Ein Einblick in naturwissenschaftliche Spitzenforschung: Wiener Stipis besuchen das IST Austria

Am 30.4. besuchten einige Wiener Stipis das IST Austria in Klosterneuburg. Das „Institute für Science and Technology“ forscht in 49 Gruppen zu so spannenden Themen wie „Self-Organization of the Cell“, „Computer Vision and Machine Learning“ oder „Synthetic Physiology“, eine Forschungsgruppe, die wir an diesem Nachmittag noch genauer kennenlernen sollten.

Begrüßt wurden wir zunächst von START-Wien Alumnus Mojtaba Tavakoli, der am IST mittlerweile seinen PhD in Neuroscience macht, und Georg Heilig (Public Outreach) im Festsaal des ehemaligen niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Dort bekamen wir eine Einführung in den Aufbau und die Idee hinter dem IST, das in seiner Organisation von Wissenschaft und Lehre in Österreich einzigartig ist. Anschließend konnten die Stipendiat*innen mit Hania Köver (Head of Graduate School) eine Blick in ihre mögliche Zukunft werden: Ein PhD Studiengang am IST?

Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungslabor von Stephanie Kainrath (PhD in der Forschungsgruppe zu „Synthetic Physiology“). Sie erklärte uns ihren Forschungsbereich (Optogenetik, Kommunikation von Zellen, Reaktion von Zellen auf ihre Umwelt, Entwicklung molekularer Werkzeuge, um diese Prozesse besser zu verstehen aber sie auch – zB. im Falle von Krebszellen – beeinflussen zu können) und erzählte auch über ihren Werdegang und den Alltag als Wissenschaftlerin. Was wissenschaftlich heute alles möglich ist – von der Einbringung pflanzlicher Gene in Tiere, so dass Zellen zu leuchten beginnen bis hin zu künstlich geschaffenen Mini-Rochen, die Lichtsignalen folgen – wurde uns auch dank der fundierten und unterhaltsamen Vermittlung von Stefanie sehr deutlich. Insgesamt ein motivierender Besuch, der Eindruck hinterlassen und Lust auf ein Studieren und Arbeiten am IST gemacht hat, wie die Zitate der Teilnehmer*innen zeigen:

Die Veranstaltung am IST Austria war eine hervorragende Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von Wissenschaftler*innen zu werfen. Neben den allgemeinen Informationen zum Institut selbst hatten wir die Chance neben dem Ehemaligen Stipendiaten Mojtaba Tavakoli noch weitere Forscher*innen zu ihrem Alltag im Beruf zu befragen. Ich freu mich schon drauf in 2 Wochen am Tag der offenen Tür im Institut wieder vorbei zu schauen! (Mugtaba)

Wüsstest du schon, dass man direkt von dem Bachelor Studium ins PhD einsteigen könnte? Das habe ich auch erst bei dem IST Besuch erfahren. Es ist natürlich sehr motivierend zu sehen, dass sogar ein Es-Stipi das auch schafft, dort Neurologie zu studieren. Wie Hirnzellen absterben nach dem sie Signale von andere Körperteile empfangen, versucht er zu definieren! Oder auch was von nicht-x-Stipis, wie zum Beispiel, tierische Zellen können auch pflanzliche Gene in sich einnehmen und damit auf Licht reagieren! Das war eben nur ein „Peek into the sciences“. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich dort einen Durchbruch in der Informatik bzw. Data Sciences versuche. Hoffentlich wird der Traum zur Reality! (Mike)

Was mir am IST Institute besonders gut gefallen hat, war die freundliche Atmosphäre und die spannende Forschung, die dort stattfindet. Besonders fasziniert hat mich der künstliche Rochen, der Licht nachschwimmen kann und zeigt, was heute alles bereits möglich ist. (Reshad)

Roboter Mantarochen mit Muskelzellen also ein Tier-Cyborg, hört sich nach Sci-Fi an, ist aber die Zukunft, mit der Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem am IST in Niederösterreich, die menschliche Gier nach Wissen stillen. (Yunadi)

Es hat sich – zum einen – so angefühlt, als wären wir in einer Bundesbehörde wie die NASA und -zum anderen – so, als wären wir in einem coolen Science-Fiction Film. (Gamze)

Der Besuch an das Institut Austria war sehr informativ, ich bin gespannt welche Forschungsgruppen noch dazu kommen in der nahen Zukunft. (Abdi)

Fotos (c) START-Wien

START-OÖ besuchte die Ausstellung „Zwischen den Kriegen“

Am Sonntag, den 25. März besuchten 5 StipendiatInnen und 2 Alumni die Ausstellung „Zwischen den Kriegen“ im Schlossmuseum Linz. Bei einer 2-stündigen Führung erfuhren sie interessante Fakten aus der Zeit zwischen 1918 und 1938. Danach nutzten sie noch den Nachmittag, um das Schlossmuseum auf eigene Faust zu erkunden.

