„Ich konnte meine Fähigkeiten beim Schreiben vertiefen“

Der zweite Teil des Textsortenkurses zum Thema „Erörterung“ bei START-Salzburg musste online stattfinden. Unsere Deutschlehrerin Valentina D’Uva hatte viele hilfreiche Tipps für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sie ihre Ausdrucksweise verbessern können. Auch wenn es nicht dasselbe ist, als sich real zu treffen – in dieser Zeit sind Online-Kurse dennoch eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden und mit den anderen Stipis in Kontakt zu bleiben.

Der Online-Unterricht mit Valentina war sehr hilfreich. Ich konnte jetzt meine Fähigkeiten beim Schreiben von Erörterungen noch mehr vertiefen.

Rohullah

In dem heutigen Onlineworkshop mit der lieben Valentina haben wir gelernt, wie man richtig eine Erörterung schreibt. Dazu haben wir viele neue Formulierungen gelernt und hilfreiche Tipps bekommen, auf die ich in Zukunft sehr achten werde.

Mihi

Es ist das erste Mal, dass ich Online-Unterricht mit anderen Stipendiaten habe. Wir haben uns mit der Textsorte “Erörterung” beschäftigt und konnte vieles noch vertiefen.

Rokesstan

Der heutige Online-Unterricht ist sehr gut gelungen, da man für das Schreiben von Erörterungen verschiedene neue Formulierungen üben konnte und ich mein Wissen in der deutschen Sprache vertiefen konnte. Danke an die Lehrerin für den Unterricht und an die anderen Stipendiaten für das Teilnehmen.

Maisam

“Jede Stimme sollte gehört werden!”

Am 6. November 2020 hatten wir einen Online Englisch-Workshop mit der lieben Melissa zum Thema US-Elections. Wir sind dazu gemeinsam den langen Weg der Präsidentenwahlen der USA durchgegangen und haben viele neue informative Sachen gelernt. Warum das Auswählen der Wahlmänner so lange dieses Mal gedauert hat. Warum Trump Präsident wurde, wenn Hillary Clinton doch mehr Stimmen hatte und vieles mehr. Nach so einem interessanten Workshop habe ich auch eingesehen wie wichtig das Wählen für seine Umgebung bzw. seinen Wohnort ist und dass auf jede Stimme gehört werden sollte und nicht nur von der Hälfte der Bevölkerung.

START-Stipendiatin Mihi

Der heutige Workshop fand mit Melissa und den anderen Stipis unter den neuen Corona-Mahnahmen wieder online statt. Im Workshop haben wir über das Wahlsystem in den USA gelernt und wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Die anderen Themen, auf die wir näher eingegangen sind waren: The two-party-system (Democrats vs. Republicans), how to become the president of the United States, the Presidential elections, electoral college of the US und noch viele weitere interessante Themen. Ich habe den Workshop sehr interessant und informativ gefunden.

START-Stipendiatin Rasia

„Spannend, hilfreich, sinnvoll“ – Textsorten Workshop bei START-Salzburg

Insbesondere wenn der Unterricht nur mehr eingeschränkt stattfinden kann, sind Unterstützungsmaßnahmen, vor allem in den Hauptfächern, notwendig. So geschehen am Freitag bei START-Salzburg, wo Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten verschiedene Textsorten übte. In konzentrierter Atmosphäre wurde an Kommentar und Meinungsrede gearbeitet.

Heute haben wir die Corona-Maßnahmen allgemein besprochen und darüber eine schriftliche Meinung geschrieben. Ich habe auch heute eine neue Textsorte gelernt, nämlich den Kommentar. Es ist immer sehr hilfreich, wenn ich mit Valentina und den anderen etwas Neues lerne.

Rokesstan

Heute haben wir einen Deutschkurs mit Valentina gehabt. Der war spannend, hilfreich und sehr sinnvoll. Wir haben einen Text über die aktuelle Lage bzw. die neuen Regelungen, um die Corona-Pandemie aufzulösen, geschrieben. Dann haben wir gelernt, wie man einen Kommentar schreibt.

Rusul

Ich habe heute zwei Texte geschrieben. Ein Text war zum Thema Corona. Der andere Text war zum Thema Gewalt in der Schule. Der Kurs hat mir gut gefallen, weil ich viele neue Wörter gelernt habe.

Kher Mohammad

“Der Deutschkurs ist immer spannend”

Bei START-Salzburg  finden regelmäßig Deutschkurse mit Valentina D’Uva statt. Am Samstag 24.10. trafen sich sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten, um sich speziell mit Grundlagen der Grammatik zu beschäftigen.

Wir haben heute viel über Nebensatzstrukturen gelernt. Es hat mir sehr geholfen und jetzt verstehe ich besser, wie man einen Text mit Nebensatzstrukturen bildet. Wir haben auch die Groß- und Kleinschreibung geübt. Wir hatten in dem Kurs viel Spaß und ich wollte mich bei START für den Kurs bedanken.

Ashraf

Wir haben heute die Groß- und Kleinschreibung gelernt und vor allem Nebensatzstrukturen geübt. Ich bin begeistert hier zu sein.

Fadumo

Ich habe heute die Nebensätze gelernt, die mit weil, dass, wenn, damit, sodass und deshalb eingeleitet werden. Ich habe die Groß- und Kleinschreibung gelernt.

Kher Mohammad

Heute haben wir in dem Deutschkurs gelernt, wie man richtig lange Sätze schreiben kann. Wir haben auch ein paar Übungen zur Groß- und Kleinschreibung gemacht. Außerdem haben wie auch gelernt, wie man die Wörter „wenn, wann und als“ richtig einsetzt.

Qodratullah

Der Deutschkurs ist immer spannend. Ich profitiere immer davon und es hilft mir sehr, mich immer wieder zu verbessern. Ich habe im Deutschkurs die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt und die Übungen haben auch gemeinsam korrigiert. Es macht Spaß mit den anderen, was Neues zu lernen.

Rokesstan

Heute haben wir den in dem Kurs Grammatik vor allem die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt. Das habe ich persönlich als sehr nötig bzw. hilfreich empfunden.

Rusul

Englisch-Lerngruppe bei START-Salzburg

Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in der Englisch-Lerngruppe mit Melissa Zgouridi an ihrem schriftlichen Ausdruck gearbeitet und Grammatik-Themen wiederholt. Die Jugendlichen können Melissa vorab oder im Kurs mitteilen, an welchen Themen sie gerne arbeiten möchten. Diese werden dann ausführlich erklärt und durch gemeinsame Übungen vertieft. Aber auch wenn Grammatikregeln nicht unbedingt lustig sind – mit Melissa und den anderen Stipis macht das Lernen trotzdem Spaß.

On Friday October 27th we had a superb workshop with Melissa. Grammar specially passice voices and language expression were our main topics. In conclusion we talked about the current situation in the USA and expressed our opinion about the presidential election. Melissa gave us some inputs about American history and why it’s so important for the American election. On November 6th we will continue our discussion about the presidential election in the USA. I’m looking forward to this interesting discussion.

Ali, START-Salzburg

Mathe-Workshops bei START-Salzburg

Die regelmäßige Mathe-Nachhilfe bei START-Salzburg ist am Freitag, 16.10. in das Wintersemester gestartet. Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in bewährter Weise bei ihren Hausübungen und Schularbeiten-Themen. Immer wieder springen auch die Stipis selber ein, um einem Kollegen oder einer Kollegin ein schwieriges Thema in ihrer Muttersprache zu erklären. Gerade im Fach Mathematik ist es besonders schwierig, qualifizierte Nachhilfelehrer*innen zu finden. Daher ist der Mathe-Lernnachmittag für unsere Jugendlichen ein wichtiges regelmäßiges Angebot, um gemeinsam an herausfordernden Matheaufgaben zu arbeiten. Der Workshop wird wieder ca. einmal monatlich stattfinden, die nächsten Termine sind am 20. November und am 11. Dezember geplant.

Im Takt bleiben!

Konzentration fördern mit Rhythmus- und Perkussionübungen war das Thema des Workshops am Samstag 10.10.2020 gemeinsam mit Musikpädagogin Johanna Buchmayer in Salzburg.

Viele Prüfungen, Schularbeiten und Referate stehen bei den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten gerade im Herbst auf dem Plan. Da ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Konzentrations- und Merkfähigkeit gefragt! Mit Rhythmusübungen und Bodyperkussion das Aufeinander-Hören, im Takt bleiben und die Konzentrationsfähigkeit stärken, war das Ziel des Workshops. Klatschend, trommelnd und mit Bechern klappernd wurden in kurzer Zeit schon beachtliche Abfolgen einstudiert.

Die Urkunde macht es offiziell!

Begrüßung der neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten durch Landesrätin Andrea Klambauer in Salzburg – 09.10.202

„Das START-Stipendium ermutigt die Jugendlichen, ihre Potenziale zu entfalten. Sie bekommen Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln und ihren Weg zu gehen. Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben!“ weiß Landesrätin Klambauer. Sie hieß insgesamt zwölf ambitionierte junge Menschen im START-Stipendienprogramm in Salzburg willkommen. Die frisch gebackenen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besuchen unterschiedliche Schulen im Bundesland oder machen Lehre mit Matura. Ihre Wurzeln reichen in acht verschiedene Länder. Eines haben sie aber gemeinsam: Freude am Lernen und das Ziel alles für einen guten Bildungsabschluss zu tun.

Eine von den Newcomern bei START-Salzburg ist Maryam, sie besucht das Abendgymnasium und erzählt: „Meine Freundin Omaima hat mir von START erzählt und mir letztes Jahr schon empfohlen, mich für dieses Stipendium zu bewerben. Ich war gleich sehr interessiert, denn ich hatte viele Fragen zum Thema Schule und wusste zu dieser Zeit auch nicht, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat.“

Seit mehr als 10 Jahren fördert das Land Salzburg nun schon das Stipendienprogramm START, um Jugendliche mit Migrationsbiographie im Bundesland dabei zu unterstützen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss zu erlangen. Weiterbildungsangebote für den Schulalltag, aber auch Beratung in Schulfragen gehören genauso zum Angebot von START wie die finanzielle Unterstützung um den Schulalltag zu meistern. START ermutigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms auch zu einer aktiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben.

„Das START-Stipendium macht genau das, was ich für mich als ein Traumziel halte und das liebe ich an diesem Stipendium. Es ist nicht nur ein Stipendium, welches den Stipendiaten finanzielle Unterstützung gibt. Es handelt sich um viele mehr. Die Stipendiaten lernen was für ihr Leben. Dinge, die man nicht verlieren kann. Die Treffen mit den anderen Stipendiaten haben mich immer motiviert, weiter an meinem Ziel zu arbeiten. Dafür danke ich allen die das Programm ermöglichen.“ berichtet Absolvent Maisam von seiner zeit bei START. Nach drei Jahren im Stipendienprogramm geht es für ihn jetzt auf dem direkten Weg zum Abschluss der Fachschule an der HTL Hallein.  

Unternehmensbesuch bei Constantia Flexibles – mal anders

Constantia Flexibles ist der größte österreichweite Sponsor von START und unterstützt dieses Schuljahr insgesamt 23 Jugendliche. Normalerweise besuchen die Stipendiat*innen ihre Förderer persönlich oder lernen diese bei ihrer Aufnahmezeremonie kennen. Da dies aktuell nicht möglich ist ,wurde ein Onlinemeeting in Zoom organisiert, das am 5.10 stattfand. Von Seiten Constantia waren Mag. Tanja Dreilich (CFO) und Mag. Thomas Schulz (VP Brand Management Group) bei dem Meeting dabei und haben sich Zeit für die START-Stipendiat*innen genommen.

Nach einer Vorstellungsrunde, wurde das Unternehmen vorgestellt und auf aktuelle Entwicklungen und Fragen eingegangen: Constantia Flexibles ist der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen. Unter dem Leitprinzip ‚People, Passion, Packaging‘ stellen die rund 8.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeschneiderte Verpackungslösungen an 39 Standorten in 16 Ländern her. START hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit die beiden Stammproduktionswerke (Teich, Patz) in Niederösterreich zu besuchen und zu besichtigen.

Besonders intersessiert waren die Stipendiat*innen aus Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Vorarlberg an den Maßnahmen, die Constantia im Bereich Umweltschutz und Arbeitschutz – vor allen in den Werken in anderen Ländern ausserhalb der EU umsetzt. Hier wurde uns versichert dass in allen Werken die gleichen Sicherheit- und Hygienestandards gelten, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten bzw. sogar überschritten werden.

Constantia Flexibles selbst hat sich zum Ziel gesetzt die 100%ige Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungslösungen bis 2025 zu gewährleisten. Diese Maßnahmen machen aber nur dann Sinn, wenn wir als Konsumenten auch die Verpackungen richtig recyclen und in die jeweils passenden Tonnen/Säcke werfen.

Auch die aktuellen Einschränkungen durch Corona waren ein Thema: so erfuhren wir, dass nachdem Constantia Flexibles Verpackungen für Lebensmitteln und Medikamente herstellt, das Unternehmen im Lockdown als systemrelevantes oder essentielles Industrieunternehmen definiertwurde. In den Werken wurde durchgängig produziert, während die Büromitarbeiter*innen überwiegend von daheim arbeiten konnten und können.

Wir bedanken uns für das wertschätzende Meeting und hoffen dass wir uns bald wieder “In Echt” sehen können!



Raise your Voice!

… war das Motto für den Englisch-Sprachkurs bei START-Salzburg. Es gibt momentan sehr viele brandaktuelle Entwicklungen, die diskutiert werden müssen: Black Lives Matter, Demokratiebewegungen in verschiedenen Ländern, Klimaproteste, etc. In diesem spannenden Kurs konnten die Stipis einerseits ihr Hintergrundwissen und ihren Wortschatz zu politischen Themen erweitern, andererseits hatten sie Gelegenheit, dabei ihre Ausdrucksmöglichkeiten in der englischen Sprache zu verbessern. Herzlichen Dank an unsere Trainerin Melissa Zgouridi für diesen interessanten Workshop!

The Course was very helpfull and interesting. We had discussions about human rights and demonstrations. For me personally, it was a good opportunity to improve my speaking skills. We had a presentation too and that was a good practice for my Matura exam.

START-Stipendiat Mo

„Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

START-Stipendiatin Mihi berichtet vom Kurs „Richtig Bewerben“: Heute, am 26. September 2020, hatten wir einen Deutsch Kurs mit der lieben Valentina. Sie hat uns heute gezeigt und erklärt wie wir eine richtige Bewerbung schreiben können. Dafür haben wir alle selbstständig mit Hilfe von Valentinas Vorlagen ein Motivationsschreiben geschrieben und zum Schluss noch einen Lebenslauf. Mir persönlich hat es sehr geholfen. Ich konnte nämlich dank der Vorlagen einen roten Faden finden und die Aufgaben leichter und besser erledigen. Es ist sehr wichtig, dass man sich für eine Stelle viel Mühe gibt, um die auch zu bekommen. Das hat uns meiner Meinung nach Valentina heute uns gezeigt.

Ich freue mich sehr, dass ich heute hier war. Die Vorlage, die uns Valentina gegeben hat, fand ich sehr hilfreich. Ich fühle mich nun viel sicherer.

Fadumo

Heute habe ich etwas Neues gelernt. Ich habe vorher Motivationsschreiben geschrieben, aber sie waren nicht ganz gut. Heute habe ich die Chance gehabt, meine Bewerbungsunterlagen zu verbessern.

Maryam

Heute haben wir gelernt, wie man eine perfekte Bewerbung schreiben kann & was man unbedingt beim Bewerbungsschreiben beachten soll. Ich habe heute auch einen neuen Lehrberuf, welche mir wirklich gefällt (E-Commerce-Kauffrau), kennengelernt.

Rouna

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz “aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….” – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare “Rhetorik & Präsentation”, “Lerntraining” und “Selbstsicher Deutsch sprechen” statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar “Rhetorik” mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare “Rhetorik & Präsentation” mit Michael Traindt und Marina Ofner, “Gegen Diskriminierung & Rassismus” mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie “Zeit-Balance” mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

Laptopübergabe bei START-Salzburg

Laptop und Druckerausstattung erhielten die neuen START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten pünktlich zum Schulanfang 2020. Wie unverzichtbar die Geräte für Schülerinnen und Schüler geworden sind, wurde nicht erst während des Lock Downs klar. Die modernen Geräte sind Teil der Förderung im Rahmen des START-Stipendienprogrammes und sollen den Jugendlichen nicht nur einen guten Start ins Schuljahr ermöglichen, sondern auch die Voraussetzung für zeitgemäßes Lernen und Arbeiten schaffen.

Mähen, Laub rechen, sauber machen, wieder in Stand setzen…

Gamshid ist Teil des START-Salzburg Freundeskreises und hat sich in den Sommerferien in der Stadt Salzburg engagiert. Über seine Tätigkeiten als freiwilliger Helfer berichtet er:

“Ich habe von von Montag bis Donnerstag von 7 -12 Uhr gearbeitet. Meine freiwillige Tätigkeit dauerte insgesamt sechs Wochen. Ich habe in den mehreren Kindergärten gearbeitet zb: in Lehen und Maxglan. Aber ich war nicht alleine, sondern wir haben zu zweit gearbeitet, wir dem Herrn Hausmeistern von den Kindergärten geholfen, weil sie es nicht alleine schaffen können, die Arbeit ist einfach zu viel.

Die erste Woche war sehr lustig, weil die Kinder waren auch da. Sie sind öfter zu uns gekommen und haben gefragt, ob sie uns helfen dürfen. Ich habe ja gesagt, aber sie fanden es lustig und haben unsere Arbeit noch viel mehr gemacht haben 😉 beim Blätter sammeln. Aber die Arbeit mit den Kindern macht mir recht Spaß. Ich mache es gerne.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren sehr nett, sie fragten immer, ob wir was zum Essen und trinken möchten. Wir bekommen manchmal sowohl Frühstück als auch Mittagessen. Unsere Aufgaben waren: mähen, schneiden, Boden abwaschen mit Wasserdruck, Blätter einsammeln und zusammenkehren. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit.”

Mein Praktikum bei Sigmatek in Salzburg

Es war schon immer mein Traum bei so einer innovativen und weltbekannten Firma, wie Sigmatek zu arbeiten. Im Rahmen der 10. Jubiläumfeier vom START-Stipendienprogramm in Salzburg habe ich Frau Mag. Marianne Kusejko, Geschäftsführerin von Sigmatek und Vizepräsidentin der Industriellen Vereinigung (IV) Salzburg kennen gelernt. Da die IV Salzburg mein START-Stipendium fördert, habe ich Frau Mag. Kusejko gefragt, ob ich bei einem der IV-Mitgliedsbetriebe ein Praktikum machen könnte. Darauf hat sie mir vorgeschlagen, dass ich es bei Sigmatek versuchen könnte und eine Bewerbung schicken soll. Nach einigen Wochen habe ich eine Zusage bekommen und durfte im August 2020 in der „Drive Abteilung“ bei Sigmatek beginnen.

Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich auf den ersten Arbeitstag sehr gefreut. Am ersten Tag wurde ich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr freundlich empfangen: Mir wurde mein Arbeitsplatz gezeigt und auch die Firma Sigmatek vorgestellt. Sigmatek ist eine weltbekannte Automation Firma. Dort werden verschiedene Hardware (Drives) entwickelt und gebaut, weiters verbessert Sigmatek die Software, die für die Steuerung von diversen Maschinen benötigt werden. Ich durfte teil des Entwicklungsteams sein. Ich habe verschiedene Aufgaben gehabt: Zuerst erhielt ich eine Schulung in Lasal Clas2, danach durfte ich eine Applikation für den Testaufbau fertig programmieren. Das war am Anfang ein bisschen schwer, weil es das erstes Mal war, dass ich ein halbfertiges Programm weiter programmieren musste. Aber nach der Zeit und mit Hilfe meines Betreuers Herrn Pimminger Mattias, habe ich es geschafft die Applikation fertig zu programmieren. Danach durften wir den physikalischen Aufbau des Testaufbaus konstruieren und zusammenbauen. Neben meiner Hauptaufgabe, am Testaufbau weiter zu arbeiten, habe ich auch manchmal andere Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel verschiedene Drives up zu daten und dann einen Saftytest durchzuführen.

Zum Schluss will ich mich bei Frau Mag. Kusejko und dem Team der Drive Abteilung herzlich bedanken. Es war ein spannendes Praktikum und eine großartige Möglichkeit dazu zu lernen. Danke, dass sie mir das alles ermöglicht haben und dass ich Teil dieses großartige Team sein durfte. Ich habe von meinem Praktikum sehr viele Erfahrungen mitgenommen und freue mich darauf, durch diese Erfahrungen meine Zukunft besser planen zu können.

Ein Bericht von START-Salzburg Stipendiat Qodratullah

Teambuilding im Grünen

Sich trotz Abstandsregeln wieder näher kommen und als Gruppe neu zusammenwachsen, war das Ziel der ersten gemeinsamen START-Aktion nach der Sommerpause. Mit vollem Elan waren die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Tag bei der Sache. Die Neuzugänge wurden herzlich begrüßt. Gemeinsam hatten die Gruppe im idyllischen Schloßpark Aigen die ideale Umgebung, um wieder neu zusammenzuwachsen und gestärkt in das neue Schuljahr zu gehen.

Stipendiat*innensprecher Rohullah berichtet über den Tag:

Am Samstag, den 05.09.2020 waren die Salzburger Stipis gemeinsam mit ihren Landeskoordinatorinnen in Aigen. Der Tag begann um 9:30 Uhr am Aigener Bahnhof. Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer*innen bzw. Stipis gingen wir Richtung Schlosspark Aigen. Aber wir Stipis und Lks waren nicht alleine da, Harald Hofer vom Alpenverein mit seinem Team begleitete uns. Ich als Stipisprecher sah gleich, wie neugierig und begeistert die neue Stipis waren. Wir begannen gleich mit einem Spiel, damit wir unsere Namen kennenlernten konnten. Nach diesem Spiel folgte andere Spiele, die zum größten Teil interessant und lustig waren und die wir als eine Gruppe gemeinsam spielen sollten. Die Zusammenarbeit bzw. der Zusammenhalt zwischen den neuen und alten Stipis funktionierte gleich sehr gut, dass man fast keinen Unterschied zwischen neuen und alten Stipis merken konnte. Nach einem erfolgreichen Ergebnis hatten wir ein gemeinsames Mittagessen beim Gasthaus Pliemgut in Aigen. Das Essen und die Stimmung im Gasthaus waren so gut, dass wir gar nicht gehen wollten. Aber das Wetter war sehr schön und so verbrachten wir auch den Nachmittag in der Natur. Wir wanderten in den grünen Wald und spielten das letzte Spiel in unserem Tagesablauf. In diesem Spiel ging es um das Vertrauen. Jede/-r musste mit geschlossenen Augen mit ihrer/seiner Begleitperson in den Wald gehen und an das Ziel kommen. Auch da funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut, weil die Stipis einander vertrauen könnten. Der Tag endete schließlich mit einem “Dankeschön” an das Alpenverein-Team und mit einem gemeinsamen (wunderschönen) Foto.

START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Teambuildingtag:

Fadumo: “Es war eine Freude bei dem tag dabei zu sein. Die Stipis waren offen und freundlich. Die Aktivitäten, die wir gemacht haben, waren aufregend und ich habe viel Spaß gehabt.”

