START-Salzburg Newsletter – Oktober 2022

Train Your Brain!

Eine kleine Auffrischung nach den Sommerferien in puncto Lerntechniken bot der Workshop “Train Your Brain” mit Gedächtnistrainerin Angelique Huber. Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten Gelegenheit ihr eigenes Lernverhalten zu analysieren, das erste Semester auf Lernintensive Phasen hin zu prüfen und sich mit geeigneten Methoden auf die kommenden Herausforderungen schon etwas einzustellen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Workshop am 01.10.2022:

Stipendiatin Lily: “Der Workshop ,,Train Your Brain“ am 1. Oktober 2022 war der richtige Brainpower für uns für das neue Schuljahr! Wir haben uns angeschaut wie wir am besten einen Überblick für das Lernen verschaffen können, richtige Lernorganisation & Lernstrategien und natürlich haben wir uns auch angeschaut wie wir unsere Zeit einplanen, um auch ein bisschen Freizeit zu bekommen! 🙂 Jetzt können wir ohne Sorgen in das neue Schuljahr durchstarten. Danke an Angélique für den Workshop!”

Stipendiat Khair: “Zuerst haben wir uns im Workshop vorgestellt. Ich habeerzählt, wie ich mich beim Lernen schwer tue. Danach habe ich einen Tagesplan gemacht, von wann bis wann ich arbeite und wie viel Stunden ich mir fürs Lernen übrig bleiben. Ich habe gelernt, dass ich die Vokabeln öfters wiederholen muss. Ich habe gelernt, falls ich vom Lernen müde bin, ich mich bewegen muss.”

Stipendiatin Ranem: “Heute war mein zweiter Workshop bei START. Ich fand ihn sehr hilfreich und auch lustig. Ich würde sicherlich noch einmal an so einem Workshop teilnehmen, weil das Gelernte es hilft die Zeit gut einzuteilen und dazu habe ich noch weitere Ideen bekommen, wie ich gut lernen kann. In der Pause aßen wir sogar gemeinsam Pizza. Ich finde es toll, dass die Schüler und Schülerinnen bei START die Gelegenheit bekommen viele Informationen aufzunehmen und sich weiterzuentwickeln.”

Mein Erasmus+ Praktikum in Berlin

START-Salzburg Stipendiatin Schabnaz besucht in ihrem Heimatort die HAK und hat sich für die Sommerferien ein spannendes Praktikum gecheckt: Mit dem Erasmus PLUS Austauschprogramm der Europäischen Union ging es nach Berlin. Dort sammelte sie in einer großen Bildungseinrichtung Erfahrungen im Back Office Management und konnte ganz nebenbei auch noch eine aufregende europäische Metropole erkunden!

Das berichtet Schabnaz über ihr Praktikum:

“In den Sommerferien durfte ich dank der Schule am Erasmus+ Programm teilnehmen, also hieß es für mich: Bewerbung auf Englisch schreiben, Koffer packen und ab ins Ausland für mein Praktikum. Gearbeitet habe ich in der Verwaltung und Rezeption der Berlin Cosmopolitan School – ein bilingualer Kindergarten und eine Preschool in der deutschen Hauptstadt.

Untergebracht war ich im a&o Hostel, von dem ich innerhalb einer halben Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit konnte. Und da dies alles sehr zentral in Berlin liegt, war ich auch nie weit von all den Sehenswürdigkeiten entfernt. Ganz im Gegenteil – meine Freizeit verbrachte ich so gut wie nur draußen und habe Berlin & seine Umgebung erkundet. Da ich in einem Hostel untergebracht war, konnte ich schnell Kontakte zu den unterschiedlichsten Leuten aus den unterschiedlichsten Ländern knüpfen, weshalb ich auch dadurch meine Englischkenntnisse unter Beweis stellen und sogar noch verbessern konnte. Mit diesen Leuten verbrachte ich den Großteil meiner Freizeit.

Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten das Telefonieren mit Eltern, Erstellen von Formularen, Anlegen von Akten, Tätigen von Bestellungen und noch vieles mehr.
Ich konnte mir unglaublich Vieles, mitnehmen – sowohl für die Schule, als auch für meine weiteren Berufserfahrungen, die ich in meinem Leben noch sammeln werde, als auch für private Angelegenheiten. Denn durch mein Praktikum konnte ich einige meiner Schwächen „ausbügeln“, etwa das Telefonieren mit fremden Menschen (auf einer Fremdsprache).

Besonders gut gefiel mir das Arbeitsklima und das Miteinander im Kollegium. Bereits nach meinem ersten Arbeitstag, an dem ich unbeschreiblich herzlich aufgenommen wurde, erwies sich die Angst, dass ich mich im Team vielleicht nicht wohl fühle, als unbegründet, denn ich freute mich regelrecht jeden Morgen auf die Arbeit und auf das Wiedersehen meiner Kolleginnen und Kollegen.

Vom Arbeiten über all die unterschiedlichen Leute in Berlin bis hin zur Stadt an sich genoss ich die drei Wochen seeehr. Es war eine absolut geniale Zeit!”

Startseite – Erasmus+ (erasmusplus.de)

Bowling Nachmittag in Salzburg

Keine ruhige Kugel geschoben haben die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zu Beginn des neuen Schuljahres. Mit vollem Elan sind sie nicht nur in das neue Stipendienjahr gestartet, sondern haben auch in der Schule gleich von Anfang an vollen Einsatz gezeigt. Spaß und Unterhaltung sollen da unbedingt auch noch Platz haben, dachten sich die START-Sprecherinnen Jasmin und Lily und haben am 24.09.2022 für die Gruppe einen abwechslungsreichen Nachmittag auf der Bowlingbahn organisiert.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Cristian: “Ich bin sehr froh, dass ich teilgenommen habe. An diesem Tag hatte ich die Möglichkeit die anderen Stipis kennenzulernen. Es ist mein erstes Jahr bei Start und ich danke unsere Stipisprecherinnen Lily und Jasmine.”

Masooma: “Am Samstag sind wir bowlen gegangen. Es war mein zweites Mal, dass ich Bowling gespielt habe und ich habe besser gespielt als ich erwartet hatte. Wir haben viel Spaß gehabt alle und es hat mich sehr gefreut, dass viele Stipis dabei waren. Danke, dass ich dabei sein durfte.”

Sihan: “Heute waren wir Bowling und es hat richtig Spaß gemacht . Wir haben uns gegenseitig ermutigt und angefeuert, damit wir immer besser werden. Danach sind wir essen gegangen und haben sehr viel geredet . Es war wirklich schön.”

Rayan: “Der gestrige Tag mit den Stipendiaten war sehr lustig. Am Anfang habe ich mich geärgert, weil ich seit langem nicht Bowling war und deshalb in der ersten Runde fast keine Punkte gemacht habe. Bei der zweiten Runde wurde ich besser und hatte viel Spaß wie alle anderen.”

Auf den Spuren von Stefan Zweig in Salzburg

Salzburg ist für viele Kunst- und Kulturschaffende ein Ort der Inspiration, des Schaffens, ein fruchtbarer Nährboden, aber auch Reibefläche und Brennpunkt für politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung – heute wie damals!

Die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten machten sich am 17.09.2022 gemeinsam mit Deutsch-Trainerin Valentina D`Uva auf eine Entdeckungsreise zu Leben und Wirken Stefan Zweigs in der Stadt Salzburg. Themen dieser Stadterkundung waren sowohl sein literarisches Werk, sein Leben hier in Salzburg, die politischen Verhältnisse von 1920 bis zu Hitlers Machtergreifung im Jahr 1933, die euphorische Stimmung der Salzburger Bürgerinnen und Bürger für den baldigen Anschluss an Deutschland, die Stefan Zweig mit seiner Familie schließlich ins Exil zwangen. Daher führte der Weg durch die Stadt an diesem Tag vom „Trompeter Schlössl“ auf dem Kapuzinerberg, heute bekannt als „Zweig Villa“ weiter zu Orten des gesellschaftlichen Lebens, wie dem Cafe Bazar und entlang der vielen Mahnmale und Gedenkorte der Naziverbrechen in Salzburg.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten dazu:

Mustafa: „Bei diesem Spaziergang habe ich viele neue Informationen über der Schriftsteller Stefan Zweig bekommen, wie er als Jude in der Nazis Zeit in Salzburg gelebt hat. Als erstes haben wir einen guten Überblick über die Bücher von der Stefan Zweig erhalten. Danach waren wir auf dem Kapuzinerberg und haben sein Haus angeschaut. Die Stolpersteine, das Mahnmal der Bücherverbrennung am Residenzplatz und das Café Bazar haben wir besucht und immer wieder viel diskutiert.“

Khair: „Im Workshop literarischer Spaziergang haben wir den Schriftsteller Stefan Zweig näher kennengelernt. Wir haben sein Anwesen, in dem er früher gelebt hat, besucht. Ich durfte viele neue Aspekte der Geschichte kennenlernen und würde gerne noch einmal so einen Spaziergang machen.“

Marielle: “Am Samstag, der 17. September sprachen wir über einen der berühmten Menschen in der Philosophie – Stefan Zweig. Nachher machten wir einen Spaziergang durch die Stadt, um zu schauen wo er sein Leben in Salzburg verbracht hatte, bevor er ins Ausland reisen musste.
Stefan Zweig wurde am 28 November 1881 in Wien geboren. Er studierte Philosophie, war ein Schriftsteller und Übersetzer und hat viele Bücher geschrieben, wie zum Beispiel “Sternstunden der Menschheit”. Seine Bücher, wurden aber 1933 verbrannt.
Da er Jude war, wurde es immer gefährlicher in Österreich zu bleiben. Also, er floh nach England…
1940 zog er schließlich nach Brasilien. Dort schrieb er Die Schachnovelle, bevor er und seine Frau sich das Leben nahmen.
Nach der Biographie, besichtigten wir das Schlössl am Карuzinerberg, wo er wohnte. Vor dem Schlössl kann man 4 Stolpersteine sehen. Es sind da, um an Stefan, seine Frau und ihre 2 Töchter zu erinnern. Danach sind wir zum Café Bazar gegangen, wo er immer frühstückte und schließlich an den NS-Euthanasie-Mahnmal, wo Namen von hunderten Salzburgern und Salzburgerinnen Opfern, sowie Leerstellen für zusätzliche Namen zu lesen sind.
Eine interessante, bzw. sehr traurige Geschichte war das. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer es für Stefan Zweig war, zu hören, dass viele Menschen getötet wurden, nur weil sie behinderte oder Juden wie er waren. Ich bin auch sicher, dass es einer der Gründe seines Selbstmord war. Wie traurig.”

START-Salzburg Seminarwochenende zum Schulbeginn

Zwei ganze Tage nehmen sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten schon vor Schulbeginn Zeit, um gemeinsam ganz intensiv an sich persönlich und gesellschaftlichen Themen zu arbeiten. Für die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten stand am 10. Und 11. September 2022 „Rhetorik und Präsentationstechnik“ mit Schauspielerin und Trainerin Simonida Selimovic auf dem Seminarplan. Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschreiben ihre Eindrücke vom Seminar:

„Ich kann jetzt selbstbewusster vor Leuten reden und mache mir nicht so viele Sorgen. Ich glaube ich habe jetzt auch generell mehr Selbstbewusstsein. Es gab beim Seminar eine gute Atmosphäre und man hat sich nach einer Zeit sehr wohl gefühlt.“

„Ich wusste schon, dass ich schüchtern bin. Dank der Übungen, die wir während diese zwei Tagen gemacht haben, werde ich daran arbeiten, diese Schüchternheit zu überwinden und mehr offen und selbstbewusst sein.“

„Es war auf jeden Fall sehr hilfreich, um sich in die Schule zu verbessern. Wie man z.B bei einem Referat redet, dass alle dich hören. Wie man auf die Bühne geht und gemütlich spricht ohne Angst zu haben. Die Übungen die wir man z.B ein Referat macht kann, werde ich sicher anwenden.“

Stipendiatinnen und Stipendiaten, die schon ein bzw. zwei Jahre im Programm waren, haben sind an diesem Wochenende mit dem Spannungsfeld „Identität und Gesellschaft“ auseinandergesetzt und mit Diversity-Trainer Nedzad Mocevic über Themen wie Rassismus, Sexismus, Machtverhältnisse und Egozentrismus diskutiert. Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über das Seminar:

„Ich habe viele persönliche Sachen nachvollziehen können die Nedzad erzählt hat. Ich fand auch die Atmosphäre sehr angenehm, als alle ihr persönliche Erfahrung mit Rassismus geteilt haben. Während des Seminars habe ich bemerkt, dass ich mich wenig mit meiner Identität beschäftigt habe. Genau wie den Letzten Seminar, werde ich mich lange an diese beiden Tage erinnern.“

„Nach diesem Workshop über die Identität und Gesellschaft kann ich mit den vielen Begriffen etwas anfangen, ich konnte viel mitnehmen. Ich bin mir sicher, dass ich in der Zukunft mit den unangenehmen Situationen besser umgehen werde durch mein Wissen und die Info, die ich jetzt bekommen habe. Ich finde es super, dass wir dieses Thema sehr ausführlich ausgearbeitet haben und in unserer Gruppe frei sprechen konnten, ohne irgendwelche Probleme zu bekommen. Und allgemein über die Geschichte zu reden und unsere Erfahrungen reinbringen konnten. Wir haben bemerkt, dass diese Themen bewusst ausgewählt wurden. Da jede/r von uns mit so was begegnet ist.“

„Um ehrlich zu sein fand ich der Workshop am Anfang ein bisschen langweilig, aber danach wurde alle meine Wünsche von diesem Workshop erfüllt. Der Workshop war sehr abwechslungsreich, weil wir nicht nur über ein Thema, sondern über verschiedenen Themen diskutieren haben. Außerdem ich fand es sehr gut, dass alle Stipis ihre Meinungen mitgeteilt haben. Und ich freue mich auf den nächsten Workshop.“

Von der Gruppe zum Team

Ein Tag im Zeichen des Teambuildings bei START-Salzburg 03.09.2022

Jedes Jahr formiert sich die Gruppe der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten neu. Die Maturantinnen und Maturanten verlassen das Stipendienprogramm, um neue Bildungsherausforderungen zu suchen und jedes Jahr rücken neue motivierte Schülerinnen und Schüler in das Stipendium nach. Das bringt für die Stipendiatinnen und Stipendiaten neben Herausforderungen auch die Chance mit, ein neues Netzwerk für ein erfolgreiches Schuljahr oder sogar Freundschaften darüber hinaus zu schließen. Gemeinsam Herausforderungen meistern, als Team zusammenarbeiten, miteinander ins Gespräch kommen und die einzelnen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besser kennen lernen, sind deshalb die Ziele des „START-Team Tages“. Auf dem Programm standen neben klassischen Kennenlernspielen, auch Geschicklichkeitsaufgaben, Übungen wo gute Zusammenarbeit, aber auch Mut und Abenteuerlust gefragt ist, wie bei der Übung „Säureteich“. So gestärkt kann das START-Jahr 2022/23 beginnen.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Team- Tag:

Stipendiatin Sihan: „Der 3. September 2022 war mein erster Tag im “START Stipendium”, es war ein schöner Tag, um neue Leute kennenzulernen. Es hat mir viel Spaß gemacht, Kicker zu spielen und mich mit den anderen zu unterhalten. Anfangs fiel es mir schwer mit den anderen Stipendiaten zu reden, aber nach einer halben Stunde war ich offen für alle, freue mich auf weitere Projekte :)“

Stipendiatin Danai: “Wie letztes Jahr, habe ich mich auch dieses auf den Kennenlerntag sehr gefreut. Es war sehr spannend die neue Stipendiaten kennenzulernen und Ihre Hintergrundgeschichten zu hören. Als ich gehört habe, dass manche von denen erst seit 2 Jahren da sind, habe ich mich sofort daran erinnert, wie ich mich damals gefühlt habe als ich neu nach Österreich gekommen bin. Das hat viele alte Gefühle in mir geweckt.
Was ich bei dem Kennenlerntag gelernt habe, ist dass man jedem die Möglichkeit geben soll seine Ideen zu äußern und seine Fähigkeiten zu zeigen. Nur weil jemand ruhiger ist, heißt es nicht, dass er/sie sich in etwas nicht besser auskennt als die anderen.
Auf was ich mich freue sind alle bevorstehende Seminare, Workshops und Spaßprogramme mit den Stipendiaten. Ich hoffe auf viele schöne Momente und ein gutes Schuljahr!”

Stipendiatin Pooja; “Der Team Tag war sehr cool. Es war schön die anderen StipendiatInnen zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten. Bei einigen Aufgaben habe ich gemerkt wie viel Geduld man oft braucht. Und dass es auch wichtig ist, dass alle in einer Gruppe ihr Bestes bei etwas geben. Der Tag war ziemlich witzig und ich freue mich schon auf die vielen anderen Projekte bei START!”

Stipendiatin Mariam: “Mir hat am 3.09.2022 besonders gut gefallen, dass alle Stipendiat:innen nett zueinander waren. Ich habe gelernt, dass man zu anderen Menschen offen sein soll und kein Angst haben muss neue Menschen kennen zu lernen. Ich werde mich erinnern, dass ich zum ersten Mal Spaß mit Menschen hatte, die vorher noch nicht kannte. Es freut mich, dass ich bei START viele Freunde haben werde und, dass wir uns alle unterstützen und uns gegenseitig helfen können. Ich bin auch gespannt, wie wir das Jahr zusammen verbringen werden.”

Mein Praktikum beim LAND SALZBURG

Welche Maßnahmen müssen getroffen werden, um ein Gebäude zu erhalten? Wie ist das Baurecht in Salzburg geregelt? Und wer beschließt, was Kunst am Bau ist?

Diese spannenden Fragen und noch viele mehr wurden der START-Salzburg-Stipendiatin Lily Ayagh Ghezel im Zuge ihres Praktikums, das sie beim Land Salzburg machen durfte, beantwortet. Im Monat Juli erhielt die Schülerin der HTL Itzling die Möglichkeit, im Referat ‘Altstadterhaltung und Hochbautechnik’ mitzuarbeiten und in unterschiedlichste Bereiche reinzuschnuppern. Das Referat ‘Alt­stadt­er­hal­tung und Hochbautechnik’  ist für die Erhaltung und Pflege historischer Baukultur in der Altstadt Salzburg zuständig.

Stipendiatinnen-Portrait

Stipendiatin Lily Ayagh Ghezel ist nicht nur Stipendiatin im Stipendienprogramm START-Salzburg, sondern auch aktive Stipi-Sprecherin. Seit Februar 2022 ist sie für die Organisation und Durchführung von Kultur- und Sportveranstaltungen sowie die Kommunikation zwischen Stipendiat*innen und START-Mitarbeiterinnen zuständig.

Zu den Aufgaben unserer START-Stipendiatin zählten neben der Datensammlung und Datenaufbereitung auch die Teilnahme an Sitzungen, wie bei jener der Sachverständigerkommission für Altstadterhaltung, sowie die Besichtigung eindrucksvoller Orte in Salzburg Stadt und Umgebung. Zusätzlich durfte sie an den Besprechungen zu den Seilbahnverhandlungen teilnehmen.

Besonders viel Spaß gemacht haben ihr die Ortsbesichtigungen sowie ihre Teilnahme beim Ziviltechniker-Eid – eine Veranstaltung, bei der fünf neue Ziviltechniker*innen durch den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer vereidigt wurden.

In ihrem Praktikumsbericht beschreibt Stipendiatin Lily, welche Arbeitsaufgaben ihr übertragen wurden und welche Dinge sie im Zuge ihres Praktikums dazugelernt hat.

Praktikumsbericht von Lily Ayagh Ghezel

Im Juli 2022 hatte ich die Gelegenheit, bei der Salzburger Landesregierung im Bereich Altstadterhaltung und Hochbautechnik zu arbeiten. Mithilfe von START-Salzburg habe ich den Praktikumsplatz erhalten. Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich sehr auf mein Praktikum gefreut und war unglaublich aufgeregt.

Am 4. Juli 2022 fand mein erster Arbeitstag statt. Ich war sehr gespannt auf meine neue Arbeit im Büro. An diesen Tag habe ich eine interessante Führung erhalten und wurde in
meiner Abteilung von den Mitarbeiter*innen sehr freundlich empfangen. Mir wurde mein
Arbeitsplatz für diesen Monat gezeigt. Ich durfte gleich am Computer starten und mir unterschiedliche Architekturbücher durchlesen.

Ich habe sehr viel über das Baurecht, Kunst am Bau und vieles mehr gelernt. Außerdem konnte ich mein Wissen im Bereich Baustil und Gebäudelehre vertiefen. Zudem durfte ich auf SAGIS – einem Informationssystem, das Karten des Bundesland Salzburgs enthält – arbeiten.

Ich konnte im Zuge meines Praktikums sehr viel mitnehmen und hatte auch sehr viel Spaß während der Arbeit. Ich bedanke mich herzlich beim Referat Altstadterhaltung und Hochbautechnik für die herzliche Aufnahme ins Team und die überaus spannenden Eindrücke, die ich erhalten durfte.

Eindrücke aus dem Praktikumsalltag.

Abkühlung bei den Wasserspielen

Was schon den Salzburger Erzbischöfen und ihren erlauchten Gästen im Sommer Freude bereitete, unterhält auch heute noch Tourist:innen und Salzburger:innen auf ganz besonders überraschende Art. Die Salzburg Wasserspiele im Schlosspark Hellbrunn sind ein erfrischendes Erlebnis an ganz besonders heißen Tagen, das fanden auch die START-Salzburg Sprecherinnen Jasmine und Lily. Für die Salzburger Stipis organisierten sie einen abwechslungsreichen Ausflug am 08.08.2022.

Das sagen die Stipis zum Ausflug:

Marielle Kamizelo: “Heute besuchten wir die Wasserspiele in Hellbrunn. Es gab viele interessante Dinge zu sehen, Spiele und vor allem Wasser. Es hat mich gefreut, all diese Menschen kennenzulernen. Ich habe wirklich viel Spaß gehabt! Jeder hatte sogar ein Mini-Handy, um sich während des Besuchs Erklärungen anzuhören. Danach gingen wir Burger und Eis essen. Ein schöner Tag mit ebenso schönen Menschen!”

Ranem Alnaji: “Heute war ein sehr lustiger Tag mit all meinen neuen Freunde. Wir haben uns die Hellbrunn Wasserspiele angeschaut und es hat mir sehr gut gefallen. Wir gingen viel und haben auch sehr viel miteinander geredet. Ich freue mich schon über all diese 3 Jahre mit START- Stipendium. :)”

Narges Khawari: “Ich wollte mich für die schöne Besichtigung von Hellbrunner Wasserspiele bedanken. Es hat mir sehr gut gefallen besonders weil die Stipendiaten sehr freundlich waren. Ich konnte sehr leicht mit ihnen reden und mich anfreunden. Ich fand es schön, dass wir gleichaltrig waren und keiner sich ausgeschlossen gefühlt hat. Ich war zum ersten mal im Hellbrunner Wasserspiele und ich fand es sehr spannend und aufregend als wir plötzlich mit Wasser bespritzt wurden. Die Geschichten über einzelnen Bereichen waren auch sehr schön überlegt.”


Im Farbrausch – die ART-Night in Salzburg

Eine Leinwand auf dem Tisch, die Acryl-Farben auf dem Mischteller und drei Pinsel in verschiedenen Größen – so sah am Montag, den 25. Juli der Tisch jeder einzelnen Teilnehmerin zu Beginn der ART-Night aus.

Gemeinsam mit Künstlerin Stella Löninger (Künstlerin aus Salzburg) durften die kunstinteressierten Stipendiatinnen ein Portrait malen. Obwohl alle Teilnehmerinnen dieselbe Vorlage präsentiert bekamen, an der sie sich während ihres Malprozesses orientieren sollten, wurde schnell klar, dass die Portraits am Ende unterschiedlich aussehen würden.

Sowohl in der Farbauswahl als auch in der Darstellung des Gesichts ließen sich letztlich zahlreiche Unterschiede zwischen den Kunstwerken der Stipendiatinnen erkennen. Gemeinsam mit der Künstlerin lernten die Teilnehmerinnen, wie sie anhand von Schatten, Konturen und Mischtechniken das gewünschte Endergebnis erzielen.

Nach drei Stunden hielten alle Künstlerinnen ihr fertiges Kunstwerk in den Händen. Wie den Teilnehmerinnen der Workshop gefallen hat, lässt sich an den begeisterten Kommentaren erkennen:

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Am 25.07 sind wir mit Valentina zur Art-Night gegangen. Wir haben mit der Künstlerin Stella das Portrait einer Frau gemalt. Die Künstlerin hat uns Anweisungen gegeben und wir haben nachgemalt. Obwohl wir alle ihren Anweisungen gefolgt haben, war es sehr spannend zu sehen, wie das Portrait von jeder von uns aussehen wird. Einige von uns und auch ich hatten keine Erfahrungen, und haben uns nicht getraut, ein Portrait auf eine Leinwand zu malen. Außerdem haben wir jetzt einige Tricks erfahren – zum Beispiel, wie man mit dem Schatten und Licht arbeitet.
Ich würde mich sehr freuen wenn wir so was ähnliches nochmal wiederholen.

Fatema

Am 25.07.2022 waren wir bei der Art-Night in der ARGE. Die Künstlerin war uns sehr sympathisch und deswegen waren wir auch sehr motiviert. Als wir angefangen haben, wollten wir gar nicht mehr aufhören. Wir waren sehr konzentriert und es hat sehr viel Spaß gemacht. Und obwohl wir alle die gleiche Vorlage hatten, sind wir mit individuellen Werken nach Hause gegangen. Ich könnte mir vorstellen so etwas nochmal zu machen und freue mich schon darauf.

Jasmine

Ein Portrait mit nur acht Farben nachmalen? Ob das gut geht? Und wie!

Das durften wir bei der ArtNight mit einer Künstlerin feststellen. Grundsätzlich haben wir alle das gleiche Portrait gemalt, dennoch unterscheidet sich jedes von jedem völlig. Einige hatten langes Haar, einige ein grelles Top an und eine hatte ein Kopftuch. Zwar erkennt man, dass wir alle nach einem bestimmten Muster gearbeitet haben, und zwar nach jenem, mit welchem uns Stella führte, aber trotzdem hat jedes einzelne Bild seine eigenen Charaktereigenschaften.

Ich würde schon fast behaupten, dass man anhand bestimmter Merkmale der individuellen Portraits schnell den Künstler dazu zuordnen kann. Und das machte den Workshop für mich persönlich so besonders – die Feststellung, welche unterschiedlichen Wege wir trotz des gleichen Startes/Denkanstoßes gehen. 

Schabnaz

Am 25.7.2022 habe ich an der Art-Night teilgenommen. Wir haben eine Leinwand und verschieden Acrylfarben bekommen, wie zum Beispiel Lila und Schwarz. Wir dürften an diesem Abend eigene Portraits malen. Es hat mir sehr Spaß gemacht, weil ich zum erst mal mit Acrylfarben gemalt habe. Die Künstlerin war sehr nett und sie hat uns jeden Schritt erklärt und uns gezeigt. Wir haben alle unterschiedlichen Farben verwendet. Ich habe mein Portrait mit rotem Kopftuch gemacht. Zuerst war ich mir nicht sicher, wie es aussehen wird. Aber es ist sehr schön geworden.

Wafa

Wir bedanken uns bei der Künstlerin Stella Löninger (Contemporary magical fine art | Stella Löninger Magical Fine Art | Salzburg (stellaloeninger.com), die uns in den drei Stunden dabei geholfen hat, eigene Kunstwerke zu erschaffen.

Die Stipendiatinnen mit der Künstlerin Stella (ganz rechts)

Jahresabschluss von START-Salzburg

Anfang Juli brachten die START-Mitarbeiterinnen Valentina und Elisabeth die Stipendiaten und Stipendiatinnen in die Boulderhalle Salzburg – denn der Jahresabschluss des Schuljahres 2021/22 sollte sportlich werden.

Am Vormittag erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen eine Einführung durch einen Trainer der Boulderhalle und durften gleich darauf mit dem Klettern beginnen. Schnell stellte sich heraus, dass einzelne Stipendiaten und Stipendiatinnen – obwohl sie zuvor noch nie bouldern waren – echte Naturtalente sind.

