START-Stipendium: Jetzt bewerben!

START sucht wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten!

Chance, Weiterbildung, Netzwerk, Zukunft und neue Perspektiven – mit diesen Begriffen verbinden unsere Absolvent*innen das START-Stipendienprogramm.
Ab sofort sind wir auf der Suche nach neuen, spannenden jungen Persönlichkeiten, die gemeinsam mit uns ihre Talente stärken und neue Perspektiven für ihre Zukunft schaffen wollen!

Deine Schritte zu einer erfolgreichen Bewerbung:

  1. Auf unserer Seite oder auf Facebook über unser Angebot informieren.
  2. Überprüfen, ob du alle Voraussetzungen erfüllst.
  3. Bewerbungsunterlagen downloaden und ausfüllen.
  4. Alle Unterlagen zusammen? Dann ab zur Post und an die Projektleitung des jeweiligen Bundeslandes schicken.

Mit einem Klick auf das Bild des jeweiligen Bundeslandes kannst du die Bewerbungsunterlagen als PDF downloaden. Eine Vorlage für ein Empfehlungsschreiben findest du hier zum Download.

Klamottenkunst: Kleidung auf der Spur & Upcycling

Upcycling ist mehr als eine Möglichkeit alten Klamotten durch innovative Ideen einen neuen Wert zu geben. Upcycling ist auch eine Form des Aktivismus und mit jeder Wiederverwertung eines bereits gebrauchten Gegenstandes, ein wichtiges Zeichen gegen die Gesellschaft des Konsums und der systematischen Ausbeutung anderer Länder durch den Westen. Dieses Jahr werden die Stipendiat*innen im Rahmen des Kunstprojekts ihre eigenen Upcycling- Methoden entwickeln und umsetzen. Dieser Prozess begann für die Stipis am 9. und 10. März im Recycling- Kosmos im 16. Bezirk. Zunächst gaben Esther Weinberger und Gudrun Büsel, die Workshopleiterinnen, einen theoretischen Input zu dem Thema. Nach drei verschiedenen Themenblöcken wurden die Stipis in Gruppen eingeteilt:

  1. Soziale Aspekte in der Produktionskette
  2. Alternativen und Handlungsmöglichkeiten
  3. Globale Auswirkungen und negative Umweltfaktoren

Zunächst sammelten die Stipis alle gemeinsam Stichworte zu den Themenfeldern, um diese in den Kleingruppen zu recherchieren. Den Theorieteil abschließend, präsentierten die Stipis den anderen Kleingruppen was sie herausgefunden hatten. Nach einer gemeinsamen Mittagspause beim besten Falafelstand am Brunnenmarkt „Abu Noor“, gaben Esther und Gudrun eine Einführung in das Benutzen einer Nähmaschine. Jede*r Stipendiat*in begann an einem eigenen Projekt zu arbeiten und Gudrun und Esther unterstützten sie ihre Ideen zu verwirklichen. Dabei kamen die unterschiedlichsten Stoffe und Materialien in allen erdenklichen Formen zum Einsatz. Beim Upcycling entdeckt man die Vielfalt an Funktionen, die einzelne Kleidungsstücke haben können. Ende März geht es weiter, bis dahin können die Stipendiat*innen noch viele Inspirationen sammeln und allgemein bewusster durch unsere Konsumgesellschaft gehen.

Zitate der Stipis:
„Es war schön die Schneider bzw. Schneiderinnen zu verstehen und die Wert von unsere Kleidung wissen!“ Abdul Baset Rezae
„Esther und Gudrun haben pausenlos uns geholfen, Tipps gegeben und bis zum Ende nicht im Stich gelassen. Sie waren sehr geduldig. Ich freue mich auf die nächsten Projekttage mit ihnen.“ Shehab Abdel-Latif

Make The Future Great Again!

„Weil diese Stadt auch uns gehört!“ unter dieser Leitidee entwickelten START-Wien Jugendliche nach den Prinzipien von professionellem Projektmanagement kleine & konkrete Aktionen, um die Stadt, den Bezirk und die Wohngegend noch lebenswerter zu machen. Aylin, START-Wien Stipendiatin, über den Projekttag mit Matthias Haberl von BLICKWECHSELN – Plattform für Zuversichtsaktivist*innen.

