Im Musikverein bei Mozart mit Frau Christine de Castelbajac

Am 16. Juni kamen Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich zusammen, um mit ihrer Patin von Constantia Flexibles Christine de Castelbajac ins Konzert zum Mozart-Orchester zu gehen. Davor gingen wir alle zusammen zum Italiener essen und plauderten über die Zukunft, Geschichte und Philosophie. Das Konzert war auch toll, die Akustik im Musikverein ist wirklich toll und die Musiker waren wie Mozart verkleidet.

“Am Freitag haben wir einen sehr schönen und netten Abend gehabt, da war ich zum ersten Mal auf ein Konzert und nachdem ich auf diese tolle Konzert war, würde ich gerne immer auf Konzerten gehen. Wir bedanken uns sehr bei der Fr. Castelbajac für die nette Einladung, für die Unterstützung und die schöne Zeit.” Abdul Razak Fakhouri

“Der Abend war wunderschön! Ich war schon mal vorher auf einem Konzert in Oper, aber dieses Mal war unvergesslich. Das Programm war fantastisch und außerdem haben wir Frau Castelbajac persönlich kennengelernt!
Ich hoffe, dass die Anderen auch wie ich diese Zeit genossen haben!” Amin Alizade

Wir danken Frau Castelbajac für die Einladung, es war wirklich wunderschön!

 

 

30. Österreichischer Frauenlauf- Wir waren dabei!

Am Sonntag, den 21. Mai versammelten sich 35.000 Frauen, um beim österreichischen Frauenlauf mitzulaufen! Auch die Startstipendiatinnen Marzia, Zeba und Lalita, die Start-Alumnas Yasmin und Lisa und die Tanmu- Schülerin Fatema waren am Start. Alle waren topmotiviert und sehr stolz nach den 5 km mit einer guten Zeit und wenigen Pausen!

Der 5. START-Wien Ball: Lindy Hop – ’till you drop!

Am Samstag, den 11. Februar kamen Stipis aus Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien zusammen, um mit Start-Freunden, Paten und Alumnis zu feiern.

Das Motto dieses Jahr “Lindy Hop” brachte einige spannende Outfits hervor und noch spannendere Tanzeinlagen. Die Wiener- Stipis und Alumnis tanzten zusammen mit den Tanmu-Jugendlichen der Lernhilfe vom Start- Alumniverein und StudentInnen der ZusammenÖsterreich- Akademie ein. Es waren dieses Jahr 22 Paare und durch die großartigen Vorbereitungen von Katrin Bernd (die Fr. Elmayer von START-Wien) persönlich, konnte sich der Eröffnungstanz auch wirklich sehen lassen. Nach und nach trudelten immer mehr Gäste ein und wir wollen uns hiermit bei allen bedanken, die so fleißig mitgetanzt haben und den ganzen Abend für so eine gute Stimmung gesorgt haben.

Die OberösterreicherInnen zeigten uns dann noch wie Lindy Hop wirklich geht. Wir kannten diesen energetischen Tanz ja nur aus YouTube Videos, bei denen sich aber keiner von uns vorstellen konnte, den dann auch tatsächlich tanzen zu können. Die OberösterreicherInnen haben bewiesen: Sie können es!

Auch die VorarlbergerInnen ließen nicht die Gelegenheit einer Tanzeinlage aus und führten uns verschiedendste Tanzsorten vor: Von Walzer über HipHop bishin zur Hebefigur von Dirty Dancing.

Vielen Dank an alle, die diesen Abend unvergesslich gemacht haben! Danke an die LandeskoordinatorInnen, die ihre Stipis in Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg und Niederösterreich eingepackt haben, um an diesem Abend bei uns zu sein, sowie an alle PatInnen und Start-Freunde!

Danke besonders auch an L’ORÉAL für die vielen tollen Tombolapreise und an Louai Abdul Fattah für die vielen tollen Fotos!

START-Wien Tanzkurs

Um für den 5.START-Wien Ball am 11.Februar ausreichend vorbereitet zu sein, besuchten 29 START-Wien StipendiatInnen und TANMU-Jugendliche an 2 Sonntag Nachmittagen einen Tanzkurs. Neben dem für Bälle in Wien verpflichtenden Wiener Walzer, wurde gemäss dem Ballmotto Lindy Hop gelernt. Am Ende des 2-teiligen Tanzkurses gab es eine Einführung in die Fledermausquadrille, ein Highlight jedes Wiener Balls und praktischerweise auch der Eröffnungstanz!

