VWA/Diplomarbeit Workshop Teil-2

Am 10. April fand der zweite Teil des VWA-Workshops für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg online statt. Zu Beginn des Workshops fragte unsere Workshop-Leiterin Julia Krepl uns nach unseren Standpunkten und wo wir alle derzeit stehen in unseren Arbeiten. Sie fragte uns, wie weit jede einzelne gekommen ist und ob es irgendwelche Probleme gibt. Dann hat sie die Probleme auf einen Blatt Papier aufgeschrieben und sie hat auch versucht sofort, uns Lösungen und Vorschläge dafür zu geben.

Nach dieser kleinen Einführungsrunde hat der eigentliche Workshop mit den vorgesehenen Inhalten, welche Julia für uns vorbereitet hatte, begonnen.

Der erste Teil des Workshops bestand aus Informationen über Literaturrecherche. In diesem Teil hat Julia uns erklärt, wie wir eine seriöse, wissenschaftliche und gute Literatur für unsere Arbeit finden könnten und danach fragte sie jeden von uns, was wir konkret brauchen. Sie hat uns allen sofort Vorschläge gemacht und versucht, mögliche Probleme aufzulösen.

Gehen wir zum Zweiten-Teil des Workshops, der aus dem allgemeinen Inhaltsverzeichnis bestand: Julia hat uns Informationen darüber gegeben, wie man ein solches Dokument erstellen kann und wie es uns hilft, unsere Arbeit zu strukturieren. Später gab sie uns ein Beispiel und sie verlangte von uns, dass wir dieses Beispiel in ein Inhaltsverzeichnis verwandeln. Am Ende des zweiten Teils hat Julia uns auch ein Beispiel für ein gutes Inhaltsverzeichnis bereitgestellt. Nach dem zweiten Teil machten wir eine 15-minütige Pause.

Nach der Pause begann der dritte Teil des Workshops: Dieser Teil bestand ebenfalls aus dem Inhaltsverzeichnis, aber es war detaillierter und befasste sich auch spezifisch mit unserer eigenen Arbeit. Später bekamen wir noch die Aufgabe, ein Inhaltsverzeichnis für unsere eigene Arbeit zu formulieren – und zwar mit Kapiteln und Unterkapiteln.

Am Ende des Workshops hat Julia uns ein paar Hausaufgaben gegeben und außerdem eine kleine Feedbackrunde durchgeführt. Sie hat uns alle gefragt, was wir an dem Workshop mochten und was wir nicht mochten und was wir für den nächsten Workshop brauchen würden, damit sie es für uns vorbereiten kann. Wir bekamen die Info, dass wir sie immer kontaktieren dürfen, wann immer wir sie brauchen – was sehr nett und zuvorkommend ist von Julia.

Feedbacks:

Midia: „Der Workshop ist sehr informativ und ich lerne jedes Mal etwas Neues über die VWA. Und ich finde, dass Julia ihre Arbeit sehr ausführlich macht. Sie erklärt uns alles Schritt für Schritt. Sie ist eine sehr gute Lehrerin.“

Ibrahem: „Es war sehr hilfreich man hat viele Fragen beantwortet bekommen, die in der Schule eigentlich nicht so klar erklärt werden.“

Ein Bericht von Stipendiatin Maosuma

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert.

Digitaler Zeichenworkshop „Sketch Every day“

Am 7. April 2021 konnten wir am digitalen Zeichenworkshop von Sketch Every Day-Künstlerin Simone Grünewald teilnehmen und hatten die Möglichkeit, Schritt für Schritt zu erlernen, wie wir Gesichtszüge entwickeln und unserem gezeichneten Kopf einen ganz individuellen Charakter verleihen.

Wir sind durchgegangen was ein Charakter Design ausmacht, beispielsweise die Form des Charakters, die Proportionen, die Farben, die Silhouette und der Style. 

Simone Grünewald hat für uns eine tolle Aufgabe vorbereitet. Sie hat uns ein Bild von einer Eule geschickt und zusammen haben wir den Charakter der Eule hergestellt. Sie hat uns hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Zeichnen gegeben und wie man zum Beispiel mit Farben umgeht oder wie man sauberer zeichnet. Wir haben nicht nur gezeichnet, wir haben auch spannende Geschichten über ihre Karriere erfahren. Simone Grünewald ist nicht nur eine erfolgreiche Zeichnerin sondern auch Autorin des Buches „Sketch Every Day“.

Feedback von Masouma: „Ich fand es sehr interessant. Ich bin nicht besonders gut beim Charakterzeichnung, aber sie hat es sehr leicht gemacht. Ich hatte sehr viel Spaß.“

Feedback von Chandra: „Dieser Workshop war für mich ein sehr tolles Erlebnis! Ich habe besonderes Interesse wenn es um Zeichnen geht, deshalb bin ich gegenüber START und Simone Grünewald sehr dankbar. Ich habe sehr viel gelernt und ich bin sehr dankbar für dieses Erlebnis.“

Ein Bericht von Stipendiatin Chandra

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

START meets Nedžad Moćević

Bei unserer START meets Talkreihe im März hatten wir die Möglichkeit Nedžad Moćević, MA näher kennenzulernen. Als gebürtiger Deutscher mit bosnischen Wurzeln erzählte er uns viel über seine Arbeit in Salzburg und wie er dazu kam als Trainer, Berater und Forscher tätig sein. Vor allem sein Umgang mit den Konflikten und die Umorientierung während dem Informatik Studium waren für die Stipendiat*innen sehr motivierend. Wir konnten insgesamt sehr viel von ihm mitnehmen und bedanken uns für das inspirierende Gespräch!

Das Gespräch mit Nedžad Moćević war sehr interessant und motivierend, da er viele seiner Erfahrungen von seiner Jugend mit uns geteilt hat, die so gut wie jeder von uns allzu gut kennt. Damit verbunden hat er uns auch Ratschläge gegeben wie beispielsweise, dass wir uns kein Stress machen sollen, wenn es um die Zukunft und das Älter werden geht und das wir so viel ausprobieren sollen wie möglich, wenn wir keine Ahnung haben, was wir später mal beruflich machen wollen. Weiters hat er auch gemeint, dass „zweiheimisch“ sein, so wie er es nennt, nichts negatives an sich hat und das die Gesellschaft uns nur glauben lässt, dass es etwas schlechtes wäre. Mehrere Sprachen zu kennen ist cool und wir sollten uns nicht schämen diese auch in der Öffentlichkeit zu sprechen – denn wenn wir uns selbst respektieren und stolz drauf sind diese weiteren Sprachen zu können, wird die Gesellschaft es auch akzeptieren. Im Allgemeinen war die lässige, humorvolle und persönliche Atmosphäre in diesem Talk sehr erfrischend und unterhaltsam. Gentijana

Danke für die Organisation! Mir haben Nedžads Charisma und Ehrlichkeit sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie er seine Lebensgeschichte erzählt hat, ist sehr lehrreich gewesen. Ich habe mich in den 19-jährigen Nedžad versetzen können, weil ich derzeit auch an einer Straßenkreuzung stehe. Durch seinen Ratschlag, sich Zeit zu nehmen, auszuprobieren und keine Angst vor etwas Neuem zu haben, hat mich sehr motiviert. Mariana

Im Schatten der Links und Likes

Am Montag den 29.03 fand der Workshop „Im Schatten der Links und Likes“ geleitet von Stefan Arlanch statt.

Wie der Titel schon verrät, ging es um die Themen wie Social Media, Internet, Algorithmus und auch Gefühle und Psychologie. Unser Feed in den Sozialen Medien ist kein Zufall – alles wird von mathematischen Berechnungen (=Algorithmus) in eine für uns passende Reihenfolge maßgeschneidert. Kurz erklärt: wenn wir viele Kochvideos anschauen, dann bekommen wir dementsprechend noch mehr solche Videos vorgeschlagen. Das Ziel? Möglichst lang auf der Webseite zu bleiben, sodass die Plattform mit Werbung ihr Geld verdienen kann.

Stefan Arlanch erläuterte, dass Sozial Media Gefühle in uns erwecken und unsere Psyche unterbewusst beeinflussen wollen. Auch die Diskussionen und Meinungsäußerungen auf Sozial Media lassen oft zu wünschen übrig. Das Problem liegt darin, dass es kein Gegenüberstehen gibt und kein langes Nachdenken beim Schreiben stattfindet, was wiederum die negativen Gefühle der Nutzer wie Angst und Wut hochtreibt. Im Weiteren bilden sich verschiedene – nicht selten radikale – Gruppen, die ihre Meinungen vertreten und andere Menschen überzeugen wollen. Es wäre nicht problematisch, wenn diese sich nicht falscher Informationen bedienen lassen würden. Kurz gesagt: Im Internet gibt es so viele Fake News, dass man nicht mehr wirklich das genaue Verhältnis zwischen richtig und falsch angeben kann. Diese Menge an falschen Informationen wird sehr oft dazu verwendet, Menschen zu manipulieren.

Aber warum glauben Menschen eigentlich an absurde Dinge? Diese Frage steht im Mittelpunkt, denn durch Manipulation erreicht man Ziele, die man sonst fair nicht oder schwer erreichen würde. Diese Überzeugung gewinnen die Menschen dann, wenn sie seitens ihres Umfeld Bestätigung (=Konfirmation) bekommen oder wenn etwas für sie plausibel erscheint. Es ist auch zu erwähnen, dass Gegenmeinung die eigene Meinung verstärkt, was wiederum bedeutet, dass Diskussionen – auch mit guten Argumenten – bei sturen Usern selten was bewirken.

Was kann man tun, um im Internet und auf Sozial Media möglichst „objektiv“ zu bleiben?

  • Sein Verhalten anpassen (respektvolles Umgehen miteinander)
  • Kritisch denken (oft hinterfragen, Quellen prüfen, …)
  • Wissen erwerben (lesen, lesen, lesen!)

Die Stipis waren sehr beeindruckt, der Workshop war sehr informativ, wir bedanken uns beim Stefan Arlanch und wir nehmen vieles fürs Leben mit.

Ein Bericht von Stipendiat Sebastian

Mathe mit André

Am Samstagvormittag, den 27. Februar 2021, hatten wir uns das erste Mal um 10:30 Uhr zur „Mathe-Nachhilfe mit André“, online über Zoom getroffen. Nachhilfelehrer André Summer hilft uns dabei,   unsere mathematischen Schwierigkeiten, mit denen wir unter der Woche von der Schule konfrontiert werden, zu überwinden. Herr Summer hat ein vertieftes Wissen in Finanzmathematik sowie Chemie, hat Erfahrung in Lehrtätigkeit und Absolvierung von zusätzlichen ergänzenden Lehrveranstaltungen der Studiengänge Physik, Chemie und Wirtschaftsinformatik, sowie 6 Jahre hauptberufliche Erfahrung als Lehrer/Trainer u.a. bei Lernquadrat, Schülerhilfe und BBRZ.  Er ist für START ideal, um deren  StipendiatInnen in Mathematik zu unterstützen.

Es wurde je nach Schule in zwei Klassen unterteilt, und jede Kategorie enthält zwei kleine Gruppen von 3 bis 4 Schülern. Es gibt zum Beispiel die Maturanten Gruppe und 7. Klasse Gruppe. So wird jedem Schüler genügend Zeit gegeben, seine Fragen zu stellen und von den Fragen seiner Kollegen zu profitieren. Wie bereits erwähnt, verfügt Herr Summer (wir dürfen ihn beim Vornamen „André“ nennen) über eine große Erfahrung und kennt sich auch technisch bestens aus – was ihn befähigt in diesen schwierigen Zeiten mit direkter Kontaktvermeidung, den online-Unterricht einfach und praktisch zu gestalten. 

Hier noch Meinungen von teilnehmenden Stipendiatinnen verschiedener Gruppen:

Fatma: ,, Ich finde den Mathekurs sehr hilfreich. Denn gemeinsam mit Andre lösen wir Matura Aufgaben und wiederholen aber auch andere Themen, welche wir bis zur Matura beherrschen sollten.“

Ümmü: ,,Ich finde den Mathe Förderkurs sehr gut. Er unterscheidet sich von den Kursen davor und ich finde die Erklärungsweise von André sehr gut. ich verstehe alles sofort und die Aufgaben machen wir dann zusammen, falls es doch Unklarheiten gibt. Ich wünsche mir außerdem, dass André den anderen Stipis helfen kann! „

Shirin: ,, André ist super. Er macht seine Arbeit sehr ausführlich und ist sehr gut beim Erklären. Er ist sogar besser als mein Mathelehrer 😉 was ich gut bei ihm finde ist, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient bzw. er fängt man bei dieser Person an und schaut was sie alles braucht. Also es läuft alles nach der Reihenfolge.“ 

Ein Bericht von Stipendiatin Fatima

Stilmittel, Metren und Reimschemata

Am Donnerstag, den 18. März, hatten wir wieder ein Online-Treffen mit Nadine, unserer Nachhilfe-Lehrerin in Deutsch. Das Thema war Stilmittel, Metrum und Reim.

Wenn man ein Gedicht analysieren möchte, muss man einiges beachten. Ein Gedicht hat bestimmte formale Merkmale, die man in einer Gedichtanalyse erkennen, benennen und erklären sollte, beispielsweise das Metrum und das Reimschema.

Während des Treffens erklärte Nadine uns das Stilmittel. Nachdem wir das Stilmittel durchbesprochen haben, war es Zeit, das Gelernte zu nutzen. Nadine gab uns eine Übung, an der wir gemeinsam in der Gruppe arbeiten mussten. Danach gab es ein Kahoot-Spiel, um sicherzustellen, dass wir das Stilmittel verstanden haben.

Anschließend haben wir uns dem Thema „Metrum“ gewidmet. Wir haben uns alle gemeinsam ein Video angeschaut, in dem die verschiedenen Metrum-Typen erwähnt und erklärt wurden. Danach gab uns Nadine eine Übung, damit wir es besser verstehen konnten. Am Ende kontrollierten wir die Ergebnisse gemeinsam. Es war eine gut strukturierte Lektion, die mir sehr geholfen hat.

Ein Bericht von Stipendiatin Joy

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert.

Kochen mit Larissa

Kochworkshops sind immer schon gut angekommen bei den StipendiatInnen – es macht einfach Spaß mal was neues auszuprobieren, zu schnippeln, rühren und sich dabei auszutauschen. Und natürlich anschließend gemeinsam zu essen!

Nur leider ist das ja zur Zeit nicht möglich wegen Corona. Kann man denn online einen Kochkurs machen? Ja man kann! 😊 START-Vorarlberg Mitarbeiterin Larissa Schuh hat sich am Samstagvormittag, den 13. März über Zoom mit ein paar motivierten Stipendiatinnen getroffen. Man begrüßte sich herzlich und schon wurde in den Küchen der jeweiligen Teilnehmerinnen geschnippelt, gerührt und gekocht. Diesmal wurde die derzeit so angesagte vegane Küche ausprobiert und Larissa hatte vorab allen die Rezepte geschickt, damit auch die erforderlichen Zutaten vorhanden sind. Zur freudigen Überraschung aller, hat auch noch Maude Dearstyne vorbeigeschaut. Als passionierte Köchin, war sie natürlich sehr interessiert an den Rezepten und Kochkünsten der Teilnehmer.

Als Erstes wurde der Teig für das geplante Bananenbrot (was eigentlich kein Brot, sondern ein Kuchen ist) zusammengerührt und verarbeitet, damit während der Backzeit das Hauptgericht zubereitet werden konnte. Das Hauptgericht war ein sogenanntes Chilli sin Carne – also Chilli ohne Fleisch, stattdessen mit cholesterinfreiem Tofu. Als Beilage wurde individuell Reis oder Nudeln gekocht und dazu grüner Salat oder Gurkensalat.

Es hat allen viel Spaß gemacht und stolz wurde das Ergebnis zum Schluss präsentiert. Gegessen wurde aber dann doch jeweils mit der Familie, pünktlich um 12:00 Uhr mittags! 😉

Feedback der Stipis:

Precious: Das Kochen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Da ich noch nie vegan gegessen habe bzw. mein Chilli immer mit Fleisch esse, war ich ein bisschen skeptisch ob ich es mögen würde, aber es ist sehr gut geworden und meine Familie schmecket es auch. Ich bin froh bei diesem Workshop mit gemacht zu haben.“

Masouma:Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich esse gerne vegetarisch und koche auch gerne. Wie auch immer, da meine ganze Familie nicht vegetarisch und fast immer afghanisches Essen isst, bin ich nur mit dem Kochen von afghanischem Essen vertraut. Es war eine neue Erfahrung für mich und das Essen war auch sehr lecker.

Lana: „Ich fand den Workshop sehr cool. Ich koche sehr gerne daheim aber gemeinsam Kochen auch wenn es über zoom ist,  macht viel mehr Spaß. Die Gerichte habe ich zum ersten Mal gekocht und sie haben supergut geschmeckt. Ich wäre soo glücklich, wenn wir ähnliche Workshops öfters machen würden.“

Populismus, Anti-Corona-Demos, Verschwörungstheorien – was passiert gerade auf der Welt?

START-OÖ und START-Vbg hatten einen gemeinsamen Workshop mit PolEdu, bei welchem aktuelle politische Themen behandelt wurden. Workshopleiter Pascal diskutierte mit den Stipendiat*innen über Corona, die Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schule, Demonstrationen, Impfung, und die wirtschaftlichen Auswirkungen. Im zweiten Teil des Seminares befassten sich die Teilnehmer*innen mit der aktuellen Situation in Myanmar und sprachen über politischen Aktivismus. Zum Schluss durften die Stipendiat*innen noch Instagram-Profile von Politikern analysieren.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Es war sehr interessant, und  wir konnten die heutige Situation Österreichs besser verstehen und mehr darüber wissen. Weiters waren auch die Diskussionen sehr spannend, man hat die Meinung der Anderen gehört und auch seine geäußert. Danke sehr!“ (Abdul)

„Ich fand es interessant, wie wir über alle politische Themen, die wir gewählt haben, diskutiert haben. Am meisten hat mir das Coronaimpfungsthema gefallen, da ich der Meinung vieler anderer gehört habe. Ich mochte, wie Pascal uns am Ende die Instagram-Site von 4 Politikern gegeben hat und uns diese analysieren lassen hat.“ (Tamara)

„Bei diesem Workshop hat mir eigentlich alles gut gefallen. Am meisten hat mir die Diskussionen über: Welche politische Themen uns derzeit beschäftigt. Ich finde es sehr gut, wenn wir über aktuelle Themen sprechen und von jede/jeder deren Meinungen zu hören. Bei Thema „Was passiert gerade auf dieser Welt“ war auch einige neue Informationen dabei.“ (Hafizullah)

„Ich fand den Workshop sehr interessant, denn man konnte sehr vieles zum Thema Corona, Impfen, Wirtschaftskrise und Politiker mitnehmen. Wir haben über diesen Themen miteinander diskutiert und haben auch vieles aus anderen Perspektiven betrachtet. Vielen Dank an Pascal und START für diese tolle Gelegenheit.“ (Sharifa)

„Der Workshop mit PolEdu hat mir sehr gefallen. Vor allem die gemeinsame Diskussionen zu verschiedenen Themen fand sehr interessant. Jeder hatte natürlich seine eigene Meinungen, trotzdem war es eine respektvolle Atmosphäre. Vielen Dank für dieses Chance!“ (Eray)

„Mir hat beim Workshop gefallen, dass wir bei jedem Thema immer wieder mit diskutieren konnten. Dadurch entstand auch eine interessante Runde, da man auch sehen konnte, was die anderen davon halten. Außerdem fand ich es gut, dass Pascal uns erzählt hat, was auf der Welt passiert von dem man eher weniger in den Medien mitkriegt. Danke Pascal für diesen interaktiven Workshop :)“ (Samar)

Talkreihe – Weltfrauentag

Anlässlich zum Weltfrauentag hatten die Stipendiatinnen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg die Möglichkeit zwei Powerfrauen näher kennenzulernen. Zunächst gab es von Frau Habiba Memedoska, MA einen interessanten Input zum Thema Frauen am Arbeitsmarkt. Sie selbst als Personalmanagerin hat uns über die vielen Lücken und Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in der Arbeitswelt aufgeklärt. Auch die Mehrfachdiskriminerung in der Berufswelt war ein wichtiger Diskussionspunkt. Nach vielen Fragen und einer spannenden Diskussion haben die Stipendiatinnen mit START Alumna Betül Tomakin über verschiedene Themen wie Emanzipation, Intersektionlität und Feminismus diskutiert. Es war ein sehr empowernder Abend für die Stipendiatinnen.

“Als junge Frau finde ich es sehr wichtig sich selbst zu informieren, dafür war dieser Workshop die perfekte Möglichkeit.” Sarah, OÖ

„Ich fand den Talk über den Weltfrauentag und Feminismus nicht nur interessant, sondern auch sehr relevant für uns junge Mädchen und Jungs. Es ist oft schwer zu verstehen wie man sich selbst einbauen kann, um Bewegungen zu unterstützen, die einen am Herzen liegen. Doch oft braucht man nicht viel dafür wie wir im Workshop mitbekommen haben. Man braucht: Wissen, eine Stimme und den Mut sie für das richtige zu benutzen. Besonders beim Aspekt Wissen haben wir in diesem Workshop viele Fakten gehört bekommen, die Theorien über die immer noch unfaire Stellung zwischen Frau und Mann, bestätigen und die wir auch nennen dürfen und sollten, um gehört zu werden. Im Allgemeinen, hat mich der Workshop inspiriert so viel ich kann an mir selbst zu arbeiten und mir Wissen anzueignen, um irgendwann Mal ein Beispiel für andere junge Mädchen sein zu können!“Gentijana, NÖ

Workshopreihe Teil 1 – VWA (Diplomarbeit) Begleitung im Lockdown

Am 6. März trafen wir Vorarlberger START-StipendiatInnen uns virtuell zum Vorbereitungsworkshop für unsere vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) bzw. Diplomarbeit. Julia, unsere Workshopleiterin, wird uns das ganze Semester begleiten.

 Zum Einstieg haben wir uns kurz vorgestellt und anschließend das jeweilige VWA Thema kurz zusammengefasst. Danach haben wir über unsere Leitfragen geredet. Dies war sehr hilfreich, denn manche waren noch unsicher wegen den Fragen. Wir haben auch über den Aufbau einer solchen Arbeit geredet und durften Fragen stellen, welche dann auch von Julia gut beantwortet worden sind.

Es wurde nicht nur geredet, sondern wir haben verschiedene Aufgaben bekommen, an denen wir allein gearbeitet haben. Wir haben auch zwei Hausaufgaben bis zum nächsten Workshop bekommen: Einmal sollen wir unsere Forschungsfrage und persönliche Hypothese auf dem Etherpad ausarbeiten, sowie Literaturquellen (drei Bücher, drei Artikel, drei Onlinequellen) im Internet suchen und auf dem Etherpad notieren. So können wir es alle sehen, profitieren voneinander und motivieren uns gegenseitig.

Am Ende durften wir noch unsere Meinung äußern und sagen, welche Themen wir das nächste Mal behandeln wollen. Es war ein super Einstieg für uns und Julia ist echt super! Sie geht auf unsere Fragen ein und ist wirklich sehr bemüht, dass jeder von uns versteht, wie man mit einer VWA bzw. Diplomarbeit richtig startet. Vielen Dank, dass du uns unterstützt.

Ein Bericht von Stipendiatin Ümmü

START-Vorarlberg: Textinterpretation mit Nadine

Die Textinterpretation ist eine sehr wichtige Textsorte, die wir auf unserem Weg zur Matura auf jeden Fall beherrschen sollen. Allerdings ist es nicht immer einfach, ein Gedicht zu verstehen, analysieren und schlussendlich richtig zu interpretieren. Aus diesem Grund trafen wir uns am Donnerstag, den 4. März 2021, online mit unserer Deutsch-Nachhilfelehrerin Nadine.

Zu Beginn erklärte uns Nadine den allgemeinen Aufbau einer Textinterpretation. Wie immer, sendet sie uns vor Beginn des Vortrags aufschlussreiche Unterlagen, die wir zusammen durchgehen. In diesen Unterlagen befinden sich oft hilfreiche Formulierungen, die mir persönlich beim Texte-Schreiben sehr helfen. Nachdem wir uns die Theorie angeschaut haben, ist die Zeit gekommen, das Gelernte anzuwenden. Nadine teilte uns in Gruppen und gab uns die Aufgabe, das Gedicht ,,Der Panther‘‘ zu lesen und es durch Zeichnen zu verbildlichen. Dadurch, dass wir in Gruppen gearbeitet haben, war es sehr interessant zu hören, wie unterschiedlich jeder von uns das Gedicht interpretiert hat. Am Ende behandelten wir zusammen mit Nadine das Gedicht. Eine Überraschung für uns Stipis war, dass das Gedicht tatsächlich von einem Panther handelt. Denn keiner hat den Titel wirklich beachtet…

Ein Bericht von Stipendiatin Shahed

Film im Fokus

Was steckt hinter den Filmen, die wir anschauen? Wie werden die Filme bearbeitet? Was steckt hinter den – überwiegend amerikanischen – Mainstream-Filmen und Blockbustern? Wie verbreiten sie ihre versteckten und offensichtlichen Botschaften?

