Die Spaltung der Gesellschaft

Verschwörungstheorien und Fake News in sozialpolitischen Krisenzeiten

Gerade in Krisen entstehen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien und Fake-News, die vor allem die Online-Welt zu dominieren scheinen. Im Rahmen des Workshops “Die Spaltung der Gesellschaft” mit Sapere Aude (Verein zur Förderung der Politischen Bildung) wurde ein Überblick zu Verschwörungstheorien und Fake-News und ihren Funktionsweisen gegeben.

Mithilfe von 2 Übungen wo es darum ging Nachrichten von Fakenews, und Fakenews von Verschwörungstheorien zu unterscheiden, diskutierten wir über Meinungsfreiheit, alternative Fakten und wies man versuchen kann Verschwörungstheorien zu entkräften. Wir lernten eine Organisation kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Verschwörungstheorien zu widerlegen: https://www.mimikama.at/

Als Hausaufgabe bekamen wir den Auftrag unsere “Lieblingsverschwörungstheorie” zu finden und zu analysieren. Vielen Dank an Hermann und Raphaela von Sapereaude für den gelungenen Workshop.

Der Workshop war sehr nützlich. Manche Begriffe wusste ich nicht was sie bedeuten, aber durch den Workshop ist mir alles klar geworden. Persönlich interessiere ich mich nicht an Politik, aber in diesem Workshop wurde auch politisch diskutiert, die sehr interessant waren. Allgemein sehr guter Workshop. 

Farzana

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Die Spaltung der Gesellschaft“ sehr informative und interessant. Während dem Vortag haben wir einige Aufgaben bearbeitet und nach dem Informationsgehalt zwischen Fake und Wahr entschieden. Zudem haben wir die Begriffe wie Fake New und Verschwörungstheorien klar definiert. Ich freue mich auf weitere Vorträge mit dem Stipis aus den anderen Bundesländern😊.

Fatma

Er war ziemlich interessant und informativ. Vor allem waren die Diskussionen nach den Aufgaben sehr spannend. Eine meiner Lieblingstheorien ist die, in der gesagt wird, dass Bill Gates der Teufel wäre, weil der Code seines Namens oder so 666 ergibt und somit er ein Teufel ist :“)

Shahed

Können wir öfter solche politische Workshops haben? Es war wirklich heute interessant.

Suliman

Davids Ausarbeitungen und Überlegungen

1 .Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Erde ist flach

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

• Falsche Faken aufgrund mangelndem Wissens
• Subjektive Interpretation
• Es gibt einen Guten und einen Bösen (auch gerne genannt: das System)

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

Wenn man ans Meer geht und man mit einem Fernsichtglas ein fast am Horizont verschwundenes Schiff anschaut, und der Boden vom Schiff ist nicht mehr sichtbar ist die Theorie falsch, falls es sichtbar sein sollte, ist sie richtig.
Man könnte auch mit Brückenbauern von Kilometerlangen strecken reden und fragen ob sie die Erdkrümmung mit einbeziehen (müssten sie schon)

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

Mit Fakten argumentieren bringt wie besprochen oft nichts, daher kann man nur versuchen der Person ein sicheres Gefühl zugeben, indem man die Person und ihre Meinung respektiert und wertschätzt, sodass die Person den Zwang verliert Recht haben zu müssen und seine Meinung zu „verteidigen“. Man muss die Person also dazu bringen sich zu öffnen, sodass man dann auf die Person einreden kann und deren Sicht öffnen.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

Wie gesagt, die Person und ihre Meinung respektieren, sodass man auf einer guten Basis miteinander über alles offen und ehrlich sprechen kann.

Ebrus Ausarbeitung und Überlegungen:

1. Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Adrenochrom-Verschwörungstheorie Laut dieser Theorie gibt es satanistische Sekten, die Kinder entführen und foltern, um aus ihnen das Blut mit dem Adrenalin abzuzapfen. Das Blut trinken sie dann im Glauben, dass sie dadurch langsamer alt werden. Vor allem die Hollywood-Elite wird mit dieser Theorie verbunden.

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

* Hört sich an wie der Plot eines Krimi-Films.
* Kinder, die zum schwächeren Glied der Gesellschaft gehören, sind involviert.
* Erfolgreiche Menschen, in dem Fall die Hollywood-Elite, werden verteufelt.

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

1.Recherchieren und herausfinden, wie sich diese Theorie gebildet hat.
2.Einen Detektiv/in einstellen, der/die das alles macht.
3.Ein Hollywood-Star werden und sehen, ob da was dran ist.
4. Einen Hollywood-Star als Freund haben und spontan nachfragen.

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

1. Jemanden finden, der Fakten besser in Sätze verpacken kann.
2. Qualitativ hochwertige Artikel, die das Gegenteil aussagen, finden und zeigen.
3. Den/die Freund/in mit Fragen ausquetschen, bis er/sie einsieht, dass die Theorie völliger Schwachsinn ist.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

1. So tun, als würde ich ihm/ihr glauben und nachfragen.
2. Ab und zu Gegenargumente einwerfen und sehen, wie er/sie reagiert. 3. Taschentücher und Schokolade bereithalten, wenn es zu einer hitzigen Diskussion kommt.

Offline meet-up am Bodensee

Nach der anstrengenden und langen Corona-Pause durften wir uns endlich vergangenen Samstag wieder Mal persönlich treffen und zwar beim sogenannten „START-Vorarlberg offline meet-up am Bodensee“!

Um 15:00 Uhr trafen sich über zehn StipendiatInnen beim Lochauer Bahnhof mit START-Mitarbeiterin Larissa. Die Begrüßung war überschwänglich und unsere große Wiedersehensfreude konnte man an unseren lächelnden Gesichtern deutlich erkennen.

Gemeinsam mit Larissa machten wir uns auf den Weg zum See und kamen bei der Eisdiele Zita vorbei. Zur Feier des Tages wurden wir von START auf ein Eis eingeladen, worüber wir uns natürlich sehr gefreut haben. Nach dem jeder sein Eis in der Hand hielt, machten wir noch schnell ein paar Fotos, bevor das Eis zum Schmelzen begann. Anschließend suchten wir uns ein angenehmes Plätzchen, um unser kleines Picknick starten zu können.

An dem schönen und sonnigen Tag haben wir uns Stunden lang miteinander unterhalten, gechillt und ein paar Fotos gemacht – dabei hatten wir stets den noch erforderlichen Mindestabstand eingehalten. Auch die liebe Maude und der liebe Bill haben uns an diesem Tag Gesellschaft geleistet. Da das Wetter traumhaft war und wir uns am See befanden, nutzten ein paar von uns die Gelegenheit „Stand-Up Paddling“ auszuprobieren.  Gute Schwimmkenntnisse waren natürlich Voraussetzung und vor dem noch kalten Seewasser durfte man sich auch nicht fürchten – ansonsten stand dem Spaß nichts entgegen!

Statements:

Fatma Pilik

Meiner Meinung nach war das Offline-Meeting einer der Besten Veranstaltungen nach der Corona – Zeit, denn ich habe einige Stipendiatinnen und Stipendiaten vermisst und habe somit die Möglichkeit bekommen sie wiederzusehen. Auch das Stand-Up Paddling am Bodensee hat mich sehr angesprochen und ich bin sehr froh darüber, dass ich es ausprobiert habe. Wir hatten sehr viel Spaß miteinander im Wasser und konnten nicht genug davon kriegen.

Hamza

Einer der besten Tage! Stand-Up Paddling war super. Gut, dass ich es probiert habe.

Baris Can Sahin

Ein schöner Tag! Es war toll, wieder mal alle zu sehen und mit allen zu reden. Ich war beim Stand-Up Paddling und das war richtig cool!

Ein Bericht von Stipendiatin Fatma

Abschlussessen MaturantInnen START-Vorarlberg

Kürzlich haben wir diesjährigen Maturant*innen von START-Vorarlberg uns auf den Weg ins schöne Bregenz gemacht, da wir bei Bill und Maude Dearstyne – den Gründern von START-Vorarlberg – zu einem gemeinsamen Abschluss-Essen eingeladen worden sind.

Nachdem Bill uns zusammen mit START-Mitarbeiterin Larissa bei der Pfarrkirche Herz Jesu abgeholt hat, gingen wir den kurzen Weg zum schönen Haus der Dearstynes hinauf. Dort wartete bereits Maude, welche das köstliche Mittagsessen selbst zubereitet hatte. Nach einer freudigen Begrüßung bewunderten wir den Balkon mit Blick auf den Bodensee, auf dem wir dann später gemeinsam speisten.

Wir haben über die Matura, unsere Zukunftspläne und natürlich auch über das E-Learning während der COVID-19-Pandemie gesprochen. Umso erfreulicher ist es, dass wir uns nun tatsächlich offline treffen konnten, was den Lockerungen der Sichermaßnahmen der letzten paar Wochen zu verdanken ist. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen, ließen wir eines der wohl letzten Zusammentreffen als noch START-Stipendiat*innen ausklingen. Nach einer kleinen abschließenden Fotosession folgte dann der rührige Abschied.

Ich möchte mich im Namen der diesjährigen Maturant*innen von START-Vorarlberg, sehr herzlich bei Bill und Maude für diese Einladung bedanken, sowie deren stete Begleitung und Unterstützung in den vergangenen Jahren. Ohne Bill und Maude gäbe es START-Vorarlberg nicht. Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen!

Ein Bericht von Maturantin Chirin

Schule 2030. Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Stipendiat*innen aus Wien, Vorarlberg und Salzburg nehmen überregional an einer PolEdu Diskussionsrunde teil. Heutiges Thema die Schule der Zukunft.

Pascal eröffnet die Diskussionsrunde mit seinen Gedanken zur Schule: “Das Home-Schooling hat gezeigt, dass unsere Schulen noch nicht so modern sind, wie sie das oft sein sollten. Aber können wir aus der Corona-Zeit auch etwas mitnehmen, um unser Schulsystem zu verbessern? Was muss sich verändern und wie sieht die Schule der Zukunft aus?” Die Diskussionsrunde gestaltet sich sehr interaktiv, viele Überlegungen und Perspektiven werden geteilt und das Schulsystem wird kritisch betrachtet. Wir sprechen über aktuelle Matura-Regelungen, unterschiedliche Schulformen, eine Erweiterung der Unterrichtsfächer und individuelle Interessensförderung. Pascal verabschiedetet uns am Ende der Diskussion mit den Worten: “Bleibt kritisch, mutig, laut und partizipativ!” Danke für das sehr interessante Gespräch. Wir freuen uns auf weitere Workshops und Diskussionsrunden mit PolEdu!

Und wie fanden unsere kritischen Stimmen die heutige Diskussionsrunde?

Ein supertolles Workshop! Ich finde, dass PolEdu es schafft, das Interesse der Jugendlichen für Politik zu stärken. Diesmal hatten wir die Möglichkeit, über alle möglichen Aspekte bezüglich der Schule und des Schulsystems zu sprechen. -Rosetta

Der Workshop mit PolEdu “Wie sieht die Schule 2030 aus?” war eine Diskussionsrunde, aus der ich relativ viel mitgenommen habe. Nicht jede und jeder Stipendiat*in besucht die gleiche Schule und aus diesem Grund konnte man einen Einblick aus anderes Schulen erhalten und etwas Neues dazulernen. Das Quiz hat gezeigt, dass ich mich mit dem Thema nicht sehr beschäftigt habe, was sich ab dem heutigen Workshop ändern will. -Mariana

Ich fand die Diskussionsrunde ziemlich spannend und eine nette Abwechslung! Selbst nach dem Workshop habe ich lange über unser Schulsystem und ob es noch zeitgemäß ist, nachgedacht! -Jovana

Ich fand den Workshop mega cool, da wir unsere Meinung zu den verschiedenen Schultypen äußern durften und vor allem zu den Schulfächern und zwar, ob  man  neue Fächer einfügen sollte und welche relevant wären? Außerdem haben wir über die Bewertung der Lehrer*innen gesprochen, besonders über die App, die dies ermöglicht und ob das sinnvoll wäre. Der Workshop hat es mir ermöglicht eine neue Perspektive kennen zulernen und ich konnte mir vieles mitnehmen. -Mariam

Mir hat der Workshop gut gefallen, weil man oft die Möglichkeit hat, seine eigene Meinung dazu einzubringen und es viele Diskussionen gibt über wichtige und Interessante Themen. Außerdem ist Pascal auch ein super Typ mit viel Humor. -Edison

Den Workshop fand ich ziemlich interessant, denn wir haben uns über mögliche Veränderungen an den Schulen unterhalten und wie sinnvoll der Unterricht in der Schule ist, da man sich aus der Schule nicht wirklich viel für das weitere Leben mitnehmen kann und welche Fächer uns dabei möglicherweise helfen würden. Vorschläge waren Rhetorik für ein selbstbewusstes Auftreten und Erscheinungsbild, politische Bildung und Kritisches Denken. -Zahra

Ich fand den Workshop sehr gelungen. Es macht immer wieder Spaß mit dem Pascal zu reden, zu diskutieren und über die Zukunft zu fantasieren. Ich hab viele neue Ansichten zum Thema „Leben nach der Schule” zuhören bekommen und auch meine Ansichten teilen können.  -Baris

Das Workshop “Schule 2030“ mit PolEdu, hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe mehr über die Zeiten erfahren wie es jetzt in der Schule läuft. Das kleine Spiel am Anfang hat mir sehr sehr gut gefallen, weil ich habe viele neue Sachen mitbekommen, wie zum Beispiel wie viele Schüler maturiert haben oder wie viele Lehrer in Österreich sind. Danke für das tolle Workshop. -Ioana

Der online Workshop war sehr interessant. Wir haben über das Schulsystem, den Sinn von der Matura und über Politik in der Schule gesprochen. Es war sehr interessant die Meinung der anderen Schüler zu zuhören und über Politik zu diskutieren. -Silvy

Diesmal haben die Teilnehmer/innen gefühlt mehr geredet als Pascal. Es ging insbesondere um die Matura, also ob sie zeitgemäß ist oder wie sehr uns die Schule für unser zukünftiges Leben vorbereitet. Es war interessant zu hören, was einige über das heutige Schulsystem denken und dazu stehen. Wie erwartet, gab es viele Verbesserungsvorschläge. -Mahdi

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Speak English with Maude

Now people say that during quarantine Pupils don’t have a lot of things to do. On the contrary however, we Start Stipindiaten organized a weekly English meeting with Maude because we believe that a language must be spoken and practiced continuously in order to improve.  

Every Friday at 11:00 O´clock numerous Students join the meeting online with Maude so they can have a conversation with each other. Maude, as an English native speaker and as a teacher at the same time helps make us confident with the language. She gives us opportunities   to express ourselves correctly and learn something new with improving our English. For instance, last week we discussed a very interesting topic, which concerns every one of us: CONFIDENCE   Everyone wants to be confident with everything he is doing, but do we really work hard to reach confidence? I don’t reckon so. Oral exams are part of the bachelor here in Austria and especially English because as we know English is the most spoken language all over the world. That’s why we decided to have these meetings and not only once, but every week. Before Corona crisis we always met in the START office and had an awesome meeting face to face. We talked about everything.

But now while we are in distance learning our meetings have changed to skype and I admit, it´s working very well!!

Last but not least on behalf of everyone in Start-Family including me I want to thank Maude for organizing these Meetings in order for us to improve ourselves in different ways. Maude, we are very thankful to have this opportunity with you even in the worst time, like what we are going through now. And I´m not allowed to forget Start itself because it has made this English program possible.

Ein Bericht von Stipendiat Ghaiath

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein “offline” Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück “Biedermann und die Brandstifter” vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

Online-Talk #2: Corona Reifeprüfung

In dieser Woche startet die Zentralmatura für unsere Maturanten. Die Vorbereitungen und die Zeit zuhause waren alles andere als einfach. Daher hat Sandra, unsere Betreuerin, ein 2. virtuelles Treffen organisiert, wo wir uns austauschen können.

Eine gute Nachricht vorweg – trotz dieser herausfordernden Zeit zuhause konnten wir alle zur Matura zugelassen werden 😊

Sandra hat uns ein paar Tipps gegeben, worauf wir achten sollten, damit wir uns gut vorbereiten können. Beispielsweise sollten wir uns schon jetzt auf den Tagesrhythmus umstellen, der für die Maturaprüfung relevant ist. Wir haben uns auch untereinander ausgetauscht und Fragen besprochen wie beispielsweise zum Ablauf der Prüfungen oder wie die Pausen stattfinden werden. Chirin hat uns angeboten, ihre Mitschrift zu den verschiedenen Textsorten zu schicken. Zum Schluß haben wir uns alle gegenseitig motiviert und uns viel Glück gewünscht – es tut gut, sich mit den anderen Stipis auszutauschen und zu wissen, dass wir alle mit ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

Ein Bericht von Iman Beigi

Zoom-Workshop: Motivation statt Resignation (Teil 2)

Erfolgreiche Menschen haben einen Plan!“

Maryan berichtet:

„Der Workshop mit Margit Hinterreiter, unserer Workshopleiterin, ist einfach super. Vergangene Woche haben wir ein paar Tipps bekommen, wie wir unseren Biorhythmus langsam wieder an den Schulalltag anpassen können. Zuerst hat sie uns gefragt, wie es uns dabei ergangen ist und wir haben alle überraschend festgestellt, dass uns das Lernen zuhause schon viel leichter gefallen ist als noch die Wochen zuvor. Wir haben darüber gesprochen, was für eine Bedeutung Ramadan für uns hat und wie wir das Lernen mit dem Fasten verbinden können.  

Zuallererst brauchen wir einen Tages- bzw. Wochenplan. Wenn wir unsere Arbeitsaufträge von den Lehrern erhalten, sollen wir zuerst die Aufgaben nach Abgabetermin ordnen, sodass wir wissen, wann welche Aufgabe erledigt sein muss. So haben wir einen Wochenplan, der uns hilft, unsere Aufgaben besser einzuteilen. Bei der Tagesplanung sollen wir zuerst mit leichteren Aufgaben beginnen, danach schwierigere Aufgaben machen und am Ende des Tages wieder etwas machen, was uns leichtfällt. So können wir unseren inneren Schweinehund besser überwinden. Beim Lernen sollen wir auch an Pausen denken, z.B. 30 Minuten lernen und 5 Minuten Pause oder 90 Minuten lernen und 10 Minuten Pause. Pause machen heißt nicht, dass wir am Handy spielen, Youtube Videos anschauen oder mit Freunden chatten sollen. Wir sollen die Pausen sinnvoll nutzen, z.B. Musik hören, spazieren gehen oder einfach nur mal kurz entspannen. Wichtig ist auch, dass wir eine Aufgabe nach der anderen machen, sonst verlieren wir schnell die Motivation, weil wir das Gefühl haben, dass der Berg an Aufgaben immer größer wird. Zum Schluss haben wir noch üer das Handy gesprochen und wie wir damit umgehen sollen während dem Lernen. Margit hat uns erklärt, dass wir immer zuerst überlegen sollen, wer wen fest im Griff hat – Ich das Handy oder das Handy mich. Bis zur nächsten Woche sollen wir versuchen, unser Handy beim Lernen bewusst wegzulegen bzw. auszuschalten. Wie es uns dabei ergangen ist, werden wir sehen – danke liebe Margit für deine Tipps & Tricks und deine wertvolle Unterstützung und dein offenes Ohr!“

5. Online-Learnathon von START-Vorarlberg

Die sogenannten „Learnathons“ sind mittlerweile eine regelmäßige Aktion von START-Vorarlberg, um die StipendiatInnen zum Erledigen ihrer schulischen Arbeitsaufträge zu motivieren. Wer gerade zum Termin Zeit hat, kann gerne mehr oder weniger spontan teilnehmen.

So trafen sich am Donnerstagnachmittag den 14. Mai, die Stipendiatinnen Rima, Hala, Hadel und Midia mit START-Mitarbeiterin Larissa, zum gemeinsamen Chat via Skype. Nachdem etwas geplaudert wurde und alle (auch Larissa) erzählten, welche Arbeitsaufträge zu erledigen sind, traf man sich nach einer Arbeitszeit von etwas mehr als einer Stunde wieder.

Rima beschäftigte sich mit „Nathan dem Weisen“, Hala konnte ihre Präsentation zum Thema „Lehrberuf Koch“ fertigstellen, Hadel zerbrach sich den Kopf über Biochemie und Midia hatte einen Lückentext für Geschichte auszufüllen. Noch eine weitere knappe Stunde wurde weitergearbeitet und dann verabschiedeten sich wieder alle mit einem positiven Mindset – vielleicht bis zum nächsten Mal? 😉

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Corona Reifeprüfung: Online Talk mit unseren Maturanten

Die Vorbereitungen auf die Reifeprüfung laufen auf Hochtouren. Seit knapp 2 Wochen findet wieder ein Ergänzungsunterricht für die Maturanten statt. Daher hat unsere Betreuerin, Sandra Kunz, mit uns einen Online Talk gestaltet, wo wir unsere Anliegen und Fragen stellen konnten. Wir haben darüber gesprochen, wo aktuell jede/r steht und wo es noch eine Schularbeit oder mündliche Prüfung gibt, um für die Matura zugelassen zu werden. Zwei Stipendiaten sind noch nicht ganz zugelassen und müssen noch Mathe und Physik positiv bestehen, damit sie zur Matura antreten dürfen.

Sandra hat uns geraten, dass wir schauen sollen, dass wir uns mit den Lehrer/innen gut verstehen. Sie hat uns auch angeboten, dass sie bei Bedarf mit unseren Lehrer/innen sprechen würde. Danach haben wir über unsere Pläne nach der Matura gesprochen – Iman möchte an der WU Wien BWL studieren, Chirin lernt bereits für die Medizinische Aufnahmeprüfung, Nasiba möchte Chemie oder Biologie studieren und ich werde mir neue Pläne überlegen, da mein bisheriger Plan – im Publikumsservice bei den Bregenzer Festspielen zu arbeiten – wahrscheinlich nichts wird. Das Gespräch mit Sandra war sehr wichtig und motivierend für uns, sodass wir Sandra gefragt haben, ob wir uns nächste Woche nochmals zu einem Online Talk treffen können. Sie hat sofort zugestimmt und ich freue mich schon sehr darauf. Vielen Dank Sandra für deine Hilfsbereitschaft und deine motivierenden Worte!

Ein Bericht von Stipendiatin Mary-Elda

Zoom-Workshop: Motivation oder Resignation? Teil 1

Besondere Situationen erfordern kreative Formate. Unsere Mentalcoach-Trainerin Margit Hinterreiter hat ihr Konzept angepasst und ein digitales Format zur Unterstützung für unsere Stipendiaten angeboten.

Ibrahem berichtet:

„Der Workshop mit Margit hat uns sehr geholfen, unsere Motivation wieder zu bekommen. Zuerst haben wir unsere Themen auf einem Blatt aufgeschrieben und besprochen. Danach haben wir mit Margit besprochen, wie wir wieder Motivation finden können. Dabei hat sie uns den „5 Minuten START Trick“ erklärt: Bevor wir mit einem Arbeitsauftrag beginnen, sollen wir uns eine Stoppuhr auf 5 Minuten stellen. Nach diesen 5 Minuten können wir uns nochmals bewusst entscheiden, ob wir mit dem Arbeitsauftrag weitermachen wollen oder nicht. In den meisten Fällen ist es so, dass wir weitermachen wollen, weil wir bereits damit angefangen haben. So können wir unser Gehirn austricksen und uns besser motivieren, bei einer Sache dran zu bleiben. Auch „Minipausen“ sind wichtig, wie zum Beispiel Wasser trinken oder kurz aufstehen, Fenster öffnen usw. Aber das Allerwichtigste ist wieder einen Schlaf- und Wachrhythmus zu finden, der an die Schule angepasst ist. Wir haben besprochen, wie der Tagesablauf aussehen könnte und vereinbart, dass wir ab nun in der Früh einen Wecker stellen werden, wo wir aufstehen. Danach haben wir uns eine Lernzeit definiert, um in Ruhe und konzentriert zu lernen. Falls uns das Lernen allein schwerfällt, können wir Freunde fragen, ob sie mit uns gemeinsam lernen oder noch besser einen „schlauen Kopf“ aus der Klasse um Unterstützung fragen. Der Workshop war super hilfreich und am Ende waren wir alle viel fröhlicher. Wir haben gelacht und jede/r hat gesagt, was er für die kommende Woche mitnehmen wird. Nächste Woche geht es weiter und wir sind schon gespannt, wie viele es geschafft haben, in der Früh rechtzeitig aus dem Bett zu kommen 😊 Danke Margit für deine wertvollen Tipps, deine Unterstützung und dein offenes Ohr!“

Maryan:

„Ich werde versuchen das Lernen wieder mit Spaß zu mischen.“

Midia:

„Ich werde wieder öfter Pause machen beim Lernen und mich mehr bewegen.“

Farzane:

Wegen Ramadan war es sehr schwierig für mich einen Rhythmus zu finden. Jetzt werde ich bis 22 Uhr etwas essen und um 23 Uhr schlafen gehen. Dann werde ich mir um 5 Uhr den Wecker stellen, um zu frühstücken und danach möchte ich die Zeit zum Lernen nutzen, bevor ich dann tagsüber wieder müde werde vom Fasten.“

Respect the poets! Online Text- und Performanceworkshop mit Sophia Juen.

Vom 24. April bis zum 08. Mai wurden insgesamt fünf Jugendliche von START Vorarlberg jeden Freitag für 1 ½ Stunden von Spoken Word Artistin und Moderatorin Sophia Juen in die Welt des Kreativen Schreibens und der Performance eingeführt. Über drei Wochen hinweg erlernten die motivierten TeilnehmerInnen gemeinsam über Videochat die Basics rund um die Fragen „Wie schreibe ich einen kreativen Text?“, „Wie performe ich? Hilfen gegen Auftrittsangst“ und „Mit welchen digitalen Mitteln kann ich kreativ arbeiten?“. Von Woche zu Woche wurde den Jugendlichen zudem eine Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben. Das Ziel des Ganzen? Ein eigenes selbstproduziertes Spoken Word Video, welches sie ihrem Umfeld präsentieren können! „Schreiben kann ein gutes Ventil für die eigenen Emotionen und Ängste sein. Wer Kreativität trainiert, ist schlussendlich mitunter auch kreativer, im Lösen von Problemen.“, so Sophia. Genauso vielfältig wie die besprochenen Workshopinhalte waren schlussendlich auch die Themen der Jugendlichen; Von einer Nachricht an einen geliebten Menschen, über die Erkenntnis, dass das Leben nicht fair sein kann bis hin zu einem Text von den letzten Momenten und Gedanken einer Person, die in einem besetzten Kriegsgebiet ihr Leben verliert. Die Jugendlichen bewiesen, dass auch in Zeiten von Corona, Kreativität keine Grenzen kennt.

Ein Statement von Stipendiat Baris: “Der Poetry-Slam-WS war ein sehr, sehr cooler Workshop. Wir haben über alles gesprochen von Atemtechnik bis zur Eigenvermarktung und welche Möglichkeiten wir in Vorarlberg haben, um aktiv zu slammen. Die Sophia ist eine sehr sympathische und coole WS-Leiterin und sie hat den WS immer cool und interessant gestaltet und wir ihr alle Fragen stellen. Da sie so jung war, waren wir gleich auf einer Wellenlänge und redeten so, als wären wir schon befreundet, was sehr cool war. Mir hat der WS sehr gefallen und ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!”

Clean Up Walk: Müllsammelaktion bei START-Vorarlberg

So skrupel- und achtlos wie wir Menschen mit dem so wichtigen, schönen und faszinierendem Meer umgehen, so gehen leider auch viele Menschen in der Stadt mit unserer Umwelt um, berichtet traurig START-Stipendiatin Ümmü, 6. Klasse BORG Dornbirn.

