Bye bye 2022 – hello 2023!

Um das Jahr 2022 gebührend zu verabschieden und das Jahr 2023 willkommen zu heißen, organisierten die oberösterreichischen Stipendiat*innensprecher Zsófia und Hafi eine Feier für alle oberösterreichischen Stipendiat*innen, START-Freund*innen und Alumnis.

Jede*r Teilnehmer*in leistete einen Teil zum Buffet – fast alle Rezepte aus dem Kochbuch, das auch heuer wieder als Patengeschenk gestaltet wurde – wurden nachgekocht und mitgebracht! Nach dem gemeinsamen Aufbau der kulinarischen Köstlichkeiten, dem Schmücken des Raumes und anderen Vorbereitungsarbeiten, wurde von den Stipendiat*innensprechern eröffnet. Ein Jahresrückblick in Bildern fasste nochmals das vergangene Jahr zusammen und Projektleiterin Anna Wiespointner gab dazu noch einen Ausblick auf die bevorstehenden Veranstaltungen im neuen Jahr.

Nach einigen Überraschungen beim Austausch der Wichtelgeschenke wurde das Buffet eröffnet und alle durften sich von dem reichhaltigen und großzügigen Buffet richtig satt essen. Spielerisch und tänzerisch endete die Feier dann – es war für alle ein großartiger Tag! Ein großes Dankeschön an die Stipendiatensprecher, die das Fest so wunderbar vorbereitet und durchgeführt haben!

“Am Anfang November haben wir als Stipisprecher/in die Aufgabe bekommen, ein Jahresabschlussfest zu organisieren. Da ich gerne organisiere und dieses mal als Team, hat mir sehr gefreut, wieder was Großes zu organisieren. Wir haben schließlich am Ende November gemeinsam mit Alena die Organisation angefangen. Da wir als Team dran gearbeitet haben, war mir leichter und habe nicht große Schwierigkeiten gehabt. Ich koche gerne und deswegen habe ich mich für das Mittagessen zuständig gemacht und diese geminsam mit Stipis organisiert. Am Schluss habe ich mit Anna gemeinsam eine letzte Kontrolle gemacht und geschaut, ob uns was fehlt. Was ich dabei gelernt habe, sind frühzeitige Planung und mehrmalige Kontrolle, ob alles sowie geplant läuft und/oder noch was zum besorgen gibt.” Hafizullah/Stipisprecher

“Wenn ich an START denke, dann werde ich mit positiver Energie überfüllt, weil ich bei START die besten Zeiten meines Lebens hatte. Auch wenn ich keine Stipi mehr bin, fühl ich mich immer bei START geschätzt und bin dankbar mit dieser tollen Familie die Erfolge des Jahres 2022 zu feiern und das Jahr 2023 willkommen zu heißen.” Rahma/START-Alumna

Das Jahr 2023 wird für START-Oberösterreich ein besonderes: START-OÖ wird 10 Jahre alt! Wir freuen uns auf ein tolles, erlebnis- und lehrreiches Jubiläumsjahr!!!

Winterfest bei START-NÖ

Am ersten Mittwoch in diesem Jahr trafen sich die Stipendiat:innen, und auch einige Alumnis von START-NÖ um gemeinsam das Jahresende bzw. den Start ins neue Jahr zu feiern. Zu Beginn teilten sich die Stipendiat:innen in zwei Gruppen, die eine bereitete einen Kinderpunsch zu, während die andere Gruppe kreativ war und Geschenke für unsere Sponsoren bastelte. Danach eröffneten wir das Buffet und aßen zusammen, denn viele Stipendiat:innen hatten Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern mitgenommen und , somit konnten wir viel Leckeres kosten und genießen.

Nach dem Essen starteten wir eine Spielerunde mit Activity und Werwolf. Es wurde auch getanzt und die Neujahrs-Deko für lustige Fotos genutzt. Später wurde auch gemeinsam gebastelt und die ganze Zeit unterhielten wir uns und hörten Musik nebenbei. Die Stimmung war sehr heiter und locker, wir lachten viel zusammen und hatten Spaß. Ein super Start ins neue Jahr!

Studienberatung: Alles über den MED-AT

Es ist ein Running-gag, dass alle Jugendlichen bei START Medizin studieren wollen 🙂 daher war es auch nicht verwunderlich dass sich am 28.12.2022 insgesamt 34 Stipis aus ganz Österreich angemeldet haben und teilgenommen haben. Der Workshop mit START-Alumna Sara Bedlah konnte online oder live im START-Wien Büro besucht werden. 

Der Aufnahmetest für das Medizinstudium (kurz MED-AT) ist eine große Hürde auf dem Weg zum Medizinstudium und eine kleines Mysterium. Wieviele Kandiat:innen pro Jahr schaffen den Test? Welche Aufgaben sind zu lösen? Soll man einen Kurs machen? Welche Bücher sind empfohlen? Muss man wirklich 3 Monate Tag und Nacht lernen? Alle diese Fragen wurden von Sara ausführlich beantwortet. Anhand einer detaillierten Präsentation erklärte sie den Aufbau und die Aufgaben des Tests und die Erfahrung von ihr selbst und ihrer Mitstudierenden. Sara selbst studiert Zahnmedizin in Graz und hat den Aufnahmetest beim zweiten Versuch geschafft.

Vielen Dank an Sara für den spannenden Workshop!

Hier einige Feedbacks und Kommentare der teilnehmenden Stipis:

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich kenne mich jetzt damit viel besser aus als vorher. Ihre eigene Tipps und Empfehlungen sind meiner Meinung nach sehr hilfreich. Die Quellen ,die sie uns vorgeschlagen hat sind wirklich brauchbar. Ich empfehle den Personen, die Medizin studieren möchten dieses Workshop zu machen, weil es einem viel beibringt. Am Ende des Workshops hatte ich das Gefühl, dass man es doch einfach bestehen kann und es nicht so schwierig ist als ich es mir vorgestellt habe. Man muss nur früh genug mit Lernen anfangen.

Angela

Ich fand den Workshop sehr gut aufgebaut. Vor allem für diejenigen, die nicht viel über den MedAT wissen. Heute konnte ich trotzdem Kleinigkeiten kennenlernen. Danke für die tolle Gelegenheit, Antworten auf Fragen zu bekommen und von jemandem den Ablauf genauer zu erfahren.

Khadiga

Ich fand es gut von jemanden zu hören, der die Aufnahmeprüfung selber bestanden hat und sich damit auskennt und so aus eigener Erfahrung redet. Es gab vieles was mir noch unklar war, deswegen hat mir er Workshop geholfen einen besseren Überblick zu bekommen. Am besten waren die Tipps wie man die verschiedenen Aufgaben einfacher lösen kann und was man bei den jeweiligen Teilen beachten soll.

Hanna

Der Workshop war sehr hilfreich und informativ. Sara hat alles sehr ausführlich erklärt und die Fragen wurden auch immer gleich beantwortet. Die empfohlene Seiten und Bücher waren auch hilfreich. Danke für diesen tollen Workshop.

Raoushan

Das Workshop war sehr sehr interessant und hilfreich .Es war sehr informativ und spannend.Vieles von der Informationen wusste ich nicht (Z.B Kognitiven Teil&Textverständnis)und es hat mir geholfen und war froh dass ich daran teilgenommen habe denn dadurch wurde mir klar was ich alles für die Aufnahmeprüfung lernen muss.

Mobina

Der Workshop heute war sehr hilfreich für mich, es wurde viel über MedAT heute erwähnt, die man im Internet nicht erfahren kann. Ich selbst recherchiere im Internet seit einem Jahr schon über Medizin Studium und MedAT, aber nur heute habe ich alles gut verstanden 🙂

Sara

Im heutigen Workshop, hatten wir die Möglichkeit uns besser über den MedAt zu informieren. Die Studentin Sara hat sich Zeit für uns genommen und sehr Mühe gegeben, die Infos über den MedAt mitzuteilen. Ich fand es auch gut, dass sie uns motiviert hat und das Gefühl gegeben hat, dass es jeder schaffen kann, wenn der wirklich dafür lernt.

Fatema

Es war alles besonders gut und Sara hat wirklich alle wichtige Infos gegeben. Man könnte sie auch sehr gut verstehen. Das Powerpoint war auch sehr hilfreich. ♡-lichen Dank an die Sara!

Isra

Der Workshop MedAT war sehr interessant. Man würde echt sehr gut über MedAT informiert und durch diesen Workshop, weiß ich genau was mich in der Zukunft erwartet. Es hat mich sehr gefreut diesen Gelegenheiten zubekommen. Ich möchte Sara vom Herzen bedanken, dass sie Zeit für uns genommen hat um uns über diesen Thema zu informieren.Ein besonderen Dank an Start. danke, dass ihr uns immer solche coole Workshop anbietet, die uns zukünftig hilfreich sind. Danke ☺️ Hajer

Hajer

Es waren zwei erfolgreiche Stunden und wir wurden mit hilfreichen Informationen bereichert. Durch ihre persöhnlichen Erfahrungen wirkte die Präsentation authentisch und ich konnte mir Einiges mitnehmen.

Tuana

Was kommt zur medizinischen Aufnahmeprüfung? Oder wie melde ich mich überhaupt dafür an? Dieses und vieles mehr wurde uns von Sara am 27.12. näher gebracht. Dabei zeigte sie uns nicht nur anhand von Beispielen, wie die Prüfung aussehen könnte, sondern sprach auch über einige Bücher mit denen man sich bestens darauf vorbereiten kann. Großes Dankeschön an Sara, die sich an dem Dienstagabend Zeit genommen hat, um uns etwas aufzuklären.

Aryan

Studienberatung: Rechtswissenschaften

Wie jedes Jahr nutzt START die Weihnachtsferien um gemeinsam mit den Absolvent:innen des Programms (START-Alumni) Studienberatungen anzubieten. 

Den Anfang machte die Online-Studienberatung am 27.12 zum Studium der Rechtswissenschaften.  Folgende Alumni nahmen sich die Zeit um über ihr gewähltes Studium zu berichten: 

Chrislane (Chrislane Barros Bomfim da Silva) – JKU Linz: Wirtschaftsrecht
Sana Molhm – Juridicum Wien und WU Wien: Rechtwissenschaften/Wirtschaftsrecht
Thupten Tsewang Dergey- WU Wien: Internationale Rechtswissenschaften

Nach eine kurzen Vorstellungsrunde, erzählten die Alumni wie sie zu ihrem aktuellen Studium gekommen sind. Was waren ihre Überlegungen im Maturajahr? War Jus schon immer die erste Wahl? usw.
Dann ging es zu den Studieninhalten und den Unterschieden zwischen den Unis. Auch Fragen zum Lernaufwand und der Schwere der Prüfungen wurden gestellt und ob man neben den Studium arbeiten kann.

Hier einige Feedbacks der insgesamt 16 Teilnehmer:innen:

Der Workshop war informativ und die Stipis wurden über den Weg zum Jusstudium informiert. Vielen Dank an Alumnis, die extra Zeit in den Ferien für uns genommen haben.

Amir (Wien)

Der Workshop hat mir gut gefallen, da die Alumnis die wichtigsten Fragen gut beantwortet haben und sie haben uns einen guten Blick über das Studium verschaffen.

Khadiga (Vbg)

Die Studienberatung für das Jus Studium war für mich sehr hilfreich. Die Alumnis haben uns über den Ablauf, die Anfangsschwierigkeiten, das Arbeiten parallel zum Studium und über die Vorteile und Nachteile dieses Studiums berichtet. Dadurch kann ich mir ein viel besseres Bild von diesem Studium machen. Da die Alumnis unterschiedliche Universitäten besuchen, konnte ich über jedes Studium neues erfahren und die Unterschiede kennenlernen. Insgesammt kann ich sagen dass diese Beratung für mich von Vorteil war, denn jetzt kann ich mir besser vorstellen ob ein Jus-Studium für mich in Frage kommt oder nicht.

Maya (OÖ)

Auch wenn ich mich für Jura nicht interessiere, wollte ich trotzdem ein paar Information über die verschiedenen Studiengänge sammeln und es war sehr hilfreich, vor allem die Seite studierenprobieren.at. Die Alumnis haben sich bemüht die wichtigsten Informationen zu vermitteln und Fragen zu beantworten. Ich bedanke mich für diesen tollen Workshop.

Raoushan (Vbg)

Am 27.12 hatte ich einen Workshop über Jus. Die Alumni haben es sehr gut und konkret erklärt. Ich weiß jetzt wie es funktioniert, wenn man Jura studieren will. Danke für den tollen Workshop.

Mahmoud (NÖ)

Ich bedanke mich so sehr bei der START Stipendium, da er sich uns diese Chance gegeben hat, um uns mehr für unsere Interessen zu informieren. Wir haben zuerst die Alumins gekennengelernt. Sie haben uns vielens von Ihren Studium erzählt. Das war sehr nützlich für uns, da wir viel neues um den Bereich Jus erfahren haben. Sie haben uns sehr viele hilfreiche Tipps, was das Lernen für Prüfungen und Arbeit während Studium angeht, gegeben. Man uns angeboten, dass wir nach den Kontaktdaten nachfragen, wenn wir irgendwelche Fragen um diesen Bereich haben. Vielen Dank an der START Stipendium für diese Veranstaltung und natürlich auch bedanke ich mich bei der Alumins, die sich Zeit genommen haben um uns etwas beizubringen.

Zahraa (Vbg)

Ich dachte, diese Studium sei kompliziert und schwierig, aber ich merkte, dass es Spaß machte.

Farah (Wien

Für Jemanden, der sich nicht sicher ist, was er nach der Matura studieren soll, war der heutige Workshop sehr informativ, weil der "Trainer" irgendwann an unserer Stelle war, und es war sogar noch besser, wenn mehr als 1 Person da waren, damit wir Stipis weitere Fragen stellen können.

Hayma (NÖ)

Wir haben die Gelegenheit bekommen, uns durch Alumnis über das Jusstudium zu informieren. Das Meeting war sehr informativ und hilfreich. Man kann sich danach einen Bild über das Studium vorstellen.

Shatha (OÖ)

Willkommen bei START-Salzburg

Feierliche Begrüßung der neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten am 15.11.2022 in der Wirtschaftskammer Salzburg

START-Salzburg feiert seine neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten
Auf die Bühne gebeten werden einmal im Schuljahr die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten in Salzburg, um ihre Talente, Ideen, künstlerische Begabungen und ihre Motivation einem interessierten Publikum zu präsentieren. Ein abwechslungsreiches Programm für ihre Eltern, Lehrer:innen, Mitschüler:innen, Freund:innen und Fördernde haben die insgesamt 24 Jugendlichen auch dieses Jahr auf die Beine gestellt. Gleich 11 Neuzugänge durften sich im Rahmen der Feier über eine Urkunde aus den Händen ihrer Patinnen und Paten freuen. Damit sind sie nun offiziell Teil des START-Stipendienprogramms. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Gastgeberin Marianne Kusejko, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Salzburg. Landesrätin Andrea Klambauer hielt die Festrede zu Beginn der Willkommensfeier.

Bildung fördern – Talente stärken – Perspektiven schaffen
Bereits zum 13ten Mal können START-Stipendien an engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte in Salzburg vergeben werden. Die 11 frischgebackenen Stipendiatinnen und Stipendiaten heißen Cristian, Marielle, Pooja, Petronela, Mariia, Mustafa, Schabnaz, Masooma, Narges, Ranem und Mariam. Sie haben ihre Wurzeln in Rumänien, dem Kongo, Indonesien, der Ukraine, dem Irak, Bangladesch, Afghanistan und Syrien. Für sie alle gemeinsam hat Bildung einen großen Stellenwert. Bei ihrem großen Ziel die Matura zu erreichen, werden sie vom Stipendienprogramm START-Salzburg unterstützt.

Vielfältige Ausbildungswege mit START
Jugendlandesrätin Andrea Klambauer unterstützt START Salzburg: „Jungen Menschen eine Zukunft zu bieten bedeutet für mich, allen Jugendlichen in Salzburg dieselben Chancen zu ermöglichen. Durch START-Stipendien haben Teenager mit Migrationshintergrund den nötigen Rückhalt, um ihre Ziele erreichen zu können. Sie werden mit ihrem ganzen Potential wahrgenommen und unterstützt. Ich freue mich, dass wir so vielen Talenten wieder die Flügel heben.“

„Mit dem START-Stipendium unterstützt die Wirtschaftskammer Salzburg junge Leute auf Ihrem Weg zur „Lehre mit Matura“. Wir wollen einen Beitrag leisten, damit sie ihre Fähigkeiten weiter ausbauen, sich weiterentwickeln und andere engagierte Jugendliche kennenlernen. Durch die gezielte Weiterbildung werden neue Perspektiven geschaffen.“, betont die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Mag. Marianne Kusejko heute bei der Übergabe der Urkunden an die stolzen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Selbst zu Wort meldeten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten im Rahmen der Feier auch. In einer bewegenden Rede gaben Neo-Stipendiatin Mariia über ihre Erfahrungen bei START Auskunft.  Die junge Ukrainerin war schon in den ersten Kriegswochen von ihrer Heimat Donezk im Osten des Landes in die Hauptstadt Kiew geflohen.Weil es aber dann in der Hauptstadt auch immer unsicherer wurde, sah Mariia keine andere Möglichkeit und floh mit einer Bekannten der Familie im April nach Österreich.

Von Kiew in den Lungau

Jetzt lebt sie in St. Margarethen im Lungau und besucht die HLW Multiaugustinum. „Alle meine Zukunftspläne sind durch den Krieg und die Flucht zunichte gemacht worden. Das hat mich ganz schön deprimiert … Das START-Stipendium hat mir aber wieder Selbstvertrauen gegeben!“  Mariia hat durch die Unterstützung von START neuen Mut geschöpft: „Jetzt denke ich mir: neues Land, neue Möglichkeiten! Ich möchte jetzt ordentlich Gas geben, um alles aufzuholen, was ich verpasst habe. Einmal in Österreich zu leben und zu arbeiten, hört sich wunderbar an! Aber dafür muss ich jetzt so schnell wie möglich die Sprache lernen.“

Über das Gemeinschaftsgefühl bei START berichtet Jasmine, die bereits auf ein Jahr Erfahrungen im Programm zurückblicken kann. „Die neuen Stipis wurden mit offenen Armen begrüßt. Dieses Gefühl habe ich bei jedem Workshop oder jeder Aktivität von START. Man wird hier sowohl von den Stipis als auch vom START-Team unterstützt.“

Gefeiert wurden auch die Absolventinnen und Absolventen der letzten beiden Jahre, die es bereits „geschafft haben“ und die nun Richtung Job und/oder Hochschule bzw. Universität streben. Musikalisch für Stimmung sorgte zu Beginn des Abends Stipendiatinnen Hana mit einem mitreißenden Schlagwerksolo. Als großes Finale des Abends haben fünf Stipendiatinnen dieses Jahr gemeinsam ein Lied einstudiert.  Für viele das erste Mal – versuchten sie sich als Sängerinne und Sänger und gaben „Havana“ von Camila Cabello ambitioniert zum Besten. Charmant durch den Abend führten Rayan und Mustafa. Nach der feierlichen Zeremonie hatten Eltern, Lehrer:innen und Freunde sowie zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur beim Empfang Gelegenheit sich mit den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zu unterhalten.

Wir danken unseren Unterstützern und Paten, dem Land Salzburg, der Katharina Turnauer Privatstiftung, der Wirtschaftskammer Salzburg, der Industriellenvereinigung Salzburg, der Thoolen Foundation, der Constantia flexibles Group und der U.S. Embassy.

Ein besonderer Dank gilt der Wirtschaftskammer Salzburg in deren Räumlichkeiten wir schon zum Wiederholten Male zu Gast sein dürfen!

Fotos 20221115 (c) wildbild

Open House an der FH Salzburg

Um Anmeldefristen mit Maturaterminen gleich gut abzustimmen oder, um sich einfach über das breite Studienangebot an der FH Salzburg zu informieren, öffnete die Fachhochschule in Puch-Urstein heuer schon am 05.11.2022 ihre Tore für Interessierte.

Ganz besondere Insights in den Studienalltag und das Campusleben erhielten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten von den zahlreichen Absolventinnen und Absolventen des Stipendienprogramms, die an der FH Salzburg studieren.

Herzlichen Dank an Sasa, Umair, Rasia und Suhaila, die sich an diesem Samstag Zeit für die vielen Fragen der Stipendiatinnen und Stipendiaten genommen haben!

Das sagen die Stipis zur Studineinfo an der FH Salzburg

Fatema: “Am 05. November waren wir mit der Liza und einigen Stipis an der FH Salzburg. Wir hatten an diesem Tag die Möglichkeit uns über die verschiedenen Studiengänge zu informieren. Mit Hilfe der Start-AbsolventInnen könnten wir einen bessern Überblick über die einzelne Studiengänge bekommen. Indem sie uns ihre Erfahrungen mitgeteilt haben und uns detaliert erzählt haben. Ich fand es gut, dass wir uns frühzeitig über die Fachhochschule informiert haben und somit habe ich auch eine klare Vorstellung bekommen. Die mir bei der Auswahl von Studium später helfen könnte.”

Wafa: “Heute haben wir, zwei andere Stipis und ich mit Liza zu FH Salzburg gefahren. Welche sich sehr gelohnt hat. Dort haben wir mit Alummi getroffen, welche das FH besucht haben und es jetzt besuchen. Wir haben über die verschiedenen Bereiche in FH Salzburg von Alummi Informationen bekommen. Wie ihre Studium Zeit war und wie lang es gedauert hat, was sie zu Zeit machen usw. Ich bin freu, dass ich die Chance hatte, die FH Salzburg, um zu schauen. Wir haben einen Rundgang im Gebäude gemacht und haben uns ein paar Räume, wie Labor, Studio usw. angeschaut. Was sehr cool war.”

Lily: “Am 5. November durften wir gemeinsam mit der Liza die FH in Salzburg besuchen. Wir waren alle schon sehr gespannt, welche Bereiche die FH hat und wie es so in der Fachhochschule ist. Einpaar von den Alumnis waren auch dabei und konnten uns ihre Erfahrungen mit uns teilen. Das hat uns sehr geholfen und wir konnten uns die FH somit besser vorstellen. Abschließend gab es noch eine Führung und wir durften uns die Räume von bestimmten Bereichen anschauen. Es war ein interessanter Tag! Danke für den Workshop :)”

Legal Literacy Project: Datenschutz

Online-Workshop “Datenschutz” für START-Wien & START-Niederösterreich.

Das Zoom Meeting mit Gregor von LLP über Datenschutzrecht hat mir sehr gut gefallen. Zuerst gab es eine kurze geschichtliche Information über den Begriff Privatsphäre. Dann haben wir uns mit der Frage „Sind Daten das neue Öl?“ und den Begriffen IP Adresse, Cookies und Passwortsicherheit beschäftigt. Danach wurde uns die Datenschutz-Grundverordnung erläutert, z.B. das die EU-Verordnung wie ein Gesetz anwendbar ist und gilt für alle Unternehmen, die in der EU Dienste anbieten. Die personenbezogenen Daten müssen dabei von den Unternehmen geschützt werden. Die Aufsichtsbehörde ist dafür da um die Einhaltung dieser Verordnungen zu überwachen. Zum Schluss gab es noch ein paar Tipps, wie z.B. das man selbst bestimmen kann, wer die Daten bekommt oder man alternative Suchmaschinen verwenden soll. Im Großen und Ganzen konnte ich viele neue Informationen mitnehmen und freue mich auf weitere solche Workshops.

Autor: START-Niederösterreich Stipi Markus

Der Workshop war hilfreich, es gibt viele Dinge, die ich über Datenschutz nicht wusste. Nach dem Workshop bin ich vorsichtiger mit meinen persönlichen Daten umgegangen. Und jetzt weiß ich, welchen Websites ich vertrauen kann, und wenn ich etwas Gefährliches vermute, kann ich jederzeit meine persönlichen Daten löschen lassen. -Hayma

Das zoom-Meeting war einfach toll. Gregor Brandstetter hat uns erklärt, was genau Datenschutz ist, es ging auch um das Urheberrecht und die AGBs. Die drei Stunden sind einfach so schnell vergangen! War so spannend! -Mehmet

Das heutige Meeting über das Thema Datenschutz war sehr informationsreich.
Wir haben alle Themen rund um Datenschutz ausführlich und verständlich erklärt bekommen. Wir haben viel mit dem Internet zu tun und verbringen viel Zeit darin. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was und wem man im Internet zu stimmt, da ein Klick, unsere ganzen persönlichen Informationen hergeben kann. Ich persönlich habe im Meeting viel dazu gelernt bezüglich Cookies und AGB. Man akzeptiert vieles ohne zu wissen, was danach passiert. Gut, dass wir über die genaueren, weiteren Folgen aufgeklärt wurden.
Im allgemeinen war das Meeting sehr interessant und angenehm zum Zuhören. -Amina

Es war sehr interessant, ich hab viel dazu gelernt vor allem über Datenschutz und ich finde für die heutige Zeit ist das ganz wichtig zu wissen, was die eigenen Rechte sind. Ich werde hoffentlich das Ganze nicht sofort wieder vergessen. Ich hoffe aber es kommen öfter solche Workshops, die sind immer wieder sehr interessant. -Berivan

Linz-Marathon: Bahara startet für START-OÖ

START-OÖ Alumna Bahara Muradi hat ihre Teilnahme am Linz-Marathon am 23.10.2022 START-OÖ gewidmet. Sie berichtet über den Lauf und ihre Einstellung zum Laufen:

“Ich laufe, weil ich dadurch mit der Natur eine Freundschaft schließe. Ich laufe, wenn ich mich vom Stress befreien möchte. Ich laufe, weil es gesund ist und weil mein Gehirn mir dankt. Und ich laufe, weil es nichts an kostenaufwändige Ausrüstung verlangt.

Gerne mache ich jedes Jahr bei Linz Marathon mit. Denn ich treffe an dem Tag viele anderen Leute, die genauso wie ich denken. Marathon ist allerdings noch etwas Besonderes an sich. Man hat ein Ziel und setzt jeden Schritt zielstrebig vorwärts. Es geht auch darum, seine Grenze zu erkennen und zu respektieren. Und das möchte ich jedes Jahr neu erleben – mir macht das Spaß. 

Dieses Jahr habe ich meinen Lauf START gewidmet. Denn START hat mich immer auf meinem Weg begleitet und unterstützt. Ich wollte damit START sagen, danke für alles und danke, dass ich dabei sein durfte!

Beste Grüße, Bahara”

European Researchers‘ Night an der FH St. Pölten

Am 30. September nahmen Stipendiat:innen und auch Alumnis von START-NÖ und -Wien an der European Researchers‘ Night an der FH St. Pölten teil. An zahlreichen Stationen erhielt man einen Einblick in das umfangreiche Angebot und aktuelle Forschungsprojekte an der FH. Zusätzlich wurde für uns eine Führung durch die FH angeboten, die uns die Bandbreite und Ausstattung der FH aufzeigte. So konnten wir sowohl eine Reanimation durch Herzdruckmassage simulieren, als auch in die Virtual Reality entfliehen, einen Lockführer-Simulator ausprobieren oder Ton- und Filmaufnahmestudios und das Campus-Radio besuchen. Vielen Dank an die FH St. Pölten!

Ich fand den heutige Workshop sehr informativ, ich wollte schon immer wissen was genau die FH St. Pölten ist und man dort studieren kann. Ich habe sehr viel dazu gelernt und alles war sehr interessant und schön. Ich könnte auch die NÖ-Stipendiat:innen kennenlernen alle waren sehr lieb 🙂 (Samaneh)

Der Besuch an der Fachhochschule St. Pölten am 30. September war sehr interessant. Wir hatten zwei Guides, die alles über die Fachhochschule ausführlich erklärt haben. Am besten hat mir die Lokführersimulation gefallen, welche sehr realistisch simuliert war. Es waren auch Stipis aus Wien und Alumnis dabei, die diese Treffen noch interessanter gemacht haben. (Nasir)

Am 30. September habe ich mit den Stipis aus Niederösterreich an dem Programm „Life is science“ an der FH Campus Sankt Pölten teilgenommen. Wir haben eine Führung durch verschiedene Stationen an der FH bekommen. Ich habe mich persönlich sehr für FH St. Pölten interessiert und nun nach diesem Besuch bin ich fest davon überzeugt, dass ich hier nächstes studieren möchte. (Shahzad)

Die FH St. Pölten hat mir sehr gefallen, die ganzen Seminarräume und unglaublich wie viele Richtungen es gibt. Ich fand es ganz cool, dass wir manche Dinge ausprobieren konnten z.B. bei mir ich hab mein Körper getestet da ist alles raus gekommen Fett, Muskeln, Gewicht und so weiter. (Taha)

European Researchers’ Night in der FH St. Pölten war wirklich gut, weil ich mich über die Studiengänge, die dort gibt informiert habe. Es gab aber auch coole Stände wo man sich informiert hat über bestimmte Forschungsprojekte und ein paar wo man was selber machen konnte. (Alisar)

Zahlreiche Strikes bei START-OÖ Alumnitreffen

Um die Zeit vor dem Studienbeginn gut zu nutzen, trafen sich die oberösterreichischen Alumnis um eine alte START-Tradition aus den vergangenen Bundesländertouren wieder hochleben zu lassen – zum Bowling!

