START-OÖ Newsletter April 2021

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

Mathematik-Gruppennachhilfe bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipendiat*innen treffen sich ein- bis zweimal im Monat mit unserem Mathematiklehrer Herrn Entlicher online auf Skype, um verschiedene Themen zu vertiefen.

Es wurden bereits die Themen Wahrscheinlichkeit, Funktionen und Trigonometrie behandelt. Beim letzten Termin wurde intensiv zu Binomialverteilung und Kosten- und Preistheorie gearbeitet. Herr Entlicher versteht es, den oftmals schwierigen Stoff und scheinbar unverständliche Theorie mit vielen Beispielen darzustellen. Dabei geht er geduldig auf die Fragen unserer Stipendiat*innen ein.

So kann die Zeit des digitalen Lernens optimal genutzt werden, um vergangene und vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene Stoffgebiete zu wiederholen und zu festigen. Somit sind die Stipendiat*innen gut gerüstet für die nächsten Schularbeiten.

Textanalyse / -interpretation bei START-OÖ

Wie wird eine Textanalyse bzw. eine Textinterpretation geschrieben? Was müssen diese Textsorten beinhalten? Diese und noch mehr Fragen konnten die Stipendiat*innen beim Workshop mit Trainerin Sabrina Gierlinger von der Lernwerkstatt Linz klären.

Dabei wurde nicht nur auf den Aufbau der Testsorten eigegangen, sondern es wurden auch Übungen zur formalen Analyse von fiktionalen Texten und Gedichten gemacht. Bei fiktionalen Texten spielen vor allem Struktur, Sprache, Figuren, etc. eine große Rolle, bei Gedichten sind das lyrische Ich, das Reimschema, die Kadenz, etc. von Relevanz. Auch die Aussagen und die Absicht hinter gewisser Sprache und Stilmitteln wurde interpretiert.

„Ich fand den Workshop mega interessant, vor allem gehen wir das auch gerade in der Schule durch und das hat mir sehr geholfen vieles besser zu verstehen, was in der Schule nicht so gut und ausführlich erklärt wurde. Ich konnte mir vieles mitnehmen auch wenn es viel Theorie war.“ Stipendiatin Anni

„Die Sorten Textanalyse und Textinterpretation sind nicht immer einfach zu verstehen und auch vor allem den Unterschied zu kennen. In diesem Workshop hat sich das bei mir geändert. Ich verstehe jetzt diese beiden Textsorten und unsere Trainerin Sabrina Gierlinger hat es richtig gut gemacht und auch anhand von Beispielen erklärt, dadurch wurde es noch verständlicher. Vielen Dank an unsere Trainerin und an START :)“ Stipendiatin Samar

Zu Besuch beim Landestheater Linz

Am Montag 29.03.2021 und am Dienstag 30.03.2021 haben wir gemeinsam online von der Couch aus das Landestheaters Linz besucht! Am Montag haben wir uns auf der Netzbühne das Stück „Faust Short-Cuts“ im Stream angesehen, am Dienstag durften wir eine Nachbesprechung und eine online Führung durch das Schauspielhaus besuchen.

Wir hatten die Möglichkeit gehabt, von zu Hause das Musiktheater zu besuchen und uns auch ein Theaterstück anzuschauen, das vom Darsteller Friedrich Eidenberger allein gespielt wurde. Das Stück war gemischt zwischen Erzählungen von der Hauptfigur Fritz und Szenen aus Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Fritz erklärt am Anfang, dass Faust ein Klassiker ist und unbedingt im Musiktheater gespielt werden muss. Er hat selbst einmal bei einer Aufführung mitgewirkt, als er ein Kind war. Und da beginnt Fritz von der Geschichte von Faust zu erzählen, gemischt mit seinen Erlebnissen auf der Bühne. Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat dabei immer zwischen unterschiedlichen Rollen gewechselt (zB Faust, Mephisto, Gretchen, etc). Nach dem Stück, das eine Stunde und 30 Minuten dauerte, haben wir diskutiert, wie das Stück war und uns für unsere nächsten Termin Fragen überlegt.

Denn am Dienstag durften wir eine exklusive Talkrunde mit dem Darsteller Friedrich Eidenberger vom Stück, die Regisseurin Nele Neitzke, der Dramaturgin Christine Härter und START-Pate Florian Brunner haben. Sie haben uns alles erklärt, was und wo im Theater passiert und wer was macht, auch was man als Darsteller können muss, um einem Stück alleine spielen zu können und viele andere interessante Infos über den Schauspielen. Am Ende hatten wir eine Online-Führung durch das Schauspielhaus gehabt, was sehr spannend war, denn wir haben nicht nur die Bühne und den Zuschauerraum gesehen, sondern hatten auch einen Blick hinter die Kulissen wagen.

Ein riesiger Dank an unseren Paten Herrn Brunner, der uns die beiden großartigen Termine organisiert hat, denn wir haben uns viele interessante Infos mitgenommen und hatten große Freude, durch das Theater „gehen“ zu dürfen und mit den Mitarbeiter/innen des Stückes reden und ihnen Fragen stellen durften.

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

„Der Klassiker „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe ist ein allzu bekanntes Werk. Meist von Literaturenthusiasten geliebt und selbst die nichts mit Literatur anfangen können, haben zumindest den Name gehört. Deswegen freuen wir uns, dass wir obgleich unserem unterschiedlichem Vorwissen bezüglich Faust die Gelegenheit bekommen haben, Faust trotz der Pandemie zu genießen, nämlich online! 
Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat mithilfe seines Teams eine hervorragende und kreative Solo-Vorstellung hingelegt, die uns so sehr begeistert hat, dass es uns mehr als neugierig gemacht hat, wie die Produktion dahinter dies ermöglicht hat. Glücklicherweise haben wir auch die Chance, die Verantwortlichen online zu treffen! Als wären sie nicht freundlich genug gewesen unsere Fragen zu beantworten, haben sie uns zusätzlich per Kamera durchs Theater geführt und uns ein Blick beschert, wie es hinter der Kulissen aussieht. Ein schöner Tag, Theater zu genießen!“ Alumnus Toni

„How to Arbeitnehmerveranlagung“ – mit der AK OÖ

Am Dienstag, dem 30. März 2021 hat Frau Hutterer, die als Referentin in der Abteilung Rechtsschutz bei der AK OÖ arbeitet, einen Workshop zum Thema „Arbeitnehmerveranlagung/Lohnsteuer“ für uns abgehalten. Die Arbeitnehmerveranlagung, oder auch Lohnsteuerausgleich genannt, ist ein Thema, mit dem viele Berufstätige einmal im Jahr zu tun haben. Aber auch Schüler*innen und Student*innen können in gewissen Situationen davon profitieren.

In diesem Workshop wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Was ist die Arbeitnehmerveranlagung? Wie kann ich Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen? Was sind Werbungskosten?

Gemeinsam gingen wir die Möglichkeiten durch, die einem zur Verfügung stehen, eine Arbeitnehmerveranlagung einzureichen. Unteranderem FinanzOnline, um sie Online abzuhandeln oder schriftlich per entsprechendem Formular. Schritt für Schritt gingen wir dann ein entsprechendes Formular durch. Frau Hutterer hat uns natürlich jegliche aufkommenden Fragen beantwortet und hat uns genau erklärt, auf was zu achten ist und wo wir uns informieren können. Sie hat uns die Homepage der AK gezeigt, bei der es  unter dem Punkt „Beratung“ verschiedene Rubriken gibt, wo man sich informieren kann, beziehungsweise wo man alle Details zu Abschreibungen nachlesen kann. Falls man spezifischere Fragen hat, dann kann man sich auch bei der Lohnsteuerberatung der AK melden.

Auch klärte sie uns über die Hintergründe von bestimmten Regelungen auf, erklärte uns zum Beispiel wie die Abschreibung von Notebook und Laptop funktioniert und über welchen Zeitraum Gegenstände mit teilweise Privaten gebraucht abgeschrieben werden können.

Schülerinnen und Schüler, sowie Studenten, welche ein zum Beispiel Ferialpraktikum gemacht haben und damit über die Geringfügigkeitsgrenze gekommen sind, könnten Anspruche auf die vom Arbeitgeber abgeführte Lohnsteuer haben, wenn die unter der Steuergrenze von 11.000€ pro Jahr liegen. Das trifft bestimmt auf einige von uns zu. Darüber hinaus besteht für jede*n Bürger*in der Anspruch die Arbeitnehmerveranlagung bis zu 5 Jahre rückwirkend zu stellen.

Der Workshop war sehr hilfreich, da Frau Hutterer versucht hat alles sehr einfach zu erklären und uns auch gezeigt hat, wo wir uns informieren können, falls wir Fragen haben sollten. Wir bedanken uns bei Frau Hutterer für diesen informativen Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Irma und Stipendiat Yusuf

Das Internet neu erfinden!?

Online Schreibtischbesuch bei Christian Linker, Jugendbuchautor, am Samstag den 27.03.2021. Viele Fragen sind im Rahmen des Buchclubs zum gemeinsamen Lesestoff – INFLUENCE Fehler im System aufgetaucht und diskutiert worden. Ideal, wenn man alle diese Fragen dem Autor gleich selbst stellen kann.

„Meine Mutter wünscht sich öfter, das Internet wäre mal weg oder wenigstens Facebook und Insta!“, meint Stipendiatin Khadija auf die Frage, ob das Internet ganz neu gedacht und aufgebaut werden soll. Das ist auch die zentrale Frage, mit der sich Amir und Kaliope, Hauptpersonen in Linkers Buch INFLUENCE beschäftigen. Durch Zufall gelangen sie an einen Chip mit dem sie es in der Hand haben, einen Trojaner zu deaktivieren, der das Netzt weltweit lahmlegt. Stipendiat Eray ist ähnlicher Meinung, er hält das Internet prinzipiell für wichtig. Seiner Meinung nach ist Social Media und Internet nicht das gleiche. „Social Media ist nicht mehr menschlich, das hat wirklich viele negative Seiten, aber das Internet an sich ist eine gute Sache!“ meint er.

Viel wissen, wollten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aber auch darüber, wie eine Geschichte oder ein Buch entsteht, wie Christian Linker die Heldinnen und Helden erfindet und ob auch Elemente aus seinem Leben in den Büchern auftauchen. Ganz besonders interessierte sich Sharifa für die Hauptperson Amir. Sie wollte wissen, warum der Held ausgerechnet Amir und nicht Peter heißt. „Ich hatte ein Erlebnis in einer Schule in Köln. Ein Schüler hat mich gefragt: Wo sind eigentlich die Türken in deiner Geschichte? Ich hab mir jetzt selbst zwar keine Quote gesetzt, aber ich fand es war an der Zeit, da mal was zu ändern und nicht alle Figuren so ähnlich sein zu lassen wie ich.“ erklärt Christian Linker.

Schriftsteller, ein Job mit Zukunft?
„Sind sie zufrieden als Autor mit ihrer Stellung in der Gesellschaft? Ist das ein Job mit Zukunft?“ wollte Stipendiat Eray abschließend noch wissen. „Das Geschichtenerzählen wird es immer geben, ich glaube es wird auch immer Leute geben, die sich Geschichten ausdenken, auch wenn sich die Möglichkeiten und die Art zu erzählen ändert. Aber der Buchmarkt wächst ja noch immer…“ fasst Christian Linker zusammen.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

 Samar: „Ich fand die Lesung mit Autor Christian Linker sehr spannend. Wir hatten die exklusive Gelegenheit ihn Fragen über das Buch oder auch über ihn selbst zu stellen. Es gab so viele Fragen, die Christian Linker auch alle offen beantwortet hat. Ich fand es wirklich toll diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank Christian Linker für diesen interessanten Austausch :)“

Maisam: „Herr Linker hat uns die versteckte Seite der Welt von Schriftstellern enthüllt. Er hat uns gezeigt z.B., dass viel mehr hinter dem ist, was man normalerweise nicht denkt. Herr Linker schreibt für jede gedachte Person erstmal eine ganze Geschichte und dann nutzt er sie zu einer Hauptgeschichte. Es war eine große Freude, dass man bei Solche Vereinbarungen dabei sein darf.“

Mihi: „Heute am 27.03.2021 hatten wir ein Zoom-Meeting mit dem Autor Christian Linker und haben über sein Buch Influence Fehler im System geredet bzw. diskutiert. Es war ein sehr spannendes Gespräch, da wir alle sehr neugierig waren und viele Fragen hatten. Mir persönlich hat es sehr gefallen mit einem Autor über so viele spannende Themen wie zum Beispiel das Internet, die Jugend etc. zu sprechen.“

Khadija: „Ich habe die Diskussion eigentlich schön gefunden. Die meisten Fragen wurden beantwortet und es war auch spannend, wie er es anfängt eine Geschichten zu schreiben. Ich fand es toll, dass er seinen Weg als Schriftsteller verfolgt hat, obwohl die Familie das nicht unbedingt unterstützt hat. Ich fand auch gut, dass der Held Amir heißt. Es ist ein sehr toller Name und damit wird auch gesagt, dass die Helden einer Geschichte auch sehr vielfältig sein können.“

Wie war das nochmal?

Am letzten Freitag erhielten sieben Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg und eine Stipendiatin aus Oberösterreich die Gelegenheit, mit unserer Deutschtrainerin Constanze grundlegende Grammatikregeln zu wiederholen. Anhand von unterschiedlichen Übungsbeispielen wurden unter anderem die Wortarten, die Satzglieder und die Verbstellungen im Deutschen gefestigt. Bilder und Eselsbrücken wurden dazu genutzt, um die grundlegenden Regeln spielerisch zu wiederholen.

Unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen im Deutschgrammatikkurs

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Deutschnachmittag mit Constanze

Rusul

Gestern haben wir mit Constanze ein bisschen Deutschgrammatik geübt, aber gleichzeitig haben wir unglaublich viele neue Sachen gelernt. Mit Constanze war es anders, Deutsch zu lernen. Denn bei ihr lernt man, sich und seine Deutschkenntnisse zu verbessern und hat sogar Spaß.

Rasia

Liebe Constanze, 

ich fand den Kurs sehr spannend vor allem deine Powerpoint mit den Übungen und Fragen. Die kleinen Zusammenfassungen am Ende der Übungen und deine Erklärungen fand ich auch gut. Die Eselsbrücke mit der Lokomotive war eine sehr gute Idee. Ich persönlich merke mir Sachen mit Eselsbrücken sehr gut.    
Für mich war er eine gute Wiederholung.

Der nächste Grammatikkurs mit Constanze findet am Samstag, den 1. Mai statt.

Kosmetikdschungel – was steckt dahinter?

Am 13.03.2021 hatte START – OÖ einen online Workshop über Naturkosmetik mit dem Forschungs- und Bildungsverein Umblick. Dabei widmeten wir uns den Fragen, was der Unterschied zwischen Naturkosmetik und herkömmlicher Kosmetik ist, wie man Naturkosmetik erkennt und wie ich mir selbst leicht Naturkosmetik herstellen kann.

Am Anfang haben kurz über unser eigenes Wissen und unsere Erfahrungen mit Naturkosmetik diskutiert. Danach bekamen wir von Michaela und Alexandra einen interessanten Vortrag, in dem die häufigsten und meist schädlichen Inhaltsstoffen von Kosmetikprodukten und ihre Funktion erklärt wurden. Dabei wurde uns klar, was Paraffine und Parabene sind und, dass sie in vielen Produkten enthalten sind, aber keineswegs optimal für unsere Haut sind. Michaela und Alexandra haben uns die App Code Checker gezeigt, mit der wir Produkte mit schädlichen Inhaltsstoffen leicht erkennen können und in Zukunft auch noch einmal darüber nachdenken werden, ob wir dieses Kosmetikprodukt benutzen wollen.

Zum Schluss haben wir uns selbst an Kosmetikprodukten versucht. Mit ganze einfachen Haushaltsmitteln haben wir gemeinsam ein Trockenshampoo und eine Deocreme hergestellt.

So fanden unsere Stipendiat*innen den Workshop:

Der Workshop von Umblick, der von Michaela und Alexandra über Naturkosmetik referiert wurde, hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns nie gelangweilt, weil der Workshop sehr kreative und interaktive war. Wir haben uns mit Themen wie herkömmliche Kosmetik und zertifizierte Naturkosmetik beschäftigt. Außerdem haben wir gelernt, dass manche Inhaltstoffe in Kosmetika trotz ihre Vorteile, viele gefährliche Nachteile haben. Sie können krebserregend oder umweltschädigend sein.“ – Ali Reza

Wir haben gelernt welche Stoffe schädlich sind und welche nicht. Dafür gibt es Apps, wie CodeCheck oder ToxFox. Zudem hatten wir auch am Ende die Möglichkeit selber Naturkosmetik herzustellen. Wir haben gemeinsam ein Trockenschampoo und eine Deocreme aus nicht mehr als drei Zutaten gemacht. Vielen Dank für diesen informativen und tollen Workshop 🙂“ – Samar

Vielen Dank an Umblick und speziall an Michaela und Alexandra für den spannenden Workshop!

Populismus, Anti-Corona-Demos, Verschwörungstheorien – was passiert gerade auf der Welt?

START-OÖ und START-Vbg hatten einen gemeinsamen Workshop mit PolEdu, bei welchem aktuelle politische Themen behandelt wurden. Workshopleiter Pascal diskutierte mit den Stipendiat*innen über Corona, die Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Schule, Demonstrationen, Impfung, und die wirtschaftlichen Auswirkungen. Im zweiten Teil des Seminares befassten sich die Teilnehmer*innen mit der aktuellen Situation in Myanmar und sprachen über politischen Aktivismus. Zum Schluss durften die Stipendiat*innen noch Instagram-Profile von Politikern analysieren.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Es war sehr interessant, und  wir konnten die heutige Situation Österreichs besser verstehen und mehr darüber wissen. Weiters waren auch die Diskussionen sehr spannend, man hat die Meinung der Anderen gehört und auch seine geäußert. Danke sehr!“ (Abdul)

„Ich fand es interessant, wie wir über alle politische Themen, die wir gewählt haben, diskutiert haben. Am meisten hat mir das Coronaimpfungsthema gefallen, da ich der Meinung vieler anderer gehört habe. Ich mochte, wie Pascal uns am Ende die Instagram-Site von 4 Politikern gegeben hat und uns diese analysieren lassen hat.“ (Tamara)

„Bei diesem Workshop hat mir eigentlich alles gut gefallen. Am meisten hat mir die Diskussionen über: Welche politische Themen uns derzeit beschäftigt. Ich finde es sehr gut, wenn wir über aktuelle Themen sprechen und von jede/jeder deren Meinungen zu hören. Bei Thema „Was passiert gerade auf dieser Welt“ war auch einige neue Informationen dabei.“ (Hafizullah)

„Ich fand den Workshop sehr interessant, denn man konnte sehr vieles zum Thema Corona, Impfen, Wirtschaftskrise und Politiker mitnehmen. Wir haben über diesen Themen miteinander diskutiert und haben auch vieles aus anderen Perspektiven betrachtet. Vielen Dank an Pascal und START für diese tolle Gelegenheit.“ (Sharifa)

„Der Workshop mit PolEdu hat mir sehr gefallen. Vor allem die gemeinsame Diskussionen zu verschiedenen Themen fand sehr interessant. Jeder hatte natürlich seine eigene Meinungen, trotzdem war es eine respektvolle Atmosphäre. Vielen Dank für dieses Chance!“ (Eray)

„Mir hat beim Workshop gefallen, dass wir bei jedem Thema immer wieder mit diskutieren konnten. Dadurch entstand auch eine interessante Runde, da man auch sehen konnte, was die anderen davon halten. Außerdem fand ich es gut, dass Pascal uns erzählt hat, was auf der Welt passiert von dem man eher weniger in den Medien mitkriegt. Danke Pascal für diesen interaktiven Workshop :)“ (Samar)

Talkreihe – Weltfrauentag

Anlässlich zum Weltfrauentag hatten die Stipendiatinnen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg die Möglichkeit zwei Powerfrauen näher kennenzulernen. Zunächst gab es von Frau Habiba Memedoska, MA einen interessanten Input zum Thema Frauen am Arbeitsmarkt. Sie selbst als Personalmanagerin hat uns über die vielen Lücken und Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in der Arbeitswelt aufgeklärt. Auch die Mehrfachdiskriminerung in der Berufswelt war ein wichtiger Diskussionspunkt. Nach vielen Fragen und einer spannenden Diskussion haben die Stipendiatinnen mit START Alumna Betül Tomakin über verschiedene Themen wie Emanzipation, Intersektionlität und Feminismus diskutiert. Es war ein sehr empowernder Abend für die Stipendiatinnen.

“Als junge Frau finde ich es sehr wichtig sich selbst zu informieren, dafür war dieser Workshop die perfekte Möglichkeit.” Sarah, OÖ

„Ich fand den Talk über den Weltfrauentag und Feminismus nicht nur interessant, sondern auch sehr relevant für uns junge Mädchen und Jungs. Es ist oft schwer zu verstehen wie man sich selbst einbauen kann, um Bewegungen zu unterstützen, die einen am Herzen liegen. Doch oft braucht man nicht viel dafür wie wir im Workshop mitbekommen haben. Man braucht: Wissen, eine Stimme und den Mut sie für das richtige zu benutzen. Besonders beim Aspekt Wissen haben wir in diesem Workshop viele Fakten gehört bekommen, die Theorien über die immer noch unfaire Stellung zwischen Frau und Mann, bestätigen und die wir auch nennen dürfen und sollten, um gehört zu werden. Im Allgemeinen, hat mich der Workshop inspiriert so viel ich kann an mir selbst zu arbeiten und mir Wissen anzueignen, um irgendwann Mal ein Beispiel für andere junge Mädchen sein zu können!“Gentijana, NÖ

Mein Beitrag zum Weltklima

Welchen Beitrag jede*r Einzelne von uns zum Thema Klimaschutz leisten kann, fragten sich einige Stipendiat*innen aus Oberösterreich und Salzburg am Samstag, den 27. Februar 2021 bei einem Webinar gemeinsam mit Christian Humer von Südwind.

Am Anfang haben wir die Themen Klima, Klimawandel und Klimaschutz im Allgemeinen kurz durchbesprochen, um danach über einige Fragen Genaueres zu erfahren bzw. zu diskutieren. Beispielsweise sind wir der Frage nachgegangen, was eine Handcreme, eine Tiefkühlpizza und ein Waschmittel gemeinsam haben.

Gegen Ende des Workshops haben wir uns mit unseren Möglichkeiten, wie wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, beschäftigt. Bei der dadurch entstehenden Diskussion haben alle Stipendiat*innen eifrig ihre Ideen und Vorschläge eingebracht. Von ordentlicher Mülltrennung, über das Benützen von öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zur Bedeutung von regionalen Einkäufen, war alles dabei.

