50 Jahre Mondlandung

START-StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich besuchten den Vortrag „50 Jahre Mondlandung und die Besiedelung von Planeten“ des FWF im Theater Akzent in Wien. Der Planetologe Dr. Günter Kargl und der erste und einzige österreichische Kosmonaut Ing. Franz Viehböck hielten spannende Impulsvorträge und diskutierten mit der Moderatorin über ihre Forschung und Erfahrungen. Zum Abschluss gab es auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ein sehr spannender Abend!

Der Vortrag von gestern hat mir gefallen. Es war sehr interessant. Ich konnte etwas Neues mitnehmen. Zum Beispiel hat Herr Ing. Viehböck uns mithilfe eines Videos gezeigt, wie man in einer Raumstation im Weltraum trinken, essen und aufs Klo gehen kann. Oder wir haben auch erfahren wie lang eine Runde um die Erde dauert. Ich war mit meiner Entscheidung, in den Vortrag gehen, zufrieden.

Stella

Der Vortrag über die Weltraumforschung und die Diskussion von dem einzigen Österreicher, der je im Weltall war und dem Direktor des Instituts für Weltraumforschung in Graz mit abschließender Fragerunde an das Publikum war sehr interessant und informativ. Besonders gefallen haben mir die Videos von Ing. Viehböck, die seinen Aufenthalt in der Weltraumstation zeigen. Zum Beispiel sieht man wie die Nahrungsaufnahme, das Training und die Körperhygiene in der Schwerelosigkeit funktionieren. Auch aufschlussreich waren die Kommentare von Dr. Kargl über den neuesten Stand in der Weltraumforschung und mögliche Entwicklungen in der Zukunft.  

Shawn

Mensch der Zukunft?

Um etwa 19 Uhr sind wir zusammen in den Vorlesungssaal der Marxhalle hineingegangen. Der Abend beginnt mit Jürgen Knoblich dem Direktor vom IMBA, der in einem etwa 20-Minütigen Vortrag, das Publikum über die Anfänge der Molekularbiologie, dessen Grundstein James Watson und Francis Crick 1953 gelegt haben und über den aktuellen der Forschung aufklärt. Dabei zeigt er Bilder von ihrer Forschung an Organoiden, insbesondere an Gehirnorganoide. Interessant hierbei war ein Gehirnorganoide, worauf selbständig ein Auge gewachsen ist.

Nach dem Vortrag ging es weiter zur Diskussionsrunde. Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie, ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurden eingeladen an der Diskussion teilzunehmen. Die Diskussion lief so ab, dass die Moderatorin zwischendurch Fragen zum Thema Molekularbiologie gestellt hat und die drei Gäste, daraufhin über die Frage diskutiert haben. Auch das Publikum wurde mittels einer Internetseite dazu eingeladen, Fragen zu beantworten, woraufhin die Antworten auf der Bühne besprochen wurden.

Fragen, die gestellt wurden, waren beispielsweise: “Ist es okay, Babys mit genetischen Defekten zu behandeln mittels Gentechnik?” Die Antwort darauf war überraschenderweise Nein, selbst Jürgen Knoblich empfand Babys fast schon als Tabuthema. Die Meinung zu den sogenannten Designerbabys war dann auch schon nicht sonderlich überraschend, alle drei waren gegen jegliche Art von Eingriff in das Genmaterial von Babys oder besser gesagt ungeborenen Babys. Hierzu hat Marc Elsberg eine Passage aus seinem Buch “Helix” vorgelesen. Die Passage handelt von einem Gespräch zwischen einem Arzt und einem Paar, dass ein Baby erwartet. Der Arzt bot an, aus ihrem Baby einen Olympiasprinter zu machen, mittels Genmanipulation.

Nach der Lesung, wird die Szene diskutiert. Diesmal ist die Frage nicht, was die Meinung zu Designerbabys ist, sondern ob es überhaupt möglich wäre ungewünschte Gene zu entfernen und die gewünschten beizubehalten. Die Antwort hierauf gibt Jürgen Knoblich, der hierzu mit einem entschiedenen JEIN antwortet. Es sei zwar möglich bestimmte Gene herauszuschneiden und somit das Genmaterial zu verändern, jedoch ist es äußerst schwierig zu bestimmen welche Gene, welche Eigenschaften besitzen. Es gibt laut ihm kein Gen, das einen zu einem besseren Läufer macht, sondern schnelles Laufen ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gene. Der Vortrag endet dann gegen 21:00 Uhr mit einer Beichte von Jürgen Knoblich, der zugibt, dass das Auge auf dem Gehirnorganoide nicht funktionsfähig ist. Insgesamt bin ich mit dem Vortrag und der Diskussion äußerst zufrieden. Die Qualität des Vortrags war sehr hoch und man hat gemerkt, dass Jürgen Knoblich sehr enthusiastisch über seine Forschungsergebnisse ist und auch Spaß an der Forschung hat. Die Fragen der Moderatorin waren auch sehr interessant und die Diskussion ist ohne Streitigkeiten über die Bühne gelaufen.  (Ein Bericht von START-Stipendiat Shawn)

Ich fand den Workshop sehr interessant, da der Autor und der Professor nicht der selben Meinung waren, was die selbstgemachte Organe wie zum Beispiel das Auge, das aus organoiden und Stammzellen bestand, betrifft. Der Professor war meiner Meinung nach realistischer als der Autor, da seine Argumente sehr überzeugend waren und bewiesen haben, dass es auch jetzt oder nach ein paar Jahren so etwas nicht möglich sein kann, aber vielleicht in der Zukunft. -Mariam

Die Vorlesung zum Thema ,Mensch der Zukunft’ war echt interessant und hat mein Interesse für den technologischen  Fortschritt der Medizin betreffend Organoiden und co. geweckt. -Nazia

Die Vorlesung war sehr interessant und die mitgeteilten Informationen über die neue Technologie waren sehr beeindruckend. Die Diskussion war ebenso sehr spannend. Ich fand es besonders gut, dass das Publikum seine Meinung über verschiedene Fragen und Themen mitteilen konnte, die dann im Diskussion besprochen wurden.
Im Großen und Ganzen war Mensch der Zukunft eine sehr schöne Veranstaltung, die mir sehr interessante Informationen mitgegeben hat. -Sedra

Es war sehr interessant auf welchem Stand sich unsere heutige Medizintechnik befindet und wie weit man Krankheiten embryonal schon vorbeugen kann und auch wie man bis heute noch schwere Krankheiten in Zukunft beseitigen können wird. Allerdings nur bis zu einer Grenze, da die ethische Perspektive in Österreich auch eine sehr große Rolle spielt und nicht jede beliebige Krankheit aus den Erbanlagen entfernt werden darf. -Zahra

Datenschutz-Workshop mit dem Legal Literacy Project

Jede und jeder von uns surft auf verschiedenen Webseiten, recherchiert und kauft im Internet ein, benutzt zahlreiche Apps auf dem Handy, hat Kundenkarten von Geschäften, usw. Welche Daten gibt man dadurch von sich Preis und welche Rechte hat man in diesem Zusammenhang? Was ist die Datenschutz-Grundverordnung und kann das Internet vergessen? Martin Baumgartner vom Legal Literacy Project hat den Jugendlichen von START-Niederösterreich am 24. November das Thema Datenschutz nähergebracht. Dabei gab es auch verschiedene Tipps und Tricks dazu wie man seine Daten schützen und auch an welche Stellen man sich wenden kann, wenn man sein Recht verletzt sieht.

Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei diesem Workshop war. Wir haben erfahren wie wir unsere Daten schützen können und wie oft man Daten wie Standort, Email-Adresse oder Telefonnummer hergibt, ohne es zu merken oder darüber nachzudenken. Wir haben auch gelernt wie wir uns verhalten sollen gegenüber unbekannten Webseiten oder Nachrichten von unbekannten Email-Adressen. Wir haben Tipps bekommen wie wir unsere Daten besser schützen können. Der Trainer war sehr nett und höflich. Er hat auch einem Stipendiaten geholfen, weil der ein Problem mit Daten im Internet hatte.

Mostafa

Der Workshop “Datenschutz ” hat mich sehr interessiert, da wir alle von diesem Thema betroffen sind. Es wurde uns gezeigt, wie weit man Daten über uns wissen und sammeln kann. Das war für mich sehr überraschend, da ich es mir nicht so vorgestellt habe. Man kann durch das Handy unseren Alltag beobachten (z.B. wo wir Schoppen gehen, wo wir wohnen, wann man Freizeit hat, ob man ein Sozialleben hat oder eher nicht usw.) Das kann man alles herausfinden und analysieren. Ein paar Tipps und Tricks haben wir auch gelernt und die werde ich in der Zukunft sicher nutzen!

Batoul

Heute waren wir zu einem Workshop über Datenschutz eingeladen. Ein Vertreter des Vereins „Legal Literacy Project“ hat uns die rechtliche Situation erklärt. Ich finde das Thema wichtig und habe bis heute eigentlich nicht viel darüber gewusst. Die Ausführungen von Herrn Martin Baumgartner waren sehr detailliert und interessant. Für mich hat sich die Teilnahme auf jeden Fall gelohnt, da mir erst jetzt klar geworden ist, dass man ein Recht auf seine eigenen Daten im Internet hat und dieses auch durchsetzen kann. 

Mohammad

Am Sonntag war es sehr spannend. Ich habe gelernt wie ich meine persönlichen Daten im Internet besser schützen kann. Was für mich noch sehr überraschend war, dass man fast alles über mich nur von meiner google Zeitachse wissen konnte.

Basma

Es war sehr schön und auch sehr interessant! Ich glaube, dass wir alle überrascht waren darüber was Martin uns über Datenschutz erzählt hat! Datenschutz, dieses Thema war für mich nicht so wichtig, weil ich mir gedacht habe, die anderen können nur die Dinge über mich wissen, die ich sage oder zeige, aber NEIN sie können durch Apps, google, Standortfreigabe usw. fast alles über mich wissen. Das ist wirklich Wahnsinn!! Ich danke Martin für seine sehr wichtigen Informationen 😊

Bayan

(c) Fotos: START-Niederösterreich

Feiertagsprogramm bei START-NÖ: Hands Up & Theater im WUK

Am schulfreien Tag des Landespatron am 15. November trafen sich START-NÖ Jugendliche in Wien für gleich zwei Programmpunkte. Zuerst ging es die Ausstellung „Hands Up“, wo wir einen Einblick in die Welt der Gehörlosigkeit & Gebärdensprache bekamen. Danach stand noch das Theaterstück „Mongos“ im WUK am Programm. Die Jugendlichen berichten:

Heute war wirklich ein guter Tag! In der Ausstellung „Hands Up“ nicht nur ein wenig die Gebärdensprache kennen, sondern fühlte auch ein echtes Gefühl der Taubheit und Sprachlosigkeit in mir. Neben der Dankbarkeit für Dinge, die ich in meinem Leben vergessen habe, entwickelt sich auch  Mitgefühl und Respekt auf einer anderen Ebene. Als ich die speziellen Kopfhörer auflegte, konnte ich nichts hören. Das Programm startete und ich lernte die Wörter und Sätze in Gebärdensprache, die meistens mit Hand- und Mundbewegungen gehen. Am Ende fühlten wir verschiedene Musikarten mit Hilfe von Vibration auf dem Boden. Überhaupt eine unvergessliche Erfahrung, die mir wichtige Dinge beigebracht hat!

Hamid

Ich bin froh, dass ich bei diesen Workshop dabei war, denn es war eine sehr gelungene Führung. Man hat gesehen, dass man sich auch ohne die gesprochene Sprache verständigen kann. Es war auf jeden Fall sehr interessant und auch informativ.

Burte

Das Theaterstück Mongos zeigt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Ikarus und Francis – zwei grundsätzlich verschiedenen Menschen, die eine enge Bindung zueinander aufbauen. Der Eine, Ikarus, ist übersteigert aggressiv und trägt sein Herz auf der Zunge. Er ist aufgrund eines Unfalls auf einen Rollstuhl angewiesen. Francis ist im Gegensatz zu ihm still, ruhig, sensibel und schreibt gern Gedichte. Ikarus & Francis treffen sich im Krankenhaus und werden dennoch beste Freunde. Doch nach kürzester Zeit eskaliert alles, aber nicht so wie man es erwartet hat..

Kaum zu glauben wie witzig, berührend, großartig die beiden Schauspieler das Stück gespielt haben, wie sie uns die Figuren dargestellt haben. Das war echt brillant! Danach gab es auch noch ein Gespräch mit den Schauspielern und dem Regisseur. Ich fand es super, dass unsere Ideen in Betracht gezogen wurden und wir mit ihnen über das Theaterstück reden konnten.

Ahmad

Das Theaterstück war sehr interessant. Es war irgendwie traurig, hat mich sehr berührt. Es hat mir sehr gefallen!

Rafal

Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie

START-Wien Stipendatin Fatema berichtet über den Sapere Aude Workshop “Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie”. Ein spannender Workshop in dem sich die START-Wien & START-Niederösterreich Stipendiat*innen mit den jüngsten Bewegungen Europas auseinander gesetzt und sich eingehend mit den Konzepten und Ideologien beschäftigt, wie auch den Begriff Meinungsfreiheit beleuchtet haben.

Wieder mal ein sehr interessanter und informativer Workshop bei START, diesmal über Politik. Hermann und Raphaela, die TrainerInnen des Workshops, haben den heutigen Tag sehr umfangreich und abwechslungsreich gestaltet. Mit ihrer Hilfe konnten wir, StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich, in dem Themenbereich Politik tief hineinblicken und uns über viele, wesentliche und aktuelle Themen Informationen einholen.

Zu dem Ablauf: Schon am gleich am Anfang bei der Vorstellungsrunde begann die interaktive Arbeit über das Thema Politik. Anschließend folgte die Gruppenarbeit „Finde heraus wer die Personen auf den Bildern sind und welche Gemeinsamkeiten diese miteinander haben“. Dazu recherchierten wir zu den verschiedenen Personen und stellen Verknüpfungen auf. Nicht zu vergessen – das meiner Meinung spannendste – war das Puzzle. Hierbei ging es hauptsächlich um das Thema Extremismus bzw. Gegen-Demokratie. Unsere Aufgabe war es Daten, Mengen, faktischen Inhalten zuzuordnen. Anschließend konnten wir unsere Einordnung mit den tatsächlichen Ergebnissen abgleichen und war je nach dem verblüfft wie richtig oder falsch wir geschätzt/geratet haben.

Danach gab es Pause, somit konnten wir unsere Bäuche füllen und uns für einen weiteren spannenden Nachmittag stärken. Weiter ging es mit den Themen Medien und Meinungsfreiheit. Wir beschäftigten uns mit dem Gedanken, ob es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt und was man überhaupt darunter versteht. Wenn ich schon von Meinungsfreiheit schreibe, dann erlaube ich mir meine Meinung zum heutigen Workshop kund zu tun. Moi bien! Mein Wissen hat sich in dem Bereich vertieft und nun interessiere ich mich auch mehr für Politik. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Workshop Interesse bei anderen und bei mir geweckt hätte. Weiteres war die Zeitgestaltung perfekt, einfach angenehm. Einfach ein toller Workshop! Ich freue mich schon auf Weitere.

Ein herzliches Dankeschön an die Trainer*innen Raphaela und Hermann. Wir freuen uns auf weitere Workshops mit euch!

Der Workshop zum Thema 'Gegen Demokratie', veranstaltet von Sapere Aude, gab uns StipendiatInnen eine Möglichkeit,uns über politische Themen auszutauschen und uns mit Extremismus in Österreich auseinanderzusetzen. Es wurde viel diskutiert und kommuniziert. Vielen Dank an die WorkshopleiterInnen. Es war eine tolle Erfahrung! - Nazia

Ich fands echt nice! Es war nicht nur ein Vortrag, wo man nur zu hören muss, sondern auch interaktiv mit Spielen und co. Gerne wieder! - Sinem

Ich fand den Workshop heute sehr informationsreich und spannend! Die Referenten haben uns die Themen spielerisch näher gebracht und somit ist auch etwas in Erinnerung geblieben! - Jovana​

START-NÖ Textsorten Workshop: Meinungsrede

In der Reihe der Textsorten-Workshops stand am 26. Oktober 2019 für die Stipendiat*nnen aus Niederösterreich die Meinungsrede auf dem Programm. Gemeinsam mit der Trainerin Mag. Cornelia Czaker (www.schreibamt.at) setzten sich die Jugendlichen intensiv mit dieser Textsorte auseinander:

Weil Deutsch eines der wichtigsten Fächer in der Schule ist, und wir alle unser Deutschkenntnisse verbessern wollen, haben wir uns am Samstag zu einem Workshop getroffen. Diesmal ging es um das Thema „Meinungsrede“, wie baut man die Meinungsrede auf? Was gibt’s Wichtiges zu beachten? Welche Operatoren kommen in der Meinungsrede vor? Und am Ende haben wir uns ein paar Reden gehört. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, den anderen Stipis auch. Ich möchte mich bei der Trainerin Frau Mag. Cornelia für den Workshop bedanken!

Ahmad

Allgemein hat mir der Workshop gut gefallen. Wir haben über mehrere Themen uns unterhalten und als es Unklarheiten gab, hat uns die Trainerin ganz deutlich erklärt.

Burte

Wir haben am Samstag die Textsorte Meinungsrede kennengelernt. Die Lehrerin war legende. Sie hat uns sehr viel beigebracht. Wir haben die Textaufbau gemacht und paar Beispiele uns angeschaut. Ich habe darüber viel gelernt und bin mir sicher, dass ich das in Zukunft brauchen werde.

Naqib

Eindrücke von der 4. START-NÖ Begrüßungsfeier

Am Dienstag, den 22. Oktober 2019, wurden bei einer glanzvollen Feier 14 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten bei START-NÖ begrüßt und 6 erfolgreiche AbsolventInnen verabschiedet. Gastgeber der Abends war die Arbeiterkammer Niederösterreich in St. Pölten.

In den Begrüßungsworten des Gastgebers AK NÖ Vizepräsident Michael Fiala, der in Vertretung des Präsidenten Markus Wieser der Feier beiwohnte, wurde die Wichtigkeit von einer guten Ausbildung betont, denn nur mit einem guten Berufs- bzw. Bildungsabschluss habe man heutzutage die besten Chancen auf einen guten Arbeitsplatz. Die AK NÖ engagiere sich deshalb besonders im Bereich der Berufsorientierung, beispielsweise mit Bewerbungstrainings und vielfältigen Beratungsangeboten. Zuletzt gab er den StipendiatInnen noch auf den Weg: „Sie stehen vor oder mitten in spannenden Herausforderungen und ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg beim Lernen und generell alles Gute auf ihrem weiteren Weg in die österreichische Gesellschaft!

In Vertretung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister an der Feier teil. In ihren Grußworten erinnerte sie sich an die letztjährige Begrüßungsfeier und auch verschiedene Begegnungen mit StipendiatInnen über das letzte Schuljahr hinweg: „Es beeindruckt mich, dass es Leute wie Sie gibt, die es, wie wir schon gehört haben, nicht immer ganz leicht hatten auf dem Weg hierher und die extrem viel daraus machen, aus diesen Chancen, die Ihnen START bietet. Und viele von Ihnen sind mir seither einige Male über den Weg gelaufen […] immer wieder im Zusammenhang mit Preisen, mit Talenteförderungen, mit Sprachpreisen. Sie sind immer besonders positiv aufgefallen, weil Sie engagierte, motivierte junge Menschen sind.“ Die Landesrätin lobte auch den Spirit und die Energie der StipendiatInnen. „Und wenn man Ihre Wege ein bisschen beobachten darf, dann sieht man, dass Sie nicht nur mit einer Bildungslaufbahn begonnen haben, hineingewachsen sind in das für Sie teilweise völlig fremde österreichische Bildungssystem, dass Sie andere überflügelt haben, dass Sie mehr gemacht haben, als Sie machen müssen, und dass Sie wirklich, wirklich viel mit dieser START-Hilfe anzufangen gewusst haben. Und ich darf Ihnen auch auf Ihrem Weg hinaus aus dem Stipendium alles Gute wünschen. Als ob ich etwas dafür könnte, bin ich stolz auf Sie.“

Cynthia-Melania Moldovan und Burte-Ujin Otgonkhuu führten als Moderatorinnen souverän durch den Abend. Mit zwei stimmungsvollen Musikeinlagen begeisterten Tengyu Huang an der Geige und David Popescu an der Gitarre das Publikum.

Drei StipendiatInnen hielten beeindruckende und berührende Reden:

Abdul Hamid Ghani (21) ist seit 3,5 Jahren in Österreich, besucht die HAK Horn und wurde neu ins START:Hilfe-Programm aufgenommen. Er erzählte von seinen Zielen zu studieren um zukünftig Mathematik und Sport zu unterrichten. Auch hob er die Unterstützung und Gemeinschaft, die er seit dem ersten Tag bei START-NÖ erlebt habe, hervor. „START ist wie eine Familie für uns, die jedem wertvolle Möglichkeiten eröffnet. START unterstützt jeden von uns dabei eine klarere Vorstellung von der Zukunft zu bekommen und den Weg dorthin zu finden.

Basma Dallal-Bashi (17) verfolgt schon seit ihrer Kindheit das Ziel im medizinischen Bereich zu arbeiten. Nach ihrer Flucht aus Syrien ist sie diesem Ziel in Österreich einen großen Schritt näher gekommen. Mit viel Ehrgeiz und Unterstützung hat sie es nämlich in den Zweig Biomedizin und Gesundheitsverarbeitung an der HTL Mistelbach geschafft. Sie bedankte sich namentlich bei Freunden und Wegbereitern, die an sie glaubten und ihr zur Seite stehen.

Naqibullah Amini (17) musste nach seiner Flucht nach Österreich schnell lernen auf eigenen Beinen zu stehen. „Die erste Zeit war sehr schwer für mich. Ich konnte nicht Deutsch und hatte das Gefühl anders zu sein.” Doch seine Lehrer motivierten ihn und Naqibullah schloss nicht nur die NMS positiv ab, sondern schaffte auch den Übergang in die HTL Hollabrunn. In Österreich hat er nun die Möglichkeit seinen Traum ein Ingenieur zu werden zu verwirklichen.

Mit der feierlichen Übergabe der Stipendien-Urkunden wurden die Jugendlichen offiziell in das Stipendien und START:Hilfe-Programm von START-NÖ aufgenommen. Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Paten, die „ihren“ neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunden überreichten: Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für das Land Niederösterreich (und in Vertretung für spendenfinanzierte Stipendien), Thomas Schulz von der Constantia Flexibles Group, Mag. Alexandra Höfer von der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Ursula Lütterfelds von den Sinnstiftern und Doris Niederwimmer von LISEC. START-Geschäftsführerin Katrin Bernd übernahm in Vertretung des SOLE Fonds die Überreichung der Urkunden an die vier START:Hilfe-StipendiatInnen.

Einige Jugendliche konnten im letzten Schuljahr das erklärte Ziel der Matura erreichen bzw. ihr START:Hilfe-Jahr erfolgreich absolvieren. Als Vertreter für die erfolgreichen MaturantInnen berichtete Hsam Aldeen Kwman in einer bewegenden Rede von seiner Zeit bei START.

Mit großem Stolz verabschiedete die Projektleitung von START-NÖ, Stefanie Moshammer, die MaturantInnen sowie die drei AbsolventInnen des START:Hilfe-Programms 2018/19 und wünschte ihnen allen viel Erfolg auf ihren weiteren Wegen.

Damit war die Zeit gekommen für den krönenden Abschluss der Feier. Die Jugendlichen hatten mit Gerhard Kero von der Beatfactory ein Trommel-Stück einstudiert, das sie nun zum Besten gaben. Die mitreißende musikalische Darbietung wurde bald vom begeisterten Klatschen des Publikums begleitet.

Der Abend war aber noch nicht vorbei, denn bei Buffet und Getränken wurde noch geplaudert, ausgetauscht und gemeinsam gefeiert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Paten & Förderer sowie den Gastgeber, die Arbeiterkammer Niederösterreich!!

Trommel-Proben für die START-NÖ Begrüßungsfeier

Für die diesjährige Begrüßungsfeier haben die Stipendiat*innen aus Niederösterreich gemeinsam mit Gerhard Kero von der Beatfactory an zwei Workshop-Terminen mit ein Trommel-Stück erarbeitet. Die Stipendiat*innen berichten wie es ihnen gefallen hat und auch wie das Trommeln beim Publikum angekommen ist:

Am 5. und am 19. Oktober haben ich und meine Kollegen vom START-Stipendium Trommel-Workshops besucht. Es war sehr lustig und ich habe das Gefühl, dass ich nicht nur meine Trommel-Fähigkeiten sondern auch mein Taktgefühl verbessern konnte. Alles in allem glaube ich, dass ich viel gelernt habe und, dass ich auf die Begrüßungsfeier gut vorbereitet bin.

Suliman

Als ich erfuhr, dass wir bei dieser Begrüßungsfeier trommeln werden, stellte ich mir vor, wie ich mit anderen Stipis auf der Bühne ein paar komischen Geräusche auf Trommeln spielen werde. Aber mit Hilfe von Gerhard haben wir es geschafft so gut zu trommeln, dass meine Freunde und andere Gäste, die bei der Begrüßungsfeier anwesend waren, mir sagten, dass ihnen unser Auftritt sehr gut gefallen hat!

Ich bedanke mich bei jedem, der sich sehr bemüht hat, damit wir einen sehr schönen Abend haben!

Fatimah

Die Trommelworkshops waren sehr amüsant und haben mir sehr viel Spaß gemacht. Wir haben ein Trommelstück für unsere Begrüßungsfeier durch erarbeitet. Mit dem Trainer Gerhard konnten wir ein sehr schönes Stück in nur zwei Tagen schaffen.

Das Stück war so super und hat jedem gefallen. Die Gäste waren alle sehr begeistert!

