Miba Patenschüler berichtet über sein Praktikum

START-OÖ Flüchtlingsstipendiat Gul Ahmad konnte sein HTL-Pflichtpraktikum bei seiner Patenfirma Miba absolvieren. In diesem Bericht erzählt er davon, was er gelernt hat und wie es ihm in diesem Monat ergangen ist:

Ein gutes Praktikum in einer guten Firma zu bekommen ist gar nicht so leicht. Meine Patenfirma, die Firma Miba, hat das auf sich genommen und mir ermöglicht mein Pflichtpraktikum diesen Sommer bei Ihnen zu machen. Ich hab mich sehr gefreut, als ich das gehört habe.

Also trat ich meinen ersten Praktikumstag am 09. Juli 2018 an. Ich habe meine Arbeitskollegen kennengelernt und gleich mit den Arbeitsaufgaben angefangen. Ich war am Anfang etwas aufgeregt, aber schon nach dem zweiten Tag habe mich besser und ruhiger gefühlt.

In der Zeit, in der ich als Ferialpraktikant bei meiner Patenfirma Miba arbeitete, konnte ich verschiedene Sachen lernen. Ich habe mit neuen aber auch komplizierten Programmen gearbeitet, die sehr wichtig sind und mir sehr viel in der Zukunft helfen werden. Ich war im IT-Service tätig und hatte dort vier nette und liebe Kolleginnen. Meine genauen Aufgaben waren: Die Bestellungen anlegen, Kontaktaufnahme mit den Firmen. Die Kollegin, mit der ich am meisten arbeitete, Frau Theresa Wagneder, beantwortete meine Fragen immer mit Geduld und zeigte mir auch wie das Programm funktioniert. Da ich nicht perfekt Deutsch schreibe, half sie mir auch beim Schreiben. Ich bedanke mich sehr bei ihr. Ich stellte ihr gefühlt alle fünf Minuten eine Frage und ich kann mir vorstellen, dass das anstrengend für sie war.

Natürlich geht ein sehr großes Dankschön an meine Paten von der Firma Miba, Frau Andrea Dutzler und Herrn Bernhard Reisner, die mir diese tolle Möglichkeit gegeben haben. ich bedanke mich noch bei denen, die mich jeden Tag mit in die Arbeit gefahren haben. Danke! Am 08. August 2018 endete mein Praktikum.

Mit dieser schönen Erfahrung, die ich machen konnte, geht nun die Schule bald wieder los und ich freue mich auf mein bereits 3. Jahr in der HTL Wels.

 

Zarije Ademi als Fellow des Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship

START-Oberösterreich Stipendiatin Zarije Ademi konnte heuer, nach erfolgreicher Absolvierung der Matura, ihren Sommer in den USA verbringen. Dort nahm sie als Fellow am Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship, kurz: BFTF Austauschprogramm teil. Was sie in diesen vier Wochen erlebt hat schildet sie in diesem eindrucksvollen Bericht.

My American Adventure – Mein Sommer bei BFTF 2018

Ein Sommer, der mich geprägt hat wie kein anderer.

Am 30. Juni 2018 begann meine Reise in die USA. Die Tatsache, dass ich heuer die Ehre hatte Österreich als Fellow beim Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship zu repräsentieren, erschien mir immer noch wie ein Traum. Ich fing erst am Frankfurter Flughafen mein Glück zu realisieren, als ich auf die ersten Europäischen Fellows traf. Die Angst und die Aufregung waren sofort vergessen bei dem herzlichen und offenen Empfang am Gate und ich konnte schon die ersten Bekanntschaften machen. Insgesamt nahmen 56 Schüler aus 46 aus Europa und 10 aus den USA teil.

Nach einer anstrengenden Reise mit vielen Verspätungen erreichte unsere Gruppe endlich das Ziel. Wake Forest University in Winton-Salem, NC. Die Zeit- und Wetterumstellung machte uns Europäern ein wenig zu schaffen, doch auch das konnte man schnell ignorieren bei dem Empfang mit Pizza und Musik. Mein Abenteuer konnte nicht besser beginnen.

Die erste Woche verbrachten wir am Campus und besuchten schon die ersten Workshops wie Debattieren, Nachhaltigkeit und Aktivismus, welche von Lehrkräften der Universität gehalten wurden. Schon bereits da fing ich an die ersten Funken des sogenannten „Ben Spirits“ zu spüren. Um uns untereinander besser kennenzulernen organisierten unsere Mentoren Aktivitäten wie eine Olympic Games Night, 4th July Picknick und Zombies vs Humans. Das Picknick und das Global Village zählen zu meinen schönsten Erinnerungen der ersten Woche. Beim Global Village hatte jeder Fellow etwas aus seinem Heimatland mitgenommen und es wurden bei verschiedenen Ständen einzelne Länder präsentiert. Es wurde gelacht, getanzt und vor allem die bereits entstandenen Freundschaften gestärkt.

Am 07.07. reisten wir mit dem Bus nach Philadelphia und verbrachten dort und in Washington DC eine ganze Woche. Am Programm standen verschiedene Museen, Sightseeing und natürlich auch jede Menge Freizeit um auch individuelle Eindrücke von diesen beiden Großstädten zu bekommen. Natürlich beschäftigten wir uns ausführlich mit der Geschichte des Namensgebers unseres Programmes, Benjamin Franklin.

Ehe ich mich versehen konnte, waren wir schon bei der dritten Woche angelangt. Typisch für BFTF ist, dass jeder Fellow einer Gastfamilie zugeteilt wird, bei der er eine Woche verbringt, während weiterhin die Kurse am Campus besucht werden. Meine Gastmutter lebte etwas außerhalb von Winston-Salem an einem See. Schon am ersten Wochenende erlebten meine zwei Gastschwestern Valeria (Ukraine) und Jordan (North Carolina) und ich unser erstes kleines Abenteuer bei einer Bootstour auf dem See. An dieser Stelle möchte ich meiner Gastmutter Carol großen Dank aussprechen. Sie war stets darum bemüht uns verschiedene Facetten der amerikanischen Kultur sowohl bei Ausflügen als auch beim gemeinsamen Kochen zu zeigen. Neben dem Aufenthalt bei den Gastfamilien, standen wieder Workshops am Programm. In dieser Woche wurde der Fokus jedoch auf „Social Work“ und „Volunteering“ gelegt. Ich selbst hatte die Gelegenheit bei einer Second Harvest Food Bank freiwillig mitzuhelfen. Hier wurden überschüssige Lebensmittel aus Lebensmittelgeschäften sortiert und verpackt. Diese Pakete wurden dann an diverse Einrichtungen für Bedürftige oder einkommensschwache Familien verteilt. An einem anderen Nachmittag durfte ich in der Campus-Küche mithelfen, um für ein Kinderheim das Frühstück und Mittagessen zuzubereiten.

Die vierte und letzte Woche, verging schneller als jeder gedacht hätte. Jeder Fellow musste am Ende von BFTF ein Projekt präsentieren, welches er auch in seinem Heimatland nachverfolgen sollte. Die Workshops in dieser Woche konzentrierten sich auf für die Projekte hilfreiche Themen wie Fundraising, Advertising und Richtiges Planen. Die Mentoren standen uns tatkräftig zur Seite und halfen uns bei Schwierigkeiten und Fragen. Auch wenn es die kürzeste Woche war, war sie jedoch am intensivsten. Nach schlaflosen Nächten und viel Kopfzerbrechen absolvierten wir auch die letzte Challenge mit Bravour. Die Präsentationen wurden ein voller Erfolg und es entstanden dabei auch bemerkenswerte Projektideen.

Auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte, war der Abschied gekommen. Nach einem Monat, voller Abenteuer, Reisen, gemeinsamen Leistungen und Erfahrungen wollte ich mich von diesen besonderen Menschen nicht trennen. BFTF hat uns alle zu einer großen Gruppe zusammengeschweißt, in der man sowohl für seine Stärken als auch Schwächen geschätzt wird. Auch wenn einem 30 Tage als eine äußerst kurze Zeit erscheinen, so genügte das um Freundschaften fürs Leben zu schließen. Jeder dieser 56 Fellows bereicherte mich als Person und Persönlichkeit und machte diesen Sommer zu einer unvergesslichen Zeit. Wie man so schön sagt, man sieht sich zweimal im Leben. So hoffe ich, dass es kein „Leb wohl!“, sondern viel mehr ein „Bis bald“ war.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mir meine Teilnahme ermöglicht haben. Mein größter Dank gilt START-Stipendien Österreich und der US Embassy Vienna, ohne die meine Bewerbung gar nicht möglich gewesen wäre. Weiters möchte ich dem Department of State danken, die jährlich dieses außergewöhnliche Programm finanziell unterstützen und realisieren. Zu guter Letzt möchte ich mich auch den beiden Leitern, Alessandra und Ron Von Burg, und den Mentoren bedanken, welche uns rund um die Uhr betreut haben und stets um unser Wohlbefinden bemüht waren.

Sozial engagiert im Sommer: Adham und Mohammad unterstützen „Unser Bruck Hilft“

Der Verein „Unser Bruck Hilft“ in Bruck an der Leitha organisierte auch heuer wieder eine sogenannte „Summer School“, um den Kindern mit fremdsprachiger Muttersprache auch in den Schulferien spielerisch Deutschunterricht zu geben. Dabei haben Mohammad und Adham, beide Stipendiaten bei START-NÖ, bei der Kinderbetreuung mitgeholfen.

Adham & Mohammad berichten:

20 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren aus verschiedenen Ländern, darunter China, Syrien und Afghanistan, haben an der Summer School teilgenommen. Obwohl die drei Wochen fast durchgehend extrem heiß waren, haben wir viel unternommen. So machten wir eine Wanderung, besuchten einen Pferdehof und einen essbaren Garten. Wir wurden von einem Experten durch den lokalen Park geführt, wo wir viel über Bäume und Pflanzen lernten. Wir kochten miteinander, bastelten verschiedene Dinge und gingen zur Abkühlung alle ins Schwimmbad. Wir gingen auch auf Schatzsuche und spielten im Freien. Der Höhepunkt für die Kinder war aber wahrscheinlich die im Pfadfinderheim verbrachte Nacht. Es war für alle das erste Mal, dass sie nicht in der Nähe ihrer Eltern übernachteten, und natürlich schliefen sie nicht in Betten, sondern wie beim Campieren in Schlafsäcken auf dem Boden.

Zu unsren Aufgaben gehörte es auf die Kinder aufzupassen, wie die Maulesel die Rucksäcke der Kinderschar zu transportieren, beim Basteln weiterzuhelfen, gegebenenfalls zu übersetzen, und größere Zwistigkeiten im Keim zu ersticken.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es eine Fotovorführung über die Ereignisse der Wochen für die Eltern, Geschwister und Freunde. Diese wurde im Rahmen eines kleinen Theaterstücks mit verteilten Rollen – selbstverständlich auf Deutsch – präsentiert. Den Ausklang bildete dann ein Grillfest im Hof für alle Besucher, Teilnehmer und Betreuer.

Während Mohammad bereits Erfahrung im Umgang mit Kindern hatte, weil er jeden Samstag die Kinder- und Jugendgruppen beim Jugendrotkreuz betreut, war dies neu für Adham. „Das Ganze war für mich nicht so einfach wie man denkt, denn man hat den ganzen Tag die Verantwortung auf den Schultern auf die Kinder aufzupassen und die Zufriedenheit aller Kinder zu erfolgen. So weiß man zu schätzen wie ein/e Lehrer/in (im Sinne von Kinderbetreuer/in) sich fühlt und welche Anstrengung er/sie hat. Es war aber auch eine schöne Zeit mit den unschuldigen und herzigen Kindern“ so Adham.

Für uns war es trotz Arbeit auch eine aufregende Zeit mit jedem Tag einem anderen Abenteuer. Es war nebenbei sehr großartig, dass wir von den Kindern zu Brüdern und Freunden erkoren wurden. Und natürlich hat es auch Spaß gemacht, da wir auch mit den Kindern fast bei allen Tätigkeiten mitgemacht haben und Fotos zur Erinnerung aufnehmen durften.

Vielen Dank an den Verein „Unser Bruck Hilft“ für die Organisation der Sommerschool und an Hanna und Sophie, die ausgebildeten Kinderbetreuerinnen, für die tolle Zusammenarbeit! Wir sind nächstes Jahr gerne wieder dabei!

Hier ist ein Blick in die schönen Momente, die wir nie vergessen werden:

Smile Akademie an intensive course in English

Don’t think a lot – just do it. In the summer vacation, while all students were enjoying their holidays, some Stipis decided to improve their English. As you know, students should nowadays speak English fluently in high schools. So instead of going swimming, chilling or enjoying the summer holidays elsehow, some Stipis were studying English and even enjoying the lessons.

From the 13th of August until the 31st of August some Stipis attended an intensive afternoon course to improve their English. Two of them have to retake the exam in this subject in September. The rest of the group felt that they had some difficulties in, for example, listening and writing and they wanted to get better. All in all, the group was perfect and nice to work and spend time with.

In this course we learned a lot of things that we need for both school and life in general. Every day we practiced reading, listening, speaking and grammar. The special thing that I liked very much is that all the exercises we did, were exactly the same as in our schools. Our teacher (Sandra Cupic) set the time for all the exercises and when the time was finished, we were not allowed to write any more letter. I was always like: “Please teacher, just one more second (haha)” but she didn’t let me go on. Luckily, I really improved, and I feel that I made big advances in the last weeks. Moreover, our teacher was very nice as she worked a lot to help us make our English better and to prepare us for the upcoming exam, respectively, the upcoming school year. At the end of the course we all got certificates. Some of us got it for the B1-level while others got it for the B2-level.

In conclusion, I would like to say that the course was very helpful, especially when considering the fact that we only talked in English. Every time when I talked in German, our teacher told me “I don’t understand you.”(haha). This is why I always repeated what I wanted in English. I hope I will pass my exam.

A report from Stipendiat: Ibrahem Hamshari

 

 

 

 

 

 

 

Here are some opinions form the participants:

Nina: For me the course was very helpful and I learned a lot. We also had a nice teacher and I always enjoyed the lessons.

Serife: I personally think that these kinds of courses are really helpful because we did everything to get fit for our A-levels. I really recommend such a course to those who have difficulties with English.

Scherwan: The teacher was very kind and she made the course very interesting, so we were never bored in these classes. We did a lot of difficult exercises every day, which were useful, and we talked only in English. I personally got more confident and can now use English more fluently.

Ein Kennenlernen im Rhythmus der Natur

“Die in Dornbirn gelegene Rappenloch- und Alplochschlucht zählen zu den größten Schluchten Mitteleuropas. Sie wurden während 100.000enden von Jahren vom fließenden Wasser der Dornbirner Ach in den harten Kalkstein gefräst. Heute führen abenteuerliche Stege durch sie hindurch und an außergewöhnlichen Felsformationen vorbei. Sie sind somit sehr gut erschlossen und durch sichere und gut beschilderte Wanderwege ein optimales Ausflugsziel für Familien und Wanderer” und auch für START Vorarlberg.

“Wandern ist Begegnung, weil man in einer Wandergemeinschaft Kontakt und Geborgenheit finden kann, weil man je nach Bedürfnis sich zurückziehen oder Kontakt suchen kann.” – Ganz unter diesem Motto lernten sich das Team, unsere Stipis sowie unsere Stifter Bill und Maude Dearstyne den nun 10. ! Jahrgang am Sa, dem 11.08.2018 kennen.

 

 

 

 

 

Nachdem die Schlucht durchwandert war und das Licht sich zwischen den Bäumen wieder hervorzeigte, saßen wir uns auf einer Wiese zur Rast, wo wir anschließend mit ein paar Kennenlernspielen uns die Namen aller Anwesenden einprägen zu versuchten.

Zudem wurden auch schon ein paar Vorbereitungen für die bevorstehende Begrüßungsfeier getätigt. Daher hatte der neue Jahrgang nicht nur Bewegung und Spaß an diesem Tag, sondern fühlten sich auch schon wie “STAR(T)S” in dem sie in Fotoshoots und Videointerviews hineingezogen wurden.

Weitere Eindrücke können Sie den Fotos entnehmen:

Kennenlerntag mit den neuen Wiener Stipis

Am Freitag den 10.08 war es soweit. Der Kennenlerntag mit den neuen Stipendiat*innen fand statt. Er wurde von den Wiener Stipisprecher*innen organisiert.

Um 14:30 trafen wir uns im Start Büro und haben uns erstmal vorgestellt. Wir, die alten Stipendiat*innen, haben dann erstmal unsere Erfahrungen und Tipps weitergeben, aber wichtiger, wir haben ihnen Start nähergebracht. Nach unserer kleinen Runde ging es auf die Praterwiese, dort angekommen ging es auch schon los. Die meiste Zeit spielten wir alle gemeinsam Volleyball, bis wir dann zum Schwedenplatz gefahren sind und uns dort zum Schluss allesamt ein Eis geholt haben.

„Es war ein sehr gelungenes Treffen, Lob an Erem, der es organisiert hat. Wir haben uns untereinander gut verstanden und hatte eine Menge Spaß sowohl beim Volleyball spielen als auch beim Eis essen.“ -Salma

Wir trafen uns im Büro, wo die neuen Stipis von den alten begrüßt wurden. Und damit wir uns vor dem Picknick ein bisschen kennenlernen, stellte sich jeder kurz vor. Nachdem die alten Stipis uns die wichtigsten Informationen über die nächsten Programme berichtet hatten und unsere Fragen beantwortet hatten, gingen wir gemeinsam zum Park. Dort hatten wir echt Spaß und ich bekam vom ersten Treffen das Gefühl, dass ich zur “Startfamilie” gehöre, da ich mich mit allen Stipendiaten wohl fühlte und meinen Freundeskreis sich auf einmal sehr vergrößerte, was ich großartig finde. Die Meisten von uns spielten im Park Volleyball, wobei die anderen miteinander redeten. Nach zirka drei Stunden gingen wir zum Schwedenplatz Eis essen. Um zirka 18 Uhr verabschiedeten wir uns, manche wollten nachher noch etwas essen und die anderen gingen nach Hause. -Jihan

Der Tag war sehr angenehm, es hat Spaß gemacht mit den neuen Stipis Zeit zu verbringen. Das Eis war lecker und es hat mich gefreut die alten Stipis wieder zu sehen. (Nour)

Mary Elda Daligdig über ihr soziales Engagement

Mein Name ist Mary-Elda Daligdig und bin 19 Jahre alt.

Ich besuche die HLW Marienberg in Bregenz. Bevor ich im November 2017 in die START-Familie aufgenommen wurde, engagierte ich mich für den Fair-Trade Point an meiner Schule. Die freiwilligen Schülerinnen und ich verkauften in der großen Pause fair gehandelte Produkte.

Außerdem wurde meine Schule  – die erste Fair-Trade Schule in Vorarlberg – mit dem Zukunftspreis 16/17 ausgezeichnet. Dies durfte ich gemeinsam mit meiner Klassenkameradin, unserer Fachvorständin Frau Drexel und mit Herrn Professor Johle stellvertretend für unsere Schule entgegen nehmen.

Doch nicht nur an meiner Schule bin ich aktiv tätig, sondern auch in meiner Pfarre St. Martin in Hörbranz ministriere ich nun schon seit zehn Jahren regelmäßig in der Kirche. Seit drei Jahren bringe ich gemeinsam mit meinen zwei Freundinnen Deborah Sigg und Melanie Sutter, die ebenfalls aktiv in der Kirche tätig sind, das Ministrieren bei.

Außerdem bin ich auch noch in dem Pfarrgemeinderat dabei.

Auf die Idee zum Ministrieren, bin ich einerseits durch meine Religionslehrerin aus der Volksschule aufmerksam geworden und anderseits, weil ich sehr gläubig von meinen Eltern, die aus den Philippinen stammen, erzogen worden bin. Das Ministrieren und das Beibringen macht mir bis heute noch viel Spaß.

Ich freue mich immer, wenn ich in meiner Pfarrgemeinde helfen kann. Das Pfarrgemeinderat-Team und ich haben schon für die Kinder und Jugendlichen aus dem Leiblachtal einen Filmeabend veranstaltet. Beim ,,Fest am See‘‘ in Bregenz brachte ich gemeinsam mit Deborah Sigg und Florian Palatz, 40 Ministranten/innen aus dem Leiblachtal, der gemeinsame Tanz für das Fest bei. 

Als nächstes haben wir, die Jugendlichen aus dem Pfarrgemeinderat, einen Grillabend für die jungen Mitbürger/innen aus dem Leiblachtal geplant. Auf das ich mich schon sehr gespannt bin.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Eltern, der Pfarre St. Martin und meiner Lehrpersonen für die Unterstützung bedanken. Ein besonderer Dank gilt auch an meiner Patin Frau Kinz für die Patenschaft, bei der Familie Dearstyne und dem START-Team, die mir das alles ermöglicht haben.

START-NÖ auf Wandertag in Baden

Am Sonntag, 29. Juli 2018, fand ein Wandertag von START-NÖ in Baden statt. Die Stipendiat*innen-Sprecher haben diese Wanderung als Ferien-Termin organisiert, auch damit sich die „Alten“ und „Neuen“ bei START-NÖ besser kennenlernen können. Mohammad Rahim Zazai und Khlod Ebrahem berichten:

Die meisten von uns waren von Wien mit der Schnellbahn angereist, einige kamen aus Baden. Um 11 Uhr begannen wir unseren Marsch. Ungefähr 70% der Wanderung führten durch den Wald, was viel angenehmer war als ständig in der prallen Sonne zu gehen. Unterwegs hat sich herausgestellt, dass manche von uns ihre helfende Hand für alle anderen ausgestreckt haben, um ihnen den Aufstieg zu erleichtern. Heute habe ich das Gefühl, dass wir enger zueinander gefunden haben. Die Wegstrecke war zwar wegen der Hitze sehr anstrengend, aber am Ende hatten wir diese Anstrengung fast vergessen, weil wir uns viel miteinander unterhalten haben. So sprachen wir über verschiedene Themen (Schule, Stipendium, weiteren Weg zur Matura, soziales Engagement usw.). Nach ungefähr zwei Stunden erreichten wir den Gipfel. In der Hütte konnten wir uns mit leckerem Essen und Getränken stärken. Oben auf der Warte war die Aussicht großartig und beeindruckend, so haben wir gemeinsam auch noch viele Fotos gemacht. Der Ausflug war wunderbar und lustig!
Man kann also sagen, dass der Wandertag in vielerlei Hinsicht ein wertvoller Tag war, um uns noch besser kennen zu lernen und enger zusammen zu kommen.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin und das kommende Schuljahr mit START!

(c) Fotos: START-NÖ

START-Vorarlberg Semesterrückblick

Alumnis still alive – Pre-Work für die 10 Jahres Feier

Anlässlich der bevorstehenden 10 Jahres Feier vom START Vorarlberg Verein haben sich Alumnis an zwei Terminen zu einem Pre-Work versammelt.

“Nach der Matura teilten sich die Wege in Beruf, Studium oder auch privates. Doch einmal bei START immer bei START!”- hieß es bei den Treffen. Gemeinsam wurden 10 Jahre reflektiert, Erinnerungen ins Bewusstsein gerufen und Ideen zur Feier angebracht.

Zur dessen Vorbereitung gab es ein Videointerview, das dann bei der Feier ausgestrahlt wird. Darin erwähnt wurden START Werte für jeden individuell und Besondere Ereignisse, die START prägen. Hierbei möchten wir uns beim Martinspark Hotel Dornbirn und beim Vorarlberger Museum in Bregenz für die Bereitstellung der Videodreh-Locations recht herzlich bedanken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch es soll noch nichts verraten werden. Bleiben Sie gespannt und seien sie herzlich dazu eingeladen!

 

SAVE THE DATE – 10 Jahres Feier

Do, 04.07.2019

Im Montforthaus Feldkirch

Genauere Infos werden folgen.

 

 

Das START Team

START-Oberösterreich Newsletter

Das vielfältige Engagement unserer Stipendiat*innen

Um ein START-Stipendium zu bekommen, erwarten wir von den Jugendlichen soziales Engagement. Aber was meinen wir damit, wenn wir von den engagierten Schüler*innen sprechen? Um davon einen Eindruck zu bekommen, haben wir in diesem Artikel das soziale Engagement unserer START-Oberösterreich Stipendiat*innen zusammen getragen. 

Engagement gibt es in vielen gesellschaftlichen Bereichen, daher sind auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten unserer Stipis weit gestreut. Vom Engagement in der Schule, in der Gemeinde, der Kirchengemeinschaft über große Hilfsorganisationen, kleine Vereine oder soziale Einrichtungen in welchen Hilfsbedürftiges jeden Altes betreut werden, findet man auch eine START-Stipendiat*in wieder.

“Mir ist soziales Engagement wichtig, weil ich dadurch die Chance habe, neue Menschen kennen zu lernen und Lebenserfahrung sammle. Wir sammelten zB. Spenden für Menschen in Afrika und spielten mit den Passanten themenbezogene Spiele, die auf die wirtschaftliche und humanitäre Not in Afrika aufmerksam machen.” -Erika

 

“Ich engagiere mich bei der YoungCaritas, einer Organisation der Caritas für junge Menschen. Bei den Reittagen in St. Isidor fand drei Tage lang eine Hippotherapie für beeinträchtigte Kinder statt, wo ich als Kinderbetreuerin ausgeholfen habe.”

-Sara

Wie breit die Interessen unserer Stipendiat*innen gestreut sind, und wo sie sich überall engagieren, wird bei der Auflistung der Tätigkeiten sichtbar:

Unser Engagement:
# Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz
# Dolmetscher für Polizei, Krankenhäuser, Ärzte und Juristen
# Altenheim: wöchentliches spazieren und spielen mit Bewohner*innen
# Nähcafé: reparieren von Kleidungsstücken, mit denen Spenden gesammelt werden
# Spenden und Sammelaktionen für hilfsbedürftige Menschen
# Klassensprecher*in / # Schulsprecher*in / # Schülervertretung
# Schulzeitungen / # Schulkalender
# Schulveranstaltungen / # Maturaball
# Nachhilfe, Lernhilfe
# Essensausgabe
# Moderation von (Musik-)Veranstaltungen
# Therapiestunden für beeinträchtigte Kinder
# eigenes Haar an krebskranke Kinder spenden

Die Stipis sind unter anderem beim Roten Kreuz, bei der Caritas und YoungCaritas, der Volkshilfe, der MJÖ, der Welser Tafel, in Second-Hand Shops, beim Frauenhaus Linz, in Altenheimen, in Lerncafes, bei Sofar, uvm. engagiert.

 

“Beim roten Kreuz lernt man nicht nur Erste Hilfe, sondern auch erfolgreiche Kommunikation mit anderen Kulturen und Nationen. Das ist ein Foto vom 63. internationalen Freundschaftslager in Langenlois, Niederösterreich”

 

– Paola

 

Zusätzlich helfen sie als Volunteers bei diversen Veranstaltungen und Aktionen, zum Beispiel bei Flurreinigungen, der Wear-Fair und mehr – Messe, der Freiwilligenmesse OÖ – Fest-Engagiert des ULF, bei diversen Gemeindefesten, und so weiter. Doch auch Wettbewerbe, bei denen sie ihre Talente zeigen können, kommen nicht zu kurz, so zum Beispiel der Sag’s Multi Redewettbewerb, Texte- Preis für junge Literatur, der Naboj Mathematikwettbewerb, die Chemie- sowie die Physikolpympiade, usw.

Bei vielen Stipis ist es auch das gute Gefühl, welches sie motiviert sich in diesen Bereichen für andere einzusetzen und teils bemerkenswertes in ihrer Freizeit leisten. 

 

Stipendiatin Bahara repariert im Nähcafé der Volkshilfe Kleidungsstücke, auch Taschen und Jeans werden dort genäht. Dadurch sammeln sie Spenden, welche für einen guten Zweck verwendet werden.

 

 

 

 

 

 

 

Stipendiatin Chrislane hat neben vielen anderen Engagements die Rettungssanitäterprüfung erfolgreich absolviert.

 

 

Kennenlerntag bei START Niederösterreich: Wir begrüßen herzlich den neuen Jahrgang

START Niederösterreich begrüßte herzlich am 15. Juli den 3. Jahrgang!

Stefanie Moshammer, Landeskoordinatorin START Niederösterreich, lud die „neuen“ START Stipendiat*innen, Vorstipendiat*innen und den Freundeskreis zu einer Informationsveranstaltung und einem Kennenlerntag ein.

Der Informationsnachmittag startete mit der Vorstellung des START Niederösterreich Team, darauf anschließend spielten alle gemeinsam ein Kennenlernspiel, in dem sich nicht selbst vorzustellen brauchten, sondern alle anderen ihre Eindrücke auf einem am Rücken klebenden Papier aufschreiben konnten. Das Ergebnis der Eindrücke brachte viele zum Lachen und Nachdenken. Anschließend erhielten alle Jugendlichen Information zum START Stipendienprogramm, einen Ausblick auf das bevorstehende START Jahr und durften ihre Erwartungen, die sie an das Stipendienprogramm und auch die Landeskoordination haben, aufschreiben.

Alles zusammengepackt ging es dann in den wunderschönen Grünen Wiener Prater zum Picknicken und Ballspielen, um auch die „alten“ Stipendiat*innen kennen zu lernen. Pommes, Kartoffelpuffer und Hummus rundeten die Gespräche ab und die „alten“ und erfahrenen START Stipendiat*innen teilten ihre bisherigen Erfahrungen bei START mit dem neuen Jahrgang. Spielend lernten sich alle kennen und konnten dabei viel Sportlichkeit und ihre Konzentrationsfähigkeit beweisen.

Welche Eindrücke haben die „neuen“ START Stipendiat*innen, Vorstipendiat*innen und der START Freundeskreis vom Kennenlerntag mitgenommen?