Die Wiener START-Jugendlichen sind also für den START-Wien Ball bereit – Tanzkurse in den anderen START-Bundesländern folgen!

Eine Führung durch das Architekturzentrum Wien

START-Wien StipendiatInnen und Tanmu- Jugendliche besuchten am 13.12. 2016 das Architekturzentrum im Museumsquartier. Dort bekamen sie die Möglichkeit über einige berühmte Architektinnen und Architekten mehr zu erfahren.

START-Stipendiat Parsa:
“Wir von START besuchten das Architekturzentrum, wo wir vieles über Architektur, das Studium und das Arbeitsleben einer ArchitektIn lernten.
Dieses Zentrum was ein Zentrum gefüllt mit Hausmodellen, Plänen, Karten und Büchern. Das Architekturzentrum ist das Traumland jeder ArchitektIn!”

START-Stipendiat Jaafar:
Bei unserem Besuch ins Architekturzentrum Wien hatte man die Möglichkeit, einen allgemeinen Blick auf die Architektur und das Berufsleben eines/r Architeken/in zu werfen. Durch eine Präsentation wurde uns gezeigt, was für Prozesse durchgeführt werden müssen, um ein architektonisches Werk zu schaffen. Damit das alles in den Köpfen nicht nur als Theorie hängen bleibt, fand der zweite Teil unseres Besuchs bei einem Architekturbüro statt. Dort konnte man die Umsetzung der PowerPoint Präsentation ins Reale sehen, und sich ein paar Projekte am Ort ihrer Planung anschauen.

Start-Wien im Musikverein

In dem atemberaubend schönen Saal des Wiener Musikvereins versammelten sich am Abend des Feiertages Stipis, Vorstipis und Tanmu- Jugendliche und lauschten gemeinsam mit vielen anderen der Musik von Franz Schubert und Antonín Dvořák. Das Webern Symphonie Orchester und der Dirigent Zubin Mehta haben uns einen sehr schönen Abend bereitet! In den kurzen Pausen husteten immer alle, weil keiner die Musik unterbrechen wollte. Das fanden wir alle sehr lustig, dass der ganze Saal dann schnell auf Reserve gehustet hat. Leider konnten wir nicht mehr Fotos machen, da man im Saal keine machen darf. Aber wer den Saal nicht kennt, sollte auf jeden Fall mal zu einem Konzert vorbeischauen, es lohnt sich!

TANMU greift nach den Sternen in der Urania

Was passiert bei einem Galaxien-Crush? Dieser Frage sind die Tanmu Jugendlichen und ihre MentorInnen auf den Grund gegangen und haben dabei sehr viel dazugelernt. Es war ein sonniger Tag, also hatten wir Glück und konnten uns die Sonne mal aus der Nähe anschauen. Wie spät es war konnten wir ebenfalls durchs Teleskop sehen, auf dem Rathaus! Danke für den spannenden Ausflug an die Ma17!

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SOKO DANUB: Eine SOKO Donau Folge auf Arabisch!

Wie hört sich eine österreichische Serie auf Arabisch an? Das haben sich die Produzenten von SOKO Danub auch gefragt:

Die beliebte österreichische Krimiserie SOKO Donau wurde von jugendlichen Neuankömmlingen gemeinsam mit syrischen SchauspielerInnen übersetzt und in arabischer Sprache synchronisiert. SOKO Danub ist ein innovatives Sprach- und Kulturvermittlungsprojekt. Von der Start- Familie mit dabei waren Start- Alumna Luna Al- Mousli, die die Jugendlichen beim Übersetzen und Synchronisieren unterstützt hat und zwei Start- Stipendiatinnen Bushra Yasin und Sana Melhem.

Wir haben uns das Ergebnis der harten Arbeit angeschaut, es war ein wirklich schöner Abend mit den Stipis und den Tanmu- Jugendlichen, Nour hat Popcorn mitgebracht und es war sehr amüsant die alt eingesessenen Wiener Schauspieler Arabisch reden zu hören!

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Danke für den tollen Abend, vor allem auch an das This Human World Festival für das Screening!

10 Jahre START-Wien: Eindrücke eines festlichen Abends im Rathaus

Mit weit über 200 Gästen mussten einige sogar draußen warten, während anlässlich des 10. Geburtstages von START-Wien im Wappensaal des Wiener Rathauses unsere neuen Stipendiat_innen aufgenommen wurden und zahlreiche Glückwünsche übermittelt wurden.

