Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie

START-Wien Stipendatin Fatema berichtet über den Sapere Aude Workshop “Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie”. Ein spannender Workshop in dem sich die START-Wien & START-Niederösterreich Stipendiat*innen mit den jüngsten Bewegungen Europas auseinander gesetzt und sich eingehend mit den Konzepten und Ideologien beschäftigt, wie auch den Begriff Meinungsfreiheit beleuchtet haben.

Wieder mal ein sehr interessanter und informativer Workshop bei START, diesmal über Politik. Hermann und Raphaela, die TrainerInnen des Workshops, haben den heutigen Tag sehr umfangreich und abwechslungsreich gestaltet. Mit ihrer Hilfe konnten wir, StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich, in dem Themenbereich Politik tief hineinblicken und uns über viele, wesentliche und aktuelle Themen Informationen einholen.

Zu dem Ablauf: Schon am gleich am Anfang bei der Vorstellungsrunde begann die interaktive Arbeit über das Thema Politik. Anschließend folgte die Gruppenarbeit „Finde heraus wer die Personen auf den Bildern sind und welche Gemeinsamkeiten diese miteinander haben“. Dazu recherchierten wir zu den verschiedenen Personen und stellen Verknüpfungen auf. Nicht zu vergessen – das meiner Meinung spannendste – war das Puzzle. Hierbei ging es hauptsächlich um das Thema Extremismus bzw. Gegen-Demokratie. Unsere Aufgabe war es Daten, Mengen, faktischen Inhalten zuzuordnen. Anschließend konnten wir unsere Einordnung mit den tatsächlichen Ergebnissen abgleichen und war je nach dem verblüfft wie richtig oder falsch wir geschätzt/geratet haben.

Danach gab es Pause, somit konnten wir unsere Bäuche füllen und uns für einen weiteren spannenden Nachmittag stärken. Weiter ging es mit den Themen Medien und Meinungsfreiheit. Wir beschäftigten uns mit dem Gedanken, ob es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt und was man überhaupt darunter versteht. Wenn ich schon von Meinungsfreiheit schreibe, dann erlaube ich mir meine Meinung zum heutigen Workshop kund zu tun. Moi bien! Mein Wissen hat sich in dem Bereich vertieft und nun interessiere ich mich auch mehr für Politik. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Workshop Interesse bei anderen und bei mir geweckt hätte. Weiteres war die Zeitgestaltung perfekt, einfach angenehm. Einfach ein toller Workshop! Ich freue mich schon auf Weitere.

Ein herzliches Dankeschön an die Trainer*innen Raphaela und Hermann. Wir freuen uns auf weitere Workshops mit euch!

Der Workshop zum Thema 'Gegen Demokratie', veranstaltet von Sapere Aude, gab uns StipendiatInnen eine Möglichkeit,uns über politische Themen auszutauschen und uns mit Extremismus in Österreich auseinanderzusetzen. Es wurde viel diskutiert und kommuniziert. Vielen Dank an die WorkshopleiterInnen. Es war eine tolle Erfahrung! - Nazia

Ich fands echt nice! Es war nicht nur ein Vortrag, wo man nur zu hören muss, sondern auch interaktiv mit Spielen und co. Gerne wieder! - Sinem

Ich fand den Workshop heute sehr informationsreich und spannend! Die Referenten haben uns die Themen spielerisch näher gebracht und somit ist auch etwas in Erinnerung geblieben! - Jovana​

Wir reinigen die Donau!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Über 200 Freiwillige waren am Samstag beim “Danube Cleanup” dabei und hatten die Uferbereiche gereinigt und die Donauinsel von 290kg Müll befreit. Um 10.00 startete nach einer informativen Einweisung die Aktion. Denn beim Müll sammeln ist Vorsicht geboten, scharfe und spitze Gegenstände können zu Verletzungen führen. Unsere Jugendlichen, ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcke erkundeten höchst motiviert die Uferbereiche, Wege und das Gebüsch und suchten nach Müll. Dabei stolperten sie bereits auf den ersten Metern über sehr viele Zigarettenstummeln und Verpackungsmaterial. Die unzähligen PET Flaschen, Glasflaschen und Dosen hatten doch sehr viele überrascht. Die Aktion hatte zwei Stunden gedauert, in denen eine beträchtliche Menge an Müll eingesammelt wurde, welcher anschließend bei der Abgabestation gewogen und getrennt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Green HeroesSea Shepherd Österreich – Verein zum Schutz des MeeresVeganmania Österreich & River Cleanup, jene Organisationen, die diese Aktion realisiert und ermöglicht haben und somit einen nachhaltigen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten!

START-Wien & START-Niederösterreich beim Danube Clean Up!

Was haben sich unsere Jugendlichen von der Aktion mitgenommen und wie hat ihnen der Cleanup Day gefallen?

Das Danube-Clean-Up war eine einzigartige Erfahrung – zum ersten Mal hab ich mit eigenem Auge gesehen, wie die Umwelt vielen egal ist & wie der Müll überall gelegen ist. Ich bin froh, dass es uns die Möglichkeit gegeben hatte, beim Clean-Up teilzunehmen, um unsere Welt zu beschützen und sauber zu machen. Ich hoffe wir könnten bei den nächsten Veranstaltungen mit dabei sein bzw helfen. -Adham

Heute, bei dem Donau Clean Up war es sehr schön. Wir haben was für die Natur gemacht und das hat mich sehr gefreut . Wir haben sehr viele spannende Dinge entdeckt! -Basma

Beim Donau Clean Up haben wir Müll entlang der Donau gesammelt und uns somit für die Natur eingesetzt. Es wurde viel aufgeräumt und es gab einige komische Funde. Es hat aber auch Spaß gemacht, weil man immer in Gruppen gesucht hat. -Nazia

