Mein Praktikum bei meiner Patenfirma Rhomberg

In so einer tollen Firma zu arbeiten, ist mir eine große Ehre. Ich musste von der Schule aus acht Wochen bis Anfang 5. Klasse auf der Baustelle und im Baubüro arbeiten. Dank START-Vorarlberg habe ich die Chance bekommen, drei Wochen bei meiner Patenfirma Rhomberg im Büro zu arbeiten.

Von 3. August bis 21. August habe ich in der Kalkulation-Abteilung gearbeitet. In den ersten paar Tagen wurde ich super eingeführt und herzlich willkommen geheißen. Mir wurde ein Arbeitsplatz bereit gemacht, die Zugangsdaten waren schon eingerichtet und ich fühlte mich sehr gut betreut. Meine Vorgesetzten gaben mir die Möglichkeit, am Anfang bei möglichst vielen verschiedenen Projekten einen Einblick zu bekommen. Dies half mir sehr, um den Ablauf und den Alltag kennenzulernen. Später durfte ich auch schon mit kleinen Projekten anfangen. Durch meine Arbeit bekam ich viele wertvolle Tipps und wurde immer sicherer bei meiner Arbeit. Das Arbeiten dort machte mir wirklich eine sehr große Freude. Ich war zufrieden mit der Arbeit und ich bin glücklich, dass ich diese Stelle erhalten habe und bei Rhomberg arbeiten dürfte.

Zum Abschluss möchte ich mich noch bei der Firma Rhomberg Bau, Frau Melanie Rünzler, bei meiner Patin Frau Manuela Fetz und Sandra Kunz von START-Vorarlberg bedanken, welche mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Farzane

Mein Praktikum bei der MIBA

Da ich in die fünfte Klasse gekommen bin, habe ich mir Sorgen um meine Diplomarbeit gemacht. Eine gute Diplomarbeit zu finden ist nicht leicht, aber Dank der Firma Miba haben mein Schulkollege und ich eine Chance bekommen, unsere Diplomarbeit bei dieser Firma zu absolvieren. Trotz Corona konnten wir mit unserer Diplomarbeit schon am 06. Juli anfangen.

Am Anfang haben wir uns mit den Projekt-Kosten beschäftigt. Da haben wir herausgefunden, wie nützlich dieses Projekt für die Firma sein kann. Danach haben wir unterschiedliche Analysen durchgeführt, durch die wir viel Neues erlernt haben. Ich habe immer gehört, wie es ausschauen wird, wenn man nach der Schule arbeiten gehen wird. Ich habe durch die Aufgaben ein echtes Bild einer Arbeit gesehen und es hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich denke, dass ich in meiner Arbeit sehr erfolgreich sein werde, weil ich mich jeden Tag auf die Arbeit gefreut habe.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Betreuer, Christian Brunmair, der uns immer geholfen hat. Auch ein Dankeschön an die Firma Miba, Bernhard Reisner und Andrea Dutzler, die uns ermöglicht haben die Diplomarbeit bei ihnen zu schreiben.

Mein Praktikum bei MathConsult

In der JKU im Sciene Park 2 habe ich mein Praktikum von 20. Juli bis 14. August bei der Firma MathConsult absolviert. MathConsult ist ein Forschungsunternehmen, das mathematikbasierte Lösungen für die produzierende Industrie und für Finanzinstitute entwickelt. Das Team besteht aus 25 Wissenschaftlern, die Abschlüsse in Mathematik, Physik und Informatik haben. Fast 50 Prozent von ihnen haben einen Doktortitel.

