Getting to know you! English-Workshop in Salzburg

Englisch zu verstehen ist oft nicht schwer – aber aktiv zu kommunizieren, die richtigen Ausdrücke zu finden und sich auch trauen, zu sprechen, ist gar nicht so einfach. Auf Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten findet im Wintersemester 2019/20 daher ein Englisch-Schwerpunkt im Rahmen des Regionalprogrammes statt. Am 7.12. trafen sich die Stipis zum ersten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „Getting to know you“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen viele verschiedenen Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Themenbereiche waren Arbeit und Berufswünsche sowie Feiertage und wie diese in der Familie begangen werden. Die Jugendlichen kamen viel zum reden und in angenehmer Atmosphäre wurde auch viel gelacht. START-Stipendiatin Eishah berichtet über ihre Eindrücke:

Today we had an English workshop with Melissa. It was very informative and we could improve our speaking skills. We talked about how society and different cultures affect humor, stereotypes, superstition and various stages of life. Moreover we talked about holidays, more specifically about Christmas and Thanksgiving. We practised how to express ourselves in English. All in all it was a great experience and I acquired more knowledge of the language.

Infosamstag an der FH Salzburg

Genauer unter die Lupe nahmen Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 30.11.2019 die Möglichkeiten nach der Matura im Bundesland Salzburg zu studieren. An diesem Samstagvormittag informierten sie sich direkt am FH Campus in Puch-Urstein über Studienfächer, Studienplätze, Bewerbungsverfahren und das studentische Leben an der Fachhochschule. Eine Führung über den gesamten Campus, Schnuppervorlesungen, anschauliche Übungen passend zu den jeweiligen Studienfächern standen genauso am Programm, wie Informationen zu Studienbeihilfe und persönliche Gespräche mit Studierenden der einzelnen Studiengänge.

Stipendiatin Sahar berichtet über den Vormittag an der Fachhochschule Salzburg: „Als wir gestern in der Fachhochschule (FH) in Puch Urstein waren, gab es folgende Themen: Gesundheitswissenschaften, Sozial – und Wirtschaftswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften.
Nachdem wir uns über die oben bereit erwähnten Themen informierten, gab es eine kurze Präsentation über Innovation und Management im Tourismus auf Englisch. Anschließend erhielten wir eine Besichtigung der Fachhochschule. Ich habe den Vormittag sehr informativ und spannend gefunden. Am meisten gefiel mir, dass die Präsentation auf Englisch gehalten wurde, da ich sehr sprachbegeistert bin und ich mir dabei vorstellen konnte, wie es ist auf Englisch zu studieren.“

Start des Englisch-Schwerpunktes in Salzburg

To understand English is one thing; to understand an Englishman who talks is another!

Viele der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben letztes Schuljahr bei den halbjährlichen Gesprächen mit den START Projektmitarbeiterinnen den Wunsch geäußert, dass im Rahmen des Regionalprogramms mehr Englisch Förderung angeboten werden sollte. Aus diesem Grund wird es bei START-Salzburg im Wintersemester 2019/20 einen Schwerpunkt dazu geben. Am Samstag 16.11. traf sich die Englisch-Lerngruppe zum ersten Mal. Ziel ist es, gemeinsam Englisch zu sprechen und an Themen für die Schularbeiten und Tests zu arbeiten. Die Lerngruppe wird sich regelmäßig treffen, der nächste Termin ist am Sonntag, 24.11. geplant. Im Dezember und Jänner wird dann eine dreiteilige Seminarreihe stattfinden, wo insbesondere die mündliche Ausdrucksfähigkeit in der englischen Sprache geübt und verbessert werden soll. Geleitet werden die Lerngruppe und die Workshops von Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi. Melissa ist amerikanische Staatsbürgerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln und ist selbst erst seit fünf Jahren in Österreich. Sie hat viel Erfahrung darin, Kinder und Jugendliche zu unterrichten.

Das sagt Englisch-Lehrerin Melissa über die START Stipendiat*innen: Die Stunde heute ist sehr gut gelaufen! Die Schülerinnen und Schüler sind alle sehr nett und es freut mich, dass sie sehr motiviert sind. Sie haben viele gute Fragen gefragt und haben alle Aktivitäten mitgemacht und waren die ganze Zeit engagiert. 🙂 Wir haben am Anfang ein bisschen gesprochen und ich wollte sie besser kennenlernen. Wir haben dann die Zeitformen wiederholt. Anschließend haben wir über Essen gesprochen (z.B. was sie gern essen, was sind typische Gerichte bei ihnen zu Hause, was essen sie nicht gern). Sie haben viel über Vokabular gefragt. Es gab heute auch schon viele Diskussionen und sie wollten viel reden. Ich denke die Sprachkurse werden sehr interessant sein – sie haben alle viele Ideen und Meinungen!

Und START Stipendiat Mo erzählt über den ersten Termin der Lerngruppe: My name is Mo and I am one of the participants of the English course on Saturday. That was very nice und useful. We learned about the tenses (Simple present, Simple Past und Present progressive) we talked about food and national foods of different countries. That is interesting to know about the other culture. We asked Melissa all the words we didn´t know. She answered us and told us the UK and USA pronounciation. All the participants were active, they spoke and asked many questions and they got the answer, that is important to be active in the class in my opinion. Melissa, who taught us English, comes from USA and she is very nice and a very helpful person.

Jubiläum: Wir feiern 10 Jahre START-Salzburg!

Mit Kerzen, Musik und Torte feiert das Stipendienprogramm START seinen ersten runden Geburtstag am 07.11.2019 in der Wirtschaftskammer Salzburg. An diesem Abend werden mit großem Applaus auch zehn ambitionierte junge Menschen offiziell als zehnter START- Salzburg Jahrgang aufgenommen. Die Verleihung des Salzburger Ehrenzeichens „Pro Caritate“ an Katharina Turnauer, sie unterstützt das Schülerstipendium von Beginn an, ist ein weiterer Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Die Auszeichnung für ihr außerordentliches karitatives Engagement übergab Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf gemeinsam mit Landesrätin Andrea Klambauer.

Vor den Vorhang gebeten – Jugendliche bei START erzählen

„Ich möchte später nach der Lehre studieren und deswegen habe ich mit der Matura angefangen. Mit dem START-Stipendium kann ich den Weg, den ich seit vier Jahren gehe, weiterverfolgen und noch besser für meine Ziele arbeiten. Wir haben interessante Projekte, Workshops und Nachhilfe-Kurse. START unterstützt uns auch finanziell, aber wichtiger noch ist die Begleitung und Unterstützung auf unserem weiteren Weg in Österreich.“, erzählt Mohammad in seiner Rede. Mohammad ist einer von zehn Jugendlichen, die an diesem Abend offiziell Teil des Stipendienprogrammes START in Salzburg werden. Als Stipendiat der Wirtschaftskammer erhällt er seine Urkunde aus den Händen von Vizepräsidentin Marianne Kusejko und Dr. Andreas Obauer. Mohammad macht eine Lehre zum Zerspannungstechniker bei der Firma EMCO in Hallein. In seiner Freizeit fährt er beim Roten Kreuz Hof ehrenamtlich als Rettungssanitäter Einsätze. Über seine Anfänge in Österreich berichtet er weiter: „Als ich nach Österreich kam, war alles für mich fremd, die Sprache, die Leute, die Kultur, das Bildungssystem und natürlich das Wetter und allgemein das Land und die Gesetze. Das war für mich eine große Herausforderung ein neues Leben zu beginnen und Wurzeln zu schlagen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“

START-Tradition: die künstlerischen Beiträge der Stipendiaten_innen

Auch das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das die gesamte START-Gruppe am Beginn der Feier zum Besten gab, bringt genau diesen Gedanken zum Ausdruck. „Es geht darum nicht aufzugeben und den Mut nicht zu verlieren!“ fasst es Stipendiatin Rasia zusammen. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Talenten, Ambitionen und Zielen und weil ihnen die Proben im Vorfeld des Jubiläums so viel Spaß gemacht haben, studierten sie mit dem Musiker Duo Johanna Buchmayer und Stefan Wagner gleich noch ein zweites ein!

Mit START auf dem Weg zur Matura

Landesrätin Andrea Klambauer betonte in ihrer Festrede: „Der Weg zur Matura ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund ohne Unterstützung oft sehr schwer. Das Start Stipendium legt neben der materiellen Unterstützung einen besonderen Schwerpunkt auf die ideelle Förderung, also Weiterbildung, Workshops zur Persönlichkeitsbildung und Beratung. Ich unterstütze dieses Programm sehr gerne, weil es ein wichtiger Schritt hin zu einer Chancengerechtigkeit ist. Jugendliche werden ermuntert, ihre Talente zu entfalten und jene Ausbildung zu absolvieren, die ihrer Begabung entspricht.“

Wiedersehen mit den Absolvent_innen aus 10 Jahren START-Salzburg

Aber nicht nur die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden herzlich willkommen geheißen. Nicht entgehen ließen sich die Party auch zahlreich Absolventinnen und Absolventen aus allen Jahrgängen seit der START-Gründung 2010. Für insgesamt 55 Absolventinnen und Absolventen spricht Tania. Als Stipendiatin der ersten Stunde schließt sie gleichzeitig drei Studienfächer – Publizistik, Jus und Wirtschafts – an der Universität Wien ab. „Das was START so besonders macht, ist dass es einen Rahmen schafft wo junge Schülerinnen und Schüler zusammenkommen, die mit einem ähnlichen Hintergrund ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen. Die Erfahrung mit diesen Herausforderungen nicht allein zu sein, macht Mut. Und das ist es, was junge Erwachsene brauchen, das ist das was ich gebraucht habe. Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Talente zu haben.“

Standing Ovation: Ehrung für Katharina Turnauer

Ein ganz besonderes Highlight dieses Jubiläums ist die Würdigung der langjährigen START-Stifterin Katharina Turnauer durch das Salzburger Ehrenzeichen „Pro Caritate“. Mit ihrer Privatstiftung unterstützt sie nicht nur seit 10 Jahren das START-Programm in Salzburg, sondern auch viele weitere soziale Projekte im Bundesland. Für ihre zahlreichen Initiativen, ihr außergewöhnliches Engagement für den guten Zweck und für ihre  karitative Tätigkeit, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, wird sie an diesem Abend von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrätin Andrea Klambauer ausgezeichnet – Standing Ovation inklusive! Katharina Turnauer dazu: „Sozial zu denken ist für mich etwas Natürliches und Persönliches. Denn dabei geht es immer um die einzelnen Personen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, hat sein eigenes Leid – und da etwas zu tun, so dass sich etwas verändert, gibt mir große Freude. Weil letzten Endes nicht einer gibt und der andere nimmt, sondern beide geben und beide nehmen.” Mit großem Applaus wird die finale Einlage am Ende des Abends bedacht. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten präsentieren einen Dance-Choreographie, die sie gemeinsam mi Tanztrainerin und START-Absolventin Zara Zaitova einstudiert haben.

Durch den Abend führten als charmantes Moderatoren-Duo Stipendiatin Ioana und Stipendiat Ali Akbar.

Wir bedanken uns ganz besonders bei der Wirtschaftskammer Salzburg, denn wir durften nun schon zum fünften mal unsere Begrüßungsfeier in den Räumen der WKS ausrichten!

Fotos: wildbild, Herbert Rohrer 2019

Stipendiatin Hana am Inklusionstag der Uni Mozarteum Salzburg

Hip Hop und Musik begleitet START-Salzburg Stipendiatin Hana nun schon durch das gesamte Semester. Ihre Leidenschaft bringt sie auch in das Musikensemble „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken, ein. Gemeinsam demonstrierte die Gruppe “Nava” ihr Können am 28. Oktober 2019 im Rahmen des Inklusionstages an der Uni Mozarteum in Salzburg.

Kann Hip Hop auch mit traditionellen iranischen Musikinstrumenten gespielt werden? Ja es geht! Das bewies die Praxisgruppe „Nava“ beim Inklusionstag der Universität Mozarteum. START-Stipendiatin Hana Nazari Salari ist Mitglied des Musikensembles „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken. Einmal in der Woche trifft sich die Gruppe im Orff Institut, um gemeinsam unter fachlicher Anleitung zu tanzen und zu musizieren. Am 28. 10. 2019 begeisterte die Gruppe beim Inklusionstag der Universität Mozarteum das Publikum mit ihrer Performance. Die Kinder und Jugendlichen tanzten und spielten auch verschiedene traditionelle iranische Musikinstrumente. Die Bemühungen der Kinder und Jugendlichen wurden mit langem Applaus des Publikums belohnt.

„Wir proben fleißig weiter!“ START-Salzburg bereitet sich auf die Begrüßungsfeier am 7.11.2019 vor.

Nicht nur Tanz- sondern auch Fortschritte wurden am dritten Probentag gemacht! Dabei sollen bei diesen Workshops künstlerische Einlagen für die 10. START-Salzburg Begrüßungsfeier entstehen, aber auch der Zusammenhalt und das Zusammenarbeiten innerhalb der Gruppe soll weiter gefördert werden. Am besten geht das im selben Rhythmus! Gemeinsam mit Choreografin und Street Dance Trainerin Zara Zaitova, die selbst das START-Stipendium als eine der Ersten absolviert hat, studiert ein Teil der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten eine ambitionierte Choreo ein. Während der andere Teil der Gruppe mit Musikerin und Musikpädagogin Johanna Buchmayer einen Song von Mark Forster probt. Dabei zeigten sich schon jetzt ungeahnte Gesangstalente! Es wurden sogar Stimmen nach einem eigenen START-Chor laut! 😊

Herzlichen Dank auch ans Forum 1 Salzburg, dass wir den “Yes you can!” Raum für unsere Probe nutzen konnten!

Mit der Mathe-Lerngruppe erfolgreich ins neue Schuljahr starten

Bei START-Salzburg wurde am 28.9. die bereits bewährte Mathe-Lerngruppe unter der Leitung von Mathelehrer Mag. Andreas Hirnsperger nach der Sommerpause fortgesetzt. Gleich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten fanden sich am Samstag Nachmittag mit ihren Mathe-Büchern, Hausübungen und Laptops im START Büro am Mirabellplatz ein, um an ihren aktuellen Aufgabenstellungen zu arbeiten. Andreas Hirnsperger beantwortete ausführlich alle Fragen und die Stipendiatinnen und Stipendiaten halfen sich auch gegenseitig bei der Lösung mathematischer Probleme. Die Lerngruppe wird sich auch dieses Wintersemester wieder einmal monatlich treffen, um am Samstag Nachmittag gemeinsam zu lernen. Die kommenden Termine sind: 26. Oktober, 16. November und 7. Dezember 2019.

Es hat mir gut gefallen, weil der Unterricht sehr spannend war. Ich konnte meine Hausaufgaben vergleichen, ob ich sie richtig gemacht hatte. Am Schluss haben wir Kahoot! gespielt, dadurch habe ich etwas Neues gelernt. Der Workshop hat mir für die Schule geholfen.

START-Stipendiatin Rasia

Zweiter Tanzworkshop bei START-Salzburg

Mit vollem Schwung starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten in den zweiten Tanzworkshop. Ziel ist es, für die Feier zu 10 Jahre START-Salzburg, die am 7. November über die Bühne gehen wird, ein attraktives Programm für die Gäste zusammenzustellen. Ein Teil der Stipendiat*innen hat sich dazu entschieden, im START Chor ihre gesanglichen Möglichkeiten auszuloten. Der andere Teil erarbeitet gemeinsam mit Tanzpädagogin Sara Zaitova einen attraktiven modernen Tanz. Dazu fand am 28. September der zweite Termin statt. Mit vielen spannenden Einlagen und schauspiererischen Elementen wird der Tanz sicher ein Highlight der kommenden Feier werden.

Mir hat der Tanzworkshop sehr gut gefallen, weil man durchs Tanzen seinen Körper besser kennenlernen kann. Wir haben ohne Probleme getanzt, es war voll super. Die Tanzlehrerin Zara hatte mehrere Lieder vorbereitet und ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

START-Stipendiatin Ioana

Wir haben mit der neuen Choreographie angefangen und die habe ich sehr spannend gefunden. Ich tanze gerne, wenn ich nervös oder traurig bin, dann fühle ich mich besser.

START-Stipendiatin Hana

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA” mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema “Gruppe und Konflikt” hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

So geht Teamwork!

START-Salzburg Kennenlerntag am 31.09.2019

Als Gruppe neu zusammenzuwachsen, das ist die Herausforderung für die START-Gruppe zu jedem Schulbeginn. Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten stoßen zur Gruppe dazu und andere verlassen das START-Programm nach der Matura oder der Ausbildung. Einen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen, bei interaktiven Spielen gemeinsam Herausforderungen meistern und als Team neu zusammenwachsen, vor allem aber zusammen Spaß haben, ist das Ziel dieses Tages.

Wie es den neuen und alten Stipendiatinnen und Stipendiaten gefallen hat, berichten sie hier:

Rokesstan: „Es war ein schöner Tag für mich und habe mich gefreut, dass ich neue Gesichter kennengelernt habe. Was mir besonders gefallen hat, war die Aufgabe, wo wir als Team einen Luftballon aus einem vorgestellten Lavasee retten mussten. Das hat mir gefallen, weil wir alle zusammen geholfen haben und wir zusammen stark waren. Es war ein schönes Erlebnis für mich. 😊“

Mo: “Mein Name ist Mohammad und ich bin seit Sep. 2019 bei START-Salzburg. Da START jedes Jahr im Herbst neue Stipendiatinnen und Stipendiaten aufnimmt, gibt es gleich am Anfang viele Termine mit interessanten Themen und Aufgaben. Dadurch können die Burschen und Mädchen unter einander Informationen austauschen und sich so besser kennen lernen.

Das Event war am 31.08 beim Sportzentrum Mitte Salzburg zwischen 9:00 – 17:00. Am Vormittag haben wir alle miteinander in der frischen Luft gespielt und ein Paar lustige Sachen gemacht. Am Nachmittag sind wir auf 5 Gruppen jeweils 5 Personen aufgeteilt worden. Hanna, Amir, Mohammad Akhlas, Liiban und ich waren in einer Gruppe. Unsere Aufgabe war so, dass wir den Weg für den Ball einen halben Meter hoch aufbauen. Am Anfang war es schwierig, weil wir einander nicht unsere Pläne miteinander mitgeteilt haben, sondern bei sich behalten und jeder mit irgendwas angefangen hat und das bedeutet, dass bei uns die Kommunikation gefehlt hat.

Wir haben gesehen, dass die Gruppenarbeit nicht so funktioniert. Deswegen haben wir die Aufgaben aufgeteilt. Ich habe einen Arbeitsplan geschrieben, die anderen haben die benötige Material gesucht und gleich mit dem Aufbau angefangen. Wir waren ganz schnell fertig und das haben wir deswegen geschafft, weil wir miteinander kommuniziert haben und wir alle mitgemacht haben.

Meine persönliche Meinung: Der Tag war sehr nett. Ich habe neue Freunde kennengelernt, die alle sehr nett und höflich sind. Die Aufgaben und Spiele waren auch sehr interessant und lustig. Zum Schluss möchte ich mich bei Angela und Lilli für den Tag herzlich bedanken.”