Khaled

START-NÖ Textsorten Workshop: Kommentar

Am 28. September 2019 kamen die Niederösterreich- Stipis zusammen um mehr über die Textsorte “Kommentar” zu erfahren. Die Trainerin erklärte wie ein Kommentar aufgebaut ist, welche rhetorischen Figuren es gibt und wie diese im Kommentar zur Anwendung kommen. Anhand von Beispiele analysierten wir den Aufbau. Wir hatten auch die Gelegenheit alle einen Kommentar zu verfassen und diesen mit der Trainerin zusammen durchzugehen. Die Pausen nutzten wir um einander näher kennenzulernen, da auch viele der neuen Stipis dabei waren.

Ich finde das Workshop echt hilfreich für mich. Die Trainerin war sehr geduldig und beantwortete die Fragen sehr genau, die sich die Stipis stellten. Besonders hat es mir gefallen, dass ich viele Beispiele von Kommentar gekriegt habe, damit ich eine Vorstellung davon habe, wie man einen Kommentar schreibt. -Tengyu

Zu Besuch beim Forschungsfest Niederösterreich

Am 27. September 2019 besuchte eine Gruppe von START-NÖ Jugendlichen das Forschungsfest Niederösterreich im Palais Niederösterreich in Wien. Dort gab es nicht nur viele Infos über verschiedene Forschungseinrichtungen, sondern auch jede Menge Hands-On-Experimente. START:Hilfe-Stipendiat Mohammed berichtet:

“Wir waren bei dem Forschungsfest Niederösterreich in Wien. Es gab dort Unmengen von Leuten, auch viele Kinder und Jugendliche. Es wurden so viele spannende Experimente dort durchgeführt. Es hat viele Abteilungen gegeben. Man konnte viel über verschiedene Themen erfahren und Informationen erfassen. Zum Beispiel von Natur und Weltraum (Was bewegt die Erde? Was zeigt uns der Blick durch das Mikroskop? Wie unterscheiden sich Wolf und Hund? Welche Auswirkungen hat die Lichtverschmutzung auf die astronomische Beobachtung?), Gesundheit (Wie wird 3D- Drucker für die Medizin eingesetzt?) Medien und Technik (Was ist Digitalisierung? Wie funktioniert die virtuelle Realität?’). Mir hat das Forschungsfest sehr gut gefallen und würde gerne nochmal besuchen!”

Die Experimente und Stationen vom Forschungsfest waren sehr interessant und sehr spannend. Am Meisten haben mich die vom Bereich Natur & Weltraum fasziniert. Mein Lieblingsexperiment war eines, wo man mithilfe spezieller Handschuhe erleben konnte, wie es sich anfühlt, wenn man Tremor hat.

Melania

START-NÖ Neuigkeiten September 2019

Einladung zur 4. Begrüßungsfeier von START-Niederösterreich

START-Niederösterreich begrüßt den bereits vierten Jahrgang von engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte im Stipendien- und START:Hilfe-Programm. Mit großem Stolz verabschieden wir auch drei erfolgreiche MaturantInnen sowie drei START:Hilfe-Absolventinnen.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese beiden Anlässe feiern!

Dienstag, 22. Oktober 2019, Beginn 18.00 Uhr
Arbeiterkammer Niederösterreich
AK-Platz 1, 3100 St. Pölten

Es freut uns sehr Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Feier begrüßen zu dürfen.

Der Abend wird von unseren StipendiatInnen gestaltet, die auch mit Reden und künstlerischen Beiträgen Einblicke in ihre vielfältigen Talente geben werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter moshammer@start-stipendium.at.

START-Niederösterreich freut sich auf Ihr Kommen!

Hier die Einladung zum Download

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA” mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema “Gruppe und Konflikt” hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

Sommerpraktika bei der HYPO NOE

Drei Stipendiat*innen von START-NÖ hatten in diesem Sommer die tolle Möglichkeit Praktika in verschiedenen Geschäftsstellen der HYPO NOE Landesbank für NÖ & Wien zu absolvieren. Batoul, auch Stipendiatin der HYPO NOE, konnte im Juli wertvolle Erfahrungen in der HYPO NOE Filiale in Horn sammeln. Im August folgten Adham im Bereich Controlling in der Zentrale in St. Pölten und Suliman in einer Filiale in Wien. 

Batoul berichtet:

Bevor ich START kennengelernt habe, hatte ich immer Sorgen, wie ich mein Schulpraktikum für die HAK absolvieren werde. Nach viele Absagen dachte ich, dass keiner mir die Chance geben würde, um meine Erfahrungen und Kenntnisse praktisch anzuwenden.  Doch durch START durfte ich meinen Paten die HYPO NOE Landesbank für NÖ und Wien kennenlernen. Auf der Begrüßungsfeier von START, die auch im Gebäude der HYPO NOE in St. Pölten stattfand, fragte ich den Vorstand Herr Wolfgang Viehauser, ob ich ein Praktikum in der HYPO Bank machen kann. Ich durfte meine Bewerbungsunterlagen direkt an ihn schicken und einen Monat später habe ich die Zusage bekommen für mein Praktikum im Juli 2019 in der Filiale Horn.

Am ersten Tag begrüßten mich alle MitarbeiterInnen ganz herzlich und zeigten mir die Filiale. Sie waren sehr nett und erklärten mir, was meine Aufgabengebiete sind. Meine Aufgaben waren Unterstützung bei Vorbereitung und Nachbereitung an der Kassa, Hilfestellung und Servicierung von Kunden bei der IDD App, Sortieren von Kundenakten und Stammkarten, Erstellung von Lastschriften, Aktualisierung von Kreditakten, Verwaltung Werbematerial und Auslagengestaltung sowie Teilnahme bei Kundengesprächen.

In einem Monat konnte ich ganz viele neue Erfahrungen sammeln, die ich für meinen zukünftigen Job mitnehmen kann und verbrachte auch eine sehr schöne Zeit, die ich nie vergessen werde.

Ich danke der HYPO NOE ganz herzlich für die nette und angenehme Arbeitsatmosphäre, die ich bei Ihnen in der Filiale Horn hatte und bedanke mich auch, dass Sie es mir ermöglichten, neue Erfahrungen zu sammeln, die ich sicher weiter in der Zukunft zu verwenden kann!

Bei meinem Praktikum im Bereich Controlling habe ich vieles über Zinsen und Kredite gelernt. Highlight sind die aktuellen Negativzinsen. Ich durfte im Accounting helfen und wurde beim Bearbeiten der Powerpoint-Präsentationen zum Spezialisten.

Adham

Ich habe mein Praktikum bei der HYPO NOE sehr genossen und ich glaube, dass ich mich durch meine Arbeitserfahrung auf vielen Gebieten verbessern konnte. Ich habe viel gelernt, durch die positiven Interaktionen, die ich nicht nur mit Kollegen, sondern auch mit Kunden haben durfte.

Suliman

Kennenlernen bei LISEC

Es freut uns sehr, dass die Firma LISEC ab dem neuen Schuljahr eine Patenschaft bei START-NÖ übernimmt! Ahmad Alsayad ist der erste Stipendiat von LISEC und hat sich am 9. September 2019 auf den Weg nach Seitenstetten gemacht um seine Patenfirma kennenzulernen.

Vielen Dank an Doris Niederwimmer & Birgit Moshammer für den herzlichen Empfang!

Heute waren wir bei der Firma LISEC eingeladen. Es ging hauptsächlich darum, dass wir uns mehr kennenlernen. Die beiden Damen vom Gespräch waren sehr nett. Sie haben uns auch über die Firma informiert, wer sie sind, was sie machen und produzieren, wie viele Mitarbeiter sie sind usw. Aber was ich am meisten beeindruckend fand ist, dass sie weltweit sind (also in 25 Standorten!). Wir haben auch einen Einblick in die Werkstätte bekommen. Es war sehr interessant. Ich bin sehr stolz, dass die Firma LISEC mein Pate ist!

Ahmad

START-NÖ Textsorten Workshop: Leserbrief

Um gut ins neue Schuljahr zu starten, gab es für die StipendiatInnen von START-NÖ bereits am letzten August-Wochenende den erste Deutsch-Workshop. Die StipendiatInnen Khlod & Nazia berichten:  

Die StipendiatInnen aus Start-Niederösterreich haben am Samstag, den 31.08.2019 an einem Textsortenworkshop teilgenommen. Mit der neuen Trainerin Mag. Cornelia Czaker von www.schreibamt.at haben wir den Aufbau des Leserbriefs besprochen und schließlich einen gemeinsam geschrieben. Unter anderem wurden auch die Operatoren erklärt und untersucht. Die Beispieltexte waren an die Maturakriterien angepasst und dadurch entwickelten wir erste Erfahrungen mit dieser Textsorte. In unserem Beispiel ging es um die Problematik der ,No Shows’, sogenannten nicht eingehaltenen Reservierungen und kurzfristigen Stornierungen bei Restaurants in Wien. Des Weiteren wurden Lösungsvorschläge für dieses Problem vorgestellt und die Meinung der betroffenen Restaurantbesitzer bekanntgegeben. Wir besprachen den Text im Zusammenhang mit den Operatoren und bestimmten, welche Textinhalte wo einzusetzen wären. An dieser Stelle wollen wir uns noch gerne bei der Schreibtrainerin bedanken, die uns mit viel Erfahrung und Geduld durch den Workshop geleitet hat!

Auch die anderen StipendiatInnen waren begeistert von dem Workshop:

Beim Workshop “Textsorten – Leserbrief” hat uns die Workshopleiterin ihre Kompetenz gezeigt, um uns zu fördern. Einige von uns haben selber einen Leserbrief schreiben dürfen und der Rest hat mit ihrer Hilfe zum Schreiben angefangen. – Adham

Allgemein hat mir der Workshop gut gefallen. Es gab viel zum Lesen, das war für mich persönlich anstrengend. Aber das Thema über die No-Shows war auch sehr interessant. – Basma

START-NÖ Sommerpicknick

Die Sommerferien dauern lange und so hat START-NÖ noch einmal die Chance genützt sich in gemütlicher Atmosphäre zu treffen, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und sich auch besser kennenzulernen. Am Nachmittag nach dem Donau Clean Up, bei dem schon einige StipendiatInnen dabei waren, trafen wir uns auf der Donauinsel für unser Sommerpicknick. Bei von allen mitgebrachten Speisen und Getränken wurde nett geplaudert und auch verschiedene Spiele gespielt. Zum Abschluss stand noch eine Erkundung der Neuen Donau mit Tretbooten auf dem Programm.

Nach dem Donau Clean Up am Nachmittg hat jeder zum Picknick Leckereien gebracht. Wir sind auf einer Wiese mit schöner Aussicht über die Donau gesessen und haben Werwolf gespielt, was ich sehr spannend finde. Danach sind wir mit Tretbooten gefahren. Einer von uns ist sogar ins Wasser gesprungen, um sich abzukühlen. Ich bin froh, dass ich bei dem Programm war, weil ich viele tolle Persönlichkeiten kennengelernt habe und wir uns gemeinsam Zeit verbringen konnten. Ich freue mich auf das nächste Zusammentreffen!

Tengyu

Das Picknick auf der Donauinsel war sehr nett und lustig. Wir hatten leckeres Essen dabei und auch ein Kennenlernspiel im Programm, damit die neuen und die älteren StipendiatInnen sich näher kommen. Wir haben uns füreinander interessiert und Spaß miteinander gehabt. Alles war sehr harmonisch. 😊

Melania

Wir reinigen die Donau!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Über 200 Freiwillige waren am Samstag beim “Danube Cleanup” dabei und hatten die Uferbereiche gereinigt und die Donauinsel von 290kg Müll befreit. Um 10.00 startete nach einer informativen Einweisung die Aktion. Denn beim Müll sammeln ist Vorsicht geboten, scharfe und spitze Gegenstände können zu Verletzungen führen. Unsere Jugendlichen, ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcke erkundeten höchst motiviert die Uferbereiche, Wege und das Gebüsch und suchten nach Müll. Dabei stolperten sie bereits auf den ersten Metern über sehr viele Zigarettenstummeln und Verpackungsmaterial. Die unzähligen PET Flaschen, Glasflaschen und Dosen hatten doch sehr viele überrascht. Die Aktion hatte zwei Stunden gedauert, in denen eine beträchtliche Menge an Müll eingesammelt wurde, welcher anschließend bei der Abgabestation gewogen und getrennt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Green HeroesSea Shepherd Österreich – Verein zum Schutz des MeeresVeganmania Österreich & River Cleanup, jene Organisationen, die diese Aktion realisiert und ermöglicht haben und somit einen nachhaltigen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten!

START-Wien & START-Niederösterreich beim Danube Clean Up!

Was haben sich unsere Jugendlichen von der Aktion mitgenommen und wie hat ihnen der Cleanup Day gefallen?

Das Danube-Clean-Up war eine einzigartige Erfahrung – zum ersten Mal hab ich mit eigenem Auge gesehen, wie die Umwelt vielen egal ist & wie der Müll überall gelegen ist. Ich bin froh, dass es uns die Möglichkeit gegeben hatte, beim Clean-Up teilzunehmen, um unsere Welt zu beschützen und sauber zu machen. Ich hoffe wir könnten bei den nächsten Veranstaltungen mit dabei sein bzw helfen. -Adham

Heute, bei dem Donau Clean Up war es sehr schön. Wir haben was für die Natur gemacht und das hat mich sehr gefreut . Wir haben sehr viele spannende Dinge entdeckt! -Basma

Beim Donau Clean Up haben wir Müll entlang der Donau gesammelt und uns somit für die Natur eingesetzt. Es wurde viel aufgeräumt und es gab einige komische Funde. Es hat aber auch Spaß gemacht, weil man immer in Gruppen gesucht hat. -Nazia

Das war heute echt super. Ich habe mir nicht gedacht, dass man auch dabei Spaß haben wird. Aber wie gesagt, wenn man was gutes für sich selbst und anderen tut, wird man sich sicher dabei gut fühlen. Es hat mich auch sehr gefreut, dass so viele Stipendiat/innen sich dafür angemeldet haben und ich die Möglichkeit hatte, sie kennen zulernen. 🙂 Ehrlich gesagt, was wir heute gemacht haben, war einfach ganz toll. Ich kann es kaum glauben, was wir noch bei START-Stipendium erleben werden. -Sakaria

Das war das erste Mal, dass ich bei einem Clean-Up-Day seit Jahren mitgeholfen habe! Nicht nur war es das erste Mal, dass ich ein paar von den Stipendiat*innen richtig kennen lernen konnte, sondern auch ein kleiner Teil dieser Aktion zu sein und einen Beitrag geleistet zu haben! Der Tag hat mir wirklich sehr gefallen und ich hoffe, dass wir solche Clean-Up-Aktionen öfters als Gruppe machen! -Jovana

Es war überraschend, was die Menschen alles in der Natur wegschmeißen. -Mariam

START-NÖ Sommerprogramm: Trampolinspringen

Damit sich neue und alte Stipendiat_innen besser kennenlernen haben sich die Stipisprecher_innen ein Actionprogramm ausgedacht: Trampolinspringen im FLIP LAB Vienna bzw. Schwechat. Wer denkt dass das nicht anstrengend ist hat geirrt! Aber Spass machts auf alle Fälle! Danke an Adham Al Mardini und Batoul fürs das Organisieren. Am Ende gab es bei soviel Anstrengung für alle ein Eis!

Clean-up-Aktion an der Donau – wir machen mit!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Wir werden gemeinsam mit internationalen Organisationen und Vereinen am 24. August 2019 entlang der Donau Müll einsammeln, die Uferbereiche reinigen und damit einen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten. “Täglich werden mehrer Tonnen Kunststoffmüll in das Schwarze Meer gespült. Das ist eine erschreckende Menge!” findet START-Wien Stipendiatin Balqiz und motiviert daher ihre Freund*innen bei der Aktion mitzumachen. Umweltschützer*innen vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer werden beim “Danube Cleanup” mitmachen. Mitsammler*innen und Unterstützer*innen sind gerne gesehen.

Wann? 24. August 2019, 09:30-12:00 Uhr
Wo? Treffpunkt um 9:30 bei der U1 Station Donauinsel (Ausgang Donauinsel)

Mehr Informationen zu der Aktion und Anmeldung finden Sie hier:
https://www.facebook.com/events/3348996815126328/

FIT4YOUNIVERSITY an der IMC FH Krems

Von 18.–19. Juli durften einige Start-Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus Wien und Niederösterreich am FIT4YOUNIVERSITY Programm teilnehmen. Das Programm fand in IMC Fachhochschule Krems statt. Es wurden insgesamt Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, die am Vormittag und am Nachmittag stattfanden.

Am Mittwoch, den 17. Juli, sind wir im Studentenwohnheim angereist und durften sofort einchecken. Anschließend gab es eine extra für uns organisierte Stadtführung, damit wir uns in Krems zurecht finden. Am Abend sind wir essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen, bevor das Programm startet. Wir sind gut angekommen und wurden herzlichst von den MitarbeiterInnen der IMC FH Krems empfangen.

Am 18. Juli fing das Programm an es wurden pro Einheit zwei Workshops angeboten. Am Vormittag von gab es die Workshops “Werde ein Game Creator oder Gamer” und “VR Kreativ”. Nach dem Mittagessen fanden die Workshops „Die Erde und ihr Klima im Wandel – Die Physik der Umwelt“ und „Backstage im Krankenhaus – Der Weg eines Patienten/einer Patientin“ statt. Am Abend sind wir erneut in ein Restaurant essen gegangen und danach ins Open-Air Kino, wo wir uns den Film „Green Book” angeschaut haben, der sehr empfehlenswert ist.

Am Freitag, den 19. Juli, fanden am Vormittag „Plastik – Ausweg statt Einweg“ und „2 Minuten 2 Millionen – Innovationsworkshop für die neue DIGI Welt” statt. Unsere letzten Workshops am Nachmittag waren „Die wunderbare Welt der Farben: Von antiker Kriegsbemalung, Flammenfärbungen und Leuchtquallen“ und „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht? – Auf den Spuren deines Smartphones“, in welchen wir tolle Experimente im Labor machen durften und erfahren haben, was alles in unserem Smartphone steckt.

Fazit: Die Tage an der IMC FH Krems waren eine sehr tolle Erfahrung für uns und wir empfehlen es allen weiter! Wie schon erwähnt, wurden wir sehr herzlich empfangen, wir haben neue Freunde kennengelernt, hatten viel Spaß und haben einiges dazu gelernt. Vielen Dank an die MitarbeiterInnen der IMC FH Krems für die Gastfreundschaft und die tolle Gestaltung & Begleitung des Abendprogramms!

Bericht: Sinem Yilmaz

(c) Fotos: Verein START-Stipendien

Ich fand die drei Tage, die wir im Krems verbracht haben ganz toll und informativ! Außerdem finde ich die Stadt an sich sehr schön. Was mir noch gefallen hat, sind die Workshops, die ich besucht habe, aber am besten hat mir den Workshop ” Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” interessiert und gefallen. “Green Book” ist der Film, den wir am Abend im Open Air Kino angeschaut haben und der auch sehr schön war. Nicht nur das, die Betreuung, die wir hatten, war die Beste!
Also ich hatte wirklich sehr viel Spaß gehabt und würde es nun weiter empfehlen!

Israa

Die drei Tage in Krems waren wundervoll! Neben den tollen Workshops wurden wir sehr herzlich empfangen. Ebenso wurde sich sehr um uns gekümmert. Wir hatten eine nette Stadttour, waren an den Abenden Essen und haben uns den Film „Green Book“ im Freiluftkino angeschaut.
Auch war die Unterkunft sehr komfortabel. Abgesehen davon habe ich in diesen drei Tagen viel gelernt. Die Workshops waren interessant. Besonders hat mir „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?“ gefallen. Hier konnte ich mein eigenes Wissen einbringen und habe sehr viel über die Herstellung von Handys und über Rohstoffgewinnung gelernt. Mit Adham als Teampartner war es auch sehr spaßig.

Saida

Fit4YOUnversity bekommt man nicht jeden Tag angeboten – IMC FH Krems hat uns, START-Stipis, das Angebot gestellt, beim Campus der FH teilzunehmen, dazu gab es auch eine kleine nette Stadtführung in der Stadt Krems.
Am ersten Tag gab’s die Möglichkeit beim Workshop “VR kreativ” teilzunehmen, & die unterschiedlichen VR-Geräten selber auszuprobieren, dazu haben wir uns Gedanken gemacht, wie dies in der näheren Zukunft sinnvoll angewendet werden könnte. Der zweite Workshop “Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” hat mich am meisten interessiert, da haben wir verschiedene Situation eines Krankenpflegers selber erleben zu können – natürlich ohne Kontakt mit Patienten. Am nächsten Tag haben wir uns über Plastik, und wie man es ersetzen kann, informiert. Beim Workshop “Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?” ging’s um die Smartphones und ihre Bestandteile, sprich alle Elemente, die ins Smartphone gehen & wie diese Elemente beim Bergbau herausgenommen werden – dieser Prozess ist sehr aufwendig.
Danke an das Team der IMC FH Krems. Ihr seid tolle Gastgeber!

Adham

Kennenlerntag bei START-NÖ

Am 20. Juli 2019 lud START-NÖ zum ersten Info- und Kennenlernen-Treffen mit den neu ins Programm aufgenommenen Jugendlichen ins START-Büro in Wien. Nach ein paar Kennenlern-Spielen stellte sich auch das START-NÖ Team vor, es wurden organisatorische Abläufe und Regeln bei START erklärt und auf Fragen der Jugendlichen zum Stipendium, der START:Hilfe und dem Freundeskreis eingegangen. Dann kamen auch schon die „alten“ Stipendiat*innen dazu und mit ihnen wurde bei Pizza und Snacks in lockerer Atmosphäre geplaudert und später auch gespielt. Und wie hat es den „Neuen“ gefallen?

Am Samstag war es eigentlich super! Am Anfang war ich nervös, aber dann haben wir uns schnell kennengelernt und sie waren sehr nett. Ich kenne 2 aus dem Deutschkurs. Obwohl ich und ein paar Stipendiaten Arabisch sprechen können haben aber trotzdem nur Deutsch geredet und das war super 😊

Basma

Es war sehr schön am Samstag. Unsere Kollegen sind alle großartig. Ich bin sehr froh, dass so freundliche Leute in START-STIPENDIUM dabei sind. Beim Mittagessen haben wir nebenbei mit einander gesprochen. Es ist so schön, wie die Leute sich hier gleich behandeln und sich gegenseitig respektieren. Das Endspiel (Werwolf) war voller Spaß und lustig.

Hamid

Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Schul- und START-Jahr!

START-NÖ auf Jahrestreffen am Erlaufsee

Zum Abschluss des Schuljahres ging es für die StipendiatInnen diesmal ins südliche Mostviertel an den schönen Erlaufsee. Kletterpark, Floßbauen, Schwimmen und ein Lagerfeuer (mit leckeren selbstgemachten Hollerstrauben) standen ebenso auf dem Programm wie eine Wanderung auf der Gemeindealpe. Die Abende wurden meistens mit lustigen Werwolf-Spielen verbracht. Die StipendiatInnen berichten:

Unser heuriges Jahrestreffen war besonders lustig für mich, es hat sehr viel Spaß gemacht den Kletterpark zu besuchen bzw. auf die Stationen zu klettern – es war eben was Neues für mich. Unser selbst gemachtes Boot hat uns bewiesen wie wir sehr gut in einer Gruppe arbeiten könnten und wie wir dabei erfolgreich sein können. Ich war vom Abendprogramm sehr überrascht, dass viele dabei teilgenommen haben, um die Zeit miteinander zu genießen. Zu guter Letzt haben wir eine schöne Wanderung gehabt, nach der wir am Erlaufsee gelandet sind. Eins darf ich nicht vergessen, nämlich unsere neue START-Flasche 😉

Adham

Das Jahrestreffen ist das beste und schönste Erlebnis meines Lebens. Die Zeit, die ich dort mit allen verbracht habe, ist unvergesslich und schön. Wir waren am Erlaufsee, dort haben wir verschiedene Aktivitäten gemacht. Eine davon war Klettern, das hat mir sehr gefallen, da klettern zu meinen Hobbys zählt. Wir haben auch ein Floß gebaut, dabei haben alle geholfen. Die Zusammenarbeit und wie wir uns gegenseitig geholfen haben, hat mir ein schönes Gefühl gegeben als wäre START meine zweite Familie. Die Betreuung von Stefanie und Katrin war sehr nett und hilfreich wie immer.

Asmaa

Die Entscheidung, an den Erlaufsee zu fahren, erwies sich als die einzig richtige. Denn bei diesem Wetter braucht man Abkühlung und kann kaum etwas anders unternehmen. Nichtsdestotrotz haben wir davor eine anspruchsvolle und körperlich anstrengende Aufgabe gemeistert, nämlich den Kletterpark. Danach ging es los mit dem Floßbauen, das nicht so einfach war, wie es man sich vorstellte. Dann kam der Höhepunkt des Jahrestreffens, da durften wir endlich ins Wasser. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Sessellift auf den Berggipfel und konnten die wunderbare Aussicht genießen, bevor wir den Berg hinunter wanderten. Das Jahrestreffen war für mich eine sehr schöne Mischung an körperlicher und kognitiver Anstrengung (dank den vielen Werwolf-Spielen).

Taha

Das Jahrestreffen war viel schöner als ich mir vorgestellt habe. Zum ersten Mal fühlte ich mich in einem Team, das wirklich einander hilft. Zum Beispiel beim Klettern, viele die klettern konnten und keine Höhenangst hatten, haben auf die anderen aufgepasst und sie haben die anderen motiviert damit sie nicht gleich aufgeben. Das kann man mit Lebenszielen vergleichen, dass man weitergeht, auch wenn es schwierig wird. Beim Floß bauen gab es anfangs Streit, weil wir keinen guten Plan hatten. Aber nachdem wir angefangen haben zu bauen, hat es irgendwie funktioniert und jeder hat mitgeholfen, auch wenn wir z.B. nicht gut Knoten machen konnten. Beim Schwimmen waren auch alle für einander da und haben einander geholfen und unterstützt. Am Abend haben wir oft Werwolf gespielt, was auch sehr lustig war! Danke an alle, die mit waren, und auch an Katrin und Stefanie!