Das Umfeld eines Menschen kann unglaublich Vieles beeinflussen wie z.B. Laune, Verhalten, Kommunikation mit anderen Menschen, usw. Da nicht jede Stadt, wie auch jede Wohngegend einen positiven „Einfluss“ auf den Menschen hat, muss man sich manchmal selbst um eine Umgestaltung kümmern. Schon die kleinsten Veränderungen könnten helfen. Dies und vieles weitere haben wir am Samstag, 02. März 2019 mit Matthias besprochen und diesbezüglich auch selbst eigene Erfahrungen gemacht.

Es gibt keine Stadt, die bereits perfekt ist, daher könnte Wien eigentlich auch einige Veränderungen benötigen. Viele Menschen sind der Meinung, dass alle Wienerinnen und Wiener ständig schlecht gelaunt sind und sich auf den Straßen Wiens Menschen kaum gegenseitig anlächeln. Zunächst haben wir die möglichen Gründe für dieses Verhalten vieler Menschen besprochen und uns darauf geeinigt, dass wir ein Projekt starten sollten. Da aber ein Projekt sich kaum ohne genauere Überlegungen positiv entwickelt, haben wir die genaue Definition wie auch die die Abläufe und einzelnen Teile des Projektmanagements besprochen.

Nachdem wir in Gruppen an unseren Ideen gearbeitet haben, war es Zeit diese Ideen auch an fremden Menschen auszuprobieren. Das Ziel dieser Ideen war die Menschen dazu zu bringen, sich Gedanken über wichtigere Themen zu machen und auch ein Lächeln auf deren Gesichtern zu zaubern. Von Zetteln mit wichtigen Nachrichten bis zu netten Komplimenten konnten wir dies erreichen. Natürlich gab es verschiedenste Ideen: Fragen stellen, Menschen zum Zeichnen bringen und mit ihnen reden.

Durch diesen Workshop ist uns einiges zu Projektmanagement, wie auch Ergebnissen von kleinen Schritten bzw. Veränderungen klar geworden. Vielen Dank an Matthias!

Welche Aktionen haben unsere START-Wien Jugendlichen entwickelt, geplant und auch umgesetzt?

Am Nachmittag bildeten wir Gruppen zu einem bestimmten Thema, dass uns sehr wichtig ist, mit einem determinierten Ziel. Zum Thema Bildung mit dem Ziel herauszufinden wie verschiedene Leute Bildung definieren oder was sie denken was Bildung ausmacht, machten sich mein Team – Mohamad, Balqiz – und ich auf die Spur. Unser Konzept sah dabei folgend aus: Wir sprachen Menschen, unabhängig vom Alter und Geschlecht, an und baten diese um eine Selbsteinschätzung (Von einer Skala von 0 bis 10, was für eine Ziffer würden Sie sich geben, für wie gebildet Sie sich halten/sind?). Anschließend fragten wir was einen gebildeten Menschen ihrer Meinung nach ausmacht. Abwechselnd brachten wir auch ein Beispiel mit einem/einer Arzt/Ärztin und einem/einer Putzfrau oder zeigten ein Bild von einer dem/der Befragten unbekannten Person. Die/der Befragte sollte beim ersten Beispiel erläutern und bewerten, wer ihrer/seiner Meinung nach gebildeter ist/erscheint und beim zweiten Beispiel ausdrücken welche äußeren Faktoren bei Ihnen ausschlaggebend für ihre/seine Antwort ist. Dabei erhielten wir sehr viele verschiedene Antworten. Bei der Selbsteinschätzung gab es Leute, die sich sehr selbstbewusst eine Ziffer größer 7 gaben oder genau umgekehrt sich eine Zahl unter drei gaben. Auf die Frage was Bildung ausmacht erhielten wir ebenso eine große Antwortvariation. Antworten waren: Bildung findet auf verschiedenen Ebenen statt: es gibt die soziale, schulische, autonome, … Bildung oder für viele stellt Erfahrung die essentielle Bildung dar, und für eine Person war die abgeschlossene Ausbildung/das abgeschlossene Studium ausschlaggebend für eine gebildete Person. Auf die zwei gebrachten Beispiele mit dem Jobvergleich und der Einschätzung durch Aussehen lautete die meist genannte Antwort, dass man durch den Titel oder durch Aussehen keine vorschnellen Schlüsse ziehen kann. -Saida