Bahara, Fulya, Lirigzona, Sarah, Tamer, Zareh und Ziad ließen die Kugeln rollen und konnten, nach einigen zögerlichen Schüben schnell großen Lernzuwachs verzeichnen.

Nach einigen Strikes, Splits und Gutters siegte schlussendlich der Hunger und die Gruppe beschloss noch gemeinsam etwas essen zu gehen. Hier fand sich noch Zeit, über zukünftige Alumni-Events abzustimmen und auch eine Sozial-Aktion zu planen. Aber mehr wird hier noch nicht verraten!

Das alte Kulturerbe Afghanistans

Im Rahmen der Ausstellung von Zaker Soltani: Der Weg ins Chaos Kabul 14. August 2021 / Kabul 15. August 2021, fand ein spannender Vortrag statt, den wir gemeinsame besuchten. Die Vortragende Frau Univ.-Prof. Dr. Deborah Klimburg-Salter promovierte an der Harvard University und habilitierte sich an der Universität Wien. Sie lehrte süd-, zentral- und südostasiatische Kunstgeschichte an der Universität Wien sowie an Universitäten in Europa, Nordamerika und Asien. Seit 2003 arbeitet sie an UNESCO-Projekten zur Erhaltung des kulturellen Erbes in Afghanistan. 2020 erhielt sie den Wilhelm-Hartel-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für ihre wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der asiatischen Kunstgeschichte.

Vor dem Hintergrund langjähriger politischer Turbulenzen und Unruhen wird Afghanistan von der breiten Öffentlichkeit häufig mit Krieg, Tyrannei, Gewalt und Drogenanbau assoziiert. In ihrem Vortrag Afghanistan’s Cultural Heritage zeichnet Univ.-Prof. Dr. Deborah Klimburg-Salter ein Bild Afghanistans voller Schönheit, Hoffnung sowie mit reichem kulturellen Erbe.

Vor dem Vortrag erhielten wir noch eine Spezialführung von Zaker über seine Ausstellung.

Amena (START-Wien): Der Workshop “das alte Kulturerbe Afghanistans” fand ich sehr spannend. Sowohl die Atmosphäre dort mit den vielen Drachen, als auch der Vortrag von der Kunsthistorikerin Klimburg-Salter haben mir sehr gut gefallen. Frau Klimburg-Salter hat eine ganz andere Seite Afghanistagns präsentiert, die selbst mir als Afghanin nicht so bewusst war. Dafür ein herzliches Dank an Frau Klimburg-Salter und dem Organisator Zaker Soltani.

Kunstpreis für Jugendliche mit Migrationshintergrund

START-OÖ Alumni-Treffen

Aus ganz Österreich fanden sich zwölf ehemalige START-OÖ-Stipendiat:innen zusammen, um ein Alumni-OÖ Jahresprogramm ins Leben zu planen und alte Erinnerungen hochleben zu lassen. Nach einer langen Plauder-,Austausch- und Ideenrunde gab es ein genüssliches Pizzaessen und als Abschluss wurde noch durch die spannenden Räumlichkeiten der Factory300 geführt.

Vom Studenten- oder Berufsleben, von Zukunftsvisionen und Wegen zum Glück, von Befindlichkeiten und Gemeinschaftsgefühlen erzählten die START-OÖ Alumnis und ließen somit einander an ihren Gedanken teilhaben. Ganz unterschiedlich zeigten sich die verschiedenen Lebensentwürfe – viele haben bereits ihren Platz im Leben gefunden, andere sind noch auf der Suche. Eines hatten aber alle gemeinsam: sie teilen ihre guten Erinnerungen bei START und möchten auch in Zukunft Kontakt halten. Wir sind gespannt darauf, was wir noch von ihnen hören/sehen/erleben werden!

Ausstellung von START-Alumnus Zaker Soltani & Podiumsdiskussion

Am 18.August 2022 besuchte ein Gruppe von START-Wien Jugendlichen die Kunstaustellung von START-Alumnus Zaker Soltani im Kunstraum Nestroyhof.

Nach einen kurzen Rundgang durch die beindruckende Ausstellung erhielten wir von Zaker ein exklusive Führung durch seine Werke. Wir erfuhren die Idee hinter der Austellung und konnten Fragen stellen. Wir waren sehr beindruckt von seiner künstlerischen Arbeit!

Im Anschluss an die Führung besuchten wir die Podiumsdiskussion zum Thema: Afghanistan – Ein Jahr unter den Taliban
mit
Dr. Markus Gauster, Friedens- und Konfliktforscher
Dr. Antonia Rados, Journalistin und Autorin
Masomah Regl, Gründerin des Vereins Fivestones
Moderation: Peter Arp, Podcaster und Theaterregisseur

Anbei die Feedbacks der Stipendiat:innen:

Ich komme selber aus Afghanistan und die Diskussion über Afghanistan hat mich selbst sehr getroffen. Ich wurde sehr emotional, weil sie über meine Heimat diskutiert haben. Es tut mir weh zu denken, dass Afghanistan nach so viele Jahren noch immer leiden muss, dass die Menschen nie frieden gesehen haben und wahrscheinlich nicht sehen werden sowie es aussieht. Wir warten alle auf dem Moment, wo dieser Schmerz endlich vorbei ist. // Sarah Hashimi

Ich hatte zum ersten Mal einen Workshop besucht, wo mehr über Afghanistan gesprochen worden ist.
Im Rahmen der Workshop haben wir die Drachen von Zaker Sultani angeschaut und danach die Diskussion mit der Frau Antonia Rados, Masomah Regl und Herr Markus Gauster angehört, welche mir am meisten gefallen hat.
Vielen Dank für den tollen Workshop. // Bibi

Ich fand die ganze Diskussion war sehr toll ich habe vorher nicht so genau gewusst das so passiert ist aber gestern als ich die ganze Geschichte gehört habe fand es so schlimm .Es ist auch sehr toll dass man Ahnung hat was in die anderen Länder gerade passiert.Was Amir gesagt hat fand ich gut , dass er es gesagt hat, weil das betrifft uns alle nicht nur Afghanen sondern wir Araber ebenso! Was Zaker gemacht hat ist sehr großartig man kann es nicht so einfach beschreiben ich wünsche ihn viel Glück und Erfolg noch ! // Nissrin

Das Workshop von gestern finde ich war sehr emotional für viele und hat auch viele betroffen. Die Ausstellung war auch sehr kreativ und schön.
Es war wichtig für mich in so einem Workshop teilzunehmen, weil mich das Thema Afghanistan und Frauenrechte interessiert. Ich bin happy, dass ich dabei sein könnte. 🙂 // Naya

Die gestrige Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen und ich finde, dass es viele wichtige Themen in der Diskussion angesprochen wurden. Es ist auch toll zu wissen was gerade in Afghanistan und sehr vielen anderen Ländern passiert. // Nur

Eine sehr schöne und ergreifende Ausstellung. Jedes der Werke sehr vielsagend. Eine atemberaubende Farbenkonstellation. Auch die Podiumsdiskussion sehr informativ und inspirierend. Ich war begeistert. // Zahra

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Es war schön einen afghanischen Künstler kennengelernt zu haben. Seine Werke haben mich beeindruckt. // Amir

Ich fand den gestrigen Abend sehr schön. Besonders berührt hat mich der Moment am Eingang, als ich die bunten Drachen über unseren Köpfen fliegen sah, denn sie stehen für Freiheit und diese haben die Taliban uns Afghanen weggenommen. Die Diskussion war auch sehr spannend und informativ. // Zeinab

START meets Mubashara Akhtar

Am 13. Juni hatte wir das Glück einen Talk mit der erfolgreichen, jungen Dame Mubashara Akhtar zu haben. Stipendiat:innen aus den verschiedenen Bundesländern waren beim Onlinetermin dabei, und hörten gespannt zu. Mubashara Akhtar ist eine Doktorandin am King´s College in London, zuvor hatte sie ihren Bachelor und Master in Informatik an der TU Wien abgeschlossen. Sie war auch Lehr- und Forschungsassistentin an der TU Wien, sowie als Softwareentwicklerin und Data Scientist in Deutschland und Österreich tätig. Während dieser Zeit arbeitete sie an Projekten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) für den größten Telekommunikationsanbieter in Europa. Ehrenamtlich war Mubashara auch jahrelang engagiert und ist derzeit Vorstandsmitglied der Initiativgruppe Alpbach Wien. Sie erzähle über ihren Werdegang und erklärte den Stipendiat:innen wie sie zu ihrem Studium gekommen ist, und was für sie so wichtig war. Sie ging dann auch auf einzelne Fragen genau ein, und motivierte vor allem junge Stipendiat:innen ihren eigenen Weg einzuschlagen. Wir sind sehr dankbar, dass Mubashara sich Zeit für uns genommen hat, und danken ihr für den inspirierenden Talk!

Gruppenfoto mit Mubashara

Im Zoom Talk hat Mubashara über ihren Weg von Gymnasium und Universität (TU Wien) erzählt. Warum sie sich für Informatik Studium entschieden hat und warum sie derzeit in London lebt. Mubashara hat die Fragen gut erklärt und ich habe vieles mitgenommen und habe auch mehr Motivation fürs Lernen bekommen. Hayatullah (Wien)

Auch wenn ich nicht die ganze Zeit dabei sein konnte, fand ich es super spannend Mubasharas Geschichte zu hören, wie sie sich von dem Gymnasium, zur TU (Bachelor und Master) und dann zum Doktoratsstudium in England hochgearbeitet hat. Es hat mir besonders gefallen, weil ich selbst überlegt habe in England zu studieren, weil ich von Freunden gehört habe, dass sich England in vielen Bereichen auf einem ganz anderen Level als Österreich befindet und, dass das Umfeld dort super ist, um sich zu entwickeln. Schlussendlich, find ich es super inspirierend das sie als Mädchen/Frau in diesen technischen Bereich tätig ist und so viele andere Mädchen in ihrem Umfeld ermutigen  kann diesen Weg zu gehen! Genti (NÖ)

So gut und informativ war der Talk mit Mubashara Akhtar! Sie hat uns über ihre Studienlaufbahn berichtet und konnte durch ihre Erfahrungen all unsere Fragen beantworten. Danke für Mubashara und auch für START für diesen spannenden Talk! Ebtisam (OÖ)

“How to survive as a student” with START alumni.

Am Montagabend, 16.5.2022, berichteten sechs START-Alumni: Chrislane, Blerta, Tengyu, Sara E., Paola, Sara B. Stipendiat:innen österreichweit von ihren bisherigen Erfahrungen im Student:innendasein in einem anderen Bundesland.

Nach kurzer Vorstellung der Alumni und ihres Studiums, erzählten die Alumni welchen Schwierigkeiten sie zu Beginn des Studiums begegnet waren und wie das Wohnen im Studentenheim, WG etc. sich gestaltet.
Einen weiteren Schwerpunkt neben dem Wohnen bildete die Studienfinanzierung.
“Welche Dokumente, Informationen sind bei Behörden zu melden?” “Wo, ab wann und bei welchen erfüllenden Voraussetzungen kann eine Studienbeihilfe, ein Selbsterhaltungsstudium und weitere Studienfinanzierung in Österreich beantragt werden?” “Was ist zu bedenken?” Von diesen Fragen abgesehen, ging es auch um die Vereinbarkeit von Arbeit und Studium.

Dadurch, dass unsere Alumni unterschiedliche Studien in verschiedenen Bundesländern Österreichs studieren, erhielten die Stipendiat:innen umfassende Informationen.
Aufkommende Fragen wurden in einer Gruppendiskussion beantwortet.

An diesem Punkt angelangt, gebührt großer Dank an die Alumni !

Nun zu einigen Eindrücken der Stipendiat:innen:

“Beim Zoom-Meeting “How to survive” haben uns Start-Allumins über die wichtigsten Dinge aufgeklärt, die man wissen sollte, bevor man ein Studium anfängt. Angefangen bei der Unterkunft, bis hin zur Finanzierung( Studienbeihilfe, etc.). Für Maturanten, wie mich, war es mehr als hilfreich, da man von der Schule selbst kaum Informationen über das Leben nach der Reifeprüfung bekommt. Nebenjob, Studienwechsel, ECTs, usw. das ist manchmal nicht so übersichtlich, deshalb war dieser kurze Überblick ein guter Start.” -Patty (NÖ)

“Der Workshop „Student:innenleben – how to survive“, war in meinen Augen ein extrem interessanter und super wichtiger Workshop. Trotz einem kleinen Vorwissen über dieses Thema, habe ich nochmal so viel mitnehmen können, was ich berücksichtigen muss, wo ich was anmelden/abmelden muss, ab wann ich meine Studienbeihilfe bekomme etc. Es war auch cool, persönliche Anekdoten und Insider zu kriegen für die jeweiligen Unis. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Alumni, die sich bereitgestellt haben, uns einen Einblick in ihr Studentenleben zu geben. Danke auch an Saida und Katrin für die Organisation und Durchführung!” – Baris (VBG)

,,Für mich war es besonders hilfreich die Erfahrungen der Alumnis zu hören. Daraus weiß ich jetzt was ich bei der Studienanmeldung beachten soll, um Schwierigkeiten beim Studienstart zu vermeiden.’’ – Rahma (OOE)

“Der Workshop mit Studentinnen war sehr interessant und war vorallem sehr hilfreich, was wir machen sollen wenn wir in einem anderen Land umziehen oder was wichtig ist und wie viel man mit welchen Nachweis bzw Ausweis bekommen kann( Studentinbeihilfe) und so weiter.” – Bibi (Wien)

“Es war relativ informationsreich und es hat mir gut gefallen, dass über Studentenheime und solche Situationen geredet wurde, da ich mir darüber viele Gedanken gemacht hatte und jetzt weiß ich darüber Bescheid! Danke fürs tolle Meeting!” – Ibo (Wien)

“Der Workshop „how to survive“ war sehr hilfreich, da ich mir jetzt anhand der Erfahrungen, Tipps und Informationen von den Alumnis eine bessere Vorstellung über das Studium machen kann. Themen wie Studentenbeilhilfe oder Finanzierung und Studentenheim wurden präzis und verständlich erklärt. Auch Katrin hat uns vieles Neues mitgeteilt. Die Informationen, vor allem die Tipps werden mir in den nächsten Jahren vor bzw. während dem Studium sehr behilflich sein. Danke für den tollen Workshop!” – Khadiga (VBG)

“Am Montag hatten wir einen Workshop namens Studentenleben – how to survive. Wie der Name schon sagt, wurde uns in dem Workshop über die wichtigsten Dinge, die ein Student wissen muss, informiert. Hierfür haben auch bereits studierende Start Alumnis uns einen Einblick in ihr Studentenleben gegeben und uns paar Tipps gegeben genauso wie auch uns von ihren Erfahrungen her erzählt, was wir vermeiden sollten. Insgesamt hat mir der Workshop als zukünftige Studentin sehr viel geholfen und ich würde so einen Workshop jeden, der bald studieren möchte, ans Herz legen. “ – Mihi (SBG)

“Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr hilfreich und sehr informativ. Ich hab viele neue Dinge erfahren und mehr über die “Uni-life” gehört. Danke START!” – Tijana (Wien)



Ein etwas anderes Konzert

Das Konzert hat mir echt gut gefallen und es war ein tolles Erlebnis! Obwohl wir eigentlich eine andere Gruppe nämlich Marie Spaemann und Christian Bakanic mit einer eher klassischen Instrumentenbesetzung, wie Cello und Gitarre erwartet haben, war es etwas unerwartet, dass kurzfristig eine andere Gruppe, mit einem verschiedenen Musikstil für sie eingesprungen ist, weil sie krank waren.

Vivi Vassileva und Lucas Campara Diniz haben unseren Abend mit verschiedenen Musikstücken aus diversen Völkern und verschiedenen Instrumenten schön gemacht. Außerdem haben sie meistens Originallieder gespielt, wo die Merkmale von Flamenco und Musik des 20. Jahrhundert gut zu erkennen waren. Das habe ich ziemlich interessant gefunden, weil wir gerade im Musikunterricht in der Schule die neue Musik und die Musik des 20. Jahrhunderts durchmachen, und es war echt toll, dass ich Dinge, die ich in der Theorie gelernt habe, auch in Praxis erleben durfte.

Mir hat der Teil, wo die Künstlerin mit zwei Plastikflaschen ein 5-minütiges Stück aufgeführt hat, besonders gut gefallen und es war etwas Neues, was ich noch nie erlebt habe und bin froh, dass ich durch START die Möglichkeit hatte an diesem Konzert teilzunehmen. Am Ende durften wir auch bei einem Teil des Konzerts „mitspielen“, indem wir mitschnipsen oder auf die Brust schlagen mussten. Die Künstlerin hat uns anhand eines mexikanischen Kinders-Märchens eine Geschichte erzählt und die Musik hat einen tropischen Regenwald nachgeahmt, was sehr spannend und amüsierend war.

Ich war am Anfang nicht sehr zuversichtlich und dachte mir, dass es nicht so spannend sein wird. „Die Geschichte hat sich aber zum Guten gewendet“ und ich bin froh, dass ich diese unvergessliche Erfahrung im Mozart-Saal des Wiener Konzerthaus machen durfte. Danke START für die Gelegenheit und tolle weiterbildende Angebote.

Bericht von Stipendiatin Sara

Es gab viele erstaunliche Musikstücke, und obwohl einige von ihnen eine ganz neue Art des Musikschaffens waren und für manche Ohren vielleicht nicht so beliebt sind, war es erstaunlich, all diese neue Musik zu hören. (Govany)

Am 18 März haben wir das Wiener Konzerthaus besucht. Es wurden viele Stücke mit unterschiedlichen Instrumenten vorgespielt, besonders spannend und kreativ fand ich das Stück mit den Plastikflaschen. Es war eine schöne Zeit für mich. Danke! (Rana)

Das Konzert hat mir persönlich sehr gefallen. Trotz Ausfall der Hauptkünstler haben uns die anderen beiden Künstler sehr unterhalten. Vivi war spezialisiert auf Schlagwerk und Lucas auf Gitarre. Die Beiden haben gemeinsam sehr gut harmoniert und haben auch eigene Stücke geschrieben bzw. alte für ihre Instrumente umgeschrieben. Außerdem habe ich das erste Mal gesehen und gehört, dass man mit einer Plastikflasche unterschiedliche Töne spielen kann. Dies hat mich persönlich sehr verwundert. Ein Teil der gespielten Instrumentalstücke wurde eher für Tänze komponiert und kamen aus Südamerika, wodurch sie auch einen schnelleren Takt und laute Töne hatten. Im Großen und Ganzen war die Aufführung sehr unterhaltsam und bedanke mich nochmals für die Einladung. (Markus)

Vielen Dank an die Jeunesse für die Ermöglichung des spannenden Konzertbesuchs!

Studienberatung: Alternativen zum Medizinstudium

Ein wichtiger Teil des START-Stipendienprogramms ist die Information zur richtigen Berufs-und Studienwahl. Gut dass wir bereits über 500 Alumni haben, die uns über ihrer Ausbildungen und Studienwege erzählen können.

Am 7.3.2022 nahmen insgesamt 24 Stipendiat:innen aus 5 Bundesländern teil um sich über folgende Studienrichtungen zu informieren:

Pharmazie (Uni Graz) – mit Sara – START-OÖ Alumna (Matura 2018)
Gesundheits- & Krankenpflege (FH Sbg) mit Harun – START-Sbg Alumnus (Matura 2013)
Medical Engineering (JK-Uni Linz) mit Yildiz – START-Wien Alumna (Matura 2018)
Biotechnologie (Boku Wien) mit Korollus – START-Wien Alumnus (Matura 2015)
Biologie & Neurowissenschaften (Uni Wien) mit Mojtaba – START-Wien Alumnus (Matura 2013)

Zuerst hatten die Alumnis Zeit in 10 Minuten ihr Studium vorzustellen, von Eigenmotivation, Studienplan und Berufs- und Verdienstmöglichkeiten wurde alles besprochen. Dann konnten die Stipendiat:innen in 5 Break-out Rooms bei den jeweiligen Alumnis detaillierte Fragen stellen.

Hier das Feedback der Jugendlichen:

Der Studienberatung war meiner Meinung nach sehr ausführlich und ich weiß jetzt, dass es viele Möglichkeiten gibt falls irgendwas mit der Medizin Studium oder Pharmazie nicht passt.

Hamoudi (Wien)

Mir haben die unterschiedlichen Vorstellungen der Studiengänge sehr gut gefallen, vor allem der genauen Details und Information zu den Studienarten. Ich konnte zwar meine Interessen nicht zu den vorgestellten Studien zuteilen, aber immerhin habe ich eine bessere Vorstellung und mehr Alternativen

Khadiga (Vbg)

Der online Workshop zum Thema Alternativen zu Medizin war sehr interessant. In diesem Workshop waren Studenten, die eine Medizinstudium abgeschlossen hatten oder noch studierten dabei. Sie erzählten uns von ihren Erfahrungen. Ich fand den Workshop sehr hilfreich weil ich jetzt ein drittes Plan für Medizinstudium habe.

Masooma (Sbg)

Das workshop war wirklich hilfreich. Viele denken, dass Medizin alles ist, aber durch diesen Workshop haben wir gesehen, dass es so viele andere Möglichkeiten gibt, die auch eben in medizinischer Bereich ist. Mir persönlich hat Biotechnologie sehr gut gefallen. 

Narges

Das Workshop hat mir sehr geholfen zu wissen, was ich genau studieren möchte. Es gibt viel mehr Möglichkeiten einen Beruf zu ergreifen, welches etwas mit Medizin zu tun hat, als ich dachte. Die Studenten haben auch ihre Wege sehr gut erklärt und übersichtlich. Dazu bekamen wir Ratschläge und Empfehlungen bekommen wie z. B welche Stadt in Österreich für Studenten am besten geeignet ist oder über die Nebenjobs, die wir zukünftig mach können.

Ragad (NÖ)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, da ich eh schon mehr Infos über andere Studiengängen, die mit Medizin was zu tun haben, gesucht habe. Also für mich persönlich wars sehr hilfreich.

Tamara (OÖ)

Mich würde das Pharmaziestudium sehr interessieren, falls noch ähnliche Workshops geplant werden . 

Zahra (OÖ)

Danke an die START-Alumnis für die spannenden Einblicke und die vielen Tipps!

START meets Emran Feroz

Wir hatten die Ehre an einem kalten Wintertag einen Talk mit dem berühmten österreichisch-afghanischem Autor, Journalisten und Kriegsreporter Emran Feroz zu haben. Er redete über seinen Werdegang, über die Schwierigkeiten, die er auf seinem Weg hatte. Emran erklärte uns auch, wie es dazu kam, dass er zum Journalismus kam und, dass das Wichtigste von Allem ist, an sich selbst zu glauben. Seine bodenständige Art, trotz seiner erfolgreichen Karriere gefiel den Stipendiat*innen sehr, und er inspirierte Viele von uns.  Zum Schluss gab es noch eine Fragerunde, und Emran beantwortete Fragen sowohl zum Thema Journalismus als zur aktuellen Situation in Afghanistan. Wir bedanken uns herzlich für das wunderbare Gespräch mit Emran und hoffen in Zukunft noch einmal das Glück zu haben mit ihm zu sprechen.

Ich habe den heutigen Workshop sehr interessant und informativ gefunden. Als Emran Feroz über sein Leben erzählt hat, und unsere Fragen beantwortet hat, ist mir klar geworden, wieso er als Autor und auch als Freijournalist erfolgreich ist. Er ist präzise und kann die Geschehen deutlich erklären. Ich bewundere ihn deswegen, weil er schon als ,,Jugendlicher” genau gewusst hatte, was er werden will und lässt sich nicht davon abhalten seine Träume zu verwirklichen. Zsofia (OÖ )

Ich habe bei vielen Talks mitgemacht, aber dieser war der informativste uns spannendste aller Talks. Da ich einige Fragen zu diesem Thema hatte, konnten sie beantwortet werden. Eines möchte ich auch erwähnen. Man hat einen Einblick in den Journalismus bekommen, was ich sehr toll fand. Mohid( Wien)

Am 20 Jänner hatten wir ein sehr interessantes Gespräch mit Emran Feroz. Ich fand es voll interessant, was er alles über seinen Lebenslauf erzählt hat. Wie er alles geschafft und durchgezogen hat, ist sehr inspirierend. Ich kannte ihn schon vorher auf sozialen Medien und ich hab mich auf diesen Termin gefreut. Ich werde mir seine Bücher auf jedenfall holen. Rana (NÖ)

Emrans Interview hat mich sehr inspiriert und hat mir neue Perspektiven gezeigt, aufgrund seiner ausführlichen, sehr ins Detail gehenden und vielseitigen Antworten. Was ich mir mitnehmen konnte war einiges über die Welt des Journalismus, über die Publikation von Texten und Büchern (was für mich, der gerade selbst ein Buch schreibt sehr interessant war), sowohl aber auch über die Lage in Afghanistan konnte ich einige neue Dinge in Erfahrung bringen. Was ich besonders mochte war Emrans bescheidene und natürliche Art, trotz seines Erfolges, bodenständig und auf Augenhöhe mit uns zu bleiben und zu zeigen, dass Erfolg nicht nur durch akademische Abschlüsse und Geld zu erreichen ist, sondern auch durch Willenskraft, Fokus und Arbeit. David (Alumnus)

Infoabend freiwillig soziales Jahr und europaischer Freiwilligendienst

In den Weihnachtferien nahmen sich 5 Absolvent:innen Zeit um interessierten Stipendiat:innen aus ganz Österreich über ihre Erfahrungen im In- und Ausland zu berichten. Josipa verbrachte ihr Auslandsjahr in Spanien, Kaan in Frankreich (im Zuge seines Zivilidienstes), Mariana absolviert ihren Freiwilligendienst aktuell in Spanien, Liza-Angelee und Trinh erzählen über ihre freiwilliges Jahr in der Jugendarbeit im Inland in Salzburg.

Vielen Dank für die spannenden Erfahrungsberichte und Tipps!

Ich bin sehr glücklich, dass ich an dem Workshop teilgenommen habe, da ich jedes mal wenn mich jemand gefragt hat „Was willst du nach der Matura machen?“ noch selbst keine Antwort treffen konnte. Ich habe schon seit längerem in Erwägung gezogen ein FSJ zu machen, da ich über meine zukünftigen Pläne noch unsicher bin, aber trotzdem bis ich es herausfinde was ich machen möchte, etwas sinnvolles machen will, mit Bedeutung. Leider kannte ich mich aber bis vor dem Workshop, trotz Recherche im Internet nicht 100% über das FSJ aus.

Mir hat sehr gefallen, dass der Workshop von ehemaligen Stipis geführt worden ist, da sie uns von ihren eigenen Erfahrungen als Freiwillige*r berichten konnten.
Die Alumnis haben einen tollen Job gemacht uns einen Überblick über das Angebot zu geben und wer alles beteiligt ist an so einem Abenteuer.

Letztlich, fühl ich mich auf jeden fall viel aufgeklärter über das FSJ und werde mich selbst weiterhin informieren und eventuell für den kommenden Herbst bewerben.

(Genti START-NOE)

„An der Kante eines Traums stehen und kämpfen!“

So beschreibt Luna Al-Mousli sich und ihre Arbeit als Autorin, Grafikdesignerin und START-Alumna selbst. Zum Abschluss des Jahres 2021 war sie zu Gast in einer Online-Lesung gemeinsam mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg.

Luna Al-Mousli inspiriert! Und so beginnt die digitale Lesung direkt mit der Fragerunde und die Lesung folgt erst im Anschluss. Wie sie es geschafft hat Autorin zu werden, wie sie ihre Bücher entwickelt, wie sie schreibt und überhaupt, wie sie zu der geworden ist, die sie heute ist. Einblicke und Antworten dazu gewährt uns Luna in den liebevoll zusammengestellten Episoden aus dem Buch „Als Oma, Gott und Brittney sich im Wohnzimmer trafen“. Es ist der zweiter biografischer Erzählband.

Was sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Abend?