Furchtlos kletterten sie die einzelnen Schwierigkeitsgrade ab und motivierten sich gegenseitig durch Lob und Hilfestellungen.

Beim gemeinsam Mittagessen im Restaurant Amici plauderte die Gruppe bei Pizza und Burger über das vergangene Schuljahr. Am Nachmittag wurde nochmals geklettert.

Den Abschluss bildete das START-Quiz, bei dem die Stipendiaten und Stipendiatinnen knifflige Fragen über das Stipendienprogramm und die START-Mitarbeiterinnen lösen mussten. Zur Belohnung gab es einen Pokal und die hauseigenen START-Regenjacken.

Wie der Jahresabschluss unseren Stipendiatinnen Rayan und Yama gefallen hat, könnt Ihr folgend lesen:

Ich fand den Jahresabschluss toll. Anfangs bin ich nicht viel geklettert, aber als wir zurück in die Boulderhalle kamen, habe ich es mit Lili und Yama versucht und es war nicht so schlimm wie ich dachte Es war sehr schön alle wiederzusehen und das kleine Quiz das Valentina vorbereitet hat uns Spaß gemacht. Ich Danke Start-Stipendium für den wunderbaren Tag. – Rayan

Am 10.07. gingen wir zum Boulderklettern, es war eine sehr interessante Erfahrung, da es mein erstes Mal Freiklettern war, aber insgesamt Spaß machte. Wir lernen viele Tricks vom Instruktor. Wir haben auch einige START-Stipendienfragen in einer Gruppe beantwortet, was sehr cool war, und das Gewinnerteam hat eine Trophäe bekommen. – Yama

Die Gruppe in ihrer neuen Regenjacke – perfekt für den “Salzburger Schnürlregen”

Wir besuchen die DULT in Salzburg

Ein drehendes Karussell, eine Fahrt durch die Geisterbahn und ein Haufen süßer Speisen zum Genießen – der erste Besuch der DULT in Salzburg war für unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen ein voller Erfolg.

Die Salzburger DULT ist das größte Volksfest in Westösterreich und begeistert jährlich Jung und Alt. Um gemeinsam den Sommeranfang zu feiern, organisierten die Stipendiatensprecherinnen Jasmine Machmudian und Lily Ayagh Ghezel am Sonntag, den 5. Juni den gemeinsamen Besuch des kulturträchtigen Volksfestes.

Die Stipendiatinnen Fatema und Rayan berichten über den aufregenden Tag auf der Salzburger DULT:

“Wir wollten am Ende Nullimit fahren, aber bevor wir es konnten, hat es angefangen stark zu regnen. Es war trotzdem ein schöner Tag. Zusammengefasst hatten wir viel Spaß.” – Rayan

“Wir sind heute zur Dult gegangen nach langer Zeit. Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht. Obwohl einige Spiele sehr gefährlich und ängstlich waren. Ich fand Black out am schlimmsten, mir ist es sehr schlecht dabei gegangen, aber für den anderen war es sehr cool und chillig. Wir haben die Zeit genutzt, zusammen zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben. Es war sehr Schade, dass der Rest nicht dabei war, sie haben nämlich sehr viel verpasst. Ich fand, dass die Stipisprecherinnen das Organiseren sehr gut hingekriegt und sich sehr viel Mühe gegeben haben und auf uns aufgepasst haben.
Danke euch Lily und Jasmin <3.” – Fatema

Masooma und Wafa in der Geisterbahn

Auf der Zielgeraden zur Matura

Training zur mündlichen Matura in Englisch am 28.05.22

In order to get all our Stipis ready for the upcoming speaking matura, we spent one Saturday morning training different kinds of Matura Speakingtasts. We started out by quickly talking about how the oral exam will be structured and what kind of tasks the Stipis can expect for their exam. Rocky and I then showed an example of how to carry out a dialogue A-Level task. Then, it was all about practice! We split up in pairs and two rounds of oral mock exams. 

START-Sazburg scolar Rusuls comment: “On Mai.28 we had a very useful preparation for the English oral exam. Not only the tasks Viktoria did with us, but also the way she prepared us for the oral exam gave me the feeling that I was doing a real oral exam at that moment. Now and thanks to Viktoria, I feel more comfortable and also well prepared for the English oral exam.”

START-Salzburg Scolar Hanas comment: “Bei der English Maturavorbereitung haben wir verschiedene Übungen zu mündliche Matura angeschaut. Wir sind die Übungen sehr genau durch gegangen. Zu zweit haben wir es dann selbst versucht. Viktoria hat uns dabei genau zu gehört und unserer Fehler korrigiert. Grundsätzlich bestehen die Aufgaben der mündliche Matura in English aus zwei Teilen: der erste Teil ist ein Monolog und man muss 5min über das vorgegebene Thema reden. Man bekommt zwei Fotos und die Fragen dazu. Die zweite Übungen ist ein Dialog und wir müssten zu zweit 10min über das vorgegebene Thema reden. Es ist gut, wenn wir noch mehr solcher Workshops haben. Das ist ein sehr gute Vorbereitung für alle, die in English mündliche maturieren wollen.”

Hey, wie geht’s dir eigentlich??

…war die zentrale Frage beim Workshop „Rundum g`sund“ in der akzente Jugendinfo. Gemeinsam mit Workshopleiterin Bettina erkundeten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, was Gesundheit bedeutet. Gar nicht so leicht! Allein nicht krank zu sein, bedeutet aber auch noch nicht unbedingt, dass man gesund ist. Alles muss zusammenspielen: körperliche, psychische und soziale Faktoren beeinflussen unser individuelles Wohlbefinden. Glück und Gesundheit liegen viele menschliche Bedürfnisse zugrunde. Die einzelnen Feel-good-Bausteine sucht sicher dann jeder Mensch selbst aus dem Baukasten heraus und setzt sie zu seinem individuellen Glücksempfinden zusammen. Warum unser Gehirn aber eher darauf programmiert ist, negative Erlebnisse schneller abzurufen, hat mit der menschlichen Evolution zu tun. Diesen Mechanismus zu überlisten, ist aber auch nicht schwer: Sich und anderen öfter mal was Nettes sagen 😊!

Das sagen die fleißigen, ideenreichen und humorvollen Stipendiat:innen über den Workshop:

Wafa: „Heute haben wir den Workshop “Rundum gsund” gemacht. Die erste Frage, die uns gestellt wurde:  Was bedeutet für uns Gesundheit? Dann haben wir ein Spiel zu diesem Thema gespielt. Mental health and wellness ist sehr wichtig, deshalb haben wir er auch intensiv gearbeitet. Wir haben auch eine Übung zum Thema Gefühle gemacht, die mir besonders Spaß gemacht hat. Abschließend, haben wir noch positive Eigenschaften über uns und die anderen geschrieben. Das hat gutgetan.“

Mihi: “In dem heutigen Workshop “Rundum gesund” haben wir mit der lieben Bettina mit unserer körperlichen und geistlichen Gesundheit auseinandergesetzt. Hier sind wir auf Stress, psychische Krankheiten wie Depressionen, unsere Emotionen und die gesellschaftlichen Normen bezüglich dieser Themen eingegangen. Wir haben nicht nur zugehört, sondern auch praktisch viel beigetragen. Die Jugendinfo war meiner Meinung nach eine sehr angenehme und vorteilhafte Erfahrung.”

Khair: “Es hat mir das heutiger Seminar “Rundum gesund” sehr gut gefallen.
Es war sehr spannend und ich habe was dazu gelernt und werde das in der Zukunft verwenden. Es hat mir heute gefallen, dass ich frei gesprochen habe, weil ich viele Frage zu dem Thema beantworten wollte . Beim nächsten Seminar werde ich wieder teilnehmen, falls es wieder gibt.”

Ein Abend im Landestheater Salzburg

Am Dienstag, den 3. Mai 2022 hatten acht Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, sich das Musical “Der Schuh des Manitu” anzusehen. Vor Beginn des Stückes wurde mit Projektmitarbeiterin Valentina der Inhalt besprochen und über auftretende Fragen diskutiert.

Schnell stellten die Stipendiaten und Stipendiatinnen fest, dass es sich beim “Schuh des Manitu” um kein typisches Cowboy und Indianer-Stück handelt. Ein besonderes Highlight waren nicht nur die lustigen Szenen, die der ein oder andere bereits aus dem Spielfilm kennt, sondern vor allem die fabelhaften Musiktitel.

Wie unseren Musicalbesuchern und Musicalbesucherinnen das Musical gefallen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Stipendiatin Rayan

Ich fand das Theaterstück sehr toll. Die Freundschaft zwischen Abahachi und Ranger fand ich sehr interessant. Was mir am meisten gefallen hat waren die Songs und die Tänze. Mein Lieblings Song ist ” Ich trinke Ouzo”, weil er mir als einziger Song im Erinnerung geblieben ist.

Stipendiatin Yama

Am 3. Mai 2022 waren wir im Salzburger Landestheater und haben „Der Schuh des Manitu“ live auf der Bühne gesehen. Es geht um Die Blutsbrüder Abahachi und Ranger, sie leihen sich Geld beim Schoschonen-Häuptling, um vom Ganoven Santa Maria ein Stamm-Lokal zu kaufen – doch dieses entpuppt sich als umfallende Kulisse.

Ich habe es zum ersten Mal gesehen.
Es war so besonders, weil es keine klassische Cowboy und Indianer Geschichte ist, aber trotzdem voller lustiger Momente. Wir haben viel gelacht und hatten eine wundervolle Zeit. Ich danke dem START-Stipendium für die Organisation.”

Stipendiatin Naya

Der Schuh des Manitu spielt im Landestheater in Salzburg, also gehen wir auf jeden Fall hin! Der Film wird in diesem witzigen und unterhaltsamen Musical sehr gut umgesetzt. Einen tollen Abend haben wir genossen!

Deutschworkshop in den Osterferien

Während der Osterferien erhielten die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit Deutschlehrerin Sarah an ihrer Schreibkompetenz zu arbeiten. An zwei Tagen durften sie ihre Stifte zücken und sich an Texte zu wagen, die sonst nur sporadisch im Deutschunterricht behandelt werden.

Masooma: Im Deutschworkshop am 13. und am 14. April haben wir zwei Briefe zu unterschiedlichen Themen geschrieben. In diesen Briefen schrieben wir unsere Meinung zu Musik und zur mündlichen Matura. Der Workshop hat mir gut gefallen, weil wir frei schreiben konnten. Da ich für die Ferien nichts vorhatte, fand ich diesen Workshop sehr gut, um Texte schreiben zu üben.

Ahmad: Ich möchte mich bei Start und Sarah für diesen Kurs bedanken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich teilgenommen habe. Dieses Mal haben wir etwas Neues gemacht. Wir haben über ein aktuelles Thema geredet und Argumente gesammelt, um einen Text fertigzuschreiben. Die Themen waren interessant.

Rocky: Ich habe den Workshop ganz entspannt empfunden. Schreiben ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber stressfrei seine Meinung zu einem bestimmten Thema schriftlich zu äußern, ist gut und machbar für mich. Solche Workshops sind gut, weil man hier frei und unbegrenzt schreiben darf. Vor allem, wenn man nicht gestresst ist, kann man gute Texte schreiben. Was ich gelernt habe, ist, dass ich kreativer und motivierter beim Schreiben bin, wenn ich weiß, dass ich keinen Zeitdruck habe.

Russul: Der zweitägige Deutschkurs war dieses Mal besonders sinnvoll und hilfreich. Statt immer wieder die gleichen Textsorten zu schreiben und sie zum tausendsten Mal zu wiederholen, könnten wir dieses Mal freier schreiben. Was dazu führt, dass man sich selbst und die Art und Weise, wie man etwas schreibt, besser kennenlernt. Auch die Themen, die wir diskutiert haben, waren sehr aktuell und spannend. Also nicht, wie es sonst bei den meisten langweiligen Themen, die man in Deutsch besprechen muss.

Hana: Am ersten Tag haben wir uns das Lied 0815 angehört und darüber diskutiert, danach haben wir eine E-Mail an den Produzenten geschickt. Am nächsten Tag haben wir über die mündliche Matura diskutiert und darüber einen Brief an den Bildungsminister geschrieben. Wir dürfen frei unsere Meinung sagen und darüber schreiben. Sarah hat alles gut vorbereitet und die Aufgaben Schritt für Schritt erklärt. Ich würde dieses Programm weiterempfehlen, da man sich so in den Ferien verbessern und lernen kann.

Danai: Der Schreibworkshop hat mir super gut gefallen. Die Aufgaben, die wir bekommen haben, waren sehr anders als ich mir das vorgestellt hatte. Es hat mir gut gefallen, dass wir am Anfang über das Thema gemeinsam diskutiert haben und unsere Argumente äußern durften. Die Aufgaben waren für mich interessant, daher konnte ich auch viel darüber schreiben. Es war eine gute Übung für mich.

Wafa: Am ersten Tag haben wir über den Liedtext eines Rappers gesprochen. Das Lied “0815” hatte viele Wörter, die unpassend waren und wir sollten schreiben, was wir darüber denken und, ob es Grenzen in der Kunst geben sollte. Am zweiten Tag haben wir uns mit der mündlichen Matura beschäftigt. Dieses Thema war sehr spannend, da es uns auch betrifft, dadurch konnten wir viel dazu schreiben.

START-Salzburg Newsletter – Frühjahr 2022

Ein Kinobesuch in den Ferien

Während der Osterferien ging es für acht Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen ins Kino. Gemeinsam wurde der Film “Uncharted”, der eine Geschichte über einen sagenhaften Schatz und ein Rätsel präsentiert, ausgewählt.

Im Anschluss daran ging es für die Kinobesucher und Kinobesucherinnen zum gemeinsamen Essen in ein berühmtes Salzburger Falafellokal.

Masooma und Mihi berichten, wie ihnen der Film gefallen hat:

Stipendiatin Masooma

Am Montag, den 11.4. sind wir Stipis ins Kino gegangen und haben einen Film angeschaut. Nach dem Film sind wir alle zum Essen gegangen. Es war ein toller und erholsamer Abend mit den Stipis.

Stipendiatin Mihi

Heute waren wir mit START im Kino und haben uns den heiß begehrten Film Uncharted angesehen. Dies haben wir unseren neuen Stipisprecherinnen zu verdanken, denn es war eine recht spontane, aber dennoch coole Aktion. Da dieses Ferienkino in Ramadan stattfand, sind alle, die gefastet haben, und auch wer Lust hatte mitzukommen gemeinsam noch zum Schluss essen gegangen. Meiner Meinung nach ist das ein sehr schöner Start in die Osterferien!

„Die Kunst muss nichts. Die Kunst darf alles.“

Am vergangenen Samstag, den 9. April 2022 machten sich sieben Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen auf, um gemeinsam mit START-Mitarbeiterin Valentina das Museum ‘Kunst der verlorenen Generation’ zu besuchen. Im Zuge unterschiedlicher Workshops erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen bereits des Öfteren die Möglichkeit, sich mit Themen der Geschichte und der Politik auseinanderzusetzen.

Der Besuch eines Salzburger Kunstmuseums war der erste Termin in diesem Schuljahr zum Themenbereich Kunst. Um die einzelnen Themenschwerpunkte zu verbinden und den Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gelegenheit zu schaffen, in die Kunstwelt reinzuschnuppern, wurde das Museum ‘Kunst der verlorenen Generation’, das zahlreiche Kunstwerke von Künstler und Künstlerinnen besitzt, die im Zuge des Nationalsozialismus verfolgt oder verstärkt in ihrer künstlerischen Ausübung eingeschränkt wurden, ausgewählt.

Nach einer theoretischen Einführung seitens Projektmitarbeiterin Valentina durften sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen alleine durch das Museum bewegen, um sich die Kunstwerke näher anzusehen. Hierbei kam Kunsthistorikerin Marie-Christine Gebhardt immer wieder dazu und gab den Stipendiaten und Stipendiatinnen interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kunstwerken mit auf dem Weg. Im Anschluss daran wurde gemeinsam über die Bildinhalte diskutiert. Die Stipendiatinnen Naya, Fatema und Rusul berichten folgend über ihre Eindrücke im Kunstmuseum.

Stipendiatin Naya

„Die Kunst muss nichts. Die Kunst darf alles.“ Kunst und Kultur haben eine große Bedeutung für die Gesellschaft und sind Ausdruck des menschlichen Daseins. Im Museum „Kunst der Verlorenen Generation“ haben wir uns die verschiedenen Gemälde der Künstlerinnen angeschaut und einiges über die damalige Zeit erfahren. Es steckt vermutlich hinter jedem Bild eine spannende Geschichte!

Stipendiatin Fatema

Am Samstag waren wir im Museum “Kunst der verlorenen Generationen”. Wir hatten die Möglichkeit, die Kunstwerke von KünstlerInnen näher zu betrachten, welchen es während des II Weltkrieges verboten war, zu veröffentlichen.
Mir persönlich hat der Workshop sehr gut gefallen. Da ich mich noch nie wirklich mit so was beschäftigt habe, konnte ich sehr viel mitnehmen wie z. B. die Technik, wie KünstlerInnen gemalt haben und was sie gebraucht haben, um zu malen.
Besonders gut fand ich auch, dass oft hinter jedem Kunstwerk eine persönliche Geschichte von der Künstlerin vom Künstler steckt bzw. ein Hintergrund zur Zeit des Nationalsozialismus zu finden ist.

Stipendiatin Rusul

Es gibt keine bessere Idee als die Osterferien mit einem kurzen, aber auch ewig in Erinnerung bleibenden Besuch im Museum der Verlorenen Generation zu starten. Ich habe zwar mehrere Museen und Ausstellungen besucht, aber dieser Besuch liegt mir besonders am Herzen. Das war kein normaler Museumbesuch, wo man sich entspannt Gemälde bzw. Werke ansieht, sondern ein Museumbesuch, wo das Adrenalin seine Höchstgrenzen überschreitet. Dies liegt daran, dass man sich Gemälde ansieht, hinter denen wahre Geschichten stecken. Außerdem wurden manche Gemälde ein Jahr oder zwei Jahre vor der Deportation und der Ermordung von Maler*innen oder der portraitierten Person gemalt, was mich persönlich Nachdenken gebracht hat. Man denkt daran: Wie haben sich die jeweiligen Personen während des Malens gefühlt? Wussten sie gar nicht, dass sie sich bald von ihrem Leben verabschieden werden müssen? All diese Fragen treten auf und man fühlt sich im Museum und in der Zeit der Verlorenen Generation sehr eingeschlossen. Was ich noch gerne erwähnen oder besser gesagt zugeben möchte, dass ohne die ausführliche Einführung von Valentina und ihrer Kollegin, mir einzelne Sachen gar nicht klar und verständlich gewesen wären.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei Marie-Christin Gebhardt für die überaus spannenden Hintergrundinformationen und den Blick “hinter die Bilder”.

VWA und Diplomarbeit – Gemeinsam schaffen wir das!

Im Zuge der vergangenen Monate erhielten sieben Stipendiaten und Stipendiatinnen die Gelegenheit, Step by step ihre Vorwissenschaftliche Arbeit bzw. ihre Diplomarbeit, die sie im Zuge des vorletzten bzw. letzten Schuljahres erstellen müssen, unter fachmännischer Aufsicht zu konzipieren und zu schreiben.

Eine Besonderheit hierbei war, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur die Möglichkeit hatten, gemeinsam im Austausch mit den anderen Interessierten ihre Arbeiten zu schreiben, sondern auch individuell von unserer Deutschlehrerin Constanze betreut wurden.

Bereits zu Beginn wurden deshalb mehrere Termine freigemacht, mind. einmal im Monat, in denen sich die Gruppe in den START-Räumlichkeiten treffen konnte, um an ihren Arbeiten zu schreiben. Hierbei wurden grundlegende Fragen erörtert wie “Wie gliedere ich meine Arbeit?”, “Welche Quellen darf ich zitieren?” und “Wie viele Seiten soll die Arbeit letztlich aufweisen?”. In weiteren Einzelterminen hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gelegenheit, den Stand ihrer Arbeit zu präsentieren und Fragen zu stellen. Hierbei zeigte sich schnell, dass die Themen breit gefächert waren – von geisteswissenschaftlichen Schwerpunktsetzungen bis hin zu naturwissenschaftlichen Schwerpunktthemen.

Den Abschluss machte der Präsentationstermin Ende März 2022. Die Vorträge wurden nochmals vor Constanze und unserer Projektmitarbeiterin Valentina präsentiert und gemeinsam besprochen und überarbeitet.

Bereits Anfang April standen dann die ersten Kandidaten und Kandidatinnen vor ihren Kommissionen und durften ihre vorwissenschaftlichen Abschlussarbeiten präsentieren.

Rückmeldungen zur VWA/Diplomarbeitsbetreuung im Schuljahr 2021/22

Stipendiatin Rokesstan

Wie schreibt man eine vorwissenschaftliche Arbeit? Was ist überhaupt damit gemeint? Genau diese Fragen und viele andere stellt man sich, wenn gesagt wird, dass es bald Zeit ist zum Schreiben zu beginnen. Man hat anfangs keine Ahnung, wo man sich Hilfe holt, um seine Fragen zu klären und auch unterstützt wird. Bei START haben mehrere Workshops zum Thema VWA stattgefunden, bei denen wir unsere offenen Fragen klären konnten. Bei diesen Workshops haben wir Schritt für Schritt jeweils unsere Themen ausgesucht, die uns interessieren, dann hat sich jede/r von uns Teilnehmenden mithilfe von Constanze, die VWA-Betreurerin, auf die Suche nach den passenden Buchquellen zu seinem Thema begeben. Der mehrmalige intensiv stattgefundene Workshop hat uns viel weitergebracht. Im Anschluss daran gab es auch einen Workshop zur VWA-Präsentation. Hier sind die wichtigsten Punkten besprochen worden, wie man seine Arbeit präsentiert, auf was geachtet werden soll und viele andere Tipps und Tricks konnten wir aus dem Workshop mitnehmen. Ich persönlich fand, dass die Workshops ein guter Input waren, um richtig mit einer Arbeit anzufangen.

Stipendiat Plabon

Der VWA-Kurs wurde von Constanze super gemanagt. Sie hat es geschafft, dass man sich bei der Themenfindung und beim Schreibprozess sicherer fühlt und nicht gleich ins kalte Wasser geschmissen wird. Egal wie stressig es auch für sie war, hat sie es gemeistert, sich für jeden Stipi individuell Zeit zu nehmen und wichtige Fragen zu besprechen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich durch diesen Kurs stark profitiert habe und es den nachkommenden Stipis nur ans Herz legen kann, daran teilzunehmen.

Bild: Plabon und seine Abschlussarbeit

Stipendiat Ahmad

Am Anfang des Schuljahres musste ich ein Thema für die VWA finden. Ich hatte keine Ahnung, wie ich diese Aufgabe erfüllen sollte. Da habe ich mich dazu entschieden, am VWA-Workshop teilzunehmen. Mit Hilfe dieses Workshops konnte ich ein Thema für die VWA finden. Beim nächsten Workshoptermin habe ich gelernt, zu zitieren. Dann habe ich das Inhaltsverzeichnis meines Themas erstellt. Beim letzten Workshop habe ich zu Schreiben angefangen. Ich möchte Constanze danken, weil sie mir geholfen hat.

Stipendiatin Rasia

In meinem DA-Kurs mit Start habe ich die Möglichkeit gehabt, mein Wissen in verschiedenen Bereichen sowohl im theoretischen als auch im praktischen Teil zu erweitern. Als erster Schritt habe ich durchgearbeitet, wie man einen guten Inhalt plant bzw. schreibt. Zusätzlich habe ich mich mit den Zitierregeln auseinandergesetzt. Des Weiteren habe ich die möglichen Methoden für den praktischen Teil gelernt und habe mich für eine passende Methode für meine Arbeit entschieden. Außerdem hab ich gelernt, wie man auf professionelle Weise ein Leitfadeninterview erstellt und wie man dieses durchführt. Zudem habe ich viele zahlreiche und gute Tipps und Tricks bezüglich DA-Präsentationsgestaltung bekommen und diese bei meiner Präsentation angewandt und das Prüfungskommission begeistert. Darüber hinaus habe ich für einen guten Abschluss in meiner Arbeit gelernt, wie man ein gutes Fazit und eine gute Zusammenfassung verfasst. Mit dieser Unterstützung konnte ich meine Arbeit mit der Note „Sehr gut“ abschließen und bin Start für diese Unterstützung sehr dankbar.

Wir danken unserer Deutschlehrerin Constanze Christian für die intensive Betreuung und wünschen Ihr alles Gute für ihren weiteren Berufsweg!

Ein Abend im Schauspielhaus Salzburg

Am Samstag, den 2. April 2022 ging es für acht Stipendiaten und Stipendiatinnen sowie unsere Deutschlehrerin Constanze ins Schauspielhaus Salzburg, um dort das Theaterstück ‘Der Richter uns sein Henker’ anzusehen.

Vor Beginn des Stückes trafen sich die kulturinteressierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den START-Räumlichkeiten, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Constanze wesentliche Aspekte des Stückes zu besprechen. Die Rahmenhandlung sowie zentrale Figuren wurden aufgearbeitet und wesentliche Fragen, die für das Verständnis des Stückes zentral sind, wurden diskutiert.

Von 19:00 bis 21:00 Uhr begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam mit Constanze ins Schauspielhaus. Wie den Stipendiatinnen und Stipendiaten das Theaterstück gefallen hat, berichten sie in den folgenden Statements:

Stipendiatin Jasmine

Am 2.4.22 waren wir im Schauspielhaus Salzburg und habe uns ,,Der Richter und sein Henker’ angesehen’. Dadurch, dass wir uns davor getroffen haben und das Stück besprochen haben, konnte ich es im Nachhinein besser verstehen. Ich bin immer noch begeistert von dem Talent der Schauspieler und bewundere sie. Im Großen und Ganzen hat mir der Besuch im Theater sehr gut gefallen, aber ich denke ohne der Besprechung im vorhinein, hätte ich das Stück nicht verstanden.

Stipendiatin Naya

Da Theater ein wichtigen Bildungsauftrag erfüllt, haben wir uns am Samstagabend ein Theaterstück aus dem Roman „Der Richter und sein Henker“ angeschaut. Als Publikum ist es sehr interessant, die Taten und Gefühle der Schauspieler zu erleben, ohne selbst etwas machen zu müssen. Einen Menschen dabei zu beobachten, wie er auf den Punkt eine große Leistung vollbringt. Auch zu wissen, dass dabei jederzeit etwas völlig Unerwartetes geschehen kann, macht das Ganze noch spannender.

Presentation and free Speach

Die Matura rückt immer näher. Gleichzeitig müssen nun auch alle Referate, die im distance learning auf Eis lagen nachgeholt werden. Eine gute Gelegenheit also, um die Präsentations-Skills auch im Unterrichtsfach Englisch aufzupolieren. Gemeinsam mit Trainerin Viktoria übten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 02. April 2022 in der freien Rede zu überzeugen.

Stipendiatin Hana über das Training: “We had an online English workshop today. At first we went to different groups and talked about different topics together. After that, we talked about  „what is a good presentation or how can you make a good presentation”. Viktoria explained everything very well and sent us some documents, which we can use for our future presentations. Than she gave us some time to prepare and do a presentation. I studied new things, which I will be able to use for my future presentations. “

Stipisprecherinnen im Einsatz – START-Salzburg

Seit Februar 2022 sind die zwei Stipendiatinnen Jasmine und Lily die neuen Stipendiatensprecherinnen bei START-Salzburg. Jasmine, Schülerin des BORG Nonntal, und Lily, Schülerin der HTL Itzling, präsentierten am 13. Februar im Zuge des Bildungsseminars ihre zuvor sehr gut ausgearbeiteten Reden und überzeugten die anderen Schüler*innen von ihren Fertigkeiten.

