Mein Geld und ich

Am Samstag Vormittag den 10. April hatten die Stipendiat*innen einen spannenden Workshop über ein Thema was jede und jeden von uns betrifft: das Geld. Sie diskutierten gemeinam mit ihrem Workshopleiter Goran Maric von Threecoins über ihr Konsum- und Sparverhalten und lernten dabei wie die verschiedenen Marketingstrategien der Unternehmen auf die Konsumenten auswirken. Sie erlernten viele neue Regeln für das erfolgreiche Sparen und vermeiden von Schulden und hatten die Möglichkeit sich über weitere Tipps und Tricks auzutauschen. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr produktiver Workshop, wo sie viel für sich mitnehmen konnten.

Ich fand der Workshop „Mein Geld und ich“ ist eines dieser Workshops, die einfach fondamental sind für unsere Zukunft und ich finde es sollte auch an Schulen solche Workshops geben, da jeder Geld ausgibt, verdient oder vielleicht spart und ich finde auch es sollte kein „tabu“-Thema sein, weil es jeden etwas  angeht und ein bewusster und korrekter Umgang mit Geld viele Probleme beseitigen kann. Weiters habe ich viele „Daumen“- bzw. „Bauernregeln“ mitgenommen wie die 50-30-20-Regel oder die Wollen/Brauchen?-Regel. – Gentijana

Mir hat das Workshop sehr gut gefallen. Goran war sehr nett und sympathisch. Er ist auf alle unserer Fragen eingegangen und hat sie ausführlich erklärt. Alles in allem war das ganze Workshop sehr sinnvoll, da uns viele wichtige Sachen erklärt wurden, worauf wir beim Geld ausgeben aufpassen müssen, usw. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir wieder so einen oder ähnlichen Workshop mit Goran haben würden. Anna

Am 10.04 hatten wir ein Workshop über „ mein Geld und ich „. Ich habe es sehr interessant und spannend gefunden. Es waren sehr wichtige Tipps dabei, wo man immer nutzen kann. Ich weiß jetzt wie ich mit Geld umgehen soll und wie ich richtig sparen kann. Ich danke Ihnen für diese richtig coole Workshop. Rana

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

Deutsch Grammatik-Workshop bei START-NÖ

Die Grammatik der deutschen Sprache ist komplex und umfangreich, deshalb kann es hilfreich sein sich manche Grammatik-Regeln in Erinnerung zu rufen und zu wiederholen. Übung macht bekanntlich den Meister/die Meisterin und so haben sich Stipendiat*innen in den Osterferien mit unsrer Deutschtrainerin Cornelia Czaker intensiv mit Nebensätzen und Fällen, insbesondere dem 3. und 4. Fall, auseinandergesetzt. Welche Wörter leiten Nebensätze ein, wie ist dann die Satzstellung und was sind eigentlich satzwertige Infinitivgruppen? Welche Präpositionen verlangen nochmal den Dativ, welche den Akkusativ und wie kann ich mir mit den Fragen „Wo“ oder „Wohin“ helfen? Diese und andere Fragestellungen wurden in den beiden Workshops in den Osterferien ausführlich behandelt und anhand von Beispielen geübt.

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil wir die Grammatik auf sehr einfache Weise wiederholt und die Übungen gemacht haben, damit wir besser verstehen konnten. Was mir besonders gefallen hat, sind die zahlreiche Tipps, die die Trainerin uns gegeben hat, von denen kann man viel lernen. (Sarah)

In diesem Grammatik-Workshop haben wir im ersten Teil alle Arten von Gliedsätzen durchgemacht. Die Trainerin hat uns auch den 3.Fall und 4.Fall erklärt. Nach einer Woche war der 2.Teil des Workshops, da mussten wir die Gliedsätze von einem Text herauslesen und die Art der Adverbialsätze erkennen. Danach haben wir Übungen für 3. und 4.Fall durchgemacht. Letztendlich hat uns die Trainerin den Genitiv erklärt. Ich finde dieser Workshop war eine tolle Wiederholung. Die Trainerin ist auf unsere Fragen eingegangen. (Mohamad)

Den Deutsch-Workshop fand ich sehr hilfreich. Ich konnte viele Fehler verbessern, die ich immer gemacht habe. Wir haben ganz gute Listen (Verben, Präpositionen) bekommen, wo man nachschauen kann, wenn man nicht sicher ist welcher Fall verlangt wird. Es ist selbstverständlich, dass man Grammatik nicht in einem Tag beherrschen kann, jedoch wird man mit der Übung immer besser. Daher empfehle ich jedem an solchen Grammatik-Workshops teilzunehmen 😊 (Batoul)

Ich fand den Workshop sehr hilfreich. Ich konnte mein Wissen nochmal erfrischen und Grammatikteil ist jetzt für mich viel klarer geworden. Ich konnte sehr offen meine Fragen stellen, und sie wurden detailliert erklärt, wofür ich sehr dankbar bin. (Sahar)

Vielen Dank an unsre Trainerin Cornelia!

Wir halten Niederösterreich sauber – Stipendiat*innen helfen beim Frühjahrsputz

Engagierte Stipendiat*innen nutzten die Osterferien vor dem Lockdown um die Umwelt von Müll zu befreien. Dabei waren sie beim Müllsammeln in ihren jeweiligen Gemeinden unterwegs – St. Pölten, Poysdorf, Strasshof an der Nordbahn und Vösendorf – und wollen auch auf die entsprechende Frühjahrsputz-Aktion der Umweltverbände Niederösterreich aufmerksam machen. Hier berichten die Teilnehmer*innen von ihren Erfahrungen & Eindrücken:

Basma – Strasshof an der Nordbahn

Am Mittwoch ging ich mit meinem Bruder durch den Wald dabei haben wir Müll gesammelt (natürlich mit Handschuhen & Müllsack). Für die Tiere, die dort leben, ist Müll in der Natur insbesondere Plastik ein großes Problem. Wir waren sehr froh, dass wir was für die Natur gemacht haben. Sehr viele Plastik Flaschen, Zigarettenpackungen und auch einige seltsame Funde hat es gegeben. Zum Schluss als Belohnung haben wir uns ein Eis gegönnt. Ich werde solche Aktionen auf jeden Fall wieder machen 😊

Gentijana – Vösendorf

Ich fand den Frühjahrsputz eine gute Möglichkeit in dieser schwierigen Zeit auch der Umwelt etwas zurückzugeben und etwas Gutes zu tun! Ich war bei mir in der Nähe an einem Hundegassi-Weg in Vösendorf Müll sammeln und habe definitiv mehr gefunden als erwartet. Ich habe überraschenderweise viel Styropor, Plastik-Folien und Energy Drink Dosen gefunden. Ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass der Weg nur durch einen dünnen Metall-Zaun von verschiedenen Unternehmen getrennt ist, die ihre Müllentsorgung offensichtlich nicht so ernst nehmen, wie sie es sollten. Ich würde definitiv an weiteren Frühjahrsputz-Aktionen teilnehmen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass der Müll dort, solang keine rechtlichen Veränderungen geschehen, für hunderte bzw. der Styropor, wie ich gelernt habe, für 6000 Jahre nicht von alleine verschwinden/ sich zersetzen wird. Letztlich habe ich mitgenommen, dass einerseits eine zukünftige Forderung für eine korrekte Müllentsorgung und -vermeidung bei Unternehmen nötig ist sowie das jeder Einzelne von uns Menschen auf eine richtige Abfall-Entsorgung achten muss!

Rana & Sarah – St. Pölten

Ich und Sarah waren am 28. März beim Ratzersdorfer See unterwegs, um Müll zu sammeln. Wir haben diesen Ort gewählt, weil wir wussten, dass viele Menschen aus St. Pölten dort spazieren gehen. Wir waren von 12 bis ca. 15:30 Uhr dort. Während wir am Spazieren und Plaudern waren, konnten wir einiges an Müll sammeln. Am Meistens haben wir die Energy Drink Dosen, Plastiktüten und Plastikflaschen gefunden. Wir wollten gerne mehr dort bleiben, aber um 15 Uhr ist das Wetter sehr windig geworden. Es hat viel Spaß gemacht!

Khadija – Poysdorf

Ich war am Badeteich Poysdorf Müll sammeln.  Ich habe alte Glas gefunden, Plastik Flaschen, Keks- und Chipsverpackungen. Was mich überrascht hat, ist, dass obwohl es Mülleimer gab, waren die Sachen auf dem Boden. Mir hat es ein sehr schönes Gefühl gegeben und es hat mir Spaß gemacht. Ich würde es auch gerne wieder machen.

Mohammed – St. Pölten

Jägerweg & Ratzersdorferweg in St. Pölten waren die Ausgangspunkte meiner Müllsammel-Initiative. Ich bin dort, ausgestattet mit den passenden Werkzeugen (Handschuhen, Müllsäcken, Desinfektionsmittel und einer Zange zum Klauben), auf Wanderwegen gewandert und habe genau geschaut, wo der Müll zu sehen ist. Ich habe überraschenderweise viel mehr Müll als je bemerkt. Ich bin mir nicht im Klaren, ob das daran liegt, dass ich länger nicht draußen war, oder diese Menge an Müll immer herum lag und ich sie bisher nicht ins Auge gefasst habe. Der Anblick von leeren Redbull-Dosen, die neben ebenso leeren Mülltonnen gelegen waren, war sehr ärgerlich. Es ist wirklich unerklärlich, warum Menschen der Umwelt sowas Verwerfliches antun… Plastikflaschen, Redbull und Bier-Dosen machten die Mehrheit des gesammelten Mülls aus. Was mich besonders gestört hat, waren die unzähligen Masken und Taschentücher, was darauf hindeutet, dass dieses Virus nicht nur soziale und wirtschaftliche Nebenwirkungen hat, sondern auch ökologische. Über diese Erfahrung kann ich sagen, dass sie auf mich augenöffnend eingewirkt und in mir einen brennenden Drang hinterlassen hat, auf irgendeine Weise mich für einen umweltschonenden Ansatz einzusetzen. Und es ist natürlich nicht außer Acht zu lassen, dass eine Wanderung in der schönen Natur meditativ und psychisch sehr angenehm ist. Zusammengefasst, ich würde mit großem Interesse diese Erfahrung wiederholen!

Zusätzlich waren die START-Mitarbeiterinnen Katrin Bernd & Stefanie Moshammer bei der Schallaburg & an der Hohen Wand Müll sammelnd unterwegs:

Saras Engagement als Dolmetscherin

Ich bin Sara Firouzi und besuche die 7. Klasse der BORG in Neulengbach. Meine Muttersprache ist Farsi und ich arbeite ehrenamtlich als Dolmetscherin für eine Psychotherapie-Gruppe für Frauen mit Migrationshintergrund in St. Pölten, die vom Verein DA organisiert wird. Wir treffen uns einmal im Monat mit Frauen und zwei ausgebildeten Psychotherapeutinnen und haben eine nette Gemeinschaft.

Grundsätzlich ist die Gruppe da, um Frauen mit Migrationshintergrund zu unterstützen und ihnen zu helfen. Frauen können über ihre Probleme und Schwierigkeiten in vergangenen Wochen reden, ihre Meinung zu aktuellen Themen äußern, über ihren psychischen und auch physischen Zustand sprechen und einfach mal über Dinge reden, über die sie sonst mit niemandem reden können.

Das gefällt mir ziemlich gut und ich bin froh, dass ich für diese Gruppe dolmetschen darf. In vielen ihren Geschichten finde ich mich selbst wieder und manche ihrer Probleme sind mir nicht fremd. Darüber hinaus lerne ich selbst neue Therapiemethoden und wie man mit Problemen umgehen kann und ich sammle auch Erfahrungen für meine zukünftigen Karriere, da ich gerne Musiktherapeutin werden möchte.

Ich finde es total wichtig, dass Frauen diese Unterstützung bekommen. Gerade Menschen, die eine harte Lebensgeschichte haben und den Fluchtweg hinter sich haben, haben hier in Österreich oft auch mit neuen Problemen zu kämpfen. Vor allem Probleme wie Erziehung ihrer Kinder aufgrund ihrer bikulturellen Identität stellt für sie eine große Herausforderung dar. Erlebnisse wie Alltagrassismus, Diskriminierung, Stress, Depressionen und Trauma etc. sind Themen, die wir besprechen.

Ich freue mich und bin stolz, dass ich diese Frauen unterstützen kann!

Das Internet neu erfinden!?

Online Schreibtischbesuch bei Christian Linker, Jugendbuchautor, am Samstag den 27.03.2021. Viele Fragen sind im Rahmen des Buchclubs zum gemeinsamen Lesestoff – INFLUENCE Fehler im System aufgetaucht und diskutiert worden. Ideal, wenn man alle diese Fragen dem Autor gleich selbst stellen kann.

„Meine Mutter wünscht sich öfter, das Internet wäre mal weg oder wenigstens Facebook und Insta!“, meint Stipendiatin Khadija auf die Frage, ob das Internet ganz neu gedacht und aufgebaut werden soll. Das ist auch die zentrale Frage, mit der sich Amir und Kaliope, Hauptpersonen in Linkers Buch INFLUENCE beschäftigen. Durch Zufall gelangen sie an einen Chip mit dem sie es in der Hand haben, einen Trojaner zu deaktivieren, der das Netzt weltweit lahmlegt. Stipendiat Eray ist ähnlicher Meinung, er hält das Internet prinzipiell für wichtig. Seiner Meinung nach ist Social Media und Internet nicht das gleiche. „Social Media ist nicht mehr menschlich, das hat wirklich viele negative Seiten, aber das Internet an sich ist eine gute Sache!“ meint er.

Viel wissen, wollten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aber auch darüber, wie eine Geschichte oder ein Buch entsteht, wie Christian Linker die Heldinnen und Helden erfindet und ob auch Elemente aus seinem Leben in den Büchern auftauchen. Ganz besonders interessierte sich Sharifa für die Hauptperson Amir. Sie wollte wissen, warum der Held ausgerechnet Amir und nicht Peter heißt. „Ich hatte ein Erlebnis in einer Schule in Köln. Ein Schüler hat mich gefragt: Wo sind eigentlich die Türken in deiner Geschichte? Ich hab mir jetzt selbst zwar keine Quote gesetzt, aber ich fand es war an der Zeit, da mal was zu ändern und nicht alle Figuren so ähnlich sein zu lassen wie ich.“ erklärt Christian Linker.

Schriftsteller, ein Job mit Zukunft?
„Sind sie zufrieden als Autor mit ihrer Stellung in der Gesellschaft? Ist das ein Job mit Zukunft?“ wollte Stipendiat Eray abschließend noch wissen. „Das Geschichtenerzählen wird es immer geben, ich glaube es wird auch immer Leute geben, die sich Geschichten ausdenken, auch wenn sich die Möglichkeiten und die Art zu erzählen ändert. Aber der Buchmarkt wächst ja noch immer…“ fasst Christian Linker zusammen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

 Samar: „Ich fand die Lesung mit Autor Christian Linker sehr spannend. Wir hatten die exklusive Gelegenheit ihn Fragen über das Buch oder auch über ihn selbst zu stellen. Es gab so viele Fragen, die Christian Linker auch alle offen beantwortet hat. Ich fand es wirklich toll diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank Christian Linker für diesen interessanten Austausch :)“

Maisam: „Herr Linker hat uns die versteckte Seite der Welt von Schriftstellern enthüllt. Er hat uns gezeigt z.B., dass viel mehr hinter dem ist, was man normalerweise nicht denkt. Herr Linker schreibt für jede gedachte Person erstmal eine ganze Geschichte und dann nutzt er sie zu einer Hauptgeschichte. Es war eine große Freude, dass man bei Solche Vereinbarungen dabei sein darf.“

Mihi: „Heute am 27.03.2021 hatten wir ein Zoom-Meeting mit dem Autor Christian Linker und haben über sein Buch Influence Fehler im System geredet bzw. diskutiert. Es war ein sehr spannendes Gespräch, da wir alle sehr neugierig waren und viele Fragen hatten. Mir persönlich hat es sehr gefallen mit einem Autor über so viele spannende Themen wie zum Beispiel das Internet, die Jugend etc. zu sprechen.“

Khadija: „Ich habe die Diskussion eigentlich schön gefunden. Die meisten Fragen wurden beantwortet und es war auch spannend, wie er es anfängt eine Geschichten zu schreiben. Ich fand es toll, dass er seinen Weg als Schriftsteller verfolgt hat, obwohl die Familie das nicht unbedingt unterstützt hat. Ich fand auch gut, dass der Held Amir heißt. Es ist ein sehr toller Name und damit wird auch gesagt, dass die Helden einer Geschichte auch sehr vielfältig sein können.“

START meets Nedžad Moćević

Bei unserer START meets Talkreihe im März hatten wir die Möglichkeit Nedžad Moćević, MA näher kennenzulernen. Als gebürtiger Deutscher mit bosnischen Wurzeln erzählte er uns viel über seine Arbeit in Salzburg und wie er dazu kam als Trainer, Berater und Forscher tätig sein. Vor allem sein Umgang mit den Konflikten und die Umorientierung während dem Informatik Studium waren für die Stipendiat*innen sehr motivierend. Wir konnten insgesamt sehr viel von ihm mitnehmen und bedanken uns für das inspirierende Gespräch!

Das Gespräch mit Nedžad Moćević war sehr interessant und motivierend, da er viele seiner Erfahrungen von seiner Jugend mit uns geteilt hat, die so gut wie jeder von uns allzu gut kennt. Damit verbunden hat er uns auch Ratschläge gegeben wie beispielsweise, dass wir uns kein Stress machen sollen, wenn es um die Zukunft und das Älter werden geht und das wir so viel ausprobieren sollen wie möglich, wenn wir keine Ahnung haben, was wir später mal beruflich machen wollen. Weiters hat er auch gemeint, dass „zweiheimisch“ sein, so wie er es nennt, nichts negatives an sich hat und das die Gesellschaft uns nur glauben lässt, dass es etwas schlechtes wäre. Mehrere Sprachen zu kennen ist cool und wir sollten uns nicht schämen diese auch in der Öffentlichkeit zu sprechen – denn wenn wir uns selbst respektieren und stolz drauf sind diese weiteren Sprachen zu können, wird die Gesellschaft es auch akzeptieren. Im Allgemeinen war die lässige, humorvolle und persönliche Atmosphäre in diesem Talk sehr erfrischend und unterhaltsam. Gentijana

Danke für die Organisation! Mir haben Nedžads Charisma und Ehrlichkeit sehr gut gefallen. Die Art und Weise wie er seine Lebensgeschichte erzählt hat, ist sehr lehrreich gewesen. Ich habe mich in den 19-jährigen Nedžad versetzen können, weil ich derzeit auch an einer Straßenkreuzung stehe. Durch seinen Ratschlag, sich Zeit zu nehmen, auszuprobieren und keine Angst vor etwas Neuem zu haben, hat mich sehr motiviert. Mariana

Englisch-Workshop für START-NÖ

Am Samstag, den 20. März, hatten wir einen online Termin mit unserer neuen Englisch-Trainerin Barbara. Hauptsächlich ging es bei unserem Workshop um Textsorten, doch wir haben uns auf die formellen & informellen Briefe konzentriert. Dazu hat Barbara für uns verschiede Handouts vorbereitet, die uns beim Schreiben helfen sollten. „Useful phrases“, die unsere Texte schöner machen, konnten wir alle brauchen.
Durch unsere aufgeteilte Teamarbeit in der Besprechung ist es uns gelungen, zwischen formal und informal letter zu unterscheiden. Mithilfe der verschiedenen Formulierungen sind wir auch im Stande diese Textsorten zu meistern. Am Ende kontrollierten wir die Ergebnisse gemeinsam. Es war eine gut strukturierte Lektion, die mir persönlich sehr geholfen hat, besonders da ich nächstes Jahr die Matura machen werde. Es war uns eine Freude mit Barbara zu lernen und wir freuen uns alle auf den nächsten Workshop mit ihr 😊

Bericht von Stipendiat Ahmad

Mir hat dieser Workshop gefallen, obwohl ich meistens beim Sprachen lernen nicht sehr motiviert bin. Die Aufgaben, die wir bekommen haben, waren nicht zu schwer daher hat es Spaß gemacht. Barbara war sehr nett, ist auf alle unsere Fragen eingegangen und hat sehr gut erklärt. (Anna)

Der Englisch-Workshop hat mir ganz gut gefallen. Wir haben zwei wichtige Textsorten für die Matura durchgemacht. Ich persönlich habe davon nicht viele neue Informationen mitnehmen können. Also dieser Workshop war für mich mehr wie eine Wiederholung aller Informationen, die ich schon kenne. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Trainerin Barbara alles gut erklärt hat. Sie bezieht alle Personen mit ein z.B. dadurch, dass sie uns beim Lesen dran nimmt und das finde ich großartig. Außerdem kann sie Theorie- und Praxisübungen gut ausgleichen. (Melania)

Es war sehr gut, an diesem Workshop teilzunehmen. Barbara hat die formellen und informellen E-Mails auf sehr aufregende Weise mit uns gemacht und am Ende war mir sehr klar, wie ich damit umgehen sollte. Was mir auch daran gefallen hat, war, dass wir unsere selbstgeschriebenen E-Mails an sie schicken durften und sie schnell wieder korrigierte. (Arina)

Dieser Workshop wurde vom Spoerri Sprachfonds finanziert. Vielen Dank!

Bewerbungstraining mit Rotary Wien-Nestroy

Seit vielen Jahren organisiert und veranstaltet Rotary Wien-Nestroy Workshops für die START-Stipendiat*innen zum Thema Berufsorientierung und Bewerbungsprozess. Diesmal fand der Workshop zum ersten Mal online statt. Themenschwerpunkt war diesmal das Bewerbungsgespräch.

Zu Beginn erklärte Eva Planötscher-Stroh, langjährige HR-Managerin, auf was es bei einer Bewerbung ankommt und auf was man achten muss. Spannend war vor allem der Teil zum Thema Videobewerbungsgespräche, da ja aktuell viele Gespräch nur online stattfinden. Super Hilfreich auch die Checkliste für das Bewerbungsgespräch selbst.

Schon im Vorfeld haben die START-Jugendlichen ihre Lebensläufe zum Vorab-Check geschickt. Dies waren notwendig, weil im zweiten Teil ging es an den praktischen Teil. Insgesamt 15 Rotarier*innen stellten ihre Expertise um mit den Jugendlichen ein Übungs-Bewerbungsgespräch zu führen. Das Erstellen der Break-out Räume war noch relativ einfach, aber das hinein- und herausfinden und jeweilige Matching war ein wenig chaotisch 😉 – aber letztendlich waren alle Stipis in einem Raum und die meisten konnten mindestens 1 Bewerungsgespräch üben. Es gibt darüber hinaus noch das Angebot für extra Gespräche und die Unterstützung bei der aktuell sehr schwierigen Praktikasuche.

Vielen lieben Dank liebe Nestroyaner*innen für Euer Engagement!

Hier die Statements der Stipis zum Workshop

Am 5 März 2021 hatten wir ein Bewerbung Workshop. Es waren viele Professionellen Personen da, die uns neben Bewerbungsgespräch Übung auch viel Tipps und Vorschläge gegeben haben. Wir haben ein Überblick über die wichtigste Dinge wie Bewerbung, Lebenslauf, Bewerbungsgespräch ( was man bei einem Bewerbungsgespräch anzieht, verhält und redet) bekommen. Außerdem haben Sie mich weiter motiviert indem Sie über ihre Arbeit Erfahrungen erzählt haben und was sie alles durchgemacht haben.
Diese Workshop war für mich persönlich sehr hilfreich. Ich danke Ihnen sehr! // Rana NÖ

Der Workshop war urr cool und ich finde solche Workshops kann uns in der Zukunft sehr helfen und ich bedanke dich dass START solche Workshops für uns organisiert. // Aria Wien

Mir hat das Bewerbungs-Traning sehr gefallen, denn es war super hilfreich, viele Mitglieder von Rotary kennenzulernen, die in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten. Ihre Tipps waren wertvoll! Aber am meistens hat mich die Übung von Vorstellungsgespräch gefallen, da ich ein persönliches Feedback bekommen habe.
// Ravneet Wien

Ich fand den Bewerbungstraining-Workshop super hilfreich. Ich hatte die Chance meine Bewerbungsunterlagen kontrollieren lassen und Tipps sammeln. Auch das einzelne Übungsgespräch war für super hilfreich und informativ. Danke für tolles Angebot. // Abbas

Ich fand den Workshop sehr aufschlussreich. Was mir extrem gefallen hat, war, dass ich die Möglichkeit hatte, mit einem Rotarier ein Interview bezüglich meines Traumjobs durchzuführen. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen, Danke 🙂 // Mostafa Wien

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, weil jetzt weiß ich viel besser, wie ich mich bei einem Vorstellungsgespräch vorbereiten soll und wie ich manche Fehler vermeiden kann. // Fatema Wien

Nach diesem Workshop fühle ich mich sehr vorbereitet für ein Vorstellungsgespräch. Der Workshop war wirklich hilfreich, da ich noch weniger Angst vorm Gespräch habe. // Jasmeet Wien

Der Workshop war nicht zu kurz nicht zu lang, alle wichtigen Infos wurden auf den Punkt gebracht – sehr hilfreich und informativ. // Zahra Wien

Dafür dass ich nur das Ende mitbekommen habe, fand ich es trotzdem mega toll und konnte trotzdem einige Tipps mitnehmen. // Anni

Talkreihe – Weltfrauentag

Anlässlich zum Weltfrauentag hatten die Stipendiatinnen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg die Möglichkeit zwei Powerfrauen näher kennenzulernen. Zunächst gab es von Frau Habiba Memedoska, MA einen interessanten Input zum Thema Frauen am Arbeitsmarkt. Sie selbst als Personalmanagerin hat uns über die vielen Lücken und Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in der Arbeitswelt aufgeklärt. Auch die Mehrfachdiskriminerung in der Berufswelt war ein wichtiger Diskussionspunkt. Nach vielen Fragen und einer spannenden Diskussion haben die Stipendiatinnen mit START Alumna Betül Tomakin über verschiedene Themen wie Emanzipation, Intersektionlität und Feminismus diskutiert. Es war ein sehr empowernder Abend für die Stipendiatinnen.

“Als junge Frau finde ich es sehr wichtig sich selbst zu informieren, dafür war dieser Workshop die perfekte Möglichkeit.” Sarah, OÖ

„Ich fand den Talk über den Weltfrauentag und Feminismus nicht nur interessant, sondern auch sehr relevant für uns junge Mädchen und Jungs. Es ist oft schwer zu verstehen wie man sich selbst einbauen kann, um Bewegungen zu unterstützen, die einen am Herzen liegen. Doch oft braucht man nicht viel dafür wie wir im Workshop mitbekommen haben. Man braucht: Wissen, eine Stimme und den Mut sie für das richtige zu benutzen. Besonders beim Aspekt Wissen haben wir in diesem Workshop viele Fakten gehört bekommen, die Theorien über die immer noch unfaire Stellung zwischen Frau und Mann, bestätigen und die wir auch nennen dürfen und sollten, um gehört zu werden. Im Allgemeinen, hat mich der Workshop inspiriert so viel ich kann an mir selbst zu arbeiten und mir Wissen anzueignen, um irgendwann Mal ein Beispiel für andere junge Mädchen sein zu können!“Gentijana, NÖ

VWA – Trainig für NÖ, OÖ & Salzburg Teil 2

Am 20. Februar hatten die Stipendiat*inn der 7. Klassen AHS den Folgetermin für das VWA – Coaching. Nachdem sich die Schüler*innen schon beim ersten Termin mit der Themenfindung und den Grundlagen einer vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftigt, wurde bei diesem Termin schon konkreter an der Zusammenstellung des Projekts gearbeitet. Schwerpunkt waren die Erstellung eines Exposés und die Gliederung der einzelnen VWA. Dabei hat sich unser Workshopleiter Markus Rheindorfer sehr viel Zeit genommen, um die einzelnen Arbeiten durchzubesprechen und wertvolle Tipps mit auf dem Weg zu geben. Auch das Zitieren und die richtige wissenschaftliche Sprache wurden kurz erklärt.

Einige Statements der Teilnehmer*innen:

Der Workshop war wieder einmal sehr hilfreich. Wir haben die wichtigsten Punkte eines Exposés besprochen, dann haben wir noch einmal das Zitieren genauer gelernt. Außerdem haben wir das weitere Vorgehen durch gemacht, was wir nachdem wir das Exposé schon fertig haben, machen sollen. Mir hat der Workshop sehr gefallen, da ich viel mit nehmen konnte. Vielen Dank Markus, dass Sie uns immer wieder weiter helfen 🙂“ – Samar (OÖ)

Heute hatten wir eine Weiterführung eines ehemaligen Workshops im Bezug auf die kommende VWA für uns Schüler. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen und ich habe auch viel Neues dazu gelernt. Es herrschte auch während der Konferenz eine angenehme Atmosphäre und war sehr informativ.“ – Mihi (Salzburg)

Ich fand den 2. Teil vom VWA-Workshop genau so super wie den ersten. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus beim Zitieren, beim Schreiben des Erwartungshorizonts und beim Aufbau der Vwa. Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch sehr gut einteilen 😊“ – Sara (NÖ)

Vielen Dank an Markus Rheindorf für die beiden wirklich tollen VWA – Workshops!

START meets Faika El-Nagashi

If you can see it, you can be it!

Unsere Talk Reihe haben wir mit der Nationalratsabgeordneten Frau Mag. Faika El-Nagashi fortgesetzt. Faika El-Nagashi ist seit Oktober 2019 Abgeordnete im österreichischen Parlament und ist im Grünen Parlamentsklub Bereichssprecherin für Integration- und Diversitätspolitik, Zivilgesellschaft und Tierschutz. Davor war sie von 2015-2019 Landtagsabgeordnete und Mitglied des Wiener Gemeinderates. Auch damals setzte sie sich stark für die Bereiche wie Menschenrechte, Migration, Intersektionalität und LGBTIQ-Rechte etc ein. Unsere Stipendiat*innen hatten die exklusive Möglichkeit mit ihr über ihren Werdegang und ihr Leben als leidenschaftliche Politikerin mit ungarisch-ägyptischen Wurzeln zu plaudern. Es war ein sehr inspirierendes und motivierendes Gespräch für alle! Wir bedanken uns recht herzlich von Frau Mag Faika El-Nagashi und wünschen ihr noch viel Erfolg!  

