Jahresabschluss der Salzburger Stipendiat*innen

Für das diesjährige Jahresabschlusstreffen sollten die Stipendiaten und Stipendiatinnen ein Programm erleben, das nicht nur bildet, sondern auch unglaublich viel Spaß macht. Am Sonntag, den 11. Juli ging es für das START-Salzburg Team und den Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen nach Linz. Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ im Linzer Kulturquartier und ein gemeinsames Mittagessen in der L’Osteria. Gekrönt wurde der Tag durch den Besuch des JUMPDomes in Leonding.

Wir haben unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, welche Eindrücke sie aus der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ mitnehmen konnten.

„Ich fand die Wolken und den schönen Blick auf die Stadt Linz sehr interessant. Obwohl ich Höhenangst habe, wollte ich trotzdem den Blick von oben betrachten. Aber die Flamingos bzw. die Vorstellung vom Paradies durch solchen Bilder waren nicht so Glaubhaft für mich.“

– Rohullah

„Es war das erste Mal, dass ich in Linz war, so konnte ich durch die verschiedenen Aussichtsplateaus große Teile Linz sehen. 1h reicht niemals aus, um die Ausstellungen zu sehen. Man muss sich mehr Zeit nehmen, aber das würde laut unserem Guide 2-3h dauern.“

– Plabon

„Bei der Ausstellung Höhenrausch kam mir das Thema: ‚Wie im Paradies‘ am Anfang etwas fraglich vor, doch je mehr wir uns angesehen haben, desto mehr hat es mich interessiert. Besonders toll fand ich als wir draußen über den Dächern waren und uns den Wasserdampf ansehen konnten. Im Allgemeinen war es sehr schön, nach so langer Zeit so eine interessante Ausstellung zu besichtigen und ich würde jeden den ‚Keine Sorgen Turm‘ empfehlen zu besichtigen!

– Mihi

„Wir sind am Ziel“

Trotz Corona-Pandemie und zahlreichen Veränderungen und Terminverschiebungen während des Schuljahres durften vier unserer Salzburger Stipendiaten und StipendiatInnen nun endlich sagen, „Wir sind am Ziel“.

Die Stipendiaten Qodratullah, Rohullah und Maisam sowie die Stipendiatin Zaynab haben in diesem Schuljahr ihre Matura bzw. ihren Ausbildungsabschluss bestanden. Wir gratulieren allen herzlich zu den bestandenen Prüfungen!

Nun haben wir unsere Absolventen gefragt, wie sie sich fühlen und welche Gedanken und Emotionen sie haben, wenn sie an ihre START-Stipendien-Zeit zurückdenken.

„Einerseits freue ich mich sehr, dass ich die Matura geschafft habe, andererseits fühle ich mich gleichzeitig traurig, da ich mich von meinen Freundinnen und Freunden verabschieden musste. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bin ich sehr stolz auf mich, dass ich trotz meiner Teilzeitarbeit die Abend HAK abgeschlossen habe. Als ich in der ersten Klasse war, hatte ich keine Hoffnung, die Schule abschließen zu können und dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei START-Salzburg für die Unterstützung und Betreuung.“

– Zaynab Hussaini

„Mein erster Gedanke über START, bevor ich mich bei START-Salzburg beworben hatte, war, dass sie auch, wie viele andere Organisationen, sehr bürokratisch sind  und nicht auf die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer eingehen werden. Aber ich lag falsch. START ist die Organisation, in dem alle Teilnehmer einzeln und auf der besten Art- und- Weise betreut werden.
Bei START geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung oder Bildung, sondern man setzt auch sehr viel Wert auf Zusammenarbeit, Einander verstehen, Freundschaften bilden usw. Nach drei Jahren bei START, habe ich nun meine Matura in der Hand und werde mir bald eine passende Arbeitsstelle finden. Dabei bin ich auch nicht allein, Weil START nicht ihre Stipendiaten aufgibt, sondern sie weiterhin bei der Suche nach einer Arbeit bzw. Studium unterstützt.
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, Teil dieser wundervollen Familie zu sein.“

Qodratullah Miakhel

„Das Gefühl ein Maturant zu sein, ist ein ganz besonderes. Es ist ein eine enorme Erleichterung, die fünf Jahre an der HLW Wolfgangsee positiv absolviert und mit der Matura abgeschlossen zu haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass die vier Jahre beim START-Stipendium und die zwei Jahre als Stipisprecher, zu eine der schönsten Zeiten in meinem Leben zählen. Trotz der vielen schwierigen Umstände, habe ich es geschafft, so weit zu kommen und bin sehr stolz darauf, ein Alumni zu sein. Ich weiß, dass ich es ohne professionelle Unterstützung des START-Teams nie so weit geschafft hätte, weswegen ich meinen größten Dank an das gesamte Team aussprechen möchte!“

Rohullah Muhammadi

„4 Jahre lang, jeden Tag Schule, ohne Maske oder mit Maske ist schon so oder so anstrengend. Jetzt ist alles überstanden. Ich fühle mich, als ob ich den ersten wichtigen Schritt in Richtung meiner Ziele gemacht habe. Ich freue mich natürlich darauf, aber nicht so als ob alles vorbei wäre. Bildung ist eine unendliche Strecke. Am Anfang hat die Schule auch ihre eigenen Schwierigkeiten gemacht, noch schwieriger wird es, wenn man schlechte Deutschkenntnisse hat, eben sind die Schulen dafür da, um uns die Sprache und das Wissen zu überliefern und beizubringen, obwohl es nicht so leicht ist. Ich würde sehr gern das Erlernte in einer Firma anwenden können, aber aufgrund meiner noch fehlenden Aufenthaltserlaubnis, geht das nicht. Dafür genieße ich derzeit den Sommer und es tut so was von gut.“

– Maisam Taheri

Die richtige Caption macht’s

Instagram, Facebook & Co. gehören zum festen Alltag eines jeden Social Media Nutzers bzw. einer jeden Social Media Nutzerin. Doch viele Posts und Werbeanzeigen, die wir dort sehen können, werden gar nicht von Privatpersonen gepostet. Meist stehen hinter solchen Anzeigen Social Media ManagerInnen, die für große Agenturen oder Firmen arbeiten.

Am 12. Juni durften sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen mit Social Media Managerin Sibel Koyuncu zusammensetzen und Fragen zu ihrem Werdegang und ihrem Beruf stellen und anschließend selbst Captions (zusätzlicher Text unter einem Bild) zu einem vorgelegten Bild verfassen. Dabei sind zahlreiche kreative Beiträge entstanden. Wie es unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat und welche Caption sie gefunden haben, könnt Ihr folgend sehen.

Tamara (START-Oberösterreich)

„Am 12. Juni 2021 haben wir die Gelegenheit gehab, die kreative Sibel kennenzulernen. Sibel ist Social Media Managerin und macht ihre Arbeit mit viel Passion. Wir haben durch sie gelernt, dass diese Arbeit nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Ich fand die aktive Runde, wo wir in ihre Schuhstapfen gehen durften und unsere kreative Ideen zum Leben erweckten, sehr toll. „

Das Projekt einer Kleingruppe (Tuana OÖ, Mahdi Wien und Mihi Sbg)

Maryam (START-Wien)

„Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Mir hat es gefallen, dass Sibel uns genau erzählen konnte, wofür sie in ihrem Job zuständig ist, wie man zu diesem Job gelangt und wie der Alltag einer Social-Media-Managerin aussieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die uns allen geholfen haben, mehr über diesen Beruf zu erfahren und Sibels Antworten waren dabei auch sehr verständlich und hilfreich. Auch der letzte Teil, wo wir einen Insta-Post vorbereiten mussten, war interessant und hat uns ermöglicht, uns ein besseres Bild von einer der Aufgaben, die Social-Media-Manager/innen haben, zu machen.“

Projekt der zweiten Kleingruppe (Maryam Wien, Lily OÖ, Stella Wien)

Gentijana (START-Niederösterreich)

„Ich fand der Workshop mit jemanden, der sich professionell mit Social Media befasst, super interessant, da man verstehen lernt, was beim Promoten von Unternehmen über Soziale Medien alles dahintersteckt und mit wieviel Arbeit diese, perfekt an die Zielgruppe angepassten, Posts verbunden sind. Ich fand es auch total interessant zu hören, welche Schattenseiten so ein Beruf hat, in dem man beispielsweise keine aktuellen/zukünftigen Trends verpassen darf, um im „Game“ relevant zu bleiben. 
Wie auch der Job, fand ich den Aufbau der Präsentation und die interaktiven Aufgaben sehr kreativ gestaltet. Ich habe mich geehrt gefühlt, mit anderen Stipis eine Caption und Hashtags für einen Post eines Unternehmens gestalten und präsentieren zu dürfen.
Letztlich, kann ich mir vorstellen in eine ähnliche Richtung von Job zu gehen, da ich es liebe kreativ zu sein und Social Media ein großer Teil meines Alltags ist.“

Das Projekt der dritten Kleingruppe (Gentijana NÖ, Rohullah Sbg und Tamara OÖ)

Wir danken Sibel für den wunderbaren Workshop!

Endlich draußen!

Die Sonnenstrahlen genießen, frische Luft schnappen und sich mal wieder richtig austoben – für die Salzburger Stipendiaten und Stipendiaten hieß es am Sonntag „Ab nach draußen!“.

Nach mehreren Monaten zu Hause und dem alltäglichen Home-Schooling war das Bedürfnis groß, endlich mal wieder rauszugehen und alte sowie neue Freunde zu treffen. Tischtennisschläger wurden eingepackt und Snacks gab es natürlich auch!

Landeskoordinatorin Lilli hatte für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zahlreiche Spiele und Denkaufgaben zum Team-Building vorbereitet.

Welch Glück, dass sich das Salzburger Wetter an diesem Nachmittag von seiner besten Seite zeigte. Wir freuen uns schon auf die kommenden Outdoor-Veranstaltungen und auf all‘ die spannenden Aktivitäten, die wir endlich wieder draußen genießen dürfen.

Info: Vor Beginn wurden natürlich die 3 G’s kontrolliert und während des Treffens wurde das Hygiene- und Präventionskonzept eingehalten.

Hingezoomt: Studienberatung Humanmedizin

Viele START-Jugendliche geben bei ihrer Bewerbung für das Stipendium als Berufswunsch: Arzt/Ärztin an.  Und so war es klar, daß das Interesse für die Studienberatung zum Medizinstudium das Interesse sehr groß war!
Insgesamt 16 ehemalige Stipendiat:innen studieren oder studierten Medizin und 5 von ihnen erzählten online über den Zugang zum Studium, die Studieninhalte, die Abläufe und Prüfungen und vieles mehr.  Aufgrund der vielen Fragen wurde die Zeit auf 2,5 Stunden ausgedehnt.

Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

*Teo (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Lejla (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Wesal (START-Wien): 4. Semster Uni Wien
* Anita (START-OÖ): 6. Semester Uni Graz
* Merve (START-Vbg): 4. Semester Uni Innsbruck

Vielen Dank an Teo, Lejla, Wesal, Merve und Anita fürs Zeitnehmen und das Teilen eurer Erfahrungen!

Hier das Feedback der Teilnehmer:innen:

 

Danke für die Möglichkeit, dass wir uns so detailiert über das Studium informieren durften....danke auch an den Studenten, die sich trotz des stress vom lernen für uns Zeit genommen haben um uns zu helfen. 🙏... es war wirklich sehhhhr hilfreich und ich habe viel neue Infos gehört und auch notiert...jetzt ist mir auch klar mit was und wann ich zum lernen anfangen soll. Für diesen Workshop bin echt sehr dankbar!

Zahra (OÖ)

ich fand den Workshop sehr spannend und interessant! Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und was ich auch sehr toll fand war, dass die Fragen gut beantwortet wurden. Danke, dass ich teilnehmen durfte! 🙂

Lily (OÖ)

ich fand den Workshop mega informativ und interessant. Dadurch habe ich einen allgemeinen Überblick zum Med-Studium, wie und wann man sich am Besten auf die Med-AT vorbereiten soll, welche Unterlagen und Skripten nützlich zum Verwenden sind, welche Apps dir beim Online-Lernen helfen und noch vieles Mehr gelernt. Die Alumnis haben uns wirklich gute und hilfreiche Tipps und Vorschläge für unseren zukünftigen Weg zum Medizinstudium gegeben. Danke nochmal! LG Rasia

Rasia (Sbg)

Die Beratung war sehr informativ und man konnte dadurch viel Wissen über das Studium sammeln... Die lieben Alumnis waren sehr nett und konnte die wichtigsten Fragen beantworten und uns einen guten Überblick über das Studium geben.

Abdul (Vbg)

Der Workshop war alles in allem sehr interessant und informativ, da Alumnis in verschiedenen MedUnis in Österreich studieren. In dieser Art und Weise konnte sich man besser orientieren. Außerdem waren die Alumnis sehr sympathisch. Ich empfehle den Workshop weiter.

Maryan (Vbg)

der Workshop war für mich sehr hilfreich. Eins zu eins von den Medizinstudenten ihre Erfahrungen mit der MedAT zu hören war priceless 🙂 Ich brauchte unbedingt so einen Workshop, weil ich immer wissen wollte, wie das Studium aussieht und strukturiert. Auch andere Optionen zu sehen war für mich sehr nützlich, weil ich niemanden aus den anderen Bundesländern kenne und deswegen nichts über den weiteren Möglichkeiten erfahren konnte. Im Großen und Ganzen war es sehr helfend direkt von den Studenten zu erfahren, wie das Studium und Medizin studieren ist. Und es hat mich so sehr motiviert und gezeigt, dass es möglich in Österreich Medizin zu studieren ist, weil bisher ich leider nicht immer positive Erfahrungen mit dem MedAT gehört habe. Aber jetzt habe eine positive Vorstellung über das Ganze und fühle mich besser :)) Danke für die Möglichkeit 🙂

Şeymanur (Wien)

Dieser Termin war für mich besonders interessant da ich mich für die MedAT angemeldet habe und dadurch habe ich sehr vieles auch gelernt. Zwar muss ich mir noch einiges anschauen, was Vorbereitung angeht, habe ich trotzdem vieles aus dem Studium und wie es aufgebaut ist, genommen. Ich bin den Studentinnen sehr dankbar für ihre Zeit und Geduld, es war außerordentlich schön, alle Fragen wurden beantwortet und weitere Fragen aufgeklärt.

Balqiz (Wien)

Es gibt so viele Sachen, die ich über das Medizinstudium nicht wusste. Mir hat diese Studienberatung dabei geholfen offene Fragen zu beantworten und vielleicht nochmal darüber nachzudenken, ob das Studium wirklich für mich ist. Ich bedanke mich bei allen, die sich Zeit dafür genommen haben 🙂

Samar (OÖ)

Die Studienberatung war einfach super. Ich bin viel entschlossener als früher, denn ich habe immer Angst gehabt, aber da die lieben Studierende so positiv gewesen sind und ermittelt haben, dass sie während des Studierens ein "normales Leben" haben hat mich sehr motiviert. Danke euch nochmal.

Sahar (Wien)

Das Bildungsseminar in Salzburg – Mai 2021

Am letzten Wochenende erhielten unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg wieder die Gelegenheit im Zuge des alljährlichen Bildungsseminars, das einmal im Frühjahr und einmal im Herbst stattfindet, zahlreiche neue Themen kennenzulernen.

Dass die Themen der einzelnen Workshops nicht nur bilden, sondern auch für den weiteren Schul- und Berufsalltag hilfreich sein sollen, zeigt die Vielfalt an Themen, die von unseren Trainern und Trainerinnen vorbereitet wurden. Sowohl Themen zur Politischen Bildung als auch hilfreiche Übungen zum Zeitmanagement und zur Stressregulation fanden an diesem Wochenende Platz.

Am 15. und 16. Mai fanden die folgenden Seminare statt:

Seminar zur Politischen Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Seminar zu Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Seminar zum Thema ‚Lernen macht Freude‘ mit Barbara Colle

„Mit Freude Lernen“ – Unbedingt! – Workshop mit Barbara Colle

Vokabeln, Texte, Grammatik, Formeln, Fakten – allzu oft geht der Spaß am Lernen verloren. Im Alltag überwiegen Termindruck und Stress. Das Lernen wird zum lästigen Muss und der Speicherplatz im Kurzzeitgedächtnis überbelegt. Wer aber erfolgreich lernen will, muss das eigene Gehirn manchmal überraschen, dazu braucht kreative Lernstrategien. Wie man Abwechslung in den Lernalltag bringen und sein eigenes Lernverhalten unterhaltsam verändern kann, erfuhren die START:Hilfe Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen eines Workshops mit Lerntrainerin und Humorcoach Barbara Colle.

„Ich habe heute mit Barbara Colle ein paar interessante, neue Dinge gelernt. Wir haben aus Stichwörtern eine Geschichte geschrieben und dabei haben gelernt, wie man sich die Wörter besser merkt. Ich habe auch gelernt, wie man Schulfächer und Themen mit Plan und Ziel lernen kann. Es hat mir heute gut gefallen, weil ich mir beim Lernen schwer tue. Ich hoffe, dass ich die Übungen auch in Zukunft anwenden kann.“ – Khair

Politische Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Dass Politische Bildung nicht nur im Schulunterricht stattfinden, sondern tagtäglich gelebt werden sollte, hat das Seminar von PolEdu Obmann Pascal Günsberg gezeigt. Anhand von zahlreichen Beispielen, wurde nicht nur das Politische System in Österreich aufgearbeitet, sondern auch brandaktuelle Themen behandelt.

„Das Bildungsseminar „Politische Bildung“ mit Pascal Günsberg war ein sehr spannender
Workshop für mich. Mir hat besonders gefallen, dass Pascal uns das Thema „Politische
Bildung“ anders präsentiert hat als im normalen Unterricht in der Schule. Es wurde uns alles
durch kurze Videos, Bilder, Quiz und ausgezeichnete Beispiele erklärt und verständlich
gemacht.
Als erstes haben wir gelernt, wie das politische System in Österreich funktioniert und
aufgebaut ist, wer in Regierung welche Aufgabe hat und wie werden sie gewählt.
Was ich neu gelernt habe, und finde es interessant zu wissen, war, wie die österreichischen
Parteien zustande gekommen sind.
Wir haben auch über direkte Demokratie, Vorteile und Nachteile davon besprochen. Mir ist
aufgefallen, dass man politisch aktiv sein kann, ohne Politiker zu sein oder keine
österreichische Staatsbürgerschaft zu haben.“
– Alireza

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

„Das Bildungsseminar war heuer zwar online, aber spannend. Wir haben uns heute intensiv mit Politik in Österreich beschäftigt und wie das ganze funktioniert, wie z.B. Wahlrecht, Demokratie, Parlament etc. Das Seminar war für mich sehr informativ und interessant, da wir immer wieder diskutiert haben und unsere Meinung frei und offen gesagt haben. Zwischendurch haben wir auch jeden Bereich mit einem Quiz abgeschlossen bzw. zusammengefasst. Trotz der guten Erklärungen des Trainers, hat er uns auch ein paar kurze Videos gezeigt, die nochmal das Thema klarer machten.“ – Rokesstan

Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Dass es im Alltag neben Arbeit, Schule und familiären Verpflichtungen ganz schon stressig werden kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen nur allzu gut. Doch um optimal zu arbeiten, ist es wichtig, sich auch mal Me-Time zu verschaffen und Strategien anzuwenden, die die Konzentration und das eigene Wohlbefinden stützen und fördern.

Gestern habe ich an das Seminar „Zeitbalance und Stressregulation“ teilgenommen. Das Seminar war sehr kreativ und man konnte vieles Neues erfahren. Für mich war der Seminar sehr hilfreich, weil ich eine Person bin, die sich über jedes Ding stresst. In diesem Seminar konnten wir sehr viele Meinungen tauschen. Britta Seemann hat uns auch Tipps gegeben, wie man bei Stress reagieren soll. Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass wir auch körperlich was gemacht haben. Ich war sehr froh, dass ich an diesem Seminar teilnehmen könnte. – Ioana

Wir möchten unseren Trainern und Trainerinnen von Herzen für die wunderbaren Workshops danken!

Hingezoomt: Studienberatung Alternativen zum Medizinstudium

Das Medizinstudium ist der Berufswunsch der bei den START-Stipendiat:innen zu Beginn ihrer START-Karreire am meisten genannt wird. Da der Zugang zum Medizin-studium in Österreich sehr schwer ist, und es zahlreiche Berufe und Ausbildungen im medizinischen Bereich gibt, haben wir 7 START-Alumnis gebeten über ihrer gewählten Studien zu berichten. Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

* Paola (START-OÖ) / Molekulare Medizin / Uni Innsbruck
* Yildiz (START-Wien) / Medical engineering / JKU Uni Linz
* Salma (START-Wien) / Clinical engineering / FH Campus Wien (berufsbegl.)
* Israa & Arezou (START-Wien) / Biomedizinische Analytik / FH Campus Wien
* Suhaila (START-Sbg) / Biomedizinische Analytik / FH Salzburg
* Erem & Aminat (START-Wien/START-NÖ) / Molekulare Biotechnologie / FH Campus Wien
* Mahrukh (START-Wien) / Radiologietechnologie / FH Campus Wien

Vielen Dank fürs Zeitnehmen und die spanennden Einblicke in eure Studien!

Ich fand den Workshop sehr gut nur hatte ich das Gefühl, dass man länger als 1:30 bzw 2 Stunden für so viele Studiengänge gebraucht hätte. Sonst fand ich alles Top vor allem die Präsentation und die Stundenpläne, da man sich dadurch ein besserer Bild schaffen kann.

Aster (Wien)

Ich habe schon seit einigen Wochen überlegt was so Alternativen für Medizin sein könnten und diese Studienberatung hat mir sehr dabei geholfen herauszufinden, was mich noch interessieren würde. Es ist auf jeden Fall etwas dabei, was mir sehr gefällt. Ich hab auch Einblicke bekommen in Studienrichtungen von denen ich noch nie was gehört habe. Ich bedanke mich sehr für diese tolle Gelegenheit 🙂

Samar (OÖ)


Also ich fand die Studienberatung sehr informativ. Ich hatte schon lange her vor, BMA zu studieren und bei diesem Workshop hatte ich die Möglichkeit mehr darüber zu wissen.  Alle meine Fragen wurden von den Alumina beantwortet.  Nur ich würde vorschlagen, dass man doch in die Zukunft immer eine kleine PP vorbereitet, dass die Stipis dann jeder Zeit auf die Informationen zurück zugreifen können.  Danke für deine tolle Verwaltung für das Workshop

Hadel (VBG)

Der Workshop war sehr gut gestaltet und man bekam das Wissen über die anderen Alternative zum Medizinstudium. Obwohl niemand mich überzeugt hat und gar kein Studium mich interessiert, ist das Ganze im Großen und Ganzen sehr toll gemacht, und ich freue mich auf den nächsten Workshop über NUR das Medizinstudium, bei allem Respekt zu all diesen anderen Studiengänge.

Abdul (VBG)

Virtueller Rundgang im Museum der Moderne

09. Mai 2021

Objekte, Skulpturen und Malerei – die Ausstellung „IR“ des Schweizer Künstlers Not Vital im Museum der Moderne lenkt den Blick und die Gedanken in viele Richtungen. Eine Wand mit Malereien, die meist geklebte Bilder oder Kollagen sind, Objekte die vorgeben etwas zu sein, was sie im inneren vielleicht gar nicht sind – Not Vitals Kunstwerke regten beim virtuellen Museumsbesuch zu Interpretation an. Aber auch die Auseinandersetzung mit Sprache, Sprichwörtern und der Tatsache, dass sie oft nicht in andere Sprachen übertragen werden können und außerhalb ihres sprachlichen und kulturellen Kontextes erklärt werden müssen, war teil des Workshops mit Kunstvermittlerin Victoria Fahrengruber vom Museum der Moderne in Salzburg. Wir freuen uns, denn Kopf des Kamels bald in „real life“ von inne und außen erleben zu können.

Stipendiatin Hana zum Workshop: „Ich habe den Workshop richtig toll gefunden. Ich habe richtig viele neue Dinge gelernt und habe die Gegenstände im Museum faszinierend gefunden. Victoria hat alles sehr genau mit einem Video erklärt. Es hat sich so angefühlt als wären wir im Museum. Und danach hat sie jedes einzelne Objekt in Museum erklärt.“

Not Vital IR – Museum der Moderne Salzburg 2021

Mhmm..wie war das nochmal mit den Zeitformen?

Am Samstag, den 1. Mai stand für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder ein produktiver Workshop auf dem Programm. Unsere Deutschtrainerin Constanze hatte für den Kurs am Samstag zahlreiche Übungsbeispiele vorbereitet, die mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen besprochen und durchgenommen wurden.

Dabei wurden zahlreiche Beispiele angeführt, um die Theorie zu untermalen und die komplexen Regeln spielerisch zu veranschaulichen.

Wie unseren StipendiatInnen Khair und Hana der Kurs gefallen hat, ist in den folgenden Statements ersichtlich.

