Stipendiatinnen und Alumnas beim Österreichischen Frauenlauf

Am 26. Mai 2019 haben sich die Alumnas mit den Start-Stipendiatinnen getroffen, um gemeinsam die 5 km Strecke zu laufen. Das Laufen an einem heißen Sonntag Vormittag macht mit 30.000 Frauen und den Start Stiptis viel mehr Spaß als viele denken. Und danach haben wir gemeinsam auf der Prater Wiese noch den Tag mit einem Eis genossen.
Hier ein paar Eindrücke der Stipendiatinnen und Alumnas:

Das war das allererste Mal, dass ich überhaupt beim Laufen mitgemacht habe. Ich bin nicht sportlich aber Sport zu betreiben mag ich schon. Die 5 km Strecke ist schneller gegangen als ich mir gedacht habe. Ich wollte schon immer beim Laufen mitmachen, dank der Start Unterstützung, dass es mir ermöglicht hat. Hoffentlich werde ich in den kommenden Jahren auch mitmachen und dadurch meine sportliche Leistungen verbessern.
Sabiha Moradi

Ich fand die gegenseitige Unterstützung der Teilnehmerinnen beim Frauenlauf faszinierend und bin motiviert in Zukunft wieder dabei zu sein.
Aminat (Alumna)

Ich war heuer schon das 7. Mal beim Frauenlauf dabei. Dieses Jahr hat es um so mehr Spaß gemacht, da wir-Alumnas- gemeinsam mit den Stiptis gelaufen sind. Es war ein sehr schönes und natürlich ein wenig anstrengendes Erlebnis, aber dennoch ein Moment zum festhalten. Ich freue mich schon darauf nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
Ash (Alumna)

Studienberatung zu Medizin-Alternativen

Viele START-Jugendliche geben zu Beginn ihrer START-Karriere Medizin als Studienwunsch an. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen macht es aber Sinn sich schon früh Gedanken über Alternativen zu machen. Es gibt zahlreiche Ausbildungen und Studien im Umfeld des Medizin Studiums. Um mehr darüber zu erfahren nahmen sich am 3 Mai einige START-Alumnis aus Wien, Ober-und Niederösterreich die Zeit den aktuellen Stipendiat*innen über ihr Studien zu erzählen.

Folgende Studien waren vertreten : Pharmazie, Biologie, Molekularbiologie, Neurowissenschaften, Ernährungswissenschaften, technische Chemie, Lebensmittel & Biotechnologie, biomedizinische Analytik, Biomedical Engineering.

Vielen Dank an Ali, Aminat, Naima, Mojtaba, Sara, Lisa, Nahla und alles Gute fuer euren weiteren Weg!

Die Studienberatung ist bei unseren START-Jugendlichen sehr gut angekommen!

,,Plan B? Alternative zu Medizin“ war ein sehr guter organisierter Workshop. Vor allem hat es mich gefreut, die Alumnis kennenzulernen. Sie waren wirklich sehr nett und haben alle meine Fragen beantwortet. Sie haben uns ausführlich über ihre Studienrichtungen erzählt und wichtige Informationen gegeben. Diese Veranstaltung wird mir helfen, nach der Matura ein geeignetes Studium auszuwählen. Da bedanke ich mich nicht nur bei Alumni, sondern auch beim START-Stipendium, dass sie diesen Workshop organisiert haben. -Sakaria

Ich fand den Alumna-Abend insgesamt sehr spannend. Vor allem die Erfahrungen, die die Alumna bislang gemacht haben. So sehr es auch spannend und interessant war, bin ich dennoch in meiner Wahl als Plan B für Medizin nicht weitergekommen. Im Gegenteil ist es jetzt sogar schwieriger, weil ich neue Studien kennengelernt habe, die mich auch ansprechen. -Saida

Mein Traum ist es Medizin zu studieren, aber wegen der Aufnahmeprüfung, welche man nicht vom ersten Mal schaffen kann, brauchte ich einen anderen Plan. In diesem Workshop sind mehrere Alumni aus ganz Österreich gekommen, um uns über ihre Studien zu informieren. Ich fand es echt super und nett von den Alumni, Zeit für uns zu finden und uns einen Augenblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben. Über solche Workshops bin ich immer gespannt. -Fatimah