Während des Praktikums waren meine Aufgaben sehr spannend und abwechslungsreich zwischen dem intensiven theoretischen Teil, der in Form von Recherchen im Internet und dem Lesen des Fachbuches „Einführung in die Finanzmathematik“ war, welches die Firma mir angeboten hat, und dem praktischen Teil. Am Beginn habe ich mich mit dem Lesen der Unterschiede zwischen Fixed Rate Bond, Barrier Equity Option und Vanilla Equity Option beschäftigt. Danach habe ich den Begriff Volatilität gelernt. Was bedeutet Volatilität, welche Arten es davon gibt und wie berechnet man sie. Zum Berechnen konnte ich eine Formel implementieren und beim Excel eingeben. Das größte Thema während des Praktikums war der BRC (Barrier Reverse Convertible). Da habe ich gelernt, um welches Produkt es sich handelt, seine Merkmale und seine Funktionsweise. Mit der Hilfe von Fixed Rate Bond, Vanilla & Barrier Option konnte ich auch den BRC nachbauen und die Ergebnisse vorher und nachher vergleichen. Zuletzt hatte ich die Möglichkeit, alles, was ich in diesem Praktikum gelernt habe, in der Praxis (praktisch) einzusetzen. An vier bekannten Schweizer Firmen konnte ich sehen, wie sich die Kurve in Abhängigkeit von den Zinsen und der Barriere verändert hat.

Mir als Schülerin im Informatikzweig in der Schule hat dieses Praktikum sehr gefallen. Es eröffnete mir einen ganz neuen Horizont. Außerdem war es für mich sehr ideal, weil Mathematik und Informatik meine Lieblingsfächer sind und ich auch in der Zukunft etwas in diesem Bereich studieren und arbeiten möchte. Ich bedanke mich bei der Firma MathConsult für die Möglichkeit und ich kann ein Praktikum bei dieser Firma nur weiterempfehlen!

Ein Bericht von Stipendiatin Ebitsam.

Mein Praktikum im Magistrat Wels

Diesen Sommer hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum beim Magistrat der Stadt Wels zu absolvieren, worüber ich mich sehr gefreut habe. In den vier Wochen durfte ich die Dienststelle Kinderbetreuung unterstützen. Mein erster Tag fing am 13. Juli 2020 an.  Nach einem herzlichen Empfang fing ich auch schon mit der ersten Aufgabe an. Zu meinen Aufgabenbereichen zählten: allgemeine Bürotätigkeiten, die Pflege der Datenbank, Kinderverwaltung und die Recherche- und Informationsaufbereitung. Durch das Praktikum ist mir bewusst geworden, wie vielfältig und wichtig der Job in der Verwaltungsbehörde ist. Ich konnte durch meine Kollegen und durch meine Arbeit sehr viel Neues über die Tätigkeiten des Magistrats lernen. 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir dieses Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat und ich sehr viel lernen konnte. Ich habe während meines Praktikums gemerkt, wie wichtig das Arbeitsklima und das Arbeiten im Team ist. Meine Kollegen waren alle sehr nett und haben mich sofort ins Team aufgenommen.     

Ein großes Dankeschön geht somit an das Magistrat Wels, welches mir diese Möglichkeit geboten hat. Ebenfalls bedanke ich mich bei meinen sehr netten Kollegen, die alle sehr geduldig mit mir waren und mir stets weitergeholfen haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Irma.

Mein Praktikum bei meiner Patenfirma EnergieAG

Diesen Sommer hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Energie AG Vertrieb GmbH in der Abteilung Business- und Industriekunden in Gmunden abzuschließen. Die erste Aufgabe, die ich bekommen habe, war die Bearbeitung der Mehr- und Mindermengen. Die Aufgabe war auf mich und auf die anderen drei Praktikanten/in verteilt und somit war die rasche Erledigung der Aufgabe möglich.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit die Kundenberater zu Verkaufsgesprächen und Kunden zu begleiten. Das Erstellen von Excel-Listen und das Arbeiten im Word ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit gewesen.

Vielen Dank an das Business- und Industriekunden-Team der Vertrieb GmbH in Gmunden. Es war eine schöne Zeit mit euch, die leider zu schnell vergangen ist. Ich konnte viele tolle Erfahrungen sammeln und erste Berufsluft schnuppern.

Und natürlich den besten Dank an meine Paten der Energie AG für diese Möglichkeit und für die Geschenke, die sie mir von Linz nach Gmunden geschickt haben, es war eine schöne Überraschung.

