Seminar “Schriftliche Kommunikation mit Unternehmen”

“Am Sonntag, den 3.11.2019, hatten wir den Workshop ‘schriftliche & berufliche Kommunikation’ mit Mag. Simone Karlsberger, der Geschäftsführerin von Karrierefreude.

Den Workshop begannen wir mit einem warm up-Kahoot-Spiel, gefolgt von Informationen über die Workshopleiterin. Danach bekamen wir ein umfassendes Elaborat über die Themen, die wir lernten und ausarbeiteten. Dabei lernten wir, wie man eine Praktikums- bzw. Lehrstelle bekommt, wie man das Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf verfasst sowie ein paar andere Tipps, um einen guten Eindruck bei der jeweiligen Firma zu hinterlassen.

Der Workshop bestand nicht nur aus Theorie, sondern auch aus Praxis. Jeder besprach seine Mailbox, davor aber ölten wir unsere Stimmen mit einigen Sprechübungen.

Nachdem wir mit liebevoll gemachten Sandwiches von Anna versorgt wurden, arbeiteten wir sorgfältig an unseren Lebensläufen und Anschreiben weiter, wobei wir professionelle Korrektur von Frau Karlsberger bekamen. Wichtig ist uns in Erinnerung geblieben, dass wir das Abgabedatum immer updaten müssen und das Aktuelle von Bedeutung ist.

Im Ganzen kann ich sagen, dass dieser Workshop sehr informativ war und alle Teilnehmer wissen nun, wie man sich gut vorbereitet bewerben kann. Vielen Dank Frau Karlsberger für diesen sehr hilfreichen Workshop

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiatin Sahar

Die unendlichen Tiefen der Mathematik bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27.10.2019, fanden sich START-OÖ Stipis und Freunde im Axis zusammen, um sich gemeinsam mit unserem Workshopleiter Herrn Winfried Entlicher in die unendlichen Tiefen der Mathematik zu begeben. START-Freundin Julia berichtet:

“Mit viel Freude und Motivation begann unser Tag, wir lernten Herr Entlicher kennen und starteten somit unseren Workshop. Zu Beginn erklärte er uns, wie die Matura in den meisten Fällen abläuft und er erklärte uns den Weg zum Erfolg.

Daraufhin starteten wir mit den Themen „Winkelfunktionen“ bzw. „Exponentialfunktionen“, welche er sehr gut erklärte. Passend zu diesen Funktionen gab er uns viele Übungen und wir übten auch gemeinsam.

Nach einer erholsamen Pause begann Herr Entlicher, uns das Thema „Wahrscheinlichkeit“ näher zu bringen. Wir machten dazu viele Übungen und lernten viel neues dazu.

Meiner Meinung nach war es ein sehr erfolgreicher Tag und man konnte mit viel Freude sehr vieles dazu lernen. Vielen dank an unseren Workshopleiter, dass er sich am Sonntag für uns Zeit nahm, und auch an alle Paten und Unterstützer von START, die uns diesen Workshop ermöglicht haben.”

START-OÖ beschäftigt sich mit Textsorten

Am Samstag, den 26.10.2019, haben wir die Chance gehabt, einen Deutschworkshop zu besuchen. In diesem Workshop ging es um Textsorten. Am Vormittag erklärte uns der Trainer, Thomas Gimesi, wie man unterschiedliche Textesorten, wie zum Beispiel Kommentar und Erörterung, schreiben kann. Nach der Erklärung fingen wir gleich mit der Textanalyse an. Jeder hat sich in Ruhe mit der Aufgabe, eine Textanalyse zu schreiben, beschäftigt. Thomas half uns dabei und gab uns Tipps, die uns beim Weiterschreiben sehr halfen. Nachdem jeder den Text halbwegs fertig hatte, verglichen wir die Texte. Danach hat Thomas noch alle unsere Fragen beantwortet, bis alle Unklarheiten beseitigt waren.

Weil ich in diesem Semester eine Textanalyse bei der Schularbeit schreiben muss, war dieser Workshop für mich sehr hilfreich. Ich habe dadurch diese Textsorte besser kennengelernt und hoffentlich werde ich bei der Schularbeit eine gute Note bekommen. Ich bedanke mich bei START für diese gute Möglichkeit.

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Gul Ahmad Salimi

START-OÖ zu Besuch in der RLB-OÖ: Quo Vadis Europa?

Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, waren START-OÖ Stipendiaten und Alumni zu Gast in der Raiffeisenlandesbank OÖ. Bei der Veranstaltung ‘Quo Vadis Europa?’ gedachten wir dem Fall des Eisernen Vorhanges vor dreißig Jahren. In Oberösterreich geschah dies symbolisch mit einer Zange an der Grenze zur ehemaligen Tschechoslowakei durch den damaligen Landeshauptmann und den südböhmischen Kreisvorsitzenden.

Auch zu diesem Event waren hochrangige PolitikerInnen erschienen, um die Wichtigkeit der Ereignisse im Jahr 1989 für Österreich zu erläutern. Besonders Oberösterreich, als Industriestandort und beliebtes Ziel für Touristen, habe durch die Grenzöffnung profitiert, meinte der oberösterreichische Landeshauptmann. Die tschechische Botschafterin stimmte zu, und sah die bilateralen Beziehungen auf einem absoluten Hochpunkt. All dies sei auch der EU zu verdanken, erinnerte der Finanzminister.

Ein Universitätsprofessor, der ebenfalls eine Rede hielt, mahnte, dass längst nicht alle Unstimmigkeiten bereinigt wären. Noch immer gebe es innerhalb der EU starke Gegensätze, gleichzeitig werde es immer schwieriger einen Konsens zu finden.

Dagegen waren sich die START-Stipendiaten und die Alumni schnell einig: Der Abend war besonders informativ und spannend. Vielen Dank an die Raiffeisenlandesbank OÖ, dass wir bei dieser Diskussionsveranstaltung dabei sein durften!

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Thupten

“Style it right”-Workshop in Linz

Wie kleide ich mich richtig für das Berufsleben, für Bewerbungsgespräche und andere Anlässe? – START-OÖ Alumna Selma Garibovic gestaltete am Sonntag, den 20. Oktober 2019 einen informationsreichen und praxisnahen Workshop, in dem sie den StipendiatInnen half, das richtige Outfit für jeden Anlass auswählen.

START-Stipendiat Ali Reza berichtet:

“Zu Beginn präsentierte uns Selma wie man sich in ein Bewerbungsgespräch anziehen muss und wie man auf keinen Fall ausschauen soll. Durch Bilder, die sie uns gezeigt hat, haben wir eine klare Vorstellung bekommen, wie wir die einzelnen Kleidungsstücke kombinieren können. Außerdem erklärte sie uns nachdrücklich, dass der erste Eindruck besonders wichtig sei. Daher sollten wir vor einem Bewerbungsgespräch Recherchen zu der Firma anstellen, damit wir einen guten Eindruck hinterlassen können. Dabei können wir auch kleine Details einbauen: zum Beispiel, wenn wir ein Bewerbungsgespräch in der Raiffeisenbank haben, könnten wir einen gelben Schal tragen, da das Logo der Raiffeisenbank gelb ist.

Weiters haben wir uns mit anderen Anlässen sowie Ball, mündliche Matura, Fashion Show, Seminare bzw. Workshops auseinandergesetzt. Zuletzt wurden wir in verschieden Gruppen geteilt, um ein Outfit für ein bestimmten Anlass auszusuchen und präsentieren, warum wir uns für dieses Outfit entschieden haben.”

Stipendiatinnen verbessern ihren Sprachstil

Zehn START-OÖ StipendiatInnen hatten am 19. Oktober 2019 die Möglichkeit, in einem sechs-stündigen Deutsch-Intensiv-Workshop, ihre grammatikalischen und stilistischen Fähigkeiten zu verbessern. Stipendiatin Sahar berichtet:

Schachtelsätze sind besonders lange Sätze, die wie ein langes Klebeband sind, das eine Schachtel umwickelt, sodass eine Person, die die Schachtel aufmachen will, Schwierigkeiten hat, weil sie bei der ersten Suche nicht das Klebebandende finden wird und lange danach suchen muss, was zu Enttäuschung führt und schließlich den Verzicht auf den Inhalt der Schachtel verursacht, indem man die Schachtel weg wirft, weshalb man eine wichtige Information verpassen könnte. ” -So starteten wir in den Workshop „Deutsch-Grammatik“ am Samstag, den 19. Oktober los.

Nachdem sich der Kursleiter Thomas Gimesi uns vorstellte, wurde uns eine halbe Minute gegeben, um einen möglichst langen Satz zu sagen. Manche wussten nicht mehr, wie sie die Handlung länger ziehen könnten, aber wir hörten auch lustige imaginäre Geschichten gepackt in einem einzigen Satz! Wir lernten, dass es für Leser bzw. Hörer leichter ist, der Handlung durch kurze Sätze zu folgen. Dann bildet man sich Bilder im Kopf und die Information wird kurz und deutlich an Leser bzw. Hörer ermittelt.

Daraufhin bearbeiteten wir einen Text mit dem Titel „Qual der Wahl“, um unser Leseverständnis zu überprüfen. Der Zweck der Aufgaben zu diesem Text war, dass wir den Inhalt neutral betrachten und nicht unsere persönliche Meinung in Fokus setzen.

Sehr interessant für uns war zu lernen, wie man einen attraktiven Text schreiben kann. Natürlich ist man ein erfolgreicher Schreiber, wenn man begabt ist, aber eine gewisse Struktur mit Dos and Don’ts schadet auch nicht. Denn die Worte haben besondere Macht und der Leser entscheidet innerhalb von 20 Sekunden, ob er das Lesewerk lesen möchte. Deshalb ist der Texteinstieg von großer Bedeutung.

Außerdem befassten wir uns mit Aktiv/Passiv, Denglisch, Zeichensetzung und Dehnungen.

Der Tag mit Thomas Gimesi war sehr lehrreich, aber auch unterhaltsam. Ich bin mir sicher, dass alle viel mitnehmen konnten und wir freuen uns schon auf den Textsortenworkshop mit ihm.

Sahar Rajabi

Neue Laptops und Drucker für START-OÖ

In einer digitalisierten Welt gehören Laptops und Drucker zur Grundausstattung für jeden Schüler und jede Schülerin – und so auch für unsere StipendiatInnen. Daher erhalten alle Stipendiaten zu Beginn des START-Stipendien-Programms bei Bedarf einen Laptop und einen Drucker, um den Schulalltag bewältigen zu können.

Und auch heuer durften wir den Sitpendiaten wieder ihre IT-Ausstattung überreichen – so kann einem erfolgreichen Schuljahr nichts mehr im Wege stehen. Wir wünschen allen Stipis viel Freude mit ihren neuen Geräten. Danke an alle Paten und Unterstützer, die es uns ermöglichen, unsere Stipendiat*innen bestmöglichst auszustatten.

Eindrücke von der 7. Begrüßungsfeier von START-OÖ

Am Montag, den 7. Oktober 2019, wurden bei der feierlichen Begrüßungszeremonie 10 neue Stipendiat*innen in das Stipendienprogramm aufgenommen und die Maturant*innen verabschiedet. Gastgeber des Festabends war die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die neben dem Land Oberösterreich einer der größten START-Unterstützer ist.

Mit diesem Programm wird talentierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund auf hervorragende Weise unter die Arme gegriffen, sodass sie ihr Potenzial voll ausschöpfen können. Das vielfältige Angebot mit Workshops und Projekten holt die Talente und Begabungen der Jugendlichen hervor und zeigt ihnen, welche Möglichkeiten sich ihnen dadurch eröffnen. Durch ihr soziales und gesellschaftliches Engagement sind sie darüber hinaus großartige Vorbilder für andere junge Menschen, egal ob mit oder ohne fremden Wurzeln“, sagt Dr. Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ.

Frau Landtagsabgeordnete Mag. Regina Aspalter richtete sich mit folgenden Worten an die Gäste der Begrüßungsfeier: „Durch die gezielte Förderung von begabten und ehrgeizigen jungen MigrantInnen auf dem Weg zur Matura können wir ihnen die Integration in unsere Gesellschaft wesentlich erleichtern. Von den gut ausgebildeten und gesellschaftlich integrierten jungen Menschen profitiert auch das Land Oberösterreich. Denn die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft unseres Landes liegt in den Händen unserer Kinder.“

„Eindrücke von der 7. Begrüßungsfeier von START-OÖ“ weiterlesen

Chrislane und Thupten beim Russisch-Österreichischen Jugendforum

Diesen September nahmen START-Alumna Chrislane und ich, Thupten Dergey, am Russisch-Österreichischen Jugendforum teil. Sie fand von 15. bis 23. September 2019 in Moskau, St. Petersburg, Uljanowsk und Wien statt.

Die dreißigköpfige österreichische Delegation beschäftigte sich gemeinsam mit russischen Jugendlichen über die Themen Innovation, Unternehmertum, Kultur, Tourismus und Zivilgesellschaft. In der Gruppe „Innovative Entwicklungen und Projekte“ debattierten wir die Folgen von Blockchain-Technik, Künstliche Intelligenz und Big Data. In weiterer Folge erarbeiteten wir uns Konzepte, diese innovativen Technologien in sog. „smart cities“ umzusetzen. Die Arbeit gestaltete sich insofern auch spannend, weil wir unsere Ideen in einem bilateralen Kontext vergleichen und teilen konnten. Eine weitere Arbeitsaufgabe war es eine innovative Geschäftsidee zu präsentieren.

Im Sinne der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Österreich widmete man das Jahr 2019 dem Themenschwerpunkt Jugend. In der russischen Botschaft in Wien bzw. der österreichischen Botschaft in Moskau klärte man uns über die wirtschaftlichen und diplomatischen Aspekte der bilateralen Beziehungen auf.

Abgesehen vom intensiven Bildungsprogramm erwartete uns auch ein spannendes kulturelles bzw. Teamprogramm. So besuchten wir die Oper, Museen, Networkingevents, etc. Am meisten beeindruckte mich das Museum Hermitage in St. Petersburg. Der Palast beherbergt die umfassendste Kunstsammlung der Welt.

Vielen Dank an alle Paten und Unterstützer*innen. Durch die finanzielle Unterstützung von START konnten wir den Eigenbehalt für die Austauschwoche aufwenden.