Jeder von uns hat sicher ein paar Tage erlebt, die er nie vergessen kann. Der Kennenlerntag ist mir eines von denen. Normalerweise braucht man ein paar Wochen oder Monaten um sich zu entscheiden, ob die Menschen, die er kennengelernt hat, nette, freundliche oder auch gute Menschen sind. Aber in unserer Familie (STARTfamilie) ist es ganz anderes. Außerdem hatte ich dieses Gefühl, dass ich die Anderen schon seit lange kenne, obwohl ich sie, an dem Tag zum ersten Mal gesehen habe! Glücklicherweise bin ich jetzt dabei und ich freue mich sehr auf die neue Aktivitäten. Fatima

Der Kennenlernentag war einfach super!
Ich habe viele nette Freunde kennengelernt. Nachdem wir im Büro das Organisatorische gemacht haben, sind wir zum Praterpark mit der Straßenbahn gefahren. Dort haben wir “Neuen” die “Alten” kennengelernt. Alle sind sympathisch, lustig und ehrlich. Wir haben ein Picknick gemacht, wo wir gemeinsam gegessen haben. Danach haben wir verschiedene spannende Spiele gespielt.
Danke an Stefanie, Aleks und Katrin B., die alles vorbereitet haben.
Dieser Tag wird für mich immer in Erinnerung bleiben. Maria

Sontag war wirklich ein schöner Tag wo Freunde wie eine echt Familie waren
Es hat mich wirklich gefreut habe mich überhaupt nicht fremd gefühlt
Wir haben viel gespielt, getratscht, und uns alle kennen gelernt
Das Essen war geil und hat gut geschmeckt. Dort beim Treffen waren wir viele von verschiedene Regionen und Tradition trotzdem hat es keine Rolle gespielt. Alle waren nett und ja ich hoffe dass es immer so bleibt und dass wir uns noch viel miteinander beschäftigen. Khlod

Also was mir am besten gefallen hat, dass alle nett waren und wir zusammen gespielt haben
freut mich, dass ich mit euch bin. Bayan

Der Kennenlern Tag war für mich eine super schöne Erfahrung und ich bin sehr froh dass ich so viele nette Menschen kennengelernt habe. Am besten haben mir die Ballspiele, die wir gespielt haben gefallen, weil wir uns so alle bisschen nähergekommen sind. Sara

Für mich war es am Anfang bisschen zu anstrengend so viele neue Personen kennen zu lernen und deren Namen zu merken, aber von Gesamt her war es schön und angenehm. Was mir gut gefallen hat, war halt das wir in den Park gegangen sind und Informationen ausgetauscht haben. Nawid

Mir hat der Kennlerntag sehr gut gefallen. Besonders war ich davon beeindruckt, dass alle nur Deutsch miteinander gesprochen haben und nicht, wie sonst üblich, die Landsleute in ihre jeweilige Muttersprache zurückfallen, was zu „Grüppchenbildung“ und automatischer Ausgrenzung führt. Ich hoffe, das bleibt so. Alle sind freundlich und offen und ich hatte das Gefühl, in eine Familie aufgenommen zu werden. Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen! Mohammad

das Kennenlernentag war super. Mir hat es sehr gefreut, dass ich neue Freunde kennengelernt habe. Ich habe mich schon lange nicht so wohl gefühlt 😊 wir waren alle wie eine Familie. Danke für diesen schönen Tag. Batoul

Den Großteil der Zeit haben wir im Park beim Picknicken verbracht, wo wir uns erstmals alle kennenlernten – die ,alten‘ StipendiatInnen, als auch die neuen. Nach dem Essen spielten wir noch einige Ballspiele, wobei unsere Konzentration teilweise auch gefragt war. Ich bin froh, so viele nette und engagierte Leute kennengelernt zu haben und freue mich auf das folgende Jahr als Stipendiatin. Nazia

Und wie hat der Kennenlerntag den „alten“ START Jugendlichen gefallen?

Es war eine gute Gelegenheit, um die neuen Stipendiaten und StipendiatInnen kennenzulernen. Ich habe die neue Stipis sehr nett gefunden, und ich freue mich darauf dass unsere kleine Familie nämlich Startfamilie erweitert worden ist. Navid

Es war eine supertolle Gelegenheit, um die neuen Stipis herzlich willkommen in unserer START`s Familie zu heißen und sie besser kennenzulernen. Außerdem haben wir miteinander gespielt, über verschiedene Themen geredet und viel Spaß gehabt. Ahmad

Der Kennenlernentag war ganz cool und chillig. Es war interessant die neuen kennenzulernen. Wir haben unsere Erfahrungen mit START erzählt und denen ein paar Tipps gegeben.
Ich bin sehr froh das ich beim START family dabei bin. Rushana

Es hat mir eigentlich sehr gut gefallen, wie die “neuen” Stipis versuchten sich mit den “alten” Stipis zu integrieren. Meines Erachtens hat’s sehr gut geklappt. Ich habe neue nette Menschen, (wie üblich bei START), kennengelernt und mir hat’s Spaß gemacht mit ihnen unterhalten zu können. 😊 Adham

Ein herzliches Willkommen bei START Niederösterreich und einen erfolgreichen START wünschen Stefanie Moshammer, Katrin Bernd und Aleksandra Milosevic!

© Fotos START Niederösterreich

Carmen – Ein Spiel auf der Bodenseebühne

“»Karo! Pik! … Der Tod!« Die Karten, aus denen Carmen ihr Schicksal liest, verheißen ihr nichts Gutes. Sie wird sterben, gefolgt von Don José. Dessen Liebe lehnt sie nach der anfänglichen Verliebtheit ab, weil er nicht bereit ist, ihr bedingungslos ins Schmugglerleben zu folgen. Die Avancen des Stierkämpfers Escamillo kommen ihr dann gerade recht.” Quelle: https://bregenzerfestspiele.com/de/programm/carmen

Am Abend zum 14. Juli sind wir nach Bregenz gefahren, wo wir die Möglichkeit bekommen haben, die berühmte Oper “CARMEN” zu erleben.

 

Besonders hat uns die Inszenierung gefallen. Das Spielen mit den Karten, Das Feuer und der Feuerwerk hat unsere Aufmerksamkeit genommen. Der Aufbau der Bühne und die Choreografie haben ihre besondere Schönheit zu der Oper hinzugefügt. Das Schauspiel und das Singen ist faszinierend gewesen.

Es wird jedem empfohlen so eine Oper anzusehen.

Ein Bericht von Masah Al Shah

 

Weitere Eindrücke von START Stipendiaten:

“Die Handlung des Theaters war sehr verständlich, obwohl fast nur gesungen wurde und nicht gesprochen. Ich finde jeder, der in Vorarlberg lebt, sollte einmal in seinem Leben die Festspiele besucht haben. Es ist geeignet für Groß und Klein.”

-Eyüp Mihci

“Es war eine hoch qualitative schauspielerische Leistung und sehr gute Beleuchtung und interessantes Bühnenbild. Einziger Nachteil war die Dauer, das aber einem gar nicht aufgefallen ist, weil man sich im Stück mitnehmen lässt.”

-Iman Beigi

 

Infoveranstaltung für die neuen START-OÖ Stipendiat*innen

Am Freitag, den 6. Juli lud START-OÖ Landeskoordinatorin Nadja Fuchs die neuen Stipendiat*innen zu einem Infoabend ein.

Bei der kurzen Einführung ging es darum, den Neuen zu erklären was wir genau machen, was sie sich vom Stipendienprogramm erwarten können und was wir von ihnen erwarten. Besprochen wurde auch wie das mit den Seminaren und Workshops funktioniert, wie wir miteinenader kommunizieren und welche Formen der Unterstützung es gibt.

Außerdem konnten sich die zehn neuen Stipendiat*innen untereinander kennen lernen und bei einem kurzen Überraschungsbesuch einiger “alter” Stipis einen Eindruck unserer Gruppe bekommen.

Herr Wolfgang Lehner (Blickicht OG) nahm sich noch die Zeit um ein Gruppenfoto von den Jugendlichen zu machen. Herzlichen Dank!

Nach den verdienten Sommerferien, freuen wir uns auf ein Wiedersehen im September und eine schöne Zeit bei START mit der sechsten START-OÖ Generation.

 

 

 

 

 

 

Jahrestreffen der Salzburger Stipis im Nationalpark Hohe Tauern

Am Freitag, 29.6.2018 starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zu ihrem Jahrestreffen nach Neukirchen am Großvenediger im Nationalpark Hohe Tauern. Die Stimmung im Bus war ausgelassen, Liza packte ihre Gitarre aus und es wurde auch gesungen. Unsere Gastgeberin Astrid Hollaus erwartete uns mit selbstgemachten Pinzgauer Kasnockn. Danach tobten wir uns noch draußen aus: Beim Federball, Tischtennis und Fußball hatten wir viel Spaß miteinander.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück mit selbstgebackenem Brot und vielen anderen leckeren Sachen aus der Region, wanderten wir gemeinsam zum Blausee. Der Blausee ist ein idyllisches Naherholungsgebiet, das nicht weit von der Pension Mühlhof liegt. Es wurde fotografiert, viele Selfies gemacht und wir hatten Zeit für gemeinsame Gespräche und in der Sonne zu sitzen. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Adventure Park Neukirchen. Im Hochseilklettergarten und beim Flying Fox konnten wir unsere Grenzen austesten. Danach mussten wir die leeren Energiespeicher wieder auffüllen: Beim gemeinsamen Grillen im Garten der Pension Mühlhof.

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag hieß es früh aus den Federn: Gemeinsam mit Herrn Rieder, der über 30 Jahre lang als Leiter der Nationalpark Ranger tätig gewesen war, machten wir uns auf den Weg mit dem Bus über den Gerlospass zur Finkau. Wir wanderten ins Wildgerlostal und Hr. Rieder erklärte uns vieles über die Natur, z.B. welche Pflanzen giftig sind, welche man essen kann und allgemeines zum Thema Naturschutz, Almwirtschaft und was ein Nationalpark eigentlich ist. Stipendiatin Liza Angelee Arcilla erzählt: “Am Sonntag mussten wir sehr früh aufwachen und unsere Sachen zusammenpacken und uns für den Nationalpark vorbereiten. Wir hatten einen sehr lustigen Guide und er erzählte uns sehr viel über den Nationalpark Hohe Tauern. Danach durften wir am Flussufer Pause machen und haben unsere Hände und Füße ins kalte Bergwasser getaucht. Heuer war das Jahrestreffen sehr sportlich orientiert, aber es passt perfekt für die Mehrheit der Stipis in Salzburg. Es war auch eine gute Abwechslung zum City life.”

Wir waren sehr beeindruckt von der wunderschönen Landschaft. Ein Höhepunkt war die Leitenkammerklamm und die Aussicht auf den Gletscher. Hungrig und müde kehrten wir noch im Gasthof Finkau ein, bevor wir dann mit dem Bus wieder Richtung Salzburg fuhren.

Herzlichen Dank an Frau Hollaus für ihre Gastfreundschaft und an Herrn Rieder für die spannende Wanderung am Sonntag!

 

 

 

Kreativ und spielend! START Wien Infoveranstaltung für die „neuen“ Stipendiat*innen

START Wien begrüßte bei der Informationsveranstaltung am 04. Juli die neuen Stipendiat*innen des 13. Jahrgangs.

Nach einer kurzen Vorstellung des START Wien Teams unter der Projektleitung und Landeskoordination Katrin Triebswetter, folgten für viele sehr ungewöhnliche, kreative und lustige Kennenlernspiele. Anschließend erhielten die Jugendlichen Informationen rund um das Stipendienprogramm und einen Ausblick auf das bevorstehende START Jahr und die vielfältigen Workshops.

Rosetta, START Wien Stipendiatin des neuen Jahrgangs berichtet über den spannenden Informationsnachmittag:
Am Anfang war ich sehr schüchtern und habe mich nicht getraut mit den anderen zu reden. Aber durch die Kennenlernspiele habe ich gemerkt, wie nett und freundlich alle anderen StipendiatInnen sind. Was mir an den Kennenlernpielen gefallen hat, ist, dass sie anders als sonst waren. Denn normalerweise muss man sich selbst vorstellen, was ja am Anfang ganz unangenehm ist, aber diesmal wurde man von den anderen vorgestellt, indem man einen Zettel auf seinem Rücken kleben musste, auf dem die anderen alles schreiben durften, was ihnen zu der Person einfällt. Es war irrsinnig spannend zu lesen, was die anderen über einen dachten. Wir haben natürlich auch was anderes gespielt und haben einige lustige Geschichten voneinander erfahren. Zum Schluss haben wir mit Frau Triebswetter und Frau Bernd über das Stipendienprogramm gesprochen und was uns in diesem Jahr erwartet. Es war ein angenehmes und lustiges Treffen, bei dem man neue FreundInnen kennengelernt und einen Überblick über die spannenden Workshops erhalten hat. Zu guter Letzt durften wir noch unsere Wünsche aufschreiben und sie abgeben.

Und welche Eindrücke haben die “neuen” START Wien Stipendiat*innen von der Informationsveranstaltung und dem Kennenlerntag mitgenommen?

Der Kennenlerntag war genauso spaßig, wie ich mir vorgestellt hatte. Deswegen freute ich mich sehr, als ich den Termin erfuhr. Ich habe die neuen netten START-Stipis bzw. das START-Wien-Team kennengelernt. Frau Triebswetter hat uns einiges über den START-Vertrag gesagt. Wir haben uns dann auch mit START-Regeln beschäftigt. Inzwischen haben wir verschiedene Spiele zum Kennenlernen gespielt. Mir hat das Spiel besonders gut gefallen, in dem man seine Schätzungen und Meinungen über die Person auf einen Zettel schreiben musste, der auf dem Rücken von jedem geklebt wurde. Am Ende gab es was zum Essen und Trinken, auch zum Mitnehmen. Es war ein schöner Nachmittag. Sabiha

Ich war sehr beeindruckt von dem Kennlerntag. Alle von dem START-Team haben uns herzlich begrüßt und die Stipendiat*innen waren sehr nett und freundlich. Es war sehr schön und ich bin voll gespannt wie es weitergeht. Silvy

Der Kennenlerntag war wirklich cool, da waren alle Glücklich und die Atmosphäre dort war wirklich nett. Mahdi

Bei dem Infotag habe ich die anderen Stipendiaten kennen gelernt. Was ich gut gefunden habe war die Idee wie wir uns näher kennen gelernt haben. Zuerst jeder raten was der eine gerne macht und dann eine Runde Erlebnisse erzählen. Shehab

Mir hat es beim Kennenlerntag gefallen, dass der Nachmittag gut und spannend geplant war. Am Anfang wurden wir mit einem feinen Buffet empfangen und danach haben wir uns (alle neue Stipendiaten) spielend kennengelernt, in dem wir erraten mussten was wir denken, wie die anderen Stipendiaten sind, und danach es von den Stipendiaten selbst zu hören wie sie wirklich sind. Dass wir uns gegenseitig 3 Geschichten über uns erzählt haben, und die Gegenüber erraten mussten welche wahr und welche falsch sind, hat mir großen Spaß gemacht. Zum Schluss fand ich auch die Infos bezüglich des Vertrages sehr informativ. Außerdem waren alle sehr nett und ich habe viele neue Leute kennengelernt. Atila

Am Infotag habe ich einen Eindruck von den anderen Stipendiaten bekommen und wir haben Kennenlernspiele gespielt. Am Besten hat mir das Aufschreiben der Erwartungen für das kommende Schuljahr gefallen. Ebru

In unserem ersten Treffen beim START war ich am Anfang ein bisschen nervös. Aber nachdem ich mit den anderen Stipendiaten redete, entspannte ich mich sehr, da sie alle sehr freundlich waren. Durch drei Spiele konnten wir uns gut kennen lernen. Eigentlich gibt es zwei Sachen, die mir am Meisten gefallen. Erstens dass die Mitarbeiter*innen dieser Organisation uns wie Freunde behandelten und zweitens dass es beim START nicht nur um eine finanzielle Unterstützung und die Teilnahme an verschieden Veranstaltungen geht, sondern auch um eine große Freundeskreis. Jihan

Der Kennenlerntag, das am 4.07. statt gefunden hat, war wirklich schön. Außerdem hatte ich Spaß dabei gehabt, als ich sozusagen den ersten Eindruck auf dem Zettel schrieb, der auf die Rücken der Anderen war. Später haben wir ein Spiel gespielt, wo wir die Namen von den anderen merken sollten. Aber das war für mich nicht einfach. Israa

Und zwar muss ich mal sagen, dass ihr das ziemlich gut geplant habt. Es war total gescheit Spiele zu spielen wo man sich besser kennen lernt und Erfahrungen, Erzählungen von einander hört auch das was einem gefällt und einem nicht und schließlich hat man sich die Namen auch leichter gemerkt.
Im Großen und Ganzen hat das mir sehr gefallen. 🙂 Fatema

Ein herzliches Willkommen bei START Wien und einen erfolgreichen START wünschen Katrin Triebswetter, Katrin Bernd und Aleksandra Milosevic! 

© Fotos START Wien

START-NÖ auf Jahrestreffen im Wechselland

Gleich am ersten Wochenende nach dem Schulschluss machten sich die Jugendlichen von START-NÖ auf den Weg ins südliche Niederösterreich. In St. Corona am Wechsel bezogen wir unser Quartier – mit traumhafter Aussicht!

Anfangs ging es in den Motorikpark, wo Gleichgewicht, Beweglichkeit und Koordination gefragt waren. Es folgte eine lustige Fahrt auf der Sommerrodelbahn bevor wir den Abend gemütlich beim Fußball-Schauen und UNO-Spielen ausklingen ließen. Am nächsten Tag stand Wandern auf dem Programm und wir bestiegen den Kampstein bis zum Gipfelkreuz. Danach wurde auf der Almrauschhütte lecker gegrillt und rund ums Lagerfeuer Lieder gesungen und getanzt. Den Abschluss des Jahrestreffens bildete ein Abstecher zum Mühlen- und Brotmuseum nach Gloggnitz, wo wir nicht nur viel Historisches über Mühlen und Brot lernten, sondern auch selbst leckeres Brot backen konnten.

START Niederösterreich StipendiatInnen berichten:

Als ich die erste Station im Motorikpark durchgemacht habe, habe ich mir gedacht, dass wir an einem Kinderspielplatz sind. Doch nach jeder Station erhöhte sich der Schwierigkeitsgrad so schnell, sodass ich nach einigen Stationen nur mehr zugeschaut und applaudiert habe. Nichtsdestotrotz hat es mir viel Spaß gemacht, besonders die Gleichgewichtsstationen. Als Vorbereitung auf die Wanderung des nächsten Tages bestiegen wir den Berg zum Hostel zurück. Vor der Ankunft machten wir einen Stopp bei der Sommerrodelbahn. Ich habe meine Phobie überwunden und habe mich getraut, in die Rodel einzusteigen. Überraschenderweise wurde mir nicht übel und ich wollte sogar ein zweites Mal fahren. Einen besseren START in die Ferien könnte ich mir nicht vorstellen! (Taha)

Das erste Jahrestreffen für mich mit START war mein Mini-Urlaub, da wir sehr viel Spaß gehabt haben. Wir haben u.a. im Motorikpark bei (fast) allen Stationen durchgespielt. Und über die Sommerrodelbahn kann ich nichts erzählen, weil’s einfach unfassbar war. Spaß haben mir die Abendspiele gemacht. Der “anstrengende” Teil war das Wandern, obwohl es gar nicht so schlimm war, da es ja auch eine Belohnung dazu gegeben hat (Grillen und ums Lagerfeuer mit allen sitzen und singen). Dann hat’s einen Brot Backen-Workshop gegeben, wo wir selber Brot gebacken haben. Die 3 Tage waren einfach voll spannend und interessant 🙂 Einfach Danke! (Adham)

Es hat viel Spaß gemacht mit anderen Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Ausflug nach dem Schulabschluss zu machen. Vor allem hat mir das Grillen und natürlich das Lagerfeuer wirklich viel Spaß gemacht. Und der Gastgeber, den ich sehr nett gefunden habe, hat mir sehr gefallen. Das war ein sehr interessantes Wochenende, das wir erlebt haben. (Navid)

Du kannst dir nicht vorstellen wie viel Spaß es mir gemacht hat und wie ich mich darüber gefreut habe. Und das mit dem Handy war wirklich gut (Anm. Handys wurden eingesammelt), da konnten wir mehr mit einander reden und mehr Kontakt haben und ich habe auch die anderen mehr kennengelernt. Das war das erst Mal, dass ich Wandern gehe. Das war echt cool! Und besonders Sonntag war gut. Da sind wir am Anfang Wandern gegangen, was ich dann schon konnte. Es gab dann gutes Essen (Schnitzel). Und danach haben wir weiter gewandert Richtung Bergspitze. Und am Abend gab es dann gegrilltes Essen, was mir besonders gut geschmeckt hat. Das mit dem Lagerfeuer war auch toll! Da sind wir rund um das Feuer gesessen und haben wir auch Musik auf verschiedene Sprachen gesungen, was echt lustig war, weil jeder wollte ein Lied singen und dann mussten wir gemeinsam ein Lied finden und auch singen. Es war echt toll und lustig! (Hasan)

Ein Aktivitäten Wochenende am Golm

Ein schöner Abschluss für viele Sachen fand letztes Wochenende im Montafon statt. Das Schuljahr geht langsam dem Ende zu, einige Maturanten wurden verabschiedet, sogar das Jahrestreffen in dieser Form wird es nicht mehr geben. Um die letzten Momente vieler Stipendiaten noch so schön wie möglich zu gestalten, versammelte sich die START Vorarlberg Mannschaft dieses Jahr in Golm zum Jahrestreffen 2018.

 

 

 

 

 

Es wurde geklettert, gewandert, gerutscht und geschwitzt. Die erste Station, nach der großen einstündigen Wanderung zur Mittelstation, war der Waldseilpark. Dabei muss man unterschiedliche Übungen meistern um sich von einem Baumstamm zum anderen zu bewegen, was bei einer Höhe von 20m über dem Boden und auf wackeligen Baumkronen nicht mehr so einfach ist. Auf drei unterschiedlichen Parkour-Schwierigkeiten (blau, rot, schwarz) konnten die Stipendiaten hier ihr Können zeigen.

Danach ging es mit der 565m langen Flying Fox über den Staubecken Latschau zum Mittagessen. Beschreiben kann man das Gefühl mit „unglaublich“. Der „Flug“ dauert etwa 30 Sekunden, die Aussicht war fabelhaft, Geschwindigkeiten bis zu 70km/h konnten dabei erreicht werden. Das Warten hat sich also absolut gelohnt. Als Abschluss des Tages kam das Highlight für die meisten, der Alpine Coster. Die Attraktion kann verglichen werden mit einer Achterbahn, jedoch ist es möglich den Wagen selber zu steuern. Unzählige Zusammenstöße waren die Gründe für viele Lacher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Abend ließen wir mit einem World-Café ausklingen wobei wir die Chance bekamen uns zu bestimmten Themen zu äußern. Darunter wurde das Regioprogramm analysiert und bewertet. Wünsche und Bemerkungen gab es zum Thema Bildungsseminar. Lebensansichten zum Thema Genderroles die Werte eines Mannes und einer Frau wurden diskutiert und die Herausforderungen in der Gesellschaft als “Migrant*in” wurden problematisiert. Dadurch kamen wir uns als Gruppe näher und lernten verschiedene Meinungen zu akzeptieren und uns gegenseitig zu tolerieren.

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag wurde der erst neu eröffnete Waldrutschenpark ausprobiert. Durch etwa sechs Rutschen rutscht und wandert man von der zweiten Mittelstation zur ersten. Die Längste dabei ist 62m lang. Alles in allem war es ein sehr außergewöhnliches und tolles Start-Wochenende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bericht von START Stipendiat Emre.

START-OÖ auf Jahrestreffen in Litzlberg

Alle Jahre wieder nehmen sich die Stipis ein Wochenende Zeit um gemeinsam das Schuljahr ausklingen zu lassen. Daher verbrachten wir das Wochenende vom 22 bis zum 24 Juni in Litzlberg am Attersee. Neben regem Austausch und großer Erleichterung über geschaffte Matura und andere Prüfungen blickten wir auch auf ein ereignisreiches START-Jahr zurück.

Der folgende Bericht schildert die Eindrücke der START-Maturantin Soritta Kim bei ihrem letzten Jahrestreffen:

“Nach fünf Jahren, sowohl als START-Freundeskreismitglied wie auch als eine Stipendiatin, war es nun Zeit für mein letztes Mal. Drei Tage verbrachten die Stipis in Litzlberg. Dort konnten sie bei verschiedenen Programmpunkten nicht nur ihre körperliche Stärke, sondern auch ihren Teamgeist unter Beweis stellen.

Der Klettergarten forderte nicht nur Konzentration sondern auch Vertrauen und Mut und zu sehen, dass alle Stipis ihre eigenen Grenzen erreicht oder gar überschritten hatten, füllte das Herz aller mit Stolz und Euphorie. Wir hatten gelernt, dass es in Ordnung war uns fallen zu lassen, und dass es bei START immer ein Netz gab, das dich auffangen würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob ein kurzer Seebesuch, das Bogenschießen, ein Filme- oder Spieleabend, – es war egal was – wo auch immer wir waren, die Gruppe hatte immer gelacht und Spaß gehabt. Wären Sie einfach nur lautem Gelächter gefolgt, hätten Sie uns auch ganz bestimmt gefunden. Das Wochenende war die perfekte Mischung aus Action und Erholung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den START-OÖ Jahrestreffen dürfen die Stipi-Awards für z. B. die meist besuchten Veranstaltungen, Fleiß, Tapferkeit oder Mut mittlerweile nicht mehr fehlen. Es ist eine schöne Anerkennung für jene, die 150 % gegeben hatten und eine Inspiration und Motivation für jene, die das noch erreichen möchten. Im Anschluss daran gab es für alle Teilnehmer auch noch START-Hoodies, das von jeder/jedem mit Stolz getragen wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Das war also das Jahrestreffen des Schuljahres 2017/18. Das Ende meiner Reise ist erst der Anfang einer weiteren Stipi-Generation. Ich kann es kaum erwarten, als eine Alumna zurückkehren. Die letzten fünf Jahre waren gefüllt mit den schönsten Erinnerungen meines Teenagerlebens, die ich nie vergessen werde. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei allen, die diese Reise so schön gemacht haben – alle Alumni, die bereits vor mir maturiert hatten, alle Stipis die noch maturieren werden, alle Landeskoordinatorinnen die mich tatkräftig unterstützt haben und alle Sponsoren und Paten, die dieses Erlebnis, diesen Traum, zur Realität gemacht haben.

Ich werde wiederkommen, keine Sorge! Aber bis dahin, Jahrgang 2018/19, es wartet ein großes Abenteuer auf euch und ich hoffe ihr seid bereit! – Alles Liebe, Soritta Kim

Schnee am Berg? START-Wien am Schneeberg!

Am Samstag den 23. Juni 2018 waren wir am Schneeberg und verbrachten dort unseren Jahresausflug.

Um bereits 7:30 trafen wir uns und machten uns auf den Weg zum Schneeberg, dort erstmal angekommen fuhren wir mit der Zahnradbahn Richtung Bergspitze. Oben war der Temperaturunterschied bereits die erste Überraschung (3 Grad!), jedoch hatten wir nicht um sonst Hoodies als Goodies.

Erstmal „umgezogen“ machten wir uns statt auf den Gipfel zu gehen auf den Weg über den Bahnwanderweg nach unten und hatten so – aber auch wegen dem nicht vorhanden Handynetz – die Gelegenheit einmal komplett abzuschalten und es uns richtig gut gehen zu lassen.

Nach dem Mittagessen haben wir dann noch Pilze gesammelt, Volleyball und Fußball bzw Handball gespielt, dann war der Tag auch schon um. Mit einem Eis zum Abschluss machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause.
Bericht: Erem Celebi

Das Jahrestreffen ist immer ein toller Abschluss, für die Maturant*innen und für anderen Stipendiaten die ihr Schuljahr gut abgeschlossen haben.
Es hat sehr Spaß gemacht, eine tolle Landschaft, viele lustige und intensive Gespräche, aber auch eine lehrreiche Erfahrung mit Katrin Bernd gesammelt. Wortwörtliches Sammeln, da ich gelernt habe welche Pilzarten giftig sind und welche genießbar. Eine schöne Erinnerungen, ich werde es vermissen.
Marenah Seido

Abenteuer ohne Risiko ist Disneyland. Es war ein toller Tag und das Wanderabenteuer hat unseren Trip noch abenteuerlicher gemacht.
Mohamad Alloush

Zwar hatten wir leider kein Jahrestreffen, jedoch hat der Ausflug dies wett gemacht. Trotz der zugegeben anstrengenden Wanderung war es doch sehr angenehm aus der Stadt in die Natur zu gehen, vor allem jetzt wo die Noten feststehen und der Stress vorüber ist.
Erem Celebi

Zuerst denken, dann klicken! Salzburger Stipis diskutierten über Fake News

Gemeinsam mit Sonja Messner gingen unsere Stipis am Freitag, 22. Juni der Frage nach, was man unter Fake News versteht und wie man sie erkennen kann. Fake News, also unwahre Nachrichten, die oft bewusst in Umlauf gesetzt werden, sind aktuell ein großes Thema. Durch den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der einen Journalisten mit “You are Fake News!” abkanzelte, ist der Begriff allgemein bekannt geworden. Sonja Messner vom Institut für Medienbildung brachte viele interessante Beispiele gefälschter Nachrichten, die in den letzten Monaten in Umlauf waren. Die Stipendiaten mussten erraten, ob es sich um richtige oder falsche “Nachrichten” handelte. Über diese Diskussion kamen wir dann zur Frage, wie man Fake News erkennen kann. Wichtig ist es, darauf zu achten, wer der Urheber ist. Oftmals werden Fake News über Plattformen verbreitet, die sich einen ähnlichen Namen wie renommierte Journale geben (z.B. “New York Time”). Außerdem werden oft reißerische Adjektive wie “unglaublich” oder “sensationell” verwendet. Es gibt auch Webpages, die Fake News enttarnen, wie z.B. www.mimikama.at oder www.hoaxmap.org. Wichtig ist es, immer kritisch zu denken, das eigene Hintergrundwissen zu aktivieren und wenn Zweifel bestehen, genauer zu recherchieren.