 

Stipendiatin Yusra berichtet

„Die Führung war sehr interessant und spannend. Die Ausstellung im Schlossmuseum Linz begann mit einer Bilderreihe und Fotos von dem 1. und 2. Weltkrieg. Wir bekamen die Aufgabe, uns die Bilder genau anzusehen und am Ende von jenem zu berichten, welches uns besonders beeindruckte und für 3 Minuten im Kopf blieb. Alle Bilder waren beeinduckend und auch sehr traurig, daher konnte ich schwer nur ein Bild auswählen.

Danach lernten wir etwas über die verschiedenen Parteien und die Rolle der Frau, und wie sich diese verändert hat. Wir haben so viele Sachen gesehen, zum Beispiel die Mode der Frauen und Männer, Waffen, schreckliche Postkarten und die schulische Europakarte mit per Hand gezeichneter Grenzen. Die Menschen haben damals unter schwierigen Umständen und auf engstem Raum gelebt. Die Arbeitslosigkeit war groß und die Wirtschaft war zusammengebrochen. Hitler hat Arbeitsplätze und Verbesserungen versprochen, und hat Feindbilder geschaffen. Die Ausstellung endete mit einem Bild von Hitler, als er in Österreich einmaschierte.

Diese Führung war für mich seh beeindruckend, und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Es hat mich an mein Heimatland Syrien erinnert, welches sich auch im Krieg befindet. Leider passiert immer dasselbe bei einem Krieg, dass unschuldige Menschen sterben. Obwohl es schwer für mich war, diese Bilder zu sehen und die Worte der Leiterin zu hören, habe ich in dieser Ausstellung viele neue Informationen erhalten, die ich immer schon wissen wollte.“

Vielen Dank für die spannende Führung!

 

Medizinischer Rundgang durch Wien mit Alumna Feride

Viele der START-Stipendiat*innen bewerben sich mit dem Wunsch, Medizin zu studieren.

Aber was bedeutet das eigentlich? Was kommt auf mich zu? Wie schaffe ich den MedAT-Test überhaupt? Wo kann ich dafür lernen? Wie ist das Studium aufgebaut? Und was für Spezialisierungen außer Kardiologie und Kinderärzt*in gibt es eigentlich noch?

Alle diese Fragen beantwortete START-Wien Alumna Feride, die im dritten Jahr an der MedUni Wien studiert.

Wir trafen uns zunächst am Haupteingang des AKH, um zunächst die Bibliothek zu besuchen, in der Feride vor rund drei Jahre für ihren MedAT-Test gelernt hat. Das sorgte bereits für die erste Überraschung, wussten doch die meisten Stipis nicht, dass die Bibliothek auch ihnen offen steht.

Weiter ging es mit einem kurzen Rundgang durch die Studienabteilungen des AKH im 6. und 7. Stock und dann weiter über das Gelände der MedUni, um direkt vor Ort Fragen zu klären wie „Wo ist die Studienberatung?“ und „Wo ist das Studieninformationsbüro?“ bzw. die Eingangsvorlesungen der ersten beiden Jahre. Ein wichtiges Gebäude, die Anatomie einige Straßen weiter, hatte leider geschlossen und so wanderten wir weiter Richtung Schottentor, um beim Gebäude für Genetik den medizinischen Studien-Stadtrundgang zu beenden.

Vielen Dank an Feride für deine Ausführlichkeit und Geduld, mit der du auch in der Kälte alle Fragen beantwortet hast!

START-Wien Ball 2018 – ein Bericht

Bereits zum 6.Mal fand am 17.2.2018  der schon traditionelle START-Wien Ball im Casino Baumgarten statt. Ziel des Balls ist es Jugendlichen des START-Programms die Möglichkeit zu geben einen echten Wiener Ball zu erleben und mitzugestalten.