Stipendiatin Lily: „Es war so weit! Unser Jahresabschlusstreffen mit Luna Al-Mousli. Wir durften uns gemütlich vor dem Laptop versammeln und eine Lesung von Luna Al- Mousli über ihr eigenes Buch genießen. Auf den ersten Blick ist es ein schönes gestaltetes Buch, das einem sofort ins Auge sticht, was auch auch in einem speziellen samtweichen Einband gebunden ist, was mir ziemlich gut gefällt. Ich fand es sehr fasziniert was sich Luna Al-Mousli beim Entwickeln dieses Buches gedacht hat, da es um ihre Erinnerungen an eine Kindheit zwischen Syrien und Österreich ging. Was ich auch sehr toll finde ist, dass sie innen mit feinen Zeichnungen gearbeitet hat und dass das Buch aufgrund der unkomplizierten Erzählweise es jeder lesen kann. Auch unsere Fragen an Luna Al-Mousli wurden gut beantwortet. Danke an Luna Al-Mousli für die tolle Lesung und danke auch, dass wir dabei sein durften.“

Stipendiatin Rusul: „Es gibt wirklich nichts Besseres als das, dass man die Weihnachten mit einer tollen Lesung feiert. Diese Komposition gibt’s nur bei Start. Am Samstag, den 11.12.2021 haben wir uns, die Stpis, eine wertvolle Lesung von Luna Al- Mousli gegönnt. Als ich die Nachricht von Lili gekriegt hab, dass wir unsere Weihnachtsfeier online stattfinden wird, konnte ich mir nur die Langweile vorstellen. Es war aber gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Luna hat uns nicht nur ein wunderschönes Kapitel von ihrem Buch vorgelesen, sondern auch ein bisschen von ihrem spannenden Leben als Autorin mit Migrationshintergrund erzählt, was die Spannung in der online durchgeführten Feier immer erhöht hat . Da ich ein Mensch bin, der gar kein Fan von Büchern ist, habe ich mich am Anfang zum Zuhören gezwungen, aber später, wo alles nur interessanter geworden ist, konnte ich mit meinen neugierigen Fragen kaum aufhören. Ich wollte wirklich, dass die Zeit stoppen könnte, sodass ich mir die Weihnachtsfeier vom Start mit der Lesung von Luna länger genießen könnte.“

Stipendiat Plabon: „Ich fand diese Abschlussfeier gut. Leider war diese Abschlussfeier nicht in Präsenzform möglich. Man konnte Luna einige Fragen stellen, die sie auch sehr gut beantwortet hat. Ich persönlich hatte keine Frage, da ich schon im Bildungsseminar meine Neugierde „gestillt“ habe. Luna hat sehr gut vorgelesen. Das Einzige was mich gestört hat war, dass bei mir die Internetleitung instabil war. Deshalb waren bei dieser Vorlesung einige Passagen unverständlich. Deswegen habe ich im Buch mitgeschaut, damit ich auch die „verlorenen Stellen“ auch mitbekomme. Meiner Meinung nach sollte man bei einer Lesung vor der Person sitzen und zuhören, denn erst dadurch ist diese Vorlesung wirklich was Spezielles und man kann der Person viel genauer zuhören.“

Stipendiatin Masooma: „An diesem Abend haben wir den Jahresabschluss gemeinsam auch mit andere Stipis aus Oberösterreich online gefeiert. Frau Luna Al Mousli war als Gast bei uns eingeladen sie hat uns eine Vorlesung aus ihrem neuen Buch, Als Oma, Gott und Britney sich im Wohnzimmer trafen, vorgetragen. Das Buch haben wir als Weihnachtsgeschenk bekommen. Besonders gut gefallen hat mir ihre Geschichten aus ihrer Kindheit und wie sie mit ihren Cousins das Spiel Friseur gespielt hat.

Sprachlicher Ausdruck bei START-OÖ

Am Sonntag, den 31.10.2021 trafen sich einige Stipis online auf Zoom, um mit unserer Alumna Soso an ihrem Ausdruck in der deutschen Sprache zu arbeiten.

Angefangen haben wir den Workshop damit, dass uns Soso erklärt hat, was der Ausdruck ist und wie wir versuchen können diesen zu verbessern. Danach hat sie uns an unseren eigenen Texten erklärt, dass wir gar nicht so viele Ausdrucksfehler hatten, wie gedacht, sondern unsere Fehler eher zu anderen Kategorien gezählt werden. Zum Schluss durften wir die Tipps anhand einiger Beispiele auch gleich ausprobieren.

Stipendiatin Amal meint zu unserem Workshop:

„Der online Deutschworkshop mit Soso zum Thema “Ausdruck” hat uns geholfen zu verstehen, wo unsere Schwächen beim Texte Schreiben liegen. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir unsere Texte besser ausdrucken können und wie man die Sätze besser miteinander verbinden kann. Der Workshop war sehr gut gestaltet, mit einem guten und ruhigen Tempo präsentiert. Man konnte viel mitnehmen. Danke! “

Vielen Dank an Soso für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Workshop 😊

Impressionen 15 Jahre START-Stipendium Wien

47 Stipendiat:innen werden dieses Schuljahr gefördert, davon wurden 25 im Rahmen des Jubiläums neu aufgenommen. Mit rund 180 Gästen blicken wir auf unsere START-Anfänge zurück, verabschieden feierlich unsere 35 Absolvent:innen aus 2020 und 2021 und erfreuen uns an den tollen Reden und einem wundervollen musikalischen Beitrag. Und unser Highlight: zwei Stipendien wurden zum ersten Mal in der START-Geschichte von unseren Absolventinnen übernommen! 

Fatema “Was bedeutet START für mich?”

Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Unterstützer*innen und Förder*innen des START-Stipendiums! Liebe Freundinnen und Freunde und liebe Katrin, liebe Aleks und liebe Samira, ich möchte meine Rede mit einem kurzen Zitat aus den Menschenrechten beginnen: Ganz einfach: “Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung.” Bereits 1948 haben 160 Länder die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterschrieben.

Mein Name ist Fatema Ahmadi, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Afghanistan. In meiner Heimat ist es nicht selbstverständlich, dass alle Menschen gleichberechtigt werden, z.B. dass alle dieselbe Chance haben, eine Schule zu besuchen und schon gar nicht eine höhere Bildung zu absolvieren. Und für Mädchen und Frauen ist es sowieso umso problematischer.

Ich bin mit meiner Familie seit 2013 in Österreich und bin in der 3. Klasse Mittelschule in das österreichische Schulsystem eingestiegen, ohne ein Wort deutsch sprechen zu können. Heuer habe ich im Juni an der HLW 10 Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe die Matura absolviert und nun studiere ich Gesundheits- und Krankenpflege an der Fachhochschule Campus Wien.

Ich möchte jetzt kurz noch einmal ein paar Jahre zurückblicken, damit ich die Bedeutung, die die Matura und mein Studienbeginn für mich haben, auch Ihnen und euch deutlich machen kann. Aber auch zeigen möchte, wie wichtig die Unterstützung, vor allem durch das START Stipendium und alles was dazu gehört für mich war.

Wie kam ich überhaupt zu START:

Vor 6 Jahren besuchte ich die Tanmu Nachhilfe – ich wollte unbedingt nach der Mittelschule eine höhere Schule besuchen und bereits damals war mein Ziel, die Matura zu absolvieren. Ich hatte mich erkundigt, welche Möglichkeiten es gibt und entschied mich für eine BHS – also eine Schule wo ich Matura habe und gleichzeitig aber schon eine Berufsausbildung, in meinem Fall im Bereich Gastronomie und Hotellerie.

Beinahe scheiterte meine Schullaufbahn gleich vor dem Beginn, nicht weil ich nicht aufgenommen wurde, sondern, weil ich für die Ausbildung Berufskleidung benötigte, die sich meine Eltern nicht leisten konnten. Schon seit immer war ich als älteste Tochter für die behördlichen Sachen zuständig und mir war klar, dass sich das nicht ausgehen wird. Ich war traurig und hoffnungslos und musste akzeptieren, dass meine Eltern sich das nicht leisten können und somit ich die Schule nicht besuchen kann.

Durch Tanmu bin ich auf den Verein START-Stipendium gestoßen.  Durch die Gespräche mit Katrin Triebswetter und Katrin Bernd bekam ich wieder Hoffnung.  START übernahm nämlich die Kosten für meine Berufskleidung und hat mir somit den Zugang zur Schule ermöglicht.

Ich bin so froh, dass so etwas wie das START in Österreich existiert. Manchmal können kleine finanzielle, aber auch emotionale und persönliche Unterstützungen die Zukunft eines jungen Menschens im Positiven verändern und beeinflussen. Wie bei mir!

Aber nicht nur die finanzielle Unterstützung durch den Verein START-Stipendium hat mich positiv in meiner Weiterentwicklung beeinflusst. Ich konnte mich ebenso im Bereich Bildung weit über das Schulische hinaus weiterentwickeln, aber auch meine Persönlichkeitsentwicklung wurde sehr unterstützt. Ganz wichtig vor allem die Exkursionen haben mir Einsicht in Dinge gebracht, die ich sonst wahrscheinlich nie bekommen hätte. Und vieles mehr…

In diesen 5 Jahren habe ich so vieles geschafft, dass ich es immer noch nicht glauben kann:

  • Alle wollten, dass ich in die 3-jährige Fachschule wechsele – also ohne Matura, weil ich in so vielen Fächern Deutch, Englisch und vieles mehr Schwierigkeiten hatte.
  • Jedoch habe ich alle Fächer mit viel Kraftaufwand von mir jedes Jahr ohne Nachprüfungen geschafft, sogar durch die schwierige Zeit der Pandemie.
  • Und dann war es so weit im Mai 2021 hatte ich dann die Matura in der Tasche! Wer hätte das jemals gedacht – ich zwischendurch manchmal nicht
  • Und jetzt bin ich seit September eine Studentin, noch dazu eine berufstätige, da ich im Sommer auch von zu Hause ausgezogen bin und muss ich nun weitgehend für mich selbst sorgen.

Die letzten Jahre waren nicht einfach für mich, ich bin oft an meine Grenzen gekommen. Auch die Sorge um meine Familie, meine Eltern meine Schwestern – wie es immer weitergehen wird, haben mich stark gefordert.

Nun habe ich alles in der Hand und bin stolz, dass ich so weit kommen konnte, und da haben das START-Stipendium und die Menschen, die ich dadurch kennenlernen durfte, zum einen meine beste Freundin Samira und auch Menschen in meinem Privatleben (hier bedanke ich mich persönlich bei ihr die Ruth- meine große Heldin) einen großen Anteil dran. START hat mich in schulischer, finanzieller aber manchmal auch privater Hinsicht unterstützt. Meine beste Freundin und die Ruth haben mich vor allem im privaten Leben durch dick und dünn in jede Situation unterstützt. Sie waren in meinem Glück, in meiner Trauer, an jeder neuen Erfahrung beteiligt und haben mich unterstützt. Ich bin so dankbar und stolz, dass ich von solchen wunderbaren und einzigartigen Menschen umgeben bin. Das macht mich glücklich, jede Erinnerung macht mich glücklich und ich fühl mich wertgeschätzt.

Dafür möchte ich auch hier heute Danke sagen!

Dream Big

Für die zweite Auflage des Buchclubs haben sich Stipendiatinnen aus Oberösterreich, Vorarlberg und Salzburg diesmal eine Biografie vorgenommen: Zeina Nassar beschreibt in „dream big“, wie es ist schon in jungen Jahren eine Wegbereiterin zu sein, sich selbstbewusst neue Ziele zu setzen, große Träume zu verwirklichen, sich durchzuboxen und Hindernisse zu überwinden – für sich und andere – als junge Frau und religiöse Muslima im Profiboxsport. Über zwei Stunden wurde an diesem Freitagabend im Buchclub energisch diskutiert über Selbstbestimmung und Kleidervorschriften, Frauenrechte und Solidarität. Durch die Diskussionen führte START-Absolventin Bouchra Ikherrazene. Sie studiert in Wien Deutsch und Geschichte auf Lehramt und beschäftigt sich intensiv mit Diversität im Bildungssystem. Als Moderatorin des Abends versorget sie die Stipendiatinnen zusätzlich mit vielen spannenden Inputs zum Thema Empowerment.

Das sagen unsere Stipendiatinnen:

Estera: „Wenn man so ein phänomenales Buch wie “dream big” von Zeina Nassar gelesen hat, fällt es einem schwer, den Mund zu halten. Deswegen war ich äußerst begeistert, an diesem Buchclub teilzunehmen, wo Stipendiatinnen aus ganz Österreich über Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Feminismus diskutiert haben. “Empowered women empower women” haben wir heute gemeinsam gelernt, und ich, nach unserer lebhaften Unterhaltung, fühle mich sicherlich empowered.“

Yama; “Ich habe den Workshop sehr spannend gefunden und habe auch viel neues zu Selbstbestimmung gelernt. Ich finde es auch gut, dass wir das in der Gruppe gemeinsam besprochen haben, der jeder eine andere Meinung hatte, was für uns alle sehr interessant war. vielen Dank für den Workshop.”

Iman: “Der Workshop “Buchclub” fand ich sehr informativ und richtig cool, vor allem weil wir eines der größten Themen, nämlich Selbstbestimmung (bei den Frauen) besprochen haben. Die ehemalige Stipendiatin wie auch die Leiterin dieses Workshops Bouchra hat uns alles rund um das Thema erklärt und wir hatten auch die Möglichkeit unsere eigene Meinung dazu zu äußern, gemeinsam sowie in kleineren Gruppen. Was ich von diesem Workshop mitnehmen möchte ist, das man nie aufgeben soll, sondern den Mut haben, gegen alles zu kämpfen, um den einen Ziel zu erreichen, das man schon immer erreichen wollte. Es mag sehr schwer sein, insbesondere wegen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männer, aber alles ist possible.  WOMEN SUPPORT WOMEN!

English class with Soso

Am Sonntag, den 03.10.2021 hat der Englisch-Workshop für die START-OÖ Stipis online mit Soso stattgefunden. Unser Hauptziel war das ,,Speaking” zu üben. Wir haben damit angefangen, wie wir ,,I think…” auf verschiedene Arten ausdrucken können, damit unsere Monolog und Text bunter und abwechslungsreicher wird. Danach haben wir über verschiedene Themen gesprochen, wie zum Beispiel, mental health, culture und stress. Ich fand diese Themen sehr interessant und habe beobachtet, dass es auch den anderen Teilnehmern leicht gefallen ist darüber zu reden. Ich fand es auch sehr spannend die Meinungen der anderen Teilnehmer*innen zu diesen Themen zu erfahren. Soso hat eine Atmosphäre erschaffen, wo jeder sehr offen reden konnte und sich nicht fürchtete Fehler zu machen.
Mir persönlich hat es sehr gefallen und ich würde gerne wieder einen Workshop mit Soso besuchen. Vielen Dank dafür
😊

Ein Bericht von Stipendiatin Zsófia.

Sommeraktivitäten: Fit4YOUniversity am IMC FH Krems

Von 23. bis 27. August fand an der IMC FH Krems FIT4YOUniversity für Jugendliche von 14 bis 19 Jahren statt. 26 Jugendliche, darunter auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, der Slowakei, Wien, Tirol und Vorarlberg, waren dabei und tauchten beim „Health and Natural Sciences Hub“ in die Schwerpunktthemen Gesundheit und Naturwissenschaften ein. Insgesamt 11 Stipendiat:innen aus Wien, NÖ und Vorarlberg nahmen ebenfalls daran teil.

Die Highlights waren, neben den interessanten Beiträgen der wissenschaftlichen Expertinnen und Experten der IMC FH Krems, die Gastbeiträge des ORF Journalisten Philipp Maschl und von Science Buster Martin Moder. Die Veranstaltung konnte dank strengem Hygienekonzept vor Ort durchgeführt werden.

Unsere Stipendiat:innen erwartete ein abwechslungsreiches und vor allem praktisches Programm an der IMC FH Krems. Die Eindrücke der Stipis von der “Schnupperuni” sprechen für sich:

Das für die Wiener:innen “kleine” Krems hat nicht nur die Stipis überrascht, sondern auch ihnen viele schöne Erinnerungen mitgegeben. Eine Woche voller spannenden Themen sowie Molekularbiologie und Zellen verfärben, als auch Sachen, die das Ärzteteam im Krankenhaus und im OP-Saal macht, wurde den Stipis näher vorgestellt. Aber nicht nur über Medizinisches wurde geredet, sondern auch über Themen wie Journalismus und Fake News oder über die Geschlechterberechtigung und geschlechterbezogene Vorurteile wurden heftig diskutiert. Dabei haben aber alle Stipis ein sehr wichtiges Prinzip gelernt und eingehalten, das sogenannte “andere zu respektieren und Meinungen anderer zu respektieren”. Das gesamte Programm kann ich als interessant und informativ und LUSTIG bewerten, außer Ernährungswissenschaft. Am besten haben mir die praktischen Übungen im Krankenhaus Backstage gefallen. Ein großes Dank an die Leiterin Sabine, weil sie immer so freundlich war und das alles organisiert hat. -Sahar

Ich fand die IMC FH Krems sehr interessant und lehrhaft. Die Lehrer:innen waren sehr nett und sie gingen sehr gut mit uns um. Es bereitet mir Freude, dass ich die Möglichkeit hatte, diese Erfahrungen an der FH Krems zu machen. Die Themen waren sehr gut ausgewählt und man könnte sich gar nicht darüber beschweren. Wie die anderen auch erwähnt haben, war der Ernährungsworkshop ein wenig langweilig, weil wir nichts Praktisches in diesen Fachgebiet gemacht haben. Ansonsten waren die Labor-Experimente sehr spannend und ich war wirklich immer neugierig, wie die Ergebnisse der Experimenten sein werden. Es war eine tolle Woche mit viele Erfahrungen. Ich möchte mich speziell bei Katrin und Aleks für die Organisation bedanken. P.S. Sabine war eine von den nettesten Personen, die ich bisher kennengelernt habe. -Rima

Ich fand die Woche unfassbar cool, hab ehrlicherweise mit mehr Inaktivität unserer Seite aus, erwartet. Ich meine damit, dass wir mehr zum Zuhören bekommen und eher weniger praktisch arbeiten. Deswegen war ich positiv überrascht. Mir hat wirklich jedes einzelne Workshop sehr gefallen, bis auf „Ernährungswissenschaft“, es war einfach zu viel. Am Nachmittag drei ganze Stunden zu sitzen und nichts machen zu können, war dann a bissl zu viel. Am besten hat mir „Backstage im Krankenhaus“ gefallen, die Blutabnahme und als OP- Assistentin „arbeiten“, war wirklich interessant. Ich bin froh, dass ich mitfahren durfte, danke für die Möglichkeit. -Rawina

Ich bin sehr dankbar für diese tolle Möglichkeit. Der gesamter Workshop hat mir sehr gut gefallen, jedoch gab es wie in jeder anderen Workshop Gebiete, die besser gestaltet werden könnten. Ich mochte die meisten Themen, die sie für uns vorbereitet haben, ich würde nur das Thema Food-Trends hervorheben. Es war nicht so, dass es uninteressant war, aber es wurde auf eine uninteressante Weise präsentiert. -Masouma

„Wir sind am Ziel“

Trotz Corona-Pandemie und zahlreichen Veränderungen und Terminverschiebungen während des Schuljahres durften vier unserer Salzburger Stipendiaten und StipendiatInnen nun endlich sagen, „Wir sind am Ziel“.

Die Stipendiaten Qodratullah, Rohullah und Maisam sowie die Stipendiatin Zaynab haben in diesem Schuljahr ihre Matura bzw. ihren Ausbildungsabschluss bestanden. Wir gratulieren allen herzlich zu den bestandenen Prüfungen!

Nun haben wir unsere Absolventen gefragt, wie sie sich fühlen und welche Gedanken und Emotionen sie haben, wenn sie an ihre START-Stipendien-Zeit zurückdenken.

„Einerseits freue ich mich sehr, dass ich die Matura geschafft habe, andererseits fühle ich mich gleichzeitig traurig, da ich mich von meinen Freundinnen und Freunden verabschieden musste. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bin ich sehr stolz auf mich, dass ich trotz meiner Teilzeitarbeit die Abend HAK abgeschlossen habe. Als ich in der ersten Klasse war, hatte ich keine Hoffnung, die Schule abschließen zu können und dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei START-Salzburg für die Unterstützung und Betreuung.“

– Zaynab Hussaini

„Mein erster Gedanke über START, bevor ich mich bei START-Salzburg beworben hatte, war, dass sie auch, wie viele andere Organisationen, sehr bürokratisch sind  und nicht auf die individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer eingehen werden. Aber ich lag falsch. START ist die Organisation, in dem alle Teilnehmer einzeln und auf der besten Art- und- Weise betreut werden.
Bei START geht es nicht nur um finanzielle Unterstützung oder Bildung, sondern man setzt auch sehr viel Wert auf Zusammenarbeit, Einander verstehen, Freundschaften bilden usw. Nach drei Jahren bei START, habe ich nun meine Matura in der Hand und werde mir bald eine passende Arbeitsstelle finden. Dabei bin ich auch nicht allein, Weil START nicht ihre Stipendiaten aufgibt, sondern sie weiterhin bei der Suche nach einer Arbeit bzw. Studium unterstützt.
Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, Teil dieser wundervollen Familie zu sein.“

Qodratullah Miakhel

„Das Gefühl ein Maturant zu sein, ist ein ganz besonderes. Es ist ein eine enorme Erleichterung, die fünf Jahre an der HLW Wolfgangsee positiv absolviert und mit der Matura abgeschlossen zu haben. Ich muss ehrlich gestehen, dass die vier Jahre beim START-Stipendium und die zwei Jahre als Stipisprecher, zu eine der schönsten Zeiten in meinem Leben zählen. Trotz der vielen schwierigen Umstände, habe ich es geschafft, so weit zu kommen und bin sehr stolz darauf, ein Alumni zu sein. Ich weiß, dass ich es ohne professionelle Unterstützung des START-Teams nie so weit geschafft hätte, weswegen ich meinen größten Dank an das gesamte Team aussprechen möchte!“

Rohullah Muhammadi

“4 Jahre lang, jeden Tag Schule, ohne Maske oder mit Maske ist schon so oder so anstrengend. Jetzt ist alles überstanden. Ich fühle mich, als ob ich den ersten wichtigen Schritt in Richtung meiner Ziele gemacht habe. Ich freue mich natürlich darauf, aber nicht so als ob alles vorbei wäre. Bildung ist eine unendliche Strecke. Am Anfang hat die Schule auch ihre eigenen Schwierigkeiten gemacht, noch schwieriger wird es, wenn man schlechte Deutschkenntnisse hat, eben sind die Schulen dafür da, um uns die Sprache und das Wissen zu überliefern und beizubringen, obwohl es nicht so leicht ist. Ich würde sehr gern das Erlernte in einer Firma anwenden können, aber aufgrund meiner noch fehlenden Aufenthaltserlaubnis, geht das nicht. Dafür genieße ich derzeit den Sommer und es tut so was von gut.”

– Maisam Taheri

Nationalsozialistische Geschichte Österreichs und ihre Aufarbeitung und Relevanz für die Gegenwart

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt. Da dieses Seminar ein Pflichtprogramm im Rahmen des START-Programms ist haben wir einen Weg gefunden die Inhalte digital zu vermitteln. Aber Danke noch an alle Stipis fürs Durchhalten, es waren absolut erschwerte Workshospbedinungen!

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 40 Stipendiat:innen via Zoom am (leider) heisstesten Wochenende des Jahres im Juni abgehalten. Diesmal waren alle Maturant_innen dran, und diejenigen Stipendiat_innen die beim Workshop zu Ostern wegen Lernstress keine Zeit hatten.

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A: Basisworkshop (Sa): Dieser Workshop ist eine Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die nationalsozialistischen Verbrechen mit besonderem Fokus auf Österreich. Im Rahmen dieses Workshops beschäftigen wir uns auch mit der Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute noch mit uns zu tun haben. Wir setzen uns mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg auseinander und damit, welche Entwicklungen zum Nationalsozialismus geführt haben. Dabei arbeiten wir mit Filmausschnitten, Fotografien und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben. Die Materialien werden sowohl in Form von Input-Vorträgen als auch durch Gruppenarbeiten sowie in gemeinsamen Diskussionen gesichtet, bearbeitet und diskutiert.

Gruppe B  Populäre Medien  – Fortgeschritten (Sa): In der Schule hast du dich bereits vertieft mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt und kennst dich mit den wichtigsten Aspekten dieser Zeit aus. In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam ansehen, wie der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft in der Popkultur dargestellt bzw. ‘verwendet’ werden. Hierfür werden wir uns mit unterschiedlichen Materialien beschäftigen: Filmausschnitte von Dokumentar- und Spielfilmen, Filmplakate, Songs und ihre Texte sowie die Inhalte von Computerspielen. In Form von kritischer Analyse wollen wir gemeinsam diskutieren, wie die historischen Ereignisse in den jeweiligen Medienbeispielen verarbeitet sind und welche Bilder, Assoziationen und Gefühle dabei hervorgerufen werden.

Gruppe C  Flucht und Hilfe (So) – Basisworkshop: Du hast bereits vom Zweiten Weltkrieg gehört und teilweise erfahren, dass Menschen zu dieser Zeit verfolgt wurden und deswegen fliehen mussten. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Geschichten und Biographien von Personen, die im Zweiten Weltkrieg geflohen sind. Ebenso schauen wir uns an, wie Menschen verfolgten Personen bei der Flucht geholfen haben und wie diese Hilfe konkret aussah. Welche Möglichkeiten hatten Personen zur Zeit des Nationalsozialismus überhaupt, um das sogenannte “Deutsche Reich” zu verlassen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns gemeinsam  im Workshop “Flucht und Hilfe”.

 

Gruppe D  Erinnerungspolitik nach 1945 (So) Fortgeschritten : In der Schule hast du dich bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen werden wir uns in diesem Workshop beschäftigen. Dabei analysieren wir gemeinsam Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

 

Es war sehr interessant und informativ. Hat mir geholfen ein Verständnis und Bewusstsein über die Thematik zu entwickeln. Es war auch sehr interaktiv, also wir haben viel zu viel mitgemacht und deswegen war das Workshop und dessen Inhalt nicht langweilig, ganz im Gegenteil das Mitmachen hat alles spannender gemacht. Die einzige Sache war die Videos, sie waren manchmal schwer zu hören, jedoch zähle ich das nicht als ein Problem, weil das restliche Teil sehr gut präsentiert war. Ich möchte mich mal bedanken, für diese Möglichkeit. 🙂

Seymanur (Wien)

danke für den tollen Workshop! Der Workshop am 20. Juni war sehr inforeich und interessant. Abgesehen von Fakten (die Daten) war Vieles wie Kindertransport für mich neu. Die Gruppenarbeit und die Lese-Aufgabe machten den Workshop sehr abwechslungsreich.

Zaynap (Sbg)

Meiner Meinung nach war der Workshop sehr spannend und informativ. Ich konnte mein Wissen vertiefen und viel Neues lernen. Die Workshopsdauer war bisschen lang, also sechs Stunden am Laptop sitzen, jedoch lohnte es sich!

Ebtisam (OÖ)

Comics erstellen #2 – mit Soso

„In jeder Person steckt ein künstlerisches Potential – man muss es nur etwas herauslocken“ – so motivierte START-OÖ Alumna Soso uns am 13.06.2021 für den 2. Teil des Comic Workshops. Nachdem wir im 1. Teil die Geschichte und die Basics zum Thema Comics erhalten haben, ging es beim 2. Teil um die Ideenfindung, den ersten Entwurf und das Gestalten unseres Comics.

“Genauso interessant war der zweite Comics-Workshop wie der erste. Ich habe immer gedacht, dass ich nicht zeichnen kann, aber mit Soso habe ich gelernt, wie ich meine Kreativität heraushole und dass das Zeichnen nicht unbedingt komplex sein muss. Mit wenigen Strichen und Punkten kann man einen Charakter entwickeln und mit wenigen Punkten kann man dem Charakter Emotionen zuteilen. Mir ist auch bewusst geworden, dass ich eigentlich mit Comics aufgewachsen bin. Das hätte ich nicht gedacht, weil ich mich für Comics nie interessiert habe oder mich damit beschäftigt habe, aber alle Cartoons, die ich als Kind gerne angeschaut habe, fallen tatsächlich unter Comics. Mir hat es viel Spaß gemacht dabei zu sein und aus meiner Komfort-Zone herauszukommen und mal was Neues zu machen. Ich bin auf mein Werk so stolz, auch wenn es nicht das Beste ist, aber für mich bedeutet es viel. Danke Soso für diesen Workshop!” – Rahma

“Mir hat der Workshop sehr gefallen, denn ich liebe kreative Aufgaben im Allgemeinen, aber Soso konnte uns eine sehr kompetente und praktische Begleitung dazu bieten. Es war lustig, entspannt und wir hatten viele kreative Freiheit, was meiner Meinung nach in so einem Prozess sehr wichtig ist. Am Anfang haben wir sogar über die Geschichte der Comics gelernt, was sehr interessant war und was mir geholfen hat die Essenz der Comics zu verstehen: Die Botschaft deiner Bilder zählt, ob du zeichnen kannst oder nicht, nicht wirklich.” – Grace

Beim Workshop sind viele super Comics entstanden. Vielen Dank an unsere Alumna Soso für diesen tollen und kreativen Workshop 🙂

Hingezoomt: Studienberatung Humanmedizin

Viele START-Jugendliche geben bei ihrer Bewerbung für das Stipendium als Berufswunsch: Arzt/Ärztin an.  Und so war es klar, daß das Interesse für die Studienberatung zum Medizinstudium das Interesse sehr groß war!
Insgesamt 16 ehemalige Stipendiat:innen studieren oder studierten Medizin und 5 von ihnen erzählten online über den Zugang zum Studium, die Studieninhalte, die Abläufe und Prüfungen und vieles mehr.  Aufgrund der vielen Fragen wurde die Zeit auf 2,5 Stunden ausgedehnt.

Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

*Teo (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Lejla (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Wesal (START-Wien): 4. Semster Uni Wien
* Anita (START-OÖ): 6. Semester Uni Graz
* Merve (START-Vbg): 4. Semester Uni Innsbruck

Vielen Dank an Teo, Lejla, Wesal, Merve und Anita fürs Zeitnehmen und das Teilen eurer Erfahrungen!

Hier das Feedback der Teilnehmer:innen:

 

Danke für die Möglichkeit, dass wir uns so detailiert über das Studium informieren durften....danke auch an den Studenten, die sich trotz des stress vom lernen für uns Zeit genommen haben um uns zu helfen. 🙏... es war wirklich sehhhhr hilfreich und ich habe viel neue Infos gehört und auch notiert...jetzt ist mir auch klar mit was und wann ich zum lernen anfangen soll. Für diesen Workshop bin echt sehr dankbar!

Zahra (OÖ)

ich fand den Workshop sehr spannend und interessant! Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und was ich auch sehr toll fand war, dass die Fragen gut beantwortet wurden. Danke, dass ich teilnehmen durfte! 🙂

Lily (OÖ)

ich fand den Workshop mega informativ und interessant. Dadurch habe ich einen allgemeinen Überblick zum Med-Studium, wie und wann man sich am Besten auf die Med-AT vorbereiten soll, welche Unterlagen und Skripten nützlich zum Verwenden sind, welche Apps dir beim Online-Lernen helfen und noch vieles Mehr gelernt. Die Alumnis haben uns wirklich gute und hilfreiche Tipps und Vorschläge für unseren zukünftigen Weg zum Medizinstudium gegeben. Danke nochmal! LG Rasia

Rasia (Sbg)

Die Beratung war sehr informativ und man konnte dadurch viel Wissen über das Studium sammeln... Die lieben Alumnis waren sehr nett und konnte die wichtigsten Fragen beantworten und uns einen guten Überblick über das Studium geben.

Abdul (Vbg)

Der Workshop war alles in allem sehr interessant und informativ, da Alumnis in verschiedenen MedUnis in Österreich studieren. In dieser Art und Weise konnte sich man besser orientieren. Außerdem waren die Alumnis sehr sympathisch. Ich empfehle den Workshop weiter.

Maryan (Vbg)

der Workshop war für mich sehr hilfreich. Eins zu eins von den Medizinstudenten ihre Erfahrungen mit der MedAT zu hören war priceless 🙂 Ich brauchte unbedingt so einen Workshop, weil ich immer wissen wollte, wie das Studium aussieht und strukturiert. Auch andere Optionen zu sehen war für mich sehr nützlich, weil ich niemanden aus den anderen Bundesländern kenne und deswegen nichts über den weiteren Möglichkeiten erfahren konnte. Im Großen und Ganzen war es sehr helfend direkt von den Studenten zu erfahren, wie das Studium und Medizin studieren ist. Und es hat mich so sehr motiviert und gezeigt, dass es möglich in Österreich Medizin zu studieren ist, weil bisher ich leider nicht immer positive Erfahrungen mit dem MedAT gehört habe. Aber jetzt habe eine positive Vorstellung über das Ganze und fühle mich besser :)) Danke für die Möglichkeit 🙂

Şeymanur (Wien)

Dieser Termin war für mich besonders interessant da ich mich für die MedAT angemeldet habe und dadurch habe ich sehr vieles auch gelernt. Zwar muss ich mir noch einiges anschauen, was Vorbereitung angeht, habe ich trotzdem vieles aus dem Studium und wie es aufgebaut ist, genommen. Ich bin den Studentinnen sehr dankbar für ihre Zeit und Geduld, es war außerordentlich schön, alle Fragen wurden beantwortet und weitere Fragen aufgeklärt.

Balqiz (Wien)

Es gibt so viele Sachen, die ich über das Medizinstudium nicht wusste. Mir hat diese Studienberatung dabei geholfen offene Fragen zu beantworten und vielleicht nochmal darüber nachzudenken, ob das Studium wirklich für mich ist. Ich bedanke mich bei allen, die sich Zeit dafür genommen haben 🙂

Samar (OÖ)

Die Studienberatung war einfach super. Ich bin viel entschlossener als früher, denn ich habe immer Angst gehabt, aber da die lieben Studierende so positiv gewesen sind und ermittelt haben, dass sie während des Studierens ein "normales Leben" haben hat mich sehr motiviert. Danke euch nochmal.

Sahar (Wien)

Hingezoomt: Studienberatung Alternativen zum Medizinstudium

Das Medizinstudium ist der Berufswunsch der bei den START-Stipendiat:innen zu Beginn ihrer START-Karreire am meisten genannt wird. Da der Zugang zum Medizin-studium in Österreich sehr schwer ist, und es zahlreiche Berufe und Ausbildungen im medizinischen Bereich gibt, haben wir 7 START-Alumnis gebeten über ihrer gewählten Studien zu berichten. Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

* Paola (START-OÖ) / Molekulare Medizin / Uni Innsbruck
* Yildiz (START-Wien) / Medical engineering / JKU Uni Linz
* Salma (START-Wien) / Clinical engineering / FH Campus Wien (berufsbegl.)
* Israa & Arezou (START-Wien) / Biomedizinische Analytik / FH Campus Wien
* Suhaila (START-Sbg) / Biomedizinische Analytik / FH Salzburg
* Erem & Aminat (START-Wien/START-NÖ) / Molekulare Biotechnologie / FH Campus Wien
* Mahrukh (START-Wien) / Radiologietechnologie / FH Campus Wien

Vielen Dank fürs Zeitnehmen und die spanennden Einblicke in eure Studien!

Ich fand den Workshop sehr gut nur hatte ich das Gefühl, dass man länger als 1:30 bzw 2 Stunden für so viele Studiengänge gebraucht hätte. Sonst fand ich alles Top vor allem die Präsentation und die Stundenpläne, da man sich dadurch ein besserer Bild schaffen kann.

Aster (Wien)

Ich habe schon seit einigen Wochen überlegt was so Alternativen für Medizin sein könnten und diese Studienberatung hat mir sehr dabei geholfen herauszufinden, was mich noch interessieren würde. Es ist auf jeden Fall etwas dabei, was mir sehr gefällt. Ich hab auch Einblicke bekommen in Studienrichtungen von denen ich noch nie was gehört habe. Ich bedanke mich sehr für diese tolle Gelegenheit 🙂

Samar (OÖ)

Also ich fand die Studienberatung sehr informativ. Ich hatte schon lange her vor, BMA zu studieren und bei diesem Workshop hatte ich die Möglichkeit mehr darüber zu wissen.  Alle meine Fragen wurden von den Alumina beantwortet.  Nur ich würde vorschlagen, dass man doch in die Zukunft immer eine kleine PP vorbereitet, dass die Stipis dann jeder Zeit auf die Informationen zurück zugreifen können.  Danke für deine tolle Verwaltung für das Workshop

Hadel (VBG)

Der Workshop war sehr gut gestaltet und man bekam das Wissen über die anderen Alternative zum Medizinstudium. Obwohl niemand mich überzeugt hat und gar kein Studium mich interessiert, ist das Ganze im Großen und Ganzen sehr toll gemacht, und ich freue mich auf den nächsten Workshop über NUR das Medizinstudium, bei allem Respekt zu all diesen anderen Studiengänge.

Abdul (VBG)

START-Alumnitalk mit Lisney

Der START-Alumnitalk ist ein neues Format. Wir haben mit START-Wien Alumna Lisney über ihre Zeit im Stipendienprogramm, ihre Interessen und ihr Studium, wie auch die berufliche Karriere gesprochen.

Der Talk war entspannt und ziemlich flexibel. Es ist immer cool Student*innen zuzuhören, was sie studieren und vor allem wie das für sie wirkt und sie das dann auch empfinden. Man kriegt Infos über gewisse Sachen und hat gleichzeitig eine kleine Einsicht in das Leben anderer im Bezug auf das Studium, Arbeit, etc. Die Lisney war extrem nett und freundlich und es hat mich gefreut dabei sein und zuhören zu dürfen. -Ali

Ich fand diesen Workshop sehr Hilfreich, vor allem wenn man viele Frage wie ich hatte. Alle meine Fragen wurde vollständig beantwortet und somit habe ich eine bessere Orientierung für das Studieren an der WU. Erfahrungen von anderen sind immer ein Hilfsmittel und Lisney hatte ganz viele Tipps für uns, die uns auf jeden Fall in der  Zukunft helfen werden. -Aster

Es hat mich gefreut die Geschichte einer START-Alumni zu hören. Ihre Erfahrungsgeschichte habe ich interessant und sehr hilfreich gefunden. Lisney hat uns einige coole Tipps mitgegeben, von denen auch ein paar zu mir gepasst haben. Hauptsächlich ist es um das Studium und um die Arbeit gegangen, aber wir haben auch allerlei Lebensmottos gehört. 😊 -Melania

Hingezoomt: Studienberatung Architektur & Smart Building

Zahlreiche ehemalige Stipendiat:innen haben sich für das Architekturstudium entschieden, 5 Alumnis haben sich am 7.Mai Zeit genommen und über ihre Motivation für das Studium, die anfänglichen Schwierigkeiten, das Studium selbst und die Berufsaussichten zu berichten und Fragen zu beantworten. Insgesamt 16 START-Jugendliche aus ganz Österreich nahmen an der Studienberatung teil.

Vielen Dank an:
Sasa (START-Sbg: Smart Building FH Salzburg)
Endrit (START-Sbg: Architektur TU Graz)
Eslem (START-Vbg: Architektur Uni Liechtenstein)
Ayse (START-Wien: TU Wien)
Philip (START-Wien: TU Wien)
fürs Zeitnehmen und KnowHow-Weitergeben!

Für mich war die Besprechung sehr hilfreich. Es gab viele Informationen, die ich vorher nicht gewusst habe, die ich jetzt mithilfe der Beratung gelernt habe. Was mir besonders gefallen hat war, dass es verschiedene Leute über ihre unterschiedliche Erfahrungen gesprochen haben. So konnte man von ihren verschiedenen Erfahrungen auch lernen.

Amal (OÖ)


Ich schätze herzlich, wie die Alumnis sich Zeit genommen haben, um uns mit überaus wertvollen Infos über Architekturstudium zu informieren. Ich war mir diesbezüglich vollkommen unsicher und orientierungslos, jedoch hat diese Studienberatung dieses Hindernis beseitigt. Ich bin wirklich dankbar für ihre Geduld und für ihre Flexibilität bei der Beantwortung der gestellten Fragen. Vielen Dank Alumnis!!

Mohammed (NÖ)

Ich habe die Besprechung sehr geschätzt, zuerst weil man die Erfahrung vom Alumni miterlebt dürfte und zum anderen bekommt man ein Blick in unclothed Wahrheit über dem Studium.

Mahdi (Wien)

Ich habe teilgenommen, weil ich gerne wissen wollte, wie so ein Architektur Studium abläuft, da ich eine HTL für Bautechnik besuche.
Ich habe jetzt sehr viele Informationen enthalten und alle Fragen wurden beantwortet, die ich sehr gerne immer schon wissen wollte und kann mich dann in paar Jahren wenn es soweit ist entscheiden, ob ich gerne ein Architektur Studium machen will. Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und wie schwer so ein Studium ist. Es war sehr spannend und hilfreich.

Lily (OÖ)

Diese Studienberatung war sehr interessant. Wir haben über verschiedene Aspekte des Studiums gesprochen. Da war viele neue Informationen über die Projekten und die Kosten für das Bau von den Modellen. Was mir besonders gefallen hat war, dass die Alumis sehr freundlich waren und alle Fragen beantwortet haben. Auch sie erzählten viele ihrer interessanten Erfahrungen während des Studiums.

Sarah (NÖ)

Mir hat die Besprechung, bezüglich der Architekten Studienberatung sehr gefallen. Es wurden auch alle Unklarheiten und Fragen geklärt und ich bedanke mich sehr, dass ich bei der Besprechung dabei sein durfte.

Edina Mujadzic (OÖ)

Comics erstellen #1 – mit Soso

Der Workshop “Comics erstellen #1”, der am 25. April 2021 von unserer Alumna Soritta Kim aka Soso moderiert wurde, war eine sehr schöne und interessante Erfahrung, die mir die Tür zur Kreativität geöffnet hat. Viele glauben, dass sie nicht zeichnen können, aber Soso hat uns durch eine einfache Methode gezeigt, wie wir unsere Charaktere mittels ein paar abstrakter Striche und Emotionen zum Leben bringen.

Am Anfang hat uns Soso die Geschichte der Comicwelt vorgestellt und erklärt. Wussten Sie, dass am Beginn diese Comics, die heutzutage einen Wert von tausende Euros haben, nur 10 Cent kosteten?!

Danach haben wir uns mit der Erkennung von Emotionen beschäftigt. Dadurch könnten wir unsere Vorstellung freien Lauf lassen und alles was existiert, Gefühle und eine Seele geben.

Ich bin sehr gespannt, an der Fortsetzung “Comics erstellen #2” teilzunehmen. Dabei werden wir unserer spannenden Charaktere eine Geschichte geben und euch diese zeigen.

Ein Bericht von Tamara (START-OÖ Freundeskreis)

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

Body & Mind: Häkeln mit Sinem

Alles was uns aktuell vom Distance Learning ablenkt ist erfreulich und so beschäftigten wir uns mit dem neuesten Trend: Keep calm and crochet on! (crochet ist die englische und schicke Bezeichnung für Häkeln.)

Praktischerweise haben wir mit START-Alumna Sinem eine Häkelexpertin, die uns am 31.3 eine Einführung in die Welt der Maschen gab! Neben den Luftmaschen und den festen Maschen lernten wir halbe und ganze Stäbche und konnten schon die ersten kleinen Produkte nach dem ersten Workshop fertiggestellt werden. Alle Teilnehmer:innnen waren so begeistert, dass nun ein zweiter Workshop geplant ist, an den Sinem uns zeigen wird wie man kleine Spielzeugtiere häkelt.

Cooler und chilliger Workshop! // Zahra

Ich fand den Workshop cool und hatte viel spaß mit allen gemeinsam zu häkeln. // Anni

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft!

Wer sind wir? Wir sind die Zukunft! START-Alumna Soso hat uns im ersten Teil des Kunstprojekts beigebracht, wie wir einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können und uns Mut gemacht, dass wir alle kreativ sind und zeichnen können. Kein:e Meister:in ist vom Himmel gefallen: Üben, üben und üben bringt dich zu deinem Ziel. Im zweiten Teil wurden die Portraits mit Canva digital bearbeitet, dabei sind vielfältige Zukunftsvorstellungen entstanden.

Der Workshop mit Soso war für mich sehr lehrreich, weil ich mich sehr lange nicht mehr mit Zeichnen beschäftigt hatte. Beim ersten Teil haben wir die Basics zum Darstellen eines Portraits gelernt. Diese Schritte habe ich später auch verwendet, als ich mich selbst darstellen wollte. Auch der zweite Teil war super, weil wir mit Canva vertraut gemacht wurden, was sehr praktisch für viele kreativen Bereiche ist. -Maryam

Wie man schon gemerkt hat, liebe ich Kunst-Workshops und würde immer wieder gerne Workshops mit oder von Soso oder auch andere Kunst-Workshops. -Anni

Der heutige Workshop war sehr entspannt und hat mir gut gefallen. Ich fand ihn sogar besser als der erste Teil, da man nicht viel mit der Hand arbeiten musste, sondern am Computer. Wie auch beim ersten Teil gefiel mir die chillige Art von Soso. Sehr netter Start in den Tag mit einem Start-KP-Workshop. 🙂 -Omran

Ich fand den zweiten Teil des Workshops “Wir sind die Zukunft” wieder interessant und spaßig. Die unterschiedlichen Werke waren sehr lustig und zu gleich auch sehr kreativ. -Eray

Eine tolle Erfahrung mit ganz viel Kunst. Ich bin froh mit den Ergebnissen. Auch wenn ich mich selbst nicht zeichnen konnte, konnte ich trotzdem verschiede Gesichter zeichnen. Ich glaube aber, dass ich durch die Übungen irgendwann mal auch mein Gesicht zeichnen werde. Das Portät wurde von meiner Freundin Tereza erstellt. Ich bin ihr und der Soso dankbar für die besten Tools. -Banan

Der Workshop war ur cool und spannend. Ich würde gerne wieder an so einem Workshop mit Soso teilnehmen. -Aria

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, eine Reflexion

Wir blicken auf einen geschichtlichen und abenteuerlichen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Ich fand den Buchclub informativ und interessant. Mir gefiel es, dass in dem Buchclub nicht ausschließlich über das Buch selbst diskutiert wurde, sondern über die Themen, die in dem Buch behandelt wurden. So konnte man einen aktuellen Bezug zum Buch herstellen und auch seine eigene Meinung äußern. Außerdem haben wir uns heute Videos über die Themen, die im Buch vorkommen angeschaut, die auch geholfen haben, sich besser zu informieren. -Maryam

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir den Inhalt des Buches nicht so explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Euthanasie in NS-Zeit, das Leben im Altersheim für alte Menschen, Aufrüstung, militärische Ausgaben eines Landes und Atombomben, durchgemacht haben und diskutiert haben. Diese Themen und die Videos dazu und die tiefsinnige und spannende Diskussionen darüber haben mich sehr zum Nachdenken angeregt, da diese Themen in der Gesellschaft oder in der Schule im Hintergrund bleiben, obwohl sie wichtig sind. Allein im Buch werden sehr viele wichtige Geschehnisse in der Geschichte erwähnt, jedoch nicht explizit erklärt, aber durch Buchclub sehr verständlich waren. Durch den Buchclub habe ich sehr vieles Neues dazu gelernt und auch meine Meinungen zum Themen geäußert, was mich sehr gefreut habe, da ich mich meistens bei Diskussionen zurückhalte. -Ravneet

Der Buchclub war im Allgemeinen eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung.
Nicht nur weil das besprochene Buch spannend ist, sondern auch weil die Themen, die im Buch vorkommen, umfangreich in der Gruppe behandelt und thematisiert wurden.
Wie viele andere hat mir der Bezug auf aktuelle wirkliche Themen und geschichtliche Ereignisse am besten gefallen. Schade nur, dass ich nicht an allen Terminen teilnehmen konnte. -Omran

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Asmaa

Der Buchclub hat mir sehr gefallen. Was ich daran besonders optimal fand, war, dass wir die im Buch behandelten Themen mit sowohl aktuellen als auch damaligen Ereignissen kombiniert und debattiert haben. Jedes Mal haben wir auch ein Quiz gemacht, um unser Wissen zu testen und den Inhalt besser zu verstehen. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen 🙂 -Mostafa

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Jovana

Der Report der Magd, eine Reflexion

Wir blicken auf einen sehr diskussionsreichen und tiefsinnigen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir nicht nur den Inhalt des Buches explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Frauenrechte in EU, patriarchalische Gesellschaft, durchgemacht haben und diskutiert haben. Dazu hat Zusana sehr gute und spannende Videos gezeigt, die eine sehr gute Basis für eine tiefsinnige, lebhafte und aktive Diskussion war. Super fand ich auch die Idee, einen Quiz über das Buch zu machen und am Ende ein Buch zu gewinnen.  Das wichtigste für mich war, dass ich mich in der Diskussion einbringe und aktiv mitdiskutiere und das war auch möglich, da Zusana auch direkt Fragen gestellt hat und jeden die Möglichkeit gegeben hat, zu diskutieren. -Ravneet

Die Idee zum Buchclub war wirklich sehr gut. Ich muss sagen am Anfang dachte ich, dass wir nur über den Inhalt reden, wie in der Schule. Es hat aber alle meine Erwartungen übertroffen, es war so aufklärend und weiterbildend, wirklich sehr toll. Außerdem hat es Zuzana sehr gut geleitet. Ich würde mich auf einen weiteren Buchclub sehr freuen. -Rawina

Das Buch habe ich gestern bis Ende gelesen, die Serie habe ich auch begonnen anzusehen. Beide sind wirklich gut und zeigen die aktuelle Entwicklungen, die wir in der Gesellschaft erleben. Zuzana war super, es war ganz toll mit ihr zu diskutieren. -Sulaf

Ich habe mich vor dem Buchclub fast kaum mit den Themen Feminismus, Elternkarenz, Frauen in der Arbeitswelt oder Leihmutterschaft beschäftigt. Ich bin froh mich über diesen Themen ausgetauscht zu haben, sowie meinen Wissenshorizont erweitert zu haben. Das Buch zeigt sehr viele Themen auf und macht einen bewusst wie wichtig Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern allgemein ist. -Mariam

“How to Arbeitnehmerveranlagung” – mit der AK OÖ

Am Dienstag, dem 30. März 2021 hat Frau Hutterer, die als Referentin in der Abteilung Rechtsschutz bei der AK OÖ arbeitet, einen Workshop zum Thema „Arbeitnehmerveranlagung/Lohnsteuer“ für uns abgehalten. Die Arbeitnehmerveranlagung, oder auch Lohnsteuerausgleich genannt, ist ein Thema, mit dem viele Berufstätige einmal im Jahr zu tun haben. Aber auch Schüler*innen und Student*innen können in gewissen Situationen davon profitieren.

In diesem Workshop wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Was ist die Arbeitnehmerveranlagung? Wie kann ich Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen? Was sind Werbungskosten?

Gemeinsam gingen wir die Möglichkeiten durch, die einem zur Verfügung stehen, eine Arbeitnehmerveranlagung einzureichen. Unteranderem FinanzOnline, um sie Online abzuhandeln oder schriftlich per entsprechendem Formular. Schritt für Schritt gingen wir dann ein entsprechendes Formular durch. Frau Hutterer hat uns natürlich jegliche aufkommenden Fragen beantwortet und hat uns genau erklärt, auf was zu achten ist und wo wir uns informieren können. Sie hat uns die Homepage der AK gezeigt, bei der es  unter dem Punkt „Beratung“ verschiedene Rubriken gibt, wo man sich informieren kann, beziehungsweise wo man alle Details zu Abschreibungen nachlesen kann. Falls man spezifischere Fragen hat, dann kann man sich auch bei der Lohnsteuerberatung der AK melden.

Auch klärte sie uns über die Hintergründe von bestimmten Regelungen auf, erklärte uns zum Beispiel wie die Abschreibung von Notebook und Laptop funktioniert und über welchen Zeitraum Gegenstände mit teilweise Privaten gebraucht abgeschrieben werden können.

Schülerinnen und Schüler, sowie Studenten, welche ein zum Beispiel Ferialpraktikum gemacht haben und damit über die Geringfügigkeitsgrenze gekommen sind, könnten Anspruche auf die vom Arbeitgeber abgeführte Lohnsteuer haben, wenn die unter der Steuergrenze von 11.000€ pro Jahr liegen. Das trifft bestimmt auf einige von uns zu. Darüber hinaus besteht für jede*n Bürger*in der Anspruch die Arbeitnehmerveranlagung bis zu 5 Jahre rückwirkend zu stellen.

Der Workshop war sehr hilfreich, da Frau Hutterer versucht hat alles sehr einfach zu erklären und uns auch gezeigt hat, wo wir uns informieren können, falls wir Fragen haben sollten. Wir bedanken uns bei Frau Hutterer für diesen informativen Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Irma und Stipendiat Yusuf

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter III

“Liebenswert”
Mal bist du der Wind,
der die Wellen bewegt,
mal das alte Haus,
das so viel Liebe in sich verbirgt.

Egal, ob im 7. Himmel
oder am Ende deiner Nerven,
egal, ob du es mir oder dir glauben magst,
egal, ob es dir überhaupt glaubhaft scheint,
du bist ein Stern,
der am Himmel scheint.

Ich fand den Workshop mit Betül sehr interessant und hatte auch Spaß dabei. Es war super, dass Betül uns so viel Freiraum gegeben hat. Der Workshop war sehr angenehm gestaltet, so dass keiner sich unter Druck oder gestresst fühlte. Außerdem dürften wir jeder Zeit Fragen stellen konnten und unsere Meinungen äußern konnten. -Maryam


“Dear Society”
Eine Tulpe kann keine Rose sein.
Eine Rose kann keine Tulpe sein.
Dennoch spiegeln alle Blumen ihre Schönheit durch ihre Einzigartigkeit.
Und wahrlich so geschieht es bei uns Menschen auch. 

Wir haben heute viel auch über Feminismus geredet und Reden und Gedichte dazu angesehen. Dabei ist mir sehr aufgefallen wie gut Betül darüber gesprochen hat bzw. es aufgeklärt hat. War es mal bei uns ruhig hat sie uns einen „Leitfaden“ gegeben und wir hatten wieder Gesprächsthemen. Obwohl sie Lehrerin ist hat sie trotzdem nicht dieses „ich hab die Macht“ Einstellung was das Ganze vieeeel entspannter macht. Werde mich auf mehr Workshops mit ihr freuen. -Rawina


“Palästina”

einem fällts stets schwer drüber nachzudenken,
einem die Heimat wegzunehmen,
einem seine Herkunft zu vernichten,
einem Baum seine Wurzeln abzuschneiden…

Wohin des Weges, wenns das Ziel nicht mehr gibt?
Wohin mit dem Kind, wenn die Mutter verstirbt?
Wohin mit dem Menschen, wenn ihn sein Bruder umbringt?
Wohin mit den Menschen, wenn die Menschlichkeit stirbt
wohin mit Palästinensern, wenn Israel Palästina umbringt?

Eine Mutter, die ihre Kinder nimmer findet…
Ein Krieg, der lange dauert, doch nie endet…
Ein Baby, dessen Familie verschwendet…

Palästina, Quelle des Frieden‘!
Palästina, wie kann man sie nicht lieben?
Palästina, dich werden sie niemals kriegen!
Palästina, mein Land! zu dir würd ich kriechen…

Dieses Workshop war sehr schön, emotional und auch unterhaltsam! Jedoch haben wir auch vieles gelernt und konnten schöne eigene Gedichte verfassen! Es hat mich übelst gefreut und würde sehr gerne an noch einem solchen Workshop teilnehmen! – Ibo


Als erstes möchte ich sagen, dass der Workshop extrem gut war.  Die Betül war auch super nett und ich haben den Workshop genießen können. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr.  -Zidan


Lieber Leser, Liebe Leserin, wenn ihr an Ecke euren Herzen ein Platz für Kunst vor allem poetry habt, dann seid ihr richtig bei Betül. Mit ihr kann man plaudern, diskutieren, Witze erzählen und natürlich viel über Poems lernen. Es ist der richtige Sprungbrett für Anfänger, Amateure und auch Fortgeschrittene. Denn ein Mensch kann nur erst aufhören zulernen, wenn von seinen Knochen Rosen und Wiesen wachsen. -Mahdi


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Kunstprojekt: “Wir sind die Zukunft” mit Soso (2/3)

Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna Soritta Kim.

