Fit für die EU-Wahl. Wie jugendliche Migrant*innen sich vorbereiten.

(Wien, 14. Mai 2019). 2019 heißt es für (fast) ganz Europa „ab in die Wahlkabine“: Am 26. Mai stehen die EU-Wahlen an. Die Wahlmotivation bei österreichischen Jugendlichen ist laut aktueller Umfrage1 der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik ÖGfE groß. Wo und wie informieren sich Jugendliche? Beim Verein START Stipendien wurde ein EU-Schwerpunkt mit verschiedensten Aktivitäten gesetzt, um den Jugendlichen Europa und Europa-Politik näher zubringen.

Kriterium Information. Laut ÖGfE-Umfrage werden 85 Prozent der Befragten „sicher“ bzw. „eher schon“ an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnehmen. Für 93 Prozent dieser Jugendlichen ist der wichtigste Grund für die Teilnahme, dass sie von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen möchten. Fehlende Information ist das mit Abstand meist genannte Motiv, nicht an den EU-Wahlen teilzunehmen (72 Prozent „sehr wichtiger“/„wichtiger“ Grund). Der Verein START Stipendien versucht daher, den Jugendlichen vor der EU-Wahl einen umfassenden Einblick zur aktuellen Situation in Europa zu vermitteln. Auch wenn über 75 Prozent der START Stipendiat*innen bei der EU-Wahl 2019 nicht wählen dürfen – sind sie dennoch alle von der Wahl und deren Auswirkungen betroffen.

Umfassendes Programm. Um die Stipendiat*innen umfassend zu informieren, organisierte der Verein START Besuche im Haus der Europäischen Union in Wien und themenspezifische Arbeitsgruppen. „Weiters nahmen die Jugendlichen an Gesprächsreihen und Podiumsdiskussionen, wie dem Europa:Dialog teil und besuchten eine politische Lesung im Burgtheater. Fixiert sind zudem ein Rundgang im Außenministerium mit einem Spezialvortrag zur Europapolitik und eine Führung im Haus der Europäischen Union“, zählt Projektkoordinatorin Aleksandra Milosevic auf.

In Kürze steht für die START Jugendlichen der Workshop „Understanding Europe“2 auf dem Terminplan: Hier erfahren die Jugendlichen, wie die EU allgemein funktioniert, wer was darf, welche Rahmenbedingungen gegeben sind und wie es überhaupt zu Gesetzen und Vereinbarungen kommen kann. Auch Raum für Diskussionen und Dialog ist vorgesehen: Wie stellen sich die Jugendlichen die Europäische Union in einigen Jahren vor? Was bedeutet die EU für sie? Und was würden sie verändern? „Die Jugendlichen zeigen großes Interesse für die vertiefenden Workshops“, freut sich START Projektleiterin Katrin Bernd über die Auseinandersetzung und den politischen Dialog der Stipendiatinnen mit Europa als Ganzes und Österreich als Teil der Europäischen Union. „Das Verstehen von europapolitischen Prozessen ist ein wichtiger Grundstein für die Teilhabe an der politischen Diskussion“, so Bernd. „Und wer informiert ist, kann sich auch einbringen. Wir bieten unseren Jugendlichen mit dem vielfältigen EU Wahl-Informationspaket die Chance, sich fit für europapolitische Diskussionen zu machen.“

1 https://oegfe.at/2019/03/05_jugendumfrage/
2 https://eyp.at/understanding-europe/?lang=de


Über Understanding Europe

Um der geringen Wahlbeteiligung Jugendlicher an der Wahl zum Europäischen Parlament in ganz Europa entgegen zusteuern (2009: 27% der 18-24 Jährigen*), initiiert die in Berlin ansässige Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa seither in Partnerschaft mit dem Europäischen Jugendparlament die Veranstaltungsreihe „Understanding Europe“. Bereits seit 4 Jahren werden auch in Österreich diese EU-Kompakt-Kurse angeboten.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START Programm sind daher steuerlich absetzbar.


