Neue Stipendiaten, neuer Kennenlerntag auf dem Pfänder

Am Dienstag, den 30.08.2022 um 09:00 Uhr trafen sich die Stipendiat:Innen, sowohl die neuen als auch die „alten“ vor dem START-Büro in Bregenz.     
Unsere Neuen wurden herzlich von den Start-Leiterinnen mit einem Willkommensgeschenk und uns begrüßt. Und schon durfte der Tag STARTen.

Gemeinsam sind wir bis zur Pfänderbahnstation spaziert. Dort haben wir dann auch Bill und Maude getroffen. Trotzdem haben wir, die im Vorjahr schon dabei waren, uns beim Ankommen gefragt: „Oh, Herr Thomas Kinz ist aber noch nicht da!“. Aufgrund seines Urlaubs haben wir ihn leider auch später nicht gesehen. Natürlich hat uns seine Erzählung zur Entstehungsgeschichte über die Pfänderbahn gefehlt, jedoch durften wir uns im Museum selbst schlau machen. Auch der Seminarraum mit dem wunderschönen Ausblick auf den Bodensee wurde uns zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns herzlich bei unserem Paten, Herrn Thomas Kinz.         
Oben angekommen hat uns Lisa über die wichtigsten Regeln, Vorteile, Aufgaben und Chancen der START-Familie informiert. Alle Fragen und Unklarheiten wurden gerne von ihr beantwortet. Am Mittag genossen alle die zur Verfügung gestellte Jause und Getränke. Und schon durften wir uns auf eine von unseren Stipendiaten-Sprecherinnen organisierte, spielerische Art und Weise kennenlernen. Schließlich fuhren wir wieder mit der Pfänderbahn mit einem atemberaubenden Blick über den Bodensee hinunter nach Bregenz. Ein unvergesslicher Tag!  Zum Abschluss und bei so schönem Wetter war ein Eis unverzichtbar. Danke, Larissa und Lisa!              

Ein Bericht von Stipendiatin Laurine

Statements der Stipendiat:innen:

Salem: „Mir hat der Kennenlerntag ganz gut gefallen, denn man konnte ihn nirgendwo besser verbringen als auf dem Pfänder. Der Seminarraum war ruhig und bequem, uns hat man eine große Auswahl an Verpflegung angeboten. Sehr gut fand ich es, dass uns Lisa und Larissa am Anfang noch genauer die START-Regeln erklärt haben, so hat man sich einen genaueren Überblick verschaffen können.“

Sofia: Heute sind wir ein Teil der großen Start-Familie geworden. Eine Familie, in der Respekt, Toleranz und Verständnis „den Haushalt führen“. Ich finde es echt super, dass ich die Möglichkeit habe, so großartige Menschen kennenzulernen.“     

Raoushan:Mir hat der heutige Kennenlerntag sehr gut gefallen, da ich die Möglichkeit hatte, andere Stipis kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen interessante Kennenlernspiele zu spielen. Sie waren sehr freundlich und offen. Das Hinauffahren hat sich gelohnt, da der Pfänder eine hervorragende Aussicht anbietet und das Team sehr freundlich ist. Ich freue mich auf öfteres Wiedersehen und eine gute Zusammenarbeit. Danke für die Einladung!“

Osama: „Heute war unser erstes Treffen mit dem Start-Team und den anderen Stipis und es hätte nicht besser sein können. Zum einen war die Atmosphäre am Pfänder cool, zum anderen war es die Fahrt zum Pfänder, die dem Ganzen noch etwas Spannung gegeben hat. Bis wir oben ankamen, war schon etwas Zeit vergangen, die Nervosität war doch nicht ganz weg. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Spiele etwas früher wären, weil man sich dann in den Pausen hätte besser unterhalten können. Nach dem wir heruntergefahren sind, waren noch die meisten Eis essen, wo wir uns noch einmal unterhalten haben und näher kennenlernten.“

Fayezeh: „Meiner Meinung nach war der Kennenlerntag auf dem Pfänder sehr spannend und interessant. Durch die großartigen Kennenlernspiele konnte ich die Start-StipendiatInnen näher kennenlernen. Ich bin froh, dass ich viele nette Menschen getroffen habe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und war ein schönes Erlebnis.“

Musab: „Der Kennenlerntag hat viel Spaß gemacht. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt. Alle waren nett und die Stimmung war sehr angenehmen. Die Spiele waren ebenfalls unterhaltsam und witzig.“

Armine: „Der Kennenlerntag am Pfänder in Bregenz war ein sehr schönes und aufregendes Erlebnis für mich. Die Stipis waren voll lieb und aus meinem Erachten sehr kluge junge Menschen von denen man vieles lernen kann. Unsere Sprecherinnen haben für unsere Gruppe Kennenlernspiele vorbereitet, welche amüsant, witzig, aber auch etwas knifflig waren. Grob zusammengefasst: der Tag hätte nicht besser sein können.“

Zahraa: „Ich finde die Idee mit dem Kennenlerntag sehr gut, da ich viele Menschen kennengelernt habe. Es war mir eine Freude sie kennen zu lernen und mich mit ihnen zu unterhalten. Zuerst war ich unsicher mit dem Kennenlernen, aber man gewöhnt sich sehr schnell. Die Kennenlernspiele waren auch sehr lustig und ich glaube, es hat jedem Spaß gemacht.“

Amal: „Ich fand die Idee gemeinsam Zeit am Pfänder zu verbringen ziemlich cool, da normalerweise solche „Kennenlerntage“ immer an langweiligen Plätzen stattfinden. Erwähnungswert ist auch das keiner heute schüchtern war, jeder hat sich gefreut, die anderen kennen zu lernen, somit sind wir nicht in eine unangenehme Situation gekommen.“

Maya: „Kurz und bündig, es war einfach so cool. Man hat sich richtig amüsiert. Die Stipis sind sympathisch und haben für gute Stimmung gesorgt. Ich persönlich habe mich wohl gefühlt und viele neue Menschen kennengelernt.“

Patenbesuch bei Pantec Engineering AG

Letzten Mittwoch, am 20 Juli, hatte START-Stipendiat Shiyar die Möglichkeit seinen Paten – das Unternehmen Pantec Engineering – bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Liechtenstein kennenzulernen. CFO Jürgen Schwarzmann und Fabian Mügge, der für das Digital Marketing zuständig ist, haben Shiyar und mich in Empfang genommen.

Bei einer Führung durch das Gebäude erklärte Jürgen Schwarzmann, in welchen vielfältigen Bereichen Pantec tätig ist und gewährte einen Einblick in alle Abteilungen des Betriebs. Maschinenbau, Steuerungstechnik bis hin zur Medizintechnik – Pantec mischt in vielen Gebieten mit. Bei einem Rundgang durch die Büroräumlichkeiten trafen wir auf Reinhard Braun, der Firmengründer und Geschäftsinhaber von Pantec. Nach einem kurzen Gespräch mit ihm zeigte uns Jürgen Schwarzmann dann, wo die Forschung und Entwicklung stattfinden. Beispielsweise durften wir dem Laser zur Augenkorrektur beim Testen an einer Puppe zusehen.

Wir wollen uns für die langjährige Unterstützung und den spannenden Besuch bei Pantec bedanken. Vielen Dank für eure Zeit und den herzlichen Empfang!

Bericht von Lisa Pfanner, Landeskoordination START-Vorarlberg

Shiyar:Es hat mich sehr gefreut, die Firma Pantec besucht und nette Leute kennengelernt zu haben. Ich möchte mich bei Herrn Schwarzmann bedanken, dass er sich Zeit genommen und uns durch das Gebäude geführt hat. Über interessante medizintechnische Geräte und neue Projekte, die ich anschauen durfte, habe ich mich besonders gefreut. Vielen Dank an die Firma Pantec und für ihre Unterstützung.“

Crossculture Night 2022: Madame Butterfly

Oper in drei Akten (1904) von Giacomo Puccini

Rund um die Oper Madame Butterfly, drehte sich der vergangene Samstag in Bregenz für Jugendliche bis 26 Jahre: es fanden diverse Workshops, Touren und zahlreiche Aktivitäten statt und auf dem Vorplatz des Festspielhauses spielte eine Band. Höhepunkt der crossculture night ist stets die Aufführung des Spiels auf dem See – dieses Jahr die Oper „Madame Butterfly„.

Auf der Internetseite der Bregenzer Festspiele findet man folgende einleitende Worte zur Geschichte der Oper: „Die japanische Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, schwelgt im Glück, als sie der amerikanische Marineleutnant Pinkerton zur Frau nimmt. Die Liebe der beiden findet ihren musikalischen Höhepunkt in einem fulminanten Duett, aber schon kurz darauf bringt ein Kriegsschiff den Soldaten zurück in seine Heimat.“ Es folgt ein musikalisch umrandeter Herzschmerz und sehnsuchtsvolles Verzehren nach Butterflys geliebten Amerikaner und ein tragisches, aber spektakuläres Ende..

START-Vorarlberg besuchte mit acht interessierten Mädchen in Begleitung von START-Mitarbeiterin Larissa Schuh die Oper. Auch in diesem Jahr wird den Besuchern der Bregenzer Feststpiele, wieder ein sensationelles Bühnenbild geboten und natürlich eine musikalische Darbietung des Orchesters und Sänger:innen von höchster Professionalität: Ein Augen- und Ohrenschmaus der Extraklasse!

Feedback die Stipendiatinnen:

Khadiga: „Die crossculture night war atemberaubend – von Beginn bis zum Ende der Aufführung bekam ich durchgängig Gänsehaut! Wir trafen uns am Abend vor Spielbeginn auf dem Vorplatz und haben uns mit den Gutscheinen einen Snack und ein kaltes Getränk als Erfrischung gegönnt 😊. Am späten Abend hat es angefangen zu winden. Der Wind war richtig stimmungsaufhellend nach der Hitze des Tages. Dass ich dabei sein dürfte, war mir eine große Freude.“

Hadel: „Ich fand die crossculture night sehr cool. Immer wieder kamen sehr berührende und emotionale Szenen. Ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, ob nur ich es so emotional fand, aber am Ende habe ich von den Anderen gehört, dass sie es auch so fanden. Für mich war das meine allererster Opernbesuch und ich würde es gerne mehrmals wiederholen. Das Wetter hat am Ende echt gut mitgemacht, denn es war ziemlich windig am See und hat die unfassbare emotionale Geschichte noch lebendiger gemacht. Die Hauptdarstellerin „Butterfly“ hat meiner Meinung nach auch eine tolle und sehr starke Leistung vollbracht.“ Ich bedanke mich beim START-Team für das Organisieren dieses tollen Abends.“

Masouma: „Die crossculture night hat wirklich Spaß gemacht. Ich genoss die Oper sehr und hatte eine tolle Zeit. Was mich an dem Stück am meisten berührt hat, war das Ende. Ich würde nicht sagen, dass es unerwartet war, aber es war definitiv der Höhepunkt des Stücks. Alles war großartig, außer dass es dann noch ziemlich kühl war. Und wir haben auch ein paar gratis Snacks bekommen, für die ich immer froh bin.“

Shirin: „Ich kann nur sagen, dass es eine atemberaubende Oper war. Das Stück und die Bühne waren sehr sehr schön und ich konnte den Abend mit den Stipis und Larissa gut genießen. Danke für die Organisation!“

Hila: „Die Oper war fantastisch und der Abend hat auch viel Spaß gemacht. Obwohl es nach Sonnenuntergang dann bald recht kühl war, haben die Darsteller wunderbar gesungen und das Orchester exzellent gespielt.“

VWA-/Diplomarbeit-Workshop – Teil 2

Am 11. Juli 2022 fand der zweite Teil der Workshop-Reihe zum Thema VWA/Diplomarbeit statt. Obwohl der Workshop abends und per Zoom erfolgte, hat auch dieses Mal Julia Krepl für unterhaltsame und informative Stunden gesorgt.

Wir lernten, wie ein Inhaltsverzeichnis und eine Bibliografie bzw. das Literaturverzeichnis erstellt werden. Zusätzlich sprachen wir über das Strukturieren von Absätzen und wie korrekt zitiert wird. Außerdem bekamen wir Tipps und Infos zum wissenschaftlichen Lesen und Recherchieren.

Vielen Dank, liebe Julia, für deine wertvolle Hilfe!

Feedback der Stipendiat:innen:

Sherin: „Der Workshop war wieder sehr hilfreich. Ich habe alle drei Arten von Zitieren gut gelernt und kann diese jetzt auch beim Schreiben verwenden. Julia hat auch gezeigt, wie man ein Inhaltsverzeichnis am besten erstellen kann. Das Beste war, dass die Beispiele von Julia ganz einfach waren zu verstehen. Danke!

Lexi: „Es war sehr hilfreich und sie hat meine Fragen gut beantwortet. Dank Julia hab ich verstanden wie man ein gutes Inhaltsverzeichnis aufbaut und wie man zitiert.

Khadiga: „Ich fand den Workshop sehr hilfreich, vor allem als Julia über das richtige Markieren wichtiger Teile in Büchern und anderer Literatur geredet hat. Die Idee, uns die Theorie mit Beispielen zu erklären, dass wir sie besser verstehen, ist großartig. Wie immer, hat Julia uns das Wichtigste beigebracht und große Hilfe angeboten, indem sie uns immer dazu einladet, Übungen zu machen, die wir gemeinsam kontrollieren und die entdeckten Fehler besprechen können. Bezüglich des Zitierens möchte ich mich bei Julia für ihre verständlichen Erklärungen und Tipps herzlich bedanken.

Jahrestreffen im Montafon: Sportlich und kulturell unterwegs!

Vom 24.-26.06.2022 wurden die Stipendiatinnen und Stipendiaten START Vorarlbergs in Schruns herzlich empfangen und durften das Wochenende im JUFA verbringen.

Trotz der späten Ankunft waren die Stipis enorm motiviert und haben sich sehr amüsiert, indem sie zahlreiche Kartenspiele ausprobiert und sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigt haben. Der erste Nachmittag war für viele sehr besonders, da die Stipendiatinnen und Stipendiaten sich nach langer Zeit wieder treffen und Zeit miteinander verbringen konnten.

Der Samstag durfte dann mit etwas Sport und Spaß beginnen. Wir gingen gemeinsam zur Talstation der Golmerbahn und sind mit der Seilbahn hinaufgefahren. Nach einem kurzen Spaziergang haben alle beim Klettern im Waldseilgarten teilgenommen und einige konnten sogar ihre Höhenangst überwinden. Beim Mittagessen kamen dann noch Maude und Bill dazu, die mit uns den restlichen Tag verbrachten. Nach dem Mittagsessen probierten einige von uns den Flying Fox über den Stausee aus, was sehr amüsant und atemberaubend war. Auch dieser Tag wurde am Abend mit Gesellschaftsspielen beendet.

Der Sonntag war ein entspannter und informativer Tag. Mit Frau Barbara Tschugmell haben wir die Pfarrkirche Schruns, die alten Bau-/Grundstücke und interessanten Gebäude bei einer Ortsführung durch Schruns kennengelernt. Um die neugesammelten Informationen und das Allgemeinwissen zu vertiefen, haben wir gemeinsam das Heimatmuseum besichtigt und konnten sehr schöne Gegenstände sehen und spannende Geschichten hören. Außerdem lagen im Museum Gegenstände, die auch unsere Großeltern besaßen.

Wir haben das Wochenende sehr genossen. Dafür bedanken wir uns bei unseren START-Betreuerinnen Lisa Pfanner und Larissa Schuh für das abwechslungsreiche Programm und Frau Tschugmell für die großartige Führung herzlich.

Ein Bericht von Khadiga Shekh Rashid

Statements der Stipendiat:innen

Hila: „Erstens möchte ich mich bei START bedanken und zweitens möchte ich mich bei Larissa und Lisa für das tolle Programm bedanken. Es war schon eine Weile her, dass ich ein so entspanntes und lustiges Wochenende hatte. Ich möchte mich auch bei Khadiga und Sherin für die kreativen Spiele bedanken, die sie sich ausgedacht haben. Ich warte sehnsüchtig auf das Jahrestreffen im nächsten Jahr. Danke START!“

Shirin: „Als eine Alumna und mein letztes Jahr bei START habe ich wirklich das Wochenende sehr genossen. Ich möchte mich für alles bedanken! START hat mir alles ermöglicht und ich bin sehr dankbar, bei START dabei zu sein. Dieses Treffen war sehr gut organisiert und ein großes Dankeschön geht natürlich an unsere liebe Lisa und Larissa!“

Midia: „Ich fand das Jahrestreffen großartig und alles war perfekt. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit mit den anderen Stipis und möchte mich ganz herzlich bei Bill, Maude, Larissa und Lisa bedanken, dass sie uns dieses tolle Treffen ermöglicht haben. Dankeschön!!!“

Abdul: „Es war sehr nett und gut organisiert. Am meisten hat mich gefreut, Bill und Maude zu treffen. Außerdem war das Mittagessen am Golm sehr lecker.

Ümmü: „Ich fand das Jahrestreffen sehr toll. Das Klettern und das Fahren mit dem Alpine Coaster hat mir sehr Spaß gemacht. Schade, dass es mein letztes Jahrestreffen war. Es war auch schön, die anderen Stipis wieder zu sehen. Bestes Jahrestreffen bis jetzt gewesen!“

Baris: „Das Jahrestreffen 2022 war mein letztes Jahrestreffen. Ich habe die jüngeren Stipis wieder getroffen und wir haben gemeinsam den Golm erobert. Das Highlight war das Mittagessen mit Bill und Maude im Haus Matschwitz. Ich habe gelernt, dass trotz Matura, das Spiel Psychiater unmöglich zu verstehen ist. Ein cooles Wochenende.

VWA-/Diplomarbeit-Workshop – Kick-off

Obwohl am 18. Juni erst der Kick-off der Workshop-Reihe mit Julia Krepl war, hatten wir das Gefühl, wir kennen sie schon längst. Ihre Art, wie sie uns in die Vorwissenschaftliche- und Diplomarbeit geführt hat, war einzigartig. Begonnen hat es mit einer Vorstellungsrunde und einer kurzen Erklärung unseres geplanten Themas für die VWA bzw. Diplomarbeit.
Julia war begeistert von der Vielfalt und Unterschiedlichkeit unserer Themen. In weiterer Folge haben wir uns die Inhalte einer solchen Arbeit angeschaut – detailliert, vom Deckblatt bis zum Anhang. Das Highlight unseres Nachmittags war natürlich Julias Beispiel – „der Apfelkuchen“. So kann man sich das vorstellen: es muss unterschieden werden, weshalb es in der VWA/Diplomarbeit nicht mit einem Fleischgericht vergleichbar ist, dann muss man erklären, was ein Kuchen überhaupt ist und dass der Apfelkuchen unter der Kategorie Obstkuchen einzuordnen ist.
Quellen spielen eine zentrale Rolle beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten, deshalb wurden uns Bibliotheken bekannt gemacht.
Jede und jeder hat es schon einmal gehört: KEIN WIKIPEDIA benutzen! Julia ist auch dieser Meinung, aber bei Julia lernt man Wikipedia von der guten Seite kennen: Nämlich als Quellenfinder!!!
Außerdem können wir jetzt dank ihr zwischen seriösen und anderen Websites unterscheiden.

Wir durften immer Fragen stellen, die ausführlich beantwortet wurden. Dafür bedanken wir uns alle herzlich bei Julia!

Ein Bericht von Stipendiatin Laurine

Feedback anderer Stipendiatinnen:

Sherin: „Für mich war es überhilfreich. Ich habe alle meine offenen Fragen stellen können und eine klare Antwort bekommen. Vor allem ihre Beispiele waren so einfach zu verstehen. Und jetzt kann ich endlich dank diesem Workshop mit dem Schreiben meines Themas anfangen.

Khadiga: „Der gesamte Workshop war sehr hilfreich und informativ. Obwohl ich einige Informationen von der Schule mitbringen konnte, war es trotzdem hilfreich von einer anderen Person etwas darüber zu hören. Mit den Unterlagen von Julia und ihren ausgezeichneten Beispielen kann ich ziemlich bald mit dem Schreiben beginnen.

START-Vorarlberg Maturant:innen zu Gast bei den Dearstynes

Jedes Jahr werden die Vorarlberger START-Maturant:innen von Bill und Maude zu sich nach Hause eingeladen, zur Belohnung der absolvierten Matura. Alle elf diesjährigen Maturant:innen haben die Matura bestanden und sie dürfen wahrlich stolz auf diese Leistung sein!

Maude ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, persönlich für die – nun ehemaligen – Stipendiat:innen zu kochen. Diesmal bekam sie etwas Unterstützung von Shirin, welche als HLW-Absolventin die Gelegenheit gerne wahrnahm, ihr Können unter Beweis zu stellen. Auch Tenzin ist HLW-Maturantin und wollte ebenfalls etwas beitragen und brachte einen selbstgemachten leckeren Früchtekuchen mit.

Alle genossen das Essen und die gemeinsame Zeit miteinander. Die Zeit des START-Stipendiums war eine schöne und sie war für alle sehr hilfreich – nicht nur auf dem Weg zur Matura. 😉

Precious: „Ich war froh alle, nach einer langen Zeit, wieder zu sehen. Das Essen hat echt gut geschmeckt und alles in einem war es ein schöner Nachmittag.“

Midia: „Ich möchte Bill und Maude für die Einladung danken. Es war schön, nach einer stressigen Zeit,   alle wieder zu sehen.“

Rima: „Ich fand unser Treffen genial. Es hat mich sehr gefreut alle Maturantinnen und Maturanten, Bill Maude, Larissa und Lisa wieder zu sehen. Das Essen hat auch sehr gut geschmeckt.“

Baris: „Es war sehr erfrischend, mit all den Stipis, mit denen ich diese aufregende Reise angefangen habe, an einem Tisch zu sitzen mit den zwei so unfassbar tollen Menschen, die uns diese Reise ermöglicht haben. Es war ein perfekter Samstagvormittag. Wir haben super viel geredet und gelacht und es hat sich angefühlt, wie das erste Mal, als wir uns kennengelernt haben. Dieses Treffen kriegt von mir einen „ausgezeichneten Erfolg“!“

Selbstbehauptungskurs

Jede 5. Frau ist ab ihrem 15. Lebensjahr körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt, jede 3. musste seit ihrem 15. Lebensjahr eine Form von sexueller Belästigung erfahren und jede 7. Frau ist ab ihrem 15. Lebensjahr von Stalking betroffen (Quelle: Autonome Österreichische Frauenhäuser).

Solche Zahlen bieten Grund genug, um einen Selbstbehauptungs- bzw. Selbstverteidigungskurs für unsere Stipendiatinnen anzubieten. Dieser fand am Samstag, den 11. Juni in Dornbirn statt und wurde von Claudia Nappi vom Verein Defendo geleitet. Mit Claudias sympathischen sowie humorvollen Art hat sie für einen unterhaltsamen, kurzweiligen und vor allem informativen Nachmittag für neun unserer Stipendiatinnen gesorgt. Die Stipendiatinnen haben leicht erlernbare Befreiungs- und Abwehrtechniken erlernt. Ziel war es vor allem anhand von unterschiedlichen Übungen das schnelle Handeln gegen Übergriffe zu trainieren und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Feedback der Stipendiatinnen:

Hajer: „Der Workshop hat mir sehr gefallen. Ich habe vieles dazu gelernt. Ein großes Dankeschön an START und auch an die Kursleiterin Claudia für die schöne Organisation. Es hat mich sehr gefreut dabei zu sein.“

Hila: „Der Workshop war super und sehr informativ. Ich habe neue Varianten von Selbstverteidigung gelernt, die ich auch in der Zukunft verwenden werde. Obwohl ich am Ende alle Kämpfe verloren (außer mit Farzane), hat es mir trotzdem Spaß gemacht.“

Masouma: „Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Es ging nicht nur um Theorie. Obwohl wir viele Informationen erhielten, ging es hauptsächlich um das Üben. Einiges wusste ich schon, weil ich schon mal bei diesem Workshop war, aber ich habe trotzdem viele Sachen gelernt und die Dinge, die ich im letzten Jahr vergessen hatte, wurden auch aufgefrischt. Ich fand die Tatsache mit dem Pfefferspray sehr überraschend, da ich den Unterschied zwischen natürlichem Pfefferspray und chemischem Pfefferspray eigentlich nicht kannte. Der ganze Workshop war unglaublich und ich habe jede Minute davon genossen, obwohl ich mich ein wenig verletzt habe.“

Kamar: „Der Workshop war sehr interessant. Man konnte viel darüber lernen, wie man sich schützen kann. Ich habe gerne mitgemacht und hatte viel Spaß. Am besten gefällt mir aber, dass man sich frei mit der Kursleiterin unterhalten konnte und wie sie uns die Schritte/Griffe beibrachte.“

Iman: „Der Workshop war nicht nur interessant, sondern vor allem sehr wichtig. Die Art, wie die Kursleiterin uns die Techniken der Selbstverteidigung beigebracht hat, gefiel mir besonders gut, denn so wars lustig und hat mega viel Spaß gemacht. Ich bedanke mich bei Claudia und bei START für den tollen und informativen Workshop.“

Isra: „Ich bin sehr froh, dass ich diesen Workshop besuchen durfte, da es wirklich sehr hilfreich war. Wir haben sehr viele neue Sachen gelernt, was ich persönlich vorher nicht gekannt habe. Vor allem war es sehr interessant, da unsere Kursleiterin voll nett war und man konnte sofort erkennen, dass sie sich sehr gut auskennt! Danke an START und an Frau Nappi für den tollen Nachmittag, den wir hatten!“

Was mein Handy über mich weiß …!?

Online Workshop „Data Talk“ mit safer internet Expertin Sonja Messner von akzente Salzburg, 10.06.22

Bericht von Stipendiatin Schabnaz: „Es weiß wer du bist, wie du heißt, wie alt du bist, wo du wohnst, wo du bist, wo du warst, und wohin du gehst. Es kennt deine Probleme, deine Wünsche, deine Stimme, deine Finger, deine Augen und sogar dein ganzes Gesicht.

Wovon die Rede ist? Natürlich vom Handy.

Genau darum ging es bei unserem Workshop „DataTalks“. Genauer gesagt ging es um Datenspuren, die wir tagtäglich im Internet hinterlassen. Zum Beginn des Workshops stellte ich mir die Frage „Welche Daten sammeln große Unternehmen über mich?“. Diese Frage kann ich mir nun mit „ALLES, was ich jemals im Internet eingegeben habe, und NOCH mehr“ beantworten.

Wir besprachen, worum es beim Datensammeln geht, welche Daten wodurch und wann im Internet gesammelt werden können (und zwar durch jede einzelne Mausbewegung/jedes Tippen auf dem Bildschirm und zu jeder Zeit), und bis zu welchem Grad wir die Kontrolle über unsere eigenen Daten behalten können.

Vor allem zur heutigen Zeit finde ich es unglaublich wichtig, auf Themen wie diese aufmerksam zu machen. Gerade dann, wenn mir durch genau solche Workshops erneut bewusstwird, wie unbesonnen ich teilweise mit meinen Daten umgehe. Dieser Workshop war definitiv einer jener Workshops, von denen ich einiges mitnehmen konnte und der mich dazu anregt, mich mehr mit dieser Materie zu beschäftigen.

Masouma – START-VLB: „Ich kannte bereits fast alle Informationen, die im Workshop offenbart wurden, da ich in der Schule ein Fach habe, das uns über alle Gefahren und Vorteile des Internets informierte. Ich habe mich trotzdem angemeldet, da ich mein Gedächtnis auffrischen wollte und die Informationen wieder aufrufen wollte. Und Sonja, die Leiterin, enttäuschte mich nicht. Sie hat großartige Arbeit geleistet, indem sie alle Informationen zusammengefasst und uns gleichzeitig Zeit gegeben hat, uns zu engagieren, um es nicht langweilig zu machen. Der Tipp über die Add-Blocker hat mich am meisten beeindruckt und ich würde ihn sicherlich nutzen.“

Zsofia – START-OÖ: „Mir hat den heutigen Workshop sehr gut gefallen. Der war informativ und habe viel Neues gelernt. Ich bin froh, dass ich heute dabei war, da ich jetzt mehr Wissen besitze, wie ich meine Daten schützen kann. Vor allem hat mir den ersten Teil viel Spaß gemacht, wo wir Sonja beschreiben und nachher zu ihr passende Werbungen finden mussten. Es war auch sehr beindrückend und gleichzeitig schockierend, wie einfach ist Menschen, von denen man kaum Informationen hat, in Schubladen stecken.“

Schifffahrt nach Lindau

Nachdem der Termin schon zweimal verschoben wurde aufgrund von schlechtem Wetter, war es vergangenen Samstag endlich soweit: Zehn START-Vorarlberg Stipendiatinnen fuhren in Begleitung von START-Mitarbeiterin Larissa, mit dem Schiff der „BSB“ von Bregenz nach Lindau. Für Manche war es das erste Mal, dass sie mit einem Schiff gefahren sind. Allen gefiel diese kurze Überfahrt auf die Lindauer Insel.

Der Name „Lindau” bedeutet „Insel, auf der Lindenbäume wachsen” und ist seit 882 urkundlich belegt. Gemeinsam erkundeten wir verwinkelte Gassen mit originellen Geschäften und Läden, staunten über Gebäude mit jahrhundertealten Fassaden und machten Pause in einem wunderschönen Park mit urigen Bäumen und Pflanzen. Wir erklommen sogar die Stufen des Lindauer Leuchtturms und wurden mit einem schönen Rundumblick über den See und die Stadt belohnt.

