Distance Learning und Mathe, ein ungleiches Paar?

Omran ist HTL Schüler und seit diesem Schuljahr START-Stipendiat in Wien. Warum er Mathe nie gemocht hat und ob sich seine Einstellung nach einem Semester Mathematik Studienclub im Distance Learning Format verändert hat, könnt ihr in seinem Rückblick nachlesen.

Trotz dass ich in eine HTL gehe, wo man sich eigentlich für Mathematik interessieren sollte, mag ich Mathe nicht und habe sie nie gemocht. Das lag immer daran, dass ich nicht den Mut und den Wille hatte, mich mit ihr zu befassen und zu versuchen sie zu verstehen. Ich bin eher ein Sprachen-Typ. Bis vor vier Monaten habe ich nicht erwartet, dass sich das je ändern wird. Ich konnte die Mathematik Schularbeit ja immer irgendwie schaffen, jedoch immer mit großer Angst.

Der Mathe Studien Club hat dazu beigetragen und mich dazu bewegt, dass ich mich mit Mathe endlich beschäftige. Anfangs war ich skeptisch, ob dies überhaupt helfen würde, aber mit der Art und Weise, wie Felix die Informationen erklärt und noch dazu die kleine Größe der Gruppe haben das ermöglicht.

Besonders in der Fernlehre, wo wir Schüler uns die teilweise sehr komplizierten Themen selber beibringen sollen, war der Mathematik Studien Club echt eine großartige Hilfe und eine Erleichterung. Wir haben im Rahmen dessen nicht nur Übungen vom Schulbuch gemacht sondern auch versucht die Themen grundlegend zu diskutieren und zu verstehen.

All das war für mich eine Vorbereitung für die eine große Sache: Die Mathe Schularbeit während der Fernlehre. Zum ersten Mal hatte ich dieses sichere Gefühl, dass ich die Schularbeit locker schaffen würde und dass ich alles verstehe. Und tatsächlich habe ich sie geschafft.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken bei jedem, der das ermöglicht hat, besonders Felix. Danke!

Dank der hohen Einsatzbereitschaft und des Engagements des Mathematik macht Freu(n)de Teams der Universität Wien wurde der Studienclub dieses Schuljahr wieder online angeboten und unsere Schüler*innen konnten trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Danke für die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit und die großartige Unterstützung!

Über 20 START-Wien Stipendiat*innen und Teilnehmer*innen des START-Freundeskreises blicken auf ein herausforderndes Semester zurück.

Heuer habe ich die Matura vor mir und weil wir seit einem halben Jahr keinen „normalen“ Unterricht hatten, wegen der Covid19 Maßnahmen, habe ich mir sehr viel Sorgen gemacht, vor allem wenn es um Mathe ging. Das digitale Unterricht fiel mir schwer, jedoch hat mir der Mathe-Studienclub viel weitergeholfen. Zwar war ich am Anfang skeptisch, da es online statt findet, jedoch hat es sich sehr gelohnt. Alle Fragen wurden beantwortet und uns wurde kein Stress gemacht. Wir hatten auch einen super Coach, der alles Schritt für Schritt mit uns durchgegangen ist. Zwar müssen wir noch viel lernen, jedoch hilft es sehr jemanden an unserer Seite zu haben, den wir um eine Erklärung fragen können, wenn wir etwas nicht verstehen. -Balqiz

Die Kurse, die wir jeden zweiten Samstag betreffend Mathematik hatten, haben mir echt weitergeholfen. Ich konnte meinen Lehrer Johannes immer bezüglich Mathematik Fragen stellen und er hat immer unsere Fragen beantwortet. Am Ende jeder Einheit hat er uns gefragt was wir beim nächsten Mal machen wollen. Er hat uns auch auf unsere Schularbeiten vorbereitet, da auch die Themen, die wir gewählt haben von der Schularbeit abhängig waren. Ich war sehr zufrieden mit meinem Coach Johannes und seiner Arbeit als unserer Mathelehrer. -Yusuf

Wie jedes Jahr, hat mir der Mathekurs trotz der aktuellen Situation sehr gut getan. Ich finde, dass die online Version ein intensiveres Arbeiten hervorruft. Michael ist kompetent, hilfsbereit und freundlich. Er fragt jede Stunde um unsere Meinung und ist offen für Fragen. Somit habe ich keine Verbesserungsvorschläge, denn er übt seine Arbeit wirklich „Spitze“ aus. -Mariana

Der Mathe Studienclub war eine große Hilfe für mich. Ich fand ihn sehr hilfreich und informativ. Mit Hilfe des Studienclub habe ich verstanden, was eine Differial- und Integralrechung ist. Ich bedanke mich vom ganzen Herzen beim Verein Start und meinem Trainer Felix. -Abbas

Der Mathematik Studienclub war für meine Mathe Schularbeit sehr hilfreich, dafür bedanke ich mich bei unserem Coach Markus. Er hat uns alles genau erklärt, wo wir in dem Fach Probleme hatten. Ich freue mich an solchen Projekte wieder teilzunehmen dürfen. -Esmat

Ich genoss immer den online Mathestudienclub, weil wir eine kleine Gruppe waren und ebenso eine freundliche. Am Anfang dachte ich, dass 3,5 Stunde  sehr viel sind, aber die Zeit verging immer sehr schnell. Ganz toll waren die gemeinsamen Stunden, aber auch, dass mit uns individuell auch gearbeitet wurde, falls wir Fragen hatten. So verstand ich Themengebiete, die ich beim Distance Learning gar nicht nachvollziehen konnte. Ich freue mich schon auf den nächsten Mathestudienclub. -Sahar

Für mich war dieses Semester Studienclub sehr gut. Ich habe wie auch immer was Neues gelernt. Obwohl Lockdown war, aber ich könnte gut online verstehen. Ich hoffe, dass wir in zweite Semester wieder Mathe Studienclub haben, denn es macht viel Spaß. -Ammar

Ich freue mich sehr sehr am Mathematik Studienclub teilgenommen zu haben. Mit dem drawing Tablet wurde es super effektiver, denn man konnte damit die mathematische Zusammenhänge besser zum Ausdruck bringen. Ich wünsche, die Schüler könnten die Zeit der Einheiten selber entscheiden oder zumindest dafür einen Kompromiss mit anderen Gruppenmitglieder finden, wie unsere Englische Einheiten, somit können wir uns besser an dem Lernstoff orientieren. 🙂 -Mostafa

Ich fand den Matheclub sehr hilfreich, wie auch allen anderen Semester. Beide Coaches haben den Unterricht angemessen gestaltet und sind auf all unserer Fragen einzeln eingegangen und diese verständlich erklärt. Freue mich auf die weiteren Termine. -Fatema

Zoom a scientist!

Das Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) ist ein junges internationales Institut in Klosterneuburg bei Wien, das sich der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung und Postgraduiertenausbildung widmet.  START-Alumnus ist dort PHD-Student und wir waren in der Vergangenheit bereits vor Ort zu Besuch im Labor. Daher fand unser heurigen Besuch digital statt:

Im Rahmen des Projekts „Zoom a scientist“  erhielten wir die Möglichkeit Quantenmechniker und IST-Forscher Thomas Werner zu  befragen und mit ihm zu disktutieren.

Damit wir überhaupt intelligente Fragen stelllen können wurde uns ein 2-seitigen Paper zu  Verfügung gestellt, das wir davor durchgelesen und mehr oder weniger verstanden haben.

Beim Meeting selbst erzählte Thomas Werner zuerst wie es dazu kam, dass er jetzt als Quantenmechaniker forscht. Dann zeigte er uns virtuell seinen Arbeitsbereich (Labors und Büro) und erklärte uns seinen Tagesablauf. Ziel seiner Forschung mit Qubits (Quantenbits) ist es irgendwann am Bau des ersten Quantencomputers mitwirken zu können.

Dann wurde es wirklich komplexer, denn es wurde die Quantenphysik und Quantenmechanik erklärt. Die Details sind zu kompliziert um sie hier genauer auszuführen, aber es kamen spanennde Begriffe und Methoden wie: Rubinium, Stern-Gerlach Experimente, Schrödingers Katze,  „cooper-pairs“ , Ionenfallen uvm.
Wir hätten noch ewig weiter fragen können!

Vielen Dank an das IST-Team und THomas Werner für diesen spannenden  Einblick in die Welt der Quantenmechanik und in das Leben einer Forschers!

Ich fand den Workshop sehr lehrreich, interessant und spannend!  Wie ein echtes Labor aussieht? Wie arbeiten die Forscher/innen auf ihren Projekten? Wie sieht ein Quantencomputer? Was ist ein Bit und was ist ein Qubit? Wie wird man ein/e Forscher/in auf „IST-Austria“?
Und noch viele Fragen wurden über Quantenphysik-mechanik, Atomen, Elektronen und ihre Funktionen beantwortet. Danke an Thomas, er hat es echt toll gemacht 🙂 // Sakaria

Der Workshop Zoom a scientist war sehr Interessant und Spannend. Es hat mich dazu bewegt mich mehr mit diesem Thema beschäftigen und meine Wissen erweitern. Ich denke, man könnte es besser und leicht mit PowerPoint machen aber trotzdem war es ganz gut. Danke für tolles Angebot.  // Abbas 

 

 

Hier noch 2 Statements:

So viel über Quantenphysik wusste ich noch nie. Man hat die qubids kennengelernt und sehr viel……
Es war interessant aber auch verwirrend!

Selbstmanagement & Distance Learning

Der Selbstmanagement-Workshop war für mich sehr spannend, beeindruckend und informativ. Ich habe viele Methoden für Zeitmanagement/ Selbstmanagement kennengelernt. Am besten hat mir die Methode SMART, das Pareto Prinzip und die ABC Methode gefallen.
Da ich immer Probleme bei der Selbstmanagement habe, konnte ich vieles mitnehmen und werde einsetzen. Danke für das tolle Angebot. -Abbas

Der Workshop zum Zeitmanagement war sehr hilfreich, da wir mehrere Methoden kennengelernt haben und auch viele Tipps bekommen haben. Beispielsweise ist es nicht nur wichtig regelmäßig Pausen zu machen, sondern auch wie man seine Pausen gestaltet! Wir haben heute gelernt, dass man nur 20% seiner Zeit für 80% der Aufgabe verbraucht – die anderen 80% der Zeit, die wir zur Perfektion aufwenden, machen nur 20% der Aufgabe aus. Kann ich nur weiterempfehlen! -Zahra

Es war sehr lehrhaft, interessant und freundlich. Man könnte Alles hinter fragen und ausdiskutieren was zu einem besseren Ergebnis und Mitarbeit als gesamte Gruppe geführt hat. -Mahdi

Für mich war das der besten Workshop, den ich bei Start Teilgenommen habe. Ich habe schon ein paar Sachen erkannt aber trotzdem habe ich was neues gelernt. Wie haben zum bei Spiel über SMART geredet was das beutetet und ich finde, dass dieses Word sehr wichtig für uns alle. ich habe auch gelernt wie ich mein Zeit teilen kann. Es freut mich sehr, dass wir Teil 2 machen werden. -Ammar

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry

„Es ist nicht genug“
Es ist nicht genug zu wissen
Du musst auch lernen
Es ist nicht genug zu wollen
Du musst auch üben und können
Es ist nicht genug über deine Ziele zu erzählen
Du musst sie auch erreichen
Es ist nicht es von dir zu hören
Du musst es auch zeigen und anwenden

Gedichte zu lesen und auswendig zu lernen, ist mein Hobby, trotz der Liebe, die ich zu Gedichte habe, habe ich vorher nicht versucht mein Eigenes zu schreiben. START hat mir ermöglicht eine tolle Workshop zu besuchen. In dem ich verschiedene Arten der Gedichte gelernt habe, dazu Tipps, um mir zu helfen, mein eigenes Gedicht zu schreiben. Der Workshop war sehr motivierend und voller Energie, außerdem die Themen der Gedichte, die wir diskutiert haben, waren sehr anspruchsvoll. -Asmaa


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Dein Lächeln ist mir alles
Dein Dasein ist mir alles
Du existierst und so existiere ich

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, denn es war sehr lehrreich und ich konnte mein Wissen im Bereich Poesie erfrischen, und auch dieses verbessern. Nach dem Workshop konnte ich mein Gefühle in Wörtern besser umwandeln. Und diese Wörter klingen jetzt auch noch besser. Und auch fand ich die Workshopsleiterin sehr sympathisch. Sie hat Ihre Bestens gegeben, um den Workshop lebendiger zu halten. Für so wenige Zeit habe ich vieles von ihr gelernt. Danke für alles liebe Betül. 🙂 -Sakaria


Das Workshop war eine wirklich gute Möglichkeit wieder zu schreiben und auch die Art, die Leidenschaft der Moderatorin hat mich wirklich motiviert etwas zu schreiben. Ein Safe Space hat sie super gut kreiert, deshalb haben sich auch alle wohlgefühlt ihre slams vorzustellen und dass war super cool! Was wir alle in 10min zu Stande gebracht haben, ich bin immer noch absolut beeindruckt von den anderen Stipis, bin mir absolut sicher, dass eine oder die andere sicherlich irgendwann, etwas in die Richtung machen wird! -Sihaam


„Zusammenhalt und Menschlichkeit“
Unsere Welt ist verloren
Die Menschen sind verdorben
Das Geld regiert die Welt
Die Reichen dirigieren diese Welt
Die Armen leiden und reichen ihre Hände nach Hilfe
jedoch die Reiche meiden diese Bitte
Wir versprechen uns Zusammenhalt und Menschlichkeit
Doch setzen es nicht um, wir machen uns etwas vor
und all die schlimmen Ereignisse bekommen wir auch zu Ohr
Solidarität ist gefragt, denn nur so bekämpfen wir das Leid
somit sorgen wir für mehr Menschlichkeit

Der Workshop „Express yourself with poetry“ mit Betül Tomakin war sehr amüsant und interessant. Davor hatte ich mich nicht mit Gedichten auseinandergesetzt, da sie mich nie wirklich interessiert haben. Heuer in der Schule hatten wir welche gelesen, aber das war es dann auch. Jedoch habe ich gestern herausgefunden, dass es sehr viele Möglichkeiten und Stilmittel gibt, wie man Gedichte schreiben kann. Ich selber bevorzuge es, wenn viele Reime verwendet werden, sowie eine gute Message vermittelt wird. Am Ende des Workshops haben wir auch eines selber geschrieben. Anfangs dachte ich mir, das es schwer sein wird, aber im laufe der Vorbereitungszeit habe ich mich sehr gut geschlagen. -Eray


Gestern war eine tolle Erfahrung. Vorher habe ich mir immer gedacht, dass das Gedicht zu schreiben etwas Unmögliches für mich ist und dass ich keine Fähigkeit dafür habe. Aber gestern habe ich bemerkt, dass es kein richtig oder falsch bei dem Gedicht zu schreiben gibt, und man seine Vorstellung, wie weit er/sie möchtet, benutzen kann. Vor allem waren die Schritten beim Schreiben sehr hilfreich für mich. Ich habe mich nicht verloren gefühlt. Deswegen, Danke dass ihr uns so eine Möglichkeit ermöglicht habt. Ich bin sehr dankbar dafür. -Seymanur


„Personifikation des Krieges“ (ein Auszug)
Der Krieg hat keine Identität
Er schafft nur Unordnung
Vielleicht ist die Anarchie seine Identität
Der Krieg ist unfähig
Er kann gar nichts, außer Seelen wegnehmen
Wäre der Krieg ein Mann, hätte ich ihm seine Seele weggenommen

Der Workshop „Poetry“ war sehr inspirierend und hilfreich. Ich habe in der letzten Zeit teilweise aufgehört Gedichte zu schreiben. Nach diesem Workshop kann ich mich besser darauf konzentrieren. Mit Hilfe der 5 Schritte, die die Trainerin Betül uns gezeigt hat, beginne ich wieder zu schreiben. Das hat mich sehr gefreut und ich habe sehr viele Ideen, die ich während meinem Schreibprozess berücksichtigen werde. Ich danke Betül für diesen Workshop sehr! -Banan

Ich fand den Workshop richtig interessant, da ich null Ahnung von Gedichte hatte und uns wurde so gut erklärt, wie man ein Gedicht schreibt oder über was man alles schreiben kann und wie man das schreibt. Am schönsten fand ich als wir selbst Gedichte geschrieben haben und es dann vorgelesen haben. Da kamen sehr viele schöne Gedichte raus, wo ich mit den Gedichten mitgefühlt habe. Der Workshop war wieder mal richtig schön gestaltet, was mir richtig gut gefällt und ich so am besten was dazulerne und es mir merke. -Anni

Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Kunstprojekt: Objekte erzählen

Im Rahmen des START-Wien Kunstprojekts das heuer mit vielen unterschiedlichen Workshops zu den unterschiedlichsten Kunstformen stattfindet, fand knapp nach Weihnachten die Workshops: Objekte erzählen mit START-Alumna, Künstlerin und Autorin Luna Al-Mousli statt.

Objekte erzählen – Online Workshop

„Wir sind umgeben von Erinnerungen. Manche an die wir uns erinnern, andere die tief versteckt sind. Wir fangen diese Erinnerungen in Objekte ein, die wir über die Jahre gesammelt haben,: Fotos, Postkarten, Dinge die wir aufhängen oder in Regalen.“

Vielen Dank an Luna für die spannenden Workshops!

Hier können Sie 3 Texte nachlesen, die während der Workshops entstanden sind:

Jasmin

Ich weiß, das klingt frech und abgehoben.
Aber ich bin mir sicher, ich sehe sehr schön aus. Genauso rieche ich außerdem.
Als Bestätigung dafür gelten seine Gespräche mit dem Mond auf dem Balkon, wo ich übrigens die ganze Zeit wohne.

Ich weiß, das klingt dumm und sinnlos.
Aber ich bin eifersüchtig. Nur manchmal.
Dafür kann ich aber nichts, wenn er meine Nachbarn auch mag und um Gottes Willen auch isst. Nur dass er sie isst, ist ja vorteilhaft für mich, da mir das Rosmarin schon langsam auf den Stängel geht.

Ich war mit ihm immer da in diesem Land.
Jetzt in Wien und ursprünglich in der Steiermark, wo ich ihn zum ersten Mal traf, als mich eine nette, hilfsbereite Dame seinem Vater schenkte, weil er meine Art verehrt und liebt. Das ist sogar verständlich, denn ich bin eine schöne Erinnerung und eine feste Verbindung zu seiner Heimat. Auch wenn Omrans Verbindung zur Heimat nicht die stärkste ist, gibt es diese aber.

Neben Heimat zählt die Verbindung zur Familie auch zu meinen besonderen Eigenschaften. Meinen Namen tragen Personen, die er mag. Dies erinnert ihn an andere Personen, die er über alles liebhat.

Alles schön und gut, aber auch äußerst langweilig.
Ich meine, wer bitte gibt Jasmin in einem Plastikeimer rein. Ich bin ein Klettergehölz und brauche Freiheit und Natur.
Ich will nicht jämmerlich klingen, aber ohne den Mond, der mich von meiner Langeweile mit netten Gesprächen rettet, wäre ich nicht sonderlich grün in diesem kalten Winter.

Omran Almasri

Ein Objekt, tausende Erinnerungen

 Ich war ein ganz wichtiger Bestandteil von seinem Alltag, mit mir konnte er eine sowohl wichtige als auch unterhaltsame Kindheitsphase erschaffen. Denn er verbindet mich mit vielen Geschichten, meistens traurige, aber vor allem verbindet er mich mit seinen alten vermissten Freunden, besonders denen, die aus seiner Gasse oder generell Nachbarn waren. Und immer, wenn er mich nur anschaut, erinnert er sich direkt an seine Heimat, wonach er sich so sehr sehnt und wovon er immerhin träumt.

Tagtäglich war er  daran gewöhnt, mit mir und seinen Freunden in der Nachbarschaft zu spielen. Nicht nur mit mir, sondern auch mit meinen Freunden und Bekannten, die immer mehr wurden, hat er auch gespielt, weil er die Sammlung von uns stets angestrebt hat, wobei er immer wieder andere gewann. Wir waren seine einzige Unterhaltung, realisierte er später, denn er hat mit uns vor der Schule, nach der Schule, auch manchmal in der Schule gespielt, also fast die ganze Zeit. Und obwohl wir klein waren, konnten wir ihn von den alten Kriegszeiten ablenken und ihm hingegen viel Spaß und Freude bereiten. Ich wohne aber jetzt in einer Tasse, in seinem Regal, worein er tagtäglich hinschaut aber mich leider selten erblickt, und den Rest schenkte er seiner Tante zum Dekorieren seiner neuen Wohnung in seiner Heimat, nachdem er sich von allen verabschiedete. Wer ich bin? Eine Murmel! Ein schönes glänzendes Kügelchen, so nannte er mich auch immer…

Ibrahim

Ich bin für Dekoration zuständig – irgendwann erfüllte ich meinen Nutzen wohl nicht mehr, irgendwann war ich meinem Nutzen nicht mehr getreu. Ich wurde weggeschmissen – doch eines Tages entdeckte mich eine Familie, entdeckte meinen Wert – ja sie bewunderte mich sogar und lud mich zu sich nach Hause ein – seitdem dekoriere ich ihr zu Hause.

Doch die Frage ist wie lange, wie lange bin ich was Besonderes, ab wann werde ich selbstverständlich und wann bin ich nicht mehr genug? Irgendwann wurde mir ein Kratzer zugefügt, der meinen Wert massiv verringerte – die Familie versuchte den Kratzer zu heilen und zu vertuschen aber vergeblich. Trotzdem hänge ich noch an der Wand – aber wie lange noch? Jahrelang hing ich nur da, mit wenig Beachtung, mehr Verachtung.

Meine eigentliche Besitzerin, in dessen Zimmer ich hänge wurde von dem Sonnenuntergang, den ich abbildete, gelangweilt und ermüdet. Sie entschloss meine Abbildung zu verändern – sie verlieh mir eine Frische, sie verlieh mir eine neue Persönlichkeit, sie verlieh mir ein neues Leben, sie verlieh mir eine neue Bedeutung.

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Es kommt auf dein Wissen an, es kommt auf deine Erfahrungen an, es kommt darauf an wer du bist. Du siehst dich selbst in mir – jeder sieht etwas anderes, denn ihr Menschen seid alle individuell. In mir wird deine Seele, dein Weltbild widergespiegelt. Und genau deswegen ist niemand berechtigt über andere zu urteilen, denn jeder handelt entsprechend seinem Weltbild.

Während die Mutter meiner Besitzerin Bäume und Vögel in mich erkennt, erkennt meine Besitzerin Emojis, Buchstaben und Zahlen.

Ich bin nichts und ich bin alles – ich spiegle die Wahrheit wider – die Wahrheit ist für jeden etwas anderes. Die Wahrheit ist etwas so Simples aber doch so Komplexes. Wahrheit ist so simple, weil alles Wahrheit ist, weil all deine Wahrnehmungen Wahrheit sind, aber Wahrheit ist auch so komplex, weil jeder über eine andere Wahrheit verfügt, aber niemand über das große Ganze.  

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Jeder sieht etwas anderes – es gibt kein richtig und kein falsch – jeder Mensch verfügt über die Wahrheit und zugleich verfügt kein Mensch darüber. Wenn mehrere Menschen dasselbe in mir sehen, fühlen sie sich bestätigt, doch das ist nicht die Wahrheit, sondern ein Stück davon. Social Media ist so aufgebaut, dass ihr in eurem Wissen, eurer Meinung und eurer Perspektive bestätigt werdet, doch gibt acht, denn das ist nicht die Wahrheit – nur ein Stück davon.

Ich bedanke mich herzlich dafür, dabei sein zu dürfen!! Es hat mir eine Freude gemacht und schöne Erinnerungen an die alten Zeiten und auch meine Kindheit hervorgebracht. Außerdem lernte ich die Sachen von anderen Perspektiven zu beobachten und über sie zu erzählen❤️ // Ibrahim

Der Workshop „Objekte erzählen“ hat mir besonders viel spaß gemacht, da die Luna (Unsere Workshop Leiterin) uns viel erzählen konnte und ich fande die ganzen Übungen sehr cool und spannend, da wir etwas gemacht haben, was man nicht in der Schule macht und Zuhause auch nicht. Ich habe eindeutig was neues dazugelernt. // Anni

Ich habe gelernt, dass ich kreativer sein kann als ich eigentlich dachte. Ich kann zwar schreiben, aber kreatives Schreiben war nie mein Ding.  Ich hab heute entdeckt, dass es doch etwas spannendes und lustiges ist.  Ich hatte die Möglichkeit Dinge in meiner Umgebung zu finden, zu betrachten und darüber nachzudenken. Dinge, von denen ich wusste, dass sie existieren und dass sie für mich wichtig sind, obwohl ich sie mir nie genauer angeschaut habe und über ihren Wert und Wichtigkeit nicht reflektiert habe. Außerdem haben wir über Kulturkreisen, Probleme in der Gesellschaft und ihrer Lösungen gesprochen.
Hat mir gut gefallen, danke! // Omran

Heute morgen war sehr besonders, ich habe drei Stunden mit einer jungen engagierten Grafik Designerin und Autorin verbracht. Als Sie das Buch vorgelesen hat, habe ich bemerkt, dass wir die selbe Schmerz und Gedanken haben. Es hat mich gefreut sie persönlich anzusprechen, nach dem ich ihr erstes Buch letztes Jahr von Start geschenkt bekommen, seit dem war ich ein Fan von ihr und nach dem heutigen Workshop bin ich mehr noch in ihr verliebt. Sie könnte mich mit ihrer Übungen zu schreiben gebracht, außerdem heute konnte ich mir wieder über mein Lieblingsstift erzählen. Eines werde ich heute sicher noch machen, ihre restlichen Bücher zu kaufen. //Asmaa

Der heutige Kunst-Workshop war sehr spannend, beeindruckend und informativ für mich. Am besten hat mir gefallen, dass wir selber eine Geschichte geschrieben und vorgelesen haben. Von dem heutigen Workshop habe ich gelernt, dass das Schreiben auch macht und es führt uns in anderen Welt, wenn man beim Schreiben ist. Danke für tolles Angebot. //Abbas

Ich fand die Geschichte so schön und es hat micht aus mein Platz gerissen und die Buchswelt gebracht. Man fühlt, was sie gefühlt hat, man erlebt, was erlebt hat, man bekommt mit, was sie geteilt hat. Sehr empfehlenswert! //Mahdi

Mir hat sehr gut gefallen, dass Luna so offen war und uns von ihrem Buch auch vorgelesen hat. Aber mir hat das 3-Buchstaben-Spiel sehr Spaß gemacht. Wir sollten mit 3 Buchstaben, die dieselbe Anfangbucjstabe haben einen Satz bilden, der Sinn des Satzes war aber komplett egal. Dadurch kann man innerhalb sehr kurzer Zeit Vokabular wiederrufen, um in das schreiben rein zu kommen. //Sahar

Es hat mich sehr gefreut Luna kennenzulernen 🙂 wegen der Schule habe ich das Schreiben von Texten immer gehasst, aber Luna hat mir gezeigt wie viel Spaß das machen kann. Das war das erste Mal, dass ich Schreiben genossen habe. Ich freue mich Lunas Buch zu kaufen und zu lesen. //Nuaar

Der Workshop hat mir eine sehr schöne Perspektive auf Dinge und Ereignisse geschenkt und ermöglicht, die mich geprägt haben. Sehr empfehlenswert. //Zahra

Der workshop war sehr gut für Menschen, die sich noch nie mit Kunst (fokussiert auf Schreiben) auseinander gesetzt haben. Kunst erweckt Emotionen, die tief in einem steckt, die auch manchmal raus müssen. // Jasmeet

Der Workshop war wirklich interessant. Denn einem ist nicht wirklich bewusst das fast jedes einzelne Objekt eine Geschichte erzählt. Erst als wir kurz im Workshop Zeit hatten uns umzuschauen um uns ein Objekt auszusuchen worüber wir dann schreiben wurde mir das richtig klar. //Tracy

Let´s talk about „Surviving Christmas“

Let´s talk about „Surviving Christmas“…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, über viele Themen diskutieren, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die fortgeschrittene Gruppe („advanced class“) dran.

Ich fand die heutige Stunde wie immer super. Im Allgemeinen gestaltet Sunitha die Stunden immer chillig und lustig, aber zugleich sehr lehrreich. Sie bringt uns, während wir Gespräche führen neue Vokabeln und Redewendungen bei, was ich toll finde, weil man lernt, wie man die im Kontext anwendet. Außerdem ist es gut, dass sie immer darauf achtet, dass alle mitarbeiten . Man kann Sunitha auch sehr leicht Fragen stellen, weil sie sehr freundlich und offen ist. Die heutige Stunde war eine Weihnachts-Stunde, und wir haben Spiele gespielt, die sehr lustig waren. Obwohl wir heute nicht so viele neuen Sachen dazugelernt haben, konnten wir trotzdem spontanes Sprechen üben. -Maryam

Heute war die „advanced class“ wieder mal sehr locker und lustig. Wir haben lustige Spiele gespielt und für ein Abschluss des letzten Schultags vor den Ferien optimal. -Sahar

Abstract, Einleitung und Fazit – VWA Training online

Heute hatten wir unsere vierte Einheit des VWA Trainings. Wir haben eine tolle Coachin, Sabine Lehner, die uns jedes Mal unterschiedliche Teile der VWA präsentiert und erklärt.

In dieser Einheit haben wir den Abstract, die Einleitung und dann noch das Fazit besprochen. Sabine ist mit uns durch diese drei Teile durchgegangen, und hat alle Fragen die wir hatten aufgeklärt. Danach gab es ein kurzes Quiz über die Sachen, die wir gelernt haben.

Der größte Teil unserer Trainingseinheiten ist das „Self-Study“. Wir machen intensive Schreibphasen von 20 Minuten, wo man sich wirklich auf seine VWA konzentrieren kann. Nach dieser Phase gibt es eine kurze, fünf Minuten Pause, und dann geht es wieder los mit dem intensiven Schreiben. Nebenbei hat jeder die Möglichkeit, falls es nötig ist, während diesen Schreibphasen, ein Einzelcoaching mit Sabine zu machen. Während die anderen arbeiten, treffen sich Sabine und ein/e Schüler/in in einem Breakout-Room und besprechen dann die individuelle VWA.

Mir hat das Einzelcoaching letztes Mal sehr geholfen. Sabine ist sehr vorsichtig und sorgt immer dafür, dass wir alles was wir an Information und Hilfe brauchen, haben. Zuerst habe ich ihr einige offene Fragen gestellt, und dann habe ich ihr meine VWA geschickt. Sie hat sie geöffnet und live mit mir verbessert und besprochen. Das war sehr praktisch und hilfreich, da sie gleich meine Fehler oder ihre Empfehlungen ergänzen könnte.

Zusammenfassend habe ich viel Neues dazugelernt, aber auch viele Fortschritte bei meiner VWA gemacht. Für mich war es eine sehr produktive Einheit und hoffentlich wird die Nächste auch so sein. Vielen Dank an START und Sabine für die tolle Organisation!

Ein Bericht von START-Stipendiatin Nuaar.

Let´s talk about „relationships“

Let´s talk about…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, ihre Ansichten teilen und sich neuen Input von den Teilnehmer*innen holen, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die mittelmäßig fortgeschrittene Gruppe („intermediate class“) dran.

Ich fand den Workshop sehr interessant und hilfreich. Anders als meine Erwartungen, war es sehr chillig. Sunitha hat eine nette, chillige und freundliche Art, was eine schöne Gesprächsatmosphäre erzeugt. Ich konnte ein paar neue Vokabeln lernen. -Omran

Ich fand bis jetzt die Let’s talk Workshops immer sehr toll, vor allem die Themenauswahl ist immer sehr gut und interessant. Sunitha ist auch eine gute Lehrerin und bringt und alles das gut bei. Außerdem gestaltet sie die Stunden immer sehr kreativ und gut. -Anni

Es war sehr produktiv. Wir haben über das Thema die Beziehungen besprochen. Die Lehrerin hat jedem die Möglichkeit gegeben um zu reden und mitzumachen. Sie war sehr nett zu uns und hat uns immer geholfen wenn wir etwas nicht ausdrücken konnten oder ein Wort vergessen haben. Neue Vokabular für die Matura haben wir auch gelernt. Also bisher habe ich, glaube ich, 4 mal teilgenommen und alle Workshops waren für sehr produktiv und hilfreich. 🙂 🙂 -Seymanur

Workshop war perfekt gut, da ich viel gelernt habe. Ich habe seit lange nicht mehr English gehört aber auch nicht geredet. In Workshop kommunizieren wir miteinander natürlich auf English. Außerdem es geht nicht nur um hören und sprechen sondern lernen wir über neue Themen. -Ammar

Kompetenztraining Textsorten: Analysieren

Unsere START-Wien Textsorten Trainerin Hanna über das Analysieren: Texte sind Gewebe aus Worten und Sätzen, oft faszinierend oder undurchschaubar, sie lösen in uns irgendein Gefühl aus, aber drüber reden oder schreiben? Das könnte man nicht. In dem Online-Workshop haben wir uns intensiv mit der Analyse von Texten befasst: mit dem Systematisieren von Gestaltungselementen und In-Worte-Fassen von Eindrücken. Leider sind wir gar nicht mit dem Programm fertig geworden, aber eins ist in den spannenden drei Stunden klar geworden: Mit dem Werkzeug der Analyse kann man in Texten Ungeahntes entdecken!

Dieser Workshop hat mir sehr gefallen, da er sehr interessant war. Dadurch habe ich meine Leidenschaft zu deutschen Gedichten entdeckt und viel dazu gelernt. -Zahra

Der Workshop war für mich sehr aufschlussreich! Ich habe mich nämlich noch nicht davor mit dem Thema „Texte analysieren“ auseinandergesetzt, nichtsdestotrotz gab der Workshop mir einen guten Überblick über das Ganze! Ich freue mich sehr, an dem Workshop teilgenommen zu haben. Vielen Dank! 😉 -Mostafa

Der Workshop am 11. Dezember war auch sehr gut. Wieder habe ich die Präsentation von Hanna sehr gut gefunden, denn sie hat nicht gleich mit der Theorie begonnen, sondern mit Beispielen. Sie hat sehr schöne Beispiele genommen, wir haben zusammen interpretiert und analysiert. So könnte ich gleich ins Thema einsteigen. Danach haben wir einen Gedicht „Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort“ sehr ausführlich analysiert. Das hat mir gezeigt, wie man z.B. bei einem Gedicht vorangehen soll und wie man die Stilmitteln und das Reimschema erkennt und diese im Text darlegen kann. Und genau das hat mir sehr gefallen, weil letztes Mal haben wir sehr kurz einen Text gelesen und die Argumente herausgearbeitet. Aber diesmal haben wir noch einen Text „Basta“ gelesen und haben ihn anhand der gegebenen Fragen konkret analysiert und interpretiert, was sehr gut war, da man praktisch eine Textsorte übt. -Ravneet

Ich fand den Workshop sehr interessant, da für mich das Analysieren von Gedichten als eine HAK-Schülerin neu war. Ich habe mich gefreut, weil ich etwas Neues gelernt habe! -Jasmeet

Der Workshop war sehr amüsant und lehrreich. Das aktive Mitwachen/Mitreden fand ich ebenfalls sehr hilfreich und notwendig. Ich würd ihn jedem weiterempfehlen, der es mit der Textanalyse zu tun. -Mahdi B.

An sich fand ich den Workshop ganz interessant, aber ich muss erwähnen, dass für mich der Inhalt eine reine Wiederholung des in der Schule durchgemachten Stoffes war. Ich kann mir aber vorstellen, dass es manchen, schwerer fiel dem Workshop zu folgen, weil manche Inhalte nicht Schritt für Schritt, sondern kurz und knapp besprochen wurden. Mir haben auch die Texte, die wir bearbeitet haben gut gefallen, da sie sich mit verschiedenen Themen wie Kritik an der Gesellschaft und Politik und Liebe auseinandergesetzt haben. -Maryam R.

Also das Thema des Workshops war für mich komplett neu und eine neue nützliche Erfahrung. Ich konnte vieles Neues über die Textanalyse lernen, was mir das Thema in der Schule sicherlich leichter machen wird. Vielen Dank an Hanna, die das Thema so gut, interaktiv und abwechslungsreich erklären konnte. -Omran

Den Workshop fand ich super spannend. Ich bin noch in der 10.Schulstufe und würde nächstes Jahr Texte analysieren müssen, daher war der Workshop für mich sehr hilfreich. -Yusuf

Gesunde Ernährung – einfach gemacht!

Dank START-Alumna und Buchautorin Gloria Demofike wissen einige Wiener Stipis nun wie sie sich gesund ernähren können und so ihr Säure-Basen Gleichgewicht herstellen können.

Fragen wie: Was hat meine Ernährung mit meiner Haut zu tun, und warum sind biologische Lebensmittel nicht nur besser sondern auch gesünder wurden beantwortet. Gesunde Ernährung heisst nicht unbedingt Diät halten, sondern bewusst essen und zubereiten!

Im Anschluss an den Vortrag kochten wir dann alle vor unserem Bildschirm ein gesundes vegetarisches Chili und konnten noch letzte Fragen klären.

Ich fand den Workshop sehr gut, denn wir haben viel Infos über gesunde Ernährung bekommen. Wie etwa, was ist PH-Wert und was bedeutet, wenn PH-Wert zwischen 1-7 liegt oder über 7. Und noch wie reagiert unser Körper, wenn es nicht genügend Proteine, Vitamine oder Mineralien bekommt? Das Gespräch fand ich auch sehr interessant und angenehm. Danke Gloria für den tollen Workshop:)

Sakaria

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich - einer der besten, die ich bisher besucht habe. In diesen zwei Stunden habe ich sehr viel über Ernährung und Gesundheit dazugelernt - nämlich, dass man sich 80% basisch und 20% sauer ernähren sollte und dass Milch nicht per se gesund ist. Hoffentlich wird es einen zweiten Teil dazu geben! Wir haben auch gekocht und das Ergebnis war sehr lecker.

Zahra

Eine Reise in die Sammlung Batliner – Monet bis Picasso.

Am letzten Freitagnachmittag haben die Wiener Stipendiat*innen an der online Führung4 Kunstvermittlung von der Albertina teilgenommen. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Hauses, startete die virtuelle Reise in den Prunkräumen des Museums, wo sich auch die „Mona Lisa“ der Albertina, der weltberühmte Feldhase von Albrecht Dürer, befindet.

Seit 1850 besteht eine Änderung der Malerei, die vom Realismus durch die Nutzung der Kamera abgekommen ist, welche Momentaufnahmen vereinfachte. Die Fotografie hätte das Ende der Malerei bedeuten können, dennoch entstanden neue Malweisen. Die Sammlung vom Ehepaar Batliner beinhaltet einer der bedeutendsten Werke der europäischen Malerei bis hin zur Klassischen Moderne. Eines dieser Werke ist Der Seerosenteich von Claude Monet, welches wir uns einer genaueren Betrachtung unterzogen haben. Monet wechselte seinen Arbeitsort, nahm seine Ölfarben in Tuben mit zur Natur ―  zum eigentlichen Geschehen, das unüblich zu seiner Zeit war. Das Werk Der Seerosenteich ist innerhalb von drei Stunden auf einer über ein Meter großen Leinwand entstanden, welche mit Lichtverhältnissen und Farbverläufen spielt, um einen Eindruck der Wirklichkeit zu erwecken.

Unsere fachkundige Führung, Nadja, bewegte uns ins nächste Zimmer und somit auch weiter in eine Zeit, in der wir die Gelegenheit hatten uns ein Werk von Paul Signac betrachten zu dürfen. Dieser nutzte das Festhalten des Momentes durch die Fotografie und folgte nicht so ganz der impressionistischen Malweise, in dem er nur mit den Grundfarben malte. Stattdessen nutzte er das Farbphänomen in der Optik und malte mit Mischfarben mosaikartige Momentbilder, das uns an Pixel erinnert. Diese neue Technik setzte den Beginn des Neoimpressionismus.

In weiterer Folge betrachteten wir uns eine expressionistische Arbeit von Amedeo Modigliani, ein weiblicher Halbakt, worin die Farben auf blau und grau reduziert sind. Wir erfuhren, dass der Maler aufgrund seiner schwierigen Kindheit unter einer psychischen Krankheit litt, welche sich in seiner Kunst wiederspiegelt. Die Muse in dem Bild war auch seine Partnerin, eine Prostituierte.