Ali Akbar: „Der Kennenlerntag im Sportzentrum Salzburg hat, wie vergangenes Jahr mit vollem Spaß und Freude stattgefunden. Sehr erfreulich ist es, dass nicht nur neue und alte Stipis sondern auch Alumnis an diesem Tag teilgenommen haben. Durch verschiedene Spiele durften wir die neuen Stipis näher kennen lernen und üben, wie wir ein gemeinsames Team sein können. Beim gemeinsamen Mittagessen hatten wir die Zeit, um zu plaudern und uns auszutauschen. Ich freue mich sehr, dass unsere Start-Familie durch neue engagierte Familienmitglieder größer wird.

Mahdi Ahmadi: „Danke für den Tag. Es war ein schöner und interessanter Tag. Es hat mich gefreut die anderen Stipis kennenzulernen. Wir haben lustige Spiele gespielt, die uns geholfen haben, einander besser kennen zu lernen und die vielen Namen zu merken. Wir haben auch sehr viel Zusammenarbeit gehabt. Es war interessant.

START-Salzburg Deutschkurs in den Ferien

Der Schulbeginn steht kurz bevor und deshalb nehmen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten schon jetzt wieder Stift und Block zur Hand. Direkt in das neue Schuljahr steigen sie gemeinsam mit unserer Deutschtrainerin Valentina ein. Von 26.08 bis 30.08. werden eine Woche lang in diesem Deutschkurs kurze Texte, Textaufbau, Grammatik und Wortschatz geübt. Der erste Schultag kann also kommen – wir sind vorbereitet!

Die Stipendiaten Umair und Mahmoud über den Deutschkurs:

Umair: „Jedes Mal habe ich bei START etwas Neues gelernt. Bald habe ich Deutschmatura und war deshalb sehr begeistert vom Angebot vorher noch mehr Deutsch zu üben. In dem Kurs haben wir viel geschrieben und ich habe gelernt, wie ich am besten die Texte aufbauen soll. Wir haben auch gelernt, welche vorgeschriebene Richtlinie für unterschiedliche Textsorten gibt. Jeden Tag sind unsere Texte von Valentina kontrolliert worden und jeder hat sich auf die eigenen Schwächen bzw. Probleme konzentrieren können. Ich persönlich fand diese Idee eine Deutschkurs in den Ferien zu machen sehr gut und habe viele neue Sachen gelernt, die ich vorher nicht wusste oder mir nicht gemerkt habe.”

Mahmoud: “Es freut mich dass, ich beim Deutschkurs in den Ferien mit gemacht habe. Das war wunderschön. Ich habe viele Sachen gelernt z.B.: neue Wörter und wie man ein Text in einfachen Sätzen schreiben kann.”

Praktikum bei der Salzburg AG

Wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird, konnte sich START-Salzburg Stipendiat Ali Reza in seinem Sommerpraktikum bei der Salzburg AG aus der Nähe anschauen und berichtet darüber:

„Vier Wochen lang habe ich bei der Salzburg AG, dem größten Salzburger Infrastruktur-Unternehmen, ein Praktikum gemacht. Ich war im Bereich Erzeugung-Center Asset Management beschäftigt. In diesem Bereich geht es um Energiewirtschaft, genauer um die Erzeugung von Strom mit hoher Flexibilität und einem sehr hohen Anteil an erneuerbarer Energie in Form von Strom und Wärme für Salzburger Kunden. Ich habe mich während meines Praktikums um viele interessante Aufgaben kümmern können und mich bemüht die Salzburg AG so gut wie möglich zu unterstützten. Eine meiner Aufgaben war es die Dokumente der 29 Wasserkraftwerke im Bundesland Salzburg zu digitalisiert und auch die Blindleistungseinstellung von allen Generatoren zu berechnen und anschließend in einer Liste zu erfassen. Im Außendienst habe ich die Kraftwerksgruppe Lungau besucht und das Berufsfeld genauer kennengelernt. Dabei konnte ich hautnah miterleben, wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Es war interessant und lehrreich.“

„Man darf hier mit vielen Sachen experimentieren…!“

START-Salzburg Stipendiat Maisam hat einen ganz besonderen Praktikumsplatz ergattert. Ein Monat lang darf er in Wien an der Technischen Universität – TU Forschungsluft schnuppern. In diesem Bericht teilt er seine ersten Erfahrungen:

Ich darf bis Anfang August im technischen Labor im Bereich der Fertigungstechnik mitarbeiten, -lernen und -erleben. In meiner ersten Praktikumswoche habe ich zum Beispiel Techniken der Feinbearbeitung gelernt, dabei wird die Oberfläche eines Werkstoffes oder eines Werkstückes um 0,2 µm bearbeitet. Danach kann man die Rillen durch reflektierte Wellen betrachten. Das ist echt interessant. Diese Woche durfte ich die notwendigen Teile von einem Luftmotor fertig drehen und fräsen. Mir gefällt das Praktikum bisher sehr gut, denn man darf hier mit vielen Sachen experimentieren und was man dabei erforscht oder herausfindet, wird als Protokoll in das vorhandenen Mitarbeiternetz hochgeladen. So haben auch andere, die etwas wissen wollen, die Möglichkeit davon zu profitieren.“

START-Salzburg: Jahrestreffen am Attersee

Bei herrlichem Wetter brachen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Freitag, 28. Juni am Hauptbahnhof in Richtung Oberösterreich auf. Das Ziel war Litzlberg am Attersee, wo ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm auf uns wartete. Untergebracht waren wir im Jugendgästehaus LITZ, das vom Österreichischen Jugendrotkreuz geführt wird. Am Freitag Abend war Zeit, nach dem Abendessen und der Besprechung den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen wartete bereits Erlebnispädagogin Eva auf uns. Sie hatte eine knifflige Aufgabe für die Stipendiatinnen und Stipendiaten: Aus verschiedenen Stöcken, Brettern, Rädern, Seilen und Planen sollten wir ein Flintstone Auto bauen. Zu diesem Zweck wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Nach kurzen Überlegungen ging es ans Werk und mit Teamgeist und guten Ideen gelang es uns, zwei funktionstüchtige Autos zusammenzubauen. Einige Teammitglieder wurden zu Marktingleiter*innen bestellt, um den Namen und die Werbestrategie für die Vermarktung des Wagens auszuarbeiten. Jede Gruppe durfte ihr Auto vorstellen und bewerben, dann musste der Beweis angetreten werden: Über einen kleinen Abhang durfte jede Gruppe fahren, wichtig war es, dass alle Gruppenmitglieder darauf Platz fanden. Beide Fahrzeuge bestanden den Praxistest, Eva lobte unsere gute Arbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit.

Am Nachmittag stand Bogenschießen am Programm. Eva erklärte uns kurz die Grundlagen, dann ging es schon ans Werk. Beim Bogenschießen sind Disziplin und Konzentration erforderlich, wenn man ins Schwarze treffen will. Die Schwierigkeit wurde laufend angepasst, am späten Nachmittag erlegten wir unsere ersten Tiere aus Kunststoff. Nach dieser sportlichen Aktivität in der Sonne tat uns eine Abkühlung gut und ein Teil der Gruppe ging zum nahen Attersee, um sich zu erfrischen.

Nach dem Abendessen stand ein weiterer Höhepunkt am Programm: Gemeinsam mit einer Kräuterpädagogin machten wir eine Nachtwanderung zum Moor, wo uns viele besondere Pflanzen und Tiere (und leider auch Stechmücken) begegneten. Es wurde langsam dunkel und am Rückweg spazierten wir durch einen Wald, wo hunderte Glühwürmchen leuchteten. Es war wunderschön und viele sahen zum ersten Mal in ihrem Leben diese besonderen Käfer. Am Sonntag Vormittag beendeten wir das Jahrestreffen mit vielen spannenden Gruppenspielen, bevor wir uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg nach Salzburg machten.

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum “DH 5” in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.”

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

“Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.”

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.

Gesundheitsförderung für Mädchen und Burschen

Eva Moser vom FrauenGesundheitsZentrum und Reza Bahrami vom Institut für Männergesundheit waren am Freitag den 7. Juni 2019 bei START Salzburg zu Gast. Drei Stipendiatinnen und sechs Stipendiaten durften sich in getrennten Workshops zum Themenbereich Beziehungen, Sexualität und Selbstbestimmung austauschen und weiterbilden. Alle diese Themen betreffen Burschen und Mädchen gleichermaßen, aber eben auf unterschiedliche Weise. Das Projekt machte es möglich „voneinander etwas zu erfahren“ ohne direkt und persönlich fragen zu müssen. Die Zielsetzung des Workshops war es, Burschen zu einem partnerschaftlichen Beziehungsleben zu ermutigen und mit den Mädchen selbstbestimmte und aktive Partnerschaftsmodelle zu erarbeiten (Beziehung und Sexualität). Außerdem hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, in einem geschützten Rahmen und an ihren jeweiligen Themen zu arbeiten. Die Atmosphäre war sehr angenehm und es wurde viel gelacht. Die Jugendlichen konnten ihr Wissen erweitern und damit ihre Selbstwirksamkeit steigern. Wir danken Eva Moser und Reza Bahrami für die spannenden Workshops!

START-Salzburg engagiert sich!

Am 2. Salzburger Freiwilligentag – 17. Mai 2019

Im Stipendienprogramm START wird soziales Engagement großgeschrieben! Da kam die Gelegenheit am zweiten Salzburger Freiwilligentag mitzumachen gerade recht. Aufgeteilt auf verschieden Projekte in der Stadt Salzburg halfen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am 17. Mai 2019 tatkräftig mit. Hecken schneiden in der Werkstätte der Lebenshilfe, Kinder betreuen, damit sich junge Eltern des Caritas Projektes „Calimero“ einen Vormittag lang in Ruhe vernetzen können, an einem Ausflug mit Gästen der Notschlafstelle zu den Wasserspiel in Hellbrunn teilnehmen, aufmerksames Zuhören und sich Austauschen im Erzählcafé des Vereins VinziDach housing first – die Palette an Beteiligungsmöglichkeiten war sehr groß. Es ging aber nicht nur darum, sich einen Tag lang mit Zeit und Energie in den Dienst der guten Sache zustellen. Auch die vielfältigen Sozialen Einrichtungen in Salzburg mit ihren Mitarbeiter*innen, Klient*innen, Kund*innen, Bewohner*innen und Gästen einen Tag lang zu erleben, aus dem sich ein vielleicht ein längerfristiges, persönliches Engagement ergeben kann, war Sinn und Zweck des Freiwilligentages.

Die Stipendiatinnen Saira und Omaima engagierten sich am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit gemeinsam mit START-Mitarbeiterin Angela beim Projekt „Calimero“. Calimero unterstützt junge Familien bei der Bewältigung des Alltags mit kleinen Kindern. Freiwillige besuchen ein- bis dreimal die Woche die Familie, spielen mit dem Kind oder schauen auf das Baby und ermöglichen es dem Vater oder der Mutter, ein Stück Freiraum für sich zu gewinnen. Am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit luden die Mitarbeiterinnen von Calimero, Manuela und Johanna zu einem Brunch für die Freiwilligen, die Familien und Interessierte, die sich näher über das Projekt informieren wollten. Die START-Stipendiatinnen Omaima und Saira halfen bei der Vorbereitung des Buffets, bereiteten eine schöne Tafel für die Gäste und spielten anschließend mit den Kindern, um es den Eltern zu ermöglichen, entspannt zu essen und mit den anderen zu plaudern.

Stipendiatin Saira berichtet über ihre Eindrücke:

„Der Freiwilligentag war ein sehr schöner Tag. Er brachte mir sehr viel Geduld bei. Außerdem machte ich neue Erfahrungen und lernte Menschen kennen, die so viel für andere Menschen machen, ohne etwas zurück zu verlangen. Mir wurde auch klar, dass das Lächeln eines Kindes den Tag retten kann, egal wie schlecht es einen geht.“

Das „Erzählcafé“ mit ehemaligen Obdachlosen, die vom Verein VinziDach betreut werden, besuchten am Freitag Nachmittag START-Stipendiat Maisam und Stipendiatin Hana. Bei Saft und Keksen berichteten zwei ehemalige Obdachlose aus ihrem Leben, über das Leben auf der Straße und wie ihnen das Projekt VinziDach geholfen hat, wieder eine Wohnung zu finden. Auch einige Sozialarbeiterinnen nahmen sich für uns Zeit und beantworteten unsere Fragen zum Thema Wohnungslosigkeit in Salzburg und wie sie den Menschen helfen, wieder Fuß zu fassen. Ein sehr spannender Nachmittag der es uns ermöglichte, Salzburg aus einem anderen Blickwinkel zu sehen!

Stipendiat Maisam berichten vom Projekt Erzählcafé:

„Die Geschichten der Klienten des VinziDach, alles was sie erlebt haben oder erleben mussten, haben mich nachdenklich gestimmt. Aber ich bewundere sie auch dafür, wie sie ihre Schwierigkeiten und Problemen überwunden haben. Es war sehr erfreulich zu erfahren, dass der Verein VinziDach dabei helfen konnte. Jede/r könnte von dieser Situation einmal betroffen. Einen Wunsch habe ich daher gut verstanden: Nämlich, dass mehr BesucherInnen ins VinziDach kommen und Interesse zeigen! Ich wünsche ihnen alles Gute!“

In der Werkstätte der Lebenshilfe Salzburg im Süden der Stadt Salzburg, war es die Aufgabe der Freiwilligen eine Hecke “einzureißen”. Zaun und Gartenstück sollten erneuert werden, um wieder besser nutzbar zu sein. Einen wahren Urwald beseitigten die Helferinnen und Helfer Mahdi, Afra, Mohammad, Qodratullah, Ioana und Toni an diesem Tag. Sehr zum Leidwesen unzähliger Schnecken und Käfer. Bereits zu Mittag war der größte Teil des Bewuchs entfernt und die Vorbereitungen für den neuen Zaun konnten getroffen werden. Zudem erhielt die Gruppe an diesem Tag aber auch viele wertvolle Einblicke in den Alltag und die Abläufen der Werkstätte. Vom Ankommen der Beschäftigten bis hin zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen und der Tageseinteilung in den einzelnen Gruppen. Allgemeine Bewundern galt den kreativen Ansätzen bei der Bewältigung industrieller Aufträge.

Stipendiatin Ioana berichtet vom Einsatz in der Lebenshilfe: „Ich konnte nicht glauben, dass man beim Heckenschneiden so viel Spaß haben kann. Es war eine schöne Erfahrung und wir haben etwas sinnvolles gemacht. Die Leiterin der Werkstatt, Frau Wendlinger, hat uns sehr fröhlich erwartet und mir hat am meisten gefallen, dass auf die Menschen dort so gut eingegangen wird. Es war echt super! Ich freue mich auf nächsten Einsatz!“


Sicher und selbstbewusst beim Bewerbungsgespräch

Am Samstag, den 27. April 2019 besuchten wir, START Salzburg und START Oberösterreich-Stipendiat*innen, einen Workshop zum Thema „mündliches Bewerbungstraining“ von Frau Charlotte Eblinger von der Firma Eblinger&Partner im Axis in Linz. Im Rahmen des START- Stipendium Programmes haben wir uns Zeit genommen, um wertvolle Tipps von ihr zu hören.

Am Beginn stellten wir Stipendiat*innen uns mit Name, Alter und Berufswunsch bei Frau Eblinger vor, womit wir auch schon unseren Bewerbungstag starteten. Danach begann Frau Eblinger uns über das Verfahren der Personalauswahl zu erzählen. Wie geht eigentlich die Personalauswahl aus der Sicht eines Unternehmens? Das Auswahlsverfahren beruht auf dem Input des Bewerbers; und zwar zunächst einmal auf den Unterlagen, die er mitbringt (beispielsweise Lebenslauf, Schulnoten, das Bewerbungsinterview oder Intelligenztests, etc). Allerdings ist das Bewerbungsinterview die am meisten von Unternehmen verwendete Methode zur Auswahl ihrer Bewerber.

Das Unternehmen muss vorerst eine Entscheidung treffen, welche Kandidaten zu der gesuchten Stelle passen würden, dann ladet dann die Personen zum Vorstellungsgespräch ein. Nun, die Aufgabe des Bewerbers besteht darin, sich bestmöglich dem Unternehmen zu präsentieren, und das natürlich anhand der ihm verfügbaren Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale. Wir bekamen folgende Aufgabe, und zwar eine Antwort auf die folgende Frage zu finden: „Welche Faktoren/Kriterien brauche ich um meinen Ferialjob/mein Studium zu erlangen?“ Oder anders gesagt: „Was braucht es für das, was ich will?“ Jeder hatte danach die Möglichkeit, seine Antwort vorzustellen und eine Rückmeldung von Frau Eblinger, aber auch von den anderen Stipis, zu bekommen.

Wir lernten, dass es für jede Stelle sogenannte Hard Skills und Soft Skills gibt. Beides muss man mitbringen, um den Job, den man in Zukunft ausüben will, zu ergattern. Die harten Faktoren sind Dinge wie die Matura oder das Alter. Die weichen hingegen sind die kognitiven Kompetenzen, meine Verhaltensweisen und Eigenschaften, die mir dabei helfen, dass mir der Beruf grundsätzlich passt und ich auch Spaß dabei haben kann. Alles schön und gut, aber beim Bewerbungsgespräch muss der Bewerber wissen, welche Worte er benutzt, um sich zu beschreiben. Das Präsentieren ist sozusagen die halbe Miete und vieles im Auswahlverfahen hängt im Endeffekt von diesem einen Gespräch ab. Wichtig ist aber dabei authentisch zu bleiben, denn sonst macht der Job für mich keinen Sinn.

Wir gingen auf die Frage „muss ein Unternehmen ein Vorreiterrolle haben?“ ein und stellen fest, dass die Antwort verneint ist. Frau Eblinger brachte ein Beispiel dazu: Es gibt einen Bewerber, der die Fähigkeit mitbringt, dass er beispielsweise eine bestimmte Art vom Metall herstellen kann. In diesem Fall muss der Arbeitsgeber das nicht kennen oder können, sondern er schätzt, was sein Bewerber für besondere Fähigkeiten hat und stellt ihn eventuell an die richtige Stelle in seinem Unternehmen.

Beim Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen sollte man Stärken bennen, und diese auch beweisen durch Erfahrungen, die man gemacht hat. Man sollte aber auch ein paar Schwächen zu Wort bringen, und dabei nicht vergessen zu erzählen, wie man an dieser oder jener Schwäche arbeitet, um sie zu bewältigen. Frau Eblinger erzählte, dass das Bewerbungstraining eine Art Ausnahmensituation ist, bei der man sich bestmöglich und strategisch gut vorbereitet vorstellt. Dinge, die man sagt, müssen daher gut beschrieben werden, sie müssen gut untermauert werden mit Beispielen, die nachvollziehbar sind aus Sicht eines fremeden Menschens, der mich zum ersten Mal kennenlernt. Nach der Mittagspause kamen wir nun zum Punkt „Do‘s & Dont’s beim Bewerbungsgespräch“.

“Ich fand das Rollenspiel total hilfreich und super. Mir wurde klar, wie wichtig es ist, sich konkrete Gründe zu überlegen, warum man der Beste für eine Position ist. Argumente wie “ich interessiere mich dafür” sind nicht aussagekräftig. Ich bekam auch ein paar Tipps: Sich für die Einladung zum Bewerbungsgespräch zu bedanken und zum Shchluss zu fragen ‘wie verbleiben wir’.”

