Seminarwochenende in Linz

Das START-OÖ Bildungsseminar bot den Stipendiat:innen diesmal zwei Workshops, bei denen sie ihre Skills rund um die Themen „Rhetorik und Präsentation“ und „Sprechtechnik“ verbessern konnten.

„Endlich war es so weit für die Stipis. Wir durften am Samstag, den 17.09 unser erstes Seminar besuchen. Das Bildungsseminar fand diesmal auch wieder im Bildungshaus St. Magdalena statt.

Das Thema von unserem Seminar lautete Rhetorik. Am Anfang gab es eine kleine Vorstellungsrunde und danach begann Babara Willensdorfer mit ihrem Seminar.

Am Anfang dachten wir alle, dass wir nur sitzen würden und vom Tafel abschreiben würden, jedoch war es gar nicht so.  Zuallererst wurden die wichtigsten Punkte der Rhetorik besprochen und danach dürften wir sie aktiv umsetzen.

Als eine Person, die normalerweise sehr schüchtern und zurückhaltend ist, hat mir dieses Seminar sehr gefallen, da ich jetzt weiß, wie ich mit meiner Körpersprache umgehen soll, und natürlich werde ich noch weiter daran arbeiten, meine Schüchternheit zu überwinden. Was ich noch erwähnenswert finde, ist das dieses Seminar für uns Schüler und Schülerinnen sehr hilfreich war. Dank der Übungen, die wir gemacht haben, wissen wir jetzt ganz genau was wir während einer Referat machen sollten und was nicht.“ (Somayeh)

„Am Samstagnachmittag haben wir sehr hilfreiche Übungen gemacht. Wir haben gelernt, wie wir spontan eine Rede halten können und was wir in Präsentationssituationen machen sollen. Wir haben in verschiedene Arten präsentiert und haben dazu einzeln ein Feedback bekommen, der sehr hilfreich war, da wir gelernt haben, wie wir unsere Körpersprache kontrollieren können, und wie wir uns in solche Situationen gut ausdrücken können. Danke an Barbara, die Ihre Arbeit sehr gut gemacht hat und uns viele Interessantes beigebracht hat.“ (Maria)

„Gleich in der Früh haben wir „Aufwach-übungen“, die mit Sprachtraining zu tun hatten, gemacht. Darauf haben wir den Unterschied zwischen Gefühl und Empfindung gelernt. Und zwar kommt ein Gefühl nach einer Erinnerung und das Empfinden, ist was man im Moment spürt. Danach haben wir einem Partner vorlesen und aufnehmen sollen, um zu wissen wo wir uns noch verbessern können. Anschließen haben wir einen Text verfassen und vorgetragen.“ (Emma)

„Es ging bei dem Sprechtraining nicht nur um das Sprechen. Am Nachmittag haben wir vor allem spielerischen Übungen gemacht. Wir haben Stummtheater gespielt und gerappt. Mir hat das Seminar sehr gut gefallen, da wir sehr unterschiedliche Übungen gemacht haben und dadurch es uns nie langweilig war.“ (Zsofia)

„Mit Simonida – unserer Trainerin – haben wir viel Neues über Sprachtechnik gelernt.
Ich konnte vieles aus dem Seminar mitnehmen, wie zum Beispiel den Spruch „Kontrolle ist gut aber Vertrauen ist besser“, die ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Diese Spruch hilft mir mich selbst zu trauen und nicht übertrieben zu denken oder meine negativen Gedanken mich kontrollieren zu lassen.
Zum Schluss hat jeder einen Text über die Frage „Warum brauchen wir kein Land?“ geschrieben und präsentiert.
Meine Meinung dazu war das wir keine Länder brauchen, da Länder Grenzen zwischen uns Menschen schaffen und wir öfters durch unsere Staatsangehörigkeit von den anderen verurteilt und unterscheidet werden.
Darüber hinaus hängt das Gefühl von Zugehörigkeit nicht von dem Heimatland aus oder an dem Ort, wo man länger Zeit verbracht hat und schöne Erinnerungen hat, für mich ist das richtige Gefühl von Zugehörigkeit dort wo meine Familie ist.
Es hat mich sehr gefreut an so einem interessanten Seminar teilzunehmen und viel es zu lernen, das mich hilft meine Persönlichkeit zu entwickeln.“ (Amal)

„Am zweiten Nachmittag des Bildungsseminars fand dasTeambildung statt. Dabei trafen sich die alten und neuen Stipis, um sich besser kennenzulernen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Büro haben wir den ganzen Nachmittag mit einer netten Leiterin Konzentrations- und Kennenlernenspiele gespielt. Alle waren unglaublich nett und freundlich, vorallem die alten Stipis gegenüber die neuen, daher haben wir uns nicht ausgeschlossen gefühlt und könnten mühelos mit ihnen interagieren.“ (Mariam)

„Am Sonntag waren wir schon gegen 12uhr fertig mit den beiden Workshops. Für die meisten sind die letzten Workshopeinheiten viel schneller vergangen als wir uns vorgestellt hätten. Nach einer kurzen Pause sind wir gemeinsam wieder ins Büro gefahren. Dort haben wir zu Mittag gegessen und der Nachmittag mit dem interessanten Kennenlernprogramm hat schon begonnen. Den restlichen Nachmittag haben wir mit Spiele spielen und uns kennenlernen verbracht!“ Sarah

Hier noch ein paar Eindrücke vom Seminar:

Mein Praktikum bei Porr

Im August 2022 habe ich bei der Firma Porr ein 4-wöchiges Praktikum auf der Baustelle im Bereich Tiefbau absolviert.

Das Unternehmen PORR ist eines der größten österreichischen Bauunternehmen, darüber hinaus ist sie national und international im Tiefbau, einschließlich Verkehrswege- und Tunnelbau tätig. Während meines Praktikums habe ich viele Erfahrungen gesammelt und neue Leute kennengelernt.

Team Arbeit ist auf der Baustelle sehr wichtig, ich sollte meistens Mithelfen, zuschauen und putzen. Ich dürfte nichts machen, was Erfahrung erfordert, da ich möglicherweise etwas falsch machen könnte und es außerdem gefährlich werden kann.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es interessant war bei der Firma Porr zu arbeiten, Erfahrungen zu sammeln und neue Leute kennenzulernen.

Praktikumsbericht von OÖ-Stipendiatin Tuana

Mein Praktikum bei der x-tention Informationstechnologie GmbH

Dieses Jahr hatte ich im Juli 2022 die Möglichkeit ein vierwöchiges Pflichtpraktikum bei der x-tention Informationstechnologie GmbH zu absolvieren. Das Unternehmen ist auf individuelle IT-Gesamtlösungen für das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie spezialisiert. Die Unternehmensgruppe hat ihren Hauptsitz in Wels. Somit hatte ich die Gelegenheit auszuprobieren, ob das „Pendeln“ zum Arbeitsplatz zu meinem späteren Arbeitsalltag passen könnte. Durch die guten Verkehrsverbindungen von Linz nach Wels, habe ich positive Erfahrungen gesammelt und könnte mir ein Pendeln zum Arbeitsort in späterer Laufbahn durchaus vorstellen, wenn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gute Verbindungsmöglichkeiten gegeben sind.

Als nächstes möchte auf das Praktikum eingehen. Ich war im Bereich „Business Solutions“ tätig. Ich habe aber beispielsweise auch das Sales Team tatkräftig unterstützt. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem die Vorbereitung und Überarbeitung von Wartungsverträgen. Zudem habe ich beim Aufbau der „xt Academy“ (Wissensplattform für Mitarbeiter/innen) mitgewirkt. Des Weiteren habe ich Kundenstammdaten überprüft und angepasst.

Am spannendsten fand das Programm „waveware®“ kennenzulernen, welches zu den alltäglichen Dienstleistungen meines Teams gehört. waveware® ist eine ganzheitliche Softwarelösung für Computer-Aided-Facility-Management (CAFM) und Instandhaltung, die modular aufgebaut ist und auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Ich habe durch eine Grundschulung einen guten Überblick bekommen und konnte ebenso einiges ausprobieren.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass ich großartige Arbeitskollegen/innen um mich hatte und einen guten Einblick in den Berufsalltag der Firma bekommen habe. Das Arbeitsklima bei x-tention ist sehr angenehm und ich kann positiv darauf zurückblicken.

Ich bedanke mich bei allen, die mir das Praktikum ermöglicht haben! 😊

START-OÖ Sommeraktivität: KINONACHMITTAG

In der vorletzte Woche vor Schulbeginn waren wir mit START-OÖ im Kino und haben uns den heiß begehrten Film Bullet Train angeschaut. Dies haben wir unseren  Stipisprecher/in Hafi und Zsófia verdanken, denn es war eine recht spontane, aber dennoch coole Aktion. Die Reaktionen von anderen Stipis während der Film haben mich zum Lachen gebracht. Es war ein tolles Erlebnis. Eine Erinnerung worum es bei START geht. Reza Rahimi

„Kurz vor Schulbeginn haben wir Stipis und Freunde uns am Linzer Hauptbahnhof getroffen, um gemeinsam zur PlusCity zu fahren. Dort angekommen, sahen wir uns im Kino den Film ‚Bullet Train‘ an, der von vielen von uns ein positives Feedback bekam. Nicht nur war der Film sehr actiongeladen und daher wirklich unterhaltsam, sondern auch lehrreich. So konnte er das Wort „Schicksal“ bestens definieren, da die Handlung viel damit zutun hatte. Anschließend machten wir an der Donaulände einen Spaziergang und plauderten.
Es war schön nach einer Weile aktbekannte Gesichter wiederzusehen und gemeinsam Zeit zu verbringen.
Danke an Stipisprecher Hafi und Stipisprecherin Zsòfia, die das Treffen organisierten sowie START, das dies erst ermöglichte.“ Aryan Aram

„Ich wollte Minions 2 schauen. Nicht nur weil er mega unterhaltsam sein soll, sondern weil es schlicht und ergreifend cool wäre. Aber neeeein, der Demokratie wegen sind wir Bullet Train schauen gegangen. Und ganz unvoreingenommen wären wir lieber Minions schauen gegangen.
Bullet Train sollte ein „Comedy-Thriller” sein, aber beides nicht sehr überzeugend. Natürlich gab es viel Blut und „lustige“ Stellen, aber nichts, was man meinen würde, dass man das gesehen haben muss. Der Humor in dem Film war zum Teil, dass er so unglaublich unrealistisch ist, was meiner Art von Humor gar nicht entspricht. Um genau zu sein, finde ich das sogar ganz störend bei Filmen oder Büchern, wenn es Sinneslücken gibt. Wo ist der Schaffner? Die Passagiere beschweren sich, dass es laut ist, aber nicht, dass random Laichen in Waggons liegen? Und natürlich kann der eine Typ auf den 300 km/h schnellen Zug springen und das kugelsichere Fenster mit einer Faust durchbrechen.
Der Cast war ziemlich teuer mit Brad Pitt, Sandra Bullock und vielen anderen, trotzdem hat es den Film nicht sehenswerter gemacht. Dazu kommt, dass Sandra nicht einmal 2 Minuten im Film zu sehen war. Was mich noch gestört hat ist, dass die Russen in dem Film einen sehr schlechten Akzent hatten. Authentizität -100.
Zumindest war es naher interessant mit den Jungs, denen er sogar ganz gut gefallen hatte, darüber zu diskutieren, was an dem nicht passt. In Conclusio – hätten wir lieber auf mich gehört und wären Minions schauen gegangen. Der Film bekommt von mir 4 von 14 Patronen. Mit enttäuschten Grüßen“, Emma >:(

START-OÖ Alumni-Treffen

Aus ganz Österreich fanden sich zwölf ehemalige START-OÖ-Stipendiat:innen zusammen, um ein Alumni-OÖ Jahresprogramm ins Leben zu planen und alte Erinnerungen hochleben zu lassen. Nach einer langen Plauder-,Austausch- und Ideenrunde gab es ein genüssliches Pizzaessen und als Abschluss wurde noch durch die spannenden Räumlichkeiten der Factory300 geführt.

Vom Studenten- oder Berufsleben, von Zukunftsvisionen und Wegen zum Glück, von Befindlichkeiten und Gemeinschaftsgefühlen erzählten die START-OÖ Alumnis und ließen somit einander an ihren Gedanken teilhaben. Ganz unterschiedlich zeigten sich die verschiedenen Lebensentwürfe – viele haben bereits ihren Platz im Leben gefunden, andere sind noch auf der Suche. Eines hatten aber alle gemeinsam: sie teilen ihre guten Erinnerungen bei START und möchten auch in Zukunft Kontakt halten. Wir sind gespannt darauf, was wir noch von ihnen hören/sehen/erleben werden!

Picknick am Attersee

Die Stipendiat:innensprecher Zsófia und Hafizullah haben für die START-OÖ Stipis immer schöne Überraschungen: So auch am letzten Sonntag im Juli in den Sommerferien, als sie für die Stipendiat:innen ein Picknick am Attersee organisierten.

Salma und Salwa aus dem START-Freundeskreis berichten:

„Am Sonntag trafen wir uns Stipis und Freunde beim Hauptbahnhof in Linz um gemeinsam mit dem Zug nach Schörfling am Attersee zu fahren.

Am Attersee angekommen, saßen wir gemütlich auf der Wiese und haben gegessen, getrunken und währenddessen stundenlang Karten gespielt. Danach sind wir etwas spazieren gegangen und haben uns dann ein Eis gegönnt.

Auch wenn das Wetter am Anfang nicht ganz so mit gespielt hat und wir fast zu Eiszapfen wurden, hatten wir trotz dessen einen schönen Tag am Attersee. Eigentlich wollten wir auch Minigolf spielen, aber es waren sehr viele Leute auf dem Minigolfplatz. Aber das war kein Problem für uns, da wir uns so viel zu erzählen hatten und so viel lachten, dass die Zeit wie im Flug verging.

Es war schön wieder einige bekannte, aber auch neue Gesichter zu sehen und den Tag gemeinsam zu verbringen. Danke an den Stipisprecher Hafi, der diesen Tag für uns organisiert hat.“

Auftakt für die Neuen in OÖ

Dank unserer Paten können wir bei START-Oberösterreich im Schuljahr 2022/23 wieder neun neue StipendiatInnen aufnehmen! Bevor diese am 19. Oktober 2022 bei der Begrüßungsfeier ihre Stipendienurkunden überreicht bekommen und offiziell in das Stipendienprogramm aufgenommen werden, hatten sie jetzt schon die Gelegenheit START kennen zu lernen.

Das Programm bei START ist umfangreich und vieles scheint am Anfang kompliziert zu sein. Deshalb gab Programmleiterin Anna Wiespointner den neuen StipendiatInnen eine Einschulung in das Stipendienprogramm. Sie beantwortete alle offenen Fragen rund um das Programm, die Paten, Termine, Rechte und Pflichten. Es gab auch eine Führung durch die Räumlichkeiten, Gruppenfotos gemacht und anschließend gab es ein Meet&Greet mit den „alten“ StipendiatInnen bei einem gemütlichen Pizzaessen.

Wir freuen uns auf viele wunderbare, lehrreiche, spannende und lustige Veranstaltungen und Erlebnisse mit euch!

Was Billard mit Geometrie zu tun hat…

START-OÖ Stipendiatensprecher Hafizullah Mohibi hat für unsere StipendiatInnen ein kleines Sommerprogramm organisiert und lud zum Billardspielen ein!

Stipendiatin Emma berichtet begeistert:

Mein ganzes Leben lang, okay, seit ich Billard kenne, dachte ich, dass es darum geht die Kugeln ins Loch zu kriegen. Wenn die Kugel blöd liegt, hat man eben Pech gehabt. Aber dem ist nicht so! Billiard ist Mathe. Nein, noch schlimmer, es ist GEOMETRIE! Man muss um Ecken und Kanten denken und demnach schießen. Das wissen aber so einige nicht. Wer es weiß ist Reza. Reza hat nicht nur fast allen das erklärt und beigebracht, sondern wurde auch gerufen, wenn man keine Ahnung hatte was man machen soll. Gelegentlich hat er als Joker für einen selbst gespielt. Es war witzig, lehrreich und für Reza auch mühsam.
-Sorry Reza und danke 🙂 !

START-OÖ Jahrestreffen auf der Burg Altpernstein

Am Ende des Schuljahres steht für die START-Stipendiat:innen ein ganze besonderes Highlight auf dem Programm: Das Jahrestreffen. Dieses Jahr ging es für 2 Tage auf die Burg Altpernstein nach Micheldorf.

Am Samstag um 8:30 Uhr trafen sich die Stipendiat:innen am Hauptbahnhof in Linz, und reisten gemeinsam mit dem Zug nach Micheldorf. Vom Bahnhof ging es mit eine Shuttel zu der auf ca. 900m gelegenen Burg. Dort angekommen, wurde zuerst der wundervolle Ausblick über Tal und Berge bestaunt, Fußball gespielt und Projektleiterin Anna Wiespointner hielt eine kurze Ansprache über das vergangene Schuljahr.

Nach dem Mittagessen ging es mit eine Bus nach Hinterstoder, wo die Stipendiat:innen ihren Mut und Geschick in einem Kletterpark unter Beweis stellen konnten.

"Am Samstag nachdem wir uns gestärkt haben, waren wir auf dem Weg zum Hochseilgarten. Dort gab es verschiedene Schwierigkeitsgrade, wo sich jeder beweisen konnte. Einige Station bestanden aus kniffligen Hindernissen, bei anderen Stationen konnte man mehrere Flying Fox überwinden. Mein Highlight war die letzte Station, wo ich über den Steyr Fluss beim Flying Fox geflogen bin. Von oben hatte man eine wunderschöne Aussicht und auch das Gefühl über den Fluss zu fliegen war unbeschreiblich." Stipendiatin Samar
"Der Hochseilgarten war richtig eine interessante Erfahrung für mich. Dieses Mal musste ich sehen, wie weit ich gehen kann und Kraft haben kann. Obwohl wir alle am nächsten Tag Muskelkater gehabt haben, es hat sich gelohnt. Außerdem war die Teamarbeit hervorragend. Insgesamt haben wir alle miteinander eine guten Zeit verbracht und etwas spannendes  probiert." Stipendiatin Maryam

Hungrig ging es von Hinterstoder zurück auf die Burg, wo das Abendessen auf uns wartete. Danach stand noch ein abendlicher Programmpunkt an, das gemeinsame Lagerfeuer auf einer Lichtung im Wald:

"Mit START konnte ich dieses Jahr zwei wundervolle und unterhaltsame Tage am Wochenende verbringen. Am Samstagabend konnten wir ein Lagerfeuer machen und eine schöne und harmonische Zeit miteinander verbringen.
Zuerst sammelten wir gemeinsam Holz und gingen dann vom Burg Altpernstein auf einen nahegelegenen Berg und machten dort ein Lagerfeuer. Am warmen Feuer in der sternenklaren Nacht sangen wir zusammen in einer Stimme und spielten danach viele Spiele wie zum Beispiel Activity.
Wenn ich mit Start Stipis und Anna bin fühle ich mich wir zuhause bei meiner Familie." Stipendiatin Amal
"Am 1. Tag von unserem Jahrestreffen hatten wir am Abend ein Lagerfeuer. Auf dem Weg zum Lagerfeuer sah ich das schönste Teamarbeit, jeder hat etwas Holz mitgenommen und passte auf die Anderen auf dem Weg durch den Wald auf. Nachdem wir gemeinsam das Lagerfeuer angezündet haben, haben wir uns rundherum gesessen und breiteten unsere Marschmallow vor. Wir haben schöne Bilder gemacht, gespielt, gesungen und getanzt. Es war nach längerer Coronapause, eine unvergessliche Nacht und ein erinnerungsvoller Treffen." Stipendiat Hafizullah

Nach einer langen, sternenklaren Nacht waren die Stipendiat:innen zwar am Sonntag Vormittag beim Frühstück sehr müde, aber trotzdem motiviert für den letzten Programmpunkt des Wochenendes: Das Bogenschießen.

"Nach einem leckeren Frühstück haben wir uns mit dem Bogenschießen beschäftigt. Mit der Trainerin Donna haben wir die wichtigsten Regeln und Tipps gelernt und eine Proberunde gemacht. Danach haben ich und Hafi die 11 Stationen durchgemacht und ein Wettbewerb ausgemacht, wer am meisten die Ziele trifft.
Es war mein erstes Mal. Ich habe es richtig spannend
gefunden und es hat uns alle viel Spaß gemacht. Vielen Dank für die Organisierung, es war wirklich toll!" Stipendiat Sagad
"Dank Start hatte ich zum zweiten Mal die Möglichkeit wieder Zeit mit Bogenschießen zu verbringen und konnte mich verbessern. Das Bogenschießen im Wald war für mich extrem spannend, insbesondere wenn man einen Rivale hat mit dem man sich messen kann. Reza (Rahimi) gegen Reza (Rajabi) war ein spannendes Duell, wir hatten viel Spaß." Stipendiat Reza Rajabi

Am Sonntag Nachmittag, nach dem Mittagessen, nutzen die Stipendiat:innen noch die verbleibende freie Zeit vor der Rückreise, um gemeinsam zu singen, Spiele zu spielen (Billiard und Tischtennis) und intensive Gespräche zu führen. Um 17:00 Uhr sind alle müde, aber gesund nach Linz zurückgekommen.

Das START-Team wünscht allen Stipendiat:innen eine spannende letzte Schulwoche und schöne Sommerferien.

Patenfirma Energie AG gratuliert Stipendiatin Rahma

START:OÖ Stipendiatin Rahma durfte einen ganz besonderen Termin bei ihren Paten von der Energie-AG wahrnehmen, auf den sie sich schon lange davor gefreut hatte. Generaldirektor DDr Werner Steinecker, Geschäftsführer Mag. Johannes Michael Blätterbinder und Frau Martina Ablinger-Steidl luden Rahma nach Linz ein, um ihr zu den abgelegten Maturaprüfungen zu gratulieren. Rahma blickt auf 3 intensive, erfolgreiche Jahre im START-Stipendienprogramm zurück und bedankt sich bei ihrer Patenfirma für die Unterstützung:

"Durch START und meine Paten Energie AG wurde ich sehr viel während meiner Schulzeit unterstützt, besonders im Homeschooling. Meine Persönlichkeit hat sich durch START sehr viel entwickelt. START verbindet junge Menschen, um das beste aus sich zu holen. 
Am 14.06. wurde ich nach Linz eingeladen und durfte mit Herrn DDr. Steinecker ein Gespräch führen. Das war eine große Ehre für mich. Wir haben über meine zukünftige Pläne und über die Energie AG als Arbeitgeber geredet.
Danke START und danke Energie AG!" Rahma

Nach dem erfolgreichen Abschluss an der HAK Gmunden bleibt Rahma Oberösterreich treu und wird BWL mit Schwerpunkt Logistik an der JKU Linz studieren. Bereits in der Schule hat sie ihr Interesse für Logistik entdeckt und durfte bei ihrer Patenfirma im Rahmen eines Praktikums erste Berufspraxis schnuppern.

Wir bedanken uns bei unseren Paten von der Energie AG für die langjährige Unterstützung für unsere (ehemaligen) Stipendiat:innen Rosalio, Jenny, Chrislane und Rahma!

START meets Mubashara Akhtar

Am 13. Juni hatte wir das Glück einen Talk mit der erfolgreichen, jungen Dame Mubashara Akhtar zu haben. Stipendiat:innen aus den verschiedenen Bundesländern waren beim Onlinetermin dabei, und hörten gespannt zu. Mubashara Akhtar ist eine Doktorandin am King´s College in London, zuvor hatte sie ihren Bachelor und Master in Informatik an der TU Wien abgeschlossen. Sie war auch Lehr- und Forschungsassistentin an der TU Wien, sowie als Softwareentwicklerin und Data Scientist in Deutschland und Österreich tätig. Während dieser Zeit arbeitete sie an Projekten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) für den größten Telekommunikationsanbieter in Europa. Ehrenamtlich war Mubashara auch jahrelang engagiert und ist derzeit Vorstandsmitglied der Initiativgruppe Alpbach Wien. Sie erzähle über ihren Werdegang und erklärte den Stipendiat:innen wie sie zu ihrem Studium gekommen ist, und was für sie so wichtig war. Sie ging dann auch auf einzelne Fragen genau ein, und motivierte vor allem junge Stipendiat:innen ihren eigenen Weg einzuschlagen. Wir sind sehr dankbar, dass Mubashara sich Zeit für uns genommen hat, und danken ihr für den inspirierenden Talk!