Sabiha, Mahdi und ich haben als Gruppe zusammengearbeitet, weil wir die Idee hatten, Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen auf der Straße anzusprechen und sie zeichnen lassen. Unser Ziel war, diesen Menschen zu zeigen, dass jede/r zeichnen kann und die Kreativität keine Grenzen hat. Als Material für unsere Aktion haben wir ein Flipchart und Stifte bekommen. Mit unserem Flipchart (Danke dir nochmal Mahdi für das Tragen!) und den anderen sind wir in die Straßenbahn eingestiegen und bis zum Schwedenplatz gefahren. Neben der Straßenbahn-Station haben wir unser Flipchart aufgestellt. Unmittelbar danach haben wir einen Mann angesprochen, ob er für uns etwas zeichnen würde. Er hat die große Uhr am Schwedenplatz gezeichnet und gesagt, die Zeit sei ihm sehr wichtig. Und somit hat unsere Aktion begonnen. Trotz der Kälte hat es uns wirklich Spaß gemacht, diese Aktion umzusetzen, und wir waren am Ende sehr zufrieden mit dem Ergebnis. -Samira

Der Workshop hat es mir ermöglicht, zum ersten Mal, Unbekannte auf der Straße anzusprechen. Am Vormittag haben wir die Grundprinzipien eines Projektes besprochen. Anschließend haben wir Einzelheiten zum ausgewählten Themen aufgeschrieben und darüber diskutiert. Daraufhin sind wir, mit unseren „Hilfsmitteln“ auf Straße gegangen und haben alles, was wir besprochen haben, in die Tat umgesetzt. Das Thema unserer Gruppe war Buchempfehlung und Bildung. Somit haben wir ausgewählte Bücher empfohlen, empfohlen bekommen und nach der Meinung anderer über Bildung gefragt. Es muss erwähnt werden, dass viele am Anfang skeptisch reagiert haben, da sie wahrscheinlich gedacht haben, dass wir entweder Unterschriften sammeln oder Werbung machen. Jedoch haben es viele, gleichermaßen wie uns, genossen darüber zu sprechen. Alles in einem bin ich sehr dankbar, dass ich an diesen Workshop teilnehmen durfte. Dadurch könnte sehr viele wertvolle Erfahrungen mitnehmen. DANKE!!!! -Arezou

Die bildungsrelevante Workshops sind immer für mich was Neues und man lernt viel davon. Ich hatte wieder die Möglichkeit meine sozialen Kompetenzen bei diesem Workshop anzuwenden. Ich war mit zwei andere Stipis im ersten Bezirk auf die Suche nach Leuten, die wir fragen konnten wie wichtig für sie Bildung war. Wir haben ihnen auch einige interessante Bücher empfohlen und von ihnen auch interessante deutsche und englische Bücher empfohlen bekommen. Es war sehr lustig mit den verschiedenen Touristen auf Englisch zu reden. -Shehab

Der Workshop Blickwechsel, war anders als gedacht. Wir haben gelernt mit kleinen Projekten die Stadt im positiven Sinne zu verändern. Mein Team wollten den Menschen um uns herum eine kleine Freude machen. Aus diesem Grund sind wir in Kleidungsgeschäfte gegangen und haben, falls uns etwas gefallen hat, der Person ein Kompliment bezüglich ihres Outfits gegeben. Mit wenigen Worten haben wir der Person ein Lächeln geschenkt. -Salma

Rodelspaß am Semmering für START-NÖ und -Wien

Am 3. März machten sich Jugendliche von START-NÖ und -Wien auf den Weg ins südliche Niederösterreich, um am Zauberberg Semmering Rodeln zu gehen. Trotz der eher frühlingshaften Temperaturen im Tal freuten sich die Jugendlichen sehr auf den Schnee und die Rodelbahn – und wurden am Semmering nicht enttäuscht! Auch wenn der Schnee durch die Sonne schon etwas aufgeweicht war, machte das Rodeln allen großen Spaß!