Soviel Laufen kann anstrengend sein und wir freuten und genossen alle den spendierten Eisbecher, zur Krönung unseres Ausfluges. Die Rückfahrt entlang des Seeufers war mit dem Zug geplant und war für uns Stipis mit der Maxiomo-Card schon bezahlt.

Feedback der Stipendiatinnen:

Shirin: „Die Schiffahrt nach Lindau war super! Wir sind mit dem Schiff gefahren, haben uns die Stadt angesehen und ein super Eis in einem Restaurant gegönnt. Ich bin gerne wieder dabei! Danke für den tollen Ausflug!“

Masouma: „Der Ausflug hat mir sehr gut gefallen. Es war eine Abwechslung für mich, da ich schon lange nicht draußen war. Ich habe die Schifffahrt sehr genossen, obwohl sie kurz war. Wir gingen durch die Stadt und sahen uns um. Ich habe auch ein paar Andenken gekauft. Alles in allem habe ich meine Zeit in Lindau sehr genossen, noch mehr, da wir alle zusammen dort waren.“

Hila:Die Schifffahrt war toll und der Spaziergang durch die Stadt auch. Ich hatte eine harte Woche, also brauchte ich etwas Entspannung, die ich von dieser Schiffsfahrt bekam, die gerne länger hätte sein können. Ich war schon in Lindau, bin aber nie wirklich herumgelaufen. Aber dank Larissa sind wir durch die Stadt gelaufen und ich habe auch eine Seife gekauft. Ich habe das Eis auch genossen.“

Hadel: „Die Besichtigung von der Lindau Insel war genial. Wir konnten verschiedene mittelalterliche Sehenswürdigkeiten betrachten und  immer wieder den Blick auf den Bodensee genießen. Nach einem längeren Spaziergang durch die Stadt, haben wir uns eine kleine Pause in einem schönen Park gegönnt. Zum Abschluss unseres Ausfluges bekamen wir eine sehr leckeren Eisbecher und hatten lustige Unterhaltungen. Es war toll und hat Spaß gemacht. Danke Larissa, für das Organisieren 🤩“

Patentreffen mit der Stadt Hohenems

Am Donnerstagnachmittag, dem 12. Mai, stellte sich die Stipendiatin Lexi ihrer Patin Christine Fercher-Jost bei einem persönlichen Treffen vor. Frau Fercher-Jost ist für die Integrationsagenden der Stadt Hohenems verantwortlich und hat Lexi sowie Lisa Pfanner, Landeskoordination START-Vorarlberg, herzlich im Rathaus empfangen. Sie erzählte von der bevorstehenden Charity-Veranstaltung von „Kunst ohne Grenzen“, bei der Kunstwerke von verschiedenen Künstler:innen zum Kauf zur Verfügung stehen werden. Der Erlös wird geflüchteten Menschen, die in Hohenems wohnen, zugutekommen. Lexi, die den bildnerischen Zweig im Borg Lauterach besucht, ist selbst Künstlerin und kann einige beeindruckende Bilder vorweisen. Dadurch hat Frau Fercher-Jost ihr auch die Teilnahme an der Veranstaltung angeboten. Lexi wird ein eigenes Kunstwerk der Charity-Veranstaltung spenden.

Vielen Dank, Frau Fercher-Jost, für Ihre Zeit, das Interesse an START und Ihrer Unterstützung für Lexi!

Lexi:Es hat mich sehr gefreut, meine Patin kennenzulernen und ich war sehr glücklich darüber, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, ihr persönlich für ihre Unterstützung zu danken.

MEDIENINFORMATION START-Vorarlberg: Chancengleichheit und Integration durch Bildung

Bewerbungsphase läuft: START-Vorarlberg vergibt bis Ende Mai neue Stipendienplätze

Bregenz, am 26. April 2022 – Seit 13 Jahren setzt sich START-Vorarlberg dafür ein, dass alle engagierten Jugendlichen die Chance auf einen höheren Bildungsabschluss erhalten – unabhängig vom sozialen Status, dem Herkunftsland oder der Religionszugehörigkeit. Im Rahmen eines Stipendienprogramms werden talentierte Schüler:innen bis zu drei Jahre lang auf dem Weg zur Matura unterstützt. Die Bewerbungsfrist für neue Stipendiat:innen läuft noch bis 31. Mai 2022.

Nutzt eure Chance„Ich lege euch sehr ans Herz, diese Chance zu nutzen und euch für ein START-Stipendium zu bewerben“, betont Khadiga Shekh Rashid, Schülerin an der HAK Bregenz. Khadiga ist auch START-Stipendiat:innen-Sprecherin und Klassensprecherin. Gerne setzt sie sich für andere ein und übernimmt Verantwortung. Jetzt fordert sie auch ihre Mitschüler:innen mit Migrationsgeschichte auf, Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen und mit einem höheren Bildungsabschluss die Aussicht auf einen guten Arbeitsplatz und ein Studium zu verbessern. „Durch das START-Stipendium haben sich meine Noten schon im ersten halben Jahr deutlich verbessert. Vor allem in Deutsch habe ich durch die intensive Betreuung in kurzer Zeit mehr Fortschritte gemacht als in den Jahren zuvor“, berichtet die gebürtige Syrerin, die seit 2014 in Vorarlberg lebt.

Barrieren im BildungszugangDigitalisierung, Sprachbarrieren, Distance Learning – auch wenn das österreichische Bildungssystem allen offensteht, sind die Zugangschancen nicht für alle gleich. Barrieren, die gerade durch die Coronapandemie sehr sichtbar geworden sind, betreffen vor allem Jugendliche aus einkommensschwachen Familien und mit ausländischen Wurzeln: „Eine große Hürde ist die digitale Ausstattung, die jedoch Voraussetzung für einen fairen Zugang zu Bildung ist“, erklärt START-Vorarlberg Projektleiterin Lisa Pfanner. Khadiga kann das bestätigen, sie musste vor dem START-Stipendium einen Laptop mit fünf weiteren schulpflichtigen Geschwistern teilen.

START-Stipendiat:innen erhalten einen Laptop und Drucker, hundert Euro monatliches Bildungsgeld für schulische Zwecke sowie Zugang zu Deutschkursen und Nachhilfeunterricht. Voraussetzungen für ein Stipendium sind soziales und schulisches Engagement, Migrationshintergrund und das familiäre Einkommen.

Aktueller denn je: Förderung von Jugendlichen mit Fluchterfahrungen„Das START-Stipendium soll insbesondere auch neu zugewanderten Jugendlichen Bildungsperspektiven eröffnen“, hebt Pfanner hervor. „Der Ukrainekrieg führt uns deutlich vor Augen, wie groß der Bedarf an Angeboten zur raschen Integration und Förderung von jungen Menschen ist. Auch fast 80 Prozent unserer Stipendiat:innen mussten Fluchterfahrungen mitmachen.“

PersönlichkeitsbildungNeben der intensiven schulischen und sprachlichen Förderung setzt START einen Schwerpunkt auf soziale Integration und Persönlichkeitsbildung. Wie wichtig dieser ganzheitliche Zugang zu Bildung ist, betont auch Abdul Rahman Najeeb, seit 1,5 Jahren START-Stipendiat und Schüler am Bundesgymnasium Bludenz: „Durch die Vernetzung mit anderen und die vielfältigen Workshops zu Themen wie Stärkung des Selbstbewusstseins oder Politik konnte ich viele Hindernisse aufbrechen. Ich habe meine Scheu verloren und kann auch anderen viel zurückgeben.“ Mittlerweile bietet der talentierte Schüler, der den ersten Platz beim Landeswettbewerb für die Physik-Olympiade erreicht hat, Nachhilfe-Unterricht für andere Stipendiat:innen an. „Wer motiviert ist und Leidenschaft mitbringt, kann mit Hilfe des START-Stipendiums viel erreichen“, freut sich der Siebzehnjährige, dessen Ziel es ist, an der ETH Zürich Mathe und Physik zu studieren.

Unterstützung durch regionale Pat:innenDerzeit werden 31 Jugendliche in Vorarlberg im Rahmen des START-Stipendiums gefördert. Die ökonomische Absicherung der jungen Talente wird durch die Unterstützung von 27 regionalen Pat:innen ermöglicht. Neue Pat:innen für das erfolgreiche und wichtige Förderprojekt sind herzlich willkommen.

Über START-Vorarlberg
START-Vorarlberg fördert seit 2009 in einem speziellen Stipendienprogramm engagierte Schüler:innen mit Migrationsgeschichte bis zur Matura. Die Vorarlberger Initiative wurde vom Gründer-Ehepaar William und Elizabeth Dearstyne mit der Piz Buin Stiftung initiiert. Österreichweit ist START in fünf Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es Standorte in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg. 
Die Stipendien der aktuell 31 teilnehmenden Jugendlichen in Vorarlberg werden von 27 Partner:innen finanziert (u.a. regionale Unternehmen, Privatpersonen, das Land Vorarlberg sowie Städte und Gemeinden). Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.

Ausführliche Informationen und Hilfestellung zur Bewerbung: www.start-stipendium.at/bewerben

Bewerbungsunterlagen BIS 31.5.2022 an: vorarlberg@start-stipendium.at

Allgemeine Informationen unter www.start-stipendium.at.

Kontakt:
START-Vorarlberg
Lisa Pfanner, BA
E: pfanner@start-stipendium.at
T: +43 664 886 573 56
 
 
 
Pressekontakt:
clavis Kommunikationsberatung
Mag. Kerstin Kopf
E: kerstin.kopf@clavis.at
T: +43 699 160 200 16
 

Maturant:innen-Coaching mit Sandra

Am 23.04. hatte START-NÖ (mit einem Gast aus Vorarlberg) ein Matura-Coaching mit unserer wunderbaren Trainerin Sandra Reimers organisiert. Die Stipendiat:innen machten Übungen um ihre Selbstsicherheit zu stärken und um sich ihrer Stärken bewusst zu sein. Sandra erteilte den Maturant:innen auch Lerntipps, Motivationstipps, sprach ihnen Mut zu und erklärte ihnen, dass die Kraft in ihnen liege. Sandra hat die Stipendiat:innen auch auf die Wichtigkeit von Pausen hingewiesen, denn lernen, üben und sich erholen gehören zum Prozess dazu. Der dreistündige Workshop verging wie im Flug und die Maturant:innen konnten gestärkt und selbstsicher ihre letzten Maturavorbereitungen angehen. Wir möchten uns somit ganz herzlich bei unserer Trainerin Sandra bedanken und wünschen allen Maturant:innen viel Erfolg bei ihrer bevorstehenden Matura!

Der heutige Workshop mit Sandra war sehr spannend! Für mich persönlich war das ein Motivationsschub an einem Samstagmorgen um mein Wochenende so gut wie möglich zu nutzen, mich auf die Matura zu konzentrieren und produktiv zu sein, das aber nicht unter Druck gesetzt oder nur weil ich es muss, sondern wie Sandra gesagt hat: „aus einem guten Zustand heraus“. Es war schön, mit anderen Maturanten, die in gleicher Situation sind wie ich mal zusammenzukommen und mit so einer guten Trainerin über Matura, Lerntipps, Motivationstipps usw. zu reden. Ich hab heute Vieles mitgenommen und bin froh, dass ich dabei sein durfte. Sara

Mir hat der Workshop gefallen, denn Sandra kann den Workshop auf eine spannende Art und Weise machen, denn Matura ist ein etwas langweiliges Thema normalerweise. Mohamed

Ich habe zwar viel vom Workshop selbst schon gewusst, aber ich finde es immer wieder gut so eine Wiederholung von jemanden anderen zu bekommen, damit man sich immer wieder verschiedene Techniken bewusst macht. Mir hat der Workshop ganz besonders dadurch geholfen, dass ich mal auf andere Gedanken gekommen bin als die Matura, auch wenn das das Hauptthema vom Workshop war. Aus persönlicher Sicht finde ich, dass jeder Stipi diesen Workshop machen sollte, der kurz vor dem großen Endziel „Matura“ steht. Genti

START-Vorarlberg Newsletter – April 2022

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Gespräch mit der Turnusärztin Dr. Dunst

Am Mittwoch, den 06.04.2022, haben sich die junge Ärztin Vanessa Dunst und Andrea Marosi-Kuster – zuständig für die Unternehmenskommunikation – Zeit genommen, um uns ihren Berufsalltag im Krankenhaus vorzustellen. Das Gespräch fand per Zoom statt, wodurch auch Stipendiat:innen der anderen START-Bundesländer dabei sein konnten.

Dr. Dunst arbeitet im Landeskrankenhaus Feldkirch und ist zurzeit Turnusärztin. Nachdem sich Dr. Dunst uns kurz vorgestellt hat, hat sie unsere zahlreichen Fragen beantwortet. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir uns am besten für das Studium vorbereiten können: zum Beispiel die angebotenen MedAt-Vorbereitungskurse zu besuchen, wenn möglich vorher schon Latein zu lernen und Vorwissen in Chemie, Physik und Biologie zu sammeln.

Das Gespräch war sehr interessant und hilfreich. Es hat uns sehr gefallen und für ein Medizin-Studium und den Arztberuf motiviert. Wir sind Dr. Dunst dankbar für ihren Beitrag und ein spezieller Dank geht an den START-Vorarlberg-Paten, die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft vertreten durch Frau Marosi-Kuster, für die Ermöglichung dieses Gesprächs.

Ein Bericht von Stipendiatin Hajer

Feedback der Stipendiat:innen:

Shirin:Der heutige Workshop war sehr informativ und abwechslungsreich. Ich konnte sehr viel mitnehmen und jetzt weiß ich, wie der Alltag einer Ärztin bzw. eines Arztes aussieht. DANKE an START, die dieses Treffen organisiert haben, denn es war sehr hilfreich und ich habe für all meine Fragen eine Antwort bekommen.

Zsófi:Ich bin zwar nicht wirklich am Medizinstudium interessiert, aber habe das heutige Gespräch mit Frau Dunst sehr interessant gefunden. Ich kann auf jeden Fall etwas mitnehmen und habe mich gefreut, dass ich heute dabei war.“

Bibi:Das Gespräch mit Dr. Dunst war meine Lieblingsveranstaltung bisher, weil ich schon lange auf dieses Thema gewartet habe. Es war hilfreich und spannend. Frau Dr. Dunst war sehr lieb und hat unsere Fragen mit sehr Geduld und Aufmerksamkeit beantwortet. Ist sehr empfehlenswert.“

Sulaf:Ich danke Ihnen Frau Dr. Dunst es war sehr gut, wobei ich nur zugehört habe, aber dennoch mir viele Infos mitgenommen habe.

Rasia:Das heutige Gespräch mit Frau Dr. Dunst fand ich sehr informativ. Man hat einen guten Überblick über den Tagesablauf einer Ärztin/ eines Arztes erhalten. Vom Gespräch bzw. von den Fragestellungen konnten viele von uns profitieren, besonders die die am Medizinstudium interessiert sind. Außerdem haben wir auch die Gelegenheit gehabt, zahlreiche Infos über die Hürden, Schwierigkeiten sowie die Herausforderungen und Voraussetzungen, sowohl im Studium als auch im Beruf, zu erhalten.

Khadiga:Mir persönlich hat der Workshop mit der Ärztin sehr gut gefallen. Zahlreiche bzw. hilfreiche Fragen wurden gestellt und ausführlich beantwortet. Ich habe auch Neues gelernt, das ich zuvor nicht wusste. Danke für das tolle Gespräch.

Maryam:Das war perfekt und sehr hilfreich. Ich weiß jetzt viel mehr über die Medizinaufnahmeprüfung, Studium und generell die Arbeit. Die Ärztin Dr. Dunst hat alle Fragen super gut beantwortet.

Hamoudi:Ich fand das Gespräch sehr interessant. Ich habe viel über den Beruf gelernt, über den Alltag und über die Tätigkeit selbst. Es war sehr umfangreich. Gerne wieder!

Dein Leben. Deine Geschichte – Diskussion zum Buch PLAY von Tobias Elsässer, 25.03.22

„Du musst mir versprechen, etwas zu machen was zu dir passt“, verlangt Deutschlehrerin Anne Perousse von Jonas auf der Abi-Feier. Was das genau sein soll, weiß Jonas allerdings selbst noch nicht. Nur eins steht für ihn fest: unberechenbar, unvorhersehbar soll sein weiteres Leben sein. Bei den Recherchen für seine Abschlussarbeit stößt er auf eine Software. Sie gibt vor den Verlauf von Biografien detailgenau berechnen zu können. Jonas wird neugierig, füttert die MASCHINE mit seinen Daten, auch weil er davon überzeugt ist, nicht zum faden Mainstream zu gehören. Doch das Ergebnis kann unmöglich richtig sein.

PLAY von Tobias Elsässer wurde für den dritten START-Buchclub ausgewählt. Stipendiat:innen aus Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg diskutierten an diesem Abend nicht nur über die spannende Lektüre, sondern auch über die Fragen, ob sie selbst ähnliche Apps, wie die MASCHINE verwenden, in welchen sozialen Netzwerken sie unterwegs sind und was mit „der gläserne Mensch“ gemeint sein könnte.

Moderiert und gestaltet wurde auch dieser Buchclub von START-Alumna und angehender Deutschlehrerin Bouchra Ikherrazene. Danke für die tolle Diskussion!

Das sagen die Stipis über den Buchclub:

Zsofia, START-OÖ: „Ich war schon das zweite Mal bei einem START- Buchclub dabei und hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam über dem Buch ,,Play“ von Tobias Elsässer zu diskutieren. Wir haben aber nicht nur über die Geschichte geredet, sondern auch über unsere online Fußabdrücke, die jede hat, auch wenn wir nichts davon wissen. Ich habe auch die Definition von dem gläsernen Menschen neulich gelernt, was so viel bedeutet: ein Mensch denen Gefühle, Gedanken, Geheimnisse jeder sehen kann und damit auch zerbrechlich ist. Ich möchte hier auch vielen Dank an Bouchra sagen, weil sie diese Diskussion sehr informativ gestalten hat.“

Hajer und Ghufran, START-VLB: „Der Buchclub ist einer der informativsten  Workshops, an denen wir teilgenommen haben. Das Buch ,,Play“ war unsere Besprechungsthema, denn in diesem Buch stecken einige wichtigste Themen und Fragen, ob Social Media oder die Maschine unsere Leben kontrolliert. Die Workshop Leiterin und die ehemalige Stipendiatin Bouchra hat mit uns diesen Thema besprochen und uns verschiedene Fragen gestellt, was uns die Möglichkeit  gegeben hat mit ihr und den anderen Stipis zu diskutieren. Was wir uns aus der Diskussion mit nehmen wollen, ist dass wir alle irgendwie gläserne Menschen sind und jeder könnte vieles im Internet über uns finden.

Es hat uns sehr erfreut Teil dieser Diskussion zu sein. Ein besonderer Dank START für die spannenden Angebote und ein großes Dankeschön an Bouchra für die schöne Zeit und Diskussion.“

Khair, START-SBG: „Es hat mir die heutige Diskussion über das Buch von Tobias Elsässer sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und ich habe was dazu gelernt und werde beim nächsten Buchclub auch dabei sein, weil es mir so gut gefallen hat. Ich habe das Buch ein bisschen gelesen und es ist sehr interessant und hoffe, dass ich es bald fertiglesen kann.“

Jahreskonzert Superar

Am Sonntag, den 20. März, machten ein paar unserer Stipendiatinnen ein ganz besonderes Erlebnis und widmeten sich der kulturellen Bildung – nämlich dem Jahreskonzert der Superar im Festspielhaus in Bregenz. Unsere Patin Ursula Dehne-Kinz, die START-Vorarlberg schon von Anfang an unterstützt, hat uns auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht.

Superar bietet Kindern und Jugendlichen den kostenlosen Zugang zu kultureller Förderung. Die vielschichtige positive Wirkung von Musik soll Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrem kulturellen, religiösen, sprachlichen und ökonomischen Hintergrund zugutekommen. Insgesamt arbeitet Superar derzeit mit über 3000 Kindern und Jugendlichen in sieben europäischen Ländern zusammen und nutzt hierfür die Kooperation mit Schulen und anderen Institutionen. Der Austausch zwischen den Musiker:innen und Kindern, als auch zwischen den 26 Superar Standorten ist ein wesentlicher Bestandteil, um Grenzen aller Art zu überwinden und Brücken für die Zukunft zu bauen.

Die Schulchöre und Jugendchöre aus Bregenz und Altach sangen am Sonntag unter dem Titel „An die Erde“ von Hoffnung und Frühling. Die Performance der Kinder war eine schöne und zugleich berührende Erfahrung, die das Publikum tatsächlich Hoffnung schöpfen ließ.

Feedbacks von Stipendiatinnen:

Shirin: „Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Es hat mich emotional berührt, als die Kinder in allen Sprachen gesungen haben und vor allem auf Kurdisch. Sehr süß!“

Khadiga: „Das Konzert war einfach unbeschreiblich. Allein das Ankommen der Kinder auf die Bühne hat Spannung erregt. Beim Singen musste ich mehrmals filmen, weil die Stimmen der Kinder mich so bewegt haben. Alles war wunderschön und sehr berührend. Man soll weiterhin international singen, damit jede/r sich wohl und willkommen fühlt. Danke für die tolle Einladung.“

Hajer: „Das Jahreskonzert Superar hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr schön Kinder aus Österreich und Kinder mit Migrationshintergrund zusammen singen zu sehen. Es hat mich sehr bewegt. Vor allem als sie auf Arabisch/Kurdisch/Türkisch gesungen haben. Es war sehr faszinierend so etwas zu sehen. Die Konzertleiter und -leiterinnen haben es gut organisiert und die Kinder gut vorbereitet, dass alle mitmachen! Das war sicher sehr schwer zu schaffen. Danke START für diesen schönen Tag.“

Rima: „Mir hat das Konzert sehr gut gefallen. Ich bin sehr froh, dass ich mich angemeldet habe.“

Unsere Vorarlberger Stipisprecherinnen stellen sich vor:

Mit dem Namen Khadiga Shekh Rashid bin ich ein Teil einer 10-köpfigen syrischen Familie. Im Jahr 2015 hat Österreich mir die Gelegenheit gegeben, in Vorarlberg in die Schule zu gehen, um mich mit der Sprache vertraut zu machen. Derzeit besuche ich die 4. Klasse HAK Bregenz. In der 3. Klasse habe ich von START erfahren und habe mich gleich entschieden, mich zu bewerben. Seit September 2021 bin ich ein Mitglied der START-Familie und darf dieses Jahr (2022) die Verantwortung für diese Familie als Stipisprecherin übernehmen, was mir eine große Freude macht und sehr am Herzen liegt.  

Zahlreiche Ziele stehen an der Tür, die ich gerne ins START-Haus reinlassen möchte. Diese Ziele sollen für alle passen, jede/r soll sich unter demselben Dach wohl und wertvoll fühlen. Für mich bedeutet START ein Beginn für eine neue Welt und Entstehung einer wichtigen Familie. Dazu gehören ein starker Charakter, Akzeptanz und Toleranz. Außerdem möchte ich als Stipisprecherin die Talente und das Selbstbewusstsein der Stipis entwickeln und verbessern.

Viele kennen START als eine Organisation, die engagierte Schüler/innen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen sowohl finanziell, schulisch als auch persönlich unterstützen. Immerhin finanziert START ihren Stipendiaten/innen Klassenreisen, um sich in der Klasse wohler zu fühlen und Nachhilfestunden, um sich schulisch zu verbessern. Seminare und Workshops etlicher Themen dürfen nicht fehlen. Was für ein Traum! Oder? Aber START ist viel mehr als was andere kennen. Diese typischen Merkmale beschreiben START oberflächlich. Um START besser, tiefer und enger kennenzulernen, muss man seinen Kern untersuchen und ein Teilnehmer dieser Gemeinschaft werden. Denn je genauer du START kennst, desto schwieriger ist es, dieser Familie den Rücken zu kehren und man wünscht dieser hervorragenden Familie immer das Beste.   

Hallo liebe Welt🤗,

hier ist Sherin Ahmo, Kurdin aus Rojava (Nordsyrien), besuche die 7. Klasse Borg Lauterach und bin seit 1,5 Jahren bei der START-Vorarlberg-Familie. Meine Pläne als Stipi-Sprecherin sind sowohl für die Stipis da zu sein als auch so viele Workshops/Veranstaltung wie möglich zu organisieren, indem wir als Stipis – neben der schulischen Unterstützung – auch miteinander Zeit verbringen und uns besser kennenlernen können. START-Stipendium ist für jeden engagierteN SchülerIn mit Integrationshintergrund richtig, denn man wird in jedem Bereich unterstützt, egal ob schulisch, finanziell oder auch geistig.

Herz & Lunge – Virtueller Workshop mit der IMC FH Krems

Am Freitag, den 11 .März hatte sich die IMC FH-Krems für uns Zeit genommen, um uns in einem virtuellen Workshop „Herz und Lunge sind der Motor und Filter unseres Körpers“ die Funktionen dieser zwei wichtigen Organe zu erklären. Mit einem 3D Programm wurde uns gezeigt, wie Herz und Lunge aussehen, aber auch wie sie mit Einschränkungen funktionieren. Wie wirken sich Krankheiten, ungesunde Ernährung, Rauchen und andere Dinge auf diese zwei Organe aus? Das alles konnten wir mit unseren Augen sehen. Am Ende des Workshops wurden uns die Studiengänge der FH Krems vorgestellt und auf Fragen unserer Stipis wurde geduldig und nett eingegangen. Wir bedanken uns somit bei der IMC FH Krems für diesen spannenden und lehrreichen Workshop, der den Stipis sehr gut gefallen hat!

Ein hervorragender Workshop. Der Professor hat die Funktion des Herzens und der Lunge ganz toll erklärt. Vor allem, wie genau und mit Geduld er die Fragen beantwortete, fand ich ausgezeichnet. Die Vorstellung der Studiengänge an der FH Krems habe ich toll gefunden. Mohid

Es war der interessanteste Workshop, den ich bisher gesehen habe. Mich hat das Thema eh früher interessiert und nachdem Workshop habe ich jetzt mehr Interesse und Freude, mir mehr Infos  über die Fachhochschule Krems zu holen. Zahra

Der Workshop über ,,Herz und Lunge – Motoren des Körpers“ war sehr spannend und informativ. Wir konnten virtuell das Herz und die Lunge eines Menschen von innen sehen und dies wurde auch sehr gut erklärt und man durfte auch Fragen stellen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass das so von innen ausschaut und habe jetzt auch viel neues mitnehmen können. Am Ende hat die FH auch ihr Studium vorgestellt, was ich auch sehr interessant fand und da wurden auch die Fragen sehr gut beantwortet. Im Großen und Ganzen war das ein echt cooler Workshop! Vielen Dank, dass ich teilnehmen durfte und danke auch für den tollen Workshop! Lily

Zum Workshop „Herz und Lunge Motoren des Lebens“ kann ich nur positive Feedbacks geben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich die FH Krems näher kennengelernt habe bzw. welche Bereiche sie beinhaltet. Ich fand es faszinierend, dass man mit einem Programm einfach die inneren Organe genauer beobachten kann. Wir haben jetzt auch eine bessere Vorstellung vom Herz und von der Lunge, wie sie wirklich aussehen und wie sie funktionieren. Vor allem die Lunge eines Rauchers wie schwarz sie sein kann.Ich fand es auch gut, dass die Studentinnen aus ihrer Sicht uns ihre Erfahrungen erzählt haben. Ich bedanke mich bei ihnen, dass sie sich Zeit für uns genommen haben, um uns was beizubringen.  Fatema

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich den Stoff, den ich bereits in der Schule gelernt hatte, auffrischen konnte und auch weil ich viel Neues über das Herz und die Lunge sowie verschiedene Krankheiten gelernt habe. Ich bin auch sehr dankbar für die Möglichkeit, mehr über die FH Krems zu erfahren. Dies ist für uns, die kurz vor dem Abschluss stehen, von besonderer Bedeutung. Vielen Dank START für diese Gelegenheit!  Tijana

Herz und Lunge Motoren des Körpers war ein super interessanter Workshop. Ich konnte meine Fragen sehr offen stellen und sie wurden detailliert erklärt. Was mir besonders gut gefallen hat war das 3D Bild vom Herz und der Lunge. Die häufigsten Herz- und Lungen- Erkrankungen wurden auch erwähnt, und noch dazu wie gefährlich die Schadstoffe, wie Zigaretten, Shisha etc. für den menschlichen Körper sein können.
Außerdem haben die Studentinnen von der FH Krems die diversen Studien- Richtungen präsentiert, was sehr hilfreich und informativ für uns alle START- Stipis war.
Danke an Allen, die den Workshop organisiert haben und uns über das Thema informiert haben.
Sahar

Der Workshop war sehr interessant. Mir hat es sehr gut gefallen, da wir sehen konnten, wie ein Herz und die Lunge von innen ausschauen. Danach haben wir das Herz und die Lunge genauer betrachtet. Beim Herzen konnten wir sehen, wie ein gesundes und ein ungesundes Herz aussieht. Wenn man ungesundes Essen für eine längere Zeit isst und nicht Sport macht, kann es zu Verstopfung der Blutgefäße führen und nur von sowas ist es möglich ein Herz Infarkt zu bekommen. Bei der Luge konnten wir sehen, wie ein Raucher Lunge aussieht. Bei der Raucher Lugen ist es so, dass man die geschädigten Bronchien nie mehr heilen kann. Wir konnten sehen, wie eine Asthma Lunge aussieht. Und vieles mehr. Ich bedanke mich bei allen, die den Workshop möglich gemacht haben! Ghufran

Eislaufen mit START-Vorarlberg

Da wir in Vorarlberg immer noch kaltes Wetter haben und nicht vieles draußen machen können, entschieden wir, die START-Stipi-Sprecherinnen, dass wir mit den anderen Stipis am 6. März Eislaufen gehen wollen.