Das Eröffnungskomitee setze sich heuer aus Jugendlichen von START-Wien, START-Niederösterreich, START-Oberösterreich, START-Salzburg, den START-Alumni und Konnex, Konnex-Alumni, MIA und dem Verein Igasus zusammen. Ingesamt bestand das Eröffnungskomitee aus über 80 Jugendlichen! Alle besuchten davor eine Tanzkurs um die traditionelle Fledermausquadrille von Johann Strauss einzustudieren und den Wiener Walzer zu erlernen.

Nach der Eröffnung um 19.30 wurde fleissig getanzt – die 250 Gäste sorgten dieses Jahr dafür dass die Tanzfläche nie leer war!

Gegen 22.00 gab es eine Polkatanzstunde mit START-Oberösterreich, dawischen wurde das Buffet gesturmt, Tombolalose konnte gekauft , und lustige Erinnerungsfotos bei unserem Fotostand gemacht werden.

Die Hauptpreise der Tombola wurden auf der Bühne live verlost – Vielen Dank an unsere Sponsoren: L`Oreal, Raiffeisen Niederösterreich-Wien, Nespresso, Jeunesse, Spürsinn Werbgeschenke, Antiquariat Wien und Wiener Börse.

Um 23.30 fand dann die (verfrühte) Mitternachtsquadrille statt, wo fast alle Gäste mitmachten, und es sogar schafften die 6.Tour mit 2 facher Geschwindigkeit unbeschadet zu Ende zu tanzen.

Im Anschluss wurdee der für unsere Jugendliche sehnlichst erwartete Teil des Abends mit einer Einlage von START-Vorarlberg eröffnet: Die START-Disko!

Vielen Dank an das engagierte Ballkomittee, die diesen Abend  – unter dem Motte einer Wiener Redoute (Maskenball) gestaltet haben.

Hier einige Eindrücke unserer Jugendlichen:

„Es hat mir so viel Spaß gemacht dass ich das nochmal machen will. Und Ich habe auch so viel getanzt, dass ich immer noch Fußschmerzen habe. Was besonders für mich gut war, ist dass ich viele neue Freunde kennengelernt habe und mit denen viel Spaß hatte . Außerdem kann ich jetzt Walzer gut tanzen. Es war einfach gesagt Toll. Vielen vielen vielen Danke für euch dass ihr das für uns organisiert habt.“  – Hasan

Es war mein erstes Mal im Ball, Also es war für mich neu, besonders beim Tanzen hat mir sehr gut gefallen,es war sehr sehr spannend sehr schön, unterhaltsam, vergnüglich, und genussreich.
Ich danke START, dass sie mich eingeladen haben, dass ich teilnehen durfte!! – Esmat

„Der Ball war eine der leiwandsten START-Veranstaltungen. Es hat mich auch sehr gefreut mit den anderen START-Stipendiaten aus allen Bundesländern zu eröffnen bzw. sie vor langer Zeit zu treffen. Einen tollen Abend haben wir gehabt und viele Leute hat man auch kennengelernt. Bin schon gespannt fürn nächsten Ball (2019) 😉 – Adham

Hier finden Sie die Fotos von der Fotobox

  

Fotoalbum (Fotos Louai Abdul Fattah)

Fotoalbum START:

START Vorarlberg: Unibesuch und Wienball

Vor dem Zusammentreffen auf einen klassischen Wiener Redoute am 17. Februar 2018 im Casino Baumgarten nutzten die Vorarlberger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Gelegenheit ein paar Alumnis anzutreffen, die jeweils vor Ort über ihr Studium berichteten.

Damit der Bildungsaspekt stets erhalten bleibt, organisierte unsere Begleitperson, Projektassistentin Cansu Duran, Führungen jeweils an der Hauptuni und an der Wirtschaftsuniversität (WU), wo wir expliziete Informationen über den Aufbau, die Aufnahme und die Struktur der jeweiligen Studiengänge persönlich von dort studierenden Alumnis erfuhren.

 

 

 

 

 

An der Hauptuni begleiteten uns Wiener Alumna Rahma Yasin – im Studienschwerpunkt Kultur und Sozialanthropologie – und Vorarlberger Alumni Zaker Soltani – im Studienschwerpunkt Kunstgeschichte – durch die Universität. Angefangen vom Studienaufnahmeverfahren bishin zur Steopphase erläuterten sie uns das Studentenleben an der Hauptuniversität.