Zu Beginn der Veranstaltung betonte Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Safak Akcay die Wichtigkeit einer positiven Herangehensweise an das Thema Integration und unterstützte unseren Ansatz, Potentiale zu sehen und hervorzuheben, anstatt immer nur Defizite zu suchen – und dann natürlich auch zu finden. Ulrike Crespo, Stifterin der Crespo Foundation und Initiatorin von START-Wien, erinnerte dann unter großem Applaus des Publikums an die Anfänge von START-Wien und die Gründe, warum sie das Programm nach wie vor unterstützt: „Für mich heißt gute Bildung nicht nur: Lesen, schreiben und rechnen können, Matura machen und studieren. Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen darüber hinaus auch die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: Also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. (…) Gerade Migrantinnen und Migranten mussten und müssen bis heute besonders große Widerstände überwinden. Das ist so nicht hinnehmbar und besonders schwer zu ertragen, wenn man junge Menschen wie unsere START-Stipendiatinnen und -Stipendiaten vor Augen hat: Jugendliche mit Potential und Engagement, die es verdienen, dass man sie nicht daran hindert sondern ganz im Gegenteil nach Kräften dabei unterstützt, ihre Lebensentwürfe zur verwirklichen!“


Anschließend kamen drei langjährige Wegbegleiter zu Wort: Außenminister Sebastian Kurz, Vizekanzler a.D. Erhard Busek sowie NAbg Matthias Strolz. Einhelliger Tenor: Integration und Bildung gehen Hand in Hand und START ist in diesem Sinne ein besonders erfolgreiches Projekt.

Für unsere Stipendiat_innen war dann der aufregendste Moment gekommen: Die Übergabe der Urkunden durch ihre Förderer. Strahlende Gesichter auf der Bühne und im Publikum, denn es ist ein besonderer Moment, im Rathaus auf der Bühne zu stehen und (verdiente) Aufmerksamkeit zu bekommen! Unserer besonderer Dank gilt daher Stadträtin Sandra Frauenberger und der MA17, die uns ins Rathaus eingeladen haben und den Schüler_innen diesen ganz besonderen Augenblick ermöglicht haben! Mindestens so großen Anteil daran haben natürlich die PatInnen, die die Urkunden übergeben haben. In diesem Jahr waren dies: U.S.-Botschafterin Alexa Wesner (die sich sogar die Zeit nahm, gemeinsam mit Staatssekretärin Muna Duzdar die Schüler_innen bereits vor der Veranstaltung kennenzulernen), Mag. Ulrike Löschl (MA40), Dr. Aslak Petersen (Crespo Foundation, sowie in Vertretung der IV Wien), Dr. Alexandra Pifl (L’Oréal Österreich), Dr. Eva Zedlacher (ÖBB Infrastruktur), Mag. Alexander Racher (Wiener Börse) und Dipl.Kfm. Stephan Kühne (Constantia Flexibles Group).


Drei der neuen Stipendiat_innen hielten anschließend beeindruckende und bewegende Reden:
„Ich denke mein 12 jähriges Ich hat mir gezeigt, dass man sich nicht auf die “aber was wenns” konzentrieren sollte sondern einfach nur auf die positiven Schlüsse. Viele Menschen trauen sich nicht gewisse Dinge zu tun, weil sie Angst vor einem negativen Ende haben, obwohl die Chance ein positives Ende zu finden genauso groß ist. Sprich die meisten Menschen stehen sich einfach selbst im Weg. Meine Allpflanze hat mir gezeigt, dass der WEG zum Glück das eigentliche Glück ist. Mit 9 Jahren selbsternannte Astrobiologin zu sein und mit 12 Vorschläge an die NASA zu schicken war einer meiner schönsten Erfahrungen. Ein kleiner Schritt für die Wissenschaft,  ein großer Schritt für mich.“ (Yildiz Turak)