Die meisten der Stipis konnten nicht eislaufen, jedoch haben wir im Team uns unterstützt und voneinander gelernt, bis alle dann allein laufen konnten.

Später ist Bill auch auf einen kurzen Sprung vorbei gekommen, was uns sehr gefreut hat.

Lisa war natürlich auch dabei und hat ihre Familie mitgebracht. Ihr kleines Kind war zum ersten Mal Eislaufen und das hat uns gefreut, weil wir nicht besser waren als er.

Danach durften wir gemeinsam etwas Warmes trinken und uns unterhalten.

Es war ein toller Tag, weg von den Prüfungen und vom Schulstress.

Feedbacks von Stipis:

Kamar: „Eislaufen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe diese Zeit sehr genossen.

Hajer: „Es hat mich sehr gefreut mit START Eislaufen zu gehen. Eislaufen ist meine Lieblingswintersport. Es hat mir immer Spaß bereitet, aber mit START war es nochmal etwas anderes. START hat uns die Gelegenheit gegeben, uns gedanklich von allen Prüfungen fernzuhalten und uns zu erholen. Diese Zeit war besonders für mich, da ich nicht nur meine Freude mit meinen Freunden geteilt habe, sondern auch Zeit mit ihnen verbringen konnte, was mir sonst nicht immer möglich ist. Zum Schluss möchte ich mich bei Sherin und Khadiga bedanken für die schöne Organisation. Und ein großer Dank an START, das uns diese Gelegenheit gibt.

Khadiga: „Das Eislaufen war „amazing“. Jede war für jede da. Wir haben uns gegenseitig geholfen, damit wir nicht hinfallen und Spaß haben können. Trotz des ersten Mals auf dem Eis, war die Erfahrung hervorragend. Ich würde immer wieder gerne Eislaufen gehen.

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Knigge-Workshop

Für einen gut funktionierenden und reibungslosen Alltag im privaten Bereich, in der Schule und im Beruf, ist es wichtig, dass man die gängigen Verhaltens- und Benimmregeln kennt.

Aus diesem Grund organisiert START-Vorarlberg für seine StipendiatInnen alljährlich einen sogenannten Knigge-Workshop mit Trainerin Juanita Hieble-Tomio, von der Tanzschule und Knigge-Akademie Hieble in Dornbirn.

Mit viel Knowhow rund um die Themen „Begrüßung, Telefonieren, Schriftverkehr (E-Mail und Brief), Outfit im Beruf, Bewerbungsgespräche und Tischkultur“, stellte Juanita geduldig und humorvoll die wichtigsten Benimmregeln vor und beantwortete dabei alle aufkommenden Fragen. In Rollenspielen wurde das neu gelernte dann auch direkt angewendet. Die StipendiatInnen waren aufmerksam bei der Sache und hatten auch einiges zu lachen.

Feedback der begeisterten Stipis:

Khadiga: „Der heutige Workshop war sehr interessant und spaßig. Zu Beginn haben wir das Wichtigste zum Thema „Gutes Benehmen“ und „Richtiger Auftritt“ auf Kärtchen zusammengestellt. Das Ergebnis war tatsächlich, dass alle denselben Wert für wichtig halten. Wir konnten einiges lernen und vieles mitteilen.
Ich fand es auch besonders schön, als die Kursleiterin unsere Tradition näher kennenlernen wollte und ihre mit unserer verglichen hat. Das war spannend.“

Hadel: „Ich habe den Kurs jetzt zum zweiten Mal besucht und ich hatte schon befürchtet, dass es für mich daher langweilig sein könnte. Jedoch hatte mich die Trainerin Juanita überrascht und den Workshop brillant gestaltet, so dass ich doch viel Neues dazu gelernt habe. Die Zeit verging schnell, es war spaßig und lustig und natürlich auch informativ. Ich kann diesen Workshop nur weiterempfehlen.“

Hajer: „Der Benimmregeln-Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viele neue Sachen gelernt, denen ich vorher keine Aufmerksamkeit gegeben habe. Ich habe viel über die Österreichischen Benimmregeln gelernt. Es war sehr spannend und auch lustig. Ich möchte mich bei der Trainerin Juanita für die schöne und lehrreiche Zeit bedanken und ich bedanke mich auch bei START für diese gute Gelegenheit.“

Isra: „Ich habe den Workshop sehr interessant gefunden. Am Anfang habe ich mir gedacht, dass meine Erfahrungen durch das Leben in den österreichischen Kultur ausreichend sind und der Workshop mir wahrscheinlich nicht viel bringen wird. Was mich aber überrascht hat, dass genau das Gegenteil der Fall war. Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, dabei zu sein. Herzlichen Dank an die Kursleiterin und an START, dass wir an so einem Kurs teilnehmen durften.“

Shiyar: „Mir hat es Spaß gemacht, diesen Kurs besucht zu haben. Ich fand es gut, dass wir viele Beispiele über Bewerbungsgespräche durchgenommen haben und ich würde den Kurs auf jeden Fall weiterempfehlen – für ein sicheres und stillvolleres Auftreten.“

Rasha: „Der Workshop war sehr informativ und lustig. Ich habe viele neue Informationen über Benimmregeln, Bewerbungsgespräche und Tischkultur in Österreich gelernt. Die Trainerin war sehr nett, wir haben mit ihr viele Beispiele und Unterschiede zwischen unseren Kulturen und der österreichischen Kultur geteilt, was sehr interessant war.
Es hat mir echt sehr gut gefallen und hat Spaß gemacht❤“



START-Vorarlberg Bildungsseminar im Februar

Am vergangenen Wochenende, den 26. und den 27. Februar 2022, fand unser zweites Bildungsseminar in diesem Schuljahr im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis statt. Der Großteil der Vorarlberger StipendiatInnen nahm teil. Das Hauptthema unseres Bildungsseminares war „politische Bildung“. Es war viel erfolgreicher und interessanter, als von uns erwartet.

Mir persönlich hat das Bildungsseminar aus mehreren Gründen sehr gefallen: Ich fand es sehr gut organisiert und geplant und wir hatten eine gute Zeit und viel Spaß. Wir konnten immer unsere Meinung zu einem bestimmten Thema öffentlich sagen. Die Trainer Pascal Günsberg und Manuel Köllner waren sehr nett und lustig und konnten uns alles sehr einfach erklären. Um ehrlich zu sein, ich bin (oder war) eigentlich eine Person, die sich gar nicht für Politik interessiert. So sind aber auch leider die meisten Jugendlichen. Es liegt daran, wie die Schüler in der Schule darüber informiert werden, bzw. was gelehrt wird. Daher habe ich auch erwartet, dass dieses Seminar langweilig wird, was aber ganz und gar nicht so war – im Gegenteil!

Die Trainer konnten das Thema Politik richtig interessant gestalten. Wir haben vieles gelernt, z.B. die aktuelle Situation in der Ukraine, wie die Situation überhaupt entstanden ist und warum. Wie wir die Nachrichten verfolgen können, aber natürlich wurde uns auch über Politik in Österreich erzählt.

Im Namen aller Stipis möchte ich mich bei Pascal und Manuel vom Verein polEdu, für die Zeit die sie sich für uns genommen haben und für all ihre Bemühungen herzlich bedanken. Noch ein großes Dankeschön geht an Lisa, Katrin und Larissa, die dieses Seminar organisiert und geplant haben. Und natürlich auch an unseren Vereinsstifter Bill, der dieses Mal mit seiner Tochter Kate uns beim Bildungsseminar besucht hat.

Feedback von Sherin: „Das Bildungsseminar war wie immer sehr hilfreich. Manuel als Trainer zu haben war für mich der beste Teil des Bildungsseminares, da es mit ihm viel Spaß gemacht hat. Durch dieses Seminar kann ich die Politik allgemein besser nachvollziehen. Danke an START für die Möglichkeit, so ein großartigen Bildungsseminar besuchen zu dürfen!“😊

Feedback von Seher: „Also Ich fand das Seminar super interessant, obwohl ich mir am Anfang gedacht hatte „boah Politik so langweilig“. Unser Trainer hat uns das Thema echt interessant und spannend erzählt und ich habe sehr gerne zugehört. Außerdem fühle ich mich dank des Seminars viel besser informiert als vorher.“

Feedback von Shirin: „Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Unsere Trainer von PolEdu waren sehr gut und haben uns bestens mit Informationen versorgt. Weiter so!“

Feedback von Khadiga: „Das Bildungsseminar war der absolute Hammer. Ich konnte mein Wissen deutlich erweitern und kenne mich jetzt in einigen Gebieten besser aus als früher. Pascal hat den Vor- und Nachmittag so interessant und spannend gestaltet [wir haben auch Kahoot gespielt ;)], sodass uns nicht langweilig wurde und jede/r sein Interessengebiet finden konnte. Danke Pascal! Danke START!“

Feedback von Rasha: „Das Seminar war wunderschön und sehr spannend. Pascal hat uns viel beigebracht. Er hat unsere Aufmerksamkeit immer gehabt und uns geholfen die aktuellen politischen Themen mehr zu verstehen. Politik gehörte nicht zu den Themen, die mich interessierten, aber in diesem Seminar änderte sich meine Sicht darauf, nachdem ich es breiter verstanden hatte. Außerdem habe ich die Stipis besser kennengelernt und wir hatten eine großartige Zeit. Ich danke Larissa und Lisa fürs Organisieren des Seminars, es war echt sehr interessant.“🌷🌷

Ein Bericht von Stipendiatin Isra

START-Vorarlberg: Pizza-Abend in den Semesterferien

Am Mittwochabend den 16. Februar, haben wir Stipis uns mit Larissa, Lisa, Bill und Maude, in der Pizzeria Sinnsationell in Bregenz getroffen. Es war ein wunderschöner Abend und ein Highlight für uns in den Semesterferien. Wir haben gemeinsam gegessen und die Zeit miteinander sehr genossen. Ich denke, dass wir StipendiatInnen diesen Abend richtig gebraucht haben, um wieder unsere Freunde bei START wieder zu sehen.

Für mich persönlich war dieses Treffen besonders wichtig, da ich noch kurz davor zwei Wochen in Quarantäne war und es war umso schöner, meine START-FreundInnen zu treffen. Es hat mir Freude bereitet Larissa, Bill und Maude wieder zu sehen. Außerdem hatten wir die Ehre unsere neue Landeskoordinatorin Lisa Pfanner, kennenzulernen, welche einen sehr netten ersten Eindruck auf uns machte.

Ich habe an diesem Abend gemerkt, wie wichtig soziale Kontakte für jeden von uns sind. Mit anderen über die Schule oder auch über das private Leben zu sprechen ist ein sehr wichtiger Aspekt für die Psyche eines Menschen. Wir hatten heute die Möglichkeit uns über die Neuigkeiten auszutauschen und die neuen Stipis besser kennenzulernen.  Schlussendlich möchte ich mich bei Larissa und Lisa im Namen aller Stipis sehr herzlich für die Organisation dieses unvergesslichen Abends bedanken.

Feedback Sherin Shekh Rashid: „Ich habe diese Zeit echt genossen. Es war sehr schön, die anderen Stipis zu sehen und unsere neue LK Lisa kennenzulernen. War wirklich ein super Abend.“

Feedback Khadiga Shekh Rashid: „Die Pizzaparty war ausgezeichnet. Alles hat sehr gut und problemlos funktioniert. Die Atmosphäre und besonders das Essen hat mir sehr gut gefallen.“

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

PRESSEINFORMATION: START-Vorarlberg: Lisa Pfanner neue Projektleiterin

Bregenz (A) Lisa Pfanner (34 Jahre) hat im Februar die Projektleitung von START-Vorarlberg in Bregenz übernommen. START-Vorarlberg unterstützt engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte und aus einkommensschwachen Familien mit einem Stipendienprogramm auf ihrem Weg zur Matura. Die neue START-Vorarlberg-Projektleiterin Pfanner hat einen Bachelor in Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien absolviert und war anschließend für die Workshop-Konzipierung und Durchführung sowie Beratung bei der „aha Jugendinformation“ in Dornbirn und Bregenz verantwortlich.

Parallel dazu hat sie einen Lehrgang zur Kompetenzanalyse und zur Organisationsberatung sowie eine Ausbildung zur Mediatorin abgeschlossen. Zuletzt war Pfanner für die Öffentlichkeitsarbeit bei „koje“ -Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung“ in Bregenz zuständig und hat das Projekt „taktisch klug Eventbegleitung“ mitgetragen.

Bei START-Vorarlberg hat sich Pfanner zum Ziel gesetzt, die Bekanntheit des Stipendien-Programms zu erweitern, insbesondere bei Bildungsinstitutionen und in den Gemeinden. Integration und Förderung von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte sowie Fluchterfahrung ist aktueller denn je und braucht breite Unterstützung.

Über START-Vorarlberg                                                                                                                                                START-Vorarlberg fördert seit 2009 in einem speziellen Stipendienprogramm engagierte Schüler:innen mit Migrationsgeschichte bis zur Matura. Die Vorarlberger Initiative wurde vom Gründer-Ehepaar William und Elizabeth Dearstyne mit der Piz Buin Stiftung initiert. Österreichweit ist START in fünf Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es Standorte in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg.

Die Stipendien der aktuell 31 teilnehmenden Jugendlichen in Vorarlberg werden von 27 Pat:innen finanziert (u. a. regionale Unternehmen, Privatpersonen, das Land Vorarlberg sowie Städte und Gemeinden). Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.

Deutsch mit Nadine: Mündliches Arguementieren

Am Samstag, den 29. Januar hatten wir wieder einen informativen Lernvormittag mit unserer Deutschtrainerin Nadine in der VHS in Götzis.

Wie immer schickte uns Nadine die benötigten Unterlangen vorher schon, damit wir sie anschauen bzw. uns ein bisschen vorbereiten konnten.

Begonnen haben wir mit einen „Spiel“:

Jede und jeder von uns sollte nach seinen Namensbuchstaben ein Adjektiv finden, danach haben wir uns in zwei Gruppen ausgetauscht.

Als nächstes haben wir uns gemeinsam die wichtigsten Bestandteile bzw. Elemente der Erörterung notiert und besprochen. Und schon haben wir mit dem Lesen des Textes, welches wir von Nadine erhalten haben, begonnen. „Nachdenken abgeschafft? – Hannovers Schüler spicken jetzt digital“ lautete der Titel des Textes – es ging also um Handys in den Schulen bzw. Handyverbot im Schulgebäude. Wir haben in verschiedenen Rollen Argumente sowohl vom Text aber auch eigene nach Aussagekräftig geschrieben.

Diese Rollen gab es zum Beispiel:

  • Eltern gegen bzw. für das Handyverbot
  • Lehrer/innen gegen bzw. für das Handyverbot
  • Schüler/innen gegen bzw. für das Handyverbot

Wir haben entsprechend unserer Rolle diskutiert, was sehr Spaß gemacht hat.

Zuletzt hat uns Nadine in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei jede Gruppe ein ausführliches, vollständiges Argument schreiben sollte. Und zuallerletzt haben wir die zwei Argumente gemeinsam besprochen und beurteilt.

Ein Dankeschön an START-Team und Nadine

Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit Nadine 😊!

Ein Bericht von Stipendiatin Iman

VWA-Workshop – letzter Teil

Am 15. Jänner 2022 haben wir von START-Vorarlberg uns mit Julia Krepl zum letzten Mal getroffen. Wie immer zu Beginn des Workshops bekommt jeder und jede die Möglichkeit, über seine Lage, Gesundheit und VWA/Diplomarbeit zu sprechen. Wie immer, es ist sehr interessant zu hören, wie es den anderen geht und wo sie gerade mit der VWA oder Diplomarbeit stehen. Zum Glück sind alle gut dran und manche waren sogar fertig mit der Arbeit, was gut ist zu hören.

Anschließend hat uns die Julia über die Präsentation der wissenschaftlichen Arbeit informiert und uns wertvolle Tipps gegeben, die dazu führen, Stress und Blackout während der Führung der Präsentation zu vermeiden. Wir wollten ursprünglich diesen Workshop vor Ort halten, ist leider nicht möglich aufgrund von hohen Zahlen der Neuinfektionen, aber nichtdestotrotz können wir es mithilfe von Online machen und es funktioniert einwandfrei. Und dann war es schon die Zeit mit Julia. Zum Abschluss hat sie sich bei uns bedankt und natürlich wir auch, da sie einfach großartig ist und uns gut auf diesen Weg begleitet hat. Danke Julia!

Feedback von Stipis:

Ümmü:

„Es war sehr hilfreich und toll. Julia war eine sehr gute Trainerin und hat uns echt weit gebracht! Vielen Dank an der Stelle!“

Masouma:

„Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Zunächst einmal war es vollgepackt mit wichtigen Informationen zur VWA-Präsentation und es war kompakt und kurz. Ich bin Julia sehr dankbar für ihre Hilfe während der gesamten Reihe dieser VWA-Workshop, denn ohne ihre Hilfe wäre ich nicht weit gekommen.“

Rima:

„Der Workshop war sehr informativ und ich bin sehr froh, dass ich teilgenommen habe. Ich werde dadurch viel sicherer sein bei meiner Präsentation.“

Deutsch: Textverständnis durch Lesen

Vergangenen Samstag hatte START-Vorarlberg einen Workshop zum Thema „Textverständnis durch Lesen“ in der Volksschule in Götzis.

Nadine, unsere Deutsch-Nachhilfelehrerin, hat uns alle Unterlagen vorab geschickt, um uns damit schon zu beschäftigen. Der Workshop dauerte insgesamt drei Stunden. Zu Beginn haben wir ein Spiel gespielt, nämlich „finde diese Außenseiter-Spiel“. Hier mussten wir ein Wort finden, das nicht die gleiche Bedeutung wie die anderen Wörter hat. Als Nächstes begannen wir mit dem Hauptthema, und zwar das Textverständnis durch Lesen. Zuerst hat uns Nadine die fünf-Schritt-Lesemethode erklärt und wir haben diese Schritte dann gemeinsam angewendet, um den Text zu verstehen. Diese Methode war wirklich sehr hilfreich und dabei konnten wir uns schnell einen Überblick über den gesamten Text verschaffen. Zum Schluss mussten wir selbst eine Textanalyse lesen und die gelernten Schritte verwenden, um diese zu schreiben.

Wir haben richtig tolle Informationen gelernt, die uns beim Textverständnis helfen. Daher möchte ich unsere Lehrerin Nadine und START danken, dass sie für uns diesen tollen Workshop organisiert haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

Berufseinblicke in die OeKB!

Wie jedes Jahr nutzt START die Weihnachtsferien, um einen digitalen Blick in die österreichische Kontrollbank zu werfen und zu erfahren, welche Tätigkeiten und Berufe hier gefragt sind.
Nach einer Präsentation von Christine Steinwider aus der Nachhaltigkeitsabteilung ging es in 5 verschiedene Break-out Rooms, wo 17 Stipendiat:innen aus ganz Österreich mehr über die einzelnen Arbeitsbereiche erfahren konnten. Nach 20 Minuten wurde gewechselt, so dass jede:r Jugendliche alle 3 Bereiche kennenlernen konnte.

Danke an alle engagierten und beteiligten Mitarbeiter:innen für diese spannenden Einblicke!

Da wir in der Schule viel zu wenig zum Thema Banken und Finanzen gemacht haben, fand ich den Workshop wirklich hilfreich. Die einzelnen Bereiche wurden auch verständlich und langsam erklärt. Trotzdem hatten wir aber noch genug Zeit um Fragen zu stellen, die während dem Meeting aufkamen. Die OeKb-Mitarbeiter haben sich auch sehr viel Zeit genommen unsere Fragen gutmöglichst zu beantworten.

Das gute am Zoom-Meeting war, dass auch Stipis aus anderen Bundesländern mitmachen konnten! Ich würde mich auch über weitere Workshops von der Zentralbank freuen, wo wir vielleicht in den einzelnen Bereichen Aufgaben bewältigen können🤷‍♀️🙃

Vielen Dank nochmal!

Olga

Hallo, der heutige Workshop fand ich sehr gut. Ich fand es auch sehr super, dass so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Abteilungen sich Zeit für uns genommen haben. Es war auch sehr interessant, dass manche auch aus ihrem Privatleben erzählt haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei so einem tollen Workshop Dabeisein dürfte.

Fatema

Wer sind wir, was bieten wir an und wie arbeiten wir? Diese Fragen wurden durch die Leiterin Christine Steinwider und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OeKB beantwortet. Spannend fand ich besonders, als wir zu den einzelnen Räumen eingeteilt worden sind, wo uns die unterschiedlichen Abteilungen und der Weg zum Beruf vorgestellt wurden. Unsere Fragen wurden auch beantwortet. Einen herzlichen Dank an die Mitglieder der OeKB.

Khadiga

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, Präsenz wäre meiner Meinung nach nicht besser, aber online war es auch sehr spannend.

Bibi

Der Workshop hat mir ganz gut gefallen, ich konnte sehr nützliche Infos als auch Erfahrungen von den jeweiligen Personen abgewinnen, die mir dabei sicherlich helfen werden, was ich nach der Matura machen werde.

Ibo

Das Programm ist gut gelungen ich habe viel gelernt besonders in finance.

Dave

Also ich fand den Workshop sehr spannend und gut aufgebaut, was mir am meisten bewundert hat waren die Gesprächen mit den einzigen Mitarbeitern, und das coole war das sie angefangen haben zu sprechen und zu erzählen wie es bei denen so im Alltag läuft und wie es vor der Pandemie war, ich finde das sehr toll da ich mich zum Beispiel in dem Bereich garnicht auskenne und ich manchmal keine Idee hatte was ich fragen sollte, das hat glaube ich nicht nur mich gerettet 😅, aber ja fand es sehr cool und würde für demnächst auf solche Workshops warten!

David

Patentermin mit Ölz Meisterbäcker

Am Dienstagabend den 11.1.2022, stellte sich das neue Patenkind IMAN ihrer Patin Frau Mag. Kapelari in einem persönlichen Treffen vor. Iman war sehr aufgeregt und voller Vorfreude, ihre Patin endlich kennenzulernen. In Begleitung von Landeskoordinatorin Frau Mag. Kunz wurde zu Beginn ein Antigentest durchgeführt. Alle Mitarbeiter_innen der Firma Ölz werden mittels Antigentest getestet, bevor sie sich auf ihre Arbeitsplätze begeben dürfen. Nachdem das Testergebnis negative blieb, wurden wir von Frau Konrad weiter in den Besprechungsraum geführt, wo Frau Kapelari bereits auf uns wartete. Zuerst haben sich alle vorgestellt und Iman hat über ihre Heimat berichtet und über ihre anfänglichen Schwierigkeiten in der Mittelschule, weil sie noch kein Wort Deutsch konnte. Danach hat Frau Kapelari die Firma Ölz näher vorgestellt und Iman angeboten, dass sie im Sommer dort arbeiten könne. Iman war sehr begeistert und freute sich über das tolle Angebot. Sie nahm die Visitenkarte entgegen und freute sich sehr. Zuguterletzt hat Frau Konrad angeboten, dass sie Iman gerne in Deutsch helfen würde und bereit wäre, ihre Texte zu korrigieren. Vielen Dank an Frau Kapelari für Ihre Zeit und das Interesse für Ihr neues START-Patenkind IMAN.

Iman: Die Zeit verging wie im Fluge und ich habe mich sehr wohl gefühlt und mich gefreut, dass ich meine Patin persönlich kennenlernen durfte.

Bericht von Sandra Kunz

Deutsch mit Nadine: Textanalyse

Am Mittwoch, den 06.01.2022 hatten wir vorarlberger StipendiatInnen einen Deutsch-Workshop zum Thema ,,Textanalyse“ in der Volkshochschule Götzis.

Schon am Dienstag haben wir die benötigten Unterlagen geschickt bekommen, damit wir uns für den Kurs vorbereiten können und sie am nächsten Tag mit unserer Kurstrainerin Nadine zu bearbeiten.

Als erstes haben wir mit einem Spiel angefangen:

Zuerst hat uns Nadine in zwei Gruppen aufgeteilt und danach uns das Spiel erklärt. Jede Gruppe musste ein Märchen aussuchen und es in fünf Szenen vorspielen. Wenn eine Gruppe das Märchen vorgespielt hatte, musste die andere Gruppe anhand der gespielten Szenen erraten.

Die zwei vorgespielten Märchen waren Schneewittchen und

Aladin. Wir hatten viel Spaß beim vorspielen und zuschauen.

Als nächstes bearbeiteten wir die Unterlagen. Wir haben mit einer Analyse von zwei durcheinander gemischten Geschichten begonnen. Zuerst sollten wir die Geschichten mit Hilfe ihrer Merkmale sortieren. Danach haben wir die zwei Geschichten in vier Kategorien aufgeteilt und analysiert:

  • Darstellungsweise
  • Figurenkonstellation
  • Thema,Leitmotiv
  • Wirkung

Zum Schluss müssten wir einen Interpretation zu einer der zwei Geschichten schreiben und damit haben wir unseren Kurs beendet.

Die drei Unterrichtstunden sind leider sehr schnell vergangen.

Es hat uns viel Spaß gemacht diese Textsorte durchzunehmen und wir haben vieles darüber an diesem Nachmittag gelernt.

Danke an STRT für das Ermöglichen von diesem Workshop und ein großes Dankeschön an Nadine.

Ein Bericht von Stipendiatin Hajer

START-Vorarlberg StipendiatInnen beim Bowling

In den Ferien wollten sich manche von uns unbedingt treffen und zusammen Spaß haben. Wir haben uns entschieden in Hohenems Bowling zu gehen.

Farzane hat alles organisiert und auch ein Tag davor reserviert. Wir waren dort für zwei Stunden. Die meisten haben auch etwas zum Trinken bzw. zum Essen gekauft. Das Spielen hat am Anfang nicht wirklich gut funktioniert aber schon in der zweiten Runde hat alles viel besser geklappt. Einige haben ab und zu einen Strike geschafft.

Es war echt toll, dort mit andere Stipis zu gehen und einander besser kennenzulernen.

Khadiga: „Da wir uns wegen Corona nicht oft treffen und somit uns nicht näher kennenlernen konnten, war Bowling eine sinnvolle Möglichkeit uns zu begegnen und schöne Momente miteinander zu verbringen. Es hat mir großen Spaß gemacht. Danke für diese tolle Einladung.“

Hajer: „Die Aktivität am Donnerstag war super! Es hat mich sehr gefreut, alle anderen wiederzusehen und mit ihnen Zeit zu verbringen! Wir alle haben sehr schöne Zeit miteinander verbracht! Ich glaube es war die beste Alternative, die man machen könnte, um die Ferien zu verabschieden! Danke START für diese Möglichkeit! Und einen großen Dank an Farzane, die alles organisiert hat!“

Shirin: „Bowling war richtig interessant, weil nicht alle ihn mal schon gespielt haben, aber wir hatten so eine schöne Zeit miteinander. Bowling war auf jeden Fall was Gutes, bevor die Schule beginnt.“

Ümmü: „Ich fand es auch sehr toll; es war mein erstes Mal bowlen. Wir hatten alle sehr viel Spaß und sind auch einander nähergekommen. Wiederholenswert!“

Infoabend freiwillig soziales Jahr und europaischer Freiwilligendienst

In den Weihnachtferien nahmen sich 5 Absolvent:innen Zeit um interessierten Stipendiat:innen aus ganz Österreich über ihre Erfahrungen im In- und Ausland zu berichten. Josipa verbrachte ihr Auslandsjahr in Spanien, Kaan in Frankreich (im Zuge seines Zivilidienstes), Mariana absolviert ihren Freiwilligendienst aktuell in Spanien, Liza-Angelee und Trinh erzählen über ihre freiwilliges Jahr in der Jugendarbeit im Inland in Salzburg.

Vielen Dank für die spannenden Erfahrungsberichte und Tipps!

Ich bin sehr glücklich, dass ich an dem Workshop teilgenommen habe, da ich jedes mal wenn mich jemand gefragt hat „Was willst du nach der Matura machen?“ noch selbst keine Antwort treffen konnte. Ich habe schon seit längerem in Erwägung gezogen ein FSJ zu machen, da ich über meine zukünftigen Pläne noch unsicher bin, aber trotzdem bis ich es herausfinde was ich machen möchte, etwas sinnvolles machen will, mit Bedeutung. Leider kannte ich mich aber bis vor dem Workshop, trotz Recherche im Internet nicht 100% über das FSJ aus.

Mir hat sehr gefallen, dass der Workshop von ehemaligen Stipis geführt worden ist, da sie uns von ihren eigenen Erfahrungen als Freiwillige*r berichten konnten.
Die Alumnis haben einen tollen Job gemacht uns einen Überblick über das Angebot zu geben und wer alles beteiligt ist an so einem Abenteuer.

Letztlich, fühl ich mich auf jeden fall viel aufgeklärter über das FSJ und werde mich selbst weiterhin informieren und eventuell für den kommenden Herbst bewerben.