Einstimmig wurden die zwei Schülerinnen zu den neuen Sprecherinnen gewählt und dürfen nun bis zur nächsten Wahl im Jahr 2023 die Interessen der Stipendiatinnen und Stipendiaten vertreten. Als Sprecherinnen fungieren Lily und Jasmine als “Mittelsmann” zwischen den START-Mitarbeiterinnen Elisabeth Ramp und Valentina D’Uva und den restlichen Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg. Zu ihren Aufgabenfeldern gehört nicht nur die Kommunikation mit den anderen Schüler*innen, sondern auch das Organisieren und Koordinieren von Veranstaltungen aus dem Bereich Sport und Kultur.

Stipi-Sprecherin Lily stellt sich vor:

Mein Name ist Lily, bin 16 Jahre alt und gehe in die HTL in Salzburg. Ich bin seit September 2020 Teil der START- Familie. Im Februar wurden Jasmine und ich als Stipi-Sprecherinnen gewählt, um viele neue spannende Erfahrungen zu sammeln. Unsere Intention dazu war, dass wir die Stipis untereinander näher bringen, viele interessante Aktivitäten machen und uns gegenseitig helfen. Durch START habe ich sehr vieles erlebt und eine tolle Unterstützung zu all meinen Fragen bekommen.


Aber was ist eigentlich START? START ist eine tolle Organisation, wo du viele neue Freundschaften anschließt, an interessanten Workshops teilnehmen kannst wie zB. Englisch speaking workshops, auch workshops über Medizin, Geschichte… und workshops, wo du auf die Matura vorbereitet wirst. Auch nimmst du Teil an sehr interessante Bildungsseminare und wirst durch deinen Schulweg bis zur Matura unterstützt. Man erlebt bei START sehr vieles und man lernt sehr viel neues dazu! Ich freue mich schon die neuen Stipis kennenzulernen!

Auch Stipi-Sprecherin Jasmine berichtet über ihre Tätigkeiten bei START-Salzburg:

Mein Name ist Jasmine, ich bin 15 Jahre alt und besuche zurzeit das Borg Nonntal. Ich bin seit Juni 2021 bei der START-Familie.

Lily und ich sind im Februar beim Bildungsseminar zum Stipi-Sprecherinnen Duo gewählt worden. Meine Motivation Stipi-Sprecherin zu sein kommt daher, dass ich auch schon als Klassensprecherin Führungsqualitäten erwerben konnte. Zu meinen wichtigsten Kompetenzen gehören Kommunikation, Organisation, Flexibilität und Teamfähigkeit. Als empathischer Mensch versuche ich mich auch in die Stipis hineinzuversetzen und für Probleme, Fragen und sonstiges immer ein offenes Ohr zu haben.

Am wichtigsten für mich ist, dass die Atmosphäre unter den Stipis so gut wie möglich ist und wir uns weiterhin gegenseitig unterstützen. Ich möchte zusammen mit Lily viele coole Veranstaltungen für die Stipis organisieren und freue mich jedes Mal die Stipis zu sehen. Innerhalb diesen 9 Monaten, welche ich schon mit START verbringen durfte, sind wir zu einer Familie zusammengewachsen und ich bin mir sicher, dass es bei den neuen Stipis auch so schnell gehen wird.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich mich auf die kommenden Monate als Stipi-Sprecherin sehr freue und auch schon gespannt auf die neuen Stipis bin.

v. l. n. r: Lily und Jasmine

Zettelwirtschaft!

Workshop zum Thema “Umgang mit Geld” in der akzente Jugendinfo Salzburg – 11.03.2022

„Was kostet die Welt?“ fragten sich Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am 11.03.2022 beim gleichnamigen Workshop mit akzente Salzburg. Vor allem ging es aber auch um die Frage, wie es gelingen kann einen Überblick über Ausgaben und Einnahmen zu behalten, vielleicht sogar etwas zu sparen. Das Zettelbudget kann hier schnelle Antworten liefern! Ob es gute und schlechte Schulden gibt, auch darüber wurde viel diskutiert an diesem Abend. Unterschiede in den Prioritäten, wofür die Teilnehmer:innen wieviel Geld ausgegeben oder was etwa der Frisör, ein gutes Essen zu zweit im Restaurant, eine Packung Milch oder ein Auto kosten darf, zeigten sich recht deutlich. Einig war sich die Gruppe jedoch darüber, was ein cooles Paar Turnschuhe kosten darf 😉!

“Gemeinsam wachsen” – Jasmine Machmudian

Sich gegenseitig zu unterstützen, sich bei Problemen weiterzuhelfen oder auch ein offenes Ohr für andere Personen zu haben, dies wird bei unserer Salzburger Stipendiatin Jasmine groß geschrieben. Jasmine ist Schülerin am Bundesoberstufen-Realgymnasium im Nonntal und seit Herbst 2021 Teil des START-Stipendienprogramms in Salzburg. Aufgrund ihrer offenen, kommunikativen und hilfsbereiten Art wurde sie im Februar 2022 zur zweiten Stipi-Sprecherin gewählt und fungiert hierbei als Vermittlerin zwischen den Stipendiaten und Stipendiatinnen und den Mitarbeiterinnen von START.

Zusätzlich engagiert sich Jasmine im Kommunikationszentrum in Maxglan (KOMM), wo sie zahlreiche Aufgabenfelder übernimmt und andere Kinder und Jugendliche unterstützt. Wir haben Jasmine darum gebeten, über ihr soziales Engagement im KOMM zu berichten.

Ein Bericht von Jasmine Machmudian

Kreativität, Bewegung, und Gemeinschaft – fast jeden Tag besuche ich das Kommunikationszentrum in der Berger- Sandhofersiedlung, dass die Besucher*innen gerne auch KOMM nennen. Dieses Zentrum befindet sich im Salzburger Stadtteil Maxglan und wurde 1983 fertiggestellt. In der Siedlung herrschte zu dieser Zeit eine schwierige Situation. Es gab viel Kriminalität, häusliche Gewalt und viele Familien hatten es nicht einfach. Seit der Eröffnung des Zentrums bietet es Kindern und Jugendlichen Schutz, Raum für Entwicklung und einen Platz zum frei sein.

Im täglichen Programm stehen Angebote wie Sport, Basteln, DIY-Projekte, Backen und Kochen. Im Sommer machen wir gemeinsam mit den BetreuerInnen Ausflüge oder kleine Reisen, wie zum Beispiel nach Wien. Bei den meisten Veranstaltungen darf ich auch die Rolle einer Begleitperson übernehmen. Auch in der Lernzeit, welche von Dienstag-Freitag und von 18:00-19:00 Uhr stattfindet, helfe ich den Kindern, wo ich kann, und versuche mein Gelerntes, an sie weiterzugeben. Besonders viele Lernmethoden und Merktechniken habe ich im Zuge des Stipendiums gelernt. Diese bringe ich ein, wenn ich in der Lernstunde andere unterstütze.  Ich kann aber auch vieles, von den Betreuer*innen lernen und somit schließt sich der Kreislauf. Das Wissen was ich in dem Bildungsseminar letzten September internalisiert habe, verbindet sich mit den Erfahrungen, die ich im sozialen Umgang im KOMM erlebe.

Für meine Zukunft wünsche ich mir stetig im Kontakt mit dem Kommunikationszentrum und seinen Betreuer*innen zu bleiben und diese/s so weit wie möglich zu unterstützen.

Ein Bericht von Machmudian Jasmine

Mit Unterstützung der KOMM Betreuer*innen

START-Salzburg Bildungsseminar im Februar

Vor Beginn der Semesterferien kamen alle Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen zusammen, um sich beim alljährlichen Bildungsseminar, das einmal im Februar und einmal im September stattfindet, zu treffen. Die Themen der einzelnen Seminare wurden so gewählt, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Lerninhalte innerhalb der zwei Tage praktisch erproben und nach Abschluss des Seminars flexibel auf den Schul- und Ausbildungsalltag übertragen können. Die Themen des diesjährigen Bildungsseminars lauteten: Lerntraining, Ganzheitliches Lernen lernen und Gruppenmoderation.

Gemeinsamer Abschluss des Bildungsseminars

Seminar: Lerntraining mit Britta Seemann

Im Seminar Lerntraining wurden von den Teilnehmer und Teilnehmerinnen unterschiedliche Techniken und Lernstrategien erarbeitet. Des Weiteren wurden zu Beginn des Seminars Lernziele und Lernpläne festgelegt, die optimal in den Schul- und Berufsalltag eingebaut werden können. Im Vordergrund stand hierbei der Aspekt des ‘Selbstregulierten Lernens’, der für ein erfolgreiches Lernen von besonderer Bedeutung ist.

Seminar: Gruppenmoderation mit Michael Traindt

Das Ziel des Seminars war es, den Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Überblick über wichtige Schritte im Leiten und Moderieren von Gruppen zu geben. Hierbei wurde darauf geachtet, das Seminar interaktiv anzulegen. Aspekte wie ‘Die Rolle und Aufgaben des Moderators/der Moderatorin’, ‘Kriterien für eine gute Moderation’ sowie ‘Grundlagen von anwendbaren Moderationsmethoden’ wurden hierbei erarbeitet. Zusätzlich lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, wie mit passiven Teilnehmer und Teilnehmerinne umgegangen wird und wie man auf Störungen während einer Moderation reagiert.

Seminar: Ganzheitliches Lernen lernen mit Angelique Huber

Im Seminar zum Thema ‘Ganzheitliches Lernen lernen’ wurden, wie im Seminar zum Thema ‘Lerntraining’, Aspekte bearbeitet, die dem Lernprozess behilflich sein sollen. Neben Lernmethoden- und techniken standen in der dritten Seminargruppe auch folgende Themen im Vordergrund: ‘Reduktion von Lernzeit’, ‘Verringerung von Stressbelastung in der Schule und im Beruf’ sowie ‘Freizeit und Lebensqualität’. Im Seminar erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, spielerisch und kreativ den Aufbau sowie die Funktion des Gehirns zu erlenen und unterschiedliche Merktechniken und Entspannungsübungen auszuprobieren.

Gemeinsame Erarbeitung unterschiedlicher Lerntechniken

Rückmeldungen zum Seminar

Nach Abschluss des Bildungsseminars wurden die Stipendiaten und Stipendiatinnen nach ihrer Meinung gefragt. Hierbei sollten sie, bezogen auf die Inhalte ihres eigenen Seminars, mehrere Fragen beantworten:

Inwiefern war Dein Seminar für Dich hilfreich oder nützlich?

“Ich konnte viele Tipps für das Lerngedächtnis mitnehmen und damit ist es für mich auch sehr wichtig, dass ich die Übungen und Tipps auch selber ausprobieren kann. Allgemein hat mir das Seminar sehr Spaß gemacht.”

“Um ehrlich zu sein, war das Seminar sehr hilfreich für mich. Da ich keine gute Rede halten kann, habe ich in diesem Seminar gelernt, wie man eine gute Rede halten soll.”

“Man hat gelernt, wie man besser lernt und wie man die Zeit gut einteilt. Der Workshop war sehr wichtig für uns, vor allem in der Corona-Zeit ist es wichtig, sich wieder zu motivieren und die Zeit gut einzuteilen.”

“Wir haben von Herrn Traindt viele Methoden gelernt. Zum Beispiel die Hüte-Methode, wo es drei Hüte gibt, die jeweils für Macht, Inhalt und Moderation stehen. Diese Methode soll unterstreichen, dass man nicht alle Hüte auf einmal aufsetzen sollte. Noch dazu haben wir gelernt, wie man mit unhöflichen und respektlosen Teilnehmern umgeht. Dadurch haben wir auch unsere Schlagfertigkeit trainiert.”

Inwiefern könnte Dir das Erlernte in Deinem Schul- bzw. Ausbildungsalltag weiterhelfen?

“In meinen Referaten sowie in meiner VWA/Diplomarbeit-Präsentation”

“Die Inhalte werden mir in der Schule sehr helfen, da ich ab und zu Referate in der Schule halten muss.”

“Bei Hausaufgaben, beim Lernen und beim Sachen merken.”

“Das Erlernte wird mir auf jeden Fall auf meinem Ausbildungsweg weiterhelfen. Ich habe neue Tipps und Tricks gelernt, wie man allgemein etwas präsentiert, moderiert und mit unangenehmen Situationen umgeht.”

“Weniger Zeit investieren, dafür effektiver lernen. Immer in kleinen Einheiten lernen und dabei bleiben. Wiederholung, Pausen, Ordnung und Planung sind ganz wichtig.”

“Es wird mir definitiv bei meiner VWA-Präsentation weiterhelfen, wie auch bei der mündlichen Matura, die ich heuer im Mai/Juni habe.”

Gibt es noch etwas, was Du uns sagen möchtest?

“Ich möchte mich bei jeder Person bedanken, die dieses Seminar ermöglicht hat.”

“Ich bedanke mich herzlich, dass ich dabei sein durfte und sowas tolles erleben durfte.”

“Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass die Stipis immer wieder in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, weil man immer wieder etwas Neues lernt.”

Wir bedanken uns bei den Trainerinnen Britta und Angelique sowie beim Trainer Michael für die überaus spannenden zwei Tage!

To strengthen the speaking skills …

Regelmäßig, einmal pro Monat, treffen sich die Salzburger Stipendiat:innen, um Ausdruck und Konversation auf Englisch mit Trainerin Victoria zu verfeinern. Der Kurs findet abwechseln online und in „real life“ statt, damit möglichst viele Sprechsituationen abgebildet und geübt werden können. 26.02.2022

Stipendiatin Rokesstan: “Today’s English course was relaxed with lots of exciting speaking exercises.  Everyone got a small role just before the end of the course today, and everyone had to bring their arguments into the conversation. The topic was to talk about the pros and cons of city life in Salzburg. The exercises were appropriate for everyone.“

Stipendiatin Masooma: “In this English course we strengthened our speaking skills. We were divided into groups  and discussed different topics such as social media, vegan, online learning and so on. We also learned examples of How to express opinion or asking for an opinion, neutral/formal/informal agreement and disagreement. The conversation course was great because I learned a lot of new things. I look forward to the next English course.“

Eislaufen – die schöne Seite des Winters!

Neben all dem Lernen – zuhause, in der Schule und bei START – darf die Bewegung nicht zu kurz kommen, dachten sich die neuen START-Salzburg Sprecherinnen Jasmine und Lily nach ihrer erfolgreichen Wahl in dieses Ehrenamt und organisierten kurzerhand einen Nachmittag auf Kufen in der Salzburger EisArena. 18.02.2022

Das sagen die Stipis zur gemeinsamen Aktivität:

Naya: “Im Gleichgewicht zu sein und so auch zu bleiben, ist sowohl in diesem Sport als auch im alltäglichen Leben enorm wichtig. Mit Freunden Eislaufen auszuüben, macht richtig viel Spaß. Und was den Tag noch verschönert, ist natürlich eine Pizza bzw. ein Burger nach dem aktiven Vormittag.”

Danai: “Der Heutige Tag war sehr motivierend. Ich war lange nicht mehr Eislaufen, daher konnte ich es heute richtig gut genießen. Auch die Stipis habe ich, nach sehr lange Zeit, wieder gesehen, was mich natürlich froh gemacht hat. Leider war das Wetter nicht schön und wir mussten uns früh von einander verabschieden.”

Achmad: “Ich möchte unseren Stipis Sprecherinnen für diesen Workshop danken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass Ich teilgenommen habe. Wir haben viel Spaß beim Eislaufen gehabt. Wir hatten sogar Glück gehabt, weil das Wetter wunderbar war. Danach sind wir essen gegangen. Das Essen war lecker, weil wir auch gemeinsam an der Salzach gegessen haben. Ich würde mich sehr freuen auf so ähnlichen Workshops.”

Danke an die neuen Sprecherinnen Lily und Jasmine, dass sie die Arbeit ihrer Vorgängerinnen Rasia und Rusul so hervorragend und aktiv fortsetzen!

Neue English-Conversation-Reihe bei START-Salzburg

Am Freitag, den 04. Jänner startete bei START-Salzburg eine neue Bildungsreihe. In regelmäßigen Abständen bietet Englischlehrerin Viktoria Conversation-Kurse an, in denen die Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Kommunizieren angeregt werden.

Durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Übungen wird der Kurs inhaltlich aufgelockert und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten die Möglichkeit, in Kleingruppen und in Partnerarbeit ihre Speaking-Skills zu vertiefen.

Die Termine finden in abwechselnder Folge online und in Präsenz statt.

Wir baten den Stipendiaten Ahmad und die Stipendiatin Rasia um ein kurzes Statement zum ersten Conversation-Termin:

“I want to thank you all for organizing this workshop for us. I have experienced some new things such as learning new vocabulary and more important having a conversation, which helped me to improve my language skills and etc. It was a bit complicated because we couldn’t meet face to face due to the current situation. But eventually I enjoyed it.” – Ahmad

“The English course with Viktoria was very innovative and varied. At the beginning we were allowed to introduce ourselves with two favorite things that begin with the first letter of our name. After that, we were divided into groups and given different tasks, which mainly served to talk. One of the tasks that I really enjoyed was the role-play with our partner. Thank you for the interesting course.” – Rasia

Salzburger Mathe-Lernnachmittag

An den vergangenen Mathe-Lernnachmittagen rauchten die Köpfe unserer Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen. Trotz der zahlreichen Schwierigkeiten, die sich beim Lösen der mitgebrachten mathematischen Aufgaben zeigten, haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schnell erkannt: “Nur gemeinsam können wir es schaffen!”

Gemeinsam mit unserem Mathematiklehrer Andreas wurden an den Lernnachmittagen Hausaufgaben gelöst, für Schularbeiten gelernt und sich über den Schulstoff ausgetauscht.

Nun ist das erste Semester vorbei und und wir können überaus positiv auf die vergangenen Wochen und Monate zurückblicken.

Wandern mit Soul-Animals!

In Begleitung von sechs charmanten Alpakas machten die Salzburger Stipendiat:innen einen Spaziergang durch den winterlichen Steinbruch in Adnet – Samstag 29.01.22

Wer hier eigentlich mit wem spazieren geht, ob Stipis mit den Alpakas oder doch umgekehrt, war nicht immer ganz klar. Aber ein ganz besonderes Erlebnis war es in jedem Fall! Noche, Charly, Nino, Mali und zwei weitere Alpakas von Salzburgland Alpakas führten die Gruppe entlang des tief winterlichen Marmorweges in Adnet, Fresspausen und Fotostopps inklusive! Beim Gehen erfuhren wir nicht nur viel Wissenswertes über Alpakas auch das beruhigende Wesen dieser Tiere machte sich sofort bemerkbar.

Das sagen die Stipis über den Ausflug:

Stipendiatin Rayan: “Heute sind wir mit Alpakas spazieren gegangen. Ich erinnere mich noch an Charlie, Nino, Kito. Persönlich ist Kito mein Liebling, da er der jüngste ist und sehr spielfreudig. Der Spaziergang genauso wie die Rückfahrt waren toll. Wir sind noch bubble tea trinken gegangen bevor wir nachhause gegangen sind. Das bubble tea hat leider nicht so geschmeckt wir es ausgesehen hat- Aber insgesamt war die Wanderung mit Lili und den anderen lustig und ich hatte sehr viele Spaß mit den Stipendiatinnen, die dabei waren und natürlich auch mit dem kleinen Kito.”

Stipendiatin Roki: “In der Coronazeit ist es allgemein schwierig etwas zu planen, wo man Spaß hat. Doch START ermöglicht uns immer Spaß zu haben und mal die Bücher beiseite zu legen. Wir waren gestern bei den Alpakas in Adnet und durften die Alpakas führen. Es war etwas ganz neues für uns Stipis und auch eine neue Erfahrung, die wir alle gemeinsam machen durften. Die Wanderung im Schnee war sehr cool, aber am Anfang auch ein wenig kämpferisch. Denn die Lamas mussten sich an die neue Gesichter gewöhnen und anfreunden, damit sie überhaupt mit uns mitkamen. Die Alpakawanderung ist zwar vorbei, aber die Erinnerungen bleiben. :)”

Stipendiatin Rusul: “Am Samstag, den 29 Jänner sind wir mit den nettesten Lamas ever spazieren gegangen. Alles, wirklich alles war tausend Mal schöner und besser als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Es hat alles damit begonnen als wir mit den Taxis zu unserm Zielort gefahren sind. Das ist nämlich das erste Mal, das ich in Österreich mit einem Taxi fahre. Das zweitbeste Erlebnis war, dass ich die Lamas zum ersten Mal im Realleben gesehen und angefasst habe. Als ich Kind war, war „Ein Königreich für ein Lama” mein Lieblingscartoon, daher fühlte ich mich so, als ob ich im Disneyland oder in einem Cartoon wäre, als ich die Lamas in der Realität endlich sehen konnte. Während des Spazierengehens haben wir viel miteinander geredet und gelacht. Außerdem haben wir so viele neue und spannende Infos über die Lamas gehört.

Englisch in Salzburg

Seit Beginn des Schuljahres 2021/22 unterstützt Englischlehrerin Viktoria unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen beim Lernen, Wiederholen und Erarbeiten neuer Inhalte. Zusätzlich zu den Individualnachhilfestunden hat Viktoria auch in den Weihnachtsferien Kurse im Fach Englisch angeboten, die dazu dienten, die ‘Basics’ aufzufrischen und die Stipendiaten und Stipendiatinnen zum Reden zu motivieren.

Hierbei hat sich gezeigt, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen großes Interesse zeigen, ihre Sprachkenntnisse im mündlichen Bereich zu verbessen. Deshalb bietet Viktoria ab Anfang Februar regelmäßig Speaking Classes an. In diesen Einheiten werden unterschiedliche Themen präsentiert und Aufgaben erarbeitet. Weiters soll bereits in den Osterferien der nächste Englischkurs stattfinden, in dem die Kompetenzen ‘Reading’ und ‘Writing’ im Vordergrund stehen.

Die Salzburger Stipendiat*innen beim Englischkurs mit Viktoria

Dass Viktoria einiges an pädagogisches und fachliches Know-How mitbringt, zeigen die unterschiedlichen Tätigkeiten, die sie in der Vergangenheit ausgeübt hat. Hierzu zählen unter anderem die mehrmalige Betreuung von Sommercamps sowie ihre Arbeit als Au Pair in Cambridge (UK). Zusätzlich studiert Viktoria Englisch und Musik auf Lehramt und kann somit auf einige Unterrichtsstunden zurückblicken.

Wir haben Viktoria gebeten, über ihren letzten Englischkurs bei START-Salzburg zu berichten und dies ist ihre Antwort:

“Einige Stipendiat*innen haben die Weihnachtsferien fleißig genutzt, um ihre Englischkenntnisse aufzufrischen. An insgesamt drei Nachmittagen begannen die Köpfe immer wieder zu rauchen. Nach einer ersten Wiederholung aller English Tenses wurden in schwierigeren Aufgabenstellungen hitzige Diskussionen über verschiedene Lösungsmöglichkeiten geführt. Nicht nur die Zeiten, sondern auch einige basics im Bereich des Schreibens wurden wiederholt. Beim großen Kahoot-Quizfinale rund um die Themen Beistrichsetzung und Satzstellung am letzten Nachmittag lieferten sich die Stipis einen Kampf um die ersten Plätze. Nebenbei wurde das alte Jahr reflektiert; Neujahresvorsätze wurden geschmiedet und beim gemeinsamen Speaking wurde immer wieder gelacht. Kurz gesagt: ein erfolgreicher START ins neue Jahr!” – Viktoria

a little bit of everything!

Grammar, Writing and Speaking – im Zuge der Englischkurse, die während der Weihnachtsferien stattfanden, hatten die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, ihre English Skills zu erweitern.

Englischlehrerin Viktoria stellte in dem mehrtätigen Kurs zahlreiche Aufgabenblätter zur Verfügung, die die Stipendiat*innen gemeinsam oder in der Gruppe bearbeiten konnten. Da die Gruppe unterschiedliche Niveaustufen (A2 bis B2) vereinte, wurden die Aufgaben auf die einzelnen Stipendiaten und Stipendiatinnen abgestimmt.

Stipendiatensprecherin Rusul und Stipendiatin Hana berichten über den Kurs:

“Mein Statement möchte ich vor allem mit dem Satz beginnen:
Dieser Englischkurs hat mich gerettet.
Viktoria hat mit uns Sachen gemacht, die man wirklich für die Schule und auch
für das tägliche Leben wie zum Beispiel, wenn man jemandem eine Nachricht auf Englisch schreiben möchte, brauchen kann. Sie hat mit uns die Englisch Tenses so genau gemacht, wie man sie nie in der Schule macht bzw. lernt. Mir hat niemals ein Lehrer/ eine Lehrerin erklärt, was der Unterschied zwischen Present
Perfect and Present Perfect Continues oder was ein depended and independent
sentence ist.
Der Englischkurs hat mir wirklich sehr geholfen und ich würde mich sehr freuen, wenn es weitere solcher Workshops geben könnte.” – Rusul

“Wir haben mit den Sätzen und Zeiten angefangen und die dazu gehörigen Übungen gemacht, welche für den Anfang richtig gut sind. Wir haben auch manchmal smalltalks geführt, in denen wir zu zweit über ein Thema geredet haben. Wir haben uns auch gegenseitig ein Email schreiben müssen.” – Hana

Rätseln im Online Escape Room

Wie knacken wir den Code? Welche Informationen sind zum Lösen der Aufgabe relevant? Und wie schaffen wir es, Agent X zu seinem Zielort zu bringen?

Diese Fragen und noch viele mehr stellten sich am Freitag, den 7. Jänner unsere Salzburger Stipendiatinnen. Im Zuge eines Online Escape Rooms mussten die Teilnehmerinnen zahlreiche Rätselaufgaben lösen. Die Schwierigkeit hierbei lag darin, dass jede einzelne Teilnehmerin eine andere Information erhalten hatte, die zum Lösen der Aufgabe relevant war. Jedoch wussten die anderen Teilnehmerinnen nicht, welche Informationen die jeweils anderen Gruppenmitglieder hatten.

Somit musste die Gruppe eng zusammenarbeiten – Team Work war gefragt! Nach fast zwei Stunden kam die Gruppe ihrem Ziel näher und Agent X konnte zu seinem Zielort gebracht werden.

Wie den Stipendiatinnen der Online Spieleabend gefallen hat, ist an den folgenden Statements ersichtlich.

“Ich mag logische und herausfordernde Aufgaben und genau deswegen hat mir der Escape Room Workshop so gut gefallen. Die Gruppe war überraschender Weise klein aber das hat mich nicht gestört, da dadurch die Kommunikation in der Gruppe sehr einfach war. Das Spiel an sich war für mich am Anfang ein bisschen kompliziert bis wir drauf gekommen sind, dass wir die Spielregeln falsch verstanden hatten. Trotzdem finde ich, dass wir die Aufgaben ganz gut gemeistert haben. Würde ich an einen Escape Room nochmal teilnehmen? Auf jeden Fall und hoffentlich nicht mehr digital.” – Danai

“Nun hat es START-Salzburg auch erwischt. Wir wurden dazu beauftragt, Agent X zu seinem Ziel zu bringen. Und das auch noch freiwillig, denn wir waren Gast in einem Online Escape-Room. Nach einer kurzen Einführung ging es auch schon direkt mit der ersten Aufgabe los. Wir mussten durch nur wenige Informationen herausfinden, wer Agent X ist. So zog es sich das ganze Spiel durch – jeder bekam eine Information, und mit dieser mussten wir die unterschiedlichsten Rätsel lösen, um innerhalb einer Stunde Agent X zu seinem Ziel zu bringen. Doch, haben wir es geschafft?
Leider scheiterte es bei uns etwas an der Zeit und dem ersten Startschuss, da wir eine wichtige Information nicht gesehen haben. Beim Escape-Room ist Teamarbeit gefragt. Manche Aufgaben lassen sich nicht alleine lösen, bei anderen ist es hilfreicher, wenn alle kurz die Köpfe zusammenstecken und sich zusammen Gedanken machen. Meiner Meinung nach konnten wir das aber ziemlich gut meistern, weshalb ich nur Positives zurückmelden kann. Mir persönlich hat der Abend unheimlich gut gefallen, und war ein angenehmer Ausgleich zum Schulalltag.” – Schabnaz

Ran an die Textsorten!

