Rodeln am Semmering

Am 16. Februar waren wir mit START Rodeln gegangen.

Dieser langersehnte Termin war nicht nur für die Wiener eine tolle Gelegenheit zum Semering zufahren, sondern auch für START-Niederösterreich. Wir sind mit den Zug gefahren und haben uns sofort unsere Rodeln geschnappt und uns zum Lift hinbewegt.

Für viele war es das erste Mal Rodeln zu gehen und die Angst war ihnen anzusehen, nichtsdestotrotz meisterten sie dieses innerhalb kürzester Zeit, auch wenn es einige witzige „Unfälle“ gab, wobei aber natürlich niemand zu schaden kam.

Nach einigen Runden Rudelfahren, machten wir eine Pause und tranken einen heißen Schokolade, wie es sich natürlich gehört. Dieser Tag hat sehr viel Spaß gemacht und wir hatten viel zu Lachen, auch das Wetter war sehr angenehm, also war der Tag auf unsere Seite.

Nur eins hat mir noch gefehlt, eine Sonnencreme zum mitnehmen.
Bericht: Balqiz

Es freut mich sehr ,dass ich dabei war. Für mich war es das Erste Mal rodeln, aber ich habe sehr schnell gelernt wie es funktioniert. Es war auch ganz toll, dass wir mit anderen Stipis waren. (Mostafa)

Wirtschaft studieren?

Valentinstag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) und ein Date mit deiner Zukunft! Wir erkunden das Campusgelände, besichtigen die Bibliothek, erfahren viel über die Studienmöglichkeiten und tauschen uns mit START-Absolventinnen aus.

“Wirtschaft studieren? Und wenn ja, welchen Zweig?”, das fragen sich viele Schüler*innen vor ihrem Abschluss. Neben dem Studium der Medizin und den Rechtswissenschaften ist ein wirtschaftliches Studium ein sehr beliebter Wunsch und Traum. START-Jugendliche aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich nahmen an der Studienorientierung und WU-Tour teil. Sajeevan – unser Tourguide, der spontan für seine Kollegin eingesprungen ist – zeigte uns die wichtigsten Gebäude am Campusgelände und gab Insidertipps über die besten Mittagsmenüs und Frühstücksmöglichkeiten. Wir besuchten die Bibliothek im Learning Center (LC) und bekamen einen detailierten Überblick aller Bachelor-Studiengänge, im Speziellen erweckten die Zweige Betriebswirtschaft (BW)/Internationale Betriebswirtschaft(IBW) und Wirtschaftsrecht(WIRE) das Interesse der Jugendlichen. Sajeevan zeigte uns auch die zahlreichen Lernmöglichkeiten und -räume an der WU, die bei den Studierenden sehr beliebt sind. Die PC-Räume sind sogar rund um die Uhr offen und die Plätze in der Bibliothek sind besonders begehrt und nicht nur wegen der schönen Aussicht auf den Prater. Wer einen Platz in der “Sardinenbüchse” (damit sind die zahlreichen Lernplätze und -reihen der Bibliothek gemeint) erhalten möchte, sollte zeitig in der Früh erscheinen, denn in den Prüfungswochen ist jeder Platz belegt. Zum Abschluss durften wir auch noch in den größten Hörsaal der WU Wien, hier finden nicht nur die “großen” Lehrveranstaltungen, wie die STEOP (Studien- & Orientierungsphase) statt, sondern auch fast alle Prüfungen. “Schummeln zahlt sich nicht aus!” schließt Sajeevan die unterhaltsame Tour ab und wir danken ihm für die wertvollen Einblicke.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Austausch mit unseren START-Absolventinnen nach der WU-Tour. Bei Getränk und Kuchen konnten sich unsere START-Jugendlichen mit unseren START-Absolventinnen austauschen: “Wie sieht der Studienalltag aus? Warum hast du dich für den Zweig entschieden? Was ist der Unterschied zwischen FH und Universität? Was gefällt dir besonders an deinem Studium?” Danke an Salwa, Chrislane und Nikola für den regen Austausch und eure Erfahrungsberichte, die sehr hilfreich in der Zeit der Studienfindung und -orientierung sind und unterstützend wirken.

Wer hat Recht? Ein interaktiver Workshop über die Rechtswissenschaften

Studien- und Berufsorientierung zu Rechtswissenschaften bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Wir START-Stipendiaten wurden am Samstag, dem 25. Jänner 2020 zur Rechtsanwaltkanzlei Freshfields eingeladen, um über Rechtswissenschaften zu lernen.

Der Workshop hat mit einer Präsentation über die Einführung in den Rechtswissenschaften begonnen. Es wurde unter anderem erklärt, was Recht und was Gesetz ist, wer die Gesetzte macht und wie man sie verstehen kann. Diese Themen wurden mit Beispielen vom Alltag sehr gut erklärt.

Nach einer kurzen Pause voll mit leckeren Süßigkeiten und Fruchtgetränke wurde die nächste Präsentation vorgestellt, die sich über Verträge und weitere Gesetze handelte. Nach dem zwei Präsentationen kam es dann zu einer Führung durch die Kanzlei. Uns wurden die Meetings- Räume, die Büros und die sehr schöne moderne Küche vorgestellt.

Die anschließenden Präsentationen war über die Studien- und Berufsorientierung. Es wurden zwei Universitäten verglichen, nämlich Juridicum und die WU. Die Studien wurden bis ins kleinste Detail erklärt und es wurden auch die Erfahrungen derjenigen Personen, die sich für die WU bzw. Juridicum entschieden haben, vorgestellt. Sogar eine START-Alumna aus Oberösterreich Chrislane war dabei und hat uns von ihren Erfahrungen mit der STEOP erzählt, sie ist aktuell im 1.Semester

Das Beste jedoch kam zum Schluss: Wir haben ein Rollenspiel geführt. Wir wurden in drei Gruppen: Richter, Staatsanwälte und Verteidiger eingeteilt und müssten den Fall eines Kampfpiloten namens Lars Koch aus dem Film “Terror” als Beispiel bearbeiten. Wir hatten 20 Minuten Zeit, um Argumente zu sammeln und haben sie präsentiert. Es war echt sehr spannend!

Bericht: START-Stipendiatin Silvy

Statements zum Workshop:

Ich fand den Workshop sehr faszinierend, da ich vorhabe Jus nach der Matura zu studieren. Ich fand es super, dass uns ein Skript vom Power Point ausgeteilt haben. Die Referentinnen waren sehr nett und haben meine Fragen mit konkreten Beispielen beantwortet. (Mariam)

Ich habe bisher an mehreren berufsorientierende Workshops teilgenommen und muss sagen, dass dieser mit Abstand der beste war.
Es war ein sehr intensiver Workshop, wo man sich vieles mitnehmen konnte und aktiv mitwirken konnte. Besonders gut fand ich dass wir einen Einblick in die Gesetze bekamen und später anhand diesen auch einen Fall behandeln/lösen durften. Ich kann es nur weiter empfehlen!  (Zahra)

Der Workshop war sehr aufschlussreich, die betreuenden Anwälte sehr nett und der Case-Study interessant. – Shawn

Der faszinierendste Workshop in diesem Halbjahr ist für mich jener, betitelt mit , Studien-/Berufsorientierung Rechtswissenschaften‘. Wir wurden freundlicherweise von der Kanzlei freshfields eingeladen und die Mitarbeiter haben uns intensiv über das Rechtssystem Österreichs informiert und uns mögliche Ausbildungswege für angehende Anwälte erläutert. Am Ende durften wir in der Rolle der Staatsanwälte und Verteidiger einen Fall bearbeiten. Dieser Workshop insbesondere hat mir bei der Auswahl meiner zukünftigen Ausbildungsmöglichkeiten sehr geholfen. – Nazia

WU oder Juridikum? Jus oder Wirtschaftsrecht? Was sind die Karrieremöglichkeiten nach einem Jus-Studium? All diese Fragen, wurden in der Freshfields Kanzlei beantwortet. Ein sehr spannender Workshop, den wir auch mit einem Beispielsfall aus dem Verfilmung Terror- Ihr Urteil beendet haben. Das war mein zweites mal in der Kanzlei und es hat mir immer sehr gut gefallen!! (Sana)

Nach meiner Meinung nach was es einer der besten Workshops, die ich besucht habe. Es war sehr informativ und ich habe nach dem Workshop sogar Interesse Jus zu studieren. Die Vorträge waren sehr interessant. Am meisten mochte ich, als wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und alle in einem Fall gearbeitet haben als Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter. (Burte)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Man hat sehr viel neues und interessantes gelernt. Am Besten hat mir der praktische Part am Ende gefallen. Wir haben eine Gerichtsverhandlung nachgespielt die sehr interessant war. Die Vorträge waren allen im allen vielleicht ein bisschen gestreckt, aber dennoch mit Informationen gefüllt. (Aleksandar)

Am Samstag hatten wir die Gelegenheit, in einem Workshop in die Rechtswissenschaften eingeführt zu werden. Die Veranstaltung fand in einer großen Anwaltskanzlei statt und ich war beeindruckt, dass sich so viele Experten für uns Zeit genommen haben. Das Thema war für mich  Hochinteressant, weil ich auch JUS studieren will um Anwalt zu werden. Ich habe einen guten Eindruck gewonnen, wie mein Studium ablaufen wird und dass ich noch sehr viel zu lernen habe. ( Mohammad)

Spürbar Europa!

Was sind die ersten Worte, die mir einfallen, wenn ich an Europa denke? Sehr oft haben wir “Zerfall des eisernen Vorhangs” gehört, aber wissen wir tatsächlich, was die Geschichte dahinter ist? Wir haben uns nun an einem Samstag Nachmittag mit dem tollen Team aus Sapere Aude versammelt, um diese Themen genauer zu besprechen und um uns einen Überblick zu verschaffen, wie die europäischen Länder zusammenarbeiten. Wer gehört zur EU und wer nicht? Mit ganz unterschiedlichen Methoden, konnten wir EUROPA unter die Lupe nehmen und sehr vieles darüber lernen. Die Trainer verwenden Methoden, die uns zum Nachdenken anregten. Auch ganz viele Partnerübungen und Präsentationen in Kleingruppen. Ziel des Workshops ist es, einen genauen Überblick über die Europäischen Länder zu verschaffen. Wir haben den Workshop mit einem Brainstorming begonnen. Jede/r schreibte das erste Wort auf, das ihm/ihr an Europa erinnert. Vielfalt, Brexit, Zusammenarbeit, EU und viele anderen Begriffe wurde auf eine große Tafel geschrieben. Nun was macht denn Europa aus? (Ein Bericht von Sana)

Der politische und geschichtliche Workshop “Spürbar Europa!” ist ein Angebot von Sapere Aude, ein Verein zur Förderung der Politischen Bildung. Danke an die Workshopleitung – Hermann und Raphy – unsere Jugendlichen freuen sich immer wieder mit euch zusammen arbeiten zu können.

Der Workshop ,, Spürbar Europa” hat mir gezeigt, wie wenig ich über die Hauptorganisationen der EU weiß. Durch den Präsentationen, die wir als Gruppe gehalten haben, habe ich viel gelernt. Jetzt weiß ich was z.B die Aufgabe des Europäischen Rates ist. Außer dem Teil über die EU haben für mich auch die geschichtlichen Hintergründe über den Eisernen Vorhang viel an neuen Informationen gebracht. Nämlich der Eiserne Vorhang ist bisher in meinem regulären Unterricht noch nicht vorgekommen. Dank Hermann und Raphy konnte ich mein Wissen über Fake News und Unterdrückung in der heutigen Zeit, erfrischen. Durch den Workshop habe ich die Motivation, mich noch mehr mit der europäischen Politik auseinander zu setzen. -Mariana

Ich fand den Workshop echt nett. Ich war schon beim ersten Termin dabei und finde Hermann und Raphy echt sympathisch. Sie können sehr gut erklären und bringen uns die Dingen durch Spiele bei. Ich weiß jetzt auf jeden Fall mehr über die EU als vorher. -Sinem

Meine Meinung nach war der Workshop,, Spürbar Europa’’sehr sehr interessant, obwohl ich mir ein bisschen schwer in Geo tue, könnte ich alles verstehen und nachvollziehen. -Mariam

Der Workshop Spürbar Europa war sehr informativ und gut ausgestaltet, obwohl viele Informationen schon bekannt waren. Aber je mehr wir etwas machen desto besser verstehen wir es. -Himanshi

Der Workshop war sehr informativ, wir haben über verschiedene Themen gesprochen. Hauptsächlich ging es um Europa und die EU. -Nour

Der Workshop “Spürbar Europa” der auch unsere Vorbereitung auf unsere Berlin-Reise dieses Jahr ist, hat mir persönlich sehr gefallen, wie jeder Termin mit Sapere Audet, an den ich bisher teilnahm. Nicht nur werden wir politisch zum nachdenken gebracht, sondern lernen auch immer etwas über ein Thema dazu, obwohl man annehmen würde, das wir das Thema schon beherrschen. -Balqiz

Ich fand den Workshop sehr interessant aber auch lustig. Wir haben alle Sachen gemeinsam mit der Gruppe gemacht was das ganze lustig gestaltet hat. Mir hat es besonders gefallen wie Hermann und Raphy den Workshop gestaltet haben es war überhaupt nicht trocken. -Kamila

Was ist das BiWi? – Besuch im Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft

“Mach dir ein Bild von deinem Beruf”

Unter diesem Motto bietet das BiWi Unterstützung und Orientierung bei der Berufswahl für Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren an. Mit Fachwissen und unseren Informationsangeboten helfen die Mitarbeiter_innen, die Berufs– oder Ausbildungsentscheidung möglichst gut vorzubereiten.

Am 9.1.2020 besuchten Jugendliche aus dem START-Programm Wien und Niederösterreich das BiWi im Wifi Wien. Herr Wilfried Keck, ein Mitarbeiter stellte den Stipendiat_innen die Bildungswege nach der Matura vor und ging insbesondere auf die Möglichkeit der Lehre nach der Matura ein. Im Anschluss konnten die Jugendlichen online Fragen beantworten aus deren Beantwortung ein Interessensprofil generiert wurde. Hier kamen spannende Stärken und Schwächen heraus!
Das Angebot zur vertiegender Beratung bei konkreterem Berufswunsch und eine Menge Broschüren nahmen wir am Ende mit nach Hause.

Spannend wars! Vielen Dank!

Vortrag mit Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor

Am 6.Jänner besuchte Vedrana Slipogor, Verhaltsbiologin an der Uni Wien und For Women in Science L`Oréal-Stipendiatin das START Büro, um interessierten Jugendlichen aus Wien und Niederösterreich mehr über ihre Arbeit mit Weissbüschelaffen (marmosets) und ihre beruflichen Laufbahn und Forschungskarriere im Bereich der Biologie zu erzählen.

Nach einem kurzen Vorstellungsvideo erzählt Vedrana Sligopor ihren schulischen und beruflichen Werdegang, der einige Auslandsaufenthalts beinhaltet und ihren Wechsel von der Molekularbiologie zur Verhaltsbiologie. Ihr Forschung im Bereich der Kognitionsbiolgoie beschäftigt sich mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten. Vedrana erzählte über ihre Experimente sowohl in der freien Wildbahn in Südamerika als auch in Wien im Labor.

Neben einem spannenden Einblick in ein Forscherinnenleben lernten wir auch so einiges über unsere genetischen Verwandeten. So zum Beispiel die Information, dass Schimpansen eine wesentlich besseres Kurzzeitgedächtnis bei einer bestimmten Aufgabenstellung haben als Menschen LINK

Die START-Jugendlichen waren nicht nur begeistert vom lebendigen Vortrag und der Thematik sondern auch von der Vortragenden! Hier die Eindrücke:

Ich bin begeistert von Vedranas Persönlichkeit und Ihrer Arbeit. Sie hat uns zahlreiche und ehrliche Ratschläge für die Zukunft gegeben, was mich nur motiviert haben. Die Kognitive Biologie hat mein Interesse geweckt. Die Idee Vedrana einzuladen war sehr sehr gut 🙂
Mariana

Der Workshop mit der Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor war äußerst interessant. Vor allem ihr Wechsel von Molekularbiologie zu Verhaltensbiologie ist beeindruckend. Mich hat ihr kompletter Werdegang fasziniert. Sie hat sich weiterausgebildet bis sie ihr PhD bekommen hat. Das finde ich bewundernswert. Sie kann für viele junge Menschen als Vorbild gesehen werden, denn solche Menschen, wie sie, brauchen wir in der Welt der Wissenschaft, die auch gefördert werden müssen. Ich interessiere mich generell für die Naturwissenschaft. Ich will später Physik studieren und mit einem Forschungsteam weiter forschen. Ich bedanke mich sehr für das Organisieren eines solchen Workshops.
Shehab Abdel-Latif

Mir hat das Workshop besonders gut gefallen! Ich war komplett begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihre tollen Experimente mit den Affen “Marmosets” vorgestellt hat. Sie hat uns aber Ratschläge für unsere Studienwahl gegeben und hat uns ermutigt, das zu studieren was uns wirklich interessiert.
Ich finde, dass ihre Leidenschaft für ihre Arbeit sehr inspirierend und hoffe, dass ich einmal so leidenschaftlich bin wie sie 🙂 .
Sara Badlah

Wie erwartet, war der Vortrag von Vedrana mitreißend, einfach: spannend und verdammt interessant. Wir konnten alle möglich Fragen stellen und somit in die Thematik/ Materie weiter vertiefen. Außer meiner Begeisterung für Vedranas Forschung, empfinde ich sie als ein Vorbild für alle Mädchen, die Interesse an Forschung zeigen. Sie ist eine Inspiration und ermutigt, mutig dem eigenen Herzen zu folgen, egal welche Hindernisse es gibt. – Saida

Am 6.01.2020 habe ich in dieser Termin wieder ein erfolgreiche Mensch kennen gelernt und habe auch über ihr Arbeit und Studium mehr informiert. Es freut mich immer wenn ich jemand sehe die sehr aktiv arbeitet um ihre Ziele zu schaffen, dass habe ich im Gespräch mit ein Biologin herzlich mit genommen. ES war sehr interessant und eine Motivation für mich .
Wir haben über ihre Forschung gehört und wie sie darauf gekommen ist .
Ich freue mich auf nächsten Mal . Sogand

Mir hat das Workshop sehr gut gefallen!
Ich sehr begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihren tollen Versuch mit den Marmosets vorgestellt hat. Ich habe besonders tolle gefunden, dass sie uns Ratschläge fürs unsere Studienwahl gegeben hat.
Mohamad Alloush

Der Vortrag war interessant zugleich inspirierend und ich habe etwas Neues erfahren. Zudem haben wir ein Einblick ins Leben der Vortragenden bekommen. Ich fand die Tatsache, dass die Wissenschaftlerin neben ihrer Forschung auch als Teil einer Band Musik macht, positiv überraschend.
Es wäre toll öfter Wissenschaftler einzuladen, um zu erfahren woran sie arbeiten und wie sie zu ihrer Forschung gekommen sind.
Ebru

Wien – meine unverhoffte Hoffnung, eine SUPERTRAMPS Tour

13.12.2019 um 16:50 Uhr treffen sich die Stipendiaten_innen aus Wien und Niederösterreich im 16 Bezirk, um auf einer Tour in eine von uns unbekannte Welt einzutauchen. Eine Tour über Obdachlosigkeit. Manche frieren, aber doch irgendwie aufgeregt und gespannt. Unsere Gruppenleiterin Saida checkt wie üblich die Liste, ob alle da sind. Doch dieses Mal alle sind pünktlich angekommen.Unser Guide Ferdinand beginnt mit einem lächelnden Gesicht die Führung. Nach dem Begrüßen erzählte er, dass er selber dreieinhalb Jahre in ungenügenden Wohnverhältnissen verbracht hat. Während dieser Zeit hat er sich ein reiches Wissen angeeignet, viel erfahren und durchgemacht, welche er bei beim Rundgang/bei der Tour/bei den verschiedenen symbolischen Plätzen durch den 16. Und 17. Bezirk wiedergibt. Er zeigt uns die verschiedenen Orte – zum Essen, Übernächtigen, Aufwärmen etc. Mit tiefem Einblick in das Leben eines Obdachlosen erklärt Ferdinand uns alle mit der Obdachlosigkeit verbundenen Schwierigkeiten, anhand seiner persönlichen Geschichte. Mit den Worten: „Obdachlosigkeit kann jeden zu jeder Zeit treffen!“ wurde die Tour beendet/ hört die Tour auf – für mich eine sehr erschreckende, doch reale und irgendwie beeindruckende Worte.

Ein großes Dankeschön an Ferdinand. Ferdinand, Danke. Die zwei Stunden mit Ferdinand gehören zu den interessantesten Momenten, die ich bislang erleben durfte.

Ein Bericht von START-Stipendiat Abbas

Es ist von großer Bedeutung, die Probleme in der Gesellschaft anzusprechen und sich mit denen zu konfrontieren. Die Obdachlosigkeit ist ein riesengroßes Thema, das leider viele Menschen in Österreich und hier in Wien betrifft. Heute Abend habe ich von Ferdinand, unseren humorvollen und optimistischen Guide, einen Überblick in die Welt der Obdachlosen erhalten. Ich habe zwei Jahre lang in den 16. Bezirk gelebt ohne zu wissen, dass es sehr viele Tagesaufenhalte für die Obdachlosen gibt. Nach diesem Abend weiß ich dank Ferdinand mehr. Ich werde mich an seinem Spruch:,, Obdachlosigkeit kann jedem zu jeder Zeit treffen”, erinnern und mir Gedanken dazu machen. Es freut mich sehr zu sehen, dass er sein Leben wieder im Griff hat. Danke Ferdinand für deinen Optimismus und deine Ehrlichkeit. -Mariana

Dieser Workshop war für mich persönlich besonders interessant, da ich immer schon einmal wissen wollte, welche Erfahrungen ein Obdachloser macht. Ich habe mir über dieses Thema viele Gedanken gemacht, weil ich immer wieder Obdachlose auf der Straße sehe. Dementsprechend haben sich auch viele Fragen angesammelt, die während der Erzählung beantwortet und näher erläutert wurden. Eines dieser Fragen war beispielsweise wie man denn in die Obdachlosigkeit gerissen wird und selbst wenn, dann hat man doch eine Familie, die einen unterstützt, aber Ferdinand hatte das Unglück seine ganze Familie verloren zu haben und deswegen in eine tiefe Depression gestürzt zu sein. Außerdem war ich äußerst überrascht über die vielen verschieden privaten wie auch staatlichen Hilfsorganisationen und deren Systeme. Ferdinand meinte, dass jeder jederzeit obdachlos werden kann, egal was für einen festen Arbeitsplatz man hat. Diesen Satz werde ich nie vergessen! –Zahra

Die Tour war eine eigene Art der Aufklärung. Durch die Geschichten und erzählten Erlebnissen unseres Tour Guides Ferdinand wurde mir klar wie schnell im Leben passieren kann und was für einen Schock hinterlassen kann, sodass man nicht mehr auf die Beine kommt. Wenn alles was einem umgeben hat, plötzlich weg ist und man mit nichts dasteht, als den eigenen Kleidung am Körper und sich selbst, Angst erregend. – Ebru

Ich fand die Tour sehr gut, da ich davon viel gelernt habe. Obdachloser kann jeder zu jeder Zeit werden. Vorher dachte ich, dass die Obdachlosen immer sind nur faule Leute, die die ganze Zeit nur Alkohol trinken und nichts machen. Aber nach dem ich die Geschichte von dem Mann der uns begleitet hat gehört habe, wusste ich, dass die meisten Obdachlose so geworden sind, weil sie eine schlechte Zeit gehabt haben/schlechte Zeit durchlebt haben. Es hat mir sehr gefallen. -Zidan

Es freut mich sehr, dass ich dabei war. Wir erfuhren wie die Leute die keine Wohnung bzw. Bett zu schlafen haben unterstützt werden. Wir waren in verschieden Gebäude wo sie schlafen können. -Mostafa

Die Tour war für mich eine sehr interessante Erfahrung, in der ich viele bzw. neue Informationen über Obdachlosen in Österreich erhielt. Der Guide der Tour hat uns viele neue Informationen erzählt. Er hat auch seine eigenen Erfahrungen mit uns mitgeteilt. – Mohamad

50 Jahre Mondlandung

START-StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich besuchten den Vortrag „50 Jahre Mondlandung und die Besiedelung von Planeten“ des FWF im Theater Akzent in Wien. Der Planetologe Dr. Günter Kargl und der erste und einzige österreichische Kosmonaut Ing. Franz Viehböck hielten spannende Impulsvorträge und diskutierten mit der Moderatorin über ihre Forschung und Erfahrungen. Zum Abschluss gab es auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ein sehr spannender Abend!

Der Vortrag von gestern hat mir gefallen. Es war sehr interessant. Ich konnte etwas Neues mitnehmen. Zum Beispiel hat Herr Ing. Viehböck uns mithilfe eines Videos gezeigt, wie man in einer Raumstation im Weltraum trinken, essen und aufs Klo gehen kann. Oder wir haben auch erfahren wie lang eine Runde um die Erde dauert. Ich war mit meiner Entscheidung, in den Vortrag gehen, zufrieden.

Stella

Der Vortrag über die Weltraumforschung und die Diskussion von dem einzigen Österreicher, der je im Weltall war und dem Direktor des Instituts für Weltraumforschung in Graz mit abschließender Fragerunde an das Publikum war sehr interessant und informativ. Besonders gefallen haben mir die Videos von Ing. Viehböck, die seinen Aufenthalt in der Weltraumstation zeigen. Zum Beispiel sieht man wie die Nahrungsaufnahme, das Training und die Körperhygiene in der Schwerelosigkeit funktionieren. Auch aufschlussreich waren die Kommentare von Dr. Kargl über den neuesten Stand in der Weltraumforschung und mögliche Entwicklungen in der Zukunft.  

Shawn

Mensch der Zukunft?

Um etwa 19 Uhr sind wir zusammen in den Vorlesungssaal der Marxhalle hineingegangen. Der Abend beginnt mit Jürgen Knoblich dem Direktor vom IMBA, der in einem etwa 20-Minütigen Vortrag, das Publikum über die Anfänge der Molekularbiologie, dessen Grundstein James Watson und Francis Crick 1953 gelegt haben und über den aktuellen der Forschung aufklärt. Dabei zeigt er Bilder von ihrer Forschung an Organoiden, insbesondere an Gehirnorganoide. Interessant hierbei war ein Gehirnorganoide, worauf selbständig ein Auge gewachsen ist.

Nach dem Vortrag ging es weiter zur Diskussionsrunde. Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie, ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurden eingeladen an der Diskussion teilzunehmen. Die Diskussion lief so ab, dass die Moderatorin zwischendurch Fragen zum Thema Molekularbiologie gestellt hat und die drei Gäste, daraufhin über die Frage diskutiert haben. Auch das Publikum wurde mittels einer Internetseite dazu eingeladen, Fragen zu beantworten, woraufhin die Antworten auf der Bühne besprochen wurden.

Fragen, die gestellt wurden, waren beispielsweise: “Ist es okay, Babys mit genetischen Defekten zu behandeln mittels Gentechnik?” Die Antwort darauf war überraschenderweise Nein, selbst Jürgen Knoblich empfand Babys fast schon als Tabuthema. Die Meinung zu den sogenannten Designerbabys war dann auch schon nicht sonderlich überraschend, alle drei waren gegen jegliche Art von Eingriff in das Genmaterial von Babys oder besser gesagt ungeborenen Babys. Hierzu hat Marc Elsberg eine Passage aus seinem Buch “Helix” vorgelesen. Die Passage handelt von einem Gespräch zwischen einem Arzt und einem Paar, dass ein Baby erwartet. Der Arzt bot an, aus ihrem Baby einen Olympiasprinter zu machen, mittels Genmanipulation.

Nach der Lesung, wird die Szene diskutiert. Diesmal ist die Frage nicht, was die Meinung zu Designerbabys ist, sondern ob es überhaupt möglich wäre ungewünschte Gene zu entfernen und die gewünschten beizubehalten. Die Antwort hierauf gibt Jürgen Knoblich, der hierzu mit einem entschiedenen JEIN antwortet. Es sei zwar möglich bestimmte Gene herauszuschneiden und somit das Genmaterial zu verändern, jedoch ist es äußerst schwierig zu bestimmen welche Gene, welche Eigenschaften besitzen. Es gibt laut ihm kein Gen, das einen zu einem besseren Läufer macht, sondern schnelles Laufen ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gene. Der Vortrag endet dann gegen 21:00 Uhr mit einer Beichte von Jürgen Knoblich, der zugibt, dass das Auge auf dem Gehirnorganoide nicht funktionsfähig ist. Insgesamt bin ich mit dem Vortrag und der Diskussion äußerst zufrieden. Die Qualität des Vortrags war sehr hoch und man hat gemerkt, dass Jürgen Knoblich sehr enthusiastisch über seine Forschungsergebnisse ist und auch Spaß an der Forschung hat. Die Fragen der Moderatorin waren auch sehr interessant und die Diskussion ist ohne Streitigkeiten über die Bühne gelaufen.  (Ein Bericht von START-Stipendiat Shawn)

Ich fand den Workshop sehr interessant, da der Autor und der Professor nicht der selben Meinung waren, was die selbstgemachte Organe wie zum Beispiel das Auge, das aus organoiden und Stammzellen bestand, betrifft. Der Professor war meiner Meinung nach realistischer als der Autor, da seine Argumente sehr überzeugend waren und bewiesen haben, dass es auch jetzt oder nach ein paar Jahren so etwas nicht möglich sein kann, aber vielleicht in der Zukunft. -Mariam

Die Vorlesung zum Thema ,Mensch der Zukunft’ war echt interessant und hat mein Interesse für den technologischen  Fortschritt der Medizin betreffend Organoiden und co. geweckt. -Nazia

Die Vorlesung war sehr interessant und die mitgeteilten Informationen über die neue Technologie waren sehr beeindruckend. Die Diskussion war ebenso sehr spannend. Ich fand es besonders gut, dass das Publikum seine Meinung über verschiedene Fragen und Themen mitteilen konnte, die dann im Diskussion besprochen wurden.
Im Großen und Ganzen war Mensch der Zukunft eine sehr schöne Veranstaltung, die mir sehr interessante Informationen mitgegeben hat. -Sedra

Es war sehr interessant auf welchem Stand sich unsere heutige Medizintechnik befindet und wie weit man Krankheiten embryonal schon vorbeugen kann und auch wie man bis heute noch schwere Krankheiten in Zukunft beseitigen können wird. Allerdings nur bis zu einer Grenze, da die ethische Perspektive in Österreich auch eine sehr große Rolle spielt und nicht jede beliebige Krankheit aus den Erbanlagen entfernt werden darf. -Zahra

Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie

START-Wien Stipendatin Fatema berichtet über den Sapere Aude Workshop “Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie”. Ein spannender Workshop in dem sich die START-Wien & START-Niederösterreich Stipendiat*innen mit den jüngsten Bewegungen Europas auseinander gesetzt und sich eingehend mit den Konzepten und Ideologien beschäftigt, wie auch den Begriff Meinungsfreiheit beleuchtet haben.

Wieder mal ein sehr interessanter und informativer Workshop bei START, diesmal über Politik. Hermann und Raphaela, die TrainerInnen des Workshops, haben den heutigen Tag sehr umfangreich und abwechslungsreich gestaltet. Mit ihrer Hilfe konnten wir, StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich, in dem Themenbereich Politik tief hineinblicken und uns über viele, wesentliche und aktuelle Themen Informationen einholen.

Zu dem Ablauf: Schon am gleich am Anfang bei der Vorstellungsrunde begann die interaktive Arbeit über das Thema Politik. Anschließend folgte die Gruppenarbeit „Finde heraus wer die Personen auf den Bildern sind und welche Gemeinsamkeiten diese miteinander haben“. Dazu recherchierten wir zu den verschiedenen Personen und stellen Verknüpfungen auf. Nicht zu vergessen – das meiner Meinung spannendste – war das Puzzle. Hierbei ging es hauptsächlich um das Thema Extremismus bzw. Gegen-Demokratie. Unsere Aufgabe war es Daten, Mengen, faktischen Inhalten zuzuordnen. Anschließend konnten wir unsere Einordnung mit den tatsächlichen Ergebnissen abgleichen und war je nach dem verblüfft wie richtig oder falsch wir geschätzt/geratet haben.

Danach gab es Pause, somit konnten wir unsere Bäuche füllen und uns für einen weiteren spannenden Nachmittag stärken. Weiter ging es mit den Themen Medien und Meinungsfreiheit. Wir beschäftigten uns mit dem Gedanken, ob es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt und was man überhaupt darunter versteht. Wenn ich schon von Meinungsfreiheit schreibe, dann erlaube ich mir meine Meinung zum heutigen Workshop kund zu tun. Moi bien! Mein Wissen hat sich in dem Bereich vertieft und nun interessiere ich mich auch mehr für Politik. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Workshop Interesse bei anderen und bei mir geweckt hätte. Weiteres war die Zeitgestaltung perfekt, einfach angenehm. Einfach ein toller Workshop! Ich freue mich schon auf Weitere.

Ein herzliches Dankeschön an die Trainer*innen Raphaela und Hermann. Wir freuen uns auf weitere Workshops mit euch!

Der Workshop zum Thema 'Gegen Demokratie', veranstaltet von Sapere Aude, gab uns StipendiatInnen eine Möglichkeit,uns über politische Themen auszutauschen und uns mit Extremismus in Österreich auseinanderzusetzen. Es wurde viel diskutiert und kommuniziert. Vielen Dank an die WorkshopleiterInnen. Es war eine tolle Erfahrung! - Nazia

Ich fands echt nice! Es war nicht nur ein Vortrag, wo man nur zu hören muss, sondern auch interaktiv mit Spielen und co. Gerne wieder! - Sinem

Ich fand den Workshop heute sehr informationsreich und spannend! Die Referenten haben uns die Themen spielerisch näher gebracht und somit ist auch etwas in Erinnerung geblieben! - Jovana​

Wir reinigen die Donau!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Über 200 Freiwillige waren am Samstag beim “Danube Cleanup” dabei und hatten die Uferbereiche gereinigt und die Donauinsel von 290kg Müll befreit. Um 10.00 startete nach einer informativen Einweisung die Aktion. Denn beim Müll sammeln ist Vorsicht geboten, scharfe und spitze Gegenstände können zu Verletzungen führen. Unsere Jugendlichen, ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcke erkundeten höchst motiviert die Uferbereiche, Wege und das Gebüsch und suchten nach Müll. Dabei stolperten sie bereits auf den ersten Metern über sehr viele Zigarettenstummeln und Verpackungsmaterial. Die unzähligen PET Flaschen, Glasflaschen und Dosen hatten doch sehr viele überrascht. Die Aktion hatte zwei Stunden gedauert, in denen eine beträchtliche Menge an Müll eingesammelt wurde, welcher anschließend bei der Abgabestation gewogen und getrennt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Green HeroesSea Shepherd Österreich – Verein zum Schutz des MeeresVeganmania Österreich & River Cleanup, jene Organisationen, die diese Aktion realisiert und ermöglicht haben und somit einen nachhaltigen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten!

START-Wien & START-Niederösterreich beim Danube Clean Up!

Was haben sich unsere Jugendlichen von der Aktion mitgenommen und wie hat ihnen der Cleanup Day gefallen?

Das Danube-Clean-Up war eine einzigartige Erfahrung – zum ersten Mal hab ich mit eigenem Auge gesehen, wie die Umwelt vielen egal ist & wie der Müll überall gelegen ist. Ich bin froh, dass es uns die Möglichkeit gegeben hatte, beim Clean-Up teilzunehmen, um unsere Welt zu beschützen und sauber zu machen. Ich hoffe wir könnten bei den nächsten Veranstaltungen mit dabei sein bzw helfen. -Adham

Heute, bei dem Donau Clean Up war es sehr schön. Wir haben was für die Natur gemacht und das hat mich sehr gefreut . Wir haben sehr viele spannende Dinge entdeckt! -Basma

Beim Donau Clean Up haben wir Müll entlang der Donau gesammelt und uns somit für die Natur eingesetzt. Es wurde viel aufgeräumt und es gab einige komische Funde. Es hat aber auch Spaß gemacht, weil man immer in Gruppen gesucht hat. -Nazia

Das war heute echt super. Ich habe mir nicht gedacht, dass man auch dabei Spaß haben wird. Aber wie gesagt, wenn man was gutes für sich selbst und anderen tut, wird man sich sicher dabei gut fühlen. Es hat mich auch sehr gefreut, dass so viele Stipendiat/innen sich dafür angemeldet haben und ich die Möglichkeit hatte, sie kennen zulernen. 🙂 Ehrlich gesagt, was wir heute gemacht haben, war einfach ganz toll. Ich kann es kaum glauben, was wir noch bei START-Stipendium erleben werden. -Sakaria

Das war das erste Mal, dass ich bei einem Clean-Up-Day seit Jahren mitgeholfen habe! Nicht nur war es das erste Mal, dass ich ein paar von den Stipendiat*innen richtig kennen lernen konnte, sondern auch ein kleiner Teil dieser Aktion zu sein und einen Beitrag geleistet zu haben! Der Tag hat mir wirklich sehr gefallen und ich hoffe, dass wir solche Clean-Up-Aktionen öfters als Gruppe machen! -Jovana

Es war überraschend, was die Menschen alles in der Natur wegschmeißen. -Mariam

Clean-up-Aktion an der Donau – wir machen mit!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Wir werden gemeinsam mit internationalen Organisationen und Vereinen am 24. August 2019 entlang der Donau Müll einsammeln, die Uferbereiche reinigen und damit einen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten. “Täglich werden mehrer Tonnen Kunststoffmüll in das Schwarze Meer gespült. Das ist eine erschreckende Menge!” findet START-Wien Stipendiatin Balqiz und motiviert daher ihre Freund*innen bei der Aktion mitzumachen. Umweltschützer*innen vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer werden beim “Danube Cleanup” mitmachen. Mitsammler*innen und Unterstützer*innen sind gerne gesehen.

Wann? 24. August 2019, 09:30-12:00 Uhr
Wo? Treffpunkt um 9:30 bei der U1 Station Donauinsel (Ausgang Donauinsel)

Mehr Informationen zu der Aktion und Anmeldung finden Sie hier:
https://www.facebook.com/events/3348996815126328/

FIT4YOUNIVERSITY an der IMC FH Krems

Von 18.–19. Juli durften einige Start-Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus Wien und Niederösterreich am FIT4YOUNIVERSITY Programm teilnehmen. Das Programm fand in IMC Fachhochschule Krems statt. Es wurden insgesamt Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, die am Vormittag und am Nachmittag stattfanden.

Am Mittwoch, den 17. Juli, sind wir im Studentenwohnheim angereist und durften sofort einchecken. Anschließend gab es eine extra für uns organisierte Stadtführung, damit wir uns in Krems zurecht finden. Am Abend sind wir essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen, bevor das Programm startet. Wir sind gut angekommen und wurden herzlichst von den MitarbeiterInnen der IMC FH Krems empfangen.

Am 18. Juli fing das Programm an es wurden pro Einheit zwei Workshops angeboten. Am Vormittag von gab es die Workshops “Werde ein Game Creator oder Gamer” und “VR Kreativ”. Nach dem Mittagessen fanden die Workshops „Die Erde und ihr Klima im Wandel – Die Physik der Umwelt“ und „Backstage im Krankenhaus – Der Weg eines Patienten/einer Patientin“ statt. Am Abend sind wir erneut in ein Restaurant essen gegangen und danach ins Open-Air Kino, wo wir uns den Film „Green Book” angeschaut haben, der sehr empfehlenswert ist.

Am Freitag, den 19. Juli, fanden am Vormittag „Plastik – Ausweg statt Einweg“ und „2 Minuten 2 Millionen – Innovationsworkshop für die neue DIGI Welt” statt. Unsere letzten Workshops am Nachmittag waren „Die wunderbare Welt der Farben: Von antiker Kriegsbemalung, Flammenfärbungen und Leuchtquallen“ und „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht? – Auf den Spuren deines Smartphones“, in welchen wir tolle Experimente im Labor machen durften und erfahren haben, was alles in unserem Smartphone steckt.

Fazit: Die Tage an der IMC FH Krems waren eine sehr tolle Erfahrung für uns und wir empfehlen es allen weiter! Wie schon erwähnt, wurden wir sehr herzlich empfangen, wir haben neue Freunde kennengelernt, hatten viel Spaß und haben einiges dazu gelernt. Vielen Dank an die MitarbeiterInnen der IMC FH Krems für die Gastfreundschaft und die tolle Gestaltung & Begleitung des Abendprogramms!

Bericht: Sinem Yilmaz

(c) Fotos: Verein START-Stipendien

Ich fand die drei Tage, die wir im Krems verbracht haben ganz toll und informativ! Außerdem finde ich die Stadt an sich sehr schön. Was mir noch gefallen hat, sind die Workshops, die ich besucht habe, aber am besten hat mir den Workshop ” Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” interessiert und gefallen. “Green Book” ist der Film, den wir am Abend im Open Air Kino angeschaut haben und der auch sehr schön war. Nicht nur das, die Betreuung, die wir hatten, war die Beste!
Also ich hatte wirklich sehr viel Spaß gehabt und würde es nun weiter empfehlen!

Israa

Die drei Tage in Krems waren wundervoll! Neben den tollen Workshops wurden wir sehr herzlich empfangen. Ebenso wurde sich sehr um uns gekümmert. Wir hatten eine nette Stadttour, waren an den Abenden Essen und haben uns den Film „Green Book“ im Freiluftkino angeschaut.
Auch war die Unterkunft sehr komfortabel. Abgesehen davon habe ich in diesen drei Tagen viel gelernt. Die Workshops waren interessant. Besonders hat mir „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?“ gefallen. Hier konnte ich mein eigenes Wissen einbringen und habe sehr viel über die Herstellung von Handys und über Rohstoffgewinnung gelernt. Mit Adham als Teampartner war es auch sehr spaßig.

Saida

Fit4YOUnversity bekommt man nicht jeden Tag angeboten – IMC FH Krems hat uns, START-Stipis, das Angebot gestellt, beim Campus der FH teilzunehmen, dazu gab es auch eine kleine nette Stadtführung in der Stadt Krems.
Am ersten Tag gab’s die Möglichkeit beim Workshop “VR kreativ” teilzunehmen, & die unterschiedlichen VR-Geräten selber auszuprobieren, dazu haben wir uns Gedanken gemacht, wie dies in der näheren Zukunft sinnvoll angewendet werden könnte. Der zweite Workshop “Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” hat mich am meisten interessiert, da haben wir verschiedene Situation eines Krankenpflegers selber erleben zu können – natürlich ohne Kontakt mit Patienten. Am nächsten Tag haben wir uns über Plastik, und wie man es ersetzen kann, informiert. Beim Workshop “Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?” ging’s um die Smartphones und ihre Bestandteile, sprich alle Elemente, die ins Smartphone gehen & wie diese Elemente beim Bergbau herausgenommen werden – dieser Prozess ist sehr aufwendig.
Danke an das Team der IMC FH Krems. Ihr seid tolle Gastgeber!

Adham

100 Jahre Frauenwahlrecht im Volkskundemuseum

Vor 100 Jahren durften Frauen in Österreich das erste Mal wählen. Diesem Jubiläum ist eine Ausstellung im Volkskundemuseum in Wien gewidmet, welche Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich besuchten. In mehreren Räumen wurden verschiedene Aspekte des Kampfes für das Frauenwahlrecht – historisch wie auch aktuell – aufgearbeitet. Auf einer Weltkarte konnte nachvollzogen werden in welchen Ländern wann das Frauenwahlrecht eingeführt wurde und auch wo Frauen nach wie vor nicht Wählen dürfen wie z.B. Saudi Arabien oder Westsahara.

Wir erfuhren auch viel über die österreichische Frauenbewegung und wie sich Frauen dafür einsetzten z.B. die Lebensbedingungen von Arbeiterinnen zu verbessern. Die zentrale Forderung “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit” ist beispielsweise bis heute noch nicht in allen Arbeitsbereichen Realität. Auch hatten es Frauen in der Politik anfangs schwer, weil sie sich in einem männlichen dominierten Feld bewegten. So wurde und wird noch immer Kleidung von Poltikerinnen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Angela Merkel wurde hierfür als Beispiel angeführt, man kann es aber aktuell auch bei Bundeskanzlerin Bierlein verfolgen.

Der heutige Besuch im Volkskundemuseum zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht war ein sehr spannender und vor allem bewegender Besuch. Man konnte Schritt für Schritt sehen wie wir Frauen es geschafft haben eine Stimme in der Politik zu bekommen. Jedoch wurde uns auch klar, dass heute noch in einigen Ländern Frauen nicht wählen gehen dürfen, was ziemlich erschreckend war. Dadurch, dass wir Stipendiaten selber zu einem gewissen Thema Informationen sammeln mussten und sie dann präsentieren mussten blieb die Führung spannungsreich. Anschließend konnten wir im „Parlament“ unsere Träume, Wünsche und Ziele laut vor den anderen aussprechen und unsere Gruppengemeinschaft stärken.

Mia

Besuch des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival

Am 7. Juni 2019 haben sich vier Stipendiat*innen aus Niederösterreich und sechs Stipendiat*innen aus Wien vor dem Theater Spielraum getroffen, um etwas Außergewöhnliches nämlich das Theaterstück “Off Kilter” im Zuge des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival anzuschauen. Das Stück wurde von einem gehörlosen Schauspieler bzw. Regisseur namens Ramesh Meyyappan aus Singapur gespielt.

In dem Stück ging es um das Leben eines Mannes namens Joe Kilter, der seinen Job verliert und das jedoch irgendwie akzeptieren muss. Es hat sich alles um die Begabung des Schauspielers gedreht, wie er ohne Worte aufgetreten ist und seine Zuschauer, die sowohl Gehörlose als auch Hörende waren, nur mit Gestik und Körpersprache zu unterhalten und ihnen das Geschehen zu vermitteln. Der talentierte Schauspieler hat uns alleine (nur mit Hintergrundmusik) in einer Stunde mit seiner Aufführung voller Zauberei, Humor und Spaß so begeistert, dass wir das plötzliche Ende gar nicht erwartet haben und noch mehr sehen wollten. Und so mussten wir uns verabschieden und nach Hause fahren.

Bericht: Sabiha Moradi

Europe Day!

Ein europapolitischer Tag für START-Wien und START-Niederösterreich.

Die EU-Wahlen liegen hinter uns, der Brexit gestaltet die tagespolitischen Nachrichten und START-Wien & START-Niederösterreich schließen ihren EU-Schwerpunkt mit einem Besuch des Außenministeriums und Haus der EU ab. Wir möchten uns bei Emira Abidi für die Organisation & den Besuch im Außenministerium, der Europapolitik-Vortragenden mit Schwerpunkt Brexit Olivia Legradi und Bernhard Kühr für den Vortrag im Haus der EU und das Planspiel “EU-Gesetzgebungen” bedanken.

“Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Es hat mit einer kurzen Vorstellung im Alois Mock Saal begonnen, dort wurden uns die Fresken erläutert und erklärt. Danach bekamen wir einen kurzen Überblick über die EU. Das heißt wie es zu Gesetzgebungen kommt und wie es mit dem Brexit aussieht und was für Komplikationen damit in Verbindung stehen. Mir wurde noch nie in so einer kurzen Zeit der Überblick über Europa erteilt. Danke für diesen Workshop. Der Besuch im Haus der Europäischen Union war wir eine Rückblende nach Berlin. Wir haben uns in das europäische Parlament, Ministerrat und in die Kommission aufgeteilt dort haben wir eine Richtlinie ausdiskutiert. Es war sehr spannend das wiedermal zu erleben.” fasst Salma den Europe Day! zusammen.

Das Außenministerium heute hat mir super gut gefallen. Vor allem weil ich erfahren konnte wofür das Außenministerium tatsächlich zuständig ist und wie vielfältig ihre Aufgabenbereich ist. Am spannendsten fand ich die Diskussion über den Brexit. Anschließend waren wir im Haus der EU wovor ich mir etwas mehr erhofft hatte. Einiges davon wusste ich bereits aber auch bei dieser Führung konnten mir einige wichtige Fragen beantwortet werden. -Edison

Bei dem ersten Teil des Workshops im Außenministerium habe ich über die Tätigkeitsbereichen des Ministeriums und über die Außenministerin Österreichs und noch dazu über die Räumlichkeit erfahren. Bei dem zweiten Teil, wo wir im kühlen Gebäude des Haus der Europäischen Union waren, hat es mir gut gefallen, als wir eine Richtlinie ausdiskutiert haben, um die Beziehung zwischen europäischen Institutionen zu verstehen. Weiters fand ich sehr informativ, dass wir die EU Regelungen und Binnenmarkt besprochen haben. Es war ein sehr heißer Tag aber ich habe mich sehr gefreut, dass wir eine Goodie Tasche bekommen haben und in der Pause gemeinsam Eis essen durften. -Sabiha

Ich fand den Workshop “Europa Day” sehr interessant. Ich habe zum ersten Mal das Außenministerium und das Haus der europäischen Union besucht. Wie immer war der Workshop sehr vorteilhaft für mich. Besonder interessant war das Spiel ” Institutionelles Dreieck” (Europäische Kommission, Parlament, Ministerrat), in dem wir in drei Gruppen aufgeteilt und in verschiedenen Rollen eingesetzt wurden. Allgemein will ich sagen, dass wir zwischen uns trotz warmen Wetter angenehmen Atmosphäre hatten. -Sakaria

Der heutige WS war ziemlich informative. Jedoch fand ich den ersten Teil des WSs, also im Außenministerium, interessanter, weil mich die Themen mehr interessiert haben. 
Das was wir im Haus der Europäischen Union gemacht haben, war für mich nicht etwas neues. -Israa

Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Wir haben eine Führung im Alios Mock Saal und einen überblick über die Tätigkeiten der Außenminister bekamen. Eigentlich habe ich heute eine andere Interesse entwickelt, während sie uns das alles erzählt haben. So ich Danke START!! -Himanshi

Understanding Europe – EU-Workshop für START-Wien & -NÖ

„Understanding Europe“ wurde zum gelungenen Kurs, denn die Erwartungen nach reger Diskussion wurden erfüllt. Die jungen Trainer haben den Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die EU, ihr Konzept und ihre Funktionsweise näher gebracht. Dabei brachten sie simple Erklärungen und aktivierten die Stipendiat*innen mit interaktiven und informativen Parts. Schließlich wurden zwei Gruppen für zwei verschiedene Workshops gebildet. Hier erörterte eine Gruppe Probleme und diskutierte über Möglichkeiten zur aktiven Veränderung, während die andere Gruppe an den Gesetzgebungen der EU arbeitete.

Nazia & Amin berichten vom Gesetzgebungs-Workshop: Der Workshop hat sich unter anderem mit den Institutionen der Europäischen Union beschäftigt, wie zum Beispiel die Europäische Kommission und ihre Hauptaufgaben. Jeweils zwei Stipendiat*innen bekamen ein Institut zugeordnet, über welches sie zuerst etwas Lesen mussten, um es im Nachhinein für die restliche Gruppe kurz zusammen zu fassen und zu erklären. Da es ein interaktiver Workshop war, gab es immer wieder Diskussionen und Gespräche über verschiedene Themen.

Nach den Workshops präsentierten die Stipendiat*innen ihre Ergebnisse und offene Fragen wurden geklärt.

Der Europa-Kurs war sehr informativ und lehrreich. Nicht nur haben wir uns viel mit der Gesetzeslage in Europa beschäftigt, sondern auch versucht Lösungen zu finden, um die Bereiche zu decken, wo die EU Probleme hat. Dabei haben wir verschiedene Ideen besprochen und viel Theorie und Praxis verwendet. Wir haben Thesen erstellt und versucht diese vernünftig zu belegen. Wieder ein Interessanter Workshop mit START!

Balqiz

Endlich wieder diskutieren! Diese Einstellung hatte ich als ich zum Kurs ging und sie wurde auch erfüllt. Die jungen Trainer haben die EU ganz verständlich und simpel erklärt. Der Kurs war dennoch sehr interaktiv und informativ. Wir haben sehr viel diskutiert, was uns dann zum Schluss die Zeit geraubt hat, aber die Trainer haben uns nicht gestoppt, sie haben auch mitdiskutiert. Außerdem durften wir auch eigene Fragen stellen bezüglich der EU, aber auch zur politischen Lage Österreichs. Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen und ich würde in Zukunft auch weitere Debattierworkshops empfehlen!

Erem

Vielen Dank an Tomas & Andreas vom European Youth Parliament Austria für den spannenden und informativen EU-Workshop!

PRESSEINFORMATOIN: Fit für die EU-Wahl. Wie jugendliche Migrant*innen sich vorbereiten.

(Wien, 14. Mai 2019). 2019 heißt es für (fast) ganz Europa „ab in die Wahlkabine“: Am 26. Mai stehen die EU-Wahlen an. Die Wahlmotivation bei österreichischen Jugendlichen ist laut aktueller Umfrage1 der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik ÖGfE groß. Wo und wie informieren sich Jugendliche? Beim Verein START Stipendien wurde ein EU-Schwerpunkt mit verschiedensten Aktivitäten gesetzt, um den Jugendlichen Europa und Europa-Politik näher zubringen.

Kriterium Information. Laut ÖGfE-Umfrage werden 85 Prozent der Befragten „sicher“ bzw. „eher schon“ an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnehmen. Für 93 Prozent dieser Jugendlichen ist der wichtigste Grund für die Teilnahme, dass sie von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen möchten. Fehlende Information ist das mit Abstand meist genannte Motiv, nicht an den EU-Wahlen teilzunehmen (72 Prozent „sehr wichtiger“/„wichtiger“ Grund). Der Verein START Stipendien versucht daher, den Jugendlichen vor der EU-Wahl einen umfassenden Einblick zur aktuellen Situation in Europa zu vermitteln. Auch wenn über 75 Prozent der START Stipendiat*innen bei der EU-Wahl 2019 nicht wählen dürfen – sind sie dennoch alle von der Wahl und deren Auswirkungen betroffen.

Umfassendes Programm. Um die Stipendiat*innen umfassend zu informieren, organisierte der Verein START Besuche im Haus der Europäischen Union in Wien und themenspezifische Arbeitsgruppen. „Weiters nahmen die Jugendlichen an Gesprächsreihen und Podiumsdiskussionen, wie dem Europa:Dialog teil und besuchten eine politische Lesung im Burgtheater. Fixiert sind zudem ein Rundgang im Außenministerium mit einem Spezialvortrag zur Europapolitik und eine Führung im Haus der Europäischen Union“, zählt Projektkoordinatorin Aleksandra Milosevic auf.

In Kürze steht für die START Jugendlichen der Workshop „Understanding Europe“2 auf dem Terminplan: Hier erfahren die Jugendlichen, wie die EU allgemein funktioniert, wer was darf, welche Rahmenbedingungen gegeben sind und wie es überhaupt zu Gesetzen und Vereinbarungen kommen kann. Auch Raum für Diskussionen und Dialog ist vorgesehen: Wie stellen sich die Jugendlichen die Europäische Union in einigen Jahren vor? Was bedeutet die EU für sie? Und was würden sie verändern? „Die Jugendlichen zeigen großes Interesse für die vertiefenden Workshops“, freut sich START Projektleiterin Katrin Bernd über die Auseinandersetzung und den politischen Dialog der Stipendiatinnen mit Europa als Ganzes und Österreich als Teil der Europäischen Union. „Das Verstehen von europapolitischen Prozessen ist ein wichtiger Grundstein für die Teilhabe an der politischen Diskussion“, so Bernd. „Und wer informiert ist, kann sich auch einbringen. Wir bieten unseren Jugendlichen mit dem vielfältigen EU Wahl-Informationspaket die Chance, sich fit für europapolitische Diskussionen zu machen.“

1 https://oegfe.at/2019/03/05_jugendumfrage/
2 https://eyp.at/understanding-europe/?lang=de


Über Understanding Europe

Um der geringen Wahlbeteiligung Jugendlicher an der Wahl zum Europäischen Parlament in ganz Europa entgegen zusteuern (2009: 27% der 18-24 Jährigen*), initiiert die in Berlin ansässige Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa seither in Partnerschaft mit dem Europäischen Jugendparlament die Veranstaltungsreihe „Understanding Europe“. Bereits seit 4 Jahren werden auch in Österreich diese EU-Kompakt-Kurse angeboten.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START Programm sind daher steuerlich absetzbar.


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich

Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

communication matters
Kollmann & Hemmer GmbH
Kolschitzkygasse 15/14 1040 Wien
Austria
+43/1/503 23 03
office@comma.at

Beitragsbild (c) www.pixabay.com

Name: Sophie Scholl

Ein Klassenzimmertheaterstück über das Leben von Sophie Scholl von Rike Reininger, inszeniert vom Landestheater Niederösterreich und gespielt von Bettina Kerl.

“Ein Stück über zwei junge Frauen, die denselben Namen tragen: Was hat die Jus-Studentin Sophie Scholl mit der Widerstandskämpferin Sophie Scholl zu tun? Auf den ersten Blick nicht so viel. Die eine Sophie Scholl wurde weltbekannt, weil sie Widerstand leistete. Sie wurde von der Gestapo beim Verteilen anti-nationalsozialistischer Flugblätter verhaftet und weigerte sich in den Verhören, ihre Freunde zu verraten. Eine, die für ihre Überzeugung in den Tod ging. Die andere Sophie Scholl lebt jetzt, 75 Jahre später, in Zeiten des Friedens.  Sie steht kurz vor ihrer letzten Prüfung und ist voller Vorfreude auf ihr zukünftiges neues Leben. So unterschiedlich die zeitlichen Umstände auch sind, der Name Sophie Scholl verbindet die beiden schicksalhaft. Denn als sich herausstellt, dass Sophies Professor in einen Betrugsfall über gefälschte Prüfungen verwickelt ist und sie als Zeugin gegen ihn aussagen soll, besinnt sich Sophie der Ideale ihrer berühmten Namensschwester. Was ist wichtiger, die persönliche Karriere oder Verantwortung gegenüber den Mitmenschen?”¹ Wie wird sich die heutige Sophie Scholl entscheiden?

Die beiden Rollen der Jus-Studentin und der Widerstandskämpferin werden von Bettina Kerl gespielt. Die Schauspielerin schafft es mit musikalischen Stilmitteln das Publikum in die Vergangenheit zu transportieren, wie auch in der Gegenwart abzuholen. Ein dynamisches Spiel entsteht und die Grenzen der Zeit verfließen allmählich.

Bühne frei für unsere START-Wien & Niederösterreich Jugendlichen! Welche Eindrücke nehmen sie sich von diesem einzigartigen Theaterabend mit?

Ich dachte, dass das Theater von mehreren Leuten vorgespielt wird also wie man im Theater sieht. Aber “Name: Sophie Scholl” wurde nur von einer Schauspielerin vorgespielt was mich überrascht hat. Das Vorspielen war AUSGEZEICHNET. Ich wurde einfach in der Welt von “damalige” Sophie und die “heutige” Sophie gebracht/gezogen. Außerdem kam es mir wirklich kurz vor obwohl das Ganze mehr als 2h gedauert hat. -Israa

Es hat mich sehr gefreut, dass ich mitgekommen bin! Ich hatte die Gelegenheit noch mehr neue Gesichter aus der START Familie kennen zu lernen! Zum ersten Mal wurde in meiner Nähe ein Stück vorgespielt, das mich begeistert hat! Die Mimik, Gestik und die Geschichte der Schauspielerin waren sehr beeindruckend! Vor diesem Abend habe ich Informationen zu Sophie Scholl gesammelt, jedoch ich habe ihr Leben und alles was sie gemacht hat erst jetzt nach dieser Aufführung besser verstanden! In einigen Momenten habe ich mir Sophie, die alte und moderne” vor mir gesehen! -Mariana

Das Theater war sehr interessant. Wir haben über eine historische Heldin gelernt, nämlich Sophie Scholl. Aber das war auch nicht alles, wir waren in der Gegenwart, wo es eine “Moderne Sophie Scholl” gibt, die eine sehr schwierige Entscheidung treffen muss. Danach hatten wir die Möglichkeit das Ganze zu interpretieren und unsere eigene Meinung dazuzusagen. Ich finde es sehr spannend und interessant und hoffe, dass wir in die Zukunft sowas ähnliches machen werden. -Fatimah

Ich fand das Theaterstück Sophie Scholl sehr interessant, da es sich sowohl auf historische als auch auf moderne Geschichten bezieht. Die Schauspielerin hat ihre Rolle professionell vorgespielt. Mir hat auch die Diskussion über die wichtigsten Themen dieses Theaters sehr gut gefallen, da sie mich nachher zum Nachdenken anregten. -Jihan

Das Theaterstück hat mir sehr behagt, da es der Schauspielerin gelungen ist, uns die Geschichte von Sophie Scholl mit der passenden Musik zu vermitteln. Auch die Geschichte der fiktiven Sophie finde ich genial, da sie zum Nachdenken über Gerechtigkeit und Moral anregt. Zusammenfassend ist dieses Theaterstück sehr empfehlenswert. -Ahmad

Das Theater war anders aber großartig. Der Vergleich der ‘ehemaligen’ Sophie Scholl zur ‘modernen’ wurde wirklich gut dargestellt. Absolut empfehlenswert. -Aylin

Ich fand “Sophie Scholl” echt gut. Man konnte dem Theater sehr gut folgen und die Schauspielerin war auch sehr gut. Ihre Stimme war sehr angenehm und man konnte ihr gut folgen. Die Diskussion mit den Fragen war gut strukturiert/eingeteilt. Wir sind Schritt für Schritt alles durchgegangen und haben alle dazu beitragen dürfen und es wurde auf unsere Antworten und Fragen eingegangen. -Sinem

Ich finde, dass die Show sehr ansprechend und beeindruckend war. Dass die Schauspielerin mehrere Figuren nachgespielt hat und ohne Pausen dazwischen hat mir sehr gefallen. Die Geschichte selbst ist sehr schön und kann daraus viel lernen. Zwei Personen aber derselbe Name, zwei verschiedene Geschichten zu zwei Frauen die verschiedene Situation erlebt haben, aber die beide Frauen hatten Mut am Ende. -Asmaa

Das Theaterstück hat mir sehr gut gefallen. Es war für mich etwas Neues, weil ich am Anfang gedacht habe, dass es eine Gruppe ist, die das Theaterstück veranstalten wird, aber so ist es nicht gewesen. Die Schauspielerin hat Sophie Scholl allein gespielt und es war sehr spannend. Wie sie den Text ganz gut und fließend gesagt hat, war sehr interessant für mich. Am Ende des Theaterstücks konnte ich nicht mehr dabei sein, aber ich schätze, dass es sehr interessant war. -Mahdi

Es war sehr spannend zu sehen, wie eine Person die Rollen zweier Figuren vorspielt und diese auch schön wechselt. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, wie die Schauspielerin eine Stunde lang mit voller Energie und alles allein gemacht hat. Was ich mitgenommen habe, ist, dass Sophie Scholl ist nur ein Name. Es gibt keinen Unterschied keinen echten Unterschied zwischen damaliger und heutiger Sophie Scholl. Wichtig ist, dass solche Persönlichkeiten in der Geschichte immer wieder auftauchen werden, um zu zeigen, dass Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Loyalität immer noch da sind. -Sabiha

Der Solo Performance folgte eine interaktive Gruppendiskussion mit Teresa Hassan & Bettina Kerl. In den von Sophie Scholl ausgeteilten Briefen versteckten sich Fragen zum Inhalt des Theaterstücks, zu den beiden Figuren und viele philosophische Fragen und Gedanken zu Glück, Leben, Freiheit und Zukunft.

“Frage Nummer 9: Was verstehst du unter Selbstloyalität?”
Diese Frage habe ich von Sophie bekommen, als sie während des Stückes Briefe ausgeteilt hat. Die Frage hat auch sehr gut zum Stück gepasst, da die moderne, als auch die originale Sophie Scholl sich sicher mal fragen musste, ob sie zu sich selbst loyal bleiben wird oder nicht und was das überhaupt für sie heißt. Ob sie Ehrlich bleibt und alles verliert oder lieber schweigt und der Rest ihres Lebens mit etwas Schuldgefühl erleben. Zwischen Ehrlichkeit und deine eigene Lebensträume entscheiden zu müssen ist nicht so leicht und selbstverständlich, wie man sich vorstellen könnte. Erst wenn man dieses Dilemma hat, erfährt man, was man als wichtiger hält. Sophie Scholl ist für mich ein Mutfigur und sie repräsentiert die Freiheit meiner eigenen Gedanken und eigener Meinung! -Mike

Ein herzliches Dankeschön an Teresa Hassan (Theaterpädagogische Assistenz) und Bettina Kerl (Schauspielerin) für diesen einzigartigen Theaterabend!

¹ Die Inhaltsbeschreibung ist eine von START gekürzte Fassung. Der originale und vollständige Text ist online nachzulesen unter: Landestheater Niederösterreich, Name Sophie Scholl (abgerufen am 12.04.2019)

Rodelspaß am Semmering für START-NÖ und -Wien

Am 3. März machten sich Jugendliche von START-NÖ und -Wien auf den Weg ins südliche Niederösterreich, um am Zauberberg Semmering Rodeln zu gehen. Trotz der eher frühlingshaften Temperaturen im Tal freuten sich die Jugendlichen sehr auf den Schnee und die Rodelbahn – und wurden am Semmering nicht enttäuscht! Auch wenn der Schnee durch die Sonne schon etwas aufgeweicht war, machte das Rodeln allen großen Spaß!

Es war einfach sehr toll und sehr, sehr lustig mit den anderen! Ich würde sowas gerne nochmal machen. Es hat mich wirklich gefreut, weil ich noch nie Rodeln oder Skifahren war.

Bayan

Ich war froh, dass ich zum 2. Mal zum Rodeln mitfahren dürfte. Die Anwesenheit vieler Stipendiat*innen aus START-NÖ bzw. START-Wien hat mir vor allem Spaß gemacht bzw. hab ich die anderen Stipis auch besser kennengelernt. Danke!

Adham

Es hat mich sehr gefreut, dass ich beim Rodeln teilnehmen konnte. Es war mein erstes Mal Rodeln. Es hat mir sehr gefallen. Katrin, Anna und Stefanie halfen mir sehr. Ehrlich gesagt am Anfang hatte ich etwas Angst, aber weil die Anna neben mir war und Stefanie hinter mir, fühlte ich in Sicherheit. Dann habe ich entdeckt was für ein schönes Gefühl ist das beim Rodeln. Ich hatte sehr viel Spaß! Die Aussicht vom Semmering war auch sehr schön!

Asmaa

Rodeln war wieder eine coole Erfahrung und hat meinen Erwartungen völlig entsprochen. Ich konnte dadurch die Stipis aus Wien besser kennenlernen und gleichzeitig viel Spaß haben. Also ist es sehr empfehlenswert.

Ahmad

Eine kleine Reise durch die Sonderausstellung “Die umkämpfte Republik” im Museum Niederösterreich

Yunadi, START-Wien Stipendiat, nimmt uns mit auf die kleine Reise durch die Sonderausstellung “Die umkämpfte Republik” im Haus der Geschichte, Museum Niederösterreich und erzählt uns vom Projekt “Worte oder Waffen – Meinungsfreiheit und ihre Grenzen”.

Eine kleine Reise durch die Zeit in einem Museum in St. Pölten, Niederösterreich. Am 9. Februar besuchte eine große Gruppe von START-Niederösterreich & Wien Stipendiat*innen das Museum Niederösterreich. Für einige war es ein Vorbereitungskurs für die anstehende Bildungsreise nach Berlin, für andere war es eine gute Möglichkeit ihr Allgemeinwissen zu verbessern.

Im Haus der Geschichte begann die Reise. Eine Reise durch einer der gewaltsamsten und blutigsten Perioden von Österreich. Die Reise begann 1914 als eine kochende Stimmung zwischen den europäischen Großmächten herrschte. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war das Attentat von Gavrilo Princip auf den österreichischen Thronfolger. Dieser Mord führte zu einer der blutigsten Auseinandersetzung der Menschheitsgeschichte: 1. Weltkrieg. Gefolgt wurde dieses Ereignis von der instabilen ersten Republik, in welcher sich die Christlichsozialen, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten um die Herrschaft stritten mit ihren eigenen Paramilitärischen Organisationen. Eine militante Zeit ohne Hemmungen. Durch die steigende Machtübernahme der Christlichsozialen, griffen die Sozialdemokraten zu den Waffen und die Februarkämpfe nahmen ihren Lauf. Doch dies sollte nicht genug sein. Am 12 März 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein und wurden in einem Jubelfeuer von der österreichischen Bevölkerung empfangen. Sie erhofften sich eine bessere und friedlichere Zeit, sie wussten jedoch nicht, was sie in den nächsten 7 Jahren erleben werden. 7 Jahre voll Hass, Tod, Kummer und Zweifel. So endete unsere Zeitreise mit vielen Ausstellungstücken, wie ein Portrait von Dollfuß, Uniformen, Autos und vieles mehr.

Nach einer Pause endete unser Ausflug mit einem Workshop, wo wir Zitate von berühmten Personen besprochen haben und die Macht des Wortes diskutiert haben. Alles in allem war es ein informativer Tag mit einer sehr interessanten Ausstellung, die ich jedem nur empfehlen kann.

Patenbesuch bei Constantia Flexibles

Letzten Freitag hatten START-Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die tolle Möglichkeit ihren Paten Constantia Flexibles bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Wien kennenzulernen.

CFO Stephan Kühne und VP Marketing & Communications Thomas Schulz begrüßten die Jugendlichen in den Büroräumlichkeiten und stellten ihnen das Unternehmen kurz vor. Joghurtdeckel, Medikamentenverpackungen, Chipspackungen, und vieles mehr – auch wenn es den Jugendlichen nicht bewusst war, haben sie wahrscheinlich täglich mit Verpackungen zu tun, die von Constantia Flexibles produziert wurden.  

Anschließend war das Wort bei den Jugendlichen, die in einer Vorstellungsrunde auch auf ihre Interessen, ihr soziales Engagement und ihre Zukunftspläne eingingen und vielfach durch ihre guten Deutschkenntnisse nach erst kurzem Aufenthalt in Österreich beeindruckten.

Zum Schluss wurde noch ausgiebig bei Kuchen geplaudert und erzählt.

Über die finanzielle Unterstützung in Form der Stipendien hinaus bietet Constantia Flexibles auch die Möglichkeit im Sommer ein Praktikum beim Unternehmen zu absolvieren.

Vielen Dank für die Unterstützung & den herzlichen Empfang!

The Cost of Destroying the Death Star

Gelten die Regeln der Mathematik auch vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis? Und welche Auswirkungen hatte die Zerstörung zweier Todessterne innerhalb von 4 Jahren auf die Wirtschaft der STAR-Wars Galaxie?

Diese Fragen wurde uns am Dienstag den 9.1.18 von Professor Zachary Feinstein, Ph.D. von der Washington University in St. Louis im Rahmen von WUmatters / WUtalks beantwortet. Mit einem Laserschwert bewaffnet berichtete er was die Herstellung der beiden Todessterne tatsächlich in galaktischer Währung gekostet hätte und welche Auswirkungen auf das Bankenwesen und die Wirtschaft die Zerstörung bedeutet hätte. Ergebnis: Todessterne sind nicht günstig! Die Kosten belaufen sich auf 612.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 (=612 Quintillionen) galaktische Credits.

Neben der Gelegenheit die WU Wien kennen zulernen (die Hauptbibliothek könnte auch gut der Drehort für ein Raumschiff sein), konnten wir so unser Englisch aufpolieren und einen Einblick in die Welt der Finanzmathematik erhalten. Ziel des Vortrags war es sich darüber Gedanken zu machen, was diese Erkenntnisse mit unser heutigen Wirtschaft und dem Bankensektor auf der Erde zu tun haben.

Fazit: Es wäre den Rebellen wohl nichts anders übrig geblieben, als die Banken zu retten um eine große galaktische Depression zu verhindern. Hätten Sie allerdings gewusst wieviele Quintillionen an Credits es hierzu benötigt, hätten sie wohl länger überlegt bevor sie den zweiten Todesstern zerstörten. Handlungsempfehlungen für die Erde: Den Eigenkapitalanteil der Banken erhöhen, keine Erpressungen des Öffentlichen Sektors bei Krisen (“Bail us out or the world will die..”) und neue Analysemodelle für systemische Krisen um bei zukünftigen Finanzkrisen die Folgen von Entscheidungen besser berechnen zu können.

Wen diese Thematik interessiert: die WU hat ein Video des Vortrags und der anschließenden Paneldiskussion online gestellt.

Fit for the Job – Bewerbungsday bei L`Oréal

Bereits zum zweiten Mal organisierte START-Wien Förderer L`Oréal am 3.Jänner für Jugendliche aus dem START-Programm und vom Verein Wirtschaft für Integration einen Bewerbungstag.
Der Tag war zur Gänze dem Bewerbungsprozess gewidmet und vermittelt in kompakter Form wertvolle Hilfestellung, damit es – vielleicht sogar schon bei der ersten – Bewerbung auch wirklich klappt. Am Vormittag wurde besprochen wo man überall Jobausschreibungen findet, wie der Bewerbungsprozess funktioniert, auf was alles zu achten ist. Vor der Mittagspause wurde noch der Lebenslauf besprochen und viele Tipps gegeben. Am Nachmittag teilten sich die Jugendlichen in 2 Gruppen auf: Die eine Gruppe hatte die Möglichkeit ihren Lebenslauf eine Check zu unterziehen und die andere Gruppe erhielt spannende Infos zum Thema “Business Knigge”, Auftreten und Styling. Dann wurde getauscht. Vielen Dank an das engagierte Team von L`Oréal die sich den ganzen Tag Zeit für unsere Jugendliche nahmen!

Hier die Rückmeldungen der Jugendlichen:

Der Workshop” Fit for the Job:L’Oréal Bewerbungstag” war sehr erfolgreich. Wir hatten sympathische Expertinnen von L’Oréal, die uns auf Situationen wie ein Bewerbungsgespräch vorbereitet haben. Wir haben mit ihnen auch die Gliederung der Bewerbungsunterlagen durchbesprochen. Einen CV- Check ist auch gemacht worden. Zusammenfassend haben wir uns alles was einer Bewerbung betrifft untergeredet.
Shehab Abdel-Latif

Der Workshop bei L’Oréal war sehr Umfangreich. Zuerst haben wir über das Bewerben für einen Job allgemein viel erfahren, dann haben wir über die wichtigsten Details beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen gesprochen und anschließend haben wir wertvolle Tipps für das ideale Outfit bei einem Vorstellungsgespräch bekommen.
Dank diesen tollen und durchdachten Workshop werde ich mit volles Selbstbewusstsein zu meinem nächsten Bewerbungsgespräch hingehen.
Atila

Unter dem Titel „Fit for the Job“ waren wir am Samstag, 3. 1. 19 zu einem Workshop bei der L’Oréal Akademie in Wien eingeladen. Dieser befasste sich besonders mit den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Die vortragenden Damen haben uns viele wichtige Tipps gegeben und unsere Bewerbungsschreiben genau analysiert und verbessert. Auch ein Bewerbungsgespräch haben wir als Beispiel durchgespielt. In der Mittagspause wurde ein reichhaltiges Buffet aufgetischt. Zum Ausklang wurden wir noch in das richtige Auftreten und Styling eingewiesen.
Besonders hat mich beeindruckt, dass die Instrukteurinnen nicht nur allgemein gesprochen haben, sondern auf uns individuell eingegangen sind. Zum Abschied erhielten wir noch Produktproben. Vielen Dank an alle Beteiligten, es war sehr aufschlussreich!
Mohammad

Um überhaupt einen Job zu kriegen, soll man einiges beachten. Erster Schritt: Wie kann ich eine Firma durch meine Unterlagen von meiner Kenntnissen überzeugen? Zweiter Schritt: Wie soll ich mich bei dem Bewerbungsgespräch benehmen? Und kann ich mich überhaupt vorher darauf vorbereiten? All dieser Fragen und noch mehr wurden detailliert bei dem letzten Workshop ,,fit for the Job” aufgeklärt. Zum Schluss bekamen wir außerdem ein Feedback über unseren Lebenslauf und unsere Bewerbungen, was natürlich nicht zu unterschätzen ist. Was mir am Meisten gefall, ist, dass die Mitarbeiterinnen dort sowohl erfahren als auch sehr freundlich waren.
Jihan

Da ich schon beim vorherigen Workshop „Fit for the Job“ war, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es genauso informativ war wie letztes Mal und sogar interaktiver war! Das erlernte wende ich jetzt schon an, um neben dem Studium arbeiten zu können und bin sehr froh, dass ich zweimal diese Gelegenheit nutzen durfte.
Gamze Cetin

Der Loreal Workshop zum Thema Bewerbungen war sehr nützlich.Am interessantesten war es, den Bewerbungsprozess aus der Sicht der Arbeitgeber bzw in unserem Fall der Workshopleiterinnen mitzuverfolgen.Dadurch haben wir einige Insidertipps bekommen und wissen nun, worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt. Auch unsere Lebensläufe wurden auf den neuesten Stand gebracht und uns wurden Tipps für Vorstellungsgespräche mitgegeben. Zusammenfassend kann ich behaupten, dass dieser Workshop mir für zukünftige Bewerbungsprozesse eine große Hilfe sein wird!
Nazia