(Genti START-NOE)

Halbjahresbericht und Abrechnungen super erklärt

Die START-Vorarlberg Stipisprecherin Hadel und Baris haben den neuen Stipis erklärt, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie kann man die Belege gut ordnen und mit Exel-Datei abrechnen. Außerdem hat uns das Meeting Spaß gemacht und war sehr interessant.  
 
Am 3. Jänner 2022 haben sich Hadel und Baris Zeit für die neuen Stipis genommen, um ihnen über Zoom zu erklären , wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die notwendigen Abrechnungen mit Excel durchführt. Und um die Erklärung zu erleichtern, haben sie den Bildschirm geteilt und Beispiele ihrer Berichte gezeigt, und welche Punkte sind am wichtigsten zu erwähnen bei einem Bericht. Außerdem haben sie uns Tipps gegeben, wie z.B. die Rechnungen nach Datum zu ordnen, damit wir keine Zeit damit verschwenden, sie zu suchen, wenn wir sie brauchen. Die neuen Stipendiaten waren interessiert, voller Aufmerksamkeit und stellten viele Fragen, die adäquat beantwortet wurden. 
 
 
Feedback von StipendiatInnen:
 

„Der Workshop war sehr hilfreich vor allem, weil es nicht nur reine Erklärung war, sondern auch Erfahrungen. Hadel und Baris haben uns ihre eigenen Berichte gezeigt und uns erzählt welche Kernelemente dabei sein müssen bzw. sollen. Danke an START-TEAM für diesen tollen Workshop!“
– Iman 
 
„Obwohl wir innerhalb von eineinhalb Stunden den zwei wichtigsten Dokumenten (Bricht und Excelvorlage) besprochen haben, können wir jetzt mit Hilfe von Hadels und Baris Erklärung sehr einfach und präzis einen eigenen Bericht formulieren und mit geschlossenen Augen die Excel-Datei bearbeiten.“– Khadiga 
 
 
„Der Workshop war einfach sehr toll!  Hadel und Baris haben uns alles sehr gut erklärt! Der Workshop war einfach sehr angenehm und cool!  Ich glaube wir haben alles verstanden! Ein herzliches Dankeschön an die beiden und auch an Start!“-Hajer 
 
Ein Bericht von Stipendiatin Rasha AL Rifai 

Textinterpretation – Wiederholung

Wenn man in Österreich ist und in die Schule geht, muss man nicht nur gut Deutsch sprechen können, sondern auch Texte verstehen und argumentieren können. Am 30. Dezember 2021 haben wir von START-Vorarlberg online mit Nadine einen Workshop gehabt und haben uns mit der Interpretation von literarischen Texten beschäftigt. Am Anfang haben wir das Spiel „Wer bin ich?“ gespielt, jedoch umgekehrt. In diesem Workshop haben wir den berühmtesten Gedichten wie „Prometheus“ von Johann Wolfgang von Goethe, „Zwei Segel“ von Conrad Ferdinand Meyer und „Nachtgedanken“ von Heinrich Heine. Wir haben uns dann alle drei Gedichte angesehen, sie interpretieret und argumentiert und den Inhalt in eigenen Worten wiedergegeben. Anschließend haben wir „Interpretationsthesen“ gelesen und unsere Meinung dazu gesagt, welche Aussage passend zu den Gedichten passen könnte. Zum Schluss haben wir diese Thesen zu den Gedichten angeordnet und welche Strategie hinter jeder These liegt.

Khadiga Shekh Rashid:

„Der Workshop hat mir besonders gut gefallen, weil wir zu Beginn des Workshops als Aufwärmung das Spiel „Wer bin ich?“ gespielt haben, welches mir einen großen Spaß bereitet hat. Zunächst haben wir gemeinsam zwei Gedichte analysiert und interpretiert. Mir persönlich hat das Gedicht „Prometheus“ von Johann Wolfgang von Goethe gefallen, weil es eine sehr interessante Geschichte zwischen zwei Götter wiedergibt.“

Iman:

„Der Workshop war wie immer sehr informativ. Die Interpretation fall mir ein bisschen scher, weil wir es in der Schule noch nicht durchgemacht haben. Trotzdem konnte ich mitmachen, weil Nadine uns super beigebracht hat, wie man anfangen kann usw.“

Bewerbungstraining mit einem Profi

Am 27. Dezember fand das Bewerbungstraining mit einem Profi für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg online statt. Zu Beginn des Workshops stellte sich unsere Workshop-Leiterin Frau Edith Findler, vor und anschließend fragte sie uns nach unseren Erfahrungen mit Bewerbungen und demnach haben wir eine Vorstellrunde durchgeführt. Sie erzählte uns natürlich auch über die Hypo Bank.

Edith hat uns gezeigt, welche Fehler bei Bewerbern oftmals beim Schreiben eines Lebenslaufs auftreten und hat uns dann den Aufbau eines Korrekten gezeigt. Sie hat drei Lebensläufe von uns StipendiatInnen korrigiert und uns allen Tipps gegeben, wie wir einen besseren Lebenslauf schreiben können. Gleich danach haben wir eine kleine Pause gemacht. Nach der Pause zeigte sie uns die häufigsten aufgetretenen Fehler bei Bewerbungsschreiben. Anschließend präsentierte Edith uns das Trainee Programm bei der Hypo Bank. Am Ende zeigte uns Sandra noch ein paar Webseiten, wo wir Ferial Jobs und Praktikum finden können.

Khadiga Shekh Rashid: „Der Workshop „Bewerbungstraining mit einem Profi“ hat mir besonders gut gefallen, weil wir mit Edith Finder jeden einzelnen Schritt einer Bewerbung, eines Lebenslaufs sowie eines Motivationsschreibens besprochen haben, welches mir sehr weitergeholfen hat. Als Einstieg dürften wir einige Fehler, die in den Bewerbungsunterlagen versteckt waren, suchen. Bei dieser Aufgabe haben wir festgestellt, welche Fehler/Wörter/Formulierungen/… zu vermeiden sind. Es war sehr hilfreich.“

Ein Bericht von Stipendiatin Hila

START-Vorarlberg: VWA-Workshop

Am 18.Dezember trafen wir uns wieder Online zum letzten Mal für dieses Jahr mit Julia, unsere VWA-Begleiterin. Zu Beginn haben wir kurz über unsere Fortschritte, die wir bis jetzt geschafft haben, gesprochen. Und da wir alle schon mitten der Schreib-Phase sind, war dieses Workshop auch für gemeinsames Schreiben gedacht, aber natürlich auch für unklare Fragen, die oft wieder mal auftauchen.

Als Wiederholung haben wir wieder kurz über die Abbildungsverzeichnis und die Erstellung einer Umfrage bzw. ein Interview gesprochen. Ich habe wieder dazu sehr hilfreiche Tipps von Julia bekommen.

Jeder von uns ist jetzt voll ausgestattet mit den notwendigen Informationen und kann in den Weihnachtsferien seine VWA bzw. Diplomarbeiten einwandfrei weiterschreiben.

Von Stipendiatin Midia

PolEdu Talk: Arbeitsmarkt der Zukunft

Welche Themen beschäftigen junge Menschen? Der PolEdu Talk ist ein neues Format, welches die österreichweite Vernetzung der Stipendiat:innen, einen vielfältigen Meinungsaustausch und die Diskussionskultur fördern soll. Die Themen und Schwerpunkte werden in Kooperation mit den Stipis erarbeitet.

In erster Linie danke dir, Aleks, sehr fürs Organisieren und für deine inspirierenden Beiträge. Ich bin immer sehr beeindruckt von diesen Diskussionsrunden und von den Argumenten bzw. Ansichten der anderen. Mir hat es besonders gut gefallen, dass das Thema „Arbeitsmarkt“ auch auf unsere Schulwelt bezogen wurde und Vergleiche in diesem Sinne stattfinden durften. Denn das lag mir tatsächlich am Herzen. Vor allem finde ich aber, dass die Offenheit und Ehrlichkeit bei dieser Diskussionsrunde alle Rahmen gesprengt haben, natürlich im positiven Sinne, denn es war echt spannend!! Ich fand die Fragestellung „4-Tage Arbeit pro Woche“ auch recht interessant zu betrachten. Dankeschön! -Banan

Ein sehr gut organisierter Workshop. Vor allem die Diskussion lief sehr gut. Die Themen, die besprochen und diskutiert wurden, waren auch sehr interessant. Ich durfte Meinungen meiner Kolleginnen und Kollegen zuhören und meine eigene Meinung zum Thema bilden. -Mohid

Dieser Workshop war hervorragend und sehr spannend. Aus meiner Sicht war der positive Aspekt dieses Workshops, dass wir  viele Sachen bezüglich Arbeit und Schule besprochen haben und die Möglichkeit hatten die Meinungen anderer StipendiatInnen zu hören. Im Allgemeinen war der Workshop sehr interessant aufgebaut worden und man wollte sich direkt von Anfang an bei der Diskussion beteiligen. -Milad

Mir hat der Workshop sehr gefallen, vor allem, weil ich sehr viele verschiedene Aspekte zu einem Thema gehört habe. Außerdem hat diese Workshop mir ein wenig Hoffnung für der Zukunft gegeben, da viele sehr gute Verbesserungsvorschläge gesagt wurden. -Zsófia

Der Workshop hat mir sehr gefallen. Ich habe viele Meinungen zu verschiedene
Themen gehört und auch was dazu gelernt. -Hayatullah

Mir hat es sehr gut gefallen. Es war schön sich wieder mit dem anderen Stipendiaten und Stipendiatinnen zu treffen und mit einander diskutieren. -Khadija

Ich fand den Workshop sehr spannend, weil wir die Zeit bekommen haben, um unsere Meinungen und Standpunkt zu äußern. Der Workshop war sehr informativ und hilfreich. -Yusuf

VWA- und Diplomarbeitsbegleitung für Vorarlberger Maturant:innen

Bei uns Maturant.innen dreht sich derzeit alles um die vorwissenschaftliche Arbeit oder Diplomarbeit. START-VBG hat für uns Maturant:innen bereits im Frühjahr eine Trainerin (Coach) organisiert, welche uns während unserer VWA oder Diplomarbeit begleitet.

Bereits zum 7. Mal fand am 27.11.2021 um 14:00 Uhr wieder ein online VWA- / Diplomarbeit-Workshop mit unserer Trainerin Julia statt. Am Anfang durften wir über unsere Fortschritte und aktuellen Stand berichten. Jede/r, die/der an diesem Workshop teilgenommen hat, hat schon mit dem Schreiben ihrer/seiner Arbeit begonnen. Eine Maturantin hat ihre Diplomarbeit sogar schon fertig geschrieben. Wir konnten an unserer vorwissenschaftlichen Arbeit bzw. Diplomarbeit weiterarbeiten und Julia unsere noch offenen Fragen stellen. Die einen haben ihre Fehler verbessert und die anderen haben weitergeschrieben. Ich persönlich habe an meiner VWA gearbeitet, vom Layout bis zu den Rechtschreibfehlern. Weiters haben wir mit Julia besprochen, wie man mit Word-Befehlen Wiederholungen vermeidet. Wir haben dann auch noch über das Korrigieren, Lektorieren und Drucken unserer Arbeit gesprochen und Julia hat uns eine Übersicht mit Informationen über mögliche Lektoraten geschickt und uns geraten, im Vorhinein ein Angebot einzuholen und einen Fixpreis zu vereinbaren. Sie hat uns auch noch Druckereien zusammengeschrieben, die wir zeitgerecht kontaktieren können. Die Begleitung durch Julia ist für uns sehr hilfreich, vor allem weil sich Julia in einem Einzelgespräch auch Zeit nimmt, um konkret bei unserer Arbeit weiterzuhelfen und offenen Fragen zu klären.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Pfänderbahn empfängt neue Patenschülerin Olga Kulic

Am Mittwoch, den 24. November stellte sich die neue Patenschülerin Olga Kulic in Begleitung mit START-VBG Projektleiterin Sandra Kunz bei ihrem neuen Paten vor.

DI Thomas Kinz, Vorstand der Pfänderbahn,  nahm sich Zeit, um seine neue Stipendiatin persönlich kennenzulernen. Nach dem Eintreffen fragte er Olga, ob sie die Stadt Bregenz schon gut kenne. Dabei verneinte die Schülerin und bekam einen wunderbaren Rundumblick von Bregenz mit ausführlichen Informationen über die Geschichte der Stadt sowie die Bedeutung der verschiedenen Gebäuden. Danach lud uns Herr Kinz in sein Büro ein, wo nun Zeit war, sich gegenseitig näher kennenzulernen. Herr Kinz stellte seiner neuen Patenschülerin einige  Fragen und sprach darüber, wie wichtig es ist sich in unserer Gesellschaft gut zu integrieren. Eines der besten Vorbilder für Integration nannte er das Stifter-Ehepaar Dearstyne. Herr Kinz berichtete, dass Olga nun das 3. Patenkind in Folge sei und er sich darüber sehr freue. Olga erzählte von ihren Hobbies, ihren Wünschen und Träumen und von ihren Zielen nach der Matura, entweder Journalismus oder Politikwissenschaften zu studieren. Im Anschluss gab Herr Kinz seinem neuen Patenkind seine Visitenkarte und lud sie zum Schifahren mit der Familie ein.

Ein herzliches Dankeschön an Thomas Kinz für die langjährige Unterstützung!

Bericht von Sandra

START-Vorarlberg: Deutsch – Meineungsrede

Beim heutigen Textsortenworkshop haben wir die Meinungsrede bearbeitet. Am Anfang haben wir kurz besprochen, wie solch eine Rede aufgebaut ist was sie beinhaltet. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt, in welchen wir dann Formulierungen für die Einleitung, den Hauptteil oder den Schluss finden mussten. Nachdem wir diese durchgegangen sind, haben wir eine Artikel lesen müssen, den wir später miteinander kurz zusammengefasst haben. Mit den Aufgaben unter dem Artikel haben wir dann zusammen begonnen eine Rede zu verfassen. Somit endete auch der Workshop. Es waren tolle und lernreiche zwei Stunden.

Ein Bericht von Stipendiatin Ümmü

START-Vorarlberg beim Benefizkonzert

‚Violins agains Violence‘

Heute, den 14.11.2021 durften wir START-Stipendiatinnen und Stipendiaten an dem Konzert „VIOLINS AGAINST VIOLENCE“ an dem Vorarlberger Landestheater teilnehmen. Mit einem persönlichen Kennenlernen von Frau Ursule Dehne-Kinz, START-Patin, beim Eingang des Landestheaters und der Begleitung von Maude und Bill genossen wir gemeinsam das Zuschauen und Zuhören.

Zu Beginn hat uns die Präsidentin des SI Club Frau Annette Thauwald-Klitzsch begrüßt und das Projekt vorgestellt. Danach hat die Founder des Medica mondiale Frau Monika Hauser uns ebenfalls begrüßt und erzählt, wie sie vergewaltigte Frauen aus verschiedenen Ländern geholfen haben.

Alle, die auf der Bühne ein Instrument in den Händen hatten, sind Musikgymnasium Schüler, unter denen auch Franciszek Pasion, ein ehemaliger Stipendiat.  Ca. 2 Stunden lang haben wir die Melodien im Herzen gefühlt. Es war eine unvergessliche Erfahrung und eine unschätzbare Möglichkeit von START, an so einem Konzert teilnehmen zu dürfen.

Feedbacks von Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Ümmü:

„Ich fand das Konzert sehr gut. Der Solist hat hervorragend gespielt und das Orchester hat ihn richtig gut gespielt.“

Midia:

„Ich fand das Konzert sehr schön. Alle haben echt hervorragend gespielt und die Musik fand ich sehr berührend.“

Hajer:

„Es hat mir sehr gut gefallen. Es war mehr als erwartet. Ich bedanke mich bei START für diese schöne Möglichkeit.“

Ein Bericht von Stipendiatin Sherin

Wir sind 25%

Obwohl Kinder und Jugendliche rund 25 Prozent der europäischen Bevölkerung ausmachen, werden ihre Ideen und Anliegen in politischen Strukturen und Institutionen nicht im gleichen Maße berücksichtigt wie jene von Erwachsenen. Das dies sehr frustrierend sein kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen ganz genau.

Um den Stipendiaten und Stipendiatinnen ihre bedeutende Rolle im politischen System zu verdeutlichen, hielt Jakob Ulbrich (Bundesjugendvertretung) am Sonntag, den 7. November den 25%-Workshop.

Im Zuge des Workshops erarbeiteten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben, in denen sie sich mit ihrem Europa-Bild und ihrem Verständnis für politische Partizipation auseinandersetzten. Im Zuge dessen wurde ihnen die BJV und ihre Aufgaben vorgestellt.

In der Abschlussrunde wurden die Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, was sie aus diesem Workshop für sich mitnehmen konnten.

Dies sind ihre Antworten:

„Jugendliche können die Welt verändern.“

„Ich fühle mich ermächtig, etwas zu machen“.

„Ich habe gelernt, dass wir vereint sehr viel bewirken können und auch, dass kleine Dinge wichtig sind. Und auch, dass man etwas verändern kann ohne Gewalt.“

START-Vorarlberg: Deutsch – Kommentar

Am Samstag, dem 6. November 2021 hatten wir mit unserer Deutsch-Nachhilfelehrerin Nadine einen Workshop zum Thema „Kommentar“ in der Volksschule Götzis.

Schon vor dem Kurs schickte sie uns Unterlagen zu, so dass wir uns schon ein wenig vorbereiten konnten. Im Kurs arbeiteten wir dann alles gemeinsam durch. Zu Beginn erhielten wir ein Musterbeispiel. Jeweils zu zweit analysierten wir dann einen von insgesamt vier Text-Teilen. Abschließend besprachen wir die Ergebnisse in der Großgruppe und verfassten gemeinsam die Analysen der vier Text-Teile. Danach trafen wir uns in Dreiergruppen und erhielten einen fertigen Kommentar-Text. Was fehlte, waren die Einleitung und der Schluss. Nachdem wir in den Kleingruppen entsprechende Texte entworfen hatten, wurden die Einleitung und der Schluss-Teil dann in der gesamten Gruppe fertig verfasst. Die drei Unterrichtsstunden sind wirklich sehr schnell vergangen, weil dieses Arbeiten in Gruppen richtig interessant ist und sehr viel Spaß macht. Wir haben alle viel gelernt an diesem Nachmittag. Danke Nadine! Danke START!

Ein Bericht von Stipendiatin Farzane

Weihnachtskarten selbst gestalten

Das Jahr neigt sich langsam zu Ende und Weihnachten steht in nicht allzu ferner Zukunft vor der Tür.

Deshalb machten wir uns am 5. November auf den Weg zu einem gestalterischen und spaßreichen Workshop. An diesem Freitagnachmittag haben wir Weihnachtskarten für unsere lieben Paten gestaltet. In kleinen Gruppen suchten wir uns als erstes verschiedene Kartenmotive aus und begannen, diese nachzubasteln. Mithilfe der sehr netten Kursleiterin Karin Felderer und ihre Kollegin Renate, haben wir rund 100 Weihnachtskarten in ungefähr 4 Stunden hergestellt. Karin hat uns beigebracht, wie man den Formen-Drucker verwendet und richtig stempelt, um schöne Karten zu erstellen.

Mir persönlich hat dieser Workshop viel Spaß gemacht und den anderen sicher auch, denn es ist wichtig ab und zu etwas Entspannendes zu machen, das nichts mit der Schule zu tun hat.

Bedanken möchte ich mich im Namen aller Teilnehmer bei START und bei Karin für diesen wunderbaren Workshop!

Statement von Abdul:

„Es war ziemlich cool und wir haben gelernt, wie man schöne Weihnachtskarten selbst gestalten kann mit tollen Tipps, Art und Weisen. Und das Coolste für mich war, wie Karin uns zum Schluss noch  zeigte, wie man mit Gänsefedern und speziellen, aus Cola-Dosen hergestellten Schreibfedern, schöne Schriftstile machen kann – vielleicht machen wir dazu sogar einmal einen eigenen Workshop.“

Statement von Ümmü:

„Ich fands sehr toll und abwechslungsreich, weil mein Alltag nur aus Schulkram besteht. Die Leiterinnen haben alles sehr ausführlich erklärt. Ich habe neue Erkenntnisse gemacht, welche zwar nicht im alltäglichen Leben nicht unbedingt verwendet werden, aber dennoch zur Gestaltung von Karten, die ich in der Zukunft wohl nicht mehr kaufen muss.“

Statement von Laurine:

„Das Gestalten der Weihnachtskarten war sehr interessant. Das glatte Papier mithilfe einer Maschine zu einem Muster prägen, hat mich am meisten beeindruckt.
Ich danke der Kursleiterin Karin für Ihre netten Erklärungen und dass sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist.“

Ein Bericht von Stipendiatin Iman

Alles über die Covid Impfung!

Aufgrund der aktuellen Impfdiskussion und vielen offenen Fragen organisierte START zum zAufgrund der aktuellen Impfdiskussion und vielen offenen Fragen organisierte START zum zweiten Mal einen Informations-Workshop mit einem Neurologen. Nachdem es beim ersten Termin im April vor allem um die unterschiedlichen Impfstoffe, so wurden diesmal die Funktionsweise von Impfungen generell erklärt und Fragen zu Risiken beantwortet. Insgesamt nahmen 15 Jugendliche aus ganz Österreich an dem Online-Workshop am Nationalfeiertag teil. Vielen Dank an Dr.Karl Gross der sich wieder Zeit nahm und auf alle Fragen ausführlich einging.

Ich fand den Workshop sehr hilfreich und generell sehr wichtig, da momentan das Thema „Corona-Impfung“ immer und überall auftaucht. Es war interessant und meine Fragen wurden beantwortet:) Danke an START und an Dr. Karl Gross für diesen tollen Workshop:)!
(Iman Youssef TART-Vbg)

Der Workshop ,,Alles über die Covid-Impfung“ mit Herrn Gross war sehr hilfreich für uns! Wir durften sehr viele Fragen stellen über die Impfstoffe, Testungen und wie Corona eigentlich entstanden ist. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass wir durch eine gute PowerPoint erklärt bekommen haben, wie die Funktionsweise der Impfung funktioniert. Dadurch konnten wir lernen wie die Viren entstehen und welche Auswirkungen die auf uns haben. Auch unsere Fragen wurden sehr gut beantwortet! Vielen Dank für den Workshop!
(Lily Ghezel Ayagh START-Sbg)

Mir hat das Workshop super gefallen, und ich habe viel mitgenommen. Ich bin jetzt davon überzeugt, dass Coroonaimpstoffe doch keine schlechte Nebenwirkungen auf unserem Körper haben, als ich mir vorgestellt habe. Ich fand es auch gut, dass er uns manche Themen tiefer erklärt hat. Ich danke nochmal Ihnen und ihm für das tolle Workshop, das gerade zu unsere Situation super passt.
(Fatema START-Sbg)

Mir hat der heutige Workshop sehr gefallen. Es war sehr hilfreich, dass wir so viele Fragen stellen dürften wie wir wollten, und Herr Gross uns alles verständlich erklärt hat.
(Zsófia START-OÖ)

Es hat mir sehr gefallen, da ich nicht sehr sicher war ob ich mich impfen lassen oder nicht und auch Angst hatte ob was wir immer im Medium lesen zb. Das man nicht Kinder bekommt war ist. Es hat mir persönlich sehr viel genutzt das Meeting.
(Wafa Musse START-Sbg)

Der Workshop zum Thema Covid-Impfung hat mir sehr gut gefallen, weil wir persönliche Fragen erstellen dürften und auch eine Antwort mit sehr gute Erklärung bekammen.
In diesem Workshop habe ich sehr viele Informationen über die Covid-Impfung bekommen.

(Masooma START-Sbg)

VWA-Workshop

Am 23.10.2021 haben wir die Ehre gehabt, zusammen mit der Julia das erste Mal den VWA-Workshop live in Präsenz zu erleben – die VWA-Workshops mit ihr davor, fanden bisher immer online statt. Wir haben uns am Samstagmittag in der VHS Götzis getroffen und haben uns auf den neuesten Stand gebracht.

Da wir so eine kleine Gruppe waren und jeder von uns einen individuellen Fortschritt verzeichnen konnte, ließ uns die Julia einfach machen und kam dann abwechselnd zu uns und half uns bei unseren spezifischen Problemen. Es war für mich persönlich ein extremer Fortschritt, denn Julia war mir eine riesengroße Hilfe.

Wir haben an diesem Nachmittag viel weitergebracht, an unserer Arbeit weitergearbeitet, geredet und hatten es einfach sehr lustig. Vielen Dank an START, dass wir während unserer VWA-Arbeit von Julia begleitet und unterstützt werden. Es motiviert mich sehr und hilft mir, den Fokus meiner Arbeit nicht aus den Augen zu lassen. Ich freue mich bereits auf unser nächstes Wiedersehen.

Ein Bericht von Stipendiat Baris



START-Vorarlberg: Deutsch – Textinterpretation

Die Textinterpretation ist eine ausgesprochen essentielle Textsorte, die wir auf unserem Weg zur Matura auf jeden Fall wissen sollen. Einen Text zu interpretieren ist nicht leicht. Vor der Interpretation muss man den Text verstehen, analysieren und erst dann kann man interpretieren. Aus diesem Grund trafen wir uns am Samstag, den 23. Oktober 2021, mit unserer Deutsch-Nachhilfelehrerin Nadine.

Am Anfang des Kurses sendete Nadine uns aufschlussreiche Unterlagen, die wir dann gemeinsam durchgingen. In diesen Unterlagen befanden sich Dokumente aus denen hervorging, wie man einen Sachtext interpretiert, aufbaut und was man beachten sollte, sowie Texte, welche wir im Workshop gemeinsam gesprochen und interpretiert haben.

Als Erstes haben wir mit Nadine eine Kurzgeschichte namens „For sales: Baby shoes never worn“ erörtert und anschließend zeigte sie uns ein Video über die Textinterpretation.  In diesem Videos ging es darum, was eine Textinterpretation ist und wie man sie schreibt.

Nadine teilte uns in zweier, bzw. dreier Gruppen und gab uns die Aufgabe, den Text ,,Journalistische Verantwortung‘‘ zu lesen und diesen gemeinsam mit unserem /unserer Partner/in zu besprechen. Dies haben wir dann im Anschluss mit Nadine durchgesprochen. Danach haben wir mit Nadine den Text „Die Geschichte eines Genies“ gelesen und jede Gruppe musste einen Operator miteinander diskutieren. Auch dies haben wir wieder mit Nadine besprochen.

Wir haben viel gelernt an diesem Vormittag – vielen Dank Nadine und START!

Ein Bericht von Stipendiatin Joy

START-VBG Deutsch Repetition: Textanalyse

Am 21.10.2021 um 17-19 Uhr hat dank Start wieder ein Workshop stattgefunden. Dieses Mal haben wir mit Nadine die Textanalyse näher betrachtet. Zu Beginn durften wir über einen Link alle Begriffe zu dieser Textsorte aufzählen, welche selbstverständlich erklärt wurden.

Um uns die Textanalyse besser vorstellen zu können, haben wir einen Mustertext bekommen, den wir genau anschauten. Gemeinsam haben wir die sprachliche Gestaltung, den Aufbau, die Meinung des Autors und vieles mehr analysiert.

Es war interessant zu erfahren, dass Schriftsteller Stilmittel – wie Hyperbel, Metapher, Wiederholungen, usw. – verwenden, um Leserinnen und Leser zu überzeugen und ihren Text so sehr lebendig schreiben. Nicht zu vergessen, haben wir uns auch die Wirkungen der Stilmittel auf Leserinnen und Lesern untersucht.

Durch Laurines Fragestellung hat uns Nadine den Unterschied zwischen parataktischen (keine/wenige Gliedsätze, mehr Hauptsätze) und hypotaktischen (viele Gliedsätze/Satzgefüge, wenige Hauptsätze) Satzbau erklärt.

Dieser Workshop war sehr hilfreich und all unsere Fragen wurden beantwortet. Ich kann mich nur von ganzen Herzen bedanken.

Ein Bericht von Stipendiatin Khadiga Shekh Rashid

Schlaue Köpfe lernen richtig!

Lerncoaching für START-Vorarlberg

Am 2. und 16 Oktober 2021 fand der Workshop Lerncoaching in der Volkshochschule Götzis statt, mit der Kursleiterin Margit Hinterreiter.

Margit hat den Kurs mit einem schönen Spruch von Henry Ford eingeleitet: “Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten“. Dazu haben wir uns Gedanken gemacht und es mit Margit besprochen. Danach stellte Margit den Inhalt des zweiteiligen Workshops mit dem Mittelpunkt „Schule und gute Zeiteinteilung“ vor.

Beim ersten Teil haben wir uns mit dem Thema „Schule und richtig lernen“ auseinandergesetzt. Dazu haben wir erfahren, wie man richtig lernen sollen. Wir waren etwas überrascht – Dinge, welche wir vorher ignorierten, waren scheinbar doch sehr wichtig! Wie zum Beispiel:

  • Wasser Trinken während dem Lernen
  • Zimmer Lüften
  • die Verwindung aller Lerntypen

Natürlich war Stress auch ein großes Thema, da er ein sehr negativen Einfluss auf unsere Lernkompetenz hat. Wir haben auch gelernt, dass erfolgreiche Menschen einen Plan haben und wie man einen richtigen Plan erstellt.

Bis zum zweiten Kurstermin, sollten wir dann einen kreativen Wochenplan erstellen und ihn dann präsentieren. Margit begutachtete die Pläne und gab uns ihr professionelles Feedback dazu, ob wir damit auch erfolgreich sein können.