Es war einfach sehr toll und sehr, sehr lustig mit den anderen! Ich würde sowas gerne nochmal machen. Es hat mich wirklich gefreut, weil ich noch nie Rodeln oder Skifahren war.

Bayan

Ich war froh, dass ich zum 2. Mal zum Rodeln mitfahren dürfte. Die Anwesenheit vieler Stipendiat*innen aus START-NÖ bzw. START-Wien hat mir vor allem Spaß gemacht bzw. hab ich die anderen Stipis auch besser kennengelernt. Danke!

Adham

Es hat mich sehr gefreut, dass ich beim Rodeln teilnehmen konnte. Es war mein erstes Mal Rodeln. Es hat mir sehr gefallen. Katrin, Anna und Stefanie halfen mir sehr. Ehrlich gesagt am Anfang hatte ich etwas Angst, aber weil die Anna neben mir war und Stefanie hinter mir, fühlte ich in Sicherheit. Dann habe ich entdeckt was für ein schönes Gefühl ist das beim Rodeln. Ich hatte sehr viel Spaß! Die Aussicht vom Semmering war auch sehr schön!

Asmaa

Rodeln war wieder eine coole Erfahrung und hat meinen Erwartungen völlig entsprochen. Ich konnte dadurch die Stipis aus Wien besser kennenlernen und gleichzeitig viel Spaß haben. Also ist es sehr empfehlenswert.

Ahmad

START ins neue Semester mit dem Bildungsseminar

Von 22.-24. Februar 2019 trafen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Geboten wurde wieder ein umfangreiches Programm an Seminaren und gemeinsamen Aktivitäten. Die Stipendiat*innen wurden je nach Bedarf, Schulart und Schulstufe auf verschiedene Seminare aufgeteilt, die am Samstag den ganzen Tag und am Sonntag Vormittag stattfanden. Folgende Seminare wurden angeboten: Sprechtechnik, Lerntechnik, Einführung in die vorwissenschaftliche Arbeit, Projektarbeit & Schreibtechnik, außerdem Gruppenmoderation sowie Mediation für die Maturant*innen.

Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Workshops:

Nachdem den ganzen Samstag fleißig gearbeitet und gelernt worden war, fand am Abend ein weiterer Höhepunkt statt: Die neuen Stipendiaten-Sprecher*innen wurden gewählt! Es gibt in jedem Bundesland ein Team aus zwei Sprecher*innen, deren Aufgabe es ist, die START Projektkoordinatorinnen zu unterstützen. Die neuen Sprecher*innen durften sich anschließend auch vor allen Stipendiat*innen präsentieren. Katrin Triebswetter, langjährige Landeskoordinatorin von START Wien, wurde mit einem spannenden Rückblick auf „10 Jahre START“ und einem Geschenk verabschiedet, da sie eine neue berufliche Herausforderung angenommen hat. Der Abend fand bei Kartenspielen, Tischtennis und unterhaltsamen Gesprächen seinen Ausklang. Am Sonntag wurden zum Abschluss des Seminars die Zertifikate verteilt und nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von den Maturant*innen, für die dieses Bildungsseminar das letzte war.

Das Feedback unserer Stipendiat*innen:

„Mir hat das Sprechtraining gut gefallen. Ich habe bei diesem Seminar erfahren, wie man sicher auf der Bühne stehen kann und vor allem was „Erdung“(=Kontakt mit dem Boden, welcher uns hilft, mit stressiger Situation beim Reden oder Präsentieren) ist. Die Seminarleiterin war sehr nett und man kam mit ihr auch zurecht.” Sebastian (Vorarlberg)

„Das Bildungsseminar bei START bedeutet mir viel. Ich durfte zum zweiten Mal dabei sein und drei Tage lang eine unvergessliche Zeit mit meinen Freunden verbringen, aber auch neue Leute kennenlernen.
Abendprogramme mag ich, weil sie die Stipis näher zu einander bringen, außerdem sind sie sehr lustig. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Tanzen. Hier ist die Atmosphäre zwischen Stipis so gut, dass auch wenn du nicht tanzen kannst, machst einfach mit. Einführung der Vorwissenschaftlichen Arbeit war auch gut. Ich konnte andere wichtige Zitier regeln, die in meiner Schule nicht besprochen wurden, lernen und meinen Erwartungshorizont verbessern.“ Mahdi (Wien)