Am Samstag, der 27.02.2021 hatten wir START-Vorarlberg Stipis die Möglichkeit, an dem online-Workshop „Film im Fokus“ teilzunehmen, welcher über das aha-Jugendinformationszentrum Vorarlberg angeboten wird. Unser Kursleiter – Film- & Politikwissenschaftler Alexander Dibiasi – erklärte uns, wie man Filme mit unterschiedlichen Kameraperspektiven und Einstellungsgrößen macht. Er zeigte uns auch anhand von Beispielen, wie Filme mit und ohne Musik, inFarbe oder schwarzweiß auf uns wirken. Wir konnten einen deutlichen Unterschied feststellen, vor allem was es für eine Auswirkung auf der Gefühlsebene hat. Der Workshop war sehr interessant und hat uns allen sehr gut gefallen. Alexander bereitete auch einige Übungen für uns vor, die ich sehr gut fand, weil sie uns Spaß machten.

Hier noch Meinungen von teilnehmenden StipendiatInnen:

Lexi:Der Workshop hat richtig Spaß gemacht und es war sehr interessant, vor allem die verschiedenen Einstellungsgrößen und Kamera perspektiven.“

Lana: „Ich finde, dass der Workshop total interessant war. Mir hat besonders gut gefallen, dass wir über die verschiedenen Perspektiven der Kamera erfahren haben. Ich fand es auch cool, dass wir anhand von Beispielen etwas Neues gelernt haben.“

Vielen Dank an unseren Kursleiter Alexander! Es war ein wirklich interessanter und spannender Samstagnachmittag.

Danke an START, dass sie für uns solche interessanten und hilfreichen Workshops organisieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Maya

Englisch mit Daniel

Bei START-Vorarlberg gibt es alle zwei Wochen einen Workshop und er heißt „English with Daniel“. Wie der Name schon sagt, lernen ich und noch weitere vier Stipis Englisch mit Daniel, welcher ursprünglich aus London kommt.

Wir treffen uns immer am Donnerstag von 17:30 bis 19:00 Uhr per Zoom und lernen gemeinsam Englisch. Dieser Workshop ist inhaltlich sehr vielfältig. Jedes Mal lesen, hören und sprechen wir Englisch. Es ist sehr von Vorteil, dass wir eine Abwechslung haben und uns wird so nie langweilig.

Wir bekommen jedes Mal einen Text zum Lesen, dann sollen wir einige Fragen zu diesem Text schreiben. Diese Fragen stellen wir uns dann gegenseitig. So prüft man, ob die anderen den Text schon verstanden haben oder nicht. Danach schauen wir ein kurzes Video über irgendein Thema auf Englisch. Aus diesem Video schreiben wir alle Wörter, die wir nicht verstehen, auf. Nach dem Video fragen wir Daniel, was diese Wörter bedeuten und hören uns das Video noch einmal. Zum Schluss diskutieren wir gemeinsam den Inhalt dieses Videos gemeinsam.

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

START-Vorarlbergs Lernnachmittag mit Nadine

Heute war es wieder so weit, wieder ein neues Thema mit Nadine, unsere Deutsch Workshop-Leiterin, zu besprechen.

Das Thema war Textanalyse, welche eine sehr wichtige Matura-Textsorte ist, die jeder Schüler im Weg zur Matura beherrschen sollte.

Ein sehr toller gestallter Workshop war es wieder auf jeden Fall!!

Zum Beginn hat uns die Nadine erklärt, was überhaupt eine Textanalyse ist und wo unterscheidet sie sich von den anderen Deutsch-Textsorten.

Danach haben wir uns den Aufbau einer Textanalyse angeschaut. Es war Informationsreichlich. Wir konnten uns leicht vorstellen, wie eine Textanalyse ausschauen sollte. Wir haben zusammengelesen, was in der Einleitung, Hauptteil und Schluss hinzugehört. Sie hat uns immer wieder hilfreiche Hinweise und Tricks gegeben, die viele von uns – meiner Meinung nach- sehr interessant und wichtig fanden.

Dann stiegen wir in die Formulierungshilfen ein, welche sehr nützlich waren. Nadine hat uns verschiedenen Formulierungsbeispiele für jeden Teil- Einleitung, Hauptteil, Schluss- des Textes gegeben.

Zunächst haben wir uns die Rhetorische Stilmitteln angeschaut. Es sind sehr viele und daher schwer alle auf einmal zu merken. Aber Nadine hat uns auf die wichtigsten Stillmitteln, die in Textanalyse-Texte vorkommen könnten, darauf hingewiesen.

Jetzt kommt der spanende Teil, nach dem wir einen Text über Facebook gelesen haben, hat uns Nadine in verschiedenen Räumen in Zoom eingeteilt, um mal selbst zu arbeiten. Gruppenarbeit finde ich immer SUPPER!! 😊.

Jede Gruppe hatte eine bestimmte Aufgabe gehabt und Fristzeit gab es auch wieder. Nachdem die eine viertel Stunde Gruppenarbeit fertig war, haben wir unsere Ergebnisse miteinander geteilt. Nadine war auch dabei und hat immer was dazu hinzugefügt.

START-Stipendiatin Fatma meinte:

Der Workshop war vorerst gut, kurz und hilfreich. Die zwei Stunden waren nützlich, um eine neue Textsorte durchsuchen und einmal zu üben.  Die Lehrerin ist sehr nett.  Sie beantwortet unsere Fragen und weiß alles, was von ihr verlangt wird.

Es ist eine sehr gute Idee, uns in Gruppen aufzuteilen.  Sie macht es jedes Mal gut in verschiedenen Kombinationen.  Wir helfen uns gegenseitig und können immer etwas voneinander lernen.

Ein Bericht von Stipendiatin Hadel

7-Days Walking Challenge bei START Vorarlberg

Der Lockdown machte uns allen zu schaffen. Daher hat Sandra sich etwas Besonderes einfallen lassen, um Müdigkeit und Trägheit vorzubeugen. In den Semesterferien gab es für uns die Möglichkeit, mit unserem liebgewonnenen Weihnachtsgeschenk – einem Schrittzähler – mehr Bewegung bzw. Schritte im Alltag zu machen. Wir wurden von Sandra aufgefordert, jeden Tag nach draußen zu gehen und unsere Uhr zu benutzen, welche unsere Schritte automatisch zählt. Am Ende jeden Tages haben wir Sandra einen Screenshot von unseren Schritten geschickt, die wir tagsüber gegangen sind.

Hier ein Auszug aus meinem 7-Days Walking Tagebuch:

TAG 1 – 20080 Schritte


TAG 2 – 35222 Schritte

„Morgen gehe ich WANDERN. Das macht mehr Spaß als ich mir dachte“


TAG 3 – 50016 Schritte
„Omg Sandra, ich kann kaum meine Beine spüren. Es war kalt und sehr anstrengend mit Schnee. Wir sind nach Sulzberg gewandert und dann zurück nachhause und haben draußen mit Schnee gespielt und dann nochmals eine Stunde spazieren gegangen. Heute war es einfach der aktivste Tag ever!“

Wir haben einen verstorbenen Vogel gefunden. Das hat mich sehr traurig gemacht. Ich habe für ihn eine Herzmassage gemacht und ihn warm gemacht aber er hat sich nicht mehr bewegt.

TAG 4 – 32597 Schritte
„A new partner. Das Wetter ist wunderschön aber nur ganz wenig kalt“

TAG 5 – 40496 Schritte
„Meine Schritte für heute. Ich bin am Morgen mit meinen Eltern zum Arzt gegangen. Hier habe ich meine Uhr angezogen. Dann sind wir nach Hause zurückgekommen und ich bin im Haus nur gelaufen. Am Nachmittag bin ich mit meiner älteren Schwester nach Bregenz gefahren, haben etwas einkaufen müssen und dann sind wir am Bodensee spazieren gegangen und dann habe ich das schönste Video in meinem Leben aufgenommen. Das war herrlich. Sind nach Hause mit dem Bus gefahren, sind 2 Haltestellen früher ausgestiegen und sind nochmal gelaufen. Am späteren Nachmittag ist es sehr sehr sehr sehr sehr kalt geworden. Deshalb bin ich nicht hinausgegangen. Nichtsdestotrotz habe ich zuhause ein Laufband. Ich bin auf den Laufband 113 min gelaufen. Fast 2h. Mein Bruder hat mir zur Verstärkung Apfel gebracht und dann habe ich mehr Energie bekommen und konnte locker weiter machen. Und genau jetzt bin ich aus der Dusche rausgekommen und kann gemütlich schlafen.
Gute Nacht liebe Sandra


PS: auf dem Laufband steht 13. Min aber es sind 113 min. Nach 100 min wurde dann von neu begonnen. Du kannst es auch bei km sehen (15,1) und Kalorien (1135).

TAG 6 – 34188 Schritte


TAG 7 – 42650 Schritte

„Hellooo Sandra, hier meine letzten Schritten und Fotos für unser challenge. Ich möchte mich bei dir bedanken, dass es mir so mega Spaß gemacht hat. Mit Mut und Ehrgeiz um zu gewinnen ist einfach klasse hahahha. Ich fühle mich fitter jedoch bisschen Muskelkater hahaha Ich bin heute wieder an die frische Luft gelaufen. Es war sehr kalt deshalb das Bild auch mit meiner Schwestern. Alle warm angezogen. Die Himmel war sehr sehr schön. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und hier habe ich dir ein paar geschickt. Nachdem wir zuhause waren, bin ich 1h auf dem Laufband gerannt.

Danach habe ich getanzt und Cardio Workout mit Pamela gemacht. Ahhhh es war sehr anstrengend, aber worth it. Ich freue mich auf das Ergebnis wer gewinnen wird. Liebe Grüße und gute Nacht, schlaf gut und bis morgen Shirin 

Ein Bericht von START Stipendiatin Shirin, 2. Platz

Gewonnen hat unser Läufer Shah-Ali 😊
Herzlichen Glückwunsch!

Halbjahresberichte richtig verfassen

Miteinander und füreinander da sein. So lautete das Motto von den beiden START-Vorarlberg Stipisprecher Baris und Ibo, welche unseren neuen Stipendiat*innen erklärten, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht. Außerdem konnten wir uns austauschen und hatten jede Menge Spaß zusammen.

Am 12.02.2021 haben sich die neuen StipendiatInnen, Ibo und Baris zu einem Zoom-Anruf getroffen. Die Stipisprecher Ibo und Baris haben die Aufgabe bekommen, den Neuen zu zeigen, wie die Geldübersicht funktioniert und wie man einen Halbjahresbericht schreibt. Die Stipis waren sehr interessiert und haben sehr gut aufgepasst. Sie haben gute Fragen gestellt und wir waren froh darüber, ihnen diese beantworten zu können. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Meeting!

Hier noch ein paar Feedbacks:

„Ibo hat uns am Bildschirm gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Der Workshop war gut gestaltet und erklärt. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Abrechnung gesprochen. Die Rechnungen hatte ich zum Glück schon von Anfang an gesammelt, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Ibo und Baris für eure Zeit.“  –Abdul

„Es war sehr hilfreich und bedanke mich für die Tipps.“ –Lexi

„Ich habe eure Erklärung sehr nützlich gefunden. Ihr habt mir das Thema auf eine für mich angenehme Art gut vermittelt. Theorie und Beispiele dazu waren in sehr guter Harmonie! Danke euch!“ –Tenzin

Ausdruck und Beistrichsetzung

Warum wird in (fast) allen Sprachen, die es auf dieser Welt gibt, Kommas verwendet und warum gibt es dazu bestimmte Regeln? Kommaregeln sind da, um einen Text oder eine Sprache besser zu verstehen und damit es nicht zu kompliziert klingt. Genau über dieses Thema beschäftigten wir uns am 4. Februar im Deutschkurs mit Nadine bei START-Vorarlberg. Am Beginn machten wir eine Wiederholung der Kommaregeln und anschließend machten wir drei Übungen, die für alle sehr leicht waren. Nach diesen Übungen hat Nadine, unsere Trainerin, uns mit einem Kahoot-Quiz überrascht. Die Ergebnisse waren jedoch auch überraschend, da es welche gaben, die auch die falsche Lösung ausgewählt haben. In der zweiten Runde haben wir uns mit dem Ausdruck der Texte gewidmet. Sich richtig ausdrücken ist sicher nicht leicht für diejenigen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben.

Statement Ibrahim:

„Es war easy, spannend und eine gute Wiederholung zu Kommaregeln“

Statement Sherin:

„Ich fand den Workshop ziemlich gut, da Nadine uns immer am Anfang eher leichte Aufgaben gegeben hat und dann wurde es stufenweise schwieriger und das hat mir am meisten gefallen.“

Fatima:

„Der Lernnachmittag hat mir sehr geholfen und vor allem auch Spaß beim Üben gemacht. Nadine geht auf alle unsere Fragen immer ein und bereitet, was wir am meisten brauchen, für uns vor.“


English with Daniel from London

Bei der ersten English-Lesson mit Daniel ging es zuerst darum, welche Bereiche wir in Englisch verbessern wollen. Wir waren aufgefordert, unsere Themenwünsche darzulegen. Zum Einstieg machten wir eine kurze Vorstellungsrunde um herauszufinden, welche Schwerpunkte wir mit Daniel in der Gruppe behandeln wollen. Nachdem wir uns vorgestellt haben und Daniel wusste, welche Themen wir behandeln wollen, haben wir mit Grammatikbeispielen begonnen: Past Simple oder Present Perfect? In ungezwungener, lockerer Atmosphäre konnten wir unser Englisch anwenden und verbessern.

„Ich fand es echt klasse, dass wir so natürlich reden konnten ohne dass wir den Druck wie in der Schule empfunden haben“, sagt Stipendiatin Sherin.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Danke, dass Sie uns helfen unser Englisch zu verbessern!

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: „Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?“ Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Gemeinsam durch Schul-Lockdown: Schneemann Challenge bei Start Vorarlberg

Unterstützung, Kontakt halten und kreativ sein, so lautete das Motto der START Schneemann Challenge: Meterhoher Neuschnee sorgte kürzlich für kreativen Einsatz. Ein Drittel aller Stipendiat*innen hat bei der Schneemann Challenge mitgemacht.

Gemeint ist damit eine Herausforderung an alle Stipendiat*innen, sich als Schöpfer einer Schneeskulptur zu versuchen. Das Ziel: Spaß pur, ein wenig Wettkampf und ein bisschen Inspiration. Mit viel Engagement und Freude eiferte jede/r um die Wette, den lustigsten und originellsten Schneemann bzw. Schneefrau zu bauen. Und die Kunstwerke können sich sehen lassen…

Mach mal Pause!

Bei START-Vorarlberg gab es am 5.Jänner 2021 einen tollen und sehr hilfreichen Online-Workshop über Zoom: „Stressfrei und gesund durch den Corona-Winter“. Es ging darum, wie man durch Atem den Stress abbauen kann und gleichzeitig eine positive Selbstbeeinflussung erhöhen kann. Der Workshop war von 15 Uhr bis 18 Uhr, und wir haben dazwischen auch eine kleine Pause gemacht.

Am Anfang hat uns die Trainerin, Melanie Herbe, begrüßt und wir haben ein bisschen über die Bedeutung des Atmens geredet. Gerade wegen der oft geforderten Maskenpflicht auf Grund der Corona-Pandemie, haben manche StipendiatInnen gesagt, dass sie durch  diesen Masken schlecht atmen können. Und genau dazu haben wir gute Atemübungen gelernt. Nach dieser Übung fühlte sich jeder von uns anders. Manche müde, mache ganz wach und manche entspannt.

Wir haben auch weitere Übungen gemacht, wie zum Beispiel Laufbewegungen, Beinübungen und Übungen für den ganzen Körper. Und immer nach jeder Übung fühlten wir, wie unser Atem immer besser wurde. Wir fühlten uns konzentrierter und entspannter.

Was viele von uns auch gut und lustig fanden, war der Musiktanz am Ende. Hier haben wir verschiedene Übungen mit den Füßen und den Beinen gemacht.

Der Workshop war sehr wichtig für uns. Vor allem in diesen Zeiten soll jeder von uns wissen, wie man richtig atmet, denn der Atem ist ein Schlüssel für unserer Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebenskraft.

Hier noch ein paar Feedbacks über den Workshop:

Hadel: „Es hat mir gut gefallen! Entspann Übungen waren sehr cool. Ich konnte die Ruhe spüren. Die Musik, die wir gehört haben als wir getanzt haben, war sehr schön.“

Sebastian: „Es war ein echt cooler Workshop. Es ist wichtig, wie vor allem in Zeiten wie diesen, sich etwas Entspannung zu holen. Das richtige Atmen hilft uns zu beruhigen und dem Stress loszuwerden.“

Franio: „Ich fand den Workshop sehr entspannend und energiegebend. Am meisten gefielen mir die Atemübungen, man hat sich auf den Atem konzentriert und in den eigenen Körper hineinspüren können. Eine angenehme Erfahrung insgesamt, der Workshop ist auf jeden Fall zu empfehlen.“

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

Natur pur oder doch nicht?

Am 28. Dezember 2020 fand ein super toller Online-Workshop für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg statt. Es ging um Naturkosmetik. Es hat mich nicht wirklich überrascht, dass bis auf einer alle TeilnehmerInnen Mädchen waren. Die gängige Meinung ist doch häufig, dass Mädchen im Vergleich zu Burschen eher mehr auf sich selbst und Ihr Äußeres aufpassen.

Wir begannen mit unserem kleinen Kosmetik-Workshop pünktlich um 10 Uhr und die beiden Moderatoren Michaela Punz und Michelle Pos haben für uns sehr gute Arbeit geleistet, indem sie uns die grundlegenden Punkte erklärten, warum konventionelle Kosmetik vermieden werden sollte. Heute wissen wir, was paraffinfrei bedeutet und warum Palmöl nicht optimal ist und welche schädlichen Stoffe in den Produkten verborgen sind, die wir täglich verwenden und überzeugt sind, dass sie gut für unsere Haut sind. Mit Hilfe einer App namens „CodeCheck“, können wir einfach den Barcode des Produkts scannen und selbst entscheiden, ob wir es kaufen sollten oder doch lieber nicht. Hier wird auf einen Blick ersichtlich, ob und wie viele bedenkliche oder sogar sehr bedenkliche Inhaltstoffe enthalten sind, oder ob das Produkt für unsere Haut und Gesundheit unbedenklich ist.

Während des Workshops haben wir auch eine 10-minutige Pause gemacht und einige Produkte in unserem Zuhause zusammengesucht, die wir täglich verwenden. Mit Hilfe der App haben wir die Produkte gescannt und waren mit dem, was wir sahen, nicht wirklich zufrieden. Teilweise war es auch erschreckend zu sehen, was wir da täglich in Verwendung haben.

Am Ende haben wir sogar einen sehr grundlegenden Artikel, welche wir praktisch jeden Tag benützen selbst hergestellt: nämlich ein Deo. Außerdem stellten wir noch ein Trockenshampoo her. Die Zutaten hat fast jeder in seinem Haushalt schon vorrätig: Bachpulver, Maisstärke, Kokosöl und Backkakao.

Der gesamte Workshop von rund drei Stunden war für uns nicht nur lehrreich und informativ, sondern auch sehr interessant. Wir würden sehr gerne in naher Zukunft einen solchen Workshop besuchen. So meinte etwa Rima: „Ich habe den Workshop total cool und interessant gefunden. Ich habe ziemlich viele neue Sachen über Naturkosmetik gelernt. Das beste in dem Workshop war, dass wir auch für uns selbst ein Deo und Trockenshampoo aus Bioprodukten hergestellt haben“.

Für jene Stipis, welche an dem Kurs nicht teilnehmen konnten, möchte ich gerne das Rezept teilen von unseren hergestellten Dingen teilen:

 Deocreme:

3 TL Kokosöl

1,5 TL feines Natron (od. Backpulver)

2 TL Speisestärke

Optional: 5 tropfen ätherischen Öl.

Alle Zutaten gut mischen und erledigt!

Trockenshampoo:

3 EL Maisstärke

1 TL Natron oder Backpulver

Fun dunkle Haare: 1 TL Kakao

Für rote Haare: 1 TL Zimt

Optional: 2 Tropfen ätherisches Öl.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Ein Bericht von Stipendiatin Tenzin

START-Vorarlberg Mathe- und Deutsch-Nachhilfe bei der Schülerhilfe

Seit 24. Oktober 2020 besuchen viele Stipis den Mathe- und Deutsch-Kurs bei der Schülerhilfe in Dornbirn. Anfangs hatten wir noch Präsenz-Unterricht. Jedoch mussten wir leider wegen dem zweiten Lockdown auf dem distance learning umsteigen. Obwohl es oft sehr schwer ist, sich beim Online Unterricht zu konzentrieren, klappt es bei der Schülerhilfe ganz gut.

Wir sind in zwei kleine Gruppen eingeteilt, damit jede und jeder dieselbe Unterstützung bekommt. Der Lehrer fragt uns am Anfang der Stunde, was wir mit ihm bearbeiten möchten und geht auf unsere Wünsche ein. Ich persönlich habe beispielsweise letzten Samstag gefragt, ob wir das Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung wiederholen können, weil ich eine bevorstehende Schularbeit habe. Der Lehrer hatte mir die Grundlagen erklärt und ist paar Beispiele mit mir durchgegangen. Zwischendurch hat er die anderen zwei Schülerinnen immer wieder gefragt, ob sie Hilfe brauchen und geschaut, dass sie weiterkommen. Die regelmäßige Nachhilfe ist für uns sehr notwendig. Ich bin daher sehr dankbar, dass wir die Chance haben in Fächern wie Deutsch und Mathe Unterstützung zu bekommen.

Jeden Samstag wird auch eineinhalb Stunden in der Deutsch-Nachhilfe fleißig gearbeitet. Die Gruppen wurden verkleinert, damit auf die Schwierigkeiten jedes einzelnen eingegangen werden kann. Es wird Grammatik geübt, Textsorten wiederholt, Probleme bei Hausaufgaben gelöst, etc. Die Nachhilfelehrerinnen und -Lehrer stehen für Fragen immer zu Verfügung.

Das Feedback ist positiv. Viele meinen, dass ihnen die Nachhilfe was nützt. Außerdem finden sie es gut, dass intensive und persönliche Hilfestellung angeboten wird.

 Die Lernatmosphäre ist angenehm und man hat nach jeder Einheit das Gefühl was geleistet zu haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Lana und Precious

Deutsch Lernnachmittag START-Vorarlberg

Dank Nadine Franz, unsere Deutsch Workshop-Leiterin, wissen einige Vorarlberger-Stipis nun mehr über das umstrittene Thema Abtreibung.

Fragen wie: wann eine Abtreibung straflos ist; was der Ansatz des Philosophen Peter Sing ist… Auch andere Fragen wurden ausführlich im Workshop erwähnt und diskutiert, anhand eines komplexen Textes.

Im Anschluss des Workshops konnten wir eine kleine Reflexion zum Thema schreiben und an Nadine schicken. Auf diese Art und Weise konnten wir unsere Sprechfähigkeiten sowie Deutschkenntnisse auf einen anderen Level bringen.

START-Stipendiatin Shirin meinte: ,,Ich fand den heutigen Workshop sehr spannend. Es ging um Abtreibung, was mich persönlich sehr interessiert. Wir haben alle miteinander diskutiert und hatten ein schönes Gespräch miteinander.‘‘

START-Stipendiat Ibrahem: ,,Es war sehr gut, ich habe das Thema Abtreibung besser verstehen können.‘‘

Ein Bericht von Stipendiatin Maryan

Alumni-Studienberatung BWL/WU Wien

Im Rahmen unser Studienberatungs/inforeihe mit START-Alumnis hatten wir am 16.12 Marenah Seido, START-Wien Alumna zu Gast. Sie berichtet über das Ba­che­lor­stu­di­um Wirtschafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) an der Wirtschaftsuniversität Wien, das sie im Sommer abschliessen wird. Die Teilnehmer*innen aus ganz Österreich füllten vor dem Workshop einen kleinen Fragebogen aus, damit sich Marina auf die Fragen vorbereiten konnte. Hier der Ablauf der Workshops:

▪ Hard Facts – Wirtschaftsuniversität Wien
▪ Bachelorprogramme
▪ Betriebswirtschaftslehre (BWL)
▪ Unterschiede zwischen BWL und IBWL Studium
▪ Persönliche Erfahrungen: Arbeit neben dem Studium
▪ Fragerunde

Vielen Dank an START-Alumna Marina für das Weitergeben deiner Erfahrungen an unsere Stipis!