Gruppenfoto mit Mubashara

Im Zoom Talk hat Mubashara über ihren Weg von Gymnasium und Universität (TU Wien) erzählt. Warum sie sich für Informatik Studium entschieden hat und warum sie derzeit in London lebt. Mubashara hat die Fragen gut erklärt und ich habe vieles mitgenommen und habe auch mehr Motivation fürs Lernen bekommen. Hayatullah (Wien)

Auch wenn ich nicht die ganze Zeit dabei sein konnte, fand ich es super spannend Mubasharas Geschichte zu hören, wie sie sich von dem Gymnasium, zur TU (Bachelor und Master) und dann zum Doktoratsstudium in England hochgearbeitet hat. Es hat mir besonders gefallen, weil ich selbst überlegt habe in England zu studieren, weil ich von Freunden gehört habe, dass sich England in vielen Bereichen auf einem ganz anderen Level als Österreich befindet und, dass das Umfeld dort super ist, um sich zu entwickeln. Schlussendlich, find ich es super inspirierend das sie als Mädchen/Frau in diesen technischen Bereich tätig ist und so viele andere Mädchen in ihrem Umfeld ermutigen  kann diesen Weg zu gehen! Genti (NÖ)

So gut und informativ war der Talk mit Mubashara Akhtar! Sie hat uns über ihre Studienlaufbahn berichtet und konnte durch ihre Erfahrungen all unsere Fragen beantworten. Danke für Mubashara und auch für START für diesen spannenden Talk! Ebtisam (OÖ)

Erfolgreich und mit Spaß Abschlussarbeiten schreiben

Um die anstehenden Sommerferien optimal für VWA und Diplomarbeiten nutzen zu können, gab es bei START-OÖ einen Workshop zum Thema „erfolgreich und mit Spaß Abschlussarbeiten schreiben“. Die Stipis haben von Trainerin Susanne nicht nur hilfreiche Tipps zur Recherche und zum Zitieren bekommen, sondern auch Motivation für das Schreiben geschöpft:

„Der heutige Workshop war sehr hilfreich für die nächsten Schritte bei der VWA. Wir haben uns nicht nur veranschaulicht was wir als nächstes machen, sondern auch gelernt wie man richtig zitiert. Durch verschiedene Methoden haben wir uns auch schon etwas überlegt.“ Stipendiatin Sarah

„Durch den DA/VWA Workshop schöpfte ich meine Motivation für meine immer näher kommende Diplomarbeit. Zahlreiche Methoden die uns beim Beginn der Diplomarbeit helfen sollen wie Freewriting, Clustern und Mindmaps wurden uns näher gebracht. Genauso wie das Zitieren. Auch Plagiate wurden uns ausführlich erklärt. In Kleingruppen haben wir schließlich Formulierungshilfen gesammelt die uns bei der Arbeit hoffentlich eine Stütze sein werden.“ Stipendiatin Susanne

„Der Workshop zum Thema VWA/Diplomarbeit war sehr hilfreich. Wir haben verschiedene Schreibwerkzeuge und Strategien kennengelernt, die uns beim Schreiben helfen werden. Wir haben Quellen zu Verfügung gestellt bekommen, wo wir Recherche durchführen können. Der Workshop hat uns motiviert der erste Schritt Richtung unseren Arbeit zu machen.“ Stipendiat Reza

Was mein Handy über mich weiß …!?

Online Workshop „Data Talk“ mit safer internet Expertin Sonja Messner von akzente Salzburg, 10.06.22

Bericht von Stipendiatin Schabnaz: „Es weiß wer du bist, wie du heißt, wie alt du bist, wo du wohnst, wo du bist, wo du warst, und wohin du gehst. Es kennt deine Probleme, deine Wünsche, deine Stimme, deine Finger, deine Augen und sogar dein ganzes Gesicht.

Wovon die Rede ist? Natürlich vom Handy.

Genau darum ging es bei unserem Workshop „DataTalks“. Genauer gesagt ging es um Datenspuren, die wir tagtäglich im Internet hinterlassen. Zum Beginn des Workshops stellte ich mir die Frage „Welche Daten sammeln große Unternehmen über mich?“. Diese Frage kann ich mir nun mit „ALLES, was ich jemals im Internet eingegeben habe, und NOCH mehr“ beantworten.

Wir besprachen, worum es beim Datensammeln geht, welche Daten wodurch und wann im Internet gesammelt werden können (und zwar durch jede einzelne Mausbewegung/jedes Tippen auf dem Bildschirm und zu jeder Zeit), und bis zu welchem Grad wir die Kontrolle über unsere eigenen Daten behalten können.

Vor allem zur heutigen Zeit finde ich es unglaublich wichtig, auf Themen wie diese aufmerksam zu machen. Gerade dann, wenn mir durch genau solche Workshops erneut bewusstwird, wie unbesonnen ich teilweise mit meinen Daten umgehe. Dieser Workshop war definitiv einer jener Workshops, von denen ich einiges mitnehmen konnte und der mich dazu anregt, mich mehr mit dieser Materie zu beschäftigen.

Masouma – START-VLB: „Ich kannte bereits fast alle Informationen, die im Workshop offenbart wurden, da ich in der Schule ein Fach habe, das uns über alle Gefahren und Vorteile des Internets informierte. Ich habe mich trotzdem angemeldet, da ich mein Gedächtnis auffrischen wollte und die Informationen wieder aufrufen wollte. Und Sonja, die Leiterin, enttäuschte mich nicht. Sie hat großartige Arbeit geleistet, indem sie alle Informationen zusammengefasst und uns gleichzeitig Zeit gegeben hat, uns zu engagieren, um es nicht langweilig zu machen. Der Tipp über die Add-Blocker hat mich am meisten beeindruckt und ich würde ihn sicherlich nutzen.“

Zsofia – START-OÖ: „Mir hat den heutigen Workshop sehr gut gefallen. Der war informativ und habe viel Neues gelernt. Ich bin froh, dass ich heute dabei war, da ich jetzt mehr Wissen besitze, wie ich meine Daten schützen kann. Vor allem hat mir den ersten Teil viel Spaß gemacht, wo wir Sonja beschreiben und nachher zu ihr passende Werbungen finden mussten. Es war auch sehr beindrückend und gleichzeitig schockierend, wie einfach ist Menschen, von denen man kaum Informationen hat, in Schubladen stecken.“

Ein Nachmittag auf der Bowlingbahn

Die START-OÖ Stipisprecher:innen Zsófia und Hafizullah überraschen die Stipendiat:innen immer wieder mit spannendem und abwechslungsreichem Freizeitprogramm. So wurde natürlich auch das lange Wochenende zu Christi Himmelfahrt genutzt, um gemeinsam Zeit zu verbringen und das Geschick beim Bowling unter Beweis zu stellen.

„Nach einer sehr stressige Schulwoche hatten die Start-Stipis und Friends die Möglichkeit gehabt gemeinsam Energie zu tanken. Am Donnerstag den 26.5 haben sich Stipis in der Bowlinghalle in PlusCity getroffen um gemeinsam Spaß zu haben. Geplant war eine Stunde Bowling, aber nachdem es für die meisten sehr spannend war und viel Spaß gemacht hat, wurde es auf zwei Stunden verlängert. Nachher haben wir uns ein Burger gegönnt. Sicher sind wir dann wie immer bei der Donaulände spazieren gegangen und haben mehr Zeit miteinander verbracht. Einen herzlichen Dank an unsere Stipisprecherin Zsófia und Stipistellvertreter Hafi, die uns diese tolle Zeit geschenkt haben.“ Zahra (START-Stipendiatin)

„Am Donnerstag-Nachmittag haben wir uns wie geplant am Linzer Hauptbahnhof getroffen. Von dort aus sind wir zusammen zum Ocean Park in der Pluscity gegangen. Das Bowlingspielen hat uns allen besonders viel Spaß und Freude bereitet. Wir haben einander nicht nur unterstützt, sondern haben uns gegenseitig durch das viele Anfeuern sehr motiviert. Nach dem ganzen Spaß haben wir uns mit einer Mahlzeit belohnt!😄“ Maya und Lema (START-Freundeskreis)

Kommentieren leicht(er) gemacht

Online Deutsch-Workshop zur Textsorte „Kommentar“

START-Oberösterreich schrieb am 22. Mai 2022 einen Online-Workshop zum Thema „Textsorte: Kommentar“ aus. Die Teilnehmer:innen aus Oberösterreich und Salzburg setzten sich intensiv mit Fragen wie diesen auseinander:

Was muss ich beim Schreiben eines Kommentars beachten? – Hierfür bekamen die Stipendiat:innen eine Checkliste, die helfen soll, keinen Aspekt zu vergessen.

Was ist ein Kommentar? – …ein meinungsäußernder Text, eine Stellungnahme, eine begründete Ansicht oder Meinung.

Was ist ein Argument? – Die 3B-Regel soll hier helfen: Behauptung (These), Begründung, Beweis/Beispiel

Aber auch Ausdruck und Stil waren Thema des Workshops. Die Stipendiat:innen hatten viele Möglichkeiten das Gelernte auszuprobieren und ihren Schreibstil zu verbessen.

Wir bedanken uns bei unserem Trainer Thomas Gimesi für den wunderbaren und äußerst lehrreichen Workshop!

Mein buntes Engagement in der Schule und beim Roten Kreuz

Tamara Al-Mashhadani besucht derzeit die 4. Klasse der HAK Perg und ist seit September 2022 Stipendiatin bei START-OÖ. Bei ihrem Praktikum im Sommer 2021 beim Roten Kreuz hat sie die Menschen und die Arbeit beim Roten Kreuz kennen- und lieben gelernt, und arbeitet seitdem auch während der Schulzeit einige Stunden pro Woche freiwillig und ehrenamtlich im Büro mit. Zusätzlich engagiert sich Tamara auch noch als Peer-Mediatorin an ihrer Schule.

Sie berichtet über ihre Tätigkeiten:

„Mein buntes Engagement befindet sich teilweise im Büro und im Raum der Stille in der Schule, wo die Magie passiert.

Aus Liebe zum Menschen, arbeite ich seit fast einem Jahr ein paar Stunden pro Woche in die Rotkreuz-Akademie in Linz. Meine Aufgaben sind verschieden, aber bei allen muss ich sehr vorsichtig sein. Ich arbeite teilweise alleine und teilweise im Team mit anderen zusammen. Ich arbeite in SAP (trage Termine, Kurse, Preise… ein), mit den ganzen Office Paket (bearbeite Daten) und in InDesign gestalte ich der Bildungsplan, wo alle kommende Kurse, die vom Rotes Kreuz angeboten werden, sich ins Detail dort befinden. Das sind einerseits interne Weiterbildungen, als auch Kurse, die wir für Externe anbieten.

Beim Roten Kreuz lerne ich auch immer neue Menschen kennen, was mir sehr Spaß macht. Außerdem kann ich mein Wissen aus der HAK in die Büroarbeit einbringen und sammle so auch praktische Erfahrungen außerhalb der Schule.

Zusätzlich bin ich seit einem Jahr Peer Mediatorin in der Schule. Peer-Mediator*in zu sein heißt ein offenes Ohr zu haben, neutral zu bleiben und bereit für ein bisschen Stress zu sein. Ich helfe Mitschüler*innen deren Probleme zu lösen, um eine bessere Klassengemeinschaft zu erreichen und ein Wohlbefinden in der Schule zu entstehen. Der meiste Druck als Peer kommt in die Schularbeiten Phase, da wir alle sehr gestresst sind aber glücklicherweise werden diese genau so schnell aufgelöst werden, wie sie entstanden sind.“

Wie funktioniert eine Überweisung? Und was sind Aktien eigentlich genau?

START-OÖ Stipis mit Johannes Pracher von der Startrampe

Das waren nur zwei Fragen von vielen, die Johannes Pracher den START-Stipis und Alumni bei ihrem Besuch in der Startrampe (Sparkasse-OÖ) beantwortet hat. Johannes hieß die Stipendiat:innen zuerst herzlich willkommen in der modernen Arena der Startrampe, bevor es direkt in das Thema der finanziellen Gesundheit einstieg. Zuerst erklärte Johannes anschaulich die Basic-Begriffe aus der Bankenwelt. Was ist der Unterschied zwischen einer Überweisung, einer Sepa-Lastschrift und einem Dauerauftrag? Wozu wird ein IBAN und ein BIC gebraucht? Wozu dient eine Kreditkarte, im Gegensatz zur Bankomatkarte? Mit welchen monatlichen Fixkosten muss ich rechnen, was sind variable Kosten?

Wir haben über unterschiedliche Themen geredet: Welche Arbeiten erledigen die Banken? Wie funktioniert einen Girokonto? Was ist eine Kreditkarte? Wie geht Investieren und so weiter. Ich habe generell den Workshop sehr interessant,  abwechslungsreich und informativ gefunden." Maryam Sediqi

Nachdem diese Grundbegriffe des alltäglichen Lebens geklärt wurden, ging es weiter in die Welt der Börsen. Was sind Anleihen, Aktien und Fonds? Wie funktionieren Börsenkurse, und warum sollte man langfristig investieren, nicht kurzfristig? Johannes hat die komplizierten Theorien anhand einfacher Beispiele erklärt, wodurch es für die Stipendiat:innen einfach war, alles zu verstehen. Auch ein kleiner Exkurs in die Finanzkrise 2007/08 und über de Lehman Brothers wurde diskutiert. Am Ende besprachen wir noch den Zinseszinseffekt, den manche Stipendiat:innen bereits im Mathematikunterricht in der Schule kennengelernt habe.

Am Ende stellte sich Johannes noch den Fragen unserer wissbegierigen Stipendiat:innen. Zum Beispiel erklärte er, was die Vor- und Nachteile einer Eigentumswohnung auf Kredit und einer Mietwohnung sind, oder warum Start-Ups die Welt durch Innovation verändern.

"Wir haben gelernt, dass es neben Körperliche- und Psychische Gesundheit auch den Begriff Finanzielle Gesundheit auch sehr wichtig ist. Wir haben über Entstehung des Geldes, Sicherheit der Scheine gesprochen und mehr in Detail gegangen, haben mehr Informationen über Börse bekommen und welche Faktoren die Börse stark beeinflussen (z.B. Krieg, ...). Wir haben die Bank Systeme, Geld Transfer und Aufbau ein Konto kennen gelernt. Wir haben den Unterschied zwischen Anleihen und Aktien verstanden und Tipps bekommen auf was wir beim Investieren achten sollen. Es war ein sehr interessanter und informativer Workshop. Danke an Johannes und der Sparkasse OÖ." Reza Rahimi

Vielen Dank an unsere Paten von der Sparkasse OÖ und an unseren Vortragenden Johannes Pracher, der es geschafft hat, scheinbar trockene Themen spannend und verständlich zu erklären!

START-OÖ Lernnachmittag

Gemeinsame Lerntreffs helfen, schwierige Aufgaben und Stoffgebiete zu bewältigen. Daher trafen sich die START-OÖ Stipis an einem Freitag Nachmittag, um fleißig Lateintexte zu übersetzen, komplizierte Wahrscheinlichkeitsaufgaben zu lösen oder die wichtigsten Facts über Konditionierung zusammenzufassen. In den Pausen wurde gemeinsam gespielt – zum Beispiel „Sally Up/Sally Down“ oder „Alles was Flügel hat fliegt“ – und viel gelacht. Strukturierten Arbeitsphasen (45 Minuten) in Abwechslung mit gezielten Pausen (10 Minuten) helfen, die Konzentration aufrecht zu halten und motiviert zu bleiben. Einige Stipendiat:innen nutzen die Chance, im ruhigen Seminarraum im Büro zu arbeiten, andere bevorzugten die bekannte Atmosphäre zuhause und waren über Zoom aus ihren Zimmern zugeschaltet.

„Inspirierend, produktiv, spannend- so könnte man den heutigen Lernathon beschreiben. Die Atmosphäre war entspannt aber konzentriert und jeder von uns konnte einige To-Do’s erledigen.“ Stipendiatin Estera

Zsófia und Hafizullah – unsere Stipisprecher:innen in Oberösterreich

"Ich heiße Zsofia und wohne seit 2017 in Österreich mit meiner Familie. Was ich gerne mache: Reiten, Wandern, Basteln, Malen, Gitarre spielen, Backen und Lesen. Ich bin eine stolze Schildkrötenmama und Vegetarierin.
Seit September 2021 bin ich bei SART und habe das Gefühl, dass ich meine zweite Familie gefunden habe, auch deswegen habe ich mich als Stipisprecherin aufstellen lassen, weil ich gerne mehr für diese Familie geben möchte. Ich möchte viel Zeit mit die Stipis verbringen, gemeinsam Campen oder ins Kino gehen, aber auch mal einfach gemütlich etwas Kreatives oder einen Spielabend machen. Ich bin aber auch offen für Wandern, Klettern und ins Trampolinhalle gehen.
Teil der START- Stipendium sein bedeutet auch Teil eine große zusammenhaltende Familie zu sein, die sich gegenseitig unterstützen, gemeinsam lernen und viel Spaß haben." Stipisprecherin Zsófia
"Ich heiße Hafizullah Mohibi und bin 19 Jahre alt. Ich besuche die HTL Abendschule in Linz und diese in der Fachrichtung Maschinenbau Automatisierungstechnik. Dieses Schuljahr ist mein zweites Jahr bei START-Stipendium Österreich.
Meine Pläne als Stipisprecher sind gemeinsam mit unserer Projektleiterin für andere Stipendiat: innen noch mehr nützlichen Workshops, Sommerprogrammen und Freizeitaktivitäten zu planen, wie zum Beispiel Kinoabend und Wandern. Außerdem Freizeittreffen, um verschiedene Spiele zu spielen und kulturelles Fest, um einander mehr kennenzulernen. Nur so können wir noch mehr und mehr die unvergesslichen Zeiten von START-Stipendium Österreich erleben. 
Bewerbt euch unbedingt bei START, weil nur hier ihr einen besseren Weg zur Matura schaffen werdet. Bei START bekommt ihr neben finanzielle Unterstützung auch viele spannende und nützliche Lernseminare, Workshops bestehen aus Regionalprogrammen und Weiterbildungsprogrammen und noch viel mehr Freizeitaktivitäten, die ich bereits oben genannt habe. Nur bei START-Stipendium Österreich als euren zweiten Familienkreis könnt ihr das anderseits eurem Leben erleben." Stipisprecher Hafizullah

Abschlussveranstaltung des OÖN-Börsespiels bei der RLB-OÖ

START-OÖ wurde von seinen Strukturförderern und Paten, der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, zur Abschlussveranstaltung des OÖN-Börsenspiels eingeladen. Die Stipendiat:innen, START-Freunde und Alumni folgten sehr gerne der Einladung zur Abendveranstaltung im Raiffeisen-Forum am Europaplatz in Linz. Programmpunkte waren, neben der Grußworte von Herrn Dr. Schaller und der Preisverleihung, auch ein Vortrag von Dr. Cocca von der JKU Linz, in welchem er über die Psychologie der Märkte redete und auch einige Experimente mit den Zuschauer:innen durchführte.

Stipendiatin Samar berichtet:

„Bevor die Veranstaltung begonnen hat, haben wir uns unterhalten und unter anderem auch mit unserer Patin Frau Antonia Schenkenfelder von der Raiffeisenbank. Schließlich startete schon die Veranstaltung und wir bekamen von Dr. Teodoro D. Cocca einen kurzen Vortrag, in dem er erklärte, wie die Psyche die Märkte beeinflusst. Anschließend wurden die Preise verleiht, was auch beeindruckend war zu sehen, dass so junge Menschen teilgenommen haben. Im Großen und Ganzen war es ein äußerst spannender und unterhaltsamer Abend.
Danke an unsere Paten der Raiffeisenbank für die Einladung :)“
Samar

Auch Stipendiat Murat war beeindruckt von der Veranstaltung:

„Das Abend hat mir sehr gefallen, es war sehr interessant, zu sehen, wie Märkte, Börsen und Aktienkurse vom Verhalten verschiedener Personen beeinflusst werden. Wir konnten gemeinsam Zeit verbringen und durch die Preise, welche die Gewinner:innen bekommen haben, sind einige von uns sehr motiviert, nächstes Jahr am Spiel teilzunehmen.“ Murat

Marathon-Lernen bei START-OÖ

Zum zweiten Lernathon in diesem Semester trafen sich heute besonders motivierte Stipendiatinnen und START-Freundinnen. Die drei intensiven Lernintervalle wurden durch zwei lustige Pausenspiele aufgelockert, was das harte Arbeiten ein wenig entschädigt hat.

Drei der motivierten Lernathletinnen berichten:

Ich habe heute Latein-Vokabel und Grammatik wiederholt. Ich habe es positiv gefunden, dass wir dazwischen Pause machen und gemeinsam spielen. Ich nehme gerne am Lernathon teil, weil das gemeinsame Lernen mich motiviert. (Zakia)

Ich habe heute drei Texte in verschiedene Fächer geschrieben, was ich sonst vor einem Tag des Abgabetermins gemacht hätte. Ich habe es toll gefunden, dass wir inzwischen gemeinsam gespielt haben, wodurch ich mein Gehirn ein wenig ausschalten konnte. Mir hat es sehr gut gefallen, da ich durch das gleichzeitiges Arbeit mit die andere viel mehr Motivation hatte. (Zsofia)

Heute habe ich meine Geschichte Präsentation vorbereitet. Ich konnte in dieser kurzen Zeit mein Text und mein Handout verfassen. Außerdem konnte ich anfangen mein PowerPoint zu gestalten. Für mich ist das Lernen mit anderen eine große Motivation. Die Pausen sind sehr lustig gestaltet was mich noch mehr pusht. (Maya)

Sarahs Engagement als stellvertretende Schulsprecherin

Mein Name ist Sarah. Ich gehe in die 7. Klasse im Ramsauergymnasium Linz und ich bin stellvertretende Schülersprecherin. In meiner Freizeit lese ich sehr gerne oder unternehme etwas mit Freunden. Mit meinen beiden Kolleginnen macht die Vertretungsarbeit aller Schüler_innen an meiner Schule auch viel Spaß.

An jeder Schule gibt es 3mal jährlich einen Schülergemeinschaftsausschuß mit der Lehrervertretung, der Elternvertretung und dem/der Direktor_in. Dabei werden wichtige Themen besprochen und beschlossen, da haben wir die Chance unsere Anliegen anzubringen. Unsere erste SGA-Sitzung in diesem Schuljahr war ein voller Erfolg, da wir dabei ermöglicht haben, dass auf den Toiletten Menstruationsartikel frei zur Verfügung stehen. Mir ist es besonders wichtig, Themen aufzugreifen, die ein Tabu darstellen. Freizugangliche Menstruationsartikel zum Beispiel sind essentiell für die gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema Menstruation, besonders für junge Schüler_innen. Seit unserer zweiten SGA-Sitzung wurde der weltweite Klimastreik als Schulveranstaltung angesehen und hat somit allen interessierten Schüler_innen ermöglicht teilzunehmen.

Wir arbeiten laufend an neuen Projekten um unseren Schulalltag so angenehm wie möglich zu gestalten und den Schüler_innen eine angenehme Atmosphäre zu ermöglichen. Wir probieren auch mit anderen Schülervertreter_innen zusammenzuarbeiten, um den Schulalltag für uns alle zu verbessern. Wir haben noch viele weitere Ideen, welche wir in Zukunft gerne umsetzen möchten. Zum Beispiel sind wir gerade dabei, ein Konzept für RED-Peers auszuarbeiten, welche ähnlich wie AIDS-Peers Ansprechpersonen für die Unterstufen sein sollen. Dieses Projekt ist noch in den Startlöchern. Wir hoffen, dass wir es realisieren können.

START-Oberösterreich Newsletter – April 2022

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Wir machen uns fit für die Matura!

Lernstress, Prüfungsangst, fehlende Konzentration – diese Themen beschäftigen die START-OÖ und START-Sbg Maturant:innen so kurz vor der Matura. Daher haben wir Expertin Sandra Reimers von Lern-dir-was-Lerncoaching gebeten, einen online Workshop für unsere Stipendiat:innen anzubieten, in welchem sie gezielt auf Stresssituation bei der Matura vorbereitet werden.

Maryam und Reza berichten:

„In diesem Workshop haben wir  generell über alles bezüglich Matura geredet. Zum Beispiel:
– Tipps für Bessere Lernprozesse 
– Was kann man tun sich zu gutem Zustand zu bringen 
– Wie wir mit den Störfaktoren umgehen können
– Übungen für die Konzentration
Wie könnten sogar unsere persönliche Schwierigkeiten mitteilen und  Lösungen bekommen, was ich sehr gut gefunden habe. 
P.s: Das war schon lang und teilweise anstrengend (ca. 5 Stunden). Trotzdem  haben wir am Enden  wenig Zeit gehabt. Vielleicht wäre ein 2 tägiger Workshop  besser.“ Maryam Sediqi

„Wir haben geübt uns innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu halten und uns einschätzen, was bei uns super funktioniert hat. Wir haben mitbekommen das alles was wir machen, sollen wir aus einem guten Zustand machen. Das heißt die negativen Gedanken loswerden. So wird man motivierter und es wird einfacher zum Lernen anzufangen. Wir haben uns über verschiedene Situationen unterhalten von Ablenkungen bis Vorbereitung beim Lernen und haben Tipps und Vorschläge bekommen, wie wir am besten damit umgehen können. Wir haben Tipps bekommen wie wir die Motivations- und Konzentrationslöcher decken können.
Ein sehr hilfreicher Workshop für Vorbereitung für die Matura. Danke an Sandra Reimers.“
Reza Rahimi

Filmabend in den Osterferien

Als die START-OÖ Stipis den Wunsch geäußert haben, sich in den Osterferien gemeinsam zu treffen und Freizeit miteinander zu verbringen, haben die Stipisprecher:innen Zsófia und Hafi sofort die Initiative ergriffen. Sie organisierten für die Stipis spontan einen Filmabend im Büro. Es wurde chinesisches Essen und Pizza bestellt, und viele Stipis brachten selbstgebackenen Kuchen als Nachspeise mit. Das beste an dem Abend: Die tollen Gespräche, Unbeschwertheit und viel gemeinsames Lachen!

„Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit der andere Stipis ohne Druck und Erwartungen einen schönen Abend zu verbringen. Ich habe mich darauf besonders gefreut, dass wir uns so gut unterhalten könnten, dass wir den Film erst später als ich gedacht habe anschauen könnten. Den Film was wir angeschaut haben war ,,Greatest Showman“ welche ein wenig START symbolisiert, da genau wie wir, viele verschiedene, ,,außergewöhnliche“ Menschen gemeinsam etwas Tolles erschaffen.“ Zsófia (Stipisprecherin)

Farbstoffsolarzellenbau- und Photovoltaik-Workshop an der FH Wels

START-OÖ durfte in den Osterferien einen spannenden Tag an der FH-Wels verbringen. Frau Dr. Cordula Stroh arbeitete mit uns im Labor zu den Themen Solarzellen und Photovoltaik.

Stipendiat Murat erzählt über den Vormittag:

„Am Vormittag hatten wir eine Aufgabe und zwar einen Farbstoffsolar Zellen zu bauen. Die Bestandteile die wir benötigt haben waren Titandioxid, Graphit und Elektrolyt. Den Titandioxid haben wir auf einen Glassplättchen dünn aufgetragen, in einem Ofen reingetan damit sie trocknen, dabei den anderen Glassplättchen mit einem Bleistift angemalt. Nachdem alles fertig vorbereitet war haben wir die Kompenenten zusammengebastelt.

Danach haben wir es mit Kabeln an ein Messgerät angeschlossen und es unter eine Lampe gehalten, wir haben die Spannung davon gemessen, wer die meisten Spannung bekommen hat, war der Gewinner. Abschließend haben wir unser kleines Projekt zum Leben erweckt, indem wir es mit einem Musikchip verbunden haben und durch das Licht mit Energie versorgt haben. Plötzlich hat es uns einen Happy Birthday Song gesungen.“

Stipendiat Eray berichtet über den Nachmittag:

„Am Nachmittag, nach dem Essen, ging es mit der Messung weiter. Relativität zwischen Volt und Ampere bei einer bzw. mehreren Solarzellen (in Serien- oder Parallelschaltung) wurde von Stipis untersucht. Es wurden interessante Ergebnisse erzielt.

Danach durften wir auf dem Dach, um die Photovoltaikanlage der FH zu sehen. Die Informationen über Speicherung der Energie durch Wasserstoff oder über Relevanz des Energiesparens, die wir dabei erlangt haben, haben uns die Energiesorgen für die Zukunft, zumindest einigermaßen, gelindert.

Ein Fahrrad, das mit Wasserstoff sich fortbewegen kann? Sogar mit 45 km/h? Ja, auch das gab es an der FH Wels. Ganz sicher, der Workshop hat allen gefallen und für mich machte er meine Entscheidung klarer, dass ich nach der Matura Physik studieren will.

Vielen Dank für die tolle Zeit!

Gemeinsames Iftar bei START-OÖ

START ist stolz auf die unterschiedlichen Kulturen und Traditionen der Stipendiat:innen, die das Programm so vielseitig und lebendig machen. Für viele unserer Stiepdniat:innen ist der Ramadan ein wichtiger Monat im Jahr. Andere Stipendiat:innen wissen wenig über die Bräuche der Muslime. Daher haben die Stipisprecher:innen Zsófia und Hafi ein gemeinsames Iftar geplant.

Samar fasst den gemeinsamen Abend zusammen:

Am Samstag trafen wir uns im Büro um gemeinsam beim Iftar unser Fasten zu brechen. Zuerst bereiteten wir alles vor und kurz vor dem Iftar haben die Stipisprecher*in eine kleine Rede gehalten, indem sie unter anderem erklärten was der Ramadan überhaupt ist und was Iftar bedeutet, da einige dabei waren, die nicht viel darüber wussten. Nachdem die Rede fertig war, konnten wir schließlich mit dem Essen beginnen. Wir hatten eine ziemlich große Auswahl, da jeder etwas Traditionelles mitgenommen hatte.
Während dem Essen unterhielten wir uns, erklärten unter anderem was in den verschiedensten Gerichten ist und hatten alle sehr viel Spaß. Den Abend beendet wir mit einem kleinen Spaziergang an der Donaulände.
Es war ein sehr schöner Abend und vor allem war es schön so viele Stipis, Freunde und Alumni wiederzusehen. Danke Zsofia und Hafi für diesen wunderschönen Abend :)

Alumnus Gul Salimi war als Special Guest bei uns, um mit den Stipendiat:innen gemeinsam das Fasten zu brechen:

So schön, dass man sich nach langer Zeit wieder treffen kann. Vor allem für mich als Alumni ist es immer schön, wenn einen Termin gibt, wo ich auch teilnehmen darf, denn START hat mir ein Zuhause gegeben, wo es mir immer gut geht. 
Ramdan ist für uns MuslimInnen sehr besonders und wir freuen uns wenn wir das Fastenbrechen mit anderen teilen können. Die Stipis haben sehr geschmackvolle Sachen mitgebracht wie Kynafa, Bulani, Sambusa und vieles mehr. 
Ich möchte allen, die dort waren, für diesen tollen Abend Danke sagen. Schön dass es euch gibt. Schön dass es START gibt.

Auch Emma beschreibt ihre Gedanken zum Ramadan:

Ramadan ist kein Marathon und keine Veranstaltung. Ramadan ist lediglich der Arabische Name für den 9ten Monat im Mondkalender. Warum fasten Muslime dann in dem Monat, fragt ihr euch?
Was den Ramadan zu einem besonderen Monat macht, ist, dass der Prophet Muhammad die erste Offenbarung vom Qur‘an in diesem Monat erhalten hat.
Einige meinen, der Sinn vom Fasten im Ramadan ist, dass man mit den Armen, die nichts zu essen haben, mitfühlt. Der Hauptgedanke ist aber, dass man lernen soll, sich und sein Ego zu beherrschen. Man fastet nämlich nicht nur mit dem Magen, sondern auch mit dem ganzen Körper und dem Geist. In diesem Monat sollte man seinen Gottesdienst, sowie Beten und Qur‘an lesen, vermehren.
Iftar ist die Bezeichnung dafür, dass man zu Sonnenuntergang das Fasten bricht. Fasten brechen ist eigentlich eine sehr komische Übersetzung. Denn unter Fasten brechen kann man genau so das Nicht-Erfüllen des Fastens, in dem man frühzeitig etwas isst, verstehen. Iftar ist also das Vollenden des Fastens.
Am Samstag haben wir also unser Fasten um Punkt 19:45 Uhr mit Essen aus verschiedensten Kulturen, das die Stipis teilweise selbst zubereitet haben, vollendet. Und alles war sehr gut, und ich sage das nicht, weil ich hungrig war. Denn es waren auch Nicht-Muslime da, die das genauso empfanden wie ich. Es gab alles von Bolani über Kisir bis hin zu Sambosa. Gefüllte Weinblätter durften natürlich auch nicht fehlen. Am besten haben mir das Linsencurry und die Linsensuppe gefallen. Könnte, aber auch daran liegen, dass ich Linsen einfach liebe.
Für einige war das die erste Berührung mit Ramadan und es war schön zu sehen, wie sie sich dafür interessierten. Wir haben viel gegessen, viel geredet und viel gelacht. Wie eigentlich immer bei START. Nach dem Essen haben wir gemeinsam das Geschirr abgewaschen und einige sind noch dageblieben und haben was gespielt und sich unterhalten.
Fast das schönste an dem Abend war, dass man sich vom Essen, das übriggeblieben ist, etwas mit nachhause mitnehmen konnte. Während ich diesen Bericht schreibe, snacke ich nebenbei Tuanas Kunafa.
Ich glaube für die meisten war es eine bereichernde Erfahrung und alle waren dafür sich wieder gemeinsam zu treffen, um das Fasten zu vollenden.
Liebste Grüße, Emma :)

Gespräch mit der Turnusärztin Dr. Dunst

Am Mittwoch, den 06.04.2022, haben sich die junge Ärztin Vanessa Dunst und Andrea Marosi-Kuster – zuständig für die Unternehmenskommunikation – Zeit genommen, um uns ihren Berufsalltag im Krankenhaus vorzustellen. Das Gespräch fand per Zoom statt, wodurch auch Stipendiat:innen der anderen START-Bundesländer dabei sein konnten.

Dr. Dunst arbeitet im Landeskrankenhaus Feldkirch und ist zurzeit Turnusärztin. Nachdem sich Dr. Dunst uns kurz vorgestellt hat, hat sie unsere zahlreichen Fragen beantwortet. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir uns am besten für das Studium vorbereiten können: zum Beispiel die angebotenen MedAt-Vorbereitungskurse zu besuchen, wenn möglich vorher schon Latein zu lernen und Vorwissen in Chemie, Physik und Biologie zu sammeln.

Das Gespräch war sehr interessant und hilfreich. Es hat uns sehr gefallen und für ein Medizin-Studium und den Arztberuf motiviert. Wir sind Dr. Dunst dankbar für ihren Beitrag und ein spezieller Dank geht an den START-Vorarlberg-Paten, die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft vertreten durch Frau Marosi-Kuster, für die Ermöglichung dieses Gesprächs.

Ein Bericht von Stipendiatin Hajer

Feedback der Stipendiat:innen:

Shirin:Der heutige Workshop war sehr informativ und abwechslungsreich. Ich konnte sehr viel mitnehmen und jetzt weiß ich, wie der Alltag einer Ärztin bzw. eines Arztes aussieht. DANKE an START, die dieses Treffen organisiert haben, denn es war sehr hilfreich und ich habe für all meine Fragen eine Antwort bekommen.

Zsófi:Ich bin zwar nicht wirklich am Medizinstudium interessiert, aber habe das heutige Gespräch mit Frau Dunst sehr interessant gefunden. Ich kann auf jeden Fall etwas mitnehmen und habe mich gefreut, dass ich heute dabei war.“

Bibi:Das Gespräch mit Dr. Dunst war meine Lieblingsveranstaltung bisher, weil ich schon lange auf dieses Thema gewartet habe. Es war hilfreich und spannend. Frau Dr. Dunst war sehr lieb und hat unsere Fragen mit sehr Geduld und Aufmerksamkeit beantwortet. Ist sehr empfehlenswert.“

Sulaf:Ich danke Ihnen Frau Dr. Dunst es war sehr gut, wobei ich nur zugehört habe, aber dennoch mir viele Infos mitgenommen habe.

Rasia:Das heutige Gespräch mit Frau Dr. Dunst fand ich sehr informativ. Man hat einen guten Überblick über den Tagesablauf einer Ärztin/ eines Arztes erhalten. Vom Gespräch bzw. von den Fragestellungen konnten viele von uns profitieren, besonders die die am Medizinstudium interessiert sind. Außerdem haben wir auch die Gelegenheit gehabt, zahlreiche Infos über die Hürden, Schwierigkeiten sowie die Herausforderungen und Voraussetzungen, sowohl im Studium als auch im Beruf, zu erhalten.

Khadiga:Mir persönlich hat der Workshop mit der Ärztin sehr gut gefallen. Zahlreiche bzw. hilfreiche Fragen wurden gestellt und ausführlich beantwortet. Ich habe auch Neues gelernt, das ich zuvor nicht wusste. Danke für das tolle Gespräch.

Maryam:Das war perfekt und sehr hilfreich. Ich weiß jetzt viel mehr über die Medizinaufnahmeprüfung, Studium und generell die Arbeit. Die Ärztin Dr. Dunst hat alle Fragen super gut beantwortet.

Hamoudi:Ich fand das Gespräch sehr interessant. Ich habe viel über den Beruf gelernt, über den Alltag und über die Tätigkeit selbst. Es war sehr umfangreich. Gerne wieder!

START-OÖ Lernathon

Am 1. April haben sich acht motivierte Stipis zu einem Lernathon zusammengefunden – vier waren vor Ort und vier Online-Teilnehmerinnen waren dabei, um sich gegenseitig zum Lernen zu motivieren.  

Was ist ein Lernathon? – Das Konzept stammt von „Personal Hackathons“ – das Format haben wir 2017 entdeckt und auf die Anforderungen der Stipendiat:innen umgewandelt. Ein Lernathon funktioniert folgendermaßen: Strukturierte, konzentrierte Lern- und Arbeitsphasen wechseln sich mit aktivierenden Sport- und Spielpausen ab. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin bringt seine/ihre eigenen Schul- und Lernsachen mit und plante minutiös genau den Ablauf der Lernphasen für sich selbst. Welche Tagesziele erreicht wurden oder nicht und welche Faktoren sich positiv oder negativ auf das Lernen ausgewirkt haben, wird dann am Ende der letzten Lernphase abgefragt. So kann jede, jeder für sich das Lernen weiter optimieren und neue Tipps und Tricks für Zuhause mitnehmen. 

Das berichten unsere Lernathletinnen von dem ersten Lernathon in diesem Semester: 

Maryan: Nach einem anstrengenden Schultag konnte ich einige Ziele von meiner To Do-Liste streichen, während ich bei START effektiv gelernt habe.

Sarma: Mir hat der Lernathon sehr geholfen, es hat Spaß gemacht und es war auf Grund der Pausen in denen wir Programm hatten sehr lustig.

Tuana: Meiner Meinung nach, war es toll mit mehreren Leuten zusammen zu lernen und der Ablauf war ebenso angenehm.

Maya: Ich habe den Lernathons sehr genossen. Das Lernen mit anderen hat mich sehr motiviert. Die Zwischenpausen wurden lustig gestaltet welche  mich noch mehr motiviert haben.

Zakia: In aller Kürze: 6 Seiten geschafft, meine Lernziele erreicht, viel Motivation durch die anderen!

Salwa: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ -Laotse

Dein Leben. Deine Geschichte – Diskussion zum Buch PLAY von Tobias Elsässer, 25.03.22

„Du musst mir versprechen, etwas zu machen was zu dir passt“, verlangt Deutschlehrerin Anne Perousse von Jonas auf der Abi-Feier. Was das genau sein soll, weiß Jonas allerdings selbst noch nicht. Nur eins steht für ihn fest: unberechenbar, unvorhersehbar soll sein weiteres Leben sein. Bei den Recherchen für seine Abschlussarbeit stößt er auf eine Software. Sie gibt vor den Verlauf von Biografien detailgenau berechnen zu können. Jonas wird neugierig, füttert die MASCHINE mit seinen Daten, auch weil er davon überzeugt ist, nicht zum faden Mainstream zu gehören. Doch das Ergebnis kann unmöglich richtig sein.

PLAY von Tobias Elsässer wurde für den dritten START-Buchclub ausgewählt. Stipendiat:innen aus Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg diskutierten an diesem Abend nicht nur über die spannende Lektüre, sondern auch über die Fragen, ob sie selbst ähnliche Apps, wie die MASCHINE verwenden, in welchen sozialen Netzwerken sie unterwegs sind und was mit „der gläserne Mensch“ gemeint sein könnte.

Moderiert und gestaltet wurde auch dieser Buchclub von START-Alumna und angehender Deutschlehrerin Bouchra Ikherrazene. Danke für die tolle Diskussion!

Das sagen die Stipis über den Buchclub:

Zsofia, START-OÖ: „Ich war schon das zweite Mal bei einem START- Buchclub dabei und hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam über dem Buch ,,Play“ von Tobias Elsässer zu diskutieren. Wir haben aber nicht nur über die Geschichte geredet, sondern auch über unsere online Fußabdrücke, die jede hat, auch wenn wir nichts davon wissen. Ich habe auch die Definition von dem gläsernen Menschen neulich gelernt, was so viel bedeutet: ein Mensch denen Gefühle, Gedanken, Geheimnisse jeder sehen kann und damit auch zerbrechlich ist. Ich möchte hier auch vielen Dank an Bouchra sagen, weil sie diese Diskussion sehr informativ gestalten hat.“

Hajer und Ghufran, START-VLB: „Der Buchclub ist einer der informativsten  Workshops, an denen wir teilgenommen haben. Das Buch ,,Play“ war unsere Besprechungsthema, denn in diesem Buch stecken einige wichtigste Themen und Fragen, ob Social Media oder die Maschine unsere Leben kontrolliert. Die Workshop Leiterin und die ehemalige Stipendiatin Bouchra hat mit uns diesen Thema besprochen und uns verschiedene Fragen gestellt, was uns die Möglichkeit  gegeben hat mit ihr und den anderen Stipis zu diskutieren. Was wir uns aus der Diskussion mit nehmen wollen, ist dass wir alle irgendwie gläserne Menschen sind und jeder könnte vieles im Internet über uns finden.

Es hat uns sehr erfreut Teil dieser Diskussion zu sein. Ein besonderer Dank START für die spannenden Angebote und ein großes Dankeschön an Bouchra für die schöne Zeit und Diskussion.“

Khair, START-SBG: „Es hat mir die heutige Diskussion über das Buch von Tobias Elsässer sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und ich habe was dazu gelernt und werde beim nächsten Buchclub auch dabei sein, weil es mir so gut gefallen hat. Ich habe das Buch ein bisschen gelesen und es ist sehr interessant und hoffe, dass ich es bald fertiglesen kann.“

START-OÖ verbessert English Writing Skills

Egal ob zur Prüfungs- oder Maturavorbereitung, aus Eigeninteresse oder zum Entgegenwirken etwaiger Defizite – der Englisch-Workshop vom letzten Sonntag war für alle was! Elf Stipendiat:innen und START-Freund:innen aus Oberösterreich lernten, wie man auf Englisch mit Worten jonglieren und Inhalte überzeugend vermitteln kann!


„Ein weiterer unterhaltsamer Workshop mit Soso, wo es mehr um Kreativität jedes einzelnen im Umgang mit den Worten ging. Am Anfang haben wir gelernt, was coherence und cohesion sind und wie man damit ein Argument bauen kann. Danach haben wir ein Statement geschrieben und versucht alle Kriterien einzuhalten. Die letzte Herausforderung war eine Rede, die die Aussage „we are all human“ unterstützt, vorzubereiten. Dabei war es wichtig durch unsere Rede gute und vielleicht schlechte Emotionen in unserem Publikum auszulösen, Emotionen, die durch Erinnerungen oder Erfahrungen entstanden sind.“

Reza Rajabi, START-OÖ Stipendiat

START-OÖ lernt Gebärdensprache

Die START-OÖ Stipis hatten die Möglichkeit, an zwei Samstagen bei einem Workshop im Bildungszentrum der Gebärdensprachgemeinschaft in Oberösterreich Einblick in die Gehörlosenkultur zu bekommen. Trainerin Elisabeth und ihre Tochter Sarah zeigten uns nicht nur erste Gebärden, sondern erklärten auch, mit welchen Herausforderungen Gehörlose und Schwerhörige täglich konfrontiert sind. Außerdem lernten wir, welche technische Hilfsmittel Gehörlose im Alltag verwenden, und wie die Kommunikation zwischen Gehörlosen und Hörenden funktionieren kann. 

„Diese Workshops über die Gebärdensprache waren für mich sehr interessant, denn ich wollte schon immer diese Sprache lernen. Was ich nicht dachte, ist, dass es aber keine internationale Sprache gibt, sondern, dass ich hier ganz spezifisch Österreichisch lernen werde.  Jedenfalls hat es mir sehr gut gefallen ein paar einfache, alltägliche Vokabeln, wie „Hallo“ oder „Wie gehts?“ zu lernen. Ich kann nicht erwarten, dass ich diese auch in der Arbeit z.B. als Verkäuferin mit gehörlosen Kundinnen verwenden kann.“ Grace 

Es war ein sehr interessanter Workshop. Ich fand es sehr interessant kommunizieren ohne hören und sprechen können mit Hilfe vom Händen, Mimik, Körper und Mund. Ich hatte viel Spaß beim lernen. Danke an Elisabeth.“ Reza Rahimi 

„Ich hab mich schon richtig auf den Gebädensprachen-Kurs gefreut, meine Erwartungen wurden übertroffen und es hat mir viel Spaß gemacht. Die kleinen Spiele zwischendurch haben mir besonders gefallen. Es ist ein super Erlebnis einen Einblick darin zu haben und ich hoffe ich finde die Möglichkeit weiter zu üben.“ Sarah  

START-Oberösterreich fasst zusammen

Am Sonntag, den 13. März 2022 wurde bei START-Oberösterreich die Kompetenz „Zusammenfassen“ eingehend besprochen und geübt. Workshopleiterin Tatjana Brandner hat mit acht START-OÖ Stipis gelernt und geübt, viele Unklarheiten beseitigt und mit praktischen Anwendungstipps weiterhelfen können.

Grace berichtet, was sie sich vom Workshop gemerkt und mitgenommen hat:

In diesem Workshop besprachen wir zuerst was in einem Text wichtig ist, lernten nützliche Ausdrücke kennen und die häufigsten No-Go´s dieser Textsorte zu vermeiden.

Die Gruppe schien sich an vieles vom Deutschunterricht zu erinnern, trotzdem haben wir viele neue, praktische Tipps gehört, wie z.B.: wenn der Text ungegliedert ist: Sinnesabschnitte machen und den Abschnitten je nach Inhalt Überschriften geben!

Bei Thementrennungen viel mit Farben arbeiten (z. B.: Infos aus dem zweiten Absatz blau)!

Den Theorieteil haben einige Übungen aufgelockert: Mit kleinen Sätzen aus Texten, übten wir beispielsweise das Weglassen unnötiger Informationen und wir erprobten schließlich in Kleingruppen auch, fertige Zusammenfassungen zu schreiben.

Für mich persönlich war das eine super Gelegenheit, als Maturantin, dieses Grundlagenthema zu wiederholen und zu üben.

Wir bedanken uns recht herzlich für den tollen Workshop bei Tatjana Brandner!

Herz & Lunge – Virtueller Workshop mit der IMC FH Krems

Am Freitag, den 11 .März hatte sich die IMC FH-Krems für uns Zeit genommen, um uns in einem virtuellen Workshop „Herz und Lunge sind der Motor und Filter unseres Körpers“ die Funktionen dieser zwei wichtigen Organe zu erklären. Mit einem 3D Programm wurde uns gezeigt, wie Herz und Lunge aussehen, aber auch wie sie mit Einschränkungen funktionieren. Wie wirken sich Krankheiten, ungesunde Ernährung, Rauchen und andere Dinge auf diese zwei Organe aus? Das alles konnten wir mit unseren Augen sehen. Am Ende des Workshops wurden uns die Studiengänge der FH Krems vorgestellt und auf Fragen unserer Stipis wurde geduldig und nett eingegangen. Wir bedanken uns somit bei der IMC FH Krems für diesen spannenden und lehrreichen Workshop, der den Stipis sehr gut gefallen hat!

Ein hervorragender Workshop. Der Professor hat die Funktion des Herzens und der Lunge ganz toll erklärt. Vor allem, wie genau und mit Geduld er die Fragen beantwortete, fand ich ausgezeichnet. Die Vorstellung der Studiengänge an der FH Krems habe ich toll gefunden. Mohid

Es war der interessanteste Workshop, den ich bisher gesehen habe. Mich hat das Thema eh früher interessiert und nachdem Workshop habe ich jetzt mehr Interesse und Freude, mir mehr Infos  über die Fachhochschule Krems zu holen. Zahra

Der Workshop über ,,Herz und Lunge – Motoren des Körpers“ war sehr spannend und informativ. Wir konnten virtuell das Herz und die Lunge eines Menschen von innen sehen und dies wurde auch sehr gut erklärt und man durfte auch Fragen stellen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass das so von innen ausschaut und habe jetzt auch viel neues mitnehmen können. Am Ende hat die FH auch ihr Studium vorgestellt, was ich auch sehr interessant fand und da wurden auch die Fragen sehr gut beantwortet. Im Großen und Ganzen war das ein echt cooler Workshop! Vielen Dank, dass ich teilnehmen durfte und danke auch für den tollen Workshop! Lily

Zum Workshop „Herz und Lunge Motoren des Lebens“ kann ich nur positive Feedbacks geben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich die FH Krems näher kennengelernt habe bzw. welche Bereiche sie beinhaltet. Ich fand es faszinierend, dass man mit einem Programm einfach die inneren Organe genauer beobachten kann. Wir haben jetzt auch eine bessere Vorstellung vom Herz und von der Lunge, wie sie wirklich aussehen und wie sie funktionieren. Vor allem die Lunge eines Rauchers wie schwarz sie sein kann.Ich fand es auch gut, dass die Studentinnen aus ihrer Sicht uns ihre Erfahrungen erzählt haben. Ich bedanke mich bei ihnen, dass sie sich Zeit für uns genommen haben, um uns was beizubringen.  Fatema

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich den Stoff, den ich bereits in der Schule gelernt hatte, auffrischen konnte und auch weil ich viel Neues über das Herz und die Lunge sowie verschiedene Krankheiten gelernt habe. Ich bin auch sehr dankbar für die Möglichkeit, mehr über die FH Krems zu erfahren. Dies ist für uns, die kurz vor dem Abschluss stehen, von besonderer Bedeutung. Vielen Dank START für diese Gelegenheit!  Tijana

Herz und Lunge Motoren des Körpers war ein super interessanter Workshop. Ich konnte meine Fragen sehr offen stellen und sie wurden detailliert erklärt. Was mir besonders gut gefallen hat war das 3D Bild vom Herz und der Lunge. Die häufigsten Herz- und Lungen- Erkrankungen wurden auch erwähnt, und noch dazu wie gefährlich die Schadstoffe, wie Zigaretten, Shisha etc. für den menschlichen Körper sein können.
Außerdem haben die Studentinnen von der FH Krems die diversen Studien- Richtungen präsentiert, was sehr hilfreich und informativ für uns alle START- Stipis war.
Danke an Allen, die den Workshop organisiert haben und uns über das Thema informiert haben.
Sahar

Der Workshop war sehr interessant. Mir hat es sehr gut gefallen, da wir sehen konnten, wie ein Herz und die Lunge von innen ausschauen. Danach haben wir das Herz und die Lunge genauer betrachtet. Beim Herzen konnten wir sehen, wie ein gesundes und ein ungesundes Herz aussieht. Wenn man ungesundes Essen für eine längere Zeit isst und nicht Sport macht, kann es zu Verstopfung der Blutgefäße führen und nur von sowas ist es möglich ein Herz Infarkt zu bekommen. Bei der Luge konnten wir sehen, wie ein Raucher Lunge aussieht. Bei der Raucher Lugen ist es so, dass man die geschädigten Bronchien nie mehr heilen kann. Wir konnten sehen, wie eine Asthma Lunge aussieht. Und vieles mehr. Ich bedanke mich bei allen, die den Workshop möglich gemacht haben! Ghufran

Ab auf die Piste!