Stipendiatin Ivy über das inszinierte Bewerbungsgespräch mit Frau Eblinger

Am Ende unserer lehrreichen Gespräche führte Frau Eblinger ein paar Vorstellungsgespräche mit einigen Stipendiat/innen, es dauerte 3-4 min bei jeder Person. Sie gab hilfreiches Feedback und wir Stipis kommentierten die Talks auch gegenseitig, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Vielen Dank an Frau Eblinger für diesen sehr lehrreichen, interessanten und doch lustig gestalteten Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

Dritter Teil des Finanzführerscheins bei START Salzburg

“Im dritten und letzten Teil des interessanten Finanzführerschein-Workshops, der am 29. April stattgefunden hat, beschäftigten wir uns mit dem Thema SCHULDEN. Im Themenbereich Schulden ist es besonders wichtig, möglichst früh anzusetzen und eine sogenannte Überschuldung zu vermeiden. Außerdem sahen wir einen kurzen Film über Bürgschaft und die Verantwortung dafür. Insgesamt hat mir dieser hilfreiche Workshop sehr gut gefallen, da wir sehr viele im Alltag benötigte Informationen bekommen haben.”

START-Salzburg Stipendiat Ali Akbar

Ziel des Finanzführerscheins war es, den Stipendiat*innen grundlegendes Wissen zum richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. In den informativen Workshops, die von DSA Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg gehalten worden waren, erarbeiteten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten zentrale Inhalte rund ums Thema Geld, Wohnung, Lebenskosten, Schulden und Bürgschaft. Viele Fachbegriffe, die es in diesem Themenbereich gibt, konnten geklärt werden. Herzlichen Dank an Frau Honisch für die spannenden Workshops!

Seminar politische Bildung in Berlin

Wie jedes Jahr fuhren alle START-Österreich Stipendiat*innen die 1 Jahr vor der Matura stehen nach Berlin um an einer Seminarwoche zum Thema politische Bildung teilzunehmen. Hier der ausführliche Bericht:

Tag 1 – Anreise mit Bus, Flugzeug und Bahn nach Berlin

Während die Salzburger Stipis elegant mit der 1.Klasse mit der Bahn nach Berlin fuhren, flogen START-Wien, NÖ, OÖ von Wien Schwechat nach Berlin-Tegel. Die Vorarlberger fuhren mit dem Bus nach Zürich und flogen von dort aus nach Berlin. Für einige Stipendiat*innen war es der erste Flug überhaupt.

Nachdem alle gut angekommen waren, checkten wir in unserem Hostel in der Nähe des Bezirks Prenzlauer Berg ein. Dann gingen wir gemeinsam in Kleingruppen essen und machten uns mit der Umgebung vertraut.

Tag 2 – Thema: Nationalsozialismus

Wir haben als erstes das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besucht. Die 2711 quaderförmigen Beton-Stelen erinnern an die rund 6 Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden. Hier erfuhren wir nicht nur über die Hintergründe dieses Platzes sondern auch über die Architektur und eigenen Interpretationen des Denkmals. Danach gingen wir hinunter ins Museum und wurden in 2 Gruppen aufgeteilt.

Wir sprachen viel über den Nationalsozialismus, vor allem über den Einmarsch in Polen und über die Vernichtungslager die 1942 erbaut wurden. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und haben Aufgabenstellungen bekommen, die wir mit Hilfe des Bildmaterials im Museum beantworten mussten.

Nach der Mittagspause gingen wir zum Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung wo uns Sana von den Geschehnissen 1933 berichtete und zur neuen Wache – einer Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort erzählte uns Mahdi über die Widerstandsbewegung der Geschwister Scholl.

Anschließend besuchten wir das deutsche historische Museum und sprachen wieder über den Nationalsozialismus, wobei wir mehr auf die Details, wie zum Beispiel die Hitler-Spielzeuge der Kinder, eingingen. Am Abend besuchten wir auch noch das Maxim Gorki Theater und schauten uns „Die Nacht von Lissabon“ an. Das Thema des Theaters spezialisierte sich hauptsächlich auf die Flucht und die emotionale Belastung die dahinter steckt.

Eishah: Ich fand es sehr gut, dass wir nicht nur über Fakten gesprochen haben, wie wir es in der Schule machen, sondern auch zum Beispiel auf familiäre Hintergründe der Juden eingegangen sind.

 

Mehdi: Mir hat vor allem das deutsche historische Museeum gut gefallen, da es Materialen der NS-Zeit zeigte und ich mir somit besser vorstellen konnte, was alles passierte. Von den anderen Programm-Tagen konnte ich mir auch viel Information mitnehmen.

 

Afra: Ich habe schon relativ viel zum Nationalsozialismus in der Schule gemacht und trotzdem konnte ich mir sehr viel neues mitnehmen. Ebenso die Wiederholung von den Sachen, die ich schon gekonnt habe, war für mich hilfreich es mir noch besser einzuprägen. Die Berlin-Reise ist eine tolle Möglichkeit um sich politisch weiterzuentwickeln und hat allen Beteiligten einen großen Spaß gemacht.

Bericht der START-Sbg Stipendiat*innen

Theaterbesuch

Gegen Mittwochabend hatten wir die Möglichkeit das Theaterstück ‘Die Nacht von Lissabon’ nach dem Roman von Erich Maria Remarque zu besuchen. Selbst in diesem Stück handelte es sich von der Flucht. Eine tragische Geschichte eines Paares, die gegen ihr Schicksal kämpfen und Widerstand zeigen mit der Hoffnung zu Überleben.

Das Theaterstück war für mich eine traurige Geschichte, weil die Paare immer verfolgt wurden und sie haben im Angst gelebt. Das Leben für sie eine große Herausforderung, weil sie immer auf der Flucht waren. wegen dieser Verfolgung konnten sie nicht ein schönes Leben führen. – Shah-Ali

Die ‘Nacht von Lissabon’ die im Rahmen ein Theaterstück gespielt wurde, war Liebesgeschichte von zwei geliebten die nicht einfach hatten zusammen zu kommen und immer ihnen die steine vor ihren Weg geworfen wurde. Sie hatten nicht so einfach ein schönes Leben zu führen. Allgemein war das Theaterstück für mich sehr interessant und hat mich fasziniert. -Milad

Das Theaterstück zeigt vor allem auch, dass die Menschen damals sehr schwer hatten. Ich persönlich war von dieser Geschichte sehr berührt und hoffe, dass die Gesellschaft endlich es schafft in einer toleranteren Atmosphäre miteinander in Frieden zu leben.  – Nasiba

Auch ich habe das Theaterstück sehr interessant gefunden. Vor allem die Parallelen, die man zu unserer Gesellschaft herstellen kann, haben mich fasziniert. Sicherlich muss man in Österreich (!) keine Angst haben, mit einer Person zusammen zu sein, unabhängig von deren Religion, Geschlecht oder Herkunft. Dass das jedoch so ist, ist absolut nicht selbstverständlich und in anderen Ländern teilweise gar nicht möglich. – Chirin

Ich fand das Stück sehr gut und unterhaltsam, da die Schauspielergruppe nicht nur die Probleme in der Vergangenheit sondern auch die Schwierigkeiten, welche man heute in einer fremde Gesellschaft bzw. Kultur bekommen kann, gut und deutlich dargestellt hat. Iman

Bericht der START-Vbg Stipendiat*innen

Tag 3 – DDR, geteiltes Berlin

Wir haben in der Schule zwar einiges über das geteilte Deutschland gelernt, doch erst als wir am zweiten Vormittag unserer Berlin-Reise die ehemalige DDR Haftanstalt Berlin-Hochschönhausen besuchten, wurde uns die schlimme Menschenrechtslage im Osten bewusst. In der DDR wurden die Bürger mit einer Politik der Angst und Vertrauenslosigkeit regiert. Hier haben wir auch eine Führung von einem Zeitzeugen gemacht. Er hat uns die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR gezeigt. Es war sehr emotional die traurigen Geschichten zu hören.

Am Nachmittag besuchten wir den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Seine Architektur ist ein Beispiel der Gigantomanie zur NS Zeit. Es ist aber nicht übertrieben zu sagen, dass er als die “Mutter aller Flughäfen” gilt. Mit unserer sympathischen Tourguide erkundigten wir die verschieden Facetten dieses Flughafens angefangen von den Zwangsarbeitern, die dieses Gebäude errichten mussten, bis hin zu seiner vitalen Rolle bei der Luftbrücke und schlussendlich zu seiner Schließung 2008.”

Bericht START-OÖ Stipendiat*innen

Alumni - Infoabend

Am Abend besuchten uns 3 START-Alumni, die in Berlin leben und dort studieren oder arbeiten. Sahire Bozkurt und Sonya Puthuparambil (START-Wien) und Luka Prskalo (START-OÖ) informierten über Studieren und Arbeiten in Deutschland. Speziell Luka wurde mit Fragen gelöchert, da er an der Charité in Berlin Medizin studiert. Vielen Dank fürs Zeitnehmen!

Tag 4 – Demokratie und Europa

Donnerstag waren wir beim europäischen Haus. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Rolle der Parlamentsmitglieder zu spielen, wo wir eine Diskussionsrunde über Plastikbechern und Umweltverschmutzung durchgeführt haben. Wir hatten viel Spaß beim Rollenspiel. Es war ein wunderbares Erlebnis. Nachher hatten wir Freizeit. Dann hatten wir die Chance, uns mit uns im deutschen Dom mit der Geschichte des Parlaments auseinanderzusetzen. (Khlod)

Am vierten Tag unserer Reise durften wir den deutschen Dom besuchen. Da haben wir uns mit der Funktionsweise des Bundestags beschäftigt und haben die Rolle von “Bundestagsabgeordneten” übernommen, um einen besseren Überblick zu bekommen, wie Entscheidungen getroffen werden. Außerdem wurden Infos über die Arbeit von Bundestagsabgeordneten, den Gang der Gesetzgebung, den Ablauf einer Sitzungswoche, die Struktur und Sitzordnung im Plenarsaal, die Funktionen der handelnden Parlamentarier sowie den Ablauf einer Plenarsitzung vermittelt.

Mir hat es sehr gefallen, weil ich mich dadurch einen sehr guten Überblick über verschiedene Dinge im Bundestag verschaffen konnte. (Ahmad)

Bericht: START-NÖ Stipendiat*innen

Tag 5 – Abreise

Die ersten, die Berlin verlassen mussten, waren die Salzburger Stipendiat*innen, die mit dem Zug nach Salzburg fuhren. Da in Deutschland der Karfreitag ein Feiertag ist, fuhren die U-Bahnen nur unregelmäßig und es gab dazu noch eine Störung, so dass wir den Zug nur knapp erreichten!

Die restlichen Stipendiat*innen hatten dann ebenfalls mit Verkehrsproblemen zu kämpfen, aber alle kamen rechtzeitig am Flughafen an und kamen gut und wohlbehalten wieder nach Hause.

Berlin wir kommen wieder!

Eine unvergessliche, lehrreiche, aber auch spaßige Reise, mit diese drei Wörter würde ich die Berlinreise 2018/2019 beschreiben. Die Reise war vom ersten- bis zum letzten Tag sehr gut organisiert. Ich danke allen für die Ermöglichung dieser Reise. - Atila Bamyani

Atila

Während der Berlinreise konnte ich nicht nur meine politische Bildung erweitern, sondern auch meinen Freundeskreis. Trotz oft langer Erklärungen und Erzählungen hat man durch die dort besuchten Workshops sowohl die Geschichte Deutschlands, als auch die Funktion des europäischen Unions besser kennengelernt. Unsere Betreuerinnen haben uns tatkräftig unterstützt, sodass wir uns wie zuhause fühlten. Ich hatte dort zahlreiche schöne Momente und Erinnerungen, die ich nie vergessen werde. DANKE START FÜR DIESE TOLLE UND INFORMATIVE REISE!

Jihan

In Berlin haben wir viele Workshops und wichtige Gebäuden besucht. An diese Reise würde ich wieder mit allen Stipendiaten und Stipendiatinnen und Betreuerinnen teilnehmen.

Shehab

Die Berlinreise war für mich von Anfang an schon cool und interessant und die beste Reise mit Stadt bis jetzt, da ich zum ersten mal mit Flugzeug geflogen bin.

Mahdi

Offene Mathe-Lerngruppe traf sich zum zweiten Mal in diesem Semester in Salzburg

Auch in den Osterferien traf sich eine kleine Gruppe engagierter Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger zur offenen Lerngruppe. Verschiedene Themen wurden diskutiert und gemeinsam bearbeitet. Die Stipendiat*innen hatten ihre Hausübungen und den Schularbeitenstoff mitgebracht, um daran zu arbeiten. Unser Mathe-Ass Jia Cheng Zhou, der im Mai maturieren wird und plant, Mathematik zu studieren, kam auch, um die anderen zu unterstützen und sich selbst für die bevorstehende Mathe-Matura vorzubereiten. Herzlichen Dank an Andreas Hirnsperger für sein Engagement! Die nächste offene Mathematik Lerngruppe wird am Samstag 1. Juni stattfinden.

“Mein erster Job” – Mein erster Arbeitsvertrag

Infos über Arbeits- und Ausbildungsverträge holten sich die START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten bei einem umfassenden Workshop in der Arbeiter Kammer Salzburg. Was in einem Arbeitsvertrag stehen darf und was nicht, was man beim Antritt von Praktikumsstellen beachten muss, was eine Arbeitnehmerveranlagung ist und was sie bringt, erfuhren die START-Jugendlichen am 16.04.2019 im Rahmen des Workshops „Mein erster Job“.

START-Salzburg Stipendiatin Zaynab berichtet über ihre Eindrücke:

„Der Kurs „Mein erster Job“ war für mich sehr umfangreich. Einige Themen, wie z.B.: Arbeitsverhältnisse und Kollektivverträge, hatte ich bereits in der Schule gelernt, aber die Beratungsfelder “Konsumentenberatung” und “Steuerlöscher” der AK, die waren ganz neu und sehr interessant für mich.

Im Workshop habe ich z.B.: die Informationen erhalten, dass ich im Jahr 2020 einen Steuerausgleich machen kann und sogleich fünfzig Prozent meiner Versicherungsbeiträge von Finanzamt bekomme.

Außerdem habe ich durch die Erklärungen meine Rechte als Konsumentin besser kennengelernt. Vor zwei Jahre habe ich mir zum Beispiel ein neues Handy im Wert von 500 €, in einem Geschäft in Wien gekauft. Das Handy war aber kaputt. Es schaltete sich immer plötzlich aus und ich konnte es nicht einschalten. Ich habe es beim Verkäufer zwei Mal reparieren lassen, aber es hat nicht funktioniert. Ich verlangte einen Austausch, aber der Verkäufer hat es nicht akzeptiert. Zum Schluss verkaufte ich ihm das Gerät zurück für 230 € und hatte einen Schaden von 270 €, innerhalb von drei Monaten. Das das nicht die richtige Vorgehensweise laut Gewährleistung ist, weiß ich jetzt durch den Workshop in der AK Salzburg.

Jetzt weiß ich, dass ich das nächste Mal in der gleichen Situation selber entscheiden darf, ob ich es reparieren lasse oder austausche. Das ist mein Recht und wie das Motto der Arbeiterkammer heißt: “Gerechtigkeit muss sein.”

Zum Schluss bedanke ich mich bei START und ARBEITERKAMMER für den tollen Workshop.“

Alternativer Stadtrundgang: Nationalsozialismus in Salzburg

Als Vorbereitung auf die jährliche START-Österreich Exkursion nach Berlin zum Thema „politische Bildung“ begaben sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am 05.04.2019 auf eine Spurensuche in die Salzburger Altstadt. Begleitet von Dr. Alexander Prenninger, Historiker am Ludwig Bolzmann-Institut für historische Sozialwissenschaft, betrachteten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Stadt aus einer anderen Perspektive. Denn bei diesem Stadtrundgang wurde nach sichtbaren oder unsichtbaren Zeichen gesucht, die der Nationalsozialismus hinterlassen hat. Aber auch Geschichten und Geschichte abseits von Gedenktafeln brachte Dr. Prenninger den Jugendlichen näher. Themen, wie öffentliches Gedenken, kollektive Erinnerung und individuelles Vergessen waren zentral bei diesem Rundgang.

Welche Spuren hat die Zeit des Nationalsozialismus in der Mozartstadt hinterlassen und was davon ist heute noch sichtbar? Wo waren Verwaltungsbehörden, Kommandozentralen und KZ-Außenlager untergebracht? Welche Gedenkstätten gibt es und für wen? Welche fehlen noch immer? Dazu mussten sich die Stipendiatinnen nicht erst abseits touristischer Trampelpfade bewegen. Vor der barocken Kulisse der Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten fanden Zwangsarbeit, Enteignung, Verschleppung, Ermordung, Zerstörung jüdischer Kultstätten, einzige Bücherverbrennung Österreichs und die Verherrlichung des Terrorregimes statt.

Zweiter Termin vom „Finanzführerschein“ bei START Salzburg

Wieviel Geld brauche ich eigentlich im Monat, wenn ich einen eigenen Haushalt habe? Dieser Frage gingen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammen mit Sozialarbeiterin Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg nach. Die Teilnehmer*innen versuchten zu schätzen, wieviel sie pro Monat für Miete, Auto, Essen und andere Ausgaben des täglichen Lebens brauchen werden. Darüber hinaus ging es auch um den Themenbereich Miete und wieviel man für eine eigene Wohnung inkl. Nebenkosten so braucht. Ioana hat ihre Eindrücke für uns zusammengefasst:

„Am Freitag, den 29.03 hat die Veranstaltung „Finanzführerschein“ stattgefunden. Im zweiten Teil des Finanzführerscheins durften wir selbst mithilfe des Katalogs eines bekannten schwedischen Möbelhauses ein fiktives Wohn- und Esszimmer einrichten. Dadurch konnten wir sehen, welche Kosten auf uns zukommen, wenn wir alleine wohnen werden. Dann haben wir drei Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wurde eine andere Farbe zugeteilt. Dann wurden jeder Gruppe zehn Kärtchen gegeben. Auf diesen Kärtchen mussten wir eine Kostenaufstellung machen und angeben, wie viel Geld wir ungefähr für verschiedene fixe Kosten ausgeben werden, wenn wir selbstständig wohnen (Haushalt, Freizeit, Hobby, Auto, Zigaretten, Pflege, Essen, Handy, Kleidungen). Auf dem letzten Kärtchen haben wir sämtliche Kosten zusammengerechnet. Daraufhin haben wir darüber gesprochen, für welche Bereiche wir in Zukunft mehr Geld einplanen müssen z.B. Hobbys und wie realistisch unsere Einschätzungen sind. Wir lernten viele neue Sachen, die uns in Zukunft helfen werden. Wir freuen uns auf den nächsten Termin.“

START-Salzburg Stipendiatin Ioana

Neuigkeiten von START-Salzburg

START-Salzburg: Es gibt etwas zu feiern!

START-Salzburg wird bald 10 Jahre alt!

Dieses Jubiläum möchten wir natürlich gemeinsam mit allen Stipendiat*innen, Pat*innen, Förderern, Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen des Stipendienprogrammes gebührend feiern.

Darum schon jetzt den Termin im Kalender mit einem roten Kreis markieren: Donnerstag 07.11.2019 findet die Jubiläumsparty um 18.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Salzburg statt. Die beste Gelegenheit um START-Alumnis, Kolleginnen und Kollegen von „damals“, Förderer und Partner des START-Stipendienprogrammes wieder zutreffen, aber auch die neuen Gesichter bei START-Salzburg kennen zu lernen. Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Euch!