Khair

„Der Kurs hat mir gut gefallen. Wir haben heute Grammatik und das Verb durchgemacht. Ich möchte beim nächsten Mal lesen, hören, neue Verben und neue Wörter üben. Ja, ich denke, dass der Kurs mit für die Berufsschule geholfen hat.“

Hana

„Ich fand den Deutschkurs sehr interessant. Wir haben viele Verben gelernt und wie man sie in verschiedenen Zeiten setzen kann. Constanze hat alles sehr deutlich und langsam erklärt und ich habe richtig viel gelernt.“

START meets Karim Saad

Bei unserem START meets Talk im April war es diesmal außergewöhnlich interessant. Unser Gast, Karim Saad, MBA verbrachte fast zwei Stunden mit unseren Stipendiat*innen und erzählte viel über seine Karriere und alles was die Jugendlichen so in der Schule nicht lernen. Der Digital-Marketing-Profi hat jahrzehntelang Digitalprojekte bei globalen Brands umgesetzt – sowohl im Gamingbereich als auch im Social Impact Umfeld – und dabei Millionen Menschen mit Begeisterung bewegt. Am Höhepunkt seiner Red Bull Karriere wechselte er vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit als international sehr erfolgreicher Digital-Berater, bevor er vor einigen Jahren das TikTok Wunder ClassNinjas gründete. Mit seinem Start-Up im Bildungsbereich erreichte er mit seinem Team nun Millionen Klicks auf TikTok. Den Stipendiat*innen erzählte er das Geheimnis dahinter; -Neues ausprobieren und nicht aufgeben!
Wir bedanken uns bei Karim Saad und wünschen ihm und seinem Team viel Erfolg!

Das Workshop mit Karim war absolut spannend und inspirierend. Ich persönlich konnte einige Ähnlichkeiten mit meinem Lifestyle und dem vom Karim sehen. Was mich erstaunt hat, dass auch Menschen, die schon einiges in ihrem Leben erreicht haben so bodenständig sein können.
Der Talk war sehr entspannt zum Zuhören. Was ich mir auf jeden Fall mitnehmen konnte war, dass man dranbleiben soll und jeden Tag an seinen Zielen arbeiten soll, nur so kommt man an seinen Träumen näher.
Nochmals ein großes Dankeschön, dass ich dabei sein durfte und ich freue mich auf weiter Workshops mit interessanten Personen. Plabon


ich fand den Talk mit Karim überwiegend Interessant und lehrreich. Man konnte wirklich vieles von ihm lernen und gute Vorschläge für die Zukunft mitnehmen. Mir hat am Besten den Teil vom Talk gut gefallen, wo er uns von seinen Erfahrungen, seinem Jugend und seiner Kindheit, seinen Problemen mit rassistischen Lehrern und wie er alles überwinden musste, erzählt hat. Danke nochmals für den guten Talk. Rasia

Es war echt ein sehr inspirierender Talk. Ich fand dieses Meeting mit Herr Saad sehr interessant, inspirierend und hilfreich. Ich habe in diese ein und halb Stunden mehr als zwei Zettel befüllt. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr von Ihm über Leben und Karriere gelernt habe, als von der Schule und bedanke mich mehrmals bei Ihm. Tamara

Der Talk mit Karim Saad war für mich von Anfang bis Ende sehr fesselnd, weil ich es so inspirierend finde was er alles  bis jetzt erreicht hat und wie viel er noch vor hat. Die Möglichkeit zu bekommen einer so leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit dieser Person zu reden, ist einfach unglaublich motivierend und nicht selbstverständlich. Unter anderem habe ich mitgenommen:
– die tausend Chancen dieser digitalisierten Zeit nutzen
– Viel auszuprobieren, wenn man nicht weiter weiß
– Wissen: was kann ich gut/was muss ich delegieren?
Genti

Es war sehr spannend und auch recht unterhaltsam! Man hat vieles aus seine Lebenserfahrungen gelernt und auch mitgenommen. Überdies hat man jetzt einen guten Einblick ins Berufsleben und nicht zu vergessen sind ebenfalls seine Empfehlungen und auch seine unterhaltsamen jedoch erwähnenswerten Geschichten und Erlebnisse, aus denen man auch sehr viel lernt. Ibrahim

„Let’s talk about art and culture“

Unsere Salzburger Stipendiatinnen mit Englischtrainerin und Opernsängerin Melissa

Am 7. März und 25. April hatten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder die Möglichkeit, mit unserer Englischlehrerin Melissa über ein ausgewähltes Thema zu sprechen und zu diskutieren. Während am 7. März das Thema ‚Social Media‘ behandelt und hierzu die Vor- und Nachteile erarbeitet wurden, durften die Stipendiaten und Stipendiatinnen am 25. April über das Thema ‚Opera and Musical‘ sprechen.

Melissa Zgouridi ist neben ihrer Arbeit als Englischtrainerin auch als Opernsängerin tätig und hat bereits auf vielen unterschiedlichen Bühnen gesungen. Deshalb hat Melissa für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zwei ganz besondere Stunden zum Thema ‚Opera and Musical‘ vorbereitet. Zur Vorbereitung haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ‚Das Phantom der Oper‘ angesehen. Im Kurs wurde dann der Inhalt besprochen und über die einzelnen Figuren diskutiert. Dabei hatten die Stipendiaten und Stipendiatinnen auch die Möglichkeit, Fragen an Melissa zu stellen, um mehr über den Beruf als Opernsängerin zu erfahren.

Folgend ist nachzulesen, wie den Stipendiatinnen Hana, Nicole und Mihi der Kurs gefallen hat.

Hana

„Ich fand der English-Kurs toll. Ich habe sehr viel über ‚Opera und Musical‘ gelernt. Wir haben uns auch eine tolle Performance angeschaut. Ich habe sehr viel davon gelernt. Obwohl es auf Englisch war, war es nicht schwer zu folgen.“

Nicole

„In unserem heutigen Englisch-Workshop mit Melissa haben wir über die vielen Facetten von Opern und Musicals gesprochen und diese näher erkundet. Wie immer hat mir auch dieses Meeting über Zoom mit ihr Spaß gemacht und natürlich viel beigebracht, nicht nur über die englische Sprache, sondern auch über ihren Beruf und unsere österreichische Kultur.“

Mihi

„Am 25. April hatten wir einen English – Workshop mit der lieben Melissa. Das heutige Thema war Art and culture – Musical and Opera. Dazu haben wir uns das Phantom of the Opera 2017 – Gold Cast angesehen und in den zwei Stunden darüber diskutiert und uns unterhalten. Es war sehr interessant die musikalischen Aspekte in den Aufführungen zu sehen und die Unterschiede von Opera und Musical zu lernen. All in all war es sehr spannend und interessant.“

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Challenge accepted!

Beginn der Maturavorbereitungen 2021 bei START-Salzburg

Optimal sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch heuer auf die Maturaprüfungen vorbereitet werden. An einem maßgeschneiderten Coaching bei Deutschtrainerin Cornelia Czaker zu den verschiedenen Textsorten haben am 16. Und 17. April Rohullah, Zaynab und Qodratullah teilgenommen.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rohullah: „Der Matura Workshop war sehr informativ und hilfreich für mich, weil ich Vieles im Bereich Textsorten mitnehmen konnte. Jede einzelne Minute war einfach nur kostbar und zielführend. Ich freue mich schon auf weitere Stunden. Vielen Dank!“

Qodratullah: „Bis jetzt finde ich das Workshop ziemlich hilfreich, weil man einen guten Überblick auf die Textsorten bekommt. Da wir alle Textsorten mit Beispielen machen, haben wir automatisch den praktischen Teil auch gleich geübt. Für Schüler, die die Textsorten näher kennenlernen wollen, kann ich diesen Workshop empfehlen.“

Zaynab: „Ich habe von 16. bis 18. April an den Online-Deutsch-Matura-Workshop von Frau Mag. Cornelia Czaker teilgenommen. In diesem Wochenende haben wir kompetente Beratungen über vier Textsorten nämlich Kommentar, Lesebrief, Meinungsrede und Textinterpretation bekommen und konnten sogar gemeinsam eine Textinterpretation ausarbeiten. Mit einer kleinen Gruppe von 12 Personen war die Atmosphäre sehr angenehm und ich konnte Vieles mitnehmen. Vielen Dank für den informativen Workshop!“

Ernährung – der unterschätzte Aspekt des Klimaschutzes.

Was hat Ernährung mit Klimaschutz zu tun bzw. wie weit kann unsere Ernährung das Klima beeinflussen? Mit dieser Frage haben sich Stipis aus Oberösterreich und Salzburg gemeinsam mit dem Klimabündnis am Samstag, den 17.04.2021 beschäftigt.

Am Anfang haben wir eine kurze Einführung von Ulrike Singer über das Klimabündnis OÖ und deren Aufgaben bzw. Ziele bekommen. Danach hat Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten mit seinem Vortrag begonnen.

Gestartet in das Thema sind wir mit allgemeinen Infos zu unserem Klima. Die gezeigten Statistiken und vor allem Fotos von Weltraumaufnahmen haben uns alle noch mehr veranschaulicht, wie sich die Temperatur, die Lichtverschmutzung, die CO2 Emissionen in den letzten Jahren stetig erhöht haben und das Sommereis in der Arktis von Jahr zu Jahr immer weniger wurde. Auch ein kurzer Input über die Begünstigung einer Pandemie bzw. Infektionskrankheit durch die Überlastung unserer Ökosysteme wurde uns mitgegeben. Danach sind wir genauer auf unser Hauptthema Ernährung eingegangen. Vom durchschnittlichen Energieverbrauch einer Familie, die ökologische Knappheit bis zu unserem Fleischkonsum war von allem etwas dabei. Zwischendurch gab es zur Auflockerung immer Schätzfragen zu diesen Themen.

OÖ Stipendiat Eray sagt über den Workshop:

Der Workshop mit Klimabündnis Österreich war sehr vielfältig. Die Hauptthemen, worüber wir diskutiert haben, waren Klimaschutz, Ernährung und CO2-Emissionen. Zuerst stellte uns Ulrike Singer das Bündnis vor. Später ging es mit der Präsentation von Christian Slamhofer weiter. Seine Fragen brachten uns zum Nachdenken. Doch wir waren uns alle einig, dass wir unsere Erde schützen sollten, weil es das Beste von dem ist, was wir haben. Die Moderation war makellos und die Stipis waren sehr interessiert. Es war ein großartiges Erlebnis! Vielen Dank!

Der Workshop hat uns allen noch einmal veranschaulicht wie kritisch die derzeitige Lage rund um den Klimaschutz ist und, dass unsere Ernährung dabei ein unterschätzter Aspekt ist. Vielen Dank an das Klimabündnis und an unsere Vortragenden Christian und Ulrike für diesen spannenden Vormittag.

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

Textsortenkurs in den Osterferien

Die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen sind produktiv in ihre Osterferien gestartet. Am Montag und am Dienstag durften interessierte Schreiber und Schreiberinnen ihre Textsortenkenntnisse unter Beweis stellen und mit unserer Deutschtrainerin Constanze eine Meinungsrede und eine Zusammenfassung üben.

Unsere Stipendiat*innen mit unserer Deutschtrainerin Constanze

Am Vormittag hielt Constanze eine theoretische Einführung und beantwortete die Fragen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Der Nachmittag galt der Korrektur der geschriebenen Texte.

Wie der Textsortenkurs unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat, lässt sich an den folgenden Statements erkennen:

„Der Deutschkurs in den letzten zwei Tagen hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr lehrreich und hilfreich, um die Textsorten nochmal aufzufrischen.“Rohullah

„Am 29. und 30. März 2021 hatten wir zwei Deutsch-Workshop zu zwei verschiedenen Textsorten mit der lieben Constanze. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen, da ich die Workshops sehr informativ und toll gestaltet fand. Außerdem finde ich die Unterrichtsatmosphäre auch sehr angenehm mit der Lehrerin“Mihi

„Um die Osterferien gut zu nutzen, habe ich gestern und heute mit der Constanze die Textsorten geübt. Am Montag haben wir eine Meinungsrede und heute eine Zusammenfassung geschrieben.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Kursen mit ihr.“
Rusul

„How to Arbeitnehmerveranlagung“ – mit der AK OÖ

Am Dienstag, dem 30. März 2021 hat Frau Hutterer, die als Referentin in der Abteilung Rechtsschutz bei der AK OÖ arbeitet, einen Workshop zum Thema „Arbeitnehmerveranlagung/Lohnsteuer“ für uns abgehalten. Die Arbeitnehmerveranlagung, oder auch Lohnsteuerausgleich genannt, ist ein Thema, mit dem viele Berufstätige einmal im Jahr zu tun haben. Aber auch Schüler*innen und Student*innen können in gewissen Situationen davon profitieren.

In diesem Workshop wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Was ist die Arbeitnehmerveranlagung? Wie kann ich Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen? Was sind Werbungskosten?

Gemeinsam gingen wir die Möglichkeiten durch, die einem zur Verfügung stehen, eine Arbeitnehmerveranlagung einzureichen. Unteranderem FinanzOnline, um sie Online abzuhandeln oder schriftlich per entsprechendem Formular. Schritt für Schritt gingen wir dann ein entsprechendes Formular durch. Frau Hutterer hat uns natürlich jegliche aufkommenden Fragen beantwortet und hat uns genau erklärt, auf was zu achten ist und wo wir uns informieren können. Sie hat uns die Homepage der AK gezeigt, bei der es  unter dem Punkt „Beratung“ verschiedene Rubriken gibt, wo man sich informieren kann, beziehungsweise wo man alle Details zu Abschreibungen nachlesen kann. Falls man spezifischere Fragen hat, dann kann man sich auch bei der Lohnsteuerberatung der AK melden.

Auch klärte sie uns über die Hintergründe von bestimmten Regelungen auf, erklärte uns zum Beispiel wie die Abschreibung von Notebook und Laptop funktioniert und über welchen Zeitraum Gegenstände mit teilweise Privaten gebraucht abgeschrieben werden können.

Schülerinnen und Schüler, sowie Studenten, welche ein zum Beispiel Ferialpraktikum gemacht haben und damit über die Geringfügigkeitsgrenze gekommen sind, könnten Anspruche auf die vom Arbeitgeber abgeführte Lohnsteuer haben, wenn die unter der Steuergrenze von 11.000€ pro Jahr liegen. Das trifft bestimmt auf einige von uns zu. Darüber hinaus besteht für jede*n Bürger*in der Anspruch die Arbeitnehmerveranlagung bis zu 5 Jahre rückwirkend zu stellen.

Der Workshop war sehr hilfreich, da Frau Hutterer versucht hat alles sehr einfach zu erklären und uns auch gezeigt hat, wo wir uns informieren können, falls wir Fragen haben sollten. Wir bedanken uns bei Frau Hutterer für diesen informativen Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Irma und Stipendiat Yusuf

Das Internet neu erfinden!?

Online Schreibtischbesuch bei Christian Linker, Jugendbuchautor, am Samstag den 27.03.2021. Viele Fragen sind im Rahmen des Buchclubs zum gemeinsamen Lesestoff – INFLUENCE Fehler im System aufgetaucht und diskutiert worden. Ideal, wenn man alle diese Fragen dem Autor gleich selbst stellen kann.

„Meine Mutter wünscht sich öfter, das Internet wäre mal weg oder wenigstens Facebook und Insta!“, meint Stipendiatin Khadija auf die Frage, ob das Internet ganz neu gedacht und aufgebaut werden soll. Das ist auch die zentrale Frage, mit der sich Amir und Kaliope, Hauptpersonen in Linkers Buch INFLUENCE beschäftigen. Durch Zufall gelangen sie an einen Chip mit dem sie es in der Hand haben, einen Trojaner zu deaktivieren, der das Netzt weltweit lahmlegt. Stipendiat Eray ist ähnlicher Meinung, er hält das Internet prinzipiell für wichtig. Seiner Meinung nach ist Social Media und Internet nicht das gleiche. „Social Media ist nicht mehr menschlich, das hat wirklich viele negative Seiten, aber das Internet an sich ist eine gute Sache!“ meint er.

Viel wissen, wollten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aber auch darüber, wie eine Geschichte oder ein Buch entsteht, wie Christian Linker die Heldinnen und Helden erfindet und ob auch Elemente aus seinem Leben in den Büchern auftauchen. Ganz besonders interessierte sich Sharifa für die Hauptperson Amir. Sie wollte wissen, warum der Held ausgerechnet Amir und nicht Peter heißt. „Ich hatte ein Erlebnis in einer Schule in Köln. Ein Schüler hat mich gefragt: Wo sind eigentlich die Türken in deiner Geschichte? Ich hab mir jetzt selbst zwar keine Quote gesetzt, aber ich fand es war an der Zeit, da mal was zu ändern und nicht alle Figuren so ähnlich sein zu lassen wie ich.“ erklärt Christian Linker.

Schriftsteller, ein Job mit Zukunft?
„Sind sie zufrieden als Autor mit ihrer Stellung in der Gesellschaft? Ist das ein Job mit Zukunft?“ wollte Stipendiat Eray abschließend noch wissen. „Das Geschichtenerzählen wird es immer geben, ich glaube es wird auch immer Leute geben, die sich Geschichten ausdenken, auch wenn sich die Möglichkeiten und die Art zu erzählen ändert. Aber der Buchmarkt wächst ja noch immer…“ fasst Christian Linker zusammen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

 Samar: „Ich fand die Lesung mit Autor Christian Linker sehr spannend. Wir hatten die exklusive Gelegenheit ihn Fragen über das Buch oder auch über ihn selbst zu stellen. Es gab so viele Fragen, die Christian Linker auch alle offen beantwortet hat. Ich fand es wirklich toll diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank Christian Linker für diesen interessanten Austausch :)“

Maisam: „Herr Linker hat uns die versteckte Seite der Welt von Schriftstellern enthüllt. Er hat uns gezeigt z.B., dass viel mehr hinter dem ist, was man normalerweise nicht denkt. Herr Linker schreibt für jede gedachte Person erstmal eine ganze Geschichte und dann nutzt er sie zu einer Hauptgeschichte. Es war eine große Freude, dass man bei Solche Vereinbarungen dabei sein darf.“

Mihi: „Heute am 27.03.2021 hatten wir ein Zoom-Meeting mit dem Autor Christian Linker und haben über sein Buch Influence Fehler im System geredet bzw. diskutiert. Es war ein sehr spannendes Gespräch, da wir alle sehr neugierig waren und viele Fragen hatten. Mir persönlich hat es sehr gefallen mit einem Autor über so viele spannende Themen wie zum Beispiel das Internet, die Jugend etc. zu sprechen.“

Khadija: „Ich habe die Diskussion eigentlich schön gefunden. Die meisten Fragen wurden beantwortet und es war auch spannend, wie er es anfängt eine Geschichten zu schreiben. Ich fand es toll, dass er seinen Weg als Schriftsteller verfolgt hat, obwohl die Familie das nicht unbedingt unterstützt hat. Ich fand auch gut, dass der Held Amir heißt. Es ist ein sehr toller Name und damit wird auch gesagt, dass die Helden einer Geschichte auch sehr vielfältig sein können.“

START meets Nedžad Moćević

Bei unserer START meets Talkreihe im März hatten wir die Möglichkeit Nedžad Moćević, MA näher kennenzulernen. Als gebürtiger Deutscher mit bosnischen Wurzeln erzählte er uns viel über seine Arbeit in Salzburg und wie er dazu kam als Trainer, Berater und Forscher tätig sein. Vor allem sein Umgang mit den Konflikten und die Umorientierung während dem Informatik Studium waren für die Stipendiat*innen sehr motivierend. Wir konnten insgesamt sehr viel von ihm mitnehmen und bedanken uns für das inspirierende Gespräch!

Das Gespräch mit Nedžad Moćević war sehr interessant und motivierend, da er viele seiner Erfahrungen von seiner Jugend mit uns geteilt hat, die so gut wie jeder von uns allzu gut kennt. Damit verbunden hat er uns auch Ratschläge gegeben wie beispielsweise, dass wir uns kein Stress machen sollen, wenn es um die Zukunft und das Älter werden geht und das wir so viel ausprobieren sollen wie möglich, wenn wir keine Ahnung haben, was wir später mal beruflich machen wollen. Weiters hat er auch gemeint, dass „zweiheimisch“ sein, so wie er es nennt, nichts negatives an sich hat und das die Gesellschaft uns nur glauben lässt, dass es etwas schlechtes wäre. Mehrere Sprachen zu kennen ist cool und wir sollten uns nicht schämen diese auch in der Öffentlichkeit zu sprechen – denn wenn wir uns selbst respektieren und stolz drauf sind diese weiteren Sprachen zu können, wird die Gesellschaft es auch akzeptieren. Im Allgemeinen war die lässige, humorvolle und persönliche Atmosphäre in diesem Talk sehr erfrischend und unterhaltsam. Gentijana

Danke für die Organisation! Mir haben Nedžads Charisma und Ehrlichkeit sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie er seine Lebensgeschichte erzählt hat, ist sehr lehrreich gewesen. Ich habe mich in den 19-jährigen Nedžad versetzen können, weil ich derzeit auch an einer Straßenkreuzung stehe. Durch seinen Ratschlag, sich Zeit zu nehmen, auszuprobieren und keine Angst vor etwas Neuem zu haben, hat mich sehr motiviert. Mariana

Wie war das nochmal?

Am letzten Freitag erhielten sieben Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg und eine Stipendiatin aus Oberösterreich die Gelegenheit, mit unserer Deutschtrainerin Constanze grundlegende Grammatikregeln zu wiederholen. Anhand von unterschiedlichen Übungsbeispielen wurden unter anderem die Wortarten, die Satzglieder und die Verbstellungen im Deutschen gefestigt. Bilder und Eselsbrücken wurden dazu genutzt, um die grundlegenden Regeln spielerisch zu wiederholen.

Unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen im Deutschgrammatikkurs

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Deutschnachmittag mit Constanze

Rusul

Gestern haben wir mit Constanze ein bisschen Deutschgrammatik geübt, aber gleichzeitig haben wir unglaublich viele neue Sachen gelernt. Mit Constanze war es anders, Deutsch zu lernen. Denn bei ihr lernt man, sich und seine Deutschkenntnisse zu verbessern und hat sogar Spaß.

Rasia

Liebe Constanze, 

ich fand den Kurs sehr spannend vor allem deine Powerpoint mit den Übungen und Fragen. Die kleinen Zusammenfassungen am Ende der Übungen und deine Erklärungen fand ich auch gut. Die Eselsbrücke mit der Lokomotive war eine sehr gute Idee. Ich persönlich merke mir Sachen mit Eselsbrücken sehr gut.    
Für mich war er eine gute Wiederholung.

Der nächste Grammatikkurs mit Constanze findet am Samstag, den 1. Mai statt.

Einsatz mit Schutzausrüstung

Mein Name ist Mohammad. Ich bin 19 Jahre alt und mache im dritten Jahr eine Lehre als Werkzeugbautechniker bei der Firma Emco. Ich habe Freude an meiner Arbeit und den Maturakursen. Das letzte Semester war für mich wegen Corona Pandemie komplett anders. Die Arbeit, Berufsschule, Maturakurse, meine Freizeit und mein Einsatz für das Rote Kreuz.

Beim Roten Kreuz habe ich viele heuer viele neue Situationen erlebt. Der Infektionstransport war neu und sehr schwierig. Zwei Stunde lang die komplette Schutzausrüstung (PSA) anzuhaben ist nicht sehr angenehm. Es ist eine schwierige Zeit, aber wir werden sie gemeinsam schaffen.

Warum ich mich beim Roten Kreuz engagiere?
Als  ich unterwegs nach Europa war, habe ich vom Roten Kreuz und anderen Organisationen Hilfe bekommen. Das war für mich sehr wertvoll und beeindruckend, weil ich in Afghanistan Situationen erlebt habe, die belastend waren. Ich habe verletzte, alte Menschen und Kinder gesehen, die Hilfe gebraucht haben und keiner hat sich um sie gekümmert. Für mich war das in Afghanistan alltäglich, ich kannte es nicht anders.

Menschlichkeit kennt keine Grenzen, keine Grenze der Abstammung, keine Grenze der Religion, keine Grenze des Volkes, des Alters oder des Geschlechts. Deswegen habe ich gedacht, ich möchte auch für die anderen Menschen da sein. Darum arbeite ich beim Roten Kreuz als ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Seit fast vier Jahren bin ich nun schon dabei. Am Anfang war ich beim Jugend-Rot-Kreuz dabei und dann habe ich die Ausbildung als Rettungssanitäter gemacht.

Kommunikation ist für uns beim Roten Kreuz sehr wichtig, zwischen uns als Kollegen und zwischen den Sanitätern und den Patienten. Durch meine Arbeit beim Roten Kreuz habe ich viel Kontakt mit Österreichern bekommen und kann dazu beitragen, das vielleicht negative Bild von Flüchtlingen positiv zu verändern. Das macht mir total Spaß und ich bin gern dabei.

Plabon – Klassensprecher im Homeoffice!

Mein Name ist Plabon Muhammed und besuche derzeit das Bundes Gymnasium Tamsweg im Bezirk Lungau in Salzburg. Gerade bin ich in der 7. Klasse und spüre schon langsam, aber sicher, dass die Matura zum Greifen nah ist. Viele meiner Freunde, Klassenkolleginnen oder Mitschüler sehen mich als ein zuverlässiger und hilfsbereiter Mensch, der bereit ist, sich einzusetzen und die Meinung der Schülerinnen und Schüler bei den Professoren und selbst bei der Direktion zu äußern.

Klassensprecher aus Leidenschaft: Ich bin schon seit der 6. Klasse Sprecher und das möchte ich auch noch bis zur Matura bleiben. Ich liebe es für meine Schulkameradinnen und Kameraden da zu sein. Als Klassensprecher trage ich jede Menge an Verantwortung. Doch ich kann von mir selbst sagen, dass ich diese Last und diese große Verantwortung sehr gut schultern kann. Zu meinen Aufgaben zählen, dass ich des Öfteren Interessen und Wünsche der Klasse an die Professorinnen und Profesoren weiterleite oder zusammen mit ihnen etwas ausarbeite.