Die Alumnis waren wirklich bereit so viel zu erzählen, weil wir gefühlte tausende Fragen hatten. Aber sie haben sich wirklich Zeit genommen & im Endeffekt wusste ich dann auch was ich ungefähr machen will. Tatsächlich braucht man nicht immer Mathematik, also bin ich ziemlich beruhigt. Ich fand’s auch gut, dass fast alle von ihnen die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium gemacht haben, da sie uns einiges davon auch erzählen konnten. War wirklich hilfreich und wir konnten die anderen besser kennenlernen! -Aylin

Also der Alumni Infoabend war genau wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Treffen war SEHR informativ. Ich habe mein Studium noch mehr kennengelernt. Außerdem habe ich einen Plan B, den ich vorher nicht gehabt hatte. Ich habe aber auch anderen Studiengänge, die auch mit Naturwissenschaft zu tun haben, kennengelernt und somit VIELE Infos gesammelt. -Israa

Der Alumni- Infoabend über Studienmöglichkeiten war sehr informativ. Für mich war das die beste Angelegenheit über die Studien nachzufragen und mich besser zu informieren, vor allem weil fast alle einen naturwissentlichen Zweig hatten. Ich habe ein besseren Überblick über die verschiedene Studienrichtungen bekommen und habe mich sogar für ein Studium sehr interessiert. -Silvy

Es war sehr hilfreich für mich, ich habe auf viele meine Fragen eine Antwort bekommen, verschiedene Studienmöglichkeiten kennengelernt und dabei die Alumnis kennen gelernt und von ihren Erfahrungen in Bereich Studium erfahren. -Navid

Der Alumni-Infoabend war sehr sehr informativ. Man hat viel über verschiedene Studien im Bereich Naturwissenschaften erfahren und dass es auch viele interessante Studien außer Medizin gibt.
Die Alumnis sind ganz genau auf unsere Fragen eingegangen und haben sie bestens beantwortet, sodass man sich einen guten Überblick über das Studium verschaffen konnte. -Rosetta

Die Alumnis haben uns ehrlich beraten und das Gespräch mit ihnen war sehr angenehm! Ich hatte das Gefühl, dass wir uns seit vielen Jahren kennen! Ich habe die Studienrichtungen außer Pharmazie nur oberflächlich gekannt, jetzt weiß ich das Wichtigste darüber und mache mir Gedanken! Ja, stimmt, dass ich noch 2 Jahren habe bis zur Matura, dennoch finde ich die Informationen hilfreich! Ich habe sogar Ratschläge bekommen was ich alles bis zur Matura machen könnte.
Heute Abend hatte ich wieder viel Spaß. -Mariana

Der Alumni Infoabend war spannender als ich gedacht habe. Zuerst dachte ich mir ich bin hier fehl am Platz, weil ich eigentlich nichts mit Medizin zu tun habe. Aber als ich dann über die verschiedenen Studiengänge erfahren habe und wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen. Auch die alten Stipendiaten kennen zulernen war sehr nett und wir hatten einen lustigen und informativen Abend. -Edison
Wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen

Der Alumni-Infoabend hat mir eine große Hilfe gegeben, einen Plan B für mein zukünftiges Studium aufzustellen. Ich habe verschiedene neue Studiengänge kennengelernt, die auf der gleichen Ebene wie Medizin sind, sogar die Grundsteine dafür sind. -Adham

START-Alumnis und Stipis beim Fest der Kulturen

Engagierte START-Jugendliche beim Welser Fest der Kulturen

Am 28. April 2019 fand in Wels OÖ das „Fest der Kulturen“ in und vor der Stadthalle statt. In diesem Rahmen wurden verschiedene Kulturvereine eingeladen Volkstänze aufzuführen wie auch kulinarische Imbisse zu verkaufen. Das Event setzte ein Zeichen für Toleranz und Respekt und ermöglichte einen intensiven interkulturellen Austausch. Das Ergebnis war eine wunderschöne Mischung aus Kulturen, Sprachen, Tänzen, Geschichten und traditionellen Trachten.

Auf dem Fest traf man auch auf einige bekannte Gesichter! Unter anderem war Amin Alzade, Stipendiat aus Niederösterreich, mit dem seinem afghanischen Kulturverein dort, Soritta Kim, Alumna aus Oberösterreich mit dem kambodschanischen Kulturverein und Rohulla Naseri, Alumnus aus Oberösterreich. Das Wiedersehen war eine angenehme Überraschung!
Man war umgeben von positiver Energie und das warme Wetter passte perfekt dazu. So war der gesamte Platz vor der Stadthalle gefüllt mit verschiedenen Ständen der Vereine. Neugierig wurden fragte man einander über die komplizierten handgemachten Trachten und staunte über ihre Schönheit (siehe z. B. das traditionelle Gewand aus der afghanischen Kultur). Kulinarische Köstlichkeiten wurden probiert und danach schwärmte man lediglich über das Essen.