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Thupten

Einladung zur 7. Begrüßungsfeier von START-Oberösterreich

Das neue Schuljahr hat begonnen und wir freuen uns über 10 neue START-Jugendliche, die wir in unser Stipendienprogramm aufnehmen können. Gleichzeitig verabschieden wir uns von drei erfolgreichen Absolvent*innen, die ihren Weg im höheren Bildungsweg nun erfolgreich fortsetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese beiden Anlässe mit uns und unseren Jugendlichen gemeinsam feiern!

Am Montag, den 07. Oktober 2019 um 17.30 Uhr im Raiffeisensaal der RLB OÖ, Europaplatz 1a, 4020 Linz.

Durch den Abend führen unsere Stipendiat*innen, die auch mit Reden und künstlerischen Beiträgen einen Einblick in ihre vielfältigen Talente bieten.

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung unter oberoesterreich@start-stipendium.at . Wir freuen uns, wenn Sie Gäste mitbringen, die wir mit Ihnen im Anschluss an den Festakt zu einem Empfang einladen.

START-Oberösterreich freut sich auf Ihr Kommen!

START-OÖ Stipis lernen sich beim Team-Building-Tag kennen

Am Samstag, den 7. September trafen sich alle START-OÖ Stipendiat*innen zum gemeinsamen Kennenlernen und Team-Building in der Tabakfabrik in Linz.

Die “alten Hasen” unter den Stipendiat*innen trafen dabei auf die “neuen, jungen” Stipis, und man beschnupperte sich sofort neugierig und stellte einige erste Fragen, um erste Dinge übereinander zu erfahren.

Um den Prozess des Kennenlernens zu beschleunigen, starteten wir mit einem Spiel, bei dem sich die Stipendiat*innen nach bestimmten Kriterien in einer Stirnreihe aufstellen oder sich in Gruppen zusammenfinden mussten. So wurde zum Beispiel klar, wer der älteste Stipi in der Gruppe und wer noch ein junges Kücken ist. Es fanden sich die Stipis auch nach Schultypen, Herkunftsländern, Wohnorten, etc. zusammen.

Danach gingen die Stipendiat*innen in 3er Gruppen zusammen, und gestalteten gemeinsam auf A3-Vorlagen bunte und kreative Stipi-Profile. Dabei beantworteten sie Fragen nach ihren Hobbies, ihren Wünschen und Zielen, und erzählten sich gegenseitig lustige Anekdoten aus ihrem Leben.

Nach einem wohlverdienten Mittagessen spielten die Stipis noch einige Gruppenspiele, und testeten so ihre Problemlösekompetenz im Team. So mussten sie im Spiel “der fliegende Teppich” einen Teppich umdrehen, während sie daraufstanden – ohne zu reden! Auch beim Entwirren des “Gordischen Knotens” wurde viel gelacht, und beim Bilden verschiedenster Formen konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Hier ein paar Eindrücke vom START-OÖ Team-Building-Tag in Bildern:

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier

Am Freitag, den 6. September 2019 kam der 7. START-OÖ Jahrgang im Axis in Linz zusammen, um einerseits nochmals alle Unklarheiten zu den Regeln und Pflichten im Sitpendienprogramm zu klären, und andererseits um Videos für die 7. START-OÖ Begrüßungsfeier am 7. Oktober 2019 zu drehen.

Landeskoordinatorin Magdalena Rainer erklärte nochmals alle Regeln und Pflichten im START-Stipendienprogramm. Ein respektvoller Umgang, Toleranz gegenüber anderen Kulturen, die Teilnahme an Bildungsangeboten und Pünktlichkeit, sowie die Wichtigkeit des sozialen Engagements wurden besprochen. Wissbegierig stellten die neuen Stipis Fragen zum Ablauf des START-Jahres, zum Bildungsseminar und zu möglichen Praktikas bei Patenfirmen.

Zusätzlich drehte das Filmproduktionsteam von Amago wieder professionelle Videos für die Begrüßungsfeier mit unseren Stipis, in denen sie sich selber vorstellen und ihre Hobbies, Freizeitaktivitäten, Ziele und Berufswünsche mitteilen. Vielen Dank an das Team von Amago, dass sie auch dieses Jahr keine Zeit und Mühen für das tolle Video gescheut haben!

Wollen auch Sie unsere neuen Stipendiat*innen kennenlernen? Dann dürfen wir Sie ganz herzlich zu unserer 7. START-OÖ Begrüßungsfeier am 7. Oktober um 17:30 in der Raiffeisenlandesbank OÖ einladen.

Arbeitnehmerveranlagung – what’s that?

Am 31. August haben sich die START-OÖ Stipis bei dem Workshop “Wie bekomme ich mein Geld vom Finanzamt zurück?” im Axis Linz mit der Arbeitnehmerveranlagung befasst. Referentin Julia Hintermayer von der Steuer- und Unternehmensberatung Hintermayer erklärte unseren Stipis wissenswertes zum Thema Steuern und besprach, wie man die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach online einreichen kann.

Stipendiatin Bahara berichtet:

” ‘Nun was ist Arbeitnehmerveranlagung, oder wie macht man die Arbeitnehmerveranlagung? Warum wollen wir überhaupt Geld vom Finanzamt zurückhaben?’ fragte unsere Referentin.
Ich hatte z.B. ein Praktikum für einen Monat im Jahr 2018 absolviert. Es wurde schon eine antragslose Arbeitnehmerveranlagung automatisch für mich gemacht und mir ein paar Euros gutgeschrieben. Aber ich wusste nicht, was das heißt. Die Referentin erklärte, die Arbeitnehmerveranlagung hilft uns zu berechnen, wie viel Steuern man zu zahlen hat, oder ob man viel/wenig Steuern gezahlt hat.

Man kann die Arbeitnehmerveranlagung seit ein paar Jahren online machen, so spart man sich Zeit und Papier. Selbstverständlich brauche man dafür die FinanzOnline Zugangsdaten. Mithilfe der Prospekte von der Wirtschaftskammer oder der Arbeiterkammer, welche sehr ausführlich beschrieben sind, kann jeder seine Arbeitnehmerveranlagung für das Vorjahr selbst beantragen.
Seit einigen Jahren werden antragslose Arbeitnehmerveranlagungen automatisch ausgeführt und an alle Arbeitnehmer (darunter Angestellte, Arbeiter oder Lehrlinge) geschickt. Jedoch weiß das System nicht über alle Kosten, wie Werbekosten, Bescheid. Deshalb ist es nötig, dass man trotzdem die Arbeitnehmerveranlagung macht, um, wenn möglich, das Geld vom Finanzamt zurück zu bekommen.

Als ich mich bei FinanzOnline eingeloggt habe, bin ich darauf gekommen, dass mehrere Daten fehlen. Nachdem die Referentin uns Schritt für Schritt gezeigt hat, wie man vorgeht, wurden mir einige Euros gutgeschrieben. Ich lächelte vor Freude und Momo gesellte sich zu mir, denn er hat auch Geld gutgeschrieben bekommen.
Durch die theoretische Anleitung unserer Referentin konnten wir alles gleich praktisch ausprobieren und durchgehen.

Auch wünsche ich mir, dass das Thema „Finanzamt und FinanzOnline“, insbesondere Arbeitnehmerveranlagung, in allen Schulen unterrichtet wird. Denn viele Schüler*innen machen Praktika und wissen nicht Bescheid, ob sie mehr Steuern zahlen müssen oder am Ende des Jahres vielleicht doch etwas zurückbekommen.

Danke an unsere Referentin und Steuerberaterin Julia Hintermayer für den äußerst interessanten und lehrreichen Workshop.”

START-OÖ genießt gemeinsam die Sommerferien

Am Samstag, den 17. August 2019 trafen wir uns um 13 Uhr vor dem McDonalds am Hauptbahnhof Linz. Nachdem die neuen und die alten Stipendiaten sich kennen gelernt hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Minigolfplatz. Wir teilten uns in drei Gruppen auf und dann fingen wir an unter der strahlenden Sonne zu spielen. Voller Vorfreude begannen wir die Bälle in die Löcher zu schießen, in der Hoffnung unter sieben Versuchen das Ziel zu treffen und keine neun Punkte zu bekommen. Da die Stationen schwieriger wurden, brauchten wir eine Erfrischung und deshalb holten wir uns Eis und machten eine kleine Pause. Nachdem wir noch eine Weile gespielt hatten, sammelten wir uns zusammen und machten anschließend mehrere Gruppenfotos.

“Es war schön die Neuen durch einen lustigen gemeinsamen Tag etwas besser kennengelernt zu haben. Wir hatten viel Zeit, um uns gegenseitig auszutauschen und haben dabei auch viel gelacht.”

Stipendiatin Viola

Daraufhin machten wir uns auf den Weg zu einem syrischen Restaurant namens Dama Rose. Wir saßen gut gelaunt an einem großen Tisch und wurden sehr herzlich willkommen geheißen und mit guten syrischen Spezialitäten versorgt. Währenddessen hatten wir die Möglichkeit, uns auszutauschen und mehr über einander zu erfahren.

“Der Samstag war ein schöner Tag, der uns -die STARTfriends- in den Sommerferien wieder vereint hat. Aktivitäten wie Golfspielen machen mehr Spaß, wenn man sie mit den Freunden unternimmt. Auch die zwei neuen Stipendiatinnen haben mit uns gespielt und es fühlte sich an, als ob wir uns schon länger kennen. Es freut mich, dass unsere Family größer wird und dass immer mehr junge erfolgreiche Menschen unterstützt werden.”

Stipendiatin Jian

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Kulturhaus. Dort angekommen besorgten die Stipissprecher Momo und Thupten uns die Eintrittskarten. Während wir einige spannende multimediale und raumbezogene Symposien, Kunstvermittlungs- und Musikprogramme sahen, schossen wir viele Fotos. Außerdem probierten wir vieles aus, unter anderem das Musikinstrument Theremin, welches man ausschließlich mit den Händen steuerte, ohne es zu berühren. Währenddessen führten wir viele tolle Gespräche und lernten uns dadurch besser kennen.

“Das Sommerprogramm war ein sehr schöner Tag, wir konnten uns untereinander austauschen und lernten auch zwei neue Stipis beim Mini Golf gut kennen. Viele machten es zum ersten Mal, andere konnten sich beim Mini-Golfen verbessern.
Auch das gemeinsame Essen und danach Sinnes-/ Höhenrausch war ganz nett und das Open-air Kino mit dem Film “Womit haben wir das verdient” brachte uns als kleine START-Familie näher. Ich danke Gul und Thupten für den tollen Tag und ihre Bemühungen!”

Stipendiatin Ladan

Dann ging es zum Höhenrausch, einen Holzturm auf welchen wir gemeinsam stiegen und einen Panoramablick über die Dächer von Linz genießen konnten. Dies war ein wunderschönes Erlebnis für uns alle. Wir verbrachten dort circa etwa zwei Stunden. Danach machten wir uns auf zum Sommerkino und schauten dort gemeinsam den Film “Eine besondere Freundschaft” an. Der Film handelte von einem Mädchen, das zum Islam konvertierte und von der Gesellschaft toleriert und anerkannt werden möchte. Wir bei START stehen für eine tolerante und respektvolle Gesellschaft und der Film hat diese Werte widergespiegelt.

“Mein Highlight des Tages war aufjedenfall, dass wir am Minigolfplatz waren. Es war eine super Möglichkeit sich mit den anderen auszutauschen und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Obwohl ich zuvor noch nie minigolfen war, würde ich sagen, dass ich gut mit meinen Teamkollegen mithalten konnte.
Ein großes Dankeschön geht an die Stipisprecher Momo und Thupten, die das Programm so abwechslungsreich gestaltet haben.
Danke, für den tollen Tag!”

Stipendiatin Irma

Zusammengefasst hat uns dieser lehrreiche Tag uns näher zusammen gebracht. Wir haben nicht nur von den Erlebnissen etwas gelernt, sondern auch voneinander viel erfahren und konnten uns gegenseitig noch mehr motivieren.

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Sahar und Sharifa.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (5)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

After the presentations of our Project Citizens it was time to say goodbye to our host families. Thanks Barb and Marshall Powell for hosting me and Arda for those 10 days. I will never forget the late evening discussions about politics and cinema. Thank you for sharing for your perspectives and introducing us to American cuisine, high school, baseball and your friends.

We then cross-travelled many different states until finally arriving in Philadelphia. The ‘city of brotherly love’ has a lot to offer regarding American history sites and international food. In Washington D.C. we stayed at the George Washington University Campus.

In my free time I visited a number of impressive museums such as the Holocaust Memorial, the African American Heritage museum and The Newseum. On Thursday we visited the State Department (U.S. foreign ministry). We got to meet diplomats and then at simulations we got to be diplomats ourselves.

On Friday I met up with a high-achieving Tibetan-American who I got in contact by chance. He had just passed the Foreign Service Officer’s exam and is currently interning for Congresswoman Spanberger. Mr. Thargay showed me through the Congress office building and introduced me to other staff members on the Capitol.

During that four weeks with BFTF I was amazed by the diversity of the American people. On Thupten Weekly I was only able to showcase just a glimpse of the intensive program. However, the mentors guided us like wewere one big family. On the last day I did not say ‘farewell’ but rather wished my friends a hopeful ‘See you Again’

On that note I want to express my gratitude to the United States embassy in Vienna, especially to Mrs. Schmid-Gerlich.

Special Thanks to our mentors:Anatoli, Asta, Brianna, Cole, Jeff, Kate and Luka

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (4)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die dritte Woche waren wir hauptsächlich mit der Arbeit an unsere Project Citizen beschäftigt. Zuallererst machten wir über ein Problem in unseren communities Gedanken. Im nächsten Schritt evaluierten wir mögliche Lösungen und erarbeiteten uns einen realisierbaren Plan.

Die Ideen waren an Originalität kaum zu übertreffen: Roboterarm, griechisch–türkisch–zypriotisches Austauschprogramm, Wählerregistrierung an Schulen in New Mexico, das Beweisen von racial gerrymandering im Bundesstaat Georgia, und Lernhilfe für sozial benachteiligte SchülerInnen in der Schweiz. Mein Project Citizen ist ein multimediales Storytelling Programm über Migration, mit dem ich gegen die eindimensionale Berichterstattung vorgehen möchte.