START-Skitag in Oberösterreich am Feuerkogel – 06.03.2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pistenpause ging es am Sonntag den 06.03.22 für 20 Stipendiat:innen aus Salzburg und Oberösterreich endlich wieder ab ins Skivergnügen. Die meisten standen an diesem Tag zum allerersten mal auf den zwei „Brettln“ und konnten gemeinsam mit drei Trainer:innen der Skischule Neuhuber am Feuerkogel „Pizzaschnitte“ und „Pommes“ üben. Die Erfolge lassen sich sehen! Bereits am Nachmittag übten viele am Tellerlift weiter ihr Fahrkönnen.

Das sagen die Stipendiat:innen zum START-Skitag:

Stipendiatin Yama, SBG: „Skifahren am 06.03.  war eine wunderbare und etwas unangenehme Erfahrung für mich.  Es war mein erstes Skifahren und ich habe mich lange darauf gefreut.  Zuerst war es mir ein bisschen unheimlich, weil ich Angst hatte, hinzufallen, aber dann habe ich mir von den Trainern dort ein paar Tipps geholt.  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde gerne wieder Skifahren gehen. Danke an START für die schöne Organisation.“

Stipendiat Hafi, OÖ: „Bevor wir uns von diesem Winter verabschieden, hatten wir die Gelegenheit, einer Skischule zu besuchen. Je nach Erfahrungen wurden wir in zwei Gruppen geteilt, Anfängergruppe und Profigruppe. Die Skilehrkräfte teilten uns nochmal in zwei Gruppen und diese nach diesem Prinzip, wer auf Schi stehen kann und wer nicht. Da manche von uns schon einmal auf Schi gestanden waren, haben wir gleich mit anderen Übungen weitergemacht, nämlich wie man bremst, wie man Rechts- und Linkkurven macht und wie man sich in besondere Situationen verhalten muss. Nach viel Übungen und hilfreiche Tipps und Tricks dürften manche von Anfängergruppe den Tellerlift probieren und dabei ein bisschen längere Strecke zu fahren. An diesem Skitag hatten wie von Anfang an viel Spaß, aber besonders bei den Übungen und dem Tellerlift mit einer längeren Strecke. Vielen Dank für die Organisierung“

Stipendiatin Lily, SBG: „Unser Ski Tag gemeinsam mit START OÖ und Katrin Bernd war sehr lustig! Besonders spannend waren die Ski Pisten in Feuerkogel, denn dort konnte man die schöne Aussicht genießen aber leider war das Wetter nicht so schön, da wir mehr Sonne erwartet hatten. Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut, denn ich wollte endlich mal wieder sehen, ob ich eh nicht meine Skikünste verlernt habe. Auch wenn ich am Anfang ein paar Mal gestürzt bin, hat es trotzdem sehr Spaß gemacht. Auch sind wir mal auf der roten Piste gefahren, worüber ich eigentlich ein wenig Angst hatte, aber es war gar nicht so schlimm und hat total Spaß gemacht. Wir hatten alle viel Energie und haben viel gelacht! Für mich war das auf jeden Fall ein großer Spaß. Danke für den Skitag! 😊“

START-Stipendiat Reza, OÖ: „Nach knapp 3 Jahren durfte ich wieder am 6 März 2022 Skifahren. Am Anfang war ich ein bisschen unsicher, ob ich das noch kann oder ob ich es verlernt habe aber nach einer aufwärmrunde war alles wieder da. Ich finde Ski fahre ist einer die schönsten Sportarten der Welt. Der Aussicht von ganz Oben auf Eben- und Traunsee war wunderbar. Es hat sehr Spaß gemacht gemeinsam mit die Anderen Stipendiatinnen. Es war schöne Tag, gute Auffrischung für meine ski-Kunst =) und ich habe es genossen. Danke an Start der das ermöglicht hat.“

Stipendiatin Rasia, SBG: „Die Berge gemeinsam mit den Stipis aus SBG und OÖ hochsteigen und sich mit Schnee schöne Erinnerungen machen, gehört jährlich zu START. Sich öfters am Boden hinhauen und blaue Flecken bekommen, gehört natürlich auch dazu. Obwohl es eine kleine sportliche Herausforderung und die erste Erfahrung mit Skifahren war, ist es uns allen gelungen, sich mit Skifahren vertraut zu machen und wirklich Spaß haben. Sich antrauen und den Mut zu haben, steilere Wege zu fahren, hat den Tag noch genialer gemacht. Aber am Tag danach sich vom Bett zu trennen und in die Schule zu gehen, war noch herausfordernder. LG Rasia“

Stipendiat Kher, SBG: „Es hat mir Ski fahren mit den Salzburger Stipis und Oberösterreicher Stipis sehr gut gefallen, weil ich Ski fahren meinen Lieblingssport ist. Ich habe da einige neue Stipendiatin /in kennengelernt und gemeinsam Ski gefahren. An diesem Tag habe ich Katrin auch kennengelernt, weil ich früher mit ihr noch nicht geredet habe. Ich bin sehr froh, dass ich mit Lilli und andres Stipis gemeinsam zuerst auf Blaue Skipiste und dann auf schwarze Skipiste gefahren. Der Mittagessen hat mir gemeinsam mit anderen  Stipendiaten gut gefallen. Zum Mittagessen habe ich mir Pizza mit einem Cola bestellt. Es war sehr lecker. Nach dem Mittagessen sind wir weitergefahren und Schöne Fotos gemacht. Am Nachmittag bin ich kurz Tee Pause gegangen und da habe ich mich mit Katrin unterhalten. Lg. Kher“

Stipendiatin Danai, SBG: „Der Schitag hat mir sehr gut gefallen! Ich fand es sehr hilfreich, dass wir Schi Trainer hatten, da ich endlich mal gelernt habe richtig Schi zu fahren. Der Trainer war supernett und hat uns immer gute Kritik gegeben. Natürlich hat er uns am Ende auch für unsere Fortschritte gelobt. Das Schifahren an sich hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und jetzt, wo ich es kann, werde ich mich trauen öfters mit Freunde Schifahren zu gehen.“

START-OÖ Bildungsseminar im Februar 2022

Wie könnte man besser in das Sommersemester starten, als mit einem Bildungsseminar? START-OÖ ist am letzten Februarwochenende, vor dem Start in das neue Schulsemester, nach Wels in das Bildungshaus Schloss Puchberg gereist, um gemeinsam das Bildungsseminar zu absolvieren.

Die Stipendiat:innen Grace und Hafizullah berichten ausführlich über das Seminar „Life-Balance und Stressregulation“ mit Britta Seemann :

„Das Bildungsseminar „Stressregulation und Work-Life-Balance“ hat am ersten Tag mit „positiver Spekulation“ angefangen. Wir haben für einander in Gruppen Komplimente schriftlich überlegt und dann vorgelesen. Wir haben überlegt, was für uns Zeit bedeutet oder auch welche Eigenschaften uns in der Gruppe verbinden: wie beispielsweise, dass wir alle ein gedankliches, logisches, in Zahlen angebbares und ein eher subjektives, emotionales Verständnis von dem Phänomen „Zeit“ haben. Diese zwei Verständnisse heißen: Chronos und Kairos. Dieses Konzept stammt aus dem alten Griechenland, wo sie damals bereits erkannten, dass die Zeit ein Stressfaktor in unserem Leben sein kann. Aber man kann mit Stress umgehen!

Nach diesen psychologischen, teilweise philosophischen, teilweise praktischen Lehren und Übungen, fiel es uns leichter zu reflektieren. Welche Rolle habe ich in einer Gruppe und wie verändert diese meine Selbstwahrnehmung? Wie kann ich positiv über mich selbst denken und dadurch auch eine positive Einstellung und Resilienz in stressigen Situationen haben?“ berichtet Grace über das Seminar „Life-Balance und Stressregulation.

Die erste Gruppenarbeit war, positiv über einander zu schreiben. Als nächste Aufgabe waren 8 positive Eigenschaften, die in klein geschnittenen Zetteln ausgedruckt war, zu sammeln und davon mindestens sechs beibehalten, sodass der Rest bei den Teilnehmern ankommt, zu denen es am besten passt. Danach haben wir unseren Namen auf einen großen Zettel geschrieben und klebten die sechs Eigenschaften rundherum. Schließlich verbanden wir mit den Farbstiften noch unserer Gemeinsamkeiten. Zu den positiven Eigenschaften hat man auch negative Eigenschaften und die Aufgabe war eine von den negativen Eigenschaften auszusuchen, um diese zu analysieren und aus unterschiedlichen Perspektiven zu beobachten, ob sie doch noch positiv sein kann. Als eine Bewegung in der frischen Luft spielten wir noch ein paar Bewegungsspiele und hatten dabei auch viele Spaß.

Am zweiten Tag des Bildungsseminars haben wir mit dem Thema Stressregulation begonnen und Frau Seemann führte uns mit der Theorie in das Thema ein, um die Arten von Stress kennenzulernen und damit besser umgehen zu können. Als letzte Übung fanden wir unsere Stressbewältigungsmethoden und bekamen noch viel hilfreiche Tipps und Tricks von Frau Seemann, um noch besser unseren Stress bewältigen zu können.
Die Seminare vor dem Semesterbeginn sind nicht nur eine Vorbereitung für kommende Semester, sondern eine letzte Chance, um mehr Spaß und Erlebnisse zu erleben. Vielen Dank für die Organisierung solcher großartigen Seminare und Workshops“,
sagt Hafizullah über das Bildungsseminar.

Die zweite Gruppe besuchte das Seminar „Empowerment und Identitäten“ bei Nedzad Mocevic. Hatice, Zsófia und Sagad berichten ausführlich über die Inhalte des Seminars:

„Wir haben dieses Schuljahr das erste Mal unser Bildungsseminar gehabt (Samstag und Sonntag) und durften zu den Themen „Identität und Empowerment“ und „Life-Balance und Stressregulation“ etwas erfahren und lernen. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei ich in der Gruppe „Identität und Empowerment“ war.

Am ersten Tag hatten wir zwei Teile, die von der Mittagspause bzw. vom Mittagsessen getrennt wurden. Wir haben am Samstag um 10:30 Uhr angefangen und hatten bis 12:30 den ersten Teil des Seminars und der zweite Teil ging von 13:30-17:30 Uhr. Am Samstag hatten wir zuerst über uns selbst, über unsere Identität und die Definition von verschiedenen Identitäten erläutert. Es war schön die ganzen Sichten und die verschiedenen Meinungen zu „Identität und Empowerment“ zu hören. Danach hatten wir uns in zweien Gruppen aufgeteilt und uns fragen zum Empowerment gestellt (Es waren circa fünf Fragen, die wir uns gegenseitig gefragt haben). Wir durften uns Stichwörter auf die Tafel schreiben zu den jeweiligen zwei Themen und haben danach über die Stichwörter geredet. Gemeinsam haben wir über Rassismus in der Arbeitswelt und über Empowerment gesprochen. Wo wir unsere Power verwenden, von wo wir unsere Power bekommen und wie wir sie anwenden, war ein großes Thema im Raum. Zivilcourage haben wir auch kurz angesprochen.

Generell fand ich das Bildungsseminar sehr interessant und unsere Gruppe hatte auch einen sehr sympathischen Lehrer, mit dem wir richtig Spaß hatten und bei dem wir uns wohlgefühlt haben. Durch die Pausen und unseren Spaß hat sich das Ganze sehr angenehm angefühlt. Fazit: Ich würde das Bildungsseminar, zu dem Thema „Identität und Empowerment“ definitiv weiterempfehlen und den Lehrer genauso. Persönlich konnte ich viel mitnehmen und es waren wirklich sehr schöne zwei Tage, die ich mit den Stipendiaten verbringen durfte“, sagt Hatice über den ersten Seminartag am Samstag.

"Ich bin NICHT verantwortlich für den Sexismus, die Homophobie, den Rassismus, … der anderen! Es ist ein sehr wichtiger Satz für mich, da oft Ausländer das Gefühl haben, perfekt sein zu müssen, damit ihre Landsleute nicht unter Rassismus leiden. Es ist aber den falschen Weg, weil nicht das Opfer der Schuldige ist, sondern der Täter. Und außerdem kann nicht eine einzige Person alles Verändern. Darüber und noch über sehr viele interessanten Themen haben wir mit Nedzad diskutiert, wie zum Beispiel über den Schichten/ Klassen eines Gesellschaftes, wie die aufgebaut ist und wer, wo seine Macht ausüben kann. Ich möchte mich für Nedzad herzlichen Dank sagen, für den großartigen Workshop und seine Übungen, wodurch wir unsere Identitäten definieren können." Zsófia

„Am zweiten Tag haben wir über die 2 Begriffe Egoismus und Egozentrismus gesprochen. Die 2 Begriffe waren für uns alle fast unbekannt, aber mit dem Trainer Nedzad war es sehr interessant für uns. Wir haben uns in 4 Gruppen aufgeteilt und uns Gedanken gemacht, wie die 2 Begriffe sich auf die Menschen reflektieren und wann ist man Egoismus oder Egozentrismus. Über die Definition unsere 2 Begriffe haben wir auch gesprochen und uns mehr dafür Zeit genommen haben, wo wir unsere Meinungen dazu geäußert haben. Danach haben wir über uns geredet und uns mehr vorgestellt.

Nachher haben wir über die wichtigsten Sachen für uns im Leben gesprochen, indem wir eine Skala von 1-10 gezeichnet haben und uns die Sachen, die wir wichtig finden ganz oben schreiben (bei 7-10) und die nicht ganz wichtig für uns sind oder die wir noch verbessern möchten unten markiert haben. Dafür haben wir auch einen Kreis gezeichnet und uns damit beschäftig. Wir haben die wichtigsten Sachen für uns im Leben aufgeteilt und danach haben wir alle unseren Kreis für den anderen Stipendiaten erklärt.

Natürlich vergesse ich unserer Trainer nicht, denn er hat für uns alles so interessant und einfach erklärt, indem er viele Beispiele genommen hat und uns alles leicht und flüssig erklärt hat. Ich habe vieles mitgenommen und vieles gelernt, denn fast alles was wir besprochen haben, wird zu uns in der Zukunft begegnen.

Am Ende möchte ich mich bei START herzlich bedanken und hoffe auf weitere schöne Seminare miteinander und zu dem Thema „Empowerment und Identität“ würde ich das Bildungsseminar weiterempfehlen, weil es mir wirklich viel Spaß gemacht hat und viele neue Informationen beigebraucht hat“, berichtet Sagad über den zweiten Seminartag.

Am Sonntag Nachmittag wurde die Zeit noch für die Stipisprecherwahl genutzt. Als Stargast war unser ehemalige Stipisprecher und Alumni Momo zu Gast, welcher die Kandidat:innen Tamara, Zsófia und Hafizullah nochmal über die Aufgaben der Stipisprecher:innen aufklärte. Zsófia und Hafizullah konnten schließlich die Wahl für sich entscheiden, und die alten Sprecher:innen Samar und Eray wurden verabschiedet. Herzlichen Glückwunsch!

Gemeinsamer Spiele- und Kinoabend

Nach einem Semester mit vielen online-Workshops trafen sich die START-OÖ Stipendiat:innen in den Semesterferien im Büro, um gemeinsam Pizza zu essen und Spiele zu spielen. Anschließend ging es ins Kino, um den Film „Uncharted“ zu sehen.

"Dieser Abend hat mir extrem viel Spaß gemacht! Nach einem langen Semester voller schulischer und außerschulischer Aktivitäten fühlte sich diese kleine Veranstaltung wie ein Hauch frischer Luft an. Und genau solche Momente, wenn wir uns bei einer leckeren Pizza über die Schule unterhalten oder im Halbdunkel eines Kinos zusammen lachen, erinnern mich immer wieder daran, worum es bei START geht – um Gemeinschaft und neue Erlebnisse." Estera

„Der Graf von Luxemburg“ – Besuch im Musiktheater Linz

Am 20. Februar sind wir mit unserm Paten Florian Brunner zu Musiktheater gegangen und haben uns die Operette „Der Graf von Luxemburg“ angeschaut.

Am Anfang hat uns Herr Brunner eine kurze Einführung gegeben. Wir haben gelernt was der Unterschied zwischen eine Operette und ein Oper ist. Beide sind Genren von Theater. Bei einer Oper wird alles gesungen, aber bei einer Operette gibt es normale Dialoge und es wird auch sehr viel gesungen.

Es geht in die Operette „Der Graf von Luxemburg“ um einen russischen, alten Mann, der Basil heißt, und in eine Frau verliebt ist. Er kann aber diese Frau nicht heiraten,  weil sie nicht adelig ist. Deshalb plant Basil ein Heiratsantrag zwischen diese Frau, die er liebt, und dem Graf von Luxemburg, der René heißt. Sie dürften aber einander nicht sehen und sollten nach 3 Monate Scheidung haben. Damit die Frau nach die Scheidung Adel ist und Basil sie heiraten kann. Aber am Ende kommt alles anders. Ich will aber nicht zu viel verraten 😉

Ich habe die Operette sehr interessant gefunden. Vor allem hat mir diese Genre von Theater gefallen, die Farben von die Kleider, die schöne singenden Stimmen und die feierliche Atmosphäre.

Danach sind wir in die l’Osteria gemeinsam essen gegangen und miteinander schöne Zeit verbracht und über die Operette diskutiert haben.

„Der Graf von Luxemburg“, so hieß die Operette, zu welcher wir am 20. Februar 2022 im Musiktheater Linz eingeladen wurden. Das Stück wurde mithilfe der Orchestra von einer sehr talentierten Gruppe gespielt. Neben den Opera Sänger*innen gab es noch 5 Ballerine, die die ganzen Emotionen durch beeindruckende Bewegungen übermittelt haben. Das Gemisch aus Musik, Optik und Kultur hat mir persönlich einen großen Spaß gebracht. Zusätzlich sind wir von unserem Paten, Herrn Brunner vom Round Table 15 begleitet worden, der uns Fragen über das Musiktheater und Stück beantwortet hat. Nach der Operette sind wir alle Essen gegangen und haben unser Beisammensein genossen. - Stipendiatin Tamara

Danke an unsere Paten, die uns den Besuch ermöglicht haben! Für die meisten von uns war das die erste Operette / Oper, es war ein ganz besonderes Erlebnis für uns.

Ein Bericht von Stipendiatin Amal

Wie verbessere ich meinen Ausdruck?

Der Workshop „Wie verbessere ich meinen Ausdruck“ mit Viviane war für mich wieder eine große Unterstützung, um mein Deutsch zu verbessern. Bei dem letzten Workshop konzentrierten wir uns auf Grammatik, aber dieses Mal haben wir den Aufbau eines Textes untersucht und wie man am besten mit einem Satz anfangen sollte. Der Satzanfang ist sehr wichtig, denn dadurch kann man den Inhalt auf ein viel höheres Nivea bringen und er bekommt eine bessere Struktur. Gute und verschiedene Satzanfänge lassen den Text viel abwechslungsreicher und professioneller wirken.

Viviane hat uns viele Formulierungen und Beispiele für verschiedene Textsorten und Teile eines Textes gezeigt. Danach durften selbst an Übungen Lehrer:in spielen. Auch bei einer Partnerarbeit haben wir gegenseitig versucht unseren Ausdruck zu verbessern.

Ich möchte mich für diesen Workshop bei Start und Viviane bedanken und hoffe, dass ich in Zukunft durch weitere Workshops mein Wissen in Deutsch erweitern kann.

Ein Bericht von Stipendiat Reza.

Das Leben nach der Matura: Studienberatung mit der ÖH JKU

Am Samstag Vormittag haben Stipendiat:innen aus Oberösterreich und Salzburg gespannt den Worten von Pia, Christine und Anna gelauscht. Die drei Vortragenden studieren an der Johannes Kepler Universität Linz und engagieren sich im Bildungsreferat bzw. im Sozialreferat der ÖH JKU. Sie haben sich für uns Zeit genommen, um uns Infos zu Studium, Aufnahmeverfahren, Förderungen, Wohnen und viele andere Dinge zu geben.

Zuerst ging es um die Möglichkeiten, die wir nach der Matura haben. Will ich arbeiten und mein eigenes Geld verdienen? Oder will ich eine Lehre nach der Matura machen? Muss ich zuerst Zivildienst / Bundesheer oder möchte ich ein freiwilliges soziales Jahr leisten? Will ich ein Studium beginnen? Das sind alles Fragen, mit denen die meisten von uns sich schon beschäftigt haben – und je Näher die Matura für uns rückt, desto dringender werden diese Fragen für uns.

Die drei Referentinnen sind dann auf das Studium an einer Universität oder Fachhochschule eingegangen, mit besonderem Schwerpunkt zum Studium an der JKU Linz. Dabei ist es nicht um eine spezielle Studienrichtung gegangen, sondern um allgemeine Dinge, die alle Studierenden betreffen.

Zuerst einmal haben uns die Studentinnen erklärt, welche Förderungen es gibt. Zum Beispiel die Studienbeihilfe, das Selbsterhalterstipendium, das Studienabschlussstipendium, die Familienbeihilfe, etc. Sie haben uns erklärt, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, was Zuverdienstgrenzen sind und wie viele ECTS (das sind die Punkte, die man mit positivem Abschluss eines Kurses sammelt) man nachweisen muss. Dann gingen die drei auf das Thema Wohnen ein. Was sind Wohnheime? Wie komme ich zu einer WG? Und wie viel kostet es, eine Wohnung alleine zu mieten? Zum Schluss haben wir uns noch mit Versicherungen beschäftigt.

"Unser Workshop mit der ÖH und Pia, Christine und Anna war nicht nur sehr interessant, sondern auch sehr hilfreich. Wir haben über die Instituten (Uni, FH, päd. Hochschule u.a.), Studieren probieren, wie man Studien wechselt, Fristen, Stipendien und viele andere wichtige Sachen gelernt. Mir hat es wirklich gefallen und bedanke mich bei die junge Damen!" - Tamara

Wir haben sehr viele Fragen gestellt, welche uns die drei Referentinnen sehr geduldig beantwortet haben. Dadurch hat der Workshop länger als geplant gedauert, und am Ende haben uns wirklich die Köpfe geraucht. Pia, Christine und Anna haben alles toll erklärt und uns auch viele Kontakte und Adressen von Anlaufstellen zukommen lassen, damit wir uns noch mehr informieren können. Danke, dass ihr euch am Samstag Vormittag für uns Zeit genommen habt!

Gemeinsamer Lernabend mit den Stipisprecher:innen

Alleine lernen mach nicht so viel Spaß – daher haben die START-OÖ Stipisprecher:innen Samar und Eray einen gemeinsamen Lernabend organisiert.

"Gemeinsam können wir beim Lernabend Sachen erledigen, die uns schwer fallen alleine zu machen oder für die nächste Schularbeit oder Test lernen. Denn beim gemeinsamen Lernen ist es leichter konzentriert zu bleiben." Samar

Von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr wurde intensiv gelernt. Aber natürlich durften auch die Pausen und der Spaß zwischendurch nicht fehlen.

"Mir wurde von Hafi geholfen, die Grundbegriffe von Buchhaltung habe ich gelernt und wie man es anwendet. Danke Hafizullah für deine Hilfe!" Reza Rahimi

Am Ende sind sich alle einig: Wir müssen uns bald wieder zum gemeinsamen Lernen treffen 🙂

*Alle Teilnehmer:innen sind geimpft/genesen und getestet.

GeoGebra-Kurs mit Hassan

Auf Wunsch der Stipendiat:innen hat unser Mathetrainer Hassan einen Basiskurs zum Programm GeoGebra angeboten. In dem 2-stündigen Kurs hat er den Stipendiat:innen den Aufbau des Programmes und seine Funktionsweisen erklärt.

Inhaltlich lag dabei der Schwerpunkt auf Funktionen und Kurvendiskussion. Hassan erklärte in einigen Beispielen, wie man einen Graphen zeichnet und seine Extrempunkte, Wendepunkte und Nullstellen mithilfe von GeoGeogebra ermitteln kann. Die Fragen der Stipendiat:innen beantwortet Hassan mit viel Geduld.

"Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil Hassan mit einfachen Worten  alles erklärt hat. Er ist auf unsere Fragen gut eingegangen und hat das Programm GeoGebra Schritt für Schritt erklärt." Samar 

Danke Hassan, dass du dir am Wochenende für uns Zeit genommen hast. Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit dir!