“Finanzführerschein professional” startete in Salzburg

Was ist der Unterschied zwischen einem Dauerauftrag und einer Lastschrift? Was muss ich beachten, wenn ich mein Konto überziehen will? Wie mache ich eine persönliche Einnahmen-Ausgaben-Liste? Diese Fragen standen unter anderem am Freitag, 15.3. bei START Salzburg am Programm. Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg vermittelte den Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten Grundlagen im Umgang mit Geld. Im Rahmen des „Finanzführerschein professional“, der in drei Teilen angeboten wird (zusätzlich gibt es noch zwei E-Learning-Module) lernen die Jugendlichen, wie sie finanziell mündige (Bank-)kunden werden. Ziel ist es, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen, einen kontrollierten Umgang mit verschiedenen Bankprodukten zu lernen und sich Grundlagen der Haushaltsplanung anzueignen. Im ersten Termin ging es um das Erstellen einer Einnahmen-Ausgaben-Liste und um wichtige Informationen zum eigenen Konto. Der nächste Termin findet am 29. März statt.

„Beim Workshop „Finanzführerschein“ geht es um Informationen für unser zukünftiges Wohlbefinden. Anfangs haben wir über Dinge geredet, die uns im Alltag wichtig sind (zB Handy, Shopping, etc) und bei denen wir gar nicht wissen, wie viel Geld eigentlich dafür weggeht. Hauptsächlich ging es um Einnahmen und Ausgaben, aber auch viel um unser eigenes Bankkonto und Schulden. Ich habe viele neue Informationen mitnehmen können!“

START-Stipendium: Jetzt bewerben!

START sucht wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten!

Chance, Weiterbildung, Netzwerk, Zukunft und neue Perspektiven – mit diesen Begriffen verbinden unsere Absolvent*innen das START-Stipendienprogramm.
Ab sofort sind wir auf der Suche nach neuen, spannenden jungen Persönlichkeiten, die gemeinsam mit uns ihre Talente stärken und neue Perspektiven für ihre Zukunft schaffen wollen!

Deine Schritte zu einer erfolgreichen Bewerbung:

  1. Auf unserer Seite oder auf Facebook über unser Angebot informieren.
  2. Überprüfen, ob du alle Voraussetzungen erfüllst.
  3. Bewerbungsunterlagen downloaden und ausfüllen.
  4. Alle Unterlagen zusammen? Dann ab zur Post und an die Projektleitung des jeweiligen Bundeslandes schicken.

Mit einem Klick auf das Bild des jeweiligen Bundeslandes kannst du die Bewerbungsunterlagen als PDF downloaden. Eine Vorlage für ein Empfehlungsschreiben findest du hier zum Download.

“Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie eine amerikanische Dollarnote in der Hand gehalten!”

Berufsluft schnuppern konnte START-Stipendiatin Ioana bei
der HYPO Landesbank Salzburg. Sie absolvierte ein dreitägiges Praktikum in der
Filiale Nonntal und konnte spannende Einblicke in das Tätigkeitsfeld von Bankangestellten
sammeln. Selbst könnte sich Ioana nach dem Praktikum auch gut vorstellen eine
Ausbildung in einer Bank zu beginnen.

Praktikumstagebuch von Ioana:
Montag, 25.02.2019

  • Am Montag habe ich mein Schnupperpraktikum bei der HYPO Salzburg angefangen. Ich wurde der Filiale Nonntal zugeteilt und wurde an meinem ersten Tag von Frau Ivana Arsenovic empfangen. Frau Arsenovic war sehr freundlich zu mir und hat mir gezeigt, welche Aufgaben sie selbst in der Filiale übernimmt. Sie hat mir einige Einblicke in die Arbeitsabläufe der Filiale gezeigt. Zudem dürfte ich weitere Mitarbeiterinnen, Frau Sindi Ivanovic und Frau Beate Zimmermann, besser kennenlernen.

Dienstag, 26.02.2019

Mittwoch, 26.02.2019

  • Am Mittwoch habe ich gelernt wie man überprüfen kann, ob eine Banknote echt oder gefälscht ist. Mir wurde genau erklärt auf welche Symbole ich dabei achten soll. Zudem habe ich miterlebt, wie ein Geldautomat eine gefälschte Banknote aussortiert hat. Dies war sehr spannend.

Fazit

  • Die drei Tage in der HYPO Filiale in Nonntal haben mir sehr Spaß gemacht und ich habe einen guten Eindruck darüber erhalten, was eine Bankangestellte alles macht. Vielen Dank für die schönen Tage an die HYPO Landesbank Salzburg und die Filiale Nonntal.

„Es gefällt mir sehr diese Uniform zu tragen…“

START-Salzburg Stipendiat Mohammad ist Rettungssanitäter in Ausbildung beim Roten Kreuz. Seit Jänner besucht er regelmäßig am Sonntag den Sanitäterkurs in Tamsweg und ist auch schon unter der Woche als Praktikant im Einsatz.

Mohammad über sein Motivation: „Ich habe mich in diesem Schuljahr sehr gut weiterentwickelt, viele neue Sachen gelernt und eine Ausbildung beim Roten Kreuz als Rettungssanitäter angefangen. Die Sanitäterausbildung sind sehr anstrengend und brauchen viel Zeit, aber man wird fröhlich und glücklich, wenn man als Sanitäter jemandem helfen kann. Ich hoffe meine Ausbildungen erfolgreich abzuschließen zu können. Die Sanitäter Ausbildung beinhaltet 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis. Der Praxisteil beinhaltet Tagesdienst und Nachtdienst. Wenn ich im Dienst bin, habe ich immer Bereitschaft egal welche Tages- oder Nachtzeit. Die Praxisstunden finden das ganze Jahr über statt. Es gefällt mir sehr diese Uniform zu tragen, auch mein Name ist auf der Uniform vermerkt. Ich bin sehr stolz darauf so Leuten helfen zu können. Hoffentlich darf ich in Zukunft auch als Rettungssanitäter im Lungau arbeiten.“

START-Skitag am Feuerkogel

Auf die Piste wagen sich die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht nur bei Sonnenschein. Beim diesjährigen START-Skitag am Feuerkogel in Ebensee (OÖ) ließen sich die Jugendlichen aus Salzburg und Oberösterreich die Laune auch von Wind, Schnee und frostigen Temperaturen nicht verderben. Während die Ski-Newcomer der Gruppe ihre ersten Rutschversuche unter professioneller Anleitung eines Ski-Lehrers machten, sausten die Geübteren trotz leicht getrübter Sicht über die Pisten des Skigebiets. Nach einer zünftigen Stärkung bei traditionellem Hüttenessen, ging es nach einer kurzen Pause gleich wieder weiter mit dem Skivergnügen. Geschafft aber noch immer in bester Stimmung: Am Ende des Nachmittags ließen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten auf der Heimreise gerne in die Sitze von Bus und Bahn fallen.

Wir danken der Skischule Neuhuber für die gute Betreuung am START-Skitag!

START ins neue Semester mit dem Bildungsseminar

Von 22.-24. Februar 2019 trafen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Geboten wurde wieder ein umfangreiches Programm an Seminaren und gemeinsamen Aktivitäten. Die Stipendiat*innen wurden je nach Bedarf, Schulart und Schulstufe auf verschiedene Seminare aufgeteilt, die am Samstag den ganzen Tag und am Sonntag Vormittag stattfanden. Folgende Seminare wurden angeboten: Sprechtechnik, Lerntechnik, Einführung in die vorwissenschaftliche Arbeit, Projektarbeit & Schreibtechnik, außerdem Gruppenmoderation sowie Mediation für die Maturant*innen.

Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Workshops:

Nachdem den ganzen Samstag fleißig gearbeitet und gelernt worden war, fand am Abend ein weiterer Höhepunkt statt: Die neuen Stipendiaten-Sprecher*innen wurden gewählt! Es gibt in jedem Bundesland ein Team aus zwei Sprecher*innen, deren Aufgabe es ist, die START Projektkoordinatorinnen zu unterstützen. Die neuen Sprecher*innen durften sich anschließend auch vor allen Stipendiat*innen präsentieren. Katrin Triebswetter, langjährige Landeskoordinatorin von START Wien, wurde mit einem spannenden Rückblick auf „10 Jahre START“ und einem Geschenk verabschiedet, da sie eine neue berufliche Herausforderung angenommen hat. Der Abend fand bei Kartenspielen, Tischtennis und unterhaltsamen Gesprächen seinen Ausklang. Am Sonntag wurden zum Abschluss des Seminars die Zertifikate verteilt und nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von den Maturant*innen, für die dieses Bildungsseminar das letzte war.

Das Feedback unserer Stipendiat*innen:

„Mir hat das Sprechtraining gut gefallen. Ich habe bei diesem Seminar erfahren, wie man sicher auf der Bühne stehen kann und vor allem was „Erdung“(=Kontakt mit dem Boden, welcher uns hilft, mit stressiger Situation beim Reden oder Präsentieren) ist. Die Seminarleiterin war sehr nett und man kam mit ihr auch zurecht.” Sebastian (Vorarlberg)

„Das Bildungsseminar bei START bedeutet mir viel. Ich durfte zum zweiten Mal dabei sein und drei Tage lang eine unvergessliche Zeit mit meinen Freunden verbringen, aber auch neue Leute kennenlernen.
Abendprogramme mag ich, weil sie die Stipis näher zu einander bringen, außerdem sind sie sehr lustig. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Tanzen. Hier ist die Atmosphäre zwischen Stipis so gut, dass auch wenn du nicht tanzen kannst, machst einfach mit. Einführung der Vorwissenschaftlichen Arbeit war auch gut. Ich konnte andere wichtige Zitier regeln, die in meiner Schule nicht besprochen wurden, lernen und meinen Erwartungshorizont verbessern.” Mahdi (Wien)

„Das Bildungsseminar ist eine von meinen Lieblingsveranstaltungen beim Start, da wir gleichzeitig uns weiterbilden können und uns mit unseren Freunden aus den anderen Bundesländern treffen. Mein Seminar war VWA und, weil ich mich jetzt schon mit der vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftige war dieses Seminar sehr hilfreich. Ich freue mich sehr auf die nächsten Bildungsseminare.” Fatimah (Niederösterreich)  

„Ich habe den Workshop Lerntraining besucht. Wir haben so viele Sachen gelernt und auch viele neue Informationen bekommen. Der Workshop war sehr gut, lustig und hilfreich. Ich habe gelernt, wie ich besser lernen kann und wie ich meine Pausen einteilen kann. Außerdem habe ich erfahren, dass ich nach dem Lernen mich nicht mit dem Handy ablenken soll, sondern einfach zur Ruhe kommen soll. Ich bedanke mich bei START für diese Möglichkeit.“ Omaima (Salzburg)

„Ich habe beim Sprechtraining teilgenommen und habe gelernt, wie ich meinen Körper aktivieren kann, um möglichst präsent auf der Bühne zu sein und um deutlich reden zu können. Ich fand die Kursleiterin echt gut, und fand das Seminar zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Einfach toll!” Franciszek (Vorarlberg)

„Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich habe einen VWA-Workshop besucht, der mir sehr in der Schule geholfen hat und ich konnte auch mit meiner vorwissenschaftlichen Arbeit anfangen.“ Eishah (Salzburg)

„Abgesehen von verschiedenen Methoden zum Lernen, wie man sie am effektivsten anwendet und Zeitmanagement, die wir beim Bildungsseminar besprochen und gelernt haben, hatten wir auch viel Zeit, um lustige Erinnerungen mit allen Stipis aufzubauen.
Freundschaften, Vertrauen, Glückseligkeit, neues Wissen, Lächeln und Zusammenarbeit sind nur einige der prägenden Dinge, mit denen die Stipis das Bildungshaus Schloss Puchberg wieder verlassen haben.” Viola (Oberösterreich)

„Am 23 und 24 Februar hatte ich die Gelegenheit durch Start an dem Seminar „Einführung in der VWA“ teilzunehmen. Hier wurden uns Zetteln mit den wichtigsten Informationen gegeben. Mithilfe diesen, können unsere Fragen bezüglich VWA sehr schnell beantwortet werden. Bei der Bearbeitung dieser Zettel konnten wir zahlreiche Fragen stellen, die alle unsere Unklarheiten gelöst haben. An diesem Seminar haben wir an unseren Erwartungshorizont gearbeitet als auch an dem Inhaltsverzeichnis. Dieses Seminar nahm uns die Angst vom Schreiben weg und ermutigte uns zum Schreiben.” Karmina (Oberösterreich)

„In meinem ersten Bildungsseminar habe ich an den Workshop „Lern-training“ teilgenommen, wo ich verschiedene Strategien für Lernen und Wiederholen gelernt habe. Außerdem habe ich erfahren, was es bedeutet, ein Ziel zu haben und wie ich mich am besten motivieren kann. Der Workshop war für mich sehr informativ, hilfreich, interessant und er wird mich auf meinem langen Lernweg unterstützen. ” Ebtisam (Oberösterreich)

„Am Anfang habe ich ein bisschen Angst gehabt, weil ich gedacht habe es wird mir gar nicht helfen aber doch war es sehr informative und hilfreich denn ich habe dank unser Betreuerin(Lehrerin), endlich meine Erwartung hoeizont fertig geschrieben und zwar ein neues Thema für die VWA gefunden, ein Thema der mich betroffen hat. Ich habe dort auch unterschiedliche Möglichkeiten zum zitieren gelernt und war ein bisschen erleichtert. Außerdem haben wir auch VWA Beispiele angeschaut und ich habe die passenden Literatur gefunden. Danke für allen die diesen Seminar organisiert haben und mit gemacht haben.” Khlod (Niederösterreich)

In luftigen Höhen – Treffen der START-Salzburg Alumnis

Auf den Gipfel des Salzburger Hausberges begab sich eine Gruppe von START-Salzburg Absolventinnen und Absolventen unterschiedlichster START-Jahrgänge. Alte Kontakte wieder aufleben lassen, neue Alumnis kennen lernen und der Austausch über Erfahrungen nach der Matura standen bei diesem Treffen im Vordergrund.

START-Alumnus Pushon berichtet:

„Am 24. Februar 2019 trafen sich die ehemaligen Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten von den vorherigen Jahrgängen. Wir trafen uns am Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam nach Grödig zum Untersberg. Dort angekommen, wanderten wir zum Gipfelkreuz des Untersberg. Am Gipfelkreuz genossen wir dann den schönen Ausblick. Abschließend gingen wir noch alle genüsslich essen. Ein riesiges Dankeschön geht an Trinh Nguyen, die dieses Treffen sehr gut organisiert hatte. Durch dieses Treffen lernten sich die Alumnis besser kennen. Wir redeten über das Leben nach der Matura und noch vieles mehr. Rückblickend gesehen war es ein sehr gelungenes Treffen.“

“Erfolg ist reine Kopfsache”

START-Salzburg Absolvent Pushon über seine Ausbildung beim Bundesheer

Am 3. September startete für mich ein neues Kapitel. Meine Schulkarriere ging erfolgreich zu Ende. Als nächstes stand das Bundesheer an. Ich habe mich vorher schon für eine Offizierslaufbahn beim Heer beworben. Deswegen war ich noch mehr gespannt. Von September bis Anfang Februar war ich an der Erzherzog Julian Kaserne in Straß in Steiermark stationiert. Dieser Ort liegt 10 km entfernt von der slowenischen Grenze. Am ersten Tag lernte ich meine neuen Kameraden kennen und fassten unsere Ausrüstung aus. Zuerst traute sich keiner von uns zu reden. Aber in 15 Minuten war diese Angst weg. In dieser Zeit wurden wir zu ziemlich guten Kameraden. Ohne Kameradschaft hätten viele uns diesen sehr intensiven nicht überstanden. Die erste Woche war für mich ziemlich stressig, weil es für mich ein komplett neues Umfeld war. Denn seit 12 Jahren saß ich nur an meinem Tisch und hatte Unterricht. Hier beim Heer lief das System ganz anders. Ich lernte erst hier meine körperlichen Grenzen kennen. Seit meinem Einrückungstermin habe ich mich sportlich wesentlich gesteigert. Wir, die Kaderanwärter, haben in diesen 5 Monaten gelernt zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu motivieren. Auch in den schwersten Zeiten wie bei den Waffenausbildungen, bei den 24 Stunden Gefechtsdiensttagen oder beim 60 km Abschlussmarsch haben wir uns gegenseitig geholfen, wo immer wir auch konnten. Rückblickend auf diesen Kurs bin ich schon ziemlich stolz auf mich, weil ich phasenweise mir die Ausbildung nie zugetraut habe.

Ich persönlich habe sehr viel von dieser Ausbildung profitiert, weil man sich nicht nur fachspezifisch, sondern auch charakterlich weiterbildet. Erlebnisse, wie die Feldlagerwoche oder die Gebirgsausbildung brachten uns bei, dass unser Körper eigentlich mehr kann, als wir denken. Die meisten Sachen spielen sich eigentlich im Kopf ab. Das passende Zitat dazu wäre: „Erfolg ist reine Kopfsache.“


Salzburger Stipis diskutierten mit den “HEROES”

Haben wirklich alle Menschen in Österreich die gleichen Rechte? Wer bestimmt wer du bist? Das Projekt HEROES von akzente Salzburg richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte zwischen 16 und 23 Jahren, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Ziele sind die Freiheit des Individuums und ein selbstbestimmtes Leben. Einen Workshop der HEROES, gestaltet von den Projektleitern Jad und Mario und HEROES-Teilnehmer Osman besuchten am Freitag 15.2. die Salzburger START Stipendiatinnen und Stipendiaten. In einem theaterpädagogischen Peer to Peer Workshop wurde über Themen wie, Gleichberechtigung, Gewalt, Abbau von Stereotypen, Frauenrechten, Kinderrechten, Menschenrechten, etc. diskutiert

Hier der Bericht von START Stipendiatin Saira Shaukat:

Am Freitag den 15.02.2019 trafen sich sechs Stipendiaten und Stipendiatinnen zum Thema „Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“. Von den Workshop Veranstaltern waren vier Leute da. Gemeinsam sprachen wir über unsere Kulturen und deren strengen Regelungen. Uns allen wird auch sehr schnell klar, dass unsere Probleme sich sehr ähneln. Wir versuchen zu verstehen was Falsch oder Richtig ist, aber daraufhin bekommt keiner eine Antwort, weil was vielleicht für mich richtig ist, ist für den anderen falsch. Die Diskussion ist sehr vielfältig ausgeprägt und zeigte andere Perspektiven. In der Gruppe redeten wir auch über das Verhältnis mit den Eltern und wie man mit ihnen argumentieren kann. Dass Argumente sehr wichtig sein können und, dass deren Auswirkung sehr stark unser Leben beeinflussen kann. Außerdem verstanden alle, dass die Drohungen unserer Eltern meistens aus Liebe und Angst entstehen. Sie wollen uns beschützen und können meistens ihre Drohung eh nicht vollziehen. Dass die Frau in der Welt meistens als „die Ehre“ angesehen wird, wussten alle Teilnehmer des Workshops. Das hat meist seine Nachteile, weil die Frau daraufhin unterdrückt wird, aber das heißt nicht, dass wir Frauen uns ändern müssen sondern, dass wir unsere Gesellschaft verändern sollen. Die wichtigste Nachricht des Workshops war es, dass wir die Fehler unserer Eltern nicht bei unseren Kindern wiederholen sollten.

START-Salzburg: Textsorten und Grammatik in den Semesterferien

Von Montag bis Donnerstag (11.02. bis 14.02.2019) trafen sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten, um mit der angehenden Deutschlehrerin Valentina D‘Uva die Deutschkenntnisse in den Semesterferien weiter zu verfeinern. Dass gemeinsames Lernen in den Ferien abwechslungsreich sein kann und auch Spaß macht, verdeutlichen die Rückmeldungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten.
Wir bedanken uns bei Valentina D’Uva für den spannenden und engagierten Deutschunterricht!