Dieser Workshop zählt bestimmt zu einem meiner Lieblingsworkshops! Speziell fand ich diese persönliche Atmosphäre mit Faika und den Stipis echt cool und die vielen motivierenden Worte die wir zu hören bekommen haben. Ein Motto werde ich mir zum Beispiel bestimmt auf ewig merken : „If you can see it, you can be it“ Das hat mich auch sehr motiviert viel auszuprobieren, um mein Ziel im Leben zu finden und zu verfolgen. Gentijana

Am 19.02.2021 trafen wir, die Stipis, Faika El-Nagashi, eine Abgeordnete zum Nationalrat der Grünen. Wie wir, die Stipendiaten, hat auch sie eine „Migrations-Biografie“. Sie gab uns Mut und zeigte uns wie unsere Zukunft aussehen kann. Die Besprechung mit Faika war inspirationsvoll und ihre Geschichte sehr belehrend.  Vielen Dank für diese Chance! Eray

Ich fand alle Informationen, die Frau Faika El-Nagashi uns erzählte, sehr interessant und ich fand es sehr inspirierend, wie wir ihren Hintergrund besser kennengelernt haben und wie sie all die Probleme und das Mobbing überwinden und zu dem werden konnte, was sie jetzt ist. Hayma

Das Gespräch war sehr interessant finde ich. Ich konnte viel mehr über das Leben eines Politikers lernen und finde es war super im allgemeinen Danke !  Mohammad

Wie schreibe ich meine Diplomarbeit? – Teil 1

Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg trafen sich in einem Online-Coaching mit Frau Dr. Susanne Korbel von schreibLAUT, um an ihren Diplomarbeiten zu arbeiten. Dabei wurden viele Themen behandelt, wie man eine Diplomarbeit am besten schreibt. Die Stipendiat*innen machten Übungen, um in den Schreibfluss zu kommen, zur Strukturierung ihrer Diplomarbeit und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Frau Korbel erklärte auch den Unterscheid zwischen wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Literatur und gab Tipps zur Recherchearbeit.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Der Workshop Diplomarbeits-Coaching hat mir gut gefallen. Er war sowohl informativ als auch hilfreich für meine Diplomarbeit. Die Übungen, die gemacht worden sind, waren hilfreich. Man ist in den Schreib-flow langsam reingekommen. Leider ist die Internetverbindung teilweise abgebrochen, deshalb wünsche ich mir beim nächsten Mal eine bessere Plattform (Teams oder Zoom)Salam (NÖ)

Der Workshop zum Thema Diplomarbeits-coaching hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr informativ und konstruktiv. Die Workshopleiterin gab uns ein paar gute Tipps, die uns beim weiterschreiben helfen können und in den Schreibfluss bringen.Soraya (OÖ)

Ich persönlich fand den Workshop über die Abschlussarbeit sehr interessant und hilfsreich. Da wir alle kurz vor dem Schreiben der Abschlussarbeit sind, würde uns helfen, zu wissen, wie man am besten damit anfängt, die wichtigsten Schritte, die häufigsten Fehler, die wir vermeiden sollen und schließlich wie man das ganze strategisch angehen soll. Ich bin gespannt und freue mich auch auf den nächsten Workshop.Ahmad (NÖ)

Der Workshop zu Diplomarbeit-Coaching hat mir sehr gut gefallen. Da wir meisten selbstständig arbeiten müssten, dürfte ich meine Schwäche und Stärke besser kennen lernen und bearbeiten. Außerdem es waren sehr Lehrreiche Lektionen dabei, welche ich in meinem Schreibverhalten einbauen werde. Eine Sache, welche mich gestört hat, war die schlecht Internetverbindung. Meine Empfehlung für weitere meetings wäre, dass wir Microsoft teams benützen, da es einigermaßen einwandfrei funktioniert.Quodratullah (Sbg)

Fit for the Job! Tips und Tricks für die Jobsuche mit L’Oréal

Am 12.Februar wurden wir von L‘Oréal zu einem Fit for the Job Workshop eingeladen, dieses Jahr zum ersten Mal online. 20 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich und Salzburg. Vielen Dank für diesen intensiven, sehr hilfereichen Workshop, der gerade aktuell für die laufenden Bewerungen für Sommerpraktika und Fachhochschulen richtig kommt!

15:00-16:15 Allgemeines zum Bewerbungsprozess mit Martina Koberg, Human Ressources Director

16:30-17:00 Workshop 1: Business Knigge, Auftreten und Styling  mit Susanne Wolf, Direktionsassistentin 
16:30-17:15 Workshop 2: Kommunikation im Berufsalltag mit Bernadette Metzler, Corporate Communications Manager                

17:15 – 17:45 Tausch der Workshopgruppen

17:45-18:15 Feedback und Verabschiedung

Hier die Kommentare und Feedbacks der START-Stipis:

Ich habe viele hilfreiche Tipps gelernt, die ich definitiv umsetzen werde wenn ich mich das nächste Mal für eine Stelle bewerbe 🙂 ich werde von jetzt an auf die Anrede und das “Subject” in einer mail viel mehr aufpassen. // Nuaar

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Das interessanteste war, dass es ein Workshop mit L’Oreal war, und dass ich direkt Tipps von Human Resources Direktorin bekommen habe. Das Thema Bewerbung haben wir eigentlich genau in der Schule durchgemacht, aber mir war es wichtig im Workshop, dass ich Informationen von jemanden bekomme, der selbst in diesem Bereich tätig ist.
Es wurde immer auf unsere Fragen eingegangen. Nach diesem Workshop habe ich wirklich überlegt, ob ich mich nächstes Jahr bei L’oreal Österreich bewerben soll 🙂 // Ravneet

Der Workshop „Fit for the Job“ war sehr interessant und informativ. Es wurde viele Fragen von mir beantwortet und ich konnte vieles mitnehmen. Danke für das tolles Angebot. //Abbas

Ich fand der Workshop hat einen guten Überblick über die wichtigsten Dinge zum Thema Bewerbungsschreiben und -gespräch gegeben. Also worauf man vor, während und nach einer Bewerbung achten soll. Wir haben Informationen bekommen zu:
Wo man am besten Stellen finden kann, wo und wie man die Personalangestellten kontaktiert, welche Dokumente in einer Bewerbung hineingehören, die Wichtigkeit der Körpersprache und das professionelle Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, waren auch die kurzen Umfragen mit einer Frage, da man da auch aktiv nachdenkt und dann die richtige Antwort nach der Umfrage bekommt und reflektieren kann, wo man sich selbst verbessern sollte. Diese kurzen Umfragen hätten meinerseits auch mehr sein können! // Genti

Mir hat das heutige Meeting sehr gut gefallen. Obwohl das Meeting mehr als drei Stunden ging, habe ich mich gar nicht gelangweilt. Die Damen von L’Oréal waren echt nett und sie haben jede Frage sehr ausführlich beantwortet. Ich habe viele neue Dinge über das Bewerbungsgespräch und die Bewerbung selbst gelernt. // Fatema R.

Also die meisten Sachen hatten wir schon bei Arbeiterkammer in St.Pölten schon besprochen gehabt ,aber es gab auch paar andere Sachen ,dass ich noch nicht wusste und die drei nette Damen waren auch sehr nett und man konnte denen Folgen und verstehen. // Khadija B.

ich fande den Workshop besonders interessant und konnte sehr viel mitnehmen. Vorallem war es interessant zu hören was bei einer Bewerbung ein No-Go ist und was ein Go ist. // Anni Z.

Der Workshop war eine Auffrischung von notwendigen Informationen für eine korrekte Bewerbung, da die Bewerbungsfrist für Sommerpraktika dem Ende neigt. Deshalb fand ich ihn sehr hilfreich.// Sahar A.

Workshop hat mir sehr gut gefallen und habe ich viele neue Dinge über Bewerbung und Bewerbungsgespräch gelernt und diese Informationen sind sehr wichtig für meine Zukunft. //Fahim

Vielen Dank Katrin der Workshop war wirklich super hat mir viel geholfen ich habe außerdem viele Sachen notiert die ich zuvor nicht wusste die Frauen waren sehr nett alle drei und ich war sehr glücklich dass ich davon was mitgenommen habe. // Sulaf

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diesen Workshop organisiert haben. Der Workshop war ausgezeichnet. Ich habe viele wertvolle Informationen bekommen, die ich vorher nicht wusste. Ich weiß jetzt durch diesen Workshop, wie ich mich bestens für eine Stelle bewerben soll. // Milad


Online im Theater: Gandhi – Der schmale Grat

Auch wenn das Landestheater Niederösterreich aufgrund der Corona-Maßnahmen leider schon länger geschlossen ist, gab es doch ein sehr spannendes Angebot für die START-NÖ StipendiatInnen: Wir konnten uns online das Theaterstück „Gandhi – Der schmale Grat“ ansehen und danach mit Theaterpädagoginnen des Landestheaters das Stück nachbesprechen. Da ging es um verschiedene Formen des Protests, wofür wir auf die Straße gehen (würden), wie mutig wir uns einschätzen bzw. was Mut überhaupt bedeutet und was wir von Gandhi lernen können. Auch die Schauspielerin des Stücks, Bettina Kerl, nahm sich extra für uns Zeit und kam für eine Fragerunde in die Videokonferenz dazu.

Wir bedanken uns vielmals für den interessanten Theater-Nachmittag!

Mir hat es gut gefallen. Für mich persönlich war es ein neues Erlebnis. Jetzt habe ich ein klareres Bild, wie es eigentlich im Theater läuft. Sehr bemerkenswert waren die kleinen Besprechungen mit den Trainerinnen und die kurze Aufklärung von der Schauspielerin. (Salam)

Das Theaterstück fand ich sehr abwechslungsreich, da Historie mit etwas Neuem zusammenverbunden wurde, eine Erzählerin oder auch der „Gandhi-Fan“ im Stück hat die Geschichte Gandhis in einer neuen und frischen Form über Video rübergebracht. Ebenfalls fand ich die einzelnen Übungen, wie das Besprechen der Lektionen im Stück sehr hilfreich und auch gut, um diese nochmal zu wiederholen und besser zu merken. Letztlich war natürlich auch ein Highlight die Fragerunde mit der Schauspielerin des Stückes Bettina Kerl, denn es war interessant zu wissen was im Hintergrund eines so aufwendigen Stückes passiert und wie man sich als einzige Schauspielerin in einer Aufführung fühlt. (Genti)

Das Theaterstück über Gandhi war sehr spannend, die Fragerunde mit der Schauspielerin fand ich auch toll, da wir alle unsere Fragen ihr stellten und die Unklarheiten klären konnten. Es gefällt mir immer, ein gutes Theaterstück zuschauen zu dürfen, natürlich es wäre sehr schön, wenn es live stattfindet und nicht nur online, aber im Großen und Ganzen hat mir sehr gefallen, nach längerer Zeit, wieder Zuschauer eines guten Theaterstücks zu sein. (Navid)

Ich fand das Theaterstück sehr interessant. Ich habe zum ersten Mal ein Monolog Theaterstück angeschaut, also es war etwas Neues. Es war auch gut, dass wir am Ende mitarbeiten konnten und über das Stück gesprochen haben. Dass geschichtliche Inhalte dabei waren, war auch gut, so habe ich Vieles aus der Geschichte von Indien gelernt, das ich nicht wusste. (Sara)

Das war das erste Mal für mich, eine derartige Performance mir anzuschauen, und ich kann nun sagen, dass ich es echt bereue, dass ich vorher zu keinem Theater gegangen bin. Obgleich es Corona-bedingt nicht möglich war, das Theaterstück „live“ zu sehen, war ich nicht in der Lage, es aus dem Auge zu lassen, da jeder Moment äußerst hinreißend war.. Jedes einzelne Detail war von Bedeutung und enthielt essentielle Fakten über Gandhi. Was mir auch besonders gefiel war die Nachbesprechung und, dass die tolle, talentierte und auch nette Schauspielerin Bettina Kerl auch dabei war, wodurch es möglich geworden war, ihr persönlich Fragen über ihre Erfahrungen im Bezug auf Schauspielen zu stellen! (Mohammed)

How to read

“A room without books is like a body without a soul.” 

Wer kennt es nicht? Am Nachttisch liegen die Bücher bereit, aber man kommt nie dazu das Buch aufzuschlagen und mit dem Lesen anzufangen. Darum ging es auch beim Workshop von START-NÖ mit Arwa Elabd. Als ehemalige Deutsch und Spanisch Lehrerin und leidenschaftliche Leserin sowie Gründerin der Bibliobox, erzählte Arwa wie man sich die Stipendiat*innen zum Lesen motivieren können. Welche Apps dabei hilfreich sind und wo man sich die verschiedenen Bücher holen kann. Mit ihrem Unternehmen möchte sie die Stimmen unterrepräsentierten Autor*innen hervorheben und erklärte unseren Stipendiat*innen, wie wichtig es ist von unterschiedlichen Autor*innen Bücher zu lesen.

„Mir hat ihre Ideen gefallen zum Beispiel mit dem Bücher hören ,dann weiß man wie man es auch richtig liest und auch die supper tollen Apps die sie uns vorgeschlagen hat.“ -Khadija

„Arwa ist eine sehr aufgeschlossene, nette und humorvolle Person und der Workshop mir ihr war überaus angenehm. Ihre Präsentation ist informativ und enthält Fakten und auch Apps, die man vorher nicht kannte, wodurch die Motivation und Interesse am Lesen merklich gesteigert werden. Ich habe mich gefreut, mit ihr ein Gespräch zu haben, und bin dankbar, dass ich die Chance hatte, sie kennenzulernen! Danke Arwa“ -Mohammed

Ich bin Ich – Selbstbewusstseins-Workshop für START-NÖ

Was heißt es eigentlich selbstbewusst zu sein und (wie) kann man das lernen oder auch üben? Oft sieht man nur die eigenen Fehler oder Schwächen und vergisst auf das, was man gut kann und was man an sich mag. In diesem Workshop mit Gabi Gundacker vom Institut für Frauen- und Männergesundheit (FEM) haben sich Mädchen von START-NÖ mit ihren Stärken, Besonderheiten und Kraftquellen beschäftigt und dabei einen liebevollen Umgang mit sich selbst geübt. Denn gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten ist es wichtig, auch auf sich selbst zu achten.

Ich fand der Selbstbewusstseins-Workshop war wieder eine sehr schöne Erfahrung, da wir als Mädchengruppe uns gut untereinander öffnen konnten und wir Themen wie, was wir an uns mögen, schöne Erfahrungen in unseren Leben und welche Dinge in unserem Haushalt wir mit uns selbst in Verbindung setzen besprechen konnten. Das hat mir wiederum persönlich geholfen diese Dinge mehr zu schätzen, da das Sprechen mit anderen, den anderen zuzuhören und es laut zu sagen oft dazu führt diese Sachen zu realisieren und sich über ihre Selbstverständlichkeit bewusst zu werden. (Genti)

Der Workshop war wirklich toll. Ich dachte, die Trainerin wollte uns Vorträge halten, aber wir haben etwas anderes gemacht. Wir haben hervorragende Übungen gemacht, die mich über die positiven Einstellungen und Erfahrungen in meinem Leben nachdenken ließen und uns nur dazu gebracht haben, über unsere eigenen Stärken nachzudenken. Echt super! (Sarah)

Wir haben viele Übungen ausprobiert, die uns helfen sollen, uns mehr zu schätzen, zu lieben und näher kennenzulernen. Mir persönlich fiel es schwer, Sachen zu finden, die ich an mir mag, aber mit öfterem Üben wird mir das bestimmt leichter fallen. Es waren spannende Übungen dabei, die ich sicherlich regelmäßig machen werde. (Melania)

Ein eigenes Unternehmen gründen? So geht’s!

Am Freitag, 29. Jänner 2021 organisierte START-Niederösterreich einen Online-Workshop in Kooperation mit der FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg mit dem Thema „Ein eigenes Unternehmen gründen? So geht’s!“.

Die Stipendiat*innen hatten die Möglichkeit ein Live-Interview mit der Gründerin Julia Hieger von „Tante Emma Garten“ durchzuführen, die es geschafft hat während ihres Bachelorstudiums an der FH Wieselburg ihr Unternehmen erfolgreich zu gründen. „Tante Emma Garten“ ermöglicht Stadtmenschen oder Menschen mit einer Wohnung ohne Garten, sein eigenes Gemüse von Mai bis Oktober zu ernten, pflegen und zu jätengegen eine geringe Jahresgebühr. Dabei wird man reichlich mit Gartentipps unterstützt und das Beet selbst wird professionell vorbereitet.

Mit ihrer Leidenschaft für ihr Unternehmen und die Idee dahinter, konnte sie uns einen Einblick in die Welt der Selbstständigkeit geben, uns Mut machen unsere Träume zu verwirklichen und risikobereit zu sein. Sie hat uns gezeigt, dass wir auch neben eines Studiums ein Unternehmen gründen können wichtig ist nur, dass man an sich und an die Idee glaubt.

Es wurden auch verschiedene Studiengänge vorgestellt, welche die FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg anbietet, um uns unterschiedliche Perspektiven zu zeigen.

Weiters wurden uns grundlegende und allgemeine Informationen über die Unternehmensgründung gegeben. Beispielsweise wurde erklärt was ein Unternehmen überhaupt ist und wer sich als Unternehmer bezeichnen darf. Neben den rechtlichen Eigenschaften, die ein Unternehmer zu erfüllen hat, wurde auch erklärt welche Eigenschaften ein Unternehmer mitbringen sollte, um den schweren, steinigen und harten Weg der Unternehmensgründung zu überstehen.

Jemand der risikobereit, motiviert, kreativ, eigenständig ist und grundlegende kaufmännische Kenntnisse mitbringt, hätte zum Beispiel gute Voraussetzungen ein Unternehmen zu gründen und zu expandieren.

Ebenfalls wurde auch auf die Wichtigkeit eines Business Plans oder Business Model Canvas betont, denn diese erklären auf einem Blick was das Unternehmen ist und umfasst, in welche Richtung dieses wachsen möchte und wer daran anpackt.

Anschließend haben wir gemeinsam Ideen zu Start-Ups gesammelt und diese nach dem Business Model Canvas konzipiert. Unsere Idee war eine App, die „Fitness Buddies“ heißt, mit der man mit anderen Mitgliedern des eigenen Fitnessstudios in Kontakt bleiben kann und mitteilen kann, wann man in das Fitnessstudio geht und somit nicht mehr allein trainieren muss.

Schlussendlich war der Workshop sehr interessant, vielfältig und hilfreich für Leute wie uns, die jung sind und sich vielleicht hin und wieder Gedanken machen, ein eigenes Unternehmen, Team und Community zu gründen.

Reflexion von Gentijana Hagja und Jasmin Manolia

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: „Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?“ Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Online VWA-Training für NÖ, OÖ & Salzburg

Um an einer AHS zu maturieren muss man auch eine so genannte Vorwissenschaftliche Arbeit, kurz VWA, verfassen. Um für diese umfangreiche Aufgabe von Anfang an bestmöglich gerüstet zu sein, gibt es für die Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg , welche die 7. Klasse AHS besuchen, professionelle Unterstützung durch unsren langjährigen Trainer Markus Rheindorf. Im ersten online VWA-Training ging es einmal darum das Thema der eigenen VWA vorzustellen und Grundlegendes über (vor)wissenschaftliches Arbeiten zu lernen. Wie grenze ich mein Thema sinnvoll ein? Wie formuliere ich die Leitfragen in meinem Erwartungshorizont? Welche Quellen darf ich für meine VWA verwenden und wo finde ich diese? Woran erkenne ich wissenschaftliche Quellen und wie zitiere ich diese richtig? Diese und weitere Fragen wurden anhand von konkreten Beispielen aus den VWA-Themen der Teilnehmer*innen behandelt und es gab auch jede Menge Tipps und Tricks.

Und wie hat es den Teilnehmer*innen gefallen?

Der heutige Workshop war sehr informativ und hilfreich und ich habe Markus gerne zugehört. Er hat uns auch viele Tipps gegeben, die ich weiterhin mitnehmen werde! (Burte – Niederösterreich)

Der erste Teil vom VWA-Training hat mir sehr gut gefallen, da ich trotz des „Basis-Wissens“ noch einiges mitnehmen konnte. Zum Beispiel wusste ich noch nichts über „google scholar“ und „google books“. Diese zwei Seiten habe ich gestern für meine VWA benutzt und ich muss ehrlich zugeben, dass mir diese Suchmaschinen sehr geholfen haben. Noch dazu kommt, dass Markus immer auf alle Fragen eingegangen ist und immer versucht hat die konkreten Beispiele der Stipis zu behandeln. Dank Markus habe ich mein Inhaltsverzeichnis nochmals überarbeitet. Nun schaut es viel professioneller und seriöser aus. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges Hilfreiches mitnehmen konnte. Ich freue mich schon auf den 2. Teil und auf das, was ich noch dazulernen werde. (Plabon – Salzburg)

Mir hat der VWA-Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus bei der Literatursuche, beim Zitieren und Aufbau der VWA vor allem. Ich bin gespannt auf den nächsten Workshop, da wir dann mit Erwartungshorizont weitermachen. 😊 Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch gut einteilen. (Sara – Niederösterreich)

Ich bedanke mich bei euch für den hilfreichen Workshop. Es hat mir total gefallen 😊 Der Workshop war sehr hilfreich. Davon konnte ich viel mitnehmen und mein Wissen zum Schreiben meiner VWA verstärken. (Ebtisam – Oberösterreich)

Vielen Dank an Markus Rheindorf & wir freuen uns schon auf den Folgetermin im Februar!

Einblick in die Welt der Rechtswissenschaft mit Freshfields Bruckhaus Deringer

Bereits zum 6.Mal seit dem Beginn der Kooperation zwischen der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer im März 2017 erhielten Jugendliche des START-Stipendienprogramms die Möglichkeiten einen umfassenden Einblick in die Welt der Rechtswissenschaften zu erhalten.

Diesmal konnten uns nicht wie sonst in den Räumlichkeiten der Kanzlei treffen, sondern hielten den Workshop via Zoom ab. Zu Beginn wurden wir von Partner Dr. Farid Sigari-Majd begrüsst und dann ging es schon mit dem ersten Teil des Workshops los:

Friedrich Jergitsch und Mathias Lehner erarbeiteten mit uns die Grundbegrifflichkeiten des Rechts. Was ist Recht? Was ist ein Gesetz? Wer macht das Recht? Wie sind Gesetze zu lesen und anzuwenden? Was ist ein Tatbestand? Wann liegt eine Rechtfertigung oder eine Entschuldigung vor? Kann jeder/r für eine Straftat bestraft werden?
Dies alles diente als Vorbereitung für das Planspiel (Moot court) im 2 Teil des Workshops.

Nach einer kurzen Pause erzählten uns Maria Tumpel und Benedikt Graf einiges über die unterschiedlichen juristischen Berufsmöglichkeiten – von klassischen Rechtsberufen wie Rechtsanwält*in , Richter*in oder Staatsanwält*in bis zu Mitarbeit in Rechtsabteilungen in Unternehmen oder NGO´s.

Nach dem theoretischen Teil ging es schon mit dem Moot Court los:
wir teilten wir ins in 3 Gruppen (Rechtsanwält*in , Richter*in oder Staatsanwält*in) die jeweils Andreas Langer, Victoria Bazil und Agnieska Branding betreut wurden. Dann erhielten wir den „Fall“ und zwar ging es um die Fragestellung aus dem Buch/Theaterstück Terror von Ferdinand von Schirach. Die Stipis erhielten noch relevante Gesetzespassagen und zogen sich in ihre digitalen Besprechungsräume zurück. Gegen Ende wurde nach den jeweiligen Plädoyers der Verteidigung und der Staatsanwaltschaft das Urteil verkündet: Freispruch!

Vielen Dank an die Mitglieder der Kanzlei Freshfields fürs Zeitnahmen an einem Samstag vormittag/nachmittag und den spannenden Workshop! Speziellen dank an Victoria Bazil für die Organisation! Extra Dank an Agnieszka die im Planspiel von den Richterinnen?!? in der Rolle des Piloten ziemlich hart befragt wurde!

Hier noch Statements von den Teilnehmer*innen:Durch diesen Workshop habe ich gelernt, was für Berufsmöglichkeiten man mit dem Jus Studium haben würde, abgesehen davon fand ich es auch sehr interessant, über die Etappen eines Geschehnisses im Gericht zu wissen. Danke schön.

Durch diesen Workshop habe ich gelernt, was für Berufsmöglichkeiten man mit dem Jus Studium haben würde, abgesehen davon fand ich es auch sehr interessant, über die Etappen eines Geschehnisses im Gericht zu wissen. Danke schön 🙂 // Mostafa

Es ist immer interessant in anderen Berufen einen Einblick zu werfen und es “ausprobieren” zu dürfen wie zum Beispiel das Gerichtsverfahrens-spiel. Man sieht Justiz und Rechts sind interessante aber nicht leichte Sachen. Außerdem konnte man über sein eigenes Recht was mitnehmen und erfuhr neue Sachen. // Ali Amer

Mir hat den Workshop sehr gut gefallen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist das Sie auch ihre eigne Erfahrungen erzählt haben. Es war extrem viel Infos da die wir sie für unsere Alltag brauchen und sie haben unsere fragen beantwortet . //Wafaa

Es war sehr spannend am Ende und ich habe auch was dazu gelernt. Beim der Studienberatung Jus letztens habe ich Angst bekommen ,aber bei diesen Mal ist wieder meine Lust aufgeweckt worden und meine Ängste weniger geworden. Es war auf jeden Fall sehr interessant. // Khadija

Ich fand es interessant zu hören welche Rollen man in den Bestimmten Jobs macht und welche rechte man da hat.Ich fand das Spiel am ende natürlich auch sehr toll und witzig. Da ich null Erfahungen bezug auf Rechtswissenschaft hatte, konnte ich doch einiges mitnehmen und war auch sehr interessant für mich einmal in etwas neues hinein zu schnuppern. // Anni

Der Workshop von Freshfields Bruckhaus Deringer war sehr informativ, praxisnah und intuitiv gestaltet. //Cihan

Der Workshop war sehr interessant, denn es haben sich viele meiner Fragen über die möglichen Jus-Berufe geklärt. // Maryam

Mir hat das Rechtwissenschaftsworkshop sehr gut gefallen. Wir wurden aufgeklärt was es heißt und wie man studieren muss. Am ende haben wir ein Planspiel gespielt, wo alle mitreden konnten. Alles im allen, war das Workshop sehr interessant und nützlich. // Anna

Mir hat das Übungsbeispiel am Ende sehr gefallen, dass alle eine Rolle spielen sollten.Der Workshop hat mir echt gut gefallen und vielen dank von alle, die dieser Workshop vorbereitet haben. //Esmatullah

Seid vor allem immer fähig, jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen, so kann man die beste Entscheidungen treffen. //Mahdi

Solche Workshops helfen einerseits zu wissen, ob diese Berufe/Jobs für einem passen. Anderseits können diese Art von Workshops dich hindern einen Job auszusuchen, welches deine Erwartungen gar nicht entspricht. // Aster

START-NÖ Neuigkeiten Dezember 2020

START-NÖ Winterfest online edition

Nach einem turbulenten Jahr haben wir uns mit unseren Stipendiat*innen ein letztes Mal im Jahr 2020 zum Winterfest virtuell getroffen. Trotz den Umständen haben wir Geschenke ausgepackt, Wintertee getrunken, über Feiertage und den wohlverdienten Urlaub unterhalten. Auch einige Alumnis haben an unserem Winterfest teilgenommen.

Zum Jahresrückblick haben wir uns zusammen das START Video, welches unsere Stipendiat*innen aufgenommen haben angesehen. Trotz allem war das Jahr 2020 für START-NÖ unvergesslich und wir freuen uns schon sehr auf 2021 mit weiteren Bildungsprogrammen. Wir wünschen unseren Stipendiat*innen und unseren Unterstützer*innen ein gesundes neues Jahr 2020 und schöne Feiertage!

STAR*K gegen Gewalt – Ein Projekt der Caritas

STAR*K ist ein Caritas Projekt, welches die Sensibilisierung von jungen Menschen (im Alter von 16 bis 24 Jahren) für die gravierenden Folgen von Gewalt an Frauen und Mädchen zum Inhalt hat. Die Teilnehmer*innen werden im Zuge dessen dazu ermutigt, sich gegen Gewalt einzusetzen und dieser mit Entschlossenheit entgegenzuwirken.

Damit Gewalt verhindert werden kann, soll zunächst verstanden werden, was Gewalt ist und warum es Gewalt überhaupt gibt. Man lernt in diesem Projekt, dass sich diese Verhaltensform aus verschiedenen Gründen ergibt, dass diese eigentlich durch gewisse Einflussfaktoren erworben und nicht nur durch die Ausschüttung von bestimmten Hormonen herbeigeführt wird – und genau hierin unterscheidet sich Gewalt von Aggression. Das Verstehen von solchen grundlegenden Tatsachen gilt als erster Schritt auf dem Weg zur Bekämpfung von Gewalt. Anschließend lernt man über die Arten und Formen von Gewalt, welche auf physischer, psychischer oder sexualisierter Ebene ausgeübt werden können. Darüber hinaus wird auch nahegebracht, wie man mit Gewaltsituationen effektiver umgehen kann, bevor die Lage eskaliert und sich zuspitzt. Eine der wichtigen und auch lobenswerten Aspekte dieses Projektes, ist die Einladung von verschiedenen Fachleuten, die den Teilnehmer*innen einen tieferen Einblick in das Thema verschaffen. Als Beispiel dafür hat uns eine sehr nette und aufgeschlossene Polizistin in einem Vortrag erklärt, an wen genau man sich in solchen schwierigen Situationen wenden kann, wenn Hilfe benötigt wird. Es gibt dazu noch viele effektive und hilfreiche Tipps und Informationen, die man sich unbedingt aneignen sollte, wenn man auch tastsächlich dazu bereit ist, sich diesem Problem zu widmen.

Am Ende der Ausbildung bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, dass aus dem Projekt erworbene Wissen in die Tat umzusetzen, indem sie ihre eigenen Projekte gestalten. Das geschieht durch die Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmer*innen. Das STAR*K-Team unterstützt diese Projekte auf verschiedene Art und Weise, um damit letztlich viele Menschen zu erreichen. Am Ende der Ausbildung ist man berechtigt, als Multiplikator*in weitere Workshops für andere Jugendliche zu halten.

Für mein eigenes Projekt – die Anfertigung eines Posters mit Kontaktdaten von Organisationen, die sich gegen Gewalt einsetzen und an die man sich bei Bedarf wenden kann – habe ich das Motiv selbst gezeichnet. Die Idee dieser Zeichnung – die Mona Lisa unserer Zeit – soll Menschen auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam machen und die deprimierende Realität eines Großteils der Frauen verbildlichen.

Ich bin mir auch sicher, dass wir alle zumindest einmal in unserem Leben in irgendeiner Form Gewalt erfahren haben. Alle sind davon betroffen, jedoch sind wir uns leider nicht immer dessen bewusst, wie sich Gewalt auf unsere Persönlichkeit und auf unser Leben auswirken kann, weil wir auch nicht genau wissen, wie man Gewalt von anderen Verhaltensformen unterscheiden und damit erkennen kann, wie und wann dem ein Ende gesetzt werden muss. Und genau deswegen war ich sehr motiviert, an diesem Projekt teilzunehmen. Meiner Meinung nach ist es einer der positiven Aspekte dieses Projektes, dass essenzielles Wissen auf kreative und auch sehr angenehme Art und Weise vermittelt und gefördert wird, wie beispielsweise durch lustige Spiele oder amüsante Aktivitäten.