Ein Statement von Teilnehmerin Tamara (OÖ):

Der Workshop von Südwind, der von Herrn Christian Humer über das Weltklima vorgetragen wurde, hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern ich habe auch viel über unser Klima gelernt. Zum Beispiel, welche Treibhausgase wir verursachen und wie diese in unsere Atmosphäre eingeschlossen sind und damit unser Klima beschädigen. Natürlich habe ich auch einige Ideen, wie wir unsere Welt beschützen und unterstützen können, gelernt. 😊“

Vielen Dank an Christian Humer und Südwind für den tollen, interaktiven Workshop!

START-OÖ wird kreativ beim Portraitzeichnen

Am Sonntag, den 21.02.2021 hatten wir einen Portraitzeichnen Workshop mit Soso, welcher mir sehr gut gefallen hat.

Wir haben mit einfachen Schritten das Portraitzeichnen gelernt. Soso hat uns mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsleveln beigebracht, wie jeder ein schönes Portrait zeichnen kann. Zuerst haben wir mit dem ersten Level begonnen, wo wir die Grundlagen des Zeichnens lernten. Es gab drei verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Personen, um so auch besser zu lernen auf die unterschiedlichen Details zu achten. Wir haben ganz einfach mit den Grundzügen angefangen, um uns so auf das nächste Level vorzubereiten. Beim zweiten Level haben wir die gleichen Personen noch einmal gezeichnet, nur mit mehr Details und Schattierungen, um unser Portrait realistischer aussehen zu lassen. Bereits nach dem zweiten Level haben wir tolle Portraits gezeichnet. Teilweise haben wir Stipis zum ersten Mal ein Portrait gezeichnet und nach diesem Workshop hat jeder von uns drei tolle Zeichnungen hinbekommen.

Soso hat diesen Workshop sehr gut gemacht. Danke Soso, dass du dir für uns Zeit genommen hast 🙂

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

VWA – Trainig für NÖ, OÖ & Salzburg Teil 2

Am 20. Februar hatten die Stipendiat*inn der 7. Klassen AHS den Folgetermin für das VWA – Coaching. Nachdem sich die Schüler*innen schon beim ersten Termin mit der Themenfindung und den Grundlagen einer vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftigt, wurde bei diesem Termin schon konkreter an der Zusammenstellung des Projekts gearbeitet. Schwerpunkt waren die Erstellung eines Exposés und die Gliederung der einzelnen VWA. Dabei hat sich unser Workshopleiter Markus Rheindorfer sehr viel Zeit genommen, um die einzelnen Arbeiten durchzubesprechen und wertvolle Tipps mit auf dem Weg zu geben. Auch das Zitieren und die richtige wissenschaftliche Sprache wurden kurz erklärt.

Einige Statements der Teilnehmer*innen:

Der Workshop war wieder einmal sehr hilfreich. Wir haben die wichtigsten Punkte eines Exposés besprochen, dann haben wir noch einmal das Zitieren genauer gelernt. Außerdem haben wir das weitere Vorgehen durch gemacht, was wir nachdem wir das Exposé schon fertig haben, machen sollen. Mir hat der Workshop sehr gefallen, da ich viel mit nehmen konnte. Vielen Dank Markus, dass Sie uns immer wieder weiter helfen 🙂“ – Samar (OÖ)

Heute hatten wir eine Weiterführung eines ehemaligen Workshops im Bezug auf die kommende VWA für uns Schüler. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen und ich habe auch viel Neues dazu gelernt. Es herrschte auch während der Konferenz eine angenehme Atmosphäre und war sehr informativ.“ – Mihi (Salzburg)

Ich fand den 2. Teil vom VWA-Workshop genau so super wie den ersten. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus beim Zitieren, beim Schreiben des Erwartungshorizonts und beim Aufbau der Vwa. Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch sehr gut einteilen 😊“ – Sara (NÖ)

Vielen Dank an Markus Rheindorf für die beiden wirklich tollen VWA – Workshops!

START meets Faika El-Nagashi

If you can see it, you can be it!

Unsere Talk Reihe haben wir mit der Nationalratsabgeordneten Frau Mag. Faika El-Nagashi fortgesetzt. Faika El-Nagashi ist seit Oktober 2019 Abgeordnete im österreichischen Parlament und ist im Grünen Parlamentsklub Bereichssprecherin für Integration- und Diversitätspolitik, Zivilgesellschaft und Tierschutz. Davor war sie von 2015-2019 Landtagsabgeordnete und Mitglied des Wiener Gemeinderates. Auch damals setzte sie sich stark für die Bereiche wie Menschenrechte, Migration, Intersektionalität und LGBTIQ-Rechte etc ein. Unsere Stipendiat*innen hatten die exklusive Möglichkeit mit ihr über ihren Werdegang und ihr Leben als leidenschaftliche Politikerin mit ungarisch-ägyptischen Wurzeln zu plaudern. Es war ein sehr inspirierendes und motivierendes Gespräch für alle! Wir bedanken uns recht herzlich von Frau Mag Faika El-Nagashi und wünschen ihr noch viel Erfolg!  

Dieser Workshop zählt bestimmt zu einem meiner Lieblingsworkshops! Speziell fand ich diese persönliche Atmosphäre mit Faika und den Stipis echt cool und die vielen motivierenden Worte die wir zu hören bekommen haben. Ein Motto werde ich mir zum Beispiel bestimmt auf ewig merken : „If you can see it, you can be it“ Das hat mich auch sehr motiviert viel auszuprobieren, um mein Ziel im Leben zu finden und zu verfolgen. Gentijana

Am 19.02.2021 trafen wir, die Stipis, Faika El-Nagashi, eine Abgeordnete zum Nationalrat der Grünen. Wie wir, die Stipendiaten, hat auch sie eine „Migrations-Biografie“. Sie gab uns Mut und zeigte uns wie unsere Zukunft aussehen kann. Die Besprechung mit Faika war inspirationsvoll und ihre Geschichte sehr belehrend.  Vielen Dank für diese Chance! Eray

Ich fand alle Informationen, die Frau Faika El-Nagashi uns erzählte, sehr interessant und ich fand es sehr inspirierend, wie wir ihren Hintergrund besser kennengelernt haben und wie sie all die Probleme und das Mobbing überwinden und zu dem werden konnte, was sie jetzt ist. Hayma

Das Gespräch war sehr interessant finde ich. Ich konnte viel mehr über das Leben eines Politikers lernen und finde es war super im allgemeinen Danke !  Mohammad

INFLUENCE

„Lesen ist reisen im Kopf!“, diesen gern zitierten Spruch kennen sicher viele zur Genüge aus dem Unterricht. Aber in Zeiten einer Pandemie mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, mit daheim lernen, daheim turnen, daheim die Wände hochgehen eigentlich gar keine schlechte Empfehlung, um mal raus zu kommen! So könnte man die Ideen zum ersten gemeinsamen Buchclub von START-Oberösterreich und Salzburg zusammenfassen. Die aktuelle Situation stellt jede und jeden Einzelne_n schon vor täglich wechselnde Herausforderungen, verlangt von uns Flexibilität, Improvisationstalent und kreative Bewältigungsstrategien. Jetzt wo vieles nur mehr in digitalen Räumen stattfindet ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, was passieren könnte, wenn das Internet zusammenbricht. Genau das ist die Ausgangssituation, mit der Held Amir im Buch „INFLUENCE – Fehler im System“ von Christian Linker umgehen muss.  Schon bei der ersten Diskussionsrunde moderiert von START-Absolventin Bouchra, sie studiert Deutsch und Geschichte auf Lehramt, diskutierten die teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten detailliert über ihre Beobachtungen zum Buch, tauschten vielfältige Perspektiven und Anknüpfungspunkte zur eigenen Realität aus.

Das sage die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Rusul: „Lesen macht ja Spaß, aber das Lesen mit unserem Buchclub macht sogar mehr Spaß. Gestern haben wir die Stipendiaten und Stipendiatinnen des Start-Salzburgs und Oberösterreichs das Buch Influence Fehler im System besprochen. Außerdem haben wir Stipendiaten*innen mit Lili, Valentina, Constanze und unserem Gast Bouchra die im Buch dargestellten Probleme genauer diskutiert und, wie wir als Jugendliche diese begegnen.“

Eray: „Stell dir vor. Die digitale Welt ist auf einmal offline! Am 12.02.2021 hatten Start Oberösterreich und Start Salzburg ihre erste Buchclub-Besprechung. Zuerst wurde das Buch, „Influence Fehler im System“ von Christian Linker, kurz zusammengefast und später über die Personen und jegliche Themen diskutiert. Die Diskussionen waren interessant, die Moderration makellos und die Stipis sehr freundlich. Vielen Dank für dieses Chance!“

Der zweite Buchclub zum Buch INFLUENCE fand am 06.03.2021 satt gefunden

„Style it right!“ – Bekleiden in der Berufswelt

Am Sonntag, den 14.02.21 hatten wir einen Workshop zum Thema „Style it right“ mit START-OÖ Alumna Selma.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte sie, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch kleiden soll.

Dabei empfahl sie Frauen, dass sie bei einem Vorstellungsgespräch in der Bank beispielsweise Anzüge in dezenten Farben wie dunkelblau oder schwarz tragen können, kombiniert mit einem weißen Hemd. Außerdem können sie knielange Röcke und Kleider tragen, solange die Farbwahl angemessen ist. Auch Schuhe mit maximalen Absatz von 5 cm sind ok, solange man darauf gehen kann.  Bei Accessoires lautet das Motto „Weniger ist mehr“.

Männer sollen am besten im Anzug erscheinen. Auch hier empfiehlt sie dezente Farben. Das Schuhen soll elegant sein. Allgemein ist ein gepflegtes Erscheinungsbild sehr wichtig. Beispielsweise sollen die Haare gepflegt und zusammengebunden sein, damit sie das Gesicht nicht verdecken.

Der Workshop „Style it right“ hat uns viel beigebracht wenn es um Mode und richtige Kleidung für verschiedene Anlässe geht. Wir haben viele Themen besprochen, die mir in meiner Karriere und meinem Alltagsleben helfen. Mir ist aufgefallen wie wichtig die Bekleidung ist, weil mein Outfit kann vieles über mich sagen. Ich hatte schon ein paar mal Vorstellungsgesprächen, wo ich leider kein passendes Outfit anhatte, aber durch diesen Workshop kann ich in Zukunft bei den Vorstellungsgesprächen professioneller wirken„, Stipendiat Reza über den Workshop

Als nächstes haben wir besprochen, wie man sich bei Werkstatt -/ und Bürobesichtigungen kleiden kann.  Bei Werkstattbesichtigungen sollte man warme Kleidungen anziehen und auf feste Schuhe zurückgreifen. Bei Bürobesichtigungen sollte man sich wie bei einem Vorstellungsgespräch kleiden, aber ohne zu übertreiben.

Bei dem Maturaball und der START Aufnahmezeremonie ist elegante Kleidung erforderlich. Die Männer sollen im Anzug erscheinen und die Frauen bestenfalls in Kleidern oder Anzügen.

Zum Schluss haben wir über unser Kaufverhalten gesprochen und kritisch analysiert. Selma hat uns mitgegeben, dass wir bewusster konsumieren sollen, indem wir weniger kaufen und bereits gekauften Dinge weiter zu tragen oder zu verschenken. Außerdem hat sie uns empfohlen auf Second Hand Mode oder Fairtrade Mode zurück zu greifen. Die Diskussion über Fast Fashion war besonders spannend, und die Stipis brachten viele verschiedene Aspekte in die Diskussion ein.

Ein Bericht von Stipendiatin Sharifa

Wie schreibe ich meine Diplomarbeit? – Teil 1

Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg trafen sich in einem Online-Coaching mit Frau Dr. Susanne Korbel von schreibLAUT, um an ihren Diplomarbeiten zu arbeiten. Dabei wurden viele Themen behandelt, wie man eine Diplomarbeit am besten schreibt. Die Stipendiat*innen machten Übungen, um in den Schreibfluss zu kommen, zur Strukturierung ihrer Diplomarbeit und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Frau Korbel erklärte auch den Unterscheid zwischen wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Literatur und gab Tipps zur Recherchearbeit.

Hier die Eindrücke und Gedanken der Stipendiat*innen:

Der Workshop Diplomarbeits-Coaching hat mir gut gefallen. Er war sowohl informativ als auch hilfreich für meine Diplomarbeit. Die Übungen, die gemacht worden sind, waren hilfreich. Man ist in den Schreib-flow langsam reingekommen. Leider ist die Internetverbindung teilweise abgebrochen, deshalb wünsche ich mir beim nächsten Mal eine bessere Plattform (Teams oder Zoom)Salam (NÖ)

Der Workshop zum Thema Diplomarbeits-coaching hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr informativ und konstruktiv. Die Workshopleiterin gab uns ein paar gute Tipps, die uns beim weiterschreiben helfen können und in den Schreibfluss bringen.Soraya (OÖ)

Ich persönlich fand den Workshop über die Abschlussarbeit sehr interessant und hilfsreich. Da wir alle kurz vor dem Schreiben der Abschlussarbeit sind, würde uns helfen, zu wissen, wie man am besten damit anfängt, die wichtigsten Schritte, die häufigsten Fehler, die wir vermeiden sollen und schließlich wie man das ganze strategisch angehen soll. Ich bin gespannt und freue mich auch auf den nächsten Workshop.Ahmad (NÖ)

Der Workshop zu Diplomarbeit-Coaching hat mir sehr gut gefallen. Da wir meisten selbstständig arbeiten müssten, dürfte ich meine Schwäche und Stärke besser kennen lernen und bearbeiten. Außerdem es waren sehr Lehrreiche Lektionen dabei, welche ich in meinem Schreibverhalten einbauen werde. Eine Sache, welche mich gestört hat, war die schlecht Internetverbindung. Meine Empfehlung für weitere meetings wäre, dass wir Microsoft teams benützen, da es einigermaßen einwandfrei funktioniert.Quodratullah (Sbg)

Schwitzen statt Sitzen!

Online Workout mit Fitnesstrainerin und START-Absolventin Zara aka Zara Dance Queen am 08.01. und 22.01.2021.

Zu viel Sitzen ist fast so schädlich wie rauchen, das sind sich Gesundheitsexpertinnen und -experten heute sicher! Da die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aktuell mehr als sonst durch Lock down, Distance Learning und Homeschooling am Schreibtisch verweilen müssen, soll das gemeinsame Workout im Tanz- und Fitnesstrainerin Zara einen Ausgleich schaffen und auch die Konzentration fördern. Koordination, Bewegung und Stretching! – am 26.02. und 12.03.2021 geht’s weiter 😊.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Nicole: „Das Workout war Super! Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht, generell die Energie, welche Zara ausstrahlt, ist einfach super, und ich freue mich schon auf nächste Woche!“

Rohullah: „Es war ganz lustig. Wir haben ein paar „moves“ gelernt und auch hart trainiert. Dankeschön!“

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

„Am Samstag, den 30. Januar 2021 fand der Workshop „Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung“ statt. Goran Maric von der Three Coins GmbH (Bei der Three Coins GmbH handelt es sich um „die Entwicklungsschmiede für wirkungsvolle Bildungsformate im Bereich der Finanzkompetenz“) hat uns durch die Veranstaltung geführt. Goran war sehr authentisch und kompetent in seinem Fachbereich Finanzen.

Am Anfang des Workshops gab es eine kleine Vorstellungsrunde und dann ging es auch schon los. Am Workshop hat mir sehr gefallen, dass wir aktiv mitreden und mitwirken durften. Zudem hat mir sehr gefallen, dass Goran seine persönlichen Erfahrungen aus seinem eigenen familiären und freundschaftlichen Umfeld eingebracht hat. Es war großartig die Meinung der verschiedenen Stipis zu dem Thema zu hören und wie sie zu dem Thema Finanzen stehen. Dabei kamen durchaus verschiedene Ansichten hervor und es wurde kontrovers darüber diskutiert.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch eine Umfrage, bei der es darum ging anzugeben wie viel das Leben in Österreich durchschnittlich kostet. Um das ganze abzurunden hat uns Goran die Umfrage und das Thema mit ein paar Daten und Fakten wie beispielsweise wie viel verdient man durchschnittlich im deutschsprachigen Raum oder wie viel Menschen haben in Österreich Schulden untermauert. Die von ihm genannten Zahlen haben uns Stipis schockiert und sensibilisiert.

Die Quintessenz, welche ich mir vom Workshop mitgenommen habe ist die Frage „Was brauche ich wirklich und was will ich?“. Goran hat uns anhand einiger praktischer Beispiele (Coffee to go, Weckerl am Schulweg, etc.) gezeigt, wie viel Geld man eigentlich für „Unnötiges“ ausgibt. Der Punkt mit diesen kleinen Ausgaben ist mir persönlich erst heute so richtig bewusst geworden und ich werde in der Zukunft mehr darauf achten bzw. Notizen darüber machen, damit ich meine Ausgaben einmal gesammelt betrachten kann.

Es war es ein toller Workshop von dem bestimmt jeder Stipi etwas mitnehmen konnte.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: „Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?“ Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Online VWA-Training für NÖ, OÖ & Salzburg

Um an einer AHS zu maturieren muss man auch eine so genannte Vorwissenschaftliche Arbeit, kurz VWA, verfassen. Um für diese umfangreiche Aufgabe von Anfang an bestmöglich gerüstet zu sein, gibt es für die Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg , welche die 7. Klasse AHS besuchen, professionelle Unterstützung durch unsren langjährigen Trainer Markus Rheindorf. Im ersten online VWA-Training ging es einmal darum das Thema der eigenen VWA vorzustellen und Grundlegendes über (vor)wissenschaftliches Arbeiten zu lernen. Wie grenze ich mein Thema sinnvoll ein? Wie formuliere ich die Leitfragen in meinem Erwartungshorizont? Welche Quellen darf ich für meine VWA verwenden und wo finde ich diese? Woran erkenne ich wissenschaftliche Quellen und wie zitiere ich diese richtig? Diese und weitere Fragen wurden anhand von konkreten Beispielen aus den VWA-Themen der Teilnehmer*innen behandelt und es gab auch jede Menge Tipps und Tricks.

Und wie hat es den Teilnehmer*innen gefallen?

Der heutige Workshop war sehr informativ und hilfreich und ich habe Markus gerne zugehört. Er hat uns auch viele Tipps gegeben, die ich weiterhin mitnehmen werde! (Burte – Niederösterreich)

Der erste Teil vom VWA-Training hat mir sehr gut gefallen, da ich trotz des „Basis-Wissens“ noch einiges mitnehmen konnte. Zum Beispiel wusste ich noch nichts über „google scholar“ und „google books“. Diese zwei Seiten habe ich gestern für meine VWA benutzt und ich muss ehrlich zugeben, dass mir diese Suchmaschinen sehr geholfen haben. Noch dazu kommt, dass Markus immer auf alle Fragen eingegangen ist und immer versucht hat die konkreten Beispiele der Stipis zu behandeln. Dank Markus habe ich mein Inhaltsverzeichnis nochmals überarbeitet. Nun schaut es viel professioneller und seriöser aus. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges Hilfreiches mitnehmen konnte. Ich freue mich schon auf den 2. Teil und auf das, was ich noch dazulernen werde. (Plabon – Salzburg)

Mir hat der VWA-Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus bei der Literatursuche, beim Zitieren und Aufbau der VWA vor allem. Ich bin gespannt auf den nächsten Workshop, da wir dann mit Erwartungshorizont weitermachen. 😊 Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch gut einteilen. (Sara – Niederösterreich)

Ich bedanke mich bei euch für den hilfreichen Workshop. Es hat mir total gefallen 😊 Der Workshop war sehr hilfreich. Davon konnte ich viel mitnehmen und mein Wissen zum Schreiben meiner VWA verstärken. (Ebtisam – Oberösterreich)

Vielen Dank an Markus Rheindorf & wir freuen uns schon auf den Folgetermin im Februar!

English Conversation Class

Wir sind sehr stolz, regelmäßige Workshops mit unseren START-Alumni anbieten zu können. Sie sind tolle Vorbilder für unsere Stipendiat*innen. Unsere Alumni haben Fähigkeiten, Talente und Know-How, von welchen unsere Stipis profitieren können.

Daher gibt START-OÖ Alumna Soso regelmäßig Workshops für unsere Stipendiat*innen. So auch an diesem Wochenende zum Thema „English-Conversation“. In ungezwungener, lockerer Atmosphäre wurde über die Themen environment, plastic pollution, zero waste und climate change gesprochen. Im zweiten Teil beschäftigten sich die Stipis mit (gender) equality und feminism.

„Es war sehr interessant, sich gemeinsam über momentan sehr relevante Themen zu unterhalten. Außerdem fand ich es echt klasse das wir so natürlich reden konnten ohne das wir den Druck, wie den in der Schule empfinden“, sagt Stipendiatin Sarah.

START-Alumna und Workshopleiterin Soso findet lobende Worte für unsere Stipendiat*innen: „Wir hatten tolle Gespräche, Monologe und Reden! Ich war sehr positiv überrascht von den English-Skills der Stipis und vor allem fand ich ihr Know-How über die Themen wirklich spannend! Wowowow! 🤩“

Danke Soso, für deinen Einsatz und dein Engagement bei START!

Online Lernathon bei START-OÖ

Am 17. Jänner 2021 haben sich die START-OÖ Stipis wieder einmal online getroffen, um gemeinsam an den jeweiligen Aufgaben zu arbeiten. Von zu Hause aus zu lernen und einen Überblick über seine to do’s für die Schule zu behalten, ist allein einfach schwieriger. Darum treffen wir uns öfters zu einem virtuellen Lernathon, um sich zu motivieren und gemeinsam produktiver zu sein.

Am Anfang wird kurz gemeinsam übergelegt, welche Aufgaben sich jeder für die nächsten zwei Lernstunden vornimmt. Die to do’s werden auf einer Liste gesammelt, um übersichtlich zu sehen, woran jeder arbeiten möchte und was alles noch zu erledigen ist. Danach wird zwei Mal eine Stunde intensiv gelernt und dazwischen eine wohlverdiente Pause eingelegt, in der wir kurz über unsere bereits erledigten Aufgaben gesprochen und danach einfach etwas geplaudert haben.

Abschließend waren wir uns alle einig, dass ein gemeinsamer, virtueller Lernathon unsere Motivation und dadurch unsere Produktivität fördert. Nach der ernüchternden Nachricht, dass die Schulen noch länger geschlossen bleiben und somit das distance learning fortgesetzt wird, wird das wohl nicht unser letzter Lernathon gewesen sein!