„Und so bin ich gegangen und habe gesprochen und gestikuliert und meinen Namen noch einmal wiederholt, falls ihn niemand kannte. Ich wusste irgendwie, dass was ich in dem Moment tue, ziemlich gut ist, aber es ist erst dann wirklich angekommen, als ich in einer Klasse mit meiner kleinen Spontanrede fertig war und sah, wie ein Mädchen ihrer Nachbarin sagt “Der ist so gut.” Und mein erster Gedanke war “Wer? Ich?” und dann musste ich feststellen, dass es wirklich ich bin, wen sie meinen und dass sie mich wahrscheinlich in dem Moment so anschauten wie ich meinen Deutschlehrer bei dieser Präsentation. Mir war in diesem Moment klar, dass ich etwas gut gemacht habe. Und dass ich so in meiner Zukunft, die ich mir so gerne vorstelle, gleich handeln soll. Heute halte ich eine Rede vor über 200 Menschen und das macht mich doch ein bisschen nervös. Aber ich mache es, und ich mache es gerne. Denn ich bin froh, dass ich überhaupt die Möglichkeit zu Reden bekomme. Ich bin froh darüber, wie viele Möglichkeiten ich habe, um mich zu entwickeln, entfalten und auch an diesen anderen, persönlichen Sachen zu arbeiten. Mir ist bewusst, dass nicht jeder in seine oder ihre Zukunft damit blicken kann, sie selbst bestimmen zu können.“ (Leopold Grolmus)

„In Syrien bis zu meinem 17.en Lebensjahr hatte ich in ein wunderschönes gutes Leben mit vielen Träumen und vielen Zielen. Doch der Krieg hat mich und meine Familie gezwungen zu fliehen und mein Leben dort hinter mir zu lassen. Ich danke Gott, der mir geholfen hat den langen Weg der Flucht zu überleben und der mir ein neues Leben geschenkt hat. ALHAMDULLAH=das heißt Gott sei Dank auf Arabisch. Jetzt will ich mein neues Leben intensiv erleben und gestalten und jede Chance, die es mir bietet, nützen. Ich will vor allem lernen, für mich und auch für alle Mädchen und alle Burschen der in Syrien nicht in die Schule gehen kann. Ich will mir jede Chance im Leben schnappen, auch für jedes einzelne Kind, das im Mittel-Meer ertrinken musste. Ich will so stark sein denn ich werde meine Träume erfüllen und meine Zielen erreichen und ich werde das schaffen.“ (Bushra Yasin) 


An Ministerialrat Dr. Rüdiger Teutsch, Sektionschef und in Vertretung für Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, war es dann, den neuen Stipendiat_innen noch einmal zu gratulieren und ihnen den Rücken zu stärken. Denn die Nervosität war verständlicherweise groß – aber, rückblickend, nicht gerechtfertigt. Sie waren als Redner_innen großartig und sind allesamt beeindruckende Personen. START bezeichnete er insbesondere als besonders gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen dem Bildungssystem bzw. der Schulen und der Zivilgesellschaft, das es schafft, Menschen und Institutionen aller gesellschaftlichen Bereiche in ein gemeinsames Boot zu holen. Und das deswegen so erfolgreich ist.

Denjenigen, die bereits einen Schritt weiter sind, gehörte im Anschluss die Bühne: Die diesjährigen Maturant_innen – vertreten durch Mahrukh Syed und Nahla Hamoudah, die unterhaltsam auf ihre Stipendiat_innenzeit zurückblickten. Einige START-Alumni aus ganz Europa waren dank kurzer Videobotschaften auch bei der Feier anwesend während andere auf der Bühne aus alten Halbjahresberichten vorlasen, einiges von damals bestätigen konnten, über anderes selbst herzlich lachen mussten.

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Krönender Abschluss des Abends war dann die Geburtstagstorte, die von den anwesenden Pat_innen entgegengenommen und angeschnitten wurde.

Bei Buffet und Getränken wurde dann noch lange geplaudert, alte Anekdoten ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und gemeinsam gefeiert.

Wir danken allen, die an diesem Abend dabei waren oder uns Glückwünsche gesendet haben und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre!

Und hier können sie unsere neuen Stipendiat_innen und die Maturant_innen noch genauer kennenlernen (ein Klick auf das Bild öffnet ein pdf mit kurzen Steckbriefen):

Alle Bilder: (c) Carolina Frank, http://www.carolinafrank.net/

Start-Wien lernt Krav Maga!

Die letzten zwei Wochenenden hatten einige Start-Wien StipendiatInnen und Jugendliche der Lernhilfe TANMU des Start- Alumni Vereins die Möglichkeit einige Krav Maga Techniken zu erlernen.

Hier ein Bericht von Stipendiat Parsa Karimiha:

Wenn man zu Tode gewürgt wird und währenddessen über das Leben nach denkt und den Puls am Hals spürt und es förmlich fühlt, wie das Blut, das im Halsschlagader fließt, langsamer und weniger nach oben zum Gehirn verläuft, sodass man demnächst gefühlslos in Ohnmacht fällt, scheint jede Notwehrhandlung als ein hoffnungsloser Fall, oder?