Khlod

100 Jahre Frauenwahlrecht im Volkskundemuseum

Vor 100 Jahren durften Frauen in Österreich das erste Mal wählen. Diesem Jubiläum ist eine Ausstellung im Volkskundemuseum in Wien gewidmet, welche Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich besuchten. In mehreren Räumen wurden verschiedene Aspekte des Kampfes für das Frauenwahlrecht – historisch wie auch aktuell – aufgearbeitet. Auf einer Weltkarte konnte nachvollzogen werden in welchen Ländern wann das Frauenwahlrecht eingeführt wurde und auch wo Frauen nach wie vor nicht Wählen dürfen wie z.B. Saudi Arabien oder Westsahara.

Wir erfuhren auch viel über die österreichische Frauenbewegung und wie sich Frauen dafür einsetzten z.B. die Lebensbedingungen von Arbeiterinnen zu verbessern. Die zentrale Forderung “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit” ist beispielsweise bis heute noch nicht in allen Arbeitsbereichen Realität. Auch hatten es Frauen in der Politik anfangs schwer, weil sie sich in einem männlichen dominierten Feld bewegten. So wurde und wird noch immer Kleidung von Poltikerinnen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Angela Merkel wurde hierfür als Beispiel angeführt, man kann es aber aktuell auch bei Bundeskanzlerin Bierlein verfolgen.

Der heutige Besuch im Volkskundemuseum zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht war ein sehr spannender und vor allem bewegender Besuch. Man konnte Schritt für Schritt sehen wie wir Frauen es geschafft haben eine Stimme in der Politik zu bekommen. Jedoch wurde uns auch klar, dass heute noch in einigen Ländern Frauen nicht wählen gehen dürfen, was ziemlich erschreckend war. Dadurch, dass wir Stipendiaten selber zu einem gewissen Thema Informationen sammeln mussten und sie dann präsentieren mussten blieb die Führung spannungsreich. Anschließend konnten wir im „Parlament“ unsere Träume, Wünsche und Ziele laut vor den anderen aussprechen und unsere Gruppengemeinschaft stärken.

Mia

Besuch des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival

Am 7. Juni 2019 haben sich vier Stipendiat*innen aus Niederösterreich und sechs Stipendiat*innen aus Wien vor dem Theater Spielraum getroffen, um etwas Außergewöhnliches nämlich das Theaterstück “Off Kilter” im Zuge des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival anzuschauen. Das Stück wurde von einem gehörlosen Schauspieler bzw. Regisseur namens Ramesh Meyyappan aus Singapur gespielt.

In dem Stück ging es um das Leben eines Mannes namens Joe Kilter, der seinen Job verliert und das jedoch irgendwie akzeptieren muss. Es hat sich alles um die Begabung des Schauspielers gedreht, wie er ohne Worte aufgetreten ist und seine Zuschauer, die sowohl Gehörlose als auch Hörende waren, nur mit Gestik und Körpersprache zu unterhalten und ihnen das Geschehen zu vermitteln. Der talentierte Schauspieler hat uns alleine (nur mit Hintergrundmusik) in einer Stunde mit seiner Aufführung voller Zauberei, Humor und Spaß so begeistert, dass wir das plötzliche Ende gar nicht erwartet haben und noch mehr sehen wollten. Und so mussten wir uns verabschieden und nach Hause fahren.

Bericht: Sabiha Moradi

Europe Day!

Ein europapolitischer Tag für START-Wien und START-Niederösterreich.

Die EU-Wahlen liegen hinter uns, der Brexit gestaltet die tagespolitischen Nachrichten und START-Wien & START-Niederösterreich schließen ihren EU-Schwerpunkt mit einem Besuch des Außenministeriums und Haus der EU ab. Wir möchten uns bei Emira Abidi für die Organisation & den Besuch im Außenministerium, der Europapolitik-Vortragenden mit Schwerpunkt Brexit Olivia Legradi und Bernhard Kühr für den Vortrag im Haus der EU und das Planspiel “EU-Gesetzgebungen” bedanken.

“Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Es hat mit einer kurzen Vorstellung im Alois Mock Saal begonnen, dort wurden uns die Fresken erläutert und erklärt. Danach bekamen wir einen kurzen Überblick über die EU. Das heißt wie es zu Gesetzgebungen kommt und wie es mit dem Brexit aussieht und was für Komplikationen damit in Verbindung stehen. Mir wurde noch nie in so einer kurzen Zeit der Überblick über Europa erteilt. Danke für diesen Workshop. Der Besuch im Haus der Europäischen Union war wir eine Rückblende nach Berlin. Wir haben uns in das europäische Parlament, Ministerrat und in die Kommission aufgeteilt dort haben wir eine Richtlinie ausdiskutiert. Es war sehr spannend das wiedermal zu erleben.” fasst Salma den Europe Day! zusammen.

Das Außenministerium heute hat mir super gut gefallen. Vor allem weil ich erfahren konnte wofür das Außenministerium tatsächlich zuständig ist und wie vielfältig ihre Aufgabenbereich ist. Am spannendsten fand ich die Diskussion über den Brexit. Anschließend waren wir im Haus der EU wovor ich mir etwas mehr erhofft hatte. Einiges davon wusste ich bereits aber auch bei dieser Führung konnten mir einige wichtige Fragen beantwortet werden. -Edison

Bei dem ersten Teil des Workshops im Außenministerium habe ich über die Tätigkeitsbereichen des Ministeriums und über die Außenministerin Österreichs und noch dazu über die Räumlichkeit erfahren. Bei dem zweiten Teil, wo wir im kühlen Gebäude des Haus der Europäischen Union waren, hat es mir gut gefallen, als wir eine Richtlinie ausdiskutiert haben, um die Beziehung zwischen europäischen Institutionen zu verstehen. Weiters fand ich sehr informativ, dass wir die EU Regelungen und Binnenmarkt besprochen haben. Es war ein sehr heißer Tag aber ich habe mich sehr gefreut, dass wir eine Goodie Tasche bekommen haben und in der Pause gemeinsam Eis essen durften. -Sabiha

Ich fand den Workshop “Europa Day” sehr interessant. Ich habe zum ersten Mal das Außenministerium und das Haus der europäischen Union besucht. Wie immer war der Workshop sehr vorteilhaft für mich. Besonder interessant war das Spiel ” Institutionelles Dreieck” (Europäische Kommission, Parlament, Ministerrat), in dem wir in drei Gruppen aufgeteilt und in verschiedenen Rollen eingesetzt wurden. Allgemein will ich sagen, dass wir zwischen uns trotz warmen Wetter angenehmen Atmosphäre hatten. -Sakaria

Der heutige WS war ziemlich informative. Jedoch fand ich den ersten Teil des WSs, also im Außenministerium, interessanter, weil mich die Themen mehr interessiert haben. 
Das was wir im Haus der Europäischen Union gemacht haben, war für mich nicht etwas neues. -Israa

Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Wir haben eine Führung im Alios Mock Saal und einen überblick über die Tätigkeiten der Außenminister bekamen. Eigentlich habe ich heute eine andere Interesse entwickelt, während sie uns das alles erzählt haben. So ich Danke START!! -Himanshi

Sommerfest der IV-NÖ: Spende unterstützt START-Programm in Niederösterreich

Mit der Jungen Industrie Niederösterreich/Burgenland verbindet START-NÖ bereits seit 2016 ein erfolgreiches Refugee-Mentoring Programm. Dieses Jahr kam uns zusätzlich die Ehre zu Teil Empfänger der gespendeten Gage der „Swinging Leaders“ beim Sommerfest der Industriellenvereinigung Niederösterreich zu sein. Bei der offiziellen Scheckübergabe im Rahmen des Sommerfests auf dem Stift Göttweig am 12. Juni 2019 durften START-Geschäftsführerin Katrin Bernd und START-NÖ Maturant Taha Al Khashmany den Verein und das Programm in Niederösterreich kurz vorstellen.

Wir danken vielmals für die großzügige Spende und die Einladung zum Sommerfest der IV-NÖ!

(c) Foto: IV-NÖ/ Felix Büchele

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum “DH 5” in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.”

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

“Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.”

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.

START-NÖ Jugendliche werden Conscious Consumer

Am 31. Mai besuchten Jugendliche von START-NÖ das so genannte CoCo Lab des Wirtschaftsmuseums Wien. COCO steht für Conscious Consumers, also bewusste KonsumentInnen & lab für Labor, experimentieren & forschen. Was haben wir dort gemacht? StipendiatInnen berichten:

Nach dem Begrüßen und Kennlernen haben wir mit unsrer Trainerin besprochen was ein bewusster Konsument sein kann und danach haben wir uns in dem sogenannten „Parlament“ gesammelt, wo wir Abstimmungsgeräte bekommen haben. Es wurden zu Themen aus „Wirtschaft und Konsum“ Fragen gestellt und wir dürften mit dem Gerät die für uns passende Antwort auswählen. Da ging es z.B. darum ob man lieber lokal oder fair trade einkauft oder wie man zu Recycling steht. Eine Frage war ob das Fleischessen wegen die Methanerzeugung von den gezüchteten Tieren gesetzlich bestraft werden soll. Ich habe für „Nein“ abgestimmt, weil ich ja Fleisch essen mag, aber es hat mich gewundert, dass überhaupt dieses Problem gibt, da ich nie darüber nachgedacht habe. Mir hat die Veranstaltung gut gefallen. Ich habe was Neues gelernt und dazu viel Spaß gehabt!

Hussam

Beim CoCo Lab war es echt spannend! Am meisten hat mir die Aktivität gefallen, wo wir selbst Strom erzeugt haben durch ziehen an einem Seil. Damit wurde ein Spiel betrieben, ein Flipper. Wir mussten das Spiel gewinnen und als letztes sollten wir so laut wie möglich schreien, dass die Gewinn-Lichter leuchten. Wir waren in drei Gruppen geteilt, das heißt jede Gruppe musste eine Station übernehmen. Außerdem haben wir es alle gemerkt wie schwierig es ist, wenn wir eine Lampe händisch zum Leuchten bringen wollen. Man muss ständig ziehen und die Betreuerin hat uns gesagt, dass man viele Jahre ziehen müsste ohne Unterbrechung, damit für ein ganzes Haus Energie hergestellt wird. Ich bin froh, dass es genug Maschinen gibt, die das erledigen.

Khlod

Wir haben an diesem Tag auch über “Vlogging & YouTube” geredet. Was sie bedeuten, was man als Youtuber machen kann & verdient. Wer bezahlt die Produzenten, Werbungen, Produkt Placement? Wir haben auch selbst in zwei Gruppen Vlogs gemacht. Ich war so froh, weil ich immer wissen wollte wie man ein Vlog machen kann. Es war echt ein spannendes Workshop. Vielen Dank an das Wirtschaftsmuseum Wien!

Bayan


Understanding Europe – EU-Workshop für START-Wien & -NÖ

„Understanding Europe“ wurde zum gelungenen Kurs, denn die Erwartungen nach reger Diskussion wurden erfüllt. Die jungen Trainer haben den Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die EU, ihr Konzept und ihre Funktionsweise näher gebracht. Dabei brachten sie simple Erklärungen und aktivierten die Stipendiat*innen mit interaktiven und informativen Parts. Schließlich wurden zwei Gruppen für zwei verschiedene Workshops gebildet. Hier erörterte eine Gruppe Probleme und diskutierte über Möglichkeiten zur aktiven Veränderung, während die andere Gruppe an den Gesetzgebungen der EU arbeitete.

Nazia & Amin berichten vom Gesetzgebungs-Workshop: Der Workshop hat sich unter anderem mit den Institutionen der Europäischen Union beschäftigt, wie zum Beispiel die Europäische Kommission und ihre Hauptaufgaben. Jeweils zwei Stipendiat*innen bekamen ein Institut zugeordnet, über welches sie zuerst etwas Lesen mussten, um es im Nachhinein für die restliche Gruppe kurz zusammen zu fassen und zu erklären. Da es ein interaktiver Workshop war, gab es immer wieder Diskussionen und Gespräche über verschiedene Themen.

Nach den Workshops präsentierten die Stipendiat*innen ihre Ergebnisse und offene Fragen wurden geklärt.

Der Europa-Kurs war sehr informativ und lehrreich. Nicht nur haben wir uns viel mit der Gesetzeslage in Europa beschäftigt, sondern auch versucht Lösungen zu finden, um die Bereiche zu decken, wo die EU Probleme hat. Dabei haben wir verschiedene Ideen besprochen und viel Theorie und Praxis verwendet. Wir haben Thesen erstellt und versucht diese vernünftig zu belegen. Wieder ein Interessanter Workshop mit START!

Balqiz

Endlich wieder diskutieren! Diese Einstellung hatte ich als ich zum Kurs ging und sie wurde auch erfüllt. Die jungen Trainer haben die EU ganz verständlich und simpel erklärt. Der Kurs war dennoch sehr interaktiv und informativ. Wir haben sehr viel diskutiert, was uns dann zum Schluss die Zeit geraubt hat, aber die Trainer haben uns nicht gestoppt, sie haben auch mitdiskutiert. Außerdem durften wir auch eigene Fragen stellen bezüglich der EU, aber auch zur politischen Lage Österreichs. Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen und ich würde in Zukunft auch weitere Debattierworkshops empfehlen!

Erem

Vielen Dank an Tomas & Andreas vom European Youth Parliament Austria für den spannenden und informativen EU-Workshop!

Fit für die EU-Wahl. Wie jugendliche Migrant*innen sich vorbereiten.

(Wien, 14. Mai 2019). 2019 heißt es für (fast) ganz Europa „ab in die Wahlkabine“: Am 26. Mai stehen die EU-Wahlen an. Die Wahlmotivation bei österreichischen Jugendlichen ist laut aktueller Umfrage1 der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik ÖGfE groß. Wo und wie informieren sich Jugendliche? Beim Verein START Stipendien wurde ein EU-Schwerpunkt mit verschiedensten Aktivitäten gesetzt, um den Jugendlichen Europa und Europa-Politik näher zubringen.

Kriterium Information. Laut ÖGfE-Umfrage werden 85 Prozent der Befragten „sicher“ bzw. „eher schon“ an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnehmen. Für 93 Prozent dieser Jugendlichen ist der wichtigste Grund für die Teilnahme, dass sie von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen möchten. Fehlende Information ist das mit Abstand meist genannte Motiv, nicht an den EU-Wahlen teilzunehmen (72 Prozent „sehr wichtiger“/„wichtiger“ Grund). Der Verein START Stipendien versucht daher, den Jugendlichen vor der EU-Wahl einen umfassenden Einblick zur aktuellen Situation in Europa zu vermitteln. Auch wenn über 75 Prozent der START Stipendiat*innen bei der EU-Wahl 2019 nicht wählen dürfen – sind sie dennoch alle von der Wahl und deren Auswirkungen betroffen.

Umfassendes Programm. Um die Stipendiat*innen umfassend zu informieren, organisierte der Verein START Besuche im Haus der Europäischen Union in Wien und themenspezifische Arbeitsgruppen. „Weiters nahmen die Jugendlichen an Gesprächsreihen und Podiumsdiskussionen, wie dem Europa:Dialog teil und besuchten eine politische Lesung im Burgtheater. Fixiert sind zudem ein Rundgang im Außenministerium mit einem Spezialvortrag zur Europapolitik und eine Führung im Haus der Europäischen Union“, zählt Projektkoordinatorin Aleksandra Milosevic auf.

In Kürze steht für die START Jugendlichen der Workshop „Understanding Europe“2 auf dem Terminplan: Hier erfahren die Jugendlichen, wie die EU allgemein funktioniert, wer was darf, welche Rahmenbedingungen gegeben sind und wie es überhaupt zu Gesetzen und Vereinbarungen kommen kann. Auch Raum für Diskussionen und Dialog ist vorgesehen: Wie stellen sich die Jugendlichen die Europäische Union in einigen Jahren vor? Was bedeutet die EU für sie? Und was würden sie verändern? „Die Jugendlichen zeigen großes Interesse für die vertiefenden Workshops“, freut sich START Projektleiterin Katrin Bernd über die Auseinandersetzung und den politischen Dialog der Stipendiatinnen mit Europa als Ganzes und Österreich als Teil der Europäischen Union. „Das Verstehen von europapolitischen Prozessen ist ein wichtiger Grundstein für die Teilhabe an der politischen Diskussion“, so Bernd. „Und wer informiert ist, kann sich auch einbringen. Wir bieten unseren Jugendlichen mit dem vielfältigen EU Wahl-Informationspaket die Chance, sich fit für europapolitische Diskussionen zu machen.“

1 https://oegfe.at/2019/03/05_jugendumfrage/
2 https://eyp.at/understanding-europe/?lang=de


Über Understanding Europe

Um der geringen Wahlbeteiligung Jugendlicher an der Wahl zum Europäischen Parlament in ganz Europa entgegen zusteuern (2009: 27% der 18-24 Jährigen*), initiiert die in Berlin ansässige Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa seither in Partnerschaft mit dem Europäischen Jugendparlament die Veranstaltungsreihe „Understanding Europe“. Bereits seit 4 Jahren werden auch in Österreich diese EU-Kompakt-Kurse angeboten.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START Programm sind daher steuerlich absetzbar.


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich

Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

communication matters
Kollmann & Hemmer GmbH
Kolschitzkygasse 15/14 1040 Wien
Austria
+43/1/503 23 03
office@comma.at

Beitragsbild (c) www.pixabay.com

Wer wird Medienprofi? Workshop zu Fake News & Journalismus

Am Samstag, den 11. Mai 2019, waren START-Jugendliche aus Niederösterreich und Wien beim Workshop zu Fake News und Journalismus namens “Wer wird Medienprofi?” von Digitaler Kompass – Institut für Nachrichtenbildung und digitale Kompetenz.
Beim Workshop ging es hauptsächlich um Fake News – Was sind Fake News überhaupt? Wer schreibt bzw. veröffentlicht sie? Was ist der Zweck von den Fake News & woran kann man sie auf den ersten Blick erkennen? Am Ende des Workshops bekamen wir verschiedene Journalist*innen-Rollen, und schrieben unsere Berichte aufgrund dieser Rollen. Artikel: Adham Al Mardini

Der Workshop war sehr spannend und durch die Quiz-Fragen und ein Hauptpreis ist die Atmosphäre spannend geblieben. Durch die paar kleinen Tricks, was uns beigebracht wurde, sind wir bereit Fake-News besser zuerkennen.

Nawid

Der Fake-News Workshop war sehr lehrreich und interessant. Unter anderem haben wir gelernt, wie wir Nachrichten und Informationen auf ihre Echtheit überprüfen können und durften sogar unseren eigenen Artikel schreiben. Wir bedanken uns herzlich beim Workshopleiter

Nazia

Studienberatung zu Medizin-Alternativen

Viele START-Jugendliche geben zu Beginn ihrer START-Karriere Medizin als Studienwunsch an. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen macht es aber Sinn sich schon früh Gedanken über Alternativen zu machen. Es gibt zahlreiche Ausbildungen und Studien im Umfeld des Medizin Studiums. Um mehr darüber zu erfahren nahmen sich am 3 Mai einige START-Alumnis aus Wien, Ober-und Niederösterreich die Zeit den aktuellen Stipendiat*innen über ihr Studien zu erzählen.

Folgende Studien waren vertreten : Pharmazie, Biologie, Molekularbiologie, Neurowissenschaften, Ernährungswissenschaften, technische Chemie, Lebensmittel & Biotechnologie, biomedizinische Analytik, Biomedical Engineering.

Vielen Dank an Ali, Aminat, Naima, Mojtaba, Sara, Lisa, Nahla und alles Gute fuer euren weiteren Weg!

Die Studienberatung ist bei unseren START-Jugendlichen sehr gut angekommen!

,,Plan B? Alternative zu Medizin” war ein sehr guter organisierter Workshop. Vor allem hat es mich gefreut, die Alumnis kennenzulernen. Sie waren wirklich sehr nett und haben alle meine Fragen beantwortet. Sie haben uns ausführlich über ihre Studienrichtungen erzählt und wichtige Informationen gegeben. Diese Veranstaltung wird mir helfen, nach der Matura ein geeignetes Studium auszuwählen. Da bedanke ich mich nicht nur bei Alumni, sondern auch beim START-Stipendium, dass sie diesen Workshop organisiert haben. -Sakaria

Ich fand den Alumna-Abend insgesamt sehr spannend. Vor allem die Erfahrungen, die die Alumna bislang gemacht haben. So sehr es auch spannend und interessant war, bin ich dennoch in meiner Wahl als Plan B für Medizin nicht weitergekommen. Im Gegenteil ist es jetzt sogar schwieriger, weil ich neue Studien kennengelernt habe, die mich auch ansprechen. -Saida

Mein Traum ist es Medizin zu studieren, aber wegen der Aufnahmeprüfung, welche man nicht vom ersten Mal schaffen kann, brauchte ich einen anderen Plan. In diesem Workshop sind mehrere Alumni aus ganz Österreich gekommen, um uns über ihre Studien zu informieren. Ich fand es echt super und nett von den Alumni, Zeit für uns zu finden und uns einen Augenblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben. Über solche Workshops bin ich immer gespannt. -Fatimah

Die Alumnis waren wirklich bereit so viel zu erzählen, weil wir gefühlte tausende Fragen hatten. Aber sie haben sich wirklich Zeit genommen & im Endeffekt wusste ich dann auch was ich ungefähr machen will. Tatsächlich braucht man nicht immer Mathematik, also bin ich ziemlich beruhigt. Ich fand’s auch gut, dass fast alle von ihnen die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium gemacht haben, da sie uns einiges davon auch erzählen konnten. War wirklich hilfreich und wir konnten die anderen besser kennenlernen! -Aylin

Also der Alumni Infoabend war genau wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Treffen war SEHR informativ. Ich habe mein Studium noch mehr kennengelernt. Außerdem habe ich einen Plan B, den ich vorher nicht gehabt hatte. Ich habe aber auch anderen Studiengänge, die auch mit Naturwissenschaft zu tun haben, kennengelernt und somit VIELE Infos gesammelt. -Israa

Der Alumni- Infoabend über Studienmöglichkeiten war sehr informativ. Für mich war das die beste Angelegenheit über die Studien nachzufragen und mich besser zu informieren, vor allem weil fast alle einen naturwissentlichen Zweig hatten. Ich habe ein besseren Überblick über die verschiedene Studienrichtungen bekommen und habe mich sogar für ein Studium sehr interessiert. -Silvy

Es war sehr hilfreich für mich, ich habe auf viele meine Fragen eine Antwort bekommen, verschiedene Studienmöglichkeiten kennengelernt und dabei die Alumnis kennen gelernt und von ihren Erfahrungen in Bereich Studium erfahren. -Navid

Der Alumni-Infoabend war sehr sehr informativ. Man hat viel über verschiedene Studien im Bereich Naturwissenschaften erfahren und dass es auch viele interessante Studien außer Medizin gibt.
Die Alumnis sind ganz genau auf unsere Fragen eingegangen und haben sie bestens beantwortet, sodass man sich einen guten Überblick über das Studium verschaffen konnte. -Rosetta

Die Alumnis haben uns ehrlich beraten und das Gespräch mit ihnen war sehr angenehm! Ich hatte das Gefühl, dass wir uns seit vielen Jahren kennen! Ich habe die Studienrichtungen außer Pharmazie nur oberflächlich gekannt, jetzt weiß ich das Wichtigste darüber und mache mir Gedanken! Ja, stimmt, dass ich noch 2 Jahren habe bis zur Matura, dennoch finde ich die Informationen hilfreich! Ich habe sogar Ratschläge bekommen was ich alles bis zur Matura machen könnte.
Heute Abend hatte ich wieder viel Spaß. -Mariana

Der Alumni Infoabend war spannender als ich gedacht habe. Zuerst dachte ich mir ich bin hier fehl am Platz, weil ich eigentlich nichts mit Medizin zu tun habe. Aber als ich dann über die verschiedenen Studiengänge erfahren habe und wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen. Auch die alten Stipendiaten kennen zulernen war sehr nett und wir hatten einen lustigen und informativen Abend. -Edison
Wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen

Der Alumni-Infoabend hat mir eine große Hilfe gegeben, einen Plan B für mein zukünftiges Studium aufzustellen. Ich habe verschiedene neue Studiengänge kennengelernt, die auf der gleichen Ebene wie Medizin sind, sogar die Grundsteine dafür sind. -Adham

START-NÖ zu Besuch bei Landesrätin Teschl-Hofmeister

Am 30. April 2019 bot sich für eine Gruppe von StipendiatInnen die tolle Möglichkeit Landesrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister in ihrem Büro im Landhaus St. Pölten zu treffen. Bei diesem Besuch erkundigte sich die Landesrätin nach den schulischen Laufbahnen und Zukunftsplänen der StipendiatInnen und diese nutzen auch die Chance der Landesrätin Fragen zu stellen. Es entstand eine spannende Diskussion zu Themen wie Ethik-Unterricht, politische Bildung in Schulen und Cybermobbing. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister: „Es freut mich, dass die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit so viel Motivation und Ehrgeiz an die eigene Ausbildung gehen und dabei nachweislich großartige Erfolge einfahren. Die Initiative START schafft es immer wieder, motivierte, engagierte und wissbegierige junge Menschen erfolgreich entlang ihres Bildungsweges zu begleiten und sie dabei zu unterstützen ihre Ziele zu erreichen.“

Die StipendiatInnen berichten:

Im Büro der Landesrätin wurden wir von ihr und ihrem Team herzlich begrüßt. Nach einem Kennenlernen durften wir ihr Fragen stellen und sie über unsere schulischen Leistungen und Schwierigkeiten informieren. Die Landesrätin zeigte nicht nur Interesse an unseren Problemen, sondern sie nahm sich auch Zeit Lösungen zu ihnen zu finden. Ich möchte mich bei ihr und bei ihrem Team bedanken, da sie Zeit für uns fand und uns dadurch die Motivation gab uns weiterzuentwickeln!