Unter dem Motto „We collect moments and things“ trafen sich am Freitag, den 8. Mai neun engagierte START-Stipendiaten mit Projektkoordinatorin Sandra Kunz und dem Stifter Bill Dearstyne, um gemeinsam Müll zu sammeln. Die Müllsammelaktion konnte zwar nicht in gewohnter Weise stattfinden, umso erfreulicher daher, dass die Jugendlichen – in Kleingruppen mit Müllsäcken, Handschuhen und Mundschutz ausgerüstet – mit Begeisterung dabei waren.

Angefangen in der Bregenzer Innenstadt, landeten sie schließlich auf der Bregenzer Festspielbühne, wo der Müll kein Ende nahm. Am Ende der Müllreinigung staunten alle nicht schlecht, als sie – allein nur auf der Bregenzer Festspielbühne – vor vier vollgestopften Müllsäcken standen. Darin war auch allerhand zu finden; nämlich Aludosen, Plastikflaschen, Pizzakartons, Zigarettenverpackungen, Flaschen bis hin zu haufenweise Zigarettenstummeln. Der Müll ist schließlich dort gelandet, wo er hingehört… bei den nahegelegenen Müllstationen.

Vielen Dank an Bürgermeister Markus Linhart für die freundliche Unterstützung unserer sozialen Aktion!

Online-Lernathon #4: alle zusammen von zuhause

Seit 7 Wochen sind die Schulen geschlossen und die Stipis lernen von zuhause. Es gibt sehr viel zu tun und manchmal ist es gar nicht so leicht sich von zuhause zu konzentrieren. Deshalb organisieren wir wöchentlich so genannte “Lernathons”. Das funktioniert so: Wir sitzen vor dem Laptop und definieren, welche Arbeitsaufträge wir erledigen möchten. Nach einer Stunde und 15 Minuten machen wir zusammen Pause, plaudern ein bisschen und versuchen uns gegenseitig bei Unklarheiten und Fragen zu helfen. Danach gibt es nochmals eine Stunde, wo wir Hausaufgaben machen. Im Anschluss besprechen wir, ob wir unsere Ziele erreichen konnten und wie wir unsere Tagesstruktur zuhause optimieren können.

„Ich finde den Lernathon gut, da ich durch die Meetings für längere Lernphasen motiviert werde.“
Shah-Ali, 7. Klasse BORG Dornbirn

„Ich finde das sehr gut, weil man glaubt, dass man in der Schule ist und gemeinsam lernt.“
Joy, 2. Klasse HTL Dornbirn

„Ich bin ein großer Fan von Lernathons. Meiner Meinung nach ist es besser in Gruppen zu lernen, da man Motivation von den anderen bekommt und es sich gut anfühlt, wenn man die Arbeitsaufträge ohne Ablenkung in einer vorgegebenen Zeit erledigen kann.“
Nasiba, 8. Klasse BORG Götzis

START-Upgrade | Gemeinsam schaffen wir das!

Online Word-Auffrischung/VWA Teil 1

Am Dienstag, den 7. April 2020, haben wir unseren ersten richtigen Online Workshop gehabt: “Online Word Auffrischung – VWA Teil 1”.
Professor Markus Tomas vom BG Schillerstraße in Feldkirch hat uns Schritt für Schritt die wichtigsten Grundlagen, die wir für unsere VWA brauchen werden, erklärt. Wir haben gelernt, wie wir Tabellen und Bilder in einen bestehenden Text einfügen und beschriften, die verschiedenen Umbrüche, wie Seiten-, Absatz- und Zeilenumbruch genauer behandelt, Inhaltsverzeichnisse erstellt und Seitenzahlen eingefügt, sodass das Deckblatt und Inhaltsverzeichnis nicht nummeriert wird und vieles mehr. Ich persönlich kenne mich mit Word gut aus, jedoch war eine Wiederholung sehr wichtig für mich. Ich habe viele Sachen, die ich in der Schule nicht wirklich verstanden habe, wiederholt und kenne mich jetzt viel besser aus. Vielen Dank Herr Prof. Tomas für Ihre Zeit und Geduld, uns online durch die vielen Features von Word zu führen.

Statements:

Shirin:

Mir hat den Kurs gut gefallen, denn der Lehrer war gut und konnte auf unsere Frage eingegangen. Außer manchmal war er zu schnell, dass ich überhaupt nicht mitgekommen bin. Aber im Gesamten super. Ich wusste fast alles, aber für eine Wiederholung war es nicht schlecht.

Fatma:

Dank nochmals für diesen Workshop. Es war sehr hilfreich, danke😊

Baris:

Ich finde, der Kurs war eine tolle Möglichkeit, mal wieder in Word und dessen Fähigkeiten reinzuschnuppern. Der Professor hat alles sehr einfach erklärt und man kam gut mit.

Erster Online-Learnathon START-Vorarlberg

Am Mittwoch, den 1. April fand der 1. sogenannte START-Vorarlberg „Learnathon“ statt. Bei einem Learnathon können sich die StipendiatInnen online via Skype (oder über eine andere Plattform) virtuell über den eigenen Laptop treffen und gemeinsam wird eine Lernzeit von zweimal je einer Stunde vereinbart. Jeder erzählt von seinem individuellem Lernprojekt für die Schule und nach der Lernzeit trifft man sich wieder und jeder erzählt, wie es ihm mit dem Lernen gegangen ist.

Der Learnathon, moderiert von START-Landeskoordinatiorin Sandra Kunz, war ein voller Erfolg und wird künftig regelmäßig stattfinden, solange die Schulen geschlossen sind.

Feedback der StipendiatInnen:

Lana: “Der Learnathon hat mich sehr gut gefallen und hat mir auch viel gebracht. Ich bin generell ein Mensch, der sich leicht ablenken lässt. Jedoch in dieser Zeit, in der wir zusammen lernten, konnte ich mich sehr gut konzentrieren. Es hilft einem sehr, wenn man weiß, dass andere Leute zur gleichen Zeit auch beschäftigt sind und dass man auch innerhalb einer Stunde beispielsweise was erreichen sollte. Ich finde es auch eine tolle Möglichkeit um Fragen zustellen und um einander beim Lernen zu helfen. Der Learnathon ist für mich eine super Idee und es freut mich wirklich, dass wir das zusammen machen.

Nasiba: “Also mir persönlich hat das ziemlich geholfen, da ich sonst ziemlich schnell abgelenkt wurde.
Ich würde mich freuen, wenn es öfters sowas geben würde.
Es ist schön sich wieder zu sehen – auch wenn es nur auf dem Bildschirm ist!”

Ghaiath: “Ich muss zugeben, dass der Workshop Learnathon echt einen der besten Workshops ist, den man in diesen Zeiten noch anbieten kann. Ich und viele andere Stipendiaten haben die zwei Stunden sehr gut genutzt, um unsere Arbeit zu erledigen und dazwischen haben wir die Pausen genossen, bei denen wir miteinander geredet und  Neuigkeiten ausgetauscht haben. Also man war echt gut motiviert und hat bis zum Schluss mitgemacht. Es war nie langweilig, weil man jeder Zeit mit anderen reden konnte oder Fragen stellen konnte.
Danke an START und besonders an Sandra, die auf die Idee gekommen ist, sowas mit uns zu organisieren und ich freue mich schon auf den nächsten Learnathon.”

Maryan: “Ehrlich gesagt habe ich mir so einen Spaß nicht erwartet! Ich habe echt Vieles innerhalb dieser Stunden fertig gemacht. Das liegt auch daran, dass wir das Handy ausgeschaltet haben. Und auch weil sich man mit der Gruppe gezwungen fühlt, seine Aufgaben zu erledigen. Alles in allem wird ein Learnathon unterschätzt!”

Franio: “Der Lernathon war sehr produktiv, ich konnte hart arbeiten und mich an den Gedanken gewöhnen, von zu Hause aus zu lernen.

Mathe mit Herrn Jörg

Am Samstag, den 29. Februar, sowie den 7. März, trafen sich die START-Vorarlberg Stipendiat*innen zu einem weiteren Mathe-Workshop mit Herrn Jörg im Bregenzer START-Büro. Auch diesmal wurden wieder fleißig mathematische Probleme gelöst -es wurden vor allem die Themen Statistik, Funktionen und Wahrscheinlichkeit in Angriff genommen.

Stipendiatin Nasiba berichtet:

“Am Anfang des Workshops haben wir besprochen, welche Themen wir durchnehmen wollen. Wir starteten den Tag mit Statistik. Dann beschäftigten wir uns mit Wahrscheinlichkeiten und einigen Matura-Aufgaben. Wir haben auch noch kurz das Thema Funktionen angesprochen. Wir haben sehr viele Tipps bekommen und haben zu jedem Thema Beispiele gerechnet. Es war wieder ein sehr hilfreicher Workshop für jeden von uns und wir konnten mit Freude sehr viel neues dazulernen. Danke an unseren geschätzten Nachhilfelehrer Herrn Harald Jörg und unsere Patenfirmen, die uns diesen Workshop ermöglichen”

Mein Engagement beim aha-Vorarlberg

Letztes Jahr im November habe ich einen Workshop beim aha in Dornbirn besucht. Zuerst hat man das aha-Jugendteam vorgestellt, danach haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Fragebogen ausgefüllt. Durch diesen Fragenbogen konnte ich meine Stärken und Schwächen beschreiben und dem aha-Team wurde sofort klar, dass eine meiner Stärken beim Fotografieren liegt und somit bekam ich die Ehre, mich beim aha-Jugendteam als Fotograf sozial zu engagieren. Durch die Mitgliedschaft absolvierte ich einen Tag lang einen Workshop, bei welchem ich meine fotografischen Kenntnisse, sowie mein Wissen in diesem Bereich erweitern konnte. Seitdem bin ich beim aha-Jugendteam ein aktives Mitglied und bei vielen Veranstaltungen als Fotograf für das aha tätig, was mir sehr viel Spaß macht und sehr interessant ist.

Ein Bericht von Stipendiat Ibrahem

Engagement in der Kirche

Da START eine Organisation ist, welche nur engagierte Schüler unterstützt, wird von den Stipendiaten erwartet, ein soziales Engagement nachzuweisen. Als neue Stipendiatin des 10. Jahrgangs von START-Vorarlberg, wusste ich nicht was ein Engagement ist. Deshalb habe ich mich auf der aha Seite im Internet darüber informiert:

“Meist versteht man unter Freiwilligenarbeit die Mitarbeit bei einer Organisation, einem Verein oder einer Institution. Dazu gehören zum Beispiel Katastrophen- und Rettungsdienste, Tätigkeiten in Kunst-, Kultur-, und Freizeiteinrichtungen oder im religiösen Bereich sowie die Mitarbeit bei Sozial- oder bei Gesundheitsinstitutionen.”

Ich bin dann darauf gekommen, dass ich in der Art schon ein Engagement habe. Seither habe ich dann angefangen meine Arbeit in der Kirche ernster zu nehmen und meinen Job richtig, also wie im Handbuch für Kirchenarbeiter beschrieben wird, zu machen. Dazu hat meine Kirche einen Kurs durchgeführt, namens „Workers in Training“, an dem ich teilgenommen habe. 

Ich helfe jeden Sonntag, Samstag und immer mittwochs wenn ich keine Schule habe, in meiner Kirche mit. Meine Tätigkeiten/ Aufgaben sind:

  • Die Kirche sauber zu halten,
  • im finanziellen Bereich mitzuhelfen,
  • Ausflüge und Veranstaltungen zu planen
  • vorwiegend auch im technischen Bereich mitzuhelfen. 

Sanitation Department

Das ist einer der anerkannten Positionen. Wir werden „Sanitation Workers“ genannt. Zusammen mit meinem Team sorgen ich dafür, dass die Kirchenräume sauber gehalten werden. Von den Toiletten bis zur Küche und dem Chor Podest. Die Aufgaben reichen von einfachen Sachen – wie den Müll aufheben oder staubsaugen – bis hin zum Ausmisten des Abstellraums. 

Financial Department

Das bedeutet nicht, dass ich der Kirche Geld gebe, sondern dass ich mithelfe das Geld zu zählen  und die Formulare auszufüllen. Denn alle Einkünfte werden an unseren „Area Pastor“ weitergeleitet. Außerdem mache ich Dinge, wie dass Geld bei der Bank einzahlen, usw.

Event Planer

Eine inoffizielle Aufgabe, die immer in meine Hände fällt. Ich arbeite dann mit den Zuständigen und helfe mit beim Organisieren von Events, wie vor kurzem eine Hochzeit oder die Kindersegnung.

Ushering Department

Auf Deutsch: Platzanweiser, ist dies ebenfalls eines der vielen Sachen, welche wir machen. Offiziell bin ich im Ushering Team, da ich aber immer im technischen Bereich beschäftigt bin, helfe nur ab und zu in dieser Abteilung mit. Beispiele für Dinge, die ich regelmäßig mache sind: Nachrichten überbringen, die Anwesenden zählen, die Offerings (Gaben) absammeln, usw.


Welfare Department

Hauptsächlich bei Veranstaltungen helfen wir hier immer mit rund um die Verpflegung. Weiterhin organisieren wir das Sammeln von Spenden für Waisenhäuser und arme Familien. Wir finanzieren durch Spenden auch verschiedene Projekte.

Technical Department

Eine offizielle Position, die leider nur ich derzeit belege. Die Abteilung ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Es gibt diejenigen, die sich mit dem Mischpult und den Mikrofonen beschäftigen, welche, die sich um die Kamera kümmern und noch die, die sich mit dem Laptop und Projektor beschäftigten – also ich. Ich helfe in allen Bereichen mit, aber meine Hauptaufgabe ist es, die Bibelverse, Lieder, Gebete, Botschaften und das Programm auf dem Projektor zu projizieren. Damit unsere europäischen Mitglieder mitsingen können und Informationen erhalten, aber auch, damit der Dienst leichter und schneller geht.

Ein Bericht von Stipendiatin Precious

Soziales Engagement – Nachhilfe

Shirin, ich habe eine 1 in Deutsch und in Mathematik geschrieben. Danke Shirin! Du bist die beste Schwester und beste Lehrerin, aber sehr streng. Aber es hat sich gelohnt.“ sagte unlängst mein Bruder Mustafa zu mir.

Jedes Mal, wenn mein Bruder Deutsch, Mathematik oder Englisch Schularbeit hatte, habe ich ihm gerne geholfen. Vor allem mag er es mit mir zu arbeiten, weil ich mit ihm in Ruhe alles durchbespreche und ihm genau alles erkläre, was er nicht versteht. In Deutsch lerne ich mit ihm die Artikel, die 4-Fälle, Groß- und Kleinschreibung, Aufsätze schreiben und das richtige Lesen. In Mathe hat er noch ein paar Schwierigkeiten bei den Textaufgaben – was auch verständlich ist – aber gemeinsam haben wir das bewältigt. –, +, / und * kann er mittlerweile super. Und last but not least, üben wir in Englisch miteinander, wie er sich korrekt vorstellt, Pronomen wiederholen, etc. Doch unser Fleiß hat viel gebracht: und zwar hat er dadurch super Noten geschrieben. Bei der ersten Deutsch Schularbeit hat er eine 2 und bei der zweiten eine 1. In Mathe am Anfang einen knapper 1er, aber danach hat er dort auch einen 1er geschafft!

Ich bin sehr zufrieden mit ihm. Dennoch gebe ich nicht nur Mustafa Nachhilfe, sondern auch meiner Schwester Sidra. Auch sie hat in Deutsch Schwierigkeiten Aufsätze zu schreiben, dass und das richtig anzuwenden und vieles mehr. Außerdem brauchen auch meine älteren Schwestern, welche auch heuer mit der Schule fertig werden, in Deutsch meine Hilfe. Das bezeichne ich natürlich nicht als Nachhilfe, aber ich helfe ihnen immer wieder gerne.

Engagement in der Schule

Ich habe Zuhause meinen Geschwistern Nachhilfe gegeben, aber in der Schule habe ich mich ebenfalls engagiert: Ich habe meiner Schulfreundin  zwei Wochen lang Nachhilfe in Französisch und in Mathematik in der Mittagspause gegeben, denn sie musste eine 5er-Prüfung machen. Unser Fleiß war hat sich für sie gelohnt, denn sie hat die 5er-Prüfung der mit einer super Leistung geschafft. Es macht mir immer wieder große Freude, meinen Mitmenschen zu helfen wo ich kann. Wenn andere dadurch glücklicher sind, bin auch ich glücklich! 😊

Mathe-Intensivkurs in den Semesterferien

Nach dem erfolgreichen Mathe-Intensivkurs von START-Vorarlberg in den Weihnachtsferien, folgte wie angekündigt, der Mathe-Intensivkurs in den Semesterferien.

In den drei stattgefundenen Terminen am 11., 13. sowie 14. Februar, ging Nachhilfelehrer Harald Jörg wieder souverän und explizit auf die Bedürfnisse der teilnehmenden StipendiatInnen und den Anforderungen der jeweiligen Schulstufe, bzw. des jeweiligen Schultyps (AHS oder BHS) ein.

Die StipendiatInnen sind nun bestens vorbereitet für die kommenden Schularbeiten. Ob in den Osterferien wohl auch ein Mathe-Intensivkurs stattfindet?

Workshop Stress- und Zeitmanagement

Für uns Vorarlberger StipendiatInnen, fand ein Workshop zu den Themen „Zeitmanagement“ und „Stress“ statt. Er begann um 10:00 Uhr im START-Büro in Bregenz und es kamen doppelt so viele Teilnehmer wie sich ursprünglich angemeldet haben. Nichtsdesotrotz begannen wir mit dem ersten großen Punkt unseres Themas: den Stressoren (=Faktoren, die Stress auslösen). Mithilfe der Frage „Was stresst mich?“ – gelang es uns, jegliche Stressoren aufzulisten und zu besprechen.

Dieses Thema schien eine große Welle an Diskussionen unter den Stipis ausgelöst zu haben. Jeder von uns reagiert unterschiedlich auf Stressfaktoren und geht mit ihnen auf verschiedene Weisen um, was die Diskussion und die Stipis auch bewiesen haben. Nach einer kurzen Pause besprachen wir das Thema „Zeitmanagement“. Dank Sandra, welche den Workshop geleitet hat, bekamen wir nützliche Tipps, welche wir künftig gerne anwenden werden: Überblick verschaffen – Aufgaben und Pflichten auf eine gewisse Zeitspanne verteilen –  richtige Herangehensweise – und so ist das Leben leichter, der Stress weg und der Geist bleibt verschont. Denn bei ständigem Chaos und Stress können wir mit der Zeit krank werden. Daher bekamen wir auch ein paar Tipps zur Ernährung, welche auch eine wichtige Rolle beim Stressvorbeugen spielt. Viel Wasser trinken, ausgewogenes Essen (mindestens eine warme Mahlzeit pro Tag) und Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse sollen uns gut durch den Tag bringen.

Ein Bericht von Stipendiat Sebastian

Skitag im Ländle

Am Samstag, den 8. Februar 2020, trafen sich elf START-Vorarlberg Stipendiat*innen, um sich gemeinsam für den geplanten Skitag, ins Brandnertal aufzumachen. Das Brandnertal ist ein Tal im österreichischen Bundesland Vorarlberg und ein beliebtes Skigebiet. 

Gleich nach dem Ankommen in Brand, sind wir zu einem Sport-Geschäft gegangen, um dort die benötigten Ski-Ausrüstungen auszuleihen. Später wurde wir in zwei Gruppen eingeteilt, nämlich in Anfänger und Leichtfortgeschrittene. Die Anfänger gingen mit Larissa und dem gebuchten Skilehrer von der Schischule Brandnertal, zum Übungshang, während die anderen mit Sandra weiter den Berg hinauf zum Skifahren gingen.

Das Skifahren für uns Anfänger war anfangs nicht sehr toll und sehr anstrengend und auch Larissa hatte alle Mühe uns auf die Beine, bzw. Ski zu helfen. Jedoch mit der Zeit und dem wiederholten Üben der Grundlagen, konnten schließlich alle mehr oder weniger gut den Übungshang selbständig hinunterfahren.

Gegen 12 Uhr folgte ein gemeinsames Mittagessen, bei dem sich die Stipis endlich ausruhen konnten. Am Nachmittag fing es dann an, richtig Spaß zu machen. Alle konnten ihre Skikenntnisse verbessern – auch diejenigen, die schon Fahrkenntnisse hatten! Die Anfänger waren im Vergleich zu Beginn des Tages, deutlich selbstbewusster und konnten das sogenannte „Schifoan” endlich genießen! Ein großes Dankeschön an Sandra, Larissa und dem Skilehrer Olli!

Stipendiat Baris meinte:

Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut und er hat all meine Erwartungen übertroffen! Es war ein atemberaubendes Gefühl nach einigen Jahren wieder auf der Piste zu stehen – auch wenn ich anfänglich ein paar Mal gestürzt bin. Sandra hat mir ein paar Tricks gezeigt, wie einfach und schön das Ski fahren sein kann! Wir haben auf jeden Fall die Pisten unsicher gemacht! 😊 Der Tag war eine klare 10/10 und ich freue mich schon sehr auf das nächste Mal!

Feedback von Snowboarder Iman: „Cool, lustig und sportlich waren wir im Ländle unterwegs!”

Ein Bericht von Stipendiatin Maryan

Mein erstes Praktikum im Ausland

Alles begann in meinem zweiten Studienjahr der Rechtswissenschaften. Da erfuhr ich von einem Studienkollegen, dass er ein Praktikum bei der österreichischen Botschaft in Peking macht. Zwei Jahre später, beschloss ich mich selbst zu bewerben. Bereits nach einer Woche bekam ich auch schon die Zusage.

Nach Erledigung eines Haufen Papierkrams, buchte ich den Flug und beantragte das Visum. Da das Lesen in chinesisch mir auch noch nach drei Jahren Sinologie-Studium schwer fiel, entschloss ich mich über die Plattform Airbnb eine Wohnung für meinen Aufenthalt in Peking zu suchen. Die perfekte Wohnung wurde schließlich nach mühseligem Suchen gefunden – leider war der Preis weniger perfekt – denn nun bekam ich den ersten Vorgeschmack davon, wie teuer das Leben und Wohnen in Peking ist.

Es war mein erstes Praktikum und auch die erste Reise in mein Heimatland seit über acht Jahren, so war ich ziemlich aufgeregt und nervös. Ich landete einen Tag vor meinem ersten Arbeitstag in der Millionenhauptstadt Chinas und war erst einmal von den Dimensionen überwältigt.

Am nächsten Tag wurde ich auch gleich mit der nächsten Herausforderung konfrontiert – dem U-Bahnfahren in einer Mega-Metropole – und das um 8 Uhr morgens. Obwohl jede Minute ein neuer Zug einfuhr, waren sie alle gestopft voll und man hatte gerade noch Platz sich hineinzuquetschen – was meinen täglichen Weg zur Arbeit nicht gerade entspannt machte. Mein restlicher Arbeitstag verlief glücklicherweise viel ruhiger. Mein Chef – der Kulturattaché von Österreich – gab mir Einiges zu lesen, um mit der Arbeit des Kulturforums vertraut zu werden.

In den zwei Monaten meines Praktikums, fanden unter anderem Austauschprogramme statt, in welchem zum Beispiel ein österreichisches Jungorchester in China zu Besuch war, oder österreichische Künstler bei der Biennale in Peking teilnahmen. Der größte Bereich meiner Arbeit, war die Übersetzungstätigkeit. Ich durfte mehrere Präsentationen über Österreich, ins Chinesische vor diversen Schulklassen übersetzen.

Die Wochenenden nutzte ich, um Sightseeing zu machen und mit meinen Arbeitskollegen die Stadt zu erkunden. Nach Beendigung meines Praktikums, reiste ich weitere zwei Wochen durch den Süden Chinas und lernte die Kultur diverser Minderheiten kennen.

In meiner gesamten Zeit bei der Botschaft, fiel mir der respektvolle Umgang zweier Nationen und deren Offenheit besonders auf. Genau diese Werte trägt auch START, weshalb es mich sehr an die vier Jahre meines Stipendium-Programms erinnerte.

Alles in allem war das Praktikum eine großartige Entscheidung. Ich konnte nicht nur Berufserfahrungen sammeln, sondern auch meine Sprachkenntnisse erweitern und ein “fremdes” Land kennenlernen.

Ein Bericht von Alumna Haidi

Neujahrsempfang bei Familie Dearstyne

Am Samstag den 4. Jänner 2020, luden Maude und Bill Dearstyne – die Gründer von START-Vorarlberg – uns Vorarlberger START-Alumni zum Auftakt des neuen Jahres, zu sich nach Hause zu einem gemütlichen Treffen ein. Auch nach Beendigung unseres Stipendium Programmes, ist es den beiden wichtig, Kontakt mit uns zu haben und sich mit uns auszutauschen. START ist eben wie eine Familie!

Insgesamt folgten 22 ehemalige StipendiatInnen der Einladung. Auch die ehemaligen START-Landeskoordinatorinnen Patricia und Bianca waren anwesend, sowie START-Mitarbeiterin Larissa.

Bill und Maude hatten für den Abend alles perfekt vorbereitet und organisiert. Das Essen war köstlich – alles wurde in kleinen Gläschen angerichtet, sogar den Kuchen gab es im Glas. Bill hielt eine kurze Begrüßungsrede und hieß uns herzlich willkommen.

Die Stimmung untereinander war super: das Wiedersehen hatte uns allen eine große Freude bereitet – Neuigkeiten wurden ausgetauscht und es wurde viel gelacht.

Besonders schön fand ich, dass sich die Alumni aus den verschiedenen Jahrgängen (besser) kennengelernt haben und ihre Erfahrungen mit den anderen teilen konnten.

Im Namen aller Alumni möchte ich mich bei Maude und Bill für die Einladung in ihr schönes Zuhause und für ihr Engagement für uns jungen Leute, bedanken. Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Gesundheit für das neue Jahr.

Ein Bericht von START-Alumnus Tamir

Deutsch-Grundlagen mit Lisa

Vom 27. Dezember 2019 bis 3. Jänner 2020, trafen sich Vorarlberger StipendiatInnen im START-Büro in Bregenz, mit Frau Lisa Wedenigg um die Deutsch-Grundlagen zu wiederholen.

Mit ihrer herzlichen und geduldigen Art, vermittelte uns Lisa wichtige Lerninhalte im Bereich Satzbau: z. Bsp. den Beginn von Sätzen mit Nominativ, Akkusativ und Dativ, außerdem die Einleitung von Säten mit Eigenschaftswörtern, sowie den Überblick der Gliedsatzarten. Wir lernten die Möglichkeit der Verwendung dieser Sätze als Satzeinleitung, was ungemein hilfreich für unsere zukünftigen Aufsätze.

Auch das Formulieren von Argumenten nahmen wir genau durch: So etwa die Pro- und Kontra-Argumente, Hervorhebungen und die Formulierungsmöglichkeiten zur Darstellung der persönlichen Meinung.

Wir lernten auch die Grundlagen der Meinungsrede und verfassten auch jeder gleich eine zur Übung. So schrieb Shirin ihre Meinungsrede zum Thema „Sinnvolle Freizeitgestaltung“, und zum Thema „Massentourismus“. Das Thema von Rima war auch sehr interessant: „Gefangen im Schönheitswahn“. Diese Themen regten uns natürlich zum intensiven Meinungsaustausch an.

Ein großes Dankeschön an Lisa, welche uns sehr geholfen hat unsere Deutschkenntnisse zu verbessern! Vor allem sollte man nicht die Grundlagen dieser Sprache unterschätzen, denn diese bilden quasi das sichere Fundament, wenn man sie beherrscht.

Mathe-Intensivkurs in den Weihnachtsferien

Für insgesamt sieben START-Vorarlberg StipendiatInnen fand am 27. und 28. Dezember, im Bregenzer START-Büro ein Mathe-Intensivkurs statt. Schnell stand fest, dass es für Nachhilfelehrer Herr Prof. Harad Jörg kein Problem ist, quasi gleichzeitig auf die mathematischen Anforderungen der unterschiedlichen Schulstufen und Schultypen einzugehen und den Lernstoff für die StipendiatInnen einleuchtend zu vermitteln. So beinhaltete der Lernstoff zum Beispiel „Potenzen, Wurzeln, Einheiten und Funktionen, außerdem Prozentrechnung und Exponentialfuntion, Wachstum und Zerfall und vieles mehr.