START-Survival. Oder: Wie man einen Halbjahresbericht verfasst

START-OÖ Stipisprecherin Samar Elsoudany hat in dem Workshop „START-Survival“ den neuen Stipendiat*innen von START-Sbg und START-OÖ erklärt, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht.

Der Workshop „START-Survival mit Samar“ hat, mir und den anderen neuen Stipis aus Salzburg und Oberösterreich, viel gebracht und gezeigt wie man seinen Halbjahresbericht zusammenstellt. Mit super Beispielen, welche uns definitiv helfen werden! Danach hat uns Samar den richtigen Weg gezeigt, seine Abrechnungen vom Bildungsgeld zu erarbeiten. Besonders gefallen haben mir Annas und Samars freundliche Gesten und Hilfsbereitschaft.“ Nicole (START-Sbg)

„Die Neuen brauchen manchmal Einführung. Samar hat uns am 10.01. gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Im Allgemeinen war der Workshop gut gestaltet. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Rechnungen gesprochen. Die Rechnungen hatte ich schon von Anfang an beieinander, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Samar für den Workshop.“ Eray (START-OÖ)

„Da die Zeit wie im Flug vergeht und ein halbes Jahr bereits wieder am Ende ist, mussten am Sonntag vor allem die neuen Stipis von Salzburg und Oberösterreich ihren Halbjahresbericht schreiben. START-OÖ Stipisprecherin Samar hat erklärt bzw. mit verschiedenen Beispielen gezeigt, wie man einen gut formulierten Halbjahresbericht schreibt und war immer bereit, die Fragen von den Stipis zu beantworten.“ Rusul (START-Sbg)

START-OÖ Deutsch Workshop – Grammatik

Am Vormittag des 10.01.2021 trafen sich die Stipis von START-OÖ, um ihre Deutsch Grammitkkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen.

Am Anfang haben wir damit begonnen die Grundgrammatik zu wiederholen. Nomen, Verben, Fälle, Artikel, Präpositionen, Adjektive und Adverbien wurden durchbesprochen und vereinzelt auch kleine Beispiele gezeigt, damit die Grammatik gleich besser veranschaulicht wird.

Am Ende haben wir uns noch genauer mit dem Satzbau und der Beistrichsetzung beschäftigt, weil das vielen noch nicht so leicht fällt. Wir haben gelernt, dass bloß, weil man beim Sprechen eine kleine Pause zwischen zwei Satzteilen einlegt, man nicht auch gleich einen Beistrich setzen muss. Das haben viele oft falsch im Kopf.

Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat sich viel Zeit für unsere Fragen genommen. Vielen Dank für den tollen Workshop und wir freuen uns schon auf den nächsten Deutsch Workshop mit Frau Girlinger.

START-OÖ Winterfest

Bei START-Oberösterreich gab es heuer keine Jahresabschluss-, sondern eine Jahresanfangsparty. Diese fand am ersten Sonntag des Jahres online über Zoom statt.

Als sich alle Stipendiat*innen um kurz nach 17:00 Uhr vor dem Computer eingefunden haben, hat Stipendiatin Zahra die Feier mit dem Lied „Jingle Bells“, was sie auf ihrer Querflöte gespielt hat, eröffnet. Projektkoordinatorin Anna hat schließlich in einer kurzen Rede das Jahr 2020 nochmal aus ihrer Sicht Revue passieren lassen. START-OÖ kann auf ein Jahr mit 24 Stipendiat*innen, 8 Maturant*innen und insgesamt 49 START-Veranstaltungen zurückblicken.

Nach dem kurzen Jahresrückblick zeigte Stipendiatin Tuana ihr Talent zum Reimen, und trug ein wunderschönes selbstgeschriebenes Gedicht vor. Und Stipendiatin Zahra zeigte nochmals ihr Können auf der Querflöte.

Groß und Klein,
jeder so unterschiedlich aber doch so fein.
Wir verstehen uns alle gut
und machen uns gegenseitig Mut.
Das Leben manchmal so schwer, aber eins ist klar,
wir sind immer für einander da.
Wir kennen keine Grenzen,
da wir uns gegenseitig perfekt ergänzen.
Das wars mit dem Reim,
bleibt alle gesund daheim 🙂

Gedicht von Stipendiatin Tuana

Anschließend bekamen alle Stipendiat*innen die Aufgabe, 3 Erfolge aus dem Jahr 2020 aufzuschreiben und 3 Ziele für das Jahr 2021 festzulegen. Während die Stipendiat*innen grübelten, präsentierte Team-Assistentin Verena das Jahresrückblickvideo, in dem die Fotos vom letzten START-Jahr gezeigt wurden.

Zum Abschluss kam natürlich das Beste – die Geschenke! Alle Stipis haben per Post ein kleines Paket erhalten, welches sie nun öffnen durften. Darin befand sich eine Fair-Trade-Trinkflasche (ohne Plastik), welche mit Süßigkeiten gefüllt war. Diese wurden natürlich gleich beim gemeinsamen Online-Spiele spielen genascht. Bei den Spielen „Skribbl“, „Achtung, die Kurve!“, „I think you are muted“ und „Hangman“ wurde noch viel gelacht und eine schöne, gemeinsame Zeit verbracht.

Verschwörungstheorien & Fake News

Am Sonntag, den 20.12.2020 veranstaltete Silja den Workshop Verschwörungstheorien und Fake News für uns, an dem sich die START-OÖ-Stipendiaten mit großem Interesse beteiligten.

Den Workshop starteten wir mit einer Definitionserklärung der Begriffe Verschwörungstheorie und -mythos. Daraufhin durften wir uns gleich in dreier Gruppen begeben, um jeweils über einen Coronamythos und einen coronaunabhängigen Verschwörungsmythos zu recherchieren. Anschließend daran diskutierten wir über die recherchierten Verschwörungsmythen. Diese beinhalteten Themen wie zum Beispiel Area51, Event201, die Coronaimpfung oder Bill Gates.

Nach einer stärkenden Mittagspause sahen wir uns zwei Videos an. Das erste umfasste eine allgemeine Erklärung des bereits Besprochenen und das zweite stellte das Gespräch zwischen dem Moderator und einem Verschwörungstheoretiker, der glaubt, dass die Erde flach ist. Die Psychologie dahinter ist, dass man sich so einfach von seiner eigenen Filterblase beeinflussen und manipulieren lassen kann. Die Filterblase ist ein Phänomen, bei dem einem ständig gleiche Themen angezeigt werden (Suchmaschine, soziale Medien), sodass sich die Meinungsbildung in nur eine Richtung bewegt und andere Perspektiven nicht akzeptiert werden.

Schlussendlich haben wir von der Workshopleiterin einige Tipps erhalten, um uns vor solchen Angelegenheiten zu schützen. Dazu zählen zum Beispiel:

+ Informationen von mehreren Quellen einholen
+ FaktenChecker verwenden
+ Cookies laufend löschen
+ Mehr Gespräche mit Leuten führen, die andere Meinungen vertreten
+ Überprüfen, ob ein Impressum angegeben ist

Wir bedanken uns bei unserer Workshopleiterin Silja und START für den informativen und hilfreichen Workshop!“

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Viola und Irma.

Alumni-Studienberatung BWL/WU Wien

Im Rahmen unser Studienberatungs/inforeihe mit START-Alumnis hatten wir am 16.12 Marenah Seido, START-Wien Alumna zu Gast. Sie berichtet über das Ba­che­lor­stu­di­um Wirtschafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) an der Wirtschaftsuniversität Wien, das sie im Sommer abschliessen wird. Die Teilnehmer*innen aus ganz Österreich füllten vor dem Workshop einen kleinen Fragebogen aus, damit sich Marina auf die Fragen vorbereiten konnte. Hier der Ablauf der Workshops:

▪ Hard Facts – Wirtschaftsuniversität Wien
▪ Bachelorprogramme
▪ Betriebswirtschaftslehre (BWL)
▪ Unterschiede zwischen BWL und IBWL Studium
▪ Persönliche Erfahrungen: Arbeit neben dem Studium
▪ Fragerunde

Vielen Dank an START-Alumna Marina für das Weitergeben deiner Erfahrungen an unsere Stipis!

Hier das sehr gute Feedback der Teilnehmer*innen:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es war sehr informativ und die Marina konnte uns viele offene Fragen beantworten. 🙂 // Burte

Ich fand es sehr Hilfsreich. Ihre Präsentation war kurz und nicht boring. Und dann, könnten wir die Fragen stellen, um alles zu entdecken. Super! // Tamara

Danke, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr informativ und interessant. Es war möglich Fragen zu stellen und sie hat alles klar und deutlich beantwortet. Ich fand es sehr gut. // Milad Wien

Mir hat der Workshop sehr gefallen und auch viel weitergeholfen. Marenah war unglaublich lieb und offen, und hat die atmosphäre und den mood sehr angenehm gemacht. Für mich war es wichtig, dass sie ehrlich war und uns ihre eigene Meinung gesagt hat, anstatt einfach Werbung zu machen. Vielen Dank 🙂 // Nuaar Wien

Der Workshop fand ich recht interessant und detailliert geklärt. Obwohl ich schon einmal in das Uni war, trotzdem war mir vieles unklar, aber jetzt wurde all meine offene Fragen klar beantwortet. Ich habe jetzt eine bessere Überblick zum BWL-Studium. Danke! // Sahar NÖ

Deutsch – Workshop: Textinterpretation und -analyse

Am 13. Dezember des Jahres 2020 nahm ich an einem Deutschworkshop teil. In jenem wurden einigen Stipendiaten, inklusive meiner Wenigkeit, erklärt, wie man eine Textanalyse sowie Textinterpretation gestaltet, schreibt, etc..

Wir wurden über wichtige und für manche teilweise unbekannte Begriffe, wie zum Beispiel Jambus, Trochäus, Daktylus sowie Anapäst, informiert und aufgeklärt. Was mir persönlich am besten gefiel, war, dass die ganzen Anhaltspunkte einer Textanalyse/-interpretation genauestens durchbesprochen worden sind und ich dadurch mein Wissen erfrischen und auf den neuesten Stand halten konnte. Obwohl ich mich für die Germanistik wenig bis gar nicht interessiere, habe ich die fast vier Stunden, die ich bei diesem Workshop verbracht habe, genossen und fand die Zeit ziemlich informativ.

Mir persönlich gefällt es sehr, dass sich START individuell um die Stipendiaten kümmert und auf Wünsche und Beschwerden aktiv eingeht. Der Grund für diese Aussage ist, dass beispielsweise dieses Seminar zu einem für mich perfekten Zeitpunkt organisiert wurde, da ich demnächst eine Deutschschularbeit zu den bereits erwähnten Textsorten schreiben werde.

Herzlichen Dank an unsere Lehrerin Sabrina Girlinger für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von START – Stipendiat Hüseyin

Speak English with Soso!

Am Sonntag, den 06. Dezember hatten wir einen weiteren Englisch Workshop mit dem Schwerpunkt „speaking“. Wir, die Stipis, haben alle unterschiedliche Muttersprachen und daher unterschiedliche Akzente. Akzent ist eines der primitivsten Grundelemente einer Sprache. Englisch zu lernen ist nicht einfach, manchmal braucht man Hilfe, besonders bei der Aussprache.

Wir haben mit die „Tounge-twisters“ angefangen und sie später auch trainiert. Die Aussprache von einigen Wörtern, war am Ende des Workshops nicht mehr so schwer.

Die Gruppenbesprechungen unter den Stipis und mit Soso waren ziemlich umfangreich und die vorgegebenen Themen, worüber wir gesprochen haben, z.B. die Zukunft und unsere Traumhäuser, sehr spannend.

Am Ende zeigte uns Soso ein Video, in dem wir wertvolle Tipps über die Karriere und damit verbundenen Stress erhalten konnten.

Es war eine offene und wertschätzende Atmosphäre. Der Workshop war gut gegliedert und moderiert. Im Allgemeinen war der Workshop äußerst lehrreich. Er machte mir Spaß und hat mir viel beigebracht.

Danke Soso für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von Stipendiat Eray.

START-OÖ meldet sich aus dem 2. Lockdown – Dez 2020

Erfolgreich Lernen

aka Ordnung und Time Management im Alltag: ist es zu spät dafür?

Einfache Antwort: nein. Kenne dich nur selbst. Aller erster Schritt. Denn deine Weiterentwicklung fängt nun dann logischerweise an, wenn du weißt, an was du noch arbeiten könntest.

Wir haben im Lauf des Workshops „Erfolgreich Lernen“ am Samstag, den 28.11.2020 auch damit begonnen zu besprechen und reflektieren, welchen Einfluss zurzeit Distance Learning auf uns hat. Für viele kann nämlich eine „neue Normalität“ recht anstrengend sein, daher empfehlen viele ExpertInnen (wie Sandra) sich einen Plan zu machen, wie ein Tag oder die ganze Woche ablaufen wird(kein „sollte“, für den Grund, siehe: unten). Aber so etwas ist nicht nur jetzt für unsere Psyche hilfreich, sondern auch für eine Karriere oder sogar, um das post-Corona Leben effizient führen zu können.

Wir haben auch praktische Tipps bekommen, v.a. wie man mit Kleinigkeiten sich motivieren, teilweise „neu programmieren“ kann: smarte Ziele setzen (je genauer eine Vision, desto einfacher wird die Umsetzung), mehr Pausen einplanen (ZB in der Form vom aus dem Fenster Hinausschauen und Beobachtungen-Machen), und nicht zuletzt (der Coachin äußerst wichtig) keine „ich soll/muss Formulierungen verwenden, damit man sich nicht extra unter Druck setzt, bevor man überhaupt mit einer Aufgabe starten würde. Außerdem ließen wir uns voneinander beraten, wodurch spannenderweise enthüllt wurde, wer mit was am meisten kämpft. Weil, wir alle Menschen sind.

Ich persönlich fand mich während des Gesprächs in unerwartet, tiefen Gefühlen von mir und bin dadurch zu vielen Realisierungen über mich gekommen. Eine davon: ich sollte teleportieren können, dann wäre das Leben ja auch viel unkomplizierter und ich könnte mich nicht verspäten.

Ein großes Dankeschön an Sandra von Lern-dir-was für diesen spannenden Workshop.

Ein Bericht von Stipendiatin Grace

START – OÖ Englisch Workshop: Writing

Am Samstag, den 21. November hatten wir mit unserer lieben START Alumna Soso den Englisch Workshop.

Wie begannen damit uns mit dem Thema Word Formation zu beschäftigen, wo wir lernten was zum Beispiel suffix, prefix oder circumfix bedeutet oder was die Begriffe Morphology und Morpheme bedeuten. Nachdem wir uns die verschiedensten Wortstellungen angeschaut haben, haben wir diese auch bei einer Übung angewendet.

Danach bekamen wir von Soso Tipps, wie wir am besten Vokabeln lernen können und wie wir unseren Schreibstil verbessern können. Außerdem nannte sie uns hilfreiche Webseiten, die wir dafür verwenden können.

Wir schlossen den Workshop mit einer Schreibübung ab. Wir sollten einen kurzen Blog über uns als START Stipis schreiben: „My piece of advice for the next START generation is not to be shy anymore. Come out of your comfortzone and you will discover a whole new side of you. Try new things!

Danke Soso für diesen hilfreichen Workshop und für die toll gestaltete Präsentation.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

„Let’s debate!“ – START-OÖ Debattierclub

Die erste Runde im START-OÖ Debattierclub war ein voller Erfolg. Die Stipendiat*innen sind in 2 Teams gegeneinander angetreten, um die Frage zu erörtern, ob Jugendliche in Österreich ein verpflichtendes Soziales Jahr absolvieren sollten.

Die Pro- und Contra-Seiten wurden zufällig ausgelost, und nach einer ca. 30 minütigen Vorbereitungszeit brachte jedes Team abwechselnd in einer Einleitungs-, einer Haupt- und einer Schlussrede die Argumente der eigenen Seite vor. In einer spontanen Diskussionsrunde wurde auch noch versucht, die Gegenargumente zu entkräften. Hier sind die Eindrücke der Stipendiat*innen:

Beim Workshop heute haben wir für und gegen ein zusätzliches soziales Jahr nach der Matura argumentiert. Es war echt interessant verschiedene Seiten und Meinungen zu sehen und sie zu vertreten. Besonders gut fand ich auch, dass wir am Ende spontan aufeinander eingegangen sind.

Stipendiatin Sarah

Dass die Debatte in der Form einer Podiumsdiskussion war, hat die Situation noch formaler gemacht, was bei mir vorübergehend Nervosität verursacht hat.
Es war sehr spannend, weil wir, auch wenn man keine Meinung darüber hatte, diskutieren und etwas erfinden müssten. Nochmals Danke für dieses Chance 🙂

Stipendiat Eray

Ich fand den heutigen Workshop ,,Let’s debate“ gut, weil man dadurch lernt sich in eine kurze Zeit mit einem unbekannten Thema auseinander zu setzen und darüber zu argumentieren. Danke Anna 

Stipendiatin Sharifa

Mir hat das Debattieren sehr gut gefallen und ich konnte wieder mal sehr viel lachen. Ich finde, dass wir uns alle ziemlich gut geschlagen haben und auch vor allem für das erste Mal. Danke Anna für diese tolle Idee und für die Organisation.

Stipisprecherin Samar

START-OÖ lernt gemeinsam beim digitalen Learnathon

Während des Covid-Lockdowns und während des Distance Learnings fällt es oftmals schwer, alleine zuhause alle Arbeitsaufträge für die Schule zu erledigen oder sich im Selbststudium neue Stoffgebiete anzueignen. Die Motivation für das Lernen ist nach den ersten beiden Wochen ohne physischer Anwesenheit in der Schule gar nicht so leicht aufzubringen. Daher haben sich einige START-OÖ Stipis zu einem digitalen Learnathon getroffen, um gemeinsam am Samstag Vormittag einige Schulaufgaben zu erledigen.

Ein Learnathon besteht aus einer strukturierten Abfolge gemeinsamer, intensiver Arbeitsphasen und Aktivpausen. Zuerst beschrieben die Stipis ihre To-Do’s, die sie an diesem Vormittag erledigen wollten. Diese wurden in einem Dokument, welches für alle sichtbar war, gesammelt. So konnten alle Stipis immer im Auge behalten, welche Aufgaben sie noch zu erledigen hatten. Am heutigen Tag waren unter den To-Do’s jeweils ein Arbeitsauftrag für Chemie, Psychologie, Geographie und für Philosophiem und ein Stipendiat widmete sich einer Textinterpretation einer Kurzgeschichte. Die Stipis versuchten kurz abzuschätzen, wie lange sie wohl für die Erledigung einer Aufgabe brauchen würden.

Nachdem alle Aufgaben gesammelt wurden, begann auch schon die erste Intensivarbeitsphase, in welcher sie sich eine Stunde intensiv ihren Aufgaben widmeten. Nach einer Stunde wurden alle Stifte niedergelegt. Die Stipendiat*innen reflektierten kurz darüber, wie es ihnen mit den To-Do’s ging, und es konnten auch schon einige „dones“ verteilt werden. Nach einer 10-minütigen Pause ging es in die zweite Stunde intensiven Arbeitens. Am Ende wurde nochmal darüber gesprochen, ob die Stipendiat*innen den Zeitaufwand für die Aufgaben am Anfang des Tages richtig eingeschätzt haben. Das war nicht immer der Fall, doch das wird sich beim regelmäßigen Wiederholen des Learnathons sicher besser.

Alle Stipis waren sich am Ende einig, dass durch das gemeinsame Lernen, wenn auch „nur“ über Zoom, die Motivation und vor allem auch der soziale Druck steigt, seine Aufgaben fokussiert zu erledigen. Alle Stipis wollen weiterhin regelmäßig gemeinsame Learnathons veranstalten.

Deutsch-Workshop: Zusammenfassung

„Am Sonntag, dem 8. Novemver 2020, hatten wir einen Online-Deutschworkshop via Zoom. Mit unsere Lehrerin Sabrina Girlinger haben wir uns mit der Zusammenfassung beschäftig.

Es wurde von jedem Teilnehmer erbeten, vor dem Workshop eine Zusammenfassung zu schreiben. Diese wurden dann von unserer Trainerin korrigiert und somit konnte genau da geholfen werden, wo es Probleme gab.

Am Vormittag sprachen wir nochmal über die wesentlichsten Aspekte einer Zusammenfassung, wie den allgemeinen Aufbau oder das Herausfinden von den wesentlichen Teilen des Artikels. Zusätzlich wurde noch darauf hingewiesen, nicht über seine eigene Meinung zu schreiben und alles in eigene Worte verfassen.

Danach haben wir begonnen einige unserer Texte zu analysieren und zu verbessern. Dabei haben wir noch weitere Tipps bezüglich Formulierungen und Bedeutung der Operatoren bekommen.

Ich bin auch der Meinung, dass es sehr herausfordernd sein kann, den Text aufmerksam zu lesen und dann auf das wichtigste herauszufiltern. Dazu haben wir am Nachmittag einen Text bekommen und mussten dann das Gelernte in die Praxis umsetzen.

Auch wenn wir anfangs etwas technische Schwierigkeiten hatten, hat mir der Workshop sehr gut gefallen. Er war informativ, interessant und unsere Lehrerin hat alles bestens erklärt. In Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Sabrina Girlinger bedanken und ich bin mir sicher, dass wir das Gelernte, in den vielen Anwendungsbereichen der Zusammenfassung, nutzen können.“

Ein Bericht von START-Stipendiat Martin.

Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen

„Am Sonntag, den 01. November 2020, hatten wir einen sehr nützlichen Workshop zum Thema „Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen.“ Frau Mag. Karlsberger, Geschäftsführerin von Karrierefreude, arbeitet mit Unternehmen und leitet auch unterschiedliche Projekte. Sie hat als HR Managerin tausende von Bewerbungsunterlagen gelesen und mehrere Hundert Bewerbungsgespräche geführt. Heute durften wir von Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung etwas lernen.

Sie hat uns folgende Fragen beantwortet, die für unseren Alltag und unser Berufsleben sehr hilfreich sind:

  • Wie finde ich einen Praktikumsplatz?
  • Wann bewerbe ich mich für einen Praktikumsplatz?
  • Pflichtpraktikum vs. Ferialjob- Wie viel bekomme ich bezahlt?
  • Wie verfasse ich ein Mail?
  • Wie bespreche ich meine Mailbox?
  • Wie verfasse ich einen Lebenslauf?
  • Wie verfasse ich ein Anschreiben/Motivationsschreiben?
  • Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Unternehmen anruft?