Ein Bericht von Stipendiatin Rahma

Mein Praktikum bei Sigmatek in Salzburg

Es war schon immer mein Traum bei so einer innovativen und weltbekannten Firma, wie Sigmatek zu arbeiten. Im Rahmen der 10. Jubiläumfeier vom START-Stipendienprogramm in Salzburg habe ich Frau Mag. Marianne Kusejko, Geschäftsführerin von Sigmatek und Vizepräsidentin der Industriellen Vereinigung (IV) Salzburg kennen gelernt. Da die IV Salzburg mein START-Stipendium fördert, habe ich Frau Mag. Kusejko gefragt, ob ich bei einem der IV-Mitgliedsbetriebe ein Praktikum machen könnte. Darauf hat sie mir vorgeschlagen, dass ich es bei Sigmatek versuchen könnte und eine Bewerbung schicken soll. Nach einigen Wochen habe ich eine Zusage bekommen und durfte im August 2020 in der „Drive Abteilung“ bei Sigmatek beginnen.

Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich mich auf den ersten Arbeitstag sehr gefreut. Am ersten Tag wurde ich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr freundlich empfangen: Mir wurde mein Arbeitsplatz gezeigt und auch die Firma Sigmatek vorgestellt. Sigmatek ist eine weltbekannte Automation Firma. Dort werden verschiedene Hardware (Drives) entwickelt und gebaut, weiters verbessert Sigmatek die Software, die für die Steuerung von diversen Maschinen benötigt werden. Ich durfte teil des Entwicklungsteams sein. Ich habe verschiedene Aufgaben gehabt: Zuerst erhielt ich eine Schulung in Lasal Clas2, danach durfte ich eine Applikation für den Testaufbau fertig programmieren. Das war am Anfang ein bisschen schwer, weil es das erstes Mal war, dass ich ein halbfertiges Programm weiter programmieren musste. Aber nach der Zeit und mit Hilfe meines Betreuers Herrn Pimminger Mattias, habe ich es geschafft die Applikation fertig zu programmieren. Danach durften wir den physikalischen Aufbau des Testaufbaus konstruieren und zusammenbauen. Neben meiner Hauptaufgabe, am Testaufbau weiter zu arbeiten, habe ich auch manchmal andere Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel verschiedene Drives up zu daten und dann einen Saftytest durchzuführen.

Zum Schluss will ich mich bei Frau Mag. Kusejko und dem Team der Drive Abteilung herzlich bedanken. Es war ein spannendes Praktikum und eine großartige Möglichkeit dazu zu lernen. Danke, dass sie mir das alles ermöglicht haben und dass ich Teil dieses großartige Team sein durfte. Ich habe von meinem Praktikum sehr viele Erfahrungen mitgenommen und freue mich darauf, durch diese Erfahrungen meine Zukunft besser planen zu können.

Ein Bericht von START-Salzburg Stipendiat Qodratullah

Mein Praktikum in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Trotz der Covid-19-Pandemie hatte ich die Möglichkeit, einen Monat lang als Ferialpraktikant in der Raiffeisenlandesbank zu arbeiten. Am Montag, 13. Juli, fiel der Startschuss für den ersten Praktikantentag. Insgesamt 15 Praktikanten wurden an diesem Tag in der Raiffeisenlandesbank OÖ begrüßt. Ich durfte im Kundenservice als Assistent arbeiten.

Es ist wirklich interessant, die Bank von der anderen Seite zu beobachten. Ich war bis dahin immer nur als Kunde in der Bank, und ich dachte, dass die Angestellten immer dem Beruf entsprechend, ernst und seriös seien. Die Mitarbeiter hatten aber trotz der wichtigen Arbeit auch viel Spaß untereinander. Durch diesen Ferialjob habe ich sehr nette Leute kennengelernt, die mir geholfen haben, ein bisschen einen Einblick „hinter die Kulissen“ einer Bank zu bekommen. Meine Aufgabengebiete waren: allgemeine Assistenz, Telefongespräch mit Kunden, Postverteilung intern, Scanning und Ablage, Adressänderung, Versand diverser Dokumente an die Kunden, Unterstützung bei der Ablage von Kontoauszügen aus der Münzkasse.