An diesem Tag konnte man klar und deutlich sehen, dass das Miteinander funktioniert und das sogar sehr gut! Und nächstes Jahr hoffen wir natürlich, noch mehr Alumni oder START-Stipis wiederzusehen!

Seminar politische Bildung in Berlin

Wie jedes Jahr fuhren alle START-Österreich Stipendiat*innen die 1 Jahr vor der Matura stehen nach Berlin um an einer Seminarwoche zum Thema politische Bildung teilzunehmen. Hier der ausführliche Bericht:

Tag 1 – Anreise mit Bus, Flugzeug und Bahn nach Berlin

Während die Salzburger Stipis elegant mit der 1.Klasse mit der Bahn nach Berlin fuhren, flogen START-Wien, NÖ, OÖ von Wien Schwechat nach Berlin-Tegel. Die Vorarlberger fuhren mit dem Bus nach Zürich und flogen von dort aus nach Berlin. Für einige Stipendiat*innen war es der erste Flug überhaupt.

Nachdem alle gut angekommen waren, checkten wir in unserem Hostel in der Nähe des Bezirks Prenzlauer Berg ein. Dann gingen wir gemeinsam in Kleingruppen essen und machten uns mit der Umgebung vertraut.

Tag 2 – Thema: Nationalsozialismus

Wir haben als erstes das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besucht. Die 2711 quaderförmigen Beton-Stelen erinnern an die rund 6 Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden. Hier erfuhren wir nicht nur über die Hintergründe dieses Platzes sondern auch über die Architektur und eigenen Interpretationen des Denkmals. Danach gingen wir hinunter ins Museum und wurden in 2 Gruppen aufgeteilt.

Wir sprachen viel über den Nationalsozialismus, vor allem über den Einmarsch in Polen und über die Vernichtungslager die 1942 erbaut wurden. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und haben Aufgabenstellungen bekommen, die wir mit Hilfe des Bildmaterials im Museum beantworten mussten.

Nach der Mittagspause gingen wir zum Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung wo uns Sana von den Geschehnissen 1933 berichtete und zur neuen Wache – einer Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort erzählte uns Mahdi über die Widerstandsbewegung der Geschwister Scholl.

Anschließend besuchten wir das deutsche historische Museum und sprachen wieder über den Nationalsozialismus, wobei wir mehr auf die Details, wie zum Beispiel die Hitler-Spielzeuge der Kinder, eingingen. Am Abend besuchten wir auch noch das Maxim Gorki Theater und schauten uns „Die Nacht von Lissabon“ an. Das Thema des Theaters spezialisierte sich hauptsächlich auf die Flucht und die emotionale Belastung die dahinter steckt.

Eishah: Ich fand es sehr gut, dass wir nicht nur über Fakten gesprochen haben, wie wir es in der Schule machen, sondern auch zum Beispiel auf familiäre Hintergründe der Juden eingegangen sind.

 

Mehdi: Mir hat vor allem das deutsche historische Museeum gut gefallen, da es Materialen der NS-Zeit zeigte und ich mir somit besser vorstellen konnte, was alles passierte. Von den anderen Programm-Tagen konnte ich mir auch viel Information mitnehmen.

 

Afra: Ich habe schon relativ viel zum Nationalsozialismus in der Schule gemacht und trotzdem konnte ich mir sehr viel neues mitnehmen. Ebenso die Wiederholung von den Sachen, die ich schon gekonnt habe, war für mich hilfreich es mir noch besser einzuprägen. Die Berlin-Reise ist eine tolle Möglichkeit um sich politisch weiterzuentwickeln und hat allen Beteiligten einen großen Spaß gemacht.

Bericht der START-Sbg Stipendiat*innen

Theaterbesuch

Gegen Mittwochabend hatten wir die Möglichkeit das Theaterstück ‚Die Nacht von Lissabon‘ nach dem Roman von Erich Maria Remarque zu besuchen. Selbst in diesem Stück handelte es sich von der Flucht. Eine tragische Geschichte eines Paares, die gegen ihr Schicksal kämpfen und Widerstand zeigen mit der Hoffnung zu Überleben.