Wir haben sehr ausführlich Antworten, wertvolle Tipps und Empfehlungen zu diesen Fragen bekommen, die sehr wichtig und nützlich sind. Nachdem Sie alle notwendigen Schritte mit uns durchgeführt hat, konnten wir mit Ihrer vorgefertigten Vorlage unsere Lebensläufe und Anschreiben schreiben. Am Ende des Workshops hatte ich einen moderneren und professionaleren Lebenslauf und eine perfekte Bewerbung für mein Berufspraktikum. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Mag. Karlsberger und Frau Wiespointner, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Es freut uns, dass wir diesen wertvollen Workshop hatten und wir konnten sehr viel mitnehmen.

Ein Bericht von Stipendiat Hafizullah Mohibi

LEGO-Roboter programmieren

Die START-OÖ Stipis trafen sich in den Herbstferien im Welios in Wels, um die Ausstellung „Superhirn“ zu besuchen und bei dem Workshop „LEGO-Roboter programmieren“ Einblick in die Welt des Programmierens zu bekommen.

Stipendiat*innensprecherin Samar berichtet:

Aufgrund der Covid-Maßnahmen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte das Museum besichtigen, während die anderen die Roboter programmierten. Meine Gruppe hat zuerst das Museum besucht. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten viele neue Sachen ausprobieren, wie beispielsweise unsere Stimmen verzerren oder mit einem Roboter Tischfußball spielen und wir versuchten auch eine Mondlandung zu machen. Leider ist keinem von uns eine sichere Mondlandung geglückt, doch zum Glück hat niemand von uns den Berufswunsch, Astronaut*in zu werden.

Beim Workshop begannen wir mit etwas einfachem, um zu wissen wie wir dann die etwas schwierigeren Aufgaben lösen können. Zuerst hat uns unser Workshopleiter Gabor erklärt, dass unser LEGO-Roboter 2 Motoren hat, und mit jedem Motor ein Rad angetrieben wird. Mit unserem Programm konnten wir daher für jedes Rad die Geschwindigkeit oder die Umdrehungen separat festlegen. Zuerst bekamen wir die Aufgabe, dass unser Roboter 70 cm geradeaus vorwärts, und 30 cm rückwärts fahren sollte. Indem wir auf beiden Rädern die gleiche Geschwindigkeit einstellten, fuhr unser Roboter geradeaus. Um rückwärts zu fahren, mussten wir eine negativen Wert für die Geschwindigkeit eingeben. Wir legten auch noch die Dauer fest, wie lange der Roboter den Befehl ausführen sollte. Dadurch fuhr er entweder weiter oder weniger weit. Im Laufe des Workshops fanden wir auch noch heraus, wie unser Roboter große Kurven fährt, und wie er sich am Stand dreht. Am Ende brachten wir sogar einen Sensor an, wodurch der Roboter Farben erkennen konnte. So konnte unser Roboter einer farbigen Linie folgen.

Ich konnte wieder einmal neue Erfahrungen sammeln. Ich war sehr begeistert von diesem Workshop, da ich mich das erste Mal mit dem Programmieren beschäftigt habe. Danke an unseren Paten, die es mir ermöglichen, neue Einblicke in mir unbekannte Gebiete zu erhaschen.

Auch Stipendiat Gul aus der 2. Gruppe stimmt mit Samar überein:

„Das Besuchen von Welios war sehr spannend, aber auch sehr lustig. Man hatte die Möglichkeit, den Legoroboter zu programmieren und unterschiedliche Aufgaben mit dem Roboter erledigen, welche ich sehr spannend und interessant gefunden habe. Danach konnte man auch durch das Museum gehen und verschiedene Sachen wie „wie erneuerbare Energie erzeugt wird“ oder woher diese Energie kommt, anschauen.
Danke an Anna und Verena für diesen tolle Workshop.“

Matheworkshop bei START-OÖ

„Am Samstag, den 24.10.20 gab es für uns, die START-OÖ Stipis, wieder einen sehr hilfreichen Mathe-Workshop. Nachdem die meisten von uns sich entschieden haben, die Themen Funktionen und Vektoren noch einmal von Herrn Entlicher erklären zu lassen, haben wir uns am Samstag intensiv damit beschäftigt.  Wir hatten die Möglichkeit, über alles was mit Mathe zu tun hat, Fragen zu stellen und unser Wissen über Mathe zu erweitern.

Wir bedanken uns alle beim Herrn Entlicher, der uns alles mit seinen eigenen und einfachen Methoden erklärt hat und der uns die tollsten Tipps über unsere Studien gegeben hat!

Wir haben viel Wissen und viel Spaß mit nach Hause genommen!“

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

Studienberatung bei START: Frauen in die Technik

Frauen in die Technik – das war das Thema bei der online Studienberatung von START. START-Stipendiat*innen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich informierten sich über die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der FH für Gesundheitsberufe Oberösterreich.

Die Studentinnen Christine und Viola räumen zuerst mit dem Vorurteil auf, dass Frauen nicht für technische Berufe geeignet wären. „Frauen in die Technik“ ist genau dazu da, um Frauen und Mädchen für technische Studienrichtungen zu motivieren. Denn schließlich haben Studien bewiesen, dass gemischte Teams aus Männern und Frauen am produktivsten sind.

Danach haben Christine und Viola den Unterschied zwischen einer Universität und einer FH erklärt, und haben einen Überblick über die verschiedenen Studienrichtungen gegeben. Es wurde unter anderem auf die Studienrichtungen Chemie, Physik, Mathematik, Mechatronik, Informatik, Kunststofftechnik, Medical Engineering, etc. eingegangen.

Dabei haben sie sich sehr viel Zeit dafür genommen, unsere Fragen geduldig zu beantworten. So wurde geklärt, dass Lehrveranstaltungen und Klausuren oftmals gar nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch stattfinden. Es wurde über Studienplatzbegrenzungen an der Uni und der FH gesprochen, die verschiedenen Programmiersprachen, die man im Studium lernt, Jobaussichten und vieles mehr, erklärt.

Danke an Viola und Christine und an das ganze Team von „Frauen in die Technik“ für den spannenden Vortrag. Ihr habt alle unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet, und uns super weitergeholfen.

Unternehmensbesuch bei Constantia Flexibles – mal anders

Constantia Flexibles ist der größte österreichweite Sponsor von START und unterstützt dieses Schuljahr insgesamt 23 Jugendliche. Normalerweise besuchen die Stipendiat*innen ihre Förderer persönlich oder lernen diese bei ihrer Aufnahmezeremonie kennen. Da dies aktuell nicht möglich ist ,wurde ein Onlinemeeting in Zoom organisiert, das am 5.10 stattfand. Von Seiten Constantia waren Mag. Tanja Dreilich (CFO) und Mag. Thomas Schulz (VP Brand Management Group) bei dem Meeting dabei und haben sich Zeit für die START-Stipendiat*innen genommen.

Nach einer Vorstellungsrunde, wurde das Unternehmen vorgestellt und auf aktuelle Entwicklungen und Fragen eingegangen: Constantia Flexibles ist der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen. Unter dem Leitprinzip ‚People, Passion, Packaging‘ stellen die rund 8.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeschneiderte Verpackungslösungen an 39 Standorten in 16 Ländern her. START hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit die beiden Stammproduktionswerke (Teich, Patz) in Niederösterreich zu besuchen und zu besichtigen.

Besonders intersessiert waren die Stipendiat*innen aus Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Vorarlberg an den Maßnahmen, die Constantia im Bereich Umweltschutz und Arbeitschutz – vor allen in den Werken in anderen Ländern ausserhalb der EU umsetzt. Hier wurde uns versichert dass in allen Werken die gleichen Sicherheit- und Hygienestandards gelten, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten bzw. sogar überschritten werden.

Constantia Flexibles selbst hat sich zum Ziel gesetzt die 100%ige Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungslösungen bis 2025 zu gewährleisten. Diese Maßnahmen machen aber nur dann Sinn, wenn wir als Konsumenten auch die Verpackungen richtig recyclen und in die jeweils passenden Tonnen/Säcke werfen.

Auch die aktuellen Einschränkungen durch Corona waren ein Thema: so erfuhren wir, dass nachdem Constantia Flexibles Verpackungen für Lebensmitteln und Medikamente herstellt, das Unternehmen im Lockdown als systemrelevantes oder essentielles Industrieunternehmen definiertwurde. In den Werken wurde durchgängig produziert, während die Büromitarbeiter*innen überwiegend von daheim arbeiten konnten und können.

Wir bedanken uns für das wertschätzende Meeting und hoffen dass wir uns bald wieder „In Echt“ sehen können!



Legal Literacy Projekt Linz – Alltagswissen in Rechtsfragen

Was tun, wenn das Handy kurz nach dem Kauf kaputt geht? Was wenn ein gekauftes Produkt nicht die Voraussetzungen erfüllt? An wen wende ich mich bei Rechtsfragen und wie funktioniert das österreichische Rechtssystem eigentlich?

Diese und viele weitere Fragen beantworteten uns Katrin und Moritz vom Legal Literacy Projekt Linz. Die beiden an der JKU studierenden Jusstudierenden erklärten sich bereit, im Rahmen eines Workshops uns START Stipendiaten einen Einblick in das Rechtssystem zu geben. Dabei gingen Sie mit uns einige realitätsnahe Beispielfälle durch. Es ging um Themen wie Unfälle, Gewährleistung, Arbeitsvertrag und Straf- bzw. Zivilrecht. Selbstverständlich durften wir auch selbst Fragen stellen und den Workshop dadurch um unsere eigenen Interessensgebiete herum formen.

Besonders haben mir dabei die anschaulichen Rechtsfälle gefallen. Wir sind drauf eingegangen, was eigentlich passiert, wenn wir einen Unfall haben, wer dafür haftet. Welche Rechte wir haben beim Kauf eines Produktes, das nicht den Anforderungen entspricht und in diesem Fall auch auf den Unterscheid zwischen Gewährleistung und Garantie.

Mitnehmen kann ich auf jeden Fall, dass Recht teil unseres Alltags ist. Es handelt sich dabei um ein komplexes Feld, das uns alle Betrifft. Doch mit etwas Grundwissen und der richtigen Anlaufstelle kann man sich auch hier zurechtfinden.

Das Legal Literacy Projekt ist darauf ausgerichtet eben dieses Grundwissen zu vermitteln. Geführt wird dieses Projekt von Jusstudenten. Diese geben zwar keinen Verbindlichen Rat wie nur ein Anwalt es darf, doch können sie eben diese erste Anlaufstelle sein.

Vielen Dank für diesen spannenden Workshop!

Ein Bericht von Stipendiat Yusuf

Mein Praktikum bei der MIBA

Da ich in die fünfte Klasse gekommen bin, habe ich mir Sorgen um meine Diplomarbeit gemacht. Eine gute Diplomarbeit zu finden ist nicht leicht, aber Dank der Firma Miba haben mein Schulkollege und ich eine Chance bekommen, unsere Diplomarbeit bei dieser Firma zu absolvieren. Trotz Corona konnten wir mit unserer Diplomarbeit schon am 06. Juli anfangen.

Am Anfang haben wir uns mit den Projekt-Kosten beschäftigt. Da haben wir herausgefunden, wie nützlich dieses Projekt für die Firma sein kann. Danach haben wir unterschiedliche Analysen durchgeführt, durch die wir viel Neues erlernt haben. Ich habe immer gehört, wie es ausschauen wird, wenn man nach der Schule arbeiten gehen wird. Ich habe durch die Aufgaben ein echtes Bild einer Arbeit gesehen und es hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich denke, dass ich in meiner Arbeit sehr erfolgreich sein werde, weil ich mich jeden Tag auf die Arbeit gefreut habe.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Betreuer, Christian Brunmair, der uns immer geholfen hat. Auch ein Dankeschön an die Firma Miba, Bernhard Reisner und Andrea Dutzler, die uns ermöglicht haben die Diplomarbeit bei ihnen zu schreiben.

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz „aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….“ – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare „Rhetorik & Präsentation“, „Lerntraining“ und „Selbstsicher Deutsch sprechen“ statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar „Rhetorik“ mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare „Rhetorik & Präsentation“ mit Michael Traindt und Marina Ofner, „Gegen Diskriminierung & Rassismus“ mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie „Zeit-Balance“ mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

Mein Praktikum bei MathConsult

In der JKU im Sciene Park 2 habe ich mein Praktikum von 20. Juli bis 14. August bei der Firma MathConsult absolviert. MathConsult ist ein Forschungsunternehmen, das mathematikbasierte Lösungen für die produzierende Industrie und für Finanzinstitute entwickelt. Das Team besteht aus 25 Wissenschaftlern, die Abschlüsse in Mathematik, Physik und Informatik haben. Fast 50 Prozent von ihnen haben einen Doktortitel.

Während des Praktikums waren meine Aufgaben sehr spannend und abwechslungsreich zwischen dem intensiven theoretischen Teil, der in Form von Recherchen im Internet und dem Lesen des Fachbuches „Einführung in die Finanzmathematik“ war, welches die Firma mir angeboten hat, und dem praktischen Teil. Am Beginn habe ich mich mit dem Lesen der Unterschiede zwischen Fixed Rate Bond, Barrier Equity Option und Vanilla Equity Option beschäftigt. Danach habe ich den Begriff Volatilität gelernt. Was bedeutet Volatilität, welche Arten es davon gibt und wie berechnet man sie. Zum Berechnen konnte ich eine Formel implementieren und beim Excel eingeben. Das größte Thema während des Praktikums war der BRC (Barrier Reverse Convertible). Da habe ich gelernt, um welches Produkt es sich handelt, seine Merkmale und seine Funktionsweise. Mit der Hilfe von Fixed Rate Bond, Vanilla & Barrier Option konnte ich auch den BRC nachbauen und die Ergebnisse vorher und nachher vergleichen. Zuletzt hatte ich die Möglichkeit, alles, was ich in diesem Praktikum gelernt habe, in der Praxis (praktisch) einzusetzen. An vier bekannten Schweizer Firmen konnte ich sehen, wie sich die Kurve in Abhängigkeit von den Zinsen und der Barriere verändert hat.

Mir als Schülerin im Informatikzweig in der Schule hat dieses Praktikum sehr gefallen. Es eröffnete mir einen ganz neuen Horizont. Außerdem war es für mich sehr ideal, weil Mathematik und Informatik meine Lieblingsfächer sind und ich auch in der Zukunft etwas in diesem Bereich studieren und arbeiten möchte. Ich bedanke mich bei der Firma MathConsult für die Möglichkeit und ich kann ein Praktikum bei dieser Firma nur weiterempfehlen!

Ein Bericht von Stipendiatin Ebitsam.

Mein Praktikum im Magistrat Wels

Diesen Sommer hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum beim Magistrat der Stadt Wels zu absolvieren, worüber ich mich sehr gefreut habe. In den vier Wochen durfte ich die Dienststelle Kinderbetreuung unterstützen. Mein erster Tag fing am 13. Juli 2020 an.  Nach einem herzlichen Empfang fing ich auch schon mit der ersten Aufgabe an. Zu meinen Aufgabenbereichen zählten: allgemeine Bürotätigkeiten, die Pflege der Datenbank, Kinderverwaltung und die Recherche- und Informationsaufbereitung. Durch das Praktikum ist mir bewusst geworden, wie vielfältig und wichtig der Job in der Verwaltungsbehörde ist. Ich konnte durch meine Kollegen und durch meine Arbeit sehr viel Neues über die Tätigkeiten des Magistrats lernen. 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir dieses Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat und ich sehr viel lernen konnte. Ich habe während meines Praktikums gemerkt, wie wichtig das Arbeitsklima und das Arbeiten im Team ist. Meine Kollegen waren alle sehr nett und haben mich sofort ins Team aufgenommen.     

Ein großes Dankeschön geht somit an das Magistrat Wels, welches mir diese Möglichkeit geboten hat. Ebenfalls bedanke ich mich bei meinen sehr netten Kollegen, die alle sehr geduldig mit mir waren und mir stets weitergeholfen haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Irma.

Mein Praktikum bei meiner Patenfirma EnergieAG

Diesen Sommer hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Energie AG Vertrieb GmbH in der Abteilung Business- und Industriekunden in Gmunden abzuschließen. Die erste Aufgabe, die ich bekommen habe, war die Bearbeitung der Mehr- und Mindermengen. Die Aufgabe war auf mich und auf die anderen drei Praktikanten/in verteilt und somit war die rasche Erledigung der Aufgabe möglich.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit die Kundenberater zu Verkaufsgesprächen und Kunden zu begleiten. Das Erstellen von Excel-Listen und das Arbeiten im Word ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit gewesen.

Vielen Dank an das Business- und Industriekunden-Team der Vertrieb GmbH in Gmunden. Es war eine schöne Zeit mit euch, die leider zu schnell vergangen ist. Ich konnte viele tolle Erfahrungen sammeln und erste Berufsluft schnuppern.

Und natürlich den besten Dank an meine Paten der Energie AG für diese Möglichkeit und für die Geschenke, die sie mir von Linz nach Gmunden geschickt haben, es war eine schöne Überraschung.

Ein Bericht von Stipendiatin Rahma

Mein Praktikum in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Trotz der Covid-19-Pandemie hatte ich die Möglichkeit, einen Monat lang als Ferialpraktikant in der Raiffeisenlandesbank zu arbeiten. Am Montag, 13. Juli, fiel der Startschuss für den ersten Praktikantentag. Insgesamt 15 Praktikanten wurden an diesem Tag in der Raiffeisenlandesbank OÖ begrüßt. Ich durfte im Kundenservice als Assistent arbeiten.

Es ist wirklich interessant, die Bank von der anderen Seite zu beobachten. Ich war bis dahin immer nur als Kunde in der Bank, und ich dachte, dass die Angestellten immer dem Beruf entsprechend, ernst und seriös seien. Die Mitarbeiter hatten aber trotz der wichtigen Arbeit auch viel Spaß untereinander. Durch diesen Ferialjob habe ich sehr nette Leute kennengelernt, die mir geholfen haben, ein bisschen einen Einblick „hinter die Kulissen“ einer Bank zu bekommen. Meine Aufgabengebiete waren: allgemeine Assistenz, Telefongespräch mit Kunden, Postverteilung intern, Scanning und Ablage, Adressänderung, Versand diverser Dokumente an die Kunden, Unterstützung bei der Ablage von Kontoauszügen aus der Münzkasse.

Unsere Bank ist ein wichtiger Sponsor der Linzer Fußballmannschaft (LASK Linz), weshalb immer wieder neue Spieler zu uns gekommen sind, um ein Konto zu eröffnen. Da ich selbst für die LASK U18 gespielt habe und ein großer Fan des Teams bin, durfte ich dieses Jahr bei der Kontoeröffnung eines neuen Spielers aus Dänemark dabei sein und mich mit ihm ein bisschen unterhalten.

Ich bedanke mich bei der Raiffeisenlandesbank OÖ und bei Herrn Kobluk, unseren Bankstellenleiter, dass er mich trotz der Corona-Pandemie aufgenommen hat, und er ist immer dafür, dass mehr junge Menschen als Praktikanten aufgenommen werden sollen, damit sie auch ein bisschen Erfahrung in der Bankwelt sammeln können.

Ein Bericht von Stipendiat Mahdi

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier

„Am Montag, den 07. September 2020 trafen sich alle neuen Stipendiaten/innen im START-Büro in der Tabakfabrik. Gemeinsam wurde ein professionelles Video gedreht, welches bei der bevorstehenden Aufnahmezeremonie am 13. Oktober 2020 hergezeigt werden wird und zudem auf YouTube zu finden sein wird.

In dem Video durften alle Stipis etwas über sich erzählen und ihre Hobbys vorstellen. Dies war eine tolle Gelegenheit die anderen Stipis besser kennen zu lernen. Das Team, mit welchem wir das Video gedreht haben, war sehr nett und hat sich reichlich Zeit für jeden einzelnen genommen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Außerdem haben wir ein gemeinsames Mittagessen gehabt und zwischendurch Spiele gespielt. Es war schön anzusehen, wie sich alle Stipis verstanden haben, obwohl wir uns noch nicht lange kannten. Wir hatten tolle Unterhaltungen und es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Die neuen Stipis hatten gemeinsam einen großartigen Tag und freuen sich schon auf die kommenden Workshops und Bildungsseminare.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Philipp und Armin von AMAGO für die tolle Zusammenarbeit. Das Video wird, wie jedes Jahr, ein Highlight bei der Begrüßungsfeier werden.

Kennenlern-Tag bei START-OÖ

Wenn sich „alte“ und „neue“ Stipis das erste Mal treffen, dann kommt sicherlich Stimmung auf. So war es auch beim START-OÖ Kennenlerntag. Die „neuen“ Stipendiat*innen waren beim Eintreffen sichtlich nervös, jedoch legte sich diese Nervosität bereits nach wenigen Minuten.

Nach den ersten Spielen wussten die START-Stipendiaten auch schon einige Fakten voneinander, beispielsweise den Wohnort, die Schule, oder die Muttersprache. Dann ging es noch intensiver ans Kennenlernen. In Gruppen zu dritt oder zu viert wurden die Stipendiat*innen angehalten, ein Plakat pro Person zu gestalten. Zusätzlich bekamen sie die Aufgabe, ein Plakat zu zeichnen, auf welchem sie die Gemeinsamkeiten der Gruppenmitglieder darstellten. Diese Plakate wurden schließlich, nach der Stärkung mit köstlicher Pizza, vor dem Plenum vorgestellt.

Zum Abschluss folgte noch eine kurze Besprechung, in welcher unter anderem die Verhaltensweisen aufgrund der Covid-Pandemie besprochen und in Erinnerung gerufen wurden, vor allem in Hinblick auf die bevorstehende kalte und nasse Jahreszeit.

Der Tag war geprägt von vielen Spielen, viel Neugier und noch viel mehr Spaß. Der perfekte START in das neue Schuljahr!

Das Wandern ist der START-OÖ Stipendiat*innen Lust

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen trafen sich in den Sommerferien, um den Sonnstein zu erklimmen – und gemeinsam schafften sie das auch. START-Stipendiat*innensprecherin Samar, welche auch die Organisation dieses Tagesausflugs übernahm, berichtet:

„Am Samstag, den 29.8, fuhren wir mit dem Zug Richtung Sonnstein. Nach einigen Schwierigkeiten haben wir es doch noch geschafft den Weg zu finden.

Am Fuße des Berges begannen wir nun mit voller Motivation hinaufzuwandern. Nach langer Überanstrengung und einem ziemlich steinigen Weg, haben wir endlich die Spitze erreicht. Nachdem wir uns oben bei der Hütte gestärkt haben, ging es auch schon wieder bergab. Da wir zeitlich früher als geplant unten ankamen, verbrachten wir noch die restliche Zeit am See und warteten währenddessen auf den Bus.