Die Stipis waren und sind begeistert von ihrem neuen, supernetten Nachhilfelehrer und haben sich schon für den nächsten Mathe-Intensivkurs in den Semesterferien angemeldet.

Schenke kranken Kindern ein Lächeln

Am 13. Dezember vergangenen Jahres, besuchten Fatma, Rima und Eyüp im Namen von START-Vorarlberg, die Kinderabteilung des LKH Feldkirchs zum gemeinsamen Spiel mit den Kindern.

START-Alumnus Eyüp berichtet: Zuerst trafen wir uns mit Frau Mag. Andrea Marosi-Kuster, welche uns nach ein paar kurzen Informationen auf die Kinderstation begleitete. Zwei Kinder warteten im Spieleraum schon auf unseren Besuch. Wir hatten die Möglichkeit mit den Kindern die schon vorhandene Weihnachtsstimmung zu verstärken, indem wir musizierten und uns gegenseitig Geschichten vorlasen. Nach dem Singen und Lesen spielten wir diverse Spiele, um die Kinder besser kennenzulernen. Das Krankenhaus hat uns netterweise Säfte und Snacks zur Stärkung bereitgestellt, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals bedanken möchte.

Alles in Allem denke ich, dass dieser Ausflug zu unserem Paten – der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. –  eine sehr tolle Aktion war. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, dabei zu sein und so kranken Kindern (m)ein Lächeln zu schenken.

Vielen Dank an Frau Andrea Marosi-Kuster, dass sie diesen Nachmittag mit uns organisiert hat. Allen kranken Kindern wünschen wir eine gute Besserung und hoffen, dass sie schnellstmöglich wieder gesund werden.

Ein Bericht von START-Alumnus Eyüp

Vom Eislaufen und vom Nikolo

Der Winter steht bereits vor der Tür und somit auch alle winterlichen Aktivitäten. Deshalb beschlossen wir START-Vorarlberg StipendiatInnen am Freitag, den 6. Dezember, mit Sandra und Larissa Eislaufen zu gehen und viel Spaß miteinander zu haben. Teilweise waren auch manche unter uns, welche zum ersten Mal mit Schlittschuhen auf dem Eis standen – was ziemlich tapfer war.

Der englische Spruch „no risk, no fun“ war ihr Motto und es war zugegebenermaßen zum Teil echt lustig, aber auch motivierend zu sehen, wie der oder die eine oder andere, hinfiel und dann aber wieder aufstand mit einem Lächeln im Gesicht und es weiter versuchte.

Sogar die sogenannten Eisprofis brauchten eine Weile, bis sie wieder hineinkamen mit dem Eislaufen, denn für sie war es auch das erste Mal in diesem Winter. Stipendiat Ghaiath meinte: „Ich glaube, dass ich noch nie in meinem Leben so viel gelacht habe wie heute.“ Natürlich, nach so einem anstrengenden, aber äußerst amüsanten Ausflug, fing der Bauch an zu knurren und deshalb gingen wir direkt nach dem Eislaufen in eine Pizzeria in Bregenz. Unsere Landeskoordinatorin Sandra Kunz hatte dort für uns reserviert, um uns mit weiteren „Stipis“ und Bill  und Maude zu treffen, um dort gemütlich zusammenzusitzen, zu essen und zu trinken und eine kleine Nikolausfeier zu zelebrieren. Zu unserer großen Freude und unserem Glück, bekamen wir noch tolle Geschenke (eine supercoole Powerbank und einen Schokoladen-Nikolaus). Für so einen – mehr als nur tollen – Abend, bedanken wir uns herzlich, denn ohne START wäre dies gar nicht möglich, was ziemlich schade wäre.

Ein Bericht von Stipendiat Ghaiath

Solidarität, Stärke und Würde

Am 2. Dezember 2019 besuchte ich und fünf weitere START-Vorarlberg StipendiatInnen den Vortrag “Solidarität, Stärke und Würde”. Der Vortrag fand im Gössersaal in Bregenz statt und dauerte zwei Stunden. Frau Dr. Monika Hauser war die Leitern des Workshops. Sie berichtete über die Arbeit von „medica mondiale e.V.“.


Frau Dr. Hauser setzt sich politisch für geschlechtergerechte Strukturen ein, bekämpft die Gewalt gegen Frauen und Mädchen und ist deshalb in verschiedenen Ländern tätig. Sie erzählte uns in einer Bildpräsentation Geschichten von Erfolgen, welche sie zusammen mit ihrer Organisation in vielen armen Ländern – wie Afghanistan oder Nord-Irak – erreichte. Sie sprach nicht von den schrecklichsten Geschichten, die kaum vorstellbar sind, sondern von Fakten und von der Realität.

Ich fand den Vortrag sehr interessant und wichtig. Solche Vorträge erinnern uns daran, dass wir – auch wenn es uns gut geht – nicht vergessen sollten, wie es anderen Menschen geht. Es ist wichtig, dass man sich mit solchen Themen auseinandersetzt, beschäftigt und sich bewusst macht, wie es auf anderen Orten unserer Welt noch aussieht. Denn wir können erst dann unser Teil beitragen und helfen, wenn wir Bescheid über solchen Themen wissen.

Vielen Dank an unsere langjährige Unterstützerin Ursula Dehne-Kinz, von den Bregenzer Soroptimistinnen (SI Club Bregenz/Rheintal), welche uns auf diesen sehr interessanten und informativen Vortrag eingeladen hat und an Maude Dearstyne, welche uns netterweise begleitet hat.

Ein Bericht von Stipendiatin Lana

Bewerbungstraining START-Vorarlberg

Am Sonntag den 1. Dezember, trafen sich sieben START-Vorarlberg StipendiatInnen im Bregenzer START-Büro, um zu lernen wie man sich am besten für einen Job bewirbt. Mit Hilfe unserer Landeskoordinatorin Sandra Kunz, konnte bald jeder selbst seinen eigenen Lebenslauf leicht erstellen.

Der Workshop war sehr spannend, da wir vom schulischen Leben ins Arbeitsleben eingetaucht sind – theoretisch, zumindest. Mit Sandra haben wir sehr viel gesprochen und von ihr gelernt, was zum Beispiel die ersten Eindrücke von einem potentiellen Arbeitsgeber sind, wenn er die Unterlagen des Bewerbers sieht. So wie unsere Unterlagen sind, so ist unser erster Eindruck – das kann positiv, oder negativ sein.

Der Nachmittag verging wie im Flug und wir konnten vieles mitnehmen. Auch wie man ein Bewerbungsgespräch führt, haben wir mit Sandra sowohl in der Theorie als auch in praxisbezogenen Rollenspielen geübt.

Vielen Dank an Sandra, welche uns geduldig gezeigt hat, auf was es bei einer Bewerbung ankommt!

Ein Bericht von Moaawea

KNIGGE – was ist das?

Am 23. November 2019 haben wir neuen START-Vorarlberg Stipendiat/innen uns mit START-Mitarbeiterin Larissa getroffen, um unser Wissen über das Thema Manieren, Stil und Etikette zu erweitern – sogenannte Knigge! Der Inhalt des Seminars spannte den Bogen von den grundlegenden Benimmregeln, über das Verhalten in unangenehmen Situationen, den korrekten E-Mail-Verkehr, bis hin zum richtigen Auftritt, im Rahmen eines Mittagessens in einem Restaurant. Das Seminar fand im Hotel Schwärzler in Bregenz statt, unter der professionellen Leitung von Frau Juanita Hieble-Tomio von der Tanzschule Hieble.

Zunächst befassten wir uns mit dem Thema Grüßen und Begrüßen, dabei wurde uns zunächst einmal der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen klargemacht. Dann gingen wir präziser auf die Begrüßungsregeln ein und konnten interessanterweise durch unsere multikulturelle Herkunft, neue Formen der Begrüßung in verschiedenen Ländern, kennenlernen. Anschließend haben wir Arbeitsaufträge von Frau Hieble-Tomio bekommen. Aufgeteilt in Kleingruppen, machten wir uns daran, die gestellten Fragen zu beantworten. Jeder musste sich für einen Meinungsaustausch mit den  Partnern öffnen und deren Meinung in der drauffolgenden Diskussion zulassen. Es ging aber nicht nur um ein Zulassen, sondern auch um eine Auseinandersetzung, mit einer anderen Meinung.

Die Themen, welche während unserer Diskussion aufgegriffen worden sind, waren Grüßen und Begrüßen, der beste Auftritt, Verhaltensweisen im Unterricht und mit Mitschüler/innen und schließlich Verhalten und Umgang mit eventuell unfairen Lehrern. Nach dreistündiger, intensiver Beschäftigung mit den grundlegenden Benimmregeln, gingen wir zum kulinarischen Teil über. Das Seminar ging nun am Esstisch weiter, wo uns die Tischmanieren, der richtige Umgang mit Besteck, die Verwendung der Serviette und viele anderen Regeln beigebracht wurden. Dabei durften wir ein leckeres, mehrgängiges Menü essen.

Die Leiterin war höchst flexibel und ist feinfühlig bis auf das kleinste Detail sehr gut eingegangen und hat uns tolle, praxisbezogene Beispiele gegeben. Sie hat den Ablauf sehr gut organisiert und konnte uns in einer lockeren Atmosphäre, professionelle Lösungen mit Spaß-Faktor anbieten.

„Ich fand den Workshop sehr interessant und auch hilfreich. Ich habe mir überhaupt nicht so vorgestellt, dass es so gut ist. Die Trainerin war ebenfalls sehr gut. Sie hat uns sehr viel beigebracht. Ich empfehle diesen Workshop auf jeden Fall weiter. Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich wieder dabei, weil ich mich wieder besonders auf das tolle und leckere Essen freue ;)“-Shirin

„Ich fand den Workshop sehr interessant. Ich konnte vieles mitnehmen. Die Fragen fand ich auch sehr gut, da die Themen aus unserem Alltagsleben waren. Außerdem habe ich zum Thema Essmanieren auch einiges gelernt. Die Trainerin war echt toll.“-Hadel

Ein Bericht von Stipendiat Louai

Stressfrei in wenigen Stunden

Am Samstag den 2. November, trafen sich START-Vorarlberg Stipendiat/innen um gemeinsam Wege zu erlernen, wie man Stress abbauen kann. Der Kurs fand im Bildungshaus St. Arbogast statt, unter der Leitung von Dr. Gunhild Häusle-Paulmichl.

Wir fingen mit der Frage an, was stresst uns? Ob Familie, Schule, oder Hobbys, jeder hat einen oder mehrere Stressfaktoren in seinem Leben. Danach besprachen wir kurz eben jene Punkte und wie wir sie vermeiden könnten. Folglich machten wir eine lange Übung im Liegen, bei der wir uns einen Ort der Kraft vorstellen sollten. Am Ende schrieben wir unseren wöchentlichen Stundenplan nieder, um zu sehen, wie beschäftigt wir wirklich sind. In Gruppen besprachen wir dann diese und überlegten uns, ob es eine Möglichkeit gäbe, unsere Zeit besser einzuplanen.

Die Kursleiterin war professionell, ging gut mit uns um und kümmerte sich um jeden einzeln, gab verschiedene Tipps und machte auch ein paar Übungen mit uns. Mit gutem Gewissen kann ich sagen, dass alle Stipendiaten den Kurs entspannter verließen, als sie es noch an diesem Morgen waren.

Nun zu den Meinungen der anderen Stipendiaten:

„Das Seminar war ziemlich interessant und man konnte sehr viel mitnehmen. Die Kommunikation war sehr gut und auch wenn wir mal lauter wurden, hatte sie uns immer unter Kontrolle. Sie ging sehr gut auf unsere jeweiligen Fragestellungen ein und beantwortete diese. Gegen Ende wurde es ein bisschen anstrengend, aber trotzdem lehrreich.“ – Baris

„Für mich war die gestrige Veranstaltung sehr wichtig, weil ich wissen wollte, wie ich mit dem Stress umgehen kann. Ich erwartete mehr vom Workshop, als passiert ist. Meiner Meinung nach könnte man ihn besser gestaltet haben.“ – so Shirin. „Da ich, lustigerweise, gestresst zum Stress-Workshop gegangen bin und mir nicht erhoffte, viel zu lernen, war ich doch überrascht, dass ich mit einem erholten Gefühl nach Hause gegangen bin. Die Leiterin des Workshops hat sehr sicher und professionell gewirkt. Tipps wie beispielweise in stressigen Situationen an einen ruhigen Ort zu denken, an dem man gerne ist, durfte ich mitnehmen.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Chirin

Abschiedsfeier der START-Assistentin Cansu

Nach 2,5 Jahren in denen START-Alumna Canus als Projektassistentin bei START-Vorarlberg mitgearbeitet hat, heisst es nun Abschied nehmen, da sich Cansu für eine berufliche Weiterentwicklung entschieden hat. Zu diesem Anlass organisierten die Stipisprecher*innen am 2.11 eine Abschiedsfeier. Hier dazu der Bericht:

Am Samstag den 2.11 haben wir die letzte „Veranstaltung“ mit Cansu besuchen können. Wir trafen uns gemeinsam mit Bill, Maude, Cansu, ein paar Stipis und Alumni in „La Scarpetta“ und verbrachten einen schönen Abend. Nachdem alle ihre Pizza genießen dürften, gab es auch ein kleines Konzert vorbereitet von Franciszek Passion und Ümmü Eser. Ein kleines Geschenk von uns allen durfte natürlich auch nicht fehlen!

Cansu war bis jetzt mehrere Jahre als Projektassistentin sehr engagiert. Sie entschloss sich aber, einen neuen Anfang zu beginnen. Wir möchten uns ganz herzlich bei Cansu bedanken, und wünschen ihr einen guten Rutsch in das neue Leben. Möge START ihr gut in Erinnerung bleiben.

Matura, was nun?

Beratung für Bildung und Beruf bietet das Berufsinformationszentrum (kurz “BIFO!”) für Erwachsene und Jugendliche. Das Angebot reicht von individuellen Berufsinformationsgesprächen, Berufsorientierungskursen über Beratungsangebote zur Ausbildungsentscheidung, bis hin zu Potentialanalysen, 18plus Programm, Bewerbungstrainings und Erstellen von Interessensprofilen.

Berufseinstieg oder Ausbildung nach der Matura? Diese Frage stellen sich viele unserer Stipendiat/innen. Um eine für sich passende und gute Entscheidung finden zu können, braucht es Orientierung und Entscheidungshilfen.

Frau DSA Brigitte Doff-Sotta, pädagogische Mitarbeiterin des BIFO und Expertin für das Thema “Wege nach der Matura” stellte das Berufsinformationszentrum vor und fragte gleich zu Beginn unsere Jugendlichen “Matura, was nun? Was möchtet ihr danach machen?” Zögerlich antworteten die ersten Stipendiat/innen, denn diese Frage stellen sich viele junge Menschen, vor allem in der Maturaklasse oder kurz vor ihrem Schulabschluss, tagtäglich. Welche Möglichkeiten habe ich? Was soll ich studieren und auf welcher Hochschule? Und welche Möglichkeiten bietet mir eine verkürzte Lehre nach der Matura?

Um einen Überblick von den zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten, beschäftigten wir uns zunächst mit der österreichischen Bildungslandschaft. Der Unterschied zwischen Fachhochschule, Universität und Kolleg wurde eingehend erklärt, anschließend widmeten wir uns dem Thema “Lehre nach der Matura”. Denn eine Lehre ist auch nach der Matura möglich, diese kann verkürzt absolviert werden und erleichtert zudem den direkten Berufseinstieg nach dem Schulabschluss.

Danach erstellten wir individuelle Interessensprofile. Das Ergebnis dient zur eigenen Orientierung und soll richtungsweisend die Entscheidung unterstützen. Frau Doff-Sotta betonte auch, dass bei der Entscheidungsfindung immer ein Plan B, eine Studienalternative, mitgedacht werden sollte. Die zahlreichen Aufnahmetests und Zugangsbeschränkungen der Hochschulen beschränken die Anzahl der Studierenden und nicht alle Studieninteressent/innen erhalten einen Studienplatz. Sie riet auch, auf sich zu hören und sich mit den eigenen Interessen auseinanderzusetzen. Tipps und Erfahrungen sind sehr wertvoll, die Entscheidung liegt jedoch letztendlich bei einem selbst.

Danke an Frau Doff-Sotta für diesen informativen Vortrag!

Ich fand den Vortrag sehr hilfreich und übersichtlich dargestellt, da wir über verschiedenste Bildungswege informiert wurden. Die Potenzialanalyse würde ich denjenigen empfehlen,  die sich für mehrere Studien bzw. Berufe interessieren und keinen Überblick über ihre Stärken und Interessen haben.”  –Nasiba

Zivilcourage – der etwas andere Mut

Am Dienstag, den 29.10.2019 kamen wir zusammen, um mehr über die sogenannte “Zivilcourage” zu erfahren. Im ersten Teil des Workshops haben wir gelernt, was Zivilcourage überhaupt ist und wann und wie kann ich helfen. Zivilcourage ist, wenn man anderen, auch fremden Leuten hilft oder sie bei einem Angriff schützt, ohne das man sie wirklich kennt. 

Zivilcourage ist nicht angeboren. Wir müssen dieses Verhalten erst lernen. Hier haben wir paar Tipps gelernt wie man sich in Zivilcourage behandeln kann. Zum Beispiel: “Fange ganz klein an und traue dich immer weiter”. Wir haben für dieses Beispiel sogar ein Spiel gespielt! Am Anfang war es für mich schwierig mutig zu sein, aber ich habe die Übung welche wir machen sollten, ein paar mal wiederholt, bis ich es geschafft habe. 🙂 

Nicht wegsehen – hinsehen! 

Zivilcourage bedeutet auch, dass man im Alltag nicht einfach wegschaut, sondern genau hinsieht, was um einen herum passiert. Es geht dabei nicht nur um das Sehen, sondern auch um das Handeln. Z. B. dann, wenn andere Menschen angegriffen oder sogar verletzt werden. Wenn man selber Angst hat, kann man wenigstens Polizei rufen. Ich würde niemals verzeihen, wenn ich einer gefährlichen Situation stecke und alle wegschauen, als würde nichts geschehen…

Feedback der TeilnehmerInnen:

Helena: “Es war überhaupt nicht langweilig. Also wir konnten alles in 3 Stunden machen. Außerdem die Diskussion und die Spiele waren sehr interessant und die 3 Stunden sind sehr schnell gelaufen. Also das war super interessant, finde ich.” 

Franciszek: “ Ich habe einiges gelernt, die Zeit ging schneller als im Flug. Ich war sehr zufrieden mit der Gestaltung des Workshops.” 

Ein Bericht von START-Freundeskreis-Mitglied Hilin

Schulden? Nicht mit mir!

Stipendiaten und Stipendiatinnen von START-Vorarlberg trafen sich am 28. Oktober in der Volkshochschule Götzis, um das Thema Geld und Schulden in einem Workshop näher zu besprechen. Frau Nadia Zagonel vom Institut für Sozialdienste – kurz: IFS, hat uns zuerst diese Institution in der sie arbeitet, genauer vorgestellt. Auf der Homepage des IFS steht folgender Leitsatz, welcher die Leistungen des IFS kurz und prägnant definiert: „Wir bieten Menschen ins psychischen und sozialen Krisensituationen Hilfe und Unterstützung.“

Eine solche Krisensituation stellen zum Beispiel Schulden dar. Das Thema Schulden und der Grund dafür, ist bei jedem unterschiedlich. Eine Zahl hat uns Stipendiat/innen ziemlich erstaunt und sogar enttäuscht, und zwar der Betrag über 87.000,- Euro. Diese Zahl beziffert die durchschnittliche Schuldensumme von einer in Vorarlberg lebenden Person, welche sich hilfesuchend zum IFS wendet.  Die Trainerin war sehr nett und hat alle Themen sehr genau erklärt und unsere neugierigen Fragen geduldig beantwortet.

Der Workshop war sehr schön aufgebaut und die Beispiele waren auch sehr interessant und es ist gut zu wissen, wie viel Geld die Menschen in Vorarlberg monatlich ausgeben, bzw. benötigen. Wir Stipendiaten fanden den Workshop jedenfalls sehr informativ und hilfreich. Ich persönlich finde das angesprochene Thema recht wichtig und nützlich für meine Zukunft. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop an jeden weiterempfehlen kann.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Begrüßungsfeier der neuen START-Vorarlberg Stipendiat/innen des 11. Jahrganges

Am Mittwoch, den 23. Oktober 2019 begrüßte START-Vorarlberg feierlich seinen 11. Jahrgang im Saal der Wirtschaft, des WIFI Dornbirns! 

Mit 180 Gästen, darunter die START-Vorarlberg Stifter, William und Elisabeth Dearstyne, unsere Schirmherrin und Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink, Ulrike Münst-Xander – Direktorin der HLW Rankweil, unseren geschätzten Patinnen und Paten, START-Österreich Geschäftsführerin Katrin Bernd, Freunde von START, sowie Familienmitglieder der Stipendiat/innen.

Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit allen Jugendlichen unter der Organisation von START-Vorarlberg-Koordinatorin Sandra Kunz erstellt. Somit fand ein sehr gelungener Abend statt – beinhaltend emotionale Reden, Videobeiträge, die Urkundenverleihung, Verabschiedung der diesjährigen Maturanten, sowie künstlerische Beiträge. Moderiert wurde der Abend von Stipendiat/innen des 10. Jahrgangs: Shahed Sheikh-Mustafa und Franciszek Pasion.

Während Direktorin Münst-Xander in Ihrem Impulsvortrag die Frage behandelte: „Schule und Gesellschaft – wer trägt die Verantwortung?“, diskutierten im Anschluss die Schüler Baris Can Sahin und Rima Tajelddin, rege über die Aussage „Meine Zukunft: Das bin ich!“

15 Stipendien wurden vergeben

15 START StipendiatInnen, welche ein Stipendium in der Höhe von monatlich 100 Euro für Bildungszwecke, Bildungsseminare und individuelle Beratung und Coaching bekommen, wurden aufgenommen:

Louai Hamdosh aus Syrien, BG Bludenz

Fatima Al Lababidi aus Syrien, BORG Schoren Dornbirn

Midia Al Rasho aus Syrien, BORG Egg

Osagie Osarumen aus Nigeria, HTL Dornbirn

Fatma Pilik aus der Türkei, HLW (Aufbaulehrgang) Marienberg

Masouma Ramazan aus Afghanistan, BORG Lauterach

Baris Can Sahin aus der Türkei, BORG Lauterach

Maya Salami aus Syrien, HLW Rankweil

Shirin Shekh Rashid aus Syrien, HLW Riedenburg

Rima Tajelddin aus Syrien, BORG Lauterach

Ümmü Nidal Eser aus der Türkei, BORG Schoren Dornbirn

Hala Zada aus Syrien, HLW Riedenburg

Hadel Al Farwan aus Syrien, HTL Dornbirn

Farzane Rezai aus Iran, HTL Rankweil

Moaawea Abu Nasser aus Syrien, HAK (Abendlehrgang) Bregenz

Österreichweit ist START bereits in 5 Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es das Programm auch in Wien, Niederösterreich, Salzburg und Oberösterreich. Derzeit werden in Österreich insgesamt 133 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert, 382 Jugendliche haben das Programm bereits erfolgreich absolviert.

Über START Vorarlberg:

START-Vorarlberg fördert im Rahmen eines Stipendienprogramms engagierte Schüler und Schülerinnen mit Migrationsgeschichte bis zur Matura. Zu den Auswahlkriterien für die START-Stipendien zählen gute schulische Leistungen, soziales Engagement und das familiäre Einkommen. Der Verein wurde 2009 von der Piz Buin Stiftung initiiert und wird aktuell von 30 Paten wie Unternehmen, Institutionen und einigen Privatpersonen unterstützt.

Unsere Fotogalerie:

Unsere Strukturförderer: Piz Buin Stiftung, William & Elisabeth Dearstyne

Nachbericht Aufnahmefeier Vbg – Okt 2019

Textsortenreihe: Kommentar

Am 13. Oktober kamen wir zusammen, um mehr über die Textsorte “Kommentar” zu erfahren. Der Nachhilfelehrer, Martin Fink, ist Schüler des BG Blumenstraße und wurde von seinem Deutschlehrer an START vermittelt.

Er erklärte, wie ein Kommentar aufgebaut ist, welche rhetorischen Figuren es gibt und wie diese im Kommentar zur Anwendung kommen.

Anhand von Beispiele analysierten wir den Aufbau. Wir hatten auch die Gelegenheit, alle einen Kommentar zu verfassen und mit Martin zusammen durchzugehen. Die Pausen nutzten wir ,um uns einander näher kennenzulernen, da auch viele der neuen Stipis dabei waren.

Ich fand den Workshop echt hilfreich für mich. Martin, unser Nachhilfelehrer, war sehr geduldig und beantwortete unsere Fragen sehr genau. Besonders gefallen hat mir, dass wir viele Beispiele für ein Kommentar bekommen haben. So haben wir eine bessere Vorstellung, wie man einen guten Kommentar schreibt.

Ein Bericht von START- Stipendiatin Joy

Studenten Alltag von START-Vorarlberg Alumni

Linz, 09.10.2019

Jugendliche müssen bereits frühzeitig wichtige Entscheidungen für das zukünftige Leben und die persönliche Ausbildung treffen. Familie, Bekanntenkreis sowie START waren für die Auswahl geeigneter Alternativen eine große Unterstützung. Meine Schwester, Ceyda und ich, Mustafa Can, konnten als Geschwister bei START wunderschöne Erinnerungen und viele beeindruckende Erfahrungen sammeln, die unseren Lebensweg auch nach Abschluss des START Programms bereichern.

Begonnen hat alles in der kleinen Ortschaft Langen am Arlberg, wo wir Geschwister aufgewachsen sind.  Schon in frühen Jahren begeisterte mich die Technik und deren Anwendung, sodass ich für meine weitere schulische Ausbildung die HTL-Rankweil auswählte, während sich meine Schwester für eine kaufmännische Ausbildung an der HAK in Bludenz entschied. Nach Abschluss dieser fünfjährigen berufsbildenden höheren Schulen stellte sich schließlich auch für uns die Frage: „Matura – was nun?“.

Die letzten 3 Jahre in den berufsbildenden höheren Schulen nutzten wir, um unsere Kenntnisse und Fähigkeiten bei START durch zahlreiche Workshops und Seminare zu verbessern. Am meisten konnten wir von START durch das Knüpfen von Kontakten zu berufstätigen Persönlichkeiten und Fachkräften profitieren. Dabei bot sich auch die Möglichkeit mittels Pate-Stipendiat-Beziehung Praktika zu absolvieren und erste Berufserfahrungen zu sammeln. Der direkte Kontakt und damit verbundene persönliche Austausch mit Vertretern der Wirtschaft erleichterte uns anschließend die Entscheidung für den weiteren Werdegang nach der Matura. Meine Schwester entschied sich für das Informatik-Studium an der JKU-Linz, während meine Entscheidung das Mechatronikstudium an der gleichen Universität war.

Der Umstieg von der Schule auf die Universität war – wie bei jedem Erstsemestrigen – auch für uns nicht einfach. Neben der großen persönlichen Umstellung, von einer kleinen Ortschaftin eine pulsierenden Stadt zu wechseln, ist auch im universitären Bereich sehr viel an Selbstständigkeit erforderlich. Es gibt neben schriftlichen auch mündliche Prüfungen, die eine persönliche Anmeldung erfordern. Da diese mündlichen Prüfungen vom jeweiligen Institutsvorstand abgenommen werden, erfordert dies eine besonders sorgfältige Vorbereitung. Bei eventuell auftretenden Fragen bieten Professoren bzw. Übungsleiter jederzeit professionelle Unterstützung an.