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich

Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
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communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
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Kollmann & Hemmer GmbH
Kolschitzkygasse 15/14 1040 Wien
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START-klar für die Reifeprüfung Wie jugendliche Migrant*innen die Matura zu 100% bewältigen.

(Wien, 30. April 2019). Am 6. Mai startet die Zentralmatura in Österreich. Die Anspannung unter den Schülern und Schülerinnen steigt. So auch bei den Jugendlichen im START-Betreuungsprogramm. Hier werden junge Migrant*innen unterstützt, um die Reifeprüfung trotz sprachlicher und anderer Barrieren gut zu bewältigen. 23 Stipendiat*innen von START treten heuer österreichweit an.

Unter ihnen auch Samira Hemati. Die gebürtige Afghanin lebt seit November 2015 mit Ihrer Familie in Österreich. Samira besucht das GRg 21 in Wien und fühlt sich auf dem Schulschiff wohl und willkommen. Die junge Afghanin spricht neben ihrer Muttersprache Farsi mittlerweile auch Deutsch, Englisch und Spanisch.

Matura am Schulschiff
„Ich mag die technischen Fächer wie Mathe und Physik besonders gern“, betont Samira. Sie hat sich entschieden, in Physik mündlich zu maturieren. Aber sie glänzt auch in Deutsch mit guten Benotungen. Sprachförderkurse und die Unterstützung von START Stipendien haben ihr geholfen, die Sprache schneller zu erlernen. „Und dann haben mich auch meine Mitschüler*innen und Lehrer*innen immer unterstützt“, erzählt Samira, „die ersten Monate hier habe ich ausschließlich deutsche Grammatik gelernt. Zwischen zehn und zwölf Stunden täglich habe ich mich mit schulischen Angelegenheiten befasst“, schildert Samira ihren Einsatz. Das Ergebnis spricht für sich: Samira konnte alle Fächer positiv abschließen und erhielt die Zulassung zur Reifeprüfung.

Alle ziehen an einem Strang
Maria Marizzi, Pädagogin am Schulschiff begrüßt es, wenn Jugendlichen mit Migrationshintergrund Bildungschancen und Unterstützung wie von START Stipendien geboten werden: „Die Jugendlichen können so Möglichkeiten nutzen, die in ihren Herkunftsländern derzeit nicht gegeben sind.“ Die Deutsch-Professorin unterstützt Samira von Beginn an und schätzt deren Einsatz und großes Bildungsinteresse.

Ihrer Einschätzung nach ist für Jugendliche, die erst kurz im Land sind und die Sprache lernen, das Verfassen der geforderten vorwissenschaftlichen Arbeit eine große Hürde. „Für eine erfolgreiche Matura sind die laufende Begleitung von START, die intensive Betreuung in Kleingruppen, Förderstunden und eine umfassende Unterstützung auch von Seiten der Direktion, des Lehrerkollegiums bis hin zum Elternverein immens wichtig“, erklärt Marizzi. Wie gut diese Zusammenarbeit funktioniert, zeigt auch ihre persönliche Bilanz mit START-Stipendiat*innen: Alle START-Jugendlichen auf dem Schulschiff haben in den vergangenen Jahren ihre Matura erfolgreich absolviert. „Bildung sollte grundsätzlich für alle Jugendlichen zugänglich und gefördert werden“, wünscht sich die Schulschiff-Pädagogin.


Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das STARTProgramm sind daher steuerlich absetzbar.

Wie START-Wien junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet
START-Wien begleitet und unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. Unterstützt werden die Jugendlichen sowohl finanziell als auch durch individuelle Beratung und Begleitung, zahlreiche Bildungsseminare und Workshops, gemeinsamen Exkursionen oder bei der Studien- und Berufswahl.


Rückfragehinweis:
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Textilberge – Fußabdruck & Upcycling. START Jugendliche für nachhaltige Kleidung.

