Dream Big

Für die zweite Auflage des Buchclubs haben sich Stipendiatinnen aus Oberösterreich, Vorarlberg und Salzburg diesmal eine Biografie vorgenommen: Zeina Nassar beschreibt in „dream big“, wie es ist schon in jungen Jahren eine Wegbereiterin zu sein, sich selbstbewusst neue Ziele zu setzen, große Träume zu verwirklichen, sich durchzuboxen und Hindernisse zu überwinden – für sich und andere – als junge Frau und religiöse Muslima im Profiboxsport. Über zwei Stunden wurde an diesem Freitagabend im Buchclub energisch diskutiert über Selbstbestimmung und Kleidervorschriften, Frauenrechte und Solidarität. Durch die Diskussionen führte START-Absolventin Bouchra Ikherrazene. Sie studiert in Wien Deutsch und Geschichte auf Lehramt und beschäftigt sich intensiv mit Diversität im Bildungssystem. Als Moderatorin des Abends versorget sie die Stipendiatinnen zusätzlich mit vielen spannenden Inputs zum Thema Empowerment.

Das sagen unsere Stipendiatinnen:

Estera: „Wenn man so ein phänomenales Buch wie „dream big“ von Zeina Nassar gelesen hat, fällt es einem schwer, den Mund zu halten. Deswegen war ich äußerst begeistert, an diesem Buchclub teilzunehmen, wo Stipendiatinnen aus ganz Österreich über Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Feminismus diskutiert haben. „Empowered women empower women“ haben wir heute gemeinsam gelernt, und ich, nach unserer lebhaften Unterhaltung, fühle mich sicherlich empowered.“

Yama; „Ich habe den Workshop sehr spannend gefunden und habe auch viel neues zu Selbstbestimmung gelernt. Ich finde es auch gut, dass wir das in der Gruppe gemeinsam besprochen haben, der jeder eine andere Meinung hatte, was für uns alle sehr interessant war. vielen Dank für den Workshop.“

Iman: „Der Workshop „Buchclub“ fand ich sehr informativ und richtig cool, vor allem weil wir eines der größten Themen, nämlich Selbstbestimmung (bei den Frauen) besprochen haben. Die ehemalige Stipendiatin wie auch die Leiterin dieses Workshops Bouchra hat uns alles rund um das Thema erklärt und wir hatten auch die Möglichkeit unsere eigene Meinung dazu zu äußern, gemeinsam sowie in kleineren Gruppen. Was ich von diesem Workshop mitnehmen möchte ist, das man nie aufgeben soll, sondern den Mut haben, gegen alles zu kämpfen, um den einen Ziel zu erreichen, das man schon immer erreichen wollte. Es mag sehr schwer sein, insbesondere wegen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männer, aber alles ist possible.  WOMEN SUPPORT WOMEN!

DiploTalk – Ein Blick in die Vergangenheit

Wieso machten Diplomaten Geschenke? Warum gab es zwischen dem Osmanischen Reich und dem Habsburgerreich mehr Friedensverträge als Kriege? Und inwiefern bestimmten Vorurteile die Beziehung zwischen den beiden Imperien?

Diese Fragen und viele mehr wurden am Samstag im Zuge unseres ‚Diplo-Talk-Workshops‘ mit den Salzburger Historikerinnen Lisa und Anna geklärt. Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Bundesländern Salzburg, Ober- und Niederösterreich sowie Wien nahmen an dem überaus spannenden Workshop teil.

Die Stipendiaten und Stipendiatinnen bildeten zu Beginn des Geschichte-Workshops eine Gesandtschaft, welche auf ihrer Reise Fragen und Übungen zur osmanisch-habsburgischen-Beziehung lösen musste. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durften viele Fragen stellen und erhielten dabei die Gelegenheit, in die Arbeit eines Historikers/einer Historikerin reinzuschnuppern.

Neben einer interaktiven Einführung in die Geschichte der beiden Großreiche, wurde auch gelernt, wie der eigene Name in Kurrentschrift aussieht. Des Weiteren wurden Reiserouten anhand von längst vergangenen Städtenamen nachverfolgt und gemeinsam mit den beiden Historikerinnen Bilder beschrieben, analysiert und verglichen.

Wie den Stipendiaten und Stipendiatinnen der Workshop gefallen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

„Der DiploTalk mit Anna und Lisa war sehr interessant für mich, da ich vieles über das Osmanische Reich gelernt habe, die Geschichte, die uns vielen unbekannt ist und als Ergebnis viele Missverständnisse verursacht hat. Anschließend haben wir in einer Talkreihe über Vorurteile, die jeder von uns mindestens einmal erlebt hat, gesprochen. Vielen Dank an Valentina, die diesen Workshop organisiert hat.“ – Navid (NÖ)

„Den DiploTalk-Workshop fand ich extrem aufschlussreich und spannend. Ich bin sehr interessiert an Geschichte und konnte dabei ein gutes Wissen erlangen. Der Workshop war mit zahlreichen interaktiven Übungen konzipiert. Es bereitete mir große Freude, Valentina, Lisa und Anna kennenlernen zu dürfen und freue mich auf die künftigen Workshops. Vielen Dank! “ – Mostafa (Wien)

„Der Workshop ,,Diplo-Talk“ mit Lisa Brunner und Anna Spitzbart war sehr spannend und wir haben einen guten historischen Überblick bekommen. Wir haben über die Beziehung zwischen Habsburger/Osmanen und Diplomatie/Frieden geredet und durften zwischendurch auch Quizfragen gemeinsam beantworten. Was uns am meisten gefallen hat war, dass wir alle unsere Namen in Kurrentschrift schreiben durften. So haben wir auch gesehen, wie sie früher geschrieben haben.
Was für mich auch sehr interessant war, waren die Zeitungen als ,,Instagram“ der frühen Neuzeit. Dazu schauten wir uns das Wiener Diarium gemeinsam an.
Am Ende haben wir auch eine Urkunde bekommen mit einem kleinen Bilderrätsel dazu und haben noch über die Tradition des Schenkens gesprochen. Im Großen und Ganzen war das ein toller Workshop und man hat viel über die Geschichte gelernt. Vielen Dank für den Workshop!“ – Lily (Salzburg)

Vielen Dank an Anna und Lisa für den überaus spannenden Workshop!

Der Start in die VWA/Diplomarbeit

Zum Beginn des heurigen Schuljahres konnten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen ihr Basiswissen über die Vorwissenschaftliche Arbeit bzw. Diplomarbeit auffrischen. In gemütlicher Atmosphäre wurde am Samstagvormittag mit unserer Deutschtrainerin Constanze nochmal Grundlegendes wiederholt und Fortschritte besprochen und verglichen.

Mit Spaß, Spannung und Schokolade konnten sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen austauschen und ihre weiteren Schritte in ihrem persönlichen Arbeitsprozess planen.

Deutschlehrerin Constanze mit den Stipendiat*innen

„Am 25.9.21 hatten wir einen Workshop zum Thema: Wie schreibe ich eine VWA. Vieles wusste ich natürlich schon, weil ich ja die 8. Klasse besuche. Dennoch fand ich es super, dass die liebe Constanze mit uns allen alles genau und detailliert durchgegangen ist. Ich bin mir jetzt über viele Dinge viel mehr bewusst was die VWA betrifft. Zusätzlich hat Constanze es auch noch geschafft, dass so eine angenehme Atmosphäre während den 3 Stunden herrschte und dafür bin ich ihr sehr dankbar. All in all: der Tag war informationsreich und es hat mir auch persönlich Spaß gemacht.“ – Mihi

„Der Workshop war gut. Constanze hat die Basics sehr gut erklärt und sie ist immer auf die Fragen zwischendurch von den Stipis eingegangen. Und falls Unsicherheiten unter den Stipis gab, wurden diese sofort beseitigt.
Sie verteilte allen einen Schnellhefter mit einer Zusammenfassung von den Basics von einer Diplomarbeit bzw VWA Arbeit. Für Stipis, die erst anfangen eine VWA zu schreiben oder erst in den Startlöchern sind, war dieser Workshop bestimmt hilfreich, da man viele Basics und „know how“ lernen konnte.
Für mich jedoch war dieses Workshop ein Wiederholen von meinem Wissen, da ich schon vieles durch Eigenrecherche wusste. Natürlich konnte ich ein paar offene Fragen für mich klären.

Im Großen und Ganzen war dieser Workshop für angehende Schreiber einer Diplomarbeit oder VWA eine sehr sehr gute Einführung. Die Constanze hat das absolut perfekt gemacht in Hand von einer PowerPoint Präsentation und einem Handout.“ – Plabon

„Am Samstag 25.09 fand der VWA-Workshop
von den Start-Deutschtrainerinnen Katrin und Constanze statt. Da Katrin nicht dabei
sein konnte, hat Constanze den ganzen
Workshop geführt.
Der Workshop mit Constanze war
sehr hilfreich und eben interessant. Ich
musste in der Schule einen VWA- Kurs, der
ein Semester lang dauerte, abschließen.
Von dem Kurs habe ich aber ganz ehrlich
Stress bekommen, weil der Lehrer in
35 Stunden nicht erklären konnte, was
eine VWA ist, und, wie man damit
anfangen kann. Ich dachte daher, dass eine
VWA zu schreiben einer der kompliziertesten
Sachen auf der Erde ever sei. Constanze
konnte aber in zweieinhalb Stunden
meine Idee ändern. Sie hat uns sehr
detailliert erklärt, was eine VWA ist, wie
man für ein bestimmtes VWA-Thema die
dafür geeignete Leitfragen als auch
Literaturangaben finden kann, und eben,
wie man mit dem Schreiben erfolgreich
anfangen kann. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal
bei Start und Constanze bedanken, da ich
sonst ohne sie so lost wäre.“ – Rusul

Soccer Golf – noch einmal richtig bolzen zum Schulbeginn

Nach dem harten Start der Schule und dem intensiven Seminarwochenende mit START haben wir uns gedacht, die Stipis brauchen noch einmal ein Treffen zum Entspannen und gemeinsam Spaß haben. Daher haben wir Sprecherinnen einen Soccer Golf-Nachmittag am Samstag 18.9.2021 organisiert. Um 11Uhr30 trafen wir uns dazu am Hanuschplatz. Nachdem alle pünktlich angekommen sind, sind wir in den Bus eingestiegen, dort haben schon viele von ihren Erfahrung mit dem Schulanfang erzählt. Unser Ziel war der Soccer Golf Park in Siezenheim. Die Zeit im Bus ist so schnell vergangen und wir sind um 12:22 Uhr safe am Ziel angekommen. Dort haben wir bis 14:20 Uhr mit großer Freude gespielt. Wir hätten auch gerne länger gespielt, aber die meisten Stipis hatten einen riesigen Hunger und wollten essen gehen. Sich mit Pommes, Getränken und Burgern zu stärken ist das beste Happy End eines anstrengenden Nachmittages.  😊

Das sagen die Stipis:

Wafa: „Heute war so ein toller Tag. Einige von uns haben das erstes Mal Golf gespielt. Es hat voll Spaß gemacht und war eine neue Erfahrung für mich. Außer, dass Ich Fuß schmerzt bekommen habe. Danach sind wir essen gegangen und es war sehr lecker. Danke an unsere Stipi Sprecherinnen, dass sie einen wunderbaren Tag geplant haben.“

Naya: „An so einem schönen Tag wollten wir unbedingt „Raus auf‘s Grün!“. Das Wetter war optimal für ein bisschen Bewegung im Freien! Deshalb waren wir auch im Soccerpark, um Soccergolf zu spielen. Es hat mir einen großen Spaß gemacht und würde mich auf ähnliche Programme sehr freuen.“

Hana: „Der Tag war richtig schön. Ich habe zum ersten mal Soccergolf gespielt und war ein sehr schöne Erinnerung. Wir waren drei Gruppen in jeder Gruppe 4 Personen. So habe ich die neue Stipis besser kennengelernt.“

Seminarwochenende bei START-Salzburg

Für den Schulstart schon in Stimmung gebracht haben sich die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Seminarwochenendende in Salzburg. Gemeinsam lernt es sich nicht nur viel leichter, auch voneinander lernen die Jugendlichen an diesen beiden Tagen eine ganze Menge.  Neue Inspiration und einen ordentlichen Motivationsschub bringen Kursen zum Thema Rhetorik und Präsentation, Selbstsicherem Auftreten sowie eine Schreibwerkstatt. Aber auch in den Pausen geht es quirlig zu. Da kann bei Aktivierungsspielen im Park nach längerem Sitzen schon mal die Zeit übersehen werden. Viele blieben nach dem Seminar auch einfach noch länger, um im Park des Bildungshauses ST. Virgil den aufregenden Tag ausklingen zu lassen. „Das Bildungsseminar wird einfach mit jedem Mal besser!“ fasst es Stipendiatin Mihi zusammen. Die neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten an diesem Wochenende auch noch ihren START-IT Ausstattung. Die Schule kann also beginnen! Wir wünschen allen einen exzellenten Schulbeginn!

Das sagen unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über das gemeinsame Wochenende:

Jasmine: „Das war mein erstes Bildungsseminar bei Start. Schon bei der Gruppeneinteilung war klar, dass man sich über jeden Stipi Gedanken gemacht hat. Ich war in der Gruppe: Rhetorik und Präsentation eingeteilt. Die Trainerin hat uns beigebracht, wie man vor einer Rede oder Präsentation seinen Stress reduziert und währenddessen mit dem nötigen Selbstbewusstsein auftritt. Ich kann dieses Seminar jedem empfehlen, der schonmal vor der Klasse stand und vor Aufregung keinen Satz rausgebracht hat. Eigentlich wäre an diesen 2 Tage voller Erfahrungen nichts auszusetzen, aber leider war der zweite Tag zu kurz. Ich hätte gerne noch einwenig mehr Zeit mit unserer großartigen Trainerin und ihren Übungen und Tipps verbracht.“

Lily: ,,Es war soweit. Unser erstes 2- tägiges Bildungsseminar!! Der Workshop über ,,Rhetorik & Präsentation“ mit Barbara Gassner war sehr umfangreich und auch sehr hilfreich für uns! Wir machten gemeinsam mit unserer Trainerin einen Sesselkreis und fragten uns, was bedeutet denn eigentlich Rhetorik & Präsentation? Was können wir damit genau anfangen?

Zuallererst stellten wir uns vor und diskutierten über unsere Probleme. Die Trainerin hat es gut berücksichtigt und uns direkt verstanden. Wir haben uns über die Körpersprache und Kommunikation unterhalten und haben uns auch gut informiert. Wir machten auch gute Übungen, wie wir unsere Nervosität unter Kontrolle halten können und wie wir unsere Körperhaltung verbessern können. Wir haben auch gelernt, dass es wichtig ist, Kritik ernstzunehmen und nicht einfach zurückzuweisen. Auch sollten wir Kritik hinterfragen, um Sie an konkreten Beispielen verstehen zu können.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat war, dass wir auch kurze Reden halten durften, um unsere Präsentation Situationen verbessern zu können. So bekamen wir auch Feedback & Tipps von unserer Trainerin und fühlten uns danach selbstsicherer, da wir danach wussten, worauf wir achten sollen.“

Rusul: „Man hört immer wieder von Seminaren und stellt sich das Folgende vor: Erstens muss ich stundenlang nur zuhören, was da eine Person sagt. Zweitens soll ich da viel aufschreiben, wobei für Schreiben interessiere ich mich kaum. Nein, nein ich gehe liebe nicht zum Seminar.

Zum Schluss möchte ich sagen, dass es für uns eine tolle Erfahrung war. Wir haben uns alle sehr gut verstanden und haben auch sehr viel miteinander gelacht. Jede Sekunde vom Bildungsseminar hat uns Spaß gemacht!‘‘

Bei Start ist das aber völlig anderes. Bei Start ist das so, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Tage zählen, bis es endlich die Zeit für Startseminar ist. Warum ist das aber bei Start so anderes? Was unterscheidet sich Startseminar von den anderen? Beim Bildungsseminar von Start geht es darum, dass man Freude hat, und gleichzeitig sich und die Art und Weise, wie man denkt, entwickeln kann.

Die Starttrainer*innen haben nur ein Zeil und zwar, dass die Wünsche der Stpis in Erfüllung gehen! Ganz ehrlich gesagt und ohne Übertreibung, man fühlt sich bei jedem Startseminar bei jedem neuen  Jahr, als ob man wieder neu geboren ist.  Mit den vielen interessanten Informationen, dem lauten Lachen und den extrem netten Menschen vergisst man einfach die Welt und kümmert sich nur um eine Sache, diese Momente möglichst zu genießen.

An dieser Stelle möchte ich mich und andere Stipis bei Start für das großartige Bildungsseminar herzlich bedanken.“

Ahmad: „Liebe Leserin, lieber Leser, heute möchte ich meine tolles Erlebnis mit Ihnen teilen. Ich bin dankbar, dieses Bildungsseminar besucht zu haben. Dort habe ich viel Gutes gelernt und nette Leute kennengelernt.
Mein Trainer war sehr sympathisch und nett und hat uns viel Gutes beigebracht, zum Beispiel wie man eine gute Präsentation vorbereitet oder vor dem Publikum gut vorzustellen usw. Abschließend möchte ich sagen, dass ich mit dieser Erfahrung zufrieden war.“

Praktikum – Zu Besuch bei einem Modedesigner

Rüschen, Seide und viel Glitzer – während der Sommermonate durfte unsere Salzburger Stipendiatin Danai im Zuge eines Schulpraktikums bei einem berühmten mazedonischen Modedesigner in die Welt der Mode reinschnuppern.

Stipendiatin Danai besucht die Modeschule Hallein und absolvierte in den Monaten Juli und August ein Praktikum bei dem Designer Zlatko Jovanovski. Während einer serbischen Fernsehsendung ist Danai auf das Kleidungstück einer Teilnehmerin aufmerksam geworden und hatte kurzum beschlossen, dem Designer zu schreiben. Kurz darauf hatte die Modeschülerin die Zusage und durfte im Juli in die mazedonische Hauptstadt Skopje reisen.

Welche Erinnerungen unsere Stipendiatin aus dem Praktikum mitgenommen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Das Auslandspraktikum war für mich ein sehr tolles Erlebnis, welches in meiner Erinnerung bleiben wird. Ich habe sehr viel Erfahrung in den verschiedenen Bereichen, wie z. B. Kundenbetreuung, Pünktlichkeit, Arbeiten unter Druck usw., sammeln dürfen. Durch das Praktikum bin ich in meinen Nähfähigkeiten auch viel sicherer geworden. Ich bedanke mich herzlich bei Zlatko Jovanovski und seinem Team für die tolle Zeit, die Sie mir ermöglicht haben.“

Die Kreationen des Modedesigners lassen sich in bekannten Modezeitschriften, wie der vietnamesischen Harper’s Bazzar und in der amerikanischen Zeitschrift Scorpio Jin Magazine finden. Während ihres Praktikums arbeitete Danai eng mit dem Designer zusammen. So durfte sie ihm bei der Anfertigung der Abend- und Brautkollektion helfen. Zu ihren Highlights zählte die Arbeit in der Werkstatt, in der sie selbst an der Nähmaschine sitzen und ein Brautkleid anfertigen durfte.

*das Praktikum wurde von der Stipendiatin eigenständig organisiert.

START- Salzburg Teamtag am Attersee

Gemeinsam Herausforderungen meistern, als Team zusammenarbeiten, miteinander ins Gespräch kommen und die einzelnen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besser kennen lernen, sind die Ziele des „START-Team Tages“. Dazu braucht es eine gute Portion Motivation, Freude, Mut und Offenheit, früh aufstehen inklusive! „Challenge accepted!“ dachten sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten und haben den Sonntag 05.09.2021 am Attersee bei traumhaftem Wetter genutzt, um als Gruppe zusammenzuwachsen. Auf dem Programm standen neben klassischen Kennenlernspielen, auch Geschicklichkeitsaufgaben, Übungen wo gute Zusammenarbeit gefragt ist und als Höhepunkt des Tages das gemeinsame Floßbauen am Attersee mit anschließendem Seetauglichkeitstest. Ahoi – das START-Jahr kann beginnen!

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Tag:

Masooma: „Für mich war der Kennenlerntag sehr gut und spannend. Ich habe neue Leute kennengelernt. Alle waren sehr nett und freundlich. Ich habe zum ersten Mal ein Floß gebaut, es war sehr toll und hat auch gut funktioniert.Ich habe sehr Spaß gemacht an diesem Tag und ich werde es nie vergessen.

Rokesstan: „Ich war froh, dass der Kennenlerntag in Präsenz stattgefunden hat, trotz dieser Pandemie. Es war schön neue Gesichter in der Gruppe kennenzulernen. In der Früh waren alle noch ruhig und keiner traute sich mit dem anderen zu unterhalten, doch dass änderte sich schnell als wir an dem Ort angekommen waren. Das Floßbauen war lustig und hat auch Spaß gemacht, allerdings wäre schöner gewesen, wenn ich nicht nass geworden wäre. :)“

Keine ruhige Kugel…

Ein lang gehegter Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten ist endlich wahr geworden: Ein Nachmittag auf der Bowlingbahn! Die START-Salzburg Sprecherinnen Rasia und Rusul haben dieses Anliegen gerne erfüllt und einen abwechslungsreichen Ferientag für „ihre“ Stipis organisiert. Strike!

Das berichten die Sprecherinnen Rasia und Rusul über den gemeinsamen Nachmittag:

„Vorletzte Woche am Samstag haben ein Treffen organisiert. Alle haben bei der Organisation mitgeholfen und Spaß gehabt haben. Die Stipendiat*innen wurden davor gefragt, was sie tun wollen  und alle haben sich Bowling gewünscht. Wir, die Stipisprecherinnen waren dafür zuständig, dass der Wunsch in Erfüllung geht! Nachdem alle am Treffpunkt angekommen sind, haben wir uns an dem heißen Sommertag zuerst  die eine große Portion Frozen-Yogurt gegönnt. Mit dem Eis in der Hand sind wir dann durch die Altstadt zum Gurkengarten spaziert. Nach einer kleinen Pause im Garten sind sie mit dem Bus zum Bowlingsaal gefahren. Dort haben sie ca. zwei Stunden verbracht. Diese zwei  Stunden sind aber sooo schnell vergangen. Alle haben sich gewundert, wie schnell die Zeit vergangen ist. Bowling ist sehr anstrengend: Refresh und Pizza wurden zur Stärkung bestellt. Die Stipis haben es sich schon gegönnt. Es kann nicht besser gehen!“

Was sagen die Stipis?

Fatema:

Für mich war der Bowlingtag ein sehr spannender und interessanter Tag. Es hat ziemlich Spaß mit Stipendiaten gemacht und das gemeinsame Spiel war einfach prima. Ich war sehr begeistert von dem großartigen Programm und freue mich auf weitere Programme bzw. Workshops. Vielen Dank für das tolle Programm 🙂

Shabnaz:

Ich persönlich fand den Tag in Salzburg im Großen und Ganzen wirklich unglaublich schön. Tat gut mal neue Leute kennenzulernen, und für die erste Begegnung mit ein paar Stipis echt unfassbar genial. Wobei ich ja sagen muss, dass ich mich anfangs sehr… unwohl fühlte, da ich die Jüngste unter euch bin. Das hat sich mit der Zeit allerdings auch voll gelegt. ☺️🙈

Das coolste war, und das muss mal gesagt werden, die Erkenntnis, dass ihr alle riiichtig nett, hilfsbereit & humorvoll seid. Das hat mir den Tag ungemein versüßt. 🙈

Ich freue mich schon voll euch wiederzusehen!

Kher:

Es hat mir das Bowling sehr gut gefallen, weil ich viel andere neue Stipis kennen gelernt habe. Auch der Spaziergang durch die Altstadt hat mir gut gefallen, weil wir Eis essen gegangen sind.

Ermittler im Einsatz! – START-Salzburg

Am Samstag rauchten die Köpfe – die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen hatten am Salzburger Krimi-Abend die Ehre, einen Fall aus der Hidden Games Spielreihe zu lösen. Es mussten vier Aufgaben gelöst werden, die offenbarten, wer das Diadem der Madonna gestohlen hatte.

In Kleingruppen setzten sich die einzelnen Ermittlerteams zusammen und arbeiteten Beweise, Zeugenaussagen und Protokolle durch. Nach fast drei Stunden durfte jedes Team seine Ergebnisse präsentieren. Die einzelnen Ermittlerteams konnten sämtliche Aufgaben lösen und den Fall abschließen. Der krönende Abschluss des Abends war das gemeinsame Pizzaessen im START-Büro.

Unsere Neu-Stipendiatin Lily über den Krimi-Abend

Ich fand den Spielabend sehr spannend ! Wir waren zwar über 3 Stunden beschäftigt, aber es hat jede Sekunde davon Spaß gemacht. Das Ausarbeiten war total interessant, da wir Detektive sein durften. Vielen Dank für den Workshop!

Jahresabschluss der Salzburger Stipendiat*innen

Für das diesjährige Jahresabschlusstreffen sollten die Stipendiaten und Stipendiatinnen ein Programm erleben, das nicht nur bildet, sondern auch unglaublich viel Spaß macht. Am Sonntag, den 11. Juli ging es für das START-Salzburg Team und den Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen nach Linz. Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ im Linzer Kulturquartier und ein gemeinsames Mittagessen in der L’Osteria. Gekrönt wurde der Tag durch den Besuch des JUMPDomes in Leonding.

Wir haben unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, welche Eindrücke sie aus der Ausstellung ‚Höhenrausch‘ mitnehmen konnten.

„Ich fand die Wolken und den schönen Blick auf die Stadt Linz sehr interessant. Obwohl ich Höhenangst habe, wollte ich trotzdem den Blick von oben betrachten. Aber die Flamingos bzw. die Vorstellung vom Paradies durch solchen Bilder waren nicht so Glaubhaft für mich.“

– Rohullah

„Es war das erste Mal, dass ich in Linz war, so konnte ich durch die verschiedenen Aussichtsplateaus große Teile Linz sehen. 1h reicht niemals aus, um die Ausstellungen zu sehen. Man muss sich mehr Zeit nehmen, aber das würde laut unserem Guide 2-3h dauern.“

– Plabon

„Bei der Ausstellung Höhenrausch kam mir das Thema: ‚Wie im Paradies‘ am Anfang etwas fraglich vor, doch je mehr wir uns angesehen haben, desto mehr hat es mich interessiert. Besonders toll fand ich als wir draußen über den Dächern waren und uns den Wasserdampf ansehen konnten. Im Allgemeinen war es sehr schön, nach so langer Zeit so eine interessante Ausstellung zu besichtigen und ich würde jeden den ‚Keine Sorgen Turm‘ empfehlen zu besichtigen!