Ein Grundproblem der sozialen Medien, wie z.B. Facebook, ist es, dass emotionalisierende Themen besonders gut funktionieren und sehr oft geliked und geteilt werden. Das führt dazu, dass Nachrichten, die stark darauf abzielen, Menschen auf der Gefühlsebene anzusprechen (unabhängig davon, ob sie wahr oder falsch sind) sich besonders rasch verbreiten. Zuerst denken bevor man klickt, ist daher entscheidend! Im Zusammenhang mit Facebook ist es auch wichtig zu wissen, dass man Facebook ein Nutzungsrecht an Bildern gibt, die man auf Facebook postet. Ein herzliches Dankeschön an Sonja Messner für den spannenden Nachmittag!

Eine spannende Jurysitzung – Der 6. START-OÖ Jahrgang ist gewählt

Am Donnerstag, den 21. Juni wurden in der diesjährigen Jurysitzung, aus den vielen Bewerber*innen für ein START-Stipendium, zehn neue Jugendliche ausgesucht.

Nachdem jede Gruppe eine Teamaufgabe lösen musste, wurde einer nach dem anderen zum Jurygespräch geholt um sich vorzustellen und zu präsentieren. Ein großer Dank an die diesjährige Jury, welche mit großer Sorgfalt die Schüler*innen auswählte: Herr Mag. Florian Brunner (RLB OÖ), Herr Mag. Johannes Schäffer (Land Oberösterreich), Herr Mag. Thomas Buchegger (Industriellenvereinigung OÖ) START-Geschäftsführerin Frau DSA Katrin Bernd, MSM und Landeskoordinatorin von START-Oberösterreich Nadja Fuchs.

Die zehn neuen Stipendiat*innen werden im Oktober offiziell bei der START-Begrüßungsfeier in das Stipendienprogramm aufgenommen und ihre Stipendienurkunden erhalten.

Allen Bewerber*innen, die es heuer kein Stipendium erhalten haben, wünschen wir trotzdem alles Gute für die schulische Zukunft! – Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr!

“Wonach schmeckt dein Blog?” Workshop rund ums Bloggen an der FH St. Pölten

START Niederösterreich und START Wien Stipendiat*innen nahmen am Samstag, den 16. Juni 2018 am Workshop „Mein Thema – mein Blog“ an der FH St. Pölten teil.

Nach einer kurzen Vorstellung der Fachhochschule, an der die Leitung des Workshops Mag. Christian Freisleben-Teutscher auch lehrt und des Studienangebots, versuchten die Jugendlichen im ersten Teil des Workshops gemeinsam die Frage „Was ist ein Blog?“ und „Welche Eigenschaften zeichnen einen Blog aus?“ zu beantworten. Die Frage nach dem Aufbau eines Blogs war doch viel komplexer als gedacht, Schritt für Schritt oder eher Blogeintrag für Blogeintrag näherten sie sich den Antworten und Lösungen. Ein Blog ist chronologisch, wie eine Art Tagebuch und die Beiträge sind kurz, meist einem Thema gewidmet und mit Schlagworten gekennzeichnet und laden zum Kommentieren ein. Eine Blogroll, eine Liste mit weiterführenden Links, wie auch Fotos und Videos zählen zudem zu den wesentlichen Bausteinen. Das Thema Nutzungsrechte, Wiederverwendung und Copyright von Fotos begeisterte die Jugendlichen und regte zum Diskutieren an. Welche Fotos darf ich verwenden, wie sind diese zu kennzeichnen und was wird unter „Creative Commons“ verstanden?

Der zweite Teil des Workshops und somit die Erstellung des eigenen persönlichen Blogs erforderte viel Kreativität. Dabei sammelten die Jugendlichen zuerst Ideen, schränkten ihre Themenauswahl ein und konnten mithilfe einer Mindmap ihren zukünftigen Blog eingrenzen und ordnen. Die Themenauswahl spiegelte die unterschiedlichsten Interessen der Jugendlichen wieder. START Niederösterreich Stipendiat Adham möchte über Smartphones, im Speziellen von der Sucht nach diesen unter Jugendlichen bloggen, START Wien Stipendiatin Samira suchte sich das Thema Integration von geflüchteten Jugendlichen in Wien aus und Abdul, ebenfalls START Niederösterreich Stipendiat widmete sich Menschen in Notlagen, besonders während Naturkatastrophen. Anschließend versuchten die Stipendiat*innen mit der etwas ungewöhnlichen Frage „Wonach schmeckt mein Blog?“ die Farbpalette ihres eigenen Blogs zu bestimmen. Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich und so schmeckten die Blogs nach einem bunten gemischten Salat, Bananeneis, Obstsalat, gegrilltem Huhn oder auch nach etwas Bitterem, wie Kaffee. Abschließend setzten die Jugendlichen die gelernten Techniken ein, um ihre ersten Blogeinträge zu erstellen und die Workshopleitung beantwortete noch alle offenen Fragen.

Wir möchten uns bei Mag. Christian Freisleben-Teutscher und der FH St. Pölten für den Workshop bedanken!

START Niederösterreich und START Wien Jugendliche antworten auf die Frage „Wonach schmeckte der Workshop?“

Das hat sich sehr gelohnt, dass wir in diesem Workshop teilgenommen haben, wir hatten echt spannendes Thema vor uns und lernten dabei viel über das Thema “Blog”.
Wie man besser und einfacher ein Blog machen oder aufbauen und organisieren kann, welche Farben muss man wählen damit unser Blog toll ausschaut, welche Bilder kann man für sein Blog aussuchen, die nicht geschützt sind und man die nützen darf. –Navid

Bei unserem Workshop am Samstag haben wir gelernt, wie man einen Blog erstellen und schrieben kann. Jeder hat sich ein Thema überlegt und sollte wissen, nach welchem Essen sein Blog schmeckt. Mein Blog schmeckt nach einem gemischten Salat, den man als Beilage essen kann. Da ich als Thema ,,Integration für geflüchtete Jugendliche in Wien” ausgewählt habe, dachte ich sofort an eine gemischte Gruppe aus Menschen, wie ,,ein bunter Salat”, mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, die sich in einer Gesellschaft integrieren wollen. -Samira

Das heutige Thema “Bloggen” hat uns nachdenken lassen, wie ein Blog aufgestellten wurde bzw. wie man selber einen Blog verfassen kann. War aber anstrengend an die ganz kleineren Details zu denken. Spannend wars auf jeden Fall. Danke an den Workshop-Leiter 🙂 –Adham

Blog zu haben klingt sehr leicht aber in Wahrheit das ist nicht so einfach man lernt wie kann man seine Stärken und Interessen leichter als man denkt anderen zeigen. Was mir sehr gut gefallen ist die Fotorechte, die halt sehr interessant war da ich mich nicht so gut ausgekannt hab. –Amirreza

Der Workshop “Mein Blog” war sehr informativ. Wir haben gelernt wie ein Blog aufgebaut ist und uns die wichtigsten Elemente angeschaut. Außerdem haben wir Tipps bekommen, wie wir unseren eigenen idealen Blog schreiben können. -Yildiz

Was ich gut fand, waren die Rechte der Fotos im Internet und wie man nach Bilder suchen soll. Ich fand die Idee des “schnellen” Blogs im WS ganz toll. – Abdul

Schon lange wollte ich das lernen, wie man Fotos vom Internet wiederverwenden kann. In diesem Workshop konnte ich etliche Fragen bezüglich des Urheberrechts stellen. Der Workshop ist hilfreich, besonders weil wir in Zeit des Internets leben und weil wir irgendwann gerne bloggen werden. -Bushra

Fotos © START Niederösterreich und START Wien

Energie AG gratuliert Patenschülerin zur bestandenen Matura

START-OÖ Pate, die Energie AG, luden ihr Patenkind Jenni am Mittwoch, den 19. Juni ein um ihr persönlich zur bestanden Matura zu gratulieren.

Um nochmal persönlich mit (noch) START-OÖ Stipendiatin Jenni über ihren großen Erfolg, die eben bestandene Matura, zu sprechen und mehr über ihre Zukunftspläne zu erfahren, luden sie ihre Paten von der Energie AG ein. Bei einem sehr herzlichen Empfang durch Frau Ablinger-Steidl und Herrn Blätterbinder, in dem Haus in dem sie auch die Möglichkeit bekam zwei Praktikas zu absolvieren, gab es nicht nur guten Kaffee, sondern vor allem viele lobende und wertschätzende Worte über ihren Ehrgeiz und ihr Engagement.

Auch motivierende Worte für den Weg, der jetzt vor ihr liegt, das Studium und die Zeit als START-Alumni kamen nicht zu kurz. Nach der Überreichung eines großzügigen Maturageschenkes inklusive Blumenstrauß, wurde noch vereinbart auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben.

Jenni bedankte sich herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei ihren Paten, welche sie über drei Jahre begleitet und bei Herausforderungen stets mitgefiebert haben.

An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei euch bedanken: Vielen Dank für diese gute Patenschaft und die tolle Unterstützung, die ihr unseren StipendiatInnen zukommen lässt.

No Risk no Fun – Klettersteig Känzele

Adrenalin pur mit schöner Genusskletterei am Konglomeratfelsen des Känzele (= Felswände beim Gebhardsberg nähe Bregenz).

Am Freitag dem 16.Juni trafen sich Start Stipis im Ramen eines Ausfluges in Bregenz auf dem Klettersteig im Känzele-Bei der Känzele gibt es drei Kletterschwierigkeiten: Der erste Weg war normal, der zweite Weg war etwas schwieriger und der Dritte Weg ist sehr schwierig und für Profis gedacht. Da wir noch nicht viel Erfahrung hatten sind wir als Anfänger den Kletterweg 1 mit Einhalten der Kletterregeln und ohne Angst angegangen. Die Ausflug Leiterinnen haben „uns bei manchen Situationen gerettet“, auf uns sehr geachtet und uns beigebracht, wie man ruhig und ohne großen Kraftverlust lange Strecke zu klettern hat. Obwohl die Mehrheit der Stipis keine Erfahrung hatte am Klettern, hat es für alle Teilnehmer trotz aller Anstrengung Spaß gemacht.  „Es ist doch voll easy!“

 

 

 

 

 

Ein paar Eindrücke der Kursteilnehmerinnen:

Ghaiath: „Es hat mir sehr gut gefallen, weil ich zum ersten Mal sowas Spannendes (zugleich Gefährliches) gemacht habe.“

Lukas: „Ich habe den Klettersteig besser gefunden als den Kletterworkshop in der Halle, da wir in der Natur waren und eine super Aussicht aufs ganze Rheintal hatten. Hoffentlich wird es nochmal einen Klettersteig geben.“

Chris: „Der Klettersteig war eine überraschend positive Erfahrung, die ich machen durfte. Der tolle Ausblick  für die Absolvierung der Route war Grund genug um über eine erneute Kletter-Session nachzudenken.“

Mohamad (Ibrahems Freund): „Mir hat das Klettern auch sehr gut gefallen, am Anfang hatte ich irgendwie Angst, ich habe es aber locker geschafft. Was mir noch auf gefallen ist, ist die Natur auf den Bergen in Bregenz. Ich lebe schon seit 3 Jahren hier, war aber noch nie bei so wunderschönen Plätzen.“

Ibrahem: „Ich bin ein Abenteurtyp und so was mag ich sehr. Ich würde sogar beim nächsten Mal den dritten Kletterweg nehmen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bericht von START Vorstipendiat Ibrahem

Nachhaltigkeits-Workshop mit der Bundesjugendvertretung

Am Sonntag, den 10. Juni 2018, trafen sich StipendiatInnen aus Niederösterreich mit Delegierten der Bundesjugendvertretung um sich über das Thema Nachhaltigkeit auszutauschen. Dabei wurde besprochen was die Jugendlichen alles unter Nachhaltigkeit verstehen, warum z.B. Umweltschutz wichtig ist und was man selber im täglichen Leben dazu beitragen kann. Nach einem Brainstorming zu Beginn lernten wir anhand von Beispielen die so genannten „Sustainable Devleopment Goals“ kennen und diskutierten viel darüber. Danach kam Bewegung in die Runde, weil wir alle verschiedenen Rollen übernahmen und durch eine Art Spinnennetz die Beziehungen untereinander sichtbar gemacht wurden. Was hat z.B. ein Fertiggericht mit internationalen Konzernen, einem Biobauern oder gar Erdöl zu tun? Schnell wurde klar wie verwoben und international die Lebensmittelproduktion ist und auch dass manche in diesem System viel Einfluss haben, während andere eher machtlos sind.

Zuletzt wurde die Gruppe in Teams aufgeteilt um dann unabhängig voneinander Kopfbedeckungen zu basteln, die aber doch gleich aussehen sollten. Regelmäßige Verhandlungen zwischen einzelnen VertreterInnen der Teams stellten die einzige Form der Kommunikation dar. Gar nicht so einfach sich zu verständigen und zu einigen um dann wirklich auch alle zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen – ein kleiner Einblick in die schwerfälligen Abläufe internationaler Konferenzen.

Wir danken Sarah und Anna von der Bundesjugendvertretung für den spannenden Workshop!

 

Ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

Es hat sich sehr gelohnt, den Workshop über die Nachhaltigkeit zu machen. Die Tatsachen, die uns gezeigt wurden, bewogen mich, nicht nur mir Gedanken über meinen Verbrauch von Wasser und Essen zu machen, sondern auch wie ich eine aktive Person, welche die Umwelt vor den heutigen Gefahren schützt, sein kann. Die Leiterinnen waren voll freundlich und haben uns gezeigt, was sie alles wissen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Jedenfalls würde ich diesen Workshop weiterempfehlen, denn er ist eine sehr tiefgründige, effiziente Methode, die uns half, uns bewusster über die Umwelt zu machen. (Ahmad)

Gestern war ein großartiger Tag, wir hatten einen Workshop mit jungen und aktiven Damen, die uns über den Klimawandel erklärten und mit uns diskutierten. Wir sprachen auch über das Ländersystem und was für den Menschen als Ganzes gut ist. Es war wirklich ein guter Workshop, bei dem ich persönlich viel verstanden habe, was auf der ganzen Welt los ist. Am Ende hatten wir eine kleine Herausforderung, um unsere Ideen zusammenzufassen und in Gruppen zu arbeiten. An diesem Punkt verstehe ich auch, warum die internationalen Verhandlungen so lange dauern. Ich danke START und den beiden jungen Damen! (Yasin)

Am Sonntag wurde ich auf viele “nicht Alltagsthemen” aufmerksam gemacht. Der Workshop war sehr spannend und interessant. Die netten Gespräche und Diskussionen waren ganz spannend. Ich werde in der Zukunft u.a. auf das Herstellungsland beim Shoppen mehr aufpassen. (Abdul)

Das war sehr interessant, ich habe viel gelernt, z.B. wie viel Wasser für ein Kilo Rindfleisch und wie viel pro Person im Alltag verbraucht wird, wie man besser die Umwelt schützen kann oder zumindest nicht schadet. Mülltrennung wäre eine gute Möglichkeit, wenn wir darauf achten und wirklich es machen und viel andere dazu. (Navid)

(c) Fotos START-NÖ

Eyüp Mihci über sein soziales Engagement

Mein Name Eyüp Mihci, 17 Jahre alt und Schüler des BRG-Dornbirn Schorens. Ich bin ein Mitglied der Schülervertretung in meiner Schule, Vorstand des Ballkomitees, Nachhilfelehrer eines afghanischen-Flüchtlings, Vertretender-Sprecher der START-Stipendiaten aus Vorarlberg und leidenschaftlicher Volkstänzer. Trotz 34 Stunden Schule pro Woche habe ich Zeit um mein Engagement auszuüben.

Am Anfang des Schuljahres haben wir, eine Kollegin, ein Kolleg und ich, beschlossen uns bei der Schulsprecherwahl als Gruppe aufzustellen. Leider konnte keiner von uns das Amt des Schulsprechers übernehmen, jedoch hatten wir zum Glück genügend Stimmen, um unsere Ideen in der Schülervertretung zu vertreten. Eine Idee, die wir umsetzen konnten, ist das Lehrerfeedback. 

Im selben Monat habe ich mich entschieden als Vorsitz im Ballkomitee zu kandidieren. Da es nicht so viele Konkurrenten gab, war es nicht schwierig dieses Amt zu übernehmen. Zum Glück haben wir zwei Vorsitze im Ballkomitee. Meine Kollegin, Maria, und mich. Wir teilen uns die Aufgaben und kommen deswegen sehr gut voran mit der Organisation des Balles.

Heuer im März hat mich unsere Landeskoordinatorin auf einen afghanischen Flüchtling, der gleichzeitig ein Stipendiat ist, aufmerksam gemacht um ihm in Darstellender Geometrie zu helfen. Kurzer Zeit später fanden der Stipendiat und ich einen passenden Termin um einmal in der Woche Nachhilfe zu geben. Jeden Donnerstag um 15:20 treffen wir uns in der Aula der Schule und lernen eine bis ein und halb Stunden Darstellende Geometrie. Mir ist aufgefallen, dass er sich von Tag zu Tag verbessert.

Nicht nur die Schüler meiner Schule darf ich vertreten, sondern auch Stipendiaten aus Vorarlberg. Seit letzten Februar darf ich auf die Probleme der Stipendiaten als Stipendiaten-Sprecher eingehen. Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit in Oberösterreich

ein Young Leadership Seminar zu besuchen, um besser in die Rolle als Sprecher reinzuschlüpfen. Obwohl die jährlich neu kommenden Stipendiaten sich schnell in die START-Familie integrieren, denke ich, dass es noch ein bisschen Handlungsbedarf gibt.

Mich kennt man als leidenschaftlicher türkischer Volkstänzer. Ich war von September 2016 bis November 2017 in einer Volkstanzgruppe hier in Vorarlberg. Unglücklicherweise wurden wir immer weniger und weniger im Verein, weshalb sich der Verein zersplitterte. 2 Monate später fand ich eine neue Volkstanzgruppe in Ravensburg, in der ich seit Jänner ein Mitglied bin. Wir gehen zu Fünft mit einem Auto nach Ravensburg auf die Trainings. Tanzen und Musik hilft mir mich körperlich und mental besser zu fühlen, da ich es mit voller Leidenschaft mache.

Alles in Allem möchte ich noch sagen, dass es sehr einfach ist ein soziales Engagement zu finden und ich appelliere an jeden einzelnen Leser, dass er sich sozial engagieren soll denn es gibt nichts Schöneres, als anderen Menschen zu helfen.

START-OÖ zu Gast bei der Rotary Club Distriktkonferenz

Rotary-Patenschülerin Ladan Ghezel Ayagh und Landeskoordinatorin Nadja Fuchs wurden eingeladen, um am Samstag, den 9. Juni etwas über das Stipendienprogramm zu erzählen.

Es war ein spannender Vormittag mit unseren Paten von RC Wels Nova, RC Traun und RC Linz bei der diesjährigen Distriktkonferenz für START-OÖ Stipendiatin Ladan und LK Nadja Fuchs. Nach einem herzlichen Empfang durch den Präsident des RC Wels Nova DI Alfred Mar, konnten wir am vormittag einen Eindruck davon bekommen, was der Rotary Club leistet und welche Projekte sie unterstützen.

Danach bekamen wir die Möglichkeit etwas über START-Stipendien zu erzählen. Gemeinsam mit den Paten DI Alfrad Mar, Ing. Walter Ganzberger und Kurt Dobner erzählten wir von unseren Tätigkeiten und redeten über die wichtigsten Ziele von START-Stipendien. Ladan berichtete davon, wie sehr ihr die vielfältige Unterstützung hilft und welche Angebote für sie besonders wichtig sind. Anschließend bekamen wir noch viele lobende und wertschätzende Worte von den Paten für unsere Arbeit und sie verkündeten auch die Absicht uns weiterhin zu unterstützen.

Für die Einladung und die tatkräftige Unterstützung von Stipendiatin Ladan möchten wir uns herzlich bedanken!

 

Musical SOLVE IT – die Zeit läuft!

Am Donnerstagnachmittag des 07. Juni, besuchten START-Vorarlberg StipendiatInnen und Freunde von START, das Schülermusical “Solve it – die Zeit läuft” im Vinomnasaal in Rankweil.

Zum Inhalt: Leo, Tessa und Lucy leben einen ganz normalen Studentenalltag, bis Leo der Verlockung einen spannenden Internt-Games nicht widerstehen kann. Den Siegern winkt ein Hauptpreis, für den sich der hohe Spieleinsatz lohnt. Doch schon nach kurzer Zeit stellen sich die drei mit Schrecken die Frage: Ist es überhaupt ein Spiel? Und: Wie kommen sie da wieder raus?!

Eine packende Story über unsere Zukunft, die heue schon verloren ist, wenn wir nichts ändern.

So meinte Stipendiat Chris: “Ein Musical, welches eine einzigartige Methode verwendete, um die Menschen über die verschiedenen Probleme – unter anderem Umweltprobleme – der heutigen Zeit klar zu machen und sie auch zum Nachdenken und Mithelfen der Lösungsfindung zu motivieren. Mir hat es sehr gut gefallen!”

 

Schreibwerkstatt Reihe: Kommentar/ Zusammenfassung

Als letzte Textsorte wurde im Rahmen der Schreibwerkstatt Reihe die Themen Kommentar und Zusammenfassung am Sa, dem 02.06.2018 unter die Lupe genommen.

Referentin, Evelyn Brandt, konnte nun aus dem letzten Workshop ihre Erfahrungen wieder mitnehmen und fand für jede Kompetenz der StipendiatInnen eine geeignete Differenzierung.

Somit startete sie den Vormittag vorerst mit einer Schreibübung, wobei sie die Stärken und Schwächen der StipendiatInnen erahnen konnte. Später ging sie auf jeden individuell ein und erklärte anhand der Theorie, wie sie sich verbessern können. Auch auf Fragen ging sie sehr selbstbewusst und voller Erfahrung ein.

Zusammenfassend kann man behaupten, dass die Schreibwerkstatt Reihe ein voller Erfolg war und es den StipendiatInnen viel Spaß und Freude gemacht hat dabei zu sein. Dem Einen war es dadurch möglich das Thema als Auffrischung zu wiederholen und dem Anderen hat es geholfen es besser zu verstehen und es auch richtig anwenden zu können.

Im Rahmen des START Stipendiaten Verein möchten wir uns bei der Referentin, Evelyn Brandt, recht herzlich bedanken!

Ein Bilderbuch über die Reise zu Zielen

Start-Stipendiat_innen zeichnen und malten über Wege zu hohen Gipfeln und in ferne Galaxien.

„Nicht diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen, sondern diejenigen, die die gleichen Gefühle teilen, können einander verstehen.“ So betitelte Saida Rezai ihren Bildzyklus, in dessen Mittelpunkt ein Elefant und ein Kind stehen. Eindeutig völlig geborgen fühlt sich das Kind in jedem der Bilder, die eine weite Reisezeigen, auf dem Rücken des Elefanten. „Ich liebe Elefanten, für mich stehen sie auch für Indien und ich liebe indische Kultur“, so die jugendliche Zeichnerin zum Kinder-KURIER. Am Ende, im achten Bild, liegt das Kind nach Überwindung eines Berges, in (s)einem Bett. Ob der Elefant es hier sanft abgelegt hat, oder das Kind vielleicht auch die ganze Reise nur geträumt hat? „Das bleibt jeder und jedem selbst überlassen“, meint die junge Künstlerin, die natürlich selbst schon eine Vorstellung hat. „Aber das soll sich jede und jeder selber ausmalen!“

Internationale Jugendliche

13 Jugendliche des jüngsten Wiener Start-Stipendien-Durchgangs haben in einem einwöchigen Workshop in der „Zeichenfabrik“ (künstlerische Aus- und Weiterbildungsstätte in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus) mit Ana Paola CastroVillegas an Bildzyklen gearbeitet. „Zuerst haben wir alle möglichen Zeichen- und Maltechniken ausprobiert – Monotypien, Stempel, Collagen, mit Bleistiften und Buntstiften zeichnen, mit Aquarellfarben malen…“, beginnen einige der Schüler_innen mit Migrationsgeschichte, die über das genannte Stipendienprogramm gefördert werden, zu schildern. „Wir haben auch über das gemeinsame Thema geredet, eine Reise zum Planeten Mars und eine andere Galaxie über den Mount Everest.“ Deshalb finden sich in fast allen der 13 Bildzyklen Berge. Aber die Berge stehen nur für einerseits ein Ziel, aber auch für Anstrengung und Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, um dorthin – oder/und darüber hinaus – zu kommen.

Nach Vorskizzen machten sich die 13 Jugendlichen dann an ihre Werke – höchst unterschiedliche sind trotz gemeinsamen Themas dabei herausgekommen. Aus den Bildern, die bewusst ohne Worte auskommen, um sprachliche Barrieren erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist ein buntes Bilderbuch – neudeutsch „Silent Book“ – entstanden, „Die Reise“.

Autor: Heinz Wagner, KIKU – Kinder KURIER

Dieser Bericht ist eine von START Wien gekürzte Fassung. Der originale und vollständige Bericht ist in der Tageszeitung KURIER am 03.06.2018 erschienen und online nachzulesen unter: https://kurier.at/kiku/ein-bilderbuch-ueber-die-reise-zu-zielen/400045142

START Wien Künstler*innen erzählen von der Kunstbuchpräsentation “Die Reise” (Zeichenfabrik, 31.05.2018) und schildern ihre Eindrücke:

Das Kunstprojekt des START-Stipendiums ist ein einzigartiges Erlebnis, das jeder einmal machen sollte. Diese eine Woche, in der wir an unserem Kunstprojekt gearbeitet haben, hat mir besonders viel Spaß gemacht. Dank Anna, unsere Künstlerin, habe ich viele Methoden, die ich bei meinen Bildern angewendet habe, gelernt. Bei der Präsentation unseres Buches ,,Die Reise” habe ich die Möglichkeit bekommen, den BesucherInnen meine Bilder vorzustellen und ihnen meine Geschichte zu erzählen. –Samira

Kunst ist etwas Essentielles für Menschen die sich aufgeklärt nennen, denn allgemein Bildung besteht nicht nur aus Formeln und Daten, sondern auch aus einer kreativen Seele, die das freie Denken ermöglicht. –Yunadi

Endlich! Nach 6 anstrengenden Tagen, war es endlich soweit, die Buchpräsentation. Es war ein sehr gelungener Tag, da man – bzw. ich persönlich – mit der Reise abschließen, aber auch andere dazu motivieren, konnte, einen Silent Book Workshop in Erwägung zu ziehen. Außerdem war es sehr interessant meine Geschichte mit anderen zu teilen und auch die Einschätzung bzw die Interpretation anderer zu erfahren. –Erem

Ich war am Anfang sehr nervös, dachte ich, dass ich es nie schaffe aber wie am meisten was man denkt, passiert es nicht. Ich habe es geschafft. –Stella

Die Präsentation war eine tolle Erfahrung und hatte das Projekt toll abgerundet! –Nenad

Die Buchpräsentation hat mir sehr gut gefallen, da meine Freunde auch dabei waren und das Start Stipendium mehr kennengelernt haben. Mich hat es gefreut dass viele Menschen da waren und sich unsere Kunst anschauen wollten. -Nour

Am anfang waren wir nervös, weil viele leute dabei waren aber es war großartig, die Werke haben den Besuchern gefallen. -Mohamad

Da ich leider nicht beim Abschluss des Projekts dabei sein konnten, haben sich die anderen Stipendiaten und ich uns gedacht „Lassen wir Salma selbst wenn sie physisch nicht da ist, daran teilnehmen“. Aus diesem Grund hatten wir für ein paar Minuten einen Videochat und ich bin unglaublich froh darüber doch dieses Erlebnis mehr oder weniger mit den anderen Stipis erleben zu dürfen. -Salma

Die Ausstellung war interessant zu beobachten und eine neue Erfahrung für mich. Amüsant fand ich, dass die Leute, die zu den Originalwerken gekommen sind, erwartet haben, dass der Künstler/die Künstlerin die Geschichte erzählt. Was gegenüber dem Silentbook steht und der eigenen Interpretation der Geschichte. -Saida

Ich fand die Buchpräsentation echt toll, weil ich viele neue Sachen dazu gelernt habe und ich mein Wissen in Richtung Kunst erweitern konnte. Das beste war, aber das Menschen etwas was ich kreiert habe toll gefunden habe und das ich die Chance hatte für einen Tag Künstlerin zu sein. -Munira

Die Buchpräsentation war Informative. Ich habe die Gelegenheit gehabt meine Geschichte durch mein Malen zu mehrere Leute erzählen and liebe und interessante Feedback von ihnen bekommen. -Reshad

Die Buchpräsentation war ganz spannend. Als Katrin gesagt hat, wir sollten etwas zu unseren Zeichnungen erzählen, wusste ich nicht, was ich sagen werde. Aber als die Leute zu mir gekommen sind und Fragen gestellt haben, hab ich lange und frei geredet. Ich habe gerne meine Geschichte erzählt. Die Fragen, die die Anderen gestellt haben, haben mich meistens zum nachdenken gebracht. Ich habe Sachen über meine Geschichte erfahren, die ich vorher nicht kannte. z.B. Dass ich meine Figur so gezeichnet habe, dass sie ihr Ziel beobachtet. Ich habe vieles aus meiner Geschichte gelernt. Auch die Anderen haben etwas daraus gelernt. Nämlich, dass man nie aufgeben darf. -Sana

Naja, es war ein wunderschöner Gefühle, weil man sich wie ein Künstler fühlte. Obwohl habe ich ja nicht viel über meine Kunst erzählt, aber trotzdem haben die Leute haben es gute verstanden. Ich bedanke mich bei euch, weil ihr mich die Möglichkeit gegeben, wo ich meine innere Kunst auf wegen könnte. -Ahsan

Fotos ©Verein START Stipendien Österreich

 

Bewerbungsday bei L`Oréal

Wie bekomme ich meinen Wunschjob? Was muss ich bei einer Bewerbung beachten? Was ziehe ich an? Wie soll ich auftreten?