(Wien, 25. April 2019). Durchschnittlich 20 kg Textilien erstehen Herr und Frau Österreicher pro Jahr und entsorgen dieselbe Menge auch jährlich, da der Platz im Kasten knapp wird. Was passiert eigentlich mit den Bergen von Kleidern, die schnell und günstig erstanden werden? In einem praxisnahen Workshop mit dem Verein Recycling Kosmos erfuhren die Jugendlichen von START-Wien Auswirkungen und Lösungsansätze.

Das Bewusstsein für Konsumreduktion und -verwertung steigt. So auch bei den Jugendlichen von START-Wien. Im Projekt „Klamottenkunst“ setzten sich die Schüler*innen intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit der Kleidung sowie ökologischen und sozialen Aspekten der Produktionskette auseinander.

Upcycling. Alte Kleidung wird zu neuen und anderen Kleidungsstücken umgenäht. Das ist ein perfekter Weg, um den Schrank mit neuen, nachhaltigen Stücken auszustatten. Die Jugendlichen von START gestalteten in den vergangenen Wochen Kleidungsstücke um und machten sich Gedanken zu Konsum und dessen Auswirkungen. Und sie lernten, kleinere Reparaturarbeiten an ihrer Kleidung einfach umzusetzen.

Klamottenkunst-Präsentation. Am ersten Samstag im Mai (04.05.) findet die Präsentation der entstandenen Objekte statt. Im Anschluss kann gegen andere Kleidung eingetauscht werden.

KleiderTauschBörse:
Ort: Recycling-Kosmos Kirchstetterngasse 60, 1160 Wien
Zeit: Samstag, 4. Mai 2019, ab 19 Uhr


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START Vorarlberg begrüßt seinen 10. Jahrgang

Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018 begrüßte START Vorarlberg feierlich seinen 10. Jahrgang im Montfortsaal im Landhaus Bregenz! 

Mit 140 Gästen, darunter die START Vorarlberg Stifter, William und Elisabeth Dearstyne, unsere Schirmherrin und Bildungslandesrätin, Dr. Barbara Schöbi-Fink, Barbara Brunner MSc, Projektkoordinatorin der Sozial- und Integrationspaten bei der Caritas als Vertretung für Pierre Hendrickx, Integrationspate und unseren geschätzten Patinnen und Paten sowie Freunde von START, wurde der Abend von den Moderatoren Chris Pantuan, START- Stipendiat und Mary-Elda Daligdig, START- Stipendiatin begleitet.

Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit allen Jugendlichen unter der Organisation von Cansu Duran, START Projektassistentin. Somit entstand ein sehr gelungener Abend beinhaltend emotionalen Reden, Videobeiträgen, der Urkundenverleihung, der Maturantenverabschiedung sowie künstlerischen Beiträgen.

Schwerpunkt der Veranstaltung lag im sozialen und gesellschaftlichem Engagement, das mittels der Jugendlichen in Form von Interviews vorgestellt wurde. Unter dem Motto „Jeder kann helfen!“ – übermittelte Pierre Hendrickx in seiner Videobotschaft, dass man als Fremder in einem neuen Land am glücklichsten wird, wenn man sich so gut wie möglich engagiert und auch integriert. Dies wurde auch vom START-Stipendiat Ghaiath Alhereh in seinen berührenden Schlussworten mit „Gemeinsam die Welt verändern!“ bestätigt.

12 Stipendien wurden vergeben 

12 START StipendiatInnen, die ein Stipendium in der Höhe von 100 Euro im Monat für Bildungszwecke, Bildungsseminare und individuelle Beratung und Coaching bekommen, wurden aufgenommen:

Ibrahem Hamshari aus Syrien, BORG Schoren

Hamza Ahmadi aus Afghanistan, HAK Bludenz

Sebastian Bedzieszak aus Polen, BORG Egg

Anas Al Farwan aus Syrien, HTL Bregenz

Lana Taha aus Syrien, HLW Rankweil

Franciszek Pasion aus Philippinen/Polen, BORG Feldkirch

Reza Musavi aus Afghanistan, BHAK Lustenau

Nasiba Rezaje aus Afghanistan, BORG Götzis

Maryan Selywa aus Irak, BG Blumenstraße Bregenz

Precious Peter aus Nigeria, BORG Schillerstraße Feldkirch

Shahed Shek-Mustafa aus Syrien, BORG Lauterach

Chinedu Okolo aus Nigeria, LBS Feldkirch

Österreichweit ist START bereits in 5 Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es das Programm auch in Wien, Niederösterreich, Salzburg und Oberösterreich. Derzeit werden in Österreich insgesamt 158 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert, 262 Jugendliche haben das Programm bereits erfolgreich absolviert.