Ashraf: “Es hat mich sehr gefreut. Ich hätte viel spaß. Ich hab gedacht ich kenne niemanden aus der Gruppe und dann waren da plötzlich vier Stipis, die ich schon von früher kannte. Das hat mir auch viel geholfen, dass ich schnell die andere kennen lerne. Neue Leute kennen zu lernen hat mich sehr gefreut und auch die schönen und gute Ziele des Tages haben mir Spass gemacht.”

Plabon: “Es hat mich sehr gefreut, dass ich neue Menschen und Kulturen kennenlernen durfte. Am Anfang war es sehr holprig, weil die meisten schüchtern waren und keiner eine Konversation anfangen wollte. Doch das hat sich alles relativ schnell durch die ganzen Spiele gelöst. Durch diese Teambuilding Spiele, wo sehr viel Kooperation des Teames erfordert wird, begann jeder zu reden und zu kommunizieren. Jeder hat mit jedem geredet damit das Spiel in bester Weise gemeistert werden kann. Es hat mich gewundert wie schnell und leicht man sich untereinander verstanden hat obwohl man die unterschiedlichsten Hintergründe / Charakter hat. Für mich war der Teambuilding Tag ein sehr schönes Erlebnis um die engagierten Stipis kennenzulernen. Wenn ich die Wahl hätte diesen Tag zu wiederholen dann würde ich dies zu 101% machen.”

Textsorten-Workshop bei START-Salzburg

Besonders nach den langen Sommerferien ist man oft etwas aus der Übung mit dem Verfassen von Texten. Aus diesem Grund trafen sich an drei aufeinander folgenden Tagen einige Salzburger Stipendiat*innen, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Valentina D’Uva Textsorten zu üben. Am ersten Tag wurde das „Corona-Schuljahr“ schriftlich reflektiert, außerdem wurde die Textsorte „Kommentar“ durchgenommen. An den weiteren Tagen wurden noch „Erörterung“ und „Zusammenfassung“ behandelt. Die Stipendiat*innen kamen fleißig zum Schreiben und zahlreiche Übungsbeispiele ermöglichten eine Vertiefung des Gelernten. Einem erfolgreichen Start ins neue Schuljahr steht damit nichts mehr im Wege.

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe gelernt, wie man eine Erörterung, eine Zusammenfassung und einen Kommentar schreibt. Ich habe noch viele Tipps bekommen, die mir beim Schreiben helfen. Der Kurs hat viel Spaß gemacht. Ich finde es super gut, wenn wir wieder zusammen lernen.

Gamshid

Ich habe den Deutschkurs sehr hilfreich gefunden. Das war eine Chance für uns, dass wir uns für die Schule vorbereiten können. Wir haben zwei Textarten, die auch zur Matura kommen können, geübt (Kommentar und Erörterung) und Valentina hat alles wie immer sehr gut erklärt.

Hana

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe verschiedene Textsorten gelernt und geschrieben. Mir wurden viele Tipps gegeben, die mir beim Texte schreiben helfen. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe von dem Kurs sehr profitiert.

Rokesstan

Rodeln macht auch im Sommer Spaß!

START-Salzburg Jahrestreffen am Dürrnberg bei Hallein – 19.07.2020

Der erfolgreiche Schulabschluss und die guten Zeugnisnoten werden bei START-Salzburg immer zu Beginn der Sommerferien gefeiert – das hat Tradition! Dieses Jahr fand das sonst mehrtägige Jahrestreffen CoVid bedingt in Form eines Ausfluges statt. Die Wahl für den gemeinsamen Erlebnistages fiel auf den Dürrnberg bei Hallein. Er bietet nach einer überschaubaren Wanderung zum Zinkenkogeln einen fantastischen Ausblick auf Hallein und die Stadt Salzburg. Der Höhepunkt aber ist die Sommerrodelbahn mit der die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten anschließend wieder talwärts sausten. Nicht fehlen durften ein gemeinsames Essen und ein großes Eis als krönender Abschluss des gemeinsamen Tages.


Das berichten die START-Stipendiat*innen:
Rasia:
„Nach langer Zeit sich wieder zu treffen, hat uns allen gut getan. Vor allem, dass wir alle so sportlich dabei waren! Der heutige Ausflug war einer der schönsten Ausflüge, die ich je beim Start erlebt habe. Denn für ein gutes Zusammensein hat alles mitgespielt: Das Wetter, die gute Laune der StipendiatInnen, gemeinsame Bergwanderung und natürlich – der beste Teil des Ausflugs – Sommerrodelbahnfahren! Es hat nicht nur mir, sondern allen Stipis riesig großen Spaß gemacht, als wir den 1,2 km zu Fuß gegangenen Weg mit dem Sommerrodel runtergefahren sind. Es war eine neue Erfahrung für uns alle!!!“

Qodratullah: „Letzte Sonntag haben wir unsere Jahrestreffen gehabt. Wir waren wandern am Dürrnberg Hallein. Obwohl das Wandern für manche von uns sehr schwer war, haben es zum Schluss alle es geschafft oben bei der am Sommerrodelbahn an zu kommen. Mir persönlich hat das Sommerrodeln sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich auch gerne wandern gehe. Die, die noch nie Sommerrodeln waren sollen das ausprobieren. Ihr werdet sicher daran Spaß haben, außer ihr seid sehr ängstlich.“

Sahar: „Am 19 Juli 2020 waren wir alle gemeinsam wandern in Hallein. Es war beim Wandern ein bisschen anstrengend, aber hat auch sehr Spaß gemacht. Danach sind wir entweder mit dem Sommerrodelbahn oder Lift nach unten gefahren. Dann haben wir was gegessen und am Ende auch noch Eis gegessen. Ich habe mich sehr gefreut alle anderen nach der langen Zeit wieder zu sehen. Für mich persönlich war das der coolste Ausflug, die wir bis jetzt hatten.“

Kreatives Schreiben in der Natur

Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘, der vom 9. bis zum 11. Juli an unterschiedlichen Plätzen in Salzburg Stadt und Umgebung abgehalten wurde, hatte das Ziel, den StipendiatInnen zwei berühmte Salzburger Schriftstellerpersönlichkeiten vorzustellen und kreative Texte zu vorgegebenen Themen verfassen zu lassen. Am ersten Nachmittag ging es für die StipendiatInnen und Deutschlehrerin Valentina zum Schloss Hellbrunn. Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Schlosses und den Literaten Georg Trakl, hatten die StipendiatInnen die Möglichkeit im Schlosspark herumzuwandern und geeignete Plätze für das Verfassen ihrer Texte auszuwählen. Ziel war es dabei, dass die StipendiatInnen im Stil des expressionistischen Schriftstellers Georg Trakl Gedichte verfassen. Zur Orientierung diente hierbei das Gedicht ‚Die drei Teiche in Hellbrunn‘.

Am zweiten Tag ging auf den Kapuzinerberg. Wie am ersten Kurstag auch, erhielten die StipendiatInnen eine Einführung über die Geschichte des Paschinger Schlössels und den österreichischen Exilliteraten Stefan Zweig. Im Zuge dessen wurde über das wohl bekannteste Werk des Exilliteraten ‚Die Schachnovelle‘ gesprochen und die StipendiatInnen erhielten die Möglichkeit, Fragen zu dem Schriftsteller und seinem Leben zu stellen. In einem weiteren Schritt sollten sich die StipendiatInnen in die Rolle eines vertriebenen Künstlers reinversetzen und einen Brief über einen Ort, dessen Namen sie zuvor aus einem kleinen Täschchen gezogen hatten, verfassen. 

Am dritten Tag erhielten die StipendiatInnen die Möglichkeit ihre Texte nochmals zu überarbeiten, zu verbessern oder durch neue Gedanken zu erweitern. Daraufhin wurden unterschiedliche Übungen zum Kreativen Schreiben vorgestellt und von den StipendiatInnen ausprobiert, sodass auch hierzu nochmals unterschiedliche Texte verfasst wurden. Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ war ein voller Erfolg, da die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, sich frei und kreativ zu betätigen und so dem Trott des Verfassers von zumeist eintönigen Maturatextsorten zu entkommen. Zudem haben sie allerlei spannende Informationen zu historischen Plätzen und Persönlichkeiten in Salzburg vermittelt bekommen.

Lehrer/in werden!?! Online-Studienberatung Lehramt

Bouchra Ikherrazene war START Stipendiatin in Salzburg und sie studiert nun in Wien Lehramt Deutsch und Geschichte. Sie ist mitten in ihrem Bachelor und berichtete einer kleinen, aber sehr interessierten Gruppe an Stipendiat*innen über ihre Erfahrungen mit dem Lehramts-Studium. Bouchra hatte ein kurzes Referat für uns vorbereitet, wo sie uns den Aufbau des Studiums erklärte, über die Aufnahmeprüfung informierte und auch viele Tipps allgemein zum Lernen an der Uni gab. Die Stipendiat*innen hatten viel Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an Bouchra, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat!

Das Zoomeeting zum Lehramt-Studium hat mir sehr gefallen, weil es überaus informativ war und die liebe Bouchra uns auch ihre eigenen Erfahrungen mitgeteilt hat, sowie dass wir Fragen stellen konnten. Besonders hat es mir gefallen, dass es nicht nur oberflächlich war und wir wichtige Infos, die untergehen bzw. nicht sehr präsent sind, erfahren haben.

Saida, START-Wien

Richtig gut zeichnen…

…kann START-Salzburg Stipendiat Maisam Taheri. Das hat er schon mehrfach auf seinem Youtube Channel INGEI und mit seiner Ausstellung anlässlich der START-Salzburg Begrüßungsfeier 2018 unter Beweis gestellt. Jetzt gibt er sein Wissen im Rahmen eines Workshops weiter. In „Zeichnen für Anfänger*innen“ erklärt er Material, Techniken, Tricks und Motive.

Hana: Ich fand das Programm “Zeichnen mit Maisam” richtig gut. Er hat am Anfang erklärt, welche Materialien wir brauchen. Danach haben wir gelernt, wie man ein Auge, eine Nase oder einen Mund zeichnet. Obwohl er davor noch nie unterrichtet hat, hat er alles sehr gut erklärt.”

Samar: “Am Samstag Vormittag fuhren die Stipis aus OÖ nach Salzburg, um dort gemeinsam mit den Stipis aus Salzburg Zeichnen zu lernen. Maisam der mehrmals erwähnte er sei kein Lehrer und es wäre sein erstes Mal hat es dennoch sehr gut gemacht. Er erklärte uns erstmal verschiedene Zeichentechnicken die es gibt. Danach haben wir auch gleich schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir sollten so gut wie möglich ein Auge zeichnen, damit er so sehen kann wie fortgeschritten wir seien. Dann besprachen wir wie man am besten beginnen sollte und welche Technik man anwenden sollte. Nach vielen hilfreichen Erklärungen und Tipps, war der Workshop auch schon zu Ende.
Da wir OÖer nicht ständig die Gelegenheit bekommen in Salzburg zu sein, bekamen wir eine  kleine Führung von den Salzburger Stipis. Zuerst führten sie uns durch den Mirabellgarten bis hin zur Altstadt, wo wir dann bei den Gurken ein Frozen Joghurt aßen und die schöne Aussicht genießen konnten.
Ich finde der Workshop war sehr gelungen und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Ich werde definitiv seine Tipps anwenden und ich bedanke mich bei Maisam für den tollen Workshop und bei Rohullah für die coole Führung durch Stadt. “

Maisam Taheri – INGEI on Youtube

Maisam Taheri on INSTAGRAM

Keine Tabus! START-Stipendiaten aus Salzburg machen sich für das Projekt HEROES stark

Soziales Engagement wird im Stipendienprogramm START groß geschrieben: Die Stipendiaten Roni und Qodratullah wollen etwas verändern. Sie engagieren sich für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten für alle . Das Projekt HEROES von akzente Salzburg haben die beiden im Rahmen des Stipendiums kennengelernt und waren sofort mit Begeisterung dabei. Mit ihren Aktivitäten, Fortbildungen und Gruppendiskussionen stärken sie nicht nur andere junge Männer sondern auch ihre eigene Persönlichkeit.

Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“ Tabu Themen ansprechen: Die HEROES diskutieren in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationsgeschichte haben, Themen wie Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also Themen über die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis selten offen gesprochen werden kann.

Das Projekt HEROES wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Hier gehts zum Projekt HEROES >>

Online-Studienberatung Recht & Wirtschaft

Unsere mittlerweile schon bewährte Reihe der online Studienberatung wurde mit START-Salzburg Absolventin Tania Belkalem fortgesetzt. Tania ist eine außerordentlich engagierte Studentin, die Theaterwissenschaften und Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert bzw. studiert hat. Daneben hat Tania verschiedene spannende Praktika und Auslandsaufenthalte absolviert. Welche Interessen und Fähigkeiten muss ich für Jus bzw. BWL mitbringen? Wie kann ich mich gut organisieren, um alle Ziele zu erreichen? Welche Berufe und Jobmöglichkeiten gibt es nach dem Studienabschluss? Auch die Themen Studienfinanzierung, Praktika und die Bedeutung von Noten für Bewerbungen wurden angesprochen. Es nahmen sechs Stipentiat*innen aus unterschiedlichen Bundesländern teil und alle hatten die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, die auch von Tania kompetent und ausführlich beantwortet wurden.

Da ich besonders jetzt Unterstützung dabei brauche, mich zu entscheiden was ich nach meiner Matura machen werde, kam dieser Workshop gerade gelegen. Tania hat uns über die zwei Studiengänge Wirtschaft und Jus bestmöglich aufgeklärt, sodass wir uns nun ein gutes Bild darüber machen können. Zudem hat sie uns auch Einblicke in das allgemeine Studentenleben gewährt und uns Tipps mit auf unserem Weg gegeben. Danke! 

Viola, START-Oberösterreich

Die Studienberatung mit Tanja Belkalem über die Studienrichtungen “Recht und Wirtschaft” war sehr spannend und informativ. Nicht nur wegen ausführlichem Beantworten unserer Frage, sondern auch, weil sie uns Tipps und Vorschläge zum Managen unseres zukünftigen Studiums gegeben hat. Ich danke Tanja für ihre Beratung und detaillierten Antworten!

Ali, START-Salzburg

Draußen aufräumen!

Das Schönwetterfenster nutzen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 13.06.2020, um sich für die Allgemeinheit stark zu machen. Spazieren für den guten Zweck: Mit Greifern, Arbeitshandschuhen und viel Motivation wurde so einiges im Lehener Park und entlang des Salzachufers zu Tage befördert. Leider keine Schätze, sondern unglaublich viel Müll kam da in nur zwei Stunden zusammen. Christian und Tanja von der Agentur Nature awakes begleiteten die Aktion mit ihrem Fachwissen und stellten das Equipment zur Verfügung.

Welche Erfahrungen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Vormittag sammelten, gibt’s hier zu lesen:

Ioana: „Am Samstag sind wir entlang der Salzach und im Lehener Park spaziert, um Müll zu entsorgen. Es waren nicht so viele große Packungen oder Flaschen, am meisten lagen Zigarettenreste herum. Für mich war es einfach ein Schock, um die HAK lag der meiste Müll. Es war sehr schwer alles zu entsorgen, weil es sehr viel war. Für mich hat das Clean Up Walk Spaß gemacht. Ich war froh, dass etwas für die Umwelt zu tun. Wir müssen den Müll besser in den Griff bekommen, es ist sehr sehr wichtig den Abfall nicht einfach in die Wiese, sondern in die Mülltonnen zu schmeißen, damit wir einen sauberen Planeten haben.

Rohullah: “Am Samstag, den 13.06.2020 haben wir beim Clean up Walks mitgemacht. Wir haben uns zuerst mit dem “nature awakes” beim Lehner Park getroffen. Nach der Verteilung den Müllsäcken und Handschuhen wurden die Stipis in zwei Gruppen getrennt. Jede Gruppe hat nach ca. zwei Stunden Spaziergang rund um den Lehner Park und entlang des Salzach mehreren Säcken von Müll gesammelt. Darunter waren vor allem Bierdosen, Getränkeflaschen, Taschentüchern und Zigarettenstummeln. Zum Schluss haben wir unseren Treffen mit einem gemeinsamen Pizza-Essen beendet.

Mihi: “Am Samstag, den 13.6.20, haben wir, Start Stipendium Salzburg, an einem Aktion namens “clean up walk” teilgenommen. Wir sind dort in der Gegend von Lehen herumspaziert und haben dabei auf unsere Umwelt geachtet bzw. für unsere Umwelt gesorgt, indem wir sämtliches Müll, was auf dem Boden zu finden war, aufgehoben haben. Die Erfahrung war meiner Meinung nach sehr schön und sehr bemerkenswert zugleich. Vielen Leuten fällt bedauerlicherweise nicht auf wie beschmutzt draußen die Straßen und die Böden eigentlich wurden bzw. tagtäglich werden. Nach so einer Erfahrung jedoch bemerkt man wie wichtig unsere Umwelt wirklich ist bzw. für uns sein sollte und dass am Ende des Tages nichts mehr zählt als Sauberkeit und Hygiene.”

Wie kann ich bei Amnesty International mitwirken?

Am 12.6.2020 hielt Amnesty International ein Online Workshop über Microsoft Teams, damit sie den Jugendlichen zeigen/erklären was Amnesty ist und wie man sich als Teen bei den ganzen Protesten/Aktionen für Menschenrechte beteiligen kann!

Zuerst stellten sich die Workshopleiter vor: Sarah & Gregor und erzählten uns was deren Aufgabe in Amnesty ist. Dann waren unsere Vorstellungen an der Reihe und wir mussten von den 20 Bilder die wir als Auswahl hatten erklären wieso man genau dieses Bild wählte. Mit der Powerpoint Präsentation wurden Fragen wie „Wer ist Amnesty International?“, „Was sind Menschenrechte?“, „Was ist politischer Aktivismus?“ etc. beantwortet. Im Nachhinein wurde konkreter über Aktionen gesprochen, die Definition, Formen und Ziele einer Aktion. Mit Aktionen/Demonstrationen hat man die Chance seine eigene Meinung in einer gewaltfreien Form (meistens) auszudrücken. Das Ziel solch eines Protests ist meistens die öffentliche Meinung oder die Politik zu beeinflussen.

Als wir uns wunderten wie man als junge Person mithelfen kann wurde uns dann die “Youth Netzwerke“ vorgestellt. Dieses Netzwerk ist geeignet für junge Menschen wie wir bis zum Alter von 25 Jahre und in dieser Gruppe kann man an Projekten teilnehmen mit anderen in deinem Alter! Also ist man bei Demos nie alleine! Für die, die sich mehr über dieses Netzwerk informieren wollen bzw. für die, die sich anmelden wollen!!

Der Nachbericht wurde von START-Stipendiatin Elaa verfasst, sie findet: “Dank dieses Workshops habe ich die Youth Networks von Amnesty kennen gelernt und kann somit an Projekten mit anderen teilnehmen!! Meine Fragen zu Amnesty International wurden alle beantwortet und ich konnte somit auch mein Wissen erweitern was Menschenrechte angeht!”

Schule 2030. Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Stipendiat*innen aus Wien, Vorarlberg und Salzburg nehmen überregional an einer PolEdu Diskussionsrunde teil. Heutiges Thema die Schule der Zukunft.

Pascal eröffnet die Diskussionsrunde mit seinen Gedanken zur Schule: “Das Home-Schooling hat gezeigt, dass unsere Schulen noch nicht so modern sind, wie sie das oft sein sollten. Aber können wir aus der Corona-Zeit auch etwas mitnehmen, um unser Schulsystem zu verbessern? Was muss sich verändern und wie sieht die Schule der Zukunft aus?” Die Diskussionsrunde gestaltet sich sehr interaktiv, viele Überlegungen und Perspektiven werden geteilt und das Schulsystem wird kritisch betrachtet. Wir sprechen über aktuelle Matura-Regelungen, unterschiedliche Schulformen, eine Erweiterung der Unterrichtsfächer und individuelle Interessensförderung. Pascal verabschiedetet uns am Ende der Diskussion mit den Worten: “Bleibt kritisch, mutig, laut und partizipativ!” Danke für das sehr interessante Gespräch. Wir freuen uns auf weitere Workshops und Diskussionsrunden mit PolEdu!

Und wie fanden unsere kritischen Stimmen die heutige Diskussionsrunde?

Ein supertolles Workshop! Ich finde, dass PolEdu es schafft, das Interesse der Jugendlichen für Politik zu stärken. Diesmal hatten wir die Möglichkeit, über alle möglichen Aspekte bezüglich der Schule und des Schulsystems zu sprechen. -Rosetta

Der Workshop mit PolEdu “Wie sieht die Schule 2030 aus?” war eine Diskussionsrunde, aus der ich relativ viel mitgenommen habe. Nicht jede und jeder Stipendiat*in besucht die gleiche Schule und aus diesem Grund konnte man einen Einblick aus anderes Schulen erhalten und etwas Neues dazulernen. Das Quiz hat gezeigt, dass ich mich mit dem Thema nicht sehr beschäftigt habe, was sich ab dem heutigen Workshop ändern will. -Mariana

Ich fand die Diskussionsrunde ziemlich spannend und eine nette Abwechslung! Selbst nach dem Workshop habe ich lange über unser Schulsystem und ob es noch zeitgemäß ist, nachgedacht! -Jovana

Ich fand den Workshop mega cool, da wir unsere Meinung zu den verschiedenen Schultypen äußern durften und vor allem zu den Schulfächern und zwar, ob  man  neue Fächer einfügen sollte und welche relevant wären? Außerdem haben wir über die Bewertung der Lehrer*innen gesprochen, besonders über die App, die dies ermöglicht und ob das sinnvoll wäre. Der Workshop hat es mir ermöglicht eine neue Perspektive kennen zulernen und ich konnte mir vieles mitnehmen. -Mariam

Mir hat der Workshop gut gefallen, weil man oft die Möglichkeit hat, seine eigene Meinung dazu einzubringen und es viele Diskussionen gibt über wichtige und Interessante Themen. Außerdem ist Pascal auch ein super Typ mit viel Humor. -Edison

Den Workshop fand ich ziemlich interessant, denn wir haben uns über mögliche Veränderungen an den Schulen unterhalten und wie sinnvoll der Unterricht in der Schule ist, da man sich aus der Schule nicht wirklich viel für das weitere Leben mitnehmen kann und welche Fächer uns dabei möglicherweise helfen würden. Vorschläge waren Rhetorik für ein selbstbewusstes Auftreten und Erscheinungsbild, politische Bildung und Kritisches Denken. -Zahra

Ich fand den Workshop sehr gelungen. Es macht immer wieder Spaß mit dem Pascal zu reden, zu diskutieren und über die Zukunft zu fantasieren. Ich hab viele neue Ansichten zum Thema „Leben nach der Schule” zuhören bekommen und auch meine Ansichten teilen können.  -Baris

Das Workshop “Schule 2030“ mit PolEdu, hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe mehr über die Zeiten erfahren wie es jetzt in der Schule läuft. Das kleine Spiel am Anfang hat mir sehr sehr gut gefallen, weil ich habe viele neue Sachen mitbekommen, wie zum Beispiel wie viele Schüler maturiert haben oder wie viele Lehrer in Österreich sind. Danke für das tolle Workshop. -Ioana

Der online Workshop war sehr interessant. Wir haben über das Schulsystem, den Sinn von der Matura und über Politik in der Schule gesprochen. Es war sehr interessant die Meinung der anderen Schüler zu zuhören und über Politik zu diskutieren. -Silvy

Diesmal haben die Teilnehmer/innen gefühlt mehr geredet als Pascal. Es ging insbesondere um die Matura, also ob sie zeitgemäß ist oder wie sehr uns die Schule für unser zukünftiges Leben vorbereitet. Es war interessant zu hören, was einige über das heutige Schulsystem denken und dazu stehen. Wie erwartet, gab es viele Verbesserungsvorschläge. -Mahdi

„Das ICH ist solange gerne allein, solange es die Wahl hat…“

Die Facebook-Lesung mit Autorin Anna Herzig setzt einen vorläufigen Schlussstrich unter das Anti-Corona Programm des Literaturhaus Salzburg. START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Oberösterreich und Niederösterreich waren am 03.06.2020 live dabei. Anna Herzig stellt nicht nur ihre eigenen Texte vor, sondern liest quer durch Zusendungen befreundeter Autorinnen und Autoren, die in den vergangenen Wochen in diesem Format präsentiert haben.