Diese Frage und viele mehr wurden unserern Stipendiat*innen am 1.6 von L`Oréal Mitarbeiter*innen beantwortet. Im Rahmen des CSR-Engagements von L`Oréal für das START-Programm nachmen sich die Personalleiterin und einige Mitarbeiter*innen Zeit um unsere Jugendliche optimal für ihre oft erste Bewerbung vorzubereiten.

Der Vormittag stand unter dem Motto: Allgemeines zum Bewerbungsprozess

Wo und wie findet man Jobangebote, wie sieht eine optimale Bewerbung aus, was soll sie enthalten, was ist relevant (Eigenschaften, Qualifikationen Hobbies), Nachverfolgung, Rückmeldungen, etc.

Nach einer MIttagspause und einer kulinarischen Stärkung ging es am Nachmittag in 2 Gruppen weiter: Lebenslaufscheck und Styling

Während in der einen Gruppe der mitgebrachte Lebenslauf einem Check unterzogen wurde, bekam die andere Gruppe wertvolle Tips zu Styling, Kleidung und Auftreten. Eine Teilnehmerin wurde darüberhinaus geschminkt und gestylt.

Vielen Dank für diesen tollen Tag – wir haben viel gelernt und werden das Erlernte hoffentlich gut umsetzen. Danke an alle  beteiligten MItarbeiter*innen von L`Oréal fürs Zeitnehmen und die angenehme Atmosphäre.
Hier eingige Statements unserer Jugendlichen:

Der Workshop von L‘Oréal Paris war sehr informativ – ich habe vieles dazu gelernt, was das Erstellen von Bewerbungsunterlagen betrifft. Ohne Zweifel werde ich es in naher Zukunft anwenden können! (Gamze)

Es hat mich sehr  gefreut ,dass ich mitgemacht habe. (Husam)

Jetzt weiß ich wie man einen ausgezeichneten Lebenslauf schreibt.
Spannend war, als wir die richtige tipps für das beste Outfit für das Bewerbungsgespräch bekamen. (Mohammad)

Fotos: L`Oréal

Gemeinsames Fastenbrechen START Vorarlberg

Es ist Fastenzeit (Ramadan)! Doch was bedeutet das überhaupt? Dieser Frage sind wir beim gemeinsamen Fastenbrechen am Do, dem 31.05.18 nachgegangen.

START Stipendiatensprecher Eyüp Mihci`s Anliegen war es, genau solche Fragen aufzuklären. Daher hat er zusammen mit der Projetasisstentin Cansu ein Fastenbrechen organisiert, das zugleich zu einem interkulturellen Austausch und Kulturbereitsschaft führen sollte.

Es waren verschiedene Gerichte aus verschiedenen Kulturen vorhanden, die nicht nur gekostet, sondern auch über deren Zubereitung diskutiert und mit der eigenen verglichen wurde.

Vor dem Fastenbrechen wurde auch ein Tischgebet auf arabisch aufgesagt, bei der sich die Fastenden über das Brechen sich bedankten und um Gesundheit und Glück wünschten.

Unter anderem waren folgende Gerichte/Speisen vorhanden:

arabische Linsensuppe
Dolma – gefüllte Weinblätter mit Lammfleisch
Bulgursalat/Kuskus
Cigköfte mit Fladenbrot – vegane “Hackfleisch”bällchen
Sekerpare – türkische Süßspeise mit Eis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Besuch im niederöstereichischen Landtag

Am 30. Mai 2018 trafen sich die StipendiatInnen aus Niederösterreich in St. Pölten um den niederösterreichischen Landtag und das Landhausviertel zu besichtigen. Wir starteten in der Landesbibliothek, was uns aufgrund der angenehm kühlen Innentemperaturen sehr Recht war. Bei einer interessanten Führung wurden wir durch verschiedene Räumlichkeiten geleitet, wo insgesamt 500 000 Bücher und Zeitschriften lagern – und jährlich kommen ca. 12 000 Exemplare hinzu. Bücher kann man nicht nur vor Ort ausborgen, sie werden einem bei Bedarf sogar per Post zugeschickt!

Nach dem Rundgang durch die Bibliothek erklommen wir den Klangturm – bequem mit dem Lift. Beim beeindruckenden Ausblick über St. Pölten brachte uns unser Guide auch ein paar historische Fakten über die Stadt näher. Dann ging es in den Landtagssaal, wo die Landtagssitzungen stattfinden und wir viele spannende Informationen über die niederösterreichische Landesregierung erfuhren. Auf dem Weg in die Landhauskapelle wurden wir auch auf einige Kunstwerke aufmerksam gemacht – manche in den Gebäuden selbst, andere nur aus der Vogelperspektive, also aus den Fenstern heraus, erkennbar. Zuletzt stand noch eine leckere Jause auf dem Programm.

Wir danken der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für die Einladung in das Landhaus und den spannenden Rundgang!

Ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

Am 30. Mai 2018 haben wir Landesbibliothek und Landtag in St. Pölten besucht. Es gibt beim Bibliothek mehr als 500 000 Büchern und Zeitschriften wie Zeitungen und Magazinen, da es auch alte Zeitschriften gab, und auch einiges im Archiv. Es war sehr interessant. Auch den Landtag habe ich zum ersten Mal gesehen, es hat mir sehr gefallen! (Navid)

Es war echt spannend den Landtag in St. Pölten zu besuchen. Interessant habe ich gefunden, wie in der Bibliothek so viele Bücher, Zeitungen bzw. Zeitschriften gesammelt werden. Noch spannender war die Tour durch die Gebäude des Landtags. Ich finde es schade, dass wir die Landeshauptfrau nicht treffen konnten, hoffentlich beim nächsten Mal. (Adham)

Es war ein wunderbarer Tag um die Residenz der niederösterreichischen Regierung zu besuchen. Ich genoss es alles zu sehen, einschließlich der Aussicht auf die Hauptstadt von Niederösterreich, die ich zum ersten Mal sah. Ich und die START-StipendiatInnen haben auch die Bibliothek besucht, die mehr als 500.000 Bücher enthält. Es gab eine gute Führung, die uns alles erklärt hat. Als wir fertig waren, gingen wir zum historischen Ort der Regierungsresidenz, wo wir auch genug Informationen bekommen haben. Das Ende war eine Gastfreundschaft für uns alle und ich bedanke mich persönlich bei START und allen, die es möglich gemacht haben! (Yasin)

Unser Besuch beim Landtag NÖ war total interessant, weil es viele Sachen zum Lernen über Niederösterreich gab und außerdem für mich als bautechnischer Zeichner die Gebäude waren sehr interesannt, da die alle sehr rießig und modern waren. (Amirreza)

Fotos (c) START-NÖ

Workshop zum Thema “Resilienz” in Salzburg

„Wir haben oft aufgegeben und wieder angefangen, und wir werden noch oft aufgeben und wieder anfangen.“ Thomas Bernhard

Am 25. Mai hatten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, sich gemeinsam mit Psychotherapeutin Mag. Barbara Rainer-Mitterbauer mit dem Themenbereich “Resilienz” auseinanderzusetzen. Zuerst erarbeiteten die Stipendiat*innen in Gruppen, wie sich erklärt, dass manche Menschen schwere Belastungen ohne Beeinträchtigungen überstehen. Protektive Faktoren sind ein soziales Netzwerk, realistische Zielsetzungen, Selbstbestimmtheit, Arbeit & Verantwortung, Gesundheit, Bildung und Einkommen. Wichtig ist es, dabei zu sehen, dass Resilienz keine Eigenschaft ist, die man sich “erarbeiten” kann, sondern ein “Phänomen”. Die Stipendiat*innen konnten sich darüber austauschen, was in belastenden Situationen geholfen hat und was es leichter gemacht hätte, die Situation zu bewältigen.

Der Referentin Mag. Rainer-Mitterbauer war es wichtig, den Jugendlichen mitzugeben, dass es in typischen Inhalten, die z.B. über das Internet vermittelt werden, häufig nur darum geht, die Leistungsbereitschaft der Menschen bzw. Mitarbeiter*innen zu fördern. Wichtig ist es aber, empfindsam zu bleiben, seine eigenen Grenzen kennenzulernen und zu respektieren, sein Wissen zu erweitern, soziale Kontakte zu pflegen und sich Zeit zum Leben zu nehmen.

Workshop-Leiterin Barbara Rainer-Mitterbauer zeigte sich sehr angetan von unseren Stipis: „Sehr motivierte, aufmerksame, interessierte, sich einbringende und einander mit Respekt begegnende Teilnehmer*innen, dies trotz der Einflüsse durch das Fasten und die gegenwärtig schulisch hohen Anforderungen (von 14-18h wollten die Teilnehmer*innen nur eine kurze Pause von 15min!).“

Stipendiat Pushon Mohammeds Feedback zum Workshop: „Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Das Beste daran waren die Präsentationen. Diese Präsentationen haben uns gezeigt wie viele Zugänge es eigentlich zur Stressbewältigung geben kann. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieser Workshop sehr interessant, lehrreich und abwechslungsreich war.“

Bis zur Bergspitze und noch viel weiter! Aktuelles Buchprojekt der START-StipendiatInnen 2018

(Wien, 28. Mai 2018) „Bilder sagen mehr als tausend Worte.“ Mit diesem Ansatz arbeitet ein Silent-Book. Geschichten werden ohne Worte erzählt und dadurch Sprachgrenzen irrelevant. Alle StipendiatInnen von START haben Migrationshintergrund und ihre Wurzeln in den verschiedensten Ländern der Welt. Sie haben damit selbst erlebt, wie Sprache zur Barriere werden kann. Diese im Rahmen eines Kunstprojekts zu überwinden, war der Gedanke bei der Entstehung des Silent-Books „Die Reise“. 

Copyright: Verein START Stipendien Österreich

„Jemand reist durch viele Länder, um Frieden zu finden. Doch es begegnen ihm nur Menschen mit Tierköpfen, die je nach Land variieren…“ (Ahsan, 19 Jahre, aus Afghanistan) oder „Ein Roboter in einer geometrischen Welt möchte auf den Mount Everest klettern. Als er auf ein Lama trifft, entsteht eine Freundschaft – gemeinsam erklimmen sie den Gipfel…“ (Mohamed, 18 Jahre, aus Syrien) sind nur zwei der Bildgeschichten der 13 StipendiatInnen des Jahrgang 2018.
Sie haben im Rahmen eines Workshops mit der Künstlerin Ana Paolo Castro Villegas den gesamten Entstehungsprozess eines Buches, von der Ideenfindung bis hin zum Layoutieren, eigenhändig durchgeführt.

Eine Reise zum Mount Everest sollte von Jedem und Jeder auf vier Seiten dargestellt werden, der Darstellungsweise waren keine Grenzen gesetzt. Das 142 Seiten umfassende Buch zeigt nun, wie unterschiedlich diese Reise interpretiert und verstanden werden kann: Welche verschiedenen Aspekte sind auf dem Weg ins Ungewisse von Bedeutung und wie vielfältig können Gedanken auf künstlerische Weise dargestellt werden?

„Nicht diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen, sondern diejenigen, die die gleichen Gefühle teilen, können einander verstehen“, resümmiert eine der StipendiantInnen abschließend. Bei der Buchpräsentation in der Zeichenfabrik erklären die StipendiatInnen Motiv und Bedeutung ihrer gemalten Bilder.

Buchpräsentation

“Die Reise” ein Silent-Book der START-StipendiatInnen 2018

Datum und Ort 

Donnerstag, 31.05., ab 18:00 in der Zeichenfabrik, Flachgasse 35-37, 1150 Wien

Anwesend

Ana Paolo Castro Villegas
START Österreich Geschäftsführung Katrin Bernd
und die 13 START-StipendiatInnen des Jahrganges 2018

EINTRITT FREI!

Copyright: Verein START Stipendien Österreich

Wie START-Wien junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet
START-Wien begleitet und unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. Die Stipendien werden unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus vergeben. Unterstützt werden die Jugendlichen durch einen Laptop, Drucker sowie Bildungsgeld. Noch wichtiger ist aber die ideelle Unterstützung in Form von individueller Beratung und Begleitung, zahlreichen Bildungsseminaren und Workshops, gemeinsamen Exkursionen oder bei der Studien- und Berufswahl.

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*nnen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar.

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26, E: bottesch@comma.at

Englisch Konversationstraining bei START-OÖ

Am Samstag, den 26.05.2018, bereiteten sich die START-OÖ Stipendiat*innen in einem Intensiv-Workshop auf mündliche Englischprüfungen vor. Vor allem wurde das selbstbewusste Sprechen und Diskutieren auf Englisch geübt.

Stipendiatin Selma berichtet:

“Zu Beginn musste sich jeder mit seinen individuellen Stärken und Schwächen vorstellen. Danach bekamen wir zahlreiche Beispiele, zu denen wir unsere Meinung spontan auf Englisch äußern mussten. Dann übten wir einen Zungenbrecher, um unsere Muskeln im Mundbereich zu lockern und um zu lernen, wie man spezifische Buchstaben richtig ausspricht.

Nach dieser Übung bildeten wir eine fiktive Regierung mit einigen Ministern, die jeweils ein bestimmtes Spezialgebiet hatten. Wir bekamen die Aufgabe, neue Gesetze zu diskutieren und Argumente für bzw. gegen das Gesetz zu finden. Schließlich mussten wir entscheiden, ob das Gesetz eingeführt wird oder nicht. Dabei übten wir, wie wir uns in spontanen Situationen in der englischen Sprache zurechtfinden.

Eine Übung, die mir ebenso sehr in Erinnerung geblieben ist, war unser Traumhaus zu beschreiben. Das fiel einigen schwer, da man aus der eigenen Perspektive über die eigenen Vorlieben sprechen musste.

Danach mussten wir in die Rolle einer berühmten Person schlüpfen und uns als diese „verkaufen“. Das wiederum fiel uns sehr leicht, da man sich für einige Minuten nicht in der eigenen Haut befand, sondern in der einer Englisch sprechenden Person. Das stellt ein gutes Beispiel dar, wie man sich selber einen Streich spielen kann, um hemmungsloser vor einem Publikum, zum Beispiel der Maturakommission, zu sprechen.

Am Ende nahm sich unsere Trainerin noch für jeden von uns Zeit und analysierte unsere Stärken und Schwächen. Sie gab uns hilfreiche Tipps, wie wir uns noch verbessern können.

Für mich war es ein sehr hilfreicher Tag, da ich davor immer Hemmungen hatte, vor Menschen Englisch zu sprechen und nie wusste, auf welchem Niveau ich mich befinde. Nach dem Gespräch mit unserer Trainerin weiß ich nun, dass ich für die Matura bestens vorbereitet bin und keine Angst vor dem Sprechen haben muss, und nur noch an meiner Aussprache arbeiten muss.”

Danke an die Referentin Anna Zöchbauer für den tollen Workshop.

START-OÖ Stipendiat*innen steuern den Lego Mindstorm Roboter

START-OÖ Stipendiat*innen konnten am Samstag, den 26. Mai, ihre technischen Fähigkeiten beim Steuern des Lego Mindstorms im Welios in Wels unter Beweis stellen. Die Stipendiat*innen mussten verschiedene Arbeitsaufgaben lösen, und konnten sich schließlich auch an einen anspruchsvollen Parcours wagen.

 

Stipendiatin Yusra berichtet:

“Als erstes hatten wir die Gebrauchtensinformationen bekommen: Was ist ein Roboter? Wie funktioniert er? u.a Dann haben wir Programme kennen gelernt mit denen man einen Roboter programmieren kann. Es gabviele Bausteine und man musste sehr genau sein sonst funktioniert der Roboter im Einsatz nicht wie geplant.

Wir haben einige Begriffe gelernt wie die Programmiersprache, damit werden Computer und Programme programmiert. Es gibt viele verschiedene dieser Sprachen und Arten von Sprachen. Wir lernten was ein Quellcode ist und was Java und Skript bedeutet.

Nachdem wir die Basisbegriffe und die Idee dazu kennen gelernt haben, bekamen wir Aufgaben, die wir machen sollten. Diese waren zum Teil nicht ganz einfach und man musste genau und konzentriert arbeiten. Gemeinsam haben wir versucht alle Aufgaben zu schaffen.

Ich habe zum ersten Mal versucht einen Roboter zu Programmieren. Für mich war es sehr cool und spanend etwas Neues zu probieren bei diesem Workshop. Eine tolle Möglichkeit mal eine Ahnung davon zu bekommen, wie so etwas funktioniert. Ich hab bei diesem Workshop sehr viel gelernt und es hat mir super gefallen, besonders als wir den Roboter starten.

Danke für diesen spanenden Workshop!”

 

Mentoring mit der Jungen Industrie NÖ/Bgld. geht in die zweite Runde

Am Freitag, den 25. Mai 2018, trafen sich Jugendliche von START-Niederösterreich und -Wien im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz um ihre MentorInnen der Jungen Industrie NÖ/Burgenland kennenzulernen.

Vor neun Monaten, im August 2017, startete das Mentoring-Programm mit der Jungen Industrie und konnte seitdem schon einige Erfolge verbuchen. So wurden nicht nur gemeinsam diverse Freizeitaktivitäten unternommen und Deutsch geübt, sondern standen die MentorInnen auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Lehrstellensuche oder Bewerbungen für Praktika oder Nebenjobs ging. Vier der Jugendlichen im Mentoring-Programm waren beispielsweise bei der Lehrstellensuche bereits erfolgreich.

Letzten Freitag traf man sich nun in neuer Runde – mit neuen START-Jugendlichen und neuen MentorInnen – um das erfolgreiche Konzept auszuweiten und auch die Erfahrungen der ersten Runde zu teilen.

Wir bedanken uns für das Engagement der Jungen Industrie und sind schon gespannt auf die nächste Runde!

 

Selbstverteidung beginnt im Kopf!

“Ich wehre mich!” “Ich schütze mich!” “Ich verteidige mich!” “Ich setze Grenzen!”

Unter diesen Slogans fand am 18. und 25. Mai  jeweils von 17:30 bis 19:10 Uhr ein Selbstverteidigungskurs im Borg Schoren statt. In diesen zwei Einheiten wurde uns das Wichtigste über die Selbstverteidigung vermittelt. Die Kursleiterin hat uns gezeigt, wie „Frau“ sich mit ihrer Stimme und ihrem Körper richtig zur Wehr setzen kann. Für Fragen jederart hatte sie ein offenes Ohr – schade nur, dass die Zeit für all den Gesprächsstoff kaum gereicht hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein paar Eindrücke der Kursteilnehmerinnen:

Sinem: “Der Kurs war sehr informativ und es hat uns allen sehr gefallen. Da die Trainerin alles äußerst sorgfältig anhand Beispielen erklärt hat, fiel es uns leicht zu erkennen, wie wir uns in welcher Situation schützen können.”

Marina: “War ein toller Kurs, hat viel Spaß gemacht!”

Esra: “Der Kurs war sehr informativ und hilfreich. Jetzt wissen wir wie wir uns in solchen Situationen verhalten sollten.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natasa: “Ich fand den Selbstverteidigungskurs sehr sehr spannend und eine Lehre fürs Leben, denn wir haben erfahren, was wichtig ist beim Verteidigen und vor allem wie.”

Masah: “Der Kurs war sehr gut und interessant. Ich habe vieles neues gelernt und kenne mich besser mit dem Selbstbehauptung aus.”

Lana: “Der kurs war ganz toll und ich habe neue Sachen gelernt. Wir haben viel Spaß gehabt.”

 

Ein Bericht von START Stipendiatin Chirin

Daten sniffen, Datensniffs vermeiden: IT-Sicherheits-Workshop an der FH Campus Wien

Der Datensicherheitsworkshop am 22.5. an der FH Campus Wien begann für die Stipendiat*innen mit einem ziemlichen Schockmoment. Wir haben alle bereits einmal von Hackern gehört, die sich in böswilliger Absicht Zugang zu unseren Passwörtern verschaffen oder Malware auf dem Computer installieren. Wie gefährlich es aber werden kann, wenn wir an das „Internet of things“ denken, war nicht allen bewusst. Umso beeindruckender war dieses Video, bei dem zwei IT-Experten vorführen, wie sie (kontrolliert und abgesprochen), ein fahrendes Auto übernehmen und der Fahrer der Steuerung durch die beiden via Computer hilflos ausgeliefert ist:

Nun sind wir nicht alle so prominente Ziele für digitale Angriffe, der Gedanke an gehackte Autos – oder auch Herzschrittmacher! – sorgte aber für ein deutlich höheres Problembewusstsein als vorher.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung überprüften wir zunächst unsere genutzten Browser, mittels Check auf der Seite www.panopticlick.eff.org, wie es um unseren digitalen Fingerabdruck steht – wie detailliert also bereits Daten über meinen PC im Netz vorhanden sind und wie genau ich damit identifizierbar bin. Die wichtigen Einstellungen betreffend Tracking- und Fingerprinting (z.B. Einstellungen von Cookies, privates Surfen, AdBlocker, etc.) nahmen wir anschließend gleich vor.

Wie einfach es ist, in (öffentlichen) Netzwerken Passwörter und andere Daten auszulesen, zeigte ebenfalls der Selbsttest. Anhand des Betriebssystems und einem kleinen, kostenlosen Programm, bekamen wir Zugang zu allen eingegebenen Passwörtern und Usernamen auf den Rechner im Raum. Wie schnell ein (sensibles) Passwort auch offline mittels Social Engineering herausgefunden werden kann, zeigte anschließend dann dieses Video:

Jetzt war es an der Zeit, unsere Emailadresse zu überprüfen, ob diese bereits einmal von Hacks betroffen war und welche Daten dabei ausgelesen wurden. Nachdem einige betroffen waren, arbeiteten wir in der letzten Stunde an sicheren Passwörtern. Dabei wurde zunächst mit hartnäckigen Mythen aufgeräumt. Die berühmten Regel (8 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, …) sind nämlich schlicht und ergreifend Humbug. „Passwort.1“ wäre damit ein sicheres Passwort, ist aber wahrscheinlich schneller herausgefunden, als wir zur Erstellung dieses Passwortes benötigen. Viel wichtigere Regeln zur Erstellung eines Passwortes sind: je länger, desto besser (die Recherchezeit eines Rechners wächst exponentiell mit jeder zusätzlichen Stelle), keine Trivialwörter (z.B. Wörter, wie sie in Lexika stehen), und: gut zu merken!

Einen Ansatz, die Wortkombinationsmethode, veranschaulicht dieser Comic:

Quelle: https://xkcd.com/936/

Eine andere Methode ist die der Anfangsbuchstaben. Dabei werden die ersten Buchstaben sowie Satzzeichen eines Textes verwendet, den man auswendig kann. Und schon hat man eine zufällig (erscheinende) Zeichenkombination, die es auch bei sehr guter Rechenleistung schwer macht, ausfindig gemacht zu werden.

Ein letzter Praxistipp war dann noch die Verwendung eines Passwortsafes wie z.B. KeePass, der es uns erlaubt, zufällig generierte Passwörter mit 15 – 20 Zeichen Länge für alle unsere notwendigen Zugänge zu erstellen und uns trotzdem nur ein Masterpasswort merken zu müssen. Auf dass wir in Zukunft hoffentlich alle grünes Licht bekommen bei der Frage „Have I been pawned?“

Der menschliche Körper unter dem Mikroskop – START-NÖ besucht die FH Wr. Neustadt

Am Dienstag, den 22. Mai 2018, haben einige StipendiatInnen aus Niederösterreich die Fachhochschule in Wiener Neustadt besucht. „Histologie: Eine mikroskopische Reise durch den Körper“ so lautete das Thema von dem Workshop. Sechs StipendiatInnen plus Betreuerin Stefanie Moshammer haben den Studiengang Biomedizinische Analytik näher kennengelernt. Histologie bedeutet „Wissenschaft von den biologischen Geweben“ – bei der Arbeit im Labor geht es dabei um die Verarbeitung, Untersuchung und Beurteilung von entnommenem Gewebe (z.B. von Organen) unter dem Mikroskop. Wir haben die verschiedenen Verarbeitungsschritte vom entnommenen Gewebe bis hin zum fertigen histologischen Schnitt kennengelernt. Wir durften sogar selbst ausprobieren ganz dünne Proben zu schneiden. Das ist gar nicht so einfach und braucht viel Übung. Zusätzlich sind wir auf eine mikroskopische Reise durch Organe des Körpers gegangen. Wir haben uns z.B. histologische Schnitte von Zunge, Kopfhaut oder Lunge unter dem Mikroskop angesehen. Es war sehr interessant die verschiedenen Bestandteile wie Muskeln, Haarwurzeln oder Fettgewebe unter dem Mikroskop unterscheiden zu können.

Anschließend haben wir eine kleine Pause gemacht und eine leckere Jause von der Fachhochschule Wiener Neustadt bekommen. Daraufhin folgte eine kurze Präsentation von einer Studentin, Hannah, über die verschiedenen Studienrichtungen, die man in der FH Wiener Neustadt studieren kann und ein Rundgang durch die FH. Sie war sehr nett und hat uns auch detaillierte Informationen über die Aufnahmeprüfung und die Wohnmöglichkeiten gegeben.

Durch den Workshop und die lehrreichen Informationen konnten wir alle einen guten Einblick in die Studienrichtung Biomedizinische Analytik bekommen, ebenfalls haben wir sehr vieles in der kurzen Zeit über den menschlichen Körper gelernt, worüber wir alle sehr dankbar sind. Der Rundgang und die Präsentation haben uns allen sehr geholfen einen Überblick über die FH zu verschaffen.

Vielen Dank an die FH Wiener Neustadt, die Lehrkraft Monika Kühteubl und unsre Führerin Hannah!

Bericht von Stipendiatin Munguntuul Iderbat

Fotos (c) START-NÖ

“Phobiarama” im MQ Wien – Erschreckend und beängstigend!

„Erschreckend, beängstigend, gleichzeitig aber auch interessant und zum Nachdenken anregend.“ und “eines der besten künstlerischen Projekte, die ich jemals besucht habe” – so beschreiben START Wien Stipendiat*innen die Kunstinstallation „Phobiarama“ des niederländischen Konzeptkünstlers Dries Verhoeven.

Im Rahmen der Wiener Festwochen (11. Mai – 17. Juni) nimmt die Kunstinstallation „Phobiarama“ die START Wien Stipendiat*innen auf eine außergewöhnliche Geisterbahnfahrt mit.

Die Bahn bewegt sich in völliger Dunkelheit, Stimmen und Reden von nationalen und internationalen Politiker*innen beschallen die Räume, zögerlich flackern die ersten Lichter auf und untermalen die Ausweglosigkeit. Bedrohlich wirkende, bärenhafte Gestalten nähern sich langsam aus dem Verborgenem, umzingeln die Fahrgäste und Fahrgästinnen und Laute des Erschreckens sind von Weitem hörbar. Die Bahn bleibt unerwartet stehen und die Bären nehmen ihre Masken ab. Eine weitere Dimension der Uniformität wird sichtbar und die Individuen lassen sich vage hinter der Maskerade erahnen. Schrille Klänge ertönen, die Bahn bewegt sich zügig rückwärts, Clowns erscheinen und verschwinden, ein Entkommen scheint aussichtslos zu sein. So viel sei verraten.

START Wien Stipendiat*innen erzählen von ihren Eindrücken und gewähren Einblicke in das „Theater der Angst“:

Phobiarama entpuppte sich als eine sehr eindrucksvolle Kunstpräsentation. Mit den Emotionen des Besuchers arbeitend, lud sie zum Reflektieren über die eigene Naivität gegenüber den Medien ein. Als Ergebnis ergab sich dabei die Erkenntnis über die Gleichheit aller Menschen. – Isabel

Bei meinem ersten Rundgang fiel es mir schwer mich auf die Stimmen zu fokussieren bzw. diese auch wiederzuerkennen. Beim zweiten Mal war ich aber in der Lage die eigentliche Nachricht der Aufführung zu verstehen, da ich schon an das Drumherum gewöhnt war und dieses auch weniger “angsteinflößend” war. Eine sehr empfehlenswerte Aufführung mit einer tollen Nachricht! – Erem

Tolle Erfahrung, besonders, dass wir durch dieses Theater gehört haben, was uns Angst macht und dass wir direkt es spüren. – Mohamad

Ich fand es sehr interessant, obwohl es ein bisschen ängstlich war. Insbesondere war die Bahn in die Dunkelheit Wahnsinn! – Abdi

Mit START waren wir bei Phobiarama von Dries Verhoeven ist eines der besten künstlerischen Projekte, die ich jemals besucht habe. Es ist eine Geisterbahn die Mithilfe von Panikmacherei und politischen Methoden diese künstliche Angst zu erzeugen. Es war ein einzigartiges Erlebnis und sehr empfehlenswert! – Marenah

Ich finde, dass bei Phobiarama Themen, wie Politik, Angst und Terrorismus weniger als eine Stunde (glaube ich) sehr gut bearbeitet und vermittelt wurden. Adjektive, womit ich Phobiarama beschreiben kann sind: Erschreckend, beängstigend, gleichzeitig aber auch interessant und zum Nachdenken anregend. – Marzia

Ich fand das Theater der Angst „Phiobiarama“ vom Künstler Dries Verhoeven sehr gelungen. Vor allem hat mir die Inszenierung und die Message gefallen. Faszinierend fand ich wie durch einfache Mittel (Reden von Politiker*innen und Terrorist*innen) leicht, auf einfach Art und Weise Angst erzeugt werden kann. Persönlich empfand ich keine Angst, aber fand es spannend zuzuhören wie andere erschrecken. Nachdem die außergewöhnliche Museumsfahrt beendet war, hatten ich und Erem das Glück an einer zweiten Runde teilnehmen zu dürfen, wodurch uns die Gelegenheit zu Gute kam die Reden besser zu hören und die Stimmen einordnen zu können. Ein Museumsbesuch anderer Art! – Saida

START OÖ macht sich fit für die Matura-Präsentationen

Am Samstag, den 19.05.2018 besuchten START-OÖ Stipendiat*innen einen Rhetorik-Workshop im Axis Linz, um ihre Präsentations- und Vortragsfähigkeiten zu vertiefen und sich für die Maturapräsentationen vorzubereiten.