Fatimah

Der Besuch bei der Landesrätin war eine große Gelegenheit für mich, sie besser kennenzulernen und mit ihr über politische und soziale Themen zu diskutieren. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie auf unsere Probleme eingegangen ist und uns dabei geholfen hat, diese zu lösen. Wie z.B. beim Finden eines Praktikums im Sommer.

Mahan

Bei einem Kaffee und netten Gesprächen ist dieser Termin sehr angenehm verlaufen. Die Landesrätin begegnete uns auf Augenhöhe und interessierte sich für unsere schulischen Laufbahnen, Probleme und Meinungen zum österreichischen Bildungssystem. Sie antwortete auch unsere Fragen zur Bildungspolitik sehr ausführlich. Ich bedanke mich bei der Landesrätin und Start für diese tolle Gelegenheit!

Taha

Ich habe mich sehr gefreut die Landesrätin besser kennenzulernen. Es war sehr interessant als sie auf unsere Fragen einging und wir verschiedene Themen diskutieren konnten. Ich bin stolz und froh darüber, dass ich bei diesem tollen START-Termin dabei war.

Vlasta

Wir danken dem Land Niederösterreich für die Unterstützung des START-Programms & Landesrätin Teschl-Hofmeister und ihrem Team für den spannenden Nachmittag!

Fotos Copyright: NLK Pfeiffer

Zum Beispiel Malala – START-NÖ im THEO Perchtoldsdorf

Am Samstag besuchten START-Jugendliche aus Niederösterreich das Theaterstück „Zum Beispiel Malala“ im THEO (TheaterOrt für junges Publikum). In dem Stück erzählten drei Protagonistinnen, Antigone, Sophie Scholl und Malala, von ihren Kämpfen gegen Ungerechtigkeit und für Freiheit. Wann machen wir den Mund auf? Wie handeln wir? Was verbindet diese drei Rebellinnen? Die Eindrücke der START-Jugendliche:

Ein wunderschönes Theaterstück, welches uns die Mühe in ihren verschiedenen Bildern zeigt. Heldinnen aus verschiedenen Regionen und aus verschiedenen Zeiten erzählten ihre Kampfgeschichten, um zu zeigen wie wichtig es ist, dass wir unser Leben in Freiheit und Würde leben können.

Fatimah

“Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.” (Talmud)
Diese fassenden Worte habe ich vom Theaterstück “Zum Beispiel Malala”, mitgenommen & mir ans Herzen gelegt. Wir haben dieselbe Geschichte von 3 verschiedenen Personen gehört, denen fehlte die Freiheit, das Recht, ihre Meinung zu sagen & am Ende, das Recht wie alle anderen zu leben.
Ein Dankeschön an die großartige Schauspielerinnen – insbesondere an die liebe Karoline (Sophie Scholl – im Theaterstück), für die tolle Darstellung der Sache, die uns allen angesprochen hat.

Adham

Im Großen und Ganzen war es wieder ein gelungener Start-Termin. Es war ein sehr tiefgründiges Theater, das den einen oder andern noch zum Nachdenken anregen konnte. Für mich persönlich war es der beste Theaterbesuch seit langem.

Vlasta

Das Stück ,,Zum Beispiele Malala” hat sich gelohnt, mit unseren Freunden dies zu besuchen und dabei manche Heldinnen kennenzulernen, die in ihrem Leben Entscheidungen trafen. Entscheidungen zwischen Schweigen oder Stimme zu heben, die gegen Ungerechtigkeit gekämpft und sich für Rechte des Menschen engagiert haben, besonders haben mir die Gedanken der 15-Jährigen Malala gefallen, welche meint ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.

Navid

Produktentwicklung live an der FH Wieselburg

Jugendliche von START-NÖ machten sich am Dienstag nach Ostern auf den Weg nach Wieselburg um dort die AMU (Austrian Marketing University of Applied Science) zu besuchen und sich über die Studienmöglichkeiten an diesem Standort der FH Wiener Neustadt zu informieren. Mohammad Rahim Zazai und Suliman Quayoumi berichten:

Am Dienstag waren wir bei der FH Wieselburg. In der Früh sind wir mit dem Zug nach Wieselburg gefahren und am Mittag waren wir dort. Zuerst hat eine Dame von der FH Wieselburg uns informiert, was die Student*innen in FH Wieselburg machen, was für Ideen die Stundent*innen schon für Firmen herausgefunden wurden, z.B.: Becher für Salat von McDonald’s, und wie man aufgenommen wird. Nach dieser Einführung kamen wir ins Labor. Dort wurde uns von zwei kompetenten Damen alles erklärt und danach konnten wir selbst ans Werk gehen. Wir produzierten Nudeln in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Farben z.B. Tomatenmark, Kräuter usw. Dabei konnten wir die maschinelle wie auch die manuelle Methode ausprobieren. Dabei mussten wir die Erfahrung machen, dass das Teigkneten harte Arbeit ist! Wir haben unsere selbst gemachte Nudeln dekorieret wie wir wollten und durften sie auch mit nach Hause nehmen. Als Erinnerung überreichte man uns Informationsmaterial.

Für mich persönlich war es sehr informativ, weil ich mich für Marketing interessiere und das der Schwerpunkt dieser Fachhochschule ist.

Mohammad

Seminar politische Bildung in Berlin

Wie jedes Jahr fuhren alle START-Österreich Stipendiat*innen die 1 Jahr vor der Matura stehen nach Berlin um an einer Seminarwoche zum Thema politische Bildung teilzunehmen. Hier der ausführliche Bericht:

Tag 1 – Anreise mit Bus, Flugzeug und Bahn nach Berlin

Während die Salzburger Stipis elegant mit der 1.Klasse mit der Bahn nach Berlin fuhren, flogen START-Wien, NÖ, OÖ von Wien Schwechat nach Berlin-Tegel. Die Vorarlberger fuhren mit dem Bus nach Zürich und flogen von dort aus nach Berlin. Für einige Stipendiat*innen war es der erste Flug überhaupt.

Nachdem alle gut angekommen waren, checkten wir in unserem Hostel in der Nähe des Bezirks Prenzlauer Berg ein. Dann gingen wir gemeinsam in Kleingruppen essen und machten uns mit der Umgebung vertraut.

Tag 2 – Thema: Nationalsozialismus

Wir haben als erstes das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besucht. Die 2711 quaderförmigen Beton-Stelen erinnern an die rund 6 Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden. Hier erfuhren wir nicht nur über die Hintergründe dieses Platzes sondern auch über die Architektur und eigenen Interpretationen des Denkmals. Danach gingen wir hinunter ins Museum und wurden in 2 Gruppen aufgeteilt.

Wir sprachen viel über den Nationalsozialismus, vor allem über den Einmarsch in Polen und über die Vernichtungslager die 1942 erbaut wurden. Wir wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt und haben Aufgabenstellungen bekommen, die wir mit Hilfe des Bildmaterials im Museum beantworten mussten.

Nach der Mittagspause gingen wir zum Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung wo uns Sana von den Geschehnissen 1933 berichtete und zur neuen Wache – einer Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort erzählte uns Mahdi über die Widerstandsbewegung der Geschwister Scholl.

Anschließend besuchten wir das deutsche historische Museum und sprachen wieder über den Nationalsozialismus, wobei wir mehr auf die Details, wie zum Beispiel die Hitler-Spielzeuge der Kinder, eingingen. Am Abend besuchten wir auch noch das Maxim Gorki Theater und schauten uns „Die Nacht von Lissabon“ an. Das Thema des Theaters spezialisierte sich hauptsächlich auf die Flucht und die emotionale Belastung die dahinter steckt.

Eishah: Ich fand es sehr gut, dass wir nicht nur über Fakten gesprochen haben, wie wir es in der Schule machen, sondern auch zum Beispiel auf familiäre Hintergründe der Juden eingegangen sind.

 

Mehdi: Mir hat vor allem das deutsche historische Museeum gut gefallen, da es Materialen der NS-Zeit zeigte und ich mir somit besser vorstellen konnte, was alles passierte. Von den anderen Programm-Tagen konnte ich mir auch viel Information mitnehmen.

 

Afra: Ich habe schon relativ viel zum Nationalsozialismus in der Schule gemacht und trotzdem konnte ich mir sehr viel neues mitnehmen. Ebenso die Wiederholung von den Sachen, die ich schon gekonnt habe, war für mich hilfreich es mir noch besser einzuprägen. Die Berlin-Reise ist eine tolle Möglichkeit um sich politisch weiterzuentwickeln und hat allen Beteiligten einen großen Spaß gemacht.

Bericht der START-Sbg Stipendiat*innen

Theaterbesuch

Gegen Mittwochabend hatten wir die Möglichkeit das Theaterstück ‘Die Nacht von Lissabon’ nach dem Roman von Erich Maria Remarque zu besuchen. Selbst in diesem Stück handelte es sich von der Flucht. Eine tragische Geschichte eines Paares, die gegen ihr Schicksal kämpfen und Widerstand zeigen mit der Hoffnung zu Überleben.

Das Theaterstück war für mich eine traurige Geschichte, weil die Paare immer verfolgt wurden und sie haben im Angst gelebt. Das Leben für sie eine große Herausforderung, weil sie immer auf der Flucht waren. wegen dieser Verfolgung konnten sie nicht ein schönes Leben führen. – Shah-Ali

Die ‘Nacht von Lissabon’ die im Rahmen ein Theaterstück gespielt wurde, war Liebesgeschichte von zwei geliebten die nicht einfach hatten zusammen zu kommen und immer ihnen die steine vor ihren Weg geworfen wurde. Sie hatten nicht so einfach ein schönes Leben zu führen. Allgemein war das Theaterstück für mich sehr interessant und hat mich fasziniert. -Milad

Das Theaterstück zeigt vor allem auch, dass die Menschen damals sehr schwer hatten. Ich persönlich war von dieser Geschichte sehr berührt und hoffe, dass die Gesellschaft endlich es schafft in einer toleranteren Atmosphäre miteinander in Frieden zu leben.  – Nasiba

Auch ich habe das Theaterstück sehr interessant gefunden. Vor allem die Parallelen, die man zu unserer Gesellschaft herstellen kann, haben mich fasziniert. Sicherlich muss man in Österreich (!) keine Angst haben, mit einer Person zusammen zu sein, unabhängig von deren Religion, Geschlecht oder Herkunft. Dass das jedoch so ist, ist absolut nicht selbstverständlich und in anderen Ländern teilweise gar nicht möglich. – Chirin

Ich fand das Stück sehr gut und unterhaltsam, da die Schauspielergruppe nicht nur die Probleme in der Vergangenheit sondern auch die Schwierigkeiten, welche man heute in einer fremde Gesellschaft bzw. Kultur bekommen kann, gut und deutlich dargestellt hat. Iman

Bericht der START-Vbg Stipendiat*innen

Tag 3 – DDR, geteiltes Berlin

Wir haben in der Schule zwar einiges über das geteilte Deutschland gelernt, doch erst als wir am zweiten Vormittag unserer Berlin-Reise die ehemalige DDR Haftanstalt Berlin-Hochschönhausen besuchten, wurde uns die schlimme Menschenrechtslage im Osten bewusst. In der DDR wurden die Bürger mit einer Politik der Angst und Vertrauenslosigkeit regiert. Hier haben wir auch eine Führung von einem Zeitzeugen gemacht. Er hat uns die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR gezeigt. Es war sehr emotional die traurigen Geschichten zu hören.

Am Nachmittag besuchten wir den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Seine Architektur ist ein Beispiel der Gigantomanie zur NS Zeit. Es ist aber nicht übertrieben zu sagen, dass er als die “Mutter aller Flughäfen” gilt. Mit unserer sympathischen Tourguide erkundigten wir die verschieden Facetten dieses Flughafens angefangen von den Zwangsarbeitern, die dieses Gebäude errichten mussten, bis hin zu seiner vitalen Rolle bei der Luftbrücke und schlussendlich zu seiner Schließung 2008.”

Bericht START-OÖ Stipendiat*innen

Alumni - Infoabend

Am Abend besuchten uns 3 START-Alumni, die in Berlin leben und dort studieren oder arbeiten. Sahire Bozkurt und Sonya Puthuparambil (START-Wien) und Luka Prskalo (START-OÖ) informierten über Studieren und Arbeiten in Deutschland. Speziell Luka wurde mit Fragen gelöchert, da er an der Charité in Berlin Medizin studiert. Vielen Dank fürs Zeitnehmen!

Tag 4 – Demokratie und Europa

Donnerstag waren wir beim europäischen Haus. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Rolle der Parlamentsmitglieder zu spielen, wo wir eine Diskussionsrunde über Plastikbechern und Umweltverschmutzung durchgeführt haben. Wir hatten viel Spaß beim Rollenspiel. Es war ein wunderbares Erlebnis. Nachher hatten wir Freizeit. Dann hatten wir die Chance, uns mit uns im deutschen Dom mit der Geschichte des Parlaments auseinanderzusetzen. (Khlod)

Am vierten Tag unserer Reise durften wir den deutschen Dom besuchen. Da haben wir uns mit der Funktionsweise des Bundestags beschäftigt und haben die Rolle von “Bundestagsabgeordneten” übernommen, um einen besseren Überblick zu bekommen, wie Entscheidungen getroffen werden. Außerdem wurden Infos über die Arbeit von Bundestagsabgeordneten, den Gang der Gesetzgebung, den Ablauf einer Sitzungswoche, die Struktur und Sitzordnung im Plenarsaal, die Funktionen der handelnden Parlamentarier sowie den Ablauf einer Plenarsitzung vermittelt.

Mir hat es sehr gefallen, weil ich mich dadurch einen sehr guten Überblick über verschiedene Dinge im Bundestag verschaffen konnte. (Ahmad)

Bericht: START-NÖ Stipendiat*innen

Tag 5 – Abreise

Die ersten, die Berlin verlassen mussten, waren die Salzburger Stipendiat*innen, die mit dem Zug nach Salzburg fuhren. Da in Deutschland der Karfreitag ein Feiertag ist, fuhren die U-Bahnen nur unregelmäßig und es gab dazu noch eine Störung, so dass wir den Zug nur knapp erreichten!

Die restlichen Stipendiat*innen hatten dann ebenfalls mit Verkehrsproblemen zu kämpfen, aber alle kamen rechtzeitig am Flughafen an und kamen gut und wohlbehalten wieder nach Hause.

Berlin wir kommen wieder!

Eine unvergessliche, lehrreiche, aber auch spaßige Reise, mit diese drei Wörter würde ich die Berlinreise 2018/2019 beschreiben. Die Reise war vom ersten- bis zum letzten Tag sehr gut organisiert. Ich danke allen für die Ermöglichung dieser Reise. - Atila Bamyani

Atila

Während der Berlinreise konnte ich nicht nur meine politische Bildung erweitern, sondern auch meinen Freundeskreis. Trotz oft langer Erklärungen und Erzählungen hat man durch die dort besuchten Workshops sowohl die Geschichte Deutschlands, als auch die Funktion des europäischen Unions besser kennengelernt. Unsere Betreuerinnen haben uns tatkräftig unterstützt, sodass wir uns wie zuhause fühlten. Ich hatte dort zahlreiche schöne Momente und Erinnerungen, die ich nie vergessen werde. DANKE START FÜR DIESE TOLLE UND INFORMATIVE REISE!

Jihan

In Berlin haben wir viele Workshops und wichtige Gebäuden besucht. An diese Reise würde ich wieder mit allen Stipendiaten und Stipendiatinnen und Betreuerinnen teilnehmen.

Shehab

Die Berlinreise war für mich von Anfang an schon cool und interessant und die beste Reise mit Stadt bis jetzt, da ich zum ersten mal mit Flugzeug geflogen bin.

Mahdi

Grundrechte, Vielfalt & Antidiskriminierung

Am 13. April 2019 nahmen die Niederösterreich-Stipis an einem Workshop vom Demokratiezentrum teil. Anfangs haben wir uns kennengelernt, wobei die Workshopleiterinnen einige Fotos in unsere Mitte legte und jeder von uns ein Bild aussuchte und erklärte warum er*sie dieses mit dem Begriff “Demokratie” verbindet. Weil wir ein paar Stunden miteinander verbringen würden, erstellten wir Spielregeln für unsere gemeinsame Zeit beim Workshop, denen wir idealerweise auch in unserem Leben folgen sollten. Wir diskutierten sehr viel, denn das ist Demokratie. Jede_r hat eine andere Meinung gehabt, daher haben wir gegenseitig respektvoll diskutiert und zugehört. Dabei haben wir gelernt wie wichtig es ist andere Meinungen zu akzeptieren und zu respektieren auch wenn diese nicht zu unserer eigenen Meinung passt. Mit einem interessanten Spiel haben wir uns tiefer mit der Demokratie beschäftig. Das war nicht nur lehrhaft sondern hat uns allen Spaß gemacht. Bei jeder Aktivität habe ich etwas neues gelernt und konnte meine vorherigen Informationen ergänzen. Menschenrechte: Wer hat diese gemacht? Wozu wurden sie gemacht und werden sie eigentlich befolgt? Das haben wir genau gesprochen und als Übung für unser Kenntnisse haben wir Beispiele genannt.

Hier noch weitere Eindrücke von den Stipis:
Adham: Schon immer haben mich u.a. Menschenrechte, Demokratie, Freiheiten,…, interessiert. Dieser Workshop hat mir die Möglichkeit und den Mut gegeben, mich damit weiter zu beschäftigen.
Nazia: Der Workshop zum Thema Grund- und  Menschenrechte war sehr lehrreich und eine Möglichkeit ,mit den anderen StipendiatInnen über diverse Themen zu diskutieren. Ich bedanke mich herzlichst bei den Workshop-leiterinnen.
Nawid: Der Workshop hat mir gut gefallen, weil es nicht nur ein Vortrag war, sondern auch das wir selber nachdenken und diskutieren müssten.

Beitrag von Asmaa Sulaiman

Name: Sophie Scholl

Ein Klassenzimmertheaterstück über das Leben von Sophie Scholl von Rike Reininger, inszeniert vom Landestheater Niederösterreich und gespielt von Bettina Kerl.

“Ein Stück über zwei junge Frauen, die denselben Namen tragen: Was hat die Jus-Studentin Sophie Scholl mit der Widerstandskämpferin Sophie Scholl zu tun? Auf den ersten Blick nicht so viel. Die eine Sophie Scholl wurde weltbekannt, weil sie Widerstand leistete. Sie wurde von der Gestapo beim Verteilen anti-nationalsozialistischer Flugblätter verhaftet und weigerte sich in den Verhören, ihre Freunde zu verraten. Eine, die für ihre Überzeugung in den Tod ging. Die andere Sophie Scholl lebt jetzt, 75 Jahre später, in Zeiten des Friedens.  Sie steht kurz vor ihrer letzten Prüfung und ist voller Vorfreude auf ihr zukünftiges neues Leben. So unterschiedlich die zeitlichen Umstände auch sind, der Name Sophie Scholl verbindet die beiden schicksalhaft. Denn als sich herausstellt, dass Sophies Professor in einen Betrugsfall über gefälschte Prüfungen verwickelt ist und sie als Zeugin gegen ihn aussagen soll, besinnt sich Sophie der Ideale ihrer berühmten Namensschwester. Was ist wichtiger, die persönliche Karriere oder Verantwortung gegenüber den Mitmenschen?”¹ Wie wird sich die heutige Sophie Scholl entscheiden?

Die beiden Rollen der Jus-Studentin und der Widerstandskämpferin werden von Bettina Kerl gespielt. Die Schauspielerin schafft es mit musikalischen Stilmitteln das Publikum in die Vergangenheit zu transportieren, wie auch in der Gegenwart abzuholen. Ein dynamisches Spiel entsteht und die Grenzen der Zeit verfließen allmählich.

Bühne frei für unsere START-Wien & Niederösterreich Jugendlichen! Welche Eindrücke nehmen sie sich von diesem einzigartigen Theaterabend mit?

Ich dachte, dass das Theater von mehreren Leuten vorgespielt wird also wie man im Theater sieht. Aber “Name: Sophie Scholl” wurde nur von einer Schauspielerin vorgespielt was mich überrascht hat. Das Vorspielen war AUSGEZEICHNET. Ich wurde einfach in der Welt von “damalige” Sophie und die “heutige” Sophie gebracht/gezogen. Außerdem kam es mir wirklich kurz vor obwohl das Ganze mehr als 2h gedauert hat. -Israa

Es hat mich sehr gefreut, dass ich mitgekommen bin! Ich hatte die Gelegenheit noch mehr neue Gesichter aus der START Familie kennen zu lernen! Zum ersten Mal wurde in meiner Nähe ein Stück vorgespielt, das mich begeistert hat! Die Mimik, Gestik und die Geschichte der Schauspielerin waren sehr beeindruckend! Vor diesem Abend habe ich Informationen zu Sophie Scholl gesammelt, jedoch ich habe ihr Leben und alles was sie gemacht hat erst jetzt nach dieser Aufführung besser verstanden! In einigen Momenten habe ich mir Sophie, die alte und moderne” vor mir gesehen! -Mariana

Das Theater war sehr interessant. Wir haben über eine historische Heldin gelernt, nämlich Sophie Scholl. Aber das war auch nicht alles, wir waren in der Gegenwart, wo es eine “Moderne Sophie Scholl” gibt, die eine sehr schwierige Entscheidung treffen muss. Danach hatten wir die Möglichkeit das Ganze zu interpretieren und unsere eigene Meinung dazuzusagen. Ich finde es sehr spannend und interessant und hoffe, dass wir in die Zukunft sowas ähnliches machen werden. -Fatimah

Ich fand das Theaterstück Sophie Scholl sehr interessant, da es sich sowohl auf historische als auch auf moderne Geschichten bezieht. Die Schauspielerin hat ihre Rolle professionell vorgespielt. Mir hat auch die Diskussion über die wichtigsten Themen dieses Theaters sehr gut gefallen, da sie mich nachher zum Nachdenken anregten. -Jihan

Das Theaterstück hat mir sehr behagt, da es der Schauspielerin gelungen ist, uns die Geschichte von Sophie Scholl mit der passenden Musik zu vermitteln. Auch die Geschichte der fiktiven Sophie finde ich genial, da sie zum Nachdenken über Gerechtigkeit und Moral anregt. Zusammenfassend ist dieses Theaterstück sehr empfehlenswert. -Ahmad

Das Theater war anders aber großartig. Der Vergleich der ‘ehemaligen’ Sophie Scholl zur ‘modernen’ wurde wirklich gut dargestellt. Absolut empfehlenswert. -Aylin

Ich fand “Sophie Scholl” echt gut. Man konnte dem Theater sehr gut folgen und die Schauspielerin war auch sehr gut. Ihre Stimme war sehr angenehm und man konnte ihr gut folgen. Die Diskussion mit den Fragen war gut strukturiert/eingeteilt. Wir sind Schritt für Schritt alles durchgegangen und haben alle dazu beitragen dürfen und es wurde auf unsere Antworten und Fragen eingegangen. -Sinem

Ich finde, dass die Show sehr ansprechend und beeindruckend war. Dass die Schauspielerin mehrere Figuren nachgespielt hat und ohne Pausen dazwischen hat mir sehr gefallen. Die Geschichte selbst ist sehr schön und kann daraus viel lernen. Zwei Personen aber derselbe Name, zwei verschiedene Geschichten zu zwei Frauen die verschiedene Situation erlebt haben, aber die beide Frauen hatten Mut am Ende. -Asmaa

Das Theaterstück hat mir sehr gut gefallen. Es war für mich etwas Neues, weil ich am Anfang gedacht habe, dass es eine Gruppe ist, die das Theaterstück veranstalten wird, aber so ist es nicht gewesen. Die Schauspielerin hat Sophie Scholl allein gespielt und es war sehr spannend. Wie sie den Text ganz gut und fließend gesagt hat, war sehr interessant für mich. Am Ende des Theaterstücks konnte ich nicht mehr dabei sein, aber ich schätze, dass es sehr interessant war. -Mahdi

Es war sehr spannend zu sehen, wie eine Person die Rollen zweier Figuren vorspielt und diese auch schön wechselt. Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, wie die Schauspielerin eine Stunde lang mit voller Energie und alles allein gemacht hat. Was ich mitgenommen habe, ist, dass Sophie Scholl ist nur ein Name. Es gibt keinen Unterschied keinen echten Unterschied zwischen damaliger und heutiger Sophie Scholl. Wichtig ist, dass solche Persönlichkeiten in der Geschichte immer wieder auftauchen werden, um zu zeigen, dass Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Loyalität immer noch da sind. -Sabiha

Der Solo Performance folgte eine interaktive Gruppendiskussion mit Teresa Hassan & Bettina Kerl. In den von Sophie Scholl ausgeteilten Briefen versteckten sich Fragen zum Inhalt des Theaterstücks, zu den beiden Figuren und viele philosophische Fragen und Gedanken zu Glück, Leben, Freiheit und Zukunft.