Im nächsten Raum durften wir eine Künstlerin kennenlernen, die leider zu ihrer Zeit und der Heutigen keine besondere Bekanntheit erlangte ― Marianne von Werefkin. Sie hingegen benutzte kräftige und fließende Farben. So wurde uns mitgeteilt, dass zur damaligen Zeit eine Diskrepanz in der Bepreisung der Kunstwerke von Männern und Frauen bestand.

Der krönende und zum Teil verwirrende Abschluss der Führung war ein Werk Picassos. Wir betrachteten uns ein kubistisches Spätwerk von ihm. Der Torso und das Gesicht sind von allen Seiten präsentiert und wir haben dank interaktiver Technik über die verschiedenen Perspektiven besprechen können. Das Werk entstand im Jahr 1947, geprägt von der Nachkriegszeit ―  das performative und die Reduktion wurden nicht gut aufgenommen. Gegen dem Ende meinte Mostafa, „Jetzt habe ich Picasso verstanden.“

Wir beendeten unsere Führung mit einer Feedbackrunde und den folgenden Statements:

Der Workshop war für mich sehr informativ und die Dame hat sehr deutlich gesprochen, aber leider wollte ich gerne die Bilder von der Nähe sehen 🙂 – Esmatullah

Die Online-Führung durch das Albertina Museum war für mich sehr spannend, beeindruckend und informativ. Früher habe ich mich nicht wirklich für Kunst interessiert. Aber als ich beim Workshop die Werke von Claude Monet, Paul Signac und Pablo Picasso gesehen habe, hat das mein Interesse an Kunst geweckt. Auch die Möglichkeit der Technik, dass die Workshopleiterin  uns das ganze Museum online gezeigt hat, hat mich sehr beeindruckt. Ich möchte unbedingt noch einen Workshop vor Ort im Museum Albertina besuchen. Danke für dieses tolle Angebot. – Abbas

Wir starten mit unseren Buchclubs!

Was ist dein Lieblingsbuch? Welche Erwartungen hast du an den Buchclub? Mein Lieblingsbuch ist… Und habe ich eigentlich ein einziges Lieblingsbuch oder beeindrucken und beeinflussen mich viele Bücher und Geschichten? Die Antworten waren so vielfältig, wie die Erwartungen an den START-Wien Buchclub.

Wir haben uns für die Bücher „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson (demokratisch) entschieden, beide Romane sind bekannte Besteller, wurden in vielen Sprachen übersetzt und zu Filmen und Serien adaptiert.

In der heutigen Einheit besprachen wir die ersten Kapitel der Romane, dabei wurde der Inhalt interaktiv durch ein Quiz vermittelt und die Protagonist*innen durch Rollenspiele eingehender analysiert. Anregend und informativ waren die Diskussionen, die über den Inhalt hinaus gingen und aktuelle Themen und Debatten, wie Diktatur, Religion, Gesellschaftsmodelle, Feminismus und Diskriminierung („Der Report der Magd“) oder Weltgeschichte, Abenteuer, hohes Lebensalter, Altersheime und Sterben („Der Hundertjährige“) beinhalteten.

Und am Ende der ersten Einheit waren sich die Leser*innen sehr einig, der Buchclub war „überhaupt nicht langweilig, sondern sehr interessant und spannend“. Da leuchtet das literarische Herz! Ein herzliches Danke geht an unsere START-Alumna Zuzana, die die Buchclubs leitet!

Es war wirklich sehr sehr cool, Zuzana hatte nicht so eine „to do“ liste die sie abhacken wollte sondern sie hat drauf geschaut was wir so besprechen wollen. Fand es außerdem sehr gut, dass wir nicht nur den Inhalt sondern auch die Themen die vorkommen, besprochen haben. -Rawina

Ich fand die Gestaltung und den Ablauf des Buchclubs sehr spannenden und mega interessant, da wir über aktuelle Themen diskutieren konnten, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind. -Mariam

Ich fand den Buchclub sehr amüsant und interessant.
Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Anders als meine Erwartungen haben wir nicht nur die Geschichte des Buches besprochen, sondern auch die Ereignisse des Buches mit Themen aus unserer Gesellschaft verknüpft. Das hat dazu geführt, dass wir die Hintergedanken des Autors besser interpretieren konnten. Sehr interessant! -Omran

Wieder heute dürfte ich ein neues Erlebnis trotz der Pandemie durch Start erleben. Zum ersten Mal war ich heute vor paar Stunden in einem Zoommeeting eines Buchclubs, es war sehr unterhaltsam, wir haben über das Buch gesprochen und haben die Figuren charakterisiert, dazu noch haben wir Trailer der Verfilmung des Buches gesehen. Das Thema war spannend und betrifft unsere Gesellschaft. -Asmaa

Der Workshop war super spannender als ich mir vorgestellt habe. Wir haben die fundamentalen Themen aus dem Buch in Betracht gezogen und diese mit den heutigen gesellschaftlichen Komplikationen verglichen. Darüber hinaus fand ich das Quiz auch super gut! -Mostafa

Plaudereispecial mit Katrin und Lina

Kurz vor den Winterferien fand ein digitales Zusammentreffen mit ein paar Wiener Stipendiat*innen, Katrin und Lina statt. Ein entspannter und anregender Austausch zwischen allen Beteiligten, wonach wir gemeinsam mit neuen Impulsen und Ideen den Abend ausklingen haben lassen.

Aufgrund den Covid-19 Hygienemaßnahmen haben wir einige unserer Stipendiat*innen seit längerem nicht mehr in unseren Büroräumlichkeiten antreffen oder bei Workshops persönlich betreuen können. Aus diesem Anlass haben wir eine online Gesprächsrunde wie bereits im Frühjahr organisiert und waren sehr erfreut, dass sich einige freiwillig an einem Donnerstagabend blicken ließen trotz der vielen Unterrichtseinheiten und Aufgaben, die derzeit ohnehin nur online stattfinden. Als sich die einzelnen Kamerafenster öffneten, hatten wir überraschende Bildkacheln mit neuen Looks und den jeweiligen Geschichten dazu. Zum Aufwärmen in das „Plaudereispecial“ mit Katrin und Lina, haben wir einleitend mit einem Namensquiz gestartet und erfreulich feststellen dürfen, dass die Stipendiat*innen auch nach einem längeren Wiedersehen die Namen nicht vergessen hatten.

Nach einem kurzen Check-In, wie es den Anwesenden in der Schule und mit dem „Distance-Learning“ geht, schnappte Rawina das Thema auf und erzählte uns von ihrem ZIB2 – Interview mit der folgenden Aussage: „Wenn meine Geschwister und ich alle im selben Raum sind, dann wird es manchmal stressig, aber wir kriegen das gut hin und teilen uns ein.“1

Da wir uns nicht all zu lange mit der Thematik zum Schulalltag aufhalten wollten, landeten wir bei den Shoppinggelüsten von den Stipendiat*innen am „Black Friday“ und die daraus resultierenden Gesprächsfäden. Zum einem unterhielten wir uns über die jeweiligen Vor – und Nachteile einiger Produkten, die am „Black Friday“ verkauft werden sowie auch über die Plattformen, auf welchen diese veräußert werden. Dabei gestand sich fast jeder ein dem Konsumrausch zu unterliegen. Von Siham erfuhren wir jedoch, dass sie dieses Jahr besonders darauf achtet weniger zu konsumieren, da ihr die damit verbundenen kapitalistischen und Umweltaspekte von großer Bedeutung sind.

Nach der regen Diskussion verabschiedeten wir uns, geladen mit neuen Gesprächsthemen für die Winterferien von denen ihr in wenigen Wochen erfahren werdet.

 

1„ZIB2 am Sonntag | 21.50 Uhr“. Peter Babutzky. Rawina Sahak. ORF TV THEK. Wien, So, 6.12.2020, 09:41 min. Video.

Mein soziales Engagement in meiner Schule

Eray ist HAK-Schüler und START-Wien Stipendiat. Neben seinem sozialen Engagement in der Schule, übt er extracurriculare Aktivitäten aus. Als neu gewählter Schulsprecher für das Jahr 2020/21, hat sich Eray einiges vorgenommen , mitunter ein ganzheitliches Nachhilfesystem von und für Mitschüler*innen.

Mein Name ist Eray Öztürk und ich bin 19 Jahre alt. Meine Eltern kommen aus der Türkei, ich bin geboren und aufgewachsen in Wien.

Derzeit besuche ich die vierte Klasse der Handelsakademie – Schulen des BFI Wien. In den letzten vier Jahren konnte ich mich gut in meiner Schule engagieren. Anfang Oktober 2020 wurde ich auch zum Schulsprecher gewählt, mit dem Ziel Schüler*innen zu motivieren sowie ihnen bei schulischen und familiären Problemen zu unterstützen. Des Weiteren habe ich gemerkt, dass man noch einige Sachen besser und neu einführen könnte.

Zu meinen Hauptzielen in diesem Schuljahr gehören, dass die 18-jährigen in den Pausen raus dürfen, da dies bei uns für alle verboten ist. Zumindest die Volljährigen sollen davon ausgeschlossen sein, deshalb haben wir das Schulsprecher*innenteam uns zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt. Der Direktor war dessen überzeugt und bereit für ein Probemonat. Jedoch müssen wir vorerst dieses Projekt verschieben, da momentan alle Schulen geschlossen sind.

Weiters wollte ich den Schüler*innen das Gefühl geben, dass sie sich jeder Zeit bei mir melden können, egal worum es geht. Auch während Home-Schooling kann ich dank unserer WhatsApp-Gruppe mit den Klassensprecher*innen über klasseninterne sowie allgemeine Missverständnisse besser und leichter austauschen.

Vor dem Amt als Schulsprecher hatte ich auch an verschiedenen außerschulischen Aktivitäten teilgenommen. Dazu gehört die Teilnahme am Debattierclub, wo man seine Sprache und Rhetorik sehr gut verbessern kann. Zudem finden jedes Jahr die Wiener sowie Österreich Meisterschaften statt. Letztes Jahr habe ich mit meinen Kolleg*innen unsere Schule vertreten. Genauso habe ich bei der Modell UNO mitgemacht, eine zweitägige Simulation der UNO Konferenz mit Schüler*innen im Vienna International Center. So eine Erfahrung war sehr besonders für mich, da ich viele Einblicke bekommen habe wie so eine UNO Konferenz stattfinden würde.

Weiters habe ich mit meiner Klasse an einem Elternabend ein Buffet organisiert. Mit den Einnahmen wollten wir in erster Linie Mitschüler*innen aus unserer Klasse finanziell unterstützen. Letztes Jahr bot ich auch Nachhilfe an, um mein Wissen mit meinen Mitschüler*innen zu teilen und dafür zu sorgen, dass sie das Jahr bestehen, jedoch habe ich zurzeit wenig Zeit dafür. Deswegen habe ich meine Mitschüler*innen dazu motiviert, ein Nachhifesystem für unsere Schule zu erstellen und sich gegenseitig zu helfen.

Let´s talk about „cabin fever“

Let´s talk about…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, ihre Ansichten teilen und sich neuen Input von den Teilnehmer*innen holen, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die mittelmäßig fortgeschrittene Gruppe („intermediate class“) dran.

Der Online Unterricht mit Sunitha hat mir sehr gut gefallen, das Niveau war genau mit dem ich gerechnet habe. Ich bin gut mitgekommen, es war eine angenehme Gruppe, man hat sich getraut offen zu sein und offen zu sprechen ohne schüchtern sein zu müssen, etwas Falsches zu sagen. Werde jedenfalls öfter teilnehmen. 🙂 -Fatema

Der Unterricht war sehr interessant und ich nehme gerne teil. Erstens immer neues Thema, zweitens alle können sprechen, egal wie gut du kannst und das ist gut, weil das fehlt uns. -Stella

Der Englischkurs ist wirklich sehr hilfreich und interessant. Wir lernen nicht nur Englisch, sondern erweitern auch unser Allgemeinwissen. Sunitha geht auf all unsere Fragen ein und schaut auch darauf, dass jeder mitkommt. Sehr empfehlenswert!!! -Zahra

Das Englisch Workshop war heute sehr spaßig. Anfangs waren wir nicht so aktiv, jedoch später um so mehr. Unser heutiges Thema war „Cabin fever“. Das Thema hat auch perfekt zur unserer jetzigen Situation gepasst. Wir haben gelernt was Lockdown mit der Psyche eines Menschen machen kann, genauso so haben wir gelernt wie wir diese Zeit am besten überstehen können. -Eray

Die Gesellschaft in Österreich – Zusammenhalt oder wachsende Gräben?

Diskussionsrunde 2.0 mit PolEdu.

„Interessant, anregend, viele Gedanken und Ansichten werden ausgetauscht“, so beschreiben unsere START-Wien Jugendlichen die Diskussionsrunden mit Pascal und Christian von PolEdu. In der heutigen und selbstverständlich digitalen Gesprächsrunde beschäftigten wir uns vor allem mit Zusammenhalt und wachsendem(?) Alltagsrassismus während der Corona-Krise, den Unterschieden zwischen dem ersten und zweiten Lockdown und den Maßnahmen, die von der Regierung gefühlt wöchentlich adaptiert werden. Weitere Themen waren das Bildungssystem, Generation Distance-Learning, Matura, die türkis-grüne Regierung, wie auch das viel diskutierte Buch von Melisa Erkurt „Generation Haram“.

Ich fand die gestrige Diskussion sehr spannend. Man konnte sehr vieles auch mitnehmen und etwas neues dazu lernen, denn viele haben über ihre Erfahrungen gesprochen. Zuletzt hat man auch über die möglichen Lösungen des Rassismus diskutiert. Mir hat am meisten gefallen, dass Christian immer die Statements von Stipendiaten mit Fakten untermauert hat oder mit Fakten ausgebessert hat. Außerdem fand ich auch gut, dass auch über ein Buch geredet wurde. Interessant fand ich wie die Stipendiaten am Ende Rassismus mit der Corona-Krise in Verbindung gebracht haben. Ich finde, solche Diskussionen sollten mehrmals stattfinden und über Zoom klappt es auch sehr gut. -Ravneet

Das Workshop bzw. die Diskussion war meiner Meinung nach sehr gut. Wie alle Workshops, die von PolEdu geführt sind. -Zidan

Ich fand den Workshop sehr interessant. Man hat verschiedene Blickwinkel zum selben Thema gehabt. Bei paar Sachen hatte ich keine Antwort, weil mich das Thema nicht wirklich begegnet hat. Aber wo die Fragen gestellt wurden, hat mich das zum Nachdenken gebracht und somit habe ich eine Meinung oder eine Idee entwickeln können. Leider ist mein Internet ein Mal abgestürzt und konnte für einige Minuten nicht dabei sein. Sonst war alles bestens. 🙂 -Aster

Obwohl ich nicht viel aktiv am Workshop teilgenommen habe, war es für mir echt interessant die Meinungen bzw. die Erfahrungen der anderen zuzuhören. -Mostafa

Kompetenztraining Textsorten: Argumentieren

Unsere Textsorten-Trainerin Hanna Reidlinger meint über das Argumentieren: Wir tun es alle – manchmal mehr, manchmal weniger bewusst und manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich – wir argumentieren. Damit das bei der Matura aber gut klappt, muss man sich das Argument ein wenig genauer ansehen: Wir haben im Online-Workshop Argumente analysiert, die schlagkräftigsten Typen von Argumenten kennen gelernt und auch die, die wir besser vermeiden sollten, weil sie verletzend und unsachlich sind. Denn wer Bescheid weiß, der kann sich wehren und – überzeugen!

Ich fand den Workshop sehr informationsreich. Viele unbekannte Argumentationsarten habe ich durch den Workshop neu gelernt. Der Workshop ist sehr gut als Maturavorbereitung, da man bei alle Textsorten argumentiert außer bei der Zusammenfassung. Ich habe mich sehr gefreut teilzunehmen und neues zu lernen. Das einzige, was mich ein wenig störte war die Dauer des Workshops. Ich finde es war zu lang. Sonst hatte ich ganz viel Spaß. -Aster

Ich fand den Workshop „Argumentieren“ sehr hilfreich, denn mir wurde verschiedene Arten von Argumenten bekannt, welche ich nicht in der Schule gelernt hatte. Das hat für mich Argumentieren sehr leicht gemacht. Der Vorgang des Workshops war auch gut geplant. Die Texte, die ich vor dem Beginn des Workshops erhalten hatte, haben mir die Möglichkeit gegeben, mir mehr Zeit zum Nachdenken über die Themen zu lassen. Und auch beim Gespräch wurde mir die Themen noch klarer. Frau Hanna hat es ganz gut gemacht, indem sie uns zuerst Argumenten gezeigt und nachher Fragen gestellt hat wie etwa um welche Argumentarten die Argumenten sich handelten. Das hat uns die Erkennung der Unterschiede zwischen Argumentarten erleichtert. Bin froh am heutigen Workshop teilgenommen zu haben. Und danke für den tollen Workshop. 🙂 -Sakaria

Der Workshop war für mich persönlich sehr hilfreich. Ich habe viele Varianten von Argumenten kennengelernt und werde sie in der Zukunft bestimmt gebrauchen. Sie hat die Argumente auch mit Beispielen auf Powerpoint veranschaulicht, was ich echt super praktisch fand. -Mostafa

Es war wirklich interessant, weil ich dachte mir, naja Argumenten und Argumentieren sind nicht was neues, 3-B Schema und fertig, aber ich habe Arten von den Argumenten, die ich unbewusst benutze, kennengelernt. Es war wirklich sehr hilfreich. Danke Hanna und START. -Stella

Ich fand den Workshop sehr interessant und hilfreich. Die Hanna war sehr nett und konnte gut erklären. Ich habe erfahren, dass es verschiedene Arten von Argumenten gibt. Auch vieles mehr, was wir im Deutschunterricht in der Schule nicht besprochen haben. Der Zeitpunkt des Workshops war absolut passend, weil ich an diesem Tag eine Deutschhausübung hatte, die mit dem Thema Argumentieren sehr viel zu tun hat. -Omran

Ich fand diesen Workshop hervorragend, auch wenn dieser online stattgefunden hat. Hanna hatte eine sehr informative Präsentationen vorbereitet gehabt, wo sehr verschiedene Argumente aufgelistet waren (auch mit Beispielen). Das hat mir sehr geholfen, denn unter der Liste waren auch die unzulässige Argumenten. So habe ich einen guten Überblick bekommen, welche Argumente gut sind für verschiedene Textsorten. Was mir aber am meisten gefallen hat, dass wir wieder die Möglichkeit bekommen haben, zu präsentieren bzw. zu einem bestimmten Thema zu argumentieren. Hanna hat dann auch einen kurzen Feedback zu der Präsentation gegeben und wir haben gemeinsam unsere Argumente analysiert. Es war sehr informativ und ich konnte sehr vieles mitnehmen. -Ravneet

Berufseinblicke: Exportfinanzierung in der OeKB

Die österreichische Kontrollbank (OeKB) – ein Sponsor von START-Wien – ermöglichte am Donnertag, den 26.11.2020 Jugendlichen aus dem START-Programm in Wien die Möglichkeit einen Einblick in den Berufsalltag einiger ihrer Mitarbeiter*innen zu nehmen.
Da ein persönlicher Besuch in der OeKB aktuell nicht möglich ist, trafen wir uns virtuell.

6 Mitarbeiter*innen aus den Abteilungen Exportservices &Wechselbürgschaften erklärten anhand einer Präsentation und einiger Beispiele ihre Arbei,t und damit die Arbeit ihres Unternehmens.

Jede/r erzählte von seinem beruflichen Aus- und Weiterbildungsweg, und wie sein/ihr Arbeitsalltag so normalerweise ausschaut. Spannend waren für uns die unterschiedlichen Wege der Mitarbeiter*innen in die OekB: von Arbeiten nach der Matura, bis zum der klassischen Uniabschluss, bis zur Fachhochschule Tagesform mit Praktikum in der OeKB oder berufsbegleitendes Fachhochschule, bzw. Berufsreifeprüfung nach einer Lehre mit anschließendem Studium – es waren sehr unterschiedlichen Ausbildungswege dabei.

Vielen Dank fürs Zeitnehmen und den Versuch eine sehr komplexe und trockene Materie zu erklären!

Der Workshop mit den Mitarbeitern der OekB hat mir sehr gut gefallen. Die Mitarbeiter waren nett, offen und zugänglich. Sie haben uns immer wieder daraufhingewiesen, einfach zu fragen wenn es Fragen gibt und das ist mir sehr positiv aufgefallen. Sie haben sich auch mehr Zeit genommen als eigentlich der Workshop dauern hätte sollen. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit einen Einblick in das Unternehmen bekommen zu haben und danke an die Mitarbeiter die ihren Abend dafür freigehalten haben.

Der Workshop war im allgemeinen gut.  Ich konnte mir ein Bild von der ÖKB und derer zentralen Job in der österreichischen Wirtschaft machen. Es waren sehr interessante Fakten und nützliches Wissen dabei. Aber ich bin mir sicher, wäre es nicht über Zoom, dann wäre es spannender. (Omran)

Es war sehr interessant über die Exportfinanzierung mehr zu lernen und zu erfahren wie ein normaler Tag in diesem Sektor aussieht. (Nuaar )

Man hat gelernt wie Kommerzbanken und ÖKB verbunden sind und was für eine große Rolle es in der österreichische Wirtschaft spielt. Sowohl für die Schüler/innen, die etwas im Wirtschaftsbereich erreichen wollen, als auch die, die ihr Wissen erweitern wollen war der Workshop sehr hilfreich. (Jasmeet Kaur)

Ich fand den Workshop toll und die Erklärungen von den OeKB Angestellten waren sehr informativ und haben mir einen Einblick für die Zukunft mitgegeben. Ich wünsche mir, dass es beim nächsten Mal mehr über die Systematik der Geldgeschäft gesprochen wird. (Yusuf Karimi)

Der Workshop war informativ, wir haben viel Neues mitbekommen und uns wurde auch die persönliche Geschichte des einzelnen erzählt und das war sehr motivierend. Sehr angenehm, obwohl wir online waren. 

Das Workshop ist ein bisschen schnell gelaufen. Und die Leute wussten viel über ihre Arbeit. (Stella)

Let´s talk about „Rules and Law“

Let´s talk with Sunitha about…. Die Englisch-Konversationsklassen sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, ihre Ansichten teilen und sich neuen Input von den Teilnehmer*innen holen, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die fortgeschrittene Gruppe („advanced class“) dran.

Heute haben wir über das Thema ‚Rules & Law‘ gesprochen. Es wurden Themen wie Rassismus & Polizeigewalt mit einbezogen, was ich gut fand, weil das aktuelle Dinge sind und man unbedingt über sie reden muss. Vor allem, wenn man das Thema auf Englisch durchgeht, lernt man neue Vokabel dazu und kennt sich in dem Gebiet aus. Ich fand die online Konversation sehr angenehm und würde es definitiv wieder machen wollen! 🙂 -Aylin

Ich genieße die Online Englisch Classes sehr, da ich durch sie die Möglichkeit habe mich für meine mündliche Matura vorzubereiten sowie lerne wie ich mich im Englischen ebenso ausdrücken kann. Heute war meine 3. Einheit und ich muss zugeben, dass es mir unglaublich viel hilft mein Speaking zu verbessern. Außerdem konnte ich durch die Lessons meinen Vokabelhorizont erweitern. -Mariam

Die Einheit heute mit Sunitha war wieder sehr informativ, spannend und haben mir sehr viel Spaß gemacht, da ich neue Vokabeln gelernt habe und die Möglichkeit hatte wieder mein Englisch nun in gesprochener Form zu üben, da wir im Distance-Learning keine Videokonferenzen mit unserer Englischprofessorin machen! -Jovana

Ich finde das ,,Let’s talk’’ Workshop sehr amüsant, lehrreich und spannend. Ich mag immer ein teil von diesem Workshop sein. Besonders mag ich die Art und Weise von unserer Coachin, wie sie das Kurs gestaltet und beschäftigt mit uns immer mit einem neuen Thema. Diesmal haben wir über ,,Rules and Law’’ diskutiert und die Vokabeln zu diesem Gebiet erfrischt. Weiters haben wir uns mit dem Thema Rassismus und Polzeigewalt beschäftigt, was ich sehr wichtig und gut finde, da diesen Themen aktuell und essentiell sind. -Himanshi

Ich war das erste Mal dabei. Sunitha ist eine sehr offene und liebe Person. Sie hat versucht jeden immer dran zu nehmen und ihnen das Gefühl gegeben, also mir zumindest, wirklich zuzuhören und und zu verstehen was wir sagen wollen. Sie hat unsere Grammatik oft sehr nett ausgedrückt ausgebessert und uns Tipps gegeben und dabei geholfen, wie wir uns besser ausdrücken können. -Edison

VWA Training – Online Edition

Und wir sind wieder online! Unsere VWA Trainerin Sabine Lehner konnte ihr Konzept schnell anpassen und das Training für unsere Maturant*innen online anbieten. Balqiz berichtet aus dem Homeschooling wie die erste Lockdown-Einheit verlaufen ist:

Am Samstag, den 22.11 haben wir zusammen mit der Sabine in einer kleinen Gruppe weiter fleißig an unsere VWA gearbeitet, dabei war der Fokus das wir soviel wie möglich schreiben, und weiter an unserer VWA arbeiten. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre und wir sind schnell weitergekommen, denn es ist eine tolle Möglichkeit fokussiert zu arbeiten und eine Person an der Seite zu haben, die dir helfen kann. Trotz den Corona-Maßnahme haben wir die Möglichkeit eines Online Unterrichts, was uns alles sehr erleichtert, da wir schulisch auch unter Stress stehen. Daher sind wir mit Sabine sehr bemüht das beste daraus zu machen. Zwischendurch gab es immer Fragen, die aufgeklärt werden mussten und Einzel-Coachings, wo immer alle Probleme besprochen und auch individuell gefördert wurde. Das wir eine kleine Gruppe sind, hat alles umso einfacher gemacht, da wir mehr Zeit und Fokus den einzelnen geben konnten. Wie fühlen uns viel besser vorbereitet für die VWA, denn sie spielt eine große Rolle für alle Maturant*innen. Ich freue mich schon auf die nächste Einheit und die Vollendung unserer VWA.

Distance Learning mit dem Mathematik macht Freu(n)de Team

Unsere START-Wien Stipendiat*innen und Teilnehmer*innen des START-Freundeskreises nehmen dieses Semester wieder am Mathematik Studienclub teil, welcher von der Fakultät für Mathematik an der Universität Wien angeboten wird. Vielen unserer Jugendlichen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden.

Dank der hohen Einsatzbereitschaft und des Engagements des MmF Teams wird der Studienclub dieses Schuljahr wieder online angeboten und unsere Schüler*innen können trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Danke für die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit und die großartige Unterstützung!

START-Wien diskutiert zu aktuellen politischen Themen

Das geplante Thema beim Workshop von START-Wien mit Christian Pöltl von Poledu am 5.11.20 waren die Wahlen in den USA. Aufgrund der aktuellen Ereignisse sprachen wir aber auch über den Terroranschlag am Montag in Wien und tauschten unsere Eindrücke, Meinungen und Ideen aus.

Hier das Feedback der Stipis die bei dem Workshop dabei waren:

Der Workshop hat mir sehr gefallen, da wir über die aktuellsten politischen Themen geredet haben und man sehr viele verschiedene Perspektiven und Sichtweisen kennengelernt hat.

Es war ein sehr interessanter Workshop, weil ich die Ansichten der anderen zu hören bekommen habe und Thematiken aus einer anderen Perspektive gesehen habe, die ich vorher nicht bedacht habe. Es war eine angenehme Diskussionskultur! Es war wirklich cool!

„Der heutige Workshop mit PolEdu hat mir gut gefallen.
Wir hatten die Möglichkeit und den Raum gehabt, eigene Gedanken und Gefühle zu dem schrecklichen Attentat in der Wiener Innenstadt mitzuteilen.
Wir konnten ganz gut miteinander diskutieren. Ich hätte aber gerne mehr über das Wahlsystem bzw. Wahlvorgang in den USA diskutiert. Im allgemeinen war es ein guter, erfolgreicher und nutzvoller Workshop. „

Danke für das Workshop, danke dass ich meine Gedanken teilen konnte und euch auch meine Wissen mitteilen durfte.
Ich finde es voll gut!

Der Workshop hat mir besonders gut gefallen, da man zu dem kürzlichen Terroranschlag und die US-Wahl äußern und austauschen konnte. Vor allem die unterschiedlichen Perspektiven, die die Gruppe einbrachte. Außerdem fand ich es wichtig, dass man in der Gruppe öfter erwähnt hat, dass man die Attentäter keine Bühne geben sollte, nicht mal seinen Namen, wie man es in Neuseeland gemacht hat! Ich hätte, aber gerne mehr über die US-Wahl gehört.

Der Workshop war sehr lebhaft und voller unterschiedlicher Meinungen. Dennoch war es schön zu sehen, dass jeder mit jedem friedlich und Respektvoll umgegangen ist und dadurch eine angenehme Diskussionsrunde stattgefunden hat.

„Peninsula“: Stipi-Kinobesuch in den Herbstferien

In jedem Schuljahr gibt es bei START Termine die von den Stipispecherinnen organisiert werden. Nach einem Kennenlernpicknick und Bowling im Sommer stand nun Kino auf dem Programm. Vielen Dank an Mariana und Balqiz für das Organisieren!

Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich ins Kino gegangen bin. Früher habe ich mir immer gedacht, kann man Filme auch Zuhause sehen und ins Kino zu gehen ist Geld verschwenden. Aber das Zusammengehen ins Kino hat meine Meinung geändert. Es hat mir unglaublich gut gefallen. Das war eine tolle Idee gemeinsam ins Kino gehen.
Danke Mariana und Bilqiz 🙂
// Abbas

Der Film, den wir uns gestern im Kino angeschaut haben, war sehr hervorragend.
Außerdem war er auch bezüglich der aktuellen Situation sehr geeignet.
Der Film ähnelt sich der Serie „Walking Dead“ vor allem die Zombies.
Da ich diese Serie vor einer Weile angeschaut habe, war der Film für mich gestern ein bisschen repetitive.

Eine Szene vom Film hat mich besonders beeindruckt, wo der Mann mit seinem Auto an einer Familie vorbeifuhr. Sie bat ihn um die Hilfe, allerdings ignorierte er sie und fuhr weiter.
Als er dort geschickt wurde, um das Geld zu holen, war sein Leben in Gefahr aber die Mädchen von dieser Familie halfen ihm und brachten ihn in die Sicherheit. Dort sah er die Mutter und erinnerte sich an sie. Er bekam sofort ein schlechtes Gewissen und bedauerte seine damalige Entscheidung, weshalb er dieser Familie nicht geholfen hat.
Davon habe ich gelernt, dass ich jedem Menschen helfen soll, wo immer ich kann, jeder Mensch sollte eigentlich dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt!

Dass ich die Möglichkeit hatte, mich mit anderen Stipendiatinnen gestern treffen und mit denen eine gute Zeit verbringen zu können, liegt mir ganz am Herzen!
Bericht
: Mostafa

Filme sind wie Büchern. Sie regen uns an, um nachzudenken. Sie sind lehrreich!
Ich fand den Film „Peninsula“ sehr gut und spannend. Der Film war brutal aber passend für unser Alter, denn wir müssen uns schon langsam langsam Gedanken über die Welt, die sich einerseits sehr viel von unseren Träumen unterscheidet und andererseits weiterhin sehr gnadenlos ist, machen. Und darüber hinaus hilft ein Zombie-Movie oder ein Horrorfilm uns, um unsere Ängste zu überwinden. Es hat nicht gefreut dabei zu sein. Danke für den Film 🙂
//
Zakaria

Der Film war interessant und spannend. Ich fand es gut, dass er so geendet hat, wie er geendet hat, weil sich die Hauptfiguren nicht wie in vielen anderen Filmen opfern mussten. Einbisschen unkreativ fand ich die Tatsache, dass das Motiv wiedereinmal Geld war. Aber die weibliche Repräsentation war im Vergleich zu vielen anderen Film besser. //Maryam

Also, der Film war gut. 7 von 10 Punkte. Er war spannend, berührend und voller Action. Wieso 3 Punkteabzug?
Weil er irgendwie vorhersehbar war. Aber mir war viel wichtiger euch wieder zu treffen umd uns mal zu unterhalten. Und das ist mit gelungen. Danke nochmal, es hat viel Spaß gemacht //Omran

Traumberuf Augenärztin

Am 28.10 erhielten Jugendliche aus dem START-Wien Programm einen Einblick in den Berufsalltag einer Augenärztin in einem Wiener Spital. Dr.Tanja Jurkul – selbst ehemalige START-Stipendiatin aus Sachsen-Anhalt/Deutschland nahm sich Zeit um für ihren Traumberuf zu werben, aber auch um die Schwierigkeiten die Ausbildung und Berufsalltag mit sich bringt anzusprechen.

Begonnen wurde der Workshop mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einer kleinen Umfrage: Warum möchtest du Medizin studieren? Was kannst du gut? Was macht dir Spaß? hast du einen Plan B, wenn es mit dem Medizinstudium nicht klappen sollte?

Dann gabe es einen Infoblock zum Medizin-Studium selbst, einen Bericht über den Anatomiekurs und einen Überblick über die unterschiedlichen Fächer. Anhand eines mitgebrachten Medizinbuchs konnten wir ein wenig nachvollziehen wieviel Stoff/Inhalte da zu lernen ist!

Im Anschluß ging es schon zum Kern des Vortrags: Wie schaut der Arbeitsalltag einer Augenärztin in einer Klinik aus? Was macht es spannend? Was macht es anstrengend? …. und letztendlich: Warum (Augen-)ärztin ihr Traumberuf ist und warum gerade die Augenheilkunde besonders interessant ist. Interessant war auch zu lernen wieviele Menschen auf der Erde von einer Augenerkrankung betroffen sind, und nur aufgrund fehlender medizinischer Versorung leiden müssen oder blind sind.

Im Anschluss an den sehr persönlichen Vortrag konnten noch eine Menge weitere Fragen gestellt werden. Vielen Dank an START-Alumn Tanja Jurkul für diesen tollen Einblick in ihren Traumberuf!

Der Termin mit der Tania war toll, da wir alle etwas mitnehmen konnten. Viele bei START möchten Medizin studieren, daher haben wir uns natürlich umso mehr für diesen Gelegenheit gefreut. Tania war sehr aufrichtig und offen, hat die Nachteile des Medizin Studiums erwähnt aber uns auch sehr motiviert und uns auch zum Lachen gebracht. Wir haben viel übers Studium erfahren aber auch einige Rätsel mittendrin probiert und haben uns auch viel mit uns selbst beschäftigt und wie Entschlossen wir sind und ob wir es vom Herzen wollen. Das war sehr schön, da sich viele sehr unsicher waren, ob sie es schaffen würden, wenn sie Medizin studieren wollen. Auch haben wir erfahren wie viele Möglichkeiten uns offen stehen nach dem Medizin-Studium und das man nichts verliert. Zwar dauert es lange aber es lohnt sich und der das Ende des Weges birgt große Freuden. Tania war sehr von ihrer Arbeit begeistert, was sich auch auf uns niedergelassen hat und einigen sogar an ihrer Entschlossenheit noch bestärkt hat. Sie hat uns auch im Nachhinein vieler unserer Fragen beantwortet, dabei hat sie uns viele Tipps gegeben. // Balquiz

Für mich war sehr interessant und wertvoll, weil ich als Rettungssanitäter arbeite. Ich habe gelernt, Wie kann ich mit Patienten gut umgehen und auch sehr interessante Sachen über die Augen. Danke! // Ahmad

Hallo Mariana Ich fand den Workshop sehr spannend. Mir hat es gefallen, dass sie aus ihren persönlichen Erfahrungen erzählt hat und nicht nur Allgemeines. Sie hat uns sehr motiviert, Mut zu haben, unseren Träumen nachzugehen und nicht aufzugeben, trotz all die „dicken Bücher“ // Sahar

Der Workshop war meiner Meinung nach sehr spannend und interessant. Sie hat jede Frage beantwortet. Ich hab persönlich vieles mitgenommen und neue Informationen bezüglich der Medizin Studium erhalten. // Milad


Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Arzt-Berufs mit einbezogen waren. Tanja hat auch all unsere Fragen beantwortet und es ist ihr sehr gelungen uns einen Einblick in ihr Berufsleben zu geben.
// Zahra

Ich finde sie hat mich sehr aufgekärt. Ich muss sagen auch teilweise meine Angst genommen, ich hatte sehr Angst als ich an den Anatomie Kurs dachte aber wie sie drüber gesprochen hat, hat mich sehr beruhigt. Außerdem fand ich es auch sehr gut dass sie all unsere Fragen so detailliert beantwortet hat. // Rawina

Zivilcourage Online Training

START-Wien Stipendiatin Rawina über das Zivilcourage Online Training, ein Angebot des Mauthausen Komitee Österreich.

Am Dienstag, den 27.10.2020, habe ich an einem Workshop zu Zivilcourage teilgenommen.

„Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o. Ä. vertritt“, so definiert Google Zivilcourage.

Wir haben aber nach einer Begrüßung und Vorstellungsrunde uns die Frage gestellt was wir unter Zivilcourage verstehen oder uns vorstellen.  Es kamen verschiedene Antworten, was mir auch auffiel war, dass viele unter Zivilcourage Solidarität verstehen.

Ebenso wurden viele Geschichten erzählt, wo man sich Zivilcourage erhofft hätte. Wir sind, aufgrund dieser Geschichten auch sehr oft zum Rassismus rüber geswitched. Denn oft geht man von Rassismus aus wenn dort, wo Hilfe benötigt wird, keine geleistet wird. Ein Beispiel wurde von Abbas erzählt hat. Eine chechenische Frau ertrinkt in der Donau, rundherum sind Menschen, die alle höchstwahrscheinlich sehr gut schwimmen können, ignorieren und schauen weg. Eine Gruppe von Jugendlichen, die aber sehr weit von ihr weg waren, rennen hin und helfen der Frau. Dachte sich jetzt jeder „einer hier wird schon helfen“ oder war es doch weil sie Kopftuch trug? Solche Fragen haben uns lange beschäftigt und ich fand es auch sehr beeindruckend die verschiedenen Meinungen zu hören und wie sie diese vertreten.

Wir haben uns danach ein Video angeschaut wo eine Muslima in der Straßenbahn von 2 Typen aufgrund ihres Kopftuches beleidigt und nieder gemacht wird. Die Menschen sahen alle weg, bis auf eine Frau. Sie täuschte einen Anfall vor um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und so der Frau zu helfen.  Die Aufmerksamkeit war sofort auf sich gelenkt, die Masse sammelte sich um sie, um evtl die Rettung zu rufen. Hier haben wir uns auch gefragt wie sich die Muslima fühlt, ist sie dankbar, dass man sie jetzt in Ruhe lässt oder fühlt sie sich verarscht weil bei ihr die Masse nicht eingegriffen hat? Ich glaube beides.

Außerdem haben wir die verschiedene Schritte besprochen; hier findet ihr ähnliche: https://gschichtldruckerei.com/2017/09/18/10-schritte-fuer-mehr-zivilcourage-im-alltag

Nach einer Pause ging es weiter; wir wurden in 3 Gruppen aufgeteilt und haben 10 Geschichten oder Situationen zugeteilt bekommen, die wir dann auf einer Skala von „finde ich nicht so schlimm “ bis „sehr schlimm bzw. da muss was unternommen werden“. Auch hier gab es verschiedene Meinungen.

Abschließend, schau nicht weg, wenn andere deine Hilfe brauchen, sei nicht leise, wenn andere deine Stimme brauchen denn irgendwann wirst du ihre auch brauchen.

„Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.“ -Willy Brandt

Ich fand es sehr interessant und informationsreich. Außerdem hat man viel diskutieren und das fand ich sehr schön. Es gab zwar einen Plan aber man hat sich nicht zu 100% drangehalten, das finde ich auch nicht schlimm da wir dafür viel mehr aktiv mitreden konnten. -Aster

VWA-Training für die Maturaklasse – Teil 2

Das VWA-Training mit Trainerin Sabine Lehner geht nach einem Monat in die zweite Runde. Die MaturantInnen haben bis dahin fleißig an ihren Arbeiten geschrieben, damit sie mit dem individuellen Feedback von Sabine daran weiter feilen können. Zudem haben unsere Stipendiat*innen Methoden gelernt, um weiterhin im Schreibfluss zu bleiben: 

Wie immer haben wir mit einer Schreibübung „Free Writing“ in das VWA-Training gestartet. Dies ist eine sehr gute Technik um ins Schreiben reinzukommen und um die Hände aufzuwärmen und alle Gedanken, die man für die Arbeit nicht braucht beiseite zu legen. Mir persönlich hilft diese Technik sehr und ich wende sie gerne vor dem Schreiben an. Das VWA Training war wie jedes Mal sehr hilfreich und informativ. Ich konnte in schon einer Einheit eine komplette Literatur fertig machen und auch viel darüber schreiben. Die Atmosphäre war trotz Corona -Maßnahmen angenehm und ich konnte mich gut an meine Arbeit konzentrieren. Ich freue mich auf weitere Einheiten mit Sabine. – Fatema

Ich habe mit Sabine meine Quellen für meine VWA geschaut und habe genauer verstanden, wie ich besser mich in meiner VWA ausdrücken kann. – Abdul Baset

Das VWA-Training war wieder sehr hilfreich. Wir haben über ‘free writing’ und ‘focus sprint’ gesprochen. Die meiste Zeit hat jeder an seiner VWA gearbeitet. Sabine hat uns auch jedem einzelnen geholfen und Tipps gegeben. – Nuaar

 

 

 

Kompetenztraining Textsorten: Sprache erproben

START-Wien Stipendiatin Zahra berichtet vom Kompetenztraining „Textsorten“ mit unserer Trainerin Hanna Reidlinger.

Am Freitag den 23.10 haben wir ein Workshop zur Rhetorik (Sprache erproben) gemacht.

Anfangs haben wir 10-15 Minuten einfach unsere Gedanken drauflosgeschrieben – ich muss ehrlicherweise gestehen, dass das an einem Freitagnachmittag und zu Beginn der Herbstferien sehr erleichternd war. Ein Tipp an euch – nehmt euch täglich ein paar Minuten Zeit für eure Gedanken und schreibt sie auf.

Anschließend haben wir ein paar stark rhetorische Texte gelesen und diese im Nachhinein nach Stilmitteln analysiert, die wir in unserer eigenen Rede mit einbezogen haben. Für die Rede haben wir insgesamt 20 Minuten bekommen und anschließend mussten wir diese vortragen.

Sehr empfehlenswert – trotz der großen Erschöpfung und trotz dessen, dass es Freitagnachmittag war, war es sehr interessant – an dieser Stelle ein großes Shout Out an Hanna, den Workshop echt toll gestaltet hat.

Rhetorik – die Redekunst der Antike

Die Textsorten „Rede“ und „Kommentar“ sind sehr eng miteinander verwandt und sind sich demnach sehr ähnlich. Von den anderen Textsorten stechen sie durch ihre sehr starke sprachliche Gestaltung heraus.

Das Ziel der Rhetorik ist das Interesse und die Emotionen der Leser- oder Zuhörerschaft zu erwecken, um sie auf ein wichtiges Thema anzusprechen und an sie zu appellieren. Hierbei geht es vor allem darum, wie man etwas ausdrückt – also um die „Strategie“.

Man braucht viel Erfahrung, um sich von solchen Reden nicht beeinflussen zu lassen, denn meist ist das Ziel des Redners, die Zuhörerschaft zu beeinflussen. Metapher, Vergleich und Beispiele ermöglichen eine bildhafte Darstellung, sodass das Publikum leicht folgen kann.

Es werden auch Adjektive verwendet um die Meinung verstärkt rüberzubringen – sie gestalten den Text sehr farbig ebenso wie Steigerung, Wiederholung, Übertreibung aber auch Untertreibung. Appell, Ironie, rhetorische Fragen und eine direkte Ansprache des Publikums lassen den Text sehr lebendig wirken.

Start-Alumna Sana als Global Youth Reporter zum Thema Rassismus

Täglich sind wir Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt. Ob wegen unserer ethnischen Herkunft, unserer Hautfarbe, unserer Religion, unserer Sprache und Kultur oder unserem Migrationshintergrund erleben wir täglich Rassismus. Rassismus beeinflusst uns alle subjektiv und die Frage lautet “was können wir nur dagegen tun?”

Durch meine Teilnahme an der Konferenz Women2Women in Boston 2019, die mir START und die US-Botschaft ermöglicht haben, bin ich auf “Team Harmony Foundation” gestoßen. Team Harmony ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendliche im Kampf gegen Hass in all seinen Formen zu erziehen, zu inspirieren und zu engagieren. 

Um dieses Ziel zu erreichen, veröffentlichte Team Harmony bereits am 20.10.2020 die erste Folge ihrer Serie “HATE: WHAT ARE YOU GOING TO DO?”. Diese ist eine Reihe von sechs 45-minütigen virtuellen Programmen, die den Zustand des Hasses weltweit erforschen.  Team Harmony erreichte etwa 100 Jugendliche bzw. “Youth Reporters” weltweit, die die Aufgabe haben durch Interviews und Diskussionen mit politischen Figuren sowie Jugendlichen zu zeigen, wie sie Rassismus in Ihrer Gesellschaft erleben und wie sie diesen bekämpfen.

Ich als Youth-Reporterin in Österreich habe beschlossen, Jugendliche und ehemalige START-Stipendiaten über ihre Erfahrungen und Gedanken zu Rassismus zu interviewen und zu zeigen, wie sie mit Rassismus umgehen. Ebenso durfte ich Mugtaba Hamoudah, einen BLM Aktivisten und ehemaligen START-Stipendiaten, der die Blacklivesmatter Demo in Wien organisiert hat, interviewen.

Mit drei anderen Youth Reporters wurde ich gewählt, um an der ersten Folge der Serie teilzunehmen. Unsere Gäste in der ersten Folge sind Brandon Leake, der Gewinner von Americans Got Talent 2015, sowie die US-amerikansiche Politikerin Ayanna Pressly, der amerikanische Autor, Redner und Gründer des Free Radicals Project, Christian Picciolini und Jonathan Greenblatt, der Nationaldirektor und CEO der Anti-Defamtion League. 

Die erste Folge sowie meine Story können Sie unter https://youtu.be/EFeR1sKL2zU finden. Mehr info zu Team Harmony finden Sie unter: https://teamharmonyfoundation.org/

Bericht: Sana Mohlm, START-Wien Absolventin

Wenn würdest du wählen? Wien-Wahl Workshop mit Sapere Aude

Am 10.10.2020 hatten wir den letzten Workshop mit Sapere Aude zur Wien-Wahl. Im folgenden Bericht erläutere ich den Ablauf des Workshops.

Als Einstieg hatten wir einen „Word-Rap“, wo wir uns alle, ohne viel nachzudenken, vorstellen mussten und wir einen positiven und einen negativen Aspekt der Politik nennen mussten. Diese haben wir auf ein Flipchart gesammelt und danach alle Punkte diskutiert.

Nach der Vorstellungsrunde haben wir die gesetzgebenden Institutionen angeschaut. Jeder hat eine Instanz zugeordnet bekommen und als Kleingruppen haben wir dann über diese recherchiert und danach jedem präsentiert. Somit hat jeder erfahren wofür beispielsweise die Gemeinden, der Bund oder die EU zuständig sind und wie viel sie in und über Österreich bestimmen können.

Unsere Abschlussübung war eine Videoanalyse der jeweiligen Spitzenkandidaten und -kandidatinnen. Sapere Aude hat von Jugendlichen Fragen gesammelt und die Spitzenkandidaten zu einem Interview eingeladen, wo sie diese, in einem zehn-minütigen Video beantworten sollten. Wir haben uns wieder in Kleingruppen eingeteilt und jeder hat eine Partei zugeschrieben bekommen, von welchen wir gemeinsam das Video angeschaut und analysiert haben. Danach setzten wir uns wie gewohnt in die große Gruppe zurück und diskutierten über die Antworten der Politiker und über unsere Meinungen und Eindrücke der jeweiligen Parteien.

Auch der Workshop kam zu einem Ende. Bevor alle in das Wochenende gingen, füllten wir noch ein Feedbackbogen aus und verabschiedeten uns von unseren Moderatoren. Im Großen und Ganzen haben wir wieder auf eine amüsanten Weise viel über Politik geredet und gelernt. Bis zum nächsten Workshop mit Sapere Aude.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Jovana.

SOLLEN SIE DOCH PLASTIK FRESSEN! Ein Fest zum Weltuntergang

Am Freitag dem 09.10. haben wir, die Wiener Stipendiaten und Stipendiatinnen beim Museumsquartier getroffen. Dort haben wir uns die Vorstellung „Sollen sie doch Plastik fressen!“ im Dschungeltheater Wien angesehen.

Das Theaterstück hat ungefähr eine Stunde gedauert. Es wurde von jungen Schauspielern und Schauspielerinnen vorgeführt und es bestand eine sehr angenehme Atmosphäre im Raum. Das Theaterstück war sehr musikalisch, man hatte auch das Gefühl wirklich angesprochen zu werden von den Schauspielerinnen und sie haben einen danach zum kritischen Denken verleitet. Zu Beginn des Stückes wurde warmes Fanta an die unterste Reihe ausgeteilt. Auch an drei Stipendiaten. Was doch eigentlich nett klingt.

 

Worum geht es eigentlich in dem Stück? Fragen sich bestimmt schon einige.

Die Hauptthematik in „Sollen sie doch Plastik fressen!“ ist der exzessive Konsum unserer Gesellschaft, welche die jungen Akteure versucht haben klarzustellen. Ebenso durch ironische Anmerkungen wie zum Beispiel, dass sie wissen Fliegen ist nicht gut, aber sie haben schon ihren nächsten Urlaub gebucht. Durch diese Anmerkungen wollten sie auch vermitteln, dass den meisten Menschen in der westlichen Welt, bewusst ist welche Folgen ihr Konsumverhalten mit sich trägt, jedoch sehen sie die Auswirkungen in erster Linie zu weit von ihnen selbst entfernt. Um die Liebenswerte Verteilung von dem Fanta klarzustellen. Dabei ging es hauptsächlich darum, dass sie dann gleich mal zum Beginn des Stückes mindestens 15 verschiedene Fanta Geschmacke aufgezählt haben und es einer Stipendiatin bewusstwurde, dass es nicht nötig ist so viele verschiedene Arten von Fanta zu produzieren und konsumieren.

Gegen Ende der Vorstellung wo es einen Zeitsprung ist Jahr 2100 gab, wurde eine Menge an Plastikflaschen ausgeleert, um das ganze nochmal zu verdeutlichen. Nach und nach haben sie auch vermittelt, dass es immer mehr Menschen bewusstwurde, wie die Lage ist, weil die Probleme, welche soweit davor entfernt schienen, mittlerweile in der westlichen Welt angelangt sind.  Doch dann wurde auch schnell klar, dass es nun zu spät ist.

 

Bericht:  Edison Baardies, Stipendiat

Wir sind HeldInnen!

Es ist hier nicht die Rede von SuperheldInnen aus den Comicheften, sondern von unseren heimischen Helden und Heldinnen– Fragt sich, wer aller dazu zählt und weshalb.

Stets gehen wir am Heldenplatz vorbei und wie oft fragen wir uns, wieso der Platz so heißt und welche Helden wir eigentlich dort vorfinden. Wir hatten erneut die Möglichkeit mit dem Guide Klemens von dem Mauthausen Komitee Österreich (MKOe) einen Rundgang innerhalb und außerhalb dem Heldenplatz an einem warmen Samstagvormittag zu machen. Unser Treffpunkt war vor der Prinz Eugen Statue. Zu Beginn haben wir uns die Statue von allen Seiten betrachtet, insbesondere die Form, Wirkung und Beschreibungen. Im Laufe dessen habe wir gemeinsam mit Klemens festgestellt, dass Prinz Eugen kein österreichischer Feldherr war, aus extrinsischer Motivation wie des Geldes viele Kriege geführt hat und gar nicht mal so groß war, wie er dargestellt wird.

„Was mich heute besonders gewundert bzw. den „wow“ Effekt gegeben hat, ist das Prinz Eugen von Person her nicht besonders groß war und sogar nur 1,50m.“, fügt Anni hinzu. Daraufhin folgte die Frage von Klemens in die Runde, wie wir eine_n HeldenIn definieren und welche Werte jene vertreten sollen. Mit diesem Ansatz ging es weiter zur unscheinbaren Krypta, die ein Teil vom äußeren Burgtor ausmacht.

Dieses Denkmal wurde zu Ehren den Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet und ist aufgrund von Covid-19 vorübergehend gesperrt. Wenige Meter neben der Krypta sticht das abstrakte, schwarze Denkmal der Exekutive ins Auge, das für die im Dienst getöteten Polizisten und Gendarmen gewidmet ist. Da wir uns ohnehin in der Nähe des Zaunes beim Burgtor befanden, hat uns Klemens die historische Entwicklung der baulichen Trennung zwischen dem Adel und dem Bürgertum erklärt und das es zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich war, den Heldenplatz jederzeit betreten zu dürfen. Von dort folgte ein kurzer Fußmarsch zum Denkmal der Republik, das zwischen dem Parlament und dem Palais Epstein steht.

Die Büsten sind den drei sozialdemokratischen Politikern Victor Adler, Ferdinand Hanusch und Jakob Reumann gewidmet. Anhand dessen hinterfragten wir gemeinsam mit Klemens eine weitere Perspektive des Heldentums.

Der Rundgang endete beim Deserteursdenkmal, eine Widmung an all jene, die gegen das NS-Regime waren. Hierzu meinte Anni, „Das waren Menschen, die im Krieg nicht teilnehmen wollten und dadurch hingerichtet wurden. Ich finde es bewundernswert wie das Denkmal aufgebaut ist und einen komplett anderen Geschichtshintergrund hat als die anderen Statuen.“ Die Führung war definitiv eine Bereicherung für uns alle und stimmen Zahra ebenso zu: „Heute habe ich erfahren, dass nicht alle Helden am Heldenplatz Helden sind, sondern einfach so dargestellt werden! Ich fand die Tour wirklich sehr spannend und informativ, obwohl ich nicht sehr politisch und geschichtlich interessiert bin.“

Meine Stadt, meine Ideen: PolEdu-Workshop zur Wien-Wahl

Die Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen steht am 11. Oktober an – Passend dazu, hielt Pascal von PolEdu einen Zoom Workshop zur Wien-Wahl 2020 am Freitagnachmittag. Mithilfe eines Umfragetools haben wir interaktiv unsere Wünsche, Interessen und Ideen für die diesjährige Wahl besprochen, dabei die einzelnen Parteien und deren Programmpunkte für Wien unter die Lupe genommen. Infolgedessen haben wir festgestellt, wie vielfältig die Parteienlandschaft in Wien ist und welche politische Aktivitäten den BürgerInnen aufgrund der demokratischen Regierungsform zu stehen. Hinzu kommen auch die Voraussetzungen der WählerInnen bei der Wien-Wahl, welche wir mit einer kritischen Manier diskutiert haben. Am Ende des Workshops, haben die Stipis einen guten Überblick über die Wien-Wahl 2020 erhalten und sind auf das Wahlergebnis gespannt.

Hierzu sind die Statements von unseren Stipendiaten zum PolEdu-Workshop:

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend und informativ wie immer. Außerdem hat mir besonders gut gefallen, dass der Workshop sehr interaktiv gestaltet war und dass die Fragen zu Diskussionen anregt haben :). Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir die Programme intensiver bearbeiten, aber auch was einzelne Punkte für Wien in den kommenden 5 Jahren bedeuten. – Mariam

Ich fand den Workshop sehr hilfreich für jene, die wenig über das Vorhaben der Parteien wissen, die am 11.Oktober antreten. Ebenfalls fand ich die Möglichkeit, selbst ans Wort zu kommen und die eigene Meinung über die Parteien bzw. ihre Ziele zu äußern, sehr gut. – Mahdi B.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, da ich somit auf den neuesten Stand der Politik in Wien gebracht wurde – natürlich auch mit eigener Vorrecherche. Ich habe sehr viele neue Perspektiven auf verschiedene Themen kennengelernt und finde so etwas extremst interessant und hilfreich. Sehr empfehlenswert!!! – Zahra

Ich fand den heutigen Workshop wirklich sehr interessant! Als ich mich angemeldet habe, dachte ich mir, dass es langweilig wird, wie bei Sapere Aude (Weil dort haben wir die Grundlagen behandelt und ich kannte mich schon aus.) Aber es war genau das Gegenteil, obwohl wir den Workshop über Zoom gemacht haben. Wir haben heute aber den Inhalt besprochen und nicht nur die Parteien oder die Personen, und genau das hat mir am besten gefallen. Der Pascal ist sehr freundlich und die Art und Weise wie er erklärt und redet hat mir gefallen. – Omran

Republik & Demokratie

Ein später Septembertag und schönes Wetter begleiten uns beim Rundgang „Republik und Demokratie“, ein Vermittlungsprojekt des Mauthausen Komitee Österreich (MKOe). Wir treffen unseren Guide Klemens am Vorplatz der Votivkirche. Die Hintergründe des Baus der Votivkirche wurden uns erklärt, warum der Vorplatz sehr offen gehalten ist und warum die Innenstadt so dicht bebaut ist. Das Parlament, welches aktuell saniert wird und nicht besichtigt werden kann, wie auch das Rathaus sind zentrale Orte von Demokratie, dabei wird die anstehende Wien-Wahl eingehend besprochen, vor allem die (Nicht-)Teilnahme an den Wahlen. Der Vorplatz vor dem Rathaus ist zudem ein Begegnungsraum für Wiener*innen und Tourist*innen und ladet zahlreiche Besucher*innen ein an den vielfältigen Kulturangeboten der Stadt Wien teilzunehmen. Der Justizpalast, wo sich der Oberste Gerichtshof und das Oberlandesgericht Wien befinden, das Denkmal der Republik und das Deserteursdenkmal Wien sind weitere wichtige historische und aktuelle Orte, die wir besucht haben.

Mir hat die Tour sehr gut gefallen – obwohl ich kein großer Fan von historischen Sehenswürdigkeiten bin – da der Guide alles sehr spannend gestaltet hat und auch nicht zu viel aber auch nicht zu wenig gesprochen hat. Ich konnte mir sehr vieles mitnehmen, weil wir in der Schule auch gerade dieses Thema behandeln und ich mich vor der Tour auch darüber erkundigt habe und somit Verbindungen zu manchen Sehenswürdigkeiten herstellen konnte. Ich würde diesen Rundgang wirklich jedem weiterempfehlen! -Zahra

Mir hat besonders der Eisenmann mit Nagel gefallen. Über den Justizpalast, den Brand und Heimwehr habe in Geschichte Unterricht gelesen. -Esmatullah

Die Geschichten von Gebäuden, Plätzen und Statuen haben mir am meisten gefallen. Die Ereignisse und jeweilige Daten waren mir schon bekannt. Ich wäre auch gerne in die Gebäude hineingegangen 🙂 -Mostafa

Der Rundgang hat mir echt gut gefallen. Man konnte immer bei Unklarheiten fragen an den Tourguide stellen und er hat alles beantwortet. Darüber hinaus hat er auch gute Plätze ausgesucht, wo wir verschiedene Denkmäler besichtigt haben und über ihre Hintergrundgeschichte informiert worden sind. -Milad

VWA-Training für die Maturaklasse

Das VWA-Training richtet sich an unsere Stipendiat*innen in der Maturaklasse. Sie werden von unserer Trainerin Sabine Lehner bis zur Abgabe der wissenschaftlichen Arbeit im Februar 2021 begleitet und unterstützt, dabei werden Schreibkompetenzen erarbeitet und vertieft, wie auch individuelle Unterstützung angeboten.

Anfangs des Kurs haben wir darüber geredet, wie es uns gerade mit der VWA geht. Wir haben die Grundlagen der Formatierung wiederholt, wie zum Beispiel Fußnoten und Quellenangaben. Danach haben wir besprochen, was als Quelle verwendet werden darf. Nachdem haben wir individuell an unseren VWAs geschrieben und jeder hat individuell eine Viertelstunde lang Feedback bekommen. Mir hat es sehr gefallen, da die Trainerin immer hilfsbereit gewesen ist und uns allen zugehört hat. Sie hat mir die Arbeit leichter gemacht, indem sie mit mir weiter nach Literatur gesucht hat. -Himanshi

Durch den VWA-Kurs bin ich mit meiner Arbeit sehr weit gekommen. Mir fiel es durch die Betreuung leicht strukturiert zu arbeiten und die notwendige Motivation zu kreieren. Dank Sabine habe ich gelernt, wie ich den Forschungsfragen nachgehe, damit meine Arbeit einen roten Faden besitzt und gut gegliedert ist. Außerdem hat mich Sabine bei den Einzelcoachings unterstützt, indem sie mich auf die Kriterien einer VWA und der wissenschaftlichen Formalität (Zitieren, Paraphrasieren, Literatur) aufmerksam gemacht hat. Ich empfehle das Training auch für weitere Jahrgänge. -Mariana

Der Workshop war sehr hilfreich und intensiv. Ich finde es sehr gut, dass wir den Stoff auch wiederholt haben. -Aghiad

Der VWA Termin hat mir sehr geholfen mit meiner Quellensuche, Vorallem da ich keine passende fand und nicht wusste ob sie vertrauenswürdig sind. Ich fing auch an weiter zu schreiben und mir hat es geholfen herauszufinden, das ich nicht alles streng nach Protokoll folgen muss. Das war meine größte Angst, unabsichtlich ein Plagiat zu begehen, deshalb haben wir das Paraphrasieren geübt. -Balqiz

Die Atmosphäre des Workshops war großartig. Man will arbeiten wenn alle um dich herum arbeiten und produktiv sind! -Nuaar

Politik & Ich

Ein Workshop mit Sapere Aude!

Am 4. September hielt Sapere Aude bei START-Stipendium Wien einen Workshop zu Politischer Bildung ab. Anhand verschiedener Diskussionsmethoden wurden politische Begriffe geklärt und der Bezug von Politik zum eigenen Leben herausgearbeitet. Durch die bewährte Sapere-Aude-Methode „Was ist nicht Politik“ konnte dargestellt werden, wie sehr unser Alltag und unser persönliches Leben politisch geregelt ist. Außerdem war die Wien-Wahl Thema und Anlass, sich mit wichtigen Mechanismen des politischen System Österreichs, wie der Gewaltenteilung, auseinanderzusetzen.

Einige START-StipendiatInnen haben sich dankenswerter Weise auch für eine Studie gemeldet, die von der Universität Wien durchgeführt wird. Sie wird die Wirkweise von Wahlwerbung auf Jugendliche in sozialen Medien untersuchen. Ein spannender Teil des Workshops war aber sicher das Entwickeln und Sammeln von Fragen der Jugendlichen, die im Rahmen des Sapere-Aude-Projekts „Eure Fragen Eure Stadt“ noch vor der Wien-Wahl an alle SpitzenkandidatInnen gestellt und deren Antworten auf Kamera festgehalten werden. In der Woche vor der Wahl können die entstandenen Videos auf dem Youtube-Kanal von Sapere Aude angesehen werden. Vielleicht ist ja eine Frage der START-Jugendlichen dabei? -Hermann Niklas/Sapere Aude; Schriftsteller, Politischer Bildner und Betreuer für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Ich fand den Workshop sehr interessant und man hat sicherlich etwas dazu gelernt. Das schöne an dem Workshop war, dass man sich aktiv mitbeteiligen konnte im Gegensatz zur Schule, wo man nur das lernt, was der LehrerIn als Interessant bzw. wichtig findet. Auch, dass man Fragen stellen durfte und eine wirklich Ausführliche Antwort und Erklärung bekommt war sehr gut. Außerdem haben es Raphy und Hermann sehr interessant gestaltet so, dass es gar nicht langweilig war. Danke dafür. -Aster

Mr hat der Workshop an sich gut gefallen, und der Referent und die Referentin waren auch lustig, aber meiner Meinung nach hat der Workshop nicht viel neues Wissen für mich enthalten. -Maryam

Ich fand der Workshop allgemein sehr interessant. Mich interessiert Politik sehr, daher finde ich den gesamten Workshop toll. Inhalt war ganz ok, meiner Meinung nach. Was ich mir wünschte, mehr Inhalt in Innenpolitik. -Zidan

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, alles war sehr verständlich. – Wafaa

Das Workshop war wirklich sehr interessant, ich habe so viele neue Sachen über Politik gelernt. Mir hat das ganze Workshop besonders gefallen, weil wir in der Schule fast nie über Politik reden. -Rasha

Teambuilding bei START-Wien

Neue Stipis, neuer Kennenlerntag. Das heurige Kennenlernen wurde in den Steinhofgründe in der Nähe der Baumgartner Höhe gefeiert. Treffpunkt war die U-Bahn Endstation Ottakring. Am Anfang waren es ein, dann zwei, dann drei Stipis, am Ende, um Punkt 11:00 Uhr, die ganze Armee. In zwei Gruppen haben sich die Stipendiaten und Stipendiatinnen in die Busse gequetscht und sind den Hügel hinaufgefahren. Dort angekommen, mussten sie einen kurzen Fußweg bis zur Wiese zurücklegen.

Auf der Wiese dann sammelten sich die Stipendiaten und Stipendiatinnen. Sie wurden in Kleingruppen eingeteilt. Flugobjekte bauen war am Plan, das Kennenlernen das Ziel. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen wurden mit Bastelzeug ausgestattet und sie mussten mit dem was sie hatten und der Natur etwas bauen das möglichst gut fliegen konnte. Nach satten 30 Minuten kam jeder wieder zusammen und jede Gruppe präsentierte sein Meisterwerk. Leider stürzten die meisten ab, also war das Bauen von funktionsfähigen Fliegern ein totaler Flop. Wenigstens konnten die Stipendiaten und Stipendiatinnen einander kennen lernen.

Nach dem Bauen ging es zum Mittagsessen in einem kleinen, charmanten Restaurant. Es gab Spinatstrudel und Schnitzel. Und unerlaubterweise Pommes … Jedenfalls speisten und tratschten die Stipendiaten und Stipendiatinnen in einem extravaganten Speisesaal bevor die Nachmittagsaktivitäten anstanden. Mit vollen Bäuchen ging es zurück auf die Wiese, wo noch ein Kennenlernspiel und Werwolf gespielt wurde. Ninja wurde bedauerlicherweise nicht gespielt. Aber so ging ein erneuter Kennenlerntag zu Ende. Ein neues Schuljahr und neuer START beginnt nun für unsere Neuankömmlinge. Mögen sie sich gut in die Gruppe eingliedern und ihre START-Zeit genießen.

Ein Bericht von START-Wien Absolventin Ebru.

Sommer 2020 – St. Pölten Young Campus

Der Young Campus bietet einem die Möglichkeit eine ganze Woche lang, fünf Tage, in unterschiedliche Bereiche hineinzuschnuppern. Dieses Jahr wurden folgende Workshops angeboten: Music Production, Coding for Girls*, Entrepreneurship für Anfänger und Anfängerinnen, Filmmaking, Radio for Boys* und Design Thinking. Die beiden erwähnten Workshops fanden leider aufgrund einer niedrigen Teilnehmerzahl nicht statt. Ich persönlich habe mich für das Design Thinking – Workshop angemeldet, aber ich bin dann zum Coding for Girls Workshop gewechselt.

Erster Tag. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben sich um Punkt 10:00 Uhr in einem Zoom-Meeting versammelt. Dort hat sich jede/r vorgestellt und der Wochenablauf wurde besprochen. Dann endete das Zoom-Meeting und jede/r ging in seine Gruppe auf Teams. Ich war mit drei anderen Mädchen in der Coding for Girls Gruppe. Die restlichen Stunden des Tages wurden dazu verwendet, um Ideen zu sammeln und einen Plan zu erstellen. Nachhaltigkeit war das Thema. So häuften sich unterschiedliche Konzepte: Das Reinigen der Ozeane, Bäume pflanzen oder Mülltrennung. Da wir nicht ganz wussten, wie viel wir bis zum Ende der Woche schaffen würden, entschieden wir uns für das Mülltrennungsspiel als das Anfangsspiel. Hätte man mehr Zeit gehabt, wäre mehr entstanden.

Zweiter Tag. Um 10:00 Uhr trafen sich die Kleingruppen wieder auf Teams und wechselten nach 10 Minuten in die Großversammlung auf Zoom. Dort wurde berichtet, was am Tag davor gemacht wurde und was auf dem Plan stand für die nächsten Stunden/Tage. Dann waren wir wieder auf Teams und das Programmieren begann. Mit Unity, das davor heruntergeladen wurde, hat unsere Projektleiterin Magdalena Boucher, kurz Momo, uns die Grundlagen des Programmierens nähergebracht. Am Spiel selbst wurde noch nicht gearbeitet. Weitere Pläne wurden erstellt, die dann am nächsten Tag umgesetzt wurden.

Dritter Tag. Das was am Anfang des 2.Tages war, wurde auch am 3.Tag wiederholt. Nun da wir ein gewisses Grundverständnis für das Programmieren hatten, begann die Arbeit. Während die anderen unter der Leitung unseres Coaches programmierten, erstellte ich die Hälfte der Grafiken für das Spiel. Für das Spiel waren ein Hintergrund, ein/e ProfessorIn, ein Müllmonster, Müll und Mülltonnen nötig. Zuerst kam die Professorin, die ich mit Buntstiften bemalt habe. Aber ich war nicht zufrieden mit dem Endergebnis. Deshalb habe ich sie in einem anderen Stil und mit einem anderen Zeichenmedium am nächsten Tag nochmal entworfen. Auch am Hintergrund, das eine Mülltrennungsanlage darstellen sollte, wurde an diesem Tag gearbeitet. Währenddessen wurde die Wurfmechanik des Müllmonsters programmiert. Im fertigen Spiel soll das Monster Müll werfen, während der Spieler sie auffängt und in die richtige Mülltonne wirft. Falls ein Müllstück daneben geht, verliert der Spieler ein Leben. Da die Grafiken noch nicht fertig waren, haben die Programmierer der Gruppe Ersatzgrafiken in der Form von Vierecken verwendet. Ein produktiver Tag ging zu Ende.

Vierter Tag. Nach der Großversammlung ging es wieder an die Arbeit. Es wurde programmiert und gezeichnet. Nach einigen Nervenzusammenbrüchen später konnte ich den Hintergrund, dann das Müllmonster und dann die Professorin fertigstellen. Bei den Müllstücken und den Mülltonnen hat unsere Leiterin ausgeholfen. Ein Dialogsystem wurde eingebaut, sodass die Professorin am Anfang des Spiels etwas zur Mülltrennung erklärt und das Spiel vorstellt. Die Grafiken wurden eingesetzt und die letzten Feinschliffe wurden getan. Und so verging ein weiterer produktiver Tag.

Fünfter Tag. Letzter Tag – Präsentation Tag. Um Punkt 13:00 sollen dann alle Projekte vorgestellt werden. Davor hat unsere Gruppe noch eine PowerPoint Präsentation vorbereitet und unsere Leiterin hat einen kurzen Trailer zum Spiel geschnitten. Jede Gruppe hat etwas zur Nachhaltigkeit produziert. Während wir ein Spiel zum Thema Mülltrennung programmiert haben, haben die anderen Filme und Lieder produziert und Firmen gegründet.

Fazit. Es war eine tolle Woche. Ich habe mit talentierten Leuten zusammenarbeiten und dabei einiges mitnehmen können. Während der Woche habe ich festgestellt, dass ich in Zukunft wieder in einem kreativen Team mitarbeiten möchte. Dafür werde ich an meinen Fertigkeiten arbeiten und sie verbessern.

Ich empfehle den Young Campus jeden/jeder, der/die etwas Neues entdecken will oder der/die einmal raus aus seiner Komfortzone gehen will. Für mich persönlich war es ein heftiger Stoß. Ich habe Objekte, zum Beispiel die Fabrik als Hintergrund, gezeichnet, mit denen ich mich davor künstlerisch nie befasst habe. Werde ich jemals wieder Fabriken zeichnen, wahrscheinlich nicht. War es eine gute Übung? Ja! Ich habe jetzt eine ungefähre Vorstellung, was und in welchen Stil ich in Zukunft zeichnen will. Davor war diese Vorstellung nicht da. Wenn man ein Ziel/Wunsch hat und man auf dem Weg zum Ziel/Wunsch auf ein Hindernis stoßt, kann es sich lohnen nach einem Umweg zu suchen.

Hier geht es zu den Endergebnissen der kreativen Workshops.

Ein Bericht von START- Wien Absolventin Ebru.

Die Rebe im Stress

Im August 2020 absolvierte ich mein Praktikum bei der BOKU Wien (Universität für Bodenkultur Wien). Die FFG (= Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) hat im Rahmen des Förderungsprogrammes für Schüler*innen mein Praktikum finanziell unterstützt. Nach der Bewerbungsphase habe ich einen Arbeitsplatz am Institut für Wein- und Obstbau im Tulln erhalten.

Obwohl am Institut derzeit sehr viele Projekte laufen, ich habe die Professor*innen und die Student*innen bei dem Projekt „VineLresp“ unterstützt. Dabei wird die Stressreaktion der Reben mit Eisenmangel und einem hohem Kalkgehalt auf Böden untersucht. Das Ziel des Projekts ist ein nachhaltigerer und effizienterer Weinanbau auf lokaler Ebene zu schaffen.

Meine Arbeitsplätze waren das Glashaus, die Labor und der Weingarten. Im Glashaus haben sich die Rebsorten befunden. Einer meiner alltäglichen Aufgaben war, die jungen Reben zu behandeln, indem ich sie mit einer homogenen Mischung aus KHCO3 (=Kaliumhydrogencarbonat) und Wasser gegossen habe. Weil die jungen Reben sehr schnell wachsen, habe ich die Student*innen bei den pH- Wert, Chlorophyll- und Größen Messungen unterstützt. Dabei habe ich verschiedene Messgeräte kennengelernt. Außerdem habe ich durch die langen Gespräche mit den Student*innen hilfreiche Informationen über die verschiedenen Studienrichtungen, Studieren im Ausland mit und ohne Erasmus, Studieren und Arbeiten erhalten.

Im Labor habe ich Proben aus dem Wurzeln und Blätter der Reben analysiert und versucht sie mithilfe der Spezialist*innen zu entwerten. Der Weingarten war ein spezieller Arbeitsort. Ich habe die frische Luft und den unendlich grünen Ausblick im Vergleich zu dem Labor genossen.

Aus diesem Praktikum habe ich meine Englisch- Kenntnisse verbessert und die Welt der Forschung kennengelernt. Hoffentlich wird es jetzt einfacher sein, mich für ein Studium zu entscheiden.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariana.

Zukunftsweisende Architektur

Im ersten bildungsrelevanten Workshop im neuen START-Jahr ging es um das Thema Architektur. Mitarbeiterinnen des MSL-Raums (Margarete Schütte-Lihotzky Raum) – der sich in der Bürogemeinschaft Frauenhetz befindet wo auch START sein Büro hat, leiteten den Workshop.

Theoretischen Input lzu Beginn iefert die aktuelle Ausstellung: schützenswert und zukunftsweisend Margarete Schütte-Lihotzkys Bauten in Wien unter Denkmalschutz.
Es wurde über das Leben und die Arbeit von Margarete-Schütte Lihotzky erzählt und erklärt warum ihre Arbeit so wichtig ist.

Danach gabe es Übungen zur Aktivierung der Wahrnehmung unserer Sinne und über die Reflexion der persönlichen Erfahrungen im Bereich Wohnen. Wo ist in meiner Wohnung der Platz wo ich mich am liebesten aufhalte? und warum ist das mein Liebligsplatz? Wenn ich an meiner Wohnung, meinem Zimmer etwas ändern würde, was wäre das? Was wäre mir wichtig?

Wir waren uns alle einig das Licht, frische Luft und genug Platz sehr wichtig sind, wir daher alle gerne eine Loggia, einen Balkon oder einen Garten hätten. Anhand von Zeichnungen und Modellen die wir angefertigte haben , erzählten wir am Ende wie UNSERE Vision von Wohnen ausschaut.

Dazwischten probierten wir das das Raumwahrnehmungsgerät von Claudia Kragulj aus – das genau 1 Meter Abstand nach links und nach rechts anzeigt.

Vielen Dank an Christine Zwingl und ihre Kolleg*innen für den gemeinsamen Nachmittag.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen und ich danke den anderen Kolleginnen, die uns es vorgetragen haben und ich würde gerne an den nächsten Workshops auch wieder teilnehmen.

Sulaf

Der Workshop hat mir im Allgemeinen gefallen. Wir dürften unter anderem mit verschiedenen Bastelsachen wie Filzstifte, Buntpapier, Uhu, Kartons usw. unser ideales Haus zusammenbauen bzw. unser jetztiges verbessern indem wir z.B einen verbesserten oder zusätzlichen Grundriss zeichnen.
Mir hätte es noch mehr gefallen, wenn wir spezifischer über den Beruf Architekt erfahren hätten, z.B wie geht ein Architekt während der Planung vor, was sind die verschiedenen Herausforderungen, wie schaut es mit dem Prozess Konzept eines Gebäudes bis zum fertigen Gebäude genauer aus etc.

Mahdi

Der Workshop war sehr informativ und interessant und vor allem die Aufgabe am Ende war sehr gut. Ich fand den Workshop ausgezeichnet. 

Milad

Ich persönlich habe vor dem Workshop noch nichts von Margarete Schütte-Lihotzky gehört, aber das was ich zu ihrem Leben beim Workshop gehört habe, ist inspirierend. Sie hat in ihrem Leben ziemlich viel geschaffen und einen bedeutenden Beitrag zu den Bauten in Wien geleistet. Sie hat etwas aufgebaut, das auch nach ihrem Ableben besteht. Was das Beste am Workshop war, war das Zeichnen oder Bauen von unseren idealen Häusern.

Ebru

Picknicken mit START-Wien

Letzten Samstag, den 15.8.2020, haben die tollen Stipisprecherinnen, Mariana und Balqiz, einen Picknick organisiert. Obwohl es viele Meinung in Bezug auf den richtigen Park fürs Picknicken gab, haben wir uns für den Prater entschieden. Es gab auch ein wenig Anstrengung mit dem Wetter. Die Vorhersage besagte, dass es regnen sollte, also dachten sich unsere Stipisprecherinnen und Anna einen großartigen Plan aus. Sie entschieden sich für den Prater, denn falls es anfangen sollte zu regnen, könnten wir uns alle im Büro der START-Organisation verstecken und trotzdem einen lustigen Nachmittag haben.

Wir haben uns um 14 Uhr an der Endstation der Straßenbahn 1 getroffen. Kurz danach versammelten wir uns alle an einer Bank mitten in der Wiese. Ich habe mich vorgestellt und viele neue und alte Mitglieder kennengelernt. Jeder war sehr nett, freundlich und lustig.

Wir legten unsere Decken und unser Essen ab. Eine große Gruppe von Menschen begann in der Sonne Volleyball zu spielen. Einige Leute spielten auch Fußball neben uns. Dann gab es diejenigen, die im Schatten auf der Decke blieben und „UNO“ spielten. Es gab auch Menschen die an der Bank saßen und plauderten.

Ich habe Volleyball gespielt und obwohl es mit vielen Leuten sehr lustig war, wurde die Gruppe umso besser, je mehr Menschen das Spiel verließen. Einige Leute waren heiß oder durstig, also gingen sie in den Schatten. Als der Kreis kleiner wurde, gelang es uns, viel mehr Pässe zu machen. Egal ob große oder kleine Gruppe, es hat sehr viel Spaß gemacht.

Nachdem wir fertig gespielt hatten, schnappten wir uns alle etwas zum trinken und essen. Wir hatten ein Tisch voll mit Snacks, die jeder mitgebracht hat. Snacks wie Kekse, Obst, Chips und viel mehr.

Als nächstes beschlossen wir alle gemeinsam „Werwolf“ zu spielen. Wir haben ein bisschen Zeit gebraucht, um uns zu organisieren, aber die Hauptverantwortlichen haben großartige Arbeit geleistet und wir hatten so viel Spaß beim Spielen. Während des Spiels gab es viel Spannung, weil wir nicht wussten, wem wir vertrauen konnten.

Zusammenfassend gab es viele nette Leute und viele lustige Aktivitäten zur Auswahl. Es war ein wunderschöner Nachmittag. Hoffentlich werden wir mehr Versammlungen wie diese machen. Alle bedanken sich an Mariana, Balqiz und Anna an die tolle Organisation!