Die Stipendiat*innen Sarah, Reem und Zareh berichten:

“Zuerst sind wir kurz die Theorie durchgegangen, um zu wissen, auf was man beim Präsentieren achten sollte. Wir haben gelernt, wie wir unseren blinden Fleck (zum Beispiel herumwackeln oder gegen den Bildschirm reden) verhindern. Uns wurden gute Übungen gezeigt, welche wir vor einer Präsentation machen sollen, damit die Stimme besser klingt.

Zusetzlich wurde wiederholt, wie am besten ein Feedback gegeben wird, damit der Vortragende davon profitieren kann und sich verbessern kann. Dann hatten wir zweimal die Möglichkeit, unsere Präsentationen vorzutragen. Weiters war gut, dass beim zweiten Mal ein Video gemacht wurde, um sich selber beim Präsentieren zuschauen zu können. Besonders gefallen hat uns, dass der Workshopleiter uns die Kleinigkeiten, auf die wir beim Präsentieren achten sollen, erklärt hat.”

      

Schreibwerkstatt Reihe: Erörterung

Am 12. Mai 2018 fand im Rahmen der Schreibwerkstatt Reihe der Workshop zum Thema Erörterung im START Büro statt. Unsere Referentin Evelyn Brandt erklärte sich für unsere StipendiatInnen bereit und beschäftigte sich sehr professionell und gut vorbereitet ins Thema.

 

Eindrücke der Stipendiatinnen:

Shah-Ali: “Aus meiner Sicht war es sehr nutzlich uns sinnvoll und hat mir sehr viel gebracht. Jetzt weiß ich wie man die Argumente aufbauen soll und welche Stadions ich beachten muss im Aufbau des Textes.”

Yiwei: “Gut fand ich, dass wir die Basis und die Grundschritte genau analysiert haben und detailliert durchgegangen sind, was ich auf jeden Fall mitnehmen werde. Somit habe ich eine gute Basis in Verfassen von Erörterungen gewonnen.”

Masah: “Ich hab alles Wiederholen können und habe auch viel neues Mitgenommen!”

Hatice: “Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, denn ich habe mein Wissen noch erweitern können. Es wurde nicht nur gearbeitet, indem wir nur schreiben mussten, sondern uns wurde die Theorie vertieft gut erklärt.”

Mary-Elda: “Der Vormittag war sehr informativ. Ich konnte nicht nur das Gelernte Wiederholen, sondern habe wieder etwas neues dazu gelernt.”

Chino: “Ich kann von diesem Workshop sehr viel mitnehmen, weil ich mich davor nicht so sehr ausgekannt habe. Frau Brandt hat auf alle meine Fragen richtig gut geantwortet und sie gab mir auch ein besseres Gefühl über dieses Thema.

Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

“Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.” (Christian)

“Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.” (Ahmad)

“Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von “Gewinnen” vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.” (Erem)

“Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen” (Momo)

Byzanz & der Westen – START-NÖ besucht die Schallaburg

Stipendiatin Aminat Tavlaeva berichtet: “Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre”- so lautet das Thema der derzeitigen Ausstellung auf der Schallaburg. Wir, Start-Niederösterreich, verbrachten einen Nachmittag bei dieser Ausstellung und konnten viele verschiedene Eindrücke mitnehmen.

Schon zu Beginn wurden wir in West- und Oströmer aufgeteilt, um die beiden Seiten und ihre Vorurteile gegenüber einander besser verstehen zu können. Wir hörten über verschiedene Machthaber, ihre Interessen und Strategien, um ihre Ziele durchzusetzen. Wir sahen viele imposante Ausstellungsstücke, zum Teil sogar aus dem Louvre in Paris, die zur Zeit des byzantinischen Reiches oftmals nur als Statussymbol zur Schau gestellt wurden. Wir lernten von Angebern, die sich mit ihren Griechisch- Kenntnissen beweisen wollten, und von Söldnern, die gerne witzige Sprüche in ihre Löffel eingravieren ließen.

Nach unsrer spannenden Führung durch die Ausstellung versorgten wir uns noch mit Eis und genossen das schöne Wetter im herrlichen Garten der Schallaburg.

Einige Stipendiaten berichten von ihren Eindrücken von der Ausstellung:

“Die Führung hat mir sehr gut gefallen. Die Führerin hat es sehr gut gemacht, sie hat immer gleich alles genau erklärt. Wir konnten uns alles sehr gut vorstellen, wie das ganze damals ausgeschaut hat usw. Mir hat das ganze sehr gut gefallen und ich hatte auch sehr viel Spaß.” – Rushana

“Byzanz, Seldschuken, Ost- und Weströmer und andere mehrere Begriffe begleiteten uns letzten Freitag durch die Ausstellung, wo wir von verschiedenen beteiligten Seiten erzählte Geschichten gehört haben. Die Ausstattung war recht interessant – vor allem, dass jeder Gegenstand auf ein damaliges bedeutendes Ereignis hingewiesen hat. Dankeschön an die Führungsleiterin!”- Adham

Fotos (c) START-NÖ

Schlaue Köpfe lernen richtig

Unter dem Motto „Schlaue Köpfe lernen richtig!“ starteten 5 Stipendiaten mit einem dreiteiligen Lerncoaching-Workshop, der in einem regelmäßigen Abstand von 2 Wochen jeweils am Samstagvormittag in der VHS Götzis stattfand. Durch das Anwenden kreativer, auf den Lerntyp angepassten Methoden, entdeckten wir wieder viel mehr Spaß am Lernen. Wir bekamen Werkzeuge an die Hand, mit denen wir ein eigenes Zeitmanagement entwickeln und Ängste bzw. Unsicherheiten abbauen lernten.

Stipendiat Eyüp Mihci berichtet:

  1. Workshop-Tag: 07.04.2018

Mit einem kleinen Test begannen wir unsere erste Einheit. Durch den Test wurde ersichtlich, was für Puzzleteile im Lernerfolgspuzzle zu verbessern waren. Weiter ging es mit Streckübungen, um den Stoffwechsel anzuregen, damit der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt wird. Im Anschluss lernten wir die drei verschiedenen Lerntypen kennen (auditiv, visuell, kinästhetisch) und wie man diese verstärken kann. Auch das Lernen mit allen Sinnen konnten wir kennenlernen und trainieren.

  1. Workshop-Tag: 21.04.2018

Mit einer Wiederholung des Gelernten vom letzten Mal ging es weiter. Wir arbeiteten uns intensiver durch die verschiedenen Lerntypen. Im Anschluss lernten wir mehr über das Gehirn und ein paar Übungen wie wir das Gehirn anregen können, um eine bessere Leistung zu erzielen. Die Seminarleiterin erwähnte auch noch den Stressfaktor, der beim Lernen bzw. Prüfung dazukommt und wie wir damit besser umgehen können. Sie erklärte uns auch, dass erfolgreiche Menschen immer einen Plan haben und wir uns – bevor wir mit dem Lernen beginnen – auch einen Lernplan erstellen sollen. Mithilfe unserer individuellen Leistungskurve haben wir auch erfahren, wie wichtig es ist, Lernpausen zu machen.

  1. Workshop-Tag: 05.05.2018

Wie auch beim letzten Mal begannen wir mit einer kleinen Wiederholung des gelernten vom letzten Mal. Verschiede Lernmethoden wie Assoziationen wurden angesprochen. Es kam auch zu einer Diskussion über eine Umstellung in unserem Leben gelingen kann, um bessere Lernerfolge zu erzielen. Auch wenn wir vieles bereits umgesetzt hatten, fanden wir immer noch Mängel, an denen wir arbeiten mussten. Daher bekamen wir weitere Lerntipps, wie zum Beispiel die Gestaltung unserer Lernunterlagen mittels Lernplakaten und Mind-Maps als inneren Spickzettel.

 

Alles in Allem kann ich sagen, dass ich mit den neuen Lerntechniken nun viel leichter lernen kann und auch wieder viel mehr Spaß habe beim Lernen. Ich finde so ein Workshop sehr essentiell, weil wir andauernd im Leben lernen und lernen müssen.  An dieser Stelle möchte ich mich bei der Seminarleiterin, Margit Hinterreiter, und beim START-Team bedanken, dass wir diese Möglichkeit hatten, an so einem tollen Workshop teilzunehmen.

Ein paar Eindrücke der Stipendiaten:

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, da es sehr hilfreich war und wir dadurch sozusagen unsere Schwächen sowie unsere Stärken beim Lernen entdecken und weiterentwickeln konnten. Was besonders an diesem Workshop war, dass es auf drei Male aufgeteilt wurde, d.h. man konnte alles anwenden, was man vom ersten Mal nach Hause mitgenommen hatte und beim nächsten Mal wieder besprechen, ob es was gebracht hat oder nicht und wie man es verbessern kann.

– Ghaiath Alhereh

 

Es war sehr gut und informativ. Ich habe viel über „Wie lerne ich richtig“ gelernt und die Methoden waren auch super. Ich werde sie in der Zukunft bestimmt benutzen.

-Sherwan Jousef

 

Es war ganz interessant und hilfreich. Die neuen Informationen und Methoden, die wir dort gelernt haben, waren sehr sinnvoll und leicht zum Ausprobieren. Man hat z.B. wie man am besten lernt und wie man sich verbessern kann, wie man Stress abbaut, was die wichtigsten Sachen für eine gute Lernsituation sind usw. gelernt. Also ich habe aus diesen Workshop sehr viele gute Informationen mitgenommen, die ich auch in meinem Leben benutzen werde, damit ich in der Zukunft leichter, schneller und mit mehr Spaß lernen kann.

-Lana Taha

 

Salzburger Stipis im Landestheater

Stipendiatin Zaynab Hussaini berichtet: “Am Freitagabend 4. Mai gingen wir – eine Gruppe von Start-Stipendiat*innen in Begleitung unserer Projektkoordinatorin Angela – ins Theater, um uns das Musical “Kick it like Beckham” anzusehen. Treffpunkt war um 19:00 Uhr vor dem Eingang des Landestheaters. Niemand kam zu spät, alle waren pünktlich dort. Nachdem wir ein paar Fotos gemacht hatten, gingen wir zu unseren Plätzen in die Mitte des Balkons. Das Theaterstück begann um 19:30 und es war ein musikalisches Stück, in dem ein indisches Mädchen davon träumt, gemeinsam mit David Beckham Fußball zu spielen. Ihr Traum ist inakzeptabel für ihre indische traditionsbewusste Familie. Sie wird heimlich ein Mitglied der Frauenfußballmannschaft, mit der sie schon bald erste Erfolge feiert. Es wird aber immer schwieriger, ihre Leidenschaft vor ihrer Familie geheim zu halten und es stellt sich die Frage, ob sie ihren großen Wunsch, Fußballspielerin zu werden, realisieren kann.

Das Theaterstück hat mir sehr gut gefallen, weil es eine Botschaft für alle hat. Wir sollen unsere Hoffnung nicht aufgeben und auch nicht aufhören zu träumen. Wir sollen uns um unsere Wünsche und Träumen weiter bemühen, damit sie irgendwann in Erfüllung gehen. Die Schauspieler*innen konnten diese Nachricht in musikalisch-humorvoller Form sehr gut übertragen.”

Auch Josip Djordjevic hat es gut gefallen: “Im Stück geht es um ein Mädchen, das ihren Traum nicht leben kann, weil dieser von ihrer Familie nicht akzeptiert wird – was bis zum Ende spannend bleibt und einen mitfühlen lässt. Es war ein sehr schöner Abend, mit viel Spaß, Emotionen und natürlich guter Unterhaltung.”

START-NÖ im Theater – Tschick im THEO Perchtoldsdorf

Stipendiat Adham Al Mardini berichtet: Am Samstag, den 05.Mai 2018, wurde die großartige Gelegenheit im THEO in Perchtoldsdorf angeboten, das Theaterstück „Tschick“ zu genießen.

Es handelt von einem Jungen, 14, der einen strengen Vater und eine alkoholkranke Mutter hat, die sich auch die ganze Zeit stritten. Der Junge war in der Schule nicht beliebt und eher ein Außenseiter. Mit einem neuen Mitschüler, dem es in der Klasse ähnlich geht, erlebt er ein Abenteuer. Sie wollen beide einfach in die Welt hinaus, um ihr Schicksal zu finden.

Nur vier Schauspieler haben gespielt, obwohl es eigentlich mehr Rollen gab, und führten das ganze Stück perfekt aus. Die Bühne war sehr ideal, nahe dem Zuschauer und für das Stück selbst war volle Fantasie erforderlich. Einfach perfekt!

Hier sind die Feedbacks einiger Stipis:

„Das Theaterstück war sehr lustig, sodass es mir behagt hat. Durch es habe ich herausgefunden, dass Abenteuer ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens sind, obwohl man oft dadurch Schwierigkeiten begegnen könnte. Alle Schauspieler haben ihre Rollen sehr gut gespielt. Also würde ich den anderen dieses Theaterstück unbedingt empfehlen.“ (Ahmad)

„Das Theaterstück “Tschick” hat mir sehr gut gefallen. Die Schauspieler haben ausgezeichnet gespielt, obwohl jede verschiedene Rolle und Charaktere hatte. Es war überhaupt nicht langweilig, wir haben schon viel gelacht. Das hat mir sehr gefreut, dass ich es gesehen habe.“ (Mona)

„Die Rollen waren sehr lustig, außerdem waren das Design des Theaters sehr interessant. Es war einfach toll gemacht!“ (Mutiah)

„Es war ein großartiger Nachmittag! Ich genoss es, und wir hatten eine schöne Zeit zusammen! Es war das zweite Mal seit ich nach Österreich kam, ins Theater zu gehen, aber dieses Mal war anders, weil der Ort kleiner war und ich in der Nähe des Schauspielplatzes saß. Du kannst dir nicht vorstellen, wie das deine Gefühle auswirkt, als ob du der Schauspieler bist! Aber du kannst es genießen und auch lachen von Zeit zu Zeit. Ich kann es empfehlen und würde gerne wieder hingehen.“ (Yasin)

Wir danken dem THEO Percholdsdorf für den spannenden Theaterbesuch!

Fotos (c) START-NÖ

Einladung: START-Wien Buchpräsentation “Die Reise”

Führung im Druckzentrum der OÖNachrichten

Am Montag, den 30. April 2018, besuchten sieben Stipendiat*innen von START OÖ die modernste Zeitungsdruckerei Oberösterreichs – das Druckzentrum der OÖ-Nachrichten in Pasching. Die Stipendiat*innen lernten alles über den gesamten Ablauf der Zeitungsherstellung, beginnend von der Redaktion bis hin zur Auslieferung der fertigen Zeitung.

 

Stipendiatin Ivy Segbedzi berichtet:

“Bei der ersten Station der Führung sahen wir durch die großen Glasfenster in die Produktionshalle und beobachteten, wie die Druckmaschine funktioniert und wie fleißig die Mitarbeiter arbeiten. Besonders interessant war, dass die Temperatur in diesem Raum unabhängig von Wetter und Jahreszeiten immer gleich bleibt, weil das Zeitungspapier nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht sein darf.

Es gab auch schon ausgedruckte Werbungen, die nun in die Zeitungen eingelegt werden mussten. Das wurde aber nicht händisch gemacht, sondern eine Maschine legte die Werbungen automatisch in die fertigen Zeitungen ein.

Unser Guide erklärte uns weiter, dass bei der Entdeckung eines Fehlers beim Drucken bis zu 5000 Stück Zeitungen ins Altpapier kommen. Diese werden jedoch nicht weggeworfen, sondern später recycelt und kommen so wieder in den Produktionszyklus.

Bei der zweiten Station zeigte er uns, wie die Druckplatten gemacht werden. Die Druckplatten werden in einem Belichter direkt mit Computerdaten bebildert (CTP- Computer to plate Technologie). Früher machten sie diese Platten aus Blei. Sie waren aber zu schwer und umweltschädlich. Als Ersatz verwenden sie jetzt Aluminiumplatten, die sehr leicht und besser für die Umwelt sind.

Von dort kamen wir in einen Raum, in dem die Druckmaschine gesteuert wird. Der ganze Prozess des Druckens wird in kurzen Intervallen von maximal 2 Minuten kontrolliert, um Fehler zu vermeiden. Unter einer Lampe, die Tageslicht simuliert, wird dann ein Exemplar  kontrolliert, um zu schauen, wie die Bilder und Farben in der Zeitung wirklich aussehen.

Danach besuchten wir das Lager des Hauses für die Papierrollen und die Farben (schwarz, blau, rot und gelb). Gleich daneben sahen wir, wie die Mitarbeiter eine neue Papierrolle für den Drucker vorbereiteten. Beim Druckprozess läuft die Papierbahn von einer Rolle vertikal nach oben und durchläuft die verschiedenen Druckwerke, in denen die Papierbahn beidseitig vierfarbig in einem Durchgang bedruckt wird.

Zum Schluss schauten wir uns ein Power Point Präsentation über die Geschichte des Haues von 1843 bis heute an. Wir erfuhren noch, dass dieses Medienhaus von Josef Wimmer gegründet wurde und, dass sie auch viele weitere Zeitungen wie die Gratiszeitung „Tips“ produzieren. Wir erhielten dann alle die OÖNachrichten von Montag als Geschenk.

Vor diesem Besuch konnte ich mir nicht so viel über das Druckzentrum vorstellen. Meine Mitstipendiat*innen und ich waren aber danach erstaunt über die Genauigkeit, mit der gearbeitet wird, und auch, dass so viel Rücksicht auf die Erhaltung der Umwelt gelegt wird. Es war insgesamt ein sehr informationsreicher und interessanter Tag und dafür bedanken wir uns bei unserem Guide der OÖ Nachrichten, der sich Zeit nahm, um uns alles genau zu erklären.”

Ein Einblick in naturwissenschaftliche Spitzenforschung: Wiener Stipis besuchen das IST Austria

Am 30.4. besuchten einige Wiener Stipis das IST Austria in Klosterneuburg. Das „Institute für Science and Technology“ forscht in 49 Gruppen zu so spannenden Themen wie „Self-Organization of the Cell“, „Computer Vision and Machine Learning“ oder „Synthetic Physiology“, eine Forschungsgruppe, die wir an diesem Nachmittag noch genauer kennenlernen sollten.

Begrüßt wurden wir zunächst von START-Wien Alumnus Mojtaba Tavakoli, der am IST mittlerweile seinen PhD in Neuroscience macht, und Georg Heilig (Public Outreach) im Festsaal des ehemaligen niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Dort bekamen wir eine Einführung in den Aufbau und die Idee hinter dem IST, das in seiner Organisation von Wissenschaft und Lehre in Österreich einzigartig ist. Anschließend konnten die Stipendiat*innen mit Hania Köver (Head of Graduate School) eine Blick in ihre mögliche Zukunft werden: Ein PhD Studiengang am IST?

Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungslabor von Stephanie Kainrath (PhD in der Forschungsgruppe zu „Synthetic Physiology“). Sie erklärte uns ihren Forschungsbereich (Optogenetik, Kommunikation von Zellen, Reaktion von Zellen auf ihre Umwelt, Entwicklung molekularer Werkzeuge, um diese Prozesse besser zu verstehen aber sie auch – zB. im Falle von Krebszellen – beeinflussen zu können) und erzählte auch über ihren Werdegang und den Alltag als Wissenschaftlerin. Was wissenschaftlich heute alles möglich ist – von der Einbringung pflanzlicher Gene in Tiere, so dass Zellen zu leuchten beginnen bis hin zu künstlich geschaffenen Mini-Rochen, die Lichtsignalen folgen – wurde uns auch dank der fundierten und unterhaltsamen Vermittlung von Stefanie sehr deutlich. Insgesamt ein motivierender Besuch, der Eindruck hinterlassen und Lust auf ein Studieren und Arbeiten am IST gemacht hat, wie die Zitate der Teilnehmer*innen zeigen:

Die Veranstaltung am IST Austria war eine hervorragende Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von Wissenschaftler*innen zu werfen. Neben den allgemeinen Informationen zum Institut selbst hatten wir die Chance neben dem Ehemaligen Stipendiaten Mojtaba Tavakoli noch weitere Forscher*innen zu ihrem Alltag im Beruf zu befragen. Ich freu mich schon drauf in 2 Wochen am Tag der offenen Tür im Institut wieder vorbei zu schauen! (Mugtaba)

Wüsstest du schon, dass man direkt von dem Bachelor Studium ins PhD einsteigen könnte? Das habe ich auch erst bei dem IST Besuch erfahren. Es ist natürlich sehr motivierend zu sehen, dass sogar ein Es-Stipi das auch schafft, dort Neurologie zu studieren. Wie Hirnzellen absterben nach dem sie Signale von andere Körperteile empfangen, versucht er zu definieren! Oder auch was von nicht-x-Stipis, wie zum Beispiel, tierische Zellen können auch pflanzliche Gene in sich einnehmen und damit auf Licht reagieren! Das war eben nur ein “Peek into the sciences”. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich dort einen Durchbruch in der Informatik bzw. Data Sciences versuche. Hoffentlich wird der Traum zur Reality! (Mike)

Was mir am IST Institute besonders gut gefallen hat, war die freundliche Atmosphäre und die spannende Forschung, die dort stattfindet. Besonders fasziniert hat mich der künstliche Rochen, der Licht nachschwimmen kann und zeigt, was heute alles bereits möglich ist. (Reshad)

Roboter Mantarochen mit Muskelzellen also ein Tier-Cyborg, hört sich nach Sci-Fi an, ist aber die Zukunft, mit der Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem am IST in Niederösterreich, die menschliche Gier nach Wissen stillen. (Yunadi)

Es hat sich – zum einen – so angefühlt, als wären wir in einer Bundesbehörde wie die NASA und -zum anderen – so, als wären wir in einem coolen Science-Fiction Film. (Gamze)

Der Besuch an das Institut Austria war sehr informativ, ich bin gespannt welche Forschungsgruppen noch dazu kommen in der nahen Zukunft. (Abdi)

Fotos (c) START-Wien

Erste-Hilfe-Kurs im Ländle

Wer nicht im Augenblick hilft, scheint mir nie zu helfen, wer nicht im Augenblicke Rat gibt, nie zu raten. – Johann Wolfgang von Goethe

Aus diesem Anlass haben wir am Samstag, dem 28.04.2018 einen Erste-Hilfe-Kurs für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen veranlasst, damit sie, wenn es darauf an kommt, im richtigen Moment, richtig handeln können.

“EIN ERSTE-HILFE-KURS LOHNT SICH ZU 100%.

Zu 99% passiert nichts. Aber im Ausnahmefall bereit zu sein, ist mehr als nur wichtig. Es ist vor allem eines: Unglaublich beruhigend. Wenn man weiß, was zu tun ist. Etwa, weil man sich an den Erste-Hilfe-Kurs erinnert. Bei vielen ist das aber schon eine ganze Weile her. Bzw manche könnten es gerade für den Führerschein gut gebrauchen.

In Vorarlberg kommt im Durchschnitt alle 1,5 Stunden ein Mitmensch in eine lebensbedrohliche Situation. Durch gute Erste-Hilfe-Leistung, haben diese Personen die Möglichkeit zu überleben.

Erste Hilfe rettet Leben…
Das Rote Kreuz bietet eine ganze Palette von verschiedenen Ausbildungen, um sein Wissen in Erster Hilfe aufzubauen bzw. zu festigen. Mit individuell an die Bedürfnisse angepassten Kursen versuchen wir, möglichst praxisnah, die für den Kursteilnehmer wirklich wichtigen Inhalte zu vermitteln.” – Das Rote Kreuz (Quelle: http://www.roteskreuz.at/vbg/kurse-aus-weiterbildung/)

“Es war sehr gut. Wir haben alles über die Erste Hilfe gelernt. Wann, wo & wie man es anwenden muss. Die Referentin hat auf alle unsere Fragen geantwortet und am Ende haben wir die Teilnahmebestätigung bekommen, somit ein Teil der Führerschein schon erledigt!” – Ibrahim

“Es hat mir sehr gut gefallen vor allem die praktizierten Übungen, die wir nachdem Aufzeigen immer nachgemacht haben. Dadurch wurden wir mehr selbstbewusster und natürlich durfen wir auch das Zertifikat nicht vergessen , das uns wirklich sehr hilfreich beim Autoführerschein sein wird.” – Ghaiath

Recht herzlichen Dank ans Rote Kreuz für diese Organisation!

Künstliche Intelligenz – START-NÖ & -Wien bauen und programmieren Roboter

Am Samstag, den 28. April, trafen sich einige StipendiatInnen aus Niederösterreich und Wien im START-Büro, um am Roboter-Workshop teilzunehmen. Zuerst halfen die StipendiatInnen dem Workshopleiter, Nikola Kodzic von IFIT, beim Ausladen der Geräte aus dem Auto und beim Aufbau. Dann ging es gleich los mit der ersten Herausforderung, nämlich den Roboter aus Lego mithilfe von Anweisungen eines Computerprogramms zusammenzubauen. Daraufhin gab es eine Einführung in das Programmieren von Robotern, die StipendiatInnen durften gleich ein kleines Programm schreiben und es ausprobieren. Die erste Aufgabe war es den Roboter in einem Viereck um ein Hindernis herumfahren zu lassen.

Nachdem alle TeilnehmerInnen die Grundlagen des Programmierens gemeistert hatten, erhöhte der Workshopleiter das Schwierigkeitsniveau um eine Stufe, indem er zum Montieren von Farb- und Distanzsensoren aufforderte. Infolgedessen nahmen die nächsten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch. Der Roboter sollte beispielsweise Hindernissen ausweichen oder einer auf dem Boden aufgeklebten roten Linie folgen.

In der Mittagspause gingen alle gemeinsam ein Eis essen und Frischluft schnappen. Danach durften die StipendiatInnen aussuchen, was sie im zweiten Teil des Workshops machen wollen. Wett-Kampf, also „Roboter Sumo“, und Rennen standen zur Auswahl – die Entscheidung war zugunsten des Wettkampfs. Dafür war es aber notwendig, die Roboter umzubauen bzw. zusätzliche Bauteile zu verwenden, um die Gegner aus dem Ring hinauszustoßen. Nach jeder Runde beurteilte jedes Team seine Strategie und durfte sie für den nächsten Kampf ändern. Manche setzten auf spitze Vorrichtungen, die sich bei Sicht des Gegners zu drehen begannen, andere auf Wurfobjekte und wieder andere auf Gewicht, Geschwindigkeit und Kraft ihrer Roboter.

Der Workshop hat allen Spaß gemacht und war nicht frei von Emotionen und Konkurrenz. Zudem lernten die StipendiatInnen einiges Spannendes über Roboter und Programmieren!

Vielen Dank an Nikola Kodzic und IFIT für den tollen Workshop!

 

Bericht von Taha Al Khashmany

Fotos (c) START-Niederösterreich

Kickboxen – mehr als nur Fäuste machen!

“Kickboxen (auch Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate mit konventionellem Boxen verbunden wird.
Im Kickboxen ist das Schlagens auf den Rücken und auf Gegner, die am Boden liegen, sowie das Werfen des Konkurrenten verboten.” www.wickipedia.de

Was  am Kickboxen dran ist, haben die StipendiatInnen mit Tamir und Orhan  erläutert bekommen – denn die beiden organisierten am Samstag, den 14. April von 12:30 – 14:30 Uhr, für alle Interessierten ein Kickbox-Schnuppertraining! Als langjährige und sehr erfolgreiche Kickboxer, hatten sie mit Tamir und Orhan die idealen Trainer!
“Angefangen bzw das Aufwärmen habe ich übernommen. Wir haben einen Lauf-ABC gemacht, die Intensität immer etwas gesteigert, dann Koordinationsleitung, Mobilisationsübungen – damit die ganzen Gelenke und Muskeln sich aktivieren und die Stipis für spätere Belastungen vorbereitet werden. Zum Ende noch wurden kurz die Beine dynamisch gedehnt.
Nach einer kurzen Pause gings mit der Theorie weiter. Diesen Teil hat  Orhan übernommen. Wir haben die Regeln, die verschiedenen Disziplinen und die verschiedenen Techniken erklärt und vorgezeigt 🥋
Dann haben wir mit ihnen die Basic Sachen gemacht, also die Grundtechniken (jab, punch, frontkick, sidekick & roundhouse kick). Orhan und ich haben da geschaut, dass sie die Schläge und kicks richtig machen und gegeben falls verbessert usw. Danach wurde es anstrengender: Die erlernten Techniken haben sie dann auf Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit machen müssen –> Pratzenrunden –> Gekickt und geboxt 2 mal 2 Runden (2 minuten mal 2 Runden).
Nach einer kurzen Pause haben wir Beintraining gemacht und paar runden am Sandsack geübt, also am Ende wurde noch richtig ausgepowert! Zum Abschluss haben Orhan und ich noch andere Techniken gezeigt, also schwierigere Sachen z. B. gedrehte oder gesprungene Kicks, weil die Stipis sehen wollten was wir sonst so anderes können!”
Tamir, ehrenamtlicher Kickbox-Trainer
 
Ein paar Eindrücke der TeilnehmerInnen:
“War zwar anstrengend, aber richtig cool
Ich war richtig begeistert und die Jungs haben es perfekt gemacht!
Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.” – Elif
“Es war sehr anstrengend, hat aber total spaß gemacht. Orhan und Tamir haben uns sehr gut über den Sport informiert. Es waren tolle 2 Stunden!” – Chirin
“Sie haben uns zwar fertig gemacht, aber es war unheimlich sehr spaßig die anderen zu sehen, wie sie gar keine Energie mehr hatten um ein Schritt weiter nach vorne zu setzen. Obwohl ich mich eigentlich sehr sportlich nenne, war es für mich echt anstrengend, aber gleichzeitig ist es für mich sehr interessant gewesen, da ich insbesonders diese Sportart gern treibe. Danke euch Tamir und Orhan, dass ihr Zeit für uns genommen habt!” – Ghaiath

Schreibwerkstatt Wien mit Lukas Lienhart: Erörterung und Meinungrede

Am 24.04.2018 hatten wir die letzte Schreibwerkstatt für das Schuljahr 2017/18. Bei jedem Termin werden zwei Textsorten bearbeitet. Letzten Samstag hatten wir die zwei Textsorten Erörterung und Meinungsrede wiederholt. Zu den Textsorten bekamen wir super Unterlagen mit Formulierungshilfen, genauen Definitionen der Operatoren und Tipps zur Struktur, so dass wir auch zuhause weiter üben können.