Mit Frustration umgehen: Leider gibt es auch sehr frustrierende Phasen als Klassensprecher, wenn zum Beispiel aus unserer Sicht erfüllbare Anregungen und Wünsche von der Lehrkräften oder auch vom Direktor abgelehnt werden. Doch uns hält das als Klasse nicht auf. Als Klasse arbeiten wir gemeinsam weiter!

Nähe durch distance: Da das Klima und der Zusammenhalt in unserer Klasse sehr angenehm ist, muss ich mich nicht um Streitigkeiten innerhalb der Klasse kümmern. Ich muss auch sagen, dass wir durch diese Distance-Learning-Phase als Klasse noch enger zusammengeschweißt wurden. Dieses Zusammenschweißen hat nur funktioniert, da wir wirklich zusammenhalten mussten, um gegen diese stressige und monotone Zeit anzukämpfen. Egal ob es das gemeinsame Lernen oder spontane Zoom-Sitzungen – wir blieben zusammen am Ball. Ich finde es einfach schön zu wissen, dass ich Menschen helfen kann und versuche etwas für die Gemeinschaft umzusetzen, wenn es in meiner „Macht“ steht.

Selbst außerhalb der Schule konnte ich mich sozial engagieren. Während einer Pandemie ist es nicht einfach sich zu engagieren, wenn alles gestrichen wird und ein Lockdown eintritt. Doch ein bisschen was geht immer! Ich zum Beispiel ging für meine Nachbarin immer Samstags einkaufen. Da meine nette Nachbarin schon etwas älter ist und zur Risikogruppe gehört, traut sie sich nicht aus dem Haus. Ich habe für sie das Einkaufen übernommen.

Deshalb bitte ich euch liebe Stipis: Schaut euch um! Egal ob es die Nachbarin, oder die beste Freundin ist, versucht anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, wirklich zu helfen.

Mein Beitrag zum Weltklima

Welchen Beitrag jede*r Einzelne von uns zum Thema Klimaschutz leisten kann, fragten sich einige Stipendiat*innen aus Oberösterreich und Salzburg am Samstag, den 27. Februar 2021 bei einem Webinar gemeinsam mit Christian Humer von Südwind.

Am Anfang haben wir die Themen Klima, Klimawandel und Klimaschutz im Allgemeinen kurz durchbesprochen, um danach über einige Fragen Genaueres zu erfahren bzw. zu diskutieren. Beispielsweise sind wir der Frage nachgegangen, was eine Handcreme, eine Tiefkühlpizza und ein Waschmittel gemeinsam haben.

Gegen Ende des Workshops haben wir uns mit unseren Möglichkeiten, wie wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, beschäftigt. Bei der dadurch entstehenden Diskussion haben alle Stipendiat*innen eifrig ihre Ideen und Vorschläge eingebracht. Von ordentlicher Mülltrennung, über das Benützen von öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zur Bedeutung von regionalen Einkäufen, war alles dabei.

Ein Statement von Teilnehmerin Tamara (OÖ):

Der Workshop von Südwind, der von Herrn Christian Humer über das Weltklima vorgetragen wurde, hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern ich habe auch viel über unser Klima gelernt. Zum Beispiel, welche Treibhausgase wir verursachen und wie diese in unsere Atmosphäre eingeschlossen sind und damit unser Klima beschädigen. Natürlich habe ich auch einige Ideen, wie wir unsere Welt beschützen und unterstützen können, gelernt. 😊“

Vielen Dank an Christian Humer und Südwind für den tollen, interaktiven Workshop!

Storytelling am Sonntag

Am 21. Februar lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, dass Kunst nicht einfach ein Gemälde an einer Wand, sondern vielmehr eine Geschichte ist, die von jemanden erzählt wird. Die Kunstvermittlerinnen Magdalena und Cristina vom Museum der Moderne Salzburg zeigten uns anhand von Kunstwerken ausgewählter Künstler, dass Geschichten ganz unterschiedlich erzählt werden können.

Projekt der StipendiatInnen zum Titel ‚Auf dem Weg‘

Ob Gemälde, Zeichnung oder Film….in jedem Medium sind Handlung, Figuren, Emotionen etc. zu finden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten am Sonntag selbst die Möglichkeit, kreativ zu werden und anhand von Audiostücken, Fotografien und Texten eine Geschichte zu spinnen. Welche Geschichte die Stipendiatinnen und Stipendiaten zu dem Titel ‚Auf dem Weg‘ erzählt haben, lässt sich unter dem folgenden Link finden:

https://padlet.com/kunstvermittlungmdms/fasjbag48bk8hdfd

Unsere Stipendiaten Plabon und Maisam zum virtuellen Museumsbesuch ‚Storytelling‘

„Ich fand diesen Workshop sehr sehr kreativ. Diese Zoom-Sitzung wurde sehr abwechslungsreich und individuell gestaltet. Ich persönlich hatte mir zunächst vorgestellt, dass dieses Zoom-Meeting eher langweilig und monoton werden würde. Dass die Museum-Guides durch das Museum gehen und mit einer schlechten Kamera-Qualität filmen würden.
Doch dem war nicht so. Dieser Workshop wurde sehr cool und innovativ gestaltet. Ich fand es großartig, dass verschiedene Methoden verwendet wurden. Seien es Videos oder das Arbeiten auf dem White-Board oder ganz zum Schluss des Meetings das „padlet“. Diese Seite kannte ich vorher noch nicht und war direkt nach der ersten Benutzung „geflasht“.
Dass man zu solchen verschiedenen Seiten greift und eine Abwechslung in den Workshop bringt, zeigt in meinen Augen eine große Professionalität. Diese Art von Professionalität sieht man nicht oft, vor allem nicht in den Workshops.
Noch dazu kommt, dass die beiden Guides Magdalena und Cristina dieses Meeting exzellent geführt haben. Denn was bringen mir professionelle Seiten, wenn die Guides das Meeting nicht leiten können.
Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop sehr gut und sehr kreativ fand. Ich würde es auf jeden Fall anderen Stipis oder Freunden von mir weiterempfehlen.“

Plabon

„Der Workshop vom Museum der Moderne war einer meiner Lieblingsworkshops, den ich sehr interessant und spannend wahrgenommen habe. Inhaltlich hat es mich in eine kleine Zeitreise mitgeführt, da wir über Themen gesprochen haben, mit denen man sich selten auseinandersetzt. Ich bin immer dafür, dass ich neue Lebensarten von verschiedenen Menschen entdecke und heute haben wir ein bisschen über die Künstlerin Fiona Tan und den Künstler Harun Faroki erfahren und deren Leben sind einfach einzigartig.“

Maisam

Padlet-Bild im Hintergrund: Fiona Tan, Gray Glass, 2020, Dreikanal-Videoinstallation (schwarz-weiß, Ton), Filmstill, in Auftrag gegeben vom Museum der Moderne Salzburg, mit Unterstützung von Mondriaan Fund, NL, Museum der Moderne Salzburg. Courtesy die Künstlerin, Frith Street Gallery, London, Peter Freeman Inc., New York, Wako Works of Art, Tokyo

VWA – Trainig für NÖ, OÖ & Salzburg Teil 2

Am 20. Februar hatten die Stipendiat*inn der 7. Klassen AHS den Folgetermin für das VWA – Coaching. Nachdem sich die Schüler*innen schon beim ersten Termin mit der Themenfindung und den Grundlagen einer vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftigt, wurde bei diesem Termin schon konkreter an der Zusammenstellung des Projekts gearbeitet. Schwerpunkt waren die Erstellung eines Exposés und die Gliederung der einzelnen VWA. Dabei hat sich unser Workshopleiter Markus Rheindorfer sehr viel Zeit genommen, um die einzelnen Arbeiten durchzubesprechen und wertvolle Tipps mit auf dem Weg zu geben. Auch das Zitieren und die richtige wissenschaftliche Sprache wurden kurz erklärt.

Einige Statements der Teilnehmer*innen:

Der Workshop war wieder einmal sehr hilfreich. Wir haben die wichtigsten Punkte eines Exposés besprochen, dann haben wir noch einmal das Zitieren genauer gelernt. Außerdem haben wir das weitere Vorgehen durch gemacht, was wir nachdem wir das Exposé schon fertig haben, machen sollen. Mir hat der Workshop sehr gefallen, da ich viel mit nehmen konnte. Vielen Dank Markus, dass Sie uns immer wieder weiter helfen 🙂“ – Samar (OÖ)

Heute hatten wir eine Weiterführung eines ehemaligen Workshops im Bezug auf die kommende VWA für uns Schüler. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen und ich habe auch viel Neues dazu gelernt. Es herrschte auch während der Konferenz eine angenehme Atmosphäre und war sehr informativ.“ – Mihi (Salzburg)

Ich fand den 2. Teil vom VWA-Workshop genau so super wie den ersten. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus beim Zitieren, beim Schreiben des Erwartungshorizonts und beim Aufbau der Vwa. Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch sehr gut einteilen 😊“ – Sara (NÖ)

Vielen Dank an Markus Rheindorf für die beiden wirklich tollen VWA – Workshops!

INFLUENCE

„Lesen ist reisen im Kopf!“, diesen gern zitierten Spruch kennen sicher viele zur Genüge aus dem Unterricht. Aber in Zeiten einer Pandemie mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, mit daheim lernen, daheim turnen, daheim die Wände hochgehen eigentlich gar keine schlechte Empfehlung, um mal raus zu kommen! So könnte man die Ideen zum ersten gemeinsamen Buchclub von START-Oberösterreich und Salzburg zusammenfassen. Die aktuelle Situation stellt jede und jeden Einzelne_n schon vor täglich wechselnde Herausforderungen, verlangt von uns Flexibilität, Improvisationstalent und kreative Bewältigungsstrategien. Jetzt wo vieles nur mehr in digitalen Räumen stattfindet ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, was passieren könnte, wenn das Internet zusammenbricht. Genau das ist die Ausgangssituation, mit der Held Amir im Buch „INFLUENCE – Fehler im System“ von Christian Linker umgehen muss.  Schon bei der ersten Diskussionsrunde moderiert von START-Absolventin Bouchra, sie studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, diskutierten die teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten detailliert über ihre Beobachtungen zum Buch, tauschten vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte zur eigenen Realität aus.

Das sage die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rusul: „Lesen macht ja Spaß, aber das Lesen mit unserem Buchclub macht sogar mehr Spaß. Gestern haben wir die Stipendiaten und Stipendiatinnen des Start-Salzburgs und Oberösterreichs das Buch Influence Fehler im System besprochen. Außerdem haben wir Stipendiaten*innen mit Lili, Valentina, Constanze und unserem Gast Bouchra die im Buch dargestellten Probleme genauer diskutiert und, wie wir als Jugendliche diese begegnen.“

Eray: „Stell dir vor. Die digitale Welt ist auf einmal offline! Am 12.02.2021 hatten Start Oberösterreich und Start Salzburg ihre erste Buchclub-Besprechung. Zuerst wurde das Buch, „Influence Fehler im System“ von Christian Linker, kurz zusammengefast und später über die Personen und jegliche Themen diskutiert. Die Diskussionen waren interessant, die Moderration makellos und die Stipis sehr freundlich. Vielen Dank für dieses Chance!“

Der zweite Buchclub zum Buch INFLUENCE fand am 06.03.2021 satt gefunden

Wie schreibe ich meine Diplomarbeit? – Teil 1

Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg trafen sich in einem Online-Coaching mit Frau Dr. Susanne Korbel von schreibLAUT, um an ihren Diplomarbeiten zu arbeiten. Dabei wurden viele Themen behandelt, wie man eine Diplomarbeit am besten schreibt. Die Stipendiat*innen machten Übungen, um in den Schreibfluss zu kommen, zur Strukturierung ihrer Diplomarbeit und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Frau Korbel erklärte auch den Unterscheid zwischen wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Literatur und gab Tipps zur Recherchearbeit.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Der Workshop Diplomarbeits-Coaching hat mir gut gefallen. Er war sowohl informativ als auch hilfreich für meine Diplomarbeit. Die Übungen, die gemacht worden sind, waren hilfreich. Man ist in den Schreib-flow langsam reingekommen. Leider ist die Internetverbindung teilweise abgebrochen, deshalb wünsche ich mir beim nächsten Mal eine bessere Plattform (Teams oder Zoom)Salam (NÖ)

Der Workshop zum Thema Diplomarbeits-coaching hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr informativ und konstruktiv. Die Workshopleiterin gab uns ein paar gute Tipps, die uns beim weiterschreiben helfen können und in den Schreibfluss bringen.Soraya (OÖ)

Ich persönlich fand den Workshop über die Abschlussarbeit sehr interessant und hilfsreich. Da wir alle kurz vor dem Schreiben der Abschlussarbeit sind, würde uns helfen, zu wissen, wie man am besten damit anfängt, die wichtigsten Schritte, die häufigsten Fehler, die wir vermeiden sollen und schließlich wie man das ganze strategisch angehen soll. Ich bin gespannt und freue mich auch auf den nächsten Workshop.Ahmad (NÖ)

Der Workshop zu Diplomarbeit-Coaching hat mir sehr gut gefallen. Da wir meisten selbstständig arbeiten müssten, dürfte ich meine Schwäche und Stärke besser kennen lernen und bearbeiten. Außerdem es waren sehr Lehrreiche Lektionen dabei, welche ich in meinem Schreibverhalten einbauen werde. Eine Sache, welche mich gestört hat, war die schlecht Internetverbindung. Meine Empfehlung für weitere meetings wäre, dass wir Microsoft teams benützen, da es einigermaßen einwandfrei funktioniert.Quodratullah (Sbg)

Fit for the Job! Tips und Tricks für die Jobsuche mit L’Oréal

Am 12.Februar wurden wir von L‘Oréal zu einem Fit for the Job Workshop eingeladen, dieses Jahr zum ersten Mal online. 20 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich und Salzburg. Vielen Dank für diesen intensiven, sehr hilfereichen Workshop, der gerade aktuell für die laufenden Bewerungen für Sommerpraktika und Fachhochschulen richtig kommt!

15:00-16:15 Allgemeines zum Bewerbungsprozess mit Martina Koberg, Human Ressources Director

16:30-17:00 Workshop 1: Business Knigge, Auftreten und Styling  mit Susanne Wolf, Direktionsassistentin 
16:30-17:15 Workshop 2: Kommunikation im Berufsalltag mit Bernadette Metzler, Corporate Communications Manager                

17:15 – 17:45 Tausch der Workshopgruppen

17:45-18:15 Feedback und Verabschiedung

Hier die Kommentare und Feedbacks der START-Stipis:

Ich habe viele hilfreiche Tipps gelernt, die ich definitiv umsetzen werde wenn ich mich das nächste Mal für eine Stelle bewerbe 🙂 ich werde von jetzt an auf die Anrede und das “Subject” in einer mail viel mehr aufpassen. // Nuaar

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Das interessanteste war, dass es ein Workshop mit L’Oreal war, und dass ich direkt Tipps von Human Resources Direktorin bekommen habe. Das Thema Bewerbung haben wir eigentlich genau in der Schule durchgemacht, aber mir war es wichtig im Workshop, dass ich Informationen von jemanden bekomme, der selbst in diesem Bereich tätig ist.
Es wurde immer auf unsere Fragen eingegangen. Nach diesem Workshop habe ich wirklich überlegt, ob ich mich nächstes Jahr bei L’oreal Österreich bewerben soll 🙂 // Ravneet

Der Workshop „Fit for the Job“ war sehr interessant und informativ. Es wurde viele Fragen von mir beantwortet und ich konnte vieles mitnehmen. Danke für das tolles Angebot. //Abbas

Ich fand der Workshop hat einen guten Überblick über die wichtigsten Dinge zum Thema Bewerbungsschreiben und -gespräch gegeben. Also worauf man vor, während und nach einer Bewerbung achten soll. Wir haben Informationen bekommen zu:
Wo man am besten Stellen finden kann, wo und wie man die Personalangestellten kontaktiert, welche Dokumente in einer Bewerbung hineingehören, die Wichtigkeit der Körpersprache und das professionelle Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, waren auch die kurzen Umfragen mit einer Frage, da man da auch aktiv nachdenkt und dann die richtige Antwort nach der Umfrage bekommt und reflektieren kann, wo man sich selbst verbessern sollte. Diese kurzen Umfragen hätten meinerseits auch mehr sein können! // Genti

Mir hat das heutige Meeting sehr gut gefallen. Obwohl das Meeting mehr als drei Stunden ging, habe ich mich gar nicht gelangweilt. Die Damen von L’Oréal waren echt nett und sie haben jede Frage sehr ausführlich beantwortet. Ich habe viele neue Dinge über das Bewerbungsgespräch und die Bewerbung selbst gelernt. // Fatema R.

Also die meisten Sachen hatten wir schon bei Arbeiterkammer in St.Pölten schon besprochen gehabt ,aber es gab auch paar andere Sachen ,dass ich noch nicht wusste und die drei nette Damen waren auch sehr nett und man konnte denen Folgen und verstehen. // Khadija B.

ich fande den Workshop besonders interessant und konnte sehr viel mitnehmen. Vorallem war es interessant zu hören was bei einer Bewerbung ein No-Go ist und was ein Go ist. // Anni Z.

Der Workshop war eine Auffrischung von notwendigen Informationen für eine korrekte Bewerbung, da die Bewerbungsfrist für Sommerpraktika dem Ende neigt. Deshalb fand ich ihn sehr hilfreich.// Sahar A.

Workshop hat mir sehr gut gefallen und habe ich viele neue Dinge über Bewerbung und Bewerbungsgespräch gelernt und diese Informationen sind sehr wichtig für meine Zukunft. //Fahim

Vielen Dank Katrin der Workshop war wirklich super hat mir viel geholfen ich habe außerdem viele Sachen notiert die ich zuvor nicht wusste die Frauen waren sehr nett alle drei und ich war sehr glücklich dass ich davon was mitgenommen habe. // Sulaf

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diesen Workshop organisiert haben. Der Workshop war ausgezeichnet. Ich habe viele wertvolle Informationen bekommen, die ich vorher nicht wusste. Ich weiß jetzt durch diesen Workshop, wie ich mich bestens für eine Stelle bewerben soll. // Milad


Schwitzen statt Sitzen!

Online Workout mit Fitnesstrainerin und START-Absolventin Zara aka Zara Dance Queen am 08.01. und 22.01.2021.

Zu viel Sitzen ist fast so schädlich wie rauchen, das sind sich Gesundheitsexpertinnen und -experten heute sicher! Da die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aktuell mehr als sonst durch Lock down, Distance Learning und Homeschooling am Schreibtisch verweilen müssen, soll das gemeinsame Workout im Tanz- und Fitnesstrainerin Zara einen Ausgleich schaffen und auch die Konzentration fördern. Koordination, Bewegung und Stretching! – am 26.02. und 12.03.2021 geht’s weiter 😊.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Nicole: „Das Workout war Super! Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht, generell die Energie, welche Zara ausstrahlt, ist einfach super, und ich freue mich schon auf nächste Woche!“

Rohullah: „Es war ganz lustig. Wir haben ein paar „moves“ gelernt und auch hart trainiert. Dankeschön!“

An meine Haut lass ich nur Natur…

Wie viel Chemie darf in Naturkosmetik? Welche Zutaten in Kosmetikprodukten sind notwendig und auch gut verträglich – für mich und die Umwelt? Und kann man das nicht einfach selbst machen?

Mit Gesundheitsthemen wie Ernährung und Bewegung beschäftigen sich die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten schon seit Jahresbeginn. Der Workshop Samstag den 30.01.2021 ging richtig unter die Haut! Gemeinsam mit Michelle und Michaela vom Verein UMBLICK wurden Zutatenlisten und Inhaltsangaben von Kosmetikprodukten entschlüsselt, problematische Stoffe analysiert und per APP auch eigene Kosmetikartikel geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass viele Stipendiatinnen und Stipendiaten großen Wert auf natürliche Produkte legen und die Gestaltung der Verpackung und Kennzeichnungen oft irreführend sind.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Workshop:

Stipendiatin Ioana: „Der Workshop über Kosmetik hat mir sehr gut gefallen, weil ich habe heute erfahren was in den Produkten eigentlich alles drinnen ist und welche Vorteile und Nachteile manche Substanzen habe. Wir haben sogar ein App ausprobiert, die Kosmetikprodukte checkt. Ich finde diese App sehr cool. Ich habe gestern gleich alle meine Produkte gescannt. Danke für den super Workshop.“

Stipendiatin Rasia: „Den Workshop „Wie giftig sind deine Kosmetikprodukte wirklich“ fand ich super informativ. Vor allem die App „Code Checker“, empfohlen von den Workshopsleiterinnen, ist eine große Hilfe, um rauszufinden, welche bedenkliche, unbedenkliche oder schwer bedenkliche Inhaltsstoffe bei deinen Kosmetikprodukten drinnen sind. Die Selbstherstellung von der Deocreme und Trockenshampoo fand ich wirklich toll, denn so kann man bewusst natürliche Kosmetik-Produkte mit wenigen Zutaten und ohne großen Zeitaufwand zu Hause herstellen. Vielen Dank für den tollen Workshop.“

www.umblick.at

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: „Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?“ Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Online VWA-Training für NÖ, OÖ & Salzburg

Um an einer AHS zu maturieren muss man auch eine so genannte Vorwissenschaftliche Arbeit, kurz VWA, verfassen. Um für diese umfangreiche Aufgabe von Anfang an bestmöglich gerüstet zu sein, gibt es für die Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg , welche die 7. Klasse AHS besuchen, professionelle Unterstützung durch unsren langjährigen Trainer Markus Rheindorf. Im ersten online VWA-Training ging es einmal darum das Thema der eigenen VWA vorzustellen und Grundlegendes über (vor)wissenschaftliches Arbeiten zu lernen. Wie grenze ich mein Thema sinnvoll ein? Wie formuliere ich die Leitfragen in meinem Erwartungshorizont? Welche Quellen darf ich für meine VWA verwenden und wo finde ich diese? Woran erkenne ich wissenschaftliche Quellen und wie zitiere ich diese richtig? Diese und weitere Fragen wurden anhand von konkreten Beispielen aus den VWA-Themen der Teilnehmer*innen behandelt und es gab auch jede Menge Tipps und Tricks.

Und wie hat es den Teilnehmer*innen gefallen?

Der heutige Workshop war sehr informativ und hilfreich und ich habe Markus gerne zugehört. Er hat uns auch viele Tipps gegeben, die ich weiterhin mitnehmen werde! (Burte – Niederösterreich)

Der erste Teil vom VWA-Training hat mir sehr gut gefallen, da ich trotz des „Basis-Wissens“ noch einiges mitnehmen konnte. Zum Beispiel wusste ich noch nichts über „google scholar“ und „google books“. Diese zwei Seiten habe ich gestern für meine VWA benutzt und ich muss ehrlich zugeben, dass mir diese Suchmaschinen sehr geholfen haben. Noch dazu kommt, dass Markus immer auf alle Fragen eingegangen ist und immer versucht hat die konkreten Beispiele der Stipis zu behandeln. Dank Markus habe ich mein Inhaltsverzeichnis nochmals überarbeitet. Nun schaut es viel professioneller und seriöser aus. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges Hilfreiches mitnehmen konnte. Ich freue mich schon auf den 2. Teil und auf das, was ich noch dazulernen werde. (Plabon – Salzburg)

Mir hat der VWA-Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus bei der Literatursuche, beim Zitieren und Aufbau der VWA vor allem. Ich bin gespannt auf den nächsten Workshop, da wir dann mit Erwartungshorizont weitermachen. 😊 Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch gut einteilen. (Sara – Niederösterreich)

Ich bedanke mich bei euch für den hilfreichen Workshop. Es hat mir total gefallen 😊 Der Workshop war sehr hilfreich. Davon konnte ich viel mitnehmen und mein Wissen zum Schreiben meiner VWA verstärken. (Ebtisam – Oberösterreich)

Vielen Dank an Markus Rheindorf & wir freuen uns schon auf den Folgetermin im Februar!

„Ernährung ist wie aufräumen!“

meint Gloria Demofike, Ernährungsberaterin und START-Absolventin. In einem Zoom Workshop am Samstag den 16.01.2021 zum Thema „Gesunde Ernährung – healthy with Glory“ erklärte sie einer Gruppe Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, warum sie nach erfolgreichen Wirtschaftsstudium in der Schweiz begonnen hat sich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen.

„Stellt euch vor eure Ernährung ist ein chaotisches Zimmer. Erst wenn ihr aufgeräumt habt, wisst ihr wovon zu viel da ist, wovon zu wenig, was ihr braucht und was nicht, was euch gut tut.“ führt Gloria aus. Wie sehr die Ernährung auch bei chronischen Erkrankungen das Wohlbefinden unterstützen kann, was Säuren und Basen im Körper bewirken, warum biologische Lebensmittel einen positiveren Einfluss auf die Gesundheit haben, waren nur einige Themen des Workshops. Im praktischen Teil wurde dann gemeinsam gekocht – Chilli sin Caren, was nicht nur eine Bereicherung des Speiseplans war, sondern auch eine spannende Abwechslung und unserem Zoom-Alltag.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Ali Akbar:Wieder ein Samstag und ein spannender Workshop! Diesmal über Ernährung und how to follow a healthy food diet. 

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Warum und wie ist eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise gesund? Was sind die chemischen „PH-Werte“ und welche Rollen die Basen und Säuren auf unsere Gesundheit bzw. Darmgesundheit haben?