Unsere Bank ist ein wichtiger Sponsor der Linzer Fußballmannschaft (LASK Linz), weshalb immer wieder neue Spieler zu uns gekommen sind, um ein Konto zu eröffnen. Da ich selbst für die LASK U18 gespielt habe und ein großer Fan des Teams bin, durfte ich dieses Jahr bei der Kontoeröffnung eines neuen Spielers aus Dänemark dabei sein und mich mit ihm ein bisschen unterhalten.

Ich bedanke mich bei der Raiffeisenlandesbank OÖ und bei Herrn Kobluk, unseren Bankstellenleiter, dass er mich trotz der Corona-Pandemie aufgenommen hat, und er ist immer dafür, dass mehr junge Menschen als Praktikanten aufgenommen werden sollen, damit sie auch ein bisschen Erfahrung in der Bankwelt sammeln können.

Ein Bericht von Stipendiat Mahdi

Mein Praktikum bei Illwerke VKW

In so einer schönen und großen Firma als Ferialmitarbeiterin zu arbeiten, war immer schon ein Wunsch von mir. Nicht immer kann man eine Stelle bei einer Firma wie Illwerke VKW finden. Daher bin ich dankbar, dass ich durch Start-Stipendium diese Stelle bekommen habe. Die Illwerke VKW ist meine Patenfirma und beim Gespräch mit meinem Paten, Herr Andreas Neuhauser, fragte er mich, ob ich im Sommer bei Illwerke arbeiten möchte. Meine Antwort war natürlich „JA“. Ich habe mich über diese Stelle sehr gefreut.

Mein Praktikum hat mir besonders gut gefallen. Besser konnte ich es mir nicht vorstellen. Am ersten Tag haben die Mitarbeiter/innen mich freundlich und höflich empfangen. Meine Betreuerin, Lisa Bereuter, stellte mir die Mitarbeiter/innen in meiner Abteilung vor und dann durfte ich am meinem Arbeitsplatz anfangen zu arbeiten. Die Arbeit war sehr informativ und spannend. Ich bin eine Person, die immer gerne neue Sachen lernen will und hier habe ich die Chance bekommen sehr viele Dinge zu lernen. Meine Computer Kenntnisse haben sich verbessert und ich habe sehr viele nette Menschen kennengelernt.

Während meines Praktikums durfte ich in verschiedenen Bereichen, wie Personal, Netz und Kommunikation arbeiten. Bei der Personalabteilung durfte ich die Personalakte von Studenten im Archiv speichern.  Bei Netz habe ich Buchhaltung gemacht und Präsentationen erstellt. Außerdem durfte ich mit meiner Betreuerin an zwei Bewerbungsgesprächen teilnehmen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Bei der Kommunikation habe ich alte Bilder gescannt und in verschiedenen Ordern gespeichert.

Alle Bereiche haben mir sehr gut gefallen und ich möchte noch erwähnen, dass mir nie langweilig wurde. Ich war sehr zufrieden mit der Arbeit und bin froh, dass ich diese Stelle erhalten habe und bei Illwerke vier großartige und lehrreiche Wochen arbeiten konnte.

Zum Schluss möchte ich mich herzlich bei meinem Paten Andreas Neuhauser, meiner Betreuerin Lisa Bereuter und natürlich bei Sandra Kunz von START bedanken, welche mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

Die Rebe im Stress

Im August 2020 absolvierte ich mein Praktikum bei der BOKU Wien (Universität für Bodenkultur Wien). Die FFG (= Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) hat im Rahmen des Förderungsprogrammes für Schüler*innen mein Praktikum finanziell unterstützt. Nach der Bewerbungsphase habe ich einen Arbeitsplatz am Institut für Wein- und Obstbau im Tulln erhalten.

Obwohl am Institut derzeit sehr viele Projekte laufen, ich habe die Professor*innen und die Student*innen bei dem Projekt „VineLresp“ unterstützt. Dabei wird die Stressreaktion der Reben mit Eisenmangel und einem hohem Kalkgehalt auf Böden untersucht. Das Ziel des Projekts ist ein nachhaltigerer und effizienterer Weinanbau auf lokaler Ebene zu schaffen.