Die Schreibwerkstatt ist eine tolle Möglichkeit um sich auf die nächste Deutschschularbeit und Deutschmatura vorzubereiten. Neben den coolen Aufwärmschreibübungen und Diskussionsrunden haben wir auch ausreichend Zeit zum Schreiben. Es ist eine gute Möglichkeit, durch die anderen Stipendiaten und Stipendiatinnen Inspiration bzw. neue Argumente zu gewinnen. Nicht zu vergessen dienen die Workshops nicht nur um eine lehrreiche Einheit zu besuchen, sondern auch die Kollegen und Kolleginnen wieder zu sehen.

Wir danken für die Organisation und freuen uns auf die nächsten Schreibwerkstätte!

-Marenah Seido

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

“Selbstbewusst Deutsch sprechen” bei START Salzburg

Am Samstag 21. April 2018 besuchten acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Oberösterreich und Salzburg den Workshop „Selbstbewusst Deutsch sprechen” mit Trainer Markus Hopf. Die Jugendlichen lernten unterschiedliche Theorien zum Thema Sprache und Stimme kennen und es wurde viel gemeinsam geübt. Ziel der Übungen war es, sicherer in der deutschen Sprache zu werden. Im geschützten Rahmen der Gruppe konnten die Teilnehmer*innen viel ausprobieren. Wovon hängt eine gelungene Präsentation ab? Wie kann man Kontakt zum Publikum aufbauen? Welche Faktoren beeinflussen die Verständlichkeit eines Gesprächs? Diese und ähnliche Fragen wurden im Rahmen des Workshops diskutiert.

Stipendiatin Eishah Mustafa erzählt: “In diesem Workshop haben wir sehr viele Übungen ausprobiert, die wir machen können, um unser Deutsch zu verbessern. Wir haben gelernt, wie man deutlicher sprechen kann und wie wir unsere Gefühle beim Reden besser ausdrücken können. Dabei haben wir noch viele Tipps bekommen, wie wir selbstbewusst Deutsch sprechen können. Wir haben uns auch mit unserer Aussprache und Rededynamik beschäftigt. Allgemein war dieser Workshop sehr hilfreich und interessant. Jeder konnte für sich etwas mitnehmen. Es war auch lustig und es hat sehr viel Spaß gemacht.” Stipendiat Mahdi Rezai meint: “Ich habe unter anderem die Erfahrung gemacht, wie ich vor den anderen selbstbewusst Deutsch sprechen kann. Ein Mensch darf Fehler machen und er wird dadurch lernen, wie er sich verbessern kann.”

Mit START zum UWC World College nach Freiburg

Hallo alle zusammen,
ich bin Lalita Digwal und bin ein „first-year“ in einem der 17 United World College in Deutschland. United World College ist ein internationale Schule, in dem man das International Baccalaurete machen kann. „UWC macht Bildung zu einer Kraft, die Menschen, Nationen und Kulturen im Streben nach Frieden und einer nachhaltigen Zukunft verbindet” ist unser Mission Statement.

Wie bin ich drauf gekommen?
Ich war eine Start-Stipendiatin in Wien und habe die Schule eigentlich durch dem Newsletter von Start kennengelernt. Danach hat mein Lehrer und meine Beraterin von START ein Empfehlungsschreiben geschrieben und Gott-sei-Dank hat mich das UWC Nationalkommittee Österreich aufgenommen. Auch bei der Teilnahmegebühr konnte mir START helfen und nun bin ich hier in Freiburg seit ungefähr acht Monaten.

Wie ist es jetzt?

Puh, es ist stressig, aber man lernt so vieles: Ich habe hier tolle und nette Menschen von der ganzen Welt kennen gelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt, die ich womöglich nie hätte erleben können. Es ist ziemlich cool, leider aber auch ein bisschen stressig, denn das Programm für fast jeden Tag ist beinahe voll. Jedoch haben wir die Möglichkeit vieles auszuprobiernen, zum Beispiel habe ich mein wöchentliche Aktivität geöffnet, wo ich mit einem Freund Bollywood Dance beibringe. Ich bin Gott-sei-Dank sehr froh hier in Robert Bosch College in Deutschand zu sein. Danke and meine Empfehlungschreiber, danke an Katrin Triebswetter.

Ein Foto von mir und einer Freundin aus Tansania; wie heißen den Frühling willkommen und zelebrieren ihn mit bunten Farben wie in Indien Holi

Warum bei START bewerben? Wiener Stipis berichten.

Wir, die Wiener Stipisprecher, wollen dir START näherbringen:

START ist mehr als ein Stipendium. Es bietet dir mehrere Möglichkeiten dich weiterzubilden. Neben den Workshop gibt es zweimal im Schuljahr ein drei tägiges Bildungsseminar, dort hast du die Gelegenheit dich für das Schulleben und deinen späteren Weg weiterzubilden und zu zertifizieren. Außerdem gibt es in der 7.Klasse die „Berlin Reise“. Bei Bedarf bekommst du auch  einen Laptop und einen Drucker. Obendrein gibt es ein monatliches Bildungsgeld von €100 und eine jährliche Zusatzförderung von €700. Außerdem triffst du tolle neue Leute und wirst freundlichst willkommen geheißen.

Statements von Stipendiaten:

„Einerseits war ich in der Lage viele sozial Kontakte zu knüpfen, andererseits haben die Seminare, Workshops und Reisen mir geholfen, Aufgaben von einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Vor der „Berlin-Reise“ war Geschichte als Schulfach nie so meins. Ich assoziierte Geschichte immer mit „Auswendiglernen“, jetzt ist mir aber klar, dass es mehr ist. Die Bildungsseminare haben mich schulisch sehr weit gebracht, vor allem das Rhetorik Seminar: Heute arbeite ich viel bewusster und präsentiere auch selbstbewusster als je zuvor. Ich bin gespannt auf die Erlebnisse weiteren Erlebnisse.“ – Salma

 

START ist wie eine riesige, bunte Familie: sie besteht aus den verschiedensten Person mit riesigen Herzen und tollen Persönlichkeiten, die einen herzlich aufnehmen. Diese Familie hat mir geholfen andere Seiten von mir kennenzulernen, meinen Horizont zu erweitern und mich oft zum Lachen gebracht. Obwohl ich noch nicht ein ganzes Jahr bei START dabei bin fühlt es sich so an als ob ich die Leute schon seit Ewigkeiten kenne. Ich bin dankbar mit Ihnen so viel erlebt zu haben -Workshops, Kurse, Seminare, Kunstprojekt, Berlinreise- und noch viel mehr zu erleben. – Saida

 

„Start hat mich in vielen Hinsichten weitergebildet. Einer davon ist wie man sich am besten vor anderen präsentiert“ -Nenad

 

Für weitere Infos und um die Voraussetzungen, um ein*e Stipendiat*in zu werden, zu erfahren, besuche uns unter: https://www.start-stipendium.at/

Deutsch-Maturavorbereitung für START-OÖ Stipis

Am Sonntag, den 22. April trafen sich die START-OÖ MaturantInnen, um sich intensiv für die bevorstehende Deutsch Matura vorzubereiten. Einen ganzen Tag lang setzten sie sich mit den verschiedenen Textsorten und Stilmitteln auseinander.

Stipendiatin Selma berichtet von diesem Tag:

“Die Deutsch Matura am 03. Mai kommt immer näher und wir werden immer nervöser. Aus diesem Grund erhielten wir die tolle Möglichkeit, den Deutsch Matura Workshop zum Thema „Textsorten“ in der Lernwerkstatt zu besuchen.

Zuerst übten wir, wie wir am besten nach der 3B-Technik, also Behauptung, Begründung und Beispiel, argumentieren. Dazu mussten wir jeweils zwei pro und zwei kontra Argumente zum Thema „Jogginghosen in der Schule“ verfassen. Danach ging es weiter mit dem Verknüpfen dieser Argumente durch Übergangssätze. Dazu bekamen wir zahlreiche Unterlagen von unseren Trainerinnen Marion und Marion. Am Ende dieser Übung mussten wir uns eine passende Einleitung und einen Schluss überlegen, et voila – die Erörterung war fertig. Nicht nur für die Erörterung, sondern für viele andere Textsorten war diese Übung sehr wichtig, da wir ständig korrekt und deutlich argumentieren müssen.

Nach der Erörterung haben wir den Aufbau der Zusammenfassung und der Meinungsrede mit den wichtigsten Punkten, die beachtet werden müssen, zusammen mit den Trainerinnen besprochen. Danach ging es auch schon in die verdiente Mittagspause. Nach der Mittagspause teilten wir uns in Gruppen zu je 2 bis 4 Personen. Jeder Gruppe konnte sich eine Textsorte, die noch zu besprechen übrig war, aussuchen. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit um ein Referat mit einem schön gestalteten Plakat zu den übrigen Textsorten zu gestalten. Meine Gruppenkollegin Jenni und ich entschieden uns für die Empfehlung. Wir nannten den Aufbau und den Stil, der beim Verfassen dieser Textsorte beachtet werden soll. Es wurden ebenfalls die Textsorten Leserbrief, Kommentar und der offene Brief von den anderen Stipis präsentiert. Das war eine sehr hilfreiche Übung, da wir den Aufbau dieser Textsorten selbst recherchieren mussten. Dadurch blieben sehr viele Kleinigkeiten, die sehr wichtig sind, in unseren Köpfen hängen und unser Vorwissen über die Textsorten wurde verfeinert und verfestigt.

Alles in allem war es ein sehr angenehmer und hilfreicher Tag und wir konnten sehr viel wiederholen. In Gruppen macht es ja bekanntlich viel mehr Spaß zu lernen, als alleine.

Wir bedanken uns hiermit bei unseren Trainerinnen der Lernwerkstatt Marion und Marion für ihre Zeit und den hilfreichen Workshop.”

 

START-OÖ live on air: Wir machen Radio

An zwei Samstagen lernten START-Oberösterreich StipendiatInnen alles rund ums Radio machen. Was gilt es beim Reden zu beachten, welche Gesetze muss man einhalten und wie funktioniert die Technik dahinter? In einer knapp einstündigen Sendung haben sich die Stipis mit dem Thema “In 3 Jahren” auseinandergesetzt.

START-Stipendiatin Liza erzählt uns von diesen spannenden Workshop:

“Am ersten Tag gab es einen theoretischen Input, dabei lernten wir die Radiogeschichte kennen, den Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen, privaten und freien Radios kennen. Wir lernten die verschiedenen Beitragsarten kennen und einiges über Sendungsgestaltung. Außerdem gab es einen kurzen Input zu Medien- und Urheberrecht. Mittels eines Spieles mussten wir in Teams herausfinden, welche Inhalte im Radio ausgestrahlt werden dürfen. Wir überlegten uns dann ein Thema, welches wir bis zum nächsten Termin vorbereiten konnten: es hieß: „In 3 Jahren“. Also überlegten wir uns in der kommenden Woche wie unser Leben in 3 Jahren wohl aussehen wird und was wir bis dahin erleben. Einer der Stipis machte dafür ein Interview mit seinem Klassenvorstand, andere bereiteten Live-Interviews vor.

Als wir uns dann am zweiten Samstag trafen, trugen wir unsere Ideen und unser gesammeltes Material zusammen und überlegten uns ein Sendungskonzept und einen Sendungsplan. 60 Minuten galt es zu befüllen. Das war eine große Herausforderung, aber wir lernten uns zu unterstützen, denn jeder von uns hatte eine Stärke die er/sie einbringen konnte. Wir bereiteten also eine Live Diskussion zu dem Thema „In drei Jahren“ vor, außerdem machten wir ein kleines Hörspiel und überlegten und Lieder die wir zwischendurch abspielen wollten.

Dann ging es los, noch eine Minute bevor wir live ins Studio mussten feilten wir an den Details und schon begann ich, als Gesamtmoderatorin der Sendung, mit unserer LK ein Interview über START zu führen, damit die ZuhörerInnen auch wissen wer wir sind. Dann übernahm Gul und moderierte, nach einer kurzen Pause in welcher ein Lied gespielt wurde, die Diskussion an. Alle Stipis hatten die Möglichkeit etwas zu sagen, darüber wie es ihnen geht, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und was sie sich wünschen.

Dabei haben wir alle gelernt, wie wir am besten zusammenarbeiten. Bei der Sendung mussten wir aufeinander achten, um die genau Reihenfolge zu wissen. Wie wir es während der Sendezeit gemerkt haben, gehört Spontanität auch zu dem Leben beim Radio. Wir haben die ganze Sendung wie ein Interview und eine Diskussion geplant und auch so durchgeführt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und haben sehr vieles dazugelernt. Wir haben alle sehr viel gelacht und die Nervosität ist mit der Zeit auch weggegangen.

Wir bedanken uns hiermit nochmal bei der tollen Radio-FRO Trainerin Rosi für diesen spannenden Radio-Workshop.”

Unsere Sendung kann man hier nachhören: https://cba.fro.at/374345

Textsorten-Workshop für START-NÖ – Textinterpretation

Beim zweiten Textsorten-Workshop am 21. April 2018 war für die Stipendiat*innen aus Niederösterreich die Textinterpretation an der Reihe. Frau Mag. Köpf von Institut für angewandte Sprachen (IFAS) in Baden stand ihnen wieder mit Rat und Tat zur Seite um die Besonderheiten dieser Textsorte zu erarbeiten. Eindrücke vom Workshop:

Am Samstag, den 21. April 2018, fand der zweite Deutsch-Workshop statt. Diesmal befasste sich der Workshop mit Interpretation der Kurzgeschichte. Ich habe dadurch etwas Unterstützung bekommen, was mir schon lange unklar und unbekannt ist (nämliche diese rhetorische Stilmittel). Die Trainerin ist ein netter verständnisvoller Mensch, denn sie hat uns immer ermutigt und gelobt, damit wir unsere Träume nicht aufgeben. Auf solche Workshops werde ich mich immer freuen! (Mais)

Wir übten die Textsorte “Textinterpretation” und die rhetorischen Figuren. Wir haben sehr gute und hilfreiche Unterlagen zum Schreiben einer Textinterpretation bekommen und jede Person hatte die Möglichkeit Fragen zu stellen und Unklarheiten in der deutschen Sprache mit Frau Mag. Köpf zu besprechen.  Vielen Dank für den tollen Workshop und für die tollen Tipps von Frau Mag. Köpf! (Abdul)

Das nächste Jahr ist mein letztes Schuljahr, darum ist es wichtig für mich, mich im Fach Deutsch zu verbessern. Beim letzten Deutsch-Workshop haben wir über das Thema “Textinterpretation” gelernt. Die Lehrerin ist sehr nett und hatte uns alles mit leicht verstehbaren Methoden erklärt. (Hussam)

Heute ist unser Workshop um die Textinterpretation gegangen, d. h. wie man einen Text bzw. eine Geschichte interpretiert und in verschiedenen Perspektiven sich vorstellt. Um genauer zu sein: wir haben die Kurzgeschichte “Ein netter Kerl” gelesen und sie zwischen den Zeilen interpretiert. Der Workshop war echt spannend. Danke an Frau Mag. Köpf! (Adham)

Schreibwerkstatt Textanalyse & Empfehlung

Die Matura nähert sich. Die Maturant_innen werden mit jedem Tag aufgeregter. Sie lernen eifrig. Man wünscht sich eine Nachhilfe oder ein paar Tipps fürs Lernen. Es ist sehr viel zum Lernen. Der Stoff geht durcheinander. „Ich verstehe das nie. Ich frage meine Freund_innen, ob sie das mir erklären können.“ Wegen dem Stress vergisst man sogar das, was man schon verstanden hat.  Lernen mit Freund_innen scheint die beste Lösung zu sein. Aber kleine Gruppen zu organisieren wird niemals gehen. Denn jede_r Schüler_in  hat ihren/seinen eigenen Plan. Es ist gar nicht so einfach. Aber bei START funktioniert das super gut. Die Stipendiat_innen kommen am Wochenende sogar in der Früh sehr motiviert um 9:15. Um 9:30 beginnt der Unterricht. Textanalyse wird nicht nur für die Maturant_innen, die diese Textsorte schon gelernt haben, erklärt, sondern auch für Schüler_innen aus der 7. Klasse. Alle Unklarheiten werden sehr gut geklärt. Wir unterscheiden zwischen zwei Arten von Textanalyse: eine Textanalyse für einen sachlichen Text und eine für einen funktionellen Text. Mit kleinen Pausen entspannen wir uns. Wir lernen alles bezüglich des Textes. Von Struktur des Textes, fixe Formulierungen für diese Textsorte, bis hin zur Anwendung. Nach der Mittagspause machen wir die Empfehlung. Wir lernen, was wir alles in der Einleitung, im Hauptteil und am Schluss schreiben sollen. Wir diskutieren, wie wir einzelne Operatoren bearbeiten sollen. Und wir üben am Ende eine kleine Empfehlung zu schreiben. Wir fühlen uns dankbar, dass wir das alles mit START lernen können und wir freuen uns auf die nächste Schreibwerkstatt mit START.

Bushra Yasin

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

START-Wien sucht starke Partner für die Förderung neuer Stipendiat*innen!

START-Stipendien Wien – Das Potenzialförderprogramm für engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte braucht Ihre Unterstützung für das Schuljahr 2018/19!
Die Ausschreibung hat begonnen und wir erwarten zahlreiche qualifizierte Bewerbungen von spannenden jungen Persönlichkeiten, die wir auf ihrem Weg zur Matura fördern wollen. Damit dies möglich wird, benötigen wir starke Partner an unserer Seite, die sich finanziell oder auch ideell für unsere Stipendiat*innen einsetzen.

Weitere Informationen finden Sie untenstehend – oder auch gerne persönlich. Kontaktieren Sie uns unter triebswetter@start-stipendium.at oder 0664/88622140.

 

Ihre Informationen zu unserem Programm

Wen wir fördern, wie wir fördern
Gruppe START-Stipendiat*innen bei einem Seminar

START unterstützt vielversprechende, engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. So werden aus benachteiligten Jugendlichen die Verantwortungsträger*innen von morgen. Mit Ihrer Förderung leisten Sie einen Beitrag zur nachhaltigen Unterstützung junger Potentialträger*innen.

Erfahren Sie mehr über unsere Angebote in Wien!

 

 

Unsere Förderung – Ihre Unterstützung
Gruppe Stipendiat*innen
Mit Ihrer Hilfe bieten wir unseren Stipendiat*innen:
finanzielle Unterstützung für Bildungszwecke (Nachhilfe, Lernmaterialien, Deutschkurse, etc.)
persönliche Bildungs- und Laufbahnberatung
Seminare, Kurse und Workshops (Social Skills, Sprachkompetenzen, Bewerbungstraining, Weiterbildungen zu Politik, Technik, uvm.)
> Erfahren Sie mehr über unseren Förderansatz und Förderbedarf!
(pdf-Datei, 194 kb)

 

Ihre Fördermöglichkeiten auf einen Blick

Für die nachhaltige Wirkung von START ist jede Spende wichtig. Sie können uns Spenden z.B. für die Förderung einzelner Jugendlicher oder Programmpunkte, aber auch für die Erhaltung unserer Struktur und Beratungsangebote zukommen lassen. Ihre finanzielle wie Sachspende ist dabei steuerlich absetzbar (SO 2354)!

> konkrete Fördermöglichkeiten auf eine Blick!
(pdf-Datei, 183 kb)

Schreibwerkstatt Reihe: Textinterpretation

Interpretation eines Textes anhand einer Analyse ist die Erklärung einer Textinterpretation.

Am Mittwoch, 11. April hat START für uns eine Schreibwerkstatt zum Thema „Textinterpretation“ organisiert. Gemeinsam mit unserer Workshopleiterin Alexandra haben wir unseren Wortschatz über die Textinterpretation mit Kreativmethoden, wie die KaWa erweitert, wodurch wir unsere zwei Gehirnhälften trainiert haben.

Um ein bisschen Spaß zu dem Unterricht hinzuzufügen, hat uns Alexandra mit einem lustigen Spiel beschäftigt, wo wir zweifärbige Blätter bekommen haben und darauf Wörter schreiben sollten, die wir mit diesen beiden Farben assoziiert haben. Die Wörter, die dabei herauskamen, waren wirklich lustig.

Danach haben wir uns mehr mit der Theorie der Textinterpretation beschäftigt. Wir haben die Sprache und den Inhalt anhand eines Beispiels von der Rede Martin Luther Kings „Ich habe einen Traum“ analysiert.

Neben der schönen Zusammenarbeit mit Alexandra ist noch der gegenseitige Austausch der Informationen zwischen den Stipendiaten zu erwähnen, wovon wir alle – unabhängig der verschiedenen Schulstufen – profitieren konnten.

 

Ein Bericht von START Vorstipendiatin, Masah.

Slip into another ones shoes

Am Samstag, den 7.April 2018 nahmen die Wiener Stipis am Workshop „Slip into another ones shoes“ bei Science Pool teil. Martin, der Trainer, erläuterte uns zu Anfangs, wie sich Alkohol und Drogen auf unsere Wahrnehmung auswirkt. Wir bekamen Brillen die die Sicht eines Betrunkenen simulieren. Jeder zweite hat sich eine Brille geschnappt und ist durch den Raum „betrunken“ herumgegangen. Die Erfahrung, wie es ist betrunken zu sein bei vollem Bewusstsein war ziemlich erstaunlich. Bei dem Versuch einer Person „betrunken“ die Hand zu geben und dabei total zu versagen, da wurde uns erst jetzt wirklich bewusst, wie sich Alkohol auf dem Menschen auswirkt und was für Gefahren z.B. im Fließverkehr damit verbunden sind.

Wir schlüpften nicht nur die Rolle eines Betrunkenen, sondern auch in die einer Schwangeren, einer Gelähmten Person und eines Elternteils. Wir teilen uns in drei Gruppen auf und gingen ins Einkaufszentrum. Jeweils zwei in dieser Gruppe waren in einer der davor erwähnten Rolle, eine bis zwei Person beobachten die Reaktionen der Mitmenschen.

Unsere „Schwangere-Gruppe“ bekamen viele verachtende Blicke, da sie schon mit ihren 18-Jahren ein Kind erwarteten. Die Taten der „Körperlich beeinträchtigte Gruppe“ wurden nicht hinterfragt und einfach zugelassen.

Im Großen und Ganzen war die Erfahrung jemand anderes zu sein sehr spannend. Viele von uns bekamen eine neue Sichtweise.

Bericht: Salma Dawoud

START-Niederösterreich Newsletter

Ausstellungsbesuch: „Kunst & Politik“ und „Georg Eisler“ im Salzburger Rupertinum

Kunstvermittlerin Ilse Pürstl führte einige kunstinteressierte Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg vergangenen Freitag durch die Ausstellungen „Kunst & Politik“ und „Georg Eisler“ im Salzburger Museum Rupertinum. Ilse Pürstl erzählte uns zuerst vieles aus dem spannenden Leben von Georg Eisler. Schon als Kind musste er gemeinsam mit seiner Mutter mehrmals den Wohnsitz wechseln. Auch seine Eltern waren Künstler gewesen, sein Vater war Komponist und seine Mutter Sängerin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten konnte er mit seiner Mutter nach Großbritannien fliehen, dort konnte er eine künstlerische Ausbildung, u.a. bei Oskar Kokoschka absolvieren. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück. Die Lebensgeschichte von Georg Eisler bot viele Anknüpfungspunkte für interessante Gespräche mit Ilse Pürstl. Was bedeutet es für einen jungen Menschen, im Exil zu leben? Und wie war es für Georg Eisler, in das zerstörte Wien der Nachkriegszeit zurückzukehren? Er hatte sich die Rückkehr sicher ganz anders vorgestellt.

Die Stipis diskutierten mit Frau Pürstl einige Bilder der Ausstellung. Man muss in einer Ausstellung nicht alle Bilder gesehen haben, wichtiger ist es, sich Bilder, die einen ansprechen, genauer anzusehen und auf sich wirken zu lassen. Georg Eisler war es ein großes Anliegen, staatliche Macht und die Auswirkung auf die Schwachen in der Gesellschaft darzustellen. In vielen seinen Bildern liegt eine große Distanz, dadurch hat man das Gefühl, dass die Menschen oft auch in Gemeinschaft sehr einsam sind.

Stipendiatin Nesrin Issa beeindruckte, wie diszipliniert George Eisler gearbeitet hatte. Jeden Tag fertigte er mehrere Skizzen in seinem Notizbuch an. Oftmals muss man im Leben etwas beharrlich verfolgen, wenn man wirklich gut werden will. Auch Stipendiatin Eishah Mustafa war von der Ausstellung sehr beeindruckt: „Ich habe es sehr interessant gefunden. Die Ausstellung war großartig.” Stipendiat Mahdi Rezai meinte: “Es war eine unglaubliche Herausforderung und eine tolle Erfahrung. Ich habe unter anderem die Erfahrung gemacht, wie ich ein Bild besser interpretieren kann.” Ein großes Dankeschön an Kunstvermittlerin Ilse Pürstl, die es immer wieder schaffte, die Stipis zu interessanten Diskussionen anzuregen.

Selbstverteidigung für START-OÖ Mädchen

Am Sonntag, den 08. April 2018, besuchten 10 Stipendiatinnen aus Oberösterreich einen Selbstverteidigungskurs in Linz. In vier Stunden lernten sie spezielle Techniken, um sich selbst bei Übergriffen zu verteidigen.

 

Stipendiatin Bahara berichtet:

“Über die Frage, wann soll bzw. muss ich mich selbst verteidigen, habe ich mir noch nie im Leben Gedanken gemacht. Dennoch meldete ich mich zu dem angebotenen Selbstverteidigungskurs an. Mir wurde bewusst, wie sehr mir dieser Kurs nutzen wird, als ich selbst in eine brenzlige Situation geriet.

Was ist überhaupt ein Übergriff? Diese Frage klärten wir am Beginn des Selbstverteidigungskurses: 

Natürlich bestimmt jeder für sich seine individuelle Grenze. Wenn jemand diese Grenze überschreitet, stellt das bereits einen Übergriff dar. Ein Übergriff hat nicht immer nur mit dem körperlichen Kontakt zu tun, jede Art von Grenzüberschreitung zählt als Übergriff. Verteidigung in dem Sinn heißt, die anderen auf seine Grenze aufmerksam zu machen und seine persönliche Schutzzone zu sichern. Die Grenze ist für jeden unterschiedlich und muss respektiert werden. Ich habe mithilfe dieses Kurses sowohl meine Grenze als auch meine Stärke erkannt.

Als mich ein Mann auf der Straße angegriffen hat, konnte ich glücklicherweise der Situation entgehen, aber ich habe mich sehr schlecht, schwach und verloren gefühlt. Aber jetzt, nach diesem Kurs, weiß ich, dass ich selbstbewusst handeln kann. In diesem Kurs habe ich gelernt, mich nicht klein zu fühlen, sondern anderen meine Grenze zu zeigen und selbstbewusst vorzugehen.

Stefanie und Julia brachten uns bei, wie man selbstbewusst in Notsituation reagiert. Dabei lernten wir viele Techniken, die wenig Kraft beanspruchen, jedoch einen hohen Effekt erzielen. Jedes Mädchen hat das Recht auf seinen Platz und niemand hat die Erlaubnis, ihre Schutzzone in Gefahr zu bringen.

Letztlich lernt man durch den Kurs, dass jeder stark ist. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ich empfehle jedem Mädchen, einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen. Wer schon einen gemacht hat, und dieser ein paar Jahre her ist, sollte unbedingt einen Auffrischungskurs besuchen. Es bringt wirklich viel.”

Danke an Stefanie und Julia für den tollen Workshop.

Schreibwerkstatt Reihe: Textanalyse

Tolle Textanalysen sicher schreiben? Schon in diesem Satz stecken drei Stilmittel und welche das sind, haben wir am 4.4.18 bei der Alexandra gelernt.

Die Textanalyse ist eine der neun Textsorten der schriftlichen Reifeprüfung und lässt oft den Schülerinnnen und Schülern deren Kopf zerbrechen. Oft wissen wir nicht, was wir analysieren sollen und welche Punkte wir beachten müssen.

Wir lernten mit der Autorin Alexandra wie wir vor dem Schreiben beginnen und eine durchdachte Struktur beibehalten.

Eine sehr abwechslungsreiche Methode war das » Free Writing «, die wir zum Aufwärmen gebraucht haben. Dabei schreibt man für mindestens 10 Minuten im Automatismus ohne den Stift abzusetzten.

Besonders war auch, dass jeder aus der Gruppe  eine andere Schulstufe besucht. Von der Fünften AHS bis zur Maturaklasse.

Wir sind nun STARTklar für die Textanalyse am 3.5. bei der Matura.

 

LG Kaan

START-OÖ Stipis lernen wie man richtig lernt

Am 7. April trafen sich acht START-OÖ Stipis beim Jugendservice OÖ in Wels, um Lernstrategien zu erarbeiten, herauszufinden welcher Lerntyp sie sind und auch wie man Pausen macht.

Wie lerne ich am effektivsten? Wie merke ich mir Inhalte? Welcher Lerntyp bin ich und wie wichtig sind Pausen und Entspannungstechniken? All diese Themen wurden vergangenen Samstag mit der Referentin des Jugendservice OÖ, Christine Wageneder erarbeitet.

