START-OÖ am Aufschlag

Um im letzten Endspurt der Schularbeiten, Prüfungen und Tests noch einen Kontrapunkt zum Energie tanken zu setzen und ein wenig Zerstreuung und Entspannung zu bieten, hat START-OÖ seine Freund*innen und Stipendiat*innen zu einem Sporttag eingeladen. Die Mehrheit der Stipendiat*innen wollte an diesem Tag Tennis spielen gehen.

Die sportlichen Stipis und START-Freund*innen trotzten der Hitze und nutzten die Gelegenheit diesen Sport mal auszuprobieren. Dabei zeigten sich einige Naturtalente! Auf jeden Fall hatten alle viel Spaß und konnten zum Schluss schon passable Ballwechsel vorzeigen.

START-Stipendiat Sagad schreibt:

„Nach einem sehr stressigen Semester hatten die Start-Stipis und Friends die Möglichkeit gehabt, sich gemeinsam auszuruhen. Am Sonntag den 19.06 haben sich die Stipis in der ASKÖ Auhof zum Tennisspielen getroffen um gemeinsam spaß zu haben. Wir haben 2 Stunden unter 34 grad Tennis gespielt, aber das war überhaupt kein Problem für uns, weil jeder von uns wollte es lernen. Es hat für die meisten unnormal spaß gemacht. Für mich war es sehr interessant, weil ich gerne Tennis lernen wollte und wie die Profispieler mich anziehe. Es war mein erstes Mal, wo ich Tennis probiert habe, und da habe ich was herausgefunden, dass ich auch mit dem Tennisspielen anfangen soll, weil ich daran wirklich Freude gehabt habe. Dort haben unsere ehemalige Startassistentin wieder getroffen, was uns sehr erfreut hat. Gleichzeitig hat sie uns die Basics Sachen fürs Tennisspielen erklärt. Am Ende diesen heißen Nachmittag, haben wir uns gemeinsam ein Eis gegönnt. Danke, dass wir diese Möglichkeit hatten. Wir hatten echt spaß!“

Vielen Dank an unsere Trainierin Verena!

Letzter gemeinsamer Lernathon in diesem Schuljahr

Konzentriert und fokussiert lernten START-Freundinnen und Stipendiat*innen für die letzte heiße Phase in diesem Schuljahr. Bei dem 4. und letzten Lernathon konnten sich die fleißigen Teilnehmer*innen auf Matura, Wiederholungsprüfungen oder Tests vorbereiten oder auch Hausübungen fertigstellen und Spiele programmieren. Die Themenbereiche reichten von Chemie, Finanzmathematik, Italienisch über Mechatronik bis hin zu Programmieren.

Eines der lustigen Pausenspiele war diesmal eine Bike-Drawing-Challenge. Aufgabe dabei war es möglichst schnell ein funktionstüchtiges Fahrrad zu zeichnen. Diese Kunstwerke sind dabei herausgekommen. Es wurde viel gelacht! – nicht alle Räder wären alltagstauglich.

Nach drei intensiven Lernphasen und zwei kurzen Pausen wurden knapp 80% der vorgenommenen Ziele erreicht. Fazit: Konzentration und Motivation waren hoch, das vorgenommene Lernpensum auch :), insgesamt waren alle zufrieden mit ihrer Leistung!

Als Belohnung für die erfolgreiche Lernsession lud START alle Teilnehmer*innen ein, mit Stipendiatensprecher Hafi ein Eis essen zu gehen.

Patenfirma Energie AG gratuliert Stipendiatin Rahma

START:OÖ Stipendiatin Rahma durfte einen ganz besonderen Termin bei ihren Paten von der Energie-AG wahrnehmen, auf den sie sich schon lange davor gefreut hatte. Generaldirektor DDr Werner Steinecker, Geschäftsführer Mag. Johannes Michael Blätterbinder und Frau Martina Ablinger-Steidl luden Rahma nach Linz ein, um ihr zu den abgelegten Maturaprüfungen zu gratulieren. Rahma blickt auf 3 intensive, erfolgreiche Jahre im START-Stipendienprogramm zurück und bedankt sich bei ihrer Patenfirma für die Unterstützung:

"Durch START und meine Paten Energie AG wurde ich sehr viel während meiner Schulzeit unterstützt, besonders im Homeschooling. Meine Persönlichkeit hat sich durch START sehr viel entwickelt. START verbindet junge Menschen, um das beste aus sich zu holen. 
Am 14.06. wurde ich nach Linz eingeladen und durfte mit Herrn DDr. Steinecker ein Gespräch führen. Das war eine große Ehre für mich. Wir haben über meine zukünftige Pläne und über die Energie AG als Arbeitgeber geredet.
Danke START und danke Energie AG!" Rahma

Nach dem erfolgreichen Abschluss an der HAK Gmunden bleibt Rahma Oberösterreich treu und wird BWL mit Schwerpunkt Logistik an der JKU Linz studieren. Bereits in der Schule hat sie ihr Interesse für Logistik entdeckt und durfte bei ihrer Patenfirma im Rahmen eines Praktikums erste Berufspraxis schnuppern.

Wir bedanken uns bei unseren Paten von der Energie AG für die langjährige Unterstützung für unsere (ehemaligen) Stipendiat:innen Rosalio, Jenny, Chrislane und Rahma!

Erfolgreich und mit Spaß Abschlussarbeiten schreiben

Um die anstehenden Sommerferien optimal für VWA und Diplomarbeiten nutzen zu können, gab es bei START-OÖ einen Workshop zum Thema „erfolgreich und mit Spaß Abschlussarbeiten schreiben“. Die Stipis haben von Trainerin Susanne nicht nur hilfreiche Tipps zur Recherche und zum Zitieren bekommen, sondern auch Motivation für das Schreiben geschöpft:

„Der heutige Workshop war sehr hilfreich für die nächsten Schritte bei der VWA. Wir haben uns nicht nur veranschaulicht was wir als nächstes machen, sondern auch gelernt wie man richtig zitiert. Durch verschiedene Methoden haben wir uns auch schon etwas überlegt.“ Stipendiatin Sarah

„Durch den DA/VWA Workshop schöpfte ich meine Motivation für meine immer näher kommende Diplomarbeit. Zahlreiche Methoden die uns beim Beginn der Diplomarbeit helfen sollen wie Freewriting, Clustern und Mindmaps wurden uns näher gebracht. Genauso wie das Zitieren. Auch Plagiate wurden uns ausführlich erklärt. In Kleingruppen haben wir schließlich Formulierungshilfen gesammelt die uns bei der Arbeit hoffentlich eine Stütze sein werden.“ Stipendiatin Susanne

„Der Workshop zum Thema VWA/Diplomarbeit war sehr hilfreich. Wir haben verschiedene Schreibwerkzeuge und Strategien kennengelernt, die uns beim Schreiben helfen werden. Wir haben Quellen zu Verfügung gestellt bekommen, wo wir Recherche durchführen können. Der Workshop hat uns motiviert der erste Schritt Richtung unseren Arbeit zu machen.“ Stipendiat Reza

Ein Nachmittag auf der Bowlingbahn

Die START-OÖ Stipisprecher:innen Zsófia und Hafizullah überraschen die Stipendiat:innen immer wieder mit spannendem und abwechslungsreichem Freizeitprogramm. So wurde natürlich auch das lange Wochenende zu Christi Himmelfahrt genutzt, um gemeinsam Zeit zu verbringen und das Geschick beim Bowling unter Beweis zu stellen.

„Nach einer sehr stressige Schulwoche hatten die Start-Stipis und Friends die Möglichkeit gehabt gemeinsam Energie zu tanken. Am Donnerstag den 26.5 haben sich Stipis in der Bowlinghalle in PlusCity getroffen um gemeinsam Spaß zu haben. Geplant war eine Stunde Bowling, aber nachdem es für die meisten sehr spannend war und viel Spaß gemacht hat, wurde es auf zwei Stunden verlängert. Nachher haben wir uns ein Burger gegönnt. Sicher sind wir dann wie immer bei der Donaulände spazieren gegangen und haben mehr Zeit miteinander verbracht. Einen herzlichen Dank an unsere Stipisprecherin Zsófia und Stipistellvertreter Hafi, die uns diese tolle Zeit geschenkt haben.“ Zahra (START-Stipendiatin)

„Am Donnerstag-Nachmittag haben wir uns wie geplant am Linzer Hauptbahnhof getroffen. Von dort aus sind wir zusammen zum Ocean Park in der Pluscity gegangen. Das Bowlingspielen hat uns allen besonders viel Spaß und Freude bereitet. Wir haben einander nicht nur unterstützt, sondern haben uns gegenseitig durch das viele Anfeuern sehr motiviert. Nach dem ganzen Spaß haben wir uns mit einer Mahlzeit belohnt!😄“ Maya und Lema (START-Freundeskreis)

Kommentieren leicht(er) gemacht

Online Deutsch-Workshop zur Textsorte „Kommentar“

START-Oberösterreich schrieb am 22. Mai 2022 einen Online-Workshop zum Thema „Textsorte: Kommentar“ aus. Die Teilnehmer:innen aus Oberösterreich und Salzburg setzten sich intensiv mit Fragen wie diesen auseinander:

Was muss ich beim Schreiben eines Kommentars beachten? – Hierfür bekamen die Stipendiat:innen eine Checkliste, die helfen soll, keinen Aspekt zu vergessen.

Was ist ein Kommentar? – …ein meinungsäußernder Text, eine Stellungnahme, eine begründete Ansicht oder Meinung.

Was ist ein Argument? – Die 3B-Regel soll hier helfen: Behauptung (These), Begründung, Beweis/Beispiel

Aber auch Ausdruck und Stil waren Thema des Workshops. Die Stipendiat:innen hatten viele Möglichkeiten das Gelernte auszuprobieren und ihren Schreibstil zu verbessen.

Wir bedanken uns bei unserem Trainer Thomas Gimesi für den wunderbaren und äußerst lehrreichen Workshop!

Mein buntes Engagement in der Schule und beim Roten Kreuz

Tamara Al-Mashhadani besucht derzeit die 4. Klasse der HAK Perg und ist seit September 2022 Stipendiatin bei START-OÖ. Bei ihrem Praktikum im Sommer 2021 beim Roten Kreuz hat sie die Menschen und die Arbeit beim Roten Kreuz kennen- und lieben gelernt, und arbeitet seitdem auch während der Schulzeit einige Stunden pro Woche freiwillig und ehrenamtlich im Büro mit. Zusätzlich engagiert sich Tamara auch noch als Peer-Mediatorin an ihrer Schule.

Sie berichtet über ihre Tätigkeiten:

„Mein buntes Engagement befindet sich teilweise im Büro und im Raum der Stille in der Schule, wo die Magie passiert.

Aus Liebe zum Menschen, arbeite ich seit fast einem Jahr ein paar Stunden pro Woche in die Rotkreuz-Akademie in Linz. Meine Aufgaben sind verschieden, aber bei allen muss ich sehr vorsichtig sein. Ich arbeite teilweise alleine und teilweise im Team mit anderen zusammen. Ich arbeite in SAP (trage Termine, Kurse, Preise… ein), mit den ganzen Office Paket (bearbeite Daten) und in InDesign gestalte ich der Bildungsplan, wo alle kommende Kurse, die vom Rotes Kreuz angeboten werden, sich ins Detail dort befinden. Das sind einerseits interne Weiterbildungen, als auch Kurse, die wir für Externe anbieten.

Beim Roten Kreuz lerne ich auch immer neue Menschen kennen, was mir sehr Spaß macht. Außerdem kann ich mein Wissen aus der HAK in die Büroarbeit einbringen und sammle so auch praktische Erfahrungen außerhalb der Schule.

Zusätzlich bin ich seit einem Jahr Peer Mediatorin in der Schule. Peer-Mediator*in zu sein heißt ein offenes Ohr zu haben, neutral zu bleiben und bereit für ein bisschen Stress zu sein. Ich helfe Mitschüler*innen deren Probleme zu lösen, um eine bessere Klassengemeinschaft zu erreichen und ein Wohlbefinden in der Schule zu entstehen. Der meiste Druck als Peer kommt in die Schularbeiten Phase, da wir alle sehr gestresst sind aber glücklicherweise werden diese genau so schnell aufgelöst werden, wie sie entstanden sind.“

Wie funktioniert eine Überweisung? Und was sind Aktien eigentlich genau?

START-OÖ Stipis mit Johannes Pracher von der Startrampe

Das waren nur zwei Fragen von vielen, die Johannes Pracher den START-Stipis und Alumni bei ihrem Besuch in der Startrampe (Sparkasse-OÖ) beantwortet hat. Johannes hieß die Stipendiat:innen zuerst herzlich willkommen in der modernen Arena der Startrampe, bevor es direkt in das Thema der finanziellen Gesundheit einstieg. Zuerst erklärte Johannes anschaulich die Basic-Begriffe aus der Bankenwelt. Was ist der Unterschied zwischen einer Überweisung, einer Sepa-Lastschrift und einem Dauerauftrag? Wozu wird ein IBAN und ein BIC gebraucht? Wozu dient eine Kreditkarte, im Gegensatz zur Bankomatkarte? Mit welchen monatlichen Fixkosten muss ich rechnen, was sind variable Kosten?

Wir haben über unterschiedliche Themen geredet: Welche Arbeiten erledigen die Banken? Wie funktioniert einen Girokonto? Was ist eine Kreditkarte? Wie geht Investieren und so weiter. Ich habe generell den Workshop sehr interessant,  abwechslungsreich und informativ gefunden." Maryam Sediqi

Nachdem diese Grundbegriffe des alltäglichen Lebens geklärt wurden, ging es weiter in die Welt der Börsen. Was sind Anleihen, Aktien und Fonds? Wie funktionieren Börsenkurse, und warum sollte man langfristig investieren, nicht kurzfristig? Johannes hat die komplizierten Theorien anhand einfacher Beispiele erklärt, wodurch es für die Stipendiat:innen einfach war, alles zu verstehen. Auch ein kleiner Exkurs in die Finanzkrise 2007/08 und über de Lehman Brothers wurde diskutiert. Am Ende besprachen wir noch den Zinseszinseffekt, den manche Stipendiat:innen bereits im Mathematikunterricht in der Schule kennengelernt habe.

Am Ende stellte sich Johannes noch den Fragen unserer wissbegierigen Stipendiat:innen. Zum Beispiel erklärte er, was die Vor- und Nachteile einer Eigentumswohnung auf Kredit und einer Mietwohnung sind, oder warum Start-Ups die Welt durch Innovation verändern.

"Wir haben gelernt, dass es neben Körperliche- und Psychische Gesundheit auch den Begriff Finanzielle Gesundheit auch sehr wichtig ist. Wir haben über Entstehung des Geldes, Sicherheit der Scheine gesprochen und mehr in Detail gegangen, haben mehr Informationen über Börse bekommen und welche Faktoren die Börse stark beeinflussen (z.B. Krieg, ...). Wir haben die Bank Systeme, Geld Transfer und Aufbau ein Konto kennen gelernt. Wir haben den Unterschied zwischen Anleihen und Aktien verstanden und Tipps bekommen auf was wir beim Investieren achten sollen. Es war ein sehr interessanter und informativer Workshop. Danke an Johannes und der Sparkasse OÖ." Reza Rahimi

Vielen Dank an unsere Paten von der Sparkasse OÖ und an unseren Vortragenden Johannes Pracher, der es geschafft hat, scheinbar trockene Themen spannend und verständlich zu erklären!

START-OÖ Lernnachmittag

Gemeinsame Lerntreffs helfen, schwierige Aufgaben und Stoffgebiete zu bewältigen. Daher trafen sich die START-OÖ Stipis an einem Freitag Nachmittag, um fleißig Lateintexte zu übersetzen, komplizierte Wahrscheinlichkeitsaufgaben zu lösen oder die wichtigsten Facts über Konditionierung zusammenzufassen. In den Pausen wurde gemeinsam gespielt – zum Beispiel „Sally Up/Sally Down“ oder „Alles was Flügel hat fliegt“ – und viel gelacht. Strukturierten Arbeitsphasen (45 Minuten) in Abwechslung mit gezielten Pausen (10 Minuten) helfen, die Konzentration aufrecht zu halten und motiviert zu bleiben. Einige Stipendiat:innen nutzen die Chance, im ruhigen Seminarraum im Büro zu arbeiten, andere bevorzugten die bekannte Atmosphäre zuhause und waren über Zoom aus ihren Zimmern zugeschaltet.

„Inspirierend, produktiv, spannend- so könnte man den heutigen Lernathon beschreiben. Die Atmosphäre war entspannt aber konzentriert und jeder von uns konnte einige To-Do’s erledigen.“ Stipendiatin Estera

Zsófia und Hafizullah – unsere Stipisprecher:innen in Oberösterreich

"Ich heiße Zsofia und wohne seit 2017 in Österreich mit meiner Familie. Was ich gerne mache: Reiten, Wandern, Basteln, Malen, Gitarre spielen, Backen und Lesen. Ich bin eine stolze Schildkrötenmama und Vegetarierin.
Seit September 2021 bin ich bei SART und habe das Gefühl, dass ich meine zweite Familie gefunden habe, auch deswegen habe ich mich als Stipisprecherin aufstellen lassen, weil ich gerne mehr für diese Familie geben möchte. Ich möchte viel Zeit mit die Stipis verbringen, gemeinsam Campen oder ins Kino gehen, aber auch mal einfach gemütlich etwas Kreatives oder einen Spielabend machen. Ich bin aber auch offen für Wandern, Klettern und ins Trampolinhalle gehen.
Teil der START- Stipendium sein bedeutet auch Teil eine große zusammenhaltende Familie zu sein, die sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam lernen und viel Spaß haben." Stipisprecherin Zsófia
"Ich heiße Hafizullah Mohibi und bin 19 Jahre alt. Ich besuche die HTL Abendschule in Linz und diese in der Fachrichtung Maschinenbau Automatisierungstechnik. Dieses Schuljahr ist mein zweites Jahr bei START-Stipendium Österreich.
Meine Pläne als Stipisprecher sind gemeinsam mit unserer Projektleiterin für andere Stipendiat: innen noch mehr nützlichen Workshops, Sommerprogrammen und Freizeitaktivitäten zu planen, wie zum Beispiel Kinoabend und Wandern. Außerdem Freizeittreffen, um verschiedene Spiele zu spielen und kulturelles Fest, um einander mehr kennenzulernen. Nur so können wir noch mehr und mehr die unvergesslichen Zeiten von START-Stipendium Österreich erleben. 
Bewerbt euch unbedingt bei START, weil nur hier ihr einen besseren Weg zur Matura schaffen werdet. Bei START bekommt ihr neben finanzielle Unterstützung auch viele spannende und nützliche Lernseminare, Workshops bestehen aus Regionalprogrammen und Weiterbildungsprogrammen und noch viel mehr Freizeitaktivitäten, die ich bereits oben genannt habe. Nur bei START-Stipendium Österreich als euren zweiten Familienkreis könnt ihr das anderseits eurem Leben erleben." Stipisprecher Hafizullah

Abschlussveranstaltung des OÖN-Börsespiels bei der RLB-OÖ

START-OÖ wurde von seinen Strukturförderern und Paten, der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, zur Abschlussveranstaltung des OÖN-Börsenspiels eingeladen. Die Stipendiat:innen, START-Freunde und Alumni folgten sehr gerne der Einladung zur Abendveranstaltung im Raiffeisen-Forum am Europaplatz in Linz. Programmpunkte waren, neben der Grußworte von Herrn Dr. Schaller und der Preisverleihung, auch ein Vortrag von Dr. Cocca von der JKU Linz, in welchem er über die Psychologie der Märkte redete und auch einige Experimente mit den Zuschauer:innen durchführte.

Stipendiatin Samar berichtet:

„Bevor die Veranstaltung begonnen hat, haben wir uns unterhalten und unter anderem auch mit unserer Patin Frau Antonia Schenkenfelder von der Raiffeisenbank. Schließlich startete schon die Veranstaltung und wir bekamen von Dr. Teodoro D. Cocca einen kurzen Vortrag, in dem er erklärte, wie die Psyche die Märkte beeinflusst. Anschließend wurden die Preise verleiht, was auch beeindruckend war zu sehen, dass so junge Menschen teilgenommen haben. Im Großen und Ganzen war es ein äußerst spannender und unterhaltsamer Abend.
Danke an unsere Paten der Raiffeisenbank für die Einladung :)“
Samar

Auch Stipendiat Murat war beeindruckt von der Veranstaltung:

„Das Abend hat mir sehr gefallen, es war sehr interessant, zu sehen, wie Märkte, Börsen und Aktienkurse vom Verhalten verschiedener Personen beeinflusst werden. Wir konnten gemeinsam Zeit verbringen und durch die Preise, welche die Gewinner:innen bekommen haben, sind einige von uns sehr motiviert, nächstes Jahr am Spiel teilzunehmen.“ Murat

Marathon-Lernen bei START-OÖ

Zum zweiten Lernathon in diesem Semester trafen sich heute besonders motivierte Stipendiatinnen und START-Freundinnen. Die drei intensiven Lernintervalle wurden durch zwei lustige Pausenspiele aufgelockert, was das harte Arbeiten ein wenig entschädigt hat.

Drei der motivierten Lernathletinnen berichten:

Ich habe heute Latein-Vokabel und Grammatik wiederholt. Ich habe es positiv gefunden, dass wir dazwischen Pause machen und gemeinsam spielen. Ich nehme gerne am Lernathon teil, weil das gemeinsame Lernen mich motiviert. (Zakia)

Ich habe heute drei Texte in verschiedene Fächer geschrieben, was ich sonst vor einem Tag des Abgabetermins gemacht hätte. Ich habe es toll gefunden, dass wir inzwischen gemeinsam gespielt haben, wodurch ich mein Gehirn ein wenig ausschalten konnte. Mir hat es sehr gut gefallen, da ich durch das gleichzeitiges Arbeit mit die andere viel mehr Motivation hatte. (Zsofia)

Heute habe ich meine Geschichte Präsentation vorbereitet. Ich konnte in dieser kurzen Zeit mein Text und mein Handout verfassen. Außerdem konnte ich anfangen mein PowerPoint zu gestalten. Für mich ist das Lernen mit anderen eine große Motivation. Die Pausen sind sehr lustig gestaltet was mich noch mehr pusht. (Maya)

Sarahs Engagement als stellvertretende Schulsprecherin

Mein Name ist Sarah. Ich gehe in die 7. Klasse im Ramsauergymnasium Linz und ich bin stellvertretende Schülersprecherin. In meiner Freizeit lese ich sehr gerne oder unternehme etwas mit Freunden. Mit meinen beiden Kolleginnen macht die Vertretungsarbeit aller Schüler_innen an meiner Schule auch viel Spaß.

An jeder Schule gibt es 3mal jährlich einen Schülergemeinschaftsausschuß mit der Lehrervertretung, der Elternvertretung und dem/der Direktor_in. Dabei werden wichtige Themen besprochen und beschlossen, da haben wir die Chance unsere Anliegen anzubringen. Unsere erste SGA-Sitzung in diesem Schuljahr war ein voller Erfolg, da wir dabei ermöglicht haben, dass auf den Toiletten Menstruationsartikel frei zur Verfügung stehen. Mir ist es besonders wichtig, Themen aufzugreifen, die ein Tabu darstellen. Freizugangliche Menstruationsartikel zum Beispiel sind essentiell für die gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema Menstruation, besonders für junge Schüler_innen. Seit unserer zweiten SGA-Sitzung wurde der weltweite Klimastreik als Schulveranstaltung angesehen und hat somit allen interessierten Schüler_innen ermöglicht teilzunehmen.