Nun, zu der obrigen Hoffnungslosigkeit käme es nicht, wenn man einige Techniken vom Krav Maga kennen würde! Dieses Verteidigungssystem lehrt, wie man sich mit präzisen Bewegungen verteidigt und im Ernstfall rettet. Und wir vom START haben diese wertvolle Kunst ausprobiert und waren an zwei Samstagen fürs Erlernen dieses Verteidigungssystems beim SAMI im 21. Bezirk.

Das Erlernen dieser Kunst machte Spaß und war eine wertvolle Erfahrung.

Wir lernten gemeinsam, wie man eine Person zu halten fordern sollte, wie man mit Fuß und Hand verteidigen und schlagen sollte und wie man sich vom Würgen befreien kann.

Wir bedanken uns beim SAMI dafür, dass dieses Institut uns diese wunderbare Kunst vorgestellt hat! Danke!

Bericht: Parsa Karimiha

START- Wien Kennenlernen: Gemeinsam Kochen

Das neue Schuljahr hat begonnen und START- Wien hat viele neue Stipis bekommen.

Um uns alle kennenzulernen, trafen wir uns an einem heißen Spätsommertag in OpenMarx, um gemeinsam zu kochen. Wir hatten viel vor: Rezepte aus ganz vielen verschiedenen Ländern. Es sollte Falafel, Kisir(Bulgursalat), Blondies(ganz besondere Brownies), Hummus, Okraschoten- Soße, Sushi und sogar Pesto alla genovese geben.

Nach einer Einkaufs- Odysee, um alle Zutaten zu beschaffen, legten wir los.

Die Küche war sehr klein und wir hatten einen großen Schüssel- und Töpfemangel. So mussten alle zusammenarbeiten und aufeinander schauen, wer den Topf denn jetzt am dringensten braucht. Wir schnippelten, pürierten und kochten und plauderten und lachten den ganzen Nachmittag. Um 8 Uhr gab es dann endlich Essen und jede*r konnte alles probieren, viele kosteten Gerichte zum ersten Mal. Zufrieden und sehr satt räumten wir dann noch auf und ich glaube an diesem Abend fielen alle Stipis rundum zufrieden ins Bett und freuten sich auf das neue START- Jahr.

Das Lernhilfeprojekt TANMU des Start Alumni Vereins startet ins 3. Schuljahr!

Das Schuljahr hat gerade erst begonnen und somit geht bald auch wieder TANMU los! Einige alte und auch viele neue TANMU- Jugendliche kamen also zusammen, um alle wichtigen Informationen zum neuen TANMU- Jahr zu erhalten. Wir haben so einiges vor!

Gemeinsames Kochen, Zusammen ins Theater gehen und vielleicht sogar mal ins Planetarium!

3 Mal die Woche findet TANMU statt, immer von 16-18 Uhr. Die Jugendlichen sind topmotiviert und wollen neben Deutsch, auch Englisch, Physik, Chemie und Mathe lernen und einer der Jugendlichen sogar auch Türkisch!

Es war sehr schön alle wiederzusehen und auch so viele Neue begrüßen zu dürfen!

 

 

Fastenbrechen mit START- Wien, START- Alumni und TANMU

Ramadan findet dieses Jahr von 6. Juni bis 5. Juli statt und jeden Abend wird das Fasten im Kreis der Familie oder mit Freunden gebrochen. Das nennt man Iftar und der Koran sagt:

„… und esst und trinkt, bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt!“

Koran: Sure 2, Vers 187
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von START- Wien, START- Alumni und TANMU trafen sich um 20 Uhr, eine Stunde bevor das Iftar beginnt. Jeder hat etwas für unseren Tisch mitgenommen: Salate, Pizzakuchen, Mlukhiyye(eine syrische Spezialität aus Muskraut, wie Spinat nur bitterer und mit viel Zitrone), Kuschari(eine ägyptische Spezialität aus Makkeroni, Linsen, Reis und Tomatensoße), Apfelkuchen. Nicht alle von uns fasten, aber wir hatten alle ein gutes Mahl und konnten danach zufrieden nach Hause gehen. Danke für die ganzen selbstgemachten Köstlichkeiten!

 

 

START- Wien Jahrestreffen 2016

Hurra! Das Schuljahr 2015/2016 naht sich dem Ende zu! Endlich ist der Stress für die Stipis vorbei und sie können sich schon auf die lang ersehnten Ferien freuen. Und natürlich muss das gefeiert werden!