Ioana:

Wir hatten eine große Freude, wenn wir gehört haben, dass ein Deutschkurs in unserem START Büro stattfindet. In diesen vier Tagen hat unsere Lehrerin versucht in kurzer Zeit uns viele Dinge beizubringen. Sie hat uns Tipps gegeben und auch Informationen über die Matura. Wir hatten auch Spaß dabei durch die sehr attraktiven Spiele, die Valentina für uns vorbereitet hat. Es wird mir später bei meinem Deutschunterricht oder Matura helfen. Danke Valentina!

Maisam:

Die Kursstimmung war sehr freundlich und nett. Frau Valentina D’Uva, unsere Kursleiterin, ist sehr hilfreich, weil sie uns ausreichende Erklärungen, Beispiele und passende Themen gegeben hat. Ich würde immer wieder bei solchen Kursen teilnehmen.

Omaima:

Wir haben am Montag mit Valentina den Deutschkurs angefangen: Am ersten Tag haben wir die vier Fälle gelernt, und auch die Wortarten und Satzarten und wie man einen Text analysiert. Valentina hat uns wirklich super geholfen. Ich danke dir sehr Valentina für alles. Ich bedanke mich auch bei START für die Möglichkeit, dass wir den Deutschkurs machen durften.

Eishah:

Mit hat der Deutschkurs mit Valentina sehr gefallen. Wir haben die Textsorte Textanalyse für die Matura geübt und das war auch sehr hilfreich. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir alles gut durchdiskutiert haben. Es war auch sehr lustig und ich habe mir auch vieles mitgenommen. Die Stimmung war auch sehr schön.

Rohullah:

Der Deutschkurs von Montag bis Donnerstag hat mir sehr geholfen. Es hat mir sehr gut gefallen, die Stimmung ist sehr fröhlich gewesen. Im Allgemeinen war es sehr hilfreich, da ich die gelernten Sachen jetzt anwenden kann. Wenn es noch einmal so eine Möglichkeit geben würde, einen Deutschkurs zu machen, würden wir uns sehr darüber freuen.

Lyrisches Schreiben in Salzburg

Am Samstag, 9.2.2019 traf sich eine kleine Gruppe der Salzburger Stipendiat*innen zum 3. Teil der Workshopreihe „Kreatives Schreiben“. Am Programm stand heute das Thema „Lyrik“. Die Stipendiat*innen probierten unter Anleitung von Deutschlehrer Mag. Werner Schlor, auf möglichst vielfältige Weise und möglichst spielerisch verschiedene lyrische Formen und Gedichttypen aus. Dazu lernten sie verschiedene Beispiele aus der Lyrik kennen, analysierten und bearbeiteten sie nach ihren eigenen Bedürfnissen. Ziel war es, am Ende einen völlig selbständigen, gemeinsamen und zusammenhängenden kleinen Gedichtezyklus zu schaffen. Einige der wirklich bemerkenswerten Arbeiten finden Sie hier:

das Gedicht von Stipendiat Roni Ali
Gedicht von Stpendiatin Omaima Mahmoud
Gedicht von Stipendiatin Hana Nazari Salari

Und hier noch einige Eindrücke vom konzentrierten Arbeiten:

Mathe – Es gibt immer was zu tun!

Obwohl gerade Pause bei Schularbeiten und Tests ist, haben sich am Samstagnachmittag den 02.02.2019 START-Salzburg Stipendiat*innen zum Mathe-Studium zusammengefunden. Gemeinsam mit Mathe-Experten Andi Hirnsperger wurden Kurven berechnet und mittels einer App noch weitere knifflige Mathe-Rätsel gelöst.

Mathe-Workshops in Salzburg: Teil 3

Am 19. Jänner trafen sich einige Salzburger Stipendiat*innen wieder mit Mathe-Lehrer Andreas Hirnsperger, um gemeinsam Mathe zu lernen. Obwohl die Stipendiat*innen unterschiedliche Schularten und Schulstufen besuchen, funktioniert das gemeinsame Lernen unter professioneller Anleitung hervorragend.

Es kommen auch immer einige sehr gute Schüler, wie z.B. Jia Cheng Zhou, der die anderen unterstützt und dabei selbst profitiert und seine Mathematik-Kenntnisse vertiefen und festigen kann.

“Der heutige Mathe-Nachmittag ist wie immer angenehm verlaufen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr motiviert und lernten eifrig mit Hilfe vom Lehrer und den anderen. Weil wir genügend Zeit hatten, konnte jedem Einzelnen individuell geholfen werden. Alle waren hoch konzeriert und die Zeit verging wie im Flug.”
Stipendiat Jia Cheng Zhou

Viele haben kommende Woche die letzte Schularbeit vor den Semesterferien und konnten sich durch den Workshop ideal darauf vorbereiten. Wir freuen uns schon auf viele gute Noten im Halbjahreszeugnis!

Der nächste Mathe-Workshop findet am 2. Februar statt.

Ausgezeichneter Erfolg!

Hervorragendes schulisches Engagement bewies START-Salzburg Stipendiat Mohammed! Er schloss das dritte und letzte Jahr der Berufsschule seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann mit einem ausgezeichneten Erfolg ab! Wir gratulieren ihm zu diesem Erfolg und wünschen für die bald folgende Lehrabschlussprüfung sowie für den weiteren Weg richtung Matura alles Gute!

START-Salzburg Stipendiat Mohammed mit seinem ausgezeichneten Erfolg

START-Salzburg: Schreiben mit allen Sinnen

Zum zweite Teil der Workshopreihe „Kreatives Schreiben“ fanden sich am 11.01.2019 zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten im START-Seminarraum ein.  Zum Schwerpunkt „erzählendes Scheiben“ erprobten sie Tipps und Tricks, um möglichst rasch und flüssig in den Schreibprozess zu gelangen.

START-Stipendiatin Saira berichtet:

Das neue Jahr startet beim Stipendium mit dem zweiten Teil der Workshop-Reihe zum Thema „Kreatives Schreiben“. Es trafen sich zehn Stipendiaten am Freitag, 11.01.2019 und befassten sich mit Thema wie man etwas ausführlicher beschreiben kann. Daraufhin machte der Deutschlehrer die Stipendiaten auf deren fünf Sinnesorgane aufmerksam. Was sehen sie? Was riechen sie? Was fühlen sie? Was hören sie? Was schmecken sie? Das alles waren die Grundlagen, auf denen sie dann aufbauten. Ohne zu überlegen starteten sie und begannen Kleinigkeit zu beschreiben wie zum Beispiel ein Locher, ein Pinnnadel, ein Koffer oder ein Buch. Zwischendurch machten sie fünf oder zehn minütige Pausen, in denen sie Kekse aßen. Am Ende schrieben sie alles was sie an dem Tag gelernt hatte in einer frei erfundenen Geschichte zusammen.

Herzlichen Dank an Kursleiter und Sprachlehrer Werner Schlor für den spannenden Nachmittag. Wir freuen uns schon auf den dritten Teil, der ganz der Dichtung gewidmet sein wird.

START-Salzburg Jahresausklang mit Light Painting Workshop

Einen fröhlich Abend in der Vorweihnachtszeit verbrachten die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am 21. Dezember 2018 bei Gesellschaftsspielen, mitgebrachten Köstlichkeiten und einem spannenden Light Painting Workshop. Malen mit Licht in der dunklen Jahreszeit – Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten ließen das Jahr 2018 kreativ ausklingen und zauberten sich ihr eigenes Feuerwerk!

START-Salzburg – Besuch bei Landesrätin Andrea Klambauer

Einen Besuch statteten zwölf Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Montag den 26.11.2018 Landesrätin Andrea Klambauer in ihrem Büro in der Kaigasse ab. Sie ist im Land Salzburg neben Integration auch für die Themen Wohnen, Familie, Wissenschaft, Generationen und Jugend zuständig.

Viele Fragen konnten die Stipendiatinnen und Stipendiaten bei dieser Gelegenheit stellen. Besonders interessierte die Jugendlichen Themen “politisches Engagement”, “Wege in die Politik” und wie der “Arbeitsalltag einer Landerätin” aussieht. Auch Landesrätin Klambauer wollte so einiges über die Pläne, Interessen, Ausbildungswünsche und persönliche Eindrücke der Jugendlichen und Erfahrungen ihre Erfahrungen im START-Stipendienprogramm wissen. Sie betonte bei diesem Besuch auch, welchen Beitrag zu Integration das START-Stipendienprogramm im Bundesland Salzburg leistet. „Die Talente der jungen Menschen sind die nachhaltigste Ressource, die Österreichs Gesellschaft hat. Die START-Stipendienprogramm bieten Unterstützung für motivierte und sozial engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund, um ihre Talente zu stärken und Perspektiven zu schaffen. Begabte Jugendliche werden ermutigt, eine höhere Schulbildung zu erreichen und werden zu Bindegliedern in unserer Gesellschaft“, ist sich Integrationslandesrätin Klambauer sicher.

Wir danken Landesrätin Andrea Kla mbauer für die Einladung zur Gesprächsrunde!

Stipis aus OÖ und Salzburg besuchten das Open Lab der JKU Linz

Am Freitag, 23.11. trafen sich acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und sechs aus Oberösterreich am Campus der Johannes Kepler Universität, um gemeinsam einen Workshop im „Open Lab“ zu besuchen. Im JKU Open Lab können Kinder, Jugendliche und Interessierte selbst Experimente durchführen. Die Teilnehmer*innen sammeln erste Erfahrungen im praktischen Arbeiten, Beobachten und Verstehen von Phänomenen aus Wasser, Luft, Kohlendioxid, Farben oder Kunststoffen. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler durch ausgebildete Betreuer*innen, die ihnen zur Seite stehen. Das Thema vergangenen Freitag was „Mit der Wissenschaft auf Verbrecherjagd“. Ziel der Übung war es, verschiedene Spuren, die am Tatort gefunden worden waren, zu analysieren, um herauszufinden, wer Täter, Komplize, Augenzeuge bzw. Unbeteiligter war. Welchem Täter können die Finger- und Fußabdrücke zugeordnet werden und war der Verdächtige tatsächlich am Tatort? Was ergeben die Analysen der Boden- und Faserproben? Diese und noch mehr Fragen mussten unsere Stipendiat*innen und Stipendiaten beantworten, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Das alles durften die Jugendlichen unter professioneller Anleitung ausprobieren:

  • Fingerabdrücke aufnehmen und Muster bestimmen
  • Fingerabdrücke sichern
  • Fußabdrücke sichern mit Gips sowie auswerten
  • Nachweis von latenten Blutspuren
  • Analyse von Bodenproben
  • Faseranalytik durch Mikroskopie

Nach dem Workshop nahm sich START Oberösterreich Mitarbeiterin Anna Wiespointner, die selbst an der JKU studiert, Zeit, um die Fragen der Salzburger Stipendiat*innen zu Studienmöglichkeiten in Linz zu beantworten. Wieviel kostet ein Studentenwohnheim? Welche Jobchancen habe ich, wenn ich ein bestimmtes Studium absolviere? Da es in Salzburg keine technische Fakultät gibt, war es für die Stipendiat*innen besonders interessant, mehr über Studienrichtungen in diesem Bereich zu erfahren.

Und das sagen unsere Stipendiat*innen zur Veranstaltung:

„Das war super! Ich habe sehr gute Infos über Uni und Studieren bekommen. Außerdem habe ich etwas über Chemie gelernt, z.B. wie findet man heraus, ob in einem Stoff Salz gelöst ist oder ob es Blutspuren gibt. Ich interessiere mich sehr für solche Exkursionen (Naturwissenschaften, Mathematik).“ Ali Reza Noori

„Die Exkursion nach Linz war sehr gut. Ich habe viele neue Sachen gelernt, z.B. wie können wir einen Täter identifizieren? Und wir haben auch viele Informationen über die Universität erhalten.“ Hana Nazari Salari

 

„Gemeinsam lernt sich’s leichter!“ – START-Salzburg büffelt Mathe

Auf keinen Fall den Anschluss verlieren! –  dachten sich neun Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten und trafen sich schon zum zweiten Mal, um am Samstagnachmittag den 17.11.2018 gemeinsam Mathe zu lernen.

 

Dabei unterstützen sie sich nicht nur gegenseitig bei schwierigen Textaufgaben und kniffligen Gleichungen, sondern konnten bei unlösbar scheinenden mathematischen Rätseln auch auf Expertise von Mathe-Profi Andreas Hirnsperger zurückgreifen. Auch er kennt die START-Stipendiat*innen in Salzburg bereits seit geraumer Zeit und begleitet den monatlichen Lernnachmittag schon seit letztem Jahr. “Das gemeinsame Lernen war sehr produktiv und hilfreich! Wir haben uns alle gegenseitig geholfen, damit auch wirklich jeder heute seine offenen Fragen beantworten kann. Als motivierte Gruppe freuen wir uns schon auf die nächste Lernzusammenkunft!” resümieren Stipendiatin Afra und Stipendiat Mohamad über die gemeinsam genutze Zeit.

   

Feierliche Begrüßung des neunten START-Jahrganges in Salzburg

START-Salzburg feiert seine neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten
Auf die Bühne gebeten werden einmal im Schuljahr die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten in Salzburg um ihre Talente, Ideen, künstlerische Begabungen und ihre Motivation einem interessierten Publikum zu präsentieren. Ein abwechslungsreiches Programm für ihre Eltern, Lehrer*innen, Mitschüler*innen, Freund*innen und Fördernde haben die insgesamt 2o Jugendlichen auch dieses Jahr auf die Beine gestellt. Gleich 12 Neuzugänge durften sich im Rahmen der Feier über eine Urkunde aus den Händen ihrer Patinnen und Paten freuen. Damit sind sie nun offiziell Teil des START-Stipendienprogramms. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Andreas Obauer, Gastgeber der Wirtschaftskammer Salzburg. Landtagsabgeordnete Elisabeth Weitgasser (Neos) hielt die Festrede zu Beginn der Willkommensfeier.

Bildung fördern – Talente stärken – Perspektiven schaffen
Bereits zum neunten Mal können START-Stipendien an engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte in Salzburg vergeben werden. Die 12 frischgebackenen Stipendiatinnen und Stipendiaten heißen Ioana-Larisa, Mohamad, Saira, Mohammed, Zaynab, Mohammad Akhlas, Rohullah, Qodratullah, Omaima, Ali Reza, Hana und Ali Akbar. Sie haben ihre Wurzeln in Rumänien, Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Iran. Für sie alle gemeinsam hat Bildung einen großen Stellenwert. Bei ihrem großen Ziel die Matura zu erreichen, werden sie von START-Salzburg unterstützt.

„Bildung ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft, um den Bedürfnissen am Arbeitsmarkt gerecht zu werden. Bildung ist aber auch der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und eurer ganz eigenen beruflichen Karriere. Das START Stipendium gibt dazu die Unterstützung, um euer Ziel, eure Träume und Visionen verwirklichen zu können. Es liegt ganz alleine an euch, diesen Traum zu verwirklich, wir können nur unterstützen. Mit dem START Stipendium wird euch eine große Verantwortung übertragen und der Grundstein für eine chancenreiche Zukunft gelegt.“ betonte Labg. Elisabeth Weitgasser bei der Übergabe der Urkunden an die stolzen Stipendiatinnen und Stipendiaten. „Feierliche Begrüßung des neunten START-Jahrganges in Salzburg“ weiterlesen

Workshop „Szenisches Schreiben“ in Salzburg

Donnerstag, 1. November stand in Salzburg der erste Teil der Workshop-Reihe zum Thema „Kreatives Schreiben“ am Programm. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten befassten sich gemeinsam mit Deutschlehrer und DaZ-Trainer Werner Schlor mit „Szenischem Schreiben“. Wie muss man denken, wenn man Dialoge schreibt? Was muss man beachten, wenn man die Dialoge in eine bestimmte Szene versetzt? Wie wirken diese Dialoge, wenn sie von echten Menschen gesprochen werden? Die Salzburger Stipis probierten es einfach aus. Am Ende wurden die erarbeiteten Szenen auch selbständig aufgenommen und geschnitten, um die Wirkung auch in einem eigenständigen Werk erfahren zu können.

 

Das Hörspiel von Rohullah, Ali Reza und Mohamad können Sie hier nachhören:

 

Und das sagten die Salzburger Stipendiat*innen über den Workshop:

„Ein sehr interessantes Seminar, in dem wir gelernt haben, wie man ausgehend von simplen Ideen und Wörtern, lustige Geschichten und Szenen schreiben und aufnehmen kann. Am Ende des Seminars haben wir eine Geschichte geschrieben, die wir mit dem Handy aufgenommen haben und danach mit dem Computer geschnitten und bearbeitet haben.“ Ali Akbar Zamani

„Es war cool, wir haben viele neue Sachen gelernt, zum Beispiel, wie man eine Geschichte oder einen Film aufbaut. Außerdem war es sehr lustig.“ Omaima Mahmoud

„Es hat mit Spaß gemacht, Dialoge zu entwerfen. Mich hat schon immer die Kommunikation zwischen Menschen interessiert. Deswegen habe ich mir Mühe gegeben, interessante Dialoge zu entwerfen. Zusätzlich kenne ich den Lehrer vom letzten Jahr, der sehr freundlich mit uns umgeht.“ Jia Cheng Zhou

„Der Termin „Kreatives Schreiben“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe gelernt, wie ich zum Schreiben anfangen kann, wenn ich ein weißes Blatt Papier vor mir habe. Und ich habe auch erfahren, wie ich mich in einer Gruppe verhalte, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt.“ Rohullah Muhammadi

So macht Mathematik Spaß!

Zusammen macht alles mehr Spaß – auch Mathematik lernen. Am Samstag 20. Oktober trafen sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten, um gemeinsam an mathematischen Fragestellungen zu arbeiten. Jeder hatte seine Unterlagen, Hausübungen und den Schularbeitenstoff mitgebracht und so wurde gemeinsam in angenehmer, aber konzentrierter Umgebung gerechnet. Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger half den Stipis dabei, und erklärte vieles in verständlicher Sprache. Die Mathematik-Workshops werden aufgrund des sehr guten Feedbacks ab sofort bei START-Salzburg monatlich stattfinden.

Das sagen unsere Stipis dazu:

Jia Cheng Zhou: „Es war sehr angenehm dort. Deswegen konnten wir auch ordentlich lernen. Der Lehrer war sehr kompetent und beantwortete meine Fragen stets mit Geduld. Es hat mir Spaß gemacht.“

Hana Nazari Salari: „Ich konnte mit professioneller Hilfe meine Hausübung machen und wir haben auch für die Schularbeit geübt. Zum Schluss hatten wir noch Gelegenheit, über die Zentralmatura zu sprechen. Ich habe viel gelernt und es war lustig.“

Chorproben für die START-Salzburg Begrüßungsfeier

Am 29.9. und 13.10. trafen sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Chorleiterin Johanna Buchmayer im Festsaal der BAfEP Salzburg, um das künstlerische Programm für die Begrüßungsfeier zu erarbeiten. Viele waren zuerst der Meinung, dass sie nicht singen können. Johanna hatte viele gute Aufwärmübungen und Bewegungsspiele für die Stipendiat*innen vorbereitet. Beim ersten Termin wurde auch gemeinsam entschieden, welches Lied bei der Begrüßungsfeier für die Gäste gesungen werden soll. Nach anfänglichem Zögern entdeckten wir auch einige verborgene Talente.