Während die meisten Vorlesungen unserer Studienrichtungen vor nicht mehr als 200 HörerInnen abgehalten werden, liegt die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Übungen und Praktika bei höchstens 30. Diese Kleingruppen vermitteln den Studierenden das Gefühl, eine individuelle Betreuung – ähnlich der Schulausbildung – genießen zu dürfen. Zur Vertiefung der in den Vorlesungen präsentierten theoretische Grundlagen werden hier nicht nur Fallbeispiele erläutert sondern auch realistische Aufgaben vorgegeben, bei denen Messungen sowie Versuchsaufbauten in Praktika-Kursen durchgeführt werden müssen.  Die Übungen bieten darüber hinaus auch eine bessere Möglichkeit mit Professoren bzw. Assistenten in Kontakt zu treten.

Obwohl der Campus der Johannes-Kepler-Universität Linz etwas außerhalb der Stadt liegt, gibt es aufgrund öffentlicher Verkehrsmittel sehr gute Verbindungen, um in kurzer Zeit touristische Hotspots sowie wichtige öffentliche Einrichtungen der Stadt erreichen zu können. Neben vielen interessanten innerstädtischen Veranstaltungen werden auch an der Universität verschiedene Aktivitäten, wie das Karriereforum, die Technomesse etc., angeboten.

START ermöglicht den einzelnen Alumnis, die ebenfalls an der Universität studierten bzw. Stipendiaten aus Oberösterreich, miteinander in Kontakt zu bleiben, bietet aber auch das Angebot, Alumnis an anderen Universitäten zu besuchen und somit auch andere Städte und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Bei Bedarf wird mit Hilfe der Landeskoordinatorin Kontakt hergestellt damit ehemalige Stipendiaten Nachhilfe an derzeitige Stipendiaten erteilen können.

Je mehr sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt, desto stärker setzt man sich mit der näheren und ferneren Zukunft auseinander. Der erfolgreiche Abschluss unserer Studien repräsentiert unsere persönlichen, zeitnahen Ziele. Ceyda absolviert bei ihrem Informatikstudium das letzte Bachelorjahr und möchte anschließend das Masterstudium beginnen, während ich mich nach bereits abgeschlossenem Mechatronik-Bachelorstudium im zweiten Jahr meines Masterstudiums befinde.

Wir möchten uns auf diesem Wege beim gesamten START-Team, den Stiftern und den Paten sowie besonders bei Bill und Maude für die Unterstützung und für den Einsatz im START Programm bedanken.

Ein Bericht von START- Alumni Ceyda und Mustafa Can Molu

Abbildung 1: Aussicht über Linz von der Franz-Josefs-Warte
Abbildung 2: Ausblick auf den Campus
Abbildung 3: Höhenrausch – über den Dächern von Linz
Abbildung 4: Ausblick über Linz  auf dem TNF-Turm der Universität

Lernchoaching – So lernt man richtig

Ich kann es NOCH nicht!

Am Samstag,  05.10.2019 starteten wir, Stipendiaten , mit dem ersten Teil des zweiteiligen Workshop-Reihe „Lerncoaching“.

In den ersten Teil des Workshops haben wir gelernt was Lerncoaching überhaupt ist und was es bedeutet. Die Antwort auf die Frage: „Was ist Lerncoaching? “ ist, dass es eine Hilfe zur Selbsthilfe  ist.

Wir haben etwas über den Lernerfolgspuzzle gehört und zu diesem auch einen Test gemacht.

Als nächstes hat die Kursleiterin uns über Lerntypen erzählt und welchen Typen es überhaupt gibt und es gibt nämlich drei Typen: visuell, auditiv und kinästhetisch. Zur diesen Teilen haben wir ebenfalls einen Test gemacht.

Der nächste Punkt war „Lerntipps“. Wir haben mitbekommen , wie jeder Lerntyp eine andere Art von Tipps für das Lernen braucht.

„Zweiteiliges Gehirn“ hatten wir als nächstes. Zu diesem Thema haben wir auch Tests gemacht, um zu schauen welcher Gehirnhälfte wir am Meisten benutzen.

Das Lernen mit alle Sinne haben wir alle zusammen besprochen und wie es uns  mehr Erfolg bringen kann.

Stress war auch eine große Thema, uns wurde gelehrt ,wie man mit Stress umgeht und wie man weniger Stress haben kann.

Uns wurde bekannt gegeben, wie wichtig es ist, während dem Lernen Pause zu machen und genügend Wasser zu trinken.

Während dem Workshop haben wir immer wieder Streckübungen gemacht, damit wir uns besser konzentrieren konnten und uns wurde auch empfohlen diese Übungen während der Lernphase zu probieren.

Als letztes dürften wir Fragen stellen und der Kursleiterin einen Rückmeldung geben.

Der zweiter Teil der Workshops fand am Samstag den 12.10.2019 statt.

Als Erstens haben wir die Themen des ersten Teils besprochen und wie und wer sie im Leben angewendet hat und ob irgendetwas sich mit den Tipps in unserem Leben verändert hat.

Dann haben wir eine andere Thema durchgemacht undzwar den Tag mit einem Plan zu gestalten.

Diese Thema fiel vielen von uns schwer, denn wir können uns nicht an einen Plan halten, aber wir haben gelernt , dass man immer statt „ich kann das nicht“ zu sagen „ich kann das noch nicht“ sagen soll.

Uns wurde auch bekannt gegeben, wie wichtig die Reihenfolge der Themen ist und wie wichtig es ist, dass man sich für das Gelernte belohnt (Zb. mit Schokolade).

Uns wurde gelehrt, wie man Dinge oder Informationen leichter merken können durch „Merkwürdiges Lernen“. Das haben wir machen können, indem wir aus den Wörtern eine Geschichte gemacht haben.

„Das limbische System“ haben wir auch durchgemacht. Wir haben erfahren, was dieser Begriff bedeutet und welche Aufgaben dies in unserem Nervensystem auslöst.

Wie unser Angst mit uns mit lernt , haben wir auch gelernt und den Begriff dafür nennt man „Amygdala“:

Als letztes lernten wir , wie man einen Mindmap erstellt. Oft wird uns in der Schule gesagt, dass man einen Mindmap erstellen soll, aber sie geben es uns nicht bekannt, wie man einen richtigen Mindmap erstellt. Wir haben gelernt schöne  Lernplakate zu gestalten und wir durften dies auch selber auf der Tafel probieren .

Feedback:

Ibrahem: „Ich finde den Workshop sehr gut und Hilfreich, aber ich glaube es wäre besser ,wenn man den Workshop , wie vorher , dreiteilig macht , denn der Workshop ist sehr lang und weil man über eine lange Zeit die Konzentration verliert kriegt man nicht alle Infos mit und das ist Sehr Schade.“

Shirin: „Meiner Meinung nach habe ich von diesem Workshop vieles gelernt, das Gelernte kann man nicht nur in der Schule, sondern auch im unseren Alltag anwenden. Ich empfehle diesem Workshop auf jeden Fall weiter.“

Ein Bericht von Start-Stipendiatin Masouma.

Rhomberg übernimmt eine weitere START-Patenschaft

Am Mittwoch, 2. Oktober stellten sich gleich zwei Schülerinnen, Osarumen Osagie alias „Joy“ und Farzane Rezai, bei ihrer Patenfirma Rhomberg vor. Personalleiter Jürgen Jussel und Personalreferentin Manuela Fetz nahmen sich Zeit, um die frisch gewählten Stipendiatinnen persönlich kennenzulernen.

Nach dem Eintreffen wurden Joy und Farzane sowie START-V-Koordinatorin Sandra Kunz von Manuela Fetz herzlich in Empfang genommen. Die Stipendiatinnen unterhielten sich gleich angeregt mit Frau Fetz über ihre Zukunftspläne und persönlichen Ziele. Danach trafen die Stipendiatinnen auf den Personalchef Jürgen Jussel, der sich ebenfalls ausreichend Zeit nahm, um die beiden Schülerinnen näher kennenzulernen. Herr Jussel berichtete, wie die Firma Rhomberg die jungen Mädchen unterstützen wird und dass sie zusätzlich die Möglichkeit haben, die Räumlichkeit in der gelben Fabrik zum Lernen zu nutzen. Die Schülerinnen erzählten aufgeregt von ihrer Heimat Nigeria und Afghanistan, wie sie nach Österreich gekommen sind und warum sie die HTL Dornbirn bzw. Rankweil gewählt haben.

Im Anschluss wurde vereinbart, dass die Schülerinnen bei ihrer Patenfirma ihr Pflichtpraktikum absolvieren können.

Ein herzliches Dankeschön an Firma Rhomberg für die Unterstützung von Joy und Farzane!

Skywalk im Allgäu

Zu einem wunderschönen Ausflug ins Allgäu im benachbarten Deutschland, am 29. September hat uns START-Vorarlberg eingeladen. Es war eine meiner schönsten Erfahrungen, seit ich hier in Vorarlberg lebe. Es war eine gute Gelegenheit, Zeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu verbringen und uns alle besser kennenzulernen. In Bregenz war unser Treffpunkt um halb elf Uhr.

Nach einer halben Stunde Busfahrt kamen wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung an. Es war ein wunderschöner Herbsttag. Die Sonne schien vom klaren blauen Himmel. Mein Blick schweifte über die grünen Wiesen, wo Kühe und Pferde grasten. Der ganze Schulstress ist von mir abgefallen, und ich konnte die schöne Natur genießen. Die Zeit verging wie im Flug und nach zwei Stunden haben wir das Ziel erreicht.

Ein sehr netter Mann hat sich uns vorgestellt und zwei Aktivitäten erklärt. Bei beiden Spielen ging es um Teamarbeit. Beim ersten Spiel ging es darum, dass alle Teilnehmenden auf einem Seil gemeinsam gehen mussten, ohne dass jemand herunterfällt. Für mich war es am Anfang etwas schwierig, da ich nicht gut balancieren konnte, aber mit Hilfe meiner START-Freunde habe ich die Übung geschafft. Hilfreich war für mich, dass wir Arm in Arm über das Seil gingen und uns gegenseitig unterstützten.

Das zweite Spiel war sehr lustig – wir mussten eine Holzwand hochklettern, wieder mit Hilfestellung der anderen Stipis: Von unten hat mich eine Person gestützt und von oben haben mich andere hochgezogen. Obwohl ich diese Übung zum ersten Mal gemacht habe, ist sie mir gelungen und ich habe dabei viel gelacht. Ich hatte großes Vertrauen in die anderen, dass sie mich nicht fallen lassen. Wir waren selbst überrascht, dass wir uns in so kurzer Zeit diese Aufgabe gemeistert haben.

Jetzt hatten wir großen Hunger und kehrten in einem Gasthaus ein. Dort gab es zu unserer Überraschung ein typisches Vorarlberger Gericht: Kässpätzle! Manche haben lieber Pommes frites gegessen, danach waren wir aber dann alle papp-satt. Nach dem Essen gab es noch ein spannendes Erlebnis: Wir sind erst eine lange Treppe hochgestiegen und oben gab es einen tollen Ausblick. Wir haben dort natürlich viele Fotos gemacht. Mit einer Rutsche ging es dann in einem rasenden Tempo bergab. Das hat uns an unsere Kindheit erinnert und wir mussten immer wieder laut lachen.

Leider ging der gemeinsame Ausflug schon zu Ende und wir fuhren mit neuen und schönen Erlebnissen nach Hause. Wir sind START sehr dankbar, dass wir so einen spannenden Tag gemeinsam erleben durften!

Feedback:

  • Sebastian: „Der Skywalk in Allgäu war ein schönes Erlebnis. Zum Glück hatten wir ein ganz tolles Wetter, super Gruppe und schmackhaftes Essen. Es war sehr nett, den Sonntag mit anderen Stipis zu verbringen.“
  • Ümmü: „Meiner Meinung nach, war der Ausflug zum Skywalk sehr toll. Die zwei Spiele haben mir sehr gut gefallen. Ich finde, wir sollen diese Wanderung wiederholen.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Hala

Die Qual der Wahl

AM 24. September fand die achte #klartext-Podiumsdiskussion im Montforthaus in Feldkirch statt. 
Als wir dort ankamen, bekamen wir Wahlzettel um vor der Diskussion wählen zu dürfen. Um zirka 9 Uhr eröffneten Daniel Bayer – Landesmann der Schülerunion in Vorarlberg und Johannes Vogl – Landesgeschäftsführer der Schülerunion in Vorarlberg, die Podiumsdiskussion. Nach dem Auftritt der Moderatorin und dem Moderator, kamen auch schon die angekündigten Politiker auf die Bühne:

Johannes Rauch(Grüne), Martin Staudinger(SPÖ), Sabine Scheffknecht(NEOS), Markus Wallner(ÖVP) und Christof Bitschi(FPÖ). Am Anfang mussten die Politiker ihre Partei in drei Worten beschreiben. Anschließend war es ihre Aufgabe, zu erklären wofür die einzelnen Parteien eigentlich stehen. Schon kam ein wichtiges Thema worüber die einzelnen Politiker sprechen durften: Fridays for future. In der interessanten Diskussion kam vor, ob CO² Steuern gut wären und wie das mit dem öffentlichen Verkehr aussieht.

Das nächste Thema, worüber die Politiker sprachen war die Frage: „Was tun an den Schulen?“. Einer der wenigen Punkten worauf sich alle geeinigt haben, war das Thema: „Ernährung an den Schulen“. Das Essen an den Schulen sollte regional sein. Gesprochen wurde auch über den öffentlichen Verkehr. Vorgeschlagen wurde, dass man den öffentlichen Verkehr verbessert und die Tank/Dieselkosten erhöht. Um 11 Uhr war dann Pause und wir durften das zweite Mal wählen. Man wollte nämlich vergleichen, welche Partei wir vor der Podiumsdiskussion und nach der Diskussion wählen.

Als die Pause vorbei war, schienen die  Vergleiche auf der Leinwand auf. Die Ergebnisse der ersten Wahl waren: 37% Grüne, 26% ÖVP, 19% NEOS, 10% SPÖ und 8% FPÖ. Das Wahlergebnis Nachher: 38% Grüne, 29% ÖVP, 14% NEOS, 9% SPÖ und 10% FPÖ. Gewählt haben 1041 Personen. Nach diesem Vergleich, nannten uns die Politiker Gründe um zu wählen. Abschließend bedankten sich die Moderatorin und der Moderator und somit endete die Podiumsdiskussion. Beim Ausgang bekamen wir noch ein Dankeschön.

Ein Bericht von START-Stipendiatin Ümmü

Einladung zur Aufnahmefeier des 11. Jahrgangs START-Vorarlberg

START-Vorarlberg begrüßt den bereits 11. Jahrgang von engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte. Mit großem Stolz verabschieden wir auch unsere MaturantInnen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese beiden Anlässe feiern!

Mittwoch, 23. Oktober 2019, Beginn 18 Uhr
WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24
Einlass ab 17.30 Uhr

Der Abend wird von unseren StipendiatInnen gestaltet, die mit Reden und künstlerischen Beiträgen besondere Einblicke in ihre vielfältigen Talente geben werden.

Im Anschluss laden wir Sie zum gemeinsamen Austausch bei warmem Buffet und Getränken ein.   

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir Sie um Anmeldung bis spätestens 13. Oktober 2019 unter vorarlberg@start-stipendium.at

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Familie Dearstyne mit allen START-StipendiatInnen

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Hier die Einladung zum Download

Engagement unserer Stipis für das TeddyKrankenhaus-Projekts im LKH Feldkirch

Am Sonntag, den 22. September 2019 fand im Landeskrankenhaus Feldkirch die Vorbereitung für den Einzug des Teddybär-Krankenhauses statt, welcher sich jedes Jahr in diesem Zeitraum befindet und drei Tagen dauert. Bereits zum vierten Mal wird diese Veranstaltung organisiert für ca. 1200 Kinder aus ganz Vorarlberg im Alter von 3-6 Jahren. Die Idee dahinter ist, damit die Kinder, falls sie sich verletzen oder krank werden und ins Krankenhaus gehen müssen, keine Angst haben und den Krankenhausbetrieb schon ein bisschen kennen.

Die Kinder dürfen die verschiedenen medizinischen Abteilungen besuchen, wo ihre mitgebrachten  Teddybären und Puppen von den „Teddy-Doktoren“  (Medizinstudierenden der österreichischen medizinischen Universitäten, Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch und Pharmaziestudierende) untersucht und behandelt werden – so wird auch geröntgt, Blut abgenommen und operiert!

Wir vier neuen Stipendiatinnen, Rima, Hala Z., Midia und ich wurden von Frau Marosi-Kuster um 9 Uhr herzlich beim Haupteingang des Krankenhauses begrüßt. Dann ging es los. Sie zeigte uns, was auf uns zukommt, und was es zu erledigen gibt. Zur Jause wurden uns Äpfel und Getränke zur Stärkung angeboten. Die erste Aufgabe war, dass wir die gesponserten Jausenboxen auspacken und entleeren mussten und mit ich glaube ca. 600 oder mehr, weiße Teddybär Stickers bekleben. Und dann kam die anspruchsvollere und etwas anstrengende Arbeit. Und zwar die vorbereiteten Teddybär-Plastiksäckchen mit verschiedenen, von diversen Firmen gesponserten Sachen zu befüllen. Es gab viele tolle Dinge für die Kinder, wie zum Beispiel Kuscheltiere, Zahnpasta, Zahnbürste, Pommbär-Chips, und vieles vieles mehr.

Als wir fertig waren, bekamen wir als Dankeschön Pizza zum Essen für unser Engagement. Und auch wir bedanken uns herzlich bei Frau Marosi Kuster und unserem START-Paten, der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft.m.b.H. !

Stimmen der Teilnehmer:

Midia: „Heute war ein besonderer Tag für mich, denn ich habe mit drei anderen Stipendiatinnen bei einem Sozialprojekt im LKH geholfen. Wir haben ca. mehr als 1000 Plastiksäcke für Kinder mit Sachen befüllt. Das hat mir dabei große Freude gemacht.“

Rima: „Heute war sehr schön und interessant. Es hat mich sehr gefreut, an diesem Sozialprojekt teilzunehmen. Es war echt schön, weil das mein erstes Mal war. Danke!“

Hala: „Heute war ein sehr schöner Tag. Ich ging mit anderen Stipendiatinnen ins LKH in Feldkirch für ein großartiges Projekt. Ich hatte eine sehr schöne Zeit. Wir halfen mit, Geschenke für die Kinder zu packen. Die Arbeit war sehr einfach, aber auch gleichzeitig machte es mir viel Spaß daran. Ich war glücklich, mitzuhelfen, da dieses Projekt tausende Kinder glücklich macht.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Shirin

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA” mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema “Gruppe und Konflikt” hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

Every end has a new beginning!

START Vorarlberg MaturantInnen bei den Stiftern Bill und Maude Dearstyne zum Abschiedsessen.

Nach dem Abschluss der langersehnten Matura luden Bill und Maude die neuen Absolventen bei ihnen Zuhause auf ein Mittagessen ein. Für die Einen war es der erste Besuch bei der Familie Dearstyne für die Anderen schon das mehrfachste Mal.

Am 7. September trafen sich 5 neue Alumnas auf eine Mahlzeit bei Bill und Maude. Nach einer netten Begrüßung seitens des Gastgebers ging es in das Esszimmer. Dort wurde Pasta mit Tomatensauce und ein grüner Salat gegessen. Absolvent Orhan Cebe erzählt uns von seiner Erfahrung im Bundesheer, bei dem er seit einer Woche tätig ist. Schon in einer kurzen Zeit erlebte er lustige Sachen. Anschließend bekamen wir Nachtisch. Er war eine Süßspeise aus gebackenem Apfel, Walnuss und Zimt. Dazu bekamen wir ein Vanilleeis. Nach 2 und halb Stunden Getratsche verabschiedeten wir uns von ihnen und gingen nach Hause.

Wir bekamen die Gelegenheit unsere Zukuntfspläne mit Bill und Maude zu teilen, die uns immer ein offenes Ohr dazu schenken. Stolz sahen sie uns an und freuten sich über unseren Erfolg – die Matura geschafft zu haben – als wäre es ihr eigener. Wir versprachen weiterhin in Kontakt zu bleiben, woraufhin sie uns mitteilten, dass jedes Ende ein neuer Beginn sei und es sie freut, wenn sie von uns hören!

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen von den neuen START-Vorarlberg-Alumnas bei der Familie Dearstyne bedanken für das leckere Mittagessen und ihr Engagement, das sie in das START-Stipendium schenken.

Ein Bericht von START-Absolventen, Eyüp.

Wir wünschen allen START- Absolventinnen alles Liebe und Gute für ihre Zukunft und freuen uns – im Laufe ihres Lebensweges – von ihnen mehr erfahren zu dürfen! – Das START- Team

Meet and Greet bei START Vorarlberg

Am Mittwoch den 28.08.2019 war es endlich soweit und wir durften die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten kennenlernen. Um 9:00 Uhr trafen sich alle Stipendiaten im START Büro in Bregenz. Im Anschluss fand eine herzliche Begrüßung statt und jeder einzelne von uns bekam eine tolle rote START-Trinkflasche mit auf den Wandertag.

Nachdem jeder seine Trinkflasche erhalten hat, begann die Wanderung zur Talstation der Pfänderseilbahn. Bei der Pfänderseilbahn angekommen, begrüßte uns Herr Kinz und erzählte uns von der Geschichte der Seilbahn. Im Anschluss bekamen wir ein Ticket von Herr Kinz zur Bergstation.

An der Bergstation angekommen, zeigte uns Herr Kinz den wunderschönen Seminarraum und erzählt uns über die Anschaffung und Qualitätsbedingungen des Raumes. Zudem stelle uns Herr Kinz während unseres gesamten Aufenthaltes ausreichende Verpflegung zur Verfügung.

Unsere Stipisprecher Maryran und Sebastian organisierten für uns ein paar Teambuilding-Spiele, wie z.B. “Wer bin ich”, Wollenfadenspiel, Taschentuchspiel und vieles mehr. Diese Spiele haben dazu beitragen, dass wir uns untereinander besser kennenlernen konnten.

Um 16:00 Uhr sind wir dann gemeinsam mit der Seilbahn zur Talstation hinuntergefahren. Wer noch Zeit und Lust hatte konnte gemeinsam mit Sandra, Katrin und den zwei Stipsprechern Mayran und Sebastian noch auf ein Eis gehen.

Für mich war es ein ganz besonderer Tag mit vielen großartigen Menschen. Vielen Dank, dass ihr – das gesamte START-Team und Herr Kinz – uns den gestrigen Tag so schön gestaltet habt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich bereits alle wiederzusehen.” Fatma, START-Stipendiatin

Statements:

Der Kennenlerntag auf dem Pfänder war meiner Meinung nach sehr gelungen. Ich habe die Möglichtkeit gehabt die anderen Stipis kennenzulernen und habe schon viele Freundschaften schließen können. Die Spiele, die unsere Stipisprecher Mayran und Sebastian, sich überlegt hatten, haben dazu beigetragen, dass ziemlich schnell ein familiäres Klima unter den Stipis sowie dem Start-Team vorherrschte. Ich freue mich schon alle wiederzusehen.” – Baris Can, START-Stipendiat

Gestern war ein ganz besonderer Tag für uns Stipis. Denn wir haben die Möglichkeit bekommen neue Freundschaften zu schließen und haben uns untereinander näher kennengelernt. Wir hatten es miteinander sehr lustig. Ich werde diesen Tag nicht vergessen, denn gute Erlebnisse sind schwer zu vergessen. Ich möchte ein Dankeschön an unsere Stipisprecher aussprechen. Die Spiele, die ihr organisiert habt, fand ich persönlich voll cool, obwohl sich ein paar Spiele wiederholt haben.” – Shirin, START-Stipendiatin

Im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, dass die Kennenlerntage ein großartiges Erlebnis für jeden einzelnen von uns darstellt. Ich möchte mich deshalb ganz herzlich bei dem START-TEAM bedanken, dass Sie für uns Stipis einen so unvergesslichen Tag organisiert haben.

Ein Bericht von START-Stipendiatin, Fatma.

Bodensee Clean up Aktion

Am Wochenende vom Fr, den 23.08.2019 bis So, den 25.08.2019 fand das berühmte Bregenzer Hafenfest statt. Das bedeutete viele Gäste, eine Menge zu feiern, jedoch leider auch viel Müll!

Aus diesem Anlass organisierte START Vorarlberg eine Bodensee Clean-up Aktion. Dafür kooperierten sie mit dem Ländle SUP Verein unter der Leitung vom Andreas Portenschlager.

Treffpunkt am Samstag 09:00 Uhr am Bregenz Hafen: Zusammentreffen aller Freiwilligen Helfer von START Vorarlberg und das Team vom Ländle SUP Verein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte uns Andi (alias Andreas) den Tagesablauf. Zuerst sollte richtig aufgeräumt werden, damit das Team vom Ländle SUP ohne Hindernisse ihren Stand aufbauen konnten. Somit hieß es für uns die Ärmel hochkrempeln, Handschuhe an und ran an den “Mist”!

2 Stunden lang sammelten wir Plastik und schoben Holz beiseite, bis sich uns ein wunderbarer Blick zeigte. Ein Strand ohne jeglichen Abfall. Als Belohnung dürften die, die es wollten, eine weitere Stunde Stand-Up-Paddling ausprobieren. Es war zeitgleich auch die erste Teilnahme an einer START Veranstaltung für zwei anwesenden, frisch aufgenommenen Stipendiatinnen, Shirin und Masouma. Hier ihre Meinungen dazu:

„Das war eine sehr großartige Veranstaltung für mich, obwohl es meine erste war. Ich habe viel Spaß und Freunde dabei gehabt, denn es erfreut mich, dass wir den Bodensee säubern konnten. Vor allem war die Zeit ziemlich schnell vergangen. Ich empfehle das auf jeden Fall weiter. Vielen Dank.“ – Shirin

„Es war ein gut durchdachtes Projekt, erstens weil wir etwas gegen die Umweltverschmutzung unternahmen, und zweitens weil wir den Menschen dort geholfen haben.“ – Masouma

Ich glaube alle Teilnehmenden sind der Meinung, dass es cool war auszuhelfen bei dieser großartigen Sozialaktion. Wie immer vielen Dank dem ganzen START-Team.

Ein Bericht von START-Stipendiat, Franjo.

Ferialarbeit bei der Hypo Vorarlberg Bank AG

Meine Ferialtätigkeit bei der Hypo Vorarlberg Bank AG dauerte vom 08.07.2019 bis zum 31.07.2019. Ich wurde in der Filiale Rankweil im Bereich Service eingesetzt.

Meine Aufgaben waren unter anderem die Datenpflege von Kundendaten (aktualisieren/prüfen), tägliche Routinearbeiten (Post bearbeiten usw.), Aussortierung und Prüfung alter und nicht mehr benötigter Kundenunterlagen, einfachere Arbeiten im Kundenkontakt (Zahlsteine abstempeln, Daueraufträge eröffnen/ändern/löschen) und diverse Assistenztätigkeiten für die Berater.

Für mich persönlich war es eine Herausforderung, mit den Kunden direkt in Kontakt zu treten. Immerhin ist es das eine, wenn man den Kolleginnen und Kollegen zuhört, wie sie einem Kunden etwas erklären, das Andere, selbstständig mit einem Kunden zu interagieren. Hier durfte ich vor allem in Bezug auf die Umstellung des Online-Bankings einiges mitnehmen (siehe Datenschutzneuerungen September 2019). Was anfänglich nur mit kleinen nebenbei eingeworfenen Tipps anfing, entwickelte sich soweit, dass ich einem Kunden komplett alleine die Neuerungen erklären konnte. Für mich, als gegenüber „Fremden“ nicht all zu offener Person, ein großer Fortschritt.

Meine Erfahrungen im Team waren durch und durch positiv. Mir ist selten so eine gut zusammenarbeitende Gruppe von Menschen begegnet. Nicht nur, dass Sie ihren Job hervorragend machen, sie unternehmen auch in ihrer Freizeit etwas miteinander. In meinen Augen kann man so etwas ein gutes Team nennen, dass mich herzlich empfangen hat und mir nun – nach meiner beendeten Ferialtätigkeit – auch etwas fehlt.