Margit zeigte uns auf, wie wir alle Lerntypen verwenden können und wir haben außerdem gelernt, wie man ein gutes Plakat erstellt und wie man schneller Sachen auswendig lernen kann. Mit dem schönen Spruch von Buddha: “Was du denkst bist du, was du bist strahlst du aus – was du ausstrahlst ziehst du an“  haben wir den Workshop beendet.

Statement von Ghufran:

„Ich will mich bei START und Margit bedanken.
Das Lerncoaching hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mehrere hilfreiche und gute Informationen über das Lernen erfahren. Wie z.B. der Spruch von Henry Ford; die drei Lerntypen;
Pausen beim Lernen; Wasser trinken. Man sollte zwei ähnliche Fächer nicht hintereinander lernen; man sollte das Handy nicht direkt vor oder direkt nach dem Lernen benutzen.
Wenn man etwas nicht kann, dann sollte man sagen, Ich kann es NOCH nicht!…
Ich habe auch die anderen Teilnehmer besser kennengelernt.
Danke an euch alle.

Statement von Shiyar:

„Ich habe es nicht bereut, diesen Kurs besucht zu haben. Im Gegenteil:  es hat mir sehr gefallen. Einiges werde ich schon bald anwenden und viele Dinge, die ich immer ignoriert habe, scheinen mir jetzt sehr wichtig zu sein. „Erfolgreiche Menschen haben einen Plan!“ daran kann ich mich sehr gut erinnern.“

Statement von Rasha:

„Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Ich habe viele neue Dinge gelernt, die ich fürs Lernen in Zukunft verwenden werde. Ich fand auch die Tipps sehr hilfreich. Vielen Dank an Larissa und Margit für alles.“

Statement von Laurine:

„Das Lerncoaching mit Margit ist unbeschreiblich erstklassig! Ich bin START von ganzem Herzen dankbar, dass auf uns geschaut wird.

Ich habe Vieles gelernt, alles kann ich nicht aufzählen, denn sonst wird mein Feedback zu lange.
Der Workshop ist jedenfalls sehr empfehlenswert und ich denke, dass jeder Margit Tipps braucht, um erfolgreich weiterzukommen. Sie gibt aber nicht nur Tipps, sondern ist auch selbst als Person unwahrscheinlich motivierend und ich habe sie gleich sehr gern gemocht.“

Ein Bericht von Stipendiatin Hajer

Dream Big

Für die zweite Auflage des Buchclubs haben sich Stipendiatinnen aus Oberösterreich, Vorarlberg und Salzburg diesmal eine Biografie vorgenommen: Zeina Nassar beschreibt in „dream big“, wie es ist schon in jungen Jahren eine Wegbereiterin zu sein, sich selbstbewusst neue Ziele zu setzen, große Träume zu verwirklichen, sich durchzuboxen und Hindernisse zu überwinden – für sich und andere – als junge Frau und religiöse Muslima im Profiboxsport. Über zwei Stunden wurde an diesem Freitagabend im Buchclub energisch diskutiert über Selbstbestimmung und Kleidervorschriften, Frauenrechte und Solidarität. Durch die Diskussionen führte START-Absolventin Bouchra Ikherrazene. Sie studiert in Wien Deutsch und Geschichte auf Lehramt und beschäftigt sich intensiv mit Diversität im Bildungssystem. Als Moderatorin des Abends versorget sie die Stipendiatinnen zusätzlich mit vielen spannenden Inputs zum Thema Empowerment.

Das sagen unsere Stipendiatinnen:

Estera: „Wenn man so ein phänomenales Buch wie „dream big“ von Zeina Nassar gelesen hat, fällt es einem schwer, den Mund zu halten. Deswegen war ich äußerst begeistert, an diesem Buchclub teilzunehmen, wo Stipendiatinnen aus ganz Österreich über Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Feminismus diskutiert haben. „Empowered women empower women“ haben wir heute gemeinsam gelernt, und ich, nach unserer lebhaften Unterhaltung, fühle mich sicherlich empowered.“

Yama; „Ich habe den Workshop sehr spannend gefunden und habe auch viel neues zu Selbstbestimmung gelernt. Ich finde es auch gut, dass wir das in der Gruppe gemeinsam besprochen haben, der jeder eine andere Meinung hatte, was für uns alle sehr interessant war. vielen Dank für den Workshop.“

Iman: „Der Workshop „Buchclub“ fand ich sehr informativ und richtig cool, vor allem weil wir eines der größten Themen, nämlich Selbstbestimmung (bei den Frauen) besprochen haben. Die ehemalige Stipendiatin wie auch die Leiterin dieses Workshops Bouchra hat uns alles rund um das Thema erklärt und wir hatten auch die Möglichkeit unsere eigene Meinung dazu zu äußern, gemeinsam sowie in kleineren Gruppen. Was ich von diesem Workshop mitnehmen möchte ist, das man nie aufgeben soll, sondern den Mut haben, gegen alles zu kämpfen, um den einen Ziel zu erreichen, das man schon immer erreichen wollte. Es mag sehr schwer sein, insbesondere wegen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männer, aber alles ist possible.  WOMEN SUPPORT WOMEN!

START-Vorarlberg: VwA-Workshop, Teil V

Am Samstag, den 02. Oktober 2021, ging es mit unserem VWA-Workshop weiter. Wir haben zum fünften Mal von 14:00-17:00 einen sehr informativen Nachmittag mit unserer VwA-Begleiterin Julia Krepl verbracht. Der Workshop hat wie immer online stattgefunden. Zu Beginn haben wir erstmal eine Wiederaufrufung unserer Informationen vorgenommen – das heißt, dass wir in der Einführung unser bisheriges Wissen aufgefrischt haben. Darauffolgend hat jeder von uns kurz sein Thema wieder vorgestellt und über seinen Erfolg und seine Fortschritte in den Sommerferien gesprochen. Anschließend hat unsere Kursleiterin, Julia Krepl, uns sehr viele neue Informationen über die Vorwissenschaftliche Arbeit mitgegeben. Wir haben massenhaft Beispiele zu Paraphrasieren und Zitieren geübt.

Wie jedes Mal habe ich bemerkt, dass jeder diesen Workshop für jede*n nötig war und es hat meiner Meinung nach, das Interesse von allen geweckt. Wir haben alle ein gutes Feedback von unserer Begleiterin bekommen und freuen uns sehr auf das Schreiben unserer VwAs und Diplomarbeiten.

Es hat uns auch sehr gefreut, dass eine Stipendiatin schon mit ihrer Diplomarbeit fertig war. Ich persönlich bin mittlerweile auch schon ziemlich weit mit dem Schreiben. Der Herbstplan von Julia Krepl hat mir sehr geholfen, einen besseren Überblick über meine Fortschritte zu bekommen und wie und wann ich weiterschreiben, um meine Arbeit rechtzeitig abzugeben.

Von Stipendiatin Rima Tajelddin

START-Vorarlberg: Textsorte „Zusammenfassung“ mit Nadine

Wieder einmal gab es eine informative Deutschstunde mit Nadine. Gemeinsam haben wir uns vergangenen Donnerstag am späteren Nachmittag, eine der wichtigsten Textsorte des Deutschunterrichts näher angeschaut: die Zusammenfassung!

Der Workshop hat diesmal online auf Zoom stattgefunden.

Nachdem Nadine sich uns kurz vorgestellt hat, hat die Besprechung mit einer kurzen Erklärung bezüglich der Zusammenfassung begonnen. Es wurden die wichtigsten Regeln bzw. der Aufbau einer Zusammenfassung erwähnt.

Darauffolgend haben wir zu zweit, den Artikel „Wir haben ein gutes Recht, zornig zu sein“ verfasst von Oliver Grimm bearbeitet. Anschließend haben wir gemeinsam den Inhalt intensiv mit Nadine besprochen und die wichtigsten Punkte sowie die verkürzte Version des Inhalts herausgeschrieben. Anhand dieser Punkte sollten wir freiwillig den oben genannten Artikel in zusammengefasster Form wiedergeben und der Kursleiterin per E-Mail senden.

Als Orientierungshilfe hat uns Nadine eine fertiggestellte Zusammenfassung zur Verfügung gestellt.

Innerhalb von zwei Stunden konnten wir uns an diesem späten Nachmittag einen ausführlichen Überblick über diese Textsorte verschaffen und wir konnten uns voneinander um ungefähr 19:00 Uhr verabschieden.

Ein Bericht von Stipendiatin Khadiga

Bildungsseminar START-Vorarlberg

Schon das dritte Mal in Folge, fand das Vorarlberger Bildungsseminar im wunderschönen Bildungshaus St. Arbogast in Götzis statt. Diese Location ist nahezu perfekt: angefangen von der wunderschönen, erhöhten Lage mitten in der Natur mit Blick ins Tal, gut ausgestatteten Seminarräumen in jeder Größe, bis hin zu einer kulinarisch sehr leckeren und gesunden Mittagsverpflegung. Nachhaltigkeit wird in diesem Haus großgeschrieben: so wird unter anderem sogar Regenwasser für die sanitären Anlagen genutzt.

Begleitet vom START-Team Sandra Kunz und Larissa Schuh und START-Gründer Maude und Bill Dearstyne, kamen nahezu 30 StipendiatInnen aus drei verschiedenen START-Vorarlberg Jahrgängen an diesem Wochenende zusammen, um in drei Seminargruppen aufgeteilt, sich neue Inspiration, Wissen und Denkanstöße anzueignen.

Die Seminarthemen waren:

  • VWA Workshop mit Trainerin Nadine Franz:

Vom Aufbau der Vorwissenschaftlichen Arbeit, zu den sprachlichen Vorgaben, wissenschaftliches Formulieren, Paraphrasieren und Argumentieren, zu gelerntes Anwenden (weiterschreiben und sprachliche Korrekturen an eigener Arbeit vornehmen)

  • Workshop Kommunikation & Körpersprache mit Trainerin Edith Gruber:

Vertiefung des Sprachverständnisses und Vergrößerung der Bewusstheit von Körpersprache zu erlangen. Die Erweiterung kommunikativer Möglichkeiten und damit einhergehend eine Zunahme von Selbstsicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache in Kommunikation und Präsentation.

  • Workshop „Co Creation – Vom starken ICH, zum starken WIR“ mit Trainer Semih Morel:

Alleine schafft man vieles. Gemeinsam noch mehr. Doch das Zusammenleben und zusammen Arbeiten ist nicht immer einfach. So zeigen sich starke ICHs die zu einem starken WIR werden können. In diesem Workshop geht es um Kommunikation und Ko-Kreation. Wir lernen kennen was uns selbst und im Team wichtig ist. An diesem Wochenende geht es nicht um Leistung, sondern nur um das gemeinsame ERDENKEN – ERSCHAFFEN  und  ERFAHREN.

Das Wochenende verlief sehr erfolgreich und zur Zufriedenheit aller, am Samstag spielte sogar das Wetter mit und es war ein schöner, sonniger Herbsttag. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Jugendlichen sich freuen, Gemeinsamkeit und Austausch untereinander zu erfahren und wie sie dankbar und motiviert das Bildungsangebot annehmen.

Einige Stimmen der StipendiatInnen:

Seher Öztürk: „Die beiden Tage haben sehr viel Spaß gemacht und ich habe mich gut mit den anderen verstanden. Ich finde es sehr großartig, wie sich die älteren um die Neuen kümmern. Sie geben uns das Gefühl, Teil der START-Familie zu sein und man fühlt sich, als würde man sich schon sehr lange kennen. In St.Arbogast hat man einen sehr schönen Ausblick auf die tiefen liegenden Gemeinden. Ich fand das Bildungshaus wunderschön. Die von vielen Menschen selbst angefertigte, vielfältige Anzahl an Windräder als Deko vor dem Haus ist sehr beeindruckend. Ich habe viel über die Arten von Kommunikation gelernt. Auch, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Über die Körpersprache strahlt man auch so viel aus. Es ist auch nicht möglich, als Mensch neutral und komplett ohne Gefühle zu sein. Ich finde, dass man über dieses Thema noch viel, viel mehr Lernen kann, wenn man sich weiter vertieft. Dadurch könnte man sich zum Beispiel so viele Missverständnisse im Alltag ersparen.“

Mouaz Alkhatib: „Ich möchte sagen, dass mir das Bildungsseminar sehr gut gefallen hat. Wir hatten einen sehr interessanten Workshop und einen tollen Trainer gehabt, welcher sehr nett war. Als neuer Stipi habe ich mich in der Gruppe wohl gefühlt. Ich kann sagen, es war nicht mein erstes Seminar, aber es war das Beste.“

Laurine Almohammad: „Die Übungen, die wir während des Seminars „Kommunikation und Körpersprache“ in Götzis gemacht haben, waren sehr spannend und interessant. Wie zum Beispiel die Meditation am frühen Morgen, die uns allen für den ganzen Tag positive Energie gespendet hat. Außerdem die Präsentationen über die verschiedenen Themen haben bei mir neue Interessen geweckt. Dankbar bin ich START für das perfekte Organisieren und für das gemeinsame stressfreie Wochenende.“

Sherin Ahmo:„Ich fand das Seminar mit Semih ziemlich gut und echt hilfreich. Man kann sich jetzt besser in Gruppen verhalten und andere Gedanken, bzw. Meinungen akzeptieren. Am besten haben mir die Fragen über unsere Werte gefallen. Also was wir lieben, was ich gut kann, wofür ich bezahlt werden will usw. Es war wie immer toll und lustig, die anderen Stipis zu treffen und gemeinsam Zeit  zu verbringen.“Midia Al Rasho: „Mir hat der Workshop VWA sehr gut gefallen und viel gebracht. Nadine hat uns viele wichtige Sachen über die VWA beigebracht und danach konnten wir selbst mit dem Gelernten unsere VWA verbessern bzw. weitermachen.“

Abdul: Das Seminar „Co Creation“ mit Semih war ziemlich cool und interessant und echt empfehlenswert. Genau dieses Seminar sollten alle StipendiatInnen besuchen! Danke an euch alle für diese Möglichkeit!“

Hadel: „Mir hat das Workshop (Co Creation) sehr gut gefallen. Der Trainer war ebenfalls richtig gut und sehr organisiert. Wir konnten an diesen anderthalb Tagen vieles besprechen. Es wurden viele Diskussionen und Teamwork durchgeführt.
Genauso bin ich Sandra und Larissa dankbar für die tolle Organisation. Nichts hat gefehlt und alles war bestens geplant.“

Deutsch mit Nadine

Zur Wiederholung der Deutsch-Textsorten – welche ja im schulischen Deutschunterricht immer wieder gebraucht werden – werden in den Räumlichkeiten der VHS Götzis, von START-Vorarlberg Deutschkurse organisiert. So fand vergangenen Donnerstag der erste Kurs mit dem Thema „Erörterung“ statt.

Um 17:00 Uhr starteten wir los. Die Kursleiterin Nadine hat sich uns sehr nett vorgestellt. Auch von uns hat jeder seinen Namen bekannt gegeben und selbstverständlich wurden die Corona-Maßnahmen eingehalten.

Als erstes haben wir uns gemeinsam überlegt, wie eine Erörterung aufgebaut ist und Nadine hat alle unsere Vorschläge auf der Tafel notiert –  zum Beispiel, dass stets die Gegenwart zu verwenden ist und es wichtig ist, sachlich zu schreiben.

Uns wurden auch mehrere Unterlagen ausgeteilt:

  • eine „Schritt für Schritt“ Erklärung
  • drei Beispiele mit Aufgaben
  • wichtige Formulierungshilfen

Die erste Aufgabe war das selbstständige Bearbeiten des Arbeitsblatts und dafür bekamen wir ausreichend Zeit zum Erledigen. Der zweite Schritt war, dass wir uns in Gruppen zusammensetzten und unsere Ergebnisse miteinander verglichen und besprochen haben. Dank Nadine gab es keine Unklarheiten.

Über das Thema “Foltern” haben wir ziemlich kontrovers diskutiert. Als eine weitere Übung durfte jeder die Situation aus der eigenen Sicht beschreiben. Die Texte wurden bei Nadine abgegeben bzw. per E-Mail nachgereicht, damit sie diese anschauen und gegebenenfalls korrigieren kann.

Die Zeit verging wie im Flug und um 19:00 Uhr war dann der informative und sehr hilfreiche Kurs zu Ende.

Ein Bericht von Stipendiatin Laurine

Kennenlerntag der neuen StipendiatInnen auf dem Pfänder

Auch heuer fand ein Kennenlerntag für unsere neuen StipendiatInnen in Bregenz bei herrlichem Wetter auf dem Pfänder statt.
Unser Pate Thomas Kinz von der Pfänderbahn Bregenz, stellte uns freundlicherweise den Seminarraum mit superschönem Ausblick auf den Bodensee zur Verfügung.
Bevor es mit der Pfänderbahn nach oben ging, erzählte er uns vorher über die spannende Entstehungsgeschichte dieser Bergbahn.
Oben angekommen lernten wir uns alle auf spielerische Art und Weise kennen. Wir wurden auch über die wichtigsten Regeln von START sowie die Chancen und Vorteile welche wir als StipendiatInnen haben aufgeklärt.
Bis in den Nachmittag hinein hatten wir alle sehr viel Spaß. Essen und Getränke wurden ebenfalls von Herrn Kinz für uns netterweise organisiert und die Zeit verging wie im Flug. Schließlich fuhren wir wieder mit der Pfänderbahn hinunter nach Bregenz, mit atemberaubenden Blick über den Bodensee bis nach Deutschland und die Schweiz. Es ist ein ganz besonderes und empfehlenswertes Erlebnis.
Zum Abschluss spendierten Larissa und Sandra jedem von uns noch zwei Kugeln Eis am schönen Bodensee.

Alles in allem war es ein unvergesslicher Tag und eine tolle Gelegenheit uns gegenseitig und die START-Familie – inklusive Maude und Bill Dearstyne – kennenzulernen und gemeinsam Projekte für die Zukunft zu planen.

Ein Bericht von Stipendiatin Seher



Schwimmkurs für START-Vorarlberg Stipendiatinnen

Von Mitte bis Ende Juli fand an fünf Terminen für insgesamt 10 Vorarlberger START-Stipendiatinnen ein Schwimmkurs statt, unter der professionellen Leitung von drei Schwimmlehrerinnen von der Wasserrettung Frastanz. Auf Grund des unbeständigen Wetters konnte der Kurs nur einmal im eigentlich dafür vorgesehenen Frastanzer Schwimmbad Felsenau stattfinden – aus diesem Grund wichen wir in das Hallenbad Val Blu in Bludenz aus. Das war aber nicht weiter schlimm, denn das Hallenbad ist sehr schön und eignete sich hervorragend dafür. Am frühen Vormittag war auch noch nicht allzu viel los, so dass es auch keine Platzprobleme gab.

Ein erstes Ziel war, die Mädchen mit dem Element Wasser vertraut zu machen und so wurden spielerisch mit Hilfe der Schwimmnudel einfache Übungen im Wasser gemacht – was für viel Spaß und Erheiterung sorgte. Natürlich wurde auch wichtige Theorie rund um das Thema Schwimmen und Sicherheit gelehrt und auch „Trockenübungen“ außerhalb vom Wasser, standen auf dem Plan.

Auch wenn nach Kursabschluss noch nicht alle einwandfrei Schwimmen können, wurden doch Ängste vor dem Wasser abgebaut und das Selbstvertrauen gestärkt – vielen Dank an die Wasserrettung Frastanz und den überaus netten Schwimmlehrerinnen Lisa, Sofia und Julia. Ein Folgekurs zur Vertiefung der Schwimmfertigkeiten wird geplant.

Feedback zum Schwimmkurs:

Iman: „Der Kurs war sehr hilfreich! Wir haben sehr vieles gelernt, können allerdings noch glaub ich nicht alle richtig schwimmen. Es wäre sehr gut, wenn es ein Folgekurs gäbe.“

Masouma: „Ich fand den Kurs auch sehr hilfreich und es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Ich kann jetzt ein bisschen schwimmen.“

Midia: „Mir hat der Kurs sehr gut gefallen. Ich habe ein wenig Schwimmen gelernt und es hat wirklich Spaß gemacht.“

Tenzin: „Ich konnte meine Wasserangst gut überwinden. Und mir hat es viel Spaß gemacht. Danke sehr für diesen Kurs!“

Farzane: „Ich habe viel gelernt. Mir hat der Kurs sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.“

Hadel: „Ich fand den Kurs echt super und ich kann jetzt endlich schwimmen. Die Trainerinnen waren persönlich, sehr nett und professionell. Ich habe meine Wasserangst auch überwinden können. Danke fürs Organisieren dieses Schwimmkurses und ja, ich würde auch gerne einen Folgekurs machen.“

Fatima: „Nach meinen ersten eher negativen Schwimmerfahrungen als Kind, kam ich nie mehr in die Nähe eines Schwimmbades, aber die tollen Lehrerinnen hier konnten mich ermutigen und die Mädchen schafften eine lustige Atmosphäre, die es mir ermöglichte, jede Minute dieses Kurses zu genießen. Am Ende waren es insgesamt 10 Stunden und die meisten von uns konnten den Pool ohne Hilfe schwimmend durchqueren. Es hat mir sehr gut gefallen und wir waren je nach Wetter sehr flexibel, wo der Kurs stattfinden konnte. Vielen Dank an alle, die diesen Kurs gemacht haben.“

Nasiba: „Auch mir hat den Kurs geholfen. Ich kann zwar noch nicht alleine schwimmen aber dennoch habe ich ziemlich viel dazu gelernt und kann mit Hilfe der Schwimmnudel paar Runden schwimmen.
Außerdem wurde uns beigebracht auf was wir genau achten müssen, bevor wir ins Wasser gehen oder welche Gefahren es geben könnte und wie wir dagegen handeln können.
Vielen Dank an die Schwimmlerhrerinnen und an START, dass immer wieder hilfreiche Kurse wie dieser organisiert werden.“

Spiel und Spaß im Strandbad Bregenz

An einem sommerlich warmen Mittwoch trafen wir uns – eine kleine Gruppe mit Sandra – im Bregenzer Strandbad. Das Strandbad liegt ganz idyllisch am Bodensee. Wir plauderten ausgiebig miteinander, machten Spiele und natürlich gingen Manche auch ins Wasser zum Abkühlen.

Nach einer Weile sind wir alle an das Seeufer gegangen, dort sind auch einige ins Wasser gesprungen. Es war so witzig, da manche Stipis lustige Figuren beim Springen machten – das brachte uns sehr zum Lachen. Schließlich spielten wir noch eine Runde Beachvolleyball und schon war der Tag vorbei. Es hat uns allen total viel Spaß gemacht 😊.

Ein Bericht von Stipendiatin Iman

START-Vorarlberg Jahrestreffen 2021

Vergangenen Samstag fand das Jahrestreffen der Vorarlberger StipendiatInnen statt. Normalerweise zelebrieren wir dieses Treffen immer für zwei Tage mit einer Übernachtung, aber auf Grund der Corona-Situation wurde es auf einen Tag begrenzt.

Es soll zum Schulschluss hin einfach nochmal ein unbeschwertes Zusammenkommen mit allen Stipis und dem START-Team Sandra und Larissa.

Gut bewährt hat sich für einen gemeinsamen Ausflug ein Besuch auf den Erlebnisberg Golm im Montafon: Seilbahn, Waldseilpark, Rutschen, Flying Fox und Alpine Coaster in der schönen Natur macht einfach allen Spaß! Das bestätigen auch die positiven Rückmeldungen:

Maya:Es war sehr schön und ich fand Flying Fox sehr abenteuerlich und war eine neue Erfahrung für mich. Ich würde es gerne wiederholen. Danke!“

Ibrahem: „Es war eine ganz gute Belohnung, da alle Stipis ein schwieriges Schuljahr erlebt haben! Ich habe mich gefreut, dass ich die anderen wieder mal sehen durfte! Bezüglich der Aktivitäten: Alpine Coaster ist mein Highlight!“

Lexi: „Das Jahrestreffen hat mir sehr gut gefallen, es war ein sehr schönes Erlebnis und es freut mich, dass ich so viele tolle Erinnerungen machen konnte. Am besten hat mir die Fahrt mit dem Alpine Coaster gefallen!“

Joy: „Wir trafen uns, um gemeinsam Spaß zu haben – ein paar gingen mit Sandra Klettern und einige flogen mit dem Flying Fox über den Latschau Stausee. Nach einer ausgiebigen Mittagspause – bei der sich viele Kässpätzle bestellten – sind wir mit dem Alpine Coaster herunter gefahren. Es war wirklich super, noch einmal Zeit mit allen zu verbringen. Alle hatten Spaß und ich kann sagen, dass wir den Spaß, den wir nach einem langen stressigen Schulsemester hatten, wirklich verdient haben.“

Baris: Mein Engagment in der Schule

Hallo, mein Name ist Baris Can Sahin, ich bin 16 Jahre alt und besuche die 7. Klasse des BORG Lauterachs. Schon seit der ersten Klasse in der Mittelschule half ich meinen Mitschüler*innen und meinen jüngeren Freunden bei Problemen in der Schule. Da ich eine Stärke für Sprachen vorweisen kann und mir die Lernfächer einfach fallen, helfe ich seit einigen Wochen zwei meiner Mitschüler regelmäßig. Wir treffen uns meist Mittwoch nachmittags in der Schule, aber wenn es dringend ist, vereinbaren wir auch mal eine Videokonferenz, zu der sich auch weitere Freunde von uns zuschalten.

Außerdem bin ich derzeit der stellvertrender Schulsprecher und der Vize-Klassensprecher. Meine Mitschüler können sich stets darauf verlassen, dass ich die Infos zu allem habe, was die Schule oder Prüfungen betrifft. Bei Unklarheiten bin ich die erste Anlaufstelle für meine Klasse und Freunde. Als stv. Schulsprecher bin ich in den SGAs meiner Schule ein aktives Mitglied. In dieses SGAs (Schulgemeinschaftsauschuss) besprechen die Schülervertretung, der Elternverein und einige Lehrer, wie wir die Schule zu einem besseren Ort machen können. Beim nächsten SGA habe ich vor, die Mitglieder von einem Debattierclub zu überzeugen. Außerdem werde ich mich für Lernbücher im naturwissenschaftlichen Bereich stark machen, da diese – meiner Meinung nach – für den Kunst -und Musikzweig zu kurz kommen, oder wir gar keine bekommen. Als Teil der Schülervertretung bin ich auch ein aktives Mitglied des Krisenteams der Schule und auch sonst wurde ich schon oft zur Hilfe gerufen und konnte bei Lehrermeetings die Sicht der Schüler vertreten.

Zudem bin ich auch Mentor für die 5. Klassen. Als Mentor schaue ich zu, dass sich die „Neuen“ stets wohlfühlen und jemanden haben, zu dem sie kommen können, sollte es ein Problem geben. Mit meinen Mentees (so nennen wir Mentoren die 5. Klässler) habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Wir haben Spaß miteinander und sie fragen mich oftmals, wie welcher Lehrer einen Test gestaltet, oder wie sie besser mit schwierigen Lehrpersonen klarkommen können. Glücklicherweise gab es in meiner Menteeklasse kaum Probleme, so musste ich nie ernsthaft „eingreifen“. Wäre dies der Fall, dann wäre ich dank meiner Mentorenausbildung, die wir am Ende letzen und Anfang dieses Schuljahres bekommen habe, perfekt vorbereitet. Als kleines Extra haben wir Mentoren dieses Jahr auch einen kleinen Film gedreht, den man auf der Website der Schule sehen kann: https://youtu.be/3bEdX_rReOE

Euer Baris von START-Vorarlberg

online-Workshop: VWA/ Diplomarbeit schreiben

Am Donnerstag, den 24.06.2021 hatten wir Stipis einen online Workshop von 17:00 bis 19:00 Uhr über die wichtigsten Tipps und Informationen für unsere VWA bzw. Diplomarbeit. Unsere Workshopleiterin Nadine Franz hat uns erklärt, wie wir die Literaturrecherche, Zitation, Einleitung, Fazit und wissenschaftlichen Ausdrücke machen können. Nadine stand auch für unsere Fragen immer zur Verfügung. Die Zeit war aber knapp, da der Workshop nur zwei Stunden war für solches großes Thema. Aber es war sehr hilfreich für uns allen und wir haben viele neue Informationen über das Schreiben einer VWA/ Diplomarbeit.

Danke an Nadine für die hilfreiche Tipps und Informationen, die uns das Schreiben erleichtern.

Danke auch an START, dass sie für uns solche informativen Workshops organisieren.

Statements:

Ibrahim: „Der Workshop hat mir sehr gefallen, da die Nadine sich bei dem Thema sehr gut auskennt. Ich würde mich auf die nächsten Workshops mit ihr sehr freuen.“

Shirin: „Jede von uns wünscht sich eines gutes Feedbacks und gute Note beim Schreiben von VWA/Diplomarbeit. Nadine befasste sich um dieses Thema um uns zu informieren und uns leichter tun beim Arbeiten. Sie war super und der Workshop war super organisiert, jedoch war die Zeit zu knapp für ein solches besonderes Thema.“

Nationalsozialistische Geschichte Österreichs und ihre Aufarbeitung und Relevanz für die Gegenwart

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt. Da dieses Seminar ein Pflichtprogramm im Rahmen des START-Programms ist haben wir einen Weg gefunden die Inhalte digital zu vermitteln. Aber Danke noch an alle Stipis fürs Durchhalten, es waren absolut erschwerte Workshospbedinungen!