Das war heute echt super. Ich habe mir nicht gedacht, dass man auch dabei Spaß haben wird. Aber wie gesagt, wenn man was gutes für sich selbst und anderen tut, wird man sich sicher dabei gut fühlen. Es hat mich auch sehr gefreut, dass so viele Stipendiat/innen sich dafür angemeldet haben und ich die Möglichkeit hatte, sie kennen zulernen. 🙂 Ehrlich gesagt, was wir heute gemacht haben, war einfach ganz toll. Ich kann es kaum glauben, was wir noch bei START-Stipendium erleben werden. -Sakaria

Das war das erste Mal, dass ich bei einem Clean-Up-Day seit Jahren mitgeholfen habe! Nicht nur war es das erste Mal, dass ich ein paar von den Stipendiat*innen richtig kennen lernen konnte, sondern auch ein kleiner Teil dieser Aktion zu sein und einen Beitrag geleistet zu haben! Der Tag hat mir wirklich sehr gefallen und ich hoffe, dass wir solche Clean-Up-Aktionen öfters als Gruppe machen! -Jovana

Es war überraschend, was die Menschen alles in der Natur wegschmeißen. -Mariam

Clean-up-Aktion an der Donau – wir machen mit!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Wir werden gemeinsam mit internationalen Organisationen und Vereinen am 24. August 2019 entlang der Donau Müll einsammeln, die Uferbereiche reinigen und damit einen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten. “Täglich werden mehrer Tonnen Kunststoffmüll in das Schwarze Meer gespült. Das ist eine erschreckende Menge!” findet START-Wien Stipendiatin Balqiz und motiviert daher ihre Freund*innen bei der Aktion mitzumachen. Umweltschützer*innen vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer werden beim “Danube Cleanup” mitmachen. Mitsammler*innen und Unterstützer*innen sind gerne gesehen.

Wann? 24. August 2019, 09:30-12:00 Uhr
Wo? Treffpunkt um 9:30 bei der U1 Station Donauinsel (Ausgang Donauinsel)

Mehr Informationen zu der Aktion und Anmeldung finden Sie hier:
https://www.facebook.com/events/3348996815126328/

FIT4YOUNIVERSITY an der IMC FH Krems

Von 18.–19. Juli durften einige Start-Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus Wien und Niederösterreich am FIT4YOUNIVERSITY Programm teilnehmen. Das Programm fand in IMC Fachhochschule Krems statt. Es wurden insgesamt Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, die am Vormittag und am Nachmittag stattfanden.

Am Mittwoch, den 17. Juli, sind wir im Studentenwohnheim angereist und durften sofort einchecken. Anschließend gab es eine extra für uns organisierte Stadtführung, damit wir uns in Krems zurecht finden. Am Abend sind wir essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen, bevor das Programm startet. Wir sind gut angekommen und wurden herzlichst von den MitarbeiterInnen der IMC FH Krems empfangen.

Am 18. Juli fing das Programm an es wurden pro Einheit zwei Workshops angeboten. Am Vormittag von gab es die Workshops “Werde ein Game Creator oder Gamer” und “VR Kreativ”. Nach dem Mittagessen fanden die Workshops „Die Erde und ihr Klima im Wandel – Die Physik der Umwelt“ und „Backstage im Krankenhaus – Der Weg eines Patienten/einer Patientin“ statt. Am Abend sind wir erneut in ein Restaurant essen gegangen und danach ins Open-Air Kino, wo wir uns den Film „Green Book” angeschaut haben, der sehr empfehlenswert ist.

Am Freitag, den 19. Juli, fanden am Vormittag „Plastik – Ausweg statt Einweg“ und „2 Minuten 2 Millionen – Innovationsworkshop für die neue DIGI Welt” statt. Unsere letzten Workshops am Nachmittag waren „Die wunderbare Welt der Farben: Von antiker Kriegsbemalung, Flammenfärbungen und Leuchtquallen“ und „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht? – Auf den Spuren deines Smartphones“, in welchen wir tolle Experimente im Labor machen durften und erfahren haben, was alles in unserem Smartphone steckt.

Fazit: Die Tage an der IMC FH Krems waren eine sehr tolle Erfahrung für uns und wir empfehlen es allen weiter! Wie schon erwähnt, wurden wir sehr herzlich empfangen, wir haben neue Freunde kennengelernt, hatten viel Spaß und haben einiges dazu gelernt. Vielen Dank an die MitarbeiterInnen der IMC FH Krems für die Gastfreundschaft und die tolle Gestaltung & Begleitung des Abendprogramms!

Bericht: Sinem Yilmaz

(c) Fotos: Verein START-Stipendien

Ich fand die drei Tage, die wir im Krems verbracht haben ganz toll und informativ! Außerdem finde ich die Stadt an sich sehr schön. Was mir noch gefallen hat, sind die Workshops, die ich besucht habe, aber am besten hat mir den Workshop ” Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” interessiert und gefallen. “Green Book” ist der Film, den wir am Abend im Open Air Kino angeschaut haben und der auch sehr schön war. Nicht nur das, die Betreuung, die wir hatten, war die Beste!
Also ich hatte wirklich sehr viel Spaß gehabt und würde es nun weiter empfehlen!

Israa

Die drei Tage in Krems waren wundervoll! Neben den tollen Workshops wurden wir sehr herzlich empfangen. Ebenso wurde sich sehr um uns gekümmert. Wir hatten eine nette Stadttour, waren an den Abenden Essen und haben uns den Film „Green Book“ im Freiluftkino angeschaut.
Auch war die Unterkunft sehr komfortabel. Abgesehen davon habe ich in diesen drei Tagen viel gelernt. Die Workshops waren interessant. Besonders hat mir „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?“ gefallen. Hier konnte ich mein eigenes Wissen einbringen und habe sehr viel über die Herstellung von Handys und über Rohstoffgewinnung gelernt. Mit Adham als Teampartner war es auch sehr spaßig.