Am 24.06.2016 trafen sich die Wiener Stipendiaten und eine Gruppe Tanmus mit der Vorfreude auf ein super Wochenende mit viel Wasser! Unser Motto „umso mehr Wasser desto besser!“. Es ging um unser Jahrestreffen in der Steiermark für ein Campingwochenende mit vielen Aktivitäten wie Campen, Raften und Canyoning. Abfahrt war vor dem Start-Büro um 15 Uhr. Man muss erwähnen, dass alle pünktlich und top motiviert da waren.

Nach einer drei stündigen Fahrt kamen wir beim Mooslandl an. Dort war unser wunderschöner Campingplatz mit einem kleinen privaten See. Alle Stipendiaten waren davon begeistert und haben sofort nach dem Ankommen sich umgezogen und ab ins Wasser!

Um 19 Uhr gab es Abendessen beim Mooswirt. Die Angestellten waren sehr nett und haben die hungrigen Stipis super betreut. Den Abend haben wir ruhig und entspannt mit einander verbracht. Wir konnten neue Informationen über die anderen herausfinden und eine Menge lachen.

Am Samstag wurden wir um 7 Uhr aufgeweckt. Wir haben beim Mooswirt gefrühstückt und dann ging es ab zu den Wasseraktivitäten. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Gruppe „gute Kondition“ war am Vormittag Canyoning und die Gruppe „0 Kondition“ war in der Salza Raften. Es hat sehr Spaß gemacht. Wir haben echt coole Neoprenanzüge bekommen und eine gute Einführung wie wir uns verhalten sollten, wenn jemand ins Wasser fällt.

Zur Mittagszeit haben wir uns wieder beim Camp getroffen und fuhren gemeinsam zurück zum Campingplatz. Die Stipis hatten Bärenhunger und waren sehr müde. Nach dem Mittagessen erholten wir uns und ein Teil ging im See schwimmen die Anderen setzten sich zusammen, oder gingen Volleyball spielen.

Im Programm war als Abendprogramm gemeinsames Kochen und Grillen. Wir haben gemeinsam verschiedene Salatarten und Beilagen vorbereitet. Es war sehr lecker und unterhaltsam. Wir haben Musik gehört und hatten Spaß beim Kochen.

Nach dem Abendessen haben ein paar Jugendliche aus der Tanmu Gruppe den Anderen ein paar syrische Volkstänze beigebracht. Es war recht lustig. Die Tänze wurden schnell gelernt und schon konnten wir durch tanzen.

Am Sonntag ging die Gruppe „gute Kondition“ Raften und die Gruppe „0 Kondition“ konnte wegen dem schlechten Wetter nicht Kajak fahren. Sie entschieden sich für das Wandern zur Kraushöhle Geopfad und Nothklamm. Es war sehr interessant. Wir hatten eine gute Führung durch die Höhle und bekamen viele Informationen und Einblicke in die Geschichte der Höhle.

Zu Mittag trafen wir uns alle wieder zum Mittagessen. Danach mussten wir leider wieder einpacken und um 15:30 Uhr ging es wieder zurück nach Wien.

Alle sind davon überzeugt, dass Sie gerne nächstes Jahr wieder hier ihr Jahrestreffen haben wollen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr sportlich gestaltet.

Wir freuen uns auf das nächste Mal und bedanken uns sehr bei den Landeskoordinatoren und Assistentin für die Organisation und die Gestaltung des Programms!:)

Bericht: Marina Seido

Supervision mit Hemayat: Interkulturelle Kompetenzen

Seit einigen Monaten haben StipendiatInnen, Alumni und ehrenamtliche MentorInnen vom Lernhilfeprojekt TANMU (https://www.start-stipendium.at/projekte) regelmäßig die Möglichkeit eine von Sonja Brauner und Ricarda Perz von Hemayat begleitete Supervision zu besuchen.

Dieses Mal besprechen wir “Interkulturelle Kompetenzen”. Dieses Thema ist auf Wunsch einer Alumna, die sich ehrenamtlich engagiert, aufgekommen. Wir sind eine angenehm kleine Runde an diesem Mainachmittag und nach einer kleinen Vorstellrunde starten wir in die Diskussion. Wie geht man damit um, wenn jemand, den man ehrenamtlich betreut, Dinge anders sieht als man selber? Vor allem, wenn man sich ehrenamtlich engagiert, ist man ja mit seinem Herz bei der Sache und wenn man Jugendliche betreut, werden diese ja auch ein bisschen wie eigene Geschwister. Wenn ein Jugendlicher/eine Jugendliche dann eine politische Meinung vertritt, die man selber gar nicht so sieht, ist das erstmal ein Schock. Wie kann man in solchen Momenten einen klaren Kopf behalten und es richtig für einen selber verarbeiten? Und wie schafft man es hinter der Meinung des Anderen, die wir nicht vertreten, weiterhin den Menschen zu sehen, dem wir helfen wollen?