“Frage Nummer 9: Was verstehst du unter Selbstloyalität?”
Diese Frage habe ich von Sophie bekommen, als sie während des Stückes Briefe ausgeteilt hat. Die Frage hat auch sehr gut zum Stück gepasst, da die moderne, als auch die originale Sophie Scholl sich sicher mal fragen musste, ob sie zu sich selbst loyal bleiben wird oder nicht und was das überhaupt für sie heißt. Ob sie Ehrlich bleibt und alles verliert oder lieber schweigt und der Rest ihres Lebens mit etwas Schuldgefühl erleben. Zwischen Ehrlichkeit und deine eigene Lebensträume entscheiden zu müssen ist nicht so leicht und selbstverständlich, wie man sich vorstellen könnte. Erst wenn man dieses Dilemma hat, erfährt man, was man als wichtiger hält. Sophie Scholl ist für mich ein Mutfigur und sie repräsentiert die Freiheit meiner eigenen Gedanken und eigener Meinung! -Mike

Ein herzliches Dankeschön an Teresa Hassan (Theaterpädagogische Assistenz) und Bettina Kerl (Schauspielerin) für diesen einzigartigen Theaterabend!

¹ Die Inhaltsbeschreibung ist eine von START gekürzte Fassung. Der originale und vollständige Text ist online nachzulesen unter: Landestheater Niederösterreich, Name Sophie Scholl (abgerufen am 12.04.2019)

START-NÖ Neuigkeiten April 2019

Rythm is it – START-NÖ bei Konzert und Film im Gartenbaukino

Am Sonntag, 24. März 2019, haben sich Jugendliche von START-NÖ im Wiener Gartenbaukino getroffen, um bei einem besonderen Termin dabei zu sein. Jeunesse veranstaltete ein Konzert von der Gruppe „Heaven Sent Cat“ und danach wurde noch der Film „Rythm is it“ gezeigt. Lesen Sie selbst wie es den Jugendlichen gefallen hat:

Das Konzert von „Heaven sent Cat“ hat mir sehr gefallen. Ich habe sie zum ersten Mal gesehen und es war für mich sehr spannend, wie sie mit verschiedenen Instrumenten gespielt haben. Die Musik war für mich ganz besonders, weil bei uns im Iran und in Afghanistan andere Musikinstrumente gespielt werden, die ganz anders klingen. Der Film “Rythm is it” war auch sehr cool. Ich habe viel über Musik und noch einiges über Tanzen gehört und gelernt. Weil sie viel Englisch gesprochen haben, hat es mich sehr gefreut, weil ich so meine Englischkenntnisse auch noch dabei verbessern konnte. Im Großen und Ganzen war heute ein schöner Tag in Wien!

Mahdi

Der Film war gut, weil es sozusagen eine Motivation für mich war, halt dass man nie aufgeben soll und immer weiter machen soll und man muss, wenn man was erreichen will, es ernst nehmen. Und zu dem Konzert brauche ich glaube ich nichts sagen, weil es einfach sehr schön war. Besonders diese eine Dame, wo sie mit den Füßen getanzt hat. Es war echt schön, so etwas anzuschauen. Sie war wirklich sehr begabt!

Hasan

Das Konzert hat mir sehr gefallen, da es vielfältig war. Die MusikerInnen waren sehr talentiert, da sie verschiedene Instrumente gespielt haben und durch Körperbewegungen (z.B. Füße, Hände, Beine) Musik/Rhythmus erzeugt haben. Für mich war es ein sehr interessantes Erlebnis, welches ich nicht vergessen werde!

Batoul

Vielen Dank an Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs, dass wir diese tolle Veranstaltung besuchen konnten!

START-NÖ lernt Entspannungstechniken

Am Samstag, 16. März 2019, trafen sich Jugendliche von START-Niederösterreich um sich mit verschiedenen Entspannungstechniken vertraut zu machen. Yoga- und Entspannungstrainerin Andrea Hartl gab den Jugendlichen Einblicke in Yoga, Atemübungen, Meditation, progressive Muskelrelaxation und auch Fantasiereisen.

Stipendiatin Khlod Ebrahm berichtet:

Nach einer stressigen Woche hatten wir endlich ein Tag, wo wir uns entspannen und ein bisschen unseren Stress vergessen konnten. Wir haben gelernt wie wir uns bewusst entspannen und wie man atmen kann. Es klingt lächerlich, weil ja alle atmen können, aber das stimmt nicht. Atmen können alle, aber nicht richtig. Es gab viel Entspannungstechniken, die uns geholfen haben uns zu erholen. Wir haben ein Skript bekommen z.B. mit dem Sonnengruß drinnen, damit wir ihn zu Hause nachmachen können. Wir haben während der Übungen Entspannungsmusik gehört, die wirklich uns in einer anderen Welt gebracht hat. Am besten war die Fantasiereise, obwohl ich und andere für 3 Minuten eingeschlafen sind – so entspannt waren wir! Nicht zu vergessen sind die Yogaübungen, die auch lustig waren, weil einige von uns nicht so beweglich sind und noch keine Erfahrung mit Yoga hatten.

Vielen Dank an Andrea Hartl für den entspannenden Workshop!

Ein Wunsch von vielen Stipis war die Entspannungstechniken-Veranstaltung. Ich habe mir viel mitgenommen und werde die Übungen auch in meinem Alltag verwenden um den negativen Stress zu vermeiden. Wir haben verschiedene Übungen gemacht, u.a. Yoga und Atemübungen. Zu guter Letzt durften wir uns die sogenannte “Fantasiereise” vorstellen & den ganzen Körper entspannen lassen. Danke!

Adham

Der Workshop war für mich sehr hilfreich! Ich habe eine neue Atemtechnik kennengelernt. Dabei habe ich eine Hand auf meine Brust und die andere auf meinen Bauch gelegt, dann sollte ich tief atmen, damit ich meinen Atem spüren kann. Wir haben auch Yoga gemacht. Es war sehr entspannend. Außerdem habe ich gelernt wie man mit dem Stress umgehen kann und auch wie man sich allein zuhause entspannen kann. Nach dem Workshop habe ich mich wohl gefühlt und mein Körper war sehr entspannt und ich konnte in der Nacht gut schlafen. Ich war glücklich, dass ich teilnehmen konnte. Danke!

Asmaa

START-Stipendium: Jetzt bewerben!

START sucht wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten!

Chance, Weiterbildung, Netzwerk, Zukunft und neue Perspektiven – mit diesen Begriffen verbinden unsere Absolvent*innen das START-Stipendienprogramm.
Ab sofort sind wir auf der Suche nach neuen, spannenden jungen Persönlichkeiten, die gemeinsam mit uns ihre Talente stärken und neue Perspektiven für ihre Zukunft schaffen wollen!

Deine Schritte zu einer erfolgreichen Bewerbung:

  1. Auf unserer Seite oder auf Facebook über unser Angebot informieren.
  2. Überprüfen, ob du alle Voraussetzungen erfüllst.
  3. Bewerbungsunterlagen downloaden und ausfüllen.
  4. Alle Unterlagen zusammen? Dann ab zur Post und an die Projektleitung des jeweiligen Bundeslandes schicken.

Mit einem Klick auf das Bild des jeweiligen Bundeslandes kannst du die Bewerbungsunterlagen als PDF downloaden. Eine Vorlage für ein Empfehlungsschreiben findest du hier zum Download.

Rodelspaß am Semmering für START-NÖ und -Wien

Am 3. März machten sich Jugendliche von START-NÖ und -Wien auf den Weg ins südliche Niederösterreich, um am Zauberberg Semmering Rodeln zu gehen. Trotz der eher frühlingshaften Temperaturen im Tal freuten sich die Jugendlichen sehr auf den Schnee und die Rodelbahn – und wurden am Semmering nicht enttäuscht! Auch wenn der Schnee durch die Sonne schon etwas aufgeweicht war, machte das Rodeln allen großen Spaß!

Es war einfach sehr toll und sehr, sehr lustig mit den anderen! Ich würde sowas gerne nochmal machen. Es hat mich wirklich gefreut, weil ich noch nie Rodeln oder Skifahren war.

Bayan

Ich war froh, dass ich zum 2. Mal zum Rodeln mitfahren dürfte. Die Anwesenheit vieler Stipendiat*innen aus START-NÖ bzw. START-Wien hat mir vor allem Spaß gemacht bzw. hab ich die anderen Stipis auch besser kennengelernt. Danke!

Adham

Es hat mich sehr gefreut, dass ich beim Rodeln teilnehmen konnte. Es war mein erstes Mal Rodeln. Es hat mir sehr gefallen. Katrin, Anna und Stefanie halfen mir sehr. Ehrlich gesagt am Anfang hatte ich etwas Angst, aber weil die Anna neben mir war und Stefanie hinter mir, fühlte ich in Sicherheit. Dann habe ich entdeckt was für ein schönes Gefühl ist das beim Rodeln. Ich hatte sehr viel Spaß! Die Aussicht vom Semmering war auch sehr schön!

Asmaa

Rodeln war wieder eine coole Erfahrung und hat meinen Erwartungen völlig entsprochen. Ich konnte dadurch die Stipis aus Wien besser kennenlernen und gleichzeitig viel Spaß haben. Also ist es sehr empfehlenswert.

Ahmad

START ins neue Semester mit dem Bildungsseminar

Von 22.-24. Februar 2019 trafen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. Geboten wurde wieder ein umfangreiches Programm an Seminaren und gemeinsamen Aktivitäten. Die Stipendiat*innen wurden je nach Bedarf, Schulart und Schulstufe auf verschiedene Seminare aufgeteilt, die am Samstag den ganzen Tag und am Sonntag Vormittag stattfanden. Folgende Seminare wurden angeboten: Sprechtechnik, Lerntechnik, Einführung in die vorwissenschaftliche Arbeit, Projektarbeit & Schreibtechnik, außerdem Gruppenmoderation sowie Mediation für die Maturant*innen.

Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Workshops:

Nachdem den ganzen Samstag fleißig gearbeitet und gelernt worden war, fand am Abend ein weiterer Höhepunkt statt: Die neuen Stipendiaten-Sprecher*innen wurden gewählt! Es gibt in jedem Bundesland ein Team aus zwei Sprecher*innen, deren Aufgabe es ist, die START Projektkoordinatorinnen zu unterstützen. Die neuen Sprecher*innen durften sich anschließend auch vor allen Stipendiat*innen präsentieren. Katrin Triebswetter, langjährige Landeskoordinatorin von START Wien, wurde mit einem spannenden Rückblick auf „10 Jahre START“ und einem Geschenk verabschiedet, da sie eine neue berufliche Herausforderung angenommen hat. Der Abend fand bei Kartenspielen, Tischtennis und unterhaltsamen Gesprächen seinen Ausklang. Am Sonntag wurden zum Abschluss des Seminars die Zertifikate verteilt und nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen von den Maturant*innen, für die dieses Bildungsseminar das letzte war.

Das Feedback unserer Stipendiat*innen:

„Mir hat das Sprechtraining gut gefallen. Ich habe bei diesem Seminar erfahren, wie man sicher auf der Bühne stehen kann und vor allem was „Erdung“(=Kontakt mit dem Boden, welcher uns hilft, mit stressiger Situation beim Reden oder Präsentieren) ist. Die Seminarleiterin war sehr nett und man kam mit ihr auch zurecht.” Sebastian (Vorarlberg)

„Das Bildungsseminar bei START bedeutet mir viel. Ich durfte zum zweiten Mal dabei sein und drei Tage lang eine unvergessliche Zeit mit meinen Freunden verbringen, aber auch neue Leute kennenlernen.
Abendprogramme mag ich, weil sie die Stipis näher zu einander bringen, außerdem sind sie sehr lustig. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Tanzen. Hier ist die Atmosphäre zwischen Stipis so gut, dass auch wenn du nicht tanzen kannst, machst einfach mit. Einführung der Vorwissenschaftlichen Arbeit war auch gut. Ich konnte andere wichtige Zitier regeln, die in meiner Schule nicht besprochen wurden, lernen und meinen Erwartungshorizont verbessern.” Mahdi (Wien)

„Das Bildungsseminar ist eine von meinen Lieblingsveranstaltungen beim Start, da wir gleichzeitig uns weiterbilden können und uns mit unseren Freunden aus den anderen Bundesländern treffen. Mein Seminar war VWA und, weil ich mich jetzt schon mit der vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftige war dieses Seminar sehr hilfreich. Ich freue mich sehr auf die nächsten Bildungsseminare.” Fatimah (Niederösterreich)  

„Ich habe den Workshop Lerntraining besucht. Wir haben so viele Sachen gelernt und auch viele neue Informationen bekommen. Der Workshop war sehr gut, lustig und hilfreich. Ich habe gelernt, wie ich besser lernen kann und wie ich meine Pausen einteilen kann. Außerdem habe ich erfahren, dass ich nach dem Lernen mich nicht mit dem Handy ablenken soll, sondern einfach zur Ruhe kommen soll. Ich bedanke mich bei START für diese Möglichkeit.“ Omaima (Salzburg)

„Ich habe beim Sprechtraining teilgenommen und habe gelernt, wie ich meinen Körper aktivieren kann, um möglichst präsent auf der Bühne zu sein und um deutlich reden zu können. Ich fand die Kursleiterin echt gut, und fand das Seminar zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig. Einfach toll!” Franciszek (Vorarlberg)

„Mir hat das Bildungsseminar sehr gut gefallen. Ich habe einen VWA-Workshop besucht, der mir sehr in der Schule geholfen hat und ich konnte auch mit meiner vorwissenschaftlichen Arbeit anfangen.“ Eishah (Salzburg)

„Abgesehen von verschiedenen Methoden zum Lernen, wie man sie am effektivsten anwendet und Zeitmanagement, die wir beim Bildungsseminar besprochen und gelernt haben, hatten wir auch viel Zeit, um lustige Erinnerungen mit allen Stipis aufzubauen.
Freundschaften, Vertrauen, Glückseligkeit, neues Wissen, Lächeln und Zusammenarbeit sind nur einige der prägenden Dinge, mit denen die Stipis das Bildungshaus Schloss Puchberg wieder verlassen haben.” Viola (Oberösterreich)

„Am 23 und 24 Februar hatte ich die Gelegenheit durch Start an dem Seminar „Einführung in der VWA“ teilzunehmen. Hier wurden uns Zetteln mit den wichtigsten Informationen gegeben. Mithilfe diesen, können unsere Fragen bezüglich VWA sehr schnell beantwortet werden. Bei der Bearbeitung dieser Zettel konnten wir zahlreiche Fragen stellen, die alle unsere Unklarheiten gelöst haben. An diesem Seminar haben wir an unseren Erwartungshorizont gearbeitet als auch an dem Inhaltsverzeichnis. Dieses Seminar nahm uns die Angst vom Schreiben weg und ermutigte uns zum Schreiben.” Karmina (Oberösterreich)

„In meinem ersten Bildungsseminar habe ich an den Workshop „Lern-training“ teilgenommen, wo ich verschiedene Strategien für Lernen und Wiederholen gelernt habe. Außerdem habe ich erfahren, was es bedeutet, ein Ziel zu haben und wie ich mich am besten motivieren kann. Der Workshop war für mich sehr informativ, hilfreich, interessant und er wird mich auf meinem langen Lernweg unterstützen. ” Ebtisam (Oberösterreich)

„Am Anfang habe ich ein bisschen Angst gehabt, weil ich gedacht habe es wird mir gar nicht helfen aber doch war es sehr informative und hilfreich denn ich habe dank unser Betreuerin(Lehrerin), endlich meine Erwartung hoeizont fertig geschrieben und zwar ein neues Thema für die VWA gefunden, ein Thema der mich betroffen hat. Ich habe dort auch unterschiedliche Möglichkeiten zum zitieren gelernt und war ein bisschen erleichtert. Außerdem haben wir auch VWA Beispiele angeschaut und ich habe die passenden Literatur gefunden. Danke für allen die diesen Seminar organisiert haben und mit gemacht haben.” Khlod (Niederösterreich)

Eine kleine Reise durch die Sonderausstellung “Die umkämpfte Republik” im Museum Niederösterreich

Yunadi, START-Wien Stipendiat, nimmt uns mit auf die kleine Reise durch die Sonderausstellung “Die umkämpfte Republik” im Haus der Geschichte, Museum Niederösterreich und erzählt uns vom Projekt “Worte oder Waffen – Meinungsfreiheit und ihre Grenzen”.

Eine kleine Reise durch die Zeit in einem Museum in St. Pölten, Niederösterreich. Am 9. Februar besuchte eine große Gruppe von START-Niederösterreich & Wien Stipendiat*innen das Museum Niederösterreich. Für einige war es ein Vorbereitungskurs für die anstehende Bildungsreise nach Berlin, für andere war es eine gute Möglichkeit ihr Allgemeinwissen zu verbessern.

Im Haus der Geschichte begann die Reise. Eine Reise durch einer der gewaltsamsten und blutigsten Perioden von Österreich. Die Reise begann 1914 als eine kochende Stimmung zwischen den europäischen Großmächten herrschte. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war das Attentat von Gavrilo Princip auf den österreichischen Thronfolger. Dieser Mord führte zu einer der blutigsten Auseinandersetzung der Menschheitsgeschichte: 1. Weltkrieg. Gefolgt wurde dieses Ereignis von der instabilen ersten Republik, in welcher sich die Christlichsozialen, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten um die Herrschaft stritten mit ihren eigenen Paramilitärischen Organisationen. Eine militante Zeit ohne Hemmungen. Durch die steigende Machtübernahme der Christlichsozialen, griffen die Sozialdemokraten zu den Waffen und die Februarkämpfe nahmen ihren Lauf. Doch dies sollte nicht genug sein. Am 12 März 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein und wurden in einem Jubelfeuer von der österreichischen Bevölkerung empfangen. Sie erhofften sich eine bessere und friedlichere Zeit, sie wussten jedoch nicht, was sie in den nächsten 7 Jahren erleben werden. 7 Jahre voll Hass, Tod, Kummer und Zweifel. So endete unsere Zeitreise mit vielen Ausstellungstücken, wie ein Portrait von Dollfuß, Uniformen, Autos und vieles mehr.

Nach einer Pause endete unser Ausflug mit einem Workshop, wo wir Zitate von berühmten Personen besprochen haben und die Macht des Wortes diskutiert haben. Alles in allem war es ein informativer Tag mit einer sehr interessanten Ausstellung, die ich jedem nur empfehlen kann.

Einblicke in eine Bank – zu Besuch in der HYPO NOE

Am Dienstag 05.02.2019 besuchten Jugendliche von START-NÖ die HYPO NOE Landesbank für NÖ & Wien in St. Pölten. Batoul & Mohammad berichten:

Gestern waren wir bei der Zentrale der HYPO NOE in St. Pölten eingeladen. Frau Petra Skala, die Leiterin der Marketingabteilung hat uns empfangen und zum Konferenzraum gebracht. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, präsentierte uns Matthias Förster das Unternehmen und seine Geschichte. Unsere Fragen, die wir gestellt haben, wurden ausführlich beantwortet. Johannes Muhr, Mitarbeiter der HR-Abteilung, hat uns die verschiedenen Jobs in einer Bank vorgestellt und erklärte welches Studium man studieren soll, wenn man in einer bestimmten Branche in der Zukunft tätig sein will. Außerdem hat er uns seine Herausforderungen und Pflichten im Job vorgestellt.

Danach besuchten wir die Filiale dort in St. Pölten, wo wir den Geschäftsstellenleiter Markus Eugl kennengelernt haben. Er präsentierte uns die verschiedenen Aufgaben der Mitarbeiter in der Filiale. Wir wurden von ihm z.B. beraten, welche Möglichkeiten zum Geldsparen es gibt.

Zurück in der Zentrale, besuchten wir die Marketingabteilung, der Frau Skala vorsteht. Auch sie erklärte uns ihren Bereich ausführlich. Dann war es Zeit in der Kantine das Mittagsessen einzunehmen. Während wir in der Kantine sitzen, kam der Vorstand Herr Wolfgang Viehauser und begrüßte uns. Er sprach mit den StipendiatInnen, unter anderem darüber wie man ein Praktikum in der HYPO Bank absolvieren kann.

Wir danken der HYPO NOE für den spannenden Besuch!

Da ich in der HAK gehe, fand ich diesen Besuch sehr interessant und hilfreich. Mir hat besonders gefallen, dass ich jetzt weiß, welche Herausforderung als Führungskraft es gibt und wie man hinkommt. Außerdem habe ich eine klare Idee, welche verschiedenen Jobs in einer Bank zu finden sind.

Batoul

Bis gestern habe ich noch überlegt, welchen Ausbildungs-Schwerpunkt ich in der Schule wählen soll. Beim heutigen Firmenbesuch ist mir klar geworden, dass es Marketing sein wird. Es war eine sehr interessante Veranstaltung, die mir die einzelnen Bereiche im Bankgeschäft nähergebracht hat.

Mohammad

Ich war von der HYPO NOE sehr überzeugt und hab die tollen Angebote bei der Bank faszinierend gefunden, vor allem das „Twenty5“ Konto.

Adham

START-NÖ besucht das Technische Museum Wien

Am Sonntag, den 27. Jänner 2019, machten sich Jugendliche von START-NÖ auf den Weg ins Technische Museum in Wien. Dort gab es nicht nur verschiede Ausstellungen zu Themen wie Arbeit & Produktion, Mobilität, Energie und Medien zu bestaunen. Wir besuchten auch eine Hochspannungsvorführung, wo Lampen ohne Stromkabel zum Leuchten gebracht und meterlange Blitze erzeugt wurden. Zu guter Letzt konnten im techLAB computergesteuerte Werkzeuge wie 3D-Drucker und Laser-Cutter ausprobiert werden.

START-NÖ Jugendliche berichten:

Danke wegen dem Ausflug! Es war echt cool. Ich war schon einmal dort, aber damals konnte ich mir nicht alles anschauen. Aber gestern hatte ich die Möglichkeit der Rest anzuschauen und habe es auch gemacht. Besonders hat mir die Hochspannungsvorführung gefallen. Es war sehr interessant, aber auch lustig. Wir haben uns verschiedene Experimente angeschaut. Aber am besten war die Musik, was er mit dem Strom gespielt hat. Das war das erste Mal, dass ich so etwas gesehen habe!
Was mir auch besonders genutzt hat, ist der 3D-Drucker. weil bald werde ich damit in der Schule arbeiten. Außerdem es war wirklich cool, dass man seinen eigenen Anhänger machen konnte, und auch viele andere Sachen.

Hasan

Als ich mich beim Besuch des Museums angemeldet habe, dachte ich, dass ich dort Dinge sehen kann, die nur in der Vergangenheit genutzt würden und heutzutage unbrauchbar sind. Aber jetzt habe ich eine ganz andere Meinung. Es war sehr spannend! Danke START!

Reza

Es war sehr spannend für mich! Ich hatte die Möglichkeit einen Blick auf die Exponate und Modelle aus der Geschichte der Technik zu werfen. Am meisten hat mich die Hochspannung gefallen.

Asmaa

Der Besuch im technischen Museum war sehr interessant, die Hochspannungsführung hat mir besonders gefallen, da ich viel über Gleich- und Wechselstrom gelernt habe. Weil ich extra Fragen über thermische Speicher hatte, wollte mit einem Spezialisten darüber reden. Der Führer war sehr nett und hat mir alles über thermische Speicherung erklärt.

Navid

Patenbesuch bei Constantia Flexibles

Letzten Freitag hatten START-Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die tolle Möglichkeit ihren Paten Constantia Flexibles bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Wien kennenzulernen.

CFO Stephan Kühne und VP Marketing & Communications Thomas Schulz begrüßten die Jugendlichen in den Büroräumlichkeiten und stellten ihnen das Unternehmen kurz vor. Joghurtdeckel, Medikamentenverpackungen, Chipspackungen, und vieles mehr – auch wenn es den Jugendlichen nicht bewusst war, haben sie wahrscheinlich täglich mit Verpackungen zu tun, die von Constantia Flexibles produziert wurden.  

Anschließend war das Wort bei den Jugendlichen, die in einer Vorstellungsrunde auch auf ihre Interessen, ihr soziales Engagement und ihre Zukunftspläne eingingen und vielfach durch ihre guten Deutschkenntnisse nach erst kurzem Aufenthalt in Österreich beeindruckten.

Zum Schluss wurde noch ausgiebig bei Kuchen geplaudert und erzählt.

Über die finanzielle Unterstützung in Form der Stipendien hinaus bietet Constantia Flexibles auch die Möglichkeit im Sommer ein Praktikum beim Unternehmen zu absolvieren.

Vielen Dank für die Unterstützung & den herzlichen Empfang!

START-NÖ Textsorten Workshop: Kommentar & Empfehlung

Am Samstag, den 12. Januar 2019 hatten die StipendiatInnen aus Niederösterreich einen Deutsch-Workshop mit Frau Mag. Köpf zum Thema Kommentar und Empfehlung. Die TeilnehmerInnen Batoul, Khlod & Nawid berichten:

Wir hatten bei dem Deutsch Workshop die zwei Textsorten „Kommentar und Empfehlungsschreiben“. Zuerst begannen wir mit der Textsorte Kommentar, wobei wir diese in vier Teilen aufgeteilt haben: Ziel, Einleitung, Hauptteil und Schluss. Dann haben wir zwei Texte zu Kommentar gelesen und diese kommentiert. In dem zwei Texte ging es darum, wie man etwas kritisiert und welche wertenden Adjektive und Nomen zu verwenden sind. Danach folgten die Empfehlungsschreiben, wo wir zwei Bilder verglichen haben und ein Bild empfohlen. Zum Schluss mussten wir auch zwei Filme miteinander vergleichen und einen Film den anderen empfehlen. -Batoul

Ich muss für die nächste Deutschschularbeit eigentlich Kommentar schreiben üben, deswegen habe ich mich für diesen Workshop angemeldet, was sehr hilfreich und interessant war. Wir haben Arbeitszetteln gekriegt und Arbeitsaufgaben, die sehr lustig und informativ war und man konnte die Infos sehr schnell merken. Empfehlung war für mich neu und dadurch habe ich vieles gelernt, nicht nur den Textstruktur, sondern auch neue Vokabeln und Redewendungen. Dazu erhielten wir auch sehr viele Sprechübungen und Bildbeschreibungen. -Khlod

Im Workshop ging es um Kommentar und Empfehlungsschreiben, wobei man lernte, wie ein Kommentar und Empfehlungsschreiben aufgebaut sind: Einleitung, Hauptteil, Schluss.
Es war eine kleine Gruppe von StipendiatInnen, dadurch konnten die Stipendiatlnnen mehr mit der Frau Köpf zusammen arbeiten. -Nawid

The Cost of Destroying the Death Star

Gelten die Regeln der Mathematik auch vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis? Und welche Auswirkungen hatte die Zerstörung zweier Todessterne innerhalb von 4 Jahren auf die Wirtschaft der STAR-Wars Galaxie?