Saida

Fit4YOUnversity bekommt man nicht jeden Tag angeboten – IMC FH Krems hat uns, START-Stipis, das Angebot gestellt, beim Campus der FH teilzunehmen, dazu gab es auch eine kleine nette Stadtführung in der Stadt Krems.
Am ersten Tag gab’s die Möglichkeit beim Workshop “VR kreativ” teilzunehmen, & die unterschiedlichen VR-Geräten selber auszuprobieren, dazu haben wir uns Gedanken gemacht, wie dies in der näheren Zukunft sinnvoll angewendet werden könnte. Der zweite Workshop “Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” hat mich am meisten interessiert, da haben wir verschiedene Situation eines Krankenpflegers selber erleben zu können – natürlich ohne Kontakt mit Patienten. Am nächsten Tag haben wir uns über Plastik, und wie man es ersetzen kann, informiert. Beim Workshop “Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?” ging’s um die Smartphones und ihre Bestandteile, sprich alle Elemente, die ins Smartphone gehen & wie diese Elemente beim Bergbau herausgenommen werden – dieser Prozess ist sehr aufwendig.
Danke an das Team der IMC FH Krems. Ihr seid tolle Gastgeber!

Adham

100 Jahre Frauenwahlrecht im Volkskundemuseum

Vor 100 Jahren durften Frauen in Österreich das erste Mal wählen. Diesem Jubiläum ist eine Ausstellung im Volkskundemuseum in Wien gewidmet, welche Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich besuchten. In mehreren Räumen wurden verschiedene Aspekte des Kampfes für das Frauenwahlrecht – historisch wie auch aktuell – aufgearbeitet. Auf einer Weltkarte konnte nachvollzogen werden in welchen Ländern wann das Frauenwahlrecht eingeführt wurde und auch wo Frauen nach wie vor nicht Wählen dürfen wie z.B. Saudi Arabien oder Westsahara.

Wir erfuhren auch viel über die österreichische Frauenbewegung und wie sich Frauen dafür einsetzten z.B. die Lebensbedingungen von Arbeiterinnen zu verbessern. Die zentrale Forderung “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit” ist beispielsweise bis heute noch nicht in allen Arbeitsbereichen Realität. Auch hatten es Frauen in der Politik anfangs schwer, weil sie sich in einem männlichen dominierten Feld bewegten. So wurde und wird noch immer Kleidung von Poltikerinnen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Angela Merkel wurde hierfür als Beispiel angeführt, man kann es aber aktuell auch bei Bundeskanzlerin Bierlein verfolgen.

Der heutige Besuch im Volkskundemuseum zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht war ein sehr spannender und vor allem bewegender Besuch. Man konnte Schritt für Schritt sehen wie wir Frauen es geschafft haben eine Stimme in der Politik zu bekommen. Jedoch wurde uns auch klar, dass heute noch in einigen Ländern Frauen nicht wählen gehen dürfen, was ziemlich erschreckend war. Dadurch, dass wir Stipendiaten selber zu einem gewissen Thema Informationen sammeln mussten und sie dann präsentieren mussten blieb die Führung spannungsreich. Anschließend konnten wir im „Parlament“ unsere Träume, Wünsche und Ziele laut vor den anderen aussprechen und unsere Gruppengemeinschaft stärken.

Mia

Besuch des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival

Am 7. Juni 2019 haben sich vier Stipendiat*innen aus Niederösterreich und sechs Stipendiat*innen aus Wien vor dem Theater Spielraum getroffen, um etwas Außergewöhnliches nämlich das Theaterstück “Off Kilter” im Zuge des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival anzuschauen. Das Stück wurde von einem gehörlosen Schauspieler bzw. Regisseur namens Ramesh Meyyappan aus Singapur gespielt.

In dem Stück ging es um das Leben eines Mannes namens Joe Kilter, der seinen Job verliert und das jedoch irgendwie akzeptieren muss. Es hat sich alles um die Begabung des Schauspielers gedreht, wie er ohne Worte aufgetreten ist und seine Zuschauer, die sowohl Gehörlose als auch Hörende waren, nur mit Gestik und Körpersprache zu unterhalten und ihnen das Geschehen zu vermitteln. Der talentierte Schauspieler hat uns alleine (nur mit Hintergrundmusik) in einer Stunde mit seiner Aufführung voller Zauberei, Humor und Spaß so begeistert, dass wir das plötzliche Ende gar nicht erwartet haben und noch mehr sehen wollten. Und so mussten wir uns verabschieden und nach Hause fahren.

Bericht: Sabiha Moradi

Europe Day!

Ein europapolitischer Tag für START-Wien und START-Niederösterreich.

Die EU-Wahlen liegen hinter uns, der Brexit gestaltet die tagespolitischen Nachrichten und START-Wien & START-Niederösterreich schließen ihren EU-Schwerpunkt mit einem Besuch des Außenministeriums und Haus der EU ab. Wir möchten uns bei Emira Abidi für die Organisation & den Besuch im Außenministerium, der Europapolitik-Vortragenden mit Schwerpunkt Brexit Olivia Legradi und Bernhard Kühr für den Vortrag im Haus der EU und das Planspiel “EU-Gesetzgebungen” bedanken.

“Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Es hat mit einer kurzen Vorstellung im Alois Mock Saal begonnen, dort wurden uns die Fresken erläutert und erklärt. Danach bekamen wir einen kurzen Überblick über die EU. Das heißt wie es zu Gesetzgebungen kommt und wie es mit dem Brexit aussieht und was für Komplikationen damit in Verbindung stehen. Mir wurde noch nie in so einer kurzen Zeit der Überblick über Europa erteilt. Danke für diesen Workshop. Der Besuch im Haus der Europäischen Union war wir eine Rückblende nach Berlin. Wir haben uns in das europäische Parlament, Ministerrat und in die Kommission aufgeteilt dort haben wir eine Richtlinie ausdiskutiert. Es war sehr spannend das wiedermal zu erleben.” fasst Salma den Europe Day! zusammen.