– Mihi

„Wir sind am Ziel“

Trotz Corona-Pandemie und zahlreichen Veränderungen und Terminverschiebungen während des Schuljahres durften vier unserer Salzburger Stipendiaten und StipendiatInnen nun endlich sagen, „Wir sind am Ziel“.

Die Stipendiaten Qodratullah, Rohullah und Maisam sowie die Stipendiatin Zaynab haben in diesem Schuljahr ihre Matura bzw. ihren Ausbildungsabschluss bestanden. Wir gratulieren allen herzlich zu den bestandenen Prüfungen!

Nun haben wir unsere Absolventen gefragt, wie sie sich fühlen und welche Gedanken und Emotionen sie haben, wenn sie an ihre START-Stipendien-Zeit zurückdenken.

„Einerseits freue ich mich sehr, dass ich die Matura geschafft habe, andererseits fühle ich mich gleichzeitig traurig, da ich mich von meinen Freundinnen und Freunden verabschieden musste. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bin ich sehr stolz auf mich, dass ich trotz meiner Teilzeitarbeit die Abend HAK abgeschlossen habe. Als ich in der ersten Klasse war, hatte ich keine Hoffnung, die Schule abschließen zu können und dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei START-Salzburg für die Unterstützung und Betreuung.“

– Zaynab Hussaini

„Mein erster Gedanke über START, bevor ich mich bei START-Salzburg beworben hatte, war, dass sie auch, wie viele andere Organisationen, sehr bürokratisch sind  und nicht auf die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer eingehen werden. Aber ich lag falsch. START ist die Organisation, in dem alle Teilnehmer einzeln und auf der besten Art- und- Weise betreut werden.
Bei START geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung oder Bildung, sondern man setzt auch sehr viel Wert auf Zusammenarbeit, Einander verstehen, Freundschaften bilden usw. Nach drei Jahren bei START, habe ich nun meine Matura in der Hand und werde mir bald eine passende Arbeitsstelle finden. Dabei bin ich auch nicht allein, Weil START nicht ihre Stipendiaten aufgibt, sondern sie weiterhin bei der Suche nach einer Arbeit bzw. Studium unterstützt.
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, Teil dieser wundervollen Familie zu sein.“

Qodratullah Miakhel

„Das Gefühl ein Maturant zu sein, ist ein ganz besonderes. Es ist ein eine enorme Erleichterung, die fünf Jahre an der HLW Wolfgangsee positiv absolviert und mit der Matura abgeschlossen zu haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass die vier Jahre beim START-Stipendium und die zwei Jahre als Stipisprecher, zu eine der schönsten Zeiten in meinem Leben zählen. Trotz der vielen schwierigen Umstände, habe ich es geschafft, so weit zu kommen und bin sehr stolz darauf, ein Alumni zu sein. Ich weiß, dass ich es ohne professionelle Unterstützung des START-Teams nie so weit geschafft hätte, weswegen ich meinen größten Dank an das gesamte Team aussprechen möchte!“

Rohullah Muhammadi

„4 Jahre lang, jeden Tag Schule, ohne Maske oder mit Maske ist schon so oder so anstrengend. Jetzt ist alles überstanden. Ich fühle mich, als ob ich den ersten wichtigen Schritt in Richtung meiner Ziele gemacht habe. Ich freue mich natürlich darauf, aber nicht so als ob alles vorbei wäre. Bildung ist eine unendliche Strecke. Am Anfang hat die Schule auch ihre eigenen Schwierigkeiten gemacht, noch schwieriger wird es, wenn man schlechte Deutschkenntnisse hat, eben sind die Schulen dafür da, um uns die Sprache und das Wissen zu überliefern und beizubringen, obwohl es nicht so leicht ist. Ich würde sehr gern das Erlernte in einer Firma anwenden können, aber aufgrund meiner noch fehlenden Aufenthaltserlaubnis, geht das nicht. Dafür genieße ich derzeit den Sommer und es tut so was von gut.“

– Maisam Taheri

Die richtige Caption macht’s

Instagram, Facebook & Co. gehören zum festen Alltag eines jeden Social Media Nutzers bzw. einer jeden Social Media Nutzerin. Doch viele Posts und Werbeanzeigen, die wir dort sehen können, werden gar nicht von Privatpersonen gepostet. Meist stehen hinter solchen Anzeigen Social Media ManagerInnen, die für große Agenturen oder Firmen arbeiten.

Am 12. Juni durften sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen mit Social Media Managerin Sibel Koyuncu zusammensetzen und Fragen zu ihrem Werdegang und ihrem Beruf stellen und anschließend selbst Captions (zusätzlicher Text unter einem Bild) zu einem vorgelegten Bild verfassen. Dabei sind zahlreiche kreative Beiträge entstanden. Wie es unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat und welche Caption sie gefunden haben, könnt Ihr folgend sehen.

Tamara (START-Oberösterreich)

„Am 12. Juni 2021 haben wir die Gelegenheit gehab, die kreative Sibel kennenzulernen. Sibel ist Social Media Managerin und macht ihre Arbeit mit viel Passion. Wir haben durch sie gelernt, dass diese Arbeit nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Ich fand die aktive Runde, wo wir in ihre Schuhstapfen gehen durften und unsere kreative Ideen zum Leben erweckten, sehr toll. „

Das Projekt einer Kleingruppe (Tuana OÖ, Mahdi Wien und Mihi Sbg)

Maryam (START-Wien)

„Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Mir hat es gefallen, dass Sibel uns genau erzählen konnte, wofür sie in ihrem Job zuständig ist, wie man zu diesem Job gelangt und wie der Alltag einer Social-Media-Managerin aussieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die uns allen geholfen haben, mehr über diesen Beruf zu erfahren und Sibels Antworten waren dabei auch sehr verständlich und hilfreich. Auch der letzte Teil, wo wir einen Insta-Post vorbereiten mussten, war interessant und hat uns ermöglicht, uns ein besseres Bild von einer der Aufgaben, die Social-Media-Manager/innen haben, zu machen.“

Projekt der zweiten Kleingruppe (Maryam Wien, Lily OÖ, Stella Wien)

Gentijana (START-Niederösterreich)

„Ich fand der Workshop mit jemanden, der sich professionell mit Social Media befasst, super interessant, da man verstehen lernt, was beim Promoten von Unternehmen über Soziale Medien alles dahintersteckt und mit wieviel Arbeit diese, perfekt an die Zielgruppe angepassten, Posts verbunden sind. Ich fand es auch total interessant zu hören, welche Schattenseiten so ein Beruf hat, in dem man beispielsweise keine aktuellen/zukünftigen Trends verpassen darf, um im „Game“ relevant zu bleiben. 
Wie auch der Job, fand ich den Aufbau der Präsentation und die interaktiven Aufgaben sehr kreativ gestaltet. Ich habe mich geehrt gefühlt, mit anderen Stipis eine Caption und Hashtags für einen Post eines Unternehmens gestalten und präsentieren zu dürfen.
Letztlich, kann ich mir vorstellen in eine ähnliche Richtung von Job zu gehen, da ich es liebe kreativ zu sein und Social Media ein großer Teil meines Alltags ist.“

Das Projekt der dritten Kleingruppe (Gentijana NÖ, Rohullah Sbg und Tamara OÖ)

Wir danken Sibel für den wunderbaren Workshop!

Endlich draußen!

Die Sonnenstrahlen genießen, frische Luft schnappen und sich mal wieder richtig austoben – für die Salzburger Stipendiaten und Stipendiaten hieß es am Sonntag „Ab nach draußen!“.

Nach mehreren Monaten zu Hause und dem alltäglichen Home-Schooling war das Bedürfnis groß, endlich mal wieder rauszugehen und alte sowie neue Freunde zu treffen. Tischtennisschläger wurden eingepackt und Snacks gab es natürlich auch!

Landeskoordinatorin Lilli hatte für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zahlreiche Spiele und Denkaufgaben zum Team-Building vorbereitet.

Welch Glück, dass sich das Salzburger Wetter an diesem Nachmittag von seiner besten Seite zeigte. Wir freuen uns schon auf die kommenden Outdoor-Veranstaltungen und auf all‘ die spannenden Aktivitäten, die wir endlich wieder draußen genießen dürfen.

Info: Vor Beginn wurden natürlich die 3 G’s kontrolliert und während des Treffens wurde das Hygiene- und Präventionskonzept eingehalten.

Das Bildungsseminar in Salzburg – Mai 2021

Am letzten Wochenende erhielten unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg wieder die Gelegenheit im Zuge des alljährlichen Bildungsseminars, das einmal im Frühjahr und einmal im Herbst stattfindet, zahlreiche neue Themen kennenzulernen.

Dass die Themen der einzelnen Workshops nicht nur bilden, sondern auch für den weiteren Schul- und Berufsalltag hilfreich sein sollen, zeigt die Vielfalt an Themen, die von unseren Trainern und Trainerinnen vorbereitet wurden. Sowohl Themen zur Politischen Bildung als auch hilfreiche Übungen zum Zeitmanagement und zur Stressregulation fanden an diesem Wochenende Platz.

Am 15. und 16. Mai fanden die folgenden Seminare statt:

Seminar zur Politischen Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Seminar zu Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Seminar zum Thema ‚Lernen macht Freude‘ mit Barbara Colle

„Mit Freude Lernen“ – Unbedingt! – Workshop mit Barbara Colle

Vokabeln, Texte, Grammatik, Formeln, Fakten – allzu oft geht der Spaß am Lernen verloren. Im Alltag überwiegen Termindruck und Stress. Das Lernen wird zum lästigen Muss und der Speicherplatz im Kurzzeitgedächtnis überbelegt. Wer aber erfolgreich lernen will, muss das eigene Gehirn manchmal überraschen, dazu braucht kreative Lernstrategien. Wie man Abwechslung in den Lernalltag bringen und sein eigenes Lernverhalten unterhaltsam verändern kann, erfuhren die START:Hilfe Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen eines Workshops mit Lerntrainerin und Humorcoach Barbara Colle.

„Ich habe heute mit Barbara Colle ein paar interessante, neue Dinge gelernt. Wir haben aus Stichwörtern eine Geschichte geschrieben und dabei haben gelernt, wie man sich die Wörter besser merkt. Ich habe auch gelernt, wie man Schulfächer und Themen mit Plan und Ziel lernen kann. Es hat mir heute gut gefallen, weil ich mir beim Lernen schwer tue. Ich hoffe, dass ich die Übungen auch in Zukunft anwenden kann.“ – Khair

Politische Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Dass Politische Bildung nicht nur im Schulunterricht stattfinden, sondern tagtäglich gelebt werden sollte, hat das Seminar von PolEdu Obmann Pascal Günsberg gezeigt. Anhand von zahlreichen Beispielen, wurde nicht nur das Politische System in Österreich aufgearbeitet, sondern auch brandaktuelle Themen behandelt.

„Das Bildungsseminar „Politische Bildung“ mit Pascal Günsberg war ein sehr spannender
Workshop für mich. Mir hat besonders gefallen, dass Pascal uns das Thema „Politische
Bildung“ anders präsentiert hat als im normalen Unterricht in der Schule. Es wurde uns alles
durch kurze Videos, Bilder, Quiz und ausgezeichnete Beispiele erklärt und verständlich
gemacht.
Als erstes haben wir gelernt, wie das politische System in Österreich funktioniert und
aufgebaut ist, wer in Regierung welche Aufgabe hat und wie werden sie gewählt.
Was ich neu gelernt habe, und finde es interessant zu wissen, war, wie die österreichischen
Parteien zustande gekommen sind.
Wir haben auch über direkte Demokratie, Vorteile und Nachteile davon besprochen. Mir ist
aufgefallen, dass man politisch aktiv sein kann, ohne Politiker zu sein oder keine
österreichische Staatsbürgerschaft zu haben.“
– Alireza

Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

„Das Bildungsseminar war heuer zwar online, aber spannend. Wir haben uns heute intensiv mit Politik in Österreich beschäftigt und wie das ganze funktioniert, wie z.B. Wahlrecht, Demokratie, Parlament etc. Das Seminar war für mich sehr informativ und interessant, da wir immer wieder diskutiert haben und unsere Meinung frei und offen gesagt haben. Zwischendurch haben wir auch jeden Bereich mit einem Quiz abgeschlossen bzw. zusammengefasst. Trotz der guten Erklärungen des Trainers, hat er uns auch ein paar kurze Videos gezeigt, die nochmal das Thema klarer machten.“ – Rokesstan

Zeit-Balance und Stressregulation mit Britta Seemann

Dass es im Alltag neben Arbeit, Schule und familiären Verpflichtungen ganz schon stressig werden kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen nur allzu gut. Doch um optimal zu arbeiten, ist es wichtig, sich auch mal Me-Time zu verschaffen und Strategien anzuwenden, die die Konzentration und das eigene Wohlbefinden stützen und fördern.

Gestern habe ich an das Seminar „Zeitbalance und Stressregulation“ teilgenommen. Das Seminar war sehr kreativ und man konnte vieles Neues erfahren. Für mich war der Seminar sehr hilfreich, weil ich eine Person bin, die sich über jedes Ding stresst. In diesem Seminar konnten wir sehr viele Meinungen tauschen. Britta Seemann hat uns auch Tipps gegeben, wie man bei Stress reagieren soll. Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass wir auch körperlich was gemacht haben. Ich war sehr froh, dass ich an diesem Seminar teilnehmen könnte. – Ioana

Wir möchten unseren Trainern und Trainerinnen von Herzen für die wunderbaren Workshops danken!

Virtueller Rundgang im Museum der Moderne

09. Mai 2021

Objekte, Skulpturen und Malerei – die Ausstellung „IR“ des Schweizer Künstlers Not Vital im Museum der Moderne lenkt den Blick und die Gedanken in viele Richtungen. Eine Wand mit Malereien, die meist geklebte Bilder oder Kollagen sind, Objekte die vorgeben etwas zu sein, was sie im inneren vielleicht gar nicht sind – Not Vitals Kunstwerke regten beim virtuellen Museumsbesuch zu Interpretation an. Aber auch die Auseinandersetzung mit Sprache, Sprichwörtern und der Tatsache, dass sie oft nicht in andere Sprachen übertragen werden können und außerhalb ihres sprachlichen und kulturellen Kontextes erklärt werden müssen, war teil des Workshops mit Kunstvermittlerin Victoria Fahrengruber vom Museum der Moderne in Salzburg. Wir freuen uns, denn Kopf des Kamels bald in „real life“ von inne und außen erleben zu können.

Stipendiatin Hana zum Workshop: „Ich habe den Workshop richtig toll gefunden. Ich habe richtig viele neue Dinge gelernt und habe die Gegenstände im Museum faszinierend gefunden. Victoria hat alles sehr genau mit einem Video erklärt. Es hat sich so angefühlt als wären wir im Museum. Und danach hat sie jedes einzelne Objekt in Museum erklärt.“

Not Vital IR – Museum der Moderne Salzburg 2021

Mhmm..wie war das nochmal mit den Zeitformen?

Am Samstag, den 1. Mai stand für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder ein produktiver Workshop auf dem Programm. Unsere Deutschtrainerin Constanze hatte für den Kurs am Samstag zahlreiche Übungsbeispiele vorbereitet, die mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen besprochen und durchgenommen wurden.

Dabei wurden zahlreiche Beispiele angeführt, um die Theorie zu untermalen und die komplexen Regeln spielerisch zu veranschaulichen.

Wie unseren StipendiatInnen Khair und Hana der Kurs gefallen hat, ist in den folgenden Statements ersichtlich.

Khair

„Der Kurs hat mir gut gefallen. Wir haben heute Grammatik und das Verb durchgemacht. Ich möchte beim nächsten Mal lesen, hören, neue Verben und neue Wörter üben. Ja, ich denke, dass der Kurs mit für die Berufsschule geholfen hat.“

Hana

„Ich fand den Deutschkurs sehr interessant. Wir haben viele Verben gelernt und wie man sie in verschiedenen Zeiten setzen kann. Constanze hat alles sehr deutlich und langsam erklärt und ich habe richtig viel gelernt.“

„Let’s talk about art and culture“

Unsere Salzburger Stipendiatinnen mit Englischtrainerin und Opernsängerin Melissa

Am 7. März und 25. April hatten unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder die Möglichkeit, mit unserer Englischlehrerin Melissa über ein ausgewähltes Thema zu sprechen und zu diskutieren. Während am 7. März das Thema ‚Social Media‘ behandelt und hierzu die Vor- und Nachteile erarbeitet wurden, durften die Stipendiaten und Stipendiatinnen am 25. April über das Thema ‚Opera and Musical‘ sprechen.

Melissa Zgouridi ist neben ihrer Arbeit als Englischtrainerin auch als Opernsängerin tätig und hat bereits auf vielen unterschiedlichen Bühnen gesungen. Deshalb hat Melissa für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen zwei ganz besondere Stunden zum Thema ‚Opera and Musical‘ vorbereitet. Zur Vorbereitung haben sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ‚Das Phantom der Oper‘ angesehen. Im Kurs wurde dann der Inhalt besprochen und über die einzelnen Figuren diskutiert. Dabei hatten die Stipendiaten und Stipendiatinnen auch die Möglichkeit, Fragen an Melissa zu stellen, um mehr über den Beruf als Opernsängerin zu erfahren.

Folgend ist nachzulesen, wie den Stipendiatinnen Hana, Nicole und Mihi der Kurs gefallen hat.

Hana

„Ich fand der English-Kurs toll. Ich habe sehr viel über ‚Opera und Musical‘ gelernt. Wir haben uns auch eine tolle Performance angeschaut. Ich habe sehr viel davon gelernt. Obwohl es auf Englisch war, war es nicht schwer zu folgen.“

Nicole

„In unserem heutigen Englisch-Workshop mit Melissa haben wir über die vielen Facetten von Opern und Musicals gesprochen und diese näher erkundet. Wie immer hat mir auch dieses Meeting über Zoom mit ihr Spaß gemacht und natürlich viel beigebracht, nicht nur über die englische Sprache, sondern auch über ihren Beruf und unsere österreichische Kultur.“

Mihi

„Am 25. April hatten wir einen English – Workshop mit der lieben Melissa. Das heutige Thema war Art and culture – Musical and Opera. Dazu haben wir uns das Phantom of the Opera 2017 – Gold Cast angesehen und in den zwei Stunden darüber diskutiert und uns unterhalten. Es war sehr interessant die musikalischen Aspekte in den Aufführungen zu sehen und die Unterschiede von Opera und Musical zu lernen. All in all war es sehr spannend und interessant.“

Dieser Workshop wurde vom Spoerry Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Challenge accepted!

Beginn der Maturavorbereitungen 2021 bei START-Salzburg

Optimal sollen die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch heuer auf die Maturaprüfungen vorbereitet werden. An einem maßgeschneiderten Coaching bei Deutschtrainerin Cornelia Czaker zu den verschiedenen Textsorten haben am 16. Und 17. April Rohullah, Zaynab und Qodratullah teilgenommen.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rohullah: „Der Matura Workshop war sehr informativ und hilfreich für mich, weil ich Vieles im Bereich Textsorten mitnehmen konnte. Jede einzelne Minute war einfach nur kostbar und zielführend. Ich freue mich schon auf weitere Stunden. Vielen Dank!“

Qodratullah: „Bis jetzt finde ich das Workshop ziemlich hilfreich, weil man einen guten Überblick auf die Textsorten bekommt. Da wir alle Textsorten mit Beispielen machen, haben wir automatisch den praktischen Teil auch gleich geübt. Für Schüler, die die Textsorten näher kennenlernen wollen, kann ich diesen Workshop empfehlen.“

Zaynab: „Ich habe von 16. bis 18. April an den Online-Deutsch-Matura-Workshop von Frau Mag. Cornelia Czaker teilgenommen. In diesem Wochenende haben wir kompetente Beratungen über vier Textsorten nämlich Kommentar, Lesebrief, Meinungsrede und Textinterpretation bekommen und konnten sogar gemeinsam eine Textinterpretation ausarbeiten. Mit einer kleinen Gruppe von 12 Personen war die Atmosphäre sehr angenehm und ich konnte Vieles mitnehmen. Vielen Dank für den informativen Workshop!“

Textsortenkurs in den Osterferien

Die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen sind produktiv in ihre Osterferien gestartet. Am Montag und am Dienstag durften interessierte Schreiber und Schreiberinnen ihre Textsortenkenntnisse unter Beweis stellen und mit unserer Deutschtrainerin Constanze eine Meinungsrede und eine Zusammenfassung üben.

Unsere Stipendiat*innen mit unserer Deutschtrainerin Constanze

Am Vormittag hielt Constanze eine theoretische Einführung und beantwortete die Fragen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Der Nachmittag galt der Korrektur der geschriebenen Texte.

Wie der Textsortenkurs unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat, lässt sich an den folgenden Statements erkennen:

„Der Deutschkurs in den letzten zwei Tagen hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr lehrreich und hilfreich, um die Textsorten nochmal aufzufrischen.“Rohullah

„Am 29. und 30. März 2021 hatten wir zwei Deutsch-Workshop zu zwei verschiedenen Textsorten mit der lieben Constanze. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen, da ich die Workshops sehr informativ und toll gestaltet fand. Außerdem finde ich die Unterrichtsatmosphäre auch sehr angenehm mit der Lehrerin“Mihi

„Um die Osterferien gut zu nutzen, habe ich gestern und heute mit der Constanze die Textsorten geübt. Am Montag haben wir eine Meinungsrede und heute eine Zusammenfassung geschrieben.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Kursen mit ihr.“
Rusul

Das Internet neu erfinden!?

Online Schreibtischbesuch bei Christian Linker, Jugendbuchautor, am Samstag den 27.03.2021. Viele Fragen sind im Rahmen des Buchclubs zum gemeinsamen Lesestoff – INFLUENCE Fehler im System aufgetaucht und diskutiert worden. Ideal, wenn man alle diese Fragen dem Autor gleich selbst stellen kann.

„Meine Mutter wünscht sich öfter, das Internet wäre mal weg oder wenigstens Facebook und Insta!“, meint Stipendiatin Khadija auf die Frage, ob das Internet ganz neu gedacht und aufgebaut werden soll. Das ist auch die zentrale Frage, mit der sich Amir und Kaliope, Hauptpersonen in Linkers Buch INFLUENCE beschäftigen. Durch Zufall gelangen sie an einen Chip mit dem sie es in der Hand haben, einen Trojaner zu deaktivieren, der das Netzt weltweit lahmlegt. Stipendiat Eray ist ähnlicher Meinung, er hält das Internet prinzipiell für wichtig. Seiner Meinung nach ist Social Media und Internet nicht das gleiche. „Social Media ist nicht mehr menschlich, das hat wirklich viele negative Seiten, aber das Internet an sich ist eine gute Sache!“ meint er.

Viel wissen, wollten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aber auch darüber, wie eine Geschichte oder ein Buch entsteht, wie Christian Linker die Heldinnen und Helden erfindet und ob auch Elemente aus seinem Leben in den Büchern auftauchen. Ganz besonders interessierte sich Sharifa für die Hauptperson Amir. Sie wollte wissen, warum der Held ausgerechnet Amir und nicht Peter heißt. „Ich hatte ein Erlebnis in einer Schule in Köln. Ein Schüler hat mich gefragt: Wo sind eigentlich die Türken in deiner Geschichte? Ich hab mir jetzt selbst zwar keine Quote gesetzt, aber ich fand es war an der Zeit, da mal was zu ändern und nicht alle Figuren so ähnlich sein zu lassen wie ich.“ erklärt Christian Linker.

Schriftsteller, ein Job mit Zukunft?
„Sind sie zufrieden als Autor mit ihrer Stellung in der Gesellschaft? Ist das ein Job mit Zukunft?“ wollte Stipendiat Eray abschließend noch wissen. „Das Geschichtenerzählen wird es immer geben, ich glaube es wird auch immer Leute geben, die sich Geschichten ausdenken, auch wenn sich die Möglichkeiten und die Art zu erzählen ändert. Aber der Buchmarkt wächst ja noch immer…“ fasst Christian Linker zusammen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

 Samar: „Ich fand die Lesung mit Autor Christian Linker sehr spannend. Wir hatten die exklusive Gelegenheit ihn Fragen über das Buch oder auch über ihn selbst zu stellen. Es gab so viele Fragen, die Christian Linker auch alle offen beantwortet hat. Ich fand es wirklich toll diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank Christian Linker für diesen interessanten Austausch :)“

Maisam: „Herr Linker hat uns die versteckte Seite der Welt von Schriftstellern enthüllt. Er hat uns gezeigt z.B., dass viel mehr hinter dem ist, was man normalerweise nicht denkt. Herr Linker schreibt für jede gedachte Person erstmal eine ganze Geschichte und dann nutzt er sie zu einer Hauptgeschichte. Es war eine große Freude, dass man bei Solche Vereinbarungen dabei sein darf.“

Mihi: „Heute am 27.03.2021 hatten wir ein Zoom-Meeting mit dem Autor Christian Linker und haben über sein Buch Influence Fehler im System geredet bzw. diskutiert. Es war ein sehr spannendes Gespräch, da wir alle sehr neugierig waren und viele Fragen hatten. Mir persönlich hat es sehr gefallen mit einem Autor über so viele spannende Themen wie zum Beispiel das Internet, die Jugend etc. zu sprechen.“

Khadija: „Ich habe die Diskussion eigentlich schön gefunden. Die meisten Fragen wurden beantwortet und es war auch spannend, wie er es anfängt eine Geschichten zu schreiben. Ich fand es toll, dass er seinen Weg als Schriftsteller verfolgt hat, obwohl die Familie das nicht unbedingt unterstützt hat. Ich fand auch gut, dass der Held Amir heißt. Es ist ein sehr toller Name und damit wird auch gesagt, dass die Helden einer Geschichte auch sehr vielfältig sein können.“

Wie war das nochmal?

Am letzten Freitag erhielten sieben Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg und eine Stipendiatin aus Oberösterreich die Gelegenheit, mit unserer Deutschtrainerin Constanze grundlegende Grammatikregeln zu wiederholen. Anhand von unterschiedlichen Übungsbeispielen wurden unter anderem die Wortarten, die Satzglieder und die Verbstellungen im Deutschen gefestigt. Bilder und Eselsbrücken wurden dazu genutzt, um die grundlegenden Regeln spielerisch zu wiederholen.

Unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen im Deutschgrammatikkurs

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Deutschnachmittag mit Constanze

Rusul

Gestern haben wir mit Constanze ein bisschen Deutschgrammatik geübt, aber gleichzeitig haben wir unglaublich viele neue Sachen gelernt. Mit Constanze war es anders, Deutsch zu lernen. Denn bei ihr lernt man, sich und seine Deutschkenntnisse zu verbessern und hat sogar Spaß.

Rasia

Liebe Constanze, 

ich fand den Kurs sehr spannend vor allem deine Powerpoint mit den Übungen und Fragen. Die kleinen Zusammenfassungen am Ende der Übungen und deine Erklärungen fand ich auch gut. Die Eselsbrücke mit der Lokomotive war eine sehr gute Idee. Ich persönlich merke mir Sachen mit Eselsbrücken sehr gut.    
Für mich war er eine gute Wiederholung.

Der nächste Grammatikkurs mit Constanze findet am Samstag, den 1. Mai statt.

Einsatz mit Schutzausrüstung

Mein Name ist Mohammad. Ich bin 19 Jahre alt und mache im dritten Jahr eine Lehre als Werkzeugbautechniker bei der Firma Emco. Ich habe Freude an meiner Arbeit und den Maturakursen. Das letzte Semester war für mich wegen Corona Pandemie komplett anders. Die Arbeit, Berufsschule, Maturakurse, meine Freizeit und mein Einsatz für das Rote Kreuz.

Beim Roten Kreuz habe ich viele heuer viele neue Situationen erlebt. Der Infektionstransport war neu und sehr schwierig. Zwei Stunde lang die komplette Schutzausrüstung (PSA) anzuhaben ist nicht sehr angenehm. Es ist eine schwierige Zeit, aber wir werden sie gemeinsam schaffen.

Warum ich mich beim Roten Kreuz engagiere?
Als  ich unterwegs nach Europa war, habe ich vom Roten Kreuz und anderen Organisationen Hilfe bekommen. Das war für mich sehr wertvoll und beeindruckend, weil ich in Afghanistan Situationen erlebt habe, die belastend waren. Ich habe verletzte, alte Menschen und Kinder gesehen, die Hilfe gebraucht haben und keiner hat sich um sie gekümmert. Für mich war das in Afghanistan alltäglich, ich kannte es nicht anders.

Menschlichkeit kennt keine Grenzen, keine Grenze der Abstammung, keine Grenze der Religion, keine Grenze des Volkes, des Alters oder des Geschlechts. Deswegen habe ich gedacht, ich möchte auch für die anderen Menschen da sein. Darum arbeite ich beim Roten Kreuz als ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Seit fast vier Jahren bin ich nun schon dabei. Am Anfang war ich beim Jugend-Rot-Kreuz dabei und dann habe ich die Ausbildung als Rettungssanitäter gemacht.

Kommunikation ist für uns beim Roten Kreuz sehr wichtig, zwischen uns als Kollegen und zwischen den Sanitätern und den Patienten. Durch meine Arbeit beim Roten Kreuz habe ich viel Kontakt mit Österreichern bekommen und kann dazu beitragen, das vielleicht negative Bild von Flüchtlingen positiv zu verändern. Das macht mir total Spaß und ich bin gern dabei.

Plabon – Klassensprecher im Homeoffice!

Mein Name ist Plabon Muhammed und besuche derzeit das Bundes Gymnasium Tamsweg im Bezirk Lungau in Salzburg. Gerade bin ich in der 7. Klasse und spüre schon langsam, aber sicher, dass die Matura zum Greifen nah ist. Viele meiner Freunde, Klassenkolleginnen oder Mitschüler sehen mich als ein zuverlässiger und hilfsbereiter Mensch, der bereit ist, sich einzusetzen und die Meinung der Schülerinnen und Schüler bei den Professoren und selbst bei der Direktion zu äußern.

Klassensprecher aus Leidenschaft: Ich bin schon seit der 6. Klasse Sprecher und das möchte ich auch noch bis zur Matura bleiben. Ich liebe es für meine Schulkameradinnen und Kameraden da zu sein. Als Klassensprecher trage ich jede Menge an Verantwortung. Doch ich kann von mir selbst sagen, dass ich diese Last und diese große Verantwortung sehr gut schultern kann. Zu meinen Aufgaben zählen, dass ich des Öfteren Interessen und Wünsche der Klasse an die Professorinnen und Profesoren weiterleite oder zusammen mit ihnen etwas ausarbeite.

Mit Frustration umgehen: Leider gibt es auch sehr frustrierende Phasen als Klassensprecher, wenn zum Beispiel aus unserer Sicht erfüllbare Anregungen und Wünsche von der Lehrkräften oder auch vom Direktor abgelehnt werden. Doch uns hält das als Klasse nicht auf. Als Klasse arbeiten wir gemeinsam weiter!

Nähe durch distance: Da das Klima und der Zusammenhalt in unserer Klasse sehr angenehm ist, muss ich mich nicht um Streitigkeiten innerhalb der Klasse kümmern. Ich muss auch sagen, dass wir durch diese Distance-Learning-Phase als Klasse noch enger zusammengeschweißt wurden. Dieses Zusammenschweißen hat nur funktioniert, da wir wirklich zusammenhalten mussten, um gegen diese stressige und monotone Zeit anzukämpfen. Egal ob es das gemeinsame Lernen oder spontane Zoom-Sitzungen – wir blieben zusammen am Ball. Ich finde es einfach schön zu wissen, dass ich Menschen helfen kann und versuche etwas für die Gemeinschaft umzusetzen, wenn es in meiner „Macht“ steht.

Selbst außerhalb der Schule konnte ich mich sozial engagieren. Während einer Pandemie ist es nicht einfach sich zu engagieren, wenn alles gestrichen wird und ein Lockdown eintritt. Doch ein bisschen was geht immer! Ich zum Beispiel ging für meine Nachbarin immer Samstags einkaufen. Da meine nette Nachbarin schon etwas älter ist und zur Risikogruppe gehört, traut sie sich nicht aus dem Haus. Ich habe für sie das Einkaufen übernommen.

Deshalb bitte ich euch liebe Stipis: Schaut euch um! Egal ob es die Nachbarin, oder die beste Freundin ist, versucht anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, wirklich zu helfen.

Storytelling am Sonntag

Am 21. Februar lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, dass Kunst nicht einfach ein Gemälde an einer Wand, sondern vielmehr eine Geschichte ist, die von jemanden erzählt wird. Die Kunstvermittlerinnen Magdalena und Cristina vom Museum der Moderne Salzburg zeigten uns anhand von Kunstwerken ausgewählter Künstler, dass Geschichten ganz unterschiedlich erzählt werden können.

Projekt der StipendiatInnen zum Titel ‚Auf dem Weg‘

Ob Gemälde, Zeichnung oder Film….in jedem Medium sind Handlung, Figuren, Emotionen etc. zu finden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhielten am Sonntag selbst die Möglichkeit, kreativ zu werden und anhand von Audiostücken, Fotografien und Texten eine Geschichte zu spinnen. Welche Geschichte die Stipendiatinnen und Stipendiaten zu dem Titel ‚Auf dem Weg‘ erzählt haben, lässt sich unter dem folgenden Link finden:

https://padlet.com/kunstvermittlungmdms/fasjbag48bk8hdfd

Unsere Stipendiaten Plabon und Maisam zum virtuellen Museumsbesuch ‚Storytelling‘

„Ich fand diesen Workshop sehr sehr kreativ. Diese Zoom-Sitzung wurde sehr abwechslungsreich und individuell gestaltet. Ich persönlich hatte mir zunächst vorgestellt, dass dieses Zoom-Meeting eher langweilig und monoton werden würde. Dass die Museum-Guides durch das Museum gehen und mit einer schlechten Kamera-Qualität filmen würden.
Doch dem war nicht so. Dieser Workshop wurde sehr cool und innovativ gestaltet. Ich fand es großartig, dass verschiedene Methoden verwendet wurden. Seien es Videos oder das Arbeiten auf dem White-Board oder ganz zum Schluss des Meetings das „padlet“. Diese Seite kannte ich vorher noch nicht und war direkt nach der ersten Benutzung „geflasht“.
Dass man zu solchen verschiedenen Seiten greift und eine Abwechslung in den Workshop bringt, zeigt in meinen Augen eine große Professionalität. Diese Art von Professionalität sieht man nicht oft, vor allem nicht in den Workshops.
Noch dazu kommt, dass die beiden Guides Magdalena und Cristina dieses Meeting exzellent geführt haben. Denn was bringen mir professionelle Seiten, wenn die Guides das Meeting nicht leiten können.
Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop sehr gut und sehr kreativ fand. Ich würde es auf jeden Fall anderen Stipis oder Freunden von mir weiterempfehlen.“

Plabon

„Der Workshop vom Museum der Moderne war einer meiner Lieblingsworkshops, den ich sehr interessant und spannend wahrgenommen habe. Inhaltlich hat es mich in eine kleine Zeitreise mitgeführt, da wir über Themen gesprochen haben, mit denen man sich selten auseinandersetzt. Ich bin immer dafür, dass ich neue Lebensarten von verschiedenen Menschen entdecke und heute haben wir ein bisschen über die Künstlerin Fiona Tan und den Künstler Harun Faroki erfahren und deren Leben sind einfach einzigartig.“

Maisam

Padlet-Bild im Hintergrund: Fiona Tan, Gray Glass, 2020, Dreikanal-Videoinstallation (schwarz-weiß, Ton), Filmstill, in Auftrag gegeben vom Museum der Moderne Salzburg, mit Unterstützung von Mondriaan Fund, NL, Museum der Moderne Salzburg. Courtesy die Künstlerin, Frith Street Gallery, London, Peter Freeman Inc., New York, Wako Works of Art, Tokyo

INFLUENCE

„Lesen ist reisen im Kopf!“, diesen gern zitierten Spruch kennen sicher viele zur Genüge aus dem Unterricht. Aber in Zeiten einer Pandemie mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, mit daheim lernen, daheim turnen, daheim die Wände hochgehen eigentlich gar keine schlechte Empfehlung, um mal raus zu kommen! So könnte man die Ideen zum ersten gemeinsamen Buchclub von START-Oberösterreich und Salzburg zusammenfassen. Die aktuelle Situation stellt jede und jeden Einzelne_n schon vor täglich wechselnde Herausforderungen, verlangt von uns Flexibilität, Improvisationstalent und kreative Bewältigungsstrategien. Jetzt wo vieles nur mehr in digitalen Räumen stattfindet ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, was passieren könnte, wenn das Internet zusammenbricht. Genau das ist die Ausgangssituation, mit der Held Amir im Buch „INFLUENCE – Fehler im System“ von Christian Linker umgehen muss.  Schon bei der ersten Diskussionsrunde moderiert von START-Absolventin Bouchra, sie studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, diskutierten die teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten detailliert über ihre Beobachtungen zum Buch, tauschten vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte zur eigenen Realität aus.

Das sage die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rusul: „Lesen macht ja Spaß, aber das Lesen mit unserem Buchclub macht sogar mehr Spaß. Gestern haben wir die Stipendiaten und Stipendiatinnen des Start-Salzburgs und Oberösterreichs das Buch Influence Fehler im System besprochen. Außerdem haben wir Stipendiaten*innen mit Lili, Valentina, Constanze und unserem Gast Bouchra die im Buch dargestellten Probleme genauer diskutiert und, wie wir als Jugendliche diese begegnen.“

Eray: „Stell dir vor. Die digitale Welt ist auf einmal offline! Am 12.02.2021 hatten Start Oberösterreich und Start Salzburg ihre erste Buchclub-Besprechung. Zuerst wurde das Buch, „Influence Fehler im System“ von Christian Linker, kurz zusammengefast und später über die Personen und jegliche Themen diskutiert. Die Diskussionen waren interessant, die Moderration makellos und die Stipis sehr freundlich. Vielen Dank für dieses Chance!“

Der zweite Buchclub zum Buch INFLUENCE fand am 06.03.2021 satt gefunden

Schwitzen statt Sitzen!

Online Workout mit Fitnesstrainerin und START-Absolventin Zara aka Zara Dance Queen am 08.01. und 22.01.2021.

Zu viel Sitzen ist fast so schädlich wie rauchen, das sind sich Gesundheitsexpertinnen und -experten heute sicher! Da die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aktuell mehr als sonst durch Lock down, Distance Learning und Homeschooling am Schreibtisch verweilen müssen, soll das gemeinsame Workout im Tanz- und Fitnesstrainerin Zara einen Ausgleich schaffen und auch die Konzentration fördern. Koordination, Bewegung und Stretching! – am 26.02. und 12.03.2021 geht’s weiter 😊.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Nicole: „Das Workout war Super! Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht, generell die Energie, welche Zara ausstrahlt, ist einfach super, und ich freue mich schon auf nächste Woche!“

Rohullah: „Es war ganz lustig. Wir haben ein paar „moves“ gelernt und auch hart trainiert. Dankeschön!“

An meine Haut lass ich nur Natur…

Wie viel Chemie darf in Naturkosmetik? Welche Zutaten in Kosmetikprodukten sind notwendig und auch gut verträglich – für mich und die Umwelt? Und kann man das nicht einfach selbst machen?

Mit Gesundheitsthemen wie Ernährung und Bewegung beschäftigen sich die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten schon seit Jahresbeginn. Der Workshop Samstag den 30.01.2021 ging richtig unter die Haut! Gemeinsam mit Michelle und Michaela vom Verein UMBLICK wurden Zutatenlisten und Inhaltsangaben von Kosmetikprodukten entschlüsselt, problematische Stoffe analysiert und per APP auch eigene Kosmetikartikel geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass viele Stipendiatinnen und Stipendiaten großen Wert auf natürliche Produkte legen und die Gestaltung der Verpackung und Kennzeichnungen oft irreführend sind.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Workshop:

Stipendiatin Ioana: „Der Workshop über Kosmetik hat mir sehr gut gefallen, weil ich habe heute erfahren was in den Produkten eigentlich alles drinnen ist und welche Vorteile und Nachteile manche Substanzen habe. Wir haben sogar ein App ausprobiert, die Kosmetikprodukte checkt. Ich finde diese App sehr cool. Ich habe gestern gleich alle meine Produkte gescannt. Danke für den super Workshop.“

Stipendiatin Rasia: „Den Workshop „Wie giftig sind deine Kosmetikprodukte wirklich“ fand ich super informativ. Vor allem die App „Code Checker“, empfohlen von den Workshopsleiterinnen, ist eine große Hilfe, um rauszufinden, welche bedenkliche, unbedenkliche oder schwer bedenkliche Inhaltsstoffe bei deinen Kosmetikprodukten drinnen sind. Die Selbstherstellung von der Deocreme und Trockenshampoo fand ich wirklich toll, denn so kann man bewusst natürliche Kosmetik-Produkte mit wenigen Zutaten und ohne großen Zeitaufwand zu Hause herstellen. Vielen Dank für den tollen Workshop.“

www.umblick.at

„Ernährung ist wie aufräumen!“

meint Gloria Demofike, Ernährungsberaterin und START-Absolventin. In einem Zoom Workshop am Samstag den 16.01.2021 zum Thema „Gesunde Ernährung – healthy with Glory“ erklärte sie einer Gruppe Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, warum sie nach erfolgreichen Wirtschaftsstudium in der Schweiz begonnen hat sich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen.

„Stellt euch vor eure Ernährung ist ein chaotisches Zimmer. Erst wenn ihr aufgeräumt habt, wisst ihr wovon zu viel da ist, wovon zu wenig, was ihr braucht und was nicht, was euch gut tut.“ führt Gloria aus. Wie sehr die Ernährung auch bei chronischen Erkrankungen das Wohlbefinden unterstützen kann, was Säuren und Basen im Körper bewirken, warum biologische Lebensmittel einen positiveren Einfluss auf die Gesundheit haben, waren nur einige Themen des Workshops. Im praktischen Teil wurde dann gemeinsam gekocht – Chilli sin Caren, was nicht nur eine Bereicherung des Speiseplans war, sondern auch eine spannende Abwechslung und unserem Zoom-Alltag.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Ali Akbar:Wieder ein Samstag und ein spannender Workshop! Diesmal über Ernährung und how to follow a healthy food diet. 

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Warum und wie ist eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise gesund? Was sind die chemischen „PH-Werte“ und welche Rollen die Basen und Säuren auf unsere Gesundheit bzw. Darmgesundheit haben?

Das sind alles Fragen, die Gloria uns sehr ausführlich beantwortet hat.

Was wir alle vergessen ist, dass der Verdauungsprozess schon mit dem Mund beginnt, aber da wir sogar während dem Essen meistens durch das Handy oder Serien schauen abgelenkt sind, achten wir nicht auf das Kauen. Diese ist mir bewusst geworden!

Danach haben wir die Theorie in die Praxis umgewandelt und ein Leckeres Essen gemeinsam und virtuell zubereitet: nämlich Chili Sin Carne! Einfach lecker!

All in all fand ich den Workshop toll, da wir sehr viele notwendige Tipps über die gesunde Ernährung und ihrer Auswirkung auf unseren Körper und Psyche bekommen haben, die ich auch sicher einsetzen werde. Danke Gloria für den tollen Workshop!“

Plabon: „Ich persönlich fand dieses Workshop echt super! Ich habe einiges über Ernährung und die Auswirkungen von einer guten als auch schlechten Ernährung auf den Körper haben. Ich muss ehrlich sein, dass ich geschockt war, wie viele Lebensmitteln, die ich konsumiere, eigentlich nicht basisch sind. Zum Beispiel trinke ich sehr gerne einen schwarzen Tee, doch in der Tabelle habe ich gelesen, dass ein schwarzer ein nicht-basisches Getränk ist, was mich wirklich geschockt hat.
Ich wusste nicht, dass man seine Ernährung auf 70% basischen Sachen und 30% säurehaltigen Sachen aufbauen sollte. Ebenfalls wusste ich nicht, welche Wirkungen eine „falsche“ Ernährung haben können. Das Beispiel von Gloria hat mich zum Nachdenken angeregt, als sie sagte, dass man durch die richtige Ernährung der Gesundheit schon sehr gut helfen könne und nicht immer durch Medikamente, wie Tabletten oder ähnliches. Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges mitnehmen kann und auch in meinem Leben einfließen lasse.
P.S. Die Chilli sin Carne war sehr gut!!

Mit guten Texten statt guten Vorsätzen ins Neue Jahr starten!

Der mehrtägige Deutschkurs Anfang Jänner hat bei START-Salzburg fast schon Tradition – dieses Jahr standen verschiedene Textsorten auf dem Programm. Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva gab den Stipis jeweils am Vormittag eine Einführung zu Zusammenfassung, Meinungsrede, Kommentar und Leserbrief. Anschließend hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zeit, selbstständig ihre Texte zu verfassen. Am Nachmittag stand Valentina jedem/r Teilnehmer*in 45 Minuten für ein Einzelgespräch zur Verfügung, um gemeinsam die Texte zu korrigieren und zu besprechen.

Der Deutschkurs ist immer interessant und sehr informativ. Man hat immer Spaß mit den anderen etwas gemeinsam zu lernen. Ich habe heute neue Textsorten gelernt.

Rokesstan

Die Deutschkurse mit Valentina waren sehr hilf- und lehrreich für mich. Ich konnte mein Wissen noch vertiefen, was die Textsorten betroffen hat. Jetzt bin ich mir noch sicherer, wenn ich eine Meinungsrede oder einen Leserberief schreibe.

Rohullah

Die Nachhilfe mit Valentina war sehr hilfreich. Wir haben unterschiedliche Textsorten geübt. Sie hat immer alles sehr gut erklärt und danach haben wir Texte geschrieben und am Nachmittag besprochen.

Hana

In dieser Woche sind wir in den ersten drei Tagen, von 4. Jänner bis 6. Jänner 2021, mit der lieben Valentina die Maturatextsorten durchgegangen. Dabei haben wir immer am Ende der Konferenz einen Arbeitsauftrag zu der jeweiligen Textsorte erhalten, welchen ich sehr hilfreich fand. Es war mir eine Freude in diesem Kurs dabei sein zu können.

Mihi

Der Kurs war sehr hilfreich und interessant und ich habe neue Informationen gelernt. Man hat Spaß dabei, gemeinsam etwas zu Lernen. Und ich habe sicher heute etwas Neues gelernt.

Ashraf

Jahresabschlussmeeting bei START-Salzburg

Im Jahr 2020 ist einfach alles anders! Bildungsprogramme, Seminare und individuelle Nachhilfe, sogar die Beratungsgespräche mit den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mussten auf immer wieder neue Situationen und Beschränkungen angepasst werden. Unter normalen Umständen würde die ganze START-Salzburg Gruppe am Jahresende, kurz vor den Weihnachtsferien einen gemütlichen Nachmittag verbringen, essen, plaudern, Uno spielen und anschließend ins Theater gehen. So oder so ähnlich wäre es im September auch noch geplant gewesen. Wir sind schließlich Optimistinnen und Optimisten! Gekommen ist es anders. Auf Kunst und Kultur wollten wir trotz Pandemie-beschränkungen nicht verzichten und so haben wir auch diesen Programmpunkt am 19.12.2020 kurzerhand ins Netzt verlegt. Das diesjährige Kulturprogramm gestaltete für uns Autor, Comedian und Poetry Slamer Jad Turjman. „Wenn der Jasmin auswandert“ heißt sein erstes, autobiografisches Werk, aus dem er uns auch vorgelesen hat. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten anschließend noch die Gelegenheit Jad über seinen Weg in die Literatur und nach Österreich eingehend zu befragen.

Herzlichen Dank Jad Turjman, dass du dir die Zeit genommen hast! www.jadturjman.com
Wir wünschen allen Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützer des START-Programmes frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2021!

Schulergänzende Workshops und Nachhilfe bei START-Salzburg

Alle schulergänzenden Workshops sowie die Nachhilfe für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten werden natürlich weiterhin regelmäßig angeboten! Mathe-Lehrer Andi Hirnsperger, sowie die Deutsch-Lehrerinnen Valentina und Constanze stehen unseren Jugendlichen für Online-Nachhilfe zur Verfügung. Englisch-Trainerin Melissa Zgouridi hat am Samstag, 12.12. wieder mal einen ihrer spannenden online-Workshops angeboten. Sie diskutierte mit einigen Stipis über „Racism and Microaggression“.

Der Englisch-Workshop mit Melissa, am Samstag den 12. Dezember, hat mich und die anderen Stipis begeistert. Wir haben viel neues, nützliches Vokabular, als auch über das Thema Rassismus und Vorurteile, kennengelernt. Sie hat ihren Unterricht zudem auch höchst interessant gestaltet, indem sie Beispiele von Filmen gezeigt hat, wo man die rassistischen Stellen übersehen hat. Besonders gefallen hat mir auch, dass freie Sprechen, über unsere Schwierigkeiten und Probleme, die wir erlebt haben.

Nicole, START-Salzburg

Es war ein sehr interessantes Thema, nämlich Diskriminierung in verschiedenen Ländern und ein Vergleich zur Österreich, ob jemand in Österreich sich diskriminiert fühlt. Dazu haben wir sehr viele neue Vokabeln zu diesem Thema gelernt und haben versucht, dass wir über unsere eigenen Erfahrungen frei sprechen. Das ist eine gute Übung gewesen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Kurse.

Maisam, START-Salzburg

Fake News erfolgreich produzieren

ACHTUNG! Das Thema Fake News ist von anhaltender Aktualität. Immer wieder lassen Sensationen und reißerische Meldungen aufhorchen, bezahlte Reichweiten und Bots verbreiten gezielt Falschmeldungen, um die gesellschaftliche Stimmung oder politische Ereignisse zu beeinflussen. Aber auch verführerische Titel im Netzt sollen dazu verleiten, Nutzer_innen ihre Daten oder Geld zu entlocken. Das Themenfeld ist komplex und umfangreich, denn auch politische Entscheidungsträger versuchen mit falschen oder gezielt aus dem Zusammenhang gerissenen Informationen die öffentliche Meinung zu lenken. Hier ist Medienkompetenz gefragt und auch die Fähigkeit Quellen, Meldungen, Mails, Postsauf ihre Seriosität hin zu überprüfen. Am besten versteht man die Funktionsweise von Fakes oder Hoax, indem man sich selbst daran versucht. Die Gelegenheit das zu probieren und Fakes selbst zu produzieren hatten START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und Oberösterreich bei einem online Workshop am 05.12.2020 gemeinsam mit Sonja Messner vom Verein akzente Salzburg.

Das sagen die START-Stioendiat_innen darüber:

Stipendiatin Tuana: „Meiner Meinung nach war es sehr schön die anderen Stipis aus Salzburg kennenzulernen. Alle waren sehr freundlich und wir haben uns gut verstanden. Die Workshop-Leiterin (Sonja) hat das ganze auch gut geleitet. Ich fand es gut, dass wir nicht nur zuhören mussten sondern auch mitreden konnten/durften. Zudem war der „praktische“ Teil auch lustig. Wir durften selber Fake News produzieren. Das wir bei dieser Übung in zufällige Gruppen eingeteilt worden sind, fand ich auch gut. Das war eine schöne Möglichkeit die Anderen besser kennenzulernen. Im Großen und Ganzen hat es eine Menge Spaß gemacht.

Stipendiat Ali Akbar: „Am Samstag den 05. Dez. 2020 haben wir Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam mit Oberösterreicher Stipendiatinnen und Stipendiaten den interessanten Workshop über Fake News virtuell besucht. Sonja vom Verein „Akzente Salzburg“ leitete den Workshop und gab und eine Menge an Informationen über Fake News, wie wir diese erkennen, was wir dagegen tun können oder wie wir selbst erfolgreich Fake News produzieren können. Kurz zum Inhalt des Workshops: Dieser Begriff wurde im August 2017 in Duden aufgenommen worden. Fake News, die auch als HOAX genannt wird, ist nach der Präsidentschaft von Donald Trump viral gegangen, auch wenn diese schon immer gibt. Diese werden verbreitet, um z.B. Menschen zu manipulieren, eine Person bzw. Produkt schlechter darstellen zu lassen oder ein politisches Ziel zu erreichen. Satire, die einen realen Ausgangpunkt über ein Thema haben können, könnten auch als Fake News verstanden werden, da diese oft ernsthafte Themen lustig machen. Ich danke Sonja und dem Verein Akzente Salzburg für diesen spannenden Online-Workshop!“

„Ich konnte meine Fähigkeiten beim Schreiben vertiefen“

Der zweite Teil des Textsortenkurses zum Thema „Erörterung“ bei START-Salzburg musste online stattfinden. Unsere Deutschlehrerin Valentina D’Uva hatte viele hilfreiche Tipps für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sie ihre Ausdrucksweise verbessern können. Auch wenn es nicht dasselbe ist, als sich real zu treffen – in dieser Zeit sind Online-Kurse dennoch eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden und mit den anderen Stipis in Kontakt zu bleiben.