Eine Zusammenfassung des Tages von Stipendiat Ali Reza:

“Zu Beginn bekamen wir einen Text über die 28 EU-Staaten. Diese waren nach der Größe der Fläche geordnet bzw. wurden den einzelnen Staaten unverwechselbare Begriffe zugeordnet. Der Text beginnt mit Frankreich und seinem Eifelturm, es folgt Spanien mit dem spanischen Torero. Anschließend kommt an der dritten Stelle Schweden mit den berühmten Schwedenbomben. Österreich wird mit den Mozartkugeln verknüpft. So zieht sich ein roter Faden durch alle Länder. Für Dänemark wurde zum Beispiel das Wort dehnen gewählt. Für alle 28 Staaten gab es einen Begriff.

Die Lernstrategie besteht darin, dass man mit zweimaligem Lesen die 28 EU-Staaten kennt.

Eine weitere Lernstrategie ist, dass man sich 10 bestimmte Wörter durchnummeriert merkt. So steht zum Beispiel 1 für Kirche, 2 für Meer, 3 für Teufel usw.
Ich muss mir jetzt diese 10 Wörter mit den Nummern merken. Wenn ich jetzt ein neues Wort zum Beispiel „Maus“ merken soll, muss ich eine Verbindung zur Kirche herstellen. „Arme Kirchenmaus“.

Am besten hat mir die zweite Strategie gefallen, weil ich mir die Wörter dann am besten merken kann. Auch den anderen hat der Workshop sehr viel geholfen, da wir jetzt wissen wie wir richtig lernen sollen. Manche können sich besser alleine und in einem ruhige Raum sitzend konzentrieren und manche müssen sich bewegen oder immer etwas in der Hand haben.

 

 

Verpackungsproduktion für den Pharma-Bereich – Besuch bei Constantia Patz

Am Dienstag nach Ostern machten sich StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich auf den Weg nach Loipersbach (NÖ) um das Werk Constantia Patz unsres Paten, der Constantia Flexibles Group, zu besichtigen.

Geschäftsführer DI Rainer Huber gab uns eine spannende Einführung in die verschiedenen Schritte der Produktion von Verpackungsmaterialien aus Aluminium und im Aluminiumverband, die vor Ort durchgeführt werden. Dabei erfuhren wir viel Neues, da nämlich vor allem für den Pharmabereich produziert wird, gibt es nicht nur spezielle Reinräume sondern werden die Folien auch fälschungssicher bedruckt.

Anschließend wurden die StipendiatInnen durch das Werk geführt – natürlich in der entsprechenden Sicherheitskleidung. Dabei konnten die Maschinen und Arbeitsabläufe nochmal vor Ort besichtigt und von den kundigen Guides erklärt werden. Ein spannender Ausflug in die Welt der Verpackungsproduktion, der sichtlich Eindruck hinterlassen hat.

Stipendiat Hsam Aldeen Kwman:

Niemals habe ich an die Folien von den Medikamenten gedacht und an die komplexe Technik, die dahintersteckt. Der Geschäftsführer von Constantia Patz hatte für uns das ganze erklärt. Für mich ist speziell interessant gewesen, die Techniken wie Farbe auf die Folien gedruckt wird zu sehen und dass ein Teil von der Produktion in Reinräumen gemacht wird. Auch wie die selbstfahrenden Stapler die Aluminium-Rollen transportieren hat mich beeindruckt.

Ich möchte dem Geschäftsführer und allen Constantia Mitarbeitern danken für die tolle Besichtigung!

Credit Fotos: Constantia Patz

Politische Bildung in Berlin!

Wie jedes Jahr hatten Stipendiat*innen der 7. Klassen aus ganz Österreich in diesen Osterferien auf einer fünftägigen Reise nach Berlin die Chance, mehr über die Geschichte und Politik Deutschlands und Österreichs zu erfahren und die Hauptstadt zu entdecken.

Der Fokus des Rahmenprogramms lag dabei auf dem zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Außerdem erfuhren wir einiges über den deutschen Bundestag und die deutsche Gesetzgebung.

Heuer nahmen 34 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg an der schon traditionellen Berlinreise teil. Alle Teilnehmer*innen stehen ein Jahr vor der Matura und hatten in den jeweiligen Bundesländer an Vorbereitungsworkshops teilgenommen.

Tag 1

Nachdem alle gegen Nachmittag gut in Berlin gelandet sind, konnte kurz die Gegend um das Hotel im Bezirk Prenzlauer Berg erkundet werden und wir starteten unsere Seminarwoche mit einem gemeinsamen Abendessen.

Tag 2

Unser Tag startete mit dem Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Dort angekommen, konnten wir uns erst einmal etwas umsehen und die Gedenkstätte genauer besichtigen. Das Besondere war, dass das Denkmal von außen flächenmäßig viel kleiner wirkte als es tatsächlich war. Dieser Eindruck entstand vor allem dadurch, dass der Boden nicht gleichmäßig war, sondern sich wellenartig über den gesamten Bereich der Gedenkstätte erstreckte. Anschließend bot der Workshop „Treblinka, Babij Jar und Auschwitz“ eine geschichtliche Ergänzung zum Besuch. Dabei lag der Schwerpunkt bei den Opfern des Holocaust und ihren Geschichten über Ausgrenzung und Flucht aus Nazi-Deutschland.

 

Am Nachmittag ging es ins Deutsche Historische Museum, wo wir eine Gruppenführung bekamen und uns mit der Manipulation Hitlers in der Zwischenkriegszeit beschäftigten. Anschließend konnten wir uns die anderen Ausstellungen alleine noch genauer ansehen. Hier war vor allem die Ausstellung „1917. Revolution“, die die Oktoberrevolution Russlands und den Machtwechsel thematisierte, sehr interessant.

Tag 3

Die Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen war der wohl eindrucksvollste Ort, den wir besucht haben. Der Workshop im ehemaligen Stasi-Gefängnis bot einen tiefen Einblick in den Alltag in der DDR und das sozialistische System im Bezug auf die Parteizugehörigkeit, Arbeitsmöglichkeiten und die Lebensqualität. Die Berichte der Zeitzeugen waren besonders beindruckend und für viele das Highlight der Berlinreise.

Um die Teilung Deutschlands ging es auch am Nachmittag. Beim Besuch der Berliner Mauer wurden uns die Unterschiede und Feindschaft zwischen BRD und DDR verdeutlicht. Sehr spannend war es, zu hören, wie Menschen trotz der Mauer versucht haben, in die BRD zu fliehen und ein neues Leben zu beginnen.

Tag 4

An diesem Tag lag der Fokus auf Politik. Im Europäischen Haus Berlin hatten wir die Chance, eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments nachzuspielen und mehr über die Europäische Union und die Parteien zu erfahren.

Der Nachmittag beinhaltete einen Besuch im Deutschen Dom, wo wir mehr über die Parlamentspraxis und die Parlamentsgeschichte Deutschlands erfuhren. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Maxim-Gorki-Theaters, wo wir uns „Glaube. Liebe. Hoffnung.“ In der Regie von Hakan Savas Mican ansahen.

Tag 5

Während Oberösterreich, Vorarlberg, Wien und Niederösterreich am Freitag schon früh oder vormittags abreisen mussten, hatten die Salzburger einen späten Flug und daher noch Programm.

Hier der Bericht von Ali: Am 30. März 2018 fand an das Museum für Kommunikation der Workshop zum Thema Geschichte der Kommunikation statt. Der erste Teil des Workshops richtete den Blick auf zwei Robotern, die uns begrüßt haben. Dann würde über die aktuelle Bedeutung der indirekten Kommunikation gesprochen und darüber Meinungen getauscht zB. Wie die Machthaber über die Median vor allem über Sozialnetzwerken an die Leute beeinflussen können und wie es vor 50 Jahren war. Die Museum Führerin hat uns gezeigt wie oft per Minuten Weltweit gewittert oder auf Facebook gepostet wird.

Zum Schluss jeder von uns hat ein Thema mit vier Fragen bekommen zB. (wie wurde Computer entwickelt oder Geschichte des Radios und etc..) und wir dürften über das Thema selbstständig untersuchen und die Fragen beantworten, was wir alle sehr Interessant gefunden haben.

Bericht: Erika Sarolli/Oberösterreich

Hier ein paar Eindrücke der Stipis:

Mir hat die Debatte im Europäischen Parlament am besten gefallen. Die Rollenaufteilung war ideal für eine lebhafte Diskussion. – Paola Todorova/Oberösterreich

Die Berlinreise schon für sich war ein Hightlight und wurde durch die spannenden Projekte und Workshops mit coolen Leuten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am besten hat mir die Gedenkstätte der Ermordeten Juden Europas gefallen, weil ich persönlich in mich gegangen bin, viel nachgedacht habe, viel für mich interpretiert habe vom Aufbau und Darstellung des Gedenkmals und ein unbeschreibliches, irgendwie bedrückendes Gefühl bekommen habe je mehr ich über die Bedeutung nachdachte. – Saida Rezai/Wien

Die Berlinreise hat nicht nur mein Wissen und mein Verständnis bezüglich der Geschichte von Deutschland und Österreich erweitert. Sie hat mich den Menschen mit denen ich auf die Reise gehen konnte/ durfte ein Stückchen näher gebracht. Ich bin überaus glücklich daran teilnehmen haben zu dürfen. Danke! – Salma Dawoud/Wien

Berlin ist keine Stadt, sonder eine Lebenseinstellung. – Mohamad Alloush/Wien

Ich fand es super, dass wir in Kleingruppen aufgeteilt wurden, so konnten wir auf alle Fragen besser eingehen und hatten keinen Zeitdruck.  – Ladan Ghezel Ayagh/Oberösterreich

Die START – Familie auf Tour, was gibt es besseres?  – Christian Pantuan/Vorarlberg

Was mir auf der Berlin-Reise am meisten gefallen hat, war auf jeden Fall der Besuch beim kommunistischen Gefängnis Hohenschönhausen und die Führung durch den Zeitzeugen. Dieser Tag war nicht nur geschichtlich informativ, sondern auch berührend auf menschlicher Ebene. Einerseits war es sehr interessant, zu erfahren, wie die Menschen unter den damals herrschenden Bedingungen gelebt haben, im Gegensatz zum Geschichtsunterricht, wo man als Außenstehender nur die Ereignisse und deren Folgen lernt, andererseits haben wir sehr viel über einen vernachlässigten Teil der Geschichte Deutschlands gelernt. Denn sie umfasst vielmehr als Nationalsozialismus und Hitler. – Taha Al Kashmani / Niederösterreich

Mir hat die Reise sehr gut gefallen und habe alle Workshops sehr interessant gefunden. Ich hab daran vieles gelernt, was ich wirklich nicht alles hier schreiben kann. – Ali Hossaini/Salzburg

Weitere Fotos finden Sie hier:

Stipis aus OÖ und Salzburg bereiteten sich gemeinsam auf die Mathe-Matura vor

Die Fortsetzung des Workshops zur Vorbereitung auf die Mathe-Matura fand am Samstag, 24. März in Salzburg statt. In lockerer, aber konzentrierter Atmosphäre wurde fleißig gerechnet. Der Leiter des Workshops, Hr. Mag. Andreas Hirnsperger, bemühte sich, alle Fragen von unseren Stipis zu beantworten. Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten freuten sich besonders, dass auch oberösterreichische Stipis am Seminar teilnahmen.

Stipendiatin Sheba Brennsteiner fühlte sich nach dem Workshop sehr gut auf die Matura vorbereitet: „Ich persönlich habe den Vorbereitungskurs als extrem hilfreich empfunden. Vor allem das offene Lernen, der Austausch mit den anderen und zusätzlich noch die Unterstützung von einem „Experten“ haben mir am meisten gebracht! Ich habe das Gefühl sehr gut vorbereitet zu sein.“

Auch Liza Angelee Arcilla war sehr zufrieden: „Der Matheworkshop war sehr hilfreich für mich. Die Atmosphäre beim Lernen war sehr angenehm, da der Leiter des Workshops sehr freundlich war und sehr auf unseren Fragen eingegangen ist. Für die nächsten Maturanten*innen sehr zu empfehlen!“

Die nächsten Wochen bis zur Matura werden sicher wie im Flug vergehen. Gut vorbereitet werden hoffentlich alle erfolgreich die letzte große Hürde am Ende der Schullaufbahn überwinden.

START-OÖ besuchte die Ausstellung “Zwischen den Kriegen”

Am Sonntag, den 25. März besuchten 5 StipendiatInnen und 2 Alumni die Ausstellung “Zwischen den Kriegen” im Schlossmuseum Linz. Bei einer 2-stündigen Führung erfuhren sie interessante Fakten aus der Zeit zwischen 1918 und 1938. Danach nutzten sie noch den Nachmittag, um das Schlossmuseum auf eigene Faust zu erkunden.

 

Stipendiatin Yusra berichtet

“Die Führung war sehr interessant und spannend. Die Ausstellung im Schlossmuseum Linz begann mit einer Bilderreihe und Fotos von dem 1. und 2. Weltkrieg. Wir bekamen die Aufgabe, uns die Bilder genau anzusehen und am Ende von jenem zu berichten, welches uns besonders beeindruckte und für 3 Minuten im Kopf blieb. Alle Bilder waren beeinduckend und auch sehr traurig, daher konnte ich schwer nur ein Bild auswählen.

Danach lernten wir etwas über die verschiedenen Parteien und die Rolle der Frau, und wie sich diese verändert hat. Wir haben so viele Sachen gesehen, zum Beispiel die Mode der Frauen und Männer, Waffen, schreckliche Postkarten und die schulische Europakarte mit per Hand gezeichneter Grenzen. Die Menschen haben damals unter schwierigen Umständen und auf engstem Raum gelebt. Die Arbeitslosigkeit war groß und die Wirtschaft war zusammengebrochen. Hitler hat Arbeitsplätze und Verbesserungen versprochen, und hat Feindbilder geschaffen. Die Ausstellung endete mit einem Bild von Hitler, als er in Österreich einmaschierte.

Diese Führung war für mich seh beeindruckend, und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Es hat mich an mein Heimatland Syrien erinnert, welches sich auch im Krieg befindet. Leider passiert immer dasselbe bei einem Krieg, dass unschuldige Menschen sterben. Obwohl es schwer für mich war, diese Bilder zu sehen und die Worte der Leiterin zu hören, habe ich in dieser Ausstellung viele neue Informationen erhalten, die ich immer schon wissen wollte.”

Vielen Dank für die spannende Führung!

 

Medizinischer Rundgang durch Wien mit Alumna Feride

Viele der START-Stipendiat*innen bewerben sich mit dem Wunsch, Medizin zu studieren.

Aber was bedeutet das eigentlich? Was kommt auf mich zu? Wie schaffe ich den MedAT-Test überhaupt? Wo kann ich dafür lernen? Wie ist das Studium aufgebaut? Und was für Spezialisierungen außer Kardiologie und Kinderärzt*in gibt es eigentlich noch?

Alle diese Fragen beantwortete START-Wien Alumna Feride, die im dritten Jahr an der MedUni Wien studiert.

Wir trafen uns zunächst am Haupteingang des AKH, um zunächst die Bibliothek zu besuchen, in der Feride vor rund drei Jahre für ihren MedAT-Test gelernt hat. Das sorgte bereits für die erste Überraschung, wussten doch die meisten Stipis nicht, dass die Bibliothek auch ihnen offen steht.

Weiter ging es mit einem kurzen Rundgang durch die Studienabteilungen des AKH im 6. und 7. Stock und dann weiter über das Gelände der MedUni, um direkt vor Ort Fragen zu klären wie “Wo ist die Studienberatung?” und “Wo ist das Studieninformationsbüro?” bzw. die Eingangsvorlesungen der ersten beiden Jahre. Ein wichtiges Gebäude, die Anatomie einige Straßen weiter, hatte leider geschlossen und so wanderten wir weiter Richtung Schottentor, um beim Gebäude für Genetik den medizinischen Studien-Stadtrundgang zu beenden.

Vielen Dank an Feride für deine Ausführlichkeit und Geduld, mit der du auch in der Kälte alle Fragen beantwortet hast!

START OÖ macht sich fit für die Maturapräsentation

Am Samstag, den 24. März nutzten 4 StipendiatInnen die Zeit, sich beim Workshop „Aus einer vorwissenschaftlichen Arbeit eine Power Point erstellen“ im Axis Linz wertvolle Tipps zur Präsentation ihrer vorwissenschaftlichen Arbeiten zu holen. Sie lernten, wie eine Präsentation aufgebaut ist, was bei der Gestaltung der einzelnen Folien zu beachten ist und wie sie mit ihrem Vortrag überzeugen können.

Die Stipendiatinnen Erika Sarolli, Sara Elsoudany und Sarah Elmallah berichten:

“Der heutige Workshop war sehr hilfreich, da wir eine genaue Einteilung unserer Präsentation der VWAs besprochen haben und Präsentationstechniken genauer durchgemacht haben. Wir haben neue Ideen sammeln können und hilfreiches Feedback bekommen, welches wir gut umsetzen können. Wir haben gelernt, wie wir in kurzen Worten den Inhalt erklären können, was ein persönlicher Bezug ist und, dass das Resümee ein wichtiger Teil der Präsentation ist. Der Workshopleiter war sehr sympathisch und gut vorbereitet, er ist außerdem auf jede Frage eingegangen. Er hat uns auch gute Tipps zur Planung und Gestaltung der Präsentation gegeben.”

Auch Tamer El-Hosseiny zieht ein positives Fazit:

“Alles in allem war der Workshop am Samstag ziemlich hilfreich. Da ich meine Präsentation schon fertig hatte, habe ich einige Verbesserungsvorschläge bekommen und mir wurden auch weitere Tipps gegeben, wie ich meine Diplomarbeit am besten präsentieren soll.”

 

Vielen Dank an den Referenten Christian Freisleben für die vielen hilfreichen Tipps.

 

 

START-OÖ auf politischer und geschichtlicher Spurensuche im Landhaus

Am Freitag, den 24. März nahmen 7 StipendiatInnen die Möglichkeit wahr, das Landhaus in Linz zu besuchen. Sie lernten, welche Parteien im Oberösterreichischen Landtag vertreten sind, wie die Sitzungen des Landtages aussehen und wie Politik in Oberösterreich gestaltet wird. Zusätzlich erfuhren sie von der Jahrhunderte alten Geschichte des Gebäudes, welches zuerst als Kloster gebaut wurde und erst später zum politischen Zentrum Oberösterreichs wurde.

 

Stipendiatin Negha Ibrahimkhel berichtet

Vor einigen Jahren durfte ich das Landhaus bereits mit meiner Volksschulklasse besuchen. Ich habe nichts verstanden, da ich nur 1 Monat in Österreich war. Durch START hatte ich jetzt die Möglichkeit, das Landhaus erneut zu besichtigen und diesmal auch alles zu verstehen.

Zuerst sind wir in den Plenarsaal eingetreten. Dort haben wir einiges über die Durchführung des Landtags und über die Abgeordneten gelernt und darüber, dass dort die Landesgesetze und das Landesbudget beschlossen werden. Danach hat uns unser Guide andere Räume gezeigt. Besonders gefallen hat mir das Elisabethzimmer, weil man fast nicht glauben kann, dass sich dort Originalmöbel aus dem 19. Jahrhundert befinden. Dann haben wir uns die Minoritenkirche angeschaut. Danach sind wir die Treppen auf den Turm des Landhauses gestiegen und hatten eine schöne Aussicht auf Linz. Am Ende unserer Führung haben wir eine Ausstellung mit ganz alten Fundstücken aus der Römerzeit in der Garage gesehen. Mir hat die Führung sehr gefallen und möchte mich für dieses Erlebnis bei START bedanken!”

 

Auch Stipendiat Gul Salimi trifft ein Resumee:

“Das Landhaus hat eine beeindruckende Größe, es ist ein Haus mit 800 Fenster. Unser Guide hat uns am Anfang den wichtigsten Raum, den Plenarsaal, gezeigt. In diesem Saal finden die Landtagssitzungen statt, bei welchen sich die Abgeortneten aller Parteien treffen und Gesetze beschließen. Interessanterweise sind diese Sitzungen öffentlich und jeder kann sie besuchen.

Dann waren wir in dem Zimmer, in welchem Sissy übernachtet hat, als sie mit dem Schiff von Bayern nach Wien zur Hochzeit mit Franz Joseph reiste. Es gibt sogar noch den originalen Sessel, auf dem Sissy gesessen hat. Wir haben ebenso den Galerieraum angeschaut. Dieser Raum heißt Galerieraum, weil in diesem Raum ein gemaltes Bild von jedem Landeshauptmann Oberösterreichs hängt. Am Ende sind wir circa 200 Stufe des Turmes raufgegangen, von welchen wir einen guten Ausblick über ganz Linz hatten.

Für mich war die Fürhung wirklich interessant. Ich machte einen Spaziergang durch die Geschichte des Landhauses und habe sehr viel gelernt.”

Ein weiteres Highlight der Führung war auch die zufällige Begegnung mit der Landtagsabgeordneten Petra Müllner, welche wir gleich für ein paar Fragen nutzten.

 

START-Wien: Bewerbungsfrist für Stipendien läuft

Jugendliche Migrant*innen: Motivation und Engagement werden gefördert

Wien, 21. März 2018. Kürzungen im Bildungsbereich stehen an. Auch die Mittel für schulische Integration werden zurückgefahren. Umso wichtiger sind Initiativen wie das Schülerstipendienprogramm START. Dieses will engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte den Maturaabschluss ermöglichen und damit bessere Chancen für eine gelungene Integration bieten.

Gut motiviert. Die Lernmotivation bei Schüler*innen mit Migrationshintergrund ist hoch: 57 Prozent der Jugendlichen erster und zweiter Generation zählen zu den besonders Motivierten (zum Vergleich: 43% bei einheimischen Schüler*innen). Als Risikofaktoren für Jugendliche mit Migrationshintergrund erklärt die OECD Sprachdefizite und einen niedrigen sozioökonomischen Status. „Das Stipendienprogramm START-Wien kann hier einen Beitrag leisten und diese Startschwierigkeiten etwas ausgleichen“, erläutert die Programmkoordinatorin Katrin Triebswetter.
Bewerbung für Stipendien. Derzeit werden Bewerber*innen gesucht, welche sich auf dem Weg zur Matura befinden und sowohl materielle (Laptop, Drucker, monatliches Bildungsgeld) als auch ideelle Unterstützung benötigen. Dazu gehören Rhetorik- und Bewerbungstrainings ebenso wie Beratung in Bildungs- und Lebensfragen, aber auch Kulturprojekte und vieles mehr.

Infos zur Bewerbung für ein START-Stipendium gibt es unter: www.start-stipendium.at/start-stipendium-jetzt-bewerben/


Foto:
© Karl Artmann/blickicht.com

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

Newsletter-Anmeldung für mehr START-Information: hier
Terminankündigung: START-Kunstprojektpräsentation: 31.5.2018, Zeichenfabrik, 1150 Wien, www.zeichenfabrik.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26, E: bottesch@comma.at

START-Wien – Jetzt bewerben!

Spurensuche: Nationalsozialismus in Salzburg

Der Historiker Dr. Alexander Prenninger gestaltete für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten vergangenen Freitag einen interessanten Workshop zum Thema “Nationalsozialismus in Österreich”. Er erläuterte uns die historischen Zusammenhänge, wie es überhaupt zur Machtergreifung der Nationalsozialisten gekommen war. Für die Stipis war das besonders interessant, da vergangene Woche die Gedenkfeiern zum „Anschluss“ Österreichs an Deutschland stattgefunden hatten und sie von Hr. Prenninger die Hintergründe erläutert bekamen.  Ein wichtiger Teil der Bildungsveranstaltung war das Thema Antisemitismus und Judenverfolgung. Die Herrschaft der Nationalsozialisten gipfelte im Vernichtungskrieg und dem Holocaust. Nach dem Ende des Krieges gab es in Österreich lange Zeit keine ehrliche politische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Viele Nazis wurden für ihre Taten nicht zur Verantwortung gezogen.

Nach dem theoretischen Teil machten wir uns auf den Weg durch die Salzburger Altstadt. An vielen Plätzen, Gedenktafeln und zentralen Orten der Stadt klärte uns Herr Dr. Prenninger über die historische Bedeutung auf. So wurde zum Beispiel die Staatsbrücke von Zwangsarbeitern erbaut, allerdings wurde diese Tatsache lange Zeit von der Stadtverwaltung verschwiegen. Der Makartplatz hieß in der Zeit des Nationalsozialismus “Adolf-Hitler-Platz”.  Der NS-Verbrecher Hans Höfle lebte lange Zeit unbehelligt in Salzburg. Er wurde erst in den 1960er Jahren angeklagt und beging im Gefängnis Selbstmord. So wie Hans Höfle sind viele NS Verbrecher nach dem Krieg freigesprochen worden bzw. von der Justiz unbehelligt geblieben.

Eine wichtige Diskussion unter den Stipis drehte sich um die Frage der Verantwortung. Wie hätte ich damals gehandelt? Ist es in Ordnung, mit dem Strom mit zu schwimmen, solange man selber keine Verbrechen begeht? Wir wissen nicht, wie wir damals gehandelt hätten. Aber wir wissen, was damals passiert ist, und wir haben heute die Möglichkeit und die Verantwortung, für Demokratie und Menschenrechte und gegen jede Form von Rassismus, Hetze und Diskriminierung aufzutreten.

Berlinvorbereitung in St. Pölten: START-Wien und -NÖ besuchen das Haus der Geschichte

Am 18. März 2018 machten sich Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich auf den Weg zum Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten. Bei diesem Vorbereitungstermin für die anstehende Berlinreise stand der „Kalte Krieg“ im Vordergrund. Anfangs rekonstruierten die Stipendiat*innen mithilfe einer Internetrecherche die Abfolge der wichtigsten Ereignisse während des Kalten Krieges. Diese wurden dann von unsrer Vermittlerin mit viel Details und Anekdoten ausgeschmückt. Auf dem anschließenden Rundgang durch die Ausstellung konnten noch spannende Ausstellungsstücke aus der besagten Zeit bewundert werden. Ein paar Eindrücke der Stipendiat*innen:

Viel Neues habe ich über den Kalten Krieg gelernt. Es hat mich gewundert, dass es fast vier Mal eine dritte Welt Krieg passieren konnte. Unsre Vermittlerin konnte uns viel darüber erzählen.  Alles in allem habe ich mich wirklich gefreut, dass ich dort mitgegangen bin. Es war eine sehr gute Vorbereitung auf die Berlinreise. Hussam

Unser Besuch im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich hat mir sehr gut gefallen, da es sehr informativ gestaltet war und uns sehr viele interessante Geschehnisse von unserer Führerin erzählt wurden. Mein persönliches Highlight des Besuchs war es, das Faksimile des Staatsvertrags von Österreich sehen zu können. Lisney

Der Museumbesuch war eine gute Gelegenheit die bereits in der Schule erarbeiteten Inhalte besser zu verstehen und in einen Zusammenhang mit heutige politische Geschehnisse in Verbindung zu bringen. Weiters haben wir einige interessante Anekdoten über die Entstehung der zweiten Republik zu hören bekommen, von denen man sonst keinen Wind bekommen würde. Es war ein großartiger Tag und ein gelungener Einstieg in die kommende Berlinreise! Mugtaba

Berufsberatung mit den Vorarlberger Rotary Clubs

Sich früh mit erfolgreichen Personen aus der Vorarlberger Wirtschaft zu vernetzen und sich über verschiedene Berufe zu informieren, war das Ziel von der Berufsberatung mit den Vbg. Stipendiaten und den Rotary Clubs.

 

,,Mit Herz und Leidenschaft zum Traumberuf‘‘-Mary Elda

Um den zukünftigen Beruf besser kennenzulernen trafen sich 8 Stipendiaten/innen mit den Vorarlberger Rotary Clubs am 15.März 2018 im Hotel Krone in Dornbirn.

An diesem Abend hatten wir Stipendiaten/innen die Möglichkeit mit verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Berufen zu sprechen.
Die Sechs Mitglieder der Vorarlberger Rotary Clubs stellten sich an diesem Abend für START – Vorarlberg zur Verfügung und erzählten uns über ihre Bildungswege, über Chancen und Risiken, über Ausbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen Medizin, Bildung und Schule, IT, Versicherung, kultur Bauwesen und Wasserkraft.

Nach dem wir alle von Sandra Kunz, Landeskoordinatorin von START-Vorarlberg herzlich begrüßt worden sind, stellte uns Dr. Michael Küfner, Primaarzt der Radiologie im Krankenhaus der Stadt Dornbirn, seinen Beruf und das Medizinstudium in Österreich vor.

Anschließend gingen immer zwei Stipendiaten/innen zu einer Station, zu der je ein Rotary-Mitglied gehörte, um ihre Fragen zu den jeweiligen Berufen zu stellen.
Bei jeder Station blieb man etwa 13 Minuten, bevor man zur nächsten ging.
Bei jedem Stationswechsel mussten wir uns, wie bei einem Bewerbungsgespräch vorstellen. Dies war sehr hilfreich, denn wir bekamen von den Berufstätigen ein ehrliches Feedback zurück.

Nach leckeren Brötchen und Getränken ging der informative und spannende Abend zu Ende.

Was mir an diesem Abend in Gedächtnis geblieben ist, ist dass man egal was für ein Beruf man später ausüben möchte, immer mit dem Herzen und mit Leidenschaft dabei sein soll und sich nicht von dem Gehalt/Lohn blenden soll.