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 40 Stipendiat:innen via Zoom am (leider) heisstesten Wochenende des Jahres im Juni abgehalten. Diesmal waren alle Maturant_innen dran, und diejenigen Stipendiat_innen die beim Workshop zu Ostern wegen Lernstress keine Zeit hatten.

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A: Basisworkshop (Sa): Dieser Workshop ist eine Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die nationalsozialistischen Verbrechen mit besonderem Fokus auf Österreich. Im Rahmen dieses Workshops beschäftigen wir uns auch mit der Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute noch mit uns zu tun haben. Wir setzen uns mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg auseinander und damit, welche Entwicklungen zum Nationalsozialismus geführt haben. Dabei arbeiten wir mit Filmausschnitten, Fotografien und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben. Die Materialien werden sowohl in Form von Input-Vorträgen als auch durch Gruppenarbeiten sowie in gemeinsamen Diskussionen gesichtet, bearbeitet und diskutiert.

Gruppe B  Populäre Medien  – Fortgeschritten (Sa): In der Schule hast du dich bereits vertieft mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt und kennst dich mit den wichtigsten Aspekten dieser Zeit aus. In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam ansehen, wie der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft in der Popkultur dargestellt bzw. ‘verwendet’ werden. Hierfür werden wir uns mit unterschiedlichen Materialien beschäftigen: Filmausschnitte von Dokumentar- und Spielfilmen, Filmplakate, Songs und ihre Texte sowie die Inhalte von Computerspielen. In Form von kritischer Analyse wollen wir gemeinsam diskutieren, wie die historischen Ereignisse in den jeweiligen Medienbeispielen verarbeitet sind und welche Bilder, Assoziationen und Gefühle dabei hervorgerufen werden.

Gruppe C  Flucht und Hilfe (So) – Basisworkshop: Du hast bereits vom Zweiten Weltkrieg gehört und teilweise erfahren, dass Menschen zu dieser Zeit verfolgt wurden und deswegen fliehen mussten. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Geschichten und Biographien von Personen, die im Zweiten Weltkrieg geflohen sind. Ebenso schauen wir uns an, wie Menschen verfolgten Personen bei der Flucht geholfen haben und wie diese Hilfe konkret aussah. Welche Möglichkeiten hatten Personen zur Zeit des Nationalsozialismus überhaupt, um das sogenannte “Deutsche Reich” zu verlassen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns gemeinsam  im Workshop “Flucht und Hilfe”.

 

Gruppe D  Erinnerungspolitik nach 1945 (So) Fortgeschritten : In der Schule hast du dich bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen werden wir uns in diesem Workshop beschäftigen. Dabei analysieren wir gemeinsam Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

 

Es war sehr interessant und informativ. Hat mir geholfen ein Verständnis und Bewusstsein über die Thematik zu entwickeln. Es war auch sehr interaktiv, also wir haben viel zu viel mitgemacht und deswegen war das Workshop und dessen Inhalt nicht langweilig, ganz im Gegenteil das Mitmachen hat alles spannender gemacht. Die einzige Sache war die Videos, sie waren manchmal schwer zu hören, jedoch zähle ich das nicht als ein Problem, weil das restliche Teil sehr gut präsentiert war. Ich möchte mich mal bedanken, für diese Möglichkeit. 🙂

Seymanur (Wien)

danke für den tollen Workshop! Der Workshop am 20. Juni war sehr inforeich und interessant. Abgesehen von Fakten (die Daten) war Vieles wie Kindertransport für mich neu. Die Gruppenarbeit und die Lese-Aufgabe machten den Workshop sehr abwechslungsreich.

Zaynap (Sbg)

Meiner Meinung nach war der Workshop sehr spannend und informativ. Ich konnte mein Wissen vertiefen und viel Neues lernen. Die Workshopsdauer war bisschen lang, also sechs Stunden am Laptop sitzen, jedoch lohnte es sich!

Ebtisam (OÖ)

Photography Walk Workshop

Am 20. Juni 2020 trafen sich sieben Stipis mit Sandra, um ein Photography walk durchzuführen, welche sehr neu für vielen anwesenden Stipis war. Das Prinzip einer Photography walk ist es, sich in Gruppen zusammenzusetzen oder allein ein Thema auszusuchen. Heutige Themen waren beispielsweise Steine, Stehlampen, Gegenstände in Farbe Gelb und Blumen zu fotografieren. Dafür haben wir zwei Stunden zur Verfügung bekommen und wir konnten die Zeit in diesem schönen Wetter ganz gut genießen. Anschließend trafen wir uns am Treffpunkt wieder und plauderten kurz miteinander. Während wir auf unsere take away Pizzas warteten, zeigten wir Sandra unsere tollen Fotos, die sie sehr schön gefunden hat. Außerdem als wir unser Essen bekommen haben und uns ein Platz gesucht haben, begannen wir mit heißen Diskussionen, denn wir uns seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben und viel zum Erzählen hatten.

Statement von Shirin:

„Ich fand das Treffen genial! Ich habe die Zeit genossen und freue mich auf das nächste Treffen miteinander. Und zwar nicht ein Paar, sondern alle gemeinsam!“

Statement von Midia:

„Der Workshop war toll. Ich habe mich gefreut, meine Freunde seit langer Zeit wiederzusehen. Wir haben zusammen eine schöne Zeit miteinander verbracht. Danke für die Zeit!“

Statement von Hadel:

„Es war sehr schön. Ich konnte neue Sachen zum Thema Fotografieren lernen. Es hat viel Spaß gemacht und es hat mich gefreut, dass wir uns wieder mal treffen durften und dass wir die Möglichkeit hatten, uns miteinander zu unterhalten.“

„Euer Erfolg ist unser Erfolg“

Wie jedes Jahr laden Maude und Bill die MaturantInnen bei ihnen Zuhause auf ein Abschiedsessen ein. Für die Alumni war es ein sehr spannender und interessanter Tag, weil einige von ihnen noch nie bei Maude und Bill waren.

Auch dieses Jahr trotz der Corona-Pandemie trafen sich die Matura-AbsolventInnen bei den Dearstynes. Für die Alumni war der Tag sehr schön, Maude und Bill wiederzusehen. Nach der Begrüßung gingen wir gleich ins Esszimmer. Maude hatte für uns gebratenes Hühnchenfleisch mit Kartoffelsalat und grünen Salat zubereitet. Während dem Essen haben die Alumni von ihren Matura-Erfahrungen erzählt und sie haben auch die Möglichkeit bekommen, über das Leben von Maude und Bill noch mehr zu erfahren. Das haben wir sehr toll und spannend gefunden.

Wir Alumni haben die beste Gelegenheit bekommen, über unsere zukünftigen Pläne mit Maude und Bill zu sprechen. Maude und Bill haben uns immer dazu motiviert, unsere Ziele zu erreichen. Sie waren sehr stolz auf uns, dass wir die Matura erfolgreich bestanden haben. Über diesen Erfolg haben sie sich sehr gefreut. Das ist das schöne Zitat von Bill „Euer Erfolg ist unser Erfolg und wir sind sehr stolz auf euch“. Nach einem sehr netten Gespräch haben wir Matura-AbsolventInnen uns versprochen, dass wir auch in Zukunft mit ihnen weiterhin in Kontakt bleiben. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere zukünftigen Ereignisse mit Maude und Bill teilen dürfen.

An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen der neuen START-Vorarlberg-Alumni von ganzem Herzen bei Maude und Bill für das wohlschmeckende Essen und die wertvollste Zeit. Danke, dass sie sich für die Integration so sehr engagieren! Ich wünsche ihnen eine schöne Zeit mit viel Glück und Gesundheit!

Ein Bericht von Maturant Shah Ali

VWA-Workshop – 4. Teil

Am Samstag, den 19.06.2021, ging mit unserem VWA-Workshop weiter. Wir, die Vorarlberger Stipis, haben uns zum vierten Mal von 14:00-17:00 mit unsere VwA-Begleiterin Julia Krepl online getroffen. Zu Beginn haben wir erstmal eine Wiederaufrufung von unseren Informationen vorgenommen, das heißt, dass wir in der Einführung unser bisheriges Wissen aufgefrischt haben. Anschließend hat unsere Kursleiterin, Julia Krepl, uns sehr viele unterschiedliche Informationen über die Vorwissenschaftliche Arbeit mitgegeben. Beispiele dafür sind: Zitieren, Paraphrasieren, Inhaltsverzeichnis bei der VWA, Bibliografie und zum Schluss der Sommerplan. Viele neue Aussagen und viele Fragen.  Außerdem hat Julia uns freundlicherweise viele Musterbeispiele und Schreibhilfen mitgesendet.

Ich habe bemerkt, dass jeder diesen Workshop gebraucht hat und ebenfalls hat es das Interesse aller geweckt. Jede/r konnte etwas von diesem Nachmittag für das zukünftige Schreiben der vorwissenschaftlichen Arbeit mitnehmen.

Ich fand den Workshop wie immer sehr informativ und hilfreich. Ich habe jetzt sehr viele neue Information über die VWA und kann diese passend anwenden. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Kursbegleiterin Julia ihren Job auf ihrer Art und Weise sehr großartig und perfekt macht. Sie ist ein sehr engagierte und gedulde Lehrerin.

Kommentare:

Midia: ich fand den Workshop wieder sehr informativ. Wir haben viele Sachen bezüglich der VWA besprochen und manche Informationen wiederholt. Julia hat auch alle unsere Fragen beantwortet, so dass wir bald unsere VWAs schreiben können.

Baris: Der VwA-Workshop am vergangenen Samstag gefiel mir sehr gut. Wir haben die letzten Stunden Revue passieren lassen und über unsere Fortschritte gesprochen und viel gelacht und viele neue Sachen gelernt. Außerdem haben wir einen Sommerplan erstellt. Ich freue mich schon auf das Schreiben.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Hip Hop Workshop

Während viele schon auf Präsenz Termine umsteigen konnten, gibt es noch vereinzelte Zoom Termine wo mehrere Bundesländer zusammenkommen können. Diese Möglicheit nutzten die Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Vorarlberg um beim Hip Hop Workshop von Nedžad Moćević aus Salzburg teilnehmen zu können.

Bei diesem 3-stündigen Workshop analysierten die Stipendiat*innen die Texte von berühmten Künsterler*innen aus den USA und Deutschland. Anschließend diskutierten sie in Kleingruppen die gesellschaftliche und politische Rolle der Künstler*innen. Außerdem erfuhren sie mehr über die Geschichte des Hip Hop und die Entwicklung bis heute. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr interessanter Workshop! Wir bedanken uns bei unserem Trainer Nedžad Moćević!

Mir kam ein 3-stündiger Workshop gefühlt noch nie so kurz vor, weil mich das Thema Hip Hop so interessiert hat, dass die Zeit einfach verflogen ist. Ich würde jederzeit an so ähnlichen Workshops teilnehmen  und hoffe es gibt in Zukunft weitere von solchen Workshops, weil ich Musik/Tanz liebe und mir ein Leben ohne, einfach nicht vorstellen kann. Ich finde es super spannend die Geschichte von Hip Hop zu kennen, weil man selbst dann mit dieser Stilrichtung noch mehr verbündet ist und eine andere Perspektive darauf hat. Mich hat erstaunt was für einen immensen  Einfluss heutzutage  paar Jugendliche in Amerika in den 70ern hatten, die mit ihren wenigen Ressourcen damals eine weltweite Bewegung angezettelt haben. Ich hätte gerne noch mehr zu einzelnen Künstler*innen gehört, die diese Bewegung in den folgenden Jahren groß gemacht haben, da man durch diese wahrscheinlich auch Ähnlichkeiten in jetzigen Werken erkennt, oder zumindest die Wurzeln von diesen. Letztlich, ist Nedžad eine lustige und verständnisvolle Person, der man gerne zuhört. Genti

Es war wirklich spannend. Der Trainer war sehr freundlich, sympathisch und kannte sich sehr gut aus. Es hat mir alles gut gefallen, vor allem als wir Lieder analysiert haben.-Suliman

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich an Hip Hop eine große Interesse habe und ich nicht wusste wie Hip Hop entstanden ist. Shiar

Minigolf am See

An einem sonnigen Samstag Ende Mai, trafen sich acht Mädels von START-Vorarlberg in den Bregenzer Seeanlagen zum vereinbarten Minigolfen mit START-Mitarbeiterin Larissa.

Nachdem die bisherigen Maitage ungewöhnlich kühl und nass für diese Jahreszeit waren, genossen viele Menschen den milden Tag an der frischen Luft am See. Minigolf macht Spaß und tatsächlich probierten es manche von uns das erste Mal. Als spontaner Überraschungsgast besuchte Bill Dearstyne die Truppe und hielt netten Smalltalk mit uns allen, bevor er mit seinem Fahrrad weiterfuhr.

Im Anschluss des Nachmittages, schlenderten wir entlang der Seepromenade mit einem wohlverdienten Eis und beim Bregenzer Hafengelände „Molo“, genossen alle noch die wärmenden Sonnenstrahlen mit Blick auf den See.

Feedback von Teilnehmerinnen:

Shirin Shekh-Rashid:

„Seit fast halbem Jahr bin ich nicht mehr richtig ausgegangen. Egal mit Familie, mit Freunden oder mit Start. Heute war ein sehr cooler, spannender und lustiger Tag. Das war richtig gute Erholung vom Lernen und Stress.“

Osarumen Osagie:

„Wegen des Coronavirus stehen wir alle in letzter Zeit unter Stress. Also beschlossen wir, hinauszugehen, um eine gute Zeit zu haben. Es war wirklich toll in die Sonne zu gehen und wirklich erfrischend, uns von Stress zu befreien und alle wieder zu sehen. Ich habe es wirklich genossen.“

Farzane Rezai:

„Es war ein wirklich schöner Tag für mich. Nach langer Zeit könnten wir uns wieder treffen. Ich hab zum ersten Mal Minigolf gespielt und es hat mir viel Spaß gemacht.“

Ümmü Eser:

„Es war echt toll wieder die anderen zu sehen. Das Wetter war perfekt und das Minigolfspielen hat auch eine Menge Spaß gemacht! Ich war schon einmal Golf spielen aber dieses Mal fand ich es besser, weil ich hier mit Leuten war, die ich mag!“

Hingezoomt: Studienberatung Humanmedizin

Viele START-Jugendliche geben bei ihrer Bewerbung für das Stipendium als Berufswunsch: Arzt/Ärztin an.  Und so war es klar, daß das Interesse für die Studienberatung zum Medizinstudium das Interesse sehr groß war!
Insgesamt 16 ehemalige Stipendiat:innen studieren oder studierten Medizin und 5 von ihnen erzählten online über den Zugang zum Studium, die Studieninhalte, die Abläufe und Prüfungen und vieles mehr.  Aufgrund der vielen Fragen wurde die Zeit auf 2,5 Stunden ausgedehnt.

Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

*Teo (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Lejla (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Wesal (START-Wien): 4. Semster Uni Wien
* Anita (START-OÖ): 6. Semester Uni Graz
* Merve (START-Vbg): 4. Semester Uni Innsbruck

Vielen Dank an Teo, Lejla, Wesal, Merve und Anita fürs Zeitnehmen und das Teilen eurer Erfahrungen!

Hier das Feedback der Teilnehmer:innen:

 

Danke für die Möglichkeit, dass wir uns so detailiert über das Studium informieren durften....danke auch an den Studenten, die sich trotz des stress vom lernen für uns Zeit genommen haben um uns zu helfen. 🙏... es war wirklich sehhhhr hilfreich und ich habe viel neue Infos gehört und auch notiert...jetzt ist mir auch klar mit was und wann ich zum lernen anfangen soll. Für diesen Workshop bin echt sehr dankbar!

Zahra (OÖ)

ich fand den Workshop sehr spannend und interessant! Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und was ich auch sehr toll fand war, dass die Fragen gut beantwortet wurden. Danke, dass ich teilnehmen durfte! 🙂

Lily (OÖ)

ich fand den Workshop mega informativ und interessant. Dadurch habe ich einen allgemeinen Überblick zum Med-Studium, wie und wann man sich am Besten auf die Med-AT vorbereiten soll, welche Unterlagen und Skripten nützlich zum Verwenden sind, welche Apps dir beim Online-Lernen helfen und noch vieles Mehr gelernt. Die Alumnis haben uns wirklich gute und hilfreiche Tipps und Vorschläge für unseren zukünftigen Weg zum Medizinstudium gegeben. Danke nochmal! LG Rasia

Rasia (Sbg)

Die Beratung war sehr informativ und man konnte dadurch viel Wissen über das Studium sammeln... Die lieben Alumnis waren sehr nett und konnte die wichtigsten Fragen beantworten und uns einen guten Überblick über das Studium geben.

Abdul (Vbg)

Der Workshop war alles in allem sehr interessant und informativ, da Alumnis in verschiedenen MedUnis in Österreich studieren. In dieser Art und Weise konnte sich man besser orientieren. Außerdem waren die Alumnis sehr sympathisch. Ich empfehle den Workshop weiter.

Maryan (Vbg)

der Workshop war für mich sehr hilfreich. Eins zu eins von den Medizinstudenten ihre Erfahrungen mit der MedAT zu hören war priceless 🙂 Ich brauchte unbedingt so einen Workshop, weil ich immer wissen wollte, wie das Studium aussieht und strukturiert. Auch andere Optionen zu sehen war für mich sehr nützlich, weil ich niemanden aus den anderen Bundesländern kenne und deswegen nichts über den weiteren Möglichkeiten erfahren konnte. Im Großen und Ganzen war es sehr helfend direkt von den Studenten zu erfahren, wie das Studium und Medizin studieren ist. Und es hat mich so sehr motiviert und gezeigt, dass es möglich in Österreich Medizin zu studieren ist, weil bisher ich leider nicht immer positive Erfahrungen mit dem MedAT gehört habe. Aber jetzt habe eine positive Vorstellung über das Ganze und fühle mich besser :)) Danke für die Möglichkeit 🙂

Şeymanur (Wien)

Dieser Termin war für mich besonders interessant da ich mich für die MedAT angemeldet habe und dadurch habe ich sehr vieles auch gelernt. Zwar muss ich mir noch einiges anschauen, was Vorbereitung angeht, habe ich trotzdem vieles aus dem Studium und wie es aufgebaut ist, genommen. Ich bin den Studentinnen sehr dankbar für ihre Zeit und Geduld, es war außerordentlich schön, alle Fragen wurden beantwortet und weitere Fragen aufgeklärt.

Balqiz (Wien)

Es gibt so viele Sachen, die ich über das Medizinstudium nicht wusste. Mir hat diese Studienberatung dabei geholfen offene Fragen zu beantworten und vielleicht nochmal darüber nachzudenken, ob das Studium wirklich für mich ist. Ich bedanke mich bei allen, die sich Zeit dafür genommen haben 🙂

Samar (OÖ)

Die Studienberatung war einfach super. Ich bin viel entschlossener als früher, denn ich habe immer Angst gehabt, aber da die lieben Studierende so positiv gewesen sind und ermittelt haben, dass sie während des Studierens ein "normales Leben" haben hat mich sehr motiviert. Danke euch nochmal.

Sahar (Wien)

START meets Mireille Ngosso

Den Abschluss unserer START meets Talkreihe für dieses Semester hatten wir mit Frau LAbg Dr.in Mireille Ngosso. Ihre Lebensgeschichte und die Erfahrungen, die sie mit unseren Stipendiat*innen teilte, inspirierte uns sehr. Als Flüchtlingskind aus der Demokratischen Republik Kongo hatte sie eine schwierige schulische Laufbahn, schaffte aber trotz allen Hindernissen ihr Medizin Studium abzuschließen. Heute ist sie nicht nur als Ärztin tätig sondern sitzt als erste schwarze Frau im Wiener Landtag. Als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien engagiert sie sich für die Bereiche Bildung, Gesundheit Soziales und Sport. Auf die Frage, wie das alles schafft sagt sie: Familie. Wir bedanken uns für diesen motivierenden Talk und wünschen Mireille alles Gute für die Zukunft!

Das inspirierendste für mich beim Talk mit Mireille war ihre Geschichte und wie sie sich nach all den Rückschlägen, die sie erlebt hat, nicht unterkriegen hat lassen und immer noch ihr Ziel verfolgt hat und jetzt ihren Traum leben kann.  Wichtig fand ich auch wie sie erklärt hat, wie sie mit Rassismus und Hate umgeht, da  ich persönlich mir schnell Worte von anderen zu Herzen nehme, obwohl es egal sein sollte was andere über einen denken – schließlich ist das wichtigste das man an sich selbst glaubt, sich in seiner eigenen Haut wohl fühlt und die Welt mit der eigenen Präsenz positiv entwickelt – und das macht Mireille bestimmt. Genti NÖ

Mireille ist so eine inspirierende Persönlichkeit. Ich bin unglaublich fasziniert von ihrer Arbeit und wie sie alles geregelt kriegt. Ihre Geschichte ermutigt mich niemals aufzugeben und immer weiterzumachen, denn auch wenn es schwierig wird, man wird eines Tages das Ziel erreichen. Vielen Dank 🙂 Samar OÖ

Die Diskussion war sehr angenehm, motivierend und auch augenöffnend, sie wurde super organisiert und moderiert. Man muss logischerweise nach diesem wunderbaren Talk mit Mireille Ngosso von ihrer Geduld und Entschlossenheit inspiriert werden. Sie stellt durch ihren Erfolg ein Vorbild für alle Mnesch mit Migrationsgeschichte dar. Schließlich will ich meinen herzlichen Dank an Mireille Ngosso aussprechen, dass sie sich ihre kostbare Zeit genommen hat, um uns durch ihre Erfahrungen zu erleuchten. Mohammed NÖ

Mir hat den Talk sehr gut gefallen. Die Geschichte von Mireille war für mich sehr inspirierend. Ich habe daraus gelernt, dass man sich niemals unterkriegen lassen soll und immer weiter machen muss. Midia Vlbg

Ich fand dieses Meeting mit Mireille Ngosso extrem interessant, inspirierend und hilfreich. Die Gelegenheit hat man nicht immer mit so einer leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit ihr zu sprechen, ist unglaublich. Man lernt einfach, dass man niemals die Hoffnung aufgeben sollte und immer darum kämpfen sollten, diese Ziele zu erreichen. Basma NÖ

Am 22. Mai hatten wir einen sehr interessanten Talk mit Frau Mireille Ngosso. Sie schein mir eine sehr inspirierende Politikerin, Ärztin und Aktivistin zu sein. Ihre Lebensgeschichte hat mich sehr berührt, obwohl sie keinen leichten Bildungsweg hatte, hat sie trotzdem geschafft so einen hohen Platz für sich selbst aufzubauen. Eine intelligente, selbstbewusste und selbständige Frau, kann ein sehr gutes Vorbild für viele Frauen aber auch Männer sein. Dieser Talk hat mich mehr motiviert mehr Bemühungen zu geben um eine bessere Zukunft aufzubauen. Danke!! Ich hoffe, wir werden bald solche Meetings auch in Präsenz haben. Rana NÖ

Hingezoomt: Studienberatung Alternativen zum Medizinstudium

Das Medizinstudium ist der Berufswunsch der bei den START-Stipendiat:innen zu Beginn ihrer START-Karreire am meisten genannt wird. Da der Zugang zum Medizin-studium in Österreich sehr schwer ist, und es zahlreiche Berufe und Ausbildungen im medizinischen Bereich gibt, haben wir 7 START-Alumnis gebeten über ihrer gewählten Studien zu berichten. Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

* Paola (START-OÖ) / Molekulare Medizin / Uni Innsbruck
* Yildiz (START-Wien) / Medical engineering / JKU Uni Linz
* Salma (START-Wien) / Clinical engineering / FH Campus Wien (berufsbegl.)
* Israa & Arezou (START-Wien) / Biomedizinische Analytik / FH Campus Wien
* Suhaila (START-Sbg) / Biomedizinische Analytik / FH Salzburg
* Erem & Aminat (START-Wien/START-NÖ) / Molekulare Biotechnologie / FH Campus Wien
* Mahrukh (START-Wien) / Radiologietechnologie / FH Campus Wien

Vielen Dank fürs Zeitnehmen und die spanennden Einblicke in eure Studien!

Ich fand den Workshop sehr gut nur hatte ich das Gefühl, dass man länger als 1:30 bzw 2 Stunden für so viele Studiengänge gebraucht hätte. Sonst fand ich alles Top vor allem die Präsentation und die Stundenpläne, da man sich dadurch ein besserer Bild schaffen kann.

Aster (Wien)

Ich habe schon seit einigen Wochen überlegt was so Alternativen für Medizin sein könnten und diese Studienberatung hat mir sehr dabei geholfen herauszufinden, was mich noch interessieren würde. Es ist auf jeden Fall etwas dabei, was mir sehr gefällt. Ich hab auch Einblicke bekommen in Studienrichtungen von denen ich noch nie was gehört habe. Ich bedanke mich sehr für diese tolle Gelegenheit 🙂

Samar (OÖ)


Also ich fand die Studienberatung sehr informativ. Ich hatte schon lange her vor, BMA zu studieren und bei diesem Workshop hatte ich die Möglichkeit mehr darüber zu wissen.  Alle meine Fragen wurden von den Alumina beantwortet.  Nur ich würde vorschlagen, dass man doch in die Zukunft immer eine kleine PP vorbereitet, dass die Stipis dann jeder Zeit auf die Informationen zurück zugreifen können.  Danke für deine tolle Verwaltung für das Workshop

Hadel (VBG)

Der Workshop war sehr gut gestaltet und man bekam das Wissen über die anderen Alternative zum Medizinstudium. Obwohl niemand mich überzeugt hat und gar kein Studium mich interessiert, ist das Ganze im Großen und Ganzen sehr toll gemacht, und ich freue mich auf den nächsten Workshop über NUR das Medizinstudium, bei allem Respekt zu all diesen anderen Studiengänge.

Abdul (VBG)

VWA/ Diplomarbeit – Teil 3

Am 8. Mai fand der dritte Teil des VWA-Workshops für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg online statt. Zu Beginn des Workshops fragte unsere Workshop-Leiterin Julia Krepl uns nach unseren Standpunkten und wo wir alle derzeit stehen in unseren Arbeiten. Sie fragte uns, wie weit jede einzelne gekommen ist und ob es irgendwelche Probleme gibt. Dann hat sie die Probleme auf einen Blatt Papier aufgeschrieben und hat versucht, uns sofortige Lösungen und Vorschläge dafür zu geben.

Nach dieser kleinen Einführungsrunde hat der eigentliche Workshop mit den vorgesehenen Inhalten, welche Julia für uns vorbereitet hatte, begonnen. Danach fragte sie jeden von uns, was wir konkret brauchen. Sie hat uns allen sofort Vorschläge gemacht und versucht, mögliche Probleme aufzulösen.

Das Hauptthema des Workshops bestand aus 5 Untertiteln, nämlich das wissenschaftliche Schreiben/ Lesen, Paragraphenstruktur, Zitieren / Paraphrasieren und Umfrage / Interview. Julia hat uns erklärt, wie wir einen Text Lesen und mit Leuchtstift bzw. Randmarkierung markieren können, sodass wir später leichter schreiben können.

Für das Schreiben, Paragraphenstruktur, Zitieren oder Paraphrasieren haben wir zusammen eine Übung gemacht, wodurch wir lernen könnten, wie man zitiert, paraphrasiert oder schreibt. Am Anfang machten wir uns schwer danach hat aber jeder die Übung geschafft.

Über Umfrage und Interview hat Julia uns viele Tipps gegeben, wie wir am besten dies gestallten könnten. Es gibt Kriterien, die man beachten muss, wenn man Fragen für Interviews oder Umfragen erstellen muss.

Am Ende des Workshops hat Julia uns ein paar Hausaufgaben gegeben und außerdem eine kleine Feedbackrunde durchgeführt. Sie hat uns alle gefragt, was wir an dem Workshop mochten und was wir nicht mochten und was wir für den nächsten Workshop brauchen würden, damit sie es für uns vorbereiten kann. Wir bekamen die Info, dass wir sie immer kontaktieren dürfen, wann immer wir sie brauchen – was sehr nett und zuvorkommend ist von Julia.

Feedback:

Shirin: „Der Workshop mit Julia ist einfach das Beste. Sie begleitet uns, damit wir uns beim Schreiben sicher fühlen und ich glaube das ist jetzt schon geschehen, weil sie einfach super Trainerin ist und uns Step für Step erklärt. Danke an Sandra und Larissa, dass ihr Julia Krepl gefunden habt. Das schätze ich sehr!!

Ein Bericht von Stipendiat Ibrahem

Schreibwerkstatt

Am 29. April trafen sich vier Vorarlberger StipendiatInnen erneut mit Nadine Franz in einer kleinen Schreibwerkstatt.  Der Workshop dauerte diesmal eine Stunde und danach hatten sie eine weitere Stunde Zeit, um sich auf ihr kreatives Schreiben zu konzentrieren.  Zunächst hatte Nadine den Stipis die Aufgabe erklärt und stand dann für Fragen in der Arbeit zur Verfügung.  Die Schreibwerkstatt war in zwei Teile gegliedert.  Schreiben Sie zwei kurze Argumente und wählen Sie vie von sechs kreativen Schreibthemen.  Danach wurde die Arbeit in genau diesen zwei Stunden abgegeben und sie erhalten dann detaillierte Korrekturen für ihre Arbeit individuell.