Das sind alles Fragen, die Gloria uns sehr ausführlich beantwortet hat.

Was wir alle vergessen ist, dass der Verdauungsprozess schon mit dem Mund beginnt, aber da wir sogar während dem Essen meistens durch das Handy oder Serien schauen abgelenkt sind, achten wir nicht auf das Kauen. Diese ist mir bewusst geworden!

Danach haben wir die Theorie in die Praxis umgewandelt und ein Leckeres Essen gemeinsam und virtuell zubereitet: nämlich Chili Sin Carne! Einfach lecker!

All in all fand ich den Workshop toll, da wir sehr viele notwendige Tipps über die gesunde Ernährung und ihrer Auswirkung auf unseren Körper und Psyche bekommen haben, die ich auch sicher einsetzen werde. Danke Gloria für den tollen Workshop!“

Plabon: „Ich persönlich fand dieses Workshop echt super! Ich habe einiges über Ernährung und die Auswirkungen von einer guten als auch schlechten Ernährung auf den Körper haben. Ich muss ehrlich sein, dass ich geschockt war, wie viele Lebensmitteln, die ich konsumiere, eigentlich nicht basisch sind. Zum Beispiel trinke ich sehr gerne einen schwarzen Tee, doch in der Tabelle habe ich gelesen, dass ein schwarzer ein nicht-basisches Getränk ist, was mich wirklich geschockt hat.
Ich wusste nicht, dass man seine Ernährung auf 70% basischen Sachen und 30% säurehaltigen Sachen aufbauen sollte. Ebenfalls wusste ich nicht, welche Wirkungen eine „falsche“ Ernährung haben können. Das Beispiel von Gloria hat mich zum Nachdenken angeregt, als sie sagte, dass man durch die richtige Ernährung der Gesundheit schon sehr gut helfen könne und nicht immer durch Medikamente, wie Tabletten oder ähnliches. Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges mitnehmen kann und auch in meinem Leben einfließen lasse.
P.S. Die Chilli sin Carne war sehr gut!!

START-Survival. Oder: Wie man einen Halbjahresbericht verfasst

START-OÖ Stipisprecherin Samar Elsoudany hat in dem Workshop „START-Survival“ den neuen Stipendiat*innen von START-Sbg und START-OÖ erklärt, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht.

Der Workshop „START-Survival mit Samar“ hat, mir und den anderen neuen Stipis aus Salzburg und Oberösterreich, viel gebracht und gezeigt wie man seinen Halbjahresbericht zusammenstellt. Mit super Beispielen, welche uns definitiv helfen werden! Danach hat uns Samar den richtigen Weg gezeigt, seine Abrechnungen vom Bildungsgeld zu erarbeiten. Besonders gefallen haben mir Annas und Samars freundliche Gesten und Hilfsbereitschaft.“ Nicole (START-Sbg)

„Die Neuen brauchen manchmal Einführung. Samar hat uns am 10.01. gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Im Allgemeinen war der Workshop gut gestaltet. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Rechnungen gesprochen. Die Rechnungen hatte ich schon von Anfang an beieinander, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Samar für den Workshop.“ Eray (START-OÖ)

„Da die Zeit wie im Flug vergeht und ein halbes Jahr bereits wieder am Ende ist, mussten am Sonntag vor allem die neuen Stipis von Salzburg und Oberösterreich ihren Halbjahresbericht schreiben. START-OÖ Stipisprecherin Samar hat erklärt bzw. mit verschiedenen Beispielen gezeigt, wie man einen gut formulierten Halbjahresbericht schreibt und war immer bereit, die Fragen von den Stipis zu beantworten.“ Rusul (START-Sbg)

Mit guten Texten statt guten Vorsätzen ins Neue Jahr starten!

Der mehrtägige Deutschkurs Anfang Jänner hat bei START-Salzburg fast schon Tradition – dieses Jahr standen verschiedene Textsorten auf dem Programm. Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva gab den Stipis jeweils am Vormittag eine Einführung zu Zusammenfassung, Meinungsrede, Kommentar und Leserbrief. Anschließend hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zeit, selbstständig ihre Texte zu verfassen. Am Nachmittag stand Valentina jedem/r Teilnehmer*in 45 Minuten für ein Einzelgespräch zur Verfügung, um gemeinsam die Texte zu korrigieren und zu besprechen.

Der Deutschkurs ist immer interessant und sehr informativ. Man hat immer Spaß mit den anderen etwas gemeinsam zu lernen. Ich habe heute neue Textsorten gelernt.

Rokesstan

Die Deutschkurse mit Valentina waren sehr hilf- und lehrreich für mich. Ich konnte mein Wissen noch vertiefen, was die Textsorten betroffen hat. Jetzt bin ich mir noch sicherer, wenn ich eine Meinungsrede oder einen Leserberief schreibe.

Rohullah

Die Nachhilfe mit Valentina war sehr hilfreich. Wir haben unterschiedliche Textsorten geübt. Sie hat immer alles sehr gut erklärt und danach haben wir Texte geschrieben und am Nachmittag besprochen.

Hana

In dieser Woche sind wir in den ersten drei Tagen, von 4. Jänner bis 6. Jänner 2021, mit der lieben Valentina die Maturatextsorten durchgegangen. Dabei haben wir immer am Ende der Konferenz einen Arbeitsauftrag zu der jeweiligen Textsorte erhalten, welchen ich sehr hilfreich fand. Es war mir eine Freude in diesem Kurs dabei sein zu können.

Mihi

Der Kurs war sehr hilfreich und interessant und ich habe neue Informationen gelernt. Man hat Spaß dabei, gemeinsam etwas zu Lernen. Und ich habe sicher heute etwas Neues gelernt.

Ashraf

Jahresabschlussmeeting bei START-Salzburg

Im Jahr 2020 ist einfach alles anders! Bildungsprogramme, Seminare und individuelle Nachhilfe, sogar die Beratungsgespräche mit den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mussten auf immer wieder neue Situationen und Beschränkungen angepasst werden. Unter normalen Umständen würde die ganze START-Salzburg Gruppe am Jahresende, kurz vor den Weihnachtsferien einen gemütlichen Nachmittag verbringen, essen, plaudern, Uno spielen und anschließend ins Theater gehen. So oder so ähnlich wäre es im September auch noch geplant gewesen. Wir sind schließlich Optimistinnen und Optimisten! Gekommen ist es anders. Auf Kunst und Kultur wollten wir trotz Pandemie-beschränkungen nicht verzichten und so haben wir auch diesen Programmpunkt am 19.12.2020 kurzerhand ins Netzt verlegt. Das diesjährige Kulturprogramm gestaltete für uns Autor, Comedian und Poetry Slamer Jad Turjman. „Wenn der Jasmin auswandert“ heißt sein erstes, autobiografisches Werk, aus dem er uns auch vorgelesen hat. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten anschließend noch die Gelegenheit Jad über seinen Weg in die Literatur und nach Österreich eingehend zu befragen.

Herzlichen Dank Jad Turjman, dass du dir die Zeit genommen hast! www.jadturjman.com
Wir wünschen allen Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützer des START-Programmes frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2021!

Alumni-Studienberatung BWL/WU Wien

Im Rahmen unser Studienberatungs/inforeihe mit START-Alumnis hatten wir am 16.12 Marenah Seido, START-Wien Alumna zu Gast. Sie berichtet über das Ba­che­lor­stu­di­um Wirtschafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) an der Wirtschaftsuniversität Wien, das sie im Sommer abschliessen wird. Die Teilnehmer*innen aus ganz Österreich füllten vor dem Workshop einen kleinen Fragebogen aus, damit sich Marina auf die Fragen vorbereiten konnte. Hier der Ablauf der Workshops:

▪ Hard Facts – Wirtschaftsuniversität Wien
▪ Bachelorprogramme
▪ Betriebswirtschaftslehre (BWL)
▪ Unterschiede zwischen BWL und IBWL Studium
▪ Persönliche Erfahrungen: Arbeit neben dem Studium
▪ Fragerunde

Vielen Dank an START-Alumna Marina für das Weitergeben deiner Erfahrungen an unsere Stipis!

Hier das sehr gute Feedback der Teilnehmer*innen:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es war sehr informativ und die Marina konnte uns viele offene Fragen beantworten. 🙂 // Burte

Ich fand es sehr Hilfsreich. Ihre Präsentation war kurz und nicht boring. Und dann, könnten wir die Fragen stellen, um alles zu entdecken. Super! // Tamara

Danke, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr informativ und interessant. Es war möglich Fragen zu stellen und sie hat alles klar und deutlich beantwortet. Ich fand es sehr gut. // Milad Wien

Mir hat der Workshop sehr gefallen und auch viel weitergeholfen. Marenah war unglaublich lieb und offen, und hat die atmosphäre und den mood sehr angenehm gemacht. Für mich war es wichtig, dass sie ehrlich war und uns ihre eigene Meinung gesagt hat, anstatt einfach Werbung zu machen. Vielen Dank 🙂 // Nuaar Wien

Der Workshop fand ich recht interessant und detailliert geklärt. Obwohl ich schon einmal in das Uni war, trotzdem war mir vieles unklar, aber jetzt wurde all meine offene Fragen klar beantwortet. Ich habe jetzt eine bessere Überblick zum BWL-Studium. Danke! // Sahar NÖ

Schulergänzende Workshops und Nachhilfe bei START-Salzburg

Alle schulergänzenden Workshops sowie die Nachhilfe für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten werden natürlich weiterhin regelmäßig angeboten! Mathe-Lehrer Andi Hirnsperger, sowie die Deutsch-Lehrerinnen Valentina und Constanze stehen unseren Jugendlichen für Online-Nachhilfe zur Verfügung. Englisch-Trainerin Melissa Zgouridi hat am Samstag, 12.12. wieder mal einen ihrer spannenden online-Workshops angeboten. Sie diskutierte mit einigen Stipis über „Racism and Microaggression“.

Der Englisch-Workshop mit Melissa, am Samstag den 12. Dezember, hat mich und die anderen Stipis begeistert. Wir haben viel neues, nützliches Vokabular, als auch über das Thema Rassismus und Vorurteile, kennengelernt. Sie hat ihren Unterricht zudem auch höchst interessant gestaltet, indem sie Beispiele von Filmen gezeigt hat, wo man die rassistischen Stellen übersehen hat. Besonders gefallen hat mir auch, dass freie Sprechen, über unsere Schwierigkeiten und Probleme, die wir erlebt haben.

Nicole, START-Salzburg

Es war ein sehr interessantes Thema, nämlich Diskriminierung in verschiedenen Ländern und ein Vergleich zur Österreich, ob jemand in Österreich sich diskriminiert fühlt. Dazu haben wir sehr viele neue Vokabeln zu diesem Thema gelernt und haben versucht, dass wir über unsere eigenen Erfahrungen frei sprechen. Das ist eine gute Übung gewesen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Kurse.

Maisam, START-Salzburg

Fake News erfolgreich produzieren

ACHTUNG! Das Thema Fake News ist von anhaltender Aktualität. Immer wieder lassen Sensationen und reißerische Meldungen aufhorchen, bezahlte Reichweiten und Bots verbreiten gezielt Falschmeldungen, um die gesellschaftliche Stimmung oder politische Ereignisse zu beeinflussen. Aber auch verführerische Titel im Netzt sollen dazu verleiten, Nutzer_innen ihre Daten oder Geld zu entlocken. Das Themenfeld ist komplex und umfangreich, denn auch politische Entscheidungsträger versuchen mit falschen oder gezielt aus dem Zusammenhang gerissenen Informationen die öffentliche Meinung zu lenken. Hier ist Medienkompetenz gefragt und auch die Fähigkeit Quellen, Meldungen, Mails, Postsauf ihre Seriosität hin zu überprüfen. Am besten versteht man die Funktionsweise von Fakes oder Hoax, indem man sich selbst daran versucht. Die Gelegenheit das zu probieren und Fakes selbst zu produzieren hatten START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und Oberösterreich bei einem online Workshop am 05.12.2020 gemeinsam mit Sonja Messner vom Verein akzente Salzburg.

Das sagen die START-Stioendiat_innen darüber:

Stipendiatin Tuana: „Meiner Meinung nach war es sehr schön die anderen Stipis aus Salzburg kennenzulernen. Alle waren sehr freundlich und wir haben uns gut verstanden. Die Workshop-Leiterin (Sonja) hat das ganze auch gut geleitet. Ich fand es gut, dass wir nicht nur zuhören mussten sondern auch mitreden konnten/durften. Zudem war der „praktische“ Teil auch lustig. Wir durften selber Fake News produzieren. Das wir bei dieser Übung in zufällige Gruppen eingeteilt worden sind, fand ich auch gut. Das war eine schöne Möglichkeit die Anderen besser kennenzulernen. Im Großen und Ganzen hat es eine Menge Spaß gemacht.

Stipendiat Ali Akbar: „Am Samstag den 05. Dez. 2020 haben wir Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam mit Oberösterreicher Stipendiatinnen und Stipendiaten den interessanten Workshop über Fake News virtuell besucht. Sonja vom Verein „Akzente Salzburg“ leitete den Workshop und gab und eine Menge an Informationen über Fake News, wie wir diese erkennen, was wir dagegen tun können oder wie wir selbst erfolgreich Fake News produzieren können. Kurz zum Inhalt des Workshops: Dieser Begriff wurde im August 2017 in Duden aufgenommen worden. Fake News, die auch als HOAX genannt wird, ist nach der Präsidentschaft von Donald Trump viral gegangen, auch wenn diese schon immer gibt. Diese werden verbreitet, um z.B. Menschen zu manipulieren, eine Person bzw. Produkt schlechter darstellen zu lassen oder ein politisches Ziel zu erreichen. Satire, die einen realen Ausgangpunkt über ein Thema haben können, könnten auch als Fake News verstanden werden, da diese oft ernsthafte Themen lustig machen. Ich danke Sonja und dem Verein Akzente Salzburg für diesen spannenden Online-Workshop!“

„Ich konnte meine Fähigkeiten beim Schreiben vertiefen“

Der zweite Teil des Textsortenkurses zum Thema „Erörterung“ bei START-Salzburg musste online stattfinden. Unsere Deutschlehrerin Valentina D’Uva hatte viele hilfreiche Tipps für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sie ihre Ausdrucksweise verbessern können. Auch wenn es nicht dasselbe ist, als sich real zu treffen – in dieser Zeit sind Online-Kurse dennoch eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden und mit den anderen Stipis in Kontakt zu bleiben.

Der Online-Unterricht mit Valentina war sehr hilfreich. Ich konnte jetzt meine Fähigkeiten beim Schreiben von Erörterungen noch mehr vertiefen.

Rohullah

In dem heutigen Onlineworkshop mit der lieben Valentina haben wir gelernt, wie man richtig eine Erörterung schreibt. Dazu haben wir viele neue Formulierungen gelernt und hilfreiche Tipps bekommen, auf die ich in Zukunft sehr achten werde.

Mihi

Es ist das erste Mal, dass ich Online-Unterricht mit anderen Stipendiaten habe. Wir haben uns mit der Textsorte „Erörterung“ beschäftigt und konnte vieles noch vertiefen.

Rokesstan

Der heutige Online-Unterricht ist sehr gut gelungen, da man für das Schreiben von Erörterungen verschiedene neue Formulierungen üben konnte und ich mein Wissen in der deutschen Sprache vertiefen konnte. Danke an die Lehrerin für den Unterricht und an die anderen Stipendiaten für das Teilnehmen.

Maisam

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

14.11.2020 – Workshop mit dem Verein Three Coins

Geld beeinflusst alle Bereiche unseres Lebens. Bei dem Stichwort „Geld“ fallen den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten sofort Begriffe wie Bank, Lebenserhaltungskosten, einkaufen, Ersparnisse, Kreditkarte, Versicherung, sparen und verdienen ein. Dass Geld allein nicht glücklich macht, darin sind sich auch die Teilnehmer_innen des Workshops einig. ABER kein Geld zu haben, die Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Mobilität nicht abdecken zu können und im Allgemeinen von einer aktiven Teilnahme an der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein, macht ebenfalls nicht glücklich. In diesem digitalen Workshop ging es aber nicht nur um Allgemeines zu Thema Geld, ganz konkret wurden auch finanzielle Fragen, nach Einkommen, Lebenserhaltungskosten und Budgetplanung ganz konkret in den Blick genommen. Um den Überblick zu behalten, kann man sich bei Letzterem auch von kostenlosen Apps unterstützen lassen.

„Jede Stimme sollte gehört werden!“

Am 6. November 2020 hatten wir einen Online Englisch-Workshop mit der lieben Melissa zum Thema US-Elections. Wir sind dazu gemeinsam den langen Weg der Präsidentenwahlen der USA durchgegangen und haben viele neue informative Sachen gelernt. Warum das Auswählen der Wahlmänner so lange dieses Mal gedauert hat. Warum Trump Präsident wurde, wenn Hillary Clinton doch mehr Stimmen hatte und vieles mehr. Nach so einem interessanten Workshop habe ich auch eingesehen wie wichtig das Wählen für seine Umgebung bzw. seinen Wohnort ist und dass auf jede Stimme gehört werden sollte und nicht nur von der Hälfte der Bevölkerung.

START-Stipendiatin Mihi

Der heutige Workshop fand mit Melissa und den anderen Stipis unter den neuen Corona-Mahnahmen wieder online statt. Im Workshop haben wir über das Wahlsystem in den USA gelernt und wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Die anderen Themen, auf die wir näher eingegangen sind waren: The two-party-system (Democrats vs. Republicans), how to become the president of the United States, the Presidential elections, electoral college of the US und noch viele weitere interessante Themen. Ich habe den Workshop sehr interessant und informativ gefunden.

START-Stipendiatin Rasia

„Spannend, hilfreich, sinnvoll“ – Textsorten Workshop bei START-Salzburg

Insbesondere wenn der Unterricht nur mehr eingeschränkt stattfinden kann, sind Unterstützungsmaßnahmen, vor allem in den Hauptfächern, notwendig. So geschehen am Freitag bei START-Salzburg, wo Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten verschiedene Textsorten übte. In konzentrierter Atmosphäre wurde an Kommentar und Meinungsrede gearbeitet.

Heute haben wir die Corona-Maßnahmen allgemein besprochen und darüber eine schriftliche Meinung geschrieben. Ich habe auch heute eine neue Textsorte gelernt, nämlich den Kommentar. Es ist immer sehr hilfreich, wenn ich mit Valentina und den anderen etwas Neues lerne.

Rokesstan

Heute haben wir einen Deutschkurs mit Valentina gehabt. Der war spannend, hilfreich und sehr sinnvoll. Wir haben einen Text über die aktuelle Lage bzw. die neuen Regelungen, um die Corona-Pandemie aufzulösen, geschrieben. Dann haben wir gelernt, wie man einen Kommentar schreibt.

Rusul

Ich habe heute zwei Texte geschrieben. Ein Text war zum Thema Corona. Der andere Text war zum Thema Gewalt in der Schule. Der Kurs hat mir gut gefallen, weil ich viele neue Wörter gelernt habe.

Kher Mohammad

„Der Deutschkurs ist immer spannend“

Bei START-Salzburg  finden regelmäßig Deutschkurse mit Valentina D’Uva statt. Am Samstag 24.10. trafen sich sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten, um sich speziell mit Grundlagen der Grammatik zu beschäftigen.

Wir haben heute viel über Nebensatzstrukturen gelernt. Es hat mir sehr geholfen und jetzt verstehe ich besser, wie man einen Text mit Nebensatzstrukturen bildet. Wir haben auch die Groß- und Kleinschreibung geübt. Wir hatten in dem Kurs viel Spaß und ich wollte mich bei START für den Kurs bedanken.

Ashraf

Wir haben heute die Groß- und Kleinschreibung gelernt und vor allem Nebensatzstrukturen geübt. Ich bin begeistert hier zu sein.

Fadumo

Ich habe heute die Nebensätze gelernt, die mit weil, dass, wenn, damit, sodass und deshalb eingeleitet werden. Ich habe die Groß- und Kleinschreibung gelernt.

Kher Mohammad

Heute haben wir in dem Deutschkurs gelernt, wie man richtig lange Sätze schreiben kann. Wir haben auch ein paar Übungen zur Groß- und Kleinschreibung gemacht. Außerdem haben wie auch gelernt, wie man die Wörter „wenn, wann und als“ richtig einsetzt.

Qodratullah

Der Deutschkurs ist immer spannend. Ich profitiere immer davon und es hilft mir sehr, mich immer wieder zu verbessern. Ich habe im Deutschkurs die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt und die Übungen haben auch gemeinsam korrigiert. Es macht Spaß mit den anderen, was Neues zu lernen.

Rokesstan

Heute haben wir den in dem Kurs Grammatik vor allem die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt. Das habe ich persönlich als sehr nötig bzw. hilfreich empfunden.

Rusul

Englisch-Lerngruppe bei START-Salzburg

Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in der Englisch-Lerngruppe mit Melissa Zgouridi an ihrem schriftlichen Ausdruck gearbeitet und Grammatik-Themen wiederholt. Die Jugendlichen können Melissa vorab oder im Kurs mitteilen, an welchen Themen sie gerne arbeiten möchten. Diese werden dann ausführlich erklärt und durch gemeinsame Übungen vertieft. Aber auch wenn Grammatikregeln nicht unbedingt lustig sind – mit Melissa und den anderen Stipis macht das Lernen trotzdem Spaß.

On Friday October 27th we had a superb workshop with Melissa. Grammar specially passice voices and language expression were our main topics. In conclusion we talked about the current situation in the USA and expressed our opinion about the presidential election. Melissa gave us some inputs about American history and why it’s so important for the American election. On November 6th we will continue our discussion about the presidential election in the USA. I’m looking forward to this interesting discussion.

Ali, START-Salzburg

Mathe-Workshops bei START-Salzburg

Die regelmäßige Mathe-Nachhilfe bei START-Salzburg ist am Freitag, 16.10. in das Wintersemester gestartet. Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in bewährter Weise bei ihren Hausübungen und Schularbeiten-Themen. Immer wieder springen auch die Stipis selber ein, um einem Kollegen oder einer Kollegin ein schwieriges Thema in ihrer Muttersprache zu erklären. Gerade im Fach Mathematik ist es besonders schwierig, qualifizierte Nachhilfelehrer*innen zu finden. Daher ist der Mathe-Lernnachmittag für unsere Jugendlichen ein wichtiges regelmäßiges Angebot, um gemeinsam an herausfordernden Matheaufgaben zu arbeiten. Der Workshop wird wieder ca. einmal monatlich stattfinden, die nächsten Termine sind am 20. November und am 11. Dezember geplant.

Im Takt bleiben!

Konzentration fördern mit Rhythmus- und Perkussionübungen war das Thema des Workshops am Samstag 10.10.2020 gemeinsam mit Musikpädagogin Johanna Buchmayer in Salzburg.

Viele Prüfungen, Schularbeiten und Referate stehen bei den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten gerade im Herbst auf dem Plan. Da ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Konzentrations- und Merkfähigkeit gefragt! Mit Rhythmusübungen und Bodyperkussion das Aufeinander-Hören, im Takt bleiben und die Konzentrationsfähigkeit stärken, war das Ziel des Workshops. Klatschend, trommelnd und mit Bechern klappernd wurden in kurzer Zeit schon beachtliche Abfolgen einstudiert.

Die Urkunde macht es offiziell!

Begrüßung der neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten durch Landesrätin Andrea Klambauer in Salzburg – 09.10.202

„Das START-Stipendium ermutigt die Jugendlichen, ihre Potenziale zu entfalten. Sie bekommen Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln und ihren Weg zu gehen. Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben!“ weiß Landesrätin Klambauer. Sie hieß insgesamt zwölf ambitionierte junge Menschen im START-Stipendienprogramm in Salzburg willkommen. Die frisch gebackenen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besuchen unterschiedliche Schulen im Bundesland oder machen Lehre mit Matura. Ihre Wurzeln reichen in acht verschiedene Länder. Eines haben sie aber gemeinsam: Freude am Lernen und das Ziel alles für einen guten Bildungsabschluss zu tun.

Eine von den Newcomern bei START-Salzburg ist Maryam, sie besucht das Abendgymnasium und erzählt: „Meine Freundin Omaima hat mir von START erzählt und mir letztes Jahr schon empfohlen, mich für dieses Stipendium zu bewerben. Ich war gleich sehr interessiert, denn ich hatte viele Fragen zum Thema Schule und wusste zu dieser Zeit auch nicht, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat.“

Seit mehr als 10 Jahren fördert das Land Salzburg nun schon das Stipendienprogramm START, um Jugendliche mit Migrationsbiographie im Bundesland dabei zu unterstützen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss zu erlangen. Weiterbildungsangebote für den Schulalltag, aber auch Beratung in Schulfragen gehören genauso zum Angebot von START wie die finanzielle Unterstützung um den Schulalltag zu meistern. START ermutigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms auch zu einer aktiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben.

„Das START-Stipendium macht genau das, was ich für mich als ein Traumziel halte und das liebe ich an diesem Stipendium. Es ist nicht nur ein Stipendium, welches den Stipendiaten finanzielle Unterstützung gibt. Es handelt sich um viele mehr. Die Stipendiaten lernen was für ihr Leben. Dinge, die man nicht verlieren kann. Die Treffen mit den anderen Stipendiaten haben mich immer motiviert, weiter an meinem Ziel zu arbeiten. Dafür danke ich allen die das Programm ermöglichen.“ berichtet Absolvent Maisam von seiner zeit bei START. Nach drei Jahren im Stipendienprogramm geht es für ihn jetzt auf dem direkten Weg zum Abschluss der Fachschule an der HTL Hallein.  