Das Theaterstück war für mich eine traurige Geschichte, weil die Paare immer verfolgt wurden und sie haben im Angst gelebt. Das Leben für sie eine große Herausforderung, weil sie immer auf der Flucht waren. wegen dieser Verfolgung konnten sie nicht ein schönes Leben führen. – Shah-Ali

Die ‚Nacht von Lissabon‘ die im Rahmen ein Theaterstück gespielt wurde, war Liebesgeschichte von zwei geliebten die nicht einfach hatten zusammen zu kommen und immer ihnen die steine vor ihren Weg geworfen wurde. Sie hatten nicht so einfach ein schönes Leben zu führen. Allgemein war das Theaterstück für mich sehr interessant und hat mich fasziniert. -Milad

Das Theaterstück zeigt vor allem auch, dass die Menschen damals sehr schwer hatten. Ich persönlich war von dieser Geschichte sehr berührt und hoffe, dass die Gesellschaft endlich es schafft in einer toleranteren Atmosphäre miteinander in Frieden zu leben.  – Nasiba

Auch ich habe das Theaterstück sehr interessant gefunden. Vor allem die Parallelen, die man zu unserer Gesellschaft herstellen kann, haben mich fasziniert. Sicherlich muss man in Österreich (!) keine Angst haben, mit einer Person zusammen zu sein, unabhängig von deren Religion, Geschlecht oder Herkunft. Dass das jedoch so ist, ist absolut nicht selbstverständlich und in anderen Ländern teilweise gar nicht möglich. – Chirin

Ich fand das Stück sehr gut und unterhaltsam, da die Schauspielergruppe nicht nur die Probleme in der Vergangenheit sondern auch die Schwierigkeiten, welche man heute in einer fremde Gesellschaft bzw. Kultur bekommen kann, gut und deutlich dargestellt hat. Iman

Bericht der START-Vbg Stipendiat*innen

Tag 3 – DDR, geteiltes Berlin

Wir haben in der Schule zwar einiges über das geteilte Deutschland gelernt, doch erst als wir am zweiten Vormittag unserer Berlin-Reise die ehemalige DDR Haftanstalt Berlin-Hochschönhausen besuchten, wurde uns die schlimme Menschenrechtslage im Osten bewusst. In der DDR wurden die Bürger mit einer Politik der Angst und Vertrauenslosigkeit regiert. Hier haben wir auch eine Führung von einem Zeitzeugen gemacht. Er hat uns die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR gezeigt. Es war sehr emotional die traurigen Geschichten zu hören.

Am Nachmittag besuchten wir den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Seine Architektur ist ein Beispiel der Gigantomanie zur NS Zeit. Es ist aber nicht übertrieben zu sagen, dass er als die „Mutter aller Flughäfen“ gilt. Mit unserer sympathischen Tourguide erkundigten wir die verschieden Facetten dieses Flughafens angefangen von den Zwangsarbeitern, die dieses Gebäude errichten mussten, bis hin zu seiner vitalen Rolle bei der Luftbrücke und schlussendlich zu seiner Schließung 2008.“

Bericht START-OÖ Stipendiat*innen

Alumni - Infoabend

Am Abend besuchten uns 3 START-Alumni, die in Berlin leben und dort studieren oder arbeiten. Sahire Bozkurt und Sonya Puthuparambil (START-Wien) und Luka Prskalo (START-OÖ) informierten über Studieren und Arbeiten in Deutschland. Speziell Luka wurde mit Fragen gelöchert, da er an der Charité in Berlin Medizin studiert. Vielen Dank fürs Zeitnehmen!

Tag 4 – Demokratie und Europa

Donnerstag waren wir beim europäischen Haus. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Rolle der Parlamentsmitglieder zu spielen, wo wir eine Diskussionsrunde über Plastikbechern und Umweltverschmutzung durchgeführt haben. Wir hatten viel Spaß beim Rollenspiel. Es war ein wunderbares Erlebnis. Nachher hatten wir Freizeit. Dann hatten wir die Chance, uns mit uns im deutschen Dom mit der Geschichte des Parlaments auseinanderzusetzen. (Khlod)

Am vierten Tag unserer Reise durften wir den deutschen Dom besuchen. Da haben wir uns mit der Funktionsweise des Bundestags beschäftigt und haben die Rolle von „Bundestagsabgeordneten“ übernommen, um einen besseren Überblick zu bekommen, wie Entscheidungen getroffen werden. Außerdem wurden Infos über die Arbeit von Bundestagsabgeordneten, den Gang der Gesetzgebung, den Ablauf einer Sitzungswoche, die Struktur und Sitzordnung im Plenarsaal, die Funktionen der handelnden Parlamentarier sowie den Ablauf einer Plenarsitzung vermittelt.