„Das Bildungsseminar ist eine von meinen Lieblingsveranstaltungen beim Start, da wir gleichzeitig uns weiterbilden können und uns mit unseren Freunden aus den anderen Bundesländern treffen. Mein Seminar war VWA und, weil ich mich jetzt schon mit der vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftige war dieses Seminar sehr hilfreich. Ich freue mich sehr auf die nächsten Bildungsseminare.“ Fatimah (Niederösterreich)  

„Ich habe den Workshop Lerntraining besucht. Wir haben so viele Sachen gelernt und auch viele neue Informationen bekommen. Der Workshop war sehr gut, lustig und hilfreich. Ich habe gelernt, wie ich besser lernen kann und wie ich meine Pausen einteilen kann. Außerdem habe ich erfahren, dass ich nach dem Lernen mich nicht mit dem Handy ablenken soll, sondern einfach zur Ruhe kommen soll. Ich bedanke mich bei START für diese Möglichkeit.“ Omaima (Salzburg)

„Ich habe beim Sprechtraining teilgenommen und habe gelernt, wie ich meinen Körper aktivieren kann, um möglichst präsent auf der Bühne zu sein und um deutlich reden zu können. Ich fand die Kursleiterin echt gut, und fand das Seminar zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Einfach toll!” Franciszek (Vorarlberg)

„Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich habe einen VWA-Workshop besucht, der mir sehr in der Schule geholfen hat und ich konnte auch mit meiner vorwissenschaftlichen Arbeit anfangen.“ Eishah (Salzburg)

„Abgesehen von verschiedenen Methoden zum Lernen, wie man sie am effektivsten anwendet und Zeitmanagement, die wir beim Bildungsseminar besprochen und gelernt haben, hatten wir auch viel Zeit, um lustige Erinnerungen mit allen Stipis aufzubauen.
Freundschaften, Vertrauen, Glückseligkeit, neues Wissen, Lächeln und Zusammenarbeit sind nur einige der prägenden Dinge, mit denen die Stipis das Bildungshaus Schloss Puchberg wieder verlassen haben.“ Viola (Oberösterreich)

„Am 23 und 24 Februar hatte ich die Gelegenheit durch Start an dem Seminar „Einführung in der VWA“ teilzunehmen. Hier wurden uns Zetteln mit den wichtigsten Informationen gegeben. Mithilfe diesen, können unsere Fragen bezüglich VWA sehr schnell beantwortet werden. Bei der Bearbeitung dieser Zettel konnten wir zahlreiche Fragen stellen, die alle unsere Unklarheiten gelöst haben. An diesem Seminar haben wir an unseren Erwartungshorizont gearbeitet als auch an dem Inhaltsverzeichnis. Dieses Seminar nahm uns die Angst vom Schreiben weg und ermutigte uns zum Schreiben.“ Karmina (Oberösterreich)

„In meinem ersten Bildungsseminar habe ich an den Workshop „Lern-training“ teilgenommen, wo ich verschiedene Strategien für Lernen und Wiederholen gelernt habe. Außerdem habe ich erfahren, was es bedeutet, ein Ziel zu haben und wie ich mich am besten motivieren kann. Der Workshop war für mich sehr informativ, hilfreich, interessant und er wird mich auf meinem langen Lernweg unterstützen. “ Ebtisam (Oberösterreich)

„Am Anfang habe ich ein bisschen Angst gehabt, weil ich gedacht habe es wird mir gar nicht helfen aber doch war es sehr informative und hilfreich denn ich habe dank unser Betreuerin(Lehrerin), endlich meine Erwartung hoeizont fertig geschrieben und zwar ein neues Thema für die VWA gefunden, ein Thema der mich betroffen hat. Ich habe dort auch unterschiedliche Möglichkeiten zum zitieren gelernt und war ein bisschen erleichtert. Außerdem haben wir auch VWA Beispiele angeschaut und ich habe die passenden Literatur gefunden. Danke für allen die diesen Seminar organisiert haben und mit gemacht haben.“ Khlod (Niederösterreich)

Spitzmaus Mummy in a Coffin and other Treasures!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatinnen Rosetta & Silvy über den Besuch der Ausstellung „Spitzmaus Mummy in a Coffin and other Treasures“ im Kunsthistorischen Museum Wien.