In den Weihnachtsferien nutzten zehn Salzburger StipendiatInnen die Möglichkeit, um ihre Schreibfähigkeiten weiter auszubauen. An insgesamt drei Tagen wurden ausgewählte Maturatextsorten gemeinsam genau besprochen und anschließend geübt. Deutschlehrerin Sarah hatte für jeden Tag eine andere Textsorte vorbereitet, sodass die Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Überblick über die “großen Textsorten” erhielten.

Anschließend wurden die Texte der TeilnehmerInnen von Deutschlehrerin Sarah Korrektur gelesen und mit Anmerkungen versehen.

Wir haben die Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, wie ihnen der Deutschkurs gefallen hat und welche Schwierigkeiten sie hatten.

“Sarah Krüger hat den Workshop sehr einfach und anschaubar gestaltet.
Sie hat uns mithilfe einer PowerPoint-Präsentation drei Textsorten nähergebracht. Am ersten Tag die Meinungsrede, am zweiten Tag die Textanalyse und am letzten Tag eine kürzere Textsorte, und zwar die Zusammenfassung. Nachdem sie eine Textsorte vorgestellt hatte, konnten wir einige Übungen dazu machen wie zum Beispiel das Unterscheiden von einem sachlichen oder fiktiven Text. Nachdem wir die kleineren Aufgaben als Aufwärmung gemacht hatten, ging es ans Schreiben. Dafür bekamen wir alle dieselbe Aufgabenstellungen und mussten die jeweilige Textsorte schreiben. Beim Schreibprozess war Sarah stets für Fragen verfügbar.
Was mir persönlich gefallen hat war, dass sie ihre Präsentation, die sie auch für alle zur Verfügung gestellt hatte, relativ einfach und simple gehalten hatte.
Was mir am meisten Spaß gemacht hat, war das Schreiben meiner Meinungsrede. Dadurch, dass ich gerne Rede, fällt mir das Schreiben einer Meinungsrede leichter, vor allem, wenn das Thema Stress bzw. Schulstress war und ich damit etwas anfangen kann.
Was mir weniger Spaß bereitet hat, war das Schreiben der Textanalyse. Zu meinen Schwächen gehört auf jeden Fall das Analysieren und Interpretieren von Texten und Stilmitteln. Dafür liegt mir die Textsorte, in der die eigene Meinung gefragt ist, mehr.
Ich finde es sehr gut, dass Sarah die schwierigeren Textsorten in diesen Workshop eingebaut hat, dadurch war man in der Schreibphase immer gefordert und am Arbeiten. Nachdem wir unsere Texte fertig geschrieben hatten, mussten wir diese per Mail abschicken und bekamen gleich am nächsten Tag die korrigierte Version zurück.” – Plabon

“Diese Woche haben wir uns 3 Tage lang mit Textsorten in Deutsch beschäftigt. Am ersten Tag haben wir gelernt, wie man eine Meinungsrede schreibt, jede/r von uns konnte ihre/seine eigene Meinungsrede schreiben. Am 2. Tag hatten wir die Möglichkeit, eine Textanalyse zu schreiben, welche auch momentan ein großes Thema für einige von uns in der Schule ist. Zu guter Letzt haben wir die Zusammenfassung wiederholt. Am Beginn war ich mir teilweise unsicher, wie ich eine Meinungsrede schreiben kann, aber als ich meine eigene Meinungsrede geschrieben habe, hatte ich ein gutes Gefühl. Für mich war der Workshop sehr hilfreich, sinnvoll und eine sehr gute Vorbereitung für meine Deutschschularbeit.” – Fatema

Eislaufen in Salzburg

Am 4. Januar ging es für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen in die Eisarena. Nach den intensiven Deutsch- und Englischkursen am Vormittag und Nachmittag packten die Sportbegeisterten ihre Taschen und fuhren gemeinsam zur Eislaufhalle. Die Stipendiatinnensprecherinnen Rusul und Rasia organisiertendas gemeinsame Eislaufen. Was Stipendiatin und Stipisprecherin Rusul über den gemeinsamen Abend berichtet, könnt Ihr folgend nachlesen:

“Am Dienstag sind wir Eislaufen gegangen. Da wir an dem Tag einen langen Englisch- und Deutschkurs hatten, waren die meisten von uns sehr müde, hungrig und unmotiviert. Ich dachte sogar, dass es ein großer Fehler von mir und Razia war, mit den anderen Eislaufen zu gehen. Als wir aber an unserem Ziel angekommen waren, ist die Motivation von uns sofort gestiegen.
Wir haben miteinander viel geredet, viel gelacht und uns gegenseitig unterstützt. Ich zum Beispiel kann nicht eislaufen. Das war aber für die anderen gar kein Problem, sie haben mir geholfen und mir beigebracht, wie man mit den Schuhen läuft.” – Rusul

Die Salzburger Stipendiat*innen beim Eislaufen

Intensive Unterstützung in Mathematik, Deutsch und Englisch – START-Salzburg

Im Schuljahr 2021/22 nahmen wieder zahlreiche Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg das Unterstützungsangebot in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch an. Hierbei erhielten die Interessenten die Möglichkeit, im Zuge der Individualnachhilfe Lücken in den Kernfächern zu schließen und gemeinsam neue Lerninhalte zu erarbeiten, um bestmöglich für Schularbeiten, Tests und Prüfungen vorbereitet zu sein.

Auch in diesem Schuljahr zeigte sich, dass das Unterstützungsangebot in den Hauptfächern für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen wichtig ist. Zahlreiche Probleme, die aufgrund der coronabedingten Schließung der Schulen nicht im Schulunterricht aufgearbeitet werden konnten, wurden nun gemeinsam mit den START-Trainer*innen Andreas, Constanze, Sarah und Viktoria besprochen und in vielen Fällen wurden die Lücken sogar geschlossen.

Mit der Förderung aus dem Corona-Härtefallfons der Stadt Salzburg konnten im Schuljahr 2021/22 insgesamt 210 zusätzliche Lerneinheiten in Form von Einzeltrainings für die Salzburger START-Stipendiat:innen ermöglich werden, um die Auswirkungen der Pandemie auf den individuellen Lernerfolg und schulische Defizite abzumildern.

Wir haben unsere Deutschtrainerinnen Constanze und Sarah sowie unsere Englischtrainerin Viktoria gebeten, ein Feedback zum Unterstützungsangebot zu geben.

Deutschtrainerin Constanze

Besonders für SchülerInnen mit Migrationshintergrund waren und sind die Pandemie-Maßnahmen in den Schulen eine große Herausforderung, daher war und ist es sehr wichtig, ihnen hier mit dem Start-Angebot zur Seite zu stehen. Im Zuge der Unterstützungsmaßnahmen für die Individualnachhilfe habe ich 6 StipendiatInnen mit Online-Stunden via Zoom trainiert.

Da meine StipendiatInnen unterschiedliche Schulen und Stufen absolvieren, sind die Inhalte der angebotenen Kurse demensprechend divers. Die meisten Übungen haben sich  auf rhetorische Stilmittel  bezogen, da gerade in dieser Zeit  die  Textsorten Gedichtinterpretation, Meinungsrede und Textanalyse  auf dem Programm standen. […] Auch  Buchvorstellungen und Referate  waren ein wesentlicher Teil der Arbeit, bei diesen Thematiken konnten spezielle Fertigkeiten trainiert werden. Besonders an der Zusammenfassung wurde gearbeitet,  das  Leseverständnis wurde mit individuellen Übungen verbessert und  der Schreibstil  konnte auf ein höheres Niveau gebracht werden.

Warum soll Start weiter unterstützt werden?

Start unterstützt SchülerInnen mit Migrationshintergrund bei ihrem Weg zu einem höheren Schulabschluss. Diese jungen Menschen haben gerade in Deutsch Defizite, auf die in Schulen kaum eingegangen wird oder eingegangen werden kann. Es ist aber wichtig, dass auch sie einen höheren Schulabschluss, sprich, die Matura, erlangen können, um ihr persönliches Lebensziel zu erreichen und gleichzeitig auch als Vorbild für weitere SchülerInnen mit Migrationshintergrund zu dienen und ihnen Mut zu machen.

Deutschtrainerin Sarah

Ich bin nun seit November bei START als Deutschtrainerin tätig und in dieser Zeit habe ich vier Schülerinnen individuell betreut. Die Nachhilfe bestand zum großen Teil aus dem Üben von bestimmten Textsorten, die die Schülerinnen bald für die Schularbeiten in der Schule können mussten.

Zusätzlich wurde dann in der Einzelnachhilfe Grammatik geübt, da es hier öfters zu einigen Schwierigkeiten kommt. Vor allem die Satzstellung und die Fälle wurden dabei besprochen und mit Übungen vertieft. […] Auch für die Zukunft habe ich bereits einiges an Übungsmaterials gesammelt, um diese grundlegenden grammatikalischen Fähigkeiten mit den STIPIS zu üben.

Englischtrainerin Viktoria

Ich bin seit Oktober 2020 als Englischlehrerin bei START tätig. Mein größter Aufgabenbereich liegt im Angebot von Individualnachhilfe. Aktuell betreue ich insgesamt acht Stipendiat*innen, teilweise wöchentlich, teilweise alle zwei Wochen. Neben gezielten Vorbereitungen für Schularbeiten und Prüfungen liegt das Trainieren der verschiedenen Leistungsbereiche (Listening, Reading, Speaking, Writing) sowie Grammatik (Zeiten, Wortschatz, Wortstellung) im Vordergrund. Hier orientiere ich mich stark an den Wünschen und Schwachstellen der Stipendiat*innen.  Alle Stipendiat*innen zeigen sich sehr engagiert und bei allen konnten in den letzten Monaten Verbesserungen festgestellt werden, welche sich auch in verbesserten Schularbeitsnoten gezeigt haben.

Die Stipendiat*innen profitieren in der Einzelnachhilfe vor allem dadurch, dass ein auf sie individuell abgestimmtes Förderangebot von mir ausgearbeitet wird und sie im Unterricht direkt alle offenen Fragen mit mir klären können.

Wir möchten der Stadt Salzburg für die Förderung aus dem Corona-Härtefallfonds danken, da durch sie nicht nur die Individualnachhilfe ermöglicht werden konnte, sondern unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen auch die Möglichkeit geschaffen wurde, sich in einem betreuten Setting zu entfalten und sich weiterzuentwickeln.

„An der Kante eines Traums stehen und kämpfen!“

So beschreibt Luna Al-Mousli sich und ihre Arbeit als Autorin, Grafikdesignerin und START-Alumna selbst. Zum Abschluss des Jahres 2021 war sie zu Gast in einer Online-Lesung gemeinsam mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg.

Luna Al-Mousli inspiriert! Und so beginnt die digitale Lesung direkt mit der Fragerunde und die Lesung folgt erst im Anschluss. Wie sie es geschafft hat Autorin zu werden, wie sie ihre Bücher entwickelt, wie sie schreibt und überhaupt, wie sie zu der geworden ist, die sie heute ist. Einblicke und Antworten dazu gewährt uns Luna in den liebevoll zusammengestellten Episoden aus dem Buch „Als Oma, Gott und Brittney sich im Wohnzimmer trafen“. Es ist der zweiter biografischer Erzählband.

Was sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Abend?

Stipendiatin Lily: „Es war so weit! Unser Jahresabschlusstreffen mit Luna Al-Mousli. Wir durften uns gemütlich vor dem Laptop versammeln und eine Lesung von Luna Al- Mousli über ihr eigenes Buch genießen. Auf den ersten Blick ist es ein schönes gestaltetes Buch, das einem sofort ins Auge sticht, was auch auch in einem speziellen samtweichen Einband gebunden ist, was mir ziemlich gut gefällt. Ich fand es sehr fasziniert was sich Luna Al-Mousli beim Entwickeln dieses Buches gedacht hat, da es um ihre Erinnerungen an eine Kindheit zwischen Syrien und Österreich ging. Was ich auch sehr toll finde ist, dass sie innen mit feinen Zeichnungen gearbeitet hat und dass das Buch aufgrund der unkomplizierten Erzählweise es jeder lesen kann. Auch unsere Fragen an Luna Al-Mousli wurden gut beantwortet. Danke an Luna Al-Mousli für die tolle Lesung und danke auch, dass wir dabei sein durften.“

Stipendiatin Rusul: „Es gibt wirklich nichts Besseres als das, dass man die Weihnachten mit einer tollen Lesung feiert. Diese Komposition gibt’s nur bei Start. Am Samstag, den 11.12.2021 haben wir uns, die Stpis, eine wertvolle Lesung von Luna Al- Mousli gegönnt. Als ich die Nachricht von Lili gekriegt hab, dass wir unsere Weihnachtsfeier online stattfinden wird, konnte ich mir nur die Langweile vorstellen. Es war aber gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Luna hat uns nicht nur ein wunderschönes Kapitel von ihrem Buch vorgelesen, sondern auch ein bisschen von ihrem spannenden Leben als Autorin mit Migrationshintergrund erzählt, was die Spannung in der online durchgeführten Feier immer erhöht hat . Da ich ein Mensch bin, der gar kein Fan von Büchern ist, habe ich mich am Anfang zum Zuhören gezwungen, aber später, wo alles nur interessanter geworden ist, konnte ich mit meinen neugierigen Fragen kaum aufhören. Ich wollte wirklich, dass die Zeit stoppen könnte, sodass ich mir die Weihnachtsfeier vom Start mit der Lesung von Luna länger genießen könnte.“

Stipendiat Plabon: „Ich fand diese Abschlussfeier gut. Leider war diese Abschlussfeier nicht in Präsenzform möglich. Man konnte Luna einige Fragen stellen, die sie auch sehr gut beantwortet hat. Ich persönlich hatte keine Frage, da ich schon im Bildungsseminar meine Neugierde „gestillt“ habe. Luna hat sehr gut vorgelesen. Das Einzige was mich gestört hat war, dass bei mir die Internetleitung instabil war. Deshalb waren bei dieser Vorlesung einige Passagen unverständlich. Deswegen habe ich im Buch mitgeschaut, damit ich auch die „verlorenen Stellen“ auch mitbekomme. Meiner Meinung nach sollte man bei einer Lesung vor der Person sitzen und zuhören, denn erst dadurch ist diese Vorlesung wirklich was Spezielles und man kann der Person viel genauer zuhören.“

Stipendiatin Masooma: „An diesem Abend haben wir den Jahresabschluss gemeinsam auch mit andere Stipis aus Oberösterreich online gefeiert. Frau Luna Al Mousli war als Gast bei uns eingeladen sie hat uns eine Vorlesung aus ihrem neuen Buch, Als Oma, Gott und Britney sich im Wohnzimmer trafen, vorgetragen. Das Buch haben wir als Weihnachtsgeschenk bekommen. Besonders gut gefallen hat mir ihre Geschichten aus ihrer Kindheit und wie sie mit ihren Cousins das Spiel Friseur gespielt hat.

Mit Motivation in die Bewerbung

Aus welchen Bestandteilen besteht eigentlich das Bewerbungsschreiben? Was soll ich über mich berichten? Und welche Informationen sind in einem Motivationsschreiben überflüssig?

Am 27.11.2021 und am 28.11.2021 fand der ONLINE- Bewerbungsworkshop mit unserer Deutschtrainerin Constanze statt. Neben wichtigen Informationen über die Bewerbung und den Bestandteilen einer Bewerbungsmappe, stand das Motivationsschreiben im Mittelpunkt.

Mit viel Selbstbewusstsein und einer positiven Einstellung gingen die Stipendiatinnen und Stipendiaten an die Arbeit und erstellten ein kreatives Motivationsschreiben, welches dem zukünftigen Arbeitgeber ein gutes Bild von den Eigenschaften, die unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in die neue Arbeitsstelle mitbringen, geben soll.

Wie den Workshop-Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Workshop gefallen hat, lässt sich an den überaus positiven Kommentaren erkennen.

In diesem Workshop habe ich sehr vieles gelernt, besonders wie man Motivationsschreiben formuliert. Vorher hatte ich das Motivationsschreiben nicht so ernst genommen, aber jetzt habe ich gelernt, wie wichtig das ist. Obwohl ich am Sonntag ziemlich schlechte Internetverbindung hatte, bin ich trotzdem sehr gut weitergekommen. An den beiden Tagen habe ich gelernt, was ich lernen musste bzw. was ich gebraucht habe – eine Bewerbung zu schreiben.” – Malek

Ich möchte Start Stipendium für diesen Workshop danken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich teilgenommen habe. Ich fühle mich jetzt sicherer, wenn ich mich bei einem Unternehmen bewerben würde. Wir haben die Basics gelernt, wie wir uns bei einem Unternehmen bewerben. Obwohl ich nur bei einem Teil anwesend war, habe ich viel gelernt. Das war schwierig, weil wir uns aufgrund der aktuellen Ereignisse nicht treffen könnten. Aber es ist uns trotzdem ganz gut gelungen.” – Ahmad

In dem Workshop zum Thema Bewerbung lernte ich, wie man ein gutes Motivationsschreiben für die Bewerbung schreibt. Dabei haben mir die Unterlagen von Constanze sehr geholfen. Mit den Unterlagen kann ich jetzt sicher eine eigene Bewerbung erstellen und das wird mir in der Zukunft sehr helfen.” – Masooma

Text: Constanze Christian

Meinung, Deinung, Einung…!?

Online Workshop zum Thema Meinung und Meinungsvielfalt am 11.11.21

Was ist eine Meinung? Wer hat recht und wer nicht? Wie kommt man zu einer Meinung und muss man immer einer Meinung sein? Die Sache mit der Meinung wird immer komplizierter! Jeder scheint zu fast allem eine Meinung zu haben und oft gibt es auch gar keine Einigung mehr. Gemeinsam haben die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Nikolaus Fennes am Samstag, den 11.11.21 das Thema „Meinung“ bearbeitet, wie dieses Thema mit den Grund- und Kinderrechten zusammenhängt, was eine Meinung ist, was eine Aussage und was eine Beleidigung und wann Meinungsäußerungen sogar strafbar sind. Praktische Tipps zur Meinungsbildung konnten gleich erprobt werden, denn viel diskutiert wurde natürlich auch.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Naya: „Alles was wir hören ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles was wir sehen ist eine Perspektive, keine Wahrheit. Die eigene Perspektive ist subjektiv und muss nicht automatisch korrekt sein. In unserem interessanten Workshop haben wir viel mit den Begriffen Meinungsfreiheit, persönliche Ansicht und ebenfalls Perspektive zu tun gehabt. Viele Fragen wurden beantwortet z.B. wie etwa eine Meinung definiert werden kann und ob Meinungen immer geäußert gehören oder nicht. Es gibt auch Grenzen der Meinungsfreiheit. Grenzen sind dort, wo die Grundrechte anderer Menschen verletzt werden.  Mehrere Diskussionen sind im Raum entstanden. An dieser Stelle hat es sich gut angefühlt mitreden und die eigene Auffassung begründen zu können und auch gehört zu werden. Genauso haben wir eine wichtige Sache gelernt nämlich, dass man Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten soll, denn somit tut man sich das Leben leichter. Perspektive ist alles!“

Rayan: „Der heutigen Workshop hat mir sehr gut gefallen und am meisten haben mir die Übungen und die Diskussion über Lehrer/in und Schüler sehr gut gefallen. Dieser Workshop hat mir geholfen den Unterschied von Meinung und Aussage zusehen und auch wie man seine Meinung äußern sollte und wie nicht sowie das jede Perspektive zählt.“

Yousef: „Ich habe im Workshop sehr viel neues gelernt über Rechte und Meinungsfreiheit und Vielfalt. Es war interessant und hat mir sehr gut gefallen.“

START-Salzburg Newsletter Okt 2021

Gemeinsam losstarten! – Mathe im Oktober

Ob Bruch- und Prozentrechnen oder Fragen zu Aufgaben aus dem Gebiet der Algebra – letzten Freitagnachmittag durften die Stipendiaten und Stipendiatinnen im Zuge des Mathe-Lernnachmittages, welcher von unserem Mathelehrer Andreas betreut wird, all‘ ihre Fragen stellen.

Dabei wurden sie sowohl beim Lösen ihrer Hausaufgaben als auch beim Lernen auf die nächste Schularbeit betreut.

Wir haben zwei unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, was sie aus dem Mathe-Lernnachmittag für sich mitnehmen konnten. Dies sind ihre Antworten:

“Am 22. 10 hatten wir unseren ersten Mathe-Lernnachmittag. Es war sehr nützlich. Da wir unsere Probleme mit Mathelehrer Andi besprechen könnten und er uns bei dem Thema, in dem wir große Schwierigkeiten hatten, sehr genau geholfen hat. Ich persönlich habe es sehr gut gefunden und ich freue mich auf das nächste Mal.” – Wafa

“Es hat Spaß gemacht, ich hatte Hilfe bei den Hausaufgaben und ich wurde schnell fertig. Mathe hat noch nie so Spaß gemacht!” – Yousef

Urkundenverleihung START-Salzburg

Freitag, 22.10.21 – Landesrätin Andrea Klambauer übergibt Urkunden an engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Bundesland Salzburg.

Ausgezeichnet mit einem umfangreichen START-Schülerstipendium samt Urkunde werden heuer fünfzehn ambitionierte junge Salzburgerinnen und Salzburger. Alle haben sich schon früh durch ihr aktives schulisches oder soziales Engagement hervorgetan. In Anerkennung dafür erhalten die Jugendlichen nun von Landesrätin Andrea Klambauer eines der begehrten Stipendien. Diese Förderung soll es ihnen ermöglichen sich noch intensiver auf den Schul- oder Ausbildungsabschluss vorzubereiten. Denn ihre Wurzeln haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten in zehn verschiedenen Ländern. Was sie verbindet ist die Freude am Lernen, der Wunsch Vorbild für andere zu sein und das Ziel alles für einen guten Bildungsabschluss zu tun.

Ein Newcomer bei START Salzburg ist Yousef, er besucht die HTL in Itzling und erzählt: „Eine Lehrerin hat mir das START-Stipendium empfohlen. Sie fand, dass ich wirklich motiviert und fleißig bin, aber noch weitere Unterstützung gebrauchen könnte, um das Beste aus mir herauszuholen. Auch meine Eltern waren gleich sehr interessiert und haben mich bei der Bewerbung unterstützt. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat!“

„Beim START Stipendium sehe ich direkt an den Jugendlichen, wie positiv sich dieses Programm auf sie auswirkt und wie es die Chancengerechtigkeit erhöht. Die jungen Menschen haben große Potenziale, und mit dem Mentoring und der Unterstützung werden ihnen die Flügel gehoben. Es ist Beratung und Motivation auf dem Weg zur nächsten Bildungsstufe. Und sie schaffen gemeinsam ein Netzwerk, in dem sie miteinander wachsen.“ Erklärt Landesrätin Klambauer. Seit mehr als 10 Jahren fördert das Land Salzburg daher schon das Stipendienprogramm START, um Jugendliche mit Migrationsbiografie im Bundesland dabei zu unterstützen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss zu erlangen. Weiterbildungsangebote für den Schulalltag, aber auch Beratung in Schulfragen gehören genauso zum Angebot von START wie die finanzielle Unterstützung, um den Schulalltag zu meisten. START ermutigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms auch zu einer aktiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben.

Seit zwei Jahren dabei ist Rusul. Für die Schülerin des Abendgymnasiums ist START ein Ort, „wo man auf den Punkt kommt, weil das gemeinsame Lernen zählt und die gegenseitige Motivation.“ „Ich fühle mich rund um unterstützt, finanziell, aber auch mental. Eigentlich habe ich nur nach zusätzlicher Deutschförderung gesucht und bei START viel mehr gefunden. Es ist die gegenseitige Wertschätzung unter den Stipendiaten, die mich so bestärkt an meinen Zielen festzuhalten!“

START Stipendium Urkundenverleihung, durch Andrea Klambauer Landesrätin, mit im Bild Elisabeth Ramp Prokektkoordinatorin und die Stipendiaten, 22.10.2021 Foto: Land Salzburg / Susi Berger CS

Dream Big

Für die zweite Auflage des Buchclubs haben sich Stipendiatinnen aus Oberösterreich, Vorarlberg und Salzburg diesmal eine Biografie vorgenommen: Zeina Nassar beschreibt in „dream big“, wie es ist schon in jungen Jahren eine Wegbereiterin zu sein, sich selbstbewusst neue Ziele zu setzen, große Träume zu verwirklichen, sich durchzuboxen und Hindernisse zu überwinden – für sich und andere – als junge Frau und religiöse Muslima im Profiboxsport. Über zwei Stunden wurde an diesem Freitagabend im Buchclub energisch diskutiert über Selbstbestimmung und Kleidervorschriften, Frauenrechte und Solidarität. Durch die Diskussionen führte START-Absolventin Bouchra Ikherrazene. Sie studiert in Wien Deutsch und Geschichte auf Lehramt und beschäftigt sich intensiv mit Diversität im Bildungssystem. Als Moderatorin des Abends versorget sie die Stipendiatinnen zusätzlich mit vielen spannenden Inputs zum Thema Empowerment.

Das sagen unsere Stipendiatinnen:

Estera: „Wenn man so ein phänomenales Buch wie “dream big” von Zeina Nassar gelesen hat, fällt es einem schwer, den Mund zu halten. Deswegen war ich äußerst begeistert, an diesem Buchclub teilzunehmen, wo Stipendiatinnen aus ganz Österreich über Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Feminismus diskutiert haben. “Empowered women empower women” haben wir heute gemeinsam gelernt, und ich, nach unserer lebhaften Unterhaltung, fühle mich sicherlich empowered.“

Yama; “Ich habe den Workshop sehr spannend gefunden und habe auch viel neues zu Selbstbestimmung gelernt. Ich finde es auch gut, dass wir das in der Gruppe gemeinsam besprochen haben, der jeder eine andere Meinung hatte, was für uns alle sehr interessant war. vielen Dank für den Workshop.”

Iman: “Der Workshop “Buchclub” fand ich sehr informativ und richtig cool, vor allem weil wir eines der größten Themen, nämlich Selbstbestimmung (bei den Frauen) besprochen haben. Die ehemalige Stipendiatin wie auch die Leiterin dieses Workshops Bouchra hat uns alles rund um das Thema erklärt und wir hatten auch die Möglichkeit unsere eigene Meinung dazu zu äußern, gemeinsam sowie in kleineren Gruppen. Was ich von diesem Workshop mitnehmen möchte ist, das man nie aufgeben soll, sondern den Mut haben, gegen alles zu kämpfen, um den einen Ziel zu erreichen, das man schon immer erreichen wollte. Es mag sehr schwer sein, insbesondere wegen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männer, aber alles ist possible.  WOMEN SUPPORT WOMEN!

Der Start in die VWA/Diplomarbeit

Zum Beginn des heurigen Schuljahres konnten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen ihr Basiswissen über die Vorwissenschaftliche Arbeit bzw. Diplomarbeit auffrischen. In gemütlicher Atmosphäre wurde am Samstagvormittag mit unserer Deutschtrainerin Constanze nochmal Grundlegendes wiederholt und Fortschritte besprochen und verglichen.

Mit Spaß, Spannung und Schokolade konnten sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen austauschen und ihre weiteren Schritte in ihrem persönlichen Arbeitsprozess planen.

Deutschlehrerin Constanze mit den Stipendiat*innen

“Am 25.9.21 hatten wir einen Workshop zum Thema: Wie schreibe ich eine VWA. Vieles wusste ich natürlich schon, weil ich ja die 8. Klasse besuche. Dennoch fand ich es super, dass die liebe Constanze mit uns allen alles genau und detailliert durchgegangen ist. Ich bin mir jetzt über viele Dinge viel mehr bewusst was die VWA betrifft. Zusätzlich hat Constanze es auch noch geschafft, dass so eine angenehme Atmosphäre während den 3 Stunden herrschte und dafür bin ich ihr sehr dankbar. All in all: der Tag war informationsreich und es hat mir auch persönlich Spaß gemacht.” – Mihi

“Der Workshop war gut. Constanze hat die Basics sehr gut erklärt und sie ist immer auf die Fragen zwischendurch von den Stipis eingegangen. Und falls Unsicherheiten unter den Stipis gab, wurden diese sofort beseitigt.
Sie verteilte allen einen Schnellhefter mit einer Zusammenfassung von den Basics von einer Diplomarbeit bzw VWA Arbeit. Für Stipis, die erst anfangen eine VWA zu schreiben oder erst in den Startlöchern sind, war dieser Workshop bestimmt hilfreich, da man viele Basics und “know how” lernen konnte.
Für mich jedoch war dieses Workshop ein Wiederholen von meinem Wissen, da ich schon vieles durch Eigenrecherche wusste. Natürlich konnte ich ein paar offene Fragen für mich klären.