Der Online-Unterricht mit Valentina war sehr hilfreich. Ich konnte jetzt meine Fähigkeiten beim Schreiben von Erörterungen noch mehr vertiefen.

Rohullah

In dem heutigen Onlineworkshop mit der lieben Valentina haben wir gelernt, wie man richtig eine Erörterung schreibt. Dazu haben wir viele neue Formulierungen gelernt und hilfreiche Tipps bekommen, auf die ich in Zukunft sehr achten werde.

Mihi

Es ist das erste Mal, dass ich Online-Unterricht mit anderen Stipendiaten habe. Wir haben uns mit der Textsorte „Erörterung“ beschäftigt und konnte vieles noch vertiefen.

Rokesstan

Der heutige Online-Unterricht ist sehr gut gelungen, da man für das Schreiben von Erörterungen verschiedene neue Formulierungen üben konnte und ich mein Wissen in der deutschen Sprache vertiefen konnte. Danke an die Lehrerin für den Unterricht und an die anderen Stipendiaten für das Teilnehmen.

Maisam

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

14.11.2020 – Workshop mit dem Verein Three Coins

Geld beeinflusst alle Bereiche unseres Lebens. Bei dem Stichwort „Geld“ fallen den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten sofort Begriffe wie Bank, Lebenserhaltungskosten, einkaufen, Ersparnisse, Kreditkarte, Versicherung, sparen und verdienen ein. Dass Geld allein nicht glücklich macht, darin sind sich auch die Teilnehmer_innen des Workshops einig. ABER kein Geld zu haben, die Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Mobilität nicht abdecken zu können und im Allgemeinen von einer aktiven Teilnahme an der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein, macht ebenfalls nicht glücklich. In diesem digitalen Workshop ging es aber nicht nur um Allgemeines zu Thema Geld, ganz konkret wurden auch finanzielle Fragen, nach Einkommen, Lebenserhaltungskosten und Budgetplanung ganz konkret in den Blick genommen. Um den Überblick zu behalten, kann man sich bei Letzterem auch von kostenlosen Apps unterstützen lassen.

„Jede Stimme sollte gehört werden!“

Am 6. November 2020 hatten wir einen Online Englisch-Workshop mit der lieben Melissa zum Thema US-Elections. Wir sind dazu gemeinsam den langen Weg der Präsidentenwahlen der USA durchgegangen und haben viele neue informative Sachen gelernt. Warum das Auswählen der Wahlmänner so lange dieses Mal gedauert hat. Warum Trump Präsident wurde, wenn Hillary Clinton doch mehr Stimmen hatte und vieles mehr. Nach so einem interessanten Workshop habe ich auch eingesehen wie wichtig das Wählen für seine Umgebung bzw. seinen Wohnort ist und dass auf jede Stimme gehört werden sollte und nicht nur von der Hälfte der Bevölkerung.

START-Stipendiatin Mihi

Der heutige Workshop fand mit Melissa und den anderen Stipis unter den neuen Corona-Mahnahmen wieder online statt. Im Workshop haben wir über das Wahlsystem in den USA gelernt und wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Die anderen Themen, auf die wir näher eingegangen sind waren: The two-party-system (Democrats vs. Republicans), how to become the president of the United States, the Presidential elections, electoral college of the US und noch viele weitere interessante Themen. Ich habe den Workshop sehr interessant und informativ gefunden.

START-Stipendiatin Rasia

„Spannend, hilfreich, sinnvoll“ – Textsorten Workshop bei START-Salzburg

Insbesondere wenn der Unterricht nur mehr eingeschränkt stattfinden kann, sind Unterstützungsmaßnahmen, vor allem in den Hauptfächern, notwendig. So geschehen am Freitag bei START-Salzburg, wo Deutsch-Lehrerin Valentina D’Uva mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten verschiedene Textsorten übte. In konzentrierter Atmosphäre wurde an Kommentar und Meinungsrede gearbeitet.

Heute haben wir die Corona-Maßnahmen allgemein besprochen und darüber eine schriftliche Meinung geschrieben. Ich habe auch heute eine neue Textsorte gelernt, nämlich den Kommentar. Es ist immer sehr hilfreich, wenn ich mit Valentina und den anderen etwas Neues lerne.

Rokesstan

Heute haben wir einen Deutschkurs mit Valentina gehabt. Der war spannend, hilfreich und sehr sinnvoll. Wir haben einen Text über die aktuelle Lage bzw. die neuen Regelungen, um die Corona-Pandemie aufzulösen, geschrieben. Dann haben wir gelernt, wie man einen Kommentar schreibt.

Rusul

Ich habe heute zwei Texte geschrieben. Ein Text war zum Thema Corona. Der andere Text war zum Thema Gewalt in der Schule. Der Kurs hat mir gut gefallen, weil ich viele neue Wörter gelernt habe.

Kher Mohammad

„Der Deutschkurs ist immer spannend“

Bei START-Salzburg  finden regelmäßig Deutschkurse mit Valentina D’Uva statt. Am Samstag 24.10. trafen sich sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten, um sich speziell mit Grundlagen der Grammatik zu beschäftigen.

Wir haben heute viel über Nebensatzstrukturen gelernt. Es hat mir sehr geholfen und jetzt verstehe ich besser, wie man einen Text mit Nebensatzstrukturen bildet. Wir haben auch die Groß- und Kleinschreibung geübt. Wir hatten in dem Kurs viel Spaß und ich wollte mich bei START für den Kurs bedanken.

Ashraf

Wir haben heute die Groß- und Kleinschreibung gelernt und vor allem Nebensatzstrukturen geübt. Ich bin begeistert hier zu sein.

Fadumo

Ich habe heute die Nebensätze gelernt, die mit weil, dass, wenn, damit, sodass und deshalb eingeleitet werden. Ich habe die Groß- und Kleinschreibung gelernt.

Kher Mohammad

Heute haben wir in dem Deutschkurs gelernt, wie man richtig lange Sätze schreiben kann. Wir haben auch ein paar Übungen zur Groß- und Kleinschreibung gemacht. Außerdem haben wie auch gelernt, wie man die Wörter „wenn, wann und als“ richtig einsetzt.

Qodratullah

Der Deutschkurs ist immer spannend. Ich profitiere immer davon und es hilft mir sehr, mich immer wieder zu verbessern. Ich habe im Deutschkurs die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt und die Übungen haben auch gemeinsam korrigiert. Es macht Spaß mit den anderen, was Neues zu lernen.

Rokesstan

Heute haben wir den in dem Kurs Grammatik vor allem die Nebensatzstrukturen und die Groß- und Kleinschreibung geübt. Das habe ich persönlich als sehr nötig bzw. hilfreich empfunden.

Rusul

Englisch-Lerngruppe bei START-Salzburg

Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in der Englisch-Lerngruppe mit Melissa Zgouridi an ihrem schriftlichen Ausdruck gearbeitet und Grammatik-Themen wiederholt. Die Jugendlichen können Melissa vorab oder im Kurs mitteilen, an welchen Themen sie gerne arbeiten möchten. Diese werden dann ausführlich erklärt und durch gemeinsame Übungen vertieft. Aber auch wenn Grammatikregeln nicht unbedingt lustig sind – mit Melissa und den anderen Stipis macht das Lernen trotzdem Spaß.

On Friday October 27th we had a superb workshop with Melissa. Grammar specially passice voices and language expression were our main topics. In conclusion we talked about the current situation in the USA and expressed our opinion about the presidential election. Melissa gave us some inputs about American history and why it’s so important for the American election. On November 6th we will continue our discussion about the presidential election in the USA. I’m looking forward to this interesting discussion.

Ali, START-Salzburg

Mathe-Workshops bei START-Salzburg

Die regelmäßige Mathe-Nachhilfe bei START-Salzburg ist am Freitag, 16.10. in das Wintersemester gestartet. Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in bewährter Weise bei ihren Hausübungen und Schularbeiten-Themen. Immer wieder springen auch die Stipis selber ein, um einem Kollegen oder einer Kollegin ein schwieriges Thema in ihrer Muttersprache zu erklären. Gerade im Fach Mathematik ist es besonders schwierig, qualifizierte Nachhilfelehrer*innen zu finden. Daher ist der Mathe-Lernnachmittag für unsere Jugendlichen ein wichtiges regelmäßiges Angebot, um gemeinsam an herausfordernden Matheaufgaben zu arbeiten. Der Workshop wird wieder ca. einmal monatlich stattfinden, die nächsten Termine sind am 20. November und am 11. Dezember geplant.

Im Takt bleiben!

Konzentration fördern mit Rhythmus- und Perkussionübungen war das Thema des Workshops am Samstag 10.10.2020 gemeinsam mit Musikpädagogin Johanna Buchmayer in Salzburg.

Viele Prüfungen, Schularbeiten und Referate stehen bei den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten gerade im Herbst auf dem Plan. Da ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Konzentrations- und Merkfähigkeit gefragt! Mit Rhythmusübungen und Bodyperkussion das Aufeinander-Hören, im Takt bleiben und die Konzentrationsfähigkeit stärken, war das Ziel des Workshops. Klatschend, trommelnd und mit Bechern klappernd wurden in kurzer Zeit schon beachtliche Abfolgen einstudiert.

Die Urkunde macht es offiziell!

Begrüßung der neuen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten durch Landesrätin Andrea Klambauer in Salzburg – 09.10.202

„Das START-Stipendium ermutigt die Jugendlichen, ihre Potenziale zu entfalten. Sie bekommen Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln und ihren Weg zu gehen. Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben!“ weiß Landesrätin Klambauer. Sie hieß insgesamt zwölf ambitionierte junge Menschen im START-Stipendienprogramm in Salzburg willkommen. Die frisch gebackenen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten besuchen unterschiedliche Schulen im Bundesland oder machen Lehre mit Matura. Ihre Wurzeln reichen in acht verschiedene Länder. Eines haben sie aber gemeinsam: Freude am Lernen und das Ziel alles für einen guten Bildungsabschluss zu tun.

Eine von den Newcomern bei START-Salzburg ist Maryam, sie besucht das Abendgymnasium und erzählt: „Meine Freundin Omaima hat mir von START erzählt und mir letztes Jahr schon empfohlen, mich für dieses Stipendium zu bewerben. Ich war gleich sehr interessiert, denn ich hatte viele Fragen zum Thema Schule und wusste zu dieser Zeit auch nicht, wie meine Zukunft aussehen soll. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat.“

Seit mehr als 10 Jahren fördert das Land Salzburg nun schon das Stipendienprogramm START, um Jugendliche mit Migrationsbiographie im Bundesland dabei zu unterstützen einen Schul- oder Ausbildungsabschluss zu erlangen. Weiterbildungsangebote für den Schulalltag, aber auch Beratung in Schulfragen gehören genauso zum Angebot von START wie die finanzielle Unterstützung um den Schulalltag zu meistern. START ermutigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms auch zu einer aktiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben.

„Das START-Stipendium macht genau das, was ich für mich als ein Traumziel halte und das liebe ich an diesem Stipendium. Es ist nicht nur ein Stipendium, welches den Stipendiaten finanzielle Unterstützung gibt. Es handelt sich um viele mehr. Die Stipendiaten lernen was für ihr Leben. Dinge, die man nicht verlieren kann. Die Treffen mit den anderen Stipendiaten haben mich immer motiviert, weiter an meinem Ziel zu arbeiten. Dafür danke ich allen die das Programm ermöglichen.“ berichtet Absolvent Maisam von seiner zeit bei START. Nach drei Jahren im Stipendienprogramm geht es für ihn jetzt auf dem direkten Weg zum Abschluss der Fachschule an der HTL Hallein.  

Raise your Voice!

… war das Motto für den Englisch-Sprachkurs bei START-Salzburg. Es gibt momentan sehr viele brandaktuelle Entwicklungen, die diskutiert werden müssen: Black Lives Matter, Demokratiebewegungen in verschiedenen Ländern, Klimaproteste, etc. In diesem spannenden Kurs konnten die Stipis einerseits ihr Hintergrundwissen und ihren Wortschatz zu politischen Themen erweitern, andererseits hatten sie Gelegenheit, dabei ihre Ausdrucksmöglichkeiten in der englischen Sprache zu verbessern. Herzlichen Dank an unsere Trainerin Melissa Zgouridi für diesen interessanten Workshop!

The Course was very helpfull and interesting. We had discussions about human rights and demonstrations. For me personally, it was a good opportunity to improve my speaking skills. We had a presentation too and that was a good practice for my Matura exam.

START-Stipendiat Mo

„Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

START-Stipendiatin Mihi berichtet vom Kurs „Richtig Bewerben“: Heute, am 26. September 2020, hatten wir einen Deutsch Kurs mit der lieben Valentina. Sie hat uns heute gezeigt und erklärt wie wir eine richtige Bewerbung schreiben können. Dafür haben wir alle selbstständig mit Hilfe von Valentinas Vorlagen ein Motivationsschreiben geschrieben und zum Schluss noch einen Lebenslauf. Mir persönlich hat es sehr geholfen. Ich konnte nämlich dank der Vorlagen einen roten Faden finden und die Aufgaben leichter und besser erledigen. Es ist sehr wichtig, dass man sich für eine Stelle viel Mühe gibt, um die auch zu bekommen. Das hat uns meiner Meinung nach Valentina heute uns gezeigt.

Ich freue mich sehr, dass ich heute hier war. Die Vorlage, die uns Valentina gegeben hat, fand ich sehr hilfreich. Ich fühle mich nun viel sicherer.

Fadumo

Heute habe ich etwas Neues gelernt. Ich habe vorher Motivationsschreiben geschrieben, aber sie waren nicht ganz gut. Heute habe ich die Chance gehabt, meine Bewerbungsunterlagen zu verbessern.

Maryam

Heute haben wir gelernt, wie man eine perfekte Bewerbung schreiben kann & was man unbedingt beim Bewerbungsschreiben beachten soll. Ich habe heute auch einen neuen Lehrberuf, welche mir wirklich gefällt (E-Commerce-Kauffrau), kennengelernt.

Rouna

Laptopübergabe bei START-Salzburg

Laptop und Druckerausstattung erhielten die neuen START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten pünktlich zum Schulanfang 2020. Wie unverzichtbar die Geräte für Schülerinnen und Schüler geworden sind, wurde nicht erst während des Lock Downs klar. Die modernen Geräte sind Teil der Förderung im Rahmen des START-Stipendienprogrammes und sollen den Jugendlichen nicht nur einen guten Start ins Schuljahr ermöglichen, sondern auch die Voraussetzung für zeitgemäßes Lernen und Arbeiten schaffen.

Mähen, Laub rechen, sauber machen, wieder in Stand setzen…

Gamshid ist Teil des START-Salzburg Freundeskreises und hat sich in den Sommerferien in der Stadt Salzburg engagiert. Über seine Tätigkeiten als freiwilliger Helfer berichtet er:

„Ich habe von von Montag bis Donnerstag von 7 -12 Uhr gearbeitet. Meine freiwillige Tätigkeit dauerte insgesamt sechs Wochen. Ich habe in den mehreren Kindergärten gearbeitet zb: in Lehen und Maxglan. Aber ich war nicht alleine, sondern wir haben zu zweit gearbeitet, wir dem Herrn Hausmeistern von den Kindergärten geholfen, weil sie es nicht alleine schaffen können, die Arbeit ist einfach zu viel.

Die erste Woche war sehr lustig, weil die Kinder waren auch da. Sie sind öfter zu uns gekommen und haben gefragt, ob sie uns helfen dürfen. Ich habe ja gesagt, aber sie fanden es lustig und haben unsere Arbeit noch viel mehr gemacht haben 😉 beim Blätter sammeln. Aber die Arbeit mit den Kindern macht mir recht Spaß. Ich mache es gerne.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren sehr nett, sie fragten immer, ob wir was zum Essen und trinken möchten. Wir bekommen manchmal sowohl Frühstück als auch Mittagessen. Unsere Aufgaben waren: mähen, schneiden, Boden abwaschen mit Wasserdruck, Blätter einsammeln und zusammenkehren. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit.“

Mein Praktikum bei Sigmatek in Salzburg

Es war schon immer mein Traum bei so einer innovativen und weltbekannten Firma, wie Sigmatek zu arbeiten. Im Rahmen der 10. Jubiläumfeier vom START-Stipendienprogramm in Salzburg habe ich Frau Mag. Marianne Kusejko, Geschäftsführerin von Sigmatek und Vizepräsidentin der Industriellen Vereinigung (IV) Salzburg kennen gelernt. Da die IV Salzburg mein START-Stipendium fördert, habe ich Frau Mag. Kusejko gefragt, ob ich bei einem der IV-Mitgliedsbetriebe ein Praktikum machen könnte. Darauf hat sie mir vorgeschlagen, dass ich es bei Sigmatek versuchen könnte und eine Bewerbung schicken soll. Nach einigen Wochen habe ich eine Zusage bekommen und durfte im August 2020 in der „Drive Abteilung“ bei Sigmatek beginnen.

Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich auf den ersten Arbeitstag sehr gefreut. Am ersten Tag wurde ich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr freundlich empfangen: Mir wurde mein Arbeitsplatz gezeigt und auch die Firma Sigmatek vorgestellt. Sigmatek ist eine weltbekannte Automation Firma. Dort werden verschiedene Hardware (Drives) entwickelt und gebaut, weiters verbessert Sigmatek die Software, die für die Steuerung von diversen Maschinen benötigt werden. Ich durfte teil des Entwicklungsteams sein. Ich habe verschiedene Aufgaben gehabt: Zuerst erhielt ich eine Schulung in Lasal Clas2, danach durfte ich eine Applikation für den Testaufbau fertig programmieren. Das war am Anfang ein bisschen schwer, weil es das erstes Mal war, dass ich ein halbfertiges Programm weiter programmieren musste. Aber nach der Zeit und mit Hilfe meines Betreuers Herrn Pimminger Mattias, habe ich es geschafft die Applikation fertig zu programmieren. Danach durften wir den physikalischen Aufbau des Testaufbaus konstruieren und zusammenbauen. Neben meiner Hauptaufgabe, am Testaufbau weiter zu arbeiten, habe ich auch manchmal andere Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel verschiedene Drives up zu daten und dann einen Saftytest durchzuführen.

Zum Schluss will ich mich bei Frau Mag. Kusejko und dem Team der Drive Abteilung herzlich bedanken. Es war ein spannendes Praktikum und eine großartige Möglichkeit dazu zu lernen. Danke, dass sie mir das alles ermöglicht haben und dass ich Teil dieses großartige Team sein durfte. Ich habe von meinem Praktikum sehr viele Erfahrungen mitgenommen und freue mich darauf, durch diese Erfahrungen meine Zukunft besser planen zu können.

Ein Bericht von START-Salzburg Stipendiat Qodratullah

Teambuilding im Grünen

Sich trotz Abstandsregeln wieder näher kommen und als Gruppe neu zusammenwachsen, war das Ziel der ersten gemeinsamen START-Aktion nach der Sommerpause. Mit vollem Elan waren die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Tag bei der Sache. Die Neuzugänge wurden herzlich begrüßt. Gemeinsam hatten die Gruppe im idyllischen Schloßpark Aigen die ideale Umgebung, um wieder neu zusammenzuwachsen und gestärkt in das neue Schuljahr zu gehen.

Stipendiat*innensprecher Rohullah berichtet über den Tag:

Am Samstag, den 05.09.2020 waren die Salzburger Stipis gemeinsam mit ihren Landeskoordinatorinnen in Aigen. Der Tag begann um 9:30 Uhr am Aigener Bahnhof. Nach dem Eintreffen aller Teilnehmer*innen bzw. Stipis gingen wir Richtung Schlosspark Aigen. Aber wir Stipis und Lks waren nicht alleine da, Harald Hofer vom Alpenverein mit seinem Team begleitete uns. Ich als Stipisprecher sah gleich, wie neugierig und begeistert die neue Stipis waren. Wir begannen gleich mit einem Spiel, damit wir unsere Namen kennenlernten konnten. Nach diesem Spiel folgte andere Spiele, die zum größten Teil interessant und lustig waren und die wir als eine Gruppe gemeinsam spielen sollten. Die Zusammenarbeit bzw. der Zusammenhalt zwischen den neuen und alten Stipis funktionierte gleich sehr gut, dass man fast keinen Unterschied zwischen neuen und alten Stipis merken konnte. Nach einem erfolgreichen Ergebnis hatten wir ein gemeinsames Mittagessen beim Gasthaus Pliemgut in Aigen. Das Essen und die Stimmung im Gasthaus waren so gut, dass wir gar nicht gehen wollten. Aber das Wetter war sehr schön und so verbrachten wir auch den Nachmittag in der Natur. Wir wanderten in den grünen Wald und spielten das letzte Spiel in unserem Tagesablauf. In diesem Spiel ging es um das Vertrauen. Jede/-r musste mit geschlossenen Augen mit ihrer/seiner Begleitperson in den Wald gehen und an das Ziel kommen. Auch da funktionierte die Zusammenarbeit sehr gut, weil die Stipis einander vertrauen könnten. Der Tag endete schließlich mit einem „Dankeschön“ an das Alpenverein-Team und mit einem gemeinsamen (wunderschönen) Foto.

START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Teambuildingtag:

Fadumo: „Es war eine Freude bei dem tag dabei zu sein. Die Stipis waren offen und freundlich. Die Aktivitäten, die wir gemacht haben, waren aufregend und ich habe viel Spaß gehabt.“

Ashraf: „Es hat mich sehr gefreut. Ich hätte viel spaß. Ich hab gedacht ich kenne niemanden aus der Gruppe und dann waren da plötzlich vier Stipis, die ich schon von früher kannte. Das hat mir auch viel geholfen, dass ich schnell die andere kennen lerne. Neue Leute kennen zu lernen hat mich sehr gefreut und auch die schönen und gute Ziele des Tages haben mir Spass gemacht.“

Plabon: „Es hat mich sehr gefreut, dass ich neue Menschen und Kulturen kennenlernen durfte. Am Anfang war es sehr holprig, weil die meisten schüchtern waren und keiner eine Konversation anfangen wollte. Doch das hat sich alles relativ schnell durch die ganzen Spiele gelöst. Durch diese Teambuilding Spiele, wo sehr viel Kooperation des Teames erfordert wird, begann jeder zu reden und zu kommunizieren. Jeder hat mit jedem geredet damit das Spiel in bester Weise gemeistert werden kann. Es hat mich gewundert wie schnell und leicht man sich untereinander verstanden hat obwohl man die unterschiedlichsten Hintergründe / Charakter hat. Für mich war der Teambuilding Tag ein sehr schönes Erlebnis um die engagierten Stipis kennenzulernen. Wenn ich die Wahl hätte diesen Tag zu wiederholen dann würde ich dies zu 101% machen.“

Textsorten-Workshop bei START-Salzburg

Besonders nach den langen Sommerferien ist man oft etwas aus der Übung mit dem Verfassen von Texten. Aus diesem Grund trafen sich an drei aufeinander folgenden Tagen einige Salzburger Stipendiat*innen, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Valentina D’Uva Textsorten zu üben. Am ersten Tag wurde das „Corona-Schuljahr“ schriftlich reflektiert, außerdem wurde die Textsorte „Kommentar“ durchgenommen. An den weiteren Tagen wurden noch „Erörterung“ und „Zusammenfassung“ behandelt. Die Stipendiat*innen kamen fleißig zum Schreiben und zahlreiche Übungsbeispiele ermöglichten eine Vertiefung des Gelernten. Einem erfolgreichen Start ins neue Schuljahr steht damit nichts mehr im Wege.

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe gelernt, wie man eine Erörterung, eine Zusammenfassung und einen Kommentar schreibt. Ich habe noch viele Tipps bekommen, die mir beim Schreiben helfen. Der Kurs hat viel Spaß gemacht. Ich finde es super gut, wenn wir wieder zusammen lernen.

Gamshid

Ich habe den Deutschkurs sehr hilfreich gefunden. Das war eine Chance für uns, dass wir uns für die Schule vorbereiten können. Wir haben zwei Textarten, die auch zur Matura kommen können, geübt (Kommentar und Erörterung) und Valentina hat alles wie immer sehr gut erklärt.

Hana

Im Deutschkurs habe ich vieles gelernt. Ich habe verschiedene Textsorten gelernt und geschrieben. Mir wurden viele Tipps gegeben, die mir beim Texte schreiben helfen. Es hat viel Spaß gemacht und ich habe von dem Kurs sehr profitiert.

Rokesstan

Rodeln macht auch im Sommer Spaß!

START-Salzburg Jahrestreffen am Dürrnberg bei Hallein – 19.07.2020

Der erfolgreiche Schulabschluss und die guten Zeugnisnoten werden bei START-Salzburg immer zu Beginn der Sommerferien gefeiert – das hat Tradition! Dieses Jahr fand das sonst mehrtägige Jahrestreffen CoVid bedingt in Form eines Ausfluges statt. Die Wahl für den gemeinsamen Erlebnistages fiel auf den Dürrnberg bei Hallein. Er bietet nach einer überschaubaren Wanderung zum Zinkenkogeln einen fantastischen Ausblick auf Hallein und die Stadt Salzburg. Der Höhepunkt aber ist die Sommerrodelbahn mit der die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten anschließend wieder talwärts sausten. Nicht fehlen durften ein gemeinsames Essen und ein großes Eis als krönender Abschluss des gemeinsamen Tages.


