START-Wien Bildungsseminar

Das START-Bildungsseminar in Wien – endlich offline!

START-Wien blickt auf zwei intensive Seminartage mit motivierten Stipendiat:innen, großartigen Trainer:innen und herbstlichen, sonnigen Wetter, welches in den Pausen für Stärkung und Erholung sorgte, zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere Trainer:innen Britta Seemann, Pascal Günsberg, Michael Traindt und Marina Ofner, die ihre Seminare kreativ, interaktiv und abwechslungsreich gestaltet haben und an das Don Bosco Bildungshaus für die Räumlichkeiten und die Nutzung des Outdoorbereichs, welcher einlud die zahlreichen Aktivitätsübungen und Gruppenarbeiten in Grüne zu verlagern.

Seminar: Rhetorik & Präsentation mit Michael Traindt und Marina Ofner

Ich bin extrem froh, dass ich wieder die Möglichkeit hatte, mein Wochenende bei Start sinnvoll zu verbringen. Die Erkenntnisse von diesen Bildungsseminar begleiten mich nicht nur bei meiner Bildungskarriere sondern auch bei meinen alltäglichen Beziehungen. Dank Marina und Michael habe ich das Wissen erlangt, wie ich mich am besten auf eine Präsentation, Rede, Interview oder eine mündliche Prüfung vorbereiten kann. Darüber hinaus habe ich auch die effektivsten Methoden für das Überwinden von Stress oder Lampenfieber gelernt. An beiden Tagen haben wir zahlreiche Präsentationen gehalten, so dass wir am Ende des Tages ein Experte/eine Expertin darin waren. Die Trainer:innen haben den Tag so gestaltet, dass wir uns dabei nicht langweilen und aktiv daran teilnehmen. Außerdem was nicht unerwähnt bleiben soll, ist die leckere Speise , die wie am Tisch alle gemeinsam gegessen haben. Zum Schluss haben wir und mit einem köstlichen Eis verabschiedet. Vielen Dank für das organisieren dieses wunderschönen Wochenendes! 🙂 -Mostafa

Am Wochenende waren wir von START-Stipendium Programm bei Bildungsseminar. Es war sehr interessant und spannend und wir haben sehr viele neue Sachen gelernt, z.B. am Samstag haben wir bei der Frau Marina Ofner Lampenfieber gelernt, was das ist, wie man es bekommt und was wir dagegen machen können. Ich z.B. habe das noch nie gehört und wusste auch nicht was das ist. Wir haben auch gelernt, was man für eine gute Präsentation braucht oder was die Tipps dafür sind. Am Sonntag haben wir dann Körpersprache, Wortwahl und so weiter vieles gelernt und dafür Übungen gemacht und wir würden selber gefilmt und am Ende uns dann wieder gezeigt, es war sehr unangenehm, aber hat dann verstanden, was unsere Fehler sind und wie wir es verbessern können. Ich selber habe sehr vieles gelernt und es hat auch sehr Spaß gemacht. -Bibi

Seminar: Life-Balance & Stressregulation mit Britta Seemann

Es war ein lehrreiches, informatives und tiefgreifendes Seminar. Jedoch war es sehr cool und ist nach meinem Gefühl schnell vergangen. Ich habe gelernt mich selbst mit zutreffenden Eigenschaftswörter zu beschreiben. Wir haben allgemein die Eigenschaften der Menschen besprochen und haben uns mit Selbstbild und Fremdbild befasst. Wir haben das Thema Zeit von der Vogelperspektive angeschaut und die einzelnen Lebensbereiche sowie ihre Abhängigkeit von einander debattiert. Wir haben Stress gründlich besprochen und durch diverse Übungen dessen Regulation geübt, was ich extrem hilfreich finde. Weiteres haben wir zur Selbsteinschätzung mehrere Fragebogen ausgefüllt und Spiele gespielt, was uns viel Spaß bereitet hat und uns zum Lachen gebracht. Mit vielen weiteren Themen wir Perfektionismus, Schnelligkeit, Gefälligkeit haben wir auseinander gesetzt und entsprechend vorgestellt, da war Teamarbeit angesagt. Nicht zu vergessen ist auch die coole, lässige und extrem gute Art von der lieben Britta, die das lange Seminar erleichtert hat. Alles in allem, ist dieses Seminar richtig gelungen. Wir hatten viel Spaß, haben viel gelacht, viel gelernt und ernste Themen fürs Leben besprochen. -Omran

Seminar: Politische Bildung mit Pascal Günsberg von PolEdu

Das Bildungsseminar „Politische Bildung“ ist eines der spannendsten Seminare. In den zwei Tagen, wo meine Gruppe und ich das Seminar besuchten, führten wir die interessantesten politischen Gespräche und Diskussionen über das Schulsystem, die Demokratie und die Freiheit, die Menschen- und Frauenrechte, die Außen- und Innenpolitik und vieles mehr. Jeder kam zu Wort und konnte seine eigene Meinung äußern. Es ist immer ein Wohlbehagen die eigene Ansicht mit anderen teilen zu dürfen und sie vielleicht auch zu überzeugen oder von anderen, deren Standpunkt zu hören und demnach vielleicht die eigene Denkweise zu hinterfragen. Ich persönlich hatte kein Moment, wo ich meine Meinung geändert oder sie mir anders überlegt habe, aber man hat gemerkt, dass es bei einigen der Fall war, vor allem wenn die Mehrheit gegen die Meinung der Person argumentiert hat. A an der Körpersprache und B an Aussagen wie “stimmt, du hast recht” oder “das hätte ich mir nicht gedacht” etc.. hat man es erkannt.  -Ali

Besuch bei Patenfirma OeKB

Das Konzept des START-Stipendiums funktionert so, dass jede:r Stipendiat:in einen „Paten“ hat, der das Stipendium finanziert und nach Möglichkeit weiters unterstützend zur Seite steht.

Die österreichische Kontrollbank (OeKB) hat sich nach der Förderung von Balqiz für die Übernahme des Stipendiums von Merve entschieden. Am 22.09. fand das Kennenlernen in den Räumlichkeiten der OeKB statt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer Führung durch das „Future Office“ konnte Merve einen Eindruck über die Tätigkeiten des Unternehmens gewinnen. Merve besucht aktuell die 3 Klasse einer Handelsakademie und ist am Finanzbereich interessiert – ein perfekter Match!

Erstens bedanke ich mich bei Start und der OeKB für die Ermöglichung dieses Treffens. Ich habe jetzt neue Berufe kennengelernt und Informationen gewonnen. Ich freue mich jetzt schon auf das Praktikum. – Merve

Neben der direkten Förderung von Merve, ist die Österreichische Kontrollbank aber auch engagiert, um der ganzen Gruppe von START-Stipendiat:innen Einblicke in ihrer Arbeitswelten zu geben und ermöglicht darüber hinaus noch Praktika! Mehr dazu

OFF GRID Festival: Kalligraphie

Kunst & Kultur. Kalligraphie mit Ali Kianmehr im Rahmen des OFF GRID Fotofestival.

Die Stimmung war entspannt und gemütlich, zusammen übten wir persische und arabische Kalligrafie, neue Talente und Interessen wurden geweckt und entdeckt und die warmen herbstlichen Temperaturen luden zur Pause (es gab leckere Samosa) im schönen Hof ein.

START-Wien Stipendiatin Amena hat der Workshop besonders gefallen: „Kunst ist wie Yoga! Besonderes entspannt einen das Schreiben. Das bemerke ich immer wieder, wenn ich mich mit Kalligrafie beschäftige. Der gestrige Kalligraphie-Workshop mit Ali Kianmehr war eine gute Erinnerung dafür. Weil ich persisch-arabische Schönschrift auch in meiner Freizeit gerne übe, war der Workshop für mich eine sehr gute Gelegenheit noch mehr von einem Profi zu lernen.“

Ich fand den Workshop ziemlich lehrreich und entspannend. Es war mein erstes Mal, dass ich auf arabisch geschrieben habe und dies kombiniert mit dem kreativen Outlet war ziemlich challenging aber erfüllend zur selben Zeit! -Jovana

Der Kalligraphie Workshop hat mir auch extrem gut gefallen. Vor allem als der Künstler für uns soviel Zeit investiert hat und bei jeden was positives gesagt hat, um uns mehr zu motivieren. Ich fand es extrem nett von ihn, als ich ihn darum gebeten hab mir ein Gedicht zu schreiben und der dann das auch gemacht hat. Mein Vater kann auch Kalligraphie. Es war eine gute Möglichkeit für mich es auch zu lernen. -Sahar

Danke an COPE für die Einladung, wir nehmen gerne wieder teil!

TSCHERNOBYL. EINE CHRONIK DER ZUKUNFT

Erste Kunst & Kulturveranstaltung des neuen Schuljahres. Wir lieben Theater!

Schauspielerin Simonida Selimovic, bei START auch als Bildungsseminartrainerin bekannt, lud unsere Stipendiat:innen aus Wien zur Premiere des Stücks Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft, eine Produktion von Theaterkollektiv Hybrid in Kooperation mit WERK X-Petersplatz und dem Theaterverein Odeon, ein. Ein Erlebnis, das bei unseren Stipis einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte. Wir waren vom Odeon Theater (die Location ist atemberaubend) beeindruckt, wie auch von den Schauspieler:innen und dem Stück, welches bei uns die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst hatte.

Das Theater war wirklich gut! Es hat die verschiedensten Emotionen ausgelöst und ich war einfach voll überrascht, weil ich das so nicht erwartet hätte. Da es mein erstes Mal im Theater war, kann ich jetzt definitiv sagen, dass ich zu einer kleinen Theaterliebhaberin* mutieren werde!! -Sihaam

Das war mein erstes Mal in einem Theater und das Stück an sich fand ich so faszinierend und spannend! Definitiv empfehlenswert und ich bin froh, dass man durch solch kreative Art seriösen Themen das Spotlight geben kann, welches sie verdienen! -Jovana

Das Theater hat mir extrem gut gefallen. An manche Szenen musste ich an Afghanistan denken, vor allem an die Kinder dort. Hab eigentlich das Theater mir nicht so krass vorgestellt gehabt & sie haben mich extrem überrascht. Vor allem wie der Junge so gut mitgespielt hat , echt super. -Sahar

Die Stimmung wurde durch die verschiedenen Szenen aus den Leben der Bürger sehr gut geschildert und dargestellt – das Theaterstück war sehr berührend! -Zahra

Es war so außergewöhnlich beeindruckend, tollstes Theaterstück bis jetzt. Man hat so viel mehr von der Atomkraft und deren Geschichte mitbekommen. Einfach krass! -Ibo

Meine Abschlussarbeit (1)

Das neue Schuljahr beginnt bald! Endlich können sich unsere Stipendiat:innen im START-Wien Büro treffen und präsens an Workshops teilnehmen. Natrürlich unter Einhaltung aller aktuellen Corona-Maßnahmen (3G-Nachweis, Abstand, Hygiene). Beim VwA-Workshop arbeiten unsere Stipis fleißig an ihren Abschlussarbeiten und Sabine unterstützt sie dabei. Zusätzlich zu den VwA-Workshops macht Sabine mit ihnen auch Einzelcoachings.

Ich fand den VWA Workshop super hilfreich. Und hatte die Möglichkeit in Ruhe zu arbeiten.Bei fragen konnte man sich bei Sabine melden, was ich großartig fand. Auch die Einzel Gespräche mit Sabine waren nützlich, daher fand ich den Workshop toll. Von der Zeit hat es auch gut geklappt. Man konnte insgesamt konzentriert arbeiten und die Zeit nützen. -Aster

Der VWA Workshop war meiner Meinung nach sehr hilfreich und wir konnten an unserer VWA arbeiten und sind sehr weit gekommen. Darüber hinaus hat uns die Sabine sehr viele Tipps gegeben und mit uns viele Literaturen herausgesucht. Der Workshop war auf jeden Fall sehr interessant. -Milad

Ich konnte sehr viel mitnehmen sowie umsetzen. Die Gestaltung sowie die Referentin sind hervorragend. Allein das Teilnehmen an dem Workshop motiviert einen weiter zu schreiben. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich an den VwA-Workshops teilnehmen darf. -Mariam

START-Wien Teambuilding-Day

Am letzten Sonntag des Augusts fahren START-Wien Stipendiat:innen und das Team zu Steinhofgründe in den 14. Bezrik Wiens, um dort den Teambulding-Day gemeinsam zu verbringen. Angefangen wird der Tag mit Potrait- und Gruppenfotos von unserem neuen Jahrgang. Währenddessen nutzen die anderen die Zeit, plaudern mit einander, tauschen sich aus und genießen die schöne Aussicht.

Herzlich Willkommen unser neuer Jahrgang! (c)Louai Abdul Fattah

Dann geht es los mit den Gruppenspielen! Als erstes werden Gruppen gebildet. Sie müssen sich einen kreativen Namen aussuchen und eine kreative Begrüßung einfallen lassen. Katrin ist unsere Jury und vergibt Punkte. Das nächste Spiel ist ein etwas herausforderndes Spiel, denn sie müssen sich so viele Namen wie möglich merken. Dafür gibt es natürlich auch Punkte.

Nach dem Namensspiel geht’s weiter mit den Flugobjekten, die jedes Team mit den ihnen zur Verfühung gestellten Materialien basteln muss. Das Flugobjekt muss lange in der Luft bleiben und wenn möglich weiterfliegen. Dabei hat uns das Gewitter erwischt, aber der Team Spirit war da. Sie haben weitergebastelt und ihre Flugobjekte vor dem Regen geschützt.

Der Regen wird immer stärker und wir gehen schnell zum Gasrhaus, um uns dort etwas asuzuruhen und mit Essen zu stärken. Zum Essen gibt es Schnitzel mit Pommes/Kartoffensalat und Spinatstrudel. Zum Glück hat es nach dem Essen aufgehört zu regnen. Wir nutzen die Chance und machen auf der Wiese mit unseren Spielen weiter. Alle Taems bekommen extra 5 Minuten Zeit, um ihre Flugobjekte startklar zu machen. Unsere Jury vergibt wieder Punkte und entscheidet, welches Team den Sieg verdeint. Die Flugobjekte werden fleißig geflogen, wobei manche nach dem Landen kaputtgehen.

Schließlich gewinnt das Team „Elite“ und bekommt Süßigkeiten als Geschenk. Somit beenden wir unseren spannenden Teambuliding-Day.

Finanzwesen und Planung – mein Praktikum bei der OeKB

Dank START habe ich das Glück in der OeKB ein Ferialpraktikum zu machen. Ich befinde mich nun in der 3. Woche meines Praktikums und arbeite in der Abteilung Finanzwesen und Planung. Dieses Jahr habe ich die Matura in einer Handelsakademie gemacht. Deswegen sehe ich es als eine gute Übung im Rechnungswesen zu arbeiten. Es ist mir möglich durch mein schulisches Wissen mit SAP zu arbeiten und meine Kenntnisse zu verbessern. Das Arbeitsumfeld in der Kontrollbank ist sehr angenehm. Die Kollegen sind hilfsbereit und mit mir als frischer Absolvent auch sehr nachsichtig. Was mich positiv überrascht hat ist die Büroausstattung. Es gibt in der Abteilung ein sogenanntes Open Office. Das bedeutet, dass es keine fixen Sitzplätze gibt, sondern jeder/jede kann sich hinsetzen, wo er/sie möchte – auch in unterschiedliche Räume. Deswegen haben wir eine „Clean Desk“ Regel. Alle Tische müssen am Ende des Arbeitstages geräumt werden, damit der Platz von niemanden für den nächsten Tag beansprucht werden kann. Ich halte das System für sehr gut, weil es einfach eine gewisse Dynamik und Abwechslung in den Arbeitsalttag bringt. Auch in den letzten 2 Wochen versuche ich so viel wie möglich an Erfahrung in der Kontrollbank mitzunehmen.

Mathematik Intensiv-Studienclubs: Gut vorbereitet ins neue Schuljahr starten

Ich fand den einwöchigen Mathekurs bei Mathematik macht Freu(n)de extrem hilfreich und effektiv. Unser Kurs bestand aus sechs Mitschüler*innen, das heißt, der Lehrer konnte individuell auf jede unserer Fragen eingehen. Ich präferiere persönlich die Präsenzvariante, da ich aktiver mitmachen kann. Der Lehrer bat sogar an, dass, falls wir uns mit einem mathematischen Thema schwertun, wir ihn anschreiben und ihm unsere Fragen stellen können. Wir wiederholten nicht nur den Stoff der 5. Und 6. Klasse, sondern bekamen auch einen guten Ausblick in die 7. Klasse. Mit dem Wissen aus diesem Kurs werde ich sicherlich sehr motiviert ins neue Schuljahr starten. Dankeschön!

Autor: START-Wien Stipendiat Mostafa

Ich habe diesen Kurs an der Uni Wien wirklich genossen und habe mein Wissen aus der sechsten Klasse verfestigt und wir haben einen Einblick für die siebte Klasse gewonnen. Der Lehrer Lukas war echt gut, weil er uns immer wieder gefragt hat was wir gerne machen würden und er hat unsere Stunden diesbezüglich gestaltet. Ich empfehle es jeden weiter. Es hilft wirklich, man lernt sowohl neue mathematische Formeln und Regeln und auch die alten Formeln und Regeln kann man wiederholen und alles für ewig verfestigen. -Yusuf

Der Mathe Studienintensivclub war meiner Meinung nach hervorragend und eine gute Vorbereitung für die 8te Klasse. Wir haben die wichtigsten Themen sehr kompakt wiederholt und haben die Möglichkeit gehabt, bei Unklarheiten Fragen zu stellen. -Milad

Der Intensivclub war extrems hilfreich, weil wir in kleineren Gruppen die Themenblöcke abgearbeitet haben und die Lehrenden uns die Sache sehr gut erklärt haben, außerdem haben sie uns kleine Tipps mitgegeben für die Matura, was natürlich immer gut ist! Die Atmosphäre war sehr angenehm und hat uns zum Fragen stellen motiviert! -Sihaam

Auf Kaisers Spuren wandeln: Ausflug nach Laxenburg!

Am vergangenen Mittwoch, den 11. August 2021 haben die Stipi-SprecherInnen eine Reise für 20 Start-StipendiatInnen nach Laxenburg geplant.

Die Start-StipendiatInnen haben sich um 10:30 in Hauptbahnhof getroffen, sich getestet und ein Lunchbox bekommen. Gemeinsam sind sie dann nach Laxenburg gefahren. Nach eine kurze Pause sind sie dann mit dem Boot gefahren und sich alles angeschaut. Dannach haben sie unter einem Baum in Schatten Picknick gemacht und viele Spiele wie Merkball, Volleyball und UNO gespielt.

Es war ein sehr schöner Tag und eine gute Gelegenheit einander besser kennenzulernen und sich mit den alten StipendiatInnen auszutauschen.

Bericht: Narges

Schon wieder habe ich einen hervorragenden Tag, dafür ich dem Start dankbar bin, erlebt. Dabei hatte ich die Möglichkeit, sowohl die neuen StipendiatInnen als auch die Alten besser kennenzulernen. Schönen Dank für das Organisieren dieses wunderbaren Tages😉 (Mostafa)

Es war sehr schön, und die Programme waren sehr entspannt und sportlich (Mahdi)

Heute war wirklich sehr schön und lustig mit euch, es hat mich auch gefreut die Zeit mit euch zu verbringen (Mo)

Der Tag heute war wirklich sehr schön. Das aller beste ist, dass wir uns alle so gut verstehen und über alles miteinander reden können. Ich hatte eine Phobie vor dem Boot fahren wegen mein Vergangenheit, aber heute dank euch habe ich es nicht mehr, da ich es heute überwunden habe. (Sahar)

Also mir hats sehr gefallen es war sehr schön mit euch zu sein wir haben uns alle langsam langsam besser kennengelernt. Und was besser sein könnte ist wenn wir zb nicht in der Früh Workshops haben eher am Mittag zb bis 19/20 Uhr… (Samaneh)

War wirklich toll! Absolut alles hat mir gefallen. Danke für die Idee, Motivation und Organisation 🤗 (Mariana)

START-Wien Stipis im Kino

Heute haben sich die START-Wien Stipendiat:innen im Kino in der Millenium City getroffen. Rawina und Omran (unsere Stipisprecher:innen) haben den Kinobesuch in ihrem Sommerprogramm organisiert. Zur Auswahl standen die Filme „Jumanji 2: The Next Level“ und „Black Widow“, mit Mehrheit der Stimmen wurde natürlich „Black Widow“ gewählt.

It’s not smart to attack an Avenger. It’s in the name! (Yelena Belova)

Das beste Praktikum bei der Erste Bank!

Heuer hatte ich, wegen START, die wundervolle Gelegenheit, ein Praktikum bei der Erste Bank zu absolvieren. Ich habe mich im Dezember 2020 beworben, und meine Zusage ein paar Monate später per email bekommen. Ich war sehr froh, als ich erfuhr, dass sich meine Mühe gelohnt hat.

Der 3. Juli war mein erster Arbeitstag in der Filiale Märzstraße 50. Ich kam an, während das Team ihr tägliches morgendliches Briefing hatte. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, führte mich ein Kollege durch die Filiale und zeigte mir, wo und was es alles gibt. Ich hatte dann ein kurzes Meeting mit meiner Filialleiterin, wo sie mir die Grundlagen des Ferialpraktikums erklärt hat. Ich erinnere mich, dass ich überrascht war, als sie sagte, dass ihre Filiale mehr als 13 000 Menschen betreue. Den Rest des ersten Tages verbrachte ich damit, mich in meine Geräte zu registrieren und virtuelle Einschulungen zu besuchen.

Als Ferialpraktikantin in einer Filiale sind meine Aufgaben limitiert aber notwendig. In der Märzstraße, wo ich tätig bin, sind meine zwei Hauptaufgaben im Foyer Kunden aushelfen, und Kunden digital oder telefonisch wegen fehlenden Informationen kontaktieren. Jeder Mitarbeiter bekommt von unserer Leiterin eine Liste von Kunden, bei welchen man etwas bearbeiten soll. An meinem ersten Tag habe ich auch eine Liste bekommen, die ich während meines Praktikums bearbeiten musste. Beim Infopoint im Foyer musste ich Kunden mit Anliegen helfen oder Sie an meine Kollegen weiterleiten. Beispielsweise musste ich einer Dame helfen Geld von ihrem Konto zu überweisen oder Zugang zu ihrem Online-Banking zu schaffen. Für mich war immer die direkte Zusammenarbeit mit Kunden am spannendsten. Noch dazu habe ich kleine Aufgaben wie Mappen falten, Bankautomaten reinigen, und Kuverts und Zahlscheine nachfüllen durchgeführt.

Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Praktikum bei der Erste Bank machen durfte. Ich bin noch glücklicher in so eine tolle Filiale mit den besten Kollegen gekommen zu sein. Der Grund wieso ich meine Zeit bei der Bank so sehr genossen habe, sind die Menschen, mit denen ich zusammenarbeitete. Sie haben mir so viel erklärt und mein Interesse für Banking und Wirtschaft noch mehr geweckt. Je mehr ich gelernt habe, desto mehr hat mich alles interessiert. Aus diesem Grund wurde auch mein Praktikum verlängert, d.h. ich arbeite im September wieder bei der Erste Bank!

Nuaar hat heuer am BRG 19 maturiert und studiert BWL ab Oktober an der WU. Sie spricht fließend Englisch, Deutsch, Kroatisch, Tschechisch und Franzözisch und konnte ihre Mehrsprachigkeit sehr gut einsetzen.

Pflichtpraktikum an der Wiener Börse

Diesen Sommer hatte ich das Vergnügen, mein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse AG zu absolvieren. Dank der Partnerschaft mit START konnte ich 4 Wochen in allen Abteilungen reinschnuppern. 

Am ersten Tag war ich leicht aufgeregt, doch die Kollegen und Kolleginnen und die Atmosphären war sehr entspannt. Alle waren sehr nett und offen zu mir. Die ersten zwei Tage verbrachte ich in der Market Operations & Surveillance Abteilung, wo ich sehr gute Einblicke in die Funktion der Börse bekam. Eines meiner Aufgaben war es auch mit dem Handelssystem Xetra7 eine Simulation durchzuführen, welches mir zeigen sollte, wie man Orders und Sells erteilen kann. In der IT-Abteilung würde ich später sehen können, wie meine Orders und Sells verarbeitet wurden.

Die nächste Station war Market, Product Development und Listing. Da habe ich diverse Recherchetätigkeiten für die Unterstützung der Abteilungen geleistet und im Member Sales & Business Development habe ich das Research und Aufbereitung der Ergebnisse übernommen. 

In IT-Projects & Development hat mich meine Kollegin Regina betreut. Meine Aufgabe war es die Ergänzung bestimmter Prozess Protokolle durchzuführen. Weiters habe ich die Übertragung und Formatierung von Inhalten in eine Datenbank-Dokumentation erledigt. Um am letzten Tag in der IT durfte ich mir Einblick in die Transaktionsdatenbank geben. 

In der vorletzten Woche war ich in der Corporate Communications & Marketingabteilung. In diesem Bereich wird die Börse nach außen vermittelt. Ich persönlich habe das Team unterstützt und die Checkliste des Video Drehs „Austrian Stock Talk” & “direkt Talk” erledigt. 

Zu guter Letzt war ich im Finance, welches das Schwerpunkt in meiner Schule ist. Dementsprechend hatte ich schon ein Vorwissen und konnte mich schnell in die Aufgaben integrieren und einbringen. Ich verbrachte die komplette letzte Woche dort und durfte die eigenständige Datensuche sowie eigenständige administrative Tätigkeiten übernehmen. Dank meines Vorwissen konnte ich meine Mitarbeit bei der Bilanzanalyse mit beisteuern.

Im Großen und Ganzen war die Erfahrung in der Wiener Börse AG sehr sehr sehr hilfreich und prägend. Die Erfahrung gemacht zu haben, dass eine Büroarbeit auch abwechslungsreich sein kann, hat mich von Gegenteil überzeugt. Das Klima generell und mit den Kollegen und Kolleginnen war es sehr angenehm und ich habe mich direkt aufgenommen gefühlt. Ich konnte mir auch sehr viele Eindrücke und Erfahrungen von meinen Kollegen und Kolleginnen für die Zukunft holen, da ich sehr neugierig war wie ihr Arbeitsleben verlaufen ist.

Autor: Eray ist Schüler an einer HAK in Wien, Schulsprecher und Stipendiat im zweiten Jahr

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (4)

Herzlich Willkommen bei der 4. und letzten Woche von meinen wöchentlichen BFTF Berichten. Ich freue mich, dass du heute wieder dabei bist und diesen Bericht liest.

Über die 4 Wochen bei BFTF mussten alle ein so genanntes Citizen Project mache.

Damit ist ein Projekt gemeint, welches dazu beiträgt, eine positive soziale Veränderung deiner Gemeinschaft oder eine bestimmte Gesellschaft allgemein, zu bewirken.

Angefangen hat die Woche diesmal mit einem normalen Workshop am Montag der als letzte Vorbereitung für unsere Projektpräsentationen gedient hat. Am Dienstag gab es dann eine sogenannte European Council Simulation. Da haben wir mit ehemaligen BFTF Stipendiaten und mittlerweile Mitarbeiter/innen in der EU, das europäische Rat simuliert. Dabei hat jeder die Rolle eines amtierenden Staatsoberhauptes übernommen. das war leider der einzige Tag, an dem ich nicht teilgenommen habe – da ich um die Uhrzeit auf dem Weg in den Urlaub war.

Ab Mittwoch ging es dann los mit unseren Präsentationen und streckte sich bis Donnerstag. Wo wir dann auch schon Abschied genommen haben. Auch wenn wir gesagt haben wir bleiben alle in Kontakt bis wir uns im Oktober in den USA treffen. Aber ihr wisst ja genauso gut, wie ich wie das abläuft – man schreibt noch paar Wochen in der Gruppe – macht vielleicht noch ein paar Zoom Meeting und dann ist Sendepause. 😀

Gut also ich hoffe ich habe ein bisschen Spannung aufgebaut und ihr fragt euch jetzt alle schon was mein großes Projekt ist.

Bei meinem Projekt handelt es sich um ein non Profit organisiertes Eishockey Camp, wo wir den Kindern den Zugang zum Sport erleichtern und generell ermöglichen wollen. Auch wegen Corona waren Kinder in dem letzten Jahr sehr eingeschränkt und es war nicht möglich soziale Kompetenzen durch Hobby Aktivitäten aufzubauen. Sport verbindet Menschen und deswegen wollen auch wir, den sozialen Bund zwischen den Kindern nach einer Pandemie, wollen wir dadurch stärken.

Der erste Teil von BFTF ist nun vorbei. Wir hoffen alle, dass es möglich sein wird im Oktober sich in den USA zu treffen. Bis dahin heißt es abwarten. In diesem Sinn, ein großes Dankeschön an Katrin Bernd, Frau Karin Gerlich und der US – Embassy Vienna, dass Sie mir dieses tolle Programm ermöglicht haben.

Kulturtag bei START-Wien

Die START-Familie war immer schon durch unterschiedliche Kulturen geprägt.
Wir betrachten das Multikulturelle als Strärke und versuchen dies zu fördern, um in weiterer Folge der positiven Entwicklung unserer Gesellschaft beizutragen.

Aus diesem Grund veranstalteten die Wiener Stipisprecher Omran und Stipisprecherin Rawina am 21.07.21 einen Kulturtag im START-Büro, sie verfolgten mehrere Ziele damit.
Einerseits konnten sich sowohl alte Stipis untereinander als auch alte und neue Stipis besser kennenlernen. Andererseits erreichten und förderten sie den Kulturaustausch innerhalb der Wiener START-Familie.

Das Tagesprogramm war voll. Alle Stipis brachten leckere Essensspezialitäten aus deren Kultur mit und manche haben sich traditionell angekleidet. Es wurde viel getanzt, gelacht und die Stimmung war grandios.

Afghanische Tänze wie Kataghani, Atan, Parda 1 und afghanisches Essen wie Bulani, Sambusa, Halim und 2 Pioza.
Syrische/Palästinensische Tänze wie Dabkeh und syrisches/palästinensisches Essen wie Makluba, Yalenji, Falafel und Mamul.
Somalische Sambusa und Somali Tänze waren auch dabei, sowie afrikanisches Essen und schwungvolle Tänze.

Alles war dabei und die Stipis hatten viel Spaß. Am Ende des Tages waren alle müde, aber glücklich. Die Stipis waren sich einig, dass dieser Kulturtag wiederholt werden muss.