Aufgrund dessen möchte ich Menschen, deren Herz für dieses Thema brennt und die Veränderungen in sich selbst und in der Gesellschaft bewirken wollen, empfehlen, an diesem prächtigen Projekt teilzunehmen!

Ein Bericht von START – Stipendiat Mohammed Al-Hamadani

Alumni-Studienberatung BWL/WU Wien

Im Rahmen unser Studienberatungs/inforeihe mit START-Alumnis hatten wir am 16.12 Marenah Seido, START-Wien Alumna zu Gast. Sie berichtet über das Ba­che­lor­stu­di­um Wirtschafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) an der Wirtschaftsuniversität Wien, das sie im Sommer abschliessen wird. Die Teilnehmer*innen aus ganz Österreich füllten vor dem Workshop einen kleinen Fragebogen aus, damit sich Marina auf die Fragen vorbereiten konnte. Hier der Ablauf der Workshops:

▪ Hard Facts – Wirtschaftsuniversität Wien
▪ Bachelorprogramme
▪ Betriebswirtschaftslehre (BWL)
▪ Unterschiede zwischen BWL und IBWL Studium
▪ Persönliche Erfahrungen: Arbeit neben dem Studium
▪ Fragerunde

Vielen Dank an START-Alumna Marina für das Weitergeben deiner Erfahrungen an unsere Stipis!

Hier das sehr gute Feedback der Teilnehmer*innen:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es war sehr informativ und die Marina konnte uns viele offene Fragen beantworten. 🙂 // Burte

Ich fand es sehr Hilfsreich. Ihre Präsentation war kurz und nicht boring. Und dann, könnten wir die Fragen stellen, um alles zu entdecken. Super! // Tamara

Danke, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr informativ und interessant. Es war möglich Fragen zu stellen und sie hat alles klar und deutlich beantwortet. Ich fand es sehr gut. // Milad Wien

Mir hat der Workshop sehr gefallen und auch viel weitergeholfen. Marenah war unglaublich lieb und offen, und hat die atmosphäre und den mood sehr angenehm gemacht. Für mich war es wichtig, dass sie ehrlich war und uns ihre eigene Meinung gesagt hat, anstatt einfach Werbung zu machen. Vielen Dank 🙂 // Nuaar Wien

Der Workshop fand ich recht interessant und detailliert geklärt. Obwohl ich schon einmal in das Uni war, trotzdem war mir vieles unklar, aber jetzt wurde all meine offene Fragen klar beantwortet. Ich habe jetzt eine bessere Überblick zum BWL-Studium. Danke! // Sahar NÖ

Berufseinblicke: Österreichische Entwicklungsbank

Im zweiten Teil der Reihe Berufseinblicke mit der österreichischen Kontrollbank (OeKB) erzählten Mitarbeiter*innen der österreichische Entwicklungsbank am 10.12 aus ihrem Arbeitsalltag, und wir erfuhren wie die OeEB nachhaltige Projekte im Ausland finanziert.

Begonnen hat der WOrkshop mit einem Film über die Arbeit der OeEB und dem Vorstellen einiger Projekte, die mittels Kreditvergabe finanziert werden. Dann berichteten Mitarbeiter*innen über die Abläufe und Prozesse anhand von konkreten Projekten.

  1. Kontaktaufnahme des Antragstellers
  2. Prüfung der Förderkriterien (Sind die Projekte auch nachhaltig? Werden Umweltschutz und Arbeitnehmer*innenschutzstandards eingehalten, ist das Projekt realistisch geplant, wie hoch ist das finanzielle Risiko? Wieviele Arbeitsplätze werden geschaffen?)
  3. Kooperation mit anderen Entwicklungsbanken
  4. Prüfung aller Unterlagen mit etwaiger Besichtigung vor Ort
  5. Vorbereitung der Genehmigung (Rechtsabteilung wird involviert)
  6. Vergabe der Gelder
  7. Monitoring und Prüfen der Reports (bis zu 15 Jahre nach Vergabe)

Im Anschluß konnten noch offene Fragen beantwortet werden.
Vielen Dank für diesen Einblick in einen spannenden und wichtigen Arbeitsbereich!

Der Workshop war wirklich interessant und ich habe es nicht gewusst so ein Firma in Österreich gibt und ich habe viele Informationen gelernt aber die einzige Problem war zeit, es soll mehr als ein und halb Stunde sein sonst war alles gut.

Aria

ich finde, dass der Workshop sehr informativ war und hat mir viel geholfen, weil ich auch in dieser Richtung gehe. Sie haben ein PowerPoint vorbereitet und ich denke das war super, weil man besser versteht.

Esmatullah

Der Workshop war sehr interessant und hat einen spannenden Einblick in die österreichische Entwicklungsbank geliefert. Ich habe viel gelernt, da die Workshopleiter sehr kompetent waren und alle Fragen beantworten konnten. Ich bin sehr froh, dass ich an diesem Workshop teilnehmen durfte.

Nazia

Der Workshop war sehr unterhaltsam und lehrhaft, ich würde es weiter epfehlen, da man ein übersichtlicher Blick über Entwickluungsfinanzierung bekommt, die in privaten und berufliches Leben sehr nutzbar ist.

Mahdi Bahrami

Internationale Kooperationen fand ich immerschon spannend. Ich finde die Arbeit der OeEB sehr interessant, die Veranstaltung war sehr gut organisiert und lebhaft gestaltet. Investitionen in nachhaltige Projekte, in Genderequality, dass ist die Zukunft!

START-Alumna Marenah

Der Workshop war wahnsinnig cool! Vielen vielen Dank, dass wir Alumnis mitdabei sein konnten!

Lisney

Ich fand auch den Workshop sehr interessant und lehrreich und freue mich schon auf die nächsten Workshops.

Fatema

Workshop zu Entspannungstechniken

Schule an sich kann unter normalen Umständen schon sehr stressig sein und die momentane Corona-Situation macht es nicht besser. Im Distance Learning muss man sich gut selbst organisieren, man verbringt sehr viel Zeit vor dem Computer-Bildschirm und es fehlen auch die Klassenkamerad*innen. In dieser schwierigen Situation können Entspannungstechniken helfen den Gedanken und auch dem Körper Ruhe zu gönnen und neue Energie zu tanken. Gemeinsam mit Yogalehrerin und Entspannungspädagogin Andrea Hartl (https://glueckimkopf.com/) beschäftigten sich die START-NÖ Stipendiat*innen am 8. Dezember mit verschiedenen Entspannungstechniken wie progressiver Muskelentspannung, verschiedenen Bewegungs- und Atemübungen und auch Fantasiereisen.

Jeder Mensch muss sich irgendwann entspannen und der Workshop zur Entspannungstechnik war genau das, was wir zu diesem Zeitpunkt brauchten. Das hat mir geholfen, mich von Schulsorgen oder Corona-Pandemie zu beruhigen und zu entspannen. Vielen Dank für die Organisation 😊 (Arina)

Ich fand es sehr schön! Mit der Fantasiereise man konnte sich sehr gut entspannen. Wir sitzen auch die ganze Zeit vor dem Computer und mit den Bewegungen und Übungen konnte man den Körper wieder entspannen. Danke! (Khadija)

Ich war vorher draußen und mein Kopf hat weh getan und daneben hatte ich auch Stress, aber mit diesen Entspannungsübungen ist es mir jetzt besser gegangen. (Rana)

START-NÖ Deutsch-Workshop: Analysieren

Am Samstag, 5.12.2020, rappelten sich einige START-NÖ Stipendiat*innen ganz brav auf, um sich an eine schwierige Aufgabe heranzutasten. Zu ihrem Glück hatten sie Unterstützung. Gemeinsam mit Trainerin Sandra widmeten sie sich den Hürden, die die Textsorte Textanalyse mit sich bringt. Um mit Spaß an die Sache reinzugehen, starteten sie mit einem kurzen Spiel. Es wurde eine Aussage getroffen und die anderen mussten analysieren, ob diese Aussage die Wahrheit oder eine Lüge ist. Es wurde viel gelacht und die Stipendiat*innen haben Kraft getankt, um nun auch Texte zu analysieren.

Alle wichtigen und notwendigen Grundlagen wurden besprochen: Aufbau der Textsorte – Einleitung, Hauptteil, Schluss – und was diese Passagen enthalten müssen. Analyse: Wie? Worauf muss ich schauen? Was alles wird analysiert? Textsorte, Aufbau, Sprache, Sätze, Stillmittel, Argumentationsschema uvm. Ganz schön viel, und auch ganz schön schwere Sache. Aber mit viel Wille und Bereitschaft kamen sie am Ende des Workshops zu einem zufrieden erstellenden Ergebnis. Wie auch die Stipendiat*innen selbst berichten:

Die Sandra hat mit Begeisterung enorm gut die Grundlagen der Textanalyse verdeutlicht und für uns vieles auf verschiedenen Ebenen erleichtert. Jedes einzelne Detail dieser Textsorte ging sie durch. Sie ist an erster Stelle eine aufgeschlossene Person, an zweiter Stelle eine sehr geduldige und tolle Lehrerin. Ich würde mich über weitere Workshops freuen! (Mohammed)

Der Workshop hat mir geholfen, einige Grundlagen für diese Textsorte zu haben, und ich denke, dass es mir später helfen wird. Sandra hat alles sehr gut erklärt, auch wenn es mir immer noch schwer fällt. (Hayma)

Dieser Workshop war sehr gut und voll mit Spaß! Obwohl ich die Textanalyse noch nicht in der Schule gemacht habe, kenne ich mich damit jetzt aus. Außerdem wir haben daneben auch manche wichtige Punkte, die man bei der Matura oder allgemein Textsorten braucht, besprochen, was ich sehr hilfreich finde. (Arina)

Der Deutschworkshop mit Sandra macht immer Spaß. Bei ihren Workshops nehme ich jedes Mal gerne teil und lerne dabei viele nützliche Tipps, die das Schreiben leichter machen. Einen herzlichen Dank an sie! (Navid)

Vielen Dank an den Rotary Club Klosterneuburg für die finanzielle Unterstützung unsrer Deutsch-Workshops!

The Return of START-NÖ Lernathons

Auch in diesem Semester verlagerte sich für unsre Stipendiat*innen der Schulunterricht bald wieder in die eigenen vier Wände. Aufgrund der hohen Zahlen an Neuinfektionen mit COVID19 ist wieder Distance Learning angesagt. Doch zu Hause zu lernen, sich selbst gut zu organisieren und die zahlreichen Arbeitsaufträge der verschiedenen Schulfächer fristgerecht abzugeben ist für viele eine Herausforderung. Deshalb wurden von START-NÖ wieder die beliebten online Lernathons gestartet.

Was ist das? Man trifft sich online im Zoom-Meeting, jede/r befüllt seine ToDo-Liste, was in den nächsten Stunden erledigt werden soll, und dann geht es los. Zwei Mal eine gute Stunde intensives Lernen & Arbeiten – jede/r für sich, aber doch auch gemeinsam. Dazwischen gibt es eine gemeinsame Aktivpause, die kreativ gestaltet wird. Es wird gemeinsam geturnt, Lockerungs- und Konzentrationsübungen gemacht oder auch einfach nur geplaudert & gelacht.

Die Stipendiat*innen schätzen diese gemeinsame Lernzeit sehr, wie Gentijana erläutert: „Ich finde der Lernmarathon hat eigentlich nur Vorteile, da man zum einen die To-Do-Liste hat, also einen Plan hat, um seine Arbeiten zu erledigen, und man gemeinsam in einer beschränkten Zeit diese erledigen soll. Mir hat es persönlich sehr geholfen einfach aktiv diese Arbeiten zu erledigen, ohne abgelenkt zu werden, da man schließlich am Ende so viele Arbeiten in seiner Liste erledigt haben möchte wie möglich. Zusätzlich ist es natürlich schön Pausen in der Gruppe zu machen, in denen man über aktuelle Neuigkeiten spricht oder einfach paar Entspannungsübungen macht.

Im November gab es bereits drei Lernathon-Termine. To be continued…

Wir entwirren den Kosmetik-Dschungel + DIY Naturkosmetik

Was ist der Unterschied zwischen der herkömmlichen Kosmetik und der Naturkosmetik? Was ist eigentlich Parabene und wie stelle ich mein eigenes Deo her? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich unsere Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Wien am Samstag Vormittag den 21.11.2020 gemeinsam mit dem Umblick Forschungs- und Bildungsverein. Der harte Lockdown konnte unsere Teilnehmer*innen nicht daran hindern über Zoom ihr eigenes Trockenshampoo herzustellen und mit neuen Apps die Inhalte ihrer Kosmetikprodukte zu erforschen. So berichten unsere Stipendiat*innen;

Der Workshop war echt cool. Ich habe Vieles gelernt, aber das beste war die App, jetzt kann ich sogar herausfinden, wie gesund die Lebensmittel sind, die ich kaufe. Es hat echt Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich nochmal die Chance bekomme, in so einem Workshop teilzunehmen. – Jasmeet

Der Workshop zum Thema Naturkosmetik war sehr interessant. Zunächst habe ich erkannt, warum manche Inhaltsstoffe schädlich sind und wodurch man sie ersetzten kann. Ich habe aber auch gelernt, woran man qualitative Naturkosmetik erkennt und welchen Unterschied sie zur Standardkosmetik machen. -Nazia

Mir hat der Naturkosmetik-Workshop sehr gefallen. Ich habe viel Neues dazu gelernt, was Inhaltsstoffe betrifft. Auch wenn ich der einzige männliche Teilnehmer war, konnte mein Interesse geweckt werden. Wichtige Themen wie Umweltschutz wurden angesprochen, was mir besonders gefallen hat. Vielen Dank für diesen Workshop. -Omran

Dieser Workshop war sehr interessant, da man gelernt hat was Naturkosmetik ist und wie wichtig es ist auf Inhaltsstoffe zu achten, um der Umwelt und uns selbst was Gutes zu tun. Außerdem konnten wir selbst ein Deo und ein Trockenshampoo herstellen, was eine echt coole Erfahrung war. Danke für diesen hilfreichen und sehr interessanten Workshop! – Jasmin

Vielen Dank an unsere Trainerin Michaela für den spannenden Workshop!

START-NÖ Deutsch-Workshop: Argumentieren

Aufgrund der wieder verschärften Corona-Maßnahmen musste unser zweiter Deutsch-Workshop dieses Semesters online abgehalten werden – und hat auch so sehr gut funktioniert, wie die Teilnehmer*innen berichten:

Der Deutsch-Workshop vom 14.11.2020 über „Argumentieren“ war abwechslungs- und lehrreich. Unsere Trainerin, Sandra, war sehr motiviert und somit motivierte sie uns ebenfalls zum aktiven Teilnehmen an dem online Workshop. Das Argumentieren war für mich eigentlich nichts Neues, aber ich konnte diese Fähigkeit noch mehr festigen.

Als erstes haben wir unsere Wünsche und Erwartungen an den Workshop aufgezählt und dann sind wir näher darauf eingegangen. Wir haben auch einige sehr sinnvolle Tipps bekommen wie zum Beispiel: Man sollte sich über alles eine Meinung bilden und diese Meinung in Gedanken argumentieren. Schlagzeilen von Nachrichten im Internet zu lesen und sich über diese einen Bild zu machen ist hilfreich. So kann man bei einer Schularbeit schnell gute Argumente schreiben. Sandra hat uns auch ein lustiges Video gezeigt über eine Übung, die eigentlich das Lernen fordert. Da haben wir mitgemacht. Es war eine nette Abwechslung. Weiteres haben wir einige Gruppenarbeiten gemacht und anschließend haben wir ein Maturatext gemeinsam gelesen. Dann haben wir den Text besprochen sowie die Operatoren des Textes. Der online Deutsch-Workshop hat mir sehr gut gefallen!

Bericht von Cynthia-Melania Moldovan

Ich finde, dass der Textsorten-Workshop super abgelaufen ist. Es hat über ZOOM gut funktioniert. Wir haben Schritt für Schritt gelernt, wie man argumentiert. Wir haben Argumentieren auch praktisch geübt. Es ist nützlich für die Deutsch-Arbeiten. (Mohamad)

Der Workshop Argumentieren war für mich sehr hilfreich und informativ. Wie haben uns hauptsächlich mit 3B-Schema beschäftigt – also Behaupten, Begründen, Beispiel – und jeder wurde in verschiedenen Gruppen verteilt und hat ein eigenes Thema bekommen, wo wir es mit 3B-Schema erarbeiten müssen. Es wurde klar und detailliert geklärt, ich weiß jetzt viel besser wie ich etwas am besten argumentieren kann. (Sahar)

Der heutige Argumentationskurs war für mich ein neues Thema, weil ich zu dieser Thema noch nicht gestoßen bin. Frau Sandra Reimers hat es sehr gut präsentiert! Obwohl ich mich mit diesem Thema das erste Mal beschäftige, habe ich alles gut verstanden. (Hadi)

Wir haben uns mit Argumentieren beschäftigt. Anhand der Beispiele, die gemacht worden sind, habe ich ein besseres Verständnis zu Argumentieren, vor allem die 3B-Schema (Behauptung, Begründung, Beispiel) hat mir einen Überblick gegeben, wie ich meine Argumentation formulieren kann. Sehr bemerkenswert waren auch die Nachfragen der Trainerin wie sie uns am besten hilfreich sein kann 😊 (Salam)

Ich fand den Deutsch Workshop sehr interessant! Wir haben über das Argumentieren geredet. Die Trainerin hat uns Tipps gegeben, wie wir schnell zu einem Argument kommen. Wir haben gelernt warum man überhaupt Argumentieren braucht und am Ende haben wir einen Inputtext gemeinsam durchgelesen und die Operatoren besprochen. (Sara)

Vielen Dank an den Rotary Club Klosterneuburg für die finanzielle Unterstützung unsrer Deutsch-Workshops!

Kunstprojekt: START baut Lichtgestalten

START-Alumna Luna Al-Mousli ist Mitarbeiterin bei einem Projekt im Kulturhaus Brotfabrik Wien und hat uns auf ein spannendes Kunstprojekt aufmerksam gemacht: LICHTGESTALTEN!

Lichtgestalten ist eine Performance im öffentlichen Raum, die heuer erstmals stattfinden wird. Im Spätherbst werden mehrere leuchtende Figuren aus Papier, Bambus und Holz gebaut und belebt und durch die Nachbarschaft bewegt. Im Vorfeld der Veranstaltung werden in einer offenen Werkstatt unter professioneller Anleitung von Künstler*innen die großen, beweglichen Lichtskulpturen hergestellt. //
Nachdem die Fotos sehr cool ausgeschaut haben, haben wir beschlossen mit START-Stipis aus Wien und Niederösterreich in den Herbstferien beim Bau der Skultpturen mitzuhelfen.

Am Freitag, 30.10 und Samstag 31.10 trafen sich die Stipis in Coronakleingruppen mit Masken in der Ankerbrotfabrik, und nach einer kurzen Einführung gings gleich los:
Das Gerüst aus Bambus und Zweigen war schon gebaut, wir mussten mit Holzleim und einem dünnen Papier und Gaze Teile der Figuren bekleben und so eine feste Struktur schaffen. Das Arbeiten mit dem Leim war zu Beginn ungewohnt, aber wir haben schnell gelernt! Spannend war auch das Innenleben mit der ganzen Elektrik und den Gelenken zu sehen. Die Teile sind sehr leicht, die ganzen Figuren aber ganz schön schwer.

Zu Beginn konnte man sich nicht ganz vorstellen wie die fertige Struktur ausschauen wird, aber wir konnten uns gegen Ende des Workshops eine schon fertige Skultptur ansehen. Im letzten Teil des Workshops bauten wir uns selbst kleine Skultpuren/Lampen/Whatever, und beklebten sie mit Papier und Leim, diese durften wir dann nach Hause mitnehmen.

Vor allem der Teil wo wir selbst gestalten konnten hat uns gut gefallen, es war aber auch cool bei dem Gesamtprojekt mitzumachen. WIr hoffen die fertigen Skultpturen trotz Corona live sehen zu können!


PRESSEINFORMATION: Landesrätin Teschl-Hofmeister gratuliert START-Stipendiat*innen zur erfolgreichen Matura

St. Pölten, 28.10.2020 – Am 27. Oktober 2020 wurden die erfolgreichen START-Niederösterreich Maturant*innen des letzten Schuljahres online von Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungs-Landesrätin der Niederösterreichischen Landesregierung, verabschiedet.

Statt der traditionellen Begrüßungsfeier in festlichem Rahmen, fand die Verabschiedung dieses Jahr via Videokonferenz statt. Bildungs-Landesrätin Teschl-Hofmeister gratuliert zur bestandenen Matura: „Ich gratuliere den einzelnen START-Maturant*innen, die – vor allem in einem solch herausfordernden Jahr – mit viel Willenskraft, Motivation und natürlich viel Fleiß die Matura bestanden haben. Es freut mich wirklich sehr, dass es die Initiative START immer wieder schafft so engagierte und wissbegierige junge Menschen erfolgreich entlang ihres Bildungsweges zu begleiten und sie dabei unterstützt ihre Ziele zu erreichen.“

Engagierte Maturantin aus Berndorf

Fatimah war eine der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat sie ihr Ziel in Österreich erreicht. Die 21-Jährige mit irakischer Migrationsgeschichte lebt seit fast fünf Jahren in Österreich. „Die letzten Schulmonate waren für jeden schwer, aber vor allem für uns MaturantInnen, da wir allein von zuhause lernen mussten“, erzählt Fatimah. Der Verein Start organisierte zur Vorbereitung der Stipenat*innen maturarelevante Onlineworkshops. „Die Unterstützung des Vereins half uns, Unsicherheit abzubauen. Das war wichtig – vor allem vor der Matura, wo die Aufregung besonders groß war“, betont Fatimah. Nun bereitet sich Fatimah für die Aufnahmeprüfung im kommenden Sommer für das Medizin-Studium an der Medizinischen Universität Wien vor. Parallel dazu überbrückt sie die Zeit mit einem Nebenjob im Handel. Fatimahs großes Ziel ist es Chirurgin zu werden.

Engagierter Maturant aus Horn

Ahmad war einer der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat er sein Ziel in Österreich erreicht. Der 21-Jährige mit syrischer Migrationsgeschichte lebt seit fünf Jahren in Österreich. „Die Corona-Zeit war eine echte Herausforderung – man wusste schließlich nicht, wie es weitergeht“, erinnert sich der 21-Jährige. Gut vorbereitet und bis zuletzt auch unterstützt durch START-Stipendien legte Ahmad die Matura ab. „Die Matura war ein großer Erfolg für mich und der Anfang für die Verwirklichung meiner Träume“, erzählt Ahmad voller Stolz. Mittlerweile ist Ahmad fleißiger Biologie-Student an der Universität Wien.

Engagierte Maturantin aus Scheibbs

Khlod war eine der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat sie ihr Ziel in Österreich erreicht. Die 20-Jährige mit syrischer Migrationsgeschichte lebt seit fast sechs Jahren in Österreich. Ihre Matura fand in einem herausfordernden Jahr statt: „Anfangs war es für mich nicht einfach, mich an das Online-Lernen zu gewöhnen. Wir wussten nicht, wie es weitergeht“, erinnert sich die Syrerin. Die größte Sorge von Khlod war die Deutsch-Matura. Doch mit Hilfe einer von START finanzierten Nachhilfe konnte sie bestehende Defizite im Verlauf des zweiten Halbjahres ausgleichen. Dann ging es für Khlod weiter mit der Anmeldung zum Biologiestudium in Wien: „Ich konnte mit Hilfe von START meine Interessen ausloten und entschied mich schließlich für Biologie – der Lehre des Lebens“, sagt sie stolz.

Engagierter Maturant aus Krems

Tengyu war einer der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat er sein Ziel in Österreich erreicht. Der 20-Jährige mit chinesischer Migrationsgeschichte lebt seit etwa 4,5 Jahren in Österreich. Während der Corona-Zeit fiel es dem jungen Maturanten relativ schwer, sich an die neuen Regelungen zu gewöhnen. „Nach und nach konnte ich jedoch den Vorteil von Online-Learning nutzen und somit meine Zeit besser einplanen“, erzählt Tengyu. Dann ging es für Tengyu weiter mit der Anmeldung zum Studium an der Technischen Universität Wien: „Ich habe mich für Medieninformatik und Visual Computing an der TU Wien entschieden. Informatik wird auch in Zukunft eine große Rolle in der Gesellschaft spielen“, ist der junge Chinese überzeugt.

Engagierter Maturant aus Purkersdorf

David war einer der erfolgreichen Maturant*innen des Matura-Jahrgangs 2020. Mit viel Engagement hat er sein Ziel in Österreich erreicht. Der 19-Jährige mit rumänischer Migrationsgeschichte lebt seit seiner Geburt in Österreich. Auch während der Corona-Zeit empfand er die Atmosphäre bei START angenehm ausgleichend und entspannt. „Ich konnte durch die Unterstützung von START viele Erfahrungen gewinnen und auch meine musikalische Entwicklung vorantreiben“, erzählt David begeistert. Gut vorbereitet legte David im vergangenen Frühjahr die Matura erfolgreich ab. Nach der Matura geht es für David nun zum Zivildienst. Danach ist sein Ziel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Tonmeister zu studieren.

Mit START kommt man sicher ans Ziel.

Insgesamt wurden 38 Jugendliche von START-Stipendien Niederösterreich bisher auf ihrem Bildungsweg unterstützt, aktuell sind 25 engagierte Jugendliche aktiv im Stipendienprogramm. Eines haben sie alle gemeinsam: „Ihr Wunsch ist es, diese Bildungschance zu nutzen und mehr aus sich und ihrer Zukunft zu machen“, sagt Stefanie Moshammer, Projektleiterin START-Stipendien Niederösterreich.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. Das Stipendienprogramm gibt es neben Niederösterreich auch in Wien, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. START-Stipendien Österreich ist ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein. Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar.  www.start-stipendium.at

Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Mag.a Stefanie Moshammer, Projektleiterin START-Niederösterreich
M: +43 664 8846 9652
E: moshammer@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Beim Bewerbungstraining der Arbeiterkammer NÖ in St. Pölten

In den Herbstferien am 27.10.2020 fand ein Bewerbungstraining-Workshop mit der Arbeiterkammer Niederösterreich in St. Pölten statt. Da haben wir über alle wichtigen Informationen über Bewerbung, Bewerbungsunterlagen, Telefonieren, Bewerbungsgespräch und was alles mit einer Bewerbung zu tun hat gesprochen. So konnten wir viel Neues dazu lernen. Wir haben zum Beispiel über unsre Stärken und Schwächen gesprochen und wie wir diese mit Beispielen unterlegen können.

Neben den vielen hilfreichen Informationen zum Bewerbungsprozess, den Bewerbungsunterlagen, der passenden Kleidung usw. wurde aber auch viel geübt. So haben wir Telefonate ebenso durch gespielt wie Bewerbungsgespräche und das war wirklich sehr hilfreich und toll! Wir konnten lernen wie man Personen neugierig macht und was gut ist beim Bewerbungsgespräch zu erzählen. Die Trainerinnen waren sehr nett und haben alle unsere Fragen beantwortet. Dieser Workshop war sehr hilfreich und interessant!

Vielen Dank an die Arbeiterkammern Niederösterreich & die Trainerinnen!

Bericht von Rana Tadjik & Khadija Baluch

Es hat sich gelohnt beim Bewerbungstraining mit der Arbeiterkammer teilzunehmen, da man viele nützliche Feedbacks von den Trainerinnen bekommen hat, um das Bewerbungsschreiben zu verbessern und sich professioneller für eine Arbeitsstelle zu bewerben. Es hat mir sehr gut gefallen! (Navid)

Das heutige Bewerbungstraining war eine echt lehrreiche und interessante Erfahrung. Wir konnten viel dazu lernen, aber uns auch persönlich und fachlich weiterentwickeln. Am besten hat mir gefallen, dass wir die Möglichkeit hatten, ein Bewerbungsgespräch durchzuüben. Außerdem wurde ich mir über meine Stärken und Schwächen bewusst und habe gelernt meine Stärken gezielt in den Vordergrund zu stellen. Durch den heutigen Tag bin ich viel selbstbewusster und weiß wie ich mein nächstes Bewerbungsgespräch erfolgreich und professionell führe. (Jasmin)

Wir hatten ein schönes informatives und interessantes Bewerbungstraining. Es hat mir geholfen, da ich viele neue Tricks gelernt habe und die Trainerinnen auch sehr freundlich und nett waren und uns mit viel Spaß sehr gut trainiert haben. (Arina)

Es hat mir persönlich in Bezug auf Bewerbungsgespräche sehr geholfen. Grundsätzlich haben wir gelernt, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch am besten verkauft beziehungsweise präsentiert. Anhand der Beispiele, die durchgeführt worden sind, habe ich ein besseres Verständnis über dieses Thema und kann es in der Zukunft anwenden. (Salam)

Der Workshop „Bewerbungstraining“ in St. Pölten war sehr hilfreich. Ich habe von nun an keine Angst vor Bewerbungsgespräch, weil ich ca. weiß wie sowas ablaufen wird. Ich fühle mich viel sicherer und selbstbewusster als früher. (Basma)

START-NÖ bei den Tonkünstlern im Musikverein

Am Sonntag, den 25.10. durften wir mit START zu einem klassischen Konzert in den Musikverein in Wien gehen. Es spielte das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich mit der Klavierbegleitung von Kyohei Sorita und dem Dirigat von Yutaka Sado. Sie haben uns drei Stücke vorgespielt: “Finlandia. Tondichtung, op. 26” und “Symphonie Nr. 7 C-Dur, op. 105” von Jean Sibelius und “Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll, op. 18” von Rachmaninow.

Das gesamte Konzert, die Musik, das Orchester und besonders der große und prachtvolle Saal des Musikvereins haben mir sehr gut gefallen! Das Orchester hat super gespielt und man hat jedes einzelne Instrument schön gehört. Der Dirigent war hervorragend, er hatte nicht nur das Orchester unter seiner Kontrolle, sondern auch quasi die Stimmung der Zuhörer. Man konnte einfach nur durch das Zuschauen des Dirigents die Musik im Kopf hören, weil er nicht nur seine Hände, sondern auch seinen ganzen Körper entsprechend der Melodie und Dynamik engagiert in Bewegung gesetzt hat. Der Pianist hat auch wirklich toll gespielt! Er konnte alle Noten auswendig spielen. Zum Schluss hat er das “Turkish March” von W.A. Mozart solo gespielt. Das ganze Publikum hat ihm aufmerksam zugeschaut, man wollte keine einzige Sekunde verpassen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat und ich finde es gut, dass START auch solche Programme anbietet!