Hier das sehr gute Feedback der Teilnehmer*innen:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es war sehr informativ und die Marina konnte uns viele offene Fragen beantworten. 🙂 // Burte

Ich fand es sehr Hilfsreich. Ihre Präsentation war kurz und nicht boring. Und dann, könnten wir die Fragen stellen, um alles zu entdecken. Super! // Tamara

Danke, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr informativ und interessant. Es war möglich Fragen zu stellen und sie hat alles klar und deutlich beantwortet. Ich fand es sehr gut. // Milad Wien

Mir hat der Workshop sehr gefallen und auch viel weitergeholfen. Marenah war unglaublich lieb und offen, und hat die atmosphäre und den mood sehr angenehm gemacht. Für mich war es wichtig, dass sie ehrlich war und uns ihre eigene Meinung gesagt hat, anstatt einfach Werbung zu machen. Vielen Dank 🙂 // Nuaar Wien

Der Workshop fand ich recht interessant und detailliert geklärt. Obwohl ich schon einmal in das Uni war, trotzdem war mir vieles unklar, aber jetzt wurde all meine offene Fragen klar beantwortet. Ich habe jetzt eine bessere Überblick zum BWL-Studium. Danke! // Sahar NÖ

START Vorarlberg Weihnachtspost 2020

  START Vorarlberg Weihnachtspost 2020

Ein außergewöhnliches Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Die Pandemie hat den Alltag unserer Jugendlichen drastisch verändert. So fehlte in den vergangenen Monaten nicht nur der Kontakt mit Freund*innen, sondern auch der regelmäßige Schulbesuch und die alltägliche Sprachpraxis. 

Unsere intensive virtuelle Betreuung und Hilfe waren wichtiger denn je. Wir danken unseren Pat*innen, die trotz diesen schwierigen Zeiten die START-Initiative weiterhin ermöglichen.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten START in das neue Jahr 2021!
 
Mit besten persönlichen Grüßen

Ihre Sandra Kunz mit Familie Dearstyne und Stipendiat*innen
 
Neu bei START Vorarlberg
Trotz außergewöhnlicher Umstände haben es 6 Schüler*innen für ein START-Stipendium geschafft. Die drei Mädchen und drei Burschen stammen aus Syrien, Ghana, Philippinen und Tibet. Derzeit betreuen wir 27 Stipendiat*innen aus 13 verschiedenen Nationen im Programm.
 
Halt und Unterstützung
Dorn Lift GmbH zählt seit vergangenem Jahr zur START-Community. Dank der Unterstützung hat Masouma eine reelle Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft. Die Spende kommt 100% dem Mädchen zugute und wird für bildungsrelevante Zwecke genutzt.  Weitere Spendenmöglichkeiten finden Sie HIER
START goes online Unser Bildungsprogramm ermöglicht individuelle Nachhilfe und Gruppen-Förderunterricht. Gerade jetzt ist der zusätzliche Online-Unterricht unerlässlich. So konnten wir in diesem Schuljahr eine Deutschlehrerin für uns gewinnen, die unsere Stipendiat*innen regelmäßig bei ihren Aufgaben unterstützt. 
Mein Praktikum bei Illwerke VKW Trotz Corona-Krise hatten einige wenige Stipendiat*innen wie Rima die Möglichkeit ein Praktikum bei ihrem Patenunternehmen zu absolvieren. Vielen Dank an dieser Stelle an Illwerke VKW für die wertvolle Unterstützung!
Sozialaktion „da.bei.sein“ 
Während die Eltern beim Sprachkurs sind, kümmerten sich unsere Stipendiat*innen um die Kinder. Fünf Stipendiat*innen engagierten sich im Rahmen des Sommerprogramms der Stadt Bludenz für das Projekt „da.bei.sein“ und verbrachten ihre Freizeit mit den Kids. Mehr dazu erfahren Sie HIER 

Wir bedanken uns von Herzen bei allen Pat*innen, Unterstützer*innen, Mentor*innen und Freund*innen, die unsere Jugendlichen in diesen schwierigen Zeiten unterstützen! 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Jahr 2021!


Ihr START-Team mit Stipendiat*innen

Online-Lernathon bei START Vorarlberg

Im Homeschooling  fällt es uns oftmals schwer, alleine von zuhause alle Arbeitsaufträge zu erledigen und ohne viele Erklärungen vom Lehrern unsere Aufgaben zu machen. Es fällt uns schwer, uns zu motivieren und den Tag zu planen. Daher haben wir uns zu einem virtuellen Lernathon mit Sandra getroffen, um gemeinsam zu lernen und uns auszutauschen. Dabei haben wir wertvolle Tipps von Sandra bekommen, wie wir unseren Schulalltag zuhause besser organisieren können.

Was ist ein Lernathon?
Ein Lernathon besteht aus gemeinsam definierten Arbeitsphasen und Pausen. Zuerst mussten wir unsere To-Do’s aufsagen, die wir an diesem Nachmittag erledigen wollten. Diese wurde von Sandra notiert und für alle sichtbar gemacht. So konnten wir im Auge behalten, welche Aufgaben wir noch zu erledigen hatten. Wer nicht wusste, welche Aufgabe zuerst gemacht werden sollte, konnte dies mit Sandra im Warteraum besprechen. So beschäftigte sich Masouma mit der Biologie-Hausaufgabe, Ibrahem mit Geschichte, Rima mit Psychologie, Midia mit Französisch und ich hatte an diesem Tag bereits alle Aufgaben für die Schule erledigt. Sandra hat mir vorgeschlagen, eine Runde spazieren zu gehen, was ich auch gemacht habe und mir gut gefallen hat. Nach einer Stunde trafen wir uns wieder, um zu besprechen, wie es uns ergangen ist. Nach einer 10-minütigen Pause ging es in die zweite Arbeitsphase. Zum Schluss trafen wir uns wieder, um zu schauen, wie weit wir mit unseren Arbeitsaufträgen gekommen sind. Wir waren uns alle einig, dass die Motivation durch das gemeinsame Lernen deutlich gestiegen ist und der Zeitrahmen sehr hilfreich war, um konzentriert und ohne Ablenkungen die Hausaufgaben zu erledigen.

Vielen Dank Sandra, dass du in dieser besonderen Zeit immer für uns da bist!

Bericht von Shirin

Alles Drama?

Am 29.11.2020 hatten wir START-Vorarlberg Stipis wieder einen sehr guten Deutsch-Workshop mit Nadine Franz: Wir haben über Dramen gesprochen und haben dabei ein Beispieldrama genauer studiert, mit dem Titel: „Der Tod des Tizian“. Wir analysierten und interpretierten es und konnten dadurch einiges lernen.

Der online Unterricht von Nadine war optimal gestaltet von ihr und sehr hilfreich, uns allen hat er sehr gut gefallen. Wir arbeiteten in Gruppen, wo jeweils zwei Personen ihre eigene Aufgabe hatten und zu guter Letzt schrieben wir eine Reflexion, in der jeder seine Gedanken und Meinungen niederschrieb.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es wirklich sehr interessant und informativ war, und ich bedanke mich in meinem Namen und im Namen meiner Kollegen bei Nadine für ihre Bemühung.


Ein Bericht von Stipendiat Abdul

Selbstbehauptungskurs für Mädchen

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung kann man erlernen und ist (leider) manchmal wichtig und nützlich, vor allem auch für Mädchen und Frauen. Es gibt manchmal Situationen, in denen Mädchen in Bedrängnis geraten und wenn sie die Methoden zur Selbstverteidigung lernen und trainieren, dann werden sie stärker, haben keine Angst und können sich richtig verhalten und so die Gefahr bannen.

Am 21.November 2020 hatten wir START-Vorarlberg Stipendiatinnen die Möglichkeit den Workshop „Selbstbehauptung“ zu besuchen. Der Workshop war ursprünglich als „Selbstverteidigungskurs für Mädchen“ ausgeschrieben, aber wegen Corona konnte er in der geplanten Art und Weise nicht stattfinden und so trafen wir uns online via Zoom.

Zuerst haben wir die Workshopleiterin Claudia Nappi vom Verein „gewaltFREIleben“ kennengelernt und uns kurz vorgestellt. Dann hat sie uns erklärt, wie wir uns in bestimmten Situationen verteidigen und verhalten können. Manche Teilnehmerinnen haben persönliche Geschichte zu diesem Thema erzählt. Die START-Mitarbeiterin Larissa war auch dabei. Obwohl es ein online-Meeting war, hat uns Claudia zum Schluss einige Verteidigungsgriffe gezeigt und wir haben versucht sie vor dem Bildschirm nachzumachen. Wir haben bei diesem Workshop viele nützliche Informationen erfahren.

Vielen Dank an unsere Trainerin Claudia – es war ein sehr interessanter und spannender Samstagnachmittag.

Auch bei START-Vorarlberg möchte ich mich bedanken, dass sie für uns solche tollen Workshops organisieren – sogar in der Corana-Krise!

Ein Bericht von Stipendiatin Maya

Reden lernt man nur durch reden

Am Samstag, den 7. November 2020 hatten wir START-Vorarlberg Stipis die Gelegenenheit bei einem „VWA-Redekurs“ mitzumachen. Der Kurs hätte in im Bildungshaus St. Arbogast stattfinden sollen, jedoch durften wir uns wegen Corona nicht dort treffen. Das war aber kein Grund den Kurs komplett abzusagen. Der Kurs hat dann über Zoom stattgefunden. Oft ist es sehr mühsam, lange vor dem Bildschirm zu sitzen, aber Dank der Kursleiterin war es überhaupt kein Problem. Sie hat den Kurs sehr interessant und spannend gestaltet. Wir mussten auch immer wieder praktisch arbeiten und Übungen machen. Nachfolgend ein paar Rückmeldungen von teilnehmenden StipendiatInnen:

Sebastian: „Die Leiterin hat ein cooles Modell vorgestellt, nach dem man sich beim Präsentieren orientieren kann. Sie war nett, sehr sympathisch und ist auf jede Frage eingegangen.“

Fatma: „Ich fand den Workshop mega gut. Obwohl es online war haben wir einige wichtige Themen besprechen können. Die Leiterin war sehr freundlich, kompetent und hat unsere Fragen jederzeit beantwortet. Top Workshop!“

Ein Bericht von Stipendiatin Lana

Deutsch-Textsorten: ERÖRTERUNG

Das Schreiben der Erörterung ist für jeden Schüler in der Oberstufe sehr wichtig und jeder muss lernen, wie man richtig eine Erörterung scheiben kann. Jedoch es gibt drei Arten von Erörterungen: sachbezogene, lineare Erörterung und es gibt noch die textgebundene Erörterung und außerdem die freie oder dialektische Erörterung.

Anfang November hat uns START-Vorarlberg die Möglichkeit gegeben, dass wir mit Nadine -welche uns vorher gelehrt hat, wie man eine Zusammenfassung schreibt – eine Erörterung schreiben und üben können. Diesmal konnten wir aufgrund von Corona nicht in der VHS Götzis sein, aber dank der heutigen Technologie konnten wir mit der App „Zoom“ online arbeiten.

Zuerst haben wir Stipendiaten uns vorgestellt, damit Nadine uns alle kennenlernt und dann haben wir mit dem Thema „Erörterung“ begonnen.

Nadine hat uns auf professionelle Weise gezeigt, was wir in einer Erörterung schreiben dürfen und was nicht. Dann kamen wir auf die richtigen Schritte der Erörterung und auf die Bestandteile einer Erörterung. Zuerst haben wir mit der Einleitung begonnen, nachher mit dem Hauptteil und schließlich mit dem Schluss einer Erörterung. Wir haben gelernt, dass der Hauptteil aus Behauptung, Begründung und Beweis besteht. Hier hat Nadine uns in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat ein Argument als Übung besprochen.

Zum Schluss haben wir gemeinsam einen Text gelesen und die Operatoren besprochen.

Außerdem haben wir einen weiteren Text als Hausübung bekommen, die wir dann Nadine abgeben und sie wird sie für uns korrigieren und wieder zurückschicken.

Vielen Dank an START-Vorarlberg, dass wir hier so gute Möglichkeiten bekommen, uns in der Schule zu verbessern.

Vielen Dank an Nadine für ihre Geduld und ihre einfache und gute Erklärung.

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Deutsch-Textsorten: ZUSAMMENFASSUNG

Das Zusammenfassen von Texten ist wichtig, um ein Thema zu verstehen und eine  andere Person kann das Thema nur dann verstehen, wenn es auch gut zusammengefasst ist.

Mitte Oktober organisierte START-Vorarlberg einen Deutsch-Workshop für uns, bei dem wir lernen durften, wie man ein Thema richtige zusammenfasst und welche Schritte befolgt werden sollten, damit es eine gute Zusammenfassung wird.

Natürlich war ich sehr begeistert, zu diesem Workshop gehen zu können, da es nicht so einfach ist, ein Thema zusammenzufassen, ohne die genauen Regeln zu kennen. Vor allem benötigen wir dieses Wissen auch für die Schule.  Also gingen ich und weitere StipendiatInnen vergangenen Samstag nach Götzis in die Volkshochschule, wo der Kurs stattfand.

START-Mitarbeiterin Larissa war auch vor Ort um uns zu begrüßen und ein paar Fotos zu machen. Wir lernten als erstes unsere Kursleiterin Nadine kennen, welche uns geduldig und professionell in das Thema einführte und uns mit guten Tipps zur Seite stand. Im Anschluss des Kurses verfasste jeder von uns eine eigene Zusammenfassung und Nadine korrigierte sie für uns. Der Workshop war sehr informativ und machte auch Spaß! Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Nadine bedanken – wir hoffen auf weitere Textsorten-Workshops mit ihr!

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Mangas selbst zeichnen

Für wen das Wort Manga nichts Neues ist, hat hiermit sicher schon die ein oder andere
(Kindheits-)Erfahrung gemacht. Für diejenigen die mit diesem Begriff nichts anfangen können, ein Manga ist die japanische Version eines Comics. Mangas konnten in den letzten Jahren hier in Europa so einige Fans für sich gewinnen und diese Beliebtheit ist heutzutage weiterhin am wachsen.
Der Manga-Zeichenworkshop, welcher in der Stadtbibliothek Dornbirn organisiert und stattfand, befasste sich genau mit diesem Thema. Dort lernten wir nicht nur was die wesentlichen Unterschiede von Mangas und herkömmlichen Comics sind, sondern konnten dort auch selber Hand an an Papier anlegen.

Mit dem Zeichner und Künstler Gerd Menia wurden wir bestens über verschiedene Zeichenmethoden, als auch Techniken, aufgeklärt und belehrt. Von Basiswissen bis hin zu fortgeschrittenen Themen war von allem ein bisschen was dabei, so dass auch jeder was davon mitnehmen konnte. Während dem Workshop konnte man so einige verblüffende Ergebnisse bestaunen und auch erleben wie schnell sich die TeilnehmerInnen
weiterentwickelten. Natürlich gab es auch schon einige die darin schon etwas erfahrener sind, jedoch konnte auch diese Personen so ein paar neue Tipps für sich gewinnen.


Hier noch ein Statement von Lukas Samir Gabsi (START-Alumni):
„Durch den Zeichenworkshop konnte ich ein bisschen mehr über die Herkunft von Comics und Mangas erfahren und lernen welche Techniken von den Profis verwendet werden um
‚langweilige‘ Zeichnungen spannender zu machen. Danke an START dass wir als Alumni auch solche Workshops besuchen dürfen!“


Jeder der sich schon mal den Gedanken gefasst hat, wie es so ist eigene Ideen auf Blatt zu
bringen, dem empfehle ich es auf jeden Fall zumindest einmal ausprobiert zu haben.
Einen großen Dank geht an die Stadtbibliothek Dornbirn für den tollen und spannenden
Workshop!

Ein Bericht von START-Alumnus Christian

English conversation class – START-Vorarlberg

We all must take care of our environment. That’s a sure thing. No matter whether young or old or rich or poor – fact is, that we live in it and if we continue doing stupid things and harming it like the last couple of years, we will for sure harm ourselves too.

Last week we had the chance to discuss this important topic online with an English teacher. On the one hand we learned a lot of new things about our environment, especially about climate change, and on the other hand we did that while speaking in English. That way we could hit two birds with one stone.

Our teacher, Louise, had prepared some worksheets for us, which we all received per Mail. This way, we had a strict plan and didn’t waste any time. We started off by getting to know each other and discussing general things regarding the environment. We then had a small environmental quiz, which I sadly was not so good at. However, we learned a lot of new surprising facts about things and countries that harm the environment the most.  

By doing different tasks like describing pictures, reading out lout and giving our opinion on different things, we were able to train our spoken English very well. Especially nowadays, we have to stay informed about what is happening to our nature worldwide. Climate change, poor air quality and undrinkable water are only some few examples of how we are not only harming the environment we live in, but ourselves too.

Reported by Shahed

Unternehmensbesuch bei Constantia Flexibles – mal anders

Constantia Flexibles ist der größte österreichweite Sponsor von START und unterstützt dieses Schuljahr insgesamt 23 Jugendliche. Normalerweise besuchen die Stipendiat*innen ihre Förderer persönlich oder lernen diese bei ihrer Aufnahmezeremonie kennen. Da dies aktuell nicht möglich ist ,wurde ein Onlinemeeting in Zoom organisiert, das am 5.10 stattfand. Von Seiten Constantia waren Mag. Tanja Dreilich (CFO) und Mag. Thomas Schulz (VP Brand Management Group) bei dem Meeting dabei und haben sich Zeit für die START-Stipendiat*innen genommen.

Nach einer Vorstellungsrunde, wurde das Unternehmen vorgestellt und auf aktuelle Entwicklungen und Fragen eingegangen: Constantia Flexibles ist der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen. Unter dem Leitprinzip ‚People, Passion, Packaging‘ stellen die rund 8.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeschneiderte Verpackungslösungen an 39 Standorten in 16 Ländern her. START hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit die beiden Stammproduktionswerke (Teich, Patz) in Niederösterreich zu besuchen und zu besichtigen.

Besonders intersessiert waren die Stipendiat*innen aus Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Vorarlberg an den Maßnahmen, die Constantia im Bereich Umweltschutz und Arbeitschutz – vor allen in den Werken in anderen Ländern ausserhalb der EU umsetzt. Hier wurde uns versichert dass in allen Werken die gleichen Sicherheit- und Hygienestandards gelten, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten bzw. sogar überschritten werden.

Constantia Flexibles selbst hat sich zum Ziel gesetzt die 100%ige Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungslösungen bis 2025 zu gewährleisten. Diese Maßnahmen machen aber nur dann Sinn, wenn wir als Konsumenten auch die Verpackungen richtig recyclen und in die jeweils passenden Tonnen/Säcke werfen.

Auch die aktuellen Einschränkungen durch Corona waren ein Thema: so erfuhren wir, dass nachdem Constantia Flexibles Verpackungen für Lebensmitteln und Medikamente herstellt, das Unternehmen im Lockdown als systemrelevantes oder essentielles Industrieunternehmen definiertwurde. In den Werken wurde durchgängig produziert, während die Büromitarbeiter*innen überwiegend von daheim arbeiten konnten und können.

Wir bedanken uns für das wertschätzende Meeting und hoffen dass wir uns bald wieder „In Echt“ sehen können!



Mein Praktikum bei meiner Patenfirma Rhomberg

In so einer tollen Firma zu arbeiten, ist mir eine große Ehre. Ich musste von der Schule aus acht Wochen bis Anfang 5. Klasse auf der Baustelle und im Baubüro arbeiten. Dank START-Vorarlberg habe ich die Chance bekommen, drei Wochen bei meiner Patenfirma Rhomberg im Büro zu arbeiten.

Von 3. August bis 21. August habe ich in der Kalkulation-Abteilung gearbeitet. In den ersten paar Tagen wurde ich super eingeführt und herzlich willkommen geheißen. Mir wurde ein Arbeitsplatz bereit gemacht, die Zugangsdaten waren schon eingerichtet und ich fühlte mich sehr gut betreut. Meine Vorgesetzten gaben mir die Möglichkeit, am Anfang bei möglichst vielen verschiedenen Projekten einen Einblick zu bekommen. Dies half mir sehr, um den Ablauf und den Alltag kennenzulernen. Später durfte ich auch schon mit kleinen Projekten anfangen. Durch meine Arbeit bekam ich viele wertvolle Tipps und wurde immer sicherer bei meiner Arbeit. Das Arbeiten dort machte mir wirklich eine sehr große Freude. Ich war zufrieden mit der Arbeit und ich bin glücklich, dass ich diese Stelle erhalten habe und bei Rhomberg arbeiten dürfte.

Zum Abschluss möchte ich mich noch bei der Firma Rhomberg Bau, Frau Melanie Rünzler, bei meiner Patin Frau Manuela Fetz und Sandra Kunz von START-Vorarlberg bedanken, welche mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Farzane

Debatte und Redekunst: selbstbewusst präsentieren und sprechen

Nicht alle Menschen tun sich leicht beim Reden oder beim Diskutieren eines Themas, deshalb haben sich zehn Stipendiaten und Stipendiatinnen am 19. September für diesen Workshop angemeldet, damit wir etwas lernen und uns beim Reden vor fremden Menschen nicht unsicher sind, sondern einfach frei und selbstbewusst reden können.  Angst muss man nicht haben, denn niemand ist perfekt und macht keinen Fehler!

Am Anfang haben wir ca. 3 bis 4 Minuten Zeit bekommen, um uns Informationen über unseren Partner oder unserer Partnerin zu sammeln, damit wir ihn oder sie nachher in 30 Sekunden beschreiben bzw. vorstellen können. Wir haben es uns alle hier leichter gemacht, da wir uns Notizen gemacht haben, aber bei der zweiten Runde war es bisschen schwieriger. Jeder von uns hatte ein kleines Spielzeug aus einem Stoffsack von unserem Trainer gezogen, über den wir eine Minute etwas erzählen mussten, diesmal ohne Vorbereitung.

Ein guter Tipp von unserem Trainer Albert war: „Wenn ihr nicht wisst, was ihr sagen sollt, dann wiederholt die Sachen, die ihr schon erwähnt habt. So kommen oft neue Ideen, was man sagen kann.“  Wir haben auch über wichtige Sachen geredet, wie zum Beispiel, dass die Körperhaltung, Augenkontakt, Mimik und Gestik oder die Stimme eine sehr große Rolle spielt. Nach der Pause haben wir eine Pro- und Contra-Gruppe, die über das Thema „verpflichtender Socialmedia-Kurs“ diskutieren sollten. Es gab einen Moderator und drei Stipis als die Jury. Zum Schluss haben wir debattiert. Es gab zwei Kapitäne, die jeweils am Anfang zwei und am Ende zwei Minuten reden sollen, es gab von der Pro- und Contra-Gruppe jeweils zwei Sprecher, die sich auch zwei Minuten lang über das Thema „Impfflicht für alle Personen ab 60“ auseinandersetzen sollen. Natürlich gab es auch hier es einen „Timekeeper“ und wieder drei Jurymitglieder, welche uns Feedback gaben.

Hier noch persönliches Statement unserer Stipis:

Statement von Chandra Lexi: „Ich finde es toll, dass ich etwas Neues ausprobieren dürfte, was ich mich normalerweise nie zutrauen würde. Der Workshop war sehr interessant und ich habe heute sehr viel nützliche Sachen gelernt, was ich in der Zukunft sicher brauchen werde.“  

Statement von Fatima: „Das Seminar hat mir sehr gut gefallen, war aber bisschen kurz, um genug üben zu können. Wir haben Debatten gehalten, Diskussionen durchgeführt und gemeinsam sammelten wir die wichtigen Informationen wir festen Stand, Augenkontakt etc. Unser Trainer war professionell und hat deutlich und klar gesprochen. Danke vielmals!“  

Ein Bericht von Stipendiatin Shirin

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz „aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….“ – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare „Rhetorik & Präsentation“, „Lerntraining“ und „Selbstsicher Deutsch sprechen“ statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar „Rhetorik“ mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare „Rhetorik & Präsentation“ mit Michael Traindt und Marina Ofner, „Gegen Diskriminierung & Rassismus“ mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie „Zeit-Balance“ mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

Kräuterseifen selbst gemacht

Es gibt kein Haus, in dem Seifen nicht verwendet werden. Sie werden in vielen Bereichen – wie Badezimmer, WC und Küche – verwendet. Aber haben Sie sich jemals gefragt, wie Seifen hergestellt werden können?

Anfang September hat uns die liebe Sandra gefragt, ob wir mit ihr nach Viktorsberg fahren möchten, um schöne und duftende Seifen herzustellen, unter der professionellen Anleitung von Frau Nicole.