Wir arbeiten laufend an neuen Projekten um unseren Schulalltag so angenehm wie möglich zu gestalten und den Schüler_innen eine angenehme Atmosphäre zu ermöglichen. Wir probieren auch mit anderen Schülervertreter_innen zusammenzuarbeiten, um den Schulalltag für uns alle zu verbessern. Wir haben noch viele weitere Ideen, welche wir in Zukunft gerne umsetzen möchten. Zum Beispiel sind wir gerade dabei, ein Konzept für RED-Peers auszuarbeiten, welche ähnlich wie AIDS-Peers Ansprechpersonen für die Unterstufen sein sollen. Dieses Projekt ist noch in den Startlöchern. Wir hoffen, dass wir es realisieren können.

START-Oberösterreich Newsletter – April 2022

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Filmabend in den Osterferien

Als die START-OÖ Stipis den Wunsch geäußert haben, sich in den Osterferien gemeinsam zu treffen und Freizeit miteinander zu verbringen, haben die Stipisprecher:innen Zsófia und Hafi sofort die Initiative ergriffen. Sie organisierten für die Stipis spontan einen Filmabend im Büro. Es wurde chinesisches Essen und Pizza bestellt, und viele Stipis brachten selbstgebackenen Kuchen als Nachspeise mit. Das beste an dem Abend: Die tollen Gespräche, Unbeschwertheit und viel gemeinsames Lachen!

„Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit der andere Stipis ohne Druck und Erwartungen einen schönen Abend zu verbringen. Ich habe mich darauf besonders gefreut, dass wir uns so gut unterhalten könnten, dass wir den Film erst später als ich gedacht habe anschauen könnten. Den Film was wir angeschaut haben war ,,Greatest Showman“ welche ein wenig START symbolisiert, da genau wie wir, viele verschiedene, ,,außergewöhnliche“ Menschen gemeinsam etwas Tolles erschaffen.“ Zsófia (Stipisprecherin)

Farbstoffsolarzellenbau- und Photovoltaik-Workshop an der FH Wels

START-OÖ durfte in den Osterferien einen spannenden Tag an der FH-Wels verbringen. Frau Dr. Cordula Stroh arbeitete mit uns im Labor zu den Themen Solarzellen und Photovoltaik.

Stipendiat Murat erzählt über den Vormittag:

„Am Vormittag hatten wir eine Aufgabe und zwar einen Farbstoffsolar Zellen zu bauen. Die Bestandteile die wir benötigt haben waren Titandioxid, Graphit und Elektrolyt. Den Titandioxid haben wir auf einen Glassplättchen dünn aufgetragen, in einem Ofen reingetan damit sie trocknen, dabei den anderen Glassplättchen mit einem Bleistift angemalt. Nachdem alles fertig vorbereitet war haben wir die Kompenenten zusammengebastelt.

Danach haben wir es mit Kabeln an ein Messgerät angeschlossen und es unter eine Lampe gehalten, wir haben die Spannung davon gemessen, wer die meisten Spannung bekommen hat, war der Gewinner. Abschließend haben wir unser kleines Projekt zum Leben erweckt, indem wir es mit einem Musikchip verbunden haben und durch das Licht mit Energie versorgt haben. Plötzlich hat es uns einen Happy Birthday Song gesungen.“

Stipendiat Eray berichtet über den Nachmittag:

„Am Nachmittag, nach dem Essen, ging es mit der Messung weiter. Relativität zwischen Volt und Ampere bei einer bzw. mehreren Solarzellen (in Serien- oder Parallelschaltung) wurde von Stipis untersucht. Es wurden interessante Ergebnisse erzielt.

Danach durften wir auf dem Dach, um die Photovoltaikanlage der FH zu sehen. Die Informationen über Speicherung der Energie durch Wasserstoff oder über Relevanz des Energiesparens, die wir dabei erlangt haben, haben uns die Energiesorgen für die Zukunft, zumindest einigermaßen, gelindert.

Ein Fahrrad, das mit Wasserstoff sich fortbewegen kann? Sogar mit 45 km/h? Ja, auch das gab es an der FH Wels. Ganz sicher, der Workshop hat allen gefallen und für mich machte er meine Entscheidung klarer, dass ich nach der Matura Physik studieren will.

Vielen Dank für die tolle Zeit!

Gemeinsames Iftar bei START-OÖ

START ist stolz auf die unterschiedlichen Kulturen und Traditionen der Stipendiat:innen, die das Programm so vielseitig und lebendig machen. Für viele unserer Stiepdniat:innen ist der Ramadan ein wichtiger Monat im Jahr. Andere Stipendiat:innen wissen wenig über die Bräuche der Muslime. Daher haben die Stipisprecher:innen Zsófia und Hafi ein gemeinsames Iftar geplant.

Samar fasst den gemeinsamen Abend zusammen:

Am Samstag trafen wir uns im Büro um gemeinsam beim Iftar unser Fasten zu brechen. Zuerst bereiteten wir alles vor und kurz vor dem Iftar haben die Stipisprecher*in eine kleine Rede gehalten, indem sie unter anderem erklärten was der Ramadan überhaupt ist und was Iftar bedeutet, da einige dabei waren, die nicht viel darüber wussten. Nachdem die Rede fertig war, konnten wir schließlich mit dem Essen beginnen. Wir hatten eine ziemlich große Auswahl, da jeder etwas Traditionelles mitgenommen hatte.
Während dem Essen unterhielten wir uns, erklärten unter anderem was in den verschiedensten Gerichten ist und hatten alle sehr viel Spaß. Den Abend beendet wir mit einem kleinen Spaziergang an der Donaulände.
Es war ein sehr schöner Abend und vor allem war es schön so viele Stipis, Freunde und Alumni wiederzusehen. Danke Zsofia und Hafi für diesen wunderschönen Abend :)

Alumnus Gul Salimi war als Special Guest bei uns, um mit den Stipendiat:innen gemeinsam das Fasten zu brechen:

So schön, dass man sich nach langer Zeit wieder treffen kann. Vor allem für mich als Alumni ist es immer schön, wenn einen Termin gibt, wo ich auch teilnehmen darf, denn START hat mir ein Zuhause gegeben, wo es mir immer gut geht. 
Ramdan ist für uns MuslimInnen sehr besonders und wir freuen uns wenn wir das Fastenbrechen mit anderen teilen können. Die Stipis haben sehr geschmackvolle Sachen mitgebracht wie Kynafa, Bulani, Sambusa und vieles mehr. 
Ich möchte allen, die dort waren, für diesen tollen Abend Danke sagen. Schön dass es euch gibt. Schön dass es START gibt.

Auch Emma beschreibt ihre Gedanken zum Ramadan:

Ramadan ist kein Marathon und keine Veranstaltung. Ramadan ist lediglich der Arabische Name für den 9ten Monat im Mondkalender. Warum fasten Muslime dann in dem Monat, fragt ihr euch?
Was den Ramadan zu einem besonderen Monat macht, ist, dass der Prophet Muhammad die erste Offenbarung vom Qur‘an in diesem Monat erhalten hat.
Einige meinen, der Sinn vom Fasten im Ramadan ist, dass man mit den Armen, die nichts zu essen haben, mitfühlt. Der Hauptgedanke ist aber, dass man lernen soll, sich und sein Ego zu beherrschen. Man fastet nämlich nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit dem ganzen Körper und dem Geist. In diesem Monat sollte man seinen Gottesdienst, sowie Beten und Qur‘an lesen, vermehren.
Iftar ist die Bezeichnung dafür, dass man zu Sonnenuntergang das Fasten bricht. Fasten brechen ist eigentlich eine sehr komische Übersetzung. Denn unter Fasten brechen kann man genau so das Nicht-Erfüllen des Fastens, in dem man frühzeitig etwas isst, verstehen. Iftar ist also das Vollenden des Fastens.
Am Samstag haben wir also unser Fasten um Punkt 19:45 Uhr mit Essen aus verschiedensten Kulturen, das die Stipis teilweise selbst zubereitet haben, vollendet. Und alles war sehr gut, und ich sage das nicht, weil ich hungrig war. Denn es waren auch Nicht-Muslime da, die das genauso empfanden wie ich. Es gab alles von Bolani über Kisir bis hin zu Sambosa. Gefüllte Weinblätter durften natürlich auch nicht fehlen. Am besten haben mir das Linsencurry und die Linsensuppe gefallen. Könnte, aber auch daran liegen, dass ich Linsen einfach liebe.
Für einige war das die erste Berührung mit Ramadan und es war schön zu sehen, wie sie sich dafür interessierten. Wir haben viel gegessen, viel geredet und viel gelacht. Wie eigentlich immer bei START. Nach dem Essen haben wir gemeinsam das Geschirr abgewaschen und einige sind noch dageblieben und haben was gespielt und sich unterhalten.
Fast das schönste an dem Abend war, dass man sich vom Essen, das übriggeblieben ist, etwas mit nachhause mitnehmen konnte. Während ich diesen Bericht schreibe, snacke ich nebenbei Tuanas Kunafa.
Ich glaube für die meisten war es eine bereichernde Erfahrung und alle waren dafür sich wieder gemeinsam zu treffen, um das Fasten zu vollenden.
Liebste Grüße, Emma :)

START-OÖ Lernathon

Am 1. April haben sich acht motivierte Stipis zu einem Lernathon zusammengefunden – vier waren vor Ort und vier Online-Teilnehmerinnen waren dabei, um sich gegenseitig zum Lernen zu motivieren.  

Was ist ein Lernathon? – Das Konzept stammt von „Personal Hackathons“ – das Format haben wir 2017 entdeckt und auf die Anforderungen der Stipendiat:innen umgewandelt. Ein Lernathon funktioniert folgendermaßen: Strukturierte, konzentrierte Lern- und Arbeitsphasen wechseln sich mit aktivierenden Sport- und Spielpausen ab. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin bringt seine/ihre eigenen Schul- und Lernsachen mit und plante minutiös genau den Ablauf der Lernphasen für sich selbst. Welche Tagesziele erreicht wurden oder nicht und welche Faktoren sich positiv oder negativ auf das Lernen ausgewirkt haben, wird dann am Ende der letzten Lernphase abgefragt. So kann jede, jeder für sich das Lernen weiter optimieren und neue Tipps und Tricks für Zuhause mitnehmen. 

Das berichten unsere Lernathletinnen von dem ersten Lernathon in diesem Semester: 

Maryan: Nach einem anstrengenden Schultag konnte ich einige Ziele von meiner To Do-Liste streichen, während ich bei START effektiv gelernt habe.

Sarma: Mir hat der Lernathon sehr geholfen, es hat Spaß gemacht und es war auf Grund der Pausen in denen wir Programm hatten sehr lustig.

Tuana: Meiner Meinung nach, war es toll mit mehreren Leuten zusammen zu lernen und der Ablauf war ebenso angenehm.

Maya: Ich habe den Lernathons sehr genossen. Das Lernen mit anderen hat mich sehr motiviert. Die Zwischenpausen wurden lustig gestaltet welche  mich noch mehr motiviert haben.

Zakia: In aller Kürze: 6 Seiten geschafft, meine Lernziele erreicht, viel Motivation durch die anderen!

Salwa: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ -Laotse

START-OÖ verbessert English Writing Skills

Egal ob zur Prüfungs- oder Maturavorbereitung, aus Eigeninteresse oder zum Entgegenwirken etwaiger Defizite – der Englisch-Workshop vom letzten Sonntag war für alle was! Elf Stipendiat:innen und START-Freund:innen aus Oberösterreich lernten, wie man auf Englisch mit Worten jonglieren und Inhalte überzeugend vermitteln kann!


„Ein weiterer unterhaltsamer Workshop mit Soso, wo es mehr um Kreativität jedes einzelnen im Umgang mit den Worten ging. Am Anfang haben wir gelernt, was coherence und cohesion sind und wie man damit ein Argument bauen kann. Danach haben wir ein Statement geschrieben und versucht alle Kriterien einzuhalten. Die letzte Herausforderung war eine Rede, die die Aussage „we are all human“ unterstützt, vorzubereiten. Dabei war es wichtig durch unsere Rede gute und vielleicht schlechte Emotionen in unserem Publikum auszulösen, Emotionen, die durch Erinnerungen oder Erfahrungen entstanden sind.“

Reza Rajabi, START-OÖ Stipendiat

START-OÖ lernt Gebärdensprache

Die START-OÖ Stipis hatten die Möglichkeit, an zwei Samstagen bei einem Workshop im Bildungszentrum der Gebärdensprachgemeinschaft in Oberösterreich Einblick in die Gehörlosenkultur zu bekommen. Trainerin Elisabeth und ihre Tochter Sarah zeigten uns nicht nur erste Gebärden, sondern erklärten auch, mit welchen Herausforderungen Gehörlose und Schwerhörige täglich konfrontiert sind. Außerdem lernten wir, welche technische Hilfsmittel Gehörlose im Alltag verwenden, und wie die Kommunikation zwischen Gehörlosen und Hörenden funktionieren kann. 

„Diese Workshops über die Gebärdensprache waren für mich sehr interessant, denn ich wollte schon immer diese Sprache lernen. Was ich nicht dachte, ist, dass es aber keine internationale Sprache gibt, sondern, dass ich hier ganz spezifisch Österreichisch lernen werde.  Jedenfalls hat es mir sehr gut gefallen ein paar einfache, alltägliche Vokabeln, wie „Hallo“ oder „Wie gehts?“ zu lernen. Ich kann nicht erwarten, dass ich diese auch in der Arbeit z.B. als Verkäuferin mit gehörlosen Kundinnen verwenden kann.“ Grace 

Es war ein sehr interessanter Workshop. Ich fand es sehr interessant kommunizieren ohne hören und sprechen können mit Hilfe vom Händen, Mimik, Körper und Mund. Ich hatte viel Spaß beim lernen. Danke an Elisabeth.“ Reza Rahimi 

„Ich hab mich schon richtig auf den Gebädensprachen-Kurs gefreut, meine Erwartungen wurden übertroffen und es hat mir viel Spaß gemacht. Die kleinen Spiele zwischendurch haben mir besonders gefallen. Es ist ein super Erlebnis einen Einblick darin zu haben und ich hoffe ich finde die Möglichkeit weiter zu üben.“ Sarah  

START-Oberösterreich fasst zusammen

Am Sonntag, den 13. März 2022 wurde bei START-Oberösterreich die Kompetenz „Zusammenfassen“ eingehend besprochen und geübt. Workshopleiterin Tatjana Brandner hat mit acht START-OÖ Stipis gelernt und geübt, viele Unklarheiten beseitigt und mit praktischen Anwendungstipps weiterhelfen können.

Grace berichtet, was sie sich vom Workshop gemerkt und mitgenommen hat:

In diesem Workshop besprachen wir zuerst was in einem Text wichtig ist, lernten nützliche Ausdrücke kennen und die häufigsten No-Go´s dieser Textsorte zu vermeiden.

Die Gruppe schien sich an vieles vom Deutschunterricht zu erinnern, trotzdem haben wir viele neue, praktische Tipps gehört, wie z.B.: wenn der Text ungegliedert ist: Sinnesabschnitte machen und den Abschnitten je nach Inhalt Überschriften geben!

Bei Thementrennungen viel mit Farben arbeiten (z. B.: Infos aus dem zweiten Absatz blau)!

Den Theorieteil haben einige Übungen aufgelockert: Mit kleinen Sätzen aus Texten, übten wir beispielsweise das Weglassen unnötiger Informationen und wir erprobten schließlich in Kleingruppen auch, fertige Zusammenfassungen zu schreiben.

Für mich persönlich war das eine super Gelegenheit, als Maturantin, dieses Grundlagenthema zu wiederholen und zu üben.

Wir bedanken uns recht herzlich für den tollen Workshop bei Tatjana Brandner!

START-OÖ Bildungsseminar im Februar 2022

Wie könnte man besser in das Sommersemester starten, als mit einem Bildungsseminar? START-OÖ ist am letzten Februarwochenende, vor dem Start in das neue Schulsemester, nach Wels in das Bildungshaus Schloss Puchberg gereist, um gemeinsam das Bildungsseminar zu absolvieren.

Die Stipendiat:innen Grace und Hafizullah berichten ausführlich über das Seminar „Life-Balance und Stressregulation“ mit Britta Seemann :

„Das Bildungsseminar „Stressregulation und Work-Life-Balance“ hat am ersten Tag mit „positiver Spekulation“ angefangen. Wir haben für einander in Gruppen Komplimente schriftlich überlegt und dann vorgelesen. Wir haben überlegt, was für uns Zeit bedeutet oder auch welche Eigenschaften uns in der Gruppe verbinden: wie beispielsweise, dass wir alle ein gedankliches, logisches, in Zahlen angebbares und ein eher subjektives, emotionales Verständnis von dem Phänomen „Zeit“ haben. Diese zwei Verständnisse heißen: Chronos und Kairos. Dieses Konzept stammt aus dem alten Griechenland, wo sie damals bereits erkannten, dass die Zeit ein Stressfaktor in unserem Leben sein kann. Aber man kann mit Stress umgehen!

Nach diesen psychologischen, teilweise philosophischen, teilweise praktischen Lehren und Übungen, fiel es uns leichter zu reflektieren. Welche Rolle habe ich in einer Gruppe und wie verändert diese meine Selbstwahrnehmung? Wie kann ich positiv über mich selbst denken und dadurch auch eine positive Einstellung und Resilienz in stressigen Situationen haben?“ berichtet Grace über das Seminar „Life-Balance und Stressregulation.

Die erste Gruppenarbeit war, positiv über einander zu schreiben. Als nächste Aufgabe waren 8 positive Eigenschaften, die in klein geschnittenen Zetteln ausgedruckt war, zu sammeln und davon mindestens sechs beibehalten, sodass der Rest bei den Teilnehmern ankommt, zu denen es am besten passt. Danach haben wir unseren Namen auf einen großen Zettel geschrieben und klebten die sechs Eigenschaften rundherum. Schließlich verbanden wir mit den Farbstiften noch unserer Gemeinsamkeiten. Zu den positiven Eigenschaften hat man auch negative Eigenschaften und die Aufgabe war eine von den negativen Eigenschaften auszusuchen, um diese zu analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven zu beobachten, ob sie doch noch positiv sein kann. Als eine Bewegung in der frischen Luft spielten wir noch ein paar Bewegungsspiele und hatten dabei auch viele Spaß.

Am zweiten Tag des Bildungsseminars haben wir mit dem Thema Stressregulation begonnen und Frau Seemann führte uns mit der Theorie in das Thema ein, um die Arten von Stress kennenzulernen und damit besser umgehen zu können. Als letzte Übung fanden wir unsere Stressbewältigungsmethoden und bekamen noch viel hilfreiche Tipps und Tricks von Frau Seemann, um noch besser unseren Stress bewältigen zu können.
Die Seminare vor dem Semesterbeginn sind nicht nur eine Vorbereitung für kommende Semester, sondern eine letzte Chance, um mehr Spaß und Erlebnisse zu erleben. Vielen Dank für die Organisierung solcher großartigen Seminare und Workshops“,
sagt Hafizullah über das Bildungsseminar.

Die zweite Gruppe besuchte das Seminar „Empowerment und Identitäten“ bei Nedzad Mocevic. Hatice, Zsófia und Sagad berichten ausführlich über die Inhalte des Seminars:

„Wir haben dieses Schuljahr das erste Mal unser Bildungsseminar gehabt (Samstag und Sonntag) und durften zu den Themen „Identität und Empowerment“ und „Life-Balance und Stressregulation“ etwas erfahren und lernen. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei ich in der Gruppe „Identität und Empowerment“ war.

Am ersten Tag hatten wir zwei Teile, die von der Mittagspause bzw. vom Mittagsessen getrennt wurden. Wir haben am Samstag um 10:30 Uhr angefangen und hatten bis 12:30 den ersten Teil des Seminars und der zweite Teil ging von 13:30-17:30 Uhr. Am Samstag hatten wir zuerst über uns selbst, über unsere Identität und die Definition von verschiedenen Identitäten erläutert. Es war schön die ganzen Sichten und die verschiedenen Meinungen zu „Identität und Empowerment“ zu hören. Danach hatten wir uns in zweien Gruppen aufgeteilt und uns fragen zum Empowerment gestellt (Es waren circa fünf Fragen, die wir uns gegenseitig gefragt haben). Wir durften uns Stichwörter auf die Tafel schreiben zu den jeweiligen zwei Themen und haben danach über die Stichwörter geredet. Gemeinsam haben wir über Rassismus in der Arbeitswelt und über Empowerment gesprochen. Wo wir unsere Power verwenden, von wo wir unsere Power bekommen und wie wir sie anwenden, war ein großes Thema im Raum. Zivilcourage haben wir auch kurz angesprochen.

Generell fand ich das Bildungsseminar sehr interessant und unsere Gruppe hatte auch einen sehr sympathischen Lehrer, mit dem wir richtig Spaß hatten und bei dem wir uns wohlgefühlt haben. Durch die Pausen und unseren Spaß hat sich das Ganze sehr angenehm angefühlt. Fazit: Ich würde das Bildungsseminar, zu dem Thema „Identität und Empowerment“ definitiv weiterempfehlen und den Lehrer genauso. Persönlich konnte ich viel mitnehmen und es waren wirklich sehr schöne zwei Tage, die ich mit den Stipendiaten verbringen durfte“, sagt Hatice über den ersten Seminartag am Samstag.

"Ich bin NICHT verantwortlich für den Sexismus, die Homophobie, den Rassismus, … der anderen! Es ist ein sehr wichtiger Satz für mich, da oft Ausländer das Gefühl haben, perfekt sein zu müssen, damit ihre Landsleute nicht unter Rassismus leiden. Es ist aber den falschen Weg, weil nicht das Opfer der Schuldige ist, sondern der Täter. Und außerdem kann nicht eine einzige Person alles Verändern. Darüber und noch über sehr viele interessanten Themen haben wir mit Nedzad diskutiert, wie zum Beispiel über den Schichten/ Klassen eines Gesellschaftes, wie die aufgebaut ist und wer, wo seine Macht ausüben kann. Ich möchte mich für Nedzad herzlichen Dank sagen, für den großartigen Workshop und seine Übungen, wodurch wir unsere Identitäten definieren können." Zsófia

„Am zweiten Tag haben wir über die 2 Begriffe Egoismus und Egozentrismus gesprochen. Die 2 Begriffe waren für uns alle fast unbekannt, aber mit dem Trainer Nedzad war es sehr interessant für uns. Wir haben uns in 4 Gruppen aufgeteilt und uns Gedanken gemacht, wie die 2 Begriffe sich auf die Menschen reflektieren und wann ist man Egoismus oder Egozentrismus. Über die Definition unsere 2 Begriffe haben wir auch gesprochen und uns mehr dafür Zeit genommen haben, wo wir unsere Meinungen dazu geäußert haben. Danach haben wir über uns geredet und uns mehr vorgestellt.

Nachher haben wir über die wichtigsten Sachen für uns im Leben gesprochen, indem wir eine Skala von 1-10 gezeichnet haben und uns die Sachen, die wir wichtig finden ganz oben schreiben (bei 7-10) und die nicht ganz wichtig für uns sind oder die wir noch verbessern möchten unten markiert haben. Dafür haben wir auch einen Kreis gezeichnet und uns damit beschäftig. Wir haben die wichtigsten Sachen für uns im Leben aufgeteilt und danach haben wir alle unseren Kreis für den anderen Stipendiaten erklärt.

Natürlich vergesse ich unserer Trainer nicht, denn er hat für uns alles so interessant und einfach erklärt, indem er viele Beispiele genommen hat und uns alles leicht und flüssig erklärt hat. Ich habe vieles mitgenommen und vieles gelernt, denn fast alles was wir besprochen haben, wird zu uns in der Zukunft begegnen.

Am Ende möchte ich mich bei START herzlich bedanken und hoffe auf weitere schöne Seminare miteinander und zu dem Thema „Empowerment und Identität“ würde ich das Bildungsseminar weiterempfehlen, weil es mir wirklich viel Spaß gemacht hat und viele neue Informationen beigebraucht hat“, berichtet Sagad über den zweiten Seminartag.