Unternehmensbesuch bei Constantia Flexibles – mal anders

Constantia Flexibles ist der größte österreichweite Sponsor von START und unterstützt dieses Schuljahr insgesamt 23 Jugendliche. Normalerweise besuchen die Stipendiat*innen ihre Förderer persönlich oder lernen diese bei ihrer Aufnahmezeremonie kennen. Da dies aktuell nicht möglich ist ,wurde ein Onlinemeeting in Zoom organisiert, das am 5.10 stattfand. Von Seiten Constantia waren Mag. Tanja Dreilich (CFO) und Mag. Thomas Schulz (VP Brand Management Group) bei dem Meeting dabei und haben sich Zeit für die START-Stipendiat*innen genommen.

Nach einer Vorstellungsrunde, wurde das Unternehmen vorgestellt und auf aktuelle Entwicklungen und Fragen eingegangen: Constantia Flexibles ist der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen. Unter dem Leitprinzip ‚People, Passion, Packaging‘ stellen die rund 8.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeschneiderte Verpackungslösungen an 39 Standorten in 16 Ländern her. START hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit die beiden Stammproduktionswerke (Teich, Patz) in Niederösterreich zu besuchen und zu besichtigen.

Besonders intersessiert waren die Stipendiat*innen aus Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Vorarlberg an den Maßnahmen, die Constantia im Bereich Umweltschutz und Arbeitschutz – vor allen in den Werken in anderen Ländern ausserhalb der EU umsetzt. Hier wurde uns versichert dass in allen Werken die gleichen Sicherheit- und Hygienestandards gelten, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten bzw. sogar überschritten werden.

Constantia Flexibles selbst hat sich zum Ziel gesetzt die 100%ige Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungslösungen bis 2025 zu gewährleisten. Diese Maßnahmen machen aber nur dann Sinn, wenn wir als Konsumenten auch die Verpackungen richtig recyclen und in die jeweils passenden Tonnen/Säcke werfen.

Auch die aktuellen Einschränkungen durch Corona waren ein Thema: so erfuhren wir, dass nachdem Constantia Flexibles Verpackungen für Lebensmitteln und Medikamente herstellt, das Unternehmen im Lockdown als systemrelevantes oder essentielles Industrieunternehmen definiertwurde. In den Werken wurde durchgängig produziert, während die Büromitarbeiter*innen überwiegend von daheim arbeiten konnten und können.

Wir bedanken uns für das wertschätzende Meeting und hoffen dass wir uns bald wieder „In Echt“ sehen können!



Raise your Voice!

… war das Motto für den Englisch-Sprachkurs bei START-Salzburg. Es gibt momentan sehr viele brandaktuelle Entwicklungen, die diskutiert werden müssen: Black Lives Matter, Demokratiebewegungen in verschiedenen Ländern, Klimaproteste, etc. In diesem spannenden Kurs konnten die Stipis einerseits ihr Hintergrundwissen und ihren Wortschatz zu politischen Themen erweitern, andererseits hatten sie Gelegenheit, dabei ihre Ausdrucksmöglichkeiten in der englischen Sprache zu verbessern. Herzlichen Dank an unsere Trainerin Melissa Zgouridi für diesen interessanten Workshop!

The Course was very helpfull and interesting. We had discussions about human rights and demonstrations. For me personally, it was a good opportunity to improve my speaking skills. We had a presentation too and that was a good practice for my Matura exam.

START-Stipendiat Mo

„Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

START-Stipendiatin Mihi berichtet vom Kurs „Richtig Bewerben“: Heute, am 26. September 2020, hatten wir einen Deutsch Kurs mit der lieben Valentina. Sie hat uns heute gezeigt und erklärt wie wir eine richtige Bewerbung schreiben können. Dafür haben wir alle selbstständig mit Hilfe von Valentinas Vorlagen ein Motivationsschreiben geschrieben und zum Schluss noch einen Lebenslauf. Mir persönlich hat es sehr geholfen. Ich konnte nämlich dank der Vorlagen einen roten Faden finden und die Aufgaben leichter und besser erledigen. Es ist sehr wichtig, dass man sich für eine Stelle viel Mühe gibt, um die auch zu bekommen. Das hat uns meiner Meinung nach Valentina heute uns gezeigt.

Ich freue mich sehr, dass ich heute hier war. Die Vorlage, die uns Valentina gegeben hat, fand ich sehr hilfreich. Ich fühle mich nun viel sicherer.

Fadumo

Heute habe ich etwas Neues gelernt. Ich habe vorher Motivationsschreiben geschrieben, aber sie waren nicht ganz gut. Heute habe ich die Chance gehabt, meine Bewerbungsunterlagen zu verbessern.

Maryam

Heute haben wir gelernt, wie man eine perfekte Bewerbung schreiben kann & was man unbedingt beim Bewerbungsschreiben beachten soll. Ich habe heute auch einen neuen Lehrberuf, welche mir wirklich gefällt (E-Commerce-Kauffrau), kennengelernt.

Rouna

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz „aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….“ – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare „Rhetorik & Präsentation“, „Lerntraining“ und „Selbstsicher Deutsch sprechen“ statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar „Rhetorik“ mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare „Rhetorik & Präsentation“ mit Michael Traindt und Marina Ofner, „Gegen Diskriminierung & Rassismus“ mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie „Zeit-Balance“ mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

Laptopübergabe bei START-Salzburg

Laptop und Druckerausstattung erhielten die neuen START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten pünktlich zum Schulanfang 2020. Wie unverzichtbar die Geräte für Schülerinnen und Schüler geworden sind, wurde nicht erst während des Lock Downs klar. Die modernen Geräte sind Teil der Förderung im Rahmen des START-Stipendienprogrammes und sollen den Jugendlichen nicht nur einen guten Start ins Schuljahr ermöglichen, sondern auch die Voraussetzung für zeitgemäßes Lernen und Arbeiten schaffen.

Mähen, Laub rechen, sauber machen, wieder in Stand setzen…

Gamshid ist Teil des START-Salzburg Freundeskreises und hat sich in den Sommerferien in der Stadt Salzburg engagiert. Über seine Tätigkeiten als freiwilliger Helfer berichtet er:

„Ich habe von von Montag bis Donnerstag von 7 -12 Uhr gearbeitet. Meine freiwillige Tätigkeit dauerte insgesamt sechs Wochen. Ich habe in den mehreren Kindergärten gearbeitet zb: in Lehen und Maxglan. Aber ich war nicht alleine, sondern wir haben zu zweit gearbeitet, wir dem Herrn Hausmeistern von den Kindergärten geholfen, weil sie es nicht alleine schaffen können, die Arbeit ist einfach zu viel.

Die erste Woche war sehr lustig, weil die Kinder waren auch da. Sie sind öfter zu uns gekommen und haben gefragt, ob sie uns helfen dürfen. Ich habe ja gesagt, aber sie fanden es lustig und haben unsere Arbeit noch viel mehr gemacht haben 😉 beim Blätter sammeln. Aber die Arbeit mit den Kindern macht mir recht Spaß. Ich mache es gerne.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren sehr nett, sie fragten immer, ob wir was zum Essen und trinken möchten. Wir bekommen manchmal sowohl Frühstück als auch Mittagessen. Unsere Aufgaben waren: mähen, schneiden, Boden abwaschen mit Wasserdruck, Blätter einsammeln und zusammenkehren. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit.“

Mein Praktikum bei Sigmatek in Salzburg

Es war schon immer mein Traum bei so einer innovativen und weltbekannten Firma, wie Sigmatek zu arbeiten. Im Rahmen der 10. Jubiläumfeier vom START-Stipendienprogramm in Salzburg habe ich Frau Mag. Marianne Kusejko, Geschäftsführerin von Sigmatek und Vizepräsidentin der Industriellen Vereinigung (IV) Salzburg kennen gelernt. Da die IV Salzburg mein START-Stipendium fördert, habe ich Frau Mag. Kusejko gefragt, ob ich bei einem der IV-Mitgliedsbetriebe ein Praktikum machen könnte. Darauf hat sie mir vorgeschlagen, dass ich es bei Sigmatek versuchen könnte und eine Bewerbung schicken soll. Nach einigen Wochen habe ich eine Zusage bekommen und durfte im August 2020 in der „Drive Abteilung“ bei Sigmatek beginnen.

Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich auf den ersten Arbeitstag sehr gefreut. Am ersten Tag wurde ich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr freundlich empfangen: Mir wurde mein Arbeitsplatz gezeigt und auch die Firma Sigmatek vorgestellt. Sigmatek ist eine weltbekannte Automation Firma. Dort werden verschiedene Hardware (Drives) entwickelt und gebaut, weiters verbessert Sigmatek die Software, die für die Steuerung von diversen Maschinen benötigt werden. Ich durfte teil des Entwicklungsteams sein. Ich habe verschiedene Aufgaben gehabt: Zuerst erhielt ich eine Schulung in Lasal Clas2, danach durfte ich eine Applikation für den Testaufbau fertig programmieren. Das war am Anfang ein bisschen schwer, weil es das erstes Mal war, dass ich ein halbfertiges Programm weiter programmieren musste. Aber nach der Zeit und mit Hilfe meines Betreuers Herrn Pimminger Mattias, habe ich es geschafft die Applikation fertig zu programmieren. Danach durften wir den physikalischen Aufbau des Testaufbaus konstruieren und zusammenbauen. Neben meiner Hauptaufgabe, am Testaufbau weiter zu arbeiten, habe ich auch manchmal andere Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel verschiedene Drives up zu daten und dann einen Saftytest durchzuführen.

Zum Schluss will ich mich bei Frau Mag. Kusejko und dem Team der Drive Abteilung herzlich bedanken. Es war ein spannendes Praktikum und eine großartige Möglichkeit dazu zu lernen. Danke, dass sie mir das alles ermöglicht haben und dass ich Teil dieses großartige Team sein durfte. Ich habe von meinem Praktikum sehr viele Erfahrungen mitgenommen und freue mich darauf, durch diese Erfahrungen meine Zukunft besser planen zu können.

Ein Bericht von START-Salzburg Stipendiat Qodratullah

Teambuilding im Grünen

Sich trotz Abstandsregeln wieder näher kommen und als Gruppe neu zusammenwachsen, war das Ziel der ersten gemeinsamen START-Aktion nach der Sommerpause. Mit vollem Elan waren die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Tag bei der Sache. Die Neuzugänge wurden herzlich begrüßt. Gemeinsam hatten die Gruppe im idyllischen Schloßpark Aigen die ideale Umgebung, um wieder neu zusammenzuwachsen und gestärkt in das neue Schuljahr zu gehen.

Stipendiat*innensprecher Rohullah berichtet über den Tag:

Am Samstag, den 05.09.2020 waren die Salzburger Stipis gemeinsam mit ihren Landeskoordinatorinnen in Aigen. Der Tag begann um 9:30 Uhr am Aigener Bahnhof. Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer*innen bzw. Stipis gingen wir Richtung Schlosspark Aigen. Aber wir Stipis und Lks waren nicht alleine da, Harald Hofer vom Alpenverein mit seinem Team begleitete uns. Ich als Stipisprecher sah gleich, wie neugierig und begeistert die neue Stipis waren. Wir begannen gleich mit einem Spiel, damit wir unsere Namen kennenlernten konnten. Nach diesem Spiel folgte andere Spiele, die zum größten Teil interessant und lustig waren und die wir als eine Gruppe gemeinsam spielen sollten. Die Zusammenarbeit bzw. der Zusammenhalt zwischen den neuen und alten Stipis funktionierte gleich sehr gut, dass man fast keinen Unterschied zwischen neuen und alten Stipis merken konnte. Nach einem erfolgreichen Ergebnis hatten wir ein gemeinsames Mittagessen beim Gasthaus Pliemgut in Aigen. Das Essen und die Stimmung im Gasthaus waren so gut, dass wir gar nicht gehen wollten. Aber das Wetter war sehr schön und so verbrachten wir auch den Nachmittag in der Natur. Wir wanderten in den grünen Wald und spielten das letzte Spiel in unserem Tagesablauf. In diesem Spiel ging es um das Vertrauen. Jede/-r musste mit geschlossenen Augen mit ihrer/seiner Begleitperson in den Wald gehen und an das Ziel kommen. Auch da funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut, weil die Stipis einander vertrauen könnten. Der Tag endete schließlich mit einem „Dankeschön“ an das Alpenverein-Team und mit einem gemeinsamen (wunderschönen) Foto.

START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Teambuildingtag:

Fadumo: „Es war eine Freude bei dem tag dabei zu sein. Die Stipis waren offen und freundlich. Die Aktivitäten, die wir gemacht haben, waren aufregend und ich habe viel Spaß gehabt.“

Ashraf: „Es hat mich sehr gefreut. Ich hätte viel spaß. Ich hab gedacht ich kenne niemanden aus der Gruppe und dann waren da plötzlich vier Stipis, die ich schon von früher kannte. Das hat mir auch viel geholfen, dass ich schnell die andere kennen lerne. Neue Leute kennen zu lernen hat mich sehr gefreut und auch die schönen und gute Ziele des Tages haben mir Spass gemacht.“

Plabon: „Es hat mich sehr gefreut, dass ich neue Menschen und Kulturen kennenlernen durfte. Am Anfang war es sehr holprig, weil die meisten schüchtern waren und keiner eine Konversation anfangen wollte. Doch das hat sich alles relativ schnell durch die ganzen Spiele gelöst. Durch diese Teambuilding Spiele, wo sehr viel Kooperation des Teames erfordert wird, begann jeder zu reden und zu kommunizieren. Jeder hat mit jedem geredet damit das Spiel in bester Weise gemeistert werden kann. Es hat mich gewundert wie schnell und leicht man sich untereinander verstanden hat obwohl man die unterschiedlichsten Hintergründe / Charakter hat. Für mich war der Teambuilding Tag ein sehr schönes Erlebnis um die engagierten Stipis kennenzulernen. Wenn ich die Wahl hätte diesen Tag zu wiederholen dann würde ich dies zu 101% machen.“

Textsorten-Workshop bei START-Salzburg

Besonders nach den langen Sommerferien ist man oft etwas aus der Übung mit dem Verfassen von Texten. Aus diesem Grund trafen sich an drei aufeinander folgenden Tagen einige Salzburger Stipendiat*innen, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Valentina D’Uva Textsorten zu üben. Am ersten Tag wurde das „Corona-Schuljahr“ schriftlich reflektiert, außerdem wurde die Textsorte „Kommentar“ durchgenommen. An den weiteren Tagen wurden noch „Erörterung“ und „Zusammenfassung“ behandelt. Die Stipendiat*innen kamen fleißig zum Schreiben und zahlreiche Übungsbeispiele ermöglichten eine Vertiefung des Gelernten. Einem erfolgreichen Start ins neue Schuljahr steht damit nichts mehr im Wege.

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe gelernt, wie man eine Erörterung, eine Zusammenfassung und einen Kommentar schreibt. Ich habe noch viele Tipps bekommen, die mir beim Schreiben helfen. Der Kurs hat viel Spaß gemacht. Ich finde es super gut, wenn wir wieder zusammen lernen.

Gamshid

Ich habe den Deutschkurs sehr hilfreich gefunden. Das war eine Chance für uns, dass wir uns für die Schule vorbereiten können. Wir haben zwei Textarten, die auch zur Matura kommen können, geübt (Kommentar und Erörterung) und Valentina hat alles wie immer sehr gut erklärt.

Hana

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe verschiedene Textsorten gelernt und geschrieben. Mir wurden viele Tipps gegeben, die mir beim Texte schreiben helfen. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe von dem Kurs sehr profitiert.

Rokesstan

Rodeln macht auch im Sommer Spaß!

START-Salzburg Jahrestreffen am Dürrnberg bei Hallein – 19.07.2020

Der erfolgreiche Schulabschluss und die guten Zeugnisnoten werden bei START-Salzburg immer zu Beginn der Sommerferien gefeiert – das hat Tradition! Dieses Jahr fand das sonst mehrtägige Jahrestreffen CoVid bedingt in Form eines Ausfluges statt. Die Wahl für den gemeinsamen Erlebnistages fiel auf den Dürrnberg bei Hallein. Er bietet nach einer überschaubaren Wanderung zum Zinkenkogeln einen fantastischen Ausblick auf Hallein und die Stadt Salzburg. Der Höhepunkt aber ist die Sommerrodelbahn mit der die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten anschließend wieder talwärts sausten. Nicht fehlen durften ein gemeinsames Essen und ein großes Eis als krönender Abschluss des gemeinsamen Tages.


Das berichten die START-Stipendiat*innen:
Rasia:
„Nach langer Zeit sich wieder zu treffen, hat uns allen gut getan. Vor allem, dass wir alle so sportlich dabei waren! Der heutige Ausflug war einer der schönsten Ausflüge, die ich je beim Start erlebt habe. Denn für ein gutes Zusammensein hat alles mitgespielt: Das Wetter, die gute Laune der StipendiatInnen, gemeinsame Bergwanderung und natürlich – der beste Teil des Ausflugs – Sommerrodelbahnfahren! Es hat nicht nur mir, sondern allen Stipis riesig großen Spaß gemacht, als wir den 1,2 km zu Fuß gegangenen Weg mit dem Sommerrodel runtergefahren sind. Es war eine neue Erfahrung für uns alle!!!“

Qodratullah: „Letzte Sonntag haben wir unsere Jahrestreffen gehabt. Wir waren wandern am Dürrnberg Hallein. Obwohl das Wandern für manche von uns sehr schwer war, haben es zum Schluss alle es geschafft oben bei der am Sommerrodelbahn an zu kommen. Mir persönlich hat das Sommerrodeln sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich auch gerne wandern gehe. Die, die noch nie Sommerrodeln waren sollen das ausprobieren. Ihr werdet sicher daran Spaß haben, außer ihr seid sehr ängstlich.“

Sahar: „Am 19 Juli 2020 waren wir alle gemeinsam wandern in Hallein. Es war beim Wandern ein bisschen anstrengend, aber hat auch sehr Spaß gemacht. Danach sind wir entweder mit dem Sommerrodelbahn oder Lift nach unten gefahren. Dann haben wir was gegessen und am Ende auch noch Eis gegessen. Ich habe mich sehr gefreut alle anderen nach der langen Zeit wieder zu sehen. Für mich persönlich war das der coolste Ausflug, die wir bis jetzt hatten.“

Kreatives Schreiben in der Natur

Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘, der vom 9. bis zum 11. Juli an unterschiedlichen Plätzen in Salzburg Stadt und Umgebung abgehalten wurde, hatte das Ziel, den StipendiatInnen zwei berühmte Salzburger Schriftstellerpersönlichkeiten vorzustellen und kreative Texte zu vorgegebenen Themen verfassen zu lassen. Am ersten Nachmittag ging es für die StipendiatInnen und Deutschlehrerin Valentina zum Schloss Hellbrunn. Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Schlosses und den Literaten Georg Trakl, hatten die StipendiatInnen die Möglichkeit im Schlosspark herumzuwandern und geeignete Plätze für das Verfassen ihrer Texte auszuwählen. Ziel war es dabei, dass die StipendiatInnen im Stil des expressionistischen Schriftstellers Georg Trakl Gedichte verfassen. Zur Orientierung diente hierbei das Gedicht ‚Die drei Teiche in Hellbrunn‘.

Am zweiten Tag ging auf den Kapuzinerberg. Wie am ersten Kurstag auch, erhielten die StipendiatInnen eine Einführung über die Geschichte des Paschinger Schlössels und den österreichischen Exilliteraten Stefan Zweig. Im Zuge dessen wurde über das wohl bekannteste Werk des Exilliteraten ‚Die Schachnovelle‘ gesprochen und die StipendiatInnen erhielten die Möglichkeit, Fragen zu dem Schriftsteller und seinem Leben zu stellen. In einem weiteren Schritt sollten sich die StipendiatInnen in die Rolle eines vertriebenen Künstlers reinversetzen und einen Brief über einen Ort, dessen Namen sie zuvor aus einem kleinen Täschchen gezogen hatten, verfassen. 

Am dritten Tag erhielten die StipendiatInnen die Möglichkeit ihre Texte nochmals zu überarbeiten, zu verbessern oder durch neue Gedanken zu erweitern. Daraufhin wurden unterschiedliche Übungen zum Kreativen Schreiben vorgestellt und von den StipendiatInnen ausprobiert, sodass auch hierzu nochmals unterschiedliche Texte verfasst wurden. Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ war ein voller Erfolg, da die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, sich frei und kreativ zu betätigen und so dem Trott des Verfassers von zumeist eintönigen Maturatextsorten zu entkommen. Zudem haben sie allerlei spannende Informationen zu historischen Plätzen und Persönlichkeiten in Salzburg vermittelt bekommen.

Lehrer/in werden!?! Online-Studienberatung Lehramt

Bouchra Ikherrazene war START Stipendiatin in Salzburg und sie studiert nun in Wien Lehramt Deutsch und Geschichte. Sie ist mitten in ihrem Bachelor und berichtete einer kleinen, aber sehr interessierten Gruppe an Stipendiat*innen über ihre Erfahrungen mit dem Lehramts-Studium. Bouchra hatte ein kurzes Referat für uns vorbereitet, wo sie uns den Aufbau des Studiums erklärte, über die Aufnahmeprüfung informierte und auch viele Tipps allgemein zum Lernen an der Uni gab. Die Stipendiat*innen hatten viel Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an Bouchra, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat!

Das Zoomeeting zum Lehramt-Studium hat mir sehr gefallen, weil es überaus informativ war und die liebe Bouchra uns auch ihre eigenen Erfahrungen mitgeteilt hat, sowie dass wir Fragen stellen konnten. Besonders hat es mir gefallen, dass es nicht nur oberflächlich war und wir wichtige Infos, die untergehen bzw. nicht sehr präsent sind, erfahren haben.

Saida, START-Wien

Richtig gut zeichnen…

…kann START-Salzburg Stipendiat Maisam Taheri. Das hat er schon mehrfach auf seinem Youtube Channel INGEI und mit seiner Ausstellung anlässlich der START-Salzburg Begrüßungsfeier 2018 unter Beweis gestellt. Jetzt gibt er sein Wissen im Rahmen eines Workshops weiter. In „Zeichnen für Anfänger*innen“ erklärt er Material, Techniken, Tricks und Motive.

Hana: Ich fand das Programm „Zeichnen mit Maisam“ richtig gut. Er hat am Anfang erklärt, welche Materialien wir brauchen. Danach haben wir gelernt, wie man ein Auge, eine Nase oder einen Mund zeichnet. Obwohl er davor noch nie unterrichtet hat, hat er alles sehr gut erklärt.“

Samar: „Am Samstag Vormittag fuhren die Stipis aus OÖ nach Salzburg, um dort gemeinsam mit den Stipis aus Salzburg Zeichnen zu lernen. Maisam der mehrmals erwähnte er sei kein Lehrer und es wäre sein erstes Mal hat es dennoch sehr gut gemacht. Er erklärte uns erstmal verschiedene Zeichentechnicken die es gibt. Danach haben wir auch gleich schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir sollten so gut wie möglich ein Auge zeichnen, damit er so sehen kann wie fortgeschritten wir seien. Dann besprachen wir wie man am besten beginnen sollte und welche Technik man anwenden sollte. Nach vielen hilfreichen Erklärungen und Tipps, war der Workshop auch schon zu Ende.
Da wir OÖer nicht ständig die Gelegenheit bekommen in Salzburg zu sein, bekamen wir eine  kleine Führung von den Salzburger Stipis. Zuerst führten sie uns durch den Mirabellgarten bis hin zur Altstadt, wo wir dann bei den Gurken ein Frozen Joghurt aßen und die schöne Aussicht genießen konnten.
Ich finde der Workshop war sehr gelungen und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Ich werde definitiv seine Tipps anwenden und ich bedanke mich bei Maisam für den tollen Workshop und bei Rohullah für die coole Führung durch Stadt. „

Maisam Taheri – INGEI on Youtube

Maisam Taheri on INSTAGRAM

Keine Tabus! START-Stipendiaten aus Salzburg machen sich für das Projekt HEROES stark

Soziales Engagement wird im Stipendienprogramm START groß geschrieben: Die Stipendiaten Roni und Qodratullah wollen etwas verändern. Sie engagieren sich für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten für alle . Das Projekt HEROES von akzente Salzburg haben die beiden im Rahmen des Stipendiums kennengelernt und waren sofort mit Begeisterung dabei. Mit ihren Aktivitäten, Fortbildungen und Gruppendiskussionen stärken sie nicht nur andere junge Männer sondern auch ihre eigene Persönlichkeit.

Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“ Tabu Themen ansprechen: Die HEROES diskutieren in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationsgeschichte haben, Themen wie Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also Themen über die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis selten offen gesprochen werden kann.

Das Projekt HEROES wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Hier gehts zum Projekt HEROES >>

Online-Studienberatung Recht & Wirtschaft

Unsere mittlerweile schon bewährte Reihe der online Studienberatung wurde mit START-Salzburg Absolventin Tania Belkalem fortgesetzt. Tania ist eine außerordentlich engagierte Studentin, die Theaterwissenschaften und Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert bzw. studiert hat. Daneben hat Tania verschiedene spannende Praktika und Auslandsaufenthalte absolviert. Welche Interessen und Fähigkeiten muss ich für Jus bzw. BWL mitbringen? Wie kann ich mich gut organisieren, um alle Ziele zu erreichen? Welche Berufe und Jobmöglichkeiten gibt es nach dem Studienabschluss? Auch die Themen Studienfinanzierung, Praktika und die Bedeutung von Noten für Bewerbungen wurden angesprochen. Es nahmen sechs Stipentiat*innen aus unterschiedlichen Bundesländern teil und alle hatten die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, die auch von Tania kompetent und ausführlich beantwortet wurden.