Das berichten die START-Stipendiat*innen:
Rasia:
„Nach langer Zeit sich wieder zu treffen, hat uns allen gut getan. Vor allem, dass wir alle so sportlich dabei waren! Der heutige Ausflug war einer der schönsten Ausflüge, die ich je beim Start erlebt habe. Denn für ein gutes Zusammensein hat alles mitgespielt: Das Wetter, die gute Laune der StipendiatInnen, gemeinsame Bergwanderung und natürlich – der beste Teil des Ausflugs – Sommerrodelbahnfahren! Es hat nicht nur mir, sondern allen Stipis riesig großen Spaß gemacht, als wir den 1,2 km zu Fuß gegangenen Weg mit dem Sommerrodel runtergefahren sind. Es war eine neue Erfahrung für uns alle!!!“

Qodratullah: „Letzte Sonntag haben wir unsere Jahrestreffen gehabt. Wir waren wandern am Dürrnberg Hallein. Obwohl das Wandern für manche von uns sehr schwer war, haben es zum Schluss alle es geschafft oben bei der am Sommerrodelbahn an zu kommen. Mir persönlich hat das Sommerrodeln sehr viel Spaß gemacht, obwohl ich auch gerne wandern gehe. Die, die noch nie Sommerrodeln waren sollen das ausprobieren. Ihr werdet sicher daran Spaß haben, außer ihr seid sehr ängstlich.“

Sahar: „Am 19 Juli 2020 waren wir alle gemeinsam wandern in Hallein. Es war beim Wandern ein bisschen anstrengend, aber hat auch sehr Spaß gemacht. Danach sind wir entweder mit dem Sommerrodelbahn oder Lift nach unten gefahren. Dann haben wir was gegessen und am Ende auch noch Eis gegessen. Ich habe mich sehr gefreut alle anderen nach der langen Zeit wieder zu sehen. Für mich persönlich war das der coolste Ausflug, die wir bis jetzt hatten.“

Kreatives Schreiben in der Natur

Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘, der vom 9. bis zum 11. Juli an unterschiedlichen Plätzen in Salzburg Stadt und Umgebung abgehalten wurde, hatte das Ziel, den StipendiatInnen zwei berühmte Salzburger Schriftstellerpersönlichkeiten vorzustellen und kreative Texte zu vorgegebenen Themen verfassen zu lassen. Am ersten Nachmittag ging es für die StipendiatInnen und Deutschlehrerin Valentina zum Schloss Hellbrunn. Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Schlosses und den Literaten Georg Trakl, hatten die StipendiatInnen die Möglichkeit im Schlosspark herumzuwandern und geeignete Plätze für das Verfassen ihrer Texte auszuwählen. Ziel war es dabei, dass die StipendiatInnen im Stil des expressionistischen Schriftstellers Georg Trakl Gedichte verfassen. Zur Orientierung diente hierbei das Gedicht ‚Die drei Teiche in Hellbrunn‘.

Am zweiten Tag ging auf den Kapuzinerberg. Wie am ersten Kurstag auch, erhielten die StipendiatInnen eine Einführung über die Geschichte des Paschinger Schlössels und den österreichischen Exilliteraten Stefan Zweig. Im Zuge dessen wurde über das wohl bekannteste Werk des Exilliteraten ‚Die Schachnovelle‘ gesprochen und die StipendiatInnen erhielten die Möglichkeit, Fragen zu dem Schriftsteller und seinem Leben zu stellen. In einem weiteren Schritt sollten sich die StipendiatInnen in die Rolle eines vertriebenen Künstlers reinversetzen und einen Brief über einen Ort, dessen Namen sie zuvor aus einem kleinen Täschchen gezogen hatten, verfassen. 

Am dritten Tag erhielten die StipendiatInnen die Möglichkeit ihre Texte nochmals zu überarbeiten, zu verbessern oder durch neue Gedanken zu erweitern. Daraufhin wurden unterschiedliche Übungen zum Kreativen Schreiben vorgestellt und von den StipendiatInnen ausprobiert, sodass auch hierzu nochmals unterschiedliche Texte verfasst wurden. Der Kurs ‚Kreatives Schreiben‘ war ein voller Erfolg, da die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, sich frei und kreativ zu betätigen und so dem Trott des Verfassers von zumeist eintönigen Maturatextsorten zu entkommen. Zudem haben sie allerlei spannende Informationen zu historischen Plätzen und Persönlichkeiten in Salzburg vermittelt bekommen.

Lehrer/in werden!?! Online-Studienberatung Lehramt

Bouchra Ikherrazene war START Stipendiatin in Salzburg und sie studiert nun in Wien Lehramt Deutsch und Geschichte. Sie ist mitten in ihrem Bachelor und berichtete einer kleinen, aber sehr interessierten Gruppe an Stipendiat*innen über ihre Erfahrungen mit dem Lehramts-Studium. Bouchra hatte ein kurzes Referat für uns vorbereitet, wo sie uns den Aufbau des Studiums erklärte, über die Aufnahmeprüfung informierte und auch viele Tipps allgemein zum Lernen an der Uni gab. Die Stipendiat*innen hatten viel Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Ein herzliches Dankeschön an Bouchra, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat!

Das Zoomeeting zum Lehramt-Studium hat mir sehr gefallen, weil es überaus informativ war und die liebe Bouchra uns auch ihre eigenen Erfahrungen mitgeteilt hat, sowie dass wir Fragen stellen konnten. Besonders hat es mir gefallen, dass es nicht nur oberflächlich war und wir wichtige Infos, die untergehen bzw. nicht sehr präsent sind, erfahren haben.

Saida, START-Wien

Richtig gut zeichnen…

…kann START-Salzburg Stipendiat Maisam Taheri. Das hat er schon mehrfach auf seinem Youtube Channel INGEI und mit seiner Ausstellung anlässlich der START-Salzburg Begrüßungsfeier 2018 unter Beweis gestellt. Jetzt gibt er sein Wissen im Rahmen eines Workshops weiter. In „Zeichnen für Anfänger*innen“ erklärt er Material, Techniken, Tricks und Motive.

Hana: Ich fand das Programm „Zeichnen mit Maisam“ richtig gut. Er hat am Anfang erklärt, welche Materialien wir brauchen. Danach haben wir gelernt, wie man ein Auge, eine Nase oder einen Mund zeichnet. Obwohl er davor noch nie unterrichtet hat, hat er alles sehr gut erklärt.“

Samar: „Am Samstag Vormittag fuhren die Stipis aus OÖ nach Salzburg, um dort gemeinsam mit den Stipis aus Salzburg Zeichnen zu lernen. Maisam der mehrmals erwähnte er sei kein Lehrer und es wäre sein erstes Mal hat es dennoch sehr gut gemacht. Er erklärte uns erstmal verschiedene Zeichentechnicken die es gibt. Danach haben wir auch gleich schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir sollten so gut wie möglich ein Auge zeichnen, damit er so sehen kann wie fortgeschritten wir seien. Dann besprachen wir wie man am besten beginnen sollte und welche Technik man anwenden sollte. Nach vielen hilfreichen Erklärungen und Tipps, war der Workshop auch schon zu Ende.
Da wir OÖer nicht ständig die Gelegenheit bekommen in Salzburg zu sein, bekamen wir eine  kleine Führung von den Salzburger Stipis. Zuerst führten sie uns durch den Mirabellgarten bis hin zur Altstadt, wo wir dann bei den Gurken ein Frozen Joghurt aßen und die schöne Aussicht genießen konnten.
Ich finde der Workshop war sehr gelungen und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Ich werde definitiv seine Tipps anwenden und ich bedanke mich bei Maisam für den tollen Workshop und bei Rohullah für die coole Führung durch Stadt. „

Maisam Taheri – INGEI on Youtube

Maisam Taheri on INSTAGRAM

Keine Tabus! START-Stipendiaten aus Salzburg machen sich für das Projekt HEROES stark

Soziales Engagement wird im Stipendienprogramm START groß geschrieben: Die Stipendiaten Roni und Qodratullah wollen etwas verändern. Sie engagieren sich für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten für alle . Das Projekt HEROES von akzente Salzburg haben die beiden im Rahmen des Stipendiums kennengelernt und waren sofort mit Begeisterung dabei. Mit ihren Aktivitäten, Fortbildungen und Gruppendiskussionen stärken sie nicht nur andere junge Männer sondern auch ihre eigene Persönlichkeit.

Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“ Tabu Themen ansprechen: Die HEROES diskutieren in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationsgeschichte haben, Themen wie Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also Themen über die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis selten offen gesprochen werden kann.

Das Projekt HEROES wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Hier gehts zum Projekt HEROES >>

Online-Studienberatung Recht & Wirtschaft

Unsere mittlerweile schon bewährte Reihe der online Studienberatung wurde mit START-Salzburg Absolventin Tania Belkalem fortgesetzt. Tania ist eine außerordentlich engagierte Studentin, die Theaterwissenschaften und Rechtswissenschaften an der Universität Wien und Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert bzw. studiert hat. Daneben hat Tania verschiedene spannende Praktika und Auslandsaufenthalte absolviert. Welche Interessen und Fähigkeiten muss ich für Jus bzw. BWL mitbringen? Wie kann ich mich gut organisieren, um alle Ziele zu erreichen? Welche Berufe und Jobmöglichkeiten gibt es nach dem Studienabschluss? Auch die Themen Studienfinanzierung, Praktika und die Bedeutung von Noten für Bewerbungen wurden angesprochen. Es nahmen sechs Stipentiat*innen aus unterschiedlichen Bundesländern teil und alle hatten die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen, die auch von Tania kompetent und ausführlich beantwortet wurden.

Da ich besonders jetzt Unterstützung dabei brauche, mich zu entscheiden was ich nach meiner Matura machen werde, kam dieser Workshop gerade gelegen. Tania hat uns über die zwei Studiengänge Wirtschaft und Jus bestmöglich aufgeklärt, sodass wir uns nun ein gutes Bild darüber machen können. Zudem hat sie uns auch Einblicke in das allgemeine Studentenleben gewährt und uns Tipps mit auf unserem Weg gegeben. Danke! 

Viola, START-Oberösterreich

Die Studienberatung mit Tanja Belkalem über die Studienrichtungen „Recht und Wirtschaft“ war sehr spannend und informativ. Nicht nur wegen ausführlichem Beantworten unserer Frage, sondern auch, weil sie uns Tipps und Vorschläge zum Managen unseres zukünftigen Studiums gegeben hat. Ich danke Tanja für ihre Beratung und detaillierten Antworten!

Ali, START-Salzburg

Draußen aufräumen!

Das Schönwetterfenster nutzen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 13.06.2020, um sich für die Allgemeinheit stark zu machen. Spazieren für den guten Zweck: Mit Greifern, Arbeitshandschuhen und viel Motivation wurde so einiges im Lehener Park und entlang des Salzachufers zu Tage befördert. Leider keine Schätze, sondern unglaublich viel Müll kam da in nur zwei Stunden zusammen. Christian und Tanja von der Agentur Nature awakes begleiteten die Aktion mit ihrem Fachwissen und stellten das Equipment zur Verfügung.

Welche Erfahrungen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten an diesem Vormittag sammelten, gibt’s hier zu lesen:

Ioana: „Am Samstag sind wir entlang der Salzach und im Lehener Park spaziert, um Müll zu entsorgen. Es waren nicht so viele große Packungen oder Flaschen, am meisten lagen Zigarettenreste herum. Für mich war es einfach ein Schock, um die HAK lag der meiste Müll. Es war sehr schwer alles zu entsorgen, weil es sehr viel war. Für mich hat das Clean Up Walk Spaß gemacht. Ich war froh, dass etwas für die Umwelt zu tun. Wir müssen den Müll besser in den Griff bekommen, es ist sehr sehr wichtig den Abfall nicht einfach in die Wiese, sondern in die Mülltonnen zu schmeißen, damit wir einen sauberen Planeten haben.

Rohullah: „Am Samstag, den 13.06.2020 haben wir beim Clean up Walks mitgemacht. Wir haben uns zuerst mit dem „nature awakes“ beim Lehner Park getroffen. Nach der Verteilung den Müllsäcken und Handschuhen wurden die Stipis in zwei Gruppen getrennt. Jede Gruppe hat nach ca. zwei Stunden Spaziergang rund um den Lehner Park und entlang des Salzach mehreren Säcken von Müll gesammelt. Darunter waren vor allem Bierdosen, Getränkeflaschen, Taschentüchern und Zigarettenstummeln. Zum Schluss haben wir unseren Treffen mit einem gemeinsamen Pizza-Essen beendet.

Mihi: „Am Samstag, den 13.6.20, haben wir, Start Stipendium Salzburg, an einem Aktion namens „clean up walk“ teilgenommen. Wir sind dort in der Gegend von Lehen herumspaziert und haben dabei auf unsere Umwelt geachtet bzw. für unsere Umwelt gesorgt, indem wir sämtliches Müll, was auf dem Boden zu finden war, aufgehoben haben. Die Erfahrung war meiner Meinung nach sehr schön und sehr bemerkenswert zugleich. Vielen Leuten fällt bedauerlicherweise nicht auf wie beschmutzt draußen die Straßen und die Böden eigentlich wurden bzw. tagtäglich werden. Nach so einer Erfahrung jedoch bemerkt man wie wichtig unsere Umwelt wirklich ist bzw. für uns sein sollte und dass am Ende des Tages nichts mehr zählt als Sauberkeit und Hygiene.“

„Das ICH ist solange gerne allein, solange es die Wahl hat…“

Die Facebook-Lesung mit Autorin Anna Herzig setzt einen vorläufigen Schlussstrich unter das Anti-Corona Programm des Literaturhaus Salzburg. START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Oberösterreich und Niederösterreich waren am 03.06.2020 live dabei. Anna Herzig stellt nicht nur ihre eigenen Texte vor, sondern liest quer durch Zusendungen befreundeter Autorinnen und Autoren, die in den vergangenen Wochen in diesem Format präsentiert haben.

Das Literaturhaus Salzburg hat während des CoVd19 Lock downs versucht Autor*innen weiterhin eine Bühne und den Leser*innen ein Literaturerlebnis zu erhalten. Wie den Stipendiat*innen die digitale Lesung/Lösung gefallen hat, berichten sie hier:

Sharifa: „Ich finde, dass die Online-Lesung am Anfang etwas anstrengend war, weil die Autorin eine schlechte Verbindung hatte und man sie dadurch wenig bis gar nichts verstanden hat. Lilli hat uns dann empfohlen über unseren eigenen Facebook Account einzusteigen und da ich keins hatte, habe ich mir schnell eine gemacht und danach ging es besser. Trotzdem würde ich an keiner Online Vorlesungen mehr teilnehmen, weil es manchmal die Verbindung schlecht sein kann und man dadurch schnell abgelenkt werden kann. In Real Life ist alles besser!“

Navid: „Das Live-Lesen mit Anna Herzig wäre für mich sehr interessanter gewesen, wenn ich bei der Veranstaltung selbst live und nicht nur per Internet und Online teilgenommen hätte. Da ich bisher noch bei keiner Lesung weder Live noch Online teilgenommen habe, hatte ich leider keine Vorstellungen, wie solche stattfinden. Meiner Meinung nach sind solche Veranstaltungen live besser, weil man dabei die PoetInnen live treffen und die Gefühle zwischen Publikum und Zuhörern spüren kann. Nur so kann man Lesungen genießen.“

Rahma:Heute durfte ich mit einigen Stipis eine Live-Lesung von Anna Herzig anschauen. Anna Herzig hat ihren Livestream eher freundschaftlich gestaltet und sie war sehr offen. Ich fand es sehr interessant an einer digitalen Lesung teilzunehmen, jedoch wäre es mir lieber, wenn die Lesung in Wirklichkeit stattgefunden hätte. Die Texte, die Anna Herzig vorgelesen hat, waren sehr beeindruckend und besonders, da sie von verschiedenen Autoren stammen. Es war eine gute Abwechslung im Regionalprogramm, weil sich auch andere Stipis treffen konnte.“

Motafa: „Es war interessant. Leider der Verbindung war schlecht. Es wäre viel besser, wenn man mit der Autorin im gleichen Raum wäre.“

START-Salzburg Newsletter Mai 2020

PRESSEINFORMATION: „… als wäre man Teil einer riesigen Familie!“

Durch das START Stipendium bekommen engagierte junge Menschen nicht nur die Chance auf eine höhere Ausbildung, sondern werden auch bei ihrer Herzensbildung unterstützt. Das Projekt HEROES ist eines der Angebote im Rahmen des Stipendiums, wodurch junge Männer wie Qodratullah Miakhel oder Roni Ali ihre Persönlichkeit stärken können.

Vor wenigen Wochen waren Roni Alis Tage noch ziemlich vollgestopft. Zwischen Lehrbetrieb, Wifi, Fitnessstudio, dem Jugendverein akzente Salzburg, wo er die Workshops von HEROES besuchte, und Kurdischem Kulturzentrum (KKZ), welches er mitbegründete, war es manchmal schon ziemlich stressig. Doch jetzt ist alles anders. Wie bei uns allen, hat auch beim jungen Mann aus Syrien die Corona-Krise einen entschleunigenden Effekt. „Gerade verbringe ich die meiste Zeit mit Lesen, Mathematik üben und Nachrichten verfolgen“, so der 23-Jährige. Auch Qodratullah Miakhel, ebenso wie Roni ein Stipendiat von START Salzburg, hat sich mit der Situation ganz gut abgefunden. „Zuerst dachte ich, es wird voll schlimm. Keine Freunde treffen, immer Zuhause sitzen, nicht raus dürfen … Aber durch die Krise habe ich die kleinen Dinge mehr zu schätzen gelernt, unser Familienleben zum Beispiel,“ erzählt der 21-Jährige aus Afghanistan, der mit seiner Familie vor fast 6 Jahren nach Salzburg gekommen ist.

Beide jungen Männer sind START-Stipendiaten. Das bedeutet, dass sie nicht nur finanzielle Unterstützung für ihre schulische Bildung erhalten, sondern sich auch in anderer Hinsicht weiterbilden können. Unter anderem besuchen die beiden Workshops der HEROES Salzburg. Das Projekt wird vom Jugendverein akzente Salzburg durchgeführt und richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. „Die HEROES besprechen in wöchentlichen Treffen mit ihren Gruppenleitern, die selbst Migrationshintergrund haben, die unterschiedlichsten Themen, zum Beispiel Diskriminierung, Frauenrechte, Rassismus oder Sexualität, also oft auch Themen, die in ihren Familien oder in ihrem Freundeskreis Tabu sind,“ erklärt Manuela Pleninger, Projektleiterin von HEROES Salzburg. Roni gefällt am besten der ungestörte Meinungsaustausch: „Einfach Diskussionen führen ohne Hindernisse. Wir bekommen neue Sichtweisen, man hört uns zu, wenn wir Probleme haben und wir werden darin gestärkt, freier zu denken.“

Jetzt bewerben!

Nicht jeder junge Mensch hat die gleich guten Voraussetzungen für Schule, Bildung und Karriere. Diese Ungleichheit hat die Corona-Krise sogar noch verstärkt, vor allem, weil die Schule oder das Jugendzentrum als Ort der Bildung und Zuflucht plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Das START Stipendium schafft daher ein bisschen „ausgleichende Gerechtigkeit“.

„Viele junge Menschen wie Roni und Qodratullah sind klug, zeigen Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen und engagieren sich in ihrem Umfeld. Diese Jugendlichen möchten schulisch und in weiterer Folge auch beruflich weiterkommen und gleichzeitig etwas der Gesellschaft zurückgeben. Leider haben sie oft nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihr Potential auszuschöpfen“, erklärt Elisabeth Ramp von START Salzburg. „Unser Stipendium hilft daher jungen, motivierten Menschen mit Migrationshintergrund, die eine höhere Schule besuchen, um sie auf dem Weg zur Matura zu unterstützen. Sie bekommen ein monatliches Bildungsgeld und haben die Möglichkeit, verschiedene Kurse und Workshops für ihre Persönlichkeitsentwicklung zu besuchen.“

Qodratullah ist froh, dass er ein START-Stipendiat ist. „Es ist ein gutes Gefühl, als wäre man Teil einer riesigen Familie mit tollen und freundlichen Menschen! Egal ob vor Corona oder jetzt während der Krise: Die Unterstützung von START ist da, sowohl finanziell als auch geistig,“ ist der junge Mann überzeugt. Dank der Hilfe von START sind die Weichen für seinen HTL-Abschluss und das anschließende Studium gestellt.

Auch Roni blickt positiv in die Zukunft. „Meine Ziele für die kommenden Jahre sind erstens, meine Lehre mit sehr gutem Erfolg abschließen, zweitens, die Matura zu schaffen, drittens, mich so zu entwickeln um selbst Workshops zu halten und mein Wissen zu teilen, und viertens, eine Freundin zu finden, auch wenn das eher ein Wunsch als ein Ziel ist.“

Noch bis 29. Mai 2020 kann man sich für das START-Stipendium bewerben. Bei der Auswahl der Stipendiaten wird nicht nur auf die schulischen Leistungen geachtet. „Die BewerberInnen müssen sich auch sozial engagieren und mindestens ein Elternteil soll Deutsch nicht als Muttersprache haben. Natürlich spielt die wirtschaftliche Situation der Eltern ebenfalls eine Rolle und wird in der Auswahl berücksichtigt“, erklärt Ramp weiter. Weitere Informationen zu START Salzburg gibt’s auf der Homepage www.start-stipendium.at/bewerben

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START Österreich …

… das sind über 160 aktive START-Jugendliche und rund 262 engagierte Alumni/ae, die ihre Wurzeln in über 70 Nationen haben. Zusammen bilden sie die START-Österreich Gemeinschaft in Wien, Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich.

Vision und leitender Gedanke dieses einzigartigen Förderprogramms ist eine chancengerechte, offene, sozial durchlässige Gesellschaft in der Interkulturalität als Bereicherung erlebt wird. START-Österreich leistet als nachhaltige Initiative dazu einen Beitrag, indem Bildungskarrieren begabter SchülerInnen mit Migrationsgeschichte begleitet, ihr soziales Engagement unterstützt und ihr gesellschaftliches Engagement bestärkt werden. Seit dem Jahr 2007 wird das Stipendienprogramm in Österreich gemeinsam mit rund 100 Kooperationspartnern realisiert.

Alle Infos zum Programm gibt’s auf www.start-stipendium.at

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Elisabeth Ramp
START-Salzburg
Mirabellplatz 9/3, 5020 Salzburg
+43 (0) 676/460 42 32
ramp@start-stipendium.at

PRESSEFOTO IN ORIGINALQUALITÄT ZUM DOWNLOAD

Nähere Infos zum Projekt HEROES unter www.akzente.net/heroes

Online-Nachhilfe bei START-Salzburg

Auch wenn die Schulen geschlossen sind, die Herausforderungen sind nicht weniger geworden. START-Salzburg hat in den vergangenen Wochen die Jugendlichen gut beim Lernen unterstützt, da unsere engagierten Nachhilfelehrer*innen Valentina, Melissa und Andi auf Online-Unterricht umgestellt haben. Über zoom, skype etc. blieben sie mit unseren Stipis in Kontakt und standen für Fragen zur Verfügung. Die neuen Regelungen erlauben es, dass wir langsam wieder den persönlichen Kontakt aufnehmen. Darauf freuen wir uns alle schon sehr!

In der Corona Zeit hat das Stipendium uns nicht im Stich gelassen, sondern uns geholfen, damit wir die schwierige Zeit gut durchkommen. Wie ihr wisst, mussten alle Schüler/innen zu Hause bleiben und von zu Hause aus lernen. Ich mache jetzt die Englisch Matura und da brauche ich wirklich Hilfe, um erstens mein Englisch zu verbessern und zweitens die Matura Prüfung zu schaffen. Melissa, eine sehr nette Lehrerin hat mit mir gelernt. Wir haben die Zeiten auf Englisch gelernt und das gute war, das wir jedes Mal viel geübt haben. Wir haben auch über unterschiedliche Themen diskutiert und sie hat mir nach jedem Kurs ein Feedback gegeben und so könnte ich mich viel verbessern. Danke START und Danke Melissa für eure Hilfe!

START-Stipendiat Mohammad

Ich nehme Nachhilfe in Deutsch. Ich bin sehr froh und dankbar, dass mir auch in dieser Situation Valentina hilft, meine Deutschkenntnisse zu verbessern. Wir sitzen vor dem Computer ungefähr 2 Stunden. Die zwei Stunden teilen wir uns in Grammatik und Schreiben. Wir versuchen auf „Rezeptions E-Mails“ zu antworten, weil ich ja an der Rezeption arbeite. Es ist eine gute Möglichkeit meine Deutschkenntnisse zu verbessern. 

START-Stipendiatin Ioana

Wir bleiben dran!

Auch bei START-Salzburg ist es gegenwärtig leider nicht möglich, Seminare und Workshops abzuhalten und persönliche Nachhilfetermine zu vereinbaren. Doch dank der vielfältigen technischen Möglichkeiten können die START Stipendiatinnen und Stipendiaten weiterhin gut unterstützt werden. Unsere  Nachhilfelehrer*innen und Workshopleiter*innen Valentina, Melissa und Andi stehen den Jugendlichen auch jetzt zur Verfügung und bieten Online-Nachhilfe in Deutsch, Englisch und Mathematik an. Ob Maturavorbereitung, Textsorten, Hilfestellung bei Schulaufgaben oder Vorbereitung auf die B2 Prüfung oder Festigung der Mathematik-Kenntnisse für die Berufsschule – die Jugendlichen werden auch in dieser schwierigen Zeit gut auf ihrem Ausbildungsweg unterstützt und begleitet.

Seit vier Wochen greife ich auf unterschiedliche Mittel des Online-Learnings zurück. Die neue Art der Nachhilfestunde ist nicht nur für die Stipis, sondern auch für mich noch relativ neu. Jedoch bezweifle ich, dass die Schulen bis Mitte/Ende Mai in den regulären Betrieb umsteigen können. Somit wird die Nachhilfe vor allem digital ablaufen. Mit WhatsApp Videochat und Skype funktioniert dies sehr gut.

Deutsch-Lehrerin Valentina

Mein Job im Patientenservice der SALK

START-Stipendiatin Zaynab hat bereits ihren Handelsschulabschluss in der Tasche und besucht weiter top motiviert die Abend HAK in Salzburg. Sie interessiert sich sehr für betriebswirtschaftliche Themen und möchte nach ihrer Matura als Buchhalterin arbeiten. Neben der Schule übt Zaynab engagiert einen Teilzeitjob bei den Salzburger Landeskliniken (SALK) aus. Sie ist im Patientenservice tätig und berichtet aktuell über die Herausforderungen in Zeiten von Covid 19:

„Derzeit arbeite ich in der onkologischen Station im LKH Salzburg. Meine Aufgaben sind: Servieren und Abservieren der Verpflegung, Essensbestellungen für den nächsten Tag, Wasserflaschen verteilen und Gläser austauschen, Aufräumen der Teeküche und des Aufenthaltsraums, ich bereiten die Betten auf und unterstütze das Pflegepersonal.