Das Literaturhaus Salzburg hat während des CoVd19 Lock downs versucht Autor*innen weiterhin eine Bühne und den Leser*innen ein Literaturerlebnis zu erhalten. Wie den Stipendiat*innen die digitale Lesung/Lösung gefallen hat, berichten sie hier:

Sharifa: “Ich finde, dass die Online-Lesung am Anfang etwas anstrengend war, weil die Autorin eine schlechte Verbindung hatte und man sie dadurch wenig bis gar nichts verstanden hat. Lilli hat uns dann empfohlen über unseren eigenen Facebook Account einzusteigen und da ich keins hatte, habe ich mir schnell eine gemacht und danach ging es besser. Trotzdem würde ich an keiner Online Vorlesungen mehr teilnehmen, weil es manchmal die Verbindung schlecht sein kann und man dadurch schnell abgelenkt werden kann. In Real Life ist alles besser!”

Navid: “Das Live-Lesen mit Anna Herzig wäre für mich sehr interessanter gewesen, wenn ich bei der Veranstaltung selbst live und nicht nur per Internet und Online teilgenommen hätte. Da ich bisher noch bei keiner Lesung weder Live noch Online teilgenommen habe, hatte ich leider keine Vorstellungen, wie solche stattfinden. Meiner Meinung nach sind solche Veranstaltungen live besser, weil man dabei die PoetInnen live treffen und die Gefühle zwischen Publikum und Zuhörern spüren kann. Nur so kann man Lesungen genießen.”

Rahma:Heute durfte ich mit einigen Stipis eine Live-Lesung von Anna Herzig anschauen. Anna Herzig hat ihren Livestream eher freundschaftlich gestaltet und sie war sehr offen. Ich fand es sehr interessant an einer digitalen Lesung teilzunehmen, jedoch wäre es mir lieber, wenn die Lesung in Wirklichkeit stattgefunden hätte. Die Texte, die Anna Herzig vorgelesen hat, waren sehr beeindruckend und besonders, da sie von verschiedenen Autoren stammen. Es war eine gute Abwechslung im Regionalprogramm, weil sich auch andere Stipis treffen konnte.”

Motafa: “Es war interessant. Leider der Verbindung war schlecht. Es wäre viel besser, wenn man mit der Autorin im gleichen Raum wäre.”

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

START-Salzburg Newsletter Mai 2020

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PRESSEINFORMATION: „… als wäre man Teil einer riesigen Familie!“

Durch das START Stipendium bekommen engagierte junge Menschen nicht nur die Chance auf eine höhere Ausbildung, sondern werden auch bei ihrer Herzensbildung unterstützt. Das Projekt HEROES ist eines der Angebote im Rahmen des Stipendiums, wodurch junge Männer wie Qodratullah Miakhel oder Roni Ali ihre Persönlichkeit stärken können.

Vor wenigen Wochen waren Roni Alis Tage noch ziemlich vollgestopft. Zwischen Lehrbetrieb, Wifi, Fitnessstudio, dem Jugendverein akzente Salzburg, wo er die Workshops von HEROES besuchte, und Kurdischem Kulturzentrum (KKZ), welches er mitbegründete, war es manchmal schon ziemlich stressig. Doch jetzt ist alles anders. Wie bei uns allen, hat auch beim jungen Mann aus Syrien die Corona-Krise einen entschleunigenden Effekt. „Gerade verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen, Mathematik üben und Nachrichten verfolgen“, so der 23-Jährige. Auch Qodratullah Miakhel, ebenso wie Roni ein Stipendiat von START Salzburg, hat sich mit der Situation ganz gut abgefunden. „Zuerst dachte ich, es wird voll schlimm. Keine Freunde treffen, immer Zuhause sitzen, nicht raus dürfen … Aber durch die Krise habe ich die kleinen Dinge mehr zu schätzen gelernt, unser Familienleben zum Beispiel,“ erzählt der 21-Jährige aus Afghanistan, der mit seiner Familie vor fast 6 Jahren nach Salzburg gekommen ist.

Beide jungen Männer sind START-Stipendiaten. Das bedeutet, dass sie nicht nur finanzielle Unterstützung für ihre schulische Bildung erhalten, sondern sich auch in anderer Hinsicht weiterbilden können. Unter anderem besuchen die beiden Workshops der HEROES Salzburg. Das Projekt wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. „Die HEROES besprechen in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationshintergrund haben, die unterschiedlichsten Themen, zum Beispiel Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also oft auch Themen, die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis Tabu sind,“ erklärt Manuela Pleninger, Projektleiterin von HEROES Salzburg. Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“

Jetzt bewerben!

Nicht jeder junge Mensch hat die gleich guten Voraussetzungen für Schule, Bildung und Karriere. Diese Ungleichheit hat die Corona-Krise sogar noch verstärkt, vor allem, weil die Schule oder das Jugendzentrum als Ort der Bildung und Zuflucht plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Das START Stipendium schafft daher ein bisschen „ausgleichende Gerechtigkeit“.

„Viele junge Menschen wie Roni und Qodratullah sind klug, zeigen Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und engagieren sich in ihrem Umfeld. Diese Jugendlichen möchten schulisch und in weiterer Folge auch beruflich weiterkommen und gleichzeitig etwas der Gesellschaft zurückgeben. Leider haben sie oft nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihr Potential auszuschöpfen“, erklärt Elisabeth Ramp von START Salzburg. „Unser Stipendium hilft daher jungen, motivierten Menschen mit Migrationshintergrund, die eine höhere Schule besuchen, um sie auf dem Weg zur Matura zu unterstützen. Sie bekommen ein monatliches Bildungsgeld und haben die Möglichkeit, verschiedene Kurse und Workshops für ihre Persönlichkeitsentwicklung zu besuchen.“

Qodratullah ist froh, dass er ein START-Stipendiat ist. „Es ist ein gutes Gefühl, als wäre man Teil einer riesigen Familie mit tollen und freundlichen Menschen! Egal ob vor Corona oder jetzt während der Krise: Die Unterstützung von START ist da, sowohl finanziell als auch geistig,“ ist der junge Mann überzeugt. Dank der Hilfe von START sind die Weichen für seinen HTL-Abschluss und das anschließende Studium gestellt.

Auch Roni blickt positiv in die Zukunft. „Meine Ziele für die kommenden Jahre sind erstens, meine Lehre mit sehr gutem Erfolg abschließen, zweitens, die Matura zu schaffen, drittens, mich so zu entwickeln um selbst Workshops zu halten und mein Wissen zu teilen, und viertens, eine Freundin zu finden, auch wenn das eher ein Wunsch als ein Ziel ist.“

Noch bis 29. Mai 2020 kann man sich für das START-Stipendium bewerben. Bei der Auswahl der Stipendiaten wird nicht nur auf die schulischen Leistungen geachtet. „Die BewerberInnen müssen sich auch sozial engagieren und mindestens ein Elternteil soll Deutsch nicht als Muttersprache haben. Natürlich spielt die wirtschaftliche Situation der Eltern ebenfalls eine Rolle und wird in der Auswahl berücksichtigt“, erklärt Ramp weiter. Weitere Informationen zu START Salzburg gibt’s auf der Homepage www.start-stipendium.at/bewerben

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START Österreich …

… das sind über 160 aktive START-Jugendliche und rund 262 engagierte Alumni/ae, die ihre Wurzeln in über 70 Nationen haben. Zusammen bilden sie die START-Österreich Gemeinschaft in Wien, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich.

Vision und leitender Gedanke dieses einzigartigen Förderprogramms ist eine chancengerechte, offene, sozial durchlässige Gesellschaft in der Interkulturalität als Bereicherung erlebt wird. START-Österreich leistet als nachhaltige Initiative dazu einen Beitrag, indem Bildungskarrieren begabter SchülerInnen mit Migrationsgeschichte begleitet, ihr soziales Engagement unterstützt und ihr gesellschaftliches Engagement bestärkt werden. Seit dem Jahr 2007 wird das Stipendienprogramm in Österreich gemeinsam mit rund 100 Kooperationspartnern realisiert.

Alle Infos zum Programm gibt’s auf www.start-stipendium.at

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Elisabeth Ramp
START-Salzburg
Mirabellplatz 9/3, 5020 Salzburg
+43 (0) 676/460 42 32
ramp@start-stipendium.at

PRESSEFOTO IN ORIGINALQUALITÄT ZUM DOWNLOAD

Nähere Infos zum Projekt HEROES unter www.akzente.net/heroes

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein “offline” Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück “Biedermann und die Brandstifter” vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

Nachhaltigkeits-Workshop mit der FH St. Pölten

Diesen Sommer bietet die FH St. Pölten ein spannendes Workshop-Programm für Jugendliche an – aufgrund der Umstände online. Bereits jetzt konnte man sich im Rahmen eines online Workshops über dieses Sommerprogramm namens „Young Campus“ informieren und auch eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit erhalten. START-Stipendiat*innen aus Salzburg, Niederösterreich und Wien haben dieses Angebot genutzt und sich mit Mag. Dr. Angelika Czedik-Eysenberg und Silvia Udwary, Bakk. MA von der FH St. Pölten im Zoom-Meeting getroffen.

Der Workshop über Nachhaltigkeit war wie erwartet interessant. Das Thema betrifft nicht nur einige Länder, Städte oder Dörfer. Jeder Mensch auf diese Erde ist betroffen. Das haben wir auch in der Umfrage, die beim Workshop gemacht wurde gesehen. “Ich selbst” bin ein wichtiger Teil, um die Welt nachhaltig zu behandeln. Was ich neu gelernt habe, waren die “Sustainable Development Goals”. Da diese Ziele in Wahrheit gibt, wissen wir, dass wir am richtigen Weg sind. Es war auch toll über den Young Campus 2020 der FH St.Pölten zu erfahren. Danke START für den tollen Workshop! (Shehab)

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die reiche Informationen die sie uns über Nachhaltigkeit gegeben haben waren sehr interessant und gleichzeitig hilfreich. Ich werde wahrscheinlich auch beim Young Campus teilnehmen. (Basma)

Ich persönlich hätte mehr Inhalt und Diskussionen erwartet, aber leider war das sehr kurz. Die Workshops, die das Young Campus anbietet, sind sehr cool und ich könnte im Sommer teilnehmen, da man sich immer sein Wissenshorizont erweitern kann 😊 (Mariam)

Der Workshop Nachhaltigkeit war sehr hilfreich für uns, da wir die Möglichkeit hatten unsere Ideen und Gedanken über Nachhaltigkeit mit einander diskutieren. Es ist ein wichtiges Thema, dass man sich mit der Erde, Klima, Ressourcen und die nächste Generation auseinander setzt, damit man sparsam und umweltfreundlich umgeht und die Situation für die Nächsten nicht schwieriger macht. (Sahar)

Der Workshop über die Nachhaltigkeit fand ich echt informativ und spannend, denn im Workshop haben wir gelernt, dass die Nachhaltigkeit sehr viele Bedeutungen haben kann. Davor wusste ich nicht wirklich was man unter Nachhaltigkeit genau verstehen kann, doch jetzt kann ich mir eine Definition dafür vorstellen. Außerdem haben wir über den Young Campus 2020 geredet, die Themen, Termine usw. Meiner Meinung nach ist der Young Campus 2020 sehr interessant und ich bin gespannt darauf. (Ahmad)

Online-Nachhilfe bei START-Salzburg

Auch wenn die Schulen geschlossen sind, die Herausforderungen sind nicht weniger geworden. START-Salzburg hat in den vergangenen Wochen die Jugendlichen gut beim Lernen unterstützt, da unsere engagierten Nachhilfelehrer*innen Valentina, Melissa und Andi auf Online-Unterricht umgestellt haben. Über zoom, skype etc. blieben sie mit unseren Stipis in Kontakt und standen für Fragen zur Verfügung. Die neuen Regelungen erlauben es, dass wir langsam wieder den persönlichen Kontakt aufnehmen. Darauf freuen wir uns alle schon sehr!

In der Corona Zeit hat das Stipendium uns nicht im Stich gelassen, sondern uns geholfen, damit wir die schwierige Zeit gut durchkommen. Wie ihr wisst, mussten alle Schüler/innen zu Hause bleiben und von zu Hause aus lernen. Ich mache jetzt die Englisch Matura und da brauche ich wirklich Hilfe, um erstens mein Englisch zu verbessern und zweitens die Matura Prüfung zu schaffen. Melissa, eine sehr nette Lehrerin hat mit mir gelernt. Wir haben die Zeiten auf Englisch gelernt und das gute war, das wir jedes Mal viel geübt haben. Wir haben auch über unterschiedliche Themen diskutiert und sie hat mir nach jedem Kurs ein Feedback gegeben und so könnte ich mich viel verbessern. Danke START und Danke Melissa für eure Hilfe!

START-Stipendiat Mohammad

Ich nehme Nachhilfe in Deutsch. Ich bin sehr froh und dankbar, dass mir auch in dieser Situation Valentina hilft, meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Wir sitzen vor dem Computer ungefähr 2 Stunden. Die zwei Stunden teilen wir uns in Grammatik und Schreiben. Wir versuchen auf “Rezeptions E-Mails” zu antworten, weil ich ja an der Rezeption arbeite. Es ist eine gute Möglichkeit meine Deutschkenntnisse zu verbessern. 

START-Stipendiatin Ioana

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Verein Springboard spendet dringend benötigte Laptops

In Onlineschooling-zeiten können derzeit leider nicht alle Schüler*innen gut am Unterricht teilnehmen, weil ihnen die technische Infrastruktur dafür fehlt.

Alle START-Stipendiaten erhielten zu Beginn ihres Stipendiums einen Laptop mit Drucker und Software und können daher an Onlinekonferenzen teilnehmen. Dieser Laptop ist aber oft der einzige im Haushalt und auch die Geschwister verwenden ihn um zu recherchieren, Aufgaben zu senden und zu erhalten und am Onlineunterricht teilzunehmen.

Daher freuten wir uns umso mehr, dass uns vom Verein Springboard Unterstützung in Form vom gebrauchten Laptops angeboten wurde. Dank dieser Unterstützung konnten 8 kinderreiche Familien in Wien, Oberösterreich und Salzburg mit einem internetfähigen Laptop mit Webcam unterstützt werden.

Vielen Dank!

Liebe Spender!
Der Laptop ist angekommen. Auf dem Bild sieht man mein Bruder Aziz, ich hab deswegen ein Bild von ihm gemacht, weil ja auch die Post auf seinem Namen kam, ich hoff das ist kein Problem. Den Laptop bekommt natürlich auch mein anderer Bruder, der auch Aufgaben online schicken muss.
Jedenfalls, vielen lieben Dank!
Liebe Grüße

Familie Hassan

“Danke vielmals für den Laptop, den Sie mir gegeben haben. Ich habe mich sehr gefreut, als ich den bekommen habe. Ich wollte immer einen Laptop haben, damit ich meine schulische Aufgaben ordentlich erledigen kann und gerade jetzt in dieser Situation brauche ich das Gerät am meisten, weil wir all unsere Hausübungen und Schulübungen Online machen müssen. Danke nochmal!

Familie Hosseini

Ich bin Hossain und ich bedanken mich  bei Start Peronlich das sie mich geholfen haben ein Laptop zu haben damit ich meine Schule Aufgaben leichter mit mehr Konzentration machen kann ……
Nachricht von Bruder von Hossain: Endlich haben wir ein zweites Laptops. Ich freue mich sehr, weil jetzt ich mehr Konzentration an meinen Arbeiten haben kann, weil bis vorher sollte ich meine Laptop mit meinen Geschwistern teile. Aber heute haben wir zwei Laptops uns so gehen unsere Arbeiten besser und schneller als davor. Daher bedanken meine Geschwister und ich bei Start und bei denen, die uns geholfen haben, einen neuen Laptop zu bekommen.

Familie Rezaee

Wir haben gestern den Laptop bekommen. Jetzt können meine Schwester und ich gleichzeitig am Laptop lernen, ohne das wir einander stören und das lange Warten müssen wir beide nicht mehr. Meine Schwester’s Lieblingsfächer sind Deutsch und Mathe. Da sie meistens in Deutsch Recherchen machen muss, braucht sie meistens den Laptop. Und weil sie sich in Mathematik nicht so gut auskennt, muss sie sich Lernvideos auf YouTube anschauen. Nachdem wir den Laptop bekommen haben, können wir jetzt problemlos lernen.

Familie Issa

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für das Laptop. In einer Situation wie diese, wo wir einen Laptop dringend gebraucht haben, durch ihre Unterstützung haben wir jetzt einen bekommen. Vorher haben wir ein Laptop zu fünft geteilt und oft war das Problem, dass ein paar von uns gleichzeitig Online Unterricht gehabt haben. Mit dem zweiten Laptop Können wir jetzt uns besser organisieren. Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die dies alles finanziell unterstützt haben, und vor allem bedanke ich mich bei Verein SpringBoard, die das alles ermöglicht haben. Vielen Dank!

Familie Miakhel

Ich habe mich auf den Laptop sehr gefreut. Die Aufmerksamkeit und Sorgen, die aus eurem Geschenk sprechen, übetreffen den Wert der Sache selbst. Ich kann mich glücklich schätzen, ein so gutes Gerät zu erhalten, dass ich es in dieser schwierigen Situation am meisten brauche.  Vielen Dank!

Sarah

Wir haben gestern das Laptop bekommen und wir möchten uns bei Ihnen dafür bedanken. Ich habe meine Schwester damit überrascht und sie hat sehr gefreut, vor allem weil sie nicht mehr so lange warten muss, bis sie ihre Arbeitsaufträge erledigen kann. Da sie sehr viele Aufgaben online z.B. per Teams erledigen muss, hat sie den Laptop am meisten gebraucht. Somit können wir alle problemlos lernen. Ich möchte mich nochmals bei Sponsoren, die das ermöglicht haben, bedanken!

Neni

Im Namen meiner Familie möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für die tolle Unterstützung bedanken. Mein Bruder weiß dieses Geschenk zu schätzen. Danke, dass Sie ihm dabei halfen, die technischen Problemen, die beim Homeschooling auftauchen, zu bewältigen. Seine schulische Leistung wird hoffentlich zeigen, dass er diese Hilfe verdiente.

Familie Aljazzar

Wir bleiben dran!

Auch bei START-Salzburg ist es gegenwärtig leider nicht möglich, Seminare und Workshops abzuhalten und persönliche Nachhilfetermine zu vereinbaren. Doch dank der vielfältigen technischen Möglichkeiten können die START Stipendiatinnen und Stipendiaten weiterhin gut unterstützt werden. Unsere  Nachhilfelehrer*innen und Workshopleiter*innen Valentina, Melissa und Andi stehen den Jugendlichen auch jetzt zur Verfügung und bieten Online-Nachhilfe in Deutsch, Englisch und Mathematik an. Ob Maturavorbereitung, Textsorten, Hilfestellung bei Schulaufgaben oder Vorbereitung auf die B2 Prüfung oder Festigung der Mathematik-Kenntnisse für die Berufsschule – die Jugendlichen werden auch in dieser schwierigen Zeit gut auf ihrem Ausbildungsweg unterstützt und begleitet.

Seit vier Wochen greife ich auf unterschiedliche Mittel des Online-Learnings zurück. Die neue Art der Nachhilfestunde ist nicht nur für die Stipis, sondern auch für mich noch relativ neu. Jedoch bezweifle ich, dass die Schulen bis Mitte/Ende Mai in den regulären Betrieb umsteigen können. Somit wird die Nachhilfe vor allem digital ablaufen. Mit WhatsApp Videochat und Skype funktioniert dies sehr gut.

Deutsch-Lehrerin Valentina

Mein Job im Patientenservice der SALK

START-Stipendiatin Zaynab hat bereits ihren Handelsschulabschluss in der Tasche und besucht weiter top motiviert die Abend HAK in Salzburg. Sie interessiert sich sehr für betriebswirtschaftliche Themen und möchte nach ihrer Matura als Buchhalterin arbeiten. Neben der Schule übt Zaynab engagiert einen Teilzeitjob bei den Salzburger Landeskliniken (SALK) aus. Sie ist im Patientenservice tätig und berichtet aktuell über die Herausforderungen in Zeiten von Covid 19:

„Derzeit arbeite ich in der onkologischen Station im LKH Salzburg. Meine Aufgaben sind: Servieren und Abservieren der Verpflegung, Essensbestellungen für den nächsten Tag, Wasserflaschen verteilen und Gläser austauschen, Aufräumen der Teeküche und des Aufenthaltsraums, ich bereiten die Betten auf und unterstütze das Pflegepersonal.

Seit der Corona-Krise hat sich Vieles im Krankenhaus geändert, z.B. Besuch- und Begleitpersonenverbot im ganze LKH. Es gibt lauter Absperrungen und man darf nur den Haupteingang benutzen, wo streng kontrolliert wird. Die Schutzmaterialen wie Handschuhen, Masken, Schutzmantel und Händedesinfektionsmittel müssen genau eingeteilt werden.

Auf unserer Station werden auch Patient_innen aus Risikogebieten gepflegt, die zu den Chemotherapien kommen. Weil man nicht weiß, ob sie das Virus haben, müssen währen ihres Krankenhausaufenthaltes auf der Station isoliert werden.

Ich habe einerseits ein bisschen Angst, mich anzustecken. Andererseits bin ich sehr froh und Gott dankbar, dass ich in dieser Zeit noch arbeiten darf, da ich allein lebe. Ich kann weiterhin meinen Beitrag leisten und mich so durch die Arbeit mit Patient_innen, Pfleger_innen und Kolleg_innen austauschen. Alleine zuhause würde die Zeit sehr langsam vergehen, auch wenn ich weiterhin für die Schule lernen muss.”

START-Salzburg: Kochbuch zum Jubiläum

10 Jahre START-Salzburg ist ein Anlass zum Feiern! In diesem Zeitraum können wir auf eine stolze Zahl von 66 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des START-Programmes verweisen, die ihre Wurzeln in 21 verschiedenen Ländern haben. Üblicherweise gibt es bei so einem Anlass auch ein Festessen. Mit dem Kochbuch “10 Jahre START-Salzburg” gibt es nun zum dritten mal die Gelegenheiten Lieblingsgerichte der aktuellen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten kennen zu lernen und nachzukochen. Aber nicht nur die Rezepte, auch die persönlichen Geschichten rund um die Gerichte, laden zum Lesen und Nachkochen ein. Vielfalt und Abwechslung garantiert!

Das Kochbuch ist auch unseren Patinnen und Paten und unseren langjährigen Förderern und Förderinnen gewidmet. Ohne ihre anhaltende Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, so viele talentierte junge Menschen auf ihrem Bildungsweg zu fördern, ihre Talente zu stärken und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Hier gibt es das Kochbuch zum Download

Wir wünschen viel Vergnügen und Guten Appetit!