Am Donnerstag besuchten wir Indianapolis, wo wir durch das State House von Indiana State Rep. Sheila Klinker geführt wurden. Es blieb sonst auch Zeit für eine ˋinternational cuisine night´, wo wir Essen aus unseren jeweiligen Ländern vorstellten. An den Abenden und am Wochenende verbrachten wir Zeit mit unseren Gastfamilien.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (3)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die Fellows am Campus der Purdue University stehen jeden Tag um 7 auf und machen sich auf dem Weg zur Vorlesung, bevor sie natürlich in der Kantine gefrühstückt haben. Vor Vorlesungsbeginn, jeden Morgen, gibt es 15 Minuten „Uncle Ben says“. Hierbei beschäftigen wir uns mit philosophischen, bzw. politischen Texten des Namensgeber des Programmes Benjamin Franklin.

Die Themen der eigentlichen Vorlesungen und die Professoren variieren sehr, doch sie beschäftigen sich alle mit Politik, Gesetz, Gesellschaft, oder Geschichte. Jede Einheit dauert circa 2 Stunden und wir haben drei verschiedene pro Tag. Danach haben wir „Daily De-Briefing“, wo wir in Kleingruppen mit unseren MentorInnen die Themen noch einmal diskutieren können. Oft sprechen wir in diesen Runden gesellschaftliche Probleme an, seien sie in den USA oder in den europäischen Ländern.

Anschließend folgt Freizeit. Wir haben Zugang zum Sportzentrum, wo sich ein Fitnessstudio, ein Schwimmbad und eine großzügige Kletterwand befinden. Wir haben auch Yoga bzw. Zumba- Einheiten. Nach dem Abendessen folgt meistens eine soziale Aktivität, wie Jeopardy, Pool Party oder Geburtstagsfeiern.

Am Dienstag hatten wir eine Talent Show. Hier führte ich einen Comedy Sketch, den ich mit paar anderen Fellows gedreht habe, vorführten. Am Mittwoch fuhren wir nach Chicago. Die zweitgrößte US-Metropole liegt nur 2 Stunden weg, trotzdem gab es eine Zeitumstellung. Am Vormittag besuchten wir den Sears Tower, das zweithöchste Hochhaus der USA. Anschließend führte uns ein Boot durch die Flüsse von Chicago.

Für mich war es auch ein kulinarisches Abenteuer, denn zum ersten Mal probierte ich den „Chicago Deep Dish Pizza“. Der nächste Programmpunkt, die städtische Kunstgalerie, hatte auch sehr viel zu bieten. Dort hängen Werke vom Pop Art Maler Andy Warhol und Klassiker wie „American Gothic“. Diesen Samstag endete unser Leben am Campus, und unsere amerikanische Gastfamilien holten uns ab. Mein Zimmer teile ich mit dem Fellow aus der Türkei. Sie sind allesamt sehr nett und haben vor mit uns viel zu unternehmen

Der 7. START-OÖ Jahrgang beim ersten Infotreffen

Am Freitag, den 12. Juli 2019, trafen sich die neuen Stipendiat*innen um 15:00 Uhr im Axis in Linz, um die ersten Infos zu ihrer anstehende Aufnahme in das Stipendienprogramm zu sammeln.

Nachdem alle den, doch eher komplizierten, Weg in das START-OÖ Büro gefunden hatten, starteten wir, gemütlich ein leckeres Eis essend, mit einem Input über das Stipendienprogramm. Eine der wichtigsten Fragen, die geklärt wurde, ist, was die zukünftigen Stipis bei START ab Herbst erwartet.

Wir, das START-OÖ Team, erklärten die wichtigsten Eckpfeiler rund um das Bildungsgeld, das Bildungsprogramm und die anstehende Aufnahmezeremonie am 7. Oktober in der Raiffeisenlandesbank. Zusätzlich erklärten wir die Rechte und Pflichten der Stipis, und unsere Grundregeln: Respekt gegenüber anderen Menschen, fremden Kulturen und unterschiedlichen Meinungen ist einer unserer wichtigsten Grundpfeiler. Bei START gibt es keine Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religion. Schön zu sehen, dass diese Grundwerte auch für unsere neuen Stipendiat*innen als selbstverständlich gelten.

Die neuen Stipis bekamen einen Überblick über unser Bildungsprogramm, sowohl dem wöchentlichen Regionalprogramm als auch den Bildungsseminaren. Obwohl sie sehr viel Inforamtion bekamen, stellten die Stipis, interessiert und wissbegierig, erste Fragen zu START, zum Ablauf der Aufnahmezeremonie und zu den Workshops.

Im Anschluss an den Input wartete noch ein Foto-Termin auf unsere neuen Stipis: Ein erstes Gruppenbild zeigt die neue, 7. START-OÖ Generation. Danke für das Foto an Wolfgang Lehner!

Abschließend kamen einige der “alten” Stipis vorbei, um die neuen Stipis in der START-Familie willkommen zu heißen. Auch hier gab es noch Gelegenheit, unseren Stipisprecher Gul mit Fragen zu löchern und sich gegenseitig kennenzulernen.

START Stipendium Gruppenbild

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (2)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Ein wichtiger Fokus des Fellowships ist die politische Bildung. Drei Tage lang beschäftigten wir uns mit der amerikanischen Verfassung, und hatten auch genug Raum diesen mit europäischen Verfassungen zu vergleichen. Wichtige Schwerpunkte waren die Begriffe „Gerechtigkeit“ und „Privatsphäre“.

Dafür stellten wir zwei sehr komplexe Fälle des Obersten Gerichtshofes nach. Am Schluss behaupteten wir unser Wissen über die Verfassung in einem „mock congressional hearing“. Dabei mussten wir uns als Experten unseren Urteil über einen sehr pikanten Fall gegenüber einem Untersuchungsausschuss verteidigen.

An zwei Abenden stellten dann die Fellows ihre jeweiligen Länder bzw. US Bundesstaaten vor. Danach folgte eine Runde Jeopardy, eine sehr populäre Quiz-Show in den Staaten. Der Höhepunkt der Woche waren aber definitiv die Feierlichkeiten zum 4.Juli. Nach einem gemeinsamen Picknick begaben wir uns zu dem spektakulären Feuerwerk in Lafayette, Indiana.

Zugegeben am nächsten Tag waren wir etwas müde, das Seminar war dafür umso interessanter. Der enthusiastische Redner lud uns ein das Thema „Medien“ kritischer zu beleuchten. Danach folgten Vorbereitungen zu unserem hauseigenen „Model United Nations“. Das Thema ist der globale Müllkreislauf. Doch zuallererst soll jeder ein Land für sich auswählen, und die Thematik aus der Perspektive des Wahllandes analysieren. Mit Geschick und Diplomatie soll er die Interessen seines Landes in einer Schlussresolution verteidigen. Im nächsten Beitrag von „Thupten Weekly“ (toller Name übrigens) führe ich euch durch den Alltag am Campus der Purdue University bzw. des Benjamin Franklin Institute.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (1)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Am 29.Juni war es dann so weit. Ich würde mich mit anderen Jugendlichen aus 45 anderen Ländern auf dem Weg zu BFTF, einem Austauschprogramm des US State Departments an der Purdue University, begeben.

Schon am Flughafen fingen wir an, über Politik, Umwelt und Wirtschaft zu debattieren. Zu meiner Überraschung waren auch viele interessiert an der derzeitigen Lage in Österreich. Das Beste aber war, dass wir alle Spaß hatten. Nach einer 24-stündigen Reise kamen wir an der Purdue University an. Am ersten Tag machten wir (unter anderem) eine Campus Tour durch Purdue, wo wir alle durch den Brunnen laufen mussten. Anscheinend ist dies Tradition für Neuankömmlinge. Am Nachmittag hatten wir eine Reception, wo alle nacheinander etwas über sich sagen mussten. Als sich alle mit ihren Vorhaben, Talenten und Interessen vorstellten, fühlte ich mich an die START-StipendiatInnen erinnert.

START-OÖ Pate der Energie AG gratuliert zur Matura

Um nochmal persönlich mit (noch) START-OÖ Stipendiatin Chrislane über ihren großen Erfolg, die eben bestandene Matura, zu sprechen und mehr über ihre Zukunftspläne zu erfahren, wurde sie von ihre Paten von der Energie AG eingeladen. Bei einem sehr herzlichen Empfang durch Frau Ablinger-Steidl und Herrn Blätterbinder gab es viele lobende und wertschätzende Worte für ihre Leistungen.

Chrislane konnte als Patenschülerin der Energie AG auch ein Praktikum im Haus absolvieren und nun führt sie der Weg nach Wien um an der WU Wirtschaftsrecht zu studieren.

Nach der Überreichung eines großzügigen Maturageschenkes inklusive Blumenstrauß, wurde noch vereinbart auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben. Chrislane bedankte sich herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei ihren Paten, welche sie über drei Jahre begleitet und bei Herausforderungen stets mitgefiebert haben.

An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei euch bedanken: Vielen Dank für diese gute Patenschaft und die tolle Unterstützung, die ihr unseren Stipendiat*innen zukommen lässt.

START-OÖ auf Jahrestreffen im Böhmerwald

Von 21. Juni bis 23. Juni erwartete START-OÖ Stipis und Freund*innen das Jahrestreffen in Klaffer am Hochficht, um die Erfolge des vergangenen Schuljahres zu feiern.

Die Stipendiaten Viola und Yusuf berichten:

“Das Wochenende startete mit einer Bus- und Zugfahrt, wobei Freude und gute Laune stets präsent waren. Als wir in der Unterkunft ankamen, war das Erste, was wir taten, die Betten zu beziehen. Die jeweiligen Zimmergenossen machten es sich gemütlich in der neuen Umgebung und erkundeten diese auch.
Danach folgte eine kurze Besprechung und Schilderung des Tagesplans von Nadja und Anna. Besonders engagierte Stipis bekamen Awards, aber auch der Rest verblieb nicht ohne Geschenke. Alle bekamen schwarze und weiße T-Shirts mit der arabischen Aufschrift “START”. Der Tag am neuen Ort konnte somit richtig starten.
Gemeinsam spazierten wir zum See, der in der Nähe war und genossen zusammen die Sonnenstrahlen, die auf unsere Haut prallten. Einige spielten Beachvolleyball, andere sprangen sofort in den See und ein paar unterhielten sich untereinander.
Als sich der Tag zu Ende neigte, verließen wir den See und kehrten zurück zu unseren Zimmern, um uns schon auf das geplante Feuerlager vorzubereiten. Zum Glück spielte das Wetter mit und neben leckeren Marshmallows und lustigen Unterhaltungen, bekamen Nadja und Anna auch von uns Geschenke und durften dabei sogar ein Spiel spielen.
Als es schon so dunkel war, dass auch der Letzte unserer Stipis gähnen musste, begaben wir uns in unsere Zimmer und schliefen tief und fest, ermüdet vom aufregenden Tag.”

“Am Samstag waren wieder alle ausgeruht, und der Tag startete mit einem leckern Frühstück in unserer Unterkunft. Am Vormittag wäre ein Bubble-Soccer Turnier geplant gewesen, doch leider spielte das Wetter nicht mit. Es war zu windig, doch zum Glück blieb es den ganzen Tag trocken.

So verbrachten wir den Tag gemeinsam, wir spielten Tischtennis, Werwolf und Activity. Vor allem führten wir viele Gespräche, dadurch lernten wir uns alle noch besser kennen. Nach dem Mittagessen machten wir eine Schnitzeljagd durch Klaffer. Eingeteilt in zwei Gruppen musst wir viele lustige Aufgaben erledigen. Beispielsweise schossen wir ein cooles Selfie mit einer Ziege, choreografierten einen “START-Jahrestreffentanz” und komponierten eine “START-Hymne”.

Nach dem Abendessen nutzten wir noch die Zeit und gingen zum See. Einige spielten Beachvolleyball, die anderen genossen das Wasser. Als am späten Abend ein Gewitter aufzog, gingen wir wieder in die Unterkunft und ließen den Tag mit Activity und tollen Gesprächen ausklingen.”

Am dritten Tag unseres Jahrestreffens hatten wir das Meiste schon erlebt. Es regnete und wir nutzten den Tag produktiv. Mit gepackten Koffern und satten Mägen ließen wir das Jahr revuee passieren. In Gruppen aufgeteilt schrieben wir auf, was uns gefallen hat, was wir anders machen können und was wir uns für die Zukunft wünschen. Nicht nur innerhalb der Gruppen, sondern später auch mit der gesamten START-OÖ Family tauschten wir unsere Perspektiven aus und berieten uns gegenseitig. In Folge dessen wurden noch die letzten Schlussabrechnungen für das Jahr gemacht und wir machten uns wieder auf den Heimweg.”

Eine neue START-OÖ Generation wurde gewählt

Die bereits 7. START-OÖ Generation wurde am Donnerstag, den 19 Juli von einer Jury, bestehend aus START-Förderern und Paten, gewählt.

Aus 46 Bewerber*innen für ein START-Stipendium wurden 14 für ein persönliches Gespräch einladen. In dreier Teams wurde vorab eine Teamaufgabe gelöst, um sich im Anschluss einer nach dem anderen vor der Jury zu präsentieren. Die anfängliche Nervosität verfiel bei allen sehr schnell und die Jury war von der Vielfältigkeit und Motivation der Jugendlichen sehr beeindruck.

Ein großer Dank geht hiermit an die diesjährige Jury, welche mit großer Sorgfalt die Schüler*innen auswählte: Herr Mag. Florian Brunner (RLB OÖ), Frau Mag. Friederike Koll (Land Oberösterreich), Herr Dipl.-Ing. Alfred Mar (Rotary Club Wels-Nova), Herr Mag. Werner Watzinger (Rotary Club Wels-Nova) und START-Geschäftsführerin Frau DSA Katrin Bernd, MSM.

Die acht neuen Stipendiat*innen werden am Montag, den 7. Oktober in der RLB OÖ offiziell bei der START-Begrüßungsfeier in das Stipendienprogramm aufgenommen und ihre Stipendienurkunden erhalten.

Allen Bewerber*innen, die heuer kein Stipendium erhalten haben, wünschen wir trotzdem alles Gute für die schulische Zukunft! – Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr!