Das Außenministerium heute hat mir super gut gefallen. Vor allem weil ich erfahren konnte wofür das Außenministerium tatsächlich zuständig ist und wie vielfältig ihre Aufgabenbereich ist. Am spannendsten fand ich die Diskussion über den Brexit. Anschließend waren wir im Haus der EU wovor ich mir etwas mehr erhofft hatte. Einiges davon wusste ich bereits aber auch bei dieser Führung konnten mir einige wichtige Fragen beantwortet werden. -Edison

Bei dem ersten Teil des Workshops im Außenministerium habe ich über die Tätigkeitsbereichen des Ministeriums und über die Außenministerin Österreichs und noch dazu über die Räumlichkeit erfahren. Bei dem zweiten Teil, wo wir im kühlen Gebäude des Haus der Europäischen Union waren, hat es mir gut gefallen, als wir eine Richtlinie ausdiskutiert haben, um die Beziehung zwischen europäischen Institutionen zu verstehen. Weiters fand ich sehr informativ, dass wir die EU Regelungen und Binnenmarkt besprochen haben. Es war ein sehr heißer Tag aber ich habe mich sehr gefreut, dass wir eine Goodie Tasche bekommen haben und in der Pause gemeinsam Eis essen durften. -Sabiha

Ich fand den Workshop “Europa Day” sehr interessant. Ich habe zum ersten Mal das Außenministerium und das Haus der europäischen Union besucht. Wie immer war der Workshop sehr vorteilhaft für mich. Besonder interessant war das Spiel ” Institutionelles Dreieck” (Europäische Kommission, Parlament, Ministerrat), in dem wir in drei Gruppen aufgeteilt und in verschiedenen Rollen eingesetzt wurden. Allgemein will ich sagen, dass wir zwischen uns trotz warmen Wetter angenehmen Atmosphäre hatten. -Sakaria

Der heutige WS war ziemlich informative. Jedoch fand ich den ersten Teil des WSs, also im Außenministerium, interessanter, weil mich die Themen mehr interessiert haben. 
Das was wir im Haus der Europäischen Union gemacht haben, war für mich nicht etwas neues. -Israa

Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Wir haben eine Führung im Alios Mock Saal und einen überblick über die Tätigkeiten der Außenminister bekamen. Eigentlich habe ich heute eine andere Interesse entwickelt, während sie uns das alles erzählt haben. So ich Danke START!! -Himanshi

Understanding Europe – EU-Workshop für START-Wien & -NÖ

„Understanding Europe“ wurde zum gelungenen Kurs, denn die Erwartungen nach reger Diskussion wurden erfüllt. Die jungen Trainer haben den Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die EU, ihr Konzept und ihre Funktionsweise näher gebracht. Dabei brachten sie simple Erklärungen und aktivierten die Stipendiat*innen mit interaktiven und informativen Parts. Schließlich wurden zwei Gruppen für zwei verschiedene Workshops gebildet. Hier erörterte eine Gruppe Probleme und diskutierte über Möglichkeiten zur aktiven Veränderung, während die andere Gruppe an den Gesetzgebungen der EU arbeitete.

Nazia & Amin berichten vom Gesetzgebungs-Workshop: Der Workshop hat sich unter anderem mit den Institutionen der Europäischen Union beschäftigt, wie zum Beispiel die Europäische Kommission und ihre Hauptaufgaben. Jeweils zwei Stipendiat*innen bekamen ein Institut zugeordnet, über welches sie zuerst etwas Lesen mussten, um es im Nachhinein für die restliche Gruppe kurz zusammen zu fassen und zu erklären. Da es ein interaktiver Workshop war, gab es immer wieder Diskussionen und Gespräche über verschiedene Themen.

Nach den Workshops präsentierten die Stipendiat*innen ihre Ergebnisse und offene Fragen wurden geklärt.

Der Europa-Kurs war sehr informativ und lehrreich. Nicht nur haben wir uns viel mit der Gesetzeslage in Europa beschäftigt, sondern auch versucht Lösungen zu finden, um die Bereiche zu decken, wo die EU Probleme hat. Dabei haben wir verschiedene Ideen besprochen und viel Theorie und Praxis verwendet. Wir haben Thesen erstellt und versucht diese vernünftig zu belegen. Wieder ein Interessanter Workshop mit START!

Balqiz

Endlich wieder diskutieren! Diese Einstellung hatte ich als ich zum Kurs ging und sie wurde auch erfüllt. Die jungen Trainer haben die EU ganz verständlich und simpel erklärt. Der Kurs war dennoch sehr interaktiv und informativ. Wir haben sehr viel diskutiert, was uns dann zum Schluss die Zeit geraubt hat, aber die Trainer haben uns nicht gestoppt, sie haben auch mitdiskutiert. Außerdem durften wir auch eigene Fragen stellen bezüglich der EU, aber auch zur politischen Lage Österreichs. Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen und ich würde in Zukunft auch weitere Debattierworkshops empfehlen!

Erem

Vielen Dank an Tomas & Andreas vom European Youth Parliament Austria für den spannenden und informativen EU-Workshop!

Fit für die EU-Wahl. Wie jugendliche Migrant*innen sich vorbereiten.

(Wien, 14. Mai 2019). 2019 heißt es für (fast) ganz Europa „ab in die Wahlkabine“: Am 26. Mai stehen die EU-Wahlen an. Die Wahlmotivation bei österreichischen Jugendlichen ist laut aktueller Umfrage1 der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik ÖGfE groß. Wo und wie informieren sich Jugendliche? Beim Verein START Stipendien wurde ein EU-Schwerpunkt mit verschiedensten Aktivitäten gesetzt, um den Jugendlichen Europa und Europa-Politik näher zubringen.

Kriterium Information. Laut ÖGfE-Umfrage werden 85 Prozent der Befragten „sicher“ bzw. „eher schon“ an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnehmen. Für 93 Prozent dieser Jugendlichen ist der wichtigste Grund für die Teilnahme, dass sie von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen möchten. Fehlende Information ist das mit Abstand meist genannte Motiv, nicht an den EU-Wahlen teilzunehmen (72 Prozent „sehr wichtiger“/„wichtiger“ Grund). Der Verein START Stipendien versucht daher, den Jugendlichen vor der EU-Wahl einen umfassenden Einblick zur aktuellen Situation in Europa zu vermitteln. Auch wenn über 75 Prozent der START Stipendiat*innen bei der EU-Wahl 2019 nicht wählen dürfen – sind sie dennoch alle von der Wahl und deren Auswirkungen betroffen.