Seit der Corona-Krise hat sich Vieles im Krankenhaus geändert, z.B. Besuch- und Begleitpersonenverbot im ganze LKH. Es gibt lauter Absperrungen und man darf nur den Haupteingang benutzen, wo streng kontrolliert wird. Die Schutzmaterialen wie Handschuhen, Masken, Schutzmantel und Händedesinfektionsmittel müssen genau eingeteilt werden.

Auf unserer Station werden auch Patient_innen aus Risikogebieten gepflegt, die zu den Chemotherapien kommen. Weil man nicht weiß, ob sie das Virus haben, müssen währen ihres Krankenhausaufenthaltes auf der Station isoliert werden.

Ich habe einerseits ein bisschen Angst, mich anzustecken. Andererseits bin ich sehr froh und Gott dankbar, dass ich in dieser Zeit noch arbeiten darf, da ich allein lebe. Ich kann weiterhin meinen Beitrag leisten und mich so durch die Arbeit mit Patient_innen, Pfleger_innen und Kolleg_innen austauschen. Alleine zuhause würde die Zeit sehr langsam vergehen, auch wenn ich weiterhin für die Schule lernen muss.“

START-Salzburg: Kochbuch zum Jubiläum

10 Jahre START-Salzburg ist ein Anlass zum Feiern! In diesem Zeitraum können wir auf eine stolze Zahl von 66 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des START-Programmes verweisen, die ihre Wurzeln in 21 verschiedenen Ländern haben. Üblicherweise gibt es bei so einem Anlass auch ein Festessen. Mit dem Kochbuch „10 Jahre START-Salzburg“ gibt es nun zum dritten mal die Gelegenheiten Lieblingsgerichte der aktuellen START-Stipendiatinnen und Stipendiaten kennen zu lernen und nachzukochen. Aber nicht nur die Rezepte, auch die persönlichen Geschichten rund um die Gerichte, laden zum Lesen und Nachkochen ein. Vielfalt und Abwechslung garantiert!

Das Kochbuch ist auch unseren Patinnen und Paten und unseren langjährigen Förderern und Förderinnen gewidmet. Ohne ihre anhaltende Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen, so viele talentierte junge Menschen auf ihrem Bildungsweg zu fördern, ihre Talente zu stärken und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Hier gibt es das Kochbuch zum Download

Wir wünschen viel Vergnügen und Guten Appetit!

Dritter Teil der English-Workshops in Salzburg

Beim dritten und letzten Teil der English-Workshops mit Melissa Zgouridi ging es um politische und gesellschaftliche Fragen. Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten waren aufgefordert, sich zu verschiedenen Themen Gedanken zu machen und schriftlich und mündlich ihre Position darzulegen. Zum Einstieg ging es um die Frage, was eine gute Gesellschaft ausmacht. Die Stipendiat*innen formulierten ihre persönlichen Ideen für die gerechte Gestaltung eines Staates. Welche Rechte sollen die Bürger*innen haben? Nach welchem System sollen Güter produziert und verteilt werden? Welche Rolle spielen Kunst, Religion und Philosophie? Und wie sollen jene bestraft werden, die sich nicht an die Regeln halten? Anschließend setzten sich die Stipis mit der Kunst von Banksy auseinander. Was möchte er mit seinen Projekten sagen? Und ist Graffiti ein legitimer künstlerischer Ausdruck? Den Abschluss bildete die Diskussion über ein Zukunftsprojekt, „Mars One“. Dabei handelt es sich um ein privat finanziertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Mars zu kolonialisieren. Würdest du mitmachen? Warum? Und was sind die ethischen Folgen solcher Vorhaben? Viele spannende Fragen – und noch mehr spannende Antworten von unseren Stipis – hielt dieser Workshop bereit. Stipendiat Mo erzählt:

Der Kurs war sehr sinnvoll und interessant. Melissa bereitete sich sehr gut vor. Wir haben Gruppenarbeit gehabt (Bild-Beschreibung) und Videos angeschaut und darüber diskutiert. Zum Schluss haben wir miteinander ein Spiel gespielt, wodurch man mehr Informationen bekommt. Das war sehr gut.

Deutschkurs mit Schwerpunkt „Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

Es ist gut, Pläne und gute Vorsätze fürs Neue Jahr zu machen – noch besser ist es, gleich mit einem spannenden und informativen Kurs zu starten! Einige Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten nutzten die zweite Woche der Weihnachtsferien, um ihre Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten. Deutschlehrerin Valentina D’Uva leitete den Kurs wieder in bewährter Weise. Die Stipis perfektionierten ihre Lebensläufe, verfassten Motivationsschreiben und erhielten viele nützliche Informationen, wie man sich für eine Lehrstelle, ein Praktikum oder einen Ferialjob bewirbt. Nach dem Bewerbungstraining wurden auch Leserbrief und die Inhaltsangabe geübt, einige Texte wurden verfasst und von Valentina korrigiert. Hier die Eindrücke von den Stipendiatinnen Roki und Sahar:

Es hat mir sehr gut gefallen mit den anderen gemeinsam zu lernen. In diesem Kurs haben wir gelernt, wie man Motivationsschreiben und Lebenslauf schreibt. Wir haben auch Bewerbungen für die Sommerjobs geschrieben.

Stipendiatin Rokesstan

Nachdem wir die Bewerbungsunterlagen erstellt hatten, haben wir noch Vorstellungsgespräche geübt. Es war sehr informativ und wir hatten auch viel Spaß zusammen.

Stipendiatin Sahar

Jahresabschluss bei START-Salzburg

Das Schuljahr legt mit den Weihnachtsferien eine erste Pause ein. Zeit auch für die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten nach den ersten Tests, Schularbeiten, Referaten, vielen vielen Hausübungen und auch zahlreichen START-Seminaren und Workshops an den Wochenenden eine wohlverdiente Verschnaufpause zumachen. Davor wurden aber die erreichten Erfolge und bewältigten Herausforderungen im (Schul-)Alltag zusammen im Rahmen der START-Jahresabschlussfeier bejubelt. Bei einem gemeinsam organisierten Buffet mit zahlreichen unterschiedlichen Köstlichkeiten, dem Schreiben der Weihnachtspost, unterhaltsamen Gesprächen und einigen Partien Uno ließ die Gruppe das Jahr im START-Salzburg Büro ausklingen. Anschließend ging es noch ins Landestheater zu eine Musicalvorstellung von „My fair Lady“, die für gute Unterhaltung sorgte!

START-Stipendiat Aliakbar berichtet:

„Fast ist das Jahr 2019 zu Ende und wir feierten unser START-Jahr und die Weihnachten am 15. Dezember gemeinsam im START-Büro. Nach Lillis Worten wurde das bunte Buffet eröffnet, an dem alle Stipendiatinnen und Stipendiaten teilgenommen hatten und präsentierten ihre traditionellen Gerichte. Genießend unterhielten wir uns beim Essen.

Alle Satt! Und jetzt… ! UNOOOOOO Knallend und krachend spielten wir das emotionalste Kartenspiel der Welt, in dem jeder seine eigenen Regeln hat. Nach dem verletzungsfreien Spiel machten wir uns auf ins Theater, um das englische Theaterstück “My fair lady” anzuschauen. Wir lachten uns tot, als jedes Mal das Blümenmädchen Eliza Doolittle das Wort “Influenza” aussprach. „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen” der Zaubersatz, mit dem Eliza endlich die letzte Spur ihres lustigen Dialekts ablegte. Ich kann es schreiben, aber aussprechen? Nö!! Das Sad-Ending dieses Theaters war auch ein sehr positiver Punkt. (Immer Happy-Endig ist doch langweilig!😒)

Ich muss erwähnen, dass dieses Theaterstück mir von all meinen Theaterbesuchen (drei mal in mein ganzes Leben) am besten gefallen hat. 😁 Somit beendeten wir unsere Weihnachtsfeier.“

The World Around Us – Zweiter Englisch-Workshop in Salzburg

Am 21.12. trafen sich die Salzburger Stipis zum zweiten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „The World Around Us“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen wieder viele verschiedene Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Das Thema des Seminars waren verschiedene Länder, Kulturen und auch Vorurteile, die wir anderen Menschen gegenüber haben bzw. mit denen wir selber konfrontiert sind. Melissa selbst ist US-Amerikanerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln. Sie lebt mit ihrem Mann in Salzburg und es gab daher viele Anknüpfungspunkte, um mit unseren Stipis über Kultur und Stereotype zu diskutieren. START-Stipendiatin Mihi berichtet über den Workshop:

Today we had an English workshop with Melissa about the topic: world around us. Specifically we talked about the healthcare system in the USA and about advertisement. It was very interesting and informative. We also analysed some adverts and it was very fun. Last but not least we read all together the tell tale heart story from Edgar Allan Poe. That way we could improve our English speaking  skills and learned new and more vocabularies and how to spell them in the right form. All in all it was a nice experience and I am very happy and thankful for these new information which I got to learn today.

Getting to know you! English-Workshop in Salzburg

Englisch zu verstehen ist oft nicht schwer – aber aktiv zu kommunizieren, die richtigen Ausdrücke zu finden und sich auch trauen, zu sprechen, ist gar nicht so einfach. Auf Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten findet im Wintersemester 2019/20 daher ein Englisch-Schwerpunkt im Rahmen des Regionalprogrammes statt. Am 7.12. trafen sich die Stipis zum ersten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „Getting to know you“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen viele verschiedenen Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Themenbereiche waren Arbeit und Berufswünsche sowie Feiertage und wie diese in der Familie begangen werden. Die Jugendlichen kamen viel zum reden und in angenehmer Atmosphäre wurde auch viel gelacht. START-Stipendiatin Eishah berichtet über ihre Eindrücke:

Today we had an English workshop with Melissa. It was very informative and we could improve our speaking skills. We talked about how society and different cultures affect humor, stereotypes, superstition and various stages of life. Moreover we talked about holidays, more specifically about Christmas and Thanksgiving. We practised how to express ourselves in English. All in all it was a great experience and I acquired more knowledge of the language.

Infosamstag an der FH Salzburg

Genauer unter die Lupe nahmen Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 30.11.2019 die Möglichkeiten nach der Matura im Bundesland Salzburg zu studieren. An diesem Samstagvormittag informierten sie sich direkt am FH Campus in Puch-Urstein über Studienfächer, Studienplätze, Bewerbungsverfahren und das studentische Leben an der Fachhochschule. Eine Führung über den gesamten Campus, Schnuppervorlesungen, anschauliche Übungen passend zu den jeweiligen Studienfächern standen genauso am Programm, wie Informationen zu Studienbeihilfe und persönliche Gespräche mit Studierenden der einzelnen Studiengänge.

Stipendiatin Sahar berichtet über den Vormittag an der Fachhochschule Salzburg: „Als wir gestern in der Fachhochschule (FH) in Puch Urstein waren, gab es folgende Themen: Gesundheitswissenschaften, Sozial – und Wirtschaftswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften.
Nachdem wir uns über die oben bereit erwähnten Themen informierten, gab es eine kurze Präsentation über Innovation und Management im Tourismus auf Englisch. Anschließend erhielten wir eine Besichtigung der Fachhochschule. Ich habe den Vormittag sehr informativ und spannend gefunden. Am meisten gefiel mir, dass die Präsentation auf Englisch gehalten wurde, da ich sehr sprachbegeistert bin und ich mir dabei vorstellen konnte, wie es ist auf Englisch zu studieren.“

Start des Englisch-Schwerpunktes in Salzburg

To understand English is one thing; to understand an Englishman who talks is another!

Viele der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben letztes Schuljahr bei den halbjährlichen Gesprächen mit den START Projektmitarbeiterinnen den Wunsch geäußert, dass im Rahmen des Regionalprogramms mehr Englisch Förderung angeboten werden sollte. Aus diesem Grund wird es bei START-Salzburg im Wintersemester 2019/20 einen Schwerpunkt dazu geben. Am Samstag 16.11. traf sich die Englisch-Lerngruppe zum ersten Mal. Ziel ist es, gemeinsam Englisch zu sprechen und an Themen für die Schularbeiten und Tests zu arbeiten. Die Lerngruppe wird sich regelmäßig treffen, der nächste Termin ist am Sonntag, 24.11. geplant. Im Dezember und Jänner wird dann eine dreiteilige Seminarreihe stattfinden, wo insbesondere die mündliche Ausdrucksfähigkeit in der englischen Sprache geübt und verbessert werden soll. Geleitet werden die Lerngruppe und die Workshops von Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi. Melissa ist amerikanische Staatsbürgerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln und ist selbst erst seit fünf Jahren in Österreich. Sie hat viel Erfahrung darin, Kinder und Jugendliche zu unterrichten.

Das sagt Englisch-Lehrerin Melissa über die START Stipendiat*innen: Die Stunde heute ist sehr gut gelaufen! Die Schülerinnen und Schüler sind alle sehr nett und es freut mich, dass sie sehr motiviert sind. Sie haben viele gute Fragen gefragt und haben alle Aktivitäten mitgemacht und waren die ganze Zeit engagiert. 🙂 Wir haben am Anfang ein bisschen gesprochen und ich wollte sie besser kennenlernen. Wir haben dann die Zeitformen wiederholt. Anschließend haben wir über Essen gesprochen (z.B. was sie gern essen, was sind typische Gerichte bei ihnen zu Hause, was essen sie nicht gern). Sie haben viel über Vokabular gefragt. Es gab heute auch schon viele Diskussionen und sie wollten viel reden. Ich denke die Sprachkurse werden sehr interessant sein – sie haben alle viele Ideen und Meinungen!

Und START Stipendiat Mo erzählt über den ersten Termin der Lerngruppe: My name is Mo and I am one of the participants of the English course on Saturday. That was very nice und useful. We learned about the tenses (Simple present, Simple Past und Present progressive) we talked about food and national foods of different countries. That is interesting to know about the other culture. We asked Melissa all the words we didn´t know. She answered us and told us the UK and USA pronounciation. All the participants were active, they spoke and asked many questions and they got the answer, that is important to be active in the class in my opinion. Melissa, who taught us English, comes from USA and she is very nice and a very helpful person.

Jubiläum: Wir feiern 10 Jahre START-Salzburg!

Mit Kerzen, Musik und Torte feiert das Stipendienprogramm START seinen ersten runden Geburtstag am 07.11.2019 in der Wirtschaftskammer Salzburg. An diesem Abend werden mit großem Applaus auch zehn ambitionierte junge Menschen offiziell als zehnter START- Salzburg Jahrgang aufgenommen. Die Verleihung des Salzburger Ehrenzeichens „Pro Caritate“ an Katharina Turnauer, sie unterstützt das Schülerstipendium von Beginn an, ist ein weiterer Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Die Auszeichnung für ihr außerordentliches karitatives Engagement übergab Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf gemeinsam mit Landesrätin Andrea Klambauer.

Vor den Vorhang gebeten – Jugendliche bei START erzählen

„Ich möchte später nach der Lehre studieren und deswegen habe ich mit der Matura angefangen. Mit dem START-Stipendium kann ich den Weg, den ich seit vier Jahren gehe, weiterverfolgen und noch besser für meine Ziele arbeiten. Wir haben interessante Projekte, Workshops und Nachhilfe-Kurse. START unterstützt uns auch finanziell, aber wichtiger noch ist die Begleitung und Unterstützung auf unserem weiteren Weg in Österreich.“, erzählt Mohammad in seiner Rede. Mohammad ist einer von zehn Jugendlichen, die an diesem Abend offiziell Teil des Stipendienprogrammes START in Salzburg werden. Als Stipendiat der Wirtschaftskammer erhällt er seine Urkunde aus den Händen von Vizepräsidentin Marianne Kusejko und Dr. Andreas Obauer. Mohammad macht eine Lehre zum Zerspannungstechniker bei der Firma EMCO in Hallein. In seiner Freizeit fährt er beim Roten Kreuz Hof ehrenamtlich als Rettungssanitäter Einsätze. Über seine Anfänge in Österreich berichtet er weiter: „Als ich nach Österreich kam, war alles für mich fremd, die Sprache, die Leute, die Kultur, das Bildungssystem und natürlich das Wetter und allgemein das Land und die Gesetze. Das war für mich eine große Herausforderung ein neues Leben zu beginnen und Wurzeln zu schlagen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“

START-Tradition: die künstlerischen Beiträge der Stipendiaten_innen

Auch das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das die gesamte START-Gruppe am Beginn der Feier zum Besten gab, bringt genau diesen Gedanken zum Ausdruck. „Es geht darum nicht aufzugeben und den Mut nicht zu verlieren!“ fasst es Stipendiatin Rasia zusammen. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Talenten, Ambitionen und Zielen und weil ihnen die Proben im Vorfeld des Jubiläums so viel Spaß gemacht haben, studierten sie mit dem Musiker Duo Johanna Buchmayer und Stefan Wagner gleich noch ein zweites ein!

Mit START auf dem Weg zur Matura

Landesrätin Andrea Klambauer betonte in ihrer Festrede: „Der Weg zur Matura ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund ohne Unterstützung oft sehr schwer. Das Start Stipendium legt neben der materiellen Unterstützung einen besonderen Schwerpunkt auf die ideelle Förderung, also Weiterbildung, Workshops zur Persönlichkeitsbildung und Beratung. Ich unterstütze dieses Programm sehr gerne, weil es ein wichtiger Schritt hin zu einer Chancengerechtigkeit ist. Jugendliche werden ermuntert, ihre Talente zu entfalten und jene Ausbildung zu absolvieren, die ihrer Begabung entspricht.“

Wiedersehen mit den Absolvent_innen aus 10 Jahren START-Salzburg

Aber nicht nur die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden herzlich willkommen geheißen. Nicht entgehen ließen sich die Party auch zahlreich Absolventinnen und Absolventen aus allen Jahrgängen seit der START-Gründung 2010. Für insgesamt 55 Absolventinnen und Absolventen spricht Tania. Als Stipendiatin der ersten Stunde schließt sie gleichzeitig drei Studienfächer – Publizistik, Jus und Wirtschafts – an der Universität Wien ab. „Das was START so besonders macht, ist dass es einen Rahmen schafft wo junge Schülerinnen und Schüler zusammenkommen, die mit einem ähnlichen Hintergrund ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen. Die Erfahrung mit diesen Herausforderungen nicht allein zu sein, macht Mut. Und das ist es, was junge Erwachsene brauchen, das ist das was ich gebraucht habe. Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Talente zu haben.“

Standing Ovation: Ehrung für Katharina Turnauer

Ein ganz besonderes Highlight dieses Jubiläums ist die Würdigung der langjährigen START-Stifterin Katharina Turnauer durch das Salzburger Ehrenzeichen „Pro Caritate“. Mit ihrer Privatstiftung unterstützt sie nicht nur seit 10 Jahren das START-Programm in Salzburg, sondern auch viele weitere soziale Projekte im Bundesland. Für ihre zahlreichen Initiativen, ihr außergewöhnliches Engagement für den guten Zweck und für ihre  karitative Tätigkeit, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, wird sie an diesem Abend von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrätin Andrea Klambauer ausgezeichnet – Standing Ovation inklusive! Katharina Turnauer dazu: „Sozial zu denken ist für mich etwas Natürliches und Persönliches. Denn dabei geht es immer um die einzelnen Personen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, hat sein eigenes Leid – und da etwas zu tun, so dass sich etwas verändert, gibt mir große Freude. Weil letzten Endes nicht einer gibt und der andere nimmt, sondern beide geben und beide nehmen.“ Mit großem Applaus wird die finale Einlage am Ende des Abends bedacht. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten präsentieren einen Dance-Choreographie, die sie gemeinsam mi Tanztrainerin und START-Absolventin Zara Zaitova einstudiert haben.

Durch den Abend führten als charmantes Moderatoren-Duo Stipendiatin Ioana und Stipendiat Ali Akbar.

Wir bedanken uns ganz besonders bei der Wirtschaftskammer Salzburg, denn wir durften nun schon zum fünften mal unsere Begrüßungsfeier in den Räumen der WKS ausrichten!

Fotos: wildbild, Herbert Rohrer 2019

Stipendiatin Hana am Inklusionstag der Uni Mozarteum Salzburg

Hip Hop und Musik begleitet START-Salzburg Stipendiatin Hana nun schon durch das gesamte Semester. Ihre Leidenschaft bringt sie auch in das Musikensemble „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken, ein. Gemeinsam demonstrierte die Gruppe „Nava“ ihr Können am 28. Oktober 2019 im Rahmen des Inklusionstages an der Uni Mozarteum in Salzburg.

Kann Hip Hop auch mit traditionellen iranischen Musikinstrumenten gespielt werden? Ja es geht! Das bewies die Praxisgruppe „Nava“ beim Inklusionstag der Universität Mozarteum. START-Stipendiatin Hana Nazari Salari ist Mitglied des Musikensembles „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken. Einmal in der Woche trifft sich die Gruppe im Orff Institut, um gemeinsam unter fachlicher Anleitung zu tanzen und zu musizieren. Am 28. 10. 2019 begeisterte die Gruppe beim Inklusionstag der Universität Mozarteum das Publikum mit ihrer Performance. Die Kinder und Jugendlichen tanzten und spielten auch verschiedene traditionelle iranische Musikinstrumente. Die Bemühungen der Kinder und Jugendlichen wurden mit langem Applaus des Publikums belohnt.

„Wir proben fleißig weiter!“ START-Salzburg bereitet sich auf die Begrüßungsfeier am 7.11.2019 vor.

Nicht nur Tanz- sondern auch Fortschritte wurden am dritten Probentag gemacht! Dabei sollen bei diesen Workshops künstlerische Einlagen für die 10. START-Salzburg Begrüßungsfeier entstehen, aber auch der Zusammenhalt und das Zusammenarbeiten innerhalb der Gruppe soll weiter gefördert werden. Am besten geht das im selben Rhythmus! Gemeinsam mit Choreografin und Street Dance Trainerin Zara Zaitova, die selbst das START-Stipendium als eine der Ersten absolviert hat, studiert ein Teil der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten eine ambitionierte Choreo ein. Während der andere Teil der Gruppe mit Musikerin und Musikpädagogin Johanna Buchmayer einen Song von Mark Forster probt. Dabei zeigten sich schon jetzt ungeahnte Gesangstalente! Es wurden sogar Stimmen nach einem eigenen START-Chor laut! 😊

Herzlichen Dank auch ans Forum 1 Salzburg, dass wir den „Yes you can!“ Raum für unsere Probe nutzen konnten!

Mit der Mathe-Lerngruppe erfolgreich ins neue Schuljahr starten

Bei START-Salzburg wurde am 28.9. die bereits bewährte Mathe-Lerngruppe unter der Leitung von Mathelehrer Mag. Andreas Hirnsperger nach der Sommerpause fortgesetzt. Gleich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten fanden sich am Samstag Nachmittag mit ihren Mathe-Büchern, Hausübungen und Laptops im START Büro am Mirabellplatz ein, um an ihren aktuellen Aufgabenstellungen zu arbeiten. Andreas Hirnsperger beantwortete ausführlich alle Fragen und die Stipendiatinnen und Stipendiaten halfen sich auch gegenseitig bei der Lösung mathematischer Probleme. Die Lerngruppe wird sich auch dieses Wintersemester wieder einmal monatlich treffen, um am Samstag Nachmittag gemeinsam zu lernen. Die kommenden Termine sind: 26. Oktober, 16. November und 7. Dezember 2019.

Es hat mir gut gefallen, weil der Unterricht sehr spannend war. Ich konnte meine Hausaufgaben vergleichen, ob ich sie richtig gemacht hatte. Am Schluss haben wir Kahoot! gespielt, dadurch habe ich etwas Neues gelernt. Der Workshop hat mir für die Schule geholfen.

START-Stipendiatin Rasia

Zweiter Tanzworkshop bei START-Salzburg

Mit vollem Schwung starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten in den zweiten Tanzworkshop. Ziel ist es, für die Feier zu 10 Jahre START-Salzburg, die am 7. November über die Bühne gehen wird, ein attraktives Programm für die Gäste zusammenzustellen. Ein Teil der Stipendiat*innen hat sich dazu entschieden, im START Chor ihre gesanglichen Möglichkeiten auszuloten. Der andere Teil erarbeitet gemeinsam mit Tanzpädagogin Sara Zaitova einen attraktiven modernen Tanz. Dazu fand am 28. September der zweite Termin statt. Mit vielen spannenden Einlagen und schauspiererischen Elementen wird der Tanz sicher ein Highlight der kommenden Feier werden.

Mir hat der Tanzworkshop sehr gut gefallen, weil man durchs Tanzen seinen Körper besser kennenlernen kann. Wir haben ohne Probleme getanzt, es war voll super. Die Tanzlehrerin Zara hatte mehrere Lieder vorbereitet und ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

START-Stipendiatin Ioana

Wir haben mit der neuen Choreographie angefangen und die habe ich sehr spannend gefunden. Ich tanze gerne, wenn ich nervös oder traurig bin, dann fühle ich mich besser.

START-Stipendiatin Hana

So geht Teamwork!

START-Salzburg Kennenlerntag am 31.09.2019

Als Gruppe neu zusammenzuwachsen, das ist die Herausforderung für die START-Gruppe zu jedem Schulbeginn. Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten stoßen zur Gruppe dazu und andere verlassen das START-Programm nach der Matura oder der Ausbildung. Einen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen, bei interaktiven Spielen gemeinsam Herausforderungen meistern und als Team neu zusammenwachsen, vor allem aber zusammen Spaß haben, ist das Ziel dieses Tages.

Wie es den neuen und alten Stipendiatinnen und Stipendiaten gefallen hat, berichten sie hier:

Rokesstan: „Es war ein schöner Tag für mich und habe mich gefreut, dass ich neue Gesichter kennengelernt habe. Was mir besonders gefallen hat, war die Aufgabe, wo wir als Team einen Luftballon aus einem vorgestellten Lavasee retten mussten. Das hat mir gefallen, weil wir alle zusammen geholfen haben und wir zusammen stark waren. Es war ein schönes Erlebnis für mich. 😊“

Mo: „Mein Name ist Mohammad und ich bin seit Sep. 2019 bei START-Salzburg. Da START jedes Jahr im Herbst neue Stipendiatinnen und Stipendiaten aufnimmt, gibt es gleich am Anfang viele Termine mit interessanten Themen und Aufgaben. Dadurch können die Burschen und Mädchen unter einander Informationen austauschen und sich so besser kennen lernen.