Abschließend möchte ich mich bei START, Hypo Vorarlberg Bank AG, Edith Findler und vor allem bei der Filiale Rankweil bedanken, die mir einen sehr informativen Ferialjob bieten konnten, den ich sicher nicht so schnell vergessen werde.

Mit freundlichen Grüßen,
Chirin Bejaoui

„Ich will..Nein. Ich werde!“ – START StipendiatInnen beweisen sich auf der Bühne

Anlässlich der 10 Jahresfeier von START Vorarlberg am 10. Juli 2019 im Montforthaus Feldkirch haben sich drei StipendiatInnen zu einem poetischen Beitrag in Form eines Poetry Slams auf der Bühne bewiesen. Anbei ihre Performance:

Ibrahim Hamshari: „Liebe Damen und Herren, für diesen Text brauche ich eure Hilfe. Ich habe ein literarisches Spiel für Euch und zwar geht es so: jedes Mal, wenn ich „Ich will“ im Text sage, sagt Ihr „Du kannst“. (Machen wir hierzu eine kleine Probe).

Als ich ein Kind war, habe ich davon geträumt Mediziner zu werden. Ich wollte immer wie meine älteren Brüder ein Arzt werden. Bis zu dem Moment, als ich den Bereich Pharmazie entdeckt habe. Plötzlich hatte sich mein Wunsch geändert. Ich sagte zu mir. Ich will – Du kannst! – Apotheker werden. Der Plan, den ich damals hatte verlief ganz gut, genau so wie ich es mir wünschte, bis der Krieg anfing und es keine Möglichkeit mehr gab in die Schule zu gehen.

Der Weg, den ich einschlagen wollte, war jetzt nicht mehr möglich. Doch ich dachte mir: Ich will – Du kannst! – Menschen helfen. Ich will – Du kannst! – immer noch Apotheker werden. Ich entschied mich dann dazu bei einer Apotheke als Aushilfe zu arbeiten. Es hat mich sehr gefreut und ich war sehr glücklich damit. Ganz nach dem Motto: Ibrahim wollte Apotheker werden, Ibrahim ist mit 14 in einer Apotheke – haha, krass, Ziel geschafft.

Aber kennt ihr das? Man ist die zufrieden mit dem, was man erreicht hat. Ich war so. Hä?! Werde ich mein Leben lang nur in der Aushilfe einer Apotheke arbeiten, in einem Land, dass zerfällt und in dem Krieg herrscht? Nein, ich will – Du kannst! – mein Ziel weiterführen. Und so bin ich mit meinen Eltern nach Österreich gekommen.

Am Anfang war es ein bisschen schwierig für mich. Nach einigen Wochen aber, habe ich es gecheckt, dass das Leben hier ähnlich ist, wie in meiner Heimat. Nur die Sprache hier ist eine ganz andere… Damit habe ich die deutsche Sprache Schritt für Schritt erlernt und ich kam wieder in eine neue Schule. Juhu, bin wieder in der Schule!

Der Plan, den ich hatte, läuft wieder, nur in einer neuen Heimat. Ja, ich will – Du kannst! – die Matura schaffen. Ich will – Du kannst! – später studieren. Glaubt mir, es ist nie zu spät. Du, Maryan, dein Traum ist es Architektin zu werden. Du wirst das schaffen! Du, Ghaiath, du willst Art werden und wirst es schaffen! Und du Luana, du liebst es zu fotografieren und willst deshalb Fotografin werden und auch du kannst das schaffen!

Und wenn ihr es schaffen werdet, dann werde ich es auch. Dank START weiß ich, alles ist möglich, wenn man nur genug an sich und die anderen glaubt. Ich will – Du kannst! – Nein. Ich werde!“

Maryan Selywa: „Draußen scheint die Sonne. Oder: Eine Emission energiereicher Strahlungsquanten des Zentralgestein des Solarsystems manifestier sich exterritorial. Ich meine, wer würde so einen komplizierten Satz aufbauen, außer der, der es kann. Es war ein Hindernis. Ich hatte Schwierigkeiten mich auf Deutsch zu verständigen.

Ich habe niemals über Haustiere gesprochen, denn ich wusste nicht, ob es „Ich habe ein Hund“ oder „Ich habe einen Hund“ heißt. Ich fürchtete die Meinung anderer Menschen: „Was werden sie von mir denken?“. Ich sage lieber nichts.

Ich habe es nicht nachvollziehen können in einem neuen Land zu leben. Mich in einer neuen Kultur zu integrieren. Eine neue Welt kennenlernen zu müssen, in der ich wusste, dass ich vieles Hartes, vieles gemeines erleben werde. Und all das wegen der deutschen Sprache. Leistungsdruck, ja Leistungsdruck.

Doch wozu Leistungsdruck? Warum versuchen wir ständig auf dieser Sprachbarriere zu balancieren, wenn es doch viel leichter wäre, einfach herunter zu klettern und erstmal versuchen auf dem Boden zu gehen.

Als ich vor vier Jahren nach Österreich kam, ging es mir nicht darum, einen langen, komplizierten Satz bilden zu können, sondern es ging mir darum, mit den Menschen kommunizieren zu können, mich einfach verständigen zu können…

Ich habe versuch diese Sprachbarriere zu überwinden indem ich am Anfang versucht habe vor 4 Jahren von KEINEM Satz zu EINEM Satz zu kommen, Ich habe angefangen Sätze zu sagen, von keinem Satz zu einem Satz zu kommen. Also wie: „Die Sonne scheint heute“ und von dort zu komplizierteren Sätzen, doch heute ist mir bewusst, dass es bei der Sprachbarriere nicht darum geht, von keinem Satz zu einem Satz zu kommen, sondern bei der Überwindung der Sprachbarriere geht es darum, diese niederzureißen und sich einfach mal trauen mit den Menschen zu kommunizieren.

Liebe Damen und Herren,

deshalb habe ich heute diese Sprachbarriere niedergerissen und erzähle euch, dass die Sonne heute scheint und zwar exterritorial.“  

Christian Pantuan: „Ein Raum, helle Beleuchtung, das Warten und ich. Ich – Der Neue, oder auch nicht. Ich schaue auf die Uhr, gleich ist es soweit. Oh nein, ich höre sie mich rufen: „Der Nächste Bitte!“ Nun sitz ich da, mit den Personen, die die Entscheidung über mich in der Hand haben. Nun gibt es kein zurück mehr. Da sitze ich nun vor den Leuten und bekomme gerade noch so ein paar Worte aus meinem Mund heraus: „Hallo, mein Name ist..und gehe..“

Soweit so gut, es folgten noch ein paar herkömmliche Fragen, die ich gerade irgendwie beantworten konnte. Zum Schluss war es doch noch relativ gut ausgegangen.

ERLEICHTERUNG – Die Erleichterung war groß..Puh geschafft! Nun stehe ich da, inmitten von Leuten, die das gleiche erreicht haben, wie ich es tat. Kenne niemanden und weiß auch nicht weiter. Alle anderen kannten sich schon, aufgrund dessen, das einige die gleiche Schule besuchen. Ich..ich war der einzige aus meiner Schule. „Ist das nicht der Neue?“, hörte ich jemanden sagen.

Das unbekannte Gesicht unter vielen. Das Ganze hin und herziehen mit meiner Familie, hat mich diese Wörter einbrennen lassen. Schulwechsel, Ortswechsel, neue und alte Freundeskreise. Oder gar (keine) Freunde. Was mach das für einen Unterschied? Wie es aussieht ist es bei START genauso. Kreise definieren sich, Beziehungen entstehen und Gemeinsamkeiten stellen sich heraus. Nur ich,.., ich bleib allein.

Da stehe ich nun mit meinen Gedanken. Allein gelassen. Plötzlich ertönt eine Stimme: „Hey, du bist doch der Neue!“. Ich mache mich schon drauf gefasst, ausgelacht zu werden. Augen zu und durch, denke ich nur. „Soll ich dich ein bisschen herumführen?“ Ich schaue ihn mit großen Augen an und denke mir nur: „Warte, was hat er gerade gesagt? – Keine Beleidigungen oder blöde Anmerkungen?“ „Ja ich mein, wir kennen uns alle schon und da du der Neueste bist, dachte ich mir, hey, zeigen wir ihm wer und was START ist!“

Voller überwältigung willigte ich ein . „Cool, in dem Fall, ich bin Lukas und das ist..“

START…hmm..oh jaa..Start..Ich verstehe! Das ist also ein neuer START!“

Zu Besuch bei den Bregenzer Festpielen

CrossCulture Night:

Was könnte man an einem Samstag denn so machen?
Wer sich diese Frage stellt, sollte sich dringlichst über die Veranstaltung rund um Bregenz informieren. Denn die CrossCulture Night, welche am Samstag, den 13.07.2019 stattfand, hatte so einiges zu bieten.

Von Gesangs-Workshops bis hin zu Selbstverteidigungs-Workshops war jede erdenkliche Möglichkeit vorhanden. Auch war es uns durch Gutscheine möglich, das Museum als auch das Kunsthaus zu besichtigen. Mit dabei waren zudem auch noch einige Führungen, in welcher wir die Festspiele mal hinter der Kulisse bestaunen konnten.

Am Abend jedoch begann aber das richtige Spektakel: Rigoletto
Ein riesiger Clown-Schädel mit Händen auf einer Plattform mitten am Seeufer. Dieser Anblick war allein schon sehr beeindruckend, doch was das Bühnenbild so alles während dem Akt so anbot, war mehr als nur erstaunlich. Das Zusammenspiel von Farben, Musik und dem Schauspieltalent der Darsteller war faszinierend.

Zur Geschichte:
Ein Hofnarr, namens Rigoletto, hat eine Tochter, welche er mit allen Mitteln vor alles und jedem beschützen will. Speziell vor dem Grafen, welcher als Frauenmagnet bekannt ist. Nichtsdestotrotz kommt es zum Treffen beider und sie verlieben sich. Als Rigoletto davon Wind bekommt, beauftragt er jemanden damit diesen umzubringen. Doch zum Schluss kommt es nochmals zu einer traurigen Wendung…

Fazit: Die Oper zeigte mir, dass es nicht unbedingt langweilig sein muss, ein paar Leute singen und tanzen zu sehen. Durch die heutigen technischen Möglichkeiten ist die Umsetzung und die Ausdrucksweise eines Stücks umso stärker und genauso eindrucksvoll. Zudem kann man sich keinen besseren Ort für ein Schauspiel ausdenken, denn allein der Anblick des Sees bzw. der gesamten Kulisse macht das gesamte noch einmal besonders einzigartig. Das Stück zumindest einmal anzuschauen ist somit dringendst empfohlen.

Ein Bericht von START-Stipendiat, Christian

START-Vorarlberg feierte sein 10-jähriges Jubiläum!

Mehr als 200 Gäste kamen am vergangenen Mittwoch in das Montforthaus nach Feldkirch, um 10 Jahre START-Vorarlberg zu feiern. Anlässlich der Feier wurde das START-Gründerpaar, Maude und Bill Dearstyne, mit dem goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich für ihre herausragenden Verdienste um die Integration von engagierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund gewürdigt.

Rückblick auf ein Jahrzehnt
Aus dem damaligen Wunsch der Initiatoren etwas an die Vorarlberger Gesellschaft zurückzugeben, ist heute ein umfangreiches und professionelles Förderprogramm für junge Menschen entstanden. Seit der Gründung konnte START-Vorarlberg rund 70 Jugendliche aus über 20 Nationen erfolgreich bis zur Matura begleiten. Neben einer PC-Ausstattung und einem monatlichen Bildungsgeld für die Schülerinnen und Schüler wurde ein intensives und umfangreiches Betreuungs- und Beratungsprogramm entwickelt. Mehr als 500 Workshops, Seminare, Exkursionen, Beratungen und viele weitere Förderangebote konnten realisiert werden – mit Erfolg. „92% der geförderten Jugendlichen im START-Programm haben mithilfe von START die Matura geschafft. Darauf sind wir sehr stolz“, so der Gründer William Dearstyne.

Bewegende Momente
Alle 22 Stipendiatinnen und Stipendiaten des aktuellen Jahrgangs, ihre Paten, die Alumni, Freunde und Förderer des Vereins waren bei der Jubiläumsfeier zusammengekommen, um die Highlights der letzten Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen. „Vorarlberg kann stolz auf seine globale Wirtschaft und seine vielfältige Gesellschaft sein. Umso mehr freut es mich, dass es Förderprogramme wie START-Vorarlberg gibt, die eine gelebte Integration fördern und einen Mehrwert für unser gemeinsames Zusammenleben im Ländle leisten“, betont Landesrätin und Schirmherrin Dr. Barbara Schöbi-Fink bei ihrer Jubiläumsrede.

Kleine Hilfe mit großer Wirkung
Einige der Jugendlichen mussten bereits in ihrer Kindheit sehr viel Negatives erleben. Sie kommen zum Teil aus Kriegsgebieten, in denen das Leben eines einzelnen Menschen nicht viel Wert ist“, erzählt Dearstyne. „Deshalb ist es uns wichtig, diesen jungen Menschen neue Zukunftsaussichten zu ermöglichen und ihnen den Mut und die Zuversicht auf ein besseres Leben zurückzugeben.“ Um dieses Ziel zu erreichen, ist START-Vorarlberg auf die Unterstützung weiterer Paten angewiesen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie die Initiative unterstützt werden kann. „Egal ob jemand eine Patenschaft für einen unserer Schülerinnen oder Schüler übernimmt, unseren Schützlingen ein Schnupper-Praktikum bei sich im Unternehmen ermöglicht oder eine Spende tätigt – wir sind jedem Einzelnen unserer Unterstützer von Herzen dankbar und freuen uns über jeden neuen Helfer in unserer Mitte“, bekräftigt Dearstyne. „Nur gemeinsam mit der Unterstützung unserer Paten und Förderer können wir auch in Zukunft einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen Entwicklung in unserem Land leisten und etwas an die Gesellschaft zurückgeben“.

Seit 2013 ist der Verein als spendenbegünstigte Einrichtung erfasst. Alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Österreichweit ist START bereits in fünf Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es das Programm in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg.

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English with Maude

Am 18.01.2019 hatten wir unsere erste Nachhilfestunde mit Maude, mit 8 Teilnehmern aus den verschiedensten Herkünften lernten wir eine gemeinsame Sprache. In „English with Maude“ war es uns verboten auf Deutsch und andere Sprachen zu sprechen. Die einzige Sprache die wir in den Stunden mit Maude kannten, war Englisch.

Ziel dieser Stunden war es uns Vertrauen zu schenken, dass wir uns trauen Englisch zu reden, auch wenn es nicht perfekt ist. Wir trafen uns jeden Freitag für eine Stunde Englisch, auch wenn man meint, dass es wenig ist, konnten wir diese Stunden doch effektiv nutzen und daraus lernen. Durch ihre sanfte, lustige und freundliche Art hat es Maude geschafft, dass wir uns trauen Englisch zu reden und aus unsere Comfort – Zone raus zutrauen. Die Gestaltung der Stunden war meistens offen, das heißt, dass wir die Themen aussuchen konnten, über die wir sprechen wollten. So kamen Themen wie: Herkunft, Gesellschaft, Integration, Geschlechter, Zukunft, Träume und Wünsche usw. vor.

Ich, persönlich empfand die Stunden als sehr angenehm, weil die Lernstunden nicht so gestaltet waren, wie in der Schule. Wir hatten kein Lernstoff, an dem wir gebunden waren. Es hat sich mehr so angefühlt, als ob man mit Kollegen sitzt und sich auf Englisch unterhält. Durch diese Atmosphäre hatte man nicht das Gefühlt für seine Englischkenntnisse mit Noten bewertet zu werden, sondern dadurch konnten wir viel freier reden und unsere Hemmungen und Ängste über Bord werfen.

Ich bin mir sicher, dass die Anderen genau so empfinden wie ich und wünsche allen, dass sie ihre Sprachkenntnisse weiterentwickeln und auch in der Öffentlichkeit den Mut haben diese zu zeigen. Zum Schluss möchte ich mich bei Maude bedanken, die sich extra Zeit für uns genommen hat und immer mit Freude und Leidenschaft dabei war.

Ein Bericht von START-Stipendiat Tamir.

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum “DH 5” in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.”

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

“Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.”

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.

Kinobesuch mal anders #FEMALE PLEASURE

Am 15. Mai 2019 sind wir ins Kino gegangen und haben den Dokumentarfilm „#Female Pleasure“ angeschaut. In diesem Film geht es um das Thema Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung von Frauen.

Fünf mutige Frauen aus unterschiedlichen Kulturen kämpfen für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität. In vielen Kulturen ist das Thema Sexualität tabuisiert und die Menschen reden über dieses Thema gar nicht. Außerdem versuchen die Religionen dieses Thema in vielen Ländern zu tabuisieren. Fünf mutige Frauen brechen das Tabu und sie wollen, dass die Menschen in der Öffentlichkeit ohne Angst über das Thema Sexualität reden dürfen.

Eine von ihnen ist Rokudenshiko aus Japan und sie bricht das Schweigen der Gesellschaft mit ihrer Kunst. Sie zeichnet ihr Geschlecht und zeigt es in der Öffentlichkeit. Dafür wird sie in Japan verhaftet, weil sie die Regeln missachtet hat.

Eine weitere Frau aus Indien geht auf die Straße und redet mit Frauen über das Thema Sexualität. Sie macht eine eigene Website und schreibt über das männliche und weibliche Geschlecht. Ihr Ziel ist, dass die Frauen in Indien die Freiheit haben, ohne Angst und Scham in der Gesellschaft über ihre Sexualität zu reden und um letztlich mehr Freiheit und Sicherheit zu erlangen. Sie wird deshalb leider von streng gläubigen Menschen verfolgt.

Leyla Hussein aus Afrika kämpft gegen die weibliche Genitalverstümmelung. In vielen afrikanischen Ländern werden die Mädchen beschnitten. Sie leiden während des Beschneidens unter sehr starkem Schmerzen und sie verlieren sehr viel Blut. Oft verlieren sie sogar ihr Leben. Leyla Hussein hat es selbst erlebt, wie schmerzhaft es ist, beschnitten zu werden. Sie redet über dieses Thema mit Frauen und Männern und sie zeigt sogar den Männern, wie die Frauen beschnitten werden und wie sie darunter leiden.

Meiner Meinung nach, war der Film für mich sehr traurig und berührend, weil die Frauen in vielen Ländern von Religionen und streng gläubigen Menschen unterdrückt werden. Sie haben nicht die Freiheit, über ihr Leben und ihren Körper selbst zu bestimmen. Für mich sind diese fünf mutigen Frauen Heldinnen und sie sind großartige Vorbilder für die anderen. Obwohl sie von vielen Menschen und ihrer Religion und Kultur (und den damit verbundenen Traditionen) viel Druck bekommen, haben sie nie aufgegeben und haben trotzdem für ihre Rechte bis heute weitergekämpft.

Ein Bericht von START-Stipendiat Shah-Ali

Selbstverteidigung sei gelernt!

Am Samstag, den 11.05, waren wir auf dem Selbstverteidigungskurs des Kickbox-Vereines Karate+Kickbox-UNION Hard, die Instruktoren waren Dominik Schuster und Bernd Schäfer. Beide sind Trainer des Vereines und sehr erfahrene Kursleiter. Der Kurs wurde von zehn Stipendiaten und Stipendiatinnen besucht und alle waren sehr zufrieden.

Am Anfang wurde die Theorie durchgemacht mit sehr lehrreichen Beispielen. Das Ganze wurde recht verständlich und einfach erklärt. Die Kursleiter haben jede Frage der Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen souverän und anschaulich beantwortet.  Verschiedene Situationen wurden nachgestellt und von den Stipendiaten und Stipendiatinnen durchgespielt, dabei wurden die Fehler aufgedeckt und verbessert.

Nach einer halbstündigen Pause wurde dann der Praxis-Teil eingeleitet. Hier wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dazu animiert im Notfall Härte zu zeigen. Kurz vor Ende kam dann auch das Highlight des Kurses und zwar die Stresssituation. Wer näheres dazu erfahren möchte, dem empfehle ich den Kurs zu besuchen. Als Eigenidee der Kursleiter ist diese Übung einer der besten Simulationen einer echten Situation, die ich persönlich gesehen habe.

Abschließend ist zu sagen, dass der Kurs eine Bereicherung für die Stipendiaten und Stipendiatinnen war. Die Kursleiter, Dominik Schuster und Bernd Schäfer, sind sehr kompetente Instruktoren und haben den Kurs verständlich und fachkundig erklärt. Wir haben alle sehr viel Spaß gehabt. Wer sich für den Kurs interessiert, kann sich auf der Homepage des Vereines gerne informieren lassen.

Impressionen der Kursteilnehmer:

„Ist richtig cool gewesen. Der erste Teil war zwar etwas zäh, aber danach war es gut. Ich hatte am Anfang vor dem Stressteil, etwas Angst, aber am Schluss war es sehr lehrreich.“ – Sebastian

„Ich fand den Kurs sehr gut. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich habe Sachen gelernt, bei denen ich dachte ‚das kann ich gut im Leben anwenden‘. Mir hat am meisten die Stresssituation gefallen.“ – Lana

„Obwohl ich sehr viel schon wusste, fand ich den Kurs sehr gut. Die Theorie war sehr gut und verständlich erklärt und bei dem Praxis-Teil ist für jeden was dabei. Was ich am interessantesten fand, war die Stresssituation. Mit der Übung konnten wirkliche Konfrontationen sehr gut und realitätsnah simuliert werden. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert der Kurs!“ – Orhan

Ein Bericht von START-Stipendiat, Orhan.

START Vorarlberg im Textsortenkurs

„Deutsche Sprache ist eine schwere Sprache“, aber nicht bei solchen zielstrebigen, wissensdurstigen Leuten wie unsere Stipendiaten, die in voller Überzeugung nach Perfektion streben. Diese Stipendiaten kennen keine Ruhe im Kopf und haben an einem regnerischen Sonntag ihr Deutsch einen Schritt näher zur Perfektion gebracht.

Am 5. Mai haben sich ALLE Stipendiaten aus Vorarlberg pünktlich vor der HLW Schule in Rankweil versammelt um sich mit der Deutsch-Lehrerin Frau Claudia Peter zu treffen und eine kostbare Unterstützung ihrerseits zu empfangen. Das Ziel des Treffes war es, zwei der schwierigen, zur Matura kommenden Textsorten, in den Mittelpunkt zu setzen und sich damit einen ganzen Nachmittag auseinanderzusetzen. Nach einer fairen Abstimmung entschied sich die Mehrheit für zwei Textorten – nämlich für die Erörterung sowie den Leserbrief. Die Lehrerin teilte uns Unterlagen aus, sodass wir zu Hause selbstständig alles in aller Ruhe wieder durchlesen können, damit wir alles Neue wieder abrufen können und dann gut in unseren Köpfen sitzt.

Ghaiath, START Stipendiat: „Schöne Zeiten vergehen zu schnell und ich kann es kaum noch glauben, dass ich über drei Stunden konzentriert hier war und mich in Deutsch am Weiterbilden war. Wir hatten eine sehr angenehme Atmosphäre und hatte auch viel Spaß am Lernen.

Einige Maturanten und andere aus der Gruppe, haben die kommende Woche eine Deutschschularbeit und wollten unbedingt diese Zeit dafür nutzen, das Gelernte umsetzen zu können. Deswegen bekamen wir von der Lehrerin Arbeitsmaterialien.

Ein anderes Feedback von einer Teilnehmerin lautet „Es war wirklich sehr informativ! Ich weiß jetzt viel besser, wie man eine gute Erörterung schreibt. Die Lehrerin hat all unsere Fragen und Unklarheiten im Bezug auf die Themen gedeckt. Ich bin sehr froh diesen Kurs besucht zu haben“.

Im Namen von mir und der START-Familie bedanken wir uns bei Ihnen Frau Claudia Peter dafür, dass Sie sich die Zeit an einem Sonntag genommen haben um unser Wissen zu erweitern und für uns zur Verfügung gestanden sind. Zum Schluss schulden wir auch dem START-Team sowie den START-Unterstützern ein „Dankeschön“ ! Denn ohne Eure Unterstützung wäre dieser Workshop nicht möglich gewesen.

Ein Bericht von START Stipendiat, Ghaiath.

Seminar politische Bildung in Berlin

Wie jedes Jahr fuhren alle START-Österreich Stipendiat*innen die 1 Jahr vor der Matura stehen nach Berlin um an einer Seminarwoche zum Thema politische Bildung teilzunehmen. Hier der ausführliche Bericht:

Tag 1 – Anreise mit Bus, Flugzeug und Bahn nach Berlin

Während die Salzburger Stipis elegant mit der 1.Klasse mit der Bahn nach Berlin fuhren, flogen START-Wien, NÖ, OÖ von Wien Schwechat nach Berlin-Tegel. Die Vorarlberger fuhren mit dem Bus nach Zürich und flogen von dort aus nach Berlin. Für einige Stipendiat*innen war es der erste Flug überhaupt.

Nachdem alle gut angekommen waren, checkten wir in unserem Hostel in der Nähe des Bezirks Prenzlauer Berg ein. Dann gingen wir gemeinsam in Kleingruppen essen und machten uns mit der Umgebung vertraut.

Tag 2 – Thema: Nationalsozialismus

Wir haben als erstes das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besucht. Die 2711 quaderförmigen Beton-Stelen erinnern an die rund 6 Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden. Hier erfuhren wir nicht nur über die Hintergründe dieses Platzes sondern auch über die Architektur und eigenen Interpretationen des Denkmals. Danach gingen wir hinunter ins Museum und wurden in 2 Gruppen aufgeteilt.

Wir sprachen viel über den Nationalsozialismus, vor allem über den Einmarsch in Polen und über die Vernichtungslager die 1942 erbaut wurden. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und haben Aufgabenstellungen bekommen, die wir mit Hilfe des Bildmaterials im Museum beantworten mussten.

Nach der Mittagspause gingen wir zum Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung wo uns Sana von den Geschehnissen 1933 berichtete und zur neuen Wache – einer Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort erzählte uns Mahdi über die Widerstandsbewegung der Geschwister Scholl.

Anschließend besuchten wir das deutsche historische Museum und sprachen wieder über den Nationalsozialismus, wobei wir mehr auf die Details, wie zum Beispiel die Hitler-Spielzeuge der Kinder, eingingen. Am Abend besuchten wir auch noch das Maxim Gorki Theater und schauten uns „Die Nacht von Lissabon“ an. Das Thema des Theaters spezialisierte sich hauptsächlich auf die Flucht und die emotionale Belastung die dahinter steckt.

Eishah: Ich fand es sehr gut, dass wir nicht nur über Fakten gesprochen haben, wie wir es in der Schule machen, sondern auch zum Beispiel auf familiäre Hintergründe der Juden eingegangen sind.

 

Mehdi: Mir hat vor allem das deutsche historische Museeum gut gefallen, da es Materialen der NS-Zeit zeigte und ich mir somit besser vorstellen konnte, was alles passierte. Von den anderen Programm-Tagen konnte ich mir auch viel Information mitnehmen.

 

Afra: Ich habe schon relativ viel zum Nationalsozialismus in der Schule gemacht und trotzdem konnte ich mir sehr viel neues mitnehmen. Ebenso die Wiederholung von den Sachen, die ich schon gekonnt habe, war für mich hilfreich es mir noch besser einzuprägen. Die Berlin-Reise ist eine tolle Möglichkeit um sich politisch weiterzuentwickeln und hat allen Beteiligten einen großen Spaß gemacht.

Bericht der START-Sbg Stipendiat*innen

Theaterbesuch

Gegen Mittwochabend hatten wir die Möglichkeit das Theaterstück ‘Die Nacht von Lissabon’ nach dem Roman von Erich Maria Remarque zu besuchen. Selbst in diesem Stück handelte es sich von der Flucht. Eine tragische Geschichte eines Paares, die gegen ihr Schicksal kämpfen und Widerstand zeigen mit der Hoffnung zu Überleben.