Hier die Eindrücke von einigen Stipendiat*innen:

„Mir hat der Teil vom Lied gut gefallen: Hier geht jeder für jeden durchs Feuer / im Regen stehen wir niemals allein / und solange unsere Herzen uns steuern / wird das auch immer so sein. Das sagt, dass WIR alles für den anderen machen und geben. Wir kümmern uns um den anderen & lassen unsere Freunde nicht im Stich.” Ali Akbar Zamani

„Mir hat die Chorprobe sehr gefallen. Es war sehr lustig und es war cool, mit den anderen zu singen.“ Eishah Mustafa

„Es ist super, wenn man singt. Und ich finde das Lied ganz schön zu singen.“ Maisam Taheri

„Ich finde es ganz toll, dass wir singen. Egal wie gut wir singen, aber jeder versucht das Beste zu geben. Ich hoffe, wir werden immer versuchen, das Beste zu geben.“ Ioana-Larisa Iordache

“Ich wollte noch ein paar Dankesworte zu unserem letzten Treffen schreiben. Mir hat die Chorprobe sehr gut gefallen. Ich hatte noch nie in einer Gruppe gesungen. Zuerst war es zwar ein bisschen schwer, aber als ich den Text öfter durchgelesen hatte, ist es einfacher geworden. Ich freue mich schon sehr auf den 8. November.” Mohammad Akhlas Ahmadi

Am zweiten Samstag hatte Omaima für einige START Geburtstagskinder zwei leckere Kuchen gebacken, mit denen wir uns nach der anstrengenden Gesangsstunde gerne stärkten. Der letzte Termin zur Vorbereitung auf die Begrüßungsfeier findet am 26.10. statt. Wer jetzt neugierig ist, welche Lieder die Stipendiat*innen vorbereitet haben, sei herzlich zur Begrüßungsfeier am 8.11. um 18h in der Wirtschaftskammer Salzburg eingeladen. Wir freuen uns schon sehr darauf!

START-Salzburg Newsletter

 

 

 

Die Zukunftspläne der START Salzburg Absolvent*innen

Sechs START Stipendiat*innen durften sich im Juni über den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn freuen. Sheba Brennsteiner wird ab Oktober Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der FH Salzburg studieren: “Mein großes Interesse für Biologie und insbesondere den menschlichen Körper bzw. die menschliche Psyche hat mich immer schon in die naturwissenschaftliche Richtung gelenkt. Als ich mich dann näher mit meiner beruflichen Zukunft beschäftigte, wurde mir klar, dass ich diesen Beruf ergreifen möchte. Dies bietet mir die Möglichkeit, etwas zu unserer Gesellschaft beizutragen und meine Interessen quasi zum Beruf zu machen. Außerdem war ich extrem beeindruckt vom Medizin–Infonachmittag, den START organisiert hat. Ich konnte mir so viel mitnehmen und war mir danach einfach zu 100% sicher bei meinem Berufswunsch.”

 

Für welchen Beruf bzw. welches Studium haben sich die anderen Absolvent*innen entschieden?

 

Araz Alhamdani: hat das Multiaugustinum in St. Margarethen/Lungau mit der Matura abgeschlossen und wird ab Oktober an der Universität Salzburg Informatik studieren.

“START hat mich überall unterstützt. Von Deutschkursen bis zu Politische Bildung, Mathematik Nachhilfe und mehr. Ich war allein und ohne Support, als ich nach Österreich gekommen bin, und jetzt durch START habe ich eine große Familie, die immer hinter mir steht. Für das bin ich dankbar.”

 

 

Gülnara Turdi: hat die Lehrabschlussprüfung als Bürokauffrau mit Auszeichnung bestanden. Sie wird ihr großes Ziel, die Matura zu absolvieren, weiter verfolgen und hat sich für die Berufsmatura am Wifi Salzburg angemeldet

“Ich bedanke mich herzlich bei unseren Paten! Was Sie machen, ist sehr wichtig für jedes Mitglied des Programms, das hilft uns, uns weiterzubilden, gute Karrieremöglichkeiten zu bekommen, sich in Österreich möglichst gut zu integrieren. Die Zeiten bei START bleiben für immer im Herz!”

 

Ali Hossaini: hat im Juni die Abschlussprüfung an der HTL Hallein abgelegt. Er arbeitet seit Juli als Mechatroniker bei MACO in der Alpenstraße.

“Für mich war das Bildungsseminar ein Highlight. Dabei habe ich viel zum Thema Präsentation und Rhetorik gelernt, das ich sowohl schulisch als auch privat gut verwenden kann. Für all diese Unterstützung möchte ich mich herzlich bei meiner Patin, Frau Katharina Turnauer, bedanken.”

 

Liza Angelee Arcilla: ist seit Juli Absolventin der AbendHak Salzburg. Sie wird ein Jahr arbeiten um sich über ihren weiteren Weg und ihren Berufswunsch Klarheit zu verschaffen.

“Ich bedanke mich, dass Sie so ein großes Herz haben, an uns zu glauben – an mich! Durch Ihre Unterstützung und harte Arbeit verändern Sie das Leben von vielen Jugendlichen wie mich. Ich wünsche Ihnen alles Gute im Leben und noch mal: Maraming salamat po! – Vielen herzlichen Dank!”

 

Pushon Muhammed: wird zuerst seinen Grundwehrdienst absolvieren und dann an der Militärakademie Wiener Neustadt studieren.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Katharina Turnauer Privatstiftung recht herzlich bedanken, da sie mir die Möglichkeit gegeben haben, ein Teil dieser Organisation zu sein. Ich möchte mich bei allen nochmals für die schönen zwei Jahre bedanken. Sie waren wirklich wundervoll und haben einen sehr hohen Wert für mich.”

 

 

Sheba Brennsteiner: wird ab Oktober an der FH Salzburg Gesundheitswissenschaften studieren.

“Es gibt so viele Dinge die mir bei START zuteil wurden, vor allem zwischenmenschlich, wofür ich so unendlich dankbar bin. START ist ein großer Teil von dem Menschen, der ich jetzt bin und darauf bin ich so stolz!”

 

 

Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

“Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.” (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen” (Balqiz – Wien)

“Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg” (Shehab – Wien)

“Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.” (Sebastian – Vorarlberg)

“Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.” (Jian – OÖ)

“Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte” jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.”
(Taha – NÖ)

“Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll”
(Meysam – Salzburg)

 

START Salzburg: Wir sind ein Team!

Am letzten Ferientag, Freitag den 7. September, trafen sich die Salzburger Stipis zum Kennenlerntag. Mit dem neuen Schuljahr gibt es in Salzburg zehn neue Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die “alten” Stipis waren schon sehr gespannt auf ihre neuen Kolleg*innen. Wir ließen uns vom schlechten Wetter nicht abhalten und machten uns auf den Weg in den Schlosspark Aigen. Harald und Eva Maria vom Alpenverein hatten viele spannende Spiele für uns vorbereitet. Schon bald wussten wir alle Namen und die Bewegung an der frischen Luft tat uns allen gut.

 

Mohammed und Hana

Etwas später fing es dann zu regnen an, doch Harald und Eva Maria hatten vorgesorgt und Planen und Seile mitgebracht. Der Auftrag lautete, gemeinsam ein Zelt zu bauen. Wir teilten uns in drei Gruppen: Die erste Gruppe musste einen passenden Ort suchen, die zweite verschiedene Knotentechniken ausprobieren und die dritte Gruppe musste sich überlegen, wie man die Planen befestigen konnte, damit sie standhalten. Wir hatten nicht viel Zeit, genauer zu überlegen, da es immer stärker zu regnen begann und wir so rasch wie möglich einen Unterstand brauchten. Nach einer guten halben Stunde war das Zelt fertig. Es war stabil und wir konnten uns darunter setzen und uns mit Hilfe verschiedener Spiele und Übungen besser kennenlernen.

 

Ioana und Eishah

Gegen Mittag brachen wir dann zum Gasthaus Pliemgut auf. Dort war es trocken und warm und wir konnten uns wieder stärken. Dankenswerterweise durften wir dann am Nachmittag noch die Gaststube für weitere Kennenlernspiele benutzen, da fast alle durchnässt waren und es immer noch regnete. Gut gelaunt machten wir uns danach wieder auf den Weg zum Bahnhof Aigen. Viel Lob bekamen wir auch von Harald und Eva Maria, da trotz des schlechten Wetters die Stimmung und die Motivation immer sehr gut waren.

 

 

Herzlichen Dank an Harald und Eva Maria vom Alpenverein und an das Gasthaus Pliemgut für den tollen Tag!

Qodratullah und Maisam

Praktika bei den Salzburger Landeskliniken

Dank der Unterstützung von Frau Mag. Waltraud Weissengruber, Leiterin des Personalmangements der SALK, erhielten eine Stipendiatin und ein Stipendiat von START Salzburg die Möglichkeit, in den Sommerferien ein Praktikum zu absolvieren. Zaynab Hussaini (sie besucht die AbendHAK Salzburg) durfte im Personalmanagement erste Büroerfahrungen sammeln. Mahdi Rezai absolvierte ein Praktikum im Labor. Hier sein Bericht dazu:

“Eine der besten Erfahrungen, die ich während der 4 Jahre in Österreich gesammelt habe, war als Praktikant in der SALK zu arbeiten.

Wie schon A. Einstein sagte: mit Denken allein ist die Welt nicht zu verstehen; geht hin und erlebt diese durch vielerlei Erfahrungen…dann versteht ihr diese und mich!

Bevor ich das Praktikum in der Pathologie begonnen habe, hatte ich immer eine andere Vorstellung von Medizin und den verschiedenen biologischen Bereichen gehabt, aber jetzt kann ich voller Entschlossenheit behaupten, dass Medizin bzw. Biologie einer der interessantesten Bereiche ist, die ich studieren will.

In dieser Zeit habe ich vieles lernen dürfen, die meiner Meinung nach sehr hilfreich sind, für jemanden der Medizin studieren will. Makrobiologie, Archivieren-, Paraphinieren-, Entparaphinieren- und Entwässerung sind die wichtigsten Bereiche in der Pathologie, in denen die Gewebeproben untersucht werden.

Aber andererseits muss ich eingestehen, dass es für jemanden als Schüler teilweise schwierig ist, mit den Abkürzungen von den Körperteilen des Menschen umzugehen.

Mit diesem Bericht möchte ich auch meiner Dankbarkeit Ausdruck verleihen, besonders bedanken möchte ich mich bei Frau Mag. Waltraud Weissengruber (Leiterin Personalmanagement SALK), der immer äußerst hilfsbereiten Angela Lettner (START-Österreich) und allen anderen, die mir sehr hilfreich waren.”

START Stipendiat Mahdi Rezai

START It Academy – START-Österreich zu Gast in Niederösterreich

Von 19. bis 26. August 2018 fand erstmals eine Bundesländer-Tour in Niederösterreich statt, bei der wir 19 START-Jugendliche aus Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Wien und auch Niederösterreich in St. Pölten und Krems begrüßen durften. Erstmals dauerte die Tour auch eine ganze Woche und wurde sie mit dem Young Campus an der FH St. Pölten kombiniert – kurz START It Academy. So gab es unter der Woche spannende Workshops und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm von der FH, inklusive Abschlusspräsentation, bevor wir fürs Wochenende nach Krems übersiedelten und dort gemeinsam grillten und einen Ausflug nach Dürnstein machten. Alles in allem eine tolle Woche voller neuem Wissen, Spaß und Abwechslung!

START-Jugendliche berichten über die Workshops an der FH St. Pölten:

Der Workshop ‚Virtuelles Theater‘ war eine großartige Wahl, denn ich habe viel Neues gelernt. Die vier Workshop-Leiter haben die Woche sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Es gab Schauspiel und Technik (Kamera, Licht, Regie, Ton). Diese Kombination hat den Workshop erst so faszinierend gemacht. Wir haben sehr viel praktisch gearbeitet, aber auch die Theorie war fesselnd. All das ist überhaupt den Leitern zu verdanken, deren Anliegen es war wirklich auf unsere Wünsche einzugehen und uns in allem miteinzubeziehen und die Freiheit, die sie uns mit der Technik und den Entscheidungen gegeben haben. (Sara Elsoudany)

Im Software Workshop haben wir am Vormittag ein Spiel programmiert. Am Nachmittag haben wir mit einer Computermaus einen kleinen Computer, mit dem man spielen kann, aufgebaut. Wir haben ein Arduino (eine aus Software und Hardware bestehende physical-Computing-Plattform) in die Maus reingetan und haben das Ganze mit einem Display verbunden. Es war sehr interessant und spannend. Auch der Datenanalyse Workshop war spannend. Ich lernte, was mit unseren Daten passiert und was die Firmen mit Daten machen. Auch arbeiteten wir mit einer App, mit der man mit Hilfe der Daten Gewinn oder Verlust vorsagen konnte. So wird im Marketing vorgesagt. (Gul Ahmad)

Der Workshop ‚Digitale Fotografie‘ hat mir immens viel Spaß gemacht, wir haben nicht nur mit dem Handy fotografiert, nein, auch mit Spiegelreflexkameras. Sogar eigene GIFs haben wir erstellt. Auch haben wir viel mit Photoshop gearbeitet. Zum krönenden Abschluss gab es die Portraitfotos, bei denen sogar ich gut aussah. Ein wirklich gelungener Workshop!! (Erem Celebi)

Während der NÖ-Tour besuchte ich den Workshop namens ‚Start me up. Vergiss „sollte, könnte, würde“ – just do it!‘ im Rahmen vom Young Campus. In diesen viertägigen Workshop lernte ich wie man ein Projekt – aus dem später ein Start up entstehen kann – plant, organisiert und wirklich verwirklicht. Um die Theorie dieses Fachbereiches verstehen zu können, starteten wir – weitere drei Teilnehmer und ich – tatsächlich ein Projekt gemeinsam, was wir auch verwirklichen wollen. Innerhalb von vier Tagen konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, welche ich bestimmt in der Zukunft verwenden kann. Beispielsweise: Wie recherchiert man am sinnvollsten? Wie führt man erfolgreiche Telefonate? Wie erstellt man einen Businessplan? Wie arbeitet man in einem Team und wie verteilt man die Aufgaben innerhalb der Gruppe am besten? Und noch mehr. Für all diese Aspekte bin ich sehr froh, dass ich bei diesem Workshop teilnahm. (Marzia Sulaimani)

Über Rahmenprogramm und den Abschluss in Krems:

Das Abendprogramm des Young Campus war auf nette und lustige Art und Weise durch Challenges gestaltet. Wir haben z. B. herausfinden sollen was die Buchstaben rund um die FH bedeuten. Gleich am nächsten Tag entdeckten wir die Stadt St. Pölten, da wir bestimmte Gebäude suchen haben müssen. Interviews haben wir auch durchführen müssen um Punkte zu sammeln. Im Endeffekt war es sehr spannend und voller Infos. Nach dem Workshop-Programm reisten wir auch noch nach Krems und sind mit der Fähre in der Donau nach Dürnstein gefahren, wo wir auf die Ruine aufstiegen. Am letzten Abend war das Wetter nicht auf unserer Seite, deshalb blieben wir eher in der Jugendherberge, was uns aber half einander besser kennenzulernen. (Adham Al Mardini)

Die Salzburger Stipis am Untersberg

Am Mittwoch, 15.8. trafen sich einige frisch gebackene Alumni sowie neue und bestehende Stipendiatinnen und Stipendiaten zu einem Ausflug auf den Untersberg. Der Untersberg ist eine markante Erhebung im Süden der Stadt Salzburg und sozusagen der Hausberg der Salzburger. Es gibt viele anstrengende und zum Teil gefährliche Wege auf diesen sagenumwobenen Berg. Wir wählten jedoch die einfachere Variante und fuhren mit der Seilbahn auf den Gipfel. Es war bewölkt und am Berg recht frisch, aber immer wieder rissen die Wolken auf und wir konnten weit ins Salzburger Land schauen.

 

 

 

 

 

 

Von der Bergstation der Untersbergbahn wanderten wir noch etwa 30 Minuten bis zum Gipfel des Salzburger Hochthron. Unsere Stipisprecher Afra und Umair hatten ein lustiges Kennenlernspiel für uns vorbereitet. Zwei Touristinnen aus Südkorea erklärten sich freundlicherweise bereit, ein Gruppenfoto von uns zu machen. Danach gingen wir wieder zurück zur Bergstation. Wir hatten Glück, da gerade die Sonne herauskam und so konnten wir gemütlich auf einer Wiese picknicken. Viele hatten eine selbstgemachte Jause, Tascherl, Kekse und Muffins mitgebracht, mit der sich alle stärken konnten.

Wohlbehalten gelangten wir mit der Seilbahn wieder nach Grödig zur Talstation und fuhren mit dem Stadtbus wieder nach Salzburg zurück.

 

Jahrestreffen der Salzburger Stipis im Nationalpark Hohe Tauern

Am Freitag, 29.6.2018 starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zu ihrem Jahrestreffen nach Neukirchen am Großvenediger im Nationalpark Hohe Tauern. Die Stimmung im Bus war ausgelassen, Liza packte ihre Gitarre aus und es wurde auch gesungen. Unsere Gastgeberin Astrid Hollaus erwartete uns mit selbstgemachten Pinzgauer Kasnockn. Danach tobten wir uns noch draußen aus: Beim Federball, Tischtennis und Fußball hatten wir viel Spaß miteinander.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück mit selbstgebackenem Brot und vielen anderen leckeren Sachen aus der Region, wanderten wir gemeinsam zum Blausee. Der Blausee ist ein idyllisches Naherholungsgebiet, das nicht weit von der Pension Mühlhof liegt. Es wurde fotografiert, viele Selfies gemacht und wir hatten Zeit für gemeinsame Gespräche und in der Sonne zu sitzen. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Adventure Park Neukirchen. Im Hochseilklettergarten und beim Flying Fox konnten wir unsere Grenzen austesten. Danach mussten wir die leeren Energiespeicher wieder auffüllen: Beim gemeinsamen Grillen im Garten der Pension Mühlhof.

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag hieß es früh aus den Federn: Gemeinsam mit Herrn Rieder, der über 30 Jahre lang als Leiter der Nationalpark Ranger tätig gewesen war, machten wir uns auf den Weg mit dem Bus über den Gerlospass zur Finkau. Wir wanderten ins Wildgerlostal und Hr. Rieder erklärte uns vieles über die Natur, z.B. welche Pflanzen giftig sind, welche man essen kann und allgemeines zum Thema Naturschutz, Almwirtschaft und was ein Nationalpark eigentlich ist. Stipendiatin Liza Angelee Arcilla erzählt: “Am Sonntag mussten wir sehr früh aufwachen und unsere Sachen zusammenpacken und uns für den Nationalpark vorbereiten. Wir hatten einen sehr lustigen Guide und er erzählte uns sehr viel über den Nationalpark Hohe Tauern. Danach durften wir am Flussufer Pause machen und haben unsere Hände und Füße ins kalte Bergwasser getaucht. Heuer war das Jahrestreffen sehr sportlich orientiert, aber es passt perfekt für die Mehrheit der Stipis in Salzburg. Es war auch eine gute Abwechslung zum City life.”

Wir waren sehr beeindruckt von der wunderschönen Landschaft. Ein Höhepunkt war die Leitenkammerklamm und die Aussicht auf den Gletscher. Hungrig und müde kehrten wir noch im Gasthof Finkau ein, bevor wir dann mit dem Bus wieder Richtung Salzburg fuhren.