Auch bei der Rückfahrt gab es wieder Komplikationen und Verspätungen, die uns aber nicht davon abhielten, die Wartezeit dennoch mit den anderen zu genießen. Da wir sehr viel Spaß hatten, fiel uns die Anstrengung des Tages kaum auf. Dennoch gingen wir alle erschöpft, aber auch mit einem guten Gefühl nachhause. Im großen und ganzen war der Tag ein voller Erfolg.“

START-OÖ Semesterrückblick – Juli 2020

Karminas soziales Engagement

„Ich engagiere mich ehrenamtlich gern bei den Kinderfreunden in Grein. Dabei machen mir besonders die Heimstunden sehr viel Spaß.

Wir sind eine kleine Gruppe von freiwilligen Mitarbeiter*innen, die Kinder betreuen. So können die Kinder während dieser Stunden miteinander spielen und so neue Freunde finden. Wir planen auch verschiedene Veranstaltungen, wie das Kino besuchen, kochen, malen, wandern und basteln.

Einmal haben wir zum Beispiel zusammen mit den Kindern Drachen gebastelt und versucht, sie steigen zu lassen. Zuerst malten wir die Drachen bunt an und dann gingen wir nach draußen, um diese zu heben. Jedoch ging der Wind leider nicht. Während diesen zwei Stunden dürfte ich die Kinder beim Malen helfen und auch mit ihnen spielen.

Nicht nur die Kinder haben in diesen 2 Stunden sehr viel gelacht, sondern auch ich konnte viel lernen und mein Tag wurde durch die Kleinen erhellt. Ich warte immer sehnsüchtig auf das nächste Treffen mit den Kindern. Einerseits kann ich meine alltäglichen Probleme für zwei Stunden auf die Seite liegen, andererseits muss ich in dieser Zeit auch Verantwortung für die Kinder übernehmen.

Zusätzlich habe ich die Schriftführung bei den Kinderfreunden übernommen, wodurch ich noch ein wenig mehr Verantwortung bekommen habe. Das freut mich sehr.

Richtig gut zeichnen…

…kann START-Salzburg Stipendiat Maisam Taheri. Das hat er schon mehrfach auf seinem Youtube Channel INGEI und mit seiner Ausstellung anlässlich der START-Salzburg Begrüßungsfeier 2018 unter Beweis gestellt. Jetzt gibt er sein Wissen im Rahmen eines Workshops weiter. In „Zeichnen für Anfänger*innen“ erklärt er Material, Techniken, Tricks und Motive.

Hana: Ich fand das Programm „Zeichnen mit Maisam“ richtig gut. Er hat am Anfang erklärt, welche Materialien wir brauchen. Danach haben wir gelernt, wie man ein Auge, eine Nase oder einen Mund zeichnet. Obwohl er davor noch nie unterrichtet hat, hat er alles sehr gut erklärt.“

Samar: „Am Samstag Vormittag fuhren die Stipis aus OÖ nach Salzburg, um dort gemeinsam mit den Stipis aus Salzburg Zeichnen zu lernen. Maisam der mehrmals erwähnte er sei kein Lehrer und es wäre sein erstes Mal hat es dennoch sehr gut gemacht. Er erklärte uns erstmal verschiedene Zeichentechnicken die es gibt. Danach haben wir auch gleich schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir sollten so gut wie möglich ein Auge zeichnen, damit er so sehen kann wie fortgeschritten wir seien. Dann besprachen wir wie man am besten beginnen sollte und welche Technik man anwenden sollte. Nach vielen hilfreichen Erklärungen und Tipps, war der Workshop auch schon zu Ende.
Da wir OÖer nicht ständig die Gelegenheit bekommen in Salzburg zu sein, bekamen wir eine  kleine Führung von den Salzburger Stipis. Zuerst führten sie uns durch den Mirabellgarten bis hin zur Altstadt, wo wir dann bei den Gurken ein Frozen Joghurt aßen und die schöne Aussicht genießen konnten.
Ich finde der Workshop war sehr gelungen und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Ich werde definitiv seine Tipps anwenden und ich bedanke mich bei Maisam für den tollen Workshop und bei Rohullah für die coole Führung durch Stadt. „

Maisam Taheri – INGEI on Youtube

Maisam Taheri on INSTAGRAM

START-OÖ Jahrestreffen am Ausee

Zum Jahresabschluss trafen sich alle START-Oberösterreich Stipis noch einmal, um gemeinsam einen fröhlichen Tag am Ausee in Asten zu verbringen. Sportliche Aktivitäten wie Volleyball spielen und Stand-Up Paddeln standen ebenso auf dem Programm wie gemütlich in der Sonne ein Eis zu genießen.

Mit dem Bus ging es am Vormittag vom Bahnhof in Linz zum Ausee. Dort angekommen suchten wir uns einen gemütlichen Platz im Schatten am See. Bei heißem Wetter nutzten einige Stipis gleich die Möglichkeit, sich im angenehmen Wasser etwas abzukühlen. Andere schnappten sich den Volleyball und stellten ihr Können am Sandplatz zur Schau. Wieder andere nutzten die Zeit um mit den anderen Stipis gemütlich zu quatschen und lustige Spiele an unserem Badeplatz zu spielen.

Nach einem kleinen Mittagssnack, hatten wir am Nachmittag noch die Möglichkeit mit Tretbooten den See zu erkunden. Einige Stipis probierten sich auch auf einem Stand-Up Paddle Board. Zum Abschluss gab es noch für alle Stipis ein leckeres Eis, bevor wir am Abend wieder vom Bus zurück zum Bahnhof gebracht wurden.

„Trotz des kalten Wassers haben wir unser Zeit am Ausee ausgenutzt und Spaß gehabt. Einige Stipis, die nicht schwimmen können, haben eine Unterstützung von den anderen Stipis bekommen. (Die Stipis passen gut auf sich auf.) Natürlich haben wir im Wasser gespielt und sogar unter der Wasser gefilmt. Es kamen lustige Videos und Fotos zustande, die unsere Erinnerungen an diesem Tag festhalten.“

Stipendiatin Rahma

„Das Tretbootfahren beim Jahrestreffen hat uns noch einmal gezeigt, wie sehr das Gemeinschaftliche Spaß machen kann, obwohl wir alle aus unterschiedlichen Kreisen kommen. Wir haben wieder einmal zusammen gelacht und einander Freude und ein Stück weit auch Mut gegeben, dass egal was passiert, wir für einander da sind und jede/r Einzelne nur dann vorankommt, wenn wir uns gegenseitig anfeuern und unterstützen!
Danke an das Start Team, danke an die Paten und nicht zuletzt möchte ich mich bei meinen Friends bedanken für die mega spaßige Zeit am Ausee!“

Stipendiatin Jian

„Heute haben wir auch u. a. Volleyball gespielt. Es war sehr lustig und unterhaltsam. Im Spiel ging es nicht nur darum, wer gewinnt, sondern darum, wie wir als eine Gruppe spielen konnten. Wir haben sehr viel miteinander gelacht und es bemerkt, dass wir durch START gute Freundschaften verknüpft haben. Danke an Anna und Team START für das nette Jahrestreffen.“

Stipendiat Gul

„Das Jahrestreffen ist jedesmal eine einzigartige Erfahrung. Wir versammelten uns, um die Liebe und Sympathie des anderen zu spüren, die wir während der harten Tage der Quarantäne nicht mehr aufholen konnten. Wir treffen uns, um ein Jahr des Zusammenseins zu feiern.

Nicht nur die Herzlichkeit, sondern auch die Wertschätzung, die wir füreinander empfinden, lässt uns glauben, dass wir alles tun können, was wir für unmöglich hielten. Zum Beispiel, seit Jahren ärgert mich meine Angst vor dem Wasser. Nun, es stimmt, dass ich daran arbeite, aber so, wie Sara, Ladan und Jian mich beim Jahrestreffen behandelt haben, hätte ich nie gedacht, dass Schwimmen jemals so einfach sein würde. Ich habe sogar ein Standup-Paddle gewagt! Diese Erinnerung wird mich wie mein Schatten leiten. Ich fühle mich von so viel Freundschaft und Vertrauen überwältigt. Danke Freunde und danke START für euer Dasein.“

Stipendiatin Bahara

Mit diesen bewegenden Worten von Bahara möchten wir uns bei allen Förderern, Paten und Patinnen, und Unterstützern bedanken. Danke, dass Sie den START-Gedanken teilen! Ohne Sie wäre dieses Stipendienprogramm nicht möglich.

Ivys Engagement in der Kirche

„Als Mitglied des Ried International Choir der Church of Pentecost singe ich mit dem Chor in der Kirche und bei anderen Veranstaltungen, zu denen wir eingeladen sind. Das macht mir immer viel Spaß, und Musik ist eine tolle Art, Menschen Freude zu schenken.

Ich bin auch einer der Veranstalter eines Gospel-Art-Programms namens SOL Praise. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr im August statt und wird seit drei Jahren durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung laden wir Menschen aus ganz Österreich ein, für Lobpreis, Choreographie, Poesie und Drama.

Ich bin auch der Sekretär der Kirche, wo ich die Aufgabe habe, die Aktivitäten der Kirche in diesem Jahr zu dokumentieren. Durch diese Aufgabe kann ich noch mehr Verantwortung in meiner Gemeinde übernehmen.

Ich helfe gerne in der Kirche mit, weil es mir die Möglichkeit gibt, verschiedene Fähigkeiten für die Zukunft zu erwerben. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, in einer Gemeinschaft zu sein und für andere Personen Gutes zu tun.“

Ein Bericht von Stipendiatin Ivy

Jugend & Politik // Gespräch mit Peter Filzmaier

START-Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Wien und Oberösterreich hatten die tolle Möglichkeit sich in einem online-Meeting mit dem Politikwissenschaftler Peter Filzmaier zum Thema „Jugend und Politik“ auszutauschen.

Zu Beginn hielt Herr Filzmaier einen Vortrag über das Wahlverhalten von Jugendlichen, Pro und Contra Wahlrecht ab 16 und die Frage ob sich Politik und Jugend nicht verstehen. Es ging auch um die Unterschiede in den Interessen der Altersgruppen, politische Bildung an Schulen und das österreichische Wahlrecht. Nach diesem spannenden Input konnten Fragen gestellt werden und es wurde diskutiert.

Wir bedanken uns bei Herrn Peter Filzmaier, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und bei Frau Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für die Vermittlung dieses Workshops!

Hier Statements unserer Stipendiat*innen zu diesem Workshop:

Mir hat es sehr gut gefallen. Wir konnten über Themen sprechen, über die wir in der Schule, wie im Meeting gesagt, zu wenig informiert werden. Herr Filzmaier war sehr sympathisch und er war auch gut zu verständlich. Außerdem konnte man viel dazulernen wie etwa, dass wir 16 bis 18-Jährigen nur 3% der Wahlberechtigten ausmachen. Im Großen und Ganzen fand ich es sehr interessant und lehrreich.

(Ayca)

Das Meeting mit Politologe Peter Filzmeier war interessant. Ich habe neue Sachen dabei gelernt, die ich vorher nicht wusste oder es mir anders vorgestellt habe, wie zum Beispiel, dass sich laut Umfragen nur ca. jede/r 10. Sehr für Politik interessiert. Was das Thema Politik und Jugend betrifft, denke ich, dass immer noch nicht genug getan wird. Zum Einen sollte qualitative politische Bildung für alle Jugendliche aus allen Schultypen ermöglicht werden. Zum Anderen spielt die Transparenz der Unterrichtenden im Hinblick auf ihre eigenen politischen Ansichten eine wichtige Rolle.

(Jian)

Der online Workshop mit dem Politik-Experte Peter Filzmaier sprach großartige Themen an. Eines davon ist wie wertvoll die Stimmen der Jugendlichen zählt. Er nannte einige Fakten, die für mich sehr überraschend waren. Politische Bildung finde ich essenziell in unserer Gesellschaft, da in einer Demokratie jede/r BürgerIn auch eine gewisse Verantwortung hat. Sein Humor und seine Offenheit gestalteten das Gespräch spannend. Danke für den Workshop!

(Shehab)

Der Workshop ,,Jugend und Politik” hat mir ein Bild in die Politik geschafft, das ich noch nie von der Sichtweise erfahren habe. Ich fand den Inhalt sehr klar und informativ. Außerdem haben mir die ausführlichen Antworten auf unsre Fragen sehr gefallen. Überdies war der Workshop sehr interessant und konnte mir viele offene Fragen beantworten. Wie zum Beispiel warum es kein eigenes Fach „politische Bildung“ in der Schule gibt.

(Mariam)

Das war einer meiner Lieblings-Online-Workshops! Es hat mir große Freude bereitet mit Herrn Filzmaier über die österreichische Politik diskutieren zu dürfen & von ihm viele spannende Informationen zu bekommen!

(Adham)

Sprühen ist angesagt! – START-OÖ im Mural Harbor

Graffitis kennt jede*r, doch was steckt dahinter? Was ist so faszinierend daran? Und wo kommt die Kunst her? Kunstinteressierte START-OÖ Stipis versammelten sich im Mural Harbor um über Kunst, Geschichte und Graffitis zu lernen und Ihre eigenen Werke zu sprühen, mit Sicherheitsabstand natürlich!

Das Mural Harbor ist ein besonderer Ort für Kunstbegeisterte. Künstler*innen aus der ganzen Welt durften in Linz, auf Ihre eigene Art und Weise, eine Spur hinterlassen. Michael Url kennt sich mit diesen Spuren aus, ob Pinselstrich oder aus der Sprühdose und begann daher den Workshop zuerst mit einer Tour durchs Haus. Von wiederverwerteten Sprühdosen über eingeschnittene Pinsel, von einem kleinen Blatt Papier über eine gestaltete Wand bis hin zu einem ganzen Geschoss, aus all dem wurden Kunstwerke und jedes einzelne dieser Kunstwerke hat eine Geschichte. Einige davon durften wir erfahren. In ein Kunstwerk durften wir sogar hineinsteigen und ein Teil davon werden! Ein anderes Kunstwerk war sogar so gestaltet, dass es Teil von unserer Dimension wurde. Mit der richtigen Brille natürlich.

Nachdem wir die Kunst anderer gesehen haben, war die Zeit gekommen unsere eigene Kunst zu entwerfen. Doch bevor wir Sprühen konnten, mussten wir noch einiges lernen.

Wo kommt Graffiti her? Wann hat es angefangen? Ist es überhaupt legal? Diese und weitere Fragen wurden in der Einführung von Michael beantwortet. Die Hintergründe sind vielseitig und spannend, öffentliche Meinungen so gespalten und vielfältig wie die Szene selbst.

Noch etwas wissen über Farblehre und typischen Merkmale von Graffiti und schon ging es für uns an die Vorbereitungen. Auf einem Papier zeichneten wir, was sich später groß auf der Wand zu sehen sein sollte und dann war es auch endlich soweit!

Alle Stipis haben mit dem erlernten Wissen ein Kunstwerk an die Wand gebracht. Die Kunstwerke werden nicht ewig an der Wand bleiben, doch werden wir uns sicher alle an diese Erfahrung erinnern können!

Ein Bericht von Stipendiat Yusuf

Umweltschutz bei START-OÖ

Am Samstag trafen sich in der Tabakfabrik engagierte START-OÖ Stipis, um sich mit Ulrike Singer vom Klimabündnis Oberösterreich über das Thema Umweltschutz zu unterhalten.

Die Workshop-Leiterin legte dabei den Fokus auf Klimaveränderungen in Österreich, die sich vor allem durch schwindende Gletscherzungen bemerkbar machen. Obwohl es in letzter Zeit einige Fortschritte hinsichtlich dem allgemeinen Umweltbewusstsein gab, ist unser Land weiterhin Spitzenreiter in Sachen Bodenverbauung bzw. Fleischkonsum.

Auf die komplexe Theorie folgte die praktische Anwendung. Die Stipis krempelten ihre Ärmeln hoch, nahmen sich jeweils eine Zange sowie ein Müllsackerl, und gingen an der wunderschönen Linzer Donaupromenade Müll aufsammeln. Denn die meisten Linzer legen ihren Müll zwar brav in die dafür vorgesehenen Tonnen, jedoch gibt es leider zahlreiche Umweltsünder. So fanden wir lauter Glasflaschen oder Plastikgeräte in der Wiese einfach herumliegen.

Unser Einsatz erfolgte trotz Regen – auf jedem Fall bis zu dem Zeitpunkt als das anfängliche Nieseln zu einem Monsun wurde und das Regenwasser uns bis zu den Knöcheln reichte. Trotz all dessen war es ein besonders informativer Vormittag gewesen und eine Gelegenheit für mich sich mit den anderen Stipis zu treffen.

Ein Bericht von Thupten Dergey

Die Spaltung der Gesellschaft

Verschwörungstheorien und Fake News in sozialpolitischen Krisenzeiten

Gerade in Krisen entstehen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien und Fake-News, die vor allem die Online-Welt zu dominieren scheinen. Im Rahmen des Workshops „Die Spaltung der Gesellschaft“ mit Sapere Aude (Verein zur Förderung der Politischen Bildung) wurde ein Überblick zu Verschwörungstheorien und Fake-News und ihren Funktionsweisen gegeben.

Mithilfe von 2 Übungen wo es darum ging Nachrichten von Fakenews, und Fakenews von Verschwörungstheorien zu unterscheiden, diskutierten wir über Meinungsfreiheit, alternative Fakten und wies man versuchen kann Verschwörungstheorien zu entkräften. Wir lernten eine Organisation kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Verschwörungstheorien zu widerlegen: https://www.mimikama.at/

Als Hausaufgabe bekamen wir den Auftrag unsere „Lieblingsverschwörungstheorie“ zu finden und zu analysieren. Vielen Dank an Hermann und Raphaela von Sapereaude für den gelungenen Workshop.

Der Workshop war sehr nützlich. Manche Begriffe wusste ich nicht was sie bedeuten, aber durch den Workshop ist mir alles klar geworden. Persönlich interessiere ich mich nicht an Politik, aber in diesem Workshop wurde auch politisch diskutiert, die sehr interessant waren. Allgemein sehr guter Workshop. 

Farzana

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Die Spaltung der Gesellschaft“ sehr informative und interessant. Während dem Vortag haben wir einige Aufgaben bearbeitet und nach dem Informationsgehalt zwischen Fake und Wahr entschieden. Zudem haben wir die Begriffe wie Fake New und Verschwörungstheorien klar definiert. Ich freue mich auf weitere Vorträge mit dem Stipis aus den anderen Bundesländern😊.

Fatma

Er war ziemlich interessant und informativ. Vor allem waren die Diskussionen nach den Aufgaben sehr spannend. Eine meiner Lieblingstheorien ist die, in der gesagt wird, dass Bill Gates der Teufel wäre, weil der Code seines Namens oder so 666 ergibt und somit er ein Teufel ist :“)

Shahed

Können wir öfter solche politische Workshops haben? Es war wirklich heute interessant.

Suliman

Davids Ausarbeitungen und Überlegungen

1 .Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Erde ist flach

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

• Falsche Faken aufgrund mangelndem Wissens
• Subjektive Interpretation
• Es gibt einen Guten und einen Bösen (auch gerne genannt: das System)

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

Wenn man ans Meer geht und man mit einem Fernsichtglas ein fast am Horizont verschwundenes Schiff anschaut, und der Boden vom Schiff ist nicht mehr sichtbar ist die Theorie falsch, falls es sichtbar sein sollte, ist sie richtig.
Man könnte auch mit Brückenbauern von Kilometerlangen strecken reden und fragen ob sie die Erdkrümmung mit einbeziehen (müssten sie schon)

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

Mit Fakten argumentieren bringt wie besprochen oft nichts, daher kann man nur versuchen der Person ein sicheres Gefühl zugeben, indem man die Person und ihre Meinung respektiert und wertschätzt, sodass die Person den Zwang verliert Recht haben zu müssen und seine Meinung zu „verteidigen“. Man muss die Person also dazu bringen sich zu öffnen, sodass man dann auf die Person einreden kann und deren Sicht öffnen.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

Wie gesagt, die Person und ihre Meinung respektieren, sodass man auf einer guten Basis miteinander über alles offen und ehrlich sprechen kann.

Ebrus Ausarbeitung und Überlegungen:

1. Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Adrenochrom-Verschwörungstheorie Laut dieser Theorie gibt es satanistische Sekten, die Kinder entführen und foltern, um aus ihnen das Blut mit dem Adrenalin abzuzapfen. Das Blut trinken sie dann im Glauben, dass sie dadurch langsamer alt werden. Vor allem die Hollywood-Elite wird mit dieser Theorie verbunden.

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

* Hört sich an wie der Plot eines Krimi-Films.
* Kinder, die zum schwächeren Glied der Gesellschaft gehören, sind involviert.
* Erfolgreiche Menschen, in dem Fall die Hollywood-Elite, werden verteufelt.

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

1.Recherchieren und herausfinden, wie sich diese Theorie gebildet hat.
2.Einen Detektiv/in einstellen, der/die das alles macht.
3.Ein Hollywood-Star werden und sehen, ob da was dran ist.
4. Einen Hollywood-Star als Freund haben und spontan nachfragen.

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

1. Jemanden finden, der Fakten besser in Sätze verpacken kann.
2. Qualitativ hochwertige Artikel, die das Gegenteil aussagen, finden und zeigen.
3. Den/die Freund/in mit Fragen ausquetschen, bis er/sie einsieht, dass die Theorie völliger Schwachsinn ist.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

1. So tun, als würde ich ihm/ihr glauben und nachfragen.
2. Ab und zu Gegenargumente einwerfen und sehen, wie er/sie reagiert. 3. Taschentücher und Schokolade bereithalten, wenn es zu einer hitzigen Diskussion kommt.

Limonistollen – Zeitgeschichte im Luftschutzkeller

Am 07.06.2020 besichtigten einige der START-OÖ Stipis einen Teil der Luftschutzbunker unter Linz. Neben interessanten Geschichten und Fakten über die Stollen, konnten die Stipis auch einen persönlichen Eindruck über die damaligen Geschehnisse unter der Erde sammeln.

Nachdem wir eine kurze Einführung in das Thema und allgemeine Informationen über die Stollen erhalten hatten, durften wir die Stollen betreten. Mit warmer Kleidung, Taschenlampen und Helme ausgerüstet, besichtigten wir die mal breiteren und oftmals auch sehr schmalen Räume und Gänge unter der Erde. Die Stollen wurden anfangs für die Bier- und Weinlagerung genutzt und im Laufe des 2. Weltkrieges von Häftlingen und Sklavenarbeitern zu kilometerlangen Bunkern ausgebaut, um der Bevölkerung Schutz von Luftangriffen zu bieten.
Durch die Geschichten und Erzählung unseres Guides, konnten wir uns sehr gut vorstellen, wie sich die Menschen nach dem Ertönen des Warnsignals vor einem bevorstehenden Luftangriff in den Bunkern gefühlt haben müssen.