Zu Besuch in der AMAG- Austria Metall AG

Der START-OÖ Pate der ersten Stunde lud unsere Stipendiat*innen nach Ranshofen ein, um dort einen sehr spannenden gemeinsamen Tag zu verbringen. AMAG-Personalleiter Paul Benischek empfing seine Patenschülerin Karmina und acht weitere Stipendiat*innen am Dienstag vormittag im AMAG Standort Ranshofen.

AMAG-Patenschülerin Karmina berichtet von diesem Tag:

“Am Dienstag hatten wir Stipis die Gelegenheit meine Patenfirma AMAG in Ranshofen bei Braunau zu besuchen und mehr über die Produktion und vorallem die sehr spannende Firmengeschichte zu erfahren. Während einer Führung durch den Standort, konnten wir uns verschiedene Anlagen ansehen. Das Warm – und Kaltwalzwerk zum Beispiel. Dort werden die riesen Aluminiumbleche hergestellt. Es ist sehr heiss in diesen Hallen und was uns allen aufgefallen ist: Es sind nicht viele Menschen die in den Hallen arbeiten, denn der Großteil ist schon automatisiert.

Die AMAG produziert in Österreich Produkte aus Aluminium Guss und Walzprodukte von bester Qualität. Sie liefern auch flüssige Aluminium an Orte, die nicht mehr als 500 km von Ranshofen enfernt sind. Der Rohstoff aus dem Aluminium erzeugt wird ist Bauxit und man braucht sich keine Sorgen machen, dass er ausgeht da es sehr viele Vorkommen gibt. Was ein besonderer Vorteil gegenüber dem Stahl ist: 75-80% des Materials wird von Aluminiumschrott hergestellt, recyclet und wieder verwendet. Man kann Aluminium nämlich unendlich oft recylen. Die AMAG ist umweltfreundlich und hat für die Zukunft große Ziele, denn sie unterscheidet sich von anderen Aluminiumproduzenten nicht nur durch ihre Qualität, sondern auch durch ihre speziellen Produkte. Sie haben alle verschiedenen Legierungen an einem Standort.

Wir bekamen dann auch noch einen kurzen Vortrag zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der AMAG. Sie suchen sehr viele Lehrlinge und von denen die sich bewerben, nehmen sie die Besten, denn sie investieren in sie und geben ihnen gute Arbeitsplätze um eine freundliche Betriebsklima und qualitative Produktion zu schaffen.

Am Ende der Führung durch das Betriebsgelände erklärt uns Herr Benischek noch wie wichtig Sicherheit in diesem Areal ist und dass die AMAG sehr darum bemüht ist, dass die Mitarbeiter zufrieden sind und ein gutes Klima herrscht. Die Mitarbeiter essen übrigens sehr viele Leberkässemmeln in der Kantine : )

Und als wäre das noch nicht genug, hat uns Herr Benischek in ein sehr schönes Restaurant zum Essen eingeladen. Dort konnten wir noch ein bisschen persönlicher reden und wir Stipis erzählten ihm von unseren Plänen für die Zukunft. Herr Benischek hörte sehr interessiert zu.

Für diesen sehr schönen und besonders interessanten Tag, will ich mich herzlich bei meinem Paten bedanken! Danke auch, dass sie START und somit mich unterstützen und ich daher im nächsten Jahr meine Matura machen kann. “

Workshop zum Thema EU-Wahl

Da auch einige unserer Stipendiat*innen bei der EU-Wahl wählen dürfen, haben wir vorbereitend einen Workshop zum Thema abgehalten. Das Interesse war, auch aufgrund aktueller innenpolitischer Ereignisse, groß.

Stipendiatin Viola berichtet:

Beginnend mit einer Aufklärung darüber, wie Politik einst überhaupt zu Stande gekommen ist, wurde schon mal in allen anwesenden Stipis das Interesse geweckt. Themen wie der Zweite Weltkrieg, die Sowjetunion, Gründung und Erweiterung der EU, NATO und der Marshallplan wurden mittels eines Zeitstrahls aufgegriffen und uns nochmals deutlich geschildert. Obwohl man diese Angelegenheiten normalerweise schon in der Schule besprochen hat, sind wir trotzdem an neuen Details gelangt und haben zugleich unser bisheriges politisches aber auch geschichtliches Wissen aufgefrischt.

Im Laufe des Tages, nachdem wir nun ein fundiertes Basiswissen besaßen, kamen wir auch zu den aktuelleren Geschehnissen, nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Mitgliedstaaten der EU. Welche Bündnisse politischer Parteien gibt es, wer wird gewählt und welche Auswirkungen kann das haben? Natürlich wurde auch über das veröffentlichte Ibiza Video diskutiert. Es gab viele Fragen und einen regen Meinungesaustausch dazu.

Bei diesem sehr informativen Workshop, hat es Paul, der Workshopleiter, geschafft uns über alle antretenden Parteien zu informieren und uns somit gut für die EU-Wahl am Tag darauf vorberietet. Wir kennen jetzt die Spitzenkandidaten und wissen wofür die verschiedenen Europaparteien stehen.

Ein Besuch in der Grand Garage

Am Freitag konnten sich die START-OÖ Stipendiat*innen ein Bild davon machen, was die Grand Garage -welche vor kurzem in der Tabakfabrik Linz eröffent wurde- zu bieten hat.

Stipendiat Yusuf berichtet:

Die Grand Garage ist ein riesiges Makerspace. Ein Makerspace ist ein Ort an dem sich kreative Menschen zusammenfinden, um technisches Wissen auszutauschen, in Workshops neue Fähigkeiten zu erlernen und mit verschiedensten Werkzeugen und Maschienen Dinge zu schaffen.

Die Grand Garage besitzt auf vier Etagen verteilt die veschiedensten Abteilungen. Von Robotik und Internet of Things über veschiedene mechanische Werkstätten und 3D-Druck Fertigungen zu Virtual Reality und Programmier Ecken und einiges mehr.

Auf unserer Führung durch die Grand Garage ist am Anfang vorallem der riesige Roboterarm in einem Glasraum in der Mitte des Eingangsraums aufgefallen. Ein Bild an einer der Glaswände lässt erahnen was hier entstehen soll. Der Roboterarm ist zu einem 3D Drucker umfunktioniert wurden und an der Stelle an der er grade steht soll eine riesige Treppe gedruckt werden, die die Stockwerke mit einander verbindet. Wie man uns erzählt, müssen noch ein Paar Herausforderungen gemeistert werden, bevor der Druck beginnen kann.

Um die Maschinen bedienen zu dürfen bedarf es einer Mitgliedschaft für die sich jeder interessierter auf der Website der Grand Garage einschreiben lassen kann, aber auch nicht-Mitglieder können an den regelmäßig stattfindenden Workshops teilnehmen. Infos dazu sind ebenfalls auf der Website.

Für Alle mit Interesse an Kunst oder Technogie löhnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

Besuch der Aidshilfe OÖ

Am Samstag, den 11. Mai 2019 besuchten wir, die START-OÖ Stipis, die AIDS-Hilfe in Linz. Dadurch bekamen wir einen einzigartigen Einblick in die organisierte Aidshilfe in Oberösterreich.

Als wir uns vorgestellt haben, haben wir die Frage beantwortet, wann wir zum ersten mal über HIV gehört haben. Jeder hat eine eigene Geschichte erzählt und dadurch sind wir zum Thema persönlich näher gekommen. Wir waren überrascht, wie wenig wir über HIV und AIDS informiert sind.

Zudem haben wir uns einen kurzen Film angeschaut, und haben gelernt, dass das Zusammenleben mit HIV-positiven Menschen nicht gefährlich ist. Wir können mit ihnen aus einem Glas trinken, aus einem Löffel essen und sie unter bestimmten Umständen als Partner haben. Die HIV positiven fühlen sich sehr einsam: Die Menschen sind nicht nur von der massiven gesundheitlichen Einschränkung betroffen, sondern müssen auch mit dem sozialen Stigma kämpfen. Danach informierten uns die Referenten wie HIV-Tests durchgeführt bzw. wie die Virenübertragung passiert. Zuletzt brachten wir die verschiedenen Präventionsmaßnahmen gegen Geschlechtskrankheiten (STDs) in Erfahrung.

Besonders interessant fand ich die Funktion des AIDS-Hilfe Zentrums. Sie testen und beraten kostenlos. Auch die Unterstützung der HIV-Positiven war beeindruckend. Sie treffen sich im Zentrum um sich miteinander auszutauschen. In der Schule lernt man zwar über HIV, aber einen tiefgreifenden Überblick und interessante Geschichten erfährt man mit einem Besuch von Aids-Hilfe OÖ.

Ein Bericht von den Stipendiaten Bahara und Thupten

START-Alumnis und Stipis beim Fest der Kulturen

Engagierte START-Jugendliche beim Welser Fest der Kulturen

Am 28. April 2019 fand in Wels OÖ das „Fest der Kulturen“ in und vor der Stadthalle statt. In diesem Rahmen wurden verschiedene Kulturvereine eingeladen Volkstänze aufzuführen wie auch kulinarische Imbisse zu verkaufen. Das Event setzte ein Zeichen für Toleranz und Respekt und ermöglichte einen intensiven interkulturellen Austausch. Das Ergebnis war eine wunderschöne Mischung aus Kulturen, Sprachen, Tänzen, Geschichten und traditionellen Trachten.

Auf dem Fest traf man auch auf einige bekannte Gesichter! Unter anderem war Amin Alzade, Stipendiat aus Niederösterreich, mit dem seinem afghanischen Kulturverein dort, Soritta Kim, Alumna aus Oberösterreich mit dem kambodschanischen Kulturverein und Rohulla Naseri, Alumnus aus Oberösterreich. Das Wiedersehen war eine angenehme Überraschung!
Man war umgeben von positiver Energie und das warme Wetter passte perfekt dazu. So war der gesamte Platz vor der Stadthalle gefüllt mit verschiedenen Ständen der Vereine. Neugierig wurden fragte man einander über die komplizierten handgemachten Trachten und staunte über ihre Schönheit (siehe z. B. das traditionelle Gewand aus der afghanischen Kultur). Kulinarische Köstlichkeiten wurden probiert und danach schwärmte man lediglich über das Essen.

An diesem Tag konnte man klar und deutlich sehen, dass das Miteinander funktioniert und das sogar sehr gut! Und nächstes Jahr hoffen wir natürlich, noch mehr Alumni oder START-Stipis wiederzusehen!

„Zu unterstützen ist keine ‚Einbahnstraße‘“

Interview mit START-OÖ-Pate Mag. Gerald Hackl,Vorstandsvorsitzender der VIVATIS Holding AG.

Die Vivatis Holding AG ist START-Oberösterreich Pate seit der ersten Stunde. Patenschülerin Paola Todorova nutzte, kurz vor ihrem Schulabschluss, nicht nur die Gelegenheit sich zu bedanken, sondern auch dafür ihren Paten mal nach seiner Motivation für die Unterstützung zu fragen.

Paola: Lieber Herr Hackl, Sie unterstützen START-OÖ seit dem ersten Jahr. Warum haben Sie sich dazu entschieden?

G.H: Weil ich es für eine tolle Idee halte, junge Menschen, die es im Leben nicht immer leicht hatten, und ihre Talente zu fördern. Es macht mir einfach Freude, sie zu begleiten und ihnen zu helfen. Darüber hinaus sehe ich die Unternehmen generell in der Pflicht, soziale Verantwortung zu übernehmen und solche Projekte zu unterstützen. Das ist ja auch keine „Einbahnstraße“. Man sieht im Laufe der Zeit, wie sich diese jungen Menschen entwickeln und weiterkommen wollen. Ich merke das ganz deutlich bei unserer aktuellen Patin Paola. Aber auch bei unserem ersten Patenschüler Elias war von Anfang an spürbar: Er will das wirklich. Ich bin auch mit ihm noch in Kontakt und wir tauschen uns aus. Für mich ist das faszinierend und schön, mitzuverfolgen.

Das meine ich damit, wenn ich sage: Das ist keine ‘Einbahnstraße’. Sondern wir gehen ein Stück des Weges gemeinsam. Wir bekommen als Paten viel zurück von unserer Patenschülerin.

Auch die Kollegen bei uns im Unternehmen haben Paola sehr ins Herz geschlossen. Sie hat hier ein Praktikum gemacht und wird heuer wieder eines absolvieren. Ich sehe es aber langfristig: Wenn Elias und Paola auch in Zukunft einmal Unterstützung brauchen, freue ich mich, wenn sie sich melden und wir in Kontakt bleiben.

Das erste Mal von START erfahren habe ich von RLB-OÖ-Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller. Er sagte zu mir, dass er die Initiative aus Wien kennt und sie ein ganz tolles Projekt ist. Also habe ich mir das genauer angeschaut. Und ich war sofort begeistert. Was wir da bei der ersten Veranstaltung – es war die Begrüßungsfeier in der RLB – gesehen haben, war faszinierend. Diese jungen Menschen zu sehen, die sich vor Publikum trauen, zu präsentieren und über die schwierigen Dinge zu sprechen, die sie schon erlebt haben. Man kann sich nur schwer vorstellen, wie man selber damit umgegangen wäre, wenn man so etwas erlebt hätte. Dass sie dann diesen Mut fassen, neu zu beginnen und so viel selbst dafür tun, beeindruckt mich sehr.

Paola: Welche Erfahrung und Erlebnisse haben Sie mit START gemacht?

G.H: Bisher nur gute und schöne Erlebnisse. Als ich zum Beispiel Elias kennen lernte, war er ein junger Bub. Ich hatte auch Kontakt mit seinem kleinen Bruder und der gesamten Familie. Das zu erleben und die Entwicklung des Patenkindes zu sehen, ist einfach schön. Ich kann mich auch gut erinnern, als ich Paola und ihre Eltern kennen gelernt habe – ganz nette, bescheidene Menschen. Und ich habe gemerkt, wie stolz sie auf ihre Tochter sind, dass sie hier jetzt dabei ist. Ihre Entwicklung zu sehen, ist auch für uns eine tolle Erfahrung.

Es ist einfach faszinierend zu sehen, was man mit ein klein wenig Unterstützung – es geht ja um keine großen Geldbeträge – bewirken kann. Wie sehr man jemandem helfen kann. – Wir werden START auch weiterhin unterstützen.

Paola: Würden Sie diese Form der Unterstützung auch anderen Unternehmen empfehlen?