Herzlichen Dank an Frau Hollaus für ihre Gastfreundschaft und an Herrn Rieder für die spannende Wanderung am Sonntag!

 

 

 

Zuerst denken, dann klicken! Salzburger Stipis diskutierten über Fake News

Gemeinsam mit Sonja Messner gingen unsere Stipis am Freitag, 22. Juni der Frage nach, was man unter Fake News versteht und wie man sie erkennen kann. Fake News, also unwahre Nachrichten, die oft bewusst in Umlauf gesetzt werden, sind aktuell ein großes Thema. Durch den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der einen Journalisten mit “You are Fake News!” abkanzelte, ist der Begriff allgemein bekannt geworden. Sonja Messner vom Institut für Medienbildung brachte viele interessante Beispiele gefälschter Nachrichten, die in den letzten Monaten in Umlauf waren. Die Stipendiaten mussten erraten, ob es sich um richtige oder falsche “Nachrichten” handelte. Über diese Diskussion kamen wir dann zur Frage, wie man Fake News erkennen kann. Wichtig ist es, darauf zu achten, wer der Urheber ist. Oftmals werden Fake News über Plattformen verbreitet, die sich einen ähnlichen Namen wie renommierte Journale geben (z.B. “New York Time”). Außerdem werden oft reißerische Adjektive wie “unglaublich” oder “sensationell” verwendet. Es gibt auch Webpages, die Fake News enttarnen, wie z.B. www.mimikama.at oder www.hoaxmap.org. Wichtig ist es, immer kritisch zu denken, das eigene Hintergrundwissen zu aktivieren und wenn Zweifel bestehen, genauer zu recherchieren.

Ein Grundproblem der sozialen Medien, wie z.B. Facebook, ist es, dass emotionalisierende Themen besonders gut funktionieren und sehr oft geliked und geteilt werden. Das führt dazu, dass Nachrichten, die stark darauf abzielen, Menschen auf der Gefühlsebene anzusprechen (unabhängig davon, ob sie wahr oder falsch sind) sich besonders rasch verbreiten. Zuerst denken bevor man klickt, ist daher entscheidend! Im Zusammenhang mit Facebook ist es auch wichtig zu wissen, dass man Facebook ein Nutzungsrecht an Bildern gibt, die man auf Facebook postet. Ein herzliches Dankeschön an Sonja Messner für den spannenden Nachmittag!

Workshop zum Thema “Resilienz” in Salzburg

„Wir haben oft aufgegeben und wieder angefangen, und wir werden noch oft aufgeben und wieder anfangen.“ Thomas Bernhard

Am 25. Mai hatten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, sich gemeinsam mit Psychotherapeutin Mag. Barbara Rainer-Mitterbauer mit dem Themenbereich “Resilienz” auseinanderzusetzen. Zuerst erarbeiteten die Stipendiat*innen in Gruppen, wie sich erklärt, dass manche Menschen schwere Belastungen ohne Beeinträchtigungen überstehen. Protektive Faktoren sind ein soziales Netzwerk, realistische Zielsetzungen, Selbstbestimmtheit, Arbeit & Verantwortung, Gesundheit, Bildung und Einkommen. Wichtig ist es, dabei zu sehen, dass Resilienz keine Eigenschaft ist, die man sich “erarbeiten” kann, sondern ein “Phänomen”. Die Stipendiat*innen konnten sich darüber austauschen, was in belastenden Situationen geholfen hat und was es leichter gemacht hätte, die Situation zu bewältigen.

Der Referentin Mag. Rainer-Mitterbauer war es wichtig, den Jugendlichen mitzugeben, dass es in typischen Inhalten, die z.B. über das Internet vermittelt werden, häufig nur darum geht, die Leistungsbereitschaft der Menschen bzw. Mitarbeiter*innen zu fördern. Wichtig ist es aber, empfindsam zu bleiben, seine eigenen Grenzen kennenzulernen und zu respektieren, sein Wissen zu erweitern, soziale Kontakte zu pflegen und sich Zeit zum Leben zu nehmen.

Workshop-Leiterin Barbara Rainer-Mitterbauer zeigte sich sehr angetan von unseren Stipis: „Sehr motivierte, aufmerksame, interessierte, sich einbringende und einander mit Respekt begegnende Teilnehmer*innen, dies trotz der Einflüsse durch das Fasten und die gegenwärtig schulisch hohen Anforderungen (von 14-18h wollten die Teilnehmer*innen nur eine kurze Pause von 15min!).“

Stipendiat Pushon Mohammeds Feedback zum Workshop: „Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Das Beste daran waren die Präsentationen. Diese Präsentationen haben uns gezeigt wie viele Zugänge es eigentlich zur Stressbewältigung geben kann. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieser Workshop sehr interessant, lehrreich und abwechslungsreich war.“

Englisch Konversationstraining bei START-OÖ

Am Samstag, den 26.05.2018, bereiteten sich die START-OÖ Stipendiat*innen in einem Intensiv-Workshop auf mündliche Englischprüfungen vor. Vor allem wurde das selbstbewusste Sprechen und Diskutieren auf Englisch geübt.

Stipendiatin Selma berichtet:

“Zu Beginn musste sich jeder mit seinen individuellen Stärken und Schwächen vorstellen. Danach bekamen wir zahlreiche Beispiele, zu denen wir unsere Meinung spontan auf Englisch äußern mussten. Dann übten wir einen Zungenbrecher, um unsere Muskeln im Mundbereich zu lockern und um zu lernen, wie man spezifische Buchstaben richtig ausspricht.

Nach dieser Übung bildeten wir eine fiktive Regierung mit einigen Ministern, die jeweils ein bestimmtes Spezialgebiet hatten. Wir bekamen die Aufgabe, neue Gesetze zu diskutieren und Argumente für bzw. gegen das Gesetz zu finden. Schließlich mussten wir entscheiden, ob das Gesetz eingeführt wird oder nicht. Dabei übten wir, wie wir uns in spontanen Situationen in der englischen Sprache zurechtfinden.

Eine Übung, die mir ebenso sehr in Erinnerung geblieben ist, war unser Traumhaus zu beschreiben. Das fiel einigen schwer, da man aus der eigenen Perspektive über die eigenen Vorlieben sprechen musste.

Danach mussten wir in die Rolle einer berühmten Person schlüpfen und uns als diese „verkaufen“. Das wiederum fiel uns sehr leicht, da man sich für einige Minuten nicht in der eigenen Haut befand, sondern in der einer Englisch sprechenden Person. Das stellt ein gutes Beispiel dar, wie man sich selber einen Streich spielen kann, um hemmungsloser vor einem Publikum, zum Beispiel der Maturakommission, zu sprechen.

Am Ende nahm sich unsere Trainerin noch für jeden von uns Zeit und analysierte unsere Stärken und Schwächen. Sie gab uns hilfreiche Tipps, wie wir uns noch verbessern können.

Für mich war es ein sehr hilfreicher Tag, da ich davor immer Hemmungen hatte, vor Menschen Englisch zu sprechen und nie wusste, auf welchem Niveau ich mich befinde. Nach dem Gespräch mit unserer Trainerin weiß ich nun, dass ich für die Matura bestens vorbereitet bin und keine Angst vor dem Sprechen haben muss, und nur noch an meiner Aussprache arbeiten muss.”

Danke an die Referentin Anna Zöchbauer für den tollen Workshop.

Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

“Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.” (Christian)

“Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.” (Ahmad)

“Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von “Gewinnen” vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.” (Erem)

“Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen” (Momo)

Salzburger Stipis im Landestheater

Stipendiatin Zaynab Hussaini berichtet: “Am Freitagabend 4. Mai gingen wir – eine Gruppe von Start-Stipendiat*innen in Begleitung unserer Projektkoordinatorin Angela – ins Theater, um uns das Musical “Kick it like Beckham” anzusehen. Treffpunkt war um 19:00 Uhr vor dem Eingang des Landestheaters. Niemand kam zu spät, alle waren pünktlich dort. Nachdem wir ein paar Fotos gemacht hatten, gingen wir zu unseren Plätzen in die Mitte des Balkons. Das Theaterstück begann um 19:30 und es war ein musikalisches Stück, in dem ein indisches Mädchen davon träumt, gemeinsam mit David Beckham Fußball zu spielen. Ihr Traum ist inakzeptabel für ihre indische traditionsbewusste Familie. Sie wird heimlich ein Mitglied der Frauenfußballmannschaft, mit der sie schon bald erste Erfolge feiert. Es wird aber immer schwieriger, ihre Leidenschaft vor ihrer Familie geheim zu halten und es stellt sich die Frage, ob sie ihren großen Wunsch, Fußballspielerin zu werden, realisieren kann.

Das Theaterstück hat mir sehr gut gefallen, weil es eine Botschaft für alle hat. Wir sollen unsere Hoffnung nicht aufgeben und auch nicht aufhören zu träumen. Wir sollen uns um unsere Wünsche und Träumen weiter bemühen, damit sie irgendwann in Erfüllung gehen. Die Schauspieler*innen konnten diese Nachricht in musikalisch-humorvoller Form sehr gut übertragen.”

Auch Josip Djordjevic hat es gut gefallen: “Im Stück geht es um ein Mädchen, das ihren Traum nicht leben kann, weil dieser von ihrer Familie nicht akzeptiert wird – was bis zum Ende spannend bleibt und einen mitfühlen lässt. Es war ein sehr schöner Abend, mit viel Spaß, Emotionen und natürlich guter Unterhaltung.”

“Selbstbewusst Deutsch sprechen” bei START Salzburg

Am Samstag 21. April 2018 besuchten acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Oberösterreich und Salzburg den Workshop „Selbstbewusst Deutsch sprechen” mit Trainer Markus Hopf. Die Jugendlichen lernten unterschiedliche Theorien zum Thema Sprache und Stimme kennen und es wurde viel gemeinsam geübt. Ziel der Übungen war es, sicherer in der deutschen Sprache zu werden. Im geschützten Rahmen der Gruppe konnten die Teilnehmer*innen viel ausprobieren. Wovon hängt eine gelungene Präsentation ab? Wie kann man Kontakt zum Publikum aufbauen? Welche Faktoren beeinflussen die Verständlichkeit eines Gesprächs? Diese und ähnliche Fragen wurden im Rahmen des Workshops diskutiert.

Stipendiatin Eishah Mustafa erzählt: “In diesem Workshop haben wir sehr viele Übungen ausprobiert, die wir machen können, um unser Deutsch zu verbessern. Wir haben gelernt, wie man deutlicher sprechen kann und wie wir unsere Gefühle beim Reden besser ausdrücken können. Dabei haben wir noch viele Tipps bekommen, wie wir selbstbewusst Deutsch sprechen können. Wir haben uns auch mit unserer Aussprache und Rededynamik beschäftigt. Allgemein war dieser Workshop sehr hilfreich und interessant. Jeder konnte für sich etwas mitnehmen. Es war auch lustig und es hat sehr viel Spaß gemacht.” Stipendiat Mahdi Rezai meint: “Ich habe unter anderem die Erfahrung gemacht, wie ich vor den anderen selbstbewusst Deutsch sprechen kann. Ein Mensch darf Fehler machen und er wird dadurch lernen, wie er sich verbessern kann.”

Ausstellungsbesuch: „Kunst & Politik“ und „Georg Eisler“ im Salzburger Rupertinum

Kunstvermittlerin Ilse Pürstl führte einige kunstinteressierte Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg vergangenen Freitag durch die Ausstellungen „Kunst & Politik“ und „Georg Eisler“ im Salzburger Museum Rupertinum. Ilse Pürstl erzählte uns zuerst vieles aus dem spannenden Leben von Georg Eisler. Schon als Kind musste er gemeinsam mit seiner Mutter mehrmals den Wohnsitz wechseln. Auch seine Eltern waren Künstler gewesen, sein Vater war Komponist und seine Mutter Sängerin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten konnte er mit seiner Mutter nach Großbritannien fliehen, dort konnte er eine künstlerische Ausbildung, u.a. bei Oskar Kokoschka absolvieren. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück. Die Lebensgeschichte von Georg Eisler bot viele Anknüpfungspunkte für interessante Gespräche mit Ilse Pürstl. Was bedeutet es für einen jungen Menschen, im Exil zu leben? Und wie war es für Georg Eisler, in das zerstörte Wien der Nachkriegszeit zurückzukehren? Er hatte sich die Rückkehr sicher ganz anders vorgestellt.

Die Stipis diskutierten mit Frau Pürstl einige Bilder der Ausstellung. Man muss in einer Ausstellung nicht alle Bilder gesehen haben, wichtiger ist es, sich Bilder, die einen ansprechen, genauer anzusehen und auf sich wirken zu lassen. Georg Eisler war es ein großes Anliegen, staatliche Macht und die Auswirkung auf die Schwachen in der Gesellschaft darzustellen. In vielen seinen Bildern liegt eine große Distanz, dadurch hat man das Gefühl, dass die Menschen oft auch in Gemeinschaft sehr einsam sind.

Stipendiatin Nesrin Issa beeindruckte, wie diszipliniert George Eisler gearbeitet hatte. Jeden Tag fertigte er mehrere Skizzen in seinem Notizbuch an. Oftmals muss man im Leben etwas beharrlich verfolgen, wenn man wirklich gut werden will. Auch Stipendiatin Eishah Mustafa war von der Ausstellung sehr beeindruckt: „Ich habe es sehr interessant gefunden. Die Ausstellung war großartig.” Stipendiat Mahdi Rezai meinte: “Es war eine unglaubliche Herausforderung und eine tolle Erfahrung. Ich habe unter anderem die Erfahrung gemacht, wie ich ein Bild besser interpretieren kann.” Ein großes Dankeschön an Kunstvermittlerin Ilse Pürstl, die es immer wieder schaffte, die Stipis zu interessanten Diskussionen anzuregen.

Politische Bildung in Berlin!

Wie jedes Jahr hatten Stipendiat*innen der 7. Klassen aus ganz Österreich in diesen Osterferien auf einer fünftägigen Reise nach Berlin die Chance, mehr über die Geschichte und Politik Deutschlands und Österreichs zu erfahren und die Hauptstadt zu entdecken.

Der Fokus des Rahmenprogramms lag dabei auf dem zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Außerdem erfuhren wir einiges über den deutschen Bundestag und die deutsche Gesetzgebung.

Heuer nahmen 34 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg an der schon traditionellen Berlinreise teil. Alle Teilnehmer*innen stehen ein Jahr vor der Matura und hatten in den jeweiligen Bundesländer an Vorbereitungsworkshops teilgenommen.

Tag 1

Nachdem alle gegen Nachmittag gut in Berlin gelandet sind, konnte kurz die Gegend um das Hotel im Bezirk Prenzlauer Berg erkundet werden und wir starteten unsere Seminarwoche mit einem gemeinsamen Abendessen.

Tag 2

Unser Tag startete mit dem Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Dort angekommen, konnten wir uns erst einmal etwas umsehen und die Gedenkstätte genauer besichtigen. Das Besondere war, dass das Denkmal von außen flächenmäßig viel kleiner wirkte als es tatsächlich war. Dieser Eindruck entstand vor allem dadurch, dass der Boden nicht gleichmäßig war, sondern sich wellenartig über den gesamten Bereich der Gedenkstätte erstreckte. Anschließend bot der Workshop „Treblinka, Babij Jar und Auschwitz“ eine geschichtliche Ergänzung zum Besuch. Dabei lag der Schwerpunkt bei den Opfern des Holocaust und ihren Geschichten über Ausgrenzung und Flucht aus Nazi-Deutschland.

 

Am Nachmittag ging es ins Deutsche Historische Museum, wo wir eine Gruppenführung bekamen und uns mit der Manipulation Hitlers in der Zwischenkriegszeit beschäftigten. Anschließend konnten wir uns die anderen Ausstellungen alleine noch genauer ansehen. Hier war vor allem die Ausstellung „1917. Revolution“, die die Oktoberrevolution Russlands und den Machtwechsel thematisierte, sehr interessant.

Tag 3

Die Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen war der wohl eindrucksvollste Ort, den wir besucht haben. Der Workshop im ehemaligen Stasi-Gefängnis bot einen tiefen Einblick in den Alltag in der DDR und das sozialistische System im Bezug auf die Parteizugehörigkeit, Arbeitsmöglichkeiten und die Lebensqualität. Die Berichte der Zeitzeugen waren besonders beindruckend und für viele das Highlight der Berlinreise.

Um die Teilung Deutschlands ging es auch am Nachmittag. Beim Besuch der Berliner Mauer wurden uns die Unterschiede und Feindschaft zwischen BRD und DDR verdeutlicht. Sehr spannend war es, zu hören, wie Menschen trotz der Mauer versucht haben, in die BRD zu fliehen und ein neues Leben zu beginnen.

Tag 4

An diesem Tag lag der Fokus auf Politik. Im Europäischen Haus Berlin hatten wir die Chance, eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments nachzuspielen und mehr über die Europäische Union und die Parteien zu erfahren.

Der Nachmittag beinhaltete einen Besuch im Deutschen Dom, wo wir mehr über die Parlamentspraxis und die Parlamentsgeschichte Deutschlands erfuhren. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Maxim-Gorki-Theaters, wo wir uns „Glaube. Liebe. Hoffnung.“ In der Regie von Hakan Savas Mican ansahen.

Tag 5

Während Oberösterreich, Vorarlberg, Wien und Niederösterreich am Freitag schon früh oder vormittags abreisen mussten, hatten die Salzburger einen späten Flug und daher noch Programm.

Hier der Bericht von Ali: Am 30. März 2018 fand an das Museum für Kommunikation der Workshop zum Thema Geschichte der Kommunikation statt. Der erste Teil des Workshops richtete den Blick auf zwei Robotern, die uns begrüßt haben. Dann würde über die aktuelle Bedeutung der indirekten Kommunikation gesprochen und darüber Meinungen getauscht zB. Wie die Machthaber über die Median vor allem über Sozialnetzwerken an die Leute beeinflussen können und wie es vor 50 Jahren war. Die Museum Führerin hat uns gezeigt wie oft per Minuten Weltweit gewittert oder auf Facebook gepostet wird.

Zum Schluss jeder von uns hat ein Thema mit vier Fragen bekommen zB. (wie wurde Computer entwickelt oder Geschichte des Radios und etc..) und wir dürften über das Thema selbstständig untersuchen und die Fragen beantworten, was wir alle sehr Interessant gefunden haben.