Mir hat es sehr gefallen, weil ich mich dadurch einen sehr guten Überblick über verschiedene Dinge im Bundestag verschaffen konnte. (Ahmad)

Bericht: START-NÖ Stipendiat*innen

Tag 5 – Abreise

Die ersten, die Berlin verlassen mussten, waren die Salzburger Stipendiat*innen, die mit dem Zug nach Salzburg fuhren. Da in Deutschland der Karfreitag ein Feiertag ist, fuhren die U-Bahnen nur unregelmäßig und es gab dazu noch eine Störung, so dass wir den Zug nur knapp erreichten!

Die restlichen Stipendiat*innen hatten dann ebenfalls mit Verkehrsproblemen zu kämpfen, aber alle kamen rechtzeitig am Flughafen an und kamen gut und wohlbehalten wieder nach Hause.

Berlin wir kommen wieder!

Eine unvergessliche, lehrreiche, aber auch spaßige Reise, mit diese drei Wörter würde ich die Berlinreise 2018/2019 beschreiben. Die Reise war vom ersten- bis zum letzten Tag sehr gut organisiert. Ich danke allen für die Ermöglichung dieser Reise. - Atila Bamyani

Atila

Während der Berlinreise konnte ich nicht nur meine politische Bildung erweitern, sondern auch meinen Freundeskreis. Trotz oft langer Erklärungen und Erzählungen hat man durch die dort besuchten Workshops sowohl die Geschichte Deutschlands, als auch die Funktion des europäischen Unions besser kennengelernt. Unsere Betreuerinnen haben uns tatkräftig unterstützt, sodass wir uns wie zuhause fühlten. Ich hatte dort zahlreiche schöne Momente und Erinnerungen, die ich nie vergessen werde. DANKE START FÜR DIESE TOLLE UND INFORMATIVE REISE!

Jihan

In Berlin haben wir viele Workshops und wichtige Gebäuden besucht. An diese Reise würde ich wieder mit allen Stipendiaten und Stipendiatinnen und Betreuerinnen teilnehmen.

Shehab

Die Berlinreise war für mich von Anfang an schon cool und interessant und die beste Reise mit Stadt bis jetzt, da ich zum ersten mal mit Flugzeug geflogen bin.

Mahdi

START-Salzburg: Es gibt etwas zu feiern!

START-Salzburg wird bald 10 Jahre alt!

Dieses Jubiläum möchten wir natürlich gemeinsam mit allen Stipendiat*innen, Pat*innen, Förderern, Eltern, Lehrer*innen und Freund*innen des Stipendienprogrammes gebührend feiern.

Darum schon jetzt den Termin im Kalender mit einem roten Kreis markieren: Donnerstag 07.11.2019 findet die Jubiläumsparty um 18.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Salzburg statt. Die beste Gelegenheit um START-Alumnis, Kolleginnen und Kollegen von „damals“, Förderer und Partner des START-Stipendienprogrammes wieder zutreffen, aber auch die neuen Gesichter bei START-Salzburg kennen zu lernen. Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Euch!

In luftigen Höhen – Treffen der START-Salzburg Alumnis

Auf den Gipfel des Salzburger Hausberges begab sich eine Gruppe von START-Salzburg Absolventinnen und Absolventen unterschiedlichster START-Jahrgänge. Alte Kontakte wieder aufleben lassen, neue Alumnis kennen lernen und der Austausch über Erfahrungen nach der Matura standen bei diesem Treffen im Vordergrund.