START-OÖ und START-Sbg informieren sich über verschiedene Studiengänge

Am Samstag, den 25. Jänner 2020, trafen sich knapp 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten von START-OÖ und START-Sbg mit 5 Studierenden, um sich über die Inhalte der Studiengänge, Aufnahmeprüfungen, die Finanzierung und das Studentenleben im Allgemeinen zu informieren.

Zu Gast waren drei START-Alumni und zwei externe Studentinnen: Anita Nihm ist START-OÖ Alumna aus dem ersten Jahrgang und studiert mittlerweile im 5. Semester Humanmedizin an der MedUni Graz. Nasi Ibraimi, ebenfalls Alumnus aus dem ersten Semester, hat seinen Bachelor an der FH Oberösterreich in Bauingenieurswesen bereits erfolgreich abgeschlossen. START-Alumna Sara Elsoudany hat 2018 maturiert und studiert im dritten Semester Pharmazie an der Uni Graz. Stela Dinkova kam nach ihrem Schulabschluss in Bulgarien nach Österreich, um Wirtschaftsinformatik zu studieren. Mittlerweile steht sie kurz vor ihrem Bachelorabschluss an der JKU Linz. Merima Zukan hat ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der JKU Linz bereits erfolgreich abgeschlossen, und auch der Masterabschluss in General Management ist nicht mehr weit.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten bei jeder Person 25 Minuten Zeit, um Fragen zum Studium und Beruf zu stellen. Hier einige Eindrücke der Stipendiat*innen:

Das Gespräch mit Merima über ihr Studium Wirtschaftswissenschaften war genau passend, vor allem deshalb, weil ich in eine HAK gehe und mich für diese Studienrichtung interessiere. Vor unserer Unterhaltung waren noch sehr viele Fragen für mich offen, die Merima mir aber alle beantworten konnte und mich sogar zusätzlich noch motivieren konnte, diesen Weg einzuschlagen.“ START-Stipendiatin Viola

Am Sonntag ist Anita, eine Medizin Studentin im 5. Semester, aus Graz für uns nach Linz gekommen. Wir durften sie alles über ihr Studium fragen, worauf sie ziemlich ausführlich geantwortet hat. Wir haben sehr viel erfahren, unter anderem, dass Klischees wie “Medizin-Studenten haben keine Zeit für Hobbies” oftmals gar nicht stimmen, sondern alles eine Frage der Zeiteinteilung ist, und auch der Fleiß eine Rolle spielt. Ich bin sehr froh darüber, dass Start uns diesen Studienberatung-Workshop ermöglicht hat.“ START-Freundin Arzu 

Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen befasst. Sie wird als Studiengang in Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Das Studium dauert insgesamt fünf Jahre, 8 Semester davon Bachelor und 4 Semester Master. Die große Auswahl der Berufe nach dem Studium ist auffällig. Generell kommt es auf den Schwerpunkt an, ob man sich eher mit Informatik oder mit den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt.“ Stipendiatin Ebtisam beschreibt, was sie über das Studium Wirtschaftsinformatik erfahren hat.

Im Pharmazie Studium lernt man die Herstellung, die richtige Dosierung und das Einsetzen von Arzneimitteln. Man wird sozusagen zum Spezialisten für Medikamente. In der Praxis bedeutet es, dass das Studium zwischen Medizin und Naturwissenschaft angesiedelt ist und man definitiv ein Verständnis von Biologie, Chemie und Physik haben soll. Nach dem Pharmazie Studium führt der Weg der meisten Absolventen in eine Apotheke, aber es stehen noch viele weitere Wege offen wie etwa in der Forschung oder der pharmazeutischen Industrie.“ Stipendiat Ali Reza über das Pharmazie-Studium

Dritter Teil der English-Workshops in Salzburg

Beim dritten und letzten Teil der English-Workshops mit Melissa Zgouridi ging es um politische und gesellschaftliche Fragen. Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten waren aufgefordert, sich zu verschiedenen Themen Gedanken zu machen und schriftlich und mündlich ihre Position darzulegen. Zum Einstieg ging es um die Frage, was eine gute Gesellschaft ausmacht. Die Stipendiat*innen formulierten ihre persönlichen Ideen für die gerechte Gestaltung eines Staates. Welche Rechte sollen die Bürger*innen haben? Nach welchem System sollen Güter produziert und verteilt werden? Welche Rolle spielen Kunst, Religion und Philosophie? Und wie sollen jene bestraft werden, die sich nicht an die Regeln halten? Anschließend setzten sich die Stipis mit der Kunst von Banksy auseinander. Was möchte er mit seinen Projekten sagen? Und ist Graffiti ein legitimer künstlerischer Ausdruck? Den Abschluss bildete die Diskussion über ein Zukunftsprojekt, „Mars One“. Dabei handelt es sich um ein privat finanziertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Mars zu kolonialisieren. Würdest du mitmachen? Warum? Und was sind die ethischen Folgen solcher Vorhaben? Viele spannende Fragen – und noch mehr spannende Antworten von unseren Stipis – hielt dieser Workshop bereit. Stipendiat Mo erzählt:

Der Kurs war sehr sinnvoll und interessant. Melissa bereitete sich sehr gut vor. Wir haben Gruppenarbeit gehabt (Bild-Beschreibung) und Videos angeschaut und darüber diskutiert. Zum Schluss haben wir miteinander ein Spiel gespielt, wodurch man mehr Informationen bekommt. Das war sehr gut.

Deutschkurs mit Schwerpunkt „Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

Es ist gut, Pläne und gute Vorsätze fürs Neue Jahr zu machen – noch besser ist es, gleich mit einem spannenden und informativen Kurs zu starten! Einige Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten nutzten die zweite Woche der Weihnachtsferien, um ihre Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten. Deutschlehrerin Valentina D’Uva leitete den Kurs wieder in bewährter Weise. Die Stipis perfektionierten ihre Lebensläufe, verfassten Motivationsschreiben und erhielten viele nützliche Informationen, wie man sich für eine Lehrstelle, ein Praktikum oder einen Ferialjob bewirbt. Nach dem Bewerbungstraining wurden auch Leserbrief und die Inhaltsangabe geübt, einige Texte wurden verfasst und von Valentina korrigiert. Hier die Eindrücke von den Stipendiatinnen Roki und Sahar:

Es hat mir sehr gut gefallen mit den anderen gemeinsam zu lernen. In diesem Kurs haben wir gelernt, wie man Motivationsschreiben und Lebenslauf schreibt. Wir haben auch Bewerbungen für die Sommerjobs geschrieben.

Stipendiatin Rokesstan

Nachdem wir die Bewerbungsunterlagen erstellt hatten, haben wir noch Vorstellungsgespräche geübt. Es war sehr informativ und wir hatten auch viel Spaß zusammen.

Stipendiatin Sahar

Jahresabschluss bei START-Salzburg

Das Schuljahr legt mit den Weihnachtsferien eine erste Pause ein. Zeit auch für die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten nach den ersten Tests, Schularbeiten, Referaten, vielen vielen Hausübungen und auch zahlreichen START-Seminaren und Workshops an den Wochenenden eine wohlverdiente Verschnaufpause zumachen. Davor wurden aber die erreichten Erfolge und bewältigten Herausforderungen im (Schul-)Alltag zusammen im Rahmen der START-Jahresabschlussfeier bejubelt. Bei einem gemeinsam organisierten Buffet mit zahlreichen unterschiedlichen Köstlichkeiten, dem Schreiben der Weihnachtspost, unterhaltsamen Gesprächen und einigen Partien Uno ließ die Gruppe das Jahr im START-Salzburg Büro ausklingen. Anschließend ging es noch ins Landestheater zu eine Musicalvorstellung von „My fair Lady“, die für gute Unterhaltung sorgte!

START-Stipendiat Aliakbar berichtet:

„Fast ist das Jahr 2019 zu Ende und wir feierten unser START-Jahr und die Weihnachten am 15. Dezember gemeinsam im START-Büro. Nach Lillis Worten wurde das bunte Buffet eröffnet, an dem alle Stipendiatinnen und Stipendiaten teilgenommen hatten und präsentierten ihre traditionellen Gerichte. Genießend unterhielten wir uns beim Essen.

Alle Satt! Und jetzt… ! UNOOOOOO Knallend und krachend spielten wir das emotionalste Kartenspiel der Welt, in dem jeder seine eigenen Regeln hat. Nach dem verletzungsfreien Spiel machten wir uns auf ins Theater, um das englische Theaterstück “My fair lady” anzuschauen. Wir lachten uns tot, als jedes Mal das Blümenmädchen Eliza Doolittle das Wort “Influenza” aussprach. „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen” der Zaubersatz, mit dem Eliza endlich die letzte Spur ihres lustigen Dialekts ablegte. Ich kann es schreiben, aber aussprechen? Nö!! Das Sad-Ending dieses Theaters war auch ein sehr positiver Punkt. (Immer Happy-Endig ist doch langweilig!😒)

Ich muss erwähnen, dass dieses Theaterstück mir von all meinen Theaterbesuchen (drei mal in mein ganzes Leben) am besten gefallen hat. 😁 Somit beendeten wir unsere Weihnachtsfeier.“

The World Around Us – Zweiter Englisch-Workshop in Salzburg

Am 21.12. trafen sich die Salzburger Stipis zum zweiten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „The World Around Us“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen wieder viele verschiedene Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Das Thema des Seminars waren verschiedene Länder, Kulturen und auch Vorurteile, die wir anderen Menschen gegenüber haben bzw. mit denen wir selber konfrontiert sind. Melissa selbst ist US-Amerikanerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln. Sie lebt mit ihrem Mann in Salzburg und es gab daher viele Anknüpfungspunkte, um mit unseren Stipis über Kultur und Stereotype zu diskutieren. START-Stipendiatin Mihi berichtet über den Workshop:

Today we had an English workshop with Melissa about the topic: world around us. Specifically we talked about the healthcare system in the USA and about advertisement. It was very interesting and informative. We also analysed some adverts and it was very fun. Last but not least we read all together the tell tale heart story from Edgar Allan Poe. That way we could improve our English speaking  skills and learned new and more vocabularies and how to spell them in the right form. All in all it was a nice experience and I am very happy and thankful for these new information which I got to learn today.

Getting to know you! English-Workshop in Salzburg

Englisch zu verstehen ist oft nicht schwer – aber aktiv zu kommunizieren, die richtigen Ausdrücke zu finden und sich auch trauen, zu sprechen, ist gar nicht so einfach. Auf Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten findet im Wintersemester 2019/20 daher ein Englisch-Schwerpunkt im Rahmen des Regionalprogrammes statt. Am 7.12. trafen sich die Stipis zum ersten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „Getting to know you“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen viele verschiedenen Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Themenbereiche waren Arbeit und Berufswünsche sowie Feiertage und wie diese in der Familie begangen werden. Die Jugendlichen kamen viel zum reden und in angenehmer Atmosphäre wurde auch viel gelacht. START-Stipendiatin Eishah berichtet über ihre Eindrücke:

Today we had an English workshop with Melissa. It was very informative and we could improve our speaking skills. We talked about how society and different cultures affect humor, stereotypes, superstition and various stages of life. Moreover we talked about holidays, more specifically about Christmas and Thanksgiving. We practised how to express ourselves in English. All in all it was a great experience and I acquired more knowledge of the language.

Infosamstag an der FH Salzburg

Genauer unter die Lupe nahmen Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 30.11.2019 die Möglichkeiten nach der Matura im Bundesland Salzburg zu studieren. An diesem Samstagvormittag informierten sie sich direkt am FH Campus in Puch-Urstein über Studienfächer, Studienplätze, Bewerbungsverfahren und das studentische Leben an der Fachhochschule. Eine Führung über den gesamten Campus, Schnuppervorlesungen, anschauliche Übungen passend zu den jeweiligen Studienfächern standen genauso am Programm, wie Informationen zu Studienbeihilfe und persönliche Gespräche mit Studierenden der einzelnen Studiengänge.

Stipendiatin Sahar berichtet über den Vormittag an der Fachhochschule Salzburg: „Als wir gestern in der Fachhochschule (FH) in Puch Urstein waren, gab es folgende Themen: Gesundheitswissenschaften, Sozial – und Wirtschaftswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften.
Nachdem wir uns über die oben bereit erwähnten Themen informierten, gab es eine kurze Präsentation über Innovation und Management im Tourismus auf Englisch. Anschließend erhielten wir eine Besichtigung der Fachhochschule. Ich habe den Vormittag sehr informativ und spannend gefunden. Am meisten gefiel mir, dass die Präsentation auf Englisch gehalten wurde, da ich sehr sprachbegeistert bin und ich mir dabei vorstellen konnte, wie es ist auf Englisch zu studieren.“

Start des Englisch-Schwerpunktes in Salzburg

To understand English is one thing; to understand an Englishman who talks is another!

Viele der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben letztes Schuljahr bei den halbjährlichen Gesprächen mit den START Projektmitarbeiterinnen den Wunsch geäußert, dass im Rahmen des Regionalprogramms mehr Englisch Förderung angeboten werden sollte. Aus diesem Grund wird es bei START-Salzburg im Wintersemester 2019/20 einen Schwerpunkt dazu geben. Am Samstag 16.11. traf sich die Englisch-Lerngruppe zum ersten Mal. Ziel ist es, gemeinsam Englisch zu sprechen und an Themen für die Schularbeiten und Tests zu arbeiten. Die Lerngruppe wird sich regelmäßig treffen, der nächste Termin ist am Sonntag, 24.11. geplant. Im Dezember und Jänner wird dann eine dreiteilige Seminarreihe stattfinden, wo insbesondere die mündliche Ausdrucksfähigkeit in der englischen Sprache geübt und verbessert werden soll. Geleitet werden die Lerngruppe und die Workshops von Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi. Melissa ist amerikanische Staatsbürgerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln und ist selbst erst seit fünf Jahren in Österreich. Sie hat viel Erfahrung darin, Kinder und Jugendliche zu unterrichten.

Das sagt Englisch-Lehrerin Melissa über die START Stipendiat*innen: Die Stunde heute ist sehr gut gelaufen! Die Schülerinnen und Schüler sind alle sehr nett und es freut mich, dass sie sehr motiviert sind. Sie haben viele gute Fragen gefragt und haben alle Aktivitäten mitgemacht und waren die ganze Zeit engagiert. 🙂 Wir haben am Anfang ein bisschen gesprochen und ich wollte sie besser kennenlernen. Wir haben dann die Zeitformen wiederholt. Anschließend haben wir über Essen gesprochen (z.B. was sie gern essen, was sind typische Gerichte bei ihnen zu Hause, was essen sie nicht gern). Sie haben viel über Vokabular gefragt. Es gab heute auch schon viele Diskussionen und sie wollten viel reden. Ich denke die Sprachkurse werden sehr interessant sein – sie haben alle viele Ideen und Meinungen!

Und START Stipendiat Mo erzählt über den ersten Termin der Lerngruppe: My name is Mo and I am one of the participants of the English course on Saturday. That was very nice und useful. We learned about the tenses (Simple present, Simple Past und Present progressive) we talked about food and national foods of different countries. That is interesting to know about the other culture. We asked Melissa all the words we didn´t know. She answered us and told us the UK and USA pronounciation. All the participants were active, they spoke and asked many questions and they got the answer, that is important to be active in the class in my opinion. Melissa, who taught us English, comes from USA and she is very nice and a very helpful person.

Jubiläum: Wir feiern 10 Jahre START-Salzburg!

Mit Kerzen, Musik und Torte feiert das Stipendienprogramm START seinen ersten runden Geburtstag am 07.11.2019 in der Wirtschaftskammer Salzburg. An diesem Abend werden mit großem Applaus auch zehn ambitionierte junge Menschen offiziell als zehnter START- Salzburg Jahrgang aufgenommen. Die Verleihung des Salzburger Ehrenzeichens „Pro Caritate“ an Katharina Turnauer, sie unterstützt das Schülerstipendium von Beginn an, ist ein weiterer Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Die Auszeichnung für ihr außerordentliches karitatives Engagement übergab Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf gemeinsam mit Landesrätin Andrea Klambauer.

Vor den Vorhang gebeten – Jugendliche bei START erzählen

„Ich möchte später nach der Lehre studieren und deswegen habe ich mit der Matura angefangen. Mit dem START-Stipendium kann ich den Weg, den ich seit vier Jahren gehe, weiterverfolgen und noch besser für meine Ziele arbeiten. Wir haben interessante Projekte, Workshops und Nachhilfe-Kurse. START unterstützt uns auch finanziell, aber wichtiger noch ist die Begleitung und Unterstützung auf unserem weiteren Weg in Österreich.“, erzählt Mohammad in seiner Rede. Mohammad ist einer von zehn Jugendlichen, die an diesem Abend offiziell Teil des Stipendienprogrammes START in Salzburg werden. Als Stipendiat der Wirtschaftskammer erhällt er seine Urkunde aus den Händen von Vizepräsidentin Marianne Kusejko und Dr. Andreas Obauer. Mohammad macht eine Lehre zum Zerspannungstechniker bei der Firma EMCO in Hallein. In seiner Freizeit fährt er beim Roten Kreuz Hof ehrenamtlich als Rettungssanitäter Einsätze. Über seine Anfänge in Österreich berichtet er weiter: „Als ich nach Österreich kam, war alles für mich fremd, die Sprache, die Leute, die Kultur, das Bildungssystem und natürlich das Wetter und allgemein das Land und die Gesetze. Das war für mich eine große Herausforderung ein neues Leben zu beginnen und Wurzeln zu schlagen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“

START-Tradition: die künstlerischen Beiträge der Stipendiaten_innen

Auch das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das die gesamte START-Gruppe am Beginn der Feier zum Besten gab, bringt genau diesen Gedanken zum Ausdruck. „Es geht darum nicht aufzugeben und den Mut nicht zu verlieren!“ fasst es Stipendiatin Rasia zusammen. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Talenten, Ambitionen und Zielen und weil ihnen die Proben im Vorfeld des Jubiläums so viel Spaß gemacht haben, studierten sie mit dem Musiker Duo Johanna Buchmayer und Stefan Wagner gleich noch ein zweites ein!

Mit START auf dem Weg zur Matura

Landesrätin Andrea Klambauer betonte in ihrer Festrede: „Der Weg zur Matura ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund ohne Unterstützung oft sehr schwer. Das Start Stipendium legt neben der materiellen Unterstützung einen besonderen Schwerpunkt auf die ideelle Förderung, also Weiterbildung, Workshops zur Persönlichkeitsbildung und Beratung. Ich unterstütze dieses Programm sehr gerne, weil es ein wichtiger Schritt hin zu einer Chancengerechtigkeit ist. Jugendliche werden ermuntert, ihre Talente zu entfalten und jene Ausbildung zu absolvieren, die ihrer Begabung entspricht.“

Wiedersehen mit den Absolvent_innen aus 10 Jahren START-Salzburg

Aber nicht nur die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden herzlich willkommen geheißen. Nicht entgehen ließen sich die Party auch zahlreich Absolventinnen und Absolventen aus allen Jahrgängen seit der START-Gründung 2010. Für insgesamt 55 Absolventinnen und Absolventen spricht Tania. Als Stipendiatin der ersten Stunde schließt sie gleichzeitig drei Studienfächer – Publizistik, Jus und Wirtschafts – an der Universität Wien ab. „Das was START so besonders macht, ist dass es einen Rahmen schafft wo junge Schülerinnen und Schüler zusammenkommen, die mit einem ähnlichen Hintergrund ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen. Die Erfahrung mit diesen Herausforderungen nicht allein zu sein, macht Mut. Und das ist es, was junge Erwachsene brauchen, das ist das was ich gebraucht habe. Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Talente zu haben.“

Standing Ovation: Ehrung für Katharina Turnauer

Ein ganz besonderes Highlight dieses Jubiläums ist die Würdigung der langjährigen START-Stifterin Katharina Turnauer durch das Salzburger Ehrenzeichen „Pro Caritate“. Mit ihrer Privatstiftung unterstützt sie nicht nur seit 10 Jahren das START-Programm in Salzburg, sondern auch viele weitere soziale Projekte im Bundesland. Für ihre zahlreichen Initiativen, ihr außergewöhnliches Engagement für den guten Zweck und für ihre  karitative Tätigkeit, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, wird sie an diesem Abend von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrätin Andrea Klambauer ausgezeichnet – Standing Ovation inklusive! Katharina Turnauer dazu: „Sozial zu denken ist für mich etwas Natürliches und Persönliches. Denn dabei geht es immer um die einzelnen Personen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, hat sein eigenes Leid – und da etwas zu tun, so dass sich etwas verändert, gibt mir große Freude. Weil letzten Endes nicht einer gibt und der andere nimmt, sondern beide geben und beide nehmen.” Mit großem Applaus wird die finale Einlage am Ende des Abends bedacht. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten präsentieren einen Dance-Choreographie, die sie gemeinsam mi Tanztrainerin und START-Absolventin Zara Zaitova einstudiert haben.

Durch den Abend führten als charmantes Moderatoren-Duo Stipendiatin Ioana und Stipendiat Ali Akbar.

Wir bedanken uns ganz besonders bei der Wirtschaftskammer Salzburg, denn wir durften nun schon zum fünften mal unsere Begrüßungsfeier in den Räumen der WKS ausrichten!

Fotos: wildbild, Herbert Rohrer 2019

Stipendiatin Hana am Inklusionstag der Uni Mozarteum Salzburg

Hip Hop und Musik begleitet START-Salzburg Stipendiatin Hana nun schon durch das gesamte Semester. Ihre Leidenschaft bringt sie auch in das Musikensemble „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken, ein. Gemeinsam demonstrierte die Gruppe “Nava” ihr Können am 28. Oktober 2019 im Rahmen des Inklusionstages an der Uni Mozarteum in Salzburg.

Kann Hip Hop auch mit traditionellen iranischen Musikinstrumenten gespielt werden? Ja es geht! Das bewies die Praxisgruppe „Nava“ beim Inklusionstag der Universität Mozarteum. START-Stipendiatin Hana Nazari Salari ist Mitglied des Musikensembles „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken. Einmal in der Woche trifft sich die Gruppe im Orff Institut, um gemeinsam unter fachlicher Anleitung zu tanzen und zu musizieren. Am 28. 10. 2019 begeisterte die Gruppe beim Inklusionstag der Universität Mozarteum das Publikum mit ihrer Performance. Die Kinder und Jugendlichen tanzten und spielten auch verschiedene traditionelle iranische Musikinstrumente. Die Bemühungen der Kinder und Jugendlichen wurden mit langem Applaus des Publikums belohnt.

„Wir proben fleißig weiter!“ START-Salzburg bereitet sich auf die Begrüßungsfeier am 7.11.2019 vor.

Nicht nur Tanz- sondern auch Fortschritte wurden am dritten Probentag gemacht! Dabei sollen bei diesen Workshops künstlerische Einlagen für die 10. START-Salzburg Begrüßungsfeier entstehen, aber auch der Zusammenhalt und das Zusammenarbeiten innerhalb der Gruppe soll weiter gefördert werden. Am besten geht das im selben Rhythmus! Gemeinsam mit Choreografin und Street Dance Trainerin Zara Zaitova, die selbst das START-Stipendium als eine der Ersten absolviert hat, studiert ein Teil der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten eine ambitionierte Choreo ein. Während der andere Teil der Gruppe mit Musikerin und Musikpädagogin Johanna Buchmayer einen Song von Mark Forster probt. Dabei zeigten sich schon jetzt ungeahnte Gesangstalente! Es wurden sogar Stimmen nach einem eigenen START-Chor laut! 😊

Herzlichen Dank auch ans Forum 1 Salzburg, dass wir den “Yes you can!” Raum für unsere Probe nutzen konnten!