Bei unserer Ankunft begrüßte uns Nicole herzlich und dann fingen wir auch gleich mit der Seifenherstellung an:

Nicole kochte Kräutertee und ließ ihn ziehen und fügte dann Lauge hinzu. Im zweiten Schritt mischte sie verschiedene Öle zusammen, welche bis zu ca. 40 Grad erhitzt wurden.

Im dritten Schritt wurden Öl und Kräutertee vermischt, jedoch unter der Voraussetzung, dass die beiden Flüssigkeiten eine Temperatur von ca. 40 Grad hatten. So entstand eine homogene und dicke Masse, welche nun in Formen gegossen wurden. Das Trocknen kann zwei oder drei Tage dauern, und dann schneiden wir sie und werden dann mindestens sechs Wochen vor Gebrauch gelagert. Je länger die Seifen lagern, desto besser werden sie.

Wir hatten bei Nicole eine angenehme Zeit: Die Herstellung von Seife war sehr interessant und wir hatten viel Spaß. Die Gemeinde Viktorsberg ist eine kleine, aber sehr schöne Ortschaft und gehört zum Bezirk Feldkirch. Fast fühlten wir uns wie im Urlaub! 😊

Vielen Dank an Frau Nicole und die liebe Sandra.

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Kennenlerntag des neuen START-Vorarlberg Jahrgangs

Am Donnerstag, den 3. September 2020 versammelten sich die START-Vorarlberg Stipendiatinnen und Stipendiaten vor dem Eingang des START-Büros in Bregenz. Es fand eine herzliche Begrüßung statt und jeder erhielt eine START-Gesichtsmaske von Sandra und Larissa.

Gemeinsam sind wir zur Pfänderbahn gelaufen und auf dem Weg habe ich schon ein paar Stipendiat/innen kennenlernen dürfen. Auch die Gründer von START-Vorarlberg – Bill und Maude Dearstyne – ließen es sich nicht nehmen, uns bei diesem Ausflug zu begleiten!

Als wir an der Pfänderstation angekommen sind, hatte der START-Pate Herr Thomas Kinz uns noch wissenswerte Informationen über die Entstehungsgeschichte der Pfänderbahn mitgegeben und dann fuhren wir mit der Gondel hinauf.

Im Seminarraum, welcher uns Herr Kinz netterweise zur Verfügung stellte, haben wir uns einander vorgestellt und die START-Grundregeln besprochen. Danach haben wir etwas von der bereitgestellten, sehr leckeren Jause gegessen, um uns für den Nachmittag zu stärken.

Unser Stipisprecher Baris, sowie Ghaiath und Maryan, haben für uns tolle Kennenlernspiele vorbereitet. Diese Spiele haben unseren Teamgeist gestärkt und uns näher zusammengebracht – stets den vorgeschriebenen Corona-Abstand einhaltend, natürlich!

Zum Schluss sind wir wieder mit der Gondel hinuntergefahren und wer noch Zeit und Lust hatte, konnte mit Sandra und Larissa noch ein Eis essen gehen.

Für mich ist der Kennenlerntage sehr gut gelungen: ich hatte sehr viel Spaß und bekam eine Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen. Ein großes Danke an das gesamte START-Team, unseren geschätzten START-Paten Herrn Kinz und die Stipis, für den tollen Tag den sie uns ermöglicht haben. Ich freue mich darauf, alle wiederzusehen.

Ein Bericht von Stipendiatin Lexi

Mein Praktikum bei Illwerke VKW

In so einer schönen und großen Firma als Ferialmitarbeiterin zu arbeiten, war immer schon ein Wunsch von mir. Nicht immer kann man eine Stelle bei einer Firma wie Illwerke VKW finden. Daher bin ich dankbar, dass ich durch Start-Stipendium diese Stelle bekommen habe. Die Illwerke VKW ist meine Patenfirma und beim Gespräch mit meinem Paten, Herr Andreas Neuhauser, fragte er mich, ob ich im Sommer bei Illwerke arbeiten möchte. Meine Antwort war natürlich „JA“. Ich habe mich über diese Stelle sehr gefreut.

Mein Praktikum hat mir besonders gut gefallen. Besser konnte ich es mir nicht vorstellen. Am ersten Tag haben die Mitarbeiter/innen mich freundlich und höflich empfangen. Meine Betreuerin, Lisa Bereuter, stellte mir die Mitarbeiter/innen in meiner Abteilung vor und dann durfte ich am meinem Arbeitsplatz anfangen zu arbeiten. Die Arbeit war sehr informativ und spannend. Ich bin eine Person, die immer gerne neue Sachen lernen will und hier habe ich die Chance bekommen sehr viele Dinge zu lernen. Meine Computer Kenntnisse haben sich verbessert und ich habe sehr viele nette Menschen kennengelernt.

Während meines Praktikums durfte ich in verschiedenen Bereichen, wie Personal, Netz und Kommunikation arbeiten. Bei der Personalabteilung durfte ich die Personalakte von Studenten im Archiv speichern.  Bei Netz habe ich Buchhaltung gemacht und Präsentationen erstellt. Außerdem durfte ich mit meiner Betreuerin an zwei Bewerbungsgesprächen teilnehmen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Bei der Kommunikation habe ich alte Bilder gescannt und in verschiedenen Ordern gespeichert.

Alle Bereiche haben mir sehr gut gefallen und ich möchte noch erwähnen, dass mir nie langweilig wurde. Ich war sehr zufrieden mit der Arbeit und bin froh, dass ich diese Stelle erhalten habe und bei Illwerke vier großartige und lehrreiche Wochen arbeiten konnte.

Zum Schluss möchte ich mich herzlich bei meinem Paten Andreas Neuhauser, meiner Betreuerin Lisa Bereuter und natürlich bei Sandra Kunz von START bedanken, welche mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Schenke Kindern ein Lächeln

START-StipendiatInnen aus Vorarlberg engagieren sich für das Sommerprogramm „da.bei.sein“ der Stadt Bludenz

In den ersten Ferienwochen wurde in Bludenz ein buntes Sommerprogramm für Personen mit nicht-deutscher Erstsprache geboten und Ümmü, Masouma, Farzane, Abdul und Precious von Start Vorarlberg durften die Integrationsstelle im Raum Vorarlberg Süd bei Ihrem Sommerprogramm unterstützen. Während die Mütter der Kinder beim Frauencafé waren, wurden parallel dazu verschiedene Freizeitaktivitäten für deren Kinder angeboten.

Stipendiatin Precious berichtet:

Für 4 Wochen jeweils dienstags und donnerstags von 09.30 – 11.00 Uhr kümmerten wir uns um die Kinder. Manchmal waren es 2 Kinder, manchmal 10. Bei gutem Wetter liefen wir zum Spielplatz und amüsierten uns beim Fußball oder Merkball. An den kälteren bzw. regnerischen Tagen blieben wir im Zimmer und beschäftigten uns anderweitig. Einige bewiesen Ihre künstlerischen Talente beim Malen, andere spielten Tischfußball oder Tischtennis. Besonders beim Uno oder Hali Gali hatten wir sehr viel Spaß.

Feedback der Stipendiatin Ümmü:

„Obwohl ich kein großer Fan von Kindern bin, habe ich dieses Projekt sehr cool gefunden. Die Arbeit mit den Kindern war einfacher als gedacht. Ich würde sofort wieder dabei sein!“

Mein soziales Engagement in der Mittelschule

Mein Name ist Midia und ich helfe seit einem Jahr anderen SchülerInnen in der Mittelschule bei ihren Aufgaben in verschiedenen Fächern.

Wir sind eine kleine Gruppe, die sich jeden Montag am Nachmittag zwei Stunden miteinander trifft. Da dürfen mir meine SchülerInnen alle unverständlichen Fragen stellen und wir versuchen gemeinsam ihre Hausaufgaben zu lösen.

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich den Schülerinnen bei den Aufgaben helfen kann und ihnen gut erklären kann, weil ich die Volks- und Mittelschule nicht in Österreich gemacht habe. Sondern habe ich am Anfang mein Pflichtschulabschluss gemacht und dann habe ich direkt die BORG Egg Schule besucht. Meine Sorgen sind jedoch verfolgen, weil es auch andere LehrerInnen gibt, die ich jeder Zeit fragen kann, falls ich was nicht ganz klar verstehe.

Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Schülerinnen helfen kann und bin stolz darauf. Weil es sehr schön ist, sich immer gegenseitig zu helfen.

Engagierte Nachhilfe in der Mittelschule

Mein Name ist Sebastian und ich bin seit zwei Jahren als Stipendiat Mitglied der START-Familie. Seit ungefähr der gleichen Zeit darf ich in der Mittelschule Egg anderen SchülerInnen – aber auch Erwachsenen, welche gerade die deutsche Sprache lernen – bei ihren Aufgaben helfen. Egal ob  Deutsch, Englisch, Mathe oder  Nebenfächer – ich habe diese Fächer selbst schon vor ein paar Jahren gelernt und kann sie daher bei ihren Aufgaben gut unterstützen.

Nach meinem Schultag verbringe ich jeden Montag zwei Stunden am Nachmittag mit „meinen“ SchülerInnen, die mir bei Schwierigkeiten Fragen stellen können. Ich bin überzeugt, dass es sehr wichtig ist, diesen SchülerInnen bei ihren Hausaufgaben oder beim Lernen einer Fremdsprache zu helfen und alles möglichst genau aber einfach zu erklären – denn es ist ein Grundstein für die weitere Bildung.

Die „Nachhilfe“-Initiative wurde von meiner ehemaligen Deutschlehrerin, Frau Ruth Berger, ins Leben gerufen. Gemeinsam mit ihr und weiteren Lehrerinnen, die ihre Zeit selbstlos in Nachhilfe investieren, darf ich nun auch meine Unterstützung anbieten – was mich mit Freude und ein wenig auch mit Stolz erfüllt.

Jahrestreffen START-Vorarlberg

Als wir uns wieder mit Freunden treffen konnten, entschied sich das START-Team den Termin für unser Jahrestreffen kein zweites Mal abzusagen, was mich sehr erfreut hat.

Um 15 Uhr traf sich der Großteil von uns Stipis beim Bregenzer Bahnhof. Um 15:10 fuhr unser Zug von Bregenz nach Schruns ab. Die Fahrt war nicht nur spannend und interessant, denn lustig war sie auch.

Sicherlich haben wir auch während der Reise die Corona-Maßnahmen eingehalten und unseren Mund-Nasenschutz getragen.


Der Bahnhof Kaltenbrunnen in Schruns war unsere letzte Haltstelle. Von dort aus gingen wir zu Fuß in das JUFA-Hotel. Als wir endlich unser Gepäck verräumt hatten, gab es das Abendessen. Nach dem Essen hatten wir einen bunten Abend – was bedeutet, dass sich alle Stipis + Bill und Maude, aber auch Sandra und Larissa getroffen haben, um verschiedene Themen miteinander zu besprechen und danach gab es lustige Spiele, wo wir als Team herausgefordert wurden.
Wir hatten dann noch eine Stunde Zeit, um uns persönlich zu unterhalten vor der Nachtruhe um 23 Uhr.

Unser zweiter Tag begann mit dem Frühstück, danach hat jeder etwas zum Essen mitgenommen, da wir wandern gegangen sind. Das Wandern bis zur Talstation machte mir sehr viel Spaß, aber genau so viel Spaß machte es den anderen. Dann sind wir mit der Seilbahn zum Gipfel gefahren. Oben angekommen sind wir zum Waldseilpark gegangen. Die Kletterei machte uns sehr viel Spaß. Zum Mittagessen gingen wir in ein Gasthaus in der Nähe vom Stausee. Danach sind die meisten mit dem Alpine-Coaster nach unten gefahren und die anderen nahmen die Seilbahn.

Als wir wieder im JUFA waren um unser Gepäck abzuholen, hat jeder noch ein Eis gekriegt. Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu und deshalb fuhren wir dann wieder gemeinsam nach Hause.

Dennoch möchte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass die Rückfahrt genauso interessant und lustig war wie die Hinfahrt.

Feedback von StipendiatInnen:


Ümmu:
„Also ich habe es sehr toll gefunden und finde es schade, dass unser Jahrestreffen so kurz war. Außerdem fand ich das Klettern sehr abenteuerlich. Ich würde es wiederholen. Aber nicht nur das Klettern, sondern auch die Fahrt mit dem Alpine Coaster war Adrenalin pur. Ich hoffe wir wiederholen das Ganze!“


Precious:
„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Klettern hat rü reichlich Nervenkitzel gesorgt. An einigen Stellen musste ich meinen Mut zusammennehmen, aber am Ende war ich mit Stolz erfüllt. Es war auch cool mit den anderen zusammen zu kommen nach der Corona Zeit.“

Hala:
„Ich habe es dort wirklich gemocht.  Ich war zum ersten Mal im Montafon.  Ich fand es erstaunlich, dass wir fast alle klettern konnten. Ich fand es sehr gut, dass ein paar von uns trotz ihrer Höhenangst geklettert sind. Dieser Ausflug könnte nicht besser gewesen sein!“

Ibrahim:

„Meiner Meinung nach war es sehr schön!! Es hat mich gefreut nach der langen Zeit wieder mal alle Stipis und das Start Team zu sehen!“

Fatma:
„Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, ein neues physikalisches Experiment durchzuführen.  Über den Damm und zwischen Freunden machten wir einen Spaziergang und lernten das Klettern lernen.  Es war ein toller Tag voller Aktivitäten und schönen Begegnungen. Vielen Dank!“

Ein Bericht von Stipendiatin Hadel

ERSTE HILFE – WEIL JEDE SEKUNDE ZÄHLT

„Es ist nie vorhersehbar, wann und wo ein Notfall eintritt. Macht Sie der Gedanke daran nervös? Möchten Sie gerne ruhig bleiben, überlegt handeln und mit den richtigen Handgriffen helfen können?“

Damit wir START-Stipis für unerwartete Unfälle vorbereitet sind, hat unser liebes START-Vorarlberg Team auch dieses Jahr einen Erste-Hilfe Kurs im Roten Kreuz in Bregenz für uns organisiert. Dieser Kurs wird auch für den Führerschein anerkannt, was manche von uns gut gebrauchen können.

Wisst ihr, wo die meisten Unfälle in unserem täglichen Leben passieren?  Die meisten von uns würden mit Selbstverständlichkeit sagen: natürlich im Straßenverkehr! Was auch verständlich ist, denn immer wieder hört man in den Nachrichten von Unglücken, welche eben oft auf der Straße passieren. Viele werden überrascht sein, dass diese Antwort gar nicht stimmt. Die richtige Antwort wäre: Zuhause und in der Freizeit – was eigentlich logisch ist, denn die dort verbringen wir mehr Zeit als auf der Straße. Und in Situation wie diesen lohnt sich ein Erste-Hilfe Kurs für alle Fälle. Denn nur bei so einem Kurs wird einem beigebracht, wie man sich im Ernstfall verhält, oder besser gesagt: richtig handeln soll. Beispielsweise wissen wir jetzt, wie die stabile Seitenlage geht, wie man richtig beatmet und Herzmassage macht. Auch wie ein sogenannter Defibrillator funktioniert und wo er zu finden ist, haben wir erfahren (zum Beispiel bei der Information großer Kaufhäuser).

Ein großes Dankeschön an unsere tolle Kursleiterin Stefanie vom Roten Kreuz Vorarlberg und an START-Mitarbeiterin Larissa, welche den Kurs mit uns mitgemacht hat.

„Das war mein zweites Mal, dass ich den Kurs gemacht habe und er hat mir echt geholfen, da ich schon alles vergessen hatte. Die Kursleiterin hat das Ganze gut erklärt und auch die Videobeispiele waren hilfreich.“  -Precious

„Ich fand den Kurs sehr wichtig, weil man die Erste-Hilfe im Alltag immer braucht. Von der Kursdauer her hat er auch gut gepasst.“ -Midia

„Ich fand den Kurs sehr hilfreich und spannend. Trotz Corona konnten wir paar Sachen praktisch üben. Ich dachte es wird anstrengend sein, weil doch einige Stunden dauerte, jedoch verging die Zeit wie im Flug.“ – Lana

Ein Bericht von Stipendiatin Nasiba

Diskussion: Outcome Racism

Eine sehr anregende und spannende Diskussion über Rassismus, Intersektionalität, Strukturen, Systeme und politischen Aktivismus mit START-Alumna Betül Tomakin und Special Guests Mugtaba Hamoudah (Mitorganisator der #blm Demo in Wien und START-Wien Alumnus) und Chrislane Barros (Mitorganisatorin der #blm Demo in Linz und START-Oberösterreich Alumna)

Ich hab mich schon sehr auf diesen Termin gefreut, da ich nicht nur selbst darüber sprechen wollte, sondern auch wie die anderen den Rassismus wahrnehmen, und was diese Bewegung in sie ausgelöst hat. Es hat mir gefallen zuzuhören und obwohl ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, auch Neues gelernt dank unser Alumni Betül. Was mir aber am meisten gefallen hat, war das Menschen endlich angefangen haben zu reden, und die Fassade, das in Österreich sowas nicht passiert oder das der Stadiums hier nicht herrscht, wurde sehr deutlich bei den 50.000 Demonstranten und Demonstrantinnen in Wien als auch bei unserer Fragerunde, wobei viele zur Wort gekommen sind und unsere Anzahl recht groß. Ich hoffe, wir werden immer reden und uns wird auch zugehört, denn das schlimmste ist die Augen zu verschließen, die Ohren zu klappen und „Silent“ zu sein. -Balqiz

Es war ein super toller Workshop. Trotz der Tatsache, dass uns sehr viele wichtige Begriffe, wie white fragility, Intersektionalität, Mikroaggression,.. erklärt wurden, hatten wir alle die Möglichkeit, uns zu allen möglichen Aspekten zu äußern. Kurz gesagt, ein perfekter, interaktiver, informativer Workshop. Natürlich danken wir Betül, einer START-Absolventin, die den Stipis interessante Workshops anbietet. -Rosetta

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Outcome Racism“ sehr informativ und zugleich auch ein Stück weit emotional, denn während des Vortrags habe ich die Möglichkeit bekommen über meine Gefühle und Gedanken frei zu äußern. Zudem habe ich einige neue Begriffe, wie zum Beispiel Intersektionalität und Mikroaggression gelernt und über deren Bedeutung in der Gesellschaft erfahren. -Fatma

Mir hat die Diskussionsrunde mit Betül und den ganzen Teilnehmer*innen wirklich Spaß gemacht. Ich habe viele neue Begriffe kennengelernt und konnte mir wirklich viel von der Runde mitnehmen, auch die Meinungen aller waren ziemlich interessant und es war spannend andere Perspektiven zu sehen! Gerne wieder! -Jovana

Die virtuelle Gesprächsrunde über das aktuelle Thema „Rassismus“ mit Stipis aus unterschiedlichen Bundesländer und unserer Trainerin Betül aber auch Mugtaba und Chrislane, unserer Alumnis, die die Demos in Wien und Linz mitorganisiert haben, war sehr informativ und interessant. Die hohe Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte, dass diese Thematik sehr wichtig ist und jeden von uns beschäftigt. In dieser Diskussionsrunde erklärte uns Betül viele neuen Begriffe, wie White Privilege, Intersektionalität, verschiedene Formen der Diskriminierung, White Fragility etc. Am Ende der Diskussion gab es Empfehlungen, wie jeder einzelne von uns gegen Rassismus kämpfen kann.  Ich wünsche mir mehr solche Diskussionsrunden im allgemeinen, aber auch mehr Workshops mit Betül =D -Ali Akbar

Es war einer meiner besten Workshops bis jetzt. Betül war eine sehr tolle Projektleiterin, mit der man über das Thema Rassismus stundenlang diskutieren könnte. Es war sehr wichtig, dieses Themenbereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Vor allem fand ich die Begriffserklärungen sehr wichtig, da ich teilweise manche von denen falsch bzw. im falschen Kontext verwendet habe. Es war mir dann klar, dass hinter bestimmten Begriffen, auch wenn sie schön klingen, Rassismus stecken kann.  Ich freue mich auf weitere Workshops mit Betül und Mugtaba. -Jihan

Durch die Diskussionsrunde hab ich den Drang bekommen, auf die Straße zu gehen & zu demonstrieren. Es hat mir sehr gut geholfen die Situationen besser zu verstehen bzw. einzuschätzen. Durch die hilfreichen Inputs weiß ich jetzt was ich tun kann & was ich vermeiden soll. Ich freue mich jedenfalls über solche Workshops & es würde mich sehr freuen, wenn ich bei so einer informativen Diskussionsrunde dabei sein darf. -Adham

Ich fand der Workshop sehr interessant und spannend. Und ich finde es richtig über solche Themen zu  sprechen, weil die sehr wichtig für uns alle. Die Betül macht es auch gut. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr. -Zidan

Durch die Diskussion „OUTCOME RACISM“ habe ich mehrere neue Wörter in Bezug auf Rassismus gelernt. Man hört die ein oder anderen Wörter öfters online, aber macht sich kaum Gedanken darüber und durch die Erklärung von einigen Begriffen wird mir einiges bezüglich diesem Thema leichter fallen. Außerdem haben wir auch einiges von der Demo-Organisation Wien gehört + Beispiele bezüglich Rassismus. Im generellen war die Gesprächsrunde ziemlich spannend, weil man mit Leuten reden konnte, die auch einen Migrationshintergrund haben und somit das selbe bezüglich Rassismus durchmachen wie einer selbst. -Aylin

Die Spaltung der Gesellschaft

Verschwörungstheorien und Fake News in sozialpolitischen Krisenzeiten

Gerade in Krisen entstehen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien und Fake-News, die vor allem die Online-Welt zu dominieren scheinen. Im Rahmen des Workshops „Die Spaltung der Gesellschaft“ mit Sapere Aude (Verein zur Förderung der Politischen Bildung) wurde ein Überblick zu Verschwörungstheorien und Fake-News und ihren Funktionsweisen gegeben.

Mithilfe von 2 Übungen wo es darum ging Nachrichten von Fakenews, und Fakenews von Verschwörungstheorien zu unterscheiden, diskutierten wir über Meinungsfreiheit, alternative Fakten und wies man versuchen kann Verschwörungstheorien zu entkräften. Wir lernten eine Organisation kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Verschwörungstheorien zu widerlegen: https://www.mimikama.at/

Als Hausaufgabe bekamen wir den Auftrag unsere „Lieblingsverschwörungstheorie“ zu finden und zu analysieren. Vielen Dank an Hermann und Raphaela von Sapereaude für den gelungenen Workshop.

Der Workshop war sehr nützlich. Manche Begriffe wusste ich nicht was sie bedeuten, aber durch den Workshop ist mir alles klar geworden. Persönlich interessiere ich mich nicht an Politik, aber in diesem Workshop wurde auch politisch diskutiert, die sehr interessant waren. Allgemein sehr guter Workshop. 

Farzana

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Die Spaltung der Gesellschaft“ sehr informative und interessant. Während dem Vortag haben wir einige Aufgaben bearbeitet und nach dem Informationsgehalt zwischen Fake und Wahr entschieden. Zudem haben wir die Begriffe wie Fake New und Verschwörungstheorien klar definiert. Ich freue mich auf weitere Vorträge mit dem Stipis aus den anderen Bundesländern😊.

Fatma

Er war ziemlich interessant und informativ. Vor allem waren die Diskussionen nach den Aufgaben sehr spannend. Eine meiner Lieblingstheorien ist die, in der gesagt wird, dass Bill Gates der Teufel wäre, weil der Code seines Namens oder so 666 ergibt und somit er ein Teufel ist :“)

Shahed

Können wir öfter solche politische Workshops haben? Es war wirklich heute interessant.

Suliman

Davids Ausarbeitungen und Überlegungen

1 .Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Erde ist flach

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

• Falsche Faken aufgrund mangelndem Wissens
• Subjektive Interpretation
• Es gibt einen Guten und einen Bösen (auch gerne genannt: das System)

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

Wenn man ans Meer geht und man mit einem Fernsichtglas ein fast am Horizont verschwundenes Schiff anschaut, und der Boden vom Schiff ist nicht mehr sichtbar ist die Theorie falsch, falls es sichtbar sein sollte, ist sie richtig.
Man könnte auch mit Brückenbauern von Kilometerlangen strecken reden und fragen ob sie die Erdkrümmung mit einbeziehen (müssten sie schon)

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

Mit Fakten argumentieren bringt wie besprochen oft nichts, daher kann man nur versuchen der Person ein sicheres Gefühl zugeben, indem man die Person und ihre Meinung respektiert und wertschätzt, sodass die Person den Zwang verliert Recht haben zu müssen und seine Meinung zu „verteidigen“. Man muss die Person also dazu bringen sich zu öffnen, sodass man dann auf die Person einreden kann und deren Sicht öffnen.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

Wie gesagt, die Person und ihre Meinung respektieren, sodass man auf einer guten Basis miteinander über alles offen und ehrlich sprechen kann.