Am Sonntag Nachmittag wurde die Zeit noch für die Stipisprecherwahl genutzt. Als Stargast war unser ehemalige Stipisprecher und Alumni Momo zu Gast, welcher die Kandidat:innen Tamara, Zsófia und Hafizullah nochmal über die Aufgaben der Stipisprecher:innen aufklärte. Zsófia und Hafizullah konnten schließlich die Wahl für sich entscheiden, und die alten Sprecher:innen Samar und Eray wurden verabschiedet. Herzlichen Glückwunsch!

Gemeinsamer Spiele- und Kinoabend

Nach einem Semester mit vielen online-Workshops trafen sich die START-OÖ Stipendiat:innen in den Semesterferien im Büro, um gemeinsam Pizza zu essen und Spiele zu spielen. Anschließend ging es ins Kino, um den Film „Uncharted“ zu sehen.

"Dieser Abend hat mir extrem viel Spaß gemacht! Nach einem langen Semester voller schulischer und außerschulischer Aktivitäten fühlte sich diese kleine Veranstaltung wie ein Hauch frischer Luft an. Und genau solche Momente, wenn wir uns bei einer leckeren Pizza über die Schule unterhalten oder im Halbdunkel eines Kinos zusammen lachen, erinnern mich immer wieder daran, worum es bei START geht – um Gemeinschaft und neue Erlebnisse." Estera

„Der Graf von Luxemburg“ – Besuch im Musiktheater Linz

Am 20. Februar sind wir mit unserm Paten Florian Brunner zu Musiktheater gegangen und haben uns die Operette „Der Graf von Luxemburg“ angeschaut.

Am Anfang hat uns Herr Brunner eine kurze Einführung gegeben. Wir haben gelernt was der Unterschied zwischen eine Operette und ein Oper ist. Beide sind Genren von Theater. Bei einer Oper wird alles gesungen, aber bei einer Operette gibt es normale Dialoge und es wird auch sehr viel gesungen.

Es geht in die Operette „Der Graf von Luxemburg“ um einen russischen, alten Mann, der Basil heißt, und in eine Frau verliebt ist. Er kann aber diese Frau nicht heiraten,  weil sie nicht adelig ist. Deshalb plant Basil ein Heiratsantrag zwischen diese Frau, die er liebt, und dem Graf von Luxemburg, der René heißt. Sie dürften aber einander nicht sehen und sollten nach 3 Monate Scheidung haben. Damit die Frau nach die Scheidung Adel ist und Basil sie heiraten kann. Aber am Ende kommt alles anders. Ich will aber nicht zu viel verraten 😉

Ich habe die Operette sehr interessant gefunden. Vor allem hat mir diese Genre von Theater gefallen, die Farben von die Kleider, die schöne singenden Stimmen und die feierliche Atmosphäre.

Danach sind wir in die l’Osteria gemeinsam essen gegangen und miteinander schöne Zeit verbracht und über die Operette diskutiert haben.

„Der Graf von Luxemburg“, so hieß die Operette, zu welcher wir am 20. Februar 2022 im Musiktheater Linz eingeladen wurden. Das Stück wurde mithilfe der Orchestra von einer sehr talentierten Gruppe gespielt. Neben den Opera Sänger*innen gab es noch 5 Ballerine, die die ganzen Emotionen durch beeindruckende Bewegungen übermittelt haben. Das Gemisch aus Musik, Optik und Kultur hat mir persönlich einen großen Spaß gebracht. Zusätzlich sind wir von unserem Paten, Herrn Brunner vom Round Table 15 begleitet worden, der uns Fragen über das Musiktheater und Stück beantwortet hat. Nach der Operette sind wir alle Essen gegangen und haben unser Beisammensein genossen. - Stipendiatin Tamara

Danke an unsere Paten, die uns den Besuch ermöglicht haben! Für die meisten von uns war das die erste Operette / Oper, es war ein ganz besonderes Erlebnis für uns.

Ein Bericht von Stipendiatin Amal

Wie verbessere ich meinen Ausdruck?

Der Workshop „Wie verbessere ich meinen Ausdruck“ mit Viviane war für mich wieder eine große Unterstützung, um mein Deutsch zu verbessern. Bei dem letzten Workshop konzentrierten wir uns auf Grammatik, aber dieses Mal haben wir den Aufbau eines Textes untersucht und wie man am besten mit einem Satz anfangen sollte. Der Satzanfang ist sehr wichtig, denn dadurch kann man den Inhalt auf ein viel höheres Nivea bringen und er bekommt eine bessere Struktur. Gute und verschiedene Satzanfänge lassen den Text viel abwechslungsreicher und professioneller wirken.

Viviane hat uns viele Formulierungen und Beispiele für verschiedene Textsorten und Teile eines Textes gezeigt. Danach durften selbst an Übungen Lehrer:in spielen. Auch bei einer Partnerarbeit haben wir gegenseitig versucht unseren Ausdruck zu verbessern.

Ich möchte mich für diesen Workshop bei Start und Viviane bedanken und hoffe, dass ich in Zukunft durch weitere Workshops mein Wissen in Deutsch erweitern kann.

Ein Bericht von Stipendiat Reza.

Gemeinsamer Lernabend mit den Stipisprecher:innen

Alleine lernen mach nicht so viel Spaß – daher haben die START-OÖ Stipisprecher:innen Samar und Eray einen gemeinsamen Lernabend organisiert.

"Gemeinsam können wir beim Lernabend Sachen erledigen, die uns schwer fallen alleine zu machen oder für die nächste Schularbeit oder Test lernen. Denn beim gemeinsamen Lernen ist es leichter konzentriert zu bleiben." Samar

Von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr wurde intensiv gelernt. Aber natürlich durften auch die Pausen und der Spaß zwischendurch nicht fehlen.

"Mir wurde von Hafi geholfen, die Grundbegriffe von Buchhaltung habe ich gelernt und wie man es anwendet. Danke Hafizullah für deine Hilfe!" Reza Rahimi

Am Ende sind sich alle einig: Wir müssen uns bald wieder zum gemeinsamen Lernen treffen 🙂

*Alle Teilnehmer:innen sind geimpft/genesen und getestet.

GeoGebra-Kurs mit Hassan

Auf Wunsch der Stipendiat:innen hat unser Mathetrainer Hassan einen Basiskurs zum Programm GeoGebra angeboten. In dem 2-stündigen Kurs hat er den Stipendiat:innen den Aufbau des Programmes und seine Funktionsweisen erklärt.

Inhaltlich lag dabei der Schwerpunkt auf Funktionen und Kurvendiskussion. Hassan erklärte in einigen Beispielen, wie man einen Graphen zeichnet und seine Extrempunkte, Wendepunkte und Nullstellen mithilfe von GeoGeogebra ermitteln kann. Die Fragen der Stipendiat:innen beantwortet Hassan mit viel Geduld.

"Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil Hassan mit einfachen Worten  alles erklärt hat. Er ist auf unsere Fragen gut eingegangen und hat das Programm GeoGebra Schritt für Schritt erklärt." Samar 

Danke Hassan, dass du dir am Wochenende für uns Zeit genommen hast. Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit dir!

Netzbühne: ALIENATION

Die START-Stipis durften erneut bei einer Probe des Landestheaters Linz (Junges Theater) dabei sein. Das Stück „Alienation“ dreht sich um das Leben von Schülerin Nikola. Nikola ist eine Einzelgängerin, denn sie zieht sich anders an und verhält sich anders als ein „typisches Mädchen“. Geschlechterzuschreibungen, Rollenklischees und Schubladendenken verachtet sie, oftmals wird sie von ihren Mitschüler:innen angefeindet und gemobbt. Zu allem Überfluss überraschen Nikos Eltern sie auch noch damit, dass die Familie umziehen wird – ohne sie zu fragen.

Um all diesen Problemen zu entgehen, flieht Niko ins Internet. Sie will sich im Internet eine Welt erschaffen, in der sie sich zuhause fühlen kann und Gleichgesinnte findet. Quasi eine Alienation. Bald baut sie eine Beziehung zu einem Unbekannten auf – per Chat.

Wie diese Geschichte mit dem Unbekannten ausgeht, verraten wir natürlich nicht. Das Stück erzählt eindrucksvoll aus dem Leben einer Jugendlichen, welche sich fremd fühlt in der „realen“ Welt und sich selbst als Alien sieht. Ob sie es schafft, eine Welt nach ihrem Geschmack im Internet aufzubauen und dort mit dem Unbekannten glücklich zu werden?

Unser Fazit: Ein spannende Inszenierung mit einer großartigen jungen Schauspielerin (Isabella Campestrini) in der Hauptrolle, welche die Emotionen durch den Computer in unsere Wohnzimmer transportieren konnte. Vielen Dank an das Team des Landestheaters Linz (unter anderem Christine Härter, Nele Neitzke und Elias Lehner), dass wir bei der Probe dabei sein durften!

Wandern mit Alpakas – eine Love-Story

Dies ist kein Bericht, dies ist eine Liebesgeschichte.

Ihren Anfang hat sie am 04.01.2021 in Vorchdorf, einem 1\2 Stunden von Linz entferntem Ort. Um genauer zu sein auf einem ganz bestimmten Bauernhof. Einem Alpakahof! In dem Moment als wir die von Wolle überquellenden Tiere erblickten, war es mit uns geschehen. Insbesondere mit mir. Ich musste mich zurückhalten, mich nicht direkt auf sie zu stürzen und sie zu knuddeln, was das Zeug hält. Sie waren so friedlich und so niedlich. Es hatte leider an dem Tag geregnet, sodass die Tiere sehr nass, aber dennoch flauschig waren.

Jeder von ihnen hatte einen Namen und jeder von uns bekam einen von ihnen, aber leider nicht geschenkt, sondern nur für die Wanderung. Es mag Alpakawanderung heißen, aber um ehrlich zu sein, es war ein Spaziergang. Mein Alpaka hieß Tom, wobei es nicht auszuschließen ist, dass ich mich verhört habe, denn das Alpaka hat nicht recht auf mich gehorcht. Er ist nämlich ständig an Susi, Mariams Alpaka, gehangen. Entweder mochte er sie so sehr oder mich so wenig. Ich fand es spannend wie alle unterschiedliche Persönlichkeiten haben, ganz wie wir Menschen.

Nach dem einstündigen Spaziergang durch einen sehr schönen Wald und über Felder und Wege, war es an der Zeit tschüss zu sagen. Manchen fiel es einfacher, so wie Tom und manchen viel es schwerer, so wie mir.


Sehr lustig war, dass Rezas Alpaka sich anscheinend auch verliebt hatte, nämlich in Reza. Sie wollte gar nicht mehr zurück in den Stall. Am Ende gab sie ihm sogar ein Abschiedsküsschen. – Ich war neidisch.

Nachher sind wir noch in eine schicke Osteria essen gegangen und es war sehr schmackhaft. Alles in einem, war das ein sehr schöner und angenehmer Tag.

Die Wanderung war ein Segen und genau das, was man im stressreichen Alltag braucht. Alpakas wissen nicht was Stress ist, sie kennen nur Ruhe und Liebe. Also habe ich bei den Alpakas alles vergessen und bin seelenruhig neben ihnen hergelaufen, so als wäre ich ein Teil von ihnen. Manchmal wäre ich selbst gern ein Alpaka.                                                         

Eine solche Wanderung kann man alle halben Jahre machen, wie ich finde.  Vielen Dank für den schönen Ausflug 🙂

Ein Bericht von Emma Darieva

How to START?

Die neuen Stipis haben am Sonntag, 2. Jänner eine Zoom Videokonferenz mit den beiden Stipisprechern Samar und Eray gehabt. Es ging um die Abrechnung vom Bildungsgeld und um unseren Halbjahresbericht.

Wir wissen jetzt wie wir unser Bildungsgeld abrechnen sollen und welche Voraussetzungen für eine genauere Abrechnung notwendig sind. Wir müssen eine Excel-Tabelle führen, in welche wir unsere Ausgaben auflisten. Zusätzlich sammeln wir alle Rechnungen in einer Mappe.

Am Ende jedes Semester soll jede/r Stipis einen Halbjahresbericht über sich schreiben. Wir sind darüber auch informiert worden.  Durch die Muster Texte und die Leitfragen, die wir von Samar und Eray bekommen haben, ist uns klar geworden , wie unsere Berichte für unsere Paten aussehen sollen.

Samar und Eray haben uns mit Fotos, Slides und Beispiele super gut aufklären können. Sie sind auf unsere Fragen eingegangen und haben sie ausführlich erläutert. Kurz zusammengefasst, die Infos waren sehr hilfreich.

Liebe Paten, sind Sie gespannt auf unsere Berichte Ende Februar über unser erstes Semester bei START-OÖ!

Ein Bericht von Stipendiatin Maryam

START-OÖ auf dem Eis

Die START-OÖ Stipis nutzen die Weihnachtsferien, um gemeinsam etwas Neues auszuprobieren: Eislaufen und Eisstockschießen im Parkbad Linz. Stipendiatin Samar berichtet von dem lustigen Nachmittag:

Auch wenn manche noch nie Eislaufen waren oder es nicht gut konnten, haben sich trotzdem alle aufs Eis getraut. Nachdem wir eine Stunde Eis gelaufen sind, war auch endlich die Bahn für das Eissstockschießen offen. Niemand von uns hat es zuvor probiert, aber dennoch haben sich alle ziemlich gut geschlagen.

Eine Gruppe netter, älterer Herren erklärte uns, wie das Spiel funktioniert und wie die Punkte gezählt werden. „6 – 9 – aus“ klang gar nicht so schwierig. Nachdem wir die Regeln endlich verstanden haben, teilten wir uns in zwei Teams auf und schon konnte das Spiel beginnen.

Zuerst ging es darum, ein Gefühl für diesen Sport zu bekommen. Da konnte es auch schonmal passieren, dass wir auf der Bahn unserer Nachbarn landeten. Doch zum Glück nahmen sie uns das nicht übel, sondern lachten mit uns! Nach einigen Schüssen hatten wir alle den Dreh ziemlich gut raus, und versuchten, so nach wie möglich an die Daube zu kommen oder die anderen hinauszuschießen.

Anfangs hat mir das Eissstockschießen nicht so gefallen, aber dann als ich den Dreh raus hatte, wollte ich kaum aufhören zu spielen. Es war mal etwas anderes und die Erfahrung war es aufjedenfall wert. Wir hatten viel Spaß.

"Wir waren Eislaufen bzw. Eisstockschießen. Ich durfte das aller erste Mal Eisstockschießen und habe mich besser geschlagen als gedacht. 😊"
- Tuana

*Alle Teilnehmer:innen waren geimpft/genesen und (PCR) getestet

The Mystery of Banksy

START-OÖ nutze die Gelegenheit, die Ausstellung „The Mystery of Banksy – a Genius Mind“ in der Tabakfabrik in Linz zu besuchen und sich mit den Werken von Banksy zu beschäftigen. Stipendiatin Susanne berichtet:

Bis heute ist seine Identität noch unbekannt. Die Werke des Streetart-Künstlers Banksy werden in der Tabakfabrik in Linz ausgestellt. In seinen Werken kritisiert er die gesellschaftlichen und kulturellen Problemen und visualisiert aktuelle Probleme, wie aktuell die COVID19 Situation. 

Er selbst sagte, eine Wand sei die beste Art um Kunst zu veröffentlichen. Er besprüht daher Wände mit Graffiti, mit der Hilfe von Stencils (Schablonen).

Der Großteil seiner Bilder stellen Kriegssituationen dar und verzehrt diese. Beispielsweise Kriegshubschrauber mit Schleifen, Vögel die an Granaten knabbern, Männer, die Blumensträuße statt Granaten werfen oder Panzer mit spielenden Kindern und Regenbögen.  

Er drückt seine Kunst nicht nur in einzelnen Werken aus, 2015 eröffnete Banksy seinen Dismaland Bemusement Park, eine Ausstellung, mit welcher er Vergnügungsparks parodiert. Sein bisher größtes Werk ist The Walled Off Hotel, welches heute nich in Israel steht und für Übernachtungen gebucht werden kann. Oder 2020, als er sich eine Yacht kaufte und diese zu einem Flüchtlingsrettungsboot im Mittelmeer machte. 

Mit skurrilen Aktionen wurde er früher schon bekannt, 2005 hängte er seine Kunst in einem Museum ohne Genehmigung auf, 2004 verteilte er gefälschte 10-Pfundnoten mit dem Gesicht von Prinzessin Diana auf Festivals und Straßen, 2013 eröffnete er einen PopUp Store in New York, wo man seinen Kunst um 60$ erwerben konnte und 2020 verkleidetet er sich als Reinigungskraft der Londoner Subway in welcher er ein Graffiti zeichnete.

Ich fand die Ausstellung unfassbar interessant. Banksy spricht in seinen Werken so viele Probleme an, Diskriminierung, Krieg, Politik und das auf eine satirische Art, man möchte garnicht aufhören sich seine Bilder anzusehen und selbst reinzuinterpretieren warum er es genau so gezeichnet hat. Die Ausstellung bestand nicht nur aus Bildern und Statuen, sondern auch aus Videos uns nachkonstruierten Ausstellungsräumen von Banksy, auch eine Statue von ihm selbst, ohne Gesicht hat mir unfassbar gut gefallen.

"Insgesamt war es eine tolle Ausstellung und ein schönes Erlebnis. Die Kunstwerke haben viele Stipis begeistert und es war schön alle wieder einmal in echt sehen zu können. Mich persönlich hat die Message hinter den Bildern des Künstlers/der Künstlerin besonders begeistert. Die Bilder waren ausdruckstark und beeindruckend gestaltet." - Tuana

*Alle Teilnehmer:innen waren geimpft/genesen und (PCR) getestet

START-OÖ Newsletter – Dezember 2021

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„Pro und Kontra“- Argumentieren leicht gemacht!

Am 12.12.2021 haben wir wieder einen online Workshop zum Thema „Argumentieren“ mit Frau Brandner gehabt.

Am Anfang gab es eine kurze Kennenlernrunde, Lernkultur und gleich danach Einstieg auf das Thema. Mit der Slido Webseite sollten wir unser Wissen mitteilen, was wir alles über Argumentieren noch in der Erinnerung haben. Frau Brandner hat uns ein Lernvideo über Argumentieren abgespielt, welche sehr nützliche Erklärungen beinhaltet hat. Als nächstes sind wir näher auf die Argumentationspyramide eingegangen, was das genau bedeutet und warum „Beispiel/Beleg“ ganz unten steht. Der erste Arbeitsauftrag war „Pro- und Kontraargumente“ zum Thema Ganztagsschule erarbeiten, Begründungen und Behauptungen zuordnen. Die nächste Aufgabe war, ein mündliches Statement zum vorgegebenen Thema zu halten. Als Gruppenarbeit mussten wir eigene Argumente verfassen. Der Workshop war sehr abwechslungsreich und informativ.

Die Teilnehmer:innen haben das Angebot hilfreich gefunden und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Bei Frau Brandner und das „START-Stipendien Österreich“ herzlichst für die großartige Arbeit bedanken.

Ein Bericht von Stipendiat Hafizullah

„Wir sind dazu geboren, wohltätig zu sein.“ (William Shakespeare)

Mein Name ist Estera. Ich bin 17 Jahre alt und gehe ins BORG Linz, wo ich den Musikzweig der Schule besuche. Meine Freizeit widme ich meinen einzelnen Hobbies, die für mich undenkbar wichtig sind, da sie im Einklang mit meinen Grundwerten und Lebensprinzipien  stehen und gleichzeitig meine „Batterien aufladen“. 

Eines meiner Hobbys ist das soziale Engagement, ein Hobby, das mir sehr viel Freude bringt. Diese Freude, sie ist ansteckend, und wenn man andere Menschen zum Lachen oder Singen oder Tanzen bringen kann, spürt man selbst einen überwältigenden Dopaminschub wie den Regenfall an einem heißen Sommertag. 

Heutzutage gibt es unzählige Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren. Ich bin ein musikalisches Individuum, weswegen ich mich entschlossen habe, mein Talent auch in dieses Feld meines Lebens zu integrieren. So bin ich seit 2020 bei dem Sozialverein  „Spuren im Sand“ in Linz als Freiwillige tätig. Dort unterhalte ich mich mit Seniorinnen und Senioren und versuche, sie moralisch zu unterstützten. Außerdem gebe ich (entweder alleine oder im Duett mit anderen Musikern) Mini-Auftritte, um den Patienten, sowie den Mitarbeitern und den Angehörigen ein bisschen Freude zu bereiten. Manchmal hat das Publikum spezielle Musikwünsche, manchmal spiele ich einfach während einer Veranstaltung im Hintergrund. Von klassischer Musik über Volkslieder, Jazzimprovisationen bis hin zu Popsongs aus den 80ern, gebe ich immer mein Bestes, das Ambiente im Care-Center zumindest für ein paar Stunden zu heben, denn das gemeinsame Musizieren ist auch an den düstersten Tagen herzerwärmend.  

Durch meine freiwillige Arbeit bei „Spuren im Sand“ kann ich mich auch auf persönlicher Ebene weiterentwickeln: als ambitionierte Musikerin, als Bürgerin der Stadt Linz und letztendlich als Mitmensch. Ich lerne gleichzeitig viele wertvolle Lektionen fürs Leben von den weisen Senioren und genieße es, ihren lustigen Lebensgeschichten zu lauschen.

Soziales Engagement lohnt sich – es lohnt sich, für andere da zu sein. 

Deutsch Workshop bei START-OÖ

Wir haben uns am 28.11.2021 bei einem Zoommeeting zusammengetroffen, um uns gemeinsam mit Viviane, einer Lehrerin an der Mittelschule, die viel Erfahrung mit Deutsch als Fremdsprache hat, über das Thema Grammatik zu unterhalten.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir uns Gedanken über unsere Herausforderungen und Schwachstellen gemacht und festgestellt, was wir durch den Workshop erreichen wollen.

Angefangen haben wir mit dem Wiederholen der 4 Fälle (Nominativ, Genetiv, Dativ und Akkusativ), danach haben wir in Quizlet (eine Lernwebsite) Übungen durchgeführt in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Fragen, die dabei aufgetaucht sind, haben wir mit Viviane besprochen. Wir haben danach die zwei Textsorten (Kommentar und Zusammenfassung) kurz wiederholt. Nachher hat jede/r sich für eine Textsorte entschieden und ein Text dazu geschrieben. Dabei wurden wir von Viviane begleitet und die Fragen, die aufgetaucht sind, wurden beseitigt. Schlussendlich wurde der Text von Viviane korrigiert und wir haben ein Feedback bekommen.

Es war ein hilfreicher Workshop und ich habe herausgefunden, wo meine Schwachstellen sind und wie ich sie, mit welchen Übungen beseitigen kann. Vielen Dank an Viviane für die hilfreichen Tipps und Vorschläge😊

Ein Bericht von Reza Rahimi.

Rund um soziale Identität: Ein youngCaritas-Workshop

Am 20.11.2021 war Klaus Neumüller von der youngCaritas zu Gast bei START-OÖ, wo er Themen wie Identität, Zivilcourage und soziale Phänomene mit uns Stipendiat:innen in einem interaktiven Workshop unter die Lupe genommen hat. 

Einem Obdachlosen einen Euro für eine Semmel zu schenken, würde fast keiner moralisch hinterfragen…wie sieht es aber mit einer Bierflasche aus? Einer Schachtel Zigaretten? Wie verändert sich unsere moralische Haltung in Bezug auf unsere Voreingenommenheit?  