Autor: START-Wien Stipendiat Omran

Der Kulturtag war sehr schön. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mittanzen werde und das Essen war sehr lecker. Ich habe viele neue Stipis kennengelernt. -Anni

Am meisten hat mir am Kulturtag gefallen die Herkunft von den Stipis näher kennenzulernen also wo sie herkommen und auch welche Tänze in deren Herkunft berühmt und traditionell sind. Ich finde der Kulturtag hat uns alle ein bisschen mehr zusammen gebracht weil wir einander näher kennenlernen konnten. -Amra

Der Kulturtag war sehr sehr schön. Buntes Essen, bunte Kleidung, bunte Tänze, alles war sehr bereichernd. Wiederholungsbedarf kann ich nur sagen! -Sahar R.

Es war alles sehr schön und ordentlich und ich hoffe, dass wir nächstes Jahr auch so weiter machen. -Bibi

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (3)

Hi und willkommen zurück bei meiner wöchentlichen Berichtserstattung von BFTF 2021

Mittlerweile haben wir uns schon zu einer richtig coolen Gruppe gebildet. Abgesehen von den Workshops, an denen wir immer teilnehmen, versuchen wir uns sehr stark zu vernetzen und dabei schließen wir auch Freundschaften fürs Leben. Es ist immer lustig wenn Vorträge gehalten werden und der ganze Chat sich jedoch nicht um das Workshop Thema dreht sondenr zum Beispiel darum ob Ananas auf Pizza gehört oder nicht.

Also bei BFTF hat man nicht nur Workshops sondern auch ziemlich viel Spaß und Abwechslung

In der 3 Woche von BFTF haben wir uns sehr viel und auch besonders kritisch mit Medien und Journalismus auseinandergesetzt. Auch bei diesem Thema hatten wir die Aufgabe einen Zeitungsbericht zu erfassen der eigentlich von den Fakten her nicht richtig ist doch sehr real erscheint und somit versuchen mussten unsere Kollegen zu täuschen. Ich hab meinen Zeitungsartikel über eine Schießerei in Washington geschrieben wo ein bestimmter sehr alter Clan der USA involviert war.

Bei den Alumni Seminaren in der Woche 3 – haben wir uns mit ehemaligen BFTF Stipendiaten unterhalten die nun Diplomaten sind und auch über Social Networking gesprochen.

Bei dem 2. Alumni Seminar in dieser Woche ging es darum, wie man richtig Fundraising für ein Projekt betreibt. Bei diesem habe ich jedoch leider nicht teilgenommen.

Wir haben aber das Glück, dass alle Workshops beziehungsweise Zoom – Meetings aufgezeichnet worden sind und ich sie mir jederzeit erneut ansehen kann.

Am Ende der Woche wieder mal an einem Sonntag gab es ein eher entspannteres Programm. Unter 63 Stipendiaten lassen sich auch ein paar Talente finden. Deswegen haben unsere Mentoren eine Online Talente Show eingeplant. Ich muss echt zugeben, dass da einige dabei waren die gut Singen, Tanzen, Schauspielern und unterhaltsam sein können.

Ich freue mich schon auf die 4. und letzte Woche und hoffe auch Ihr seid wieder dabei.

Sommerprogramm: Ocean Park

Bowling und Billard mit START-Wien

Jedes Jahr organisieren die Stipi-SprecherInnen verschiedene interessante Workshops beziehungsweise Exkursionen, die mit jede Menge Spaß verbunden sind. Heuer stand das Bowling- und Billardspielen im Ocean park auf der Liste.

Am vergangenen Samstag, den 17. Juli 2021 haben sich insgesamt 18 Start-StipendiatInnen in der Millennium City getroffen, um gemeinsam jede Menge Freude zu haben und auch die neuen Start-StipendiatInnen kennenzulernen. Am Anfang wurde natürlich kontrolliert, ob die Corona-Maßnahmen bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen passen, danach konnte es schon losgehen. Die StipendiatInnen bildeten Gruppen, denn mehrere Bahnen standen uns zur Verfügung.

Viele waren das erste Mal Bowlingspielen. Das war aber komplett irrelevant, denn die, die schon öfters das Kegelspiel gespielt hatten, gaben den anderen Tipps, damit sie noch mehr Bowling-Pins erzielen konnten.

Nach 2 Stunden ging es mit dem Billardspielen weiter. Mir persönlich hat Bowling mehr Spaß gemacht, aber hier gingen die Meinung der StipendiatInnen auseinander.

An sich hat mir der Ausflug sehr gut gefallen, aber was mich an dem Tag so sehr fasziniert hat, war der Zusammenhang STARTs als Gruppe. Beim Anmelden war ich ein bisschen skeptisch, weil da fast nur alte StipendiatInnen dabei waren und alle sich untereinander kannten. Aus diesem Grund hat mich das Verhalten der StipendiatInnen noch mehr erstaunt. Nach fünf Minuten hatte ich das Gefühl, dass ich schon länger dabei bin und am Ende hab ich fast vergessen, dass es mein erstes Treffen mit den alten StipendiatInnen war. So warm nimmt START neue StipendiatInnen mit offenen Händen auf!

Autorin: START-Wien Stipendiatin Amena

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (2)

Hallo und herzlich willkommen zu Edi´s weekly report of BFTF 2021.

Die 2 Woche ist vollendet und es gab wieder einige spannende Workshops.

In der zweiten Woche haben wir uns anfangs mit Internationalen Beziehungen und Diplomatie auseinandergesetzt. Das entspricht so ziemlich meinen Interessen, weil ich auch gerne Internationale Beziehungen in späterer Folge studieren möchte.

Thema der Woche war auch internationale Kommunikation auch da hatten wir wieder einige Gruppenprojekte wo wir Aufgaben lösen mussten. Eine Aufgabe war es eine Map zu gestalten über Regionen unserer Erde, wie diese im Jahr 2070 aussehen könnten. Meine Gruppe hat sich dafür entschlossen die vereinigten Staaten der Balkan Länder auszuarbeiten und zu präsentieren.

Auch in dieser Woche gab es wieder Alumni Seminare. Bei den Seminaren von ehemaligen BFTF Stipendiaten ging es um Migration und internationale Sicherheit sowie erfolgreiche Frauen die auch im BFTF Programm waren und nun sehr gute Berufe ausüben.

Am Ende dieser politischen Woche hatten wir die Gelegenheit, mit dem belgischen US Ambassador eine Zoom Diskussion zu führen.

Mit nehmen konnte ich aus dem ganzen das der Weg zum Diplomaten nicht nur lang und schwer ist, sondern auch mit Glück zu tun hat. Auch den Beruf als Diplomaten hatte ich mir etwas anders vorgestellt davor, jedoch schreckt mich die Woche nicht davor ab, Internationale Beziehungen zu studieren und möglicherweise auch den Weg eines Diplomaten einzuschlagen.

Am Sonntag hatten wir so genannte Country Präsentationen. Mein Partner war der BFTF Stipendiat aus Bulgarien. Leider war dieser verhindert und ich musste auch seinen Part übernehmen und habe daher sowohl Bulgarien als auch Österreich vorgestellt.

Falls ihr euch fragt, wie mein Stundenplan in so einer Woche ausseht – blende ich ihn euch gerne hier unten ein. Bis zur nächsten Woche!

Edison Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (1)

Mein Name ist Edison Baardies ich bin seit 3 Jahren Stipendiat bei Start Wien und nehme dieses Jahr am Benjamin Franklin Transatlantic (BFTF) Fellowship Programm teil.

Was ist BFTF? Bei BFTF handelt es sich darum, Beziehungen zwischen der jüngeren Generation von US-Amerikaner:innen und Europäer:innen zu fördern, um starke Verbindungen und ein Bewusstsein für gemeinsame Werte aufzubauen. Dabei nehmen wir an Workshops/Seminaren und kleineren Freizeit Aktivitäten teil. Das ganze Programm findet auf Englisch statt. Wegen Corona war es nicht möglich die 4 Wochen in den USA auf der Purdue University in Indiana zu verbringen. Stattdessen findet das gesamte Programm auf Zoom statt. Es ist dennoch vorgesehen das wir im Oktober dann eine Reunion in den Vereinigten Staaten haben werden.

Die erste Woche bei BFTF ist bereits um. Wir haben Workshops von Montag bis Freitag 17-21 Uhr. Wir sind 63 Stipendiat:innen davon aus jedem europäischen Land eine Person und rund 15 amerikanischen Stipendiat:innen. Schon in den ersten Wochen war es möglich mit vielen anderen Stipendiat:innen Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und an großartigen Workshops teilzunehmen.

Das Programm scheint nach einer Woche schon unfassbar großartig. Es ist wie eine große Gruppe an Menschen, die gerade neu in eine Klasse kommen. Alle lernen sich erst kennen, man hat immer was zu reden und immer jemanden zum Schreiben, weil wir so viele unterschiedliche Zeitzonen haben. Ich glaube, wenn es bei uns 18 Uhr ist, ist es bei manchen Stipendiat:innen 6 Uhr in der Früh teilweise.

Bei BFTF gibt es 2 Arten von Workshops. Die jenen die von Alumnis vorbereitet werden, bei diesen ist es nicht verpflichtend teilzunehmen und die des Hauptprogramms wo eine Teilnahmepflicht besteht. Worum handelt es sich bei den Workshops? Bei den Workshops handelt es sich hauptsächlich um Politik, Kultur und Ethik. Es ist sehr interessant für Schüler und Schülerinnen, die eine politische Karriere anstreben. Was es für Workshops gibt? Der erste Workshop war über Benjamin Franklin. Danach hatten wir einen Workshop über demokratische Staatsbürgerschaft. An den nächsten Tagen hatten wir Workshops zu Rechtsfällen in den USA wo wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und quasi eine Lösung für den Fall finden mussten. Unsere Lösung durften wir dann vor ehemaligen Anwält:innen aus den USA präsentieren und uns ein Feedback einholen. Außerdem gab es auch ein Alumni Workshop über das Thema: Wie man richtig verhandelt.

Zu Ehren der Unabhängigkeit der USA – hatten wir auch am Sonntag, dem 04.07.2021 ein virtuelles Picknick wo kein Workshop stattgefunden hat, sondern eher als Spieletag gestaltet wurde.

Jahresabschlusstage bei START-Wien: Schneeberg (2)

Der zweite Tag bei START-Wien beginnt ein wenig gemütlicher und entspannter, das kann natürlich auch daran liegen, dass wir uns bereits um 7:20 beim Hauptbahnhof treffen, um mit dem ersten Zug nach Wiener Neustadt zu fahren, wo wir in die zweite Verbindung umsteigen, die uns nach Puchberg am Schneeberg bringen wird.

In Puchberg angekommen stärken wir uns mit einem kleinen Frühstück und heißen Getränk (oder auch Eiskaffee) im „Zahnradbahnstüberl“ direkt am Bahnhof/der Talstation, bevor uns die „Salamanderbahn“ (Schneebergbahn) Zahn um Zahn auf den Schneeberg bringt. Das Panorama während der Fahrt beeindruckt uns sehr, so dass die Smartphones schnell zum Einsatz kommen um das Erlebte fest zu halten. Oben am Berg angekommen sind die Temperaturen wärmer als erwartet, die Sonne erscheint mehrmals hinter der trüben, grauen Wolkendecke und dies erfreut uns, denn wir haben mit 14°C und Regen am Berg gerechnet. Wir genießen den Ausblick, die frische und kühle Luft, die Natur und das Zusammensein, dabei dürfen die vielen Selfie-Sessions (und wir lieben diese!) auch nicht fehlen. Danach spazieren wir gemütlich eine kleine Runde zum Damböckhaus, das ist unser nächstes Ziel, besser bekannt als die Mittagspause. Christoph und Susi (der Wirt und die Wirtin) empfangen uns herzlich. Das Wetter ist angenehm, so können wir die Pause auf der Terrasse an der frischen Luft verbringen, bevor wir auf den Gipfel des Waxriegels hinauf wandern. Viele Boomerangs (das sind unterhaltsame Mini-Videos) später spazieren wir wieder zur Bergstation.

Ein warmer, gemütlicher, lustiger und erlebnisreicher Tag geht zu Ende, denn für viele unserer Stipis ist dies der allererste Ausflug auf einen höheren Berg gewesen und das hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Das Jahrestreffen war die Brücke zum Kontakt mit den Stipis. Ein tolles Programm und eine tolle Zeit in der Natur, durften wir miteinander verbringen. Zwischen den Bergen haben wir spannend Konversationen geführt und uns besser kennengelernt. -Banan

Das Jahrestreffen war für mich angenehm und spaßig. Zuvor war ich nie auf so einem großen Berg und ich freue mich diese Erfahrung gemacht zu haben. -Eray

Es war richtig schön und unterhaltsam! Man könnte recht viel Spaß haben und es war wirklich unfassbar wieder so etwas alle gemeinsam zu erleben. Unvergesslich einfach! -Ibo

Jahresabschlusstage bei START-Wien: Waldseilpark (1)

Erster Ferientag, warme Temperaturen, viele Mutproben – das ist die perfekte Mischung für unseren ersten Jahresabschlusstag an diesem Wochenende. Wir treffen uns bei der U4 Station Heiligenstadt, richten dort eine temporäre START-Teststraße ein, denn Sicherheit geht vor, stärken uns mit unserem Frühstück, hüpfen (etwas gestresst) in den Bus hinein und fahren eine weite und äußerst kurvenreiche Strecke auf den Kahlenberg hinauf. Der Kaffee hätte dann doch lieber nach der Fahrt konsumiert werden sollen.

Oben am Kahlenberg ist unser Ziel der Waldseilpark. Wir bekommen unsere Klettergurte, einen Helm, Kletterhandschuhe, so sind wir bestens ausgerüstet für den Erlebnispark. Bei der Einweisung erhalten wir zahlreiche Tipps zur Sicherheit, dem Klettergarten und können das Gelernte gleich bei den Probestationen umsetzen und kontrollieren dabei ob die Informationen alle gut verstanden wurden.

Mit einem guten Sicherheitsgefühl wird nun der Park schrittweise erkundet, denn auf uns warten 17 Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, wobei die schwarzen Strecken die schwierigsten sind, da geht bis zu 20 Metern in die Höhe und viele Mutproben! Denn einige Stipis möchten stufenweise ihre Höhenangst besiegen, neue Stärken kennenlernen und mit dem Flying Fox durch die Lüfte gleiten… viele erlebnisreiche Stunden später steht noch ein Highlight am Plan: gemütlich zusammen sitzen, reden, essen, viel Eiskaffee trinken und lachen.

Es war ein unvergessliches Erlebnis, bei dem ich meine Höhenangst bekämpfen konnte und neue Stärken in mir entdeckte. Es war sehr schön, sich wieder mal zu treffen und miteinander zu reden. Das Essen war köstlich und die Stimmung war grandios. Es hat mich sehr gefreut, dabei zu sein. -Omran

Das Jahrestreffen war suuuuper. Ich dachte ich traue mich nicht zu klettern, aber am Ende hab ich alle Levels geschafft. Es war echt toll wieder einige Stipis zu sehen. -Rawina

WEITER LEBEN – EINE JUGEND

Wir waren im Theater! Dank der neuen 3-G Regelung konnten wir uns endlich „im realen Leben“ sehen und zusammen Kunst & Kultur genießen. Überrascht hat uns vor allem das dezente Bühnenbild und der Veranstaltungsort die Ruprechtskirche.

Das Theaterstück war toll, ich habe es mir total anders vorgestellt. Meine Vorstellung war wie ein richtiges Theater mir viel Gestaltung und Bühne. Ich habe noch nie so eine Art von Theater gesehen. Ich sehe zum ersten Mal, dass die Kunst so gut in ein Theaterstück eingebracht wurde. Das hat mir gut gefallen. -Anni

Mir hat es gefallen, dass sie die Bühne ganz simpel gehalten haben. Und faszinierend war, dass nur die 2 Schauspielerinnen das ganze Stück aufgeführt haben. Mehr als eine Stunde, die Publikumsaufmerksamkeit zu haben, ist keine leichte Aufgabe. Und die Schauspielerinnen haben das sehr gut geschafft, mit Worten, unterschiedlichen Tonen und Gesichtsausdruck. Aber auch der Ort des Theaterstücks – in einer Kirche – war neu. 😊 -Sabiha

Ich habe das Stück sehr genossen, weil die Schauspielerinnen die Emotionen an das Publikum übergeben haben. Vor allem deren Mimik und Stimme waren beeindruckend. Auch die Atmosphäre in dem Inneren der Kirche hatte einen guten Effekt auf das Schauspiel. -Mariana

Der Theaterstück war sehr interessant und spannend. Ich fand die Schauspieler auch sehr talentiert und sympathisch und ich finde obwohl sie nur zu zweit waren, haben sie den Stück sehr gut gemeistert. -Fatema

Es war eine sehr berührende Kunststück. Man könnte es sehr gut nachvollziehen und die Geschichten etwas näher fühlen. Es war kreativ und interessant. -Mahdi

Endlich, Offline-Treffen: Bowling & Bootfahren

Nach den ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen waren die Stipisprecher:innen in Wien fleißig.

Rawina und Omran planten zwei Treffen, indoor bzw. outdoor. Unter Einhaltung der 3G-Regel war es endlich möglich, dass sich die Stipis face to face treffen. Einen Ausflug in die Bowlinghalle und ein Picknick an der Donauinsel waren geplant. Im Programm stand: tratschen, lachen, spielen, Bowling, picknicken, Eis essen und Bootfahren.

Es hat allen Spaß gemacht, was für die Stipisprecher:innen ein Signal war, weitere Treffen im Sommer zu organisieren.

Der Bericht wurde von Omran verfasst.

PolEdu diskutiert mit Bundesminister Martin Kocher

Über 10 START-Wien Stipendiat:innen nehmen an der PolEdu Diskussion mit Bundesminister für Arbeit, Familie und Jugend Martin Kocher, ein „Quereinsteiger“ in der Politik, teil.

Die Diskussion startet mit Themen, die vor allem für jungen Teilnehmer:innen relevant sind: Entwicklung des Arbeitsmarktes, (Jugend-)Arbeitslosigkeit, Corona-Joboffensive und Bildung. Wie wirkt sich die Pandemie auf junge Menschen aus, was sind die Folgen? Eine gute Ausbildung und (Weiter-)Bildung wird betont, der Arbeitsmarkt wird Fachkräfte benötigen, vor allem in den nächsten Jahren. Eine praxisorientierte/-nahe, wie auch theoretische Bildung sind dabei gleichwertig anzusehen, entscheiden sind Qualifikationen und Spezialisierungen. Weiters wird über eine Reformierung des Arbeitslosengeldes, einen EU-weiten Mindestlohn und einer Verkürzung der Regelarbeitszeit gesprochen. Zum Abschluss stellt sich die Frage nach einem zukunftsnahen Ausblick: Digitalisierung und Technologie, wie beeinflussen diese künftige Arbeitsprozesse und die Entwicklung des Arbeitsmarktes.

Ich fand die Diskussion sehr spannend und informativ. Vor allem hat Pascal sehr gute Fragen an den Bundesminister gestellt, die wichtig für die „Corona Jugend“ sind und uns interessiert haben. Sehr interessant fand ich die Fragen von Stipis am Ende. Ich konnte sehr viel Wissen gewinnen. -Ravneet

Die Diskussion fand ich sehr fließend, informationsvoll und respektvoll. Eins ist bestimmt erst, wenn man mit Menschen direkt redet, sieht man welche Ansichten diese auch befürworten oder versuchen es mindestens. -Mahdi

PolEdu ist eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Diskurs und ein Ausbrechen aus Meinungsblasen. Vor allem jungen Menschen möchte PolEdu einen Raum für politische Bildung geben, denn Österreichs Jugend ist keineswegs politikverdrossen, aber es fehlen oft parteiunabhängige Möglichkeiten, um politisch zu partizipieren.

Mathematik Studienclub, eine Semesterreflexion

Dieses Semester wurde der beliebte Mathematik macht Freu(n)de Studienclub wieder online angeboten. Über 20 Schüler:innen konnten trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr mathematisches Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Wir blicken auf ein herausforderndes Semester zurück.

Wie schon im Wintersemester war der Studienclub für mich auch dieses Semester äußerst hilfreich. Er war eine schöne und wichtige Begleitung neben dem Unterricht in der Schule.
Ich konnte dadurch die Themen, die wir in der Schule besprochen haben, besser verstehen und konnte mich auf die Schularbeit perfekt vorbereiten, welche ich auch geschafft habe.
Da die teilweise komplizierten Themen wegen dem Schichtbetrieb (Differenzieren und Integrieren) in der Schule nicht ausreichend besprochen wurden, war für mich der Studienclub eine essentielle Ergänzung. Alles in allem, bedanke ich mich bei Felix, der geduldig war und alles toll erklären konnte und hoffe, dass der Mathematik Studienclub auch nächstes angeboten wird. -Omran

Im Ganzen finde ich dieses Angebot super toll, weil man die Möglichkeit hat, in einer Gruppe Mathe zu üben und es ist jemand da, um deine Fragen zu beantworten. Die Mathestudienclub ist meiner Meinung nach sehr gut organisiert, weil wir nach unseren Wünschen und Schwächen gefragt werden, um uns auf diese zu fokussieren. Desweiteren denke ich, dass es sehr sinnvoll ist, beim Club dabei zu sein, weil man so in einer Gruppe intensiv lernen kann, was nicht nur motivierend, sondern auch sinnvoll ist, weil man von den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen viel lernen kann. -Maryam

Obwohl die Kurse online stattgefunden haben, konnten wir trotzdem alle viel mitnehmen und uns gut für die Matura vorbereiten! Die Trainerinnen haben sich abgewechselt und man hat uns viel Material zum Üben hochgeladen, somit hatten wir jederzeit Zugriff auf Übungsmaterial. Beide Trainerinnen haben sich viel Zeit für uns genommen und sind auf all unsere Fragen eingegangen. Danke!! -Aylin

Es war wirklich sehr hilfreich und gleichermaßen hat es auch viel Spaß gemacht. Markus kann sehr gut erklären und passt sich sehr gut an unsere Bedürfnisse. Es war mir eine Vergnügen jeden Samstag mit anderen Stipis Mathe lernen zu dürfen. -Mahdi

Ein herzlicher Dank gilt unserem Förderer – KPMG – für die finanzielle Unterstützung.

Kunstprojekt: Dear Society… werden unsere Wünsche endlich erfüllt?

Dear Society! Liebe Alle!

Wir leben derzeit in einer Welt, wo so gut wie nichts perfekt ist. Wir leben in einer Welt, wo es für manche keinen Zugang auf Bildung gibt, wo manche daran leiden müssen, wenig oder gar kein Wissen haben zu können oder sogar zu dürfen! Wir leben in so einer Welt, wo man immer Angst hat, egal wo man lebt, dass auf einer Person plötzlich Gewalt ausgeübt werden könnte, dass man von irgendwem aufgrund vom Hass angegriffen wird oder aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe, Aussehen oder was auch immer unterdrückt oder von der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Und wenn wir so denken, dann kommt der Rassismus, die Diskriminierung, die Ungleichberechtigung ins Spiel, die unsere Welt beherrschen. Frau und Mann, In- und Ausländer:innen, Europäer:innen und Asiat:innen, Muslim:innen und Christ:innen und so weiter und sofort! Alle werden nie gleichbehandelt, es gibt immer (Vor-)Urteile, man unterscheidet sie immer voneinander, es gibt stets wen, der/die mehr Rechte als der/die andere hat, weil man aus einer bestimmten Herkunft kommt, eine bestimmte Hautfarbe hat, einer bestimmten Sexualität oder Masse angehörig ist oder eine bestimmte Religion ausübt.

Ganz wichtig ist die Bildung! Und mit Bildung ist nicht nur die Schule gemeint, sondern es betrifft auch die Familie und Gesellschaft. Bildung, die die Zukunft eines Landes baut und deswegen müssen wir aufpassen, wie unsere Bildung aufgebaut ist. Denn Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bildung fördert die Weitergabe von allgemeinen Prinzipien an die nächste Generation sowie die Erhaltung von sozialen Regeln und Werten und durch die Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration trägt sie auch zur Entwicklung der Individualität bei. Bildung soll Frieden und Emanzipation und unser kulturelles Wissen über die Generationen verbreiten.

Wir alle sehnen uns nach Frieden, wir wollen friedlich leben! Ein Vogel im Wind, unendliche Freiheit! Gerade in dieser Zeit, in der wir leben, fehlt uns dieser Frieden, dieses „in Sicherheit leben“, egal wo wir hinschauen, herrschen Kriege und wenn es keine Kriege sind, dann ist es die Gewalt! Gewalt gegen Frauen, Kinder, ältere Menschen, generell gegen unschuldige Menschen. Man wird aus seinem eigenen Wohnsitz vertrieben, auf einen wird so, einfach von dem Nichts, Gewalt ausgeübt. Da sind auch die Bewaffneten mit einbezogen! Hinzufügend ist die Gewalt, welche manche untereinander ausüben, die, die dieselbe Herkunft teilen.

All das und noch vieles andere steht im Weg des Friedens, der Ruhe und der Sicherheit oder des sicheren Lebens. Wir wollen ein friedliches Leben, ein Leben ohne Terrorismus, ein Leben ohne Angst um die eigene Seele, ein Leben ohne Hass und Gewalt! Vor allem fördern wir einen Zusammenhalt von jedem und jeder. Wir alle sollen füreinander stehen, miteinander einfach zusammenhalten und für Frieden sorgen oder dafür kämpfen!

Doch werden diese Wünsche endlich mal erfüllt?

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiaten Ali, Ibo und Aria im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

PolEdu Workshop: Wer bezahlt die Krise?

Über ein Jahr Pandemie, die damit einhergehenden Covid-19 Maßnahmen beeinflussen nicht nur unsere soziales Leben, den Schulunterricht, sondern vor allem die Wirtschaft. Das erwartete Wirtschaftswachstum tritt nicht ein, vor allem der Tourismus, die Gastronomie und der Einzelhandel (ausgenommen Lebensmittelhandel) erleben eine negative Entwicklung, doch wer bezahlt eigentlich diese Krise?

Der Workshop war sehr Interessant einerseits weil man über mehrere aktuelle politische Themen reden, konnte und Fragen oder Anmerkungen machen konnte, beispielsweise über die Anklage von Kurz aber auch  Blümel, auch über den Nahostkonflikt haben wir kurz geredet.  Anderseits fand ich es sehr Interessant, dass man eine Powerpointpräsentation vom Jahre 2020 (Beginn des Lockdowns) angeschaut hat und die Sichtweise von heute dazu analysiert und interpretiert hat. Wir haben Diagramme und Grafiken analysiert. Sehr interessant war, dass man einen Wachstum des BIPs im Jahr 2020 und 2021 erwartet hat, jedoch kam es zu einem starken Abstieg, welches aufgrund der Pandemie verursacht wurde. Wir haben auch Ideen gesammelt, wie bzw. wer die Krise zahlen sollte? Dabei kamen Vorschläge, wie Steuern erhöhen oder Arbeitsplätze schaffen. -Aster

Ich persönlich finde, dass die Diskussion gestern sehr interessant war, da wir die 2 Stunden nicht nur bei dem Thema, das geplant war, geblieben sind, sondern alle großen aktuellen Themen, wie zum Beispiel den Nahosten Konflikt oder die Wirtschaftskrise sowie die Femizide bzw. tabuisierte Themen in unserer Gesellschaft allgemein  besprochen haben. Ich durfte neue Perspektiven zu diesen Themen gewinnen sowie mir neues Wissen aneignen. Ich würde mir weitere Runden wie diese auf jeden Fall wünschen und vor allem weiterempfehlen  🙂 -Mariam

PolEdu ist eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, zivilgesellschaftlichen Diskurs und ein Ausbrechen aus Meinungsblasen. Vor allem jungen Menschen möchte PolEdu einen Raum für politische Bildung geben, denn Österreichs Jugend ist keineswegs politikverdrossen, aber es fehlen oft parteiunabhängige Möglichkeiten, um politisch zu partizipieren.

Kunstprojekt: Dear Society… die Erde ist unser einziger Lebensraum

Die negativen Aspekte des Kapitalismus auf unserer Bildung und auf die Umwelt.

Dear Society! Liebe Menschen!

Bildung. Bildung ist einer unserer Menschenrechte, aber wieso wird dies eingeschränkt? Zugang zu Wissen sollte für jede Person frei sein. Was hat Kapitalismus damit zu tun? Warum wird Wissen/Bildung eingeschränkt? Kann man was dagegen unternehmen?

Wenn man an Kapitalismus denkt, denkt man gleich an Geld, wohlhabende Leute und mehr. Wer sind diese wohlhabenden Menschen und was haben sie mit der Bildung der Menschheit zu tun? Wenn wir jetzt Jeff Bezos oder Bill Gates nehmen, jeder kennt sie und jeder weiß, dass sie moderne Sklaverei als Mittel für billige Arbeitskräfte benutzen.

Aber was ist mit den Personen, die nicht bekannt sind und trotzdem viel Macht besitzen? Die Personen, die unsere Gesellschaft steuern. Die Personen, denen wir danken müssen, dass Entwicklungsländer wegen uns leiden. Wenn genau die Länder Bildung und sämtliche andere Lebensbedingungen haben würden, würde der Kapitalismus nicht profitieren. Allein nur Bildung in jedem Land könnte die Arbeitsbedingungen weltweit verändern und somit den Kapitalismus einen Tritt in den Arsch geben. Mit Wissen alleine können Menschen arbeiten und gegen dieses korrupte System aufstehen.

Wie können wir dies erreichen? Die mit einer Stimme sollen aufsprechen, sollen protestieren so lange bis die ganze Welt und der Staat uns hört.

Die großen Unternehmen werden durch den Kapitalismus reicher und die Umwelt „ärmer“ so kann es nicht mehr weitergehen!!

Wir möchten in der Stadt frische Luft inhalieren. Wir möchten, dass die Tiere ihr Lebensraum nicht verlieren. Wir möchten, dass Bangladesch überlebt. Wir möchten, dass jeder Mensch Zugang zum frischen Wasser hat. Wir möchten, dass jede/r mit vollem Magen ins Bett geht.

Die Erde ist unser einziger Lebensraum. Sie gibt es nur einmal und wir wollen sie an die nächsten Generationen weitergeben. Wir sollten die Erde mit Tieren und Wäldern teilen, jedoch hat der Kapitalismus zu ihrem Besten für sie zerstört. Leider schaut es so aus, dass nicht nur Tiere daran leiden, sondern wir alle.