Meine Arbeitsplätze waren das Glashaus, die Labor und der Weingarten. Im Glashaus haben sich die Rebsorten befunden. Einer meiner alltäglichen Aufgaben war, die jungen Reben zu behandeln, indem ich sie mit einer homogenen Mischung aus KHCO3 (=Kaliumhydrogencarbonat) und Wasser gegossen habe. Weil die jungen Reben sehr schnell wachsen, habe ich die Student*innen bei den pH- Wert, Chlorophyll- und Größen Messungen unterstützt. Dabei habe ich verschiedene Messgeräte kennengelernt. Außerdem habe ich durch die langen Gespräche mit den Student*innen hilfreiche Informationen über die verschiedenen Studienrichtungen, Studieren im Ausland mit und ohne Erasmus, Studieren und Arbeiten erhalten.

Im Labor habe ich Proben aus dem Wurzeln und Blätter der Reben analysiert und versucht sie mithilfe der Spezialist*innen zu entwerten. Der Weingarten war ein spezieller Arbeitsort. Ich habe die frische Luft und den unendlich grünen Ausblick im Vergleich zu dem Labor genossen.

Aus diesem Praktikum habe ich meine Englisch- Kenntnisse verbessert und die Welt der Forschung kennengelernt. Hoffentlich wird es jetzt einfacher sein, mich für ein Studium zu entscheiden.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariana.

sIT Solutions AT Spardat GmbH – Mein Praktikum bei der Erste Bank

A: „Wollen Sie bei uns arbeiten?

B: „Hmmm, jaa.“

A: „Ja, Sie haben sich bei uns beworben.“

B: Nachdenklich. „Habe ich mich beworben?“

….. Das waren die Worte, die zwischen mir und dem Mitarbeiter von der Ersten Bank vor paar Monaten ausgetauscht wurden. Wer hat sich das schon gedacht, dass ich die Praktikumstelle in der Ersten Bank bekomme. Ich selbst war sehr überrascht als ich den Anruf bekam, in dem Sie mir die Zusage gegeben haben. Ich habe über diese Praktikumstelle, welche meiner Schule angeboten wurde, total vergessen. Deshalb habe ich mich selbst an dem Tag gefragt, ob ich mich wirklich beworben habe. Tja, ich bin manchmal sehr vergesslich. 😉

Also heuer wieder mal ein Praktikumsmonat, ein Ferialpraktikum, weil ich mein Pflichtpraktikum schon letztes Jahr absolviert habe.

Die Arbeitsatmosphäre, die ArbeitskollegInnen, mein Arbeitsplatz und die Einteilung in gelbe und grüne Woche waren ideal in dieser durch Covid-19 eingeschränkten Situation. Die ganze Firma wurde in 2 Gruppen geteilt, gelbe Gruppe in der Firma und die grüne in Homeoffice und immer abwechselnd. Dieses System hat mir sehr gut gefallen. Abgesehen davon war mein Arbeitsbereich bzw. meine Aufgaben sehr lehrreich. Die Einführung in der Bankensoftware und deren GUI, das Software-Testen sowie beim Debuggen der Software zu helfen hat mir Spaß gemacht. Außerdem war das Schreiben eines Programms, das aus einem Ziffercode Strichcode erzeugt und als Bilder speichert, war sehr interessant. Vor allem weitergebracht hat mich aber die Aufgabe, in der ich das Programm mit einer neuen Programmiersprache nämlich Java schreiben musste. Schade finde ich, dass ich dazu die GUI nicht entwickeln konnte. Da waren meine Kenntnisse und die Zeit sehr knapp. Aber ich bin meinen KollegInnen sehr dankbar. Ohne sie wäre ich nicht so weit gekommen.