Bericht von Sara Firouzi

Es war mir ein Vergnügen am klassischen Konzert teilnehmen zu dürfen. Die aufregende und Gänsehaut verleihende Musik war das Schönste zu hören, außerdem war das Sehen des glänzenden Saals faszinierend. (Sahar)

Ich spiele zwar kein Instrument, aber Musik hatte schon immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, daher fand ich es schön mal eine ganz andere Art von Musik live zuhören. Meiner Meinung nach ist es wichtig auch die Wurzeln der Musik kennenzulernen – nämlich das Klassische. Nicht nur hat das Orchester harmonisch zusammengespielt, auch das Aussehen des Konzertsaals des Musikvereins macht eindeutig was her. Das Konzert inspiriert mich sogar ein eigenes Instrument spielen zu lernen. (Genti)

Am Sonntag haben wir einen sehr schönen und netten Nachmittag im Konzert gehabt. Das Programm war fantastisch! Der große Saal ist ein wunderbarer Konzertsaal mit hervorragender Akustik. (Basma)

START-NÖ Deutsch-Workshop: Zusammenfassen

Mit dem neuen Schuljahr starten auch wieder die Deutsch-Workshops bei START-NÖ. Beim ersten Termin ging es ums Zusammenfassen. So ist die Zusammenfassung nicht nur eine eigene Matura-Textsorte, sondern man braucht diese Kompetenz auch für verschiedene andere Textsorten. Trainerin Sandra Reimers gab den Stipendiat*innen Tipps & Tricks zum aufmerksamen und genauen Lesen von Texten, um sie in weiterer Folge gut zusammenfassen zu können. Auch verschiedene Formulierungshilfen gab es mit auf den Weg.

Das sagen die Teilnehmer*innen:

Der Workshop über die Textsorte Zusammenfassung hat mir besonders gut gefallen, da ich vieles wieder wiederholen konnte und die Trainerin war sehr freundlich und konnte uns gut unterrichten. 😊 (Burte)

Das heutige Thema „Zusammenfassen“ hat mir sehr gefallen. Es hat mir sehr geholfen und auch für die Schularbeit. Und allgemein sind meine Fragen beantworten worden. (Khadija)

Der Workshop war für mich eine gute Wiederholung der Textsorte Zusammenfassung. Ein Deutsch- Workshop mit Sandra macht auch immer Spaß. Danke an sie! (Navid)

Deutsch- Zusammenfassung! Obwohl ich diese Textsorte schon in der Schule gelernt habe, war es für mich nicht so klar, wie es uns jetzt Frau Sandra detailliert erklärt hat. Der Workshop war sehr interessant und informativ! Danke für die Hilfe! (Sahar)

Vielen Dank an den Rotary Club Klosterneuburg für die finanzielle Unterstützung unsrer Deutsch-Workshops!

Studienberatung bei START: Frauen in die Technik

Frauen in die Technik – das war das Thema bei der online Studienberatung von START. START-Stipendiat*innen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich informierten sich über die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der FH für Gesundheitsberufe Oberösterreich.

Die Studentinnen Christine und Viola räumen zuerst mit dem Vorurteil auf, dass Frauen nicht für technische Berufe geeignet wären. „Frauen in die Technik“ ist genau dazu da, um Frauen und Mädchen für technische Studienrichtungen zu motivieren. Denn schließlich haben Studien bewiesen, dass gemischte Teams aus Männern und Frauen am produktivsten sind.

Danach haben Christine und Viola den Unterschied zwischen einer Universität und einer FH erklärt, und haben einen Überblick über die verschiedenen Studienrichtungen gegeben. Es wurde unter anderem auf die Studienrichtungen Chemie, Physik, Mathematik, Mechatronik, Informatik, Kunststofftechnik, Medical Engineering, etc. eingegangen.

Dabei haben sie sich sehr viel Zeit dafür genommen, unsere Fragen geduldig zu beantworten. So wurde geklärt, dass Lehrveranstaltungen und Klausuren oftmals gar nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch stattfinden. Es wurde über Studienplatzbegrenzungen an der Uni und der FH gesprochen, die verschiedenen Programmiersprachen, die man im Studium lernt, Jobaussichten und vieles mehr, erklärt.

Danke an Viola und Christine und an das ganze Team von „Frauen in die Technik“ für den spannenden Vortrag. Ihr habt alle unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet, und uns super weitergeholfen.

Unternehmensbesuch bei Constantia Flexibles – mal anders

Constantia Flexibles ist der größte österreichweite Sponsor von START und unterstützt dieses Schuljahr insgesamt 23 Jugendliche. Normalerweise besuchen die Stipendiat*innen ihre Förderer persönlich oder lernen diese bei ihrer Aufnahmezeremonie kennen. Da dies aktuell nicht möglich ist ,wurde ein Onlinemeeting in Zoom organisiert, das am 5.10 stattfand. Von Seiten Constantia waren Mag. Tanja Dreilich (CFO) und Mag. Thomas Schulz (VP Brand Management Group) bei dem Meeting dabei und haben sich Zeit für die START-Stipendiat*innen genommen.

Nach einer Vorstellungsrunde, wurde das Unternehmen vorgestellt und auf aktuelle Entwicklungen und Fragen eingegangen: Constantia Flexibles ist der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen. Unter dem Leitprinzip ‚People, Passion, Packaging‘ stellen die rund 8.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeschneiderte Verpackungslösungen an 39 Standorten in 16 Ländern her. START hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit die beiden Stammproduktionswerke (Teich, Patz) in Niederösterreich zu besuchen und zu besichtigen.

Besonders intersessiert waren die Stipendiat*innen aus Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Vorarlberg an den Maßnahmen, die Constantia im Bereich Umweltschutz und Arbeitschutz – vor allen in den Werken in anderen Ländern ausserhalb der EU umsetzt. Hier wurde uns versichert dass in allen Werken die gleichen Sicherheit- und Hygienestandards gelten, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten bzw. sogar überschritten werden.

Constantia Flexibles selbst hat sich zum Ziel gesetzt die 100%ige Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungslösungen bis 2025 zu gewährleisten. Diese Maßnahmen machen aber nur dann Sinn, wenn wir als Konsumenten auch die Verpackungen richtig recyclen und in die jeweils passenden Tonnen/Säcke werfen.

Auch die aktuellen Einschränkungen durch Corona waren ein Thema: so erfuhren wir, dass nachdem Constantia Flexibles Verpackungen für Lebensmitteln und Medikamente herstellt, das Unternehmen im Lockdown als systemrelevantes oder essentielles Industrieunternehmen definiertwurde. In den Werken wurde durchgängig produziert, während die Büromitarbeiter*innen überwiegend von daheim arbeiten konnten und können.

Wir bedanken uns für das wertschätzende Meeting und hoffen dass wir uns bald wieder „In Echt“ sehen können!



Handyvideo-Workshops für START-NÖ

Am ersten Oktober-Wochenende trafen sich die Jugendlichen von START-NÖ zu einem besonderen Termin. Wir lernten wie wir mit unsren Handys tolle Videos machen können! Aufgrund der Corona-Maßnahmen in zwei Workshop-Gruppen an zwei Tagen aufgeteilt, erfuhren wir von Florian Platter von filmfalt.media viele spannende Infos darüber welche passenden Handyapps es gibt, was bei Kameraführung und Bildgestaltung zu bedenken ist, was man unter der 5-Shot-Technik versteht und noch vieles mehr! Natürlich wurde das Gelernte dann auch gleich ausprobiert. Das Ergebnis dieser Workshop-Tage – ein aus den einzelnen gedrehten Clips zusammen geschnittenes Video – gibt es bald auf unsrer Homepage zu bewundern!

Vielen Dank an Florian Platter für die spannenden Workshop-Tage!

Ich habe mit Start einen sehr interessanten Workshop miterleben dürfen, bei dem das Thema war: Mit einem Smartphone professionelle Videos drehen! Ich habe einige neue und einfache Tricks und Techniken kennengelernt, die es mir ermöglichen Video, Bild, Ton und Effekte besser aufeinander abzustimmen und so einen professionellen Beitrag zu erstellen und das nur mit meinem Handy. Ich bin mir sicher ich werde in Zukunft diese neuen Tipps einsetzen, um das ein oder andere Geburtstags-, Urlaubs-, oder auch Tanzvideo zu drehen. (Genti)

Mir hat das Videodrehworkshop sehr gut gefallen. Wir haben gelernt, wie man richtig Videos dreht und schneidet. Endlich kann ich Videos bearbeiten und freut mich, dass ich an diesen Workshop dabei sein konnte. (Anna)

Wir hatten einen schönen und interessanten Handyvideo-Workshop. Wir haben gelernt, dass für professionelle Videos keine teure Kamera notwendig ist, sondern man kann mit der Handy-Kamera professionelle Videos machen. Wir haben auch gelernt, dass die Perspektive einen großer Einfluss auf das Video hat. Es war auch sehr interessant, wie wir praktisch geübt haben, wie man professionelle und spannende Videos macht. Der Workshop ist sehr nützlich und man kann die Tipps und Tricks im normalen Alltag verwenden. (Mohamad)

Das Video-Dreh Workshop war sehr spannend. Ich habe viele neue Techniken gelernt, wie man ein professionelles Video am Handy dreht. Außerdem habe ich gute Apps Empfehlungen für Videobearbeitung bekommen. (Naqib)

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz „aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….“ – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare „Rhetorik & Präsentation“, „Lerntraining“ und „Selbstsicher Deutsch sprechen“ statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar „Rhetorik“ mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare „Rhetorik & Präsentation“ mit Michael Traindt und Marina Ofner, „Gegen Diskriminierung & Rassismus“ mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie „Zeit-Balance“ mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

START-NÖ Teambuilding am Ratzersdorfer See

Am Ende der Sommerferien trafen sich alle aktuellen Stipendiat*innen von START-NÖ um gut gemeinsam ins neue Schul- und START-Jahr zu starten. Denn wie immer hat sich über den Sommer die Zusammensetzung der Gruppe verändert. Einerseits haben einige Stipendiat*innen die Matura erfolgreich absolviert und damit auch das START-Programm beendet. Andererseits wurden auch engagierte und motivierte Jugendliche neu ins Programm aufgenommen.

Zum gemeinsamen Teambuilding trafen wir uns dieses Jahr am Ratzersdorfer See in St. Pölten. Nach einem anfänglichen Namensspiel wurden die Jugendlichen in Gruppen eingeteilt und es war Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt. Aus Naturmaterialien sollten kleine Boote gebaut werden, die anschließend in einem Wettrennen auf dem Ratzersdorfer See gegeneinander antraten. Danach wurde noch Werwolf, UNO und Volleyball gespielt oder einfach nur gechillt. Ein guter Start auch für die neue START-NÖ Mitarbeiterin Ulrike!

Am 30. August 2020 traf ich mich mit die StipendiatInnen, um ein gemeinsames Ausflug am Ratzersdorfersee zu machen. Wir hatten ein gemeinsames Essen und spielten unter anderem Werwolf, Volleyball und Kartenspiele. Wir hatten auch eine Bootsrennen, wo alle ihre Kreativität zeigen konnten. Der Ausflug war sehr schön und wir hatten viel Spaß dabei. Außerdem ich hatte die Möglichkeit, die neuen auch auch alten StipendiatInnen besser kennenlernen. (Rana)

Der Ausflug von gestern war prächtig! Wir lernten in einer tollen Atmosphäre die neuen Stipis bzw. die neuen Mitglieder unserer Start- Familie kennen. Alles war perfekt geplant und organisiert. Das Wetter war am Anfang nicht „das Beste“, aber wir sind unaufhaltsam! Wir haben Schiffe aus natürlichen Materialien indoors aufgebaut und dann als die Sonne wieder schien, könnten wir einen Wettbewerb mit diesen Schiffen starten. Wir haben dann am Ende Angelegenheiten des neuen Schuljahres im Start besprochen. Im Großen und Ganzen wird die Erinnerung von dem gestrigen Ausflug in meinem Gedächtnis bleiben! (Mohammed)

START-NÖ: Endlich wieder ein Offline-Termin!

Am 02.08.2020 trafen sich die StipendiatInnen -organisiert von den Stipisprecherinnen bei der Donauinsel, um gemeinsam Picknicken zu gehen.

Diesmal waren viele neue StipendiatInnen dabei.Wir lachten viel und spielten unter anderem Werwolf, Tabu und Scharade. Unser Buffet bestand aus selbstgemachten Speisen und mitgebrachten Snacks.

Der Tag war sehr schön und wir hatten die Möglichkeit, einander besser kennenzulernen.

Bericht: Nazia

START-NÖ Jahrestreffen in Rosenburg-Mold

Wie so Vieles in diesem Schuljahr war auch das diesjährige Jahrestreffen etwas anders – in verkürzter Form und unter Berücksichtigung der geltenden Maßnahmen zur Einschränkung der Ausbreitung des Corona-Virus. So führte uns das diesjährige Jahrestreffen ins Waldviertel, genauer gesagt in die Gemeinde Rosenburg-Mold.  

Unsre Anreise und der erste Tag waren von Dauerregen geprägt, deshalb gab es in unsrer Unterkunft, der Bildungswerkstatt Mold, ein umfangreiches Indoor-Programm. Beim erstmals ausgetragenen „START-NÖ Cup“ traten fünf Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an: kreative Team-Namen, – Logos und Corona-konforme Begrüßungen wurde eben so bewertet wie Papierflieger-Weitwurf, eine TikTok Tanz-Challenge, indoor Badminton oder ein Quiz über Niederösterreich. Schließlich konnte das Team „BUT-MAN“ den Wettbewerb für sich entscheiden, den Gewinn entgegen nehmen und sich nun „START-NÖ Cup Champion“ nennen 😊 Zusätzlich stand an diesem Wochenende auch Volleyball, Badminton und Werwolf-Spielen auf dem Programm. Wir fuhren auch zur Rosenburg um dort unter professioneller Anleitung das Bogenschießen zu erlernen. Ein schöner gemeinsamer Abschluss des diesjährigen Schuljahres!

Das Jahrestreffen trotz Corona ist einfach sehr besonderes. Ich habe sehr viel Spaß gehabt. Die Zeit, die ich dort mit allen verbracht habe, ist unvergesslich und einfach toll.  Das Bogenschießen mit Start war sehr lustig. Wir haben sehr viel miteinander gelacht. Die Betreuung von Katrin und Stefanie war hervorragend super wie immer. Ich bedanke mich bei allen, die das wunderschön Covid-Jahrestreffen möglich gemacht haben! (Basma)

Das Jahrestreffen bei Start Stipendium ist immer sehr spannend und interessant für uns alle, weil es eine gute Gelegenheit ist, mehr Zeit miteinander verbringen zu können. Am ersten Tag Samstag wegen des schlechten Wetters haben wir in einem großen Raum in fünf Gruppen Spiele gespielt und dabei hat unsere Gruppe den Preis (Gutschein für ein Dinner für 3 Personen in das Lokal Habibi & Hawara) gewonnen. Da ich mir immer wünschte Bogenschießen zu lernen, war eine sehr gute Idee von unseren LK, dass wir bei diesem Jahrestreffen am Sonntag Bogenschießen probieren und dabei hatten wir echt viel Spaß und konnten wir vieles lernen, sowohl Techniken von Bogenschießen als auch die Geschichte davon. Unser Trainer war ein sehr netter Mann. (Navid)

Das Jahrestreffen hat echt viel Spaß gemacht! Obwohl das Wetter am Samstag trüb war, haben Katrin und Stefanie sehr spannende Indoor-Aktivitäten geplant. Auch das Bogenschießen am nächsten Tag war überraschend abwechslungsreich. Von dem “Robin Hood”, unserem Trainer, haben wir Begriffe wie “einnoken” und viel Wissen über die Geschichte und Technik des Bogenschießens gelernt. Was ich am wichtigsten finde, waren die Zusammenarbeit und Interaktion mit anderen Stipis, dadurch konnte ich sie näher kennenlernen. (Tengyu)

Man sagt „der erste Eindruck bleibt“ naja bei mir wird der letzte Eindruck bleiben. Es ist nämlich mein letztes Jahrestreffen mit START .. mit meiner zweiten Familie. Obwohl es Corona bedingt kürzer war, hat’s genauso viel Spaß & Freude gemacht wie in den letzten Jahren. Ich bin stolz auf uns, da wir die Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich eingehalten haben & hoffe, dass es nächstes Jahr wieder das normale Jahrestreffen gibt. (Adham)

Jugend & Politik // Gespräch mit Peter Filzmaier

START-Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Wien und Oberösterreich hatten die tolle Möglichkeit sich in einem online-Meeting mit dem Politikwissenschaftler Peter Filzmaier zum Thema „Jugend und Politik“ auszutauschen.

Zu Beginn hielt Herr Filzmaier einen Vortrag über das Wahlverhalten von Jugendlichen, Pro und Contra Wahlrecht ab 16 und die Frage ob sich Politik und Jugend nicht verstehen. Es ging auch um die Unterschiede in den Interessen der Altersgruppen, politische Bildung an Schulen und das österreichische Wahlrecht. Nach diesem spannenden Input konnten Fragen gestellt werden und es wurde diskutiert.

Wir bedanken uns bei Herrn Peter Filzmaier, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und bei Frau Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für die Vermittlung dieses Workshops!

Hier Statements unserer Stipendiat*innen zu diesem Workshop:

Mir hat es sehr gut gefallen. Wir konnten über Themen sprechen, über die wir in der Schule, wie im Meeting gesagt, zu wenig informiert werden. Herr Filzmaier war sehr sympathisch und er war auch gut zu verständlich. Außerdem konnte man viel dazulernen wie etwa, dass wir 16 bis 18-Jährigen nur 3% der Wahlberechtigten ausmachen. Im Großen und Ganzen fand ich es sehr interessant und lehrreich.

(Ayca)

Das Meeting mit Politologe Peter Filzmeier war interessant. Ich habe neue Sachen dabei gelernt, die ich vorher nicht wusste oder es mir anders vorgestellt habe, wie zum Beispiel, dass sich laut Umfragen nur ca. jede/r 10. Sehr für Politik interessiert. Was das Thema Politik und Jugend betrifft, denke ich, dass immer noch nicht genug getan wird. Zum Einen sollte qualitative politische Bildung für alle Jugendliche aus allen Schultypen ermöglicht werden. Zum Anderen spielt die Transparenz der Unterrichtenden im Hinblick auf ihre eigenen politischen Ansichten eine wichtige Rolle.

(Jian)

Der online Workshop mit dem Politik-Experte Peter Filzmaier sprach großartige Themen an. Eines davon ist wie wertvoll die Stimmen der Jugendlichen zählt. Er nannte einige Fakten, die für mich sehr überraschend waren. Politische Bildung finde ich essenziell in unserer Gesellschaft, da in einer Demokratie jede/r BürgerIn auch eine gewisse Verantwortung hat. Sein Humor und seine Offenheit gestalteten das Gespräch spannend. Danke für den Workshop!

(Shehab)

Der Workshop ,,Jugend und Politik” hat mir ein Bild in die Politik geschafft, das ich noch nie von der Sichtweise erfahren habe. Ich fand den Inhalt sehr klar und informativ. Außerdem haben mir die ausführlichen Antworten auf unsre Fragen sehr gefallen. Überdies war der Workshop sehr interessant und konnte mir viele offene Fragen beantworten. Wie zum Beispiel warum es kein eigenes Fach „politische Bildung“ in der Schule gibt.

(Mariam)

Das war einer meiner Lieblings-Online-Workshops! Es hat mir große Freude bereitet mit Herrn Filzmaier über die österreichische Politik diskutieren zu dürfen & von ihm viele spannende Informationen zu bekommen!

(Adham)

Diskussion: Outcome Racism

Eine sehr anregende und spannende Diskussion über Rassismus, Intersektionalität, Strukturen, Systeme und politischen Aktivismus mit START-Alumna Betül Tomakin und Special Guests Mugtaba Hamoudah (Mitorganisator der #blm Demo in Wien und START-Wien Alumnus) und Chrislane Barros (Mitorganisatorin der #blm Demo in Linz und START-Oberösterreich Alumna)

Ich hab mich schon sehr auf diesen Termin gefreut, da ich nicht nur selbst darüber sprechen wollte, sondern auch wie die anderen den Rassismus wahrnehmen, und was diese Bewegung in sie ausgelöst hat. Es hat mir gefallen zuzuhören und obwohl ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, auch Neues gelernt dank unser Alumni Betül. Was mir aber am meisten gefallen hat, war das Menschen endlich angefangen haben zu reden, und die Fassade, das in Österreich sowas nicht passiert oder das der Stadiums hier nicht herrscht, wurde sehr deutlich bei den 50.000 Demonstranten und Demonstrantinnen in Wien als auch bei unserer Fragerunde, wobei viele zur Wort gekommen sind und unsere Anzahl recht groß. Ich hoffe, wir werden immer reden und uns wird auch zugehört, denn das schlimmste ist die Augen zu verschließen, die Ohren zu klappen und „Silent“ zu sein. -Balqiz

Es war ein super toller Workshop. Trotz der Tatsache, dass uns sehr viele wichtige Begriffe, wie white fragility, Intersektionalität, Mikroaggression,.. erklärt wurden, hatten wir alle die Möglichkeit, uns zu allen möglichen Aspekten zu äußern. Kurz gesagt, ein perfekter, interaktiver, informativer Workshop. Natürlich danken wir Betül, einer START-Absolventin, die den Stipis interessante Workshops anbietet. -Rosetta

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Outcome Racism“ sehr informativ und zugleich auch ein Stück weit emotional, denn während des Vortrags habe ich die Möglichkeit bekommen über meine Gefühle und Gedanken frei zu äußern. Zudem habe ich einige neue Begriffe, wie zum Beispiel Intersektionalität und Mikroaggression gelernt und über deren Bedeutung in der Gesellschaft erfahren. -Fatma

Mir hat die Diskussionsrunde mit Betül und den ganzen Teilnehmer*innen wirklich Spaß gemacht. Ich habe viele neue Begriffe kennengelernt und konnte mir wirklich viel von der Runde mitnehmen, auch die Meinungen aller waren ziemlich interessant und es war spannend andere Perspektiven zu sehen! Gerne wieder! -Jovana

Die virtuelle Gesprächsrunde über das aktuelle Thema „Rassismus“ mit Stipis aus unterschiedlichen Bundesländer und unserer Trainerin Betül aber auch Mugtaba und Chrislane, unserer Alumnis, die die Demos in Wien und Linz mitorganisiert haben, war sehr informativ und interessant. Die hohe Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte, dass diese Thematik sehr wichtig ist und jeden von uns beschäftigt. In dieser Diskussionsrunde erklärte uns Betül viele neuen Begriffe, wie White Privilege, Intersektionalität, verschiedene Formen der Diskriminierung, White Fragility etc. Am Ende der Diskussion gab es Empfehlungen, wie jeder einzelne von uns gegen Rassismus kämpfen kann.  Ich wünsche mir mehr solche Diskussionsrunden im allgemeinen, aber auch mehr Workshops mit Betül =D -Ali Akbar

Es war einer meiner besten Workshops bis jetzt. Betül war eine sehr tolle Projektleiterin, mit der man über das Thema Rassismus stundenlang diskutieren könnte. Es war sehr wichtig, dieses Themenbereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Vor allem fand ich die Begriffserklärungen sehr wichtig, da ich teilweise manche von denen falsch bzw. im falschen Kontext verwendet habe. Es war mir dann klar, dass hinter bestimmten Begriffen, auch wenn sie schön klingen, Rassismus stecken kann.  Ich freue mich auf weitere Workshops mit Betül und Mugtaba. -Jihan

Durch die Diskussionsrunde hab ich den Drang bekommen, auf die Straße zu gehen & zu demonstrieren. Es hat mir sehr gut geholfen die Situationen besser zu verstehen bzw. einzuschätzen. Durch die hilfreichen Inputs weiß ich jetzt was ich tun kann & was ich vermeiden soll. Ich freue mich jedenfalls über solche Workshops & es würde mich sehr freuen, wenn ich bei so einer informativen Diskussionsrunde dabei sein darf. -Adham

Ich fand der Workshop sehr interessant und spannend. Und ich finde es richtig über solche Themen zu  sprechen, weil die sehr wichtig für uns alle. Die Betül macht es auch gut. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr. -Zidan

Durch die Diskussion „OUTCOME RACISM“ habe ich mehrere neue Wörter in Bezug auf Rassismus gelernt. Man hört die ein oder anderen Wörter öfters online, aber macht sich kaum Gedanken darüber und durch die Erklärung von einigen Begriffen wird mir einiges bezüglich diesem Thema leichter fallen. Außerdem haben wir auch einiges von der Demo-Organisation Wien gehört + Beispiele bezüglich Rassismus. Im generellen war die Gesprächsrunde ziemlich spannend, weil man mit Leuten reden konnte, die auch einen Migrationshintergrund haben und somit das selbe bezüglich Rassismus durchmachen wie einer selbst. -Aylin

Die Spaltung der Gesellschaft

Verschwörungstheorien und Fake News in sozialpolitischen Krisenzeiten

Gerade in Krisen entstehen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien und Fake-News, die vor allem die Online-Welt zu dominieren scheinen. Im Rahmen des Workshops „Die Spaltung der Gesellschaft“ mit Sapere Aude (Verein zur Förderung der Politischen Bildung) wurde ein Überblick zu Verschwörungstheorien und Fake-News und ihren Funktionsweisen gegeben.

Mithilfe von 2 Übungen wo es darum ging Nachrichten von Fakenews, und Fakenews von Verschwörungstheorien zu unterscheiden, diskutierten wir über Meinungsfreiheit, alternative Fakten und wies man versuchen kann Verschwörungstheorien zu entkräften. Wir lernten eine Organisation kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Verschwörungstheorien zu widerlegen: https://www.mimikama.at/

Als Hausaufgabe bekamen wir den Auftrag unsere „Lieblingsverschwörungstheorie“ zu finden und zu analysieren. Vielen Dank an Hermann und Raphaela von Sapereaude für den gelungenen Workshop.

Der Workshop war sehr nützlich. Manche Begriffe wusste ich nicht was sie bedeuten, aber durch den Workshop ist mir alles klar geworden. Persönlich interessiere ich mich nicht an Politik, aber in diesem Workshop wurde auch politisch diskutiert, die sehr interessant waren. Allgemein sehr guter Workshop. 

Farzana

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Die Spaltung der Gesellschaft“ sehr informative und interessant. Während dem Vortag haben wir einige Aufgaben bearbeitet und nach dem Informationsgehalt zwischen Fake und Wahr entschieden. Zudem haben wir die Begriffe wie Fake New und Verschwörungstheorien klar definiert. Ich freue mich auf weitere Vorträge mit dem Stipis aus den anderen Bundesländern😊.

Fatma

Er war ziemlich interessant und informativ. Vor allem waren die Diskussionen nach den Aufgaben sehr spannend. Eine meiner Lieblingstheorien ist die, in der gesagt wird, dass Bill Gates der Teufel wäre, weil der Code seines Namens oder so 666 ergibt und somit er ein Teufel ist :“)

Shahed

Können wir öfter solche politische Workshops haben? Es war wirklich heute interessant.

Suliman

Davids Ausarbeitungen und Überlegungen

1 .Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Erde ist flach

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

• Falsche Faken aufgrund mangelndem Wissens
• Subjektive Interpretation
• Es gibt einen Guten und einen Bösen (auch gerne genannt: das System)

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

Wenn man ans Meer geht und man mit einem Fernsichtglas ein fast am Horizont verschwundenes Schiff anschaut, und der Boden vom Schiff ist nicht mehr sichtbar ist die Theorie falsch, falls es sichtbar sein sollte, ist sie richtig.
Man könnte auch mit Brückenbauern von Kilometerlangen strecken reden und fragen ob sie die Erdkrümmung mit einbeziehen (müssten sie schon)

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

Mit Fakten argumentieren bringt wie besprochen oft nichts, daher kann man nur versuchen der Person ein sicheres Gefühl zugeben, indem man die Person und ihre Meinung respektiert und wertschätzt, sodass die Person den Zwang verliert Recht haben zu müssen und seine Meinung zu „verteidigen“. Man muss die Person also dazu bringen sich zu öffnen, sodass man dann auf die Person einreden kann und deren Sicht öffnen.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

Wie gesagt, die Person und ihre Meinung respektieren, sodass man auf einer guten Basis miteinander über alles offen und ehrlich sprechen kann.

Ebrus Ausarbeitung und Überlegungen:

1. Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Adrenochrom-Verschwörungstheorie Laut dieser Theorie gibt es satanistische Sekten, die Kinder entführen und foltern, um aus ihnen das Blut mit dem Adrenalin abzuzapfen. Das Blut trinken sie dann im Glauben, dass sie dadurch langsamer alt werden. Vor allem die Hollywood-Elite wird mit dieser Theorie verbunden.

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

* Hört sich an wie der Plot eines Krimi-Films.
* Kinder, die zum schwächeren Glied der Gesellschaft gehören, sind involviert.
* Erfolgreiche Menschen, in dem Fall die Hollywood-Elite, werden verteufelt.

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

1.Recherchieren und herausfinden, wie sich diese Theorie gebildet hat.
2.Einen Detektiv/in einstellen, der/die das alles macht.
3.Ein Hollywood-Star werden und sehen, ob da was dran ist.
4. Einen Hollywood-Star als Freund haben und spontan nachfragen.

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

1. Jemanden finden, der Fakten besser in Sätze verpacken kann.
2. Qualitativ hochwertige Artikel, die das Gegenteil aussagen, finden und zeigen.
3. Den/die Freund/in mit Fragen ausquetschen, bis er/sie einsieht, dass die Theorie völliger Schwachsinn ist.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

1. So tun, als würde ich ihm/ihr glauben und nachfragen.
2. Ab und zu Gegenargumente einwerfen und sehen, wie er/sie reagiert. 3. Taschentücher und Schokolade bereithalten, wenn es zu einer hitzigen Diskussion kommt.

Zero Waste & Upcycling Workshop mit Umblick

„Gehst du noch Müll raus bringen oder bist du schon kreativ?“ In diesem online Workshop mit Umblick setzen sich Stipendiat*innen von START-NÖ mit verschiedenen Aspekten rund ums Thema Müll auseinander. Neben Fakten darüber wie viel Müll in Österreich produziert wird, Mülltrennung usw., machten wir uns bei verschiedenen Übungen auch Gedanken darüber wie wir in unserem Alltag Müll produzieren und wie dieser vermieden oder reduziert werden könnte. Es wurden auch die 5 Rs der „Zero Waste“-Bewegung thematisiert: Refuse (Ablehnen), Reduce (Reduzieren), Reuse & Repair (Wiederverwenden & Reparieren), Rot (Verrotten) und Recycle (Wiederverwerten). Neben verschiedenen hilfreichen Tipps wurden wir zum Abschluss auch noch kreativ. Wir bastelten eine Geldbörse aus einem alten Tetrapak.

Vielen Dank an Carina & Michaela von Umblick für diesen spannenden Workshop & die zahlreichen Tipps!