Bericht: Nuaar

START-Wien im Ocean Park

Am Samstag, den 08.08.2020 organisierten unsere Stipi-Sprecherinnen Balqiz und Mariana einen Ausflug in den „ocean park“ im 21. Bezirk Wiens. Teilgenommen haben daran sowohl alte als auch neue Stipendiaten, jeweils 8. Ziel war es, dass die Stipis sich allgemein besser kennenlernen und dabei jede Menge Spaß haben.

Die Stipendiaten haben sich beim Bowling- und Billardspielen sehr amüsiert, manche entdeckten sogar ihr verstecktes Talent  dafür, andere nutzten die Zeit und unterhielten sich über alles mögliche.

Ich persönlich fand das Billardspielen am interessantesten und habe es durch die Hilfe von Zakria schnell gelernt. Balqiz und ich bildeten ein Team und haben gegen Zakria und eine andere nette Stipendiatin beinahe gewonnen.

Weniger interessant war für mich das Bowlingspielen. Das lag daran, dass ich Bowling zum ersten Mal seit Jahren wieder spielte und fast keine Bowling-Pins traf. Es war aber auf jeden Fall sehr spannend. Außerdem konnte ich viele neue Menschen kennenlernen und fing an mir all die neuen Namen zu merken. Ich unterhielt mich mit alten Stipis über viele interessante Themen und ihre Erfahrungen bei START.

Ich freue mich jetzt schon auf den Kennenlerntag am 31.08. Es wurde viel gelacht, viel geredet und es wurden viele coole Bilder aufgenommen. Die Stipis und ich bedanken uns bei Balqiz und Mariana für diesen tollen Ausflug und freuen sich auf weitere.

Bericht: Omran Almasri

Wir bauen einen Garten!

Wie schafft man es mitten in Wien eine kleine Grün- und Ruheoase zu bauen? 
Fragen sie START-Wien – wir wissen es jetzt!

Nachdem wir im Herbst 2019 in einem Workshop mit der Agenda Landstraße überlegt haben, wie wir denn die Umgebung des START-Büros (die Dank einer Müllinsel nicht sehr attraktiv war) schöner und angenehmer gestalten, wurden Pläne entwickelt und erarbeitet:

Diese Pläne präsentierten wir dann im Frühjahr 2020 dem Bezirksvorsteher Erich Hohenberger. Dieser sagt uns dann eine Besichtigung vor Ort Unterstützung zu und sorgte dafür dass einige Müllcontainer übersiedelt wurden und Platz geschaffen wurde für unsere „Gratzlhetz“!

Dann wurde eine Antrag an die Grätzeloase gestellt, denn so ein Garten ist nicht günstig. Erfreulicherweise konnten wir die Jury überzeugen und so wurden unser Antrag genehmigt!

Voll motiviert planten wir die Umsetzung für Mai…. und dannn kam…. eh schon wissen: Corona

Während des Lockdowns waren wir aber nicht untätig und beantragten bei den diveren Magistratsabteilungen die notwendigen Genehmigungen, es gab dann Anfang Juli die Verhandlung/Begehung vor Ort, wo wir die notwendigen Sicherheitsrichtilinien erfuhren. Dann mussten Parkvernbotschilderhalterungen abgeholt und aufgestellt werden, Arbeitshandschuhe besorgt, entrüstete Anrainer beruigt (1 Parkplatz weniger! / nein, das Parklet ist nur temporär,…usw) werden und dann war alles bereit für den Tag X: der Bau!

Am 3.8 war es endlich soweit, alle Projektmitglieder*innen die von Anfang an dabei waren, waren da und wurden von 2 weiteren Stipis und einem Profitischler unterstützt, der mit uns ein gebrauchten Parklet aus dem Vorjahr umbaute.

Leider hat es dem Tag geschüttet, aber Dank der Einfahrt bei unserem Büro konnten wir zumindest im Trockenen und mit Frischluft bohren, sägen und schrauben. Und siehe da – es wurde der Garten an einem Tag tatsächlich gebaut und teilweise beflanzt!

Fotos: START und Heinz Wagner (Kurier)

Hier die Berichte unserer Handwerker*innen.

Ich fand den Workshop großartig, da ich durch ihn eine neue Erfahrung sammeln durfte. Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal den Akku-Schrauber benutzt und Schrauben entfernt sowie eingeschraubt. Außerdem war es sehr schön zu sehen, dass unsere Idee verwirklicht werden konnte sowie sehr gut bei den Nachbarn und den vorbeigehenden Menschen angekommen ist. (Mariam)

Es war eine gute Erfahrung für mich. Ich mag sehr handwerkliche Arbeit und habe Freude daran, Dinge reparieren oder zusammen bauen. Deswegen war es für mich sehr schön und hat mich Spaß gemacht.
(Abbas)

Die Ausarbeitung und Planung des Parklette mit den anderen Stipis hat mir wirklich Spaß gemacht! Auch das Treffen mit den Bezirksvorsteher war toll und es jetzt aufgebaut und umgesetzt vor unserem Büro zu sehen macht mich ziemlich stolz 😊. (Jovana)

Ich kann mir erinnern, wie wir alles gemeinsam geplant, darüber diskutiert und gekämpft haben, damit wir es möglichst am Besten machen. Wir hatten Schwierigkeiten mit dem Platz, aber mit der Unterstützung von lieben Leuten haben wir endlich den Platz bekommen. Bin sehr stolz auf meine Freunde, die dabei mitgemacht haben. Unsere Mühe war nicht umsonst, wie wir es jetzt sehen können.
Ich fand es eine sehr gute Erfahrung:)  (Zakaria)

Das gemeinsame Projekt mit der Agenda Landstraße ist großartig geworden. Ich hatte die Gelegenheit von der Planung bis zu dem Bau dabei zu sein und mein Team zu unterstützen. Aus dem Projekt habe ich gelernt, wie wir einer Idee nachgehen und bereit sind mit den Behörden zu diskutieren. Meiner Meinung nach soll auf jeder Straßeenecke so eine Oase gebaut werden, damit die Nachbarschaft das Grüne genießt und sich frische Luft schnappt. (Mariana)

Die Bauarbeiten wurden am Nachmittag von der Presse beobachtet und dokumentiert, ein ausführlicher Bericht und viele Fotos finden Sie im Kurier auf: https://kurier.at/kiku/jugendliche-bauten-einen-kleinen-strassengarten-an-einem-tag/400990247

…. und wenn sie selbst sehen wollen, kommen Sie vorbei und geniessen sie den Schatten, die Ruhe und die Pflanzen in unserer Grätelhetz in 1030 Wien Ecke Hetzgasse/Untere Weißgerberstraße

sIT Solutions AT Spardat GmbH – Mein Praktikum bei der Erste Bank

A: „Wollen Sie bei uns arbeiten?

B: „Hmmm, jaa.“

A: „Ja, Sie haben sich bei uns beworben.“

B: Nachdenklich. „Habe ich mich beworben?“

….. Das waren die Worte, die zwischen mir und dem Mitarbeiter von der Ersten Bank vor paar Monaten ausgetauscht wurden. Wer hat sich das schon gedacht, dass ich die Praktikumstelle in der Ersten Bank bekomme. Ich selbst war sehr überrascht als ich den Anruf bekam, in dem Sie mir die Zusage gegeben haben. Ich habe über diese Praktikumstelle, welche meiner Schule angeboten wurde, total vergessen. Deshalb habe ich mich selbst an dem Tag gefragt, ob ich mich wirklich beworben habe. Tja, ich bin manchmal sehr vergesslich. 😉

Also heuer wieder mal ein Praktikumsmonat, ein Ferialpraktikum, weil ich mein Pflichtpraktikum schon letztes Jahr absolviert habe.

Die Arbeitsatmosphäre, die ArbeitskollegInnen, mein Arbeitsplatz und die Einteilung in gelbe und grüne Woche waren ideal in dieser durch Covid-19 eingeschränkten Situation. Die ganze Firma wurde in 2 Gruppen geteilt, gelbe Gruppe in der Firma und die grüne in Homeoffice und immer abwechselnd. Dieses System hat mir sehr gut gefallen. Abgesehen davon war mein Arbeitsbereich bzw. meine Aufgaben sehr lehrreich. Die Einführung in der Bankensoftware und deren GUI, das Software-Testen sowie beim Debuggen der Software zu helfen hat mir Spaß gemacht. Außerdem war das Schreiben eines Programms, das aus einem Ziffercode Strichcode erzeugt und als Bilder speichert, war sehr interessant. Vor allem weitergebracht hat mich aber die Aufgabe, in der ich das Programm mit einer neuen Programmiersprache nämlich Java schreiben musste. Schade finde ich, dass ich dazu die GUI nicht entwickeln konnte. Da waren meine Kenntnisse und die Zeit sehr knapp. Aber ich bin meinen KollegInnen sehr dankbar. Ohne sie wäre ich nicht so weit gekommen.

Nicht zu vergessen ist das Homeoffice, welches immer durch MS-Teams passierte. Obwohl am Anfang das Einrichten der VPN-Verbindung und die ganzen Berechtigungen sehr lange gedauert hat, war es später alles in Ordnung. MS-Teams erleichterte uns die Kommunikation. Ich habe an den gewöhnlichen Meetings und Daily-Status teilnehmen und mithören dürfen. Dadurch habe ich ein neues Vorgehensmodell des Projektmanagements nämlich KANBAN kennengelernt. Es war einfach schön, in so einem netten Entwickler-Team dabei zu sein.

Last but not the least, der tägliche Cappuccino sowie die Kantine am Campus waren zufriedenstellend. 😉

Ja, so schön war mein Praktikum. Ich kann nur sagen, dass ich auf mich sehr stolz bin.

Mein Praktikum bei Deloitte

…making an impact that matters

Ich hatte die Ehre, dass ich mein allererstes Praktikum dieses Jahr bei Deloitte absolvieren konnte! Im Monat Juli konnte ich im Back Office der BPS-Abteilung arbeiten und viele Erfahrungen sammeln.

Am allerersten Tag wurden alle PraktikantInnen herzlichst mit Sicherheitsabstand begrüßt und wir wurden alle mit Laptops und einer passenden Laptoptasche ausgestattet. Die Willkommensfeier konnte leider nur via Zoom-Videokonferenz abgehalten werden, jedoch konnten wir uns alle gut austauschen und kennenlernen.

Am zweiten Tag fing die Arbeit erst so richtig an und ich konnte auch bei Vielem zuschauen, mitschreiben und somit viel Praxiswissen mitnehmen.

Außerdem gibt es E-Learning-Kurse von Deloitte für ihre AngestelltInnen, um sich auch während der Arbeit weiterbilden zu können und auch mehr über das Unternehmen zu erfahren. Ich habe die zwei Kurse „Phishing Emails“ und „Independece Policy Awareness – Staff“ während meines Praktikums absolviert.

Außerdem durfte ich an diversen Listen arbeiten und Briefe für ihre Klienten den ganzen Juli über verfassen und abschicken.

Das Arbeitsumfeld im Back Office war angenehm und freundlich. Ich wurde herzlichst von meinen Kolleginnen aufgenommen, die mir bei Fragen immer zur Seite standen. Außerdem waren die Mittagspausen eines, der mehreren Highlights am Tag, da wir diese auch meistens zusammen verbrachten.

Pflichtpraktikum bei der Wiener Börse

Diesen JULI hatte ich die Ehre mein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse zu absolvieren. Am ersten Tag erklärte Herr Fernandez mir und den anderen Ferialpraktikanten wie alles abläuft und in welchen Abteilungen wir arbeiten werden. Da ich vom START bin, hatte ich die Gelegenheit in den meisten Abteilungen zu schnuppern/arbeiten.

Als HTL-Schülerin war ich zuerst in der IT-Abteilung und habe dort sämtliche PCs aufgestuft auf W10 und alte Hardware gemistet. Die Serverräume der Börse und das Archiv wurde mir auch gezeigt, was au ziemlich interessant meinerseits war!

Nach der 3. Woche durfte ich in der Marketing-, Market Data-, Legal- und Listing Abteilung schnuppern und Aufgaben erledigen! Nach dem ganzen Schnuppern und Brainstorming über Aktien/Börsen Markt durften wir mit dem CEO der Börse Christoph BOSCHAN reden und Fragen stellen! Er hat uns viel über seine Journey zum heutigen Punkt erzählt und sämtliche lehrreiche Tipps gegeben!

Ich finde das war für mich persönlich die lehrreichste Erfahrung, die ich je haben durfte! Den Einblick hinter den Kulissen war wirklich sehr faszinierend und ich werde 100% ein Investor werden, dank des Wissens, welches mir in der Börse gegeben wurde. 😊

Noch ein riesiges DANKESCHÖN an: Markus Boschan, Julia Resch, Anton Gerstorfer, Beata Gajek, Markus Brantner, Martin Wenzl (Danke für das Eis nochmals!!) und die ganzen Mitarbeiter von der IT Operations Abteilung, speziell an Sebastian Suchy und Alexander Racher!! 😊

START-Wien Stipendiatin Elaa berichtet von ihrem Praktikum bei der Wiener Börse

Mein Praktikum bei der ERSTEN Bank

Mein Name ist Mariana Paunovic und bin seit 2019 eine START-Stipendiatin. Ich hatte diesen Juli die Möglichkeit bei der ERSTEN Bank mein Praktikum zu absolvieren.

Die Erste Group Bank hat eine Praktikumsstelle in der Ersten Bank ausgeschrieben. Das Angebot fand ich total interessant und habe mich somit für die Stelle beworben. Ja, ich als eine AHS- Schülerin hatte Angst in einer Bank zu arbeiten, denn ich nur sehr wenige Informatikstunden hatte. Daher habe ich mich auf die Einschulung aller PraktikantInnen am 06.07. in der Erste Bank Hauptfiliale sehr gefreut. Die Einschulung soll einen Überblick über das Banksystem und unsere Tätigkeiten geben. Leider fand sie aufgrund der Covid19 Krise nicht statt.

Mein erster Arbeitstag war daher offiziell in der renovierten Filiale in der Taborstraße. Beim Betreten der Filiale sah ich, wie groß und sauber sie aussah. Zwei weitere Praktikanten und ich wurden zuerst durch die Filiale durchgeführt und haben dann bei dem Line-up das ganze Erste Bank Taborstraße-Team kennengelernt. Line-up findet jeden Tag in der Früh statt, damit die wichtigsten Tagesthemen besprochen werden und das Personal mit einem Lächeln den Arbeitstag starten. Nachdem uns unser Arbeitsplatz in dem Assistenzbereich gezeigt wurde, konnten wir schon bald bei der Mappenvorbereitung für die BetreuerInnen zusehen. Frau Mag. Gerda Kraus hat uns gut eingeschult, so dass wir auch selbst schon die ersten Mappen vorbereitet haben. Eine meiner weiteren Aufgaben bei der Ersten Bank im Backoffice war auch die telefonische Terminvereinbarung und das Arbeitsmaterial in den Besprechungszimmern nachfüllen. Wir, als Praktikanten, dürften auch vorne ins Foyer gehen und mithelfen.

Besonders für mich war die angenehme Arbeitsatmosphäre. Die KollegInnen waren sehr hilfsbereit und offen. Ich habe sehr allgemeine Fragen gestellt, auf denen ich immer eine Antwort bekommen habe. Ich kenne mich jetzt mit den Sparbüchern und den Girokonten viel besser aus.

Meiner Meinung nach sollte man als junge Person, die sich in der Berufswelt noch finden muss, auf jeden Fall in einer Bank arbeiten, denn dort die „Wirtschaftswelt“ sehr gut vorgestellt wird. Durch meine Tätigkeiten bin ich sprachlich viel selbstbewusster und das nehme ich für das weitere Leben mit.

Morgen ist schöner!

Bei den Workshops gab es vor der Corona Pandemie zwei Einheiten in Wien mit direktem Kontakt. Der Plan war, dass wir dann bei der nächsten Einheit zusammen Schreiben und auch kochen. Leider kam dann Corona. Deshalb haben wir die weiteren Termine online gemacht. Als wir uns dann dazu entschieden es online zu machen. War ich unsicher uns skeptisch, weil ich Angst hatte, dass die Interaktion fehlt. Später habe ich von den Teilnehmern erfahren, dass sie genauso darüber dachten.

Zwei weitere Einheiten waren dann online. Beim ersten Treffen ging es um Kennenlernen, Vertrauen aufzubauen damit wir dann interaktiv werden. Deshalb ist es wichtig zuerst das Vertrauen zwischen mir und ihnen und auch zwischen ihnen untereinander aufzubauen. Beim zweiten Termin ging es um Schreiben: Was es für sie bedeutet, ob sie Erfahrungen damit haben, was sie darüber denken, etc. Wir haben über verschiedenen Formen von Schreiben gesprochen, darunter auch Poetry Slam, dabei haben wir uns die Regeln angeschaut die Voraussetzungen wie das funktioniert etc.

Online ging es um Schreiben, wir haben verschiedenen Schreibübungen gemacht. Szenen aufgebaut und auch Dialoge aufgebaut. Interessant war auch ich habe Einzelgespräche mit jedem Teilnehmer geführt was ihn gerade im Moment beschäftigt. Manche haben etwas aus dem Alltag erzählt, andere über philosophische Fragen. Das war interessant, denn dadurch entstanden ganz verschieden Themen, über die die Teilnehmer schrieben.

Danach hatten die Teilnehmer Zeit zu schreiben und dann haben wir gemeinsam darüber gesprochen und sie haben ihre Themen mit den anderen diskutiert. Beim ersten Treffen in Wien, habe ich über die Teilnehmer Eindrücke gewonnen. Online war es dann fast umgekehrt, denn sehr ruhige Teilnehmer waren online plötzlich sehr aktiv und haben gut teilgenommen. Sie haben später gesagt, es hat ihnen online besser gefallen, weil die Gruppe geteilt war, es waren also weniger Teilnehmer und dabei haben sie sich wohler gefühlt und haben sich mehr getraut mitzumachen und aktiv zu sein. Wir haben dann ausgemacht, dass wir noch zwei Termine online machen um die Performance zu üben und ein Termin für die Aufführung.

Omar Khir Alanam – Projektleiter des Kunstprojekts „Morgen ist schöner“ – blickt auf das Semester zurück. Danke für den Bericht!

Ein Rückblick auf das Kunstprojekt „Morgen ist schöner!“

Für mich war das Kunstprojekt dieses Jahres sehr besonders nicht nur weil ich mich für die Themen sehr interessiert habe, sondern auch Dinge besprochen haben, auf die man normalerweise nicht denkt. Es war sehr lehrreich für mich und ich hab viel dazu gelernt, unser Trainer war auch sehr offen eingestellt und hat uns sogar einige Momente aus seinen Leben erzählt in der Form eines Gedichtes. Es war sehr rührend zu sehen, dass man seine Erfahrungen und seine größten Ängste in etwas so künstlerisches verwandeln kann. Es ist als ob man ein Spiegel sieht, dass was man vorher als eine Schwäche sah, wird zu deiner Stärke. Wir haben über viele Dinge geredet, aber das was mir am meisten in Gedächtnis geblieben ist, ist das wie alle so viel zu sagen haben und aus so vielen nicht gesprochenen Geschichten bestehen, wir selbst sind ein Kunstwerk, aber wie merken es nicht und erkennen uns als dieses nicht an. Man muss eine Reise in sich selbst begehen um diesen Blick zu bekommen. -Balqiz

Mir hat das Kunstprojekt sehr gut gefallen, weil es vor allem sehr angenehm war. Besonders gut fand ich die Gesprächesrunden, die zur einigen Ideenveröffentlichungen geführt hat. Omar ist eine sehr freundliche und offene Person, mit der man sehr leicht den Gespräch führen kann. Trotzdem hat mir noch ein bisschen Action gefehlt. Das gemeinsame Kochen ins Büro wäre sehr toll gewesen. -Mariana

Für mich war der Workshop ganz angenehm und kommunikativ. Nur wenn man sich an einem Ort trifft, ist ganz was anders. Da ist man besser konzentriert und kann sich besser unterhalten. Aber der Workshop an sich war ausgezeichnet und informativ. Zuerst über ein wichtiges Thema diskutieren und dann unsere Erfindung und Vorstellungen, was wir von diesem Thema halten, aufs Papier bringen. Nächstes Mal auch gerne! -Sahel

Als ich gehört habe, dass das Thema des heurigen Kunstprojektes „Poetry Slam“ sein wird, habe ich gefürchtet, dass es sehr langweilig sein wird. Denn ich bin kein Fan von Poetry Slam. Dennoch wurde ich bereits bei der ersten Einheit positiv überrascht, denn das Kunstprojekt war so spannend, dass sich die dreieinhalb Stunden so kurz angefühlt haben. Als wir das KP aufgrund der Corona-Krise online machen mussten, habe ich mich sogar wohler gefühlt, weil wir in kleinere Gruppen geteilt wurden. In unserer letzten Einheit durften wir unsre selbstgeschriebene Texte vortragen. Ich muss zugeben, dass alle Texte so kreativ und spannend waren. Somit ein Applaus für alle, die mitgemacht haben und natürlich ein großes Dankeschön an alle, die das KP organisiert haben. -Rosetta

Das diesjährige Kunstprojet war für mich sehr besonders! Dies bezieht sich nicht nur auf das „Thema“ des Projektes, sondern auch die Art und Weise wie dieser stattgefunden hatte. Aufgrund der Pandemie waren wir gezwungen unser Projekt anders zu gestalten. In diesem Fall haben die Koordinatorinnen eine sehr sinnvolle Alternative ermöglicht – nämlich über ZOOM. Für unseren Projektleiter, aber auch für uns, war dies eine ungewöhnliche Umstellung, aber er hat durch seine positive Einstellung und Geduld geschafft, dass wir uns auf Anhieb wohl und aufgehoben fühlen. Was das Projekt selbst angeht, hat mich das Thema ziemlich gut angesprochen, jedoch hatte ich meine Zweifeln wie man über Themen, die einen beschäftigen und teilweise auch jene, die man kaum angesprochen hatte, zu schreiben und anschließend auch vorzutragen.  Auch in diesem Fall kann ich ein Lob und ein Dank an Omar Khir Alanam aussprechen. Denn er hat sich sehr viel Zeit für die Start- bzw. Aufwärmphase genommen und uns damit genügend Zeit gegeben uns wohl und „verstanden“ zu fühlen. Demnach ist auch die Schreibphase reibungslos abgelaufen und wir hatten, das Vergnügen tolle Texte/Gedanken zu hören. DANKE!! -Arezou

Es war mir eine große Ehre, ein Workshop mit einem tollen Autor wie Omar zu haben. Obwohl ich kein Schreib-Talent bin (und es ging im Workshop um das kreative Schreiben), habe ich nach dem Workshop mich mehr getraut, meine Gedanken auf das Papier zu bringen, und ich muss gestehen, i liked it!  Omar hat uns ermutigt, unsere Gedanken, Eindrücke oder sogar Kurzgeschichten zu schreiben und sie vorzulesen. Was mir besonders viel spaß gemacht, ist als Omar uns eine kleine Geschichte über einen Freund von ihm erzählt hat, unsere Aufgabe war, eine weiterführung der Geschichte aus unserer Fantasie zu schreiben. Das hat wahnsinng spaß gemacht!! Jede von uns hatte ihre eigene, einzigartige Geschichte. Wir haben unsere Geschichten erzählt und es hat mich überrascht, wie sehr anders die Denkweise von anderen Menschen sein kann!! Alles in allem: Das Workshop war Top! 🙂 -Sara

Das Kunstprojekt war viel besser als ich es mir vorgestellt habe. Ich bin nicht wirklich ein poetry- slam Typ und ich habe mir eingestellt, dass es für mich langweilig wird. Aber es hat mich echt nicht enttäuscht wie gut dieser Workshop war. Die ersten zwei Einheiten waren offline, Omar hat sich vorgestellt und hat erzählt, warum er für poetry-slam brennt, was sehr interessant war. Danach konnte sich jeder vorstellen und erzählen, worüber er/ sie schreiben würde. Das war auch eine sehr interessante runde, da wir uns über tiefe Themen geäußert haben und danach darüber geredet haben, was uns ermöglicht hat nicht nur den Omar besser kennenzulernen, sondern auch einander. Die letzten zwei Einheiten waren online, die waren auch echt gut, da konnte jeder ein poetry- slam schreiben und es dann vorlesen. Omar war sehr lieb und hat keiner gezwungen was zu schreiben, wenn diese Person es wirklich nicht machen will. Er hat uns alle daran motiviert und ich glaube es haben alle Texte geschrieben, was sehr cool war. Beim Vorlesen hat er immer was positives gesagt und ein Paar hilfreiche Tipps gegeben. Er hat uns alle ein sehr gutes Feedback gegeben und uns motiviert weiter zu schreiben im Laufe des Lebens. Es war echt ein tolles Workshop, der mich motiviert hat, alles zu probieren, auch die Sachen, die mir nicht so sehr gefallen würden. -Silvy

„Poetry Slam“ hat für mich nichts geklingelt.. Hatte auch nie was damit zutun bis wir die Ehre hatten mit dem Autor Omar Khir Alanam zu arbeiten und er hat uns geholfen in den BASICS vom Poetry Slam reinzukommen bis wir unser eigenes schreiben können! Tatsächlich habe ich es dann auch geschafft und konnte dann mein erstes Poetry Slam präsentieren!! Es war eine sehr lustige/lehrreiche Zeit mit Omar und ich hoffe das ich in Zukunft die erlenten Skills benutzen werde 😀 -Elaa

Unsere Mathe Studienclub Coaches stellen sich vor

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kooperationspartnern Michael Eichmair und Felix Heistinger, wie auch bei allen Coaches. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf die Matura bestens vorbereiten.

Felix studiert die beiden Fächer Mathematik und Englisch auf Lehramt und Mathematik im BSc. Er ist seit über drei Jahren begeistert als Coach bei Mathematik macht Freu(n)de tätig und organisiert seit mittlerweile zwei Jahren gemeinsam mit Kolleg*innen den START Studienclub.

„Das Arbeiten mit den Stipis bereitet mir immer sehr viel Freude, deshalb war ich am Anfang des Semesters sehr enttäuscht, als wir zunächst den Studienclub vorübergehend absagen mussten. Ich kenne einige der diesjährigen Maturant*innen nun schon seit über 2 Jahren und ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, sie noch bis zur Matura begleiten zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Kolleg*innen, die das Online-Format mitentwickelt und umgesetzt haben und auch vielen Dank an alle, die im Rahmen des Projekts Mathematik macht Freu(n)de im Laufe dieses Semesters am Erstellen von Video-Lernzyklen beteiligt waren. Diese auf der Webseite des Projekts frei zugänglichen Video-Lernzyklen waren fester Bestandteil des Online-Formats der Studienclubs. Vielen Dank an START für die reibungslose Organisation und natürlich vielen Dank an die Stipis, die wie immer mit viel Freude und Engagement dabei waren.“  

Irene befindet sich in der Abschlussphase des Masterstudiums der Unterrichtsfächer Mathematik und Physik. Sie bringt gerne Abwechslung in den Unterricht und war beim Online-Format besonders motiviert, ihre neuen Ideen auszuprobieren.

„Ich war begeistert, wie gut der Online-Studienclub funktioniert hat. Die Jugendlichen sind immer pünktlich im virtuellen Meeting-Raum eingetroffen und nachdem wir dann grob besprochen haben, was wir in der heutigen Einheit machen werden, ging es auch schon los. Es hat wunderbar funktioniert, dass wir gemeinsam als Gruppe arbeiten konnten und alle sich gegenseitig unterstützt haben. Ein riesiges Kompliment an die Stipis an dieser Stelle, die dabei die entscheidende Rolle gespielt haben! Auch wenn als Lehrperson die Vorbereitung für das Online-Format viel mehr Zeit beanspruchte, als beim normalen Studienclub, war es eine tolle Erfahrung! Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte.“

Markus hat eine Vorbildung als Softwareentwickler und studiert derzeit Mathematik und Physik auf Lehramt. Das Bachelorstudium wird er voraussichtlich im Sommersemester 2020 abschließen. Neben dem Studium entwickelt Markus hobbymäßig Brett- und Computerspiele. Zwei seiner Brettspiele wurden schon veröffentlicht und in insgesamt sechs Sprachen übersetzt.

„Ich habe START-Kurse sowohl in Physik als auch Mathematik gehalten und bin von den Stipendiaten begeistert. Sie bringen sehr viel Freude, Wissen und Begeisterung in die Kurse mit. Das abreiten und lernen mit ihnen hat mir große Freude bereitet und ich würde jederzeit wieder einen START-Kurs halten.“

Anna studiert die Fächer Mathematik und Physik auf Lehramt und freut sich, bei den Studienclubs von Mathematik macht Freu(n)de dabei sein zu dürfen. Neben ihrem Studium und diversen Jobs, verbringt sie viel Zeit in den Bergen.

„Die Zusammenarbeit mit den START-StipendiatInnen war eine prägende Erfahrung. Trotz der außergewöhnlichen Situation konnten wir alle viel dazulernen. Die Jugendlichen waren engagiert und offen für Neues, weshalb es auch möglich war, den Studienclub online durchzuführen. Es war sowohl für mich als auch für die Jugendlichen eine Herausforderung. Dennoch gelang es uns mit Spaß und Interesse für die Mathe-Matura zu üben.“

Johannes kommt ursprünglich aus Salzburg und ist für sein Lehramtstudim zusammen mit der wahrscheinlich besten WG nach Wien gezogen. Er macht seit zwei Jahren bei den Projekten von MmF mit und arbeitet auch als Lernbetreuer bei der VHS. Um ein bisschen Abwechslung zu den Schüler*innen der Sekundarstufe zu bekommen, steht er bei den Pfadfinder*innen im Heimabend, wo er mit seinen Volksschulkindern allerlei Blödsinn macht. In seiner Freizeit geht er gerne Laufen oder macht Parkour an den verschiedensten Spots in Wien.

„Die Studienclubs sind wirklich ein brilliantes Konzept. Wir Coaches lernen genauso jedes Mal wieder vieles dazu und können so unser Know-How laufend erweitern. Durch die überschaubare Gruppengröße können wir besser auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden eingehen und auch Methoden anwenden, für die im Schulunterricht leider oft die Ressourcen fehlen. Ich habe mich ursprünglich für das Lehramt entschieden, weil es mir ein irrsinnige Freude macht jemandem etwas so zu erklären, dass plötzlich der Funke überspringt und genau das beobachte ich hier immer wieder. Mein Ziel ist, dass auch mein Unterricht später einmal so gut funktioniert.“

Katrin studiert die beiden Unterrichtsfächer Mathematik und Musikerziehung sowie Instrumental- und Gesangspädadogik Querflöte. Ihre Freizeit verbringt sie viel mit der Musik, aber auch Mathe-Nachhilfe und die Kurse im Rahmen von Mathematik macht Freu(n)de bereiten ihr viel Freude, da sie wertvolle Unterrichtserfahrung sammeln kann.

„Das Arbeiten mit den Start-StipendiatInnen hat mir große Freude bereitet, denn sie waren wirklich sehr motiviert und engagiert. Auch wenn wir uns leider nur „online“ kennengelernt haben, konnten wir gemeinsam viele mathematische Aufgaben lösen und Neues dazulernen.“

Sebastian ist Student im BEd und im BSc Mathematik. Seit dem Projektstart dabei, engagiert er sich immer wieder gerne bei Mathematik macht Freu(n)de und hat schon bei einer Vielzahl an Gelegenheiten als Coach oder als Tutor gewirkt.

„Die Stipendant*innen haben außerordentlich konzentriert und lösungsorientiert gearbeitet und trotz der ungewohnten Situation konnten wir als erfolgreiche Lerngemeinschaft wirken und eine Vielzahl an Aufgabenstellungen bearbeiten.“

Zum Abschluss: noch ein gemeinsames Gruppenfoto

Der Studienclub Mathematik kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf dich Matura bestens vorbereiten. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Erste START-Wien Offlinetreffen

Nach vielen Wochen Corona-Quarantäne war es an der Zeit, dass sich die START-Wien Stipendiat*innen wieder einmal persönlich treffen konnten. Und so wurden 2 Treffen im Grünen aka Outdoor vom Team gemeinsam mit den Stipisprecher*innen organisiert.

Großartige Bildungnsinhalte standen nicht am Programm 😉 dafür Eisessen, Federballspielen, Ninja und Volleyball. Angeblich kann man/frau aber beim Werwolf- und Unospielen so einiges über strategisches Denken und Argumentionstechniken lernen…

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf unser Leben?

„Österreich befinde sich in seiner größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, war zuletzt oft zu hören. Aber was genau wird sich in unserer Gesellschaft, in unserer Wirtschaft und für junge Menschen verändern? Dieser Workshop mit PolEdu möchte dir anhand von Fakten und Zahlen genau das aufzeigen, aber auch offen mit dir darüber diskutieren und deine Meinung hören. Ein interaktiver Workshop der politischen Bildung, der aktueller nicht sein könnte.“ so beschreibt PolEdu, eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, den heutigen Workshop mit START-Wien. Rosetta betont, dass das Besondere an diesem Workshop war, dass die Teilnehmer*innen miteinander über alle möglichen Themen reden durften: „Es war kein Workshop, wo von uns irgendwas verlangt wurde, sondern eher ein Austausch. Ich möchte auch PolEdu danken, dass wir die Möglichkeit hatten, unsere Ängste, Befürchtungen, aber auch Hoffnungen miteinander zu teilen.“

Der Titel des Workshops „Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf unser Leben?“ war zugleich der Ausgangspunkt der vielen Themen über die wir gesprochen haben. Ganz vorne dabei und sehr wichtig für unsere Stipendiat*innen die Matura und die 50/50 Regelung. Wie wird sich die Schule (Stichwort Distance-Learning) entwickeln? Wird sich das Bildungssystem und die Reifeprüfung verändern und wenn ja, in welche Richtung? Und welche Vorteile und Nachteile hat mir persönlich der Online-Unterricht gebracht? Die hohe Arbeitslosigkeit (höchster Stand seit dem Zweiten Weltkrieg), Kurzarbeit, Hilfspakete und das Gesamtbudget Österreichs bildeten die Grundlage für die Diskussion zur wirtschaftlichen Lage. Die ersten verschärften Maßnahmen zwangen Gastronomie, Tourismus und den Großteil des Einzelhandels zur Schließung. Die Folgen: Umsatzverluste und entsprechend hoher Personalabbau. Beim interaktiven Quiz konnten alle ihr Wissen über die aktuellen Entwicklungen und die Politik unter Beweis stellen. Silvy konnte sich durch ihre Schnelligkeit und das richtige Beantworten der Fragen viele Punkte holen und ging als Gewinnerin hervor. Zum Schluss reflektierten wir unser eigenes Verhalten hinsichtlich der Maßnahmen und Verordnungen, wie verpflichtender MNS in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen, sehr viel Händewaschen und Abstand halten und hinterfragten auch den Sinn dahinter. Vielen lieben Dank an PolEdu und Pascal für die sehr informative und nette Gesprächsrunde! Wir freuen uns bereits auf den Workshop „Schule 2030“ mit PolEdu.

Mein Interesse in Politik steigt immer mehr. Heute habe ich alles genau zugehört und absolut alles hat mich interessiert. Pascal ist wirklich sehr gut in dem was er tut und er begeistert mich mit seinem Wissen. Somit habe ich nur positive Reaktionen 🙂 -Mariana

Dieser Workshop war sehr informativ und flexibel gestaltet. Neben den interessanten Informationen, wie Österreich zur Zeit wirtschaftlich mit dem Coronavirus umgeht und welche Auswirkungen aufgrund des Covid-19 entstanden sind oder entstehen werden, gab es einen Onlinequiz, wo wir unser politisches Wissen und das Wissen über der aktuellen Lage mit den anderen Teilnehmern/innen messen konnten, was mir gut gefallen hat. Es gab ausreichend Möglichkeiten, wo man selbst zum Wort kommt. -Mahdi

Ich fand den Workshop sehr informativ und abwechslungsreich. Außerdem konnte man seine/ihre Meinung  in den Diskussionsrunden äußern. Das Quiz hat ebenfalls dazu beigetragen, dass der Workshop interaktiv ist, was ich total cool fand.  -Mariam

Andauernd werden die Menschen vom Covid-19 beängstigt. In den Medien werden fast nur Fakten und Zahlen  betont, welche die Lage der Infizierten spiegeln. Vergessen wird aber, dass den Menschen das Wissen über die Folgen bzw. Auswirkungen solcher Krisen auf unsere Zukunft fehlt. Genau deshalb war der Workshop mit PolEdu so wichtig für uns Schüler. Dabei wurde die Corona-Krise aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet, wodurch wir ein besseres Verständnis für diese Pandemie gewinnen konnten. -Jihan

Offline VWA-Training mit Sabine Lehner

Der erste offline Workshop während der Corona-Pandemie und mit den ersten Lockerungen, fand am Samstag, am 30. Mai 2020 statt und obwohl es ungewohnt war und die Anzahl der Stipendiat*innen gering, war es dennoch schön zu sehen, dass langsam wieder Normalität in unser Leben auftritt. Bei diesen Workshop hatten wir VWA-Training bzw. haben mit dem Schreiben angefangen und einige Übungen gemacht, die uns beim Recherchieren und Schreiben helfen sollen. Diese Art von Training ist das erste seiner Art bei START, deshalb haben wir uns besonders gefreut, dass wir auch in diesem Bereich Unterstützung bekommen. Wir haben etwas dazu gelernt und die meisten haben schon mit dem Schreiben angefangen, außerdem stand Sabine uns immer zu Seite und hat uns sehr geholfen mit unseren Fragen und Aufgaben. (Ein Bericht von Balqiz)

Ich finde jedesmal den Workshop mit Sabine sehr spannend und hilfreich. Die Zeit vergeht mit ihr sehr schnell und sie versucht uns immer zu helfen und den richtigen Weg zu zeigen. Daher Danke ich START, dass Sie für uns so eine kompetente VWA Leiterin gefunden haben. -Himanshi

Der Workshop war sehr gut. Sabine hat alles ausführlich erklärt und mich zum Schreiben motiviert. -Aghiad

Der Workshop hat meine Erwartungen erfüllt. Ich weiß mehr über das Paraphrasieren und fühle mich bereit mit der VWA anzufangen. Die Planung für den nächsten Termin finde ich ganz toll. -Mariana

Digitales VWA-Training

Besondere Situationen erfordern kreative Formate. Unsere VWA-Trainerin Sabine Lehner hat das Konzept des VWA-Trainings angepasst und ein digitales Format angeboten. Balqiz und Mariana berichten davon:

„Der Workshop mit Sabine hat uns nicht nur einen Überblick für die VWA gegeben, sondern hat uns auch geholfen zu erkennen, wie wir damit umgehen und was wir dabei beachten sollen. Zuerst haben wir unsere Themen vorgestellt und haben gemeinsam mit Sabine die wesentlichen Sachen einer VWA besprochen. Sie hat uns durch kurze literarische Beispiele erklärt was die Unterschiede zwischen den wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Textquellen sind. Dann haben wir uns mit den Zitierregeln beschäftigt. Da wir insgesamt vier Stunden zur Verfügung hatten, hat Sabine auch Einzelcoachings durchgeführt. Somit hat sie einen genaueren Einblick in unsere Arbeit erhalten und konnte unser Inhaltsverzeichnis zur Perfektion bringen. Wir fühlen uns jetzt viel wohler und bereit mit dem Schreiben anzufangen. Wir sind sehr dankbar, dass es auch Möglichkeiten gibt mit Sabine weitere Einzelcoachings zu haben. Danke Sabine für deine Hilfsbereitschaft, deine Motivation und das wunderschöne Lächeln.“

Der VWA Workshop war echt hilfreich. Sabine war sehr geduldig und kompetent. Sie hat Schritt zu Schritt uns alles erklärt und Feedback gegeben. Außerdem hat sie mit uns später Einzel Coachings gemacht, damit sie unsere Probleme auflösen kann. _-Himanshi

Der VWA Workshop mit Sabine hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Einzelcoachings. Ich finde die Zeit war auch perfekt, wir konnten all unsere Fragen stellen. Ich freue mich auf das nächste Mal 😊 -Fatema

Der Workshop fand ich an und für sich super, Sabine war auch sehr geduldig und hat alle unseren Fragen beantwortet und uns Beispiele gezeigt. Ich freue mich auf das nächste Mal 😊 -Aghiad

Mein soziales Engagement bei der Caritas

Jovana ist HAK-Schülerin und START-Wien Stipendiatin. Ihr soziales Engagement ist vielfältig, sie unterstützt nicht nur Schüler*innen (Volksschule, Mittelschule) bei den Caritas Lerncafes, darüber hinaus gibt sie ihren Mitschüler*innen Nachhilfe und ist Klassensprecherin.