Mit der Mathe-Lerngruppe erfolgreich ins neue Schuljahr starten

Bei START-Salzburg wurde am 28.9. die bereits bewährte Mathe-Lerngruppe unter der Leitung von Mathelehrer Mag. Andreas Hirnsperger nach der Sommerpause fortgesetzt. Gleich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten fanden sich am Samstag Nachmittag mit ihren Mathe-Büchern, Hausübungen und Laptops im START Büro am Mirabellplatz ein, um an ihren aktuellen Aufgabenstellungen zu arbeiten. Andreas Hirnsperger beantwortete ausführlich alle Fragen und die Stipendiatinnen und Stipendiaten halfen sich auch gegenseitig bei der Lösung mathematischer Probleme. Die Lerngruppe wird sich auch dieses Wintersemester wieder einmal monatlich treffen, um am Samstag Nachmittag gemeinsam zu lernen. Die kommenden Termine sind: 26. Oktober, 16. November und 7. Dezember 2019.

Es hat mir gut gefallen, weil der Unterricht sehr spannend war. Ich konnte meine Hausaufgaben vergleichen, ob ich sie richtig gemacht hatte. Am Schluss haben wir Kahoot! gespielt, dadurch habe ich etwas Neues gelernt. Der Workshop hat mir für die Schule geholfen.

START-Stipendiatin Rasia

Zweiter Tanzworkshop bei START-Salzburg

Mit vollem Schwung starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten in den zweiten Tanzworkshop. Ziel ist es, für die Feier zu 10 Jahre START-Salzburg, die am 7. November über die Bühne gehen wird, ein attraktives Programm für die Gäste zusammenzustellen. Ein Teil der Stipendiat*innen hat sich dazu entschieden, im START Chor ihre gesanglichen Möglichkeiten auszuloten. Der andere Teil erarbeitet gemeinsam mit Tanzpädagogin Sara Zaitova einen attraktiven modernen Tanz. Dazu fand am 28. September der zweite Termin statt. Mit vielen spannenden Einlagen und schauspiererischen Elementen wird der Tanz sicher ein Highlight der kommenden Feier werden.

Mir hat der Tanzworkshop sehr gut gefallen, weil man durchs Tanzen seinen Körper besser kennenlernen kann. Wir haben ohne Probleme getanzt, es war voll super. Die Tanzlehrerin Zara hatte mehrere Lieder vorbereitet und ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

START-Stipendiatin Ioana

Wir haben mit der neuen Choreographie angefangen und die habe ich sehr spannend gefunden. Ich tanze gerne, wenn ich nervös oder traurig bin, dann fühle ich mich besser.

START-Stipendiatin Hana

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA” mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema “Gruppe und Konflikt” hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

So geht Teamwork!

START-Salzburg Kennenlerntag am 31.09.2019

Als Gruppe neu zusammenzuwachsen, das ist die Herausforderung für die START-Gruppe zu jedem Schulbeginn. Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten stoßen zur Gruppe dazu und andere verlassen das START-Programm nach der Matura oder der Ausbildung. Einen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen, bei interaktiven Spielen gemeinsam Herausforderungen meistern und als Team neu zusammenwachsen, vor allem aber zusammen Spaß haben, ist das Ziel dieses Tages.

Wie es den neuen und alten Stipendiatinnen und Stipendiaten gefallen hat, berichten sie hier:

Rokesstan: „Es war ein schöner Tag für mich und habe mich gefreut, dass ich neue Gesichter kennengelernt habe. Was mir besonders gefallen hat, war die Aufgabe, wo wir als Team einen Luftballon aus einem vorgestellten Lavasee retten mussten. Das hat mir gefallen, weil wir alle zusammen geholfen haben und wir zusammen stark waren. Es war ein schönes Erlebnis für mich. 😊“

Mo: “Mein Name ist Mohammad und ich bin seit Sep. 2019 bei START-Salzburg. Da START jedes Jahr im Herbst neue Stipendiatinnen und Stipendiaten aufnimmt, gibt es gleich am Anfang viele Termine mit interessanten Themen und Aufgaben. Dadurch können die Burschen und Mädchen unter einander Informationen austauschen und sich so besser kennen lernen.

Das Event war am 31.08 beim Sportzentrum Mitte Salzburg zwischen 9:00 – 17:00. Am Vormittag haben wir alle miteinander in der frischen Luft gespielt und ein Paar lustige Sachen gemacht. Am Nachmittag sind wir auf 5 Gruppen jeweils 5 Personen aufgeteilt worden. Hanna, Amir, Mohammad Akhlas, Liiban und ich waren in einer Gruppe. Unsere Aufgabe war so, dass wir den Weg für den Ball einen halben Meter hoch aufbauen. Am Anfang war es schwierig, weil wir einander nicht unsere Pläne miteinander mitgeteilt haben, sondern bei sich behalten und jeder mit irgendwas angefangen hat und das bedeutet, dass bei uns die Kommunikation gefehlt hat.

Wir haben gesehen, dass die Gruppenarbeit nicht so funktioniert. Deswegen haben wir die Aufgaben aufgeteilt. Ich habe einen Arbeitsplan geschrieben, die anderen haben die benötige Material gesucht und gleich mit dem Aufbau angefangen. Wir waren ganz schnell fertig und das haben wir deswegen geschafft, weil wir miteinander kommuniziert haben und wir alle mitgemacht haben.

Meine persönliche Meinung: Der Tag war sehr nett. Ich habe neue Freunde kennengelernt, die alle sehr nett und höflich sind. Die Aufgaben und Spiele waren auch sehr interessant und lustig. Zum Schluss möchte ich mich bei Angela und Lilli für den Tag herzlich bedanken.”

Ali Akbar: „Der Kennenlerntag im Sportzentrum Salzburg hat, wie vergangenes Jahr mit vollem Spaß und Freude stattgefunden. Sehr erfreulich ist es, dass nicht nur neue und alte Stipis sondern auch Alumnis an diesem Tag teilgenommen haben. Durch verschiedene Spiele durften wir die neuen Stipis näher kennen lernen und üben, wie wir ein gemeinsames Team sein können. Beim gemeinsamen Mittagessen hatten wir die Zeit, um zu plaudern und uns auszutauschen. Ich freue mich sehr, dass unsere Start-Familie durch neue engagierte Familienmitglieder größer wird.

Mahdi Ahmadi: „Danke für den Tag. Es war ein schöner und interessanter Tag. Es hat mich gefreut die anderen Stipis kennenzulernen. Wir haben lustige Spiele gespielt, die uns geholfen haben, einander besser kennen zu lernen und die vielen Namen zu merken. Wir haben auch sehr viel Zusammenarbeit gehabt. Es war interessant.

START-Salzburg Deutschkurs in den Ferien

Der Schulbeginn steht kurz bevor und deshalb nehmen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten schon jetzt wieder Stift und Block zur Hand. Direkt in das neue Schuljahr steigen sie gemeinsam mit unserer Deutschtrainerin Valentina ein. Von 26.08 bis 30.08. werden eine Woche lang in diesem Deutschkurs kurze Texte, Textaufbau, Grammatik und Wortschatz geübt. Der erste Schultag kann also kommen – wir sind vorbereitet!

Die Stipendiaten Umair und Mahmoud über den Deutschkurs:

Umair: „Jedes Mal habe ich bei START etwas Neues gelernt. Bald habe ich Deutschmatura und war deshalb sehr begeistert vom Angebot vorher noch mehr Deutsch zu üben. In dem Kurs haben wir viel geschrieben und ich habe gelernt, wie ich am besten die Texte aufbauen soll. Wir haben auch gelernt, welche vorgeschriebene Richtlinie für unterschiedliche Textsorten gibt. Jeden Tag sind unsere Texte von Valentina kontrolliert worden und jeder hat sich auf die eigenen Schwächen bzw. Probleme konzentrieren können. Ich persönlich fand diese Idee eine Deutschkurs in den Ferien zu machen sehr gut und habe viele neue Sachen gelernt, die ich vorher nicht wusste oder mir nicht gemerkt habe.”

Mahmoud: “Es freut mich dass, ich beim Deutschkurs in den Ferien mit gemacht habe. Das war wunderschön. Ich habe viele Sachen gelernt z.B.: neue Wörter und wie man ein Text in einfachen Sätzen schreiben kann.”

Praktikum bei der Salzburg AG

Wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird, konnte sich START-Salzburg Stipendiat Ali Reza in seinem Sommerpraktikum bei der Salzburg AG aus der Nähe anschauen und berichtet darüber:

„Vier Wochen lang habe ich bei der Salzburg AG, dem größten Salzburger Infrastruktur-Unternehmen, ein Praktikum gemacht. Ich war im Bereich Erzeugung-Center Asset Management beschäftigt. In diesem Bereich geht es um Energiewirtschaft, genauer um die Erzeugung von Strom mit hoher Flexibilität und einem sehr hohen Anteil an erneuerbarer Energie in Form von Strom und Wärme für Salzburger Kunden. Ich habe mich während meines Praktikums um viele interessante Aufgaben kümmern können und mich bemüht die Salzburg AG so gut wie möglich zu unterstützten. Eine meiner Aufgaben war es die Dokumente der 29 Wasserkraftwerke im Bundesland Salzburg zu digitalisiert und auch die Blindleistungseinstellung von allen Generatoren zu berechnen und anschließend in einer Liste zu erfassen. Im Außendienst habe ich die Kraftwerksgruppe Lungau besucht und das Berufsfeld genauer kennengelernt. Dabei konnte ich hautnah miterleben, wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Es war interessant und lehrreich.“

„Man darf hier mit vielen Sachen experimentieren…!“

START-Salzburg Stipendiat Maisam hat einen ganz besonderen Praktikumsplatz ergattert. Ein Monat lang darf er in Wien an der Technischen Universität – TU Forschungsluft schnuppern. In diesem Bericht teilt er seine ersten Erfahrungen:

Ich darf bis Anfang August im technischen Labor im Bereich der Fertigungstechnik mitarbeiten, -lernen und -erleben. In meiner ersten Praktikumswoche habe ich zum Beispiel Techniken der Feinbearbeitung gelernt, dabei wird die Oberfläche eines Werkstoffes oder eines Werkstückes um 0,2 µm bearbeitet. Danach kann man die Rillen durch reflektierte Wellen betrachten. Das ist echt interessant. Diese Woche durfte ich die notwendigen Teile von einem Luftmotor fertig drehen und fräsen. Mir gefällt das Praktikum bisher sehr gut, denn man darf hier mit vielen Sachen experimentieren und was man dabei erforscht oder herausfindet, wird als Protokoll in das vorhandenen Mitarbeiternetz hochgeladen. So haben auch andere, die etwas wissen wollen, die Möglichkeit davon zu profitieren.“

START-Salzburg: Jahrestreffen am Attersee

Bei herrlichem Wetter brachen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Freitag, 28. Juni am Hauptbahnhof in Richtung Oberösterreich auf. Das Ziel war Litzlberg am Attersee, wo ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm auf uns wartete. Untergebracht waren wir im Jugendgästehaus LITZ, das vom Österreichischen Jugendrotkreuz geführt wird. Am Freitag Abend war Zeit, nach dem Abendessen und der Besprechung den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen wartete bereits Erlebnispädagogin Eva auf uns. Sie hatte eine knifflige Aufgabe für die Stipendiatinnen und Stipendiaten: Aus verschiedenen Stöcken, Brettern, Rädern, Seilen und Planen sollten wir ein Flintstone Auto bauen. Zu diesem Zweck wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Nach kurzen Überlegungen ging es ans Werk und mit Teamgeist und guten Ideen gelang es uns, zwei funktionstüchtige Autos zusammenzubauen. Einige Teammitglieder wurden zu Marktingleiter*innen bestellt, um den Namen und die Werbestrategie für die Vermarktung des Wagens auszuarbeiten. Jede Gruppe durfte ihr Auto vorstellen und bewerben, dann musste der Beweis angetreten werden: Über einen kleinen Abhang durfte jede Gruppe fahren, wichtig war es, dass alle Gruppenmitglieder darauf Platz fanden. Beide Fahrzeuge bestanden den Praxistest, Eva lobte unsere gute Arbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit.

Am Nachmittag stand Bogenschießen am Programm. Eva erklärte uns kurz die Grundlagen, dann ging es schon ans Werk. Beim Bogenschießen sind Disziplin und Konzentration erforderlich, wenn man ins Schwarze treffen will. Die Schwierigkeit wurde laufend angepasst, am späten Nachmittag erlegten wir unsere ersten Tiere aus Kunststoff. Nach dieser sportlichen Aktivität in der Sonne tat uns eine Abkühlung gut und ein Teil der Gruppe ging zum nahen Attersee, um sich zu erfrischen.

Nach dem Abendessen stand ein weiterer Höhepunkt am Programm: Gemeinsam mit einer Kräuterpädagogin machten wir eine Nachtwanderung zum Moor, wo uns viele besondere Pflanzen und Tiere (und leider auch Stechmücken) begegneten. Es wurde langsam dunkel und am Rückweg spazierten wir durch einen Wald, wo hunderte Glühwürmchen leuchteten. Es war wunderschön und viele sahen zum ersten Mal in ihrem Leben diese besonderen Käfer. Am Sonntag Vormittag beendeten wir das Jahrestreffen mit vielen spannenden Gruppenspielen, bevor wir uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg nach Salzburg machten.

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum “DH 5” in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.”

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

“Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.”

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.

Gesundheitsförderung für Mädchen und Burschen

Eva Moser vom FrauenGesundheitsZentrum und Reza Bahrami vom Institut für Männergesundheit waren am Freitag den 7. Juni 2019 bei START Salzburg zu Gast. Drei Stipendiatinnen und sechs Stipendiaten durften sich in getrennten Workshops zum Themenbereich Beziehungen, Sexualität und Selbstbestimmung austauschen und weiterbilden. Alle diese Themen betreffen Burschen und Mädchen gleichermaßen, aber eben auf unterschiedliche Weise. Das Projekt machte es möglich „voneinander etwas zu erfahren“ ohne direkt und persönlich fragen zu müssen. Die Zielsetzung des Workshops war es, Burschen zu einem partnerschaftlichen Beziehungsleben zu ermutigen und mit den Mädchen selbstbestimmte und aktive Partnerschaftsmodelle zu erarbeiten (Beziehung und Sexualität). Außerdem hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, in einem geschützten Rahmen und an ihren jeweiligen Themen zu arbeiten. Die Atmosphäre war sehr angenehm und es wurde viel gelacht. Die Jugendlichen konnten ihr Wissen erweitern und damit ihre Selbstwirksamkeit steigern. Wir danken Eva Moser und Reza Bahrami für die spannenden Workshops!

START-Salzburg engagiert sich!

Am 2. Salzburger Freiwilligentag – 17. Mai 2019

Im Stipendienprogramm START wird soziales Engagement großgeschrieben! Da kam die Gelegenheit am zweiten Salzburger Freiwilligentag mitzumachen gerade recht. Aufgeteilt auf verschieden Projekte in der Stadt Salzburg halfen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am 17. Mai 2019 tatkräftig mit. Hecken schneiden in der Werkstätte der Lebenshilfe, Kinder betreuen, damit sich junge Eltern des Caritas Projektes „Calimero“ einen Vormittag lang in Ruhe vernetzen können, an einem Ausflug mit Gästen der Notschlafstelle zu den Wasserspiel in Hellbrunn teilnehmen, aufmerksames Zuhören und sich Austauschen im Erzählcafé des Vereins VinziDach housing first – die Palette an Beteiligungsmöglichkeiten war sehr groß. Es ging aber nicht nur darum, sich einen Tag lang mit Zeit und Energie in den Dienst der guten Sache zustellen. Auch die vielfältigen Sozialen Einrichtungen in Salzburg mit ihren Mitarbeiter*innen, Klient*innen, Kund*innen, Bewohner*innen und Gästen einen Tag lang zu erleben, aus dem sich ein vielleicht ein längerfristiges, persönliches Engagement ergeben kann, war Sinn und Zweck des Freiwilligentages.

Die Stipendiatinnen Saira und Omaima engagierten sich am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit gemeinsam mit START-Mitarbeiterin Angela beim Projekt „Calimero“. Calimero unterstützt junge Familien bei der Bewältigung des Alltags mit kleinen Kindern. Freiwillige besuchen ein- bis dreimal die Woche die Familie, spielen mit dem Kind oder schauen auf das Baby und ermöglichen es dem Vater oder der Mutter, ein Stück Freiraum für sich zu gewinnen. Am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit luden die Mitarbeiterinnen von Calimero, Manuela und Johanna zu einem Brunch für die Freiwilligen, die Familien und Interessierte, die sich näher über das Projekt informieren wollten. Die START-Stipendiatinnen Omaima und Saira halfen bei der Vorbereitung des Buffets, bereiteten eine schöne Tafel für die Gäste und spielten anschließend mit den Kindern, um es den Eltern zu ermöglichen, entspannt zu essen und mit den anderen zu plaudern.

Stipendiatin Saira berichtet über ihre Eindrücke:

„Der Freiwilligentag war ein sehr schöner Tag. Er brachte mir sehr viel Geduld bei. Außerdem machte ich neue Erfahrungen und lernte Menschen kennen, die so viel für andere Menschen machen, ohne etwas zurück zu verlangen. Mir wurde auch klar, dass das Lächeln eines Kindes den Tag retten kann, egal wie schlecht es einen geht.“

Das „Erzählcafé“ mit ehemaligen Obdachlosen, die vom Verein VinziDach betreut werden, besuchten am Freitag Nachmittag START-Stipendiat Maisam und Stipendiatin Hana. Bei Saft und Keksen berichteten zwei ehemalige Obdachlose aus ihrem Leben, über das Leben auf der Straße und wie ihnen das Projekt VinziDach geholfen hat, wieder eine Wohnung zu finden. Auch einige Sozialarbeiterinnen nahmen sich für uns Zeit und beantworteten unsere Fragen zum Thema Wohnungslosigkeit in Salzburg und wie sie den Menschen helfen, wieder Fuß zu fassen. Ein sehr spannender Nachmittag der es uns ermöglichte, Salzburg aus einem anderen Blickwinkel zu sehen!

Stipendiat Maisam berichten vom Projekt Erzählcafé:

„Die Geschichten der Klienten des VinziDach, alles was sie erlebt haben oder erleben mussten, haben mich nachdenklich gestimmt. Aber ich bewundere sie auch dafür, wie sie ihre Schwierigkeiten und Problemen überwunden haben. Es war sehr erfreulich zu erfahren, dass der Verein VinziDach dabei helfen konnte. Jede/r könnte von dieser Situation einmal betroffen. Einen Wunsch habe ich daher gut verstanden: Nämlich, dass mehr BesucherInnen ins VinziDach kommen und Interesse zeigen! Ich wünsche ihnen alles Gute!“

In der Werkstätte der Lebenshilfe Salzburg im Süden der Stadt Salzburg, war es die Aufgabe der Freiwilligen eine Hecke “einzureißen”. Zaun und Gartenstück sollten erneuert werden, um wieder besser nutzbar zu sein. Einen wahren Urwald beseitigten die Helferinnen und Helfer Mahdi, Afra, Mohammad, Qodratullah, Ioana und Toni an diesem Tag. Sehr zum Leidwesen unzähliger Schnecken und Käfer. Bereits zu Mittag war der größte Teil des Bewuchs entfernt und die Vorbereitungen für den neuen Zaun konnten getroffen werden. Zudem erhielt die Gruppe an diesem Tag aber auch viele wertvolle Einblicke in den Alltag und die Abläufen der Werkstätte. Vom Ankommen der Beschäftigten bis hin zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen und der Tageseinteilung in den einzelnen Gruppen. Allgemeine Bewundern galt den kreativen Ansätzen bei der Bewältigung industrieller Aufträge.

Stipendiatin Ioana berichtet vom Einsatz in der Lebenshilfe: „Ich konnte nicht glauben, dass man beim Heckenschneiden so viel Spaß haben kann. Es war eine schöne Erfahrung und wir haben etwas sinnvolles gemacht. Die Leiterin der Werkstatt, Frau Wendlinger, hat uns sehr fröhlich erwartet und mir hat am meisten gefallen, dass auf die Menschen dort so gut eingegangen wird. Es war echt super! Ich freue mich auf nächsten Einsatz!“


Sicher und selbstbewusst beim Bewerbungsgespräch

Am Samstag, den 27. April 2019 besuchten wir, START Salzburg und START Oberösterreich-Stipendiat*innen, einen Workshop zum Thema „mündliches Bewerbungstraining“ von Frau Charlotte Eblinger von der Firma Eblinger&Partner im Axis in Linz. Im Rahmen des START- Stipendium Programmes haben wir uns Zeit genommen, um wertvolle Tipps von ihr zu hören.

Am Beginn stellten wir Stipendiat*innen uns mit Name, Alter und Berufswunsch bei Frau Eblinger vor, womit wir auch schon unseren Bewerbungstag starteten. Danach begann Frau Eblinger uns über das Verfahren der Personalauswahl zu erzählen. Wie geht eigentlich die Personalauswahl aus der Sicht eines Unternehmens? Das Auswahlsverfahren beruht auf dem Input des Bewerbers; und zwar zunächst einmal auf den Unterlagen, die er mitbringt (beispielsweise Lebenslauf, Schulnoten, das Bewerbungsinterview oder Intelligenztests, etc). Allerdings ist das Bewerbungsinterview die am meisten von Unternehmen verwendete Methode zur Auswahl ihrer Bewerber.

Das Unternehmen muss vorerst eine Entscheidung treffen, welche Kandidaten zu der gesuchten Stelle passen würden, dann ladet dann die Personen zum Vorstellungsgespräch ein. Nun, die Aufgabe des Bewerbers besteht darin, sich bestmöglich dem Unternehmen zu präsentieren, und das natürlich anhand der ihm verfügbaren Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale. Wir bekamen folgende Aufgabe, und zwar eine Antwort auf die folgende Frage zu finden: „Welche Faktoren/Kriterien brauche ich um meinen Ferialjob/mein Studium zu erlangen?“ Oder anders gesagt: „Was braucht es für das, was ich will?“ Jeder hatte danach die Möglichkeit, seine Antwort vorzustellen und eine Rückmeldung von Frau Eblinger, aber auch von den anderen Stipis, zu bekommen.

Wir lernten, dass es für jede Stelle sogenannte Hard Skills und Soft Skills gibt. Beides muss man mitbringen, um den Job, den man in Zukunft ausüben will, zu ergattern. Die harten Faktoren sind Dinge wie die Matura oder das Alter. Die weichen hingegen sind die kognitiven Kompetenzen, meine Verhaltensweisen und Eigenschaften, die mir dabei helfen, dass mir der Beruf grundsätzlich passt und ich auch Spaß dabei haben kann. Alles schön und gut, aber beim Bewerbungsgespräch muss der Bewerber wissen, welche Worte er benutzt, um sich zu beschreiben. Das Präsentieren ist sozusagen die halbe Miete und vieles im Auswahlverfahen hängt im Endeffekt von diesem einen Gespräch ab. Wichtig ist aber dabei authentisch zu bleiben, denn sonst macht der Job für mich keinen Sinn.

Wir gingen auf die Frage „muss ein Unternehmen ein Vorreiterrolle haben?“ ein und stellen fest, dass die Antwort verneint ist. Frau Eblinger brachte ein Beispiel dazu: Es gibt einen Bewerber, der die Fähigkeit mitbringt, dass er beispielsweise eine bestimmte Art vom Metall herstellen kann. In diesem Fall muss der Arbeitsgeber das nicht kennen oder können, sondern er schätzt, was sein Bewerber für besondere Fähigkeiten hat und stellt ihn eventuell an die richtige Stelle in seinem Unternehmen.