„Spitzmaus Mummy in a Coffin and other Treasures“ alleine der Titel hat in uns allen eine Spannung ausgelöst, die uns dazu geführt hat, die Sonderausstellung, die von dem vielfach ausgezeichneten US amerikanischen Filmemacher Wes Anderson und seiner Frau Juman Malouf, einer Autorin und Kostümbildnerin, organisiert wurde, zu besuchen.

Eine Gruppe von START-Wien Stipendiat*innen, zusammengesetzt aus Wes Andersons Fans bis zu einigen, die diesen Regisseurnamen noch nie in ihrem ganzen Leben gehört haben, wartet auf die letzten zwei zuspät kommenden an diese Ausstellung interessierten Stipis vor dem Kunsthistorischen Museum. Bevor die Führung begonnen hatte, durften wir uns einen Überblick über die Kunstkammer verschaffen. Angekommen in den Raum, wo sich die Sonderausstellung fand, durfte sich jeder bzw. jede von uns die zur Schau gestellten Objekte anschauen und sich Gedanken darüber machen.

Dann hat es mit der wirklichen Führung begonnen: Unser sympathischer Guide hat uns zu vielen Stücken spannende, interessante Informationen gesagt, die mir selbst ohne diese Führung nicht auffallen würden. Leider ist die Zeit so schnell vergangen und das Museum musste seine Türen schließen, weshalb wir die letzten Objekte der Sonderausstellung nur noch schnell besprechen konnten. Es ist wirklich eine einzigartige Sonderausstellung, deren 400 außergewöhnliche Objekte sich sehr stark voneinander unterscheiden, jedoch gleichzeitig vieles gemeinsam haben, was man aber auf dem ersten Blick nicht erkennen kann, sondern erst nach einer genauen Betrachtung.

START-Wien & L´Oréal beim Mentoring Kick-Off!

L’ORÉAL Österreich lud unsere START-Wien Stipendiat*innen zu einer Auftaktveranstaltung ein, um ihnen die Mentoring Partnerschaft und das Unternehmen vorzustellen.

Katrin Bernd, Geschäftsführung Verein START-Stipendien Österreich, begrüßte die zukünftigen Mentor*innen und Mentees und bedankte sich bei L’ORÉAL für die Einladung in die Unternehmenszentrale in Wien, denn Einblicke in die Unternehmenswelt und der „Blick hinter den Kulissen“ sind in der Phase der Berufs- und Studienorientierung für unsere Jugendlichen eine wertvolle Erfahrung. Die Ziele und den Ablauf der Mentoring Partnerschaft, wie auch die Rahmenbedingungen, die zu einer erfolgreichen Partnerschaft führen, stellte Mag. Bernadette Metzler, Corporate Communications Project Manager, vor.

Das Mentoring kurz vorgestellt:

  • Die Orientierung am Arbeitsmarkt
  • Das bessere Zurechtfinden in der vielfältigen Bildungslandschaft
  • Vermittlung von Know-how und geben von konkreten Tipps über die Arbeitswelt
  • Weitergabe von Wissen & Erfahrung
  • Potentiale erkennen & entfalten
  • Interkulturelle Kommunikation

Das „Speeddating“ war schließlich der Höhepunkt der Veranstaltung. L’ORÉAL Mitarbeiter*innen und unsere Stipendiat*innen durften sich zwei Minuten lang unterhalten und kennen lernen, bevor sie rotierend zum/r nächsten Mentor*in wechselten. Das Prinzip des Speeddatings erlaubt es in kürzester Zeit einen ersten Eindruck vom Gegenüber zu erhalten. Die vielen Eindrücke und Gespräche wurden mit einer Entspannungs- und Auflockerungsübung fest gehalten und spielten beim Matchen der Mentor*innen und der Mentees eine entscheidende Rolle.