Ebrus Ausarbeitung und Überlegungen:

1. Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Adrenochrom-Verschwörungstheorie Laut dieser Theorie gibt es satanistische Sekten, die Kinder entführen und foltern, um aus ihnen das Blut mit dem Adrenalin abzuzapfen. Das Blut trinken sie dann im Glauben, dass sie dadurch langsamer alt werden. Vor allem die Hollywood-Elite wird mit dieser Theorie verbunden.

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

* Hört sich an wie der Plot eines Krimi-Films.
* Kinder, die zum schwächeren Glied der Gesellschaft gehören, sind involviert.
* Erfolgreiche Menschen, in dem Fall die Hollywood-Elite, werden verteufelt.

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

1.Recherchieren und herausfinden, wie sich diese Theorie gebildet hat.
2.Einen Detektiv/in einstellen, der/die das alles macht.
3.Ein Hollywood-Star werden und sehen, ob da was dran ist.
4. Einen Hollywood-Star als Freund haben und spontan nachfragen.

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

1. Jemanden finden, der Fakten besser in Sätze verpacken kann.
2. Qualitativ hochwertige Artikel, die das Gegenteil aussagen, finden und zeigen.
3. Den/die Freund/in mit Fragen ausquetschen, bis er/sie einsieht, dass die Theorie völliger Schwachsinn ist.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

1. So tun, als würde ich ihm/ihr glauben und nachfragen.
2. Ab und zu Gegenargumente einwerfen und sehen, wie er/sie reagiert. 3. Taschentücher und Schokolade bereithalten, wenn es zu einer hitzigen Diskussion kommt.

Offline meet-up am Bodensee

Nach der anstrengenden und langen Corona-Pause durften wir uns endlich vergangenen Samstag wieder Mal persönlich treffen und zwar beim sogenannten „START-Vorarlberg offline meet-up am Bodensee“!

Um 15:00 Uhr trafen sich über zehn StipendiatInnen beim Lochauer Bahnhof mit START-Mitarbeiterin Larissa. Die Begrüßung war überschwänglich und unsere große Wiedersehensfreude konnte man an unseren lächelnden Gesichtern deutlich erkennen.

Gemeinsam mit Larissa machten wir uns auf den Weg zum See und kamen bei der Eisdiele Zita vorbei. Zur Feier des Tages wurden wir von START auf ein Eis eingeladen, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben. Nach dem jeder sein Eis in der Hand hielt, machten wir noch schnell ein paar Fotos, bevor das Eis zum Schmelzen begann. Anschließend suchten wir uns ein angenehmes Plätzchen, um unser kleines Picknick starten zu können.

An dem schönen und sonnigen Tag haben wir uns Stunden lang miteinander unterhalten, gechillt und ein paar Fotos gemacht – dabei hatten wir stets den noch erforderlichen Mindestabstand eingehalten. Auch die liebe Maude und der liebe Bill haben uns an diesem Tag Gesellschaft geleistet. Da das Wetter traumhaft war und wir uns am See befanden, nutzten ein paar von uns die Gelegenheit „Stand-Up Paddling“ auszuprobieren.  Gute Schwimmkenntnisse waren natürlich Voraussetzung und vor dem noch kalten Seewasser durfte man sich auch nicht fürchten – ansonsten stand dem Spaß nichts entgegen!

Statements:

Fatma Pilik

Meiner Meinung nach war das Offline-Meeting einer der Besten Veranstaltungen nach der Corona – Zeit, denn ich habe einige Stipendiatinnen und Stipendiaten vermisst und habe somit die Möglichkeit bekommen sie wiederzusehen. Auch das Stand-Up Paddling am Bodensee hat mich sehr angesprochen und ich bin sehr froh darüber, dass ich es ausprobiert habe. Wir hatten sehr viel Spaß miteinander im Wasser und konnten nicht genug davon kriegen.

Hamza

Einer der besten Tage! Stand-Up Paddling war super. Gut, dass ich es probiert habe.

Baris Can Sahin

Ein schöner Tag! Es war toll, wieder mal alle zu sehen und mit allen zu reden. Ich war beim Stand-Up Paddling und das war richtig cool!

Ein Bericht von Stipendiatin Fatma

Abschlussessen MaturantInnen START-Vorarlberg

Kürzlich haben wir diesjährigen Maturant*innen von START-Vorarlberg uns auf den Weg ins schöne Bregenz gemacht, da wir bei Bill und Maude Dearstyne – den Gründern von START-Vorarlberg – zu einem gemeinsamen Abschluss-Essen eingeladen worden sind.

Nachdem Bill uns zusammen mit START-Mitarbeiterin Larissa bei der Pfarrkirche Herz Jesu abgeholt hat, gingen wir den kurzen Weg zum schönen Haus der Dearstynes hinauf. Dort wartete bereits Maude, welche das köstliche Mittagsessen selbst zubereitet hatte. Nach einer freudigen Begrüßung bewunderten wir den Balkon mit Blick auf den Bodensee, auf dem wir dann später gemeinsam speisten.

Wir haben über die Matura, unsere Zukunftspläne und natürlich auch über das E-Learning während der COVID-19-Pandemie gesprochen. Umso erfreulicher ist es, dass wir uns nun tatsächlich offline treffen konnten, was den Lockerungen der Sichermaßnahmen der letzten paar Wochen zu verdanken ist. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen, ließen wir eines der wohl letzten Zusammentreffen als noch START-Stipendiat*innen ausklingen. Nach einer kleinen abschließenden Fotosession folgte dann der rührige Abschied.

Ich möchte mich im Namen der diesjährigen Maturant*innen von START-Vorarlberg, sehr herzlich bei Bill und Maude für diese Einladung bedanken, sowie deren stete Begleitung und Unterstützung in den vergangenen Jahren. Ohne Bill und Maude gäbe es START-Vorarlberg nicht. Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen!

Ein Bericht von Maturantin Chirin

Schule 2030. Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Stipendiat*innen aus Wien, Vorarlberg und Salzburg nehmen überregional an einer PolEdu Diskussionsrunde teil. Heutiges Thema die Schule der Zukunft.

Pascal eröffnet die Diskussionsrunde mit seinen Gedanken zur Schule: „Das Home-Schooling hat gezeigt, dass unsere Schulen noch nicht so modern sind, wie sie das oft sein sollten. Aber können wir aus der Corona-Zeit auch etwas mitnehmen, um unser Schulsystem zu verbessern? Was muss sich verändern und wie sieht die Schule der Zukunft aus?“ Die Diskussionsrunde gestaltet sich sehr interaktiv, viele Überlegungen und Perspektiven werden geteilt und das Schulsystem wird kritisch betrachtet. Wir sprechen über aktuelle Matura-Regelungen, unterschiedliche Schulformen, eine Erweiterung der Unterrichtsfächer und individuelle Interessensförderung. Pascal verabschiedetet uns am Ende der Diskussion mit den Worten: „Bleibt kritisch, mutig, laut und partizipativ!“ Danke für das sehr interessante Gespräch. Wir freuen uns auf weitere Workshops und Diskussionsrunden mit PolEdu!

Und wie fanden unsere kritischen Stimmen die heutige Diskussionsrunde?

Ein supertolles Workshop! Ich finde, dass PolEdu es schafft, das Interesse der Jugendlichen für Politik zu stärken. Diesmal hatten wir die Möglichkeit, über alle möglichen Aspekte bezüglich der Schule und des Schulsystems zu sprechen. -Rosetta

Der Workshop mit PolEdu „Wie sieht die Schule 2030 aus?“ war eine Diskussionsrunde, aus der ich relativ viel mitgenommen habe. Nicht jede und jeder Stipendiat*in besucht die gleiche Schule und aus diesem Grund konnte man einen Einblick aus anderes Schulen erhalten und etwas Neues dazulernen. Das Quiz hat gezeigt, dass ich mich mit dem Thema nicht sehr beschäftigt habe, was sich ab dem heutigen Workshop ändern will. -Mariana

Ich fand die Diskussionsrunde ziemlich spannend und eine nette Abwechslung! Selbst nach dem Workshop habe ich lange über unser Schulsystem und ob es noch zeitgemäß ist, nachgedacht! -Jovana

Ich fand den Workshop mega cool, da wir unsere Meinung zu den verschiedenen Schultypen äußern durften und vor allem zu den Schulfächern und zwar, ob  man  neue Fächer einfügen sollte und welche relevant wären? Außerdem haben wir über die Bewertung der Lehrer*innen gesprochen, besonders über die App, die dies ermöglicht und ob das sinnvoll wäre. Der Workshop hat es mir ermöglicht eine neue Perspektive kennen zulernen und ich konnte mir vieles mitnehmen. -Mariam

Mir hat der Workshop gut gefallen, weil man oft die Möglichkeit hat, seine eigene Meinung dazu einzubringen und es viele Diskussionen gibt über wichtige und Interessante Themen. Außerdem ist Pascal auch ein super Typ mit viel Humor. -Edison

Den Workshop fand ich ziemlich interessant, denn wir haben uns über mögliche Veränderungen an den Schulen unterhalten und wie sinnvoll der Unterricht in der Schule ist, da man sich aus der Schule nicht wirklich viel für das weitere Leben mitnehmen kann und welche Fächer uns dabei möglicherweise helfen würden. Vorschläge waren Rhetorik für ein selbstbewusstes Auftreten und Erscheinungsbild, politische Bildung und Kritisches Denken. -Zahra

Ich fand den Workshop sehr gelungen. Es macht immer wieder Spaß mit dem Pascal zu reden, zu diskutieren und über die Zukunft zu fantasieren. Ich hab viele neue Ansichten zum Thema „Leben nach der Schule“ zuhören bekommen und auch meine Ansichten teilen können.  -Baris

Das Workshop „Schule 2030“ mit PolEdu, hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe mehr über die Zeiten erfahren wie es jetzt in der Schule läuft. Das kleine Spiel am Anfang hat mir sehr sehr gut gefallen, weil ich habe viele neue Sachen mitbekommen, wie zum Beispiel wie viele Schüler maturiert haben oder wie viele Lehrer in Österreich sind. Danke für das tolle Workshop. -Ioana

Der online Workshop war sehr interessant. Wir haben über das Schulsystem, den Sinn von der Matura und über Politik in der Schule gesprochen. Es war sehr interessant die Meinung der anderen Schüler zu zuhören und über Politik zu diskutieren. -Silvy

Diesmal haben die Teilnehmer/innen gefühlt mehr geredet als Pascal. Es ging insbesondere um die Matura, also ob sie zeitgemäß ist oder wie sehr uns die Schule für unser zukünftiges Leben vorbereitet. Es war interessant zu hören, was einige über das heutige Schulsystem denken und dazu stehen. Wie erwartet, gab es viele Verbesserungsvorschläge. -Mahdi

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Speak English with Maude

Now people say that during quarantine Pupils don’t have a lot of things to do. On the contrary however, we Start Stipindiaten organized a weekly English meeting with Maude because we believe that a language must be spoken and practiced continuously in order to improve.  

Every Friday at 11:00 O´clock numerous Students join the meeting online with Maude so they can have a conversation with each other. Maude, as an English native speaker and as a teacher at the same time helps make us confident with the language. She gives us opportunities   to express ourselves correctly and learn something new with improving our English. For instance, last week we discussed a very interesting topic, which concerns every one of us: CONFIDENCE   Everyone wants to be confident with everything he is doing, but do we really work hard to reach confidence? I don’t reckon so. Oral exams are part of the bachelor here in Austria and especially English because as we know English is the most spoken language all over the world. That’s why we decided to have these meetings and not only once, but every week. Before Corona crisis we always met in the START office and had an awesome meeting face to face. We talked about everything.

But now while we are in distance learning our meetings have changed to skype and I admit, it´s working very well!!

Last but not least on behalf of everyone in Start-Family including me I want to thank Maude for organizing these Meetings in order for us to improve ourselves in different ways. Maude, we are very thankful to have this opportunity with you even in the worst time, like what we are going through now. And I´m not allowed to forget Start itself because it has made this English program possible.

Ein Bericht von Stipendiat Ghaiath

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein „offline“ Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück „Biedermann und die Brandstifter“ vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

Online-Talk #2: Corona Reifeprüfung

In dieser Woche startet die Zentralmatura für unsere Maturanten. Die Vorbereitungen und die Zeit zuhause waren alles andere als einfach. Daher hat Sandra, unsere Betreuerin, ein 2. virtuelles Treffen organisiert, wo wir uns austauschen können.

Eine gute Nachricht vorweg – trotz dieser herausfordernden Zeit zuhause konnten wir alle zur Matura zugelassen werden 😊

Sandra hat uns ein paar Tipps gegeben, worauf wir achten sollten, damit wir uns gut vorbereiten können. Beispielsweise sollten wir uns schon jetzt auf den Tagesrhythmus umstellen, der für die Maturaprüfung relevant ist. Wir haben uns auch untereinander ausgetauscht und Fragen besprochen wie beispielsweise zum Ablauf der Prüfungen oder wie die Pausen stattfinden werden. Chirin hat uns angeboten, ihre Mitschrift zu den verschiedenen Textsorten zu schicken. Zum Schluß haben wir uns alle gegenseitig motiviert und uns viel Glück gewünscht – es tut gut, sich mit den anderen Stipis auszutauschen und zu wissen, dass wir alle mit ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

Ein Bericht von Iman Beigi

Zoom-Workshop: Motivation statt Resignation (Teil 2)

Erfolgreiche Menschen haben einen Plan!“

Maryan berichtet:

„Der Workshop mit Margit Hinterreiter, unserer Workshopleiterin, ist einfach super. Vergangene Woche haben wir ein paar Tipps bekommen, wie wir unseren Biorhythmus langsam wieder an den Schulalltag anpassen können. Zuerst hat sie uns gefragt, wie es uns dabei ergangen ist und wir haben alle überraschend festgestellt, dass uns das Lernen zuhause schon viel leichter gefallen ist als noch die Wochen zuvor. Wir haben darüber gesprochen, was für eine Bedeutung Ramadan für uns hat und wie wir das Lernen mit dem Fasten verbinden können.  

Zuallererst brauchen wir einen Tages- bzw. Wochenplan. Wenn wir unsere Arbeitsaufträge von den Lehrern erhalten, sollen wir zuerst die Aufgaben nach Abgabetermin ordnen, sodass wir wissen, wann welche Aufgabe erledigt sein muss. So haben wir einen Wochenplan, der uns hilft, unsere Aufgaben besser einzuteilen. Bei der Tagesplanung sollen wir zuerst mit leichteren Aufgaben beginnen, danach schwierigere Aufgaben machen und am Ende des Tages wieder etwas machen, was uns leichtfällt. So können wir unseren inneren Schweinehund besser überwinden. Beim Lernen sollen wir auch an Pausen denken, z.B. 30 Minuten lernen und 5 Minuten Pause oder 90 Minuten lernen und 10 Minuten Pause. Pause machen heißt nicht, dass wir am Handy spielen, Youtube Videos anschauen oder mit Freunden chatten sollen. Wir sollen die Pausen sinnvoll nutzen, z.B. Musik hören, spazieren gehen oder einfach nur mal kurz entspannen. Wichtig ist auch, dass wir eine Aufgabe nach der anderen machen, sonst verlieren wir schnell die Motivation, weil wir das Gefühl haben, dass der Berg an Aufgaben immer größer wird. Zum Schluss haben wir noch üer das Handy gesprochen und wie wir damit umgehen sollen während dem Lernen. Margit hat uns erklärt, dass wir immer zuerst überlegen sollen, wer wen fest im Griff hat – Ich das Handy oder das Handy mich. Bis zur nächsten Woche sollen wir versuchen, unser Handy beim Lernen bewusst wegzulegen bzw. auszuschalten. Wie es uns dabei ergangen ist, werden wir sehen – danke liebe Margit für deine Tipps & Tricks und deine wertvolle Unterstützung und dein offenes Ohr!“

5. Online-Learnathon von START-Vorarlberg

Die sogenannten „Learnathons“ sind mittlerweile eine regelmäßige Aktion von START-Vorarlberg, um die StipendiatInnen zum Erledigen ihrer schulischen Arbeitsaufträge zu motivieren. Wer gerade zum Termin Zeit hat, kann gerne mehr oder weniger spontan teilnehmen.

So trafen sich am Donnerstagnachmittag den 14. Mai, die Stipendiatinnen Rima, Hala, Hadel und Midia mit START-Mitarbeiterin Larissa, zum gemeinsamen Chat via Skype. Nachdem etwas geplaudert wurde und alle (auch Larissa) erzählten, welche Arbeitsaufträge zu erledigen sind, traf man sich nach einer Arbeitszeit von etwas mehr als einer Stunde wieder.

Rima beschäftigte sich mit „Nathan dem Weisen“, Hala konnte ihre Präsentation zum Thema „Lehrberuf Koch“ fertigstellen, Hadel zerbrach sich den Kopf über Biochemie und Midia hatte einen Lückentext für Geschichte auszufüllen. Noch eine weitere knappe Stunde wurde weitergearbeitet und dann verabschiedeten sich wieder alle mit einem positiven Mindset – vielleicht bis zum nächsten Mal? 😉

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Corona Reifeprüfung: Online Talk mit unseren Maturanten

Die Vorbereitungen auf die Reifeprüfung laufen auf Hochtouren. Seit knapp 2 Wochen findet wieder ein Ergänzungsunterricht für die Maturanten statt. Daher hat unsere Betreuerin, Sandra Kunz, mit uns einen Online Talk gestaltet, wo wir unsere Anliegen und Fragen stellen konnten. Wir haben darüber gesprochen, wo aktuell jede/r steht und wo es noch eine Schularbeit oder mündliche Prüfung gibt, um für die Matura zugelassen zu werden. Zwei Stipendiaten sind noch nicht ganz zugelassen und müssen noch Mathe und Physik positiv bestehen, damit sie zur Matura antreten dürfen.

Sandra hat uns geraten, dass wir schauen sollen, dass wir uns mit den Lehrer/innen gut verstehen. Sie hat uns auch angeboten, dass sie bei Bedarf mit unseren Lehrer/innen sprechen würde. Danach haben wir über unsere Pläne nach der Matura gesprochen – Iman möchte an der WU Wien BWL studieren, Chirin lernt bereits für die Medizinische Aufnahmeprüfung, Nasiba möchte Chemie oder Biologie studieren und ich werde mir neue Pläne überlegen, da mein bisheriger Plan – im Publikumsservice bei den Bregenzer Festspielen zu arbeiten – wahrscheinlich nichts wird. Das Gespräch mit Sandra war sehr wichtig und motivierend für uns, sodass wir Sandra gefragt haben, ob wir uns nächste Woche nochmals zu einem Online Talk treffen können. Sie hat sofort zugestimmt und ich freue mich schon sehr darauf. Vielen Dank Sandra für deine Hilfsbereitschaft und deine motivierenden Worte!

Ein Bericht von Stipendiatin Mary-Elda

Zoom-Workshop: Motivation oder Resignation? Teil 1

Besondere Situationen erfordern kreative Formate. Unsere Mentalcoach-Trainerin Margit Hinterreiter hat ihr Konzept angepasst und ein digitales Format zur Unterstützung für unsere Stipendiaten angeboten.

Ibrahem berichtet:

„Der Workshop mit Margit hat uns sehr geholfen, unsere Motivation wieder zu bekommen. Zuerst haben wir unsere Themen auf einem Blatt aufgeschrieben und besprochen. Danach haben wir mit Margit besprochen, wie wir wieder Motivation finden können. Dabei hat sie uns den „5 Minuten START Trick“ erklärt: Bevor wir mit einem Arbeitsauftrag beginnen, sollen wir uns eine Stoppuhr auf 5 Minuten stellen. Nach diesen 5 Minuten können wir uns nochmals bewusst entscheiden, ob wir mit dem Arbeitsauftrag weitermachen wollen oder nicht. In den meisten Fällen ist es so, dass wir weitermachen wollen, weil wir bereits damit angefangen haben. So können wir unser Gehirn austricksen und uns besser motivieren, bei einer Sache dran zu bleiben. Auch „Minipausen“ sind wichtig, wie zum Beispiel Wasser trinken oder kurz aufstehen, Fenster öffnen usw. Aber das Allerwichtigste ist wieder einen Schlaf- und Wachrhythmus zu finden, der an die Schule angepasst ist. Wir haben besprochen, wie der Tagesablauf aussehen könnte und vereinbart, dass wir ab nun in der Früh einen Wecker stellen werden, wo wir aufstehen. Danach haben wir uns eine Lernzeit definiert, um in Ruhe und konzentriert zu lernen. Falls uns das Lernen allein schwerfällt, können wir Freunde fragen, ob sie mit uns gemeinsam lernen oder noch besser einen „schlauen Kopf“ aus der Klasse um Unterstützung fragen. Der Workshop war super hilfreich und am Ende waren wir alle viel fröhlicher. Wir haben gelacht und jede/r hat gesagt, was er für die kommende Woche mitnehmen wird. Nächste Woche geht es weiter und wir sind schon gespannt, wie viele es geschafft haben, in der Früh rechtzeitig aus dem Bett zu kommen 😊 Danke Margit für deine wertvollen Tipps, deine Unterstützung und dein offenes Ohr!“

Maryan:

„Ich werde versuchen das Lernen wieder mit Spaß zu mischen.“

Midia:

„Ich werde wieder öfter Pause machen beim Lernen und mich mehr bewegen.“

Farzane:

Wegen Ramadan war es sehr schwierig für mich einen Rhythmus zu finden. Jetzt werde ich bis 22 Uhr etwas essen und um 23 Uhr schlafen gehen. Dann werde ich mir um 5 Uhr den Wecker stellen, um zu frühstücken und danach möchte ich die Zeit zum Lernen nutzen, bevor ich dann tagsüber wieder müde werde vom Fasten.“

Respect the poets! Online Text- und Performanceworkshop mit Sophia Juen.

Vom 24. April bis zum 08. Mai wurden insgesamt fünf Jugendliche von START Vorarlberg jeden Freitag für 1 ½ Stunden von Spoken Word Artistin und Moderatorin Sophia Juen in die Welt des Kreativen Schreibens und der Performance eingeführt. Über drei Wochen hinweg erlernten die motivierten TeilnehmerInnen gemeinsam über Videochat die Basics rund um die Fragen „Wie schreibe ich einen kreativen Text?“, „Wie performe ich? Hilfen gegen Auftrittsangst“ und „Mit welchen digitalen Mitteln kann ich kreativ arbeiten?“. Von Woche zu Woche wurde den Jugendlichen zudem eine Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben. Das Ziel des Ganzen? Ein eigenes selbstproduziertes Spoken Word Video, welches sie ihrem Umfeld präsentieren können! „Schreiben kann ein gutes Ventil für die eigenen Emotionen und Ängste sein. Wer Kreativität trainiert, ist schlussendlich mitunter auch kreativer, im Lösen von Problemen.“, so Sophia. Genauso vielfältig wie die besprochenen Workshopinhalte waren schlussendlich auch die Themen der Jugendlichen; Von einer Nachricht an einen geliebten Menschen, über die Erkenntnis, dass das Leben nicht fair sein kann bis hin zu einem Text von den letzten Momenten und Gedanken einer Person, die in einem besetzten Kriegsgebiet ihr Leben verliert. Die Jugendlichen bewiesen, dass auch in Zeiten von Corona, Kreativität keine Grenzen kennt.

Ein Statement von Stipendiat Baris: „Der Poetry-Slam-WS war ein sehr, sehr cooler Workshop. Wir haben über alles gesprochen von Atemtechnik bis zur Eigenvermarktung und welche Möglichkeiten wir in Vorarlberg haben, um aktiv zu slammen. Die Sophia ist eine sehr sympathische und coole WS-Leiterin und sie hat den WS immer cool und interessant gestaltet und wir ihr alle Fragen stellen. Da sie so jung war, waren wir gleich auf einer Wellenlänge und redeten so, als wären wir schon befreundet, was sehr cool war. Mir hat der WS sehr gefallen und ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!“

Clean Up Walk: Müllsammelaktion bei START-Vorarlberg

So skrupel- und achtlos wie wir Menschen mit dem so wichtigen, schönen und faszinierendem Meer umgehen, so gehen leider auch viele Menschen in der Stadt mit unserer Umwelt um, berichtet traurig START-Stipendiatin Ümmü, 6. Klasse BORG Dornbirn.

Unter dem Motto „We collect moments and things“ trafen sich am Freitag, den 8. Mai neun engagierte START-Stipendiaten mit Projektkoordinatorin Sandra Kunz und dem Stifter Bill Dearstyne, um gemeinsam Müll zu sammeln. Die Müllsammelaktion konnte zwar nicht in gewohnter Weise stattfinden, umso erfreulicher daher, dass die Jugendlichen – in Kleingruppen mit Müllsäcken, Handschuhen und Mundschutz ausgerüstet – mit Begeisterung dabei waren.