G.H: Auf jeden Fall. Ich muss es nochmal sagen: Es ist nicht einfach nur eine Spende und eben auch keine „Einbahnstraße“

Ich sehe es als eine Art Startkapital, um jemanden zu unterstützen und ihm die Chance zu geben, sich weiterzuentwickeln.

Und es ist auch bewegend, zu sehen, wie die Paten dieses Vertrauen, das in sie investiert wird, mehr als zurückgeben. Ich hoffe, dass auch viele andere Unternehmen START unterstützen. Ich kann es nur empfehlen.

Paola: Vielen Dank für das nette Gespräch und Ihre Unterstützung!

START OÖ bereitet sich auf die Berlinreise vor

Am 6. April hatten wir, die START-OÖ Stipis, einen Vorbereitungs-Workshop für unsere Berlinreise in Linz. Hauptsächlich haben wir uns mit Themen wie die Geschichte Deutschlands und auch die Politik auseinandergesetzt.

Am Anfang haben wir uns vorgestellt und erzählt, wann wir mit der Politik etwas zu tun hatten. Danach haben wir über die Demokratie gesprochen und einige Merkmale davon wie zum Beispiel freies Wahlrecht, Sicherstellung von Bürger-, Menschenrechte oder Volkssouveränität auf einer MindMap aufgeschrieben.

Wir bekamen auch dann einen kurzen Überblick über die politische Lage Deutschlands in der Geschichte:

  • Monarchie bis 1918
  • Weimarer Republik von 1919 bis 1933
  • faschistische Diktatur bis 1945
  • Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR); die Aufteilung in West- und Ostberlin 1949
  • Baubeginn der Berliner Mauer 1961
  • Mauerfall 1989

Wir konnten sehr viele Fragen stellen, die uns über das Thema Politik und Geschichte interessiert haben. Es war ein sehr interessanter Workshop und ich habe es sehr informativ und hilfreich für unsere Berlinreise gefunden. Ich will mich ganz herzlich beim unseren Referenten Thomas Stornig bedanken für diesen Workshop.

Ein Bericht von Stipendiatin Neni

“Wir möchten ein Signal setzen”

Interview mit START-OÖ Pate, GF der Firma Nemak, Andre Gröschel

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen wurden von der Patenfirma Nemak eingeladen, um den Produktionsbetrieb des Automobilzulieferers in Linz zu besichtigen. Patenschülerin Neni nutze die Gelegenheit um ihren Paten, Herrn Gröschel, zu interviewen.

Neni: Lieber Herr Gröschel, Sie unterstützen mich seit fast zwei Jahren. Warum haben Sie sich dazu entschieden? Was waren Ihre Gründe?

A.G: Wir haben von START erfahren und nach der Erstpräsentation spontan gesagt: Das machen wir, das ist etwas Gutes und Richtiges! Wir haben einen sehr großen Respekt vor Menschen, die aus schwierigen Bedingungen gekommen sind, ihre Heimat verlassen mussten und dennoch eine enorme Energie aufbringen, Durchhaltewillen und große Zielorientierung zeigen und sagen: „Ich will trotzdem etwas erreichen!“, und die dann nachhaltig so eine Leistung erbringen. Das hat uns enormen Respekt abgerungen und wir sind der Überzeugung, dass man dies schlicht honorieren muss. Dafür fühlen wir uns verantwortlich.

Darüber hinaus möchten wir hier ein Signal setzen, – für uns intern – sprich unsere Belegschaft: Wir wollen mitteilen, welch großen Respekt wir empfinden. Auch in anderen Unternehmen und Organisation kommunizieren wir das.

„Zusammengefasst ist der Grund warum wir START unterstützen: Verantwortung, Respekt und Signalwirkung!“

Neni: Welche Erfahrungen mit START haben Sie bereits gemacht?

A.G: Das erste schöne Erlebnis war die Veranstaltung zum gemeinsamen Fastenbrechen in der Tabakfabrik. Das war ein schöner Abend und gut, diese Vielfalt von Menschen zu erleben, die aus aller Herren Länder kommen, und zu wissen, ich bin hier in einer Gemeinschaft und jeder hat einen riesen Schatz an Lebensgeschichte, den er mitbringt. Und das gemeinsam Verbindende ist, dass alle hier sitzen und Teil der START-Initiative sind und heute Abend jeder aus seiner Heimat was mitgebracht hat zum gemeinsamen Essen. Das war einfach schön. Wir haben dort auch gleich die Stipendiatin Yusra kennengelernt, die dann ein Praktikum bei uns gemacht hat. Weiters waren wir auch mit „unserem Patenkind“ Neni einmal gemeinsam Essen und bei der Begrüßungsfeier natürlich dabei.

Neni: Würden Sie die Unterstützung auch anderen Unternehmen empfehlen?

A.G: Ein klares Ja, wir würden es empfehlen. Ich denke, das ist ein gutes Konzept. Das ist für ein Unternehmen eine sehr überschaubare Sache. Es gibt einen klaren Rahmen. Man weiß, man hat konkret ein Patenkind und man weiß, was mittels der Unterstützung geschieht. Die Unterstützung bei START ist mit einem bestimmten Menschen verbunden. Mit diesem kann man unmittelbar sprechen und ihn fragen, was es gebracht hat. Weiters bekommen wir auch die halbjährlichen Berichte. Da kann man lesen, wie das wirkt, was wir da tun. Die Förderung ist auch zeitlich gut kalkulierbar, – Start und Ende sind klar definiert. Das ist für Unternehmen gut, dass das klar und abgegrenzt ist und das Engagement und Auswirkung gut erkennbar sind. Das macht die Entscheidung auch leichter. Ich kann davon nur positiv berichten. Wenn wir bei einem anderen Unternehmen zum Erfahrungsaustausch sind, dann kann ich das so sagen. Wir unterstützen START und das ist eine gute Sache.

„Da haben wir eine soziale Verantwortung, – wenn man so helfen kann, dann sollte man das auch tun. Da kommt Hilfe direkt an. Diese konkrete Form der Unterstützung ist für uns genau das Richtige.“

Ein weiterer Aspekt ist für mich, dass wir leider in einer Zeit leben, wo es viele Vorurteile und Rassismus etc. gibt und unschöne Dinge passieren. Das widerstrebt mir sehr. Umso wichtiger ist es, ein Signal zu setzen: „So nicht!“ Wir sitzen da auch mit unserem „Patenkind“ in einem Boot, denn ein Mensch wie Neni setzt auch selbst ein deutliches Signal, dass all diese Vorurteile nicht stimmen. Das freut mich. Das hat ausstrahlende Wirkung für viele und wir wollen mit unserer Unterstützung auf dieses Signal reagieren und geben als passende Antwort, dass man das Fördern muss.

Stipendiatin Bahara beim Rome Business Game 2019

Stipendiatin Bahara beim Rome Business Game 2019

Von 9.-12. März 2019 war ich in Rom. Ich hatte die Möglichkeit, am Rome Business Game teilzunehmen und eine Welt voll neuer Erfahrungen zu sammeln und Diversität in einer anderer Form zu erleben.

Das Rome Business Game ist ein Teil von der Rome International Career Festival. Dieses Festival findet jährlich in fünf Plattformen in Rom statt: Rome Business Game, Rome Press Game, RomeMUN und Rome International Career Course sowie International Careers Fair. Dort nehmen hunderte Studenten von der ganzen Welt teil, um ihren Horizont zu erweitern bzw. eine Herausforderung anzunehmen. In Rome Business Game geht es hauptsächlich um wirtschaftliche Themen. Jeden Tag, am Anfang des Tages, gibt eine Firma den Teilnehmergruppen ein anspruchsvolles echtes Business Case auf und am Ende des Tages werden die Gruppenpräsentationen von der Jury beurteilt. Es wird natürlich eine Gewinnergruppe geben, die bei der Abschlusszeremonie gelobt wird.

Begrüßt wurden alle Teilnehmer in der Eröffnungszeremonie in der Luiss Guido Carli Universität. Da möchte ich gerne ein paar Zitate schreiben, die den Inhalt der Reden bei der Zeremonie zusammenfassen.

„Life and diversity are complex but let them not be complicated! … The new Einstein will be a collective collaboration, not individuals….” Lorenzo Fioramonti, Deputy Minister for Education, University and Research.

I strongly reject the idea that says, ‘You cannot collaborate until you are equal’. We are diverse and unequal, and collaboration means sharing inequalities.” Ms Wendy Wiver -First Counsellor and Bilateral and Foreign Policy, British Embassy.

Die Reden haben mich sehr fasziniert.

Drei Tage gab es intensive Arbeit. Gleich am ersten Tag nach der Eröffnungszeremonie haben sich alle Teilnehmer mit dem theoretischen Teil durch eine 3-stundige Präsentation auseinandergesetzt. Dabei habe ich gelernt, wie man einen Business Plan erstellt, welche Marketing Tools angewendet werden, und wie man einen Startup gründet.

Am nächsten Tag musste ich das Gelernte umsetzen. Alle Teilnehmer wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt. Neue Marketing Strategien sollten in Form einer Präsentation ausgearbeitet werden. Die Teamarbeit war sehr erfreulich, da jeder wusste, was er/sie zu tun hat.

Am drauffolgenden Tag bekamen wir die Aufgabe, ein Startup zu gründen, das innovativ ist. Dieser Startup musste eine neue Auflade-Methode für elektronische Geräte schaffen, und zwar möglichst umweltfreundlich und anwenderfreundlich. (als Vorlage diente: Energy for Oscar – Plug Me).

Die Zeit war sehr spannend. Jedes Team hat innovative Ideen entwickelt. Die Preisverleihung fand in der Abschlusszeremonie statt. Unterschiedliche Themenbearbeitung hatte es natürlich erschwert, eine Gewinnergruppe zu sein. Aber jeder hat das gewonnen, was er wollte – Erfahrung!

Neben diesen neuen Erfahrungen hab ich auch Freunde fürs leben gefunden. Den letzten Tag sind wir durch die Stadt gereist. Ob Pizza, Pasta oder Gelato- wir hatten schöne Momente miteinander erlebt und Rom entdeckt. Meine erste Reise mit einem Flugzeug, die entspannte Italienkultur und die freundlichen italienischen Leute werden mir in Erinnerung bleiben.

Dank der Unterstützung von START, die mir ermöglicht, meine Träume in Erfüllung zu bringen.

Zu Besuch im Frauengesundheitszentrum

Stipendiatin Viola berichtet:

Am 30. März 2019 trafen sich alle Mädchen von START-OÖ beim Linzer Frauen Gesundheitszentrum, um dort zwei wertvolle Stunden zusammen zu verbringen.

Wertvoll deshalb, weil wir durch diesen Workshop vor allem als Gruppe mehr zusammengewachsen sind, aber auch als Frauen zusammenhalten können und uns jetzt viel besser kennen. Neben motivierenden und schönen Worten, die uns Helga Speigner, die Workshop-Leiterin, mitgegeben hat, haben wir auch gelernt, wie wir mit unserer persönlichen Situation als Frau in der Gesellschaft umgehen und wertschätzen können. Dass wir uns trotzdem durchsetzen sollen, auch wenn es einmal schwieriger wird, war nur eine der vielen Botschaften, die wir an diesem Tag zu hören bekamen.

Weiters haben wir ein Spiel gespielt, bei dem jede von uns eine zufällige Rolle bekommen hat, um später zu diskutieren was für Chancen und „Nachteile“ diese Person in unserer Umgebung hat.

Gegen Schluss durfte sich jede von uns einmal in die Mitte des Kreises setzen und die Personen rundherum sagten der Person in der Mitte, was man an ihr bewundert und schätzt. Dass es dabei sogar zu Tränen kam, war nicht wunderlich. Wir beendeten den Workshop mit einer kurzen Zusammenfassung von jedem, wie wir diesen Raum verlassen würden. Meine war: „Man fühlt sich so positiv und hat das Gefühl diese Positivität, wenn man nachhause fährt, gleich an die nächste Person weitergeben zu müssen, damit sie sich auch so fühlt.“

Danke an das Linzer Frauengesundheitszentrum für diesen bereichernden Workshop.

Die Wissenschaft des Lebens

Am Samstag, den 23. März 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen spannenden Workshop zum Thema Molekularbiologie im Axis Linz. Stipendiatin Karmina berichtet:

„Unsere Workshopleiterin Tamara brachte uns in einem 4-stündigen Workshop sehr interessante Fakten rund um Molekularbiologie bei. Als Studentin der Molekularbiologie gab sie uns zuallererst einen Einblick in das Studium, die Inhalte und die Dauer, sowie das Arbeitsumfeld. Danach brachte sie uns in Quiz-Form interessante Informationen über Zelle, Genetik, Antibiotika und Pestizide bei. Wir besprachen beispielsweise die Merkmale des Lebens (die Organisation der Zellen, den Stoffwechsel, Homöostase, Wachstum, Fortpflanzung, Reizbarkeit, Evolution), den Aufbau und die Eigenschaften der DNA, und den Unterschied zwischen Viren und Bakterien.

Besonders interessant fanden wir Stipis, dass 99,5 % des Erbguts aller Menschen identisch ist, und wir uns also gar nicht so sehr unterscheiden, wie oftmals gedacht.

Tamara zeigte uns Videos, wodurch wir alles besser verstanden haben, und beantwortete alle unsere unzähligen Fragen. Doch nicht nur, dass wir durch den Workshop sehr viel lernten, wir hatten auch unheimlich Spaß und lachten viel in der lockeren Umgebung mit Tamara. Danke an unsere Workshopleiterin Tamara für diesen wirklich sehr spannenden Einblick in die Welt der Molekularbiologie.“

Besuch in der Patenfirma Nemak

Besuch in der Patenfirma Nemak

Bei einem spannenden Treffen mit dem GF der START-OÖ Patenfirma Nemak, Andre Gröschel, bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Tätigkeit des Weltmarktführers für Motorenguss. Ein Highlight war klar zu sehen wir ein Zylinderkopf produziert wird.