Hier noch paar Eindrücke von den Stipendiaten:

,,Mir hat es sehr gefallen, den wir hatten die Möglichkeit mit verschiedenen Leuten aus unterschiedlichen Berufsgruppen zu reden und deren Feedback zu bekommen.
Es war auch sehr interessant von ihren Berufen bzw. zu ihrem Berufsweg zu hören.
Ich habe gemerkt, dass der Beruf die sie ausüben ihnen wirklich sehr Spaß macht.‘‘
›› Hatice ‹‹

,, Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen, da ich von Personen aus verschiedenen Positionen und Abschnitten im Leben hören konnte und es war auch sehr interessant zu erfahren wie sie ihre berufliche Laufbahn gestalten‘‘
›› Lukas‹‹

,,Den Abend fand ich sehr informativ und interessant, weil ich die Berufswelt genauer kennenlernen konnte.‘‘
›› Iman – Patenkind der Rotary Clubs Vorarlberg‹‹

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder der Rotary Clubs Vorarlberg, die sich für uns Zeit genommen haben, uns unsere Fragen mit Geduld beantwortet hatten und uns einen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder gaben.
Ein Dank auch an das START-Team, dass Sie uns diese Chance ermöglicht haben.

Was ist Gebärdensprache?

Vergangenen Dienstag hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg Gelegenheit, dieser Frage nachzugehen. Reinhard Grobbauer ist Leiter des Gehörlosenzentrums in Salzburg und selber gehörlos. In einem spannenden Vortrag erzählte Herr Grobbauer von sich selbst und seinen persönlichen Erfahrungen, wie Gebärdensprache funktioniert und auch wie sich die Situation gehörloser Menschen im Laufe der Geschichte geändert hat. Gebärdendolmetscher Andreas Schodterer vom Gehörlosenverband Salzburg übersetzte für uns.

Zaynab, Ali, Mahdi und Maisam mit Gebärdendolmetscher Andreas Schodterer

 

Im Bundesland Salzburg leben in etwa 600 Menschen, die von Gehörlosigkeit betroffen sind, wobei natürlich wesentlich mehr an Hörbeeinträchtigungen leiden. Gehörlosigkeit wird nur in ganz seltenen Fällen vererbt. In der Antike und im Mittelalter wurden taube Menschen nicht als vollwertig anerkannt, so meinte etwas Aristoteles: “Wer nicht hören und nicht sprechen kann, kann auch nicht denken.” Erst ab dem Ende des Mittelalters entstanden ausgehend von Frankreich Schulen für gehörlose Kinder.

 

 

Reinhard Grobbauer, Leiter des Gehörlosenzentrums Salzburg

Ein großer Rückschritt erfolgte auf einer Konferenz Ende des 19. Jahrhunderts in Mailand, als sich unter Wissenschaftern und Pädagogen die Ansicht durchsetzte, gehörlose Kinder könnten normal sprechen lernen, wenn man die Gebärdensprache in den Schulen verbietet. Als Reaktion darauf entstanden viele Vereine, die die Interessen von gehörlosen Menschen vertraten, so auch in Salzburg. Erst seit 2005 ist die Gebärdensprache in Österreich als Sprache anerkannt.

Unsere Stipis waren sehr interessiert daran zu erfahren, ob Gebärdensprache überall auf der Welt gleich ist. Herr Grobbauer klärte uns darüber auf, dass Gebärdensprache kulturell unterschiedlich ist, so gibt es in Österreich auch regionale Dialekte in der Gebärdensprache. Während es für jemanden mit Lautsprache jedoch fast unmöglich ist, sich über große Kulturgrenzen hinweg zu verständigen (z.B. Österreich – China), ist es für jemanden, der die Gebärdensprache beherrscht, leichter möglich, zumindest ein wenig kommunizieren zu können.

Am Ende des Gesprächs zeigte uns Herr Grobbauer noch das Buchstabier-ABC. Alle lernten ihren Namen zu buchstabieren und auch ein paar einfache Gebärden wie z.B. Guten Morgen und Guten Abend. Die Zeit verging wie im Fluge, gerne hätten wir noch mehr über das Thema erfahren. Ganz herzlich möchten wir uns bei Reinhard Grobbauer und Andreas Schodterer für den interessanten Vortrag und das spannende Gespräch bedanken!

Im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

Am 14. März trafen sich StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich um sich auf die anstehende Bildungsreise nach Berlin vorzubereiten – dafür ging es ins Dokumentationsarchiv des österreichsichen Widerstands. Die Stipendiatinnen Salma, Gamze und Sam berichten:

Der Besuch im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, kurz DÖW, hat mit der Vorstellung unseres Guides begonnen, dem Andreas Peham. Er hat uns erläutert weshalb es so wichtig ist sich gegen den Rassismus zu stellen. Einerseits ist es eine Solidaritätssache, andererseits ist es wichtig sich dagegen zu wehren, auch wenn man nicht persönlich betroffen ist, weil es hier um Menschenrechte geht und die Demokratie.

Nach der kleinen Diskussionsrunde kamen wir auch zur eigentlichen Ausstellung. Es war ein Raum voll mit Bildern aus dem zweiten Weltkrieg, zu den Bildern gab es auch geschichtliche Fakten und Bildinterpretationen. Herr Peham erklärte uns, wie die Propaganda die Bürger in Deutschland und Österreich beeinflusste. Jedes Detail im Bild zählt: die Auswahl der Farbe, die Darstellung der Männer auf den Plakaten und die Größe der Nase der Figuren. So wurde zum Beispiel den Schülern vor und während des zweiten Weltkrieg gelehrt, wie ein Jude zu erkennen ist. Eins dieser ihrer „Merkmale“ war ihre Nase, die angeblich wie ein umgekehrte „6“ aussieht.

Weiter ging es mit den Versuchen, die die Nazis an jenen Menschen, die ihrer Meinung nach „kein Leben würdig sind“ durführten. An diesen Menschen wurde nach der „optimalsten“ Methode zum Morden ausgetestet. Zu Anfangs versuchten sie es mit CO2, doch der Eintritt ihres Todes dauerte ihnen zulange. Sie entdeckten das Zyklon B auch bekannt als Blausäure.

Wir unterhielten uns nicht nur über die den zweiten Weltkrieg, sondern auch über das hier uns jetzt, das 21. Jahrhundert. Wir setzten uns mit den Fragen „Gibt heute noch Rassismus?“, „Wie gehen politische Parteien damit um?“ auseinander und vieles mehr.

Der Besuch im DÖW war eine Bereicherung. Wir lernten viel über den zweiten Weltkrieg, die Propaganda der Nazis und auch über die Konzentrationslager.

Wir danken Andres Peham für die tolle Begleitung und die spannenden Diskussionen!

Freiheit beginnt im Kopf – oder wofür es sich lohnt zu leben

Dieses Jahr haben vier START-Stipendiat*innen aus Wien, Niederöstereich und Oberösterreich das Finale des Mehrsprachigkeits-Redewettbewerbs Sag´s multi erreicht. Bei der 9.Auflage dieses Redewettbewerbs mussten sich die Schüler*innen zuerst in einer Vorrunde, und dann in einer Regionalauscheidung und schliesslich in der Finalrunde bewähren.

Die SchülerInnen treten mit zweisprachigen Reden an, in denen Sie zwischen Deutsch und einer weiteren Sprache wechseln. Diese zweite Sprache kann entweder eine andere Erst- bzw. Muttersprache als Deutsch oder eine Fremdsprache sein.

Bei der feierlichen Preisverleihung am 12.3.2018 im Festsaal des Wiener Rathaus wurden die Gewinner*innen in den jeweiligen Kategorien bekanntgegeben.

Wir gratulieren Bahara Muradi aus Oberösterreich zum Gewinn in der Kategorie  III (11.-13. Schulstufe) und den anderen START-Stipis zum Erreichen der Finalrunde.
Heuer waren über 500 Schüler*innen im Wettwerb, davon kamen 136 ins Finale.

Die Leitthemen der Reden waren heuer:

  • Dafür lohnt es sich zu leben
  • Freiheit beginnt im Kopf
  • Nobody’s perfect
  • Social Media – mein echtes Leben?
  • “Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.”

Was die Stipendiat*innen zu sagen hatten können Sie hier nachlesen:

Bahara Foto

Bahara Muradi: REDE

Taha

Taha Al Khashmany: REDE

Chrislane Foto
Chrislane Barros da Silva: REDE
Jivi Foto
Jivan Bhullar: REDE

Vielen Dank an den Verein Wirtschaft für Integration für diese Initiative die es jungen Menschen in Österreich ermöglicht ihre Ideen und Gedanken der Öffentlichkeit zu präsentieren und gleichzeitig ihre Mehrsprachigkeit als Potential zu erleben.

Fotos: VWFI/ Sophie Kirchner

START-Vorarlberg beim „Schifoan“ im wunderschönen Brandnertal

Boa des isch aber anstrengend.“ – Esra

Mit diesem Satz begann die schwierige, aber auch tolle Herausforderung auf dem Schi zu stehen. Am Samstag, den 10. März 2018 hatten wir die Möglichkeit in Begleitung von Sandra und ihrem Ehemann Hannes im wunderschönen Brandnertal Schi zu fahren.

 

 

 

 

 

 

Mit müden Augen trafen wir uns bereits um kurz vor 8 Uhr am Bahnhof in Bludenz und fuhren mit dem Bus Richtung Brand. Als wir dort angekommen sind, bekamen wir zuerst unsere Ausrüstung, bestehend aus Schi, -schuhe, -stöcke und Helm und waren schon sehr aufgeregt. Wir teilten uns in zwei Gruppen; die Anfänger-Gruppe ging mit Sandra zur Schischule und die Fortgeschrittenen bzw. Profis hatten das Vergnügen mit Hannes die Piste hinunterzufahren. Die Anfänger bekamen einen Schikurs der Sonderklasse mit dem Schilehrer Kai, der uns in 4 Stunden beigebracht hat, wie man richtig Schi fährt. Er war nicht nur sehr geduldig mit uns, sondern half uns auch immer wieder beim Aufstehen, wenn wir mal hingeflogen sind und nicht mehr aufstehen konnten. Am Ende vom Tag sah uns Sandra mit stolzen Augen an, denn wir waren schon wie die Fortgeschrittenen unterwegs.

 

 

 

 

 

 

Obwohl es sehr anstrengend war und wir alle am nächsten Tag mit Muskelkater zu kämpfen hatten, hat es sich definitiv gelohnt. Hier noch paar Eindrücke von den Stipendiaten:

 

„Also mir hat es besonders gut gefallen, weil unser Leiter (Hannes) immer wieder Pausen gemacht hat und uns auch auf der schwarzen Piste fahren hat lassen.“ – Ghaiath (Fortgeschritten)

 

 

 

 

 

 

„Es war sehr schön und hat mir sehr gefallen.“ – Sherwan (Anfänger)

 „Ich war sehr gespannt, da es für mich als Snowboarder meine ersten Erfahrungen auf Schier war. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Danke an Kai von der Schischule Brandnertal, der uns allen professionelles Skifahren beigebracht hat.“ – Milad (Anfänger)

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns recht herzlich beim Team von START-Vorarlberg, die uns diese tolle Erfahrung ermöglicht haben sowie bei Kai, der uns das Schifahren geduldig beigebracht hat.

 

Ein Bericht von START Stipendiatin, Esra.

Mathematik-Maturavorbereitung in Salzburg

Der ungarische Mathematiker Paul Erdös meinte: „Man lernt Mathematik nicht, man gewöhnt sich nur daran.” In diesem Sinne hatten fünf StipendiatInnen aus Oberösterreich und Salzburg vergangenen Samstag Gelegenheit, sich etwas mehr an Mathematik zu gewöhnen. Gemeinsam mit Mathematik-Lehrer Mag. Andreas Hirnsperger bereiteten sich unsere StipendiatInnen auf die Zentralmatura vor, die im Mai bzw. Juni auf Sarah, Lirigzona, Sheba, Araz und Pushon wartet.

 

 

 

 

 

 

 

Zuerst gab Mag. Hirnsperger unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten einen kurzen Überblick über den Aufbau der standardisierten Reifeprüfung. Im Zuge dessen wurden auch Internetseiten besprochen, auf denen alle relevanten Informationen, Übungsbeispiele sowie alte Reifeprüfungen samt Lösungen zu finden sind. Den größten Teil des Nachmittags verbrachten unsere Stipis aber natürlich mit Rechnen. Insbesondere Beispiele aus vergangenen Reifeprüfungen würden geübt. Wachstum und Zerfallsprozesse, Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Kostenrechnung und Kurvendiskussionen standen am Programm. Am Abend rauchten allen Stipis und auch dem Mathe-Lehrer der Kopf vom vielen Rechnen, aber alle waren zufrieden, weil viele offene Fragen geklärt werden konnten. Der zweite Teil des Workshops findet am Samstag, 24.3.2018 statt.

Rodeln am Zauberberg

Beitragsbild_rodeln

Rodeln zum ersten Mal mit START am Semmering hat heute sich ausgezahlt, so meinten die NÖ- bzw. Wien-Stipis:

Der Rodel_Ausflug hat mir sehr behagt. Es hat mir viel Spaß gemacht, mit anderen Teilnehmern Rodeln zu fahren. Das Wetter war auch voll passend und der Schnee war angenehm. Niemand sollte zögern, wenn es die Möglichkeit gibt, sich an einem tollen Rodel_Ausflug von START zu beteiligen. 🙂    Ahmad

Sonne scheint, beste Zeit für Rodeln.
Wir waren heute die rodeln am Zauberberg, es war sehr schön besonders, dass die erste mal für mich war. Es war am Anfang bisschen gefährlich, weil man nicht genau weißt wie man bremst und abbiegt. Aber danach hat es gut funktioniert. Unsere Schuhen und Hosen waren ganz nass wegen bremsen obwohl wir feste Schuhen mit gehabt haben, deswegen muss man sehr gute Schuhe mitnehmen und aufpassen bei Bremsen
(die Wechsel-socken sind auch wichtig). 😉
Mohamad

Das leben hat doch Ähnlichkeiten mit dem Rodeln: und zwar man muss manchmal Bremsen und manchmal auch Gas geben.. 🙂
Amirreza

Spaß hatte es sicher gemacht so meinten die Stipis, doch zuletzt ist es für manchen nicht das glückliche Ende geworden.  Adham (eine Rodel ging kaputt :-))

START-OÖ und Wien bereiten sich für die Berlinexkursion vor

Am Samstag, den 10. März bereiteten sich 14 StipendiatInnen aus Oberösterreich und Wien für die bevorstehende Berlinexkursion vor. Für die Mitreisenden ging es an diesem Tag vorallem darum sich mit der Geschichte der Stadt auseinander zu setzten.

 

Stipendiatin Chrislane berichtet von diesem Tag:

„Die Zeit des 2. Weltkrieges hat seine Spuren hinterlassen und im Rahmen des Workshops wurden uns viele Einzelheiten näher gebracht.

Um einen Einstieg in das Thema zu finden, starteten wir am Vormittag mit der Frage ‘Wann hatte ich meine erste Begegnung mit der Politik? Ohne lang zu überlegen teilten wir unsere ersten Erfahrungen. Sei es durch Wahlen, Kampagnen, Kriege oder Werbungen – wir Stipis wurden uns schnell einig: Politik begegnet uns Tag für Tag und das schon seit der Geburt.

Wie es zum Beispiel mit der Gesetzgebung in Österreich aussieht und was Politik alles regelt, haben wir uns gegenseitig in Form einer kurzen Präsentation erklärt. Im Anschluss daran folgte eine spannende und lehrreiche Diskussionsrunde über die aktuellen politischen Geschehnisse in Österreich.

Danch lernten wir einige Fakten rund um den zweiten Weltkrieg und wie es überhaupt zum Holocaust kommen konnte. Da in Berlin einige Exkursionen zu diesem Thema am Plan stehen, bemühte sich der Workshopleiter, sein Wissen bestmöglich weiterzugeben. Man erkannte, dass bei diesem Thema das Interesse sehr groß war, da alle Stipis besonders gut aufpassten.

Wir lernten viel darüber wie Deutschland und Berlin nach dem zweiten Weltrieg aufgeteilt wurde durch die vier Besatzungsmächte und wir wissen jetzt auch was es mit dem Mauerfall auf sich hatte. Es gab viele spannende Details. Ich bin gespannt wie das dann wirklich vor Ort aussieht.

Für Berlin sind wir nun bestens vorbereitet und können die Reise kaum erwarten!“

 

Nachhaltige START-Förderung: Jugendliche Migrant*innen nutzen ihre Chancen

Aktuelle österreichweite Umfrage unter START Absolvent*innen  

(Wien, 08. März 2018). Rund 220 Jugendliche aus 45 Nationen haben in den vergangenen elf Jahren mit Unterstützung des Stipendienprogramms START die Schulausbildung in Österreich mit Matura abgeschlossen. „Und wir haben ganz viel gelernt, hinsichtlich Wissen und Kultur. So auch den österreichischen Schmäh zu verstehen“, beschreibt eine Absolventin das Erlebte in einer aktuellen Umfrage unter allen START-Absolvent*innen.

UMFRAGE DETAILS  (österreichweite Alumni-Umfrage 2018, Rücklauf: 40 Prozent):

START als Türöffner. Für 75 Prozent der Befragten gab es bei der Bewerbung zum Stipendium keine Hürden. Einmal aufgenommen und dabei, war das Stipendienprogramm für viele der Jugendlichen ein Türöffner und half Kontakte zu knüpfen sowie die eigene Perspektive zu erweitern. Durch das Stipendienprogramm wurden Selbstbewusstsein gestärkt, Routine im Präsentieren gewonnen sowie sprachliche und soziale Kompetenzen gefördert.
„Die Umfrage-Ergebnisse freuen uns ganz besonders, da sie uns in unserem Ansatz bestätigen und aufzeigen, dass die Förderung nachhaltig wirkt“, so die Bildungsprogrammkoordinatorin für START-Österreich Katrin Triebswetter. „Die Rückmeldung der Alumni ermutigt aber nicht nur uns, unseren erfolgreichen Weg weiter zu gehen, sondern ist auch ein starkes Signal an unsere aktuellen Stipendiat*innen, an sich und ihre Möglichkeiten zu glauben und immer wieder über den eigenen Tellerrand zu blicken.“
Als besonders hilfreich sehen die befragten Alumni den gebotenen Rückhalt in der START-Familie, die Gemeinschaft und das daraus entstandene Netzwerk sowie die laufende Betreuung und Begleitung. Die enge Verbundenheit unterstreicht auch die Tatsache, dass heute über 97 Prozent der Absolvent*innen den Kontakt zu ehemaligen START-Kolleg*innen pflegen.

Wohin nach der Matura. Jeder Achte der befragten Jugendlichen absolvierte nach der Matura ein Auslandssemester oder Praktikum im Ausland. Drei Jugendliche starteten unmittelbar nach der Matura ins Berufsleben. Über kurz oder lang begannen alle anderen nach der Matura ein Studium, viele von ihnen auch berufsbegleitend. Denn parallel zum Studium sammelten viele der Jugendlichen Berufserfahrung – ob als Tourguide in der UNO, Kinderbetreuer*in oder auch wissenschaftliche Assistenz. Die Top-Studienrichtungen der Alumni sind Wirtschaft bzw. Internationale Betriebswirtschaft gefolgt von Medizin und anderen naturwissenschaftlichen Fächern. Viele haben ihn schon, für andere ist er das große Ziel der kommenden Jahre: der Studienabschluss mit einem Master.
Trotz Studium und Nebenjob engagieren sich über 60 Prozent der Absolvent*innen freiwillig. Viele  geben Nachhilfe, einige auch beim -Projekt „Tanmu“ (Lernhilfe für jugendliche Flüchtlinge) des START-Alumnivereins.

Bildungschancen nutzen. Die vielen Bildungsmöglichkeiten sowie die persönliche Freiheit und die hohe Lebensqualität schätzen die START-Alumni besonders an Österreich. Und sie sehen ihr Engagement auch als eine Möglichkeit, etwas von der Unterstützung, die sie erfahren haben, an andere weiterzugeben.

Keine halben Sachen. Ein Tipp der Ehemaligen für kommende START-Absolvent*innen: Das Meiste und Beste aus der Zeit herausholen, sowohl auf sozialer Ebene (Freundschaften knüpfen, offen für Neues sein,…), als auch in Hinblick auf das Bildungsangebot (Workshops besuchen, Fokus auf Zukunftschancen legen).

 

Wie START-Wien junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet
START-Wien begleitet und unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. Die Stipendien werden unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus vergeben. Unterstützt werden die Jugendlichen durch einen Laptop, Drucker sowie Bildungsgeld. Noch wichtiger ist aber die ideelle Unterstützung in Form von individueller Beratung und Begleitung, zahlreichen Bildungsseminaren und Workshops, gemeinsamen Exkursionen oder bei der Studien- und Berufswahl.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*nnen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar.

Rückfragehinweis:

Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26, E: bottesch@comma.at

START-Oberösterreich Newsletter

START-Vorarlberg: Junge Vorbilder gesucht

Vorbereitungsworkshop zur Berlinexkursion 2018

Vergangenen Samstag, dem 03. März 2018 trafen sich 7 Start-Stipendiaten im Jüdischen Museum Hohenems, die in 3 Woche nach Berlin gehen werden, aufgrund ihrer bevorstehenden Berlinexkursion. Die Start-Stipendiaten wurden vor Ort von der START-Projektassistentin Cansu Duran betreut. Die Führung hat der Herr Johannes Spies mit den Start-Stipendiaten sehr freundlich und professionell durch gemacht.

 

 

 

 

Im Museum handelt es sich hauptsächlich von den Geschehnissen der Juden in Hohenems. Mit dem Thema von der Ansiedelung der Juden in Hohenems, über die Lebensweise, bis hin zur nationalsozialistischen Zeit wurde alles informativ besprochen. Die Start-Stipendiaten haben angefangen auch selber zu recherchieren und es war sehr interessant. Mit der Führung durch die Stadt, wo die wichtigsten Gebäude und Straßen mit der jeweiligen Geschichte sich befinden wurden die 7 Start-Stipendiaten informativ belehrt.

 

 

 

 

 

Nachdem gemütlichen Mittagpause ging es am Nachmittag im jüdischen Museum mit einem Workshop weiter. Jeder von uns erhielt ein Heft mit der Themen Identität, Vorurteile und Antisemitismus, die wir teils selbständig und gruppenweise ausarbeiten mussten. Die Themen wurden auch aus unserer eigenen Sicht diskutiert. Uns hat der Museumsbesuch sehr gut gefallen, wir haben viele neue Sachen gelernt und sind bereit für die Berlinwoche.

 

 

 

 

 

Vielen Dank an Johannes Spies, der den Tag super gestaltet hat und an das Start-Team, die uns diesen erlebnisvollen Tag ermöglicht haben.

Ein Bericht von Yiwei-Levi

Ein Tag im Schnee

„Winter ohne Skifahren? Und auch wenn man schon in Österreich ist? Das geht ja gar nicht.“ Auch heuer profitierten die Oberösterreicher und Salzburger Stipis von dem Ausflug auf der Piste im Feuerkogel zum Schnee und Skifahren.

Ich war natürlich sehr gespannt, da es meine erste Erfahrung mit dem Ski war. Vor Aufregung stand ich schon um 5 Uhr in der Früh auf, zog mich laut Nadja (unsere Landeskoordinatorin) sehr warm an und lief zum Lilo. Im Linz HBF wartete ich auf die anderen. Bis zum letzten Moment vor dem Einstieg in Zug nach Ebensee HBF rief ich Ivy an, sie hob aber nicht auf. Ich war sehr traurig gewesen, weil sie nicht mitgekommen ist.

Mubarik und Elias mit Nobody

Im Zug war Paola die ganze Zeit aufgeregt, da sie umsonst nach Linz gefahren ist, ohne zu wissen, dass der Zug eh über Lambach-Markt (wo sie wohnt) fährt. In der Zwischenzeit, erschufen Mobarik und Elias Nobody, wer sofort zu einer Facebook-Quizfrage seitens Katrin geworden war. Genau im Attnang-Puchheim stieg Ivy ein und überraschte uns mit ihrer Präsenz. Erst dann erfuhr ich, ich habe die falsche Nummer von Ivy erwischt und habe theoretisch Nobody angerufen.

Im Ebensee trafen wir die Salzburger im Bus. Wir kamen ans Ziel—Feuerkogel—nach 2 und halb Stunden an. Wie üblich zogen wir uns im Bus und wurden zu zwei Gruppen geteilt. Anfänger und Fortgeschrittene. Nachdem wir die Liftkarten bekamen, fuhren wir mit der Gondelbahn auf den Berg. Wir borgten die Ausrüstung aus. Die Anfänger wie ich bekamen einen Kursleiter und die Fortgeschrittene sind mit Anna (neue Assistentin von Nadja) ehest weggefahren.

„Oje, die Skischuhe waren sehr schwer!“ Nach 2 Stunden Auseinandersetzung mit den
schweren Skischuhen, was für das erste Mal gewisse Maße anstrengend ist, konnten wir mit denen unglaublich gut umgehen. Sie waren aber echt unangenehm. „Jodido pero contenta!“

Nach dem Mittagessen, lernten wir Kurven zu machen. Das schufen wir trotz ihrer Anstrengung auch sehr gut. Wir sind sehr viel umgefallen, aber einen großen Dank an Roni, der hat uns alle beim Aufstehen sehr geholfen.

Wir genossen unseren Tag im Schnee. Es hat uns sehr Spaß gemacht. Ohne Verletzungen und Unfälle. Für das wurden wir beim Heimfahrt von Katrin sehr gelobt.

Ich habe noch immer einige Blasen auf meinen Beinen, aber dafür habe ich was Wichtiges gelernt. „Ich kann sogar mit dem Lift auch fahren. haha!“

Beweisfoto: Ich am Lift!
Mahdi in Action

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tag bleibt in Erinnerung. Dank an allen die uns unterstützen, damit wir im Leben was lernen und weiterkommen. (Bericht von Bahara Muradi)

 

START-OÖ diskutiert über Politik

Am Sonntag, den 4. März besuchten 8 StipendiatInnen den Workshop zum Thema „Politisches System in Österreich“ im Axis Linz. Sie lernten die Entstehungsgeschichte und inhaltlichen Standpunkte der österreichischen Parteien kennen und erfuhren, wie das Wahlsystem in Österreich funktioniert. Zusätzlich wurde besprochen, wie politische Teilhabe funktioniert und wie man sich in der Politik engagieren kann.

 

Stipendiatin Erika Sarolli berichtet:

„Nach der kurzen Vorstellungsrunde stand fest: alle anwesenden START-Stipendiaten haben ein gesteigertes Interesse an Politik und möchten sich auch im System einbringen. Darüber hat sich unser Referent Paul Gould natürlich gefreut und unsere Fragen mit Freude und Geduld beantwortet. Anfänglich ging es um die österreichische Parteienlandschaft inklusive Geschichte, im Anschluss erfuhren wir einiges über die Bildungsideologien der verschiedenen Großparteien.

Der spannendste Teil des Seminars war für mich der, als es um aktuelle Entscheidungen der Regierung ging und wir einige Hintergründe erfuhren, die Politiker in ihre Entscheidungen miteinbeziehen müssen, wenn sie im Amt bleiben wollen.

Zum Schluss gab es einen kleinen Exkurs in das amerikanische politische System im Vergleich zum Österreichischen, und wir diskutierten über Parallelen und Unterschiede des politischen Systems Österreichs und unserer Heimatländer.

Mir persönlich hat das Seminar sehr gut gefallen, es war sowohl spannend als auch informativ und hätte noch den ganzen Tag dauern können! Danke“

 

Semesterstart mit dem Bildungsseminar

START-Österreich Bildungsseminar

Wie jedes Jahr starten die START-Stipis mit dem Bildungsseminar in Wels in das Sommersemester. Auch wenn diesmal von Sommer wenig zu sehen war….

Folgende Workshops wurden angeboten:

  • Einführung in das wissenschaftliches Arbeiten (jeweils für VWA und Projektarbeit)
  • Gruppe & Konflikt
  • Gruppenmoderation
  • Lerntraining
  • Peermediation
  • Sprechtechnik

Nach den Seminaren gab es ein buntes Abendprogramm am Freitag und Samstag, das von den Stipendiat_innensprecher_innen organisiert wurde:
Am Freitag Abend wurden  – nach einer kleinen Tanzaufwärmrunde – die diesjährigen Maturant_innen gebührend verabschiedet. (Sie sind zwar noch bis Ende Juni im Programm, aber es war ihr letztes gemeinsames Bildungsseminar…) Mithilfe von lustigen Quizfragen, Fotoshows und Beiträgen wurde die gemeinsame Zeit gefeiert und ein würdiger (und emotionaler!) Rahmen für die Verabschiedung geboten.

Mein zweites und zugleich letztes Bildungsseminar hat nun sein Ende gefunden. Bald werde ich meine letzten Start-Workshops alle besucht haben und die Matura antreten, um mir dann meinen lang ersehnten Wunsch, ein Studium zu beginnen, zu erfüllen. Die Zeit bei Start war sehr wertvoll für mich, ich habe viel dazugelernt und viele neue Freunde getroffen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Für die Zukunft wünsche ich mir neue Herausforderungen im Studium und eine schöne Zeit mit meinen Freunden. (Erika)

Mein letztes Bildungsseminar war für mich symbolisch gesehen das Ende eines Kapitels, aber noch lange nicht das eines Buches. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es für die erhaltenen, neuen und bald maturierenden START Generationen zukünftig weitergehen wird und wünsche ihnen alles Gute und viel Kraft. Es war mir eine Ehre und ich werde gerne wiederkommen! (Soritta)

Darüber hinaus wurden noch diverse Awards an Stipendiat_innen und Landeskoordinatorinnen vergeben.

Am Samstag wurden auch die neuen Stipisprecher_innen in den Bundesländern gewählt. Vielen Dank an das alte Sprecher_innen-Team und alles Gute den neuen Sprecher_innen!

Im Anschluss fand die schon traditionelle Bundesländerchallange statt, wo eine Vielzahl von Aufgaben gemeinsam bewältig werden musste: Gewonnen hat diesmal START-Wien!

Danke an das engagierte Team der Sprecher_innen für die Organisation der beiden Abende! Ebenfalls Dank an alle Trainer_innen für ihr Engagement und die Stipendiat_innen fürs konzentrierte Arbeiten!