Umfassendes Programm. Um die Stipendiat*innen umfassend zu informieren, organisierte der Verein START Besuche im Haus der Europäischen Union in Wien und themenspezifische Arbeitsgruppen. „Weiters nahmen die Jugendlichen an Gesprächsreihen und Podiumsdiskussionen, wie dem Europa:Dialog teil und besuchten eine politische Lesung im Burgtheater. Fixiert sind zudem ein Rundgang im Außenministerium mit einem Spezialvortrag zur Europapolitik und eine Führung im Haus der Europäischen Union“, zählt Projektkoordinatorin Aleksandra Milosevic auf.

In Kürze steht für die START Jugendlichen der Workshop „Understanding Europe“2 auf dem Terminplan: Hier erfahren die Jugendlichen, wie die EU allgemein funktioniert, wer was darf, welche Rahmenbedingungen gegeben sind und wie es überhaupt zu Gesetzen und Vereinbarungen kommen kann. Auch Raum für Diskussionen und Dialog ist vorgesehen: Wie stellen sich die Jugendlichen die Europäische Union in einigen Jahren vor? Was bedeutet die EU für sie? Und was würden sie verändern? „Die Jugendlichen zeigen großes Interesse für die vertiefenden Workshops“, freut sich START Projektleiterin Katrin Bernd über die Auseinandersetzung und den politischen Dialog der Stipendiatinnen mit Europa als Ganzes und Österreich als Teil der Europäischen Union. „Das Verstehen von europapolitischen Prozessen ist ein wichtiger Grundstein für die Teilhabe an der politischen Diskussion“, so Bernd. „Und wer informiert ist, kann sich auch einbringen. Wir bieten unseren Jugendlichen mit dem vielfältigen EU Wahl-Informationspaket die Chance, sich fit für europapolitische Diskussionen zu machen.“

1 https://oegfe.at/2019/03/05_jugendumfrage/
2 https://eyp.at/understanding-europe/?lang=de


Über Understanding Europe

Um der geringen Wahlbeteiligung Jugendlicher an der Wahl zum Europäischen Parlament in ganz Europa entgegen zusteuern (2009: 27% der 18-24 Jährigen*), initiiert die in Berlin ansässige Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa seither in Partnerschaft mit dem Europäischen Jugendparlament die Veranstaltungsreihe „Understanding Europe“. Bereits seit 4 Jahren werden auch in Österreich diese EU-Kompakt-Kurse angeboten.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START Programm sind daher steuerlich absetzbar.


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich

Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

communication matters
Kollmann & Hemmer GmbH
Kolschitzkygasse 15/14 1040 Wien
Austria
+43/1/503 23 03
office@comma.at

Beitragsbild (c) www.pixabay.com

Name: Sophie Scholl

Ein Klassenzimmertheaterstück über das Leben von Sophie Scholl von Rike Reininger, inszeniert vom Landestheater Niederösterreich und gespielt von Bettina Kerl.

“Ein Stück über zwei junge Frauen, die denselben Namen tragen: Was hat die Jus-Studentin Sophie Scholl mit der Widerstandskämpferin Sophie Scholl zu tun? Auf den ersten Blick nicht so viel. Die eine Sophie Scholl wurde weltbekannt, weil sie Widerstand leistete. Sie wurde von der Gestapo beim Verteilen anti-nationalsozialistischer Flugblätter verhaftet und weigerte sich in den Verhören, ihre Freunde zu verraten. Eine, die für ihre Überzeugung in den Tod ging. Die andere Sophie Scholl lebt jetzt, 75 Jahre später, in Zeiten des Friedens.  Sie steht kurz vor ihrer letzten Prüfung und ist voller Vorfreude auf ihr zukünftiges neues Leben. So unterschiedlich die zeitlichen Umstände auch sind, der Name Sophie Scholl verbindet die beiden schicksalhaft. Denn als sich herausstellt, dass Sophies Professor in einen Betrugsfall über gefälschte Prüfungen verwickelt ist und sie als Zeugin gegen ihn aussagen soll, besinnt sich Sophie der Ideale ihrer berühmten Namensschwester. Was ist wichtiger, die persönliche Karriere oder Verantwortung gegenüber den Mitmenschen?”¹ Wie wird sich die heutige Sophie Scholl entscheiden?

Die beiden Rollen der Jus-Studentin und der Widerstandskämpferin werden von Bettina Kerl gespielt. Die Schauspielerin schafft es mit musikalischen Stilmitteln das Publikum in die Vergangenheit zu transportieren, wie auch in der Gegenwart abzuholen. Ein dynamisches Spiel entsteht und die Grenzen der Zeit verfließen allmählich.

Bühne frei für unsere START-Wien & Niederösterreich Jugendlichen! Welche Eindrücke nehmen sie sich von diesem einzigartigen Theaterabend mit?

Ich dachte, dass das Theater von mehreren Leuten vorgespielt wird also wie man im Theater sieht. Aber “Name: Sophie Scholl” wurde nur von einer Schauspielerin vorgespielt was mich überrascht hat. Das Vorspielen war AUSGEZEICHNET. Ich wurde einfach in der Welt von “damalige” Sophie und die “heutige” Sophie gebracht/gezogen. Außerdem kam es mir wirklich kurz vor obwohl das Ganze mehr als 2h gedauert hat. -Israa

Es hat mich sehr gefreut, dass ich mitgekommen bin! Ich hatte die Gelegenheit noch mehr neue Gesichter aus der START Familie kennen zu lernen! Zum ersten Mal wurde in meiner Nähe ein Stück vorgespielt, das mich begeistert hat! Die Mimik, Gestik und die Geschichte der Schauspielerin waren sehr beeindruckend! Vor diesem Abend habe ich Informationen zu Sophie Scholl gesammelt, jedoch ich habe ihr Leben und alles was sie gemacht hat erst jetzt nach dieser Aufführung besser verstanden! In einigen Momenten habe ich mir Sophie, die alte und moderne” vor mir gesehen! -Mariana