Im Großen und Ganzen war dieser Workshop für angehende Schreiber einer Diplomarbeit oder VWA eine sehr sehr gute Einführung. Die Constanze hat das absolut perfekt gemacht in Hand von einer PowerPoint Präsentation und einem Handout.” – Plabon

“Am Samstag 25.09 fand der VWA-Workshop
von den Start-Deutschtrainerinnen Katrin und Constanze statt. Da Katrin nicht dabei
sein konnte, hat Constanze den ganzen
Workshop geführt.
Der Workshop mit Constanze war
sehr hilfreich und eben interessant. Ich
musste in der Schule einen VWA- Kurs, der
ein Semester lang dauerte, abschließen.
Von dem Kurs habe ich aber ganz ehrlich
Stress bekommen, weil der Lehrer in
35 Stunden nicht erklären konnte, was
eine VWA ist, und, wie man damit
anfangen kann. Ich dachte daher, dass eine
VWA zu schreiben einer der kompliziertesten
Sachen auf der Erde ever sei. Constanze
konnte aber in zweieinhalb Stunden
meine Idee ändern. Sie hat uns sehr
detailliert erklärt, was eine VWA ist, wie
man für ein bestimmtes VWA-Thema die
dafür geeignete Leitfragen als auch
Literaturangaben finden kann, und eben,
wie man mit dem Schreiben erfolgreich
anfangen kann. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal
bei Start und Constanze bedanken, da ich
sonst ohne sie so lost wäre.” – Rusul

Soccer Golf – noch einmal richtig bolzen zum Schulbeginn

Nach dem harten Start der Schule und dem intensiven Seminarwochenende mit START haben wir uns gedacht, die Stipis brauchen noch einmal ein Treffen zum Entspannen und gemeinsam Spaß haben. Daher haben wir Sprecherinnen einen Soccer Golf-Nachmittag am Samstag 18.9.2021 organisiert. Um 11Uhr30 trafen wir uns dazu am Hanuschplatz. Nachdem alle pünktlich angekommen sind, sind wir in den Bus eingestiegen, dort haben schon viele von ihren Erfahrung mit dem Schulanfang erzählt. Unser Ziel war der Soccer Golf Park in Siezenheim. Die Zeit im Bus ist so schnell vergangen und wir sind um 12:22 Uhr safe am Ziel angekommen. Dort haben wir bis 14:20 Uhr mit großer Freude gespielt. Wir hätten auch gerne länger gespielt, aber die meisten Stipis hatten einen riesigen Hunger und wollten essen gehen. Sich mit Pommes, Getränken und Burgern zu stärken ist das beste Happy End eines anstrengenden Nachmittages.  😊

Das sagen die Stipis:

Wafa: „Heute war so ein toller Tag. Einige von uns haben das erstes Mal Golf gespielt. Es hat voll Spaß gemacht und war eine neue Erfahrung für mich. Außer, dass Ich Fuß schmerzt bekommen habe. Danach sind wir essen gegangen und es war sehr lecker. Danke an unsere Stipi Sprecherinnen, dass sie einen wunderbaren Tag geplant haben.“

Naya: „An so einem schönen Tag wollten wir unbedingt „Raus auf‘s Grün!“. Das Wetter war optimal für ein bisschen Bewegung im Freien! Deshalb waren wir auch im Soccerpark, um Soccergolf zu spielen. Es hat mir einen großen Spaß gemacht und würde mich auf ähnliche Programme sehr freuen.“

Hana: „Der Tag war richtig schön. Ich habe zum ersten mal Soccergolf gespielt und war ein sehr schöne Erinnerung. Wir waren drei Gruppen in jeder Gruppe 4 Personen. So habe ich die neue Stipis besser kennengelernt.“

Seminarwochenende bei START-Salzburg

Für den Schulstart schon in Stimmung gebracht haben sich die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Seminarwochenendende in Salzburg. Gemeinsam lernt es sich nicht nur viel leichter, auch voneinander lernen die Jugendlichen an diesen beiden Tagen eine ganze Menge.  Neue Inspiration und einen ordentlichen Motivationsschub bringen Kursen zum Thema Rhetorik und Präsentation, Selbstsicherem Auftreten sowie eine Schreibwerkstatt. Aber auch in den Pausen geht es quirlig zu. Da kann bei Aktivierungsspielen im Park nach längerem Sitzen schon mal die Zeit übersehen werden. Viele blieben nach dem Seminar auch einfach noch länger, um im Park des Bildungshauses ST. Virgil den aufregenden Tag ausklingen zu lassen. „Das Bildungsseminar wird einfach mit jedem Mal besser!“ fasst es Stipendiatin Mihi zusammen. Die neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten an diesem Wochenende auch noch ihren START-IT Ausstattung. Die Schule kann also beginnen! Wir wünschen allen einen exzellenten Schulbeginn!

Das sagen unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über das gemeinsame Wochenende:

Jasmine: „Das war mein erstes Bildungsseminar bei Start. Schon bei der Gruppeneinteilung war klar, dass man sich über jeden Stipi Gedanken gemacht hat. Ich war in der Gruppe: Rhetorik und Präsentation eingeteilt. Die Trainerin hat uns beigebracht, wie man vor einer Rede oder Präsentation seinen Stress reduziert und währenddessen mit dem nötigen Selbstbewusstsein auftritt. Ich kann dieses Seminar jedem empfehlen, der schonmal vor der Klasse stand und vor Aufregung keinen Satz rausgebracht hat. Eigentlich wäre an diesen 2 Tage voller Erfahrungen nichts auszusetzen, aber leider war der zweite Tag zu kurz. Ich hätte gerne noch einwenig mehr Zeit mit unserer großartigen Trainerin und ihren Übungen und Tipps verbracht.“

Lily: ,,Es war soweit. Unser erstes 2- tägiges Bildungsseminar!! Der Workshop über ,,Rhetorik & Präsentation“ mit Barbara Gassner war sehr umfangreich und auch sehr hilfreich für uns! Wir machten gemeinsam mit unserer Trainerin einen Sesselkreis und fragten uns, was bedeutet denn eigentlich Rhetorik & Präsentation? Was können wir damit genau anfangen?

Zuallererst stellten wir uns vor und diskutierten über unsere Probleme. Die Trainerin hat es gut berücksichtigt und uns direkt verstanden. Wir haben uns über die Körpersprache und Kommunikation unterhalten und haben uns auch gut informiert. Wir machten auch gute Übungen, wie wir unsere Nervosität unter Kontrolle halten können und wie wir unsere Körperhaltung verbessern können. Wir haben auch gelernt, dass es wichtig ist, Kritik ernstzunehmen und nicht einfach zurückzuweisen. Auch sollten wir Kritik hinterfragen, um Sie an konkreten Beispielen verstehen zu können.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat war, dass wir auch kurze Reden halten durften, um unsere Präsentation Situationen verbessern zu können. So bekamen wir auch Feedback & Tipps von unserer Trainerin und fühlten uns danach selbstsicherer, da wir danach wussten, worauf wir achten sollen.”

Rusul: „Man hört immer wieder von Seminaren und stellt sich das Folgende vor: Erstens muss ich stundenlang nur zuhören, was da eine Person sagt. Zweitens soll ich da viel aufschreiben, wobei für Schreiben interessiere ich mich kaum. Nein, nein ich gehe liebe nicht zum Seminar.

Zum Schluss möchte ich sagen, dass es für uns eine tolle Erfahrung war. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und haben auch sehr viel miteinander gelacht. Jede Sekunde vom Bildungsseminar hat uns Spaß gemacht!‘‘

Bei Start ist das aber völlig anderes. Bei Start ist das so, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Tage zählen, bis es endlich die Zeit für Startseminar ist. Warum ist das aber bei Start so anderes? Was unterscheidet sich Startseminar von den anderen? Beim Bildungsseminar von Start geht es darum, dass man Freude hat, und gleichzeitig sich und die Art und Weise, wie man denkt, entwickeln kann.

Die Starttrainer*innen haben nur ein Zeil und zwar, dass die Wünsche der Stpis in Erfüllung gehen! Ganz ehrlich gesagt und ohne Übertreibung, man fühlt sich bei jedem Startseminar bei jedem neuen  Jahr, als ob man wieder neu geboren ist.  Mit den vielen interessanten Informationen, dem lauten Lachen und den extrem netten Menschen vergisst man einfach die Welt und kümmert sich nur um eine Sache, diese Momente möglichst zu genießen.

An dieser Stelle möchte ich mich und andere Stipis bei Start für das großartige Bildungsseminar herzlich bedanken.“

Ahmad: “Liebe Leserin, lieber Leser, heute möchte ich meine tolles Erlebnis mit Ihnen teilen. Ich bin dankbar, dieses Bildungsseminar besucht zu haben. Dort habe ich viel Gutes gelernt und nette Leute kennengelernt.
Mein Trainer war sehr sympathisch und nett und hat uns viel Gutes beigebracht, zum Beispiel wie man eine gute Präsentation vorbereitet oder vor dem Publikum gut vorzustellen usw. Abschließend möchte ich sagen, dass ich mit dieser Erfahrung zufrieden war.”

Praktikum – Zu Besuch bei einem Modedesigner

Rüschen, Seide und viel Glitzer – während der Sommermonate durfte unsere Salzburger Stipendiatin Danai im Zuge eines Schulpraktikums bei einem berühmten mazedonischen Modedesigner in die Welt der Mode reinschnuppern.

Stipendiatin Danai besucht die Modeschule Hallein und absolvierte in den Monaten Juli und August ein Praktikum bei dem Designer Zlatko Jovanovski. Während einer serbischen Fernsehsendung ist Danai auf das Kleidungstück einer Teilnehmerin aufmerksam geworden und hatte kurzum beschlossen, dem Designer zu schreiben. Kurz darauf hatte die Modeschülerin die Zusage und durfte im Juli in die mazedonische Hauptstadt Skopje reisen.

Welche Erinnerungen unsere Stipendiatin aus dem Praktikum mitgenommen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Das Auslandspraktikum war für mich ein sehr tolles Erlebnis, welches in meiner Erinnerung bleiben wird. Ich habe sehr viel Erfahrung in den verschiedenen Bereichen, wie z. B. Kundenbetreuung, Pünktlichkeit, Arbeiten unter Druck usw., sammeln dürfen. Durch das Praktikum bin ich in meinen Nähfähigkeiten auch viel sicherer geworden. Ich bedanke mich herzlich bei Zlatko Jovanovski und seinem Team für die tolle Zeit, die Sie mir ermöglicht haben.”

Die Kreationen des Modedesigners lassen sich in bekannten Modezeitschriften, wie der vietnamesischen Harper’s Bazzar und in der amerikanischen Zeitschrift Scorpio Jin Magazine finden. Während ihres Praktikums arbeitete Danai eng mit dem Designer zusammen. So durfte sie ihm bei der Anfertigung der Abend- und Brautkollektion helfen. Zu ihren Highlights zählte die Arbeit in der Werkstatt, in der sie selbst an der Nähmaschine sitzen und ein Brautkleid anfertigen durfte.

*das Praktikum wurde von der Stipendiatin eigenständig organisiert.

START- Salzburg Teamtag am Attersee

Gemeinsam Herausforderungen meistern, als Team zusammenarbeiten, miteinander ins Gespräch kommen und die einzelnen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besser kennen lernen, sind die Ziele des „START-Team Tages“. Dazu braucht es eine gute Portion Motivation, Freude, Mut und Offenheit, früh aufstehen inklusive! „Challenge accepted!“ dachten sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten und haben den Sonntag 05.09.2021 am Attersee bei traumhaftem Wetter genutzt, um als Gruppe zusammenzuwachsen. Auf dem Programm standen neben klassischen Kennenlernspielen, auch Geschicklichkeitsaufgaben, Übungen wo gute Zusammenarbeit gefragt ist und als Höhepunkt des Tages das gemeinsame Floßbauen am Attersee mit anschließendem Seetauglichkeitstest. Ahoi – das START-Jahr kann beginnen!

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Tag:

Masooma: “Für mich war der Kennenlerntag sehr gut und spannend. Ich habe neue Leute kennengelernt. Alle waren sehr nett und freundlich. Ich habe zum ersten Mal ein Floß gebaut, es war sehr toll und hat auch gut funktioniert.Ich habe sehr Spaß gemacht an diesem Tag und ich werde es nie vergessen.

Rokesstan: “Ich war froh, dass der Kennenlerntag in Präsenz stattgefunden hat, trotz dieser Pandemie. Es war schön neue Gesichter in der Gruppe kennenzulernen. In der Früh waren alle noch ruhig und keiner traute sich mit dem anderen zu unterhalten, doch dass änderte sich schnell als wir an dem Ort angekommen waren. Das Floßbauen war lustig und hat auch Spaß gemacht, allerdings wäre schöner gewesen, wenn ich nicht nass geworden wäre. :)”

Keine ruhige Kugel…

Ein lang gehegter Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten ist endlich wahr geworden: Ein Nachmittag auf der Bowlingbahn! Die START-Salzburg Sprecherinnen Rasia und Rusul haben dieses Anliegen gerne erfüllt und einen abwechslungsreichen Ferientag für „ihre“ Stipis organisiert. Strike!

Das berichten die Sprecherinnen Rasia und Rusul über den gemeinsamen Nachmittag:

„Vorletzte Woche am Samstag haben ein Treffen organisiert. Alle haben bei der Organisation mitgeholfen und Spaß gehabt haben. Die Stipendiat*innen wurden davor gefragt, was sie tun wollen  und alle haben sich Bowling gewünscht. Wir, die Stipisprecherinnen waren dafür zuständig, dass der Wunsch in Erfüllung geht! Nachdem alle am Treffpunkt angekommen sind, haben wir uns an dem heißen Sommertag zuerst  die eine große Portion Frozen-Yogurt gegönnt. Mit dem Eis in der Hand sind wir dann durch die Altstadt zum Gurkengarten spaziert. Nach einer kleinen Pause im Garten sind sie mit dem Bus zum Bowlingsaal gefahren. Dort haben sie ca. zwei Stunden verbracht. Diese zwei  Stunden sind aber sooo schnell vergangen. Alle haben sich gewundert, wie schnell die Zeit vergangen ist. Bowling ist sehr anstrengend: Refresh und Pizza wurden zur Stärkung bestellt. Die Stipis haben es sich schon gegönnt. Es kann nicht besser gehen!“

Was sagen die Stipis?

Fatema:

Für mich war der Bowlingtag ein sehr spannender und interessanter Tag. Es hat ziemlich Spaß mit Stipendiaten gemacht und das gemeinsame Spiel war einfach prima. Ich war sehr begeistert von dem großartigen Programm und freue mich auf weitere Programme bzw. Workshops. Vielen Dank für das tolle Programm 🙂

Shabnaz:

Ich persönlich fand den Tag in Salzburg im Großen und Ganzen wirklich unglaublich schön. Tat gut mal neue Leute kennenzulernen, und für die erste Begegnung mit ein paar Stipis echt unfassbar genial. Wobei ich ja sagen muss, dass ich mich anfangs sehr… unwohl fühlte, da ich die Jüngste unter euch bin. Das hat sich mit der Zeit allerdings auch voll gelegt. ☺️🙈

Das coolste war, und das muss mal gesagt werden, die Erkenntnis, dass ihr alle riiichtig nett, hilfsbereit & humorvoll seid. Das hat mir den Tag ungemein versüßt. 🙈

Ich freue mich schon voll euch wiederzusehen!

Kher:

Es hat mir das Bowling sehr gut gefallen, weil ich viel andere neue Stipis kennen gelernt habe. Auch der Spaziergang durch die Altstadt hat mir gut gefallen, weil wir Eis essen gegangen sind.

Ermittler im Einsatz! – START-Salzburg

Am Samstag rauchten die Köpfe – die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen hatten am Salzburger Krimi-Abend die Ehre, einen Fall aus der Hidden Games Spielreihe zu lösen. Es mussten vier Aufgaben gelöst werden, die offenbarten, wer das Diadem der Madonna gestohlen hatte.

In Kleingruppen setzten sich die einzelnen Ermittlerteams zusammen und arbeiteten Beweise, Zeugenaussagen und Protokolle durch. Nach fast drei Stunden durfte jedes Team seine Ergebnisse präsentieren. Die einzelnen Ermittlerteams konnten sämtliche Aufgaben lösen und den Fall abschließen. Der krönende Abschluss des Abends war das gemeinsame Pizzaessen im START-Büro.

Unsere Neu-Stipendiatin Lily über den Krimi-Abend

Ich fand den Spielabend sehr spannend ! Wir waren zwar über 3 Stunden beschäftigt, aber es hat jede Sekunde davon Spaß gemacht. Das Ausarbeiten war total interessant, da wir Detektive sein durften. Vielen Dank für den Workshop!

Jahresabschluss der Salzburger Stipendiat*innen

Für das diesjährige Jahresabschlusstreffen sollten die Stipendiaten und Stipendiatinnen ein Programm erleben, das nicht nur bildet, sondern auch unglaublich viel Spaß macht. Am Sonntag, den 11. Juli ging es für das START-Salzburg Team und den Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen nach Linz. Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch der Ausstellung ‘Höhenrausch’ im Linzer Kulturquartier und ein gemeinsames Mittagessen in der L’Osteria. Gekrönt wurde der Tag durch den Besuch des JUMPDomes in Leonding.

Wir haben unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, welche Eindrücke sie aus der Ausstellung ‘Höhenrausch’ mitnehmen konnten.

“Ich fand die Wolken und den schönen Blick auf die Stadt Linz sehr interessant. Obwohl ich Höhenangst habe, wollte ich trotzdem den Blick von oben betrachten. Aber die Flamingos bzw. die Vorstellung vom Paradies durch solchen Bilder waren nicht so Glaubhaft für mich.”

– Rohullah

“Es war das erste Mal, dass ich in Linz war, so konnte ich durch die verschiedenen Aussichtsplateaus große Teile Linz sehen. 1h reicht niemals aus, um die Ausstellungen zu sehen. Man muss sich mehr Zeit nehmen, aber das würde laut unserem Guide 2-3h dauern.”

– Plabon

“Bei der Ausstellung Höhenrausch kam mir das Thema: ‘Wie im Paradies’ am Anfang etwas fraglich vor, doch je mehr wir uns angesehen haben, desto mehr hat es mich interessiert. Besonders toll fand ich als wir draußen über den Dächern waren und uns den Wasserdampf ansehen konnten. Im Allgemeinen war es sehr schön, nach so langer Zeit so eine interessante Ausstellung zu besichtigen und ich würde jeden den ‘Keine Sorgen Turm’ empfehlen zu besichtigen!

– Mihi

„Wir sind am Ziel“

Trotz Corona-Pandemie und zahlreichen Veränderungen und Terminverschiebungen während des Schuljahres durften vier unserer Salzburger Stipendiaten und StipendiatInnen nun endlich sagen, „Wir sind am Ziel“.

Die Stipendiaten Qodratullah, Rohullah und Maisam sowie die Stipendiatin Zaynab haben in diesem Schuljahr ihre Matura bzw. ihren Ausbildungsabschluss bestanden. Wir gratulieren allen herzlich zu den bestandenen Prüfungen!

Nun haben wir unsere Absolventen gefragt, wie sie sich fühlen und welche Gedanken und Emotionen sie haben, wenn sie an ihre START-Stipendien-Zeit zurückdenken.

„Einerseits freue ich mich sehr, dass ich die Matura geschafft habe, andererseits fühle ich mich gleichzeitig traurig, da ich mich von meinen Freundinnen und Freunden verabschieden musste. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bin ich sehr stolz auf mich, dass ich trotz meiner Teilzeitarbeit die Abend HAK abgeschlossen habe. Als ich in der ersten Klasse war, hatte ich keine Hoffnung, die Schule abschließen zu können und dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei START-Salzburg für die Unterstützung und Betreuung.“

– Zaynab Hussaini

„Mein erster Gedanke über START, bevor ich mich bei START-Salzburg beworben hatte, war, dass sie auch, wie viele andere Organisationen, sehr bürokratisch sind  und nicht auf die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer eingehen werden. Aber ich lag falsch. START ist die Organisation, in dem alle Teilnehmer einzeln und auf der besten Art- und- Weise betreut werden.
Bei START geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung oder Bildung, sondern man setzt auch sehr viel Wert auf Zusammenarbeit, Einander verstehen, Freundschaften bilden usw. Nach drei Jahren bei START, habe ich nun meine Matura in der Hand und werde mir bald eine passende Arbeitsstelle finden. Dabei bin ich auch nicht allein, Weil START nicht ihre Stipendiaten aufgibt, sondern sie weiterhin bei der Suche nach einer Arbeit bzw. Studium unterstützt.
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, Teil dieser wundervollen Familie zu sein.“

Qodratullah Miakhel

„Das Gefühl ein Maturant zu sein, ist ein ganz besonderes. Es ist ein eine enorme Erleichterung, die fünf Jahre an der HLW Wolfgangsee positiv absolviert und mit der Matura abgeschlossen zu haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass die vier Jahre beim START-Stipendium und die zwei Jahre als Stipisprecher, zu eine der schönsten Zeiten in meinem Leben zählen. Trotz der vielen schwierigen Umstände, habe ich es geschafft, so weit zu kommen und bin sehr stolz darauf, ein Alumni zu sein. Ich weiß, dass ich es ohne professionelle Unterstützung des START-Teams nie so weit geschafft hätte, weswegen ich meinen größten Dank an das gesamte Team aussprechen möchte!“

Rohullah Muhammadi

“4 Jahre lang, jeden Tag Schule, ohne Maske oder mit Maske ist schon so oder so anstrengend. Jetzt ist alles überstanden. Ich fühle mich, als ob ich den ersten wichtigen Schritt in Richtung meiner Ziele gemacht habe. Ich freue mich natürlich darauf, aber nicht so als ob alles vorbei wäre. Bildung ist eine unendliche Strecke. Am Anfang hat die Schule auch ihre eigenen Schwierigkeiten gemacht, noch schwieriger wird es, wenn man schlechte Deutschkenntnisse hat, eben sind die Schulen dafür da, um uns die Sprache und das Wissen zu überliefern und beizubringen, obwohl es nicht so leicht ist. Ich würde sehr gern das Erlernte in einer Firma anwenden können, aber aufgrund meiner noch fehlenden Aufenthaltserlaubnis, geht das nicht. Dafür genieße ich derzeit den Sommer und es tut so was von gut.”

– Maisam Taheri

Die richtige Caption macht’s

Instagram, Facebook & Co. gehören zum festen Alltag eines jeden Social Media Nutzers bzw. einer jeden Social Media Nutzerin. Doch viele Posts und Werbeanzeigen, die wir dort sehen können, werden gar nicht von Privatpersonen gepostet. Meist stehen hinter solchen Anzeigen Social Media ManagerInnen, die für große Agenturen oder Firmen arbeiten.

Am 12. Juni durften sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen mit Social Media Managerin Sibel Koyuncu zusammensetzen und Fragen zu ihrem Werdegang und ihrem Beruf stellen und anschließend selbst Captions (zusätzlicher Text unter einem Bild) zu einem vorgelegten Bild verfassen. Dabei sind zahlreiche kreative Beiträge entstanden. Wie es unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat und welche Caption sie gefunden haben, könnt Ihr folgend sehen.

Tamara (START-Oberösterreich)

“Am 12. Juni 2021 haben wir die Gelegenheit gehab, die kreative Sibel kennenzulernen. Sibel ist Social Media Managerin und macht ihre Arbeit mit viel Passion. Wir haben durch sie gelernt, dass diese Arbeit nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Ich fand die aktive Runde, wo wir in ihre Schuhstapfen gehen durften und unsere kreative Ideen zum Leben erweckten, sehr toll. “

Das Projekt einer Kleingruppe (Tuana OÖ, Mahdi Wien und Mihi Sbg)

Maryam (START-Wien)

“Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Mir hat es gefallen, dass Sibel uns genau erzählen konnte, wofür sie in ihrem Job zuständig ist, wie man zu diesem Job gelangt und wie der Alltag einer Social-Media-Managerin aussieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die uns allen geholfen haben, mehr über diesen Beruf zu erfahren und Sibels Antworten waren dabei auch sehr verständlich und hilfreich. Auch der letzte Teil, wo wir einen Insta-Post vorbereiten mussten, war interessant und hat uns ermöglicht, uns ein besseres Bild von einer der Aufgaben, die Social-Media-Manager/innen haben, zu machen.”

Projekt der zweiten Kleingruppe (Maryam Wien, Lily OÖ, Stella Wien)

Gentijana (START-Niederösterreich)

“Ich fand der Workshop mit jemanden, der sich professionell mit Social Media befasst, super interessant, da man verstehen lernt, was beim Promoten von Unternehmen über Soziale Medien alles dahintersteckt und mit wieviel Arbeit diese, perfekt an die Zielgruppe angepassten, Posts verbunden sind. Ich fand es auch total interessant zu hören, welche Schattenseiten so ein Beruf hat, in dem man beispielsweise keine aktuellen/zukünftigen Trends verpassen darf, um im „Game“ relevant zu bleiben. 
Wie auch der Job, fand ich den Aufbau der Präsentation und die interaktiven Aufgaben sehr kreativ gestaltet. Ich habe mich geehrt gefühlt, mit anderen Stipis eine Caption und Hashtags für einen Post eines Unternehmens gestalten und präsentieren zu dürfen.
Letztlich, kann ich mir vorstellen in eine ähnliche Richtung von Job zu gehen, da ich es liebe kreativ zu sein und Social Media ein großer Teil meines Alltags ist.”

Das Projekt der dritten Kleingruppe (Gentijana NÖ, Rohullah Sbg und Tamara OÖ)

Wir danken Sibel für den wunderbaren Workshop!

Endlich draußen!

Die Sonnenstrahlen genießen, frische Luft schnappen und sich mal wieder richtig austoben – für die Salzburger Stipendiaten und Stipendiaten hieß es am Sonntag “Ab nach draußen!”.

Nach mehreren Monaten zu Hause und dem alltäglichen Home-Schooling war das Bedürfnis groß, endlich mal wieder rauszugehen und alte sowie neue Freunde zu treffen. Tischtennisschläger wurden eingepackt und Snacks gab es natürlich auch!

Landeskoordinatorin Lilli hatte für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zahlreiche Spiele und Denkaufgaben zum Team-Building vorbereitet.

Welch Glück, dass sich das Salzburger Wetter an diesem Nachmittag von seiner besten Seite zeigte. Wir freuen uns schon auf die kommenden Outdoor-Veranstaltungen und auf all’ die spannenden Aktivitäten, die wir endlich wieder draußen genießen dürfen.

Info: Vor Beginn wurden natürlich die 3 G’s kontrolliert und während des Treffens wurde das Hygiene- und Präventionskonzept eingehalten.

Das Bildungsseminar in Salzburg – Mai 2021

Am letzten Wochenende erhielten unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg wieder die Gelegenheit im Zuge des alljährlichen Bildungsseminars, das einmal im Frühjahr und einmal im Herbst stattfindet, zahlreiche neue Themen kennenzulernen.

Dass die Themen der einzelnen Workshops nicht nur bilden, sondern auch für den weiteren Schul- und Berufsalltag hilfreich sein sollen, zeigt die Vielfalt an Themen, die von unseren Trainern und Trainerinnen vorbereitet wurden. Sowohl Themen zur Politischen Bildung als auch hilfreiche Übungen zum Zeitmanagement und zur Stressregulation fanden an diesem Wochenende Platz.