Soritta aka Soso hat uns bei diesem Workshop gezeigt, dass jede*r ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe der Technik Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile (Augen, Mund, Nase,..) zeichnen und den eigenen Stil mit jedem Level und Strich für Strich weiter ausbauen können. Beim Followup Workshop, welcher in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin froh, dass ich an diesem Workshop teilgenommen habe. Ich wollte davor nicht teilnehmen, weil ich schon immer dachte, dass ich beim Zeichnen unbegabt bin. Hat sich aber festgestellt, dass ich das doch kann. 🙂 Danke an Aleks, weil sie mich motiviert hat daran teilzunehmen.  -Aghiad

Ich fand diesen Workshop hilfreich und amüsant. Jetzt weiß ich, wie man bei Portraits mithilfe von Kreisen und Linien erschafft, Munde, Lippen oder Nasen zeichnet und wie man schattiert.  -Mahdi

Das Kunstprojekt „Wir sind die Zukunft“ mit Soso hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt, wie ich mit paar einfachen Tricks ein Gesicht zeichnen kann. Davor hatte ich mich nie mit Zeichnen auseinander gesetzt, deswegen wusste ich auch nie wie man richtig anfängt. Im Großen und Ganzen hat Soso das Projekt sehr interessant und humorvoll gestaltet. -Eray

Das war echt einer der besten Workshops, an denen ich je teilgenommen habe. Ich glaube ich werde mit Zeichnen weiter machen. -Zidan

Ich fand den Workshop heute super interessant. Mir gefiel es, dass wir direkt mit dem praktischen Arbeiten begonnen haben. Sosos Anweisungen waren sehr klar und verständlich, deswegen bin ich bei jedem Schritt mitgekommen und hatte die gesamte Zeit Spaß dabei. -Maryam

START-OÖ wird kreativ beim Portraitzeichnen

Am Sonntag, den 21.02.2021 hatten wir einen Portraitzeichnen Workshop mit Soso, welcher mir sehr gut gefallen hat.

Wir haben mit einfachen Schritten das Portraitzeichnen gelernt. Soso hat uns mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsleveln beigebracht, wie jeder ein schönes Portrait zeichnen kann. Zuerst haben wir mit dem ersten Level begonnen, wo wir die Grundlagen des Zeichnens lernten. Es gab drei verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Personen, um so auch besser zu lernen auf die unterschiedlichen Details zu achten. Wir haben ganz einfach mit den Grundzügen angefangen, um uns so auf das nächste Level vorzubereiten. Beim zweiten Level haben wir die gleichen Personen noch einmal gezeichnet, nur mit mehr Details und Schattierungen, um unser Portrait realistischer aussehen zu lassen. Bereits nach dem zweiten Level haben wir tolle Portraits gezeichnet. Teilweise haben wir Stipis zum ersten Mal ein Portrait gezeichnet und nach diesem Workshop hat jeder von uns drei tolle Zeichnungen hinbekommen.

Soso hat diesen Workshop sehr gut gemacht. Danke Soso, dass du dir für uns Zeit genommen hast 🙂

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

Kunstprojekt: “Wir sind die Zukunft” mit Soso (1/3)

Am vergangenen Samstag, 20.02.2021, fand der Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna, Soritta Kim, statt.  Es wurde in zwei gruppen aufgeteilt. In Teil I dieses Workshops hat uns Soritta aka Soso gezeigt, dass jeder ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe von Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile zeichnen können.  In Teil II von diesem Workshop, dass in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin von dem gestrigen Workshop sehr begeistert. Ich habe gar keine Erfahrungen gehabt im Thema Zeichnen. Ich schaue mir gerne Bilder an und bin auch gerne im Museum und auch in Ausstellungen. Jedoch habe ich die Malerei immer nur theoretisch betrachtet und habe nie gedacht, dass ich zeichnen könnte. Der Workshop war sehr gut gestaltet, wir wurden Schritt für Schritt betreut. Am Ende war ich schockiert von mir selbst, dass ich es hinbekommen habe, ein Porträt zu zeichnen. Danke Soso vielmals, weil du mir das Zeichnen auch praktisch gezeigt hast! Vielen Dank Start für die Organisation dieses tollen Workshops!- Banan

Früher habe ich mir immer gedacht, Zeichnen ist nicht mein Ding und es hat mich auch nicht interessiert. Aber doch der Kunstprojekt-Workshop fand ich sehr interessant und spannend. Ich habe mega Spaß gehabt und
meine Interesse an Zeichnen erhöht. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich auch bei Soso für den
tollen Workshop. – Abbas

Beim Workshop bin ich drauf gekommen, dass ich keine Kreise zeichnen kann, aber trotzdem durch Sosos Hilfe könnte ich hübsches Mädel zeichnen kann, war sehr schön, wie Soso uns Schritt zu Schritt gezeigt hat.
Es war wirklich lustig, ich musste nur sagen die Augen oder die Nase oder die Ohren meines Mädels sind komisch und Soso hat dann sofort regiert, schon vom ersten Blick hat sie gewusst, was an meinem Zeichnen
nicht stimmt, sie war sehr lieb und es hat mir Spaß gemacht.- Asmaa

Ich fand den Workshop richtig cool. Eigentlich habe ich etwas anderes wie z.B. mehr Theorie erwartet, aber ich war froh, dass es nicht so war. Mir hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht, weil ich in meiner Freizeit
auch zeichne. Vereinfachte Portraits zu zeichnen ist so simple Dank liebe Soso.- Sahar

Ich bin jemand, der gerne zeichnen würde, aber kann es leider nicht und das denkt bestimmt fast jeder aber mit Soso war es anders. Wir haben dort Einzelheiten gelernt, die beim Zeichnen nötig sind, die uns aber von niemandem beigebracht wurde. Ich persönlich habe einige Sachen gelernt, die ich jetzt öfters in meinen Zeichnungen einsetzen werde. Vielen Dank an Soso. – Yusuf

Im Zeichen-Workshop von Soso habe ich zum ersten Mal probiert ein Portrait zu zeichnen. Soso war so toll und hat uns gezeigt wie man richtig ein Portrait zeichnen kann. Ich hatte viel Spaß daran und am Ende hat mein Portrait mich wirklich fasziniert. Ich konnte kaum glauben, dass ich es gezeichnet habe. Soso ist sehr lieb und ich wünsche ihr viel Erfolg im weiteren Leben. – Hamid

Ich habe gelernt wie man leicht zeichnen kann und wie man ein Bild vorstellen kann. Außerdem, Ich zeichnen zum ersten Mal und was ich gezeichnet habe war nicht schlecht. – Ammar

Hallo, der Wokrshop war wirklich sehr interessant. Ich kann nicht so gut zeichnen aber ich habe mir Mühe gegeben, das Beste daraus zu machen. Soso hat auch alles super erklärt. – Milad

Ich fand es meeega toll und würd immer wieder bei dem workshop teilnehmen, ich habe auch gelernt wie man richtig zeichnet. Ich bin normalerweise schlecht in Portraits zeichnen und mit Soso konnte ich lernen wie man
sowas macht. – Anni

Ich konnte mir nie vorstellen, so schöne Werke zu erstellen. Soso hat es ermöglicht, in mir die Künstlerin herauszubringen. Ich bin jetzt der Meinung, dass jeder zeichnen kann, wenn man die Mühe gibt und richtige Lehrerin dafür hat. – Jasmeet 

Gruppe 1
Gruppe 2

INFLUENCE

„Lesen ist reisen im Kopf!“, diesen gern zitierten Spruch kennen sicher viele zur Genüge aus dem Unterricht. Aber in Zeiten einer Pandemie mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, mit daheim lernen, daheim turnen, daheim die Wände hochgehen eigentlich gar keine schlechte Empfehlung, um mal raus zu kommen! So könnte man die Ideen zum ersten gemeinsamen Buchclub von START-Oberösterreich und Salzburg zusammenfassen. Die aktuelle Situation stellt jede und jeden Einzelne_n schon vor täglich wechselnde Herausforderungen, verlangt von uns Flexibilität, Improvisationstalent und kreative Bewältigungsstrategien. Jetzt wo vieles nur mehr in digitalen Räumen stattfindet ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, was passieren könnte, wenn das Internet zusammenbricht. Genau das ist die Ausgangssituation, mit der Held Amir im Buch „INFLUENCE – Fehler im System“ von Christian Linker umgehen muss.  Schon bei der ersten Diskussionsrunde moderiert von START-Absolventin Bouchra, sie studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, diskutierten die teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten detailliert über ihre Beobachtungen zum Buch, tauschten vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte zur eigenen Realität aus.

Das sage die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rusul: „Lesen macht ja Spaß, aber das Lesen mit unserem Buchclub macht sogar mehr Spaß. Gestern haben wir die Stipendiaten und Stipendiatinnen des Start-Salzburgs und Oberösterreichs das Buch Influence Fehler im System besprochen. Außerdem haben wir Stipendiaten*innen mit Lili, Valentina, Constanze und unserem Gast Bouchra die im Buch dargestellten Probleme genauer diskutiert und, wie wir als Jugendliche diese begegnen.“

Eray: „Stell dir vor. Die digitale Welt ist auf einmal offline! Am 12.02.2021 hatten Start Oberösterreich und Start Salzburg ihre erste Buchclub-Besprechung. Zuerst wurde das Buch, „Influence Fehler im System“ von Christian Linker, kurz zusammengefast und später über die Personen und jegliche Themen diskutiert. Die Diskussionen waren interessant, die Moderration makellos und die Stipis sehr freundlich. Vielen Dank für dieses Chance!“

Der zweite Buchclub zum Buch INFLUENCE fand am 06.03.2021 satt gefunden

“Style it right!” – Bekleiden in der Berufswelt

Am Sonntag, den 14.02.21 hatten wir einen Workshop zum Thema „Style it right“ mit START-OÖ Alumna Selma.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte sie, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch kleiden soll.

Dabei empfahl sie Frauen, dass sie bei einem Vorstellungsgespräch in der Bank beispielsweise Anzüge in dezenten Farben wie dunkelblau oder schwarz tragen können, kombiniert mit einem weißen Hemd. Außerdem können sie knielange Röcke und Kleider tragen, solange die Farbwahl angemessen ist. Auch Schuhe mit maximalen Absatz von 5 cm sind ok, solange man darauf gehen kann.  Bei Accessoires lautet das Motto „Weniger ist mehr“.

Männer sollen am besten im Anzug erscheinen. Auch hier empfiehlt sie dezente Farben. Das Schuhen soll elegant sein. Allgemein ist ein gepflegtes Erscheinungsbild sehr wichtig. Beispielsweise sollen die Haare gepflegt und zusammengebunden sein, damit sie das Gesicht nicht verdecken.

Der Workshop „Style it right“ hat uns viel beigebracht wenn es um Mode und richtige Kleidung für verschiedene Anlässe geht. Wir haben viele Themen besprochen, die mir in meiner Karriere und meinem Alltagsleben helfen. Mir ist aufgefallen wie wichtig die Bekleidung ist, weil mein Outfit kann vieles über mich sagen. Ich hatte schon ein paar mal Vorstellungsgesprächen, wo ich leider kein passendes Outfit anhatte, aber durch diesen Workshop kann ich in Zukunft bei den Vorstellungsgesprächen professioneller wirken“, Stipendiat Reza über den Workshop

Als nächstes haben wir besprochen, wie man sich bei Werkstatt -/ und Bürobesichtigungen kleiden kann.  Bei Werkstattbesichtigungen sollte man warme Kleidungen anziehen und auf feste Schuhe zurückgreifen. Bei Bürobesichtigungen sollte man sich wie bei einem Vorstellungsgespräch kleiden, aber ohne zu übertreiben.

Bei dem Maturaball und der START Aufnahmezeremonie ist elegante Kleidung erforderlich. Die Männer sollen im Anzug erscheinen und die Frauen bestenfalls in Kleidern oder Anzügen.

Zum Schluss haben wir über unser Kaufverhalten gesprochen und kritisch analysiert. Selma hat uns mitgegeben, dass wir bewusster konsumieren sollen, indem wir weniger kaufen und bereits gekauften Dinge weiter zu tragen oder zu verschenken. Außerdem hat sie uns empfohlen auf Second Hand Mode oder Fairtrade Mode zurück zu greifen. Die Diskussion über Fast Fashion war besonders spannend, und die Stipis brachten viele verschiedene Aspekte in die Diskussion ein.

Ein Bericht von Stipendiatin Sharifa

Schwitzen statt Sitzen!

Online Workout mit Fitnesstrainerin und START-Absolventin Zara aka Zara Dance Queen am 08.01. und 22.01.2021.

Zu viel Sitzen ist fast so schädlich wie rauchen, das sind sich Gesundheitsexpertinnen und -experten heute sicher! Da die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aktuell mehr als sonst durch Lock down, Distance Learning und Homeschooling am Schreibtisch verweilen müssen, soll das gemeinsame Workout im Tanz- und Fitnesstrainerin Zara einen Ausgleich schaffen und auch die Konzentration fördern. Koordination, Bewegung und Stretching! – am 26.02. und 12.03.2021 geht’s weiter 😊.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Nicole: „Das Workout war Super! Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht, generell die Energie, welche Zara ausstrahlt, ist einfach super, und ich freue mich schon auf nächste Woche!“

Rohullah: „Es war ganz lustig. Wir haben ein paar “moves” gelernt und auch hart trainiert. Dankeschön!“

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter II

Economics or Life?
we have to deal with
low incomes and recession
not to mention
wage gaps and depressions
yet everything seems to be tolerated
but why?
‘oh it’s so complicated!!’

we are all equal
we are all the same
but in reality it’s the GDP
that’s how they define your name

And still,
at the end of the day I ask myself
what’s more important: economics or life?
equal opportunity or monopoly of rights?

Normalerweise interessiere ich mich gar nicht für literarische Sachen, aber heute hat es sehr viel Spaß gemacht! Wir haben gelernt was Poetry Slam ist und wie es aufgebaut und geschrieben wird. Außerdem haben wir uns sehr emotionale und mächtige Beispiele von Poetry Slamers angeschaut, die sehr wichtige Themen angesprochen haben wie zum Beispiel Feminismus und Rassismus. -Nuaar


“Ohne Titel” (ein Auszug)
Ich bin reich an Namen
Namen, die mich definieren sind eine Illusion für andere
Mein Name ist Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Abenteuerlichkeit, Kreativität, Vielfalt und und und..
Ein Ende herrscht hier nicht
Ich bin ebenso reich an zugeschriebenen Namen
Auf der Straße ist mein Name die Unterdrückte
In der Schule die Unmündige
Und in der U-Bahn die Fetzten Trägerin
Bist du auch so reich an Namen und Eigenschaften, die dir zugeschrieben werden?

Ich fand den Poetry Slam Workshop mit Betül echt amüsant und interaktiv gestaltet. Ich persönlich habe mich nie getraut ein Gedicht zu schreiben, da ich mich in dem Bereich zu wenig auskenne, aber heute durfte ich mehr dazu lernen sowie Beispiele anhören. Außerdem sind die Diskussionen zwischendurch sehr gut und angenehm gewesen. -Mariam


Express yourself with poetry war für mich sehr interessant. Ich habe verstanden wie man Ideen sammeln kann und wie man mit Gefühle schreiben kann. Ich habe auch verstanden, dass ein Text laut zu lesen ist sehr wichtig. -Ammar


“Leer” (ein Auszug)
Heute bin ich leer,
Wie ein Blatt Papier.
Die Farben sind verschwunden,
Übrig nur einige Wunden.

An dem Tag ging es mir nicht sehr gut. Dennoch fühlte ich mich wirklich in einem safe space mit Betül und anderen Teilnehmern. Wir schauten sehr viele Videos, die als Hilfsmittel zum dichten gedacht sind, wir schauten aber auch verschiedene Poetry Slams, welches mein Lieblingsteil vom Workshop war. -Sahar


Der Workshop war sehr interessant. Obwohl mir Dichtung schon bekannt war, habe ich sehr viel Neues mitnehmen können, vor allem auch von ihrer Leidenschaft zur Dichtung. -Zahra


“Das Leben… in meinem Kopf”
In meinem Kopf
Fragen über Fragen
Ob alles zusammenhängt, lässt sich schwer erraten
Im Zentrum ist die Zukunft
Ein Resultat der Gegenwart und die Vergangenheit
Diese sind eine Gelegenheit
Über Reichtum und Glück oder Schule und Erfolg zu reflektieren
Ob sie zusammenagieren?

All dies verschönert durch die dämliche, schmerzvolle Liebe
Gesteuert durch die Wirtschaft und ihre Diebe
Gestärkt durch die Politik mit ihren Lobbys
Und lauter Politiker ohne Hobbys

Ob Technik und Veränderung die Lösung sind?
Oder das Gegenteil?
Das ist ein weiteres fehlendes Puzzleteil

Zum Glück gibt es die Familie, die zwar manches schwerer macht
Aber unverzichtbar scheint

Ob zwischen all dem eine Verbindung bestünde?
Ist die Frage der Stunde
Oder die Antwort?
Das ist das Leben

Ich fand den heutigen Workshop absolut interessant. Ich habe eine neue Art gelernt, mich selber und meine Gefühle künstlerisch und sprachlich gut ausdrücken zu können. Ich konnte das Poetry Slam näher kennenlernen. Außerdem führten wir eine sehr interessante Diskussion über Gesellschaft, Feminismus, Gleichberechtigung, Rassismus und Schönheitsideale. Die chillige und amüsante Art von Betül hat den 4-stündigen Onlineworkshop erleichtert. Ich konnte ein in mir verstecktes Talent entdecken und habe am Ende des Workshops ein schönes Gedicht geschrieben. Ein lehrreiches Workshop. -Omran


Erstmals möchte ich mich bedanken, dass dieser Workshop organisiert wurde. Der Workshop war herausragend. Ich habe viele neue Sachen über Gedichte gelernt und in diesem Workshop sind auch sehr interessante Diskussionen entstanden. Es war ein informativer Workshop.  -Milad


Der Workshop war sehr hilfreich für mich und hat mir einen Einblick in die Welt der Poesie erschafft. Doch sind eine paar Diskussionen offen geblieben, die wir sehr gerne mit Betül, wenn es möglich ist zu Ende bringen wollen. Im großen und ganzen war der Workshop ziemlich unterhaltsam. Ich empfehle es jeden weiter, der Schreiben liebt. Es hat uns ermöglicht unsere Gefühle zu ausdrücken. -Yusuf


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

English with Soso, eine Semesterreflexion

Die Schönheit des Multikulturalismus! Gleichstellung der Geschlechter in Familien! Die Rolle der Mutter in der Gesellschaft! Feminismus! Warum ist es immer noch schwierig, in Gesprächen in unserem Alltag über Rasse zu sprechen?

Mir ist es sehr wichtig, dass man über Themen spricht, die in unserer Gesellschaft seit Jahrzenten relevant sind und noch immer auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Und genau über diese spannenden Themen haben wir mit der lieben Soso in der Englisch Konversationsgruppe diskutiert, und das noch auf Englisch.

Eigentlich bin ich nicht schlecht in Englisch, trotzdem habe ich an der Englisch Konversationsgruppe teilgenommen, denn ich möchte, dass ich endlich zum Sprechen komme. Ich bin ein Mensch, der leider nicht viel spricht und zurückhält, aber dennoch sehr viel zu sagen hat. In verschiedenen Diskussionen von Poledu habe ich auch teilgenommen, jedoch habe ich mich nie getraut meine Meinung zu äußern. Das war bei der Englisch Gruppe aufgrund einer kleinen Gruppe von ca. fünf Stipendiaten und den zweiminütigen Monologen nicht der Fall.

Wir hatten bis jetzt insgesamt vier Einheiten:

Erste Einheit: Gleich in der ersten Einheit hat uns Soso anhand der wunderschönen Präsentation viele hilfreiche Tipps gegeben, wie man das Selbstvertrauen stärken kann beziehungsweise, wie man selbstbewusst Englisch sprechen kann. Das war für die kommenden Diskussionen sehr wichtig, denn das hat mich sehr motiviert, mich aktiv in der Diskussion zu beteiligen. Außerdem ist in der Englisch Gruppe jede/r Stipendiat zum Wort gekommen, denn am Anfang der Stunde musste man immer einen zwei-minutigen Monolog halten. Beim ersten Mal haben wir uns vorgestellt und über unsere Träume, Ziele und Ängste gesprochen. Wir hatten auch die Möglichkeit Zungenbrecher zu üben, um unsere Aussprache zu verbessern. Zuletzt haben wir über unseren Traumberuf und über die Schwierigkeiten, um diesen auszuüben, diskutiert.

Zweite Einheit: Hier dürften wir einen Monolog über unsere Flash-Gedanken für 2020, Neujahrsvorsätze und Hoffnungen halten. Auf Wunsch einer Stipendiatin haben wir auch ein bisschen Grammatik, wie zum Beispiel die Tenses und active/passive voice wiederholt. Das Thema für diese Einheit war „schöne Menschen – Schönheit des Multikulturalismus“. Viele haben ihre persönliche, sowohl negative als auch positive Erfahrungen, zum Thema Rassismus miteinander geteilt. Es war einerseits sehr schön, das Gefühl zu haben, dass man nicht allein ist, und Rassismus im Alltag begegnet, aber auch sehr traurig, dass Rassismus leider noch in der heutigen Gesellschaft Existenz hat.

(c) Inhalt der Präsentation: Soritta Kim

Dritte Einheit: Die Basis für Monolog war, wie wir unsere Weihnachtsferien verbracht haben und was unsere Pläne für das Jahr 2021 sind! Das Thema der Diskussion war „Alles über Gerechtigkeit“. Wir haben uns speziell mit der Gerechtigkeit innerhalb der Familie beschäftigt. Hier haben wir die Rolle der Mutter, der Tochter und des Vaters in der Familie im Vordergrund gestellt. Viele haben hier wiederum mitgeteilt, wie schwer es sein kann für „Frauen“, ihren Traum auszuüben, wenn die Eltern nicht einverstanden, weil es in der Gesellschaft leider nicht akzeptiert wird. Es wurde auch über die Entwicklung von Gesellschaft des Heimat-Lands gesprochen. Alle Fragen, die im Screenshot zu sehen sind, haben wir sehr gut behandelt. Das Thema haben wir mit vielen positiven Erfahrungen bzw. positive Veränderungen in der Familie abgeschlossen. Am Ende haben wir drei Minuten lang über unsere Inspiration geredet.

Vierte Einheit: Hier haben wir einen Monolog über Klimawandel gehalten. Dann hat uns Soso den Begriff „Zero-Waste“ erklärt und Tipps gegeben, wie wir durch richtiges Verhalten unser Klima schützen können. Während der Diskussion über die Frage, wie sich unser Lebensstil auf den Klimawandel auswirkt, haben wir uns mit Online-Shopping während der Pandemie und unsere Alltagsgewohnheiten auseinandergesetzt. Danach sind wir aber vom Thema abgewandt 😉, und haben über Sport und seine Vorteile beim Lernen unterhalten. Soso war am Ende auch sehr glücklich darüber, denn das Ziel der Gruppe ist es, dass jeder spricht, egal über welches Thema.  

Dafür bedanke ich mich herzlich an Soso, die immer auf unsere Wünsche eingegangen ist, denn all diese Themen wurden auf unseren Wunsch behandelt. Die Konversationsgruppe hat nicht nur meine Englisch-Kenntnisse verbessert und mein Wortschatz erweitert, sondern sehr viel Wissen vermittelt. Wir haben über Themen diskutiert, die sehr wichtig sind. Ich habe sehr vieles für mein Leben von den Workshops mitgenommen.

Der Bericht wurde von Ravneet verfasst. Sie ist Teilnehmerin des START-Wien Freundeskreises, besucht die 5. HAK, bereitet sich auf ihre Matura vor und nimmt regelmäßig an START-Workshops und Veranstaltungen teil.

(c) Inhalt der Präsentation: Soritta Kim

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: “Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?” Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Wir lesen weiter! Feminismus & Diktaturen

Was hat geschichtslastige Schulbildung, die auf aktuelle Ereignisse und Themen nicht eingeht, mit dem Entstehen von Diktaturen zu tun? Stehen wir in Europa einem Rückschritt oder Fortschritt bei den Frauenthemen gegenüber? Und wie wirken sich mehrheitlich männliche Regierungen auf die Gesetzeslage aus?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen wir im 2. Teil des Buchclubs nach. Nachdem im weiteren Verlauf des Buches „Report der Magd“ nähere Details zum Leben und Situation der Frauen im fiktiven Gilead dargebracht wurden, war die Diskussion diesmal ganz dem Feminismus gewidmet, ausgehend von der Situation der Frauen im Buch und den Umständen, die dazu geführt haben. Ins Gespräch flossen nicht nur literarische Momente ein, sondern auch Studien und persönliche Ereignisse. Das Thema Feminismus ließ keine der Teilnehmerinnen der kleinen, aber sehr engagierten Runde kalt. Als Diskussionsinput wurden einige kurze Dokumentationen über die aktuelle Lage von Frauen in Europa gezeigt, die Reaktionen im Gespräch dazu reichten von wütend über ungläubig bis hin zu frustriert. Was jedoch hängen blieb, war die Hoffnung daran, dass sich die Situation dennoch in die richtige Richtung entwickelt, und es selbst bei Rückschritten nicht dazu kommt, dass wir als europäische Gemeinschaft unsere grundlegenden Werte von Freiheit und Gleichheit vergessen.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich persönlich finde, dass das Buchclub eine Möglichkeit ist über Themen zu diskutieren, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind bzw. gar nicht angesprochen werden. Ich bin echt dankbar, dass ich mir jedes Mal vom Buchclub soviel Wissen über Themen wie zum Beispiel Feminismus oder Frauenrechte, etc… aneignen kann, aber nicht nur weil ich eine Frau bin, sondern weil diese gesellschaftlich relevante Themen sind. -Mariam

Ich war zum ersten Mal bei der zweiten Einheit des Buchclubs „Report der Magd“ dabei, und wurde sehr überrascht. Auch wenn die Gruppe nur aus wenigen Stipendiatinnen bestand, war die Diskussion sehr gut gelungen. Es hat mir sehr gefallen, wie intensiv über die Themen Feminismus bzw. Frauenrechte in EU diskutiert wurde. Die Basis für so eine interessante Diskussion waren zwei spannende Videos, die Zuzana sehr gut zum Thema vorbereitet hatte. Es war sehr interessant viele andere Meinungen zu hören und die eigenen Gedanken zu reflektieren. -Ravneet

Wir lesen weiter! Ideologien, Kriege & Elefanten

Wie fühlt sich wohl eine einsame Frau, die einen Elefanten als Haustier hält, wenn auf einmal 3 Männer im Alter von 50, 70 und 100 Jahren vor ihrer Tür auftauchen? Was für Pläne hat ein 100-jähriger, der erst gestern aus einem Altenheim ausbrach und jetzt Multi-Millionär ist? Und was steckt hinter dem kurzen Kapitel, in dem der Protagonist Allan Karlsson in seiner Jugend sterilisiert wird, nachdem man bei ihm eine angebliche psychische Krankheit feststellt?

So vielfältig waren die Themen und Fragen des zweiten Teils des Buchclubs. Die nüchtern-witzige Erzählart des Autors rückte im weiteren Verlauf des Buches nicht nur historische Ereignisse wie die russische Revolution, den spanischen Bürgerkrieg und nationalsozialistische Rassenideologien in den Vordergrund, sondern auch beispielsweise die Frage, welche Ängste hinter dem Verhalten von Langzeitstudenten steckt.

Das Hauptthema dieser Einheit war Euthanasie in der NS-Zeit, als Diskussionsinput diente eine Kurz-Doku über die Verlegung von Stolpersteinen für Opfer des T4-Programms in Deutschland. Die Stipendiaten diskutierten nicht nur über die traurigen Schicksale dieser Menschen, sondern auch über den Umgang mit geistig oder körperlich behinderten Menschen in der heutigen Gesellschaft. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass eine literarische Figur einem Teile der eigenen Geschichte, aber auch der eigenen Gegenwart aufzeigen kann.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich fand den heutigen Buch sehr interessant. Anfangs war es ein bisschen langweilig, aber dann diskutierten wir über Euthanasie, Morde in der NS-Zeit, Sterbehilfe, Behinderung und andere interessante Themen im Verbindung zum Buch. All das hat mich zum Nachdenken gebracht und meine Augen über andere Themen aufgemacht, die wir in der heutigen Gesellschaft nicht so erwähnen. Wie zum Beispiel Bildung und Umgang mit Menschen mit Behinderung. -Omran

Der Workshop wird durch seine verschiedenen Themen spannend aufrechtgehalten. Das Rollenspiel, wo sich jeder in einer Rolle versetzen kann, ist und bleibt lustig. Der Kahoot-Quiz ist eine brillante Idee, weil damit kann man erkennen ob man den Inhalt richtig verstanden hat und den roten Faden nicht vergessen hat. Der Vergleich des Films mit dem Buch lässt uns unsere Fantasien über die Charaktere zu überprüfen. Es ist ein ziemlich gelunger Workshop. -Shehab

Ich freue mich, dass ich dem Buchclub beigetreten bin, denn es gibt mir nicht nur einen Grund das Buch weiterzulesen, sondern auch die Meinungen und Gedanken der anderen zu hören und so auch andere Perspektiven und Auffassungen der Geschichte oder der Charaktere zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass der Buchclub auch über das Buch hinaus geht, denn wir besprechen auch historische Ereignisse, die das Buch eingebaut und geprägt hat. Wir verbinden diese dann nicht nur im Kontext vom Buch, sondern dann auch wie es andere im echten Leben betroffen hat. Da ich nicht wirklich viel rede, helfen mir die Diskussionen, die wir entweder über das Buch oder über die historischen Ereignisse haben, mehr aus mir herauszukommen und mit jeder Diskussionsrunde die wir haben, fühle ich mich wohler auch mehr zu sprechen, was nicht nur im Buchclub zugute kommt, sondern auch in der Schule! Im großen und ganzen bin ich froh dem Buchclub beigetreten zu sein und mit Zuzana und der Gruppe viel Spaß bei den Diskussionen zu haben! -Jovana

Den heutigen Workshop fand ich super aufschlussreich. Wir haben mal den Inhalt des Buches besprochen. Darüber hinaus waren wir in der Lage, über Themen wie Euthanasie” zu sprechen und dazu uns eine Dokumentation anzuschauen. -Mostafa

Die zweite Einheit des Buchclubs „Der Hundertjährige“ hat mir noch mehr gefallen, denn es wurde über ein sehr emotionales Thema diskutiert. Das Thema war Euthanasie. Zuerst haben wir ein emotionales Video gesehen, wo über die T4-Aktion in der Kriegszeit berichtet wurde. Darüber wird leider nicht sehr viel in der Gesellschaft gesprochen, und es war sehr gut, dass wir das Thema anhand einer Diskussion behandelt haben. Vor allem finde ich es super, dass wir Themen behandeln, die weit über das Buch hinausgehen. -Ravneet

English Conversation Class

Wir sind sehr stolz, regelmäßige Workshops mit unseren START-Alumni anbieten zu können. Sie sind tolle Vorbilder für unsere Stipendiat*innen. Unsere Alumni haben Fähigkeiten, Talente und Know-How, von welchen unsere Stipis profitieren können.