START meets Emran Feroz

Wir hatten die Ehre an einem kalten Wintertag einen Talk mit dem berühmten österreichisch-afghanischem Autor, Journalisten und Kriegsreporter Emran Feroz zu haben. Er redete über seinen Werdegang, über die Schwierigkeiten, die er auf seinem Weg hatte. Emran erklärte uns auch, wie es dazu kam, dass er zum Journalismus kam und, dass das Wichtigste von Allem ist, an sich selbst zu glauben. Seine bodenständige Art, trotz seiner erfolgreichen Karriere gefiel den Stipendiat*innen sehr, und er inspirierte Viele von uns.  Zum Schluss gab es noch eine Fragerunde, und Emran beantwortete Fragen sowohl zum Thema Journalismus als zur aktuellen Situation in Afghanistan. Wir bedanken uns herzlich für das wunderbare Gespräch mit Emran und hoffen in Zukunft noch einmal das Glück zu haben mit ihm zu sprechen.

Ich habe den heutigen Workshop sehr interessant und informativ gefunden. Als Emran Feroz über sein Leben erzählt hat, und unsere Fragen beantwortet hat, ist mir klar geworden, wieso er als Autor und auch als Freijournalist erfolgreich ist. Er ist präzise und kann die Geschehen deutlich erklären. Ich bewundere ihn deswegen, weil er schon als ,,Jugendlicher“ genau gewusst hatte, was er werden will und lässt sich nicht davon abhalten seine Träume zu verwirklichen. Zsofia (OÖ )

Ich habe bei vielen Talks mitgemacht, aber dieser war der informativste uns spannendste aller Talks. Da ich einige Fragen zu diesem Thema hatte, konnten sie beantwortet werden. Eines möchte ich auch erwähnen. Man hat einen Einblick in den Journalismus bekommen, was ich sehr toll fand. Mohid( Wien)

Am 20 Jänner hatten wir ein sehr interessantes Gespräch mit Emran Feroz. Ich fand es voll interessant, was er alles über seinen Lebenslauf erzählt hat. Wie er alles geschafft und durchgezogen hat, ist sehr inspirierend. Ich kannte ihn schon vorher auf sozialen Medien und ich hab mich auf diesen Termin gefreut. Ich werde mir seine Bücher auf jedenfall holen. Rana (NÖ)

Emrans Interview hat mich sehr inspiriert und hat mir neue Perspektiven gezeigt, aufgrund seiner ausführlichen, sehr ins Detail gehenden und vielseitigen Antworten. Was ich mir mitnehmen konnte war einiges über die Welt des Journalismus, über die Publikation von Texten und Büchern (was für mich, der gerade selbst ein Buch schreibt sehr interessant war), sowohl aber auch über die Lage in Afghanistan konnte ich einige neue Dinge in Erfahrung bringen. Was ich besonders mochte war Emrans bescheidene und natürliche Art, trotz seines Erfolges, bodenständig und auf Augenhöhe mit uns zu bleiben und zu zeigen, dass Erfolg nicht nur durch akademische Abschlüsse und Geld zu erreichen ist, sondern auch durch Willenskraft, Fokus und Arbeit. David (Alumnus)

Deutsch mit Viviane: Textanalyse und Textinterpretation

„Beim Workshop Textanalyse und Textinterpretation hat die Gruppe hat ihr Wissen über diese 2 Textsorten erweitert. Zu Beginn haben wir miteinander den Aufbau besprochen und wichtige Punkte gesammelt. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Interpretation auf die Analyse aufbaut. Viviane, die Workshopleiterin, hat uns sehr hilfreiche Tipps und Informationen mitgegeben, sodass jeder zum Schluss eine eigene Textinterpretation über eine Kurzgeschichte schreiben konnte.“ Maryan (START-OÖ)

„Der Deutschworkshop hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viele neue Informationen und auch hilfreiche Tipps für Matura und Schularbeiten gelernt. Alle meine Fragen wurden beantwortet! Der Workshop hat mir dabei geholfen die Textsorten Textanalyse und Textinterpretation besser zu verstehen. Wir haben nicht nur gelernt, sondern auch nebenbei Übungen gemacht und einen Text gemeinsam zu schreiben versucht. Wir hatten auch viel Spaß und Freude dabei gehabt.“ Sarah (START-NÖ)

Berufseinblicke in die OeKB!

Wie jedes Jahr nutzt START die Weihnachtsferien, um einen digitalen Blick in die österreichische Kontrollbank zu werfen und zu erfahren, welche Tätigkeiten und Berufe hier gefragt sind.
Nach einer Präsentation von Christine Steinwider aus der Nachhaltigkeitsabteilung ging es in 5 verschiedene Break-out Rooms, wo 17 Stipendiat:innen aus ganz Österreich mehr über die einzelnen Arbeitsbereiche erfahren konnten. Nach 20 Minuten wurde gewechselt, so dass jede:r Jugendliche alle 3 Bereiche kennenlernen konnte.

Danke an alle engagierten und beteiligten Mitarbeiter:innen für diese spannenden Einblicke!

Da wir in der Schule viel zu wenig zum Thema Banken und Finanzen gemacht haben, fand ich den Workshop wirklich hilfreich. Die einzelnen Bereiche wurden auch verständlich und langsam erklärt. Trotzdem hatten wir aber noch genug Zeit um Fragen zu stellen, die während dem Meeting aufkamen. Die OeKb-Mitarbeiter haben sich auch sehr viel Zeit genommen unsere Fragen gutmöglichst zu beantworten.

Das gute am Zoom-Meeting war, dass auch Stipis aus anderen Bundesländern mitmachen konnten! Ich würde mich auch über weitere Workshops von der Zentralbank freuen, wo wir vielleicht in den einzelnen Bereichen Aufgaben bewältigen können🤷‍♀️🙃

Vielen Dank nochmal!

Olga

Hallo, der heutige Workshop fand ich sehr gut. Ich fand es auch sehr super, dass so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Abteilungen sich Zeit für uns genommen haben. Es war auch sehr interessant, dass manche auch aus ihrem Privatleben erzählt haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei so einem tollen Workshop Dabeisein dürfte.

Fatema

Wer sind wir, was bieten wir an und wie arbeiten wir? Diese Fragen wurden durch die Leiterin Christine Steinwider und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OeKB beantwortet. Spannend fand ich besonders, als wir zu den einzelnen Räumen eingeteilt worden sind, wo uns die unterschiedlichen Abteilungen und der Weg zum Beruf vorgestellt wurden. Unsere Fragen wurden auch beantwortet. Einen herzlichen Dank an die Mitglieder der OeKB.

Khadiga

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, Präsenz wäre meiner Meinung nach nicht besser, aber online war es auch sehr spannend.

Bibi

Der Workshop hat mir ganz gut gefallen, ich konnte sehr nützliche Infos als auch Erfahrungen von den jeweiligen Personen abgewinnen, die mir dabei sicherlich helfen werden, was ich nach der Matura machen werde.

Ibo

Das Programm ist gut gelungen ich habe viel gelernt besonders in finance.

Dave

Also ich fand den Workshop sehr spannend und gut aufgebaut, was mir am meisten bewundert hat waren die Gesprächen mit den einzigen Mitarbeitern, und das coole war das sie angefangen haben zu sprechen und zu erzählen wie es bei denen so im Alltag läuft und wie es vor der Pandemie war, ich finde das sehr toll da ich mich zum Beispiel in dem Bereich garnicht auskenne und ich manchmal keine Idee hatte was ich fragen sollte, das hat glaube ich nicht nur mich gerettet 😅, aber ja fand es sehr cool und würde für demnächst auf solche Workshops warten!

David

Speak English with Soso

START-NÖ und START-OÖ haben gemeinsam mit Alumna Soso den Vormittag genutzt, um an ihrer mündlichen Ausdrucksfähigkeit auf Englisch zu arbeiten. Über welche Themen diskutiert wurde, berichten Atefe (START-OÖ) und Ragad (START-NÖ):

"Heute haben wir in „English with Soso“ über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft diskutiert. Zum Beispiel was wir aus der Vergangenheit gelernt haben und welche Lektionen eine wichtige Rolle für uns spielt. Das Prinzip war die richtigen Zeitformen in Englisch zu verwenden. Zunächst diskutierten wir, was wir ändern würden, wenn wir zum Beispiel einen Weltführer seien könnten. Zuletzt redeten wir über Hektik, das heißt über Menschen, die immer produktive arbeiten und Freizeit für sie keine Bedeutung hat. Mir hat die Monolog über Hektik „Hustle Culture“ am meisten gefallen, weil Hustle Culture in der heutigen Gesellschaft für viele eine wichtige Rolle spielt." - Atefe
"I wrote this report in English because it was an English workshop.

So, on Sunday Jan. 9th, 2022, START NÖ and START OÖ had an amazing workshop with Soso. It began at 10:30 a.m. and we talked about different topics such as how we imagine our future would look like or what happened in our lives up until today. Another topic was “If I could change anything in the world, it would be…” and there so many ideas about how to improve the world. I really loved this topic because we had a long discussion about it. Some Stipis want to change sexism between women and men for example at the workplace. I wanted to change the school system. We also talked about problems in the society and why people think the way they do.

I never had such a good conversation in English, but this workshop changed that. Soso is the nicest person and talking to her makes so much fun. I never imagined that talking in English would be so relaxing and surprisingly not stressing. It was awesome because everyone got the chance to talk and Soso, the leader of the workshop, corrected our mistakes. I had so much fun talking to her and to the others." - Ragad

Danke Soso für den tollen Workshop und die vielfältigen Diskussionen!

Infoabend freiwillig soziales Jahr und europaischer Freiwilligendienst

In den Weihnachtferien nahmen sich 5 Absolvent:innen Zeit um interessierten Stipendiat:innen aus ganz Österreich über ihre Erfahrungen im In- und Ausland zu berichten. Josipa verbrachte ihr Auslandsjahr in Spanien, Kaan in Frankreich (im Zuge seines Zivilidienstes), Mariana absolviert ihren Freiwilligendienst aktuell in Spanien, Liza-Angelee und Trinh erzählen über ihre freiwilliges Jahr in der Jugendarbeit im Inland in Salzburg.

Vielen Dank für die spannenden Erfahrungsberichte und Tipps!

Ich bin sehr glücklich, dass ich an dem Workshop teilgenommen habe, da ich jedes mal wenn mich jemand gefragt hat „Was willst du nach der Matura machen?“ noch selbst keine Antwort treffen konnte. Ich habe schon seit längerem in Erwägung gezogen ein FSJ zu machen, da ich über meine zukünftigen Pläne noch unsicher bin, aber trotzdem bis ich es herausfinde was ich machen möchte, etwas sinnvolles machen will, mit Bedeutung. Leider kannte ich mich aber bis vor dem Workshop, trotz Recherche im Internet nicht 100% über das FSJ aus.

Mir hat sehr gefallen, dass der Workshop von ehemaligen Stipis geführt worden ist, da sie uns von ihren eigenen Erfahrungen als Freiwillige*r berichten konnten.
Die Alumnis haben einen tollen Job gemacht uns einen Überblick über das Angebot zu geben und wer alles beteiligt ist an so einem Abenteuer.

Letztlich, fühl ich mich auf jeden fall viel aufgeklärter über das FSJ und werde mich selbst weiterhin informieren und eventuell für den kommenden Herbst bewerben.

(Genti START-NOE)

Wandern mit Alpakas – eine Love-Story

Dies ist kein Bericht, dies ist eine Liebesgeschichte.

Ihren Anfang hat sie am 04.01.2021 in Vorchdorf, einem 1\2 Stunden von Linz entferntem Ort. Um genauer zu sein auf einem ganz bestimmten Bauernhof. Einem Alpakahof! In dem Moment als wir die von Wolle überquellenden Tiere erblickten, war es mit uns geschehen. Insbesondere mit mir. Ich musste mich zurückhalten, mich nicht direkt auf sie zu stürzen und sie zu knuddeln, was das Zeug hält. Sie waren so friedlich und so niedlich. Es hatte leider an dem Tag geregnet, sodass die Tiere sehr nass, aber dennoch flauschig waren.

Jeder von ihnen hatte einen Namen und jeder von uns bekam einen von ihnen, aber leider nicht geschenkt, sondern nur für die Wanderung. Es mag Alpakawanderung heißen, aber um ehrlich zu sein, es war ein Spaziergang. Mein Alpaka hieß Tom, wobei es nicht auszuschließen ist, dass ich mich verhört habe, denn das Alpaka hat nicht recht auf mich gehorcht. Er ist nämlich ständig an Susi, Mariams Alpaka, gehangen. Entweder mochte er sie so sehr oder mich so wenig. Ich fand es spannend wie alle unterschiedliche Persönlichkeiten haben, ganz wie wir Menschen.

Nach dem einstündigen Spaziergang durch einen sehr schönen Wald und über Felder und Wege, war es an der Zeit tschüss zu sagen. Manchen fiel es einfacher, so wie Tom und manchen viel es schwerer, so wie mir.


Sehr lustig war, dass Rezas Alpaka sich anscheinend auch verliebt hatte, nämlich in Reza. Sie wollte gar nicht mehr zurück in den Stall. Am Ende gab sie ihm sogar ein Abschiedsküsschen. – Ich war neidisch.

Nachher sind wir noch in eine schicke Osteria essen gegangen und es war sehr schmackhaft. Alles in einem, war das ein sehr schöner und angenehmer Tag.

Die Wanderung war ein Segen und genau das, was man im stressreichen Alltag braucht. Alpakas wissen nicht was Stress ist, sie kennen nur Ruhe und Liebe. Also habe ich bei den Alpakas alles vergessen und bin seelenruhig neben ihnen hergelaufen, so als wäre ich ein Teil von ihnen. Manchmal wäre ich selbst gern ein Alpaka.                                                         

Eine solche Wanderung kann man alle halben Jahre machen, wie ich finde.  Vielen Dank für den schönen Ausflug 🙂

Ein Bericht von Emma Darieva

How to START?

Die neuen Stipis haben am Sonntag, 2. Jänner eine Zoom Videokonferenz mit den beiden Stipisprechern Samar und Eray gehabt. Es ging um die Abrechnung vom Bildungsgeld und um unseren Halbjahresbericht.

Wir wissen jetzt wie wir unser Bildungsgeld abrechnen sollen und welche Voraussetzungen für eine genauere Abrechnung notwendig sind. Wir müssen eine Excel-Tabelle führen, in welche wir unsere Ausgaben auflisten. Zusätzlich sammeln wir alle Rechnungen in einer Mappe.

Am Ende jedes Semester soll jede/r Stipis einen Halbjahresbericht über sich schreiben. Wir sind darüber auch informiert worden.  Durch die Muster Texte und die Leitfragen, die wir von Samar und Eray bekommen haben, ist uns klar geworden , wie unsere Berichte für unsere Paten aussehen sollen.

Samar und Eray haben uns mit Fotos, Slides und Beispiele super gut aufklären können. Sie sind auf unsere Fragen eingegangen und haben sie ausführlich erläutert. Kurz zusammengefasst, die Infos waren sehr hilfreich.

Liebe Paten, sind Sie gespannt auf unsere Berichte Ende Februar über unser erstes Semester bei START-OÖ!

Ein Bericht von Stipendiatin Maryam

START-OÖ auf dem Eis

Die START-OÖ Stipis nutzen die Weihnachtsferien, um gemeinsam etwas Neues auszuprobieren: Eislaufen und Eisstockschießen im Parkbad Linz. Stipendiatin Samar berichtet von dem lustigen Nachmittag:

Auch wenn manche noch nie Eislaufen waren oder es nicht gut konnten, haben sich trotzdem alle aufs Eis getraut. Nachdem wir eine Stunde Eis gelaufen sind, war auch endlich die Bahn für das Eissstockschießen offen. Niemand von uns hat es zuvor probiert, aber dennoch haben sich alle ziemlich gut geschlagen.

Eine Gruppe netter, älterer Herren erklärte uns, wie das Spiel funktioniert und wie die Punkte gezählt werden. „6 – 9 – aus“ klang gar nicht so schwierig. Nachdem wir die Regeln endlich verstanden haben, teilten wir uns in zwei Teams auf und schon konnte das Spiel beginnen.

Zuerst ging es darum, ein Gefühl für diesen Sport zu bekommen. Da konnte es auch schonmal passieren, dass wir auf der Bahn unserer Nachbarn landeten. Doch zum Glück nahmen sie uns das nicht übel, sondern lachten mit uns! Nach einigen Schüssen hatten wir alle den Dreh ziemlich gut raus, und versuchten, so nach wie möglich an die Daube zu kommen oder die anderen hinauszuschießen.

Anfangs hat mir das Eissstockschießen nicht so gefallen, aber dann als ich den Dreh raus hatte, wollte ich kaum aufhören zu spielen. Es war mal etwas anderes und die Erfahrung war es aufjedenfall wert. Wir hatten viel Spaß.

"Wir waren Eislaufen bzw. Eisstockschießen. Ich durfte das aller erste Mal Eisstockschießen und habe mich besser geschlagen als gedacht. 😊"
- Tuana

*Alle Teilnehmer:innen waren geimpft/genesen und (PCR) getestet

The Mystery of Banksy

START-OÖ nutze die Gelegenheit, die Ausstellung „The Mystery of Banksy – a Genius Mind“ in der Tabakfabrik in Linz zu besuchen und sich mit den Werken von Banksy zu beschäftigen. Stipendiatin Susanne berichtet:

Bis heute ist seine Identität noch unbekannt. Die Werke des Streetart-Künstlers Banksy werden in der Tabakfabrik in Linz ausgestellt. In seinen Werken kritisiert er die gesellschaftlichen und kulturellen Problemen und visualisiert aktuelle Probleme, wie aktuell die COVID19 Situation. 

Er selbst sagte, eine Wand sei die beste Art um Kunst zu veröffentlichen. Er besprüht daher Wände mit Graffiti, mit der Hilfe von Stencils (Schablonen).

Der Großteil seiner Bilder stellen Kriegssituationen dar und verzehrt diese. Beispielsweise Kriegshubschrauber mit Schleifen, Vögel die an Granaten knabbern, Männer, die Blumensträuße statt Granaten werfen oder Panzer mit spielenden Kindern und Regenbögen.  

Er drückt seine Kunst nicht nur in einzelnen Werken aus, 2015 eröffnete Banksy seinen Dismaland Bemusement Park, eine Ausstellung, mit welcher er Vergnügungsparks parodiert. Sein bisher größtes Werk ist The Walled Off Hotel, welches heute nich in Israel steht und für Übernachtungen gebucht werden kann. Oder 2020, als er sich eine Yacht kaufte und diese zu einem Flüchtlingsrettungsboot im Mittelmeer machte. 

Mit skurrilen Aktionen wurde er früher schon bekannt, 2005 hängte er seine Kunst in einem Museum ohne Genehmigung auf, 2004 verteilte er gefälschte 10-Pfundnoten mit dem Gesicht von Prinzessin Diana auf Festivals und Straßen, 2013 eröffnete er einen PopUp Store in New York, wo man seinen Kunst um 60$ erwerben konnte und 2020 verkleidetet er sich als Reinigungskraft der Londoner Subway in welcher er ein Graffiti zeichnete.

Ich fand die Ausstellung unfassbar interessant. Banksy spricht in seinen Werken so viele Probleme an, Diskriminierung, Krieg, Politik und das auf eine satirische Art, man möchte garnicht aufhören sich seine Bilder anzusehen und selbst reinzuinterpretieren warum er es genau so gezeichnet hat. Die Ausstellung bestand nicht nur aus Bildern und Statuen, sondern auch aus Videos uns nachkonstruierten Ausstellungsräumen von Banksy, auch eine Statue von ihm selbst, ohne Gesicht hat mir unfassbar gut gefallen.

"Insgesamt war es eine tolle Ausstellung und ein schönes Erlebnis. Die Kunstwerke haben viele Stipis begeistert und es war schön alle wieder einmal in echt sehen zu können. Mich persönlich hat die Message hinter den Bildern des Künstlers/der Künstlerin besonders begeistert. Die Bilder waren ausdruckstark und beeindruckend gestaltet." - Tuana

*Alle Teilnehmer:innen waren geimpft/genesen und (PCR) getestet

START-OÖ Newsletter – Dezember 2021

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„Pro und Kontra“- Argumentieren leicht gemacht!

Am 12.12.2021 haben wir wieder einen online Workshop zum Thema „Argumentieren“ mit Frau Brandner gehabt.

Am Anfang gab es eine kurze Kennenlernrunde, Lernkultur und gleich danach Einstieg auf das Thema. Mit der Slido Webseite sollten wir unser Wissen mitteilen, was wir alles über Argumentieren noch in der Erinnerung haben. Frau Brandner hat uns ein Lernvideo über Argumentieren abgespielt, welche sehr nützliche Erklärungen beinhaltet hat. Als nächstes sind wir näher auf die Argumentationspyramide eingegangen, was das genau bedeutet und warum „Beispiel/Beleg“ ganz unten steht. Der erste Arbeitsauftrag war „Pro- und Kontraargumente“ zum Thema Ganztagsschule erarbeiten, Begründungen und Behauptungen zuordnen. Die nächste Aufgabe war, ein mündliches Statement zum vorgegebenen Thema zu halten. Als Gruppenarbeit mussten wir eigene Argumente verfassen. Der Workshop war sehr abwechslungsreich und informativ.

Die Teilnehmer:innen haben das Angebot hilfreich gefunden und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Bei Frau Brandner und das „START-Stipendien Österreich“ herzlichst für die großartige Arbeit bedanken.

Ein Bericht von Stipendiat Hafizullah

„An der Kante eines Traums stehen und kämpfen!“

So beschreibt Luna Al-Mousli sich und ihre Arbeit als Autorin, Grafikdesignerin und START-Alumna selbst. Zum Abschluss des Jahres 2021 war sie zu Gast in einer Online-Lesung gemeinsam mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg.

Luna Al-Mousli inspiriert! Und so beginnt die digitale Lesung direkt mit der Fragerunde und die Lesung folgt erst im Anschluss. Wie sie es geschafft hat Autorin zu werden, wie sie ihre Bücher entwickelt, wie sie schreibt und überhaupt, wie sie zu der geworden ist, die sie heute ist. Einblicke und Antworten dazu gewährt uns Luna in den liebevoll zusammengestellten Episoden aus dem Buch „Als Oma, Gott und Brittney sich im Wohnzimmer trafen“. Es ist der zweiter biografischer Erzählband.

Was sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten über den Abend?

Stipendiatin Lily: „Es war so weit! Unser Jahresabschlusstreffen mit Luna Al-Mousli. Wir durften uns gemütlich vor dem Laptop versammeln und eine Lesung von Luna Al- Mousli über ihr eigenes Buch genießen. Auf den ersten Blick ist es ein schönes gestaltetes Buch, das einem sofort ins Auge sticht, was auch auch in einem speziellen samtweichen Einband gebunden ist, was mir ziemlich gut gefällt. Ich fand es sehr fasziniert was sich Luna Al-Mousli beim Entwickeln dieses Buches gedacht hat, da es um ihre Erinnerungen an eine Kindheit zwischen Syrien und Österreich ging. Was ich auch sehr toll finde ist, dass sie innen mit feinen Zeichnungen gearbeitet hat und dass das Buch aufgrund der unkomplizierten Erzählweise es jeder lesen kann. Auch unsere Fragen an Luna Al-Mousli wurden gut beantwortet. Danke an Luna Al-Mousli für die tolle Lesung und danke auch, dass wir dabei sein durften.“

Stipendiatin Rusul: „Es gibt wirklich nichts Besseres als das, dass man die Weihnachten mit einer tollen Lesung feiert. Diese Komposition gibt’s nur bei Start. Am Samstag, den 11.12.2021 haben wir uns, die Stpis, eine wertvolle Lesung von Luna Al- Mousli gegönnt. Als ich die Nachricht von Lili gekriegt hab, dass wir unsere Weihnachtsfeier online stattfinden wird, konnte ich mir nur die Langweile vorstellen. Es war aber gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Luna hat uns nicht nur ein wunderschönes Kapitel von ihrem Buch vorgelesen, sondern auch ein bisschen von ihrem spannenden Leben als Autorin mit Migrationshintergrund erzählt, was die Spannung in der online durchgeführten Feier immer erhöht hat . Da ich ein Mensch bin, der gar kein Fan von Büchern ist, habe ich mich am Anfang zum Zuhören gezwungen, aber später, wo alles nur interessanter geworden ist, konnte ich mit meinen neugierigen Fragen kaum aufhören. Ich wollte wirklich, dass die Zeit stoppen könnte, sodass ich mir die Weihnachtsfeier vom Start mit der Lesung von Luna länger genießen könnte.“

Stipendiat Plabon: „Ich fand diese Abschlussfeier gut. Leider war diese Abschlussfeier nicht in Präsenzform möglich. Man konnte Luna einige Fragen stellen, die sie auch sehr gut beantwortet hat. Ich persönlich hatte keine Frage, da ich schon im Bildungsseminar meine Neugierde „gestillt“ habe. Luna hat sehr gut vorgelesen. Das Einzige was mich gestört hat war, dass bei mir die Internetleitung instabil war. Deshalb waren bei dieser Vorlesung einige Passagen unverständlich. Deswegen habe ich im Buch mitgeschaut, damit ich auch die „verlorenen Stellen“ auch mitbekomme. Meiner Meinung nach sollte man bei einer Lesung vor der Person sitzen und zuhören, denn erst dadurch ist diese Vorlesung wirklich was Spezielles und man kann der Person viel genauer zuhören.“

Stipendiatin Masooma: „An diesem Abend haben wir den Jahresabschluss gemeinsam auch mit andere Stipis aus Oberösterreich online gefeiert. Frau Luna Al Mousli war als Gast bei uns eingeladen sie hat uns eine Vorlesung aus ihrem neuen Buch, Als Oma, Gott und Britney sich im Wohnzimmer trafen, vorgetragen. Das Buch haben wir als Weihnachtsgeschenk bekommen. Besonders gut gefallen hat mir ihre Geschichten aus ihrer Kindheit und wie sie mit ihren Cousins das Spiel Friseur gespielt hat.