Das Theater war sehr interessant. Wir haben über eine historische Heldin gelernt, nämlich Sophie Scholl. Aber das war auch nicht alles, wir waren in der Gegenwart, wo es eine “Moderne Sophie Scholl” gibt, die eine sehr schwierige Entscheidung treffen muss. Danach hatten wir die Möglichkeit das Ganze zu interpretieren und unsere eigene Meinung dazuzusagen. Ich finde es sehr spannend und interessant und hoffe, dass wir in die Zukunft sowas ähnliches machen werden. -Fatimah

Ich fand das Theaterstück Sophie Scholl sehr interessant, da es sich sowohl auf historische als auch auf moderne Geschichten bezieht. Die Schauspielerin hat ihre Rolle professionell vorgespielt. Mir hat auch die Diskussion über die wichtigsten Themen dieses Theaters sehr gut gefallen, da sie mich nachher zum Nachdenken anregten. -Jihan

Das Theaterstück hat mir sehr behagt, da es der Schauspielerin gelungen ist, uns die Geschichte von Sophie Scholl mit der passenden Musik zu vermitteln. Auch die Geschichte der fiktiven Sophie finde ich genial, da sie zum Nachdenken über Gerechtigkeit und Moral anregt. Zusammenfassend ist dieses Theaterstück sehr empfehlenswert. -Ahmad

Das Theater war anders aber großartig. Der Vergleich der ‘ehemaligen’ Sophie Scholl zur ‘modernen’ wurde wirklich gut dargestellt. Absolut empfehlenswert. -Aylin

Ich fand “Sophie Scholl” echt gut. Man konnte dem Theater sehr gut folgen und die Schauspielerin war auch sehr gut. Ihre Stimme war sehr angenehm und man konnte ihr gut folgen. Die Diskussion mit den Fragen war gut strukturiert/eingeteilt. Wir sind Schritt für Schritt alles durchgegangen und haben alle dazu beitragen dürfen und es wurde auf unsere Antworten und Fragen eingegangen. -Sinem

Ich finde, dass die Show sehr ansprechend und beeindruckend war. Dass die Schauspielerin mehrere Figuren nachgespielt hat und ohne Pausen dazwischen hat mir sehr gefallen. Die Geschichte selbst ist sehr schön und kann daraus viel lernen. Zwei Personen aber derselbe Name, zwei verschiedene Geschichten zu zwei Frauen die verschiedene Situation erlebt haben, aber die beide Frauen hatten Mut am Ende. -Asmaa

Das Theaterstück hat mir sehr gut gefallen. Es war für mich etwas Neues, weil ich am Anfang gedacht habe, dass es eine Gruppe ist, die das Theaterstück veranstalten wird, aber so ist es nicht gewesen. Die Schauspielerin hat Sophie Scholl allein gespielt und es war sehr spannend. Wie sie den Text ganz gut und fließend gesagt hat, war sehr interessant für mich. Am Ende des Theaterstücks konnte ich nicht mehr dabei sein, aber ich schätze, dass es sehr interessant war. -Mahdi

Es war sehr spannend zu sehen, wie eine Person die Rollen zweier Figuren vorspielt und diese auch schön wechselt. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, wie die Schauspielerin eine Stunde lang mit voller Energie und alles allein gemacht hat. Was ich mitgenommen habe, ist, dass Sophie Scholl ist nur ein Name. Es gibt keinen Unterschied keinen echten Unterschied zwischen damaliger und heutiger Sophie Scholl. Wichtig ist, dass solche Persönlichkeiten in der Geschichte immer wieder auftauchen werden, um zu zeigen, dass Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Loyalität immer noch da sind. -Sabiha

Der Solo Performance folgte eine interaktive Gruppendiskussion mit Teresa Hassan & Bettina Kerl. In den von Sophie Scholl ausgeteilten Briefen versteckten sich Fragen zum Inhalt des Theaterstücks, zu den beiden Figuren und viele philosophische Fragen und Gedanken zu Glück, Leben, Freiheit und Zukunft.

“Frage Nummer 9: Was verstehst du unter Selbstloyalität?”
Diese Frage habe ich von Sophie bekommen, als sie während des Stückes Briefe ausgeteilt hat. Die Frage hat auch sehr gut zum Stück gepasst, da die moderne, als auch die originale Sophie Scholl sich sicher mal fragen musste, ob sie zu sich selbst loyal bleiben wird oder nicht und was das überhaupt für sie heißt. Ob sie Ehrlich bleibt und alles verliert oder lieber schweigt und der Rest ihres Lebens mit etwas Schuldgefühl erleben. Zwischen Ehrlichkeit und deine eigene Lebensträume entscheiden zu müssen ist nicht so leicht und selbstverständlich, wie man sich vorstellen könnte. Erst wenn man dieses Dilemma hat, erfährt man, was man als wichtiger hält. Sophie Scholl ist für mich ein Mutfigur und sie repräsentiert die Freiheit meiner eigenen Gedanken und eigener Meinung! -Mike

Ein herzliches Dankeschön an Teresa Hassan (Theaterpädagogische Assistenz) und Bettina Kerl (Schauspielerin) für diesen einzigartigen Theaterabend!

¹ Die Inhaltsbeschreibung ist eine von START gekürzte Fassung. Der originale und vollständige Text ist online nachzulesen unter: Landestheater Niederösterreich, Name Sophie Scholl (abgerufen am 12.04.2019)

Rodelspaß am Semmering für START-NÖ und -Wien

Am 3. März machten sich Jugendliche von START-NÖ und -Wien auf den Weg ins südliche Niederösterreich, um am Zauberberg Semmering Rodeln zu gehen. Trotz der eher frühlingshaften Temperaturen im Tal freuten sich die Jugendlichen sehr auf den Schnee und die Rodelbahn – und wurden am Semmering nicht enttäuscht! Auch wenn der Schnee durch die Sonne schon etwas aufgeweicht war, machte das Rodeln allen großen Spaß!

Es war einfach sehr toll und sehr, sehr lustig mit den anderen! Ich würde sowas gerne nochmal machen. Es hat mich wirklich gefreut, weil ich noch nie Rodeln oder Skifahren war.