Einige Statements der TeilnehmerInnen:

„Ich fand es sehr interessant einen Einblick in die Geschichte zu bekommen und dadurch konnte ich mir besser vorstellen, wie es den Leuten damals ging. Es ist nur schade, dass die Limonistollen nicht geschützt sind.“ – Rahma

„Es war eine kleine Reise in die Geschichte der Stadt Linz und wie wichtig waren die Limonistollen, als ein Luftschutz von allen möglichen Luftangriffe. Schritt für Schritt dachte ich an die Menschen (Häftlinge), die dort unter unmenschliche Bedienung gearbeitet haben und wie schwierig es war damals die Zeit für die Bevölkerung der Stadt und es war so interessant, wie sie das Sand von der Arbeit (Graben) benutzte, um Siedlungen zu bauen. 
Als wir dann raus gingen und unser Ausflug endete, kniete ich an der Ein/Ausgang aus Respekt und leid was die Menschen die dort starb und alle unschlüssige Menschen, die mitmachten müssen. 
Und schließlich werde ich den arabischen Spruch dazu sagen ,,Wer von der Vergangenheit nicht lernt, wird denen die Zukunft nicht erbarmen“ – Elias

„Es war ein sehr schöner Tag, endlich hatte ich einen Grund nach Linz zu fahren und die anderen Stipis nach so einer langen Zeit wieder zu sehen. Ich habe vorher gar nicht gewusst, dass einen Limonistollen gibt und was das überhaupt ist. Der Limonistollen ist ein Kilometer langen Keller, der im zweiten Weltkrieg von den KZ-Häftlingen zu Luftschutzstollen gebaut wurde. Wir haben ein paar Einblicke bekommen wie die Leute damals diesen Keller unter sehr schweren Umständen gebaut haben und wie die Leute damals dort gelebt haben. Ich finde es wichtig, dass man über solche Derartiges Bescheid weiß und es nicht in die Vergessenheit gerät, so können wir verhindern, dass es nicht noch einmal passiert. Rassismus spielt noch heute eine große Rolle und wie damals Martin Luther King einmal sagte“ I have a dream“ habe ich auch einen Traum und zwar, dass es irgendwann keine Rolle spielen wird, welche Herkunft, Religion oder Hautfarbe man hat.“ – Sharifa

„Mir hat die Führung durch die Limonistollen sehr gut gefallen, da man selbst sehen konnte wie es damals war und unter welchen Umständen man früher leben musste. Außerdem haben wir gelernt, dass sogar Kinder in diesen Stollen geboren wurden, was für mich persönlich sehr schockierend war.“ – Samar

„Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie die Menschen damals gelebt haben. Vor allem, dass Menschen per Radio und einem Kuckuck, der darüber gespielt wurde, über die kommenden Bombenanschläge der Amerikaner informiert wurden. Allein die Vorstellung, dass in so einem Bunker mehr als 2000 Menschen gelebt haben, ist kaum vorstellbar und die Dame hat das sehr anschaulich übermittelt. Ich habe gelernt, dass sich 14 Km an Bunkeranlagen unter Linz befinden und wo diese sind. Auch interessant war, dass OÖ als Luftschutzbunker des 3. Reiches gesehen wurde, bis die Amerikaner in den Krieg eingestiegen sind. Außerdem habe ich nicht gewusst, dass OÖ bzw. Österreich früher Teil des Urmeeres war und sich daher Sandstein unter der gesamten Region gebildet hat, der beim Bau der Bunker abgetragen und für Wohnungsbau verwendet wurde.“ – Yusuf

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Online-Vorbereitungskurs für die Mathematik-Matura

Die START-OÖ Maturant*innen nutzten das Wochenende vor der Zentralmatura, um die letzten offenen Fragen für die Mathematikmatura in einem zweiteiligen Vorbereitungskurs zu klären. Am Freitag, den 22. Mai, stellte unser Mathematiklehrer Herr Entlicher speziell für die Stipendiat*innen eine Probematura zusammen, anhand welcher auch der Ablauf der Matura besprochen wurde. Am Samstag, den 23. Mai, ging Herr Entlicher nochmal anhand unzähliger Beispiele auf verschiedene Teil A und Teil B Problemstellungen ein.

Wir bedanken uns bei unseren Paten und Förderern, die alle Vorbereitungskurse in den letzten Wochen ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Entlicher, welcher uns bereits die letzten Monate mit regelmäßiger Gruppennachhilfe durch die Welt der Mathematik führte!

Jetzt sind wir bestens vorbereitet, die Matura kann kommen!

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein „offline“ Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück „Biedermann und die Brandstifter“ vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

START-OÖ bereitet sich auf die Englisch-Matura vor

Wir – START-OÖ Maturant*innen- haben einen 2-tägigen online Kurs im Fach Englisch gehabt. Wir beschäftigten uns also an zwei Sonntagen, den 10. und 17. Mai, den ganzen Tag intensiv mit den Inhalten der Englisch-Matura. Jeder von uns bereitet sich schon langsam auf die immer näher rückende Matura vor und wir haben uns gern Zeit für diese Möglichkeit genommen.

Am Anfang des ersten Termins haben wir uns vorgestellt, die Kursleiterin kurz kennengelernt und dann haben wir direkt losgelegt mit den ersten Aufgaben. Da die Meisten schon Profis sind, in Sachen wie die Matura überhaupt ausschaut, haben wir nicht viel Zeit verbracht, uns die einzelnen Teilgebiete der Zentralmatura ausführlicher erklären zu lassen, sondern haben direkt mit den Übungen geSTARTet 😉.

Wir haben viele Übungen in den Bereichen „Listening“, „Reading“ und „English in use“ gemacht, die auch bei der Matura eine wichtige Rolle spielen werden. Michellle – die Kursleiterin – hat uns danach die Textsorten nochmal präsentiert und erklärt. Wir sind früher als geplant fertig geworden, und somit hat jede/er von uns kurz sagen können, wie es für sie/ihn war und woran man am besten üben sollte, damit es gut sitzt bei der Matura.

Beim zweiten Termin haben wir uns dann noch intensiver mit dem Schreiben von Texten beschäftigt. Wir haben auch selber Texte zu verschiedenen Themen geschrieben, für welche wir dann auch direkt Feedback bekommen haben. So konnten wir noch einige Fehler ausbessern, und sind jetzt bestens gerüstet für die Matura.

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

Deutsch Maturavorbereitung bei START-OÖ

Am 9. und 16. Mai fand über Zoom der zweiteilige Deutsch Maturavorbereitungskurs statt. Den ersten Kurstag beschäftigten wir uns mit den verschiedenen Textsorten und Fr. Girlinger versuchte uns alle Fragen so gut wie möglich zu erklären. Wir entdeckten dank Fr. Girlinger „Padlet“, ein Schreibportal, indem jede/r sich äußern kann. Wir nutzten dieses um, während des Kurses Einleitungen, Schlüsse und Argumente zu verfassen. Am Ende des ersten Kurstages bekam auch jeder eine Hausübung, die er für den zweiten Kurstag vorbereitete.

Am zweiten Kurstag beschäftigten wir uns mit den Hausübungen. Über Padlet kommentierte jeder einzelne von uns den Text und gab Verbesserungsvorschläge. Im Anschluss half Fr. Girlinger jeden Text individuell grammatikalisch und auf Rechtschreibung zu verbessern.

Im Großen und Ganzen war der Workshop sehr informativ und hilfreich. Ich fühle mich nun in allen Textsorten sicher und bereit für die anstehende Matura.

Ein Bericht von Stipendiatin Nadin

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Online Mathematik-Nachhilfe bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipendiat*innen treffen sich jede Woche mit unserem Mathematiklehrer Herrn Entlicher online, um verschiedene Themen zu vertiefen. Es wurden bereits die Themen Wahrscheinlichkeit, Funktionen und Trigonometrie behandelt. So kann die Zeit des digitalen Lernens optimal genutzt werden, um vergangene und vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene Stoffgebiete zu wiederholen und zu festigen. Somit sind die Stipendiat*innen bestens gerüstet, sobald die Schulen wieder öffnen.

„Wir haben uns diese Woche mit dem Thema Funktionen beschäftigt und einige Beispiele dazu gemacht. Ich fand es sehr gut, da man vieles vergisst, wenn man ein Thema lang nicht mehr gemacht hat. Auch Herr Entlicher hat uns alle Aufgaben sehr gut erklärt.“

Stipendiatin Samar

Verein Springboard spendet dringend benötigte Laptops

In Onlineschooling-zeiten können derzeit leider nicht alle Schüler*innen gut am Unterricht teilnehmen, weil ihnen die technische Infrastruktur dafür fehlt.

Alle START-Stipendiaten erhielten zu Beginn ihres Stipendiums einen Laptop mit Drucker und Software und können daher an Onlinekonferenzen teilnehmen. Dieser Laptop ist aber oft der einzige im Haushalt und auch die Geschwister verwenden ihn um zu recherchieren, Aufgaben zu senden und zu erhalten und am Onlineunterricht teilzunehmen.

Daher freuten wir uns umso mehr, dass uns vom Verein Springboard Unterstützung in Form vom gebrauchten Laptops angeboten wurde. Dank dieser Unterstützung konnten 8 kinderreiche Familien in Wien, Oberösterreich und Salzburg mit einem internetfähigen Laptop mit Webcam unterstützt werden.

Vielen Dank!

Liebe Spender!
Der Laptop ist angekommen. Auf dem Bild sieht man mein Bruder Aziz, ich hab deswegen ein Bild von ihm gemacht, weil ja auch die Post auf seinem Namen kam, ich hoff das ist kein Problem. Den Laptop bekommt natürlich auch mein anderer Bruder, der auch Aufgaben online schicken muss.
Jedenfalls, vielen lieben Dank!
Liebe Grüße

Familie Hassan

“Danke vielmals für den Laptop, den Sie mir gegeben haben. Ich habe mich sehr gefreut, als ich den bekommen habe. Ich wollte immer einen Laptop haben, damit ich meine schulische Aufgaben ordentlich erledigen kann und gerade jetzt in dieser Situation brauche ich das Gerät am meisten, weil wir all unsere Hausübungen und Schulübungen Online machen müssen. Danke nochmal!

Familie Hosseini

Ich bin Hossain und ich bedanken mich  bei Start Peronlich das sie mich geholfen haben ein Laptop zu haben damit ich meine Schule Aufgaben leichter mit mehr Konzentration machen kann ……
Nachricht von Bruder von Hossain: Endlich haben wir ein zweites Laptops. Ich freue mich sehr, weil jetzt ich mehr Konzentration an meinen Arbeiten haben kann, weil bis vorher sollte ich meine Laptop mit meinen Geschwistern teile. Aber heute haben wir zwei Laptops uns so gehen unsere Arbeiten besser und schneller als davor. Daher bedanken meine Geschwister und ich bei Start und bei denen, die uns geholfen haben, einen neuen Laptop zu bekommen.

Familie Rezaee

Wir haben gestern den Laptop bekommen. Jetzt können meine Schwester und ich gleichzeitig am Laptop lernen, ohne das wir einander stören und das lange Warten müssen wir beide nicht mehr. Meine Schwester’s Lieblingsfächer sind Deutsch und Mathe. Da sie meistens in Deutsch Recherchen machen muss, braucht sie meistens den Laptop. Und weil sie sich in Mathematik nicht so gut auskennt, muss sie sich Lernvideos auf YouTube anschauen. Nachdem wir den Laptop bekommen haben, können wir jetzt problemlos lernen.

Familie Issa

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für das Laptop. In einer Situation wie diese, wo wir einen Laptop dringend gebraucht haben, durch ihre Unterstützung haben wir jetzt einen bekommen. Vorher haben wir ein Laptop zu fünft geteilt und oft war das Problem, dass ein paar von uns gleichzeitig Online Unterricht gehabt haben. Mit dem zweiten Laptop Können wir jetzt uns besser organisieren. Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die dies alles finanziell unterstützt haben, und vor allem bedanke ich mich bei Verein SpringBoard, die das alles ermöglicht haben. Vielen Dank!

Familie Miakhel

Ich habe mich auf den Laptop sehr gefreut. Die Aufmerksamkeit und Sorgen, die aus eurem Geschenk sprechen, übetreffen den Wert der Sache selbst. Ich kann mich glücklich schätzen, ein so gutes Gerät zu erhalten, dass ich es in dieser schwierigen Situation am meisten brauche.  Vielen Dank!

Sarah

Wir haben gestern das Laptop bekommen und wir möchten uns bei Ihnen dafür bedanken. Ich habe meine Schwester damit überrascht und sie hat sehr gefreut, vor allem weil sie nicht mehr so lange warten muss, bis sie ihre Arbeitsaufträge erledigen kann. Da sie sehr viele Aufgaben online z.B. per Teams erledigen muss, hat sie den Laptop am meisten gebraucht. Somit können wir alle problemlos lernen. Ich möchte mich nochmals bei Sponsoren, die das ermöglicht haben, bedanken!

Neni

Im Namen meiner Familie möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für die tolle Unterstützung bedanken. Mein Bruder weiß dieses Geschenk zu schätzen. Danke, dass Sie ihm dabei halfen, die technischen Problemen, die beim Homeschooling auftauchen, zu bewältigen. Seine schulische Leistung wird hoffentlich zeigen, dass er diese Hilfe verdiente.

Familie Aljazzar

My Revolution! – Meine Forderungen für eine bessere Welt

Am Samstag nahmen START-Niederösterreich und START-Oberösterreich gemeinsam bei einem Online-Workshop namens ‚My Revolution‘ vom Verein Südwind teil. Zentrales Thema war dabei der Mauerfall 1989 und die Forderungen der Menschen im damaligen Ostblock, wie beispielsweise die Reisefreiheit und andere Bürgerrechte.

In diesem Zusammenhang haben wir uns gefragt, welche politische Protestmethoden es geben kann, und wofür Menschen heute im Jahr 2020 auf die Straßen gehen. Bei der Gruppendebatte zeichneten sich hierbei einige wesentliche Problemthemen ab:

  • Diskriminierung (Sexismus und Rassismus)
  • Umweltverschmutzung und Klimawandel
  • Menschenrechtsverletzungen weltweit (Völkermord, Flucht)

Danach haben wir in Kleingruppen darüber geredet, wie wir die heutige Welt verändern würden und welche Gesetzte in Kraft treten müssen, um unseren Forderungen nachzugehen. Wir fragten uns, wie eine „bessere“ Welt in 10 Jahren aussehen könnte und was man dafür tun könnte.

Man könnte zum Beispiel …

  • die Öffi-Ticketpreise reduzieren, um den Verkehr zu reduzieren, sodass wir die Umwelt schonen.
  • die Arbeitsbedingungen vor allem im Bereich Textilien freundlicher gestalten sowie globale Supply Chains insgesamt nachhaltiger ausbauen, sodass in Ländern wie Bangladesch Arbeitskräfte nicht ausgebeutet werden.
  • Institutionen schaffen, die weltweit die Einhaltung der Menschenrechte kontrollieren und gegebenenfalls intervenieren, sodass Diktatoren in ihrer Macht nicht uneingeschränkt sind und Demokratien erhalten bleiben.

Diese und mehr Forderungen haben die START-Stipis aus Niederösterreich und Oberösterreich diskutiert. An dieser Stelle würden wir uns noch einmal bei den Leiterinnen bedanken, die den Workshop so interessant und lehrreich gestaltet haben! 

Ein Bericht von Nazia und Thupten

Erster digitaler Learnathon bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipis trafen sich trotz Corona-Maßnahmen zum gemeinsamen Lernen und Arbeiten – beim ersten virtuellen START-Learnathon. Ein Learnathon besteht aus strukturierten Arbeitsphasen und gemeinsamen Aktivpausen. Dieser Ablauf ist dank Videokonferenz auch virtuell möglich.

Um 9:00 Uhr starteten die Stipendiat*innen mit dem Einrichten der Videokonferenz und sammelten ihre To-Do’s für den Tag über ein Google-Dokument. Und dann begann auch schon die erste 1,5 stündige Arbeitsphase. Die Stipis arbeiteten fleißig an ihren Aufgaben, um anschließend bei einem „Just Dance“ gemeinsam in der Pause zu tanzen. Nach 15 minütiger Kaffeepause ging es auch schon in die zweite Arbeitsphase, und auch diese verging wie im Flug, und schon war der Vormittag geschafft. Anschließend gab es eine kurze Feedback-Runde, bei der alle Stipis zu dem Schluss kamen, dass man durch das gemeinsame, virtuelle Arbeiten viel motivierter ist.

Nach diesem Erfolg ist es also klar, dass wir uns nächste Woche am Mittwoch wieder zum gemeinsamen Arbeiten treffen – selbstverständlich virtuell.

YoungCaritas, MJÖ, Stipisprecherin – Samars Engagement

„Ich gehöre zum ActionPool der youngCaritas, wo monatlich Aktionen ausgeschrieben werden für die freiwillige Helfer gesucht werden.
Im September zum Beispiel fand am Tag der Sprachen ein Lerncafé statt, bei dem sich Kinder aus den verschiedensten Ländern trafen. Mir hat es persönlich sehr gefallen, da ich es liebe die Zeit mit Kindern zu verbringen, selbst wenn es etwas anstrengend werden kann. Wir haben mit einer kurzen Geschichte begonnen, die in verschiedenen Sprachen mit selbstgemachten Figuren dargestellt wurde. Danach haben wir gemeinsam gebastelt und beendeten den Tag mit einem leckeren Buffet.

Ich nehme außerdem bei der MJÖ (= Muslime Jugend Österreich) teil. Die MJÖ ist eine Organisation für junge Musliminnen und Muslime, welche zahlreiche Vorträge, Workshops, Treffen, Camps, Reisen und noch vieles mehr anbietet. Ich bin ziemlich schnell zu den Aktivisten geworden und organisiere nun selbst Treffen, Diskussionsrunden und andere Aktivitäten. Mein Highlight jedoch war das Wintercamp 2019. Für das Camp wurde ich gefragt ob ich mir vorstellen könnte bei der Planung und Organisation mitzuhelfen und ohne lange zu zögern habe ich zu gestimmt. Ich war im Team, welches für das Abendprogramm zuständig war. Wir hatten innerhalb zwei Monaten mehrere Sitzungen und haben Ideen für das Programm gesammelt. Am Camp selbst war ich auch einer der Betreuerinnen. Außerdem habe ich am letzten Abend beim Schauspiel mitgemacht und habe eine Frau im 9. Jahrhundert gespielt die, die erste Universität in Marokko erbaut hat. Ich habe dann auch noch eine Urkunde bekommen, womit ich für meine Geduld ausgezeichnet wurde.

Zudem ist es Tradition, dass immer ein Camp-Revival stattfindet. Auch dort habe ich dabei mitgeholfen alles auf die Beine zu stellen. Beim Revival habe ich die Ehre bekommen, die Leute durch den Tag zu begleiten, indem ich die Moderation sein durfte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich habe dadurch viele neue Erfahrungen gesammelt.

Ich habe beim diesjährigen Maturaball bei der Garderobe ausgeholfen. Es war nicht sehr einfach, da ich etwas überfordert war, obwohl wir zu viert waren. Aber komischerweise hatte ich trotzdem sehr viel Spaß bei dieser Aufgabe. Ich wurde auch im Februar zur Stipisprecherin in Oberösterreich gewählt, und freue mich schon auf meine neue Aufgabe!“

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

Firdos‘ vielfältiges soziales Engagement

START-OÖ Stipendiatin Firdos besticht durch ihr vielfältiges soziales Engagement. Sie ist nicht nur als AIDS-Peer in der Schule aktiv, sondern setzt sich als Mitglied von Amnesty-Youth für Menschenrechte ein und nutzt ihre Zeit bei Young-Caritas, um Obdachlosen zu helfen.

Firdos erzählt über ihre Erfahrungen:

Ich habe mich beispielsweise bei Young-Caritas angemeldet und einen Abend in der Wärmestube verbracht. Dort habe ich Klaus, den Chef der Wärmestube kennengelernt, mit dem ich die Betten für Obdachlose neu lackiert habe. Es war ein interessanter Abend, da mir Klaus viel über seinen Beruf sowie seinen Alltag in der Wärmestube erzählt hat.

Abgesehen von meinem Engagement bei der Young-Caritas bin ich auch ein Mitglied von der Amnesty-Youth. Ich habe mich mehrmals mit weiteren Mitgliedern getroffen, um Projekte für die Zukunft zu planen. So wurde ich beispielsweise einem Infostand bei einem Bücherflohmarkt zugeteilt und ein anderes Mal musste ich Flyer von Amnesty-Youth beim globalen Klimastreik verteilen. Zudem habe ich auch beim Briefmarathon teilgenommen, bei dem Briefe und Karten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen geschrieben wurden.

Zuletzt habe ich den AIDS-Peers aus meiner Schule dabei geholfen Red-Ribbon-Schlüsselanhänger für die Aidshilfe zu stricken. Beim Verkauf dieser Anhänger konnten wir 531,63€ einsammeln. Anschließend wurde der Geldbetrag an die Aidshilfe gespendet.

START-OÖ Semesterrückblick – März 2020

Berlin Vorbereitung bei START-OÖ

Wie jedes Jahr bereiten sich jene Stipis, welche in den Osterferien mit zur Bildungsreise nach Berlin fahren dürfen, inhaltlich darauf vor. Nach dem anfangs über allgemeine Infos über die Stadt Berlin informiert wurde, wurden anschließend die wichtigsten geschichtlichen Infopunkte des zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus, sowie die wirtschaftlichen Folgen des Krieges besprochen. Nicht nur die Geschichte Berlins bzw. auch Gesamtdeutschlands wurde besprochen, sondern wir hatten auch die Möglichkeit über aktuelle die Politik zu sprechen.

Der zweite Weltkrieg

begann mit dem relativ schnellen Einmarsch Deutschlands nach Polen, einem sogenannten Blitzkrieg. Der Einmarsch bedeutete aber zugleich Streit mit den Alliierten. In der 1. Phase des Krieges schlug Deutschland große Erfolge ein, z.B. mit der schnellen Einnahme von Polen oder teilen Frankreichs. Die 2. Phase startet mit den ersten Niederlagen Deutschlands. Deutschland gelingt es nicht die sowjetische Stadt Stalingrad einzunehmen, zudem scheitern sie auch beim Versuch in Afrika einzumarschieren und schließlich beginnt auch die USA sich in den Krieg einzumischen. Die 3. und letzte Phase des 2. Weltkrieges beginnt mit dem Offensivzug der Sowjetunion und Deutschland war gezwungen bedingungslos zu kapitulieren.