„Wir sind dazu geboren, wohltätig zu sein.“ (William Shakespeare)

Mein Name ist Estera. Ich bin 17 Jahre alt und gehe ins BORG Linz, wo ich den Musikzweig der Schule besuche. Meine Freizeit widme ich meinen einzelnen Hobbies, die für mich undenkbar wichtig sind, da sie im Einklang mit meinen Grundwerten und Lebensprinzipien  stehen und gleichzeitig meine „Batterien aufladen“. 

Eines meiner Hobbys ist das soziale Engagement, ein Hobby, das mir sehr viel Freude bringt. Diese Freude, sie ist ansteckend, und wenn man andere Menschen zum Lachen oder Singen oder Tanzen bringen kann, spürt man selbst einen überwältigenden Dopaminschub wie den Regenfall an einem heißen Sommertag. 

Heutzutage gibt es unzählige Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren. Ich bin ein musikalisches Individuum, weswegen ich mich entschlossen habe, mein Talent auch in dieses Feld meines Lebens zu integrieren. So bin ich seit 2020 bei dem Sozialverein  „Spuren im Sand“ in Linz als Freiwillige tätig. Dort unterhalte ich mich mit Seniorinnen und Senioren und versuche, sie moralisch zu unterstützten. Außerdem gebe ich (entweder alleine oder im Duett mit anderen Musikern) Mini-Auftritte, um den Patienten, sowie den Mitarbeitern und den Angehörigen ein bisschen Freude zu bereiten. Manchmal hat das Publikum spezielle Musikwünsche, manchmal spiele ich einfach während einer Veranstaltung im Hintergrund. Von klassischer Musik über Volkslieder, Jazzimprovisationen bis hin zu Popsongs aus den 80ern, gebe ich immer mein Bestes, das Ambiente im Care-Center zumindest für ein paar Stunden zu heben, denn das gemeinsame Musizieren ist auch an den düstersten Tagen herzerwärmend.  

Durch meine freiwillige Arbeit bei „Spuren im Sand“ kann ich mich auch auf persönlicher Ebene weiterentwickeln: als ambitionierte Musikerin, als Bürgerin der Stadt Linz und letztendlich als Mitmensch. Ich lerne gleichzeitig viele wertvolle Lektionen fürs Leben von den weisen Senioren und genieße es, ihren lustigen Lebensgeschichten zu lauschen.

Soziales Engagement lohnt sich – es lohnt sich, für andere da zu sein. 

Deutsch Workshop bei START-OÖ

Wir haben uns am 28.11.2021 bei einem Zoommeeting zusammengetroffen, um uns gemeinsam mit Viviane, einer Lehrerin an der Mittelschule, die viel Erfahrung mit Deutsch als Fremdsprache hat, über das Thema Grammatik zu unterhalten.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir uns Gedanken über unsere Herausforderungen und Schwachstellen gemacht und festgestellt, was wir durch den Workshop erreichen wollen.

Angefangen haben wir mit dem Wiederholen der 4 Fälle (Nominativ, Genetiv, Dativ und Akkusativ), danach haben wir in Quizlet (eine Lernwebsite) Übungen durchgeführt in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Fragen, die dabei aufgetaucht sind, haben wir mit Viviane besprochen. Wir haben danach die zwei Textsorten (Kommentar und Zusammenfassung) kurz wiederholt. Nachher hat jede/r sich für eine Textsorte entschieden und ein Text dazu geschrieben. Dabei wurden wir von Viviane begleitet und die Fragen, die aufgetaucht sind, wurden beseitigt. Schlussendlich wurde der Text von Viviane korrigiert und wir haben ein Feedback bekommen.

Es war ein hilfreicher Workshop und ich habe herausgefunden, wo meine Schwachstellen sind und wie ich sie, mit welchen Übungen beseitigen kann. Vielen Dank an Viviane für die hilfreichen Tipps und Vorschläge😊

Ein Bericht von Reza Rahimi.

VWA- und Diplomarbeitscoaching für Maturant:innen

Bei den START-NÖ und START-OÖ Maturant:innen dreht sich zu dieser Zeit alles um ihre Diplomarbeiten und vorwissenschaftlichen Arbeiten. Die meisten sammelten bereits Literatur, schrieben schon die ersten Seiten oder stellten bereits einzelne Kapitel in Rohform fertig. Da sich einige Fragen und Unklarheiten im Schreibprozess ergaben, trafen sich die Stipendiat:innen mit Trainerin Susanne Korbel von Schreiblaut.

„Eine wissenschaftliche Arbeit erfordert viel Motivation und Zeit. Dabei entstehen viele Fragen, die von Lehrern nicht ausführlich beantwortet werden. Also für uns Maturanten ist die VWA/Diplomarbeit ein unbekanntes Gebiet. In diesem  Workshop konnten wir unsere Fragen stellen. Sie wurden sehr ausführlich und verständlich beantwortet.
Es war eine gute Einleitung und ich kann mit meinem jetzigen Wissen die Arbeit besser gestalten. Vielen Dank für die Hilfe!“
Stipendiat Eray

„Trainerin Susanne hat uns zwei hilfreiche Methoden beigebracht. Die Freewriting-Methode hilft uns dabei in den Schreibflow zu kommen. Die Clustern-Methode hilft dabei unser Thema besser einzuteilen. Der Workshop hat dabei getragen uns den richtigen Weg zu zeigen, damit wir sicher mit unseren Arbeiten beginnen können.“ Stipendiatin Rahma

Rund um soziale Identität: Ein youngCaritas-Workshop

Am 20.11.2021 war Klaus Neumüller von der youngCaritas zu Gast bei START-OÖ, wo er Themen wie Identität, Zivilcourage und soziale Phänomene mit uns Stipendiat:innen in einem interaktiven Workshop unter die Lupe genommen hat. 

Einem Obdachlosen einen Euro für eine Semmel zu schenken, würde fast keiner moralisch hinterfragen…wie sieht es aber mit einer Bierflasche aus? Einer Schachtel Zigaretten? Wie verändert sich unsere moralische Haltung in Bezug auf unsere Voreingenommenheit?  

Solche zum Nachdenken provozierende Fragen lassen sich nicht ohne weiteres beantworten, was zu lebhaften Unterhaltungen zwischen den Workshop-Teilnehmer: innen führte. Meinungen, Perspektiven und Anregungen zu den verschiedenen Themen wurden ausgetauscht und dadurch die kritischen Denkfähigkeiten der Stipendiatinnen und Stipendiaten trainiert. Darüber hinaus erfuhren die Stipendiaten mithilfe von Spielen und Aktivitäten über die Komponenten der Identität sowie über die individuellen Möglichkeiten, Zivilcourage im Alltag zu zeigen. 

Ein äußerst markanter Workshop! Vielen Dank an Klaus und das youngCaritas-Team für ihre Zeit und Bemühungen! 

Ein Bericht von Stipendiatin Estera

Wir sind 25%

Obwohl Kinder und Jugendliche rund 25 Prozent der europäischen Bevölkerung ausmachen, werden ihre Ideen und Anliegen in politischen Strukturen und Institutionen nicht im gleichen Maße berücksichtigt wie jene von Erwachsenen. Das dies sehr frustrierend sein kann, wissen unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen ganz genau.

Um den Stipendiaten und Stipendiatinnen ihre bedeutende Rolle im politischen System zu verdeutlichen, hielt Jakob Ulbrich (Bundesjugendvertretung) am Sonntag, den 7. November den 25%-Workshop.

Im Zuge des Workshops erarbeiteten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben, in denen sie sich mit ihrem Europa-Bild und ihrem Verständnis für politische Partizipation auseinandersetzten. Im Zuge dessen wurde ihnen die BJV und ihre Aufgaben vorgestellt.

In der Abschlussrunde wurden die Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, was sie aus diesem Workshop für sich mitnehmen konnten.

Dies sind ihre Antworten:

„Jugendliche können die Welt verändern.“

„Ich fühle mich ermächtig, etwas zu machen“.

„Ich habe gelernt, dass wir vereint sehr viel bewirken können und auch, dass kleine Dinge wichtig sind. Und auch, dass man etwas verändern kann ohne Gewalt.“

Sprachlicher Ausdruck bei START-OÖ

Am Sonntag, den 31.10.2021 trafen sich einige Stipis online auf Zoom, um mit unserer Alumna Soso an ihrem Ausdruck in der deutschen Sprache zu arbeiten.

Angefangen haben wir den Workshop damit, dass uns Soso erklärt hat, was der Ausdruck ist und wie wir versuchen können diesen zu verbessern. Danach hat sie uns an unseren eigenen Texten erklärt, dass wir gar nicht so viele Ausdrucksfehler hatten, wie gedacht, sondern unsere Fehler eher zu anderen Kategorien gezählt werden. Zum Schluss durften wir die Tipps anhand einiger Beispiele auch gleich ausprobieren.

Stipendiatin Amal meint zu unserem Workshop:

„Der online Deutschworkshop mit Soso zum Thema „Ausdruck“ hat uns geholfen zu verstehen, wo unsere Schwächen beim Texte Schreiben liegen. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir unsere Texte besser ausdrucken können und wie man die Sätze besser miteinander verbinden kann. Der Workshop war sehr gut gestaltet, mit einem guten und ruhigen Tempo präsentiert. Man konnte viel mitnehmen. Danke! „

Vielen Dank an Soso für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Workshop 😊

Alles über die Covid Impfung!

Aufgrund der aktuellen Impfdiskussion und vielen offenen Fragen organisierte START zum zAufgrund der aktuellen Impfdiskussion und vielen offenen Fragen organisierte START zum zweiten Mal einen Informations-Workshop mit einem Neurologen. Nachdem es beim ersten Termin im April vor allem um die unterschiedlichen Impfstoffe, so wurden diesmal die Funktionsweise von Impfungen generell erklärt und Fragen zu Risiken beantwortet. Insgesamt nahmen 15 Jugendliche aus ganz Österreich an dem Online-Workshop am Nationalfeiertag teil. Vielen Dank an Dr.Karl Gross der sich wieder Zeit nahm und auf alle Fragen ausführlich einging.

Ich fand den Workshop sehr hilfreich und generell sehr wichtig, da momentan das Thema „Corona-Impfung“ immer und überall auftaucht. Es war interessant und meine Fragen wurden beantwortet:) Danke an START und an Dr. Karl Gross für diesen tollen Workshop:)!
(Iman Youssef TART-Vbg)

Der Workshop ,,Alles über die Covid-Impfung“ mit Herrn Gross war sehr hilfreich für uns! Wir durften sehr viele Fragen stellen über die Impfstoffe, Testungen und wie Corona eigentlich entstanden ist. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass wir durch eine gute PowerPoint erklärt bekommen haben, wie die Funktionsweise der Impfung funktioniert. Dadurch konnten wir lernen wie die Viren entstehen und welche Auswirkungen die auf uns haben. Auch unsere Fragen wurden sehr gut beantwortet! Vielen Dank für den Workshop!
(Lily Ghezel Ayagh START-Sbg)

Mir hat das Workshop super gefallen, und ich habe viel mitgenommen. Ich bin jetzt davon überzeugt, dass Coroonaimpstoffe doch keine schlechte Nebenwirkungen auf unserem Körper haben, als ich mir vorgestellt habe. Ich fand es auch gut, dass er uns manche Themen tiefer erklärt hat. Ich danke nochmal Ihnen und ihm für das tolle Workshop, das gerade zu unsere Situation super passt.
(Fatema START-Sbg)

Mir hat der heutige Workshop sehr gefallen. Es war sehr hilfreich, dass wir so viele Fragen stellen dürften wie wir wollten, und Herr Gross uns alles verständlich erklärt hat.
(Zsófia START-OÖ)

Es hat mir sehr gefallen, da ich nicht sehr sicher war ob ich mich impfen lassen oder nicht und auch Angst hatte ob was wir immer im Medium lesen zb. Das man nicht Kinder bekommt war ist. Es hat mir persönlich sehr viel genutzt das Meeting.
(Wafa Musse START-Sbg)

Der Workshop zum Thema Covid-Impfung hat mir sehr gut gefallen, weil wir persönliche Fragen erstellen dürften und auch eine Antwort mit sehr gute Erklärung bekammen.
In diesem Workshop habe ich sehr viele Informationen über die Covid-Impfung bekommen.

(Masooma START-Sbg)

Live-Sendung zum Thema Rassismus im DORF-TV Lab

Am 23.10.2021 haben wir einen Workshop bei Dorf-TV gehabt und haben selbst eine Live-Sendung gedreht.

Wir haben uns am Morgen beim Bahnhof in Linz getroffen, nach dem Kontrolle der 3G-Nachweis sind wir dann zum Wissensturm gegangen, wo sich das Büro von Dorf-TV lab befindet und wo wir eine Sendung drehen dürften. Bei einem Vorstellungsrunde hat jede/r davon erzählt, ob sie schon Erfahrung mit Video drehen und bearbeiten gehabt haben oder nicht und welche Rolle (vor/hinter der Kamera) ihm oder ihr gefällt.

Wir haben uns dann über verschiedene Kameraeinstellungen unterhalten und mitbekommen, wofür man die verschiedenen Einstellungen braucht. Zum Beispiel die „Fern Einstellung“ wird benutzt, wenn man mehr von der Umgebung mitbekommen soll (ob das Wetter schön ist oder ob es regnet usw.) und eine nahe Einstellung wird dafür verwendet, um auf ein bestimmtes Objekt oder Person mehr Aufmerksam zu machen. Wir haben gemeinsam ein paar Videos aus Sendungen analysiert und danach mit ein paar Übungen angefangen. Wir haben gelernt, wie man die Kamera bedient, haben Übungen mit Kamera und Ton gemacht.

Für unsere Sendung haben wir dann verschiedene Themen gesammelt und dann eines davon gewählt, das Thema „Rassismus“. Wir haben nachher die Rollen festgelegt (Moderatorin, Regie, Gäste, Ton, Kamerafrauen und -männer). Nach kurzer Vorbereitung haben wir unsere Sendung gedreht.

"Wir haben verschiedene Themen für die Live-Sendung gesammelt und anschließend abgestimmt. Zwischen den Themen "Rassismus" und "Frauen in der Politik" gab es ein Kopf an Kopf Rennen, schlussendlich haben wir uns für Rassismus entschieden. Es sollte nämlich eine Diskussionsrunde werden.
Samar war die Moderatorin und hat einen ziemlich guten Job gemacht auch die anderen haben tolle Leistungen erbracht. Die Stimmung und die Äußerungen waren sehr gut, vertretbar und repräsentativ. Wir alle waren mit dem Ergebnis, dass wir uns gleich im Anschluss ansehen konnten, überaus zufrieden. Man bedenke, wir hatten weder ein Skript noch einen Probedurchlauf. Mir und ich glaube uns allen hat es wirklich Spaß gemacht und wir konnten einiges neues dazulernen. Alles in einem war es sehr empfehlenswert und Ich würde es auf jeden Fall noch einmal machen. Und vergesst auf keinen Fall bei Dorf TV vorbeizuschauen! Die heißt “RASSISMUS – Einblick in das Leben von SchülerInnen mit Migrationshintergrund”.
START-OÖ Stipendiatin Emma

Wir haben es sehr gut hinbekommen. Es war ein schöner Tag, ein tolles Erlebnis, wir haben etwas gelernt und es hat uns viel Spaß gemacht. Danke an die 2 Dorf-TV Mitarbeiterinnen.

Das Ergebnis unserer Diskussionssendung:

Sendung bei dorfTV lab

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Reza Rahimi

Dream Big

Für die zweite Auflage des Buchclubs haben sich Stipendiatinnen aus Oberösterreich, Vorarlberg und Salzburg diesmal eine Biografie vorgenommen: Zeina Nassar beschreibt in „dream big“, wie es ist schon in jungen Jahren eine Wegbereiterin zu sein, sich selbstbewusst neue Ziele zu setzen, große Träume zu verwirklichen, sich durchzuboxen und Hindernisse zu überwinden – für sich und andere – als junge Frau und religiöse Muslima im Profiboxsport. Über zwei Stunden wurde an diesem Freitagabend im Buchclub energisch diskutiert über Selbstbestimmung und Kleidervorschriften, Frauenrechte und Solidarität. Durch die Diskussionen führte START-Absolventin Bouchra Ikherrazene. Sie studiert in Wien Deutsch und Geschichte auf Lehramt und beschäftigt sich intensiv mit Diversität im Bildungssystem. Als Moderatorin des Abends versorget sie die Stipendiatinnen zusätzlich mit vielen spannenden Inputs zum Thema Empowerment.

Das sagen unsere Stipendiatinnen:

Estera: „Wenn man so ein phänomenales Buch wie „dream big“ von Zeina Nassar gelesen hat, fällt es einem schwer, den Mund zu halten. Deswegen war ich äußerst begeistert, an diesem Buchclub teilzunehmen, wo Stipendiatinnen aus ganz Österreich über Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Feminismus diskutiert haben. „Empowered women empower women“ haben wir heute gemeinsam gelernt, und ich, nach unserer lebhaften Unterhaltung, fühle mich sicherlich empowered.“

Yama; „Ich habe den Workshop sehr spannend gefunden und habe auch viel neues zu Selbstbestimmung gelernt. Ich finde es auch gut, dass wir das in der Gruppe gemeinsam besprochen haben, der jeder eine andere Meinung hatte, was für uns alle sehr interessant war. vielen Dank für den Workshop.“

Iman: „Der Workshop „Buchclub“ fand ich sehr informativ und richtig cool, vor allem weil wir eines der größten Themen, nämlich Selbstbestimmung (bei den Frauen) besprochen haben. Die ehemalige Stipendiatin wie auch die Leiterin dieses Workshops Bouchra hat uns alles rund um das Thema erklärt und wir hatten auch die Möglichkeit unsere eigene Meinung dazu zu äußern, gemeinsam sowie in kleineren Gruppen. Was ich von diesem Workshop mitnehmen möchte ist, das man nie aufgeben soll, sondern den Mut haben, gegen alles zu kämpfen, um den einen Ziel zu erreichen, das man schon immer erreichen wollte. Es mag sehr schwer sein, insbesondere wegen der Ungleichheit zwischen Frauen und Männer, aber alles ist possible.  WOMEN SUPPORT WOMEN!

Schriftlich-berufliche Kommunikation bei START-OÖ

Am 10.10.2021 haben wir den Workshop „schriftliche-berufliche Kommunikation“, mit der HR-Expertin Simone Karlsberger, gehabt. In diesem Workshop haben wir gelernt, wie wir einen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben am besten verfassen.

Am Vormittag haben wir uns die wichtigsten Sachen, die in einem Lebenslauf und Bewerbungsschreiben unbedingt stehen sollen, angeschaut. Frau Karlsberger hat uns auch genau erklärt, worauf die Arbeitgeber*innen in einem Unternehmen achten.

Diese Informationen, die wir gelernt hatten, haben wir am Nachmittag dann in die Praxis umgesetzt. Wir arbeiteten an unseren eigenen Lebensläufen und Anschreiben und konnten auftauchende Fragen gleich mit Frau Karlsberger klären.

Vielen Dank an Frau Simone Karlsberger für diesen Workshop. Es war sehr hilfreich für uns und damit werden wir uns sicherlich von den anderen Bewerber*innen abheben!

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra.

Mein Praktikum bei Rosenbauer

Im August 2021 hatte ich die Gelegenheit bei meiner Patenfirma Rosenbauer im Bereich IT zu arbeiten. Ich habe in diesem einen Monat mein Wissen im IT-Bereich anwenden und erweitern können. Ich habe durch unterschiedliche Aufgaben viele neue Sachen gelernt und hatte die Chance die Theorie auch anwenden zu können.

Am Anfang habe ich eine Führung in der Firma bekommen und konnte die verschiedenen Abteilungen sehen. Nach der Einführung ging es gleich los, ich habe meine Zugangsdaten bekommen und fing an mehrere Computer zu upgraden. Zu meine Tätigkeiten gehörten noch Handys aufsetzen, verschiedenen Excel-Listen machen und viele weitere Aufgaben. Dank der Erklärungen von Kollegen konnte ich die Aufgaben erledigen.

Ich war mit meinem Praktikum sehr glücklich, denn Rosenbauer hat es mir ermöglicht neue Erfahrungen zu sammeln. Außerdem habe ich mit einem großartigen Team gearbeitet und kann sagen, dass die Arbeit bei Rosenbauer mir einen großen Spaß bereitet hat. Dafür bin ich meine Kollegen und Rosenbauer sehr dankbar und freue mich auf ein Wiedersehen.

DiploTalk – Ein Blick in die Vergangenheit

Wieso machten Diplomaten Geschenke? Warum gab es zwischen dem Osmanischen Reich und dem Habsburgerreich mehr Friedensverträge als Kriege? Und inwiefern bestimmten Vorurteile die Beziehung zwischen den beiden Imperien?

Diese Fragen und viele mehr wurden am Samstag im Zuge unseres ‚Diplo-Talk-Workshops‘ mit den Salzburger Historikerinnen Lisa und Anna geklärt. Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Bundesländern Salzburg, Ober- und Niederösterreich sowie Wien nahmen an dem überaus spannenden Workshop teil.

Die Stipendiaten und Stipendiatinnen bildeten zu Beginn des Geschichte-Workshops eine Gesandtschaft, welche auf ihrer Reise Fragen und Übungen zur osmanisch-habsburgischen-Beziehung lösen musste. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durften viele Fragen stellen und erhielten dabei die Gelegenheit, in die Arbeit eines Historikers/einer Historikerin reinzuschnuppern.

Neben einer interaktiven Einführung in die Geschichte der beiden Großreiche, wurde auch gelernt, wie der eigene Name in Kurrentschrift aussieht. Des Weiteren wurden Reiserouten anhand von längst vergangenen Städtenamen nachverfolgt und gemeinsam mit den beiden Historikerinnen Bilder beschrieben, analysiert und verglichen.

Wie den Stipendiaten und Stipendiatinnen der Workshop gefallen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

„Der DiploTalk mit Anna und Lisa war sehr interessant für mich, da ich vieles über das Osmanische Reich gelernt habe, die Geschichte, die uns vielen unbekannt ist und als Ergebnis viele Missverständnisse verursacht hat. Anschließend haben wir in einer Talkreihe über Vorurteile, die jeder von uns mindestens einmal erlebt hat, gesprochen. Vielen Dank an Valentina, die diesen Workshop organisiert hat.“ – Navid (NÖ)

„Den DiploTalk-Workshop fand ich extrem aufschlussreich und spannend. Ich bin sehr interessiert an Geschichte und konnte dabei ein gutes Wissen erlangen. Der Workshop war mit zahlreichen interaktiven Übungen konzipiert. Es bereitete mir große Freude, Valentina, Lisa und Anna kennenlernen zu dürfen und freue mich auf die künftigen Workshops. Vielen Dank! “ – Mostafa (Wien)

„Der Workshop ,,Diplo-Talk“ mit Lisa Brunner und Anna Spitzbart war sehr spannend und wir haben einen guten historischen Überblick bekommen. Wir haben über die Beziehung zwischen Habsburger/Osmanen und Diplomatie/Frieden geredet und durften zwischendurch auch Quizfragen gemeinsam beantworten. Was uns am meisten gefallen hat war, dass wir alle unsere Namen in Kurrentschrift schreiben durften. So haben wir auch gesehen, wie sie früher geschrieben haben.
Was für mich auch sehr interessant war, waren die Zeitungen als ,,Instagram“ der frühen Neuzeit. Dazu schauten wir uns das Wiener Diarium gemeinsam an.
Am Ende haben wir auch eine Urkunde bekommen mit einem kleinen Bilderrätsel dazu und haben noch über die Tradition des Schenkens gesprochen. Im Großen und Ganzen war das ein toller Workshop und man hat viel über die Geschichte gelernt. Vielen Dank für den Workshop!“ – Lily (Salzburg)

Vielen Dank an Anna und Lisa für den überaus spannenden Workshop!

English class with Soso

Am Sonntag, den 03.10.2021 hat der Englisch-Workshop für die START-OÖ Stipis online mit Soso stattgefunden. Unser Hauptziel war das ,,Speaking“ zu üben. Wir haben damit angefangen, wie wir ,,I think…“ auf verschiedene Arten ausdrucken können, damit unsere Monolog und Text bunter und abwechslungsreicher wird. Danach haben wir über verschiedene Themen gesprochen, wie zum Beispiel, mental health, culture und stress. Ich fand diese Themen sehr interessant und habe beobachtet, dass es auch den anderen Teilnehmern leicht gefallen ist darüber zu reden. Ich fand es auch sehr spannend die Meinungen der anderen Teilnehmer*innen zu diesen Themen zu erfahren. Soso hat eine Atmosphäre erschaffen, wo jeder sehr offen reden konnte und sich nicht fürchtete Fehler zu machen.
Mir persönlich hat es sehr gefallen und ich würde gerne wieder einen Workshop mit Soso besuchen. Vielen Dank dafür
😊

Ein Bericht von Stipendiatin Zsófia.