Wir fordern die Gesellschaft und die Regierung an, sich Gedanken über unsere Zukunft zu machen und etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Wir sind dabei, jedoch zu langsam. Wir, als einzelner Mensch, können Vieles schaffen. Nur wenn wir unsere alltäglichen kleinen Gewohnheiten ändern würden, würde sich ein großer Unterschied ergeben. Wenn wir die Produkte von großen Unternehmen, die die Natur und Menschen ausbeuten, weniger konsumieren würde, könnten sie nicht überleben.

Wenn die Gesellschaft es allein nicht schafft die Erde zu retten, dann muss der Staat eingreifen und die Rolle der Eltern spielen.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatinnen Jasmeet und Elaa im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… ich fordere gleichberechtigte Bildungschancen

Unglücklicherweise werden in der Welt viele Menschenrechte verletzt, vor allem Bildungsrechte. Es gibt viele Kinder, Frauen und Mädchen, die keine Chancen haben, in die Schule zu gehen. Deshalb fordere ich für sie gleichberechtigte Bildungschancen. Ich glaube, dass Bildung die Kriegssituation und Armut verhindern kann, deswegen wünsche ich mir, dass es für alle möglich werden muss.

Ich wünsche mir für alle Menschen gleiche Bildungsrechte.

Ich wünsche mir, dass die Kinder in die Schule gehen und nicht arbeiten.

Ich wünsche mir für alle Frauen und Mädchen die gleichen Rechte auf Bildung wie Männer in der ganzen Welt.

Ich glaube daran, dass man durch Bildung aus der Armutskrise herauskommen können.

Um die Klimakrise zu verhindern, braucht es Verständnis und deshalb wünsche ich mir, dass alle Menschen zuerst mit Wissen versorgt werden und von ihnen verlangt wird, sich dafür einzusetzen und die Regeln einzuhalten.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat Abbas im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden

Dear Society! Liebe Menschen!

Wir leben in einer Welt, wo vieles missverstanden wird.

Wir leben in einer Welt, wo andere Kulturen oft nicht akzeptiert werden.

Wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden.

Diese Probleme kommen auch oft, in den Österreichischen Schulen vor.

Probleme, wie wenig Kommunikation, Rassismus und Mobbing sind in den Alltag hineingewachsen, was nicht so sein sollte.

Wir als junge Menschen haben uns entschieden diese Probleme anzusprechen und sind dafür bereit uns dafür einzusetzen.

Um Mobbing entgegen zu wirken, kann man Lehrer:innen speziell gegen Mobbing einstellen, die auf die Schüler:innen zugehen und deren Probleme allein mit dem jeweiligen Schüler/der jeweiligen Schülerin bespricht. Klar gibt es dafür Vertrauenslehrer:innen, die Schüler:innen unterstützen, aber wir brauchen auch Lehrer:innen, die auf die Schüler:innen zugehen können. Es gibt Schüler:innen, die introvertiert sind und sich nicht trauen Lehrer:innen anzusprechen. Gerade deswegen sollte man extra Lehrer:innen einstellen, die auf sowas achten.

Um Missverständnisse zu klären, muss vorerst die Kommunikation zwischen Schüler:innen und Lehrer:innen herrschen. Damit das Problem erst gar nicht entsteht, sollen Schüler:innen aktiver und selbstbewusster an die Sache rangehen. Die Lehrer:innen sollten genauso einen Weg finden wie zum Beispiel häufiger Feedback-Bögen austeilen, um ihren Unterricht besser zu Gestalten. Weiters sollen neue Fächer eingeführt werden, wo den Schüler:innen soziale Kompetenzen beigebracht werden.

Durch die Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass mentale Gesundheit nicht vernachlässigt werden sollte. Deshalb fordern wir einen Ausbau an Schulpsycholog:innen. Außerdem sollen die Gestaltung der Klassen geändert werden, sodass Lehrer:innen den Überblick in der Klasse nicht zu verlieren, um auf die einzelne Schüler:innen eingehen zu können. Über dies sollen Schüler:innen im Laufe ihrer Schullaufbahn, die Möglichkeit bekommen ihre Stärken und Schwächen zu erkennen.

Darum appelliere ich an euch im Lehramt Studium ein Pädagogisches Fach einzuführen, so dass Lehrer:innen es als ihre Verpflichtung sehen ihre Rolle als Vorbild bewusster zu werden.

Denn wer, wenn nicht wir, wann wenn nicht jetzt und wo, wenn nicht hier!

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat:innen Eray, Anni und Mariam im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… wir fordern Bildung für alle

Dear Society! Liebe Menschen!

Ich möchte in einer Welt leben, wo Bildung für alle kostenlos und zugänglich ist. Wenn ich an kostenlosen Bildungszugang denke, denke ich immer an Bildungszugang für die Kinder in Entwicklungsländern. Ich wünsche mir vor allem, dass auch in Entwicklungsländern Bildung mithilfe des Pflichtschulkonzepts gefördert wird.

Bildung soll überall auf der Welt geschätzt und gefördert werden, deswegen fordere ich, dass sich unsere Einstellung zum Lernen und zur Bildung ändert. Wir müssen lernen, lernfreudig zu sein. Bildung soll nicht als Pflicht wahrgenommen werden, sondern als Privileg, weil dadurch erreicht man vieles leichter, Talente werden früher erkannt und somit bildet man einen klaren Zukunftsplan. Bildung bringt uns auf den richtigen Weg und hilft uns Unklarheiten des Lebens abzuschaffen. Außerdem soll es uns selbstverständlich sein, dass Bildung viel mehr bedeutet als nur Schule, Studium oder Ausbildung.

Veränderungen innerhalb des Bildungssystems sind auch zu betrachten. Da sich die Menschheit weiterentwickelt, soll sich auch unser Bildungssystem weiterentwickeln. Ich fordere, dass neue Fächer bzw. neue Spezialisierungen eingebracht werden. In diesen neuen Fächern sollen soziale Kompetenz und aktuelle Alltagsthemen im Fokus stehen, wodurch man ein stärkeres Bewusstsein entwickelt und sich besser in der Gesellschaft engagiert.

Als eine Frau ist es mir sehr wichtig, dass Mädchen schon in früheren Jahren lernen, an sich zu glauben. Ich wünsche mir, dass junge Mädchen/Frauen mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein geprägt werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, wo Mädchen/Frauen unterstützt und nicht unterschätzt werden. Jedoch ist es wichtig, dass nicht nur Frauen beigebracht werden, wie sie für Gleichberechtigung kämpfen sollen, sondern auch Burschen und Männern. Ich möchte in einer Welt leben, wo der Respekt zwischen Mann und Frau gleich groß ist.

So stellen wir uns ein ideales Bildungssystem vor.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatinnen Nuaar, Sabiha und Seymanur im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… wenn Wille da ist, ist auch Hoffnung da

Dear Society! Liebe Menschen!

Es gibt viele Dinge, die in der Welt verändert und verbessert werden müssen.
Wir können aber klein anfangen und die Veränderung ins Rollen bringen, wie ein kleiner Schneeball, der im positiven Sinne immer größer wird.
Wenn Wille da ist, ist auch Hoffnung da.

Ich wünsche mir, dass es irgendwann mal Frieden auf der Erde gibt.
Ich wünsche mir, dass keine weiteren Kinder in Kriegsgebieten leben müssen und dadurch ihre Chance auf eine akzeptable Zukunft verlieren.
Die Menschen können das, wenn sie wollen, und ich fordere es.
Probleme und Konflikte sollen durch Diskussion, Zusammenkommen, Offenheit und klare Regeln gelöst werden. Ein Beispiel dafür ist die EU, die es geschafft hat, dass es in Europa für eine lange Zeit Frieden herrscht.

Jedoch damit wir die Probleme der Welt bewältigen können, müssen wir sie an ihre Wurzel fassen. Bildung.
Ich wünsche mir, dass Bildung für alle, vor allem Kinder, möglich sein wird.
Durch Bildung können wir ganze Generationen ein besseres und aufgeklärtes Weltbild schaffen. Bildungssysteme sollen daher modernisiert und individualisiert werden, damit Talente gezielt entdeckt bzw. verbessert werden.
Erst wenn die Wurzeln gesund sind, kann ein Baum wachsen und blühen.
So auch unsere Gesellschaft.

Ein wichtiger Teil unseres Lebens ist die Wirtschaft.
Leider sind unsere Wirtschaftssysteme auf ständigen Konsum gerichtet, somit kann man betrachten, dass je mehr Wohlstand ein Land hat, desto mehr konsumiert wird und in weiterer Folge die Umwelt mehr zerstört und geschadet wird.

Ich wünsche mir ein Wirtschaftssystem, in dem die Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit verankert und ein fixer Bestandteil sind.
Das ist kein Wunsch, sondern eher eine Notwendigkeit, die jedem Menschen langsam klar werden muss.
Durch übersichtliche, leichtverständliche, praktische und internationale Regelungen soll das ermöglicht werden.
Ich verlange kein neues Wirtschaftssystem, sondern eher eine Optimierung des bestehenden Systems.
Die Regelungen sollen durch eine weltweite Klima-Organisation festgelegt werden.
Diese sollen für alle nicht nur verpflichtend werden, sondern zur Normalität gehören.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich mir notwendige Verbesserungen für die Welt wünsche, damit sie auch weiterhin für kommende Generationen bestehen bleibt.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat Omran im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… ich wünsche mir eine freie, friedliche und freundliche Gesellschaft

Dear Society! Liebe Menschen!

Ich wünsche mir eine freie, friedliche und freundliche Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die sich auf diese drei Komponenten basiert. Eine Ideologie und keine politische Partei. Eine sogenannte menschliche Partei, die alle Menschen annimmt, akzeptiert und respektiert. Unsere Menschheit soll uns verbinden und nicht aufspalten. Das Vertreten anderer Meinungen, darf auf keinen Fall Konflikte auslösen. Das Individuum ist sehr wichtig, aber nicht das Allerwichtigste. Denn gemeinsam und mit Hilfe des einzelnen Individuums, werden wir zu einem Ganzen.  Ein Ganzes bedeutet, eine mächtige, verbundene, freie, friedliche, freundliche, frohe, gleichberechtigte und einander respektierende Gesellschaft. Das ist ein Ganzes. Ein gesundes Ganzes, eine gesunde Gesellschaft.

Das Mitspracherecht und Wahlrecht, müssen unabhängig von der Staatsbürgerschaft, Religion, Hautfarbe und Geschlecht sein. Jede und jeder, der möchte soll sich freilich und ohne Angst äußern können. Unsere einzige Staatsbürgerschaft, die wir tragen werden, wird unsere Menschlichkeit sein.

Um dies gemeinsam zu schaffen, sollen ein paar Schritte vorgenommen werden. Friedensverträge müssen weltweit unterschrieben und anerkannt werden. Keine Kriege, keine Diskriminierung oder Rassismus akzeptierende und somit keine aufgespaltene Gesellschaft.

Wenn der Frieden zu unserer Fahne wird, dann sollen alle Länder auf ihren militärischen Kräften verzichten. Wozu töten wir und attackieren wir einander? Welchen Gewinn erzielt man damit? Was möchte man damit erreichen?

Meine Damen und Herren, denken Sie bitte nicht, dass ein absolut demokratisches und friedliches Leben unmöglich ist. Ab sofort sind diese Ideen umsetzbar, wenn wir uns einigen können, einander lieben, akzeptieren und respektieren können. Nichts ist unmöglich für uns Menschen. Wir sind unschlagbaren Lebewesens, wenn wir ein Ganzes sind. Es lebe die Schwarmintelligenz! Es lebe die Gruppenintelligenz!

Eine Partei für ein Ganzes. Wir und nur wir. Kein Ich und nur Ich. Keine egoistischen und Kapitalistischen Ideen. Eine Partei für eine verbundene und als Staatsbürgerschaft, die „Menschlichkeit“ tragende Gesellschaft.

Eine FFF Partei. FRIEDEN, FREIHEIT UND FREUDE.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich lade sie ein, ein Ganzes zu werden. Kehren Sie jetzt zu ihren Wurzeln zu ihrer Menschlichkeit zurück!

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatin Banan im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Bitcoin & Co, Spekulationsobjekt oder Geld der Zukunft

Auf Einladung unseres neuen START-Wien Förderers Rotary Wien-Süd, hatten 5 START-Stipendiat:innen die Gelegenheit an einem Online-Vortrag von Dr. Beat Weber von der österreichischen Nationalbank teilnzunehmen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Präsidentin des Clubs, stellten sich die Stipendiat:innen kurz vor und dann gings schon los und wir erführen Spanenndes:

Vom Gründermythos von Bitcoin (Satashi Nakamoto), über die Erklärung wie das mit den digitalen Coins und der Blockchain funktioniert.
Wie man als „Schürfer“ Bitcoins verdienen kann, und warum nur mehr 3 Millionen Bitoins zum Schürfen über sind (18 von 21 Millionen Bitcoins sind aktuell im Umlauf)
Wieviel viel Strom man dafür braucht (genausoviel wie der Jahresstromverbrauchs eines Landes wie zb Argentinien!).
2% der Bitcoin-besitzer gehören 98% der Bitcoins!


Wir erfuhren auch über die generellen Risiken in Krypotwährungen zu investieren, und die Einschätzung von Herrn Weber, dass Bitcoin und co. aufgrund der Risiken keine große Zukunft haben wird.

Vielen Dank für diesen spannenden Vortrag und die virtuelle Gastfreundschaft!

PolEdu Diskussion mit Stephanie Krisper, NEOS Abgeordnete

Am 28.4 konnten 6 Jugendliche von START-Wien an einer Poledu-Diskussionsrunde mit Nationalratsabgeordneter Stephanie Krisper teilnehmen. Folgende spannenden Themen wurden besprochen: U-Ausschuss, Korruptionsbekämpfung, Flüchtlingspolitik
Christian Pöltl sprach mit Stephanie Krisper (NEOS) auch über ihre Arbeit im Parlament und insbesondere über die Vorgänge im Ibiza-Untersuchungsausschuss.
Im Anschluß an das Gespräch konnten Fragen gestellt werden.

Die PolEdu Veranstaltung mit Stephanie Krisper war wie erwartet – offen, spannend und interessant. Es war wirklich aufregend mitzuverfolgen wie die Meinung einer Abgeordnenten aus dem Parlament zu verschiedenen Themen ist und was ihre eigenen Eindrücke, zum Beispiel vom Gesprächsklima im Parlament, sind. Ich freue mich schon auf die nächste Diskussionsrunde!

Edison

Get Yourself (Matura) ready! 8-10

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Knowing and speaking English is a great pleasure for me that’s why I try to participate in workshops which help me improve my English skills. As I am going to graduate from school next year, I find this workshop series really helpful. We are trained by doing tough exercises similar to Matura tasks. The tasks include listening and reading (and speaking) comprehensions. I enjoy the reading and speaking part the most. The reading part especially when we have to fulfill the blanks because the answers are often surprising for me. Though they are difficult for me but that’s the way I learn and get fit for the upcoming Matura. -Sabiha

Ich feiere die Englisch Stunden immer. Die Übungen sind herausfordernd und sehr aufbauend. Es gefällt mir sehr, dass Sunitha mit uns viele Kleinigkeiten bespricht, die nicht wirklich beim Sprechen auffallen. -Sahar

Diesmal haben mir am meisten die Listening Übungen gefallen, weil ich genau bei diesen Übungen bei Schularbeiten die meisten Punkte verliere – finde es daher sehr gut, dass wir das Listening üben. Zu Anfang der Stunde geht Sunitha mit uns immer die Fehler durch, die wir am meisten machen, damit wir verstehen, warum bestimmte Dinge in der Englischen Sprache falsch sind, obwohl diese Fehler sehr häufig sind. Das gefällt mir sehr, weil ich da jedes mal etwas Neues dazu lerne! -Aylin

Das Workshop von heute war ziemlich gut, man hat viele tricky Sprachfehler (bei language in use) gelernt und wir haben viel geredet generell, aber am meisten über die gesundheitlichen Vorteile vom Gehen als tägliche Aktivität. -Ibo

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (2)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Danach folgen einige Übungen zu Gesichtsausdrücken und Körperdarstellungen, dabei sollen die Stipendiat:innen ihren eigen Stil finden, wie sie gerne eine Nase, den Mund oder die Augenbrauen zeichnen möchten. Viele Zeichenstriche später, sollen sich alle Gedanken machen, wie sie eine Geschichte in wenigen Bildern (=Panels) darstellen möchten.

Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich fand den Workshop mega cool, vor allem habe ich noch nie Comics gezeichnet, deswegen war das auch mal was neues für mich, und ich muss sagen es macht sehr viel Spaß und ist gar nicht so leicht wie es aussieht. -Anni

Ich fand den Workshop sehr cool und unterhaltsam. Vor allem Esma war sehr sympathisch und so energiegeladen. Und sie hat mich mit ihrer guten Laune angesteckt 😊. Super fand ich, dass wir nicht nur Theorie und die Basics gesprochen haben, sondern auch selbst Comics mit eigenen Geschichten zeichnen könnten. -Ravneet

Meine VWA (1)

Bei der Bildungsseminar Onlineedition haben unsere START-Wien Stipendiat:innen eine erste Einführung zu wissenschaftlichen Schreiben und Arbeiten erhalten. Die regelmäßigen monatlichen Workshops und individuellen Coachingsessions unterstützen unsere AHS-Schüler:innen bis zur Abgabe der VWA im Februar 2022. Unsere Trainerin Sabine Lehner gestaltet ihre Workshops flexibel und passt die Inhalte an die Bedürfnisse der Stipis an, dabei werden Themen, wie wissenschaftlicher Schreibstil, Quellenmanager und Grundlagen des Zitierens in der Gruppe erarbeitet und wiederholt, intensive Schreibphasen und das Besprechen konkreter Fragen in Breakout-Sessions ergänzen das Programm.

„Workshops mit Sabine Lehner sind meine Lieblings-Workshops“, erzählt uns Ali nach der ersten Einheit. „Sie ist sehr freundlich und gestaltet den Workshop sehr gut und flexibel. Bei den Einzelcoaching gibt sie ausreichende Informationen und Tipps. Ich freue mich immer dabei sein zu dürfen.“

Mariam konnte durch die Teilnahme an den VWA-Workshops offene Fragen klären, sowie ihren Wissenshorizont erweitern. Sie ist gut vorbereitet, um mit dem Schreiben ihrer VWA zu beginnen.

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (1)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Ich entscheide mich für meinen Stifthalter und bin sehr überrascht, wie meine Zeichnung von selbst entsteht und ohne einen Anspruch „perfekt“ zeichnen zu müssen. Esma zeigt uns daraufhin auf Instagram bekannte Illustrator:innen, manche zeichnen detailliert, andere sehr minimalistisch. Sie möchte damit allen Teilnehmer:innen vermitteln, dass jede:r zeichnen kann und den eigenen Zeichenstil finden und entwickeln kann. Bei der zweiten Übung versuchen wir Gesichter und Gesichtsausdrücke zu zeichnen, dabei können wir uns selbst im Spiegel oder Selfiemode betrachten bzw. einfach nach „face expressions“ suchen. Esma gibt uns viele Tipps, wie wir die Augen, die Nase oder den Mund zeichnen können. Viele Übungen später sollen wir uns eine Geschichte ausdenken, die wir in 4 Panels (=Bilder) darstellen sollen. Nicht viel Platz, wenn ihr mich fragt.. eine ganze Story in 4 Bildern zeichnen, beschreiben und den Charakteren Worte geben? Ich bleibe gespannt, welche Geschichten wir umsetzen werden und möchte nicht allzu viel verraten.

Das Zeichnen begleiten viele persönliche Gespräche, eine entspannte Stimmung und Freude, so dass der sonnige Vormittag uns sehr kurz erscheint. Danke liebe Esma für die schöne Zeit, wir freuen uns auf weitere Zeichenstunden mit dir.

links: Gesichter zeichnen; rechts: Aufwärmübung
Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich hatte noch nie solchen  Spaß beim Zeichnen wie im gestrigen Workshop mit Esma. Ich dachte ehrlich gesagt, dass es sehr schwer sein muss Comics zu zeichnen bzw., dass man sie nur schön zeichnen kann, aber danke der gestrigen Workshop habe ich gelernt, dass viele IllustratorInnen bzw. Comic ZeichnerInnen einen eigenen simplen Stil haben, der nicht unbedingt perfekt ist. -Mariam

Esma hat sich sehr viel Mühe gegeben, doch meine Comics waren nur zum Lachen. Aber in dem Workshop haben wir nicht nur gezeichnet, sondern auch Informationen über die Kunst der Comics und des Zeichnens erhalten. Besonders spannend habe ich gefunden, wie jede/r Künstler/in sein Art und Style hat Comics zu zeichnen. -Asmaa

Der Workshop war fantastisch und vor allem es freute mich, dass alle eine schöne Zeit hatten. Ohne Kunst wären unsere Augen leer und unsere Ohren verstopft und unsere Herze still. Deshalb bin ich sehr froh bei dem Workshop dabei gewesen zu sein und eine sehr schöne Zeit mit euch gehabt zu haben. Ich wünsche vor allem Esma viel Erfolg in ihre Arbeit und bedanke ihr herzlich. -Mahdi

Ich habe den Workshop mit @strudelworte geliebt! Nach einer wirklich stressigen Woche in der Schule war dieser Workshop genau das, was ich brauchte – an einem Sonntagmorgen lernen, wie man Comics zeichnet! Esma zeigte die verschiedenen Arten von Comics und wie man dann Schritt für Schritt unsere eigenen Comics macht. Sie hat eine wunderbare Energie und ist sehr talentiert! -Nuaar

START-Wien Newsletter 04/2021

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Financial Literacy Workshop mit Three Coins

Das Interesse am Workshop „Mein Geld und ich“ mit Three Coins war so hoch, dass wir unsere Stipendiat:innen in zwei Gruppen geteilt haben. Unsere Workshopleiter:innen Goran und Lena haben uns viele Tipps & Tricks mitgegeben und uns Raum gelassen unsere eigene Definition von Geld, Sparen und Investieren zu bilden. START-Wien Stipi Balqiz berichtet über den Finanz-Workshop.

Der Workshop war sehr von uns Stipis erwünscht und wir hatten viel Spaß, es war sehr Interaktiv und Ideen und verschiedene Methoden für Geld sparen oder Geld ausgeben miteinander geteilt. Die Workshops-Leiter:innen waren sehr überzeugend und es hat viel Spaß gemacht mit ihnen zu reden und uns mit verschiedenen Sachen, rund ums Geld, zu beschäftigen. Dabei wurde viel auf Fragen wie: Macht Geld glücklich? Oder ob Geld die Welt zu einem besseren Ort machen kann, diskutiert. Auch erfuhren wir wie wir unsere Ausgaben und Einnahmequellen zu beachten haben um nicht in ein Shopping-Wahn zu kommen und Dinge zu kaufen die wir nicht brauchen. In dem Workshop wurden viele Basic Informationen über Geld und unser Konsumverhalten näher erläutert. Dies war sehr hilfreich und ermöglichte uns eine Basis um uns Thema einzusteigen und bewusster mit Geld umzugehen. Wir sind sehr gespannt auf zukünftige Workshops, die uns dem Thema rund uns Geld und finanzielle Allgemeinbildung näher bringen, vor allem weil dies in der Schule leider fehlt.

Ich fand den Workshops mit ThreeCoins echt brilliant. Es war sehr interessant zu hören, wie andere Geld wahrnehmen und was es für sie wichtig ist, wenn es um Geld geht. Ich fand es toll, dass wir besprochen haben, wo wir unser Geld bekommen und ausgeben, weil ich noch nie im Detail darüber nachgedacht habe. Ich bin schon gespannt für das nächste Workshop mit ThreeCoins! -Nuaar

Das war eines der wenigen Workshops, die sehr schnell vergangen sind, weil das Thema so wichtig ist und uns allen in vielen Bereichen des Lebens betrifft. Das Geld kontrolliert und beeinflusst die ganze Welt. Daher ist es sehr essentiell sich mit Geld und dem Umgang mit diesem zu befassen. Was mir an diesem Workshop gefallen hat, ist die tolle Interaktivität. Man hat nicht nur trockene Infos bekommen, sondern man konnte die eigenen Erfahrungen und Meinungen austauschen. Am Ende konnte ich, trotz meiner Erfahrungen, neue, hilfreiche Tipps und Tricks kennenlernen. Vielen Dank an Lena für ihre chillige, aber doch professionelle Art. Hat mir im allgemeinen sehr gut gefallen. -Omran

Der Workshop war sehr sehr cool. Ich wünschte es wäre noch länger gewesen. Es war extrem entspannt, der Vortragende war voll aktiv und cool darauf und das hat auch das Interesse erweckt konzentriert zuzuhören und ebenso aktiv mitzumachen. Ich hoffe es kommt ein weiterer Workshop derart. -Ali

Three Coins ist… ein Sozialunternehmen, das Finanzbildungsprojekte entwickelt und umsetzt. Wir sind der Überzeugung, dass ein guter Umgang mit Geld einer der größten Hebel für Selbstbestimmung, Chancengleichheit und eine gesunde Volkswirtschaft ist. Deshalb vermitteln wir Finanzkompetenz so vielen Menschen wie möglich auf lebensnahe und wirkungsvolle Weise. (Abgerufen, 09.04.2021, von https://www.threecoins.org/)

Neue Mitarbeiterin bei START-Wien

Mein Name ist Samira Hemati und ich bin 22 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Afghanistan und lebe seit November 2015 mit meiner Familie in Österreich. Am Schulschiff – GRG 21 Bertha von Suttner – habe ich meine Matura absolviert und studiere derzeit Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Seit 1. April 2021 arbeite ich als Projektmitarbeiterin bei START-Wien.

Als mein Bruder mir alles über START-Stipendium erzählt hat, wollte ich unbedingt Teil dieses Programms sein und habe mich zweimal für das Stipendium beworben. Beim zweiten Mal habe ich eine Zusage erhalten und durfte zwei Jahre lang Mitglied dieser wunderbaren Familie sein. Nach meiner Aufnahme beim START-Stipendium habe ich unvergessliche und wunderschöne Momente erlebt, viel Neues gelernt und Freundschaften aufgebaut. Außerdem hat mich das START-Stipendium auf meinem Weg sowohl schulisch als auch finanziell sehr unterstützt.

Schließlich bin ich sehr froh und dankbar, dass ich bei START arbeiten darf, denn ich fühle mich hier immer willkommen.

Body & Mind: Häkeln mit Sinem

Alles was uns aktuell vom Distance Learning ablenkt ist erfreulich und so beschäftigten wir uns mit dem neuesten Trend: Keep calm and crochet on! (crochet ist die englische und schicke Bezeichnung für Häkeln.)

Praktischerweise haben wir mit START-Alumna Sinem eine Häkelexpertin, die uns am 31.3 eine Einführung in die Welt der Maschen gab! Neben den Luftmaschen und den festen Maschen lernten wir halbe und ganze Stäbche und konnten schon die ersten kleinen Produkte nach dem ersten Workshop fertiggestellt werden. Alle Teilnehmer:innnen waren so begeistert, dass nun ein zweiter Workshop geplant ist, an den Sinem uns zeigen wird wie man kleine Spielzeugtiere häkelt.

Cooler und chilliger Workshop! // Zahra

Ich fand den Workshop cool und hatte viel spaß mit allen gemeinsam zu häkeln. // Anni

Get yourself (Matura) ready! 7

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Viele von uns werden bald maturieren. Und es ist normal, wenn jemand wegen der Reifeprüfung nervös wird. Ich bin sehr froh, dass wir für die englische Reifeprüfung durch „Get yourself Matura ready“-Kurse mit Sunitha gut vorbereitet werden. In den zweieinhalb Stunden machen wir drei Übungen, meistens zwei Übungen zu Listening oder Reading und eine Übung zu Language in Use Modul. Vor jeder Übung gibt es aber sehr coole Aufwärmübungen, von common mistakes bis hin zu word definitions. Bei der listening Übung lernten wir nicht nur, dass jeder Mensch ein „internal clock“ hat, sondern dass jeder Mensch in nördlichen Regionen wie z.B. Kanada, wo es keine reguläre Jahreszeiten gibt, verschiedene Gewohnheiten entwickeln. Zum Beispiel im Winter verbringt man viel mehr Zeit mit der Familie und im Sommer geht man lieber Jagen.  Im Anschluss und zum Schluss übten wir wir ein Language in Use task, indem wir in jede Lücke ein passendes Wort einsetzen mussten. Diese Übung ist seitens der Stipis sehr gewünscht, da sie sehr schwer ist.  Ich bin ein Fan von diese  Workshops, da die Atmosphäre sehr angenehm ist und die Zeit sehr schnell vergeht, obwohl wir auch schwierige Übungen machen :).

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Sahar verfasst.

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft!

Wer sind wir? Wir sind die Zukunft! START-Alumna Soso hat uns im ersten Teil des Kunstprojekts beigebracht, wie wir einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können und uns Mut gemacht, dass wir alle kreativ sind und zeichnen können. Kein:e Meister:in ist vom Himmel gefallen: Üben, üben und üben bringt dich zu deinem Ziel. Im zweiten Teil wurden die Portraits mit Canva digital bearbeitet, dabei sind vielfältige Zukunftsvorstellungen entstanden.