Nicht zu vergessen ist das Homeoffice, welches immer durch MS-Teams passierte. Obwohl am Anfang das Einrichten der VPN-Verbindung und die ganzen Berechtigungen sehr lange gedauert hat, war es später alles in Ordnung. MS-Teams erleichterte uns die Kommunikation. Ich habe an den gewöhnlichen Meetings und Daily-Status teilnehmen und mithören dürfen. Dadurch habe ich ein neues Vorgehensmodell des Projektmanagements nämlich KANBAN kennengelernt. Es war einfach schön, in so einem netten Entwickler-Team dabei zu sein.

Last but not the least, der tägliche Cappuccino sowie die Kantine am Campus waren zufriedenstellend. 😉

Ja, so schön war mein Praktikum. Ich kann nur sagen, dass ich auf mich sehr stolz bin.

Mein Praktikum bei Deloitte

…making an impact that matters

Ich hatte die Ehre, dass ich mein allererstes Praktikum dieses Jahr bei Deloitte absolvieren konnte! Im Monat Juli konnte ich im Back Office der BPS-Abteilung arbeiten und viele Erfahrungen sammeln.

Am allerersten Tag wurden alle PraktikantInnen herzlichst mit Sicherheitsabstand begrüßt und wir wurden alle mit Laptops und einer passenden Laptoptasche ausgestattet. Die Willkommensfeier konnte leider nur via Zoom-Videokonferenz abgehalten werden, jedoch konnten wir uns alle gut austauschen und kennenlernen.

Am zweiten Tag fing die Arbeit erst so richtig an und ich konnte auch bei Vielem zuschauen, mitschreiben und somit viel Praxiswissen mitnehmen.

Außerdem gibt es E-Learning-Kurse von Deloitte für ihre AngestelltInnen, um sich auch während der Arbeit weiterbilden zu können und auch mehr über das Unternehmen zu erfahren. Ich habe die zwei Kurse „Phishing Emails“ und „Independece Policy Awareness – Staff“ während meines Praktikums absolviert.

Außerdem durfte ich an diversen Listen arbeiten und Briefe für ihre Klienten den ganzen Juli über verfassen und abschicken.

Das Arbeitsumfeld im Back Office war angenehm und freundlich. Ich wurde herzlichst von meinen Kolleginnen aufgenommen, die mir bei Fragen immer zur Seite standen. Außerdem waren die Mittagspausen eines, der mehreren Highlights am Tag, da wir diese auch meistens zusammen verbrachten.

Mein Praktikum bei der ERSTEN Bank

Mein Name ist Mariana Paunovic und bin seit 2019 eine START-Stipendiatin. Ich hatte diesen Juli die Möglichkeit bei der ERSTEN Bank mein Praktikum zu absolvieren.

Die Erste Group Bank hat eine Praktikumsstelle in der Ersten Bank ausgeschrieben. Das Angebot fand ich total interessant und habe mich somit für die Stelle beworben. Ja, ich als eine AHS- Schülerin hatte Angst in einer Bank zu arbeiten, denn ich nur sehr wenige Informatikstunden hatte. Daher habe ich mich auf die Einschulung aller PraktikantInnen am 06.07. in der Erste Bank Hauptfiliale sehr gefreut. Die Einschulung soll einen Überblick über das Banksystem und unsere Tätigkeiten geben. Leider fand sie aufgrund der Covid19 Krise nicht statt.

Mein erster Arbeitstag war daher offiziell in der renovierten Filiale in der Taborstraße. Beim Betreten der Filiale sah ich, wie groß und sauber sie aussah. Zwei weitere Praktikanten und ich wurden zuerst durch die Filiale durchgeführt und haben dann bei dem Line-up das ganze Erste Bank Taborstraße-Team kennengelernt. Line-up findet jeden Tag in der Früh statt, damit die wichtigsten Tagesthemen besprochen werden und das Personal mit einem Lächeln den Arbeitstag starten. Nachdem uns unser Arbeitsplatz in dem Assistenzbereich gezeigt wurde, konnten wir schon bald bei der Mappenvorbereitung für die BetreuerInnen zusehen. Frau Mag. Gerda Kraus hat uns gut eingeschult, so dass wir auch selbst schon die ersten Mappen vorbereitet haben. Eine meiner weiteren Aufgaben bei der Ersten Bank im Backoffice war auch die telefonische Terminvereinbarung und das Arbeitsmaterial in den Besprechungszimmern nachfüllen. Wir, als Praktikanten, dürften auch vorne ins Foyer gehen und mithelfen.