Da ich besonders jetzt Unterstützung dabei brauche, mich zu entscheiden was ich nach meiner Matura machen werde, kam dieser Workshop gerade gelegen. Tania hat uns über die zwei Studiengänge Wirtschaft und Jus bestmöglich aufgeklärt, sodass wir uns nun ein gutes Bild darüber machen können. Zudem hat sie uns auch Einblicke in das allgemeine Studentenleben gewährt und uns Tipps mit auf unserem Weg gegeben. Danke! 

Viola, START-Oberösterreich

Die Studienberatung mit Tanja Belkalem über die Studienrichtungen „Recht und Wirtschaft“ war sehr spannend und informativ. Nicht nur wegen ausführlichem Beantworten unserer Frage, sondern auch, weil sie uns Tipps und Vorschläge zum Managen unseres zukünftigen Studiums gegeben hat. Ich danke Tanja für ihre Beratung und detaillierten Antworten!

Ali, START-Salzburg

Diskussion: Outcome Racism

Eine sehr anregende und spannende Diskussion über Rassismus, Intersektionalität, Strukturen, Systeme und politischen Aktivismus mit START-Alumna Betül Tomakin und Special Guests Mugtaba Hamoudah (Mitorganisator der #blm Demo in Wien und START-Wien Alumnus) und Chrislane Barros (Mitorganisatorin der #blm Demo in Linz und START-Oberösterreich Alumna)

Ich hab mich schon sehr auf diesen Termin gefreut, da ich nicht nur selbst darüber sprechen wollte, sondern auch wie die anderen den Rassismus wahrnehmen, und was diese Bewegung in sie ausgelöst hat. Es hat mir gefallen zuzuhören und obwohl ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, auch Neues gelernt dank unser Alumni Betül. Was mir aber am meisten gefallen hat, war das Menschen endlich angefangen haben zu reden, und die Fassade, das in Österreich sowas nicht passiert oder das der Stadiums hier nicht herrscht, wurde sehr deutlich bei den 50.000 Demonstranten und Demonstrantinnen in Wien als auch bei unserer Fragerunde, wobei viele zur Wort gekommen sind und unsere Anzahl recht groß. Ich hoffe, wir werden immer reden und uns wird auch zugehört, denn das schlimmste ist die Augen zu verschließen, die Ohren zu klappen und „Silent“ zu sein. -Balqiz

Es war ein super toller Workshop. Trotz der Tatsache, dass uns sehr viele wichtige Begriffe, wie white fragility, Intersektionalität, Mikroaggression,.. erklärt wurden, hatten wir alle die Möglichkeit, uns zu allen möglichen Aspekten zu äußern. Kurz gesagt, ein perfekter, interaktiver, informativer Workshop. Natürlich danken wir Betül, einer START-Absolventin, die den Stipis interessante Workshops anbietet. -Rosetta

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Outcome Racism“ sehr informativ und zugleich auch ein Stück weit emotional, denn während des Vortrags habe ich die Möglichkeit bekommen über meine Gefühle und Gedanken frei zu äußern. Zudem habe ich einige neue Begriffe, wie zum Beispiel Intersektionalität und Mikroaggression gelernt und über deren Bedeutung in der Gesellschaft erfahren. -Fatma

Mir hat die Diskussionsrunde mit Betül und den ganzen Teilnehmer*innen wirklich Spaß gemacht. Ich habe viele neue Begriffe kennengelernt und konnte mir wirklich viel von der Runde mitnehmen, auch die Meinungen aller waren ziemlich interessant und es war spannend andere Perspektiven zu sehen! Gerne wieder! -Jovana

Die virtuelle Gesprächsrunde über das aktuelle Thema „Rassismus“ mit Stipis aus unterschiedlichen Bundesländer und unserer Trainerin Betül aber auch Mugtaba und Chrislane, unserer Alumnis, die die Demos in Wien und Linz mitorganisiert haben, war sehr informativ und interessant. Die hohe Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte, dass diese Thematik sehr wichtig ist und jeden von uns beschäftigt. In dieser Diskussionsrunde erklärte uns Betül viele neuen Begriffe, wie White Privilege, Intersektionalität, verschiedene Formen der Diskriminierung, White Fragility etc. Am Ende der Diskussion gab es Empfehlungen, wie jeder einzelne von uns gegen Rassismus kämpfen kann.  Ich wünsche mir mehr solche Diskussionsrunden im allgemeinen, aber auch mehr Workshops mit Betül =D -Ali Akbar

Es war einer meiner besten Workshops bis jetzt. Betül war eine sehr tolle Projektleiterin, mit der man über das Thema Rassismus stundenlang diskutieren könnte. Es war sehr wichtig, dieses Themenbereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Vor allem fand ich die Begriffserklärungen sehr wichtig, da ich teilweise manche von denen falsch bzw. im falschen Kontext verwendet habe. Es war mir dann klar, dass hinter bestimmten Begriffen, auch wenn sie schön klingen, Rassismus stecken kann.  Ich freue mich auf weitere Workshops mit Betül und Mugtaba. -Jihan

Durch die Diskussionsrunde hab ich den Drang bekommen, auf die Straße zu gehen & zu demonstrieren. Es hat mir sehr gut geholfen die Situationen besser zu verstehen bzw. einzuschätzen. Durch die hilfreichen Inputs weiß ich jetzt was ich tun kann & was ich vermeiden soll. Ich freue mich jedenfalls über solche Workshops & es würde mich sehr freuen, wenn ich bei so einer informativen Diskussionsrunde dabei sein darf. -Adham

Ich fand der Workshop sehr interessant und spannend. Und ich finde es richtig über solche Themen zu  sprechen, weil die sehr wichtig für uns alle. Die Betül macht es auch gut. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr. -Zidan

Durch die Diskussion „OUTCOME RACISM“ habe ich mehrere neue Wörter in Bezug auf Rassismus gelernt. Man hört die ein oder anderen Wörter öfters online, aber macht sich kaum Gedanken darüber und durch die Erklärung von einigen Begriffen wird mir einiges bezüglich diesem Thema leichter fallen. Außerdem haben wir auch einiges von der Demo-Organisation Wien gehört + Beispiele bezüglich Rassismus. Im generellen war die Gesprächsrunde ziemlich spannend, weil man mit Leuten reden konnte, die auch einen Migrationshintergrund haben und somit das selbe bezüglich Rassismus durchmachen wie einer selbst. -Aylin

Draußen aufräumen!

Das Schönwetterfenster nutzen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 13.06.2020, um sich für die Allgemeinheit stark zu machen. Spazieren für den guten Zweck: Mit Greifern, Arbeitshandschuhen und viel Motivation wurde so einiges im Lehener Park und entlang des Salzachufers zu Tage befördert. Leider keine Schätze, sondern unglaublich viel Müll kam da in nur zwei Stunden zusammen. Christian und Tanja von der Agentur Nature awakes begleiteten die Aktion mit ihrem Fachwissen und stellten das Equipment zur Verfügung.

Welche Erfahrungen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Vormittag sammelten, gibt’s hier zu lesen:

Ioana: „Am Samstag sind wir entlang der Salzach und im Lehener Park spaziert, um Müll zu entsorgen. Es waren nicht so viele große Packungen oder Flaschen, am meisten lagen Zigarettenreste herum. Für mich war es einfach ein Schock, um die HAK lag der meiste Müll. Es war sehr schwer alles zu entsorgen, weil es sehr viel war. Für mich hat das Clean Up Walk Spaß gemacht. Ich war froh, dass etwas für die Umwelt zu tun. Wir müssen den Müll besser in den Griff bekommen, es ist sehr sehr wichtig den Abfall nicht einfach in die Wiese, sondern in die Mülltonnen zu schmeißen, damit wir einen sauberen Planeten haben.

Rohullah: „Am Samstag, den 13.06.2020 haben wir beim Clean up Walks mitgemacht. Wir haben uns zuerst mit dem „nature awakes“ beim Lehner Park getroffen. Nach der Verteilung den Müllsäcken und Handschuhen wurden die Stipis in zwei Gruppen getrennt. Jede Gruppe hat nach ca. zwei Stunden Spaziergang rund um den Lehner Park und entlang des Salzach mehreren Säcken von Müll gesammelt. Darunter waren vor allem Bierdosen, Getränkeflaschen, Taschentüchern und Zigarettenstummeln. Zum Schluss haben wir unseren Treffen mit einem gemeinsamen Pizza-Essen beendet.

Mihi: „Am Samstag, den 13.6.20, haben wir, Start Stipendium Salzburg, an einem Aktion namens „clean up walk“ teilgenommen. Wir sind dort in der Gegend von Lehen herumspaziert und haben dabei auf unsere Umwelt geachtet bzw. für unsere Umwelt gesorgt, indem wir sämtliches Müll, was auf dem Boden zu finden war, aufgehoben haben. Die Erfahrung war meiner Meinung nach sehr schön und sehr bemerkenswert zugleich. Vielen Leuten fällt bedauerlicherweise nicht auf wie beschmutzt draußen die Straßen und die Böden eigentlich wurden bzw. tagtäglich werden. Nach so einer Erfahrung jedoch bemerkt man wie wichtig unsere Umwelt wirklich ist bzw. für uns sein sollte und dass am Ende des Tages nichts mehr zählt als Sauberkeit und Hygiene.“

Wie kann ich bei Amnesty International mitwirken?

Am 12.6.2020 hielt Amnesty International ein Online Workshop über Microsoft Teams, damit sie den Jugendlichen zeigen/erklären was Amnesty ist und wie man sich als Teen bei den ganzen Protesten/Aktionen für Menschenrechte beteiligen kann!

Zuerst stellten sich die Workshopleiter vor: Sarah & Gregor und erzählten uns was deren Aufgabe in Amnesty ist. Dann waren unsere Vorstellungen an der Reihe und wir mussten von den 20 Bilder die wir als Auswahl hatten erklären wieso man genau dieses Bild wählte. Mit der Powerpoint Präsentation wurden Fragen wie „Wer ist Amnesty International?“, „Was sind Menschenrechte?“, „Was ist politischer Aktivismus?“ etc. beantwortet. Im Nachhinein wurde konkreter über Aktionen gesprochen, die Definition, Formen und Ziele einer Aktion. Mit Aktionen/Demonstrationen hat man die Chance seine eigene Meinung in einer gewaltfreien Form (meistens) auszudrücken. Das Ziel solch eines Protests ist meistens die öffentliche Meinung oder die Politik zu beeinflussen.

Als wir uns wunderten wie man als junge Person mithelfen kann wurde uns dann die “Youth Netzwerke“ vorgestellt. Dieses Netzwerk ist geeignet für junge Menschen wie wir bis zum Alter von 25 Jahre und in dieser Gruppe kann man an Projekten teilnehmen mit anderen in deinem Alter! Also ist man bei Demos nie alleine! Für die, die sich mehr über dieses Netzwerk informieren wollen bzw. für die, die sich anmelden wollen!!

Der Nachbericht wurde von START-Stipendiatin Elaa verfasst, sie findet: „Dank dieses Workshops habe ich die Youth Networks von Amnesty kennen gelernt und kann somit an Projekten mit anderen teilnehmen!! Meine Fragen zu Amnesty International wurden alle beantwortet und ich konnte somit auch mein Wissen erweitern was Menschenrechte angeht!“

Schule 2030. Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Stipendiat*innen aus Wien, Vorarlberg und Salzburg nehmen überregional an einer PolEdu Diskussionsrunde teil. Heutiges Thema die Schule der Zukunft.

Pascal eröffnet die Diskussionsrunde mit seinen Gedanken zur Schule: „Das Home-Schooling hat gezeigt, dass unsere Schulen noch nicht so modern sind, wie sie das oft sein sollten. Aber können wir aus der Corona-Zeit auch etwas mitnehmen, um unser Schulsystem zu verbessern? Was muss sich verändern und wie sieht die Schule der Zukunft aus?“ Die Diskussionsrunde gestaltet sich sehr interaktiv, viele Überlegungen und Perspektiven werden geteilt und das Schulsystem wird kritisch betrachtet. Wir sprechen über aktuelle Matura-Regelungen, unterschiedliche Schulformen, eine Erweiterung der Unterrichtsfächer und individuelle Interessensförderung. Pascal verabschiedetet uns am Ende der Diskussion mit den Worten: „Bleibt kritisch, mutig, laut und partizipativ!“ Danke für das sehr interessante Gespräch. Wir freuen uns auf weitere Workshops und Diskussionsrunden mit PolEdu!

Und wie fanden unsere kritischen Stimmen die heutige Diskussionsrunde?

Ein supertolles Workshop! Ich finde, dass PolEdu es schafft, das Interesse der Jugendlichen für Politik zu stärken. Diesmal hatten wir die Möglichkeit, über alle möglichen Aspekte bezüglich der Schule und des Schulsystems zu sprechen. -Rosetta

Der Workshop mit PolEdu „Wie sieht die Schule 2030 aus?“ war eine Diskussionsrunde, aus der ich relativ viel mitgenommen habe. Nicht jede und jeder Stipendiat*in besucht die gleiche Schule und aus diesem Grund konnte man einen Einblick aus anderes Schulen erhalten und etwas Neues dazulernen. Das Quiz hat gezeigt, dass ich mich mit dem Thema nicht sehr beschäftigt habe, was sich ab dem heutigen Workshop ändern will. -Mariana

Ich fand die Diskussionsrunde ziemlich spannend und eine nette Abwechslung! Selbst nach dem Workshop habe ich lange über unser Schulsystem und ob es noch zeitgemäß ist, nachgedacht! -Jovana

Ich fand den Workshop mega cool, da wir unsere Meinung zu den verschiedenen Schultypen äußern durften und vor allem zu den Schulfächern und zwar, ob  man  neue Fächer einfügen sollte und welche relevant wären? Außerdem haben wir über die Bewertung der Lehrer*innen gesprochen, besonders über die App, die dies ermöglicht und ob das sinnvoll wäre. Der Workshop hat es mir ermöglicht eine neue Perspektive kennen zulernen und ich konnte mir vieles mitnehmen. -Mariam

Mir hat der Workshop gut gefallen, weil man oft die Möglichkeit hat, seine eigene Meinung dazu einzubringen und es viele Diskussionen gibt über wichtige und Interessante Themen. Außerdem ist Pascal auch ein super Typ mit viel Humor. -Edison

Den Workshop fand ich ziemlich interessant, denn wir haben uns über mögliche Veränderungen an den Schulen unterhalten und wie sinnvoll der Unterricht in der Schule ist, da man sich aus der Schule nicht wirklich viel für das weitere Leben mitnehmen kann und welche Fächer uns dabei möglicherweise helfen würden. Vorschläge waren Rhetorik für ein selbstbewusstes Auftreten und Erscheinungsbild, politische Bildung und Kritisches Denken. -Zahra

Ich fand den Workshop sehr gelungen. Es macht immer wieder Spaß mit dem Pascal zu reden, zu diskutieren und über die Zukunft zu fantasieren. Ich hab viele neue Ansichten zum Thema „Leben nach der Schule“ zuhören bekommen und auch meine Ansichten teilen können.  -Baris

Das Workshop „Schule 2030“ mit PolEdu, hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe mehr über die Zeiten erfahren wie es jetzt in der Schule läuft. Das kleine Spiel am Anfang hat mir sehr sehr gut gefallen, weil ich habe viele neue Sachen mitbekommen, wie zum Beispiel wie viele Schüler maturiert haben oder wie viele Lehrer in Österreich sind. Danke für das tolle Workshop. -Ioana

Der online Workshop war sehr interessant. Wir haben über das Schulsystem, den Sinn von der Matura und über Politik in der Schule gesprochen. Es war sehr interessant die Meinung der anderen Schüler zu zuhören und über Politik zu diskutieren. -Silvy

Diesmal haben die Teilnehmer/innen gefühlt mehr geredet als Pascal. Es ging insbesondere um die Matura, also ob sie zeitgemäß ist oder wie sehr uns die Schule für unser zukünftiges Leben vorbereitet. Es war interessant zu hören, was einige über das heutige Schulsystem denken und dazu stehen. Wie erwartet, gab es viele Verbesserungsvorschläge. -Mahdi

„Das ICH ist solange gerne allein, solange es die Wahl hat…“

Die Facebook-Lesung mit Autorin Anna Herzig setzt einen vorläufigen Schlussstrich unter das Anti-Corona Programm des Literaturhaus Salzburg. START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Oberösterreich und Niederösterreich waren am 03.06.2020 live dabei. Anna Herzig stellt nicht nur ihre eigenen Texte vor, sondern liest quer durch Zusendungen befreundeter Autorinnen und Autoren, die in den vergangenen Wochen in diesem Format präsentiert haben.

Das Literaturhaus Salzburg hat während des CoVd19 Lock downs versucht Autor*innen weiterhin eine Bühne und den Leser*innen ein Literaturerlebnis zu erhalten. Wie den Stipendiat*innen die digitale Lesung/Lösung gefallen hat, berichten sie hier:

Sharifa: „Ich finde, dass die Online-Lesung am Anfang etwas anstrengend war, weil die Autorin eine schlechte Verbindung hatte und man sie dadurch wenig bis gar nichts verstanden hat. Lilli hat uns dann empfohlen über unseren eigenen Facebook Account einzusteigen und da ich keins hatte, habe ich mir schnell eine gemacht und danach ging es besser. Trotzdem würde ich an keiner Online Vorlesungen mehr teilnehmen, weil es manchmal die Verbindung schlecht sein kann und man dadurch schnell abgelenkt werden kann. In Real Life ist alles besser!“

Navid: „Das Live-Lesen mit Anna Herzig wäre für mich sehr interessanter gewesen, wenn ich bei der Veranstaltung selbst live und nicht nur per Internet und Online teilgenommen hätte. Da ich bisher noch bei keiner Lesung weder Live noch Online teilgenommen habe, hatte ich leider keine Vorstellungen, wie solche stattfinden. Meiner Meinung nach sind solche Veranstaltungen live besser, weil man dabei die PoetInnen live treffen und die Gefühle zwischen Publikum und Zuhörern spüren kann. Nur so kann man Lesungen genießen.“

Rahma:Heute durfte ich mit einigen Stipis eine Live-Lesung von Anna Herzig anschauen. Anna Herzig hat ihren Livestream eher freundschaftlich gestaltet und sie war sehr offen. Ich fand es sehr interessant an einer digitalen Lesung teilzunehmen, jedoch wäre es mir lieber, wenn die Lesung in Wirklichkeit stattgefunden hätte. Die Texte, die Anna Herzig vorgelesen hat, waren sehr beeindruckend und besonders, da sie von verschiedenen Autoren stammen. Es war eine gute Abwechslung im Regionalprogramm, weil sich auch andere Stipis treffen konnte.“

Motafa: „Es war interessant. Leider der Verbindung war schlecht. Es wäre viel besser, wenn man mit der Autorin im gleichen Raum wäre.“

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

START-Salzburg Newsletter Mai 2020

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PRESSEINFORMATION: „… als wäre man Teil einer riesigen Familie!“

Durch das START Stipendium bekommen engagierte junge Menschen nicht nur die Chance auf eine höhere Ausbildung, sondern werden auch bei ihrer Herzensbildung unterstützt. Das Projekt HEROES ist eines der Angebote im Rahmen des Stipendiums, wodurch junge Männer wie Qodratullah Miakhel oder Roni Ali ihre Persönlichkeit stärken können.

Vor wenigen Wochen waren Roni Alis Tage noch ziemlich vollgestopft. Zwischen Lehrbetrieb, Wifi, Fitnessstudio, dem Jugendverein akzente Salzburg, wo er die Workshops von HEROES besuchte, und Kurdischem Kulturzentrum (KKZ), welches er mitbegründete, war es manchmal schon ziemlich stressig. Doch jetzt ist alles anders. Wie bei uns allen, hat auch beim jungen Mann aus Syrien die Corona-Krise einen entschleunigenden Effekt. „Gerade verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen, Mathematik üben und Nachrichten verfolgen“, so der 23-Jährige. Auch Qodratullah Miakhel, ebenso wie Roni ein Stipendiat von START Salzburg, hat sich mit der Situation ganz gut abgefunden. „Zuerst dachte ich, es wird voll schlimm. Keine Freunde treffen, immer Zuhause sitzen, nicht raus dürfen … Aber durch die Krise habe ich die kleinen Dinge mehr zu schätzen gelernt, unser Familienleben zum Beispiel,“ erzählt der 21-Jährige aus Afghanistan, der mit seiner Familie vor fast 6 Jahren nach Salzburg gekommen ist.

Beide jungen Männer sind START-Stipendiaten. Das bedeutet, dass sie nicht nur finanzielle Unterstützung für ihre schulische Bildung erhalten, sondern sich auch in anderer Hinsicht weiterbilden können. Unter anderem besuchen die beiden Workshops der HEROES Salzburg. Das Projekt wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. „Die HEROES besprechen in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationshintergrund haben, die unterschiedlichsten Themen, zum Beispiel Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also oft auch Themen, die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis Tabu sind,“ erklärt Manuela Pleninger, Projektleiterin von HEROES Salzburg. Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“

Jetzt bewerben!

Nicht jeder junge Mensch hat die gleich guten Voraussetzungen für Schule, Bildung und Karriere. Diese Ungleichheit hat die Corona-Krise sogar noch verstärkt, vor allem, weil die Schule oder das Jugendzentrum als Ort der Bildung und Zuflucht plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Das START Stipendium schafft daher ein bisschen „ausgleichende Gerechtigkeit“.

„Viele junge Menschen wie Roni und Qodratullah sind klug, zeigen Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und engagieren sich in ihrem Umfeld. Diese Jugendlichen möchten schulisch und in weiterer Folge auch beruflich weiterkommen und gleichzeitig etwas der Gesellschaft zurückgeben. Leider haben sie oft nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihr Potential auszuschöpfen“, erklärt Elisabeth Ramp von START Salzburg. „Unser Stipendium hilft daher jungen, motivierten Menschen mit Migrationshintergrund, die eine höhere Schule besuchen, um sie auf dem Weg zur Matura zu unterstützen. Sie bekommen ein monatliches Bildungsgeld und haben die Möglichkeit, verschiedene Kurse und Workshops für ihre Persönlichkeitsentwicklung zu besuchen.“

Qodratullah ist froh, dass er ein START-Stipendiat ist. „Es ist ein gutes Gefühl, als wäre man Teil einer riesigen Familie mit tollen und freundlichen Menschen! Egal ob vor Corona oder jetzt während der Krise: Die Unterstützung von START ist da, sowohl finanziell als auch geistig,“ ist der junge Mann überzeugt. Dank der Hilfe von START sind die Weichen für seinen HTL-Abschluss und das anschließende Studium gestellt.

Auch Roni blickt positiv in die Zukunft. „Meine Ziele für die kommenden Jahre sind erstens, meine Lehre mit sehr gutem Erfolg abschließen, zweitens, die Matura zu schaffen, drittens, mich so zu entwickeln um selbst Workshops zu halten und mein Wissen zu teilen, und viertens, eine Freundin zu finden, auch wenn das eher ein Wunsch als ein Ziel ist.“

Noch bis 29. Mai 2020 kann man sich für das START-Stipendium bewerben. Bei der Auswahl der Stipendiaten wird nicht nur auf die schulischen Leistungen geachtet. „Die BewerberInnen müssen sich auch sozial engagieren und mindestens ein Elternteil soll Deutsch nicht als Muttersprache haben. Natürlich spielt die wirtschaftliche Situation der Eltern ebenfalls eine Rolle und wird in der Auswahl berücksichtigt“, erklärt Ramp weiter. Weitere Informationen zu START Salzburg gibt’s auf der Homepage www.start-stipendium.at/bewerben

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START Österreich …

… das sind über 160 aktive START-Jugendliche und rund 262 engagierte Alumni/ae, die ihre Wurzeln in über 70 Nationen haben. Zusammen bilden sie die START-Österreich Gemeinschaft in Wien, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich.

Vision und leitender Gedanke dieses einzigartigen Förderprogramms ist eine chancengerechte, offene, sozial durchlässige Gesellschaft in der Interkulturalität als Bereicherung erlebt wird. START-Österreich leistet als nachhaltige Initiative dazu einen Beitrag, indem Bildungskarrieren begabter SchülerInnen mit Migrationsgeschichte begleitet, ihr soziales Engagement unterstützt und ihr gesellschaftliches Engagement bestärkt werden. Seit dem Jahr 2007 wird das Stipendienprogramm in Österreich gemeinsam mit rund 100 Kooperationspartnern realisiert.

Alle Infos zum Programm gibt’s auf www.start-stipendium.at

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Elisabeth Ramp
START-Salzburg
Mirabellplatz 9/3, 5020 Salzburg
+43 (0) 676/460 42 32
ramp@start-stipendium.at

PRESSEFOTO IN ORIGINALQUALITÄT ZUM DOWNLOAD

Nähere Infos zum Projekt HEROES unter www.akzente.net/heroes

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein „offline“ Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück „Biedermann und die Brandstifter“ vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

Nachhaltigkeits-Workshop mit der FH St. Pölten

Diesen Sommer bietet die FH St. Pölten ein spannendes Workshop-Programm für Jugendliche an – aufgrund der Umstände online. Bereits jetzt konnte man sich im Rahmen eines online Workshops über dieses Sommerprogramm namens „Young Campus“ informieren und auch eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit erhalten. START-Stipendiat*innen aus Salzburg, Niederösterreich und Wien haben dieses Angebot genutzt und sich mit Mag. Dr. Angelika Czedik-Eysenberg und Silvia Udwary, Bakk. MA von der FH St. Pölten im Zoom-Meeting getroffen.