Der Workshop mit Soso war für mich sehr lehrreich, weil ich mich sehr lange nicht mehr mit Zeichnen beschäftigt hatte. Beim ersten Teil haben wir die Basics zum Darstellen eines Portraits gelernt. Diese Schritte habe ich später auch verwendet, als ich mich selbst darstellen wollte. Auch der zweite Teil war super, weil wir mit Canva vertraut gemacht wurden, was sehr praktisch für viele kreativen Bereiche ist. -Maryam

Wie man schon gemerkt hat, liebe ich Kunst-Workshops und würde immer wieder gerne Workshops mit oder von Soso oder auch andere Kunst-Workshops. -Anni

Der heutige Workshop war sehr entspannt und hat mir gut gefallen. Ich fand ihn sogar besser als der erste Teil, da man nicht viel mit der Hand arbeiten musste, sondern am Computer. Wie auch beim ersten Teil gefiel mir die chillige Art von Soso. Sehr netter Start in den Tag mit einem Start-KP-Workshop. 🙂 -Omran

Ich fand den zweiten Teil des Workshops „Wir sind die Zukunft“ wieder interessant und spaßig. Die unterschiedlichen Werke waren sehr lustig und zu gleich auch sehr kreativ. -Eray

Eine tolle Erfahrung mit ganz viel Kunst. Ich bin froh mit den Ergebnissen. Auch wenn ich mich selbst nicht zeichnen konnte, konnte ich trotzdem verschiede Gesichter zeichnen. Ich glaube aber, dass ich durch die Übungen irgendwann mal auch mein Gesicht zeichnen werde. Das Portät wurde von meiner Freundin Tereza erstellt. Ich bin ihr und der Soso dankbar für die besten Tools. -Banan

Der Workshop war ur cool und spannend. Ich würde gerne wieder an so einem Workshop mit Soso teilnehmen. -Aria

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, eine Reflexion

Wir blicken auf einen geschichtlichen und abenteuerlichen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Ich fand den Buchclub informativ und interessant. Mir gefiel es, dass in dem Buchclub nicht ausschließlich über das Buch selbst diskutiert wurde, sondern über die Themen, die in dem Buch behandelt wurden. So konnte man einen aktuellen Bezug zum Buch herstellen und auch seine eigene Meinung äußern. Außerdem haben wir uns heute Videos über die Themen, die im Buch vorkommen angeschaut, die auch geholfen haben, sich besser zu informieren. -Maryam

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir den Inhalt des Buches nicht so explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Euthanasie in NS-Zeit, das Leben im Altersheim für alte Menschen, Aufrüstung, militärische Ausgaben eines Landes und Atombomben, durchgemacht haben und diskutiert haben. Diese Themen und die Videos dazu und die tiefsinnige und spannende Diskussionen darüber haben mich sehr zum Nachdenken angeregt, da diese Themen in der Gesellschaft oder in der Schule im Hintergrund bleiben, obwohl sie wichtig sind. Allein im Buch werden sehr viele wichtige Geschehnisse in der Geschichte erwähnt, jedoch nicht explizit erklärt, aber durch Buchclub sehr verständlich waren. Durch den Buchclub habe ich sehr vieles Neues dazu gelernt und auch meine Meinungen zum Themen geäußert, was mich sehr gefreut habe, da ich mich meistens bei Diskussionen zurückhalte. -Ravneet

Der Buchclub war im Allgemeinen eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung.
Nicht nur weil das besprochene Buch spannend ist, sondern auch weil die Themen, die im Buch vorkommen, umfangreich in der Gruppe behandelt und thematisiert wurden.
Wie viele andere hat mir der Bezug auf aktuelle wirkliche Themen und geschichtliche Ereignisse am besten gefallen. Schade nur, dass ich nicht an allen Terminen teilnehmen konnte. -Omran

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Asmaa

Der Buchclub hat mir sehr gefallen. Was ich daran besonders optimal fand, war, dass wir die im Buch behandelten Themen mit sowohl aktuellen als auch damaligen Ereignissen kombiniert und debattiert haben. Jedes Mal haben wir auch ein Quiz gemacht, um unser Wissen zu testen und den Inhalt besser zu verstehen. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen 🙂 -Mostafa

Der Buchclub zum Buch hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf jede Einheit sehr gefreut, da wir immer über den Buchinhalt hinaus Diskussionen geführt haben und auch detaillierter über die historischen Ereignisse geredet haben! Außerdem hat es mich angeregt ein Buch zu lesen, was ich auf dem ersten Blick wahrscheinlich nicht gewählt hätte, mir jedoch trotzdem Spaß bereitet! -Jovana

Der Report der Magd, eine Reflexion

Wir blicken auf einen sehr diskussionsreichen und tiefsinnigen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir nicht nur den Inhalt des Buches explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Frauenrechte in EU, patriarchalische Gesellschaft, durchgemacht haben und diskutiert haben. Dazu hat Zusana sehr gute und spannende Videos gezeigt, die eine sehr gute Basis für eine tiefsinnige, lebhafte und aktive Diskussion war. Super fand ich auch die Idee, einen Quiz über das Buch zu machen und am Ende ein Buch zu gewinnen.  Das wichtigste für mich war, dass ich mich in der Diskussion einbringe und aktiv mitdiskutiere und das war auch möglich, da Zusana auch direkt Fragen gestellt hat und jeden die Möglichkeit gegeben hat, zu diskutieren. -Ravneet

Die Idee zum Buchclub war wirklich sehr gut. Ich muss sagen am Anfang dachte ich, dass wir nur über den Inhalt reden, wie in der Schule. Es hat aber alle meine Erwartungen übertroffen, es war so aufklärend und weiterbildend, wirklich sehr toll. Außerdem hat es Zuzana sehr gut geleitet. Ich würde mich auf einen weiteren Buchclub sehr freuen. -Rawina

Das Buch habe ich gestern bis Ende gelesen, die Serie habe ich auch begonnen anzusehen. Beide sind wirklich gut und zeigen die aktuelle Entwicklungen, die wir in der Gesellschaft erleben. Zuzana war super, es war ganz toll mit ihr zu diskutieren. -Sulaf

Ich habe mich vor dem Buchclub fast kaum mit den Themen Feminismus, Elternkarenz, Frauen in der Arbeitswelt oder Leihmutterschaft beschäftigt. Ich bin froh mich über diesen Themen ausgetauscht zu haben, sowie meinen Wissenshorizont erweitert zu haben. Das Buch zeigt sehr viele Themen auf und macht einen bewusst wie wichtig Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern allgemein ist. -Mariam

Get yourself (Matura) ready! 6

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

Am 30.03.2021 zwischen 10 und 12:30 Uhr hat via Zoom ein Online Englisch Workshop stattgefunden. Dieser ist als Übung für die englische schriftliche Matura ausgedacht worden. Mit der Lehrerin Sunitha haben wir eine Lese Übung und zwei „Language in use“ Übungen gemacht.

Sunitha ist eine sehr flexible Lehrerin und arbeitet akribisch. Sie gibt uns zuerst Zeit, uns die Aufgabe alleine anzuschauen bzw. zu lösen. Später vergleichen wir sie gemeinsam. Wir machen Schritt für Schritt und eins nachdem anderen, so dass jede/r seinen Fehler sowohl auch seine Stärke erkennt. Das schnell sein ist eine Herausforderung, denn jede Übung soll innerhalb von 10 Minuten gelöst werden. Das sind aber Matura Vorgaben, daher üben wir in dem Tempo und versuchen damit zurecht zu kommen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind es gewöhnt schnell zu arbeiten, daher war die Zeit auch nicht die größte Herausforderung.

Ich fand die Möglichkeit solche Art von Übungen zu üben perfekt und sehr produktiv. Denn wie viele andere Schülerinnen und Schüler habe ich vor, schriftlich in Englisch zu maturieren.

Alleine würde ich mir nie die Zeit nehmen und wäre nie motiviert, solche Übungen zu praktizieren. Nachdem aber mir dieser Workshop eine angenehme Atmosphäre angeboten hat, bin ich froh mich mit den erwähnten Aufgaben motiviert auseinanderzusetzen.

Ein weiterer Vorteil dieser Workshop ist, dass wir anhand solcher Übungen zu verschiedenen Themen kommen, über denen wir später diskutieren. Dieser Aspekt macht den Unterricht abwechslungsreich. Beispielsweise, bei einem Reading ging es darum, dass Jugendliche mit früherem Alter beginnen, Alkohol zu konsumieren und inwiefern dies die Verantwortung der Eltern ist. Dieses Thema war eine Leitfrage unserer Diskussionsrunde.

Ich bedanke mich bei START und bei meiner Lehrerin Sunitha für diese Möglichkeit und für den spannenden Unterricht.

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Banan verfasst.

Der Spoerry Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter III

„Liebenswert“
Mal bist du der Wind,
der die Wellen bewegt,
mal das alte Haus,
das so viel Liebe in sich verbirgt.

Egal, ob im 7. Himmel
oder am Ende deiner Nerven,
egal, ob du es mir oder dir glauben magst,
egal, ob es dir überhaupt glaubhaft scheint,
du bist ein Stern,
der am Himmel scheint.

Ich fand den Workshop mit Betül sehr interessant und hatte auch Spaß dabei. Es war super, dass Betül uns so viel Freiraum gegeben hat. Der Workshop war sehr angenehm gestaltet, so dass keiner sich unter Druck oder gestresst fühlte. Außerdem dürften wir jeder Zeit Fragen stellen konnten und unsere Meinungen äußern konnten. -Maryam


„Dear Society“
Eine Tulpe kann keine Rose sein.
Eine Rose kann keine Tulpe sein.
Dennoch spiegeln alle Blumen ihre Schönheit durch ihre Einzigartigkeit.
Und wahrlich so geschieht es bei uns Menschen auch. 

Wir haben heute viel auch über Feminismus geredet und Reden und Gedichte dazu angesehen. Dabei ist mir sehr aufgefallen wie gut Betül darüber gesprochen hat bzw. es aufgeklärt hat. War es mal bei uns ruhig hat sie uns einen „Leitfaden“ gegeben und wir hatten wieder Gesprächsthemen. Obwohl sie Lehrerin ist hat sie trotzdem nicht dieses „ich hab die Macht“ Einstellung was das Ganze vieeeel entspannter macht. Werde mich auf mehr Workshops mit ihr freuen. -Rawina


„Palästina“

einem fällts stets schwer drüber nachzudenken,
einem die Heimat wegzunehmen,
einem seine Herkunft zu vernichten,
einem Baum seine Wurzeln abzuschneiden…

Wohin des Weges, wenns das Ziel nicht mehr gibt?
Wohin mit dem Kind, wenn die Mutter verstirbt?
Wohin mit dem Menschen, wenn ihn sein Bruder umbringt?
Wohin mit den Menschen, wenn die Menschlichkeit stirbt
wohin mit Palästinensern, wenn Israel Palästina umbringt?

Eine Mutter, die ihre Kinder nimmer findet…
Ein Krieg, der lange dauert, doch nie endet…
Ein Baby, dessen Familie verschwendet…

Palästina, Quelle des Frieden‘!
Palästina, wie kann man sie nicht lieben?
Palästina, dich werden sie niemals kriegen!
Palästina, mein Land! zu dir würd ich kriechen…

Dieses Workshop war sehr schön, emotional und auch unterhaltsam! Jedoch haben wir auch vieles gelernt und konnten schöne eigene Gedichte verfassen! Es hat mich übelst gefreut und würde sehr gerne an noch einem solchen Workshop teilnehmen! – Ibo


Als erstes möchte ich sagen, dass der Workshop extrem gut war.  Die Betül war auch super nett und ich haben den Workshop genießen können. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr.  -Zidan


Lieber Leser, Liebe Leserin, wenn ihr an Ecke euren Herzen ein Platz für Kunst vor allem poetry habt, dann seid ihr richtig bei Betül. Mit ihr kann man plaudern, diskutieren, Witze erzählen und natürlich viel über Poems lernen. Es ist der richtige Sprungbrett für Anfänger, Amateure und auch Fortgeschrittene. Denn ein Mensch kann nur erst aufhören zulernen, wenn von seinen Knochen Rosen und Wiesen wachsen. -Mahdi


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Get yourself (Matura) ready! 5

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

In dem heutigen Workshop „Get Yourself Matura ready“ haben wir uns mit Frau Sunitha Kavunga auf die Englisch-Schularbeiten und Englisch-Matura vorbereitet. Der Kurs hat zwei und halbstunde gedauert und wir haben „Language in Use“ und „Listening“ geübt. Vor jeder Übung haben wir „Pre-language in Use und Pre-listening activities“ gemacht. Diese „Activities“ sollen uns dabei helfen, die Übungen dann besser zu verstehen und zu lösen. Diese Activities sind immer unterschiedlich aufgebaut, aber beinhalten Vokabeln von der Übung, den wir dann machen. In diesem Kurs besprechen auch immer die „common mistakes“. Wir erhalten immer paar Sätze die falsch sind und unsere Aufgabe ist es die Fehler herauszufinden. Diese Übung finde ich sehr gut, weil man dann die Fehler kennt und sie dann dementsprechend in Zukunft vermeiden kann. Die Themen von den Übungen waren „Afrika“, „Living with friends“ und „Movie“. Die Themen waren unterschiedlich und sehr interessant. Am Anfang hat Frau Sunitha uns eine Afrika Karte gezeigt, wo man die Namen der Länder nicht sehen konnte, und wir müssten die Namen der Länder erraten. Der Kurs ist vielfältig aufgebaut und meiner Meinung nach sehr hilfreich und man kann seine Englischkenntnisse auf jeden Fall verbessern. Ich empfehle es jedem diesen Kurs mal zu besuchen. Es wird sich auf jeden Fall lohnen!

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiat Milad verfasst.

Der Spoerry Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

Kunstprojekt: Creative Writing Nowadays

Am vergangenen Sonntag hat die zweite Rund des Workshops „Creative Writing Nowadays“ mit Luna Maluna Gri Anima Patrizia auf Zoom stattgefunden. Die Workshopleiterin ist Künstlerin, Autorin, Poetin und veröffentlicht regelmäßig auf ihrem Instagramkanal roses.and.galaxies ihre Schriftstücke und Zeichnungen.

In dem folgenden Workshop haben die Wiener Stipendiaten anhand von unterschiedlichen Schreibübungen und Herangehensweisen gelernt, wie sie sich schriftlich in ihrer beliebigen Sprache ausdrücken können. Bei der „Stream of consciousness“ Übung, schriebt man fünf Minuten lang alles auf was einem in den Sinn kommen. Möglichst ohne dabei zu unterbrechen und das Geschriebene muss keinen Sinn ergeben oder zusammenhängen.

Eine weitere Übung an denen sich die Stipis ihre Schreib skills erprobt haben sind Gedichte oder Texte zu Bildern zu schreiben. Funktioniert wie die Übung davor, dennoch gelten die untenstehenden Bilder als Schreibimpulse:

Ich möchte dir dringend eine Sache ans Herz legen.
Lass es, dein Herz, frei sein.
So frei wie ein Vogel, der während der frühen Morgenstunden durch die Wolken rapide fliegt und neues Land, neue Chancen entdeckt. Lass es doch frei von allen Sorgen sein, dein Herz. 

– Omran 

Weiters haben sie sich der Fragenstellung gewidmet, wie es ist in der heutigen Zeit Gedichte zu schreiben, was uns dazu inspiriert zu schreiben.  Viele weitere Gedanken, Ideen und anhand von Übungen haben sich die Stipendiat*innen  beim Schreiben ausgetobt. 

Der Workshop war eine neue Erfahrung für mich. Wir hatten schon öfters ein Schreibworkshop gehabt, wo wir Free writing oder Die Kunst des Schreibens lernten, aber es war diesmal die Intensivste und reinste Form die wir hatten. Besonders für mich hat es einen sehr positiven Effekt gehabt und ich habe meine Gedanken freien Lauf gelassen und obwohl am Anfang Schwierigkeiten bestand anzufangen, fand ich schnell mein Tempo und Rhythmus. Auch konnte ich mich besser strukturieren und alles was mir durch den Kopf ging, brachte ich auf Papier. Ich hoffe, wir haben öfters ähnliche Workshops, da sie mir sehr gefallen haben und unsere Kreativität fördern.                                   – Balqiz 

Mir hat den heutigen Workshop mit Luna ganz gut gefallen.
Ich konnte durch diesen Workshop irgendwie meinen Kopf freimachen, da ich alle Gedanken einfach auf Papier gebracht habe.
Die Zeit verging bei diesem Workshop sehr schnell, wir haben das Zeitgefühl verloren, weil wir mit dem Schreiben beschäftigt waren.
Aber alles in allem, es hat mir sehr viel Spaß gemacht.  – Omran

Yoga für Rücken, Brust & Wirbelsäule

Unser Fokus: Rücken, Nacken und Wirbelsäule mobilisieren mit Mady Morrison.

Wir starten mit einer kleinen „Aufwärmrunde“ und tauschen uns über Yoga und unsere Erfahrungen damit aus. Schnell wird klar, Yoga ist zwar bekannt, doch praktiziert haben es die wenigsten von uns. Tipp bevor ihr mit einer Youtube-Einheit startet: Übungen und Flows vorab ansehen, um ein Gefühl für die Dehnungen, Drehungen und Sequenzen zu bekommen. Denn es kann ganz schön anstrengend werden gleichzeitig den Körper zu bewegen, die Übungen richtig auszuführen, den Anleitungen zu folgen und das Gleichgewicht zu halten.

Und wie praktizieren wir „gemeinsam“ Yoga in Zeiten einer Pandemie? Ganz klar, im „Physical Distancing“ Format via Zoom und dem Youtube Kanal von Mady Morrsion, einer zertifizierten Yogalehrerin. 30 Minuten später und gut mobilisiert, entscheiden wir uns ziemlich schnell und einstimmig: wir wollen mehr! Und den Tipp sich das Video vorab anzusehen? Wer hat das auch wirklich gemacht? Natürlich niemand. Der dreibeinige Hund brachte uns alle wohl zum Schwitzen.

Kunstprojekt: Creative Writing Nowadays

Am vergangenen Sonntag hat das Workshop rund um das Thema „Creative Writing Nowadays“ mit Künstlerin, Autorin, Poetin Luna Maluna Gri Anima Patrizia auf Zoom stattgefunden. Luna veröffentlicht regelmäßig auf ihrem Instagramkanal roses.and.galaxies ihre Schriftstücke und Zeichnungen.

In dem folgenden Workshop haben die Wiener Stipendiaten anhand von unterschiedlichen Schreibübungen und Herangehensweisen gelernt, wie sie sich schriftlich in ihrer beliebigen Sprache ausdrücken können. Weiters haben sie sich der Fragenstellung gewidmet, wie es ist in der heutigen Zeit Gedichte zu schreiben, was uns dazu inspiriert zu schreiben. Welche Arten von Gedichten es gibt, wie unterscheiden sie sich in der Schule und vom Alltagsleben. Vor allem in Zeiten des Lockdowns ist das Schreiben ein wichtiges Tool geworden, um die Gedanken und Wahrnehmungen niederzuschreiben. Inwiefern hat der Ort an dem man schreibt und die Umgebung einen Einfluss auf unser Schreiben, inwiefern hat auch die Art des Schreibens (ob Handy Notizen, auf Papier etc.) einen Einfluss, wie geht man mit einem Writers Block um, in welchen Formen kann man Gedichte auch präsentieren, wo kann man in Wien präsentieren und das Schreiben auf Social Media.

Ein Schriftauszug von einer Stipendiatin:

Was wäre wenn du nicht da wärst.

Ich wäre bei weitem nicht so selbstbewusst wie jetzt.
Ich wäre bei weitem nicht so mutig und stark wie jetzt.

Wärst du nicht in meinem Leben, dann wäre mein Leben nur halb so schön und würde mich oft einsam fühlen.

Wenn du nicht wärst, dann wäre ich immer noch so kindisch und unwissend.
Du hast mir so vieles gelehrt.
Und dafür bedanke ich mich bei dir, dass du mich so stark gemacht hast.

Da ich mich fürs Schreiben sehr interessiere, konnte ich unglaublich viel von den Übungen profitieren. – Mariam

Mit Bildern konnte ich neue Assoziationen zum Schreiben hervorrufen und ich habe dadurch wieder Spaß am Schreiben entdeckt, obwohl ich normalerweise nie so viel schreibe.

Ich finde die Workshops dieser Art sehr wichtig, denn die Jugend entfernt sich immer mehr von Literatur und läuft in die Arme professionelle Influencer oder sog. Künstler im Internetplattformen.

Last night I asked the old wise man drunk where to find the god. He softly whispered in my ear; god is in your glas of wine. God is in the vine of the flower. God is in the sunbeams but most important the divine is in your heart.

Mahdi

Bilder als Inspiration zum Schreiben

Mathematik Studienclub, die Maturant*innen Edition

Hallo Mathe-Matura, nur noch einige Wochen bis zur schriftlichen Zentralmatura!

Das ist das zweite Semester und viele von den heurigen Stipendiat*innen maturieren und der Mathe-Studienclubs hilft ihnen immens auch wenn es nur digital ist. Dadurch, dass wir seit einem Jahr kein richtigen Unterricht hatten und die meiste Zeit digital unterrichtet wurden, stehen viele unter Druck die gleiche Leistung zu erbringen wie die Klassen vor Corona. Besonders Mathe ist dabei zu einem Problemfach geworden. Der Mathe-Studienclubs findet alle zwei Wochen am Samstag statt. Die Gruppen sind klein um möglichst viel den Schülern individuell zu helfen und es wird auf Fragen und Wünsche sehr eingegangen. Besonders wird auf die Mathe-Matura vorbereitet und mehrere Beispiele durchgesprochen sowie die Themen besser erklärt und in Bruchstücke unterteilt für ein besseres Verständnis der Aufgaben. Es wird gezielt auf die Matura vorbereitet und man wird mit dem Format der Matura familiär. Nur noch wenige Wochen bis zum Schulschluss und Matura und wenig Zeit um alles in der Schule zu besprechen, daher ist der Studienclub sehr hilfreich für die, denen Mathe schwerfällt und Maturantinnen die sich auf die Matura vorbereiten. -Balqiz (Maturantin und Stipendiatin im 3. Jahr)

Ich bin seit dem ersten Semester ein großer Fan von dem Mathe Studienclub. Da Mathematik einer meiner Lieblingsfächer ist, habe ich mich von Anfang auf diesen Workshop gefreut. Weil ich in der Maturaklasse bin, besprechen wir in meiner Gruppe fast alle Themen. Die Coaches sind auch sehr lieb und flexibel. Sie ergänzen immer wieder, dass wir ihnen gerne Wunschthemen schicken sollen. Beispielsweise haben wir heute Vektoren und Geraden wiederholt, weil ich geschrieben habe, dass ich das gerne üben möchte. Wegen dem Studienclub habe ich im ersten Semester eine 1 in Mathe bekommen, und hoffe, dass das auch so im zweiten Semester sein wird. -Nuaar (Maturantin und Stipendiatin im 1. Jahr)

Das Mathe Studienclub hat mir dieses Jahr viel geholfen und hilft mir immer noch weiter. Am Anfang des Jahres hatte ich ein großes Stress, weil wir dieses Jahr für die Mathe-Matura alles, was wir von Anfang der Oberstufe bis 8.Klasse gelernt haben, lernen bzw. wiederholen müssen. Nachdem ich angefangen habe, an den online Mathe-Unterricht teilzunehmen, habe ich bei mir ein auffällige Verbesserung im Verstehen den komplexen Themen, vor allem das Thema “die Wahrscheinlichkeiten”, gesehen. Mir hat die Wahrscheinlichkeiten immer schwergefallen, aber unser Tutor Michael hat zu den schweren Themen immer mit den Beispielen und seinen Zusammenfassungen eine klare und deutliche Erklärung gebracht und die Komplexitäten vereinfacht. Wir haben meistens Matura basierende Beispielen gelöst, welche sehr hilfreich für mich in der Schule waren. Nebenbei hat er uns immer zusätzliche Lernmaterialen als E-mail geschickt, die mir auch viel beim Lernen nützlich und helfend waren. Außerdem habe ich begonnen, das Mathe mit dem Disziplin zu lernen und dabei ein wirkliches Spaß zu haben, weil für mich es sehr motivierend war, mit meinen Freunden und Freundinnen, die auch wie ich heuer Matura machen, zusammen jede zweite Wochenende online Mathe zu lernen. Deswegen bin ich sehr froh, dass ich so eine große Möglichkeit gehabt habe und möchte ich mich von ganzem Herzen zuerst bei START und dann bei Michael bedanken! 🙂 -Seymanur (Maturantin und Stipendiatin im 1. Jahr)

Liebes Mathematik macht Freu(n)de Team, danke für eure Unterstützung, euer Engagement und die langjährige Begleitung unserer Stipendiat*innen bis zur Matura!

(c) Mathematik macht Freu(n)de
(c) Mathematik macht Freu(n)de

Ein herzlicher Dank gilt unserem Förderer – KPMG – für die finanzielle Unterstützung.

Get yourself (Matura) ready! 4

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können.

In dem Workshop „Get Yourself Matura ready 4“ am 12.03.2021 übten wir Reading und Language in Use Tasks als Vorbereitung für die Schularbeiten sowie für die English schriftliche Matura. Normalerweise beginnen wir unsere Einheiten immer mit sehr coolen Aufwärmübungen „Pre-Reading/listing/ language in use activities“, die wir vor den Übungen gemeinsam erledigen. Außerdem sind diese immer passend zu den Themen der Übungen. Beispielsweise verbinden wir Vokabeln mit Bildern und versuchen diese auf English zu erklären. Anschließend haben wir die Aufgaben eigenständig bearbeitet sowie gemeinsam nach ca. 15-20 Minuten kontrolliert.  Auch haben wir die Themen „Shark Hunters“ sowie „YouTube tutorials“ behandelt und Gruppendiskussionen geführt, welche positive und negative Aspekte die Verwendung von YouTube als Lernmethode bzw. Lernhilfe haben kann? Sowie mit welchem Tier man einen ganzen Tag verbringen würde und wieso? Ich persönliche würde diesen mit einem Baby Affen verbringen wollen.

Gefallen hat mir der Kurs vor allem, weil ich mich bestmöglich auf die schriftliche sowie mündliche Matura vorbereiten möchte. Außerdem kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sich mein English allgemein durch diesen sowie den „Let´s talk, advanced class“ Workshop verbessert hat. Überdies habe ich mein Wissen erweitern und viele neue Vokabeln kennenlernen sowie Tipps und Tricks mitnehmen können.

Der Bericht wurde von START-Wien Stipendiatin Mariam verfasst.

Der Spoerry Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

Meditation: Selbstzweifel überwinden

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf unseren Körper und unsere Psyche, meditieren zum Podcast von koalamind.

Sitzen oder liegend, bei hellem Licht, einer blauen Lichterkette oder Kerzenlicht, in einer Decke eingewickelt oder in bequemen Jogginghosen, wir meditieren wie wir uns am wohlsten fühlen. Meditation ist eine sehr individuelle Erfahrung. Wir dürfen dabei lachen, weinen, traurig sein oder glücklich und auch einschlafen, uns müde fühlen oder voller Energie ein Workout anhängen.

Wie überwinden wir Selbstzweifel? Wir hören unseren kritischen Gedanken zu, begegnen uns selbst mit Mitgefühl und Sanftheit, schaffen Raum für Wachstum und Liebe, dabei konzentrieren wir uns auf unseren Atem. Das aktive Atmen fällt vielen Anfänger*innen nicht leicht. Den Fokus auf das Atmen zu lenken, haben wir nicht gelernt, Atmung ist passiv, nicht aktiv und kann erlernt werden. Mit jedem Ausatmen, lassen wir die innere Kritik los, wir sind menschlich, wir machen Fehler, wir haben Erwartungen, wir fühlen Enttäuschung,… tief einatmen und ausatmen. Und mit jedem Einatmen erinnern wir uns, wie wertvoll wir sind.

Let´s talk about „Going viral“


Let´s talk about „Going viral“…
Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, über viele Themen diskutieren, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die fortgeschrittene Gruppe („advanced class“) dran.

Der Kurs mit Sunitha war heute auch wie die vergangenen Termine sehr interessant, lehrreich und auch lustig. Unser heutiges Thema war „going viral“. Das Thema war uns allen bekannt und jede/r konnte an der Diskussion teilnehmen und seine/ihre Meinung dazu äußern. Es gefiel mir auch sehr gut, dass Sunitha verschiedene Fragen und Videos vorbereitet hatte, die die Diskussion lustig gestalteten und sie bis zum Ende spannend hielten. -Maryam

Das Thema war echt cool und aktuell. Ich habe einige neue Wörter gelernt, viel über „going viral“ geredet und eigene Erfahrungen geteilt. -Jasmeet

Die „andvanced class“ mit Sunitha war wie immer wieder sehr cool. Sie ist stets bemüht, jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin in das Sprechen einzubeziehen und so haben wir eine tolle Möglichkeit, außerhalb der Schule auf Englisch zu reden und neue Vokabular zu lernen. -Sahar

The workshop was very interesting. It was a very useful conversation. I learned many new vocabulary. The theme of the Workshop was also very interesting. I could express myself good in that topic. It was about „GOING VIRAL“. Thank you Sunitha for the preparation and for the presentation.  -Banan

Wir haben über „going viral“ gesprochen. Wie sich Sachen durch den Internet verbreiten, welche Arten es gibt, ob es früher leichter war berühmt zu werden oder jetzt. Es ist immer eine coole Konversation und ehrlich gesagt da trau ich mich mehr mitzusprechen als in der Schule. Ich konnte fast alles verstehen. Es war zwar B2/C1 Level aber ich würde mein Level nicht auf B2/C1 setzten. -Ali

Kunstprojekt: „Wir sind die Zukunft“ mit Soso (2/3)

Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna Soritta Kim.

Soritta aka Soso hat uns bei diesem Workshop gezeigt, dass jede*r ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe der Technik Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile (Augen, Mund, Nase,..) zeichnen und den eigenen Stil mit jedem Level und Strich für Strich weiter ausbauen können. Beim Followup Workshop, welcher in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin froh, dass ich an diesem Workshop teilgenommen habe. Ich wollte davor nicht teilnehmen, weil ich schon immer dachte, dass ich beim Zeichnen unbegabt bin. Hat sich aber festgestellt, dass ich das doch kann. 🙂 Danke an Aleks, weil sie mich motiviert hat daran teilzunehmen.  -Aghiad

Ich fand diesen Workshop hilfreich und amüsant. Jetzt weiß ich, wie man bei Portraits mithilfe von Kreisen und Linien erschafft, Munde, Lippen oder Nasen zeichnet und wie man schattiert.  -Mahdi

Das Kunstprojekt „Wir sind die Zukunft“ mit Soso hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt, wie ich mit paar einfachen Tricks ein Gesicht zeichnen kann. Davor hatte ich mich nie mit Zeichnen auseinander gesetzt, deswegen wusste ich auch nie wie man richtig anfängt. Im Großen und Ganzen hat Soso das Projekt sehr interessant und humorvoll gestaltet. -Eray

Das war echt einer der besten Workshops, an denen ich je teilgenommen habe. Ich glaube ich werde mit Zeichnen weiter machen. -Zidan

Ich fand den Workshop heute super interessant. Mir gefiel es, dass wir direkt mit dem praktischen Arbeiten begonnen haben. Sosos Anweisungen waren sehr klar und verständlich, deswegen bin ich bei jedem Schritt mitgekommen und hatte die gesamte Zeit Spaß dabei. -Maryam

Bildungsseminar – START-Wien Onlineedition

Yes, wir sind online! Eine Pandemie erfordert Kreativität, Flexibilität und Anpassung! START-Wien blickt auf zwei intensive Seminartage mit motivierten Stipendiat*innen, großartigen Trainer*innen und auch instabilen Internetverbindungen (das darf nicht fehlen!) zurück. Eine neue Erfahrung für das START-Team in Wien, wie auch für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten. Ein herzlicher Dank geht an unsere Trainer*innen Britta, Christian, Manuel, Pascal und Sabine, die ihre Konzepte an das virtuelle Format angepasst haben und die Seminare kreativ, interaktiv und abwechslungsreich gestaltet haben.