Am 15. und 16. Mai fanden die folgenden Seminare statt:

Seminar zur Politischen Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Seminar zu Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Seminar zum Thema ‚Lernen macht Freude‘ mit Barbara Colle

„Mit Freude Lernen“ – Unbedingt! – Workshop mit Barbara Colle

Vokabeln, Texte, Grammatik, Formeln, Fakten – allzu oft geht der Spaß am Lernen verloren. Im Alltag überwiegen Termindruck und Stress. Das Lernen wird zum lästigen Muss und der Speicherplatz im Kurzzeitgedächtnis überbelegt. Wer aber erfolgreich lernen will, muss das eigene Gehirn manchmal überraschen, dazu braucht kreative Lernstrategien. Wie man Abwechslung in den Lernalltag bringen und sein eigenes Lernverhalten unterhaltsam verändern kann, erfuhren die START:Hilfe Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen eines Workshops mit Lerntrainerin und Humorcoach Barbara Colle.

“Ich habe heute mit Barbara Colle ein paar interessante, neue Dinge gelernt. Wir haben aus Stichwörtern eine Geschichte geschrieben und dabei haben gelernt, wie man sich die Wörter besser merkt. Ich habe auch gelernt, wie man Schulfächer und Themen mit Plan und Ziel lernen kann. Es hat mir heute gut gefallen, weil ich mir beim Lernen schwer tue. Ich hoffe, dass ich die Übungen auch in Zukunft anwenden kann.” – Khair

Politische Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Dass Politische Bildung nicht nur im Schulunterricht stattfinden, sondern tagtäglich gelebt werden sollte, hat das Seminar von PolEdu Obmann Pascal Günsberg gezeigt. Anhand von zahlreichen Beispielen, wurde nicht nur das Politische System in Österreich aufgearbeitet, sondern auch brandaktuelle Themen behandelt.

“Das Bildungsseminar „Politische Bildung“ mit Pascal Günsberg war ein sehr spannender
Workshop für mich. Mir hat besonders gefallen, dass Pascal uns das Thema „Politische
Bildung“ anders präsentiert hat als im normalen Unterricht in der Schule. Es wurde uns alles
durch kurze Videos, Bilder, Quiz und ausgezeichnete Beispiele erklärt und verständlich
gemacht.
Als erstes haben wir gelernt, wie das politische System in Österreich funktioniert und
aufgebaut ist, wer in Regierung welche Aufgabe hat und wie werden sie gewählt.
Was ich neu gelernt habe, und finde es interessant zu wissen, war, wie die österreichischen
Parteien zustande gekommen sind.
Wir haben auch über direkte Demokratie, Vorteile und Nachteile davon besprochen. Mir ist
aufgefallen, dass man politisch aktiv sein kann, ohne Politiker zu sein oder keine
österreichische Staatsbürgerschaft zu haben.”
– Alireza

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

„Das Bildungsseminar war heuer zwar online, aber spannend. Wir haben uns heute intensiv mit Politik in Österreich beschäftigt und wie das ganze funktioniert, wie z.B. Wahlrecht, Demokratie, Parlament etc. Das Seminar war für mich sehr informativ und interessant, da wir immer wieder diskutiert haben und unsere Meinung frei und offen gesagt haben. Zwischendurch haben wir auch jeden Bereich mit einem Quiz abgeschlossen bzw. zusammengefasst. Trotz der guten Erklärungen des Trainers, hat er uns auch ein paar kurze Videos gezeigt, die nochmal das Thema klarer machten.“ – Rokesstan

Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Dass es im Alltag neben Arbeit, Schule und familiären Verpflichtungen ganz schon stressig werden kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen nur allzu gut. Doch um optimal zu arbeiten, ist es wichtig, sich auch mal Me-Time zu verschaffen und Strategien anzuwenden, die die Konzentration und das eigene Wohlbefinden stützen und fördern.

Gestern habe ich an das Seminar „Zeitbalance und Stressregulation“ teilgenommen. Das Seminar war sehr kreativ und man konnte vieles Neues erfahren. Für mich war der Seminar sehr hilfreich, weil ich eine Person bin, die sich über jedes Ding stresst. In diesem Seminar konnten wir sehr viele Meinungen tauschen. Britta Seemann hat uns auch Tipps gegeben, wie man bei Stress reagieren soll. Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass wir auch körperlich was gemacht haben. Ich war sehr froh, dass ich an diesem Seminar teilnehmen könnte. – Ioana

Wir möchten unseren Trainern und Trainerinnen von Herzen für die wunderbaren Workshops danken!

Virtueller Rundgang im Museum der Moderne

09. Mai 2021

Objekte, Skulpturen und Malerei – die Ausstellung „IR“ des Schweizer Künstlers Not Vital im Museum der Moderne lenkt den Blick und die Gedanken in viele Richtungen. Eine Wand mit Malereien, die meist geklebte Bilder oder Kollagen sind, Objekte die vorgeben etwas zu sein, was sie im inneren vielleicht gar nicht sind – Not Vitals Kunstwerke regten beim virtuellen Museumsbesuch zu Interpretation an. Aber auch die Auseinandersetzung mit Sprache, Sprichwörtern und der Tatsache, dass sie oft nicht in andere Sprachen übertragen werden können und außerhalb ihres sprachlichen und kulturellen Kontextes erklärt werden müssen, war teil des Workshops mit Kunstvermittlerin Victoria Fahrengruber vom Museum der Moderne in Salzburg. Wir freuen uns, denn Kopf des Kamels bald in „real life“ von inne und außen erleben zu können.

Stipendiatin Hana zum Workshop: „Ich habe den Workshop richtig toll gefunden. Ich habe richtig viele neue Dinge gelernt und habe die Gegenstände im Museum faszinierend gefunden. Victoria hat alles sehr genau mit einem Video erklärt. Es hat sich so angefühlt als wären wir im Museum. Und danach hat sie jedes einzelne Objekt in Museum erklärt.“

Not Vital IR – Museum der Moderne Salzburg 2021

Mhmm..wie war das nochmal mit den Zeitformen?

Am Samstag, den 1. Mai stand für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder ein produktiver Workshop auf dem Programm. Unsere Deutschtrainerin Constanze hatte für den Kurs am Samstag zahlreiche Übungsbeispiele vorbereitet, die mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen besprochen und durchgenommen wurden.

Dabei wurden zahlreiche Beispiele angeführt, um die Theorie zu untermalen und die komplexen Regeln spielerisch zu veranschaulichen.

Wie unseren StipendiatInnen Khair und Hana der Kurs gefallen hat, ist in den folgenden Statements ersichtlich.

Khair

„Der Kurs hat mir gut gefallen. Wir haben heute Grammatik und das Verb durchgemacht. Ich möchte beim nächsten Mal lesen, hören, neue Verben und neue Wörter üben. Ja, ich denke, dass der Kurs mit für die Berufsschule geholfen hat.“

Hana

„Ich fand den Deutschkurs sehr interessant. Wir haben viele Verben gelernt und wie man sie in verschiedenen Zeiten setzen kann. Constanze hat alles sehr deutlich und langsam erklärt und ich habe richtig viel gelernt.“

“Let’s talk about art and culture”

Unsere Salzburger Stipendiatinnen mit Englischtrainerin und Opernsängerin Melissa

Am 7. März und 25. April hatten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder die Möglichkeit, mit unserer Englischlehrerin Melissa über ein ausgewähltes Thema zu sprechen und zu diskutieren. Während am 7. März das Thema ‚Social Media‘ behandelt und hierzu die Vor- und Nachteile erarbeitet wurden, durften die Stipendiaten und Stipendiatinnen am 25. April über das Thema ‘Opera and Musical’ sprechen.

Melissa Zgouridi ist neben ihrer Arbeit als Englischtrainerin auch als Opernsängerin tätig und hat bereits auf vielen unterschiedlichen Bühnen gesungen. Deshalb hat Melissa für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zwei ganz besondere Stunden zum Thema ‚Opera and Musical‘ vorbereitet. Zur Vorbereitung haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ‚Das Phantom der Oper‘ angesehen. Im Kurs wurde dann der Inhalt besprochen und über die einzelnen Figuren diskutiert. Dabei hatten die Stipendiaten und Stipendiatinnen auch die Möglichkeit, Fragen an Melissa zu stellen, um mehr über den Beruf als Opernsängerin zu erfahren.

Folgend ist nachzulesen, wie den Stipendiatinnen Hana, Nicole und Mihi der Kurs gefallen hat.

Hana

“Ich fand der English-Kurs toll. Ich habe sehr viel über ‚Opera und Musical‘ gelernt. Wir haben uns auch eine tolle Performance angeschaut. Ich habe sehr viel davon gelernt. Obwohl es auf Englisch war, war es nicht schwer zu folgen.”

Nicole

„In unserem heutigen Englisch-Workshop mit Melissa haben wir über die vielen Facetten von Opern und Musicals gesprochen und diese näher erkundet. Wie immer hat mir auch dieses Meeting über Zoom mit ihr Spaß gemacht und natürlich viel beigebracht, nicht nur über die englische Sprache, sondern auch über ihren Beruf und unsere österreichische Kultur.“

Mihi

„Am 25. April hatten wir einen English – Workshop mit der lieben Melissa. Das heutige Thema war Art and culture – Musical and Opera. Dazu haben wir uns das Phantom of the Opera 2017 – Gold Cast angesehen und in den zwei Stunden darüber diskutiert und uns unterhalten. Es war sehr interessant die musikalischen Aspekte in den Aufführungen zu sehen und die Unterschiede von Opera und Musical zu lernen. All in all war es sehr spannend und interessant.“

Challenge accepted!

Beginn der Maturavorbereitungen 2021 bei START-Salzburg

Optimal sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch heuer auf die Maturaprüfungen vorbereitet werden. An einem maßgeschneiderten Coaching bei Deutschtrainerin Cornelia Czaker zu den verschiedenen Textsorten haben am 16. Und 17. April Rohullah, Zaynab und Qodratullah teilgenommen.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rohullah: „Der Matura Workshop war sehr informativ und hilfreich für mich, weil ich Vieles im Bereich Textsorten mitnehmen konnte. Jede einzelne Minute war einfach nur kostbar und zielführend. Ich freue mich schon auf weitere Stunden. Vielen Dank!“

Qodratullah: „Bis jetzt finde ich das Workshop ziemlich hilfreich, weil man einen guten Überblick auf die Textsorten bekommt. Da wir alle Textsorten mit Beispielen machen, haben wir automatisch den praktischen Teil auch gleich geübt. Für Schüler, die die Textsorten näher kennenlernen wollen, kann ich diesen Workshop empfehlen.“

Zaynab: „Ich habe von 16. bis 18. April an den Online-Deutsch-Matura-Workshop von Frau Mag. Cornelia Czaker teilgenommen. In diesem Wochenende haben wir kompetente Beratungen über vier Textsorten nämlich Kommentar, Lesebrief, Meinungsrede und Textinterpretation bekommen und konnten sogar gemeinsam eine Textinterpretation ausarbeiten. Mit einer kleinen Gruppe von 12 Personen war die Atmosphäre sehr angenehm und ich konnte Vieles mitnehmen. Vielen Dank für den informativen Workshop!”

Textsortenkurs in den Osterferien

Die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen sind produktiv in ihre Osterferien gestartet. Am Montag und am Dienstag durften interessierte Schreiber und Schreiberinnen ihre Textsortenkenntnisse unter Beweis stellen und mit unserer Deutschtrainerin Constanze eine Meinungsrede und eine Zusammenfassung üben.

Unsere Stipendiat*innen mit unserer Deutschtrainerin Constanze

Am Vormittag hielt Constanze eine theoretische Einführung und beantwortete die Fragen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Der Nachmittag galt der Korrektur der geschriebenen Texte.

Wie der Textsortenkurs unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat, lässt sich an den folgenden Statements erkennen:

“Der Deutschkurs in den letzten zwei Tagen hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr lehrreich und hilfreich, um die Textsorten nochmal aufzufrischen.”Rohullah

“Am 29. und 30. März 2021 hatten wir zwei Deutsch-Workshop zu zwei verschiedenen Textsorten mit der lieben Constanze. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen, da ich die Workshops sehr informativ und toll gestaltet fand. Außerdem finde ich die Unterrichtsatmosphäre auch sehr angenehm mit der Lehrerin”Mihi

“Um die Osterferien gut zu nutzen, habe ich gestern und heute mit der Constanze die Textsorten geübt. Am Montag haben wir eine Meinungsrede und heute eine Zusammenfassung geschrieben.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Kursen mit ihr.”
Rusul

Das Internet neu erfinden!?

Online Schreibtischbesuch bei Christian Linker, Jugendbuchautor, am Samstag den 27.03.2021. Viele Fragen sind im Rahmen des Buchclubs zum gemeinsamen Lesestoff – INFLUENCE Fehler im System aufgetaucht und diskutiert worden. Ideal, wenn man alle diese Fragen dem Autor gleich selbst stellen kann.

„Meine Mutter wünscht sich öfter, das Internet wäre mal weg oder wenigstens Facebook und Insta!“, meint Stipendiatin Khadija auf die Frage, ob das Internet ganz neu gedacht und aufgebaut werden soll. Das ist auch die zentrale Frage, mit der sich Amir und Kaliope, Hauptpersonen in Linkers Buch INFLUENCE beschäftigen. Durch Zufall gelangen sie an einen Chip mit dem sie es in der Hand haben, einen Trojaner zu deaktivieren, der das Netzt weltweit lahmlegt. Stipendiat Eray ist ähnlicher Meinung, er hält das Internet prinzipiell für wichtig. Seiner Meinung nach ist Social Media und Internet nicht das gleiche. „Social Media ist nicht mehr menschlich, das hat wirklich viele negative Seiten, aber das Internet an sich ist eine gute Sache!“ meint er.

Viel wissen, wollten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aber auch darüber, wie eine Geschichte oder ein Buch entsteht, wie Christian Linker die Heldinnen und Helden erfindet und ob auch Elemente aus seinem Leben in den Büchern auftauchen. Ganz besonders interessierte sich Sharifa für die Hauptperson Amir. Sie wollte wissen, warum der Held ausgerechnet Amir und nicht Peter heißt. „Ich hatte ein Erlebnis in einer Schule in Köln. Ein Schüler hat mich gefragt: Wo sind eigentlich die Türken in deiner Geschichte? Ich hab mir jetzt selbst zwar keine Quote gesetzt, aber ich fand es war an der Zeit, da mal was zu ändern und nicht alle Figuren so ähnlich sein zu lassen wie ich.“ erklärt Christian Linker.

Schriftsteller, ein Job mit Zukunft?
„Sind sie zufrieden als Autor mit ihrer Stellung in der Gesellschaft? Ist das ein Job mit Zukunft?“ wollte Stipendiat Eray abschließend noch wissen. „Das Geschichtenerzählen wird es immer geben, ich glaube es wird auch immer Leute geben, die sich Geschichten ausdenken, auch wenn sich die Möglichkeiten und die Art zu erzählen ändert. Aber der Buchmarkt wächst ja noch immer…“ fasst Christian Linker zusammen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

 Samar: „Ich fand die Lesung mit Autor Christian Linker sehr spannend. Wir hatten die exklusive Gelegenheit ihn Fragen über das Buch oder auch über ihn selbst zu stellen. Es gab so viele Fragen, die Christian Linker auch alle offen beantwortet hat. Ich fand es wirklich toll diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank Christian Linker für diesen interessanten Austausch :)“

Maisam: „Herr Linker hat uns die versteckte Seite der Welt von Schriftstellern enthüllt. Er hat uns gezeigt z.B., dass viel mehr hinter dem ist, was man normalerweise nicht denkt. Herr Linker schreibt für jede gedachte Person erstmal eine ganze Geschichte und dann nutzt er sie zu einer Hauptgeschichte. Es war eine große Freude, dass man bei Solche Vereinbarungen dabei sein darf.“

Mihi: „Heute am 27.03.2021 hatten wir ein Zoom-Meeting mit dem Autor Christian Linker und haben über sein Buch Influence Fehler im System geredet bzw. diskutiert. Es war ein sehr spannendes Gespräch, da wir alle sehr neugierig waren und viele Fragen hatten. Mir persönlich hat es sehr gefallen mit einem Autor über so viele spannende Themen wie zum Beispiel das Internet, die Jugend etc. zu sprechen.“

Khadija: “Ich habe die Diskussion eigentlich schön gefunden. Die meisten Fragen wurden beantwortet und es war auch spannend, wie er es anfängt eine Geschichten zu schreiben. Ich fand es toll, dass er seinen Weg als Schriftsteller verfolgt hat, obwohl die Familie das nicht unbedingt unterstützt hat. Ich fand auch gut, dass der Held Amir heißt. Es ist ein sehr toller Name und damit wird auch gesagt, dass die Helden einer Geschichte auch sehr vielfältig sein können.“

Wie war das nochmal?

Am letzten Freitag erhielten sieben Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg und eine Stipendiatin aus Oberösterreich die Gelegenheit, mit unserer Deutschtrainerin Constanze grundlegende Grammatikregeln zu wiederholen. Anhand von unterschiedlichen Übungsbeispielen wurden unter anderem die Wortarten, die Satzglieder und die Verbstellungen im Deutschen gefestigt. Bilder und Eselsbrücken wurden dazu genutzt, um die grundlegenden Regeln spielerisch zu wiederholen.

Unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen im Deutschgrammatikkurs

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Deutschnachmittag mit Constanze

Rusul

Gestern haben wir mit Constanze ein bisschen Deutschgrammatik geübt, aber gleichzeitig haben wir unglaublich viele neue Sachen gelernt. Mit Constanze war es anders, Deutsch zu lernen. Denn bei ihr lernt man, sich und seine Deutschkenntnisse zu verbessern und hat sogar Spaß.

Rasia

Liebe Constanze, 

ich fand den Kurs sehr spannend vor allem deine Powerpoint mit den Übungen und Fragen. Die kleinen Zusammenfassungen am Ende der Übungen und deine Erklärungen fand ich auch gut. Die Eselsbrücke mit der Lokomotive war eine sehr gute Idee. Ich persönlich merke mir Sachen mit Eselsbrücken sehr gut.    
Für mich war er eine gute Wiederholung.

Der nächste Grammatikkurs mit Constanze findet am Samstag, den 1. Mai statt.

Einsatz mit Schutzausrüstung

Mein Name ist Mohammad. Ich bin 19 Jahre alt und mache im dritten Jahr eine Lehre als Werkzeugbautechniker bei der Firma Emco. Ich habe Freude an meiner Arbeit und den Maturakursen. Das letzte Semester war für mich wegen Corona Pandemie komplett anders. Die Arbeit, Berufsschule, Maturakurse, meine Freizeit und mein Einsatz für das Rote Kreuz.

Beim Roten Kreuz habe ich viele heuer viele neue Situationen erlebt. Der Infektionstransport war neu und sehr schwierig. Zwei Stunde lang die komplette Schutzausrüstung (PSA) anzuhaben ist nicht sehr angenehm. Es ist eine schwierige Zeit, aber wir werden sie gemeinsam schaffen.

Warum ich mich beim Roten Kreuz engagiere?
Als  ich unterwegs nach Europa war, habe ich vom Roten Kreuz und anderen Organisationen Hilfe bekommen. Das war für mich sehr wertvoll und beeindruckend, weil ich in Afghanistan Situationen erlebt habe, die belastend waren. Ich habe verletzte, alte Menschen und Kinder gesehen, die Hilfe gebraucht haben und keiner hat sich um sie gekümmert. Für mich war das in Afghanistan alltäglich, ich kannte es nicht anders.

Menschlichkeit kennt keine Grenzen, keine Grenze der Abstammung, keine Grenze der Religion, keine Grenze des Volkes, des Alters oder des Geschlechts. Deswegen habe ich gedacht, ich möchte auch für die anderen Menschen da sein. Darum arbeite ich beim Roten Kreuz als ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Seit fast vier Jahren bin ich nun schon dabei. Am Anfang war ich beim Jugend-Rot-Kreuz dabei und dann habe ich die Ausbildung als Rettungssanitäter gemacht.

Kommunikation ist für uns beim Roten Kreuz sehr wichtig, zwischen uns als Kollegen und zwischen den Sanitätern und den Patienten. Durch meine Arbeit beim Roten Kreuz habe ich viel Kontakt mit Österreichern bekommen und kann dazu beitragen, das vielleicht negative Bild von Flüchtlingen positiv zu verändern. Das macht mir total Spaß und ich bin gern dabei.

Plabon – Klassensprecher im Homeoffice!

Mein Name ist Plabon Muhammed und besuche derzeit das Bundes Gymnasium Tamsweg im Bezirk Lungau in Salzburg. Gerade bin ich in der 7. Klasse und spüre schon langsam, aber sicher, dass die Matura zum Greifen nah ist. Viele meiner Freunde, Klassenkolleginnen oder Mitschüler sehen mich als ein zuverlässiger und hilfsbereiter Mensch, der bereit ist, sich einzusetzen und die Meinung der Schülerinnen und Schüler bei den Professoren und selbst bei der Direktion zu äußern.

Klassensprecher aus Leidenschaft: Ich bin schon seit der 6. Klasse Sprecher und das möchte ich auch noch bis zur Matura bleiben. Ich liebe es für meine Schulkameradinnen und Kameraden da zu sein. Als Klassensprecher trage ich jede Menge an Verantwortung. Doch ich kann von mir selbst sagen, dass ich diese Last und diese große Verantwortung sehr gut schultern kann. Zu meinen Aufgaben zählen, dass ich des Öfteren Interessen und Wünsche der Klasse an die Professorinnen und Profesoren weiterleite oder zusammen mit ihnen etwas ausarbeite.

Mit Frustration umgehen: Leider gibt es auch sehr frustrierende Phasen als Klassensprecher, wenn zum Beispiel aus unserer Sicht erfüllbare Anregungen und Wünsche von der Lehrkräften oder auch vom Direktor abgelehnt werden. Doch uns hält das als Klasse nicht auf. Als Klasse arbeiten wir gemeinsam weiter!

Nähe durch distance: Da das Klima und der Zusammenhalt in unserer Klasse sehr angenehm ist, muss ich mich nicht um Streitigkeiten innerhalb der Klasse kümmern. Ich muss auch sagen, dass wir durch diese Distance-Learning-Phase als Klasse noch enger zusammengeschweißt wurden. Dieses Zusammenschweißen hat nur funktioniert, da wir wirklich zusammenhalten mussten, um gegen diese stressige und monotone Zeit anzukämpfen. Egal ob es das gemeinsame Lernen oder spontane Zoom-Sitzungen – wir blieben zusammen am Ball. Ich finde es einfach schön zu wissen, dass ich Menschen helfen kann und versuche etwas für die Gemeinschaft umzusetzen, wenn es in meiner „Macht“ steht.

Selbst außerhalb der Schule konnte ich mich sozial engagieren. Während einer Pandemie ist es nicht einfach sich zu engagieren, wenn alles gestrichen wird und ein Lockdown eintritt. Doch ein bisschen was geht immer! Ich zum Beispiel ging für meine Nachbarin immer Samstags einkaufen. Da meine nette Nachbarin schon etwas älter ist und zur Risikogruppe gehört, traut sie sich nicht aus dem Haus. Ich habe für sie das Einkaufen übernommen.

Deshalb bitte ich euch liebe Stipis: Schaut euch um! Egal ob es die Nachbarin, oder die beste Freundin ist, versucht anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, wirklich zu helfen.

START-Salzburg Newsletter März 2021

Storytelling am Sonntag

Am 21. Februar lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, dass Kunst nicht einfach ein Gemälde an einer Wand, sondern vielmehr eine Geschichte ist, die von jemanden erzählt wird. Die Kunstvermittlerinnen Magdalena und Cristina vom Museum der Moderne Salzburg zeigten uns anhand von Kunstwerken ausgewählter Künstler, dass Geschichten ganz unterschiedlich erzählt werden können.

Projekt der StipendiatInnen zum Titel ‘Auf dem Weg’

Ob Gemälde, Zeichnung oder Film….in jedem Medium sind Handlung, Figuren, Emotionen etc. zu finden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten am Sonntag selbst die Möglichkeit, kreativ zu werden und anhand von Audiostücken, Fotografien und Texten eine Geschichte zu spinnen. Welche Geschichte die Stipendiatinnen und Stipendiaten zu dem Titel ‚Auf dem Weg‘ erzählt haben, lässt sich unter dem folgenden Link finden:

https://padlet.com/kunstvermittlungmdms/fasjbag48bk8hdfd

Unsere Stipendiaten Plabon und Maisam zum virtuellen Museumsbesuch ‚Storytelling‘

„Ich fand diesen Workshop sehr sehr kreativ. Diese Zoom-Sitzung wurde sehr abwechslungsreich und individuell gestaltet. Ich persönlich hatte mir zunächst vorgestellt, dass dieses Zoom-Meeting eher langweilig und monoton werden würde. Dass die Museum-Guides durch das Museum gehen und mit einer schlechten Kamera-Qualität filmen würden.
Doch dem war nicht so. Dieser Workshop wurde sehr cool und innovativ gestaltet. Ich fand es großartig, dass verschiedene Methoden verwendet wurden. Seien es Videos oder das Arbeiten auf dem White-Board oder ganz zum Schluss des Meetings das „padlet“. Diese Seite kannte ich vorher noch nicht und war direkt nach der ersten Benutzung „geflasht“.
Dass man zu solchen verschiedenen Seiten greift und eine Abwechslung in den Workshop bringt, zeigt in meinen Augen eine große Professionalität. Diese Art von Professionalität sieht man nicht oft, vor allem nicht in den Workshops.
Noch dazu kommt, dass die beiden Guides Magdalena und Cristina dieses Meeting exzellent geführt haben. Denn was bringen mir professionelle Seiten, wenn die Guides das Meeting nicht leiten können.
Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop sehr gut und sehr kreativ fand. Ich würde es auf jeden Fall anderen Stipis oder Freunden von mir weiterempfehlen.“

Plabon

„Der Workshop vom Museum der Moderne war einer meiner Lieblingsworkshops, den ich sehr interessant und spannend wahrgenommen habe. Inhaltlich hat es mich in eine kleine Zeitreise mitgeführt, da wir über Themen gesprochen haben, mit denen man sich selten auseinandersetzt. Ich bin immer dafür, dass ich neue Lebensarten von verschiedenen Menschen entdecke und heute haben wir ein bisschen über die Künstlerin Fiona Tan und den Künstler Harun Faroki erfahren und deren Leben sind einfach einzigartig.“

Maisam

Padlet-Bild im Hintergrund: Fiona Tan, Gray Glass, 2020, Dreikanal-Videoinstallation (schwarz-weiß, Ton), Filmstill, in Auftrag gegeben vom Museum der Moderne Salzburg, mit Unterstützung von Mondriaan Fund, NL, Museum der Moderne Salzburg. Courtesy die Künstlerin, Frith Street Gallery, London, Peter Freeman Inc., New York, Wako Works of Art, Tokyo

INFLUENCE

„Lesen ist reisen im Kopf!“, diesen gern zitierten Spruch kennen sicher viele zur Genüge aus dem Unterricht. Aber in Zeiten einer Pandemie mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, mit daheim lernen, daheim turnen, daheim die Wände hochgehen eigentlich gar keine schlechte Empfehlung, um mal raus zu kommen! So könnte man die Ideen zum ersten gemeinsamen Buchclub von START-Oberösterreich und Salzburg zusammenfassen. Die aktuelle Situation stellt jede und jeden Einzelne_n schon vor täglich wechselnde Herausforderungen, verlangt von uns Flexibilität, Improvisationstalent und kreative Bewältigungsstrategien. Jetzt wo vieles nur mehr in digitalen Räumen stattfindet ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, was passieren könnte, wenn das Internet zusammenbricht. Genau das ist die Ausgangssituation, mit der Held Amir im Buch „INFLUENCE – Fehler im System“ von Christian Linker umgehen muss.  Schon bei der ersten Diskussionsrunde moderiert von START-Absolventin Bouchra, sie studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, diskutierten die teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten detailliert über ihre Beobachtungen zum Buch, tauschten vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte zur eigenen Realität aus.