Daher gibt START-OÖ Alumna Soso regelmäßig Workshops für unsere Stipendiat*innen. So auch an diesem Wochenende zum Thema “English-Conversation”. In ungezwungener, lockerer Atmosphäre wurde über die Themen environment, plastic pollution, zero waste und climate change gesprochen. Im zweiten Teil beschäftigten sich die Stipis mit (gender) equality und feminism.

“Es war sehr interessant, sich gemeinsam über momentan sehr relevante Themen zu unterhalten. Außerdem fand ich es echt klasse das wir so natürlich reden konnten ohne das wir den Druck, wie den in der Schule empfinden”, sagt Stipendiatin Sarah.

START-Alumna und Workshopleiterin Soso findet lobende Worte für unsere Stipendiat*innen: “Wir hatten tolle Gespräche, Monologe und Reden! Ich war sehr positiv überrascht von den English-Skills der Stipis und vor allem fand ich ihr Know-How über die Themen wirklich spannend! Wowowow! 🤩”

Danke Soso, für deinen Einsatz und dein Engagement bei START!

“Ernährung ist wie aufräumen!”

meint Gloria Demofike, Ernährungsberaterin und START-Absolventin. In einem Zoom Workshop am Samstag den 16.01.2021 zum Thema „Gesunde Ernährung – healthy with Glory“ erklärte sie einer Gruppe Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, warum sie nach erfolgreichen Wirtschaftsstudium in der Schweiz begonnen hat sich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen.

„Stellt euch vor eure Ernährung ist ein chaotisches Zimmer. Erst wenn ihr aufgeräumt habt, wisst ihr wovon zu viel da ist, wovon zu wenig, was ihr braucht und was nicht, was euch gut tut.“ führt Gloria aus. Wie sehr die Ernährung auch bei chronischen Erkrankungen das Wohlbefinden unterstützen kann, was Säuren und Basen im Körper bewirken, warum biologische Lebensmittel einen positiveren Einfluss auf die Gesundheit haben, waren nur einige Themen des Workshops. Im praktischen Teil wurde dann gemeinsam gekocht – Chilli sin Caren, was nicht nur eine Bereicherung des Speiseplans war, sondern auch eine spannende Abwechslung und unserem Zoom-Alltag.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Ali Akbar:Wieder ein Samstag und ein spannender Workshop! Diesmal über Ernährung und how to follow a healthy food diet. 

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Warum und wie ist eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise gesund? Was sind die chemischen „PH-Werte“ und welche Rollen die Basen und Säuren auf unsere Gesundheit bzw. Darmgesundheit haben?

Das sind alles Fragen, die Gloria uns sehr ausführlich beantwortet hat.

Was wir alle vergessen ist, dass der Verdauungsprozess schon mit dem Mund beginnt, aber da wir sogar während dem Essen meistens durch das Handy oder Serien schauen abgelenkt sind, achten wir nicht auf das Kauen. Diese ist mir bewusst geworden!

Danach haben wir die Theorie in die Praxis umgewandelt und ein Leckeres Essen gemeinsam und virtuell zubereitet: nämlich Chili Sin Carne! Einfach lecker!

All in all fand ich den Workshop toll, da wir sehr viele notwendige Tipps über die gesunde Ernährung und ihrer Auswirkung auf unseren Körper und Psyche bekommen haben, die ich auch sicher einsetzen werde. Danke Gloria für den tollen Workshop!“

Plabon: “Ich persönlich fand dieses Workshop echt super! Ich habe einiges über Ernährung und die Auswirkungen von einer guten als auch schlechten Ernährung auf den Körper haben. Ich muss ehrlich sein, dass ich geschockt war, wie viele Lebensmitteln, die ich konsumiere, eigentlich nicht basisch sind. Zum Beispiel trinke ich sehr gerne einen schwarzen Tee, doch in der Tabelle habe ich gelesen, dass ein schwarzer ein nicht-basisches Getränk ist, was mich wirklich geschockt hat.
Ich wusste nicht, dass man seine Ernährung auf 70% basischen Sachen und 30% säurehaltigen Sachen aufbauen sollte. Ebenfalls wusste ich nicht, welche Wirkungen eine „falsche“ Ernährung haben können. Das Beispiel von Gloria hat mich zum Nachdenken angeregt, als sie sagte, dass man durch die richtige Ernährung der Gesundheit schon sehr gut helfen könne und nicht immer durch Medikamente, wie Tabletten oder ähnliches. Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges mitnehmen kann und auch in meinem Leben einfließen lasse.
P.S. Die Chilli sin Carne war sehr gut!!

Studienberatung Rechtswissenschaften

Im Rahmen unserer österreichweiten Online-Studienberatungen erzählte START-Niederösterreich Projektmitarbeiterin Esma Celik gemeinsam mit 3 Alumnas über das Studium der Rechtwissenschaften am Juridicum in Wien.

Vielne Dank für diesen spannenden Einblicke nicht nur in Studienzugang, -finanzierung und -studienplan sondern auch für die Erfahrungsberichte über Lernaufwand und Studienleben!

Ich fand den Workshop über das Jus Studium cool. Leider fand ich heraus, dass das Studium doch nicht so meins ist. Ich find es zwar sehr interessant aber ich denke meine Stärke liegen wo anders. // Fatema

Es war sehr gut, dass ich an diesem Workshop teilgenommen habe, weil ich nicht wusste, wie es ist, welche Art von Person es fortsetzen kann und vor allem, wie der gesamte Studiengang läuft. Aber jetzt weiß ich es schon. Und ich kann mich entscheiden, ob ich es studieren möchte oder nicht. // Arina

Die Präsentation ist nicht eigentlich so abgelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber das ist ein Pluspunkt, denn die Referentinnen haben eine interessante Arbeit geleistet. Ich fand es eigentlich sehr toll, dass sie versucht haben, uns Vieles zu erklären, aber meiner Meinung nach, waren die Informationen teilweise sehr detailliert, die einem vielleicht jetzt überfordernd und unverständlich erscheinen, aber wenn man selber im Prozess ist, automatisch verständlich sind. Zum Beispiel hätte ich mir lieber gewünscht, dass man uns einen deutlicheren Einblick in den Alltag einer Jusstudentin gibt. Wie sie beispielsweise es schaffen sowohl zu arbeiten als auch mit dem Studium mitzuhalten. Super war es auch, dass sie aus ihren eigenen Erfahrungen gesprochen haben, weil man dadurch Informationen bekam, die man im Internet nicht so leicht findet. Die Informationen waren sehr umfangreich und die Referentinnen haben versucht uns so gut, wie möglich alle Fragen zu beantworten. Dass sie zu dritt waren, hat verschiedene Perspektive geboten. Die Präsentation war für mich auf keiner Weise langweilig und hat dafür gesorgt, dass ich mir beim Entscheiden, was ich studieren möchte, selbstsicher bin.

Maryam

Der Workshop war sehr interessant und umfangreich an Informationen zum Jus Studium. Die Vortragende konnten uns einen sehr guten Überblick zum Studium verschaffen. Außerdem schätze ich die Ehrlichkeit der Studentinnen bezüglich des Aufwands des Studiums. // Mariam

Durch die gestrige Beratung zum Jus Studium hat sich all meine offene Fragen beantwortet. Sie haben wirklich sehr detailliert das Studium-Ablauf erklärt und ich könnte auch alles folgen. Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein dürfte. // Sahar

Der heutige Workshop war für mich eher eine Art Wissensrweiterung, was Unis, Studium etc..
Für war nie die Frage, ob ich nach der HTL Jus/Rechtswissenschaften studieren werde, da ich mich dafür nicht interessiere. Umso mehr war es für mich wichtig zu erfahren, wie es den Stipendium-Absolventinnen nachher ging und wie sie die Entscheidung bezüglich ihrer Studienrichtung getroffen haben.
Außerdem wurden wertvolle Tipps und Infos über das Studenten-Leben und Uni erwähnt. Es war auf jeden Fall ein sehr informativ, aber auch interessantes Workshop.  Danke an die Stipendium-Absolventinnen, die sich Zeit genommen haben und über Ihre Erfahrungen berichtet haben. // Omran

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter I

“Es ist nicht genug”
Es ist nicht genug zu wissen
Du musst auch lernen
Es ist nicht genug zu wollen
Du musst auch üben und können
Es ist nicht genug über deine Ziele zu erzählen
Du musst sie auch erreichen
Es ist nicht es von dir zu hören
Du musst es auch zeigen und anwenden

Gedichte zu lesen und auswendig zu lernen, ist mein Hobby, trotz der Liebe, die ich zu Gedichte habe, habe ich vorher nicht versucht mein Eigenes zu schreiben. START hat mir ermöglicht eine tolle Workshop zu besuchen. In dem ich verschiedene Arten der Gedichte gelernt habe, dazu Tipps, um mir zu helfen, mein eigenes Gedicht zu schreiben. Der Workshop war sehr motivierend und voller Energie, außerdem die Themen der Gedichte, die wir diskutiert haben, waren sehr anspruchsvoll. -Asmaa


“Ohne Titel” (ein Auszug)
Dein Lächeln ist mir alles
Dein Dasein ist mir alles
Du existierst und so existiere ich

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, denn es war sehr lehrreich und ich konnte mein Wissen im Bereich Poesie erfrischen, und auch dieses verbessern. Nach dem Workshop konnte ich mein Gefühle in Wörtern besser umwandeln. Und diese Wörter klingen jetzt auch noch besser. Und auch fand ich die Workshopsleiterin sehr sympathisch. Sie hat Ihre Bestens gegeben, um den Workshop lebendiger zu halten. Für so wenige Zeit habe ich vieles von ihr gelernt. Danke für alles liebe Betül. 🙂 -Sakaria


Das Workshop war eine wirklich gute Möglichkeit wieder zu schreiben und auch die Art, die Leidenschaft der Moderatorin hat mich wirklich motiviert etwas zu schreiben. Ein Safe Space hat sie super gut kreiert, deshalb haben sich auch alle wohlgefühlt ihre slams vorzustellen und dass war super cool! Was wir alle in 10min zu Stande gebracht haben, ich bin immer noch absolut beeindruckt von den anderen Stipis, bin mir absolut sicher, dass eine oder die andere sicherlich irgendwann, etwas in die Richtung machen wird! -Sihaam


“Zusammenhalt und Menschlichkeit”
Unsere Welt ist verloren
Die Menschen sind verdorben
Das Geld regiert die Welt
Die Reichen dirigieren diese Welt
Die Armen leiden und reichen ihre Hände nach Hilfe
jedoch die Reiche meiden diese Bitte
Wir versprechen uns Zusammenhalt und Menschlichkeit
Doch setzen es nicht um, wir machen uns etwas vor
und all die schlimmen Ereignisse bekommen wir auch zu Ohr
Solidarität ist gefragt, denn nur so bekämpfen wir das Leid
somit sorgen wir für mehr Menschlichkeit

Der Workshop „Express yourself with poetry“ mit Betül Tomakin war sehr amüsant und interessant. Davor hatte ich mich nicht mit Gedichten auseinandergesetzt, da sie mich nie wirklich interessiert haben. Heuer in der Schule hatten wir welche gelesen, aber das war es dann auch. Jedoch habe ich gestern herausgefunden, dass es sehr viele Möglichkeiten und Stilmittel gibt, wie man Gedichte schreiben kann. Ich selber bevorzuge es, wenn viele Reime verwendet werden, sowie eine gute Message vermittelt wird. Am Ende des Workshops haben wir auch eines selber geschrieben. Anfangs dachte ich mir, das es schwer sein wird, aber im laufe der Vorbereitungszeit habe ich mich sehr gut geschlagen. -Eray


Gestern war eine tolle Erfahrung. Vorher habe ich mir immer gedacht, dass das Gedicht zu schreiben etwas Unmögliches für mich ist und dass ich keine Fähigkeit dafür habe. Aber gestern habe ich bemerkt, dass es kein richtig oder falsch bei dem Gedicht zu schreiben gibt, und man seine Vorstellung, wie weit er/sie möchtet, benutzen kann. Vor allem waren die Schritten beim Schreiben sehr hilfreich für mich. Ich habe mich nicht verloren gefühlt. Deswegen, Danke dass ihr uns so eine Möglichkeit ermöglicht habt. Ich bin sehr dankbar dafür. -Seymanur


“Personifikation des Krieges” (ein Auszug)
Der Krieg hat keine Identität
Er schafft nur Unordnung
Vielleicht ist die Anarchie seine Identität
Der Krieg ist unfähig
Er kann gar nichts, außer Seelen wegnehmen
Wäre der Krieg ein Mann, hätte ich ihm seine Seele weggenommen

Der Workshop „Poetry“ war sehr inspirierend und hilfreich. Ich habe in der letzten Zeit teilweise aufgehört Gedichte zu schreiben. Nach diesem Workshop kann ich mich besser darauf konzentrieren. Mit Hilfe der 5 Schritte, die die Trainerin Betül uns gezeigt hat, beginne ich wieder zu schreiben. Das hat mich sehr gefreut und ich habe sehr viele Ideen, die ich während meinem Schreibprozess berücksichtigen werde. Ich danke Betül für diesen Workshop sehr! -Banan

Ich fand den Workshop richtig interessant, da ich null Ahnung von Gedichte hatte und uns wurde so gut erklärt, wie man ein Gedicht schreibt oder über was man alles schreiben kann und wie man das schreibt. Am schönsten fand ich als wir selbst Gedichte geschrieben haben und es dann vorgelesen haben. Da kamen sehr viele schöne Gedichte raus, wo ich mit den Gedichten mitgefühlt habe. Der Workshop war wieder mal richtig schön gestaltet, was mir richtig gut gefällt und ich so am besten was dazulerne und es mir merke. -Anni

Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Kunstprojekt: Objekte erzählen

Im Rahmen des START-Wien Kunstprojekts das heuer mit vielen unterschiedlichen Workshops zu den unterschiedlichsten Kunstformen stattfindet, fand knapp nach Weihnachten die Workshops: Objekte erzählen mit START-Alumna, Künstlerin und Autorin Luna Al-Mousli statt.

Objekte erzählen – Online Workshop

“Wir sind umgeben von Erinnerungen. Manche an die wir uns erinnern, andere die tief versteckt sind. Wir fangen diese Erinnerungen in Objekte ein, die wir über die Jahre gesammelt haben,: Fotos, Postkarten, Dinge die wir aufhängen oder in Regalen.”

Vielen Dank an Luna für die spannenden Workshops!

Hier können Sie 3 Texte nachlesen, die während der Workshops entstanden sind:

Jasmin

Ich weiß, das klingt frech und abgehoben.
Aber ich bin mir sicher, ich sehe sehr schön aus. Genauso rieche ich außerdem.
Als Bestätigung dafür gelten seine Gespräche mit dem Mond auf dem Balkon, wo ich übrigens die ganze Zeit wohne.

Ich weiß, das klingt dumm und sinnlos.
Aber ich bin eifersüchtig. Nur manchmal.
Dafür kann ich aber nichts, wenn er meine Nachbarn auch mag und um Gottes Willen auch isst. Nur dass er sie isst, ist ja vorteilhaft für mich, da mir das Rosmarin schon langsam auf den Stängel geht.

Ich war mit ihm immer da in diesem Land.
Jetzt in Wien und ursprünglich in der Steiermark, wo ich ihn zum ersten Mal traf, als mich eine nette, hilfsbereite Dame seinem Vater schenkte, weil er meine Art verehrt und liebt. Das ist sogar verständlich, denn ich bin eine schöne Erinnerung und eine feste Verbindung zu seiner Heimat. Auch wenn Omrans Verbindung zur Heimat nicht die stärkste ist, gibt es diese aber.

Neben Heimat zählt die Verbindung zur Familie auch zu meinen besonderen Eigenschaften. Meinen Namen tragen Personen, die er mag. Dies erinnert ihn an andere Personen, die er über alles liebhat.

Alles schön und gut, aber auch äußerst langweilig.
Ich meine, wer bitte gibt Jasmin in einem Plastikeimer rein. Ich bin ein Klettergehölz und brauche Freiheit und Natur.
Ich will nicht jämmerlich klingen, aber ohne den Mond, der mich von meiner Langeweile mit netten Gesprächen rettet, wäre ich nicht sonderlich grün in diesem kalten Winter.

Omran Almasri

Ein Objekt, tausende Erinnerungen

 Ich war ein ganz wichtiger Bestandteil von seinem Alltag, mit mir konnte er eine sowohl wichtige als auch unterhaltsame Kindheitsphase erschaffen. Denn er verbindet mich mit vielen Geschichten, meistens traurige, aber vor allem verbindet er mich mit seinen alten vermissten Freunden, besonders denen, die aus seiner Gasse oder generell Nachbarn waren. Und immer, wenn er mich nur anschaut, erinnert er sich direkt an seine Heimat, wonach er sich so sehr sehnt und wovon er immerhin träumt.

Tagtäglich war er  daran gewöhnt, mit mir und seinen Freunden in der Nachbarschaft zu spielen. Nicht nur mit mir, sondern auch mit meinen Freunden und Bekannten, die immer mehr wurden, hat er auch gespielt, weil er die Sammlung von uns stets angestrebt hat, wobei er immer wieder andere gewann. Wir waren seine einzige Unterhaltung, realisierte er später, denn er hat mit uns vor der Schule, nach der Schule, auch manchmal in der Schule gespielt, also fast die ganze Zeit. Und obwohl wir klein waren, konnten wir ihn von den alten Kriegszeiten ablenken und ihm hingegen viel Spaß und Freude bereiten. Ich wohne aber jetzt in einer Tasse, in seinem Regal, worein er tagtäglich hinschaut aber mich leider selten erblickt, und den Rest schenkte er seiner Tante zum Dekorieren seiner neuen Wohnung in seiner Heimat, nachdem er sich von allen verabschiedete. Wer ich bin? Eine Murmel! Ein schönes glänzendes Kügelchen, so nannte er mich auch immer…

Ibrahim

Ich bin für Dekoration zuständig – irgendwann erfüllte ich meinen Nutzen wohl nicht mehr, irgendwann war ich meinem Nutzen nicht mehr getreu. Ich wurde weggeschmissen – doch eines Tages entdeckte mich eine Familie, entdeckte meinen Wert – ja sie bewunderte mich sogar und lud mich zu sich nach Hause ein – seitdem dekoriere ich ihr zu Hause.

Doch die Frage ist wie lange, wie lange bin ich was Besonderes, ab wann werde ich selbstverständlich und wann bin ich nicht mehr genug? Irgendwann wurde mir ein Kratzer zugefügt, der meinen Wert massiv verringerte – die Familie versuchte den Kratzer zu heilen und zu vertuschen aber vergeblich. Trotzdem hänge ich noch an der Wand – aber wie lange noch? Jahrelang hing ich nur da, mit wenig Beachtung, mehr Verachtung.

Meine eigentliche Besitzerin, in dessen Zimmer ich hänge wurde von dem Sonnenuntergang, den ich abbildete, gelangweilt und ermüdet. Sie entschloss meine Abbildung zu verändern – sie verlieh mir eine Frische, sie verlieh mir eine neue Persönlichkeit, sie verlieh mir ein neues Leben, sie verlieh mir eine neue Bedeutung.

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Es kommt auf dein Wissen an, es kommt auf deine Erfahrungen an, es kommt darauf an wer du bist. Du siehst dich selbst in mir – jeder sieht etwas anderes, denn ihr Menschen seid alle individuell. In mir wird deine Seele, dein Weltbild widergespiegelt. Und genau deswegen ist niemand berechtigt über andere zu urteilen, denn jeder handelt entsprechend seinem Weltbild.

Während die Mutter meiner Besitzerin Bäume und Vögel in mich erkennt, erkennt meine Besitzerin Emojis, Buchstaben und Zahlen.

Ich bin nichts und ich bin alles – ich spiegle die Wahrheit wider – die Wahrheit ist für jeden etwas anderes. Die Wahrheit ist etwas so Simples aber doch so Komplexes. Wahrheit ist so simple, weil alles Wahrheit ist, weil all deine Wahrnehmungen Wahrheit sind, aber Wahrheit ist auch so komplex, weil jeder über eine andere Wahrheit verfügt, aber niemand über das große Ganze.  

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Jeder sieht etwas anderes – es gibt kein richtig und kein falsch – jeder Mensch verfügt über die Wahrheit und zugleich verfügt kein Mensch darüber. Wenn mehrere Menschen dasselbe in mir sehen, fühlen sie sich bestätigt, doch das ist nicht die Wahrheit, sondern ein Stück davon. Social Media ist so aufgebaut, dass ihr in eurem Wissen, eurer Meinung und eurer Perspektive bestätigt werdet, doch gibt acht, denn das ist nicht die Wahrheit – nur ein Stück davon.

Ich bedanke mich herzlich dafür, dabei sein zu dürfen!! Es hat mir eine Freude gemacht und schöne Erinnerungen an die alten Zeiten und auch meine Kindheit hervorgebracht. Außerdem lernte ich die Sachen von anderen Perspektiven zu beobachten und über sie zu erzählen❤️ // Ibrahim

Der Workshop “Objekte erzählen” hat mir besonders viel spaß gemacht, da die Luna (Unsere Workshop Leiterin) uns viel erzählen konnte und ich fande die ganzen Übungen sehr cool und spannend, da wir etwas gemacht haben, was man nicht in der Schule macht und Zuhause auch nicht. Ich habe eindeutig was neues dazugelernt. // Anni

Ich habe gelernt, dass ich kreativer sein kann als ich eigentlich dachte. Ich kann zwar schreiben, aber kreatives Schreiben war nie mein Ding.  Ich hab heute entdeckt, dass es doch etwas spannendes und lustiges ist.  Ich hatte die Möglichkeit Dinge in meiner Umgebung zu finden, zu betrachten und darüber nachzudenken. Dinge, von denen ich wusste, dass sie existieren und dass sie für mich wichtig sind, obwohl ich sie mir nie genauer angeschaut habe und über ihren Wert und Wichtigkeit nicht reflektiert habe. Außerdem haben wir über Kulturkreisen, Probleme in der Gesellschaft und ihrer Lösungen gesprochen.
Hat mir gut gefallen, danke! // Omran

Heute morgen war sehr besonders, ich habe drei Stunden mit einer jungen engagierten Grafik Designerin und Autorin verbracht. Als Sie das Buch vorgelesen hat, habe ich bemerkt, dass wir die selbe Schmerz und Gedanken haben. Es hat mich gefreut sie persönlich anzusprechen, nach dem ich ihr erstes Buch letztes Jahr von Start geschenkt bekommen, seit dem war ich ein Fan von ihr und nach dem heutigen Workshop bin ich mehr noch in ihr verliebt. Sie könnte mich mit ihrer Übungen zu schreiben gebracht, außerdem heute konnte ich mir wieder über mein Lieblingsstift erzählen. Eines werde ich heute sicher noch machen, ihre restlichen Bücher zu kaufen. //Asmaa

Der heutige Kunst-Workshop war sehr spannend, beeindruckend und informativ für mich. Am besten hat mir gefallen, dass wir selber eine Geschichte geschrieben und vorgelesen haben. Von dem heutigen Workshop habe ich gelernt, dass das Schreiben auch macht und es führt uns in anderen Welt, wenn man beim Schreiben ist. Danke für tolles Angebot. //Abbas

Ich fand die Geschichte so schön und es hat micht aus mein Platz gerissen und die Buchswelt gebracht. Man fühlt, was sie gefühlt hat, man erlebt, was erlebt hat, man bekommt mit, was sie geteilt hat. Sehr empfehlenswert! //Mahdi

Mir hat sehr gut gefallen, dass Luna so offen war und uns von ihrem Buch auch vorgelesen hat. Aber mir hat das 3-Buchstaben-Spiel sehr Spaß gemacht. Wir sollten mit 3 Buchstaben, die dieselbe Anfangbucjstabe haben einen Satz bilden, der Sinn des Satzes war aber komplett egal. Dadurch kann man innerhalb sehr kurzer Zeit Vokabular wiederrufen, um in das schreiben rein zu kommen. //Sahar

Es hat mich sehr gefreut Luna kennenzulernen 🙂 wegen der Schule habe ich das Schreiben von Texten immer gehasst, aber Luna hat mir gezeigt wie viel Spaß das machen kann. Das war das erste Mal, dass ich Schreiben genossen habe. Ich freue mich Lunas Buch zu kaufen und zu lesen. //Nuaar

Der Workshop hat mir eine sehr schöne Perspektive auf Dinge und Ereignisse geschenkt und ermöglicht, die mich geprägt haben. Sehr empfehlenswert. //Zahra

Der workshop war sehr gut für Menschen, die sich noch nie mit Kunst (fokussiert auf Schreiben) auseinander gesetzt haben. Kunst erweckt Emotionen, die tief in einem steckt, die auch manchmal raus müssen. // Jasmeet

Der Workshop war wirklich interessant. Denn einem ist nicht wirklich bewusst das fast jedes einzelne Objekt eine Geschichte erzählt. Erst als wir kurz im Workshop Zeit hatten uns umzuschauen um uns ein Objekt auszusuchen worüber wir dann schreiben wurde mir das richtig klar. //Tracy

Alumni-Studienberatung BWL/WU Wien

Im Rahmen unser Studienberatungs/inforeihe mit START-Alumnis hatten wir am 16.12 Marenah Seido, START-Wien Alumna zu Gast. Sie berichtet über das Ba­che­lor­stu­di­um Wirtschafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) an der Wirtschaftsuniversität Wien, das sie im Sommer abschliessen wird. Die Teilnehmer*innen aus ganz Österreich füllten vor dem Workshop einen kleinen Fragebogen aus, damit sich Marina auf die Fragen vorbereiten konnte. Hier der Ablauf der Workshops:

▪ Hard Facts – Wirtschaftsuniversität Wien
▪ Bachelorprogramme
▪ Betriebswirtschaftslehre (BWL)
▪ Unterschiede zwischen BWL und IBWL Studium
▪ Persönliche Erfahrungen: Arbeit neben dem Studium
▪ Fragerunde

Vielen Dank an START-Alumna Marina für das Weitergeben deiner Erfahrungen an unsere Stipis!

Hier das sehr gute Feedback der Teilnehmer*innen:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es war sehr informativ und die Marina konnte uns viele offene Fragen beantworten. 🙂 // Burte

Ich fand es sehr Hilfsreich. Ihre Präsentation war kurz und nicht boring. Und dann, könnten wir die Fragen stellen, um alles zu entdecken. Super! // Tamara

Danke, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr informativ und interessant. Es war möglich Fragen zu stellen und sie hat alles klar und deutlich beantwortet. Ich fand es sehr gut. // Milad Wien

Mir hat der Workshop sehr gefallen und auch viel weitergeholfen. Marenah war unglaublich lieb und offen, und hat die atmosphäre und den mood sehr angenehm gemacht. Für mich war es wichtig, dass sie ehrlich war und uns ihre eigene Meinung gesagt hat, anstatt einfach Werbung zu machen. Vielen Dank 🙂 // Nuaar Wien

Der Workshop fand ich recht interessant und detailliert geklärt. Obwohl ich schon einmal in das Uni war, trotzdem war mir vieles unklar, aber jetzt wurde all meine offene Fragen klar beantwortet. Ich habe jetzt eine bessere Überblick zum BWL-Studium. Danke! // Sahar NÖ

Gesunde Ernährung – einfach gemacht!