START-Alumnus Pushon berichtet:

„Am 24. Februar 2019 trafen sich die ehemaligen Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten von den vorherigen Jahrgängen. Wir trafen uns am Hauptbahnhof und fuhren dann gemeinsam nach Grödig zum Untersberg. Dort angekommen, wanderten wir zum Gipfelkreuz des Untersberg. Am Gipfelkreuz genossen wir dann den schönen Ausblick. Abschließend gingen wir noch alle genüsslich essen. Ein riesiges Dankeschön geht an Trinh Nguyen, die dieses Treffen sehr gut organisiert hatte. Durch dieses Treffen lernten sich die Alumnis besser kennen. Wir redeten über das Leben nach der Matura und noch vieles mehr. Rückblickend gesehen war es ein sehr gelungenes Treffen.“

„Erfolg ist reine Kopfsache“

START-Salzburg Absolvent Pushon über seine Ausbildung beim Bundesheer

Am 3. September startete für mich ein neues Kapitel. Meine Schulkarriere ging erfolgreich zu Ende. Als nächstes stand das Bundesheer an. Ich habe mich vorher schon für eine Offizierslaufbahn beim Heer beworben. Deswegen war ich noch mehr gespannt. Von September bis Anfang Februar war ich an der Erzherzog Julian Kaserne in Straß in Steiermark stationiert. Dieser Ort liegt 10 km entfernt von der slowenischen Grenze. Am ersten Tag lernte ich meine neuen Kameraden kennen und fassten unsere Ausrüstung aus. Zuerst traute sich keiner von uns zu reden. Aber in 15 Minuten war diese Angst weg. In dieser Zeit wurden wir zu ziemlich guten Kameraden. Ohne Kameradschaft hätten viele uns diesen sehr intensiven nicht überstanden. Die erste Woche war für mich ziemlich stressig, weil es für mich ein komplett neues Umfeld war. Denn seit 12 Jahren saß ich nur an meinem Tisch und hatte Unterricht. Hier beim Heer lief das System ganz anders. Ich lernte erst hier meine körperlichen Grenzen kennen. Seit meinem Einrückungstermin habe ich mich sportlich wesentlich gesteigert. Wir, die Kaderanwärter, haben in diesen 5 Monaten gelernt zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu motivieren. Auch in den schwersten Zeiten wie bei den Waffenausbildungen, bei den 24 Stunden Gefechtsdiensttagen oder beim 60 km Abschlussmarsch haben wir uns gegenseitig geholfen, wo immer wir auch konnten. Rückblickend auf diesen Kurs bin ich schon ziemlich stolz auf mich, weil ich phasenweise mir die Ausbildung nie zugetraut habe.

Ich persönlich habe sehr viel von dieser Ausbildung profitiert, weil man sich nicht nur fachspezifisch, sondern auch charakterlich weiterbildet. Erlebnisse, wie die Feldlagerwoche oder die Gebirgsausbildung brachten uns bei, dass unser Körper eigentlich mehr kann, als wir denken. Die meisten Sachen spielen sich eigentlich im Kopf ab. Das passende Zitat dazu wäre: „Erfolg ist reine Kopfsache.“

Alumni Reunion in Graz

Am Samstag, den 15. Dezember 2018 besuchten Katharina und Lirixona, Alumni-Mitglieder vom START-Stipendium die Alumni Anita, Jenni und Soritta. Die Ex-Maturantinnen gehörten ursprünglich alle zur OÖ-Gruppe. Doch auch nach der START-Zeit ging der Kontakt nicht verloren.

Die Reunion zur Weihnachtszeit war besonders schön, wenn auch ein bisschen kalt. Gemeinsam besuchten wir am Abend den Weihnachtsmarkt oben am Schlossberg in den Kasematten. Das Treppensteigen ersparten wir uns durch eine Fahrt mit der Schlossbergbahn, die an jenem Abend gratis war.

Oben angekommen, staunten wir zuerst über die Menge der Menschen, die sich dort angesammelt hatte. Es duftete nach Punsch, Keksen und anderen Spezialitäten auf dem Markt. Wir konnten den Leckereien nicht wiederstehen und legten eine kurze Snack-Pause ein, in der Kartoffelspiralen und Raclettebrötchen verspeist wurden.

Am Sonntag vor der Rückreise der von Kathi und Liri, wurde noch ausgiebig im Kunsthauscafé (auch bekannt als das „friendly-Alien“-Gebäude bekannt) gefrühstückt.

Es war schön wieder miteinander face-to-face über alles Mögliche zu plaudern. Nachdem wir uns schon mehrere Monate nicht gesehen hatten, hatte sich der Gesprächsstoff dementsprechend angehäuft. Und trotzdem fühlte sich der Abend an, als wären wir nie getrennt gewesen.

Aufregende News! Im März ziehen Jenni, Soritta und Anita zusammen in die Greenbox, einem Studentenheim. Da wird dann natürlich ein neues Update der Alumni kommen!

Bis dahin wünschen wir euch ein frohes neues Jahr 2019!