Das sage die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rusul: „Lesen macht ja Spaß, aber das Lesen mit unserem Buchclub macht sogar mehr Spaß. Gestern haben wir die Stipendiaten und Stipendiatinnen des Start-Salzburgs und Oberösterreichs das Buch Influence Fehler im System besprochen. Außerdem haben wir Stipendiaten*innen mit Lili, Valentina, Constanze und unserem Gast Bouchra die im Buch dargestellten Probleme genauer diskutiert und, wie wir als Jugendliche diese begegnen.“

Eray: „Stell dir vor. Die digitale Welt ist auf einmal offline! Am 12.02.2021 hatten Start Oberösterreich und Start Salzburg ihre erste Buchclub-Besprechung. Zuerst wurde das Buch, „Influence Fehler im System“ von Christian Linker, kurz zusammengefast und später über die Personen und jegliche Themen diskutiert. Die Diskussionen waren interessant, die Moderration makellos und die Stipis sehr freundlich. Vielen Dank für dieses Chance!“

Der zweite Buchclub zum Buch INFLUENCE fand am 06.03.2021 satt gefunden

Schwitzen statt Sitzen!

Online Workout mit Fitnesstrainerin und START-Absolventin Zara aka Zara Dance Queen am 08.01. und 22.01.2021.

Zu viel Sitzen ist fast so schädlich wie rauchen, das sind sich Gesundheitsexpertinnen und -experten heute sicher! Da die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aktuell mehr als sonst durch Lock down, Distance Learning und Homeschooling am Schreibtisch verweilen müssen, soll das gemeinsame Workout im Tanz- und Fitnesstrainerin Zara einen Ausgleich schaffen und auch die Konzentration fördern. Koordination, Bewegung und Stretching! – am 26.02. und 12.03.2021 geht’s weiter 😊.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Nicole: „Das Workout war Super! Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht, generell die Energie, welche Zara ausstrahlt, ist einfach super, und ich freue mich schon auf nächste Woche!“

Rohullah: „Es war ganz lustig. Wir haben ein paar “moves” gelernt und auch hart trainiert. Dankeschön!“

An meine Haut lass ich nur Natur…

Wie viel Chemie darf in Naturkosmetik? Welche Zutaten in Kosmetikprodukten sind notwendig und auch gut verträglich – für mich und die Umwelt? Und kann man das nicht einfach selbst machen?

Mit Gesundheitsthemen wie Ernährung und Bewegung beschäftigen sich die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten schon seit Jahresbeginn. Der Workshop Samstag den 30.01.2021 ging richtig unter die Haut! Gemeinsam mit Michelle und Michaela vom Verein UMBLICK wurden Zutatenlisten und Inhaltsangaben von Kosmetikprodukten entschlüsselt, problematische Stoffe analysiert und per APP auch eigene Kosmetikartikel geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass viele Stipendiatinnen und Stipendiaten großen Wert auf natürliche Produkte legen und die Gestaltung der Verpackung und Kennzeichnungen oft irreführend sind.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Workshop:

Stipendiatin Ioana: „Der Workshop über Kosmetik hat mir sehr gut gefallen, weil ich habe heute erfahren was in den Produkten eigentlich alles drinnen ist und welche Vorteile und Nachteile manche Substanzen habe. Wir haben sogar ein App ausprobiert, die Kosmetikprodukte checkt. Ich finde diese App sehr cool. Ich habe gestern gleich alle meine Produkte gescannt. Danke für den super Workshop.“

Stipendiatin Rasia: „Den Workshop „Wie giftig sind deine Kosmetikprodukte wirklich“ fand ich super informativ. Vor allem die App „Code Checker“, empfohlen von den Workshopsleiterinnen, ist eine große Hilfe, um rauszufinden, welche bedenkliche, unbedenkliche oder schwer bedenkliche Inhaltsstoffe bei deinen Kosmetikprodukten drinnen sind. Die Selbstherstellung von der Deocreme und Trockenshampoo fand ich wirklich toll, denn so kann man bewusst natürliche Kosmetik-Produkte mit wenigen Zutaten und ohne großen Zeitaufwand zu Hause herstellen. Vielen Dank für den tollen Workshop.“

www.umblick.at

“Ernährung ist wie aufräumen!”

meint Gloria Demofike, Ernährungsberaterin und START-Absolventin. In einem Zoom Workshop am Samstag den 16.01.2021 zum Thema „Gesunde Ernährung – healthy with Glory“ erklärte sie einer Gruppe Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, warum sie nach erfolgreichen Wirtschaftsstudium in der Schweiz begonnen hat sich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen.

„Stellt euch vor eure Ernährung ist ein chaotisches Zimmer. Erst wenn ihr aufgeräumt habt, wisst ihr wovon zu viel da ist, wovon zu wenig, was ihr braucht und was nicht, was euch gut tut.“ führt Gloria aus. Wie sehr die Ernährung auch bei chronischen Erkrankungen das Wohlbefinden unterstützen kann, was Säuren und Basen im Körper bewirken, warum biologische Lebensmittel einen positiveren Einfluss auf die Gesundheit haben, waren nur einige Themen des Workshops. Im praktischen Teil wurde dann gemeinsam gekocht – Chilli sin Caren, was nicht nur eine Bereicherung des Speiseplans war, sondern auch eine spannende Abwechslung und unserem Zoom-Alltag.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Ali Akbar:Wieder ein Samstag und ein spannender Workshop! Diesmal über Ernährung und how to follow a healthy food diet. 

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Warum und wie ist eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise gesund? Was sind die chemischen „PH-Werte“ und welche Rollen die Basen und Säuren auf unsere Gesundheit bzw. Darmgesundheit haben?

Das sind alles Fragen, die Gloria uns sehr ausführlich beantwortet hat.

Was wir alle vergessen ist, dass der Verdauungsprozess schon mit dem Mund beginnt, aber da wir sogar während dem Essen meistens durch das Handy oder Serien schauen abgelenkt sind, achten wir nicht auf das Kauen. Diese ist mir bewusst geworden!

Danach haben wir die Theorie in die Praxis umgewandelt und ein Leckeres Essen gemeinsam und virtuell zubereitet: nämlich Chili Sin Carne! Einfach lecker!

All in all fand ich den Workshop toll, da wir sehr viele notwendige Tipps über die gesunde Ernährung und ihrer Auswirkung auf unseren Körper und Psyche bekommen haben, die ich auch sicher einsetzen werde. Danke Gloria für den tollen Workshop!“

Plabon: “Ich persönlich fand dieses Workshop echt super! Ich habe einiges über Ernährung und die Auswirkungen von einer guten als auch schlechten Ernährung auf den Körper haben. Ich muss ehrlich sein, dass ich geschockt war, wie viele Lebensmitteln, die ich konsumiere, eigentlich nicht basisch sind. Zum Beispiel trinke ich sehr gerne einen schwarzen Tee, doch in der Tabelle habe ich gelesen, dass ein schwarzer ein nicht-basisches Getränk ist, was mich wirklich geschockt hat.
Ich wusste nicht, dass man seine Ernährung auf 70% basischen Sachen und 30% säurehaltigen Sachen aufbauen sollte. Ebenfalls wusste ich nicht, welche Wirkungen eine „falsche“ Ernährung haben können. Das Beispiel von Gloria hat mich zum Nachdenken angeregt, als sie sagte, dass man durch die richtige Ernährung der Gesundheit schon sehr gut helfen könne und nicht immer durch Medikamente, wie Tabletten oder ähnliches. Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges mitnehmen kann und auch in meinem Leben einfließen lasse.
P.S. Die Chilli sin Carne war sehr gut!!

Mit guten Texten statt guten Vorsätzen ins Neue Jahr starten!

Der mehrtägige Deutschkurs Anfang Jänner hat bei START-Salzburg fast schon Tradition – dieses Jahr standen verschiedene Textsorten auf dem Programm. Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva gab den Stipis jeweils am Vormittag eine Einführung zu Zusammenfassung, Meinungsrede, Kommentar und Leserbrief. Anschließend hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zeit, selbstständig ihre Texte zu verfassen. Am Nachmittag stand Valentina jedem/r Teilnehmer*in 45 Minuten für ein Einzelgespräch zur Verfügung, um gemeinsam die Texte zu korrigieren und zu besprechen.

Der Deutschkurs ist immer interessant und sehr informativ. Man hat immer Spaß mit den anderen etwas gemeinsam zu lernen. Ich habe heute neue Textsorten gelernt.

Rokesstan

Die Deutschkurse mit Valentina waren sehr hilf- und lehrreich für mich. Ich konnte mein Wissen noch vertiefen, was die Textsorten betroffen hat. Jetzt bin ich mir noch sicherer, wenn ich eine Meinungsrede oder einen Leserberief schreibe.

Rohullah

Die Nachhilfe mit Valentina war sehr hilfreich. Wir haben unterschiedliche Textsorten geübt. Sie hat immer alles sehr gut erklärt und danach haben wir Texte geschrieben und am Nachmittag besprochen.

Hana

In dieser Woche sind wir in den ersten drei Tagen, von 4. Jänner bis 6. Jänner 2021, mit der lieben Valentina die Maturatextsorten durchgegangen. Dabei haben wir immer am Ende der Konferenz einen Arbeitsauftrag zu der jeweiligen Textsorte erhalten, welchen ich sehr hilfreich fand. Es war mir eine Freude in diesem Kurs dabei sein zu können.

Mihi

Der Kurs war sehr hilfreich und interessant und ich habe neue Informationen gelernt. Man hat Spaß dabei, gemeinsam etwas zu Lernen. Und ich habe sicher heute etwas Neues gelernt.

Ashraf

Jahresabschlussmeeting bei START-Salzburg

Im Jahr 2020 ist einfach alles anders! Bildungsprogramme, Seminare und individuelle Nachhilfe, sogar die Beratungsgespräche mit den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mussten auf immer wieder neue Situationen und Beschränkungen angepasst werden. Unter normalen Umständen würde die ganze START-Salzburg Gruppe am Jahresende, kurz vor den Weihnachtsferien einen gemütlichen Nachmittag verbringen, essen, plaudern, Uno spielen und anschließend ins Theater gehen. So oder so ähnlich wäre es im September auch noch geplant gewesen. Wir sind schließlich Optimistinnen und Optimisten! Gekommen ist es anders. Auf Kunst und Kultur wollten wir trotz Pandemie-beschränkungen nicht verzichten und so haben wir auch diesen Programmpunkt am 19.12.2020 kurzerhand ins Netzt verlegt. Das diesjährige Kulturprogramm gestaltete für uns Autor, Comedian und Poetry Slamer Jad Turjman. „Wenn der Jasmin auswandert“ heißt sein erstes, autobiografisches Werk, aus dem er uns auch vorgelesen hat. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten anschließend noch die Gelegenheit Jad über seinen Weg in die Literatur und nach Österreich eingehend zu befragen.

Herzlichen Dank Jad Turjman, dass du dir die Zeit genommen hast! www.jadturjman.com
Wir wünschen allen Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützer des START-Programmes frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2021!

Schulergänzende Workshops und Nachhilfe bei START-Salzburg

Alle schulergänzenden Workshops sowie die Nachhilfe für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten werden natürlich weiterhin regelmäßig angeboten! Mathe-Lehrer Andi Hirnsperger, sowie die Deutsch-Lehrerinnen Valentina und Constanze stehen unseren Jugendlichen für Online-Nachhilfe zur Verfügung. Englisch-Trainerin Melissa Zgouridi hat am Samstag, 12.12. wieder mal einen ihrer spannenden online-Workshops angeboten. Sie diskutierte mit einigen Stipis über „Racism and Microaggression“.

Der Englisch-Workshop mit Melissa, am Samstag den 12. Dezember, hat mich und die anderen Stipis begeistert. Wir haben viel neues, nützliches Vokabular, als auch über das Thema Rassismus und Vorurteile, kennengelernt. Sie hat ihren Unterricht zudem auch höchst interessant gestaltet, indem sie Beispiele von Filmen gezeigt hat, wo man die rassistischen Stellen übersehen hat. Besonders gefallen hat mir auch, dass freie Sprechen, über unsere Schwierigkeiten und Probleme, die wir erlebt haben.

Nicole, START-Salzburg

Es war ein sehr interessantes Thema, nämlich Diskriminierung in verschiedenen Ländern und ein Vergleich zur Österreich, ob jemand in Österreich sich diskriminiert fühlt. Dazu haben wir sehr viele neue Vokabeln zu diesem Thema gelernt und haben versucht, dass wir über unsere eigenen Erfahrungen frei sprechen. Das ist eine gute Übung gewesen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Kurse.

Maisam, START-Salzburg

Fake News erfolgreich produzieren

ACHTUNG! Das Thema Fake News ist von anhaltender Aktualität. Immer wieder lassen Sensationen und reißerische Meldungen aufhorchen, bezahlte Reichweiten und Bots verbreiten gezielt Falschmeldungen, um die gesellschaftliche Stimmung oder politische Ereignisse zu beeinflussen. Aber auch verführerische Titel im Netzt sollen dazu verleiten, Nutzer_innen ihre Daten oder Geld zu entlocken. Das Themenfeld ist komplex und umfangreich, denn auch politische Entscheidungsträger versuchen mit falschen oder gezielt aus dem Zusammenhang gerissenen Informationen die öffentliche Meinung zu lenken. Hier ist Medienkompetenz gefragt und auch die Fähigkeit Quellen, Meldungen, Mails, Postsauf ihre Seriosität hin zu überprüfen. Am besten versteht man die Funktionsweise von Fakes oder Hoax, indem man sich selbst daran versucht. Die Gelegenheit das zu probieren und Fakes selbst zu produzieren hatten START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und Oberösterreich bei einem online Workshop am 05.12.2020 gemeinsam mit Sonja Messner vom Verein akzente Salzburg.

Das sagen die START-Stioendiat_innen darüber:

Stipendiatin Tuana: “Meiner Meinung nach war es sehr schön die anderen Stipis aus Salzburg kennenzulernen. Alle waren sehr freundlich und wir haben uns gut verstanden. Die Workshop-Leiterin (Sonja) hat das ganze auch gut geleitet. Ich fand es gut, dass wir nicht nur zuhören mussten sondern auch mitreden konnten/durften. Zudem war der “praktische” Teil auch lustig. Wir durften selber Fake News produzieren. Das wir bei dieser Übung in zufällige Gruppen eingeteilt worden sind, fand ich auch gut. Das war eine schöne Möglichkeit die Anderen besser kennenzulernen. Im Großen und Ganzen hat es eine Menge Spaß gemacht.

Stipendiat Ali Akbar: “Am Samstag den 05. Dez. 2020 haben wir Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam mit Oberösterreicher Stipendiatinnen und Stipendiaten den interessanten Workshop über Fake News virtuell besucht. Sonja vom Verein „Akzente Salzburg“ leitete den Workshop und gab und eine Menge an Informationen über Fake News, wie wir diese erkennen, was wir dagegen tun können oder wie wir selbst erfolgreich Fake News produzieren können. Kurz zum Inhalt des Workshops: Dieser Begriff wurde im August 2017 in Duden aufgenommen worden. Fake News, die auch als HOAX genannt wird, ist nach der Präsidentschaft von Donald Trump viral gegangen, auch wenn diese schon immer gibt. Diese werden verbreitet, um z.B. Menschen zu manipulieren, eine Person bzw. Produkt schlechter darstellen zu lassen oder ein politisches Ziel zu erreichen. Satire, die einen realen Ausgangpunkt über ein Thema haben können, könnten auch als Fake News verstanden werden, da diese oft ernsthafte Themen lustig machen. Ich danke Sonja und dem Verein Akzente Salzburg für diesen spannenden Online-Workshop!”

„Ich konnte meine Fähigkeiten beim Schreiben vertiefen“

Der zweite Teil des Textsortenkurses zum Thema „Erörterung“ bei START-Salzburg musste online stattfinden. Unsere Deutschlehrerin Valentina D’Uva hatte viele hilfreiche Tipps für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sie ihre Ausdrucksweise verbessern können. Auch wenn es nicht dasselbe ist, als sich real zu treffen – in dieser Zeit sind Online-Kurse dennoch eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden und mit den anderen Stipis in Kontakt zu bleiben.

Der Online-Unterricht mit Valentina war sehr hilfreich. Ich konnte jetzt meine Fähigkeiten beim Schreiben von Erörterungen noch mehr vertiefen.

Rohullah

In dem heutigen Onlineworkshop mit der lieben Valentina haben wir gelernt, wie man richtig eine Erörterung schreibt. Dazu haben wir viele neue Formulierungen gelernt und hilfreiche Tipps bekommen, auf die ich in Zukunft sehr achten werde.

Mihi

Es ist das erste Mal, dass ich Online-Unterricht mit anderen Stipendiaten habe. Wir haben uns mit der Textsorte “Erörterung” beschäftigt und konnte vieles noch vertiefen.

Rokesstan

Der heutige Online-Unterricht ist sehr gut gelungen, da man für das Schreiben von Erörterungen verschiedene neue Formulierungen üben konnte und ich mein Wissen in der deutschen Sprache vertiefen konnte. Danke an die Lehrerin für den Unterricht und an die anderen Stipendiaten für das Teilnehmen.

Maisam

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

14.11.2020 – Workshop mit dem Verein Three Coins

Geld beeinflusst alle Bereiche unseres Lebens. Bei dem Stichwort „Geld“ fallen den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten sofort Begriffe wie Bank, Lebenserhaltungskosten, einkaufen, Ersparnisse, Kreditkarte, Versicherung, sparen und verdienen ein. Dass Geld allein nicht glücklich macht, darin sind sich auch die Teilnehmer_innen des Workshops einig. ABER kein Geld zu haben, die Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Mobilität nicht abdecken zu können und im Allgemeinen von einer aktiven Teilnahme an der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein, macht ebenfalls nicht glücklich. In diesem digitalen Workshop ging es aber nicht nur um Allgemeines zu Thema Geld, ganz konkret wurden auch finanzielle Fragen, nach Einkommen, Lebenserhaltungskosten und Budgetplanung ganz konkret in den Blick genommen. Um den Überblick zu behalten, kann man sich bei Letzterem auch von kostenlosen Apps unterstützen lassen.

“Jede Stimme sollte gehört werden!”

Am 6. November 2020 hatten wir einen Online Englisch-Workshop mit der lieben Melissa zum Thema US-Elections. Wir sind dazu gemeinsam den langen Weg der Präsidentenwahlen der USA durchgegangen und haben viele neue informative Sachen gelernt. Warum das Auswählen der Wahlmänner so lange dieses Mal gedauert hat. Warum Trump Präsident wurde, wenn Hillary Clinton doch mehr Stimmen hatte und vieles mehr. Nach so einem interessanten Workshop habe ich auch eingesehen wie wichtig das Wählen für seine Umgebung bzw. seinen Wohnort ist und dass auf jede Stimme gehört werden sollte und nicht nur von der Hälfte der Bevölkerung.

START-Stipendiatin Mihi

Der heutige Workshop fand mit Melissa und den anderen Stipis unter den neuen Corona-Mahnahmen wieder online statt. Im Workshop haben wir über das Wahlsystem in den USA gelernt und wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Die anderen Themen, auf die wir näher eingegangen sind waren: The two-party-system (Democrats vs. Republicans), how to become the president of the United States, the Presidential elections, electoral college of the US und noch viele weitere interessante Themen. Ich habe den Workshop sehr interessant und informativ gefunden.

START-Stipendiatin Rasia

„Spannend, hilfreich, sinnvoll“ – Textsorten Workshop bei START-Salzburg

Insbesondere wenn der Unterricht nur mehr eingeschränkt stattfinden kann, sind Unterstützungsmaßnahmen, vor allem in den Hauptfächern, notwendig. So geschehen am Freitag bei START-Salzburg, wo Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten verschiedene Textsorten übte. In konzentrierter Atmosphäre wurde an Kommentar und Meinungsrede gearbeitet.

Heute haben wir die Corona-Maßnahmen allgemein besprochen und darüber eine schriftliche Meinung geschrieben. Ich habe auch heute eine neue Textsorte gelernt, nämlich den Kommentar. Es ist immer sehr hilfreich, wenn ich mit Valentina und den anderen etwas Neues lerne.

Rokesstan

Heute haben wir einen Deutschkurs mit Valentina gehabt. Der war spannend, hilfreich und sehr sinnvoll. Wir haben einen Text über die aktuelle Lage bzw. die neuen Regelungen, um die Corona-Pandemie aufzulösen, geschrieben. Dann haben wir gelernt, wie man einen Kommentar schreibt.

Rusul

Ich habe heute zwei Texte geschrieben. Ein Text war zum Thema Corona. Der andere Text war zum Thema Gewalt in der Schule. Der Kurs hat mir gut gefallen, weil ich viele neue Wörter gelernt habe.

Kher Mohammad

“Der Deutschkurs ist immer spannend”

Bei START-Salzburg  finden regelmäßig Deutschkurse mit Valentina D’Uva statt. Am Samstag 24.10. trafen sich sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten, um sich speziell mit Grundlagen der Grammatik zu beschäftigen.

Wir haben heute viel über Nebensatzstrukturen gelernt. Es hat mir sehr geholfen und jetzt verstehe ich besser, wie man einen Text mit Nebensatzstrukturen bildet. Wir haben auch die Groß- und Kleinschreibung geübt. Wir hatten in dem Kurs viel Spaß und ich wollte mich bei START für den Kurs bedanken.

Ashraf

Wir haben heute die Groß- und Kleinschreibung gelernt und vor allem Nebensatzstrukturen geübt. Ich bin begeistert hier zu sein.

Fadumo

Ich habe heute die Nebensätze gelernt, die mit weil, dass, wenn, damit, sodass und deshalb eingeleitet werden. Ich habe die Groß- und Kleinschreibung gelernt.

Kher Mohammad

Heute haben wir in dem Deutschkurs gelernt, wie man richtig lange Sätze schreiben kann. Wir haben auch ein paar Übungen zur Groß- und Kleinschreibung gemacht. Außerdem haben wie auch gelernt, wie man die Wörter „wenn, wann und als“ richtig einsetzt.

Qodratullah

Der Deutschkurs ist immer spannend. Ich profitiere immer davon und es hilft mir sehr, mich immer wieder zu verbessern. Ich habe im Deutschkurs die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt und die Übungen haben auch gemeinsam korrigiert. Es macht Spaß mit den anderen, was Neues zu lernen.

Rokesstan

Heute haben wir den in dem Kurs Grammatik vor allem die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt. Das habe ich persönlich als sehr nötig bzw. hilfreich empfunden.

Rusul

Englisch-Lerngruppe bei START-Salzburg

Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in der Englisch-Lerngruppe mit Melissa Zgouridi an ihrem schriftlichen Ausdruck gearbeitet und Grammatik-Themen wiederholt. Die Jugendlichen können Melissa vorab oder im Kurs mitteilen, an welchen Themen sie gerne arbeiten möchten. Diese werden dann ausführlich erklärt und durch gemeinsame Übungen vertieft. Aber auch wenn Grammatikregeln nicht unbedingt lustig sind – mit Melissa und den anderen Stipis macht das Lernen trotzdem Spaß.

On Friday October 27th we had a superb workshop with Melissa. Grammar specially passice voices and language expression were our main topics. In conclusion we talked about the current situation in the USA and expressed our opinion about the presidential election. Melissa gave us some inputs about American history and why it’s so important for the American election. On November 6th we will continue our discussion about the presidential election in the USA. I’m looking forward to this interesting discussion.

Ali, START-Salzburg

Mathe-Workshops bei START-Salzburg

Die regelmäßige Mathe-Nachhilfe bei START-Salzburg ist am Freitag, 16.10. in das Wintersemester gestartet. Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in bewährter Weise bei ihren Hausübungen und Schularbeiten-Themen. Immer wieder springen auch die Stipis selber ein, um einem Kollegen oder einer Kollegin ein schwieriges Thema in ihrer Muttersprache zu erklären. Gerade im Fach Mathematik ist es besonders schwierig, qualifizierte Nachhilfelehrer*innen zu finden. Daher ist der Mathe-Lernnachmittag für unsere Jugendlichen ein wichtiges regelmäßiges Angebot, um gemeinsam an herausfordernden Matheaufgaben zu arbeiten. Der Workshop wird wieder ca. einmal monatlich stattfinden, die nächsten Termine sind am 20. November und am 11. Dezember geplant.

Im Takt bleiben!

Konzentration fördern mit Rhythmus- und Perkussionübungen war das Thema des Workshops am Samstag 10.10.2020 gemeinsam mit Musikpädagogin Johanna Buchmayer in Salzburg.

Viele Prüfungen, Schularbeiten und Referate stehen bei den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten gerade im Herbst auf dem Plan. Da ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Konzentrations- und Merkfähigkeit gefragt! Mit Rhythmusübungen und Bodyperkussion das Aufeinander-Hören, im Takt bleiben und die Konzentrationsfähigkeit stärken, war das Ziel des Workshops. Klatschend, trommelnd und mit Bechern klappernd wurden in kurzer Zeit schon beachtliche Abfolgen einstudiert.

Die Urkunde macht es offiziell!

Begrüßung der neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten durch Landesrätin Andrea Klambauer in Salzburg – 09.10.202

„Das START-Stipendium ermutigt die Jugendlichen, ihre Potenziale zu entfalten. Sie bekommen Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln und ihren Weg zu gehen. Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben!“ weiß Landesrätin Klambauer. Sie hieß insgesamt zwölf ambitionierte junge Menschen im START-Stipendienprogramm in Salzburg willkommen. Die frisch gebackenen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besuchen unterschiedliche Schulen im Bundesland oder machen Lehre mit Matura. Ihre Wurzeln reichen in acht verschiedene Länder. Eines haben sie aber gemeinsam: Freude am Lernen und das Ziel alles für einen guten Bildungsabschluss zu tun.

Eine von den Newcomern bei START-Salzburg ist Maryam, sie besucht das Abendgymnasium und erzählt: „Meine Freundin Omaima hat mir von START erzählt und mir letztes Jahr schon empfohlen, mich für dieses Stipendium zu bewerben. Ich war gleich sehr interessiert, denn ich hatte viele Fragen zum Thema Schule und wusste zu dieser Zeit auch nicht, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat.“

Seit mehr als 10 Jahren fördert das Land Salzburg nun schon das Stipendienprogramm START, um Jugendliche mit Migrationsbiographie im Bundesland dabei zu unterstützen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss zu erlangen. Weiterbildungsangebote für den Schulalltag, aber auch Beratung in Schulfragen gehören genauso zum Angebot von START wie die finanzielle Unterstützung um den Schulalltag zu meistern. START ermutigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms auch zu einer aktiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben.

„Das START-Stipendium macht genau das, was ich für mich als ein Traumziel halte und das liebe ich an diesem Stipendium. Es ist nicht nur ein Stipendium, welches den Stipendiaten finanzielle Unterstützung gibt. Es handelt sich um viele mehr. Die Stipendiaten lernen was für ihr Leben. Dinge, die man nicht verlieren kann. Die Treffen mit den anderen Stipendiaten haben mich immer motiviert, weiter an meinem Ziel zu arbeiten. Dafür danke ich allen die das Programm ermöglichen.“ berichtet Absolvent Maisam von seiner zeit bei START. Nach drei Jahren im Stipendienprogramm geht es für ihn jetzt auf dem direkten Weg zum Abschluss der Fachschule an der HTL Hallein.  

Raise your Voice!

… war das Motto für den Englisch-Sprachkurs bei START-Salzburg. Es gibt momentan sehr viele brandaktuelle Entwicklungen, die diskutiert werden müssen: Black Lives Matter, Demokratiebewegungen in verschiedenen Ländern, Klimaproteste, etc. In diesem spannenden Kurs konnten die Stipis einerseits ihr Hintergrundwissen und ihren Wortschatz zu politischen Themen erweitern, andererseits hatten sie Gelegenheit, dabei ihre Ausdrucksmöglichkeiten in der englischen Sprache zu verbessern. Herzlichen Dank an unsere Trainerin Melissa Zgouridi für diesen interessanten Workshop!

The Course was very helpfull and interesting. We had discussions about human rights and demonstrations. For me personally, it was a good opportunity to improve my speaking skills. We had a presentation too and that was a good practice for my Matura exam.

START-Stipendiat Mo

„Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

START-Stipendiatin Mihi berichtet vom Kurs „Richtig Bewerben“: Heute, am 26. September 2020, hatten wir einen Deutsch Kurs mit der lieben Valentina. Sie hat uns heute gezeigt und erklärt wie wir eine richtige Bewerbung schreiben können. Dafür haben wir alle selbstständig mit Hilfe von Valentinas Vorlagen ein Motivationsschreiben geschrieben und zum Schluss noch einen Lebenslauf. Mir persönlich hat es sehr geholfen. Ich konnte nämlich dank der Vorlagen einen roten Faden finden und die Aufgaben leichter und besser erledigen. Es ist sehr wichtig, dass man sich für eine Stelle viel Mühe gibt, um die auch zu bekommen. Das hat uns meiner Meinung nach Valentina heute uns gezeigt.