Der Nationalsozialismus

lässt sich definieren als: Die nach dem ersten Weltkrieg in Deutschland verbreitete nationalistische (Arier sind die mächtigste und beste Nation) und rassistische Bewegung. Neben der Erklärung über den Weg, wie Hitler nach anfänglichen Schwierigkeiten mit seiner Partei, der NSDAP, an die Macht in Deutschland kam, konnten wir die oben geschriebene Definition aus dem Seminar mitnehmen.

Der Seminarleiter zeigte uns ein paar Symbole und die Bezeichnungen, die damals verwendet wurden, um verschiedene Häftlinge zu bezeichnen da die Häftlinge in verschiedene Gruppen unterschieden wurden und ebenso andere Aufnäher auf ihren Kleidern besaßen, wie Juden oder Homosexuelle. Und auch politische Häftlinge. Uns wurde auch gesagt, dass zwischen Juden und den restlichen KZ-Insassen ein Unterschied bei der Behandlung zu erkennen war.

Dann haben wir uns ein paar Bilder von Gedenkstätten angeschaut. Auf die Gedenkstätte sollte man an die Opfer und die Geschehnisse denken und auf keinen Fall sich darüber lustig machen. Weiters sahen wir uns Bilder von Denkmal für die ermordeten Juden und jüdisches Museum an.

Das geteilte Berlin

Besonders spannend war für uns auch die Geschichte der Berliner Mauer und deswegen haben wir uns in dieses Thema vertieft und schauten ein Video darüber und wie die Mauer überwacht wurde. Der Seminarleiter sprach über die Trennung von Ost- und Westberlin, dem Leben in der DDR, der Überwachung durch die Stasi und schlussendlich auch über den Mauerfall 1989, welcher zur sogenannten Wiedervereinigung führte. Auch dazu haben wir ein paar sehr eindrucksvolle Videos angeschaut.

Aktuelle Politik

Am Schluss befassten wir uns mit der aktuellen deutschen Politik, besonders dem Wahlsystem in Deutschland und den verschiedenen Parteien. Dieses Thema war beim Seminar von großer Bedeutung. Wir haben die genaue Definition und die Merkmale von einem demokratischen Staat besprochen und das mit der damaligen Situation in Berlin verglichen. Von Merkmalen wie Meinungsfreiheit, Mehrparteienpolitik oder Gleichberechtigung war damals nichts zu sehen. Dieses Thema war besonders interessant, weil es sehr diskussionsfreudig war und bewiesen hat, dass die Geschichte großen Einfluss auf die Zukunft hat.

Für diesen spannenden Tag bedanken wir uns bei Herrn Thomas Stornig von der PH Innsbruck. Wir freuen uns sehr darauf Berlin zu bereisen und diese vielen geschichtsträchtigen Orte in echt zu sehen.

Ein Bericht von Soraya und Aleksy

START-OÖ zu Gast an der FH Wels

Die START-OÖ Stipis verbrachten einen interessanten und lehrreichen Tag an der FH-Wels. Zuerst erforschten sie im Labor gentechnisch veränderte Lebensmittel, und danach trafen sie noch Alumna Liza, um sie mit Fragen zu löchern.

Maryan und Samar berichten:

Nachdem wir am Vormittag mit dem Zug in Wels angekommen sind, wurden wir sehr informativ von Studenten in die Thematik eingeführt. Unsere Aufgabe war es zu überprüfen, ob unser ausgewähltes Lebensmittel gentechnisch verändert ist oder nicht. Es standen verschiedene Produkte zur Auswahl: Soja, Cornflakes und Maismehl. Wir haben mit sehr vielen Geräten und „Werkzeugen“ gearbeitet. Am wichtigsten im Labor ist die Pipette, mit der haben wir die verschiedensten Flüssigkeiten und die DNA in Reaktionsgläser zu pipettieren. Um zu einem Ergebnis zu kommen, haben wir sehr viel Geduld gebraucht. Wir haben verschiedenste Stoffe zu unserer Lebensmittelprobe gegeben, und diese zwischendurch immer wieder zentrifugiert, um die DNA zu filtern, Schließlich haben wir die gefilterte DNA mit einem Mastermix in den Thermocycler gegeben. Nach einigen Stunden harte Arbeit haben wir uns schließlich die Mittagspause verdient, welche wir im Bistro an der FH Wels verbrachten.

Am Nachmittag machten wir weiter mit unserer Gentechnik -Probe. Nachdem diese für ca. eine halbe Stunde im Thermocycler war, gaben wir die Proben in jeweils einen Wassertropfen und konnten dann in einem Computer beobachten, wie der Tropfen nach unten wandert. Dadurch ermöglichte es uns zu sehen, welche Probe genetisch verändert wurde und welche nicht. Es hat bei einigen schon gleich am Anfang geklappt, was jedoch nicht typisch ist.

Nach dem Besuch beim Open.Lab trafen wir uns mit Alumna Liza. Sie selbst ist kommt jetzt in das 4. Semester an der FH. Wir bekamen die Möglichkeit, ihr Fragen zu stellen über ihr Studium „Angewandte Energietechnik“ bzw. die FH allgemein. Liza erzählte uns, was der Unterschied zwischen FH und Universität ist, über ihren Studiengang und noch vieles mehr. Sie wirkt sehr überzeugt von der FH und sie ist auch äußerst zufrieden damit.

Wir bedanken uns herzlich bei Alumna Liza, dass Sie sich Zeit genommen hat, um all unsere Fragen zu beantworten.“

Pitching – mit eigenen Ideen überzeugen

An einem sonnigen Sonntag, den 17. Februar, trafen sich die START-OÖ StipendiatInnen für ein Pitching-Workshop in Linz. Bernhard Reingruber, Regionalleiter von Teach for Austria in Oberösterreich, teilte seine Expertise mit uns, und brachte uns alles rund um das Thema „Pitchen“ näher.

Stipendiatin Bahara berichtet:

„Sei es, sich selbst zu präsentieren oder ein Schulprojekt, Präsentationen gehören zu dem Alltagsleben von Schülerinnen und Schülern. Einige tun sich beim Präsentieren leicht, manche halten es für schwierig. Aber wir, die Stipis OÖ, haben die Möglichkeit bekommen, uns mit der neuen Technik Pitching auszurüsten, um bei den Präsentationen besser auftreten zu können. Nun, was ist denn Pitching?

Pitching ist ein Präsentationstechnik. Es geht darum ein Thema in wenigen Minuten und möglichst prägnant auf dem Punkt zu bringen.

Am Anfang setzte unser Referent, Bernhard Reingruber, das Ziel, so zu pitchen, dass innerhalb 30 Sekunden unsere ganze Idee auf dem Tisch zu legen und unsere Ansprechperson davon zu überzeugen. Dies hielten wir für unmöglich; das Ergebnis war allerdings sehr überraschend. Während zwei Stunden setzten wir uns mit dem Thema auseinander. Die Theoriearbeit war relativ kurzgeschnitten, denn es wurde auf den praktischen Einsatz mehr Wert gelegt. Am Ende pitchten wir und stellten unsere Projekte vollständig vor, und das genau innerhalb von 30 Sekunden.

Ich denke, ich kann Pitching jeden Tag gebrauchen. Danke Bernhard und START für den tollen Workshop! So spare ich mir täglich viel Zeit. Also, wer noch Zeit und Energie sparen will, lass uns pitchen!“

Wirtschaft studieren?

Valentinstag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) und ein Date mit deiner Zukunft! Wir erkunden das Campusgelände, besichtigen die Bibliothek, erfahren viel über die Studienmöglichkeiten und tauschen uns mit START-Absolventinnen aus.

„Wirtschaft studieren? Und wenn ja, welchen Zweig?“, das fragen sich viele Schüler*innen vor ihrem Abschluss. Neben dem Studium der Medizin und den Rechtswissenschaften ist ein wirtschaftliches Studium ein sehr beliebter Wunsch und Traum. START-Jugendliche aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich nahmen an der Studienorientierung und WU-Tour teil. Sajeevan – unser Tourguide, der spontan für seine Kollegin eingesprungen ist – zeigte uns die wichtigsten Gebäude am Campusgelände und gab Insidertipps über die besten Mittagsmenüs und Frühstücksmöglichkeiten. Wir besuchten die Bibliothek im Learning Center (LC) und bekamen einen detailierten Überblick aller Bachelor-Studiengänge, im Speziellen erweckten die Zweige Betriebswirtschaft (BW)/Internationale Betriebswirtschaft(IBW) und Wirtschaftsrecht(WIRE) das Interesse der Jugendlichen. Sajeevan zeigte uns auch die zahlreichen Lernmöglichkeiten und -räume an der WU, die bei den Studierenden sehr beliebt sind. Die PC-Räume sind sogar rund um die Uhr offen und die Plätze in der Bibliothek sind besonders begehrt und nicht nur wegen der schönen Aussicht auf den Prater. Wer einen Platz in der „Sardinenbüchse“ (damit sind die zahlreichen Lernplätze und -reihen der Bibliothek gemeint) erhalten möchte, sollte zeitig in der Früh erscheinen, denn in den Prüfungswochen ist jeder Platz belegt. Zum Abschluss durften wir auch noch in den größten Hörsaal der WU Wien, hier finden nicht nur die „großen“ Lehrveranstaltungen, wie die STEOP (Studien- & Orientierungsphase) statt, sondern auch fast alle Prüfungen. „Schummeln zahlt sich nicht aus!“ schließt Sajeevan die unterhaltsame Tour ab und wir danken ihm für die wertvollen Einblicke.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Austausch mit unseren START-Absolventinnen nach der WU-Tour. Bei Getränk und Kuchen konnten sich unsere START-Jugendlichen mit unseren START-Absolventinnen austauschen: „Wie sieht der Studienalltag aus? Warum hast du dich für den Zweig entschieden? Was ist der Unterschied zwischen FH und Universität? Was gefällt dir besonders an deinem Studium?“ Danke an Salwa, Chrislane und Nikola für den regen Austausch und eure Erfahrungsberichte, die sehr hilfreich in der Zeit der Studienfindung und -orientierung sind und unterstützend wirken.

Mathematikworkshop #2

Am Sonntag, den 9. Februar 2020, trafen sich die START-Oberösterreich Stipendiat*innen zum ersten Workshop im neuen Büro des Axis c/o in der Tabakfabrik in Linz. Diesmal wurden wieder fleißig mathematische Probleme gelöst -es wurden vor allem die Themen Statistik, Funktionen und Wahrscheinlichkeit in Angriff genommen.

Stipendiatin Neni berichtet:

„Am Anfang des Workshops haben wir besprochen, welche Themen wir durchnehmen wollen. Wir starteten den Tag mit Statistik. Dann beschäftigten wir uns mit Wahrscheinlichkeiten und einigen Matura-Aufgaben. Wir haben auch noch kurz das Thema Funktionen angesprochen. Wir haben sehr viele Tipps bekommen und haben zu jedem Thema Beispiele gerechnet. Es war ein sehr hilfreicher Workshop für jeden von uns und wir konnten mit Freude sehr viel neues dazulernen. Danke an unseren Workshopleiter Herrn Entlicher und unsere Patenfirmen, die uns diesen Workshop ermöglichen“

Neue Projektassistenz bei START-OÖ

Die neu Projektassistentin für START-OÖ heißt Verena Littringer! Wir freuen uns sie neu im Team zu begrüßen und wünschen ihr einen guten Start für ihre neuen Aufgaben.

Als Projektassistentin möchte ich dazu beitragen mit Engagement und Leidenschaft die Jugendlichen auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Durch die Arbeit in der ÖH habe ich schon beim Organisieren von Veranstaltungen mitgewirkt und in meiner Freizeit auch einige Male bei Kinder- und Jugendbetreuungen ausgeholfen. Ich arbeite gerne mit jungen Menschen zusammen und mir ist es persönlich ein Anliegen sie in Sachen Bildung bestmöglich zu beraten und fördern.
Ich freue mich darauf, als Teil des START-OÖ Teams, mein soziales Engagement einzubringen und dadurch Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg begleiten zu können.“

Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften an der JKU

Bisherige Berufserfahrung: ehrenamtliche Tätigkeit in der ÖH, Promotionjobs, Ferialarbeit

Hobbies: Tennis spielen, Ski fahren, Reisen

START-OÖ und START-Sbg informieren sich über verschiedene Studiengänge

Am Samstag, den 25. Jänner 2020, trafen sich knapp 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten von START-OÖ und START-Sbg mit 5 Studierenden, um sich über die Inhalte der Studiengänge, Aufnahmeprüfungen, die Finanzierung und das Studentenleben im Allgemeinen zu informieren.

Zu Gast waren drei START-Alumni und zwei externe Studentinnen: Anita Nihm ist START-OÖ Alumna aus dem ersten Jahrgang und studiert mittlerweile im 5. Semester Humanmedizin an der MedUni Graz. Nasi Ibraimi, ebenfalls Alumnus aus dem ersten Semester, hat seinen Bachelor an der FH Oberösterreich in Bauingenieurswesen bereits erfolgreich abgeschlossen. START-Alumna Sara Elsoudany hat 2018 maturiert und studiert im dritten Semester Pharmazie an der Uni Graz. Stela Dinkova kam nach ihrem Schulabschluss in Bulgarien nach Österreich, um Wirtschaftsinformatik zu studieren. Mittlerweile steht sie kurz vor ihrem Bachelorabschluss an der JKU Linz. Merima Zukan hat ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der JKU Linz bereits erfolgreich abgeschlossen, und auch der Masterabschluss in General Management ist nicht mehr weit.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten bei jeder Person 25 Minuten Zeit, um Fragen zum Studium und Beruf zu stellen. Hier einige Eindrücke der Stipendiat*innen:

Das Gespräch mit Merima über ihr Studium Wirtschaftswissenschaften war genau passend, vor allem deshalb, weil ich in eine HAK gehe und mich für diese Studienrichtung interessiere. Vor unserer Unterhaltung waren noch sehr viele Fragen für mich offen, die Merima mir aber alle beantworten konnte und mich sogar zusätzlich noch motivieren konnte, diesen Weg einzuschlagen.“ START-Stipendiatin Viola

Am Sonntag ist Anita, eine Medizin Studentin im 5. Semester, aus Graz für uns nach Linz gekommen. Wir durften sie alles über ihr Studium fragen, worauf sie ziemlich ausführlich geantwortet hat. Wir haben sehr viel erfahren, unter anderem, dass Klischees wie „Medizin-Studenten haben keine Zeit für Hobbies“ oftmals gar nicht stimmen, sondern alles eine Frage der Zeiteinteilung ist, und auch der Fleiß eine Rolle spielt. Ich bin sehr froh darüber, dass Start uns diesen Studienberatung-Workshop ermöglicht hat.“ START-Freundin Arzu 

Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen befasst. Sie wird als Studiengang in Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Das Studium dauert insgesamt fünf Jahre, 8 Semester davon Bachelor und 4 Semester Master. Die große Auswahl der Berufe nach dem Studium ist auffällig. Generell kommt es auf den Schwerpunkt an, ob man sich eher mit Informatik oder mit den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt.“ Stipendiatin Ebtisam beschreibt, was sie über das Studium Wirtschaftsinformatik erfahren hat.

Im Pharmazie Studium lernt man die Herstellung, die richtige Dosierung und das Einsetzen von Arzneimitteln. Man wird sozusagen zum Spezialisten für Medikamente. In der Praxis bedeutet es, dass das Studium zwischen Medizin und Naturwissenschaft angesiedelt ist und man definitiv ein Verständnis von Biologie, Chemie und Physik haben soll. Nach dem Pharmazie Studium führt der Weg der meisten Absolventen in eine Apotheke, aber es stehen noch viele weitere Wege offen wie etwa in der Forschung oder der pharmazeutischen Industrie.“ Stipendiat Ali Reza über das Pharmazie-Studium

START-OÖ gestaltet Webseiten

Am Sonntag, den 19. Jänner 2020 trafen sich einige START-OÖ Stipendiat*innen im Axis coworking loft in Linz, um mit Almuna Ladan die Kunst des WebDesigns zu erlernen.

Stipendiat Elias berichtet:

„START-OÖ Alumna Ladan bereitete uns einen Workshop für Web Design vor, denn das Interesse der Stipis, diesen Bereich näher kennen zu lernen, war sehr groß.

Dabei lernten wir „CSS“ und „HTML“ etwas näher kennen und wir übten diese Sprachen gemeinsam mit Ladan. Dann ging es an die prakitsche Anwendung des gelernten, und wir gestalteten durch das Programm „Figma“ eine Fassade eine Webseite, die ähnlich war wie die START-Homepage. Wir hatten dabei viel Neues gelernt und wir hatten viel Spaß. Danke Ladan und danke an unsere Paten, die uns diesen Workshop ermöglicht haben. „

Talking about Identity – Englisch Workshop mit Alumna Soso

Am Sonntag, den 12. Jänner, haben wir den Workshop „English Conversation with Soso“ im Axis in Linz besucht, in welchem wir uns über verschiedene Themen und die mündliche Matura aus Englisch unterhalten haben. Wir haben den Workshop auf Englisch gemacht, was uns nochmals gezeigt hat, wie interessant Englisch sein kann.

Zunächst haben wir uns vorstellen dürfen, und Soso erklärte uns, was mit dem Thema self-identity gemeint ist. Soso hat auch immer wieder versucht zu betonen, wie einzigartig jeder Mensch ist und wie vielseitig er sein kann.

Wir haben den Text „English Introduction Tongue Twisters“ gelesen, was sehr lustig war und nach der Essenspause haben wir mit einem „speaking task“ weitergemacht. Jede/r von uns hat sich 15 Minuten vorbereiten können, um dann 2-3 Minuten über ein selbst gewähltes Thema zu sprechen. Wir haben vor allem lernen können, worauf es ankommt beim Reden und was uninteressant für die Zuhörer/innen sein könnte. Wir haben informative, private, aber auch witzige Monologe gehört und einander danach Feedbacks gegeben, was sehr hilfreich war.

Außerdem haben wir die persönlichen Ziele und Träume besprochen und über einige Vorurteile, die man in der Gesellschaft vorfindet, gesprochen. Abschießend haben wir uns eine bewegende Ted-x Rede von der Justizministerin Alma Zadic in englischer Sprache angeschaut, in der sie über ihre Erfahrung mit Integration und „multiple identities“ berichtet hat.

Danke Soso nochmal für die hilfreichen Tipps und die Motivation. „

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

Kreatives Schreiben mit START Alumna Soso

Am Sonntag, den 5. Jänner 2020, trafen sich die START-OÖ Stipendiat*innen im Axis in Linz, um sich von unserer Alumna Soso hilfreiche Tipps und Tricks für Kreatives Schreiben einzuholen.

Stipendiat Elias beschreibt den Workshop, und ist dabei sehr begeistert:

„Ich habe mich immer gewundert, wie Soso immer kreativ und beeindruckend schreiben kann und zum Glück hat sie mit uns ihre Erfahrungen und ihr Wissen geteilt, wie man kreativ in kurzer Zeit schreiben kann.

Am Anfang dachten wir uns, dass es so kompliziert ist, kreativ zu schreiben, jedoch gestaltete Soso den Workshop so gut, und wir lernten beinahe „nebenbei“, wie wir unsere Gefühle und Gedanken leichter ausdrücken können. Im Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer möchte ich mich bei Soso ganz herzlich für diesen Workshop bedanken.“

„How to START“ – Workshop mit Momo

Zu Beginn des neuen Jahres trafen sich die Stipendiat*innen des 7. START-OÖ Jahrgangs im Axis in Linz, um alles rund um die anstehenden Halbjahresberichte, Abrechnungen ua. von Stipendiatensprecher Gul (Spitzname Momo) zu erfahren.

Ein START-Stipendium für engagierte Jugendliche bietet nicht nur viel, sondern fordert auch einen gewissenhaften Umgang damit. So müssen alle StipendiatInnen nachweisen, für welche Bildungszwecke sie das Bildungsgeld ausgeben und einen umfangreichen Bericht über ihr Schul-und START Jahr verfassen. Zum einen wird dadurch der selbstständige Umgang mit Geld und die Buchhaltung gelernt, denn alle Belege müssen in einem Ordner aufbewahrt und in einer Excel Tabelle übersichtlich eingetragen werden. Zum anderen blicken die Stipendiat*innen durch ihre halbjährlichen Berichte darauf zurück, was sie in der Schule erreicht haben, wo sie durch ihr soziales Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben konnten, und was sie alles bei START durch ihre Teilnahmen am Regionalprogramm gelernt haben.

Momo erklärte den StipendiatInnen des neuen Jahrgangs, wie dieser Bericht aufgebaut ist, welche Fragen in dem Bericht beantwortet werden müssen, und wie sie die Abrechnung des Bildungsgeldes korrekt vornehmen. Danke Momo, dass du dir auch dieses Jahr dafür Zeit genommen hast!

START-OÖ Weihnachtspost – Dez 2019

Theaterbesuch „Bang Bang You’re Dead“

Am Dienstag, den 17.12.2019, besuchten einige START-OÖ Stipendiat*innen am Abend das englischsprachige Theaterstück „Bang Bang You’re Dead“ im Kornspeicher in Wels, um Stipendiatin Irma, welche eine der fünf Toten in dem Stück spielt, zu unterstützen.

Stipendiatin Samar berichtet:

„Beim Theater angekommen wurden wir herzlich von Irmas Lehrerin, welche sich sehr über unseren Besuch freute, begrüßt. Gespannt nahmen wir unsere Plätze ein. Vor dem Stück gab es eine kleine Einführung, worum das Stück handelte, und weshalb dieses Stück geschrieben wurde.

In dem Stück ging es um einen Amoklauf in den USA. Josh, ein 17-jähriger Junge, saß in einer Zelle – es war der Tag nachdem er den Amoklauf in der Schule begannen hatte. In der Nacht erschienen ihm seine 5 Opfer und fragten ihn immer wieder „Why me, Josh?“ Doch Josh reagierte immer sehr flapsig auf diese Frage, und sie bekamen anfangs keine richtige Antwort. Daraufhin wurde die Tat in Rückblende erzählt:

Josh wurde von seinen Eltern immer sehr verwöhnt, und er bekam jedes Geschenk, das er woltle. Ein Schlüsselmoment in Josh’s Leben veränderte alles- als ihn sein Opa zur Jagd mitnahm, und er zum ersten mal einen Hirschen erlegte. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich Josh’s Leben. Seine Freundin trennt sich nicht nur von ihm, sondern kommt auch noch mit seinem besten Freund, mit dem er schon im Kindergarten zusammen gespielt hat, zusammen. In der Schule wird er immer mehr zum Außenseiter, die anderen Jugendlichen lachen zunehmend über ihn. Auch seine Eltern setzen Josh zunehmend unter Druck. Josh sagt daraufhin zu seinen Eltern, er wolle eine Waffe, und bekommt diese nach langen Diskussionen um seine Schulnoten auch.