Besonders für mich war die angenehme Arbeitsatmosphäre. Die KollegInnen waren sehr hilfsbereit und offen. Ich habe sehr allgemeine Fragen gestellt, auf denen ich immer eine Antwort bekommen habe. Ich kenne mich jetzt mit den Sparbüchern und den Girokonten viel besser aus.

Meiner Meinung nach sollte man als junge Person, die sich in der Berufswelt noch finden muss, auf jeden Fall in einer Bank arbeiten, denn dort die „Wirtschaftswelt“ sehr gut vorgestellt wird. Durch meine Tätigkeiten bin ich sprachlich viel selbstbewusster und das nehme ich für das weitere Leben mit.

Mein erstes Praktikum im Ausland

Alles begann in meinem zweiten Studienjahr der Rechtswissenschaften. Da erfuhr ich von einem Studienkollegen, dass er ein Praktikum bei der österreichischen Botschaft in Peking macht. Zwei Jahre später, beschloss ich mich selbst zu bewerben. Bereits nach einer Woche bekam ich auch schon die Zusage.

Nach Erledigung eines Haufen Papierkrams, buchte ich den Flug und beantragte das Visum. Da das Lesen in chinesisch mir auch noch nach drei Jahren Sinologie-Studium schwer fiel, entschloss ich mich über die Plattform Airbnb eine Wohnung für meinen Aufenthalt in Peking zu suchen. Die perfekte Wohnung wurde schließlich nach mühseligem Suchen gefunden – leider war der Preis weniger perfekt – denn nun bekam ich den ersten Vorgeschmack davon, wie teuer das Leben und Wohnen in Peking ist.

Es war mein erstes Praktikum und auch die erste Reise in mein Heimatland seit über acht Jahren, so war ich ziemlich aufgeregt und nervös. Ich landete einen Tag vor meinem ersten Arbeitstag in der Millionenhauptstadt Chinas und war erst einmal von den Dimensionen überwältigt.

Am nächsten Tag wurde ich auch gleich mit der nächsten Herausforderung konfrontiert – dem U-Bahnfahren in einer Mega-Metropole – und das um 8 Uhr morgens. Obwohl jede Minute ein neuer Zug einfuhr, waren sie alle gestopft voll und man hatte gerade noch Platz sich hineinzuquetschen – was meinen täglichen Weg zur Arbeit nicht gerade entspannt machte. Mein restlicher Arbeitstag verlief glücklicherweise viel ruhiger. Mein Chef – der Kulturattaché von Österreich – gab mir Einiges zu lesen, um mit der Arbeit des Kulturforums vertraut zu werden.

In den zwei Monaten meines Praktikums, fanden unter anderem Austauschprogramme statt, in welchem zum Beispiel ein österreichisches Jungorchester in China zu Besuch war, oder österreichische Künstler bei der Biennale in Peking teilnahmen. Der größte Bereich meiner Arbeit, war die Übersetzungstätigkeit. Ich durfte mehrere Präsentationen über Österreich, ins Chinesische vor diversen Schulklassen übersetzen.

Die Wochenenden nutzte ich, um Sightseeing zu machen und mit meinen Arbeitskollegen die Stadt zu erkunden. Nach Beendigung meines Praktikums, reiste ich weitere zwei Wochen durch den Süden Chinas und lernte die Kultur diverser Minderheiten kennen.

In meiner gesamten Zeit bei der Botschaft, fiel mir der respektvolle Umgang zweier Nationen und deren Offenheit besonders auf. Genau diese Werte trägt auch START, weshalb es mich sehr an die vier Jahre meines Stipendium-Programms erinnerte.

Alles in allem war das Praktikum eine großartige Entscheidung. Ich konnte nicht nur Berufserfahrungen sammeln, sondern auch meine Sprachkenntnisse erweitern und ein “fremdes” Land kennenlernen.

Ein Bericht von Alumna Haidi