Als ich nach einem Engagement gesucht habe bin ich auf die Website der CarBiz gestoßen und wahr sofort interessiert. Die Caritas bietet Lerncafés an verschiedenen Standorten an, wo Kinder (VolkschülerInnen und MittelschülerInnen) mit Migrationshintergrund kostenlose Nachhilfe von Freiwilligen bekommen. Die Kinder, die dort meistens eingeschrieben werden, haben Deutsch nicht als Erstsprache, weshalb man nicht nur mit den Hausübungen und mit dem Lernen für Schularbeiten hilft, sondern auch gleich Deutsch mit ihnen übt, indem man über die Freizeit während der Pause redet.

Am Anfang war ich mir unsicher, ob ich den Schülern/Schülerinnen bei dem Stoff helfen kann, da ich bei der Mittelschulen-Gruppe aushelfe. „Kann ich überhaupt noch den Stoff der Unterstufe? Werde ich mich erinnern können?“ Diese und viele Fragen sind durch meinen Kopf gegangen, während ich auf dem Weg zu meinem ersten Probetag war. Meine Sorgen sind jedoch sofort verflogen, da jeder jedem hilft, was mich ziemlich froh gestimmt hat! Man weiß etwas nicht? Kein Problem, man geht einfach zu einem anderen Freiwilligen und fragt nach! Ich bin ziemlich froh ein Teil des Lerncafés zu sein und bereue es sicher nicht, mich für das Nachhilfe geben entschieden zu haben. „Nehmen und Geben“, wie man so schön sagt.

START hilft uns, engagierten SchülerInnen mit Migrationshintergrund, da finde ich es ziemlich fair einen Teil von mir zurückzugeben, indem ich Kindern mit Migrationshintergrund beim Lernen helfe! Ich würde es wirklich jedem empfehlen, der gut in der Schule ist und natürlich die Motivation und Zeit haben freiwillig Nachhilfe zu geben! Auch wenn man sich am Anfang nicht sicher ist, ob man überhaupt helfen kann, keine Sorge! Jede Hilfe wird wertgeschätzt und auch dankbar angenommen!

PRESSEINFORMATION: „Gestalte deine Stadt“

(Wien, 24.02.2020) Anfang Februar präsentierten START Stipendiat*innen Gestaltungswünsche für den Vorplatz vor dem START-Büro in Wien Landstraße. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger sagte eine Umsetzung bis Sommer 2020 zu.

Stipendiat*innen als Stadtplaner

Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihrer Umgebung war der Workshop „Gestalte deine Stadt“, organisiert und umgesetzt von der Agenda Landstraße.  Dabei gingen die START-Wien Stipendiat*innen der Frage auf den Grund, ob und wie sie die Stadt, in der sie wohnen, mitgestalten und optisch verschönern können. Die Jugendlichen wurden selbst zu Stadtplanern und entwickelten Vorschläge für die Gestaltung des Vorplatzes vor dem START-Büro.
„Aktuell ist der Weg zum Büro und der Platz davor nicht sehr einladend“, fasst Teilnehmerin Israa zusammen, „viele Mistkübel, kein Grün und keine Sitzgelegenheit. Das wollen wir gerne ändern!“

Die Jugendlichen sammelten Ideen, gruppierten sie nach Ähnlichkeiten und versuchten ihre Ideen zu visualisieren. Schließlich wurden alle Ideen durch digitale Fotomontagen selbst gestaltet. Hilfreich dabei waren Referenzbeispiele von umgesetzten Projekten der Agenda Landstraße, die Inspirationen lieferten. Fest steht: Die Stipendiat*innen wollen ein Parklet – ein öffentliches Stadtmöbel mit Sitzplätzen – sowie begrünte Baumscheiben.  

Bezirkschef Hohenberger traf die Jugendlichen, ließ sich die Gestaltungsvorschläge erläutern, analysierte Umgebung und Möglichkeiten in einer Besichtigung vor Ort und sagte spontan eine Umsetzung bis Sommer 2020 zu.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 

Ab sofort startet die Bewerbungsfrist für den neuen START Jahrgang und damit auch für Jugendliche aus dem Bezirk Landstraße. Informationen für interessierte Bewerber*innen gibt es unter:
https://www.start-stipendium.at/bewerben/


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 214 4637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Zivilcourage Workshop

„Zivilcourage“ bedeutet Mut zu haben den Volk zu helfen. Es ist nicht immer leicht Leute in Not zu helfen. Dafür braucht man Mut, Wissen, Fähigkeit und natürlich auch Nervosität. Jedoch muss man nicht selbst handeln. Hier kann man auch um Bitte Helfen um andere Leute zu helfen. Wer man um Hilfe bitten kann, wie man Hilfe anbietet und welche Fähigkeiten man braucht ? Das alles haben wir in diesem Workshop gelernt. Der Workshop bestand aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil haben wir alle Informationen bekommen, um Zivilcourage anzuwenden. Im praktischen Teil haben wir Rollenspiele gespielt und auch Feedback bekommen. Solche Workshops sind immer wertvoll. Danke!
Bericht: Shehab
 

Der Workshop hat mir an sich sehe gefallen! Ich konnte vieles neu auffrischen, was wir in der Schule schonmal erklärt bekommen haben. Ich hätte mir nur mehr praktische Übungen gewünscht, damit wir mal die Theorie in der Praxis anwenden hätten können!
Mariana


Durch das Workshop habe ich gelernt, was es heißt Zivilcourage zu zeigen und wie man bei bestimmten Situationen zu handeln hat. Auch war es interessant die Erfahrungen der anderen im Sinne von Rassismus, sexuelle Belästigung etc. anzuhören und selber das eigene Erlebte zu teilen. Was mich gestört hat, waren das lange Sitzen und das schlechte Verhältnis von Praxis und Theorie. Das Theoretische ist gut zu wissen, aber kann schnell ohne Praxis vergessen werden. Zudem hilft die Praxis dabei das Selbstbewusstsein besser aufzubauen. Also ein gutes Verhältnis zwischen Praxis und Theorie ist essentiell für das erfolgreiche Lernen einer Person.
Ebru

Stellas Engagement bei Calimero

Kind, Kinder, Mutter, Mütter, Vater, Väter und Familie.

Hast du kleine Geschwister? Hast du dich um sie/ihn gekümmert? Hast du Erfahrungen, wie man mit kleine Kinder umgeht?

Ich habe auch kleine Geschwister wie viele von euch. Wenn du auch keine Geschwister hast, lies es trotzdem weiter, vielleicht wird es auch etwas für dich sein.

Wie meine Mutter meine kleinen Geschwister gefüttert hat, wie sie ihre Kleidung gewechselt hat, wie sie ihnen beruhigt hat, wenn die Kinder geweint haben usw. war meine Aufgabe, wenn mein Mutter nicht zu Hause gewesen war. Deswegen habe ich aufgepasst, während meine Mutter diese Sache gemacht hat. Ich habe daran Spaß und Genuss gehabt. Es interessiert mich bis jetzt und deshalb dachte ich mir, wie kann ich meine Erfahrungen weiterhin benutzen und jemand, sie/er Hilfe braucht, helfen.

Wenn man nach etwas sucht, wohin geht man? GOOGLE. Auf der Caritas Webseite habe ich eine Organisation (Calimero) gefunden und gesehen, dass sie freiwillige Personen für Mütter und Väter, die eine Unterstützung für ihr/e Kind/er brauchen, suchen. Wenn du auch Mal nicht mit kleine Kinder umgegangen bist, gibt Calimero dir die Gelegenheit es zu lernen. Es gibt Schulung Kindeswohl – Hebamme und Austausch, wo Freiwillige sich treffen und erzählen, wie es ihnen dabei geht oder wie sie es machen etc. 

Und jetzt bin ich ein Mitglied von Calimero. Ich unterstütze gerade eine Familie mit einem Zwilling, ein Bub und ein Mädchen. Sie sind 3 Monate und sehr süß. Wenn ich bei ihnen bin, ist meine Frage, welche ist sie und welche er. Sie sind sehr ähnlich, ich kann sie auf ersten Blick nicht voneinander erkennen. Aber bis jetzt habe ich mitbekommen, dass der Junge ruhiger und müder als seine Schwester ist und weniger weint.

Es ist unglaublich schön und genüsslich, erstes jemanden von Liebe und Herz zu helfen und zweitens mit Kinder zu sein. Man lernt immer etwas Neues und sammelt Erfahrungen, vielleicht irgendwann wärst du Mutter oder Vater, da könntest du deine Erfahrungen ausnutzen.

Kinder sind wichtig, weil sie ein Teil von unserer Zukunft bauen werden. 
Daher engagiere ich mich für Calimero!

Bericht: START-Wien-Stipendiatin Stella

START-Wien meets Computer Futures

Computer Futures, eine Personalberatung für IT & Tech, ladet zu einem abwechslungsreichen und berufseinblickenden Workshop in den Semesterferien ein. Shehab findet, dass der Nachmittag eine „tolle, unvergessliche Erfahrung“ ist und berichtet folgend über den Workshop.

Der Workshop mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Personalberatung Computer Futures war außergewöhnlich. Wir hatten die Möglichkeit die Arbeitswelt der Personalberaterinnen und Personalberater von der Nähe zu betrachten. Sie haben den Workshop in verschiedenen Stationen aufgeteilt. Einer der Stationen war der Lebenslaufcheck mit dem Sales Team Manager Jan Luther und mit einem professionellem Team. Sie haben unsere Lebensläufe kontrolliert und uns ein Feedback gegeben. Bei der 2. Station haben die Mitarbeiter uns von ihrem Tagesablauf erzählt. Was mich sehr fasziniert und ich sehr innovativ finde, sind die Methoden, die sie anwenden um deren Ziel umzusetzen. Das Team schreibt jeden Tag seine Tages, Monats- und Jahresziele auf einer Tafel und bespricht diese gemeinsam. Das Team setzt sich aus jungen und attraktiven Experten und Expertinnen zusammen. Die Atmosphäre dort ist sehr attraktiv und geeignet für Zusammenarbeit und Erfolge. Ein sehr gutes Beispiel ist, dass sie uns Pizza bestellt haben in unserer Pause, die Pizza war sehr lecker. Ganz speziell war auch das Feiern von Erfolgen. Eine Mitarbeiterin hat ihren ersten „Deal“ zwischen Kunde und Kandidaten abgeschlossen. Sobald sie herausgeschrien hat :“Ich habe mein erstes Deal!“, haben alle auf den Tischen geklopft und  ihr gratuliert. Sowas sieht man ehrlich gesagt nur in Filmen. Ein zusätzlicher, wichtiger Aspekt warum die Atmosphäre so perfekt ist, ist  die Unterstützung und die Motivation, die von den Vorgesetzten kommt. Sobald man sich wohl fühlt , hat man auch den Wille sein Bestes zu geben. Genau dieses Gefühl haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten von diesem Workshop mitgenommen. In den anderen Stationen haben einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich für uns Zeit genommen und unsere Fragen beantwortet beziehungsweise deren Karriereverlauf erzählt. Sie haben uns auch gezeigt wie sie mit den Kunden und Kandidaten in Kontakt kommen und bleiben. Der Workshop war nicht nur bildungsrelevant, sondern einige Stipendiatinnen und Stipendiaten können mehr davon profitieren. Sie haben mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, um eventuell ein Pflichtpraktikum zu absolvieren.  Es war eine tolle, unvergessliche Erfahrung. Danke START und Computer Futures!

Ein spezieller Dank gilt Anna Wolff und Kristina Pokorny, die für das Konzept und die Organisation verantwortlich waren.

Was konnten sich unsere START-Wien Jugendlichen vom Workshop mitnehmen? Und was ist ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Mir hat der Tag bei Computer Futures sehr gefallen! Ich fand es ziemlich praktisch, das wir in Kleingruppen eingeteilt waren, da jeder dann eine Ansprechperson hatte und somit auch die Zeit nutzen konnte um auf Fragen eingehen zu können! Man hat sehr viel über das Unternehmen und deren Arbeitstag erfahren und auch einiges erklärt bekommen, wie beispielsweise bei der Lebenslaufstation! Ich habe mich ziemlich wohlgefühlt bei ihnen und hoffe, das man nochmals ein Workshop mit ihnen machen können! -Jovana

Ich konnte mir anfangs nicht so viel unter dem Workshop vorstellen, ich dachte es ginge mehr um IT und im allgemeinen interessiert mich ja die Wirtschaft. Jedoch hat sich in kurzer Zeit herausgestellt das der Workshop, unfassbar spannend und toll ist. Mir war das Personalmanagement in der Art und Weise überhaupt nicht bekannt. Ich werde mich weiterhin mit dem Thema Personalvermittlung beschäftigen und bin sehr dankbar, dass ich beim Workshop dabei sein konnte. -Edison

Der Workshop war eine tolle Gelegenheit einen Blick in ein Unternehmen zubekommen, welche Arbeitsmethoden darauf beruhen einander zu unterstützen um das Ziel zu erreichen. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren sehr locker drauf und haben uns ihre Arbeit in mehreren OneToOne Gesprächen erläutert. Sie haben gezeigt das es keine Rolle in dem Unternehmen spielt, welchen Abschluss man erreicht hat, es kommt bei ihnen auf die Leistung, Motivation und Begeisterung an! -Salma

Danke noch einmal für das Organisieren und die Einladung! Es war echt informativ und hilfreich. Für mich besonders, weil ich mehr Informationen über das AI-Umfeld in Österreich erhalten habe. -Mike

Wie erwartet, hat mich der Workshop super gut gefallen und war für mich sehr Interessant, spannend und informativ. Da ich die Möglichkeit gehabt hätte, meinen Lebenslauf checken und einige Punkte korrigieren zu lassen. Ich war sehr begeistert von ihre Freundlichkeit und die Umfeld, die ich dort gesehen habe, hat mich motiviert, um mich für meine Zukunft noch viel mehr zu bemühen. Von diesem Workshop habe ich viel Neues gelernt und dadurch wurde mein Wissen erweitert. Ich konnte vieles mitnehmen, die ich in der Zukunft sicher brauchen werde. -Abbas

Jede Sekunde, die ich bei dem heutigen Workshop verbracht habe, war – muss ich unbedingt sagen – mega lohnenswert, denn ich habe gelernt, wie ich ein gutes, effektives und informatives Lebenslauf gestalte. Ich habe auch über SThree, Computer Futures und ihre Arbeit von den dort super netten, unterhaltsamen und enthusiastischen Mitarbeiterinnen viel Informationen bekommen. Ich wusste eigentlich nicht, dass es so etwas gibt. Allgemein hatte ich heute dafür ein lehrreicher und spaßiger Tag. Danke START und SThree. 🙂 -Sakaria

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend, was mir besonders gefallen hat, war meine Unterhaltung mit Anna. Ihr Bereich hat mich voll interessiert Business Intelligence. Ich hätte nur die Station von dem Lebenslauf Check länger gemacht. Ich hätte diese erweitert, da viele bzw. Ich sich nicht so gut damit auskennen, wie man eine schreibt. Ein Vorschlag wäre einen mit dem Team zu schreiben oder vielleicht Unterlagen fürs Mitgeben vorbereiten, damit ich bzw. andere nachschauen können, wie ein idealer Lebenslauf ausschauen sollte. Ich möchte mich aber für den Workshop und die Pizza herzlich bedanken 🙂 -Mariam

Der Workshop war sehr interessant, weil sie uns erzählt haben, was sie machen und warum sie überhaupt da sind. 1. Sie haben Kontakte mit Kunden, Unternehmen und Bewerbern. Und 2. Ihre Aufgabe besteht darin den passenden Kunden für die passende Unternehmen zu stellen, das ist wie verkaufen aber sie „verkaufen“ Dienstleistungen in Form von Arbeitern, statt Produkten. Am Anfang dachte ich, dass die Arbeit nicht schwer ist, aber dann habe ich mehrere Probleme gehört, die einem beim Arbeiten passieren können. Außerdem habe ich jetzt einen Überblick wie ein guter Lebenslauf ausschauen sollte. Ich danke die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Computer Futures, die uns das ermöglicht haben. -Ammar

Workshopreihe Textsorten: Leserbrief und Allgemeine Wiederholung

START-Wien Stipendiat*innen Aghiad & Stella berichten über die Workshopreihe „Textsorten“ mit Simone – in Vertretung für Mag. Hanna Reidlinger.

Leserbrief, kennst du dich nicht gut mit diesem Thema aus? Willst du dich vorbereiten? Du bist an der richtigen Stelle. Am Vormittag des Montages 03.02.2020 wurde diese Textsorte von der Trainerin Simone, welche Hanna vertreten hatte, im START-Büro durchgeführt. Am Anfang haben sich alle vorgestellt, weil Simone das erste Mal bei ihnen war. Simone ist die kleine Schwester von Hanna und sie hat auch Germanistik studiert, aber sie unterrichtet nicht in einer Schule, sondern sie gibt Training Kurse über die Textsorten.

Die TeihlnehmerInnen haben sich mit dem Leserbrief auseinandergesetzt. Was ist ein Leserbrief? Der Leserbrief ist eine kurze schriftliche Darstellung mit persönlichen Meinung. Diese Darstellung ist in Form von Zustimmung, Ablehnung, Widerspruch etc. Er besteht aus drei Teile (Einleitung, Hauptteil und Schluss) wie andere Textsorten. Ein Leserbrief beginnt mit einer Begrüßungsformel zum Beispiel, Sehr geehrte Frau XY, Sehr geehrter Herr XY oder Sehr geehrte Leserinnen und Leser. In der Einleitung wird Textsorte, Titel, Autorin, Autor, Medium und Erscheinungsdatum geschrieben. Die Einleitung ist besonders wichtig, weil der/die Leser/in sie als erstes lesen und sollte ihr/sein Interesse aufgeweckt werden. Der Grund sollte auch erwähnt werden. Im Hauptteil kommt eine kleine Zusammenfassung von Artikel und eigene Argumente. Im Schluss schreibt man, was für ihn wichtig ist zu betonen. Danach gibt es der Appell, in dem Vorschlägen vorgeschlagen wird. Als Abschluss sollte man sich bedanken und als allerletzte kommt die Schlussform (Mit freundlichen Grüßen, Vorname und Nachname, Wohnort und Unterschrift).

Worauf sollte der/die Schreiber/in achten? Sie müssen so kurz wie möglich zusammenfassen, damit genügende Wörter für Argumente übrigbleiben, weil der Leserbrief eine kurze Textsorte ist. Sie können eine Aufteilung der Wortanzahl auf Einleitung, Hauptteil uns Schluss machen. Zum Schluss des Workshops nachdem die Jugendliche alle diese Informationen gesammelt haben, haben sie zusammen ein Leserbrief geschrieben, damit sie auch lernen, wie sie das Gelernte benutzen können. Dieses gemeinsame Schreiben hat vielen gut gefallen, weil dadurch man von anderen auch etwas Neues lernen kann. (Ein Bericht von Stella)

Am Nachmittag haben die TeilnehmerInnen am Textsorten-Workshop, der als Wiederholung für alle Einheiten galt, bei denen die verschiedenen Textsortenarten gelernt wurden, teilgenommen. Die diversen Arten von Textsorten können in drei Kategorien unterteilt werden. Diese sind argumentierend, interpretierend, neutral. Zu den Argumentierenden Textsorten wie Meinungsrede und Kommentar geht es um die Darstellung der eigenen Meinung zu einem bestimmten Thema, während es bei den interpretierenden Textsorten um die Auseinandersetzung mit einem Text und seiner Sprache handelt. Danach beschäftigten wir uns mit Gedichten, wie man diese analysiert bzw. interpretiert. Dazu haben wir zwei ausgedruckte Gedichte zum Bearbeiten bekommen. Unsere Trainerin Simone hat betont auf was man bei einem Gedicht besonders beachten muss, nämlich auf die Strophen und ihre Zeilen. Darüber hinaus haben wir Gedichtformen, Versmaße, sowie Reimschemen besprochen. Zum Schluss haben wir kollektiv eine Gedichtinterpretation verfasst. (Ein Bericht von Aghiad)

Die Workshopreihe „Texsorten“ kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Vienna Open Lab – DNA Kopierer

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Du wolltest schon immer eine DNA kopieren? Im folgenden Bericht erfährst du über die eingesetzte Technik und Methoden für ein erfolgreiches Kopieren. Damit dein Wunsch in Erfüllung geht, komm nächstes Mal unbedingt in das Vienna Open Lab und mach mit!

Am 24.01.2020 haben sich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien in das molekularbiologische Mitmachlabor am Vienna BioCenter getroffen. Gleich beim Eintritt in das Labor haben uns zwei freundliche Gesichter herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Kathi und Gregor studieren Molekularbiologie an der Universität Wien und leiten gerne Workshops dieser Art mit jungen Menschen. Nachdem uns die Regeln und das Verhalten bei Gefahr im Labor erklärt wurden, konnten wir starten.

Gregor und Kathi testeten unser Wissen über die DNA und haben uns mit neuen Informationen gefüttert. Sie erklärten den Aufbau der DNA und bereiteten uns für den praktischen Teil des Workshops. Es ist erstaunlich, dass eine einzige Zelle in menschlichen Körper 2m lange DNA enthält. Ein Körper besteht aus 30 Billionen Zellen mit jeweils 2m langen DNA. Ist das nicht unglaublich?

Nach der erstaunten und nicht einfachen Theorie konnten wir mit dem Kopieren starten. Ich möchte erwähnen, dass das Kopieren von DNA nicht einfach ist, denn man braucht ein modernes Labor mit UV-Gerät und einem Thermocycler, das in der Lage ist die Temperaturzyklen einer PCR (= Polymerase Chain Reaction) selbstständig durchzuführen. Ohne diesen Geräten hätte das Kopieren sehr lange gedauert. Außerdem ist es sehr wichtig zu erwähnen, dass sich durch PCR die DNA in bestimmten Abschnitten kopieren lässt. Ohne PCR wurde kein Vaterschaftstest oder eine schnelle Diagnose von Krankheiten denkbar.

Wir, die Stipis, wurden in jeweils drei Personen pro Gruppe geteilt. Damit wir zu einem Ergebnis kommen, mussten wir zuerst die Stränge der DNA voneinander trennen. Dann haben wir einen Primer an die DNA angelagert und schließlich wurde die Temperatur auf 72°C erhöht, um zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Kathi und Gregor waren sehr begeistert von unserer Zusammenarbeit und den finalen Ergebnissen. Sie waren sehr offen und beantworteten gerne unsere Fragen über die Weiterbildung. Nach so einem informativen und gut strukturierten Workshop kann ich mich nur bedanken. Danke Kathi und Gregor!!!  (Ein Bericht bei Mariana)

Workshopreihe Textsorten: Textinterpretation & Textanalyse

START-Wien über die Workshopreihe „Textsorten“ mit Mag. Hanna Reidlinger.

Am Vormittag wurde die Textsorte Textinterpretation unter die Lupe genommen. Es wurde der Aufbau, das inhaltliche Fassungsvermögen sowie weitere wichtige Punkte erworben. Ganz wichtig für diese Textsorte wurde die diversen Gattungen angesprochen. Näher wurde auf die Lyrik eingegangen. Hier wurden die verschiedenen Versmaße, Versschemen und Metren besprochen. Wenn auch schwierig wurde versucht die Versmaße erfassen und differenzieren zu können. Dabei wurde die Betonung nach Trochäus, Daktylus, Anapäst etc. angewendet. Die ersten Schritte um ein Gefühl zur Erkennung des richtigen Versmaßes wurde beschreitet.

Nach der ganzen Hirnarbeit folgte die Mittagspause. Nach dieser begann auch schon die zweite Einheit. Schritt für Schritt wurde das Rezept der Textsorte Textanalyse aufbereitet. Welche Vorgehensweise zu empfehlen ist, was man alles analysieren kann bzw. muss. Syntax, Stillmittel und vieles mehr.

Die Workshopreihe „Texsorten“ kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Die Wiener Börse im Überblick

Am 18.1.2020 besuchten wir die Wiener Börse um mehr über Finanzen zu lernen. Der Workshop wurde von Herr Alexander Racher geführt. Zuerst mussten wir uns Fragen überlegen und auf einem Zettel schreiben. Die Fragen wurden dann einzeln beantwortet wie zum Beispiel: „Was macht eine Börse“ „Welche Abteilungen hat eine Börse“ „Wie kauft man Aktien“ etc. Herr Racher beantwortete dies mit eigenen Worten oder mithilfe einer Präsentation, die während dem ganzen Workshop auch benutzt wurde. Die PPP befasste viele Themen bezüglich Aktien, ETFs, Risiken und mehr.

Eine Börse bringt Anleger und Unternehmer zusammen und stärkt die Volkswirtschaft. Zu den Aufgaben der Börse gehört die Überwachung des Handels und stellt Informationen über Markt und Preise zur Verfügung.

Wir haben auch über die Investmentfonds und ihre verschiedenen Arten gelernt. Einer der wichtigsten Themen war das „magisch Dreieck“ dies besteht aus Liquidität (Zahlungsfähigkeit), Sicherheit und Rendite (Gewinn) und hilft dabei das Risiko von Sparbüchern, Anleihen, Aktien und mehr zu bestimmen.

Ich persönlich habe viel aus diesem Workshop gelernt und fand es ziemlich hilfreich! Ein Tipp das ich mir mitgenommen habe ist „Jetzt in eurem Alter zu investieren ist besser als später“ und werde auch die Chance nehmen! Es schadet nie dein Wissen zu erweitern und daher empfehle ich anderen sich auch mehr über Finanz/Aktien  zu informieren. Fazit: Nur in Finanzinstrumente investieren, die man selbst auch versteht! Und langfristig denken, den kurzfristigen Gewinn gibt es nur im Lotto.

Wir bedanken uns bei Alexander Racher für den Workshop und freuten uns den eheamligen START-Stipendiaten Mike wiedergesehen zu haben.

Bericht: START-Stipendiatin Elaa

Der Workshop war informativ, ich konnte mir einen Überblick verschaffen was die Wiener Börse ist und wie sie funktioniert. Außerdem haben wir intensiv darüber gesprochen was Wertpapiere sind und warum man das Geld investieren sollte. Ich möchte den Herren Alexander an dieser Stelle danken, der uns den Überblick ermöglicht hat und frue mich auf weitere Workshops bei der Wiener Börse. (Nour)

Der Vortrag war sehr informativ und ich habe eine Menge gelernt, jedoch war es so viel auf einmal, dass mein Kopf nach der 1. Hälfte überladen war. Ein Rundgang wäre cool gewesen. (Ebru)

Ich fand den Besuch super. Er war bildend und höchst interessant. Es wurden viele Fragen gestellt und alle zur vollster Zufriedenheit beantwortet. Man hat einen guten Einblick in die ganze Materie der Börse bekommen und es wurde versucht alles verständlich zu erklären. Dank den Besuch weiß ich zum Beispiel den Aktienkurs zu verstehen, oder wie das Handel mit Aktien abläuft. Alles in allen eine sehr gelungene Veranstaltung! (Aleksandar)

Ich persönlich fand den Workshop sehr interessant, aber leider kam ich nicht wirklich immer mit, da der Tag ein langer Tag für mich gewesen ist und ich mich nur schwer konzentrieren konnte. Ich bin froh einiges über die Börse erfahren zu haben und an den Workshop teilgenommen zu haben, denn wissen ist Macht 🙂 (Mariam)

Der Workshop war inhaltlich gut aufgebaut und Beginnerfreundlich gestaltet. Die Grundlagen wurden erklärt und Fragen verständlich beantwortet. (Shawn)

Für mich war vieles neu: mir war nicht klar dass man einfach Teile seines Unternehmens als Aktien verkaufen kann. Sonst habe ich mir gemerkt, dass
wenn man wenig riskiert, auch wenig Gewinn macht, aber bei riskanteren Aktien es passieren kann dass man ein Bettler wird. Auch die Diskussion über Sparen und die Inflation fand ich interessant. Ich danke der Wiener Börse für diesen Workshop!
(Abdul)

Armut in Österreich. Ein Workshop der youngCaritas.

Armut bedeutet immer einen Mangel an Ressourcen und Möglichkeiten. Was wir da gehört haben, war sehr erweckend und interessant.“ Abdul Baset berichtet über den Workshop „Armut in Österreicht“ bei der youngCaritas.

Es gibt verschiedene Gründe für Armut, z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Schicksalsschläge und/oder Schulden bei der Bank usw. Das interessante war das Rollenspiel. Wir sollten uns in, die auf einem Zettel beschriebene Person hineinfühlen/hineinversetzen. Dann las die Workshopleiterin einige Aussagen und wir sollten je nach Person zu den jeweiligen Themen ein Schritt nach vorne machen. Abbas hat keinen Schritt gemacht bei der letzten Aussage habe ich einen großen Schritt genommen (das einzige, was von der angegebenen Person selbst abhängig war) und das war mein einziger Schritt. Samira, Zidan und Mariam haben alle Schritte genommen bis es keinen Platz mehr gab, alle anderen waren in der Mitte verteilt. Wir sollten von unserem Standort aus versuchen einen Papierball in einem roten Korb zu werfen. Wir haben jeweils geworfen. Die Leute, die den Korb getroffen hatten, sollten die Erfolgreichsten sein. Ganz klar Mariam, Zidan und Samira haben den Korb getroffen und der Rest der Gruppe, hat das nicht getroffen, weil sie sehr weit vom Korb entfernt waren.

Nach diesem Spiel bzw. Experiment habe ich oder ein anderer etwas zur Politik gefragt und es führte zu einer halbstündigen Diskussion und wir mussten länger dort warten wegen dieser Diskussion. Diskussion war über Vorurteile, Migrationshintergrund und Faschismus. Das war unser ganzer Workshop in meinen Wörtern. Aus diesem Workshop haben wir gelernt, wie die Caritas hilft und was für eine Umgebung wir haben. Wir haben gelernt, dass Österreich ein Sozialstaat ist und es daher Sozialleistungen für Menschen gibt, die hilfsbedürftig sind. (Ein Bericht bei Abdul Baset Rezaee)

Der Workshop hat mir besonders gut gefallen, denn ich wollte immer schon mehr über youngCaritas und dessen Funktionen erfahren. Durch die Aktivitäten habe ich eine bessere Vorstellung über Armut und Menschen aus unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft bekommen. Die Diskussion am Ende über die aktuelle politische Lage in Österreich hat mir auch sehr gut gefallen und ich würde diese im Rahmen eines anderen Workshops weiterführen. – Samira

Das Workshop war sehr gut und interessant für mich, da es über ein sehr wichtiges Thema geht. Für mich war es wichtig was man unter dem Wort „Armut“ verstehen kann. Es war generell ein sehr interessanter Workshop und ich fand es sehr gut.  – Zidan

Laylan von Young Caritas hat uns für zwei Stunden in die Welt der Armut, eingezogen. Am besten hat mir das Rollenspiel gefallen. Wir waren Personen aus den unterschiedlichsten Schichten in der Gesellschaft und haben versucht ihren Blick auf die Welt besser zu verstehen. Ich war der Sohn des Bankdirektors, dem alle Türe der Berufswelt offen stehen nur weil er finanziell unterstützt wird. Dieses Spiel widerspiegelt unsere Gesellschaft. Mich irritiert die Tatsache sehr, dass 5% der Wohlhabenden in Österreich ganzen 45% an Reichtümer für sich haben. Währenddessen bleibt für die Menschen aus eher ärmeren Verhältnissen nur 4% übrig. Durch den Workshop habe ich die Definition von Armut und die Gefährdung davon besser verstanden. Es ist von großer Bedeutung sich mit den Problemen der Erde zu konfrontieren und eine Lösung zu finden. – Mariana

Ich fand den Workshop sehr sehr interessant, da ich mir nie dachte, dass in Ö Armut existiert. Ich habe in dem Workshop sehr vieles gelernt, wie zum Beispiel, dass Menschen unter einem gewissen Einkommen als arm bezeichnet werden. – Mariam

Besuch bei der Oesterreichischen Kontrollbank

Was macht die Oesterreischische Kontrollbank? Wer arbeitet dort? Welche Bereiche hat das Unternehmen? Welchen Bildungsweg haben die Mitarbeiter davor eingeschlagen? Wie ist der Arbeitsalltag von Mitarbeiter_innen? Was muss man studieren um bei der OeKB zu arbeiten? …. All diese Fragen wurden den START-Wien Stipendiat_innen am 23.12 von Mitarbeiter_innen von START-Wien Pate OeKB beantwortet.

Nach eine Begrüssung durch CSR-Verantwortliche Nastassja Cernko und einer allgemeinen Vorstellung des Unternehmens, nahm sich Personalchef Josef Feldhofer Zeit um den Jugendlichen zu erklären wie man sich bei der OeKb bewirbt, auf was zu achten ist. Im Anschluss wurden in einem Worldcafe folgende 7 Bereiche durch Mitarbeiter_innen der OeKb an jeweils einem Tisch vorgestellt:

  • Exportfinanzierung
  • Alles rund um die Wertpapiere (OeKB CSD – Zentralverwahrer für Wertpapiere)
  • Entwicklungsfinanzierung
  • Treasury – Aufnahme von Kapital am Kapitalmarkt
  • Innovationsmanagement
  • Buchhaltung und Controlling
  • Internationale Beziehungen und Länderanalysen

Insgesamt hatten die Jugendlichen rund 20 Minuten Zeit Fragen zu stellen und mehr über die Bereiche und Arbeitswelten der Mitarbeiter_innen zu erfahren, dann wurde gewechselt. Jeder Jugendliche konnte während dem Worldcafe 5 Bereiche kennenlernen. Vielen Dank an die OeKB für diesen spannenden Workshop!

Wie es den Jugendlichen gefallen hat und was ihre Eindrücke waren erfahren sie hier:

Der Workshop bei der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) war faszinierend. Ich kannte nur die Bankinstitute für Zahlungsverkehr. Die Kontrollbank ist jedoch speziell. Man kann grob sagen:“ Sie kontrolliert die verschiedenen Transaktionen im In- und Ausland.“ Die verschiedenen Dienstleistungen, die die OeKB anbietet, sind sehr innovativ und interessant. Der World Café war sehr hilfreich, um einen Überblick von allen Bereichen zu bekommen. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen und ich freue mich auf ein Praktikum in der OeKb ab zu solvieren.
Shehab Abdel-Latif

Am 23.12 habe ich mit einigen Start Stipendiaten die Gelegenheit gehabt OEKB näher kennenzulernen und zu erfahren, welche Berufe es gibt. Der gesamte Workshop war sehr informativ und die Mitarbeiter zudem sehr freundlich. Wir wurden in Kenntnis versetzt, welche Berufe es gibt, mit der Zusatzinformation, welche Abteilungen, für welche Tätigkeiten zuständig sind. Ich war begeistert, als ich erfahren habe, dass die OEKB IT Abteilung eine sehr große Abteilung ist. Mit großem Interesse würde ich mich gerne bei Ihnen als Java Entwickler beim OEKB bewerben und meine Karriere erweitern.
SHIRZAD Ahmad Reshad

Ich fand den Ausflug in die Oekb sehr interessant, einerseits weil ich davor noch nie dort war und andererseits da es Berufe gab von denen ich davor noch nie was gehört hatte. Wir durften diese Berufe nicht nur kennenlernen wir haben auch mit Personen sprechen können die diese schon Jahrelang machen. Das war toll weil ich davon überzeugt bin das es informationsreicher ist wenn wir mit Leuten sprechen ihre Meinungen etc hören, die diesen seit Jahren ausüben wie wenn wir diese Informationen von anderen bekommen.
Uns wurde auch gesagt das es Praktika Möglichkeiten gibt und ich habe viel mitnehmen dürfen.
Kamila

Der Workshop war sehr informationsreich.
Ich habe einiges von der Funktion der Oekb Mitbekommen. Außerdem waren die PräsentatorInnen sehr offen und haben alle unsere Fragen beantwortet.
Aghiad Laila

Der Tag in der Oesterreichische Kontrollbank AG hat mir sehr gut gefallen. Wir haben vieles über die jeweiligen Abteilungen in der OeKB gelernt. Abteilungen wie zum Beispiel: Innovationsmanagement und Internationale Beziehungen und Länderanalyse haben mich sehr fasziniert. Der Tag war für mich persönlich sehr hilfreich und spaß hat hat er auch gemacht. Vielen Dank an START und die OeKB für die Ermöglichung dieser Tag.
Atila

Die Veranstaltung war informativ, wir haben sehr viel neues über die Oekb und ihre Bereich erfahren. Wir hatten die Möglichkeit die Mitarneiter und Mitarneiterinnen kennzulernen und mit ihnen zu sprechen. Ich möchte an der Stelle die OekB hezlich bedanken für die Einladung und der informative Workshop.
Nour

Der OEKB Workshop hat mich persönlich sehr gefallen, da ich die verschieden Bereiche, wie Wertpapier, treasury, Entwicklungsfinanzierung, etc. näher kennenlernen konnte und dabei fragen stellen konnte. Außerdem war die Atmosphäre sehr angenehm 🙂
Mariam

Ich fand den Workshop sehr interessant und auch hilfreich. Da ich den Workshop „ÖKB“ mit „ÖBB“ verwechselt habe, habe ich mir am Anfang nicht vorgestellt, dass es gut ist. Aber doch, durch diesen Worshop wurde meine Allgemeine Wissen über Wirtschaft erweitert und habe vieles mitnehmen können.
Lg Abbas

Es hat mir sehr gefallen und ich habe so viele Informationen bekommen z.B.: wie alles dort läuft und wie sie die Kredite nehmen und weiter geben.
Es war einen sehr interessanten Workshop für mich.
Zidan

Der Worshop an der OEKB gehört nun auch zu den vielen Workshops beim START, die für immer in Erinnerung behalten werde. Diese Form von Workshop war für mich neu, jedoch hat sich diese als sehr hilfreich und informativ erwiesen. Die BankmitarbeiterInnen haben stets versucht uns, so viel wie nur möglich über ihr Beruf bzw. Schwerpunkte an der OEKB aufzuklären, sei es über Bilder, Aufzeichnungen oder Vergleiche, nicht kam zu kurz. Zudem haben wir über ihr Schul-&Universitätslaufbahn erfahren und einige Tipps erhalten. Obwohl ich nicht vorhabe in diese Richtung zu gehen, hat mir der Workshop trotzdem gezeigt, dass ich mich auch in diesem Bereich wohl fühle. Kurzer Nebeninfo: Meine Begeisterung zuhause über den Workshop hat mein Bruder (besucht eine HAK) bewegt zu überlegen, sich für ein Praktikum bei der OEKB zu bewerben.
Arezou

Das war interessant, weil ich zum ersten Mal das Bankensysten verstanden habe, wie es normalerweise geht!!
Ammar

Ich fand das World Cafe sehr interessant. Vor allem hat mir der Tisch der Entwicklungsbank gefallen und würde sogar mehr davon in einem Praktikum erfahren.
Was ich etwas schade fand, war die kurze Zeit, weil ich bei zwei Tische nicht sitzen konnte.
Ebru

Winterfest bei START-Wien

Am letzten Samstag vor den Weihnachtsferien kamen alle START-Wien Stipendiat_innen und Freund_innen zusammen um den Winter zu begrüssen, der am gleichen Tag offiziell begann!

Alle Stipis brachten etwas zum Essen mit, es wurden interessante Punschvariationen mit den Titel „Apfelstrudel“ und „Orangenwintertraum“ gekocht und getrunken, UNO gespielt und viel geplaudert und gelacht. Als Gäste duften wir wir Stipis aus Ober- und Niederösterreich und Meghety als Vertreterin des Aluminvereins begrüssen, welche auch einen kleinen Vortrag über die Angebote von START-Alumni hielt.

Nachdem wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit und DIY bei START schon länger beschäftigen haben wir uns diesmal in der Produktion von Kosmetika probiert. Wir erzeugten biologischen Lipbalsam, Bodymelts und Bodywhips!