Angefangen in der Bregenzer Innenstadt, landeten sie schließlich auf der Bregenzer Festspielbühne, wo der Müll kein Ende nahm. Am Ende der Müllreinigung staunten alle nicht schlecht, als sie – allein nur auf der Bregenzer Festspielbühne – vor vier vollgestopften Müllsäcken standen. Darin war auch allerhand zu finden; nämlich Aludosen, Plastikflaschen, Pizzakartons, Zigarettenverpackungen, Flaschen bis hin zu haufenweise Zigarettenstummeln. Der Müll ist schließlich dort gelandet, wo er hingehört… bei den nahegelegenen Müllstationen.

Vielen Dank an Bürgermeister Markus Linhart für die freundliche Unterstützung unserer sozialen Aktion!

Online-Lernathon #4: alle zusammen von zuhause

Seit 7 Wochen sind die Schulen geschlossen und die Stipis lernen von zuhause. Es gibt sehr viel zu tun und manchmal ist es gar nicht so leicht sich von zuhause zu konzentrieren. Deshalb organisieren wir wöchentlich so genannte “Lernathons”. Das funktioniert so: Wir sitzen vor dem Laptop und definieren, welche Arbeitsaufträge wir erledigen möchten. Nach einer Stunde und 15 Minuten machen wir zusammen Pause, plaudern ein bisschen und versuchen uns gegenseitig bei Unklarheiten und Fragen zu helfen. Danach gibt es nochmals eine Stunde, wo wir Hausaufgaben machen. Im Anschluss besprechen wir, ob wir unsere Ziele erreichen konnten und wie wir unsere Tagesstruktur zuhause optimieren können.

„Ich finde den Lernathon gut, da ich durch die Meetings für längere Lernphasen motiviert werde.“
Shah-Ali, 7. Klasse BORG Dornbirn

„Ich finde das sehr gut, weil man glaubt, dass man in der Schule ist und gemeinsam lernt.“
Joy, 2. Klasse HTL Dornbirn

„Ich bin ein großer Fan von Lernathons. Meiner Meinung nach ist es besser in Gruppen zu lernen, da man Motivation von den anderen bekommt und es sich gut anfühlt, wenn man die Arbeitsaufträge ohne Ablenkung in einer vorgegebenen Zeit erledigen kann.“
Nasiba, 8. Klasse BORG Götzis

START-Upgrade | Gemeinsam schaffen wir das!

Online Word-Auffrischung/VWA Teil 1

Am Dienstag, den 7. April 2020, haben wir unseren ersten richtigen Online Workshop gehabt: „Online Word Auffrischung – VWA Teil 1“.
Professor Markus Tomas vom BG Schillerstraße in Feldkirch hat uns Schritt für Schritt die wichtigsten Grundlagen, die wir für unsere VWA brauchen werden, erklärt. Wir haben gelernt, wie wir Tabellen und Bilder in einen bestehenden Text einfügen und beschriften, die verschiedenen Umbrüche, wie Seiten-, Absatz- und Zeilenumbruch genauer behandelt, Inhaltsverzeichnisse erstellt und Seitenzahlen eingefügt, sodass das Deckblatt und Inhaltsverzeichnis nicht nummeriert wird und vieles mehr. Ich persönlich kenne mich mit Word gut aus, jedoch war eine Wiederholung sehr wichtig für mich. Ich habe viele Sachen, die ich in der Schule nicht wirklich verstanden habe, wiederholt und kenne mich jetzt viel besser aus. Vielen Dank Herr Prof. Tomas für Ihre Zeit und Geduld, uns online durch die vielen Features von Word zu führen.

Statements:

Shirin:

Mir hat den Kurs gut gefallen, denn der Lehrer war gut und konnte auf unsere Frage eingegangen. Außer manchmal war er zu schnell, dass ich überhaupt nicht mitgekommen bin. Aber im Gesamten super. Ich wusste fast alles, aber für eine Wiederholung war es nicht schlecht.

Fatma:

Dank nochmals für diesen Workshop. Es war sehr hilfreich, danke😊

Baris:

Ich finde, der Kurs war eine tolle Möglichkeit, mal wieder in Word und dessen Fähigkeiten reinzuschnuppern. Der Professor hat alles sehr einfach erklärt und man kam gut mit.

Erster Online-Learnathon START-Vorarlberg

Am Mittwoch, den 1. April fand der 1. sogenannte START-Vorarlberg „Learnathon“ statt. Bei einem Learnathon können sich die StipendiatInnen online via Skype (oder über eine andere Plattform) virtuell über den eigenen Laptop treffen und gemeinsam wird eine Lernzeit von zweimal je einer Stunde vereinbart. Jeder erzählt von seinem individuellem Lernprojekt für die Schule und nach der Lernzeit trifft man sich wieder und jeder erzählt, wie es ihm mit dem Lernen gegangen ist.

Der Learnathon, moderiert von START-Landeskoordinatiorin Sandra Kunz, war ein voller Erfolg und wird künftig regelmäßig stattfinden, solange die Schulen geschlossen sind.

Feedback der StipendiatInnen:

Lana: „Der Learnathon hat mich sehr gut gefallen und hat mir auch viel gebracht. Ich bin generell ein Mensch, der sich leicht ablenken lässt. Jedoch in dieser Zeit, in der wir zusammen lernten, konnte ich mich sehr gut konzentrieren. Es hilft einem sehr, wenn man weiß, dass andere Leute zur gleichen Zeit auch beschäftigt sind und dass man auch innerhalb einer Stunde beispielsweise was erreichen sollte. Ich finde es auch eine tolle Möglichkeit um Fragen zustellen und um einander beim Lernen zu helfen. Der Learnathon ist für mich eine super Idee und es freut mich wirklich, dass wir das zusammen machen.

Nasiba: „Also mir persönlich hat das ziemlich geholfen, da ich sonst ziemlich schnell abgelenkt wurde.
Ich würde mich freuen, wenn es öfters sowas geben würde.
Es ist schön sich wieder zu sehen – auch wenn es nur auf dem Bildschirm ist!“

Ghaiath: „Ich muss zugeben, dass der Workshop Learnathon echt einen der besten Workshops ist, den man in diesen Zeiten noch anbieten kann. Ich und viele andere Stipendiaten haben die zwei Stunden sehr gut genutzt, um unsere Arbeit zu erledigen und dazwischen haben wir die Pausen genossen, bei denen wir miteinander geredet und  Neuigkeiten ausgetauscht haben. Also man war echt gut motiviert und hat bis zum Schluss mitgemacht. Es war nie langweilig, weil man jeder Zeit mit anderen reden konnte oder Fragen stellen konnte.
Danke an START und besonders an Sandra, die auf die Idee gekommen ist, sowas mit uns zu organisieren und ich freue mich schon auf den nächsten Learnathon.“

Maryan: „Ehrlich gesagt habe ich mir so einen Spaß nicht erwartet! Ich habe echt Vieles innerhalb dieser Stunden fertig gemacht. Das liegt auch daran, dass wir das Handy ausgeschaltet haben. Und auch weil sich man mit der Gruppe gezwungen fühlt, seine Aufgaben zu erledigen. Alles in allem wird ein Learnathon unterschätzt!“

Franio: „Der Lernathon war sehr produktiv, ich konnte hart arbeiten und mich an den Gedanken gewöhnen, von zu Hause aus zu lernen.

Mathe mit Herrn Jörg

Am Samstag, den 29. Februar, sowie den 7. März, trafen sich die START-Vorarlberg Stipendiat*innen zu einem weiteren Mathe-Workshop mit Herrn Jörg im Bregenzer START-Büro. Auch diesmal wurden wieder fleißig mathematische Probleme gelöst -es wurden vor allem die Themen Statistik, Funktionen und Wahrscheinlichkeit in Angriff genommen.

Stipendiatin Nasiba berichtet:

“Am Anfang des Workshops haben wir besprochen, welche Themen wir durchnehmen wollen. Wir starteten den Tag mit Statistik. Dann beschäftigten wir uns mit Wahrscheinlichkeiten und einigen Matura-Aufgaben. Wir haben auch noch kurz das Thema Funktionen angesprochen. Wir haben sehr viele Tipps bekommen und haben zu jedem Thema Beispiele gerechnet. Es war wieder ein sehr hilfreicher Workshop für jeden von uns und wir konnten mit Freude sehr viel neues dazulernen. Danke an unseren geschätzten Nachhilfelehrer Herrn Harald Jörg und unsere Patenfirmen, die uns diesen Workshop ermöglichen”

Mein Engagement beim aha-Vorarlberg

Letztes Jahr im November habe ich einen Workshop beim aha in Dornbirn besucht. Zuerst hat man das aha-Jugendteam vorgestellt, danach haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Fragebogen ausgefüllt. Durch diesen Fragenbogen konnte ich meine Stärken und Schwächen beschreiben und dem aha-Team wurde sofort klar, dass eine meiner Stärken beim Fotografieren liegt und somit bekam ich die Ehre, mich beim aha-Jugendteam als Fotograf sozial zu engagieren. Durch die Mitgliedschaft absolvierte ich einen Tag lang einen Workshop, bei welchem ich meine fotografischen Kenntnisse, sowie mein Wissen in diesem Bereich erweitern konnte. Seitdem bin ich beim aha-Jugendteam ein aktives Mitglied und bei vielen Veranstaltungen als Fotograf für das aha tätig, was mir sehr viel Spaß macht und sehr interessant ist.

Ein Bericht von Stipendiat Ibrahem

Engagement in der Kirche

Da START eine Organisation ist, welche nur engagierte Schüler unterstützt, wird von den Stipendiaten erwartet, ein soziales Engagement nachzuweisen. Als neue Stipendiatin des 10. Jahrgangs von START-Vorarlberg, wusste ich nicht was ein Engagement ist. Deshalb habe ich mich auf der aha Seite im Internet darüber informiert:

„Meist versteht man unter Freiwilligenarbeit die Mitarbeit bei einer Organisation, einem Verein oder einer Institution. Dazu gehören zum Beispiel Katastrophen- und Rettungsdienste, Tätigkeiten in Kunst-, Kultur-, und Freizeiteinrichtungen oder im religiösen Bereich sowie die Mitarbeit bei Sozial- oder bei Gesundheitsinstitutionen.”

Ich bin dann darauf gekommen, dass ich in der Art schon ein Engagement habe. Seither habe ich dann angefangen meine Arbeit in der Kirche ernster zu nehmen und meinen Job richtig, also wie im Handbuch für Kirchenarbeiter beschrieben wird, zu machen. Dazu hat meine Kirche einen Kurs durchgeführt, namens „Workers in Training“, an dem ich teilgenommen habe. 

Ich helfe jeden Sonntag, Samstag und immer mittwochs wenn ich keine Schule habe, in meiner Kirche mit. Meine Tätigkeiten/ Aufgaben sind:

  • Die Kirche sauber zu halten,
  • im finanziellen Bereich mitzuhelfen,
  • Ausflüge und Veranstaltungen zu planen
  • vorwiegend auch im technischen Bereich mitzuhelfen. 

Sanitation Department

Das ist einer der anerkannten Positionen. Wir werden „Sanitation Workers“ genannt. Zusammen mit meinem Team sorgen ich dafür, dass die Kirchenräume sauber gehalten werden. Von den Toiletten bis zur Küche und dem Chor Podest. Die Aufgaben reichen von einfachen Sachen – wie den Müll aufheben oder staubsaugen – bis hin zum Ausmisten des Abstellraums. 

Financial Department

Das bedeutet nicht, dass ich der Kirche Geld gebe, sondern dass ich mithelfe das Geld zu zählen  und die Formulare auszufüllen. Denn alle Einkünfte werden an unseren „Area Pastor“ weitergeleitet. Außerdem mache ich Dinge, wie dass Geld bei der Bank einzahlen, usw.

Event Planer

Eine inoffizielle Aufgabe, die immer in meine Hände fällt. Ich arbeite dann mit den Zuständigen und helfe mit beim Organisieren von Events, wie vor kurzem eine Hochzeit oder die Kindersegnung.

Ushering Department

Auf Deutsch: Platzanweiser, ist dies ebenfalls eines der vielen Sachen, welche wir machen. Offiziell bin ich im Ushering Team, da ich aber immer im technischen Bereich beschäftigt bin, helfe nur ab und zu in dieser Abteilung mit. Beispiele für Dinge, die ich regelmäßig mache sind: Nachrichten überbringen, die Anwesenden zählen, die Offerings (Gaben) absammeln, usw.


Welfare Department

Hauptsächlich bei Veranstaltungen helfen wir hier immer mit rund um die Verpflegung. Weiterhin organisieren wir das Sammeln von Spenden für Waisenhäuser und arme Familien. Wir finanzieren durch Spenden auch verschiedene Projekte.

Technical Department

Eine offizielle Position, die leider nur ich derzeit belege. Die Abteilung ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Es gibt diejenigen, die sich mit dem Mischpult und den Mikrofonen beschäftigen, welche, die sich um die Kamera kümmern und noch die, die sich mit dem Laptop und Projektor beschäftigten – also ich. Ich helfe in allen Bereichen mit, aber meine Hauptaufgabe ist es, die Bibelverse, Lieder, Gebete, Botschaften und das Programm auf dem Projektor zu projizieren. Damit unsere europäischen Mitglieder mitsingen können und Informationen erhalten, aber auch, damit der Dienst leichter und schneller geht.

Ein Bericht von Stipendiatin Precious

Soziales Engagement – Nachhilfe

Shirin, ich habe eine 1 in Deutsch und in Mathematik geschrieben. Danke Shirin! Du bist die beste Schwester und beste Lehrerin, aber sehr streng. Aber es hat sich gelohnt.“ sagte unlängst mein Bruder Mustafa zu mir.

Jedes Mal, wenn mein Bruder Deutsch, Mathematik oder Englisch Schularbeit hatte, habe ich ihm gerne geholfen. Vor allem mag er es mit mir zu arbeiten, weil ich mit ihm in Ruhe alles durchbespreche und ihm genau alles erkläre, was er nicht versteht. In Deutsch lerne ich mit ihm die Artikel, die 4-Fälle, Groß- und Kleinschreibung, Aufsätze schreiben und das richtige Lesen. In Mathe hat er noch ein paar Schwierigkeiten bei den Textaufgaben – was auch verständlich ist – aber gemeinsam haben wir das bewältigt. –, +, / und * kann er mittlerweile super. Und last but not least, üben wir in Englisch miteinander, wie er sich korrekt vorstellt, Pronomen wiederholen, etc. Doch unser Fleiß hat viel gebracht: und zwar hat er dadurch super Noten geschrieben. Bei der ersten Deutsch Schularbeit hat er eine 2 und bei der zweiten eine 1. In Mathe am Anfang einen knapper 1er, aber danach hat er dort auch einen 1er geschafft!

Ich bin sehr zufrieden mit ihm. Dennoch gebe ich nicht nur Mustafa Nachhilfe, sondern auch meiner Schwester Sidra. Auch sie hat in Deutsch Schwierigkeiten Aufsätze zu schreiben, dass und das richtig anzuwenden und vieles mehr. Außerdem brauchen auch meine älteren Schwestern, welche auch heuer mit der Schule fertig werden, in Deutsch meine Hilfe. Das bezeichne ich natürlich nicht als Nachhilfe, aber ich helfe ihnen immer wieder gerne.

Engagement in der Schule

Ich habe Zuhause meinen Geschwistern Nachhilfe gegeben, aber in der Schule habe ich mich ebenfalls engagiert: Ich habe meiner Schulfreundin  zwei Wochen lang Nachhilfe in Französisch und in Mathematik in der Mittagspause gegeben, denn sie musste eine 5er-Prüfung machen. Unser Fleiß war hat sich für sie gelohnt, denn sie hat die 5er-Prüfung der mit einer super Leistung geschafft. Es macht mir immer wieder große Freude, meinen Mitmenschen zu helfen wo ich kann. Wenn andere dadurch glücklicher sind, bin auch ich glücklich! 😊

Mathe-Intensivkurs in den Semesterferien

Nach dem erfolgreichen Mathe-Intensivkurs von START-Vorarlberg in den Weihnachtsferien, folgte wie angekündigt, der Mathe-Intensivkurs in den Semesterferien.

In den drei stattgefundenen Terminen am 11., 13. sowie 14. Februar, ging Nachhilfelehrer Harald Jörg wieder souverän und explizit auf die Bedürfnisse der teilnehmenden StipendiatInnen und den Anforderungen der jeweiligen Schulstufe, bzw. des jeweiligen Schultyps (AHS oder BHS) ein.

Die StipendiatInnen sind nun bestens vorbereitet für die kommenden Schularbeiten. Ob in den Osterferien wohl auch ein Mathe-Intensivkurs stattfindet?

Workshop Stress- und Zeitmanagement

Für uns Vorarlberger StipendiatInnen, fand ein Workshop zu den Themen „Zeitmanagement“ und „Stress“ statt. Er begann um 10:00 Uhr im START-Büro in Bregenz und es kamen doppelt so viele Teilnehmer wie sich ursprünglich angemeldet haben. Nichtsdesotrotz begannen wir mit dem ersten großen Punkt unseres Themas: den Stressoren (=Faktoren, die Stress auslösen). Mithilfe der Frage „Was stresst mich?“ – gelang es uns, jegliche Stressoren aufzulisten und zu besprechen.

Dieses Thema schien eine große Welle an Diskussionen unter den Stipis ausgelöst zu haben. Jeder von uns reagiert unterschiedlich auf Stressfaktoren und geht mit ihnen auf verschiedene Weisen um, was die Diskussion und die Stipis auch bewiesen haben. Nach einer kurzen Pause besprachen wir das Thema „Zeitmanagement“. Dank Sandra, welche den Workshop geleitet hat, bekamen wir nützliche Tipps, welche wir künftig gerne anwenden werden: Überblick verschaffen – Aufgaben und Pflichten auf eine gewisse Zeitspanne verteilen –  richtige Herangehensweise – und so ist das Leben leichter, der Stress weg und der Geist bleibt verschont. Denn bei ständigem Chaos und Stress können wir mit der Zeit krank werden. Daher bekamen wir auch ein paar Tipps zur Ernährung, welche auch eine wichtige Rolle beim Stressvorbeugen spielt. Viel Wasser trinken, ausgewogenes Essen (mindestens eine warme Mahlzeit pro Tag) und Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse sollen uns gut durch den Tag bringen.

Ein Bericht von Stipendiat Sebastian

Skitag im Ländle

Am Samstag, den 8. Februar 2020, trafen sich elf START-Vorarlberg Stipendiat*innen, um sich gemeinsam für den geplanten Skitag, ins Brandnertal aufzumachen. Das Brandnertal ist ein Tal im österreichischen Bundesland Vorarlberg und ein beliebtes Skigebiet. 

Gleich nach dem Ankommen in Brand, sind wir zu einem Sport-Geschäft gegangen, um dort die benötigten Ski-Ausrüstungen auszuleihen. Später wurde wir in zwei Gruppen eingeteilt, nämlich in Anfänger und Leichtfortgeschrittene. Die Anfänger gingen mit Larissa und dem gebuchten Skilehrer von der Schischule Brandnertal, zum Übungshang, während die anderen mit Sandra weiter den Berg hinauf zum Skifahren gingen.

Das Skifahren für uns Anfänger war anfangs nicht sehr toll und sehr anstrengend und auch Larissa hatte alle Mühe uns auf die Beine, bzw. Ski zu helfen. Jedoch mit der Zeit und dem wiederholten Üben der Grundlagen, konnten schließlich alle mehr oder weniger gut den Übungshang selbständig hinunterfahren.

Gegen 12 Uhr folgte ein gemeinsames Mittagessen, bei dem sich die Stipis endlich ausruhen konnten. Am Nachmittag fing es dann an, richtig Spaß zu machen. Alle konnten ihre Skikenntnisse verbessern – auch diejenigen, die schon Fahrkenntnisse hatten! Die Anfänger waren im Vergleich zu Beginn des Tages, deutlich selbstbewusster und konnten das sogenannte „Schifoan” endlich genießen! Ein großes Dankeschön an Sandra, Larissa und dem Skilehrer Olli!

Stipendiat Baris meinte:

Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut und er hat all meine Erwartungen übertroffen! Es war ein atemberaubendes Gefühl nach einigen Jahren wieder auf der Piste zu stehen – auch wenn ich anfänglich ein paar Mal gestürzt bin. Sandra hat mir ein paar Tricks gezeigt, wie einfach und schön das Ski fahren sein kann! Wir haben auf jeden Fall die Pisten unsicher gemacht! 😊 Der Tag war eine klare 10/10 und ich freue mich schon sehr auf das nächste Mal!

Feedback von Snowboarder Iman: „Cool, lustig und sportlich waren wir im Ländle unterwegs!”

Ein Bericht von Stipendiatin Maryan

Mein erstes Praktikum im Ausland

Alles begann in meinem zweiten Studienjahr der Rechtswissenschaften. Da erfuhr ich von einem Studienkollegen, dass er ein Praktikum bei der österreichischen Botschaft in Peking macht. Zwei Jahre später, beschloss ich mich selbst zu bewerben. Bereits nach einer Woche bekam ich auch schon die Zusage.

Nach Erledigung eines Haufen Papierkrams, buchte ich den Flug und beantragte das Visum. Da das Lesen in chinesisch mir auch noch nach drei Jahren Sinologie-Studium schwer fiel, entschloss ich mich über die Plattform Airbnb eine Wohnung für meinen Aufenthalt in Peking zu suchen. Die perfekte Wohnung wurde schließlich nach mühseligem Suchen gefunden – leider war der Preis weniger perfekt – denn nun bekam ich den ersten Vorgeschmack davon, wie teuer das Leben und Wohnen in Peking ist.

Es war mein erstes Praktikum und auch die erste Reise in mein Heimatland seit über acht Jahren, so war ich ziemlich aufgeregt und nervös. Ich landete einen Tag vor meinem ersten Arbeitstag in der Millionenhauptstadt Chinas und war erst einmal von den Dimensionen überwältigt.

Am nächsten Tag wurde ich auch gleich mit der nächsten Herausforderung konfrontiert – dem U-Bahnfahren in einer Mega-Metropole – und das um 8 Uhr morgens. Obwohl jede Minute ein neuer Zug einfuhr, waren sie alle gestopft voll und man hatte gerade noch Platz sich hineinzuquetschen – was meinen täglichen Weg zur Arbeit nicht gerade entspannt machte. Mein restlicher Arbeitstag verlief glücklicherweise viel ruhiger. Mein Chef – der Kulturattaché von Österreich – gab mir Einiges zu lesen, um mit der Arbeit des Kulturforums vertraut zu werden.

In den zwei Monaten meines Praktikums, fanden unter anderem Austauschprogramme statt, in welchem zum Beispiel ein österreichisches Jungorchester in China zu Besuch war, oder österreichische Künstler bei der Biennale in Peking teilnahmen. Der größte Bereich meiner Arbeit, war die Übersetzungstätigkeit. Ich durfte mehrere Präsentationen über Österreich, ins Chinesische vor diversen Schulklassen übersetzen.

Die Wochenenden nutzte ich, um Sightseeing zu machen und mit meinen Arbeitskollegen die Stadt zu erkunden. Nach Beendigung meines Praktikums, reiste ich weitere zwei Wochen durch den Süden Chinas und lernte die Kultur diverser Minderheiten kennen.

In meiner gesamten Zeit bei der Botschaft, fiel mir der respektvolle Umgang zweier Nationen und deren Offenheit besonders auf. Genau diese Werte trägt auch START, weshalb es mich sehr an die vier Jahre meines Stipendium-Programms erinnerte.

Alles in allem war das Praktikum eine großartige Entscheidung. Ich konnte nicht nur Berufserfahrungen sammeln, sondern auch meine Sprachkenntnisse erweitern und ein „fremdes“ Land kennenlernen.

Ein Bericht von Alumna Haidi

Neujahrsempfang bei Familie Dearstyne

Am Samstag den 4. Jänner 2020, luden Maude und Bill Dearstyne – die Gründer von START-Vorarlberg – uns Vorarlberger START-Alumni zum Auftakt des neuen Jahres, zu sich nach Hause zu einem gemütlichen Treffen ein. Auch nach Beendigung unseres Stipendium Programmes, ist es den beiden wichtig, Kontakt mit uns zu haben und sich mit uns auszutauschen. START ist eben wie eine Familie!

Insgesamt folgten 22 ehemalige StipendiatInnen der Einladung. Auch die ehemaligen START-Landeskoordinatorinnen Patricia und Bianca waren anwesend, sowie START-Mitarbeiterin Larissa.