START-Stipendiatin Negha berichtet:

In der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Simonystraße befindet sich der Österreich Standort der Firma Nemak. Nachdem ich ein kurzes Interview mit dem Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing Andre Gröschel machte, empfing er uns alle um uns einiges über die Firma zu erzählen. Wir haben viele spannende Fakten gelernt. So gehört die Nemak zur Alfa-Gruppe und hat den Hauptsitz in Mexico. Außerdem ist sie der Weltmarktführer im Motorenguss. Herr Gröschel erzählte sehr leidenschaftlich von seiner spannenden Aufgabe und davon, wie wichtig die Mitarbeiter sind und dass sie es im Krisenjahr 2008 schafften sie zu halten. Außerdem beliefern sie beinahe alle großen Automarken die man so kennt. Und er erzählte noch was lustiges, nämlich dass sie Zylinderköpfe für die Queen hergestellt und geliefert haben. Nämlich 12 Zylinderköpfe. Warum die wohl so viel braucht?

Nach einer kleinen Stärkung fing der spannendste Teil, nämlich die Führung durch das Gebäude, an. Wir wurden mit Schutzmänteln und Schutzbrillen ausgestattet und durften dann bei der Produktion des Zylinderkopfes zuschauen. Es wurde geschmolzenes Aluminium in eine Gussform gebracht und unter hohem Druck gepresst. Am Ende durften wir noch Fragen stellen.

Insgesamt war der Besuch bei der Firma Nemak für uns alle sehr informativ und interessant. Alle konnten etwas neues Wissen für sich nach Hause mitnehmen. Es ist wirklich beeindruckend und faszinierend, wie alles mit modernster Technologie und vielen Robotern funktioniert.

Wir möchten uns sehr herzlich für die sehr spannende Führung bedanken! Und ein riesiges Dankeschön für den äußerst interessanten Vortrag und vorallem für die Patenschaft beim Herrn Gröschel!”

Zu Gast in der RLB OÖ bei “Landeshauptleute im Gespräch”

Zu Gast in der RLB OÖ bei “Landeshauptleute im Gespräch”

Die Landeshauptleute Thomas Stelzer und Johanna Mikl-Leitner trafen zu einem Gespräch in der RLB OÖ zusammen. Natürlich interessierte auch unsere Stipendiat*innen wie diese beiden Landesvertreter*innen die Zukunft der Regionen sehen und welche Entwicklungen zu erwarten sind. Auf Einladung der RLB OÖ haben wir im RaiffeisenForum haben wir daher diese Veranstaltung mit großem Interesse besucht.

“Ich fand es unglaublich erfreulich, einmal die Möglichkeit zu haben, hochrangige Politiker wie Mag. Thomas Stelzer und Mag. Johanna Mikl-Leitner persönlich zu treffen und zu hören, welche Positionen sie vertreten und was sie für ihre Länder erreichen wollen, welche Pläne sie haben. Die Moderation war lustig und leitete einen netten Abend ein, die Atmosphäre war trotz aller Förmlichkeit dadurch eher entspannt.”

START-Alumna Erika Sarolli

Welche Rolle spielen die Länder in Österreich und welche in Europa? Sind Oberösterreich und Niederösterreich ähnlich starke Wirtschaftsstandorte und wie ist ihre Beziehung? Diese und noch viele weitere Fragen wurden an diesem Abend von den beiden geladenden Gästen disktutiert. Ein gut gelaunter Moderator traf auf gut gelaunte Landeshauptleute. Und so gab es für uns einiges zu Schmunzeln. Es wurde nicht nur mehrmals erwähnt, man sah es auch deutlich: Die beiden Landeshauptleute verstehen sich gut.

“Politik ist interessant für uns und etwas mit dem man sich beschäftigen muss. So ein Treffen, der Spitzen der Politik, macht es dann noch spannender. Denn wenn die Politiker direkt vor die Stehen und über ihre Pläne erzählen und über die Zusammenarbeit reden, bekommt man einen guten Einblick. Am ende konnten wir noch ein gemeinsames Foto machen und direkt mit ihnen Reden. Für mich persönlich war das sehr spannend.”

START-Stipendiat Gul Ahmad Salimi

Wir wollen uns auch bei den beiden Landeshauptleuten herzlich dafür bedanken, dass sie START-Stipendien unterstützen!

Was genau an diesem Abend diskutiert wurde, können Sie hier nachlesen:

https://www.raiffeisen.at/ooe/de/meine-bank/presse/Pressearchiv-2019/mikl-leitner-und-stelzer-bei—landeshauptleute-im-gespraech–in.html

START-OÖ Semesterrückblick

Deutsch Workshop mit START-Alumna Soso

Am Sonntag, den 17. Februar 2019 nutzten die START-OÖ Stipendiat*innen die Zeit, um mit START-Alumna Soso die verschiedenen Textsorten, welche im Deutschunterricht behandelt werden, zu wiederholen.

Neben hilfreichen Tipps zu Leserbrief, Kommentar und allen anderen Textsorten, zeigte Soso den Stipendiat*innen viele hilfreiche Webseiten für Deutsch-Übungen. Zusätzlich erklärte Soso, wie wichtig Entspannungsübungen und Pausen zwischen dem Lernen sind, und empfahl den Stipendiat*innen einige Apps als Lernunterstützung.

Stipendiatin Ladan über den Workshop:

“Sosos Workshop war sehr hilfreich und hat uns allen einen guten Überblick zu den Do’s und Don’ts zu allen Textsorten gegeben. Sie hat sich sehr bemüht, alle unsere Fragen zu beantworten und hat uns auch tolle Tipps gegeben, wie wir uns am besten vorbereiten/entspannen können.”

Wir bedanken uns recht herzlich bei Alumna Soso und wünschen ihr viel Erfolg für ihr zweites Semester als Lehramtsstudentin in Graz.

Gebärdensprache Teil 2

Eine neue Sprache zu erlernen, ist nicht immer einfach, dennoch stellten sich einige interessierte Stipis der Aufgabe und besuchten zum zweiten Mal den Gebärdensprache-Workshop.

Die Workshopleiterin, die selbst gehörlos war, brachte uns Erste Gebärden bei. Spielerisch und durch fleißiges Wiederholen eigneten wir uns die Basics an und konnten bereits simple Gespräche führen. Weiter ging es mit unseren Hobbies und unser Lieblingsessen bzw Lieblingsgetränk. Sehr spannend war es mitzuerleben, wie wir ganz ohne Worte, die  richtigen Gebärden für das passende Wort zu erraten versuchten.

Schließlich sollten wir noch unseren individuellen Gebärdennamen aussuchen. Anhand von unseren Hobbies, Vorlieben oder äußerlichen Merkmalen sollte wir nun eine Gebärde finden oder auch neu erfinden, die zukünftig unseren Namen wiedergeben sollte. Mein Name setzt sich aus der Gebärde für den Buchstaben „C“ und die Gebärde für „lockige Haare“. Wenn man mich also ansprechen möchte, dann formt man mit der Hand den Buchstaben C und fährt sich damit in Wellenlinien die Haare herunter. Können Sie sich das vorstellen? Wenn nicht, dann sollten Sie unbedingt einen Gebärdensprache Workshop besuchen, denn wir trainierten nicht nur unser visuelles Gedächtnis, sondern auch wie man Zusammenhänge zwischen Wort und Bild besser versteht und zu einer Sprache vereinigt.

Bericht von Stipendiatin Chrislane.

START-OÖ in der Welt der Gehörlosen

Am Sonntag, den 20. Jänner 2019, besuchten die START-OÖ Stipis das Bildungszentrum der Gebärdensprachgemeinschaft in OÖ, um die österreichische Gebärdensprache zu erlernen.

Stipendiat Thupten berichtet:

“Die Kursleiterin, die selbst gehörlos war, eröffnete uns einen faszinierenden Einblick in die reiche Gehörsenkultur. Sie erklärte uns, wie sie in der Welt der Hörenden zurecht kommt, welche Herausforderungen im Bildungssystem zu meistern sind, und wie die Kommunikation in der Familie funktioniert. Wir waren sehr erstaunt, als sie uns erklärte, dass sie Musik “spürt”. Durch die Vibrationen, verursacht durch den Bass, spürt sie den Rythmus und tanzt dazu. Beim Autofahren dreht sie den Radio laut auf, um den Bass zu spüren und so ihren Stresspegel zu senken. Ihr Wecker beispielsweise funktioniert mit Licht und Vibration, und auch ihr Handy blinkt, wenn sie eine Nachricht erhält.

Nach dieser Einführung in die Kultur und das Leben der Gehörlosen, erklärte uns die Kursleiterin die Gebärdensprache mit ihrer eigenen Grammatik. Dabei half uns besonders das Denken in Bildern, um die Gebärden verstehen zu können.

Wir waren alle verblüfft festzustellen, dass auch die Österreichische Gebärdensprache Dialekte kennt. Wir lernten auch das Gebärdensprach-Alphabet und erste Gebärden, um miteinander wortlos zu kommunizieren.
Ich freue mich dieses Wissen im zweiten Teil des Gebärdensprachkurses Anfang Februar zu vertiefen, und danke unserer Kursleiterin Manuela und Dolmetscherin Anna für diesen ersten, sehr interessanten Einblick in die Welt der Gehörlosen.”

Alumni Reunion in Graz

Am Samstag, den 15. Dezember 2018 besuchten Katharina und Lirixona, Alumni-Mitglieder vom START-Stipendium die Alumni Anita, Jenni und Soritta. Die Ex-Maturantinnen gehörten ursprünglich alle zur OÖ-Gruppe. Doch auch nach der START-Zeit ging der Kontakt nicht verloren.

Die Reunion zur Weihnachtszeit war besonders schön, wenn auch ein bisschen kalt. Gemeinsam besuchten wir am Abend den Weihnachtsmarkt oben am Schlossberg in den Kasematten. Das Treppensteigen ersparten wir uns durch eine Fahrt mit der Schlossbergbahn, die an jenem Abend gratis war.

Oben angekommen, staunten wir zuerst über die Menge der Menschen, die sich dort angesammelt hatte. Es duftete nach Punsch, Keksen und anderen Spezialitäten auf dem Markt. Wir konnten den Leckereien nicht wiederstehen und legten eine kurze Snack-Pause ein, in der Kartoffelspiralen und Raclettebrötchen verspeist wurden.

Am Sonntag vor der Rückreise der von Kathi und Liri, wurde noch ausgiebig im Kunsthauscafé (auch bekannt als das „friendly-Alien“-Gebäude bekannt) gefrühstückt.

Es war schön wieder miteinander face-to-face über alles Mögliche zu plaudern. Nachdem wir uns schon mehrere Monate nicht gesehen hatten, hatte sich der Gesprächsstoff dementsprechend angehäuft. Und trotzdem fühlte sich der Abend an, als wären wir nie getrennt gewesen.

Aufregende News! Im März ziehen Jenni, Soritta und Anita zusammen in die Greenbox, einem Studentenheim. Da wird dann natürlich ein neues Update der Alumni kommen!

Bis dahin wünschen wir euch ein frohes neues Jahr 2019!

 

 

 

 

START-OÖ feiert gemeinsam Weihnachten

Am Samstag, den 15. Dezember 2018 nahmen sich die START-Oberösterreich StipendiatInnen, einige START-Alumnis und auch einige vom START-Freundeskreis Zeit um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Einen ganzen Tag lang widmeten wir uns dem besinnlichen Weihnachtsfest.

Mit einer schönen Weihnachtsmusik im Hintergrund bereiteten wir alle gemeinsam die Tische für ein Weihnachtsessen vor. Jede*r Stipendiat*in nahm etwas zu Essen mit, wodurch unser Buffetisch eine reichliche Auswahl an verschiedensten Speisen aus den unterschiedlichen Kulturen unserer Stipendiat*innen bot.

Eines durfte natürlich nicht fehlen: Das Weihnachtswichteln. Die Stipi-Sprecher*innen Chrislane und Gul bereiteten liebevoll ein Weihnachtswichteln der besonderen Art vor. Anstatt kleinen gekauften Geschenken bekam man die Aufgabe, an seinen gezogenen Stipi ein paar nette Worte zu richten, und die Frage zu beantworten, was man an dieser Person besonders toll findet.

Im Anschluss an das besinnliche Weihnachtsfest mit netten Gesprächen gingen alle Stipdendiat*innen, deren Zeit es noch erlaubte, gemeinsam Eislaufen. Das rundete unsere Feier perfekt ab und war ein besonderes Highlight für viele, die das erste Mal auf Schlittschuhen standen.

Wir wünschen all unseren PatInnen, FörderInnen und FreundInnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten START ins Jahr 2019!

   

START-OÖ in der Weihnachtswerkstatt

Alle Jahre wieder treffen sich die Stipendiat*innen von START-OÖ, um kleine Geschenke für ihre Pat*innen und Unterstützer*innen zu machen.

In diesem Jahr lag besonderer Duft in der Luft der START-OÖ Weihnachtswerkstatt, denn heuer wurden Gewürzmischungen gemacht. Diese wurden mit selbst designten Etiketten unserer Grafik-HTL Schülerin Ladan versehen.

Neben dem wunderbaren Geruch von Zimt, Nelken, Anis und Kardamom gab es weihnachtliche Musik und Kekse, welche die Atmosphäre besonders machte.

Beim Geschenke basteln und Karten schreiben konnten die Stipis wieder mal ihre Kreativität unter Beweis stellen und so sind uns besonders schöne Päckchen gelungen.

Die Geschenke werden in der kommenden Woche teils persönlich vorbei gebracht, teils per Post versendet.

START-OÖ verbringt einen produktiven Tag beim Lernathon

Am Samstag, den 1. Dezember, trafen sich die START-OÖ Stipis zu einem Lernathon (eine Wortschöpfung aus „Learn“ und „Marathon“). Das Ziel war eine realistische Festlegung der Aufgaben, die man an einem Tag erledigen soll. Durch einen strukturierten Tagesablauf aus Intensivphasen und Aktivpausen sollte die vorhandene Zeit bestmöglich genützt werden.