Ich freue mich sehr, dass ich heute hier war. Die Vorlage, die uns Valentina gegeben hat, fand ich sehr hilfreich. Ich fühle mich nun viel sicherer.

Fadumo

Heute habe ich etwas Neues gelernt. Ich habe vorher Motivationsschreiben geschrieben, aber sie waren nicht ganz gut. Heute habe ich die Chance gehabt, meine Bewerbungsunterlagen zu verbessern.

Maryam

Heute haben wir gelernt, wie man eine perfekte Bewerbung schreiben kann & was man unbedingt beim Bewerbungsschreiben beachten soll. Ich habe heute auch einen neuen Lehrberuf, welche mir wirklich gefällt (E-Commerce-Kauffrau), kennengelernt.

Rouna

Laptopübergabe bei START-Salzburg

Laptop und Druckerausstattung erhielten die neuen START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten pünktlich zum Schulanfang 2020. Wie unverzichtbar die Geräte für Schülerinnen und Schüler geworden sind, wurde nicht erst während des Lock Downs klar. Die modernen Geräte sind Teil der Förderung im Rahmen des START-Stipendienprogrammes und sollen den Jugendlichen nicht nur einen guten Start ins Schuljahr ermöglichen, sondern auch die Voraussetzung für zeitgemäßes Lernen und Arbeiten schaffen.

Mähen, Laub rechen, sauber machen, wieder in Stand setzen…

Gamshid ist Teil des START-Salzburg Freundeskreises und hat sich in den Sommerferien in der Stadt Salzburg engagiert. Über seine Tätigkeiten als freiwilliger Helfer berichtet er:

“Ich habe von von Montag bis Donnerstag von 7 -12 Uhr gearbeitet. Meine freiwillige Tätigkeit dauerte insgesamt sechs Wochen. Ich habe in den mehreren Kindergärten gearbeitet zb: in Lehen und Maxglan. Aber ich war nicht alleine, sondern wir haben zu zweit gearbeitet, wir dem Herrn Hausmeistern von den Kindergärten geholfen, weil sie es nicht alleine schaffen können, die Arbeit ist einfach zu viel.

Die erste Woche war sehr lustig, weil die Kinder waren auch da. Sie sind öfter zu uns gekommen und haben gefragt, ob sie uns helfen dürfen. Ich habe ja gesagt, aber sie fanden es lustig und haben unsere Arbeit noch viel mehr gemacht haben 😉 beim Blätter sammeln. Aber die Arbeit mit den Kindern macht mir recht Spaß. Ich mache es gerne.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren sehr nett, sie fragten immer, ob wir was zum Essen und trinken möchten. Wir bekommen manchmal sowohl Frühstück als auch Mittagessen. Unsere Aufgaben waren: mähen, schneiden, Boden abwaschen mit Wasserdruck, Blätter einsammeln und zusammenkehren. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit.”

Mein Praktikum bei Sigmatek in Salzburg

Es war schon immer mein Traum bei so einer innovativen und weltbekannten Firma, wie Sigmatek zu arbeiten. Im Rahmen der 10. Jubiläumfeier vom START-Stipendienprogramm in Salzburg habe ich Frau Mag. Marianne Kusejko, Geschäftsführerin von Sigmatek und Vizepräsidentin der Industriellen Vereinigung (IV) Salzburg kennen gelernt. Da die IV Salzburg mein START-Stipendium fördert, habe ich Frau Mag. Kusejko gefragt, ob ich bei einem der IV-Mitgliedsbetriebe ein Praktikum machen könnte. Darauf hat sie mir vorgeschlagen, dass ich es bei Sigmatek versuchen könnte und eine Bewerbung schicken soll. Nach einigen Wochen habe ich eine Zusage bekommen und durfte im August 2020 in der „Drive Abteilung“ bei Sigmatek beginnen.

Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich auf den ersten Arbeitstag sehr gefreut. Am ersten Tag wurde ich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr freundlich empfangen: Mir wurde mein Arbeitsplatz gezeigt und auch die Firma Sigmatek vorgestellt. Sigmatek ist eine weltbekannte Automation Firma. Dort werden verschiedene Hardware (Drives) entwickelt und gebaut, weiters verbessert Sigmatek die Software, die für die Steuerung von diversen Maschinen benötigt werden. Ich durfte teil des Entwicklungsteams sein. Ich habe verschiedene Aufgaben gehabt: Zuerst erhielt ich eine Schulung in Lasal Clas2, danach durfte ich eine Applikation für den Testaufbau fertig programmieren. Das war am Anfang ein bisschen schwer, weil es das erstes Mal war, dass ich ein halbfertiges Programm weiter programmieren musste. Aber nach der Zeit und mit Hilfe meines Betreuers Herrn Pimminger Mattias, habe ich es geschafft die Applikation fertig zu programmieren. Danach durften wir den physikalischen Aufbau des Testaufbaus konstruieren und zusammenbauen. Neben meiner Hauptaufgabe, am Testaufbau weiter zu arbeiten, habe ich auch manchmal andere Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel verschiedene Drives up zu daten und dann einen Saftytest durchzuführen.

Zum Schluss will ich mich bei Frau Mag. Kusejko und dem Team der Drive Abteilung herzlich bedanken. Es war ein spannendes Praktikum und eine großartige Möglichkeit dazu zu lernen. Danke, dass sie mir das alles ermöglicht haben und dass ich Teil dieses großartige Team sein durfte. Ich habe von meinem Praktikum sehr viele Erfahrungen mitgenommen und freue mich darauf, durch diese Erfahrungen meine Zukunft besser planen zu können.

Ein Bericht von START-Salzburg Stipendiat Qodratullah

Teambuilding im Grünen

Sich trotz Abstandsregeln wieder näher kommen und als Gruppe neu zusammenwachsen, war das Ziel der ersten gemeinsamen START-Aktion nach der Sommerpause. Mit vollem Elan waren die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Tag bei der Sache. Die Neuzugänge wurden herzlich begrüßt. Gemeinsam hatten die Gruppe im idyllischen Schloßpark Aigen die ideale Umgebung, um wieder neu zusammenzuwachsen und gestärkt in das neue Schuljahr zu gehen.

Stipendiat*innensprecher Rohullah berichtet über den Tag:

Am Samstag, den 05.09.2020 waren die Salzburger Stipis gemeinsam mit ihren Landeskoordinatorinnen in Aigen. Der Tag begann um 9:30 Uhr am Aigener Bahnhof. Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer*innen bzw. Stipis gingen wir Richtung Schlosspark Aigen. Aber wir Stipis und Lks waren nicht alleine da, Harald Hofer vom Alpenverein mit seinem Team begleitete uns. Ich als Stipisprecher sah gleich, wie neugierig und begeistert die neue Stipis waren. Wir begannen gleich mit einem Spiel, damit wir unsere Namen kennenlernten konnten. Nach diesem Spiel folgte andere Spiele, die zum größten Teil interessant und lustig waren und die wir als eine Gruppe gemeinsam spielen sollten. Die Zusammenarbeit bzw. der Zusammenhalt zwischen den neuen und alten Stipis funktionierte gleich sehr gut, dass man fast keinen Unterschied zwischen neuen und alten Stipis merken konnte. Nach einem erfolgreichen Ergebnis hatten wir ein gemeinsames Mittagessen beim Gasthaus Pliemgut in Aigen. Das Essen und die Stimmung im Gasthaus waren so gut, dass wir gar nicht gehen wollten. Aber das Wetter war sehr schön und so verbrachten wir auch den Nachmittag in der Natur. Wir wanderten in den grünen Wald und spielten das letzte Spiel in unserem Tagesablauf. In diesem Spiel ging es um das Vertrauen. Jede/-r musste mit geschlossenen Augen mit ihrer/seiner Begleitperson in den Wald gehen und an das Ziel kommen. Auch da funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut, weil die Stipis einander vertrauen könnten. Der Tag endete schließlich mit einem “Dankeschön” an das Alpenverein-Team und mit einem gemeinsamen (wunderschönen) Foto.

START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Teambuildingtag:

Fadumo: “Es war eine Freude bei dem tag dabei zu sein. Die Stipis waren offen und freundlich. Die Aktivitäten, die wir gemacht haben, waren aufregend und ich habe viel Spaß gehabt.”

Ashraf: “Es hat mich sehr gefreut. Ich hätte viel spaß. Ich hab gedacht ich kenne niemanden aus der Gruppe und dann waren da plötzlich vier Stipis, die ich schon von früher kannte. Das hat mir auch viel geholfen, dass ich schnell die andere kennen lerne. Neue Leute kennen zu lernen hat mich sehr gefreut und auch die schönen und gute Ziele des Tages haben mir Spass gemacht.”

Plabon: “Es hat mich sehr gefreut, dass ich neue Menschen und Kulturen kennenlernen durfte. Am Anfang war es sehr holprig, weil die meisten schüchtern waren und keiner eine Konversation anfangen wollte. Doch das hat sich alles relativ schnell durch die ganzen Spiele gelöst. Durch diese Teambuilding Spiele, wo sehr viel Kooperation des Teames erfordert wird, begann jeder zu reden und zu kommunizieren. Jeder hat mit jedem geredet damit das Spiel in bester Weise gemeistert werden kann. Es hat mich gewundert wie schnell und leicht man sich untereinander verstanden hat obwohl man die unterschiedlichsten Hintergründe / Charakter hat. Für mich war der Teambuilding Tag ein sehr schönes Erlebnis um die engagierten Stipis kennenzulernen. Wenn ich die Wahl hätte diesen Tag zu wiederholen dann würde ich dies zu 101% machen.”

Textsorten-Workshop bei START-Salzburg

Besonders nach den langen Sommerferien ist man oft etwas aus der Übung mit dem Verfassen von Texten. Aus diesem Grund trafen sich an drei aufeinander folgenden Tagen einige Salzburger Stipendiat*innen, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Valentina D’Uva Textsorten zu üben. Am ersten Tag wurde das „Corona-Schuljahr“ schriftlich reflektiert, außerdem wurde die Textsorte „Kommentar“ durchgenommen. An den weiteren Tagen wurden noch „Erörterung“ und „Zusammenfassung“ behandelt. Die Stipendiat*innen kamen fleißig zum Schreiben und zahlreiche Übungsbeispiele ermöglichten eine Vertiefung des Gelernten. Einem erfolgreichen Start ins neue Schuljahr steht damit nichts mehr im Wege.

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe gelernt, wie man eine Erörterung, eine Zusammenfassung und einen Kommentar schreibt. Ich habe noch viele Tipps bekommen, die mir beim Schreiben helfen. Der Kurs hat viel Spaß gemacht. Ich finde es super gut, wenn wir wieder zusammen lernen.

Gamshid

Ich habe den Deutschkurs sehr hilfreich gefunden. Das war eine Chance für uns, dass wir uns für die Schule vorbereiten können. Wir haben zwei Textarten, die auch zur Matura kommen können, geübt (Kommentar und Erörterung) und Valentina hat alles wie immer sehr gut erklärt.

Hana

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe verschiedene Textsorten gelernt und geschrieben. Mir wurden viele Tipps gegeben, die mir beim Texte schreiben helfen. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe von dem Kurs sehr profitiert.

Rokesstan

Rodeln macht auch im Sommer Spaß!

START-Salzburg Jahrestreffen am Dürrnberg bei Hallein – 19.07.2020

Der erfolgreiche Schulabschluss und die guten Zeugnisnoten werden bei START-Salzburg immer zu Beginn der Sommerferien gefeiert – das hat Tradition! Dieses Jahr fand das sonst mehrtägige Jahrestreffen CoVid bedingt in Form eines Ausfluges statt. Die Wahl für den gemeinsamen Erlebnistages fiel auf den Dürrnberg bei Hallein. Er bietet nach einer überschaubaren Wanderung zum Zinkenkogeln einen fantastischen Ausblick auf Hallein und die Stadt Salzburg. Der Höhepunkt aber ist die Sommerrodelbahn mit der die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten anschließend wieder talwärts sausten. Nicht fehlen durften ein gemeinsames Essen und ein großes Eis als krönender Abschluss des gemeinsamen Tages.


Das berichten die START-Stipendiat*innen:
Rasia:
„Nach langer Zeit sich wieder zu treffen, hat uns allen gut getan. Vor allem, dass wir alle so sportlich dabei waren! Der heutige Ausflug war einer der schönsten Ausflüge, die ich je beim Start erlebt habe. Denn für ein gutes Zusammensein hat alles mitgespielt: Das Wetter, die gute Laune der StipendiatInnen, gemeinsame Bergwanderung und natürlich – der beste Teil des Ausflugs – Sommerrodelbahnfahren! Es hat nicht nur mir, sondern allen Stipis riesig großen Spaß gemacht, als wir den 1,2 km zu Fuß gegangenen Weg mit dem Sommerrodel runtergefahren sind. Es war eine neue Erfahrung für uns alle!!!“

Qodratullah: „Letzte Sonntag haben wir unsere Jahrestreffen gehabt. Wir waren wandern am Dürrnberg Hallein. Obwohl das Wandern für manche von uns sehr schwer war, haben es zum Schluss alle es geschafft oben bei der am Sommerrodelbahn an zu kommen. Mir persönlich hat das Sommerrodeln sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich auch gerne wandern gehe. Die, die noch nie Sommerrodeln waren sollen das ausprobieren. Ihr werdet sicher daran Spaß haben, außer ihr seid sehr ängstlich.“

Sahar: „Am 19 Juli 2020 waren wir alle gemeinsam wandern in Hallein. Es war beim Wandern ein bisschen anstrengend, aber hat auch sehr Spaß gemacht. Danach sind wir entweder mit dem Sommerrodelbahn oder Lift nach unten gefahren. Dann haben wir was gegessen und am Ende auch noch Eis gegessen. Ich habe mich sehr gefreut alle anderen nach der langen Zeit wieder zu sehen. Für mich persönlich war das der coolste Ausflug, die wir bis jetzt hatten.“

Kreatives Schreiben in der Natur

Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘, der vom 9. bis zum 11. Juli an unterschiedlichen Plätzen in Salzburg Stadt und Umgebung abgehalten wurde, hatte das Ziel, den StipendiatInnen zwei berühmte Salzburger Schriftstellerpersönlichkeiten vorzustellen und kreative Texte zu vorgegebenen Themen verfassen zu lassen. Am ersten Nachmittag ging es für die StipendiatInnen und Deutschlehrerin Valentina zum Schloss Hellbrunn. Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Schlosses und den Literaten Georg Trakl, hatten die StipendiatInnen die Möglichkeit im Schlosspark herumzuwandern und geeignete Plätze für das Verfassen ihrer Texte auszuwählen. Ziel war es dabei, dass die StipendiatInnen im Stil des expressionistischen Schriftstellers Georg Trakl Gedichte verfassen. Zur Orientierung diente hierbei das Gedicht ‚Die drei Teiche in Hellbrunn‘.

Am zweiten Tag ging auf den Kapuzinerberg. Wie am ersten Kurstag auch, erhielten die StipendiatInnen eine Einführung über die Geschichte des Paschinger Schlössels und den österreichischen Exilliteraten Stefan Zweig. Im Zuge dessen wurde über das wohl bekannteste Werk des Exilliteraten ‚Die Schachnovelle‘ gesprochen und die StipendiatInnen erhielten die Möglichkeit, Fragen zu dem Schriftsteller und seinem Leben zu stellen. In einem weiteren Schritt sollten sich die StipendiatInnen in die Rolle eines vertriebenen Künstlers reinversetzen und einen Brief über einen Ort, dessen Namen sie zuvor aus einem kleinen Täschchen gezogen hatten, verfassen. 

Am dritten Tag erhielten die StipendiatInnen die Möglichkeit ihre Texte nochmals zu überarbeiten, zu verbessern oder durch neue Gedanken zu erweitern. Daraufhin wurden unterschiedliche Übungen zum Kreativen Schreiben vorgestellt und von den StipendiatInnen ausprobiert, sodass auch hierzu nochmals unterschiedliche Texte verfasst wurden. Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ war ein voller Erfolg, da die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, sich frei und kreativ zu betätigen und so dem Trott des Verfassers von zumeist eintönigen Maturatextsorten zu entkommen. Zudem haben sie allerlei spannende Informationen zu historischen Plätzen und Persönlichkeiten in Salzburg vermittelt bekommen.

Lehrer/in werden!?! Online-Studienberatung Lehramt

Bouchra Ikherrazene war START Stipendiatin in Salzburg und sie studiert nun in Wien Lehramt Deutsch und Geschichte. Sie ist mitten in ihrem Bachelor und berichtete einer kleinen, aber sehr interessierten Gruppe an Stipendiat*innen über ihre Erfahrungen mit dem Lehramts-Studium. Bouchra hatte ein kurzes Referat für uns vorbereitet, wo sie uns den Aufbau des Studiums erklärte, über die Aufnahmeprüfung informierte und auch viele Tipps allgemein zum Lernen an der Uni gab. Die Stipendiat*innen hatten viel Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an Bouchra, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat!

Das Zoomeeting zum Lehramt-Studium hat mir sehr gefallen, weil es überaus informativ war und die liebe Bouchra uns auch ihre eigenen Erfahrungen mitgeteilt hat, sowie dass wir Fragen stellen konnten. Besonders hat es mir gefallen, dass es nicht nur oberflächlich war und wir wichtige Infos, die untergehen bzw. nicht sehr präsent sind, erfahren haben.

Saida, START-Wien

Richtig gut zeichnen…

…kann START-Salzburg Stipendiat Maisam Taheri. Das hat er schon mehrfach auf seinem Youtube Channel INGEI und mit seiner Ausstellung anlässlich der START-Salzburg Begrüßungsfeier 2018 unter Beweis gestellt. Jetzt gibt er sein Wissen im Rahmen eines Workshops weiter. In „Zeichnen für Anfänger*innen“ erklärt er Material, Techniken, Tricks und Motive.

Hana: Ich fand das Programm “Zeichnen mit Maisam” richtig gut. Er hat am Anfang erklärt, welche Materialien wir brauchen. Danach haben wir gelernt, wie man ein Auge, eine Nase oder einen Mund zeichnet. Obwohl er davor noch nie unterrichtet hat, hat er alles sehr gut erklärt.”

Samar: “Am Samstag Vormittag fuhren die Stipis aus OÖ nach Salzburg, um dort gemeinsam mit den Stipis aus Salzburg Zeichnen zu lernen. Maisam der mehrmals erwähnte er sei kein Lehrer und es wäre sein erstes Mal hat es dennoch sehr gut gemacht. Er erklärte uns erstmal verschiedene Zeichentechnicken die es gibt. Danach haben wir auch gleich schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir sollten so gut wie möglich ein Auge zeichnen, damit er so sehen kann wie fortgeschritten wir seien. Dann besprachen wir wie man am besten beginnen sollte und welche Technik man anwenden sollte. Nach vielen hilfreichen Erklärungen und Tipps, war der Workshop auch schon zu Ende.
Da wir OÖer nicht ständig die Gelegenheit bekommen in Salzburg zu sein, bekamen wir eine  kleine Führung von den Salzburger Stipis. Zuerst führten sie uns durch den Mirabellgarten bis hin zur Altstadt, wo wir dann bei den Gurken ein Frozen Joghurt aßen und die schöne Aussicht genießen konnten.
Ich finde der Workshop war sehr gelungen und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Ich werde definitiv seine Tipps anwenden und ich bedanke mich bei Maisam für den tollen Workshop und bei Rohullah für die coole Führung durch Stadt. “

Maisam Taheri – INGEI on Youtube

Maisam Taheri on INSTAGRAM

Keine Tabus! START-Stipendiaten aus Salzburg machen sich für das Projekt HEROES stark

Soziales Engagement wird im Stipendienprogramm START groß geschrieben: Die Stipendiaten Roni und Qodratullah wollen etwas verändern. Sie engagieren sich für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten für alle . Das Projekt HEROES von akzente Salzburg haben die beiden im Rahmen des Stipendiums kennengelernt und waren sofort mit Begeisterung dabei. Mit ihren Aktivitäten, Fortbildungen und Gruppendiskussionen stärken sie nicht nur andere junge Männer sondern auch ihre eigene Persönlichkeit.

Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“ Tabu Themen ansprechen: Die HEROES diskutieren in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationsgeschichte haben, Themen wie Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also Themen über die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis selten offen gesprochen werden kann.

Das Projekt HEROES wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Hier gehts zum Projekt HEROES >>

Online-Studienberatung Recht & Wirtschaft

Unsere mittlerweile schon bewährte Reihe der online Studienberatung wurde mit START-Salzburg Absolventin Tania Belkalem fortgesetzt. Tania ist eine außerordentlich engagierte Studentin, die Theaterwissenschaften und Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert bzw. studiert hat. Daneben hat Tania verschiedene spannende Praktika und Auslandsaufenthalte absolviert. Welche Interessen und Fähigkeiten muss ich für Jus bzw. BWL mitbringen? Wie kann ich mich gut organisieren, um alle Ziele zu erreichen? Welche Berufe und Jobmöglichkeiten gibt es nach dem Studienabschluss? Auch die Themen Studienfinanzierung, Praktika und die Bedeutung von Noten für Bewerbungen wurden angesprochen. Es nahmen sechs Stipentiat*innen aus unterschiedlichen Bundesländern teil und alle hatten die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, die auch von Tania kompetent und ausführlich beantwortet wurden.

Da ich besonders jetzt Unterstützung dabei brauche, mich zu entscheiden was ich nach meiner Matura machen werde, kam dieser Workshop gerade gelegen. Tania hat uns über die zwei Studiengänge Wirtschaft und Jus bestmöglich aufgeklärt, sodass wir uns nun ein gutes Bild darüber machen können. Zudem hat sie uns auch Einblicke in das allgemeine Studentenleben gewährt und uns Tipps mit auf unserem Weg gegeben. Danke! 

Viola, START-Oberösterreich

Die Studienberatung mit Tanja Belkalem über die Studienrichtungen “Recht und Wirtschaft” war sehr spannend und informativ. Nicht nur wegen ausführlichem Beantworten unserer Frage, sondern auch, weil sie uns Tipps und Vorschläge zum Managen unseres zukünftigen Studiums gegeben hat. Ich danke Tanja für ihre Beratung und detaillierten Antworten!

Ali, START-Salzburg

Draußen aufräumen!

Das Schönwetterfenster nutzen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 13.06.2020, um sich für die Allgemeinheit stark zu machen. Spazieren für den guten Zweck: Mit Greifern, Arbeitshandschuhen und viel Motivation wurde so einiges im Lehener Park und entlang des Salzachufers zu Tage befördert. Leider keine Schätze, sondern unglaublich viel Müll kam da in nur zwei Stunden zusammen. Christian und Tanja von der Agentur Nature awakes begleiteten die Aktion mit ihrem Fachwissen und stellten das Equipment zur Verfügung.

Welche Erfahrungen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Vormittag sammelten, gibt’s hier zu lesen:

Ioana: „Am Samstag sind wir entlang der Salzach und im Lehener Park spaziert, um Müll zu entsorgen. Es waren nicht so viele große Packungen oder Flaschen, am meisten lagen Zigarettenreste herum. Für mich war es einfach ein Schock, um die HAK lag der meiste Müll. Es war sehr schwer alles zu entsorgen, weil es sehr viel war. Für mich hat das Clean Up Walk Spaß gemacht. Ich war froh, dass etwas für die Umwelt zu tun. Wir müssen den Müll besser in den Griff bekommen, es ist sehr sehr wichtig den Abfall nicht einfach in die Wiese, sondern in die Mülltonnen zu schmeißen, damit wir einen sauberen Planeten haben.

Rohullah: “Am Samstag, den 13.06.2020 haben wir beim Clean up Walks mitgemacht. Wir haben uns zuerst mit dem “nature awakes” beim Lehner Park getroffen. Nach der Verteilung den Müllsäcken und Handschuhen wurden die Stipis in zwei Gruppen getrennt. Jede Gruppe hat nach ca. zwei Stunden Spaziergang rund um den Lehner Park und entlang des Salzach mehreren Säcken von Müll gesammelt. Darunter waren vor allem Bierdosen, Getränkeflaschen, Taschentüchern und Zigarettenstummeln. Zum Schluss haben wir unseren Treffen mit einem gemeinsamen Pizza-Essen beendet.

Mihi: “Am Samstag, den 13.6.20, haben wir, Start Stipendium Salzburg, an einem Aktion namens “clean up walk” teilgenommen. Wir sind dort in der Gegend von Lehen herumspaziert und haben dabei auf unsere Umwelt geachtet bzw. für unsere Umwelt gesorgt, indem wir sämtliches Müll, was auf dem Boden zu finden war, aufgehoben haben. Die Erfahrung war meiner Meinung nach sehr schön und sehr bemerkenswert zugleich. Vielen Leuten fällt bedauerlicherweise nicht auf wie beschmutzt draußen die Straßen und die Böden eigentlich wurden bzw. tagtäglich werden. Nach so einer Erfahrung jedoch bemerkt man wie wichtig unsere Umwelt wirklich ist bzw. für uns sein sollte und dass am Ende des Tages nichts mehr zählt als Sauberkeit und Hygiene.”

„Das ICH ist solange gerne allein, solange es die Wahl hat…“

Die Facebook-Lesung mit Autorin Anna Herzig setzt einen vorläufigen Schlussstrich unter das Anti-Corona Programm des Literaturhaus Salzburg. START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Oberösterreich und Niederösterreich waren am 03.06.2020 live dabei. Anna Herzig stellt nicht nur ihre eigenen Texte vor, sondern liest quer durch Zusendungen befreundeter Autorinnen und Autoren, die in den vergangenen Wochen in diesem Format präsentiert haben.

Das Literaturhaus Salzburg hat während des CoVd19 Lock downs versucht Autor*innen weiterhin eine Bühne und den Leser*innen ein Literaturerlebnis zu erhalten. Wie den Stipendiat*innen die digitale Lesung/Lösung gefallen hat, berichten sie hier:

Sharifa: “Ich finde, dass die Online-Lesung am Anfang etwas anstrengend war, weil die Autorin eine schlechte Verbindung hatte und man sie dadurch wenig bis gar nichts verstanden hat. Lilli hat uns dann empfohlen über unseren eigenen Facebook Account einzusteigen und da ich keins hatte, habe ich mir schnell eine gemacht und danach ging es besser. Trotzdem würde ich an keiner Online Vorlesungen mehr teilnehmen, weil es manchmal die Verbindung schlecht sein kann und man dadurch schnell abgelenkt werden kann. In Real Life ist alles besser!”

Navid: “Das Live-Lesen mit Anna Herzig wäre für mich sehr interessanter gewesen, wenn ich bei der Veranstaltung selbst live und nicht nur per Internet und Online teilgenommen hätte. Da ich bisher noch bei keiner Lesung weder Live noch Online teilgenommen habe, hatte ich leider keine Vorstellungen, wie solche stattfinden. Meiner Meinung nach sind solche Veranstaltungen live besser, weil man dabei die PoetInnen live treffen und die Gefühle zwischen Publikum und Zuhörern spüren kann. Nur so kann man Lesungen genießen.”

Rahma:Heute durfte ich mit einigen Stipis eine Live-Lesung von Anna Herzig anschauen. Anna Herzig hat ihren Livestream eher freundschaftlich gestaltet und sie war sehr offen. Ich fand es sehr interessant an einer digitalen Lesung teilzunehmen, jedoch wäre es mir lieber, wenn die Lesung in Wirklichkeit stattgefunden hätte. Die Texte, die Anna Herzig vorgelesen hat, waren sehr beeindruckend und besonders, da sie von verschiedenen Autoren stammen. Es war eine gute Abwechslung im Regionalprogramm, weil sich auch andere Stipis treffen konnte.”

Motafa: “Es war interessant. Leider der Verbindung war schlecht. Es wäre viel besser, wenn man mit der Autorin im gleichen Raum wäre.”