 

 

 

 

 

An der Wirtschaftsuniversität nahmen sich Wiener Alumni Jaspal Singh – im Studiengang Finanzmathematik – und Mert Türker  – im Studiengang Wirtschaftsrecht – sich Zeit über das System dort zu berichten. Auch hier lernten wir über das Aufnahmeverfahren und über die Prüfungsorientierung spezifisch kennen. Auffällig an der WU war dessen Architektur, worüber wir erführen, dass jedes Gebäude einem Architekten zugeordnet ist.

 

 

 

 

 

Somit hatten wir die Möglichkeit an beiden Universitäten, die doch sehr parallel zueinander sind, die Unterschiede und die jeweiligen Schwerpunkte besser zu verstehen. Wir möchten uns hierbei bei den Alumnis recht herzlich bedanken, dass sie für uns die Zeit genommen haben um über das Studentenleben zu erzählen. Vielen Dank!

Höhepunkt des Wochenendes war der Wienball, der nun zum 6. Mal im Casino Baumgarten stattfand. Die Eröffnung wurde zusammen mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen aus dem Osten gemacht. Da wir aus dem Westen diese Möglichkeit nicht hatten, choreografierten wir eigenständig einen Auftritt, den wir zur Mitternachtseinlage aufführen konnten. Weitere Eindrücke können sie aus den Fotos entnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war ein sehr bildungsreiches und zugleich unterhaltsames Wochenende. Vielen Dank an Alle, die uns das ermöglicht haben!

 

„1-2-3 Walzer“

START-Wien und START-Niederösterreich trafen sich vergangene Woche in den Semesterferien in der Sargfabrik in Wien, um sich auf den jährlichen START-Ball vorzubereiten. An den intensiven Tanzkursen haben rund 150 Jugendliche teilgenommen, welche viel Konzentration, Eifer, Ausdauer und Motivation erforderten. Neben „Bam Bam Cha Cha Cha“ und „Alles Walzer“ wurde die Eröffnungsquadrille geprobt.

Die angehenden Tänzer und Tänzerinnen lernten zuerst individuell die Grundschritte der Tänze und versuchten sich rhythmisch zu den Klängen der Musik zu bewegen. Anschließend durften alle ihr Talent beweisen und tanzten schwungvoll im Takt mit ihrem/r Tanzpartner/in. Und damit alle Tanzbegeisterten bestens für den Ball vorbereitet sind, wurden neben der Körperhaltung, auch Figuren und Drehungen eingebaut. Das Highlight jeder Balleröffnung, die Quadrille, stellte eine kleine Herausforderung dar – Grundschritte, Tanzfiguren und das Zusammenspiel mit den anderen Paaren erforderte viel Konzentration und ein gutes Gedächtnis.

START-Wien und START-Niederösterreich freuen sich auf die gemeinsame Eröffnung des START-Balls mit Jugendlichen von KONNEX, Alumniclub KONNEX, MIA Award, Verein IGASUS und START Alumni Österreich.

START Stipendiaten und Stipendiatinnen berichten von den Tanzproben:

Am letzten Samstag war der Tanzkurs sehr lustig und eine sehr gute Vorbereitung für den Ball. Es wurde dabei Walzer und Cha-cha-cha geübt. -Abdul

Der Tanzkurs hat mir viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich neue Arten vom Tanzen gelernt. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Tanzkurs zu besuchen 🙂 –Ahmad

Am Samstag 10. Februar haben wir eine großartige Tanzprobe gehabt, dass ich nie in meinem Leben erfahren habe, wir haben Wiener Walzer getanzt (…) ich habe viel gelernt. –Navid

Wir tanzten österreichischen Tanz und es war sehr nett und angenehm. Die Tanzlehrer sind sehr nett, genauso wie Kollegen. Ich bin sehr glücklich, weil ich in diesem wunderbaren Tanzkurs bin. -Sam

In einem Workshop wurden kreative Tischdekoration und venezianischen Masken gebastelt.

START bedankt sich herzlich bei den Tanzlehrerinnen Katrin Bernd und START-Wien Alumna Luna für ihr Engagement!