Solche zum Nachdenken provozierende Fragen lassen sich nicht ohne weiteres beantworten, was zu lebhaften Unterhaltungen zwischen den Workshop-Teilnehmer: innen führte. Meinungen, Perspektiven und Anregungen zu den verschiedenen Themen wurden ausgetauscht und dadurch die kritischen Denkfähigkeiten der Stipendiatinnen und Stipendiaten trainiert. Darüber hinaus erfuhren die Stipendiaten mithilfe von Spielen und Aktivitäten über die Komponenten der Identität sowie über die individuellen Möglichkeiten, Zivilcourage im Alltag zu zeigen. 

Ein äußerst markanter Workshop! Vielen Dank an Klaus und das youngCaritas-Team für ihre Zeit und Bemühungen! 

Ein Bericht von Stipendiatin Estera

Sprachlicher Ausdruck bei START-OÖ

Am Sonntag, den 31.10.2021 trafen sich einige Stipis online auf Zoom, um mit unserer Alumna Soso an ihrem Ausdruck in der deutschen Sprache zu arbeiten.

Angefangen haben wir den Workshop damit, dass uns Soso erklärt hat, was der Ausdruck ist und wie wir versuchen können diesen zu verbessern. Danach hat sie uns an unseren eigenen Texten erklärt, dass wir gar nicht so viele Ausdrucksfehler hatten, wie gedacht, sondern unsere Fehler eher zu anderen Kategorien gezählt werden. Zum Schluss durften wir die Tipps anhand einiger Beispiele auch gleich ausprobieren.

Stipendiatin Amal meint zu unserem Workshop:

„Der online Deutschworkshop mit Soso zum Thema „Ausdruck“ hat uns geholfen zu verstehen, wo unsere Schwächen beim Texte Schreiben liegen. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir unsere Texte besser ausdrucken können und wie man die Sätze besser miteinander verbinden kann. Der Workshop war sehr gut gestaltet, mit einem guten und ruhigen Tempo präsentiert. Man konnte viel mitnehmen. Danke! „

Vielen Dank an Soso für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Workshop 😊

Live-Sendung zum Thema Rassismus im DORF-TV Lab

Am 23.10.2021 haben wir einen Workshop bei Dorf-TV gehabt und haben selbst eine Live-Sendung gedreht.

Wir haben uns am Morgen beim Bahnhof in Linz getroffen, nach dem Kontrolle der 3G-Nachweis sind wir dann zum Wissensturm gegangen, wo sich das Büro von Dorf-TV lab befindet und wo wir eine Sendung drehen dürften. Bei einem Vorstellungsrunde hat jede/r davon erzählt, ob sie schon Erfahrung mit Video drehen und bearbeiten gehabt haben oder nicht und welche Rolle (vor/hinter der Kamera) ihm oder ihr gefällt.

Wir haben uns dann über verschiedene Kameraeinstellungen unterhalten und mitbekommen, wofür man die verschiedenen Einstellungen braucht. Zum Beispiel die „Fern Einstellung“ wird benutzt, wenn man mehr von der Umgebung mitbekommen soll (ob das Wetter schön ist oder ob es regnet usw.) und eine nahe Einstellung wird dafür verwendet, um auf ein bestimmtes Objekt oder Person mehr Aufmerksam zu machen. Wir haben gemeinsam ein paar Videos aus Sendungen analysiert und danach mit ein paar Übungen angefangen. Wir haben gelernt, wie man die Kamera bedient, haben Übungen mit Kamera und Ton gemacht.

Für unsere Sendung haben wir dann verschiedene Themen gesammelt und dann eines davon gewählt, das Thema „Rassismus“. Wir haben nachher die Rollen festgelegt (Moderatorin, Regie, Gäste, Ton, Kamerafrauen und -männer). Nach kurzer Vorbereitung haben wir unsere Sendung gedreht.

"Wir haben verschiedene Themen für die Live-Sendung gesammelt und anschließend abgestimmt. Zwischen den Themen "Rassismus" und "Frauen in der Politik" gab es ein Kopf an Kopf Rennen, schlussendlich haben wir uns für Rassismus entschieden. Es sollte nämlich eine Diskussionsrunde werden.
Samar war die Moderatorin und hat einen ziemlich guten Job gemacht auch die anderen haben tolle Leistungen erbracht. Die Stimmung und die Äußerungen waren sehr gut, vertretbar und repräsentativ. Wir alle waren mit dem Ergebnis, dass wir uns gleich im Anschluss ansehen konnten, überaus zufrieden. Man bedenke, wir hatten weder ein Skript noch einen Probedurchlauf. Mir und ich glaube uns allen hat es wirklich Spaß gemacht und wir konnten einiges neues dazulernen. Alles in einem war es sehr empfehlenswert und Ich würde es auf jeden Fall noch einmal machen. Und vergesst auf keinen Fall bei Dorf TV vorbeizuschauen! Die heißt “RASSISMUS – Einblick in das Leben von SchülerInnen mit Migrationshintergrund”.
START-OÖ Stipendiatin Emma

Wir haben es sehr gut hinbekommen. Es war ein schöner Tag, ein tolles Erlebnis, wir haben etwas gelernt und es hat uns viel Spaß gemacht. Danke an die 2 Dorf-TV Mitarbeiterinnen.

Das Ergebnis unserer Diskussionssendung:

Sendung bei dorfTV lab

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Reza Rahimi

Schriftlich-berufliche Kommunikation bei START-OÖ

Am 10.10.2021 haben wir den Workshop „schriftliche-berufliche Kommunikation“, mit der HR-Expertin Simone Karlsberger, gehabt. In diesem Workshop haben wir gelernt, wie wir einen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben am besten verfassen.

Am Vormittag haben wir uns die wichtigsten Sachen, die in einem Lebenslauf und Bewerbungsschreiben unbedingt stehen sollen, angeschaut. Frau Karlsberger hat uns auch genau erklärt, worauf die Arbeitgeber*innen in einem Unternehmen achten.

Diese Informationen, die wir gelernt hatten, haben wir am Nachmittag dann in die Praxis umgesetzt. Wir arbeiteten an unseren eigenen Lebensläufen und Anschreiben und konnten auftauchende Fragen gleich mit Frau Karlsberger klären.

Vielen Dank an Frau Simone Karlsberger für diesen Workshop. Es war sehr hilfreich für uns und damit werden wir uns sicherlich von den anderen Bewerber*innen abheben!

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra.

Mein Praktikum bei Rosenbauer

Im August 2021 hatte ich die Gelegenheit bei meiner Patenfirma Rosenbauer im Bereich IT zu arbeiten. Ich habe in diesem einen Monat mein Wissen im IT-Bereich anwenden und erweitern können. Ich habe durch unterschiedliche Aufgaben viele neue Sachen gelernt und hatte die Chance die Theorie auch anwenden zu können.

Am Anfang habe ich eine Führung in der Firma bekommen und konnte die verschiedenen Abteilungen sehen. Nach der Einführung ging es gleich los, ich habe meine Zugangsdaten bekommen und fing an mehrere Computer zu upgraden. Zu meine Tätigkeiten gehörten noch Handys aufsetzen, verschiedenen Excel-Listen machen und viele weitere Aufgaben. Dank der Erklärungen von Kollegen konnte ich die Aufgaben erledigen.

Ich war mit meinem Praktikum sehr glücklich, denn Rosenbauer hat es mir ermöglicht neue Erfahrungen zu sammeln. Außerdem habe ich mit einem großartigen Team gearbeitet und kann sagen, dass die Arbeit bei Rosenbauer mir einen großen Spaß bereitet hat. Dafür bin ich meine Kollegen und Rosenbauer sehr dankbar und freue mich auf ein Wiedersehen.

English class with Soso

Am Sonntag, den 03.10.2021 hat der Englisch-Workshop für die START-OÖ Stipis online mit Soso stattgefunden. Unser Hauptziel war das ,,Speaking“ zu üben. Wir haben damit angefangen, wie wir ,,I think…“ auf verschiedene Arten ausdrucken können, damit unsere Monolog und Text bunter und abwechslungsreicher wird. Danach haben wir über verschiedene Themen gesprochen, wie zum Beispiel, mental health, culture und stress. Ich fand diese Themen sehr interessant und habe beobachtet, dass es auch den anderen Teilnehmern leicht gefallen ist darüber zu reden. Ich fand es auch sehr spannend die Meinungen der anderen Teilnehmer*innen zu diesen Themen zu erfahren. Soso hat eine Atmosphäre erschaffen, wo jeder sehr offen reden konnte und sich nicht fürchtete Fehler zu machen.
Mir persönlich hat es sehr gefallen und ich würde gerne wieder einen Workshop mit Soso besuchen. Vielen Dank dafür
😊

Ein Bericht von Stipendiatin Zsófia.

Mein Ferialpraktikum in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Am Montag, dem 12. Juli, fing mein Ferialpraktikum in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich im Bereich der Konzernkommunikation an. Aufgrund der derzeitigen Pandemie wurden an diesem Tag leider nur 2 Praktikanten in der RLB OÖ begrüßt.

Ich hatte schon seit langem ein Interesse daran zu wissen, wie es ist in einer Bank sowie in einem Büro zu arbeiten. Die Erfahrung, die ich machen durfte, war nicht meinen Erwartungen entsprechend, worüber ich ehrlicherweise froh war, da ich dachte, dass das Arbeitsklima eher kalt und sehr seriös sein würde. Doch bereits bei der Begrüßung wurde ich mit einem warmen Lächeln aufgenommen und von da an wurde es nur besser. Meine Kollegen waren sehr respektvoll und vor allem sehr spaßig, nahmen ihre Arbeit jedoch ernst und waren sehr fleißig. Mein Aufgabenbereich ging von allgemeiner Assistenz und dem Bearbeiten der Homepages verschiedenster Bankstellen bis hin zu Versand von Gewinnspielpreisen.

Eines der faszinierendsten Erfahrungen, die ich machen durfte, war Zeuge davon zu sein, wie ein Sponsoring entsteht. Dazu gehört beispielsweise die Präsentation des Konzepts, wofür der Sponsoringantrag überhaupt gestellt wurde und auch die Besprechung der Rentabilität und Ziele, die durch das Sponsoring des Konzepts erreicht werden wollen. Ich selbst durfte dem Antragsteller Fragen bezüglich des vorgeführten Konzepts stellen.

Bedanken möchte ich mich vor allem bei der Raiffeisenlandesbank OÖ und beim Herrn Dr. Marckhgott, dem Leiter der Konzernkommunikation. Danke, dass Sie es mir und zuvor auch vielen anderen jungen Männern und Frauen möglich gemacht haben, diese unglaubliche Erfahrung machen zu dürfen.

Ein Bericht von START-OÖ Alumnus Hüseyin

Mein freiwilliges Engagement bei ULF und beim Seniorenzentrum Neue Heimat

Durch das START-Stipendium habe ich nicht nur viele nette und tolle Menschen kennengelernt, sondern auch meine soziale Ader durch soziales Engagement. Ich engagiere mich freiwillig für meine Mitmenschen und helfe ihnen gerne in jeglichen Lebenslagen.

Während der Schulzeit habe ich versucht so oft es geht bei ULF (Unabhängiges Landes Freiwilligenzentrum – https://www.ulf-ooe.at/) mitzumachen. ULF ist eine soziale Organisation, welche als Vermittler und Unterstützer für Freiwillige und Organisationen agiert. Hierzu gibt es eine eigene App (https://www.youtoo.help/) wo regelmäßig Aufgaben hochgeladen werden und diese kann man sich dann nach Belieben einteilen. Beispielsweise mit dem Hund Gassi gehen oder Menschen beim Einrichten der neuen Wohnung helfen. Das und vieles mehr sind beispielhafte Aufgaben, an denen man sich beteiligen kann. Für mich als Schülerin ist das total praktisch, da kein Zwang besteht und ich mir die Termine frei einteilen kann. Ich kann mir den Zeitplan selbst einteilen und mache mit, wenn es für mich passend ist. Ich habe ULF schon mehrere Male ausprobiert und kann es daher aus eigener Erfahrung wirklich jedem ans Herzen legen. Es funktioniert einfach, unkompliziert und zusätzlich bereitet man mit seinen guten Taten unterschiedlichsten Menschen eine große Freude.

Nun möchte ich zu meinem zweiten sozialen Engagement übergehen, welches ich seit kurzem regelmäßig am Wochenende ausübe. Seit einigen Wochen engagiere ich mich als Freiwillige im Seniorenzentrum Neue Heimat in Linz. Bevor ich dort anfangen durfte, gab es ein kurzes Erstgespräch zur Orientierung. Dieses verlief angenehmen und es wurden ein paar Eckdaten abgeklärt. Jeder der sich dort engagiert hat ein paar Formalitäten zu unterzeichnen und bekommt dann ein Schild mit seinem eigenen Namen oben, welches bei jedem Einsatz getragen werden muss. Mit diesem Schild ist für die älteren und hilfsbedürftigen Menschen klar ersichtlich, dass es sich um eine freiwillige Person und beispielsweise nicht um eine Pflegefachkraft handelt. Gleich einen Tag nach meinem Erstgespräch hatte ich auch schon meinen ersten Einsatz und ich habe mit den Senioren diverse Gesellschaftsspiele gespielt. Seitdem gehe ich die Bewohner des Seniorenzentrum fast jeden Samstagvormittag besuchen und wir machen einen Spielevormittag mit „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Memory“. An diesen Spielevormittagen kommt der Spaß nicht zu kurz. 😊 Die Bewohner freue sich immer und machen recht begeistert mit. Es ist schön etwas Abwechslung in den Alltag dieser Menschen zu bringen und mit den Leuten dort auch über dieses und jenes zu tratschen.

Es bereitet mir eine Menge Spaß anderen Menschen zu helfen. Früher hätte ich mir das wahrscheinlich gar nicht ausmalen können. Solange es sich bei mir zeitlich ausgeht und es mir nicht zu viel wird, werde ich mich weiterhin sozial engagieren. Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp von mir am Rande: Probiert ein soziales Engagement einfach einmal aus. Ihr werdet eine Menge Spaß haben und es nicht bereuen. Sobald ihr anderen Menschen mit euren Taten eine Freude macht, dann werdet ihr selbst noch glücklicher werden.

Mein Praktikum im Seniorenzentrum Keferfeld

Vom 09.08.2021 bis zum 03.09.2021 durfte ich ein Ferialpraktikum im Seniorenzentrum Keferfeld abschließen. Ich war für den 2. Stock tätig und hatte hauptsächlich Hauswirtschaftliche Aufgaben. Meine Schicht hat immer um halb 7 angefangen und um 3 geendet, zwischendurch hatte ich eine halbe Stunde Pause.

Mein Arbeitstag begann damit das Frühstück für die Senioren herzurichten. Bei dieser Aufgabe muss man Gebäck, Kaffee, Marmelade, Butter usw. herrichten und den Bewohnern zur gewünschten Uhrzeit ins Zimmer bringen. Dann mussten wir alle Oberflächen desinfizieren und durch jedes Zimmer gehen, um Säfte nachzufüllen und Besteck auszuteilen. Zweimal in der Woche machen wir eine sogenannte „Inko-Runde“ bei der Einlagen nachgefüllt werden. An zwei anderen Wochentagen müssen wir Handtücher, Bettwäsche, Unterlagen usw. nachfüllen. Regelmäßig müssen wir in jedem Zimmer die Handschuhe, Einmaltücher und Servietten nachfüllen. Danach war es schon wieder 12 und Zeit fürs Mittagessen. Zu Mittag muss man das Mittagessen austeilen und ca. 20 min später wieder abräumen um in die große Zentralküche zum Waschen bringen. Danach habe ich meistens meine Pause. Nach meiner Pause teile ich Nachspeisen und Kaffee aus. Sobald ich dann wieder das gesamte Geschirr abgeräumt habe, gibt es nicht mehr viel zu machen. Nachmittags spiele ich oft „Mensch ärgere dich nicht“ mit den Bewohnern. Manche ärgern sich trotzdem.

Für mich war es ein sehr interessanter erster Eindruck in der Pflege. Ich würde sehr empfehlen es selbst auszuprobieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier der neuen Stipendiat:innen

Am 18. September 2021  fand im Hauptquartier von START-OÖ der alljährliche Videodreh der neuen Stipendiaten*innen für ihre Begrüßungsfeier statt.

Mit sorgfältig vorbereiteten Texten und diversen Requisiten ausgerüstet, traten die elf Neueinsteiger in das Büro von START-Oberösterreich in der Tabakfabrik Linz ein, um sich für ein paar Stunden in eine Art Castingshow-Stars zu verwandeln. Der Plan für den Tag war relativ einfach: zuerst reden, dann zeigen und dabei viel Spaß haben.

Nachdem alle ihre Texte noch einmal durchgelesen und mit unserer Projektkoordinatorin Anna geübt hatten, gingen sie in einen professionell ausgestatteten Raum, wo sie sich vor die Kamera setzten und sich vorstellten. „Mein Name ist…“, „…besuche ich die …“, „…START unterstützt mich dabei…“- alle sprachen über ihren Hintergrund und ihre Zukunftspläne mit eloquenter Kadenz, während das Drehteam sich um die technischen Details kümmerte.

Wer mit dem Vorstellen fertig war, ging zum nächsten Teil des Videodrehs: „Die B-Rolle“, wie die Profis sie benennen. Manche spielten auf irgendeinem Instrument, andere zeigten ihre sportlichen Fähigkeiten, während ein paar auch praktische Talente präsentierten: Nähen, Blutdruck messen, Origami, Kalligraphie…Ein vielfältiges Team voller Potenzial- das konnte man an dem Tag im START-Büro erblicken.

Der Tag endete mit chinesischem Essen, Country-Songs, Origami-Schmetterlingen und viel Gelächter. Nun warten alle auf das Ergebnis, das am 15. November bei der Begrüßungsfeier in der Raiffeisenlandesbank OÖ zum Vorschein gebracht wird.

P.S. Vielen Dank an die Filmagentur amago für ihre hervorragenden Skills und Bemühungen!

Ein Bericht von Stipendiatin Estera

START-OÖ besucht das Landhaus in Linz

Am Freitag, den 17.09.2021, hatte START-OÖ die Möglichkeit das Landhaus in Linz zu besuchen. Da in einer guten Woche in Oberösterreich unter anderem die Wahlen für den Landtag stattfinden, war es nicht schlecht neben der Geschichte des Gebäudes, auch einen Einblick in die Politik des Landes zu bekommen und mehr über den Ort zu erfahren, wo das politische Geschehen in OÖ stattfindet.

Gleich am Anfang besichtigten wir den prunkvollen Plenarsaal. Darin kommt der Landtag zusammen und beschließt die Landesgesetze und das Landesbudget. Dort haben wir auch eine Einführung in die derzeitige Zusammensetzung des Landtags und der Landesregierung und die aktuelle Sitzordnung der Abgeordneten bekommen.

Danach haben wir weitere Räume und Zimmer des Landhauses besichtigt, die während der Landtagssitzungen Besprechungs- und Rückzugsorte der einzelnen Parteien sind. In einem der Zimmer hatte sogar Kaiserin Sissi übernachtet, als sie zu ihrer Hochzeit mit Franz Joseph I. reiste. In diesem Raum stehen noch Originalmöbel von damals.

Ein weiteres Highlight der Führung war die Besichtigung des Turms, wo wir, oben angekommen, einen super Ausblick über Linz hatten.

Stipendiatin Hatice meint zu unserer Führung durchs Landhaus:

„Es ist ein sehr unbekanntes Gefühl zu sehen und zu hören, was die Politiker im Landhaus machen. Kurz gesagt, wir betraten und besichtigten die Gesprächsräume jeder Partei und konnten uns einen Eindruck machen, wie man sich dabei fühlt. Wir haben aber auch über die Ereignisse von der Vergangenheit bis zur Gegenwart gesprochen und uns auch Gegenstände angeschaut, die von den Römern übriggeblieben sind.“

Vielen Dank für die super Führung durch die Geschichte des Landhauses und die Politik in OÖ.

Namensspiele, Drachenbauen und Klettern in den Baumwipfeln: Team-Building bei START-OÖ

Am Sonntag waren wir zum Team-Building klettern. Wir haben uns am Morgen beim Bahnhof in Linz getroffen und sind mit einem Bus nach Kirchschlag gefahren, wo wir am Ortsplatz ausgestiegen sind.

Dort angekommen haben wir uns auf dem wunderschönen Platz vor der Kirche versammelt und ein paar Spiele zum Kennenlernen gespielt. So haben wir alle Namen gelernt und auch gleich einige Facts über die Stipis herausgefunden, wie das Alter, Schule, Erstsprache, etc.

Nach den Spielen haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und in diesen Gruppen Drachen aus Bambusstöcken und bunten Müllsäcken gebastelt. Nebenbei konnten wir unsere Jause essen und miteinander viel Spaß haben. Als die Drachen fertig waren, haben wir probiert sie zum Fliegen zu bringen. Das hat bei manchen besser, bei manche schlechter funktioniert. Aber alle Gruppen haben sich sehr viel Mühe gegeben, und die Drachen sind wirklich schön geworden.

Danach war es auch schon wieder Zeit, um zum Hochseilgarten zu gehen. Der Hochseilgarten war ungefähr 5 Minuten vom Ortsplatz entfernt. Dort angekommen, waren 2 hilfsbereite und nette Mitarbeiter für uns da und haben uns Hilfe geleistet. Nachdem wir alle mit Handschuhen, Helmen und Sicherheitsgurte ausgestattet wurden, ging es auch schon los. Wir haben eine Sicherheitseinführung bekommen, in welcher uns erklärt wurde, wie die Sicherung mit den Karabinern funktioniert. Danach konnten wir frei klettern.

Es gab insgesamt 4 Parcours, die jeweils immer schwerer und höher wurden. Der höchste war bis zu 20 m hoch. Es hat viel Spaß gemacht zu klettern und sich kennenzulernen. Die alten und neuen Stipis haben sich zwar beim Bildungsseminar schon getroffen, aber erst an diesem Tag haben wir uns richtig kennengelernt. Es hat uns alle sehr gefreut und viel Spaß gemacht.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

"Das TeamBuilding hat mir sehr gefallen. Anna und Verena haben ein paar tolle Kennenlernen-Spiele für uns vorbereitet. Danach sind wir klettern gegangen, wo jede und jeder von uns seine eigene Limits entdeckte und überschreiten konnte. Es hat mir eine große Freude gemacht, unsere kleine Familie besser kennen zu lernen und bin auf unser nächstes Treffen sehr gespannt." Stipendiatin Tamara

Mein Praktikum bei der Arbeiterkammer Oberösterreich

Ich durfte einen Monat lang die Kommunikationsabteilung der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz unterstützen. Die Zeit ist sehr schnell vergangen. Die Arbeit war sehr Praxis-orientiert und hat mir sehr gefallen.

Die AK setzt sich für vieles ein. Bessere Arbeitsbedingungen für alle, gute Jobchancen für Jugendliche oder verschiedene Hilfen für SchülerInnen und Studierende sind nur einige davon.

Meine Aufgaben waren sehr unterschiedlich. Ich habe versucht für alle Gruppen und Teams der Abteilung eine Hilfe zu sein. Hauptsächlich habe ich mit der Archivierung beschäftigt, da die Mitarbeiterin, die dafür zuständig ist, im Urlaub war. Durch meinem Praktikum konnte ich das Berufsleben besser kennenlernen. Die Erfahrung, wie man mit Kunden oder Kollegen umgeht, wird mir in der Zukunft eine große Hilfe sein. Außerdem habe ich viele neue Kontakte geknüpft und meine Fähigkeiten erweitert.

Die Gemeinschaft in der Abteilung bzw. die Zusammenarbeit im täglichen Betrieb fand ich sehr lobenswert. Die Mitarbeiter und die LeiterInnen waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Auch, wenn es nur für einen Monat war, bin ich sehr zufrieden damit, dass ich ein Teil davon sein konnte.