Life-Balance & Resilienz mit Britta Seemann
Wissenschaftliches Schreiben für AHS-Schüler*innen mit Sabine Lehner

Soziales Engagement – Das Narrativ diversifizieren

Sihaam Abdillahi ist START-Wien Stipendiatin und besucht die G11 Geringergasse BG BRG. Sie engagiert sich im politischen Rahmen als Landesschülerinnenvertreterin und als Antirassismus-Beauftragte bei der AKS Wien. Zudem wurde sie als Schulsprecherin* für das Jahr 2020/21 gewählt.

Heuer wurde ich zur Schulsprecherin* gewählt, das war mit Abstand mein größter persönlicher Erfolgsmoment, weil ich damit die erste Schulsprecherin geworden bin mit Migrationshintergrund. Innerschulisch engagiere ich mich beim Projektmanagement, wo wir gesellschaftspolitische Themen aufgreifen und bringen sie näher der Schüler*innen. Zusätzlich bin auch bei der Peer Mediation und nehme am Arabisch Unterricht am Schulstandort teil.  Des Weiteren bin ich designierte Landesschulvertreterin* und bin hier die erste schwarze Kopftuchtragende. Auch bin ich in einer linken Schüler*innenorganisation, die erste Antirassismus Beauftragte im Landesteam. Im Rahmen meiner Arbeit habe ich sehr viel mit Backlash und rassistischen Konfrontationen zu kämpfen, aufgrund meiner intersektionalen Identität. Mein Ziel ist es sich eine Plattform aufzubauen, um Aktivistinnen* mit meinem Phänotypen zu empowern.

(c) aks_wien instagram

Ich bin eine Mitinitiatorin von „Kein Platz für Hass“ einer Plattform, die sich aktiv gegen jegliche Form von Hass einsetzt, insbesondere kämpfen und sensibilisieren wir zum Thema Antimuslimischen Rassismus. Unsere Plattform ist unsere Antwort auf den zunehmenden antimuslimischen Rassismus seit dem Anschlag.  Demnächst werden wir eine Bürger*inneninitiative launchen mit dem Fokus auf dem Antimuslimischen Rassismus. Außerdem verfasse ich derzeit einen Kommentar für das Biber Magazin und bin Teil der Empowerment Reihe. Hinzufügend bin ich ebenfalls eine Jurorin* beim WienXtra Redewettbewerb.

(c) aks_wien instagram

Ich habe in meiner aktivistischen Arbeit gelernt, wie wichtig es ist für Andere und für sich selbst einzustehen. Meine Arbeit hat hauptsächlich mit dem Repräsentieren von anderen Menschen zu tun, was oftmals mich in eine Art von Zwiespalt gebracht hat, aber ich bin der Überzeugung das genau diese Momente fundamental waren, für meinen persönlichen Wachstum.  Außerdem habe ich verstanden, dass es mir gar nicht geht, die Stimme von irgendjemand zu sein, sondern den Raum zu schaffen, dass jede*r seine/ihre Geschichte erzählen kann. Nur so kann man das Narrativ diversifizieren.

Gutes Engagement bereichert

Tracy-Cindy Agbogbe ist START-WIEN Stipendiatin, besucht die 7.Klasse des BGRG 8 Albertgasse. Neben ihren ehrenamtlichen Diensten in der Nachbarschaft und in der Pfarre, organisiert sie als Schulsprechervertreterin Workshops und Webinare für die Schüler*innen.

Durch Corona gab es dieses Jahr nicht so viele Möglichkeiten sich zu engagieren, doch da ich gemerkt habe das manche Menschen es noch schwerer haben als ich, wollte ich anderen helfen. Nicht nur habe ich Freunden und Familie meine Hilfe angeboten, auch Nachbarn – vor allem den älteren – habe ich versucht immer wieder Mal unter die Arme zu greifen. Abgesehen davon habe ich meinen Ministrantendienst vorgeführt. Ministrantendienst ist einer der Dinge, auf die ich unfassbar stolz bin. Ministranten auch „Minis“ genannt sind Menschen, die bei der Gestaltung der Messe und auch andere Aufgaben in der Kirche erledigen. Oft helfe ich älteren Menschen und jüngeren Kindern in der Gemeinde, was mir besonders Spaß macht, weil man da immer irgendwas Neues lernt.

Schulisch habe ich mich dieses Jahr zwar für das Peer Programm und Simply Strong angemeldet, das sind beides Programme von und für Schüler*innen, doch diese konnten wegen dem Lockdown leider nicht stattfinden. Etwas das jedoch gut funktioniert hat, war die Schüler* innenvertretung. Anfang des Jahres haben wir im Festsaal für jede Klasse eine Podiumsdiskussion zur Schüler* innenvertretungswahl gehalten. Daraufhin wurde ich nach einer Stichwahl zur Schulsprechervertreterin gewählt. Des Weiteren engagierte ich mich auch in einer Schüler*innen Organisation. Wo ich viele neue Menschen kennenlernen durfte und zu den verschiedensten Webinaren und Veranstaltungen „gegangen“ bin. Ich selbst habe auch viel Zeit investiert um eigene Webinare, Workshops, … zu organisieren und zu halten. Sowie auch in diesem Monat, indem ich den „Black History Month“ mitgestaltet habe.

Ich bin der Meinung es ist einfach wundervoll sich zu engagieren. Man lernt neue Menschen kennen und arbeitet gemeinsam für ein Ziel und das verbindet. Ich finde die Bekanntschaften und die Netzwerke, die man da aufbaut, absolut bereichernd. Und es stimmt, dass man seine Fähigkeiten nonstop steigert und erweitert, dass man eine gewisse Wertschätzung erfährt, die einem im Prinzip nicht mal wichtig ist, auch wenn es einem ab und zu durchaus guttut, in seinem Weg bestätigt zu werden. Ich finde es gut, dass Engagierte Vorbilder sind, dass sie andere mit ihrem Engagement motivieren oder anstecken wollen.

Gutes Engagement bereichert.

Meditation: Entspannen und wohlfühlen

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit auf unseren Körper und unsere Psyche und meditieren zum Podcast von koalamind.

Sitzen oder liegend, bei hellem Licht oder einer blauen Lichterkette, eingewickelt in einer Decke oder in bequemen Jogginghosen, wir meditieren wie wir uns am wohlsten fühlen. Meditation ist eine sehr individuelle Erfahrung. Wir dürfen dabei lachen, weinen, traurig sein oder glücklich und auch einschlafen, uns müde fühlen oder voller Energie ein Workout anhängen. In einer sehr kleinen und fast schon intimen Runden reden wir offen über unsere Erfahrungen und Erwartungen.

Der erste Meditationsworkshop hat mich motiviert weiterhin einmal am Tag, für mich Zeit zu nehmen und den alltäglichen Stress abzubauen. Mir ist bewusst geworden, wie sehr die 30 Minuten wertvoll für meinen Körper und Geist sind. Ich habe versucht an nichts außer an den Anweisungen der Mentorin zu denken und dadurch habe ich mich erleichtert gefühlt. Ich habe nur an meinen Atemrhythmus gedacht und habe gefühlt wie meine Körperteile, die den Boden berühren, gebrannt haben. -Mariana

Der Meditations-Workshop war eine tolle Erfahrung, die ich gemacht habe, da ich mir nie die Zeit genommen hätte, bewusst mich hinzusetzen und meinen Körper, meine Seele und meinen Verstand herunterzufahren und mich auf das hier und jetzt konzentriere. Durch den Workshop habe ich jetzt eine neue Art der Entspannung kennengelernt, die ich sicher weiter verwenden werde! -Jovana

Ich war so glücklich, dass START einen Meditationsworkshop organisiert hat! Ich hatte einen stressigen Tag und Meditation war genau das, was ich brauchte. Und ich weiß, ich hätte es nicht getan, wenn es nicht für den Workshop gewesen wäre. Ich habe auch genossen, dass wir eine kleine Gruppe waren und über die Meditation dann sprechen konnten. -Nuaar

Soziales Engagement – Es lohnt sich Verantwortung zu übernehmen

Sabiha Moradi ist START-Wien Stipendiatin und besucht die HTL Donaustadt. Sie wurde kürzlich zur Abteilungssprecherin für Informatik im Bereich Software Engineering gewählt. Neben ihren schulischen Verantwortungen, engagiert sich Sabiha ehrenamtlich bei der Caritas Lebensmittelausgabeaktion.

Mehr Verantwortungen (für die Mitmenschen) zu übernehmen und als ein aktives Mitglied in der Gesellschaft zu sein, sind Herausforderungen, die die soziale Entwicklung ermöglichen bzw. fördern.

Da es seit letztem Jahr wegen Corona-Maßnahmen Vieles u. a. auch gewisse freiwillige Mitarbeit bei Caritas nicht stattfinden durfte, bin ich trotzdem sozial engagiert gewesen. Ich habe versucht ab und zu bei der Lebensmittelausgabeaktion von Caritas teilzunehmen, um meine sozialen Kompetenzen doch noch zu entwickeln und meine Zeit besser zu verbringen.

Weiters habe ich mich mehr für meine Schule eingesetzt.

Mädchen in der HTL sind eine Minderheit aber als ein Mädchen hat man viele Vorteile. Heuer bin ich (ganz unerwartet) als die Abteilungssprecherin in der Schule gewählt worden. Ich habe mich immer als Klassensprecherin vorgestellt bzw. kandidiert. Aber ich wusste nicht, dass ich die ganze Abteilung vertreten kann/würde. Außerdem wurde ich als ein Ersatzmitglied bei der SV gewählt und damit war ich auch Mitglied der Mädchenvertretung in der Schule. Die Kombination dieser Verantwortungen haben viele gute Erinnerungen mit sich gebracht, obwohl sie für einen im vierten Jahrgang eine Überforderung sein können.

Zum ersten Mal habe ich bei einer SGA-Sitzung teilgenommen und somit konnte ich meine Ideen als ein Mädchen für die Mädchen – die Minderheit in der Schule – mitteilen und mich dafür einsetzen. Weiteres wurde ich von meinem Lehrer eingeladen, bei dem virtuellen Schnuppertag (live Session) mitzumachen, welche gleichzeitig die Eröffnung des Videoaufnahmestudios meiner Abteilung war. Dadurch wurde eines bestätigt, dass Schule, und zwar das soziale Engagement in der Schule sehr lustig und voller süßen Erinnerungen ist.

Zu guter Letzt möchte ich sagen, es lohnt sich Verantwortung zu übernehmen und Zeit zu investieren, um für andere etwas Gutes zu tun. Just go for it!

Kunstprojekt: „Wir sind die Zukunft“ mit Soso (1/3)

Am vergangenen Samstag, 20.02.2021, fand der Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna, Soritta Kim, statt.  Es wurde in zwei gruppen aufgeteilt. In Teil I dieses Workshops hat uns Soritta aka Soso gezeigt, dass jeder ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe von Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile zeichnen können.  In Teil II von diesem Workshop, dass in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin von dem gestrigen Workshop sehr begeistert. Ich habe gar keine Erfahrungen gehabt im Thema Zeichnen. Ich schaue mir gerne Bilder an und bin auch gerne im Museum und auch in Ausstellungen. Jedoch habe ich die Malerei immer nur theoretisch betrachtet und habe nie gedacht, dass ich zeichnen könnte. Der Workshop war sehr gut gestaltet, wir wurden Schritt für Schritt betreut. Am Ende war ich schockiert von mir selbst, dass ich es hinbekommen habe, ein Porträt zu zeichnen. Danke Soso vielmals, weil du mir das Zeichnen auch praktisch gezeigt hast! Vielen Dank Start für die Organisation dieses tollen Workshops!- Banan

Früher habe ich mir immer gedacht, Zeichnen ist nicht mein Ding und es hat mich auch nicht interessiert. Aber doch der Kunstprojekt-Workshop fand ich sehr interessant und spannend. Ich habe mega Spaß gehabt und
meine Interesse an Zeichnen erhöht. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich auch bei Soso für den
tollen Workshop. – Abbas

Beim Workshop bin ich drauf gekommen, dass ich keine Kreise zeichnen kann, aber trotzdem durch Sosos Hilfe könnte ich hübsches Mädel zeichnen kann, war sehr schön, wie Soso uns Schritt zu Schritt gezeigt hat.
Es war wirklich lustig, ich musste nur sagen die Augen oder die Nase oder die Ohren meines Mädels sind komisch und Soso hat dann sofort regiert, schon vom ersten Blick hat sie gewusst, was an meinem Zeichnen
nicht stimmt, sie war sehr lieb und es hat mir Spaß gemacht.- Asmaa

Ich fand den Workshop richtig cool. Eigentlich habe ich etwas anderes wie z.B. mehr Theorie erwartet, aber ich war froh, dass es nicht so war. Mir hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht, weil ich in meiner Freizeit
auch zeichne. Vereinfachte Portraits zu zeichnen ist so simple Dank liebe Soso.- Sahar

Ich bin jemand, der gerne zeichnen würde, aber kann es leider nicht und das denkt bestimmt fast jeder aber mit Soso war es anders. Wir haben dort Einzelheiten gelernt, die beim Zeichnen nötig sind, die uns aber von niemandem beigebracht wurde. Ich persönlich habe einige Sachen gelernt, die ich jetzt öfters in meinen Zeichnungen einsetzen werde. Vielen Dank an Soso. – Yusuf

Im Zeichen-Workshop von Soso habe ich zum ersten Mal probiert ein Portrait zu zeichnen. Soso war so toll und hat uns gezeigt wie man richtig ein Portrait zeichnen kann. Ich hatte viel Spaß daran und am Ende hat mein Portrait mich wirklich fasziniert. Ich konnte kaum glauben, dass ich es gezeichnet habe. Soso ist sehr lieb und ich wünsche ihr viel Erfolg im weiteren Leben. – Hamid

Ich habe gelernt wie man leicht zeichnen kann und wie man ein Bild vorstellen kann. Außerdem, Ich zeichnen zum ersten Mal und was ich gezeichnet habe war nicht schlecht. – Ammar

Hallo, der Wokrshop war wirklich sehr interessant. Ich kann nicht so gut zeichnen aber ich habe mir Mühe gegeben, das Beste daraus zu machen. Soso hat auch alles super erklärt. – Milad

Ich fand es meeega toll und würd immer wieder bei dem workshop teilnehmen, ich habe auch gelernt wie man richtig zeichnet. Ich bin normalerweise schlecht in Portraits zeichnen und mit Soso konnte ich lernen wie man
sowas macht. – Anni

Ich konnte mir nie vorstellen, so schöne Werke zu erstellen. Soso hat es ermöglicht, in mir die Künstlerin herauszubringen. Ich bin jetzt der Meinung, dass jeder zeichnen kann, wenn man die Mühe gibt und richtige Lehrerin dafür hat. – Jasmeet 

Gruppe 1
Gruppe 2

Kompetenztraining Textsorten: Argumentieren

Wir tun es alle – manchmal mehr, manchmal weniger bewusst und manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich – wir argumentieren. Damit das bei der Matura aber gut klappt, muss man sich das Argument ein wenig genauer ansehen: Wir haben im Online-Workshop Argumente analysiert, die schlagkräftigsten Typen von Argumenten kennen gelernt und auch die, die wir besser vermeiden sollten, weil sie verletzend und unsachlich sind. Denn wer Bescheid weiß, der kann sich wehren und – überzeugen!

Ich bin froh, dass ich heute dabei sein dürfte, denn der Inhalt des Workshops aufbauend zu meinem aktuellen Deutschunterricht ist. Ich habe fast keine Argumentationsart, die wir heute behandeln haben, gekannt, so dass ich wirklich enorm aus dem Workshop mit Hanna mitnehmen konnte. Für die Zukunft werde ich versuchen auf meine Argumentation und auf die von den anderen Menschen zu achten und diese dementsprechend zu verkraften. – Mariana

Ich fand den Workshop mit Hannah ganz gut. Sie hat sehr viel mit uns die unterschiedlichsten Arten des Argumentierens geübt und hat versucht, uns beizubringen diese voneinander zu unterscheiden. Mir hat der Workshop gut gefallen. – Maryam

Der Workshop mit Hanna war sehr produktiv und lehrreich. Ich habe gelernt wie viele Arten von Argumenten es gibt, und wie / wann man sie verwendet. In der Zukunft werde ich sicherlich in meine alltags Diskussionen, aber vor allem in meine Texten Autoritätsargumente und Werteargumente einbauen. – Nuaar

Der Argumentieren-Workshop habe ich sehr hilfreich und sehr informativ gefunden. Unsere Trainerin Hanna hat uns sehr geduldig und verständlich erklärt, was Argumentieren ist und welche Arten von Argumentieren gibt es. Sie hat auch versucht, dass alle mitmachen und gleichmäßig vom Workshop profitieren können. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich bei Hanna für den tollen Workshop. – Abbas

Ich habe mehr über das Argumentieren beim Workshop gelernt als in der Schule. Er war sehr hilfreich, da ich selbst viele Textstellen analysieren konnte und feststellen konnte, zu welcher Art des Arguments diese gehört. – Jasmeet

Get yourself (Matura) ready! 1, 2 & 3

Neues Programm für START-Wien.

Bei der schriftliche Zentralmatura Englisch werden sogenannter Teilkompetenzen überprüft: Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung). Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit Sunitha unterstützen unsere Stipendiat*innen, damit sie bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur schriftlichen Matura antreten können. Seit den Semesterferien konnten die Stipis an drei Einheiten teilnehmen:

„Get yourself (Matura) ready“ ist super, wenn man dabei ist sich auf die Englisch Matura vorzubereiten. Gleich am Anfang haben wir „common mistakes“ mit Sunitha durchgenommen und uns die häufigsten Fehler in der englischen Grammatik angesehen. Danach kamen die verschiedenen Formate der Englisch Matura & wir hatten sogar Listening Exercises! Die Aufgaben waren weder zu leicht noch zu schwer und wenn man mal was nicht verstanden hat, hat sich Sunitha wirklich Zeit genommen um uns aufzuklären. Freue mich schon auf die kommenden Termine! 🙂 -Aylin

Ich finde dieses Format sehr hilfreich, besonders wenn man selber weiß, dass man mehr Übung braucht. Die heutige Stunde war für uns alle das erste Mal, deswegen hat Sunitha unser Feedback benötig, um die Stunden an unseren Stärken und Schwächen anzupassen. Sie hat mit uns Language in Use und Listening Übungen gemacht. Nach jeder Übung hat sie uns gefragt, ob wir Fragen haben. Alle haben auch jedes Mal ihr Feedback zu den Übungen gegeben, deswegen wissen wir, dass die nächsten Stunden noch besser sein werden. -Maryam

Sunitha macht das wirklich toll, wie immer. Man merkt wie viel Mühe sie sich gibt. Der Workshop war wirklich hilfreich, ich habe viel Neues gelernt. -Zahra

Ich finde „Get yourself Matura ready“ ein super Programm. Die Übungen sind sehr hilfreich, da man beim Sprechen sehr kleine Fehler machen kann. Einige dieser Kleinigkeiten haben wir heute besprochen und somit sehr viel dazu gelernt. Ich hoffe, dass ich durch dieses Programm sehr gut für die Englischreifeprüfung vorbereitet werde. -Sahar

I found that the online workshop which was meant to prepare us for the tough (Matura) exam, was very easy and ran too slowly however, it was of the Matura level (B2) – maybe it was just because we were at ease and under no stress. The first part of the workshop which let us know about common mistakes that students make, was more interesting than the other two parts, which were language in use and listening. But it was the first time that such a session took place. I hope it will get better for the next times. -Sabiha

Der Spoerry Sprachfonds unterstützt unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Erwerb der erforderlichen Teilkompetenzen, die bei der schriftlichen Englisch Matura überprüft werden. Vielen Dank für die finanzielle Unterstützung!

Mein soziales Engagement in meiner Schule

Mein Name ist Omran Almasri und ich besuche derzeit den 3. Jahrgang in der Abteilung Elektrotechnik an der HTL Wien 10. Schon seit dem ersten Jahrgang werde ich immer wieder auf Grund meinem guten Umgang mit Menschen, meiner Zuverlässigkeit und meiner Hilfsbereitschaft zum Jahrgangssprecher gewählt und dies wird mit großer Wahrscheinlichkeit bis zur Matura so bleiben.

Ein Jahrgangssprecher zu sein ist eine große Herausforderung und ist mit sehr viel Verantwortung verbunden, welche ich aber gerne nachgehe.
Meine Aufgabe besteht darin das Interesse meiner Mitschüler*innen zu vertreten, was manchmal nicht sehr leichtfällt.
Öfters muss ich Kompromisse eingehen und geschickt Konflikte innerhalb der Klasse lösen. Dies und viele weitere Aufgaben bereiten mir Freude, weswegen ich mir entschieden habe, sie auf einem noch höheren Niveau zu bringen und dadurch bin ich seit 2019 ein Stellvertretender-Abteilungssprecher für die Abteilung Elektrotechnik.

Für mich als Jahrgangssprecher war es in diesem Jahr vor allem wichtig die Klasse wieder zusammen zu schweißen, nach dem sie durch die Gruppeneinteilung wegen dem Lockdown im Frühling gespalten wurde.
Dies ist nicht so einfach, da der persönliche Face-to-Face-Kontakt fehlt und ich nach virtuellen Alternativen gesucht habe.
An diesem Punkt arbeite ich gerade sehr viel, da meiner Meinung nach der Zusammenhalt innerhalb der Klassengemeinschaft besonders in dieser Zeit umso wichtiger denn je geworden ist.

Ich finde allgemein es sehr interessant und bereichernd, die Möglichkeit zu haben, Mitschüler*innen darunter auch viele Freunde zu helfen und sich für ein besseres Schulleben einzusetzen. Auch weitere Schritte für die Zukunft bezüglich meines sozialen Engagements sind in Planung, denn es wäre mir eine sehr große Ehre alle Schüler*innen an der HTL Wien 10 zu vertreten.

Lernmanagement & Distance Learning

Teil II unserer 2-teiligen Seminarreihe „Distance Learning“ und es wird wieder fleißig reflektiert und diskutiert. Inhaltlich aufbauend zum ersten Seminar „Selbstmanagement“ stehen im Online-Workshop „Lernmanagement und Distance Learning“ konkrete Aspekte des Lernprozesses und unsere eigene Lernsituation im Fokus. „Wir lernen das Lernen!“ sozusagen und Seminarleiterin Britta Seemann begleitet uns hierbei. Vor dem Hintergrund des Konzepts „Selbstreguliertes Lernen“ aus der pädagogischen Psychologie beschäftigen wir uns mit verschiedenen Phasen eines Lernvorgangs und reflektieren relevante Bestandteile und Elemente des Lernens. So setzen wir uns z.B. mit verschiedenen Lernstrategien und -stilen, mit lernförderlicher Arbeitsumgebung und Pausengestaltung oder mit Lernmotivation auseinander und bekommen Impulse zu Themen wie Fokus, Konzentration und Gedächtnis. Auch die Balance zur anregenden Hirnaktivität kommt durch eine beruhigende Entspannungsübung nicht zu kurz. Britta aktiviert außerdem unsere eigenen bereits vorhandenen Lernressourcen. So erfahren wir, wie viel wir über effektives und erfolgreiches Lernen eigentlich schon wissen und wie wir gemeinsam mit- und auch voneinander lernen können.  

Ich fand den zweiten Teil des Seminars sehr toll, da wir viele Methoden besprochen sowie angewendet haben, aber bevor wir diese umsetzten, haben wir einen kleinen Test gemacht, um festzustellen welcher Lerntyp wir sind. Ich bin alle Lerntypen.- Mariam

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr interessant und informativ. Ich habe viele neue Methoden gelernt und habe außerdem viele Tipps bekommen. Ich werde ein paar Methoden, die wir besprochen haben ausprobieren. Der Workshop war ausgezeichnet.  – Milad

Ich fand die Zeit super, es hat mir auch geholfen herauszufinden, welcher Lerntyp ich bin und wie es sich am besten lohnt zu lernen. Auch habe ich neue Informationen herausgefunden, wie etwa, dass Puzzles einen guten Effekt auf die Konzentration haben und da ich Schwierigkeiten habe mich zu konzentrieren, half mir diese Info sehr. Es war ein aufbauender Workshop und da ich heuer maturiere, brauchte ich es besonders dringend, vor allem jetzt wo wir alle von Zuhause aus lernen müssen. Die Stimmung war sehr angenehm und unsere Betreuerin super lieb. Wie immer, ein gelungener Workshop! –  Balqiz

START-Wien zu Besuch bei Andy Warhol

Am 03.02.2021 hatten wir die Möglichkeit an einer virtuellen Führung durch Mumok, abgekürzt für „Museum Moderner Kunst“ teilzunehmen. Das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien hat trotz Lockdown die Startstipendiaten und Stipendiatinnen virtuell durch das Museum geführt, ihre Fragen beantwortet und sie über die Ausstellung informiert. Zuerst wurde ein Video gezeigt, in dem uns das Museumsgebäude, welches sich im 7. Wiener Gemeindebezirk befindet und die Ausstellung „ANDY WARHOL EXHIBITS – a glittering alternative“ vorgestellt wurden.
Ladies and Gentlemen

Um den Hintergrund der Ausstellung besser nachvollziehen zu können, wurde uns ein kurzes Power-Point gezeigt, in dem Andy Warhols Biografie zusammengefasst wurde. Danach war es Schluss mit der Theorie und die Führung konnte gestartet werden.

Ein Vortragender und eine Vortragende haben mit uns die Tour durch das Museum gestartet, wobei eine Kamera sie und eine zweite Kamera die Ausstellung live zeigte. Während der ganzen Führung konnten alle Teilnehmer/innen anonym ihre Fragen stellen, und diese wurden sofort beantwortet.

Das Wichtige an der Ausstellung war, dass jeder Raum dafür zuständig war, eine eigene Atmosphäre zu kreieren. Insgesamt haben wir drei Räume besichtigt. In den Räumen konnten wir immer in einer anonymen Umfrage zwischen zwei Werken eines wählen und dieses Werk wurde von den Vorträgern näher beschrieben.

Im 1. Raum war die Cow Gallery ausgestellt. Der 2. Raum war der Raum mit den Silver Clouds, welcher den Aluminiumkonsum repräsentierte und der 3. Raum war ein dunkler Raum, in dem Kurzfilme gespielt wurden. Die Kurzfilme haben keine bestimmte Handlung. Andy Warhol nimmt Alltagsdinge und macht diese zu Kunst. Deshalb stechen seine Filme zu der damaligen Zeit aus der Menge heraus, weil diese Idee damals ganz neu war. Eigentlich wollte Andy am Anfang Hollywoodfilme drehen, dies ist ihm jedoch nicht gelungen, da er das nötige Wissen dafür nicht hatte.

Silver Clouds Raum
Dark Room

Weitere Fakten, die wir über Andy erfahren haben, sind, dass er es liebte, mit dem Material zu spielen, dass er das Konsumverhalten der damaligen Zeit in seinen Werken widergespiegelt hat und auch immer wieder die Homosexualität in seinen Werken indirekt thematisiert hat, weil er selbst homosexuell war, sich jedoch noch nicht offiziell geoutet hatte. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern strebte Andy nicht die typisch klassische Malerei. Der Erfinder von „Pop-Art“ konnte Dank seiner Siebdruck-Technik weltberühmt werden. Das Motiv, das man in seinen Werken oft sieht, ist „the skull“, bzw. der Totenkopf, der für Tod und Vergänglichkeit steht. Sein Atelier „Factory“ war nicht nur der Ort, an dem der Künstler seiner Werke erschuf, sondern auch der zentrale Treffpunkt für viele Künstler der damaligen Zeit.

Durch diese virtuelle Führung konnten wir eine Menge über Andy Warhol und seine Werke erfahren. Die Führung war interessant und ich bedanke mich bei der Führerin und bei dem Führer des Mumoks für diese interessante und informative Führung.

– Bericht von START-Wien Stipendiatin Maryam

Ich persönlich fand die Aufstellung sehr interessant und lehrreich. Ich interessiere mich sowieso sehr für Kunst und Musik und deswegen hat mir dieses Meeting sehr viel Spaß gemacht. Die Kunstwerke waren auch ganz anders als die Kunstwerke, die ich bis jetzt gesehen hatte. Die beiden Personen, die uns durch das Museum durchgeführt haben, waren sehr sympathisch und obwohl das ganze Treffen online stattgefunden hat, haben sich die Beiden sehr viel Mühe gegeben, damit wir etwas Neues lernen und gleichzeitig und Spaß macht. – Fatema

Ich fand den Workshop heute besonders interessant. Vorallem bin ich selbst sehr an Kunst interessiert, zeichne und male gerne, von daher hat mit der Workshop sehr gefallen. – Anni                       

Ich selber war nie im Mumok obwohl ich schon immer hingehen wollte und bei der  heutigen Führung hatte ich die Chance die Ausstellung von Andy Warhol virtuell live anzuschauen! Es hat sich auch angefühlt als ob man vor Ort ist! –  Elaa

Spieleabend bei START-Wien

Am zweiten Februar organisierten die Stipisprecherinnen von Start-Wien einen Werwolf-Spieleabend, mit dem Wissen, dass das Spiel unter den Stipendiat*innen beliebt ist.

Ganz am Anfang waren die Sprecherinnen skeptisch, denn keine von den anwesenden Stipendiat*innen eine Erfahrung mit der Rolle der/des Moderatorin/s hatten. Diese Rolle ist jedoch die wichtigste, denn sie das Spiel leitet. Unser Besorgnis hat sich schnell aufgelöst, weil Banan, unsere neue Stipendiatin sich entschieden hat, Moderatorin des Spielabends zu sein. Sie war in ihre Rolle drinnen und voller Enthusiasmus spielten wir das Spiel.

Positive Energie hat uns den ganzen Abend gefolgt. Wir haben miteinander gelacht und uns immer wieder unterhalten, denn wir einander vermisst haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf einer Wiese. Bis dahin sind die virtuellen Spiele auch von Vorteil!