UMWELT – JUGEND & EU

Auch die EU will die Meinungen der Jugendlichen über das Thema Umwelt hören. Aus diesem Grund fand am 13.01.2018 im Jungendinformationszentrum „aha“ in Dornbirn, für Jugendliche ein Workshop zum Thema „Umwelt-Jugend & EU“ statt. Denn: „Junge Menschen spielen jetzt und in Zukunft eine besonders wichtige Rolle für die Entwicklung hin zu einem positiven Wandel in Umwelt-Nachhaltigkeitsfragen. Gemeinsam können wir mit euren Ideen einen Beitrag dazu leisten.“ – so der Einführungstext auf der Workshop-Einladung, welche sechs StipendiatInnen und ein Alumni von START-Vorarlberg gerne annahmen.

Mit unseren Referentinnen Judith Lutz und Katharina Toth, vom Büro für Zukunftsfragen, hatten wir einen sehr spannenden und abwechslungsreichen Workshop. Dabei haben wir Informationen ausgetauscht und Erfahrungen, Bedenken und Ideen rund um Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen miteingebracht.

Das Wichtigste beim Workshop war unsere eigene Meinung zu dem Thema. Jeder von uns hatte das Recht seine Meinung dazu zu äußern und jede Meinung wurde respektiert und ernst genommen. Die Referentinnen wollten außerdem Inputs für die zukünftige EU-Jugendstrategie sammeln. Zum Schluss bekamen wir noch Informationen zur Teilnahmemöglichkeit an den EU-Jugendkonferenzen in Sofia und Wien 2018.

„Ich glaube, dass jeder einzelne von uns einen Workshop über das Thema Umwelt besuchen soll, denn wir sind alle verpflichtet unsere Welt zu schützen“, so die Aussage von Esra. Und Samet meinte: „Der Workshop war sehr schön und interessant. Die Referentinnen kannten sich sehr gut aus mit dem Thema und hatten es echt kreativ vorgestellt. Umweltthemen werden nicht überall angesprochen, weshalb es sehr wichtig ist, dass wir bei solchen Veranstaltungen teilnehmen.“

Wir danken den Referentinnen Judith Lutz und Katharina Toth und dem Jugendinformationszentrum „aha“ für einen sehr gelungenen Workshop!

 

Ein Bericht von Stipendiatin Esra Savuran

 

Ein multilingualer Poetry Reading Abend bei START-OÖ

Am Samstag, den 13. Januar trafen kreative START-StipendiatInnen auf professionelle Poetry Reader. Das Poetry-reading ist ein Format, bei dem selbstgeschriebene Gedichte vor anderen vorgetragen werden. Wir haben diesem Abend einen internationalen Charakter verliehen und in allen Sprachen lesen lassen, darüber diskutiert wurden die Texte auf Englisch und Deutsch.

 

Ein spannendes Experiment gelang uns Samstagabend, an welchem wir zu einem multilingualen Leseabend einluden. Da wir einige StipendiatInnen haben, die selber Geschichten und Gedichte schreiben, kamen wir auf die Idee einen solchen Abend zu gestalten. So trugen bei gemütlichem Ambiente und kleinen Häppchen insgesamt 15 Personen ihre selbstgeschriebenen Werke vor.

Am Anfang brauchte es für die, die zum ersten Mal ihre Gedichte vorlasen noch etwas Mut, doch mit der Zeit wurde man immer selbstbewusster. Es war besonders spannend, dass die Stipis zuerst in ihrer Muttersprache vorlasen und den Inhalt der Texte auf Deutsch und Englisch erklärten. Die Gäste, welche neben unseren Stipis und einer START-Alumni, zwei US-AmerikanerInnen, vier ÖsterreicherInnen und, zwei RumänInnen waren, waren von der Idee der Mehrsprachigkeit sehr begeistert. Die Inhalte der Gedichte, wurden dann noch diskutiert, so dass der Zuhörer Informationen darüber bekam, wann und warum der Text geschrieben wurde und welche Bedeutung er damals oder jetzt für diese Person hat(te). Man lernte verschiedene Schreibstile kennen und erfuhr etwas über die Menschen, welche an diesem Abend anwesend waren.

Zusammenfassend ein äußerst gelungener und spannender Abend, welcher Dank Phillip Burmester, dem Axis Linz und vieler kreativer Poetry-reader zustande kam. Danke!