Das Theaterstück war für mich eine traurige Geschichte, weil die Paare immer verfolgt wurden und sie haben im Angst gelebt. Das Leben für sie eine große Herausforderung, weil sie immer auf der Flucht waren. wegen dieser Verfolgung konnten sie nicht ein schönes Leben führen. – Shah-Ali

Die ‘Nacht von Lissabon’ die im Rahmen ein Theaterstück gespielt wurde, war Liebesgeschichte von zwei geliebten die nicht einfach hatten zusammen zu kommen und immer ihnen die steine vor ihren Weg geworfen wurde. Sie hatten nicht so einfach ein schönes Leben zu führen. Allgemein war das Theaterstück für mich sehr interessant und hat mich fasziniert. -Milad

Das Theaterstück zeigt vor allem auch, dass die Menschen damals sehr schwer hatten. Ich persönlich war von dieser Geschichte sehr berührt und hoffe, dass die Gesellschaft endlich es schafft in einer toleranteren Atmosphäre miteinander in Frieden zu leben.  – Nasiba

Auch ich habe das Theaterstück sehr interessant gefunden. Vor allem die Parallelen, die man zu unserer Gesellschaft herstellen kann, haben mich fasziniert. Sicherlich muss man in Österreich (!) keine Angst haben, mit einer Person zusammen zu sein, unabhängig von deren Religion, Geschlecht oder Herkunft. Dass das jedoch so ist, ist absolut nicht selbstverständlich und in anderen Ländern teilweise gar nicht möglich. – Chirin

Ich fand das Stück sehr gut und unterhaltsam, da die Schauspielergruppe nicht nur die Probleme in der Vergangenheit sondern auch die Schwierigkeiten, welche man heute in einer fremde Gesellschaft bzw. Kultur bekommen kann, gut und deutlich dargestellt hat. Iman

Bericht der START-Vbg Stipendiat*innen

Tag 3 – DDR, geteiltes Berlin

Wir haben in der Schule zwar einiges über das geteilte Deutschland gelernt, doch erst als wir am zweiten Vormittag unserer Berlin-Reise die ehemalige DDR Haftanstalt Berlin-Hochschönhausen besuchten, wurde uns die schlimme Menschenrechtslage im Osten bewusst. In der DDR wurden die Bürger mit einer Politik der Angst und Vertrauenslosigkeit regiert. Hier haben wir auch eine Führung von einem Zeitzeugen gemacht. Er hat uns die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR gezeigt. Es war sehr emotional die traurigen Geschichten zu hören.

Am Nachmittag besuchten wir den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Seine Architektur ist ein Beispiel der Gigantomanie zur NS Zeit. Es ist aber nicht übertrieben zu sagen, dass er als die “Mutter aller Flughäfen” gilt. Mit unserer sympathischen Tourguide erkundigten wir die verschieden Facetten dieses Flughafens angefangen von den Zwangsarbeitern, die dieses Gebäude errichten mussten, bis hin zu seiner vitalen Rolle bei der Luftbrücke und schlussendlich zu seiner Schließung 2008.”

Bericht START-OÖ Stipendiat*innen

Alumni - Infoabend

Am Abend besuchten uns 3 START-Alumni, die in Berlin leben und dort studieren oder arbeiten. Sahire Bozkurt und Sonya Puthuparambil (START-Wien) und Luka Prskalo (START-OÖ) informierten über Studieren und Arbeiten in Deutschland. Speziell Luka wurde mit Fragen gelöchert, da er an der Charité in Berlin Medizin studiert. Vielen Dank fürs Zeitnehmen!

Tag 4 – Demokratie und Europa

Donnerstag waren wir beim europäischen Haus. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Rolle der Parlamentsmitglieder zu spielen, wo wir eine Diskussionsrunde über Plastikbechern und Umweltverschmutzung durchgeführt haben. Wir hatten viel Spaß beim Rollenspiel. Es war ein wunderbares Erlebnis. Nachher hatten wir Freizeit. Dann hatten wir die Chance, uns mit uns im deutschen Dom mit der Geschichte des Parlaments auseinanderzusetzen. (Khlod)

Am vierten Tag unserer Reise durften wir den deutschen Dom besuchen. Da haben wir uns mit der Funktionsweise des Bundestags beschäftigt und haben die Rolle von “Bundestagsabgeordneten” übernommen, um einen besseren Überblick zu bekommen, wie Entscheidungen getroffen werden. Außerdem wurden Infos über die Arbeit von Bundestagsabgeordneten, den Gang der Gesetzgebung, den Ablauf einer Sitzungswoche, die Struktur und Sitzordnung im Plenarsaal, die Funktionen der handelnden Parlamentarier sowie den Ablauf einer Plenarsitzung vermittelt.

Mir hat es sehr gefallen, weil ich mich dadurch einen sehr guten Überblick über verschiedene Dinge im Bundestag verschaffen konnte. (Ahmad)

Bericht: START-NÖ Stipendiat*innen

Tag 5 – Abreise

Die ersten, die Berlin verlassen mussten, waren die Salzburger Stipendiat*innen, die mit dem Zug nach Salzburg fuhren. Da in Deutschland der Karfreitag ein Feiertag ist, fuhren die U-Bahnen nur unregelmäßig und es gab dazu noch eine Störung, so dass wir den Zug nur knapp erreichten!

Die restlichen Stipendiat*innen hatten dann ebenfalls mit Verkehrsproblemen zu kämpfen, aber alle kamen rechtzeitig am Flughafen an und kamen gut und wohlbehalten wieder nach Hause.

Berlin wir kommen wieder!

Eine unvergessliche, lehrreiche, aber auch spaßige Reise, mit diese drei Wörter würde ich die Berlinreise 2018/2019 beschreiben. Die Reise war vom ersten- bis zum letzten Tag sehr gut organisiert. Ich danke allen für die Ermöglichung dieser Reise. - Atila Bamyani

Atila

Während der Berlinreise konnte ich nicht nur meine politische Bildung erweitern, sondern auch meinen Freundeskreis. Trotz oft langer Erklärungen und Erzählungen hat man durch die dort besuchten Workshops sowohl die Geschichte Deutschlands, als auch die Funktion des europäischen Unions besser kennengelernt. Unsere Betreuerinnen haben uns tatkräftig unterstützt, sodass wir uns wie zuhause fühlten. Ich hatte dort zahlreiche schöne Momente und Erinnerungen, die ich nie vergessen werde. DANKE START FÜR DIESE TOLLE UND INFORMATIVE REISE!

Jihan

In Berlin haben wir viele Workshops und wichtige Gebäuden besucht. An diese Reise würde ich wieder mit allen Stipendiaten und Stipendiatinnen und Betreuerinnen teilnehmen.

Shehab

Die Berlinreise war für mich von Anfang an schon cool und interessant und die beste Reise mit Stadt bis jetzt, da ich zum ersten mal mit Flugzeug geflogen bin.

Mahdi

Wer ist der Chef: mein Handy, oder ich?

Am Montag, den 15. April besuchten wir den Workshop ,,Wer ist der Chef: mein Handy oder Ich?”, der Institution SUPRO in Götzis. Wir haben dort unter anderem viele neue Fakten über die Handy Nutzung kennengelernt. Wir haben uns auch über die Definition von Sucht näher beschäftigt, was auch dazu geführt hat, uns selbst zu fragen, ob wir süchtig sind oder nicht. Außerdem haben wir uns gegenseitig geholfen, um zu wissen, wie wir unseren Handy Konsum verringern könnten und wie wir quasi unsere Nutzung besser kontrollieren können. Zum Schluss haben wir das Spiel „Kahoot“ über die Handy Nutzung gespielt. Die Ergebnisse waren unerwartet. 

START-Stipendiat Ibrahem gab folgendes Feedback: „Also ich fand den Workshop sehr interessant und man hat schon teilweise einen Plan bekommen wie man vermeidet, dass das Handy uns kontrolliert. Was auch sehr spannend war, war die Information, wie man ein starkes Passwort erstellt.“

Und START-Stipendiat Franciszek meinte: „Der Workshop hat mir sehr gut gefallen! Es war interessant herauszufinden, welche online Plattformen Jugendliche am meisten benutzen und was man gegen Sucht machen kann, falls es soweit kommt.“

Wir danken Kursleiterin Nadine für diesen informativen und interessanten Workshop!

Ein Bericht von START-Stipendiatin Maryan

Wir essen die Welt – eine Ausstellung

Am 14. April gingen wir zur Ausstellung „Wir essen die Welt“ in der Inatura in Dornbirn. Diese entstand in Zusammenarbeit mit der Caritas und war sehr informativ. Wir konnten unter anderem auch erfahren, woher unser Essen hauptsächlich kommt. Denn viele Menschen wissen oder achten gar nicht darauf, was sie zu sich nehmen und woher die Produkte ursprünglich kommen. Unser Gruppenführer, Herr Mathias Gort, konnte uns mit seinem Wissen freundlicherweise begleiten.

Bei der Ausstellung gab es verschiedene Stationen mit Video-Bildern von Kindern aus verschiedenen Ländern und was sie täglich zu Essen bekommen. Die Menüs waren sehr unterschiedlich und viele von ihnen ernährten sich auf eine einfache Weise. Anschließend gingen wir „einkaufen“. Es gab ein Laden bei der Ausstellung, bei dem man zwischen Bio und normalen Produkten den Unterschied sehen konnte.

Kurz vor dem Ende zeigte uns der Mathias die Folgen des Klimawandels, der Waldrodung und der menschlichen Ignoranz, was natürlich sehr schockierend war. Da der Mensch die Welt erobert hat, muss leider die Erde unter seiner Ausbeutung leiden. Aber Alternativen für viele Probleme waren auch dabei. Man könnte zum Beispiel den Ausstoß von Treibhausgasen verringern, indem man öfters auf Fleisch verzichtet, oder Alternativen wie beispielsweise Insekten isst. Auch selbst angebautes Gemüse, Früchte und Kräuter würden zur Verbesserung des Klimas führen.

Am Ende konnte man sich eine Aufnahme machen, die später per Email als Erinnerung der Vorsätze, welche man sich gesetzt hatte, zwei Mal in der Woche geschickt wird. Diese Ausstellung und die Führung bringen einen wirklich zum Nachdenken, denn wir haben keinen Planeten B, wenn es um die Zukunft geht.

Ein Bericht von START-Stipendiat Sebastian

START Vorarlberg Poetry Slam

Je näher die 10 Jahresfeier anrückt, desto mehr machen sich Team und StipendiatInnen gedanken zur Programmgestaltung. Dieses Mal machten sich die StipendiatInnen zur Arbeit und beschäftigten sich mit der lirischen Sprache im Poetry Slam.

START Stipendiat Christian berichtet:

“Wenn man den Begriff „Poetry Slam“ hört, kann sich für das Erste nicht wirklich viel vorstellen. Wenn man ein bisschen Englisch kann, wird einem schnell klar das es einen lyrischen Hintergrund besitzt. Prinzipiell nicht ganz falsch, aber das ist auch nicht alles. Der Poetry Slam verbindet einen Text mit Hintergrundgedanken + das Vorstellen des Textes vor einem Publikum. Meist sind diese Vorstellungen mit sehr vielen Gestiken und emotionalen Stilmittel geschmückt, die dem Zuschauer ein besseres Bild über den vorgelesenen Text vermitteln. Der Text, der auch Slam Poetry genannt wird, kann verschiedene Ziele haben. Vom Kritisieren der Politik, dem Erzählen einer Geschichte bis hin zum Stand-Up-Comedy, ist jedem ein riesen großer Raum zur freien Gestaltung offengelegt.

Der Workshop ermöglichte uns die Chance einmal mehr unsere kreative Seite zu benutzen und verschiedene, überraschend gute Text zu kreieren. Zwar war die Leiterin kaum älter als wir selbst, dennoch zeigte sie überraschend großes Talent und war dementsprechend sehr erfahren. Mit großer Leichtigkeit brachte sie uns alle notwendigen Mittel bei, um unsere eigenen Texte einmalig auszuschmücken.  Wir alle sind sehr dankbar, dass wir diesen Workshop mit großer Freude genießen konnten und würden diesen bestimmt erneut besuchen.”

Verpasst diese Gelegenheit nicht, wenn uns die StipendiatInnen ihr Stück bei der Feier auftragen werden!

Vorbereitungskurs Berlin

Am Samstag, den 30 März 2019, haben insgesamt fünf START-Vorarlberg StipendiatInnen in Begleitung mit START- Projektmitarbeiter Cansu, beim Vorbereitungsworkshop im jüdischen Museum in Hohenems teilgenommen.

Der Workshop dauerte inklusive einer Stunde Mittagspause, gute vier Stunden. In dieser vier Stunden wurde uns von Johannes Spies einige Informationen über den zweiten Weltkrieg bzw. das jüdische Viertel in Hohenems mit seinem Tief- und Höhepunkt erklärt.

Die rechtliche Grundlage für die Ansiedlung jüdischer Familien und den Aufbau von Institutionen einer jüdischen Gemeinde wurde im Jahr 1617 von damaligen Reichsgraf „Kaspar von Hohenems“ geschaffen, um den Marktflecken durch jüdische Händler wirtschaftlich zu beleben. Die Gemeinde wuchs im 18. Jahrhundert kontinuierlich und erreichte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren demografischen Höhepunkt. Die Hohenemser Juden pflegten enge Handels- und Familienbeziehungen nach St. Gallen und Südtirol, nach Triest und Frankfurt, nach Paris und Italien, nach Wien, Konstantinopel und in die USA.

Im Jahr 1935 schließlich zählte die Jüdische Gemeinde gerade noch 16 Mitglieder. Die wenigen in Hohenems verbliebenen Juden bekamen bald die nationalsozialistische Gewalt zu spüren. 1938 wurde von den Behörden das Vermögen der Kultusgemeinde beschlagnahmt, 1940 wurde die Gemeinde zwangsaufgelöst. Die letzten acht noch verbliebenen Juden wurden zunächst nach Wien und dann in die Konzentrations- und Vernichtungslager im Osten deportiert.

Außerdem haben wir am Nachmittag mit der Hilfe des Workshopleiters, den genauen Prozess – wie man die Menschen abwertet und in welchem Ausmaß dies noch heute von vielen Bewegungen oder sogar Politikern genutzt wird – herausgefunden.

   

Dies sollten wir in unsere Reise nach Berlin nutzen, um die Grausamkeit der NSDAP und den Hintergrund diesen Teil der Geschichte besser zu verstehen bzw. interpretieren zu können.

Mir hat persönlich der Workshop sehr gut gefallen, da ich sowie „William Faulkner“ der Meinung bin, dass es sich heute um nichts Neues ereignet, sondern es sind immer dieselben alten Geschichten, die von neuen Menschen erlebt werden. Außerdem sehe ich solche Seminare besonderes nötig, weil ich das Gefühl habe, dass meine Generation sich nicht oft genug mit diesem wichtigen Teil der Geschichte auseinandersetzt. Vielen Dank an Herrn Johannes Spies und START für diese Initiative!

Ein Bericht von START-Stipendiat Iman.

Semesterrückblick START Vorarlberg – März 2019

Vom richtigen Umgang mit dem lieben Geld

Am Dienstag, den 29. März 2019, haben insgesamt neun START-Vorarlberg StipendiatInnen in Begleitung mit START-Projektmitarbeiterin Larissa, beim Workshop „Richtiger Umgang mit Geld“ in der Volkshochschule Götzis, teilgenommen.

Gute drei Stunden lang hat uns Kursleiterin Nadja Zagonel die wichtigsten Themen rund um den Umgang mit Geld nähergebracht. Nadja, welche hauptberuflich im Institut für Sozialdienste (kurz ifs) arbeitet und dort im Bereich Schuldenberatung tätig ist, hat uns einiges über allgemeine Daten und Fakten erzählt – beispielsweise wie viele Vorarlberger wie hoch und aus welchen Gründen verschuldet sind. Natürlich ohne Namen zu nennen! Wir staunten teilweise sehr.

Anhand praktischer Übungen mit Kärtchen und Symbolgeld konnten wir in Gruppen üben, wie wir unser angenommenes monatliches Einkommen einteilen würden für Auto, Wohnung, Essen, Freizeit, etc. . Das Ergebnis besprachen wir anschließend und zum Teil waren unsere Einschätzungen gar nicht schlecht! Die Begriffe Verschuldung und Überschuldung sind mir Dank des Kurses nun auch klar. Vielen Dank an Nadja, welche mit uns freundlicherweise diesen Workshop gemacht hat!

Einige Eindrücke der Stipendiaten:

Maryan: „Der Workshop hat mir recht gut gefallen! Ich tue mir immer eher schwer damit, mein Geld richtig einzuteilen und habe mir schon Sorgen gemacht, ob ich in Zukunft wohl mit meinem Gehalt umgehen kann. Dieser Workshop hat mir meine Ängste genommen und jetzt kenn ich mich mit der Geldeinteilung besser aus! Vielen Dank!“

Christian: „Wenn man etwas für die Zukunft lernen will, dann ist man beim Geld-Workshop auf jeden Fall richtig. Dort lernten wir, wie man Schulden am besten aus dem Weg geht und welche Faktoren beim Einteilen seines Geldes sehr wichtig sind. Ich habe einige Tipps und Tricks mitnehmen können und würde diesen Workshop auf jeden Fall wieder besuchen.“

Hamid: „Mir hat der Workshop auch gut gefallen. Das dort gelernte, kann man wirklich im Leben brauchen. Wenn man zum Beispiel etwas Teures kaufen möchte und man wenig Geld hat, ist es meistens besser man spart darauf, anstatt gleich einen Kredit aufzunehmen. Außerdem habe ich noch gelernt was das ifs ist.“

Franjo: „Der Workshop hat mir ganz gut gefallen! Ich habe in diesem Workshop viel über den Umgang mit Geld gelernt. Ich weiß jetzt, wie ich meine Ausgaben besser kontrollieren kann. Vielen Dank.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Chirin

START-Stipendium: Jetzt bewerben!

START sucht wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten!

Chance, Weiterbildung, Netzwerk, Zukunft und neue Perspektiven – mit diesen Begriffen verbinden unsere Absolvent*innen das START-Stipendienprogramm.
Ab sofort sind wir auf der Suche nach neuen, spannenden jungen Persönlichkeiten, die gemeinsam mit uns ihre Talente stärken und neue Perspektiven für ihre Zukunft schaffen wollen!

Deine Schritte zu einer erfolgreichen Bewerbung:

  1. Auf unserer Seite oder auf Facebook über unser Angebot informieren.
  2. Überprüfen, ob du alle Voraussetzungen erfüllst.
  3. Bewerbungsunterlagen downloaden und ausfüllen.
  4. Alle Unterlagen zusammen? Dann ab zur Post und an die Projektleitung des jeweiligen Bundeslandes schicken.

Mit einem Klick auf das Bild des jeweiligen Bundeslandes kannst du die Bewerbungsunterlagen als PDF downloaden. Eine Vorlage für ein Empfehlungsschreiben findest du hier zum Download.

Rodelspaß am Golm im Montafon

Um ein bisschen mehr frischen Wind in die
START-Atmosphäre zu bringen und nicht immer den Schulalltag oder gar anderem
Stress ausgesetzt zu werden, hat sich START etwas ganz Besonderes einfallen
lassen. Einen gemeinsamen Rodel-Tag mit den Stipendiaten_Innen und der allzu
gut bekannten Cansu. Der Zweck dieser Veranstaltung war es, wie schon erwähnt,
einen angenehmen Tag zu veranstalten, der uns auch neue Energie tanken lässt.
So war es dann schließlich auch.

 Beginnend mit einer gemütlichen Fahrt mit der
Golmer Seilbahn zur Mittelstation, bereiteten wir unsere Schlitten und auch
unsere winterliche Ausstattung vollkommen vor. Die erste Anspannung war kaum zu
übersehen, jeder konnte es kaum erwarten die ersten Meter hinter sich zu
lassen. Kaum waren die ersten auf der Strecke, folgte einer nach dem anderen.
Auch gab es schon die ersten Unfälle und Karambolagen, jedoch schreckte dies
kaum jemand davon ab, weiter zu machen.

Nach einer langen, ausgiebig, amüsierten Rodelpartie war jeder Einzelne bzw. jedem Einzelnen bewusst, das nun etwas Essbares her muss. Das Essen gehen mit allen in einem kleinem, jedoch sehr gemütlichem Rasthäuschen rundete alles nochmals perfekt ab. Es gab viel Gelächter, einige Stories zu verzählen und auch Diskussionen, warum zum Beispiel Chino es nicht geschafft hat, auf der vorgegebenen Bahn zu bleiben.   Lange Rede kurzer Sinn:
Ein toller Tag, welcher uns allen auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird.

Hier ein kurzer Videoeinblick 🙂

Ein Bericht von START- Stipendiat Christian

START ins neue Semester mit dem Bildungsseminar

Von 22.-24. Februar 2019 trafen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Geboten wurde wieder ein umfangreiches Programm an Seminaren und gemeinsamen Aktivitäten. Die Stipendiat*innen wurden je nach Bedarf, Schulart und Schulstufe auf verschiedene Seminare aufgeteilt, die am Samstag den ganzen Tag und am Sonntag Vormittag stattfanden. Folgende Seminare wurden angeboten: Sprechtechnik, Lerntechnik, Einführung in die vorwissenschaftliche Arbeit, Projektarbeit & Schreibtechnik, außerdem Gruppenmoderation sowie Mediation für die Maturant*innen.

Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Workshops:

Nachdem den ganzen Samstag fleißig gearbeitet und gelernt worden war, fand am Abend ein weiterer Höhepunkt statt: Die neuen Stipendiaten-Sprecher*innen wurden gewählt! Es gibt in jedem Bundesland ein Team aus zwei Sprecher*innen, deren Aufgabe es ist, die START Projektkoordinatorinnen zu unterstützen. Die neuen Sprecher*innen durften sich anschließend auch vor allen Stipendiat*innen präsentieren. Katrin Triebswetter, langjährige Landeskoordinatorin von START Wien, wurde mit einem spannenden Rückblick auf „10 Jahre START“ und einem Geschenk verabschiedet, da sie eine neue berufliche Herausforderung angenommen hat. Der Abend fand bei Kartenspielen, Tischtennis und unterhaltsamen Gesprächen seinen Ausklang. Am Sonntag wurden zum Abschluss des Seminars die Zertifikate verteilt und nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von den Maturant*innen, für die dieses Bildungsseminar das letzte war.

Das Feedback unserer Stipendiat*innen:

„Mir hat das Sprechtraining gut gefallen. Ich habe bei diesem Seminar erfahren, wie man sicher auf der Bühne stehen kann und vor allem was „Erdung“(=Kontakt mit dem Boden, welcher uns hilft, mit stressiger Situation beim Reden oder Präsentieren) ist. Die Seminarleiterin war sehr nett und man kam mit ihr auch zurecht.” Sebastian (Vorarlberg)

„Das Bildungsseminar bei START bedeutet mir viel. Ich durfte zum zweiten Mal dabei sein und drei Tage lang eine unvergessliche Zeit mit meinen Freunden verbringen, aber auch neue Leute kennenlernen.
Abendprogramme mag ich, weil sie die Stipis näher zu einander bringen, außerdem sind sie sehr lustig. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Tanzen. Hier ist die Atmosphäre zwischen Stipis so gut, dass auch wenn du nicht tanzen kannst, machst einfach mit. Einführung der Vorwissenschaftlichen Arbeit war auch gut. Ich konnte andere wichtige Zitier regeln, die in meiner Schule nicht besprochen wurden, lernen und meinen Erwartungshorizont verbessern.” Mahdi (Wien)

„Das Bildungsseminar ist eine von meinen Lieblingsveranstaltungen beim Start, da wir gleichzeitig uns weiterbilden können und uns mit unseren Freunden aus den anderen Bundesländern treffen. Mein Seminar war VWA und, weil ich mich jetzt schon mit der vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftige war dieses Seminar sehr hilfreich. Ich freue mich sehr auf die nächsten Bildungsseminare.” Fatimah (Niederösterreich)  

„Ich habe den Workshop Lerntraining besucht. Wir haben so viele Sachen gelernt und auch viele neue Informationen bekommen. Der Workshop war sehr gut, lustig und hilfreich. Ich habe gelernt, wie ich besser lernen kann und wie ich meine Pausen einteilen kann. Außerdem habe ich erfahren, dass ich nach dem Lernen mich nicht mit dem Handy ablenken soll, sondern einfach zur Ruhe kommen soll. Ich bedanke mich bei START für diese Möglichkeit.“ Omaima (Salzburg)

„Ich habe beim Sprechtraining teilgenommen und habe gelernt, wie ich meinen Körper aktivieren kann, um möglichst präsent auf der Bühne zu sein und um deutlich reden zu können. Ich fand die Kursleiterin echt gut, und fand das Seminar zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Einfach toll!” Franciszek (Vorarlberg)

„Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich habe einen VWA-Workshop besucht, der mir sehr in der Schule geholfen hat und ich konnte auch mit meiner vorwissenschaftlichen Arbeit anfangen.“ Eishah (Salzburg)

„Abgesehen von verschiedenen Methoden zum Lernen, wie man sie am effektivsten anwendet und Zeitmanagement, die wir beim Bildungsseminar besprochen und gelernt haben, hatten wir auch viel Zeit, um lustige Erinnerungen mit allen Stipis aufzubauen.
Freundschaften, Vertrauen, Glückseligkeit, neues Wissen, Lächeln und Zusammenarbeit sind nur einige der prägenden Dinge, mit denen die Stipis das Bildungshaus Schloss Puchberg wieder verlassen haben.” Viola (Oberösterreich)

„Am 23 und 24 Februar hatte ich die Gelegenheit durch Start an dem Seminar „Einführung in der VWA“ teilzunehmen. Hier wurden uns Zetteln mit den wichtigsten Informationen gegeben. Mithilfe diesen, können unsere Fragen bezüglich VWA sehr schnell beantwortet werden. Bei der Bearbeitung dieser Zettel konnten wir zahlreiche Fragen stellen, die alle unsere Unklarheiten gelöst haben. An diesem Seminar haben wir an unseren Erwartungshorizont gearbeitet als auch an dem Inhaltsverzeichnis. Dieses Seminar nahm uns die Angst vom Schreiben weg und ermutigte uns zum Schreiben.” Karmina (Oberösterreich)

„In meinem ersten Bildungsseminar habe ich an den Workshop „Lern-training“ teilgenommen, wo ich verschiedene Strategien für Lernen und Wiederholen gelernt habe. Außerdem habe ich erfahren, was es bedeutet, ein Ziel zu haben und wie ich mich am besten motivieren kann. Der Workshop war für mich sehr informativ, hilfreich, interessant und er wird mich auf meinem langen Lernweg unterstützen. ” Ebtisam (Oberösterreich)

„Am Anfang habe ich ein bisschen Angst gehabt, weil ich gedacht habe es wird mir gar nicht helfen aber doch war es sehr informative und hilfreich denn ich habe dank unser Betreuerin(Lehrerin), endlich meine Erwartung hoeizont fertig geschrieben und zwar ein neues Thema für die VWA gefunden, ein Thema der mich betroffen hat. Ich habe dort auch unterschiedliche Möglichkeiten zum zitieren gelernt und war ein bisschen erleichtert. Außerdem haben wir auch VWA Beispiele angeschaut und ich habe die passenden Literatur gefunden. Danke für allen die diesen Seminar organisiert haben und mit gemacht haben.” Khlod (Niederösterreich)

START Vorarlberg Deutschintensivkurs

Als zusätzliche Hilfe für uns hat das START-Team einen Deutschintensivkurs mit der Lehrerin Lisa Wedenig organisiert. Der Deutschintensivkurs dauerte vier Tage lang, von Montag den 11.02.2019 bis Donnerstag den 14.02.2019 und jeweils drei Stunden, von neun bis zwölf Uhr mittags. Daher also für eine sehr kurze Zeit, jedoch äußerst intensiv.