Zusammen mit Sonja und Ricarda versetzen wir uns in die Lage der BetreuerIn und des Jugendlichen. Wie fühlen sich die zwei Seiten, wenn sie merken, dass die jeweils Andere gegenteiliger Meinung ist?

Wir überlegen welche veschiedenen Gefühle sich in diesem Moment bei Beiden abspielen und kommen zu dem Schluss, dass es oft mehr Hintergründe zu Meinungen gibt, als einem oft bewusst ist. Vor allem die Meinung von Jugendlichen ist meistens durch die Familie und das Umfeld beeinflusst. Was nach dem Reinfühlen in eine andere Person wichtig ist: Danach schön rausklopfen und rausschütteln 🙂

Am Ende bekommen wir noch folgende Aufgabe:

„Bitte nehmen Sie Ihren Platz im Raum ein, wo Sie sich am wohlsten fühlen.Stellen Sie sich bitte Ihren inneren sicheren Ort vor. Wie im Therapiesetting kann es sich um einen realen oder irrealen Ort handeln. Menschen, Wesen, Krafttiere können da sein oder auch nicht. Wie sieht Ihre Landschaft aus? Welche Ihrer Sinne werden angesprochen?

Um den inneren vertrauten Raum für sich zu konkretisieren, bitte ich Sie, innerhalb von ca. zehn Minuten folgende Fragen zu beantworten.“

  1. Wo sind Sie geboren?
  2. Welche Nationalität, Sprache, Konfession, welchen Beruf hatten Ihre Eltern?
  3. In welcher Landschaft verbrachten Sie Ihre Kindheit?
  4. Wie waren Ihre Beziehungen zu den einzelnen Familienmitgliedern?
  5. In welcher Geschwisterreihe stehen Sie?
  6. Welche Familiengewohnheiten prägten Sie?
  7. Gab es Umzüge?
  8. An welche Sinneseindrücke erinnern Sie sich (Gerüche, Farben, Geräusche, Berührungen…) in Bezug auf Umgebung, Natur, Haus, Garten, Tiere, Menschen…
  9. Welche Spiele mochten Sie?
  10. Gab es Rituale im Tagesablauf?
  11. Wie war die Erwartungshaltung an Sie?
  12. Was war Ihre erste Erinnerung?
  • Bitte schauen Sie jetzt auf die Landkarte und wählen Sie nun ein Land mit einem Kulturkreis, der Ihnen fremd ist. Überlegen Sie sich eine Identität, die Ihrer eigenen Identität und Ihren Erfahrungen nicht nahe ist.
  • Versuchen Sie dann nochmals mit dieser Identität den Fragebogen durchzugehen.
  • Kurzer Austausch mit der Idee, Ihre neue Identität in den Raum zu holen.
  • Sie soll sich ebenfalls einen Platz im Raum suchen.
  • Austausch über Blickwinkel, Sichtweisen und Ideen, die vielleicht neue Perspektiven bieten.

Diese Methode hilft echt gut, wenn man in einer emotionalen Situation ein bisschen mehr Weitblick braucht. Ein Stipi erstellt den Lebenslauf eines Jungen, der in Peru aufgewachsen ist und auch wenn er viele Unterschiede fand, fand er auch viele Ähnlichkeiten. Menschen und Meinungen sind unterschiedlich, aber es tut immer wieder gut, sich auf das zu besinnen, was man mit jemandem gemeinsam hat. Und oft ist das auch einfach, dass der Geruch von Sonnencreme beide an ihre Kindheit denken lässt.

Danke für den tollen Nachmittag Sonja Brauner und Ricarda Perz von Hemayat!