Bayan

Ich war froh, dass ich zum 2. Mal zum Rodeln mitfahren dürfte. Die Anwesenheit vieler Stipendiat*innen aus START-NÖ bzw. START-Wien hat mir vor allem Spaß gemacht bzw. hab ich die anderen Stipis auch besser kennengelernt. Danke!

Adham

Es hat mich sehr gefreut, dass ich beim Rodeln teilnehmen konnte. Es war mein erstes Mal Rodeln. Es hat mir sehr gefallen. Katrin, Anna und Stefanie halfen mir sehr. Ehrlich gesagt am Anfang hatte ich etwas Angst, aber weil die Anna neben mir war und Stefanie hinter mir, fühlte ich in Sicherheit. Dann habe ich entdeckt was für ein schönes Gefühl ist das beim Rodeln. Ich hatte sehr viel Spaß! Die Aussicht vom Semmering war auch sehr schön!

Asmaa

Rodeln war wieder eine coole Erfahrung und hat meinen Erwartungen völlig entsprochen. Ich konnte dadurch die Stipis aus Wien besser kennenlernen und gleichzeitig viel Spaß haben. Also ist es sehr empfehlenswert.

Ahmad

Eine kleine Reise durch die Sonderausstellung “Die umkämpfte Republik” im Museum Niederösterreich

Yunadi, START-Wien Stipendiat, nimmt uns mit auf die kleine Reise durch die Sonderausstellung “Die umkämpfte Republik” im Haus der Geschichte, Museum Niederösterreich und erzählt uns vom Projekt “Worte oder Waffen – Meinungsfreiheit und ihre Grenzen”.

Eine kleine Reise durch die Zeit in einem Museum in St. Pölten, Niederösterreich. Am 9. Februar besuchte eine große Gruppe von START-Niederösterreich & Wien Stipendiat*innen das Museum Niederösterreich. Für einige war es ein Vorbereitungskurs für die anstehende Bildungsreise nach Berlin, für andere war es eine gute Möglichkeit ihr Allgemeinwissen zu verbessern.

Im Haus der Geschichte begann die Reise. Eine Reise durch einer der gewaltsamsten und blutigsten Perioden von Österreich. Die Reise begann 1914 als eine kochende Stimmung zwischen den europäischen Großmächten herrschte. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war das Attentat von Gavrilo Princip auf den österreichischen Thronfolger. Dieser Mord führte zu einer der blutigsten Auseinandersetzung der Menschheitsgeschichte: 1. Weltkrieg. Gefolgt wurde dieses Ereignis von der instabilen ersten Republik, in welcher sich die Christlichsozialen, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten um die Herrschaft stritten mit ihren eigenen Paramilitärischen Organisationen. Eine militante Zeit ohne Hemmungen. Durch die steigende Machtübernahme der Christlichsozialen, griffen die Sozialdemokraten zu den Waffen und die Februarkämpfe nahmen ihren Lauf. Doch dies sollte nicht genug sein. Am 12 März 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein und wurden in einem Jubelfeuer von der österreichischen Bevölkerung empfangen. Sie erhofften sich eine bessere und friedlichere Zeit, sie wussten jedoch nicht, was sie in den nächsten 7 Jahren erleben werden. 7 Jahre voll Hass, Tod, Kummer und Zweifel. So endete unsere Zeitreise mit vielen Ausstellungstücken, wie ein Portrait von Dollfuß, Uniformen, Autos und vieles mehr.

Nach einer Pause endete unser Ausflug mit einem Workshop, wo wir Zitate von berühmten Personen besprochen haben und die Macht des Wortes diskutiert haben. Alles in allem war es ein informativer Tag mit einer sehr interessanten Ausstellung, die ich jedem nur empfehlen kann.

Patenbesuch bei Constantia Flexibles

Letzten Freitag hatten START-Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die tolle Möglichkeit ihren Paten Constantia Flexibles bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Wien kennenzulernen.

CFO Stephan Kühne und VP Marketing & Communications Thomas Schulz begrüßten die Jugendlichen in den Büroräumlichkeiten und stellten ihnen das Unternehmen kurz vor. Joghurtdeckel, Medikamentenverpackungen, Chipspackungen, und vieles mehr – auch wenn es den Jugendlichen nicht bewusst war, haben sie wahrscheinlich täglich mit Verpackungen zu tun, die von Constantia Flexibles produziert wurden.  

Anschließend war das Wort bei den Jugendlichen, die in einer Vorstellungsrunde auch auf ihre Interessen, ihr soziales Engagement und ihre Zukunftspläne eingingen und vielfach durch ihre guten Deutschkenntnisse nach erst kurzem Aufenthalt in Österreich beeindruckten.

Zum Schluss wurde noch ausgiebig bei Kuchen geplaudert und erzählt.

Über die finanzielle Unterstützung in Form der Stipendien hinaus bietet Constantia Flexibles auch die Möglichkeit im Sommer ein Praktikum beim Unternehmen zu absolvieren.

Vielen Dank für die Unterstützung & den herzlichen Empfang!

The Cost of Destroying the Death Star

Gelten die Regeln der Mathematik auch vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis? Und welche Auswirkungen hatte die Zerstörung zweier Todessterne innerhalb von 4 Jahren auf die Wirtschaft der STAR-Wars Galaxie?

Diese Fragen wurde uns am Dienstag den 9.1.18 von Professor Zachary Feinstein, Ph.D. von der Washington University in St. Louis im Rahmen von WUmatters / WUtalks beantwortet. Mit einem Laserschwert bewaffnet berichtete er was die Herstellung der beiden Todessterne tatsächlich in galaktischer Währung gekostet hätte und welche Auswirkungen auf das Bankenwesen und die Wirtschaft die Zerstörung bedeutet hätte. Ergebnis: Todessterne sind nicht günstig! Die Kosten belaufen sich auf 612.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 (=612 Quintillionen) galaktische Credits.