Ein Bericht von Stipendiat Eray

START-OÖ Bildungsseminar in Linz

START-OÖ hatte am 4. und 5. September ihr Bildungsseminar. Es fand in Linz im Bildungshaus St. Magdalena statt. Die Stipendiaten:innen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe hatte den Workshop „Rhetorik“ mit Barbara Willensdorfer und die zweite Gruppe „Politik und Demokratie“ mit Pascal Günsberg und Manuel Köllner vom PolEdu Verein.

Alle Stipendiaten:innen sind vor dem Seminar-Beginn am ersten und auch am zweiten Tag getestet worden. Durch Einhaltung der Corona-Regeln war ein „coronafreies“ Seminar möglich.

Die Stipendiat:innen berichten von ihren Seminaren:

„Hiermit möchte ich gern meine Erlebnisse mit euch teilen: Wir Schüler sind öfter mit den Themen beschäftigt, die bezüglich Schule sind. Aber dieses Seminar war anders. Wir konnten über unsere Probleme offenerweise fragen und  diskutieren. Die Trainerin hat am ersten Tag über unsere Interessen  gefragt. Sie wollte wissen über was möchten wir gern informiert werden. Das habe ich sehr toll gefunden, da sie unsere Neugier berücksichtigen wollte.

Ich habe das Seminar sehr hilfreich gefunden. Wir haben viele faszinierende Infos über Körpersprache, Stimme und Kommunikation  bekommen. Wir haben diese Fragen durchgesprochen und dazu unterschiedliche Übungen praktiziert.

–> Wie können wir die anderen Kritisieren? Feed-back Regel: Lob-Kritik-Lob
–> Welche Übungen sind bevor einen Präsentation hilfreich um ruhig zu bleiben?
–> Was heißt Looser oder Winner?
–> Wie können wir eine bessere Körpersprache besitzen?
–> Welche Parameter beeinflussen unsere Stimme und Sprache?
–> Wie können wir unsere Nervosität unter Kontrolle haben?
–> Wie kann ich Gespräche als eine introvertierte Person anfangen?

Wir haben gelernt spontan eine Rede zu halten, und somit haben wir Präsentation Situationen geübt . Was ich sehr gut gefunden habe, waren viele Pausen zwischen den Seminar. So konnten wir uns immer wieder erfrischen und weiter konzentrieren.
Die Stimmung in der Gruppe war sehr nett und keine/r hat sich Fremd gefühlt. Wir konnten leicht miteinander kommunizieren und dabei Spaß haben. Alles war sehr gut geplant und die Stipis wussten was sie zu tun haben. Was ich persönlich nach diesem Seminar mitnehme ist, dass Verteidigung während eine Diskussion uns schwach macht. Und wir können selber unsere Rolle in der Gesellschaft wählen, entweder Looser oder Winner.

Im Großen und Ganzen haben wir ein wunderschönes Wochenende miteinander verbracht. Ich habe neue Kenntnisse über den Thema Rhetorik und Präsentation bekommen und dabei wundervolle Leute kennengelernt.“ (Maryam, Seminar „Rhetorik“)

„Für die Neueinsteiger war das nicht nur ein Bildungsseminar, sondern auch das Kennenlerntreffen mit den meisten Stipendiaten, da das Teambuilding ausgefallen war. Um ehrlich zu sein, kann ich mir kaum einen besseren Einstieg vorstellen als diesen. Wir haben die anderen Stipis, aber auch uns selbst kennengelernt.

Wir haben gelernt, wie man Feedback gibt und gleichzeitig, wie man mit Kritik umgeht, dass Wahrnehmung auf vielen Faktoren basiert, sowie dass wir die Situation selbst in die Hand nehmen können. Uns wurden die Parameter der Stimme und der Körpersprache nähergebracht und erklärt, wie ausschlaggebend sie bei einer Unterhaltung sind. Das alles auf eine unterhaltsame und spielerische Art und Weise, dank unserer hervorragenden Lehrerin Barbara.

Wir haben viele Spiele gespielt, oft waren es Rollenspiele. Ganz besonders ist mir das König-Diener Spiel in Erinnerung geblieben. Da war man mal König, mal Diener und jedes Mal, wenn Barbara geschnipst hat, wurden die Rollen getauscht. Davon habe ich mitgenommen, dass alles seine Vorteile haben kann und dass auch wenn das absurd klingt, wir uns im Alltag oft im König – Diener “Spiel” auffinden, wobei sich die Positionen immer ändern und wir darüber bestimmen können.

Der Workshop hat so viel Spaß gemacht, dass es sich gar nicht nach Lernen angefühlt hat. Leider sind die zwei Tage viel zu schnell vorüber gegangen. Ich habe viel gelernt, viel gelacht und viele neue Freundschaften geschlossen (und sehr gut gegessen! (auch viel)) Ich freue mich schon auf das nächste Mal!“ (Emma, Seminar „Rhetorik“)

Das Seminar dauerte 2 Tage, am Samstag begann es mit einer Vorstellrunde, in der sich die Seminarleiter und Mitglieder des Vereins PolEdu, Pascal und Manuel, vorgestellt haben. PolEDu steht für „Politic Education“. Dieser Verein dient der politischen Bildung von Jugendlichen.

Zuerst haben wir auf Post-its unsere Gedanken zur Fragestellung „was ist Politik“ aufgeschrieben, danach haben wir diese Stichwörter besprochen. Es wurde uns erklärt, warum was Politik ist und was nicht. Ich bin froh darüber, dass es eine entspannte Atmosphäre war, in der man sich gut unterhalten konnte und angenehm Fragen stellen. Unser Gespräch ging in viele interessante Richtungen, bei manchen Themen sogar ins Detail sowie bei Steuerpolitik. Am Nachmittag besuchte uns die Landesschulsprecherin der BHS. Wir hatten die Möglichkeit ihr unsere Probleme oder Verbesserungsvorschläge zu erklären. Es war eine sehr interessante Diskussion über Bildungspolitik.

Am Sonntag ging es dann weiter, der zweite Seminarleiter Manuel, der Journalist ist, erzählte uns „irgendwas über Medien“ (so hieß die Präsentation). Es ist schwer die konkrete Thematik in einem Rahmen zu halten, da es wirklich um alles rund um Medien ging.
Am Ende spielten wir noch eine selbst erfundene Runde Werwolf mit Politik. Dabei waren die Dorfbewohner die Opposition, die Werwölfe die Regierung und der Seher der Bundespräsident.“
(Sarah, Seminar „Demokratie und politische Bildung“)

„Der Workshop mit PolEdu war sehr umfangreich und spannend. Wir haben über verschiedenen Themen, wie Politik, Schule, Staatsbürgerschaft usw., gesprochen und unser Wissen miteinander geteilt. Dazu war am ersten Seminartag die Landesschulsprecherin Charlotte Stütz uns zu Gast. In einer sehr freundlichen Atmosphäre konnten die StipendiatenInnen ihre Fragen stellen und über die Probleme ihrer Schulen diskutieren. Nach einem zwei-stündigen Gespräch verabschiedeten sich die Stipendiaten mit einem großen Applaus von Charlotte. Am zweiten Tag haben wir uns hauptsächlich mit Journalismus und Medien beschäftigt und den Tag mit einem politischen Werwolf-Spiel beendet. Die Zeit verging sehr schnell. Für alle StipendiatenInnen war es eine große Erfahrung. Vielen Dank an PolEdu und an Barbara.“ (Eray, Seminar „Demokratie und politische Bildung“)

Mein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH

Im August 2021 hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH zu absolvieren. Ich war im Requirements Engineering und in der Organisation tätig. Im Tätigkeitsfeld der Organisation habe ich klassische Aufgaben übernommen, welche man üblicherweise in den Firmen so kennt, aber was bedeutet bloß das Wort „Requirements Engineering“, habe ich mir am Anfang gedacht? Deshalb möchte ich etwas näher darauf eingehen. Auf Deutsch übersetzt bedeutet Requirements Engineering „Anforderungsmanagement“, aber was ist das genau?

Mittels Requirements Engineering sollen die für die Entwicklung von Produkten, System und Software notwendigen Fragestellungen beantwortet werden:

  • Was sind die Anforderung an das gewünschte Produkt?
  • Wie kann man diese Anforderungen spezifizieren?
  • Wie sollen diese Anforderungen verwaltet werden?

In diesem einen Praktikumsmonat habe ich viel Neues dazu gelernt und konnte mein Wissen erweitern. Hier eine kleine Auflistung was ich in diesem einen Monat alles gemacht habe: Einführung in die Firma erhalten, kleine Softwareänderungen und Softwaretests durchgeführt, Excel-Listen bearbeitet, Einführung in die PL/I Programmiersprache, agiles Projektmanagement mittels Scrum (Atlassian Softwareentwicklungs- und Kollaborations-Tools Jira und Confluence), SQL Datenbanksprache, Abstimmungen und Nachbesprechungen mit Fachexperten und Entwicklern, Konzeptübertragung, Recherchearbeiten und vieles mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in so kurzer Zeit in einem Praktikum ein derart großes Betätigungsfeld haben werde.

Zudem hatte ich mit dem Team einen Vorteil, da sich die mit Wertpapieren beschäftigen und ich so einiges über Aktien, Depots, Fonds, etc. lernen und mitnehmen konnte. Ich habe mich beispielsweise dafür entschlossen, dass ich definitiv in jungen Jahren (sobald ich mein Geld verdiene) in Aktien (ETF’s, Aktienfonds, Einzelaktien, etc.) investieren werde, wenn ich mich dazu entschließen sollte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH sehr prägend und hilfreich für mich war. Ich habe eine Menge Erfahrungen gemacht und gesehen, wie abwechslungsreich Büroarbeit sein kann. Darüber hinaus habe ich mit einem großartigen Team zusammenarbeiten können und es hat mir viel Spaß gemacht. Das Klima in der Firma unter den Kollegen war sehr angenehm und ich habe mich im Team trotz der gegenwärtigen Corona-Situation (wo doch ein Großteil des Teams im Home-Office ist) direkt aufgenommen und wohl gefühlt.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei meinen Teamkollegen und der Raiffeisen Software GmbH bedanken, welche mir trotz der schwierigen Umstände ein großartiges und erfahrungsreiches Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana

1, 2, 3 Strike – START-OÖ bowlt!

Am Sonntag den 1.8. trafen sich neue und alte Stipis und auch welche aus dem Freundeskreis, um gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen.

Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und ein Plan B musste her. Wir entschieden uns gemütlich essen zu gehen. Nach langem Überlegen einigten wir uns zur Losteria zu gehen. Dort hatten wir die Möglichkeit uns besser kennen zu lernen und während dem Warten aufs Essen, spielten wir sogar eine Runde Karten. Im Restaurant verbrachten wir auch fast 2 Stunden bevor wir dann zum Bowling gingen. Für einige von uns war es das erste Mal Bowling, aber dafür haben wir ganz schnell den Dreh rausgehabt. Während die einen auf ihre Runde warten mussten und sich in gemütlicher Runde austauschten, versuchten die anderen so viele Kegeln wie möglich umzuwerfen.

Es war eine sehr schöne Atmosphäre und lustig wieder normal Zeit miteinander verbringen zu können. Das hat uns sicher allen gefehlt.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

Jahresabschluss bei START-OÖ

Eigentlich wollte START-OÖ zum Jahresabschluss das Salzkammergut erkunden und nach Gmunden fahren, um dort auf den Grünberg zu fahren, zu rodeln und zum Laudachsee zu spazieren. Doch aufgrund des schlechten Wetters und der Hochwasserwarnungen entschieden wir uns dazu, den Tag gemeinsam mit Stipendiat:innen, START-Freund:innnen und Alumni in Linz zu verbringen. Neben Gesprächen, leckerem Essen und Spielen, stand auch noch der Besuch des JumpDomes (eine große Trampolinhalle) auf dem Programm.

Stipendiat Reza Rajabi berichtet:

Das Jahrestreffen war ein spannender, lustiger und sportlicher Tag. Das Programm bestand aus drei Teilen: Spielevormittag, Mittagessen und der sportliche Teil.

Am Vormittag haben wir kurz die verschiedenen Awards ausgeteilt und dann mit Spielen angefangen. Manche haben sich nur Zeit zum Reden genommen, manche entschieden sich für Karten-Spiele und manche (eigentlich nur Jungs und die Verena) waren aktiver und spielten Tischtennis. Danach gingen wir zu l’Osteria um ein wenig Energie für der sportlicher Teil zu sammeln. Die meisten haben Pizza bestellt und manche nur Paste vielleicht noch mit Salat. Mir hat das Pizza gefallen, besonders die BBQ Chicken empfehle ich weiter.

Danach gingen wir zu Jump Dome Linz, was eigentlich richtig Spaß machte, bis ich wegen dem Essen Bauchschmerzen bekam ☹. Aber nach einer kleinen Pause ging es wieder und ich konnte erfolgreich einen Salto schaffen. Wir haben 90 Minuten mit verschiedenen Herausforderungen verbracht, vielleicht manchmal ein bisschen zu „competetive“. Im Großen und Ganzen war der Tag für mich ein lustiger Abschluss dieses Jahres, ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch aktiver werden, den Everest hochzuklettern wäre keine so schlechte Idee.

„Es war toll alle wieder einmal sehen zu können und das Essen im Restaurant war ebenso sehr lecker. Im Jump Dome hatten wir alle gemeinsam viel Spaß und wir konnten uns auspowern. Im Großen und Ganzen war ein spaßiges Programm vorhanden und ich freue mich auf die weiteren persöhnlichen Treffen.“ Tuana Cetin, START-OÖ Stipendiatin

„Wir hatten viel Spaß beim Jahrestreffen, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Das Alternativprogramm hat nicht enttäuscht und es war schön wieder mal etwas mit START zu machen und neue Stipis kennenzulernen. Mein Highlight war auf jeden Fall das Trampolinspringen, wo wir vieles ausprobiert haben.“ Sara Elsoudany, START-OÖ Alumna

„Es war so schön wieder alte START-Kollegen zu treffen und neue Stipis kennenzulernen. Der Jahresabschluss war ein voller Erfolg und ich gratuliere allen diesjährigen Maturant*innen, die auch heuer mit Hilfe von START abgeschlossen haben!“ Thupten Dergey, START-OÖ Alumnus

START-OÖ erkundet den Attersee

Einige START-OÖ Stipis nutzten das schöne Wetter, um gemeinsam einen Ausflug zum Attersee inklusive Schifffahrt zu machen. Stipendiat Eray berichtet seine Eindrücke:

Am 04.07.2021 haben wir uns am Bahnhof Linz getroffen und haben mit dem Zug zum Attersee gefahren. Als wir aus dem Zug ausgestiegen sind, haben wir gesehen, wie schön der Attersee ist.

Nach ein kleines Essen sind wir zu unserem Boot gegangen. Das Boot sah alt aber trotzdem sehr schön aus. Die Tour hat ungefähr eine Stunde gedauert und sie hat uns sehr gefallen. Wir haben viele Bilder gemacht und den See genossen. Danach sind wir zurückgegangen und haben uns einen Schatten gesucht. Den Tag gaben wir mit viele Spiele und mit viele Plauderei verbracht. Es war ein schöner Tag für uns alle.

Die Bilder und die Erinnerungen werden uns in der Zukunft ein Lächeln auf dem Gesicht zeichnen, wenn wir sie zufällig oder absichtlich sehen bzw. uns daran erinnern. Wir sollten solche Momente sammeln und dieser Ausflug hat uns vieles mitgegeben.“

Und auch Hafizullah schildert seine Eindrücke:

„Am 04.07.2021 machten wir einen Ausflug zum Attersee bei Kammer-Schörfling. Nach der Ankunft machten ein Picknick und anschließend fuhren mit einem Schiff eine ganze Rundfahrt. Wir genossen die Schifffahrt und machten viele schöne Bilder von dieser Fahrt. Am Nachmittag spielten wir verschiedene Spiele, wie Tennis, Minigolf, Uno und andere Kartenspiele. Ich war schon mehrmals beim Attersee, aber es hat mir nie so viel Spaß gemacht dieses Mal. Am frühen Abend fuhren wir mit dem Zug nach Linz zurück und gingen schließlich noch in ein Restaurant für das Abendessen.

"Die Zeit am Attersee gemeinsam mit den anderen war sehr schön. Endlich konnten wir nach einem langen und stressigen Schuljahr mal wieder einen Tag entspannt genießen." Samar
"Je schöner und voller die Erinnerungen desto fester werden die Freundschaften." Eray

Minigolfen bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27. Juli 2021 trafen sich die SART-OÖ Stipis, um in Linz Minigolf zu spielen. Vom Bahnhof aus ging es mit dem Bus zur Minigolfanlage am Freinberg.

Bei heißen Temperaturen probierten wir uns an verschiedenen Stationen. Insgesamt gab es 18 Bahnen und man hatte je Bahn höchstens 7 Versuche den Ball in das Loch zu befördern. Von relativ einfachen Hindernissen bis zu Bahnen, die unter 7 Schlägen so gut wie nicht schaffbar waren, war alles dabei. Dafür, dass es manche von uns auch zum ersten Mal ausprobiert haben, funktionierte das Spielen schon sehr gut. Als kleine Abkühlung gab es auch eine Runde Eis für alle.

Das meint Momo zum Minigolfen:
„Wir haben uns trotz der Hitze zum Minigolfspielen getroffen. Die Freude war groß wieder ein paar andere Stipis zu sehen. Auch ein Eis hat uns etwas von der Hitze abgelenkt und abgekühlt. Wir haben alle Stationen durchgemacht, haben viel gelächelt und hatten dabei sehr viel Spaß. Danke Start!“

Es war ein super Nachmittag auf der Minigolfbahn 😊

Comics erstellen #2 – mit Soso

„In jeder Person steckt ein künstlerisches Potential – man muss es nur etwas herauslocken“ – so motivierte START-OÖ Alumna Soso uns am 13.06.2021 für den 2. Teil des Comic Workshops. Nachdem wir im 1. Teil die Geschichte und die Basics zum Thema Comics erhalten haben, ging es beim 2. Teil um die Ideenfindung, den ersten Entwurf und das Gestalten unseres Comics.

„Genauso interessant war der zweite Comics-Workshop wie der erste. Ich habe immer gedacht, dass ich nicht zeichnen kann, aber mit Soso habe ich gelernt, wie ich meine Kreativität heraushole und dass das Zeichnen nicht unbedingt komplex sein muss. Mit wenigen Strichen und Punkten kann man einen Charakter entwickeln und mit wenigen Punkten kann man dem Charakter Emotionen zuteilen. Mir ist auch bewusst geworden, dass ich eigentlich mit Comics aufgewachsen bin. Das hätte ich nicht gedacht, weil ich mich für Comics nie interessiert habe oder mich damit beschäftigt habe, aber alle Cartoons, die ich als Kind gerne angeschaut habe, fallen tatsächlich unter Comics. Mir hat es viel Spaß gemacht dabei zu sein und aus meiner Komfort-Zone herauszukommen und mal was Neues zu machen. Ich bin auf mein Werk so stolz, auch wenn es nicht das Beste ist, aber für mich bedeutet es viel. Danke Soso für diesen Workshop!“ – Rahma

„Mir hat der Workshop sehr gefallen, denn ich liebe kreative Aufgaben im Allgemeinen, aber Soso konnte uns eine sehr kompetente und praktische Begleitung dazu bieten. Es war lustig, entspannt und wir hatten viele kreative Freiheit, was meiner Meinung nach in so einem Prozess sehr wichtig ist. Am Anfang haben wir sogar über die Geschichte der Comics gelernt, was sehr interessant war und was mir geholfen hat die Essenz der Comics zu verstehen: Die Botschaft deiner Bilder zählt, ob du zeichnen kannst oder nicht, nicht wirklich.“ – Grace

Beim Workshop sind viele super Comics entstanden. Vielen Dank an unsere Alumna Soso für diesen tollen und kreativen Workshop 🙂

Matsch – Matschiger – Bogenschießen

Als ersten präsenten Workshop seit gefühlten Ewigkeiten sollte etwas nicht Alltägliches für unsere START-OÖ Stipis stattfinden. Doppelt und dreifach getestet trafen sich daher einige motivierte Stipis am Pfingstmontag, den 24.05.2021, um ihre Ziel- und Treffsicherheit beim Bogenschießen in Alkoven unter Beweis zu stellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Technik und ein paar wichtigen Sicherheitshinweisen, durften wir auch schon loslegen. Am Anfang übten wir die Schusstechnik noch in der Halle ohne genaue Ziele. Sobald jeder ein gutes Gefühl für den Bogen bekommen hat, ging es nach draußen, um an verschiedene Schaumstoff- und Plastikzielen zu üben. Am Schluss durften wir duch einen Parcour marschieren und unsere Pfeile auf 8 Ziele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen abschießen.

Das sagten unsere Stipis zum Bogenschießen:

Endlich konnten wir uns wieder treffen, zum allerersten Mal nach einem halben Jahr. Es hat echt viel Spaß gemacht, gemeinsam Bogenschießen zu gehen. Obwohl unsere Hosen und Schuhe sind dreckig geworden sind, hatten wir eine große Gaudi im Mühlviertel. Es war eine tolle Erfahrung, auch wenn wir oft unser Ziel verfehlt haben.“ – Sarah, Zakia, Zahra und Samar

„Ich bin sehr stolz, dass ich den Tennisball getroffen habe. Bogenschießen hat mir gefallen, obwohl es so rutschig war. Ich möchte in Zukunft gerne öfter Bogenschießen gehen und ein Teil von meinem Hobby sein.“ – Reza

Am Anfang habe ich gar nichts getroffen. Ich habe gedacht, dass ich überhaupt kein Talent hatte. Aber es stellte sich heraus, dass der Bogen nicht richtig eingestellt war. Nachdem ich einen neuen Bogen bekommen hatte, habe ich angefangen zu treffen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, ich werde öfter Bogenschießen gehen.“ – Eray

„Es hat mir sehr gefallen und auch die Einschulung war sehr interessant. Ich habe gelernt, was eine Blume im Bogensportsprache ist. War challenging, aber sehr interessant.“ – Tamara

„Ich habe den Tennisball auch getroffen, er hat sich 2 mal überschlagen. Spannend wieder Bogenschießen zu gehen.“ – Yusuf

Trotz des nicht ganz optimalen Wetters, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen. Wir quatschten und lachten, während wir durch den matschigen Wald stapften und am Schluss verglichen wir noch, wessen Schuhe den meisten Dreck abbekommen hatten 😉

„Common Mistakes“: Englisch-Grammatik bei START-OÖ

Die Englische Grammatik zu wiederholen, das haben sich die START-OÖ Stipis an einem Sonntag gemeinsam mit Trainerin Michelle von der Lernwerkstatt Linz vorgenommen. Denn auch in der Oberstufe schadet es nicht, die Basics und grundlegenden Grammatikregeln durchzugehen und zu festigen.

So wurden zuerst die verschiedenen Zeitformen in Angriff genommen, danach wurden If-Clauses und Word Formation intensiv geübt. Nach der verdienten Mittagspause wurde keine Zeit verschwendet, denn die Stipendiat*innen hatten ein straffes Programm. Zuerst ging Michelle auf einige Writing Tips ein, mit welchen man seinen Schreibstil verbessern kann. Dass für einen guten Ausdruck und für einen angenehmen Lesefluss Linking Words eine wichtige Rolle spielen, wurde ausführlich besprochen. Schließlich machte Michelle, auf Wunsch der Stipendiat*innen, einen kurzen Exkurs zu Reading Comprehension, um zum Abschluss noch auf den Unterschied von Adverbs / Adjectives und Prepositions einzugehen.

Alles in allem wurden 3,5 Stunden „Working Time“ bis zur letzten Minute intensiv genutzt. Es ist sehr erstaunlich, wie viel Themen die Jugendlichen in der wenigen Zeit gemeinsam mit Trainerin Michelle wiederholen und üben konnten. Danke auch für die zahlreichen Unterlagen, welche die Stipendiat*innen für das Selbststudium erhalten haben.