Beim Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen sollte man Stärken bennen, und diese auch beweisen durch Erfahrungen, die man gemacht hat. Man sollte aber auch ein paar Schwächen zu Wort bringen, und dabei nicht vergessen zu erzählen, wie man an dieser oder jener Schwäche arbeitet, um sie zu bewältigen. Frau Eblinger erzählte, dass das Bewerbungstraining eine Art Ausnahmensituation ist, bei der man sich bestmöglich und strategisch gut vorbereitet vorstellt. Dinge, die man sagt, müssen daher gut beschrieben werden, sie müssen gut untermauert werden mit Beispielen, die nachvollziehbar sind aus Sicht eines fremeden Menschens, der mich zum ersten Mal kennenlernt. Nach der Mittagspause kamen wir nun zum Punkt „Do‘s & Dont’s beim Bewerbungsgespräch“.

“Ich fand das Rollenspiel total hilfreich und super. Mir wurde klar, wie wichtig es ist, sich konkrete Gründe zu überlegen, warum man der Beste für eine Position ist. Argumente wie “ich interessiere mich dafür” sind nicht aussagekräftig. Ich bekam auch ein paar Tipps: Sich für die Einladung zum Bewerbungsgespräch zu bedanken und zum Shchluss zu fragen ‘wie verbleiben wir’.”

Stipendiatin Ivy über das inszinierte Bewerbungsgespräch mit Frau Eblinger

Am Ende unserer lehrreichen Gespräche führte Frau Eblinger ein paar Vorstellungsgespräche mit einigen Stipendiat/innen, es dauerte 3-4 min bei jeder Person. Sie gab hilfreiches Feedback und wir Stipis kommentierten die Talks auch gegenseitig, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Vielen Dank an Frau Eblinger für diesen sehr lehrreichen, interessanten und doch lustig gestalteten Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

Dritter Teil des Finanzführerscheins bei START Salzburg

“Im dritten und letzten Teil des interessanten Finanzführerschein-Workshops, der am 29. April stattgefunden hat, beschäftigten wir uns mit dem Thema SCHULDEN. Im Themenbereich Schulden ist es besonders wichtig, möglichst früh anzusetzen und eine sogenannte Überschuldung zu vermeiden. Außerdem sahen wir einen kurzen Film über Bürgschaft und die Verantwortung dafür. Insgesamt hat mir dieser hilfreiche Workshop sehr gut gefallen, da wir sehr viele im Alltag benötigte Informationen bekommen haben.”

START-Salzburg Stipendiat Ali Akbar

Ziel des Finanzführerscheins war es, den Stipendiat*innen grundlegendes Wissen zum richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. In den informativen Workshops, die von DSA Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg gehalten worden waren, erarbeiteten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten zentrale Inhalte rund ums Thema Geld, Wohnung, Lebenskosten, Schulden und Bürgschaft. Viele Fachbegriffe, die es in diesem Themenbereich gibt, konnten geklärt werden. Herzlichen Dank an Frau Honisch für die spannenden Workshops!

Seminar politische Bildung in Berlin

Wie jedes Jahr fuhren alle START-Österreich Stipendiat*innen die 1 Jahr vor der Matura stehen nach Berlin um an einer Seminarwoche zum Thema politische Bildung teilzunehmen. Hier der ausführliche Bericht:

Tag 1 – Anreise mit Bus, Flugzeug und Bahn nach Berlin

Während die Salzburger Stipis elegant mit der 1.Klasse mit der Bahn nach Berlin fuhren, flogen START-Wien, NÖ, OÖ von Wien Schwechat nach Berlin-Tegel. Die Vorarlberger fuhren mit dem Bus nach Zürich und flogen von dort aus nach Berlin. Für einige Stipendiat*innen war es der erste Flug überhaupt.

Nachdem alle gut angekommen waren, checkten wir in unserem Hostel in der Nähe des Bezirks Prenzlauer Berg ein. Dann gingen wir gemeinsam in Kleingruppen essen und machten uns mit der Umgebung vertraut.

Tag 2 – Thema: Nationalsozialismus

Wir haben als erstes das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besucht. Die 2711 quaderförmigen Beton-Stelen erinnern an die rund 6 Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden. Hier erfuhren wir nicht nur über die Hintergründe dieses Platzes sondern auch über die Architektur und eigenen Interpretationen des Denkmals. Danach gingen wir hinunter ins Museum und wurden in 2 Gruppen aufgeteilt.

Wir sprachen viel über den Nationalsozialismus, vor allem über den Einmarsch in Polen und über die Vernichtungslager die 1942 erbaut wurden. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und haben Aufgabenstellungen bekommen, die wir mit Hilfe des Bildmaterials im Museum beantworten mussten.

Nach der Mittagspause gingen wir zum Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung wo uns Sana von den Geschehnissen 1933 berichtete und zur neuen Wache – einer Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort erzählte uns Mahdi über die Widerstandsbewegung der Geschwister Scholl.

Anschließend besuchten wir das deutsche historische Museum und sprachen wieder über den Nationalsozialismus, wobei wir mehr auf die Details, wie zum Beispiel die Hitler-Spielzeuge der Kinder, eingingen. Am Abend besuchten wir auch noch das Maxim Gorki Theater und schauten uns „Die Nacht von Lissabon“ an. Das Thema des Theaters spezialisierte sich hauptsächlich auf die Flucht und die emotionale Belastung die dahinter steckt.

Eishah: Ich fand es sehr gut, dass wir nicht nur über Fakten gesprochen haben, wie wir es in der Schule machen, sondern auch zum Beispiel auf familiäre Hintergründe der Juden eingegangen sind.

 

Mehdi: Mir hat vor allem das deutsche historische Museeum gut gefallen, da es Materialen der NS-Zeit zeigte und ich mir somit besser vorstellen konnte, was alles passierte. Von den anderen Programm-Tagen konnte ich mir auch viel Information mitnehmen.

 

Afra: Ich habe schon relativ viel zum Nationalsozialismus in der Schule gemacht und trotzdem konnte ich mir sehr viel neues mitnehmen. Ebenso die Wiederholung von den Sachen, die ich schon gekonnt habe, war für mich hilfreich es mir noch besser einzuprägen. Die Berlin-Reise ist eine tolle Möglichkeit um sich politisch weiterzuentwickeln und hat allen Beteiligten einen großen Spaß gemacht.

Bericht der START-Sbg Stipendiat*innen

Theaterbesuch

Gegen Mittwochabend hatten wir die Möglichkeit das Theaterstück ‘Die Nacht von Lissabon’ nach dem Roman von Erich Maria Remarque zu besuchen. Selbst in diesem Stück handelte es sich von der Flucht. Eine tragische Geschichte eines Paares, die gegen ihr Schicksal kämpfen und Widerstand zeigen mit der Hoffnung zu Überleben.

Das Theaterstück war für mich eine traurige Geschichte, weil die Paare immer verfolgt wurden und sie haben im Angst gelebt. Das Leben für sie eine große Herausforderung, weil sie immer auf der Flucht waren. wegen dieser Verfolgung konnten sie nicht ein schönes Leben führen. – Shah-Ali

Die ‘Nacht von Lissabon’ die im Rahmen ein Theaterstück gespielt wurde, war Liebesgeschichte von zwei geliebten die nicht einfach hatten zusammen zu kommen und immer ihnen die steine vor ihren Weg geworfen wurde. Sie hatten nicht so einfach ein schönes Leben zu führen. Allgemein war das Theaterstück für mich sehr interessant und hat mich fasziniert. -Milad

Das Theaterstück zeigt vor allem auch, dass die Menschen damals sehr schwer hatten. Ich persönlich war von dieser Geschichte sehr berührt und hoffe, dass die Gesellschaft endlich es schafft in einer toleranteren Atmosphäre miteinander in Frieden zu leben.  – Nasiba

Auch ich habe das Theaterstück sehr interessant gefunden. Vor allem die Parallelen, die man zu unserer Gesellschaft herstellen kann, haben mich fasziniert. Sicherlich muss man in Österreich (!) keine Angst haben, mit einer Person zusammen zu sein, unabhängig von deren Religion, Geschlecht oder Herkunft. Dass das jedoch so ist, ist absolut nicht selbstverständlich und in anderen Ländern teilweise gar nicht möglich. – Chirin

Ich fand das Stück sehr gut und unterhaltsam, da die Schauspielergruppe nicht nur die Probleme in der Vergangenheit sondern auch die Schwierigkeiten, welche man heute in einer fremde Gesellschaft bzw. Kultur bekommen kann, gut und deutlich dargestellt hat. Iman

Bericht der START-Vbg Stipendiat*innen

Tag 3 – DDR, geteiltes Berlin

Wir haben in der Schule zwar einiges über das geteilte Deutschland gelernt, doch erst als wir am zweiten Vormittag unserer Berlin-Reise die ehemalige DDR Haftanstalt Berlin-Hochschönhausen besuchten, wurde uns die schlimme Menschenrechtslage im Osten bewusst. In der DDR wurden die Bürger mit einer Politik der Angst und Vertrauenslosigkeit regiert. Hier haben wir auch eine Führung von einem Zeitzeugen gemacht. Er hat uns die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR gezeigt. Es war sehr emotional die traurigen Geschichten zu hören.

Am Nachmittag besuchten wir den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Seine Architektur ist ein Beispiel der Gigantomanie zur NS Zeit. Es ist aber nicht übertrieben zu sagen, dass er als die “Mutter aller Flughäfen” gilt. Mit unserer sympathischen Tourguide erkundigten wir die verschieden Facetten dieses Flughafens angefangen von den Zwangsarbeitern, die dieses Gebäude errichten mussten, bis hin zu seiner vitalen Rolle bei der Luftbrücke und schlussendlich zu seiner Schließung 2008.”

Bericht START-OÖ Stipendiat*innen

Alumni - Infoabend

Am Abend besuchten uns 3 START-Alumni, die in Berlin leben und dort studieren oder arbeiten. Sahire Bozkurt und Sonya Puthuparambil (START-Wien) und Luka Prskalo (START-OÖ) informierten über Studieren und Arbeiten in Deutschland. Speziell Luka wurde mit Fragen gelöchert, da er an der Charité in Berlin Medizin studiert. Vielen Dank fürs Zeitnehmen!

Tag 4 – Demokratie und Europa

Donnerstag waren wir beim europäischen Haus. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Rolle der Parlamentsmitglieder zu spielen, wo wir eine Diskussionsrunde über Plastikbechern und Umweltverschmutzung durchgeführt haben. Wir hatten viel Spaß beim Rollenspiel. Es war ein wunderbares Erlebnis. Nachher hatten wir Freizeit. Dann hatten wir die Chance, uns mit uns im deutschen Dom mit der Geschichte des Parlaments auseinanderzusetzen. (Khlod)

Am vierten Tag unserer Reise durften wir den deutschen Dom besuchen. Da haben wir uns mit der Funktionsweise des Bundestags beschäftigt und haben die Rolle von “Bundestagsabgeordneten” übernommen, um einen besseren Überblick zu bekommen, wie Entscheidungen getroffen werden. Außerdem wurden Infos über die Arbeit von Bundestagsabgeordneten, den Gang der Gesetzgebung, den Ablauf einer Sitzungswoche, die Struktur und Sitzordnung im Plenarsaal, die Funktionen der handelnden Parlamentarier sowie den Ablauf einer Plenarsitzung vermittelt.

Mir hat es sehr gefallen, weil ich mich dadurch einen sehr guten Überblick über verschiedene Dinge im Bundestag verschaffen konnte. (Ahmad)

Bericht: START-NÖ Stipendiat*innen

Tag 5 – Abreise

Die ersten, die Berlin verlassen mussten, waren die Salzburger Stipendiat*innen, die mit dem Zug nach Salzburg fuhren. Da in Deutschland der Karfreitag ein Feiertag ist, fuhren die U-Bahnen nur unregelmäßig und es gab dazu noch eine Störung, so dass wir den Zug nur knapp erreichten!

Die restlichen Stipendiat*innen hatten dann ebenfalls mit Verkehrsproblemen zu kämpfen, aber alle kamen rechtzeitig am Flughafen an und kamen gut und wohlbehalten wieder nach Hause.

Berlin wir kommen wieder!

Eine unvergessliche, lehrreiche, aber auch spaßige Reise, mit diese drei Wörter würde ich die Berlinreise 2018/2019 beschreiben. Die Reise war vom ersten- bis zum letzten Tag sehr gut organisiert. Ich danke allen für die Ermöglichung dieser Reise. - Atila Bamyani

Atila

Während der Berlinreise konnte ich nicht nur meine politische Bildung erweitern, sondern auch meinen Freundeskreis. Trotz oft langer Erklärungen und Erzählungen hat man durch die dort besuchten Workshops sowohl die Geschichte Deutschlands, als auch die Funktion des europäischen Unions besser kennengelernt. Unsere Betreuerinnen haben uns tatkräftig unterstützt, sodass wir uns wie zuhause fühlten. Ich hatte dort zahlreiche schöne Momente und Erinnerungen, die ich nie vergessen werde. DANKE START FÜR DIESE TOLLE UND INFORMATIVE REISE!

Jihan

In Berlin haben wir viele Workshops und wichtige Gebäuden besucht. An diese Reise würde ich wieder mit allen Stipendiaten und Stipendiatinnen und Betreuerinnen teilnehmen.

Shehab

Die Berlinreise war für mich von Anfang an schon cool und interessant und die beste Reise mit Stadt bis jetzt, da ich zum ersten mal mit Flugzeug geflogen bin.

Mahdi

Offene Mathe-Lerngruppe traf sich zum zweiten Mal in diesem Semester in Salzburg

Auch in den Osterferien traf sich eine kleine Gruppe engagierter Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger zur offenen Lerngruppe. Verschiedene Themen wurden diskutiert und gemeinsam bearbeitet. Die Stipendiat*innen hatten ihre Hausübungen und den Schularbeitenstoff mitgebracht, um daran zu arbeiten. Unser Mathe-Ass Jia Cheng Zhou, der im Mai maturieren wird und plant, Mathematik zu studieren, kam auch, um die anderen zu unterstützen und sich selbst für die bevorstehende Mathe-Matura vorzubereiten. Herzlichen Dank an Andreas Hirnsperger für sein Engagement! Die nächste offene Mathematik Lerngruppe wird am Samstag 1. Juni stattfinden.

“Mein erster Job” – Mein erster Arbeitsvertrag

Infos über Arbeits- und Ausbildungsverträge holten sich die START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten bei einem umfassenden Workshop in der Arbeiter Kammer Salzburg. Was in einem Arbeitsvertrag stehen darf und was nicht, was man beim Antritt von Praktikumsstellen beachten muss, was eine Arbeitnehmerveranlagung ist und was sie bringt, erfuhren die START-Jugendlichen am 16.04.2019 im Rahmen des Workshops „Mein erster Job“.

START-Salzburg Stipendiatin Zaynab berichtet über ihre Eindrücke:

„Der Kurs „Mein erster Job“ war für mich sehr umfangreich. Einige Themen, wie z.B.: Arbeitsverhältnisse und Kollektivverträge, hatte ich bereits in der Schule gelernt, aber die Beratungsfelder “Konsumentenberatung” und “Steuerlöscher” der AK, die waren ganz neu und sehr interessant für mich.

Im Workshop habe ich z.B.: die Informationen erhalten, dass ich im Jahr 2020 einen Steuerausgleich machen kann und sogleich fünfzig Prozent meiner Versicherungsbeiträge von Finanzamt bekomme.

Außerdem habe ich durch die Erklärungen meine Rechte als Konsumentin besser kennengelernt. Vor zwei Jahre habe ich mir zum Beispiel ein neues Handy im Wert von 500 €, in einem Geschäft in Wien gekauft. Das Handy war aber kaputt. Es schaltete sich immer plötzlich aus und ich konnte es nicht einschalten. Ich habe es beim Verkäufer zwei Mal reparieren lassen, aber es hat nicht funktioniert. Ich verlangte einen Austausch, aber der Verkäufer hat es nicht akzeptiert. Zum Schluss verkaufte ich ihm das Gerät zurück für 230 € und hatte einen Schaden von 270 €, innerhalb von drei Monaten. Das das nicht die richtige Vorgehensweise laut Gewährleistung ist, weiß ich jetzt durch den Workshop in der AK Salzburg.

Jetzt weiß ich, dass ich das nächste Mal in der gleichen Situation selber entscheiden darf, ob ich es reparieren lasse oder austausche. Das ist mein Recht und wie das Motto der Arbeiterkammer heißt: “Gerechtigkeit muss sein.”

Zum Schluss bedanke ich mich bei START und ARBEITERKAMMER für den tollen Workshop.“

Alternativer Stadtrundgang: Nationalsozialismus in Salzburg

Als Vorbereitung auf die jährliche START-Österreich Exkursion nach Berlin zum Thema „politische Bildung“ begaben sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am 05.04.2019 auf eine Spurensuche in die Salzburger Altstadt. Begleitet von Dr. Alexander Prenninger, Historiker am Ludwig Bolzmann-Institut für historische Sozialwissenschaft, betrachteten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Stadt aus einer anderen Perspektive. Denn bei diesem Stadtrundgang wurde nach sichtbaren oder unsichtbaren Zeichen gesucht, die der Nationalsozialismus hinterlassen hat. Aber auch Geschichten und Geschichte abseits von Gedenktafeln brachte Dr. Prenninger den Jugendlichen näher. Themen, wie öffentliches Gedenken, kollektive Erinnerung und individuelles Vergessen waren zentral bei diesem Rundgang.

Welche Spuren hat die Zeit des Nationalsozialismus in der Mozartstadt hinterlassen und was davon ist heute noch sichtbar? Wo waren Verwaltungsbehörden, Kommandozentralen und KZ-Außenlager untergebracht? Welche Gedenkstätten gibt es und für wen? Welche fehlen noch immer? Dazu mussten sich die Stipendiatinnen nicht erst abseits touristischer Trampelpfade bewegen. Vor der barocken Kulisse der Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten fanden Zwangsarbeit, Enteignung, Verschleppung, Ermordung, Zerstörung jüdischer Kultstätten, einzige Bücherverbrennung Österreichs und die Verherrlichung des Terrorregimes statt.

Zweiter Termin vom „Finanzführerschein“ bei START Salzburg

Wieviel Geld brauche ich eigentlich im Monat, wenn ich einen eigenen Haushalt habe? Dieser Frage gingen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammen mit Sozialarbeiterin Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg nach. Die Teilnehmer*innen versuchten zu schätzen, wieviel sie pro Monat für Miete, Auto, Essen und andere Ausgaben des täglichen Lebens brauchen werden. Darüber hinaus ging es auch um den Themenbereich Miete und wieviel man für eine eigene Wohnung inkl. Nebenkosten so braucht. Ioana hat ihre Eindrücke für uns zusammengefasst:

„Am Freitag, den 29.03 hat die Veranstaltung „Finanzführerschein“ stattgefunden. Im zweiten Teil des Finanzführerscheins durften wir selbst mithilfe des Katalogs eines bekannten schwedischen Möbelhauses ein fiktives Wohn- und Esszimmer einrichten. Dadurch konnten wir sehen, welche Kosten auf uns zukommen, wenn wir alleine wohnen werden. Dann haben wir drei Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wurde eine andere Farbe zugeteilt. Dann wurden jeder Gruppe zehn Kärtchen gegeben. Auf diesen Kärtchen mussten wir eine Kostenaufstellung machen und angeben, wie viel Geld wir ungefähr für verschiedene fixe Kosten ausgeben werden, wenn wir selbstständig wohnen (Haushalt, Freizeit, Hobby, Auto, Zigaretten, Pflege, Essen, Handy, Kleidungen). Auf dem letzten Kärtchen haben wir sämtliche Kosten zusammengerechnet. Daraufhin haben wir darüber gesprochen, für welche Bereiche wir in Zukunft mehr Geld einplanen müssen z.B. Hobbys und wie realistisch unsere Einschätzungen sind. Wir lernten viele neue Sachen, die uns in Zukunft helfen werden. Wir freuen uns auf den nächsten Termin.“

START-Salzburg Stipendiatin Ioana

Neuigkeiten von START-Salzburg – April 2019

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START-Salzburg: Es gibt etwas zu feiern!

START-Salzburg wird bald 10 Jahre alt!

Dieses Jubiläum möchten wir natürlich gemeinsam mit allen Stipendiat*innen, Pat*innen, Förderern, Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen des Stipendienprogrammes gebührend feiern.

Darum schon jetzt den Termin im Kalender mit einem roten Kreis markieren: Donnerstag 07.11.2019 findet die Jubiläumsparty um 18.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Salzburg statt. Die beste Gelegenheit um START-Alumnis, Kolleginnen und Kollegen von „damals“, Förderer und Partner des START-Stipendienprogrammes wieder zutreffen, aber auch die neuen Gesichter bei START-Salzburg kennen zu lernen. Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Euch!

“Finanzführerschein professional” startete in Salzburg

Was ist der Unterschied zwischen einem Dauerauftrag und einer Lastschrift? Was muss ich beachten, wenn ich mein Konto überziehen will? Wie mache ich eine persönliche Einnahmen-Ausgaben-Liste? Diese Fragen standen unter anderem am Freitag, 15.3. bei START Salzburg am Programm. Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg vermittelte den Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten Grundlagen im Umgang mit Geld. Im Rahmen des „Finanzführerschein professional“, der in drei Teilen angeboten wird (zusätzlich gibt es noch zwei E-Learning-Module) lernen die Jugendlichen, wie sie finanziell mündige (Bank-)kunden werden. Ziel ist es, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen, einen kontrollierten Umgang mit verschiedenen Bankprodukten zu lernen und sich Grundlagen der Haushaltsplanung anzueignen. Im ersten Termin ging es um das Erstellen einer Einnahmen-Ausgaben-Liste und um wichtige Informationen zum eigenen Konto. Der nächste Termin findet am 29. März statt.

„Beim Workshop „Finanzführerschein“ geht es um Informationen für unser zukünftiges Wohlbefinden. Anfangs haben wir über Dinge geredet, die uns im Alltag wichtig sind (zB Handy, Shopping, etc) und bei denen wir gar nicht wissen, wie viel Geld eigentlich dafür weggeht. Hauptsächlich ging es um Einnahmen und Ausgaben, aber auch viel um unser eigenes Bankkonto und Schulden. Ich habe viele neue Informationen mitnehmen können!“

START-Stipendium: Jetzt bewerben!

START sucht wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten!

Chance, Weiterbildung, Netzwerk, Zukunft und neue Perspektiven – mit diesen Begriffen verbinden unsere Absolvent*innen das START-Stipendienprogramm.
Ab sofort sind wir auf der Suche nach neuen, spannenden jungen Persönlichkeiten, die gemeinsam mit uns ihre Talente stärken und neue Perspektiven für ihre Zukunft schaffen wollen!

Deine Schritte zu einer erfolgreichen Bewerbung:

  1. Auf unserer Seite oder auf Facebook über unser Angebot informieren.
  2. Überprüfen, ob du alle Voraussetzungen erfüllst.
  3. Bewerbungsunterlagen downloaden und ausfüllen.
  4. Alle Unterlagen zusammen? Dann ab zur Post und an die Projektleitung des jeweiligen Bundeslandes schicken.

Mit einem Klick auf das Bild des jeweiligen Bundeslandes kannst du die Bewerbungsunterlagen als PDF downloaden. Eine Vorlage für ein Empfehlungsschreiben findest du hier zum Download.

“Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie eine amerikanische Dollarnote in der Hand gehalten!”