Diese Fragen wurde uns am Dienstag den 9.1.18 von Professor Zachary Feinstein, Ph.D. von der Washington University in St. Louis im Rahmen von WUmatters / WUtalks beantwortet. Mit einem Laserschwert bewaffnet berichtete er was die Herstellung der beiden Todessterne tatsächlich in galaktischer Währung gekostet hätte und welche Auswirkungen auf das Bankenwesen und die Wirtschaft die Zerstörung bedeutet hätte. Ergebnis: Todessterne sind nicht günstig! Die Kosten belaufen sich auf 612.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 (=612 Quintillionen) galaktische Credits.

Neben der Gelegenheit die WU Wien kennen zulernen (die Hauptbibliothek könnte auch gut der Drehort für ein Raumschiff sein), konnten wir so unser Englisch aufpolieren und einen Einblick in die Welt der Finanzmathematik erhalten. Ziel des Vortrags war es sich darüber Gedanken zu machen, was diese Erkenntnisse mit unser heutigen Wirtschaft und dem Bankensektor auf der Erde zu tun haben.

Fazit: Es wäre den Rebellen wohl nichts anders übrig geblieben, als die Banken zu retten um eine große galaktische Depression zu verhindern. Hätten Sie allerdings gewusst wieviele Quintillionen an Credits es hierzu benötigt, hätten sie wohl länger überlegt bevor sie den zweiten Todesstern zerstörten. Handlungsempfehlungen für die Erde: Den Eigenkapitalanteil der Banken erhöhen, keine Erpressungen des Öffentlichen Sektors bei Krisen (“Bail us out or the world will die..”) und neue Analysemodelle für systemische Krisen um bei zukünftigen Finanzkrisen die Folgen von Entscheidungen besser berechnen zu können.

Wen diese Thematik interessiert: die WU hat ein Video des Vortrags und der anschließenden Paneldiskussion online gestellt.

Fit for the Job – Bewerbungsday bei L`Oréal

Bereits zum zweiten Mal organisierte START-Wien Förderer L`Oréal am 3.Jänner für Jugendliche aus dem START-Programm und vom Verein Wirtschaft für Integration einen Bewerbungstag.
Der Tag war zur Gänze dem Bewerbungsprozess gewidmet und vermittelt in kompakter Form wertvolle Hilfestellung, damit es – vielleicht sogar schon bei der ersten – Bewerbung auch wirklich klappt. Am Vormittag wurde besprochen wo man überall Jobausschreibungen findet, wie der Bewerbungsprozess funktioniert, auf was alles zu achten ist. Vor der Mittagspause wurde noch der Lebenslauf besprochen und viele Tipps gegeben. Am Nachmittag teilten sich die Jugendlichen in 2 Gruppen auf: Die eine Gruppe hatte die Möglichkeit ihren Lebenslauf eine Check zu unterziehen und die andere Gruppe erhielt spannende Infos zum Thema “Business Knigge”, Auftreten und Styling. Dann wurde getauscht. Vielen Dank an das engagierte Team von L`Oréal die sich den ganzen Tag Zeit für unsere Jugendliche nahmen!

Hier die Rückmeldungen der Jugendlichen:

Der Workshop” Fit for the Job:L’Oréal Bewerbungstag” war sehr erfolgreich. Wir hatten sympathische Expertinnen von L’Oréal, die uns auf Situationen wie ein Bewerbungsgespräch vorbereitet haben. Wir haben mit ihnen auch die Gliederung der Bewerbungsunterlagen durchbesprochen. Einen CV- Check ist auch gemacht worden. Zusammenfassend haben wir uns alles was einer Bewerbung betrifft untergeredet.
Shehab Abdel-Latif

Der Workshop bei L’Oréal war sehr Umfangreich. Zuerst haben wir über das Bewerben für einen Job allgemein viel erfahren, dann haben wir über die wichtigsten Details beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen gesprochen und anschließend haben wir wertvolle Tipps für das ideale Outfit bei einem Vorstellungsgespräch bekommen.
Dank diesen tollen und durchdachten Workshop werde ich mit volles Selbstbewusstsein zu meinem nächsten Bewerbungsgespräch hingehen.
Atila

Unter dem Titel „Fit for the Job“ waren wir am Samstag, 3. 1. 19 zu einem Workshop bei der L’Oréal Akademie in Wien eingeladen. Dieser befasste sich besonders mit den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Die vortragenden Damen haben uns viele wichtige Tipps gegeben und unsere Bewerbungsschreiben genau analysiert und verbessert. Auch ein Bewerbungsgespräch haben wir als Beispiel durchgespielt. In der Mittagspause wurde ein reichhaltiges Buffet aufgetischt. Zum Ausklang wurden wir noch in das richtige Auftreten und Styling eingewiesen.
Besonders hat mich beeindruckt, dass die Instrukteurinnen nicht nur allgemein gesprochen haben, sondern auf uns individuell eingegangen sind. Zum Abschied erhielten wir noch Produktproben. Vielen Dank an alle Beteiligten, es war sehr aufschlussreich!
Mohammad

Um überhaupt einen Job zu kriegen, soll man einiges beachten. Erster Schritt: Wie kann ich eine Firma durch meine Unterlagen von meiner Kenntnissen überzeugen? Zweiter Schritt: Wie soll ich mich bei dem Bewerbungsgespräch benehmen? Und kann ich mich überhaupt vorher darauf vorbereiten? All dieser Fragen und noch mehr wurden detailliert bei dem letzten Workshop ,,fit for the Job” aufgeklärt. Zum Schluss bekamen wir außerdem ein Feedback über unseren Lebenslauf und unsere Bewerbungen, was natürlich nicht zu unterschätzen ist. Was mir am Meisten gefall, ist, dass die Mitarbeiterinnen dort sowohl erfahren als auch sehr freundlich waren.
Jihan

Da ich schon beim vorherigen Workshop „Fit for the Job“ war, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es genauso informativ war wie letztes Mal und sogar interaktiver war! Das erlernte wende ich jetzt schon an, um neben dem Studium arbeiten zu können und bin sehr froh, dass ich zweimal diese Gelegenheit nutzen durfte.
Gamze Cetin

Der Loreal Workshop zum Thema Bewerbungen war sehr nützlich.Am interessantesten war es, den Bewerbungsprozess aus der Sicht der Arbeitgeber bzw in unserem Fall der Workshopleiterinnen mitzuverfolgen.Dadurch haben wir einige Insidertipps bekommen und wissen nun, worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt. Auch unsere Lebensläufe wurden auf den neuesten Stand gebracht und uns wurden Tipps für Vorstellungsgespräche mitgegeben. Zusammenfassend kann ich behaupten, dass dieser Workshop mir für zukünftige Bewerbungsprozesse eine große Hilfe sein wird!
Nazia

DNA Workshop an der IMC Fachhochschule Krems

START-Niederösterreich Stipendiat Mahan berichtet über den “DNA Workshop” an der IMC Fachhochschule Krems.

Am 21.12.2018 fand der DNA-Workshop an der FH Krems statt. Zuerst wurden die Stipendiaten/innen von Dr. Barbara Entler, Petra Frings und Assistent*innen herzlich begrüßt und über den Ablauf des Tages informiert.

Danach machten sich die Jugendlichen auf dem Weg ins Labor, wo Frau Dr. Barbara Entler einen kurzen Vortrag über das Bachelor-Studium Medical and Pharmaceutical Biotechnology hielt und erklärte, womit sich dieses Studium auseinandersetzt. Biotechnologie beschäftigt sich sowohl mit Mikroorganismen, Bakterien und Pilze aber auch mit Krankheiten und Nutzung dieser Mikroorganismen als Heilmittel. Nach diesem sehr interessanten Vortrag erklärte Frau Dr. Barbara Entler, wie man die DNA eines Bakteriums auseinander spalten und extrahieren kann. Somit zogen die Stipendiaten/innen ihre Labormantel an und begannen zu experimentieren. Zuerst versuchten sie die Bakterienzellwand durch Chemikalien zu zerstören, um die Inhalte bzw. DNA des Bakteriums rauszubekommen. Nach Öfteren pipettieren und filtrieren erhielten die Stipendiaten/innen reine DNA und konnten diese in ein Agarosegel laden. Dieses Gel war mit einem 100V Strom verbunden, sodass der positive und negative Pol gegenüber einander lagen. Dieser Vorgang dauerte ca. 15 Minuten.

In der Zwischenzeit zeigten die Assistenten den Stipendiaten/innen die andere Laborräume an der FH und beantworteten dabei alle Fragen zu diesem Zweig. Da die DNA negative geladen ist, lief sie bei der Gelelektrophorese zum positiven Pol und hinterließ eine schöne Spur. Anschließend konnten die Stipendiaten/innen erkennen, wie viel DNA sie filtrieren konnten und ob sie alles richtig gemacht haben, indem sie diese Spuren unter UV-Licht gestellt haben. Als diese Spuren unter UV-Licht zu leuchten anfingen, freuten sich die Stipendiaten/innen sehr und waren stolz auf ihre Ergebnisse.

Ein herzliches Danke an Prof.(FH) Dr. Barbara Entler und Petra Frings, welche uns diesen Workshop ermöglicht haben.

© START-Niederösterreich

START-NÖ Winterfest

Am dritten Adventwochenende trafen sich Jugendliche von START-Niederösterreich und auch Alumnis um beim Winterfest gemeinsam den Jahresabschluss zu feiern! Bei dieser Gelegenheit waren die Jugendlichen aber auch sehr aktiv und haben Weihnachtsgeschenke für unsre Paten und UnterstützerInnen (und auch für sich selbst 😉) produziert.

Es wurden fleißig Sackerl bedruckt:

Marzipankugeln gerollt und verziert:

Und Salzmandeln blanchiert, geschält und mit Salz überzogen:

Und natürlich wurde bei Kinderpunsch und Keksen auch viel geplaudert, gelacht und einfach eine schöne Zeit miteinander verbracht:

START-Niederösterreich wünscht allen PatInnen, UnterstützerInnen, Partnern und FreundInnen ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten START ins neue Jahr!!

START-NÖ Textsorten Workshop: Erörterung

Am Samstag, den 24. November 2018 hatten die StipendiatInnen aus Niederösterreich einen Deutsch-Workshop mit Frau Mag. Köpf zum Thema Erörterung und gutes Argumentieren. Die TeilnehmerInnen Batoul, Khlod, Nawid und Nazia berichten:

Am Samstag ging es um Erörterungen, wobei man lernte, wie man seine Meinung klarer ausdrücken kann bzw. wie man die Vor- und Nachteile eines Themas interpretieren kann. Zuerst haben wir die Vor- und Nachteile einiger vorgegebener Bildern beschrieben. Dann haben wir über die Bestandteile einer Erörterung diskutiert (Einleitung, Hauptteil, Schluss). Da wurde genauer erklärt, was alles zu den einzelnen Bestandteilen gehört. Zum Beispiel wie man anfängt, wie man gute Argumente bilden kann und wie man mit einem Thema abschließt. Zwischendurch wurde auch die Frage aufgegriffen, wie man seinen passiven Wortschatz in einen aktiven verwandelt und wie man jenen allgemein erweitert.

Nach einer kurzen Pause haben sich die StipendiatInnen den einzelnen Argumenten gewidmet, wobei sie auf die 3 Bs (Behauptung, Begründung, Beispiel) genauer eingegangen sind. Da haben wir unterschiedliche Themen behandelt, wobei wir unsere Meinung ausdrucken sollten. Frau Mag. Köpf hat unsere Fehler immer verbessert. Es war sehr hilfreich und interessant.

Frau Mag. Köpf ist auf das Thema Argumentieren mit Vor- und Nachteilen detailliert hineingegangen, und hat uns zum Beispiel die Sanduhr Methode erklärt und wie wir sie nützen können. Es war eine kleine Gruppe von StipendiatInnen, weshalb wir sehr gut mit Frau Mag. Köpf zusammenarbeiten konnten.

Wir danken Frau Mag. Köpf für den interessanten und hilfreichen Workshop!

Mit der Jungen Industrie bei Constantia Teich

Am 20. November 2018 hatten START-Jugendliche die tolle Möglichkeit mit der Jungen Industrie Niederösterreich/Burgenland an einer Betriebsbesichtigung bei Constantia Teich teilzunehmen. Flüchtlingsstipendiat Mohammad Rahim Zazai war sichtlich beeindruckt:

Am Dienstag haben wir das Werk Constantia Teich von meinen Start-Stipendium Paten, der Constantia Flexibles Gruppe, besucht. Ich war von der Größe des Betriebes sehr beeindruckt. Über 900 Mitarbeiter arbeiten dort, zum Teil in drei Schichten. Von kleinen Anfängen hat sich das Unternehmen zu einem Weltkonzern entwickelt. Sogar der Chef Herr Dr. Gerald Hummer, hat sich an diesem Abend Zeit genommen, um uns das zu erzählen!
Der Produktionsleiter, Herr Karl de Zordo, zeigte uns den ganzen Erzeugungsablauf für Verpackungsmaterialen verschiedener Art. Verpackungen von Kinderschokolade oder Katzenfutter oder auch Deckel von Joghurtbecher – so viele verschiede Dinge werden hier hergestellt!
Es war eine sehr interessante Führung und ich bin stolz, so ein bedeutendes Unternehmen als Paten zu haben!

Wir danken der Jungen Industrie NÖ/Bgld. und Constantia Teich, dass wir bei dieser spannenden Betriebsbesichtgung dabei sein durften!

START-NÖ besucht die Bachelor-Messe

Am 17. November machten sich StipendiatInnen von START-NÖ auf den Weg zur Bachelormesse „Bachelor and More“ in Wien. Dort waren verschiedene österreichische und auch internationale Universitäten und Fachhochschulen vertreten, die über angebotene Studienrichtungen, Aufnahmebedingungen und -prüfungen, Fristen, usw. informierten. Einerseits bot die Messe einen guten Überblick über Studienmöglichkeiten, andererseits konnten mit den jeweiligen VertreterInnen der Hochschulen auch spezifische Fragen geklärt werden. Gerade für diejenigen, die bald die Schule abschließen, war die Messe besonders interessant. Taha und Khlod berichten:

Die Bachelor-Messe war für mich besonders hilfreich und informativ, da ich heuer die Matura ablege und gerade auf der Suche nach einem passenden Studium bin. Durch den Besuch konnte ich eine übersichtliche Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Fachhochschulen und Unis bekommen, was von Vorteil ist, da die Anmeldefristen für die Aufnahmeprüfungen schon bald beginnen. (Taha)

Es war sehr interessant dort und die Leute waren sehr lieb. Ich habe meinen weiteren Weg planen können, denn Sie bieten zahlreiche Informationen zu verschiedenen Studienrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen. (Khlod)

“Ja, ich will” START-Niederösterreich bei der Freiwilligenmesse

START-Niederösterreich Jugendliche besuchten am 11. November 2018 die Freiwilligenmesse im Landhaus St. Pölten.

Die Freiwilligenmesse bietet eine gute Gelegenheit und Chance sich über die vielfältigen Organisationen und Vereine in Niederösterreich zu informieren, wie auch einen Einblick in die Tätigkeit der freiwilligen Arbeit zu erhalten. Besonders viel Zeit haben wir am Stand des Vereins STARTKLAR verbracht, das Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit war sehr groß. Der Verein fördert Mehrsprachigkeit und das Angebot reicht von Spielgruppen und Sprachkursen für Kinder über Workshops zum Umgang mit Mehrsprachigkeit bis hin zum zweisprachigen Förderunterricht.

Das Regierungsviertel St. Pölten lud auch zum Tag der offenen Tür ein. Mohammad, START-Niederösterreich Flüchtlingsstipendiat, freute sich über diese Möglichkeit und nahm an der Tour teil. “Heute waren wir in St. Pölten, beim Tag der offenen Tür im Regierungsviertel. Wir haben die Freiwilligen Messe besucht, bei der ich die Gelegenheit genützt habe, um mit dem Feuerwehrkran ganz nach oben zu fahren. Beim Roten Kreuz-Stand und bei dem Pfadfinder traf ich gute Bekannte. Dann ging ich ins Büro der Landeshauptfrau, die einen sehr netten Eindruck machte und sich für die vielen Besucher Zeit nahm, sie hat mich persönlich begrüßt und mir auch die Hand geschüttelt.”

Abschließend ging es hoch hinaus: Mit dem Panoramalift im Klangturm und mit einem Feuerwehrkran. Stufe für Stufe, Meter für Meter hatten einige ihre Höhenangst auch besiegen können und erfreuten sich an der wunderschönen Aussicht auf St. Pölten.

START-Niederösterreich Jugendliche über ihr freiwilliges Engagement:

Am 11.November war es sehr spannend und es hat mir sehr gefallen. Ich habe bei der Freiwilligenmesse in St. Pölten teilgenommen, ich hatte mit der Wasserrettung & dem Roten Kreuz gesprochen. Ich werde am 21.11.2018 in ein Programm bei dem Roten Kreuz teilnehmen und ich werde auch eine Sanitäter Ausbildung bis Ende Juni 2019 in St. Pölten haben. -Melika

Der letzte Sonntag in St. Pölten war nicht nur interessant, sondern sinnvoll. Dort haben wir gelernt, wie man für Organisationen wie Rotes Kreuz und Caritas freiwillig arbeiten kann, was immer meine persönliche Frage war. Da muss ich dem START danken. Bei START können Jugendlichen lernen, wie man aktiver und effektiver sein kann. Deswegen finde ich es sehr nützlich für ein Land wie Österreich, dass viele Jugendliche hat, die sich engagieren. -Shayan

Die Freiwilligenmesse war eine große Hilfe für mich, weil ich dort verschiedene Organisationen kennengelernt habe und verstanden habe, wie man sich dadurch am besten engagieren kann. Ich habe mich schon lange über einen Zivildienst beim Roten Kreuz beschäftigt und an diesem Tag habe ich mich genau informiert und sie haben mir sehr geholfen, und jetzt weiß ich, was ich nach der Matura machen werde. Im Großen und Ganzen war ich sehr begeistert von Menschen dort. Diese Freiwilligenmesse war sehr hilfreich für mich. -Mahdi

Gestern war ein sehr schöner Tag mit euch, wir hatten viel Spaß zusammen. Was mir am besten gefallen hat, dass wir viele Info gesammelt haben und lustige Spiele gespielt haben und auch Sachen gewonnen. -Bayan

© START-Niederösterreich

“An Tagen wie diesen” Eindrücke der 3. Begrüßungsfeier von START-Niederösterreich

START-Niederösterreich begrüßte am 07. November 2018 feierlich die neuen Stipendiat*innen des 3. Jahrgangs & verabschiedete START-Absolventin Aminat, wie auch die START:Hilfe Absolvent*innen.

DI Wolfgang Viehauser, Gastgeber des festlichen Abends & Vorstand HYPO NOE, begrüßte herzlich die rund 150 Gäste im Panoramasaal der HYPO NOE und richtete seine Begrüßungsworte an die Stipendiat*innen. „Wir haben heute eine handverlesene Gruppe von hochtalentierten & hochengagierten Jugendlichen bei uns. Und das ist schon etwas ganz Besonderes.“ DI Viehauser betonte neben den schulischen Leistungen, auch das Engagement in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht. Lernbereitschaft, Bereitschaft zur Veränderung, soziale Fähigkeiten und Empathie sind Veranlagungen, die die Stipendiat*innen mitbringen sollten. Denn die Jugendlichen tragen auch die Verantwortung diese Veranlagungen weiterzuentwickeln und auszubauen. Das START-Stipendienprogramm betrachtet er als eine exzellente Rahmenbedingung dafür. „Ihr seid jetzt für viele junge Leute sicher zu einem Vorbild geworden und euer Tun und Handeln wird sicherlich ganz anders beachtet werden als in der Vergangenheit und dessen solltet ihr euch bewusst sein und das dementsprechend in eurem Tun und Handeln einfließen lassen.“

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START-NÖ probt für die Begrüßungsfeier

Am 27. Oktober trafen sich 20 Jugendliche von START-Niederösterreich im Büro in Wien um gemeinsam für die anstehende Begrüßungsfeier zu proben. Ein Chorstück stand auf dem Programm. Für viele eine neue Erfahrung, weil sie bisher noch nicht nach Noten gesungen haben. Melodie, Text und wie war noch einmal der Ablauf? Aber mit der tollen Unterstützung von Mag. Sabine Schleicher vom BORG Scheibbs konnte sich das Chorstück schon bald hören lassen. Einzelne Jugendliche trauen sich sogar kurze Teile als Solo zu singen!

Neben dem Chorstück wurde an diesem Probetag auch ein Video für die Begrüßungsfeier gedreht. Die Stipendiaten Hussam und Amin haben sich ein Konzept überlegt und gemeinsam mit Adham als Regisseure mit ihren Handys verschiedene Passagen mit den „neuen“ und auch „alten“ StipendiatInnen gedreht.

Neugierig geworden?

Einmal wird noch geprobt, dann freuen wir uns die Ergebnisse bei der Begrüßungsfeier am 7. November 2018 um 18 Uhr im Panoramasaal der HYPO NOE in St. Pölten zu präsentieren. Sie sind herzlich eingeladen!

Textsorten Workshop für START-NÖ: Textanalyse & Meinungsrede

Am 13.10.2018 versammelten sich START-Niederösterreich Stipendiat*innen um 10:30 erneut, um gemeinsam am Workshop zum Thema Textsorten teilzunehmen.

Da es für viele schon zu der nächsten Deutsch Schularbeit zählt, haben wir uns zuerst mit der Textanalyse beschäftigt. Wir haben einen Text, den wir anhand von Kriterien, die uns vorher erläutert wurden, gemeinsam erfolgreich analysiert. Nacht 2 Sunden Anstrengung haben sich alle eine kurze Snackpause verdient. Nachdem wir alle wieder motiviert waren, fingen wir mit der Meinungsrede an. Zuerst hatten wir besprochen, worauf man bei dieser Textsorte achten muss und wie man sie am besten formuliert. Gleich danach hatten wir einige Minuten Zeit um eine eigene Meinungsrede zu schreiben. Anschließend musste jeder/jeden diese präsentieren. Ich bedanke mich im Namen der Stipendiaten und Stipendiatinnen, die bei diesem Workshop mitgemacht haben bei Frau Mag. Köpf, die Leiterin des Textsorten-Workshops. Ich denke, das Wissen können einige von uns bei der nächsten Schularbeit anwenden.

Ein Bericht von START-Niederösterreich Stipendiatin Vlasta.

Und was haben START-Niederösterreich Stipendiat*innen vom Workshop mitnehmen können?

Der Deutsch-Workshop war eine große Hilfe für uns, da wir auf zwei wichtige Textsorten eingegangen sind. Sukzessiv und inhaltlich sind wir zuerst in die Tiefe des Aufbaus einer Textanalyse mithilfe eines Textes aus der Zeitung gegangen, sodass die diffusen Dinge gut geklärt wurden. Danach haben wir uns profund mit der Meinungsrede beschäftigt, indem wir die wesentlichen Punkte besprochen haben und Meinungsreden, die wir nachher in einer lustigen Weise gehalten haben, geschrieben. Mit den luziden Erklärungen der Workshopleiterin sind wir ganz gut und gründlich für die nächste Schularbeit ausgerüstet. -Ahmad

Im heutigen Workshop befassten wir uns u.a. damit, eine Meinungsrede vorzubereiten und zu präsentieren. Das war nicht nur eine sehr gute Übung für die Schule, sondern auch sehr unterhaltsam und lustig! Eine nette Abwechslung zu Textanalyse und Texsorten, die wir auch durch genommen haben.
Vielen Dank für einen sehr hilfreichen Workshop. -Mohammad

Der Deutsch/Textsorten Workshop war, wie gewohnt, einer der beste Workshop. Wir haben uns diesmal mit “Textanalyse u. Meinungsrede” beschäftigt, was eigentlich ganz lernreich und informationsvoll war. Wir lernten, Meinungsrede praktizierten und drüber lachten. -Adham

Fotos © START-Niederösterreich Stipendiat Adham

START-Niederösterreich Newsletter

START-NÖ bei der European Researcher’s Night

Unter dem Motto “Sci4all – Forschung für uns alle” fand am 28. September 2018 im TGM in Wien die European Researchers’ Night statt und hat Schulklassen und allen Interessierten die einmalige Gelegenheit geboten einen Blick hinter die Kulissen der Forschungsabteilungen heimischer Institutionen und Unternehmen zu werfen. Auch wir, Jugendliche von START-Niederösterreich, haben gemeinsam mit unsrer Betreuerin Stefanie Moshammer die European Researchers’ Night besucht.

Es gab verschiedene Stationen mit unterschiedlichen und interessanten Themen z.B.: Wie entsteht ein Tornado? Und viele Experimente, wo wir mitmachen durften. Aber auch gab es ein lustiges Spiel, wo man Preise gewinnen konnte, und ich habe sogar einen Preis gewonnen 🙂

Was mich sehr interessiert hat, war das E-Go-Kart von Infineon Technologies Austria. Es gibt ein einziges E-GO-Kart von Infineon Technologies Austria und das kostet ca. 30.000 Euro – sie haben gesagt sie bauen immer was Neues dazu. Das E-GO-Kart konnte bis 70 PS fahren, aber der Akku war nicht besonders gut. Man konnte nur 40 Minuten mit dem fahren und dann ca. 3 Stunden anstecken und warten bis es voll geladen ist. Ich durfte mich rein setzen und probieren. Das war super!