Einige Stipendiat*innen berichten über den Workshop:

„Am Sonntag den 16. Mai hatten wir einen Workshop, in welcher wir ein breites Thema durchgemacht haben. Englisch Grammatik war unsere Hauptbeschäftigung, doch konnte Michelle auch auf unsere persönlichen Schwächen eingehen.
Es war ein Full-English-Paket. Und mit voller Zufriedenheit kann ich sagen, dass der Workshop sehr lehrreich und informativ war. Vielen Dank“
Eray

„In Sprachen Bereich besonderes in English habe ich Schwierigkeiten aber durch einen English Workshop beim Start habe ich herausgefunden was mir fehlt, Übungen dazu gemacht und Tipps bekommen wie ich die Fehlern beheben und mich verbessern kann. Reza

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil wir alle gemeinsam die Themen besprochen haben und es dann üben konnten. Was ich auch sehr gut fand ist, dass wir auch sehr gute Tricks und Tipps bekommen haben. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und es war sehr hilfreich.“ Lily

„Der Workshop hat mir gezeigt, dass ich teilweise Dinge nicht mehr so gut kann und mir hat es geholfen noch einmal alles aufzufrischen. Michelle hat alles ziemlich gut erklärt und durch die Übungen konnten wir sehen, was noch alles hängen geblieben ist.
Vielen Dank für den Workshop :)“
Samar

Deutsch Workshop – Ausdruck und Stil

Am Samstag, dem 08.05.2021, nutzten Stipis von START-OÖ die Möglichkeit ihren Ausdruck und Stil in der deutschen Sprache zu verbessern. Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat Tipps für Ausdruck und Stil bei den verschiedenen Textsorten gegeben und anhand von Texten, die die Stipis vorher schon geschrieben haben, konkret auf Fehler und Verbesserungsvorschläge der einzelnen Teilnehmer*innen eingegangen.

Stipendiatin Zahra berichtet:

„Stil und Ausdruck in der deutschen Sprache sind für die meisten von uns immer wieder ein Problem beim Texte schreiben. Daher hatten wir am Samstag, 08.05.2021 einen Workshop über das Thema Ausdruck & Stil, wo wir mit unseren eignen Texten arbeiten durften. Im Workshop haben wir eine Ahnung bekommen, welche Stil und Ausdruck man mit welcher Textsorte verwenden soll. Für unsere Ausdrucksfehlern, die wir in unseren Texten gefunden haben, haben wir immer Erklärungen bekommen, warum das nicht gestimmt hat, damit wir in der Zukunft nicht die gleichen Fehler machen.“

Vielen Dank an Frau Girlinger für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop.

Wir danken Fürst Georg Starhemberg, welcher mit seiner Spende die intensive Deutschförderung unserer Stipendiat*innen ermöglicht.

START-OÖ Bildungsseminar als Webinar

START-OÖ verbrachte das erste Maiwochenende mit zwei intensiven, lehrreichen und lustigen Seminartagen. Nachdem im September 2020 das Bildungsseminar schon nicht österreichweit, aber doch bundesländerintern in Linz stattfinden konnte, war es dieses Mal aber leider nicht möglich präsent miteinander zusammenzukommen. Dank unserer Trainerin Sandra Reimers mit dem Workshop „Lern dir was“ und unserem Trainer Michael Traindt mit dem Workshop „Gruppenmoderation„, war aber auch die virtuelle Version mit spannenden und interaktiven Workshops ein voller Erfolg.

Lern dir was

„Im Hinblick auf die bevorstehende Matura ist es notwendig, dass die Maturant*innen sehr gut vorbereitet sind. Dazu gehört zum Beispiel zu lernen, wie man mit stressigen Situationen vor und während der Prüfungen umgeht und wie man die Konzentration beim Lernen steigern kann. Dieser Workshop diente genau diesem Zweck.

Wie bei jedem Workshop starteten wir mit einer kurzen Vorstellrunde und unseren Erwartungen, damit die Workshop Leiterin Sandra Reimers uns besser kennenlernen und möglichst individuell auf unsere Gruppe eingehen kann.

Im weiteren Verlauf des Workshops besprachen wir viele Tipps, die unsere Lernleistung und Motivation steigern. Frau Reimers erklärte uns, dass es wichtig ist, genug Wasser zu trinken und verschiedene Nährstoffe aufzunehmen, um das Hirn voll funktionsfähig zu machen. Neben den benötigten Nährstoffen ist die Ruhe ebenfalls ein wichtiger Faktor für unser Hirn. Auch das Smartphone stellt eine Herausforderung beim Lernen dar, da man durch die Benutzung beim Lernen oft abgelenkt wird. Frau Reimers erklärte uns diesbezüglich eine gute Technik, wie wir von dieser Ablenkung wegkommen. Danach haben wir viele verschiedene Hilfsmittel zum Lernen kennengelernt. Dazu gehören z. B. die Visualisierung und die ABC-Liste.

Abschließend beschäftigten wir uns mit der Organisation und vor einer Prüfung und die Motivation fürs Lernen. Frau Reimers hat uns eine tolle Website empfohlen, die uns dabei helfen soll, uns diszipliniert an unsere Pläne zu halten. Sie erklärte uns auch wie wir mit dem Stress vor schwierigen Prüfungen gut umgehen können und dass wir mit dem Erreichten Ergebnis glücklich sein können, denn wir haben in diesem Moment das beste gegeben.

Wir bedanken uns bei Frau Reimers für die zahlreichen Tipps, die uns sicherlich vor und während jeder Prüfung helfen werden.“

Ein Bericht von Aleksy und Ivy.

Gruppenmoderation

„Das erste Online-Seminar hat all unsere Erwartungen übertroffen. Kaum einer von uns hätte sich gedacht, dass es online auch so lustig und lehrreich werden kann, aber wir wurden positiv überrascht. Wir waren 6 Stipis im Meeting und man hat schon von Anfang an gemerkt, wie viel Mühe sich Herr Traindt gegeben hat, um den Tag abwechslungsreich und spannend zu gestalten und dafür ein großes Dankeschön. Anstatt einer typischen Vorstellungsrunde haben wir mit einer Übung angefangen, in der wir in Zweiergruppen aufgeteilt wurden und jeder sollte über die andere Person ein bisschen was erzählen, ohne das vorher vom anderen gewusst zu haben. Überraschenderweise haben die meisten richtige Sachen über die Partner erzählt.

Herr Michael Traindt bemühte sich so wenig es ging, Theorie anhand Präsentation zu erklären. Sein Ziel war es viel mehr, dass wir im Seminar interagieren und anhand von Beispielen und Übungen uns mit der Moderation vertrauter zu machen. Wir behandelten hauptsächlich den Unterschied zwischen Präsentation und Moderation. Als Moderator ist es wichtig sich an Situationen anzupassen und die Meinung anderer zu akzeptieren. Ebenso ist angemessener Humor sehr wichtig und lockert die Atmosphäre.

Zusammenfassend gab es beim Seminar nie Langeweile und man konnte sich vieles mitnehmen. Vielen Dank an Herrn Traindt für die Gestaltung dieses tollen Tages.“

Ein Bericht von Rahma, Maryan und Ebtisam.

Comics erstellen #1 – mit Soso

Der Workshop „Comics erstellen #1“, der am 25. April 2021 von unserer Alumna Soritta Kim aka Soso moderiert wurde, war eine sehr schöne und interessante Erfahrung, die mir die Tür zur Kreativität geöffnet hat. Viele glauben, dass sie nicht zeichnen können, aber Soso hat uns durch eine einfache Methode gezeigt, wie wir unsere Charaktere mittels ein paar abstrakter Striche und Emotionen zum Leben bringen.

Am Anfang hat uns Soso die Geschichte der Comicwelt vorgestellt und erklärt. Wussten Sie, dass am Beginn diese Comics, die heutzutage einen Wert von tausende Euros haben, nur 10 Cent kosteten?!

Danach haben wir uns mit der Erkennung von Emotionen beschäftigt. Dadurch könnten wir unsere Vorstellung freien Lauf lassen und alles was existiert, Gefühle und eine Seele geben.

Ich bin sehr gespannt, an der Fortsetzung „Comics erstellen #2“ teilzunehmen. Dabei werden wir unserer spannenden Charaktere eine Geschichte geben und euch diese zeigen.

Ein Bericht von Tamara (START-OÖ Freundeskreis)

START-OÖ Newsletter April 2021

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Cybermobbing im österreichischen Recht

Die START-OÖ Stipendiat:innen nutzen jedes freie Wochenende, um sich außerschulisch zu den vielfältigsten Themen weiterzubilden. So auch an diesem Samstag beim Workshop zu „Cybermobbing aus rechtlicher Sicht“ mit dem Legal Literacy Projekt Linz.

Stipendiat Reza berichtet:

„Am Anfang haben wir das Wort Recht definiert und rausgefunden welche Arten von Rechten es gibt. Außerdem haben wir besprochen, welche Delikte es gibt, in welche Kategorie sie hingehören und welche Strafe man erwartet. Danach ging es dann um Cybermobbing und um den Cybermobbingparagrafen. Österreich hat im deutschsprachigen Raum eine Vorreiterrolle mit diesem Gesetz. Wir haben uns anhand von mehreren Fällen angesehen, ob die Definition von Cybermobbing, so wie sie im Gesetz steht, zutrifft.

Der Workshop Cybermobbing war für mich sehr wichtig und informativ, denn Cybermobbing wächst heutzutage sehr schnell, weil alle Jugendlichen heutzutage Handys oder andere elektrische Geräte haben. Und als Jugendliche/r sollte man wissen, welche Konsequenzen Cybermobbing hat. Obwohl Cybermobbing ein ernstes Thema ist, war der Workshop abwechslungsreich, denn man hat jederzeit Fragen stellen können und mitdiskutieren können.

Mathematik-Gruppennachhilfe bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipendiat*innen treffen sich ein- bis zweimal im Monat mit unserem Mathematiklehrer Herrn Entlicher online auf Skype, um verschiedene Themen zu vertiefen.

Es wurden bereits die Themen Wahrscheinlichkeit, Funktionen und Trigonometrie behandelt. Beim letzten Termin wurde intensiv zu Binomialverteilung und Kosten- und Preistheorie gearbeitet. Herr Entlicher versteht es, den oftmals schwierigen Stoff und scheinbar unverständliche Theorie mit vielen Beispielen darzustellen. Dabei geht er geduldig auf die Fragen unserer Stipendiat*innen ein.

So kann die Zeit des digitalen Lernens optimal genutzt werden, um vergangene und vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene Stoffgebiete zu wiederholen und zu festigen. Somit sind die Stipendiat*innen gut gerüstet für die nächsten Schularbeiten.

Textanalyse / -interpretation bei START-OÖ

Wie wird eine Textanalyse bzw. eine Textinterpretation geschrieben? Was müssen diese Textsorten beinhalten? Diese und noch mehr Fragen konnten die Stipendiat*innen beim Workshop mit Trainerin Sabrina Gierlinger von der Lernwerkstatt Linz klären.

Dabei wurde nicht nur auf den Aufbau der Testsorten eigegangen, sondern es wurden auch Übungen zur formalen Analyse von fiktionalen Texten und Gedichten gemacht. Bei fiktionalen Texten spielen vor allem Struktur, Sprache, Figuren, etc. eine große Rolle, bei Gedichten sind das lyrische Ich, das Reimschema, die Kadenz, etc. von Relevanz. Auch die Aussagen und die Absicht hinter gewisser Sprache und Stilmitteln wurde interpretiert.

„Ich fand den Workshop mega interessant, vor allem gehen wir das auch gerade in der Schule durch und das hat mir sehr geholfen vieles besser zu verstehen, was in der Schule nicht so gut und ausführlich erklärt wurde. Ich konnte mir vieles mitnehmen auch wenn es viel Theorie war.“ Stipendiatin Anni

„Die Sorten Textanalyse und Textinterpretation sind nicht immer einfach zu verstehen und auch vor allem den Unterschied zu kennen. In diesem Workshop hat sich das bei mir geändert. Ich verstehe jetzt diese beiden Textsorten und unsere Trainerin Sabrina Gierlinger hat es richtig gut gemacht und auch anhand von Beispielen erklärt, dadurch wurde es noch verständlicher. Vielen Dank an unsere Trainerin und an START :)“ Stipendiatin Samar

Zu Besuch beim Landestheater Linz

Am Montag 29.03.2021 und am Dienstag 30.03.2021 haben wir gemeinsam online von der Couch aus das Landestheaters Linz besucht! Am Montag haben wir uns auf der Netzbühne das Stück „Faust Short-Cuts“ im Stream angesehen, am Dienstag durften wir eine Nachbesprechung und eine online Führung durch das Schauspielhaus besuchen.

Wir hatten die Möglichkeit gehabt, von zu Hause das Musiktheater zu besuchen und uns auch ein Theaterstück anzuschauen, das vom Darsteller Friedrich Eidenberger allein gespielt wurde. Das Stück war gemischt zwischen Erzählungen von der Hauptfigur Fritz und Szenen aus Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Fritz erklärt am Anfang, dass Faust ein Klassiker ist und unbedingt im Musiktheater gespielt werden muss. Er hat selbst einmal bei einer Aufführung mitgewirkt, als er ein Kind war. Und da beginnt Fritz von der Geschichte von Faust zu erzählen, gemischt mit seinen Erlebnissen auf der Bühne. Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat dabei immer zwischen unterschiedlichen Rollen gewechselt (zB Faust, Mephisto, Gretchen, etc). Nach dem Stück, das eine Stunde und 30 Minuten dauerte, haben wir diskutiert, wie das Stück war und uns für unsere nächsten Termin Fragen überlegt.

Denn am Dienstag durften wir eine exklusive Talkrunde mit dem Darsteller Friedrich Eidenberger vom Stück, die Regisseurin Nele Neitzke, der Dramaturgin Christine Härter und START-Pate Florian Brunner haben. Sie haben uns alles erklärt, was und wo im Theater passiert und wer was macht, auch was man als Darsteller können muss, um einem Stück alleine spielen zu können und viele andere interessante Infos über den Schauspielen. Am Ende hatten wir eine Online-Führung durch das Schauspielhaus gehabt, was sehr spannend war, denn wir haben nicht nur die Bühne und den Zuschauerraum gesehen, sondern hatten auch einen Blick hinter die Kulissen wagen.

Ein riesiger Dank an unseren Paten Herrn Brunner, der uns die beiden großartigen Termine organisiert hat, denn wir haben uns viele interessante Infos mitgenommen und hatten große Freude, durch das Theater „gehen“ zu dürfen und mit den Mitarbeiter/innen des Stückes reden und ihnen Fragen stellen durften.

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

„Der Klassiker „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe ist ein allzu bekanntes Werk. Meist von Literaturenthusiasten geliebt und selbst die nichts mit Literatur anfangen können, haben zumindest den Name gehört. Deswegen freuen wir uns, dass wir obgleich unserem unterschiedlichem Vorwissen bezüglich Faust die Gelegenheit bekommen haben, Faust trotz der Pandemie zu genießen, nämlich online! 
Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat mithilfe seines Teams eine hervorragende und kreative Solo-Vorstellung hingelegt, die uns so sehr begeistert hat, dass es uns mehr als neugierig gemacht hat, wie die Produktion dahinter dies ermöglicht hat. Glücklicherweise haben wir auch die Chance, die Verantwortlichen online zu treffen! Als wären sie nicht freundlich genug gewesen unsere Fragen zu beantworten, haben sie uns zusätzlich per Kamera durchs Theater geführt und uns ein Blick beschert, wie es hinter der Kulissen aussieht. Ein schöner Tag, Theater zu genießen!“ Alumnus Toni

Kosmetikdschungel – was steckt dahinter?

Am 13.03.2021 hatte START – OÖ einen online Workshop über Naturkosmetik mit dem Forschungs- und Bildungsverein Umblick. Dabei widmeten wir uns den Fragen, was der Unterschied zwischen Naturkosmetik und herkömmlicher Kosmetik ist, wie man Naturkosmetik erkennt und wie ich mir selbst leicht Naturkosmetik herstellen kann.

Am Anfang haben kurz über unser eigenes Wissen und unsere Erfahrungen mit Naturkosmetik diskutiert. Danach bekamen wir von Michaela und Alexandra einen interessanten Vortrag, in dem die häufigsten und meist schädlichen Inhaltsstoffen von Kosmetikprodukten und ihre Funktion erklärt wurden. Dabei wurde uns klar, was Paraffine und Parabene sind und, dass sie in vielen Produkten enthalten sind, aber keineswegs optimal für unsere Haut sind. Michaela und Alexandra haben uns die App Code Checker gezeigt, mit der wir Produkte mit schädlichen Inhaltsstoffen leicht erkennen können und in Zukunft auch noch einmal darüber nachdenken werden, ob wir dieses Kosmetikprodukt benutzen wollen.

Zum Schluss haben wir uns selbst an Kosmetikprodukten versucht. Mit ganze einfachen Haushaltsmitteln haben wir gemeinsam ein Trockenshampoo und eine Deocreme hergestellt.

So fanden unsere Stipendiat*innen den Workshop:

Der Workshop von Umblick, der von Michaela und Alexandra über Naturkosmetik referiert wurde, hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns nie gelangweilt, weil der Workshop sehr kreative und interaktive war. Wir haben uns mit Themen wie herkömmliche Kosmetik und zertifizierte Naturkosmetik beschäftigt. Außerdem haben wir gelernt, dass manche Inhaltstoffe in Kosmetika trotz ihre Vorteile, viele gefährliche Nachteile haben. Sie können krebserregend oder umweltschädigend sein.“ – Ali Reza

Wir haben gelernt welche Stoffe schädlich sind und welche nicht. Dafür gibt es Apps, wie CodeCheck oder ToxFox. Zudem hatten wir auch am Ende die Möglichkeit selber Naturkosmetik herzustellen. Wir haben gemeinsam ein Trockenschampoo und eine Deocreme aus nicht mehr als drei Zutaten gemacht. Vielen Dank für diesen informativen und tollen Workshop 🙂“ – Samar

Vielen Dank an Umblick und speziall an Michaela und Alexandra für den spannenden Workshop!

START-OÖ wird kreativ beim Portraitzeichnen

Am Sonntag, den 21.02.2021 hatten wir einen Portraitzeichnen Workshop mit Soso, welcher mir sehr gut gefallen hat.

Wir haben mit einfachen Schritten das Portraitzeichnen gelernt. Soso hat uns mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsleveln beigebracht, wie jeder ein schönes Portrait zeichnen kann. Zuerst haben wir mit dem ersten Level begonnen, wo wir die Grundlagen des Zeichnens lernten. Es gab drei verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Personen, um so auch besser zu lernen auf die unterschiedlichen Details zu achten. Wir haben ganz einfach mit den Grundzügen angefangen, um uns so auf das nächste Level vorzubereiten. Beim zweiten Level haben wir die gleichen Personen noch einmal gezeichnet, nur mit mehr Details und Schattierungen, um unser Portrait realistischer aussehen zu lassen. Bereits nach dem zweiten Level haben wir tolle Portraits gezeichnet. Teilweise haben wir Stipis zum ersten Mal ein Portrait gezeichnet und nach diesem Workshop hat jeder von uns drei tolle Zeichnungen hinbekommen.

Soso hat diesen Workshop sehr gut gemacht. Danke Soso, dass du dir für uns Zeit genommen hast 🙂

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

„Style it right!“ – Bekleiden in der Berufswelt

Am Sonntag, den 14.02.21 hatten wir einen Workshop zum Thema „Style it right“ mit START-OÖ Alumna Selma.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte sie, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch kleiden soll.

Dabei empfahl sie Frauen, dass sie bei einem Vorstellungsgespräch in der Bank beispielsweise Anzüge in dezenten Farben wie dunkelblau oder schwarz tragen können, kombiniert mit einem weißen Hemd. Außerdem können sie knielange Röcke und Kleider tragen, solange die Farbwahl angemessen ist. Auch Schuhe mit maximalen Absatz von 5 cm sind ok, solange man darauf gehen kann.  Bei Accessoires lautet das Motto „Weniger ist mehr“.

Männer sollen am besten im Anzug erscheinen. Auch hier empfiehlt sie dezente Farben. Das Schuhen soll elegant sein. Allgemein ist ein gepflegtes Erscheinungsbild sehr wichtig. Beispielsweise sollen die Haare gepflegt und zusammengebunden sein, damit sie das Gesicht nicht verdecken.

Der Workshop „Style it right“ hat uns viel beigebracht wenn es um Mode und richtige Kleidung für verschiedene Anlässe geht. Wir haben viele Themen besprochen, die mir in meiner Karriere und meinem Alltagsleben helfen. Mir ist aufgefallen wie wichtig die Bekleidung ist, weil mein Outfit kann vieles über mich sagen. Ich hatte schon ein paar mal Vorstellungsgesprächen, wo ich leider kein passendes Outfit anhatte, aber durch diesen Workshop kann ich in Zukunft bei den Vorstellungsgesprächen professioneller wirken„, Stipendiat Reza über den Workshop

Als nächstes haben wir besprochen, wie man sich bei Werkstatt -/ und Bürobesichtigungen kleiden kann.  Bei Werkstattbesichtigungen sollte man warme Kleidungen anziehen und auf feste Schuhe zurückgreifen. Bei Bürobesichtigungen sollte man sich wie bei einem Vorstellungsgespräch kleiden, aber ohne zu übertreiben.

Bei dem Maturaball und der START Aufnahmezeremonie ist elegante Kleidung erforderlich. Die Männer sollen im Anzug erscheinen und die Frauen bestenfalls in Kleidern oder Anzügen.

Zum Schluss haben wir über unser Kaufverhalten gesprochen und kritisch analysiert. Selma hat uns mitgegeben, dass wir bewusster konsumieren sollen, indem wir weniger kaufen und bereits gekauften Dinge weiter zu tragen oder zu verschenken. Außerdem hat sie uns empfohlen auf Second Hand Mode oder Fairtrade Mode zurück zu greifen. Die Diskussion über Fast Fashion war besonders spannend, und die Stipis brachten viele verschiedene Aspekte in die Diskussion ein.

Ein Bericht von Stipendiatin Sharifa

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

„Am Samstag, den 30. Januar 2021 fand der Workshop „Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung“ statt. Goran Maric von der Three Coins GmbH (Bei der Three Coins GmbH handelt es sich um „die Entwicklungsschmiede für wirkungsvolle Bildungsformate im Bereich der Finanzkompetenz“) hat uns durch die Veranstaltung geführt. Goran war sehr authentisch und kompetent in seinem Fachbereich Finanzen.

Am Anfang des Workshops gab es eine kleine Vorstellungsrunde und dann ging es auch schon los. Am Workshop hat mir sehr gefallen, dass wir aktiv mitreden und mitwirken durften. Zudem hat mir sehr gefallen, dass Goran seine persönlichen Erfahrungen aus seinem eigenen familiären und freundschaftlichen Umfeld eingebracht hat. Es war großartig die Meinung der verschiedenen Stipis zu dem Thema zu hören und wie sie zu dem Thema Finanzen stehen. Dabei kamen durchaus verschiedene Ansichten hervor und es wurde kontrovers darüber diskutiert.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch eine Umfrage, bei der es darum ging anzugeben wie viel das Leben in Österreich durchschnittlich kostet. Um das ganze abzurunden hat uns Goran die Umfrage und das Thema mit ein paar Daten und Fakten wie beispielsweise wie viel verdient man durchschnittlich im deutschsprachigen Raum oder wie viel Menschen haben in Österreich Schulden untermauert. Die von ihm genannten Zahlen haben uns Stipis schockiert und sensibilisiert.