Berufsluft schnuppern konnte START-Stipendiatin Ioana bei
der HYPO Landesbank Salzburg. Sie absolvierte ein dreitägiges Praktikum in der
Filiale Nonntal und konnte spannende Einblicke in das Tätigkeitsfeld von Bankangestellten
sammeln. Selbst könnte sich Ioana nach dem Praktikum auch gut vorstellen eine
Ausbildung in einer Bank zu beginnen.

Praktikumstagebuch von Ioana:
Montag, 25.02.2019

  • Am Montag habe ich mein Schnupperpraktikum bei der HYPO Salzburg angefangen. Ich wurde der Filiale Nonntal zugeteilt und wurde an meinem ersten Tag von Frau Ivana Arsenovic empfangen. Frau Arsenovic war sehr freundlich zu mir und hat mir gezeigt, welche Aufgaben sie selbst in der Filiale übernimmt. Sie hat mir einige Einblicke in die Arbeitsabläufe der Filiale gezeigt. Zudem dürfte ich weitere Mitarbeiterinnen, Frau Sindi Ivanovic und Frau Beate Zimmermann, besser kennenlernen.

Dienstag, 26.02.2019

Mittwoch, 26.02.2019

  • Am Mittwoch habe ich gelernt wie man überprüfen kann, ob eine Banknote echt oder gefälscht ist. Mir wurde genau erklärt auf welche Symbole ich dabei achten soll. Zudem habe ich miterlebt, wie ein Geldautomat eine gefälschte Banknote aussortiert hat. Dies war sehr spannend.

Fazit

  • Die drei Tage in der HYPO Filiale in Nonntal haben mir sehr Spaß gemacht und ich habe einen guten Eindruck darüber erhalten, was eine Bankangestellte alles macht. Vielen Dank für die schönen Tage an die HYPO Landesbank Salzburg und die Filiale Nonntal.

„Es gefällt mir sehr diese Uniform zu tragen…“

START-Salzburg Stipendiat Mohammad ist Rettungssanitäter in Ausbildung beim Roten Kreuz. Seit Jänner besucht er regelmäßig am Sonntag den Sanitäterkurs in Tamsweg und ist auch schon unter der Woche als Praktikant im Einsatz.

Mohammad über sein Motivation: „Ich habe mich in diesem Schuljahr sehr gut weiterentwickelt, viele neue Sachen gelernt und eine Ausbildung beim Roten Kreuz als Rettungssanitäter angefangen. Die Sanitäterausbildung sind sehr anstrengend und brauchen viel Zeit, aber man wird fröhlich und glücklich, wenn man als Sanitäter jemandem helfen kann. Ich hoffe meine Ausbildungen erfolgreich abzuschließen zu können. Die Sanitäter Ausbildung beinhaltet 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis. Der Praxisteil beinhaltet Tagesdienst und Nachtdienst. Wenn ich im Dienst bin, habe ich immer Bereitschaft egal welche Tages- oder Nachtzeit. Die Praxisstunden finden das ganze Jahr über statt. Es gefällt mir sehr diese Uniform zu tragen, auch mein Name ist auf der Uniform vermerkt. Ich bin sehr stolz darauf so Leuten helfen zu können. Hoffentlich darf ich in Zukunft auch als Rettungssanitäter im Lungau arbeiten.“

START-Skitag am Feuerkogel

Auf die Piste wagen sich die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht nur bei Sonnenschein. Beim diesjährigen START-Skitag am Feuerkogel in Ebensee (OÖ) ließen sich die Jugendlichen aus Salzburg und Oberösterreich die Laune auch von Wind, Schnee und frostigen Temperaturen nicht verderben. Während die Ski-Newcomer der Gruppe ihre ersten Rutschversuche unter professioneller Anleitung eines Ski-Lehrers machten, sausten die Geübteren trotz leicht getrübter Sicht über die Pisten des Skigebiets. Nach einer zünftigen Stärkung bei traditionellem Hüttenessen, ging es nach einer kurzen Pause gleich wieder weiter mit dem Skivergnügen. Geschafft aber noch immer in bester Stimmung: Am Ende des Nachmittags ließen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten auf der Heimreise gerne in die Sitze von Bus und Bahn fallen.

Wir danken der Skischule Neuhuber für die gute Betreuung am START-Skitag!

START ins neue Semester mit dem Bildungsseminar

Von 22.-24. Februar 2019 trafen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Geboten wurde wieder ein umfangreiches Programm an Seminaren und gemeinsamen Aktivitäten. Die Stipendiat*innen wurden je nach Bedarf, Schulart und Schulstufe auf verschiedene Seminare aufgeteilt, die am Samstag den ganzen Tag und am Sonntag Vormittag stattfanden. Folgende Seminare wurden angeboten: Sprechtechnik, Lerntechnik, Einführung in die vorwissenschaftliche Arbeit, Projektarbeit & Schreibtechnik, außerdem Gruppenmoderation sowie Mediation für die Maturant*innen.

Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Workshops:

Nachdem den ganzen Samstag fleißig gearbeitet und gelernt worden war, fand am Abend ein weiterer Höhepunkt statt: Die neuen Stipendiaten-Sprecher*innen wurden gewählt! Es gibt in jedem Bundesland ein Team aus zwei Sprecher*innen, deren Aufgabe es ist, die START Projektkoordinatorinnen zu unterstützen. Die neuen Sprecher*innen durften sich anschließend auch vor allen Stipendiat*innen präsentieren. Katrin Triebswetter, langjährige Landeskoordinatorin von START Wien, wurde mit einem spannenden Rückblick auf „10 Jahre START“ und einem Geschenk verabschiedet, da sie eine neue berufliche Herausforderung angenommen hat. Der Abend fand bei Kartenspielen, Tischtennis und unterhaltsamen Gesprächen seinen Ausklang. Am Sonntag wurden zum Abschluss des Seminars die Zertifikate verteilt und nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von den Maturant*innen, für die dieses Bildungsseminar das letzte war.

Das Feedback unserer Stipendiat*innen:

„Mir hat das Sprechtraining gut gefallen. Ich habe bei diesem Seminar erfahren, wie man sicher auf der Bühne stehen kann und vor allem was „Erdung“(=Kontakt mit dem Boden, welcher uns hilft, mit stressiger Situation beim Reden oder Präsentieren) ist. Die Seminarleiterin war sehr nett und man kam mit ihr auch zurecht.” Sebastian (Vorarlberg)

„Das Bildungsseminar bei START bedeutet mir viel. Ich durfte zum zweiten Mal dabei sein und drei Tage lang eine unvergessliche Zeit mit meinen Freunden verbringen, aber auch neue Leute kennenlernen.
Abendprogramme mag ich, weil sie die Stipis näher zu einander bringen, außerdem sind sie sehr lustig. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Tanzen. Hier ist die Atmosphäre zwischen Stipis so gut, dass auch wenn du nicht tanzen kannst, machst einfach mit. Einführung der Vorwissenschaftlichen Arbeit war auch gut. Ich konnte andere wichtige Zitier regeln, die in meiner Schule nicht besprochen wurden, lernen und meinen Erwartungshorizont verbessern.” Mahdi (Wien)

„Das Bildungsseminar ist eine von meinen Lieblingsveranstaltungen beim Start, da wir gleichzeitig uns weiterbilden können und uns mit unseren Freunden aus den anderen Bundesländern treffen. Mein Seminar war VWA und, weil ich mich jetzt schon mit der vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftige war dieses Seminar sehr hilfreich. Ich freue mich sehr auf die nächsten Bildungsseminare.” Fatimah (Niederösterreich)  

„Ich habe den Workshop Lerntraining besucht. Wir haben so viele Sachen gelernt und auch viele neue Informationen bekommen. Der Workshop war sehr gut, lustig und hilfreich. Ich habe gelernt, wie ich besser lernen kann und wie ich meine Pausen einteilen kann. Außerdem habe ich erfahren, dass ich nach dem Lernen mich nicht mit dem Handy ablenken soll, sondern einfach zur Ruhe kommen soll. Ich bedanke mich bei START für diese Möglichkeit.“ Omaima (Salzburg)

„Ich habe beim Sprechtraining teilgenommen und habe gelernt, wie ich meinen Körper aktivieren kann, um möglichst präsent auf der Bühne zu sein und um deutlich reden zu können. Ich fand die Kursleiterin echt gut, und fand das Seminar zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Einfach toll!” Franciszek (Vorarlberg)

„Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich habe einen VWA-Workshop besucht, der mir sehr in der Schule geholfen hat und ich konnte auch mit meiner vorwissenschaftlichen Arbeit anfangen.“ Eishah (Salzburg)

„Abgesehen von verschiedenen Methoden zum Lernen, wie man sie am effektivsten anwendet und Zeitmanagement, die wir beim Bildungsseminar besprochen und gelernt haben, hatten wir auch viel Zeit, um lustige Erinnerungen mit allen Stipis aufzubauen.
Freundschaften, Vertrauen, Glückseligkeit, neues Wissen, Lächeln und Zusammenarbeit sind nur einige der prägenden Dinge, mit denen die Stipis das Bildungshaus Schloss Puchberg wieder verlassen haben.” Viola (Oberösterreich)

„Am 23 und 24 Februar hatte ich die Gelegenheit durch Start an dem Seminar „Einführung in der VWA“ teilzunehmen. Hier wurden uns Zetteln mit den wichtigsten Informationen gegeben. Mithilfe diesen, können unsere Fragen bezüglich VWA sehr schnell beantwortet werden. Bei der Bearbeitung dieser Zettel konnten wir zahlreiche Fragen stellen, die alle unsere Unklarheiten gelöst haben. An diesem Seminar haben wir an unseren Erwartungshorizont gearbeitet als auch an dem Inhaltsverzeichnis. Dieses Seminar nahm uns die Angst vom Schreiben weg und ermutigte uns zum Schreiben.” Karmina (Oberösterreich)

„In meinem ersten Bildungsseminar habe ich an den Workshop „Lern-training“ teilgenommen, wo ich verschiedene Strategien für Lernen und Wiederholen gelernt habe. Außerdem habe ich erfahren, was es bedeutet, ein Ziel zu haben und wie ich mich am besten motivieren kann. Der Workshop war für mich sehr informativ, hilfreich, interessant und er wird mich auf meinem langen Lernweg unterstützen. ” Ebtisam (Oberösterreich)

„Am Anfang habe ich ein bisschen Angst gehabt, weil ich gedacht habe es wird mir gar nicht helfen aber doch war es sehr informative und hilfreich denn ich habe dank unser Betreuerin(Lehrerin), endlich meine Erwartung hoeizont fertig geschrieben und zwar ein neues Thema für die VWA gefunden, ein Thema der mich betroffen hat. Ich habe dort auch unterschiedliche Möglichkeiten zum zitieren gelernt und war ein bisschen erleichtert. Außerdem haben wir auch VWA Beispiele angeschaut und ich habe die passenden Literatur gefunden. Danke für allen die diesen Seminar organisiert haben und mit gemacht haben.” Khlod (Niederösterreich)

In luftigen Höhen – Treffen der START-Salzburg Alumnis

Auf den Gipfel des Salzburger Hausberges begab sich eine Gruppe von START-Salzburg Absolventinnen und Absolventen unterschiedlichster START-Jahrgänge. Alte Kontakte wieder aufleben lassen, neue Alumnis kennen lernen und der Austausch über Erfahrungen nach der Matura standen bei diesem Treffen im Vordergrund.

START-Alumnus Pushon berichtet:

„Am 24. Februar 2019 trafen sich die ehemaligen Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten von den vorherigen Jahrgängen. Wir trafen uns am Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam nach Grödig zum Untersberg. Dort angekommen, wanderten wir zum Gipfelkreuz des Untersberg. Am Gipfelkreuz genossen wir dann den schönen Ausblick. Abschließend gingen wir noch alle genüsslich essen. Ein riesiges Dankeschön geht an Trinh Nguyen, die dieses Treffen sehr gut organisiert hatte. Durch dieses Treffen lernten sich die Alumnis besser kennen. Wir redeten über das Leben nach der Matura und noch vieles mehr. Rückblickend gesehen war es ein sehr gelungenes Treffen.“

“Erfolg ist reine Kopfsache”

START-Salzburg Absolvent Pushon über seine Ausbildung beim Bundesheer

Am 3. September startete für mich ein neues Kapitel. Meine Schulkarriere ging erfolgreich zu Ende. Als nächstes stand das Bundesheer an. Ich habe mich vorher schon für eine Offizierslaufbahn beim Heer beworben. Deswegen war ich noch mehr gespannt. Von September bis Anfang Februar war ich an der Erzherzog Julian Kaserne in Straß in Steiermark stationiert. Dieser Ort liegt 10 km entfernt von der slowenischen Grenze. Am ersten Tag lernte ich meine neuen Kameraden kennen und fassten unsere Ausrüstung aus. Zuerst traute sich keiner von uns zu reden. Aber in 15 Minuten war diese Angst weg. In dieser Zeit wurden wir zu ziemlich guten Kameraden. Ohne Kameradschaft hätten viele uns diesen sehr intensiven nicht überstanden. Die erste Woche war für mich ziemlich stressig, weil es für mich ein komplett neues Umfeld war. Denn seit 12 Jahren saß ich nur an meinem Tisch und hatte Unterricht. Hier beim Heer lief das System ganz anders. Ich lernte erst hier meine körperlichen Grenzen kennen. Seit meinem Einrückungstermin habe ich mich sportlich wesentlich gesteigert. Wir, die Kaderanwärter, haben in diesen 5 Monaten gelernt zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu motivieren. Auch in den schwersten Zeiten wie bei den Waffenausbildungen, bei den 24 Stunden Gefechtsdiensttagen oder beim 60 km Abschlussmarsch haben wir uns gegenseitig geholfen, wo immer wir auch konnten. Rückblickend auf diesen Kurs bin ich schon ziemlich stolz auf mich, weil ich phasenweise mir die Ausbildung nie zugetraut habe.

Ich persönlich habe sehr viel von dieser Ausbildung profitiert, weil man sich nicht nur fachspezifisch, sondern auch charakterlich weiterbildet. Erlebnisse, wie die Feldlagerwoche oder die Gebirgsausbildung brachten uns bei, dass unser Körper eigentlich mehr kann, als wir denken. Die meisten Sachen spielen sich eigentlich im Kopf ab. Das passende Zitat dazu wäre: „Erfolg ist reine Kopfsache.“


Salzburger Stipis diskutierten mit den “HEROES”

Haben wirklich alle Menschen in Österreich die gleichen Rechte? Wer bestimmt wer du bist? Das Projekt HEROES von akzente Salzburg richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte zwischen 16 und 23 Jahren, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Ziele sind die Freiheit des Individuums und ein selbstbestimmtes Leben. Einen Workshop der HEROES, gestaltet von den Projektleitern Jad und Mario und HEROES-Teilnehmer Osman besuchten am Freitag 15.2. die Salzburger START Stipendiatinnen und Stipendiaten. In einem theaterpädagogischen Peer to Peer Workshop wurde über Themen wie, Gleichberechtigung, Gewalt, Abbau von Stereotypen, Frauenrechten, Kinderrechten, Menschenrechten, etc. diskutiert

Hier der Bericht von START Stipendiatin Saira Shaukat:

Am Freitag den 15.02.2019 trafen sich sechs Stipendiaten und Stipendiatinnen zum Thema „Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“. Von den Workshop Veranstaltern waren vier Leute da. Gemeinsam sprachen wir über unsere Kulturen und deren strengen Regelungen. Uns allen wird auch sehr schnell klar, dass unsere Probleme sich sehr ähneln. Wir versuchen zu verstehen was Falsch oder Richtig ist, aber daraufhin bekommt keiner eine Antwort, weil was vielleicht für mich richtig ist, ist für den anderen falsch. Die Diskussion ist sehr vielfältig ausgeprägt und zeigte andere Perspektiven. In der Gruppe redeten wir auch über das Verhältnis mit den Eltern und wie man mit ihnen argumentieren kann. Dass Argumente sehr wichtig sein können und, dass deren Auswirkung sehr stark unser Leben beeinflussen kann. Außerdem verstanden alle, dass die Drohungen unserer Eltern meistens aus Liebe und Angst entstehen. Sie wollen uns beschützen und können meistens ihre Drohung eh nicht vollziehen. Dass die Frau in der Welt meistens als „die Ehre“ angesehen wird, wussten alle Teilnehmer des Workshops. Das hat meist seine Nachteile, weil die Frau daraufhin unterdrückt wird, aber das heißt nicht, dass wir Frauen uns ändern müssen sondern, dass wir unsere Gesellschaft verändern sollen. Die wichtigste Nachricht des Workshops war es, dass wir die Fehler unserer Eltern nicht bei unseren Kindern wiederholen sollten.

START-Salzburg: Textsorten und Grammatik in den Semesterferien

Von Montag bis Donnerstag (11.02. bis 14.02.2019) trafen sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten, um mit der angehenden Deutschlehrerin Valentina D‘Uva die Deutschkenntnisse in den Semesterferien weiter zu verfeinern. Dass gemeinsames Lernen in den Ferien abwechslungsreich sein kann und auch Spaß macht, verdeutlichen die Rückmeldungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten.
Wir bedanken uns bei Valentina D’Uva für den spannenden und engagierten Deutschunterricht!

Ioana:

Wir hatten eine große Freude, wenn wir gehört haben, dass ein Deutschkurs in unserem START Büro stattfindet. In diesen vier Tagen hat unsere Lehrerin versucht in kurzer Zeit uns viele Dinge beizubringen. Sie hat uns Tipps gegeben und auch Informationen über die Matura. Wir hatten auch Spaß dabei durch die sehr attraktiven Spiele, die Valentina für uns vorbereitet hat. Es wird mir später bei meinem Deutschunterricht oder Matura helfen. Danke Valentina!

Maisam:

Die Kursstimmung war sehr freundlich und nett. Frau Valentina D’Uva, unsere Kursleiterin, ist sehr hilfreich, weil sie uns ausreichende Erklärungen, Beispiele und passende Themen gegeben hat. Ich würde immer wieder bei solchen Kursen teilnehmen.

Omaima:

Wir haben am Montag mit Valentina den Deutschkurs angefangen: Am ersten Tag haben wir die vier Fälle gelernt, und auch die Wortarten und Satzarten und wie man einen Text analysiert. Valentina hat uns wirklich super geholfen. Ich danke dir sehr Valentina für alles. Ich bedanke mich auch bei START für die Möglichkeit, dass wir den Deutschkurs machen durften.

Eishah:

Mit hat der Deutschkurs mit Valentina sehr gefallen. Wir haben die Textsorte Textanalyse für die Matura geübt und das war auch sehr hilfreich. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir alles gut durchdiskutiert haben. Es war auch sehr lustig und ich habe mir auch vieles mitgenommen. Die Stimmung war auch sehr schön.

Rohullah:

Der Deutschkurs von Montag bis Donnerstag hat mir sehr geholfen. Es hat mir sehr gut gefallen, die Stimmung ist sehr fröhlich gewesen. Im Allgemeinen war es sehr hilfreich, da ich die gelernten Sachen jetzt anwenden kann. Wenn es noch einmal so eine Möglichkeit geben würde, einen Deutschkurs zu machen, würden wir uns sehr darüber freuen.

Lyrisches Schreiben in Salzburg

Am Samstag, 9.2.2019 traf sich eine kleine Gruppe der Salzburger Stipendiat*innen zum 3. Teil der Workshopreihe „Kreatives Schreiben“. Am Programm stand heute das Thema „Lyrik“. Die Stipendiat*innen probierten unter Anleitung von Deutschlehrer Mag. Werner Schlor, auf möglichst vielfältige Weise und möglichst spielerisch verschiedene lyrische Formen und Gedichttypen aus. Dazu lernten sie verschiedene Beispiele aus der Lyrik kennen, analysierten und bearbeiteten sie nach ihren eigenen Bedürfnissen. Ziel war es, am Ende einen völlig selbständigen, gemeinsamen und zusammenhängenden kleinen Gedichtezyklus zu schaffen. Einige der wirklich bemerkenswerten Arbeiten finden Sie hier:

das Gedicht von Stipendiat Roni Ali
Gedicht von Stpendiatin Omaima Mahmoud
Gedicht von Stipendiatin Hana Nazari Salari

Und hier noch einige Eindrücke vom konzentrierten Arbeiten:

Mathe – Es gibt immer was zu tun!

Obwohl gerade Pause bei Schularbeiten und Tests ist, haben sich am Samstagnachmittag den 02.02.2019 START-Salzburg Stipendiat*innen zum Mathe-Studium zusammengefunden. Gemeinsam mit Mathe-Experten Andi Hirnsperger wurden Kurven berechnet und mittels einer App noch weitere knifflige Mathe-Rätsel gelöst.

Mathe-Workshops in Salzburg: Teil 3

Am 19. Jänner trafen sich einige Salzburger Stipendiat*innen wieder mit Mathe-Lehrer Andreas Hirnsperger, um gemeinsam Mathe zu lernen. Obwohl die Stipendiat*innen unterschiedliche Schularten und Schulstufen besuchen, funktioniert das gemeinsame Lernen unter professioneller Anleitung hervorragend.

Es kommen auch immer einige sehr gute Schüler, wie z.B. Jia Cheng Zhou, der die anderen unterstützt und dabei selbst profitiert und seine Mathematik-Kenntnisse vertiefen und festigen kann.

“Der heutige Mathe-Nachmittag ist wie immer angenehm verlaufen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr motiviert und lernten eifrig mit Hilfe vom Lehrer und den anderen. Weil wir genügend Zeit hatten, konnte jedem Einzelnen individuell geholfen werden. Alle waren hoch konzeriert und die Zeit verging wie im Flug.”
Stipendiat Jia Cheng Zhou

Viele haben kommende Woche die letzte Schularbeit vor den Semesterferien und konnten sich durch den Workshop ideal darauf vorbereiten. Wir freuen uns schon auf viele gute Noten im Halbjahreszeugnis!

Der nächste Mathe-Workshop findet am 2. Februar statt.

Ausgezeichneter Erfolg!

Hervorragendes schulisches Engagement bewies START-Salzburg Stipendiat Mohammed! Er schloss das dritte und letzte Jahr der Berufsschule seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann mit einem ausgezeichneten Erfolg ab! Wir gratulieren ihm zu diesem Erfolg und wünschen für die bald folgende Lehrabschlussprüfung sowie für den weiteren Weg richtung Matura alles Gute!

START-Salzburg Stipendiat Mohammed mit seinem ausgezeichneten Erfolg

START-Salzburg: Schreiben mit allen Sinnen

Zum zweite Teil der Workshopreihe „Kreatives Schreiben“ fanden sich am 11.01.2019 zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten im START-Seminarraum ein.  Zum Schwerpunkt „erzählendes Scheiben“ erprobten sie Tipps und Tricks, um möglichst rasch und flüssig in den Schreibprozess zu gelangen.

START-Stipendiatin Saira berichtet:

Das neue Jahr startet beim Stipendium mit dem zweiten Teil der Workshop-Reihe zum Thema „Kreatives Schreiben“. Es trafen sich zehn Stipendiaten am Freitag, 11.01.2019 und befassten sich mit Thema wie man etwas ausführlicher beschreiben kann. Daraufhin machte der Deutschlehrer die Stipendiaten auf deren fünf Sinnesorgane aufmerksam. Was sehen sie? Was riechen sie? Was fühlen sie? Was hören sie? Was schmecken sie? Das alles waren die Grundlagen, auf denen sie dann aufbauten. Ohne zu überlegen starteten sie und begannen Kleinigkeit zu beschreiben wie zum Beispiel ein Locher, ein Pinnnadel, ein Koffer oder ein Buch. Zwischendurch machten sie fünf oder zehn minütige Pausen, in denen sie Kekse aßen. Am Ende schrieben sie alles was sie an dem Tag gelernt hatte in einer frei erfundenen Geschichte zusammen.