Und dann beginnt Josh auch noch, Stimmen zu hören, doch auch eine Psychotherapeutin dringt nicht zu Josh durch. Und so nimmt das Drama seinen Lauf. Zuerst ermordet er seinen Vater, gefolgt von seiner Mutter, und schließlich fünf Schulkolleg*innen. Darunter sind seine Exfreundin, seine besten Freunde und zwei Schulkolleginnen, die eigentlich kaum etwas mit Josh zu tun hatten.

Am Ende nimmt das Theaterstück eine emotionale Wendung. Die fünf Toten führen Josh vor Augen, was er ihnen alles genommen hat. Sie erklären, was sie alles aus ihrem Leben vermissen, welche Zukunftspläne sie hatten, und wozu sie nicht mehr in der Lage sein werden.

Die harte Fassade von Josh bricht daraufhin zusammen. Er sagt, er hätte nicht gedacht, dass es für immer sein würde, wenn er sie umbringt. Er hatte nicht daran gedacht, was er ihnen alles nehmen würde. Und wenn er könnte, würde er es rückgängig machen.

Das Theaterstück war sehr ergreifend und emotional und die Schauspieler*innen, allesamt Schüler*innen der HAK 1 Wels, haben unglaubliches schauspielerisches Talent – noch dazu in einer Fremdsprache – gezeigt. Wir gratulieren allen Beteiligten zu der hervorragenden Aufführung und bedanken uns bei Irma und ihrer Professorin für die Einladung!“

Weitere Infos zum Stück finden Sie auf dieser Website.

START-Oberösterreich feiert gemeinsam Weihnachten

Auch dieses Jahr ließ START-OÖ das Jahr bei einem gemeinsamen Weihnachtsfest am 15. Dezember im Axis in Linz ausklingen. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch einiger Paten und Unterstützer*innen, die mit uns das vergangene Jahr Revue passieren ließen, und so verbrachten über 50 Personen gemütliche Stunden im Axis.

Die Stipendiat*innen, Freunde und einige Alumni trafen bereits am Vormittag im Axis ein, um die Feier gemeinsam vorzubereiten. So wurden fleißig Tische aufgestellt, der Baum geschmückt und das Buffet, für welches jeder eine Speise mitnahm, vorbereitet. Schließlich, nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, und auch schon mit den Paten einige Worte ausgetauscht worden waren, begann die offizielle Feier.

Wir sangen gemeinsam Jingle Bells und Feliz Navidad, und Stipendiat Momo begleitete uns dabei auf der Gitarre. In einem kurzen Video konnten wir nochmal das ganze START-Jahr rückblickend betrachten, und Geschenke durften natürlich auch nicht fehlen. Danach wurde das Buffet eröffnet. Es gab reichlich zu Essen, und es waren Speisen aus den verschiedensten Ländern dabei. Als alle Bäuche gefüllt waren, ließen wir den Nachmittag bei alkoholfreiem Apfel- und Orangenpunsch, netten Gesprächen und Gesang ausklingen.

Anschließend gingen noch einige Stipis, Freunde und Alumni gemeinsam Eislaufen. Einige standen zwar noch nie auf dem Eis, aber das machte nichts. Bei START hilft man sich schließlich gegenseitig, und so konnten am Ende alle ohne Verletzungen, nach einem tollen gemeinsamen Tag wieder nach Hause fahren.

Wir bedanken und bei allen Paten und Unterstützern für all die Hilfe im Jahr 2019 und wünschen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2020!

Ein besinnlicher Tag am Eferdinger-Schlossadvent

Am Sonntag, den 8. Dezember 2019, folgten die Stipendiat*innen von START-OÖ der großzügigen Einladung von Fürst Georg Starhemberg zum Eferdinger Schlossadvent.

Stipendiat Mahdi Karimi berichtet:

Zwischen der stressigen Zeit, in der viele Tests und Schularbeiten geschrieben werden, war dieser Ausflug eine Möglichkeit, dass die Stipis sich erholen und ausruhen konnten. Und das an einem Adventmarkt, der wie aus dem Märchen ist. Ruhig, Besinnlich, mit Chören und kleinen Blasmusikergruppen die weihnachtliche Lieder spielen.

Der stimmungsvoll beleuchtete Hof, der weihnachtlich dekorierte Rittersaal, die gemütlichen Salons sowie der Marktplatz im Gewölbe des romantischen Schlosskellers ladet ein, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Wir durften durch Keller und Gewölbe gehen und uns die vielen Aussteller und Kunsthandwerker ansehen, viele Dinge kannten wir noch nicht mal. Am besten war, dass man die Möglichkeit hatte, zu zu sehen und auch zu probieren. Kerzen ziehen, Schmiden, Münzen prägen etc. Nach den vielen Eindrücken wurden wir von Herrn Starhemberg zum Mittagessen eingeladen, inklusive Glas Punsch (natürlich alkoholfrei), köstlichem Bauernkrapfen und andere Leckerein. – Das hat uns noch mehr in die Weihnachtsstimmung gebracht.

Zum Schluss machten wir noch ein gemeinsames Foto mit Herrn Fürst Georg Starhemberg, welcher uns eingeladen hat. Nach einer spannenden Zeit sind die Stipis mit vielen Eindrücken und Erinnerungen nach Hause gefahren, um sich für einen guten Start in die neue Woche vorzubereiten.

Vielen Dank nochmal an Herrn Starhemberg für diesen unvergesslichen Besuch!

Auch Stipendiatin Sharifa schildert ihre Eindrücke:

„Der Besuch in das Schloss Eferding war ein sehr schönes Erlebnis.  Vor allem hat mir das leckere Essen, die gute Stimmung und die Kunst gefallen.  Man durfte dort einiges ausprobieren, unter anderem Münzprägung, und es anschließend mit nach Hause nehmen.  Ich bedanke mich sehr herzlich bei Herrn Starhemberg für diesen tollen Tag!“

Stipendiat Gul beschreibt den Ausflug wie folgt:

„Unser Tag im Schloss war sehr spannend. Wir haben am Anfang Aufgaben bekommen, die wir erledigen sollten. Das Ziel war dabei, die Ausstellung besser kennen zu lernen und sie genauer anzuschauen. Danke für den tollen Tag mit viel Essen und Süßigkeiten, aber auch mit vielen Ausstellungen, die man normalerweise am Weihnachtsmarkt nicht sieht.“

Lernen leicht und cool gemacht

Am Samstag, den 7. Dezember 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen Workshop zum Thema „Lernen“ im Axis Linz. Workshopleiterin und Psychologin Adela Perte erklärte den Stipendiat*innen, welche Abläufe das Gehirn durchläuft, wenn wir uns Wissen aneignen, welche Rolle unsere Gefühle dabei spielen und wie wir mit Lernstress besser umgehen können.

Stipendiat Gul berichtet:

„Der Workshop war sehr effizient und informativ. Wir haben sehr viele Sachen über das Gehirn gelernt, zum Beispiel wie das Gehirn funktioniert, wie das Gehirn Information verarbeitet, und wie wir unsere Umgebung gestalten können, damit wir besser lernen können. oder wie man das langweilige Lernen cooler und chilliger machen kann.

Die Trainerin Adela Perte hat uns sehr gute Methoden gezeigt, wie man sich für das Lernen motivieren kann, und wie wir langweiligen Lernstoff cooler und Lernstress ‚chilliger‘ gestalten können. Sicher dauert es, bis man sich an neuen Methoden gewöhnt, aber ich habe jetzt die Idee und in kleinen Schritten damit anfangen, das Lernen für mich cooler gestalten. 

Vielen Dank für den tollen Workshop!“

START-OÖ lernt über Neurologie, Wissen und DNA

„Am Sonntag, den 1. Dezember, trafen sich einige Stipis im Axis in Linz, um mehr über Neurologie zu lernen. Zusammen mit Workshopleiterin Tamara Tomic verbrachten wir einige Stunden verbunden mit Diskussionen über käufliches Wissen oder den Aufbau unserer Zelle. Dass Neurologie sehr verflochten mit Psychologie und Physiologie ist, bestätigte auch unsere Workshopleiterin. Zudem lernten wir auch den Begriff Emergenz, mithilfe eines Videos über das Verhalten der Ameisen, kennen. Ameisenherden bestehen aus kleineren Gruppen mit bestimmten Aufgaben, die zusammenarbeiten und dadurch eine große intelligente Gruppe bilden. Obwohl sie einfache Tiere sind, haben sie eine strukturierte Arbeitsweise. 

Außerdem haben wir auch besprochen, wie unsere DNA mit unserer Persönlichkeitsentwicklung zusammenhängt. Nicht viele wissen, dass einiges nicht nur von unserer DNA  abhängt und, dass zum Beispiel auch eineiige  Zwillinge unterschiedliche Fingerabdrücke haben. Des Weiteren wurde uns erklärt, wie die Informationsübergabe von unserem Gehirn zu den jeweiligen Körperteilen gelangt. Obwohl manche noch nie etwas von diesen Themen gehört hatten, konnte man dem Gesagten gut folgen und es verstehen. Danke!“

Ein Bericht von Stipendiatin Viola

START-OÖ zu Gast beim Rotary Club Linz

Am 27. November 2019 waren START-OÖ Stipendiatin Sharifa Najafi und Projektmitarbeiterin Anna Wiespointner zu Gast beim Rotary Club Linz, um den Verein START-Stipendien vorzustellen.

Stipendiatin Sharifa schildert ihre Eindrücke:

„Wir wurden sehr herzlich von Frau Edith Kundrath und Herrn Alfred Mar und vielen anderen beeindruckenden Persönlichkeiten empfangen. Als erstes bestellten wir uns was zum Essen und Trinken und führten währenddessen nette Gespräche, bis das Programm des Meetings gestartet hat. Nachdem der Clubpräsident Herr Michael Martinek den offiziellen Teil eröffnete, durften Anna und ich das START Programm präsentieren. So erzählte Anna über die Erfahrungen und Entwicklungen von START Stipendium und dann stellte ich mich vor. Danach wurden wir mit viel Applaus und positivem Feedback belohnt.

Ich bedanke mich bei Rotary Club Linz sehr herzlich für das Stipendium und die Gastfreundschaft. Es war ein großartiges Ereignis mit vielen großartigen Menschen. Ich freue mich sehr auf die Zeit mit euch und kann es kaum erwarten bei viele diversen Veranstaltungen dabei zu sein. „

Das Stipendium von Sharifa wurde von 3 Rotary Clubs übernommen: Rotary Linz, Rotary Traun und Rotary Wels Nova.

START-OÖ zu Gast bei der RLB OÖ Wissenschaftspreis-Verleihung

Sieben START-StipendiatInnen und -Alumnis hatten am 18. November 2019 die Chance, bei der Verleihung des 15. Wissenschaftspreises der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich dabei zu sein.

Die Preise wurden an vier Studierende und WissenschaftlerInnen der Johannes Kepler Universität Linz verliehen, die Arbeiten über eine bank-, geld- oder kreditspezifische Themen verfasst haben. Eingereicht wurden 24 Diplomarbeiten, Masterthesen, Dissertationen und wissenschaftliche Artikel von diversen Fakultäten der JKU.

Vor der eigentlichen Preisverleihung gab Universitätsprofessor Martin Kocher, dem Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), sein Wissen über „How to Brexit“zum Besten. So hatten die START-Stipis und Alumnis nicht nur die Möglichkeit in die aktuellsten Themen der Forschung hineinzuschnuppern und einem spannenden Vortrag zu lauschen. Einen gemütlichen Ausklang fand der Abend in einem leckeren Gala-Dinner, das die StipendiatInnen und Alumnis in vollen Zügen genossen.

Lern-Marathon bei START-OÖ

„Strukturierte, konzentrierte Lern- und Arbeitsphasen in Abwechslung mit aktivierenden Sport- und Spielpausen“ – so definiert sich ein „Lernathon“. Gleich 16 START-OÖ StipendiatInnen, -FreundInnen und Alumnis nahmen am START-OÖ Lernathon, am 17. November 2019, teil. Die hohe Teilnehmerzahl spricht für sich – die Jugendlichen konnten viele anstehende Aufgaben und Lernziele erreichen und motivierten sich dabei gegenseitig!

Auf die Sekunde genau wurde der Tagesablauf eingehalten:
10:30 – 10.45 Uhr: Zieldefinition: Jede/r erzählt, was er sich den Vormittag über vorgenommen hat
10.45 – 12.15 Uhr: Erste Intensiv-Arbeits- und Lernphase
12.15 – 12.30 Uhr: Aktivpause
12.30 – 13.30 Uhr: Zweite Intensiv-Arbeits- und Lernphase
13.30 – 14.30 Uhr: Mittagspause
14.30 – 14.45 Uhr: Reflexion über den Lernfortschritt + Zieldefinition für den Nachmittag
14.45 – 15.45 Uhr: Dritte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
15.45 – 16.00 Uhr: Aktivpause
16.00 – 17.00 Uhr: Vierte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
17.00 – 17.15 Uhr: Tagesreflexion

Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin brachte seine/ihre eigenen Schul- und Lernsachen mit und plante minutiös genau den Ablauf des Tages für sich selbst. Im Anschluss an die Lernphasen wurde überprüft, ob die Tagesziele erreicht wurden oder nicht und welche Faktoren sich positiv oder negativ auf das Lernen ausgewirkt haben. So konnte jede, jeder für sich das Lernen weiter optimieren und neue Tipps und Tricks für Zuhause mitnehmen.

Stipendiatin Sharifa berichtet:

Am Sonntag, den 17.11.19 hatten 16 START-Stipis und Freunde einen Lernathon mit der Landeskordinatorin Magdalena Rainer.

Nachdem alle Stipis und Freunde pünktlich im Axis eingetroffen sind, begannen wir hochmotiviert mit dem Lernen.  Als Erstes erhielten wir einen kleinen A5 Zettel, auf dem wir uns unsere Ziele für den Vormittag eintragen mussten. Danach besprachen wir unsere Ziele miteinander und bekamen ein paar Tipps von unserer Landeskoordinatorin. Unser Tagesablauf wurde in vier Lernphasen eingeteilt. Nach jeder Lernphase gab es eine Aktivpause, bei den wir raus an die frische Luft gingen und ein paar lustige Spiele spielten. In den Reflexionspausen haben wir besprochen, wie es uns beim Bearbeiten unsere Ziele ergangen ist. Anschließend machten wir von 13:30 bis 14:30 eine Mittagspause. Nach der Mittagspause machten wir mit neuen Zielen weiter.

Zusammengefasst war der Tag mit Frau Magdalena Rainer sehr lehrreich und spannend. Wir haben gelernt, wie viel man in eine kurze Zeit schaffen kann, wenn man motiviert als auch konzentriert ist.  Über Zeitmanagement konnten wir auch einiges mitnehmen und dass man nicht zu hohe Erwartungen setzen soll, sondern realistisch und ehrlich gegenüber sich selbst sein. Ob man es glauben will oder nicht, Lernen kann auch Spaß machen.

START-OÖ Stipendiaten nahmen an der WIMUN Geneva teil!

WIMUN Geneva ist die größte Simulation der UNO weltweit. Diese wird von der UNO für StudentInnen und SchülerInnen in verschiedensten Städten organisiert. Jugendliche lernen über internationale Angelegenheiten, die Arbeitsweise von Diplomaten und Diplomatinnen. An dieser englischsprachigen Konferenz, die vom 30.10. bis 02.11.2019 stattfand, durften heuer zwei START-OÖ Stipendiaten, Bahara Muradi und Thupten Dergey, teilnehmen.

Thupten Dergey berichtet:
Eine Regel von UNO-Simulationen ist es, dass Delegierte nicht ihr eigenes Land repräsentieren dürfen. Also war ich für eine Woche Botschafter von Peru im Sicherheitsrat. Unser Thema war die Erneuerung des Mandates für Blauhelmtruppen bzw. des Entwicklungsprogramm (MINUSCA) in der Zentralafrikanischen Republik. Ziel war es auch eine Resolution mit einem Konsens, wobei alle 15 Delegierte zustimmen sollten, zu verabschieden.

Um uns ein besseres Verständnis über die Lage zu verschaffen, war UNO-Funktionär und Experte Nicholas Vysny geladen. Er gab uns ein intensives Briefing wie es im Sicherheitsrat auch üblich ist. Auf seine Empfehlung hin erneuerten wir das Mandat für die UNO-Mission. Herausfordernder war dagegen die Einigung auf neue Schwerpunkte der Mission, berücksichtige man die limitierten Ressourcen und die verschiedenen Interessen der globalen Mächte in der Region.

Am Ende beschäftigte sich unsere 8-seitige Resolution mit folgenden Themen

  • Schutz und Befreiung von Kindersoldaten
  • Re-Integration von Rebellen
  • Friedenssicherung
  • Schutz vor Ausbeutung von Diamantenminen
  • Sicherheit, Rechtsstaat und Demokratie

Als wichtigstes Organ der UNO muss sich der Sicherheitsrat auch mit anderen Themen als wie auf seiner eigentlichen Agenda beschäftigen. So hatten wir auch ein informelles Meeting mit einem Repräsentanten der kurdischen Gemeinschaft über die Lage in Nordsyrien, und mussten plötzlich einen Press Statement über eine Terrorattacke in Mali herausgeben.

Bahara Muradi berichtet:
Ich nahm zum fünften Mal an einer internationalen Simulation der Vereinten Nationen teil. Ich muss zugeben, in dem Verwaltungsrat der ILO zu arbeiten, ist nicht ganz einfach. Die Verfahrensordnung unterscheidet sich sehr von den anderen Komitees der Vereinten Nationen. Andere Komitees haben eine Geschäftsordnung eines Parlaments, was in ILO nicht der Fall ist. Noch dazu war die Vorschrift der WIMUN sehr herausfordernd; die Beschlüsse sollten nicht direkt abgestimmt werden, sondern durch „Consensus“ übereingestimmt werden.

Die vier Tage haben wir voller Einsatz über das Thema „Global Supply Chain“ gearbeitet. Unser Ziel war ein Übereinkommen (Konvention) auszuarbeiten, in dem das achte Ziel für nachhaltige Entwicklung 2030 (Decent Work and Economic Growth) zu berücksichtigen war. Erfolgreich reichten wir unsere Konvention am letzten Tag ein.

In Genf lernte ich viele neue Persönlichkeiten kennen. Ich habe neue Freunde gefunden, Freunde aus Indien, Peru, Indonesien und Deutschland, die „Streberinnen und Streber“ sind. Sie streben nach einem erfolgreichen Leben und einer strahlenden Zukunft. Der Austausch der Meinungen mit diesen Freunden half mir, meinen Standpunkt zu ändern und die Welt mal anders – aus anderen Aspekten –zu sehen.

Zudem habe ich eine neue Perspektive von der Arbeit bei der UNO bekommen. Zieht man überdies in Betracht, dass MUNs wie ein Praktikum bei der UNO sind, so ermöglicht man den Jugendlichen, sich mehr mit den entscheidenden Themen und zukünftigen Entscheidungen zu beschäftigen.

Ich bedanke mich bei jenen, die mich dabei unterstützt haben und widme Ihnen meinen Diplomacy Award. Meinem Reisepartner möchte ich auch danken. Thupi ist sehr fürsorglich. Es hat mich sehr gefreut, ihn auf dieser Reise begleitet zu haben.

Seminar „Schriftliche Kommunikation mit Unternehmen“

„Am Sonntag, den 3.11.2019, hatten wir den Workshop ’schriftliche & berufliche Kommunikation‘ mit Mag. Simone Karlsberger, der Geschäftsführerin von Karrierefreude.

Den Workshop begannen wir mit einem warm up-Kahoot-Spiel, gefolgt von Informationen über die Workshopleiterin. Danach bekamen wir ein umfassendes Elaborat über die Themen, die wir lernten und ausarbeiteten. Dabei lernten wir, wie man eine Praktikums- bzw. Lehrstelle bekommt, wie man das Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf verfasst sowie ein paar andere Tipps, um einen guten Eindruck bei der jeweiligen Firma zu hinterlassen.

Der Workshop bestand nicht nur aus Theorie, sondern auch aus Praxis. Jeder besprach seine Mailbox, davor aber ölten wir unsere Stimmen mit einigen Sprechübungen.

Nachdem wir mit liebevoll gemachten Sandwiches von Anna versorgt wurden, arbeiteten wir sorgfältig an unseren Lebensläufen und Anschreiben weiter, wobei wir professionelle Korrektur von Frau Karlsberger bekamen. Wichtig ist uns in Erinnerung geblieben, dass wir das Abgabedatum immer updaten müssen und das Aktuelle von Bedeutung ist.

Im Ganzen kann ich sagen, dass dieser Workshop sehr informativ war und alle Teilnehmer wissen nun, wie man sich gut vorbereitet bewerben kann. Vielen Dank Frau Karlsberger für diesen sehr hilfreichen Workshop

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiatin Sahar

Die unendlichen Tiefen der Mathematik bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27.10.2019, fanden sich START-OÖ Stipis und Freunde im Axis zusammen, um sich gemeinsam mit unserem Workshopleiter Herrn Winfried Entlicher in die unendlichen Tiefen der Mathematik zu begeben. START-Freundin Julia berichtet:

„Mit viel Freude und Motivation begann unser Tag, wir lernten Herr Entlicher kennen und starteten somit unseren Workshop. Zu Beginn erklärte er uns, wie die Matura in den meisten Fällen abläuft und er erklärte uns den Weg zum Erfolg.

Daraufhin starteten wir mit den Themen „Winkelfunktionen“ bzw. „Exponentialfunktionen“, welche er sehr gut erklärte. Passend zu diesen Funktionen gab er uns viele Übungen und wir übten auch gemeinsam.

Nach einer erholsamen Pause begann Herr Entlicher, uns das Thema „Wahrscheinlichkeit“ näher zu bringen. Wir machten dazu viele Übungen und lernten viel neues dazu.

Meiner Meinung nach war es ein sehr erfolgreicher Tag und man konnte mit viel Freude sehr vieles dazu lernen. Vielen dank an unseren Workshopleiter, dass er sich am Sonntag für uns Zeit nahm, und auch an alle Paten und Unterstützer von START, die uns diesen Workshop ermöglicht haben.“