Dank START-Alumna und Buchautorin Gloria Demofike wissen einige Wiener Stipis nun wie sie sich gesund ernähren können und so ihr Säure-Basen Gleichgewicht herstellen können.

Fragen wie: Was hat meine Ernährung mit meiner Haut zu tun, und warum sind biologische Lebensmittel nicht nur besser sondern auch gesünder wurden beantwortet. Gesunde Ernährung heisst nicht unbedingt Diät halten, sondern bewusst essen und zubereiten!

Im Anschluss an den Vortrag kochten wir dann alle vor unserem Bildschirm ein gesundes vegetarisches Chili und konnten noch letzte Fragen klären.

Ich fand den Workshop sehr gut, denn wir haben viel Infos über gesunde Ernährung bekommen. Wie etwa, was ist PH-Wert und was bedeutet, wenn PH-Wert zwischen 1-7 liegt oder über 7. Und noch wie reagiert unser Körper, wenn es nicht genügend Proteine, Vitamine oder Mineralien bekommt? Das Gespräch fand ich auch sehr interessant und angenehm. Danke Gloria für den tollen Workshop:)

Sakaria

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich - einer der besten, die ich bisher besucht habe. In diesen zwei Stunden habe ich sehr viel über Ernährung und Gesundheit dazugelernt - nämlich, dass man sich 80% basisch und 20% sauer ernähren sollte und dass Milch nicht per se gesund ist. Hoffentlich wird es einen zweiten Teil dazu geben! Wir haben auch gekocht und das Ergebnis war sehr lecker.

Zahra

Wir starten mit unseren Buchclubs!

Was ist dein Lieblingsbuch? Welche Erwartungen hast du an den Buchclub? Mein Lieblingsbuch ist… Und habe ich eigentlich ein einziges Lieblingsbuch oder beeindrucken und beeinflussen mich viele Bücher und Geschichten? Die Antworten waren so vielfältig, wie die Erwartungen an den START-Wien Buchclub.

Wir haben uns für die Bücher “Der Report der Magd” von Margaret Atwood und “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand” von Jonas Jonasson (demokratisch) entschieden, beide Romane sind bekannte Besteller, wurden in vielen Sprachen übersetzt und zu Filmen und Serien adaptiert.

In der heutigen Einheit besprachen wir die ersten Kapitel der Romane, dabei wurde der Inhalt interaktiv durch ein Quiz vermittelt und die Protagonist*innen durch Rollenspiele eingehender analysiert. Anregend und informativ waren die Diskussionen, die über den Inhalt hinaus gingen und aktuelle Themen und Debatten, wie Diktatur, Religion, Gesellschaftsmodelle, Feminismus und Diskriminierung („Der Report der Magd“) oder Weltgeschichte, Abenteuer, hohes Lebensalter, Altersheime und Sterben („Der Hundertjährige“) beinhalteten.

Und am Ende der ersten Einheit waren sich die Leser*innen sehr einig, der Buchclub war “überhaupt nicht langweilig, sondern sehr interessant und spannend”. Da leuchtet das literarische Herz! Ein herzliches Danke geht an unsere START-Alumna Zuzana, die die Buchclubs leitet!

Es war wirklich sehr sehr cool, Zuzana hatte nicht so eine “to do” liste die sie abhacken wollte sondern sie hat drauf geschaut was wir so besprechen wollen. Fand es außerdem sehr gut, dass wir nicht nur den Inhalt sondern auch die Themen die vorkommen, besprochen haben. -Rawina

Ich fand die Gestaltung und den Ablauf des Buchclubs sehr spannenden und mega interessant, da wir über aktuelle Themen diskutieren konnten, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind. -Mariam

Ich fand den Buchclub sehr amüsant und interessant.
Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Anders als meine Erwartungen haben wir nicht nur die Geschichte des Buches besprochen, sondern auch die Ereignisse des Buches mit Themen aus unserer Gesellschaft verknüpft. Das hat dazu geführt, dass wir die Hintergedanken des Autors besser interpretieren konnten. Sehr interessant! -Omran

Wieder heute dürfte ich ein neues Erlebnis trotz der Pandemie durch Start erleben. Zum ersten Mal war ich heute vor paar Stunden in einem Zoommeeting eines Buchclubs, es war sehr unterhaltsam, wir haben über das Buch gesprochen und haben die Figuren charakterisiert, dazu noch haben wir Trailer der Verfilmung des Buches gesehen. Das Thema war spannend und betrifft unsere Gesellschaft. -Asmaa

Der Workshop war super spannender als ich mir vorgestellt habe. Wir haben die fundamentalen Themen aus dem Buch in Betracht gezogen und diese mit den heutigen gesellschaftlichen Komplikationen verglichen. Darüber hinaus fand ich das Quiz auch super gut! -Mostafa

Speak English with Soso!

Am Sonntag, den 06. Dezember hatten wir einen weiteren Englisch Workshop mit dem Schwerpunkt „speaking“. Wir, die Stipis, haben alle unterschiedliche Muttersprachen und daher unterschiedliche Akzente. Akzent ist eines der primitivsten Grundelemente einer Sprache. Englisch zu lernen ist nicht einfach, manchmal braucht man Hilfe, besonders bei der Aussprache.

Wir haben mit die „Tounge-twisters“ angefangen und sie später auch trainiert. Die Aussprache von einigen Wörtern, war am Ende des Workshops nicht mehr so schwer.

Die Gruppenbesprechungen unter den Stipis und mit Soso waren ziemlich umfangreich und die vorgegebenen Themen, worüber wir gesprochen haben, z.B. die Zukunft und unsere Traumhäuser, sehr spannend.

Am Ende zeigte uns Soso ein Video, in dem wir wertvolle Tipps über die Karriere und damit verbundenen Stress erhalten konnten.

Es war eine offene und wertschätzende Atmosphäre. Der Workshop war gut gegliedert und moderiert. Im Allgemeinen war der Workshop äußerst lehrreich. Er machte mir Spaß und hat mir viel beigebracht.

Danke Soso für den tollen Workshop.”

Ein Bericht von Stipendiat Eray.

START – OÖ Englisch Workshop: Writing

Am Samstag, den 21. November hatten wir mit unserer lieben START Alumna Soso den Englisch Workshop.

Wie begannen damit uns mit dem Thema Word Formation zu beschäftigen, wo wir lernten was zum Beispiel suffix, prefix oder circumfix bedeutet oder was die Begriffe Morphology und Morpheme bedeuten. Nachdem wir uns die verschiedensten Wortstellungen angeschaut haben, haben wir diese auch bei einer Übung angewendet.

Danach bekamen wir von Soso Tipps, wie wir am besten Vokabeln lernen können und wie wir unseren Schreibstil verbessern können. Außerdem nannte sie uns hilfreiche Webseiten, die wir dafür verwenden können.

Wir schlossen den Workshop mit einer Schreibübung ab. Wir sollten einen kurzen Blog über uns als START Stipis schreiben: “My piece of advice for the next START generation is not to be shy anymore. Come out of your comfortzone and you will discover a whole new side of you. Try new things!

Danke Soso für diesen hilfreichen Workshop und für die toll gestaltete Präsentation.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

Kunstprojekt: START baut Lichtgestalten

START-Alumna Luna Al-Mousli ist Mitarbeiterin bei einem Projekt im Kulturhaus Brotfabrik Wien und hat uns auf ein spannendes Kunstprojekt aufmerksam gemacht: LICHTGESTALTEN!

Lichtgestalten ist eine Performance im öffentlichen Raum, die heuer erstmals stattfinden wird. Im Spätherbst werden mehrere leuchtende Figuren aus Papier, Bambus und Holz gebaut und belebt und durch die Nachbarschaft bewegt. Im Vorfeld der Veranstaltung werden in einer offenen Werkstatt unter professioneller Anleitung von Künstler*innen die großen, beweglichen Lichtskulpturen hergestellt. //
Nachdem die Fotos sehr cool ausgeschaut haben, haben wir beschlossen mit START-Stipis aus Wien und Niederösterreich in den Herbstferien beim Bau der Skultpturen mitzuhelfen.

Am Freitag, 30.10 und Samstag 31.10 trafen sich die Stipis in Coronakleingruppen mit Masken in der Ankerbrotfabrik, und nach einer kurzen Einführung gings gleich los:
Das Gerüst aus Bambus und Zweigen war schon gebaut, wir mussten mit Holzleim und einem dünnen Papier und Gaze Teile der Figuren bekleben und so eine feste Struktur schaffen. Das Arbeiten mit dem Leim war zu Beginn ungewohnt, aber wir haben schnell gelernt! Spannend war auch das Innenleben mit der ganzen Elektrik und den Gelenken zu sehen. Die Teile sind sehr leicht, die ganzen Figuren aber ganz schön schwer.

Zu Beginn konnte man sich nicht ganz vorstellen wie die fertige Struktur ausschauen wird, aber wir konnten uns gegen Ende des Workshops eine schon fertige Skultptur ansehen. Im letzten Teil des Workshops bauten wir uns selbst kleine Skultpuren/Lampen/Whatever, und beklebten sie mit Papier und Leim, diese durften wir dann nach Hause mitnehmen.

Vor allem der Teil wo wir selbst gestalten konnten hat uns gut gefallen, es war aber auch cool bei dem Gesamtprojekt mitzumachen. WIr hoffen die fertigen Skultpturen trotz Corona live sehen zu können!


Traumberuf Augenärztin

Am 28.10 erhielten Jugendliche aus dem START-Wien Programm einen Einblick in den Berufsalltag einer Augenärztin in einem Wiener Spital. Dr.Tanja Jurkul – selbst ehemalige START-Stipendiatin aus Sachsen-Anhalt/Deutschland nahm sich Zeit um für ihren Traumberuf zu werben, aber auch um die Schwierigkeiten die Ausbildung und Berufsalltag mit sich bringt anzusprechen.

Begonnen wurde der Workshop mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einer kleinen Umfrage: Warum möchtest du Medizin studieren? Was kannst du gut? Was macht dir Spaß? hast du einen Plan B, wenn es mit dem Medizinstudium nicht klappen sollte?

Dann gabe es einen Infoblock zum Medizin-Studium selbst, einen Bericht über den Anatomiekurs und einen Überblick über die unterschiedlichen Fächer. Anhand eines mitgebrachten Medizinbuchs konnten wir ein wenig nachvollziehen wieviel Stoff/Inhalte da zu lernen ist!

Im Anschluß ging es schon zum Kern des Vortrags: Wie schaut der Arbeitsalltag einer Augenärztin in einer Klinik aus? Was macht es spannend? Was macht es anstrengend? …. und letztendlich: Warum (Augen-)ärztin ihr Traumberuf ist und warum gerade die Augenheilkunde besonders interessant ist. Interessant war auch zu lernen wieviele Menschen auf der Erde von einer Augenerkrankung betroffen sind, und nur aufgrund fehlender medizinischer Versorung leiden müssen oder blind sind.

Im Anschluss an den sehr persönlichen Vortrag konnten noch eine Menge weitere Fragen gestellt werden. Vielen Dank an START-Alumn Tanja Jurkul für diesen tollen Einblick in ihren Traumberuf!

Der Termin mit der Tania war toll, da wir alle etwas mitnehmen konnten. Viele bei START möchten Medizin studieren, daher haben wir uns natürlich umso mehr für diesen Gelegenheit gefreut. Tania war sehr aufrichtig und offen, hat die Nachteile des Medizin Studiums erwähnt aber uns auch sehr motiviert und uns auch zum Lachen gebracht. Wir haben viel übers Studium erfahren aber auch einige Rätsel mittendrin probiert und haben uns auch viel mit uns selbst beschäftigt und wie Entschlossen wir sind und ob wir es vom Herzen wollen. Das war sehr schön, da sich viele sehr unsicher waren, ob sie es schaffen würden, wenn sie Medizin studieren wollen. Auch haben wir erfahren wie viele Möglichkeiten uns offen stehen nach dem Medizin-Studium und das man nichts verliert. Zwar dauert es lange aber es lohnt sich und der das Ende des Weges birgt große Freuden. Tania war sehr von ihrer Arbeit begeistert, was sich auch auf uns niedergelassen hat und einigen sogar an ihrer Entschlossenheit noch bestärkt hat. Sie hat uns auch im Nachhinein vieler unserer Fragen beantwortet, dabei hat sie uns viele Tipps gegeben. // Balquiz

Für mich war sehr interessant und wertvoll, weil ich als Rettungssanitäter arbeite. Ich habe gelernt, Wie kann ich mit Patienten gut umgehen und auch sehr interessante Sachen über die Augen. Danke! // Ahmad

Hallo Mariana Ich fand den Workshop sehr spannend. Mir hat es gefallen, dass sie aus ihren persönlichen Erfahrungen erzählt hat und nicht nur Allgemeines. Sie hat uns sehr motiviert, Mut zu haben, unseren Träumen nachzugehen und nicht aufzugeben, trotz all die “dicken Bücher” // Sahar

Der Workshop war meiner Meinung nach sehr spannend und interessant. Sie hat jede Frage beantwortet. Ich hab persönlich vieles mitgenommen und neue Informationen bezüglich der Medizin Studium erhalten. // Milad


Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Arzt-Berufs mit einbezogen waren. Tanja hat auch all unsere Fragen beantwortet und es ist ihr sehr gelungen uns einen Einblick in ihr Berufsleben zu geben.
// Zahra

Ich finde sie hat mich sehr aufgekärt. Ich muss sagen auch teilweise meine Angst genommen, ich hatte sehr Angst als ich an den Anatomie Kurs dachte aber wie sie drüber gesprochen hat, hat mich sehr beruhigt. Außerdem fand ich es auch sehr gut dass sie all unsere Fragen so detailliert beantwortet hat. // Rawina

Start-Alumna Sana als Global Youth Reporter zum Thema Rassismus

Täglich sind wir Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt. Ob wegen unserer ethnischen Herkunft, unserer Hautfarbe, unserer Religion, unserer Sprache und Kultur oder unserem Migrationshintergrund erleben wir täglich Rassismus. Rassismus beeinflusst uns alle subjektiv und die Frage lautet “was können wir nur dagegen tun?”

Durch meine Teilnahme an der Konferenz Women2Women in Boston 2019, die mir START und die US-Botschaft ermöglicht haben, bin ich auf “Team Harmony Foundation” gestoßen. Team Harmony ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendliche im Kampf gegen Hass in all seinen Formen zu erziehen, zu inspirieren und zu engagieren. 

Um dieses Ziel zu erreichen, veröffentlichte Team Harmony bereits am 20.10.2020 die erste Folge ihrer Serie “HATE: WHAT ARE YOU GOING TO DO?”. Diese ist eine Reihe von sechs 45-minütigen virtuellen Programmen, die den Zustand des Hasses weltweit erforschen.  Team Harmony erreichte etwa 100 Jugendliche bzw. “Youth Reporters” weltweit, die die Aufgabe haben durch Interviews und Diskussionen mit politischen Figuren sowie Jugendlichen zu zeigen, wie sie Rassismus in Ihrer Gesellschaft erleben und wie sie diesen bekämpfen.

Ich als Youth-Reporterin in Österreich habe beschlossen, Jugendliche und ehemalige START-Stipendiaten über ihre Erfahrungen und Gedanken zu Rassismus zu interviewen und zu zeigen, wie sie mit Rassismus umgehen. Ebenso durfte ich Mugtaba Hamoudah, einen BLM Aktivisten und ehemaligen START-Stipendiaten, der die Blacklivesmatter Demo in Wien organisiert hat, interviewen.

Mit drei anderen Youth Reporters wurde ich gewählt, um an der ersten Folge der Serie teilzunehmen. Unsere Gäste in der ersten Folge sind Brandon Leake, der Gewinner von Americans Got Talent 2015, sowie die US-amerikansiche Politikerin Ayanna Pressly, der amerikanische Autor, Redner und Gründer des Free Radicals Project, Christian Picciolini und Jonathan Greenblatt, der Nationaldirektor und CEO der Anti-Defamtion League. 

Die erste Folge sowie meine Story können Sie unter https://youtu.be/EFeR1sKL2zU finden. Mehr info zu Team Harmony finden Sie unter: https://teamharmonyfoundation.org/

Bericht: Sana Mohlm, START-Wien Absolventin

Mangas selbst zeichnen

Für wen das Wort Manga nichts Neues ist, hat hiermit sicher schon die ein oder andere
(Kindheits-)Erfahrung gemacht. Für diejenigen die mit diesem Begriff nichts anfangen können, ein Manga ist die japanische Version eines Comics. Mangas konnten in den letzten Jahren hier in Europa so einige Fans für sich gewinnen und diese Beliebtheit ist heutzutage weiterhin am wachsen.
Der Manga-Zeichenworkshop, welcher in der Stadtbibliothek Dornbirn organisiert und stattfand, befasste sich genau mit diesem Thema. Dort lernten wir nicht nur was die wesentlichen Unterschiede von Mangas und herkömmlichen Comics sind, sondern konnten dort auch selber Hand an an Papier anlegen.

Mit dem Zeichner und Künstler Gerd Menia wurden wir bestens über verschiedene Zeichenmethoden, als auch Techniken, aufgeklärt und belehrt. Von Basiswissen bis hin zu fortgeschrittenen Themen war von allem ein bisschen was dabei, so dass auch jeder was davon mitnehmen konnte. Während dem Workshop konnte man so einige verblüffende Ergebnisse bestaunen und auch erleben wie schnell sich die TeilnehmerInnen
weiterentwickelten. Natürlich gab es auch schon einige die darin schon etwas erfahrener sind, jedoch konnte auch diese Personen so ein paar neue Tipps für sich gewinnen.


Hier noch ein Statement von Lukas Samir Gabsi (START-Alumni):
“Durch den Zeichenworkshop konnte ich ein bisschen mehr über die Herkunft von Comics und Mangas erfahren und lernen welche Techniken von den Profis verwendet werden um
‘langweilige’ Zeichnungen spannender zu machen. Danke an START dass wir als Alumni auch solche Workshops besuchen dürfen!”


Jeder der sich schon mal den Gedanken gefasst hat, wie es so ist eigene Ideen auf Blatt zu
bringen, dem empfehle ich es auf jeden Fall zumindest einmal ausprobiert zu haben.
Einen großen Dank geht an die Stadtbibliothek Dornbirn für den tollen und spannenden
Workshop!

Ein Bericht von START-Alumnus Christian

Jahrestreffen START-Vorarlberg

Als wir uns wieder mit Freunden treffen konnten, entschied sich das START-Team den Termin für unser Jahrestreffen kein zweites Mal abzusagen, was mich sehr erfreut hat.

Um 15 Uhr traf sich der Großteil von uns Stipis beim Bregenzer Bahnhof. Um 15:10 fuhr unser Zug von Bregenz nach Schruns ab. Die Fahrt war nicht nur spannend und interessant, denn lustig war sie auch.

Sicherlich haben wir auch während der Reise die Corona-Maßnahmen eingehalten und unseren Mund-Nasenschutz getragen.


Der Bahnhof Kaltenbrunnen in Schruns war unsere letzte Haltstelle. Von dort aus gingen wir zu Fuß in das JUFA-Hotel. Als wir endlich unser Gepäck verräumt hatten, gab es das Abendessen. Nach dem Essen hatten wir einen bunten Abend – was bedeutet, dass sich alle Stipis + Bill und Maude, aber auch Sandra und Larissa getroffen haben, um verschiedene Themen miteinander zu besprechen und danach gab es lustige Spiele, wo wir als Team herausgefordert wurden.
Wir hatten dann noch eine Stunde Zeit, um uns persönlich zu unterhalten vor der Nachtruhe um 23 Uhr.

Unser zweiter Tag begann mit dem Frühstück, danach hat jeder etwas zum Essen mitgenommen, da wir wandern gegangen sind. Das Wandern bis zur Talstation machte mir sehr viel Spaß, aber genau so viel Spaß machte es den anderen. Dann sind wir mit der Seilbahn zum Gipfel gefahren. Oben angekommen sind wir zum Waldseilpark gegangen. Die Kletterei machte uns sehr viel Spaß. Zum Mittagessen gingen wir in ein Gasthaus in der Nähe vom Stausee. Danach sind die meisten mit dem Alpine-Coaster nach unten gefahren und die anderen nahmen die Seilbahn.

Als wir wieder im JUFA waren um unser Gepäck abzuholen, hat jeder noch ein Eis gekriegt. Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu und deshalb fuhren wir dann wieder gemeinsam nach Hause.

Dennoch möchte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass die Rückfahrt genauso interessant und lustig war wie die Hinfahrt.

Feedback von StipendiatInnen:


Ümmu:
„Also ich habe es sehr toll gefunden und finde es schade, dass unser Jahrestreffen so kurz war. Außerdem fand ich das Klettern sehr abenteuerlich. Ich würde es wiederholen. Aber nicht nur das Klettern, sondern auch die Fahrt mit dem Alpine Coaster war Adrenalin pur. Ich hoffe wir wiederholen das Ganze!“


Precious:
„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Klettern hat rü reichlich Nervenkitzel gesorgt. An einigen Stellen musste ich meinen Mut zusammennehmen, aber am Ende war ich mit Stolz erfüllt. Es war auch cool mit den anderen zusammen zu kommen nach der Corona Zeit.“

Hala:
„Ich habe es dort wirklich gemocht.  Ich war zum ersten Mal im Montafon.  Ich fand es erstaunlich, dass wir fast alle klettern konnten. Ich fand es sehr gut, dass ein paar von uns trotz ihrer Höhenangst geklettert sind. Dieser Ausflug könnte nicht besser gewesen sein!“

Ibrahim:

„Meiner Meinung nach war es sehr schön!! Es hat mich gefreut nach der langen Zeit wieder mal alle Stipis und das Start Team zu sehen!“

Fatma:
„Dieses Mal hatten wir die Gelegenheit, ein neues physikalisches Experiment durchzuführen.  Über den Damm und zwischen Freunden machten wir einen Spaziergang und lernten das Klettern lernen.  Es war ein toller Tag voller Aktivitäten und schönen Begegnungen. Vielen Dank!“

Ein Bericht von Stipendiatin Hadel

Diskussion: Outcome Racism

Eine sehr anregende und spannende Diskussion über Rassismus, Intersektionalität, Strukturen, Systeme und politischen Aktivismus mit START-Alumna Betül Tomakin und Special Guests Mugtaba Hamoudah (Mitorganisator der #blm Demo in Wien und START-Wien Alumnus) und Chrislane Barros (Mitorganisatorin der #blm Demo in Linz und START-Oberösterreich Alumna)

Ich hab mich schon sehr auf diesen Termin gefreut, da ich nicht nur selbst darüber sprechen wollte, sondern auch wie die anderen den Rassismus wahrnehmen, und was diese Bewegung in sie ausgelöst hat. Es hat mir gefallen zuzuhören und obwohl ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, auch Neues gelernt dank unser Alumni Betül. Was mir aber am meisten gefallen hat, war das Menschen endlich angefangen haben zu reden, und die Fassade, das in Österreich sowas nicht passiert oder das der Stadiums hier nicht herrscht, wurde sehr deutlich bei den 50.000 Demonstranten und Demonstrantinnen in Wien als auch bei unserer Fragerunde, wobei viele zur Wort gekommen sind und unsere Anzahl recht groß. Ich hoffe, wir werden immer reden und uns wird auch zugehört, denn das schlimmste ist die Augen zu verschließen, die Ohren zu klappen und „Silent” zu sein. -Balqiz

Es war ein super toller Workshop. Trotz der Tatsache, dass uns sehr viele wichtige Begriffe, wie white fragility, Intersektionalität, Mikroaggression,.. erklärt wurden, hatten wir alle die Möglichkeit, uns zu allen möglichen Aspekten zu äußern. Kurz gesagt, ein perfekter, interaktiver, informativer Workshop. Natürlich danken wir Betül, einer START-Absolventin, die den Stipis interessante Workshops anbietet. -Rosetta

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Outcome Racism“ sehr informativ und zugleich auch ein Stück weit emotional, denn während des Vortrags habe ich die Möglichkeit bekommen über meine Gefühle und Gedanken frei zu äußern. Zudem habe ich einige neue Begriffe, wie zum Beispiel Intersektionalität und Mikroaggression gelernt und über deren Bedeutung in der Gesellschaft erfahren. -Fatma

Mir hat die Diskussionsrunde mit Betül und den ganzen Teilnehmer*innen wirklich Spaß gemacht. Ich habe viele neue Begriffe kennengelernt und konnte mir wirklich viel von der Runde mitnehmen, auch die Meinungen aller waren ziemlich interessant und es war spannend andere Perspektiven zu sehen! Gerne wieder! -Jovana

Die virtuelle Gesprächsrunde über das aktuelle Thema “Rassismus” mit Stipis aus unterschiedlichen Bundesländer und unserer Trainerin Betül aber auch Mugtaba und Chrislane, unserer Alumnis, die die Demos in Wien und Linz mitorganisiert haben, war sehr informativ und interessant. Die hohe Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte, dass diese Thematik sehr wichtig ist und jeden von uns beschäftigt. In dieser Diskussionsrunde erklärte uns Betül viele neuen Begriffe, wie White Privilege, Intersektionalität, verschiedene Formen der Diskriminierung, White Fragility etc. Am Ende der Diskussion gab es Empfehlungen, wie jeder einzelne von uns gegen Rassismus kämpfen kann.  Ich wünsche mir mehr solche Diskussionsrunden im allgemeinen, aber auch mehr Workshops mit Betül =D -Ali Akbar

Es war einer meiner besten Workshops bis jetzt. Betül war eine sehr tolle Projektleiterin, mit der man über das Thema Rassismus stundenlang diskutieren könnte. Es war sehr wichtig, dieses Themenbereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Vor allem fand ich die Begriffserklärungen sehr wichtig, da ich teilweise manche von denen falsch bzw. im falschen Kontext verwendet habe. Es war mir dann klar, dass hinter bestimmten Begriffen, auch wenn sie schön klingen, Rassismus stecken kann.  Ich freue mich auf weitere Workshops mit Betül und Mugtaba. -Jihan

Durch die Diskussionsrunde hab ich den Drang bekommen, auf die Straße zu gehen & zu demonstrieren. Es hat mir sehr gut geholfen die Situationen besser zu verstehen bzw. einzuschätzen. Durch die hilfreichen Inputs weiß ich jetzt was ich tun kann & was ich vermeiden soll. Ich freue mich jedenfalls über solche Workshops & es würde mich sehr freuen, wenn ich bei so einer informativen Diskussionsrunde dabei sein darf. -Adham

Ich fand der Workshop sehr interessant und spannend. Und ich finde es richtig über solche Themen zu  sprechen, weil die sehr wichtig für uns alle. Die Betül macht es auch gut. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr. -Zidan

Durch die Diskussion “OUTCOME RACISM” habe ich mehrere neue Wörter in Bezug auf Rassismus gelernt. Man hört die ein oder anderen Wörter öfters online, aber macht sich kaum Gedanken darüber und durch die Erklärung von einigen Begriffen wird mir einiges bezüglich diesem Thema leichter fallen. Außerdem haben wir auch einiges von der Demo-Organisation Wien gehört + Beispiele bezüglich Rassismus. Im generellen war die Gesprächsrunde ziemlich spannend, weil man mit Leuten reden konnte, die auch einen Migrationshintergrund haben und somit das selbe bezüglich Rassismus durchmachen wie einer selbst. -Aylin

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Mein erstes Praktikum im Ausland

Alles begann in meinem zweiten Studienjahr der Rechtswissenschaften. Da erfuhr ich von einem Studienkollegen, dass er ein Praktikum bei der österreichischen Botschaft in Peking macht. Zwei Jahre später, beschloss ich mich selbst zu bewerben. Bereits nach einer Woche bekam ich auch schon die Zusage.

Nach Erledigung eines Haufen Papierkrams, buchte ich den Flug und beantragte das Visum. Da das Lesen in chinesisch mir auch noch nach drei Jahren Sinologie-Studium schwer fiel, entschloss ich mich über die Plattform Airbnb eine Wohnung für meinen Aufenthalt in Peking zu suchen. Die perfekte Wohnung wurde schließlich nach mühseligem Suchen gefunden – leider war der Preis weniger perfekt – denn nun bekam ich den ersten Vorgeschmack davon, wie teuer das Leben und Wohnen in Peking ist.

Es war mein erstes Praktikum und auch die erste Reise in mein Heimatland seit über acht Jahren, so war ich ziemlich aufgeregt und nervös. Ich landete einen Tag vor meinem ersten Arbeitstag in der Millionenhauptstadt Chinas und war erst einmal von den Dimensionen überwältigt.