Der Workshop heute hat mir nicht nur sehr gefallen, sondern auch mich auf Sachen aufmerksam gemacht, die mir teilweise unklar waren. Das behandelte Thema des Workshops ist die Thematik unserer Zeit. Ich werde nach der heutigen Hervorhebung des richtigen Weges zur Mülltrennung versuchen, meine Einstellungen zu einem nachhaltigen Leben positiv zu ändern. Schließlich würde ich mich bei der Organisation „Umblick“ sehr herzlich wegen dieses sensationellen Workshops bedanken. (Mohammed)

Das Workshop war sehr interessant und spannend. Zuerst dachte ich es wird vielleicht langweilig sein, weil es Online ist, aber die Workshop-Leiterinnen haben es sehr cool vorgetragen. Ich habe auch viele neue Sachen kennengelernt und auch ein paar Tipps, die sehr hilfreich sind. Wir haben auch über Recycling geredet und wie man viele Sachen wieder benutzen kann. Es hat mich sehr gefreut dabei zu sein 😊 (Batoul)

Online-Meeting mit Landesrätin Teschl-Hofmeister

Eigentlich war schon seit Längerem geplant mit Stipendiat*innen Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister im Juni in ihrem Büro in St. Pölten zu besuchen. Wie bei so vielen Plänen hat uns auch hier die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber ungewöhnliche Situationen machen kreativ und so veranstalteten wir unser Treffen mit der Landesrätin einfach online. In einer Videokonferenz konnten sich neun Stipendiat*innen mit Landesrätin Teschl-Hofmeister austauschen, ihr Fragen stellen und auch erzählen, wie es ihnen in den letzten Wochen und Monaten ergangen ist. Sehr ausführlich beantwortete die Landesrätin unsre Fragen zur niederösterreichischen Politik in Zeiten von Corona, wie sich ihr eigener beruflicher Alltag durch die Pandemie verändert hat, wie es voraussichtlich mit der Schule weitergehen wird und Vieles mehr. Auch die Stipendiat*innen berichteten wie es ihnen in Zeiten des Distance Learning und teilweise auch bei den Matura-Prüfungen ergangen ist.

Wir bedanken uns vielmals bei der Landesrätin für das spannende Gespräch & dass sie sich extra für uns Zeit genommen hat!

Die Möglichkeit mit Landesrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister zu sprechen, allein das hat mich dazu bewogen bei diesem Treffen teilzunehmen. Trotz der Tatsache, dass das „nur“ online war. Landesrätin Teschl-Hofmeister war unglaublich nett. Sie hat unsere Fragen beantwortet und hat uns auch vom Landtag erzählt, was sie dort zurzeit machen bzw. was sie für die nahe Zukunft planen (trotz der Corona-Krise). Zum Beispiel was Schulen und Weiterbildung angeht. Ich möchte noch sagen, dass es mir eine Ehre war, mit der Frau Landesrätin zu sprechen. (Ahmad)

Trotz der schwierigen Situation nahm sich die Landesrätin Zeit, um wie gewohnt mit uns zu plaudern und unsere Fragen zu beantworten. Außerdem freut sich die Landesrätin, von unseren Neuheiten in unserem schulischen Weg und vor allem beim START-Stipendium zu hören. Wir sind immer sehr dankbar bei ihr und hoffen, sie bald wieder persönlich in ihrem Büro in St. Pölten treffen zu können. (Fatimah)

Das war ein ziemlich spannendes Meeting mit Landesrätin Teschl-Hofmeister. Die Frau Landesrätin hat unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet, die das Distance Learning und Schulen betreffen. Auch die Feedbacks von den StipendiatInnen, wie ihnen START gefällt, kamen vom Herzen und haben mich sehr berührt. (Tengyu)

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Distance-Learning mit dem Mathematik macht Freu(n)de Team

Unsere Stipendiat*innen und Freundeskreis-Teilnehmer*innen blicken auf ein sehr besonderes Sommersemester zurück. Der erste Termin des beliebten Mathematik Studienclubs konnten noch in den Räumlichkeiten der Universität Wien abgehalten werden. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verringern, wurde jedoch der gewohnte Hochschulbetrieb eingestellt, dies wirkte sich auch auf den Studienclub aus. Wir brauchten schnell eine Lösung, vor allem für unsere zahlreichen Maturant*innen.

Dank der hohen Einsatzbereitschaft und des Engagements des Mathematik macht Freu(n)de Teams konnte der Studienclub sehr schnell und erfolgreich online fortgesetzt werden. Danke für die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit!

Als das Coronavirua ausgebrochen ist und viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten, haben sich viele Maturanten Sorgen gemacht. Denn die Vorbereitung auf die schriftliche Matura, wurde durch die Einschränkungen sehr schwieriger. Aber da der Mathematik Studienclub die Kurse mit uns online durchführen konnte, war das für viele eine Erleichterung. Wir hatten Onlinekurse jeweils in kleinere Gruppen und das war sehr angenehm. Felix, unser Mathelehrer, hat sich sehr gut unseren Themen angepasst und ist gezielt maturarelevante Themen eingegangen. Obwohl ich als einziger in eine HAK ging, und die anderen Stipis in eine AHS, konnte Felix sich genau auf die jeweiligen Schultypen einstellen, sodass kein Schultyp vernachlässigt wurde. Darüber hinaus hat alles technisch gut funktioniert und das Lernen mit Felix und den anderen Stipis hat sehr viel Spaß gemacht. Danke allen Zuständigen für die Ermöglichung dieses Kurses. -Atila

Der Mathematik Studienclub hat nur Vorteile. Dort besprechen wir mit Johannes die aktuellen Themengebiete und arbeiten sehr fleißig. Johannes hat für uns einen Padlet erstellt, wo wir verschiedene komplizierte Aufgaben hochladen können und er uns bei der Lösung unterstützt. Er bemüht sich sehr uns durch verschiedene Beispiele das Themengebiet verständlich zu machen und gibt nicht auf. Seine Art und Weise des Unterrichten gefallen mir sehr. -Mariana

Ich fand den Mathematik Studienclub sehr hilfreich, denn in einer Zeit wie COVID19-Krise braucht man so eine Möglichkeit sehr dringend. Die Gruppe war aus zwei Schüler und ein Lehrkraft, so hat sich alles gut geklappt. Ich war voll zufrieden damit und habe viel gelernt. Danke. 🙂 -Sakaria

Ich fand den Mathe Studienclub sehr angenehm und sehr hilfreich. Angenehm, weil ich alle meine Arbeitsaufträge der Schule alleine mit Katrin lösen und besprechen konnte.  Hilfreich, weil ich von der Schule überhaupt nicht unterstützt wurde und keine Online- Unterrichten hatte. -Mariam

Der Name des Studienclubs,, Mathematik macht Freunde “ verrät  Vieles über die Motivation und Begabung der Studenten, denn sie wissen genau, wie sie den Schülern Freude beim Mathelernen bereiten.Vor allem möchte ich die Lernvideos auf der Homepage hervorheben, denn sie haben mich während der Quarantäne sehr unterstützt. Zusammen mit Irene bzw. Felix und den anderen Studenten konnten wir den gesamten Stoff online bis zur Matura durchgehen, was natürlich eine große Stütze für uns war. Vielen Dank für diesen tollen Studienclub! Es hat mich gefreut, euch kennengelernt zu haben. -Jihan

Mir persönlich hat der Mathe-Studienclubs geholfen und obwohl ich am Anfang skeptisch war wie es online ausschauen wird und ob wir überhaupt so lernen können, hat es besser funktioniert als gedacht. Johannes hat genau die Beispiele mit uns besprochen, die wir brauchten und hat auch einen guten Plan für uns gemacht. Ich fand es ziemlich hilfreich, da wir Fragen aufklären konnten, die wir unsere Lehrer nicht fragen konnten. Es war ungewohnt und hat länger gedauert, aber es hat besser funktioniert als das persönliche Treffen, da sich alle auf eine Aufgabe konzentriert haben, anstatt das jede/r individuell etwas macht. -Balqiz

Das Lehrpersonal, in unserem Markus war sehr hilfsbereit bzw. kompetent und ist auf unsere Vorschlägen, was wir als nächstes machen wollen, eingegangen (hauptsächlich Integral Beispiele). Auch wurden die Themen sehr verständnisvoll erklärt und man ist stark auf das Verstehen eingegangen. Falls nötig, hat Markus das nicht verstandene Thema so lange wiederholt bzw. erklärt, bis man es versteht. Man könnte jederzeit Fragen stellen und wurde dementsprechend betreut. Die Unterlagen, wo die Beispiele drauf waren und worauf man die Lösungen gelöst hat, wurden zusätzlich per Mail nochmals geschickt, damit man jederzeit auf sie zurückgreifen kann. Im Allgemeinen sehr lohnenswert 👍 -Mahdi

Der Mathe Studienclub war unglaublich gut. Ich war nur im Online Einheiten und war echt überrascht wie gut das funktioniert hat. Wir haben Aufgaben alleine gemacht und dann diese miteinander gelöst. Da haben alle immer Fragen gestellt und die wurden echt gut (obwohl es online war) beantwortet. Ich hab vieles mitgenommen und hatte auch Spaß! -Silvy

Ich fand den Studienclub wie immer hilfreich und die Lerncoaches sehr sympathisch. Was mir bei den offline Termine gefehlt hat, aber bei den online Terminen vorhanden war, ist eine gewisse Struktur, ein Plan, der zeigt welche Stoffgebiete an einem Tag durchgenommen werden. Nichtsdestotrotz empfehle ich den Studienclub für jeden, der lieber in einer Gruppe lernen und gleichzeitig Nachhilfe haben will. -Ebru

Der Mathematik Studienclub war super! Es war eine sehr gute Vorbereitung auf die Mathe Matura. Alle unsere Fragen wurden beantwortet und es war eine gute Unterstützung, die mich am richtigen Weg gesetzt hat. -Sedra

Der Studienclub war mir eine große Hilfe. Irene, unsere Coach, ist die beste Mathe Lehrerin die es je geben kann. Sie hat sich bemüht uns alles sorgfältig zu erklären und war immer geduldig mit uns. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir Mathe nie so einfach fiel, wie im Mathe Studienclub. Ich werde definitiv alle meine Freundinnen und Freunden, die Hilfe in Mathe benötigen, den Studienclub empfehlen. -Sara

Trotz des Corona-Virus hat sich der Mathematik Studienclub für uns beschäftigt und ein Alternative gefunden, damit wir den Stoff von zu Hause üben können, was um ehrlich zu sein sehr gut organisiert und hilfreich war. -Himanshi

Der Mathematikworkshop über Zoom war einfach toll. Ich fand ihn sehr hilfreich und informativ. In der Schule haben wir keinen Onlineunterricht und bekommen über Classroom nur Aufgaben mit Lösungen. Das bereitete mir viele Schwierigkeiten, aber mit Hilfe vom Mathematikworkshop wurden sie gelöst. Ich bedanke mich vom ganzen Herzen von Verein Start und meinem Trainer Sebastian Schmidt. -Abbas

Der Mathe Studienclub war eine große Hilfe für mich, um die Unklarheiten, die ich in Mathe hatte, zu beseitigen. Mit exzellenter Betreuung und verständlichen Erklärungen konnte ich mich auf die Matura gut vorbereiten. Vielen Dank an Irene Baldauf, die uns in der Corona-Krise betreut hat. -Ahmad

Als eine Maturantin möchte ich besonders betonen, dass die Unterstützung, die wir während unserer Maturaphase erhalten haben, äußerst hilfreich war. Wir haben nicht nur einen  komprimierten Überblick über die Themen bekommen, sondern haben auch Weiteres anhand von ehemaligen Maturabeispielen besprochen. Vielen, lieben Dank! -Arezou

Mathematik Studienclub war sehr gut, da ich neue Sachen gelernt habe, auch wenn ich von der Schule aus wenig Aufgaben bekommen habe, habe ich von den Mathematikern und Mathematikerinnen bei Start Aufgaben bekommen. Somit bin ich weitergekommen. Alles wurde sehr gut und unkompliziert erklärt, daher bekommt man die Motivation mehr neue Themen zu lernen. Und dadurch wird man auf einem besseren Niveau mit der Zeit werden. Das Lernen hat Spaß gemacht und es hat mich gefreut dabei zu sein.Daher will ich allen danken, Danke Start. -Ammar

Ich finde den Kurs sehr hilfreich und angenehm, weil wir da zu dritt waren und  viele Fragen an Anna stellen konnten und sie hat natürlich alles mit der Mühe uns geklärt. -Farzana

Der Studienclub war sehr effektiv als Maturavorbereitung. Die im Studienclub gemachten Maturaaufgaben kamen in einer ähnlichen Form bei der Mathematik Matura dieses Jahr vor und waren deshalb äußerst nützlich. Außerdem werden Fragen von den Betreuern ausführlich beantwortet. -Shawn

Der Studienclub war sehr gut strukturiert. Wir wurden auf mehrere Gruppen aufgeteilt. In einer Gruppe waren max. vier Schüler. So konnten wir zuerst alles in der Gruppe besprechen und dann die Coaches fragen. Die Coaches haben uns jedes Kapitel im Detail erklärt und dann gleich Übungsblätter dazu gegeben. So konnten wir das gerade Gelernte sofort anwenden. Bei Fragen haben die Coaches sofort agiert und uns alles einfach wie möglich erklärt. Ich habe im SC einfach alles viel schneller und einfacher verstanden als im Unterricht in der Schule. Man lernt innerhalb ein paar Monaten einfach das, was man vier Jahre lang in der Oberstufe lernt. Fand ich vor allem super als Wiederholung vor der schriftlichen Reifeprüfung!!! -Sana

Der Studienclub Mathematik kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf dich Matura bestens vorbereiten. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein „offline“ Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück „Biedermann und die Brandstifter“ vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

Meet & Clean mit START-NOE

Nachdem es uns in der „Corontäne“ sehr schwer fällt, dass wir uns alle nicht mehr live sehen können, haben die Stipsprecherinnen von START-Niederösterreich gemeinsam mit Katrin dass erste „Offline“-Treffen für die niederösterreichischen Stipis nach 77 Tagen organisiert. Damit wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden, haben wir uns auf der Donauinsel in Wien zum Meet & Clean getroffen. Wir haben dies als gemeinsame Aktion schom im Sommer 2019 gemacht und fanden es eine gute Idee.

Nachdem sich ja aktuell nicht zuviele Personen auf einmal treffen dürfen, nahmen nur 8 Stipis an dem Treffen teil. Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken macht wir uns von der S-Bahnstation Handelskai auf den Weg zur Donauinsel und säuberten die Grünflächen neben den Wegen. Wir fanden nicht so viel offensichtlichen Müll wie letztes Mal, allerdings viele gefährliche Müllstücke wie Glas und Metallteile im und am Boden.

Nach der erfolgeichen Cleaningaktion und dem erfolglosen Versuch ein cooles Video zu drehen, machten wir ein Picknick ohne Essen (die meisten derTeilnehmenden fasten im Ramadan) und plauderten, spielen Offline-Werwolf, Live-Uno und Schach.

Fazit: Offline ist einfach besser als Online 😉

Nachhaltigkeits-Workshop mit der FH St. Pölten

Diesen Sommer bietet die FH St. Pölten ein spannendes Workshop-Programm für Jugendliche an – aufgrund der Umstände online. Bereits jetzt konnte man sich im Rahmen eines online Workshops über dieses Sommerprogramm namens „Young Campus“ informieren und auch eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit erhalten. START-Stipendiat*innen aus Salzburg, Niederösterreich und Wien haben dieses Angebot genutzt und sich mit Mag. Dr. Angelika Czedik-Eysenberg und Silvia Udwary, Bakk. MA von der FH St. Pölten im Zoom-Meeting getroffen.

Der Workshop über Nachhaltigkeit war wie erwartet interessant. Das Thema betrifft nicht nur einige Länder, Städte oder Dörfer. Jeder Mensch auf diese Erde ist betroffen. Das haben wir auch in der Umfrage, die beim Workshop gemacht wurde gesehen. „Ich selbst“ bin ein wichtiger Teil, um die Welt nachhaltig zu behandeln. Was ich neu gelernt habe, waren die „Sustainable Development Goals“. Da diese Ziele in Wahrheit gibt, wissen wir, dass wir am richtigen Weg sind. Es war auch toll über den Young Campus 2020 der FH St.Pölten zu erfahren. Danke START für den tollen Workshop! (Shehab)

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die reiche Informationen die sie uns über Nachhaltigkeit gegeben haben waren sehr interessant und gleichzeitig hilfreich. Ich werde wahrscheinlich auch beim Young Campus teilnehmen. (Basma)

Ich persönlich hätte mehr Inhalt und Diskussionen erwartet, aber leider war das sehr kurz. Die Workshops, die das Young Campus anbietet, sind sehr cool und ich könnte im Sommer teilnehmen, da man sich immer sein Wissenshorizont erweitern kann 😊 (Mariam)

Der Workshop Nachhaltigkeit war sehr hilfreich für uns, da wir die Möglichkeit hatten unsere Ideen und Gedanken über Nachhaltigkeit mit einander diskutieren. Es ist ein wichtiges Thema, dass man sich mit der Erde, Klima, Ressourcen und die nächste Generation auseinander setzt, damit man sparsam und umweltfreundlich umgeht und die Situation für die Nächsten nicht schwieriger macht. (Sahar)

Der Workshop über die Nachhaltigkeit fand ich echt informativ und spannend, denn im Workshop haben wir gelernt, dass die Nachhaltigkeit sehr viele Bedeutungen haben kann. Davor wusste ich nicht wirklich was man unter Nachhaltigkeit genau verstehen kann, doch jetzt kann ich mir eine Definition dafür vorstellen. Außerdem haben wir über den Young Campus 2020 geredet, die Themen, Termine usw. Meiner Meinung nach ist der Young Campus 2020 sehr interessant und ich bin gespannt darauf. (Ahmad)

START-NÖ Neuigkeiten – Mai 2020

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

START-Wien und START-Niederösterreich treffen sich zum ersten digitalen Theaterabend bei START.

Da ein „offline“ Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus Wien & NÖ sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Jeden Tag um 18h ist ein anderes Stück als Stream für 24h verfügbar. Wir haben die Möglichkeit gleich genutzt und spontan einen digitalen Kulturabend geplant. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch bzw. die Verfilmung mit Omar Sharif. Pünktlich um 18h haben wir alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt.

Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Dabei wurde über Selbstfindung, die Eltern-Kind-Beziehung, Freundschaft, Religion und Mehrsprachigkeit u.a. ausgiebig gesprochen. Besonders die Schlichtheit der Bühne (eine schwarze Tafel und Kreide) und die wenigen Requisiten wurden erwähnt, denn „die Simplizität vermittelt ein schönes Gefühl, als würden wir alle um ein Lagerfeuer sitzen und einer Geschichte zuhören.“ Wir freuen uns schon auf den nächsten digitalen Theaterabend, es hat uns sehr gefallen. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Das Theaterstück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ war für mich nicht sehr einfach zu verstehen. Viele Kenntnisse aus der Religion waren für mich unbekannt. Trotzdem habe ich die andere Themen, wie Eltern-Kind-Beziehung, Freundschaft, Selbstfindung zur Kenntnis genommen. Die Inszenierung habe ich interessant gefunden, weil die Schauspieler nur eine Tafel mit Kreide und 2 Sesseln zur Verfügung hatten. -Mariana

Ich fand das Theaterstück wirklich schön und interessant. Am meisten hat mir jedoch die Diskussionsrunde gefallen, da jede/r seine/ihre Interpretation und Meinung mit der Gruppe teilen konnte und wir so auch leichter das Stück verstanden haben! Ich freue mich schon auf das nächste Theaterstück! -Jovana

Ich fand das Theaterstück toll und in der Umsetzung einzigartig. Theaterabende sind generell was Schönes und etwas worauf man sich freuen kann. -Mariana

Das Teatherstück „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ hat mich sowohl den Inhalt als auch die Kunst super gut gefallen. Da ich das Buch vor zwei Jahren gelesen habe, hatte ich den Inhalt fast vergessen, aber durch dieses Teatherstück wurde ihn erfrischt. Danke für das Angebot. -Abbas

My Revolution! – Meine Forderungen für eine bessere Welt

Am Samstag nahmen START-Niederösterreich und START-Oberösterreich gemeinsam bei einem Online-Workshop namens ‚My Revolution‘ vom Verein Südwind teil. Zentrales Thema war dabei der Mauerfall 1989 und die Forderungen der Menschen im damaligen Ostblock, wie beispielsweise die Reisefreiheit und andere Bürgerrechte.

In diesem Zusammenhang haben wir uns gefragt, welche politische Protestmethoden es geben kann, und wofür Menschen heute im Jahr 2020 auf die Straßen gehen. Bei der Gruppendebatte zeichneten sich hierbei einige wesentliche Problemthemen ab:

  • Diskriminierung (Sexismus und Rassismus)
  • Umweltverschmutzung und Klimawandel
  • Menschenrechtsverletzungen weltweit (Völkermord, Flucht)

Danach haben wir in Kleingruppen darüber geredet, wie wir die heutige Welt verändern würden und welche Gesetzte in Kraft treten müssen, um unseren Forderungen nachzugehen. Wir fragten uns, wie eine „bessere“ Welt in 10 Jahren aussehen könnte und was man dafür tun könnte.

Man könnte zum Beispiel …

  • die Öffi-Ticketpreise reduzieren, um den Verkehr zu reduzieren, sodass wir die Umwelt schonen.
  • die Arbeitsbedingungen vor allem im Bereich Textilien freundlicher gestalten sowie globale Supply Chains insgesamt nachhaltiger ausbauen, sodass in Ländern wie Bangladesch Arbeitskräfte nicht ausgebeutet werden.
  • Institutionen schaffen, die weltweit die Einhaltung der Menschenrechte kontrollieren und gegebenenfalls intervenieren, sodass Diktatoren in ihrer Macht nicht uneingeschränkt sind und Demokratien erhalten bleiben.

Diese und mehr Forderungen haben die START-Stipis aus Niederösterreich und Oberösterreich diskutiert. An dieser Stelle würden wir uns noch einmal bei den Leiterinnen bedanken, die den Workshop so interessant und lehrreich gestaltet haben! 

Ein Bericht von Nazia und Thupten

Navids Engagement im Pflege- und Betreuungszentrum Mödling

Soziales Engagement spielt bei Start eine wichtige Rolle. Es ist von großer Bedeutung, dass man sich die Frage stellt, was jeder von uns für die Gesellschaft tun kann. Solidarität, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft machen eine gut funktionierende Gesellschaft aus. Ohne gegenseitige Hilfestellungen ist kein gutes Zusammenleben möglich. Wie man sich aber in einer Gesellschaft sozial engagiert und z.B. ehrenamtlich für verschiedene soziale Einrichtungen tätig ist, hängt von den einzelnen Menschen ab.

Ich helfe schon seit 2017 in meiner Freizeit im Landespflegeheim und Betreuungszentrum Mödling.  Durch diese ehrenamtliche Tätigkeit habe ich viele ältere und auch sehr alte Menschen kennen gelernt. Ich führe mit ihnen Gespräche, und sie erzählen mir oft ihre Lebensgeschichte. Wenn das Wetter es zulässt, gehen wir im dazugehörigen Park spazieren. Manchmal spielen wir auch verschiedene Gesellschaftsspiele und trainieren dabei das Gedächtnis.

Ich habe mir oft die Frage gestellt, wie es alten Menschen geht, wenn sie in einem Pflegeheim leben. Schon als Kind war ich sehr gerne mit älteren Menschen zusammen. Deshalb entschloss ich mich, im Landespflegeheim Mödling einen Sozialdienst zu verrichten. Es bereitete mir große Freude, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, wenn ich konnte.

Ich hoffe ich kann in den Stunden, die ich im Pflegeheim verbringe, ein bisschen Abwechslung und Freude in das Leben der alten Menschen bringen.

START-NÖ Online Textsorten-Workshop: Textinterpretation

Dank unsrer engagierten Deutsch-Trainerinnen geht auch in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen und des Distance Learning unsre Textsorten-Workshop-Reihe online weiter. Diesmal mit der Textsorte „Textinterpretation“ und Trainerin Mag. Cornelia Czaker (www.schreibamt.at). Eine herausfordernde und schwierige Textsorte, bei der es viel zu bedenken und wissen gilt. Anhand von zwei interessanten Kurzgeschichten wurde das Handwerkszeug, das man zum Verfassen einer guten Textinterpretation benötigt, Schritt für Schritt erklärt und erarbeitet.

Bei dem Workshop über die Deutsch Textsorte „Textinterpretation“ haben wir grundsätzlich die Theorie über jene Matura Textsorte besprochen (oder gefestigt, falls man sie schon kannte). Später haben wir uns zwei interessante Kurzgeschichten angesehen. Diese haben uns geholfen sowohl uns an die Textinterpretation zu gewöhnen als auch etwas fürs Leben zu lernen. Im einen ging es um unsere Gesellschaft und im anderen um Familie. Zwei sehr wichtige und spannende Themen also. Ich war sehr froh, dass ich an diesem Workshop teilnehmen durfte, da die Textinterpretation eine von den schwierigsten Matura-Textsorten ist und nun kenne ich alle Regeln und die Vorgehensweise beim Interpretieren. (Melania)

Es war sehr informativ und aufschlussreich, auch die Unterlagen sind gut zusammengefasst, man kann die vor einer Schularbeit ein paar Male durchlesen und das wird ausreichen. Leider hatte ich technische Schwierigkeiten und konnte deshalb nur passiv teilnehmen, was mich dazu veranlasst hat, dass ich mich beim Konzentrieren schwergetan habe. Es ist jedoch kein wirkliches Problem. Cornelia hat ohnehin alles super erklärt, sodass ich dazu gedrängt war, konzentriert zu bleiben, um ihre wertvolle Erklärung nicht aus den Augen zu verlieren. Sie ist einfach eine super Trainerin! (Mohammed)

Vielen Dank an Cornelia für den interessanten Workshop & den Rotary Club Klosterneuburg für die finanzielle Unterstützung der Textsorten-Workshops!

START-NÖ Online Textsorten-Workshop: Textanalyse

Außergewöhnliche Umstände machen kreativ und so fand der Textsorten-Workshop zur „Textanalyse“ für START-NÖ etwas anders statt als ursprünglich geplant – nämlich online und auf zwei Samstage aufgeteilt. In Videokonferenzen erarbeiteten die StipendiatInnen mit Trainerin Sandra Reimers (www.lern-dir-was.at) die Besonderheiten einer Textanalyse. Anhand einer alten Matura-Angabe nahmen sie ein Essay genauer unter die Lupe. Welche rhetorischen Stilmittel und andere sprachliche Besonderheiten finden sich in dem Text? Wie kann ich den Inhalt kurz zusammenfassen? Wie ist eine Textanalyse aufgebaut? Für die StipendiatInnen gab es jede Menge Tipps und auch Formulierungshilfen um diese Textsorte zukünftig gut bewältigen zu können.

Und wie hat die Online-Variante den TeilnehmerInnen gefallen?

In diesem Online Workshop haben wir gelernt wie wir ein Essay analysieren mit verschiedenen Operatoren und Stilmitteln. Wir haben auch Hausaufgaben bekommen, damit jeder selbst probiert den Text zu analysieren, für mich war es aller erste Mal. Es war sehr gut. (Mostafa)

Dieser Textanalyse-Workshop, abgesehen davon, was ein Workshop bedeutet, war für mich besonders zu dieser schwierigen, chaotischen Zeit eine Gelegenheit, die Menschen, die ich schätze, zu sehen. Der Workshop war nicht nur sehr informativ und angenehm, sondern auch etwas, das mich von meinen Sorgen und Ängsten befreit hat. Das Arbeitsklima in dem Zoom-App war angenehm und hat meiner Meinung nach gut funktioniert. Die Sandra hat alles mega gut erklärt und für uns erleichtert, nicht nur auf der sachlichen Ebene, sondern auch auf der Mentalen. Sie ist eine tolle Person und Lehrerin und ich würde mich sehr freuen, sie und die Anderen wieder zu sehen! (Mohammed)

Unklarheiten bezüglich der Textsorte „Textanalyse“ haben sich durch den Textanalyse-Workshop erledigt. Es gefällt mir, dass wir der schwierigen Situation getrotzt haben und doch beim Workshop online teilnehmen durften. (Adham)

Vielen Dank an Sandra für ihre Flexibilität & den Rotary Club Klosterneuburg für die finanzielle Unterstützung der Textsorten-Workshops!

Online Lerncoaching

Das Lernen zu Hause ist ungewohnt und für viele eine Herausforderung. Man muss sich die Zeit selbst einteilen und die mitunter sehr umfangreichen Arbeitsaufträge für die Schule erledigen. Dabei fällt die Motivation manchmal schwer oder man wird leicht abgelenkt.

Mag. Sandra Reimers macht nicht nur Deutsch-Workshops für START-NÖ, sie ist auch Lerncoach und unterstützt unsere StipendiatInnen in dieser schwierigen Zeit mit Tipps & Tricks rund ums Lernen, Zeitmanagement und vieles mehr. In Kleingruppen findet das Lerncoaching für StipendiatInnen aus Niederösterreich & Wien online statt. Und kommt bei den Jugendlichen sehr gut an:

Wie man ins Lernen kommt, wie man sich selbst dazu motiviert, sich endlich hinzusetzen und etwas tun, wie man Informationen schneller auffassen kann und wie man sich die Zeit richtig einteilt. All dies wurde bei dem online Workshop „Lerncoaching“ ausführlich besprochen. Wir haben eine Menge an Tipps bekommen und diese waren nicht nur über das Lernen an sich, sondern auch über wie wir mit jedem einzelnen Erfolg, egal wie winzig er ist, und mit uns selbst zufrieden sein können. Man muss jede Kleinigkeit schätzen. Besonders in diesen schweren Zeiten. (Melania)

Es hat mir das Lerncoaching besonders gefallen, weil die Lehrerin Sandra hat uns Tipps gegeben wie man sollte am besten lernen können. Und wir konnten auch alle gegenseitig Ideen sagen, die uns auch helfen. (Mostafa)

Das Lerncoaching war sehr hilfreich. Wir haben praktische Tipps für effizienteres Lernen und Möglichkeiten unser Unterbewusstsein besser zu nutzen bekommen. (Shawn)

Der Workshop bzw. die Lernmethoden sowie andere fürs  selbst Motivieren haben mir persönlich bis jetzt sehr geholfen. Ich habe mir einige mitgenommen und bereits angewendet, wie z.B. 20 Minuten konzentriert lernen und 5 Minuten Pause usw. , sich selbst immer loben egal, wie wenig man am Tag für die Schule erledigt hat und Erfolg Gläser, die alle Erfolge mit dem Datum schriftlich beinhalten, benutzen, hilft für die Motivation vor dem Lernen, wenn man sie mal durchliest oder eine Done Liste erstellen statt eine To Do Liste. Bewegungen  beim Lernen, die einen zum merken das gelernte helfen könnten. Beispielsweise das Rapen von Vokabeln also singen oder gehend lernen etc.. . (Mariam)

Mir hat das Lerncoaching sehr gut gefallen und war für mich informativ. Ich habe viele positive Tipps bekommen, wie man in dieser Situation gut lernen könnte. Ich hätte gerne noch ein Lerncoaching, weil wir beim letzten Mal wenige Zeit gehabt haben. Danke vielmals für die Möglichkeit! (Abbas)

Am Freitag haben meine Freunde von Start und ich die Möglichkeit gehabt mit der Lehrerin Sandra einen online-Workshop über Lerncoaching zu haben. Viele Schüler haben gerade in dieser Situation viele Schwierigkeiten beim Lernen, weil sie sich nicht gut organisieren können. In diesem Workshop haben wir viele Tipps bekommen, wie man mit dieser Situation am besten umgeht. Ich fand es super, weil es mir geholfen hat – es fällt mir viel leichter als davor alles in meinem Alltag zu organisieren. Ich danke Sandra für ihre hilfreiche Lernmethoden und Tipps – sie erklärt alles sehr gut. (Khaled)

Online-Lernathon: alle zusammen von zuhause

Seit knapp 3 Wochen sind die Schulen geschlossen und die Stipis lernen von zuhause. Es gibt sehr viel zu tun und manchmal ist es gar nicht so leicht sich von zuhause zu konzentrieren. Deshalb organisieren wir mit Start-Wien und Start-Niederösterreich viermal die Woche sogenannte „Lernathons“. Das funktioniert so: Jede_r sitzt vor der Laptopkamera und erledigt Hausaufgaben für sich. Nach einer Stunde machen wir zusammen Pause, plaudern ein bisschen, machen ein paar Gymnastikübungen oder Wasserwetttrinken und versuchen uns gegenseitig bei Unklarheiten zu helfen.