Bill und Maude hatten für den Abend alles perfekt vorbereitet und organisiert. Das Essen war köstlich – alles wurde in kleinen Gläschen angerichtet, sogar den Kuchen gab es im Glas. Bill hielt eine kurze Begrüßungsrede und hieß uns herzlich willkommen.

Die Stimmung untereinander war super: das Wiedersehen hatte uns allen eine große Freude bereitet – Neuigkeiten wurden ausgetauscht und es wurde viel gelacht.

Besonders schön fand ich, dass sich die Alumni aus den verschiedenen Jahrgängen (besser) kennengelernt haben und ihre Erfahrungen mit den anderen teilen konnten.

Im Namen aller Alumni möchte ich mich bei Maude und Bill für die Einladung in ihr schönes Zuhause und für ihr Engagement für uns jungen Leute, bedanken. Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Gesundheit für das neue Jahr.

Ein Bericht von START-Alumnus Tamir

Deutsch-Grundlagen mit Lisa

Vom 27. Dezember 2019 bis 3. Jänner 2020, trafen sich Vorarlberger StipendiatInnen im START-Büro in Bregenz, mit Frau Lisa Wedenigg um die Deutsch-Grundlagen zu wiederholen.

Mit ihrer herzlichen und geduldigen Art, vermittelte uns Lisa wichtige Lerninhalte im Bereich Satzbau: z. Bsp. den Beginn von Sätzen mit Nominativ, Akkusativ und Dativ, außerdem die Einleitung von Säten mit Eigenschaftswörtern, sowie den Überblick der Gliedsatzarten. Wir lernten die Möglichkeit der Verwendung dieser Sätze als Satzeinleitung, was ungemein hilfreich für unsere zukünftigen Aufsätze.

Auch das Formulieren von Argumenten nahmen wir genau durch: So etwa die Pro- und Kontra-Argumente, Hervorhebungen und die Formulierungsmöglichkeiten zur Darstellung der persönlichen Meinung.

Wir lernten auch die Grundlagen der Meinungsrede und verfassten auch jeder gleich eine zur Übung. So schrieb Shirin ihre Meinungsrede zum Thema „Sinnvolle Freizeitgestaltung“, und zum Thema „Massentourismus“. Das Thema von Rima war auch sehr interessant: „Gefangen im Schönheitswahn“. Diese Themen regten uns natürlich zum intensiven Meinungsaustausch an.

Ein großes Dankeschön an Lisa, welche uns sehr geholfen hat unsere Deutschkenntnisse zu verbessern! Vor allem sollte man nicht die Grundlagen dieser Sprache unterschätzen, denn diese bilden quasi das sichere Fundament, wenn man sie beherrscht.

Mathe-Intensivkurs in den Weihnachtsferien

Für insgesamt sieben START-Vorarlberg StipendiatInnen fand am 27. und 28. Dezember, im Bregenzer START-Büro ein Mathe-Intensivkurs statt. Schnell stand fest, dass es für Nachhilfelehrer Herr Prof. Harad Jörg kein Problem ist, quasi gleichzeitig auf die mathematischen Anforderungen der unterschiedlichen Schulstufen und Schultypen einzugehen und den Lernstoff für die StipendiatInnen einleuchtend zu vermitteln. So beinhaltete der Lernstoff zum Beispiel „Potenzen, Wurzeln, Einheiten und Funktionen, außerdem Prozentrechnung und Exponentialfuntion, Wachstum und Zerfall und vieles mehr.

Die Stipis waren und sind begeistert von ihrem neuen, supernetten Nachhilfelehrer und haben sich schon für den nächsten Mathe-Intensivkurs in den Semesterferien angemeldet.

Schenke kranken Kindern ein Lächeln

Am 13. Dezember vergangenen Jahres, besuchten Fatma, Rima und Eyüp im Namen von START-Vorarlberg, die Kinderabteilung des LKH Feldkirchs zum gemeinsamen Spiel mit den Kindern.

START-Alumnus Eyüp berichtet: Zuerst trafen wir uns mit Frau Mag. Andrea Marosi-Kuster, welche uns nach ein paar kurzen Informationen auf die Kinderstation begleitete. Zwei Kinder warteten im Spieleraum schon auf unseren Besuch. Wir hatten die Möglichkeit mit den Kindern die schon vorhandene Weihnachtsstimmung zu verstärken, indem wir musizierten und uns gegenseitig Geschichten vorlasen. Nach dem Singen und Lesen spielten wir diverse Spiele, um die Kinder besser kennenzulernen. Das Krankenhaus hat uns netterweise Säfte und Snacks zur Stärkung bereitgestellt, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals bedanken möchte.

Alles in Allem denke ich, dass dieser Ausflug zu unserem Paten – der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. –  eine sehr tolle Aktion war. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, dabei zu sein und so kranken Kindern (m)ein Lächeln zu schenken.

Vielen Dank an Frau Andrea Marosi-Kuster, dass sie diesen Nachmittag mit uns organisiert hat. Allen kranken Kindern wünschen wir eine gute Besserung und hoffen, dass sie schnellstmöglich wieder gesund werden.

Ein Bericht von START-Alumnus Eyüp

Vom Eislaufen und vom Nikolo

Der Winter steht bereits vor der Tür und somit auch alle winterlichen Aktivitäten. Deshalb beschlossen wir START-Vorarlberg StipendiatInnen am Freitag, den 6. Dezember, mit Sandra und Larissa Eislaufen zu gehen und viel Spaß miteinander zu haben. Teilweise waren auch manche unter uns, welche zum ersten Mal mit Schlittschuhen auf dem Eis standen – was ziemlich tapfer war.

Der englische Spruch „no risk, no fun“ war ihr Motto und es war zugegebenermaßen zum Teil echt lustig, aber auch motivierend zu sehen, wie der oder die eine oder andere, hinfiel und dann aber wieder aufstand mit einem Lächeln im Gesicht und es weiter versuchte.

Sogar die sogenannten Eisprofis brauchten eine Weile, bis sie wieder hineinkamen mit dem Eislaufen, denn für sie war es auch das erste Mal in diesem Winter. Stipendiat Ghaiath meinte: „Ich glaube, dass ich noch nie in meinem Leben so viel gelacht habe wie heute.“ Natürlich, nach so einem anstrengenden, aber äußerst amüsanten Ausflug, fing der Bauch an zu knurren und deshalb gingen wir direkt nach dem Eislaufen in eine Pizzeria in Bregenz. Unsere Landeskoordinatorin Sandra Kunz hatte dort für uns reserviert, um uns mit weiteren „Stipis“ und Bill  und Maude zu treffen, um dort gemütlich zusammenzusitzen, zu essen und zu trinken und eine kleine Nikolausfeier zu zelebrieren. Zu unserer großen Freude und unserem Glück, bekamen wir noch tolle Geschenke (eine supercoole Powerbank und einen Schokoladen-Nikolaus). Für so einen – mehr als nur tollen – Abend, bedanken wir uns herzlich, denn ohne START wäre dies gar nicht möglich, was ziemlich schade wäre.

Ein Bericht von Stipendiat Ghaiath

Solidarität, Stärke und Würde

Am 2. Dezember 2019 besuchte ich und fünf weitere START-Vorarlberg StipendiatInnen den Vortrag „Solidarität, Stärke und Würde“. Der Vortrag fand im Gössersaal in Bregenz statt und dauerte zwei Stunden. Frau Dr. Monika Hauser war die Leitern des Workshops. Sie berichtete über die Arbeit von „medica mondiale e.V.“.


Frau Dr. Hauser setzt sich politisch für geschlechtergerechte Strukturen ein, bekämpft die Gewalt gegen Frauen und Mädchen und ist deshalb in verschiedenen Ländern tätig. Sie erzählte uns in einer Bildpräsentation Geschichten von Erfolgen, welche sie zusammen mit ihrer Organisation in vielen armen Ländern – wie Afghanistan oder Nord-Irak – erreichte. Sie sprach nicht von den schrecklichsten Geschichten, die kaum vorstellbar sind, sondern von Fakten und von der Realität.

Ich fand den Vortrag sehr interessant und wichtig. Solche Vorträge erinnern uns daran, dass wir – auch wenn es uns gut geht – nicht vergessen sollten, wie es anderen Menschen geht. Es ist wichtig, dass man sich mit solchen Themen auseinandersetzt, beschäftigt und sich bewusst macht, wie es auf anderen Orten unserer Welt noch aussieht. Denn wir können erst dann unser Teil beitragen und helfen, wenn wir Bescheid über solchen Themen wissen.

Vielen Dank an unsere langjährige Unterstützerin Ursula Dehne-Kinz, von den Bregenzer Soroptimistinnen (SI Club Bregenz/Rheintal), welche uns auf diesen sehr interessanten und informativen Vortrag eingeladen hat und an Maude Dearstyne, welche uns netterweise begleitet hat.

Ein Bericht von Stipendiatin Lana

Bewerbungstraining START-Vorarlberg

Am Sonntag den 1. Dezember, trafen sich sieben START-Vorarlberg StipendiatInnen im Bregenzer START-Büro, um zu lernen wie man sich am besten für einen Job bewirbt. Mit Hilfe unserer Landeskoordinatorin Sandra Kunz, konnte bald jeder selbst seinen eigenen Lebenslauf leicht erstellen.

Der Workshop war sehr spannend, da wir vom schulischen Leben ins Arbeitsleben eingetaucht sind – theoretisch, zumindest. Mit Sandra haben wir sehr viel gesprochen und von ihr gelernt, was zum Beispiel die ersten Eindrücke von einem potentiellen Arbeitsgeber sind, wenn er die Unterlagen des Bewerbers sieht. So wie unsere Unterlagen sind, so ist unser erster Eindruck – das kann positiv, oder negativ sein.

Der Nachmittag verging wie im Flug und wir konnten vieles mitnehmen. Auch wie man ein Bewerbungsgespräch führt, haben wir mit Sandra sowohl in der Theorie als auch in praxisbezogenen Rollenspielen geübt.

Vielen Dank an Sandra, welche uns geduldig gezeigt hat, auf was es bei einer Bewerbung ankommt!

Ein Bericht von Moaawea

KNIGGE – was ist das?

Am 23. November 2019 haben wir neuen START-Vorarlberg Stipendiat/innen uns mit START-Mitarbeiterin Larissa getroffen, um unser Wissen über das Thema Manieren, Stil und Etikette zu erweitern – sogenannte Knigge! Der Inhalt des Seminars spannte den Bogen von den grundlegenden Benimmregeln, über das Verhalten in unangenehmen Situationen, den korrekten E-Mail-Verkehr, bis hin zum richtigen Auftritt, im Rahmen eines Mittagessens in einem Restaurant. Das Seminar fand im Hotel Schwärzler in Bregenz statt, unter der professionellen Leitung von Frau Juanita Hieble-Tomio von der Tanzschule Hieble.

Zunächst befassten wir uns mit dem Thema Grüßen und Begrüßen, dabei wurde uns zunächst einmal der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen klargemacht. Dann gingen wir präziser auf die Begrüßungsregeln ein und konnten interessanterweise durch unsere multikulturelle Herkunft, neue Formen der Begrüßung in verschiedenen Ländern, kennenlernen. Anschließend haben wir Arbeitsaufträge von Frau Hieble-Tomio bekommen. Aufgeteilt in Kleingruppen, machten wir uns daran, die gestellten Fragen zu beantworten. Jeder musste sich für einen Meinungsaustausch mit den  Partnern öffnen und deren Meinung in der drauffolgenden Diskussion zulassen. Es ging aber nicht nur um ein Zulassen, sondern auch um eine Auseinandersetzung, mit einer anderen Meinung.

Die Themen, welche während unserer Diskussion aufgegriffen worden sind, waren Grüßen und Begrüßen, der beste Auftritt, Verhaltensweisen im Unterricht und mit Mitschüler/innen und schließlich Verhalten und Umgang mit eventuell unfairen Lehrern. Nach dreistündiger, intensiver Beschäftigung mit den grundlegenden Benimmregeln, gingen wir zum kulinarischen Teil über. Das Seminar ging nun am Esstisch weiter, wo uns die Tischmanieren, der richtige Umgang mit Besteck, die Verwendung der Serviette und viele anderen Regeln beigebracht wurden. Dabei durften wir ein leckeres, mehrgängiges Menü essen.

Die Leiterin war höchst flexibel und ist feinfühlig bis auf das kleinste Detail sehr gut eingegangen und hat uns tolle, praxisbezogene Beispiele gegeben. Sie hat den Ablauf sehr gut organisiert und konnte uns in einer lockeren Atmosphäre, professionelle Lösungen mit Spaß-Faktor anbieten.

„Ich fand den Workshop sehr interessant und auch hilfreich. Ich habe mir überhaupt nicht so vorgestellt, dass es so gut ist. Die Trainerin war ebenfalls sehr gut. Sie hat uns sehr viel beigebracht. Ich empfehle diesen Workshop auf jeden Fall weiter. Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich wieder dabei, weil ich mich wieder besonders auf das tolle und leckere Essen freue ;)“-Shirin

„Ich fand den Workshop sehr interessant. Ich konnte vieles mitnehmen. Die Fragen fand ich auch sehr gut, da die Themen aus unserem Alltagsleben waren. Außerdem habe ich zum Thema Essmanieren auch einiges gelernt. Die Trainerin war echt toll.“-Hadel

Ein Bericht von Stipendiat Louai

Stressfrei in wenigen Stunden

Am Samstag den 2. November, trafen sich START-Vorarlberg Stipendiat/innen um gemeinsam Wege zu erlernen, wie man Stress abbauen kann. Der Kurs fand im Bildungshaus St. Arbogast statt, unter der Leitung von Dr. Gunhild Häusle-Paulmichl.

Wir fingen mit der Frage an, was stresst uns? Ob Familie, Schule, oder Hobbys, jeder hat einen oder mehrere Stressfaktoren in seinem Leben. Danach besprachen wir kurz eben jene Punkte und wie wir sie vermeiden könnten. Folglich machten wir eine lange Übung im Liegen, bei der wir uns einen Ort der Kraft vorstellen sollten. Am Ende schrieben wir unseren wöchentlichen Stundenplan nieder, um zu sehen, wie beschäftigt wir wirklich sind. In Gruppen besprachen wir dann diese und überlegten uns, ob es eine Möglichkeit gäbe, unsere Zeit besser einzuplanen.

Die Kursleiterin war professionell, ging gut mit uns um und kümmerte sich um jeden einzeln, gab verschiedene Tipps und machte auch ein paar Übungen mit uns. Mit gutem Gewissen kann ich sagen, dass alle Stipendiaten den Kurs entspannter verließen, als sie es noch an diesem Morgen waren.

Nun zu den Meinungen der anderen Stipendiaten:

„Das Seminar war ziemlich interessant und man konnte sehr viel mitnehmen. Die Kommunikation war sehr gut und auch wenn wir mal lauter wurden, hatte sie uns immer unter Kontrolle. Sie ging sehr gut auf unsere jeweiligen Fragestellungen ein und beantwortete diese. Gegen Ende wurde es ein bisschen anstrengend, aber trotzdem lehrreich.“ – Baris

„Für mich war die gestrige Veranstaltung sehr wichtig, weil ich wissen wollte, wie ich mit dem Stress umgehen kann. Ich erwartete mehr vom Workshop, als passiert ist. Meiner Meinung nach könnte man ihn besser gestaltet haben.“ – so Shirin. „Da ich, lustigerweise, gestresst zum Stress-Workshop gegangen bin und mir nicht erhoffte, viel zu lernen, war ich doch überrascht, dass ich mit einem erholten Gefühl nach Hause gegangen bin. Die Leiterin des Workshops hat sehr sicher und professionell gewirkt. Tipps wie beispielweise in stressigen Situationen an einen ruhigen Ort zu denken, an dem man gerne ist, durfte ich mitnehmen.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Chirin

Abschiedsfeier der START-Assistentin Cansu

Nach 2,5 Jahren in denen START-Alumna Canus als Projektassistentin bei START-Vorarlberg mitgearbeitet hat, heisst es nun Abschied nehmen, da sich Cansu für eine berufliche Weiterentwicklung entschieden hat. Zu diesem Anlass organisierten die Stipisprecher*innen am 2.11 eine Abschiedsfeier. Hier dazu der Bericht:

Am Samstag den 2.11 haben wir die letzte „Veranstaltung“ mit Cansu besuchen können. Wir trafen uns gemeinsam mit Bill, Maude, Cansu, ein paar Stipis und Alumni in „La Scarpetta“ und verbrachten einen schönen Abend. Nachdem alle ihre Pizza genießen dürften, gab es auch ein kleines Konzert vorbereitet von Franciszek Passion und Ümmü Eser. Ein kleines Geschenk von uns allen durfte natürlich auch nicht fehlen!

Cansu war bis jetzt mehrere Jahre als Projektassistentin sehr engagiert. Sie entschloss sich aber, einen neuen Anfang zu beginnen. Wir möchten uns ganz herzlich bei Cansu bedanken, und wünschen ihr einen guten Rutsch in das neue Leben. Möge START ihr gut in Erinnerung bleiben.

Matura, was nun?

Beratung für Bildung und Beruf bietet das Berufsinformationszentrum (kurz “BIFO!”) für Erwachsene und Jugendliche. Das Angebot reicht von individuellen Berufsinformationsgesprächen, Berufsorientierungskursen über Beratungsangebote zur Ausbildungsentscheidung, bis hin zu Potentialanalysen, 18plus Programm, Bewerbungstrainings und Erstellen von Interessensprofilen.

Berufseinstieg oder Ausbildung nach der Matura? Diese Frage stellen sich viele unserer Stipendiat/innen. Um eine für sich passende und gute Entscheidung finden zu können, braucht es Orientierung und Entscheidungshilfen.

Frau DSA Brigitte Doff-Sotta, pädagogische Mitarbeiterin des BIFO und Expertin für das Thema “Wege nach der Matura” stellte das Berufsinformationszentrum vor und fragte gleich zu Beginn unsere Jugendlichen “Matura, was nun? Was möchtet ihr danach machen?” Zögerlich antworteten die ersten Stipendiat/innen, denn diese Frage stellen sich viele junge Menschen, vor allem in der Maturaklasse oder kurz vor ihrem Schulabschluss, tagtäglich. Welche Möglichkeiten habe ich? Was soll ich studieren und auf welcher Hochschule? Und welche Möglichkeiten bietet mir eine verkürzte Lehre nach der Matura?

Um einen Überblick von den zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten, beschäftigten wir uns zunächst mit der österreichischen Bildungslandschaft. Der Unterschied zwischen Fachhochschule, Universität und Kolleg wurde eingehend erklärt, anschließend widmeten wir uns dem Thema “Lehre nach der Matura”. Denn eine Lehre ist auch nach der Matura möglich, diese kann verkürzt absolviert werden und erleichtert zudem den direkten Berufseinstieg nach dem Schulabschluss.

Danach erstellten wir individuelle Interessensprofile. Das Ergebnis dient zur eigenen Orientierung und soll richtungsweisend die Entscheidung unterstützen. Frau Doff-Sotta betonte auch, dass bei der Entscheidungsfindung immer ein Plan B, eine Studienalternative, mitgedacht werden sollte. Die zahlreichen Aufnahmetests und Zugangsbeschränkungen der Hochschulen beschränken die Anzahl der Studierenden und nicht alle Studieninteressent/innen erhalten einen Studienplatz. Sie riet auch, auf sich zu hören und sich mit den eigenen Interessen auseinanderzusetzen. Tipps und Erfahrungen sind sehr wertvoll, die Entscheidung liegt jedoch letztendlich bei einem selbst.

Danke an Frau Doff-Sotta für diesen informativen Vortrag!

Ich fand den Vortrag sehr hilfreich und übersichtlich dargestellt, da wir über verschiedenste Bildungswege informiert wurden. Die Potenzialanalyse würde ich denjenigen empfehlen,  die sich für mehrere Studien bzw. Berufe interessieren und keinen Überblick über ihre Stärken und Interessen haben.“  –Nasiba

Zivilcourage – der etwas andere Mut

Am Dienstag, den 29.10.2019 kamen wir zusammen, um mehr über die sogenannte “Zivilcourage” zu erfahren. Im ersten Teil des Workshops haben wir gelernt, was Zivilcourage überhaupt ist und wann und wie kann ich helfen. Zivilcourage ist, wenn man anderen, auch fremden Leuten hilft oder sie bei einem Angriff schützt, ohne das man sie wirklich kennt. 

Zivilcourage ist nicht angeboren. Wir müssen dieses Verhalten erst lernen. Hier haben wir paar Tipps gelernt wie man sich in Zivilcourage behandeln kann. Zum Beispiel: “Fange ganz klein an und traue dich immer weiter”. Wir haben für dieses Beispiel sogar ein Spiel gespielt! Am Anfang war es für mich schwierig mutig zu sein, aber ich habe die Übung welche wir machen sollten, ein paar mal wiederholt, bis ich es geschafft habe. 🙂 

Nicht wegsehen – hinsehen! 

Zivilcourage bedeutet auch, dass man im Alltag nicht einfach wegschaut, sondern genau hinsieht, was um einen herum passiert. Es geht dabei nicht nur um das Sehen, sondern auch um das Handeln. Z. B. dann, wenn andere Menschen angegriffen oder sogar verletzt werden. Wenn man selber Angst hat, kann man wenigstens Polizei rufen. Ich würde niemals verzeihen, wenn ich einer gefährlichen Situation stecke und alle wegschauen, als würde nichts geschehen…

Feedback der TeilnehmerInnen:

Helena: “Es war überhaupt nicht langweilig. Also wir konnten alles in 3 Stunden machen. Außerdem die Diskussion und die Spiele waren sehr interessant und die 3 Stunden sind sehr schnell gelaufen. Also das war super interessant, finde ich.” 

Franciszek: “ Ich habe einiges gelernt, die Zeit ging schneller als im Flug. Ich war sehr zufrieden mit der Gestaltung des Workshops.” 

Ein Bericht von START-Freundeskreis-Mitglied Hilin

Schulden? Nicht mit mir!

Stipendiaten und Stipendiatinnen von START-Vorarlberg trafen sich am 28. Oktober in der Volkshochschule Götzis, um das Thema Geld und Schulden in einem Workshop näher zu besprechen. Frau Nadia Zagonel vom Institut für Sozialdienste – kurz: IFS, hat uns zuerst diese Institution in der sie arbeitet, genauer vorgestellt. Auf der Homepage des IFS steht folgender Leitsatz, welcher die Leistungen des IFS kurz und prägnant definiert: „Wir bieten Menschen ins psychischen und sozialen Krisensituationen Hilfe und Unterstützung.“

Eine solche Krisensituation stellen zum Beispiel Schulden dar. Das Thema Schulden und der Grund dafür, ist bei jedem unterschiedlich. Eine Zahl hat uns Stipendiat/innen ziemlich erstaunt und sogar enttäuscht, und zwar der Betrag über 87.000,- Euro. Diese Zahl beziffert die durchschnittliche Schuldensumme von einer in Vorarlberg lebenden Person, welche sich hilfesuchend zum IFS wendet.  Die Trainerin war sehr nett und hat alle Themen sehr genau erklärt und unsere neugierigen Fragen geduldig beantwortet.

Der Workshop war sehr schön aufgebaut und die Beispiele waren auch sehr interessant und es ist gut zu wissen, wie viel Geld die Menschen in Vorarlberg monatlich ausgeben, bzw. benötigen. Wir Stipendiaten fanden den Workshop jedenfalls sehr informativ und hilfreich. Ich persönlich finde das angesprochene Thema recht wichtig und nützlich für meine Zukunft. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop an jeden weiterempfehlen kann.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Begrüßungsfeier der neuen START-Vorarlberg Stipendiat/innen des 11. Jahrganges

Am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 begrüßte START-Vorarlberg feierlich seinen 11. Jahrgang im Saal der Wirtschaft, des WIFI Dornbirns! 

Mit 180 Gästen, darunter die START-Vorarlberg Stifter, William und Elisabeth Dearstyne, unsere Schirmherrin und Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink, Ulrike Münst-Xander – Direktorin der HLW Rankweil, unseren geschätzten Patinnen und Paten, START-Österreich Geschäftsführerin Katrin Bernd, Freunde von START, sowie Familienmitglieder der Stipendiat/innen.

Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit allen Jugendlichen unter der Organisation von START-Vorarlberg-Koordinatorin Sandra Kunz erstellt. Somit fand ein sehr gelungener Abend statt – beinhaltend emotionale Reden, Videobeiträge, die Urkundenverleihung, Verabschiedung der diesjährigen Maturanten, sowie künstlerische Beiträge. Moderiert wurde der Abend von Stipendiat/innen des 10. Jahrgangs: Shahed Sheikh-Mustafa und Franciszek Pasion.