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Anpfiff für das Spiel FK Austria vs. FC Red Bull Salzburg

Um 15 Uhr trafen wir uns mit ein paar Jugendliche der Lernhilfe des Start-Alumni Vereins TANMU vor dem Amalienbad am Reumannplatz. Als wir vollständig waren nahmen wir die Straßenbahn zur Gernerali Arena. Bei der Ankunft gab es ein Gruppenfoto und wir bekamen unsere Tickets und gingen hinein. Sobald wir drinnen waren suchten wir unsere Plätze und schon bald haben wir sie gefunden. Da wir überpünktlich waren verbrachten wir die eineinhalb-stündige Wartezeit mit plaudern und spazieren. Um 16 Uhr war dann der Anpfiff. Und es gab schon in den ersten Minuten eine Torchance für die Austria Wien, den sie vermasselten. Dann war es ein normales hin und herspielen bis zur 37. Spielminute. Auf einmal tauchte vor dem Tor der Austria Wien ein Spieler von Red Bull Salzburg und platzierte den Ball genau ins Netz des Gegners und zur Halbzeit stand es 0:1 für Salzburg.
Die zweite Hälfte verlief weniger spannend bis zur 93.Minute. Die vierminütige Verlängerung lief als die Austria Spieler sich vor dem Tor des Gegners positionierten um eine Ecke auszuführen, sogar der Tormann kam, mit der Hoffnung die Mannschaft mit wenigstens einem Punkt zu retten. Jedoch lief es komplett schief. Nach der Ecke ging es blitzschnell. Der Ball landete vor den Füßen des rechten Flügelspielers von Salzburg dieser setzte zum einem unglaublichen Sprint an und probierte es mit einem Weitschuss knapp von der Mittellinie entfernt. Der Ball rollte wie geplant direkt ins leere Tor. Es war ein Tor bei dem sich jeder Fussballliebhaber wünscht im Stadion gewesen zu sein. Nach dem 2:0 war auch schon der Schlusspfiff und wir trödelten nach einem spannenden Fussballspiel nach Hause.
Petrina Quainoo

Nikon- Fotoworkshop: Belichtung, Blende & Co

An einem regnerischen Samstag trafen sich fünf StipendiatInnen und zwei Jugendliche von der Lernhilfe des Start- Alumni Vereins TANMU für einen von NIKON organisierten Fotoworkshop. Jeder bekam eine Spiegelreflexkamera, wenn er nicht ohnehin eine eigene hat und dann gings los mit dem Workshop. Zuerst befassten wir uns mit dem Objektiv. Dem Zoom, der uns ermöglicht Dinge, die ganz weit weg sind, nah erscheinen zu lassen, durch ein Teleobjektiv. Und, wie der Weitwinkel uns ermöglicht mehr zu sehen, als wir mit unserem bloßen Auge wahrnehmen können. Die Belichtung wird durch die Verschlusszeit geregelt, also wie viel Licht bekommt unser Sensor. Will man schnelle Bewegungen einfangen, muss man eine kurze Verschlusszeit wählen. Wählt man eine lange Verschlusszeit, wird das Foto eher unscharf.

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Die Blende regelt die Lichtmenge. Will man also ein Porträt von einer Person oder einem Objekt machen, dann macht man die Blende auf und erreicht so, dass Objekt oder Person scharf sind und der Hintergrund unscharf. Das bedeutet, dass das Bild wenig Tiefenschärfe hat. Will man z.B. eine Straßenszene einfangen, macht man die Blende eher zu, dadurch wird die Tiefenschärfe höher und das gibt einem die Möglichkeit mehr Details am Bild zu erkennen.

Die ISO- Empfindlichkeit bestimmt Wieviel Licht der Sensor braucht, um ein gutes Bild zu schießen. Je empfindlicher der Sensor, desto weniger Licht braucht er, aber die Kehrseite ist, dass durch je höher die Empfindlichkeit, desto gröber das Foto. Das heißt die niedrigste Empfindlichkeit bedeutet die beste Bildqualität. Das und viele mehr lernten wir an diesem Tag.

Zu Mittag hatten wir eineinhalb Stunden Zeit draußen zu fotografieren. Zum Glück regnete es nicht mehr und es war noch hell genug. Alle Fotos, die wir geschossen hatten, schauten wir uns dann gemeinsam am Beamer an und besprachen, ob die Einstellung gepasst hat, was besser hätte sein können etc. Es war spannend zu sehen, wie verschieden wir alle die gleichen Motive fotografierten.

Zum Abschluss gingen wir nochmal raus und machten Porträtfotos. Es war ein wirklich toller Workshop und wir möchten uns ganz herzlich bei den beiden Trainern Bernhard Wolf und Fabian Gasperl für die großartige Betreuung bedanken. Ein großes Dankeschön geht auch an Nikon, die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben!

Hier ein paar Eindrücke:

ParinazParinaz (2)

©Parinaz Poor Yazdanpanah Kermani

JiviJivi (2)

©Harjivan Bhullar

SedaSeda (2)

©Seda Scheripova

nadanada (2)

© Nada