 

Stipendiatin Jian berichtet:

„Unser Tag begann um 10 Uhr, wir haben erstmal eine To-do Liste für den Tag festgelegt, die wir abarbeiten sollten. Jede intensive Arbeits- und Lernphase dauerte ungefähr 90 Minuten und zwischen den Phasen gab eine Aktivpause, die eine viertel Stunde dauerte. Es gab eine klare Struktur unseres Lerntages, was uns automatisch Ordnung in den Tag gebracht. Es war eine sehr gute Übung zum intensiven richtigen Arbeiten und Lernen. Außerdem hat es Spaß gemacht, miteinander zu arbeiten und einander ein kleines Stück bei den Schulsachen weiterzuhelfen, sodass man auf eine andere Art und Weise eine Schulübung verstehen kann. Zwischendurch haben wir uns in den Pausen ausgetobt, indem wir draußen im Schneewetter ein wenig spazieren gingen, Schneeballschlachten machten oder ein kurzes Tischfußball-Turnier spielten. In drei intensive Arbeits- und Lernphasen haben wir gelernt, wie wichtig die Zeit für uns als Schüler ist und inwiefern die To-do Liste für einen Tag realistisch sein kann.“ 

 

START-OÖ lernt wie schriftlich berufliche Kommunikation gelingt

Am Samstag, den 24. November hatten zwölf START-OÖ Stipendiat*innen die Möglichkeit von einer Expertin zu lernen wie man sich richtig bewirbt und mit einem Unternehmen professionell, schriftlich kommuniziert.

START-OÖ Stipendiatin Irma berichtet:

“An diesem Tag behandelten wir alle Fragen rund um das Praktikum, das Besprechen unsere Mailbox, was wichtig beim Verfassen von Bewerbungen und auch eines Dankschreibens ist. 

Ganz zu Beginn des Workshops haben wir uns mit dem Praktikum auseinandergesetzt, wobei uns Frau Mag. Simone Karlsberger wertvolle Tipps gegeben hat. Sie hat uns auch klargemacht, wie wichtig andere Faktoren im Bewerbungsprozess sind, so wie das richtige Verfassen der Mail. Während des Vormittags haben wir uns auch alle eine neue Mailbox eingerichtet. Dabei hat sie uns auch gezeigt hat wie man mit leichten Übungen seine Stimme ölen kann. 

Nach einer stärkenden Pause machten wir uns am Nachmittag weiter an die Arbeit. Nun waren wir an der Reihe unsere mitgebrachten Motivationsschreiben und Lebensläufe zu verbessern. Während dieser Verbesserungsphase halfen sich die Stipendiaten alle gegenseitig damit jeder am Ende des Tages mit guten Bewerbungsunterlagen nachhause gehen konnte.

Die Stipendiaten verließen diesen Workshop mit einer fehlerfreien Bewerbung und mit wertvollen Tipps für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen.

Vielen Dank Frau Karlsberger für diesen sehr hilfreichen Workshop.”

START-OÖ Deutsch Textsorten Workshop

Am Sonntag, den 18 November hat der Deutsch- Textsorten Workshop in unserem START- OÖ Büro im Axis Linz stattgefunden.

START-OÖ Stipendiat Mahdi berichtet:

“Die sechs Teilnehmer, die an diesem Workshop teilgenommen haben, hatten Schwierigkeiten und viele Fragen zu den unterschiedliche Textsorten, wie der Zusammenfassung, dem Bericht, dem Kommentar usw. Wir freuten uns über Tipps um diese- mit möglichst wenig Fehler- schreiben zu können.

Der Trainer versuchte mit jedem von uns einzeln zu sprechen, damit er eine bessere Sicht von uns hat und weiß was wir brauchen. Da unsere Schwierigkeiten unterschiedlich waren, haben wir verschiedene Übungszetteln bekommen und jeder sollte es zuerst durchlesen und dran arbeiten. Nachher erklärte er uns wie die jeweilige Textsorte geht.

Danach hatten wir Zeit, um einen Text zu schreiben damit wir wussten, ob wir die ganze Informationen, die wir bekommen haben, auch direkt umsetzten konnten. Zum Schluss hat der Trainer unsere Texte verbessert und uns noch einmal erklärt, worauf wir mehr achten sollten.

Wir müssen uns wirklich für diesen sehr hilfreichen Workshop bedanken. Ich glaube wir werden jetzt viel bessere Texte schreiben. Danke an Herrn Riha für die guten Erklärungen.”

 

START-OÖ kocht für das Jubiläumskochbuch

Am Samstag, den 17. November, wurde es bei START-OÖ kulinarisch. Für die Jubiläumsausgabe des START-Kochbuches kochten die Stipendiat*innen auf.

Wir trafen uns am Samstag um 10 Uhr pünktlich in der Gemeinschaftswerkstatt Luft*raum, wo es eine Küche speziell für Kochworkshops gibt. Wir haben uns für drei Rezepte entschieden, die wir nachkochen wollten, um für unser Kochbuch ein paar Fotos von der Zubereitung zu haben.

Die Rezepte waren sehr unterschiedlich, denn die Vorspeise kommt aus Brasilien, die Hauptspeise aus Tibet und die Nachspeise aus Afghanistan. Und auch wenn es gar nicht so leicht war Gerichte zu kochen die wir nicht kannten, sind sie uns alle gut gelungen. Und das Wichtigste: Sie haben uns so richtig geschmeckt. Und so gingen wir mit vollem Magen und schönen Fotos für das Kochbuch nach Hause.

Das bereits fünfte Kochbuch ist unser Weihnachtsgeschenk für die Pat*innen und Unterstützer*innen von START-OÖ.

Englisch Konversationstraining für START-OÖ

Am Samstag, den 10 November, übten START-OÖ Stipendiat*innen ihre Englisch Konversationsfähigkeiten und bekamen einige Tipps und Tricks für sicheres Reden auf Englisch.

Stipendiat Thupten berichtet:

“Am Samstag hieß es im Axis „learning by doing“. In diesem Sinne konnten wir mit einem echten Profi unsere Schwächen in Englisch-Konversation ausbessern.

Zum Aufwärmen durfte jeder einen Be griff auf Englisch beschreiben – das ist schwieriger als gedacht! Uns fielen nämlich die deutschen Worte eher ein, als die englischen. Da bekamen wir aber hilfreiche Tipps mit der weiterführenden Grammatik.

In der Pause konnten wir unsere Kursleiterin mit allen möglichen Fragen zu den Englisch-Studiengängen und dem Beruf des Dolmetschers durchlöchern, weil es uns Stipis besonders interessiert hat.

Anschließend gingen wir mündlich Englisch Maturaaufgaben durch. Was mir besonders gefallen hat ist, dass wir nicht nur das Schulenglisch besprochen haben, sondern auch über die Besonderheiten dieser Weltsprache, wie die Akzente und die Stilfiguren reden konnten.

Die meiste Zeit jedoch, durften wir sprechen. Zum Abschluss gab es aufschlussreiches, individuelles Feedback.”

Danke an Anna Zöchbauer die sich für uns Zeit genommen hat und uns sehr viel weiter geholfen hat.

START-OÖ erforscht Kunststoffe an der JKU

Am Freitag, den 09. November trafen sich 13 START-OÖ Stipendiat*innen und um 14:45 Uhr vor der Johannes-Kepler-Universität, und besuchten den Workshop der JKU „Open-Lab“, um verschiedene Kunststoffe zu erforschen.

Stipendiatin Viola berichtet:

„Dort angekommen hießen uns die Leiterin und zwei Assistentinnen des heutigen Workshops herzlichst willkommen. Bevor wir in das Labor eintreten durften, gaben sie uns einen Schutzmantel und Schutzbrillen (die uns übrigens sehr gut standen) zum Anziehen. Zu Beginn bekamen wir eine kurze Einführung in das heutige Programm mithilfe einer PowerPoint Präsentation. Es ging um Kunststoff.

Danach händigten sie uns einige Dinge aus verschiedenem Plastik und Arbeitsblätter aus. Dabei war auch eine Kunststoffart, von der wir nicht wussten, wie sie heißt, dies aber durch aufgebaute Stationen im Labor am Ende des Tages herausfinden sollten. In Zweierteams machten wir uns neugierig bereit, die Welt des Kunststoffes zu erkundigen. Wir lernten zum Beispiel, welche Plastikarten in welcher Art von Wasser aufschwimmen und wie sie auf Feuer reagieren. Schleim, ein Styroporball und ein Chip für den Einkaufswagen durften die Stipis mithilfe von Lena und Eva herstellen und auch mit nach Hause nehmen. Zum Schluss verglichen wir noch unsere Ergebnisse und machten ein kleines Quiz.

Danke an das Team der JKU, die uns voller Begeisterung belehrt haben, an Anna, die uns auf Schritt und Tritt unterstützt hat und an alle Stipis, die dabei waren und den Tag mit vielen Lachen und Spaß ausgeschmückt haben.

Ein erfolgreicher Tag könnte für die Stipendiaten nicht anders aussehen.“

 

Wir lernen Programmieren

Am Samstag, den 4. November, trafen sich sechs START-OÖ Stipendiat*innen zu einem Programmieranfängerkurs. Dabei wurden die Grundlagen von Java erklärt und sogar eine eigene Website programmiert.

Stipendiatin Bahara berichtet von diesem Tag:

“Gleich zu Beginn hat uns der Workshopleiter Thomas Schorn erklärt, dass fürs Programmieren die Motivation sehr wesentlich sei. Geduld, logisches Denken und mathematisches Knowhow sind weitere Merkmale, die einen Programmierer auszeichnen.

Nach einem kurzen theoretischen Teil, fingen wir mit dem praktischen Teil an. Am Anfang spielten wir ein bisschen mit den Java Programmiersprache Funktionen, damit wir uns fürs Coding wohlfühlen. Dabei lernten wir, dass der Computer ein Trottel ist, der nur das befolgt, was wir Menschen ihm sagen. Die Maschine kann nur das, was wir ihr befehlen, und er befolgt sehr genau und gehorsam. Deswegen müssen wir bei unseren Befehlen sehr genau und aufmerksam sein und genau programmieren.

Wir haben viele Fälle und viele Funktionen ausprobiert, indem der Computer sich bei der Groß- und Kleinschreibung viel geirrt hat. Lustig aber wahr – wir haben viel Zeit investiert, bis uns der Computer für unsere Inputs vernünftige Outputs gegeben hat.

Zum Schluss haben wir eine kleine Website programmiert. Unsere Website hieß „Emoji Code“. Damit können wir unsere Nachrichten verschlüsseln. Es war sehr lustig verschiedene Nachrichten in Emoji Codes zu verwandeln. 

Es war ein lustiger auch erfolgreicher Tag. Wir haben wirklich viel gerlernt, und Lust darauf bekommen mehr zu lernen.

Danke an Herrn Thomas Schorn, Softwareentwickler im Axis, der sich Zeit nahm uns das Programmieren näher zu bringen.”

START-OÖ diskutiert über Medien und Menschenrechte

Am Samstag, den 27. Oktober nutzten die START-OÖ Stipendiat*innen die Chance, an einem Planspiel zum Thema “Medien und Menschenrechte” von SOS-Menschenrechte im Axis Linz teilzunehmen.

 

Stipendiat Gul berichtet:

“Um uns, die Stipis und die Trainerinnen, besser kennenzulernen, haben wir unseren Workshop mit einem Kennenlernspiel angefangen. Jeder sollte eine falsche und eine richtige Aussage auf einen Zettel schreiben und die anderen mussten schätzen, welche richtig war. Danach bekamen wir einen Input von unseren Trainerinnen, bei dem folgende Fragen beantwortet wurden:

  • Was ist „SOS-Menschenrechte“ und was macht diese Organisation?
  • Wie entstehen die Fake News? Wie erkennt man sie?

Vor der Mittagpause wurde jedem von uns eine Rolle zugeteilt, und wir bekamen Unterlagen und Arbeitsaufgaben zu dieser Rolle. Ich war ein Praktikant bei einer Zeitung. Es gab noch zwei Journalisten und auch zwei Chefredakteure.

Nach einer kurzen Vorbereitungszeit, in der wir uns in unsere Rolle einarbeiteten, stellten wir eine Redaktionssitzung nach. Dies war wie ein “Theaterstück”, in dem jeder seine Position vertritt.

Durch unser “Theaterstück” habe ich gelernt, warum manche Zeitungen fremdenfeindliche Artikel veröffentlichen und von Personen mit Migrationshintergrund ein schlechtes Bild zeichnen. In vielen Meldungen, welche zum Beispiel auf Social-Media Plattformen erscheinen, werden Floskeln wie “vermutlich war der Täter ein Ausländer” geschrieben, obwohl es keine Beweise dafür gibt.

Ich habe es gelernt, dass ich nicht alles glauben darf, was ich lese. Ich muss hinterfragen, woher die Informationen kommen und wer diese verbreitet.  Immer kontrollieren, ob Quellen angegeben sind oder das Impressum checken, um den Herausgeber zu erkennen. So kann ich seriöse von unseriösen Meldungen unterscheiden.

Durch START habe ich wieder was Wichtiges gelernt.

Danke an die beiden Trainerinnen und danke an START.”

 

Videoproduktionsworkshop für START-OÖ

Wer hat sich nicht schon mal vorgestellt im Fernsehen zu sein, oder überhaupt seinen eigenen Film zu drehen? Wer hat nicht mal daran gedacht sein eigenes Programm zu senden? Zehn START-OÖ Stipis bekamen die Möglichkeit einen Kurzfilm zu drehen, den sie sich von der Idee bis zum Schnitt selbst überlegt haben.

START-OÖ Stipendiat Yusuf berichtet:

“Dieses Wochenende waren wir im Studio von Dorf TV in Linz um einen Einblick in die Hintergründe der Videoproduktion zu erhalten. Fatima und Reinhard haben uns eine Einführung gegeben wie eine Sendung entsteht, wie ein Studio aufgebaut ist, wie eine Geschichte entsteht, was man für die Videoproduktion braucht und vielen mehr. Wir erfuhren auch, dass Dorf TV ein usergenerierter Sender ist, was bedeutet, dass eigentlich jeder eine Sendung gestalten und ausstrahlen kann.  

Nach dem interessanten Input ging es gleich zur Sache. In verschiedenen Gruppen aufgeteilt überlegte sich jede Gruppe eine Geschichte, die es wert ist verfilmt zu werden. Im Anschluss brachten wir alle Ideen zusammen und hatten damit ein finales Konzept. Kein fixes Skript, sondern eine recht organisierte Idee von dem, was am Ende dabei rauskommen sollte. Jeder bekam seine Aufgabe, dazu eine Einführung und ACTION!