Ich finde Lernathon cool. Es hat nicht mit der Temperatur zu tun, sondern macht das Spaß und motiviert das man zum Lernen. Es ist auch sehr hilfreich, denn, wenn man Fragen hat oder sich mit dem Thema nicht auskennt, kann man die Anderen um Hilfe bitten. Danke der guten, sinnvollen und praktischen Einstellungen von Zoom wird man auch vom Lernen nicht abgelenkt. Es ist super unterhaltsam während der Pausen.
Sakaria

Es war cool, weil wir mindestens online einander sehen bzw. treffen konnten. Aber ob ich in der Zeit lernen konnte, ehrlich gesagt Nein, weil du weiß eh, einerseits man die Freunde sieht und man will statt lernen mit jemand sprechen (man will schnell, dass die Pause vorbei ist, damit man lernen kann) und andererseits weiß du eh, dass bei mir Lernen erst in der Nacht eine Bedeutung hat.

Abdul

Ich finde den Lernathon gut, da ich durch die Meetings für längere Lernphasen motivierter bin.
Shawn

Ich finde das sehr gut, weil man glaubt, dass man in der Schule ist.
Ammar

Ich war bzw. bin immer noch ein Fan von Lernathons. Meiner Meinung nach, ist es besser in Gruppen zu lernen, man gewinnt dadurch Motivation von den anderen und man fühlt sich beobachtet, dass die Aufgaben, doch in bestimmter Zeit erledigt werden.
Adham

Kurz zusammengefasst: Stress, positiver und motivierender Stress.
Ebru

START-NÖ Textsorten-Workshop: Erörterung

Auch im Sommersemester gibt es wieder Textsorten-Workshops für die Stipendiat*innen aus Niederösterreich. Gestartet wurde mit Erörterung, diesmal mit Sandra Reimers (www.lern-dir-was.at). In einer kleinen, aber feinen Gruppe wurden die Besonderheiten dieser Textsorte erarbeitet und auch an Formulierungen und Ausdruck gefeilt.

Vielen Dank an den Rotary Club Klosterneuburg für die Finanzierung der Textsorten-Workshops!

Ein paar Eindrücke der Stipendiat*innen:

Der Workshop von heute war sehr informativ und für mich besonders sehr relevant. Wir konnten uns mit der Trainerin wirklich gut verständigen und die „Erörterung“ flott begreifen, obwohl sie keine leichte Textsorte ist. Anhand von vorher vorbereiteten Übungsblatten und anderen Unterlagen, die wir heute bekommen haben, werden uns hoffentlich nicht mehr Stolpersteine beim Schreiben dieser Textsorte auf dem Weg auftreten. Was ich mehr über diesen Termin sagen kann ist, dass heute eine lustige Stimmung mit schönen Gesprächen vorherrschend war. Daher werde ich mich sehr auf den nächsten Workshop-Termin freuen!

Mohammed

Allgemein hat mir der Workshop zu Erörterung sehr gut gefallen. Die Trainerin war sehr geduldig und hat uns die Fragen ganz deutlich und klar beantwortet. Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei diesem Workshop dabei war, weil ich in diesem Semester eine Erörterung schreiben muss.

Basma

Ich finde den Workshop recht interessant und informativ. Mir hat der Einstieg zur Erörterung sehr gut gefallen. Mir ist besonders aufgefallen, dass die Vorarbeit eine sehr wichtige Rolle beim Textschreiben spielt. Man lernt viel, wie man mit Argument umgeht. Wir haben auch ein paar Argumente zum Üben genommen und das hat mir einen klaren Überblick geschafft, wie man richtig nach BBB Methode argumentiert. Da die Deutsch Schularbeit immer näher rückt und die Spannung steigt, hat der Workshop eine echte Hilfe geboten, sich bei einer Textsorte weniger Sorge zu machen.

Tengyu

Der Workshop heute mit Sandra war echt spannend, da haben wir mitbekommen, dass man mit dem Lernen einer Sprache auch richtig Spaß haben kann. Ich persönlich habe vieles von heutigem Unterricht über die Textsorte Erörterung mitgenommen. Ich habe auch paar Lerntipps gelernt, z.B. das Lernen in einem geplanten Zeitraum und nicht mit einem geplanten Stoff.

Navid

Rodeln am Semmering

Am 16. Februar waren wir mit START Rodeln gegangen.

Dieser langersehnte Termin war nicht nur für die Wiener eine tolle Gelegenheit zum Semering zufahren, sondern auch für START-Niederösterreich. Wir sind mit den Zug gefahren und haben uns sofort unsere Rodeln geschnappt und uns zum Lift hinbewegt.

Für viele war es das erste Mal Rodeln zu gehen und die Angst war ihnen anzusehen, nichtsdestotrotz meisterten sie dieses innerhalb kürzester Zeit, auch wenn es einige witzige „Unfälle“ gab, wobei aber natürlich niemand zu schaden kam.

Nach einigen Runden Rudelfahren, machten wir eine Pause und tranken einen heißen Schokolade, wie es sich natürlich gehört. Dieser Tag hat sehr viel Spaß gemacht und wir hatten viel zu Lachen, auch das Wetter war sehr angenehm, also war der Tag auf unsere Seite.

Nur eins hat mir noch gefehlt, eine Sonnencreme zum mitnehmen.
Bericht: Balqiz

Es freut mich sehr ,dass ich dabei war. Für mich war es das Erste Mal rodeln, aber ich habe sehr schnell gelernt wie es funktioniert. Es war auch ganz toll, dass wir mit anderen Stipis waren. (Mostafa)

Wirtschaft studieren?

Valentinstag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) und ein Date mit deiner Zukunft! Wir erkunden das Campusgelände, besichtigen die Bibliothek, erfahren viel über die Studienmöglichkeiten und tauschen uns mit START-Absolventinnen aus.

„Wirtschaft studieren? Und wenn ja, welchen Zweig?“, das fragen sich viele Schüler*innen vor ihrem Abschluss. Neben dem Studium der Medizin und den Rechtswissenschaften ist ein wirtschaftliches Studium ein sehr beliebter Wunsch und Traum. START-Jugendliche aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich nahmen an der Studienorientierung und WU-Tour teil. Sajeevan – unser Tourguide, der spontan für seine Kollegin eingesprungen ist – zeigte uns die wichtigsten Gebäude am Campusgelände und gab Insidertipps über die besten Mittagsmenüs und Frühstücksmöglichkeiten. Wir besuchten die Bibliothek im Learning Center (LC) und bekamen einen detailierten Überblick aller Bachelor-Studiengänge, im Speziellen erweckten die Zweige Betriebswirtschaft (BW)/Internationale Betriebswirtschaft(IBW) und Wirtschaftsrecht(WIRE) das Interesse der Jugendlichen. Sajeevan zeigte uns auch die zahlreichen Lernmöglichkeiten und -räume an der WU, die bei den Studierenden sehr beliebt sind. Die PC-Räume sind sogar rund um die Uhr offen und die Plätze in der Bibliothek sind besonders begehrt und nicht nur wegen der schönen Aussicht auf den Prater. Wer einen Platz in der „Sardinenbüchse“ (damit sind die zahlreichen Lernplätze und -reihen der Bibliothek gemeint) erhalten möchte, sollte zeitig in der Früh erscheinen, denn in den Prüfungswochen ist jeder Platz belegt. Zum Abschluss durften wir auch noch in den größten Hörsaal der WU Wien, hier finden nicht nur die „großen“ Lehrveranstaltungen, wie die STEOP (Studien- & Orientierungsphase) statt, sondern auch fast alle Prüfungen. „Schummeln zahlt sich nicht aus!“ schließt Sajeevan die unterhaltsame Tour ab und wir danken ihm für die wertvollen Einblicke.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Austausch mit unseren START-Absolventinnen nach der WU-Tour. Bei Getränk und Kuchen konnten sich unsere START-Jugendlichen mit unseren START-Absolventinnen austauschen: „Wie sieht der Studienalltag aus? Warum hast du dich für den Zweig entschieden? Was ist der Unterschied zwischen FH und Universität? Was gefällt dir besonders an deinem Studium?“ Danke an Salwa, Chrislane und Nikola für den regen Austausch und eure Erfahrungsberichte, die sehr hilfreich in der Zeit der Studienfindung und -orientierung sind und unterstützend wirken.

Studieren an der TU-Wien?

Im Rahmen der Studienberatung von START-Niederösterreich besuchten 9 START-Jugendliche die technische Universität Wien. Nach anfänglichen Irrungen (Die Uni ist auf mehrere Gebäude verteilt) fanden alle zum Treffpunkt und die Führung konnte beginnen. Zuerst bekamen wir eine Führung durch das Hauptgebäude der TU Wien, und dann wurden uns die verschiedenen Bachelorstudiengänge vorgestellt. Dazu gabe es auch Infos zu Voraussetzungen und Zulassung zum Studium, mögliche Aufnahmeprüfungen, wichtige Fristen, etc.

Im Anschluss fuhren wir ins Arsenal, wo die TU grosse Labors unterhält und wir uns im Bereich Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (http://www.ifa.tuwien.ac.at/de/institut/dienstleistungen/) die praktische Umsetzung der Theorie anhand einer Führung durch die technischen Prüfstellen anschauen konnten.
Vielen Dank an die technische Universität für die spannenden Führung!

Als Schüler der Handelsakademie war mir der heutige Workshop sehr wichtig, da Technologie eng mit der Wirtschaft verbunden ist, kann man ihre Rolle in der Wirtschaft nicht ignorieren, ohne Technologie wäre der heutige Fortschritt unmöglich. Der heutige Workshop verdeutlichte mir noch die wichtige Rolle der Technologie in der Wirtschaft und Ich habe gesehen, wie wichtig und gleichzeitig wie schwierig und kompliziert dieses Wissen ist. (Hamid)

Wir haben heute eine Führung durch das Hauptgebäude der TU Wien bekommen, uns wurden die verschiedenen Bachelorstudiengänge vorgestellt. In der TU wien gibt es einen sehr interessanten Zweig namens „Technische Chemie“. Heute war es toll, weil ich einen Überblick über dieses Zweig bekommen habe, denn ich habe vermutlich vor genau das zu studieren! (Basma)

Heute war der Termin informativ hinsichtlich der Erklärung der möglichen Bereiche des Studiums aber leider war es reichlich allgemein und hat meinen Wunsch wegen der Zeitknappheit nicht erfüllt, mehr über die Architektur zu erfahren. Jedoch habe ich jetzt eine Vorstellung darüber.
(Mohammed)

Die Präsentation war sehr informativ, ich habe schon eine grobe Vorstellung bekommen, wie ein Studium an der TU ausschaut. Mir hätte aber eine andere praktische Präsentation als die von den Motoren besser gefallen. (Tengyu)

Die Workshop TU in Wien war sehr interessant und informativ. Ich überlege ernsthaft dort zu studieren. (Naqib)

Es war cool. Es freut mich, dass ich dabei war. Ich habe viel info über TU Wien. Außerdem ich will dort studieren. (Mostafa)

START Stipendiat*innen bei der AK Niederösterreich

St. Pölten, Februar 2020 – Wie bewerbe ich mich richtig? Worauf ist beim Bewerbungsgespräch zu achten? 12 engagierte Jugendliche vom Verein START Stipendien Niederösterreich nutzten die Semesterferien und gingen diesen und weiteren Fragen beim Bewerbungstraining der AK Young in St. Pölten auf den Grund.

Sicherheit schaffen. Ein Bewerbungstraining vermittelt Sicherheit im Bewerbungsprozess. Simulation von Bewerbungsgesprächen und Beschreibung der eigenen Persönlichkeit, Vorstellungen und Ziele stärken Authentizität und Selbstvertrauen. Hier gibt es die häufigsten Defizite bei Bewerbungen. Das ist auch einer der Gründe für die 17-jährige Nazia das AK Bewerbungstraining zu absolvieren: „Ich habe mich für einen Ferialjob beworben und will mir Tipps und Sicherheit für das Bewerbungsgespräch holen und mehr über den Bewerbungsprozess herausfinden.“

Von der Theorie bis zur Praxis. „Im Zuge meiner schulischen Ausbildung muss ich ein Ferialpraktikum absolvieren“, berichtet HTL-Schüler Hasan, „ich muss mich dafür bewerben und hatte bisher wenig Ahnung, wie das alles funktioniert und wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch verhält.“

Die Jugendlichen erfahren im Bewerbungstraining wie ein Bewerbungsprozess abläuft, analysieren ihre Stärken, Schwächen und Erfahrungen. In Simulationen wird das Erlernte in die Praxis umgesetzt und der Umgang mit komplexen Gesprächssituationen bei der Bewerbung geübt.

Der 19-jährige Hasan fühlt sich nun bereit für ein echtes Bewerbungsgespräch: „Ich bin jetzt selbstbewusster. Ich traue mich jetzt mehr Firmen anzurufen, weil ich weiß wie das ablaufen wird.“

Unter Anleitung der beiden AK-Bewerbungsexpertinnen meistern die Jugendlichen die Trainings-Aufgaben souverän. „Das Training mit der Gruppe war angenehm und auf hohem Niveau, weil die Schüler*innen motiviert, zielorientiert und gut vorbereitet waren“, beschreibt Trainerin Ulrike Katary das Ergebnis. Co-Trainerin Susanne Meyer-Roch ist beeindruckt vom hohen sprachlichen Niveau der START Stipendiat*innen und ihrem Engagement: „Es hat große Freude gemacht, mit den Jugendlichen zu arbeiten, ihnen die Scheu vor der Bewerbung und dem persönlichen Gespräch nehmen zu können und sie dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erkennen und zu verkaufen.“

Im Anschluss erhalten die Jugendlichen noch interessante arbeitsrechtliche Aufklärung zu Praktika und Sommerjob: Was ist der Unterschied? Wie schlägt sich das in der Bezahlung nieder? Gibt es einen Urlaubsanspruch u.a.m.

Ab Ende Februar startet die Bewerbungsfrist für den neuen START Jahrgang und damit auch für Jugendliche aus Niederösterreich. Informationen für interessierte Bewerber*innen gibt es unter: https://www.start-stipendium.at/bewerben/

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at

Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Stefanie Moshammer, Projektleitung START-Niederösterreich
M: +43 664 88 46 96 52
E: moshammer@start-stipendium.at 
www.start-stipendium.at
 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Bewerbungstraining mit der Arbeiterkammer NÖ

Jugendliche von START-NÖ nutzten die Semesterferien um sich beim Bewerbungstraining der Arbeiterkammer NÖ weiterzubilden und Tipps & Tricks für die Bewerbung für Sommerjob oder Pflichtpraktika zu erhalten.

Für alle Stipendiaten/innen war dieser Termin ein sehr wichtiger. Aber für welchen Jugendlichen wäre das nicht so? Wer will schon nicht wissen wie man seine Bewerbungsunterlagen so fesselnd gestalten kann, dass man an der gewünschten Firma sofort aufgenommen wird? Oder wie man bei einem Vorstellungsgespräch den besten Eindruck machen kann?

Der Workshop „Bewerbungstraining“ begann mit einem kleinen Spiel. Man sollte ein paar Kärtchen, auf denen die Schritte des Bewerbungswegs draufstanden, chronologisch zuordnen. Diese Schritte (telefonieren, passender Beruf finden, Vorstellungsgespräch usw.) wurden dann bis ins Detail besprochen. Dann ging es um den Beruf und um uns selbst. Jede/r hat einen Job ausgewählt und mit diesem gearbeitet. Es waren Fragen vorgegeben wie zum Beispiel: Was machst du in diesem Beruf? Welche Fähigkeiten brauchst du in dem Beruf? Was sind meine Stärken, die ich in diesem Beruf gebrauchen konnte?

Nach der Theorie ging es in die Praxis. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt und übten die Telefonate in verschiedenen Situationen. Ein bestimmtes Beispiel wäre wie bzw. was man sagt, wenn man seine Bewerbungsunterlagen schon seit längerer Zeit verschickt hat, aber man keine Antwort bekommen hat. Weiterhin trainierten wir auch für das Vorstellungsgespräch. Dazwischen gab es auch einen Vortrag zum Arbeitsrecht betreffend Praktikum bzw. Sommerjob. Man konnte sich dadurch eine Übersicht über das Thema erschaffen. Alle TeilnehmerInnen bekamen dann ein auch Heftchen mit all den Informationen und mit einigen Bewerbungsschreiben- und Lebenslaufmodelle.

Es gab auch zwei kurze Pausen, wo man sich alles durch den Kopf gehen lassen konnte. Denn auch das ist wichtig. Ich persönlich fand der Termin besonders lehrreich und interessant.

Vielen Dank an die Arbeiterkammer Niederösterreich & unsre Trainierinnen!

Bericht von Stipendiatin Cynthia-Melania Moldovan

Am Montag waren wir bei der Arbeitskammer St. Pölten, wo man uns in einem Workshop sehr ausführlich über die Schwerpunkte der Stellenbewerbung informierte. Von Form und Inhalt eines Bewerbungsschreibens, über den Lebenslauf bis zu einem simulierten Bewerbungsgespräch war alles enthalten. Ich fand die Anregungen und Tipps sehr wertvoll und bin mir sicher, dass sie mir helfen werden, wenn ich in die Situation komme, mich um einen Arbeitsplatz zu bewerben.

Mohammad Zazai

Im Zuge meiner schulischen Ausbildung muss ich ein Ferialpraktikum absolvieren. Ich muss mich dafür bewerben und hatte bisher wenig Ahnung, wie das alles funktioniert und wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch verhält. Deshalb habe ich mich angemeldet. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich bin jetzt selbstbewusster. Ich traue mich jetzt mehr Firmen anzurufen, weil ich weiß wie das ablaufen wird. Ich fühle mich bereit für ein Bewerbungsgespräch.

Hasan Osman

Politik erleben – START-NÖ besucht den Landtag

Am vorletzten Schultag erkundeten Jugendliche von START Niederösterreich auf Einladung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Regierungsviertel der Landeshauptstadt St. Pölten. Wir starteten am Klangturm mit einer tollen Aussicht über die Stadt, bevor wir am Balkon des Landtagssitzungssaales Platz nehmen durften um eine Sitzung mitzuverfolgen. Auch Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister hat sich extra für uns Zeit genommen und geduldig Fragen beantwortet. Zum Abschluss erfuhren wir noch Spannendes über verschiedene Räume und Kunstwerke im Landtagsgebäude.

Eindrücke der Stipendiat_innen:

Am 30.01.2020 hatten wir die tolle Möglichkeit eine Sitzung des Landtages live mitzuerleben und sahen wie die Politiker Entscheidungen treffen und darüber diskutieren. Als wir in der Sitzung waren, ging es um das Thema Umweltschutz, Verschmutzung und Müll. Später haben wir auch die Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister getroffen, die sehr nett mit uns geplaudert. Es gab auch Kuchen, Kaffee und Getränke, die von der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gesponsert wurden. Alles in allem war dieser Termin großartig und hat uns sehr gefallen!

Khlod Ebrahem

Der Besuch im Landtag war sehr gut. Ich habe wieder viele neue Sachen gelernt. Da ich derzeit in Niederösterreich lebe, ist es für mich wichtig, ein bisschen über die Geschichte des Bundeslandes insbesondere die Hauptstadt St. Pölten zu erfahren. Durch die Besichtigung haben wir zum Beispiel gelernt, warum St. Pölten als Hauptstadt gewählt und wer das beschlossen hat. Im Landtag ist ein Turm, da haben wir einen guten Ausblick fast über die ganze Stadt gehabt. An dem Tag gab es auch eine Landtagssitzung, die wir angeschaut haben. Es war sehr interessant, die Parteien live zu sehen, wie sie über ein Thema diskutieren. Am Schluss haben wir die Niederösterreichische Landrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister getroffen und wir durften ihr viele Fragen stellen.

Khaled Jarkas

Am Donnerstag hatten wir die Gelegenheit, die niederösterreichische Landeshauptstadt, St. Pölten, näher kennenzulernen. Wir unternahmen eine geführte Tour durch das Regierungsgebäude, konnten uns auch eine Debatte im Landtag anhören und bewunderten die Stadt von oben auf der höchsten Ebene des Klangturms. Zum Schluss gab es ein Wiedersehen mit Frau LR. Teschl-Hofmeister. Es war ein interessanter Ausflug bei angenehmem Wetter.

Mohammad Zazai

Vielen Dank an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für die Einladung & den Empfang, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für das nette Gespräch & unseren Guide Mathias Dockner für die spannende Führung!

Ein interaktiver Workshop über die Rechtswissenschaften

Studien- und Berufsorientierung zu Rechtswissenschaften bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Wir START-Stipendiaten wurden am Samstag, dem 25. Jänner 2020 zur Rechtsanwaltkanzlei Freshfields eingeladen, um über Rechtswissenschaften zu lernen.

Der Workshop hat mit einer Präsentation über die Einführung in den Rechtswissenschaften begonnen. Es wurde unter anderem erklärt, was Recht und was Gesetz ist, wer die Gesetzte macht und wie man sie verstehen kann. Diese Themen wurden mit Beispielen vom Alltag sehr gut erklärt.

Nach einer kurzen Pause voll mit leckeren Süßigkeiten und Fruchtgetränke wurde die nächste Präsentation vorgestellt, die sich über Verträge und weitere Gesetze handelte. Nach dem zwei Präsentationen kam es dann zu einer Führung durch die Kanzlei. Uns wurden die Meetings- Räume, die Büros und die sehr schöne moderne Küche vorgestellt.

Die anschließenden Präsentationen war über die Studien- und Berufsorientierung. Es wurden zwei Universitäten verglichen, nämlich Juridicum und die WU. Die Studien wurden bis ins kleinste Detail erklärt und es wurden auch die Erfahrungen derjenigen Personen, die sich für die WU bzw. Juridicum entschieden haben, vorgestellt. Sogar eine START-Alumna aus Oberösterreich Chrislane war dabei und hat uns von ihren Erfahrungen mit der STEOP erzählt, sie ist aktuell im 1.Semester

Das Beste jedoch kam zum Schluss: Wir haben ein Rollenspiel geführt. Wir wurden in drei Gruppen: Richter, Staatsanwälte und Verteidiger eingeteilt und müssten den Fall eines Kampfpiloten namens Lars Koch aus dem Film „Terror“ als Beispiel bearbeiten. Wir hatten 20 Minuten Zeit, um Argumente zu sammeln und haben sie präsentiert. Es war echt sehr spannend!

Bericht: START-Stipendiatin Silvy

Statements zum Workshop:

Ich fand den Workshop sehr faszinierend, da ich vorhabe Jus nach der Matura zu studieren. Ich fand es super, dass uns ein Skript vom Power Point ausgeteilt haben. Die Referentinnen waren sehr nett und haben meine Fragen mit konkreten Beispielen beantwortet. (Mariam)

Ich habe bisher an mehreren berufsorientierende Workshops teilgenommen und muss sagen, dass dieser mit Abstand der beste war.
Es war ein sehr intensiver Workshop, wo man sich vieles mitnehmen konnte und aktiv mitwirken konnte. Besonders gut fand ich dass wir einen Einblick in die Gesetze bekamen und später anhand diesen auch einen Fall behandeln/lösen durften. Ich kann es nur weiter empfehlen!  (Zahra)

Der Workshop war sehr aufschlussreich, die betreuenden Anwälte sehr nett und der Case-Study interessant. – Shawn

Der faszinierendste Workshop in diesem Halbjahr ist für mich jener, betitelt mit , Studien-/Berufsorientierung Rechtswissenschaften‘. Wir wurden freundlicherweise von der Kanzlei freshfields eingeladen und die Mitarbeiter haben uns intensiv über das Rechtssystem Österreichs informiert und uns mögliche Ausbildungswege für angehende Anwälte erläutert. Am Ende durften wir in der Rolle der Staatsanwälte und Verteidiger einen Fall bearbeiten. Dieser Workshop insbesondere hat mir bei der Auswahl meiner zukünftigen Ausbildungsmöglichkeiten sehr geholfen. – Nazia

WU oder Juridikum? Jus oder Wirtschaftsrecht? Was sind die Karrieremöglichkeiten nach einem Jus-Studium? All diese Fragen, wurden in der Freshfields Kanzlei beantwortet. Ein sehr spannender Workshop, den wir auch mit einem Beispielsfall aus dem Verfilmung Terror- Ihr Urteil beendet haben. Das war mein zweites mal in der Kanzlei und es hat mir immer sehr gut gefallen!! (Sana)

Nach meiner Meinung nach was es einer der besten Workshops, die ich besucht habe. Es war sehr informativ und ich habe nach dem Workshop sogar Interesse Jus zu studieren. Die Vorträge waren sehr interessant. Am meisten mochte ich, als wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und alle in einem Fall gearbeitet haben als Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter. (Burte)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Man hat sehr viel neues und interessantes gelernt. Am Besten hat mir der praktische Part am Ende gefallen. Wir haben eine Gerichtsverhandlung nachgespielt die sehr interessant war. Die Vorträge waren allen im allen vielleicht ein bisschen gestreckt, aber dennoch mit Informationen gefüllt. (Aleksandar)

Am Samstag hatten wir die Gelegenheit, in einem Workshop in die Rechtswissenschaften eingeführt zu werden. Die Veranstaltung fand in einer großen Anwaltskanzlei statt und ich war beeindruckt, dass sich so viele Experten für uns Zeit genommen haben. Das Thema war für mich  Hochinteressant, weil ich auch JUS studieren will um Anwalt zu werden. Ich habe einen guten Eindruck gewonnen, wie mein Studium ablaufen wird und dass ich noch sehr viel zu lernen habe. ( Mohammad)

Spürbar Europa!

Was sind die ersten Worte, die mir einfallen, wenn ich an Europa denke? Sehr oft haben wir “Zerfall des eisernen Vorhangs” gehört, aber wissen wir tatsächlich, was die Geschichte dahinter ist? Wir haben uns nun an einem Samstag Nachmittag mit dem tollen Team aus Sapere Aude versammelt, um diese Themen genauer zu besprechen und um uns einen Überblick zu verschaffen, wie die europäischen Länder zusammenarbeiten. Wer gehört zur EU und wer nicht? Mit ganz unterschiedlichen Methoden, konnten wir EUROPA unter die Lupe nehmen und sehr vieles darüber lernen. Die Trainer verwenden Methoden, die uns zum Nachdenken anregten. Auch ganz viele Partnerübungen und Präsentationen in Kleingruppen. Ziel des Workshops ist es, einen genauen Überblick über die Europäischen Länder zu verschaffen. Wir haben den Workshop mit einem Brainstorming begonnen. Jede/r schreibte das erste Wort auf, das ihm/ihr an Europa erinnert. Vielfalt, Brexit, Zusammenarbeit, EU und viele anderen Begriffe wurde auf eine große Tafel geschrieben. Nun was macht denn Europa aus? (Ein Bericht von Sana)

Der politische und geschichtliche Workshop „Spürbar Europa!“ ist ein Angebot von Sapere Aude, ein Verein zur Förderung der Politischen Bildung. Danke an die Workshopleitung – Hermann und Raphy – unsere Jugendlichen freuen sich immer wieder mit euch zusammen arbeiten zu können.

Der Workshop ,, Spürbar Europa“ hat mir gezeigt, wie wenig ich über die Hauptorganisationen der EU weiß. Durch den Präsentationen, die wir als Gruppe gehalten haben, habe ich viel gelernt. Jetzt weiß ich was z.B die Aufgabe des Europäischen Rates ist. Außer dem Teil über die EU haben für mich auch die geschichtlichen Hintergründe über den Eisernen Vorhang viel an neuen Informationen gebracht. Nämlich der Eiserne Vorhang ist bisher in meinem regulären Unterricht noch nicht vorgekommen. Dank Hermann und Raphy konnte ich mein Wissen über Fake News und Unterdrückung in der heutigen Zeit, erfrischen. Durch den Workshop habe ich die Motivation, mich noch mehr mit der europäischen Politik auseinander zu setzen. -Mariana

Ich fand den Workshop echt nett. Ich war schon beim ersten Termin dabei und finde Hermann und Raphy echt sympathisch. Sie können sehr gut erklären und bringen uns die Dingen durch Spiele bei. Ich weiß jetzt auf jeden Fall mehr über die EU als vorher. -Sinem

Meine Meinung nach war der Workshop,, Spürbar Europa’’sehr sehr interessant, obwohl ich mir ein bisschen schwer in Geo tue, könnte ich alles verstehen und nachvollziehen. -Mariam

Der Workshop Spürbar Europa war sehr informativ und gut ausgestaltet, obwohl viele Informationen schon bekannt waren. Aber je mehr wir etwas machen desto besser verstehen wir es. -Himanshi

Der Workshop war sehr informativ, wir haben über verschiedene Themen gesprochen. Hauptsächlich ging es um Europa und die EU. -Nour

Der Workshop “Spürbar Europa” der auch unsere Vorbereitung auf unsere Berlin-Reise dieses Jahr ist, hat mir persönlich sehr gefallen, wie jeder Termin mit Sapere Audet, an den ich bisher teilnahm. Nicht nur werden wir politisch zum nachdenken gebracht, sondern lernen auch immer etwas über ein Thema dazu, obwohl man annehmen würde, das wir das Thema schon beherrschen. -Balqiz

Ich fand den Workshop sehr interessant aber auch lustig. Wir haben alle Sachen gemeinsam mit der Gruppe gemacht was das ganze lustig gestaltet hat. Mir hat es besonders gefallen wie Hermann und Raphy den Workshop gestaltet haben es war überhaupt nicht trocken. -Kamila

Was ist das BiWi? – Besuch im Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft

„Mach dir ein Bild von deinem Beruf“

Unter diesem Motto bietet das BiWi Unterstützung und Orientierung bei der Berufswahl für Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren an. Mit Fachwissen und unseren Informationsangeboten helfen die Mitarbeiter_innen, die Berufs– oder Ausbildungsentscheidung möglichst gut vorzubereiten.