Neben der Gelegenheit die WU Wien kennen zulernen (die Hauptbibliothek könnte auch gut der Drehort für ein Raumschiff sein), konnten wir so unser Englisch aufpolieren und einen Einblick in die Welt der Finanzmathematik erhalten. Ziel des Vortrags war es sich darüber Gedanken zu machen, was diese Erkenntnisse mit unser heutigen Wirtschaft und dem Bankensektor auf der Erde zu tun haben.

Fazit: Es wäre den Rebellen wohl nichts anders übrig geblieben, als die Banken zu retten um eine große galaktische Depression zu verhindern. Hätten Sie allerdings gewusst wieviele Quintillionen an Credits es hierzu benötigt, hätten sie wohl länger überlegt bevor sie den zweiten Todesstern zerstörten. Handlungsempfehlungen für die Erde: Den Eigenkapitalanteil der Banken erhöhen, keine Erpressungen des Öffentlichen Sektors bei Krisen (“Bail us out or the world will die..”) und neue Analysemodelle für systemische Krisen um bei zukünftigen Finanzkrisen die Folgen von Entscheidungen besser berechnen zu können.

Wen diese Thematik interessiert: die WU hat ein Video des Vortrags und der anschließenden Paneldiskussion online gestellt.

Fit for the Job – Bewerbungsday bei L`Oréal

Bereits zum zweiten Mal organisierte START-Wien Förderer L`Oréal am 3.Jänner für Jugendliche aus dem START-Programm und vom Verein Wirtschaft für Integration einen Bewerbungstag.
Der Tag war zur Gänze dem Bewerbungsprozess gewidmet und vermittelt in kompakter Form wertvolle Hilfestellung, damit es – vielleicht sogar schon bei der ersten – Bewerbung auch wirklich klappt. Am Vormittag wurde besprochen wo man überall Jobausschreibungen findet, wie der Bewerbungsprozess funktioniert, auf was alles zu achten ist. Vor der Mittagspause wurde noch der Lebenslauf besprochen und viele Tipps gegeben. Am Nachmittag teilten sich die Jugendlichen in 2 Gruppen auf: Die eine Gruppe hatte die Möglichkeit ihren Lebenslauf eine Check zu unterziehen und die andere Gruppe erhielt spannende Infos zum Thema “Business Knigge”, Auftreten und Styling. Dann wurde getauscht. Vielen Dank an das engagierte Team von L`Oréal die sich den ganzen Tag Zeit für unsere Jugendliche nahmen!

Hier die Rückmeldungen der Jugendlichen:

Der Workshop” Fit for the Job:L’Oréal Bewerbungstag” war sehr erfolgreich. Wir hatten sympathische Expertinnen von L’Oréal, die uns auf Situationen wie ein Bewerbungsgespräch vorbereitet haben. Wir haben mit ihnen auch die Gliederung der Bewerbungsunterlagen durchbesprochen. Einen CV- Check ist auch gemacht worden. Zusammenfassend haben wir uns alles was einer Bewerbung betrifft untergeredet.
Shehab Abdel-Latif

Der Workshop bei L’Oréal war sehr Umfangreich. Zuerst haben wir über das Bewerben für einen Job allgemein viel erfahren, dann haben wir über die wichtigsten Details beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen gesprochen und anschließend haben wir wertvolle Tipps für das ideale Outfit bei einem Vorstellungsgespräch bekommen.
Dank diesen tollen und durchdachten Workshop werde ich mit volles Selbstbewusstsein zu meinem nächsten Bewerbungsgespräch hingehen.
Atila

Unter dem Titel „Fit for the Job“ waren wir am Samstag, 3. 1. 19 zu einem Workshop bei der L’Oréal Akademie in Wien eingeladen. Dieser befasste sich besonders mit den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Die vortragenden Damen haben uns viele wichtige Tipps gegeben und unsere Bewerbungsschreiben genau analysiert und verbessert. Auch ein Bewerbungsgespräch haben wir als Beispiel durchgespielt. In der Mittagspause wurde ein reichhaltiges Buffet aufgetischt. Zum Ausklang wurden wir noch in das richtige Auftreten und Styling eingewiesen.
Besonders hat mich beeindruckt, dass die Instrukteurinnen nicht nur allgemein gesprochen haben, sondern auf uns individuell eingegangen sind. Zum Abschied erhielten wir noch Produktproben. Vielen Dank an alle Beteiligten, es war sehr aufschlussreich!
Mohammad

Um überhaupt einen Job zu kriegen, soll man einiges beachten. Erster Schritt: Wie kann ich eine Firma durch meine Unterlagen von meiner Kenntnissen überzeugen? Zweiter Schritt: Wie soll ich mich bei dem Bewerbungsgespräch benehmen? Und kann ich mich überhaupt vorher darauf vorbereiten? All dieser Fragen und noch mehr wurden detailliert bei dem letzten Workshop ,,fit for the Job” aufgeklärt. Zum Schluss bekamen wir außerdem ein Feedback über unseren Lebenslauf und unsere Bewerbungen, was natürlich nicht zu unterschätzen ist. Was mir am Meisten gefall, ist, dass die Mitarbeiterinnen dort sowohl erfahren als auch sehr freundlich waren.
Jihan

Da ich schon beim vorherigen Workshop „Fit for the Job“ war, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es genauso informativ war wie letztes Mal und sogar interaktiver war! Das erlernte wende ich jetzt schon an, um neben dem Studium arbeiten zu können und bin sehr froh, dass ich zweimal diese Gelegenheit nutzen durfte.
Gamze Cetin

Der Loreal Workshop zum Thema Bewerbungen war sehr nützlich.Am interessantesten war es, den Bewerbungsprozess aus der Sicht der Arbeitgeber bzw in unserem Fall der Workshopleiterinnen mitzuverfolgen.Dadurch haben wir einige Insidertipps bekommen und wissen nun, worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt. Auch unsere Lebensläufe wurden auf den neuesten Stand gebracht und uns wurden Tipps für Vorstellungsgespräche mitgegeben. Zusammenfassend kann ich behaupten, dass dieser Workshop mir für zukünftige Bewerbungsprozesse eine große Hilfe sein wird!
Nazia