Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (5)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

After the presentations of our Project Citizens it was time to say goodbye to our host families. Thanks Barb and Marshall Powell for hosting me and Arda for those 10 days. I will never forget the late evening discussions about politics and cinema. Thank you for sharing for your perspectives and introducing us to American cuisine, high school, baseball and your friends.

We then cross-travelled many different states until finally arriving in Philadelphia. The ‘city of brotherly love’ has a lot to offer regarding American history sites and international food. In Washington D.C. we stayed at the George Washington University Campus.

In my free time I visited a number of impressive museums such as the Holocaust Memorial, the African American Heritage museum and The Newseum. On Thursday we visited the State Department (U.S. foreign ministry). We got to meet diplomats and then at simulations we got to be diplomats ourselves.

On Friday I met up with a high-achieving Tibetan-American who I got in contact by chance. He had just passed the Foreign Service Officer’s exam and is currently interning for Congresswoman Spanberger. Mr. Thargay showed me through the Congress office building and introduced me to other staff members on the Capitol.

During that four weeks with BFTF I was amazed by the diversity of the American people. On Thupten Weekly I was only able to showcase just a glimpse of the intensive program. However, the mentors guided us like wewere one big family. On the last day I did not say ‘farewell’ but rather wished my friends a hopeful ‘See you Again’

On that note I want to express my gratitude to the United States embassy in Vienna, especially to Mrs. Schmid-Gerlich.

Special Thanks to our mentors:Anatoli, Asta, Brianna, Cole, Jeff, Kate and Luka

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (4)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die dritte Woche waren wir hauptsächlich mit der Arbeit an unsere Project Citizen beschäftigt. Zuallererst machten wir über ein Problem in unseren communities Gedanken. Im nächsten Schritt evaluierten wir mögliche Lösungen und erarbeiteten uns einen realisierbaren Plan.

Die Ideen waren an Originalität kaum zu übertreffen: Roboterarm, griechisch–türkisch–zypriotisches Austauschprogramm, Wählerregistrierung an Schulen in New Mexico, das Beweisen von racial gerrymandering im Bundesstaat Georgia, und Lernhilfe für sozial benachteiligte SchülerInnen in der Schweiz. Mein Project Citizen ist ein multimediales Storytelling Programm über Migration, mit dem ich gegen die eindimensionale Berichterstattung vorgehen möchte.

Am Donnerstag besuchten wir Indianapolis, wo wir durch das State House von Indiana State Rep. Sheila Klinker geführt wurden. Es blieb sonst auch Zeit für eine ˋinternational cuisine night´, wo wir Essen aus unseren jeweiligen Ländern vorstellten. An den Abenden und am Wochenende verbrachten wir Zeit mit unseren Gastfamilien.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (3)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die Fellows am Campus der Purdue University stehen jeden Tag um 7 auf und machen sich auf dem Weg zur Vorlesung, bevor sie natürlich in der Kantine gefrühstückt haben. Vor Vorlesungsbeginn, jeden Morgen, gibt es 15 Minuten „Uncle Ben says“. Hierbei beschäftigen wir uns mit philosophischen, bzw. politischen Texten des Namensgeber des Programmes Benjamin Franklin.

Die Themen der eigentlichen Vorlesungen und die Professoren variieren sehr, doch sie beschäftigen sich alle mit Politik, Gesetz, Gesellschaft, oder Geschichte. Jede Einheit dauert circa 2 Stunden und wir haben drei verschiedene pro Tag. Danach haben wir „Daily De-Briefing“, wo wir in Kleingruppen mit unseren MentorInnen die Themen noch einmal diskutieren können. Oft sprechen wir in diesen Runden gesellschaftliche Probleme an, seien sie in den USA oder in den europäischen Ländern.

Anschließend folgt Freizeit. Wir haben Zugang zum Sportzentrum, wo sich ein Fitnessstudio, ein Schwimmbad und eine großzügige Kletterwand befinden. Wir haben auch Yoga bzw. Zumba- Einheiten. Nach dem Abendessen folgt meistens eine soziale Aktivität, wie Jeopardy, Pool Party oder Geburtstagsfeiern.

Am Dienstag hatten wir eine Talent Show. Hier führte ich einen Comedy Sketch, den ich mit paar anderen Fellows gedreht habe, vorführten. Am Mittwoch fuhren wir nach Chicago. Die zweitgrößte US-Metropole liegt nur 2 Stunden weg, trotzdem gab es eine Zeitumstellung. Am Vormittag besuchten wir den Sears Tower, das zweithöchste Hochhaus der USA. Anschließend führte uns ein Boot durch die Flüsse von Chicago.

Für mich war es auch ein kulinarisches Abenteuer, denn zum ersten Mal probierte ich den „Chicago Deep Dish Pizza“. Der nächste Programmpunkt, die städtische Kunstgalerie, hatte auch sehr viel zu bieten. Dort hängen Werke vom Pop Art Maler Andy Warhol und Klassiker wie „American Gothic“. Diesen Samstag endete unser Leben am Campus, und unsere amerikanische Gastfamilien holten uns ab. Mein Zimmer teile ich mit dem Fellow aus der Türkei. Sie sind allesamt sehr nett und haben vor mit uns viel zu unternehmen

Der 7. START-OÖ Jahrgang beim ersten Infotreffen

Am Freitag, den 12. Juli 2019, trafen sich die neuen Stipendiat*innen um 15:00 Uhr im Axis in Linz, um die ersten Infos zu ihrer anstehende Aufnahme in das Stipendienprogramm zu sammeln.