Selbstmanagement & Distance Learning

So simpel dies klingen mag, so viel Bedeutung steckt darin. Dieser Spruch – bereits in den 1930er Jahren von Allan F. Mogensen formuliert – begleitet Anfang Jänner unser Seminar „Selbstmanagement und Distance Learning“. Jedoch wie integrieren wir dieses Prinzip in unseren alltäglichen Arbeitsprozess? Dieser Frage gehen wir im Online-Workshop mit Seminarleiterin Britta Seemann nach. Von philosophischen Gedanken über das Konzept „Zeit“ bis hin zu konkreten Methoden des klassischen Zeitmanagements, z.B. bezüglich Zielformulierung, Prioritäten setzen oder Planungsarbeit – das Seminar gibt uns Impulse und zeigt uns Techniken zur effektiven Gestaltung der eigenen Arbeitssituation. Britta unterstützt uns hierbei und schafft Raum und Möglichkeit zum Lernen und Reflektieren über Selbstorganisation und Arbeitsweise.

Ich fand den Workshop sehr schön und informationsreich. Zum Beispiel habe ich gelernt, wie ich meine Zeit besser aufteilen kann. Dafür gibt es mehrere Empfehlungen , mir hat das ABC Prinzip sehr gefallen und den werde ich auch beim Lernen und Aufgaben erledigen, ausprobieren . Außerdem werde ich meine Ziele aufschreiben, damit sie mir bewusst werden und ich somit motivierter bin sie auch durchzusetzen. Ich freue mich auf den zweiten Teil des Workshops am Freitag.  – Aster 

Der Workshop war wirklich gut! Eine sehr angenehme Atmosphäre und es wurde auch echt viel reflektiert und besprochen, wie die einzelnen Stipis das Erlernte bei sich selbst etablieren möchten und dementsprechend ein voller Erfolg! Es hat mir eine neue Perspektive und Möglichkeiten gezeigt, weil ich gerade in dem Prozess bin meine Lernstruktur zu finden. – Sihaam

Kennenlernen mit der Crespo Foundation

Normalerweise lernen Stipendiat*innen ihre Paten und Patinnen spätestens bei ihrer Aufnahmezermonie in das START-Programm kennen. Dieses Jahr konnte diese Veranstaltung im Herbst leider nicht stattfinden, und so wurden innerhalb von START virtuelle Treffen via Zoom organisiert.

Zu Beginn der Semsterferien hatten nun alle 20 Stipendiat*innen der Crespo Foundation die Gelegenheit mit Creso Foundation Vorständin Prof. Christine Riedel zu sprechen. Die Crespo Foundation ist ja als Initiatorin und grundleger Förderer des START-Stipendienprogramms ein besonder Sponsor – nur wegen der langen Geschichte, sondern auch wegen der grossen Anzahel an 20 Stipendien!

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte Frau Riedel von ihrem eigenen beruflichen Werdegang im Kunst & Kulturbereich und der Arbeit der Stiftung und den zahlreichen unterstützten Projekten. Vielen Dank für dieses wertschätzende und informelle Kennenlernen! Wir hoffen auf ein baldiges Live-Wiedersehen in Wien!

Hier noch Statements der CF-Stipis zu dem Termin:

Also, heute war sehr schön. Es freut mich dass die Fr. Riedel kennengelernt habe. Ich hoffe, wir können uns einmal auch persönlich kennenlernen 🙂
Seymanur

Es hat mich de facto sehr gefreut, dabei zu sein, und ich bedanke mich auch herzlichst, die Frau Riedel kennengelernt haben zu dürfen! Es hat mir wirklich Freude bereitet, sie kennenzulernen!
Beste Grüße
Ibo

Es hat mich sehr gefreut meine Patin kennen zu lernen! Frau Riedel ist sehr lieb und hat eine sehr interessante Lebensgeschichte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass sie mich/uns unterstützt.
Nuuar

Mich hat es sehr gefreut die Frau Riedl kennenzulernen. Sie wirkt sehr offen und hat alle Fragen die ihr gestellt wurden mit Geduld beantwortet. Ich schätze es wirklich, dass man ein Programm wie Start auf die Beine bekommt und auf die Beine hält, den Start hilft uns alle bei der Bewältigung von schulischen und sozialen Problemen.
Maryam

Danke für die Verständnis. Heuteige Treffen war sehr entspannt und mir hat die freundliche und transparente Austausch mit Frau Riedel am meisten gefallen. ich freue mich auf eine Wiedersehen, besser noch wiedertanzen in dem nächten Ball.

Liebe Grüße
Mahdi

Die Meeting mit Frau Riedel war sehr angenehm. Es freut mich, dass ich jetzt mehr über die Crespo Foundation und sie weiß. Aghiad

Ich möchte die Frau Riedel bedanken, dass sie sich Zeit genommen hat. Die eine Stunde war sehr interessant. Ich habe mehr Informationen über die Crespo Foundation gelernt. Und ich bin sehr froh, dass es eine Stiftung wie Crespo gibt.
Zidan

Ich fand es sehr schön endlich meinem Paten zu treffen sowie dieser Fragen zu stellen. Es war ebenso faszinierend wie viele Stipendiaten/innen bei Crespo Foundation sind. Ich bin ebenfalls dankbar für den Einblick in die Arbeit der Crespo Foundation, der Frau Riedel uns verschaffen hat und hoffe, dass wir die Stiftung sowie Frau Riedel besuchen können 🙂
Mariam

Sehr geehrte Frau Riedl!

Ich möchte mich bei Ihnen für die nette Unterhaltung bedanken. Es hat mich sehr gefreut, Sie kennen zu lernen und hoffe, dass wir uns beim Start-Ball treffen.

Es faszinierte mich Ihre Geschichte, wie Sie nach der Abitur Ihren eigenen Weg trotz allen geschlagen haben und das gemacht haben, wofür Sie sich interessieren.

Ich wünsche Ihnen und der Crespo Foundation viel Erfolg bei all den Workshops und Unterstützungen!

Mit freundlichen Grüßen aus Wien
Omran Almasri

Danke für die Gelegenheit Sie kennenzulernen und Sie Fragen zu stellen. Es war ein sehr nettes und angenehmes Gespräch mit Ihnen. Ich bedanke mich mit ganzem Herzen bei Ihnen für die Förderung, Menschlichkeit, und Empathie.

Abbas Nabizada

Ich fande die gestrige Stunde besonders interessant, vorallem was die Crespo Foundation macht. Ich bin ja selbst bisschen von Kunst hingezogen und als die Frau Riedel von Kunst geredet hat, hat mich das sehr gefreut und hat mich angeregt noch mehr davon zu erfahren.
Ich muss auch sagen, dass die Frau Riedel sehr Sympatisch ist und ich ihr sehr gerne zuhöre.

MfG.
Anni Zhan

Es war schön von Crespo Foundation zu hören und spreche meinen Dank aus, dass wir die Möglichkeit hatten, mehr davon zu erfahren
Mahdi

Das Treffen mit Frau Riedel per zoom war
sehr nett. Mir hat besonderes ihre Begeisterung und offenheit gefallen. Ich bedanke mich herzlich bei Crespo Foundation und bei Start, dass sie uns auf dem Weg zur Matura begleiten und unterstützen.
Himanshi

Es hat mich sehr gefreut meine Patin kennenlernen zu dürfen. Obwohl wir uns nur eine Stunde mit ihr unterhalten haben, habe ich mir von ihren Erfahrungen etwas mitnehmen können – sie meinte durch die Kunst versteht man die Welt besser. Ich habe die Kunst seit kurzem für mich entdeckt und kann ihr nur zustimmen. Das hat sie sehr schön gesagt.
ZAHRA

Ich möchte mich als erstes bei START bedanken, dass Sie dieses Treffen organisiert haben und bei Frau Riedel, dass Sie die Zeit genommen hat, um mit uns zu sprechen. Ich habe durch dieses Treffen zum ersten Mal meinen Paten kennengelernt und mehr über Crespo Foundation erfahren. Danke an Crespo Foundation, dass Sie das alles finanziell ermöglichen.
Mit freundlichen Grüßen, Milad Yakubi

Sehr geehrte Frau Riedel!
Danke, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben, obwohl Sie sicherlich viel zu tun haben als Geschäftsführung. Ich glaube kollektiv für alle sagen zu können, dass wir uns voll freuen würden, Sie bald offline zu sehen. Und ich fand ihren Input aus ihrer Seite bezüglich Ihres Werdeganges sehr interessant! Jedenfalls, danke Ihnen und achten Sie auf sich während diesen ungewissen Zeiten!
Mit freundlichen Grüßen Sihaam

Es hat mich wirklich gefreut mit unserer Patin live reden zu können! Dank Frau Riedel und ihren Finanzierungen können wir Dinge ermöglichen und Ziele erreichen, die wir ohne einer Finanzierung höchstwahrscheinlich nicht ermöglichen könnten. Abgesehen von dem hat sie von ihren zahlreichen Kunstprojekten erzählt; bei einigen hätten wir selbst auch gerne teilgenommen, wenn es möglich wäre! Eine total interessante wie auch sympathische Frau! 🙂
Aylin

Sehr geehrte Frau Riedel
ich hoffe, dass es Ihnen und Ihrer Familie gut geht und, dass Sie diese Situation gut überstehen werden. Dank Ihre Stipendien an UNS und unser Team können wir viele Workshops und Projekte unternehmen. Wir entdecken immer wieder neue Dinge, die wir alleine nicht leicht geschafft hätten. Wir freuen uns auf ein Besuch Ihrer Seits und erwarten Sie und ihre Kollegen/innen ganz herzlichen in Wien.
Mit freundlichen Grüßen
Yusuf Karimi

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter II

Economics or Life?
we have to deal with
low incomes and recession
not to mention
wage gaps and depressions
yet everything seems to be tolerated
but why?
‘oh it’s so complicated!!’

we are all equal
we are all the same
but in reality it’s the GDP
that’s how they define your name

And still,
at the end of the day I ask myself
what’s more important: economics or life?
equal opportunity or monopoly of rights?

Normalerweise interessiere ich mich gar nicht für literarische Sachen, aber heute hat es sehr viel Spaß gemacht! Wir haben gelernt was Poetry Slam ist und wie es aufgebaut und geschrieben wird. Außerdem haben wir uns sehr emotionale und mächtige Beispiele von Poetry Slamers angeschaut, die sehr wichtige Themen angesprochen haben wie zum Beispiel Feminismus und Rassismus. -Nuaar


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Ich bin reich an Namen
Namen, die mich definieren sind eine Illusion für andere
Mein Name ist Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Abenteuerlichkeit, Kreativität, Vielfalt und und und..
Ein Ende herrscht hier nicht
Ich bin ebenso reich an zugeschriebenen Namen
Auf der Straße ist mein Name die Unterdrückte
In der Schule die Unmündige
Und in der U-Bahn die Fetzten Trägerin
Bist du auch so reich an Namen und Eigenschaften, die dir zugeschrieben werden?

Ich fand den Poetry Slam Workshop mit Betül echt amüsant und interaktiv gestaltet. Ich persönlich habe mich nie getraut ein Gedicht zu schreiben, da ich mich in dem Bereich zu wenig auskenne, aber heute durfte ich mehr dazu lernen sowie Beispiele anhören. Außerdem sind die Diskussionen zwischendurch sehr gut und angenehm gewesen. -Mariam


Express yourself with poetry war für mich sehr interessant. Ich habe verstanden wie man Ideen sammeln kann und wie man mit Gefühle schreiben kann. Ich habe auch verstanden, dass ein Text laut zu lesen ist sehr wichtig. -Ammar


„Leer“ (ein Auszug)
Heute bin ich leer,
Wie ein Blatt Papier.
Die Farben sind verschwunden,
Übrig nur einige Wunden.

An dem Tag ging es mir nicht sehr gut. Dennoch fühlte ich mich wirklich in einem safe space mit Betül und anderen Teilnehmern. Wir schauten sehr viele Videos, die als Hilfsmittel zum dichten gedacht sind, wir schauten aber auch verschiedene Poetry Slams, welches mein Lieblingsteil vom Workshop war. -Sahar


Der Workshop war sehr interessant. Obwohl mir Dichtung schon bekannt war, habe ich sehr viel Neues mitnehmen können, vor allem auch von ihrer Leidenschaft zur Dichtung. -Zahra


„Das Leben… in meinem Kopf“
In meinem Kopf
Fragen über Fragen
Ob alles zusammenhängt, lässt sich schwer erraten
Im Zentrum ist die Zukunft
Ein Resultat der Gegenwart und die Vergangenheit
Diese sind eine Gelegenheit
Über Reichtum und Glück oder Schule und Erfolg zu reflektieren
Ob sie zusammenagieren?

All dies verschönert durch die dämliche, schmerzvolle Liebe
Gesteuert durch die Wirtschaft und ihre Diebe
Gestärkt durch die Politik mit ihren Lobbys
Und lauter Politiker ohne Hobbys

Ob Technik und Veränderung die Lösung sind?
Oder das Gegenteil?
Das ist ein weiteres fehlendes Puzzleteil

Zum Glück gibt es die Familie, die zwar manches schwerer macht
Aber unverzichtbar scheint

Ob zwischen all dem eine Verbindung bestünde?
Ist die Frage der Stunde
Oder die Antwort?
Das ist das Leben

Ich fand den heutigen Workshop absolut interessant. Ich habe eine neue Art gelernt, mich selber und meine Gefühle künstlerisch und sprachlich gut ausdrücken zu können. Ich konnte das Poetry Slam näher kennenlernen. Außerdem führten wir eine sehr interessante Diskussion über Gesellschaft, Feminismus, Gleichberechtigung, Rassismus und Schönheitsideale. Die chillige und amüsante Art von Betül hat den 4-stündigen Onlineworkshop erleichtert. Ich konnte ein in mir verstecktes Talent entdecken und habe am Ende des Workshops ein schönes Gedicht geschrieben. Ein lehrreiches Workshop. -Omran


Erstmals möchte ich mich bedanken, dass dieser Workshop organisiert wurde. Der Workshop war herausragend. Ich habe viele neue Sachen über Gedichte gelernt und in diesem Workshop sind auch sehr interessante Diskussionen entstanden. Es war ein informativer Workshop.  -Milad


Der Workshop war sehr hilfreich für mich und hat mir einen Einblick in die Welt der Poesie erschafft. Doch sind eine paar Diskussionen offen geblieben, die wir sehr gerne mit Betül, wenn es möglich ist zu Ende bringen wollen. Im großen und ganzen war der Workshop ziemlich unterhaltsam. Ich empfehle es jeden weiter, der Schreiben liebt. Es hat uns ermöglicht unsere Gefühle zu ausdrücken. -Yusuf


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

English with Soso, eine Semesterreflexion

Die Schönheit des Multikulturalismus! Gleichstellung der Geschlechter in Familien! Die Rolle der Mutter in der Gesellschaft! Feminismus! Warum ist es immer noch schwierig, in Gesprächen in unserem Alltag über Rasse zu sprechen?

Mir ist es sehr wichtig, dass man über Themen spricht, die in unserer Gesellschaft seit Jahrzenten relevant sind und noch immer auf die aktuelle Situation übertragbar sind. Und genau über diese spannenden Themen haben wir mit der lieben Soso in der Englisch Konversationsgruppe diskutiert, und das noch auf Englisch.

Eigentlich bin ich nicht schlecht in Englisch, trotzdem habe ich an der Englisch Konversationsgruppe teilgenommen, denn ich möchte, dass ich endlich zum Sprechen komme. Ich bin ein Mensch, der leider nicht viel spricht und zurückhält, aber dennoch sehr viel zu sagen hat. In verschiedenen Diskussionen von Poledu habe ich auch teilgenommen, jedoch habe ich mich nie getraut meine Meinung zu äußern. Das war bei der Englisch Gruppe aufgrund einer kleinen Gruppe von ca. fünf Stipendiaten und den zweiminütigen Monologen nicht der Fall.

Wir hatten bis jetzt insgesamt vier Einheiten:

Erste Einheit: Gleich in der ersten Einheit hat uns Soso anhand der wunderschönen Präsentation viele hilfreiche Tipps gegeben, wie man das Selbstvertrauen stärken kann beziehungsweise, wie man selbstbewusst Englisch sprechen kann. Das war für die kommenden Diskussionen sehr wichtig, denn das hat mich sehr motiviert, mich aktiv in der Diskussion zu beteiligen. Außerdem ist in der Englisch Gruppe jede/r Stipendiat zum Wort gekommen, denn am Anfang der Stunde musste man immer einen zwei-minutigen Monolog halten. Beim ersten Mal haben wir uns vorgestellt und über unsere Träume, Ziele und Ängste gesprochen. Wir hatten auch die Möglichkeit Zungenbrecher zu üben, um unsere Aussprache zu verbessern. Zuletzt haben wir über unseren Traumberuf und über die Schwierigkeiten, um diesen auszuüben, diskutiert.

Zweite Einheit: Hier dürften wir einen Monolog über unsere Flash-Gedanken für 2020, Neujahrsvorsätze und Hoffnungen halten. Auf Wunsch einer Stipendiatin haben wir auch ein bisschen Grammatik, wie zum Beispiel die Tenses und active/passive voice wiederholt. Das Thema für diese Einheit war „schöne Menschen – Schönheit des Multikulturalismus“. Viele haben ihre persönliche, sowohl negative als auch positive Erfahrungen, zum Thema Rassismus miteinander geteilt. Es war einerseits sehr schön, das Gefühl zu haben, dass man nicht allein ist, und Rassismus im Alltag begegnet, aber auch sehr traurig, dass Rassismus leider noch in der heutigen Gesellschaft Existenz hat.

(c) Inhalt der Präsentation: Soritta Kim

Dritte Einheit: Die Basis für Monolog war, wie wir unsere Weihnachtsferien verbracht haben und was unsere Pläne für das Jahr 2021 sind! Das Thema der Diskussion war „Alles über Gerechtigkeit“. Wir haben uns speziell mit der Gerechtigkeit innerhalb der Familie beschäftigt. Hier haben wir die Rolle der Mutter, der Tochter und des Vaters in der Familie im Vordergrund gestellt. Viele haben hier wiederum mitgeteilt, wie schwer es sein kann für „Frauen“, ihren Traum auszuüben, wenn die Eltern nicht einverstanden, weil es in der Gesellschaft leider nicht akzeptiert wird. Es wurde auch über die Entwicklung von Gesellschaft des Heimat-Lands gesprochen. Alle Fragen, die im Screenshot zu sehen sind, haben wir sehr gut behandelt. Das Thema haben wir mit vielen positiven Erfahrungen bzw. positive Veränderungen in der Familie abgeschlossen. Am Ende haben wir drei Minuten lang über unsere Inspiration geredet.

Vierte Einheit: Hier haben wir einen Monolog über Klimawandel gehalten. Dann hat uns Soso den Begriff „Zero-Waste“ erklärt und Tipps gegeben, wie wir durch richtiges Verhalten unser Klima schützen können. Während der Diskussion über die Frage, wie sich unser Lebensstil auf den Klimawandel auswirkt, haben wir uns mit Online-Shopping während der Pandemie und unsere Alltagsgewohnheiten auseinandergesetzt. Danach sind wir aber vom Thema abgewandt 😉, und haben über Sport und seine Vorteile beim Lernen unterhalten. Soso war am Ende auch sehr glücklich darüber, denn das Ziel der Gruppe ist es, dass jeder spricht, egal über welches Thema.  

Dafür bedanke ich mich herzlich an Soso, die immer auf unsere Wünsche eingegangen ist, denn all diese Themen wurden auf unseren Wunsch behandelt. Die Konversationsgruppe hat nicht nur meine Englisch-Kenntnisse verbessert und mein Wortschatz erweitert, sondern sehr viel Wissen vermittelt. Wir haben über Themen diskutiert, die sehr wichtig sind. Ich habe sehr vieles für mein Leben von den Workshops mitgenommen.

Der Bericht wurde von Ravneet verfasst. Sie ist Teilnehmerin des START-Wien Freundeskreises, besucht die 5. HAK, bereitet sich auf ihre Matura vor und nimmt regelmäßig an START-Workshops und Veranstaltungen teil.

(c) Inhalt der Präsentation: Soritta Kim

Weihnachtsspende der Wiener Börse

Viele Dinge konnten heuer nicht stattfinden, darunter der schon traditionelle Punsch der Wiener Börse. Somit gab es leider auch keine Tombola zugunsten des START-Wien Sozialfonds.

Umso mehr freuten wir uns also dass wir die Nachricht erhielten, dass die Wiener Börse dem START-Wien Sozialfonds 5.000.- „Ersatzspende“ zu Gute kommen lasst!

Da wir mitbekommen haben, daß die Versorgung mit technischen Endgeräten in den Familien oft nicht sehr gut, und der von START finanzierte Laptop oft von mehreren Personen verwendet wird, haben wir diese Spende gleich in Tablets für unsere Stipendiat*innen investiert.

Vielen Dank in Namen aller Stipis und deren Familien!

Wie sehr darf die Religion in den Staat einfließen?

In Österreich ist allen Religionen, Religionsfreiheit garantiert. Das bedeutet: Man darf nicht nur glauben, was man möchte, man darf diesen Glauben auch offiziell ausüben, darf Gottesdienste besuchen sowie abhalten, kann Religionsunterricht erhalten und einiges mehr. Die Schutzfunktion von Religionsgemeinschaften gilt übrigens auch für Atheisten und Agnostiker, denn sie legt fest, dass niemand zur Religionsausübung gezwungen werden darf.

Gemeinsam mit PolEdu haben wir uns aber die Frage gestellt „wie sehr dürfen Religion und Staat zusammenhängen?“ In Österreich und vielen anderen europäischen Staaten sind Politik und Religion voneinander getrennt. Diese Trennung nennt man Säkularität. Das heißt, der Staat verhält sich neutral gegenüber allen Religionen, algemein gegenüber allen Menschen, ganz egal, ob sie eine Religion ausleben oder nicht. Dies gilt für alle Religionen. Diese Trennung kommt aber nicht von heute auf morgen, sondern entwickelte sich mit der Zeit. Sehr lange war es in Europa die katholische Kirche, die die Politik beeinflusste.  Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde die Religion für viele wenig relevanter, es wurde mehr als „private Angelegenheit“ gesehen.

Auch wenn Österreich offiziell neutral ist, spürt die muslimische Community immer wieder die Benachteiligung. Das heißt die Arbeitsuche ist für viele Kopftuchtragende Frauen um einiges schwerer, die Wohnungssuche stellt sich als eine Herausforderung, die hasserfüllten Wahlplakate gegen die Muslime wird immer mehr normalisiert. In vielen wichtigen Berufen wie Richter, Juristen, Polizei, Lehrer usw. ist es Frauen mit Kopftuch nicht gestattet dort zu arbeiten, dies hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Sie argumentieren „man müsse auch nach außen hin neutral wirken.“ Dennoch hängt in den meisten Gerichtssälen ein Kreuz, ebenfalls auch in sehr vielen Klassen.

In dieser Diskussion kam die Theokratie zur Sprache, von Theokratie spricht man, wenn die Politik und Religion nicht voneinander getrennt sind. So wie in vielen arabischen Länder, hier leiten sich viele Gesetze von der Religion ab. Dies kann zu Frieden führen aber auch zum Zwang. So haben wir viel über das Pflicht von Kopftuch tragen oder das man ohne männliche Begleitung nicht raus dürfe, gesprochen.

Im Endeffekt sind wir alle zu dem Entschluss gekommen, dass die Religion nicht in den Staat fließen sollte. Es wird immer eine Gruppe geben die nicht religiös ist, um diese zu schützen sollte die Trennung in allen Ländern sein.

Eine Reflexion von START-Wien Stipendiatin Rawina.

Wir lesen weiter! Feminismus & Diktaturen

Was hat geschichtslastige Schulbildung, die auf aktuelle Ereignisse und Themen nicht eingeht, mit dem Entstehen von Diktaturen zu tun? Stehen wir in Europa einem Rückschritt oder Fortschritt bei den Frauenthemen gegenüber? Und wie wirken sich mehrheitlich männliche Regierungen auf die Gesetzeslage aus?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen wir im 2. Teil des Buchclubs nach. Nachdem im weiteren Verlauf des Buches „Report der Magd“ nähere Details zum Leben und Situation der Frauen im fiktiven Gilead dargebracht wurden, war die Diskussion diesmal ganz dem Feminismus gewidmet, ausgehend von der Situation der Frauen im Buch und den Umständen, die dazu geführt haben. Ins Gespräch flossen nicht nur literarische Momente ein, sondern auch Studien und persönliche Ereignisse. Das Thema Feminismus ließ keine der Teilnehmerinnen der kleinen, aber sehr engagierten Runde kalt. Als Diskussionsinput wurden einige kurze Dokumentationen über die aktuelle Lage von Frauen in Europa gezeigt, die Reaktionen im Gespräch dazu reichten von wütend über ungläubig bis hin zu frustriert. Was jedoch hängen blieb, war die Hoffnung daran, dass sich die Situation dennoch in die richtige Richtung entwickelt, und es selbst bei Rückschritten nicht dazu kommt, dass wir als europäische Gemeinschaft unsere grundlegenden Werte von Freiheit und Gleichheit vergessen.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich persönlich finde, dass das Buchclub eine Möglichkeit ist über Themen zu diskutieren, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind bzw. gar nicht angesprochen werden. Ich bin echt dankbar, dass ich mir jedes Mal vom Buchclub soviel Wissen über Themen wie zum Beispiel Feminismus oder Frauenrechte, etc… aneignen kann, aber nicht nur weil ich eine Frau bin, sondern weil diese gesellschaftlich relevante Themen sind. -Mariam

Ich war zum ersten Mal bei der zweiten Einheit des Buchclubs „Report der Magd“ dabei, und wurde sehr überrascht. Auch wenn die Gruppe nur aus wenigen Stipendiatinnen bestand, war die Diskussion sehr gut gelungen. Es hat mir sehr gefallen, wie intensiv über die Themen Feminismus bzw. Frauenrechte in EU diskutiert wurde. Die Basis für so eine interessante Diskussion waren zwei spannende Videos, die Zuzana sehr gut zum Thema vorbereitet hatte. Es war sehr interessant viele andere Meinungen zu hören und die eigenen Gedanken zu reflektieren. -Ravneet

Wir lesen weiter! Ideologien, Kriege & Elefanten

Wie fühlt sich wohl eine einsame Frau, die einen Elefanten als Haustier hält, wenn auf einmal 3 Männer im Alter von 50, 70 und 100 Jahren vor ihrer Tür auftauchen? Was für Pläne hat ein 100-jähriger, der erst gestern aus einem Altenheim ausbrach und jetzt Multi-Millionär ist? Und was steckt hinter dem kurzen Kapitel, in dem der Protagonist Allan Karlsson in seiner Jugend sterilisiert wird, nachdem man bei ihm eine angebliche psychische Krankheit feststellt?

So vielfältig waren die Themen und Fragen des zweiten Teils des Buchclubs. Die nüchtern-witzige Erzählart des Autors rückte im weiteren Verlauf des Buches nicht nur historische Ereignisse wie die russische Revolution, den spanischen Bürgerkrieg und nationalsozialistische Rassenideologien in den Vordergrund, sondern auch beispielsweise die Frage, welche Ängste hinter dem Verhalten von Langzeitstudenten steckt.

Das Hauptthema dieser Einheit war Euthanasie in der NS-Zeit, als Diskussionsinput diente eine Kurz-Doku über die Verlegung von Stolpersteinen für Opfer des T4-Programms in Deutschland. Die Stipendiaten diskutierten nicht nur über die traurigen Schicksale dieser Menschen, sondern auch über den Umgang mit geistig oder körperlich behinderten Menschen in der heutigen Gesellschaft. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass eine literarische Figur einem Teile der eigenen Geschichte, aber auch der eigenen Gegenwart aufzeigen kann.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich fand den heutigen Buch sehr interessant. Anfangs war es ein bisschen langweilig, aber dann diskutierten wir über Euthanasie, Morde in der NS-Zeit, Sterbehilfe, Behinderung und andere interessante Themen im Verbindung zum Buch. All das hat mich zum Nachdenken gebracht und meine Augen über andere Themen aufgemacht, die wir in der heutigen Gesellschaft nicht so erwähnen. Wie zum Beispiel Bildung und Umgang mit Menschen mit Behinderung. -Omran

Der Workshop wird durch seine verschiedenen Themen spannend aufrechtgehalten. Das Rollenspiel, wo sich jeder in einer Rolle versetzen kann, ist und bleibt lustig. Der Kahoot-Quiz ist eine brillante Idee, weil damit kann man erkennen ob man den Inhalt richtig verstanden hat und den roten Faden nicht vergessen hat. Der Vergleich des Films mit dem Buch lässt uns unsere Fantasien über die Charaktere zu überprüfen. Es ist ein ziemlich gelunger Workshop. -Shehab

Ich freue mich, dass ich dem Buchclub beigetreten bin, denn es gibt mir nicht nur einen Grund das Buch weiterzulesen, sondern auch die Meinungen und Gedanken der anderen zu hören und so auch andere Perspektiven und Auffassungen der Geschichte oder der Charaktere zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass der Buchclub auch über das Buch hinaus geht, denn wir besprechen auch historische Ereignisse, die das Buch eingebaut und geprägt hat. Wir verbinden diese dann nicht nur im Kontext vom Buch, sondern dann auch wie es andere im echten Leben betroffen hat. Da ich nicht wirklich viel rede, helfen mir die Diskussionen, die wir entweder über das Buch oder über die historischen Ereignisse haben, mehr aus mir herauszukommen und mit jeder Diskussionsrunde die wir haben, fühle ich mich wohler auch mehr zu sprechen, was nicht nur im Buchclub zugute kommt, sondern auch in der Schule! Im großen und ganzen bin ich froh dem Buchclub beigetreten zu sein und mit Zuzana und der Gruppe viel Spaß bei den Diskussionen zu haben! -Jovana

Den heutigen Workshop fand ich super aufschlussreich. Wir haben mal den Inhalt des Buches besprochen. Darüber hinaus waren wir in der Lage, über Themen wie Euthanasie“ zu sprechen und dazu uns eine Dokumentation anzuschauen. -Mostafa

Die zweite Einheit des Buchclubs „Der Hundertjährige“ hat mir noch mehr gefallen, denn es wurde über ein sehr emotionales Thema diskutiert. Das Thema war Euthanasie. Zuerst haben wir ein emotionales Video gesehen, wo über die T4-Aktion in der Kriegszeit berichtet wurde. Darüber wird leider nicht sehr viel in der Gesellschaft gesprochen, und es war sehr gut, dass wir das Thema anhand einer Diskussion behandelt haben. Vor allem finde ich es super, dass wir Themen behandeln, die weit über das Buch hinausgehen. -Ravneet

Mein soziales Engagement beim Jugendrotkreuz

Omran ist HTL-Schüler und START-Wien Stipendiat. Neben seinem Engagement als Klassensprecher ist er auch ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz und  Team Österreich Tafel in Wien tätig. 