Die Quintessenz, welche ich mir vom Workshop mitgenommen habe ist die Frage „Was brauche ich wirklich und was will ich?“. Goran hat uns anhand einiger praktischer Beispiele (Coffee to go, Weckerl am Schulweg, etc.) gezeigt, wie viel Geld man eigentlich für „Unnötiges“ ausgibt. Der Punkt mit diesen kleinen Ausgaben ist mir persönlich erst heute so richtig bewusst geworden und ich werde in der Zukunft mehr darauf achten bzw. Notizen darüber machen, damit ich meine Ausgaben einmal gesammelt betrachten kann.

Es war es ein toller Workshop von dem bestimmt jeder Stipi etwas mitnehmen konnte.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

English Conversation Class

Wir sind sehr stolz, regelmäßige Workshops mit unseren START-Alumni anbieten zu können. Sie sind tolle Vorbilder für unsere Stipendiat*innen. Unsere Alumni haben Fähigkeiten, Talente und Know-How, von welchen unsere Stipis profitieren können.

Daher gibt START-OÖ Alumna Soso regelmäßig Workshops für unsere Stipendiat*innen. So auch an diesem Wochenende zum Thema „English-Conversation“. In ungezwungener, lockerer Atmosphäre wurde über die Themen environment, plastic pollution, zero waste und climate change gesprochen. Im zweiten Teil beschäftigten sich die Stipis mit (gender) equality und feminism.

„Es war sehr interessant, sich gemeinsam über momentan sehr relevante Themen zu unterhalten. Außerdem fand ich es echt klasse das wir so natürlich reden konnten ohne das wir den Druck, wie den in der Schule empfinden“, sagt Stipendiatin Sarah.

START-Alumna und Workshopleiterin Soso findet lobende Worte für unsere Stipendiat*innen: „Wir hatten tolle Gespräche, Monologe und Reden! Ich war sehr positiv überrascht von den English-Skills der Stipis und vor allem fand ich ihr Know-How über die Themen wirklich spannend! Wowowow! 🤩“

Danke Soso, für deinen Einsatz und dein Engagement bei START!

Online Lernathon bei START-OÖ

Am 17. Jänner 2021 haben sich die START-OÖ Stipis wieder einmal online getroffen, um gemeinsam an den jeweiligen Aufgaben zu arbeiten. Von zu Hause aus zu lernen und einen Überblick über seine to do’s für die Schule zu behalten, ist allein einfach schwieriger. Darum treffen wir uns öfters zu einem virtuellen Lernathon, um sich zu motivieren und gemeinsam produktiver zu sein.

Am Anfang wird kurz gemeinsam übergelegt, welche Aufgaben sich jeder für die nächsten zwei Lernstunden vornimmt. Die to do’s werden auf einer Liste gesammelt, um übersichtlich zu sehen, woran jeder arbeiten möchte und was alles noch zu erledigen ist. Danach wird zwei Mal eine Stunde intensiv gelernt und dazwischen eine wohlverdiente Pause eingelegt, in der wir kurz über unsere bereits erledigten Aufgaben gesprochen und danach einfach etwas geplaudert haben.

Abschließend waren wir uns alle einig, dass ein gemeinsamer, virtueller Lernathon unsere Motivation und dadurch unsere Produktivität fördert. Nach der ernüchternden Nachricht, dass die Schulen noch länger geschlossen bleiben und somit das distance learning fortgesetzt wird, wird das wohl nicht unser letzter Lernathon gewesen sein!

START-OÖ Deutsch Workshop – Grammatik

Am Vormittag des 10.01.2021 trafen sich die Stipis von START-OÖ, um ihre Deutsch Grammitkkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen.

Am Anfang haben wir damit begonnen die Grundgrammatik zu wiederholen. Nomen, Verben, Fälle, Artikel, Präpositionen, Adjektive und Adverbien wurden durchbesprochen und vereinzelt auch kleine Beispiele gezeigt, damit die Grammatik gleich besser veranschaulicht wird.

Am Ende haben wir uns noch genauer mit dem Satzbau und der Beistrichsetzung beschäftigt, weil das vielen noch nicht so leicht fällt. Wir haben gelernt, dass bloß, weil man beim Sprechen eine kleine Pause zwischen zwei Satzteilen einlegt, man nicht auch gleich einen Beistrich setzen muss. Das haben viele oft falsch im Kopf.

Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat sich viel Zeit für unsere Fragen genommen. Vielen Dank für den tollen Workshop und wir freuen uns schon auf den nächsten Deutsch Workshop mit Frau Girlinger.

START-OÖ Winterfest

Bei START-Oberösterreich gab es heuer keine Jahresabschluss-, sondern eine Jahresanfangsparty. Diese fand am ersten Sonntag des Jahres online über Zoom statt.

Als sich alle Stipendiat*innen um kurz nach 17:00 Uhr vor dem Computer eingefunden haben, hat Stipendiatin Zahra die Feier mit dem Lied „Jingle Bells“, was sie auf ihrer Querflöte gespielt hat, eröffnet. Projektkoordinatorin Anna hat schließlich in einer kurzen Rede das Jahr 2020 nochmal aus ihrer Sicht Revue passieren lassen. START-OÖ kann auf ein Jahr mit 24 Stipendiat*innen, 8 Maturant*innen und insgesamt 49 START-Veranstaltungen zurückblicken.

Nach dem kurzen Jahresrückblick zeigte Stipendiatin Tuana ihr Talent zum Reimen, und trug ein wunderschönes selbstgeschriebenes Gedicht vor. Und Stipendiatin Zahra zeigte nochmals ihr Können auf der Querflöte.

Groß und Klein,
jeder so unterschiedlich aber doch so fein.
Wir verstehen uns alle gut
und machen uns gegenseitig Mut.
Das Leben manchmal so schwer, aber eins ist klar,
wir sind immer für einander da.
Wir kennen keine Grenzen,
da wir uns gegenseitig perfekt ergänzen.
Das wars mit dem Reim,
bleibt alle gesund daheim 🙂

Gedicht von Stipendiatin Tuana

Anschließend bekamen alle Stipendiat*innen die Aufgabe, 3 Erfolge aus dem Jahr 2020 aufzuschreiben und 3 Ziele für das Jahr 2021 festzulegen. Während die Stipendiat*innen grübelten, präsentierte Team-Assistentin Verena das Jahresrückblickvideo, in dem die Fotos vom letzten START-Jahr gezeigt wurden.

Zum Abschluss kam natürlich das Beste – die Geschenke! Alle Stipis haben per Post ein kleines Paket erhalten, welches sie nun öffnen durften. Darin befand sich eine Fair-Trade-Trinkflasche (ohne Plastik), welche mit Süßigkeiten gefüllt war. Diese wurden natürlich gleich beim gemeinsamen Online-Spiele spielen genascht. Bei den Spielen „Skribbl“, „Achtung, die Kurve!“, „I think you are muted“ und „Hangman“ wurde noch viel gelacht und eine schöne, gemeinsame Zeit verbracht.

Verschwörungstheorien & Fake News

Am Sonntag, den 20.12.2020 veranstaltete Silja den Workshop Verschwörungstheorien und Fake News für uns, an dem sich die START-OÖ-Stipendiaten mit großem Interesse beteiligten.

Den Workshop starteten wir mit einer Definitionserklärung der Begriffe Verschwörungstheorie und -mythos. Daraufhin durften wir uns gleich in dreier Gruppen begeben, um jeweils über einen Coronamythos und einen coronaunabhängigen Verschwörungsmythos zu recherchieren. Anschließend daran diskutierten wir über die recherchierten Verschwörungsmythen. Diese beinhalteten Themen wie zum Beispiel Area51, Event201, die Coronaimpfung oder Bill Gates.

Nach einer stärkenden Mittagspause sahen wir uns zwei Videos an. Das erste umfasste eine allgemeine Erklärung des bereits Besprochenen und das zweite stellte das Gespräch zwischen dem Moderator und einem Verschwörungstheoretiker, der glaubt, dass die Erde flach ist. Die Psychologie dahinter ist, dass man sich so einfach von seiner eigenen Filterblase beeinflussen und manipulieren lassen kann. Die Filterblase ist ein Phänomen, bei dem einem ständig gleiche Themen angezeigt werden (Suchmaschine, soziale Medien), sodass sich die Meinungsbildung in nur eine Richtung bewegt und andere Perspektiven nicht akzeptiert werden.

Schlussendlich haben wir von der Workshopleiterin einige Tipps erhalten, um uns vor solchen Angelegenheiten zu schützen. Dazu zählen zum Beispiel:

+ Informationen von mehreren Quellen einholen
+ FaktenChecker verwenden
+ Cookies laufend löschen
+ Mehr Gespräche mit Leuten führen, die andere Meinungen vertreten
+ Überprüfen, ob ein Impressum angegeben ist

Wir bedanken uns bei unserer Workshopleiterin Silja und START für den informativen und hilfreichen Workshop!“

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Viola und Irma.

Deutsch – Workshop: Textinterpretation und -analyse

Am 13. Dezember des Jahres 2020 nahm ich an einem Deutschworkshop teil. In jenem wurden einigen Stipendiaten, inklusive meiner Wenigkeit, erklärt, wie man eine Textanalyse sowie Textinterpretation gestaltet, schreibt, etc..

Wir wurden über wichtige und für manche teilweise unbekannte Begriffe, wie zum Beispiel Jambus, Trochäus, Daktylus sowie Anapäst, informiert und aufgeklärt. Was mir persönlich am besten gefiel, war, dass die ganzen Anhaltspunkte einer Textanalyse/-interpretation genauestens durchbesprochen worden sind und ich dadurch mein Wissen erfrischen und auf den neuesten Stand halten konnte. Obwohl ich mich für die Germanistik wenig bis gar nicht interessiere, habe ich die fast vier Stunden, die ich bei diesem Workshop verbracht habe, genossen und fand die Zeit ziemlich informativ.

Mir persönlich gefällt es sehr, dass sich START individuell um die Stipendiaten kümmert und auf Wünsche und Beschwerden aktiv eingeht. Der Grund für diese Aussage ist, dass beispielsweise dieses Seminar zu einem für mich perfekten Zeitpunkt organisiert wurde, da ich demnächst eine Deutschschularbeit zu den bereits erwähnten Textsorten schreiben werde.

Herzlichen Dank an unsere Lehrerin Sabrina Girlinger für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von START – Stipendiat Hüseyin

Speak English with Soso!

Am Sonntag, den 06. Dezember hatten wir einen weiteren Englisch Workshop mit dem Schwerpunkt „speaking“. Wir, die Stipis, haben alle unterschiedliche Muttersprachen und daher unterschiedliche Akzente. Akzent ist eines der primitivsten Grundelemente einer Sprache. Englisch zu lernen ist nicht einfach, manchmal braucht man Hilfe, besonders bei der Aussprache.

Wir haben mit die „Tounge-twisters“ angefangen und sie später auch trainiert. Die Aussprache von einigen Wörtern, war am Ende des Workshops nicht mehr so schwer.

Die Gruppenbesprechungen unter den Stipis und mit Soso waren ziemlich umfangreich und die vorgegebenen Themen, worüber wir gesprochen haben, z.B. die Zukunft und unsere Traumhäuser, sehr spannend.

Am Ende zeigte uns Soso ein Video, in dem wir wertvolle Tipps über die Karriere und damit verbundenen Stress erhalten konnten.

Es war eine offene und wertschätzende Atmosphäre. Der Workshop war gut gegliedert und moderiert. Im Allgemeinen war der Workshop äußerst lehrreich. Er machte mir Spaß und hat mir viel beigebracht.

Danke Soso für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von Stipendiat Eray.

START-OÖ meldet sich aus dem 2. Lockdown – Dez 2020

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Erfolgreich Lernen

aka Ordnung und Time Management im Alltag: ist es zu spät dafür?

Einfache Antwort: nein. Kenne dich nur selbst. Aller erster Schritt. Denn deine Weiterentwicklung fängt nun dann logischerweise an, wenn du weißt, an was du noch arbeiten könntest.

Wir haben im Lauf des Workshops „Erfolgreich Lernen“ am Samstag, den 28.11.2020 auch damit begonnen zu besprechen und reflektieren, welchen Einfluss zurzeit Distance Learning auf uns hat. Für viele kann nämlich eine „neue Normalität“ recht anstrengend sein, daher empfehlen viele ExpertInnen (wie Sandra) sich einen Plan zu machen, wie ein Tag oder die ganze Woche ablaufen wird(kein „sollte“, für den Grund, siehe: unten). Aber so etwas ist nicht nur jetzt für unsere Psyche hilfreich, sondern auch für eine Karriere oder sogar, um das post-Corona Leben effizient führen zu können.

Wir haben auch praktische Tipps bekommen, v.a. wie man mit Kleinigkeiten sich motivieren, teilweise „neu programmieren“ kann: smarte Ziele setzen (je genauer eine Vision, desto einfacher wird die Umsetzung), mehr Pausen einplanen (ZB in der Form vom aus dem Fenster Hinausschauen und Beobachtungen-Machen), und nicht zuletzt (der Coachin äußerst wichtig) keine „ich soll/muss Formulierungen verwenden, damit man sich nicht extra unter Druck setzt, bevor man überhaupt mit einer Aufgabe starten würde. Außerdem ließen wir uns voneinander beraten, wodurch spannenderweise enthüllt wurde, wer mit was am meisten kämpft. Weil, wir alle Menschen sind.

Ich persönlich fand mich während des Gesprächs in unerwartet, tiefen Gefühlen von mir und bin dadurch zu vielen Realisierungen über mich gekommen. Eine davon: ich sollte teleportieren können, dann wäre das Leben ja auch viel unkomplizierter und ich könnte mich nicht verspäten.

Ein großes Dankeschön an Sandra von Lern-dir-was für diesen spannenden Workshop.

Ein Bericht von Stipendiatin Grace

START – OÖ Englisch Workshop: Writing

Am Samstag, den 21. November hatten wir mit unserer lieben START Alumna Soso den Englisch Workshop.

Wie begannen damit uns mit dem Thema Word Formation zu beschäftigen, wo wir lernten was zum Beispiel suffix, prefix oder circumfix bedeutet oder was die Begriffe Morphology und Morpheme bedeuten. Nachdem wir uns die verschiedensten Wortstellungen angeschaut haben, haben wir diese auch bei einer Übung angewendet.

Danach bekamen wir von Soso Tipps, wie wir am besten Vokabeln lernen können und wie wir unseren Schreibstil verbessern können. Außerdem nannte sie uns hilfreiche Webseiten, die wir dafür verwenden können.

Wir schlossen den Workshop mit einer Schreibübung ab. Wir sollten einen kurzen Blog über uns als START Stipis schreiben: „My piece of advice for the next START generation is not to be shy anymore. Come out of your comfortzone and you will discover a whole new side of you. Try new things!

Danke Soso für diesen hilfreichen Workshop und für die toll gestaltete Präsentation.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

„Let’s debate!“ – START-OÖ Debattierclub

Die erste Runde im START-OÖ Debattierclub war ein voller Erfolg. Die Stipendiat*innen sind in 2 Teams gegeneinander angetreten, um die Frage zu erörtern, ob Jugendliche in Österreich ein verpflichtendes Soziales Jahr absolvieren sollten.

Die Pro- und Contra-Seiten wurden zufällig ausgelost, und nach einer ca. 30 minütigen Vorbereitungszeit brachte jedes Team abwechselnd in einer Einleitungs-, einer Haupt- und einer Schlussrede die Argumente der eigenen Seite vor. In einer spontanen Diskussionsrunde wurde auch noch versucht, die Gegenargumente zu entkräften. Hier sind die Eindrücke der Stipendiat*innen:

Beim Workshop heute haben wir für und gegen ein zusätzliches soziales Jahr nach der Matura argumentiert. Es war echt interessant verschiedene Seiten und Meinungen zu sehen und sie zu vertreten. Besonders gut fand ich auch, dass wir am Ende spontan aufeinander eingegangen sind.

Stipendiatin Sarah

Dass die Debatte in der Form einer Podiumsdiskussion war, hat die Situation noch formaler gemacht, was bei mir vorübergehend Nervosität verursacht hat.
Es war sehr spannend, weil wir, auch wenn man keine Meinung darüber hatte, diskutieren und etwas erfinden müssten. Nochmals Danke für dieses Chance 🙂

Stipendiat Eray

Ich fand den heutigen Workshop ,,Let’s debate“ gut, weil man dadurch lernt sich in eine kurze Zeit mit einem unbekannten Thema auseinander zu setzen und darüber zu argumentieren. Danke Anna 

Stipendiatin Sharifa

Mir hat das Debattieren sehr gut gefallen und ich konnte wieder mal sehr viel lachen. Ich finde, dass wir uns alle ziemlich gut geschlagen haben und auch vor allem für das erste Mal. Danke Anna für diese tolle Idee und für die Organisation.

Stipisprecherin Samar

START-OÖ lernt gemeinsam beim digitalen Learnathon

Während des Covid-Lockdowns und während des Distance Learnings fällt es oftmals schwer, alleine zuhause alle Arbeitsaufträge für die Schule zu erledigen oder sich im Selbststudium neue Stoffgebiete anzueignen. Die Motivation für das Lernen ist nach den ersten beiden Wochen ohne physischer Anwesenheit in der Schule gar nicht so leicht aufzubringen. Daher haben sich einige START-OÖ Stipis zu einem digitalen Learnathon getroffen, um gemeinsam am Samstag Vormittag einige Schulaufgaben zu erledigen.

Ein Learnathon besteht aus einer strukturierten Abfolge gemeinsamer, intensiver Arbeitsphasen und Aktivpausen. Zuerst beschrieben die Stipis ihre To-Do’s, die sie an diesem Vormittag erledigen wollten. Diese wurden in einem Dokument, welches für alle sichtbar war, gesammelt. So konnten alle Stipis immer im Auge behalten, welche Aufgaben sie noch zu erledigen hatten. Am heutigen Tag waren unter den To-Do’s jeweils ein Arbeitsauftrag für Chemie, Psychologie, Geographie und für Philosophiem und ein Stipendiat widmete sich einer Textinterpretation einer Kurzgeschichte. Die Stipis versuchten kurz abzuschätzen, wie lange sie wohl für die Erledigung einer Aufgabe brauchen würden.

Nachdem alle Aufgaben gesammelt wurden, begann auch schon die erste Intensivarbeitsphase, in welcher sie sich eine Stunde intensiv ihren Aufgaben widmeten. Nach einer Stunde wurden alle Stifte niedergelegt. Die Stipendiat*innen reflektierten kurz darüber, wie es ihnen mit den To-Do’s ging, und es konnten auch schon einige „dones“ verteilt werden. Nach einer 10-minütigen Pause ging es in die zweite Stunde intensiven Arbeitens. Am Ende wurde nochmal darüber gesprochen, ob die Stipendiat*innen den Zeitaufwand für die Aufgaben am Anfang des Tages richtig eingeschätzt haben. Das war nicht immer der Fall, doch das wird sich beim regelmäßigen Wiederholen des Learnathons sicher besser.

Alle Stipis waren sich am Ende einig, dass durch das gemeinsame Lernen, wenn auch „nur“ über Zoom, die Motivation und vor allem auch der soziale Druck steigt, seine Aufgaben fokussiert zu erledigen. Alle Stipis wollen weiterhin regelmäßig gemeinsame Learnathons veranstalten.

Deutsch-Workshop: Zusammenfassung

„Am Sonntag, dem 8. Novemver 2020, hatten wir einen Online-Deutschworkshop via Zoom. Mit unsere Lehrerin Sabrina Girlinger haben wir uns mit der Zusammenfassung beschäftig.

Es wurde von jedem Teilnehmer erbeten, vor dem Workshop eine Zusammenfassung zu schreiben. Diese wurden dann von unserer Trainerin korrigiert und somit konnte genau da geholfen werden, wo es Probleme gab.

Am Vormittag sprachen wir nochmal über die wesentlichsten Aspekte einer Zusammenfassung, wie den allgemeinen Aufbau oder das Herausfinden von den wesentlichen Teilen des Artikels. Zusätzlich wurde noch darauf hingewiesen, nicht über seine eigene Meinung zu schreiben und alles in eigene Worte verfassen.

Danach haben wir begonnen einige unserer Texte zu analysieren und zu verbessern. Dabei haben wir noch weitere Tipps bezüglich Formulierungen und Bedeutung der Operatoren bekommen.

Ich bin auch der Meinung, dass es sehr herausfordernd sein kann, den Text aufmerksam zu lesen und dann auf das wichtigste herauszufiltern. Dazu haben wir am Nachmittag einen Text bekommen und mussten dann das Gelernte in die Praxis umsetzen.

Auch wenn wir anfangs etwas technische Schwierigkeiten hatten, hat mir der Workshop sehr gut gefallen. Er war informativ, interessant und unsere Lehrerin hat alles bestens erklärt. In Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Sabrina Girlinger bedanken und ich bin mir sicher, dass wir das Gelernte, in den vielen Anwendungsbereichen der Zusammenfassung, nutzen können.“

Ein Bericht von START-Stipendiat Martin.

Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen

„Am Sonntag, den 01. November 2020, hatten wir einen sehr nützlichen Workshop zum Thema „Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen.“ Frau Mag. Karlsberger, Geschäftsführerin von Karrierefreude, arbeitet mit Unternehmen und leitet auch unterschiedliche Projekte. Sie hat als HR Managerin tausende von Bewerbungsunterlagen gelesen und mehrere Hundert Bewerbungsgespräche geführt. Heute durften wir von Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung etwas lernen.

Sie hat uns folgende Fragen beantwortet, die für unseren Alltag und unser Berufsleben sehr hilfreich sind:

  • Wie finde ich einen Praktikumsplatz?
  • Wann bewerbe ich mich für einen Praktikumsplatz?
  • Pflichtpraktikum vs. Ferialjob- Wie viel bekomme ich bezahlt?
  • Wie verfasse ich ein Mail?
  • Wie bespreche ich meine Mailbox?
  • Wie verfasse ich einen Lebenslauf?
  • Wie verfasse ich ein Anschreiben/Motivationsschreiben?
  • Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Unternehmen anruft?

Wir haben sehr ausführlich Antworten, wertvolle Tipps und Empfehlungen zu diesen Fragen bekommen, die sehr wichtig und nützlich sind. Nachdem Sie alle notwendigen Schritte mit uns durchgeführt hat, konnten wir mit Ihrer vorgefertigten Vorlage unsere Lebensläufe und Anschreiben schreiben. Am Ende des Workshops hatte ich einen moderneren und professionaleren Lebenslauf und eine perfekte Bewerbung für mein Berufspraktikum. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Mag. Karlsberger und Frau Wiespointner, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Es freut uns, dass wir diesen wertvollen Workshop hatten und wir konnten sehr viel mitnehmen.

Ein Bericht von Stipendiat Hafizullah Mohibi

LEGO-Roboter programmieren

Die START-OÖ Stipis trafen sich in den Herbstferien im Welios in Wels, um die Ausstellung „Superhirn“ zu besuchen und bei dem Workshop „LEGO-Roboter programmieren“ Einblick in die Welt des Programmierens zu bekommen.

Stipendiat*innensprecherin Samar berichtet:

Aufgrund der Covid-Maßnahmen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte das Museum besichtigen, während die anderen die Roboter programmierten. Meine Gruppe hat zuerst das Museum besucht. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten viele neue Sachen ausprobieren, wie beispielsweise unsere Stimmen verzerren oder mit einem Roboter Tischfußball spielen und wir versuchten auch eine Mondlandung zu machen. Leider ist keinem von uns eine sichere Mondlandung geglückt, doch zum Glück hat niemand von uns den Berufswunsch, Astronaut*in zu werden.