Es bot sich den Stipis die Möglichkeit, das Schreiben und das Argumentieren erneut und mit Spaß und Kreativität zu üben.

Ein Bericht von Stipendiatin Fatima

Frühlingshaftes Bildungsseminar für START-Vorarlberg

Unser zweites Bildungsseminar wurde am 24. und 25. April auf Grund von Corona erneut im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis durchgeführt.  Auch wenn hier natürlich das große Zusammentreffen mit den START-StipendiatInnen aus den anderen Bundesländern leider nicht stattfinden kann, hat das Bildungsseminar in St. Arbogast seinen ganz eigenen Reiz – ist hier doch ein wunderschöner Ort der Stille und Inspiration. Auch das Wetter meinte es gut mit uns und so konnte man jederzeit raus an die frische Luft um sich eine Atempause von den obligatorischen FFP-2 Masken zu gönnen.

Hier einige der durchwegs positiven Feedbacks der StipendiatInnen:

Lexi: „Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich hatte sehr viel Spaß verschiedene Sprechübungen auszuprobieren. Ich habe nie auf meine Artikulation geachtet, deshalb war es für mich ein spannendes Erlebnis. Das Essen im Arbogast hat mir auch sehr gut geschmeckt und die Mitarbeiter waren alle freundlich.“

Maryan: „Das Seminar war wir immer top vorbereitet. Ich besuchte das Seminar Gruppe und Konflikt zum zweiten Mal, weil es einfach das Beste ist, was ich je besucht habe. Die Trainer, Mario und Jad sind einfach zwei lustige und sympathische Menschen. Also ich würde das Seminar auf jeden Fall weiterempfehlen. Das Essen war auch lecker und qualitativ hochwertig!“

Sebastian: „Ich war in der Gruppenmoderation und es war echt cool. Der Trainer Michael Traindt ist super kompetent und er hat das Seminar echt gut geleitet. Zum Bildungshaus St. Arbogast: habe mich gefreut, dass wir wieder in Götzis sind, da die Atmosphäre und die Menschen dort sehr nett sind. Auch der Seminarraum war passend.“

Joseph: Es war gut zu erfahren im Seminar „Gruppe und Konflikt“,  wie Rassismus begann und warum Rassismus stattfand und wie ich mit Menschen umgehen soll, die rassistisch sind.“

Midia: „Ich habe das Seminar wirklich genossen, vor allem weil man in diesen Zeiten nicht mehr zusammentreffen kann. Ich konnte wieder ein paar neue Sachen von dem Seminar Sprechtraining lernen. Danke!“

Franio: „Ich fand den Workshop interessant, der Moderator wusste was er tat, war professionell, hatte Humor und gestaltete den Workshop sehr abwechslungsreich. Die Sonne hat gescheint. Das Essen war auch gut. Insgesamt hat es einfach sehr gut getan die vielen Stipis wieder auf einem Fleck zu sehen. Es war eine Flucht aus dem monotonen Leben, das die meisten von uns zurzeit führen.“

Baris: „Das Bildungsseminar 04/2021 war trotz den Corona-Maßnahmen meiner Meinung nach das beste Bildungsseminar, auf dem ich jemals war. Ich war in dem Seminar „Gruppenmoderation“ mit Michael Traindt. Der Trainer war extrem sympathisch und hat alles sehr gut vermittelt! Ich habe wirklich viel mitnehmen können, nicht nur für die nächsten paar Tage, sondern fürs ganze Leben. Die Location in Götzis, St. Arbogast ist einer meiner Lieblingsplätze in ganz Vorarlberg. Der Seminarraum war super und die Aussicht war auch spitze. Das Essen ist wahrscheinlich in Wels ein wenig besser, dennoch hat es mir geschmeckt. Ich freue mich schon auf das nächste Bildungsseminar!“

English with Daniel – review

On April eleventh we again had our English-meeting with Daniel. Firstly, we discussed our school life and the difficulties that we are experiencing at the moment. Then we started with the most exciting part of our fortnightly meeting – that is practicing Matura-exercises. The first one was a listening comprehension which we did well, although it was not that easy. After that, we did two ‘language in use’ exercises. One of them was a multiple-choice exercise and the other was a word formation exercise. We noted the new vocabulary as always so that we can learn them after the meeting and revise them at the beginning of the next lesson. We are very glad to be learning English with Daniel – It is really advantageous to discuss and learn with you Daniel!

Thank you,
Vorarlberg’s scholars.

Ein Bericht von Stipendiat Abdul

VWA/Diplomarbeit Workshop Teil-2

Am 10. April fand der zweite Teil des VWA-Workshops für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg online statt. Zu Beginn des Workshops fragte unsere Workshop-Leiterin Julia Krepl uns nach unseren Standpunkten und wo wir alle derzeit stehen in unseren Arbeiten. Sie fragte uns, wie weit jede einzelne gekommen ist und ob es irgendwelche Probleme gibt. Dann hat sie die Probleme auf einen Blatt Papier aufgeschrieben und sie hat auch versucht sofort, uns Lösungen und Vorschläge dafür zu geben.

Nach dieser kleinen Einführungsrunde hat der eigentliche Workshop mit den vorgesehenen Inhalten, welche Julia für uns vorbereitet hatte, begonnen.

Der erste Teil des Workshops bestand aus Informationen über Literaturrecherche. In diesem Teil hat Julia uns erklärt, wie wir eine seriöse, wissenschaftliche und gute Literatur für unsere Arbeit finden könnten und danach fragte sie jeden von uns, was wir konkret brauchen. Sie hat uns allen sofort Vorschläge gemacht und versucht, mögliche Probleme aufzulösen.

Gehen wir zum Zweiten-Teil des Workshops, der aus dem allgemeinen Inhaltsverzeichnis bestand: Julia hat uns Informationen darüber gegeben, wie man ein solches Dokument erstellen kann und wie es uns hilft, unsere Arbeit zu strukturieren. Später gab sie uns ein Beispiel und sie verlangte von uns, dass wir dieses Beispiel in ein Inhaltsverzeichnis verwandeln. Am Ende des zweiten Teils hat Julia uns auch ein Beispiel für ein gutes Inhaltsverzeichnis bereitgestellt. Nach dem zweiten Teil machten wir eine 15-minütige Pause.

Nach der Pause begann der dritte Teil des Workshops: Dieser Teil bestand ebenfalls aus dem Inhaltsverzeichnis, aber es war detaillierter und befasste sich auch spezifisch mit unserer eigenen Arbeit. Später bekamen wir noch die Aufgabe, ein Inhaltsverzeichnis für unsere eigene Arbeit zu formulieren – und zwar mit Kapiteln und Unterkapiteln.

Am Ende des Workshops hat Julia uns ein paar Hausaufgaben gegeben und außerdem eine kleine Feedbackrunde durchgeführt. Sie hat uns alle gefragt, was wir an dem Workshop mochten und was wir nicht mochten und was wir für den nächsten Workshop brauchen würden, damit sie es für uns vorbereiten kann. Wir bekamen die Info, dass wir sie immer kontaktieren dürfen, wann immer wir sie brauchen – was sehr nett und zuvorkommend ist von Julia.

Feedbacks:

Midia: „Der Workshop ist sehr informativ und ich lerne jedes Mal etwas Neues über die VWA. Und ich finde, dass Julia ihre Arbeit sehr ausführlich macht. Sie erklärt uns alles Schritt für Schritt. Sie ist eine sehr gute Lehrerin.“

Ibrahem: „Es war sehr hilfreich man hat viele Fragen beantwortet bekommen, die in der Schule eigentlich nicht so klar erklärt werden.“

Ein Bericht von Stipendiatin Maosuma

„Ich kaufe also bin ich?!“ – Achtsamer Konsum und Lifestyle

Am Samstag, den 10. April, gab es ein Online-Treffen mit Theresa vom Verein Südwind. In dem Workshop ging es darum, wie wir konsumieren und leben.

Am Anfang wurden wir beauftragt, ein Konsumgut zu finden, das uns glücklich macht und sich als nützlich erwiesen hat und eines, welches sich als Fehlkauf erwiesen hat. Unsere Trainerin Theresa gab uns dafür ca. fünf Minuten Vorbereitungszeit. Außerdem schlug sie vor, dass wir uns vorstellen sollten, bevor wir unsere Produkte präsentieren.

Danach sprach Theresa über den Einfluss, den wir haben können und fragte uns, was wir unter den Worten „Nachhaltigkeit und Lifestyle“ verstehen.

Später teilte sie uns in drei Gruppen ein. Eine Gruppe hat das Thema „KLEIDUNG“, die andere „ELEKTRONIK“ und die letzte „ERNÄHRUNG“. Sie gab jeder Gruppe Links, wo wir Informationen finden konnten. Unsere Aufgabe war es, die Informationen zu lesen, bzw. die Kurzfilme anzusehen und dann mit unseren Gruppenmitgliedern zu besprechen und anschließend das Thema allen vorzustellen.

Feedback der Teilnehmer:

„Es war wirklich interessant, den verschiedenen Themen zuzuhören, und man fasziniert jedes Mal, wenn man was Neues hört und dann möchte man mehr wissen. Ich genoss wirklich das, was Theresa sagte / lehrte uns in dieser Lektion. Es ist immer gut, die Dinge zu kaufen, die man am meisten braucht.“ – Joy

„Nicht das was ich mir vorgestellt habe, aber es war trotzdem interessant. Zeit ist auch voll schnell vergangen, also war es nicht fade“ – Precious

„Es war echt interessant. Etwas oberflächlich und die Technik hatte leider wieder nur Probleme bereitet. Ich habe ursprünglich gedacht, dass der Workshop eher von Ernährung handeln wird“ – Sebastian

Ein Bericht von Stipendiatin Joy

Digitaler Zeichenworkshop „Sketch Every day“

Am 7. April 2021 konnten wir am digitalen Zeichenworkshop von Sketch Every Day-Künstlerin Simone Grünewald teilnehmen und hatten die Möglichkeit, Schritt für Schritt zu erlernen, wie wir Gesichtszüge entwickeln und unserem gezeichneten Kopf einen ganz individuellen Charakter verleihen.

Wir sind durchgegangen was ein Charakter Design ausmacht, beispielsweise die Form des Charakters, die Proportionen, die Farben, die Silhouette und der Style. 

Simone Grünewald hat für uns eine tolle Aufgabe vorbereitet. Sie hat uns ein Bild von einer Eule geschickt und zusammen haben wir den Charakter der Eule hergestellt. Sie hat uns hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Zeichnen gegeben und wie man zum Beispiel mit Farben umgeht oder wie man sauberer zeichnet. Wir haben nicht nur gezeichnet, wir haben auch spannende Geschichten über ihre Karriere erfahren. Simone Grünewald ist nicht nur eine erfolgreiche Zeichnerin sondern auch Autorin des Buches „Sketch Every Day“.

Feedback von Masouma: „Ich fand es sehr interessant. Ich bin nicht besonders gut beim Charakterzeichnung, aber sie hat es sehr leicht gemacht. Ich hatte sehr viel Spaß.“

Feedback von Chandra: „Dieser Workshop war für mich ein sehr tolles Erlebnis! Ich habe besonderes Interesse wenn es um Zeichnen geht, deshalb bin ich gegenüber START und Simone Grünewald sehr dankbar. Ich habe sehr viel gelernt und ich bin sehr dankbar für dieses Erlebnis.“

Ein Bericht von Stipendiatin Chandra

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

P R E S S E I N F O R M A T I O N: Für mehr Chancengleichheit während Pandemie

START-Vorarlberg vergibt Stipendienplätze an junge Talente aus einkommensschwachen Familien, um ihnen den Bildungsaufstieg zu ermöglichen – die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14. Mai 2021.

Bregenz, am 1. April 2021 – Die Pandemie hat in den vergangenen zwölf Monaten alle gefordert und an die Grenzen gebracht. Sie hat aber auch gezeigt, wie viel gemeinsam bewegt werden kann. Besonders hart trifft es oft jene jungen Menschen mit Migrationshintergrund, die von der Armutsgefährdung betroffen sind. „Ihre finanzielle Situation hindert die Jugendlichen daran, eine Bildungslaufbahn anzustreben. Wir sehen uns jetzt noch mehr in der Verantwortung, diese Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und auf ihrem schulischen Weg zu begleiten“, betont Sandra Kunz, START-Vorarlberg Koordinatorin. Mit einem START-Stipendium erhalten die Jugendlichen eine faire Chance auf Bildung und werden in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert. Bis zum 14. Mai 2021 können sich Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Schulstufe bewerben.

Unterstützung wichtiger denn je
START-Vorarlberg bietet ein Stipendienprogramm, welches in diesen herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung ist. So kämpfen gerade Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund mit mangelndem digitalem Zugang bzw. der fehlenden Ausstattung, um zuhause vernünftig lernen zu können. „All das ist seit Monaten aber wichtig, um in der Schule mithalten zu können. Auch die fehlenden sozialen Kontakte verstärken die sprachliche Barriere bei den Jugendlichen. Das verschärft die ohnehin schwierigen Umstände unserer jungen Auszubildenden“, weiß Sandra Kunz.

„Wir möchten junge und engagierte Talente ökonomisch absichern, damit sich diese voll auf die Schule konzentrieren können. Mit finanzieller Unterstützung unserer Sponsoren ist es uns auch heuer glücklicherweise möglich, ab September wieder Stipendien zu vergeben“, so Kunz. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten finanzielle Unterstützung in Höhe von monatlich 100 Euro sowie Sprachförderung in Höhe von 2000 Euro für maximal 3 Jahre. Der Betrag stellt sicher, dass keine weiteren Stipendien, Mindestsicherungen oder Familienbeihilfen verloren werden.

Stark mit Lehre und Matura
Zu Beginn fokussierte sich START-Vorarlberg auf Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und höheren Schulen, mittlerweile kooperiert der Verein mit den Landesberufsschulen und Volkshochschulen. Diese haben noch bis 14. Mai Zeit, Personen zu nominieren und ein Empfehlungsschreiben auszustellen, damit sich leistungsstarke Lehrlinge auf einen der Stipendienplätze bewerben können. Bewerberinnen und Bewerber müssen bereits eine Lehre begonnen haben bzw. sich im ersten oder zweiten Lehrjahr befinden und eine Lehre mit Matura anstreben.

Hand in Hand
Derzeit fördert START-Vorarlberg 27 Schülerinnen und Schüler aus zwölf verschiedenen AHS- und BHS-Schulen im Rahmen des Stipendienprogrammes. Neben der finanziellen Zuwendung erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten weitere Unterstützung während ihrer Schullaufbahn. „Gerade zu Beginn einer maturaführenden Schule kommen viele ungewohnte Situationen und viel Bürokratie auf die Jugendlichen zu. Das kann mitunter auch entmutigen und dazu führen, dass sie die Oberstufe frühzeitig abbrechen. Dem möchten wir entgegensteuern“, schildert Kunz. Unterstützung und persönliche Betreuung bekommen die Neuankömmlinge unter anderem von den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die ihre Erfahrungen teilen. „Zudem coachen wir die Jugendlichen, um ein Drop-out zu verhindern“, erklärt sie.

Bis zum 14. Mai 2021 haben interessierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben. „Um weiterhin motivierten und engagierten Jugendlichen dabei zu helfen, trotz schwierigen Voraussetzungen die Matura zu absolvieren, hoffen wir auch zukünftig auf Unterstützung aus der Wirtschaft und von Privatpersonen“.

Über START-Vorarlberg 
START-Vorarlberg fördert in einem speziellen Stipendienprogramm engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bis zur Matura. 2009 haben William und Elizabeth Dearstyne mit der Piz Buin Stiftung den Verein gegründet. Die Finanzierung der Stipendien an die Jugendlichen erfolgt durch Paten und Partner, u.a. sind das regionale Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen. Alle Spenden können steuerlich abgesetzt werden.

Weitere Infos unter www.start-stipendium.at/bewerben/

Rückfragehinweis:

START-Vorarlberg

Sandra Kunz

Montfortstraße 1

6900 Bregenz

E: kunz@start-stipendium.at

Pressekontakt:
clavis Kommunikationsberatung
Mag. Caroline Breuss
E caroline.breuss@clavis.at
T +43 5574 53 333 15

START meets Nedžad Moćević

Bei unserer START meets Talkreihe im März hatten wir die Möglichkeit Nedžad Moćević, MA näher kennenzulernen. Als gebürtiger Deutscher mit bosnischen Wurzeln erzählte er uns viel über seine Arbeit in Salzburg und wie er dazu kam als Trainer, Berater und Forscher tätig sein. Vor allem sein Umgang mit den Konflikten und die Umorientierung während dem Informatik Studium waren für die Stipendiat*innen sehr motivierend. Wir konnten insgesamt sehr viel von ihm mitnehmen und bedanken uns für das inspirierende Gespräch!

Das Gespräch mit Nedžad Moćević war sehr interessant und motivierend, da er viele seiner Erfahrungen von seiner Jugend mit uns geteilt hat, die so gut wie jeder von uns allzu gut kennt. Damit verbunden hat er uns auch Ratschläge gegeben wie beispielsweise, dass wir uns kein Stress machen sollen, wenn es um die Zukunft und das Älter werden geht und das wir so viel ausprobieren sollen wie möglich, wenn wir keine Ahnung haben, was wir später mal beruflich machen wollen. Weiters hat er auch gemeint, dass „zweiheimisch“ sein, so wie er es nennt, nichts negatives an sich hat und das die Gesellschaft uns nur glauben lässt, dass es etwas schlechtes wäre. Mehrere Sprachen zu kennen ist cool und wir sollten uns nicht schämen diese auch in der Öffentlichkeit zu sprechen – denn wenn wir uns selbst respektieren und stolz drauf sind diese weiteren Sprachen zu können, wird die Gesellschaft es auch akzeptieren. Im Allgemeinen war die lässige, humorvolle und persönliche Atmosphäre in diesem Talk sehr erfrischend und unterhaltsam. Gentijana

Danke für die Organisation! Mir haben Nedžads Charisma und Ehrlichkeit sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie er seine Lebensgeschichte erzählt hat, ist sehr lehrreich gewesen. Ich habe mich in den 19-jährigen Nedžad versetzen können, weil ich derzeit auch an einer Straßenkreuzung stehe. Durch seinen Ratschlag, sich Zeit zu nehmen, auszuprobieren und keine Angst vor etwas Neuem zu haben, hat mich sehr motiviert. Mariana

Im Schatten der Links und Likes

Am Montag den 29.03 fand der Workshop „Im Schatten der Links und Likes“ geleitet von Stefan Arlanch statt.

Wie der Titel schon verrät, ging es um die Themen wie Social Media, Internet, Algorithmus und auch Gefühle und Psychologie. Unser Feed in den Sozialen Medien ist kein Zufall – alles wird von mathematischen Berechnungen (=Algorithmus) in eine für uns passende Reihenfolge maßgeschneidert. Kurz erklärt: wenn wir viele Kochvideos anschauen, dann bekommen wir dementsprechend noch mehr solche Videos vorgeschlagen. Das Ziel? Möglichst lang auf der Webseite zu bleiben, sodass die Plattform mit Werbung ihr Geld verdienen kann.

Stefan Arlanch erläuterte, dass Sozial Media Gefühle in uns erwecken und unsere Psyche unterbewusst beeinflussen wollen. Auch die Diskussionen und Meinungsäußerungen auf Sozial Media lassen oft zu wünschen übrig. Das Problem liegt darin, dass es kein Gegenüberstehen gibt und kein langes Nachdenken beim Schreiben stattfindet, was wiederum die negativen Gefühle der Nutzer wie Angst und Wut hochtreibt. Im Weiteren bilden sich verschiedene – nicht selten radikale – Gruppen, die ihre Meinungen vertreten und andere Menschen überzeugen wollen. Es wäre nicht problematisch, wenn diese sich nicht falscher Informationen bedienen lassen würden. Kurz gesagt: Im Internet gibt es so viele Fake News, dass man nicht mehr wirklich das genaue Verhältnis zwischen richtig und falsch angeben kann. Diese Menge an falschen Informationen wird sehr oft dazu verwendet, Menschen zu manipulieren.

Aber warum glauben Menschen eigentlich an absurde Dinge? Diese Frage steht im Mittelpunkt, denn durch Manipulation erreicht man Ziele, die man sonst fair nicht oder schwer erreichen würde. Diese Überzeugung gewinnen die Menschen dann, wenn sie seitens ihres Umfeld Bestätigung (=Konfirmation) bekommen oder wenn etwas für sie plausibel erscheint. Es ist auch zu erwähnen, dass Gegenmeinung die eigene Meinung verstärkt, was wiederum bedeutet, dass Diskussionen – auch mit guten Argumenten – bei sturen Usern selten was bewirken.

Was kann man tun, um im Internet und auf Sozial Media möglichst „objektiv“ zu bleiben?

  • Sein Verhalten anpassen (respektvolles Umgehen miteinander)
  • Kritisch denken (oft hinterfragen, Quellen prüfen, …)
  • Wissen erwerben (lesen, lesen, lesen!)

Die Stipis waren sehr beeindruckt, der Workshop war sehr informativ, wir bedanken uns beim Stefan Arlanch und wir nehmen vieles fürs Leben mit.

Ein Bericht von Stipendiat Sebastian

Mathe mit André

Am Samstagvormittag, den 27. Februar 2021, hatten wir uns das erste Mal um 10:30 Uhr zur „Mathe-Nachhilfe mit André“, online über Zoom getroffen. Nachhilfelehrer André Summer hilft uns dabei,   unsere mathematischen Schwierigkeiten, mit denen wir unter der Woche von der Schule konfrontiert werden, zu überwinden. Herr Summer hat ein vertieftes Wissen in Finanzmathematik sowie Chemie, hat Erfahrung in Lehrtätigkeit und Absolvierung von zusätzlichen ergänzenden Lehrveranstaltungen der Studiengänge Physik, Chemie und Wirtschaftsinformatik, sowie 6 Jahre hauptberufliche Erfahrung als Lehrer/Trainer u.a. bei Lernquadrat, Schülerhilfe und BBRZ.  Er ist für START ideal, um deren  StipendiatInnen in Mathematik zu unterstützen.

Es wurde je nach Schule in zwei Klassen unterteilt, und jede Kategorie enthält zwei kleine Gruppen von 3 bis 4 Schülern. Es gibt zum Beispiel die Maturanten Gruppe und 7. Klasse Gruppe. So wird jedem Schüler genügend Zeit gegeben, seine Fragen zu stellen und von den Fragen seiner Kollegen zu profitieren. Wie bereits erwähnt, verfügt Herr Summer (wir dürfen ihn beim Vornamen „André“ nennen) über eine große Erfahrung und kennt sich auch technisch bestens aus – was ihn befähigt in diesen schwierigen Zeiten mit direkter Kontaktvermeidung, den online-Unterricht einfach und praktisch zu gestalten. 

Hier noch Meinungen von teilnehmenden Stipendiatinnen verschiedener Gruppen:

Fatma: ,, Ich finde den Mathekurs sehr hilfreich. Denn gemeinsam mit Andre lösen wir Matura Aufgaben und wiederholen aber auch andere Themen, welche wir bis zur Matura beherrschen sollten.“

Ümmü: ,,Ich finde den Mathe Förderkurs sehr gut. Er unterscheidet sich von den Kursen davor und ich finde die Erklärungsweise von André sehr gut. ich verstehe alles sofort und die Aufgaben machen wir dann zusammen, falls es doch Unklarheiten gibt. Ich wünsche mir außerdem, dass André den anderen Stipis helfen kann! „

Shirin: ,, André ist super. Er macht seine Arbeit sehr ausführlich und ist sehr gut beim Erklären. Er ist sogar besser als mein Mathelehrer 😉 was ich gut bei ihm finde ist, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient bzw. er fängt man bei dieser Person an und schaut was sie alles braucht. Also es läuft alles nach der Reihenfolge.“ 

Ein Bericht von Stipendiatin Fatima

Stilmittel, Metren und Reimschemata

Am Donnerstag, den 18. März, hatten wir wieder ein Online-Treffen mit Nadine, unserer Nachhilfe-Lehrerin in Deutsch. Das Thema war Stilmittel, Metrum und Reim.

Wenn man ein Gedicht analysieren möchte, muss man einiges beachten. Ein Gedicht hat bestimmte formale Merkmale, die man in einer Gedichtanalyse erkennen, benennen und erklären sollte, beispielsweise das Metrum und das Reimschema.

Während des Treffens erklärte Nadine uns das Stilmittel. Nachdem wir das Stilmittel durchbesprochen haben, war es Zeit, das Gelernte zu nutzen. Nadine gab uns eine Übung, an der wir gemeinsam in der Gruppe arbeiten mussten. Danach gab es ein Kahoot-Spiel, um sicherzustellen, dass wir das Stilmittel verstanden haben.

Anschließend haben wir uns dem Thema „Metrum“ gewidmet. Wir haben uns alle gemeinsam ein Video angeschaut, in dem die verschiedenen Metrum-Typen erwähnt und erklärt wurden. Danach gab uns Nadine eine Übung, damit wir es besser verstehen konnten. Am Ende kontrollierten wir die Ergebnisse gemeinsam. Es war eine gut strukturierte Lektion, die mir sehr geholfen hat.

Ein Bericht von Stipendiatin Joy

Kochen mit Larissa

Kochworkshops sind immer schon gut angekommen bei den StipendiatInnen – es macht einfach Spaß mal was neues auszuprobieren, zu schnippeln, rühren und sich dabei auszutauschen. Und natürlich anschließend gemeinsam zu essen!

Nur leider ist das ja zur Zeit nicht möglich wegen Corona. Kann man denn online einen Kochkurs machen? Ja man kann! 😊 START-Vorarlberg Mitarbeiterin Larissa Schuh hat sich am Samstagvormittag, den 13. März über Zoom mit ein paar motivierten Stipendiatinnen getroffen. Man begrüßte sich herzlich und schon wurde in den Küchen der jeweiligen Teilnehmerinnen geschnippelt, gerührt und gekocht. Diesmal wurde die derzeit so angesagte vegane Küche ausprobiert und Larissa hatte vorab allen die Rezepte geschickt, damit auch die erforderlichen Zutaten vorhanden sind. Zur freudigen Überraschung aller, hat auch noch Maude Dearstyne vorbeigeschaut. Als passionierte Köchin, war sie natürlich sehr interessiert an den Rezepten und Kochkünsten der Teilnehmer.

Als Erstes wurde der Teig für das geplante Bananenbrot (was eigentlich kein Brot, sondern ein Kuchen ist) zusammengerührt und verarbeitet, damit während der Backzeit das Hauptgericht zubereitet werden konnte. Das Hauptgericht war ein sogenanntes Chilli sin Carne – also Chilli ohne Fleisch, stattdessen mit cholesterinfreiem Tofu. Als Beilage wurde individuell Reis oder Nudeln gekocht und dazu grüner Salat oder Gurkensalat.

Es hat allen viel Spaß gemacht und stolz wurde das Ergebnis zum Schluss präsentiert. Gegessen wurde aber dann doch jeweils mit der Familie, pünktlich um 12:00 Uhr mittags! 😉

Feedback der Stipis:

Precious: Das Kochen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Da ich noch nie vegan gegessen habe bzw. mein Chilli immer mit Fleisch esse, war ich ein bisschen skeptisch ob ich es mögen würde, aber es ist sehr gut geworden und meine Familie schmecket es auch. Ich bin froh bei diesem Workshop mit gemacht zu haben.“

Masouma:Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich esse gerne vegetarisch und koche auch gerne. Wie auch immer, da meine ganze Familie nicht vegetarisch und fast immer afghanisches Essen isst, bin ich nur mit dem Kochen von afghanischem Essen vertraut. Es war eine neue Erfahrung für mich und das Essen war auch sehr lecker.

Lana: „Ich fand den Workshop sehr cool. Ich koche sehr gerne daheim aber gemeinsam Kochen auch wenn es über zoom ist,  macht viel mehr Spaß. Die Gerichte habe ich zum ersten Mal gekocht und sie haben supergut geschmeckt. Ich wäre soo glücklich, wenn wir ähnliche Workshops öfters machen würden.“

Populismus, Anti-Corona-Demos, Verschwörungstheorien – was passiert gerade auf der Welt?