Am nächsten Tag wurde ich auch gleich mit der nächsten Herausforderung konfrontiert – dem U-Bahnfahren in einer Mega-Metropole – und das um 8 Uhr morgens. Obwohl jede Minute ein neuer Zug einfuhr, waren sie alle gestopft voll und man hatte gerade noch Platz sich hineinzuquetschen – was meinen täglichen Weg zur Arbeit nicht gerade entspannt machte. Mein restlicher Arbeitstag verlief glücklicherweise viel ruhiger. Mein Chef – der Kulturattaché von Österreich – gab mir Einiges zu lesen, um mit der Arbeit des Kulturforums vertraut zu werden.

In den zwei Monaten meines Praktikums, fanden unter anderem Austauschprogramme statt, in welchem zum Beispiel ein österreichisches Jungorchester in China zu Besuch war, oder österreichische Künstler bei der Biennale in Peking teilnahmen. Der größte Bereich meiner Arbeit, war die Übersetzungstätigkeit. Ich durfte mehrere Präsentationen über Österreich, ins Chinesische vor diversen Schulklassen übersetzen.

Die Wochenenden nutzte ich, um Sightseeing zu machen und mit meinen Arbeitskollegen die Stadt zu erkunden. Nach Beendigung meines Praktikums, reiste ich weitere zwei Wochen durch den Süden Chinas und lernte die Kultur diverser Minderheiten kennen.

In meiner gesamten Zeit bei der Botschaft, fiel mir der respektvolle Umgang zweier Nationen und deren Offenheit besonders auf. Genau diese Werte trägt auch START, weshalb es mich sehr an die vier Jahre meines Stipendium-Programms erinnerte.

Alles in allem war das Praktikum eine großartige Entscheidung. Ich konnte nicht nur Berufserfahrungen sammeln, sondern auch meine Sprachkenntnisse erweitern und ein “fremdes” Land kennenlernen.

Ein Bericht von Alumna Haidi

Neujahrsempfang bei Familie Dearstyne

Am Samstag den 4. Jänner 2020, luden Maude und Bill Dearstyne – die Gründer von START-Vorarlberg – uns Vorarlberger START-Alumni zum Auftakt des neuen Jahres, zu sich nach Hause zu einem gemütlichen Treffen ein. Auch nach Beendigung unseres Stipendium Programmes, ist es den beiden wichtig, Kontakt mit uns zu haben und sich mit uns auszutauschen. START ist eben wie eine Familie!

Insgesamt folgten 22 ehemalige StipendiatInnen der Einladung. Auch die ehemaligen START-Landeskoordinatorinnen Patricia und Bianca waren anwesend, sowie START-Mitarbeiterin Larissa.

Bill und Maude hatten für den Abend alles perfekt vorbereitet und organisiert. Das Essen war köstlich – alles wurde in kleinen Gläschen angerichtet, sogar den Kuchen gab es im Glas. Bill hielt eine kurze Begrüßungsrede und hieß uns herzlich willkommen.

Die Stimmung untereinander war super: das Wiedersehen hatte uns allen eine große Freude bereitet – Neuigkeiten wurden ausgetauscht und es wurde viel gelacht.

Besonders schön fand ich, dass sich die Alumni aus den verschiedenen Jahrgängen (besser) kennengelernt haben und ihre Erfahrungen mit den anderen teilen konnten.

Im Namen aller Alumni möchte ich mich bei Maude und Bill für die Einladung in ihr schönes Zuhause und für ihr Engagement für uns jungen Leute, bedanken. Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Gesundheit für das neue Jahr.

Ein Bericht von START-Alumnus Tamir

Winterfest bei START-Wien

Am letzten Samstag vor den Weihnachtsferien kamen alle START-Wien Stipendiat_innen und Freund_innen zusammen um den Winter zu begrüssen, der am gleichen Tag offiziell begann!

Alle Stipis brachten etwas zum Essen mit, es wurden interessante Punschvariationen mit den Titel “Apfelstrudel” und “Orangenwintertraum” gekocht und getrunken, UNO gespielt und viel geplaudert und gelacht. Als Gäste duften wir wir Stipis aus Ober- und Niederösterreich und Meghety als Vertreterin des Aluminvereins begrüssen, welche auch einen kleinen Vortrag über die Angebote von START-Alumni hielt.

Nachdem wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit und DIY bei START schon länger beschäftigen haben wir uns diesmal in der Produktion von Kosmetika probiert. Wir erzeugten biologischen Lipbalsam, Bodymelts und Bodywhips!

Alle Stipendiat_innen bekamen von START ein Powerbank geschenkt, damit sie Ihnen im neuen Jahr nie der Saft ausgeht 😉 – das Team bekam im Gegenzug T-Shirts geschenkt die von allen Stipis unterschrieben waren. Am Ende verfassten die Stipis noch die Weihnachts/Neujahrswünsche für ihre Paten und ein netter, gemütlicher Tag fand ein Ende.

Schenke kranken Kindern ein Lächeln

Am 13. Dezember vergangenen Jahres, besuchten Fatma, Rima und Eyüp im Namen von START-Vorarlberg, die Kinderabteilung des LKH Feldkirchs zum gemeinsamen Spiel mit den Kindern.

START-Alumnus Eyüp berichtet: Zuerst trafen wir uns mit Frau Mag. Andrea Marosi-Kuster, welche uns nach ein paar kurzen Informationen auf die Kinderstation begleitete. Zwei Kinder warteten im Spieleraum schon auf unseren Besuch. Wir hatten die Möglichkeit mit den Kindern die schon vorhandene Weihnachtsstimmung zu verstärken, indem wir musizierten und uns gegenseitig Geschichten vorlasen. Nach dem Singen und Lesen spielten wir diverse Spiele, um die Kinder besser kennenzulernen. Das Krankenhaus hat uns netterweise Säfte und Snacks zur Stärkung bereitgestellt, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals bedanken möchte.

Alles in Allem denke ich, dass dieser Ausflug zu unserem Paten – der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. –  eine sehr tolle Aktion war. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, dabei zu sein und so kranken Kindern (m)ein Lächeln zu schenken.

Vielen Dank an Frau Andrea Marosi-Kuster, dass sie diesen Nachmittag mit uns organisiert hat. Allen kranken Kindern wünschen wir eine gute Besserung und hoffen, dass sie schnellstmöglich wieder gesund werden.

Ein Bericht von START-Alumnus Eyüp

START-OÖ zu Gast bei der RLB OÖ Wissenschaftspreis-Verleihung

Sieben START-StipendiatInnen und -Alumnis hatten am 18. November 2019 die Chance, bei der Verleihung des 15. Wissenschaftspreises der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich dabei zu sein.

Die Preise wurden an vier Studierende und WissenschaftlerInnen der Johannes Kepler Universität Linz verliehen, die Arbeiten über eine bank-, geld- oder kreditspezifische Themen verfasst haben. Eingereicht wurden 24 Diplomarbeiten, Masterthesen, Dissertationen und wissenschaftliche Artikel von diversen Fakultäten der JKU.

Vor der eigentlichen Preisverleihung gab Universitätsprofessor Martin Kocher, dem Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), sein Wissen über “How to Brexit”zum Besten. So hatten die START-Stipis und Alumnis nicht nur die Möglichkeit in die aktuellsten Themen der Forschung hineinzuschnuppern und einem spannenden Vortrag zu lauschen. Einen gemütlichen Ausklang fand der Abend in einem leckeren Gala-Dinner, das die StipendiatInnen und Alumnis in vollen Zügen genossen.

Ist die globalisierte Welt zu retten?

Die Weltwirtschaft steckt in Schwierigkeiten. Wirtschaftsabschwächung, Handelskonflikte und Klimakrise stellen uns vor essenzielle Fragen: Wie kann die Weltwirtschaft künftig nachhaltig funktionieren? Welche Art von Wachstum und Freihandel ist mit Klimaschutz vereinbar? Welche sozialen Auswirkungen haben Rezession, Globalisierung und Klimawandel? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben Wirtschaft und Politik?

Diese zahlreichen Themen wurden am 12.November bei der Veranstaltung OeKB im Gespräch >Zur Zukunft der Wirtschaft behandelt. Auf Einladung von START-Wien Pate OeKB waren 7 Stipendiat*innen und Alumni dabei. Nach einen Vortrag von Mathias Binswanger über sein neues Buch: „Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben“, gabe es eine Diskussion mit ihm, Beate Littig, Leiterin des Fachbereichs Soziologie am IHS – Institut für Höhere Studien in Wien sowie Karl Steininger vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Graz.

2 Stunden später wussten wir zwar mehr, waren aber nicht wirklich schlauer, da es offensichtlich keine einfachen Lösungen für diese Herausforderungen gibt. Folgende Gedanken und Inputs haben unsere Stipendiat*innen aber mitgenommen:

Ich habe mir in dem Sinne was wir gegen den Klimawandel machen könnten nichts mitnehmen können, da die Professoren teilweise selber nicht wussten wie wir gegen den Klimawandel handeln könnten oder haben auf jeden Fall nichts Konkretes gesagt.Ich habe mir mehr informatives über den Wirtschaftswachstum mitnehmen können und zwar dass man eigentlich gar nicht will dass die Wirtschaft weiterwächst. Der Wirtschaftswachstum aber nicht zu umgehen ist, da man den Anschluss nicht verlieren will, aber auch weil die Wirtschaft nicht stationär bleiben kann, sondern entweder steigen oder sinken kann. Und wenn der Wirtschaftswachstum sinkt dann steigt auch die Arbeitslosigkeit. (Zahra)

Fazit: Das kapitalistische System ist scheiße und zwingt uns mehr zu konsumieren obwohl wir nicht mehr brauchen, aber wir brauchen dieses System, weil es NOCH keine Alternative gibt. Und trotzdem müssen WIR auf unseren Konsum aufpassen um unsere Umwelt zu schützen und das System darf uns weiterhin ausbeuten und unsere Umwelt zerstören. (Sinem)

Um ehrlich zu sein, war es sehr schwer Sie zu verstehen da sie sehr viele Fachbegriffe verwendet haben. Aber was in meinem Kopf hängen geblieben ist, dass die Wirtschaft stätig wachsen muss. Falls es stoppt oder langsamer wird, denken wir dass eine Katastrophe uns bevor steht, da wir nicht von anderen Ländern überholt werden wollen. (Himanshi)

Bei der Veranstaltung haben wir sehr viel über Wirtschaft und der Drang des stetigen Wachstums gehört, wir wollen immer mehr auch wenn es genug gibt, doch was tun wir jetzt wenn mehr keine Möglichkeit mehr ist, wenn unser Drang große Konsequenzen mit sich bringt, was dann? Und sind wir überhaupt in der Lage die Motoren, die Jahrzehnte laufen jetzt zu stoppen? Was würde es für die Menschen und ihr Wohlstand bedeuten? Dies und weitere Fragen haben wir gehört und diskutiert, obwohl die meisten Lösungen klar sind, wie zB. Kein Fleisch und weniger kaufen für die Umwelt, waren andere Aspekte auch interessant. (Balqiz)

Es fand sehr interessant, dass es zwei Arten vom Wachstum gibt und die sind: qualitatives Wachstum und quantitatives Wachstum. (Aghiad)

Danke an die Österreichische Kontrollbank für die Einladung zu dieser Veranstaltung und das anschliessende Buffet!

Science needs Women – For Women in Science!

Am 4.11.2019 wurden die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 13. Mal in einem feierlichen Akt im großen Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben.

16 START-Wien Stipendiat*innen waren auf Einladung von START-Wien Förderer `L’ORÉAL Österreich dabei und durften im Anschluss an die Feier die Forscherinnen und Rolemodels persönlich kennenlernen.

Heuer wurden folgende vier Grundlagenforscherinnen ausgezeichnet:

  • Johanna Gassler, MSc, Entwicklungsbiologin am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA)
  • DI Anela Lolic, Logikerin an der Technischen Universität Wien
  • Vedrana Šlipogor, MSc, Kognitionsbiologin an der Universität Wien
  • DI Katrin Unger, Materialwissenschafterin an der Technischen Universität Graz

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit äußert relevanten wissenschaftlichen Fragen, und zwar: Wie aus einer einzelnen Zelle – der befruchteten Eizelle – ein komplexes Lebewesen mit verschiedenen spezialisierten Zelltypen entsteht; mit der Erstellung einer Sprache – eines Kalküls – um Informationen aus mathematischen Beweisen zu gewinnen; mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten und schließlich mit der Entwicklung von entfernbaren Tattoo-Sensoren zur Bestimmung des Säuregehalts der Haut für die medizinische Diagnostik. Mit den erzielten Ergebnissen werden die jungen Forscherinnen wesentliche Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten.  Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu den spannenden Forscherinnen und ihren Arbeiten.

Vielen Dank für die Einladung zu diesem tollen Event!

Fotos: c_EvaKelety / L`Oreal Österreich

START-Alumnis beim BFTF Treffen in Berlin

Das transatlantische Programm BFTF, welches seit 2006 Jugendliche aus Europa und den USA zusammenbringt, veranstaltete vom 25.-27. Oktober 2019 das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship Alumni Gathering. Es wurden Workshops organisiert, neue Bekanntschaften geknüpft, alte Freund*innen in die Arme geschlossen und die Möglichkeit gegeben dieses einmalige Programm zu feiern.

Im Laufe des Freitagnachmittags am 25. Oktober trudelten mehr als 200 BFTF – Alumnis in die Hotels in Berlin ein. Sie umarmten sich mit Begeisterung und konnten die Freude an ihren Gesichtern kaum verheimlichen. Für einige sind mehrere Jahre vergangen seitdem sie die Teilnehmer*innen der eigenen BFTF-Generation nicht mehr gesehen haben. Am Abend wurde das Treffen offiziell eröffnet und den Leiter*innen, Organisator*innen und den Mentor*innen wurde für ihre Arbeit und ihr Bemühen unter tosendem Applaus geehrt.

Am nächsten Tag standen Workshops von BFTF–Alumnis an, die ihr Wissen und Erfahrung aus ihrer beruflichen, akademischen oder ehrenamtlichen Erfahrung mit den anderen teilten. Die Themen waren breit gefächert und reichten von „Youth entreprenurship“, über „Feminist and minority organizations and democratic movements“ zu „Strategic Development and Project“. Danach wurde der Bundestag besucht und Berlin beim Sightseeing entdeckt. Der Abend hatte eine nostalgische Note, da jede anwesende BFTF Generation sich mit Fotos, Videos, Tanz oder sonstigem kreativem Medium vorstellte und abschließend wohl das größte BFTF Gruppenfoto aller Zeiten geschossen wurde. Wie auch am vorigen Abend ließ man sich die Chance nicht entgehen Zeit mit seinen BFTF Fellows, aber auch mit jenen aus anderen Jahrgängen zu verbringen und herauszufinden, was aus den Menschen geworden ist.

Am nächsten Morgen wurden die vielen erfolgreichen Projekte der Alumnis vorgestellt, die sie in den jeweiligen Ländern umgesetzt haben. Spätestens da bemerkt man das Wiederaufleben des Ben spirit, ein unbeschreibliches Gefühl von Inspiration, Engagement und Verbundenheit dieser Gemeinschaft. Nach so einem aufregenden und bewegenden Wochenende fiel es schwer wieder einmal Abschied zu nehmen, jedoch bleibt im Hinterkopf der Gedanke: It’s not a goodbye, it is a see you soon! 

Dank der großzügigen Förderung des Wochenendes des U.S. Department of State’s Bureau of Educational and Cultural Affairs sowie der Finanzierung der Hin- und Rückreise für die österreichischen Stipendiat*innen von der US-Botschaft in Wien konnten fünf START-Alumnis an diesem schönen Treffen teilnehmen. Hier sind ihre Schilderungen von dem Wochenende:

„Es gibt keine Worte, die beschreiben können, wie es sich anfühlt ein Mitglied der internationalen BFTF-Familie zu sein! Eine Familie, die in 13 Jahren zu einer mit mehr 1200 Mitgliedern aus 45 Ländern wuchs. Eine Familie, die es diesen Oktober schafften es mehr als 200 von ihnen in Berlin zusammenzubringen. Eine Familie, bei der man auch nach vier Jahren merkt, dass sie für einen da ist, da es sich so anfühlt, als wäre zwischen dem letzten Abschied und dem jetzigen Wiedersehen keine Zeit verstrichen. Eine Familie, die aus einer Menge Ähnlichgesinnten besteht, die nur eines zum Ziel haben: die Welt verbessern. Denn wenn jedes Familienmitglied bei sich im lokalen Rahmen anpackt, ist die globale Auswirkung nicht zu übersehen. Dies und vieles mehr liebe ich an meiner Big Funky Transatlantic Family! Deshalb bin ich auch der US-Botschaft in Wien und dem START-Österreich-Team aus tiefsten Herzen dankbar, dass sie mir ermöglichten Teil dieser Familie zu werden und auch beim großartigen Wiedersehen in Berlin dabei sein konnte. Das dort erlernte Wissen, die Erfahrungen und die neuen Beziehungen über den kompletten Globus werden mich von nun an immer begleiten.“

– Mehanaz Kabir, BFTF 2015

„Die Berlin-BFTF in Berlin war eine unbeschreiblich schöne Erfahrung, die mich mit alten Freund*innen zusammenbrachte, mich inspirierte und mich an den Ben spirit erinnerte. Die Erinnerungen und Erfahrungen, die mir dieses Programm ermöglichte zählt zu den wichtigsten in meinem Leben. Ich möchte mich bei der US-Botschaft und START-Österreich bedanken, die mir die Chance für die Teilnahme an dem Austausch in den USA sowie an dem Treffen in Berlin gaben.“

– Josipa Cvitić, BFTF 2016

„Von Freitag bis Sonntag hatten wir die Gelegenheit mit über 200 Teilnehmer aus den USA, Europa und Asien auszutauschen, alte Freude wiederzusehen und neue Freundschaften zu knüpfen. Wir besuchten Workshops wie “Challenges of the global governance on migration”, “Youth advocacy and agency in politics, businesses and community” und viele weitere, bei denen wir uns mit neuen Themen auseinandergesetzt und spannende Diskussionen geführt haben. Dieses Wochenende hat mich zur Kenntnis gesetzt, wie schön es doch ist, Menschen aus aller Welt zu kennen und in einem inspirierenden Netzwerk mit dabei sein können, welches Großes bewirkt. Ich bin sehr dankbar, ein Teil von BFTF zu sein und ein großes Dankeschön an die amerikanische Botschaft, die uns das alles ermöglicht hat.“

– Lisney FERNANDO, BFTF 2017

Die Reunion in Berlin war für mich in vielerlei Hinsicht eine sehr intensive Erfahrung. So hat man es nicht nur geschafft mehr als 200 ehemalige Fellows aus verschiedenen Jahren in einer geschichtlich und kulturell bedeutenden Stadt wie Berlin zusammenzubringen, sondern auch einen Austausch verschiedener Generationen ermöglicht. Jeder BFTF Fellow ist auf seine eigene Art besonders und inspirierend, doch was uns alle vereint, ist der Wunsch und das Streben gemeinsam Veränderung zu bewirken. Zu sehen wie junge Menschen in ihren 20ern eigene NGO´s gegründet haben oder z.B. gemeinnützige Organisationen leiten und zu wissen, dass diese Menschen nicht viel anders sind als ich, ist auf eine besondere Art und Weise motivierend. Wir, die BFTF Fellows, teilen alle dieselbe Vision und streben ein Ziel an. Diese drei Tage haben meinen Ben Franklin Spirit in einer anderen Dimension wiederaufleben lassen. Ein Teil dieser Erfahrung zu sein bedeutet mir sehr viel und wäre gar nicht möglich gewesen, ohne die US Embassy Vienna und START Stipendien Österreich, welchen aus diesem Grund mein größter Dank gilt.“

– Zarije Ademi, BFTF 2018

Verfasst von: Josipa Cvitić

Die Pläne der START-Wien Absolvent*innen 2018/2019

Auch die START-Zeit geht einmal zu Ende, und so mussten wir uns am 24. 10 von 12 Stipendiat*innen, die erfolgreich das Programm beendet haben, verabschieden. Aber wie geht es nun weiter? Gibt es tatsächlich ein Leben nach START?
Hier finden Sie die Lebens- und Studienpläne unserer frischgebackenen Absolvent*innen:

Yunadi BAYDULAEV
20 Jahre
Pate: Michael Satke
Herkunft: Tschetschenien

Aktuell: Berufstätigkeit
Studium: Selbsterhalterstipendium
und Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Erem CELEBI
18 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Türkei

Aktuell: Zivildienst
Studium: Physik
an der Universität Wien

Gamze CETIN
18 Jahre
Pate: Crespo Foundation
Herkunft: Türkei

Studium: Biologie
an der Universität Wien

Salma DAWOUD
19 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Ägypten

Studium: Clinical Engineering
an der FH Campus Wien

Wimasha Lisney FERNANDO
21 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Sri Lanka

Studium: BWL
an der Wirtschaftsuniversität Wien

Samira HEMATI
21 Jahre
Pate: Oebb Infra
Herkunft: Afghanistan

Studium: Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Azizullah HOWAIDA
21 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Elektrotechnik
an der FH Technikum

Mariama IBRAHIM MIKO
19 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Niger

Aktuell: Berufsschule, Lehre Magda´s Wien
Ausbildung: Lehre Hotelfachfrau

Munira MOHAMUD
18 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Somalia

Aktuell: Freiwilliges Soziales Jahr in Tunesien, danach ein Studium im Bereich Internationales /NGO´s

Saida REZAI
19 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Lebensmittel- und Biotechnologie
an der Universität für Bodenkultur Wien

Marzia SULEIMANLI
19 Jahre
Pate: L`Oréal Österreich
Herkunft: Aserbaidschan

Studium: Mathematik
an der Universität Wien

Leeroy Mike TANGWENA
22 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Simbabwe

Aktuell: Berufstätigkeit bei Wiener Börse
Ausbildung: Abschluss HTL

START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Am 24. Oktober 2019 fand im Wifi Wien die 14 Begrüßungsfeier von START-Wien statt: 16 neue START Stipendiat*innen wurden im aktuellen Schuljahr willkommen geheißen. Gleichzeitig wurden 12 erfolgreiche Absolvent*innen des letzten Maturajahrgangs verabschiedet.

Die neuen START-Stipendiat*innen 2019/2020

Vertreter*innen der Stadt Wien, der US Botschaft, sowie Paten und Förderer und viele jugendliche Stipendiat*innen und Absolvent*innen mit deren Familien und Freund*innen waren letzten Donnerstag im Wifi Wien anwesend.  Über 230 Gäste genossen einen emotionalen und vielfältigen Abend.

Moderiert wurde die Veranstaltung souverän von den START Jugendlichen Atila Bamyani und Mariana Paunovic.

START-Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüsste die Gäste, insbesondere die Paten und Förderer von START und gedachte der kürzlich verstorbenen Stifterin von START-Wien Ulrike Crespo mit einer persönlichen Rede.

Die Eröffnungsrede hielt dieses Jahr die Abteilungsleiterin der MA 40 – gleichzeitig Stiftungsorgan der allgemeinen Wiener Mittelschulstipendienstiftung -Frau Mag. Agnes Berlakovich.

Mag.Agnes Berlakovich (MA40)

“Die Stadt Wien hat über die Mittelschulstipendienstiftung in den vergangenen 10 Jahren 30 Stipendiat*innen unterstützt, und diese jungen Menschen sind wirklich beindruckende Wege gegangen.
Junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleiten zu können und die Erreichung der ersten grösseren Bildungsziele zu fördern ist eine besondere Aufgabe, zu der sich die Stadt Wien auch bekennt, denn die Jugend ist ein ganz wertvolles Kapital. Wir verfolgen mit der Verwendung der Stiftungsmittel unter anderem das Ziel Jugendliche und junge Erwachsene auf diesem Weg des sozialen Aufstiegs zu begleiten und ihre Berufschancen zu verbessern.
Ich selbst habe mein Jusstudium mit einem Stipendium gemacht und gratuliere allen Schülerinnen und Schülern die es durch ihren persönlichen Einsatz und durch ihr persönliches Engagement geschafft haben, das das START-Förderprogramm aufgenommen zu werden.”​ (Mag. Agnes Berlakovich)

Auch die US-Botschaft in Wien ist ein langjähriger Förderer von START.  Die US-Botschaft ist stolz darauf, dieses Programm seit 10 Jahren zu unterstützen, und einigen START-StipendiatInnen die einmalige Gelegenheit zu bieten, an einem vom US-Außenministerium finanzierten Austauschprogrammen, z.B. dem prestigeträchtigen Benjamin Franklin Transatlantic Fellows (BFTF) Summer Institute, teilzunehmen.

Dr. Daniel S. Mattern (US Botschaft Wien)
BFTF Alumnis

Der Botschaftsrat für öffentliche Angelegenheiten Dr. Daniel S. Mattern gratulierte den neuen START-Wien-Absolvent*innen, begrüßte die Stipendiat*innen 2019/2020 und unterstrich das Commitment der Botschaft für das START-Stipendienprogramm. Insgesamt 6 BFTF START/Alumnis konnten an dem Abend dabei sein, und sich nochmals persönlich für die tolle Chance bedanken.

Kamila Iliasova übernahm im Namen der neuen Stipendiat*innen die Begrüßung der Gäste :

Kamila Iliasova

“Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt das ich hier Heute eine Rede halten würde, hätte ich das nicht geglaubt und so ähnlich war es auch beim Gedanken eines Tages dieses Stipendium zu bekommen!
Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen. Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben.”​

Mit der feierlichen Übergabe der Stipendien-Urkunden wurden die Jugendlichen offiziell in das Stipendien und START:Hilfe-Programm von START-Wien aufgenommen. Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Paten, die „ihren“ neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunden überreichten:
Stephan Kühne von der Constantia Flexibles Group überreichte 4 Stipendien, Mag. Agnes Berlakovich von der MA40/Stiftungsverwaltung mit 3 Stipendiatinnen, Dr. Ludwig Nießen für die Wiener Börse übergab die Urkunden an die beiden neuen Börse-Stipendiat*innen, Mag. Gerald Faber für die  ÖBB Infra, Dr.Alexandra Pifl von L`Oréal Österreich, und Dr. Himal Trikha in Vertretung für Dr. Birgit Huemer. START-Geschäftsführerin Katrin Bernd übernahm in Vertretung der nicht anwesenden Paten die Überreichung der Urkunden an vier START-Stipendiat*innen.

Damit die Gäste mehr über die neuen Stipendiat*innen erfahren können, haben
Sahel Rustami, Farzana Mohammadi und Sara Badlah eine Rede über sich und ihre Zukunft vorbereitet.

Sahel Rustami
Farzana Mohammadi
Sara Badlah

…Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen.  Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben….
Link zur Rede

… Meine Familie hat mich immer unterstützt, egal in welcher Beziehung. Sie wollten immer das Beste für mich und jetzt trägt auch das Start-Stipendium einen Teil zu meinem Leben teil. Ich bin sicher, dass diese Unterstützung mir auf dem weiteren Lebensweg sehr helfen wird….
Link zur Rede

.. Heute geht es mir anders: heute sind meine Träume größer als meine Ängste, größer wie sie nie waren: ich träume davon, Zahnmedizin zu studieren und später meine eigene Praxis zu haben. Ich träume davon, die ganze Welt zu verreisen, ohne mir um Geld oder um meinen grauen Pass sorgen machen zu müssen. …
Link zur Rede

Ammar Laili

Nach den bewegenden Reden sorgte Ammar Laili mit einem musikalischen Beitrag für Abwechslung. Ammar hat sich selbst das Klavierspielen beigebracht und spielte für das Publikum zwei Stücke auf seinem Keyboard.

Weiter ging es zum zweiten Höhepunkt der Veranstaltung: Der Gratulation und Verabschiedung unserer 12 START-Wien Absolvent*innen. Dafür kamen Projektleitung Aleksandra Milosevic, ehemalige Projektleiterin Katrin Triebswetter, Projektmitarbeiterin Anna Eder und Programmleitung Katrin Bernd auf die Bühne um den frischgebackenen Absolvent*innen zu gratulieren. Als Geschenk erhielten die Absolvent*innen einen von START-Wien Stipendiat*innen selbst designten und selbst genähten Rucksack gefüllt mit Büchern geschenkt.

Samira Hemati

Stellvertretend für alle Absolvent*innen hielt Samira Hemati eine sehr bewegende Rede mit dem Titel “Mein Weg geht noch weiter!” Samira erzählte von ihren anfänglichen Schwierigkeiten und bedankte sich bei allen Menschen, die ihr auf ihrem Bildungsweg geholfen haben. Samira studiert aktuell an der Uni Wien Rechtswissenschaften.

Nach einem gebührenden Applaus für das Moderationsteam  ging die Veranstaltung zu Ende, und die Gäste nutzen das Buffet für zahlreiche Gespräche.