Beim Workshop begannen wir mit etwas einfachem, um zu wissen wie wir dann die etwas schwierigeren Aufgaben lösen können. Zuerst hat uns unser Workshopleiter Gabor erklärt, dass unser LEGO-Roboter 2 Motoren hat, und mit jedem Motor ein Rad angetrieben wird. Mit unserem Programm konnten wir daher für jedes Rad die Geschwindigkeit oder die Umdrehungen separat festlegen. Zuerst bekamen wir die Aufgabe, dass unser Roboter 70 cm geradeaus vorwärts, und 30 cm rückwärts fahren sollte. Indem wir auf beiden Rädern die gleiche Geschwindigkeit einstellten, fuhr unser Roboter geradeaus. Um rückwärts zu fahren, mussten wir eine negativen Wert für die Geschwindigkeit eingeben. Wir legten auch noch die Dauer fest, wie lange der Roboter den Befehl ausführen sollte. Dadurch fuhr er entweder weiter oder weniger weit. Im Laufe des Workshops fanden wir auch noch heraus, wie unser Roboter große Kurven fährt, und wie er sich am Stand dreht. Am Ende brachten wir sogar einen Sensor an, wodurch der Roboter Farben erkennen konnte. So konnte unser Roboter einer farbigen Linie folgen.

Ich konnte wieder einmal neue Erfahrungen sammeln. Ich war sehr begeistert von diesem Workshop, da ich mich das erste Mal mit dem Programmieren beschäftigt habe. Danke an unseren Paten, die es mir ermöglichen, neue Einblicke in mir unbekannte Gebiete zu erhaschen.

Auch Stipendiat Gul aus der 2. Gruppe stimmt mit Samar überein:

„Das Besuchen von Welios war sehr spannend, aber auch sehr lustig. Man hatte die Möglichkeit, den Legoroboter zu programmieren und unterschiedliche Aufgaben mit dem Roboter erledigen, welche ich sehr spannend und interessant gefunden habe. Danach konnte man auch durch das Museum gehen und verschiedene Sachen wie „wie erneuerbare Energie erzeugt wird“ oder woher diese Energie kommt, anschauen.
Danke an Anna und Verena für diesen tolle Workshop.“

Matheworkshop bei START-OÖ

„Am Samstag, den 24.10.20 gab es für uns, die START-OÖ Stipis, wieder einen sehr hilfreichen Mathe-Workshop. Nachdem die meisten von uns sich entschieden haben, die Themen Funktionen und Vektoren noch einmal von Herrn Entlicher erklären zu lassen, haben wir uns am Samstag intensiv damit beschäftigt.  Wir hatten die Möglichkeit, über alles was mit Mathe zu tun hat, Fragen zu stellen und unser Wissen über Mathe zu erweitern.

Wir bedanken uns alle beim Herrn Entlicher, der uns alles mit seinen eigenen und einfachen Methoden erklärt hat und der uns die tollsten Tipps über unsere Studien gegeben hat!

Wir haben viel Wissen und viel Spaß mit nach Hause genommen!“

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

Legal Literacy Projekt Linz – Alltagswissen in Rechtsfragen

Was tun, wenn das Handy kurz nach dem Kauf kaputt geht? Was wenn ein gekauftes Produkt nicht die Voraussetzungen erfüllt? An wen wende ich mich bei Rechtsfragen und wie funktioniert das österreichische Rechtssystem eigentlich?

Diese und viele weitere Fragen beantworteten uns Katrin und Moritz vom Legal Literacy Projekt Linz. Die beiden an der JKU studierenden Jusstudierenden erklärten sich bereit, im Rahmen eines Workshops uns START Stipendiaten einen Einblick in das Rechtssystem zu geben. Dabei gingen Sie mit uns einige realitätsnahe Beispielfälle durch. Es ging um Themen wie Unfälle, Gewährleistung, Arbeitsvertrag und Straf- bzw. Zivilrecht. Selbstverständlich durften wir auch selbst Fragen stellen und den Workshop dadurch um unsere eigenen Interessensgebiete herum formen.

Besonders haben mir dabei die anschaulichen Rechtsfälle gefallen. Wir sind drauf eingegangen, was eigentlich passiert, wenn wir einen Unfall haben, wer dafür haftet. Welche Rechte wir haben beim Kauf eines Produktes, das nicht den Anforderungen entspricht und in diesem Fall auch auf den Unterscheid zwischen Gewährleistung und Garantie.

Mitnehmen kann ich auf jeden Fall, dass Recht teil unseres Alltags ist. Es handelt sich dabei um ein komplexes Feld, das uns alle Betrifft. Doch mit etwas Grundwissen und der richtigen Anlaufstelle kann man sich auch hier zurechtfinden.

Das Legal Literacy Projekt ist darauf ausgerichtet eben dieses Grundwissen zu vermitteln. Geführt wird dieses Projekt von Jusstudenten. Diese geben zwar keinen Verbindlichen Rat wie nur ein Anwalt es darf, doch können sie eben diese erste Anlaufstelle sein.

Vielen Dank für diesen spannenden Workshop!

Ein Bericht von Stipendiat Yusuf

Mein Praktikum bei der MIBA

Da ich in die fünfte Klasse gekommen bin, habe ich mir Sorgen um meine Diplomarbeit gemacht. Eine gute Diplomarbeit zu finden ist nicht leicht, aber Dank der Firma Miba haben mein Schulkollege und ich eine Chance bekommen, unsere Diplomarbeit bei dieser Firma zu absolvieren. Trotz Corona konnten wir mit unserer Diplomarbeit schon am 06. Juli anfangen.

Am Anfang haben wir uns mit den Projekt-Kosten beschäftigt. Da haben wir herausgefunden, wie nützlich dieses Projekt für die Firma sein kann. Danach haben wir unterschiedliche Analysen durchgeführt, durch die wir viel Neues erlernt haben. Ich habe immer gehört, wie es ausschauen wird, wenn man nach der Schule arbeiten gehen wird. Ich habe durch die Aufgaben ein echtes Bild einer Arbeit gesehen und es hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich denke, dass ich in meiner Arbeit sehr erfolgreich sein werde, weil ich mich jeden Tag auf die Arbeit gefreut habe.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Betreuer, Christian Brunmair, der uns immer geholfen hat. Auch ein Dankeschön an die Firma Miba, Bernhard Reisner und Andrea Dutzler, die uns ermöglicht haben die Diplomarbeit bei ihnen zu schreiben.

Mein Praktikum bei MathConsult

In der JKU im Sciene Park 2 habe ich mein Praktikum von 20. Juli bis 14. August bei der Firma MathConsult absolviert. MathConsult ist ein Forschungsunternehmen, das mathematikbasierte Lösungen für die produzierende Industrie und für Finanzinstitute entwickelt. Das Team besteht aus 25 Wissenschaftlern, die Abschlüsse in Mathematik, Physik und Informatik haben. Fast 50 Prozent von ihnen haben einen Doktortitel.

Während des Praktikums waren meine Aufgaben sehr spannend und abwechslungsreich zwischen dem intensiven theoretischen Teil, der in Form von Recherchen im Internet und dem Lesen des Fachbuches „Einführung in die Finanzmathematik“ war, welches die Firma mir angeboten hat, und dem praktischen Teil. Am Beginn habe ich mich mit dem Lesen der Unterschiede zwischen Fixed Rate Bond, Barrier Equity Option und Vanilla Equity Option beschäftigt. Danach habe ich den Begriff Volatilität gelernt. Was bedeutet Volatilität, welche Arten es davon gibt und wie berechnet man sie. Zum Berechnen konnte ich eine Formel implementieren und beim Excel eingeben. Das größte Thema während des Praktikums war der BRC (Barrier Reverse Convertible). Da habe ich gelernt, um welches Produkt es sich handelt, seine Merkmale und seine Funktionsweise. Mit der Hilfe von Fixed Rate Bond, Vanilla & Barrier Option konnte ich auch den BRC nachbauen und die Ergebnisse vorher und nachher vergleichen. Zuletzt hatte ich die Möglichkeit, alles, was ich in diesem Praktikum gelernt habe, in der Praxis (praktisch) einzusetzen. An vier bekannten Schweizer Firmen konnte ich sehen, wie sich die Kurve in Abhängigkeit von den Zinsen und der Barriere verändert hat.

Mir als Schülerin im Informatikzweig in der Schule hat dieses Praktikum sehr gefallen. Es eröffnete mir einen ganz neuen Horizont. Außerdem war es für mich sehr ideal, weil Mathematik und Informatik meine Lieblingsfächer sind und ich auch in der Zukunft etwas in diesem Bereich studieren und arbeiten möchte. Ich bedanke mich bei der Firma MathConsult für die Möglichkeit und ich kann ein Praktikum bei dieser Firma nur weiterempfehlen!

Ein Bericht von Stipendiatin Ebitsam.

Mein Praktikum im Magistrat Wels

Diesen Sommer hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum beim Magistrat der Stadt Wels zu absolvieren, worüber ich mich sehr gefreut habe. In den vier Wochen durfte ich die Dienststelle Kinderbetreuung unterstützen. Mein erster Tag fing am 13. Juli 2020 an.  Nach einem herzlichen Empfang fing ich auch schon mit der ersten Aufgabe an. Zu meinen Aufgabenbereichen zählten: allgemeine Bürotätigkeiten, die Pflege der Datenbank, Kinderverwaltung und die Recherche- und Informationsaufbereitung. Durch das Praktikum ist mir bewusst geworden, wie vielfältig und wichtig der Job in der Verwaltungsbehörde ist. Ich konnte durch meine Kollegen und durch meine Arbeit sehr viel Neues über die Tätigkeiten des Magistrats lernen. 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir dieses Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat und ich sehr viel lernen konnte. Ich habe während meines Praktikums gemerkt, wie wichtig das Arbeitsklima und das Arbeiten im Team ist. Meine Kollegen waren alle sehr nett und haben mich sofort ins Team aufgenommen.     

Ein großes Dankeschön geht somit an das Magistrat Wels, welches mir diese Möglichkeit geboten hat. Ebenfalls bedanke ich mich bei meinen sehr netten Kollegen, die alle sehr geduldig mit mir waren und mir stets weitergeholfen haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Irma.

Mein Praktikum bei meiner Patenfirma EnergieAG

Diesen Sommer hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Energie AG Vertrieb GmbH in der Abteilung Business- und Industriekunden in Gmunden abzuschließen. Die erste Aufgabe, die ich bekommen habe, war die Bearbeitung der Mehr- und Mindermengen. Die Aufgabe war auf mich und auf die anderen drei Praktikanten/in verteilt und somit war die rasche Erledigung der Aufgabe möglich.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit die Kundenberater zu Verkaufsgesprächen und Kunden zu begleiten. Das Erstellen von Excel-Listen und das Arbeiten im Word ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit gewesen.

Vielen Dank an das Business- und Industriekunden-Team der Vertrieb GmbH in Gmunden. Es war eine schöne Zeit mit euch, die leider zu schnell vergangen ist. Ich konnte viele tolle Erfahrungen sammeln und erste Berufsluft schnuppern.

Und natürlich den besten Dank an meine Paten der Energie AG für diese Möglichkeit und für die Geschenke, die sie mir von Linz nach Gmunden geschickt haben, es war eine schöne Überraschung.

Ein Bericht von Stipendiatin Rahma

Mein Praktikum in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Trotz der Covid-19-Pandemie hatte ich die Möglichkeit, einen Monat lang als Ferialpraktikant in der Raiffeisenlandesbank zu arbeiten. Am Montag, 13. Juli, fiel der Startschuss für den ersten Praktikantentag. Insgesamt 15 Praktikanten wurden an diesem Tag in der Raiffeisenlandesbank OÖ begrüßt. Ich durfte im Kundenservice als Assistent arbeiten.

Es ist wirklich interessant, die Bank von der anderen Seite zu beobachten. Ich war bis dahin immer nur als Kunde in der Bank, und ich dachte, dass die Angestellten immer dem Beruf entsprechend, ernst und seriös seien. Die Mitarbeiter hatten aber trotz der wichtigen Arbeit auch viel Spaß untereinander. Durch diesen Ferialjob habe ich sehr nette Leute kennengelernt, die mir geholfen haben, ein bisschen einen Einblick „hinter die Kulissen“ einer Bank zu bekommen. Meine Aufgabengebiete waren: allgemeine Assistenz, Telefongespräch mit Kunden, Postverteilung intern, Scanning und Ablage, Adressänderung, Versand diverser Dokumente an die Kunden, Unterstützung bei der Ablage von Kontoauszügen aus der Münzkasse.

Unsere Bank ist ein wichtiger Sponsor der Linzer Fußballmannschaft (LASK Linz), weshalb immer wieder neue Spieler zu uns gekommen sind, um ein Konto zu eröffnen. Da ich selbst für die LASK U18 gespielt habe und ein großer Fan des Teams bin, durfte ich dieses Jahr bei der Kontoeröffnung eines neuen Spielers aus Dänemark dabei sein und mich mit ihm ein bisschen unterhalten.

Ich bedanke mich bei der Raiffeisenlandesbank OÖ und bei Herrn Kobluk, unseren Bankstellenleiter, dass er mich trotz der Corona-Pandemie aufgenommen hat, und er ist immer dafür, dass mehr junge Menschen als Praktikanten aufgenommen werden sollen, damit sie auch ein bisschen Erfahrung in der Bankwelt sammeln können.

Ein Bericht von Stipendiat Mahdi

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier

„Am Montag, den 07. September 2020 trafen sich alle neuen Stipendiaten/innen im START-Büro in der Tabakfabrik. Gemeinsam wurde ein professionelles Video gedreht, welches bei der bevorstehenden Aufnahmezeremonie am 13. Oktober 2020 hergezeigt werden wird und zudem auf YouTube zu finden sein wird.

In dem Video durften alle Stipis etwas über sich erzählen und ihre Hobbys vorstellen. Dies war eine tolle Gelegenheit die anderen Stipis besser kennen zu lernen. Das Team, mit welchem wir das Video gedreht haben, war sehr nett und hat sich reichlich Zeit für jeden einzelnen genommen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Außerdem haben wir ein gemeinsames Mittagessen gehabt und zwischendurch Spiele gespielt. Es war schön anzusehen, wie sich alle Stipis verstanden haben, obwohl wir uns noch nicht lange kannten. Wir hatten tolle Unterhaltungen und es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Die neuen Stipis hatten gemeinsam einen großartigen Tag und freuen sich schon auf die kommenden Workshops und Bildungsseminare.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Philipp und Armin von AMAGO für die tolle Zusammenarbeit. Das Video wird, wie jedes Jahr, ein Highlight bei der Begrüßungsfeier werden.

Kennenlern-Tag bei START-OÖ

Wenn sich „alte“ und „neue“ Stipis das erste Mal treffen, dann kommt sicherlich Stimmung auf. So war es auch beim START-OÖ Kennenlerntag. Die „neuen“ Stipendiat*innen waren beim Eintreffen sichtlich nervös, jedoch legte sich diese Nervosität bereits nach wenigen Minuten.

Nach den ersten Spielen wussten die START-Stipendiaten auch schon einige Fakten voneinander, beispielsweise den Wohnort, die Schule, oder die Muttersprache. Dann ging es noch intensiver ans Kennenlernen. In Gruppen zu dritt oder zu viert wurden die Stipendiat*innen angehalten, ein Plakat pro Person zu gestalten. Zusätzlich bekamen sie die Aufgabe, ein Plakat zu zeichnen, auf welchem sie die Gemeinsamkeiten der Gruppenmitglieder darstellten. Diese Plakate wurden schließlich, nach der Stärkung mit köstlicher Pizza, vor dem Plenum vorgestellt.

Zum Abschluss folgte noch eine kurze Besprechung, in welcher unter anderem die Verhaltensweisen aufgrund der Covid-Pandemie besprochen und in Erinnerung gerufen wurden, vor allem in Hinblick auf die bevorstehende kalte und nasse Jahreszeit.

Der Tag war geprägt von vielen Spielen, viel Neugier und noch viel mehr Spaß. Der perfekte START in das neue Schuljahr!

Das Wandern ist der START-OÖ Stipendiat*innen Lust

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen trafen sich in den Sommerferien, um den Sonnstein zu erklimmen – und gemeinsam schafften sie das auch. START-Stipendiat*innensprecherin Samar, welche auch die Organisation dieses Tagesausflugs übernahm, berichtet:

„Am Samstag, den 29.8, fuhren wir mit dem Zug Richtung Sonnstein. Nach einigen Schwierigkeiten haben wir es doch noch geschafft den Weg zu finden.

Am Fuße des Berges begannen wir nun mit voller Motivation hinaufzuwandern. Nach langer Überanstrengung und einem ziemlich steinigen Weg, haben wir endlich die Spitze erreicht. Nachdem wir uns oben bei der Hütte gestärkt haben, ging es auch schon wieder bergab. Da wir zeitlich früher als geplant unten ankamen, verbrachten wir noch die restliche Zeit am See und warteten währenddessen auf den Bus.

Auch bei der Rückfahrt gab es wieder Komplikationen und Verspätungen, die uns aber nicht davon abhielten, die Wartezeit dennoch mit den anderen zu genießen. Da wir sehr viel Spaß hatten, fiel uns die Anstrengung des Tages kaum auf. Dennoch gingen wir alle erschöpft, aber auch mit einem guten Gefühl nachhause. Im großen und ganzen war der Tag ein voller Erfolg.“

START-OÖ Semesterrückblick – Juli 2020

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Karminas soziales Engagement

„Ich engagiere mich ehrenamtlich gern bei den Kinderfreunden in Grein. Dabei machen mir besonders die Heimstunden sehr viel Spaß.

Wir sind eine kleine Gruppe von freiwilligen Mitarbeiter*innen, die Kinder betreuen. So können die Kinder während dieser Stunden miteinander spielen und so neue Freunde finden. Wir planen auch verschiedene Veranstaltungen, wie das Kino besuchen, kochen, malen, wandern und basteln.

Einmal haben wir zum Beispiel zusammen mit den Kindern Drachen gebastelt und versucht, sie steigen zu lassen. Zuerst malten wir die Drachen bunt an und dann gingen wir nach draußen, um diese zu heben. Jedoch ging der Wind leider nicht. Während diesen zwei Stunden dürfte ich die Kinder beim Malen helfen und auch mit ihnen spielen.

Nicht nur die Kinder haben in diesen 2 Stunden sehr viel gelacht, sondern auch ich konnte viel lernen und mein Tag wurde durch die Kleinen erhellt. Ich warte immer sehnsüchtig auf das nächste Treffen mit den Kindern. Einerseits kann ich meine alltäglichen Probleme für zwei Stunden auf die Seite liegen, andererseits muss ich in dieser Zeit auch Verantwortung für die Kinder übernehmen.

Zusätzlich habe ich die Schriftführung bei den Kinderfreunden übernommen, wodurch ich noch ein wenig mehr Verantwortung bekommen habe. Das freut mich sehr.

START-OÖ Jahrestreffen am Ausee

Zum Jahresabschluss trafen sich alle START-Oberösterreich Stipis noch einmal, um gemeinsam einen fröhlichen Tag am Ausee in Asten zu verbringen. Sportliche Aktivitäten wie Volleyball spielen und Stand-Up Paddeln standen ebenso auf dem Programm wie gemütlich in der Sonne ein Eis zu genießen.

Mit dem Bus ging es am Vormittag vom Bahnhof in Linz zum Ausee. Dort angekommen suchten wir uns einen gemütlichen Platz im Schatten am See. Bei heißem Wetter nutzten einige Stipis gleich die Möglichkeit, sich im angenehmen Wasser etwas abzukühlen. Andere schnappten sich den Volleyball und stellten ihr Können am Sandplatz zur Schau. Wieder andere nutzten die Zeit um mit den anderen Stipis gemütlich zu quatschen und lustige Spiele an unserem Badeplatz zu spielen.

Nach einem kleinen Mittagssnack, hatten wir am Nachmittag noch die Möglichkeit mit Tretbooten den See zu erkunden. Einige Stipis probierten sich auch auf einem Stand-Up Paddle Board. Zum Abschluss gab es noch für alle Stipis ein leckeres Eis, bevor wir am Abend wieder vom Bus zurück zum Bahnhof gebracht wurden.

„Trotz des kalten Wassers haben wir unser Zeit am Ausee ausgenutzt und Spaß gehabt. Einige Stipis, die nicht schwimmen können, haben eine Unterstützung von den anderen Stipis bekommen. (Die Stipis passen gut auf sich auf.) Natürlich haben wir im Wasser gespielt und sogar unter der Wasser gefilmt. Es kamen lustige Videos und Fotos zustande, die unsere Erinnerungen an diesem Tag festhalten.“

Stipendiatin Rahma

„Das Tretbootfahren beim Jahrestreffen hat uns noch einmal gezeigt, wie sehr das Gemeinschaftliche Spaß machen kann, obwohl wir alle aus unterschiedlichen Kreisen kommen. Wir haben wieder einmal zusammen gelacht und einander Freude und ein Stück weit auch Mut gegeben, dass egal was passiert, wir für einander da sind und jede/r Einzelne nur dann vorankommt, wenn wir uns gegenseitig anfeuern und unterstützen!
Danke an das Start Team, danke an die Paten und nicht zuletzt möchte ich mich bei meinen Friends bedanken für die mega spaßige Zeit am Ausee!“

Stipendiatin Jian

„Heute haben wir auch u. a. Volleyball gespielt. Es war sehr lustig und unterhaltsam. Im Spiel ging es nicht nur darum, wer gewinnt, sondern darum, wie wir als eine Gruppe spielen konnten. Wir haben sehr viel miteinander gelacht und es bemerkt, dass wir durch START gute Freundschaften verknüpft haben. Danke an Anna und Team START für das nette Jahrestreffen.“

Stipendiat Gul

„Das Jahrestreffen ist jedesmal eine einzigartige Erfahrung. Wir versammelten uns, um die Liebe und Sympathie des anderen zu spüren, die wir während der harten Tage der Quarantäne nicht mehr aufholen konnten. Wir treffen uns, um ein Jahr des Zusammenseins zu feiern.

Nicht nur die Herzlichkeit, sondern auch die Wertschätzung, die wir füreinander empfinden, lässt uns glauben, dass wir alles tun können, was wir für unmöglich hielten. Zum Beispiel, seit Jahren ärgert mich meine Angst vor dem Wasser. Nun, es stimmt, dass ich daran arbeite, aber so, wie Sara, Ladan und Jian mich beim Jahrestreffen behandelt haben, hätte ich nie gedacht, dass Schwimmen jemals so einfach sein würde. Ich habe sogar ein Standup-Paddle gewagt! Diese Erinnerung wird mich wie mein Schatten leiten. Ich fühle mich von so viel Freundschaft und Vertrauen überwältigt. Danke Freunde und danke START für euer Dasein.“

Stipendiatin Bahara

Mit diesen bewegenden Worten von Bahara möchten wir uns bei allen Förderern, Paten und Patinnen, und Unterstützern bedanken. Danke, dass Sie den START-Gedanken teilen! Ohne Sie wäre dieses Stipendienprogramm nicht möglich.

Ivys Engagement in der Kirche

„Als Mitglied des Ried International Choir der Church of Pentecost singe ich mit dem Chor in der Kirche und bei anderen Veranstaltungen, zu denen wir eingeladen sind. Das macht mir immer viel Spaß, und Musik ist eine tolle Art, Menschen Freude zu schenken.

Ich bin auch einer der Veranstalter eines Gospel-Art-Programms namens SOL Praise. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr im August statt und wird seit drei Jahren durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung laden wir Menschen aus ganz Österreich ein, für Lobpreis, Choreographie, Poesie und Drama.

Ich bin auch der Sekretär der Kirche, wo ich die Aufgabe habe, die Aktivitäten der Kirche in diesem Jahr zu dokumentieren. Durch diese Aufgabe kann ich noch mehr Verantwortung in meiner Gemeinde übernehmen.

Ich helfe gerne in der Kirche mit, weil es mir die Möglichkeit gibt, verschiedene Fähigkeiten für die Zukunft zu erwerben. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, in einer Gemeinschaft zu sein und für andere Personen Gutes zu tun.“

Ein Bericht von Stipendiatin Ivy