Seit mehr als einem Jahr bin ich ein freiwilliges Mitglied beim Jugendrotkreuz Wien. Selbst der Gedanke, ein freiwilliges Mitglied bei einer weltweiten Organisation zu sein, die sich für das Wohl der Menschheit tätigt, macht mich stolz. Die rote Uniform und die damit verbundene Verantwortung zu tragen, erzeugt ein exquisites Gefühl in mir.

Beim Jugendrotkreuz lernt man die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes (Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität) kennen und verinnerlicht sich diese. In weiterer Folge absolviert man einen Erste-Hilfe-Kurs, um für gewisse Situationen einsatzbereit zu sein.

Weiters treffen sich die Jugendlichen alle zwei Wochen am Mittwoch, um sich Ideen und Gedanken auszutauschen sowie über aktuelle Themen zu sprechen. Alle Aktivitäten des Jugendrotkreuzes fördern die Entwicklung von Eigeninitiative, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Verantwortung für einen selbst und den Mitmenschen. Nebenbei entstehen gute und langhaltende Freundschaften, für die ich dankbar bin.

Immer wieder sind wir bei Veranstaltungen und Einsätzen dabei, die uns für menschliche Solidarität und Hilfsleistungen auf verschiedener Art und Weise anregen. Ich helfe immer wieder gerne bei der Team Österreich Tafel mit, wo man die Möglichkeit hat in einem Team zu arbeiten, dabei Lebensmitteln rettet und Menschen in Armut hilft.

Ich bin froh, dass ich beim Jugendrotkreuz freiwillig tätig sein darf und sehe es als eine großartige Chance, sich nicht nur den Weg zu ebnen, um dann künftig beim Roten Kreuz ehrenamtlich richtig tätig sein zu können, was ich auch vorhabe, sondern schätze es als wertvolle Selbstweiterentwicklung für mein Leben.

Lernmanagement & Distance Learning

Teil II unserer 2-teiligen Seminarreihe „Distance Learning“ und es wird wieder fleißig reflektiert und diskutiert. Inhaltlich aufbauend zum ersten Seminar „Selbstmanagement“ stehen im Online-Workshop „Lernmanagement und Distance Learning“ konkrete Aspekte des Lernprozesses und unsere eigene Lernsituation im Fokus. „Wir lernen das Lernen!“ sozusagen und Seminarleiterin Britta Seemann begleitet uns hierbei. Vor dem Hintergrund des Konzepts „Selbstreguliertes Lernen“ aus der pädagogischen Psychologie beschäftigen wir uns mit verschiedenen Phasen eines Lernvorgangs und reflektieren relevante Bestandteile und Elemente des Lernens. So setzen wir uns z.B. mit verschiedenen Lernstrategien und -stilen, mit lernförderlicher Arbeitsumgebung und Pausengestaltung oder mit Lernmotivation auseinander und bekommen Impulse zu Themen wie Fokus, Konzentration und Gedächtnis. Auch die Balance zur anregenden Hirnaktivität kommt durch eine beruhigende Entspannungsübung nicht zu kurz. Britta aktiviert außerdem unsere eigenen bereits vorhandenen Lernressourcen. So erfahren wir, wie viel wir über effektives und erfolgreiches Lernen eigentlich schon wissen und wie wir gemeinsam mit- und auch voneinander lernen können.  

Ich finde solche Workshops wirklich gut und ich habe vieles gelernt und ich bedanke mich bei euch auch, dass ihr solche Workshops für uns geplant habt.  Mir haben die Zeitplanung, Selbstwirksamkeit und auch die Übung: Body-Scan, sehr gut gefallen. War ur cool und ich werde die meisten Methoden anwenden, nur fehlt mir meistens die Zeit für die Planung. – Aria

Der Lernmanegment-Workshop war wie der erste Teil, einfach toll. Vor allem hat mir die drei Teilen von Lernstrategien (kognitiver Teil, motivationaler Teil, metakognitiver Teil) und Lerntypen nach Frederic Vester am Meisten gefallen. Auch die Übung für die Pausegestaltung war für mich sehr informativ. Danke für das tolle Angebot und bedanke mich bei Britta für die tolle Präsentation. – Abbas

Ich habe den Workshop gut gefunden. Ich habe gelernt, wie ich mein Zeit teilen kann oder besser gesagt, wie ich für viele Sachen planen kann. Außerdem habe ich viele Tipps gehört, wie man richtig lernen kann. – Ammar 

Diskussionsrunde: Welche Wirkstoffe haben Zukunft?

An diesen Abend konnten wir mit Forscher*innen der Universität Wien und Expert*innen aus der Praxis diskutieren, welche Entwicklungen sie zur Bekämpfung von COVID-19 eine Chance geben und welchen nicht. Vor der Diskussionsrunde hielt der Biochemiker (Norbert Bischofberger), CEO und Präsident von Kronos Bio ein kurzes Impulsreferat. Zusätzlich diskutierten Bioanalytiker (Christopher Gerner), Pharmazeutin (Lea Ann Dailey) und Molekularbiologin (Christine Landlinger Schubert , PhagoMed Biopharma GmbH) unter der Moderation von Klaus Taschwer (DER STANDARD) darüber, welche Wirkstoffe Zukunft haben.

Am Anfang wurden wir eingeführt in die Zyklusphase des Virus. Es wird in der Pharmakognosie versucht, die Naturstoffe genau anzusehen, dabei wird stark davon ausgegangen, dass es Wirkstoffe sind, die eine pluripotente (aus noch nicht ausdifferenziertem Gewebe viele Entwicklungsmöglichkeiten in sich tragend) Funktionen haben. Man sagt, diese haben einen überwiegenden Anteil, die aus der Natur kommen.

Obwohl so viel Gutes von dem guten Impfstoff gesprochen wird, hat man immer noch einen Verdacht, dass die Impfungen nicht komplett durchgetestet sind. Dieser Verdacht entsteht nur, weil es in so einer kurzen Zeit entstanden ist. Wenn man an andere Medikamente und Impfstoffe denkt, hat man mindestens ein paar Jahre dafür gebraucht, um es auf dem Markt bringen zu können.

Die Frage ist, wie ist es möglich gewesen in dieser kurzen Zeit, einen wirkenden Impfstoff herzustellen. Wenn dieser Impfstoff so schnell hergestellt wurde, warum war es dann früher nicht möglich, sie genauso schnell herzustellen. Trotz der schnellen Herstellung, haben viele Menschen Respekt vor dem Impfstoff. Wenn man Infiziert wurde und den Impfstoff erhalten hat, weiß man trotzdem nicht, ob man dann geschützt vor dem Virus ist. Menschen haben Angst sich mit Freunden oder Familie zu treffen, da die Chance noch immer da sein könnte, sie zu infizieren.

„Wir wissen nicht was wir gegen den COVID-19 tun sollen. Wie wir diese bekämpfen können und welche Medikamente es dafür schon gibt.“

Anni Zahn

Zwei Impfstoffe sind bereits auf dem Markt und werden bei Infizierten sowie Freiwilligen bereits angewendet. Ohne zu wissen, ob diese wirksam sind oder bleiben, werden dennoch bald in kürzester Zeit weitere entwickelt und auf dem Markt gesetzt.

Bericht von START WIEN Stipendiatin, Anni Zhan

Distance Learning und Mathe, ein ungleiches Paar?

Omran ist HTL Schüler und seit diesem Schuljahr START-Stipendiat in Wien. Warum er Mathe nie gemocht hat und ob sich seine Einstellung nach einem Semester Mathematik Studienclub im Distance Learning Format verändert hat, könnt ihr in seinem Rückblick nachlesen.

Trotz dass ich in eine HTL gehe, wo man sich eigentlich für Mathematik interessieren sollte, mag ich Mathe nicht und habe sie nie gemocht. Das lag immer daran, dass ich nicht den Mut und den Wille hatte, mich mit ihr zu befassen und zu versuchen sie zu verstehen. Ich bin eher ein Sprachen-Typ. Bis vor vier Monaten habe ich nicht erwartet, dass sich das je ändern wird. Ich konnte die Mathematik Schularbeit ja immer irgendwie schaffen, jedoch immer mit großer Angst.

Der Mathe Studien Club hat dazu beigetragen und mich dazu bewegt, dass ich mich mit Mathe endlich beschäftige. Anfangs war ich skeptisch, ob dies überhaupt helfen würde, aber mit der Art und Weise, wie Felix die Informationen erklärt und noch dazu die kleine Größe der Gruppe haben das ermöglicht.

Besonders in der Fernlehre, wo wir Schüler uns die teilweise sehr komplizierten Themen selber beibringen sollen, war der Mathematik Studien Club echt eine großartige Hilfe und eine Erleichterung. Wir haben im Rahmen dessen nicht nur Übungen vom Schulbuch gemacht sondern auch versucht die Themen grundlegend zu diskutieren und zu verstehen.

All das war für mich eine Vorbereitung für die eine große Sache: Die Mathe Schularbeit während der Fernlehre. Zum ersten Mal hatte ich dieses sichere Gefühl, dass ich die Schularbeit locker schaffen würde und dass ich alles verstehe. Und tatsächlich habe ich sie geschafft.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken bei jedem, der das ermöglicht hat, besonders Felix. Danke!

Dank der hohen Einsatzbereitschaft und des Engagements des Mathematik macht Freu(n)de Teams der Universität Wien wurde der Studienclub dieses Schuljahr wieder online angeboten und unsere Schüler*innen konnten trotz aller Covid-19 Maßnahmen ihr Wissen und ihre Kenntnisse vertiefen und weiter ausbauen. Danke für die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit und die großartige Unterstützung!

Über 20 START-Wien Stipendiat*innen und Teilnehmer*innen des START-Freundeskreises blicken auf ein herausforderndes Semester zurück.

Heuer habe ich die Matura vor mir und weil wir seit einem halben Jahr keinen „normalen“ Unterricht hatten, wegen der Covid19 Maßnahmen, habe ich mir sehr viel Sorgen gemacht, vor allem wenn es um Mathe ging. Das digitale Unterricht fiel mir schwer, jedoch hat mir der Mathe-Studienclub viel weitergeholfen. Zwar war ich am Anfang skeptisch, da es online statt findet, jedoch hat es sich sehr gelohnt. Alle Fragen wurden beantwortet und uns wurde kein Stress gemacht. Wir hatten auch einen super Coach, der alles Schritt für Schritt mit uns durchgegangen ist. Zwar müssen wir noch viel lernen, jedoch hilft es sehr jemanden an unserer Seite zu haben, den wir um eine Erklärung fragen können, wenn wir etwas nicht verstehen. -Balqiz

Die Kurse, die wir jeden zweiten Samstag betreffend Mathematik hatten, haben mir echt weitergeholfen. Ich konnte meinen Lehrer Johannes immer bezüglich Mathematik Fragen stellen und er hat immer unsere Fragen beantwortet. Am Ende jeder Einheit hat er uns gefragt was wir beim nächsten Mal machen wollen. Er hat uns auch auf unsere Schularbeiten vorbereitet, da auch die Themen, die wir gewählt haben von der Schularbeit abhängig waren. Ich war sehr zufrieden mit meinem Coach Johannes und seiner Arbeit als unserer Mathelehrer. -Yusuf

Wie jedes Jahr, hat mir der Mathekurs trotz der aktuellen Situation sehr gut getan. Ich finde, dass die online Version ein intensiveres Arbeiten hervorruft. Michael ist kompetent, hilfsbereit und freundlich. Er fragt jede Stunde um unsere Meinung und ist offen für Fragen. Somit habe ich keine Verbesserungsvorschläge, denn er übt seine Arbeit wirklich „Spitze“ aus. -Mariana

Der Mathe Studienclub war eine große Hilfe für mich. Ich fand ihn sehr hilfreich und informativ. Mit Hilfe des Studienclub habe ich verstanden, was eine Differial- und Integralrechung ist. Ich bedanke mich vom ganzen Herzen beim Verein Start und meinem Trainer Felix. -Abbas

Der Mathematik Studienclub war für meine Mathe Schularbeit sehr hilfreich, dafür bedanke ich mich bei unserem Coach Markus. Er hat uns alles genau erklärt, wo wir in dem Fach Probleme hatten. Ich freue mich an solchen Projekte wieder teilzunehmen dürfen. -Esmat

Ich genoss immer den online Mathestudienclub, weil wir eine kleine Gruppe waren und ebenso eine freundliche. Am Anfang dachte ich, dass 3,5 Stunde  sehr viel sind, aber die Zeit verging immer sehr schnell. Ganz toll waren die gemeinsamen Stunden, aber auch, dass mit uns individuell auch gearbeitet wurde, falls wir Fragen hatten. So verstand ich Themengebiete, die ich beim Distance Learning gar nicht nachvollziehen konnte. Ich freue mich schon auf den nächsten Mathestudienclub. -Sahar

Der Mathematik Förderkurs, dieses Jahr hat online stattgefunden, jedoch hat es trotzdem sehr gut funktioniert. Die beiden Studentinnen waren sehr motiviert, freundlich und offen. Sie sind auf alle Themen und Wünsche eingegangen die wir im Kopf hatten. Wir hatten genug Pause zwischen durch und auch die Möglichkeit eigenständig zu arbeiten. Auch online haben sie den Förderkurs mittels – Videos/Präsentationen/normale Erklärungen und learning by doing sehr vielseitig gestaltet. -Edison

Ich hatte Theresa und ich fand, dass es wirklich gut geklappt hat und es extremst geholfen hat. Ich war in einer kleineren Gruppe als die anderen und ich fand die Arbeit in der Kleingruppe echt leiwand! -Sihaam

Für mich war dieses Semester Studienclub sehr gut. Ich habe wie auch immer was Neues gelernt. Obwohl Lockdown war, aber ich könnte gut online verstehen. Ich hoffe, dass wir in zweite Semester wieder Mathe Studienclub haben, denn es macht viel Spaß. -Ammar

Ich freue mich sehr sehr am Mathematik Studienclub teilgenommen zu haben. Mit dem drawing Tablet wurde es super effektiver, denn man konnte damit die mathematische Zusammenhänge besser zum Ausdruck bringen. Ich wünsche, die Schüler könnten die Zeit der Einheiten selber entscheiden oder zumindest dafür einen Kompromiss mit anderen Gruppenmitglieder finden, wie unsere Englische Einheiten, somit können wir uns besser an dem Lernstoff orientieren. 🙂 -Mostafa

Ich fand den Matheclub sehr hilfreich, wie auch allen anderen Semester. Beide Coaches haben den Unterricht angemessen gestaltet und sind auf all unserer Fragen einzeln eingegangen und diese verständlich erklärt. Freue mich auf die weiteren Termine. -Fatema

Ein herzlicher Dank gilt unserem Förderer – KPMG – für die finanzielle Unterstützung.

Zoom a scientist!

Das Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) ist ein junges internationales Institut in Klosterneuburg bei Wien, das sich der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung und Postgraduiertenausbildung widmet.  START-Alumnus ist dort PHD-Student und wir waren in der Vergangenheit bereits vor Ort zu Besuch im Labor. Daher fand unser heurigen Besuch digital statt:

Im Rahmen des Projekts „Zoom a scientist“  erhielten wir die Möglichkeit Quantenmechniker und IST-Forscher Thomas Werner zu  befragen und mit ihm zu disktutieren.

Damit wir überhaupt intelligente Fragen stelllen können wurde uns ein 2-seitigen Paper zu  Verfügung gestellt, das wir davor durchgelesen und mehr oder weniger verstanden haben.

Beim Meeting selbst erzählte Thomas Werner zuerst wie es dazu kam, dass er jetzt als Quantenmechaniker forscht. Dann zeigte er uns virtuell seinen Arbeitsbereich (Labors und Büro) und erklärte uns seinen Tagesablauf. Ziel seiner Forschung mit Qubits (Quantenbits) ist es irgendwann am Bau des ersten Quantencomputers mitwirken zu können.

Dann wurde es wirklich komplexer, denn es wurde die Quantenphysik und Quantenmechanik erklärt. Die Details sind zu kompliziert um sie hier genauer auszuführen, aber es kamen spanennde Begriffe und Methoden wie: Rubinium, Stern-Gerlach Experimente, Schrödingers Katze,  „cooper-pairs“ , Ionenfallen uvm.
Wir hätten noch ewig weiter fragen können!

Vielen Dank an das IST-Team und THomas Werner für diesen spannenden  Einblick in die Welt der Quantenmechanik und in das Leben einer Forschers!

Ich fand den Workshop sehr lehrreich, interessant und spannend!  Wie ein echtes Labor aussieht? Wie arbeiten die Forscher/innen auf ihren Projekten? Wie sieht ein Quantencomputer? Was ist ein Bit und was ist ein Qubit? Wie wird man ein/e Forscher/in auf „IST-Austria“?
Und noch viele Fragen wurden über Quantenphysik-mechanik, Atomen, Elektronen und ihre Funktionen beantwortet. Danke an Thomas, er hat es echt toll gemacht 🙂 // Sakaria

Der Workshop Zoom a scientist war sehr Interessant und Spannend. Es hat mich dazu bewegt mich mehr mit diesem Thema beschäftigen und meine Wissen erweitern. Ich denke, man könnte es besser und leicht mit PowerPoint machen aber trotzdem war es ganz gut. Danke für tolles Angebot.  // Abbas 

 

 

Hier noch 2 Statements:

So viel über Quantenphysik wusste ich noch nie. Man hat die qubids kennengelernt und sehr viel……
Es war interessant aber auch verwirrend!

Selbstmanagement & Distance Learning

„Work smarter, not harder!“

So simpel dies klingen mag, so viel Bedeutung steckt darin. Dieser Spruch – bereits in den 1930er Jahren von Allan F. Mogensen formuliert – begleitet Anfang Jänner unser Seminar „Selbstmanagement und Distance Learning“. Jedoch wie integrieren wir dieses Prinzip in unseren alltäglichen Arbeitsprozess? Dieser Frage gehen wir im Online-Workshop mit Seminarleiterin Britta Seemann nach. Von philosophischen Gedanken über das Konzept „Zeit“ bis hin zu konkreten Methoden des klassischen Zeitmanagements, z.B. bezüglich Zielformulierung, Prioritäten setzen oder Planungsarbeit – das Seminar gibt uns Impulse und zeigt uns Techniken zur effektiven Gestaltung der eigenen Arbeitssituation. Britta unterstützt uns hierbei und schafft Raum und Möglichkeit zum Lernen und Reflektieren über Selbstorganisation und Arbeitsweise.

Der Selbstmanagement-Workshop war für mich sehr spannend, beeindruckend und informativ. Ich habe viele Methoden für Zeitmanagement/ Selbstmanagement kennengelernt. Am besten hat mir die Methode SMART, das Pareto Prinzip und die ABC Methode gefallen.
Da ich immer Probleme bei der Selbstmanagement habe, konnte ich vieles mitnehmen und werde einsetzen. Danke für das tolle Angebot. -Abbas

Der Workshop zum Zeitmanagement war sehr hilfreich, da wir mehrere Methoden kennengelernt haben und auch viele Tipps bekommen haben. Beispielsweise ist es nicht nur wichtig regelmäßig Pausen zu machen, sondern auch wie man seine Pausen gestaltet! Wir haben heute gelernt, dass man nur 20% seiner Zeit für 80% der Aufgabe verbraucht – die anderen 80% der Zeit, die wir zur Perfektion aufwenden, machen nur 20% der Aufgabe aus. Kann ich nur weiterempfehlen! -Zahra

Es war sehr lehrhaft, interessant und freundlich. Man könnte Alles hinter fragen und ausdiskutieren was zu einem besseren Ergebnis und Mitarbeit als gesamte Gruppe geführt hat. -Mahdi

Für mich war das der besten Workshop, den ich bei Start Teilgenommen habe. Ich habe schon ein paar Sachen erkannt aber trotzdem habe ich was neues gelernt. Wie haben zum bei Spiel über SMART geredet was das beutetet und ich finde, dass dieses Word sehr wichtig für uns alle. ich habe auch gelernt wie ich mein Zeit teilen kann. Es freut mich sehr, dass wir Teil 2 machen werden. -Ammar

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter I

„Es ist nicht genug“
Es ist nicht genug zu wissen
Du musst auch lernen
Es ist nicht genug zu wollen
Du musst auch üben und können
Es ist nicht genug über deine Ziele zu erzählen
Du musst sie auch erreichen
Es ist nicht es von dir zu hören
Du musst es auch zeigen und anwenden

Gedichte zu lesen und auswendig zu lernen, ist mein Hobby, trotz der Liebe, die ich zu Gedichte habe, habe ich vorher nicht versucht mein Eigenes zu schreiben. START hat mir ermöglicht eine tolle Workshop zu besuchen. In dem ich verschiedene Arten der Gedichte gelernt habe, dazu Tipps, um mir zu helfen, mein eigenes Gedicht zu schreiben. Der Workshop war sehr motivierend und voller Energie, außerdem die Themen der Gedichte, die wir diskutiert haben, waren sehr anspruchsvoll. -Asmaa


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Dein Lächeln ist mir alles
Dein Dasein ist mir alles
Du existierst und so existiere ich

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, denn es war sehr lehrreich und ich konnte mein Wissen im Bereich Poesie erfrischen, und auch dieses verbessern. Nach dem Workshop konnte ich mein Gefühle in Wörtern besser umwandeln. Und diese Wörter klingen jetzt auch noch besser. Und auch fand ich die Workshopsleiterin sehr sympathisch. Sie hat Ihre Bestens gegeben, um den Workshop lebendiger zu halten. Für so wenige Zeit habe ich vieles von ihr gelernt. Danke für alles liebe Betül. 🙂 -Sakaria


Das Workshop war eine wirklich gute Möglichkeit wieder zu schreiben und auch die Art, die Leidenschaft der Moderatorin hat mich wirklich motiviert etwas zu schreiben. Ein Safe Space hat sie super gut kreiert, deshalb haben sich auch alle wohlgefühlt ihre slams vorzustellen und dass war super cool! Was wir alle in 10min zu Stande gebracht haben, ich bin immer noch absolut beeindruckt von den anderen Stipis, bin mir absolut sicher, dass eine oder die andere sicherlich irgendwann, etwas in die Richtung machen wird! -Sihaam


„Zusammenhalt und Menschlichkeit“
Unsere Welt ist verloren
Die Menschen sind verdorben
Das Geld regiert die Welt
Die Reichen dirigieren diese Welt
Die Armen leiden und reichen ihre Hände nach Hilfe
jedoch die Reiche meiden diese Bitte
Wir versprechen uns Zusammenhalt und Menschlichkeit
Doch setzen es nicht um, wir machen uns etwas vor
und all die schlimmen Ereignisse bekommen wir auch zu Ohr
Solidarität ist gefragt, denn nur so bekämpfen wir das Leid
somit sorgen wir für mehr Menschlichkeit

Der Workshop „Express yourself with poetry“ mit Betül Tomakin war sehr amüsant und interessant. Davor hatte ich mich nicht mit Gedichten auseinandergesetzt, da sie mich nie wirklich interessiert haben. Heuer in der Schule hatten wir welche gelesen, aber das war es dann auch. Jedoch habe ich gestern herausgefunden, dass es sehr viele Möglichkeiten und Stilmittel gibt, wie man Gedichte schreiben kann. Ich selber bevorzuge es, wenn viele Reime verwendet werden, sowie eine gute Message vermittelt wird. Am Ende des Workshops haben wir auch eines selber geschrieben. Anfangs dachte ich mir, das es schwer sein wird, aber im laufe der Vorbereitungszeit habe ich mich sehr gut geschlagen. -Eray


Gestern war eine tolle Erfahrung. Vorher habe ich mir immer gedacht, dass das Gedicht zu schreiben etwas Unmögliches für mich ist und dass ich keine Fähigkeit dafür habe. Aber gestern habe ich bemerkt, dass es kein richtig oder falsch bei dem Gedicht zu schreiben gibt, und man seine Vorstellung, wie weit er/sie möchtet, benutzen kann. Vor allem waren die Schritten beim Schreiben sehr hilfreich für mich. Ich habe mich nicht verloren gefühlt. Deswegen, Danke dass ihr uns so eine Möglichkeit ermöglicht habt. Ich bin sehr dankbar dafür. -Seymanur


„Personifikation des Krieges“ (ein Auszug)
Der Krieg hat keine Identität
Er schafft nur Unordnung
Vielleicht ist die Anarchie seine Identität
Der Krieg ist unfähig
Er kann gar nichts, außer Seelen wegnehmen
Wäre der Krieg ein Mann, hätte ich ihm seine Seele weggenommen

Der Workshop „Poetry“ war sehr inspirierend und hilfreich. Ich habe in der letzten Zeit teilweise aufgehört Gedichte zu schreiben. Nach diesem Workshop kann ich mich besser darauf konzentrieren. Mit Hilfe der 5 Schritte, die die Trainerin Betül uns gezeigt hat, beginne ich wieder zu schreiben. Das hat mich sehr gefreut und ich habe sehr viele Ideen, die ich während meinem Schreibprozess berücksichtigen werde. Ich danke Betül für diesen Workshop sehr! -Banan

Ich fand den Workshop richtig interessant, da ich null Ahnung von Gedichte hatte und uns wurde so gut erklärt, wie man ein Gedicht schreibt oder über was man alles schreiben kann und wie man das schreibt. Am schönsten fand ich als wir selbst Gedichte geschrieben haben und es dann vorgelesen haben. Da kamen sehr viele schöne Gedichte raus, wo ich mit den Gedichten mitgefühlt habe. Der Workshop war wieder mal richtig schön gestaltet, was mir richtig gut gefällt und ich so am besten was dazulerne und es mir merke. -Anni

Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Kunstprojekt: Objekte erzählen

Im Rahmen des START-Wien Kunstprojekts das heuer mit vielen unterschiedlichen Workshops zu den unterschiedlichsten Kunstformen stattfindet, fand knapp nach Weihnachten die Workshops: Objekte erzählen mit START-Alumna, Künstlerin und Autorin Luna Al-Mousli statt.

Objekte erzählen – Online Workshop

„Wir sind umgeben von Erinnerungen. Manche an die wir uns erinnern, andere die tief versteckt sind. Wir fangen diese Erinnerungen in Objekte ein, die wir über die Jahre gesammelt haben,: Fotos, Postkarten, Dinge die wir aufhängen oder in Regalen.“

Vielen Dank an Luna für die spannenden Workshops!

Hier können Sie 3 Texte nachlesen, die während der Workshops entstanden sind:

Jasmin

Ich weiß, das klingt frech und abgehoben.
Aber ich bin mir sicher, ich sehe sehr schön aus. Genauso rieche ich außerdem.
Als Bestätigung dafür gelten seine Gespräche mit dem Mond auf dem Balkon, wo ich übrigens die ganze Zeit wohne.

Ich weiß, das klingt dumm und sinnlos.
Aber ich bin eifersüchtig. Nur manchmal.
Dafür kann ich aber nichts, wenn er meine Nachbarn auch mag und um Gottes Willen auch isst. Nur dass er sie isst, ist ja vorteilhaft für mich, da mir das Rosmarin schon langsam auf den Stängel geht.

Ich war mit ihm immer da in diesem Land.
Jetzt in Wien und ursprünglich in der Steiermark, wo ich ihn zum ersten Mal traf, als mich eine nette, hilfsbereite Dame seinem Vater schenkte, weil er meine Art verehrt und liebt. Das ist sogar verständlich, denn ich bin eine schöne Erinnerung und eine feste Verbindung zu seiner Heimat. Auch wenn Omrans Verbindung zur Heimat nicht die stärkste ist, gibt es diese aber.

Neben Heimat zählt die Verbindung zur Familie auch zu meinen besonderen Eigenschaften. Meinen Namen tragen Personen, die er mag. Dies erinnert ihn an andere Personen, die er über alles liebhat.

Alles schön und gut, aber auch äußerst langweilig.
Ich meine, wer bitte gibt Jasmin in einem Plastikeimer rein. Ich bin ein Klettergehölz und brauche Freiheit und Natur.
Ich will nicht jämmerlich klingen, aber ohne den Mond, der mich von meiner Langeweile mit netten Gesprächen rettet, wäre ich nicht sonderlich grün in diesem kalten Winter.

Omran Almasri

Ein Objekt, tausende Erinnerungen

 Ich war ein ganz wichtiger Bestandteil von seinem Alltag, mit mir konnte er eine sowohl wichtige als auch unterhaltsame Kindheitsphase erschaffen. Denn er verbindet mich mit vielen Geschichten, meistens traurige, aber vor allem verbindet er mich mit seinen alten vermissten Freunden, besonders denen, die aus seiner Gasse oder generell Nachbarn waren. Und immer, wenn er mich nur anschaut, erinnert er sich direkt an seine Heimat, wonach er sich so sehr sehnt und wovon er immerhin träumt.

Tagtäglich war er  daran gewöhnt, mit mir und seinen Freunden in der Nachbarschaft zu spielen. Nicht nur mit mir, sondern auch mit meinen Freunden und Bekannten, die immer mehr wurden, hat er auch gespielt, weil er die Sammlung von uns stets angestrebt hat, wobei er immer wieder andere gewann. Wir waren seine einzige Unterhaltung, realisierte er später, denn er hat mit uns vor der Schule, nach der Schule, auch manchmal in der Schule gespielt, also fast die ganze Zeit. Und obwohl wir klein waren, konnten wir ihn von den alten Kriegszeiten ablenken und ihm hingegen viel Spaß und Freude bereiten. Ich wohne aber jetzt in einer Tasse, in seinem Regal, worein er tagtäglich hinschaut aber mich leider selten erblickt, und den Rest schenkte er seiner Tante zum Dekorieren seiner neuen Wohnung in seiner Heimat, nachdem er sich von allen verabschiedete. Wer ich bin? Eine Murmel! Ein schönes glänzendes Kügelchen, so nannte er mich auch immer…

Ibrahim

Ich bin für Dekoration zuständig – irgendwann erfüllte ich meinen Nutzen wohl nicht mehr, irgendwann war ich meinem Nutzen nicht mehr getreu. Ich wurde weggeschmissen – doch eines Tages entdeckte mich eine Familie, entdeckte meinen Wert – ja sie bewunderte mich sogar und lud mich zu sich nach Hause ein – seitdem dekoriere ich ihr zu Hause.