Das Event war am 31.08 beim Sportzentrum Mitte Salzburg zwischen 9:00 – 17:00. Am Vormittag haben wir alle miteinander in der frischen Luft gespielt und ein Paar lustige Sachen gemacht. Am Nachmittag sind wir auf 5 Gruppen jeweils 5 Personen aufgeteilt worden. Hanna, Amir, Mohammad Akhlas, Liiban und ich waren in einer Gruppe. Unsere Aufgabe war so, dass wir den Weg für den Ball einen halben Meter hoch aufbauen. Am Anfang war es schwierig, weil wir einander nicht unsere Pläne miteinander mitgeteilt haben, sondern bei sich behalten und jeder mit irgendwas angefangen hat und das bedeutet, dass bei uns die Kommunikation gefehlt hat.

Wir haben gesehen, dass die Gruppenarbeit nicht so funktioniert. Deswegen haben wir die Aufgaben aufgeteilt. Ich habe einen Arbeitsplan geschrieben, die anderen haben die benötige Material gesucht und gleich mit dem Aufbau angefangen. Wir waren ganz schnell fertig und das haben wir deswegen geschafft, weil wir miteinander kommuniziert haben und wir alle mitgemacht haben.

Meine persönliche Meinung: Der Tag war sehr nett. Ich habe neue Freunde kennengelernt, die alle sehr nett und höflich sind. Die Aufgaben und Spiele waren auch sehr interessant und lustig. Zum Schluss möchte ich mich bei Angela und Lilli für den Tag herzlich bedanken.“

Ali Akbar: „Der Kennenlerntag im Sportzentrum Salzburg hat, wie vergangenes Jahr mit vollem Spaß und Freude stattgefunden. Sehr erfreulich ist es, dass nicht nur neue und alte Stipis sondern auch Alumnis an diesem Tag teilgenommen haben. Durch verschiedene Spiele durften wir die neuen Stipis näher kennen lernen und üben, wie wir ein gemeinsames Team sein können. Beim gemeinsamen Mittagessen hatten wir die Zeit, um zu plaudern und uns auszutauschen. Ich freue mich sehr, dass unsere Start-Familie durch neue engagierte Familienmitglieder größer wird.

Mahdi Ahmadi: „Danke für den Tag. Es war ein schöner und interessanter Tag. Es hat mich gefreut die anderen Stipis kennenzulernen. Wir haben lustige Spiele gespielt, die uns geholfen haben, einander besser kennen zu lernen und die vielen Namen zu merken. Wir haben auch sehr viel Zusammenarbeit gehabt. Es war interessant.

START-Salzburg Deutschkurs in den Ferien

Der Schulbeginn steht kurz bevor und deshalb nehmen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten schon jetzt wieder Stift und Block zur Hand. Direkt in das neue Schuljahr steigen sie gemeinsam mit unserer Deutschtrainerin Valentina ein. Von 26.08 bis 30.08. werden eine Woche lang in diesem Deutschkurs kurze Texte, Textaufbau, Grammatik und Wortschatz geübt. Der erste Schultag kann also kommen – wir sind vorbereitet!

Die Stipendiaten Umair und Mahmoud über den Deutschkurs:

Umair: „Jedes Mal habe ich bei START etwas Neues gelernt. Bald habe ich Deutschmatura und war deshalb sehr begeistert vom Angebot vorher noch mehr Deutsch zu üben. In dem Kurs haben wir viel geschrieben und ich habe gelernt, wie ich am besten die Texte aufbauen soll. Wir haben auch gelernt, welche vorgeschriebene Richtlinie für unterschiedliche Textsorten gibt. Jeden Tag sind unsere Texte von Valentina kontrolliert worden und jeder hat sich auf die eigenen Schwächen bzw. Probleme konzentrieren können. Ich persönlich fand diese Idee eine Deutschkurs in den Ferien zu machen sehr gut und habe viele neue Sachen gelernt, die ich vorher nicht wusste oder mir nicht gemerkt habe.“

Mahmoud: „Es freut mich dass, ich beim Deutschkurs in den Ferien mit gemacht habe. Das war wunderschön. Ich habe viele Sachen gelernt z.B.: neue Wörter und wie man ein Text in einfachen Sätzen schreiben kann.“

My real life fairytale of fulfilling childhood dreams in Nepal

Ein Bericht aus der Reihe: WO ENGAGIERT SICH START?
von START-Salzburg Alumna Mehanaz Kabir: 

Diesen Sommer hatte ich die Gelegenheit ein tolles, österreichisches Sozialprojekt in Nepal zu unterstützen. Es ging darum in zwei Schulen, einer Gefängnisschule und einer neu erbauten Slumschule Kinder, vorwiegend Mädchen zu unterrichten, aber auch ihrer Lehrpersonen fortzubilden und auch Aufklärungsarbeit bezüglich Stigmata um die Menstruation. 
Genaueres dazu hier in Mehanaz‘ ausführlichem Bericht auf Englisch: 

For many children in Nepal, school is simply not an option. They work in the streets with their parents, a necessity just to stay alive. Every day, 365 days a year these kids, especially girls, work in the streets. If not, they risk being married off, sold for their organs, skin trade or prostitution. While these children dream of going to school, my childhood dream was to help make theirs come true. Little did I know how easily I would get the chance to do so. But let me take you along this dream fulfilling journey of mine, a journey which really felt more like a fairytale to me.

Dream improbable dreams and follow your heart to create a fairytale.
– The beginning of my personal fairytale

Once upon a time, there was a girl scrolling through her Facebook feed since she was bedridden due to torn ligaments. Being both, bored and gloomy that she could not join in any more hiking trips, despite the fact that she was living on the paradise island La Réunion as an Erasmus student, meant that she did not paying much attention to the posts she was scrolling past. Posts about recent incidences and world affairs, pictures of super-duper healthy chia-spinach breakfast bowls or cat videos, as cute as they might be, nothing could grab her attention. As she was about to find a new past time to occupy herself, she stumbled upon a note in a facebook group looking for volunteers for a newly built Nepali school supporting girls’ rights. Not trusting her eyes, she read that notice over and over, just to make sure that it really was the perfect project for her: Not only was it an Austrian based project in South Asia, but also the aim of the project to give poor children, especially girls, a future perspective. What better reason could she find to leave her beloved paradise island?  Without any further ado, the application was written, sent and it received a positive response. How lucky had she been to have torn her ligaments! Otherwise she would have never stayed at home and scrolled through social media, just to find her next step in life.  

In every end, there is also a beginning.
– From La Réunion over Bangkok to Birganj, Nepal

This is how my fairytale started at the end of March. Mid Mai, after difficult goodbyes from La Réunion and some entry problems which prolonged the transit stay in Bangkok from three hours to ten days, I finally arrived in Nepal. Again, how lucky I was to have passport and visa issues! During my unintended stay in Thailand the coronation ceremony – the first one since nearly 70 years – of the new king Maha Vajiralongkorn, better known as Rama X, took place. After solving the paper difficulties and landing in the Nepalese capital Kathmandu, the journey was not over yet. On the contrary, it was there where it began. Anamika, the headmaster of both schools I would teach in and at the same time my host mum, along with my host dad picked me up at the airport. After spending a day in Kathmandu, exchanging money and getting enough energy for the upcoming trip, we took the night bus to Birganj, my future home three months. Upon arrival Anamika recounted that due to engine failure the duration of the ride had risen from eight hours for the approximate 140 kilometres to ten hours. How lucky was I to get two more hours of sleep in the bus!

Some girls are lost in the fire; some girls are built from it.
– Child Vision Nepal and its focus on girls

Right after arrival, I was tossed into the adventure of my life: Not only teaching about six classes with altogether 180 kids and helping with the development of a curriculum for a newly built school but also preparing workshops to educate women about their bodies. The association I worked with, Child Vision Nepal, supports three projects: Nepal’s first agricultural school with 80% girls from the lowest caste, a prison school that offers education and security to children living with their parents incarcerated for  petty crimes, and a newly built slum school with 90% girls.

That organisation focuses predominantly on girls because the founders of the society, Brigitte and Heinz Sölligner became aware of the hopeless situation of women of the lowest caste, the Dalits, during their first trip to Nepal. Every year, more than 20.000 girls are kidnapped and forced into prostitution. Most of them are between six and sixteen years old. In the brothels, they are tortured, raped and drugged in order to behave in the manner the procurer want them to. Contraception is seldom the subject of discussion, no wonder most girls get infected with HIV, Hepatis etc. The girls are not released from the brothels until they are infected or “consumed and used”. Further business branches are organ- and skin trade for plastic surgery.

You will neither change the world, nor Nepal, but you will change the life of some girls and that’s all that matters. Brigitte Söllinger  
– The pupils and their schools

In order to save at least some girls from that future, Child Vision Nepal was founded. Nevertheless, one cannot change the world that easily, so it is not uncommon that rape victims would be among the pupils or parents still tried to marry off girls, even though it is forbidden by both the law and the school rules. Yet, Unterstützt werden folgende Projekte
* „Samata-Landwirtschaftsschule“ – erste Landwirtschaftsschule des Landes für 750 Kinder (80% Mädchen aus der untersten Kaste)
* „Samata-Gefängnisschule“ – diese Schule befindet sich in Birgunj (an der Grenze zu Indien) und bietet 150 Kindern, deren Mütter oder Väter wegen Kleinkriminalität im Gefängnis sind, Bildungsmöglichkeit und Sicherheit. Diese Kinder dürfen in der Gefängnisschule täglich einige Stunden dem Elend des Gefängnislebens entkommen.
* „Slum Schule“ – die erste Schule in einem Slum in Birgunj. Sie bietet 30-60 Kindern (90% Mädchen) Bildung und Sicherheit. Zugleich ist die Schule auch ein Ort, wo den Müttern bei Frauenabenden Wissen über den eigenen Körper vermittelt wird. Unterstützt werden folgende Projekte
* „Samata-Landwirtschaftsschule“ – erste Landwirtschaftsschule des Landes für 750 Kinder (80% Mädchen aus der untersten Kaste)
* „Samata-Gefängnisschule“ – diese Schule befindet sich in Birgunj (an der Grenze zu Indien) und bietet 150 Kindern, deren Mütter oder Väter wegen Kleinkriminalität im Gefängnis sind, Bildungsmöglichkeit und Sicherheit. Diese Kinder dürfen in der Gefängnisschule täglich einige Stunden dem Elend des Gefängnislebens entkommen.
* „Slum Schule“ – die erste Schule in einem Slum in Birgunj. Sie bietet 30-60 Kindern (90% Mädchen) Bildung und Sicherheit. Zugleich ist die Schule auch ein Ort, wo den Müttern bei Frauenabenden Wissen über den eigenen Körper vermittelt wird.the kids are brimful of life, full of energy and very keen to learn, if not the most motivated children I had the honour to teach. They are gorgeous, noisy, cheerful, cheeky but also often dirty. The slum school provides a shower and sanitary facilities for the children as well as for the mothers to stay clean, proper and healthy. Moreover, the kids were provided not only with sanitary items like tooth brushes but also with school supplies like books, stationary and the school uniform. I still remember vividly the spark in their little eyes when the kids learned how to tie their very first pair of closed shoes, or when they were tracing the lines of letters in their very first own book. Thus, teaching these children was a highly rewarding thing to do, for which I gladly put up with the long, damaged way to the slum school and power blackouts which lead to not operating fans even on days with 43°C and more.

Children must be taught how to think, not what to think.
– Organising a teacher’s seminar

Yet, just teaching the children was not sufficient, since the teaching methods in Nepal are still “old-school”, as in, just learning everything by heart instead of really understanding the material. Or getting hit by the teacher is something pupils can count on if they do not obey. In order to change that way of thinking, I organised a seminar for the teachers of both schools. Even though I do not have a proper training for teaching, I could share my longstanding experiences from tutoring, teaching in other projects and of course my outstanding schoolteachers in Austria. So, the teachers, who themselves where young women, sacrificed a whole Saturday, the only school free day of the week in Nepal, to learn “new” methods, songs and games to loosen up the frontal teaching. To ensure a lively exchange on the latest learn songs and techniques, getting help and staying in touch, a WhatsApp group was founded. What is more, together we arranged a time table and fixed school rules, where for instance rule number one is ‘No beating, no fighting’, right before ‘No littering’.

A period should end a sentence, not a girl’s education.
– Organising a menstrual awareness workshop

Most of the litter was the pads both schools provided anyways. These pads were provided, so that the girls do not have to miss school while having their period. My attempt to establish menstrual cups in order to reduce waste failed due to the inconvenience of properly cleaning. However, distributing pads was already a step in the right direction regarding the health of the girls, since most of them would otherwise use pieces of old cloth that often lead to harmful infections and even infertility. To inform about the risks of using these “cloth pads”, but also to raise awareness about menstruation in general, I organised a ‘Menstrual awareness workshop’ in both schools – not only for the girls but also their mothers, sisters, aunties, neighbours and whoever they wanted to invite. Menstruation is a huge taboo topic; therefore, girls and women rarely know what really happens in their bodies. Often they are seen as impure during their menstruation and thus banned from fulfilling worship service, household chores and sometimes even sharing the same dining table or rooms with their family. To break this stigma and injustice, the processes in the female body, healthy diet and lifestyle including menstrual hygiene, were elucidated with graphics and videos, in both languages, English and – with the help of the head master Anamika- in Nepali.

The limits of my language means the limit of my world. Ludwig Wittgenstein
– Culture clash by the example of the language

In the beginning, I was concerned that my lack of Nepali would be a problem since Anamika would not always be here to translate. Even though I realised soon that one can relate to kids in any language if you are confident enough, willing to make it work and if you are able to make the kids laugh; nevertheless when teaching and learning, the importance of the native language cannot be denied. Therefore, I started learning Hindi. First with the notes from my host mum, then adding YouTube videos and a grammar book a neighbour and friend got me from India. You might be wondering what use there is in learning Hindi even though Nepali is the only official language of Nepal? To begin with, Birganj is just at the Indian border, most of its inhabitants, no matter what age, caste or educational background, not only speak Nepali but also Bhojpuri and Hindi – a fact which impressed me a lot. What is more, not only are Nepali and Hindi related to each other, but Hindi is also close to one of my mother tongues, Bengali. Hence, it was more approachable for me and easier to master in such a short time. In general, my Bengali background made it easier for me to deal with the given circumstances in Nepal which differed a lot to what I was used to.  

What the world of tomorrow will be like is greatly dependent on the power of imagination in those who are learning to read today. Astrid Lindgren
– Personal gains for my future

To put in a nutshell, while I was there, I experienced moments I could not even have dreamt of. Of course, there is still a lot to improve, for instance enlarging upon the new teaching and learning methods or breaking more stigmas regarding female bodies and their sexuality. However, the stay also taught me a lot. First and foremost, I learned how to see the world through the eyes of a child again, which makes life a lot easier and relaxed. Also experiencing how grateful everybody is for even the smallest things made me appreciate everything even more. And of course, not all my stay was just filled with work. After teaching in school and preparing for the next days or workshops I got to spend my free time exploring the area and the South Nepalese culture. It was not too rare an occasion that I made use of the local swimming pool during the “girls time” where several girls, including neighbours, approached me, to teach them how to swim, being one of the only girls able to do it. So I did. Soon teaching the neighbour girls how to ride the bike was added to my free time activities. That was when I realized that once a teacher always a teacher. And I really enjoyed having found different ways to empower girls! What is more, since these girls did not really speak English, my Hindi could progress even faster. So, thanks to the stay I did not only gain experience, joie de vivre, friends and a new family on the other side of the globe but also had the chance to learn and practice another language.

An investment in education pays best interest. Benjamin Franklin
– How to contribute and acknowledgement

This is why I would love to see the project go further, see how in depth the helping aspect of the programme could be and see how each kid, I love so dearly, evolves. So, it is not the end of my personal fairytale of fulfilling my childhood dream yet. And yours can begin too! Child Vision Nepal focuses on giving these children other future perspectives and some enjoyment in life they would have never been provided with otherwise. If you want to contribute, don’t hesitate to contact me (me.kabir@outlook.at) or Child Vision Nepal (childvision.nepal@outlook.com) directly. Every contribution, no matter if financial or otherwise. Recourses like time and input will gratefully be accepted.

With that in mind, I would also like to thank some people without whom this experience would not have been the same. Thanks a lot, Brigitte, for giving me the freedom to operate as much or as little as I wanted to, for accepting my poor communication skills and of course for having made everything happen. A huge thank you also goes to my Nepali friends and host family, especially my host mother Anamika, for giving me the feeling as if I was part of Birganj. Additionally, whenever I was suffering from culture shock or home sickness my friends and family were there for me, even if only via video chat. And of course, this experience made me appreciate the education I received from the great teachers I had, even more. Therefore, I am utterly grateful for all my teachers that not only showed me that I already had what it takes to make it but also how to use these tools. Basically, that is exactly what I tried to teach in the schools. But in reality, the kids taught me way more than I could have ever taught them.

Praktikum bei der Salzburg AG

Wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird, konnte sich START-Salzburg Stipendiat Ali Reza in seinem Sommerpraktikum bei der Salzburg AG aus der Nähe anschauen und berichtet darüber:

„Vier Wochen lang habe ich bei der Salzburg AG, dem größten Salzburger Infrastruktur-Unternehmen, ein Praktikum gemacht. Ich war im Bereich Erzeugung-Center Asset Management beschäftigt. In diesem Bereich geht es um Energiewirtschaft, genauer um die Erzeugung von Strom mit hoher Flexibilität und einem sehr hohen Anteil an erneuerbarer Energie in Form von Strom und Wärme für Salzburger Kunden. Ich habe mich während meines Praktikums um viele interessante Aufgaben kümmern können und mich bemüht die Salzburg AG so gut wie möglich zu unterstützten. Eine meiner Aufgaben war es die Dokumente der 29 Wasserkraftwerke im Bundesland Salzburg zu digitalisiert und auch die Blindleistungseinstellung von allen Generatoren zu berechnen und anschließend in einer Liste zu erfassen. Im Außendienst habe ich die Kraftwerksgruppe Lungau besucht und das Berufsfeld genauer kennengelernt. Dabei konnte ich hautnah miterleben, wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Es war interessant und lehrreich.“

„Man darf hier mit vielen Sachen experimentieren…!“

START-Salzburg Stipendiat Maisam hat einen ganz besonderen Praktikumsplatz ergattert. Ein Monat lang darf er in Wien an der Technischen Universität – TU Forschungsluft schnuppern. In diesem Bericht teilt er seine ersten Erfahrungen:

Ich darf bis Anfang August im technischen Labor im Bereich der Fertigungstechnik mitarbeiten, -lernen und -erleben. In meiner ersten Praktikumswoche habe ich zum Beispiel Techniken der Feinbearbeitung gelernt, dabei wird die Oberfläche eines Werkstoffes oder eines Werkstückes um 0,2 µm bearbeitet. Danach kann man die Rillen durch reflektierte Wellen betrachten. Das ist echt interessant. Diese Woche durfte ich die notwendigen Teile von einem Luftmotor fertig drehen und fräsen. Mir gefällt das Praktikum bisher sehr gut, denn man darf hier mit vielen Sachen experimentieren und was man dabei erforscht oder herausfindet, wird als Protokoll in das vorhandenen Mitarbeiternetz hochgeladen. So haben auch andere, die etwas wissen wollen, die Möglichkeit davon zu profitieren.“

START-Salzburg: Jahrestreffen am Attersee

Bei herrlichem Wetter brachen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Freitag, 28. Juni am Hauptbahnhof in Richtung Oberösterreich auf. Das Ziel war Litzlberg am Attersee, wo ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm auf uns wartete. Untergebracht waren wir im Jugendgästehaus LITZ, das vom Österreichischen Jugendrotkreuz geführt wird. Am Freitag Abend war Zeit, nach dem Abendessen und der Besprechung den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen wartete bereits Erlebnispädagogin Eva auf uns. Sie hatte eine knifflige Aufgabe für die Stipendiatinnen und Stipendiaten: Aus verschiedenen Stöcken, Brettern, Rädern, Seilen und Planen sollten wir ein Flintstone Auto bauen. Zu diesem Zweck wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Nach kurzen Überlegungen ging es ans Werk und mit Teamgeist und guten Ideen gelang es uns, zwei funktionstüchtige Autos zusammenzubauen. Einige Teammitglieder wurden zu Marktingleiter*innen bestellt, um den Namen und die Werbestrategie für die Vermarktung des Wagens auszuarbeiten. Jede Gruppe durfte ihr Auto vorstellen und bewerben, dann musste der Beweis angetreten werden: Über einen kleinen Abhang durfte jede Gruppe fahren, wichtig war es, dass alle Gruppenmitglieder darauf Platz fanden. Beide Fahrzeuge bestanden den Praxistest, Eva lobte unsere gute Arbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit.

Am Nachmittag stand Bogenschießen am Programm. Eva erklärte uns kurz die Grundlagen, dann ging es schon ans Werk. Beim Bogenschießen sind Disziplin und Konzentration erforderlich, wenn man ins Schwarze treffen will. Die Schwierigkeit wurde laufend angepasst, am späten Nachmittag erlegten wir unsere ersten Tiere aus Kunststoff. Nach dieser sportlichen Aktivität in der Sonne tat uns eine Abkühlung gut und ein Teil der Gruppe ging zum nahen Attersee, um sich zu erfrischen.

Nach dem Abendessen stand ein weiterer Höhepunkt am Programm: Gemeinsam mit einer Kräuterpädagogin machten wir eine Nachtwanderung zum Moor, wo uns viele besondere Pflanzen und Tiere (und leider auch Stechmücken) begegneten. Es wurde langsam dunkel und am Rückweg spazierten wir durch einen Wald, wo hunderte Glühwürmchen leuchteten. Es war wunderschön und viele sahen zum ersten Mal in ihrem Leben diese besonderen Käfer. Am Sonntag Vormittag beendeten wir das Jahrestreffen mit vielen spannenden Gruppenspielen, bevor wir uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg nach Salzburg machten.

Gesundheitsförderung für Mädchen und Burschen

Eva Moser vom FrauenGesundheitsZentrum und Reza Bahrami vom Institut für Männergesundheit waren am Freitag den 7. Juni 2019 bei START Salzburg zu Gast. Drei Stipendiatinnen und sechs Stipendiaten durften sich in getrennten Workshops zum Themenbereich Beziehungen, Sexualität und Selbstbestimmung austauschen und weiterbilden. Alle diese Themen betreffen Burschen und Mädchen gleichermaßen, aber eben auf unterschiedliche Weise. Das Projekt machte es möglich „voneinander etwas zu erfahren“ ohne direkt und persönlich fragen zu müssen. Die Zielsetzung des Workshops war es, Burschen zu einem partnerschaftlichen Beziehungsleben zu ermutigen und mit den Mädchen selbstbestimmte und aktive Partnerschaftsmodelle zu erarbeiten (Beziehung und Sexualität). Außerdem hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, in einem geschützten Rahmen und an ihren jeweiligen Themen zu arbeiten. Die Atmosphäre war sehr angenehm und es wurde viel gelacht. Die Jugendlichen konnten ihr Wissen erweitern und damit ihre Selbstwirksamkeit steigern. Wir danken Eva Moser und Reza Bahrami für die spannenden Workshops!

START-Salzburg engagiert sich!

Am 2. Salzburger Freiwilligentag – 17. Mai 2019

Im Stipendienprogramm START wird soziales Engagement großgeschrieben! Da kam die Gelegenheit am zweiten Salzburger Freiwilligentag mitzumachen gerade recht. Aufgeteilt auf verschieden Projekte in der Stadt Salzburg halfen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am 17. Mai 2019 tatkräftig mit. Hecken schneiden in der Werkstätte der Lebenshilfe, Kinder betreuen, damit sich junge Eltern des Caritas Projektes „Calimero“ einen Vormittag lang in Ruhe vernetzen können, an einem Ausflug mit Gästen der Notschlafstelle zu den Wasserspiel in Hellbrunn teilnehmen, aufmerksames Zuhören und sich Austauschen im Erzählcafé des Vereins VinziDach housing first – die Palette an Beteiligungsmöglichkeiten war sehr groß. Es ging aber nicht nur darum, sich einen Tag lang mit Zeit und Energie in den Dienst der guten Sache zustellen. Auch die vielfältigen Sozialen Einrichtungen in Salzburg mit ihren Mitarbeiter*innen, Klient*innen, Kund*innen, Bewohner*innen und Gästen einen Tag lang zu erleben, aus dem sich ein vielleicht ein längerfristiges, persönliches Engagement ergeben kann, war Sinn und Zweck des Freiwilligentages.

Die Stipendiatinnen Saira und Omaima engagierten sich am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit gemeinsam mit START-Mitarbeiterin Angela beim Projekt „Calimero“. Calimero unterstützt junge Familien bei der Bewältigung des Alltags mit kleinen Kindern. Freiwillige besuchen ein- bis dreimal die Woche die Familie, spielen mit dem Kind oder schauen auf das Baby und ermöglichen es dem Vater oder der Mutter, ein Stück Freiraum für sich zu gewinnen. Am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit luden die Mitarbeiterinnen von Calimero, Manuela und Johanna zu einem Brunch für die Freiwilligen, die Familien und Interessierte, die sich näher über das Projekt informieren wollten. Die START-Stipendiatinnen Omaima und Saira halfen bei der Vorbereitung des Buffets, bereiteten eine schöne Tafel für die Gäste und spielten anschließend mit den Kindern, um es den Eltern zu ermöglichen, entspannt zu essen und mit den anderen zu plaudern.