Alle Stipendiat_innen bekamen von START ein Powerbank geschenkt, damit sie Ihnen im neuen Jahr nie der Saft ausgeht 😉 – das Team bekam im Gegenzug T-Shirts geschenkt die von allen Stipis unterschrieben waren. Am Ende verfassten die Stipis noch die Weihnachts/Neujahrswünsche für ihre Paten und ein netter, gemütlicher Tag fand ein Ende.

Vienna Open Lab – DNA-Atelier

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Unsere START-Wien Stipendiat*innen nahmen am „DNA-Atelier“ teil, extrahierten ihre eigene DNA und durften diese auch mitnehmen. Sie konnten ihr Wissen über pflanzliche und tierische Zellen, deren Unterschiede und Aufbau zudem vertiefen. Das Atelier versucht einen Laboralltag zu simulieren und den Teilnehmenden einen ersten Einblick in diesen zu gewähren. Das Beachten von Sicherheitsvorschriften, Richtlinien der Sauberkeit und Sterilität, die Handhabung der Laborgeräte, wie auch weiße Labormäntel und das Verbot von Lebensmitteln gehören dazu.

Der Workshop beginnt mit Theorie: Wie ist eine Zelle aufgebaut? Wie unterscheiden sich pflanzliche von tierischen (menschlichen) Zellen? Und was befindet sich im Inneren einer Zelle? Die Workshopleiterinnen Lara und Sana erstellen gemeinsam mit den Jugendlichen Skizzen von Zellen, bestimmen die Funktionen und Eigenheiten, wie auch die Unterscheidungsmerkmale, bevor sie sich eingehend dem Inneren der Zelle widmen. Im Inneren befindet sich die DNA (engl. deoxyribonucleic acid), sie ist der Träger der Erbinformation aller Lebenwesen, wie auch von einigen Viren, also die Basis der Gene. Das Wissen der Jugendlichen über die Funktionen und den Aufbau der DNA geht über das Grundlegendste hinaus, daher geht es auch schnell zur Praxis über. In zwei Gruppen aufgeteilt werden zuerst die Zellen von Bananen und Zwiebeln unter dem Mikroskop betrachtet, bevor die Zellen aus der eigenen Mundschleimhaut eingehend untersucht werden. Unter dem Mikroskop werden die Unterschiede deutlicher: die tierischen Zellen sind rund und oval, die pflanzlichen haben Ecken und Kanten, und erinnern an kleine Blumen. Eine kurze Reflexionsrunde folgte um die Ergebnisse zu vergleichen.

Der zweite Teil erweist sich als der spannendere, denn die eigene DNA wird untersucht. Zuerst wird die DNA aus Zwiebeln und Bananen extrahiert. Die Genauigkeit jedes Schrittes erfordert sehr viel Konzentration um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. Die DNA der Zwiebel ist deutlich sichtbarer als die von der Banane, der Eindruck entsteht als wäre sie mehr „verkettet“ bzw. dürfen wir annehmen, dass die Gruppe mit den Bananen nicht genau gearbeitet hat. Im zweiten Schritt wird die eigene DNA extrahiert, der Höhepunkt des Workshops! Zuerst sollen alle Teilnehmenden 30 Sekunden lang ihren Mund mit einer Salzlösung spülen, damit eine hohe Menge an Schleimhaut gewonnen werden kann. Bei zwei Stipendiatinnen erzeugt der Gedanke sehr viel Ekel und sie überlassen diesen Vorgang den anderen. Mit einfachen Methoden, welche schrittweise erklärt werden, wird versucht die eigene DNA zu extrahieren. In jeder menschlichen Zelle ist im Zellkern ein 2 Meter langer DNA-Faden und dieser soll bestenfalls isoliert werden. Die Extraktion des eigenen Erbguts darf auch am Ende des Workshops mitgenommen werden. Wir können nur spekulieren, was die Jugendlichen mit ihrem Erbgut machen werden, jedoch ist Klonen, also die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen, eine mögliche Option.

Das coolste für mich bei heutigen Workshop in Vienna Open Labor war die Extraktion der DNA aus unseren Mundschleimhaut. In den Naturwissenschaftlichen Bereich reinschnuppern zu können fand ich als eine gute Abwechslung zu den bisher durchgemachten Workshops. Ich freue mich auf noch mehr interessante und komplexere naturwissenschaftlichen Workshops! -Mariana

Der Workshop war sehr informativ, jedoch mit viel Spaß gestaltet. Wir haben uns die tierische- und pflanzliche Zelle angeschaut. -Nour

Der Workshop war einer der besten Workshops, die ich beim START besuchen durfte und ich bin mir absolut sicher, dass die anderen TeilnehmerInnen mir auch zustimmen werden. Meine Vorfreude und Erwartung auf diesen Workshop hat sich vollständig erfüllt. Ich danke die Workshopveranstalterinnen, die uns Vieles nahegebracht haben und zudem auch unsere Fragen zu ihrem Studium beantwortet haben. Ich kann es kaum erwarten an das nächste Workshop in Vienna OpenLab teilzunehmen. -Arezou

Der Tag im DNA Atelier war wirklich cool , wir durften selber sehr vieles machen und ausprobieren was das ganze noch interessanter gemacht hat und auch die zwei Trainerinnen, die die Experimente geleitet haben, waren sehr nett. Ich freue mich schon auf den zweiten Termin. -Kamila

PRESSEINFORMATION – Politischer Gedankenaustausch von Bundeskanzlerin Bierlein mit START-Schüler*innen

Wien, 12.12.2019 – Spannende Diskussionsrunde im Dezember im Presseclub Concordia, initiiert vom Verein für politische Bildung PolEdu: Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, mittlerweile beinahe 200 Tage im Amt, gab einen Einblick in ihr Arbeitsumfeld und stellte sich den Fragen von Schüler*innen. Rund 90 interessierte Jugendliche aus 20 Schulen waren vor Ort, darunter auch acht Stipendiat*innen vom Verein START-Stipendien.

Bundeskanzlerin Bierlein betonte einmal mehr, den Stellenwert von lebendiger Demokratie und den Möglichkeiten sich einzubringen: ob bei der Nutzung des Wahlrechts oder auch bei Bewegungen zum Thema Umwelt. Es gilt, politisches Interesse bei Jugendlichen zu wecken und zu informieren. Politische Bildung sollte ihrer Meinung nach ein wichtiger und flächendeckender Baustein im Lehrplan der Schule sein.

Frauenquote. Auch Frauenquoten waren Thema der Diskussion: Frauen und Männer haben die gleichen Qualifikationen – warum sollte da eine Quote überhaupt erforderlich sein? Manchmal könnten Quoten vielleicht ein probates Mittel sein, um Geschlechterausgleich zu unterstützen, findet Kanzlerin Bierlein. Sie appelliert dringlich an alle Mädchen und Frauen: Wenn ihr eine Chance bekommt, dann nutzt sie auch!

Ideale Partei. Mariam, 17-jährige START Stipendiatin mit ägyptischem Migrationshintergrund, wollte von der Kanzlerin wissen, wie eine für sie ideale Partei aussehen sollte. „Offen und ohne Vorurteile! Es soll ein Miteinander-Handeln gegeben sein. Das gemeinsame Interesse soll im Zentrum stehen und nicht persönliche Gründe und Absichten“, beschreibt Kanzlerin Bierlein ihre Idealvorstellung einer politischen Partei. Parteimitglied würde sie aber dennoch nicht werden.

Zukunft. Kanzlerin Bierlein wünscht sich einen weiten Dialog: „Nicht nur die Parteien und die Regierung zeichnen Österreich aus, sondern auch die Zivilgesellschaft, Institutionen, Organisationen, NPO´s. Und daher sollten auch alle gehört werden.“


Über PolEdu. Um die politische Bildung zu stärken und den Diskurs zu fördern, kreiert der parteiunabhängige Verein PolEdu laufend neue Projekte, veranstaltet Events und Workshops, die gemeinsam mit Kooperationspartnern umgesetzt werden. Der Verein ist eine laufend wachsende Community von Politikinteressierten aus allen Richtungen, die einen Beitrag leisten, das Ausbrechen aus gewohnten Blasen zu ermöglichen und kontrovers über Politik zu debattieren. https://poledu.at/

Über START-Stipendien. Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. www.start-stipendium.at

Fotos © BKA/Andy Wenzel


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 214 4637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Im Gespräch mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein

Der Verein PolEdu ladet zum Gespräch mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein ein. Über 90 SchülerInnen aus 20 Schulen nahmen an der spannenden Diskussionsrunde teil, darunter auch acht START-Stipendiat*innen. Das Kennenlernen der Bundeskanzlerin, wie auch das Gespräch haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Die Teilnahme an der Diskussionsrunde mit Frau Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein war eine wirklich tolle Gelegenheit die Frau Bundeskanzlerin von Österreich näher kennenzulernen. Als wir angetroffen sind, wurden wir sehr herzlich begrüßt und bekamen etwas zu trinken. Um 16 Uhr kam dann die Frau Bundekanzlerin herein und führe eine Diskussion mit den Moderatoren. Wir haben viel Spannendes über sie gelernt und konnten anschließend ihr Fragen stellen. Sie hat alle unsere Fragen ausführlich und überaus professionell beantwortet. Am Ende konnten wir sogar auch ein Foto mit ihr machen. Alles in einem wahr es eine tolle Erfahrung. Vielen Dank an PolEdu für die Ermöglichung dieser Diskussionsrunde und alle die mitgewirkt haben. -Atila

Eine tolle Gelegenheit die erste Bundeskanzlerin Österreichs begegnet zu haben. Sehr spannende Themen wurden angesprochen. Klimaschutz und die Herausforderungen als die Bundeskanzlerin von einer Übergangsregierung waren die Hauptthemen. Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen und Diskussionsrunden wie diese und danke an das PolEdu Team für die Einladung. -Nour

Ich bin Aleks sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat, an der Poledu Veranstaltung teilzunehmen. Es war eine großartige Erfahrung, bei der Fragerunde und Diskussionstunde mit der Bundeskanzlerin Bierlein zu hören zu können. Davor hab ich mich kaum mit ihr beschäftigt und hatte kein wirkliches Bild von ihr im Kopf aber nun durch diese Veranstaltung ist es mir gelungen mir ein besseres Bild von ihr zu machen. Sehr interessant fand ich ihren Karriereweg vor allem großartig zu sehen, dass auch dadurch bewiesen wurde, dass Frauen sich MINDESTENS genauso gut in den höheren Positionen machen, wenn nicht besser. -Edison

Mariam fragt bei der Bundeskanzlerin nach: Wie sieht eine ideale Partei aus?

Ich persönlich fand die Antworten auf die Fragen, die die BK bekommen hat sehr neutral und direkt. Als Frau hat sie sehr vieles im Leben erreicht, was sehr inspirierend ist. -Mariam

Es war mir eine tolle Gelegenheit die Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein persönlich kennenzulernen. Spannende Fragen bezüglich Klima, Bildung, Arbeit usw. wurden an sie gerichtet. Es hat mich sehr gefreut die Frau, die immer als erste Frau genannt wurde, kennenzulernen und hoffe, dass in der Zukunft sich mehr Frauen für die Politik einsetzen. -Batoul

Ich war ziemlich glücklich die Chance gehabt zu haben bei der Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Brigitte Bierlein dabei sein zu dürfen. Als eine Frau, die öfters „als Erste“ bezeichnet wird, war sie sehr bodenständig und offen für alle Fragen! Ich fand die Diskussion mit ihr sehr interessant und am meisten hat mir ihre Lebensgeschichte gefallen, wie sie überhaupt auf das Kanzleramt gekommen ist, etc.
„Wenn du eine Chance bekommst, dann nutze sie auch“ 
🙂 -Jovana

Die Diskussion mit Dr. Frau Brigitte Bierlein war äußerst informativ und interessant. Besonders gefallen hat mir die Fragerunde, bei der wichtige Themen, wie Klima, Politikkunde als Fach in der Schule und die aktuelle Lage der österreichischen Regierung im Ausnahmezustand besprochen wurden. Die Bundeskanzlerin hat ebenfalls persönliche Fragen zugelassen und beantwortet, was ich sehr gut fand. -Shawn

Sabiha an die Bundeskanzlerin: Welche Aufgaben waren zu Beginn der Übergangsregierung herausfordernd?

Was könnte schöner sein, als eine nette Podiumsdiskussion mit einer hochrangigen Frau sowie parteilose Politikerin. Dass sie überrascht und auch enttäuscht war, dass es sich keine Frauen für die Komissionswahl gemeldet haben, fand ich schade. Aber sie hat uns (die Frauen) motiviert, sich zu trauen und einfach die Chancen nutzen, um weiter zu kommen, egal ob man glaubt, dass man es nicht schaffen kann. Des Weiteren war es gut ihre Meinungen über die verschiedensten Themen wie Klimapolitik, Bildungssystem, zukünftige Regierung und ihre Erfahrungen als die erste Bundeskanzlerin in einer Übergangsregierung zu hören. -Sabiha

Fotos © Joseph Estl/PolEdu

Mathematik macht Freu(n)de und Physik noch mehr!

Unsere START-Wien Stipendiat*innen und FreundeskreisteilnehmerInnen hatten auch in diesem Wintersemester wieder die Möglichkeit an einem Mathe & Physik Intensivkurs, welcher von der Fakultät für Mathematik an der Universität Wien angeboten wird, teilzunehmen. Vielen unserer Jugendlichen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden. Unsere Stipendiat*innen blicken auf das Semester zurück und berichten von der bereits vierten Runde des START-Studienclubs. Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit!

Die Studienclubs Mathematik & Physik können aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 25 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester an den beiden Studienclubs teilgenommen und konnte so ihr Interesse vertiefen, wie auch ihre schulischen Leistungen verbessern. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Der Mathe-und Physikkurs war hilfreich für mich. Es hat sowohl mein Verständnis, als auch mein bestehendes Interesse noch mehr erhöht. Zudem habe ich mittlerweile gelernt die Kenntnisse auch beiden Fächern zu verknüpfen. Dies hat mir und wird mir dabei helfen an die Aufgaben anders anzugehen. Die LehrerInnen haben sich besonders darum bemüht uns komplexe Themen auf eine verständliche Art und Weise zu übermitteln, was ihnen auch gelungen ist. Zusammenfassend kann ich nur sagen: DANKE!!!!! -Arezou

Durch den Mathematik-Kurs habe ich nicht nur mein vorhandenes Wissen erfrischt, sondern auch etwas dazu gelernt. Wir haben auch das aktuelle Stoff durchbesprochen, sodass ich für die Stundenwiederholungen bewaffnet war. Sara und Michael sind soo freundlich und motiviert. Besonders hat es mir gefallen, dass sie sehr offen sind. Aus diesen Gründen bin ich sehr motiviert an den Intensivkurs im Februar teilzunehmen und somit mehr Training für die Matura haben. Die Studenten, die Physik studieren, haben sich öfters gewechselt, trotzdem hat jeder von denen einen guten Eindruck auf mich hinterlassen. Ich habe bemerkt, dass sie uns verstehen, weil sie auch mal Schüler gewesen sind. Sie haben sich trotz komplizierten Definition sehr bemüht uns den Stoff näher zu bringen. Durch den bunten Programm sind die 3 Stunden sehr schnell vergangen. Ich hatte viel Spaß an den zahlreichen Diskussionen teilzunehmen. Vieles war für mich neu, vieles habe ich erst durch den Kurs verstanden. Die Studenten haben heute gemeint, dass es den Kurs in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr geben wird. Das finde ich sehr schade. -Mariana

Einer der besten Workshops bei START ist der Mathekurs. Man hat die Möglichkeit außerhalb der Schule mit den besten Studenten und Studentinnen Mathe zu üben, außerdem hat man die Chance sich mit Mathe intensiv zu beschäftigen und darüber nachzudenken. Der Mathekurs ermöglicht einem einen anderen Zugang zu Mathe als in der Schule. Ich freu mich weiterhin die Chance nutzen und am Mathekurs teilnehmen zu können. Ich danke an der Stelle den Mathe-Studenten und Studentinnen für die tolle Zeit. -Nour

Ich habe an beiden Kursen, sowohl Mathe als auch Physik, teilgenommen und war positiv überrascht. Beim Wort Studienclub dachte ich zuvor an autonomes Lernen, es hat sich jedoch herausgestellt, dass uns sehr viel auch erklärt wird und wir sehr gute Übungsbeispiele bekommen. Vor allem in Physik hätte der Begriff „Unterricht“ besser gepasst, da wir fast wie in der Schule die Themen mit den Betreuern besprochen haben. Die Physik wurde uns mit sehr interessanten Gebieten näher gebracht und verständlich vermittelt. Der Mathe-Kurs hingegen war sehr maturaorientiert und hilfreich. -Shawn

Der Name des Kurses,, Mathematik macht Freude“sagt sehr Vieles über die Herangehensweise, die unsere Mathestudenten durch den ganzen Kurs eingehalten haben. Jedes Thema wurde hinreichend behandelt. Zu jedem Bereich wurden uns verschiedene Übungsaufgaben je nach Stufung angeboten. Diese haben wir als Gruppe bearbeitet, wobei wir natürlich auch Unterstützung von unseren Betreuern Felix und Laura bekommen haben. Sie waren immer bereit, alle Fragen zu klären. Ich würde immer an dem Kurs teilnehmen, egal wie gut ich mit den Themen vertraut bin, denn man lernt in einer Gruppe immer etwas dazu. -Jihan

Die Mathe und Physik waren einfach toll. Ich bin jeden Samstag mit Freude zum Kurs gegangen und mir hat wirklich auch geholfen. Da habe ich viel geübt, mich für die Schularbeit vorbereitet und Neues dazu gelernt. Die LehrerInnen waren sehr hilfsbereit und wenn ich etwas nicht verstanden habe, haben sie mir mehrmals das Thema auf verschiedene Art und Weise erklärt. Ich bin dankbar und froh, dass ich diese Möglichkeit zum Lernen gehabt habe. Ich hoffe, dass die Kurse im nächsten Semester weitergehen. -Abbas

Der Mathe-Kurs war sehr intensiv und hilfreich, da wir unserem aktuellen Schulstoff entsprechend unterschiedlichste Übungen aus verschiedensten Lernbüchern machen konnten. Den Physik-Kurs fand ich extremst gut und interessant gestaltet, und zwar wurden uns Fragen gestellt mit sehr alltagsnahen Beispielen wozu wir in Gruppen mögliche Theorien/Vermutungen aufstellen konnten und über diese auch Diskussionen geführt haben. Diese Lernmethode fand ich sehr effizient und hilfreich, da uns Physik somit viel einfacher und verständlicher rüber gebracht wurde. -Zahra

An Samstagen gemeinsam Mathe mit dem Mathematik-Studienclub zu lernen hat mir sehr gut gefallen. Wir StipendiatInnen bekamen einen genau auf uns zugeschnittenen Lernstoff. Damit konnten wir genau das lernen, was für die Matura essentiell sein wird. Die TrainerInnen waren sehr kompetent in ihrem Fach und konnten uns komplette Inhalte einfach erklären. Daneben waren sie stets hilfsbereit. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass der Unterricht nicht nur aus Lernstoff bestand, sondern wir haben auch zusammen Rätseln gelöst, um wieder nach langem Üben die Motivation zu steigern. Vielen Dank für den START-Intensiv-Studienclub. Ich freue mich auf das nächste Semester, wenn es weitergeht und danke an alle die diesen Kurs ermöglicht haben. -Atila

Vom ersten bis zum letzten Termin hat es beim Mathelernen sehr viel Spaß gemacht. Mir wurde dabei geholfen, bestimmte Themenbereiche verständlicher zu erklären und bei der Vorbereitung für die Schularbeiten habe ich ebenso gute Unterstützung bekommen. Außerdem gab es immer ausreichend Materialien zum Üben. Ich fand also den Mathekurs definitiv super! -Rimal

Ich fand den Mathe und den Physik Kurs sehr hilfreich. Ich konnte sehr viele mathematische Themen logischer verstehen, da die Lehrer in der Schule die Zeit nicht dafür haben zu erklären warum z.b eine Gleichung so und so funktioniert aber beim Kurs hatte ich ausreichend Zeit um eben zu verstehen warum es so funktioniert. Was mir an den Physik Kurs sehr gefallen hat, war, dass die Lehrer immer mit Beispielen das Thema erklärt haben und es mir umso näher erklären könnten . Außerdem habe ich in Gruppen gearbeitet was sehr lustig und sehr cool . -Mariam

Die 5 Einheiten bei Mathe macht freu(n)de war für mich eine gute Erfahrung und ich konnte einiges mitnehmen. Leider jedoch nicht ganz die Form von Mathekurs wie ich sie mir vorgestellt habe. Die coaches Sarah und Michi waren immer hilfsbereit, höflich und vor allem sehr geduldig mit uns. Ich denke der Kurs sollte weiterhin angeboten werden weil es einigen individuell hilft, mir hingegen nur teilweise, weil ich größtenteils Schwierigkeiten bei Themen hatte die wir leider nicht als Gruppe durch machen konnten. Jedoch waren es Übungen fürs nächste Jahr wo ich mir nun dadurch hoffentlich einiges leichter fallen wird. -Edison

Mathe war sehr hilfreich für mich, hat mir viel für die Schule gebracht, die StudentInnen waren sehr nett und sie konnten sich sehr gut aus.
Es könnte aber nur besser sein, wenn sie am Anfang der Stunde alles was wir heute lernen werden, kurzfristig erklären bevor wir mit dem Arbeitsblätter beginnen.
Das haben sie glaub ich nur in der letzen Einheit gemacht, weil wir das vorgestellt haben. Aber es trotzdem gepasst. Es wäre noch besser, wenn’s möglich wär, dass es aufgrund von dem Größen Zahl der Teilnehmer, ein drittes Lehrer/Lehrerin gewesen.
Aber es war trotz allem sehr hilfreich 🙂 -Aghiad

Der Mathekurs war sehr gut. Die Nachhilfelehrern waren sehr hilfsbereit und man könnte sie jederzeit fragen und wurden dem sprechend gut betreut. Es gab immer  Arbeitsblätter, die anspruchsvolle Aufgaben beinhalteten. Man ist auch auf die Bitten der Teilnehmern/innen eingegangen, d.h. wir wurden befragt, in welchen Themen wir unterrichtet werden wollten. Über die Nachhilfelehrern im Physikkurs kann ich das gleiche wie im Mathekurs sagen. Den Physikkurs fand ich sehr spannend und spaßig. Am Anfang müssten wir in Teams Physik basierende Rätsel lösen bzw. uns überlegen, warum ein Phänomen so ist, wie es ist. Dann bekamen wir Einblicke in der Elektrizitätslehre. In den letzten zwei Terminen dürften wir uns überlegen, welches Thema für uns am spannendsten ist und wurden über dieses mit verständlichen und guten Erklärungen eingeschult. Ich fand die Kurse sehr hilfreich und lohnenswert. -Mahdi B.

Mathe war für mich sehr gut, weil ich viel neues gelernt habe auch, wenn ich kein Hausübung hatte, haben mir was zum Rechnen gegeben. -Ammar

Ich fand den Mathe-Kurs sehr hilfreich, da ich vieles wiederholen konnte. Durch das Wiederholen habe ich auch herausfinden können welche Kapiteln ich besonders anschauen muss. Es wäre noch besser wenn das Wichtigste für uns alle ein Mal schnell an der Tafel wiederholt und erst dann jeder von uns die Aufgaben machen bzw. die Info-Handouts anschauen würde. -Israa

Beide Kursen, Mathe- und Physikskurs, waren für mich sehr vorteilhaft, denn die Themen, die wir zusammen sowohl in Mathekurs als auch in Physikskurs geübt haben, waren spannend, interessant und lehrreich. Die Lehrkräfte sind super gut, nett und sympathisch. Sie waren immer da für uns und haben immer meine Fragen für mich verständlich geantwortet. Ich danke Ihnen. Lernen macht mit ihnen auch Spaß gemacht. 🙂 -Sakaria

Zuerst Danke ich euch für diese Kurse. Als nächstes wollte ich sagen, dass diese Kurse sehr nutzvoll waren und mir besonders viel geholfen haben. Außerdem die Lehrer und Lehrerinnen waren ausgezeichnet, weil sie sehr gut erklären konnten. Ich wollte nur sagen,  dass wir eine einstündige Pause Pause zwischen Mathe und Physik bräuchten. In Physik sollten wir mehr schul relevante Themen machen. -Abdul

Also, erst vielen Dank, dass du mich dafür angemeldet hast. Die Kurse war wirklich sehr voll hilfreich, mir persönlich hat es super geholfen obwohl ich zwei Termin verpasst habe aber trotzdem habe ich schon sehr viel mitbekommen. Besonders in dem letzten Tag habe ich wirklich ein paar sehr wichtige rechnen Regel gekannt und das hilft mir immer noch wohl, besonders in der Schule. -Ali

In diesem Mathekurs haben wir uns mit verschiedenen Themen in Mathe befasst. Wir durften Aufgaben machen, die uns Laura und Felix mitgebracht haben. Wenn wir fragen hatten, haben sie uns ebenfalls geholfen. Und wir dürfen uns auch gegenseitig helfen. Immerwieder haben wir einen Quiz gemacht (mathematisches Rätsel) das hat mir besonders Spaß gemacht und war eine tolle Abwechslung während des Kurses. Alles in allem war mir der Kurs eine große Hilfe und eine sinnvolle Art, meine Zeit am Sonntag zu verbringen. Ich würde mich sicher auch für das 2. Semester anmelden. -Sara

Heuer war mein drittes mal beim Mathe Studienclub und diesmal habe ich mein Coache’s sehr gemocht, weil sie sehr gut erklären konnten und waren sehr verständnisvoll. Da wir nicht immer das gemacht haben, was wir in der Schule machen, ist mir manchmal offene Stellen geblieben. Außerdem ist das Kurs sehr hilfreich sich mathematisch zu orientieren und besser zu verstehen. -Himanshi

Ich habe den Mathekurs besucht. Ich war damit schon zufrieden. Aber ich habe noch Wünsche für nächstes Semester. Wir haben jedes Mal Zettel zu einem bestimmten Thema bekommen. Wir mussten diese Übungen machen und wenn wir fragen hatten, konnten wir Felix oder Laura fragen. Mein Wunsch für nächstes Semester wäre, dass Laura und Felix immer am Anfang der Stunde Basic über das Thema kurz und knapp etwas sagen, damit wir uns erinnern. Ich persönlich habe manche Dinge vor 2 Jahren in Mathe vergessen. Es wäre toll wenn eine kurze Erfrischung am Anfang der Stunde gibt. Aja vielleicht können sie auch Matura Beispiele von vorherigen Matura mit uns üben. Das wäre auch super. -Farzana

Wir möchten uns nochmals bei der Donau Chemie Gruppe bedanken!

19. Wiener Börse Punsch: Finanz-Community in Spenderlaune

Der Wiener Börse Punsch ist alljährlich ein Fixpunkt im Kalender der heimischen Finanz-Community. 650 Gäste aus Finanzbranche und Wirtschaft ließen sich die Einladung zum 19. Wiener Börse Punsch im weihnachtlichen Ambiente des Palais Caprara-Geymüller gestern Abend nicht entgehen.

Wie jedes Jahr wurden auch diesmal von den Mitarbeiter*innen Lose für eine Tombola verkauft, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab. Der Erlös der Tombola kommt dem Sozialfonds von START-Wien zu gute. Dank der Spendeneinnahmen vom Wiener Börse Punsch kann START auch bei finanziellen Notlagen rasch und unbürokratisch unterstützen.  Die Lose wurde von einem der zwei START-Stipendiat*innen die von der Wiener Börse unterstützt werden, auf der Bühne ausgelost. Die Preisausgabe wurde ebenfalls von START-Jugendlichen vorgenommen.

Es wurden insgesamt unglaubliche 845 Lose à 5 EUR verkauft, zusätzlich noch EUR 595.- an freie Spenden gesammelt. Die Summe von EUR 4820,36 wird, wie auch in den Vorjahren großzügigerweise von der Wiener Börse AG verdoppelt.

Insgesamt konnte also heuer 9.825,72 EUR für den START-Wien Sozialfonds gesammelt werden. Vielen herzlichen Dank!

Vielen Dank an die engagierten MitarbeiterInnen der Wiener Börse für die Organisation der Tombola und das Akquirieren der Preise, Danke an alle Sponsoren,, speziell START-Paten wie  L`Oreal, Österreichische Kontrollbank, Rosenbauer AG, welche dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben.

Workshopreihe Textsorten: Kommentar & Meinungsrede

START-Wien Stipendiatinnen Himanshi & Mariam berichten über die Workshopreihe „Textsorten“ mit Mag. Hanna Reidlinger.

Am Vormittag des 30.11.2019 konnten wir Stipis mit Hanna, ganz gemütlich über die Textsorte Kommentar Kenntnis gewinnen und daran arbeiten. Zuerst ließen wir unsere Gedanken frei über das Papier schweben, durch das fünf minütige Free-Writing. Anschließen haben wir den Kommentar „Nein, wir brauchen keinen Frauentag mehr. Selbstverständlich nicht!“ von Sibylle Hamann aus „Die Presse“ Absatz für Absatz gelesen, besprochen und Stilmittel unter die Lupe genommen. Danach entnahmen wir einem Blatt jegliche Schritte für den Aufbau des Kommentars mit Erklärungen. Auch erhielten wir Formulierungshilfen – was ich persönlich sehr hilfreich finde.
Last but not least schauten wir uns einige Maturabeispiele zu dieser Textsorte an. Hier sollten wir Operatoren und Bulletpoints ausführlich ausarbeiten. Ganz großartig war die Möglichkeit, die Ausarbeitung mit Hanna zu besprechen. Und zum Schluss sogar bekamen wir ein, von ihr verfasstes, Kommentar, um eine bessere Vorstellung und Idee zu kriegen. (Bericht von START-Wien Stipendiatin Himanshi)

In dem Workshop „Meinungsrede…“ lernten wir Rhetorische Figuren kennen, aber auch wie man eine Meinungsrede verfasst. Diese Figuren haben wir geübt anzuwenden, indem wir Beispiele gemacht haben und Bezug auf unterschiedliche Themen genommen haben. Kennengelernt haben wir unter anderem: Klimax, Rhetorische Fragen, Wiederholung, Hyperbel und viele mehr. Die Lehrerin hat uns Maturatextsorten gezeigt und wir haben sie gemeinsam gelesen. Dabei haben wir Begriffe, die uns unklar waren, geklärt und in der Gruppe diskutiert. Anschließend haben wir die Aufgabe eigenständig bearbeitet. Dabei mussten wir die Operatoren erfüllen, zum Beispiel mussten wir Stellung nehmen, Argumentieren oder erläutern. Die Themen waren sehr interessant über die Privatsphäre von Kindern und wie Eltern in diese eingreifen bzw. diese bestimmen. Auch haben wir das Thema „Internet“ behandelt und Gruppendiskussionen geführt, welche positiven und negativen Auswirkungen dieses haben kann. Außerdem bekamen wir ein Musterbeispiel einer Rede, an der wir uns immer orientieren können. Schließlich haben wir auch berühmte Persönlichkeiten kennengelernt, die wichtige Reden gehalten haben, wie zum Beispiel Malcom X, Martin Luther King usw.

In den Pausen konnten wir uns mit einer Jause stärken und ausruhen sowie verschiedene Themen diskutieren, wie zum Beispiel Integration oder SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Gefallen hat mir der Workshop vor allem, weil ich eine Person bin, die gerne Reden schreibt bzw. ihre Meinung äußert und durch diesen Kurs habe ich mein Wissen erweitern können und viele neue Techniken des Schreibens und Argumentierens kennengelernt. (Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariam)

Die Workshopreihe „Texsorten“ kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Erfolgreich bewerben mit Rotary Club Wien Nestroy

Dank sehr engagierter Mitglieder des Rotary Clubs Wien Nestroy wird der Workshop „Erfolgreich bewerben“ für unsere START-Wien Jugendlichen jährlich angeboten. Bei der Vorstellungsrunde der Mitglieder haben von den unterschiedlichsten Lebenswegen und beruflichen Werdegängen erfahren und somit einen Einblick in den Berufsalltag erhalten. Marieluise Krimmel ist beispielsweise in der Wirtschaftsprüfung tätig und Eva Planötscher-Stroh leitet eine HR-Abteilung.

Bewerbungen für (Pflicht-)Praktika sind auch bei START-Jugendlichen ein großes Thema. Was sollte ich bei Bewerbungen beachten? Wie gestaltet sich der Aufbau eines Lebenslaufes und eines Motivationsschreibens? Wie kann ich einen überzeugenden Eindrucken hinterlassen? Welche Kriterien sollte ich bei einer Bewerbung via E-Mail beachten? Viele Fragen, die unsere Stipendiat*innen haben und welche Eva mit einer sehr informativen Präsentation beantworten konnte.

Dann ging es in die Praxis: Die Mitglieder des Clubs haben sich sehr viel Zeit gelassen um sich individuell die Lebensläufe und (fiktiven) Bewerbungsschreiben für ein Praktikum ihrer Wahl anzusehen. Die Tipps und Verbesserungsvorschläge haben unseren Jugendlichen sehr geholfen, so können sie sich nun mit den vielen hilfreichen Informationen besser auf ihr Wunschpraktikum bewerben. Danke für diesen tollen Workshop!

Ich habe mein Wissen bei dem Workshop erfrischt, weil ich vieles davon gewusst habe. Die Dame war sowohl ehrlich als auch hilfsbereit. Ich habe viele kleine Details erfahren, die den Eindruck bei einer Bewerbung deutlich verbessern. Wie zum Beispiel das unnötige doppelte Senden des Anschreibens. Von großer Bedeutung war die Tatsache, dass die Dame selbst viele Bewerbungen bekommt und sie uns Tipps aus ihrer Sicht geben kann. Ich bin dankbar, dass Deloitte uns gerne unterstützen will und dass die Personen aus der Organisation sich Zeit nehmen, um mit uns zu üben. -Mariana

Da ich heuer auf Praktikumssuche bin und mich dementsprechend bewerben muss, fand ich den Workshop sehr informationsreich und hilfreich! Es wurden sehr viele offene Fragen beantwortet und wir haben viele Tipps für die Bewerbungen und Bewerbungsgespräche erhalten. Außerdem ist die Checkliste die wir bekommen haben eine große Hilfe! -Jovana

Mir hat das Workshop „Erfolgreich bewerben “ sehr gut gefallen. Durch dieses Workshop wurde mein Wissen über Bewerbung erweitert. Ich konnte vieles mitnehmen und ich kann in meinem eigenen Leben umsetzen. -Abbas

Ein bezaubernder, musikalischer Abend!

18.Novermber 2019. Ein besonderer Tag im November, ein Highlight im Jahr 2019. An diesem Tag besuchten sieben Stipis ein besonderes Event: Ein klassisches Konzert, das Juventutis Musica Konzert, bezaubert durch die Künstlerinnen, Meisterinnen der Melodien: Alexandra Pichler, Katharina Kollreider und dem Arton Trio!

Um genau 181930Anov19 (Militärzeit) sammeln sich die Stipendiatinnen vor dem Wiener Konzerthaus und nehmen die Karten, die von Hr. Gantenbein, ein Angehöriger des Kuratorium des Wiener Konzerthauses, gestiftet wurden, dankend an. Anschließend geben wir unsere Jacken ab und nehmen im Schubert-Saal Platz. Einige, nein, viele Erinnerungsfotos vom wunderschönen Saal werden auf Bildern festgehalten.

Endlich ist es soweit, das Konzert beginnt. Alexandra Pichler eröffnet mit einem Einstieg auf dem Saxophon. Mit dem Klavier als Begleitung überzeugt die Musikerin mit klassischen Stücken wie der Sonate S 185 aus dem Jahr 1962 – nach wie vor auf dem Saxophon, das vorzugsweise in Richtung Blues, Jazz und Ragtime eingesetzt wird, gespielt werden können – das Publikum. Erregend und dramatisch flanieren die Finger der Musizierenden über die Perlmuttknöpfe des Saxophons und packen das Publikum, werfen sie in eine Welt wallender Emotionen. Mit einem sanften Ende schließlich werden die Konzertbesucher und -besucherinnen aus ihrem musikalischen Griff entbannt/entlassen. Mit einer eleganten Verbeugung verlässt, die im roten Kleid strahlende Alexandra Pichler die Bühne.

Kurz nach dem kräftigen Auftakt der Saxophonistin, entführt Katherina Kollreider mit ihrer spanischen Gitarre das Publikum in ein Land unbegrenzter Weite. Vertieft in ihre Musik spielte sie eine Strophe nach der anderen makellos dahin und ließ einem Sorgen und Probleme vergessen. Der Saal flimmert und schimmert förmlich durch ihre starke und doch sanfte Ausdrucksweise auf der Gitarre. Unter tosendem Applaus geht auch die Gitarristin von der Bühne und eine kurze Pause wird eingeleitet. -Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Ebru.

Nach der Pause tritt das Klaviertrio auf, zu dem Bedauern aller Stipis, die den Verpflichtungen der Schule nachgehen müssen, wird das Konzert frühzeitig verlassen. So traurig auch der frühzeitige Abgang ist, wir verlassen das Konzert mit bewegten Herzen, berührten Seelen.

Ein spezielles Danke ist unserem langjährigen START-Wien Paten Dr. Burkhard Gantenbein, der dieses wundervolle Erlebnis im Wiener Konzerthaus ermöglicht hat, gewidmet. Mehr Informationen zu Musica Juventutis finden Sie hier. Unsere Stipendiat*innen hat der musikalische Abend sehr gefallen, sie freuen sich auf die kommenden Konzertbesuche.

Das Konzerthaus war so hell, dass es einem schon beim Eingang ins Auge stach. Ich bin ein großer Musikfan und habe selber das Gitarrespielen gelernt. Das Gefühl, dass die Musik etwas für die Seele ist, war mir bewusst, wurde jedoch durch das Konzert in mir verstärkt. Die Vielfalt der Instrumente beim Konzert war auch mitreißend. Der Klang des Saxophons, des Klaviers und vor allem der Gitarre ließen mich fassungslos in einer anderen Welt herumtanzen. Es hat mich entzückt, dass die Instrumente von jungen Damen gespielt wurden. -Sabiha

Beim Konzert haben die Musikerinnen Saxophon,Klavier und Gitarre gespielt.
Frau Francis Poulenc hat mehrere klassische Stücke auf der Flöte und auf dem Saxophon gespielt. Am besten hat mir das Klavier gefallen, weil ich Frau Irén Seleljo kannte. Ich habe mehr mals auf Youtube Videos von ihr gesehen.
Es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie großartig die jungen Talente spielten.
Alles in allem war es großartig und ich würde diesen Klavierrhythmus gerne wieder hören. -Melika

Ich persönlich bin nicht musikalisch begabt und kann daher nicht auf musikalische Details näher eingehen. Nicht desto trotz kann ich meine Eindrücke zum gestrigen Konzert mit euch teilen. Alle drei Musikerinnen haben mich auf besondere Weise berührt. Ihnen ist meiner Meinung nach gelungen, ihre Geschichten den ZuhörerInnen weiterzuleiten. Ich habe die Art und Weise, wie sie die Instrumente gespürt haben, sehr genossen. Es war sehr schön ihnen zuzuschauen und ich freue mich, dass ich auf meinem ersten Besuch des Konzerthauses ihnen zuhören dürfte! -Mariana

Konzerte sind einzigartige Events in einzigartigen Locations. Wunderschöne Musik in märchenhaften Sälen lassen einen träumen und machen die Welt um einiges heller, schöner. Hoffentlich wird den Start-Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit gegeben öfter Konzert- und Theaterhäuser zu besuchen, denn solche Events sind erlebenswert und dürfen nicht verpasst werden! Ich habe das Juventutis Musica Konzert von den jungen Talenten sehr genossen. –Ebru

Nichts sehen, viel erleben bei Dialog im Dunkeln

Ein beeindruckender und zum Nachdenken anregender Besuch bei Dialog im Dunkeln. Unter dem Motto „nichts sehen, viel erleben“ konnten unsere START-Wien Stipendiat*innen für einige Zeit in die Lebensrealitäten von blinden Menschen eintauchen.

Der Besuch bei Dialog im Dunkeln, die Führung und vor allem das anschließende Gespräch und die Reflexionsrunde berührten viele Herzen. Danke an unseren Guide Sabi für die Offenheit und die persönlichen Einblicke. START-Wien Stipendat Sahel berichtet vom und reflektiert das Erlebte.