Am 9.1.2020 besuchten Jugendliche aus dem START-Programm Wien und Niederösterreich das BiWi im Wifi Wien. Herr Wilfried Keck, ein Mitarbeiter stellte den Stipendiat_innen die Bildungswege nach der Matura vor und ging insbesondere auf die Möglichkeit der Lehre nach der Matura ein. Im Anschluss konnten die Jugendlichen online Fragen beantworten aus deren Beantwortung ein Interessensprofil generiert wurde. Hier kamen spannende Stärken und Schwächen heraus!
Das Angebot zur vertiegender Beratung bei konkreterem Berufswunsch und eine Menge Broschüren nahmen wir am Ende mit nach Hause.

Spannend wars! Vielen Dank!

Vortrag mit Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor

Am 6.Jänner besuchte Vedrana Slipogor, Verhaltsbiologin an der Uni Wien und For Women in Science L`Oréal-Stipendiatin das START Büro, um interessierten Jugendlichen aus Wien und Niederösterreich mehr über ihre Arbeit mit Weissbüschelaffen (marmosets) und ihre beruflichen Laufbahn und Forschungskarriere im Bereich der Biologie zu erzählen.

Nach einem kurzen Vorstellungsvideo erzählt Vedrana Sligopor ihren schulischen und beruflichen Werdegang, der einige Auslandsaufenthalts beinhaltet und ihren Wechsel von der Molekularbiologie zur Verhaltsbiologie. Ihr Forschung im Bereich der Kognitionsbiolgoie beschäftigt sich mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten. Vedrana erzählte über ihre Experimente sowohl in der freien Wildbahn in Südamerika als auch in Wien im Labor.

Neben einem spannenden Einblick in ein Forscherinnenleben lernten wir auch so einiges über unsere genetischen Verwandeten. So zum Beispiel die Information, dass Schimpansen eine wesentlich besseres Kurzzeitgedächtnis bei einer bestimmten Aufgabenstellung haben als Menschen LINK

Die START-Jugendlichen waren nicht nur begeistert vom lebendigen Vortrag und der Thematik sondern auch von der Vortragenden! Hier die Eindrücke:

Ich bin begeistert von Vedranas Persönlichkeit und Ihrer Arbeit. Sie hat uns zahlreiche und ehrliche Ratschläge für die Zukunft gegeben, was mich nur motiviert haben. Die Kognitive Biologie hat mein Interesse geweckt. Die Idee Vedrana einzuladen war sehr sehr gut 🙂
Mariana

Der Workshop mit der Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor war äußerst interessant. Vor allem ihr Wechsel von Molekularbiologie zu Verhaltensbiologie ist beeindruckend. Mich hat ihr kompletter Werdegang fasziniert. Sie hat sich weiterausgebildet bis sie ihr PhD bekommen hat. Das finde ich bewundernswert. Sie kann für viele junge Menschen als Vorbild gesehen werden, denn solche Menschen, wie sie, brauchen wir in der Welt der Wissenschaft, die auch gefördert werden müssen. Ich interessiere mich generell für die Naturwissenschaft. Ich will später Physik studieren und mit einem Forschungsteam weiter forschen. Ich bedanke mich sehr für das Organisieren eines solchen Workshops.
Shehab Abdel-Latif

Mir hat das Workshop besonders gut gefallen! Ich war komplett begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihre tollen Experimente mit den Affen „Marmosets“ vorgestellt hat. Sie hat uns aber Ratschläge für unsere Studienwahl gegeben und hat uns ermutigt, das zu studieren was uns wirklich interessiert.
Ich finde, dass ihre Leidenschaft für ihre Arbeit sehr inspirierend und hoffe, dass ich einmal so leidenschaftlich bin wie sie 🙂 .
Sara Badlah

Wie erwartet, war der Vortrag von Vedrana mitreißend, einfach: spannend und verdammt interessant. Wir konnten alle möglich Fragen stellen und somit in die Thematik/ Materie weiter vertiefen. Außer meiner Begeisterung für Vedranas Forschung, empfinde ich sie als ein Vorbild für alle Mädchen, die Interesse an Forschung zeigen. Sie ist eine Inspiration und ermutigt, mutig dem eigenen Herzen zu folgen, egal welche Hindernisse es gibt. – Saida

Am 6.01.2020 habe ich in dieser Termin wieder ein erfolgreiche Mensch kennen gelernt und habe auch über ihr Arbeit und Studium mehr informiert. Es freut mich immer wenn ich jemand sehe die sehr aktiv arbeitet um ihre Ziele zu schaffen, dass habe ich im Gespräch mit ein Biologin herzlich mit genommen. ES war sehr interessant und eine Motivation für mich .
Wir haben über ihre Forschung gehört und wie sie darauf gekommen ist .
Ich freue mich auf nächsten Mal . Sogand

Mir hat das Workshop sehr gut gefallen!
Ich sehr begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihren tollen Versuch mit den Marmosets vorgestellt hat. Ich habe besonders tolle gefunden, dass sie uns Ratschläge fürs unsere Studienwahl gegeben hat.
Mohamad Alloush

Der Vortrag war interessant zugleich inspirierend und ich habe etwas Neues erfahren. Zudem haben wir ein Einblick ins Leben der Vortragenden bekommen. Ich fand die Tatsache, dass die Wissenschaftlerin neben ihrer Forschung auch als Teil einer Band Musik macht, positiv überraschend.
Es wäre toll öfter Wissenschaftler einzuladen, um zu erfahren woran sie arbeiten und wie sie zu ihrer Forschung gekommen sind.
Ebru

Neujahresfeier bei START-NÖ

Willkommen im neuen Jahr mit START! START-NÖ feierte am 4. Jänner 2020 gemeinsam den Jahreswechsel – mit leckeren, teils selbstgemachten Köstlichkeiten, Kinderpunsch, Spielen, usw. Dabei haben wir aber nicht nur die gemeinsame Zeit genossen, sondern waren auch produktiv. Fleißig wurden Karten geschrieben und gestaltet, Kräuter- und Chilisalz gemixt, Chai-Gewürztee verpackt, Cake Pops verziert und auch Naturkosmetik hergestellt. In bester österreichischer Tradition erklang auch das diesjährige Neujahrskonzert im Hintergrund – bis die StipendiatInnen die Musikanlage übernahmen 😉 Ein gemütlicher und doch produktiver Start ins neue Jahr – vielen Dank an alle fürs dabei sein, Basteln, Schreiben, Zeichnen, Mitmachen und die köstlichen Mitbringsel!

Wir haben das Jahr mit START angefangen, die Stimmung an diesem Tag war fabelhaft! Jeder hat die Anwesenheit der anderen genossen! Lachen, schöne Lieder, amüsante Gespräche und tolles Essen können diesen Tag beschreiben. Am Ende haben sich die Stipis für die Vorbereitung von Neujahrs-Grußkarten für die Paten und Förderer eingesetzt. Jede/r hat sich bemüht und viel Spaß gehabt! Wir können nicht mehr auf die nächste Feier warten 😉

Mohammed

Es war einfach cool und es hat echt Spaß gemacht – wie wir alle alles gemeinsam vorbereitet haben und einander geholfen haben. Also es war tolle Teamarbeit! Außerdem waren verschiedene leckere Essen- und Süßigkeitsarten dabei, die für einige was Neues zu probieren waren. Und ich persönlich habe auch neue Sachen zu machen gelernt wie z.B Kinderpunsch und Cake Pops. Aber dafür muss ich meiner Assistentin danken, denn ohne sie hätte ich es nicht geschafft 😉 Also kurz gesagt es war echt cool. Danke für alles!

Hasan

Am 4. Jänner hatten wir den ersten Termin des Jahres 2020, das wir gleich mit einer Neujahresfeier begonnen haben. Alle vom Stipendium war eingeladen und es war sehr schön, viele dort zu sehen und sich zu unterhalten und zu feiern. Außerdem haben wir auch Spiele gespielt wie *Uno*. Viele haben was zum Snacken wie Getränke, Süßigkeiten, Chips, Salat mitgenommen und manche habe was selbst vorbereitet, was sehr lecker und gut geschmeckt hat! Am Ende dieses feierlichen Tages haben wir Geschenke für unsere Partner gemacht und dann kam das spannendste Teil, als wir unsere Geschenke bekamen. Wir habe alle eine hübsche Powerbank bekommen, was sehr nützlich ist! Und die für die Mädchen gab es noch Lippenstift und für die Burschen auch was Besonders. Schließlich will auch ich mich bei allen bedanken für diesen wunderbaren Tag und wünsche allen viel Glück im neuen Jahr!

Khlod

Eislaufen in den Weihnachtsferien

Am 27. Dezember 2019, also mitten in den Weihnachtsferien, organisierten Batoul & Adham, Stipi-SprecherInnen von START-NÖ, einen Eislaufnachmittag in Wien. Einige Jugendliche sind der Einladung gefolgt und verbrachten einen lustigen Tag am Wiener Rathausplatz:

Es war einfach gesagt cool. Das war das erste Mal, dass ich Eisenlaufen gehe, also das war sozusagen etwas Neues für mich, aber ich habe es voll cool gefunden. Ich konnte es zwar nicht, aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht. Außerdem ich habe es gelernt und konnte am Schluss auch ein bisschen Eislaufen. Vielen, vielen Dank für alles! (Hasan)

Das Eislaufen war sehr lustig. Viele waren das allererste Mal Eislaufen und haben somit ihre erste Erfahrung gemacht. Wir alle hatten sehr viel Spaß gemeinsam. Obwohl wir oft hingefallen sind, haben wir die Zeit miteinander genossen. Am Ende haben wir es geschafft einigen das Eislaufen beizubringen. Das war eine tolle Erfahrung! (Nazia)

Obwohl viele von uns nicht Eislaufen können, melden sich viele zu diesem Termin an. An dem Tag haben wir einander gegenseitig geholfen und die, die Eislaufen konnten, haben es den Anderen beigebracht. Für viele von uns war es wie ein Stress balancierender Termin, denn wir hatten viel zu tun für die Schule. Außerdem hat es extrem Spaß gemacht und keinem war peinlich, wenn er hinfiel, weil wir alle es nicht ganz perfekt konnten. Danke sehr an alle! (Khlod)

Für mich war das Eislaufen sehr interessant, da ich schon sehr lange nicht mehr gefahren bin. Schließlich hatte ich den Dreh wieder sehr schnell draußen und bemühte mich den anderen zu helfen. Natürlich brachte dieser Tag sehr viel Spaß mit sich. ☺ (Vlasta)

START-NÖ erkundet „Körperwelten“

Am 21.12.2019 haben wir die Möglichkeit gehabt, die Ausstellung ,,Körperwelten‘‘ in der Wiener Stadthalle zu besuchen. Dabei haben wir uns anhand faszinierender Präparate ein detailliertes Bild über Organfunktionen und häufige Erkrankungen verschaffen können. Thematischer Schwerpunkt dieser Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem gewesen. Durch diese Ausstellung schätzt man seinen eigenen Körper mehr. Jedenfalls ist es empfehlenswert, solche Ausstellungen zu besuchen, wenn man gerne über den eigenen Körper mehr illustrierte Informationen haben möchte.

Bericht von Stipendiat Ahmad Alhamwi

Ich interessiere mich sehr für den menschlichen Körper und wünsche mir später Medizin zu studieren. Deswegen meldete ich mich für diesen Termin an. Die Ausstellung war eigenartig und sehr kreativ. Die Methoden, die beim Präsentieren der Organe verwendet wurden, waren meiner Meinung nach sehr modern und baten einen genauen Blick auf unserem Körper.

Fatimah

Stechen, Kratzen, Beißen. Mit den Waffen der Natur – START-NÖ im Haus für Natur in St. Pölten

Wer von uns hat noch nicht mit den Brennhaaren der Brennnessel, dem Giftstachel einer Wespe, Biene oder den Krallen eines Tieres unliebsame Bekanntschaft gemacht? Wie können wir uns dagegen wehren? Wie verteidigen sich Tiere und Pflanzen gegen andere Angreifer? Welche Abwehrmechanismen benötigen die Tiere und Pflanzen, um sich gegen Angriffe zu schützen?

Alle diese Fragen wurde uns am Samstag 14. 12. 2019, bei der Ausstellung „Stechen, Kratzen, Beißen, Mit den Waffen der Natur“ durch unseren Begleiter Mag. Michael Scholl im Haus für Natur in St. Pölten beantwortet. Am Anfang der Ausstellung haben wir eine Aufgabe, nämlich 5 Arbeitsblätter, bekommen und hatten wir uns in 2er bzw. 3er Gruppen damit beschäftigen müssen. Die Themen, die wir uns damit auseinandersetzen sollten:

  • Säugetier mit Giftstachel
  • Welche Möglichkeiten des Schutzes haben Pflanzen entwickelt?
  • Tieren mit den Warnfarben-Kontrast
  • Zebrastreifen
  • Wespen und Bienen

Als erstes haben wir mit Hilfe der Bilder und Informationen in der Ausstellung die Fragen beantwortet. Danach haben wir Teile von Abwehrmechanismen der Tiere und Pflanzen unter dem Mikroskop genauer betrachtet und gesehen, um sich zu wehren, benötigen sie verschiedene Strategien. Manche nützen chemische Reaktionen, einige wehren sich durch mechanische bzw. physikalische oder eine Kombination von chemischen- und mechanischen Reaktionen.

Auch die Farben haben eine große Rolle in Verteidigungsstrategie. Einige Arten von Tieren werden für ihre Feinde oder Beute unsichtbar, indem sie sich tarnen, wie z.B. ein großes wandelndes Blatt und Stabschrecke oder Zebras. Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass die Streifen der Zebras deswegen da sind, dass sie die Tarnung des Tieres dienen, aber durch neue Forschung haben die Forscher auch herausgefunden, dass die Streifen, den Tier vor blutsaugenden Insekten schützen. Manche Arten von Tieren wie Bombardierkäfer können ein explosionsfähiges Gasgemisch im Hinterleib herstellen und dadurch den Feind durch eine schnelle chemische Reaktion vergiften. Das Gas ist ca. 100 C˚. Die Krötenechsen können sowohl tarnen als auch den Feind im Notfall in einem Blutgefäß, das hinter seinem Auge ist, unangenehm riechende Echsenblut entgegenspritzt, vertreiben. Die meisten Tintenfische können bei Gefahr Tinte herstellen. Um nur ein paar Beispiel zu nennen.

Vielen Dank an unseren Begleiter Mag. Michael Scholl, der mit uns bis Ende der Ausstellung dabei war und unsere Fragen beantwortet hat!

Bericht von Stipendiat Navid Chamran

Wir haben im Mikrolabor viele kleine Insekten vielfach vergrößert angeschaut. Da mussten wir raten welches Insekt das ist und ich habe festgestellt, dass ich sehr wenig über die Welt der Insekten kennen. Die Qualität des Bildes war sehr gut und wir konnten sogar die kleinsten Details sehr präzise anschauen. Außerdem haben wir auch die Haut einer Schlage unter der Lupe sehr genau gesehen.

Khlod

Der Ausflug wurde von einem Guide geleitet, welcher uns erklärt hat wie sich z.B. Insekten verteidigen. Neben den Erklärungen wurden uns auch einige Tiere über ein Mikroskop gezeigt. Danach wurde uns erklärt wie sich größere Tiere wie Zebras verteidigen. Am Schluss durften wir das Museum dann noch selbst erkunden. Ich fand die führung allgemein spanned, aber besonder interessant fand ich die Riesen-Krötenechse, die Blut aus ihrem Auge spritzt.

Suliman

Wien – meine unverhoffte Hoffnung, eine SUPERTRAMPS Tour

13.12.2019 um 16:50 Uhr treffen sich die Stipendiaten_innen aus Wien und Niederösterreich im 16 Bezirk, um auf einer Tour in eine von uns unbekannte Welt einzutauchen. Eine Tour über Obdachlosigkeit. Manche frieren, aber doch irgendwie aufgeregt und gespannt. Unsere Gruppenleiterin Saida checkt wie üblich die Liste, ob alle da sind. Doch dieses Mal alle sind pünktlich angekommen.Unser Guide Ferdinand beginnt mit einem lächelnden Gesicht die Führung. Nach dem Begrüßen erzählte er, dass er selber dreieinhalb Jahre in ungenügenden Wohnverhältnissen verbracht hat. Während dieser Zeit hat er sich ein reiches Wissen angeeignet, viel erfahren und durchgemacht, welche er bei beim Rundgang/bei der Tour/bei den verschiedenen symbolischen Plätzen durch den 16. Und 17. Bezirk wiedergibt. Er zeigt uns die verschiedenen Orte – zum Essen, Übernächtigen, Aufwärmen etc. Mit tiefem Einblick in das Leben eines Obdachlosen erklärt Ferdinand uns alle mit der Obdachlosigkeit verbundenen Schwierigkeiten, anhand seiner persönlichen Geschichte. Mit den Worten: „Obdachlosigkeit kann jeden zu jeder Zeit treffen!“ wurde die Tour beendet/ hört die Tour auf – für mich eine sehr erschreckende, doch reale und irgendwie beeindruckende Worte.

Ein großes Dankeschön an Ferdinand. Ferdinand, Danke. Die zwei Stunden mit Ferdinand gehören zu den interessantesten Momenten, die ich bislang erleben durfte.

Ein Bericht von START-Stipendiat Abbas

Es ist von großer Bedeutung, die Probleme in der Gesellschaft anzusprechen und sich mit denen zu konfrontieren. Die Obdachlosigkeit ist ein riesengroßes Thema, das leider viele Menschen in Österreich und hier in Wien betrifft. Heute Abend habe ich von Ferdinand, unseren humorvollen und optimistischen Guide, einen Überblick in die Welt der Obdachlosen erhalten. Ich habe zwei Jahre lang in den 16. Bezirk gelebt ohne zu wissen, dass es sehr viele Tagesaufenhalte für die Obdachlosen gibt. Nach diesem Abend weiß ich dank Ferdinand mehr. Ich werde mich an seinem Spruch:,, Obdachlosigkeit kann jedem zu jeder Zeit treffen“, erinnern und mir Gedanken dazu machen. Es freut mich sehr zu sehen, dass er sein Leben wieder im Griff hat. Danke Ferdinand für deinen Optimismus und deine Ehrlichkeit. -Mariana

Dieser Workshop war für mich persönlich besonders interessant, da ich immer schon einmal wissen wollte, welche Erfahrungen ein Obdachloser macht. Ich habe mir über dieses Thema viele Gedanken gemacht, weil ich immer wieder Obdachlose auf der Straße sehe. Dementsprechend haben sich auch viele Fragen angesammelt, die während der Erzählung beantwortet und näher erläutert wurden. Eines dieser Fragen war beispielsweise wie man denn in die Obdachlosigkeit gerissen wird und selbst wenn, dann hat man doch eine Familie, die einen unterstützt, aber Ferdinand hatte das Unglück seine ganze Familie verloren zu haben und deswegen in eine tiefe Depression gestürzt zu sein. Außerdem war ich äußerst überrascht über die vielen verschieden privaten wie auch staatlichen Hilfsorganisationen und deren Systeme. Ferdinand meinte, dass jeder jederzeit obdachlos werden kann, egal was für einen festen Arbeitsplatz man hat. Diesen Satz werde ich nie vergessen! –Zahra

Die Tour war eine eigene Art der Aufklärung. Durch die Geschichten und erzählten Erlebnissen unseres Tour Guides Ferdinand wurde mir klar wie schnell im Leben passieren kann und was für einen Schock hinterlassen kann, sodass man nicht mehr auf die Beine kommt. Wenn alles was einem umgeben hat, plötzlich weg ist und man mit nichts dasteht, als den eigenen Kleidung am Körper und sich selbst, Angst erregend. – Ebru

Ich fand die Tour sehr gut, da ich davon viel gelernt habe. Obdachloser kann jeder zu jeder Zeit werden. Vorher dachte ich, dass die Obdachlosen immer sind nur faule Leute, die die ganze Zeit nur Alkohol trinken und nichts machen. Aber nach dem ich die Geschichte von dem Mann der uns begleitet hat gehört habe, wusste ich, dass die meisten Obdachlose so geworden sind, weil sie eine schlechte Zeit gehabt haben/schlechte Zeit durchlebt haben. Es hat mir sehr gefallen. -Zidan

Es freut mich sehr, dass ich dabei war. Wir erfuhren wie die Leute die keine Wohnung bzw. Bett zu schlafen haben unterstützt werden. Wir waren in verschieden Gebäude wo sie schlafen können. -Mostafa

Die Tour war für mich eine sehr interessante Erfahrung, in der ich viele bzw. neue Informationen über Obdachlosen in Österreich erhielt. Der Guide der Tour hat uns viele neue Informationen erzählt. Er hat auch seine eigenen Erfahrungen mit uns mitgeteilt. – Mohamad

50 Jahre Mondlandung

START-StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich besuchten den Vortrag „50 Jahre Mondlandung und die Besiedelung von Planeten“ des FWF im Theater Akzent in Wien. Der Planetologe Dr. Günter Kargl und der erste und einzige österreichische Kosmonaut Ing. Franz Viehböck hielten spannende Impulsvorträge und diskutierten mit der Moderatorin über ihre Forschung und Erfahrungen. Zum Abschluss gab es auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ein sehr spannender Abend!

Der Vortrag von gestern hat mir gefallen. Es war sehr interessant. Ich konnte etwas Neues mitnehmen. Zum Beispiel hat Herr Ing. Viehböck uns mithilfe eines Videos gezeigt, wie man in einer Raumstation im Weltraum trinken, essen und aufs Klo gehen kann. Oder wir haben auch erfahren wie lang eine Runde um die Erde dauert. Ich war mit meiner Entscheidung, in den Vortrag gehen, zufrieden.

Stella

Der Vortrag über die Weltraumforschung und die Diskussion von dem einzigen Österreicher, der je im Weltall war und dem Direktor des Instituts für Weltraumforschung in Graz mit abschließender Fragerunde an das Publikum war sehr interessant und informativ. Besonders gefallen haben mir die Videos von Ing. Viehböck, die seinen Aufenthalt in der Weltraumstation zeigen. Zum Beispiel sieht man wie die Nahrungsaufnahme, das Training und die Körperhygiene in der Schwerelosigkeit funktionieren. Auch aufschlussreich waren die Kommentare von Dr. Kargl über den neuesten Stand in der Weltraumforschung und mögliche Entwicklungen in der Zukunft.  

Shawn

Mensch der Zukunft?

Um etwa 19 Uhr sind wir zusammen in den Vorlesungssaal der Marxhalle hineingegangen. Der Abend beginnt mit Jürgen Knoblich dem Direktor vom IMBA, der in einem etwa 20-Minütigen Vortrag, das Publikum über die Anfänge der Molekularbiologie, dessen Grundstein James Watson und Francis Crick 1953 gelegt haben und über den aktuellen der Forschung aufklärt. Dabei zeigt er Bilder von ihrer Forschung an Organoiden, insbesondere an Gehirnorganoide. Interessant hierbei war ein Gehirnorganoide, worauf selbständig ein Auge gewachsen ist.

Nach dem Vortrag ging es weiter zur Diskussionsrunde. Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie, ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurden eingeladen an der Diskussion teilzunehmen. Die Diskussion lief so ab, dass die Moderatorin zwischendurch Fragen zum Thema Molekularbiologie gestellt hat und die drei Gäste, daraufhin über die Frage diskutiert haben. Auch das Publikum wurde mittels einer Internetseite dazu eingeladen, Fragen zu beantworten, woraufhin die Antworten auf der Bühne besprochen wurden.

Fragen, die gestellt wurden, waren beispielsweise: “Ist es okay, Babys mit genetischen Defekten zu behandeln mittels Gentechnik?” Die Antwort darauf war überraschenderweise Nein, selbst Jürgen Knoblich empfand Babys fast schon als Tabuthema. Die Meinung zu den sogenannten Designerbabys war dann auch schon nicht sonderlich überraschend, alle drei waren gegen jegliche Art von Eingriff in das Genmaterial von Babys oder besser gesagt ungeborenen Babys. Hierzu hat Marc Elsberg eine Passage aus seinem Buch “Helix” vorgelesen. Die Passage handelt von einem Gespräch zwischen einem Arzt und einem Paar, dass ein Baby erwartet. Der Arzt bot an, aus ihrem Baby einen Olympiasprinter zu machen, mittels Genmanipulation.

Nach der Lesung, wird die Szene diskutiert. Diesmal ist die Frage nicht, was die Meinung zu Designerbabys ist, sondern ob es überhaupt möglich wäre ungewünschte Gene zu entfernen und die gewünschten beizubehalten. Die Antwort hierauf gibt Jürgen Knoblich, der hierzu mit einem entschiedenen JEIN antwortet. Es sei zwar möglich bestimmte Gene herauszuschneiden und somit das Genmaterial zu verändern, jedoch ist es äußerst schwierig zu bestimmen welche Gene, welche Eigenschaften besitzen. Es gibt laut ihm kein Gen, das einen zu einem besseren Läufer macht, sondern schnelles Laufen ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gene. Der Vortrag endet dann gegen 21:00 Uhr mit einer Beichte von Jürgen Knoblich, der zugibt, dass das Auge auf dem Gehirnorganoide nicht funktionsfähig ist. Insgesamt bin ich mit dem Vortrag und der Diskussion äußerst zufrieden. Die Qualität des Vortrags war sehr hoch und man hat gemerkt, dass Jürgen Knoblich sehr enthusiastisch über seine Forschungsergebnisse ist und auch Spaß an der Forschung hat. Die Fragen der Moderatorin waren auch sehr interessant und die Diskussion ist ohne Streitigkeiten über die Bühne gelaufen.  (Ein Bericht von START-Stipendiat Shawn)

Ich fand den Workshop sehr interessant, da der Autor und der Professor nicht der selben Meinung waren, was die selbstgemachte Organe wie zum Beispiel das Auge, das aus organoiden und Stammzellen bestand, betrifft. Der Professor war meiner Meinung nach realistischer als der Autor, da seine Argumente sehr überzeugend waren und bewiesen haben, dass es auch jetzt oder nach ein paar Jahren so etwas nicht möglich sein kann, aber vielleicht in der Zukunft. -Mariam

Die Vorlesung zum Thema ,Mensch der Zukunft‘ war echt interessant und hat mein Interesse für den technologischen  Fortschritt der Medizin betreffend Organoiden und co. geweckt. -Nazia

Die Vorlesung war sehr interessant und die mitgeteilten Informationen über die neue Technologie waren sehr beeindruckend. Die Diskussion war ebenso sehr spannend. Ich fand es besonders gut, dass das Publikum seine Meinung über verschiedene Fragen und Themen mitteilen konnte, die dann im Diskussion besprochen wurden.
Im Großen und Ganzen war Mensch der Zukunft eine sehr schöne Veranstaltung, die mir sehr interessante Informationen mitgegeben hat. -Sedra

Es war sehr interessant auf welchem Stand sich unsere heutige Medizintechnik befindet und wie weit man Krankheiten embryonal schon vorbeugen kann und auch wie man bis heute noch schwere Krankheiten in Zukunft beseitigen können wird. Allerdings nur bis zu einer Grenze, da die ethische Perspektive in Österreich auch eine sehr große Rolle spielt und nicht jede beliebige Krankheit aus den Erbanlagen entfernt werden darf. -Zahra

Datenschutz-Workshop mit dem Legal Literacy Project

Jede und jeder von uns surft auf verschiedenen Webseiten, recherchiert und kauft im Internet ein, benutzt zahlreiche Apps auf dem Handy, hat Kundenkarten von Geschäften, usw. Welche Daten gibt man dadurch von sich Preis und welche Rechte hat man in diesem Zusammenhang? Was ist die Datenschutz-Grundverordnung und kann das Internet vergessen? Martin Baumgartner vom Legal Literacy Project hat den Jugendlichen von START-Niederösterreich am 24. November das Thema Datenschutz nähergebracht. Dabei gab es auch verschiedene Tipps und Tricks dazu wie man seine Daten schützen und auch an welche Stellen man sich wenden kann, wenn man sein Recht verletzt sieht.

Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei diesem Workshop war. Wir haben erfahren wie wir unsere Daten schützen können und wie oft man Daten wie Standort, Email-Adresse oder Telefonnummer hergibt, ohne es zu merken oder darüber nachzudenken. Wir haben auch gelernt wie wir uns verhalten sollen gegenüber unbekannten Webseiten oder Nachrichten von unbekannten Email-Adressen. Wir haben Tipps bekommen wie wir unsere Daten besser schützen können. Der Trainer war sehr nett und höflich. Er hat auch einem Stipendiaten geholfen, weil der ein Problem mit Daten im Internet hatte.

Mostafa

Der Workshop „Datenschutz “ hat mich sehr interessiert, da wir alle von diesem Thema betroffen sind. Es wurde uns gezeigt, wie weit man Daten über uns wissen und sammeln kann. Das war für mich sehr überraschend, da ich es mir nicht so vorgestellt habe. Man kann durch das Handy unseren Alltag beobachten (z.B. wo wir Schoppen gehen, wo wir wohnen, wann man Freizeit hat, ob man ein Sozialleben hat oder eher nicht usw.) Das kann man alles herausfinden und analysieren. Ein paar Tipps und Tricks haben wir auch gelernt und die werde ich in der Zukunft sicher nutzen!

Batoul

Heute waren wir zu einem Workshop über Datenschutz eingeladen. Ein Vertreter des Vereins „Legal Literacy Project“ hat uns die rechtliche Situation erklärt. Ich finde das Thema wichtig und habe bis heute eigentlich nicht viel darüber gewusst. Die Ausführungen von Herrn Martin Baumgartner waren sehr detailliert und interessant. Für mich hat sich die Teilnahme auf jeden Fall gelohnt, da mir erst jetzt klar geworden ist, dass man ein Recht auf seine eigenen Daten im Internet hat und dieses auch durchsetzen kann. 

Mohammad

Am Sonntag war es sehr spannend. Ich habe gelernt wie ich meine persönlichen Daten im Internet besser schützen kann. Was für mich noch sehr überraschend war, dass man fast alles über mich nur von meiner google Zeitachse wissen konnte.