Der Workshop über Nachhaltigkeit war wie erwartet interessant. Das Thema betrifft nicht nur einige Länder, Städte oder Dörfer. Jeder Mensch auf diese Erde ist betroffen. Das haben wir auch in der Umfrage, die beim Workshop gemacht wurde gesehen. „Ich selbst“ bin ein wichtiger Teil, um die Welt nachhaltig zu behandeln. Was ich neu gelernt habe, waren die „Sustainable Development Goals“. Da diese Ziele in Wahrheit gibt, wissen wir, dass wir am richtigen Weg sind. Es war auch toll über den Young Campus 2020 der FH St.Pölten zu erfahren. Danke START für den tollen Workshop! (Shehab)

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die reiche Informationen die sie uns über Nachhaltigkeit gegeben haben waren sehr interessant und gleichzeitig hilfreich. Ich werde wahrscheinlich auch beim Young Campus teilnehmen. (Basma)

Ich persönlich hätte mehr Inhalt und Diskussionen erwartet, aber leider war das sehr kurz. Die Workshops, die das Young Campus anbietet, sind sehr cool und ich könnte im Sommer teilnehmen, da man sich immer sein Wissenshorizont erweitern kann 😊 (Mariam)

Der Workshop Nachhaltigkeit war sehr hilfreich für uns, da wir die Möglichkeit hatten unsere Ideen und Gedanken über Nachhaltigkeit mit einander diskutieren. Es ist ein wichtiges Thema, dass man sich mit der Erde, Klima, Ressourcen und die nächste Generation auseinander setzt, damit man sparsam und umweltfreundlich umgeht und die Situation für die Nächsten nicht schwieriger macht. (Sahar)

Der Workshop über die Nachhaltigkeit fand ich echt informativ und spannend, denn im Workshop haben wir gelernt, dass die Nachhaltigkeit sehr viele Bedeutungen haben kann. Davor wusste ich nicht wirklich was man unter Nachhaltigkeit genau verstehen kann, doch jetzt kann ich mir eine Definition dafür vorstellen. Außerdem haben wir über den Young Campus 2020 geredet, die Themen, Termine usw. Meiner Meinung nach ist der Young Campus 2020 sehr interessant und ich bin gespannt darauf. (Ahmad)

Online-Nachhilfe bei START-Salzburg

Auch wenn die Schulen geschlossen sind, die Herausforderungen sind nicht weniger geworden. START-Salzburg hat in den vergangenen Wochen die Jugendlichen gut beim Lernen unterstützt, da unsere engagierten Nachhilfelehrer*innen Valentina, Melissa und Andi auf Online-Unterricht umgestellt haben. Über zoom, skype etc. blieben sie mit unseren Stipis in Kontakt und standen für Fragen zur Verfügung. Die neuen Regelungen erlauben es, dass wir langsam wieder den persönlichen Kontakt aufnehmen. Darauf freuen wir uns alle schon sehr!

In der Corona Zeit hat das Stipendium uns nicht im Stich gelassen, sondern uns geholfen, damit wir die schwierige Zeit gut durchkommen. Wie ihr wisst, mussten alle Schüler/innen zu Hause bleiben und von zu Hause aus lernen. Ich mache jetzt die Englisch Matura und da brauche ich wirklich Hilfe, um erstens mein Englisch zu verbessern und zweitens die Matura Prüfung zu schaffen. Melissa, eine sehr nette Lehrerin hat mit mir gelernt. Wir haben die Zeiten auf Englisch gelernt und das gute war, das wir jedes Mal viel geübt haben. Wir haben auch über unterschiedliche Themen diskutiert und sie hat mir nach jedem Kurs ein Feedback gegeben und so könnte ich mich viel verbessern. Danke START und Danke Melissa für eure Hilfe!

START-Stipendiat Mohammad

Ich nehme Nachhilfe in Deutsch. Ich bin sehr froh und dankbar, dass mir auch in dieser Situation Valentina hilft, meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Wir sitzen vor dem Computer ungefähr 2 Stunden. Die zwei Stunden teilen wir uns in Grammatik und Schreiben. Wir versuchen auf „Rezeptions E-Mails“ zu antworten, weil ich ja an der Rezeption arbeite. Es ist eine gute Möglichkeit meine Deutschkenntnisse zu verbessern. 

START-Stipendiatin Ioana

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Verein Springboard spendet dringend benötigte Laptops

In Onlineschooling-zeiten können derzeit leider nicht alle Schüler*innen gut am Unterricht teilnehmen, weil ihnen die technische Infrastruktur dafür fehlt.

Alle START-Stipendiaten erhielten zu Beginn ihres Stipendiums einen Laptop mit Drucker und Software und können daher an Onlinekonferenzen teilnehmen. Dieser Laptop ist aber oft der einzige im Haushalt und auch die Geschwister verwenden ihn um zu recherchieren, Aufgaben zu senden und zu erhalten und am Onlineunterricht teilzunehmen.

Daher freuten wir uns umso mehr, dass uns vom Verein Springboard Unterstützung in Form vom gebrauchten Laptops angeboten wurde. Dank dieser Unterstützung konnten 8 kinderreiche Familien in Wien, Oberösterreich und Salzburg mit einem internetfähigen Laptop mit Webcam unterstützt werden.

Vielen Dank!

Liebe Spender!
Der Laptop ist angekommen. Auf dem Bild sieht man mein Bruder Aziz, ich hab deswegen ein Bild von ihm gemacht, weil ja auch die Post auf seinem Namen kam, ich hoff das ist kein Problem. Den Laptop bekommt natürlich auch mein anderer Bruder, der auch Aufgaben online schicken muss.
Jedenfalls, vielen lieben Dank!
Liebe Grüße

Familie Hassan

“Danke vielmals für den Laptop, den Sie mir gegeben haben. Ich habe mich sehr gefreut, als ich den bekommen habe. Ich wollte immer einen Laptop haben, damit ich meine schulische Aufgaben ordentlich erledigen kann und gerade jetzt in dieser Situation brauche ich das Gerät am meisten, weil wir all unsere Hausübungen und Schulübungen Online machen müssen. Danke nochmal!

Familie Hosseini

Ich bin Hossain und ich bedanken mich  bei Start Peronlich das sie mich geholfen haben ein Laptop zu haben damit ich meine Schule Aufgaben leichter mit mehr Konzentration machen kann ……
Nachricht von Bruder von Hossain: Endlich haben wir ein zweites Laptops. Ich freue mich sehr, weil jetzt ich mehr Konzentration an meinen Arbeiten haben kann, weil bis vorher sollte ich meine Laptop mit meinen Geschwistern teile. Aber heute haben wir zwei Laptops uns so gehen unsere Arbeiten besser und schneller als davor. Daher bedanken meine Geschwister und ich bei Start und bei denen, die uns geholfen haben, einen neuen Laptop zu bekommen.

Familie Rezaee

Wir haben gestern den Laptop bekommen. Jetzt können meine Schwester und ich gleichzeitig am Laptop lernen, ohne das wir einander stören und das lange Warten müssen wir beide nicht mehr. Meine Schwester’s Lieblingsfächer sind Deutsch und Mathe. Da sie meistens in Deutsch Recherchen machen muss, braucht sie meistens den Laptop. Und weil sie sich in Mathematik nicht so gut auskennt, muss sie sich Lernvideos auf YouTube anschauen. Nachdem wir den Laptop bekommen haben, können wir jetzt problemlos lernen.

Familie Issa

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für das Laptop. In einer Situation wie diese, wo wir einen Laptop dringend gebraucht haben, durch ihre Unterstützung haben wir jetzt einen bekommen. Vorher haben wir ein Laptop zu fünft geteilt und oft war das Problem, dass ein paar von uns gleichzeitig Online Unterricht gehabt haben. Mit dem zweiten Laptop Können wir jetzt uns besser organisieren. Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die dies alles finanziell unterstützt haben, und vor allem bedanke ich mich bei Verein SpringBoard, die das alles ermöglicht haben. Vielen Dank!

Familie Miakhel

Ich habe mich auf den Laptop sehr gefreut. Die Aufmerksamkeit und Sorgen, die aus eurem Geschenk sprechen, übetreffen den Wert der Sache selbst. Ich kann mich glücklich schätzen, ein so gutes Gerät zu erhalten, dass ich es in dieser schwierigen Situation am meisten brauche.  Vielen Dank!

Sarah

Wir haben gestern das Laptop bekommen und wir möchten uns bei Ihnen dafür bedanken. Ich habe meine Schwester damit überrascht und sie hat sehr gefreut, vor allem weil sie nicht mehr so lange warten muss, bis sie ihre Arbeitsaufträge erledigen kann. Da sie sehr viele Aufgaben online z.B. per Teams erledigen muss, hat sie den Laptop am meisten gebraucht. Somit können wir alle problemlos lernen. Ich möchte mich nochmals bei Sponsoren, die das ermöglicht haben, bedanken!

Neni

Im Namen meiner Familie möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für die tolle Unterstützung bedanken. Mein Bruder weiß dieses Geschenk zu schätzen. Danke, dass Sie ihm dabei halfen, die technischen Problemen, die beim Homeschooling auftauchen, zu bewältigen. Seine schulische Leistung wird hoffentlich zeigen, dass er diese Hilfe verdiente.

Familie Aljazzar

Wir bleiben dran!

Auch bei START-Salzburg ist es gegenwärtig leider nicht möglich, Seminare und Workshops abzuhalten und persönliche Nachhilfetermine zu vereinbaren. Doch dank der vielfältigen technischen Möglichkeiten können die START Stipendiatinnen und Stipendiaten weiterhin gut unterstützt werden. Unsere  Nachhilfelehrer*innen und Workshopleiter*innen Valentina, Melissa und Andi stehen den Jugendlichen auch jetzt zur Verfügung und bieten Online-Nachhilfe in Deutsch, Englisch und Mathematik an. Ob Maturavorbereitung, Textsorten, Hilfestellung bei Schulaufgaben oder Vorbereitung auf die B2 Prüfung oder Festigung der Mathematik-Kenntnisse für die Berufsschule – die Jugendlichen werden auch in dieser schwierigen Zeit gut auf ihrem Ausbildungsweg unterstützt und begleitet.

Seit vier Wochen greife ich auf unterschiedliche Mittel des Online-Learnings zurück. Die neue Art der Nachhilfestunde ist nicht nur für die Stipis, sondern auch für mich noch relativ neu. Jedoch bezweifle ich, dass die Schulen bis Mitte/Ende Mai in den regulären Betrieb umsteigen können. Somit wird die Nachhilfe vor allem digital ablaufen. Mit WhatsApp Videochat und Skype funktioniert dies sehr gut.

Deutsch-Lehrerin Valentina

Mein Job im Patientenservice der SALK

START-Stipendiatin Zaynab hat bereits ihren Handelsschulabschluss in der Tasche und besucht weiter top motiviert die Abend HAK in Salzburg. Sie interessiert sich sehr für betriebswirtschaftliche Themen und möchte nach ihrer Matura als Buchhalterin arbeiten. Neben der Schule übt Zaynab engagiert einen Teilzeitjob bei den Salzburger Landeskliniken (SALK) aus. Sie ist im Patientenservice tätig und berichtet aktuell über die Herausforderungen in Zeiten von Covid 19:

„Derzeit arbeite ich in der onkologischen Station im LKH Salzburg. Meine Aufgaben sind: Servieren und Abservieren der Verpflegung, Essensbestellungen für den nächsten Tag, Wasserflaschen verteilen und Gläser austauschen, Aufräumen der Teeküche und des Aufenthaltsraums, ich bereiten die Betten auf und unterstütze das Pflegepersonal.

Seit der Corona-Krise hat sich Vieles im Krankenhaus geändert, z.B. Besuch- und Begleitpersonenverbot im ganze LKH. Es gibt lauter Absperrungen und man darf nur den Haupteingang benutzen, wo streng kontrolliert wird. Die Schutzmaterialen wie Handschuhen, Masken, Schutzmantel und Händedesinfektionsmittel müssen genau eingeteilt werden.

Auf unserer Station werden auch Patient_innen aus Risikogebieten gepflegt, die zu den Chemotherapien kommen. Weil man nicht weiß, ob sie das Virus haben, müssen währen ihres Krankenhausaufenthaltes auf der Station isoliert werden.

Ich habe einerseits ein bisschen Angst, mich anzustecken. Andererseits bin ich sehr froh und Gott dankbar, dass ich in dieser Zeit noch arbeiten darf, da ich allein lebe. Ich kann weiterhin meinen Beitrag leisten und mich so durch die Arbeit mit Patient_innen, Pfleger_innen und Kolleg_innen austauschen. Alleine zuhause würde die Zeit sehr langsam vergehen, auch wenn ich weiterhin für die Schule lernen muss.“

START-Salzburg: Kochbuch zum Jubiläum

10 Jahre START-Salzburg ist ein Anlass zum Feiern! In diesem Zeitraum können wir auf eine stolze Zahl von 66 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des START-Programmes verweisen, die ihre Wurzeln in 21 verschiedenen Ländern haben. Üblicherweise gibt es bei so einem Anlass auch ein Festessen. Mit dem Kochbuch „10 Jahre START-Salzburg“ gibt es nun zum dritten mal die Gelegenheiten Lieblingsgerichte der aktuellen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten kennen zu lernen und nachzukochen. Aber nicht nur die Rezepte, auch die persönlichen Geschichten rund um die Gerichte, laden zum Lesen und Nachkochen ein. Vielfalt und Abwechslung garantiert!

Das Kochbuch ist auch unseren Patinnen und Paten und unseren langjährigen Förderern und Förderinnen gewidmet. Ohne ihre anhaltende Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, so viele talentierte junge Menschen auf ihrem Bildungsweg zu fördern, ihre Talente zu stärken und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Hier gibt es das Kochbuch zum Download

Wir wünschen viel Vergnügen und Guten Appetit!

START-OÖ und START-Sbg informieren sich über verschiedene Studiengänge

Am Samstag, den 25. Jänner 2020, trafen sich knapp 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten von START-OÖ und START-Sbg mit 5 Studierenden, um sich über die Inhalte der Studiengänge, Aufnahmeprüfungen, die Finanzierung und das Studentenleben im Allgemeinen zu informieren.

Zu Gast waren drei START-Alumni und zwei externe Studentinnen: Anita Nihm ist START-OÖ Alumna aus dem ersten Jahrgang und studiert mittlerweile im 5. Semester Humanmedizin an der MedUni Graz. Nasi Ibraimi, ebenfalls Alumnus aus dem ersten Semester, hat seinen Bachelor an der FH Oberösterreich in Bauingenieurswesen bereits erfolgreich abgeschlossen. START-Alumna Sara Elsoudany hat 2018 maturiert und studiert im dritten Semester Pharmazie an der Uni Graz. Stela Dinkova kam nach ihrem Schulabschluss in Bulgarien nach Österreich, um Wirtschaftsinformatik zu studieren. Mittlerweile steht sie kurz vor ihrem Bachelorabschluss an der JKU Linz. Merima Zukan hat ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der JKU Linz bereits erfolgreich abgeschlossen, und auch der Masterabschluss in General Management ist nicht mehr weit.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten bei jeder Person 25 Minuten Zeit, um Fragen zum Studium und Beruf zu stellen. Hier einige Eindrücke der Stipendiat*innen:

Das Gespräch mit Merima über ihr Studium Wirtschaftswissenschaften war genau passend, vor allem deshalb, weil ich in eine HAK gehe und mich für diese Studienrichtung interessiere. Vor unserer Unterhaltung waren noch sehr viele Fragen für mich offen, die Merima mir aber alle beantworten konnte und mich sogar zusätzlich noch motivieren konnte, diesen Weg einzuschlagen.“ START-Stipendiatin Viola

Am Sonntag ist Anita, eine Medizin Studentin im 5. Semester, aus Graz für uns nach Linz gekommen. Wir durften sie alles über ihr Studium fragen, worauf sie ziemlich ausführlich geantwortet hat. Wir haben sehr viel erfahren, unter anderem, dass Klischees wie „Medizin-Studenten haben keine Zeit für Hobbies“ oftmals gar nicht stimmen, sondern alles eine Frage der Zeiteinteilung ist, und auch der Fleiß eine Rolle spielt. Ich bin sehr froh darüber, dass Start uns diesen Studienberatung-Workshop ermöglicht hat.“ START-Freundin Arzu 

Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen befasst. Sie wird als Studiengang in Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Das Studium dauert insgesamt fünf Jahre, 8 Semester davon Bachelor und 4 Semester Master. Die große Auswahl der Berufe nach dem Studium ist auffällig. Generell kommt es auf den Schwerpunkt an, ob man sich eher mit Informatik oder mit den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt.“ Stipendiatin Ebtisam beschreibt, was sie über das Studium Wirtschaftsinformatik erfahren hat.

Im Pharmazie Studium lernt man die Herstellung, die richtige Dosierung und das Einsetzen von Arzneimitteln. Man wird sozusagen zum Spezialisten für Medikamente. In der Praxis bedeutet es, dass das Studium zwischen Medizin und Naturwissenschaft angesiedelt ist und man definitiv ein Verständnis von Biologie, Chemie und Physik haben soll. Nach dem Pharmazie Studium führt der Weg der meisten Absolventen in eine Apotheke, aber es stehen noch viele weitere Wege offen wie etwa in der Forschung oder der pharmazeutischen Industrie.“ Stipendiat Ali Reza über das Pharmazie-Studium

Dritter Teil der English-Workshops in Salzburg

Beim dritten und letzten Teil der English-Workshops mit Melissa Zgouridi ging es um politische und gesellschaftliche Fragen. Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten waren aufgefordert, sich zu verschiedenen Themen Gedanken zu machen und schriftlich und mündlich ihre Position darzulegen. Zum Einstieg ging es um die Frage, was eine gute Gesellschaft ausmacht. Die Stipendiat*innen formulierten ihre persönlichen Ideen für die gerechte Gestaltung eines Staates. Welche Rechte sollen die Bürger*innen haben? Nach welchem System sollen Güter produziert und verteilt werden? Welche Rolle spielen Kunst, Religion und Philosophie? Und wie sollen jene bestraft werden, die sich nicht an die Regeln halten? Anschließend setzten sich die Stipis mit der Kunst von Banksy auseinander. Was möchte er mit seinen Projekten sagen? Und ist Graffiti ein legitimer künstlerischer Ausdruck? Den Abschluss bildete die Diskussion über ein Zukunftsprojekt, „Mars One“. Dabei handelt es sich um ein privat finanziertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Mars zu kolonialisieren. Würdest du mitmachen? Warum? Und was sind die ethischen Folgen solcher Vorhaben? Viele spannende Fragen – und noch mehr spannende Antworten von unseren Stipis – hielt dieser Workshop bereit. Stipendiat Mo erzählt:

Der Kurs war sehr sinnvoll und interessant. Melissa bereitete sich sehr gut vor. Wir haben Gruppenarbeit gehabt (Bild-Beschreibung) und Videos angeschaut und darüber diskutiert. Zum Schluss haben wir miteinander ein Spiel gespielt, wodurch man mehr Informationen bekommt. Das war sehr gut.

Deutschkurs mit Schwerpunkt „Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

Es ist gut, Pläne und gute Vorsätze fürs Neue Jahr zu machen – noch besser ist es, gleich mit einem spannenden und informativen Kurs zu starten! Einige Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten nutzten die zweite Woche der Weihnachtsferien, um ihre Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten. Deutschlehrerin Valentina D’Uva leitete den Kurs wieder in bewährter Weise. Die Stipis perfektionierten ihre Lebensläufe, verfassten Motivationsschreiben und erhielten viele nützliche Informationen, wie man sich für eine Lehrstelle, ein Praktikum oder einen Ferialjob bewirbt. Nach dem Bewerbungstraining wurden auch Leserbrief und die Inhaltsangabe geübt, einige Texte wurden verfasst und von Valentina korrigiert. Hier die Eindrücke von den Stipendiatinnen Roki und Sahar:

Es hat mir sehr gut gefallen mit den anderen gemeinsam zu lernen. In diesem Kurs haben wir gelernt, wie man Motivationsschreiben und Lebenslauf schreibt. Wir haben auch Bewerbungen für die Sommerjobs geschrieben.

Stipendiatin Rokesstan

Nachdem wir die Bewerbungsunterlagen erstellt hatten, haben wir noch Vorstellungsgespräche geübt. Es war sehr informativ und wir hatten auch viel Spaß zusammen.

Stipendiatin Sahar

Jahresabschluss bei START-Salzburg

Das Schuljahr legt mit den Weihnachtsferien eine erste Pause ein. Zeit auch für die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten nach den ersten Tests, Schularbeiten, Referaten, vielen vielen Hausübungen und auch zahlreichen START-Seminaren und Workshops an den Wochenenden eine wohlverdiente Verschnaufpause zumachen. Davor wurden aber die erreichten Erfolge und bewältigten Herausforderungen im (Schul-)Alltag zusammen im Rahmen der START-Jahresabschlussfeier bejubelt. Bei einem gemeinsam organisierten Buffet mit zahlreichen unterschiedlichen Köstlichkeiten, dem Schreiben der Weihnachtspost, unterhaltsamen Gesprächen und einigen Partien Uno ließ die Gruppe das Jahr im START-Salzburg Büro ausklingen. Anschließend ging es noch ins Landestheater zu eine Musicalvorstellung von „My fair Lady“, die für gute Unterhaltung sorgte!

START-Stipendiat Aliakbar berichtet:

„Fast ist das Jahr 2019 zu Ende und wir feierten unser START-Jahr und die Weihnachten am 15. Dezember gemeinsam im START-Büro. Nach Lillis Worten wurde das bunte Buffet eröffnet, an dem alle Stipendiatinnen und Stipendiaten teilgenommen hatten und präsentierten ihre traditionellen Gerichte. Genießend unterhielten wir uns beim Essen.

Alle Satt! Und jetzt… ! UNOOOOOO Knallend und krachend spielten wir das emotionalste Kartenspiel der Welt, in dem jeder seine eigenen Regeln hat. Nach dem verletzungsfreien Spiel machten wir uns auf ins Theater, um das englische Theaterstück “My fair lady” anzuschauen. Wir lachten uns tot, als jedes Mal das Blümenmädchen Eliza Doolittle das Wort “Influenza” aussprach. „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen” der Zaubersatz, mit dem Eliza endlich die letzte Spur ihres lustigen Dialekts ablegte. Ich kann es schreiben, aber aussprechen? Nö!! Das Sad-Ending dieses Theaters war auch ein sehr positiver Punkt. (Immer Happy-Endig ist doch langweilig!😒)

Ich muss erwähnen, dass dieses Theaterstück mir von all meinen Theaterbesuchen (drei mal in mein ganzes Leben) am besten gefallen hat. 😁 Somit beendeten wir unsere Weihnachtsfeier.“

The World Around Us – Zweiter Englisch-Workshop in Salzburg

Am 21.12. trafen sich die Salzburger Stipis zum zweiten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „The World Around Us“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen wieder viele verschiedene Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Das Thema des Seminars waren verschiedene Länder, Kulturen und auch Vorurteile, die wir anderen Menschen gegenüber haben bzw. mit denen wir selber konfrontiert sind. Melissa selbst ist US-Amerikanerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln. Sie lebt mit ihrem Mann in Salzburg und es gab daher viele Anknüpfungspunkte, um mit unseren Stipis über Kultur und Stereotype zu diskutieren. START-Stipendiatin Mihi berichtet über den Workshop:

Today we had an English workshop with Melissa about the topic: world around us. Specifically we talked about the healthcare system in the USA and about advertisement. It was very interesting and informative. We also analysed some adverts and it was very fun. Last but not least we read all together the tell tale heart story from Edgar Allan Poe. That way we could improve our English speaking  skills and learned new and more vocabularies and how to spell them in the right form. All in all it was a nice experience and I am very happy and thankful for these new information which I got to learn today.

Getting to know you! English-Workshop in Salzburg

Englisch zu verstehen ist oft nicht schwer – aber aktiv zu kommunizieren, die richtigen Ausdrücke zu finden und sich auch trauen, zu sprechen, ist gar nicht so einfach. Auf Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten findet im Wintersemester 2019/20 daher ein Englisch-Schwerpunkt im Rahmen des Regionalprogrammes statt. Am 7.12. trafen sich die Stipis zum ersten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „Getting to know you“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen viele verschiedenen Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Themenbereiche waren Arbeit und Berufswünsche sowie Feiertage und wie diese in der Familie begangen werden. Die Jugendlichen kamen viel zum reden und in angenehmer Atmosphäre wurde auch viel gelacht. START-Stipendiatin Eishah berichtet über ihre Eindrücke:

Today we had an English workshop with Melissa. It was very informative and we could improve our speaking skills. We talked about how society and different cultures affect humor, stereotypes, superstition and various stages of life. Moreover we talked about holidays, more specifically about Christmas and Thanksgiving. We practised how to express ourselves in English. All in all it was a great experience and I acquired more knowledge of the language.