16.11.2019 um 18:30 treffen wir uns alle im ersten Bezirk. 16 Leute. Manche sehen müde aus, aber doch irgendwie aufgeregt und gespannt. Sie sprechen über den dunkeln Raum. Alle von uns hatten schon etwas über diese Führung von Blinden in Wien gehört. Es war Zeit, endlich war es Zeit reinzugehen. Mein Herz fängt an zu klopfen. Bei der Rezeption wird uns alle wichtige gesagt, wir werden in zwei Gruppen aufgeteilt, bekommen einen Schlüssel, um unsere Jacken, Taschen und am wichtigsten unsere leuchtenden Gegenstände wie Handys und Uhren wegzusperren.
Langsam bereiteten wir uns vor eine andere Welt zu entdecken, sich mal in eine andere Rolle zu versetzen und die Welt und Umgebung anders zu betrachten. Eine Welt nur mit einer Farbe, eine monochrome Welt. Wie unvorstellbar für wählerische Leute. Aber manche akzeptieren das mit Stolz und ziehen es durch.

Wir nahmen die ersten Schritte, um unseren Guide zu finden. Der Weg wurde vorher von einem Mitarbeiter beschrieben. Ein ziemlich kurzer Weg laut dem Mitarbeiter. Wir fühlten uns ein wening sicherer, weil wir einen Stock erhielten und neben einer Wand laufen durften, damit wir nicht irgendwohin anrennen. Im Gang verschwand das Licht langsam und nach einer Kurve herrschte überall eine hässliche Stille und Dunkelheit. Alle waren geschockt, aber versuchten stark und cool zu bleiben. Zumindest wollte keiner peinlich auffallen und „Schwäche“ zeigen. Wie im Gänsemarsch gehen wir, einige halten sich an die vordere Person fest, damit sie sich nicht verlaufen und sich sicher fühlen. Schließlich gelangten wir zu unseren Guide Sabi und freuten uns, dass jemand bei uns ist und sich in diesem schwarzen Loch auskennt. Sabi erklärte uns, was alles wir fühlen werden und wie wir uns am besten orientieren sollen. Er führte uns in einen Park, zumindest herrschte das Gefühl sich in einem Naturpark zu befinden. Weiter vorne erwartete uns eine Brücke.  Wir mussten über die Brücke gehen und demnächst eine Hängebrücke, die beweglich war, überqueren. Man konnte sich zu unserem Glück an zwei Seile, auf den Seiten, festhalten. Als nächstes kam die Simulation blind die Straße zu überqueren. Eine laute Straße, brummende Automotoren, Menschen, die Gespräche führen. Irgendwie fühlte man sich – so ging es mir zumindest – unter Druck. Die Nervosität wuchs. Die Ampel klang grün, wird überquerten die Straße. Nach dem hektischen Gefühl, einem pochenden Herzen, kommt „jetzt eine spannende Stelle“ (Sabi), wir steigen in ein Boot.
Im Boot herrschte Frieden und war alles ruhig. Wir verbrachten eine Weile im Boot und stellten dem Guide ein paar Fragen. Er meinte, er beantworte zum Schluss all, auf unserer Zunge brennenden, Fragen, da wir nach der Tour eine anschließende Diskussionsrunde haben.

Als nächstes führte uns Sabi in ein Geschäft. Es standen ein paar Tische mit allen möglichen draufbefindlichen Dingen und Lebewesen rundherum. Durch streicheln sollten wir raten, was die Dinge seien können. Für manche von uns, ganz schwierig, bloß mit geschlossenen Augen die Gegenstände zuordnen zu können. Wie schwierig muss es dann für die blinde Menschen sein, die nicht mal wissen, wie diese Dinge wirklich aussehen, weil sie es nie gesehen haben, nie sehen konnten. Somit erlebten wir auch, wie es den blinden Menschen geht, wenn er oder sie in ein Geschäft geht und etwas einkaufen möchte.

Am Ende der Tour angelangt, begaben wir uns in die Bar. Es gab die Möglichkeit, sich etwas zu trinken zu bestellen, zu zahlen, als ganz normal, als ob wir in einem beleuchteten Bar säßen. Das Getränk zu trinken, war das einzig an die Unmöglichkeit grenzende. Unmöglich in der Dunkelheit zu trinken. Nach einer kurzen Unterhaltung in der Bar machten uns am Weg nach draußen. Wir freuten uns sehr für uns, aber der anderen Seite hatten wir, ich ein komisches Gefühl, Mitleid wegen unseren Guides, für die keinen Unterschied machen würde, es egal wäre, komplett egal, dass wir in die Helligkeit gehen. Er hätte trotzdem nur Schwarz gesehen.

Nach einer kurzen Pause gehen wir alle in einen Besprechungsraum und fragen Sabi aus. Fragen, wie: „Wie hast du dich als Kind gefühlt?“, „In welcher Form träumst du?“ und zigtausend andere Fragen, die keine erfreuliche Antwort erklingen ließen. Die Antworten waren für uns unerfreulich, aber er akzeptierte sein Leben, sich, wie er ist. Wir alle waren begeistert, gerührt. Von seinem Verhalten her merkte man, dass er ein positiver und starker Mensch ist. Vielleich ist das Leben manchmal sehr unfair und gemein, aber die Menschen haben die Fähigkeit, dagegen zu wirken und das beste herauszubekommen/daraus zu machen.

Eine außergewöhnliche Erfahrung, die einen nachhaltigen Eindruck bei unseren Stipendiat*innen hinterlassen hat:

Die meisten von uns wissen, dass man über etwas, das man selbst nie durchlebt hat, nicht reden kann, bis es einem selbst wiederfährt. Blind zu sein, ist einer dieser Situationen/ ist genau eines davon. Denn, wenn man nicht blind ist, kann man nicht sagen, was sie durchmachen, was für eine Darstellungen sie von der Welt haben usw. Dank dem Workshop „Dialog im Dunkeln“ hatte ich die Möglichkeit, mich in die Lage eines nichtsehenden Menschen zu versetzen. Am Anfang war es sehr traurig, aber als ich bemerkte, wie stark, ausgezeichnet und toll Sabi – als unsehender Mann – ist und wie er die Welt sieht, war ich entzückt ihn kennengelernt zu haben. Seine Rede macht manche noch sehender! -Sakaria

Dialog im Dunkeln hat mir gezeigt, wie die Welt für blinde Personen aussieht und wie selbstverständlich ich das Sehen im Alltag genommen habe. Seit dem Workshop schätze ich so einiges mehr und mein Respekt an der Blinden Community ist nur noch mehr gestiegen! Ich würde es jeden nur weiterempfehlen! -Jovana

Dialog im Dunkeln ist eines der besten Workshops, die ich je besucht habe, weil es außerordentlich war und ich mir sehr viele Gedanken dazu im Nachhinein gemacht habe. Sabi, unser Guide ist ein sehr vertrauenswürdiger und offener Mensch, der uns seine Seele geöffnet und uns in seine Welt eingelassen hat. Ich bewundere ihn sehr und freue mich, dass ich ihn kennengelernt habe! -Mariana

Neben dem Hands Up Workshop ist Dialog im Dunkeln einer der besten, von Start gebuchten, Veranstaltungen überhaupt. Man kriegt einen Einblick ins Leben eines blinden Menschen und taucht in eine unbekannte Welt ein. Ich bin froh, dass ich sowohl hören als auch sehen kann, aber ich muss zugeben, dass die eine Stunde ohne visuelle Reize angenehm war. Wir leben in einem Zeitalter in der wir tagtäglich von Reizen überflutet werden und da ist es angenehm ein oder zwei Stunden lang abgekoppelt zu sein. -Ebru

Dialog im Dunkeln hat mir super gefallen; vor allem die Diskussionsrunde, da wir die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen. -Abbas

Für mich war es schon das zweite mal, dass ich am Dialog im Dunkeln teilnahm und dennoch ist das Blindenleben für mich unvorstellbar, auch wenn die Situation immer klarer wird. So sehr Dialog im Dunkeln uns dem Blindenleben auch näher bringt, kann es nie die Realität wiederspiegeln. Denn im echten Leben gibt es keine Wand, kein Gelände, auf der linken Seite an dem wir uns orientieren können. Ich echten Leben wären wir auf uns gestellt, alleine, wir hätten keinen Guide, der uns sagen würde: „Gleich kommt eine scharfe Kurve“ oder „Achtung: Kopf ducken!“, wie die Tourguides dies taten. Nein, das echte Leben eines Bilden, ist für uns unvorstellbar. Traurig ist auch die Tatsache, dass sie aufgrund eines nicht funktionsfähigen Organs benachteiligt werden. Beispielsweise am Arbeitsmarkt. Sie müssen gefördert und ermutigt werden! Zudem müssen wir ihnen mehr Möglichkeiten ermöglichen, an sie denken. Sie nicht im Dunkeln lassen, in der Dunkelheit, in völliger Schwärze! Obwohl sie kein Licht, keine Farben, nichts sehen können, strahlen sie in all dem Dunkeln in den buntesten Farben. Denn sie – die Tourguides zumindest – sehen die Dinge nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen. Ihre Worte brachten mich nicht nur zum nachdenken, sondern trafen meinen Herzen. Letztlich kann ich sagen, dass Dialog im Dunkeln eine tolle Gelegenheit bietet, um nachvollziehen zu können, wie das Leben in der Dunkelheit, in völliger Schwärze ist. Ich kann es nur jeder und jedem empfehlen. Einmal ist ein muss! -Fatema

Es war unvorstellbar für mich, mich im Dunkeln mit einem Blindenstock zu recht zu finden, ständig, im Sekundentakt, benötigte ich Hilfe. Nach der Führung, teilte einer der Tourguides seine Lebensgeschichte und beantwortete unsere Fragen. Nach all dem Erlebten und Geschichten an diesem Tag, habe ich mir gedacht – man muss immer dankbar sein. -Himanshi

Ich habe die Welt anders wahrgenommen und ich fand es sehr schön, mal nichts sehen, aber nur hören und spüren zu können. Dank dem Workshop habe ich nun eine bessere Vorstellung, wie es den Blinden geht. Außerdem glaube ich, dass die blinden Menschen sehr barmherzig sein können, weil sie eben kein schwarz und weiß kennen und keine vorschnellen Urteile treffen. Es war für mich so beeindruckend, dass ich mir gewünscht habe, ich wäre blind. Also was ich sagen möchte, ist, dass der Workshop einfach empfehlenswert ist. Man sollte einmal im Leben ins Dunkle gehen und somit blind werden, damit man die Welt aus einer anderen Perspektiv sehen kann. -Sabiha

Japan Unlimited

Das MuseumsQuartier Wien hat START-Wien zu einer exklusiven Kuratorenführung mit Kurator Marcello Farabegoli eingeladen. START-Wien Stipendiatin Elaa berichtet über die provokante und aufsehenerregende Ausstellung „Japan Unlimited“.

Am 15.11.2019 besuchten wir in einer Kleingruppe das Museumsquartier, um die Ausstellung „Japan Unlimited“ zu besichtigen. Die Ausstellung wurde von Marcello Farabegoli, ein immigrierter Italiener, kuratiert.

Die Führung begann mit dem Kunstwerk von Chim↑Pom namens „Making the sky of Hiroshima PIKA! “ und zeigte ein Bild von Hiroshimas Friedensdenkmal (Atombombenkuppel), wo über das Denkmal mit weißer Rauchspur das Wort „ピカツ“ (pika don) steht. Das Wort „pika“ bedeutet so viel wie Lichtblitz und „don“ bedeutet Donner. Für einen normalen Betrachter würde das Kustwerk nicht so schlimm aussehen, provozierend wirken, aber die Hibakusha (Atombombenüberlebenden) haben sich beschwert. Weiteres war ein Video von Chim↑Pom namens „KI-AI 100“. Im Video sieht man Chim↑Pom mit Jugendlichen aus Soma City, eine Stadt die von Erdbeben und Strahlung aufgrund der Nähe zu Fukushima betroffen war, im Kreis wie eine Koordinationsübung praktiziert wird. Anhand von hundert „KI-AI“-Kampfschreien wird Energie durch das Ausatmen gesammelt, um durch diese Technik Kraft für den Wiederaufbau der Stadt zu gewinnen.

Auch wurde eine Animation vom Künstler Momoyo Torimitsu gezeigt, basiert auf einer Fotografie, die auf der Pressekonferenz aufgenommen wurde, bei der sich die CEOs von Tepco (Toky Electric Power Company) nach der Atomkatastrophe entschuldigen. Momoyo Torimetsu zeigt die Tepco-CEOs als Alien-Marionetten, wie sie auf und nieder schweben und sich im Endlosloop immer wieder verbeugen.
Ein weiteres Werk, das mich am meisten fasziniert hat, war ein Musikvideo von Sputniko!. Im Video ging es um eine Menstruation-Maschine, die anderen Geschlechtern eine Simulation der Periode erleben/erfahren/spüren lässt. Menstruation war und ist in vielen Kulturen/Gesellschaften ein Tabu Thema. Frauen werden als „schmutzig“ bezeichnet. Meiner Meinung nach ist das völlig absurd. Ohne Frauen würde eine Gesellschaft aussterben, sie sind diejenigen, die die Kinder auf die Welt bringen und diesen Schmerz aushalten müssen.

Neben diesem Opus gab es noch mehr künstlerische Werke, über die ich schreiben könnte, doch dann würde ich keinen Bericht, sondern einen Roman verfassen müssen.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, mein Wissen über Japan war sehr gering, und beschränkte sich nur auf die Katastrophen, die Atombombe, die in Hiroshima und Nagasaki schwerwiegende Schade anrichtete. Es war auch sehr interessant von jemandem über die kritische Lage und Situation in Japan zu hören, dass wobei er selbst nicht aus Japan stammt, aber so viele Wissen und Informationen über Japan verfügt. Es gibt sehr wenige Leute, die sich für andere einsetzen, um ein besseres Zusammenleben zu schaffen. – Zakaria

Die Ausstellung „Japan Unlimited“ war sehr interessant. Wir haben über kulturelle Unterschiede in Sachen Benehmen, aber auch staatliche Zensur Japans erfahren. Vor allem über Angelegenheiten wie der Kaiser, Atombomben und Fukushima sind heikle Themen in Japan. – Shawn

Ich fand diesen Workshop sehr lehrreich und interessant, da wir so viel neues über Japan, ihre Kunst und Kultur gelernt haben! – Jovana

Der Workshop Japan Unlimited hat mir nicht wirklich meinen Geschmack in Richtung Kunst getroffen, daher hat es mir um ehrlich zu sein auch nicht sonderlich gut gefallen. Die Message war auch nicht immer klar, somit habe ich vieles nicht verstanden. – Abbas

Die Führung hat mir sehr gefallen, da sie uns den japanischen Normen und Verhaltensweisen, die sich von unseren sehr unterscheiden, näher gebracht hat. Besonders interessant fand ich jedoch die Provokation hinter den künstlerischen Werken. – Zahra

Meine Sicht von der Welt wurde durch diese Ausstellung vergrößert. All diese mutigen KünstlerInnen, die gegen die Gesellschaft arbeiteten und eine andere Seite von Japan zeigten, sind so talentiert und einfach nur faszinierend! – Elaa

Ist die globalisierte Welt zu retten?

Die Weltwirtschaft steckt in Schwierigkeiten. Wirtschaftsabschwächung, Handelskonflikte und Klimakrise stellen uns vor essenzielle Fragen: Wie kann die Weltwirtschaft künftig nachhaltig funktionieren? Welche Art von Wachstum und Freihandel ist mit Klimaschutz vereinbar? Welche sozialen Auswirkungen haben Rezession, Globalisierung und Klimawandel? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben Wirtschaft und Politik?

Diese zahlreichen Themen wurden am 12.November bei der Veranstaltung OeKB im Gespräch >Zur Zukunft der Wirtschaft behandelt. Auf Einladung von START-Wien Pate OeKB waren 7 Stipendiat*innen und Alumni dabei. Nach einen Vortrag von Mathias Binswanger über sein neues Buch: „Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben„, gabe es eine Diskussion mit ihm, Beate Littig, Leiterin des Fachbereichs Soziologie am IHS – Institut für Höhere Studien in Wien sowie Karl Steininger vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Graz.

2 Stunden später wussten wir zwar mehr, waren aber nicht wirklich schlauer, da es offensichtlich keine einfachen Lösungen für diese Herausforderungen gibt. Folgende Gedanken und Inputs haben unsere Stipendiat*innen aber mitgenommen:

Ich habe mir in dem Sinne was wir gegen den Klimawandel machen könnten nichts mitnehmen können, da die Professoren teilweise selber nicht wussten wie wir gegen den Klimawandel handeln könnten oder haben auf jeden Fall nichts Konkretes gesagt.Ich habe mir mehr informatives über den Wirtschaftswachstum mitnehmen können und zwar dass man eigentlich gar nicht will dass die Wirtschaft weiterwächst. Der Wirtschaftswachstum aber nicht zu umgehen ist, da man den Anschluss nicht verlieren will, aber auch weil die Wirtschaft nicht stationär bleiben kann, sondern entweder steigen oder sinken kann. Und wenn der Wirtschaftswachstum sinkt dann steigt auch die Arbeitslosigkeit. (Zahra)

Fazit: Das kapitalistische System ist scheiße und zwingt uns mehr zu konsumieren obwohl wir nicht mehr brauchen, aber wir brauchen dieses System, weil es NOCH keine Alternative gibt. Und trotzdem müssen WIR auf unseren Konsum aufpassen um unsere Umwelt zu schützen und das System darf uns weiterhin ausbeuten und unsere Umwelt zerstören. (Sinem)

Um ehrlich zu sein, war es sehr schwer Sie zu verstehen da sie sehr viele Fachbegriffe verwendet haben. Aber was in meinem Kopf hängen geblieben ist, dass die Wirtschaft stätig wachsen muss. Falls es stoppt oder langsamer wird, denken wir dass eine Katastrophe uns bevor steht, da wir nicht von anderen Ländern überholt werden wollen. (Himanshi)

Bei der Veranstaltung haben wir sehr viel über Wirtschaft und der Drang des stetigen Wachstums gehört, wir wollen immer mehr auch wenn es genug gibt, doch was tun wir jetzt wenn mehr keine Möglichkeit mehr ist, wenn unser Drang große Konsequenzen mit sich bringt, was dann? Und sind wir überhaupt in der Lage die Motoren, die Jahrzehnte laufen jetzt zu stoppen? Was würde es für die Menschen und ihr Wohlstand bedeuten? Dies und weitere Fragen haben wir gehört und diskutiert, obwohl die meisten Lösungen klar sind, wie zB. Kein Fleisch und weniger kaufen für die Umwelt, waren andere Aspekte auch interessant. (Balqiz)

Es fand sehr interessant, dass es zwei Arten vom Wachstum gibt und die sind: qualitatives Wachstum und quantitatives Wachstum. (Aghiad)

Danke an die Österreichische Kontrollbank für die Einladung zu dieser Veranstaltung und das anschliessende Buffet!

Science needs Women – For Women in Science!

Am 4.11.2019 wurden die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 13. Mal in einem feierlichen Akt im großen Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben.

16 START-Wien Stipendiat*innen waren auf Einladung von START-Wien Förderer `L’ORÉAL Österreich dabei und durften im Anschluss an die Feier die Forscherinnen und Rolemodels persönlich kennenlernen.

Heuer wurden folgende vier Grundlagenforscherinnen ausgezeichnet:

  • Johanna Gassler, MSc, Entwicklungsbiologin am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA)
  • DI Anela Lolic, Logikerin an der Technischen Universität Wien
  • Vedrana Šlipogor, MSc, Kognitionsbiologin an der Universität Wien
  • DI Katrin Unger, Materialwissenschafterin an der Technischen Universität Graz

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit äußert relevanten wissenschaftlichen Fragen, und zwar: Wie aus einer einzelnen Zelle – der befruchteten Eizelle – ein komplexes Lebewesen mit verschiedenen spezialisierten Zelltypen entsteht; mit der Erstellung einer Sprache – eines Kalküls – um Informationen aus mathematischen Beweisen zu gewinnen; mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten und schließlich mit der Entwicklung von entfernbaren Tattoo-Sensoren zur Bestimmung des Säuregehalts der Haut für die medizinische Diagnostik. Mit den erzielten Ergebnissen werden die jungen Forscherinnen wesentliche Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten.  Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu den spannenden Forscherinnen und ihren Arbeiten.

Vielen Dank für die Einladung zu diesem tollen Event!

Fotos: c_EvaKelety / L`Oreal Österreich

Blick ins C3 – Bibliothek für Entwicklungspolitik

An einem kalten Nachmittag an Halloween 2019 haben sich 8 Stipis getroffen, um eine kleine Führung in der C3-Bibliothek zu haben und sich über die Themenauswahl bzw. -eingrenzung bei der VWA sowie Diplomarbeit, relevante Literatur und Informationsquellen zu informieren.

Uns wurde die verschiedenen Bereiche der Bibliothek gezeigt, anschließend wo und wie man Bücher/Handbücher/Zeitschriften finden kann. Was für uns, die teilweise vor VWA oder Diplomarbeit stehen, relevanter erschien, war, wie man von einem Themenbereich zu einer konkreten Fragestellung bzw. einem präzisen Titel für seine VWA/DA kommt, was anhand einer PowerPoint Präsentation sehr schön erklärt wurde.

Dass ein Thema aus dem Bereich „Internationale Entwicklung“ eine gute Auswahl wäre, wurde uns ebenfalls anhand Beispielen geschildert. Am Ende mussten wir eine Aufgabe lösen, um zu wissen, ob wir uns in der Bibliothek gut auskennen, wessen Resultat sehr positiv ankam. Dann wurden wir zu einer Festveranstaltung des C3 eingeladen. Nachdem wir unseren Bibliothek-Ausweis bekommen haben, sind wir zufrieden und fröhlich auf dem Weg nach Hause gegangen. (Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Sabiha.)

Wir bedanken uns bei Frau Andrea Ruscher für den Workshop und die sehr wertvollen Tipps rundum Literatur, Informationsquellen und Themenauswahl.

Ich fand den Workshop wirklich hilfreich, da sie uns zu jedem Tipp auch leicht verständliche Beispiele gegeben hat. Die Vermittlerin hat sehr deutlich und frei gesprochen sodass man sehr gut folgen konnte und man hat gemerkt, dass sie Erfahrung hatte. Mir hat’s auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen. -Zahra

Die/der Klügste weiß, welcher Büchern sie/er lesen soll. Andrea Ruscher, eine sehr nette, sympathische und freundliche Bibliothekarin. Danke Ihr, jetzt kenne ich mich besser mit Büchern aus und wenn ich mich in einem Bibliothek befinde, weiß ich dann gleich, wo ich das richtige Buch finden kann. -Sakaria

FLiP – Erste Financial Life Park

START-Wien besuchte wiederholt in den Herbstferien das FLiP, den Financial Life Park der ERSTE Group. Bei unseren vorherigen Besuchen haben wir viel über das Bankwesen und die globalen Zusammenhänge von Finanzen gelernt und widmeten uns den Auswirkungen von Globalisierung und den eigenen Finanzen. Dieses Mal schlüpften wir in die Rollen von Expert*innen und haben uns nicht nur mit den eigenen Finanzen, sondern darüber hinaus auch das Haushaltsbudget von Lebensgemeinschaften und Familien mit Kind angesehen. Das Learning Center bietet in einer sehr interaktiven Form verschieden Workshops für viele Altersgruppen an.

Nach einer kurzen Einführung zu der Entstehung und dem Konzept des FLiPs wurden die START-Wien Jugendlichen mit dem FLiP-Wallet – einem Tablet – ausgestattet und begannen die interaktive Tour. Bei der ersten Station widmeten wir uns den Lebensbereichen und der Einschätzung des Budgets. Wie viel sollten wir für den Wohnraum einplanen? Wie viel für Lebensmittel und Freizeit? Und sollten wir lieber sparen oder einen Urlaub einplanen? Dabei schlüpften die Jugendlichen in die unterschiedlichsten Rollen (Alter und Einkommenssituation variiert dabei sehr stark) und durften ihr Budget planen. Dabei konnten wir über unseren eigenen Konsum reflektieren und uns vor Augen halten wie viel wir tatsächlich für Kleidung, Technik und Freizeit ausgeben.

Bei der nächsten Station wurde es dann sportlicher, denn ein Teammitglied durfte Fahrradfahren. Das eine Team „schummelte“ und behalf sich mit der Suche im Internet, daher dauerte das Beantworten der Fragen länger, das andere spielte schnell, jedoch stieg der Fahrradfahrer kurz vom Rad runter und betätigte händisch die Pedale. Ein Quiz, das erschöpft und den Wissenshunger anregt. Beide Teams haben sich ganz gut geschlagen. Und dann ging es in einen ehemaligen Kundentresor..

An dieser Stelle möchten wir euch nicht zu viel verraten wie die Tour weiter ging, denn wir können euch einen Besuch im FLiP nur empfehlen! Ein spannender Workshop mit viel Alltagsbezug. Danke an unseren Vermittler, der die Tour sehr diskussionsreich gestaltet hat!

Die Pläne der START-Wien Absolvent*innen 2018/2019

Auch die START-Zeit geht einmal zu Ende, und so mussten wir uns am 24. 10 von 12 Stipendiat*innen, die erfolgreich das Programm beendet haben, verabschieden. Aber wie geht es nun weiter? Gibt es tatsächlich ein Leben nach START?
Hier finden Sie die Lebens- und Studienpläne unserer frischgebackenen Absolvent*innen:

Yunadi BAYDULAEV
20 Jahre
Pate: Michael Satke
Herkunft: Tschetschenien

Aktuell: Berufstätigkeit
Studium: Selbsterhalterstipendium
und Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Erem CELEBI
18 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Türkei

Aktuell: Zivildienst
Studium: Physik
an der Universität Wien

Gamze CETIN
18 Jahre
Pate: Crespo Foundation
Herkunft: Türkei

Studium: Biologie
an der Universität Wien

Salma DAWOUD
19 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Ägypten

Studium: Clinical Engineering
an der FH Campus Wien

Wimasha Lisney FERNANDO
21 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Sri Lanka

Studium: BWL
an der Wirtschaftsuniversität Wien

Samira HEMATI
21 Jahre
Pate: Oebb Infra
Herkunft: Afghanistan

Studium: Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Azizullah HOWAIDA
21 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Elektrotechnik
an der FH Technikum

Mariama IBRAHIM MIKO
19 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Niger

Aktuell: Berufsschule, Lehre Magda´s Wien
Ausbildung: Lehre Hotelfachfrau

Munira MOHAMUD
18 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Somalia

Aktuell: Freiwilliges Soziales Jahr in Tunesien, danach ein Studium im Bereich Internationales /NGO´s

Saida REZAI
19 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Lebensmittel- und Biotechnologie
an der Universität für Bodenkultur Wien

Marzia SULEIMANLI
19 Jahre
Pate: L`Oréal Österreich
Herkunft: Aserbaidschan

Studium: Mathematik
an der Universität Wien

Leeroy Mike TANGWENA
22 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Simbabwe

Aktuell: Berufstätigkeit bei Wiener Börse
Ausbildung: Abschluss HTL

START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Am 24. Oktober 2019 fand im Wifi Wien die 14 Begrüßungsfeier von START-Wien statt: 16 neue START Stipendiat*innen wurden im aktuellen Schuljahr willkommen geheißen. Gleichzeitig wurden 12 erfolgreiche Absolvent*innen des letzten Maturajahrgangs verabschiedet.

Die neuen START-Stipendiat*innen 2019/2020

Vertreter*innen der Stadt Wien, der US Botschaft, sowie Paten und Förderer und viele jugendliche Stipendiat*innen und Absolvent*innen mit deren Familien und Freund*innen waren letzten Donnerstag im Wifi Wien anwesend.  Über 230 Gäste genossen einen emotionalen und vielfältigen Abend.

Moderiert wurde die Veranstaltung souverän von den START Jugendlichen Atila Bamyani und Mariana Paunovic.

START-Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüsste die Gäste, insbesondere die Paten und Förderer von START und gedachte der kürzlich verstorbenen Stifterin von START-Wien Ulrike Crespo mit einer persönlichen Rede.

Die Eröffnungsrede hielt dieses Jahr die Abteilungsleiterin der MA 40 – gleichzeitig Stiftungsorgan der allgemeinen Wiener Mittelschulstipendienstiftung -Frau Mag. Agnes Berlakovich.

Mag.Agnes Berlakovich (MA40)

„Die Stadt Wien hat über die Mittelschulstipendienstiftung in den vergangenen 10 Jahren 30 Stipendiat*innen unterstützt, und diese jungen Menschen sind wirklich beindruckende Wege gegangen.
Junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleiten zu können und die Erreichung der ersten grösseren Bildungsziele zu fördern ist eine besondere Aufgabe, zu der sich die Stadt Wien auch bekennt, denn die Jugend ist ein ganz wertvolles Kapital. Wir verfolgen mit der Verwendung der Stiftungsmittel unter anderem das Ziel Jugendliche und junge Erwachsene auf diesem Weg des sozialen Aufstiegs zu begleiten und ihre Berufschancen zu verbessern.
Ich selbst habe mein Jusstudium mit einem Stipendium gemacht und gratuliere allen Schülerinnen und Schülern die es durch ihren persönlichen Einsatz und durch ihr persönliches Engagement geschafft haben, das das START-Förderprogramm aufgenommen zu werden.“​ (Mag. Agnes Berlakovich)

Auch die US-Botschaft in Wien ist ein langjähriger Förderer von START.  Die US-Botschaft ist stolz darauf, dieses Programm seit 10 Jahren zu unterstützen, und einigen START-StipendiatInnen die einmalige Gelegenheit zu bieten, an einem vom US-Außenministerium finanzierten Austauschprogrammen, z.B. dem prestigeträchtigen Benjamin Franklin Transatlantic Fellows (BFTF) Summer Institute, teilzunehmen.

Dr. Daniel S. Mattern (US Botschaft Wien)
BFTF Alumnis

Der Botschaftsrat für öffentliche Angelegenheiten Dr. Daniel S. Mattern gratulierte den neuen START-Wien-Absolvent*innen, begrüßte die Stipendiat*innen 2019/2020 und unterstrich das Commitment der Botschaft für das START-Stipendienprogramm. Insgesamt 6 BFTF START/Alumnis konnten an dem Abend dabei sein, und sich nochmals persönlich für die tolle Chance bedanken.

Kamila Iliasova übernahm im Namen der neuen Stipendiat*innen die Begrüßung der Gäste :

Kamila Iliasova

„Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt das ich hier Heute eine Rede halten würde, hätte ich das nicht geglaubt und so ähnlich war es auch beim Gedanken eines Tages dieses Stipendium zu bekommen!
Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen. Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben.“​

Mit der feierlichen Übergabe der Stipendien-Urkunden wurden die Jugendlichen offiziell in das Stipendien und START:Hilfe-Programm von START-Wien aufgenommen. Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Paten, die „ihren“ neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunden überreichten:
Stephan Kühne von der Constantia Flexibles Group überreichte 4 Stipendien, Mag. Agnes Berlakovich von der MA40/Stiftungsverwaltung mit 3 Stipendiatinnen, Dr. Ludwig Nießen für die Wiener Börse übergab die Urkunden an die beiden neuen Börse-Stipendiat*innen, Mag. Gerald Faber für die  ÖBB Infra, Dr.Alexandra Pifl von L`Oréal Österreich, und Dr. Himal Trikha in Vertretung für Dr. Birgit Huemer. START-Geschäftsführerin Katrin Bernd übernahm in Vertretung der nicht anwesenden Paten die Überreichung der Urkunden an vier START-Stipendiat*innen.

Damit die Gäste mehr über die neuen Stipendiat*innen erfahren können, haben
Sahel Rustami, Farzana Mohammadi und Sara Badlah eine Rede über sich und ihre Zukunft vorbereitet.

Sahel Rustami
Farzana Mohammadi
Sara Badlah

…Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen.  Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben….
Link zur Rede

… Meine Familie hat mich immer unterstützt, egal in welcher Beziehung. Sie wollten immer das Beste für mich und jetzt trägt auch das Start-Stipendium einen Teil zu meinem Leben teil. Ich bin sicher, dass diese Unterstützung mir auf dem weiteren Lebensweg sehr helfen wird….
Link zur Rede

.. Heute geht es mir anders: heute sind meine Träume größer als meine Ängste, größer wie sie nie waren: ich träume davon, Zahnmedizin zu studieren und später meine eigene Praxis zu haben. Ich träume davon, die ganze Welt zu verreisen, ohne mir um Geld oder um meinen grauen Pass sorgen machen zu müssen. …
Link zur Rede

Ammar Laili

Nach den bewegenden Reden sorgte Ammar Laili mit einem musikalischen Beitrag für Abwechslung. Ammar hat sich selbst das Klavierspielen beigebracht und spielte für das Publikum zwei Stücke auf seinem Keyboard.

Weiter ging es zum zweiten Höhepunkt der Veranstaltung: Der Gratulation und Verabschiedung unserer 12 START-Wien Absolvent*innen. Dafür kamen Projektleitung Aleksandra Milosevic, ehemalige Projektleiterin Katrin Triebswetter, Projektmitarbeiterin Anna Eder und Programmleitung Katrin Bernd auf die Bühne um den frischgebackenen Absolvent*innen zu gratulieren. Als Geschenk erhielten die Absolvent*innen einen von START-Wien Stipendiat*innen selbst designten und selbst genähten Rucksack gefüllt mit Büchern geschenkt.

Samira Hemati

Stellvertretend für alle Absolvent*innen hielt Samira Hemati eine sehr bewegende Rede mit dem Titel „Mein Weg geht noch weiter!“ Samira erzählte von ihren anfänglichen Schwierigkeiten und bedankte sich bei allen Menschen, die ihr auf ihrem Bildungsweg geholfen haben. Samira studiert aktuell an der Uni Wien Rechtswissenschaften.

Nach einem gebührenden Applaus für das Moderationsteam  ging die Veranstaltung zu Ende, und die Gäste nutzen das Buffet für zahlreiche Gespräche.

In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

PRESSEINFORMATION – Bildungschancen für neue Stipendiat*innen

Wien, Oktober 2019 – Am 24. Oktober 2019 ist es soweit: 16 neue START Stipendiat*innen werden im Schuljahr willkommen geheißen. Gleichzeitig werden 12 erfolgreiche Absolvent*innen verabschiedet. Bereits zum 14. Mal unterstützt der Verein START-Stipendien Österreich in Wien Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura.

Türen öffnen. Insgesamt 166 Jugendliche haben bisher durch die Unterstützung von START-Stipendien Wien ihren Maturaabschluss geschafft. Seit wenigen Wochen ist nun der neue Jahrgang der Jugendlichen dabei. „Es ist von besonderer Bedeutung, dass junge Menschen in Wien auf dem Weg in ein selbstbestimmtes, erfolgreiches und nach den eigenen Vorstellungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gestaltetes Leben unterstützt werden“, unterstreicht Mag.a Agnes Berlakovich, Abteilungsleiterin der MA 40 und Stiftungsorgan der Allgemeinen Wiener Mittelschulstipendien-Stiftung.
Aktuell werden insgesamt 37 Stipendiat*innen auf ihrem Weg zur Matura intensiv von START unterstützt, gecoacht und begleitet. Sie nehmen an Workshops, Sprachförderungen und Exkursionen teil, engagieren sich im gesellschaftlichen Umfeld und sind Teil der START-Familie. Die finanzielle Unterstützung von START und die intensive Betreuung sind auf dem Weg wichtige Bausteine, aber es braucht auch das Engagement und den Fleiß jedes Einzelnen. „Jugendliche mit Migrationsgeschichte müssen neben sprachlichen Barrieren noch weitere Hindernisse bewältigen“, weiß Katrin Bernd, Geschäftsführerin Verein START-Stipendien Österreich, „START kann zwar Türen öffnen, doch hindurchgehen müssen die Jugendlichen selbst.“

Ein engagierter Jugendlicher unter Vielen. Bei der diesjährigen Feier gibt es einen musikalischen Beitrag von Ammar Laili: Der 18-jährige Jugendliche spielt das Stück „Nuvole Bianche“ von Ludovico Einaudi auf dem Klavier. Das Besondere daran: Ammar ist Autodidakt, er hat sich selbst das Klavierspielen beigebracht, und er freut sich auf seinen großen Auftritt. Der junge Mann mit syrischer Migrationsgeschichte engagiert sich in Workshops der Kinderuniversität, beim Theaterprojekt von Uniclub und arbeitet beim Verein Weltkulturschule mit. Nach der Matura möchte er sich im Bereich Informatik weiterbilden. Sein Ziel ist es, Menschen zu helfen, indem er ein Programm erfinden möchte, welches das Programmieren erleichtert.

Informationen zur Veranstaltung. Die Begrüßungsfeier findet am 24. Oktober 2019, um 18 Uhr, im Karl-Dittrich-Saal – WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, in 1180 Wien statt.

Über START-Stipendien. Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at


Rückfragehinweis:

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Persönliche Einblicke zu „Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag“

Bei der Ausstellungseröffnung „Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag“ in der Bildunsdirektion für Wien durfte neben den Schülerinnen der HLW19 und der Bildungsinitiative AMOS, auch ausgewählte START-Wien Stipendiat*innen ihre Fotoprojekte vorstellen. Mariam teilt mit uns ihre persönlichen Einblicke und erzählt von ihren eigenen Erfahrungen.

Liebe Gäste! Mein Name ist Mariam. Ich bin 16 Jahre alt. Ich freue mich, dass ich in Österreich als Jugendliche das Recht habe, wählen zu gehen und meine Zukunft mitgestalten kann. Die Demokratie stärkt mich und gibt mir Kraft. Aber es gibt auch einiges, das mir Kraft raubt, wie zum Beispiel all die Fremdzuschreibungen, gegen die ich kämpfen muss. Ich bin Teil einer Gesellschaft, das mich aufgrund meines Kopftuches – das ich selbst entschieden habe zu tragen – als eine „Fremde“ betrachtet.

Ich werde oft nicht als Individuum und als Mariam wahrgenommen, sondern nur mehr als Teil einer bestimmten Gruppe oder Kategorie von Menschen. Meine Persönlichkeit und mein Charakter werden in den Hintergrund gerückt. Ich werde nur mehr als Mitglied einer Gruppe wahrgenommen, über die es fast nur falsche Bilder und Unwissen gibt und entsprechend behandelt. Stellt euch vor, ihr würdet mit nur mit einem einzigen Teil eurer Identität wahrgenommen werden und das dann auch noch falsch? Wie wäre es, wenn man ständig und nur als Christin, Frau, Vater, Schüler, Sportliebhaber behandelt werden würde? Wie wenn man nichts anderes sei? Wie wäre es, wenn man aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe automatisch abwertend behandelt werden würde.

Was soll ich mir als 16 jähriges Mädchen in Österreich denken, dass ein Verbot meines Kopftuches offensichtlich die wichtigste, frauenpolitische Diskussion des Nationalrats ist und auf meinem Rücken Wahlkampf betrieben wird? Mein Kopftuch schafft es in die höchste Priorität unseres Landes und Armut, Bildung und der Klimawandel nicht? Das gesamte Land möchte vielmehr darüber diskutieren, welchen Berufen ich als sichtbar muslimische Frau nachgehen darf und welche nicht? Welche Strafen mich oder meine Eltern bei einem Verstoß gegen das Kopftuchverbot erwarten? Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber: Ist Ihnen das nicht zu dumm? Wie wird Ihr Leben besser, wenn ich nicht als Lehrerin arbeite? Sollten wir nicht über Verbesserungen für uns alle diskutieren und entscheiden?

Ich will mich keinesfalls als Opfer darstellen, wie uns das immer wieder vorgeworfen wird, wenn wir auf Rassismus hinweisen. Ich möchte nur die Realität aufzeigen. Auf dem zweiten Bild können Sie links sehen, wie die Menschen mich bezeichnen und rechts, welche Wörter mich tatsächlich beschreiben. Respekt vor der Menschenwürde eines jeden Menschen, Akzeptanz unterschiedliche Lebensweisen und eine offene Gesellschaft sind wichtige Errungenschaften der Demokratie. Ich wünsche mir ein Österreich, in dem Demokratie und Menschenrechte nicht nur leere Worte sind, sondern gelebt werden und alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben – unabhängig davon wie sie aussehen oder leben.