Basma

Es war sehr schön und auch sehr interessant! Ich glaube, dass wir alle überrascht waren darüber was Martin uns über Datenschutz erzählt hat! Datenschutz, dieses Thema war für mich nicht so wichtig, weil ich mir gedacht habe, die anderen können nur die Dinge über mich wissen, die ich sage oder zeige, aber NEIN sie können durch Apps, google, Standortfreigabe usw. fast alles über mich wissen. Das ist wirklich Wahnsinn!! Ich danke Martin für seine sehr wichtigen Informationen 😊

Bayan

(c) Fotos: START-Niederösterreich

Feiertagsprogramm bei START-NÖ: Hands Up & Theater im WUK

Am schulfreien Tag des Landespatron am 15. November trafen sich START-NÖ Jugendliche in Wien für gleich zwei Programmpunkte. Zuerst ging es die Ausstellung „Hands Up“, wo wir einen Einblick in die Welt der Gehörlosigkeit & Gebärdensprache bekamen. Danach stand noch das Theaterstück „Mongos“ im WUK am Programm. Die Jugendlichen berichten:

Heute war wirklich ein guter Tag! In der Ausstellung „Hands Up“ nicht nur ein wenig die Gebärdensprache kennen, sondern fühlte auch ein echtes Gefühl der Taubheit und Sprachlosigkeit in mir. Neben der Dankbarkeit für Dinge, die ich in meinem Leben vergessen habe, entwickelt sich auch  Mitgefühl und Respekt auf einer anderen Ebene. Als ich die speziellen Kopfhörer auflegte, konnte ich nichts hören. Das Programm startete und ich lernte die Wörter und Sätze in Gebärdensprache, die meistens mit Hand- und Mundbewegungen gehen. Am Ende fühlten wir verschiedene Musikarten mit Hilfe von Vibration auf dem Boden. Überhaupt eine unvergessliche Erfahrung, die mir wichtige Dinge beigebracht hat!

Hamid

Ich bin froh, dass ich bei diesen Workshop dabei war, denn es war eine sehr gelungene Führung. Man hat gesehen, dass man sich auch ohne die gesprochene Sprache verständigen kann. Es war auf jeden Fall sehr interessant und auch informativ.

Burte

Das Theaterstück Mongos zeigt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Ikarus und Francis – zwei grundsätzlich verschiedenen Menschen, die eine enge Bindung zueinander aufbauen. Der Eine, Ikarus, ist übersteigert aggressiv und trägt sein Herz auf der Zunge. Er ist aufgrund eines Unfalls auf einen Rollstuhl angewiesen. Francis ist im Gegensatz zu ihm still, ruhig, sensibel und schreibt gern Gedichte. Ikarus & Francis treffen sich im Krankenhaus und werden dennoch beste Freunde. Doch nach kürzester Zeit eskaliert alles, aber nicht so wie man es erwartet hat..

Kaum zu glauben wie witzig, berührend, großartig die beiden Schauspieler das Stück gespielt haben, wie sie uns die Figuren dargestellt haben. Das war echt brillant! Danach gab es auch noch ein Gespräch mit den Schauspielern und dem Regisseur. Ich fand es super, dass unsere Ideen in Betracht gezogen wurden und wir mit ihnen über das Theaterstück reden konnten.

Ahmad

Das Theaterstück war sehr interessant. Es war irgendwie traurig, hat mich sehr berührt. Es hat mir sehr gefallen!

Rafal

Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie

START-Wien Stipendatin Fatema berichtet über den Sapere Aude Workshop „Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie“. Ein spannender Workshop in dem sich die START-Wien & START-Niederösterreich Stipendiat*innen mit den jüngsten Bewegungen Europas auseinander gesetzt und sich eingehend mit den Konzepten und Ideologien beschäftigt, wie auch den Begriff Meinungsfreiheit beleuchtet haben.

Wieder mal ein sehr interessanter und informativer Workshop bei START, diesmal über Politik. Hermann und Raphaela, die TrainerInnen des Workshops, haben den heutigen Tag sehr umfangreich und abwechslungsreich gestaltet. Mit ihrer Hilfe konnten wir, StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich, in dem Themenbereich Politik tief hineinblicken und uns über viele, wesentliche und aktuelle Themen Informationen einholen.

Zu dem Ablauf: Schon am gleich am Anfang bei der Vorstellungsrunde begann die interaktive Arbeit über das Thema Politik. Anschließend folgte die Gruppenarbeit „Finde heraus wer die Personen auf den Bildern sind und welche Gemeinsamkeiten diese miteinander haben“. Dazu recherchierten wir zu den verschiedenen Personen und stellen Verknüpfungen auf. Nicht zu vergessen – das meiner Meinung spannendste – war das Puzzle. Hierbei ging es hauptsächlich um das Thema Extremismus bzw. Gegen-Demokratie. Unsere Aufgabe war es Daten, Mengen, faktischen Inhalten zuzuordnen. Anschließend konnten wir unsere Einordnung mit den tatsächlichen Ergebnissen abgleichen und war je nach dem verblüfft wie richtig oder falsch wir geschätzt/geratet haben.

Danach gab es Pause, somit konnten wir unsere Bäuche füllen und uns für einen weiteren spannenden Nachmittag stärken. Weiter ging es mit den Themen Medien und Meinungsfreiheit. Wir beschäftigten uns mit dem Gedanken, ob es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt und was man überhaupt darunter versteht. Wenn ich schon von Meinungsfreiheit schreibe, dann erlaube ich mir meine Meinung zum heutigen Workshop kund zu tun. Moi bien! Mein Wissen hat sich in dem Bereich vertieft und nun interessiere ich mich auch mehr für Politik. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Workshop Interesse bei anderen und bei mir geweckt hätte. Weiteres war die Zeitgestaltung perfekt, einfach angenehm. Einfach ein toller Workshop! Ich freue mich schon auf Weitere.

Ein herzliches Dankeschön an die Trainer*innen Raphaela und Hermann. Wir freuen uns auf weitere Workshops mit euch!

Der Workshop zum Thema 'Gegen Demokratie', veranstaltet von Sapere Aude, gab uns StipendiatInnen eine Möglichkeit,uns über politische Themen auszutauschen und uns mit Extremismus in Österreich auseinanderzusetzen. Es wurde viel diskutiert und kommuniziert. Vielen Dank an die WorkshopleiterInnen. Es war eine tolle Erfahrung! - Nazia

Ich fands echt nice! Es war nicht nur ein Vortrag, wo man nur zu hören muss, sondern auch interaktiv mit Spielen und co. Gerne wieder! - Sinem

Ich fand den Workshop heute sehr informationsreich und spannend! Die Referenten haben uns die Themen spielerisch näher gebracht und somit ist auch etwas in Erinnerung geblieben! - Jovana​

START-NÖ Textsorten Workshop: Meinungsrede

In der Reihe der Textsorten-Workshops stand am 26. Oktober 2019 für die Stipendiat*nnen aus Niederösterreich die Meinungsrede auf dem Programm. Gemeinsam mit der Trainerin Mag. Cornelia Czaker (www.schreibamt.at) setzten sich die Jugendlichen intensiv mit dieser Textsorte auseinander:

Weil Deutsch eines der wichtigsten Fächer in der Schule ist, und wir alle unser Deutschkenntnisse verbessern wollen, haben wir uns am Samstag zu einem Workshop getroffen. Diesmal ging es um das Thema „Meinungsrede“, wie baut man die Meinungsrede auf? Was gibt’s Wichtiges zu beachten? Welche Operatoren kommen in der Meinungsrede vor? Und am Ende haben wir uns ein paar Reden gehört. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, den anderen Stipis auch. Ich möchte mich bei der Trainerin Frau Mag. Cornelia für den Workshop bedanken!

Ahmad

Allgemein hat mir der Workshop gut gefallen. Wir haben über mehrere Themen uns unterhalten und als es Unklarheiten gab, hat uns die Trainerin ganz deutlich erklärt.

Burte

Wir haben am Samstag die Textsorte Meinungsrede kennengelernt. Die Lehrerin war legende. Sie hat uns sehr viel beigebracht. Wir haben die Textaufbau gemacht und paar Beispiele uns angeschaut. Ich habe darüber viel gelernt und bin mir sicher, dass ich das in Zukunft brauchen werde.

Naqib

Eindrücke von der 4. START-NÖ Begrüßungsfeier

Am Dienstag, den 22. Oktober 2019, wurden bei einer glanzvollen Feier 14 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten bei START-NÖ begrüßt und 6 erfolgreiche AbsolventInnen verabschiedet. Gastgeber der Abends war die Arbeiterkammer Niederösterreich in St. Pölten.

In den Begrüßungsworten des Gastgebers AK NÖ Vizepräsident Michael Fiala, der in Vertretung des Präsidenten Markus Wieser der Feier beiwohnte, wurde die Wichtigkeit von einer guten Ausbildung betont, denn nur mit einem guten Berufs- bzw. Bildungsabschluss habe man heutzutage die besten Chancen auf einen guten Arbeitsplatz. Die AK NÖ engagiere sich deshalb besonders im Bereich der Berufsorientierung, beispielsweise mit Bewerbungstrainings und vielfältigen Beratungsangeboten. Zuletzt gab er den StipendiatInnen noch auf den Weg: „Sie stehen vor oder mitten in spannenden Herausforderungen und ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg beim Lernen und generell alles Gute auf ihrem weiteren Weg in die österreichische Gesellschaft!

In Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister an der Feier teil. In ihren Grußworten erinnerte sie sich an die letztjährige Begrüßungsfeier und auch verschiedene Begegnungen mit StipendiatInnen über das letzte Schuljahr hinweg: „Es beeindruckt mich, dass es Leute wie Sie gibt, die es, wie wir schon gehört haben, nicht immer ganz leicht hatten auf dem Weg hierher und die extrem viel daraus machen, aus diesen Chancen, die Ihnen START bietet. Und viele von Ihnen sind mir seither einige Male über den Weg gelaufen […] immer wieder im Zusammenhang mit Preisen, mit Talenteförderungen, mit Sprachpreisen. Sie sind immer besonders positiv aufgefallen, weil Sie engagierte, motivierte junge Menschen sind.“ Die Landesrätin lobte auch den Spirit und die Energie der StipendiatInnen. „Und wenn man Ihre Wege ein bisschen beobachten darf, dann sieht man, dass Sie nicht nur mit einer Bildungslaufbahn begonnen haben, hineingewachsen sind in das für Sie teilweise völlig fremde österreichische Bildungssystem, dass Sie andere überflügelt haben, dass Sie mehr gemacht haben, als Sie machen müssen, und dass Sie wirklich, wirklich viel mit dieser START-Hilfe anzufangen gewusst haben. Und ich darf Ihnen auch auf Ihrem Weg hinaus aus dem Stipendium alles Gute wünschen. Als ob ich etwas dafür könnte, bin ich stolz auf Sie.“

Cynthia-Melania Moldovan und Burte-Ujin Otgonkhuu führten als Moderatorinnen souverän durch den Abend. Mit zwei stimmungsvollen Musikeinlagen begeisterten Tengyu Huang an der Geige und David Popescu an der Gitarre das Publikum.

Drei StipendiatInnen hielten beeindruckende und berührende Reden:

Abdul Hamid Ghani (21) ist seit 3,5 Jahren in Österreich, besucht die HAK Horn und wurde neu ins START:Hilfe-Programm aufgenommen. Er erzählte von seinen Zielen zu studieren um zukünftig Mathematik und Sport zu unterrichten. Auch hob er die Unterstützung und Gemeinschaft, die er seit dem ersten Tag bei START-NÖ erlebt habe, hervor. „START ist wie eine Familie für uns, die jedem wertvolle Möglichkeiten eröffnet. START unterstützt jeden von uns dabei eine klarere Vorstellung von der Zukunft zu bekommen und den Weg dorthin zu finden.

Basma Dallal-Bashi (17) verfolgt schon seit ihrer Kindheit das Ziel im medizinischen Bereich zu arbeiten. Nach ihrer Flucht aus Syrien ist sie diesem Ziel in Österreich einen großen Schritt näher gekommen. Mit viel Ehrgeiz und Unterstützung hat sie es nämlich in den Zweig Biomedizin und Gesundheitsverarbeitung an der HTL Mistelbach geschafft. Sie bedankte sich namentlich bei Freunden und Wegbereitern, die an sie glaubten und ihr zur Seite stehen.

Naqibullah Amini (17) musste nach seiner Flucht nach Österreich schnell lernen auf eigenen Beinen zu stehen. „Die erste Zeit war sehr schwer für mich. Ich konnte nicht Deutsch und hatte das Gefühl anders zu sein.“ Doch seine Lehrer motivierten ihn und Naqibullah schloss nicht nur die NMS positiv ab, sondern schaffte auch den Übergang in die HTL Hollabrunn. In Österreich hat er nun die Möglichkeit seinen Traum ein Ingenieur zu werden zu verwirklichen.

Mit der feierlichen Übergabe der Stipendien-Urkunden wurden die Jugendlichen offiziell in das Stipendien und START:Hilfe-Programm von START-NÖ aufgenommen. Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Paten, die „ihren“ neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunden überreichten: Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für das Land Niederösterreich (und in Vertretung für spendenfinanzierte Stipendien), Thomas Schulz von der Constantia Flexibles Group, Mag. Alexandra Höfer von der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Ursula Lütterfelds von den Sinnstiftern und Doris Niederwimmer von LISEC. START-Geschäftsführerin Katrin Bernd übernahm in Vertretung des SOLE Fonds die Überreichung der Urkunden an die vier START:Hilfe-StipendiatInnen.

Einige Jugendliche konnten im letzten Schuljahr das erklärte Ziel der Matura erreichen bzw. ihr START:Hilfe-Jahr erfolgreich absolvieren. Als Vertreter für die erfolgreichen MaturantInnen berichtete Hsam Aldeen Kwman in einer bewegenden Rede von seiner Zeit bei START.

Mit großem Stolz verabschiedete die Projektleitung von START-NÖ, Stefanie Moshammer, die MaturantInnen sowie die drei AbsolventInnen des START:Hilfe-Programms 2018/19 und wünschte ihnen allen viel Erfolg auf ihren weiteren Wegen.

Damit war die Zeit gekommen für den krönenden Abschluss der Feier. Die Jugendlichen hatten mit Gerhard Kero von der Beatfactory ein Trommel-Stück einstudiert, das sie nun zum Besten gaben. Die mitreißende musikalische Darbietung wurde bald vom begeisterten Klatschen des Publikums begleitet.

Der Abend war aber noch nicht vorbei, denn bei Buffet und Getränken wurde noch geplaudert, ausgetauscht und gemeinsam gefeiert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Paten & Förderer sowie den Gastgeber, die Arbeiterkammer Niederösterreich!!

Trommel-Proben für die START-NÖ Begrüßungsfeier

Für die diesjährige Begrüßungsfeier haben die Stipendiat*innen aus Niederösterreich gemeinsam mit Gerhard Kero von der Beatfactory an zwei Workshop-Terminen mit ein Trommel-Stück erarbeitet. Die Stipendiat*innen berichten wie es ihnen gefallen hat und auch wie das Trommeln beim Publikum angekommen ist:

Am 5. und am 19. Oktober haben ich und meine Kollegen vom START-Stipendium Trommel-Workshops besucht. Es war sehr lustig und ich habe das Gefühl, dass ich nicht nur meine Trommel-Fähigkeiten sondern auch mein Taktgefühl verbessern konnte. Alles in allem glaube ich, dass ich viel gelernt habe und, dass ich auf die Begrüßungsfeier gut vorbereitet bin.

Suliman

Als ich erfuhr, dass wir bei dieser Begrüßungsfeier trommeln werden, stellte ich mir vor, wie ich mit anderen Stipis auf der Bühne ein paar komischen Geräusche auf Trommeln spielen werde. Aber mit Hilfe von Gerhard haben wir es geschafft so gut zu trommeln, dass meine Freunde und andere Gäste, die bei der Begrüßungsfeier anwesend waren, mir sagten, dass ihnen unser Auftritt sehr gut gefallen hat!

Ich bedanke mich bei jedem, der sich sehr bemüht hat, damit wir einen sehr schönen Abend haben!

Fatimah

Die Trommelworkshops waren sehr amüsant und haben mir sehr viel Spaß gemacht. Wir haben ein Trommelstück für unsere Begrüßungsfeier durch erarbeitet. Mit dem Trainer Gerhard konnten wir ein sehr schönes Stück in nur zwei Tagen schaffen.

Das Stück war so super und hat jedem gefallen. Die Gäste waren alle sehr begeistert!

Khaled

START-NÖ Textsorten Workshop: Kommentar

Am 28. September 2019 kamen die Niederösterreich- Stipis zusammen um mehr über die Textsorte „Kommentar“ zu erfahren. Die Trainerin erklärte wie ein Kommentar aufgebaut ist, welche rhetorischen Figuren es gibt und wie diese im Kommentar zur Anwendung kommen. Anhand von Beispiele analysierten wir den Aufbau. Wir hatten auch die Gelegenheit alle einen Kommentar zu verfassen und diesen mit der Trainerin zusammen durchzugehen. Die Pausen nutzten wir um einander näher kennenzulernen, da auch viele der neuen Stipis dabei waren.

Ich finde das Workshop echt hilfreich für mich. Die Trainerin war sehr geduldig und beantwortete die Fragen sehr genau, die sich die Stipis stellten. Besonders hat es mir gefallen, dass ich viele Beispiele von Kommentar gekriegt habe, damit ich eine Vorstellung davon habe, wie man einen Kommentar schreibt. -Tengyu

Zu Besuch beim Forschungsfest Niederösterreich

Am 27. September 2019 besuchte eine Gruppe von START-NÖ Jugendlichen das Forschungsfest Niederösterreich im Palais Niederösterreich in Wien. Dort gab es nicht nur viele Infos über verschiedene Forschungseinrichtungen, sondern auch jede Menge Hands-On-Experimente. START:Hilfe-Stipendiat Mohammed berichtet:

„Wir waren bei dem Forschungsfest Niederösterreich in Wien. Es gab dort Unmengen von Leuten, auch viele Kinder und Jugendliche. Es wurden so viele spannende Experimente dort durchgeführt. Es hat viele Abteilungen gegeben. Man konnte viel über verschiedene Themen erfahren und Informationen erfassen. Zum Beispiel von Natur und Weltraum (Was bewegt die Erde? Was zeigt uns der Blick durch das Mikroskop? Wie unterscheiden sich Wolf und Hund? Welche Auswirkungen hat die Lichtverschmutzung auf die astronomische Beobachtung?), Gesundheit (Wie wird 3D- Drucker für die Medizin eingesetzt?) Medien und Technik (Was ist Digitalisierung? Wie funktioniert die virtuelle Realität?‘). Mir hat das Forschungsfest sehr gut gefallen und würde gerne nochmal besuchen!“

Die Experimente und Stationen vom Forschungsfest waren sehr interessant und sehr spannend. Am Meisten haben mich die vom Bereich Natur & Weltraum fasziniert. Mein Lieblingsexperiment war eines, wo man mithilfe spezieller Handschuhe erleben konnte, wie es sich anfühlt, wenn man Tremor hat.

Melania

START-NÖ Neuigkeiten – Sept.2019

Einladung zur 4. Begrüßungsfeier von START-Niederösterreich

START-Niederösterreich begrüßt den bereits vierten Jahrgang von engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte im Stipendien- und START:Hilfe-Programm. Mit großem Stolz verabschieden wir auch drei erfolgreiche MaturantInnen sowie drei START:Hilfe-Absolventinnen.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese beiden Anlässe feiern!

Dienstag, 22. Oktober 2019, Beginn 18.00 Uhr
Arbeiterkammer Niederösterreich
AK-Platz 1, 3100 St. Pölten

Es freut uns sehr Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Feier begrüßen zu dürfen.

Der Abend wird von unseren StipendiatInnen gestaltet, die auch mit Reden und künstlerischen Beiträgen Einblicke in ihre vielfältigen Talente geben werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter moshammer@start-stipendium.at.

START-Niederösterreich freut sich auf Ihr Kommen!

Hier die Einladung zum Download

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA“ mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema „Gruppe und Konflikt“ hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

Sommerpraktika bei der HYPO NOE

Drei Stipendiat*innen von START-NÖ hatten in diesem Sommer die tolle Möglichkeit Praktika in verschiedenen Geschäftsstellen der HYPO NOE Landesbank für NÖ & Wien zu absolvieren. Batoul, auch Stipendiatin der HYPO NOE, konnte im Juli wertvolle Erfahrungen in der HYPO NOE Filiale in Horn sammeln. Im August folgten Adham im Bereich Controlling in der Zentrale in St. Pölten und Suliman in einer Filiale in Wien. 

Batoul berichtet:

Bevor ich START kennengelernt habe, hatte ich immer Sorgen, wie ich mein Schulpraktikum für die HAK absolvieren werde. Nach viele Absagen dachte ich, dass keiner mir die Chance geben würde, um meine Erfahrungen und Kenntnisse praktisch anzuwenden.  Doch durch START durfte ich meinen Paten die HYPO NOE Landesbank für NÖ und Wien kennenlernen. Auf der Begrüßungsfeier von START, die auch im Gebäude der HYPO NOE in St. Pölten stattfand, fragte ich den Vorstand Herr Wolfgang Viehauser, ob ich ein Praktikum in der HYPO Bank machen kann. Ich durfte meine Bewerbungsunterlagen direkt an ihn schicken und einen Monat später habe ich die Zusage bekommen für mein Praktikum im Juli 2019 in der Filiale Horn.

Am ersten Tag begrüßten mich alle MitarbeiterInnen ganz herzlich und zeigten mir die Filiale. Sie waren sehr nett und erklärten mir, was meine Aufgabengebiete sind. Meine Aufgaben waren Unterstützung bei Vorbereitung und Nachbereitung an der Kassa, Hilfestellung und Servicierung von Kunden bei der IDD App, Sortieren von Kundenakten und Stammkarten, Erstellung von Lastschriften, Aktualisierung von Kreditakten, Verwaltung Werbematerial und Auslagengestaltung sowie Teilnahme bei Kundengesprächen.

In einem Monat konnte ich ganz viele neue Erfahrungen sammeln, die ich für meinen zukünftigen Job mitnehmen kann und verbrachte auch eine sehr schöne Zeit, die ich nie vergessen werde.

Ich danke der HYPO NOE ganz herzlich für die nette und angenehme Arbeitsatmosphäre, die ich bei Ihnen in der Filiale Horn hatte und bedanke mich auch, dass Sie es mir ermöglichten, neue Erfahrungen zu sammeln, die ich sicher weiter in der Zukunft zu verwenden kann!

Bei meinem Praktikum im Bereich Controlling habe ich vieles über Zinsen und Kredite gelernt. Highlight sind die aktuellen Negativzinsen. Ich durfte im Accounting helfen und wurde beim Bearbeiten der Powerpoint-Präsentationen zum Spezialisten.

Adham

Ich habe mein Praktikum bei der HYPO NOE sehr genossen und ich glaube, dass ich mich durch meine Arbeitserfahrung auf vielen Gebieten verbessern konnte. Ich habe viel gelernt, durch die positiven Interaktionen, die ich nicht nur mit Kollegen, sondern auch mit Kunden haben durfte.

Suliman

Kennenlernen bei LISEC

Es freut uns sehr, dass die Firma LISEC ab dem neuen Schuljahr eine Patenschaft bei START-NÖ übernimmt! Ahmad Alsayad ist der erste Stipendiat von LISEC und hat sich am 9. September 2019 auf den Weg nach Seitenstetten gemacht um seine Patenfirma kennenzulernen.

Vielen Dank an Doris Niederwimmer & Birgit Moshammer für den herzlichen Empfang!

Heute waren wir bei der Firma LISEC eingeladen. Es ging hauptsächlich darum, dass wir uns mehr kennenlernen. Die beiden Damen vom Gespräch waren sehr nett. Sie haben uns auch über die Firma informiert, wer sie sind, was sie machen und produzieren, wie viele Mitarbeiter sie sind usw. Aber was ich am meisten beeindruckend fand ist, dass sie weltweit sind (also in 25 Standorten!). Wir haben auch einen Einblick in die Werkstätte bekommen. Es war sehr interessant. Ich bin sehr stolz, dass die Firma LISEC mein Pate ist!

Ahmad

START-NÖ Textsorten Workshop: Leserbrief

Um gut ins neue Schuljahr zu starten, gab es für die StipendiatInnen von START-NÖ bereits am letzten August-Wochenende den erste Deutsch-Workshop. Die StipendiatInnen Khlod & Nazia berichten:  

Die StipendiatInnen aus Start-Niederösterreich haben am Samstag, den 31.08.2019 an einem Textsortenworkshop teilgenommen. Mit der neuen Trainerin Mag. Cornelia Czaker von www.schreibamt.at haben wir den Aufbau des Leserbriefs besprochen und schließlich einen gemeinsam geschrieben. Unter anderem wurden auch die Operatoren erklärt und untersucht. Die Beispieltexte waren an die Maturakriterien angepasst und dadurch entwickelten wir erste Erfahrungen mit dieser Textsorte. In unserem Beispiel ging es um die Problematik der ,No Shows‘, sogenannten nicht eingehaltenen Reservierungen und kurzfristigen Stornierungen bei Restaurants in Wien. Des Weiteren wurden Lösungsvorschläge für dieses Problem vorgestellt und die Meinung der betroffenen Restaurantbesitzer bekanntgegeben. Wir besprachen den Text im Zusammenhang mit den Operatoren und bestimmten, welche Textinhalte wo einzusetzen wären. An dieser Stelle wollen wir uns noch gerne bei der Schreibtrainerin bedanken, die uns mit viel Erfahrung und Geduld durch den Workshop geleitet hat!

Auch die anderen StipendiatInnen waren begeistert von dem Workshop:

Beim Workshop „Textsorten – Leserbrief“ hat uns die Workshopleiterin ihre Kompetenz gezeigt, um uns zu fördern. Einige von uns haben selber einen Leserbrief schreiben dürfen und der Rest hat mit ihrer Hilfe zum Schreiben angefangen. – Adham

Allgemein hat mir der Workshop gut gefallen. Es gab viel zum Lesen, das war für mich persönlich anstrengend. Aber das Thema über die No-Shows war auch sehr interessant. – Basma

START-NÖ Sommerpicknick

Die Sommerferien dauern lange und so hat START-NÖ noch einmal die Chance genützt sich in gemütlicher Atmosphäre zu treffen, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und sich auch besser kennenzulernen. Am Nachmittag nach dem Donau Clean Up, bei dem schon einige StipendiatInnen dabei waren, trafen wir uns auf der Donauinsel für unser Sommerpicknick. Bei von allen mitgebrachten Speisen und Getränken wurde nett geplaudert und auch verschiedene Spiele gespielt. Zum Abschluss stand noch eine Erkundung der Neuen Donau mit Tretbooten auf dem Programm.

Nach dem Donau Clean Up am Nachmittg hat jeder zum Picknick Leckereien gebracht. Wir sind auf einer Wiese mit schöner Aussicht über die Donau gesessen und haben Werwolf gespielt, was ich sehr spannend finde. Danach sind wir mit Tretbooten gefahren. Einer von uns ist sogar ins Wasser gesprungen, um sich abzukühlen. Ich bin froh, dass ich bei dem Programm war, weil ich viele tolle Persönlichkeiten kennengelernt habe und wir uns gemeinsam Zeit verbringen konnten. Ich freue mich auf das nächste Zusammentreffen!

Tengyu

Das Picknick auf der Donauinsel war sehr nett und lustig. Wir hatten leckeres Essen dabei und auch ein Kennenlernspiel im Programm, damit die neuen und die älteren StipendiatInnen sich näher kommen. Wir haben uns füreinander interessiert und Spaß miteinander gehabt. Alles war sehr harmonisch. 😊

Melania

Wir reinigen die Donau!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Über 200 Freiwillige waren am Samstag beim „Danube Cleanup“ dabei und hatten die Uferbereiche gereinigt und die Donauinsel von 290kg Müll befreit. Um 10.00 startete nach einer informativen Einweisung die Aktion. Denn beim Müll sammeln ist Vorsicht geboten, scharfe und spitze Gegenstände können zu Verletzungen führen. Unsere Jugendlichen, ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcke erkundeten höchst motiviert die Uferbereiche, Wege und das Gebüsch und suchten nach Müll. Dabei stolperten sie bereits auf den ersten Metern über sehr viele Zigarettenstummeln und Verpackungsmaterial. Die unzähligen PET Flaschen, Glasflaschen und Dosen hatten doch sehr viele überrascht. Die Aktion hatte zwei Stunden gedauert, in denen eine beträchtliche Menge an Müll eingesammelt wurde, welcher anschließend bei der Abgabestation gewogen und getrennt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Green HeroesSea Shepherd Österreich – Verein zum Schutz des MeeresVeganmania Österreich & River Cleanup, jene Organisationen, die diese Aktion realisiert und ermöglicht haben und somit einen nachhaltigen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten!

START-Wien & START-Niederösterreich beim Danube Clean Up!

Was haben sich unsere Jugendlichen von der Aktion mitgenommen und wie hat ihnen der Cleanup Day gefallen?

Das Danube-Clean-Up war eine einzigartige Erfahrung – zum ersten Mal hab ich mit eigenem Auge gesehen, wie die Umwelt vielen egal ist & wie der Müll überall gelegen ist. Ich bin froh, dass es uns die Möglichkeit gegeben hatte, beim Clean-Up teilzunehmen, um unsere Welt zu beschützen und sauber zu machen. Ich hoffe wir könnten bei den nächsten Veranstaltungen mit dabei sein bzw helfen. -Adham

Heute, bei dem Donau Clean Up war es sehr schön. Wir haben was für die Natur gemacht und das hat mich sehr gefreut . Wir haben sehr viele spannende Dinge entdeckt! -Basma

Beim Donau Clean Up haben wir Müll entlang der Donau gesammelt und uns somit für die Natur eingesetzt. Es wurde viel aufgeräumt und es gab einige komische Funde. Es hat aber auch Spaß gemacht, weil man immer in Gruppen gesucht hat. -Nazia

Das war heute echt super. Ich habe mir nicht gedacht, dass man auch dabei Spaß haben wird. Aber wie gesagt, wenn man was gutes für sich selbst und anderen tut, wird man sich sicher dabei gut fühlen. Es hat mich auch sehr gefreut, dass so viele Stipendiat/innen sich dafür angemeldet haben und ich die Möglichkeit hatte, sie kennen zulernen. 🙂 Ehrlich gesagt, was wir heute gemacht haben, war einfach ganz toll. Ich kann es kaum glauben, was wir noch bei START-Stipendium erleben werden. -Sakaria

Das war das erste Mal, dass ich bei einem Clean-Up-Day seit Jahren mitgeholfen habe! Nicht nur war es das erste Mal, dass ich ein paar von den Stipendiat*innen richtig kennen lernen konnte, sondern auch ein kleiner Teil dieser Aktion zu sein und einen Beitrag geleistet zu haben! Der Tag hat mir wirklich sehr gefallen und ich hoffe, dass wir solche Clean-Up-Aktionen öfters als Gruppe machen! -Jovana

Es war überraschend, was die Menschen alles in der Natur wegschmeißen. -Mariam

START-NÖ Sommerprogramm: Trampolinspringen

Damit sich neue und alte Stipendiat_innen besser kennenlernen haben sich die Stipisprecher_innen ein Actionprogramm ausgedacht: Trampolinspringen im FLIP LAB Vienna bzw. Schwechat. Wer denkt dass das nicht anstrengend ist hat geirrt! Aber Spass machts auf alle Fälle! Danke an Adham Al Mardini und Batoul fürs das Organisieren. Am Ende gab es bei soviel Anstrengung für alle ein Eis!