Während Direktorin Münst-Xander in Ihrem Impulsvortrag die Frage behandelte: „Schule und Gesellschaft – wer trägt die Verantwortung?“, diskutierten im Anschluss die Schüler Baris Can Sahin und Rima Tajelddin, rege über die Aussage „Meine Zukunft: Das bin ich!“

15 Stipendien wurden vergeben

15 START StipendiatInnen, welche ein Stipendium in der Höhe von monatlich 100 Euro für Bildungszwecke, Bildungsseminare und individuelle Beratung und Coaching bekommen, wurden aufgenommen:

Louai Hamdosh aus Syrien, BG Bludenz

Fatima Al Lababidi aus Syrien, BORG Schoren Dornbirn

Midia Al Rasho aus Syrien, BORG Egg

Osagie Osarumen aus Nigeria, HTL Dornbirn

Fatma Pilik aus der Türkei, HLW (Aufbaulehrgang) Marienberg

Masouma Ramazan aus Afghanistan, BORG Lauterach

Baris Can Sahin aus der Türkei, BORG Lauterach

Maya Salami aus Syrien, HLW Rankweil

Shirin Shekh Rashid aus Syrien, HLW Riedenburg

Rima Tajelddin aus Syrien, BORG Lauterach

Ümmü Nidal Eser aus der Türkei, BORG Schoren Dornbirn

Hala Zada aus Syrien, HLW Riedenburg

Hadel Al Farwan aus Syrien, HTL Dornbirn

Farzane Rezai aus Iran, HTL Rankweil

Moaawea Abu Nasser aus Syrien, HAK (Abendlehrgang) Bregenz

Österreichweit ist START bereits in 5 Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es das Programm auch in Wien, Niederösterreich, Salzburg und Oberösterreich. Derzeit werden in Österreich insgesamt 133 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert, 382 Jugendliche haben das Programm bereits erfolgreich absolviert.

Über START Vorarlberg:

START-Vorarlberg fördert im Rahmen eines Stipendienprogramms engagierte Schüler und Schülerinnen mit Migrationsgeschichte bis zur Matura. Zu den Auswahlkriterien für die START-Stipendien zählen gute schulische Leistungen, soziales Engagement und das familiäre Einkommen. Der Verein wurde 2009 von der Piz Buin Stiftung initiiert und wird aktuell von 30 Paten wie Unternehmen, Institutionen und einigen Privatpersonen unterstützt.

Unsere Fotogalerie:

Unsere Strukturförderer: Piz Buin Stiftung, William & Elisabeth Dearstyne

Nachbericht Aufnahmefeier Vbg – Okt 2019

Textsortenreihe: Kommentar

Am 13. Oktober kamen wir zusammen, um mehr über die Textsorte “Kommentar” zu erfahren. Der Nachhilfelehrer, Martin Fink, ist Schüler des BG Blumenstraße und wurde von seinem Deutschlehrer an START vermittelt.

Er erklärte, wie ein Kommentar aufgebaut ist, welche rhetorischen Figuren es gibt und wie diese im Kommentar zur Anwendung kommen.

Anhand von Beispiele analysierten wir den Aufbau. Wir hatten auch die Gelegenheit, alle einen Kommentar zu verfassen und mit Martin zusammen durchzugehen. Die Pausen nutzten wir ,um uns einander näher kennenzulernen, da auch viele der neuen Stipis dabei waren.

Ich fand den Workshop echt hilfreich für mich. Martin, unser Nachhilfelehrer, war sehr geduldig und beantwortete unsere Fragen sehr genau. Besonders gefallen hat mir, dass wir viele Beispiele für ein Kommentar bekommen haben. So haben wir eine bessere Vorstellung, wie man einen guten Kommentar schreibt.

Ein Bericht von START- Stipendiatin Joy

Studenten Alltag von START-Vorarlberg Alumni

Linz, 09.10.2019

Jugendliche müssen bereits frühzeitig wichtige Entscheidungen für das zukünftige Leben und die persönliche Ausbildung treffen. Familie, Bekanntenkreis sowie START waren für die Auswahl geeigneter Alternativen eine große Unterstützung. Meine Schwester, Ceyda und ich, Mustafa Can, konnten als Geschwister bei START wunderschöne Erinnerungen und viele beeindruckende Erfahrungen sammeln, die unseren Lebensweg auch nach Abschluss des START Programms bereichern.

Begonnen hat alles in der kleinen Ortschaft Langen am Arlberg, wo wir Geschwister aufgewachsen sind.  Schon in frühen Jahren begeisterte mich die Technik und deren Anwendung, sodass ich für meine weitere schulische Ausbildung die HTL-Rankweil auswählte, während sich meine Schwester für eine kaufmännische Ausbildung an der HAK in Bludenz entschied. Nach Abschluss dieser fünfjährigen berufsbildenden höheren Schulen stellte sich schließlich auch für uns die Frage: „Matura – was nun?“.

Die letzten 3 Jahre in den berufsbildenden höheren Schulen nutzten wir, um unsere Kenntnisse und Fähigkeiten bei START durch zahlreiche Workshops und Seminare zu verbessern. Am meisten konnten wir von START durch das Knüpfen von Kontakten zu berufstätigen Persönlichkeiten und Fachkräften profitieren. Dabei bot sich auch die Möglichkeit mittels Pate-Stipendiat-Beziehung Praktika zu absolvieren und erste Berufserfahrungen zu sammeln. Der direkte Kontakt und damit verbundene persönliche Austausch mit Vertretern der Wirtschaft erleichterte uns anschließend die Entscheidung für den weiteren Werdegang nach der Matura. Meine Schwester entschied sich für das Informatik-Studium an der JKU-Linz, während meine Entscheidung das Mechatronikstudium an der gleichen Universität war.

Der Umstieg von der Schule auf die Universität war – wie bei jedem Erstsemestrigen – auch für uns nicht einfach. Neben der großen persönlichen Umstellung, von einer kleinen Ortschaftin eine pulsierenden Stadt zu wechseln, ist auch im universitären Bereich sehr viel an Selbstständigkeit erforderlich. Es gibt neben schriftlichen auch mündliche Prüfungen, die eine persönliche Anmeldung erfordern. Da diese mündlichen Prüfungen vom jeweiligen Institutsvorstand abgenommen werden, erfordert dies eine besonders sorgfältige Vorbereitung. Bei eventuell auftretenden Fragen bieten Professoren bzw. Übungsleiter jederzeit professionelle Unterstützung an.

Während die meisten Vorlesungen unserer Studienrichtungen vor nicht mehr als 200 HörerInnen abgehalten werden, liegt die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Übungen und Praktika bei höchstens 30. Diese Kleingruppen vermitteln den Studierenden das Gefühl, eine individuelle Betreuung – ähnlich der Schulausbildung – genießen zu dürfen. Zur Vertiefung der in den Vorlesungen präsentierten theoretische Grundlagen werden hier nicht nur Fallbeispiele erläutert sondern auch realistische Aufgaben vorgegeben, bei denen Messungen sowie Versuchsaufbauten in Praktika-Kursen durchgeführt werden müssen.  Die Übungen bieten darüber hinaus auch eine bessere Möglichkeit mit Professoren bzw. Assistenten in Kontakt zu treten.

Obwohl der Campus der Johannes-Kepler-Universität Linz etwas außerhalb der Stadt liegt, gibt es aufgrund öffentlicher Verkehrsmittel sehr gute Verbindungen, um in kurzer Zeit touristische Hotspots sowie wichtige öffentliche Einrichtungen der Stadt erreichen zu können. Neben vielen interessanten innerstädtischen Veranstaltungen werden auch an der Universität verschiedene Aktivitäten, wie das Karriereforum, die Technomesse etc., angeboten.

START ermöglicht den einzelnen Alumnis, die ebenfalls an der Universität studierten bzw. Stipendiaten aus Oberösterreich, miteinander in Kontakt zu bleiben, bietet aber auch das Angebot, Alumnis an anderen Universitäten zu besuchen und somit auch andere Städte und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Bei Bedarf wird mit Hilfe der Landeskoordinatorin Kontakt hergestellt damit ehemalige Stipendiaten Nachhilfe an derzeitige Stipendiaten erteilen können.

Je mehr sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt, desto stärker setzt man sich mit der näheren und ferneren Zukunft auseinander. Der erfolgreiche Abschluss unserer Studien repräsentiert unsere persönlichen, zeitnahen Ziele. Ceyda absolviert bei ihrem Informatikstudium das letzte Bachelorjahr und möchte anschließend das Masterstudium beginnen, während ich mich nach bereits abgeschlossenem Mechatronik-Bachelorstudium im zweiten Jahr meines Masterstudiums befinde.

Wir möchten uns auf diesem Wege beim gesamten START-Team, den Stiftern und den Paten sowie besonders bei Bill und Maude für die Unterstützung und für den Einsatz im START Programm bedanken.

Ein Bericht von START- Alumni Ceyda und Mustafa Can Molu

Abbildung 1: Aussicht über Linz von der Franz-Josefs-Warte
Abbildung 2: Ausblick auf den Campus
Abbildung 3: Höhenrausch – über den Dächern von Linz
Abbildung 4: Ausblick über Linz  auf dem TNF-Turm der Universität

Lernchoaching – So lernt man richtig

Ich kann es NOCH nicht!

Am Samstag,  05.10.2019 starteten wir, Stipendiaten , mit dem ersten Teil des zweiteiligen Workshop-Reihe „Lerncoaching“.

In den ersten Teil des Workshops haben wir gelernt was Lerncoaching überhaupt ist und was es bedeutet. Die Antwort auf die Frage: „Was ist Lerncoaching? “ ist, dass es eine Hilfe zur Selbsthilfe  ist.

Wir haben etwas über den Lernerfolgspuzzle gehört und zu diesem auch einen Test gemacht.

Als nächstes hat die Kursleiterin uns über Lerntypen erzählt und welchen Typen es überhaupt gibt und es gibt nämlich drei Typen: visuell, auditiv und kinästhetisch. Zur diesen Teilen haben wir ebenfalls einen Test gemacht.

Der nächste Punkt war „Lerntipps“. Wir haben mitbekommen , wie jeder Lerntyp eine andere Art von Tipps für das Lernen braucht.

„Zweiteiliges Gehirn“ hatten wir als nächstes. Zu diesem Thema haben wir auch Tests gemacht, um zu schauen welcher Gehirnhälfte wir am Meisten benutzen.

Das Lernen mit alle Sinne haben wir alle zusammen besprochen und wie es uns  mehr Erfolg bringen kann.

Stress war auch eine große Thema, uns wurde gelehrt ,wie man mit Stress umgeht und wie man weniger Stress haben kann.

Uns wurde bekannt gegeben, wie wichtig es ist, während dem Lernen Pause zu machen und genügend Wasser zu trinken.

Während dem Workshop haben wir immer wieder Streckübungen gemacht, damit wir uns besser konzentrieren konnten und uns wurde auch empfohlen diese Übungen während der Lernphase zu probieren.

Als letztes dürften wir Fragen stellen und der Kursleiterin einen Rückmeldung geben.

Der zweiter Teil der Workshops fand am Samstag den 12.10.2019 statt.

Als Erstens haben wir die Themen des ersten Teils besprochen und wie und wer sie im Leben angewendet hat und ob irgendetwas sich mit den Tipps in unserem Leben verändert hat.

Dann haben wir eine andere Thema durchgemacht undzwar den Tag mit einem Plan zu gestalten.

Diese Thema fiel vielen von uns schwer, denn wir können uns nicht an einen Plan halten, aber wir haben gelernt , dass man immer statt „ich kann das nicht“ zu sagen „ich kann das noch nicht“ sagen soll.

Uns wurde auch bekannt gegeben, wie wichtig die Reihenfolge der Themen ist und wie wichtig es ist, dass man sich für das Gelernte belohnt (Zb. mit Schokolade).

Uns wurde gelehrt, wie man Dinge oder Informationen leichter merken können durch „Merkwürdiges Lernen“. Das haben wir machen können, indem wir aus den Wörtern eine Geschichte gemacht haben.

„Das limbische System“ haben wir auch durchgemacht. Wir haben erfahren, was dieser Begriff bedeutet und welche Aufgaben dies in unserem Nervensystem auslöst.

Wie unser Angst mit uns mit lernt , haben wir auch gelernt und den Begriff dafür nennt man „Amygdala“:

Als letztes lernten wir , wie man einen Mindmap erstellt. Oft wird uns in der Schule gesagt, dass man einen Mindmap erstellen soll, aber sie geben es uns nicht bekannt, wie man einen richtigen Mindmap erstellt. Wir haben gelernt schöne  Lernplakate zu gestalten und wir durften dies auch selber auf der Tafel probieren .

Feedback:

Ibrahem: „Ich finde den Workshop sehr gut und Hilfreich, aber ich glaube es wäre besser ,wenn man den Workshop , wie vorher , dreiteilig macht , denn der Workshop ist sehr lang und weil man über eine lange Zeit die Konzentration verliert kriegt man nicht alle Infos mit und das ist Sehr Schade.“

Shirin: „Meiner Meinung nach habe ich von diesem Workshop vieles gelernt, das Gelernte kann man nicht nur in der Schule, sondern auch im unseren Alltag anwenden. Ich empfehle diesem Workshop auf jeden Fall weiter.“

Ein Bericht von Start-Stipendiatin Masouma.

Rhomberg übernimmt eine weitere START-Patenschaft

Am Mittwoch, 2. Oktober stellten sich gleich zwei Schülerinnen, Osarumen Osagie alias „Joy“ und Farzane Rezai, bei ihrer Patenfirma Rhomberg vor. Personalleiter Jürgen Jussel und Personalreferentin Manuela Fetz nahmen sich Zeit, um die frisch gewählten Stipendiatinnen persönlich kennenzulernen.

Nach dem Eintreffen wurden Joy und Farzane sowie START-V-Koordinatorin Sandra Kunz von Manuela Fetz herzlich in Empfang genommen. Die Stipendiatinnen unterhielten sich gleich angeregt mit Frau Fetz über ihre Zukunftspläne und persönlichen Ziele. Danach trafen die Stipendiatinnen auf den Personalchef Jürgen Jussel, der sich ebenfalls ausreichend Zeit nahm, um die beiden Schülerinnen näher kennenzulernen. Herr Jussel berichtete, wie die Firma Rhomberg die jungen Mädchen unterstützen wird und dass sie zusätzlich die Möglichkeit haben, die Räumlichkeit in der gelben Fabrik zum Lernen zu nutzen. Die Schülerinnen erzählten aufgeregt von ihrer Heimat Nigeria und Afghanistan, wie sie nach Österreich gekommen sind und warum sie die HTL Dornbirn bzw. Rankweil gewählt haben.

Im Anschluss wurde vereinbart, dass die Schülerinnen bei ihrer Patenfirma ihr Pflichtpraktikum absolvieren können.

Ein herzliches Dankeschön an Firma Rhomberg für die Unterstützung von Joy und Farzane!

Skywalk im Allgäu

Zu einem wunderschönen Ausflug ins Allgäu im benachbarten Deutschland, am 29. September hat uns START-Vorarlberg eingeladen. Es war eine meiner schönsten Erfahrungen, seit ich hier in Vorarlberg lebe. Es war eine gute Gelegenheit, Zeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu verbringen und uns alle besser kennenzulernen. In Bregenz war unser Treffpunkt um halb elf Uhr.

Nach einer halben Stunde Busfahrt kamen wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung an. Es war ein wunderschöner Herbsttag. Die Sonne schien vom klaren blauen Himmel. Mein Blick schweifte über die grünen Wiesen, wo Kühe und Pferde grasten. Der ganze Schulstress ist von mir abgefallen, und ich konnte die schöne Natur genießen. Die Zeit verging wie im Flug und nach zwei Stunden haben wir das Ziel erreicht.

Ein sehr netter Mann hat sich uns vorgestellt und zwei Aktivitäten erklärt. Bei beiden Spielen ging es um Teamarbeit. Beim ersten Spiel ging es darum, dass alle Teilnehmenden auf einem Seil gemeinsam gehen mussten, ohne dass jemand herunterfällt. Für mich war es am Anfang etwas schwierig, da ich nicht gut balancieren konnte, aber mit Hilfe meiner START-Freunde habe ich die Übung geschafft. Hilfreich war für mich, dass wir Arm in Arm über das Seil gingen und uns gegenseitig unterstützten.

Das zweite Spiel war sehr lustig – wir mussten eine Holzwand hochklettern, wieder mit Hilfestellung der anderen Stipis: Von unten hat mich eine Person gestützt und von oben haben mich andere hochgezogen. Obwohl ich diese Übung zum ersten Mal gemacht habe, ist sie mir gelungen und ich habe dabei viel gelacht. Ich hatte großes Vertrauen in die anderen, dass sie mich nicht fallen lassen. Wir waren selbst überrascht, dass wir uns in so kurzer Zeit diese Aufgabe gemeistert haben.

Jetzt hatten wir großen Hunger und kehrten in einem Gasthaus ein. Dort gab es zu unserer Überraschung ein typisches Vorarlberger Gericht: Kässpätzle! Manche haben lieber Pommes frites gegessen, danach waren wir aber dann alle papp-satt. Nach dem Essen gab es noch ein spannendes Erlebnis: Wir sind erst eine lange Treppe hochgestiegen und oben gab es einen tollen Ausblick. Wir haben dort natürlich viele Fotos gemacht. Mit einer Rutsche ging es dann in einem rasenden Tempo bergab. Das hat uns an unsere Kindheit erinnert und wir mussten immer wieder laut lachen.

Leider ging der gemeinsame Ausflug schon zu Ende und wir fuhren mit neuen und schönen Erlebnissen nach Hause. Wir sind START sehr dankbar, dass wir so einen spannenden Tag gemeinsam erleben durften!

Feedback:

  • Sebastian: „Der Skywalk in Allgäu war ein schönes Erlebnis. Zum Glück hatten wir ein ganz tolles Wetter, super Gruppe und schmackhaftes Essen. Es war sehr nett, den Sonntag mit anderen Stipis zu verbringen.“
  • Ümmü: „Meiner Meinung nach, war der Ausflug zum Skywalk sehr toll. Die zwei Spiele haben mir sehr gut gefallen. Ich finde, wir sollen diese Wanderung wiederholen.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Hala

Die Qual der Wahl

AM 24. September fand die achte #klartext-Podiumsdiskussion im Montforthaus in Feldkirch statt. 
Als wir dort ankamen, bekamen wir Wahlzettel um vor der Diskussion wählen zu dürfen. Um zirka 9 Uhr eröffneten Daniel Bayer – Landesmann der Schülerunion in Vorarlberg und Johannes Vogl – Landesgeschäftsführer der Schülerunion in Vorarlberg, die Podiumsdiskussion. Nach dem Auftritt der Moderatorin und dem Moderator, kamen auch schon die angekündigten Politiker auf die Bühne:

Johannes Rauch(Grüne), Martin Staudinger(SPÖ), Sabine Scheffknecht(NEOS), Markus Wallner(ÖVP) und Christof Bitschi(FPÖ). Am Anfang mussten die Politiker ihre Partei in drei Worten beschreiben. Anschließend war es ihre Aufgabe, zu erklären wofür die einzelnen Parteien eigentlich stehen. Schon kam ein wichtiges Thema worüber die einzelnen Politiker sprechen durften: Fridays for future. In der interessanten Diskussion kam vor, ob CO² Steuern gut wären und wie das mit dem öffentlichen Verkehr aussieht.

Das nächste Thema, worüber die Politiker sprachen war die Frage: „Was tun an den Schulen?“. Einer der wenigen Punkten worauf sich alle geeinigt haben, war das Thema: „Ernährung an den Schulen“. Das Essen an den Schulen sollte regional sein. Gesprochen wurde auch über den öffentlichen Verkehr. Vorgeschlagen wurde, dass man den öffentlichen Verkehr verbessert und die Tank/Dieselkosten erhöht. Um 11 Uhr war dann Pause und wir durften das zweite Mal wählen. Man wollte nämlich vergleichen, welche Partei wir vor der Podiumsdiskussion und nach der Diskussion wählen.

Als die Pause vorbei war, schienen die  Vergleiche auf der Leinwand auf. Die Ergebnisse der ersten Wahl waren: 37% Grüne, 26% ÖVP, 19% NEOS, 10% SPÖ und 8% FPÖ. Das Wahlergebnis Nachher: 38% Grüne, 29% ÖVP, 14% NEOS, 9% SPÖ und 10% FPÖ. Gewählt haben 1041 Personen. Nach diesem Vergleich, nannten uns die Politiker Gründe um zu wählen. Abschließend bedankten sich die Moderatorin und der Moderator und somit endete die Podiumsdiskussion. Beim Ausgang bekamen wir noch ein Dankeschön.

Ein Bericht von START-Stipendiatin Ümmü

Einladung zur Aufnahmefeier des 11. Jahrgangs START-Vorarlberg

START-Vorarlberg begrüßt den bereits 11. Jahrgang von engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte. Mit großem Stolz verabschieden wir auch unsere MaturantInnen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese beiden Anlässe feiern!

Mittwoch, 23. Oktober 2019, Beginn 18 Uhr
WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24
Einlass ab 17.30 Uhr

Der Abend wird von unseren StipendiatInnen gestaltet, die mit Reden und künstlerischen Beiträgen besondere Einblicke in ihre vielfältigen Talente geben werden.

Im Anschluss laden wir Sie zum gemeinsamen Austausch bei warmem Buffet und Getränken ein.   

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir Sie um Anmeldung bis spätestens 13. Oktober 2019 unter vorarlberg@start-stipendium.at

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Familie Dearstyne mit allen START-StipendiatInnen

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Hier die Einladung zum Download

Engagement unserer Stipis für das TeddyKrankenhaus-Projekts im LKH Feldkirch

Am Sonntag, den 22. September 2019 fand im Landeskrankenhaus Feldkirch die Vorbereitung für den Einzug des Teddybär-Krankenhauses statt, welcher sich jedes Jahr in diesem Zeitraum befindet und drei Tagen dauert. Bereits zum vierten Mal wird diese Veranstaltung organisiert für ca. 1200 Kinder aus ganz Vorarlberg im Alter von 3-6 Jahren. Die Idee dahinter ist, damit die Kinder, falls sie sich verletzen oder krank werden und ins Krankenhaus gehen müssen, keine Angst haben und den Krankenhausbetrieb schon ein bisschen kennen.

Die Kinder dürfen die verschiedenen medizinischen Abteilungen besuchen, wo ihre mitgebrachten  Teddybären und Puppen von den „Teddy-Doktoren“  (Medizinstudierenden der österreichischen medizinischen Universitäten, Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch und Pharmaziestudierende) untersucht und behandelt werden – so wird auch geröntgt, Blut abgenommen und operiert!

Wir vier neuen Stipendiatinnen, Rima, Hala Z., Midia und ich wurden von Frau Marosi-Kuster um 9 Uhr herzlich beim Haupteingang des Krankenhauses begrüßt. Dann ging es los. Sie zeigte uns, was auf uns zukommt, und was es zu erledigen gibt. Zur Jause wurden uns Äpfel und Getränke zur Stärkung angeboten. Die erste Aufgabe war, dass wir die gesponserten Jausenboxen auspacken und entleeren mussten und mit ich glaube ca. 600 oder mehr, weiße Teddybär Stickers bekleben. Und dann kam die anspruchsvollere und etwas anstrengende Arbeit. Und zwar die vorbereiteten Teddybär-Plastiksäckchen mit verschiedenen, von diversen Firmen gesponserten Sachen zu befüllen. Es gab viele tolle Dinge für die Kinder, wie zum Beispiel Kuscheltiere, Zahnpasta, Zahnbürste, Pommbär-Chips, und vieles vieles mehr.

Als wir fertig waren, bekamen wir als Dankeschön Pizza zum Essen für unser Engagement. Und auch wir bedanken uns herzlich bei Frau Marosi Kuster und unserem START-Paten, der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft.m.b.H. !

Stimmen der Teilnehmer:

Midia: „Heute war ein besonderer Tag für mich, denn ich habe mit drei anderen Stipendiatinnen bei einem Sozialprojekt im LKH geholfen. Wir haben ca. mehr als 1000 Plastiksäcke für Kinder mit Sachen befüllt. Das hat mir dabei große Freude gemacht.“

Rima: „Heute war sehr schön und interessant. Es hat mich sehr gefreut, an diesem Sozialprojekt teilzunehmen. Es war echt schön, weil das mein erstes Mal war. Danke!“

Hala: „Heute war ein sehr schöner Tag. Ich ging mit anderen Stipendiatinnen ins LKH in Feldkirch für ein großartiges Projekt. Ich hatte eine sehr schöne Zeit. Wir halfen mit, Geschenke für die Kinder zu packen. Die Arbeit war sehr einfach, aber auch gleichzeitig machte es mir viel Spaß daran. Ich war glücklich, mitzuhelfen, da dieses Projekt tausende Kinder glücklich macht.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Shirin