Bericht: Erika Sarolli/Oberösterreich

Hier ein paar Eindrücke der Stipis:

Mir hat die Debatte im Europäischen Parlament am besten gefallen. Die Rollenaufteilung war ideal für eine lebhafte Diskussion. – Paola Todorova/Oberösterreich

Die Berlinreise schon für sich war ein Hightlight und wurde durch die spannenden Projekte und Workshops mit coolen Leuten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am besten hat mir die Gedenkstätte der Ermordeten Juden Europas gefallen, weil ich persönlich in mich gegangen bin, viel nachgedacht habe, viel für mich interpretiert habe vom Aufbau und Darstellung des Gedenkmals und ein unbeschreibliches, irgendwie bedrückendes Gefühl bekommen habe je mehr ich über die Bedeutung nachdachte. – Saida Rezai/Wien

Die Berlinreise hat nicht nur mein Wissen und mein Verständnis bezüglich der Geschichte von Deutschland und Österreich erweitert. Sie hat mich den Menschen mit denen ich auf die Reise gehen konnte/ durfte ein Stückchen näher gebracht. Ich bin überaus glücklich daran teilnehmen haben zu dürfen. Danke! – Salma Dawoud/Wien

Berlin ist keine Stadt, sonder eine Lebenseinstellung. – Mohamad Alloush/Wien

Ich fand es super, dass wir in Kleingruppen aufgeteilt wurden, so konnten wir auf alle Fragen besser eingehen und hatten keinen Zeitdruck.  – Ladan Ghezel Ayagh/Oberösterreich

Die START – Familie auf Tour, was gibt es besseres?  – Christian Pantuan/Vorarlberg

Was mir auf der Berlin-Reise am meisten gefallen hat, war auf jeden Fall der Besuch beim kommunistischen Gefängnis Hohenschönhausen und die Führung durch den Zeitzeugen. Dieser Tag war nicht nur geschichtlich informativ, sondern auch berührend auf menschlicher Ebene. Einerseits war es sehr interessant, zu erfahren, wie die Menschen unter den damals herrschenden Bedingungen gelebt haben, im Gegensatz zum Geschichtsunterricht, wo man als Außenstehender nur die Ereignisse und deren Folgen lernt, andererseits haben wir sehr viel über einen vernachlässigten Teil der Geschichte Deutschlands gelernt. Denn sie umfasst vielmehr als Nationalsozialismus und Hitler. – Taha Al Kashmani / Niederösterreich

Mir hat die Reise sehr gut gefallen und habe alle Workshops sehr interessant gefunden. Ich hab daran vieles gelernt, was ich wirklich nicht alles hier schreiben kann. – Ali Hossaini/Salzburg

Weitere Fotos finden Sie hier:

Stipis aus OÖ und Salzburg bereiteten sich gemeinsam auf die Mathe-Matura vor

Die Fortsetzung des Workshops zur Vorbereitung auf die Mathe-Matura fand am Samstag, 24. März in Salzburg statt. In lockerer, aber konzentrierter Atmosphäre wurde fleißig gerechnet. Der Leiter des Workshops, Hr. Mag. Andreas Hirnsperger, bemühte sich, alle Fragen von unseren Stipis zu beantworten. Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten freuten sich besonders, dass auch oberösterreichische Stipis am Seminar teilnahmen.

Stipendiatin Sheba Brennsteiner fühlte sich nach dem Workshop sehr gut auf die Matura vorbereitet: „Ich persönlich habe den Vorbereitungskurs als extrem hilfreich empfunden. Vor allem das offene Lernen, der Austausch mit den anderen und zusätzlich noch die Unterstützung von einem „Experten“ haben mir am meisten gebracht! Ich habe das Gefühl sehr gut vorbereitet zu sein.“

Auch Liza Angelee Arcilla war sehr zufrieden: „Der Matheworkshop war sehr hilfreich für mich. Die Atmosphäre beim Lernen war sehr angenehm, da der Leiter des Workshops sehr freundlich war und sehr auf unseren Fragen eingegangen ist. Für die nächsten Maturanten*innen sehr zu empfehlen!“

Die nächsten Wochen bis zur Matura werden sicher wie im Flug vergehen. Gut vorbereitet werden hoffentlich alle erfolgreich die letzte große Hürde am Ende der Schullaufbahn überwinden.

Spurensuche: Nationalsozialismus in Salzburg

Der Historiker Dr. Alexander Prenninger gestaltete für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten vergangenen Freitag einen interessanten Workshop zum Thema “Nationalsozialismus in Österreich”. Er erläuterte uns die historischen Zusammenhänge, wie es überhaupt zur Machtergreifung der Nationalsozialisten gekommen war. Für die Stipis war das besonders interessant, da vergangene Woche die Gedenkfeiern zum „Anschluss“ Österreichs an Deutschland stattgefunden hatten und sie von Hr. Prenninger die Hintergründe erläutert bekamen.  Ein wichtiger Teil der Bildungsveranstaltung war das Thema Antisemitismus und Judenverfolgung. Die Herrschaft der Nationalsozialisten gipfelte im Vernichtungskrieg und dem Holocaust. Nach dem Ende des Krieges gab es in Österreich lange Zeit keine ehrliche politische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Viele Nazis wurden für ihre Taten nicht zur Verantwortung gezogen.

Nach dem theoretischen Teil machten wir uns auf den Weg durch die Salzburger Altstadt. An vielen Plätzen, Gedenktafeln und zentralen Orten der Stadt klärte uns Herr Dr. Prenninger über die historische Bedeutung auf. So wurde zum Beispiel die Staatsbrücke von Zwangsarbeitern erbaut, allerdings wurde diese Tatsache lange Zeit von der Stadtverwaltung verschwiegen. Der Makartplatz hieß in der Zeit des Nationalsozialismus “Adolf-Hitler-Platz”.  Der NS-Verbrecher Hans Höfle lebte lange Zeit unbehelligt in Salzburg. Er wurde erst in den 1960er Jahren angeklagt und beging im Gefängnis Selbstmord. So wie Hans Höfle sind viele NS Verbrecher nach dem Krieg freigesprochen worden bzw. von der Justiz unbehelligt geblieben.

Eine wichtige Diskussion unter den Stipis drehte sich um die Frage der Verantwortung. Wie hätte ich damals gehandelt? Ist es in Ordnung, mit dem Strom mit zu schwimmen, solange man selber keine Verbrechen begeht? Wir wissen nicht, wie wir damals gehandelt hätten. Aber wir wissen, was damals passiert ist, und wir haben heute die Möglichkeit und die Verantwortung, für Demokratie und Menschenrechte und gegen jede Form von Rassismus, Hetze und Diskriminierung aufzutreten.

Was ist Gebärdensprache?

Vergangenen Dienstag hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg Gelegenheit, dieser Frage nachzugehen. Reinhard Grobbauer ist Leiter des Gehörlosenzentrums in Salzburg und selber gehörlos. In einem spannenden Vortrag erzählte Herr Grobbauer von sich selbst und seinen persönlichen Erfahrungen, wie Gebärdensprache funktioniert und auch wie sich die Situation gehörloser Menschen im Laufe der Geschichte geändert hat. Gebärdendolmetscher Andreas Schodterer vom Gehörlosenverband Salzburg übersetzte für uns.

Zaynab, Ali, Mahdi und Maisam mit Gebärdendolmetscher Andreas Schodterer

 

Im Bundesland Salzburg leben in etwa 600 Menschen, die von Gehörlosigkeit betroffen sind, wobei natürlich wesentlich mehr an Hörbeeinträchtigungen leiden. Gehörlosigkeit wird nur in ganz seltenen Fällen vererbt. In der Antike und im Mittelalter wurden taube Menschen nicht als vollwertig anerkannt, so meinte etwas Aristoteles: “Wer nicht hören und nicht sprechen kann, kann auch nicht denken.” Erst ab dem Ende des Mittelalters entstanden ausgehend von Frankreich Schulen für gehörlose Kinder.

 

 

Reinhard Grobbauer, Leiter des Gehörlosenzentrums Salzburg

Ein großer Rückschritt erfolgte auf einer Konferenz Ende des 19. Jahrhunderts in Mailand, als sich unter Wissenschaftern und Pädagogen die Ansicht durchsetzte, gehörlose Kinder könnten normal sprechen lernen, wenn man die Gebärdensprache in den Schulen verbietet. Als Reaktion darauf entstanden viele Vereine, die die Interessen von gehörlosen Menschen vertraten, so auch in Salzburg. Erst seit 2005 ist die Gebärdensprache in Österreich als Sprache anerkannt.

Unsere Stipis waren sehr interessiert daran zu erfahren, ob Gebärdensprache überall auf der Welt gleich ist. Herr Grobbauer klärte uns darüber auf, dass Gebärdensprache kulturell unterschiedlich ist, so gibt es in Österreich auch regionale Dialekte in der Gebärdensprache. Während es für jemanden mit Lautsprache jedoch fast unmöglich ist, sich über große Kulturgrenzen hinweg zu verständigen (z.B. Österreich – China), ist es für jemanden, der die Gebärdensprache beherrscht, leichter möglich, zumindest ein wenig kommunizieren zu können.

Am Ende des Gesprächs zeigte uns Herr Grobbauer noch das Buchstabier-ABC. Alle lernten ihren Namen zu buchstabieren und auch ein paar einfache Gebärden wie z.B. Guten Morgen und Guten Abend. Die Zeit verging wie im Fluge, gerne hätten wir noch mehr über das Thema erfahren. Ganz herzlich möchten wir uns bei Reinhard Grobbauer und Andreas Schodterer für den interessanten Vortrag und das spannende Gespräch bedanken!

Mathematik-Maturavorbereitung in Salzburg

Der ungarische Mathematiker Paul Erdös meinte: „Man lernt Mathematik nicht, man gewöhnt sich nur daran.” In diesem Sinne hatten fünf StipendiatInnen aus Oberösterreich und Salzburg vergangenen Samstag Gelegenheit, sich etwas mehr an Mathematik zu gewöhnen. Gemeinsam mit Mathematik-Lehrer Mag. Andreas Hirnsperger bereiteten sich unsere StipendiatInnen auf die Zentralmatura vor, die im Mai bzw. Juni auf Sarah, Lirigzona, Sheba, Araz und Pushon wartet.

 

 

 

 

 

 

 

Zuerst gab Mag. Hirnsperger unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten einen kurzen Überblick über den Aufbau der standardisierten Reifeprüfung. Im Zuge dessen wurden auch Internetseiten besprochen, auf denen alle relevanten Informationen, Übungsbeispiele sowie alte Reifeprüfungen samt Lösungen zu finden sind. Den größten Teil des Nachmittags verbrachten unsere Stipis aber natürlich mit Rechnen. Insbesondere Beispiele aus vergangenen Reifeprüfungen würden geübt. Wachstum und Zerfallsprozesse, Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Kostenrechnung und Kurvendiskussionen standen am Programm. Am Abend rauchten allen Stipis und auch dem Mathe-Lehrer der Kopf vom vielen Rechnen, aber alle waren zufrieden, weil viele offene Fragen geklärt werden konnten. Der zweite Teil des Workshops findet am Samstag, 24.3.2018 statt.

Ein Tag im Schnee

„Winter ohne Skifahren? Und auch wenn man schon in Österreich ist? Das geht ja gar nicht.“ Auch heuer profitierten die Oberösterreicher und Salzburger Stipis von dem Ausflug auf der Piste im Feuerkogel zum Schnee und Skifahren.

Ich war natürlich sehr gespannt, da es meine erste Erfahrung mit dem Ski war. Vor Aufregung stand ich schon um 5 Uhr in der Früh auf, zog mich laut Nadja (unsere Landeskoordinatorin) sehr warm an und lief zum Lilo. Im Linz HBF wartete ich auf die anderen. Bis zum letzten Moment vor dem Einstieg in Zug nach Ebensee HBF rief ich Ivy an, sie hob aber nicht auf. Ich war sehr traurig gewesen, weil sie nicht mitgekommen ist.

Mubarik und Elias mit Nobody

Im Zug war Paola die ganze Zeit aufgeregt, da sie umsonst nach Linz gefahren ist, ohne zu wissen, dass der Zug eh über Lambach-Markt (wo sie wohnt) fährt. In der Zwischenzeit, erschufen Mobarik und Elias Nobody, wer sofort zu einer Facebook-Quizfrage seitens Katrin geworden war. Genau im Attnang-Puchheim stieg Ivy ein und überraschte uns mit ihrer Präsenz. Erst dann erfuhr ich, ich habe die falsche Nummer von Ivy erwischt und habe theoretisch Nobody angerufen.

Im Ebensee trafen wir die Salzburger im Bus. Wir kamen ans Ziel—Feuerkogel—nach 2 und halb Stunden an. Wie üblich zogen wir uns im Bus und wurden zu zwei Gruppen geteilt. Anfänger und Fortgeschrittene. Nachdem wir die Liftkarten bekamen, fuhren wir mit der Gondelbahn auf den Berg. Wir borgten die Ausrüstung aus. Die Anfänger wie ich bekamen einen Kursleiter und die Fortgeschrittene sind mit Anna (neue Assistentin von Nadja) ehest weggefahren.

„Oje, die Skischuhe waren sehr schwer!“ Nach 2 Stunden Auseinandersetzung mit den
schweren Skischuhen, was für das erste Mal gewisse Maße anstrengend ist, konnten wir mit denen unglaublich gut umgehen. Sie waren aber echt unangenehm. „Jodido pero contenta!“

Nach dem Mittagessen, lernten wir Kurven zu machen. Das schufen wir trotz ihrer Anstrengung auch sehr gut. Wir sind sehr viel umgefallen, aber einen großen Dank an Roni, der hat uns alle beim Aufstehen sehr geholfen.

Wir genossen unseren Tag im Schnee. Es hat uns sehr Spaß gemacht. Ohne Verletzungen und Unfälle. Für das wurden wir beim Heimfahrt von Katrin sehr gelobt.

Ich habe noch immer einige Blasen auf meinen Beinen, aber dafür habe ich was Wichtiges gelernt. „Ich kann sogar mit dem Lift auch fahren. haha!“

Beweisfoto: Ich am Lift!

Mahdi in Action

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tag bleibt in Erinnerung. Dank an allen die uns unterstützen, damit wir im Leben was lernen und weiterkommen. (Bericht von Bahara Muradi)

 

Semesterstart mit dem Bildungsseminar

START-Österreich Bildungsseminar

Wie jedes Jahr starten die START-Stipis mit dem Bildungsseminar in Wels in das Sommersemester. Auch wenn diesmal von Sommer wenig zu sehen war….

Folgende Workshops wurden angeboten:

  • Einführung in das wissenschaftliches Arbeiten (jeweils für VWA und Projektarbeit)
  • Gruppe & Konflikt
  • Gruppenmoderation
  • Lerntraining
  • Peermediation
  • Sprechtechnik

Nach den Seminaren gab es ein buntes Abendprogramm am Freitag und Samstag, das von den Stipendiat_innensprecher_innen organisiert wurde:
Am Freitag Abend wurden  – nach einer kleinen Tanzaufwärmrunde – die diesjährigen Maturant_innen gebührend verabschiedet. (Sie sind zwar noch bis Ende Juni im Programm, aber es war ihr letztes gemeinsames Bildungsseminar…) Mithilfe von lustigen Quizfragen, Fotoshows und Beiträgen wurde die gemeinsame Zeit gefeiert und ein würdiger (und emotionaler!) Rahmen für die Verabschiedung geboten.

Mein zweites und zugleich letztes Bildungsseminar hat nun sein Ende gefunden. Bald werde ich meine letzten Start-Workshops alle besucht haben und die Matura antreten, um mir dann meinen lang ersehnten Wunsch, ein Studium zu beginnen, zu erfüllen. Die Zeit bei Start war sehr wertvoll für mich, ich habe viel dazugelernt und viele neue Freunde getroffen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Für die Zukunft wünsche ich mir neue Herausforderungen im Studium und eine schöne Zeit mit meinen Freunden. (Erika)

Mein letztes Bildungsseminar war für mich symbolisch gesehen das Ende eines Kapitels, aber noch lange nicht das eines Buches. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es für die erhaltenen, neuen und bald maturierenden START Generationen zukünftig weitergehen wird und wünsche ihnen alles Gute und viel Kraft. Es war mir eine Ehre und ich werde gerne wiederkommen! (Soritta)

Darüber hinaus wurden noch diverse Awards an Stipendiat_innen und Landeskoordinatorinnen vergeben.

Am Samstag wurden auch die neuen Stipisprecher_innen in den Bundesländern gewählt. Vielen Dank an das alte Sprecher_innen-Team und alles Gute den neuen Sprecher_innen!

Im Anschluss fand die schon traditionelle Bundesländerchallange statt, wo eine Vielzahl von Aufgaben gemeinsam bewältig werden musste: Gewonnen hat diesmal START-Wien!

Danke an das engagierte Team der Sprecher_innen für die Organisation der beiden Abende! Ebenfalls Dank an alle Trainer_innen für ihr Engagement und die Stipendiat_innen fürs konzentrierte Arbeiten!

START-Wien Ball 2018 – ein Bericht

Bereits zum 6.Mal fand am 17.2.2018  der schon traditionelle START-Wien Ball im Casino Baumgarten statt. Ziel des Balls ist es Jugendlichen des START-Programms die Möglichkeit zu geben einen echten Wiener Ball zu erleben und mitzugestalten.

Das Eröffnungskomitee setze sich heuer aus Jugendlichen von START-Wien, START-Niederösterreich, START-Oberösterreich, START-Salzburg, den START-Alumni und Konnex, Konnex-Alumni, MIA und dem Verein Igasus zusammen. Ingesamt bestand das Eröffnungskomitee aus über 80 Jugendlichen! Alle besuchten davor eine Tanzkurs um die traditionelle Fledermausquadrille von Johann Strauss einzustudieren und den Wiener Walzer zu erlernen.

Nach der Eröffnung um 19.30 wurde fleissig getanzt – die 250 Gäste sorgten dieses Jahr dafür dass die Tanzfläche nie leer war!

Gegen 22.00 gab es eine Polkatanzstunde mit START-Oberösterreich, dawischen wurde das Buffet gesturmt, Tombolalose konnte gekauft , und lustige Erinnerungsfotos bei unserem Fotostand gemacht werden.

Die Hauptpreise der Tombola wurden auf der Bühne live verlost – Vielen Dank an unsere Sponsoren: L`Oreal, Raiffeisen Niederösterreich-Wien, Nespresso, Jeunesse, Spürsinn Werbgeschenke, Antiquariat Wien und Wiener Börse.

Um 23.30 fand dann die (verfrühte) Mitternachtsquadrille statt, wo fast alle Gäste mitmachten, und es sogar schafften die 6.Tour mit 2 facher Geschwindigkeit unbeschadet zu Ende zu tanzen.

Im Anschluss wurdee der für unsere Jugendliche sehnlichst erwartete Teil des Abends mit einer Einlage von START-Vorarlberg eröffnet: Die START-Disko!

Vielen Dank an das engagierte Ballkomittee, die diesen Abend  – unter dem Motte einer Wiener Redoute (Maskenball) gestaltet haben.

Hier einige Eindrücke unserer Jugendlichen:

“Es hat mir so viel Spaß gemacht dass ich das nochmal machen will. Und Ich habe auch so viel getanzt, dass ich immer noch Fußschmerzen habe. Was besonders für mich gut war, ist dass ich viele neue Freunde kennengelernt habe und mit denen viel Spaß hatte . Außerdem kann ich jetzt Walzer gut tanzen. Es war einfach gesagt Toll. Vielen vielen vielen Danke für euch dass ihr das für uns organisiert habt.”  – Hasan

Es war mein erstes Mal im Ball, Also es war für mich neu, besonders beim Tanzen hat mir sehr gut gefallen,es war sehr sehr spannend sehr schön, unterhaltsam, vergnüglich, und genussreich.
Ich danke START, dass sie mich eingeladen haben, dass ich teilnehen durfte!! – Esmat

“Der Ball war eine der leiwandsten START-Veranstaltungen. Es hat mich auch sehr gefreut mit den anderen START-Stipendiaten aus allen Bundesländern zu eröffnen bzw. sie vor langer Zeit zu treffen. Einen tollen Abend haben wir gehabt und viele Leute hat man auch kennengelernt. Bin schon gespannt fürn nächsten Ball (2019) 😉 – Adham

Hier finden Sie die Fotos von der Fotobox

  

Fotoalbum (Fotos Louai Abdul Fattah)

Fotoalbum START: