Science needs Women – For Woman in Science!

Am 4.11.2019 wurden die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 13. Mal in einem feierlichen Akt im großen Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben.

16 START-Wien Stipendiat*innen waren auf Einladung von START-Wien Förderer `L’ORÉAL Österreich dabei und durften im Anschluss an die Feier die Forscherinnen und Rolemodels persönlich kennenlernen.

Heuer wurden folgende vier Grundlagenforscherinnen ausgezeichnet:

  • Johanna Gassler, MSc, Entwicklungsbiologin am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA)
  • DI Anela Lolic, Logikerin an der Technischen Universität Wien
  • Vedrana Šlipogor, MSc, Kognitionsbiologin an der Universität Wien
  • DI Katrin Unger, Materialwissenschafterin an der Technischen Universität Graz

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit äußert relevanten wissenschaftlichen Fragen, und zwar: Wie aus einer einzelnen Zelle – der befruchteten Eizelle – ein komplexes Lebewesen mit verschiedenen spezialisierten Zelltypen entsteht; mit der Erstellung einer Sprache – eines Kalküls – um Informationen aus mathematischen Beweisen zu gewinnen; mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten und schließlich mit der Entwicklung von entfernbaren Tattoo-Sensoren zur Bestimmung des Säuregehalts der Haut für die medizinische Diagnostik. Mit den erzielten Ergebnissen werden die jungen Forscherinnen wesentliche Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten.  Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu den spannenden Forscherinnen und ihren Arbeiten.

Vielen Dank für die Einladung zu diesem tollen Event!

Fotos: c_EvaKelety / L`Oreal Österreich

START-Alumnis beim BFTF Treffen in Berlin

Das transatlantische Programm BFTF, welches seit 2006 Jugendliche aus Europa und den USA zusammenbringt, veranstaltete vom 25.-27. Oktober 2019 das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship Alumni Gathering. Es wurden Workshops organisiert, neue Bekanntschaften geknüpft, alte Freund*innen in die Arme geschlossen und die Möglichkeit gegeben dieses einmalige Programm zu feiern.

Im Laufe des Freitagnachmittags am 25. Oktober trudelten mehr als 200 BFTF – Alumnis in die Hotels in Berlin ein. Sie umarmten sich mit Begeisterung und konnten die Freude an ihren Gesichtern kaum verheimlichen. Für einige sind mehrere Jahre vergangen seitdem sie die Teilnehmer*innen der eigenen BFTF-Generation nicht mehr gesehen haben. Am Abend wurde das Treffen offiziell eröffnet und den Leiter*innen, Organisator*innen und den Mentor*innen wurde für ihre Arbeit und ihr Bemühen unter tosendem Applaus geehrt.

Am nächsten Tag standen Workshops von BFTF–Alumnis an, die ihr Wissen und Erfahrung aus ihrer beruflichen, akademischen oder ehrenamtlichen Erfahrung mit den anderen teilten. Die Themen waren breit gefächert und reichten von „Youth entreprenurship“, über „Feminist and minority organizations and democratic movements“ zu „Strategic Development and Project“. Danach wurde der Bundestag besucht und Berlin beim Sightseeing entdeckt. Der Abend hatte eine nostalgische Note, da jede anwesende BFTF Generation sich mit Fotos, Videos, Tanz oder sonstigem kreativem Medium vorstellte und abschließend wohl das größte BFTF Gruppenfoto aller Zeiten geschossen wurde. Wie auch am vorigen Abend ließ man sich die Chance nicht entgehen Zeit mit seinen BFTF Fellows, aber auch mit jenen aus anderen Jahrgängen zu verbringen und herauszufinden, was aus den Menschen geworden ist.

Am nächsten Morgen wurden die vielen erfolgreichen Projekte der Alumnis vorgestellt, die sie in den jeweiligen Ländern umgesetzt haben. Spätestens da bemerkt man das Wiederaufleben des Ben spirit, ein unbeschreibliches Gefühl von Inspiration, Engagement und Verbundenheit dieser Gemeinschaft. Nach so einem aufregenden und bewegenden Wochenende fiel es schwer wieder einmal Abschied zu nehmen, jedoch bleibt im Hinterkopf der Gedanke: It’s not a goodbye, it is a see you soon! 

Dank der großzügigen Förderung des Wochenendes des U.S. Department of State’s Bureau of Educational and Cultural Affairs sowie der Finanzierung der Hin- und Rückreise für die österreichischen Stipendiat*innen von der US-Botschaft in Wien konnten fünf START-Alumnis an diesem schönen Treffen teilnehmen. Hier sind ihre Schilderungen von dem Wochenende:

„Es gibt keine Worte, die beschreiben können, wie es sich anfühlt ein Mitglied der internationalen BFTF-Familie zu sein! Eine Familie, die in 13 Jahren zu einer mit mehr 1200 Mitgliedern aus 45 Ländern wuchs. Eine Familie, die es diesen Oktober schafften es mehr als 200 von ihnen in Berlin zusammenzubringen. Eine Familie, bei der man auch nach vier Jahren merkt, dass sie für einen da ist, da es sich so anfühlt, als wäre zwischen dem letzten Abschied und dem jetzigen Wiedersehen keine Zeit verstrichen. Eine Familie, die aus einer Menge Ähnlichgesinnten besteht, die nur eines zum Ziel haben: die Welt verbessern. Denn wenn jedes Familienmitglied bei sich im lokalen Rahmen anpackt, ist die globale Auswirkung nicht zu übersehen. Dies und vieles mehr liebe ich an meiner Big Funky Transatlantic Family! Deshalb bin ich auch der US-Botschaft in Wien und dem START-Österreich-Team aus tiefsten Herzen dankbar, dass sie mir ermöglichten Teil dieser Familie zu werden und auch beim großartigen Wiedersehen in Berlin dabei sein konnte. Das dort erlernte Wissen, die Erfahrungen und die neuen Beziehungen über den kompletten Globus werden mich von nun an immer begleiten.“

– Mehanaz Kabir, BFTF 2015

„Die Berlin-BFTF in Berlin war eine unbeschreiblich schöne Erfahrung, die mich mit alten Freund*innen zusammenbrachte, mich inspirierte und mich an den Ben spirit erinnerte. Die Erinnerungen und Erfahrungen, die mir dieses Programm ermöglichte zählt zu den wichtigsten in meinem Leben. Ich möchte mich bei der US-Botschaft und START-Österreich bedanken, die mir die Chance für die Teilnahme an dem Austausch in den USA sowie an dem Treffen in Berlin gaben.“

– Josipa Cvitić, BFTF 2016

„Von Freitag bis Sonntag hatten wir die Gelegenheit mit über 200 Teilnehmer aus den USA, Europa und Asien auszutauschen, alte Freude wiederzusehen und neue Freundschaften zu knüpfen. Wir besuchten Workshops wie “Challenges of the global governance on migration”, “Youth advocacy and agency in politics, businesses and community” und viele weitere, bei denen wir uns mit neuen Themen auseinandergesetzt und spannende Diskussionen geführt haben. Dieses Wochenende hat mich zur Kenntnis gesetzt, wie schön es doch ist, Menschen aus aller Welt zu kennen und in einem inspirierenden Netzwerk mit dabei sein können, welches Großes bewirkt. Ich bin sehr dankbar, ein Teil von BFTF zu sein und ein großes Dankeschön an die amerikanische Botschaft, die uns das alles ermöglicht hat.“

– Lisney FERNANDO, BFTF 2017

Die Reunion in Berlin war für mich in vielerlei Hinsicht eine sehr intensive Erfahrung. So hat man es nicht nur geschafft mehr als 200 ehemalige Fellows aus verschiedenen Jahren in einer geschichtlich und kulturell bedeutenden Stadt wie Berlin zusammenzubringen, sondern auch einen Austausch verschiedener Generationen ermöglicht. Jeder BFTF Fellow ist auf seine eigene Art besonders und inspirierend, doch was uns alle vereint, ist der Wunsch und das Streben gemeinsam Veränderung zu bewirken. Zu sehen wie junge Menschen in ihren 20ern eigene NGO´s gegründet haben oder z.B. gemeinnützige Organisationen leiten und zu wissen, dass diese Menschen nicht viel anders sind als ich, ist auf eine besondere Art und Weise motivierend. Wir, die BFTF Fellows, teilen alle dieselbe Vision und streben ein Ziel an. Diese drei Tage haben meinen Ben Franklin Spirit in einer anderen Dimension wiederaufleben lassen. Ein Teil dieser Erfahrung zu sein bedeutet mir sehr viel und wäre gar nicht möglich gewesen, ohne die US Embassy Vienna und START Stipendien Österreich, welchen aus diesem Grund mein größter Dank gilt.“

– Zarije Ademi, BFTF 2018

Verfasst von: Josipa Cvitić

Die Pläne der START-Wien Absolvent*innen 2018/2019

Auch die START-Zeit geht einmal zu Ende, und so mussten wir uns am 24. 10 von 12 Stipendiat*innen, die erfolgreich das Programm beendet haben, verabschieden. Aber wie geht es nun weiter? Gibt es tatsächlich ein Leben nach START?
Hier finden Sie die Lebens- und Studienpläne unserer frischgebackenen Absolvent*innen:

Yunadi BAYDULAEV
20 Jahre
Pate: Michael Satke
Herkunft: Tschetschenien

Aktuell: Berufstätigkeit
Studium: Selbsterhalterstipendium
und Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Erem CELEBI
18 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Türkei

Aktuell: Zivildienst
Studium: Physik
an der Universität Wien

Gamze CETIN
18 Jahre
Pate: Crespo Foundation
Herkunft: Türkei

Studium: Biologie
an der Universität Wien

Salma DAWOUD
19 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Ägypten

Studium: Clinical Engineering
an der FH Campus Wien

Wimasha Lisney FERNANDO
21 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Sri Lanka

Studium: BWL
an der Wirtschaftsuniversität Wien

Samira HEMATI
21 Jahre
Pate: Oebb Infra
Herkunft: Afghanistan

Studium: Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Azizullah HOWAIDA
21 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Elektrotechnik
an der FH Technikum

Mariama IBRAHIM MIKO
19 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Niger

Aktuell: Berufsschule, Lehre Magda´s Wien
Ausbildung: Lehre Hotelfachfrau

Munira MOHAMUD
18 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Somalia

Aktuell: Freiwilliges Soziales Jahr in Tunesien, danach ein Studium im Bereich Internationales /NGO´s

Saida REZAI
19 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Lebensmittel- und Biotechnologie
an der Universität für Bodenkultur Wien

Marzia SULEIMANLI
19 Jahre
Pate: L`Oréal Österreich
Herkunft: Aserbaidschan

Studium: Mathematik
an der Universität Wien

Leeroy Mike TANGWENA
22 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Simbabwe

Aktuell: Berufstätigkeit bei Wiener Börse
Ausbildung: Abschluss HTL

START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Am 24. Oktober 2019 fand im Wifi Wien die 14 Begrüßungsfeier von START-Wien statt: 16 neue START Stipendiat*innen wurden im aktuellen Schuljahr willkommen geheißen. Gleichzeitig wurden 12 erfolgreiche Absolvent*innen des letzten Maturajahrgangs verabschiedet.

Die neuen START-Stipendiat*innen 2019/2020

Vertreter*innen der Stadt Wien, der US Botschaft, sowie Paten und Förderer und viele jugendliche Stipendiat*innen und Absolvent*innen mit deren Familien und Freund*innen waren letzten Donnerstag im Wifi Wien anwesend.  Über 230 Gäste genossen einen emotionalen und vielfältigen Abend.

Moderiert wurde die Veranstaltung souverän von den START Jugendlichen Atila Bamyani und Mariana Paunovic.

START-Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüsste die Gäste, insbesondere die Paten und Förderer von START und gedachte der kürzlich verstorbenen Stifterin von START-Wien Ulrike Crespo mit einer persönlichen Rede.

Die Eröffnungsrede hielt dieses Jahr die Abteilungsleiterin der MA 40 – gleichzeitig Stiftungsorgan der allgemeinen Wiener Mittelschulstipendienstiftung -Frau Mag. Agnes Berlakovich.

Mag.Agnes Berlakovich (MA40)

“Die Stadt Wien hat über die Mittelschulstipendienstiftung in den vergangenen 10 Jahren 30 Stipendiat*innen unterstützt, und diese jungen Menschen sind wirklich beindruckende Wege gegangen.
Junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleiten zu können und die Erreichung der ersten grösseren Bildungsziele zu fördern ist eine besondere Aufgabe, zu der sich die Stadt Wien auch bekennt, denn die Jugend ist ein ganz wertvolles Kapital. Wir verfolgen mit der Verwendung der Stiftungsmittel unter anderem das Ziel Jugendliche und junge Erwachsene auf diesem Weg des sozialen Aufstiegs zu begleiten und ihre Berufschancen zu verbessern.
Ich selbst habe mein Jusstudium mit einem Stipendium gemacht und gratuliere allen Schülerinnen und Schülern die es durch ihren persönlichen Einsatz und durch ihr persönliches Engagement geschafft haben, das das START-Förderprogramm aufgenommen zu werden.”​ (Mag. Agnes Berlakovich)

Auch die US-Botschaft in Wien ist ein langjähriger Förderer von START.  Die US-Botschaft ist stolz darauf, dieses Programm seit 10 Jahren zu unterstützen, und einigen START-StipendiatInnen die einmalige Gelegenheit zu bieten, an einem vom US-Außenministerium finanzierten Austauschprogrammen, z.B. dem prestigeträchtigen Benjamin Franklin Transatlantic Fellows (BFTF) Summer Institute, teilzunehmen.

Dr. Daniel S. Mattern (US Botschaft Wien)
BFTF Alumnis

Der Botschaftsrat für öffentliche Angelegenheiten Dr. Daniel S. Mattern gratulierte den neuen START-Wien-Absolvent*innen, begrüßte die Stipendiat*innen 2019/2020 und unterstrich das Commitment der Botschaft für das START-Stipendienprogramm. Insgesamt 6 BFTF START/Alumnis konnten an dem Abend dabei sein, und sich nochmals persönlich für die tolle Chance bedanken.

Kamila Iliasova übernahm im Namen der neuen Stipendiat*innen die Begrüßung der Gäste :

Kamila Iliasova

“Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt das ich hier Heute eine Rede halten würde, hätte ich das nicht geglaubt und so ähnlich war es auch beim Gedanken eines Tages dieses Stipendium zu bekommen!
Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen. Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben.”​

Mit der feierlichen Übergabe der Stipendien-Urkunden wurden die Jugendlichen offiziell in das Stipendien und START:Hilfe-Programm von START-Wien aufgenommen. Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Paten, die „ihren“ neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunden überreichten:
Stephan Kühne von der Constantia Flexibles Group überreichte 4 Stipendien, Mag. Agnes Berlakovich von der MA40/Stiftungsverwaltung mit 3 Stipendiatinnen, Dr. Ludwig Nießen für die Wiener Börse übergab die Urkunden an die beiden neuen Börse-Stipendiat*innen, Mag. Gerald Faber für die  ÖBB Infra, Dr.Alexandra Pifl von L`Oréal Österreich, und Dr. Himal Trikha in Vertretung für Dr. Birgit Huemer. START-Geschäftsführerin Katrin Bernd übernahm in Vertretung der nicht anwesenden Paten die Überreichung der Urkunden an vier START-Stipendiat*innen.

Damit die Gäste mehr über die neuen Stipendiat*innen erfahren können, haben
Sahel Rustami, Farzana Mohammadi und Sara Badlah eine Rede über sich und ihre Zukunft vorbereitet.

Sahel Rustami
Farzana Mohammadi
Sara Badlah

…Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen.  Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben….
Link zur Rede

… Meine Familie hat mich immer unterstützt, egal in welcher Beziehung. Sie wollten immer das Beste für mich und jetzt trägt auch das Start-Stipendium einen Teil zu meinem Leben teil. Ich bin sicher, dass diese Unterstützung mir auf dem weiteren Lebensweg sehr helfen wird….
Link zur Rede

.. Heute geht es mir anders: heute sind meine Träume größer als meine Ängste, größer wie sie nie waren: ich träume davon, Zahnmedizin zu studieren und später meine eigene Praxis zu haben. Ich träume davon, die ganze Welt zu verreisen, ohne mir um Geld oder um meinen grauen Pass sorgen machen zu müssen. …
Link zur Rede

Ammar Laili

Nach den bewegenden Reden sorgte Ammar Laili mit einem musikalischen Beitrag für Abwechslung. Ammar hat sich selbst das Klavierspielen beigebracht und spielte für das Publikum zwei Stücke auf seinem Keyboard.

Weiter ging es zum zweiten Höhepunkt der Veranstaltung: Der Gratulation und Verabschiedung unserer 12 START-Wien Absolvent*innen. Dafür kamen Projektleitung Aleksandra Milosevic, ehemalige Projektleiterin Katrin Triebswetter, Projektmitarbeiterin Anna Eder und Programmleitung Katrin Bernd auf die Bühne um den frischgebackenen Absolvent*innen zu gratulieren. Als Geschenk erhielten die Absolvent*innen einen von START-Wien Stipendiat*innen selbst designten und selbst genähten Rucksack gefüllt mit Büchern geschenkt.

Samira Hemati

Stellvertretend für alle Absolvent*innen hielt Samira Hemati eine sehr bewegende Rede mit dem Titel “Mein Weg geht noch weiter!” Samira erzählte von ihren anfänglichen Schwierigkeiten und bedankte sich bei allen Menschen, die ihr auf ihrem Bildungsweg geholfen haben. Samira studiert aktuell an der Uni Wien Rechtswissenschaften.

Nach einem gebührenden Applaus für das Moderationsteam  ging die Veranstaltung zu Ende, und die Gäste nutzen das Buffet für zahlreiche Gespräche.

START-OÖ zu Besuch in der RLB-OÖ: Quo Vadis Europa?

Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, waren START-OÖ Stipendiaten und Alumni zu Gast in der Raiffeisenlandesbank OÖ. Bei der Veranstaltung ‘Quo Vadis Europa?’ gedachten wir dem Fall des Eisernen Vorhanges vor dreißig Jahren. In Oberösterreich geschah dies symbolisch mit einer Zange an der Grenze zur ehemaligen Tschechoslowakei durch den damaligen Landeshauptmann und den südböhmischen Kreisvorsitzenden.

Auch zu diesem Event waren hochrangige PolitikerInnen erschienen, um die Wichtigkeit der Ereignisse im Jahr 1989 für Österreich zu erläutern. Besonders Oberösterreich, als Industriestandort und beliebtes Ziel für Touristen, habe durch die Grenzöffnung profitiert, meinte der oberösterreichische Landeshauptmann. Die tschechische Botschafterin stimmte zu, und sah die bilateralen Beziehungen auf einem absoluten Hochpunkt. All dies sei auch der EU zu verdanken, erinnerte der Finanzminister.

Ein Universitätsprofessor, der ebenfalls eine Rede hielt, mahnte, dass längst nicht alle Unstimmigkeiten bereinigt wären. Noch immer gebe es innerhalb der EU starke Gegensätze, gleichzeitig werde es immer schwieriger einen Konsens zu finden.

Dagegen waren sich die START-Stipendiaten und die Alumni schnell einig: Der Abend war besonders informativ und spannend. Vielen Dank an die Raiffeisenlandesbank OÖ, dass wir bei dieser Diskussionsveranstaltung dabei sein durften!

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Thupten

Studenten Alltag von START-Vorarlberg Alumni

Linz, 09.10.2019

Jugendliche müssen bereits frühzeitig wichtige Entscheidungen für das zukünftige Leben und die persönliche Ausbildung treffen. Familie, Bekanntenkreis sowie START waren für die Auswahl geeigneter Alternativen eine große Unterstützung. Meine Schwester, Ceyda und ich, Mustafa Can, konnten als Geschwister bei START wunderschöne Erinnerungen und viele beeindruckende Erfahrungen sammeln, die unseren Lebensweg auch nach Abschluss des START Programms bereichern.

Begonnen hat alles in der kleinen Ortschaft Langen am Arlberg, wo wir Geschwister aufgewachsen sind.  Schon in frühen Jahren begeisterte mich die Technik und deren Anwendung, sodass ich für meine weitere schulische Ausbildung die HTL-Rankweil auswählte, während sich meine Schwester für eine kaufmännische Ausbildung an der HAK in Bludenz entschied. Nach Abschluss dieser fünfjährigen berufsbildenden höheren Schulen stellte sich schließlich auch für uns die Frage: „Matura – was nun?“.

Die letzten 3 Jahre in den berufsbildenden höheren Schulen nutzten wir, um unsere Kenntnisse und Fähigkeiten bei START durch zahlreiche Workshops und Seminare zu verbessern. Am meisten konnten wir von START durch das Knüpfen von Kontakten zu berufstätigen Persönlichkeiten und Fachkräften profitieren. Dabei bot sich auch die Möglichkeit mittels Pate-Stipendiat-Beziehung Praktika zu absolvieren und erste Berufserfahrungen zu sammeln. Der direkte Kontakt und damit verbundene persönliche Austausch mit Vertretern der Wirtschaft erleichterte uns anschließend die Entscheidung für den weiteren Werdegang nach der Matura. Meine Schwester entschied sich für das Informatik-Studium an der JKU-Linz, während meine Entscheidung das Mechatronikstudium an der gleichen Universität war.

Der Umstieg von der Schule auf die Universität war – wie bei jedem Erstsemestrigen – auch für uns nicht einfach. Neben der großen persönlichen Umstellung, von einer kleinen Ortschaftin eine pulsierenden Stadt zu wechseln, ist auch im universitären Bereich sehr viel an Selbstständigkeit erforderlich. Es gibt neben schriftlichen auch mündliche Prüfungen, die eine persönliche Anmeldung erfordern. Da diese mündlichen Prüfungen vom jeweiligen Institutsvorstand abgenommen werden, erfordert dies eine besonders sorgfältige Vorbereitung. Bei eventuell auftretenden Fragen bieten Professoren bzw. Übungsleiter jederzeit professionelle Unterstützung an.

Während die meisten Vorlesungen unserer Studienrichtungen vor nicht mehr als 200 HörerInnen abgehalten werden, liegt die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Übungen und Praktika bei höchstens 30. Diese Kleingruppen vermitteln den Studierenden das Gefühl, eine individuelle Betreuung – ähnlich der Schulausbildung – genießen zu dürfen. Zur Vertiefung der in den Vorlesungen präsentierten theoretische Grundlagen werden hier nicht nur Fallbeispiele erläutert sondern auch realistische Aufgaben vorgegeben, bei denen Messungen sowie Versuchsaufbauten in Praktika-Kursen durchgeführt werden müssen.  Die Übungen bieten darüber hinaus auch eine bessere Möglichkeit mit Professoren bzw. Assistenten in Kontakt zu treten.

Obwohl der Campus der Johannes-Kepler-Universität Linz etwas außerhalb der Stadt liegt, gibt es aufgrund öffentlicher Verkehrsmittel sehr gute Verbindungen, um in kurzer Zeit touristische Hotspots sowie wichtige öffentliche Einrichtungen der Stadt erreichen zu können. Neben vielen interessanten innerstädtischen Veranstaltungen werden auch an der Universität verschiedene Aktivitäten, wie das Karriereforum, die Technomesse etc., angeboten.

START ermöglicht den einzelnen Alumnis, die ebenfalls an der Universität studierten bzw. Stipendiaten aus Oberösterreich, miteinander in Kontakt zu bleiben, bietet aber auch das Angebot, Alumnis an anderen Universitäten zu besuchen und somit auch andere Städte und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Bei Bedarf wird mit Hilfe der Landeskoordinatorin Kontakt hergestellt damit ehemalige Stipendiaten Nachhilfe an derzeitige Stipendiaten erteilen können.

Je mehr sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt, desto stärker setzt man sich mit der näheren und ferneren Zukunft auseinander. Der erfolgreiche Abschluss unserer Studien repräsentiert unsere persönlichen, zeitnahen Ziele. Ceyda absolviert bei ihrem Informatikstudium das letzte Bachelorjahr und möchte anschließend das Masterstudium beginnen, während ich mich nach bereits abgeschlossenem Mechatronik-Bachelorstudium im zweiten Jahr meines Masterstudiums befinde.

Wir möchten uns auf diesem Wege beim gesamten START-Team, den Stiftern und den Paten sowie besonders bei Bill und Maude für die Unterstützung und für den Einsatz im START Programm bedanken.

Ein Bericht von START- Alumni Ceyda und Mustafa Can Molu

Abbildung 1: Aussicht über Linz von der Franz-Josefs-Warte
Abbildung 2: Ausblick auf den Campus
Abbildung 3: Höhenrausch – über den Dächern von Linz
Abbildung 4: Ausblick über Linz  auf dem TNF-Turm der Universität

My real life fairytale of fulfilling childhood dreams in Nepal

Ein Bericht aus der Reihe: WO ENGAGIERT SICH START?
von START-Salzburg Alumna Mehanaz Kabir: 

Diesen Sommer hatte ich die Gelegenheit ein tolles, österreichisches Sozialprojekt in Nepal zu unterstützen. Es ging darum in zwei Schulen, einer Gefängnisschule und einer neu erbauten Slumschule Kinder, vorwiegend Mädchen zu unterrichten, aber auch ihrer Lehrpersonen fortzubilden und auch Aufklärungsarbeit bezüglich Stigmata um die Menstruation. 
Genaueres dazu hier in Mehanaz’ ausführlichem Bericht auf Englisch: 

For many children in Nepal, school is simply not an option. They work in the streets with their parents, a necessity just to stay alive. Every day, 365 days a year these kids, especially girls, work in the streets. If not, they risk being married off, sold for their organs, skin trade or prostitution. While these children dream of going to school, my childhood dream was to help make theirs come true. Little did I know how easily I would get the chance to do so. But let me take you along this dream fulfilling journey of mine, a journey which really felt more like a fairytale to me.

Dream improbable dreams and follow your heart to create a fairytale.
– The beginning of my personal fairytale

Once upon a time, there was a girl scrolling through her Facebook feed since she was bedridden due to torn ligaments. Being both, bored and gloomy that she could not join in any more hiking trips, despite the fact that she was living on the paradise island La Réunion as an Erasmus student, meant that she did not paying much attention to the posts she was scrolling past. Posts about recent incidences and world affairs, pictures of super-duper healthy chia-spinach breakfast bowls or cat videos, as cute as they might be, nothing could grab her attention. As she was about to find a new past time to occupy herself, she stumbled upon a note in a facebook group looking for volunteers for a newly built Nepali school supporting girls’ rights. Not trusting her eyes, she read that notice over and over, just to make sure that it really was the perfect project for her: Not only was it an Austrian based project in South Asia, but also the aim of the project to give poor children, especially girls, a future perspective. What better reason could she find to leave her beloved paradise island?  Without any further ado, the application was written, sent and it received a positive response. How lucky had she been to have torn her ligaments! Otherwise she would have never stayed at home and scrolled through social media, just to find her next step in life.  

In every end, there is also a beginning.
– From La Réunion over Bangkok to Birganj, Nepal

This is how my fairytale started at the end of March. Mid Mai, after difficult goodbyes from La Réunion and some entry problems which prolonged the transit stay in Bangkok from three hours to ten days, I finally arrived in Nepal. Again, how lucky I was to have passport and visa issues! During my unintended stay in Thailand the coronation ceremony – the first one since nearly 70 years – of the new king Maha Vajiralongkorn, better known as Rama X, took place. After solving the paper difficulties and landing in the Nepalese capital Kathmandu, the journey was not over yet. On the contrary, it was there where it began. Anamika, the headmaster of both schools I would teach in and at the same time my host mum, along with my host dad picked me up at the airport. After spending a day in Kathmandu, exchanging money and getting enough energy for the upcoming trip, we took the night bus to Birganj, my future home three months. Upon arrival Anamika recounted that due to engine failure the duration of the ride had risen from eight hours for the approximate 140 kilometres to ten hours. How lucky was I to get two more hours of sleep in the bus!

Some girls are lost in the fire; some girls are built from it.
– Child Vision Nepal and its focus on girls

Right after arrival, I was tossed into the adventure of my life: Not only teaching about six classes with altogether 180 kids and helping with the development of a curriculum for a newly built school but also preparing workshops to educate women about their bodies. The association I worked with, Child Vision Nepal, supports three projects: Nepal’s first agricultural school with 80% girls from the lowest caste, a prison school that offers education and security to children living with their parents incarcerated for  petty crimes, and a newly built slum school with 90% girls.

That organisation focuses predominantly on girls because the founders of the society, Brigitte and Heinz Sölligner became aware of the hopeless situation of women of the lowest caste, the Dalits, during their first trip to Nepal. Every year, more than 20.000 girls are kidnapped and forced into prostitution. Most of them are between six and sixteen years old. In the brothels, they are tortured, raped and drugged in order to behave in the manner the procurer want them to. Contraception is seldom the subject of discussion, no wonder most girls get infected with HIV, Hepatis etc. The girls are not released from the brothels until they are infected or “consumed and used”. Further business branches are organ- and skin trade for plastic surgery.

You will neither change the world, nor Nepal, but you will change the life of some girls and that’s all that matters. Brigitte Söllinger  
– The pupils and their schools

In order to save at least some girls from that future, Child Vision Nepal was founded. Nevertheless, one cannot change the world that easily, so it is not uncommon that rape victims would be among the pupils or parents still tried to marry off girls, even though it is forbidden by both the law and the school rules. Yet, Unterstützt werden folgende Projekte
* “Samata-Landwirtschaftsschule” – erste Landwirtschaftsschule des Landes für 750 Kinder (80% Mädchen aus der untersten Kaste)
* “Samata-Gefängnisschule” – diese Schule befindet sich in Birgunj (an der Grenze zu Indien) und bietet 150 Kindern, deren Mütter oder Väter wegen Kleinkriminalität im Gefängnis sind, Bildungsmöglichkeit und Sicherheit. Diese Kinder dürfen in der Gefängnisschule täglich einige Stunden dem Elend des Gefängnislebens entkommen.
* “Slum Schule” – die erste Schule in einem Slum in Birgunj. Sie bietet 30-60 Kindern (90% Mädchen) Bildung und Sicherheit. Zugleich ist die Schule auch ein Ort, wo den Müttern bei Frauenabenden Wissen über den eigenen Körper vermittelt wird. Unterstützt werden folgende Projekte
* “Samata-Landwirtschaftsschule” – erste Landwirtschaftsschule des Landes für 750 Kinder (80% Mädchen aus der untersten Kaste)
* “Samata-Gefängnisschule” – diese Schule befindet sich in Birgunj (an der Grenze zu Indien) und bietet 150 Kindern, deren Mütter oder Väter wegen Kleinkriminalität im Gefängnis sind, Bildungsmöglichkeit und Sicherheit. Diese Kinder dürfen in der Gefängnisschule täglich einige Stunden dem Elend des Gefängnislebens entkommen.
* “Slum Schule” – die erste Schule in einem Slum in Birgunj. Sie bietet 30-60 Kindern (90% Mädchen) Bildung und Sicherheit. Zugleich ist die Schule auch ein Ort, wo den Müttern bei Frauenabenden Wissen über den eigenen Körper vermittelt wird.the kids are brimful of life, full of energy and very keen to learn, if not the most motivated children I had the honour to teach. They are gorgeous, noisy, cheerful, cheeky but also often dirty. The slum school provides a shower and sanitary facilities for the children as well as for the mothers to stay clean, proper and healthy. Moreover, the kids were provided not only with sanitary items like tooth brushes but also with school supplies like books, stationary and the school uniform. I still remember vividly the spark in their little eyes when the kids learned how to tie their very first pair of closed shoes, or when they were tracing the lines of letters in their very first own book. Thus, teaching these children was a highly rewarding thing to do, for which I gladly put up with the long, damaged way to the slum school and power blackouts which lead to not operating fans even on days with 43°C and more.

Children must be taught how to think, not what to think.
– Organising a teacher’s seminar

Yet, just teaching the children was not sufficient, since the teaching methods in Nepal are still “old-school”, as in, just learning everything by heart instead of really understanding the material. Or getting hit by the teacher is something pupils can count on if they do not obey. In order to change that way of thinking, I organised a seminar for the teachers of both schools. Even though I do not have a proper training for teaching, I could share my longstanding experiences from tutoring, teaching in other projects and of course my outstanding schoolteachers in Austria. So, the teachers, who themselves where young women, sacrificed a whole Saturday, the only school free day of the week in Nepal, to learn “new” methods, songs and games to loosen up the frontal teaching. To ensure a lively exchange on the latest learn songs and techniques, getting help and staying in touch, a WhatsApp group was founded. What is more, together we arranged a time table and fixed school rules, where for instance rule number one is ‘No beating, no fighting’, right before ‘No littering’.

A period should end a sentence, not a girl’s education.
– Organising a menstrual awareness workshop

Most of the litter was the pads both schools provided anyways. These pads were provided, so that the girls do not have to miss school while having their period. My attempt to establish menstrual cups in order to reduce waste failed due to the inconvenience of properly cleaning. However, distributing pads was already a step in the right direction regarding the health of the girls, since most of them would otherwise use pieces of old cloth that often lead to harmful infections and even infertility. To inform about the risks of using these “cloth pads”, but also to raise awareness about menstruation in general, I organised a ‘Menstrual awareness workshop’ in both schools – not only for the girls but also their mothers, sisters, aunties, neighbours and whoever they wanted to invite. Menstruation is a huge taboo topic; therefore, girls and women rarely know what really happens in their bodies. Often they are seen as impure during their menstruation and thus banned from fulfilling worship service, household chores and sometimes even sharing the same dining table or rooms with their family. To break this stigma and injustice, the processes in the female body, healthy diet and lifestyle including menstrual hygiene, were elucidated with graphics and videos, in both languages, English and – with the help of the head master Anamika- in Nepali.

The limits of my language means the limit of my world. Ludwig Wittgenstein
– Culture clash by the example of the language

In the beginning, I was concerned that my lack of Nepali would be a problem since Anamika would not always be here to translate. Even though I realised soon that one can relate to kids in any language if you are confident enough, willing to make it work and if you are able to make the kids laugh; nevertheless when teaching and learning, the importance of the native language cannot be denied. Therefore, I started learning Hindi. First with the notes from my host mum, then adding YouTube videos and a grammar book a neighbour and friend got me from India. You might be wondering what use there is in learning Hindi even though Nepali is the only official language of Nepal? To begin with, Birganj is just at the Indian border, most of its inhabitants, no matter what age, caste or educational background, not only speak Nepali but also Bhojpuri and Hindi – a fact which impressed me a lot. What is more, not only are Nepali and Hindi related to each other, but Hindi is also close to one of my mother tongues, Bengali. Hence, it was more approachable for me and easier to master in such a short time. In general, my Bengali background made it easier for me to deal with the given circumstances in Nepal which differed a lot to what I was used to.  

What the world of tomorrow will be like is greatly dependent on the power of imagination in those who are learning to read today. Astrid Lindgren
– Personal gains for my future

To put in a nutshell, while I was there, I experienced moments I could not even have dreamt of. Of course, there is still a lot to improve, for instance enlarging upon the new teaching and learning methods or breaking more stigmas regarding female bodies and their sexuality. However, the stay also taught me a lot. First and foremost, I learned how to see the world through the eyes of a child again, which makes life a lot easier and relaxed. Also experiencing how grateful everybody is for even the smallest things made me appreciate everything even more. And of course, not all my stay was just filled with work. After teaching in school and preparing for the next days or workshops I got to spend my free time exploring the area and the South Nepalese culture. It was not too rare an occasion that I made use of the local swimming pool during the “girls time” where several girls, including neighbours, approached me, to teach them how to swim, being one of the only girls able to do it. So I did. Soon teaching the neighbour girls how to ride the bike was added to my free time activities. That was when I realized that once a teacher always a teacher. And I really enjoyed having found different ways to empower girls! What is more, since these girls did not really speak English, my Hindi could progress even faster. So, thanks to the stay I did not only gain experience, joie de vivre, friends and a new family on the other side of the globe but also had the chance to learn and practice another language.

An investment in education pays best interest. Benjamin Franklin
– How to contribute and acknowledgement

This is why I would love to see the project go further, see how in depth the helping aspect of the programme could be and see how each kid, I love so dearly, evolves. So, it is not the end of my personal fairytale of fulfilling my childhood dream yet. And yours can begin too! Child Vision Nepal focuses on giving these children other future perspectives and some enjoyment in life they would have never been provided with otherwise. If you want to contribute, don’t hesitate to contact me (me.kabir@outlook.at) or Child Vision Nepal (childvision.nepal@outlook.com) directly. Every contribution, no matter if financial or otherwise. Recourses like time and input will gratefully be accepted.

With that in mind, I would also like to thank some people without whom this experience would not have been the same. Thanks a lot, Brigitte, for giving me the freedom to operate as much or as little as I wanted to, for accepting my poor communication skills and of course for having made everything happen. A huge thank you also goes to my Nepali friends and host family, especially my host mother Anamika, for giving me the feeling as if I was part of Birganj. Additionally, whenever I was suffering from culture shock or home sickness my friends and family were there for me, even if only via video chat. And of course, this experience made me appreciate the education I received from the great teachers I had, even more. Therefore, I am utterly grateful for all my teachers that not only showed me that I already had what it takes to make it but also how to use these tools. Basically, that is exactly what I tried to teach in the schools. But in reality, the kids taught me way more than I could have ever taught them.

Die Migrantigen

Am 18. Juli 2019 kamen die Stipendiat*innen und Alumnis zusammen um sich gemeinsam die österreichische Komödie Die Migrantigen im Rahmen des Freiluftkinoprogramms Volx am Volkertmarkt anzuschauen.
Das Kinoerlebnis war mal ein ganz anderes, der ganze Platz war voll mit Leuten, die teilweise auf den dafür aufgestellten Sesseln saßen, teilweise auf Picknickdecken oder selbst mitgebrachten Sitzgelegenheiten. Es war eine sehr angenehme Stimmung und da der Film auf eine sehr humorvolle Art mit Klischees und Vorurteilen spielt, wurde sehr viel gelacht. Der Film hat aber auch eine tiefere Ebene, die kritisch beleuchtet, wie Hetze und Stigmatisierung einen tiefen Keil in eine Gesellschaft treiben kann.

START-Vorarlberg feierte sein 10-jähriges Jubiläum!

Mehr als 200 Gäste kamen am vergangenen Mittwoch in das Montforthaus nach Feldkirch, um 10 Jahre START-Vorarlberg zu feiern. Anlässlich der Feier wurde das START-Gründerpaar, Maude und Bill Dearstyne, mit dem goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich für ihre herausragenden Verdienste um die Integration von engagierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund gewürdigt.

Rückblick auf ein Jahrzehnt
Aus dem damaligen Wunsch der Initiatoren etwas an die Vorarlberger Gesellschaft zurückzugeben, ist heute ein umfangreiches und professionelles Förderprogramm für junge Menschen entstanden. Seit der Gründung konnte START-Vorarlberg rund 70 Jugendliche aus über 20 Nationen erfolgreich bis zur Matura begleiten. Neben einer PC-Ausstattung und einem monatlichen Bildungsgeld für die Schülerinnen und Schüler wurde ein intensives und umfangreiches Betreuungs- und Beratungsprogramm entwickelt. Mehr als 500 Workshops, Seminare, Exkursionen, Beratungen und viele weitere Förderangebote konnten realisiert werden – mit Erfolg. „92% der geförderten Jugendlichen im START-Programm haben mithilfe von START die Matura geschafft. Darauf sind wir sehr stolz“, so der Gründer William Dearstyne.

Bewegende Momente
Alle 22 Stipendiatinnen und Stipendiaten des aktuellen Jahrgangs, ihre Paten, die Alumni, Freunde und Förderer des Vereins waren bei der Jubiläumsfeier zusammengekommen, um die Highlights der letzten Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen. „Vorarlberg kann stolz auf seine globale Wirtschaft und seine vielfältige Gesellschaft sein. Umso mehr freut es mich, dass es Förderprogramme wie START-Vorarlberg gibt, die eine gelebte Integration fördern und einen Mehrwert für unser gemeinsames Zusammenleben im Ländle leisten“, betont Landesrätin und Schirmherrin Dr. Barbara Schöbi-Fink bei ihrer Jubiläumsrede.

Kleine Hilfe mit großer Wirkung
Einige der Jugendlichen mussten bereits in ihrer Kindheit sehr viel Negatives erleben. Sie kommen zum Teil aus Kriegsgebieten, in denen das Leben eines einzelnen Menschen nicht viel Wert ist“, erzählt Dearstyne. „Deshalb ist es uns wichtig, diesen jungen Menschen neue Zukunftsaussichten zu ermöglichen und ihnen den Mut und die Zuversicht auf ein besseres Leben zurückzugeben.“ Um dieses Ziel zu erreichen, ist START-Vorarlberg auf die Unterstützung weiterer Paten angewiesen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie die Initiative unterstützt werden kann. „Egal ob jemand eine Patenschaft für einen unserer Schülerinnen oder Schüler übernimmt, unseren Schützlingen ein Schnupper-Praktikum bei sich im Unternehmen ermöglicht oder eine Spende tätigt – wir sind jedem Einzelnen unserer Unterstützer von Herzen dankbar und freuen uns über jeden neuen Helfer in unserer Mitte“, bekräftigt Dearstyne. „Nur gemeinsam mit der Unterstützung unserer Paten und Förderer können wir auch in Zukunft einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen Entwicklung in unserem Land leisten und etwas an die Gesellschaft zurückgeben“.

Seit 2013 ist der Verein als spendenbegünstigte Einrichtung erfasst. Alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Österreichweit ist START bereits in fünf Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es das Programm in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg.

Zu weiteren Fotos geht es HIER

Stipendiatinnen und Alumnas beim Österreichischen Frauenlauf

Am 26. Mai 2019 haben sich die Alumnas mit den Start-Stipendiatinnen getroffen, um gemeinsam die 5 km Strecke zu laufen. Das Laufen an einem heißen Sonntag Vormittag macht mit 30.000 Frauen und den Start Stiptis viel mehr Spaß als viele denken. Und danach haben wir gemeinsam auf der Prater Wiese noch den Tag mit einem Eis genossen.
Hier ein paar Eindrücke der Stipendiatinnen und Alumnas:

Das war das allererste Mal, dass ich überhaupt beim Laufen mitgemacht habe. Ich bin nicht sportlich aber Sport zu betreiben mag ich schon. Die 5 km Strecke ist schneller gegangen als ich mir gedacht habe. Ich wollte schon immer beim Laufen mitmachen, dank der Start Unterstützung, dass es mir ermöglicht hat. Hoffentlich werde ich in den kommenden Jahren auch mitmachen und dadurch meine sportliche Leistungen verbessern.
Sabiha Moradi

Ich fand die gegenseitige Unterstützung der Teilnehmerinnen beim Frauenlauf faszinierend und bin motiviert in Zukunft wieder dabei zu sein.
Aminat (Alumna)

Ich war heuer schon das 7. Mal beim Frauenlauf dabei. Dieses Jahr hat es um so mehr Spaß gemacht, da wir-Alumnas- gemeinsam mit den Stiptis gelaufen sind. Es war ein sehr schönes und natürlich ein wenig anstrengendes Erlebnis, aber dennoch ein Moment zum festhalten. Ich freue mich schon darauf nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
Ash (Alumna)

Studienberatung zu Medizin-Alternativen

Viele START-Jugendliche geben zu Beginn ihrer START-Karriere Medizin als Studienwunsch an. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen macht es aber Sinn sich schon früh Gedanken über Alternativen zu machen. Es gibt zahlreiche Ausbildungen und Studien im Umfeld des Medizin Studiums. Um mehr darüber zu erfahren nahmen sich am 3 Mai einige START-Alumnis aus Wien, Ober-und Niederösterreich die Zeit den aktuellen Stipendiat*innen über ihr Studien zu erzählen.

Folgende Studien waren vertreten : Pharmazie, Biologie, Molekularbiologie, Neurowissenschaften, Ernährungswissenschaften, technische Chemie, Lebensmittel & Biotechnologie, biomedizinische Analytik, Biomedical Engineering.

Vielen Dank an Ali, Aminat, Naima, Mojtaba, Sara, Lisa, Nahla und alles Gute fuer euren weiteren Weg!

Die Studienberatung ist bei unseren START-Jugendlichen sehr gut angekommen!

,,Plan B? Alternative zu Medizin” war ein sehr guter organisierter Workshop. Vor allem hat es mich gefreut, die Alumnis kennenzulernen. Sie waren wirklich sehr nett und haben alle meine Fragen beantwortet. Sie haben uns ausführlich über ihre Studienrichtungen erzählt und wichtige Informationen gegeben. Diese Veranstaltung wird mir helfen, nach der Matura ein geeignetes Studium auszuwählen. Da bedanke ich mich nicht nur bei Alumni, sondern auch beim START-Stipendium, dass sie diesen Workshop organisiert haben. -Sakaria

Ich fand den Alumna-Abend insgesamt sehr spannend. Vor allem die Erfahrungen, die die Alumna bislang gemacht haben. So sehr es auch spannend und interessant war, bin ich dennoch in meiner Wahl als Plan B für Medizin nicht weitergekommen. Im Gegenteil ist es jetzt sogar schwieriger, weil ich neue Studien kennengelernt habe, die mich auch ansprechen. -Saida

Mein Traum ist es Medizin zu studieren, aber wegen der Aufnahmeprüfung, welche man nicht vom ersten Mal schaffen kann, brauchte ich einen anderen Plan. In diesem Workshop sind mehrere Alumni aus ganz Österreich gekommen, um uns über ihre Studien zu informieren. Ich fand es echt super und nett von den Alumni, Zeit für uns zu finden und uns einen Augenblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben. Über solche Workshops bin ich immer gespannt. -Fatimah

Die Alumnis waren wirklich bereit so viel zu erzählen, weil wir gefühlte tausende Fragen hatten. Aber sie haben sich wirklich Zeit genommen & im Endeffekt wusste ich dann auch was ich ungefähr machen will. Tatsächlich braucht man nicht immer Mathematik, also bin ich ziemlich beruhigt. Ich fand’s auch gut, dass fast alle von ihnen die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium gemacht haben, da sie uns einiges davon auch erzählen konnten. War wirklich hilfreich und wir konnten die anderen besser kennenlernen! -Aylin

Also der Alumni Infoabend war genau wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Treffen war SEHR informativ. Ich habe mein Studium noch mehr kennengelernt. Außerdem habe ich einen Plan B, den ich vorher nicht gehabt hatte. Ich habe aber auch anderen Studiengänge, die auch mit Naturwissenschaft zu tun haben, kennengelernt und somit VIELE Infos gesammelt. -Israa

Der Alumni- Infoabend über Studienmöglichkeiten war sehr informativ. Für mich war das die beste Angelegenheit über die Studien nachzufragen und mich besser zu informieren, vor allem weil fast alle einen naturwissentlichen Zweig hatten. Ich habe ein besseren Überblick über die verschiedene Studienrichtungen bekommen und habe mich sogar für ein Studium sehr interessiert. -Silvy

Es war sehr hilfreich für mich, ich habe auf viele meine Fragen eine Antwort bekommen, verschiedene Studienmöglichkeiten kennengelernt und dabei die Alumnis kennen gelernt und von ihren Erfahrungen in Bereich Studium erfahren. -Navid

Der Alumni-Infoabend war sehr sehr informativ. Man hat viel über verschiedene Studien im Bereich Naturwissenschaften erfahren und dass es auch viele interessante Studien außer Medizin gibt.
Die Alumnis sind ganz genau auf unsere Fragen eingegangen und haben sie bestens beantwortet, sodass man sich einen guten Überblick über das Studium verschaffen konnte. -Rosetta

Die Alumnis haben uns ehrlich beraten und das Gespräch mit ihnen war sehr angenehm! Ich hatte das Gefühl, dass wir uns seit vielen Jahren kennen! Ich habe die Studienrichtungen außer Pharmazie nur oberflächlich gekannt, jetzt weiß ich das Wichtigste darüber und mache mir Gedanken! Ja, stimmt, dass ich noch 2 Jahren habe bis zur Matura, dennoch finde ich die Informationen hilfreich! Ich habe sogar Ratschläge bekommen was ich alles bis zur Matura machen könnte.
Heute Abend hatte ich wieder viel Spaß. -Mariana

Der Alumni Infoabend war spannender als ich gedacht habe. Zuerst dachte ich mir ich bin hier fehl am Platz, weil ich eigentlich nichts mit Medizin zu tun habe. Aber als ich dann über die verschiedenen Studiengänge erfahren habe und wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen. Auch die alten Stipendiaten kennen zulernen war sehr nett und wir hatten einen lustigen und informativen Abend. -Edison
Wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen

Der Alumni-Infoabend hat mir eine große Hilfe gegeben, einen Plan B für mein zukünftiges Studium aufzustellen. Ich habe verschiedene neue Studiengänge kennengelernt, die auf der gleichen Ebene wie Medizin sind, sogar die Grundsteine dafür sind. -Adham

START-Alumnis und Stipis beim Fest der Kulturen

Engagierte START-Jugendliche beim Welser Fest der Kulturen

Am 28. April 2019 fand in Wels OÖ das „Fest der Kulturen“ in und vor der Stadthalle statt. In diesem Rahmen wurden verschiedene Kulturvereine eingeladen Volkstänze aufzuführen wie auch kulinarische Imbisse zu verkaufen. Das Event setzte ein Zeichen für Toleranz und Respekt und ermöglichte einen intensiven interkulturellen Austausch. Das Ergebnis war eine wunderschöne Mischung aus Kulturen, Sprachen, Tänzen, Geschichten und traditionellen Trachten.

Auf dem Fest traf man auch auf einige bekannte Gesichter! Unter anderem war Amin Alzade, Stipendiat aus Niederösterreich, mit dem seinem afghanischen Kulturverein dort, Soritta Kim, Alumna aus Oberösterreich mit dem kambodschanischen Kulturverein und Rohulla Naseri, Alumnus aus Oberösterreich. Das Wiedersehen war eine angenehme Überraschung!
Man war umgeben von positiver Energie und das warme Wetter passte perfekt dazu. So war der gesamte Platz vor der Stadthalle gefüllt mit verschiedenen Ständen der Vereine. Neugierig wurden fragte man einander über die komplizierten handgemachten Trachten und staunte über ihre Schönheit (siehe z. B. das traditionelle Gewand aus der afghanischen Kultur). Kulinarische Köstlichkeiten wurden probiert und danach schwärmte man lediglich über das Essen.

An diesem Tag konnte man klar und deutlich sehen, dass das Miteinander funktioniert und das sogar sehr gut! Und nächstes Jahr hoffen wir natürlich, noch mehr Alumni oder START-Stipis wiederzusehen!

Seminar politische Bildung in Berlin

Wie jedes Jahr fuhren alle START-Österreich Stipendiat*innen die 1 Jahr vor der Matura stehen nach Berlin um an einer Seminarwoche zum Thema politische Bildung teilzunehmen. Hier der ausführliche Bericht:

Tag 1 – Anreise mit Bus, Flugzeug und Bahn nach Berlin

Während die Salzburger Stipis elegant mit der 1.Klasse mit der Bahn nach Berlin fuhren, flogen START-Wien, NÖ, OÖ von Wien Schwechat nach Berlin-Tegel. Die Vorarlberger fuhren mit dem Bus nach Zürich und flogen von dort aus nach Berlin. Für einige Stipendiat*innen war es der erste Flug überhaupt.

Nachdem alle gut angekommen waren, checkten wir in unserem Hostel in der Nähe des Bezirks Prenzlauer Berg ein. Dann gingen wir gemeinsam in Kleingruppen essen und machten uns mit der Umgebung vertraut.

Tag 2 – Thema: Nationalsozialismus

Wir haben als erstes das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besucht. Die 2711 quaderförmigen Beton-Stelen erinnern an die rund 6 Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden. Hier erfuhren wir nicht nur über die Hintergründe dieses Platzes sondern auch über die Architektur und eigenen Interpretationen des Denkmals. Danach gingen wir hinunter ins Museum und wurden in 2 Gruppen aufgeteilt.

Wir sprachen viel über den Nationalsozialismus, vor allem über den Einmarsch in Polen und über die Vernichtungslager die 1942 erbaut wurden. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und haben Aufgabenstellungen bekommen, die wir mit Hilfe des Bildmaterials im Museum beantworten mussten.

Nach der Mittagspause gingen wir zum Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung wo uns Sana von den Geschehnissen 1933 berichtete und zur neuen Wache – einer Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort erzählte uns Mahdi über die Widerstandsbewegung der Geschwister Scholl.

Anschließend besuchten wir das deutsche historische Museum und sprachen wieder über den Nationalsozialismus, wobei wir mehr auf die Details, wie zum Beispiel die Hitler-Spielzeuge der Kinder, eingingen. Am Abend besuchten wir auch noch das Maxim Gorki Theater und schauten uns „Die Nacht von Lissabon“ an. Das Thema des Theaters spezialisierte sich hauptsächlich auf die Flucht und die emotionale Belastung die dahinter steckt.

Eishah: Ich fand es sehr gut, dass wir nicht nur über Fakten gesprochen haben, wie wir es in der Schule machen, sondern auch zum Beispiel auf familiäre Hintergründe der Juden eingegangen sind.

 

Mehdi: Mir hat vor allem das deutsche historische Museeum gut gefallen, da es Materialen der NS-Zeit zeigte und ich mir somit besser vorstellen konnte, was alles passierte. Von den anderen Programm-Tagen konnte ich mir auch viel Information mitnehmen.

 

Afra: Ich habe schon relativ viel zum Nationalsozialismus in der Schule gemacht und trotzdem konnte ich mir sehr viel neues mitnehmen. Ebenso die Wiederholung von den Sachen, die ich schon gekonnt habe, war für mich hilfreich es mir noch besser einzuprägen. Die Berlin-Reise ist eine tolle Möglichkeit um sich politisch weiterzuentwickeln und hat allen Beteiligten einen großen Spaß gemacht.

Bericht der START-Sbg Stipendiat*innen

Theaterbesuch

Gegen Mittwochabend hatten wir die Möglichkeit das Theaterstück ‘Die Nacht von Lissabon’ nach dem Roman von Erich Maria Remarque zu besuchen. Selbst in diesem Stück handelte es sich von der Flucht. Eine tragische Geschichte eines Paares, die gegen ihr Schicksal kämpfen und Widerstand zeigen mit der Hoffnung zu Überleben.

Das Theaterstück war für mich eine traurige Geschichte, weil die Paare immer verfolgt wurden und sie haben im Angst gelebt. Das Leben für sie eine große Herausforderung, weil sie immer auf der Flucht waren. wegen dieser Verfolgung konnten sie nicht ein schönes Leben führen. – Shah-Ali

Die ‘Nacht von Lissabon’ die im Rahmen ein Theaterstück gespielt wurde, war Liebesgeschichte von zwei geliebten die nicht einfach hatten zusammen zu kommen und immer ihnen die steine vor ihren Weg geworfen wurde. Sie hatten nicht so einfach ein schönes Leben zu führen. Allgemein war das Theaterstück für mich sehr interessant und hat mich fasziniert. -Milad

Das Theaterstück zeigt vor allem auch, dass die Menschen damals sehr schwer hatten. Ich persönlich war von dieser Geschichte sehr berührt und hoffe, dass die Gesellschaft endlich es schafft in einer toleranteren Atmosphäre miteinander in Frieden zu leben.  – Nasiba

Auch ich habe das Theaterstück sehr interessant gefunden. Vor allem die Parallelen, die man zu unserer Gesellschaft herstellen kann, haben mich fasziniert. Sicherlich muss man in Österreich (!) keine Angst haben, mit einer Person zusammen zu sein, unabhängig von deren Religion, Geschlecht oder Herkunft. Dass das jedoch so ist, ist absolut nicht selbstverständlich und in anderen Ländern teilweise gar nicht möglich. – Chirin

Ich fand das Stück sehr gut und unterhaltsam, da die Schauspielergruppe nicht nur die Probleme in der Vergangenheit sondern auch die Schwierigkeiten, welche man heute in einer fremde Gesellschaft bzw. Kultur bekommen kann, gut und deutlich dargestellt hat. Iman

Bericht der START-Vbg Stipendiat*innen

Tag 3 – DDR, geteiltes Berlin

Wir haben in der Schule zwar einiges über das geteilte Deutschland gelernt, doch erst als wir am zweiten Vormittag unserer Berlin-Reise die ehemalige DDR Haftanstalt Berlin-Hochschönhausen besuchten, wurde uns die schlimme Menschenrechtslage im Osten bewusst. In der DDR wurden die Bürger mit einer Politik der Angst und Vertrauenslosigkeit regiert. Hier haben wir auch eine Führung von einem Zeitzeugen gemacht. Er hat uns die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR gezeigt. Es war sehr emotional die traurigen Geschichten zu hören.

Am Nachmittag besuchten wir den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Seine Architektur ist ein Beispiel der Gigantomanie zur NS Zeit. Es ist aber nicht übertrieben zu sagen, dass er als die “Mutter aller Flughäfen” gilt. Mit unserer sympathischen Tourguide erkundigten wir die verschieden Facetten dieses Flughafens angefangen von den Zwangsarbeitern, die dieses Gebäude errichten mussten, bis hin zu seiner vitalen Rolle bei der Luftbrücke und schlussendlich zu seiner Schließung 2008.”

Bericht START-OÖ Stipendiat*innen

Alumni - Infoabend

Am Abend besuchten uns 3 START-Alumni, die in Berlin leben und dort studieren oder arbeiten. Sahire Bozkurt und Sonya Puthuparambil (START-Wien) und Luka Prskalo (START-OÖ) informierten über Studieren und Arbeiten in Deutschland. Speziell Luka wurde mit Fragen gelöchert, da er an der Charité in Berlin Medizin studiert. Vielen Dank fürs Zeitnehmen!

Tag 4 – Demokratie und Europa

Donnerstag waren wir beim europäischen Haus. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Rolle der Parlamentsmitglieder zu spielen, wo wir eine Diskussionsrunde über Plastikbechern und Umweltverschmutzung durchgeführt haben. Wir hatten viel Spaß beim Rollenspiel. Es war ein wunderbares Erlebnis. Nachher hatten wir Freizeit. Dann hatten wir die Chance, uns mit uns im deutschen Dom mit der Geschichte des Parlaments auseinanderzusetzen. (Khlod)

Am vierten Tag unserer Reise durften wir den deutschen Dom besuchen. Da haben wir uns mit der Funktionsweise des Bundestags beschäftigt und haben die Rolle von “Bundestagsabgeordneten” übernommen, um einen besseren Überblick zu bekommen, wie Entscheidungen getroffen werden. Außerdem wurden Infos über die Arbeit von Bundestagsabgeordneten, den Gang der Gesetzgebung, den Ablauf einer Sitzungswoche, die Struktur und Sitzordnung im Plenarsaal, die Funktionen der handelnden Parlamentarier sowie den Ablauf einer Plenarsitzung vermittelt.

Mir hat es sehr gefallen, weil ich mich dadurch einen sehr guten Überblick über verschiedene Dinge im Bundestag verschaffen konnte. (Ahmad)

Bericht: START-NÖ Stipendiat*innen

Tag 5 – Abreise

Die ersten, die Berlin verlassen mussten, waren die Salzburger Stipendiat*innen, die mit dem Zug nach Salzburg fuhren. Da in Deutschland der Karfreitag ein Feiertag ist, fuhren die U-Bahnen nur unregelmäßig und es gab dazu noch eine Störung, so dass wir den Zug nur knapp erreichten!

Die restlichen Stipendiat*innen hatten dann ebenfalls mit Verkehrsproblemen zu kämpfen, aber alle kamen rechtzeitig am Flughafen an und kamen gut und wohlbehalten wieder nach Hause.

Berlin wir kommen wieder!

Eine unvergessliche, lehrreiche, aber auch spaßige Reise, mit diese drei Wörter würde ich die Berlinreise 2018/2019 beschreiben. Die Reise war vom ersten- bis zum letzten Tag sehr gut organisiert. Ich danke allen für die Ermöglichung dieser Reise. - Atila Bamyani

Atila

Während der Berlinreise konnte ich nicht nur meine politische Bildung erweitern, sondern auch meinen Freundeskreis. Trotz oft langer Erklärungen und Erzählungen hat man durch die dort besuchten Workshops sowohl die Geschichte Deutschlands, als auch die Funktion des europäischen Unions besser kennengelernt. Unsere Betreuerinnen haben uns tatkräftig unterstützt, sodass wir uns wie zuhause fühlten. Ich hatte dort zahlreiche schöne Momente und Erinnerungen, die ich nie vergessen werde. DANKE START FÜR DIESE TOLLE UND INFORMATIVE REISE!

Jihan

In Berlin haben wir viele Workshops und wichtige Gebäuden besucht. An diese Reise würde ich wieder mit allen Stipendiaten und Stipendiatinnen und Betreuerinnen teilnehmen.

Shehab

Die Berlinreise war für mich von Anfang an schon cool und interessant und die beste Reise mit Stadt bis jetzt, da ich zum ersten mal mit Flugzeug geflogen bin.

Mahdi

START-Salzburg: Es gibt etwas zu feiern!

START-Salzburg wird bald 10 Jahre alt!

Dieses Jubiläum möchten wir natürlich gemeinsam mit allen Stipendiat*innen, Pat*innen, Förderern, Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen des Stipendienprogrammes gebührend feiern.

Darum schon jetzt den Termin im Kalender mit einem roten Kreis markieren: Donnerstag 07.11.2019 findet die Jubiläumsparty um 18.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Salzburg statt. Die beste Gelegenheit um START-Alumnis, Kolleginnen und Kollegen von „damals“, Förderer und Partner des START-Stipendienprogrammes wieder zutreffen, aber auch die neuen Gesichter bei START-Salzburg kennen zu lernen. Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Euch!

In luftigen Höhen – Treffen der START-Salzburg Alumnis

Auf den Gipfel des Salzburger Hausberges begab sich eine Gruppe von START-Salzburg Absolventinnen und Absolventen unterschiedlichster START-Jahrgänge. Alte Kontakte wieder aufleben lassen, neue Alumnis kennen lernen und der Austausch über Erfahrungen nach der Matura standen bei diesem Treffen im Vordergrund.

START-Alumnus Pushon berichtet:

„Am 24. Februar 2019 trafen sich die ehemaligen Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten von den vorherigen Jahrgängen. Wir trafen uns am Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam nach Grödig zum Untersberg. Dort angekommen, wanderten wir zum Gipfelkreuz des Untersberg. Am Gipfelkreuz genossen wir dann den schönen Ausblick. Abschließend gingen wir noch alle genüsslich essen. Ein riesiges Dankeschön geht an Trinh Nguyen, die dieses Treffen sehr gut organisiert hatte. Durch dieses Treffen lernten sich die Alumnis besser kennen. Wir redeten über das Leben nach der Matura und noch vieles mehr. Rückblickend gesehen war es ein sehr gelungenes Treffen.“

“Erfolg ist reine Kopfsache”

START-Salzburg Absolvent Pushon über seine Ausbildung beim Bundesheer

Am 3. September startete für mich ein neues Kapitel. Meine Schulkarriere ging erfolgreich zu Ende. Als nächstes stand das Bundesheer an. Ich habe mich vorher schon für eine Offizierslaufbahn beim Heer beworben. Deswegen war ich noch mehr gespannt. Von September bis Anfang Februar war ich an der Erzherzog Julian Kaserne in Straß in Steiermark stationiert. Dieser Ort liegt 10 km entfernt von der slowenischen Grenze. Am ersten Tag lernte ich meine neuen Kameraden kennen und fassten unsere Ausrüstung aus. Zuerst traute sich keiner von uns zu reden. Aber in 15 Minuten war diese Angst weg. In dieser Zeit wurden wir zu ziemlich guten Kameraden. Ohne Kameradschaft hätten viele uns diesen sehr intensiven nicht überstanden. Die erste Woche war für mich ziemlich stressig, weil es für mich ein komplett neues Umfeld war. Denn seit 12 Jahren saß ich nur an meinem Tisch und hatte Unterricht. Hier beim Heer lief das System ganz anders. Ich lernte erst hier meine körperlichen Grenzen kennen. Seit meinem Einrückungstermin habe ich mich sportlich wesentlich gesteigert. Wir, die Kaderanwärter, haben in diesen 5 Monaten gelernt zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu motivieren. Auch in den schwersten Zeiten wie bei den Waffenausbildungen, bei den 24 Stunden Gefechtsdiensttagen oder beim 60 km Abschlussmarsch haben wir uns gegenseitig geholfen, wo immer wir auch konnten. Rückblickend auf diesen Kurs bin ich schon ziemlich stolz auf mich, weil ich phasenweise mir die Ausbildung nie zugetraut habe.

Ich persönlich habe sehr viel von dieser Ausbildung profitiert, weil man sich nicht nur fachspezifisch, sondern auch charakterlich weiterbildet. Erlebnisse, wie die Feldlagerwoche oder die Gebirgsausbildung brachten uns bei, dass unser Körper eigentlich mehr kann, als wir denken. Die meisten Sachen spielen sich eigentlich im Kopf ab. Das passende Zitat dazu wäre: „Erfolg ist reine Kopfsache.“


Alumni Reunion in Graz

Am Samstag, den 15. Dezember 2018 besuchten Katharina und Lirixona, Alumni-Mitglieder vom START-Stipendium die Alumni Anita, Jenni und Soritta. Die Ex-Maturantinnen gehörten ursprünglich alle zur OÖ-Gruppe. Doch auch nach der START-Zeit ging der Kontakt nicht verloren.

Die Reunion zur Weihnachtszeit war besonders schön, wenn auch ein bisschen kalt. Gemeinsam besuchten wir am Abend den Weihnachtsmarkt oben am Schlossberg in den Kasematten. Das Treppensteigen ersparten wir uns durch eine Fahrt mit der Schlossbergbahn, die an jenem Abend gratis war.

Oben angekommen, staunten wir zuerst über die Menge der Menschen, die sich dort angesammelt hatte. Es duftete nach Punsch, Keksen und anderen Spezialitäten auf dem Markt. Wir konnten den Leckereien nicht wiederstehen und legten eine kurze Snack-Pause ein, in der Kartoffelspiralen und Raclettebrötchen verspeist wurden.

Am Sonntag vor der Rückreise der von Kathi und Liri, wurde noch ausgiebig im Kunsthauscafé (auch bekannt als das „friendly-Alien“-Gebäude bekannt) gefrühstückt.

Es war schön wieder miteinander face-to-face über alles Mögliche zu plaudern. Nachdem wir uns schon mehrere Monate nicht gesehen hatten, hatte sich der Gesprächsstoff dementsprechend angehäuft. Und trotzdem fühlte sich der Abend an, als wären wir nie getrennt gewesen.

Aufregende News! Im März ziehen Jenni, Soritta und Anita zusammen in die Greenbox, einem Studentenheim. Da wird dann natürlich ein neues Update der Alumni kommen!

Bis dahin wünschen wir euch ein frohes neues Jahr 2019!

 

 

 

 

START-OÖ feiert gemeinsam Weihnachten

Am Samstag, den 15. Dezember 2018 nahmen sich die START-Oberösterreich StipendiatInnen, einige START-Alumnis und auch einige vom START-Freundeskreis Zeit um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Einen ganzen Tag lang widmeten wir uns dem besinnlichen Weihnachtsfest.

Mit einer schönen Weihnachtsmusik im Hintergrund bereiteten wir alle gemeinsam die Tische für ein Weihnachtsessen vor. Jede*r Stipendiat*in nahm etwas zu Essen mit, wodurch unser Buffetisch eine reichliche Auswahl an verschiedensten Speisen aus den unterschiedlichen Kulturen unserer Stipendiat*innen bot.

Eines durfte natürlich nicht fehlen: Das Weihnachtswichteln. Die Stipi-Sprecher*innen Chrislane und Gul bereiteten liebevoll ein Weihnachtswichteln der besonderen Art vor. Anstatt kleinen gekauften Geschenken bekam man die Aufgabe, an seinen gezogenen Stipi ein paar nette Worte zu richten, und die Frage zu beantworten, was man an dieser Person besonders toll findet.

Im Anschluss an das besinnliche Weihnachtsfest mit netten Gesprächen gingen alle Stipdendiat*innen, deren Zeit es noch erlaubte, gemeinsam Eislaufen. Das rundete unsere Feier perfekt ab und war ein besonderes Highlight für viele, die das erste Mal auf Schlittschuhen standen.

Wir wünschen all unseren PatInnen, FörderInnen und FreundInnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten START ins Jahr 2019!

   

START-Vorarlbergs Nikolo-Feier

Wieder eine tolle Veranstaltung von START-Vorarlberg: Am Nachmittag des 6. Dezember trafen sich START-StipendiatInnen, Mitglieder vom START-Freundeskreis und ein paar START-Alumni im festlich geschmückten „Vienna Haus“ des Hotel Martinspark in Dornbirn, um sich noch einmal gemeinsam am Jahresende 2018 zu treffen.

 

Das Programm hat wie immer mit einer herzlichen Begrüßung begonnen und die Alumni teilten ihre Erfahrungen und ihr tollen Erlebnisse während ihrer START-Zeit. Es war sehr beeindruckend zu hören, was sie unter anderem von den diversen START-Seminaren mitnahmen und noch heute sehr hilfreich in ihrem Studium bzw. in ihrem Arbeitsleben verwenden können.

Ein wichtiger Programmpunkt des Nachmittages war das traditionelle Schreiben der Weihnachtskarten an die START-Paten. Mit dieser kleinen Geste möchten sich die StipendiatInnen herzlich für die Unterstützung der Paten bedanken. Ohne sie gäbe es kein START-Stipendium und damit keine Seminare, keine Unterstützung für diverse Klassenfahrten, keine gemeinsame Unternehmungen, etc.

 

Als lustiger Höhepunkt kam dann auch noch der Nikolaus (Alumnus Aleks) und der Krampus (Katrin B.), welche die Stipis entweder lobten, oder „tadelten“! Ein mit Nüssen und Schokolade gefülltes Nikolo-Säckchen gab es aber für jeden!

   

Zum Ausklang gab es dann noch ein leckeres Essen für alle. Es war eine sehr schöne und auch informative Veranstaltung und Feier. Es war schön, dass alle StipendiatInnen, Alumni, Freunde von START und das START-Team Sandra, Larissa und Cansu zusammenkamen. Selbst die START-Österreich-Chefin Katrin, kam extra aus Wien angereist!

Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Stipis und das Team von START-Vorarlberg!

 

Ein Bericht von Sherwan, START-Freundeskreis

Die Zukunftspläne der START Salzburg Absolvent*innen

Sechs START Stipendiat*innen durften sich im Juni über den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn freuen. Sheba Brennsteiner wird ab Oktober Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der FH Salzburg studieren: “Mein großes Interesse für Biologie und insbesondere den menschlichen Körper bzw. die menschliche Psyche hat mich immer schon in die naturwissenschaftliche Richtung gelenkt. Als ich mich dann näher mit meiner beruflichen Zukunft beschäftigte, wurde mir klar, dass ich diesen Beruf ergreifen möchte. Dies bietet mir die Möglichkeit, etwas zu unserer Gesellschaft beizutragen und meine Interessen quasi zum Beruf zu machen. Außerdem war ich extrem beeindruckt vom Medizin–Infonachmittag, den START organisiert hat. Ich konnte mir so viel mitnehmen und war mir danach einfach zu 100% sicher bei meinem Berufswunsch.”

 

Für welchen Beruf bzw. welches Studium haben sich die anderen Absolvent*innen entschieden?

 

Araz Alhamdani: hat das Multiaugustinum in St. Margarethen/Lungau mit der Matura abgeschlossen und wird ab Oktober an der Universität Salzburg Informatik studieren.

“START hat mich überall unterstützt. Von Deutschkursen bis zu Politische Bildung, Mathematik Nachhilfe und mehr. Ich war allein und ohne Support, als ich nach Österreich gekommen bin, und jetzt durch START habe ich eine große Familie, die immer hinter mir steht. Für das bin ich dankbar.”

 

 

Gülnara Turdi: hat die Lehrabschlussprüfung als Bürokauffrau mit Auszeichnung bestanden. Sie wird ihr großes Ziel, die Matura zu absolvieren, weiter verfolgen und hat sich für die Berufsmatura am Wifi Salzburg angemeldet

“Ich bedanke mich herzlich bei unseren Paten! Was Sie machen, ist sehr wichtig für jedes Mitglied des Programms, das hilft uns, uns weiterzubilden, gute Karrieremöglichkeiten zu bekommen, sich in Österreich möglichst gut zu integrieren. Die Zeiten bei START bleiben für immer im Herz!”

 

Ali Hossaini: hat im Juni die Abschlussprüfung an der HTL Hallein abgelegt. Er arbeitet seit Juli als Mechatroniker bei MACO in der Alpenstraße.

“Für mich war das Bildungsseminar ein Highlight. Dabei habe ich viel zum Thema Präsentation und Rhetorik gelernt, das ich sowohl schulisch als auch privat gut verwenden kann. Für all diese Unterstützung möchte ich mich herzlich bei meiner Patin, Frau Katharina Turnauer, bedanken.”

 

Liza Angelee Arcilla: ist seit Juli Absolventin der AbendHak Salzburg. Sie wird ein Jahr arbeiten um sich über ihren weiteren Weg und ihren Berufswunsch Klarheit zu verschaffen.

“Ich bedanke mich, dass Sie so ein großes Herz haben, an uns zu glauben – an mich! Durch Ihre Unterstützung und harte Arbeit verändern Sie das Leben von vielen Jugendlichen wie mich. Ich wünsche Ihnen alles Gute im Leben und noch mal: Maraming salamat po! – Vielen herzlichen Dank!”

 

Pushon Muhammed: wird zuerst seinen Grundwehrdienst absolvieren und dann an der Militärakademie Wiener Neustadt studieren.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Katharina Turnauer Privatstiftung recht herzlich bedanken, da sie mir die Möglichkeit gegeben haben, ein Teil dieser Organisation zu sein. Ich möchte mich bei allen nochmals für die schönen zwei Jahre bedanken. Sie waren wirklich wundervoll und haben einen sehr hohen Wert für mich.”

 

 

Sheba Brennsteiner: wird ab Oktober an der FH Salzburg Gesundheitswissenschaften studieren.

“Es gibt so viele Dinge die mir bei START zuteil wurden, vor allem zwischenmenschlich, wofür ich so unendlich dankbar bin. START ist ein großer Teil von dem Menschen, der ich jetzt bin und darauf bin ich so stolz!”

 

 

Erasmus im Studium

Aleksander Marijanovic, START Vorarlberg Alumnus des 3. START Jahrganges, hat vom 31.08.2017 bis 31.08.2018 einen Studienaufenthalt an der Gastinstitution University of OULU zur Uni Liechtenstein abgelegt. Wie es ihm ergangen ist und was er alles gemacht hat, erfahren sie nun hier:

Direkt nach dem Annahmeschreiben der Universität Oulu wurden mir einige To-Do’s aufgelistet. Zum einen musste ich mein Learning Agreement online auf einer Plattform (vergleichsweise mit Mobility) angeben. Zudem musste ich mich um meine Bleibe bemühen, hierbei gibt es bei der UNI Oulu eine tolle Gesellschaft die dir dabei hilft, diese heisst PSOAS. PSOAS ist ein non-profit Unternehmen und hilft jungen Studierenden eine Bleibe zu finden. Hierbei muss nur eine Onlineanfrage ausgefüllt werden mit deinen Präferenzen und die Zuteilung erfolgt ganz automatische. Jedoch sollte man sich hier nicht ewig Zeit nehmen, sondern diese so rasch wie möglich ausfüllen um noch einen Platz zu erhalten. Die wohnungsräume unterscheiden sich im größten Teil stark, ich hatte ein Zimmer mit 20 Quadratmeter und durfte dafür knapp 270 EURO /Monat zahlen, was sehr günstig für Finnische Verhältnisse ist, jedoch kannte ich einige Studierende die bis zu 100 EURO weniger wie ich bezahlt haben. Die Distanz zur UNI war von meinem Wohngebäude (Tirolintie 2A) ca. 3 km und ins Zentrum ca. 3,5 km also alles recht gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Da das Monatsticket für den Bus rund 43 EURO kostet, empfehle ich daher das Fahrrad.

Universität – Studium allgemein:

Die Universitär liegt etwa 6,5 km ausserhalb vom Stadtzentrum und ist um einiges grösser als unsere Uni im Liechtenstein. Die Uni Oulu umfasst in etwa 50.000 Studierenden und vom nördlichsten Punkt bis zum südlichsten braucht man zu fuss etwa 35 min. Die Uni OULU verwändet etwas ähnliches wie Moodle jedoch heisst die Plattform dort Weboodi.oulu.fi und bietet einige Tools mehr. Mein Auslandssemester begann mit einer „Einführungswoche“ diese hiess Vulcalia 2017, diese geht volle 7 Tage und während dieser Woche wird einem wirklich alles vorgestellt was die Uni zu bieten hat, sei es Freizeitaktivitäten oder genauere Informationen über PSOAS oder übers Studium alles wird einem hierbei erklärt.

Für mein volles Studienjahr hatte ich 11 Kurse zu absolvieren, diese waren:

  • Cross-cultural Negotiations –  Wahlmodul
  • Management Control –  Controlling
  • Internationalization –  Internationales Management
  • Strategic Marketing Management – Strategie und Wandel
  • Intermediate Macroeconomics – Makroökonomie
  • Corporate Governance – Grundlagen des Wirtschaftsrecht un CG
  • Brand Management – Wahlmodul
  • Business Networks – Wahlmodul
  • Cost Management System – Kostenrechnung
  • Leadership and Change – Führung und Organisation

Hier sieht man die Auflistung aller Kurse die ich bestanden habe, diese Auflistung soll dabei helfen, den nächsten Studierenden einen Anhaltspunkt geben, welche Kurse sie angerechnet bekommen können und welche ihnen eben auch helfen.

Freizeit und Roadtrip

ESSEN und TRINKEN:

Hierbei möchte ich einige Tipps und Tricks zeigen, wie man in einem teuren Land wie Finnland über die Runden kommt. Finnland zählt du den teuersten Ländern Europas und Lebensmittel und Alkoholischen Getränke können bis zu 4-mal teurer wie in Österreich sein. D. h. Einkaufen empfiehlt sich im Lidel, oder K-Market, da hier die «billigsten» Preise herrschen: Im Gegensatz dazu kann es sein das man im Supermarkt SALE 3-mal mehr bezahlen muss als im Lidel. Die UNI bietet recht gutes und günstiges essen, ein mittags Menü vom Buffet mit Getränk, Salat und Hauptspeise kostet nur 2,60 EURO mit Studierenden Ausweis.

TRIPS:

Wie oben schon erwähnt, dadurch das ich nur an 3 von 4 Perioden Vorlesungen hatte konnte ich einiges in Finnland und vor allem auch ausserhalb von Finnland sehen. Zu empfehlen gilt hier, sich die Homepage von ESN Oulu anzuschauen, denn diese bieten recht gute Trips zu den entlegensten Orten im Norden, jedoch fand ich einige Trips zu teuer und machte sie deshalb selbst oder mit Freunden die ich kennengelernt habe.

Roadtrips und Tagestrips sind wärmstens zu empfehlen, Rovaniemi die Stadt am nördlichsten Polarkreis muss man einfach sehen, denn dort gibt es den Weihnachtsmann das ganze Jahr und Rentiere soweit das Auge reicht. Weiterst ist die Natur in Finnland einfach Atem beraubend, sei es von den Nationalparks bis zu den Küsten ist es einfach ein Traum.

 

 

 

 

 

 

Hier war ich im Nationalpark Oulanka und bin auf der berühmten Bärenroute gewandert, jedoch nur 15 km, den der gesamte Weg hat über 80 km. Diese Tour empfiehlt sich auf jeden Fall mit einigen Freunden zu machen und eine Tolles Herbstwochenende zu erhalten wenn der Wald in allen Farben erstrahlt.

Weitere Trips Führten mich nach Stockholm, Riga, Vilnius, Tallinn, Helsinki, Kopenhagen, Tromsö und zu den Lofoten, hier habe ich einige Bilder die mehr Spaß auf ein Auslandsjahr in Finnland machen könnten.

Stockholm

Nordlichter

Nordlichter

Berg der Kreuze

Kopenhagen

Alumnis still alive – Pre-Work für die 10 Jahres Feier

Anlässlich der bevorstehenden 10 Jahres Feier vom START Vorarlberg Verein haben sich Alumnis an zwei Terminen zu einem Pre-Work versammelt.

“Nach der Matura teilten sich die Wege in Beruf, Studium oder auch privates. Doch einmal bei START immer bei START!”- hieß es bei den Treffen. Gemeinsam wurden 10 Jahre reflektiert, Erinnerungen ins Bewusstsein gerufen und Ideen zur Feier angebracht.

Zur dessen Vorbereitung gab es ein Videointerview, das dann bei der Feier ausgestrahlt wird. Darin erwähnt wurden START Werte für jeden individuell und Besondere Ereignisse, die START prägen. Hierbei möchten wir uns beim Martinspark Hotel Dornbirn und beim Vorarlberger Museum in Bregenz für die Bereitstellung der Videodreh-Locations recht herzlich bedanken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch es soll noch nichts verraten werden. Bleiben Sie gespannt und seien sie herzlich dazu eingeladen!

 

SAVE THE DATE – 10 Jahres Feier

Do, 04.07.2019

Im Montforthaus Feldkirch

Genauere Infos werden folgen.

 

 

Das START Team

Ein Einblick in naturwissenschaftliche Spitzenforschung: Wiener Stipis besuchen das IST Austria

Am 30.4. besuchten einige Wiener Stipis das IST Austria in Klosterneuburg. Das „Institute für Science and Technology“ forscht in 49 Gruppen zu so spannenden Themen wie „Self-Organization of the Cell“, „Computer Vision and Machine Learning“ oder „Synthetic Physiology“, eine Forschungsgruppe, die wir an diesem Nachmittag noch genauer kennenlernen sollten.

Begrüßt wurden wir zunächst von START-Wien Alumnus Mojtaba Tavakoli, der am IST mittlerweile seinen PhD in Neuroscience macht, und Georg Heilig (Public Outreach) im Festsaal des ehemaligen niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Dort bekamen wir eine Einführung in den Aufbau und die Idee hinter dem IST, das in seiner Organisation von Wissenschaft und Lehre in Österreich einzigartig ist. Anschließend konnten die Stipendiat*innen mit Hania Köver (Head of Graduate School) eine Blick in ihre mögliche Zukunft werden: Ein PhD Studiengang am IST?

Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungslabor von Stephanie Kainrath (PhD in der Forschungsgruppe zu „Synthetic Physiology“). Sie erklärte uns ihren Forschungsbereich (Optogenetik, Kommunikation von Zellen, Reaktion von Zellen auf ihre Umwelt, Entwicklung molekularer Werkzeuge, um diese Prozesse besser zu verstehen aber sie auch – zB. im Falle von Krebszellen – beeinflussen zu können) und erzählte auch über ihren Werdegang und den Alltag als Wissenschaftlerin. Was wissenschaftlich heute alles möglich ist – von der Einbringung pflanzlicher Gene in Tiere, so dass Zellen zu leuchten beginnen bis hin zu künstlich geschaffenen Mini-Rochen, die Lichtsignalen folgen – wurde uns auch dank der fundierten und unterhaltsamen Vermittlung von Stefanie sehr deutlich. Insgesamt ein motivierender Besuch, der Eindruck hinterlassen und Lust auf ein Studieren und Arbeiten am IST gemacht hat, wie die Zitate der Teilnehmer*innen zeigen:

Die Veranstaltung am IST Austria war eine hervorragende Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von Wissenschaftler*innen zu werfen. Neben den allgemeinen Informationen zum Institut selbst hatten wir die Chance neben dem Ehemaligen Stipendiaten Mojtaba Tavakoli noch weitere Forscher*innen zu ihrem Alltag im Beruf zu befragen. Ich freu mich schon drauf in 2 Wochen am Tag der offenen Tür im Institut wieder vorbei zu schauen! (Mugtaba)

Wüsstest du schon, dass man direkt von dem Bachelor Studium ins PhD einsteigen könnte? Das habe ich auch erst bei dem IST Besuch erfahren. Es ist natürlich sehr motivierend zu sehen, dass sogar ein Es-Stipi das auch schafft, dort Neurologie zu studieren. Wie Hirnzellen absterben nach dem sie Signale von andere Körperteile empfangen, versucht er zu definieren! Oder auch was von nicht-x-Stipis, wie zum Beispiel, tierische Zellen können auch pflanzliche Gene in sich einnehmen und damit auf Licht reagieren! Das war eben nur ein “Peek into the sciences”. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich dort einen Durchbruch in der Informatik bzw. Data Sciences versuche. Hoffentlich wird der Traum zur Reality! (Mike)

Was mir am IST Institute besonders gut gefallen hat, war die freundliche Atmosphäre und die spannende Forschung, die dort stattfindet. Besonders fasziniert hat mich der künstliche Rochen, der Licht nachschwimmen kann und zeigt, was heute alles bereits möglich ist. (Reshad)

Roboter Mantarochen mit Muskelzellen also ein Tier-Cyborg, hört sich nach Sci-Fi an, ist aber die Zukunft, mit der Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem am IST in Niederösterreich, die menschliche Gier nach Wissen stillen. (Yunadi)

Es hat sich – zum einen – so angefühlt, als wären wir in einer Bundesbehörde wie die NASA und -zum anderen – so, als wären wir in einem coolen Science-Fiction Film. (Gamze)

Der Besuch an das Institut Austria war sehr informativ, ich bin gespannt welche Forschungsgruppen noch dazu kommen in der nahen Zukunft. (Abdi)

Fotos (c) START-Wien

START-OÖ besuchte die Ausstellung “Zwischen den Kriegen”

Am Sonntag, den 25. März besuchten 5 StipendiatInnen und 2 Alumni die Ausstellung “Zwischen den Kriegen” im Schlossmuseum Linz. Bei einer 2-stündigen Führung erfuhren sie interessante Fakten aus der Zeit zwischen 1918 und 1938. Danach nutzten sie noch den Nachmittag, um das Schlossmuseum auf eigene Faust zu erkunden.

 

Stipendiatin Yusra berichtet

“Die Führung war sehr interessant und spannend. Die Ausstellung im Schlossmuseum Linz begann mit einer Bilderreihe und Fotos von dem 1. und 2. Weltkrieg. Wir bekamen die Aufgabe, uns die Bilder genau anzusehen und am Ende von jenem zu berichten, welches uns besonders beeindruckte und für 3 Minuten im Kopf blieb. Alle Bilder waren beeinduckend und auch sehr traurig, daher konnte ich schwer nur ein Bild auswählen.

Danach lernten wir etwas über die verschiedenen Parteien und die Rolle der Frau, und wie sich diese verändert hat. Wir haben so viele Sachen gesehen, zum Beispiel die Mode der Frauen und Männer, Waffen, schreckliche Postkarten und die schulische Europakarte mit per Hand gezeichneter Grenzen. Die Menschen haben damals unter schwierigen Umständen und auf engstem Raum gelebt. Die Arbeitslosigkeit war groß und die Wirtschaft war zusammengebrochen. Hitler hat Arbeitsplätze und Verbesserungen versprochen, und hat Feindbilder geschaffen. Die Ausstellung endete mit einem Bild von Hitler, als er in Österreich einmaschierte.

Diese Führung war für mich seh beeindruckend, und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Es hat mich an mein Heimatland Syrien erinnert, welches sich auch im Krieg befindet. Leider passiert immer dasselbe bei einem Krieg, dass unschuldige Menschen sterben. Obwohl es schwer für mich war, diese Bilder zu sehen und die Worte der Leiterin zu hören, habe ich in dieser Ausstellung viele neue Informationen erhalten, die ich immer schon wissen wollte.”

Vielen Dank für die spannende Führung!

 

Medizinischer Rundgang durch Wien mit Alumna Feride

Viele der START-Stipendiat*innen bewerben sich mit dem Wunsch, Medizin zu studieren.

Aber was bedeutet das eigentlich? Was kommt auf mich zu? Wie schaffe ich den MedAT-Test überhaupt? Wo kann ich dafür lernen? Wie ist das Studium aufgebaut? Und was für Spezialisierungen außer Kardiologie und Kinderärzt*in gibt es eigentlich noch?

Alle diese Fragen beantwortete START-Wien Alumna Feride, die im dritten Jahr an der MedUni Wien studiert.

Wir trafen uns zunächst am Haupteingang des AKH, um zunächst die Bibliothek zu besuchen, in der Feride vor rund drei Jahre für ihren MedAT-Test gelernt hat. Das sorgte bereits für die erste Überraschung, wussten doch die meisten Stipis nicht, dass die Bibliothek auch ihnen offen steht.

Weiter ging es mit einem kurzen Rundgang durch die Studienabteilungen des AKH im 6. und 7. Stock und dann weiter über das Gelände der MedUni, um direkt vor Ort Fragen zu klären wie “Wo ist die Studienberatung?” und “Wo ist das Studieninformationsbüro?” bzw. die Eingangsvorlesungen der ersten beiden Jahre. Ein wichtiges Gebäude, die Anatomie einige Straßen weiter, hatte leider geschlossen und so wanderten wir weiter Richtung Schottentor, um beim Gebäude für Genetik den medizinischen Studien-Stadtrundgang zu beenden.

Vielen Dank an Feride für deine Ausführlichkeit und Geduld, mit der du auch in der Kälte alle Fragen beantwortet hast!

START-Wien Ball 2018 – ein Bericht

Bereits zum 6.Mal fand am 17.2.2018  der schon traditionelle START-Wien Ball im Casino Baumgarten statt. Ziel des Balls ist es Jugendlichen des START-Programms die Möglichkeit zu geben einen echten Wiener Ball zu erleben und mitzugestalten.

Das Eröffnungskomitee setze sich heuer aus Jugendlichen von START-Wien, START-Niederösterreich, START-Oberösterreich, START-Salzburg, den START-Alumni und Konnex, Konnex-Alumni, MIA und dem Verein Igasus zusammen. Ingesamt bestand das Eröffnungskomitee aus über 80 Jugendlichen! Alle besuchten davor eine Tanzkurs um die traditionelle Fledermausquadrille von Johann Strauss einzustudieren und den Wiener Walzer zu erlernen.

Nach der Eröffnung um 19.30 wurde fleissig getanzt – die 250 Gäste sorgten dieses Jahr dafür dass die Tanzfläche nie leer war!

Gegen 22.00 gab es eine Polkatanzstunde mit START-Oberösterreich, dawischen wurde das Buffet gesturmt, Tombolalose konnte gekauft , und lustige Erinnerungsfotos bei unserem Fotostand gemacht werden.

Die Hauptpreise der Tombola wurden auf der Bühne live verlost – Vielen Dank an unsere Sponsoren: L`Oreal, Raiffeisen Niederösterreich-Wien, Nespresso, Jeunesse, Spürsinn Werbgeschenke, Antiquariat Wien und Wiener Börse.

Um 23.30 fand dann die (verfrühte) Mitternachtsquadrille statt, wo fast alle Gäste mitmachten, und es sogar schafften die 6.Tour mit 2 facher Geschwindigkeit unbeschadet zu Ende zu tanzen.

Im Anschluss wurdee der für unsere Jugendliche sehnlichst erwartete Teil des Abends mit einer Einlage von START-Vorarlberg eröffnet: Die START-Disko!

Vielen Dank an das engagierte Ballkomittee, die diesen Abend  – unter dem Motte einer Wiener Redoute (Maskenball) gestaltet haben.

Hier einige Eindrücke unserer Jugendlichen:

“Es hat mir so viel Spaß gemacht dass ich das nochmal machen will. Und Ich habe auch so viel getanzt, dass ich immer noch Fußschmerzen habe. Was besonders für mich gut war, ist dass ich viele neue Freunde kennengelernt habe und mit denen viel Spaß hatte . Außerdem kann ich jetzt Walzer gut tanzen. Es war einfach gesagt Toll. Vielen vielen vielen Danke für euch dass ihr das für uns organisiert habt.”  – Hasan

Es war mein erstes Mal im Ball, Also es war für mich neu, besonders beim Tanzen hat mir sehr gut gefallen,es war sehr sehr spannend sehr schön, unterhaltsam, vergnüglich, und genussreich.
Ich danke START, dass sie mich eingeladen haben, dass ich teilnehen durfte!! – Esmat

“Der Ball war eine der leiwandsten START-Veranstaltungen. Es hat mich auch sehr gefreut mit den anderen START-Stipendiaten aus allen Bundesländern zu eröffnen bzw. sie vor langer Zeit zu treffen. Einen tollen Abend haben wir gehabt und viele Leute hat man auch kennengelernt. Bin schon gespannt fürn nächsten Ball (2019) 😉 – Adham

Hier finden Sie die Fotos von der Fotobox

  

Fotoalbum (Fotos Louai Abdul Fattah)

Fotoalbum START:

START Vorarlberg: Unibesuch und Wienball

Vor dem Zusammentreffen auf einen klassischen Wiener Redoute am 17. Februar 2018 im Casino Baumgarten nutzten die Vorarlberger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Gelegenheit ein paar Alumnis anzutreffen, die jeweils vor Ort über ihr Studium berichteten.

Damit der Bildungsaspekt stets erhalten bleibt, organisierte unsere Begleitperson, Projektassistentin Cansu Duran, Führungen jeweils an der Hauptuni und an der Wirtschaftsuniversität (WU), wo wir expliziete Informationen über den Aufbau, die Aufnahme und die Struktur der jeweiligen Studiengänge persönlich von dort studierenden Alumnis erfuhren.

 

 

 

 

 

An der Hauptuni begleiteten uns Wiener Alumna Rahma Yasin – im Studienschwerpunkt Kultur und Sozialanthropologie – und Vorarlberger Alumni Zaker Soltani – im Studienschwerpunkt Kunstgeschichte – durch die Universität. Angefangen vom Studienaufnahmeverfahren bishin zur Steopphase erläuterten sie uns das Studentenleben an der Hauptuniversität.

 

 

 

 

 

An der Wirtschaftsuniversität nahmen sich Wiener Alumni Jaspal Singh – im Studiengang Finanzmathematik – und Mert Türker  – im Studiengang Wirtschaftsrecht – sich Zeit über das System dort zu berichten. Auch hier lernten wir über das Aufnahmeverfahren und über die Prüfungsorientierung spezifisch kennen. Auffällig an der WU war dessen Architektur, worüber wir erführen, dass jedes Gebäude einem Architekten zugeordnet ist.

 

 

 

 

 

Somit hatten wir die Möglichkeit an beiden Universitäten, die doch sehr parallel zueinander sind, die Unterschiede und die jeweiligen Schwerpunkte besser zu verstehen. Wir möchten uns hierbei bei den Alumnis recht herzlich bedanken, dass sie für uns die Zeit genommen haben um über das Studentenleben zu erzählen. Vielen Dank!

Höhepunkt des Wochenendes war der Wienball, der nun zum 6. Mal im Casino Baumgarten stattfand. Die Eröffnung wurde zusammen mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen aus dem Osten gemacht. Da wir aus dem Westen diese Möglichkeit nicht hatten, choreografierten wir eigenständig einen Auftritt, den wir zur Mitternachtseinlage aufführen konnten. Weitere Eindrücke können sie aus den Fotos entnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war ein sehr bildungsreiches und zugleich unterhaltsames Wochenende. Vielen Dank an Alle, die uns das ermöglicht haben!

 

“1-2-3 Walzer”

START-Wien und START-Niederösterreich trafen sich vergangene Woche in den Semesterferien in der Sargfabrik in Wien, um sich auf den jährlichen START-Ball vorzubereiten. An den intensiven Tanzkursen haben rund 150 Jugendliche teilgenommen, welche viel Konzentration, Eifer, Ausdauer und Motivation erforderten. Neben „Bam Bam Cha Cha Cha“ und „Alles Walzer“ wurde die Eröffnungsquadrille geprobt.

Die angehenden Tänzer und Tänzerinnen lernten zuerst individuell die Grundschritte der Tänze und versuchten sich rhythmisch zu den Klängen der Musik zu bewegen. Anschließend durften alle ihr Talent beweisen und tanzten schwungvoll im Takt mit ihrem/r Tanzpartner/in. Und damit alle Tanzbegeisterten bestens für den Ball vorbereitet sind, wurden neben der Körperhaltung, auch Figuren und Drehungen eingebaut. Das Highlight jeder Balleröffnung, die Quadrille, stellte eine kleine Herausforderung dar – Grundschritte, Tanzfiguren und das Zusammenspiel mit den anderen Paaren erforderte viel Konzentration und ein gutes Gedächtnis.

START-Wien und START-Niederösterreich freuen sich auf die gemeinsame Eröffnung des START-Balls mit Jugendlichen von KONNEX, Alumniclub KONNEX, MIA Award, Verein IGASUS und START Alumni Österreich.

START Stipendiaten und Stipendiatinnen berichten von den Tanzproben:

Am letzten Samstag war der Tanzkurs sehr lustig und eine sehr gute Vorbereitung für den Ball. Es wurde dabei Walzer und Cha-cha-cha geübt. -Abdul

Der Tanzkurs hat mir viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich neue Arten vom Tanzen gelernt. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Tanzkurs zu besuchen 🙂 –Ahmad

Am Samstag 10. Februar haben wir eine großartige Tanzprobe gehabt, dass ich nie in meinem Leben erfahren habe, wir haben Wiener Walzer getanzt (…) ich habe viel gelernt. –Navid

Wir tanzten österreichischen Tanz und es war sehr nett und angenehm. Die Tanzlehrer sind sehr nett, genauso wie Kollegen. Ich bin sehr glücklich, weil ich in diesem wunderbaren Tanzkurs bin. -Sam

In einem Workshop wurden kreative Tischdekoration und venezianischen Masken gebastelt.

START bedankt sich herzlich bei den Tanzlehrerinnen Katrin Bernd und START-Wien Alumna Luna für ihr Engagement!

UMWELT – JUGEND & EU

Auch die EU will die Meinungen der Jugendlichen über das Thema Umwelt hören. Aus diesem Grund fand am 13.01.2018 im Jungendinformationszentrum “aha” in Dornbirn, für Jugendliche ein Workshop zum Thema “Umwelt-Jugend & EU” statt. Denn: “Junge Menschen spielen jetzt und in Zukunft eine besonders wichtige Rolle für die Entwicklung hin zu einem positiven Wandel in Umwelt-Nachhaltigkeitsfragen. Gemeinsam können wir mit euren Ideen einen Beitrag dazu leisten.” – so der Einführungstext auf der Workshop-Einladung, welche sechs StipendiatInnen und ein Alumni von START-Vorarlberg gerne annahmen.

Mit unseren Referentinnen Judith Lutz und Katharina Toth, vom Büro für Zukunftsfragen, hatten wir einen sehr spannenden und abwechslungsreichen Workshop. Dabei haben wir Informationen ausgetauscht und Erfahrungen, Bedenken und Ideen rund um Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen miteingebracht.

Das Wichtigste beim Workshop war unsere eigene Meinung zu dem Thema. Jeder von uns hatte das Recht seine Meinung dazu zu äußern und jede Meinung wurde respektiert und ernst genommen. Die Referentinnen wollten außerdem Inputs für die zukünftige EU-Jugendstrategie sammeln. Zum Schluss bekamen wir noch Informationen zur Teilnahmemöglichkeit an den EU-Jugendkonferenzen in Sofia und Wien 2018.

“Ich glaube, dass jeder einzelne von uns einen Workshop über das Thema Umwelt besuchen soll, denn wir sind alle verpflichtet unsere Welt zu schützen”, so die Aussage von Esra. Und Samet meinte: “Der Workshop war sehr schön und interessant. Die Referentinnen kannten sich sehr gut aus mit dem Thema und hatten es echt kreativ vorgestellt. Umweltthemen werden nicht überall angesprochen, weshalb es sehr wichtig ist, dass wir bei solchen Veranstaltungen teilnehmen.”

Wir danken den Referentinnen Judith Lutz und Katharina Toth und dem Jugendinformationszentrum “aha” für einen sehr gelungenen Workshop!

 

Ein Bericht von Stipendiatin Esra Savuran

 

Ein multilingualer Poetry Reading Abend bei START-OÖ

Am Samstag, den 13. Januar trafen kreative START-StipendiatInnen auf professionelle Poetry Reader. Das Poetry-reading ist ein Format, bei dem selbstgeschriebene Gedichte vor anderen vorgetragen werden. Wir haben diesem Abend einen internationalen Charakter verliehen und in allen Sprachen lesen lassen, darüber diskutiert wurden die Texte auf Englisch und Deutsch.

 

Ein spannendes Experiment gelang uns Samstagabend, an welchem wir zu einem multilingualen Leseabend einluden. Da wir einige StipendiatInnen haben, die selber Geschichten und Gedichte schreiben, kamen wir auf die Idee einen solchen Abend zu gestalten. So trugen bei gemütlichem Ambiente und kleinen Häppchen insgesamt 15 Personen ihre selbstgeschriebenen Werke vor.

Am Anfang brauchte es für die, die zum ersten Mal ihre Gedichte vorlasen noch etwas Mut, doch mit der Zeit wurde man immer selbstbewusster. Es war besonders spannend, dass die Stipis zuerst in ihrer Muttersprache vorlasen und den Inhalt der Texte auf Deutsch und Englisch erklärten. Die Gäste, welche neben unseren Stipis und einer START-Alumni, zwei US-AmerikanerInnen, vier ÖsterreicherInnen und, zwei RumänInnen waren, waren von der Idee der Mehrsprachigkeit sehr begeistert. Die Inhalte der Gedichte, wurden dann noch diskutiert, so dass der Zuhörer Informationen darüber bekam, wann und warum der Text geschrieben wurde und welche Bedeutung er damals oder jetzt für diese Person hat(te). Man lernte verschiedene Schreibstile kennen und erfuhr etwas über die Menschen, welche an diesem Abend anwesend waren.

Zusammenfassend ein äußerst gelungener und spannender Abend, welcher Dank Phillip Burmester, dem Axis Linz und vieler kreativer Poetry-reader zustande kam. Danke!

 

        

 

Info-Nachmittag für medizinische Berufe in Salzburg

Acht an medizinischen Berufen interessierte Stipendiatinnen und Stipendiaten trafen sich am Freitag vor den Weihnachtsferien mit drei START Alumni im Salzburger Büro, um sich auszutauschen. Die Stipis hatten Gelegenheit, sich direkt von Studierenden über eine Ausbildung im medizinischen Bereich zu informieren. Zuerst wurden die Studiengänge in einem kurzen Referat vorgestellt, anschließend hatten die SchülerInnen ausreichend Gelegenheit Fragen zu stellen.

Harun Mujkanovic ist ehemaliger START Stipendiat aus Salzburg und studiert im 5. Semester Pflegewissenschaften an der Fachhochschule in Puch/Urstein. Ihm gefällt vor allem die praxisnahe Ausbildung und die vielen Möglichkeiten, die den Absolventen dieses Studiums offenstehen. Suhaila Mehrabi Behsudi ist ebenso wie Harun ehemalige START Stipendiatin aus Salzburg. Sie studiert im ersten Semester biomedizinische Anlaytik (BMA) an der FH Puch/Urstein. Suhaila hatte den Studienplan mitgebracht und sie zeigte den Stipis, auf welche Fächer, vor allem in den Bereichen Chemie und Biologie, sie sich einstellen müssen. Auch ein gutes feinmotorisches Geschick ist in diesem Studium gefragt, da viel Zeit im Labor mit Pipetten, dem Mikroskop und verschiedenen kleinen Gefäßen gearbeitet wird. Feride Günes studiert im 3. Semester Medizin in Wien, sie ist extra für diesen Info-Nachmittag nach Salzburg gereist. Feride bot unseren Stipis einen sehr guten Überblick über das Studium (Wo kann man Medizin studieren? Wie läuft das Studium bzw. die Ausbildung zum/zur Arzt/Ärztin ab?). Insbesondere das Aufnahmeverfahren („MedAT“) interessierte alle sehr. Feride erklärte den Stipis, auf welche Arten von Fragen sie sich einstellen müssen und wie sie sich am besten für den MedAT (bzw. ähnliche Tests, die für alle Studien im medizinischen Bereich verlangt werden) vorbereiten können.

 

Stipendiatin Sheba Brennsteiner wird 2018 maturieren und hat am Info-Nachmittag teilgenommen, da sie sich bereits für das Studium Pflegewissenschaften an der FH Salzburg vorangemeldet hat: „Der Medizin Info-Nachmittag war richtig cool! Ich habe so viel über mein neues Wunschstudium erfahren. Ich bin mir jetzt einfach noch sicherer, dass ich das wirklich machen will bzw. dass das Medizin Studium nichts für mich ist! Ich bin mir sicher, dass die anderen sich auch viel mitnehmen konnten und ich fände es super, wenn es sowas in der Art öfter geben würde. Vielleicht auch für eine andere Berufssparte.“

 

Ein herzliches Dankeschön nochmal an Feride, Suhaila und Harun, dass sie sich die Zeit genommen haben und einen spannenden und lehrreichen Nachmittag für unsere Stipis gestaltet haben!

START-OÖ zu Gast bei der RLB OÖ Wissenschaftspreisverleihung

START-Oberösterreich erhielt am 29. November 2017 die Gelegenheit bei der Verleihung des Wissenschaftspreises dabei zu sein. Mit dem „Wissenschaftspreis der Raiffeisenlandesbank OÖ“ sollen exzellente wissenschaftliche Arbeiten gefördert und die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft vorangetrieben werden. Ausgezeichnet wurden zwei Dissertationen, eine wissenschaftliche Publikation, eine Diplomarbeit und eine Habilitationsschrift im Bereich bank-, geld- oder kredit-spezifischer Themen unter Berücksichtigung des Zukunftsaspekts.

Die StipendiatInnen wurden von den Reden und Inputs der Ehrengäste und Vortragenden inspiriert und schmiedeten selbst schon Pläne, wie es mit ihrer wissenschaftlichen Zukunft weitergehen wird.

Die verschiedenen Begrüßungsreden und Vorträge luden im Anschluss zu interessanten Diskussionen und Gesprächen ein: Gastgeber des Hauses, Generaldirektor Heinrich Schaller begrüßte die Gäste des Abends mit dem Gedanken im Bereich der oberösterreichischen Innovationsförderung “Stärken zu stärken”. Landeshauptmann Mag. Stelzer sprach über Oberösterreich als Innovationsstandort und die Notwendigkeit von guter Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Chefökonom der Industriellenvereinigung, Christian Helmenstein, erörterte im Hauptvortrag des Abends die Frage “Wie gut ist gut?” und zeigte darin auch die Möglichkeiten auf, wie Österreich zu einem Tiger-Staat werden könnte. Anschließend präsentierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Schneider, der die Jury für die Auswahl der PreisträgerInnen leitete, die preisgekrönten Arbeiten und Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und RLB OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller überreichten die Preise an die Gewinner.

Nach der Verleihung wurden die Gäste zu einem Galadinner eingeladen. Dort unterhielten sich die StipendiatInnen und Alumnis noch angeregt über ihre möglichen wissenschaftlichen Karrieren und ihre Forschungsinteressen.

Wir bedanken uns bei der Raiffeisenlandesbank OÖ recht herzlich für die Einladung zu diesem informativen, wunderbaren Abend!

Quelle Beitragsbild: RLB OÖ/Strobl

Einblicke von START Alumna Sümeyra Coskun

STILL ALIVE – START Vorarlberg Alumnis berichten

Selbst wenn die Matura bereits in der Tasche ist und meist sich die Wege von StipendiatInnen vom Ländle trennen ist es immer wieder schön den Ein oder Anderen durch die sozialen Medien mitzubefolgen. Dieses Mal war es ein Zeitraum über den Sommer, wo nicht nur die Sonne genossen wurde, sondern die Zeit sinnvoll genutzt wurde, um für das Studium oder den Beruf Erfahrung mittels Praktiken gesammelt wurde.

START Vorarlberg Alumna, Sümeyra Coskun, berichtet uns wie folgt:

Mai 2017: Gemeinsame Reise nach Prag für ein Achtsamkeitstraining mit START-Alumni Österreich
Für mich war das Achtsamkeitstraining in ihrer praktischen Ausführlichkeit etwas ungewohnt, aber interessant und hilfreich es zwei Tage lang mit vertrauten START-Alumni zu praktizieren und dabei sogar viel zu lachen und Spaß zu haben. Die Gruppe hatte eine ideale Größe, was auch den Austausch und die Reflektion nach jeder Übung gut ermöglichte, die ich für essentiell im Training hielt. Ich empfand die Achtsamkeitspraxis als eine Forderung und Förderung, meinen eigenen Körper besser wahrzunehmen und äußere Einflüsse da sein zu lassen. Besonders gefiel mir die Überlegung, wie man achtsam in all unseren alltäglichen Aktivitäten leben kann: beim Lernen, beim Essen, beim Spazieren, beim Kommunizieren, usw.

    
Achtsamkeit, engl. mindfulness – braucht nicht viel, um in uns und in unserem Leben Platz zu finden. Ein bewusstes Da-Sein im Moment, spüren, wie sich der Körper anfühlt, ein aufmerksames Hinhören und ein wohlwollender Umgang mit sich selbst.

   

Juni 2017: Hosting-Team bei der Projektschmiede in Vorarlberg
Ich bin seit Juni ein Teil des Hosting-Teams bei der Projektschmiede in Vorarlberg. Hier kann ich mein Erlerntes und Entwickeltes von der Art of Hosting Haltung und ihren Methoden– durch START mit 15 Jahren 2012 kennengelernt – anwenden und Menschen dabei unterstützen ihre Projekte zu „schmieden“. Es war eine tollt Erfahrung, zum ersten Mal als Co-Host eine Projektschmiede zu moderieren und neben einem inhaltlichen Input über das Zuhören den Rahmen der Projektschmiede zu „halten“.

 

August 2017: Sommeruniversität in St. Malo/Frankreich
Auch diesen Sommer durfte ich als Teilnehmerin der youngCaritas Vorarlberg/Österreich Delegation für vier Tage bei der Sommeruniversität in St. Malo/Frankreich teilnehmen. Diese intensiven Tage dienten dazu, mich zu engagieren, Erfahrungen zu sammeln, mich weltweit zu vernetzen, Österreich zu vertreten und mir Wissen im Bereich der Migrationsforschung und des interkulturellen und interreligiösen Dialogs anzueignen.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, ein zweites Mal an der Sommeruniversität teilzunehmen. Verschiedene Übungen in der Fraternité Gruppe und auch die Atmosphäre im Allgemeinen zeigten, dass sehr viele Menschen sich Frieden und Liebe wünschen. Dass sich dies aus den Ereignissen der Sommeruniversität sagen lässt, wo es um Kulturen, Religionen und Spiritualität ging, zeigt für mich, dass diese Aspekte (Kulturen, Religionen, Spiritualitäten, usw…) zum Frieden beitragen können und dass der Dialog nicht auf der theoretischen Ebene bleibt, sondern auch praktisch wirklich spürbar und erlebbar sein kann. Wenn wir wollen… wie es der Gründer Samuel Grzybowski von der Organisation Coexister in seinem Buch sagt: „Die Frage, die sich an uns heute wirklich stellt, ist nicht zu wissen, ob wir zusammenleben können, sondern vielmehr uns zu fragen, ob wir zusammenleben wollen.“

 

Seit November 2015: youngCaritas Speakerin
Als youngCaritas Speakerin von Vorarlberg engagiere ich mich im Rahmen der „Vielfalt (er)leben“-Workshops mit Kindern und Jugendlichen an Schulen, Vereinen und Unternehmen zum Thema Anti-Diskriminierung. Nebenbei erhalten wir auch Fortbildungen als Teammitglieder und Reise- und Vernetzungsangebote wie z.B. die Sommeruniversität in St. Malo/Frankreich.
https://www.caritas-vorarlberg.at/mithelfen/youngcaritas/youngcaritas-speaker/

 

September 2017: Teilstipendium bei der Zusammen-Österreich Akademie
Ich habe für mein kommendes Studienjahr 2017/18 ein Teilstipendium bei der Zusammen-Österreich Akademie erhalten. Am 29.09.17 war unsere Stipendienverleihung. Insgesamt sind es 89 studierende StipendiatInnen aus ganz Österreich mit 40 Studienrichtungen und verschiedenen Herkunftsländern. Es freute mich ebenso, dass ehemalige StipendiatInnen aus Salzburg und Wien auch ein Stipendium erhielten. Es erwarten uns dieses Jahr Coachings, Kulturprogramme, Bildungsreisen, Vernetzungsmöglichkeiten und vieles mehr…

 

Oktober 2017: Beginn meines 2. Studienjahres
Ich beginne mein 3. Semester meiner Bachelorstudien: Vergleichende Literaturwissenschaften (Komparatistik) und Erziehungswissenschaften an der Universität Innsbruck.

Sümeyra Coskun,
20 Jahre, START-Alumna Vorarlberg, Jahrgang IV, Matura 2015

Arthur Schnitzlers “Liebelei”

Der erste Theaterbesuch von START-Vorarlberg für das Schuljahr 2017/18, fand am Dienstagabend, den 26. September, im großen Haus des Vorarlberger Landestheaters statt.

 

Insgesamt sieben START-Stipendiat/innen, eine START-Alumna und ein START-Freund sahen sich diesen Theaterklassiker mit START-Projektassistentin Larissa Schuh an. Und auch wenn es sich nicht gerade um leichte Kost handelte, waren alle durchwegs positiv beeindruckt, sowohl vom Bühnenbild, der musikalischen Umrahmung, sowie den Schauspielern selbst!

Das Stück handelt von zwei jungen Männern und ihrer „Liebelei“ mit anderen Frauen. Eine dieser Frauen ist verheiratet. Als der Ehemann davon erfährt, fordert er den Liebhaber zu einem Duell heraus und das Drama nimmt seinen Lauf…

Die Uraufführung von Arthur Schnitzlers „Liebelei“ war 1895 in Wien. Die Thematik der außerehelichen Liebe war und ist aktuell und auch wenn die Zeit der Duelle längst vorbei ist, bleibt es für die Betroffenen immer noch meist sehr dramatisch.

So meinte etwa START-Stipendiatin Sinem Kilic: „Mir hat das Theaterstück Liebelei aus der Zeit der Wiener Moderne sehr gefallen, weil die Darsteller mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten, atemberaubende Szenen auf die Bühne gezaubert haben!

START- Oberösterreich beim Family&Friends Sommerfest

Am Donnerstag, den 24. August luden die Firmen Netural und Kleboth Dollnig ZT-GmbH Familie und Freunde ein, gemeinsam zu feiern. Geboten wurde den BesucherInnen sehr interessante Führungen durch den Bau 2 der Tabakfabrik Linz, in welchem auch START-Oberösterreich ihr Büro hat. Zudem gab es verschiedene Köstlichkeiten, einen atemberaubenden Luftballonstart und START-Oberösterreich StipendiatInnen machten, mit dem Verteilen von lecker Eiskugeln, ihrem Ruf aller Ehre.

In diesem entspannten Rahmen konnte unsere neue Stipendiatin Ivy ihren Paten Albert Ortig (Netural) kennen lernen und Stipendiatin Reem konnte ihren neuen KollegInnen zeigen, was sie in ihrer Lehre als bautechnische Zeichnerin bei Kleboth und Dollnig ZT-GmbH, ihren Paten, macht. Wir bedanken uns für die Einladung und den schönen Nachmittag!

   

 

L’ORÉAL Österreich unterstützt START-Alumnis beim Berufseinstieg

Erster Jahrgang erfolgreich abgeschlossen – zweiter Jahrgang startet mit neuem Partner 

Im Juli 2017 schlossen sieben StudentInnen mit Migrationshintergrund den ersten Durchgang des Modultrainings FIT FOR THE JOB erfolgreich ab. L’ORÉAL Österreich hatte das einjährige Vorbereitungsprogramm für den Berufseinstieg im Vorjahr entwickelt und im Oktober gestartet. War der erste Jahrgang noch exklusiv Absolventinnen des Start-Stipendienprogramms vorbehalten, konnte heuer auch der Verein Wirtschaft für Integration als zweiter Partner an Bord geholt werden.

FIT FOR THE JOB unterscheidet sich von ähnlichen Angeboten durch seine Praxisnähe. In fünf Workshops geben L’ORÉAL MitarbeiterInnen aus Marketing, Vertrieb, Finanz, Personal und Logistik  kon krete Einblicke in ihren Berufsalltag und klären damit falsche Vorstellungen und Vorurteile auf. Drei Module über das Bewerbungsverfahren, ein Treffen mit dem Country Manager und drei Trainings mit externen Coaches zum Thema Organisation, Kommunikation und Diversity  runden das Programm ab.

Das Feedback zum ersten Durchgang war von beiden Seiten höchst positiv. Die StudentInnen gaben an, FIT FOR THE JOB sei eine wichtige Entscheidungshilfe für die Berufswahl. Die praktischen Tipps für die Job-Bewerbung haben in einigen Fällen schon Erfolg gezeigt. So brach eine Teilnehmerin das Programm vorzeitig ab, um ein Jobangebot anzunehmen. Auch für L’ORÉAL brachte der intensive Kontakt zu jungen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen neue und wertvolle Erfahrungen, etwa über den Umgang mit diversen gesellschaftlichen Rollenbildern und religiösen Praktiken. Die AbsolventInnen erhielten neben der Urkunde auch professionelle Porträtfotos für die Bewerbung.

Für den zweiten Jahrgang konnte der Verein Wirtschaft für Integration als neuer Partner gewonnen werden. Damit wird FIT FOR THE JOB künftig auch AbsolventInnen des Konnex PatInnenprogramms, GewinnerInnen des mehrsprachigen Redewettbewerbs “SAG`S MULTI!” sowie Teilnehmerinnen am MIA-Mentoringprogramm offenstehen. Die Partnerschaft eröffnet L‘ORÉAL neue Netzwerke zu jungen Menschen, die ihre berufliche Integration engagiert und zielstrebig verfolgen.

Bewerbungen von START-Alumni für den zweiten Durchgang von Fit for the Job sind bis 15.9.2017 möglich. Nähere Infos beim START-Alumni Verein oder bei Katrin Bernd.

FIT FOR THE JOB ist eine lokale Maßnahme im Rahmen des globalen Nachhaltigkeitsengagements der L’ORÉAL Gruppe, SHARING BEAUTY WITH ALL. Es umfasst die Bereiche  Innovation, Produktion, Konsum und Entwicklung. Im Bereich nachhaltige Entwicklung verfolgt die Gruppe das Ziel, bis 2020 weltweit 100.000 benachteiligten Menschen Zugang zu Arbeit zu ermöglichen.

http://www.loreal.at/nachhaltigkeit/csr-loreal-osterreich/unterstutzung-fur-jugendliche-mit-migrationshintergrund.htm

www.sharingbeautywithall.com/en/

Kontakt bei L’ORÉAL Österreich:
Dr. Alexandra PIFL
Director Corporate Communications & Sustainability
Tel.: 01/ 536 51 DW 284
alexandra.pifl@loreal.com

Fotogallerie Preisverleihung:


Fotos: (c) Moni Fellner

START-Vorarlberg Patenempfang 2017

Am Do, dem 06.07.2017 fand unser alljähriger Patenempfang wieder statt. Dieses Mal durften wir uns im schönen Landtagssaal der HYPO Landesbank Bregenz aufenthalten.

Das Programm startete mit den Begrüßungsworten unseres Stifters Bill Dearstyne, sowie vom Vorstandvorsitzendem der HYPO Landesbank Dr. Johannes Hefel.

Spannend dieses Mal war der Beitrag über die START Alumni und was aus ihnen geworden ist. Dafür wurden die Alumnies Haidi Lee, Sümeyra Coskun, Delal Bektas, Rümeysa Seker, Bence Horvath und Cansu Duran auf die Bühne gebeten, wo deren Studium- bzw Berufsweg von der Moderation Melis Oguzhan und Lukas Gabsi angekündigt und vorgestellt wurde.

Der Höhepunkt des Abends waren die Präsentation der START Kunstprojekte im Bereich:

  • Fotografie –  In Raum und Zeit – Workshopleiter: Prof. Hermann Präg
  • Hörspiel – Auf der Flucht, von START Stipendiatin Meryem Cetinkaya – Workshopleiter: Ruth Kanamüller
  • Acrylmalen – Früher – Jetzt – Heute – Workshopleiter: Art Dir. Hans Schwärzler
  • Theater – Vorurteile, Ausgrenzung, Diskriminierung – Workshopleiter: Mag. Markus Riedmann

deren Ergebnisse vor Ort zum Betrachten ausgestellt wurden.

Wir möchten uns recht herzlich bei allen Workshopleitern für das Organisieren und Durchführen der Projekte nochmals bedanken!

START-OÖ Jahrestreffen am Attersee

In diesem Jahr verbrachten die START-OÖ StipendiatInnen das Jahrestreffen von 30. Juni bis 2. Juli in Litzlberg am Attersee. An diesem Wochenende standen neue Herausforderungen, Teamwork und Reflexion im Mittelpunkt.

Pünktlich zu unserer Ankunft in Litzlberg wich die Sonne den Regenwolken und einem wunderbaren Wochenende stand nichts mehr im Wege. Nach unserer Ankunft am Frei

tag, sprachen wir über das vergangene START-Jahr und bekamen von unserer LK Magdalena Rainer ein tolles Geschenk zum Schulabschluss. An diesem Abend spielten die einen gemeinsam Fussball und Baskettball im Turnsaal, die anderen spielten Gitarre und sangen unter der gemütlichen Laube vor dem Litz Erlebnishaus.

Samstag morgen, gleich nach dem Frühstück, gingen wir in den nahegelegenen Wald. Dort warteten die Trainer Markus, Ilse und Eva mit Klettergurten auf uns. In drei Gruppen aufgeteilt, bekamen wir die Grundregeln des Kletterns und Sicherns erklärt und konnten verschiedene Übungen im Hochseilwald gemeinsam probieren. Das tolle am Klettern war, dass jeder so weit gehen konnte wie er sich traute und man sich gegenseitig helfen konnte. Die Beigeisterung auf dem Kletterturm, dem Seilgerüst und der Riesenschaukel war bei allen grenzenlos. Die Zeit im Klettergarten verging viel zu schnell und uns wurde klar, dass wir das unbedingt wieder machen müssen. Neben dem Spaß den wir hatten, haben wir nämlich auch gelernt uns gegenseitig zu motivieren, vertrauen und helfen. Diese Erfahrung hinterlies bei uns einen bleiben Eindruck.

„Die Herausforderungen beim Klettern im Hochseilwald waren spannend, ich hab mich was getraut wovor ich Angst hatte. Ich würde das jetzt sofort wieder machen, weil ich mich so sicher fühlte.“

„Ich konnte an meine Grenzen gehen und lernen anderen zu Vertrauen und dadurch neue Erfahrungen machen. Dadurch bin ich gewachsen in meinem Mut.“

Nach einem lecker Mittagessen und einer kurzen Pause konnten wir endlich zum See gehen. Dort wartete, neben unerwartet warmen Wasser und schönem Wetter, auch die nächste Aufgabe auf uns. Wir wurden in vier Gruppen aufgeteilt und bekamen die Anweisung in den Teams ein Floss zu bauen. Um diese Aufgabe zu meistern bekamen wir ein paar Stück Holz, Schnüre und Reifen. Bevor wir anfingen, berieten wir uns in den Teams un überlegten wie wir es schaffen, dass alle von uns auf dem Floss raus auf den See fahren können. Das war nämlich das Ziel. Ein stabiles Floss bauen, auf dem alle Platz haben. Am Ende gab es vier Flosse, welche alle anders gebaut wurden und alle einen Namen bekamen. Nun wurde es spannend und wir probierten alle aus, um zu sehen ob auch alle im Wasser schwommen. Und tatsächlich konnten alle unserer selbstgebauten Boote schwimmen und wir hatten viel Spaß dabei mit Paddeln am See zu schwimmen.

„Ich bin davon fasziniert, dass wir gemeinsam ein Floß gebaut haben und es wirklich geschwommen ist mit uns allen darauf. Die Zusammenarbeit war super.“

Abends dann gingen wir zurück, um nach dem Abendessen noch gemeinsam Karten- und Brettspiele zu spielen. Sonntag vormittag gab es nochmal zwei Aufgaben, bei welchen wir jeweils lernten wie wir uns gemeinsam einer Herausforderung stellen. Es galt als Team ein Hindernis zu meistern, ohne dass jemand von uns zurückblieb. Die Aufgaben waren sehr schwierig und wir lernten, dass es wichtig ist auf alle zu hören und an einem Strang zu ziehen. Gleich nach dem Mittagessen mussten wir Lietzlberg wieder verlassen und reisten zurück nach Hause.

Dieses Wochenende wird uns allen sehr positiv in Erinnerung bleiben. Wir verbrachten eine tolle Zeit gemeinsam und hatten viel Spaß bei allem.

„Die Gegend und die Aktivitäten sind toll. Wir konnten neues ausprobieren und haben gemeinsam viel geschafft.“

„Der Zusammenhalt ist sehr gut, wie haben eine gute Zeit hier in der wir gemeinsam Neues lernen.“

„Das Programm machte Spaß, es ist viel los. Unser Teamwork beim Klettern und Floßbauen war beachtlich. Die ganze Stimmung ist sehr gut.“

Wir bedanken uns nochmal bei allen, die das wunderbare Jahrestreffen möglich gemacht haben, besondern bei Martina, Markus, Ilse und Eva – für das tolle Programm!!!

 

 

Besuch im Labor: Berufsmentoring durch START-Alumni

Welche Schritte muss ich beachten, wenn ich ein wissenschaftliches Projekt beginnen möchte?
Wie groß ist der optische Unterschied zwischen Gebärmutterhals- und Darmkrebszellen?
Wieso müssen grün leuchtende Fische gar nichts mit Radioaktivität zu tun haben?
Auf diese und viele weitere Fragen habe ich nun eine Antwort. Bei dem Treffen mit Mojtaba Tavakoli, ehemaliger START Stipendiat, welcher nun als Molekularbiologe im Anna Spiegel Forschungsgebäude arbeitet, habe ich einen Einblick in die Zellforschung erhalten. Es war sehr interessant, den Alltag als Wissenschaftler*in mitzuerleben, denn ein Beruf in der Forschung sieht nicht so aus wie sich manche vorstellen. Statt alltäglichen Explosionen oder hochgiftigen Flüssigkeiten gibt es oft monatelanges Schreiben über ein Protein, dessen Existenz kaum jemanden bekannt ist (was auch auf jeden Fall sicherer ist). Natürlich stellt sich auch die Frage was im Endeffekt als wissenschaftlich bezeichnet werden kann, denn nach monatelanger Arbeit können Projekte bzw. Arbeiten auch einfach abgelehnt werden. Jedoch sollte dies heranwachsende Forscher nicht davon abhalten ihren Wunschberuf in der Wissenschaft anzustreben, denn die Forschung ist und bleibt wahrscheinlich noch viele Jahre einer der interessantesten Dinge für den Menschen.

(START-Wien Stipendiatin Yildiz Turak)

Gemeinsam Feste feiern – Das erste START-OÖ Iftar إفطار

Am Samstag, den 24. Juni feierten START-OÖ Stipis mit Angehörigen, Freunden und Paten gemeinsam das Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Bei sommerlichem Wetter konnten wir unter freiem Himmel eine muslimische Tradition zusammen erleben und Köstlichkeiten aus den Heimatländern der StipendiatInnen probieren.

Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime, welcher Dimensionen des Religiösen, Körperlichen, Spirituellen und Sozialen verbindet. In den 30 Tagen des Fastens steht die Enthaltung  bestimmter Tätigkeiten im Vordergrund. Nach Sonnenuntergang wird das Fasten im Kreis von Familie und Freunden gebrochen. Die 30 Tage des Fastens werden mit dem Fest des Fastenbrechens, Bayram oder Zuckerfest, beendet.

Bereits um 19.00 kamen die ca. 80 BesucherInnen unseres Iftar in den „My Playstore“, welchen wir für unser Rahmenprogramm verwenden durften. Neben einem Jahresrückblick, welcher von unseren Stipis präsentiert wurde, gab es Vorträge, welche von den Heimatländern, den Fluchterfahrungen und Reisen unserer Stipis berichteten.

Bevor die knurrenden Mägen mit orientalischen Spezialitäten gefüllt wurden, lud START-Alumi Hajret Beluli, welcher Islamwissenschaften studiert, die BesucherInnen ein, sich ein paar Gedanken über die Botschaft des Ramadan zu machen. In seiner Rede kläre er ZuhörerInnen über die Bedeutung und verschiedenen Aspekte des Fastens im Ramadanauf. Abschließend eröffntete Pastoralassistentin Martina Resch uns ihre Perspektiven und Gedanken zum Fasten.

Pünktlich zu Sonnenuntergang wurde das üppige Buffet, gefüllt mit selbstgemachten, traditionellen Speißen unserer StipendiatInnen eröffnet. Die BesucherInnen konnten alle Köstlichkeiten probieren und neben traditioneller Musik das traumhaften Ambiente des Sommersonnenuntergangs im Innenhof der Tabakfabrik genießen. Während des Essens konnten sich Stipis mit Freunden und Paten über ihr START-Jahr austauschen und gemeinsam die Tradition des Fastenbrechens kennenlernen.

Wie bedanken uns für die vielen Gäste, die unsere Einladung gefolgt sind und bei Iris Mayr, welche uns die Räumlichkeiten des My Playstore zur Verfügung stellte!

ʿĪd mubārak – Ein gesegnetes Zuckerfest!

– und erholsame Sommerferien

wünscht START- Oberösterreich

 

START Vorarlberg auf der Anne Frank Wanderausstellung

Am 23.06.2016 besuchten 7 Vorarlberger START-Stipendiaten die Ausstellung „Lasst mich ich selbst sein: Anne Franks Lebensgeschichte“ im Theater am Saumarkt in Feldkirch. Im Rahmen der Kooperation mit dem Anne Frank Verein wurde diese Ausstellung ins Leben gerufen.

              

Anne Frank bekam zum dreizehnten Geburtstag ein Tagebuch geschenkt. Sie begann sofort mit ihren Eintragungen. Der größte Teil des Tagebuchs handelt von der Zeit im Hinterhaus. Es war Krieg und die deutsche Armee hatte die Niederlande besetzt. Jüdische Bürger wurden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht. Nach zwei Jahren wurden die Verfolgten im Hinterhaus doch entdeckt und verhaftet. Anne Frank starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Sie war damals fünfzehn Jahre alt.

In den Projekten des Anne Frank Vereins werden Schülerinnen und Schüler dazu motiviert sich mit der Lebensgeschichte Anne Franks auseinanderzusetzen. Gerade auf die heutige, rasante Situation im Nahen Osten bezogen, ist das Bestreben nach einem globalen Frieden, wie es die UNO einmal nach dem 2. Weltkrieg definiert hat, sehr in den Hintergrund geraten: Es werden immer noch, und das seit Jahrzehnten, Städte bombardiert und den dort lebenden Menschen ihre Lebensgrundlage entnommen. Viel zu verheerend sind die Folgen, wie Flucht, Vertreibung und das weltweite Schüren von Hass, dieser „Stellvertreterkriege“, die im Nahen Osten schon lange toben. Diese Auseinandersetzung soll junge Menschen sensibilisieren: zu Respekt vor Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion und kulturellerem Hintergrund.

          

Wir möchten uns sehr über die Führung bei den zwei Jugendlichen und beim Saumarkt Theater für den netten Empfang bedanken und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Ein Bericht von Anes Terzić, START Stipendiat

30. Österreichischer Frauenlauf- Wir waren dabei!

Am Sonntag, den 21. Mai versammelten sich 35.000 Frauen, um beim österreichischen Frauenlauf mitzulaufen! Auch die Startstipendiatinnen Marzia, Zeba und Lalita, die Start-Alumnas Yasmin und Lisa und die Tanmu- Schülerin Fatema waren am Start. Alle waren topmotiviert und sehr stolz nach den 5 km mit einer guten Zeit und wenigen Pausen!

START-OÖ präsentiert sich bei DO.IT

Bei der Berufsinformationsveranstaltung “DO IT”, am 16. Mai 2017, bekam auch START die Möglichkeit sich zu präsentieren. Im Rahmen der Vorstellung des Projektes DO IT wurden diverse Projekte, Initiativen, Vereine und Organisationen vorgestellt, um jungen Menschen mit Migrationshintergrund und ihren Eltern Hilfestellungen in Bezug auf die Berufswahl und (Aus-)Bildung zu geben.

Die Stadt Linz hat das Projekt DO IT ins Leben gerufen und bietet damit gezielte Information rund um die Ausbildungsgarantie für junge Menschen, die nun seit Jahresbeginn 2017 in Kraft getreten ist.

START unterstützt dabei ganz im Sinne des Mottos von DO IT: “Informationen, konkrete Handlungsmöglichkeiten, Vernetzung mit Bildungs-, und beruflichen Beratungsinstitutionen und Austauschmöglichkeiten sowohl für Jugendliche, als auch für Eltern” anzubieten. Alle Informationen zu START wurden von Landeskoordinatorin Magdalena Rainer mit Unterstützung von fünf START-StipendiatInnen und einer Alumna an die VeranstaltungsteilnehmerInnen weitergegeben.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung!

 

 

Frühstücks-Stammtisch

 

 

 

 

 

Am Samstag, dem 22.04.2017, trafen StipendiatInnen, Alumnis sich zusammen mit den Stiftern Bill und Maude Dearstyne, der Landeskoordinatorin Sandra Haid,  unter der Organisation von der Projektassistentin Cansu Yildiz und Patrica Mangeng-Fleisch auf ein Stammtisch zu einem Frühstück in Susi’s Zauberei in Dornbirn.

Anlass der Veranstaltung war es, dass sich “Jung” und “Alt” zu einem Diskurs zusammentreffen. Somit bekamen die StipendiatInnen die Möglichkeit Einblicke in die aktuelle Tätigkeiten der Alumnis zu bekommen. In einem persönlicheren Gespräch konnte sie sich somit diskreter über Zukunftspläne austauschen.

 

 

 

 

 

Weiteres wurden konkrete Themen angesprochen und anschließend darüber diskutiert wie es ausarbeitet werden könnte. Es bestand die einmalige Gelegenheit so Diskurse aus allen Perspektiven sich anzuhören und auch Vorschläge, Anmerkungen und Anliegen für und an START sich zu vermerken.

Es freut uns sehr, dass wir so START miteinander weiterhin aufrechterhalten und damit weiterentwickeln können.

Ein Bericht von START Alumna, Cansu Yildiz

Demokratie-Workshop für START-OÖ

Was bedeuten Menschenrechte eigentlich wirklich? Wie viele Menschenrechte gibt es? Was zeichnet eine Demokratie aus und welche Möglichkeiten habe ich mich einzumischen? – Mit diesen und viele weitere Fragen haben sich 15 START-Stipis, Freunde und Alumnis am Samstag, den 1. April auseinander gesetzt. Mittels verschiedener Spiele, Gruppenübungen und angeregter Debatten konnte gelernt werden, seine Meinung zu äußern und auch andere Meinungen zu tolerieren.

Abdul Rahim Kashlan gibt uns einen Einblick in diesen Tag:

Am Samstag trafen wir uns um 9:45 am Linzer Hauptbahnhof und gingen gemeinsam zum Demokratieworkshop von SOS-Menschenrechte in der Linzer Rudolfstraße. Wir waren ganze 15 Personen und gespannt darauf was uns erwartet. Im 1. Teil sprachen wir über Menschenrechte und diskutierten ob es fair oder unfair ist, dass jeder dieselben hat, auch wenn der eine vielleicht straffällig wurde und der andere nicht. Nach ca. 2 Stunden, in denen wir die verschiedenen Menschenrechte und deren Bedeutung kennen lernten, machten wir eine Mittagspause.

Im 2. Teil am Nachmittag sprachen wir über Demokratie. Wir lernten was das eigentlich für uns bedeutet und was anders wäre, wenn wir keine Demokratie hätten. Außerdem lasen wir am Ende des Workshops verschiedene Texte, in denen Situationen beschrieben waren wie sie alltäglich passieren. Wir mussten uns entscheiden und begründen ob das Handeln für uns demokratisch ist oder nicht.

Das war super, weil jeder von uns hatte verschiedene Meinungen, aber alle wurden respektiert und es wurde darauf eingegangen wie die Meinung zu Stande kommt.

Zum Schluss lernten wir noch Möglichkeiten kennen, wie wir uns in einer Demokratie einmischen können, wenn wir etwas verändern wollen. Wie zum Beispiel: Unterschriften sammeln, Demonstrieren oder einen offenen Brief schreiben.

Es freut mich sehr, dass ich bei diesem Demokratie-Workshop dabei war! Ich konnte sehr viel Neues lernen!

Berufsorientierung mit den Vorarlberger Rotary Clubs

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder das Karriere-Netzwerk-Treffen mit den Vorarlberger Rotary Clubs und den START-Stipendiaten statt.

Eine Gruppe von 12 START-StipendiatInnen, START-Freunde, START-Alumnis und Flüchtlingen kam am Mittwochabend in den Genuss persönlicher Berufsberatungsgespräche mit ExpertInnen aus verschiedenen Berufssparten. Zehn Mitglieder der Vorarlberger Rotary Clubs stellten sich einen ganzen Abend für START zur Verfügung und erzählten über ihre Bildungswege, über Chancen und Risiken, über Ausbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten in den Bereichen IT, Bildung und Schule, Medizin, Architektur, Forschung, Tourismus/Werbung, Elektro- und Energietechnik und Unternehmensberatung.

Ismail Satyfutdinov, Patenkind der Vorarlberger Rotary Clubs schrieb:

 

Die Rotary Clubs haben als besondere Regel, dass sie versuchen, Mitglieder aus verschiedensten Berufssparten aufzunehmen, sodass dort Menschen aus diversen Berufen vertreten sind. So haben die Rotarier ihr Wissen und ihre Erfahrungen hinsichtlich ihrer Karriere mit uns an diesem Abend geteilt. Dies verhalf uns, einen guten Einblick in deren Berufswelt zu bekommen und auch die Entscheidung für unsere Berufswahl zu präzisieren.

Zu Beginn wurden alle von Sandra Haid, Landeskoordinatorin von START-Vorarlberg, herzlich begrüßt. Sie erklärte den Rotariern ausführlich, was genau START ist und was START macht.  Die Rotarier und auch wir Stipendiaten haben uns dann alle einzeln vorgestellt und Dr. Michael Küfner, Primaarzt der Radiologie im Krankenhaus der Stadt Dornbirn, hat im Anschluss einen interessanten Vortrag gehalten. So bekamen wir schon vorab Informationen über seinen beruflichen Werdegang, Einblick in seine Arbeit als Radiologe und das Medizinstudium in Österreich.

Schließlich begannen wir mit der Fragerunde an die Rotarier: An mehreren Tischen verteilten sich die Rotarier in „Berufsstationen“, an welche wir uns zu zweit oder dritt dazusetzen konnten und nach ca. 10 Minuten wechselten wir dann die Station. Somit hatten wir die Möglichkeit mit jedem Rotarier zu sprechen und Fragen zu stellen. Dadurch haben wir interessante und wertvolle Informationen über ihren Werdegang bekommen. Aber auch die Rotarier haben uns Fragen gestellt, die wir bereitwillig und gerne beantworteten.

Nach den persönlichen Gesprächen gab es ein kleines Buffet, wo wir in gemütlicher Atmosphäre den schönen Abend ausklingen lassen konnten.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Paten, den Vorarlberger Rotary Clubs bedanken, die uns unsere Fragen mit Geduld beantwortet und uns einen guten Einblick in die verschiedenen Berufsfelder gegeben haben.

 

 

Bericht von START-Stipendiat Ismail

START-OÖ-Sportprojekttag #7 – Klettern

Am Sonntag, den 19. März hatten START-Stipis, Alumis und UMFs die Möglichkeit Klettern zu lernen. An diesem, bereits achten, Sportprojekttag konnten wir einen Schnupperkurs im Kletterzentrum des Alpenverein Linz besuchen. Die Jugendlichen lernten sich gegenseitig zu sichern und übten Klettertechniken in der Halle.

 

Taj Alddin Alhelali berichtet von diesem Tag:

Bereits am frühen Vormittag trafen wir uns am Bahnhof, von wo wir gemeinsam ins Kletterzentrum Alpenverein fuhren. Gemeinsam mit acht Flüchtlingen lernten wir in knapp 3 Stunden die Basis des Kletterns und Boulderns. Die beiden Kletterlehrer teilten uns in zwei Gruppen auf. Nachdem wir Kletterschuhe und Gurte bekamen, zeigten uns die Lehrer wie wir das Kletterseil sicher und richtig anbringen. Es geht darum zusammen zu arbeiten, aufeinander aufzupassen und darum sich zu vertrauen. Klettern geht eben nicht alleine, man braucht mindestens einen weiteren Partner der einen sichert. Bei uns waren es sogar zwei Jugendliche, die jeweils einen sicherten. Wir hatten viel Spass und viele interessante Informationen bekommen. Zum Schluß bekamen wir noch die Möglichkeit uns das Bouldern anzusehen. Das ist eine Art Übungsraum, in welchem man ohne Seil klettern kann. Es ist schön, dass ich wieder etwas neues in meinem Leben lernen durfte.

   

START-OÖ besucht Kepler Universitätsklinikum

Am 22. Februar bekamen OÖ-Stipis und Alumnis einen Blick hinter die Kulissen des Universitätsklinikums in Linz. Die exklusive Führung durch das Krankenhaus leitete der Oberarzt Dr. Peter Grafinger, der über 35 Jahre Erfahrung in seinem Gebiet hat.

START-Stipendiatin Chrislane berichtet:

Da viele Stipendiaten einen Beruf im medizinischen Bereich anstreben, waren wir sehr gespannt darauf, das Krankenhaus auch aus einer anderen Sicht als die eines Patienten  kennenzulernen. Das frühere Allgemeine Krankenhaus ist nun gewachsen und gliedert sich nun in verschiedenen Teilen, da es sich auch mit der JKU zusammengeschlossen hat.

Eine Rundreise bekamen wir durch den sogenannten „Med Campus III“. Wir machten uns auf den Weg zu den verschiedenen Stationen des Klinikums und bekamen zu jeder eine kurze Erklärung und weitere wissenswerte Informationen. Nähere Details bekamen wir dann zusätzlich auch von Krankenschwestern oder anderem Personal des Hauses.

Natürlich konnte uns Herr Dr. Grafinger über seinen eigenen Fachbereich, nämlich die Diabetologie, am meisten erzählen. Der Experte erzählte auch darüber, wie wichtig ihm die Patienten sind und wie essentiell Patientengespräche für seine Arbeit sind. Er erzählte uns auch, dass viele seiner Patienten aus verschiedensten Teilen der Welt kommen – so wie wir. Wir konnten von Beginn an merken, dass er sehr von unserer Multikulti-Gruppe fasziniert war.

 

Der Moment, der allen bestimmt in Erinnerung bleibt, war das Zusammentreffen mit Patienten, die das Krankenhaus mehrere Male in der Woche besuchen müssen, aufgrund ihrer Krankheit. Besonders berührend war es für mich zu hören, dass das Spital wie ein zweites Zuhause für viele ist. Die familiäre Atmosphäre zwischen dem Personal und den Patienten ist für beide Seiten eine Bereicherung.

Wir bedanken uns aus tiefstem Herzen für die eindrucksvolle Führung von Herrn Dr. Grafinger, sowie für das Buch „150 Jahre Gesundheit im Zentrum“, das die Anfänge des ehemaligen AKH’s bis zum heutigen Kepler Universitätsklinikums beschreibt. Ebenfalls sehr dankbar sind wir für Herrn Dr. Grafingers Einladung zu Kaffee und Kuchen – das hat den fantastischen Nachmittag perfekt abgerundet!

Wir danken auch dem Rotary Club Traun für die Kontaktvermittlung – insbesondere auch Herrn Untersmayr und Frau Dr. Kundrath-Raunig, dass sie uns zur Führung begleitet haben!

Der 5. START-Wien Ball: Lindy Hop – ’till you drop!

Am Samstag, den 11. Februar kamen Stipis aus Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien zusammen, um mit Start-Freunden, Paten und Alumnis zu feiern.

Das Motto dieses Jahr “Lindy Hop” brachte einige spannende Outfits hervor und noch spannendere Tanzeinlagen. Die Wiener- Stipis und Alumnis tanzten zusammen mit den Tanmu-Jugendlichen der Lernhilfe vom Start- Alumniverein und StudentInnen der ZusammenÖsterreich- Akademie ein. Es waren dieses Jahr 22 Paare und durch die großartigen Vorbereitungen von Katrin Bernd (die Fr. Elmayer von START-Wien) persönlich, konnte sich der Eröffnungstanz auch wirklich sehen lassen. Nach und nach trudelten immer mehr Gäste ein und wir wollen uns hiermit bei allen bedanken, die so fleißig mitgetanzt haben und den ganzen Abend für so eine gute Stimmung gesorgt haben.

Die OberösterreicherInnen zeigten uns dann noch wie Lindy Hop wirklich geht. Wir kannten diesen energetischen Tanz ja nur aus YouTube Videos, bei denen sich aber keiner von uns vorstellen konnte, den dann auch tatsächlich tanzen zu können. Die OberösterreicherInnen haben bewiesen: Sie können es!

Auch die VorarlbergerInnen ließen nicht die Gelegenheit einer Tanzeinlage aus und führten uns verschiedendste Tanzsorten vor: Von Walzer über HipHop bishin zur Hebefigur von Dirty Dancing.

Vielen Dank an alle, die diesen Abend unvergesslich gemacht haben! Danke an die LandeskoordinatorInnen, die ihre Stipis in Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg und Niederösterreich eingepackt haben, um an diesem Abend bei uns zu sein, sowie an alle PatInnen und Start-Freunde!

Danke besonders auch an L’ORÉAL für die vielen tollen Tombolapreise und an Louai Abdul Fattah für die vielen tollen Fotos!