START-OÖ und START-Vbg hatten einen gemeinsamen Workshop mit PolEdu, bei welchem aktuelle politische Themen behandelt wurden. Workshopleiter Pascal diskutierte mit den Stipendiat*innen über Corona, die Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schule, Demonstrationen, Impfung, und die wirtschaftlichen Auswirkungen. Im zweiten Teil des Seminares befassten sich die Teilnehmer*innen mit der aktuellen Situation in Myanmar und sprachen über politischen Aktivismus. Zum Schluss durften die Stipendiat*innen noch Instagram-Profile von Politikern analysieren.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Es war sehr interessant, und  wir konnten die heutige Situation Österreichs besser verstehen und mehr darüber wissen. Weiters waren auch die Diskussionen sehr spannend, man hat die Meinung der Anderen gehört und auch seine geäußert. Danke sehr!“ (Abdul)

„Ich fand es interessant, wie wir über alle politische Themen, die wir gewählt haben, diskutiert haben. Am meisten hat mir das Coronaimpfungsthema gefallen, da ich der Meinung vieler anderer gehört habe. Ich mochte, wie Pascal uns am Ende die Instagram-Site von 4 Politikern gegeben hat und uns diese analysieren lassen hat.“ (Tamara)

„Bei diesem Workshop hat mir eigentlich alles gut gefallen. Am meisten hat mir die Diskussionen über: Welche politische Themen uns derzeit beschäftigt. Ich finde es sehr gut, wenn wir über aktuelle Themen sprechen und von jede/jeder deren Meinungen zu hören. Bei Thema „Was passiert gerade auf dieser Welt“ war auch einige neue Informationen dabei.“ (Hafizullah)

„Ich fand den Workshop sehr interessant, denn man konnte sehr vieles zum Thema Corona, Impfen, Wirtschaftskrise und Politiker mitnehmen. Wir haben über diesen Themen miteinander diskutiert und haben auch vieles aus anderen Perspektiven betrachtet. Vielen Dank an Pascal und START für diese tolle Gelegenheit.“ (Sharifa)

„Der Workshop mit PolEdu hat mir sehr gefallen. Vor allem die gemeinsame Diskussionen zu verschiedenen Themen fand sehr interessant. Jeder hatte natürlich seine eigene Meinungen, trotzdem war es eine respektvolle Atmosphäre. Vielen Dank für dieses Chance!“ (Eray)

„Mir hat beim Workshop gefallen, dass wir bei jedem Thema immer wieder mit diskutieren konnten. Dadurch entstand auch eine interessante Runde, da man auch sehen konnte, was die anderen davon halten. Außerdem fand ich es gut, dass Pascal uns erzählt hat, was auf der Welt passiert von dem man eher weniger in den Medien mitkriegt. Danke Pascal für diesen interaktiven Workshop :)“ (Samar)

Talkreihe – Weltfrauentag

Anlässlich zum Weltfrauentag hatten die Stipendiatinnen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg die Möglichkeit zwei Powerfrauen näher kennenzulernen. Zunächst gab es von Frau Habiba Memedoska, MA einen interessanten Input zum Thema Frauen am Arbeitsmarkt. Sie selbst als Personalmanagerin hat uns über die vielen Lücken und Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in der Arbeitswelt aufgeklärt. Auch die Mehrfachdiskriminerung in der Berufswelt war ein wichtiger Diskussionspunkt. Nach vielen Fragen und einer spannenden Diskussion haben die Stipendiatinnen mit START Alumna Betül Tomakin über verschiedene Themen wie Emanzipation, Intersektionlität und Feminismus diskutiert. Es war ein sehr empowernder Abend für die Stipendiatinnen.

“Als junge Frau finde ich es sehr wichtig sich selbst zu informieren, dafür war dieser Workshop die perfekte Möglichkeit.” Sarah, OÖ

„Ich fand den Talk über den Weltfrauentag und Feminismus nicht nur interessant, sondern auch sehr relevant für uns junge Mädchen und Jungs. Es ist oft schwer zu verstehen wie man sich selbst einbauen kann, um Bewegungen zu unterstützen, die einen am Herzen liegen. Doch oft braucht man nicht viel dafür wie wir im Workshop mitbekommen haben. Man braucht: Wissen, eine Stimme und den Mut sie für das richtige zu benutzen. Besonders beim Aspekt Wissen haben wir in diesem Workshop viele Fakten gehört bekommen, die Theorien über die immer noch unfaire Stellung zwischen Frau und Mann, bestätigen und die wir auch nennen dürfen und sollten, um gehört zu werden. Im Allgemeinen, hat mich der Workshop inspiriert so viel ich kann an mir selbst zu arbeiten und mir Wissen anzueignen, um irgendwann Mal ein Beispiel für andere junge Mädchen sein zu können!“Gentijana, NÖ

Workshopreihe Teil 1 – VWA (Diplomarbeit) Begleitung im Lockdown

Am 6. März trafen wir Vorarlberger START-StipendiatInnen uns virtuell zum Vorbereitungsworkshop für unsere vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) bzw. Diplomarbeit. Julia, unsere Workshopleiterin, wird uns das ganze Semester begleiten.

 Zum Einstieg haben wir uns kurz vorgestellt und anschließend das jeweilige VWA Thema kurz zusammengefasst. Danach haben wir über unsere Leitfragen geredet. Dies war sehr hilfreich, denn manche waren noch unsicher wegen den Fragen. Wir haben auch über den Aufbau einer solchen Arbeit geredet und durften Fragen stellen, welche dann auch von Julia gut beantwortet worden sind.

Es wurde nicht nur geredet, sondern wir haben verschiedene Aufgaben bekommen, an denen wir allein gearbeitet haben. Wir haben auch zwei Hausaufgaben bis zum nächsten Workshop bekommen: Einmal sollen wir unsere Forschungsfrage und persönliche Hypothese auf dem Etherpad ausarbeiten, sowie Literaturquellen (drei Bücher, drei Artikel, drei Onlinequellen) im Internet suchen und auf dem Etherpad notieren. So können wir es alle sehen, profitieren voneinander und motivieren uns gegenseitig.

Am Ende durften wir noch unsere Meinung äußern und sagen, welche Themen wir das nächste Mal behandeln wollen. Es war ein super Einstieg für uns und Julia ist echt super! Sie geht auf unsere Fragen ein und ist wirklich sehr bemüht, dass jeder von uns versteht, wie man mit einer VWA bzw. Diplomarbeit richtig startet. Vielen Dank, dass du uns unterstützt.

Ein Bericht von Stipendiatin Ümmü

START-Vorarlberg: Textinterpretation mit Nadine

Die Textinterpretation ist eine sehr wichtige Textsorte, die wir auf unserem Weg zur Matura auf jeden Fall beherrschen sollen. Allerdings ist es nicht immer einfach, ein Gedicht zu verstehen, analysieren und schlussendlich richtig zu interpretieren. Aus diesem Grund trafen wir uns am Donnerstag, den 4. März 2021, online mit unserer Deutsch-Nachhilfelehrerin Nadine.

Zu Beginn erklärte uns Nadine den allgemeinen Aufbau einer Textinterpretation. Wie immer, sendet sie uns vor Beginn des Vortrags aufschlussreiche Unterlagen, die wir zusammen durchgehen. In diesen Unterlagen befinden sich oft hilfreiche Formulierungen, die mir persönlich beim Texte-Schreiben sehr helfen. Nachdem wir uns die Theorie angeschaut haben, ist die Zeit gekommen, das Gelernte anzuwenden. Nadine teilte uns in Gruppen und gab uns die Aufgabe, das Gedicht ,,Der Panther‘‘ zu lesen und es durch Zeichnen zu verbildlichen. Dadurch, dass wir in Gruppen gearbeitet haben, war es sehr interessant zu hören, wie unterschiedlich jeder von uns das Gedicht interpretiert hat. Am Ende behandelten wir zusammen mit Nadine das Gedicht. Eine Überraschung für uns Stipis war, dass das Gedicht tatsächlich von einem Panther handelt. Denn keiner hat den Titel wirklich beachtet…

Ein Bericht von Stipendiatin Shahed

Film im Fokus

Was steckt hinter den Filmen, die wir anschauen? Wie werden die Filme bearbeitet? Was steckt hinter den – überwiegend amerikanischen – Mainstream-Filmen und Blockbustern? Wie verbreiten sie ihre versteckten und offensichtlichen Botschaften?

Am Samstag, der 27.02.2021 hatten wir START-Vorarlberg Stipis die Möglichkeit, an dem online-Workshop „Film im Fokus“ teilzunehmen, welcher über das aha-Jugendinformationszentrum Vorarlberg angeboten wird. Unser Kursleiter – Film- & Politikwissenschaftler Alexander Dibiasi – erklärte uns, wie man Filme mit unterschiedlichen Kameraperspektiven und Einstellungsgrößen macht. Er zeigte uns auch anhand von Beispielen, wie Filme mit und ohne Musik, inFarbe oder schwarzweiß auf uns wirken. Wir konnten einen deutlichen Unterschied feststellen, vor allem was es für eine Auswirkung auf der Gefühlsebene hat. Der Workshop war sehr interessant und hat uns allen sehr gut gefallen. Alexander bereitete auch einige Übungen für uns vor, die ich sehr gut fand, weil sie uns Spaß machten.

Hier noch Meinungen von teilnehmenden StipendiatInnen:

Lexi:Der Workshop hat richtig Spaß gemacht und es war sehr interessant, vor allem die verschiedenen Einstellungsgrößen und Kamera perspektiven.“

Lana: „Ich finde, dass der Workshop total interessant war. Mir hat besonders gut gefallen, dass wir über die verschiedenen Perspektiven der Kamera erfahren haben. Ich fand es auch cool, dass wir anhand von Beispielen etwas Neues gelernt haben.“

Vielen Dank an unseren Kursleiter Alexander! Es war ein wirklich interessanter und spannender Samstagnachmittag.

Danke an START, dass sie für uns solche interessanten und hilfreichen Workshops organisieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Maya

Englisch mit Daniel

Bei START-Vorarlberg gibt es alle zwei Wochen einen Workshop und er heißt „English with Daniel“. Wie der Name schon sagt, lernen ich und noch weitere vier Stipis Englisch mit Daniel, welcher ursprünglich aus London kommt.

Wir treffen uns immer am Donnerstag von 17:30 bis 19:00 Uhr per Zoom und lernen gemeinsam Englisch. Dieser Workshop ist inhaltlich sehr vielfältig. Jedes Mal lesen, hören und sprechen wir Englisch. Es ist sehr von Vorteil, dass wir eine Abwechslung haben und uns wird so nie langweilig.

Wir bekommen jedes Mal einen Text zum Lesen, dann sollen wir einige Fragen zu diesem Text schreiben. Diese Fragen stellen wir uns dann gegenseitig. So prüft man, ob die anderen den Text schon verstanden haben oder nicht. Danach schauen wir ein kurzes Video über irgendein Thema auf Englisch. Aus diesem Video schreiben wir alle Wörter, die wir nicht verstehen, auf. Nach dem Video fragen wir Daniel, was diese Wörter bedeuten und hören uns das Video noch einmal. Zum Schluss diskutieren wir gemeinsam den Inhalt dieses Videos gemeinsam.

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

START-Vorarlbergs Lernnachmittag mit Nadine

Heute war es wieder so weit, wieder ein neues Thema mit Nadine, unsere Deutsch Workshop-Leiterin, zu besprechen.

Das Thema war Textanalyse, welche eine sehr wichtige Matura-Textsorte ist, die jeder Schüler im Weg zur Matura beherrschen sollte.

Ein sehr toller gestallter Workshop war es wieder auf jeden Fall!!

Zum Beginn hat uns die Nadine erklärt, was überhaupt eine Textanalyse ist und wo unterscheidet sie sich von den anderen Deutsch-Textsorten.

Danach haben wir uns den Aufbau einer Textanalyse angeschaut. Es war Informationsreichlich. Wir konnten uns leicht vorstellen, wie eine Textanalyse ausschauen sollte. Wir haben zusammengelesen, was in der Einleitung, Hauptteil und Schluss hinzugehört. Sie hat uns immer wieder hilfreiche Hinweise und Tricks gegeben, die viele von uns – meiner Meinung nach- sehr interessant und wichtig fanden.

Dann stiegen wir in die Formulierungshilfen ein, welche sehr nützlich waren. Nadine hat uns verschiedenen Formulierungsbeispiele für jeden Teil- Einleitung, Hauptteil, Schluss- des Textes gegeben.

Zunächst haben wir uns die Rhetorische Stilmitteln angeschaut. Es sind sehr viele und daher schwer alle auf einmal zu merken. Aber Nadine hat uns auf die wichtigsten Stillmitteln, die in Textanalyse-Texte vorkommen könnten, darauf hingewiesen.

Jetzt kommt der spanende Teil, nach dem wir einen Text über Facebook gelesen haben, hat uns Nadine in verschiedenen Räumen in Zoom eingeteilt, um mal selbst zu arbeiten. Gruppenarbeit finde ich immer SUPPER!! 😊.

Jede Gruppe hatte eine bestimmte Aufgabe gehabt und Fristzeit gab es auch wieder. Nachdem die eine viertel Stunde Gruppenarbeit fertig war, haben wir unsere Ergebnisse miteinander geteilt. Nadine war auch dabei und hat immer was dazu hinzugefügt.

START-Stipendiatin Fatma meinte:

Der Workshop war vorerst gut, kurz und hilfreich. Die zwei Stunden waren nützlich, um eine neue Textsorte durchsuchen und einmal zu üben.  Die Lehrerin ist sehr nett.  Sie beantwortet unsere Fragen und weiß alles, was von ihr verlangt wird.

Es ist eine sehr gute Idee, uns in Gruppen aufzuteilen.  Sie macht es jedes Mal gut in verschiedenen Kombinationen.  Wir helfen uns gegenseitig und können immer etwas voneinander lernen.

Ein Bericht von Stipendiatin Hadel

7-Days Walking Challenge bei START Vorarlberg

Der Lockdown machte uns allen zu schaffen. Daher hat Sandra sich etwas Besonderes einfallen lassen, um Müdigkeit und Trägheit vorzubeugen. In den Semesterferien gab es für uns die Möglichkeit, mit unserem liebgewonnenen Weihnachtsgeschenk – einem Schrittzähler – mehr Bewegung bzw. Schritte im Alltag zu machen. Wir wurden von Sandra aufgefordert, jeden Tag nach draußen zu gehen und unsere Uhr zu benutzen, welche unsere Schritte automatisch zählt. Am Ende jeden Tages haben wir Sandra einen Screenshot von unseren Schritten geschickt, die wir tagsüber gegangen sind.

Hier ein Auszug aus meinem 7-Days Walking Tagebuch:

TAG 1 – 20080 Schritte


TAG 2 – 35222 Schritte

„Morgen gehe ich WANDERN. Das macht mehr Spaß als ich mir dachte“


TAG 3 – 50016 Schritte
„Omg Sandra, ich kann kaum meine Beine spüren. Es war kalt und sehr anstrengend mit Schnee. Wir sind nach Sulzberg gewandert und dann zurück nachhause und haben draußen mit Schnee gespielt und dann nochmals eine Stunde spazieren gegangen. Heute war es einfach der aktivste Tag ever!“

Wir haben einen verstorbenen Vogel gefunden. Das hat mich sehr traurig gemacht. Ich habe für ihn eine Herzmassage gemacht und ihn warm gemacht aber er hat sich nicht mehr bewegt.

TAG 4 – 32597 Schritte
„A new partner. Das Wetter ist wunderschön aber nur ganz wenig kalt“

TAG 5 – 40496 Schritte
„Meine Schritte für heute. Ich bin am Morgen mit meinen Eltern zum Arzt gegangen. Hier habe ich meine Uhr angezogen. Dann sind wir nach Hause zurückgekommen und ich bin im Haus nur gelaufen. Am Nachmittag bin ich mit meiner älteren Schwester nach Bregenz gefahren, haben etwas einkaufen müssen und dann sind wir am Bodensee spazieren gegangen und dann habe ich das schönste Video in meinem Leben aufgenommen. Das war herrlich. Sind nach Hause mit dem Bus gefahren, sind 2 Haltestellen früher ausgestiegen und sind nochmal gelaufen. Am späteren Nachmittag ist es sehr sehr sehr sehr sehr kalt geworden. Deshalb bin ich nicht hinausgegangen. Nichtsdestotrotz habe ich zuhause ein Laufband. Ich bin auf den Laufband 113 min gelaufen. Fast 2h. Mein Bruder hat mir zur Verstärkung Apfel gebracht und dann habe ich mehr Energie bekommen und konnte locker weiter machen. Und genau jetzt bin ich aus der Dusche rausgekommen und kann gemütlich schlafen.
Gute Nacht liebe Sandra


PS: auf dem Laufband steht 13. Min aber es sind 113 min. Nach 100 min wurde dann von neu begonnen. Du kannst es auch bei km sehen (15,1) und Kalorien (1135).

TAG 6 – 34188 Schritte


TAG 7 – 42650 Schritte

„Hellooo Sandra, hier meine letzten Schritten und Fotos für unser challenge. Ich möchte mich bei dir bedanken, dass es mir so mega Spaß gemacht hat. Mit Mut und Ehrgeiz um zu gewinnen ist einfach klasse hahahha. Ich fühle mich fitter jedoch bisschen Muskelkater hahaha Ich bin heute wieder an die frische Luft gelaufen. Es war sehr kalt deshalb das Bild auch mit meiner Schwestern. Alle warm angezogen. Die Himmel war sehr sehr schön. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und hier habe ich dir ein paar geschickt. Nachdem wir zuhause waren, bin ich 1h auf dem Laufband gerannt.

Danach habe ich getanzt und Cardio Workout mit Pamela gemacht. Ahhhh es war sehr anstrengend, aber worth it. Ich freue mich auf das Ergebnis wer gewinnen wird. Liebe Grüße und gute Nacht, schlaf gut und bis morgen Shirin 

Ein Bericht von START Stipendiatin Shirin, 2. Platz

Gewonnen hat unser Läufer Shah-Ali 😊
Herzlichen Glückwunsch!

Halbjahresberichte richtig verfassen

Miteinander und füreinander da sein. So lautete das Motto von den beiden START-Vorarlberg Stipisprecher Baris und Ibo, welche unseren neuen Stipendiat*innen erklärten, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht. Außerdem konnten wir uns austauschen und hatten jede Menge Spaß zusammen.

Am 12.02.2021 haben sich die neuen StipendiatInnen, Ibo und Baris zu einem Zoom-Anruf getroffen. Die Stipisprecher Ibo und Baris haben die Aufgabe bekommen, den Neuen zu zeigen, wie die Geldübersicht funktioniert und wie man einen Halbjahresbericht schreibt. Die Stipis waren sehr interessiert und haben sehr gut aufgepasst. Sie haben gute Fragen gestellt und wir waren froh darüber, ihnen diese beantworten zu können. Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Meeting!

Hier noch ein paar Feedbacks:

„Ibo hat uns am Bildschirm gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Der Workshop war gut gestaltet und erklärt. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Abrechnung gesprochen. Die Rechnungen hatte ich zum Glück schon von Anfang an gesammelt, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Ibo und Baris für eure Zeit.“  –Abdul

„Es war sehr hilfreich und bedanke mich für die Tipps.“ –Lexi

„Ich habe eure Erklärung sehr nützlich gefunden. Ihr habt mir das Thema auf eine für mich angenehme Art gut vermittelt. Theorie und Beispiele dazu waren in sehr guter Harmonie! Danke euch!“ –Tenzin

Ausdruck und Beistrichsetzung

Warum wird in (fast) allen Sprachen, die es auf dieser Welt gibt, Kommas verwendet und warum gibt es dazu bestimmte Regeln? Kommaregeln sind da, um einen Text oder eine Sprache besser zu verstehen und damit es nicht zu kompliziert klingt. Genau über dieses Thema beschäftigten wir uns am 4. Februar im Deutschkurs mit Nadine bei START-Vorarlberg. Am Beginn machten wir eine Wiederholung der Kommaregeln und anschließend machten wir drei Übungen, die für alle sehr leicht waren. Nach diesen Übungen hat Nadine, unsere Trainerin, uns mit einem Kahoot-Quiz überrascht. Die Ergebnisse waren jedoch auch überraschend, da es welche gaben, die auch die falsche Lösung ausgewählt haben. In der zweiten Runde haben wir uns mit dem Ausdruck der Texte gewidmet. Sich richtig ausdrücken ist sicher nicht leicht für diejenigen, die Deutsch nicht als Muttersprache haben.

Statement Ibrahim:

„Es war easy, spannend und eine gute Wiederholung zu Kommaregeln“

Statement Sherin:

„Ich fand den Workshop ziemlich gut, da Nadine uns immer am Anfang eher leichte Aufgaben gegeben hat und dann wurde es stufenweise schwieriger und das hat mir am meisten gefallen.“

Fatima:

„Der Lernnachmittag hat mir sehr geholfen und vor allem auch Spaß beim Üben gemacht. Nadine geht auf alle unsere Fragen immer ein und bereitet, was wir am meisten brauchen, für uns vor.“


English with Daniel from London

Bei der ersten English-Lesson mit Daniel ging es zuerst darum, welche Bereiche wir in Englisch verbessern wollen. Wir waren aufgefordert, unsere Themenwünsche darzulegen. Zum Einstieg machten wir eine kurze Vorstellungsrunde um herauszufinden, welche Schwerpunkte wir mit Daniel in der Gruppe behandeln wollen. Nachdem wir uns vorgestellt haben und Daniel wusste, welche Themen wir behandeln wollen, haben wir mit Grammatikbeispielen begonnen: Past Simple oder Present Perfect? In ungezwungener, lockerer Atmosphäre konnten wir unser Englisch anwenden und verbessern.

„Ich fand es echt klasse, dass wir so natürlich reden konnten ohne dass wir den Druck wie in der Schule empfunden haben“, sagt Stipendiatin Sherin.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Danke, dass Sie uns helfen unser Englisch zu verbessern!

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: „Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?“ Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Gemeinsam durch Schul-Lockdown: Schneemann Challenge bei Start Vorarlberg

Unterstützung, Kontakt halten und kreativ sein, so lautete das Motto der START Schneemann Challenge: Meterhoher Neuschnee sorgte kürzlich für kreativen Einsatz. Ein Drittel aller Stipendiat*innen hat bei der Schneemann Challenge mitgemacht.

Gemeint ist damit eine Herausforderung an alle Stipendiat*innen, sich als Schöpfer einer Schneeskulptur zu versuchen. Das Ziel: Spaß pur, ein wenig Wettkampf und ein bisschen Inspiration. Mit viel Engagement und Freude eiferte jede/r um die Wette, den lustigsten und originellsten Schneemann bzw. Schneefrau zu bauen. Und die Kunstwerke können sich sehen lassen…

Mach mal Pause!

Bei START-Vorarlberg gab es am 5.Jänner 2021 einen tollen und sehr hilfreichen Online-Workshop über Zoom: „Stressfrei und gesund durch den Corona-Winter“. Es ging darum, wie man durch Atem den Stress abbauen kann und gleichzeitig eine positive Selbstbeeinflussung erhöhen kann. Der Workshop war von 15 Uhr bis 18 Uhr, und wir haben dazwischen auch eine kleine Pause gemacht.

Am Anfang hat uns die Trainerin, Melanie Herbe, begrüßt und wir haben ein bisschen über die Bedeutung des Atmens geredet. Gerade wegen der oft geforderten Maskenpflicht auf Grund der Corona-Pandemie, haben manche StipendiatInnen gesagt, dass sie durch  diesen Masken schlecht atmen können. Und genau dazu haben wir gute Atemübungen gelernt. Nach dieser Übung fühlte sich jeder von uns anders. Manche müde, mache ganz wach und manche entspannt.

Wir haben auch weitere Übungen gemacht, wie zum Beispiel Laufbewegungen, Beinübungen und Übungen für den ganzen Körper. Und immer nach jeder Übung fühlten wir, wie unser Atem immer besser wurde. Wir fühlten uns konzentrierter und entspannter.

Was viele von uns auch gut und lustig fanden, war der Musiktanz am Ende. Hier haben wir verschiedene Übungen mit den Füßen und den Beinen gemacht.

Der Workshop war sehr wichtig für uns. Vor allem in diesen Zeiten soll jeder von uns wissen, wie man richtig atmet, denn der Atem ist ein Schlüssel für unserer Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Lebenskraft.

Hier noch ein paar Feedbacks über den Workshop:

Hadel: „Es hat mir gut gefallen! Entspann Übungen waren sehr cool. Ich konnte die Ruhe spüren. Die Musik, die wir gehört haben als wir getanzt haben, war sehr schön.“

Sebastian: „Es war ein echt cooler Workshop. Es ist wichtig, wie vor allem in Zeiten wie diesen, sich etwas Entspannung zu holen. Das richtige Atmen hilft uns zu beruhigen und dem Stress loszuwerden.“

Franio: „Ich fand den Workshop sehr entspannend und energiegebend. Am meisten gefielen mir die Atemübungen, man hat sich auf den Atem konzentriert und in den eigenen Körper hineinspüren können. Eine angenehme Erfahrung insgesamt, der Workshop ist auf jeden Fall zu empfehlen.“

Ein Bericht von Stipendiatin Midia

Natur pur oder doch nicht?

Am 28. Dezember 2020 fand ein super toller Online-Workshop für die StipendiatInnen von START-Vorarlberg statt. Es ging um Naturkosmetik. Es hat mich nicht wirklich überrascht, dass bis auf einer alle TeilnehmerInnen Mädchen waren. Die gängige Meinung ist doch häufig, dass Mädchen im Vergleich zu Burschen eher mehr auf sich selbst und Ihr Äußeres aufpassen.

Wir begannen mit unserem kleinen Kosmetik-Workshop pünktlich um 10 Uhr und die beiden Moderatoren Michaela Punz und Michelle Pos haben für uns sehr gute Arbeit geleistet, indem sie uns die grundlegenden Punkte erklärten, warum konventionelle Kosmetik vermieden werden sollte. Heute wissen wir, was paraffinfrei bedeutet und warum Palmöl nicht optimal ist und welche schädlichen Stoffe in den Produkten verborgen sind, die wir täglich verwenden und überzeugt sind, dass sie gut für unsere Haut sind. Mit Hilfe einer App namens „CodeCheck“, können wir einfach den Barcode des Produkts scannen und selbst entscheiden, ob wir es kaufen sollten oder doch lieber nicht. Hier wird auf einen Blick ersichtlich, ob und wie viele bedenkliche oder sogar sehr bedenkliche Inhaltstoffe enthalten sind, oder ob das Produkt für unsere Haut und Gesundheit unbedenklich ist.

Während des Workshops haben wir auch eine 10-minutige Pause gemacht und einige Produkte in unserem Zuhause zusammengesucht, die wir täglich verwenden. Mit Hilfe der App haben wir die Produkte gescannt und waren mit dem, was wir sahen, nicht wirklich zufrieden. Teilweise war es auch erschreckend zu sehen, was wir da täglich in Verwendung haben.

Am Ende haben wir sogar einen sehr grundlegenden Artikel, welche wir praktisch jeden Tag benützen selbst hergestellt: nämlich ein Deo. Außerdem stellten wir noch ein Trockenshampoo her. Die Zutaten hat fast jeder in seinem Haushalt schon vorrätig: Bachpulver, Maisstärke, Kokosöl und Backkakao.

Der gesamte Workshop von rund drei Stunden war für uns nicht nur lehrreich und informativ, sondern auch sehr interessant. Wir würden sehr gerne in naher Zukunft einen solchen Workshop besuchen. So meinte etwa Rima: „Ich habe den Workshop total cool und interessant gefunden. Ich habe ziemlich viele neue Sachen über Naturkosmetik gelernt. Das beste in dem Workshop war, dass wir auch für uns selbst ein Deo und Trockenshampoo aus Bioprodukten hergestellt haben“.

Für jene Stipis, welche an dem Kurs nicht teilnehmen konnten, möchte ich gerne das Rezept teilen von unseren hergestellten Dingen teilen:

 Deocreme:

3 TL Kokosöl

1,5 TL feines Natron (od. Backpulver)

2 TL Speisestärke

Optional: 5 tropfen ätherischen Öl.

Alle Zutaten gut mischen und erledigt!

Trockenshampoo:

3 EL Maisstärke

1 TL Natron oder Backpulver

Fun dunkle Haare: 1 TL Kakao

Für rote Haare: 1 TL Zimt

Optional: 2 Tropfen ätherisches Öl.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Ein Bericht von Stipendiatin Tenzin

START-Vorarlberg Mathe- und Deutsch-Nachhilfe bei der Schülerhilfe

Seit 24. Oktober 2020 besuchen viele Stipis den Mathe- und Deutsch-Kurs bei der Schülerhilfe in Dornbirn. Anfangs hatten wir noch Präsenz-Unterricht. Jedoch mussten wir leider wegen dem zweiten Lockdown auf dem distance learning umsteigen. Obwohl es oft sehr schwer ist, sich beim Online Unterricht zu konzentrieren, klappt es bei der Schülerhilfe ganz gut.

Wir sind in zwei kleine Gruppen eingeteilt, damit jede und jeder dieselbe Unterstützung bekommt. Der Lehrer fragt uns am Anfang der Stunde, was wir mit ihm bearbeiten möchten und geht auf unsere Wünsche ein. Ich persönlich habe beispielsweise letzten Samstag gefragt, ob wir das Thema Wahrscheinlichkeitsrechnung wiederholen können, weil ich eine bevorstehende Schularbeit habe. Der Lehrer hatte mir die Grundlagen erklärt und ist paar Beispiele mit mir durchgegangen. Zwischendurch hat er die anderen zwei Schülerinnen immer wieder gefragt, ob sie Hilfe brauchen und geschaut, dass sie weiterkommen. Die regelmäßige Nachhilfe ist für uns sehr notwendig. Ich bin daher sehr dankbar, dass wir die Chance haben in Fächern wie Deutsch und Mathe Unterstützung zu bekommen.

Jeden Samstag wird auch eineinhalb Stunden in der Deutsch-Nachhilfe fleißig gearbeitet. Die Gruppen wurden verkleinert, damit auf die Schwierigkeiten jedes einzelnen eingegangen werden kann. Es wird Grammatik geübt, Textsorten wiederholt, Probleme bei Hausaufgaben gelöst, etc. Die Nachhilfelehrerinnen und -Lehrer stehen für Fragen immer zu Verfügung.

Das Feedback ist positiv. Viele meinen, dass ihnen die Nachhilfe was nützt. Außerdem finden sie es gut, dass intensive und persönliche Hilfestellung angeboten wird.

 Die Lernatmosphäre ist angenehm und man hat nach jeder Einheit das Gefühl was geleistet zu haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Lana und Precious