Über START Vorarlberg:

START-Vorarlberg fördert im Rahmen eines Stipendienprogramms engagierte Schüler und Schülerinnen mit Migrationsgeschichte bis zur Matura. Zu den Auswahlkriterien für die START-Stipendien zählen gute schulische Leistungen, soziales Engagement und das familiäre Einkommen. Der Verein wurde 2009 von der Piz Buin Stiftung initiiert und wird aktuell von 28 Paten wie Unternehmen, Institutionen und einigen Privatpersonen unterstützt.

Unsere Strukturförderer: Piz Buin Stiftung, William & Elisabeth Dearstyne

Unsere Fotogalerie:

Das war die 6. Begrüßungsfeier von START-OÖ

Das Schülerstipendienprogramm hat am Montag, den 8. Oktober zum bereits sechsten Mal Jugendliche mit Migrationsgeschichte in das Programm aufgenommen. An diesem Tag wurden die Jugendlichen, im Raiffeisensaal der RLB OÖ, feierlich begrüßt und bekamen ihre Urkunden überreicht.

Gastgeber des Festabends war die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die neben dem Land Oberösterreich einer der größten START-Unterstützer ist. „Das Programm mit seinen vielfältigen Angeboten und individuellen Patenschaften zeigt Schülerinnen und Schülern mit fremden Wurzeln neue Wege, Chancen und Möglichkeiten auf. Jeder und jede Einzelne hat nicht nur Talente und Begabungen, sondern engagiert sich auch speziell für das gesellschaftliche Umfeld. Damit haben sie besondere Vorbildwirkung. Umso wichtiger ist es, dass sie ihre Potenziale ausschöpfen können“, so Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller.

Um das Programm für die Feier zustande zu bringen, wirkten alle Stipendiaten mit. Neben dem offiziellen Empfang der neuen Stipendiaten, begleiteten Moderation, Reden über das Thema „Was bedeutet START für mich“ und künstlerische als auch Video-Beiträge die knapp 180 Gäste durch den Abend.

Landesrätin Frau Mag. Christine Haberlander richtete sich in Ihrer Rede mit diesen Worten an die Stipendiaten und Stipendiatinnen: „Auch wir haben eine Vision. Auch wir möchten jungen Menschen Chancen und Möglichkeiten geben. Bei Bildung geht es um Herzensbildung, Empathie und darum mutig zu sein – und genau das möchten wir für euch ermöglichen. Gebt diesem Programm die Chance, euer Leben zu verändern.“

13 Stipendien wurden vergeben, 11 Absolventen wurden verabschiedet:

• 11 START-Vollstipendiaten, die ein Stipendium in der Höhe von 100 Euro im Monat für Bildungszwecke, Bildungsseminare und individuelle Beratung und Coaching bekommen, wurden aufgenommen:
Ayca Aktas aus der Türkei, HAK Gmunden
Alaa Beshtawi aus Syrien, Borg Perg
Thupten Tsewang Dergey aus Tibet (VR China), BRG Fadingerstraße Linz
Nadin Duric aus Bosnien, BRG Fadingerstraße Linz
Jian Hasan aus Syrien, BG Steyr
Yusuf Kalayci aus der Türkei, HTL Braunau
Viola Krasniqi aus dem Kosovo, HAK 1 Wels
Karmina-Laura Mersdorf aus Rumänien, Borg Perg
Irma Sutkovic aus Montenegro, HAK 1 Wels
Belal Wali aus Syrien, BS 3 Linz
Ebtisam Zinieh aus Syrien, Borg Linz Honauerstraße