Nachdem alle den, doch eher komplizierten, Weg in das START-OÖ Büro gefunden hatten, starteten wir, gemütlich ein leckeres Eis essend, mit einem Input über das Stipendienprogramm. Eine der wichtigsten Fragen, die geklärt wurde, ist, was die zukünftigen Stipis bei START ab Herbst erwartet.

Wir, das START-OÖ Team, erklärten die wichtigsten Eckpfeiler rund um das Bildungsgeld, das Bildungsprogramm und die anstehende Aufnahmezeremonie am 7. Oktober in der Raiffeisenlandesbank. Zusätzlich erklärten wir die Rechte und Pflichten der Stipis, und unsere Grundregeln: Respekt gegenüber anderen Menschen, fremden Kulturen und unterschiedlichen Meinungen ist einer unserer wichtigsten Grundpfeiler. Bei START gibt es keine Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religion. Schön zu sehen, dass diese Grundwerte auch für unsere neuen Stipendiat*innen als selbstverständlich gelten.

Die neuen Stipis bekamen einen Überblick über unser Bildungsprogramm, sowohl dem wöchentlichen Regionalprogramm als auch den Bildungsseminaren. Obwohl sie sehr viel Inforamtion bekamen, stellten die Stipis, interessiert und wissbegierig, erste Fragen zu START, zum Ablauf der Aufnahmezeremonie und zu den Workshops.

Im Anschluss an den Input wartete noch ein Foto-Termin auf unsere neuen Stipis: Ein erstes Gruppenbild zeigt die neue, 7. START-OÖ Generation. Danke für das Foto an Wolfgang Lehner!

Abschließend kamen einige der „alten“ Stipis vorbei, um die neuen Stipis in der START-Familie willkommen zu heißen. Auch hier gab es noch Gelegenheit, unseren Stipisprecher Gul mit Fragen zu löchern und sich gegenseitig kennenzulernen.

START Stipendium Gruppenbild

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (2)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Ein wichtiger Fokus des Fellowships ist die politische Bildung. Drei Tage lang beschäftigten wir uns mit der amerikanischen Verfassung, und hatten auch genug Raum diesen mit europäischen Verfassungen zu vergleichen. Wichtige Schwerpunkte waren die Begriffe „Gerechtigkeit“ und „Privatsphäre“.

Dafür stellten wir zwei sehr komplexe Fälle des Obersten Gerichtshofes nach. Am Schluss behaupteten wir unser Wissen über die Verfassung in einem „mock congressional hearing“. Dabei mussten wir uns als Experten unseren Urteil über einen sehr pikanten Fall gegenüber einem Untersuchungsausschuss verteidigen.

An zwei Abenden stellten dann die Fellows ihre jeweiligen Länder bzw. US Bundesstaaten vor. Danach folgte eine Runde Jeopardy, eine sehr populäre Quiz-Show in den Staaten. Der Höhepunkt der Woche waren aber definitiv die Feierlichkeiten zum 4.Juli. Nach einem gemeinsamen Picknick begaben wir uns zu dem spektakulären Feuerwerk in Lafayette, Indiana.

Zugegeben am nächsten Tag waren wir etwas müde, das Seminar war dafür umso interessanter. Der enthusiastische Redner lud uns ein das Thema „Medien“ kritischer zu beleuchten. Danach folgten Vorbereitungen zu unserem hauseigenen „Model United Nations“. Das Thema ist der globale Müllkreislauf. Doch zuallererst soll jeder ein Land für sich auswählen, und die Thematik aus der Perspektive des Wahllandes analysieren. Mit Geschick und Diplomatie soll er die Interessen seines Landes in einer Schlussresolution verteidigen. Im nächsten Beitrag von „Thupten Weekly“ (toller Name übrigens) führe ich euch durch den Alltag am Campus der Purdue University bzw. des Benjamin Franklin Institute.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (1)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Am 29.Juni war es dann so weit. Ich würde mich mit anderen Jugendlichen aus 45 anderen Ländern auf dem Weg zu BFTF, einem Austauschprogramm des US State Departments an der Purdue University, begeben.

Schon am Flughafen fingen wir an, über Politik, Umwelt und Wirtschaft zu debattieren. Zu meiner Überraschung waren auch viele interessiert an der derzeitigen Lage in Österreich. Das Beste aber war, dass wir alle Spaß hatten. Nach einer 24-stündigen Reise kamen wir an der Purdue University an. Am ersten Tag machten wir (unter anderem) eine Campus Tour durch Purdue, wo wir alle durch den Brunnen laufen mussten. Anscheinend ist dies Tradition für Neuankömmlinge. Am Nachmittag hatten wir eine Reception, wo alle nacheinander etwas über sich sagen mussten. Als sich alle mit ihren Vorhaben, Talenten und Interessen vorstellten, fühlte ich mich an die START-StipendiatInnen erinnert.