Am ersten und zweiten Tag haben wir, acht Stipendiatinnen und Stipendiaten, die Grammatik wiederholt. Obwohl wir alle in der Oberstufe sind, war dies für manche keine Wiederholung, sondern etwas Neues. In beiden Fällen war es sehr nützlich, die Grammatik zu wiederholen bzw. zu lernen, denn Frau Wedenig konnte die anspruchsvolle Grammatik auf eine neue Weise sehr einfach erklären. Zusätzlich gab sie uns ein selbstgeschriebenes Buch, um die Artikel besser zu lernen.

In den letzten zwei Tagen übten wir verschiedene Themen. Denn zum Teil waren wir acht Schüler, die in verschiedene Schulen gehen, und daher auch verschiedene Schwierigkeiten hatten. Trotzdem übte Frau Wedenig mit uns etwas, das wir alle bis zur Matura benötigen. Zum einen gingen wir die Gliederung durch, zum anderen auch wie man argumentiert. Da es sich herausstellte, dass wir alle dasselbe Problem hatten, und zwar lange Sätze zu schreiben, trainierten wir mit Karten den Satzbau und übten dabei verschiedene Möglichkeiten, wie man einen Satz verschönert.

Alles in allem war der Kurs eine gute Möglichkeit, die Ferien sinnvoll zu gestalten.

Ein Bericht von START-Stipendiatin Shahed.

Unsere START AbsolventInnen 2018/19 mit ihren Zukunftsplänen

In diesem Schuljahr dürfen wir insgesamt 6 StipendiatInnen in ihr gemeinsames Ziel – die Matura – begleiten. Was ihre Zukunftspläne danach sind, haben sie uns folgendes mitgeteilt:

Orhan Cebe
Stipendiat 2016/17
HTL Bregenz



„Ich werde wahrscheinlich, nach dem Bundesheer, Informatik an der FH Dornbirn studieren. Falls es nicht Informatik wird, dann werde ich in Leoben Kunststofftechnik studieren. Ich fühle mich gut und erhoffe mir für die Zukunft, dass ich Spaß an meinem Beruf habe und neben dem ganzen Studium/Berufsstress mein Sport machen kann.“
Christian Pantuan
Stipendiat 2016/17
HTL Dornbirn



„Ich möchte nach meinem Schulabschluss sofort mit dem Arbeiten anfangen, damit ich meine ersten großen Berufserfahrungen im Bereich der Informatik sammeln kann. Darauf bin ich schon sehr gespannt und freue mich die Arbeitswelt endlich beitreten zu können. Ich möchte voraussichtlich ein paar Jahre arbeiten und dann darauffolgend mit der Möglichkeit eines Selbsterhalt-Stipendiums mir den Weg eines Studiums ermöglichen. Für die Zukunft erhoffe ich mir noch einiges was ich dazu lernen kann, wie auch die verschiedensten Orte der Welt besuchen zu können.“
Hatice Ertürk
Stipendiatin 2016/17
HAK Bregenz



“Meine Zukunftpläne habe ich mir bereits gewissenhaft überlegt. Nach der Matura habe ich mir vorgenommen Wirtschaftsrecht in Innsbruck zu studieren. Danach möchte ich mit Master im Wirtschaftsrecht weiter machen. Mein Wunsch ist es eine erfolgreiche Steuerberaterin zu werden.”
Eyüp Mihci
Stipendiat 2016/17
BORG Schoren Dornbirn

“Nach der langersehnten Matura möchte ich mir ein Jahr Zeit geben, um neue Sachen auszuprobieren. Danach wird es für mich weiter gehen mit einem Informatik oder Marketing Studium im Ausland. Dabei werde ich mich in der Türkei an einer Universität vorerst inskribieren lassen. Wenn ich mit allem abschließe, wird es keine glücklichere Person als mich geben, da ich dann alleine auf zwei Beinen stehen kann. “
Milad Yonus
Stipendiat 2016/17
HTL Dornbirn



“Nach meinem Abschluss an der HTL Dornbirn möchte ich mich im Bereich Informatik (Netzwerktechnik) weiterbilden, ich werde ein Aufbau Kolleg ab September besuchen und vielleicht ein paar Monate arbeiten.
Ich fühle mich sehr gut, weil ich die Schule diese Jahr abschließe und mich an meine Zukunft konzentrieren kann.  Ich könnte mir auch vorstellen in der Zukunft ein Studium zu absolvieren.”
Tamir Batnasan
Stipendiat 2017/18
HAK Bregenz



“Fix ist noch nichts außer, dass
es nichts gibt was ich wirklich aus Überzeugung und Liebe studieren möchte. Ich möchte mein eigenes Geld verdienen und selbstständig werden. Das war schon immer mein Wunsch. Ich hoffe natürlich, dass ich ein Beruf finde, wo ich mich wohl fühle und dort die notwendige Berufserfahrung zum selbstständig werden erlernen kann. Ich würde gerne dazu etwas Soziales oder etwas im Bereich Sport machen.”

Zeitmanagement und Selbstorganisation

Wer nicht pünktlich oder rechtzeitig ist, der bzw. die hat schon 1:0 gegen die Zeit verloren. Auch wir im START Stipendium legen großen Wert auf Pünktlichkeit. Dazu gehört es auch, sich bewusst mit der Zeit managen zu können.

Am Sonntag, den 03.02.2019 haben sich die Stipendiaten von Vorarlberg im START-Büro in Bregenz getroffen, um sich weiterzubilden bzw. in diesem Fall, um zu lernen, wie wir besser mit unserer Zeit umgehen können. „Das was ihr heute lernt, werdet ihr fürs ganze Leben brauchen, für die Schule, Uni, und euer Berufsleben“, sagte unsere Workshopleiterin Sandra.

Es gibt verschiedene Zeitdiebe, die uns leicht von unserem Weg abbringen wollen. Ablenkungen gibt es genug, manchmal könnte es auch die Familie sein. Diese Zeitdiebe haben wir gemeinsam entlarvt, um sie uns besser bewusst zu machen und um uns klar zu werden, wie wir sie besser umgehen können. Gleichzeitig ist es wichtig, eine gute Balance zwischen Schule und Freizeit zu finden.  Wir lernten auch unsere Zeit klar zu strukturieren und Prioritäten zu setzen.

Ich darf auch nicht vergessen zu erwähnen, dass wir in diesem Seminar verschiedene Tools kennengelernt haben, um unseren Schulkalender besser zu verwalten, z.B. mit einem digitalen Kalender, wo wir unsere Schularbeiten, Tests und Hausaufgaben eintragen können. Zum Schluss hat uns Sandra noch ein paar Entspannungstechniken gezeigt, um Stress abzubauen und die eigenen Ressourcen zu verstärken sowie kraftvolle starke Visionen und Ziele für unsere eigene Motivation zu erschaffen. Wir waren alle sehr begeistert von den neuen intensiven Infos, die wir nachhause mitnehmen durften.

Danke Sandra, dass du uns dein Leben bzw. deine persönliche Planung und Selbstorganisation als Beispiel eingebracht hast, um deine Tipps und neue Gewohnheiten besser zu verstehen.

Ein Bericht von START-Stipendiat Ghaiath.

Bewerbungstraining mit der Hypo Vorarlberg

Am Freitag den 25. Jänner, fand in der START-Patenfirma Hypo Vorarlberg Bank AG in Bregenz, ein Bewerbungstraining für die START-StipendiatInnen statt. Frau Mag. Edith Findler von der Hypo, hat uns mit viel Geduld und Knowhow, jeden Schritt für eine perfekte Bewerbung genau erklärt: Vom Lebenslauf und Motivations- und Bewerbungsschreiben, bis hin zum richtigen Verhalten im Bewerbungsgespräch. Wir alle sind Frau Mag. Findler und unserer Patenfirma Hypo Vorarlberg Bank AG, sehr dankbar für diese Möglichkeit und können unsere erlernten Kenntnisse nun direkt bei unserer nächsten Bewerbung (beispielsweise für einen Ferienjob) anwenden.

Ich fühle mich jetzt vorbereiteter, selbstbewusster und sicherer. Ich bin echt froh dabei gewesen zu sein. Es war kurzweilig und sehr hilfreich. Ich würde den Workshop gerne weiterempfehlen an jene Stipis, die noch keine Ferialjob-Erfahrung haben.”

– Ghaiath
Franciszek und Ghaiath

“Mich hat es sehr gefreut, bei einem Workshop meines Paten, der Hypo Vorarlberg Bank AG, teilnehmen zu dürfen. Ich fühle mich nun eher bereit, mich in meiner späteren Berufskarriere bei einer Arbeitsstelle richtig bewerben zu können.”

– Chirin
Mag. Edith Findler

“Es war ein tolles Bewerbungstraining, ich habe sehr viele Tipps und Tricks bekommen, wie ich meinen Lebenslauf und mein Motivationsschreiben schreiben kann. Außerdem weiß ich jetzt, wie wichtig es ist, kleine Ungenauigkeiten zu vermeiden, da das sonst in einer peinlichen Situation enden könnte.”

– Shah-Ali

Ich selber fand den Kurs auch sehr lehrreich. Sich gut bewerben zu können ist eine Fähigkeit, die einem nur das Leben erleichtert. Deshalb hoffe ich auch, dass dieser Kurs in den nächsten Jahren wieder angeboten wird, damit die zukünftigen Stipis, sowie jene, die diese tolle Chance heuer verpasst haben, auch die Möglichkeit haben, diesen Kurs zu besuchen.

Gruppenfoto

Nochmals herzlichen Dank an Frau Mag. Edith Findler und das START-Team.

Ein Bericht von Franciszek

Making of – START Vorarlberg Schreibworkshop

Das START- Stipendium feiert sein 10-jähriges Jubiläum , daher haben sich Sandra, Larissa und Cansu früh genug darüber Gedanken gemacht und sich dieses großartigen Projekt initiiert . So haben wir ein interessantes Fotoshooting bereits am 02.11.2018 mit dem Herrn Michael Winter im Fotostudio vom Fotoklub Hard für unsere Feier gehabt.  Nun folgte der zweite und spannendste Teil unseres Projektes.

Wir versammelten uns also am So, den 13.01.2019 im START Büro. Was da auf uns wartete ahnten wir noch nicht. Es war nun Zeit emotional und produktiv zu sein. Denn es handelte sich von folgendes:

Mein Früheres “Ich”, dem wir nun schreiben sollten. Es entstanden individuelle Geschichten und jeder von ihnen war ganz besonders. Manche lobten sein oder ihr altes “Ich”, andere widerum trösteten oder warnten ihn oder sie von der Zukunft.

Wenn Sie nun genau erfahren möchten, was unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten ihren früheren “Ich”s geschrieben haben, erwarten wir Sie feierlich zu unserer Jubiläumsfeier!

Lernstress tschüss!

Am 15. Dezember trafen sich 7 Stipendiaten in der VHS Götzis um den Lernchoaching Workshop zu absolvieren. Den Workshop setzten wir am 05. Jänner 2019 in einem zweiten Teil fort.

Als Einführung dieses Workshops begannen wir mit einem kleinen Test. Durch das Ergebnis dieser Tests wurde ersichtlich, war für Puzzleteile im Lernerfolgspuzzle zu verbessern waren. Zwischendurch machten wir Streckübungen, um unser Stoffwechsel anzuregen, damit der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt wird. Nach einer fünf minutigen Pause haben wir die drei verschiedenen Lerntypen auditiv, visuell, kinästhetisch kennengelernt und ein paar Tricks wie man diese Sinnesorgane beim Lernen am besten verstärken kann. Um ein bestes Lernergebnis zu bekommen, sollten wir beim Lernen alle Sinne benutzen und trainieren. Natürlich spielt das Wiederholen eine sehr wichtige Rolle. Aber die Lernpausen sind die größten Einflussfaktoren beim Lernen, denn die Leistung ist mit einer Pause erheblich höher als wie ohne Pause   Am Mittag haben wir das Gehirn näher kennen gelernt. Um ein besseres Leistung zu erzielen sollten wir unser Gehirn mit Anschaltknöpfe wie Bewegung, gute Laune, Entspannung, Schlaf, Pause und Sauerstoff einschalten.  Die Seminarleiterin ahnte, dass der Stressfaktor, die uns beim Lernen sogar bei den Prüfungen auslastet, sehr viel an unserem Lernerfolg ausmacht. Daher sollte man mit Stress besser umgehen indem man früher anfangt zu lernen und dazu einen Lernplan erstellt.

Mit diesen neuen Lerntechniken kann ich viel leichter und motivierter lernen. Daher empfehle ich den Personen, die sich schwer mit Lernen tun oder andauernd Stress haben, einen Lernchoaching Seminar zu absolvieren. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Seminarleitern, Margit Hinterreiter, und beim START- Team bedanken, dass wir diese Möglichkeit hatten, an so einem informativen Workshop teilzunehmen.

Ein Bericht von START Stipendiatin Hatice.

Sozialaktion 2018 – START Vorarlberg Teil 2

Am Samstag, den ersten Dezember 2018, waren START-Freunde – in einer der Schulküchen der HLW Marienberg Bregenz – bereits fleißig am Backen. Die StipendiatInnen haben Weihnachtskekse gebacken, die sie nun bei der Ausgabestelle des Vereins „Tischlein deck dich“ in Feldkirch, an Bedürftige, in Vorarlberg lebende Menschen gratis verteilen konnten.

Am Dienstagnachmittag, den 11.12.2018 trafen wir uns bei der Ausgabestelle von “Tischlein deck dich” in Feldkirch um die selbstgebackenen Kekse an sozial benachteiligte Menschen zu verteilen. Gemeinsam mit dieser Organisation „Tischlein deck dich“ konnten wir zumindest eine kleine Freude den Menschen mit unseren START-Keksepäckchen und ein Paar warmen Handschuhen machen, die wir ebenfalls  – für die anstehenden kalten Tage – verschenkten.

An diesem Tag konnten wir mit den Menschen in unseren Muttersprachen reden und sie fragen, wie es ihnen geht. Ihnen Zeit schenken und für sie ein Ohr haben. Es war eine schöne Erfahrung, die wir gemeinsam mit unserer Landeskoordinatorin Sandra erleben durften.

 

Ein Bericht von START Stipendiat Sebastian.

START-Vorarlbergs Nikolo-Feier

Wieder eine tolle Veranstaltung von START-Vorarlberg: Am Nachmittag des 6. Dezember trafen sich START-StipendiatInnen, Mitglieder vom START-Freundeskreis und ein paar START-Alumni im festlich geschmückten „Vienna Haus“ des Hotel Martinspark in Dornbirn, um sich noch einmal gemeinsam am Jahresende 2018 zu treffen.

 

Das Programm hat wie immer mit einer herzlichen Begrüßung begonnen und die Alumni teilten ihre Erfahrungen und ihr tollen Erlebnisse während ihrer START-Zeit. Es war sehr beeindruckend zu hören, was sie unter anderem von den diversen START-Seminaren mitnahmen und noch heute sehr hilfreich in ihrem Studium bzw. in ihrem Arbeitsleben verwenden können.

Ein wichtiger Programmpunkt des Nachmittages war das traditionelle Schreiben der Weihnachtskarten an die START-Paten. Mit dieser kleinen Geste möchten sich die StipendiatInnen herzlich für die Unterstützung der Paten bedanken. Ohne sie gäbe es kein START-Stipendium und damit keine Seminare, keine Unterstützung für diverse Klassenfahrten, keine gemeinsame Unternehmungen, etc.

 

Als lustiger Höhepunkt kam dann auch noch der Nikolaus (Alumnus Aleks) und der Krampus (Katrin B.), welche die Stipis entweder lobten, oder „tadelten“! Ein mit Nüssen und Schokolade gefülltes Nikolo-Säckchen gab es aber für jeden!

   

Zum Ausklang gab es dann noch ein leckeres Essen für alle. Es war eine sehr schöne und auch informative Veranstaltung und Feier. Es war schön, dass alle StipendiatInnen, Alumni, Freunde von START und das START-Team Sandra, Larissa und Cansu zusammenkamen. Selbst die START-Österreich-Chefin Katrin, kam extra aus Wien angereist!

Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Stipis und das Team von START-Vorarlberg!

 

Ein Bericht von Sherwan, START-Freundeskreis

BeSt³ 2018 – Beruf, Studium und Weiterbildung

Am 05.12.2018 war ich, dank START, auf der BeSt3-Messe und an zwei Universitäten in Innsbruck. Auch beim 16. Mal gab es diverse Bildungsangebote auf der Messe. Seien es Hochschulen oder verschiedene Unternehmen. Alle probierten ihre beste Seite und auch mögliche Orientierung für die weitere Zukunft der Maturanten zu zeigen.

Meine Reise begann im Zug mit einer Alumna namens Merve Bilgin. Beim Weg dorthin erklärte sie mir die verschiedenen Studienrichtungen in Innsbruck und wie man am Besten nach einem Heim sucht. In Innsbruck angekommen ging es weiter in ihr Heim, wo sie mich auch durchführte, um zu sehen wie es in einem Heim zugeht.

Dort trafen wir auf eine weitere Alumna namens Elif Kocak. Mit ihr ging es zuerst zur Technischen Universität Innsbruck. Dank ihr hatte ich die Möglichkeit einen Hörsaal zu besichtigen, was in Vorarlberg kaum möglich wäre zu sehen. Sie erklärte mir wie es mit der Aufnahme verläuft.

Anschließend erstatten wir einen längeren Besuch in der CCB (Fakultät für Chemie und Pharmazie), da Elif eine Vorlesung über Chemie hatte. Dort konnte ich zum ersten Mal eine Unterrichtseinheit an einer Universität hautnah miterleben. Ich lernte auch vieles dazu, zum Beispiel wie giftig das Fluorwasserstoff ist. Mit dieser Wissensbereicherung konnte ich mir eine positive Mitarbeitsnote in Chemie ergattern.

Obwohl ich die für mich interessantesten Universitäten besucht hatte, gab es immer noch ein paar unbeantwortete Fragen in meinem Kopf. Deswegen machte ich mich auf den Weg zur BeSt3 Messe. Die Bildungsangeboten reichten von dem einfachsten Schulen bis zu den weltberühmten Universitäten in der Umgebung von Österreich. Um meine offenen Fragen zu klären machte ich mich auf den Weg zum Stand von der Universität Innsbruck. Des Weiteren erweckte auch die TU Wien meine Aufmerksamkeit, weswegen ich dort auch noch vorbei schaute. Ich konnte von einigen Studenten auch lernen wie anspruchsvoll, aber gleichzeitig auch machbar die Universitäten sind.

Auch wenn ich keinen fixen Plan habe, was ich nach der Matura genau machen möchte, muss ich erwähnen, dass es eine sehr essentielle und fördernde Bereicherung für mich war.

An dieser Stelle möchte ich mich beim START-Stipendium bedanken, da ich ohne sie möglicherweise die Universitäten und die Messe nicht besuchen hätte können. Mein größter Dank geht an meinen Paten Familie Dearstyne, weil sie mir diesen Trip finanziell ermöglicht haben!

 

Ein Bericht von START-Stipendiat Eyüp Mihci.

Sozialaktion 2018 START Vorarlberg – Teil 1

Am Samstag, den ersten Dezember 2018, waren START-Freunde – in einer der Schulküchen der HLW Marienberg Bregenz – fleißig am Backen. Die StipendiatInnen haben Weihnachtskekse gebacken, die sie dann bei der Ausgabestelle des Vereins „Tischlein deck dich“ in Feldkirch, an bedürftige, in Vorarlberg lebende Menschen gratis verteilen werden.

START-Projektmitarbeitern Larissa, brachte ihre Freundin Nadja und ihre Tochter Violetta zur Verstärkung mit. Nadja ist eine gelernte Bäckerin und Konditorin vom Fach und konnte uns mit ihrem Wissen in dem Bereich und mit ihren wertvollen Tipps helfen.

Wir waren aktiv mit Freude am Arbeiten, haben gelacht, gesungen und miteinander über viele Sachen geredet. Sehr stolz auf unser Ergebnis können wir auch sein, da wir 133 befüllte Tüten hatten.

Ein großes Dankeschön geht an Nadja – mit ihr war der reibungslose Ablauf beim Kekse backen garantiert und an Violetta, welche uns mit ihren 13 Jahren tatkräftig unterstützte!  Außerdem bedanken wir uns bei der HLW Marienberg Bregenz, die uns ihre top ausgestatte Küche zur Verfügung stellte und an Larissa, die das ganze organisiert hat!

Wir hoffen, dass unsere Kekse den Beschenkten eine Freude machen und ihnen gut schmecken werden.

Ein Bericht von START – Stipendiatin Lana

Der unkomplizierter Umgang mit Word und Excel

START hat der neuen Stipendiaten die Gelegenheit ermöglicht am Samstag den 24.11 einen EDV Computer Kurs zu besuchen. Unsere Seminarleiterin, Frau Margit Kanter, die schon seit mehreren Jahren an der Wifi Institut als Kursleiterin für EDV Führerschein tätig ist, brachte uns bei, wie man mit den zwei Programme World sowie Excel professionell umgeht.

Als Beispielübung fokussierte sie sich bei den neuen Stipendiaten darauf wie man mit Hilfe der neuen Funktionen des Words einen perfekten fehlerlosen Bericht schreibt. Nachmittag hatten wir die Möglichkeit einen Halbjahresbericht als Beispiel zu verfassen um die neuen Sachen in World und Excel, die wir kennenlernten, zu schreiben.

„Obwohl der Kurs nicht meine Erwartungen erfüllte, hatte er mir trotzdem die Angst und das Unsicher sein brechen lassen einen Halbjahresbericht oder das Verrechnen vom Bildungsgeld zu bearbeiten“ sagte die Stipendiatin Maryan.

Das Seminar für die neuen Stipendiaten hat den Nagel auf den Kopf getroffen, weil sie sich anfangs unsicher waren mit dem Umgang von Word und Excel. Für die alten Stipendiaten war das eine sehr spaßige Erfrischung für das was sie schon können abgesehen von der Erfahrung, die sie auf keinen Fall vermissen wollten. „Es war zwar schon bewusst was wir in diesem Workshop gemacht haben, aber durch die angenehme Atmosphäre und das Unterhalten mit den anderen sowie mit der Kursleiterin verging die Zeit zu schnell und ich empfehle START auf jeden Fall jedes Jahr so ein Seminar für die neue Stipendiaten zu gestalten“ laut dem Stipendiat Ghaiath.

Mit sehr viel Spaß und hilfreiche Umgebung verbrachten wir die Zeit miteinander von 09:00 bis 15:00 Uhr. Und zum Schluss des Seminars haben wir uns alle Teilnehmerinnen/ er uns bei der Kursleiterin für die neue Infos und Sachen, die man heutzutage überall im Leben braucht sowohl in der Schule, als auch im Alltag und bei START, die wir nach Hause mitnehmen durften, bedankt.

Ein Bericht von START -Stipendiat Ghaiath

Umgangsformen mit Etikette

Am Samstag den 17.11 fand das Knigge-Seminar statt. Unsere Seminarleiterin, Frau Juanita Hieble-Tomio, die schon seit mehreren Jahren sowohl als Tanzlehrerin als auch Seminarleiterin tätig ist, brachte uns die Regeln des guten Verhaltens bei und erzählte ein bisschen von Beispielen aus dem Alltagsleben.

Es wurde zum Beispiel lange diskutiert, in welchen Situationen und ob überhaupt man den Titel beim Vorstellen erwähnen darf. Wir durften am diesen Tag auch selbst ein bisschen denken und konnten anschließend ein kleines Referat über ein gutes, selbstbewusstes und sicheres Auftreten halten. Inzwischen brachte uns Sandra eine kleine Jause, die uns wieder auf die Beine brachte. Während uns in der zweiten Hälfte des Ganzen ein viergängiges, prächtiges Mahl serviert wurde, lernten wir den Umgang mit dem Messer, der Gabel und dem Löffel. Frau Hieble-Tomio zeigte uns, was man mit der Serviette machen muss, bevor wir anfingen zu essen. So verbrachten wir von 8:30 bis 14:00 Uhr einen schönen und informativen Vormittag.

Ein Bericht von START Stipendiat Sebastian.

START Vorarlberg Kunstprojekt 2018 Teil 1

Da das START- Stipendium nächstes Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert, haben sich Sandra, Larissa und Cansu früh genug darüber Gedanken gemacht und sich dieses großartigen Projekt initiiert . So haben wir ein interessantes Fotoshooting am 02.11.2018 mit dem Herrn Michael Winter im Fotostudio vom Fotoklub Hard für unsere Feier gehabt. 

Jeder hat aufgeregt gewartet, bis er oder sie nach der Reihe dran gekommen ist. Wir hatten eine Menge Spaß gehabt und natürlich auch sehr gute Erfahrung gesammelt. Da wir eine sehr netten Photographen hatte, haben sich alle auch ruhig getraut und deshalb wirkten alle sehr natürlich vor der Kamera. Alle waren ziemlich begeistert und zufrieden, deshalb habe wir nicht einmal gemerkt, wie die Zeit verging.

 

 

 

 

 

Mehr möchten wir noch nicht verraten und laden Sie herzlich zur Prämiere des Kunstprojektes unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten auf der 10 Jahresfeier 2019 ein!

Offizielle Einladungen folgen in Kürze!

 

Ein Bericht von START-Stipendiatin Nasiba

Escape the room

“Tick Tock Tick Tock,” die Zeit läuft und alle sind angespannt! Ein Fehler und es könnte jede Minute in die Luft gehen!

Unser Abenteuer begann im “Escape Room” in Dornbirn, am Sonntag den 4.11. um 14:30 Uhr. Mit Vorarlbergs Top Spezialkommando im Einsatz – Chino, Cansu, Chris, Tamir, Orhan und Mary-hatten wir die Aufgabe eine Bombe innerhalb einer Stunde zu entschärfen. Dabei hatten sie uns in einen Raum gesteckt, wo kein Zeichen von einer Bombe zu sehen war. Unser einziger Hinweis auf dem ersten Blick, war eine Nachricht, die auf dem Schreibtisch lag: „Wo habe ich bloß meine drei Schlüssel hingelegt.“

Wir machten uns sofort ans Werk. Unser Team teilte sich in zwei Gruppen auf, um schneller den Boden ab zu suchen. Eine Gruppe war auf der Suche nach drei Schlüssel und die andere schaute sich nach mehreren Hinweisen um. Die Denkkraft von allen, Konzentration und Teamgeist wurde gefragt. Jeder hatte was zu tun und es gab viele Hinweise, die uns vom Ziel wegführten. Es war ein Kampf gegen die Zeit! Es gab sämtliche Hindernisse von arabischen Buchstaben wieder zu erkennen, Zahlen durch Fühlen zu entziffern und Landkarten zu lesen. Es raubte uns die letzten Nerven, dass sogar Orhan anfing zu verzweifeln. „Wir werden sterben“, schrie er. Doch durch Cansu´s schnelles Denken und Marys kühlem Kopf, befanden wir uns wieder auf der richtigen Spur. Mit noch drei übrig gebliebenen Minuten auf der Uhr, schafften wir es dann die Bombe erfolgreich zu entschärfen.

Es war eine spannende Mission! Wir haben dadurch gelernt gut, schnell und geschickt eine gemeinsame Aufgabe mit einem logischen Vorgang zu lösen. Unter Zeitdruck war es dann auch wichtig, dass jeder eine nützliche Rolle im Team spielte, damit wir unser Ziel erreichen konnten.

Ein Bericht von START Stipendiat Chino.

Einfach locker bleiben

Am 1. November durften wir StipendiatInnen einen Stressbewältigung Seminar in dem Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Götzis besuchen.

Nach der Vorstellungsrunde machten wir vier Gruppen und schrieben in Stichwörtern was uns generell stresst. Da es am häufigsten der Zeitdruck war, zeichneten wir unseren Wochenplan und konnten dadurch erkennen, warum die Zeit manchmal so schnell abläuft. Bei manchen war es wegen des Handys, bei anderen wegen der Struktur usw. und so diskutierten wir darüber, wie man die Zeit besser gewinnen kann um nicht in Zeitdruck zu gelangen. Dadurch bekamen wir echt viele hilfreiche Tipps.