• 1 START-Vorstipendiat: Mohamed Dakhli aus Tunesien, BRG Landwiedstraße
• Und 1 START-Flüchtlingsstipendium: Mahdi Karimi, Afghanistan, HBLW Landwiedstraße

Feierlich verabschiedet wurden 11 Jugendliche, die das Programm bereits erfolgreich abgeschlossen haben und nun als START-Alumnis selbst den nächsten START-Generationen mit Rat und Tat zur Seite stehen:

Zarije Ademi, die jetzt technische Physik an der JKU Linz studiert.
Lirigzona Ahmetaj, die ein pädagogisches Studium absolvieren wird.
Liza Darab, die Öko-Energietechnik an der FH Wels studiert.
Tamer El-Hosseiny, wird nach dem absolvieren des Grundwehrdienstes als Hardwareentwickler arbeiten wird.
Sarah Elmallah, die als Eltektrotechnikerin zu arbeiten beginnt.
Sara Elsoudany, die Pharmazie an der Uni Graz studieren wird.
Selma Garibovic, die an die Meisterklasse für Haute Couture in Wien angenommen wurde.
Zareh Hakobian, der nach dem Grundwehrdienst als Softwareentwickler arbeiten wird.
Soritta Kim, die in Graz Lehramt für Deutsch und Englisch studiert.
Erika Sarolli, die Rechtswissenschaften an der JKU Linz studieren wird.
Jenni Ulziisaikhan, die Molekularbiologie in Graz studiert.

Österreichweit ist START bereits in 5 Bundesländern vertreten: Neben Oberösterreich gibt es das Programm auch in Wien, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Derzeit werden in Österreich insgesamt 158 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert, 262 Jugendliche haben das Programm bereits erfolgreich absolviert.

 

Über START-Oberösterreich:
START-Oberösterreich fördert im Rahmen eines Stipendienprogramms engagierte Schüler und Schülerinnen mit Migrationsgeschichte bis zur Matura. Zu den Auswahlkriterien für die START-Stipendien zählen gute bis sehr gute schulische Leistungen, soziales Engagement und das familiäre Einkommen. Der Verein wurde 2013 von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gemeinsam mit dem Land Oberösterreich initiiert und wird aktuell von 21 Paten wie Unternehmen, Institutionen und einigen Privatpersonen unterstützt. Unsere Strukturförderer: RLB OÖ und Land OÖ

Hier finden Sie den TV Beitrag von LT1:https://www.lt1.at/stipendium-fuer-schueler-mit-fremden-wurzeln/

Hier unsere Fotogalerie: Fotorechte: RLB OÖ/Michael Strobl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier unsere Fotogalerie: Fotorechte: START-Stipendium Oberösterreich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis zur Bergspitze und noch viel weiter! Aktuelles Buchprojekt der START-StipendiatInnen 2018

(Wien, 28. Mai 2018) „Bilder sagen mehr als tausend Worte.“ Mit diesem Ansatz arbeitet ein Silent-Book. Geschichten werden ohne Worte erzählt und dadurch Sprachgrenzen irrelevant. Alle StipendiatInnen von START haben Migrationshintergrund und ihre Wurzeln in den verschiedensten Ländern der Welt. Sie haben damit selbst erlebt, wie Sprache zur Barriere werden kann. Diese im Rahmen eines Kunstprojekts zu überwinden, war der Gedanke bei der Entstehung des Silent-Books „Die Reise“. 

Copyright: Verein START Stipendien Österreich

„Jemand reist durch viele Länder, um Frieden zu finden. Doch es begegnen ihm nur Menschen mit Tierköpfen, die je nach Land variieren…“ (Ahsan, 19 Jahre, aus Afghanistan) oder „Ein Roboter in einer geometrischen Welt möchte auf den Mount Everest klettern. Als er auf ein Lama trifft, entsteht eine Freundschaft – gemeinsam erklimmen sie den Gipfel…“ (Mohamed, 18 Jahre, aus Syrien) sind nur zwei der Bildgeschichten der 13 StipendiatInnen des Jahrgang 2018.
Sie haben im Rahmen eines Workshops mit der Künstlerin Ana Paolo Castro Villegas den gesamten Entstehungsprozess eines Buches, von der Ideenfindung bis hin zum Layoutieren, eigenhändig durchgeführt.