Doch die Frage ist wie lange, wie lange bin ich was Besonderes, ab wann werde ich selbstverständlich und wann bin ich nicht mehr genug? Irgendwann wurde mir ein Kratzer zugefügt, der meinen Wert massiv verringerte – die Familie versuchte den Kratzer zu heilen und zu vertuschen aber vergeblich. Trotzdem hänge ich noch an der Wand – aber wie lange noch? Jahrelang hing ich nur da, mit wenig Beachtung, mehr Verachtung.

Meine eigentliche Besitzerin, in dessen Zimmer ich hänge wurde von dem Sonnenuntergang, den ich abbildete, gelangweilt und ermüdet. Sie entschloss meine Abbildung zu verändern – sie verlieh mir eine Frische, sie verlieh mir eine neue Persönlichkeit, sie verlieh mir ein neues Leben, sie verlieh mir eine neue Bedeutung.

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Es kommt auf dein Wissen an, es kommt auf deine Erfahrungen an, es kommt darauf an wer du bist. Du siehst dich selbst in mir – jeder sieht etwas anderes, denn ihr Menschen seid alle individuell. In mir wird deine Seele, dein Weltbild widergespiegelt. Und genau deswegen ist niemand berechtigt über andere zu urteilen, denn jeder handelt entsprechend seinem Weltbild.

Während die Mutter meiner Besitzerin Bäume und Vögel in mich erkennt, erkennt meine Besitzerin Emojis, Buchstaben und Zahlen.

Ich bin nichts und ich bin alles – ich spiegle die Wahrheit wider – die Wahrheit ist für jeden etwas anderes. Die Wahrheit ist etwas so Simples aber doch so Komplexes. Wahrheit ist so simple, weil alles Wahrheit ist, weil all deine Wahrnehmungen Wahrheit sind, aber Wahrheit ist auch so komplex, weil jeder über eine andere Wahrheit verfügt, aber niemand über das große Ganze.  

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Jeder sieht etwas anderes – es gibt kein richtig und kein falsch – jeder Mensch verfügt über die Wahrheit und zugleich verfügt kein Mensch darüber. Wenn mehrere Menschen dasselbe in mir sehen, fühlen sie sich bestätigt, doch das ist nicht die Wahrheit, sondern ein Stück davon. Social Media ist so aufgebaut, dass ihr in eurem Wissen, eurer Meinung und eurer Perspektive bestätigt werdet, doch gibt acht, denn das ist nicht die Wahrheit – nur ein Stück davon.

Ich bedanke mich herzlich dafür, dabei sein zu dürfen!! Es hat mir eine Freude gemacht und schöne Erinnerungen an die alten Zeiten und auch meine Kindheit hervorgebracht. Außerdem lernte ich die Sachen von anderen Perspektiven zu beobachten und über sie zu erzählen❤️ // Ibrahim

Der Workshop „Objekte erzählen“ hat mir besonders viel spaß gemacht, da die Luna (Unsere Workshop Leiterin) uns viel erzählen konnte und ich fande die ganzen Übungen sehr cool und spannend, da wir etwas gemacht haben, was man nicht in der Schule macht und Zuhause auch nicht. Ich habe eindeutig was neues dazugelernt. // Anni

Ich habe gelernt, dass ich kreativer sein kann als ich eigentlich dachte. Ich kann zwar schreiben, aber kreatives Schreiben war nie mein Ding.  Ich hab heute entdeckt, dass es doch etwas spannendes und lustiges ist.  Ich hatte die Möglichkeit Dinge in meiner Umgebung zu finden, zu betrachten und darüber nachzudenken. Dinge, von denen ich wusste, dass sie existieren und dass sie für mich wichtig sind, obwohl ich sie mir nie genauer angeschaut habe und über ihren Wert und Wichtigkeit nicht reflektiert habe. Außerdem haben wir über Kulturkreisen, Probleme in der Gesellschaft und ihrer Lösungen gesprochen.
Hat mir gut gefallen, danke! // Omran

Heute morgen war sehr besonders, ich habe drei Stunden mit einer jungen engagierten Grafik Designerin und Autorin verbracht. Als Sie das Buch vorgelesen hat, habe ich bemerkt, dass wir die selbe Schmerz und Gedanken haben. Es hat mich gefreut sie persönlich anzusprechen, nach dem ich ihr erstes Buch letztes Jahr von Start geschenkt bekommen, seit dem war ich ein Fan von ihr und nach dem heutigen Workshop bin ich mehr noch in ihr verliebt. Sie könnte mich mit ihrer Übungen zu schreiben gebracht, außerdem heute konnte ich mir wieder über mein Lieblingsstift erzählen. Eines werde ich heute sicher noch machen, ihre restlichen Bücher zu kaufen. //Asmaa

Der heutige Kunst-Workshop war sehr spannend, beeindruckend und informativ für mich. Am besten hat mir gefallen, dass wir selber eine Geschichte geschrieben und vorgelesen haben. Von dem heutigen Workshop habe ich gelernt, dass das Schreiben auch macht und es führt uns in anderen Welt, wenn man beim Schreiben ist. Danke für tolles Angebot. //Abbas

Ich fand die Geschichte so schön und es hat micht aus mein Platz gerissen und die Buchswelt gebracht. Man fühlt, was sie gefühlt hat, man erlebt, was erlebt hat, man bekommt mit, was sie geteilt hat. Sehr empfehlenswert! //Mahdi

Mir hat sehr gut gefallen, dass Luna so offen war und uns von ihrem Buch auch vorgelesen hat. Aber mir hat das 3-Buchstaben-Spiel sehr Spaß gemacht. Wir sollten mit 3 Buchstaben, die dieselbe Anfangbucjstabe haben einen Satz bilden, der Sinn des Satzes war aber komplett egal. Dadurch kann man innerhalb sehr kurzer Zeit Vokabular wiederrufen, um in das schreiben rein zu kommen. //Sahar

Es hat mich sehr gefreut Luna kennenzulernen 🙂 wegen der Schule habe ich das Schreiben von Texten immer gehasst, aber Luna hat mir gezeigt wie viel Spaß das machen kann. Das war das erste Mal, dass ich Schreiben genossen habe. Ich freue mich Lunas Buch zu kaufen und zu lesen. //Nuaar

Der Workshop hat mir eine sehr schöne Perspektive auf Dinge und Ereignisse geschenkt und ermöglicht, die mich geprägt haben. Sehr empfehlenswert. //Zahra

Der workshop war sehr gut für Menschen, die sich noch nie mit Kunst (fokussiert auf Schreiben) auseinander gesetzt haben. Kunst erweckt Emotionen, die tief in einem steckt, die auch manchmal raus müssen. // Jasmeet

Der Workshop war wirklich interessant. Denn einem ist nicht wirklich bewusst das fast jedes einzelne Objekt eine Geschichte erzählt. Erst als wir kurz im Workshop Zeit hatten uns umzuschauen um uns ein Objekt auszusuchen worüber wir dann schreiben wurde mir das richtig klar. //Tracy

Let´s talk about „Surviving Christmas“

Let´s talk about „Surviving Christmas“…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, über viele Themen diskutieren, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die fortgeschrittene Gruppe („advanced class“) dran.

Ich fand die heutige Stunde wie immer super. Im Allgemeinen gestaltet Sunitha die Stunden immer chillig und lustig, aber zugleich sehr lehrreich. Sie bringt uns, während wir Gespräche führen neue Vokabeln und Redewendungen bei, was ich toll finde, weil man lernt, wie man die im Kontext anwendet. Außerdem ist es gut, dass sie immer darauf achtet, dass alle mitarbeiten . Man kann Sunitha auch sehr leicht Fragen stellen, weil sie sehr freundlich und offen ist. Die heutige Stunde war eine Weihnachts-Stunde, und wir haben Spiele gespielt, die sehr lustig waren. Obwohl wir heute nicht so viele neuen Sachen dazugelernt haben, konnten wir trotzdem spontanes Sprechen üben. -Maryam

Heute war die „advanced class“ wieder mal sehr locker und lustig. Wir haben lustige Spiele gespielt und für ein Abschluss des letzten Schultags vor den Ferien optimal. -Sahar

Abstract, Einleitung und Fazit – VWA Training online

Heute hatten wir unsere vierte Einheit des VWA Trainings. Wir haben eine tolle Coachin, Sabine Lehner, die uns jedes Mal unterschiedliche Teile der VWA präsentiert und erklärt.

In dieser Einheit haben wir den Abstract, die Einleitung und dann noch das Fazit besprochen. Sabine ist mit uns durch diese drei Teile durchgegangen, und hat alle Fragen die wir hatten aufgeklärt. Danach gab es ein kurzes Quiz über die Sachen, die wir gelernt haben.

Der größte Teil unserer Trainingseinheiten ist das „Self-Study“. Wir machen intensive Schreibphasen von 20 Minuten, wo man sich wirklich auf seine VWA konzentrieren kann. Nach dieser Phase gibt es eine kurze, fünf Minuten Pause, und dann geht es wieder los mit dem intensiven Schreiben. Nebenbei hat jeder die Möglichkeit, falls es nötig ist, während diesen Schreibphasen, ein Einzelcoaching mit Sabine zu machen. Während die anderen arbeiten, treffen sich Sabine und ein/e Schüler/in in einem Breakout-Room und besprechen dann die individuelle VWA.

Mir hat das Einzelcoaching letztes Mal sehr geholfen. Sabine ist sehr vorsichtig und sorgt immer dafür, dass wir alles was wir an Information und Hilfe brauchen, haben. Zuerst habe ich ihr einige offene Fragen gestellt, und dann habe ich ihr meine VWA geschickt. Sie hat sie geöffnet und live mit mir verbessert und besprochen. Das war sehr praktisch und hilfreich, da sie gleich meine Fehler oder ihre Empfehlungen ergänzen könnte.

Zusammenfassend habe ich viel Neues dazugelernt, aber auch viele Fortschritte bei meiner VWA gemacht. Für mich war es eine sehr produktive Einheit und hoffentlich wird die Nächste auch so sein. Vielen Dank an START und Sabine für die tolle Organisation!

Ein Bericht von START-Stipendiatin Nuaar.

Let´s talk about „relationships“

Let´s talk about…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, ihre Ansichten teilen und sich neuen Input von den Teilnehmer*innen holen, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die mittelmäßig fortgeschrittene Gruppe („intermediate class“) dran.

Ich fand den Workshop sehr interessant und hilfreich. Anders als meine Erwartungen, war es sehr chillig. Sunitha hat eine nette, chillige und freundliche Art, was eine schöne Gesprächsatmosphäre erzeugt. Ich konnte ein paar neue Vokabeln lernen. -Omran

Ich fand bis jetzt die Let’s talk Workshops immer sehr toll, vor allem die Themenauswahl ist immer sehr gut und interessant. Sunitha ist auch eine gute Lehrerin und bringt und alles das gut bei. Außerdem gestaltet sie die Stunden immer sehr kreativ und gut. -Anni

Es war sehr produktiv. Wir haben über das Thema die Beziehungen besprochen. Die Lehrerin hat jedem die Möglichkeit gegeben um zu reden und mitzumachen. Sie war sehr nett zu uns und hat uns immer geholfen wenn wir etwas nicht ausdrücken konnten oder ein Wort vergessen haben. Neue Vokabular für die Matura haben wir auch gelernt. Also bisher habe ich, glaube ich, 4 mal teilgenommen und alle Workshops waren für sehr produktiv und hilfreich. 🙂 🙂 -Seymanur

Workshop war perfekt gut, da ich viel gelernt habe. Ich habe seit lange nicht mehr English gehört aber auch nicht geredet. In Workshop kommunizieren wir miteinander natürlich auf English. Außerdem es geht nicht nur um hören und sprechen sondern lernen wir über neue Themen. -Ammar

START-Wien Newsletter Dez.2020

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Kompetenztraining Textsorten: Analysieren

Unsere START-Wien Textsorten Trainerin Hanna über das Analysieren: Texte sind Gewebe aus Worten und Sätzen, oft faszinierend oder undurchschaubar, sie lösen in uns irgendein Gefühl aus, aber drüber reden oder schreiben? Das könnte man nicht. In dem Online-Workshop haben wir uns intensiv mit der Analyse von Texten befasst: mit dem Systematisieren von Gestaltungselementen und In-Worte-Fassen von Eindrücken. Leider sind wir gar nicht mit dem Programm fertig geworden, aber eins ist in den spannenden drei Stunden klar geworden: Mit dem Werkzeug der Analyse kann man in Texten Ungeahntes entdecken!

Dieser Workshop hat mir sehr gefallen, da er sehr interessant war. Dadurch habe ich meine Leidenschaft zu deutschen Gedichten entdeckt und viel dazu gelernt. -Zahra

Der Workshop war für mich sehr aufschlussreich! Ich habe mich nämlich noch nicht davor mit dem Thema „Texte analysieren“ auseinandergesetzt, nichtsdestotrotz gab der Workshop mir einen guten Überblick über das Ganze! Ich freue mich sehr, an dem Workshop teilgenommen zu haben. Vielen Dank! 😉 -Mostafa

Der Workshop am 11. Dezember war auch sehr gut. Wieder habe ich die Präsentation von Hanna sehr gut gefunden, denn sie hat nicht gleich mit der Theorie begonnen, sondern mit Beispielen. Sie hat sehr schöne Beispiele genommen, wir haben zusammen interpretiert und analysiert. So könnte ich gleich ins Thema einsteigen. Danach haben wir einen Gedicht „Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort“ sehr ausführlich analysiert. Das hat mir gezeigt, wie man z.B. bei einem Gedicht vorangehen soll und wie man die Stilmitteln und das Reimschema erkennt und diese im Text darlegen kann. Und genau das hat mir sehr gefallen, weil letztes Mal haben wir sehr kurz einen Text gelesen und die Argumente herausgearbeitet. Aber diesmal haben wir noch einen Text „Basta“ gelesen und haben ihn anhand der gegebenen Fragen konkret analysiert und interpretiert, was sehr gut war, da man praktisch eine Textsorte übt. -Ravneet

Ich fand den Workshop sehr interessant, da für mich das Analysieren von Gedichten als eine HAK-Schülerin neu war. Ich habe mich gefreut, weil ich etwas Neues gelernt habe! -Jasmeet

Der Workshop war sehr amüsant und lehrreich. Das aktive Mitwachen/Mitreden fand ich ebenfalls sehr hilfreich und notwendig. Ich würd ihn jedem weiterempfehlen, der es mit der Textanalyse zu tun. -Mahdi B.

An sich fand ich den Workshop ganz interessant, aber ich muss erwähnen, dass für mich der Inhalt eine reine Wiederholung des in der Schule durchgemachten Stoffes war. Ich kann mir aber vorstellen, dass es manchen, schwerer fiel dem Workshop zu folgen, weil manche Inhalte nicht Schritt für Schritt, sondern kurz und knapp besprochen wurden. Mir haben auch die Texte, die wir bearbeitet haben gut gefallen, da sie sich mit verschiedenen Themen wie Kritik an der Gesellschaft und Politik und Liebe auseinandergesetzt haben. -Maryam R.

Also das Thema des Workshops war für mich komplett neu und eine neue nützliche Erfahrung. Ich konnte vieles Neues über die Textanalyse lernen, was mir das Thema in der Schule sicherlich leichter machen wird. Vielen Dank an Hanna, die das Thema so gut, interaktiv und abwechslungsreich erklären konnte. -Omran

Den Workshop fand ich super spannend. Ich bin noch in der 10.Schulstufe und würde nächstes Jahr Texte analysieren müssen, daher war der Workshop für mich sehr hilfreich. -Yusuf

Gesunde Ernährung – einfach gemacht!

Dank START-Alumna und Buchautorin Gloria Demofike wissen einige Wiener Stipis nun wie sie sich gesund ernähren können und so ihr Säure-Basen Gleichgewicht herstellen können.

Fragen wie: Was hat meine Ernährung mit meiner Haut zu tun, und warum sind biologische Lebensmittel nicht nur besser sondern auch gesünder wurden beantwortet. Gesunde Ernährung heisst nicht unbedingt Diät halten, sondern bewusst essen und zubereiten!

Im Anschluss an den Vortrag kochten wir dann alle vor unserem Bildschirm ein gesundes vegetarisches Chili und konnten noch letzte Fragen klären.

Ich fand den Workshop sehr gut, denn wir haben viel Infos über gesunde Ernährung bekommen. Wie etwa, was ist PH-Wert und was bedeutet, wenn PH-Wert zwischen 1-7 liegt oder über 7. Und noch wie reagiert unser Körper, wenn es nicht genügend Proteine, Vitamine oder Mineralien bekommt? Das Gespräch fand ich auch sehr interessant und angenehm. Danke Gloria für den tollen Workshop:)

Sakaria

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich - einer der besten, die ich bisher besucht habe. In diesen zwei Stunden habe ich sehr viel über Ernährung und Gesundheit dazugelernt - nämlich, dass man sich 80% basisch und 20% sauer ernähren sollte und dass Milch nicht per se gesund ist. Hoffentlich wird es einen zweiten Teil dazu geben! Wir haben auch gekocht und das Ergebnis war sehr lecker.

Zahra

Eine Reise in die Sammlung Batliner – Monet bis Picasso.

Am letzten Freitagnachmittag haben die Wiener Stipendiat*innen an der online Führung4 Kunstvermittlung von der Albertina teilgenommen. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Hauses, startete die virtuelle Reise in den Prunkräumen des Museums, wo sich auch die „Mona Lisa“ der Albertina, der weltberühmte Feldhase von Albrecht Dürer, befindet.

Seit 1850 besteht eine Änderung der Malerei, die vom Realismus durch die Nutzung der Kamera abgekommen ist, welche Momentaufnahmen vereinfachte. Die Fotografie hätte das Ende der Malerei bedeuten können, dennoch entstanden neue Malweisen. Die Sammlung vom Ehepaar Batliner beinhaltet einer der bedeutendsten Werke der europäischen Malerei bis hin zur Klassischen Moderne. Eines dieser Werke ist Der Seerosenteich von Claude Monet, welches wir uns einer genaueren Betrachtung unterzogen haben. Monet wechselte seinen Arbeitsort, nahm seine Ölfarben in Tuben mit zur Natur ―  zum eigentlichen Geschehen, das unüblich zu seiner Zeit war. Das Werk Der Seerosenteich ist innerhalb von drei Stunden auf einer über ein Meter großen Leinwand entstanden, welche mit Lichtverhältnissen und Farbverläufen spielt, um einen Eindruck der Wirklichkeit zu erwecken.

Unsere fachkundige Führung, Nadja, bewegte uns ins nächste Zimmer und somit auch weiter in eine Zeit, in der wir die Gelegenheit hatten uns ein Werk von Paul Signac betrachten zu dürfen. Dieser nutzte das Festhalten des Momentes durch die Fotografie und folgte nicht so ganz der impressionistischen Malweise, in dem er nur mit den Grundfarben malte. Stattdessen nutzte er das Farbphänomen in der Optik und malte mit Mischfarben mosaikartige Momentbilder, das uns an Pixel erinnert. Diese neue Technik setzte den Beginn des Neoimpressionismus.

In weiterer Folge betrachteten wir uns eine expressionistische Arbeit von Amedeo Modigliani, ein weiblicher Halbakt, worin die Farben auf blau und grau reduziert sind. Wir erfuhren, dass der Maler aufgrund seiner schwierigen Kindheit unter einer psychischen Krankheit litt, welche sich in seiner Kunst wiederspiegelt. Die Muse in dem Bild war auch seine Partnerin, eine Prostituierte.

Im nächsten Raum durften wir eine Künstlerin kennenlernen, die leider zu ihrer Zeit und der Heutigen keine besondere Bekanntheit erlangte ― Marianne von Werefkin. Sie hingegen benutzte kräftige und fließende Farben. So wurde uns mitgeteilt, dass zur damaligen Zeit eine Diskrepanz in der Bepreisung der Kunstwerke von Männern und Frauen bestand.

Der krönende und zum Teil verwirrende Abschluss der Führung war ein Werk Picassos. Wir betrachteten uns ein kubistisches Spätwerk von ihm. Der Torso und das Gesicht sind von allen Seiten präsentiert und wir haben dank interaktiver Technik über die verschiedenen Perspektiven besprechen können. Das Werk entstand im Jahr 1947, geprägt von der Nachkriegszeit ―  das performative und die Reduktion wurden nicht gut aufgenommen. Gegen dem Ende meinte Mostafa, „Jetzt habe ich Picasso verstanden.“

Wir beendeten unsere Führung mit einer Feedbackrunde und den folgenden Statements:

Der Workshop war für mich sehr informativ und die Dame hat sehr deutlich gesprochen, aber leider wollte ich gerne die Bilder von der Nähe sehen 🙂 – Esmatullah

Die Online-Führung durch das Albertina Museum war für mich sehr spannend, beeindruckend und informativ. Früher habe ich mich nicht wirklich für Kunst interessiert. Aber als ich beim Workshop die Werke von Claude Monet, Paul Signac und Pablo Picasso gesehen habe, hat das mein Interesse an Kunst geweckt. Auch die Möglichkeit der Technik, dass die Workshopleiterin  uns das ganze Museum online gezeigt hat, hat mich sehr beeindruckt. Ich möchte unbedingt noch einen Workshop vor Ort im Museum Albertina besuchen. Danke für dieses tolle Angebot. – Abbas

Wir starten mit unseren Buchclubs!

Was ist dein Lieblingsbuch? Welche Erwartungen hast du an den Buchclub? Mein Lieblingsbuch ist… Und habe ich eigentlich ein einziges Lieblingsbuch oder beeindrucken und beeinflussen mich viele Bücher und Geschichten? Die Antworten waren so vielfältig, wie die Erwartungen an den START-Wien Buchclub.

Wir haben uns für die Bücher „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood und „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson (demokratisch) entschieden, beide Romane sind bekannte Besteller, wurden in vielen Sprachen übersetzt und zu Filmen und Serien adaptiert.

In der heutigen Einheit besprachen wir die ersten Kapitel der Romane, dabei wurde der Inhalt interaktiv durch ein Quiz vermittelt und die Protagonist*innen durch Rollenspiele eingehender analysiert. Anregend und informativ waren die Diskussionen, die über den Inhalt hinaus gingen und aktuelle Themen und Debatten, wie Diktatur, Religion, Gesellschaftsmodelle, Feminismus und Diskriminierung („Der Report der Magd“) oder Weltgeschichte, Abenteuer, hohes Lebensalter, Altersheime und Sterben („Der Hundertjährige“) beinhalteten.

Und am Ende der ersten Einheit waren sich die Leser*innen sehr einig, der Buchclub war „überhaupt nicht langweilig, sondern sehr interessant und spannend“. Da leuchtet das literarische Herz! Ein herzliches Danke geht an unsere START-Alumna Zuzana, die die Buchclubs leitet!

Es war wirklich sehr sehr cool, Zuzana hatte nicht so eine „to do“ liste die sie abhacken wollte sondern sie hat drauf geschaut was wir so besprechen wollen. Fand es außerdem sehr gut, dass wir nicht nur den Inhalt sondern auch die Themen die vorkommen, besprochen haben. -Rawina

Ich fand die Gestaltung und den Ablauf des Buchclubs sehr spannenden und mega interessant, da wir über aktuelle Themen diskutieren konnten, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind. -Mariam

Ich fand den Buchclub sehr amüsant und interessant.
Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Anders als meine Erwartungen haben wir nicht nur die Geschichte des Buches besprochen, sondern auch die Ereignisse des Buches mit Themen aus unserer Gesellschaft verknüpft. Das hat dazu geführt, dass wir die Hintergedanken des Autors besser interpretieren konnten. Sehr interessant! -Omran

Wieder heute dürfte ich ein neues Erlebnis trotz der Pandemie durch Start erleben. Zum ersten Mal war ich heute vor paar Stunden in einem Zoommeeting eines Buchclubs, es war sehr unterhaltsam, wir haben über das Buch gesprochen und haben die Figuren charakterisiert, dazu noch haben wir Trailer der Verfilmung des Buches gesehen. Das Thema war spannend und betrifft unsere Gesellschaft. -Asmaa

Der Workshop war super spannender als ich mir vorgestellt habe. Wir haben die fundamentalen Themen aus dem Buch in Betracht gezogen und diese mit den heutigen gesellschaftlichen Komplikationen verglichen. Darüber hinaus fand ich das Quiz auch super gut! -Mostafa

Plaudereispecial mit Katrin und Lina

Kurz vor den Winterferien fand ein digitales Zusammentreffen mit ein paar Wiener Stipendiat*innen, Katrin und Lina statt. Ein entspannter und anregender Austausch zwischen allen Beteiligten, wonach wir gemeinsam mit neuen Impulsen und Ideen den Abend ausklingen haben lassen.

Aufgrund den Covid-19 Hygienemaßnahmen haben wir einige unserer Stipendiat*innen seit längerem nicht mehr in unseren Büroräumlichkeiten antreffen oder bei Workshops persönlich betreuen können. Aus diesem Anlass haben wir eine online Gesprächsrunde wie bereits im Frühjahr organisiert und waren sehr erfreut, dass sich einige freiwillig an einem Donnerstagabend blicken ließen trotz der vielen Unterrichtseinheiten und Aufgaben, die derzeit ohnehin nur online stattfinden. Als sich die einzelnen Kamerafenster öffneten, hatten wir überraschende Bildkacheln mit neuen Looks und den jeweiligen Geschichten dazu. Zum Aufwärmen in das „Plaudereispecial“ mit Katrin und Lina, haben wir einleitend mit einem Namensquiz gestartet und erfreulich feststellen dürfen, dass die Stipendiat*innen auch nach einem längeren Wiedersehen die Namen nicht vergessen hatten.

Nach einem kurzen Check-In, wie es den Anwesenden in der Schule und mit dem „Distance-Learning“ geht, schnappte Rawina das Thema auf und erzählte uns von ihrem ZIB2 – Interview mit der folgenden Aussage: „Wenn meine Geschwister und ich alle im selben Raum sind, dann wird es manchmal stressig, aber wir kriegen das gut hin und teilen uns ein.“1

Da wir uns nicht all zu lange mit der Thematik zum Schulalltag aufhalten wollten, landeten wir bei den Shoppinggelüsten von den Stipendiat*innen am „Black Friday“ und die daraus resultierenden Gesprächsfäden. Zum einem unterhielten wir uns über die jeweiligen Vor – und Nachteile einiger Produkten, die am „Black Friday“ verkauft werden sowie auch über die Plattformen, auf welchen diese veräußert werden. Dabei gestand sich fast jeder ein dem Konsumrausch zu unterliegen. Von Siham erfuhren wir jedoch, dass sie dieses Jahr besonders darauf achtet weniger zu konsumieren, da ihr die damit verbundenen kapitalistischen und Umweltaspekte von großer Bedeutung sind.

Nach der regen Diskussion verabschiedeten wir uns, geladen mit neuen Gesprächsthemen für die Winterferien von denen ihr in wenigen Wochen erfahren werdet.

 

1„ZIB2 am Sonntag | 21.50 Uhr“. Peter Babutzky. Rawina Sahak. ORF TV THEK. Wien, So, 6.12.2020, 09:41 min. Video.

Mein soziales Engagement in meiner Schule

Eray ist HAK-Schüler und START-Wien Stipendiat. Neben seinem sozialen Engagement in der Schule, übt er extracurriculare Aktivitäten aus. Als neu gewählter Schulsprecher für das Jahr 2020/21, hat sich Eray einiges vorgenommen , mitunter ein ganzheitliches Nachhilfesystem von und für Mitschüler*innen.

Mein Name ist Eray Öztürk und ich bin 19 Jahre alt. Meine Eltern kommen aus der Türkei, ich bin geboren und aufgewachsen in Wien.

Derzeit besuche ich die vierte Klasse der Handelsakademie – Schulen des BFI Wien. In den letzten vier Jahren konnte ich mich gut in meiner Schule engagieren. Anfang Oktober 2020 wurde ich auch zum Schulsprecher gewählt, mit dem Ziel Schüler*innen zu motivieren sowie ihnen bei schulischen und familiären Problemen zu unterstützen. Des Weiteren habe ich gemerkt, dass man noch einige Sachen besser und neu einführen könnte.

Zu meinen Hauptzielen in diesem Schuljahr gehören, dass die 18-jährigen in den Pausen raus dürfen, da dies bei uns für alle verboten ist. Zumindest die Volljährigen sollen davon ausgeschlossen sein, deshalb haben wir das Schulsprecher*innenteam uns zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt. Der Direktor war dessen überzeugt und bereit für ein Probemonat. Jedoch müssen wir vorerst dieses Projekt verschieben, da momentan alle Schulen geschlossen sind.

Weiters wollte ich den Schüler*innen das Gefühl geben, dass sie sich jeder Zeit bei mir melden können, egal worum es geht. Auch während Home-Schooling kann ich dank unserer WhatsApp-Gruppe mit den Klassensprecher*innen über klasseninterne sowie allgemeine Missverständnisse besser und leichter austauschen.

Vor dem Amt als Schulsprecher hatte ich auch an verschiedenen außerschulischen Aktivitäten teilgenommen. Dazu gehört die Teilnahme am Debattierclub, wo man seine Sprache und Rhetorik sehr gut verbessern kann. Zudem finden jedes Jahr die Wiener sowie Österreich Meisterschaften statt. Letztes Jahr habe ich mit meinen Kolleg*innen unsere Schule vertreten. Genauso habe ich bei der Modell UNO mitgemacht, eine zweitägige Simulation der UNO Konferenz mit Schüler*innen im Vienna International Center. So eine Erfahrung war sehr besonders für mich, da ich viele Einblicke bekommen habe wie so eine UNO Konferenz stattfinden würde.

Weiters habe ich mit meiner Klasse an einem Elternabend ein Buffet organisiert. Mit den Einnahmen wollten wir in erster Linie Mitschüler*innen aus unserer Klasse finanziell unterstützen. Letztes Jahr bot ich auch Nachhilfe an, um mein Wissen mit meinen Mitschüler*innen zu teilen und dafür zu sorgen, dass sie das Jahr bestehen, jedoch habe ich zurzeit wenig Zeit dafür. Deswegen habe ich meine Mitschüler*innen dazu motiviert, ein Nachhifesystem für unsere Schule zu erstellen und sich gegenseitig zu helfen.