Bericht von Stipendiat Suliman Qayoumi

Weitere Eindrücke der Jugendlichen:

“Danke für den Ausflug am Freitag. Wir haben viele Workshops gesehen. Es waren kleine Workshops, aber trotzdem gut und nützlich. Zum Beispiel hat eine Dame bei einem Versuch mit Luftströmungen einen kleinen Tornado gemacht. Wir haben auch gesehen wie man eine Tablette macht und da hat die Asmaa eine Tablette selbst gemacht. Was mich aber besonders interessiert hat, war dieser eine Mann, der uns über Memorycards und so weiter erklärt hat. Er war nicht mal lange in Österreich und er konnte aber gut Deutsch reden und hat sogar hier studiert. Er hat mich wirklich ur motiviert. Kurz gesagt es war echt cool.” (Hasan Osman)

“Ich fand die European Researcher’s Night sehr interessant, da es sehr umfangreich war. Jeder konnte sich zu dem Thema näher informieren, dass ihn interessiert. Ich war selber einmal bei einer dieser Projekte dabei und war sehr froh zu sehen, wie sich dieses Projekt entwickelt hat.” (Vlasta Kalser)

“Toll und spannend fand ich diese Veranstaltung, da es hauptsächlich um praxisnahe Forschungen ging. Ich habe zum Beispiel gelernt wie man einen kleinen Tornado daheim erzeugen kann, und bei einer anderen Station hab ich von NASA original erzeugte Handschuhe ausprobiert und herausgefunden wie sehr schwierig es ist damit umzugehen.” (Adham Al Mardini)

“Es war ein ganz spannender Abend mit Start. Wir haben viele Infos bekommen. Highlight des Abends war die Station, wo man selber viele Sachen experimentieren konnte. Wir haben z.B. auch einen Anti-Stress Ball gemacht. Das war toll.” (Rushana)

START-NÖ: Deutsch-Workshop “Grammatik&Rechtschreibung”

Am 22.09.2018 fand für die StipendiatInnen aus Niederösterreich ein Workshop zum Thema Rechtschreibung & Grammatik statt.

Um 10:30 begann er und nach zwei Stunden voller Konzentration legten die StipendiatInnen eine kurze Snackpause ein. In der ersten Hälfte wurden hauptsächlich Hauptsätze und Gliedsatzarten wiederholt und besprochen. Nach der Pause ging es weiter mit dem Konjunktiv I in der indirekten Rede und der Kommasetzung. Der Workshop wurde mit einem kleinen Wettbewerb abgeschlossen, bei dem es darum ging, einen möglichst langen Satz mit vielen Gliedsätzen zu schreiben. Die StipendiatInnen waren, wie an den folgenden Statements deutlich zu erkennen ist, begeistert von dem Workshop und der Meinung, er wäre Ihnen eine große Hilfe gewesen. Ein Dank geht übrigens auch an die Leiterin des Workshops-Frau Mag. Köpf, die die StipendiatInnen mit viel Geduld durch den Workshop geleitet hat.

Ein Bericht von START-Niederösterreich Stipendiatin Nazia

START-Niederösterreich Stipendiat*innen über den Workshop mit Frau Mag. Köpf:

Der Workshop an sich war eine Grammatik Auffrischung, die uns bis zur Matura begleiten könnte und eine große Hilfe anbieten dürfte, ansonsten Danke an die Workshopleiterin Frau Mag. Köpf und an Aleks für die leckeren Snacks. -Adham

Der Workshop heute war sehr hilfreich für mich. Also ich habe was neues gelernt und viele Sachen sind klarer für mich geworden. -Batoul

Der Workshop war wirklich gut! Die Themen waren intressant und was wir wirklich in die Schule brauchen. Ein paar Sachen haben wir wiederholt und auch was neues dazu gelernt! -Suliman

Zuerst will ich mich bei Frau Mag.Köpf für ihren Einsatz bedanken! Von den Grammatik Wiederholungen habe ich sicher profitiert.
Dank auch an Aleks für die Betreuung.
Danke an START, dass uns solche Veranstaltungen geboten werden! -Mohammad

Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

“Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.” (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen” (Balqiz – Wien)

“Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg” (Shehab – Wien)

“Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.” (Sebastian – Vorarlberg)

“Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.” (Jian – OÖ)

“Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte” jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.”
(Taha – NÖ)

“Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll”
(Meysam – Salzburg)

 

IT-Ausstattung für die neuen START-NÖ-StipendiatInnen

Zu Beginn des START-Stipendien-Programms erhalten alle StipendiatInnen bei Bedarf einen Laptop und einen Drucker um den Schulalltag bewältigen zu können. Am Freitag, den 7. September 2018, war es für die neuen Stipis aus Niederösterreich soweit und sie durften ihre neue IT-Ausstattung im START-Büro entgegennehmen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Laptops auch mithilfe unsres Praktikanten Ferdinand Kühne erstmals in Betrieb genommen und wichtige Programme für den Schulalltag, wie Microsoft Office, installiert. Beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulstart!

Wir danken unsren Paten und Förderern für die Unterstützung!

START It Academy – START-Österreich zu Gast in Niederösterreich

Von 19. bis 26. August 2018 fand erstmals eine Bundesländer-Tour in Niederösterreich statt, bei der wir 19 START-Jugendliche aus Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Wien und auch Niederösterreich in St. Pölten und Krems begrüßen durften. Erstmals dauerte die Tour auch eine ganze Woche und wurde sie mit dem Young Campus an der FH St. Pölten kombiniert – kurz START It Academy. So gab es unter der Woche spannende Workshops und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm von der FH, inklusive Abschlusspräsentation, bevor wir fürs Wochenende nach Krems übersiedelten und dort gemeinsam grillten und einen Ausflug nach Dürnstein machten. Alles in allem eine tolle Woche voller neuem Wissen, Spaß und Abwechslung!

START-Jugendliche berichten über die Workshops an der FH St. Pölten:

Der Workshop ‚Virtuelles Theater‘ war eine großartige Wahl, denn ich habe viel Neues gelernt. Die vier Workshop-Leiter haben die Woche sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Es gab Schauspiel und Technik (Kamera, Licht, Regie, Ton). Diese Kombination hat den Workshop erst so faszinierend gemacht. Wir haben sehr viel praktisch gearbeitet, aber auch die Theorie war fesselnd. All das ist überhaupt den Leitern zu verdanken, deren Anliegen es war wirklich auf unsere Wünsche einzugehen und uns in allem miteinzubeziehen und die Freiheit, die sie uns mit der Technik und den Entscheidungen gegeben haben. (Sara Elsoudany)

Im Software Workshop haben wir am Vormittag ein Spiel programmiert. Am Nachmittag haben wir mit einer Computermaus einen kleinen Computer, mit dem man spielen kann, aufgebaut. Wir haben ein Arduino (eine aus Software und Hardware bestehende physical-Computing-Plattform) in die Maus reingetan und haben das Ganze mit einem Display verbunden. Es war sehr interessant und spannend. Auch der Datenanalyse Workshop war spannend. Ich lernte, was mit unseren Daten passiert und was die Firmen mit Daten machen. Auch arbeiteten wir mit einer App, mit der man mit Hilfe der Daten Gewinn oder Verlust vorsagen konnte. So wird im Marketing vorgesagt. (Gul Ahmad)

Der Workshop ‚Digitale Fotografie‘ hat mir immens viel Spaß gemacht, wir haben nicht nur mit dem Handy fotografiert, nein, auch mit Spiegelreflexkameras. Sogar eigene GIFs haben wir erstellt. Auch haben wir viel mit Photoshop gearbeitet. Zum krönenden Abschluss gab es die Portraitfotos, bei denen sogar ich gut aussah. Ein wirklich gelungener Workshop!! (Erem Celebi)

Während der NÖ-Tour besuchte ich den Workshop namens ‚Start me up. Vergiss „sollte, könnte, würde“ – just do it!‘ im Rahmen vom Young Campus. In diesen viertägigen Workshop lernte ich wie man ein Projekt – aus dem später ein Start up entstehen kann – plant, organisiert und wirklich verwirklicht. Um die Theorie dieses Fachbereiches verstehen zu können, starteten wir – weitere drei Teilnehmer und ich – tatsächlich ein Projekt gemeinsam, was wir auch verwirklichen wollen. Innerhalb von vier Tagen konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, welche ich bestimmt in der Zukunft verwenden kann. Beispielsweise: Wie recherchiert man am sinnvollsten? Wie führt man erfolgreiche Telefonate? Wie erstellt man einen Businessplan? Wie arbeitet man in einem Team und wie verteilt man die Aufgaben innerhalb der Gruppe am besten? Und noch mehr. Für all diese Aspekte bin ich sehr froh, dass ich bei diesem Workshop teilnahm. (Marzia Sulaimani)

Über Rahmenprogramm und den Abschluss in Krems:

Das Abendprogramm des Young Campus war auf nette und lustige Art und Weise durch Challenges gestaltet. Wir haben z. B. herausfinden sollen was die Buchstaben rund um die FH bedeuten. Gleich am nächsten Tag entdeckten wir die Stadt St. Pölten, da wir bestimmte Gebäude suchen haben müssen. Interviews haben wir auch durchführen müssen um Punkte zu sammeln. Im Endeffekt war es sehr spannend und voller Infos. Nach dem Workshop-Programm reisten wir auch noch nach Krems und sind mit der Fähre in der Donau nach Dürnstein gefahren, wo wir auf die Ruine aufstiegen. Am letzten Abend war das Wetter nicht auf unserer Seite, deshalb blieben wir eher in der Jugendherberge, was uns aber half einander besser kennenzulernen. (Adham Al Mardini)

Sozial engagiert im Sommer: Adham und Mohammad unterstützen „Unser Bruck Hilft“

Der Verein „Unser Bruck Hilft“ in Bruck an der Leitha organisierte auch heuer wieder eine sogenannte „Summer School“, um den Kindern mit fremdsprachiger Muttersprache auch in den Schulferien spielerisch Deutschunterricht zu geben. Dabei haben Mohammad und Adham, beide Stipendiaten bei START-NÖ, bei der Kinderbetreuung mitgeholfen.

Adham & Mohammad berichten:

20 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren aus verschiedenen Ländern, darunter China, Syrien und Afghanistan, haben an der Summer School teilgenommen. Obwohl die drei Wochen fast durchgehend extrem heiß waren, haben wir viel unternommen. So machten wir eine Wanderung, besuchten einen Pferdehof und einen essbaren Garten. Wir wurden von einem Experten durch den lokalen Park geführt, wo wir viel über Bäume und Pflanzen lernten. Wir kochten miteinander, bastelten verschiedene Dinge und gingen zur Abkühlung alle ins Schwimmbad. Wir gingen auch auf Schatzsuche und spielten im Freien. Der Höhepunkt für die Kinder war aber wahrscheinlich die im Pfadfinderheim verbrachte Nacht. Es war für alle das erste Mal, dass sie nicht in der Nähe ihrer Eltern übernachteten, und natürlich schliefen sie nicht in Betten, sondern wie beim Campieren in Schlafsäcken auf dem Boden.

Zu unsren Aufgaben gehörte es auf die Kinder aufzupassen, wie die Maulesel die Rucksäcke der Kinderschar zu transportieren, beim Basteln weiterzuhelfen, gegebenenfalls zu übersetzen, und größere Zwistigkeiten im Keim zu ersticken.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es eine Fotovorführung über die Ereignisse der Wochen für die Eltern, Geschwister und Freunde. Diese wurde im Rahmen eines kleinen Theaterstücks mit verteilten Rollen – selbstverständlich auf Deutsch – präsentiert. Den Ausklang bildete dann ein Grillfest im Hof für alle Besucher, Teilnehmer und Betreuer.

Während Mohammad bereits Erfahrung im Umgang mit Kindern hatte, weil er jeden Samstag die Kinder- und Jugendgruppen beim Jugendrotkreuz betreut, war dies neu für Adham. „Das Ganze war für mich nicht so einfach wie man denkt, denn man hat den ganzen Tag die Verantwortung auf den Schultern auf die Kinder aufzupassen und die Zufriedenheit aller Kinder zu erfolgen. So weiß man zu schätzen wie ein/e Lehrer/in (im Sinne von Kinderbetreuer/in) sich fühlt und welche Anstrengung er/sie hat. Es war aber auch eine schöne Zeit mit den unschuldigen und herzigen Kindern“ so Adham.

Für uns war es trotz Arbeit auch eine aufregende Zeit mit jedem Tag einem anderen Abenteuer. Es war nebenbei sehr großartig, dass wir von den Kindern zu Brüdern und Freunden erkoren wurden. Und natürlich hat es auch Spaß gemacht, da wir auch mit den Kindern fast bei allen Tätigkeiten mitgemacht haben und Fotos zur Erinnerung aufnehmen durften.

Vielen Dank an den Verein „Unser Bruck Hilft“ für die Organisation der Sommerschool und an Hanna und Sophie, die ausgebildeten Kinderbetreuerinnen, für die tolle Zusammenarbeit! Wir sind nächstes Jahr gerne wieder dabei!

Hier ist ein Blick in die schönen Momente, die wir nie vergessen werden:

START-NÖ auf Wandertag in Baden

Am Sonntag, 29. Juli 2018, fand ein Wandertag von START-NÖ in Baden statt. Die Stipendiat*innen-Sprecher haben diese Wanderung als Ferien-Termin organisiert, auch damit sich die „Alten“ und „Neuen“ bei START-NÖ besser kennenlernen können. Mohammad Rahim Zazai und Khlod Ebrahem berichten:

Die meisten von uns waren von Wien mit der Schnellbahn angereist, einige kamen aus Baden. Um 11 Uhr begannen wir unseren Marsch. Ungefähr 70% der Wanderung führten durch den Wald, was viel angenehmer war als ständig in der prallen Sonne zu gehen. Unterwegs hat sich herausgestellt, dass manche von uns ihre helfende Hand für alle anderen ausgestreckt haben, um ihnen den Aufstieg zu erleichtern. Heute habe ich das Gefühl, dass wir enger zueinander gefunden haben. Die Wegstrecke war zwar wegen der Hitze sehr anstrengend, aber am Ende hatten wir diese Anstrengung fast vergessen, weil wir uns viel miteinander unterhalten haben. So sprachen wir über verschiedene Themen (Schule, Stipendium, weiteren Weg zur Matura, soziales Engagement usw.). Nach ungefähr zwei Stunden erreichten wir den Gipfel. In der Hütte konnten wir uns mit leckerem Essen und Getränken stärken. Oben auf der Warte war die Aussicht großartig und beeindruckend, so haben wir gemeinsam auch noch viele Fotos gemacht. Der Ausflug war wunderbar und lustig!
Man kann also sagen, dass der Wandertag in vielerlei Hinsicht ein wertvoller Tag war, um uns noch besser kennen zu lernen und enger zusammen zu kommen.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin und das kommende Schuljahr mit START!

(c) Fotos: START-NÖ

Kennenlerntag bei START Niederösterreich: Wir begrüßen herzlich den neuen Jahrgang

START Niederösterreich begrüßte herzlich am 15. Juli den 3. Jahrgang!

Stefanie Moshammer, Landeskoordinatorin START Niederösterreich, lud die „neuen“ START Stipendiat*innen, Vorstipendiat*innen und den Freundeskreis zu einer Informationsveranstaltung und einem Kennenlerntag ein.

Der Informationsnachmittag startete mit der Vorstellung des START Niederösterreich Team, darauf anschließend spielten alle gemeinsam ein Kennenlernspiel, in dem sich nicht selbst vorzustellen brauchten, sondern alle anderen ihre Eindrücke auf einem am Rücken klebenden Papier aufschreiben konnten. Das Ergebnis der Eindrücke brachte viele zum Lachen und Nachdenken. Anschließend erhielten alle Jugendlichen Information zum START Stipendienprogramm, einen Ausblick auf das bevorstehende START Jahr und durften ihre Erwartungen, die sie an das Stipendienprogramm und auch die Landeskoordination haben, aufschreiben.

Alles zusammengepackt ging es dann in den wunderschönen Grünen Wiener Prater zum Picknicken und Ballspielen, um auch die „alten“ Stipendiat*innen kennen zu lernen. Pommes, Kartoffelpuffer und Hummus rundeten die Gespräche ab und die „alten“ und erfahrenen START Stipendiat*innen teilten ihre bisherigen Erfahrungen bei START mit dem neuen Jahrgang. Spielend lernten sich alle kennen und konnten dabei viel Sportlichkeit und ihre Konzentrationsfähigkeit beweisen.

Welche Eindrücke haben die „neuen“ START Stipendiat*innen, Vorstipendiat*innen und der START Freundeskreis vom Kennenlerntag mitgenommen?

Jeder von uns hat sicher ein paar Tage erlebt, die er nie vergessen kann. Der Kennenlerntag ist mir eines von denen. Normalerweise braucht man ein paar Wochen oder Monaten um sich zu entscheiden, ob die Menschen, die er kennengelernt hat, nette, freundliche oder auch gute Menschen sind. Aber in unserer Familie (STARTfamilie) ist es ganz anderes. Außerdem hatte ich dieses Gefühl, dass ich die Anderen schon seit lange kenne, obwohl ich sie, an dem Tag zum ersten Mal gesehen habe! Glücklicherweise bin ich jetzt dabei und ich freue mich sehr auf die neue Aktivitäten. Fatima

Der Kennenlernentag war einfach super!
Ich habe viele nette Freunde kennengelernt. Nachdem wir im Büro das Organisatorische gemacht haben, sind wir zum Praterpark mit der Straßenbahn gefahren. Dort haben wir “Neuen” die “Alten” kennengelernt. Alle sind sympathisch, lustig und ehrlich. Wir haben ein Picknick gemacht, wo wir gemeinsam gegessen haben. Danach haben wir verschiedene spannende Spiele gespielt.
Danke an Stefanie, Aleks und Katrin B., die alles vorbereitet haben.
Dieser Tag wird für mich immer in Erinnerung bleiben. Maria

Sontag war wirklich ein schöner Tag wo Freunde wie eine echt Familie waren
Es hat mich wirklich gefreut habe mich überhaupt nicht fremd gefühlt
Wir haben viel gespielt, getratscht, und uns alle kennen gelernt
Das Essen war geil und hat gut geschmeckt. Dort beim Treffen waren wir viele von verschiedene Regionen und Tradition trotzdem hat es keine Rolle gespielt. Alle waren nett und ja ich hoffe dass es immer so bleibt und dass wir uns noch viel miteinander beschäftigen. Khlod

Also was mir am besten gefallen hat, dass alle nett waren und wir zusammen gespielt haben
freut mich, dass ich mit euch bin. Bayan

Der Kennenlern Tag war für mich eine super schöne Erfahrung und ich bin sehr froh dass ich so viele nette Menschen kennengelernt habe. Am besten haben mir die Ballspiele, die wir gespielt haben gefallen, weil wir uns so alle bisschen nähergekommen sind. Sara

Für mich war es am Anfang bisschen zu anstrengend so viele neue Personen kennen zu lernen und deren Namen zu merken, aber von Gesamt her war es schön und angenehm. Was mir gut gefallen hat, war halt das wir in den Park gegangen sind und Informationen ausgetauscht haben. Nawid

Mir hat der Kennlerntag sehr gut gefallen. Besonders war ich davon beeindruckt, dass alle nur Deutsch miteinander gesprochen haben und nicht, wie sonst üblich, die Landsleute in ihre jeweilige Muttersprache zurückfallen, was zu „Grüppchenbildung“ und automatischer Ausgrenzung führt. Ich hoffe, das bleibt so. Alle sind freundlich und offen und ich hatte das Gefühl, in eine Familie aufgenommen zu werden. Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen! Mohammad

das Kennenlernentag war super. Mir hat es sehr gefreut, dass ich neue Freunde kennengelernt habe. Ich habe mich schon lange nicht so wohl gefühlt 😊 wir waren alle wie eine Familie. Danke für diesen schönen Tag. Batoul

Den Großteil der Zeit haben wir im Park beim Picknicken verbracht, wo wir uns erstmals alle kennenlernten – die ,alten‘ StipendiatInnen, als auch die neuen. Nach dem Essen spielten wir noch einige Ballspiele, wobei unsere Konzentration teilweise auch gefragt war. Ich bin froh, so viele nette und engagierte Leute kennengelernt zu haben und freue mich auf das folgende Jahr als Stipendiatin. Nazia

Und wie hat der Kennenlerntag den „alten“ START Jugendlichen gefallen?

Es war eine gute Gelegenheit, um die neuen Stipendiaten und StipendiatInnen kennenzulernen. Ich habe die neue Stipis sehr nett gefunden, und ich freue mich darauf dass unsere kleine Familie nämlich Startfamilie erweitert worden ist. Navid

Es war eine supertolle Gelegenheit, um die neuen Stipis herzlich willkommen in unserer START`s Familie zu heißen und sie besser kennenzulernen. Außerdem haben wir miteinander gespielt, über verschiedene Themen geredet und viel Spaß gehabt. Ahmad

Der Kennenlernentag war ganz cool und chillig. Es war interessant die neuen kennenzulernen. Wir haben unsere Erfahrungen mit START erzählt und denen ein paar Tipps gegeben.
Ich bin sehr froh das ich beim START family dabei bin. Rushana

Es hat mir eigentlich sehr gut gefallen, wie die “neuen” Stipis versuchten sich mit den “alten” Stipis zu integrieren. Meines Erachtens hat’s sehr gut geklappt. Ich habe neue nette Menschen, (wie üblich bei START), kennengelernt und mir hat’s Spaß gemacht mit ihnen unterhalten zu können. 😊 Adham

Ein herzliches Willkommen bei START Niederösterreich und einen erfolgreichen START wünschen Stefanie Moshammer, Katrin Bernd und Aleksandra Milosevic!

© Fotos START Niederösterreich

START-NÖ auf Jahrestreffen im Wechselland

Gleich am ersten Wochenende nach dem Schulschluss machten sich die Jugendlichen von START-NÖ auf den Weg ins südliche Niederösterreich. In St. Corona am Wechsel bezogen wir unser Quartier – mit traumhafter Aussicht!

Anfangs ging es in den Motorikpark, wo Gleichgewicht, Beweglichkeit und Koordination gefragt waren. Es folgte eine lustige Fahrt auf der Sommerrodelbahn bevor wir den Abend gemütlich beim Fußball-Schauen und UNO-Spielen ausklingen ließen. Am nächsten Tag stand Wandern auf dem Programm und wir bestiegen den Kampstein bis zum Gipfelkreuz. Danach wurde auf der Almrauschhütte lecker gegrillt und rund ums Lagerfeuer Lieder gesungen und getanzt. Den Abschluss des Jahrestreffens bildete ein Abstecher zum Mühlen- und Brotmuseum nach Gloggnitz, wo wir nicht nur viel Historisches über Mühlen und Brot lernten, sondern auch selbst leckeres Brot backen konnten.

START Niederösterreich StipendiatInnen berichten:

Als ich die erste Station im Motorikpark durchgemacht habe, habe ich mir gedacht, dass wir an einem Kinderspielplatz sind. Doch nach jeder Station erhöhte sich der Schwierigkeitsgrad so schnell, sodass ich nach einigen Stationen nur mehr zugeschaut und applaudiert habe. Nichtsdestotrotz hat es mir viel Spaß gemacht, besonders die Gleichgewichtsstationen. Als Vorbereitung auf die Wanderung des nächsten Tages bestiegen wir den Berg zum Hostel zurück. Vor der Ankunft machten wir einen Stopp bei der Sommerrodelbahn. Ich habe meine Phobie überwunden und habe mich getraut, in die Rodel einzusteigen. Überraschenderweise wurde mir nicht übel und ich wollte sogar ein zweites Mal fahren. Einen besseren START in die Ferien könnte ich mir nicht vorstellen! (Taha)

Das erste Jahrestreffen für mich mit START war mein Mini-Urlaub, da wir sehr viel Spaß gehabt haben. Wir haben u.a. im Motorikpark bei (fast) allen Stationen durchgespielt. Und über die Sommerrodelbahn kann ich nichts erzählen, weil’s einfach unfassbar war. Spaß haben mir die Abendspiele gemacht. Der “anstrengende” Teil war das Wandern, obwohl es gar nicht so schlimm war, da es ja auch eine Belohnung dazu gegeben hat (Grillen und ums Lagerfeuer mit allen sitzen und singen). Dann hat’s einen Brot Backen-Workshop gegeben, wo wir selber Brot gebacken haben. Die 3 Tage waren einfach voll spannend und interessant 🙂 Einfach Danke! (Adham)

Es hat viel Spaß gemacht mit anderen Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Ausflug nach dem Schulabschluss zu machen. Vor allem hat mir das Grillen und natürlich das Lagerfeuer wirklich viel Spaß gemacht. Und der Gastgeber, den ich sehr nett gefunden habe, hat mir sehr gefallen. Das war ein sehr interessantes Wochenende, das wir erlebt haben. (Navid)

Du kannst dir nicht vorstellen wie viel Spaß es mir gemacht hat und wie ich mich darüber gefreut habe. Und das mit dem Handy war wirklich gut (Anm. Handys wurden eingesammelt), da konnten wir mehr mit einander reden und mehr Kontakt haben und ich habe auch die anderen mehr kennengelernt. Das war das erst Mal, dass ich Wandern gehe. Das war echt cool! Und besonders Sonntag war gut. Da sind wir am Anfang Wandern gegangen, was ich dann schon konnte. Es gab dann gutes Essen (Schnitzel). Und danach haben wir weiter gewandert Richtung Bergspitze. Und am Abend gab es dann gegrilltes Essen, was mir besonders gut geschmeckt hat. Das mit dem Lagerfeuer war auch toll! Da sind wir rund um das Feuer gesessen und haben wir auch Musik auf verschiedene Sprachen gesungen, was echt lustig war, weil jeder wollte ein Lied singen und dann mussten wir gemeinsam ein Lied finden und auch singen. Es war echt toll und lustig! (Hasan)

“Wonach schmeckt dein Blog?” Workshop rund ums Bloggen an der FH St. Pölten

START Niederösterreich und START Wien Stipendiat*innen nahmen am Samstag, den 16. Juni 2018 am Workshop „Mein Thema – mein Blog“ an der FH St. Pölten teil.