Für alle gab es viele Dinge zu berücksichtigen. Für die Stipis, die hinter der Kamera standen galt es sich abzusprechen, wer was filmt und wie man gut scharf stellt, und die richtige Position hält. Für die Techniker war es wichtig darauf zu achten, dass die richten Mikros an waren und die richtigen Kameras angezeigt wurden. Die Schauspieler mussten deutlich sprechen und immer in die richtige Kamera schauen.

Der Dreh war sehr witzig und nachdem wir Alles gemeinsam noch geschnitten haben, hatten wir ein Video produziert, auf das wir stolz sein konnten.

Vielen Dank an das Team von Dorf TV, für den sehr lustigen, spannenden und lehrreichen Tag.”

Das war die 6. Begrüßungsfeier von START-OÖ

Das Schülerstipendienprogramm hat am Montag, den 8. Oktober zum bereits sechsten Mal Jugendliche mit Migrationsgeschichte in das Programm aufgenommen. An diesem Tag wurden die Jugendlichen, im Raiffeisensaal der RLB OÖ, feierlich begrüßt und bekamen ihre Urkunden überreicht.

Gastgeber des Festabends war die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die neben dem Land Oberösterreich einer der größten START-Unterstützer ist. „Das Programm mit seinen vielfältigen Angeboten und individuellen Patenschaften zeigt Schülerinnen und Schülern mit fremden Wurzeln neue Wege, Chancen und Möglichkeiten auf. Jeder und jede Einzelne hat nicht nur Talente und Begabungen, sondern engagiert sich auch speziell für das gesellschaftliche Umfeld. Damit haben sie besondere Vorbildwirkung. Umso wichtiger ist es, dass sie ihre Potenziale ausschöpfen können“, so Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller.

Um das Programm für die Feier zustande zu bringen, wirkten alle Stipendiaten mit. Neben dem offiziellen Empfang der neuen Stipendiaten, begleiteten Moderation, Reden über das Thema „Was bedeutet START für mich“ und künstlerische als auch Video-Beiträge die knapp 180 Gäste durch den Abend.

Landesrätin Frau Mag. Christine Haberlander richtete sich in Ihrer Rede mit diesen Worten an die Stipendiaten und Stipendiatinnen: „Auch wir haben eine Vision. Auch wir möchten jungen Menschen Chancen und Möglichkeiten geben. Bei Bildung geht es um Herzensbildung, Empathie und darum mutig zu sein – und genau das möchten wir für euch ermöglichen. Gebt diesem Programm die Chance, euer Leben zu verändern.“ „Das war die 6. Begrüßungsfeier von START-OÖ“ weiterlesen

Tanzprobe für die Begrüßungsfeier

Um die START-OÖ Begrüßungsfeier am Montag, den 8.Oktober künstlerisch abzurunden, haben sich vergangengen Sonntag die START-OÖ Stipendiat*inne zur Tanzprobe getroffen.

Gemeinsam mit dem Tanzlehrer Samer Alkurdi vom Tanzstudio Red Sapata haben wir an diesem Tag eine Choreografie einstudiert. Wir haben ein paar Körperübungen gemacht und ein paar Bewegungen gelernt. Er hat uns gezeit wie man ausdrucksstark tanzt und uns das wichtigste beim Tanzen gezeigt. Das wichtigste ist, dass man immer den Rythmus beibehält. Auch wenn man mal aus der Choreografie fällt, sollt man im Takt weitertanzen dann kommt man auch wieder rein.

Nach nur drei Stunden haben wir eine wirklich gute Choreografie einstudiert, die uns allen gut gefällt. Wir werden diese Woche weiter Üben, um mit dem Tanz alle Gäste zu beeindrucken. Seid gespannt zu welchem Lied wir tanzen.

Unsere Begrüßungsfeier findet heuer am Montag, den 8. Oktober ab 17.30 im Raiffeisensaal der Raiffeisenlandesbank OÖ, Europaplatz 1a statt. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Deutsch Grammatik und Rechtschreibung für START-OÖ Stipendiat*innen

Am Samstag, den 29. September trafen sich acht START-OÖ Stipendiat*innen um ihre Deutsch Grammatik-und Rechtschreibkenntnisse zu verbessern.

START-Stipendiatin Karmina berichtet:

“Am Samstag wurde für uns Stipis einen Deutschworkshop organisiert. Zu Beginn lernten wir, wie wir häufig gemachte Fehler vermeiden können. Wir behandelten zum Beispiel die richtige S-Schreibung („normales“ S, Doppel-S und scharfes ß), machten Übungen zu „das“ und „dass“ und lernten Präpositionen und Fälle.

Außerdem hat sich der Lehrer sehr viel Zeit für die vielen Fragen von uns genommen. Er bemühte sich uns durch viele Zeichnungen alles bestmöglich zu erklären. Durch seine Techniken sind den Stipis auch  viele Tricks im Kopf geblieben. Wir haben uns sehr gefreut mit Herr Christian Riha zu arbeiten und warten gespannt auf das nächste Treffen. Vielen Dank für den tollen Workshop.”

START-OÖ Stipendiat*innen berichten von ihren Sommerpraktikas

Die START-OÖ Stipendiat*innen nutzen ihre Sommerferien, um Erfahrungen für ihr Berufsleben in vielfältigen Praktikas zu sammeln.

Über die START-OÖ Paten und unser Netzwerk, versuchen wir den Stipendiat*innen jedes Jahr passende Praktikumsplätze zu vermitteln, in welchen sie wertvolle berufliche Erfahrung sammeln können. Wo die Jugendlichen heuer gearbeitet haben und was sie dort gemacht haben, lesen Sie hier:

“Ich habe diesen Sommer gleich zwei Praktikas gemacht. Im August machte ich mein Praktikum bei der Kommunikationsargentur Prizovsky & Partner. Bei P & hatte ich die tolle Chance meine Maturaarbeit über Social Media Marketing mit der Realität zu verbinden. Neben Facebook-Postings von Unternehmen schrieb ich auch eine Presseaussendung für Sofar Linz und Newsfeed-Beiträge für die P &-Website. Das Praktikum war nicht nur fordernd, sondern auch fördernd!

Und meinen September verbrachte ich beim DSGVO Softwareentwickler Akarion. Wenn man einmal mit dem Team zusammengearbeitet hat, versteht man nicht nur die Bedeutung eines wunderbaren Arbeitsklimas, sondern auch die Wichtigkeit des guten Teamworks. Es wurde immer darauf geschaut, meine Interessen bei der Arbeit mit einzubeziehen und so lernte ich auch ein paar Anwendungen mit Java Script und Adobe XD, was sehr spannend war!“ – Soritta Kim

 

“Ich war diesen Sommer beim Softwarehersteller Hoylu, wo ich selbst mitentwickeln konnte. Ich hab nicht nur viel fachliches dazu gelernt, auch die Tabakfabrik als Arbeitsumfeld habe ich interessant gefunden, da sehr viele Kleinunternehmer und Start-ups untergebracht sind und man sein Netzwerk somit mit klugen und talentieren Personen erweitern kann”. – Zareh Hakobian

 

„In der Redaktion der Regionalzeitung Tips in Österreichs ältesten Stadt Enns durfte ich für einen Monat in das journalistische Leben eintauchen. Es sei gesagt, dass dies auf keinen Fall ein 0815-Praktikum war und ich von Anfang an ans Werk durfte. Bereits am zweiten Tag wurde ich losgeschickt, um ein Interview zu halten und einen so genannten „Seite 2 Artikel“ zu verfassen. Es hat mich sehr gefreut, dass so viel Vertrauen in mich gesteckt wurde und ich sehr eigenständig arbeiten durfte.“ – Chrislane Barros da Silva

 

“Gleich nach den Schulferien habe ich als Praktikantin ein Monat lang bei der Sparkasse Ried-Haag gearbeitet. Dort lernte ich die bankspezifischen Kennzahlen kennen, viele neue Begriffe und auch wie man ein Jugendkonto zB für einen Kunden erstellt. Der Filialleiter und sein Team waren bereit mir alles zu erklären und sehr freundlich.” – Ivy Segbedzi

„Ich konnte Dank meiner Patenfirma einen Ferialjob bei der Firma Rübig machen. Mir wurde alles, was ich brauchte, in freundlicher Weise erklärt und gezeigt. Es gab immer verschiedenste Teile zum aus- und einsortieren. Die Teile wurden gewaschen und dann in den Ofen gebracht. Nachdem die Teile gewaschen und nach dem Ofen gekühlt wurden, wurden sie wieder in die Schachteln bzw. Kisten einsortiert. Es war sehr spannend. Zudem hab ich mich mit meinen Kollegen sehr gut verstanden.“ – Sarah Elmallah

 

TeamBuilding Tag bei START-OÖ

Am Sonntag, den 9. September trafen sich alle START-OÖ Stipendiat*innen zum gemeinsamen Kennenlernen und Team-Building im Hof der Tabakfabrik in Linz.

Stipendiatin Alaa berichtet:

„Als neue Stipendiatin war ich sehr nervös und aufgeregt, die alten Stipis zu treffen. Die alten Stipendiat*innen hießen uns sofort herzlich in der START-Familie willkommen.

Zuerst spielten wir einige Spiele, um die anderen Stipis besser kennenzulernen. Wir haben uns zuerst alle vorgestellt, wobei wir alle auch eine lustige Geschichte über uns erzählt haben. Wrr lachten viel gemeinsam und merkten uns so die Namen der anderen besser. Kurz vor dem Mittagessen haben wir noch unsere Erwartungen und Ziele für das kommende START-Jahr in Gruppen diskutiert.

Am Nachmittag spielten wir noch einige lustige Gruppenspiele. Wir mussten verschiedene Problemstellungen als Team lösen, was oftmals gar nicht so einfach war. Aber dabei haben wir gelernt wie man zusammen arbeitet.

Zum Schluss stellten wir noch gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander auf, damit wir eine schöne Zeit bei START haben. Besonders Wichtig war den Stipis: gute Zusammenarbeit, Respekt, gute Kommunikation und kein Rassismus und Sexismus in der Gruppe. Auch unsere Erwartungen und Ziele haben wir noch einmal besprochen. Die Stipis haben eigentlich alle sehr gute Erwartungen und große Ziele”

 

START-OÖ Meet&Greet und Videodrehtag

Am Samstag, den 8. September, traf sich der 6. START-OÖ Jahrgang im Axis-Coworking Loft in Linz. An diesem Tag lernten sich die neuen Stipis kennen und es wurde für die Begrüßungsfeier Videos von den Stipis gedreht, in welchen sie ihre Talente und Ziele kurz präsentieren konnten.

START-OÖ Stipendiat Yusuf berichtet:

„Und schon sind die Sommerferien wieder vorbei! Kurz vor dem Ende der Sommerferien trafen sich noch einmal alle neuen START-Stipendiaten Oberösterreichs in Linz und wurden herzlich von Nadja und Anna in die START-Family eingeweiht.

Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es dann auch gleich los! Die eine Gruppe konnte bei Nadja’s finaler Einführung alle offenen Fragen zum START-Programm klären, und die andere Gruppe, unterstützt von Anna, legte gleich mit dem Videodreh los.

Auch wenn wir zu Beginn alle sehr nervös waren, schafften wir es gemeinsam, uns einen tollen Videodrehtag zu machen, an dem wir uns auch besser kennen lernten.

Gestärkt durch Früchte und Säfte und leckerem Mittagessen, verbrachten wir den Tag unserer Einführung. Den Abend ließen wir dann bei einem Picknick an der Donau, bei der Linzer Klanwolke, gemeinsam mit den älteren Stipis ausklingen.“

Danke an Phillip und Alexander von AMAGO für diesen spannenden Drehtag.

Alle Videos können Sie bei der Begrüßungsfeier der neuen START-Stipendiaten am 8. Oktober in der Raiffaisenlandesbank bewundern.

 

START-Stipendiatin bei der youngCaritas Sommeruniversität

Als engagierte Schülerin hatte START-OÖ Stipendiatin Chrislane Barros da Silva die Möglichkeit an der Sommeruniversität der youngCaritas in St. Malo, Frankreich, als Teil der Österreich Delegation teilzunehmen.

Von dieser einmaligen Erfahrung berichtet sie uns hier:

Not exactly knowing what I was to experience on my trip to St. Malo I started this adventure thinking it would be the perfect opportunity to revive my French skills and learn about ecology. Luckily this trip turned out to be much more than just a French lesson. Instead I came back home with precious life lessons, unforgettable memories and a heart-warming smile.

As hard as first impressions can be, as soon as I met my fellow Austrian delegates I knew that the farewell would be even harder. Katharina, Joey, Marie, Gregor and I were all excited to get to our first stop, the city of love: Paris! There we met the participants from all over Europe and got to know each other better by playing games but most importantly we were informed about what was going to expect us in the Summeruniversity in St. Malo. Even though we only had a few hours in Paris we managed to make the best out of them seeing the Eiffel Tour, L’Arc the Triomphe and a few of us also went on a boat trip through Paris.

The next day we woke up early in the morning and got ready for a 6-hours-long bus ride to St. Malo. All the tiredness from the bus ride vanished when we were greeted by dancing and smiling people. The joyful music and the happiness set the right mood for the upcoming days. Over 600 people with different backgrounds were put in so called “villages” which helped the organizers keep everything structured. Being in these villages also helped us to find a safe space because the area was huge and one could easily feel overwhelmed and lost. After a short introduction from the mayor of the villages we got to choose what workshop we wanted to attend the following days. The main topic of the Summeruniversity 2018 was ecology so the workshops ranged from issues like upcycling, ecosystems, to textiles and many more. The workshops were divided into a practical and a theoretical part. In the practical part we were able to use our knowledge and create something new. In between the workshops the program offered options like visiting Islamic or catholic prayers, yoga and a fashion show with sustainable clothing but also a trip to the beach. To compliment the ecologic theme of the university we were also asked to prepare dinner together.

It was an unforgettable moment to see all of us work together to create a delicious meal. The realization that this was made possible due to our teamwork made it even more special. What we then called a “salad party” was a perfect ending to this significant and educational trip. Not only did we learn important lessons from our workshops, we also learned from each other and every single participant is ready to spread the message of how important it is to live more sustainable and ecological in order to save our resources.

I am glad I had the opportunity to be part of the Summeruniversity 2018 and meet great individuals without whom the trip would have been half as memorable. Oh, and yes, I did actually improve my French – Au revoir!