 

 

 

 

Zum Schluss machten wir eine Übung, bei der wir uns von unserem Stress befreien konnten. Dabei holten wir uns Decken und Kissen und, während wir eine Therapiemusik mit dem Namen Herzschlag hörten, imaginierte sich jede/r von uns seinen/ihren Lieblingsort um allein zu sein und den Kopf frei bekommen zu können.  Nach ca. 25 Minuten wachten wir langsam auf, verließen unserem Ort und kamen zurück in die Realität. Doch bevor wir diesen Ort ganz vergessen, zeichneten wir ihn auf, um es für immer behalten zu können.

Und so begannen wir den November mit einem stressfreien Kopf und eine Zeichnung mit unserem Lieblingsort.

Ein paar Feedbacks:

,,Ich fand es echt toll wie schon gesagt. Am Ende konnte man voll deutlich spüren, dass der ganze Stress weg war. Ich bin viel entspannter gegangen als ich gekommen bin. Vor allem die Übung mit dem Wochenplan hat mir gefallen. Jetzt weiß ich, was meine Zeit aufsaugt und wie ich das ändern kann, um meine Woche stressfrei und strukturiert zu planen.‘‘ von Precious.

,, Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen. Ich habe dadurch gelernt, wie und wann ich lernen soll, und wie lange ich zwischendurch Pause machen soll. Vor allem die Übung mit der Musik habe ich echt super gefunden.‘‘ von Hamid

Ein Bericht von START Stipendiatin Shahed

Kompetent und Überzeugend frei reden können

Frei reden können, Dinge anschaulich und präzise auf den Punkt bringen einen eigenen Standpunkt finden und vertreten, aufmerksam zuhören, auf andere eingehen und gegensätzliche Meinungen aushalten – das alles sind nützliche Fähigkeiten, von denen Jugendliche langfristig profitieren.

 

 

 

 

 

Im Workshop “Debatte & Redekunst” übt man die eigene Meinung zu begründen und den Standpunkt des Gegenübers ebenso zu akzeptieren, wie auch kritisch zu hinterfragen. Ganz nebenbei werden sprachliche Kompetenzen geschult sowie die Gesprächsfähigkeit erprobt und es wird an Überzeugungskraft dazu gewonnen.

START Stipendiatin Lana Taha berichtet:

Am Mo, den 29.10.2018 durften wir diesen Workshop, angeboten vom AHA in Dornbirn in Betreuung mit dem Referenten Herrn DI Jörg Maninger besuchen. Wir haben zuerst die Grundlagen vom Präsentieren besprochen. Danach haben wir ein bisschen über Debatte (Diskutieren) gelernt und sollten das Gelernte umsetzten. Um das zu praktizieren, haben wir zwei Mal Dreier-Gruppen gebildet, wo wir zwei verschiedene Themen diskutieren mussten. Eine Gruppe war für das Thema und die andere Gruppe war dagegen, dann gab es noch das Publikum, das abstimmen durfte, welche Gruppe gewonnen hat. Es war nicht immer leicht die anderen ausreden zulassen,ohne dass man irgendwas dazu sagt aber ich fand das ganze eine sehr gute Übung, die man im Leben einsetzen und brauchen kann.

 

 

 

 

Es war eine tolle Veranstaltung, es hat mir echt gefallen, man weiß jetzt schon besser, wie man debattieren kann und ich finde Workshops wie diesen, wo wir selber was üben bzw. etwas mit Praxis machen können, mehr hilfreicher als diese, wo wir nur sitzen und zuhören!

 

 

 

 

 

 

 

Wir möchten uns für diese tolle Initiative von der AHA bei START fürs organisieren und bei unseren Paten und Patinnen herzlich bedanken, dass Sie uns solche Gelegenheiten  durch Ihre Unterstützung ermöglichen!

START Vorarlberg begrüßt seinen 10. Jahrgang

Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018 begrüßte START Vorarlberg feierlich seinen 10. Jahrgang im Montfortsaal im Landhaus Bregenz! 

Mit 140 Gästen, darunter die START Vorarlberg Stifter, William und Elisabeth Dearstyne, unsere Schirmherrin und Bildungslandesrätin, Dr. Barbara Schöbi-Fink, Barbara Brunner MSc, Projektkoordinatorin der Sozial- und Integrationspaten bei der Caritas als Vertretung für Pierre Hendrickx, Integrationspate und unseren geschätzten Patinnen und Paten sowie Freunde von START, wurde der Abend von den Moderatoren Chris Pantuan, START- Stipendiat und Mary-Elda Daligdig, START- Stipendiatin begleitet.

Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit allen Jugendlichen unter der Organisation von Cansu Duran, START Projektassistentin. Somit entstand ein sehr gelungener Abend beinhaltend emotionalen Reden, Videobeiträgen, der Urkundenverleihung, der Maturantenverabschiedung sowie künstlerischen Beiträgen.

Schwerpunkt der Veranstaltung lag im sozialen und gesellschaftlichem Engagement, das mittels der Jugendlichen in Form von Interviews vorgestellt wurde. Unter dem Motto “Jeder kann helfen!” – übermittelte Pierre Hendrickx in seiner Videobotschaft, dass man als Fremder in einem neuen Land am glücklichsten wird, wenn man sich so gut wie möglich engagiert und auch integriert. Dies wurde auch vom START-Stipendiat Ghaiath Alhereh in seinen berührenden Schlussworten mit “Gemeinsam die Welt verändern!” bestätigt. „START Vorarlberg begrüßt seinen 10. Jahrgang“ weiterlesen

START -Patenschaft: Unsere langjährige Patin im Gespräch

Im nachfolgenden Interview erfahren Sie mehr über die Patenschaft unserer langjährigen Patin Ursula Dehne-Kinz, die uns Ihre Freude mit Ihrem Patenkind Kaan Sen teilt:

Liebe Ursula, seit Beginn an unterstützt Du das Projekt „START“. Was waren damals Deine Beweggründe?

Damals hat mich Patricia (ehm. Landeskoordinatorin) sehr überzeugt. Anschliessend habe ich mich bei Start Deutschland erkundigt. Ich wollte auch jemandem in Vorarlberg und Umgebung helfen, damit ich selbst sehen kann, ob meine Unterstützung gut umgesetzt wird. Ausserdem hat mich die Familie Dearstyne dazu bewegt, dass ich Start-Patin werde.

Warum hast du für mich, Kaan Sen, eine weitere 3-jährige START-Patenschaft übernommen?

Maude hat mir damals gesagt, dass du der netteste Stipendiat im Programm seist und wir gut zusammenpassen würden. Sie meinte, dass wir uns gut verstehen werden und es war dann auch so.

Würdest Du START auch an andere Privatpersonen weiterempfehlen?

Ich empfehle es natürlich an andere Privatpersonen. Allerdings denke ich, dass es mehr Sinn macht, wenn man sich auch selber einbringt. Wichtig ist, der persönliche Kontakt zwischen Patin und Stipi; insbesondere wenn man neue Mentalitäten kennenlernen möchte, ist es ganz spannend Patin bei Start zu sein.

Lieber Kaan, du konntest mich in den letzten Jahren privat besser kennenlernen. Wie ist das für dich und welche Erfahrungen konntest du dadurch machen?

Ehrlich gesagt habe ich eine Menge an Erfahrungen durch Dich gesammelt. Du hast mich oft zu Konzerten oder Veranstaltungen eingeladen, wo Du natürlich selbst mit dabei warst und wir uns immer austauschen konnten. Daneben haben wir uns auch regelmäßig zum Essen getroffen. Ich finde es wirklich herzerweichend, wie Du mich wie ein Familienmitglied behandelst. Natürlich habe ich auch von Dir vieles gelernt. Und das Tollste ist, dass Du für alles eine Vermittlung bist, da Du sehr viele Menschen kennst. 

Was hat das bei dir als Person am meisten verändert?

Ich glaube, dass ich zielstrebiger geworden bin. Also nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltag. Im Übrigen habe ich von Dir gelernt, wie man gut Gespräche führt. Am meisten bedanke ich mich natürlich für Deine Ratschläge und dafür, dass Du immer auf meiner Seite gestanden bist. 

Ursula: Vielen Dank Kaan, das freut mich sehr!

Kaan: Ich freue mich auch darüber und finde es sehr schön, dass wir uns kennengelernt haben!

 

Selbstbewusstes Auftreten und sicheres Präsentieren

Präsentieren leicht gemacht!

Am Samstag Vormittag, dem 06.10.2018 trafen sich 14 START StipendiatInnen zum Workshop “Präsentieren leicht gemacht!” an der VHS Götzis. In Begleitung mit dem Referenten Michael Schiemer lernten sie unterschiedliche Inhalte einer Gruppe zu präsentieren, dabei frei zu reden,seinen Standpunkt anderen verständlich zu vermitteln und eine selbstbewusste Körperhaltung zu bewahren. 

“Jugendliche lernen, wie bereits angeeignetes Wissen am besten präsentiert wird. Unser Referent, Michael Schiemer, beschäftigt sich mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung beim Präsentieren. Anhand von verschiedenen Übungen zu verbaler und nonverbaler Kommunikation soll das Bewusstsein für die eigene Wirkung geschärft werden. Eine weitere Variante seines Workshops thematisiert die Atmung und die Stimme beim Präsentieren. Gemeinsam werden Sprechübungen durchgeführt und die Jugendlichen erhalten Tipps zur richtigen Atmung.”

Eine Initiative der Jugendinformationszentrum “AHA”

 

 

 

 

 

“Es hat mir sehr gut gefallen, weil ich dadurch neue Sachen gelernt habe, die mir sehr helfen den Stress beim Präsentieren abzubauen und damit besser umgehen zu können.” – Ghaiath, START Stipendiat

“Ich fand es auch so wie Ghaiath. Der Lehrer war sehr nett und hat das Seminar und das Thema gut rübergebracht. Es war sehr lustig und locker!” – Precious, START Stipendiatin

“Der Workshop war sehr vielfältig gestaltet, daher hat man viele verschiedene und hilfreiche Tipps bekommen, um besser zu präsentieren.” – Shahed, START Stipendiatin

Eine super Gelegenheit sich für die mündliche VWA Präsentationen, aber auch für Referate oder Vorträge sich gut vorbereiten zu können!

START Vorarlberg beim FrageRaum Politik

“Es war nicht nur für Politik-Interessierte eine Bereicherung, nein es war auch für ” Neueinsteiger” eine tolle Sache.” Chris, START Stipendiat

Am 27.09.18 besuchten 10 Stipendiaten*Innen den “FrageRaum Politik” im HLW Marienberg. An dieser Veranstaltung nahmen SchülerInnen aus verschiedenen Schulen in Vorarlberg teil. Die Veranstaltung wurde vom Verein AHA organisiert.

Ein Bericht von START Stipendiatin Maryan Selywa:

Am Anfang, wurde jeder von uns gefragt, ob wir politisch informiert sind oder nicht und teilten uns in fünf Gruppen. Mehr als der Hälfte war nicht politisch informiert. Jede Gruppe hatte insgesamt 20 Minuten mit jedem Partei-Abgeordneter Fragen zu stellen und mit denen zu diskutieren. Es waren insgesamt fünf Parteien: SPÖ, FPÖ, ÖVP, Grünen und Neos. Die meist gestellten Fragen waren über Integration, Migration, Verkehr in Vorarlberg, Zentralmatura und das Rauchverbot in den Schulen.

Zum Schluss versammelten wir uns alle in der großen Halle und konnten den Politiker bzw. den Abgeordneten persönliche Fragen stellen. Nach der Veranstaltung wurde uns nochmals die Frage gestellt, ob wir nun besser politisch informiert wären und mehr als die Hälfte haben sich dazu gemeldet!

Wir, Stipis, hatten sogar ein “20 Seconds Kniebeugen Challenge” Video mit dem Abgeordneten Michael Ritsch von der SPÖ gefilmt unter dem Hashtag #michi2020 und auf Instagram und Facebook gepostet :)!!

,,Die Veranstaltung handelte sich um Politik, einige würden sich jetzt eher vergraben als diesen Workshop zu besuchen. Aber meiner Meinung nach ist das eines der wichtigsten Themen eines jeden Jugendlichen. Schließlich hat das mit unserer Zukunft zu tun und daher ist es umso wichtiger zu zeigen, dass man seine Zukunft selber gestalten möchte!” – Chris

 

START-Stipendiat zu Besuch bei seinem neuen Paten – Firma Haberkorn

Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 unterstützt Haberkorn den 19-jährigen Syrer Anas Al Farwan, der vor knapp drei Jahren mit seiner Familie aus seinem kriegsgeschüttelten Heimatland flüchten musste. Der Jugendliche ist mit seiner Familie über den Libanon, Serbien und Wien nach Vorarlberg gekommen und mittlerweile gut integriert. Anas lebt mit seinen Eltern und seinen drei Geschwistern in Bregenz. Er spielt in seiner Freizeit gerne Fußball und Schach, ist witzig, manchmal schüchtern und spricht schon sehr gut Deutsch.

Haberkorn unterstützt Anas, indem er sich zum Beispiel Nachhilfe, einen Laptop, Bücher und andere Schulutensilien leisten kann. In Syrien hätte Anas mittlerweile seine Matura, durch die Flucht und die anfänglichen sprachlichen Barrieren wurde das jedoch leider verzögert. Anas besucht aktuell die zweite Klasse (10. Schulstufe) der Fachschule für Maschinenbau mit Ausbildungsschwerpunkt Werkzeug- und Vorrichtungsbau in der HTL Bregenz. Die Ausbildung dauert noch 2 Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Anschließend möchte der engagierte junge Mann in den Aufbaulehrgang wechseln, um die Matura zu machen und zu studieren. Haberkorn möchte Anas im Rahmen von START auf diesem Weg begleiten.

Wir wünschen ihm dabei alles Gute!

START Vorarlberg Sommerpraktiken 2018

Die START-Vorarlberg Stipendiat*innen nutzen ihre Sommerferien, um Erfahrungen für ihr Berufsleben in vielfältigen Praktikas zu sammeln:

Für mich war klar, dass ich mein Pflichtpraktikum im Rahmen meiner Schule der HTL Dornbirn bei einer Firma die Weltweit vertreten ist, absolvieren will. Mich hat es schon immer interessiert, wie die großen Firmen, so arbeiten. Für mich war auch wichtig, einen Einblick in mein zukünftiges Berufsleben zu bekommen. Nach dem ich mich, bei meine Paten Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH, online beworben habe, bekam ich schon sehr schnell eine Zusage für dieses Praktikum. 

Mein Arbeitstag dauerte täglich 7,7 Stunden und durch Gleitzeit geregelt. Im Laufe meines Praktikums lernte ich, auch andere Abteilungen des Unternehmens kennen. Jeden Tag half ich beim Helpdesk Service und Verwaltungsaufgaben. Ebenfalls durfte ich das Headsets-Update bei ca. 300 Mitarbeitern führen und alte Rechner durch Neue ersetzen. Ebenfalls habe ich die Umstellung von Windows 7 auf Windows 10 durchgeführt. Für die Umstellung von 120 Rechner, brauchte ich insgesamt 3 bis 4 Wochen. In der IT-Abteilung bestand meine Hauptaufgabe darin, Mitarbeiter vor Ort (First Level Support) bei der Computerverwaltung zu helfen und sie in komplexe IT-Themen zu unterstützen. Durch das Praktikum habe ich nicht nur die IT-Abteilung kennen gelernt, sondern auch viele Mitarbeiter und die Strukturen und Verknüpfungen der einzelnen Abteilung zur IT-Abteilung. Durch das entgegengebrachte Vertrauen der Mitarbeiter und der Abteilung, konnte ich Arbeitsaufträge, schnell und selbstständig erledigen. Dazu gehörten vor allem Systemverwaltungs-, und allgemein Systemadministrator – Aufgaben.

Milad Yonus, START Stipendiat 2016

 

“Ich habe mein achtwöchiges Praktikum, während der Festspiele in der ,,Bühnedrei‘‘ Restaurant absolviert. Während der Festspiele war ich für die Salate und Desserts zuständig. Dies durfte ich selbstständig zubereiten und auch anrichten.
Außerdem durfte ich auch von den Köchen unter die Arme helfen, bei dem ich auch viel mitnehmen konnte.  Das Arbeitsklima in der ,,Bühnedrei‘‘ war sehr gut, denn sie haben mich von Anfang an sehr nett aufgenommen. Vor allem half man sich gegenseitig. Die Vorgesetzten in der Küche, Restaurant und auch der Inhaber von der Firma ,,EvenTZ‘‘ waren sehr professionell und man konnte sehr gut mit Ihnen arbeiten. Denn Sie arbeiteten auch mit. Man wusste, dass Sie Vorgesetzten sind, jedoch haben Sie jeden Mitarbeiter/innen und auch natürlich Praktikanten gleichbehandelt. Generell war das Arbeitsklima in der Festspiele sehr vorbildhaft und daher hat mir die Arbeit sehr gut gefallen. Die Mitarbeiter/innen von ,,evenTZ‘‘  und Festspiele wurden zu meiner zweiten Familie.”Mary-Elda Daligdig, START Stipendiatin 2017

 

“Ich war im Einkaufsbereich von Tridonic GmbH und habe dort verschiedene Tätigkeiten im SAP – Bereich durchgeführt. Dort habe ich das Anwenden vom SAP – System in einem Unternehmen besser kennengelernt und das System somit auch besser verstehen gelernt.  Ich hatte meinen eigenen Arbeitsplatz und hatte auch die Möglichkeit Meetingrooms für mich zu reservieren. Meine Arbeitszeiten waren nach dem Gleitzeitprinzip geregelt, jedoch hatte ich gewisse Kernzeiten, also Zeiten zu denen ich am Arbeitsplatz da sein musste. Noch als Hinweis: Mein Ferialpraktikum ist in Verbindung mit meiner Diplomarbeit durchgeführt worden.”
Christian Pantuan, START Stipendiat 2016

 

“Before I was going to start my studies in the University of Liechtenstein, I wanted to take advantage of the opportunity to travel to England this summer and work as a trainee in a real estate agency for two weeks. My placement was at the Warwick Estate Agents located near to Kensal Rise Station in Zone 2. As my host family was living in Zone 5, I had to commute a little longer than I was used to back in Vorarlberg. After all, this is very common in big cities, so that’s why I didn’t mind it at all. Each morning, I got myself a big cup of coffee to-go and started working in the office. My tasks were reading all new e-mails, letters and inquiries. After that, I had to register all new contacts in the system including what they needed and wished for. Then, I had to send each customer an individualized offer back. Some of the other things I had to do were sorting documents into folders and sending clients brochures of houses that were still available for letting or selling. I want to thank my professors and especially ADC college for providing me such a wonderful opportunity!

Sinem Kilic, START Stipendiatin 2015

 

 

Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

“Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.” (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen” (Balqiz – Wien)

“Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg” (Shehab – Wien)

“Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.” (Sebastian – Vorarlberg)

“Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.” (Jian – OÖ)

“Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte” jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.”
(Taha – NÖ)

“Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll”
(Meysam – Salzburg)

 

Hilfestellung bei Schreibproblemen der VWA oder Diplomarbeit

Am 7. September um 9 Uhr trafen sich 8 Stipendiaten, zwei Begleitpersonen & die Landeskoordinatorin vor der Blumenstraße um sich auf die VWA bzw. Diplomarbeit vorzubereiten.

Wir werden bis zur Abgabe unserer VWA/Diplomarbeit von Frau Gertrud Kainz Betreuerin der FH Dornbirn begleitet und bekommen hilfreiche Tipps & Tricks beim Schreibprozess unserer Arbeit.

Hier ein kleiner Überblick, was wir in diesem Workshop gemeinsam erarbeiten haben:

Recherche:
– Wie arbeite ich mich effizient durch mein gefundenes Recherche-Material? Wie exzerpiere ich richtig?

Der rote Faden:
– Wie gestalte ich den Aufbau, bzw. die Struktur meiner Arbeit?
– Welche Themen packe ich am besten in welche Abschnitte?

Empirische Untersuchung:
– – Habe ich ein empirisches Thema? Wie gehe ich vor?
– Brauche ich Fragebögen, Interviewpartner, etc…?

Quellenangaben:
– Wie zitiere ich richtig? Formale Kriterien und Vorgaben.
– Bilder und Illustrationen: Darf ich Bilder einfach so abbilden oder bearbeiten? Was muss ich beachten?
– Wie komme ich von Anfang an zu einem am Ende vollständigen Literaturverzeichnis?

Schreibprozess: 
– Was bedeutet “wissenschaftliches Schreiben”?
– Wie grenze ich mein Thema sinnvoll ein?
– Was muss ich beim Schreiben beachten, z.B. Einteilung der Kapitel, Kopieren von fremden Texten, Grafiken, Tabellen, Bilder (Plagiate). u.v.m

 

 

 

 

 

 

Den Stipendiaten wurde eine 4 stündige PowerPoint Präsentation geboten. Mit viel Freude und guter Laune stellte die Leiterin,  Gertrud Kainz ihre Präsentation vor. Sie erklärte uns Schritt für Schritt worauf bei einer VWA/Diplomarbeit zu achten ist. Durch ihre gute Laune und ihr Wissen wurden die vier Stunden sehr unterhaltsam und sehr informativ . Durch den Kurs können wir uns nun besser vorstellen wie die Arbeiten ausschauen sollen, wie man an die VWA/Diplomarbeit rangeht und welche Details wichtig sind. Es ist ein großes und schwieriges Thema um das alles in vier Stunden beizubringen deswegen werden wir uns noch zweimal treffen und genauer auf das ganze eingehen. Frau Kainz schickt uns ihre PowerPoint Präsentation als Hilfe, damit wir immer nachschlagen können falls wir den roten Faden verlieren.

 

 

 

 

 

 

“Es war ein informativer Workshop, der so einige wichtige Infos mit sich trug, jedoch war es für Leute die eine Diplomarbeit haben weniger hilfreich als für jene die eine VWA schreiben. Nichts desto trotz war es dennoch keine Zeitverschwendung.” Chris, START Stipendiat

Ein Bericht von START Stipendiat Tamir

 

 

Erasmus im Studium

Aleksander Marijanovic, START Vorarlberg Alumnus des 3. START Jahrganges, hat vom 31.08.2017 bis 31.08.2018 einen Studienaufenthalt an der Gastinstitution University of OULU zur Uni Liechtenstein abgelegt. Wie es ihm ergangen ist und was er alles gemacht hat, erfahren sie nun hier:

Direkt nach dem Annahmeschreiben der Universität Oulu wurden mir einige To-Do’s aufgelistet. Zum einen musste ich mein Learning Agreement online auf einer Plattform (vergleichsweise mit Mobility) angeben. Zudem musste ich mich um meine Bleibe bemühen, hierbei gibt es bei der UNI Oulu eine tolle Gesellschaft die dir dabei hilft, diese heisst PSOAS. PSOAS ist ein non-profit Unternehmen und hilft jungen Studierenden eine Bleibe zu finden. Hierbei muss nur eine Onlineanfrage ausgefüllt werden mit deinen Präferenzen und die Zuteilung erfolgt ganz automatische. Jedoch sollte man sich hier nicht ewig Zeit nehmen, sondern diese so rasch wie möglich ausfüllen um noch einen Platz zu erhalten. Die wohnungsräume unterscheiden sich im größten Teil stark, ich hatte ein Zimmer mit 20 Quadratmeter und durfte dafür knapp 270 EURO /Monat zahlen, was sehr günstig für Finnische Verhältnisse ist, jedoch kannte ich einige Studierende die bis zu 100 EURO weniger wie ich bezahlt haben. Die Distanz zur UNI war von meinem Wohngebäude (Tirolintie 2A) ca. 3 km und ins Zentrum ca. 3,5 km also alles recht gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Da das Monatsticket für den Bus rund 43 EURO kostet, empfehle ich daher das Fahrrad.

Universität – Studium allgemein:

Die Universitär liegt etwa 6,5 km ausserhalb vom Stadtzentrum und ist um einiges grösser als unsere Uni im Liechtenstein. Die Uni Oulu umfasst in etwa 50.000 Studierenden und vom nördlichsten Punkt bis zum südlichsten braucht man zu fuss etwa 35 min. Die Uni OULU verwändet etwas ähnliches wie Moodle jedoch heisst die Plattform dort Weboodi.oulu.fi und bietet einige Tools mehr. Mein Auslandssemester begann mit einer „Einführungswoche“ diese hiess Vulcalia 2017, diese geht volle 7 Tage und während dieser Woche wird einem wirklich alles vorgestellt was die Uni zu bieten hat, sei es Freizeitaktivitäten oder genauere Informationen über PSOAS oder übers Studium alles wird einem hierbei erklärt.

Für mein volles Studienjahr hatte ich 11 Kurse zu absolvieren, diese waren:

  • Cross-cultural Negotiations –  Wahlmodul
  • Management Control –  Controlling
  • Internationalization –  Internationales Management
  • Strategic Marketing Management – Strategie und Wandel
  • Intermediate Macroeconomics – Makroökonomie
  • Corporate Governance – Grundlagen des Wirtschaftsrecht un CG
  • Brand Management – Wahlmodul
  • Business Networks – Wahlmodul
  • Cost Management System – Kostenrechnung
  • Leadership and Change – Führung und Organisation

Hier sieht man die Auflistung aller Kurse die ich bestanden habe, diese Auflistung soll dabei helfen, den nächsten Studierenden einen Anhaltspunkt geben, welche Kurse sie angerechnet bekommen können und welche ihnen eben auch helfen.

Freizeit und Roadtrip

ESSEN und TRINKEN:

Hierbei möchte ich einige Tipps und Tricks zeigen, wie man in einem teuren Land wie Finnland über die Runden kommt. Finnland zählt du den teuersten Ländern Europas und Lebensmittel und Alkoholischen Getränke können bis zu 4-mal teurer wie in Österreich sein. D. h. Einkaufen empfiehlt sich im Lidel, oder K-Market, da hier die «billigsten» Preise herrschen: Im Gegensatz dazu kann es sein das man im Supermarkt SALE 3-mal mehr bezahlen muss als im Lidel. Die UNI bietet recht gutes und günstiges essen, ein mittags Menü vom Buffet mit Getränk, Salat und Hauptspeise kostet nur 2,60 EURO mit Studierenden Ausweis.

TRIPS:

Wie oben schon erwähnt, dadurch das ich nur an 3 von 4 Perioden Vorlesungen hatte konnte ich einiges in Finnland und vor allem auch ausserhalb von Finnland sehen. Zu empfehlen gilt hier, sich die Homepage von ESN Oulu anzuschauen, denn diese bieten recht gute Trips zu den entlegensten Orten im Norden, jedoch fand ich einige Trips zu teuer und machte sie deshalb selbst oder mit Freunden die ich kennengelernt habe.

Roadtrips und Tagestrips sind wärmstens zu empfehlen, Rovaniemi die Stadt am nördlichsten Polarkreis muss man einfach sehen, denn dort gibt es den Weihnachtsmann das ganze Jahr und Rentiere soweit das Auge reicht. Weiterst ist die Natur in Finnland einfach Atem beraubend, sei es von den Nationalparks bis zu den Küsten ist es einfach ein Traum.

 

 

 

 

 

 

Hier war ich im Nationalpark Oulanka und bin auf der berühmten Bärenroute gewandert, jedoch nur 15 km, den der gesamte Weg hat über 80 km. Diese Tour empfiehlt sich auf jeden Fall mit einigen Freunden zu machen und eine Tolles Herbstwochenende zu erhalten wenn der Wald in allen Farben erstrahlt.

Weitere Trips Führten mich nach Stockholm, Riga, Vilnius, Tallinn, Helsinki, Kopenhagen, Tromsö und zu den Lofoten, hier habe ich einige Bilder die mehr Spaß auf ein Auslandsjahr in Finnland machen könnten.

Stockholm

Nordlichter

Nordlichter

Berg der Kreuze

Kopenhagen