Ich bleibe mir treu und verbiege mich für niemanden und möchte abschließen mit den Worten der afroamerikanischen Bürgerrechtsaktivistin Angela Davis abschließen: „I’m no longer accepting the things I cannot change. I’m changing the things I cannot accept.”

Was gefällt mir?

Demokratie
In einem demokratischen Land leben zu dürfen ist ein Vorteil. In Österreich hat man das Recht, den Bundespräsidenten zu wählen, bei einer Volksabstimmung, einem Volksbegehren und einer Volksbefragung teilzunehmen. Das Wahlrecht ist aber an Altersgrenzen und an die österreichische Staatsbürgerschaft gebunden.

Was gefällt mir nicht?

Rassismus
Ich als eine Kopftuch tragende Schülerin würde gerne über meine Erfahrung mit dem Rassismus äußern. Da ich auf der Straße, in der U-Bahn und in der Schule bereits diese Erfahrung gemacht habe, kann ich nun mal sagen, dass es einen nichts bringt, wenn man jemanden aufgrund seiner Hautfarbe, seiner Religion, seines Bekenntnisses oder seiner Zugehörigkeit diskriminiert. Warum tut man das? Wir leben schließlich in einem demokratischen Land, wo niemanden das Recht hat so etwas Abwertendes zu tun. So etwas verletzt auch die Menschenrechte und Grundrechte eines Menschen. Ich persönlich wurde in der Schule von den Lehrern mit unnötigen Kommentaren untergezogen, wie zB „Ich glaube dein Kopftuch belastet dein Gehör “, „Bist du dir sicher, dass du in der richtigen Schule bist – geh dir etwas Sinnvolleres suchen.“ (Der Lehrer machte mich im Unterricht fertig, weil ich zu ihm sagte, dass ich ihn nicht verstanden habe und ihn fragte, ob er es mir erklären könnte.) oder ,,Ist dir nicht warm mit dem Kopftuch?“ Diese Kommentare haben mich dazu gebracht weiter zu kämpfen, obwohl ich die Motivation bzw. die Hoffnung das Jahr zu schaffen fast verloren hatte. Aber ich muss sagen, wenn man ein friedliches Zusammenleben haben möchte, dann sollte man den Hass und den Rassismus ausschließen und nicht uns Muslime.

Was wünsche ich mir für die Zukunft?

Für ein gutes Zusammenleben
Ein gutes Zusammenleben erfordert Respekt, Zusammenarbeit und Akzeptanz. Ohne diese drei Elemente wird unsere Gesellschaft in Gruppen geteilt, was uns nur dazu bringt lieber in unserer „eigenen“ Gruppen bleiben zu wollen. Deshalb fällt es uns immer schwer miteinander zusammenzuarbeiten, was auch zeigt, dass wir weniger über „andere“ Gruppe wissen, wie z.B. über die Muslime in Österreich. Über Muslime wird meistens negativ medial berichtet. Medien stellen Muslime nämlich meistens als Terroristen dar und daran glauben auch viele Menschen, weil sie selber relativ wenig Kontakt zu Muslimen haben. Was ich damit sagen will ist, dass, wenn wir in verschiedene kleine Gruppen geteilt werden, werden wir uns nie wirklich gegenseitig kennen lernen, sondern eher verurteilen oder diskriminieren. Nur, wenn wir es schaffen, einen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu etablieren, werden wir uns gegenseitig akzeptieren, respektieren und ein gemeinsames Ziel haben, nämlich friedlich in Österreich zusammenzuleben.

Hier finden Sie ein paar ausgewählte Bilder der Eröffnung: https://www.amnesty.at/bilder-im-kopf-menschenrechte-im-alltag-ausstellungseroeffnung

PRESSEINFORMATION: Ausstellungseröffnung „Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag“

Wien, 21.10.2019 – Im Festsaal der Bildungsdirektion für Wien werden ab dem 21. Oktober 2019 auch Bilder von 13 START-Stipendiat*innen zu sehen sein. Bei der Eröffnung der neuen Fotoausstellung von Amnesty International „Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag“ geben die ausgewählten Jugendlichen persönliche Einblicke und Erfahrungen sowie Statements über ein gutes Zusammenleben.

Eröffnet wird die Ausstellung von Bildungsdirektor Mag. Heinrich Himmer, der Leiterin des Menschenrechtsbüros Shams Asadi sowie der Geschäftsführerin Amnesty International Annemarie Schlack. Die Fotoausstellung wurde als Auftaktveranstaltung zum Jubiläum 30 Jahre Kinderrechte konzipiert. Insgesamt werden bei der Ausstellung über 90 Fotos zu sehen sein – darunter auch Bilder von START-Stipendiat*innen.

Stipendiat*innen begeben sich auf Fotoreise. Das Projekt „Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag“ entstand im Rahmen eines Leadership-Lehrgangs von Amnesty International Österreich. Dabei begaben sich Stipendiat*innen und Absolvent*innen vom Verein START-Stipendien auf eine außergewöhnliche Fotoreise. Unter dem Leitgedanken „Was wünsche ich mir für ein gutes Zusammenleben?“ präsentieren nun drei START Jugendliche mit Bildern und Worten Antworten auf die Fragen: Was gefällt mir? Was gefällt mir nicht? Was wünsche ich mir für die Zukunft?

Der 21-jährigen Samira gefällt die Landschaft in Österreich sehr: „Sie gibt mir Ruhe und Kraft!“. Balqiz gefällt nicht, wie das Thema Digitalisierung sich entwickelt: „Wir müssen lernen, besser mit den Möglichkeiten, die uns angeboten werden, umzugehen.“ Und Rosetta, 19 Jahre, wünscht sich für die Zukunft Toleranz und Vielfalt.: „Wie die ausgemalten Streichhölzer, deren Funktion letztendlich gleich ist, so sind auch Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Erst, wenn wir die Vielfalt tolerieren, wird uns ein gutes Zusammenleben gelingen.“

Facts zur Fotoausstellung: Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag

Verantwortlich: Amnesty International Österreich
Mitwirkende: u.a. Jugendliche START-Stipendien Österreich
Ausstellungsort: Bildungsdirektion für Wien, Wipplingerstraße 28, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 21. Oktober 2019 bis 21. November 2019 während der Öffnungszeiten

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.amnesty.at/academy/newsevents/ausstellungseroeffnung-bilder-im-kopf-menschenrechte-im-alltag/


Über START-Stipendien. Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
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Gestalte deine Stadt!

Wem gehört die Stadt und wie können wir sie mitgestalten?

Beim Workshop „Gestalte deine Stadt“ der von der Agenda Landstraße gestaltet wurde, gingen die START-Wien Stipendiat*innen der Frage auf den Grund , ob und wie wir die Stadt in der wir wohnen mitgestalten können. Wir wurden selbst zu Stadtplanern und planten eine neue Gestaltung des Vorplatzes vorm START-Büro.
Aktuell ist der Weg zum START-Büro und der Platz davor nicht sehr einladend, viele Mistkübel, kein Grün, keine Sitzgelegenheit.

Zuerst machten wir eine Begehung und überlegten wie man den Platz bzw. das Eck verbessern könnte. Wir sammelten die Ideen und gruppierten sie nach Ähnlichkeiten.Dann teilten wir uns 2 Gruppen und versuchten unsere Ideen zu visualisieren. Egal ob der Platz mehr Pflanzen oder mehr Sitzgelegenheiten haben soll, alle unsere Ideen wurden durch digitale Fotomontagen selbst gestaltet. Hilfreich dabei waren Beispiele von bereits umgesetzten Projekten der Agenda wo wir uns Inspirationen holten. Fest steht: wir wollen ein Parklet ! und wir wollen unsere Baumscheibe begrünen. (2 neue Begriffe die wir gelernt haben)

Damit es auch zur Umsetzung einer Idee kommt, werden im neune Jahr alle Vorschläge dem Bezirksvorsteher des 3. Bezirks präsentiert und diskutiert, welche umgesetzt werden kann. Im Frühjahr ist es dann hoffentlich soweit und wir können gemeinsam den Vorplatz umgestalten.

Vielen Dank an Anne Favre und Nicole Feiner vom Agendabüro für den tollen Workshop!

Gestalte deine Stadt“ war ein sehr angenehmer und kreativer Workshop, meiner Meinung nach. Das Ziel des Worshops war die Ecke neben dem START-Büro neu zu gestalten. Jedes Team hat daher Ideen gesammelt und versucht sie umzusetzen. Man musste viele Gesetze bzw. Regeln beachten währed das Plannen, was ich persönlich nicht so einfach fand. Im Großen und Ganzen ist mir den Workshop sehr gut gefallen und bin sehr gespannt ob einer die Modelle durchgesetzt wird oder ob es eine Kombination von den beiden Modellen geben wird. (Israa)

Der Workshop hat mir wirklich sehr gefallen!!
Ich finde es ziemlich interessant und cool, dass wir, als „BürgerInnen“ die Stadt bzw. unser Viertel mitgestalten können! Wir haben uns Gedanken über die Ecke an der Kreuzung gemacht und viele tolle Ideen sammeln können und diese dann halbwegs auf Photoshop umsetzen können 🙂 Ich freue mich, dass ich ein Teil bei der Mitgestaltung des Viertels bin und hoffe, dass unsere Ideen umgesetzt werden können! (Jovana)

Die Damen von der Agenda haben auf mich einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Ich war begeistert von den Projekten, die bereits auf der Straßen zu finden sind. Somit hoffe ich, dass wir bald unsere Ideen realisieren und unsere kleine Ecke zum Leben bringen können. (Mariana)

Es war sehr schön gleich nach der Schule an den Workshop “ Gestallte deine Stadt“ teilzunehmen und ich hatte ein gutes Gefühl bei dem Workshop, denn unsere Kreativität waren gefragt, damit eine gute Lösung für die Dekoration unserer Start-Wien Bürosumgebung zu finden. Es hat mich auch sehr gefreut, die Frauen, Anna und Nikole, von der Agenda Landstraße kennenzulernen. Sie waren sehr freundlich und sympathisch und haben uns bei der Dekoration viel geholfen. Es hat mit euch viel Spaß gemacht:) (Zakaria)

Workshopreihe Textsorten: Erörterung & Zusammenfassung

START-Wien Stipendiatinnen Aylin & Jihan berichten über die Workshopreihe „Textsorten“ mit Mag. Hanna Reidlinger.

Dank der sogenannten „Schreibwerkstatt“ können wir, die Stipendiatinnen und Stipendiaten, immer wieder an verschiedenen Textsorten arbeiten und einige von uns können sich dank diesem Angebot auf die bald bevorstehende Deutsch Matura vorbereiten. Diesmal (12. Oktober 2019) konnten wir mit Hanna, die selbst eine Deutschlehrerin ist und gerade sich in der Karenz befindet, am Vormittag an der Erörterung arbeiten und am Nachmittag an der Zusammenfassung.

Am Vormittag haben wir mehrere Zettel zur Übersicht der Erörterung bekommen und diese auch genau besprochen: vom Aufbau der Erörterung bis zu verschiedenen Beispielen für die verschiedenen Paragraphen der Erörterung. Da die Anleitungen wie auch die Beispiele aus Deutschbüchern waren, ist es uns viel leichter eingefallen mitzulernen, da diese passend und nicht kompliziert waren, sondern dass man die wichtigsten Punkte kurz und knapp zusammengefasst hat und dies hiermit die perfekte Gelegenheit war, um die Erörterung für die kommende Matura zu wiederholen. Hanna war besonders geduldig und hat jede einzelne Frage mit Beispielen erklärt. Nachdem wir den Aufbau wiederholt haben, konnten wir selbst auch eine Einleitung schreiben. Dies war nicht besonders schwer, da wir auch die verschiedenen Arten die Einleitung der Erörterung zu schreiben, wiederholt haben. (START-Wien Stipendiatin Aylin)

Die neue Schreibtrainerin Hanna lehrte uns letzten Samstag die wichtigste und gebräuchlichste Schreibform, die uns nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltagsleben begegnet. Eine Zusammenfassung wird bei jeder schulischen Schreibform verlangt, da immer ein großer Wert auf das Verständnis des wesentlichen Inhalts gelegt wird. Auch wenn wir Freunden die Geschichte eines Buches oder eines Filmes erzählen, tun wir nichts anderes als den Inhalt mündlich wiedergeben.

Mit der sehr motivierten Deutschlehrerin lernten wir den Aufbau einer Zusammenfassung besser kennen. Am Beginn des Schreibkurses wurden uns die Kriterien dieser Textsorte erklärt. Uns wurde ausführlich gesagt, was man bei einer Zusammenfassung eher vermeiden soll. Z.B. ist es wichtig, dass man den Inhalt objektiv in eigenen Wörtern wiedergibt, wobei man sich nur auf den Inhalt des Textes beschränken muss. Gleichzeitig wurden uns gute Anfangssätze, sowie auch Textbeispiele gezeigt, an denen wir uns orientieren können. Es wurden uns auch die Regeln der Korrektur erklärt. Wir beschäftigten uns sowohl mit der Theorie, als auch mit der Anwendung. So fassten wir mit Hilfe der Trainerin eine alte Maturaaufgabe sehr genau und detailliert zusammen. Alle Fremdwörter wurden zuerst geklärt und dann wurde jeder Absatz kurzzusammengefasst und ausführlich bearbeitet. Während des Lesens versuchten wir die Bullet Points im Text zu finden und zu markieren, damit wir uns einerseits mehr Zeit sparen und andererseits einen Überblick über die verlangten Fragen verschaffen können. Am Ende dieses Schreibkurses nahm jeder von uns viele Tipps mit. Uns wurde allen klar, dass die Zusammenfassung nicht immer die klügste Wahl bei der Reifeprüfung ist, da es sein könnte, dass mehr von den Schülern verlangt wird. (START-Wien Stipendiatin Jihan)

Die Workshopreihe „Texsorten“ kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Wir sind HeldInnen!

„Wir sind HeldInnen!“ ist ein thematischer Rundgang des Vermittlungsprojekts „denk mal wien“ des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ). START-Wien Stipendiatin Balqiz berichtet vom Rundgang rund um den Heldenplatz und durch die Wiener Innenstadt.

Die Führung, die wir am Heldenplatz gemacht haben war etwas Neues. Obwohl wir alle in Wien leben und uns hier ziemlich gut eingelebt haben und der Meinung sind unsere Stadt zu kennen, war ich überrascht, wie viel wir noch lernen können. Die Themen, die wir behandelt haben waren verscheiden und wir haben uns mit vielen Fragen auseinandergesetzt, die wir uns so nicht stellen: Wer sind die HeldInnen? Was macht uns zum Helden/zur Heldin? Sind Helden Feldherren, die eine Armee führen und gewinnen? Oder gehört mehr dazu? Ist die Verweigerung zur Teilnahme am Krieg eine noble oder feige Tat?  Es wurde viel diskutiert und wir haben uns viele Denkmäler angeschaut und uns mit diesen vertraut gemacht. Wie haben festgestellt: Manchmal hat auch ein kleines Zeichen viel Bedeutung und wir sollten die Dinge genauer betrachten, denn alles hat eine Geschichte.

Ein herzliches Danke an unserer Vermittler Klemens Lichtenwöhrer, der mit interaktiven Methoden und vielen Diskussionsrunden den Rundgang sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet hat.

Und wie hat den Stipendiat*innen der Rundgang durch die Wiener Innenstadt gefallen?

Die Führung war sehr nett und informierend. Innerhalb von zwei Stunden durften wir viel über die Geschichte des Heldenplatz erfahren. Wer die Helden waren und was sie in der Geschichte von Österreich geändert haben. Der Vermittler war auch sehr nett. Er hat sich sehr gut ausgekannt hat. Unsere Fragen wurden ausführlich beantwortet und wir hatten einen interessanten Vormittag verbracht. 🙂 -Sara

Der angenehme Spaziergang auf dem Heldenplatz hat mich zum Denken gebracht! Die historischen Ereignisse und Hintergründe verschiedener Denkmäler waren mir bisher nicht bekannt. Ich freue mich, einen weiteren Schritt zu der Geschichte Österreichs gemacht zu haben! -Mariana

Also ich fand den Workshop super toll , denn  ich habe über die Geschichte Österreichs mehr zu Kenntnis genommen als ich in der Schule je gelernt habe. Außerdem war es erstaunlich, dass Österreich von einer Diktatur zu einer Demokratie wurde. Warum ich das so erstaunlich finde, ist, dass die Menschen aus den Vergangenheit Fehlern gelernt haben zumindest, dass das Volk eine wichtige Rolle spielt. -Mariam

Es hat mir ziemlich gut gefallen. -Abdul Baset

VHS DigiCon- Künstliche Intelligenz

Am 27. September 2019 besuchten die Stipis die, von der VHS organisierte, Vortragsreihe zu neuen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Bereits im Vorfeld suchten wir uns zwei Vorträge aus, die für uns am spannendsten klangen: „Wie Computer denken lernen“ von Werner Gruber und „Künstliche Intelligenz- Was kommt da auf uns zu?“ von Sylvia Kuba.
Der Vortrag von Werner Gruber war sehr lustig und spielerisch gestaltet, wenn seine Witze auch teilweise eher klischeehaft waren.
Der zweite Vortrag war sehr informativ und half uns zu verstehen, dass Künstliche Intelligenz im Moment eigentlich noch gar nicht so weit ist, wie viele denken. Die Vortragende erklärte uns wie beispielsweise Firmen wie Amazon ein riesiges Netzwerk an sogenannten Co-Workern haben, deren Arbeitsverträge immer nur einen Mausklick lang sind und die die Vorarbeit für Algorithmen und Suchfunktionen leisten. Künstliche Intelligenz kann unsere Lebensqualität enorm verbessern, da sie uns Arbeit abnimmt, aber der Weg dorthin könnte uns in höchst prekäre und unsichere Arbeitsverhältnisse stürzen.

Besichtigung der Müllverbrennungsanlage Spittelau

Wo landet unser Hausmüll? Warum ist die Mülltrennung wichtig? Ist die thermische Behandlung des Abfalls umweltfreundlich? Jede/r von uns stellt sich diese Fragen oft, denn jede/r von uns setzt sich für den Klimaschutz ein und demnach Müll vermeiden möchte. Wir hatten das Glück, dass uns diese Fragen ausführlich beantwortet wurden.

Am 26.09.2019 besuchten die Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Wien die Müllverbrennungsanlage Spittelau, wo Herr Wudy, Mitarbeiter der Wiener Energie uns herzlich begrüßt und sofort in den 14. Stockwerk hingeführt hat. Während sich Herr Wudy uns vorgestellt hat, konnten wir den wunderschönen Ausblick genießen.

Es wurden uns einiges zur Geschichte des Gebäudes erzählt. Die Anlage Spittelau wurde von 1969 bis 1971 errichtet bis im Jahr 1987 ein Brand große Teile der Müllverbrennungsanlage zerstörte. Aufgrund der Lage und der Fernwärme-Technik musste die Anlage neu aufgebaut werden. Der Umweltaktivist und Künstler Hundertwasser hatte den Auftrag, die Anlage zu gestalten. Hundertwasser identifiziert sich durch die goldene Kugel auf dem Schlot, bunte Fassaden und grünen Anlagen.

Laut Herr Wudy ist die Verbrennung von Müll nicht die beste Möglichkeit, weil der Restmüll oft nicht richtig getrennt ist. Aufgrund dessen entstehen verschiedene Gase bei der Verbrennung. Sie werden glücklicherweise filtriert. Sehr wichtig zu wissen ist, dass die Anlage Spittelau das AKH und ca. 50.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgt. Schließlich durften wir uns den 7.000 Kubikmeter großen Abfallbehälter, wo die angelieferten Abfälle zwischengelagert werden, ansehen. Ein Greifarm bringt den Müll zu den Müllöfen, damit es verbrannt wird, di Anlage ist ständig im Betrieb. Am Ende des Spazierganges durch die Anlage sind wir zu einem Erlebnisraum gekommen, wo wir ein außergewöhnliches Gruppenfoto erstellt haben.

Wir wissen jetzt genau, dass wir die abgelaufenen Medikamente in die Apotheke bringen sollen. Die Batterien, Möbelstücke und technische Geräte gehören nicht in den Restmüll. Öl aus der Fritteuse wird nicht in den Waschbecken ausgeleert! Wir wissen jetzt wie eine Müllverbrennungsanlage funktioniert und wie sehr wichtig sie für die Stadt Wien ist. Danke Herr Wudy und Wien Energie!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariana.

Der Besuch von Müllverbrennungsanlage Spittelau, die eine von drei thermischen Abfallbehandlung Wien Energie ist, war eine gute Idee, denn wir die Möglichkeit hatten, vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage und die Geschichte des künstlerisch gestalteten Gebäudes, von Friedenreich Hundertwasser von einem dort netten Tourguide zu erfahren. Dank
ihm habe ich das Gebäude von innen und außen gesehen und vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage gelernt. Es hat mich sehr gefreut dabei teilgenommen zu haben. -Sakaria

Einladung zur START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Liebe UnterstützerInnen und FreundInnen von START-Wien, auch bei START-Wien hat das neue Schuljahr begonnen und wir freuen uns über 16 neue Stipendiatinnen im START-Wien Programm! Damit verbunden ist auch der Abschied der 12 erfolgreiche Absolventinnen, die ihren Weg im höheren Bildungsweg nun erfolgreich fortsetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese beiden Anlässe mit uns und unseren Jugendlichen gemeinsam feiern!

24. Oktober 2019 um 18 Uhr
Karl-Dittrich-Saal – WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien

Durch den Abend führen unsere StipendiatInnen, die auch mit Reden und musikalischen Beiträgen einen Einblick in ihre vielfältigen Talente bieten.

Aufgrund begrenzter Sitzplätze bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 11. Oktober 2019 unter bernd@start-stipendium.at oder milosevic@start-stipendium.at
Wir freuen uns, wenn Sie Gäste mitbringen, die wir mit Ihnen im Anschluss an den Festakt zu einem Empfang einladen!
Mit freundlichen Grüßen, das START-Wien Team!

Details zum Programm finden Sie hier.

Welche Partei passt zu mir?

Schon bald ist die Nationalratswahl und trotzdem sind sich einige von uns nicht sicher, wenn genau sie wählen sollten und welche Partei ihren Erwartungen entspricht. Der Grund für das mangelnde politische Wissen einiger ist die Schule; es wird kaum bzw. nichts Politisches in den meisten Schulen besprochen. Doch nach dem Workshop mit PolEdu (Politics & Education) am 20. September haben sich viele unserer Fragen geklärt und man hat sogar von kleineren Parteien erfahren.

Zunächst haben sich die Referenten, Pascal und Philip, uns vorgestellt und uns einiges zu PolEdu erzählt; ihre Ziele wie auch warum Organisationen wie PolEdu wichtig für vor allem junge Menschen sind. Pascal wollte für den Anfang einiges zum jetzigen politischen Stand Österreichs erzählen, damit auch alle das benötigte Grundwissen haben und sich besser auskennen. Nachdem Philip übernommen hat, haben wir uns alle mit menti.com verbunden und einzelne Fragen beantwortet und diese auch gemeinsam besprochen; aus den verschiedensten Wörtern, die uns einfallen haben wir gemeinsam eine „Mindmap“ erstellt. Anfangs hat jede/r auch bestimmt, welche Partei er wählen will bzw. wählen würde. Danach sind wir die Wahlprogramme aller Parteien durchgegangen, welche zur Nationalratswahl antreten. Hier ist es zu einigen Fragen gekommen, welche gründlich beantwortet und ausdiskutiert wurden. Uns ist aufgefallen, dass es kleinere Parteien gibt, die die meisten nicht kennen und dass sich viele Parteien für den Klimaschutz einsetzen wollen. Auf wahlorama.eu hat zudem jede/jeder von uns mehrere Fragen beantwortet, um zu sehen, welche dieser Parteien sich eher für die Wünsche wie auch Sorgen jeder einzelnen Person einsetzen. Zum Schluss konnten wir wieder bestimmen, für welche Partei wir wären und das 2. Ergebnis hat sich deutlich verändert; nachdem es keine offenen Fragen mehr gab, konnten wir uns besser entscheiden.

Dank PolEdu haben wir alle jetzt ein besseres Bild aller Parteien und denken auch, dass wir viel Neues dazugelernt haben – manchmal ist die beste Art des Lernens ist das Diskutieren. Danke, Philip & Pascal!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Aylin.

Wahlvorbereitung mit Pol&Edu

Durch interaktive Fragen und kurze Diskussionsrunden wurden uns die bekannten österreichischen politische Parteien, die im Wahlkampf antreten, vorgestellt. Übrigens wurden uns deren Ziel sehr präzise erklärt. Um ehrlich zu sein, wenn man über die Parteien keine Ahnung hat, kann dadurch sehr gut informiert werden. Mir haben die online Umfragen von PolEdu sehr gut geholfen. Jetzt weiß ich zumindest, wen ich wählen würde, wenn ich wählen dürfte. -Sabiha

Also ich fand den Workshop super cool, weil ich mich für Politik interessiere und eines Tages eine Rechtsanwältin werden möchte. Außerdem haben die Referenten eine gute Arbeit geleistet. -Mariam

Der Workshop war genauso gut, wie ich ihn mir erwartet habe. Und wurden die Parteien, die österreichweit antreten, vorgestellt. Außerdem haben die Referenten all unsere Fragen beantwortet. Der Workshop hat mir wirklich sehr gut gefallen. -Rosetta

Der Workshop war sehr informativ. Die Betreuer haben uns alles mit Humor erklärt. sodass wir alles verstanden haben und selbst Spaß haben. -Nour

Praktikum bei Deloitte

Sabiha absolvierte im August ihr Pflichtpraktikum bei Deloitte. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Ich habe mich an der Willkommensveranstaltung am ersten Tag sehr geehrt gefühlt. Es war eine schöne Erfahrung in einer der weltweit besten Wirtschaftsgesellschaften ein Praktikum zu machen. Dass Deloitte „the best place to work“ ist, habe ich schon am ersten Tag mitbekommen. Alle PraktikantInnen haben einen Arbeitslaptop samt Zubehör bekommen. Die, die länger geblieben sind, haben auch ein Arbeitshandy mit eigener Durchwahl bekommen. Aber eine Laptop Tasche mit anderen Kleinigkeiten haben alle als Geschenk bekommen.

Ich wurde mit einem anderen Praktikanten, Paul Storch und später auch Alexander Spitzer, in der IT-Abteilung gebracht. Wir hatten die Aufgabe die alten EDV-Anlagen zu tauschen und die Verkabelung zu sanieren.

Nebenbei habe ich den Manager, Herr Amadou Traore, gebeten, ob ich in IT-Security und Robotics auch schnuppern darf. Es war sehr interessant als mir RPA (Robotic Process Automation) erklärt wurde. Mir wurde die Basics von UiPath beigebracht. Ich habe dann ausprobiert einige kleine Prozesse mithilfe UiPath zu automatisieren bzw. zu programmieren.

Außerdem habe ich auch die Möglichkeit gehabt mal bei IT-Security die Software bzw. Tools wie WhatsUp Gold und PuTTY configuration kennenzulernen und damit zu arbeiten. Alle Server und Accesspoints wurden dort erfasst. Ich musste überprüfen, ob die erfassten Server- und Accesspointlisten (in Deloitte-Österreich) auch in Wirklichkeit so sind, ob sie funktionieren, wenn nicht dann sollte ich sie auf aktiv setzen bzw. löschen, um Lizenzen frei zu bekommen.

In der letzten Woche habe ich auch etwas über CRM (Customer-Relationship-Management) und dessen Verbindung zu BMD (Büromaschinen für Datenerfassung) erfahren, was mich auch interessiert hat.

Ich muss zugeben, dass es im Sommer nicht so viel los war, da die MitarbeiterInnen ab und zu auf Urlaub gegangen sind. Aber ich habe trotzdem versucht, so viel wie möglich die Zeit auszunutzen, um viel zu erleben, was wirklich herrlich war.

Wandern, Spiele & Drachen bauen

START-Wien lernt sich beim Wandern, Namensspielen und Drachen bauen kennen.

10.00 Rodaun. Die START-Wien Stipendiat*innen und START-Hilfe Stipendiat*innen treffen sich bei der Endstation der Straßenbahnlinie 60. Die Anreise dorthin gestaltet sich sehr gemütlich. Am Rande von Wien, mitten in der Natur laufen die Uhren etwas langsamer und der Tag gestaltet sich gemütlich und entspannend, trotz der angeblich sehr anstregenden Wanderung durch den Naturpark Föhrenberge zur Kammersteinerhütte hinauf. Die warme Sonne begleitet uns durch den dicht bewachsenen Wald und dessen Bäume spenden uns Schatten an diesem wunderschönen Endsommertag.

Eine kurze Verschnaufpause (zum wiederholten Male seit der Straßenbahnstation, die Wanderung raubt viele Kräfte) mitten im Wald wird gleich zu einem Wettbewerb umgewandelt und drei gleichgroße Gruppen gebildet. Die Gruppen haben jeweils zur Aufgabe sich alle Namen der Stipendiat*innen zu merken und Fichtenzapfen (oder „Bockerl“) zu sammeln, welche später als Punkte im Spiel eingesetzt werden. Vorbereitet oder nicht, alle Namen gemerkt oder nicht, das Spiel beginnt. Die drei Gruppen stellen sich jeweils in einer Reihe auf. Die Erstplatzierten sollen nun die Namen der ausgewählten Reihe erraten, dabei wird auf einem sehr durchdachten Zufallsprinzip zurückgegriffen. Dieses System und die Jury des Wettbewerbes nennt sich das START-Wien Team, das auch die Korrektheit der Namen überprüfen wird. Wenn alle Namen richtig erraten werden, wird ein Zapfen in den imaginären Topf geworfen und somit werden Punkte gesammelt. Diese Runde kann Gruppe 2 für sich gewinnen. Die Gruppen werden erneut in neue, kleinere Teams eingeteilt. Bei der zweiten Aufgabe sollen die Teams einen originellen Namen für sich finden, der die Vielfalt der Gruppenmitglieder repräsentiert und ein entsprechendes Symbol aus allem was der Wald so hergibt erstellen. Die Bedeutungen dahinter werden der renommierten Jury präsentiert, welche ein sehr durchdachtes, jedoch auch umstrittenes Punktesystem für die Beurteilung der Ergebnisse verwenden.

Ausgeruht und motiviert durch den Wettbewerb kommen wir langsam der Hütte näher, der Wald spendet uns zu Mittag noch immer ausreichend Schatten und wir sind dankbar für diese natürliche Klimaanlage, denn der Aufstieg ist für viele nicht einfach. Endlich bei der Kammersteinerhütte angekommen, gibt es für viele ein Ziel: den Durst löschen und viel Wasser trinken. In entspannter Atmosphäre zusammensitzend, bestellen wir unsere Lieblingsgerichte (Anm. Schnitzel vom Huhn und Pommes) und können gemütlich miteinander reden. Die Josefswarte, ein Aussichtsturm, bei der Hütte wird erkundet und ein Großteil begibt sich in luftige Höhe und genießt den Ausblick in die weite Ferne.

Gestärkt und zufrieden machen wir uns auf den Rückweg. Auf diesem begegnen uns zwei sehr liebe Damen, welche mit ihren vier Hunden spazieren gehen. Die Hunde wirken wir Magneten auf die Jugendlichen und eine Streicheleinheit ist vorprogrammiert. Die kurze Pause kommt uns sehr gelegen, denn ein paar voreilige und motivierte Stipendiat*innen sind falsch abgebogen. Die Wartezeit wird mit einem netten Gespräch mit den Damen und den vielen Hunden überbrückt. Wieder vereint wartet auch schon die letzte Runde des Wettbewerbs auf uns: Drachen bauen und das unter Zeitdruck! Denn die Jugendlichen haben nicht viel Zeit diese zu bauen. Manche geraten so unter Zeitdruck, so dass sie vollkommen auf Dekoration verzichten, andere dekorieren ihre Drachen bunt mit Klebebändern. Die Optik spielt bei der Bewertung eine geringe, dennoch kreative Rolle, entscheidender sind jedoch die angewandte Technik und der Gruppenzusammenhalt. Die Flugfähigkeit einiger Drachen wird durchaus bezweifelt und sie steigen auch nicht in die Luft , andere fliegen hoch hinauf und können nicht mehr runter gebracht werden. Das Team „Zuckerzapfen“ können diese Runde für sich gewinnen. Lachende Gesichter laufen über die Wiese und lassen die Drachen steigen, die erschöpften sitzen alle auf der Bank, schauen zu und möchten am liebsten schon im Bett sein. Das Ranking des Wettbewerbs wird noch verkündigt, das Team „African Asian Revolution“ hat gewonnen und wir machen uns auf dem Heimweg. Ein schöner, erholsamer, lustiger und auch anstrengender Tag geht zu Ende, der uns alle näher gebracht hat.

Es war ein ziemlich heißer Tag. Wandern war durchaus anstrengend, aber es hat sich gelohnt als wir bei der Kammersteinerhütte angekommen sind. Die Aussicht, das leckere Essen, die Nachspeise und viel Zeit zum Unterhalten war sehr Vergnügen bereitend. Die Spiele, die wir zwischendurch gespielt haben, waren auch neu und dem Kennenlerntag entsprechend. Ich hoffe, wir werden ein erfolgreiches START-Jahr miteinander haben. -Sabiha

Der Wien-Kennenlerntag war trotz der Müdigkeit während der Wanderung sehr lustig und schön. Durch verschiedene Aktivitäten und Spiele lernte ich die neuen Stipendiaten besser kennen. Allgemein war die Stimmung sehr gut. Ich hoffe, dass wir als Gruppe weitere schöne Momente verbringen können. -Jihan

Mir hat die Kommunikation mit anderen StipendiatInnen und die Spiele sehr gut gefallen. Die Drachen bauen und dann es fliegen lassen, hat mir am meisten gefallen, da ich als klein Kind viel mit Drachen gespielt hatte und das die alte Erinnerungen erweckt hat. Das Essen in der Hütte war auch hat mir auch gut. Ich hatte Mega viel Spaß. Danke 🙂 -Sakaria

Ich habe den Tag sehr genossen! Obwohl das Wandern ziemlich anstrengend war, hatten wir trotzdem sehr großen Spaß! Mein Highlight von dem Tag war auf jedem Fall das Drachen bauen und steigen mit den Stipendiaten/Stipendiatinnen auf der Wiese!  -Jovana

Also ich fand es lustig aber auch anstrengend. Außerdem hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt. -Mariam

Der Kennenlerntag dieses Jahr hat mir sehr gut gefallen. Wir waren wieder außerhalb von Wien spazieren. Für uns Wiener in den Bergen, für manch andere auf Hügel. Ich hab viele neue Gesichter gesehen, konnte mich mit den neuen Stipis gut unterhalten. Vor allem die Idee mit dem Namensspiel in den Gruppen, dies als Wettbewerb zu gestalten fand ich ausgezeichnet dadurch waren alle gleich viel motivierter. -Edison

Ich persönlich habe viel Spaß gehabt! Die Wanderung war schon bisschen anstrengend aber wir haben trotzdem viel Spaß gehabt Drachen zu bauen war auch eine tolle neue Erfahrung. 🙂 -Sara

Praktikum bei der ÖBB Infra

Sabiha absolvierte im Juli ihr Pflichtpraktikum bei der ÖBB Infra. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, wie sehr ich auf mich stolz bin, dass ich bei den ÖBB-Infra mein Praktikum machen durfte bzw. meine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt habe.

Ich wurde in dem Netzzugang Bereich (Vertrieb-System und Datenmanagement) im Praterstern 4 eingeteilt, meine Aufgaben waren in Bereich des IT-Supports (System testing). Ein Teil meiner Aufgabe war das System in Englisch zu übersetzen. Zusätzlich habe ich auch über IT-Projektmanagement etwas erfahren. Ich habe auch die Gelegenheit gehabt mit meinem Chef bei einem Gespräch dabei zu sein und vor allem den Leiter des Entwicklerteams kennen zulernen.

Der Besuch von der BFZ (Betriebsführungszentrale) und der VLZ (Verkehrsleitzentrale) war sehr beeindruckend. Da hat man immer die Leute gesehen, die mit 10 Bildschirmen gearbeitet haben. Die Führung durch meine Patin Barbara Mauer im Praterstern 3 war auch ganz interessant. Meine Patin hat mir genau erklärt, was für Bereiche es im Unternehmen der ÖBB gibt und wo bzw. wann sie zum Einsatz kommen.

Es wurde mir am letzten Tag erklärt, was eine Ausschreibung ist, wann man es braucht und wieso es wichtig ist.

Was mir am besten gefallen hat, war der freundliche Umgang. Alle MitarbeiterInnen, Kollegen und sogar mein Chef und sein Vorgesetzter waren sehr nett zu mir. Mein Arbeitsplatz war auch sehr schön. Ich bin sehr froh, dass auch meine Kollegen Florian Detzer und Paktrick Wögenstein mit meiner Arbeit und Leistung sehr zufrieden waren.

Ich darf mich bei allen bedanken, die sich bemüht haben, mir ein Praktikum bei den ÖBB zu ermöglichen!

PRESSEINFORMATION: In den Ferien arbeiten – auch Sommerjobs lehren fürs Leben

START-StipendiatInnen bei der Erste Bank Österreich
 

(Wien, 26. August 2019). „Wir haben uns im Winter 2018 für den Sommerjob beworben und waren sehr glücklich, dass es geklappt hat“, erzählen die 19-jährige Nour und der gleichaltrige Atila. Beide wollten unbedingt erste Erfahrungen in einer Bank sammeln. Und es hat geklappt. Die Beiden erhielten im Frühjahr 2019 die Zusage für das Sommerpraktikum.

Die Erste Bank bietet jedes Jahr rund 400 interessierten SchülerInnen und StudentInnen entsprechende Sommerjob-Möglichkeiten – in der Zentrale am Hauptbahnhof in Wien genauso wie in den Filialen. Die Kriterien für die Aufnahme sind vielfältig: „Die Jugendlichen von heute sind die MitarbeiterInnen von morgen. Wir freuen uns über den positiven Zuspruch junger Menschen und das Interesse an der Erste Bank. Diversität ist uns sehr wichtig und wir erleben Jugendliche aus verschiedenen Kulturen als große Bereicherung“, unterstreicht Anne Frank, Head of Recruiting Subsidiaries, Erste Bank. 

Die beiden Jugendlichen Nour und Atila mit syrischem bzw. afghanischem Migrationshintergrund sind START-StipendiatInnen. Das heißt, sie besuchen weiterführende Schulen mit Maturaabschluss und werden vom Verein START Stipendien dabei, vorwiegend mit Sachleistungen, unterstützt. 

Ein Tag im ältesten Kreditinstitut Österreichs 
Wie kann man sich einen Praktika-Tag bei der Erste Bank vorstellen? Nour und Atila wurden jeweils einer Bank-Filiale zugeteilt. „Ich wurde auf einem Rundgang in der Filiale mitgenommen und habe sämtliche Abteilungen und Personen gesehen“, schildert Atila. Mittlerweile ist er in der Kundenbetreuung und unterstützt bei der Aktivierung von Apps genauso wie bei der Nachbestellung von Karten oder der Eröffnung von Daueraufträgen. „Ich mag es, mit den Kunden in Kontakt treten zu dürfen und sie bei ihren Anliegen unterstützen zu können“, meint Atila, „und mir gefallen das Bankenimage, der gepflegte Umgang und die Atmosphäre in einer Bank!“ 

Nour’s Arbeitsplatz in der Erste Filiale war der Infopoint. „Am ersten Tag konnte ich sogar meine Arabischkenntnisse einsetzen“, erzählt die Jugendliche stolz. Dann wechselte die 19-Jährige Filiale, kümmerte sich um Post und Valuten-Kurse, stand KundInnen bei Fragen zur Verfügung und übernahm am Nachmittag meist die telefonische Koordination von Terminvereinbarungen u.a.m.

Bildunterschrift: In den Ferien arbeiten – der 19-jährige Atila macht ein Sommerpraktikum in der ältesten Bank Österreichs
Bildnachweis: Verein START Stipendien 
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Verständnis für den Bankbereich
Beide StipendiatInnen wurden intern professionell begleitet und erhielten die notwendige Unterstützung von routinierten KollegInnen in der Filiale. Und beide träumen davon, weitere Praktika zu machen, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln und Einblicke zu gewinnen. 


Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at
 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at