Nach einer kurzen Vorstellung der Fachhochschule, an der die Leitung des Workshops Mag. Christian Freisleben-Teutscher auch lehrt und des Studienangebots, versuchten die Jugendlichen im ersten Teil des Workshops gemeinsam die Frage „Was ist ein Blog?“ und „Welche Eigenschaften zeichnen einen Blog aus?“ zu beantworten. Die Frage nach dem Aufbau eines Blogs war doch viel komplexer als gedacht, Schritt für Schritt oder eher Blogeintrag für Blogeintrag näherten sie sich den Antworten und Lösungen. Ein Blog ist chronologisch, wie eine Art Tagebuch und die Beiträge sind kurz, meist einem Thema gewidmet und mit Schlagworten gekennzeichnet und laden zum Kommentieren ein. Eine Blogroll, eine Liste mit weiterführenden Links, wie auch Fotos und Videos zählen zudem zu den wesentlichen Bausteinen. Das Thema Nutzungsrechte, Wiederverwendung und Copyright von Fotos begeisterte die Jugendlichen und regte zum Diskutieren an. Welche Fotos darf ich verwenden, wie sind diese zu kennzeichnen und was wird unter „Creative Commons“ verstanden?

Der zweite Teil des Workshops und somit die Erstellung des eigenen persönlichen Blogs erforderte viel Kreativität. Dabei sammelten die Jugendlichen zuerst Ideen, schränkten ihre Themenauswahl ein und konnten mithilfe einer Mindmap ihren zukünftigen Blog eingrenzen und ordnen. Die Themenauswahl spiegelte die unterschiedlichsten Interessen der Jugendlichen wieder. START Niederösterreich Stipendiat Adham möchte über Smartphones, im Speziellen von der Sucht nach diesen unter Jugendlichen bloggen, START Wien Stipendiatin Samira suchte sich das Thema Integration von geflüchteten Jugendlichen in Wien aus und Abdul, ebenfalls START Niederösterreich Stipendiat widmete sich Menschen in Notlagen, besonders während Naturkatastrophen. Anschließend versuchten die Stipendiat*innen mit der etwas ungewöhnlichen Frage „Wonach schmeckt mein Blog?“ die Farbpalette ihres eigenen Blogs zu bestimmen. Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich und so schmeckten die Blogs nach einem bunten gemischten Salat, Bananeneis, Obstsalat, gegrilltem Huhn oder auch nach etwas Bitterem, wie Kaffee. Abschließend setzten die Jugendlichen die gelernten Techniken ein, um ihre ersten Blogeinträge zu erstellen und die Workshopleitung beantwortete noch alle offenen Fragen.

Wir möchten uns bei Mag. Christian Freisleben-Teutscher und der FH St. Pölten für den Workshop bedanken!

START Niederösterreich und START Wien Jugendliche antworten auf die Frage „Wonach schmeckte der Workshop?“

Das hat sich sehr gelohnt, dass wir in diesem Workshop teilgenommen haben, wir hatten echt spannendes Thema vor uns und lernten dabei viel über das Thema “Blog”.
Wie man besser und einfacher ein Blog machen oder aufbauen und organisieren kann, welche Farben muss man wählen damit unser Blog toll ausschaut, welche Bilder kann man für sein Blog aussuchen, die nicht geschützt sind und man die nützen darf. –Navid

Bei unserem Workshop am Samstag haben wir gelernt, wie man einen Blog erstellen und schrieben kann. Jeder hat sich ein Thema überlegt und sollte wissen, nach welchem Essen sein Blog schmeckt. Mein Blog schmeckt nach einem gemischten Salat, den man als Beilage essen kann. Da ich als Thema ,,Integration für geflüchtete Jugendliche in Wien” ausgewählt habe, dachte ich sofort an eine gemischte Gruppe aus Menschen, wie ,,ein bunter Salat”, mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, die sich in einer Gesellschaft integrieren wollen. -Samira

Das heutige Thema “Bloggen” hat uns nachdenken lassen, wie ein Blog aufgestellten wurde bzw. wie man selber einen Blog verfassen kann. War aber anstrengend an die ganz kleineren Details zu denken. Spannend wars auf jeden Fall. Danke an den Workshop-Leiter 🙂 –Adham

Blog zu haben klingt sehr leicht aber in Wahrheit das ist nicht so einfach man lernt wie kann man seine Stärken und Interessen leichter als man denkt anderen zeigen. Was mir sehr gut gefallen ist die Fotorechte, die halt sehr interessant war da ich mich nicht so gut ausgekannt hab. –Amirreza

Der Workshop “Mein Blog” war sehr informativ. Wir haben gelernt wie ein Blog aufgebaut ist und uns die wichtigsten Elemente angeschaut. Außerdem haben wir Tipps bekommen, wie wir unseren eigenen idealen Blog schreiben können. -Yildiz

Was ich gut fand, waren die Rechte der Fotos im Internet und wie man nach Bilder suchen soll. Ich fand die Idee des “schnellen” Blogs im WS ganz toll. – Abdul

Schon lange wollte ich das lernen, wie man Fotos vom Internet wiederverwenden kann. In diesem Workshop konnte ich etliche Fragen bezüglich des Urheberrechts stellen. Der Workshop ist hilfreich, besonders weil wir in Zeit des Internets leben und weil wir irgendwann gerne bloggen werden. -Bushra

Fotos © START Niederösterreich und START Wien

Nachhaltigkeits-Workshop mit der Bundesjugendvertretung

Am Sonntag, den 10. Juni 2018, trafen sich StipendiatInnen aus Niederösterreich mit Delegierten der Bundesjugendvertretung um sich über das Thema Nachhaltigkeit auszutauschen. Dabei wurde besprochen was die Jugendlichen alles unter Nachhaltigkeit verstehen, warum z.B. Umweltschutz wichtig ist und was man selber im täglichen Leben dazu beitragen kann. Nach einem Brainstorming zu Beginn lernten wir anhand von Beispielen die so genannten „Sustainable Devleopment Goals“ kennen und diskutierten viel darüber. Danach kam Bewegung in die Runde, weil wir alle verschiedenen Rollen übernahmen und durch eine Art Spinnennetz die Beziehungen untereinander sichtbar gemacht wurden. Was hat z.B. ein Fertiggericht mit internationalen Konzernen, einem Biobauern oder gar Erdöl zu tun? Schnell wurde klar wie verwoben und international die Lebensmittelproduktion ist und auch dass manche in diesem System viel Einfluss haben, während andere eher machtlos sind.

Zuletzt wurde die Gruppe in Teams aufgeteilt um dann unabhängig voneinander Kopfbedeckungen zu basteln, die aber doch gleich aussehen sollten. Regelmäßige Verhandlungen zwischen einzelnen VertreterInnen der Teams stellten die einzige Form der Kommunikation dar. Gar nicht so einfach sich zu verständigen und zu einigen um dann wirklich auch alle zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen – ein kleiner Einblick in die schwerfälligen Abläufe internationaler Konferenzen.

Wir danken Sarah und Anna von der Bundesjugendvertretung für den spannenden Workshop!

 

Ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

Es hat sich sehr gelohnt, den Workshop über die Nachhaltigkeit zu machen. Die Tatsachen, die uns gezeigt wurden, bewogen mich, nicht nur mir Gedanken über meinen Verbrauch von Wasser und Essen zu machen, sondern auch wie ich eine aktive Person, welche die Umwelt vor den heutigen Gefahren schützt, sein kann. Die Leiterinnen waren voll freundlich und haben uns gezeigt, was sie alles wissen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Jedenfalls würde ich diesen Workshop weiterempfehlen, denn er ist eine sehr tiefgründige, effiziente Methode, die uns half, uns bewusster über die Umwelt zu machen. (Ahmad)

Gestern war ein großartiger Tag, wir hatten einen Workshop mit jungen und aktiven Damen, die uns über den Klimawandel erklärten und mit uns diskutierten. Wir sprachen auch über das Ländersystem und was für den Menschen als Ganzes gut ist. Es war wirklich ein guter Workshop, bei dem ich persönlich viel verstanden habe, was auf der ganzen Welt los ist. Am Ende hatten wir eine kleine Herausforderung, um unsere Ideen zusammenzufassen und in Gruppen zu arbeiten. An diesem Punkt verstehe ich auch, warum die internationalen Verhandlungen so lange dauern. Ich danke START und den beiden jungen Damen! (Yasin)

Am Sonntag wurde ich auf viele “nicht Alltagsthemen” aufmerksam gemacht. Der Workshop war sehr spannend und interessant. Die netten Gespräche und Diskussionen waren ganz spannend. Ich werde in der Zukunft u.a. auf das Herstellungsland beim Shoppen mehr aufpassen. (Abdul)

Das war sehr interessant, ich habe viel gelernt, z.B. wie viel Wasser für ein Kilo Rindfleisch und wie viel pro Person im Alltag verbraucht wird, wie man besser die Umwelt schützen kann oder zumindest nicht schadet. Mülltrennung wäre eine gute Möglichkeit, wenn wir darauf achten und wirklich es machen und viel andere dazu. (Navid)

(c) Fotos START-NÖ

Bewerbungsday bei L`Oréal

Wie bekomme ich meinen Wunschjob? Was muss ich bei einer Bewerbung beachten? Was ziehe ich an? Wie soll ich auftreten?

Diese Frage und viele mehr wurden unserern Stipendiat*innen am 1.6 von L`Oréal Mitarbeiter*innen beantwortet. Im Rahmen des CSR-Engagements von L`Oréal für das START-Programm nachmen sich die Personalleiterin und einige Mitarbeiter*innen Zeit um unsere Jugendliche optimal für ihre oft erste Bewerbung vorzubereiten.

Der Vormittag stand unter dem Motto: Allgemeines zum Bewerbungsprozess

Wo und wie findet man Jobangebote, wie sieht eine optimale Bewerbung aus, was soll sie enthalten, was ist relevant (Eigenschaften, Qualifikationen Hobbies), Nachverfolgung, Rückmeldungen, etc.

Nach einer MIttagspause und einer kulinarischen Stärkung ging es am Nachmittag in 2 Gruppen weiter: Lebenslaufscheck und Styling

Während in der einen Gruppe der mitgebrachte Lebenslauf einem Check unterzogen wurde, bekam die andere Gruppe wertvolle Tips zu Styling, Kleidung und Auftreten. Eine Teilnehmerin wurde darüberhinaus geschminkt und gestylt.

Vielen Dank für diesen tollen Tag – wir haben viel gelernt und werden das Erlernte hoffentlich gut umsetzen. Danke an alle  beteiligten MItarbeiter*innen von L`Oréal fürs Zeitnehmen und die angenehme Atmosphäre.
Hier eingige Statements unserer Jugendlichen:

Der Workshop von L‘Oréal Paris war sehr informativ – ich habe vieles dazu gelernt, was das Erstellen von Bewerbungsunterlagen betrifft. Ohne Zweifel werde ich es in naher Zukunft anwenden können! (Gamze)

Es hat mich sehr  gefreut ,dass ich mitgemacht habe. (Husam)

Jetzt weiß ich wie man einen ausgezeichneten Lebenslauf schreibt.
Spannend war, als wir die richtige tipps für das beste Outfit für das Bewerbungsgespräch bekamen. (Mohammad)

Fotos: L`Oréal

Zu Besuch im niederöstereichischen Landtag

Am 30. Mai 2018 trafen sich die StipendiatInnen aus Niederösterreich in St. Pölten um den niederösterreichischen Landtag und das Landhausviertel zu besichtigen. Wir starteten in der Landesbibliothek, was uns aufgrund der angenehm kühlen Innentemperaturen sehr Recht war. Bei einer interessanten Führung wurden wir durch verschiedene Räumlichkeiten geleitet, wo insgesamt 500 000 Bücher und Zeitschriften lagern – und jährlich kommen ca. 12 000 Exemplare hinzu. Bücher kann man nicht nur vor Ort ausborgen, sie werden einem bei Bedarf sogar per Post zugeschickt!

Nach dem Rundgang durch die Bibliothek erklommen wir den Klangturm – bequem mit dem Lift. Beim beeindruckenden Ausblick über St. Pölten brachte uns unser Guide auch ein paar historische Fakten über die Stadt näher. Dann ging es in den Landtagssaal, wo die Landtagssitzungen stattfinden und wir viele spannende Informationen über die niederösterreichische Landesregierung erfuhren. Auf dem Weg in die Landhauskapelle wurden wir auch auf einige Kunstwerke aufmerksam gemacht – manche in den Gebäuden selbst, andere nur aus der Vogelperspektive, also aus den Fenstern heraus, erkennbar. Zuletzt stand noch eine leckere Jause auf dem Programm.

Wir danken der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für die Einladung in das Landhaus und den spannenden Rundgang!

Ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

Am 30. Mai 2018 haben wir Landesbibliothek und Landtag in St. Pölten besucht. Es gibt beim Bibliothek mehr als 500 000 Büchern und Zeitschriften wie Zeitungen und Magazinen, da es auch alte Zeitschriften gab, und auch einiges im Archiv. Es war sehr interessant. Auch den Landtag habe ich zum ersten Mal gesehen, es hat mir sehr gefallen! (Navid)

Es war echt spannend den Landtag in St. Pölten zu besuchen. Interessant habe ich gefunden, wie in der Bibliothek so viele Bücher, Zeitungen bzw. Zeitschriften gesammelt werden. Noch spannender war die Tour durch die Gebäude des Landtags. Ich finde es schade, dass wir die Landeshauptfrau nicht treffen konnten, hoffentlich beim nächsten Mal. (Adham)

Es war ein wunderbarer Tag um die Residenz der niederösterreichischen Regierung zu besuchen. Ich genoss es alles zu sehen, einschließlich der Aussicht auf die Hauptstadt von Niederösterreich, die ich zum ersten Mal sah. Ich und die START-StipendiatInnen haben auch die Bibliothek besucht, die mehr als 500.000 Bücher enthält. Es gab eine gute Führung, die uns alles erklärt hat. Als wir fertig waren, gingen wir zum historischen Ort der Regierungsresidenz, wo wir auch genug Informationen bekommen haben. Das Ende war eine Gastfreundschaft für uns alle und ich bedanke mich persönlich bei START und allen, die es möglich gemacht haben! (Yasin)

Unser Besuch beim Landtag NÖ war total interessant, weil es viele Sachen zum Lernen über Niederösterreich gab und außerdem für mich als bautechnischer Zeichner die Gebäude waren sehr interesannt, da die alle sehr rießig und modern waren. (Amirreza)

Fotos (c) START-NÖ

Mentoring mit der Jungen Industrie NÖ/Bgld. geht in die zweite Runde

Am Freitag, den 25. Mai 2018, trafen sich Jugendliche von START-Niederösterreich und -Wien im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz um ihre MentorInnen der Jungen Industrie NÖ/Burgenland kennenzulernen.

Vor neun Monaten, im August 2017, startete das Mentoring-Programm mit der Jungen Industrie und konnte seitdem schon einige Erfolge verbuchen. So wurden nicht nur gemeinsam diverse Freizeitaktivitäten unternommen und Deutsch geübt, sondern standen die MentorInnen auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Lehrstellensuche oder Bewerbungen für Praktika oder Nebenjobs ging. Vier der Jugendlichen im Mentoring-Programm waren beispielsweise bei der Lehrstellensuche bereits erfolgreich.

Letzten Freitag traf man sich nun in neuer Runde – mit neuen START-Jugendlichen und neuen MentorInnen – um das erfolgreiche Konzept auszuweiten und auch die Erfahrungen der ersten Runde zu teilen.

Wir bedanken uns für das Engagement der Jungen Industrie und sind schon gespannt auf die nächste Runde!

 

Der menschliche Körper unter dem Mikroskop – START-NÖ besucht die FH Wr. Neustadt

Am Dienstag, den 22. Mai 2018, haben einige StipendiatInnen aus Niederösterreich die Fachhochschule in Wiener Neustadt besucht. „Histologie: Eine mikroskopische Reise durch den Körper“ so lautete das Thema von dem Workshop. Sechs StipendiatInnen plus Betreuerin Stefanie Moshammer haben den Studiengang Biomedizinische Analytik näher kennengelernt. Histologie bedeutet „Wissenschaft von den biologischen Geweben“ – bei der Arbeit im Labor geht es dabei um die Verarbeitung, Untersuchung und Beurteilung von entnommenem Gewebe (z.B. von Organen) unter dem Mikroskop. Wir haben die verschiedenen Verarbeitungsschritte vom entnommenen Gewebe bis hin zum fertigen histologischen Schnitt kennengelernt. Wir durften sogar selbst ausprobieren ganz dünne Proben zu schneiden. Das ist gar nicht so einfach und braucht viel Übung. Zusätzlich sind wir auf eine mikroskopische Reise durch Organe des Körpers gegangen. Wir haben uns z.B. histologische Schnitte von Zunge, Kopfhaut oder Lunge unter dem Mikroskop angesehen. Es war sehr interessant die verschiedenen Bestandteile wie Muskeln, Haarwurzeln oder Fettgewebe unter dem Mikroskop unterscheiden zu können.

Anschließend haben wir eine kleine Pause gemacht und eine leckere Jause von der Fachhochschule Wiener Neustadt bekommen. Daraufhin folgte eine kurze Präsentation von einer Studentin, Hannah, über die verschiedenen Studienrichtungen, die man in der FH Wiener Neustadt studieren kann und ein Rundgang durch die FH. Sie war sehr nett und hat uns auch detaillierte Informationen über die Aufnahmeprüfung und die Wohnmöglichkeiten gegeben.

Durch den Workshop und die lehrreichen Informationen konnten wir alle einen guten Einblick in die Studienrichtung Biomedizinische Analytik bekommen, ebenfalls haben wir sehr vieles in der kurzen Zeit über den menschlichen Körper gelernt, worüber wir alle sehr dankbar sind. Der Rundgang und die Präsentation haben uns allen sehr geholfen einen Überblick über die FH zu verschaffen.

Vielen Dank an die FH Wiener Neustadt, die Lehrkraft Monika Kühteubl und unsre Führerin Hannah!

Bericht von Stipendiatin Munguntuul Iderbat

Fotos (c) START-NÖ

Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

“Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.” (Christian)

“Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.” (Ahmad)

“Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von “Gewinnen” vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.” (Erem)

“Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen” (Momo)

Byzanz & der Westen – START-NÖ besucht die Schallaburg

Stipendiatin Aminat Tavlaeva berichtet: “Byzanz & der Westen. 1000 vergessene Jahre”- so lautet das Thema der derzeitigen Ausstellung auf der Schallaburg. Wir, Start-Niederösterreich, verbrachten einen Nachmittag bei dieser Ausstellung und konnten viele verschiedene Eindrücke mitnehmen.

Schon zu Beginn wurden wir in West- und Oströmer aufgeteilt, um die beiden Seiten und ihre Vorurteile gegenüber einander besser verstehen zu können. Wir hörten über verschiedene Machthaber, ihre Interessen und Strategien, um ihre Ziele durchzusetzen. Wir sahen viele imposante Ausstellungsstücke, zum Teil sogar aus dem Louvre in Paris, die zur Zeit des byzantinischen Reiches oftmals nur als Statussymbol zur Schau gestellt wurden. Wir lernten von Angebern, die sich mit ihren Griechisch- Kenntnissen beweisen wollten, und von Söldnern, die gerne witzige Sprüche in ihre Löffel eingravieren ließen.

Nach unsrer spannenden Führung durch die Ausstellung versorgten wir uns noch mit Eis und genossen das schöne Wetter im herrlichen Garten der Schallaburg.

Einige Stipendiaten berichten von ihren Eindrücken von der Ausstellung:

“Die Führung hat mir sehr gut gefallen. Die Führerin hat es sehr gut gemacht, sie hat immer gleich alles genau erklärt. Wir konnten uns alles sehr gut vorstellen, wie das ganze damals ausgeschaut hat usw. Mir hat das ganze sehr gut gefallen und ich hatte auch sehr viel Spaß.” – Rushana

“Byzanz, Seldschuken, Ost- und Weströmer und andere mehrere Begriffe begleiteten uns letzten Freitag durch die Ausstellung, wo wir von verschiedenen beteiligten Seiten erzählte Geschichten gehört haben. Die Ausstattung war recht interessant – vor allem, dass jeder Gegenstand auf ein damaliges bedeutendes Ereignis hingewiesen hat. Dankeschön an die Führungsleiterin!”- Adham

Fotos (c) START-NÖ

START-NÖ im Theater – Tschick im THEO Perchtoldsdorf

Stipendiat Adham Al Mardini berichtet: Am Samstag, den 05.Mai 2018, wurde die großartige Gelegenheit im THEO in Perchtoldsdorf angeboten, das Theaterstück „Tschick“ zu genießen.

Es handelt von einem Jungen, 14, der einen strengen Vater und eine alkoholkranke Mutter hat, die sich auch die ganze Zeit stritten. Der Junge war in der Schule nicht beliebt und eher ein Außenseiter. Mit einem neuen Mitschüler, dem es in der Klasse ähnlich geht, erlebt er ein Abenteuer. Sie wollen beide einfach in die Welt hinaus, um ihr Schicksal zu finden.

Nur vier Schauspieler haben gespielt, obwohl es eigentlich mehr Rollen gab, und führten das ganze Stück perfekt aus. Die Bühne war sehr ideal, nahe dem Zuschauer und für das Stück selbst war volle Fantasie erforderlich. Einfach perfekt!

Hier sind die Feedbacks einiger Stipis:

„Das Theaterstück war sehr lustig, sodass es mir behagt hat. Durch es habe ich herausgefunden, dass Abenteuer ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens sind, obwohl man oft dadurch Schwierigkeiten begegnen könnte. Alle Schauspieler haben ihre Rollen sehr gut gespielt. Also würde ich den anderen dieses Theaterstück unbedingt empfehlen.“ (Ahmad)

„Das Theaterstück “Tschick” hat mir sehr gut gefallen. Die Schauspieler haben ausgezeichnet gespielt, obwohl jede verschiedene Rolle und Charaktere hatte. Es war überhaupt nicht langweilig, wir haben schon viel gelacht. Das hat mir sehr gefreut, dass ich es gesehen habe.“ (Mona)

„Die Rollen waren sehr lustig, außerdem waren das Design des Theaters sehr interessant. Es war einfach toll gemacht!“ (Mutiah)

„Es war ein großartiger Nachmittag! Ich genoss es, und wir hatten eine schöne Zeit zusammen! Es war das zweite Mal seit ich nach Österreich kam, ins Theater zu gehen, aber dieses Mal war anders, weil der Ort kleiner war und ich in der Nähe des Schauspielplatzes saß. Du kannst dir nicht vorstellen, wie das deine Gefühle auswirkt, als ob du der Schauspieler bist! Aber du kannst es genießen und auch lachen von Zeit zu Zeit. Ich kann es empfehlen und würde gerne wieder hingehen.“ (Yasin)

Wir danken dem THEO Percholdsdorf für den spannenden Theaterbesuch!

Fotos (c) START-NÖ

Künstliche Intelligenz – START-NÖ & -Wien bauen und programmieren Roboter

Am Samstag, den 28. April, trafen sich einige StipendiatInnen aus Niederösterreich und Wien im START-Büro, um am Roboter-Workshop teilzunehmen. Zuerst halfen die StipendiatInnen dem Workshopleiter, Nikola Kodzic von IFIT, beim Ausladen der Geräte aus dem Auto und beim Aufbau. Dann ging es gleich los mit der ersten Herausforderung, nämlich den Roboter aus Lego mithilfe von Anweisungen eines Computerprogramms zusammenzubauen. Daraufhin gab es eine Einführung in das Programmieren von Robotern, die StipendiatInnen durften gleich ein kleines Programm schreiben und es ausprobieren. Die erste Aufgabe war es den Roboter in einem Viereck um ein Hindernis herumfahren zu lassen.

Nachdem alle TeilnehmerInnen die Grundlagen des Programmierens gemeistert hatten, erhöhte der Workshopleiter das Schwierigkeitsniveau um eine Stufe, indem er zum Montieren von Farb- und Distanzsensoren aufforderte. Infolgedessen nahmen die nächsten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch. Der Roboter sollte beispielsweise Hindernissen ausweichen oder einer auf dem Boden aufgeklebten roten Linie folgen.

In der Mittagspause gingen alle gemeinsam ein Eis essen und Frischluft schnappen. Danach durften die StipendiatInnen aussuchen, was sie im zweiten Teil des Workshops machen wollen. Wett-Kampf, also „Roboter Sumo“, und Rennen standen zur Auswahl – die Entscheidung war zugunsten des Wettkampfs. Dafür war es aber notwendig, die Roboter umzubauen bzw. zusätzliche Bauteile zu verwenden, um die Gegner aus dem Ring hinauszustoßen. Nach jeder Runde beurteilte jedes Team seine Strategie und durfte sie für den nächsten Kampf ändern. Manche setzten auf spitze Vorrichtungen, die sich bei Sicht des Gegners zu drehen begannen, andere auf Wurfobjekte und wieder andere auf Gewicht, Geschwindigkeit und Kraft ihrer Roboter.

Der Workshop hat allen Spaß gemacht und war nicht frei von Emotionen und Konkurrenz. Zudem lernten die StipendiatInnen einiges Spannendes über Roboter und Programmieren!

Vielen Dank an Nikola Kodzic und IFIT für den tollen Workshop!

 

Bericht von Taha Al Khashmany