Stipendiatin Saira berichtet über ihre Eindrücke:

„Der Freiwilligentag war ein sehr schöner Tag. Er brachte mir sehr viel Geduld bei. Außerdem machte ich neue Erfahrungen und lernte Menschen kennen, die so viel für andere Menschen machen, ohne etwas zurück zu verlangen. Mir wurde auch klar, dass das Lächeln eines Kindes den Tag retten kann, egal wie schlecht es einen geht.“

Das „Erzählcafé“ mit ehemaligen Obdachlosen, die vom Verein VinziDach betreut werden, besuchten am Freitag Nachmittag START-Stipendiat Maisam und Stipendiatin Hana. Bei Saft und Keksen berichteten zwei ehemalige Obdachlose aus ihrem Leben, über das Leben auf der Straße und wie ihnen das Projekt VinziDach geholfen hat, wieder eine Wohnung zu finden. Auch einige Sozialarbeiterinnen nahmen sich für uns Zeit und beantworteten unsere Fragen zum Thema Wohnungslosigkeit in Salzburg und wie sie den Menschen helfen, wieder Fuß zu fassen. Ein sehr spannender Nachmittag der es uns ermöglichte, Salzburg aus einem anderen Blickwinkel zu sehen!

Stipendiat Maisam berichten vom Projekt Erzählcafé:

„Die Geschichten der Klienten des VinziDach, alles was sie erlebt haben oder erleben mussten, haben mich nachdenklich gestimmt. Aber ich bewundere sie auch dafür, wie sie ihre Schwierigkeiten und Problemen überwunden haben. Es war sehr erfreulich zu erfahren, dass der Verein VinziDach dabei helfen konnte. Jede/r könnte von dieser Situation einmal betroffen. Einen Wunsch habe ich daher gut verstanden: Nämlich, dass mehr BesucherInnen ins VinziDach kommen und Interesse zeigen! Ich wünsche ihnen alles Gute!“

In der Werkstätte der Lebenshilfe Salzburg im Süden der Stadt Salzburg, war es die Aufgabe der Freiwilligen eine Hecke „einzureißen“. Zaun und Gartenstück sollten erneuert werden, um wieder besser nutzbar zu sein. Einen wahren Urwald beseitigten die Helferinnen und Helfer Mahdi, Afra, Mohammad, Qodratullah, Ioana und Toni an diesem Tag. Sehr zum Leidwesen unzähliger Schnecken und Käfer. Bereits zu Mittag war der größte Teil des Bewuchs entfernt und die Vorbereitungen für den neuen Zaun konnten getroffen werden. Zudem erhielt die Gruppe an diesem Tag aber auch viele wertvolle Einblicke in den Alltag und die Abläufen der Werkstätte. Vom Ankommen der Beschäftigten bis hin zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen und der Tageseinteilung in den einzelnen Gruppen. Allgemeine Bewundern galt den kreativen Ansätzen bei der Bewältigung industrieller Aufträge.

Stipendiatin Ioana berichtet vom Einsatz in der Lebenshilfe: „Ich konnte nicht glauben, dass man beim Heckenschneiden so viel Spaß haben kann. Es war eine schöne Erfahrung und wir haben etwas sinnvolles gemacht. Die Leiterin der Werkstatt, Frau Wendlinger, hat uns sehr fröhlich erwartet und mir hat am meisten gefallen, dass auf die Menschen dort so gut eingegangen wird. Es war echt super! Ich freue mich auf nächsten Einsatz!“


Dritter Teil des Finanzführerscheins bei START Salzburg

„Im dritten und letzten Teil des interessanten Finanzführerschein-Workshops, der am 29. April stattgefunden hat, beschäftigten wir uns mit dem Thema SCHULDEN. Im Themenbereich Schulden ist es besonders wichtig, möglichst früh anzusetzen und eine sogenannte Überschuldung zu vermeiden. Außerdem sahen wir einen kurzen Film über Bürgschaft und die Verantwortung dafür. Insgesamt hat mir dieser hilfreiche Workshop sehr gut gefallen, da wir sehr viele im Alltag benötigte Informationen bekommen haben.“

START-Salzburg Stipendiat Ali Akbar

Ziel des Finanzführerscheins war es, den Stipendiat*innen grundlegendes Wissen zum richtigen Umgang mit Geld zu vermitteln. In den informativen Workshops, die von DSA Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg gehalten worden waren, erarbeiteten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten zentrale Inhalte rund ums Thema Geld, Wohnung, Lebenskosten, Schulden und Bürgschaft. Viele Fachbegriffe, die es in diesem Themenbereich gibt, konnten geklärt werden. Herzlichen Dank an Frau Honisch für die spannenden Workshops!

Offene Mathe-Lerngruppe traf sich zum zweiten Mal in diesem Semester in Salzburg

Auch in den Osterferien traf sich eine kleine Gruppe engagierter Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Mathematik-Lehrer Andreas Hirnsperger zur offenen Lerngruppe. Verschiedene Themen wurden diskutiert und gemeinsam bearbeitet. Die Stipendiat*innen hatten ihre Hausübungen und den Schularbeitenstoff mitgebracht, um daran zu arbeiten. Unser Mathe-Ass Jia Cheng Zhou, der im Mai maturieren wird und plant, Mathematik zu studieren, kam auch, um die anderen zu unterstützen und sich selbst für die bevorstehende Mathe-Matura vorzubereiten. Herzlichen Dank an Andreas Hirnsperger für sein Engagement! Die nächste offene Mathematik Lerngruppe wird am Samstag 1. Juni stattfinden.

“Mein erster Job” – Mein erster Arbeitsvertrag

Infos über Arbeits- und Ausbildungsverträge holten sich die START-Salzburg Stipendiatinnen und Stipendiaten bei einem umfassenden Workshop in der Arbeiter Kammer Salzburg. Was in einem Arbeitsvertrag stehen darf und was nicht, was man beim Antritt von Praktikumsstellen beachten muss, was eine Arbeitnehmerveranlagung ist und was sie bringt, erfuhren die START-Jugendlichen am 16.04.2019 im Rahmen des Workshops „Mein erster Job“.

START-Salzburg Stipendiatin Zaynab berichtet über ihre Eindrücke:

„Der Kurs „Mein erster Job“ war für mich sehr umfangreich. Einige Themen, wie z.B.: Arbeitsverhältnisse und Kollektivverträge, hatte ich bereits in der Schule gelernt, aber die Beratungsfelder “Konsumentenberatung” und “Steuerlöscher” der AK, die waren ganz neu und sehr interessant für mich.

Im Workshop habe ich z.B.: die Informationen erhalten, dass ich im Jahr 2020 einen Steuerausgleich machen kann und sogleich fünfzig Prozent meiner Versicherungsbeiträge von Finanzamt bekomme.

Außerdem habe ich durch die Erklärungen meine Rechte als Konsumentin besser kennengelernt. Vor zwei Jahre habe ich mir zum Beispiel ein neues Handy im Wert von 500 €, in einem Geschäft in Wien gekauft. Das Handy war aber kaputt. Es schaltete sich immer plötzlich aus und ich konnte es nicht einschalten. Ich habe es beim Verkäufer zwei Mal reparieren lassen, aber es hat nicht funktioniert. Ich verlangte einen Austausch, aber der Verkäufer hat es nicht akzeptiert. Zum Schluss verkaufte ich ihm das Gerät zurück für 230 € und hatte einen Schaden von 270 €, innerhalb von drei Monaten. Das das nicht die richtige Vorgehensweise laut Gewährleistung ist, weiß ich jetzt durch den Workshop in der AK Salzburg.

Jetzt weiß ich, dass ich das nächste Mal in der gleichen Situation selber entscheiden darf, ob ich es reparieren lasse oder austausche. Das ist mein Recht und wie das Motto der Arbeiterkammer heißt: “Gerechtigkeit muss sein.”

Zum Schluss bedanke ich mich bei START und ARBEITERKAMMER für den tollen Workshop.“

Alternativer Stadtrundgang: Nationalsozialismus in Salzburg

Als Vorbereitung auf die jährliche START-Österreich Exkursion nach Berlin zum Thema „politische Bildung“ begaben sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am 05.04.2019 auf eine Spurensuche in die Salzburger Altstadt. Begleitet von Dr. Alexander Prenninger, Historiker am Ludwig Bolzmann-Institut für historische Sozialwissenschaft, betrachteten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Stadt aus einer anderen Perspektive. Denn bei diesem Stadtrundgang wurde nach sichtbaren oder unsichtbaren Zeichen gesucht, die der Nationalsozialismus hinterlassen hat. Aber auch Geschichten und Geschichte abseits von Gedenktafeln brachte Dr. Prenninger den Jugendlichen näher. Themen, wie öffentliches Gedenken, kollektive Erinnerung und individuelles Vergessen waren zentral bei diesem Rundgang.

Welche Spuren hat die Zeit des Nationalsozialismus in der Mozartstadt hinterlassen und was davon ist heute noch sichtbar? Wo waren Verwaltungsbehörden, Kommandozentralen und KZ-Außenlager untergebracht? Welche Gedenkstätten gibt es und für wen? Welche fehlen noch immer? Dazu mussten sich die Stipendiatinnen nicht erst abseits touristischer Trampelpfade bewegen. Vor der barocken Kulisse der Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten fanden Zwangsarbeit, Enteignung, Verschleppung, Ermordung, Zerstörung jüdischer Kultstätten, einzige Bücherverbrennung Österreichs und die Verherrlichung des Terrorregimes statt.

Zweiter Termin vom „Finanzführerschein“ bei START Salzburg

Wieviel Geld brauche ich eigentlich im Monat, wenn ich einen eigenen Haushalt habe? Dieser Frage gingen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammen mit Sozialarbeiterin Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg nach. Die Teilnehmer*innen versuchten zu schätzen, wieviel sie pro Monat für Miete, Auto, Essen und andere Ausgaben des täglichen Lebens brauchen werden. Darüber hinaus ging es auch um den Themenbereich Miete und wieviel man für eine eigene Wohnung inkl. Nebenkosten so braucht. Ioana hat ihre Eindrücke für uns zusammengefasst:

„Am Freitag, den 29.03 hat die Veranstaltung „Finanzführerschein“ stattgefunden. Im zweiten Teil des Finanzführerscheins durften wir selbst mithilfe des Katalogs eines bekannten schwedischen Möbelhauses ein fiktives Wohn- und Esszimmer einrichten. Dadurch konnten wir sehen, welche Kosten auf uns zukommen, wenn wir alleine wohnen werden. Dann haben wir drei Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wurde eine andere Farbe zugeteilt. Dann wurden jeder Gruppe zehn Kärtchen gegeben. Auf diesen Kärtchen mussten wir eine Kostenaufstellung machen und angeben, wie viel Geld wir ungefähr für verschiedene fixe Kosten ausgeben werden, wenn wir selbstständig wohnen (Haushalt, Freizeit, Hobby, Auto, Zigaretten, Pflege, Essen, Handy, Kleidungen). Auf dem letzten Kärtchen haben wir sämtliche Kosten zusammengerechnet. Daraufhin haben wir darüber gesprochen, für welche Bereiche wir in Zukunft mehr Geld einplanen müssen z.B. Hobbys und wie realistisch unsere Einschätzungen sind. Wir lernten viele neue Sachen, die uns in Zukunft helfen werden. Wir freuen uns auf den nächsten Termin.“

START-Salzburg Stipendiatin Ioana

Neuigkeiten von START-Salzburg – April 2019

START-Salzburg: Es gibt etwas zu feiern!

START-Salzburg wird bald 10 Jahre alt!

Dieses Jubiläum möchten wir natürlich gemeinsam mit allen Stipendiat*innen, Pat*innen, Förderern, Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen des Stipendienprogrammes gebührend feiern.

Darum schon jetzt den Termin im Kalender mit einem roten Kreis markieren: Donnerstag 07.11.2019 findet die Jubiläumsparty um 18.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Salzburg statt. Die beste Gelegenheit um START-Alumnis, Kolleginnen und Kollegen von „damals“, Förderer und Partner des START-Stipendienprogrammes wieder zutreffen, aber auch die neuen Gesichter bei START-Salzburg kennen zu lernen. Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Euch!

„Finanzführerschein professional“ startete in Salzburg

Was ist der Unterschied zwischen einem Dauerauftrag und einer Lastschrift? Was muss ich beachten, wenn ich mein Konto überziehen will? Wie mache ich eine persönliche Einnahmen-Ausgaben-Liste? Diese Fragen standen unter anderem am Freitag, 15.3. bei START Salzburg am Programm. Inge Honisch von der Schuldenberatung Salzburg vermittelte den Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten Grundlagen im Umgang mit Geld. Im Rahmen des „Finanzführerschein professional“, der in drei Teilen angeboten wird (zusätzlich gibt es noch zwei E-Learning-Module) lernen die Jugendlichen, wie sie finanziell mündige (Bank-)kunden werden. Ziel ist es, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen, einen kontrollierten Umgang mit verschiedenen Bankprodukten zu lernen und sich Grundlagen der Haushaltsplanung anzueignen. Im ersten Termin ging es um das Erstellen einer Einnahmen-Ausgaben-Liste und um wichtige Informationen zum eigenen Konto. Der nächste Termin findet am 29. März statt.

„Beim Workshop „Finanzführerschein“ geht es um Informationen für unser zukünftiges Wohlbefinden. Anfangs haben wir über Dinge geredet, die uns im Alltag wichtig sind (zB Handy, Shopping, etc) und bei denen wir gar nicht wissen, wie viel Geld eigentlich dafür weggeht. Hauptsächlich ging es um Einnahmen und Ausgaben, aber auch viel um unser eigenes Bankkonto und Schulden. Ich habe viele neue Informationen mitnehmen können!“

„Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie eine amerikanische Dollarnote in der Hand gehalten!“

Berufsluft schnuppern konnte START-Stipendiatin Ioana bei der HYPO Landesbank Salzburg. Sie absolvierte ein dreitägiges Praktikum in der Filiale Nonntal und konnte spannende Einblicke in das Tätigkeitsfeld von Bankangestellten sammeln. Selbst könnte sich Ioana nach dem Praktikum auch gut vorstellen eine Ausbildung in einer Bank zu beginnen.

Praktikumstagebuch von Ioana:
Montag, 25.02.2019

  • Am Montag habe ich mein Schnupperpraktikum bei der HYPO Salzburg angefangen. Ich wurde der Filiale Nonntal zugeteilt und wurde an meinem ersten Tag von Frau Ivana Arsenovic empfangen. Frau Arsenovic war sehr freundlich zu mir und hat mir gezeigt, welche Aufgaben sie selbst in der Filiale übernimmt. Sie hat mir einige Einblicke in die Arbeitsabläufe der Filiale gezeigt. Zudem dürfte ich weitere Mitarbeiterinnen, Frau Sindi Ivanovic und Frau Beate Zimmermann, besser kennenlernen.

Dienstag, 26.02.2019

Mittwoch, 26.02.2019

  • Am Mittwoch habe ich gelernt wie man überprüfen kann, ob eine Banknote echt oder gefälscht ist. Mir wurde genau erklärt auf welche Symbole ich dabei achten soll. Zudem habe ich miterlebt, wie ein Geldautomat eine gefälschte Banknote aussortiert hat. Dies war sehr spannend.

Fazit

  • Die drei Tage in der HYPO Filiale in Nonntal haben mir sehr Spaß gemacht und ich habe einen guten Eindruck darüber erhalten, was eine Bankangestellte alles macht. Vielen Dank für die schönen Tage an die HYPO Landesbank Salzburg und die Filiale Nonntal.

„Es gefällt mir sehr diese Uniform zu tragen…“

START-Salzburg Stipendiat Mohammad ist Rettungssanitäter in Ausbildung beim Roten Kreuz. Seit Jänner besucht er regelmäßig am Sonntag den Sanitäterkurs in Tamsweg und ist auch schon unter der Woche als Praktikant im Einsatz.

Mohammad über sein Motivation: „Ich habe mich in diesem Schuljahr sehr gut weiterentwickelt, viele neue Sachen gelernt und eine Ausbildung beim Roten Kreuz als Rettungssanitäter angefangen. Die Sanitäterausbildung sind sehr anstrengend und brauchen viel Zeit, aber man wird fröhlich und glücklich, wenn man als Sanitäter jemandem helfen kann. Ich hoffe meine Ausbildungen erfolgreich abzuschließen zu können. Die Sanitäter Ausbildung beinhaltet 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis. Der Praxisteil beinhaltet Tagesdienst und Nachtdienst. Wenn ich im Dienst bin, habe ich immer Bereitschaft egal welche Tages- oder Nachtzeit. Die Praxisstunden finden das ganze Jahr über statt. Es gefällt mir sehr diese Uniform zu tragen, auch mein Name ist auf der Uniform vermerkt. Ich bin sehr stolz darauf so Leuten helfen zu können. Hoffentlich darf ich in Zukunft auch als Rettungssanitäter im Lungau arbeiten.“

In luftigen Höhen – Treffen der START-Salzburg Alumnis

Auf den Gipfel des Salzburger Hausberges begab sich eine Gruppe von START-Salzburg Absolventinnen und Absolventen unterschiedlichster START-Jahrgänge. Alte Kontakte wieder aufleben lassen, neue Alumnis kennen lernen und der Austausch über Erfahrungen nach der Matura standen bei diesem Treffen im Vordergrund.

START-Alumnus Pushon berichtet:

„Am 24. Februar 2019 trafen sich die ehemaligen Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten von den vorherigen Jahrgängen. Wir trafen uns am Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam nach Grödig zum Untersberg. Dort angekommen, wanderten wir zum Gipfelkreuz des Untersberg. Am Gipfelkreuz genossen wir dann den schönen Ausblick. Abschließend gingen wir noch alle genüsslich essen. Ein riesiges Dankeschön geht an Trinh Nguyen, die dieses Treffen sehr gut organisiert hatte. Durch dieses Treffen lernten sich die Alumnis besser kennen. Wir redeten über das Leben nach der Matura und noch vieles mehr. Rückblickend gesehen war es ein sehr gelungenes Treffen.“

„Erfolg ist reine Kopfsache“

START-Salzburg Absolvent Pushon über seine Ausbildung beim Bundesheer

Am 3. September startete für mich ein neues Kapitel. Meine Schulkarriere ging erfolgreich zu Ende. Als nächstes stand das Bundesheer an. Ich habe mich vorher schon für eine Offizierslaufbahn beim Heer beworben. Deswegen war ich noch mehr gespannt. Von September bis Anfang Februar war ich an der Erzherzog Julian Kaserne in Straß in Steiermark stationiert. Dieser Ort liegt 10 km entfernt von der slowenischen Grenze. Am ersten Tag lernte ich meine neuen Kameraden kennen und fassten unsere Ausrüstung aus. Zuerst traute sich keiner von uns zu reden. Aber in 15 Minuten war diese Angst weg. In dieser Zeit wurden wir zu ziemlich guten Kameraden. Ohne Kameradschaft hätten viele uns diesen sehr intensiven nicht überstanden. Die erste Woche war für mich ziemlich stressig, weil es für mich ein komplett neues Umfeld war. Denn seit 12 Jahren saß ich nur an meinem Tisch und hatte Unterricht. Hier beim Heer lief das System ganz anders. Ich lernte erst hier meine körperlichen Grenzen kennen. Seit meinem Einrückungstermin habe ich mich sportlich wesentlich gesteigert. Wir, die Kaderanwärter, haben in diesen 5 Monaten gelernt zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu motivieren. Auch in den schwersten Zeiten wie bei den Waffenausbildungen, bei den 24 Stunden Gefechtsdiensttagen oder beim 60 km Abschlussmarsch haben wir uns gegenseitig geholfen, wo immer wir auch konnten. Rückblickend auf diesen Kurs bin ich schon ziemlich stolz auf mich, weil ich phasenweise mir die Ausbildung nie zugetraut habe.

Ich persönlich habe sehr viel von dieser Ausbildung profitiert, weil man sich nicht nur fachspezifisch, sondern auch charakterlich weiterbildet. Erlebnisse, wie die Feldlagerwoche oder die Gebirgsausbildung brachten uns bei, dass unser Körper eigentlich mehr kann, als wir denken. Die meisten Sachen spielen sich eigentlich im Kopf ab. Das passende Zitat dazu wäre: „Erfolg ist reine Kopfsache.“


Salzburger Stipis diskutierten mit den „HEROES“

Haben wirklich alle Menschen in Österreich die gleichen Rechte? Wer bestimmt wer du bist? Das Projekt HEROES von akzente Salzburg richtet sich an junge Männer mit Migrationsgeschichte zwischen 16 und 23 Jahren, die sich aktiv für das gleichberechtigte Zusammenleben von Männern und Frauen einsetzen und etwas verändern wollen. Ziele sind die Freiheit des Individuums und ein selbstbestimmtes Leben. Einen Workshop der HEROES, gestaltet von den Projektleitern Jad und Mario und HEROES-Teilnehmer Osman besuchten am Freitag 15.2. die Salzburger START Stipendiatinnen und Stipendiaten. In einem theaterpädagogischen Peer to Peer Workshop wurde über Themen wie, Gleichberechtigung, Gewalt, Abbau von Stereotypen, Frauenrechten, Kinderrechten, Menschenrechten, etc. diskutiert

Hier der Bericht von START Stipendiatin Saira Shaukat:

Am Freitag den 15.02.2019 trafen sich sechs Stipendiaten und Stipendiatinnen zum Thema „Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“. Von den Workshop Veranstaltern waren vier Leute da. Gemeinsam sprachen wir über unsere Kulturen und deren strengen Regelungen. Uns allen wird auch sehr schnell klar, dass unsere Probleme sich sehr ähneln. Wir versuchen zu verstehen was Falsch oder Richtig ist, aber daraufhin bekommt keiner eine Antwort, weil was vielleicht für mich richtig ist, ist für den anderen falsch. Die Diskussion ist sehr vielfältig ausgeprägt und zeigte andere Perspektiven. In der Gruppe redeten wir auch über das Verhältnis mit den Eltern und wie man mit ihnen argumentieren kann. Dass Argumente sehr wichtig sein können und, dass deren Auswirkung sehr stark unser Leben beeinflussen kann. Außerdem verstanden alle, dass die Drohungen unserer Eltern meistens aus Liebe und Angst entstehen. Sie wollen uns beschützen und können meistens ihre Drohung eh nicht vollziehen. Dass die Frau in der Welt meistens als „die Ehre“ angesehen wird, wussten alle Teilnehmer des Workshops. Das hat meist seine Nachteile, weil die Frau daraufhin unterdrückt wird, aber das heißt nicht, dass wir Frauen uns ändern müssen sondern, dass wir unsere Gesellschaft verändern sollen. Die wichtigste Nachricht des Workshops war es, dass wir die Fehler unserer Eltern nicht bei unseren Kindern wiederholen sollten.

START-Salzburg: Textsorten und Grammatik in den Semesterferien

Von Montag bis Donnerstag (11.02. bis 14.02.2019) trafen sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten, um mit der angehenden Deutschlehrerin Valentina D‘Uva die Deutschkenntnisse in den Semesterferien weiter zu verfeinern. Dass gemeinsames Lernen in den Ferien abwechslungsreich sein kann und auch Spaß macht, verdeutlichen die Rückmeldungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten.
Wir bedanken uns bei Valentina D’Uva für den spannenden und engagierten Deutschunterricht!

Ioana:

Wir hatten eine große Freude, wenn wir gehört haben, dass ein Deutschkurs in unserem START Büro stattfindet. In diesen vier Tagen hat unsere Lehrerin versucht in kurzer Zeit uns viele Dinge beizubringen. Sie hat uns Tipps gegeben und auch Informationen über die Matura. Wir hatten auch Spaß dabei durch die sehr attraktiven Spiele, die Valentina für uns vorbereitet hat. Es wird mir später bei meinem Deutschunterricht oder Matura helfen. Danke Valentina!

Maisam:

Die Kursstimmung war sehr freundlich und nett. Frau Valentina D’Uva, unsere Kursleiterin, ist sehr hilfreich, weil sie uns ausreichende Erklärungen, Beispiele und passende Themen gegeben hat. Ich würde immer wieder bei solchen Kursen teilnehmen.

Omaima:

Wir haben am Montag mit Valentina den Deutschkurs angefangen: Am ersten Tag haben wir die vier Fälle gelernt, und auch die Wortarten und Satzarten und wie man einen Text analysiert. Valentina hat uns wirklich super geholfen. Ich danke dir sehr Valentina für alles. Ich bedanke mich auch bei START für die Möglichkeit, dass wir den Deutschkurs machen durften.

Eishah:

Mit hat der Deutschkurs mit Valentina sehr gefallen. Wir haben die Textsorte Textanalyse für die Matura geübt und das war auch sehr hilfreich. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir alles gut durchdiskutiert haben. Es war auch sehr lustig und ich habe mir auch vieles mitgenommen. Die Stimmung war auch sehr schön.

Rohullah:

Der Deutschkurs von Montag bis Donnerstag hat mir sehr geholfen. Es hat mir sehr gut gefallen, die Stimmung ist sehr fröhlich gewesen. Im Allgemeinen war es sehr hilfreich, da ich die gelernten Sachen jetzt anwenden kann. Wenn es noch einmal so eine Möglichkeit geben würde, einen Deutschkurs zu machen, würden wir uns sehr darüber freuen.

Lyrisches Schreiben in Salzburg

Am Samstag, 9.2.2019 traf sich eine kleine Gruppe der Salzburger Stipendiat*innen zum 3. Teil der Workshopreihe „Kreatives Schreiben“. Am Programm stand heute das Thema „Lyrik“. Die Stipendiat*innen probierten unter Anleitung von Deutschlehrer Mag. Werner Schlor, auf möglichst vielfältige Weise und möglichst spielerisch verschiedene lyrische Formen und Gedichttypen aus. Dazu lernten sie verschiedene Beispiele aus der Lyrik kennen, analysierten und bearbeiteten sie nach ihren eigenen Bedürfnissen. Ziel war es, am Ende einen völlig selbständigen, gemeinsamen und zusammenhängenden kleinen Gedichtezyklus zu schaffen. Einige der wirklich bemerkenswerten Arbeiten finden Sie hier:

das Gedicht von Stipendiat Roni Ali
Gedicht von Stpendiatin Omaima Mahmoud
Gedicht von Stipendiatin Hana Nazari Salari

Und hier noch einige Eindrücke vom konzentrierten Arbeiten:

Mathe – Es gibt immer was zu tun!

Obwohl gerade Pause bei Schularbeiten und Tests ist, haben sich am Samstagnachmittag den 02.02.2019 START-Salzburg Stipendiat*innen zum Mathe-Studium zusammengefunden. Gemeinsam mit Mathe-Experten Andi Hirnsperger wurden Kurven berechnet und mittels einer App noch weitere knifflige Mathe-Rätsel gelöst.