Eine Reise zum Mount Everest sollte von Jedem und Jeder auf vier Seiten dargestellt werden, der Darstellungsweise waren keine Grenzen gesetzt. Das 142 Seiten umfassende Buch zeigt nun, wie unterschiedlich diese Reise interpretiert und verstanden werden kann: Welche verschiedenen Aspekte sind auf dem Weg ins Ungewisse von Bedeutung und wie vielfältig können Gedanken auf künstlerische Weise dargestellt werden?

„Nicht diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen, sondern diejenigen, die die gleichen Gefühle teilen, können einander verstehen“, resümmiert eine der StipendiantInnen abschließend. Bei der Buchpräsentation in der Zeichenfabrik erklären die StipendiatInnen Motiv und Bedeutung ihrer gemalten Bilder.

Buchpräsentation

„Die Reise“ ein Silent-Book der START-StipendiatInnen 2018

Datum und Ort 

Donnerstag, 31.05., ab 18:00 in der Zeichenfabrik, Flachgasse 35-37, 1150 Wien

Anwesend

Ana Paolo Castro Villegas
START Österreich Geschäftsführung Katrin Bernd
und die 13 START-StipendiatInnen des Jahrganges 2018

EINTRITT FREI!

Copyright: Verein START Stipendien Österreich

Wie START-Wien junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet
START-Wien begleitet und unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. Die Stipendien werden unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus vergeben. Unterstützt werden die Jugendlichen durch einen Laptop, Drucker sowie Bildungsgeld. Noch wichtiger ist aber die ideelle Unterstützung in Form von individueller Beratung und Begleitung, zahlreichen Bildungsseminaren und Workshops, gemeinsamen Exkursionen oder bei der Studien- und Berufswahl.

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*nnen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar.

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26, E: bottesch@comma.at

START-Wien: Bewerbungsfrist für Stipendien läuft

Jugendliche Migrant*innen: Motivation und Engagement werden gefördert

Wien, 21. März 2018. Kürzungen im Bildungsbereich stehen an. Auch die Mittel für schulische Integration werden zurückgefahren. Umso wichtiger sind Initiativen wie das Schülerstipendienprogramm START. Dieses will engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte den Maturaabschluss ermöglichen und damit bessere Chancen für eine gelungene Integration bieten.

Gut motiviert. Die Lernmotivation bei Schüler*innen mit Migrationshintergrund ist hoch: 57 Prozent der Jugendlichen erster und zweiter Generation zählen zu den besonders Motivierten (zum Vergleich: 43% bei einheimischen Schüler*innen). Als Risikofaktoren für Jugendliche mit Migrationshintergrund erklärt die OECD Sprachdefizite und einen niedrigen sozioökonomischen Status. „Das Stipendienprogramm START-Wien kann hier einen Beitrag leisten und diese Startschwierigkeiten etwas ausgleichen“, erläutert die Programmkoordinatorin Katrin Triebswetter.
Bewerbung für Stipendien. Derzeit werden Bewerber*innen gesucht, welche sich auf dem Weg zur Matura befinden und sowohl materielle (Laptop, Drucker, monatliches Bildungsgeld) als auch ideelle Unterstützung benötigen. Dazu gehören Rhetorik- und Bewerbungstrainings ebenso wie Beratung in Bildungs- und Lebensfragen, aber auch Kulturprojekte und vieles mehr.

Infos zur Bewerbung für ein START-Stipendium gibt es unter: www.start-stipendium.at/start-stipendium-jetzt-bewerben/


Foto:
© Karl Artmann/blickicht.com

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
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Terminankündigung: START-Kunstprojektpräsentation: 31.5.2018, Zeichenfabrik, 1150 Wien, www.zeichenfabrik.at

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