Infosamstag an der FH Salzburg

Genauer unter die Lupe nahmen Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 30.11.2019 die Möglichkeiten nach der Matura im Bundesland Salzburg zu studieren. An diesem Samstagvormittag informierten sie sich direkt am FH Campus in Puch-Urstein über Studienfächer, Studienplätze, Bewerbungsverfahren und das studentische Leben an der Fachhochschule. Eine Führung über den gesamten Campus, Schnuppervorlesungen, anschauliche Übungen passend zu den jeweiligen Studienfächern standen genauso am Programm, wie Informationen zu Studienbeihilfe und persönliche Gespräche mit Studierenden der einzelnen Studiengänge.

Stipendiatin Sahar berichtet über den Vormittag an der Fachhochschule Salzburg: „Als wir gestern in der Fachhochschule (FH) in Puch Urstein waren, gab es folgende Themen: Gesundheitswissenschaften, Sozial – und Wirtschaftswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften.
Nachdem wir uns über die oben bereit erwähnten Themen informierten, gab es eine kurze Präsentation über Innovation und Management im Tourismus auf Englisch. Anschließend erhielten wir eine Besichtigung der Fachhochschule. Ich habe den Vormittag sehr informativ und spannend gefunden. Am meisten gefiel mir, dass die Präsentation auf Englisch gehalten wurde, da ich sehr sprachbegeistert bin und ich mir dabei vorstellen konnte, wie es ist auf Englisch zu studieren.“

Start des Englisch-Schwerpunktes in Salzburg

To understand English is one thing; to understand an Englishman who talks is another!

Viele der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben letztes Schuljahr bei den halbjährlichen Gesprächen mit den START Projektmitarbeiterinnen den Wunsch geäußert, dass im Rahmen des Regionalprogramms mehr Englisch Förderung angeboten werden sollte. Aus diesem Grund wird es bei START-Salzburg im Wintersemester 2019/20 einen Schwerpunkt dazu geben. Am Samstag 16.11. traf sich die Englisch-Lerngruppe zum ersten Mal. Ziel ist es, gemeinsam Englisch zu sprechen und an Themen für die Schularbeiten und Tests zu arbeiten. Die Lerngruppe wird sich regelmäßig treffen, der nächste Termin ist am Sonntag, 24.11. geplant. Im Dezember und Jänner wird dann eine dreiteilige Seminarreihe stattfinden, wo insbesondere die mündliche Ausdrucksfähigkeit in der englischen Sprache geübt und verbessert werden soll. Geleitet werden die Lerngruppe und die Workshops von Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi. Melissa ist amerikanische Staatsbürgerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln und ist selbst erst seit fünf Jahren in Österreich. Sie hat viel Erfahrung darin, Kinder und Jugendliche zu unterrichten.

Das sagt Englisch-Lehrerin Melissa über die START Stipendiat*innen: Die Stunde heute ist sehr gut gelaufen! Die Schülerinnen und Schüler sind alle sehr nett und es freut mich, dass sie sehr motiviert sind. Sie haben viele gute Fragen gefragt und haben alle Aktivitäten mitgemacht und waren die ganze Zeit engagiert. 🙂 Wir haben am Anfang ein bisschen gesprochen und ich wollte sie besser kennenlernen. Wir haben dann die Zeitformen wiederholt. Anschließend haben wir über Essen gesprochen (z.B. was sie gern essen, was sind typische Gerichte bei ihnen zu Hause, was essen sie nicht gern). Sie haben viel über Vokabular gefragt. Es gab heute auch schon viele Diskussionen und sie wollten viel reden. Ich denke die Sprachkurse werden sehr interessant sein – sie haben alle viele Ideen und Meinungen!

Und START Stipendiat Mo erzählt über den ersten Termin der Lerngruppe: My name is Mo and I am one of the participants of the English course on Saturday. That was very nice und useful. We learned about the tenses (Simple present, Simple Past und Present progressive) we talked about food and national foods of different countries. That is interesting to know about the other culture. We asked Melissa all the words we didn´t know. She answered us and told us the UK and USA pronounciation. All the participants were active, they spoke and asked many questions and they got the answer, that is important to be active in the class in my opinion. Melissa, who taught us English, comes from USA and she is very nice and a very helpful person.

Jubiläum: Wir feiern 10 Jahre START-Salzburg!

Mit Kerzen, Musik und Torte feiert das Stipendienprogramm START seinen ersten runden Geburtstag am 07.11.2019 in der Wirtschaftskammer Salzburg. An diesem Abend werden mit großem Applaus auch zehn ambitionierte junge Menschen offiziell als zehnter START- Salzburg Jahrgang aufgenommen. Die Verleihung des Salzburger Ehrenzeichens „Pro Caritate“ an Katharina Turnauer, sie unterstützt das Schülerstipendium von Beginn an, ist ein weiterer Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Die Auszeichnung für ihr außerordentliches karitatives Engagement übergab Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf gemeinsam mit Landesrätin Andrea Klambauer.

Vor den Vorhang gebeten – Jugendliche bei START erzählen

„Ich möchte später nach der Lehre studieren und deswegen habe ich mit der Matura angefangen. Mit dem START-Stipendium kann ich den Weg, den ich seit vier Jahren gehe, weiterverfolgen und noch besser für meine Ziele arbeiten. Wir haben interessante Projekte, Workshops und Nachhilfe-Kurse. START unterstützt uns auch finanziell, aber wichtiger noch ist die Begleitung und Unterstützung auf unserem weiteren Weg in Österreich.“, erzählt Mohammad in seiner Rede. Mohammad ist einer von zehn Jugendlichen, die an diesem Abend offiziell Teil des Stipendienprogrammes START in Salzburg werden. Als Stipendiat der Wirtschaftskammer erhällt er seine Urkunde aus den Händen von Vizepräsidentin Marianne Kusejko und Dr. Andreas Obauer. Mohammad macht eine Lehre zum Zerspannungstechniker bei der Firma EMCO in Hallein. In seiner Freizeit fährt er beim Roten Kreuz Hof ehrenamtlich als Rettungssanitäter Einsätze. Über seine Anfänge in Österreich berichtet er weiter: „Als ich nach Österreich kam, war alles für mich fremd, die Sprache, die Leute, die Kultur, das Bildungssystem und natürlich das Wetter und allgemein das Land und die Gesetze. Das war für mich eine große Herausforderung ein neues Leben zu beginnen und Wurzeln zu schlagen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“

START-Tradition: die künstlerischen Beiträge der Stipendiaten_innen

Auch das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das die gesamte START-Gruppe am Beginn der Feier zum Besten gab, bringt genau diesen Gedanken zum Ausdruck. „Es geht darum nicht aufzugeben und den Mut nicht zu verlieren!“ fasst es Stipendiatin Rasia zusammen. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Talenten, Ambitionen und Zielen und weil ihnen die Proben im Vorfeld des Jubiläums so viel Spaß gemacht haben, studierten sie mit dem Musiker Duo Johanna Buchmayer und Stefan Wagner gleich noch ein zweites ein!

Mit START auf dem Weg zur Matura

Landesrätin Andrea Klambauer betonte in ihrer Festrede: „Der Weg zur Matura ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund ohne Unterstützung oft sehr schwer. Das Start Stipendium legt neben der materiellen Unterstützung einen besonderen Schwerpunkt auf die ideelle Förderung, also Weiterbildung, Workshops zur Persönlichkeitsbildung und Beratung. Ich unterstütze dieses Programm sehr gerne, weil es ein wichtiger Schritt hin zu einer Chancengerechtigkeit ist. Jugendliche werden ermuntert, ihre Talente zu entfalten und jene Ausbildung zu absolvieren, die ihrer Begabung entspricht.“

Wiedersehen mit den Absolvent_innen aus 10 Jahren START-Salzburg

Aber nicht nur die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden herzlich willkommen geheißen. Nicht entgehen ließen sich die Party auch zahlreich Absolventinnen und Absolventen aus allen Jahrgängen seit der START-Gründung 2010. Für insgesamt 55 Absolventinnen und Absolventen spricht Tania. Als Stipendiatin der ersten Stunde schließt sie gleichzeitig drei Studienfächer – Publizistik, Jus und Wirtschafts – an der Universität Wien ab. „Das was START so besonders macht, ist dass es einen Rahmen schafft wo junge Schülerinnen und Schüler zusammenkommen, die mit einem ähnlichen Hintergrund ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen. Die Erfahrung mit diesen Herausforderungen nicht allein zu sein, macht Mut. Und das ist es, was junge Erwachsene brauchen, das ist das was ich gebraucht habe. Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Talente zu haben.“

Standing Ovation: Ehrung für Katharina Turnauer

Ein ganz besonderes Highlight dieses Jubiläums ist die Würdigung der langjährigen START-Stifterin Katharina Turnauer durch das Salzburger Ehrenzeichen „Pro Caritate“. Mit ihrer Privatstiftung unterstützt sie nicht nur seit 10 Jahren das START-Programm in Salzburg, sondern auch viele weitere soziale Projekte im Bundesland. Für ihre zahlreichen Initiativen, ihr außergewöhnliches Engagement für den guten Zweck und für ihre  karitative Tätigkeit, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, wird sie an diesem Abend von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrätin Andrea Klambauer ausgezeichnet – Standing Ovation inklusive! Katharina Turnauer dazu: „Sozial zu denken ist für mich etwas Natürliches und Persönliches. Denn dabei geht es immer um die einzelnen Personen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, hat sein eigenes Leid – und da etwas zu tun, so dass sich etwas verändert, gibt mir große Freude. Weil letzten Endes nicht einer gibt und der andere nimmt, sondern beide geben und beide nehmen.“ Mit großem Applaus wird die finale Einlage am Ende des Abends bedacht. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten präsentieren einen Dance-Choreographie, die sie gemeinsam mi Tanztrainerin und START-Absolventin Zara Zaitova einstudiert haben.

Durch den Abend führten als charmantes Moderatoren-Duo Stipendiatin Ioana und Stipendiat Ali Akbar.

Wir bedanken uns ganz besonders bei der Wirtschaftskammer Salzburg, denn wir durften nun schon zum fünften mal unsere Begrüßungsfeier in den Räumen der WKS ausrichten!

Fotos: wildbild, Herbert Rohrer 2019

Stipendiatin Hana am Inklusionstag der Uni Mozarteum Salzburg

Hip Hop und Musik begleitet START-Salzburg Stipendiatin Hana nun schon durch das gesamte Semester. Ihre Leidenschaft bringt sie auch in das Musikensemble „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken, ein. Gemeinsam demonstrierte die Gruppe „Nava“ ihr Können am 28. Oktober 2019 im Rahmen des Inklusionstages an der Uni Mozarteum in Salzburg.

Kann Hip Hop auch mit traditionellen iranischen Musikinstrumenten gespielt werden? Ja es geht! Das bewies die Praxisgruppe „Nava“ beim Inklusionstag der Universität Mozarteum. START-Stipendiatin Hana Nazari Salari ist Mitglied des Musikensembles „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken. Einmal in der Woche trifft sich die Gruppe im Orff Institut, um gemeinsam unter fachlicher Anleitung zu tanzen und zu musizieren. Am 28. 10. 2019 begeisterte die Gruppe beim Inklusionstag der Universität Mozarteum das Publikum mit ihrer Performance. Die Kinder und Jugendlichen tanzten und spielten auch verschiedene traditionelle iranische Musikinstrumente. Die Bemühungen der Kinder und Jugendlichen wurden mit langem Applaus des Publikums belohnt.

„Wir proben fleißig weiter!“ START-Salzburg bereitet sich auf die Begrüßungsfeier am 7.11.2019 vor.

Nicht nur Tanz- sondern auch Fortschritte wurden am dritten Probentag gemacht! Dabei sollen bei diesen Workshops künstlerische Einlagen für die 10. START-Salzburg Begrüßungsfeier entstehen, aber auch der Zusammenhalt und das Zusammenarbeiten innerhalb der Gruppe soll weiter gefördert werden. Am besten geht das im selben Rhythmus! Gemeinsam mit Choreografin und Street Dance Trainerin Zara Zaitova, die selbst das START-Stipendium als eine der Ersten absolviert hat, studiert ein Teil der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten eine ambitionierte Choreo ein. Während der andere Teil der Gruppe mit Musikerin und Musikpädagogin Johanna Buchmayer einen Song von Mark Forster probt. Dabei zeigten sich schon jetzt ungeahnte Gesangstalente! Es wurden sogar Stimmen nach einem eigenen START-Chor laut! 😊

Herzlichen Dank auch ans Forum 1 Salzburg, dass wir den „Yes you can!“ Raum für unsere Probe nutzen konnten!

Mit der Mathe-Lerngruppe erfolgreich ins neue Schuljahr starten

Bei START-Salzburg wurde am 28.9. die bereits bewährte Mathe-Lerngruppe unter der Leitung von Mathelehrer Mag. Andreas Hirnsperger nach der Sommerpause fortgesetzt. Gleich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten fanden sich am Samstag Nachmittag mit ihren Mathe-Büchern, Hausübungen und Laptops im START Büro am Mirabellplatz ein, um an ihren aktuellen Aufgabenstellungen zu arbeiten. Andreas Hirnsperger beantwortete ausführlich alle Fragen und die Stipendiatinnen und Stipendiaten halfen sich auch gegenseitig bei der Lösung mathematischer Probleme. Die Lerngruppe wird sich auch dieses Wintersemester wieder einmal monatlich treffen, um am Samstag Nachmittag gemeinsam zu lernen. Die kommenden Termine sind: 26. Oktober, 16. November und 7. Dezember 2019.

Es hat mir gut gefallen, weil der Unterricht sehr spannend war. Ich konnte meine Hausaufgaben vergleichen, ob ich sie richtig gemacht hatte. Am Schluss haben wir Kahoot! gespielt, dadurch habe ich etwas Neues gelernt. Der Workshop hat mir für die Schule geholfen.

START-Stipendiatin Rasia

Zweiter Tanzworkshop bei START-Salzburg

Mit vollem Schwung starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten in den zweiten Tanzworkshop. Ziel ist es, für die Feier zu 10 Jahre START-Salzburg, die am 7. November über die Bühne gehen wird, ein attraktives Programm für die Gäste zusammenzustellen. Ein Teil der Stipendiat*innen hat sich dazu entschieden, im START Chor ihre gesanglichen Möglichkeiten auszuloten. Der andere Teil erarbeitet gemeinsam mit Tanzpädagogin Sara Zaitova einen attraktiven modernen Tanz. Dazu fand am 28. September der zweite Termin statt. Mit vielen spannenden Einlagen und schauspiererischen Elementen wird der Tanz sicher ein Highlight der kommenden Feier werden.

Mir hat der Tanzworkshop sehr gut gefallen, weil man durchs Tanzen seinen Körper besser kennenlernen kann. Wir haben ohne Probleme getanzt, es war voll super. Die Tanzlehrerin Zara hatte mehrere Lieder vorbereitet und ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

START-Stipendiatin Ioana

Wir haben mit der neuen Choreographie angefangen und die habe ich sehr spannend gefunden. Ich tanze gerne, wenn ich nervös oder traurig bin, dann fühle ich mich besser.

START-Stipendiatin Hana

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA“ mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema „Gruppe und Konflikt“ hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

So geht Teamwork!

START-Salzburg Kennenlerntag am 31.09.2019

Als Gruppe neu zusammenzuwachsen, das ist die Herausforderung für die START-Gruppe zu jedem Schulbeginn. Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten stoßen zur Gruppe dazu und andere verlassen das START-Programm nach der Matura oder der Ausbildung. Einen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen, bei interaktiven Spielen gemeinsam Herausforderungen meistern und als Team neu zusammenwachsen, vor allem aber zusammen Spaß haben, ist das Ziel dieses Tages.

Wie es den neuen und alten Stipendiatinnen und Stipendiaten gefallen hat, berichten sie hier:

Rokesstan: „Es war ein schöner Tag für mich und habe mich gefreut, dass ich neue Gesichter kennengelernt habe. Was mir besonders gefallen hat, war die Aufgabe, wo wir als Team einen Luftballon aus einem vorgestellten Lavasee retten mussten. Das hat mir gefallen, weil wir alle zusammen geholfen haben und wir zusammen stark waren. Es war ein schönes Erlebnis für mich. 😊“

Mo: „Mein Name ist Mohammad und ich bin seit Sep. 2019 bei START-Salzburg. Da START jedes Jahr im Herbst neue Stipendiatinnen und Stipendiaten aufnimmt, gibt es gleich am Anfang viele Termine mit interessanten Themen und Aufgaben. Dadurch können die Burschen und Mädchen unter einander Informationen austauschen und sich so besser kennen lernen.

Das Event war am 31.08 beim Sportzentrum Mitte Salzburg zwischen 9:00 – 17:00. Am Vormittag haben wir alle miteinander in der frischen Luft gespielt und ein Paar lustige Sachen gemacht. Am Nachmittag sind wir auf 5 Gruppen jeweils 5 Personen aufgeteilt worden. Hanna, Amir, Mohammad Akhlas, Liiban und ich waren in einer Gruppe. Unsere Aufgabe war so, dass wir den Weg für den Ball einen halben Meter hoch aufbauen. Am Anfang war es schwierig, weil wir einander nicht unsere Pläne miteinander mitgeteilt haben, sondern bei sich behalten und jeder mit irgendwas angefangen hat und das bedeutet, dass bei uns die Kommunikation gefehlt hat.

Wir haben gesehen, dass die Gruppenarbeit nicht so funktioniert. Deswegen haben wir die Aufgaben aufgeteilt. Ich habe einen Arbeitsplan geschrieben, die anderen haben die benötige Material gesucht und gleich mit dem Aufbau angefangen. Wir waren ganz schnell fertig und das haben wir deswegen geschafft, weil wir miteinander kommuniziert haben und wir alle mitgemacht haben.

Meine persönliche Meinung: Der Tag war sehr nett. Ich habe neue Freunde kennengelernt, die alle sehr nett und höflich sind. Die Aufgaben und Spiele waren auch sehr interessant und lustig. Zum Schluss möchte ich mich bei Angela und Lilli für den Tag herzlich bedanken.“

Ali Akbar: „Der Kennenlerntag im Sportzentrum Salzburg hat, wie vergangenes Jahr mit vollem Spaß und Freude stattgefunden. Sehr erfreulich ist es, dass nicht nur neue und alte Stipis sondern auch Alumnis an diesem Tag teilgenommen haben. Durch verschiedene Spiele durften wir die neuen Stipis näher kennen lernen und üben, wie wir ein gemeinsames Team sein können. Beim gemeinsamen Mittagessen hatten wir die Zeit, um zu plaudern und uns auszutauschen. Ich freue mich sehr, dass unsere Start-Familie durch neue engagierte Familienmitglieder größer wird.

Mahdi Ahmadi: „Danke für den Tag. Es war ein schöner und interessanter Tag. Es hat mich gefreut die anderen Stipis kennenzulernen. Wir haben lustige Spiele gespielt, die uns geholfen haben, einander besser kennen zu lernen und die vielen Namen zu merken. Wir haben auch sehr viel Zusammenarbeit gehabt. Es war interessant.

START-Salzburg Deutschkurs in den Ferien

Der Schulbeginn steht kurz bevor und deshalb nehmen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten schon jetzt wieder Stift und Block zur Hand. Direkt in das neue Schuljahr steigen sie gemeinsam mit unserer Deutschtrainerin Valentina ein. Von 26.08 bis 30.08. werden eine Woche lang in diesem Deutschkurs kurze Texte, Textaufbau, Grammatik und Wortschatz geübt. Der erste Schultag kann also kommen – wir sind vorbereitet!

Die Stipendiaten Umair und Mahmoud über den Deutschkurs:

Umair: „Jedes Mal habe ich bei START etwas Neues gelernt. Bald habe ich Deutschmatura und war deshalb sehr begeistert vom Angebot vorher noch mehr Deutsch zu üben. In dem Kurs haben wir viel geschrieben und ich habe gelernt, wie ich am besten die Texte aufbauen soll. Wir haben auch gelernt, welche vorgeschriebene Richtlinie für unterschiedliche Textsorten gibt. Jeden Tag sind unsere Texte von Valentina kontrolliert worden und jeder hat sich auf die eigenen Schwächen bzw. Probleme konzentrieren können. Ich persönlich fand diese Idee eine Deutschkurs in den Ferien zu machen sehr gut und habe viele neue Sachen gelernt, die ich vorher nicht wusste oder mir nicht gemerkt habe.“

Mahmoud: „Es freut mich dass, ich beim Deutschkurs in den Ferien mit gemacht habe. Das war wunderschön. Ich habe viele Sachen gelernt z.B.: neue Wörter und wie man ein Text in einfachen Sätzen schreiben kann.“

Praktikum bei der Salzburg AG

Wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird, konnte sich START-Salzburg Stipendiat Ali Reza in seinem Sommerpraktikum bei der Salzburg AG aus der Nähe anschauen und berichtet darüber:

„Vier Wochen lang habe ich bei der Salzburg AG, dem größten Salzburger Infrastruktur-Unternehmen, ein Praktikum gemacht. Ich war im Bereich Erzeugung-Center Asset Management beschäftigt. In diesem Bereich geht es um Energiewirtschaft, genauer um die Erzeugung von Strom mit hoher Flexibilität und einem sehr hohen Anteil an erneuerbarer Energie in Form von Strom und Wärme für Salzburger Kunden. Ich habe mich während meines Praktikums um viele interessante Aufgaben kümmern können und mich bemüht die Salzburg AG so gut wie möglich zu unterstützten. Eine meiner Aufgaben war es die Dokumente der 29 Wasserkraftwerke im Bundesland Salzburg zu digitalisiert und auch die Blindleistungseinstellung von allen Generatoren zu berechnen und anschließend in einer Liste zu erfassen. Im Außendienst habe ich die Kraftwerksgruppe Lungau besucht und das Berufsfeld genauer kennengelernt. Dabei konnte ich hautnah miterleben, wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Es war interessant und lehrreich.“

„Man darf hier mit vielen Sachen experimentieren…!“

START-Salzburg Stipendiat Maisam hat einen ganz besonderen Praktikumsplatz ergattert. Ein Monat lang darf er in Wien an der Technischen Universität – TU Forschungsluft schnuppern. In diesem Bericht teilt er seine ersten Erfahrungen:

Ich darf bis Anfang August im technischen Labor im Bereich der Fertigungstechnik mitarbeiten, -lernen und -erleben. In meiner ersten Praktikumswoche habe ich zum Beispiel Techniken der Feinbearbeitung gelernt, dabei wird die Oberfläche eines Werkstoffes oder eines Werkstückes um 0,2 µm bearbeitet. Danach kann man die Rillen durch reflektierte Wellen betrachten. Das ist echt interessant. Diese Woche durfte ich die notwendigen Teile von einem Luftmotor fertig drehen und fräsen. Mir gefällt das Praktikum bisher sehr gut, denn man darf hier mit vielen Sachen experimentieren und was man dabei erforscht oder herausfindet, wird als Protokoll in das vorhandenen Mitarbeiternetz hochgeladen. So haben auch andere, die etwas wissen wollen, die Möglichkeit davon zu profitieren.“

START-Salzburg: Jahrestreffen am Attersee

Bei herrlichem Wetter brachen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Freitag, 28. Juni am Hauptbahnhof in Richtung Oberösterreich auf. Das Ziel war Litzlberg am Attersee, wo ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm auf uns wartete. Untergebracht waren wir im Jugendgästehaus LITZ, das vom Österreichischen Jugendrotkreuz geführt wird. Am Freitag Abend war Zeit, nach dem Abendessen und der Besprechung den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen wartete bereits Erlebnispädagogin Eva auf uns. Sie hatte eine knifflige Aufgabe für die Stipendiatinnen und Stipendiaten: Aus verschiedenen Stöcken, Brettern, Rädern, Seilen und Planen sollten wir ein Flintstone Auto bauen. Zu diesem Zweck wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Nach kurzen Überlegungen ging es ans Werk und mit Teamgeist und guten Ideen gelang es uns, zwei funktionstüchtige Autos zusammenzubauen. Einige Teammitglieder wurden zu Marktingleiter*innen bestellt, um den Namen und die Werbestrategie für die Vermarktung des Wagens auszuarbeiten. Jede Gruppe durfte ihr Auto vorstellen und bewerben, dann musste der Beweis angetreten werden: Über einen kleinen Abhang durfte jede Gruppe fahren, wichtig war es, dass alle Gruppenmitglieder darauf Platz fanden. Beide Fahrzeuge bestanden den Praxistest, Eva lobte unsere gute Arbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit.

Am Nachmittag stand Bogenschießen am Programm. Eva erklärte uns kurz die Grundlagen, dann ging es schon ans Werk. Beim Bogenschießen sind Disziplin und Konzentration erforderlich, wenn man ins Schwarze treffen will. Die Schwierigkeit wurde laufend angepasst, am späten Nachmittag erlegten wir unsere ersten Tiere aus Kunststoff. Nach dieser sportlichen Aktivität in der Sonne tat uns eine Abkühlung gut und ein Teil der Gruppe ging zum nahen Attersee, um sich zu erfrischen.

Nach dem Abendessen stand ein weiterer Höhepunkt am Programm: Gemeinsam mit einer Kräuterpädagogin machten wir eine Nachtwanderung zum Moor, wo uns viele besondere Pflanzen und Tiere (und leider auch Stechmücken) begegneten. Es wurde langsam dunkel und am Rückweg spazierten wir durch einen Wald, wo hunderte Glühwürmchen leuchteten. Es war wunderschön und viele sahen zum ersten Mal in ihrem Leben diese besonderen Käfer. Am Sonntag Vormittag beendeten wir das Jahrestreffen mit vielen spannenden Gruppenspielen, bevor wir uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg nach Salzburg machten.

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum „DH 5“ in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.“

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

„Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.“

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.