Herzlichen Dank an Kursleiter und Sprachlehrer Werner Schlor für den spannenden Nachmittag. Wir freuen uns schon auf den dritten Teil, der ganz der Dichtung gewidmet sein wird.

START-Salzburg Jahresausklang mit Light Painting Workshop

Einen fröhlich Abend in der Vorweihnachtszeit verbrachten die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am 21. Dezember 2018 bei Gesellschaftsspielen, mitgebrachten Köstlichkeiten und einem spannenden Light Painting Workshop. Malen mit Licht in der dunklen Jahreszeit – Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten ließen das Jahr 2018 kreativ ausklingen und zauberten sich ihr eigenes Feuerwerk!

START-Salzburg – Besuch bei Landesrätin Andrea Klambauer

Einen Besuch statteten zwölf Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Montag den 26.11.2018 Landesrätin Andrea Klambauer in ihrem Büro in der Kaigasse ab. Sie ist im Land Salzburg neben Integration auch für die Themen Wohnen, Familie, Wissenschaft, Generationen und Jugend zuständig.

Viele Fragen konnten die Stipendiatinnen und Stipendiaten bei dieser Gelegenheit stellen. Besonders interessierte die Jugendlichen Themen “politisches Engagement”, “Wege in die Politik” und wie der “Arbeitsalltag einer Landerätin” aussieht. Auch Landesrätin Klambauer wollte so einiges über die Pläne, Interessen, Ausbildungswünsche und persönliche Eindrücke der Jugendlichen und Erfahrungen ihre Erfahrungen im START-Stipendienprogramm wissen. Sie betonte bei diesem Besuch auch, welchen Beitrag zu Integration das START-Stipendienprogramm im Bundesland Salzburg leistet. „Die Talente der jungen Menschen sind die nachhaltigste Ressource, die Österreichs Gesellschaft hat. Die START-Stipendienprogramm bieten Unterstützung für motivierte und sozial engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund, um ihre Talente zu stärken und Perspektiven zu schaffen. Begabte Jugendliche werden ermutigt, eine höhere Schulbildung zu erreichen und werden zu Bindegliedern in unserer Gesellschaft“, ist sich Integrationslandesrätin Klambauer sicher.

Wir danken Landesrätin Andrea Kla mbauer für die Einladung zur Gesprächsrunde!

Stipis aus OÖ und Salzburg besuchten das Open Lab der JKU Linz

Am Freitag, 23.11. trafen sich acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und sechs aus Oberösterreich am Campus der Johannes Kepler Universität, um gemeinsam einen Workshop im „Open Lab“ zu besuchen. Im JKU Open Lab können Kinder, Jugendliche und Interessierte selbst Experimente durchführen. Die Teilnehmer*innen sammeln erste Erfahrungen im praktischen Arbeiten, Beobachten und Verstehen von Phänomenen aus Wasser, Luft, Kohlendioxid, Farben oder Kunststoffen. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler durch ausgebildete Betreuer*innen, die ihnen zur Seite stehen. Das Thema vergangenen Freitag was „Mit der Wissenschaft auf Verbrecherjagd“. Ziel der Übung war es, verschiedene Spuren, die am Tatort gefunden worden waren, zu analysieren, um herauszufinden, wer Täter, Komplize, Augenzeuge bzw. Unbeteiligter war. Welchem Täter können die Finger- und Fußabdrücke zugeordnet werden und war der Verdächtige tatsächlich am Tatort? Was ergeben die Analysen der Boden- und Faserproben? Diese und noch mehr Fragen mussten unsere Stipendiat*innen und Stipendiaten beantworten, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Das alles durften die Jugendlichen unter professioneller Anleitung ausprobieren:

  • Fingerabdrücke aufnehmen und Muster bestimmen
  • Fingerabdrücke sichern
  • Fußabdrücke sichern mit Gips sowie auswerten
  • Nachweis von latenten Blutspuren
  • Analyse von Bodenproben
  • Faseranalytik durch Mikroskopie

Nach dem Workshop nahm sich START Oberösterreich Mitarbeiterin Anna Wiespointner, die selbst an der JKU studiert, Zeit, um die Fragen der Salzburger Stipendiat*innen zu Studienmöglichkeiten in Linz zu beantworten. Wieviel kostet ein Studentenwohnheim? Welche Jobchancen habe ich, wenn ich ein bestimmtes Studium absolviere? Da es in Salzburg keine technische Fakultät gibt, war es für die Stipendiat*innen besonders interessant, mehr über Studienrichtungen in diesem Bereich zu erfahren.

Und das sagen unsere Stipendiat*innen zur Veranstaltung:

„Das war super! Ich habe sehr gute Infos über Uni und Studieren bekommen. Außerdem habe ich etwas über Chemie gelernt, z.B. wie findet man heraus, ob in einem Stoff Salz gelöst ist oder ob es Blutspuren gibt. Ich interessiere mich sehr für solche Exkursionen (Naturwissenschaften, Mathematik).“ Ali Reza Noori

„Die Exkursion nach Linz war sehr gut. Ich habe viele neue Sachen gelernt, z.B. wie können wir einen Täter identifizieren? Und wir haben auch viele Informationen über die Universität erhalten.“ Hana Nazari Salari

 

„Gemeinsam lernt sich’s leichter!“ – START-Salzburg büffelt Mathe

Auf keinen Fall den Anschluss verlieren! –  dachten sich neun Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten und trafen sich schon zum zweiten Mal, um am Samstagnachmittag den 17.11.2018 gemeinsam Mathe zu lernen.

 

Dabei unterstützen sie sich nicht nur gegenseitig bei schwierigen Textaufgaben und kniffligen Gleichungen, sondern konnten bei unlösbar scheinenden mathematischen Rätseln auch auf Expertise von Mathe-Profi Andreas Hirnsperger zurückgreifen. Auch er kennt die START-Stipendiat*innen in Salzburg bereits seit geraumer Zeit und begleitet den monatlichen Lernnachmittag schon seit letztem Jahr. “Das gemeinsame Lernen war sehr produktiv und hilfreich! Wir haben uns alle gegenseitig geholfen, damit auch wirklich jeder heute seine offenen Fragen beantworten kann. Als motivierte Gruppe freuen wir uns schon auf die nächste Lernzusammenkunft!” resümieren Stipendiatin Afra und Stipendiat Mohamad über die gemeinsam genutze Zeit.

   

Feierliche Begrüßung des neunten START-Jahrganges in Salzburg

START-Salzburg feiert seine neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten
Auf die Bühne gebeten werden einmal im Schuljahr die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten in Salzburg um ihre Talente, Ideen, künstlerische Begabungen und ihre Motivation einem interessierten Publikum zu präsentieren. Ein abwechslungsreiches Programm für ihre Eltern, Lehrer*innen, Mitschüler*innen, Freund*innen und Fördernde haben die insgesamt 2o Jugendlichen auch dieses Jahr auf die Beine gestellt. Gleich 12 Neuzugänge durften sich im Rahmen der Feier über eine Urkunde aus den Händen ihrer Patinnen und Paten freuen. Damit sind sie nun offiziell Teil des START-Stipendienprogramms. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Andreas Obauer, Gastgeber der Wirtschaftskammer Salzburg. Landtagsabgeordnete Elisabeth Weitgasser (Neos) hielt die Festrede zu Beginn der Willkommensfeier.

Bildung fördern – Talente stärken – Perspektiven schaffen
Bereits zum neunten Mal können START-Stipendien an engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte in Salzburg vergeben werden. Die 12 frischgebackenen Stipendiatinnen und Stipendiaten heißen Ioana-Larisa, Mohamad, Saira, Mohammed, Zaynab, Mohammad Akhlas, Rohullah, Qodratullah, Omaima, Ali Reza, Hana und Ali Akbar. Sie haben ihre Wurzeln in Rumänien, Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Iran. Für sie alle gemeinsam hat Bildung einen großen Stellenwert. Bei ihrem großen Ziel die Matura zu erreichen, werden sie von START-Salzburg unterstützt.

„Bildung ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft, um den Bedürfnissen am Arbeitsmarkt gerecht zu werden. Bildung ist aber auch der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und eurer ganz eigenen beruflichen Karriere. Das START Stipendium gibt dazu die Unterstützung, um euer Ziel, eure Träume und Visionen verwirklichen zu können. Es liegt ganz alleine an euch, diesen Traum zu verwirklich, wir können nur unterstützen. Mit dem START Stipendium wird euch eine große Verantwortung übertragen und der Grundstein für eine chancenreiche Zukunft gelegt.“ betonte Labg. Elisabeth Weitgasser bei der Übergabe der Urkunden an die stolzen Stipendiatinnen und Stipendiaten. „Feierliche Begrüßung des neunten START-Jahrganges in Salzburg“ weiterlesen

Workshop „Szenisches Schreiben“ in Salzburg

Donnerstag, 1. November stand in Salzburg der erste Teil der Workshop-Reihe zum Thema „Kreatives Schreiben“ am Programm. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten befassten sich gemeinsam mit Deutschlehrer und DaZ-Trainer Werner Schlor mit „Szenischem Schreiben“. Wie muss man denken, wenn man Dialoge schreibt? Was muss man beachten, wenn man die Dialoge in eine bestimmte Szene versetzt? Wie wirken diese Dialoge, wenn sie von echten Menschen gesprochen werden? Die Salzburger Stipis probierten es einfach aus. Am Ende wurden die erarbeiteten Szenen auch selbständig aufgenommen und geschnitten, um die Wirkung auch in einem eigenständigen Werk erfahren zu können.

 

Das Hörspiel von Rohullah, Ali Reza und Mohamad können Sie hier nachhören:

 

Und das sagten die Salzburger Stipendiat*innen über den Workshop:

„Ein sehr interessantes Seminar, in dem wir gelernt haben, wie man ausgehend von simplen Ideen und Wörtern, lustige Geschichten und Szenen schreiben und aufnehmen kann. Am Ende des Seminars haben wir eine Geschichte geschrieben, die wir mit dem Handy aufgenommen haben und danach mit dem Computer geschnitten und bearbeitet haben.“ Ali Akbar Zamani

„Es war cool, wir haben viele neue Sachen gelernt, zum Beispiel, wie man eine Geschichte oder einen Film aufbaut. Außerdem war es sehr lustig.“ Omaima Mahmoud

„Es hat mit Spaß gemacht, Dialoge zu entwerfen. Mich hat schon immer die Kommunikation zwischen Menschen interessiert. Deswegen habe ich mir Mühe gegeben, interessante Dialoge zu entwerfen. Zusätzlich kenne ich den Lehrer vom letzten Jahr, der sehr freundlich mit uns umgeht.“ Jia Cheng Zhou

„Der Termin „Kreatives Schreiben“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe gelernt, wie ich zum Schreiben anfangen kann, wenn ich ein weißes Blatt Papier vor mir habe. Und ich habe auch erfahren, wie ich mich in einer Gruppe verhalte, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt.“ Rohullah Muhammadi

So macht Mathematik Spaß!

Zusammen macht alles mehr Spaß – auch Mathematik lernen. Am Samstag 20. Oktober trafen sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten, um gemeinsam an mathematischen Fragestellungen zu arbeiten. Jeder hatte seine Unterlagen, Hausübungen und den Schularbeitenstoff mitgebracht und so wurde gemeinsam in angenehmer, aber konzentrierter Umgebung gerechnet. Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger half den Stipis dabei, und erklärte vieles in verständlicher Sprache. Die Mathematik-Workshops werden aufgrund des sehr guten Feedbacks ab sofort bei START-Salzburg monatlich stattfinden.

Das sagen unsere Stipis dazu:

Jia Cheng Zhou: „Es war sehr angenehm dort. Deswegen konnten wir auch ordentlich lernen. Der Lehrer war sehr kompetent und beantwortete meine Fragen stets mit Geduld. Es hat mir Spaß gemacht.“

Hana Nazari Salari: „Ich konnte mit professioneller Hilfe meine Hausübung machen und wir haben auch für die Schularbeit geübt. Zum Schluss hatten wir noch Gelegenheit, über die Zentralmatura zu sprechen. Ich habe viel gelernt und es war lustig.“

Chorproben für die START-Salzburg Begrüßungsfeier

Am 29.9. und 13.10. trafen sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Chorleiterin Johanna Buchmayer im Festsaal der BAfEP Salzburg, um das künstlerische Programm für die Begrüßungsfeier zu erarbeiten. Viele waren zuerst der Meinung, dass sie nicht singen können. Johanna hatte viele gute Aufwärmübungen und Bewegungsspiele für die Stipendiat*innen vorbereitet. Beim ersten Termin wurde auch gemeinsam entschieden, welches Lied bei der Begrüßungsfeier für die Gäste gesungen werden soll. Nach anfänglichem Zögern entdeckten wir auch einige verborgene Talente.

Hier die Eindrücke von einigen Stipendiat*innen:

„Mir hat der Teil vom Lied gut gefallen: Hier geht jeder für jeden durchs Feuer / im Regen stehen wir niemals allein / und solange unsere Herzen uns steuern / wird das auch immer so sein. Das sagt, dass WIR alles für den anderen machen und geben. Wir kümmern uns um den anderen & lassen unsere Freunde nicht im Stich.” Ali Akbar Zamani

„Mir hat die Chorprobe sehr gefallen. Es war sehr lustig und es war cool, mit den anderen zu singen.“ Eishah Mustafa

„Es ist super, wenn man singt. Und ich finde das Lied ganz schön zu singen.“ Maisam Taheri

„Ich finde es ganz toll, dass wir singen. Egal wie gut wir singen, aber jeder versucht das Beste zu geben. Ich hoffe, wir werden immer versuchen, das Beste zu geben.“ Ioana-Larisa Iordache

“Ich wollte noch ein paar Dankesworte zu unserem letzten Treffen schreiben. Mir hat die Chorprobe sehr gut gefallen. Ich hatte noch nie in einer Gruppe gesungen. Zuerst war es zwar ein bisschen schwer, aber als ich den Text öfter durchgelesen hatte, ist es einfacher geworden. Ich freue mich schon sehr auf den 8. November.” Mohammad Akhlas Ahmadi

Am zweiten Samstag hatte Omaima für einige START Geburtstagskinder zwei leckere Kuchen gebacken, mit denen wir uns nach der anstrengenden Gesangsstunde gerne stärkten. Der letzte Termin zur Vorbereitung auf die Begrüßungsfeier findet am 26.10. statt. Wer jetzt neugierig ist, welche Lieder die Stipendiat*innen vorbereitet haben, sei herzlich zur Begrüßungsfeier am 8.11. um 18h in der Wirtschaftskammer Salzburg eingeladen. Wir freuen uns schon sehr darauf!

START-Salzburg Newsletter – Okt 2018

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Die Zukunftspläne der START Salzburg Absolvent*innen

Sechs START Stipendiat*innen durften sich im Juni über den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn freuen. Sheba Brennsteiner wird ab Oktober Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der FH Salzburg studieren: “Mein großes Interesse für Biologie und insbesondere den menschlichen Körper bzw. die menschliche Psyche hat mich immer schon in die naturwissenschaftliche Richtung gelenkt. Als ich mich dann näher mit meiner beruflichen Zukunft beschäftigte, wurde mir klar, dass ich diesen Beruf ergreifen möchte. Dies bietet mir die Möglichkeit, etwas zu unserer Gesellschaft beizutragen und meine Interessen quasi zum Beruf zu machen. Außerdem war ich extrem beeindruckt vom Medizin–Infonachmittag, den START organisiert hat. Ich konnte mir so viel mitnehmen und war mir danach einfach zu 100% sicher bei meinem Berufswunsch.”

 

Für welchen Beruf bzw. welches Studium haben sich die anderen Absolvent*innen entschieden?

 

Araz Alhamdani: hat das Multiaugustinum in St. Margarethen/Lungau mit der Matura abgeschlossen und wird ab Oktober an der Universität Salzburg Informatik studieren.

“START hat mich überall unterstützt. Von Deutschkursen bis zu Politische Bildung, Mathematik Nachhilfe und mehr. Ich war allein und ohne Support, als ich nach Österreich gekommen bin, und jetzt durch START habe ich eine große Familie, die immer hinter mir steht. Für das bin ich dankbar.”

 

 

Gülnara Turdi: hat die Lehrabschlussprüfung als Bürokauffrau mit Auszeichnung bestanden. Sie wird ihr großes Ziel, die Matura zu absolvieren, weiter verfolgen und hat sich für die Berufsmatura am Wifi Salzburg angemeldet

“Ich bedanke mich herzlich bei unseren Paten! Was Sie machen, ist sehr wichtig für jedes Mitglied des Programms, das hilft uns, uns weiterzubilden, gute Karrieremöglichkeiten zu bekommen, sich in Österreich möglichst gut zu integrieren. Die Zeiten bei START bleiben für immer im Herz!”

 

Ali Hossaini: hat im Juni die Abschlussprüfung an der HTL Hallein abgelegt. Er arbeitet seit Juli als Mechatroniker bei MACO in der Alpenstraße.

“Für mich war das Bildungsseminar ein Highlight. Dabei habe ich viel zum Thema Präsentation und Rhetorik gelernt, das ich sowohl schulisch als auch privat gut verwenden kann. Für all diese Unterstützung möchte ich mich herzlich bei meiner Patin, Frau Katharina Turnauer, bedanken.”

 

Liza Angelee Arcilla: ist seit Juli Absolventin der AbendHak Salzburg. Sie wird ein Jahr arbeiten um sich über ihren weiteren Weg und ihren Berufswunsch Klarheit zu verschaffen.

“Ich bedanke mich, dass Sie so ein großes Herz haben, an uns zu glauben – an mich! Durch Ihre Unterstützung und harte Arbeit verändern Sie das Leben von vielen Jugendlichen wie mich. Ich wünsche Ihnen alles Gute im Leben und noch mal: Maraming salamat po! – Vielen herzlichen Dank!”

 

Pushon Muhammed: wird zuerst seinen Grundwehrdienst absolvieren und dann an der Militärakademie Wiener Neustadt studieren.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Katharina Turnauer Privatstiftung recht herzlich bedanken, da sie mir die Möglichkeit gegeben haben, ein Teil dieser Organisation zu sein. Ich möchte mich bei allen nochmals für die schönen zwei Jahre bedanken. Sie waren wirklich wundervoll und haben einen sehr hohen Wert für mich.”

 

 

Sheba Brennsteiner: wird ab Oktober an der FH Salzburg Gesundheitswissenschaften studieren.

“Es gibt so viele Dinge die mir bei START zuteil wurden, vor allem zwischenmenschlich, wofür ich so unendlich dankbar bin. START ist ein großer Teil von dem Menschen, der ich jetzt bin und darauf bin ich so stolz!”

 

 

Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

“Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.” (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen” (Balqiz – Wien)

“Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg” (Shehab – Wien)

“Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.” (Sebastian – Vorarlberg)

“Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.” (Jian – OÖ)

“Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte” jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.”
(Taha – NÖ)

“Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll”
(Meysam – Salzburg)

 

START Salzburg: Wir sind ein Team!

Am letzten Ferientag, Freitag den 7. September, trafen sich die Salzburger Stipis zum Kennenlerntag. Mit dem neuen Schuljahr gibt es in Salzburg zehn neue Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die “alten” Stipis waren schon sehr gespannt auf ihre neuen Kolleg*innen. Wir ließen uns vom schlechten Wetter nicht abhalten und machten uns auf den Weg in den Schlosspark Aigen. Harald und Eva Maria vom Alpenverein hatten viele spannende Spiele für uns vorbereitet. Schon bald wussten wir alle Namen und die Bewegung an der frischen Luft tat uns allen gut.

 

Mohammed und Hana

Etwas später fing es dann zu regnen an, doch Harald und Eva Maria hatten vorgesorgt und Planen und Seile mitgebracht. Der Auftrag lautete, gemeinsam ein Zelt zu bauen. Wir teilten uns in drei Gruppen: Die erste Gruppe musste einen passenden Ort suchen, die zweite verschiedene Knotentechniken ausprobieren und die dritte Gruppe musste sich überlegen, wie man die Planen befestigen konnte, damit sie standhalten. Wir hatten nicht viel Zeit, genauer zu überlegen, da es immer stärker zu regnen begann und wir so rasch wie möglich einen Unterstand brauchten. Nach einer guten halben Stunde war das Zelt fertig. Es war stabil und wir konnten uns darunter setzen und uns mit Hilfe verschiedener Spiele und Übungen besser kennenlernen.

 

Ioana und Eishah

Gegen Mittag brachen wir dann zum Gasthaus Pliemgut auf. Dort war es trocken und warm und wir konnten uns wieder stärken. Dankenswerterweise durften wir dann am Nachmittag noch die Gaststube für weitere Kennenlernspiele benutzen, da fast alle durchnässt waren und es immer noch regnete. Gut gelaunt machten wir uns danach wieder auf den Weg zum Bahnhof Aigen. Viel Lob bekamen wir auch von Harald und Eva Maria, da trotz des schlechten Wetters die Stimmung und die Motivation immer sehr gut waren.

 

 

Herzlichen Dank an Harald und Eva Maria vom Alpenverein und an das Gasthaus Pliemgut für den tollen Tag!

Qodratullah und Maisam

Praktika bei den Salzburger Landeskliniken

Dank der Unterstützung von Frau Mag. Waltraud Weissengruber, Leiterin des Personalmangements der SALK, erhielten eine Stipendiatin und ein Stipendiat von START Salzburg die Möglichkeit, in den Sommerferien ein Praktikum zu absolvieren. Zaynab Hussaini (sie besucht die AbendHAK Salzburg) durfte im Personalmanagement erste Büroerfahrungen sammeln. Mahdi Rezai absolvierte ein Praktikum im Labor. Hier sein Bericht dazu:

“Eine der besten Erfahrungen, die ich während der 4 Jahre in Österreich gesammelt habe, war als Praktikant in der SALK zu arbeiten.

Wie schon A. Einstein sagte: mit Denken allein ist die Welt nicht zu verstehen; geht hin und erlebt diese durch vielerlei Erfahrungen…dann versteht ihr diese und mich!

Bevor ich das Praktikum in der Pathologie begonnen habe, hatte ich immer eine andere Vorstellung von Medizin und den verschiedenen biologischen Bereichen gehabt, aber jetzt kann ich voller Entschlossenheit behaupten, dass Medizin bzw. Biologie einer der interessantesten Bereiche ist, die ich studieren will.

In dieser Zeit habe ich vieles lernen dürfen, die meiner Meinung nach sehr hilfreich sind, für jemanden der Medizin studieren will. Makrobiologie, Archivieren-, Paraphinieren-, Entparaphinieren- und Entwässerung sind die wichtigsten Bereiche in der Pathologie, in denen die Gewebeproben untersucht werden.

Aber andererseits muss ich eingestehen, dass es für jemanden als Schüler teilweise schwierig ist, mit den Abkürzungen von den Körperteilen des Menschen umzugehen.

Mit diesem Bericht möchte ich auch meiner Dankbarkeit Ausdruck verleihen, besonders bedanken möchte ich mich bei Frau Mag. Waltraud Weissengruber (Leiterin Personalmanagement SALK), der immer äußerst hilfsbereiten Angela Lettner (START-Österreich) und allen anderen, die mir sehr hilfreich waren.”

START Stipendiat Mahdi Rezai