START-OÖ Pate der Energie AG gratuliert zur Matura

Um nochmal persönlich mit (noch) START-OÖ Stipendiatin Chrislane über ihren großen Erfolg, die eben bestandene Matura, zu sprechen und mehr über ihre Zukunftspläne zu erfahren, wurde sie von ihre Paten von der Energie AG eingeladen. Bei einem sehr herzlichen Empfang durch Frau Ablinger-Steidl und Herrn Blätterbinder gab es viele lobende und wertschätzende Worte für ihre Leistungen.

Chrislane konnte als Patenschülerin der Energie AG auch ein Praktikum im Haus absolvieren und nun führt sie der Weg nach Wien um an der WU Wirtschaftsrecht zu studieren.

Nach der Überreichung eines großzügigen Maturageschenkes inklusive Blumenstrauß, wurde noch vereinbart auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben. Chrislane bedankte sich herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei ihren Paten, welche sie über drei Jahre begleitet und bei Herausforderungen stets mitgefiebert haben.

An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei euch bedanken: Vielen Dank für diese gute Patenschaft und die tolle Unterstützung, die ihr unseren Stipendiat*innen zukommen lässt.

START-OÖ auf Jahrestreffen im Böhmerwald

Von 21. Juni bis 23. Juni erwartete START-OÖ Stipis und Freund*innen das Jahrestreffen in Klaffer am Hochficht, um die Erfolge des vergangenen Schuljahres zu feiern.

Die Stipendiaten Viola und Yusuf berichten:

„Das Wochenende startete mit einer Bus- und Zugfahrt, wobei Freude und gute Laune stets präsent waren. Als wir in der Unterkunft ankamen, war das Erste, was wir taten, die Betten zu beziehen. Die jeweiligen Zimmergenossen machten es sich gemütlich in der neuen Umgebung und erkundeten diese auch.
Danach folgte eine kurze Besprechung und Schilderung des Tagesplans von Nadja und Anna. Besonders engagierte Stipis bekamen Awards, aber auch der Rest verblieb nicht ohne Geschenke. Alle bekamen schwarze und weiße T-Shirts mit der arabischen Aufschrift „START“. Der Tag am neuen Ort konnte somit richtig starten.
Gemeinsam spazierten wir zum See, der in der Nähe war und genossen zusammen die Sonnenstrahlen, die auf unsere Haut prallten. Einige spielten Beachvolleyball, andere sprangen sofort in den See und ein paar unterhielten sich untereinander.
Als sich der Tag zu Ende neigte, verließen wir den See und kehrten zurück zu unseren Zimmern, um uns schon auf das geplante Feuerlager vorzubereiten. Zum Glück spielte das Wetter mit und neben leckeren Marshmallows und lustigen Unterhaltungen, bekamen Nadja und Anna auch von uns Geschenke und durften dabei sogar ein Spiel spielen.
Als es schon so dunkel war, dass auch der Letzte unserer Stipis gähnen musste, begaben wir uns in unsere Zimmer und schliefen tief und fest, ermüdet vom aufregenden Tag.“

„Am Samstag waren wieder alle ausgeruht, und der Tag startete mit einem leckern Frühstück in unserer Unterkunft. Am Vormittag wäre ein Bubble-Soccer Turnier geplant gewesen, doch leider spielte das Wetter nicht mit. Es war zu windig, doch zum Glück blieb es den ganzen Tag trocken.

So verbrachten wir den Tag gemeinsam, wir spielten Tischtennis, Werwolf und Activity. Vor allem führten wir viele Gespräche, dadurch lernten wir uns alle noch besser kennen. Nach dem Mittagessen machten wir eine Schnitzeljagd durch Klaffer. Eingeteilt in zwei Gruppen musst wir viele lustige Aufgaben erledigen. Beispielsweise schossen wir ein cooles Selfie mit einer Ziege, choreografierten einen „START-Jahrestreffentanz“ und komponierten eine „START-Hymne“.

Nach dem Abendessen nutzten wir noch die Zeit und gingen zum See. Einige spielten Beachvolleyball, die anderen genossen das Wasser. Als am späten Abend ein Gewitter aufzog, gingen wir wieder in die Unterkunft und ließen den Tag mit Activity und tollen Gesprächen ausklingen.“

Am dritten Tag unseres Jahrestreffens hatten wir das Meiste schon erlebt. Es regnete und wir nutzten den Tag produktiv. Mit gepackten Koffern und satten Mägen ließen wir das Jahr revuee passieren. In Gruppen aufgeteilt schrieben wir auf, was uns gefallen hat, was wir anders machen können und was wir uns für die Zukunft wünschen. Nicht nur innerhalb der Gruppen, sondern später auch mit der gesamten START-OÖ Family tauschten wir unsere Perspektiven aus und berieten uns gegenseitig. In Folge dessen wurden noch die letzten Schlussabrechnungen für das Jahr gemacht und wir machten uns wieder auf den Heimweg.“