Das Unternehmen L’ORÉAL Österreich unterstützt START-Wien seit vielen Jahren und fördert mit den lokalen Programmen „FIT FOR THE JOB“ und dem Mentoring Programm unsere Stipendiat*innen im Rahmen des globalen Nachhaltigkeitsengagement der L’ORÉAL Gruppe „SHARING BEAUTY WITH ALL.“!

START-Wien Stipendiat Edison im EU-Parlament

Edison, START-Wien Stipendiat, besuchte im Rahmen des EU-Projekts „Euroscola“ das EU-Parlament in Straßburg und berichtet über seine Teilnahme.

Mein Name ist Edison Baardies, ich bin 17 Jahre alt und gehe in die Schumpeter Handelsakademie und Handelsschule im 13. Bezirk. Ich bin dieses Jahr im Jänner 2019 mit meiner Schule in das EU Parlament Straßburg gefahren.

Gemeinsam mit 22 anderen Schülern/Schülerinnen aus verschiedenen Klassen, durfte ich dieses Jahr beim EU-Projekt Euroscola teilnehmen. Euroscola ist ein Projekt der EU, bei dem 24 Nationen aus der EU die Möglichkeit bekommen 1 Tag im Parlament zu sein und sich den Arbeitstag der Abgeordneten näher anzusehen. Die EU zahlt die gesamte Reise und den Aufenthalt somit war die Reise für mich Kostenlos. Euroscola findet 20mal im Jahr statt. Davon haben österreichische Schulen 10-mal im Jahr die Chance sich zu qualifizieren. Meine Schule hat es dieses Jahr unter die Top 5 von 10 geschafft. Eigentlich fahren immer die Abschlussklassen zu dem Projekt, jedoch aufgrund meines schulischen Engagements hat mich der Lehrer eingeladen auch mitzufahren.

Damit sich alles so gut wie möglich mit der Förderung der EU ausgeht sind wir 11 Stunden mit dem Bus nach Frankreich gefahren. Am Mittwoch dem 30.1. um 13 Uhr sind wir angekommen und hatten den ganzen Tag für uns um die Stadt zu erkunden. Nach 11 Stunden Fahrt sind meine Freunde/Freundinnen und ich erstmal etwas warmes Essen gegangen, zum Glück gab es dort einen Vapiano der uns bekannt war. Das Essen in Frankreich ist relativ teuer und das Salz fehlt. Ich wüsste nicht wie ich dort überleben könnte bei einem Cheeseburger der zwei Euro kostet statt einem.

Am nächsten Tag war auch schon die Veranstaltung, auf die ich mich sehr gefreut habe. Ich war ziemlich nervös am Vormittag, weil ich die Ehre hatte, nicht nur unsere Schule, sondern auch das Land Österreich in Frankreich vor 600 Schülern/Schülerinnen und 50 Lehrern/Lehrerinnen zu vertreten. Meine Freunde/Freundinnen und Schulkollegen/Schulkolleginnen haben gesagt, ich hätte es super gemacht. Ich jedoch habe gemerkt das mein Bein so gezittert hat, ich dachte es explodiert jeden Moment.

Nach den ganzen Länder Präsentationen und den ersten politischen Diskussionen, die geführt wurden, gab es Mittagessen, welches nur halb so gut wie in Österreich schmeckt, weil wieder Salz gefehlt hat. Beim Mittagessen wurde uns erklärt wie es nun weiter geht. Und zwar mussten wir uns mit jeweils 3 anderen Nationen zusammenfinden und einen Fragebogen mit 20 Fragen ausfüllen, wobei jede Frage auf einer anderen Sprache war. Das Ganze war ein Wettbewerb und daher, dass ich ein sehr ehrgeiziger Mensch bin, habe ich während alle anderen gegessen haben gleich begonnen zu arbeiten und hab es mit meiner Gruppe ins Finale des Euroscola Wettbewerb 2019 geschafft. Leider habe ich nicht gewonnen, weil ich falsch getippt habe bei der Frage wie hoch der Le Blanc sei. Trotzdem haben die anderen 15 Finalisten/Finalistinnen und ich als Geschenk, Merchandise von Euroscola 2019 bekommen. Das war sehr lieb. Gegen Ende der Veranstaltung habe ich mich noch mit vielen Nationen ausgetauscht und mit meiner Gewinner Gruppe ein Abschlussfoto geschossen.