Mein Ferialpraktikum in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Am Montag, dem 12. Juli, fing mein Ferialpraktikum in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich im Bereich der Konzernkommunikation an. Aufgrund der derzeitigen Pandemie wurden an diesem Tag leider nur 2 Praktikanten in der RLB OÖ begrüßt.

Ich hatte schon seit langem ein Interesse daran zu wissen, wie es ist in einer Bank sowie in einem Büro zu arbeiten. Die Erfahrung, die ich machen durfte, war nicht meinen Erwartungen entsprechend, worüber ich ehrlicherweise froh war, da ich dachte, dass das Arbeitsklima eher kalt und sehr seriös sein würde. Doch bereits bei der Begrüßung wurde ich mit einem warmen Lächeln aufgenommen und von da an wurde es nur besser. Meine Kollegen waren sehr respektvoll und vor allem sehr spaßig, nahmen ihre Arbeit jedoch ernst und waren sehr fleißig. Mein Aufgabenbereich ging von allgemeiner Assistenz und dem Bearbeiten der Homepages verschiedenster Bankstellen bis hin zu Versand von Gewinnspielpreisen.

Eines der faszinierendsten Erfahrungen, die ich machen durfte, war Zeuge davon zu sein, wie ein Sponsoring entsteht. Dazu gehört beispielsweise die Präsentation des Konzepts, wofür der Sponsoringantrag überhaupt gestellt wurde und auch die Besprechung der Rentabilität und Ziele, die durch das Sponsoring des Konzepts erreicht werden wollen. Ich selbst durfte dem Antragsteller Fragen bezüglich des vorgeführten Konzepts stellen.

Bedanken möchte ich mich vor allem bei der Raiffeisenlandesbank OÖ und beim Herrn Dr. Marckhgott, dem Leiter der Konzernkommunikation. Danke, dass Sie es mir und zuvor auch vielen anderen jungen Männern und Frauen möglich gemacht haben, diese unglaubliche Erfahrung machen zu dürfen.

Ein Bericht von START-OÖ Alumnus Hüseyin

Mein freiwilliges Engagement bei ULF und beim Seniorenzentrum Neue Heimat

Durch das START-Stipendium habe ich nicht nur viele nette und tolle Menschen kennengelernt, sondern auch meine soziale Ader durch soziales Engagement. Ich engagiere mich freiwillig für meine Mitmenschen und helfe ihnen gerne in jeglichen Lebenslagen.

Während der Schulzeit habe ich versucht so oft es geht bei ULF (Unabhängiges Landes Freiwilligenzentrum – https://www.ulf-ooe.at/) mitzumachen. ULF ist eine soziale Organisation, welche als Vermittler und Unterstützer für Freiwillige und Organisationen agiert. Hierzu gibt es eine eigene App (https://www.youtoo.help/) wo regelmäßig Aufgaben hochgeladen werden und diese kann man sich dann nach Belieben einteilen. Beispielsweise mit dem Hund Gassi gehen oder Menschen beim Einrichten der neuen Wohnung helfen. Das und vieles mehr sind beispielhafte Aufgaben, an denen man sich beteiligen kann. Für mich als Schülerin ist das total praktisch, da kein Zwang besteht und ich mir die Termine frei einteilen kann. Ich kann mir den Zeitplan selbst einteilen und mache mit, wenn es für mich passend ist. Ich habe ULF schon mehrere Male ausprobiert und kann es daher aus eigener Erfahrung wirklich jedem ans Herzen legen. Es funktioniert einfach, unkompliziert und zusätzlich bereitet man mit seinen guten Taten unterschiedlichsten Menschen eine große Freude.

Nun möchte ich zu meinem zweiten sozialen Engagement übergehen, welches ich seit kurzem regelmäßig am Wochenende ausübe. Seit einigen Wochen engagiere ich mich als Freiwillige im Seniorenzentrum Neue Heimat in Linz. Bevor ich dort anfangen durfte, gab es ein kurzes Erstgespräch zur Orientierung. Dieses verlief angenehmen und es wurden ein paar Eckdaten abgeklärt. Jeder der sich dort engagiert hat ein paar Formalitäten zu unterzeichnen und bekommt dann ein Schild mit seinem eigenen Namen oben, welches bei jedem Einsatz getragen werden muss. Mit diesem Schild ist für die älteren und hilfsbedürftigen Menschen klar ersichtlich, dass es sich um eine freiwillige Person und beispielsweise nicht um eine Pflegefachkraft handelt. Gleich einen Tag nach meinem Erstgespräch hatte ich auch schon meinen ersten Einsatz und ich habe mit den Senioren diverse Gesellschaftsspiele gespielt. Seitdem gehe ich die Bewohner des Seniorenzentrum fast jeden Samstagvormittag besuchen und wir machen einen Spielevormittag mit „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Memory“. An diesen Spielevormittagen kommt der Spaß nicht zu kurz. 😊 Die Bewohner freue sich immer und machen recht begeistert mit. Es ist schön etwas Abwechslung in den Alltag dieser Menschen zu bringen und mit den Leuten dort auch über dieses und jenes zu tratschen.

Es bereitet mir eine Menge Spaß anderen Menschen zu helfen. Früher hätte ich mir das wahrscheinlich gar nicht ausmalen können. Solange es sich bei mir zeitlich ausgeht und es mir nicht zu viel wird, werde ich mich weiterhin sozial engagieren. Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp von mir am Rande: Probiert ein soziales Engagement einfach einmal aus. Ihr werdet eine Menge Spaß haben und es nicht bereuen. Sobald ihr anderen Menschen mit euren Taten eine Freude macht, dann werdet ihr selbst noch glücklicher werden.

Mein Praktikum im Seniorenzentrum Keferfeld

Vom 09.08.2021 bis zum 03.09.2021 durfte ich ein Ferialpraktikum im Seniorenzentrum Keferfeld abschließen. Ich war für den 2. Stock tätig und hatte hauptsächlich Hauswirtschaftliche Aufgaben. Meine Schicht hat immer um halb 7 angefangen und um 3 geendet, zwischendurch hatte ich eine halbe Stunde Pause.

Mein Arbeitstag begann damit das Frühstück für die Senioren herzurichten. Bei dieser Aufgabe muss man Gebäck, Kaffee, Marmelade, Butter usw. herrichten und den Bewohnern zur gewünschten Uhrzeit ins Zimmer bringen. Dann mussten wir alle Oberflächen desinfizieren und durch jedes Zimmer gehen, um Säfte nachzufüllen und Besteck auszuteilen. Zweimal in der Woche machen wir eine sogenannte „Inko-Runde“ bei der Einlagen nachgefüllt werden. An zwei anderen Wochentagen müssen wir Handtücher, Bettwäsche, Unterlagen usw. nachfüllen. Regelmäßig müssen wir in jedem Zimmer die Handschuhe, Einmaltücher und Servietten nachfüllen. Danach war es schon wieder 12 und Zeit fürs Mittagessen. Zu Mittag muss man das Mittagessen austeilen und ca. 20 min später wieder abräumen um in die große Zentralküche zum Waschen bringen. Danach habe ich meistens meine Pause. Nach meiner Pause teile ich Nachspeisen und Kaffee aus. Sobald ich dann wieder das gesamte Geschirr abgeräumt habe, gibt es nicht mehr viel zu machen. Nachmittags spiele ich oft „Mensch ärgere dich nicht“ mit den Bewohnern. Manche ärgern sich trotzdem.

Für mich war es ein sehr interessanter erster Eindruck in der Pflege. Ich würde sehr empfehlen es selbst auszuprobieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier der neuen Stipendiat:innen

Am 18. September 2021  fand im Hauptquartier von START-OÖ der alljährliche Videodreh der neuen Stipendiaten*innen für ihre Begrüßungsfeier statt.

Mit sorgfältig vorbereiteten Texten und diversen Requisiten ausgerüstet, traten die elf Neueinsteiger in das Büro von START-Oberösterreich in der Tabakfabrik Linz ein, um sich für ein paar Stunden in eine Art Castingshow-Stars zu verwandeln. Der Plan für den Tag war relativ einfach: zuerst reden, dann zeigen und dabei viel Spaß haben.

Nachdem alle ihre Texte noch einmal durchgelesen und mit unserer Projektkoordinatorin Anna geübt hatten, gingen sie in einen professionell ausgestatteten Raum, wo sie sich vor die Kamera setzten und sich vorstellten. „Mein Name ist…“, „…besuche ich die …“, „…START unterstützt mich dabei…“- alle sprachen über ihren Hintergrund und ihre Zukunftspläne mit eloquenter Kadenz, während das Drehteam sich um die technischen Details kümmerte.

Wer mit dem Vorstellen fertig war, ging zum nächsten Teil des Videodrehs: „Die B-Rolle“, wie die Profis sie benennen. Manche spielten auf irgendeinem Instrument, andere zeigten ihre sportlichen Fähigkeiten, während ein paar auch praktische Talente präsentierten: Nähen, Blutdruck messen, Origami, Kalligraphie…Ein vielfältiges Team voller Potenzial- das konnte man an dem Tag im START-Büro erblicken.

Der Tag endete mit chinesischem Essen, Country-Songs, Origami-Schmetterlingen und viel Gelächter. Nun warten alle auf das Ergebnis, das am 15. November bei der Begrüßungsfeier in der Raiffeisenlandesbank OÖ zum Vorschein gebracht wird.

P.S. Vielen Dank an die Filmagentur amago für ihre hervorragenden Skills und Bemühungen!

Ein Bericht von Stipendiatin Estera

START-OÖ besucht das Landhaus in Linz

Am Freitag, den 17.09.2021, hatte START-OÖ die Möglichkeit das Landhaus in Linz zu besuchen. Da in einer guten Woche in Oberösterreich unter anderem die Wahlen für den Landtag stattfinden, war es nicht schlecht neben der Geschichte des Gebäudes, auch einen Einblick in die Politik des Landes zu bekommen und mehr über den Ort zu erfahren, wo das politische Geschehen in OÖ stattfindet.

Gleich am Anfang besichtigten wir den prunkvollen Plenarsaal. Darin kommt der Landtag zusammen und beschließt die Landesgesetze und das Landesbudget. Dort haben wir auch eine Einführung in die derzeitige Zusammensetzung des Landtags und der Landesregierung und die aktuelle Sitzordnung der Abgeordneten bekommen.

Danach haben wir weitere Räume und Zimmer des Landhauses besichtigt, die während der Landtagssitzungen Besprechungs- und Rückzugsorte der einzelnen Parteien sind. In einem der Zimmer hatte sogar Kaiserin Sissi übernachtet, als sie zu ihrer Hochzeit mit Franz Joseph I. reiste. In diesem Raum stehen noch Originalmöbel von damals.

Ein weiteres Highlight der Führung war die Besichtigung des Turms, wo wir, oben angekommen, einen super Ausblick über Linz hatten.

Stipendiatin Hatice meint zu unserer Führung durchs Landhaus:

„Es ist ein sehr unbekanntes Gefühl zu sehen und zu hören, was die Politiker im Landhaus machen. Kurz gesagt, wir betraten und besichtigten die Gesprächsräume jeder Partei und konnten uns einen Eindruck machen, wie man sich dabei fühlt. Wir haben aber auch über die Ereignisse von der Vergangenheit bis zur Gegenwart gesprochen und uns auch Gegenstände angeschaut, die von den Römern übriggeblieben sind.“

Vielen Dank für die super Führung durch die Geschichte des Landhauses und die Politik in OÖ.

Namensspiele, Drachenbauen und Klettern in den Baumwipfeln: Team-Building bei START-OÖ

Am Sonntag waren wir zum Team-Building klettern. Wir haben uns am Morgen beim Bahnhof in Linz getroffen und sind mit einem Bus nach Kirchschlag gefahren, wo wir am Ortsplatz ausgestiegen sind.

Dort angekommen haben wir uns auf dem wunderschönen Platz vor der Kirche versammelt und ein paar Spiele zum Kennenlernen gespielt. So haben wir alle Namen gelernt und auch gleich einige Facts über die Stipis herausgefunden, wie das Alter, Schule, Erstsprache, etc.

Nach den Spielen haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und in diesen Gruppen Drachen aus Bambusstöcken und bunten Müllsäcken gebastelt. Nebenbei konnten wir unsere Jause essen und miteinander viel Spaß haben. Als die Drachen fertig waren, haben wir probiert sie zum Fliegen zu bringen. Das hat bei manchen besser, bei manche schlechter funktioniert. Aber alle Gruppen haben sich sehr viel Mühe gegeben, und die Drachen sind wirklich schön geworden.

Danach war es auch schon wieder Zeit, um zum Hochseilgarten zu gehen. Der Hochseilgarten war ungefähr 5 Minuten vom Ortsplatz entfernt. Dort angekommen, waren 2 hilfsbereite und nette Mitarbeiter für uns da und haben uns Hilfe geleistet. Nachdem wir alle mit Handschuhen, Helmen und Sicherheitsgurte ausgestattet wurden, ging es auch schon los. Wir haben eine Sicherheitseinführung bekommen, in welcher uns erklärt wurde, wie die Sicherung mit den Karabinern funktioniert. Danach konnten wir frei klettern.

Es gab insgesamt 4 Parcours, die jeweils immer schwerer und höher wurden. Der höchste war bis zu 20 m hoch. Es hat viel Spaß gemacht zu klettern und sich kennenzulernen. Die alten und neuen Stipis haben sich zwar beim Bildungsseminar schon getroffen, aber erst an diesem Tag haben wir uns richtig kennengelernt. Es hat uns alle sehr gefreut und viel Spaß gemacht.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

"Das TeamBuilding hat mir sehr gefallen. Anna und Verena haben ein paar tolle Kennenlernen-Spiele für uns vorbereitet. Danach sind wir klettern gegangen, wo jede und jeder von uns seine eigene Limits entdeckte und überschreiten konnte. Es hat mir eine große Freude gemacht, unsere kleine Familie besser kennen zu lernen und bin auf unser nächstes Treffen sehr gespannt." Stipendiatin Tamara

Mein Praktikum bei der Arbeiterkammer Oberösterreich

Ich durfte einen Monat lang die Kommunikationsabteilung der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz unterstützen. Die Zeit ist sehr schnell vergangen. Die Arbeit war sehr Praxis-orientiert und hat mir sehr gefallen.

Die AK setzt sich für vieles ein. Bessere Arbeitsbedingungen für alle, gute Jobchancen für Jugendliche oder verschiedene Hilfen für SchülerInnen und Studierende sind nur einige davon.

Meine Aufgaben waren sehr unterschiedlich. Ich habe versucht für alle Gruppen und Teams der Abteilung eine Hilfe zu sein. Hauptsächlich habe ich mit der Archivierung beschäftigt, da die Mitarbeiterin, die dafür zuständig ist, im Urlaub war. Durch meinem Praktikum konnte ich das Berufsleben besser kennenlernen. Die Erfahrung, wie man mit Kunden oder Kollegen umgeht, wird mir in der Zukunft eine große Hilfe sein. Außerdem habe ich viele neue Kontakte geknüpft und meine Fähigkeiten erweitert.

Die Gemeinschaft in der Abteilung bzw. die Zusammenarbeit im täglichen Betrieb fand ich sehr lobenswert. Die Mitarbeiter und die LeiterInnen waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Auch, wenn es nur für einen Monat war, bin ich sehr zufrieden damit, dass ich ein Teil davon sein konnte.

Ein Bericht von Stipendiat Eray

START-OÖ Bildungsseminar in Linz

START-OÖ hatte am 4. und 5. September ihr Bildungsseminar. Es fand in Linz im Bildungshaus St. Magdalena statt. Die Stipendiaten:innen wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe hatte den Workshop „Rhetorik“ mit Barbara Willensdorfer und die zweite Gruppe „Politik und Demokratie“ mit Pascal Günsberg und Manuel Köllner vom PolEdu Verein.

Alle Stipendiaten:innen sind vor dem Seminar-Beginn am ersten und auch am zweiten Tag getestet worden. Durch Einhaltung der Corona-Regeln war ein „coronafreies“ Seminar möglich.

Die Stipendiat:innen berichten von ihren Seminaren:

„Hiermit möchte ich gern meine Erlebnisse mit euch teilen: Wir Schüler sind öfter mit den Themen beschäftigt, die bezüglich Schule sind. Aber dieses Seminar war anders. Wir konnten über unsere Probleme offenerweise fragen und  diskutieren. Die Trainerin hat am ersten Tag über unsere Interessen  gefragt. Sie wollte wissen über was möchten wir gern informiert werden. Das habe ich sehr toll gefunden, da sie unsere Neugier berücksichtigen wollte.

Ich habe das Seminar sehr hilfreich gefunden. Wir haben viele faszinierende Infos über Körpersprache, Stimme und Kommunikation  bekommen. Wir haben diese Fragen durchgesprochen und dazu unterschiedliche Übungen praktiziert.

–> Wie können wir die anderen Kritisieren? Feed-back Regel: Lob-Kritik-Lob
–> Welche Übungen sind bevor einen Präsentation hilfreich um ruhig zu bleiben?
–> Was heißt Looser oder Winner?
–> Wie können wir eine bessere Körpersprache besitzen?
–> Welche Parameter beeinflussen unsere Stimme und Sprache?
–> Wie können wir unsere Nervosität unter Kontrolle haben?
–> Wie kann ich Gespräche als eine introvertierte Person anfangen?

Wir haben gelernt spontan eine Rede zu halten, und somit haben wir Präsentation Situationen geübt . Was ich sehr gut gefunden habe, waren viele Pausen zwischen den Seminar. So konnten wir uns immer wieder erfrischen und weiter konzentrieren.
Die Stimmung in der Gruppe war sehr nett und keine/r hat sich Fremd gefühlt. Wir konnten leicht miteinander kommunizieren und dabei Spaß haben. Alles war sehr gut geplant und die Stipis wussten was sie zu tun haben. Was ich persönlich nach diesem Seminar mitnehme ist, dass Verteidigung während eine Diskussion uns schwach macht. Und wir können selber unsere Rolle in der Gesellschaft wählen, entweder Looser oder Winner.

Im Großen und Ganzen haben wir ein wunderschönes Wochenende miteinander verbracht. Ich habe neue Kenntnisse über den Thema Rhetorik und Präsentation bekommen und dabei wundervolle Leute kennengelernt.“ (Maryam, Seminar „Rhetorik“)

„Für die Neueinsteiger war das nicht nur ein Bildungsseminar, sondern auch das Kennenlerntreffen mit den meisten Stipendiaten, da das Teambuilding ausgefallen war. Um ehrlich zu sein, kann ich mir kaum einen besseren Einstieg vorstellen als diesen. Wir haben die anderen Stipis, aber auch uns selbst kennengelernt.

Wir haben gelernt, wie man Feedback gibt und gleichzeitig, wie man mit Kritik umgeht, dass Wahrnehmung auf vielen Faktoren basiert, sowie dass wir die Situation selbst in die Hand nehmen können. Uns wurden die Parameter der Stimme und der Körpersprache nähergebracht und erklärt, wie ausschlaggebend sie bei einer Unterhaltung sind. Das alles auf eine unterhaltsame und spielerische Art und Weise, dank unserer hervorragenden Lehrerin Barbara.

Wir haben viele Spiele gespielt, oft waren es Rollenspiele. Ganz besonders ist mir das König-Diener Spiel in Erinnerung geblieben. Da war man mal König, mal Diener und jedes Mal, wenn Barbara geschnipst hat, wurden die Rollen getauscht. Davon habe ich mitgenommen, dass alles seine Vorteile haben kann und dass auch wenn das absurd klingt, wir uns im Alltag oft im König – Diener “Spiel” auffinden, wobei sich die Positionen immer ändern und wir darüber bestimmen können.

Der Workshop hat so viel Spaß gemacht, dass es sich gar nicht nach Lernen angefühlt hat. Leider sind die zwei Tage viel zu schnell vorüber gegangen. Ich habe viel gelernt, viel gelacht und viele neue Freundschaften geschlossen (und sehr gut gegessen! (auch viel)) Ich freue mich schon auf das nächste Mal!“ (Emma, Seminar „Rhetorik“)

Das Seminar dauerte 2 Tage, am Samstag begann es mit einer Vorstellrunde, in der sich die Seminarleiter und Mitglieder des Vereins PolEdu, Pascal und Manuel, vorgestellt haben. PolEDu steht für „Politic Education“. Dieser Verein dient der politischen Bildung von Jugendlichen.

Zuerst haben wir auf Post-its unsere Gedanken zur Fragestellung „was ist Politik“ aufgeschrieben, danach haben wir diese Stichwörter besprochen. Es wurde uns erklärt, warum was Politik ist und was nicht. Ich bin froh darüber, dass es eine entspannte Atmosphäre war, in der man sich gut unterhalten konnte und angenehm Fragen stellen. Unser Gespräch ging in viele interessante Richtungen, bei manchen Themen sogar ins Detail sowie bei Steuerpolitik. Am Nachmittag besuchte uns die Landesschulsprecherin der BHS. Wir hatten die Möglichkeit ihr unsere Probleme oder Verbesserungsvorschläge zu erklären. Es war eine sehr interessante Diskussion über Bildungspolitik.

Am Sonntag ging es dann weiter, der zweite Seminarleiter Manuel, der Journalist ist, erzählte uns „irgendwas über Medien“ (so hieß die Präsentation). Es ist schwer die konkrete Thematik in einem Rahmen zu halten, da es wirklich um alles rund um Medien ging.
Am Ende spielten wir noch eine selbst erfundene Runde Werwolf mit Politik. Dabei waren die Dorfbewohner die Opposition, die Werwölfe die Regierung und der Seher der Bundespräsident.“
(Sarah, Seminar „Demokratie und politische Bildung“)

„Der Workshop mit PolEdu war sehr umfangreich und spannend. Wir haben über verschiedenen Themen, wie Politik, Schule, Staatsbürgerschaft usw., gesprochen und unser Wissen miteinander geteilt. Dazu war am ersten Seminartag die Landesschulsprecherin Charlotte Stütz uns zu Gast. In einer sehr freundlichen Atmosphäre konnten die StipendiatenInnen ihre Fragen stellen und über die Probleme ihrer Schulen diskutieren. Nach einem zwei-stündigen Gespräch verabschiedeten sich die Stipendiaten mit einem großen Applaus von Charlotte. Am zweiten Tag haben wir uns hauptsächlich mit Journalismus und Medien beschäftigt und den Tag mit einem politischen Werwolf-Spiel beendet. Die Zeit verging sehr schnell. Für alle StipendiatenInnen war es eine große Erfahrung. Vielen Dank an PolEdu und an Barbara.“ (Eray, Seminar „Demokratie und politische Bildung“)

Mein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH

Im August 2021 hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH zu absolvieren. Ich war im Requirements Engineering und in der Organisation tätig. Im Tätigkeitsfeld der Organisation habe ich klassische Aufgaben übernommen, welche man üblicherweise in den Firmen so kennt, aber was bedeutet bloß das Wort „Requirements Engineering“, habe ich mir am Anfang gedacht? Deshalb möchte ich etwas näher darauf eingehen. Auf Deutsch übersetzt bedeutet Requirements Engineering „Anforderungsmanagement“, aber was ist das genau?

Mittels Requirements Engineering sollen die für die Entwicklung von Produkten, System und Software notwendigen Fragestellungen beantwortet werden:

  • Was sind die Anforderung an das gewünschte Produkt?
  • Wie kann man diese Anforderungen spezifizieren?
  • Wie sollen diese Anforderungen verwaltet werden?

In diesem einen Praktikumsmonat habe ich viel Neues dazu gelernt und konnte mein Wissen erweitern. Hier eine kleine Auflistung was ich in diesem einen Monat alles gemacht habe: Einführung in die Firma erhalten, kleine Softwareänderungen und Softwaretests durchgeführt, Excel-Listen bearbeitet, Einführung in die PL/I Programmiersprache, agiles Projektmanagement mittels Scrum (Atlassian Softwareentwicklungs- und Kollaborations-Tools Jira und Confluence), SQL Datenbanksprache, Abstimmungen und Nachbesprechungen mit Fachexperten und Entwicklern, Konzeptübertragung, Recherchearbeiten und vieles mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in so kurzer Zeit in einem Praktikum ein derart großes Betätigungsfeld haben werde.

Zudem hatte ich mit dem Team einen Vorteil, da sich die mit Wertpapieren beschäftigen und ich so einiges über Aktien, Depots, Fonds, etc. lernen und mitnehmen konnte. Ich habe mich beispielsweise dafür entschlossen, dass ich definitiv in jungen Jahren (sobald ich mein Geld verdiene) in Aktien (ETF’s, Aktienfonds, Einzelaktien, etc.) investieren werde, wenn ich mich dazu entschließen sollte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH sehr prägend und hilfreich für mich war. Ich habe eine Menge Erfahrungen gemacht und gesehen, wie abwechslungsreich Büroarbeit sein kann. Darüber hinaus habe ich mit einem großartigen Team zusammenarbeiten können und es hat mir viel Spaß gemacht. Das Klima in der Firma unter den Kollegen war sehr angenehm und ich habe mich im Team trotz der gegenwärtigen Corona-Situation (wo doch ein Großteil des Teams im Home-Office ist) direkt aufgenommen und wohl gefühlt.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei meinen Teamkollegen und der Raiffeisen Software GmbH bedanken, welche mir trotz der schwierigen Umstände ein großartiges und erfahrungsreiches Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana

1, 2, 3 Strike – START-OÖ bowlt!

Am Sonntag den 1.8. trafen sich neue und alte Stipis und auch welche aus dem Freundeskreis, um gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen.

Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und ein Plan B musste her. Wir entschieden uns gemütlich essen zu gehen. Nach langem Überlegen einigten wir uns zur Losteria zu gehen. Dort hatten wir die Möglichkeit uns besser kennen zu lernen und während dem Warten aufs Essen, spielten wir sogar eine Runde Karten. Im Restaurant verbrachten wir auch fast 2 Stunden bevor wir dann zum Bowling gingen. Für einige von uns war es das erste Mal Bowling, aber dafür haben wir ganz schnell den Dreh rausgehabt. Während die einen auf ihre Runde warten mussten und sich in gemütlicher Runde austauschten, versuchten die anderen so viele Kegeln wie möglich umzuwerfen.

Es war eine sehr schöne Atmosphäre und lustig wieder normal Zeit miteinander verbringen zu können. Das hat uns sicher allen gefehlt.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar.

Jahresabschluss bei START-OÖ

Eigentlich wollte START-OÖ zum Jahresabschluss das Salzkammergut erkunden und nach Gmunden fahren, um dort auf den Grünberg zu fahren, zu rodeln und zum Laudachsee zu spazieren. Doch aufgrund des schlechten Wetters und der Hochwasserwarnungen entschieden wir uns dazu, den Tag gemeinsam mit Stipendiat:innen, START-Freund:innnen und Alumni in Linz zu verbringen. Neben Gesprächen, leckerem Essen und Spielen, stand auch noch der Besuch des JumpDomes (eine große Trampolinhalle) auf dem Programm.

Stipendiat Reza Rajabi berichtet:

Das Jahrestreffen war ein spannender, lustiger und sportlicher Tag. Das Programm bestand aus drei Teilen: Spielevormittag, Mittagessen und der sportliche Teil.

Am Vormittag haben wir kurz die verschiedenen Awards ausgeteilt und dann mit Spielen angefangen. Manche haben sich nur Zeit zum Reden genommen, manche entschieden sich für Karten-Spiele und manche (eigentlich nur Jungs und die Verena) waren aktiver und spielten Tischtennis. Danach gingen wir zu l’Osteria um ein wenig Energie für der sportlicher Teil zu sammeln. Die meisten haben Pizza bestellt und manche nur Paste vielleicht noch mit Salat. Mir hat das Pizza gefallen, besonders die BBQ Chicken empfehle ich weiter.

Danach gingen wir zu Jump Dome Linz, was eigentlich richtig Spaß machte, bis ich wegen dem Essen Bauchschmerzen bekam ☹. Aber nach einer kleinen Pause ging es wieder und ich konnte erfolgreich einen Salto schaffen. Wir haben 90 Minuten mit verschiedenen Herausforderungen verbracht, vielleicht manchmal ein bisschen zu „competetive“. Im Großen und Ganzen war der Tag für mich ein lustiger Abschluss dieses Jahres, ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch aktiver werden, den Everest hochzuklettern wäre keine so schlechte Idee.

„Es war toll alle wieder einmal sehen zu können und das Essen im Restaurant war ebenso sehr lecker. Im Jump Dome hatten wir alle gemeinsam viel Spaß und wir konnten uns auspowern. Im Großen und Ganzen war ein spaßiges Programm vorhanden und ich freue mich auf die weiteren persöhnlichen Treffen.“ Tuana Cetin, START-OÖ Stipendiatin

„Wir hatten viel Spaß beim Jahrestreffen, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Das Alternativprogramm hat nicht enttäuscht und es war schön wieder mal etwas mit START zu machen und neue Stipis kennenzulernen. Mein Highlight war auf jeden Fall das Trampolinspringen, wo wir vieles ausprobiert haben.“ Sara Elsoudany, START-OÖ Alumna

„Es war so schön wieder alte START-Kollegen zu treffen und neue Stipis kennenzulernen. Der Jahresabschluss war ein voller Erfolg und ich gratuliere allen diesjährigen Maturant*innen, die auch heuer mit Hilfe von START abgeschlossen haben!“ Thupten Dergey, START-OÖ Alumnus

START-OÖ erkundet den Attersee

Einige START-OÖ Stipis nutzten das schöne Wetter, um gemeinsam einen Ausflug zum Attersee inklusive Schifffahrt zu machen. Stipendiat Eray berichtet seine Eindrücke:

Am 04.07.2021 haben wir uns am Bahnhof Linz getroffen und haben mit dem Zug zum Attersee gefahren. Als wir aus dem Zug ausgestiegen sind, haben wir gesehen, wie schön der Attersee ist.

Nach ein kleines Essen sind wir zu unserem Boot gegangen. Das Boot sah alt aber trotzdem sehr schön aus. Die Tour hat ungefähr eine Stunde gedauert und sie hat uns sehr gefallen. Wir haben viele Bilder gemacht und den See genossen. Danach sind wir zurückgegangen und haben uns einen Schatten gesucht. Den Tag gaben wir mit viele Spiele und mit viele Plauderei verbracht. Es war ein schöner Tag für uns alle.

Die Bilder und die Erinnerungen werden uns in der Zukunft ein Lächeln auf dem Gesicht zeichnen, wenn wir sie zufällig oder absichtlich sehen bzw. uns daran erinnern. Wir sollten solche Momente sammeln und dieser Ausflug hat uns vieles mitgegeben.“

Und auch Hafizullah schildert seine Eindrücke:

„Am 04.07.2021 machten wir einen Ausflug zum Attersee bei Kammer-Schörfling. Nach der Ankunft machten ein Picknick und anschließend fuhren mit einem Schiff eine ganze Rundfahrt. Wir genossen die Schifffahrt und machten viele schöne Bilder von dieser Fahrt. Am Nachmittag spielten wir verschiedene Spiele, wie Tennis, Minigolf, Uno und andere Kartenspiele. Ich war schon mehrmals beim Attersee, aber es hat mir nie so viel Spaß gemacht dieses Mal. Am frühen Abend fuhren wir mit dem Zug nach Linz zurück und gingen schließlich noch in ein Restaurant für das Abendessen.

"Die Zeit am Attersee gemeinsam mit den anderen war sehr schön. Endlich konnten wir nach einem langen und stressigen Schuljahr mal wieder einen Tag entspannt genießen." Samar
"Je schöner und voller die Erinnerungen desto fester werden die Freundschaften." Eray

Minigolfen bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27. Juli 2021 trafen sich die SART-OÖ Stipis, um in Linz Minigolf zu spielen. Vom Bahnhof aus ging es mit dem Bus zur Minigolfanlage am Freinberg.

Bei heißen Temperaturen probierten wir uns an verschiedenen Stationen. Insgesamt gab es 18 Bahnen und man hatte je Bahn höchstens 7 Versuche den Ball in das Loch zu befördern. Von relativ einfachen Hindernissen bis zu Bahnen, die unter 7 Schlägen so gut wie nicht schaffbar waren, war alles dabei. Dafür, dass es manche von uns auch zum ersten Mal ausprobiert haben, funktionierte das Spielen schon sehr gut. Als kleine Abkühlung gab es auch eine Runde Eis für alle.

Das meint Momo zum Minigolfen:
„Wir haben uns trotz der Hitze zum Minigolfspielen getroffen. Die Freude war groß wieder ein paar andere Stipis zu sehen. Auch ein Eis hat uns etwas von der Hitze abgelenkt und abgekühlt. Wir haben alle Stationen durchgemacht, haben viel gelächelt und hatten dabei sehr viel Spaß. Danke Start!“

Es war ein super Nachmittag auf der Minigolfbahn 😊

Nationalsozialistische Geschichte Österreichs und ihre Aufarbeitung und Relevanz für die Gegenwart

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt. Da dieses Seminar ein Pflichtprogramm im Rahmen des START-Programms ist haben wir einen Weg gefunden die Inhalte digital zu vermitteln. Aber Danke noch an alle Stipis fürs Durchhalten, es waren absolut erschwerte Workshospbedinungen!

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 40 Stipendiat:innen via Zoom am (leider) heisstesten Wochenende des Jahres im Juni abgehalten. Diesmal waren alle Maturant_innen dran, und diejenigen Stipendiat_innen die beim Workshop zu Ostern wegen Lernstress keine Zeit hatten.

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A: Basisworkshop (Sa): Dieser Workshop ist eine Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und die nationalsozialistischen Verbrechen mit besonderem Fokus auf Österreich. Im Rahmen dieses Workshops beschäftigen wir uns auch mit der Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute noch mit uns zu tun haben. Wir setzen uns mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg auseinander und damit, welche Entwicklungen zum Nationalsozialismus geführt haben. Dabei arbeiten wir mit Filmausschnitten, Fotografien und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben. Die Materialien werden sowohl in Form von Input-Vorträgen als auch durch Gruppenarbeiten sowie in gemeinsamen Diskussionen gesichtet, bearbeitet und diskutiert.

Gruppe B  Populäre Medien  – Fortgeschritten (Sa): In der Schule hast du dich bereits vertieft mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt und kennst dich mit den wichtigsten Aspekten dieser Zeit aus. In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam ansehen, wie der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft in der Popkultur dargestellt bzw. ‘verwendet’ werden. Hierfür werden wir uns mit unterschiedlichen Materialien beschäftigen: Filmausschnitte von Dokumentar- und Spielfilmen, Filmplakate, Songs und ihre Texte sowie die Inhalte von Computerspielen. In Form von kritischer Analyse wollen wir gemeinsam diskutieren, wie die historischen Ereignisse in den jeweiligen Medienbeispielen verarbeitet sind und welche Bilder, Assoziationen und Gefühle dabei hervorgerufen werden.

Gruppe C  Flucht und Hilfe (So) – Basisworkshop: Du hast bereits vom Zweiten Weltkrieg gehört und teilweise erfahren, dass Menschen zu dieser Zeit verfolgt wurden und deswegen fliehen mussten. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Geschichten und Biographien von Personen, die im Zweiten Weltkrieg geflohen sind. Ebenso schauen wir uns an, wie Menschen verfolgten Personen bei der Flucht geholfen haben und wie diese Hilfe konkret aussah. Welche Möglichkeiten hatten Personen zur Zeit des Nationalsozialismus überhaupt, um das sogenannte “Deutsche Reich” zu verlassen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns gemeinsam  im Workshop “Flucht und Hilfe”.

 

Gruppe D  Erinnerungspolitik nach 1945 (So) Fortgeschritten : In der Schule hast du dich bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen werden wir uns in diesem Workshop beschäftigen. Dabei analysieren wir gemeinsam Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

 

Es war sehr interessant und informativ. Hat mir geholfen ein Verständnis und Bewusstsein über die Thematik zu entwickeln. Es war auch sehr interaktiv, also wir haben viel zu viel mitgemacht und deswegen war das Workshop und dessen Inhalt nicht langweilig, ganz im Gegenteil das Mitmachen hat alles spannender gemacht. Die einzige Sache war die Videos, sie waren manchmal schwer zu hören, jedoch zähle ich das nicht als ein Problem, weil das restliche Teil sehr gut präsentiert war. Ich möchte mich mal bedanken, für diese Möglichkeit. 🙂

Seymanur (Wien)

danke für den tollen Workshop! Der Workshop am 20. Juni war sehr inforeich und interessant. Abgesehen von Fakten (die Daten) war Vieles wie Kindertransport für mich neu. Die Gruppenarbeit und die Lese-Aufgabe machten den Workshop sehr abwechslungsreich.

Zaynap (Sbg)

Meiner Meinung nach war der Workshop sehr spannend und informativ. Ich konnte mein Wissen vertiefen und viel Neues lernen. Die Workshopsdauer war bisschen lang, also sechs Stunden am Laptop sitzen, jedoch lohnte es sich!

Ebtisam (OÖ)

Die richtige Caption macht’s

Instagram, Facebook & Co. gehören zum festen Alltag eines jeden Social Media Nutzers bzw. einer jeden Social Media Nutzerin. Doch viele Posts und Werbeanzeigen, die wir dort sehen können, werden gar nicht von Privatpersonen gepostet. Meist stehen hinter solchen Anzeigen Social Media ManagerInnen, die für große Agenturen oder Firmen arbeiten.

Am 12. Juni durften sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen mit Social Media Managerin Sibel Koyuncu zusammensetzen und Fragen zu ihrem Werdegang und ihrem Beruf stellen und anschließend selbst Captions (zusätzlicher Text unter einem Bild) zu einem vorgelegten Bild verfassen. Dabei sind zahlreiche kreative Beiträge entstanden. Wie es unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat und welche Caption sie gefunden haben, könnt Ihr folgend sehen.

Tamara (START-Oberösterreich)

„Am 12. Juni 2021 haben wir die Gelegenheit gehab, die kreative Sibel kennenzulernen. Sibel ist Social Media Managerin und macht ihre Arbeit mit viel Passion. Wir haben durch sie gelernt, dass diese Arbeit nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Ich fand die aktive Runde, wo wir in ihre Schuhstapfen gehen durften und unsere kreative Ideen zum Leben erweckten, sehr toll. „

Das Projekt einer Kleingruppe (Tuana OÖ, Mahdi Wien und Mihi Sbg)

Maryam (START-Wien)

„Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Mir hat es gefallen, dass Sibel uns genau erzählen konnte, wofür sie in ihrem Job zuständig ist, wie man zu diesem Job gelangt und wie der Alltag einer Social-Media-Managerin aussieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die uns allen geholfen haben, mehr über diesen Beruf zu erfahren und Sibels Antworten waren dabei auch sehr verständlich und hilfreich. Auch der letzte Teil, wo wir einen Insta-Post vorbereiten mussten, war interessant und hat uns ermöglicht, uns ein besseres Bild von einer der Aufgaben, die Social-Media-Manager/innen haben, zu machen.“

Projekt der zweiten Kleingruppe (Maryam Wien, Lily OÖ, Stella Wien)

Gentijana (START-Niederösterreich)

„Ich fand der Workshop mit jemanden, der sich professionell mit Social Media befasst, super interessant, da man verstehen lernt, was beim Promoten von Unternehmen über Soziale Medien alles dahintersteckt und mit wieviel Arbeit diese, perfekt an die Zielgruppe angepassten, Posts verbunden sind. Ich fand es auch total interessant zu hören, welche Schattenseiten so ein Beruf hat, in dem man beispielsweise keine aktuellen/zukünftigen Trends verpassen darf, um im „Game“ relevant zu bleiben. 
Wie auch der Job, fand ich den Aufbau der Präsentation und die interaktiven Aufgaben sehr kreativ gestaltet. Ich habe mich geehrt gefühlt, mit anderen Stipis eine Caption und Hashtags für einen Post eines Unternehmens gestalten und präsentieren zu dürfen.
Letztlich, kann ich mir vorstellen in eine ähnliche Richtung von Job zu gehen, da ich es liebe kreativ zu sein und Social Media ein großer Teil meines Alltags ist.“

Das Projekt der dritten Kleingruppe (Gentijana NÖ, Rohullah Sbg und Tamara OÖ)

Wir danken Sibel für den wunderbaren Workshop!

Comics erstellen #2 – mit Soso

„In jeder Person steckt ein künstlerisches Potential – man muss es nur etwas herauslocken“ – so motivierte START-OÖ Alumna Soso uns am 13.06.2021 für den 2. Teil des Comic Workshops. Nachdem wir im 1. Teil die Geschichte und die Basics zum Thema Comics erhalten haben, ging es beim 2. Teil um die Ideenfindung, den ersten Entwurf und das Gestalten unseres Comics.

„Genauso interessant war der zweite Comics-Workshop wie der erste. Ich habe immer gedacht, dass ich nicht zeichnen kann, aber mit Soso habe ich gelernt, wie ich meine Kreativität heraushole und dass das Zeichnen nicht unbedingt komplex sein muss. Mit wenigen Strichen und Punkten kann man einen Charakter entwickeln und mit wenigen Punkten kann man dem Charakter Emotionen zuteilen. Mir ist auch bewusst geworden, dass ich eigentlich mit Comics aufgewachsen bin. Das hätte ich nicht gedacht, weil ich mich für Comics nie interessiert habe oder mich damit beschäftigt habe, aber alle Cartoons, die ich als Kind gerne angeschaut habe, fallen tatsächlich unter Comics. Mir hat es viel Spaß gemacht dabei zu sein und aus meiner Komfort-Zone herauszukommen und mal was Neues zu machen. Ich bin auf mein Werk so stolz, auch wenn es nicht das Beste ist, aber für mich bedeutet es viel. Danke Soso für diesen Workshop!“ – Rahma

„Mir hat der Workshop sehr gefallen, denn ich liebe kreative Aufgaben im Allgemeinen, aber Soso konnte uns eine sehr kompetente und praktische Begleitung dazu bieten. Es war lustig, entspannt und wir hatten viele kreative Freiheit, was meiner Meinung nach in so einem Prozess sehr wichtig ist. Am Anfang haben wir sogar über die Geschichte der Comics gelernt, was sehr interessant war und was mir geholfen hat die Essenz der Comics zu verstehen: Die Botschaft deiner Bilder zählt, ob du zeichnen kannst oder nicht, nicht wirklich.“ – Grace

Beim Workshop sind viele super Comics entstanden. Vielen Dank an unsere Alumna Soso für diesen tollen und kreativen Workshop 🙂

Hingezoomt: Studienberatung Humanmedizin

Viele START-Jugendliche geben bei ihrer Bewerbung für das Stipendium als Berufswunsch: Arzt/Ärztin an.  Und so war es klar, daß das Interesse für die Studienberatung zum Medizinstudium das Interesse sehr groß war!
Insgesamt 16 ehemalige Stipendiat:innen studieren oder studierten Medizin und 5 von ihnen erzählten online über den Zugang zum Studium, die Studieninhalte, die Abläufe und Prüfungen und vieles mehr.  Aufgrund der vielen Fragen wurde die Zeit auf 2,5 Stunden ausgedehnt.

Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

*Teo (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Lejla (START-Wien): 8. Semester Uni Wien
* Wesal (START-Wien): 4. Semster Uni Wien
* Anita (START-OÖ): 6. Semester Uni Graz
* Merve (START-Vbg): 4. Semester Uni Innsbruck

Vielen Dank an Teo, Lejla, Wesal, Merve und Anita fürs Zeitnehmen und das Teilen eurer Erfahrungen!

Hier das Feedback der Teilnehmer:innen:

 

Danke für die Möglichkeit, dass wir uns so detailiert über das Studium informieren durften....danke auch an den Studenten, die sich trotz des stress vom lernen für uns Zeit genommen haben um uns zu helfen. 🙏... es war wirklich sehhhhr hilfreich und ich habe viel neue Infos gehört und auch notiert...jetzt ist mir auch klar mit was und wann ich zum lernen anfangen soll. Für diesen Workshop bin echt sehr dankbar!

Zahra (OÖ)

ich fand den Workshop sehr spannend und interessant! Was mir sehr gefallen hat war, dass jeder ihre eigene Erfahrung erzählt hat und was ich auch sehr toll fand war, dass die Fragen gut beantwortet wurden. Danke, dass ich teilnehmen durfte! 🙂

Lily (OÖ)

ich fand den Workshop mega informativ und interessant. Dadurch habe ich einen allgemeinen Überblick zum Med-Studium, wie und wann man sich am Besten auf die Med-AT vorbereiten soll, welche Unterlagen und Skripten nützlich zum Verwenden sind, welche Apps dir beim Online-Lernen helfen und noch vieles Mehr gelernt. Die Alumnis haben uns wirklich gute und hilfreiche Tipps und Vorschläge für unseren zukünftigen Weg zum Medizinstudium gegeben. Danke nochmal! LG Rasia

Rasia (Sbg)

Die Beratung war sehr informativ und man konnte dadurch viel Wissen über das Studium sammeln... Die lieben Alumnis waren sehr nett und konnte die wichtigsten Fragen beantworten und uns einen guten Überblick über das Studium geben.

Abdul (Vbg)

Der Workshop war alles in allem sehr interessant und informativ, da Alumnis in verschiedenen MedUnis in Österreich studieren. In dieser Art und Weise konnte sich man besser orientieren. Außerdem waren die Alumnis sehr sympathisch. Ich empfehle den Workshop weiter.

Maryan (Vbg)

der Workshop war für mich sehr hilfreich. Eins zu eins von den Medizinstudenten ihre Erfahrungen mit der MedAT zu hören war priceless 🙂 Ich brauchte unbedingt so einen Workshop, weil ich immer wissen wollte, wie das Studium aussieht und strukturiert. Auch andere Optionen zu sehen war für mich sehr nützlich, weil ich niemanden aus den anderen Bundesländern kenne und deswegen nichts über den weiteren Möglichkeiten erfahren konnte. Im Großen und Ganzen war es sehr helfend direkt von den Studenten zu erfahren, wie das Studium und Medizin studieren ist. Und es hat mich so sehr motiviert und gezeigt, dass es möglich in Österreich Medizin zu studieren ist, weil bisher ich leider nicht immer positive Erfahrungen mit dem MedAT gehört habe. Aber jetzt habe eine positive Vorstellung über das Ganze und fühle mich besser :)) Danke für die Möglichkeit 🙂

Şeymanur (Wien)

Dieser Termin war für mich besonders interessant da ich mich für die MedAT angemeldet habe und dadurch habe ich sehr vieles auch gelernt. Zwar muss ich mir noch einiges anschauen, was Vorbereitung angeht, habe ich trotzdem vieles aus dem Studium und wie es aufgebaut ist, genommen. Ich bin den Studentinnen sehr dankbar für ihre Zeit und Geduld, es war außerordentlich schön, alle Fragen wurden beantwortet und weitere Fragen aufgeklärt.

Balqiz (Wien)

Es gibt so viele Sachen, die ich über das Medizinstudium nicht wusste. Mir hat diese Studienberatung dabei geholfen offene Fragen zu beantworten und vielleicht nochmal darüber nachzudenken, ob das Studium wirklich für mich ist. Ich bedanke mich bei allen, die sich Zeit dafür genommen haben 🙂

Samar (OÖ)

Die Studienberatung war einfach super. Ich bin viel entschlossener als früher, denn ich habe immer Angst gehabt, aber da die lieben Studierende so positiv gewesen sind und ermittelt haben, dass sie während des Studierens ein "normales Leben" haben hat mich sehr motiviert. Danke euch nochmal.

Sahar (Wien)

Matsch – Matschiger – Bogenschießen

Als ersten präsenten Workshop seit gefühlten Ewigkeiten sollte etwas nicht Alltägliches für unsere START-OÖ Stipis stattfinden. Doppelt und dreifach getestet trafen sich daher einige motivierte Stipis am Pfingstmontag, den 24.05.2021, um ihre Ziel- und Treffsicherheit beim Bogenschießen in Alkoven unter Beweis zu stellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Technik und ein paar wichtigen Sicherheitshinweisen, durften wir auch schon loslegen. Am Anfang übten wir die Schusstechnik noch in der Halle ohne genaue Ziele. Sobald jeder ein gutes Gefühl für den Bogen bekommen hat, ging es nach draußen, um an verschiedene Schaumstoff- und Plastikzielen zu üben. Am Schluss durften wir duch einen Parcour marschieren und unsere Pfeile auf 8 Ziele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen abschießen.

Das sagten unsere Stipis zum Bogenschießen:

Endlich konnten wir uns wieder treffen, zum allerersten Mal nach einem halben Jahr. Es hat echt viel Spaß gemacht, gemeinsam Bogenschießen zu gehen. Obwohl unsere Hosen und Schuhe sind dreckig geworden sind, hatten wir eine große Gaudi im Mühlviertel. Es war eine tolle Erfahrung, auch wenn wir oft unser Ziel verfehlt haben.“ – Sarah, Zakia, Zahra und Samar

„Ich bin sehr stolz, dass ich den Tennisball getroffen habe. Bogenschießen hat mir gefallen, obwohl es so rutschig war. Ich möchte in Zukunft gerne öfter Bogenschießen gehen und ein Teil von meinem Hobby sein.“ – Reza

Am Anfang habe ich gar nichts getroffen. Ich habe gedacht, dass ich überhaupt kein Talent hatte. Aber es stellte sich heraus, dass der Bogen nicht richtig eingestellt war. Nachdem ich einen neuen Bogen bekommen hatte, habe ich angefangen zu treffen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, ich werde öfter Bogenschießen gehen.“ – Eray

„Es hat mir sehr gefallen und auch die Einschulung war sehr interessant. Ich habe gelernt, was eine Blume im Bogensportsprache ist. War challenging, aber sehr interessant.“ – Tamara

„Ich habe den Tennisball auch getroffen, er hat sich 2 mal überschlagen. Spannend wieder Bogenschießen zu gehen.“ – Yusuf

Trotz des nicht ganz optimalen Wetters, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen. Wir quatschten und lachten, während wir durch den matschigen Wald stapften und am Schluss verglichen wir noch, wessen Schuhe den meisten Dreck abbekommen hatten 😉

START meets Mireille Ngosso

Den Abschluss unserer START meets Talkreihe für dieses Semester hatten wir mit Frau LAbg Dr.in Mireille Ngosso. Ihre Lebensgeschichte und die Erfahrungen, die sie mit unseren Stipendiat*innen teilte, inspirierte uns sehr. Als Flüchtlingskind aus der Demokratischen Republik Kongo hatte sie eine schwierige schulische Laufbahn, schaffte aber trotz allen Hindernissen ihr Medizin Studium abzuschließen. Heute ist sie nicht nur als Ärztin tätig sondern sitzt als erste schwarze Frau im Wiener Landtag. Als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien engagiert sie sich für die Bereiche Bildung, Gesundheit Soziales und Sport. Auf die Frage, wie das alles schafft sagt sie: Familie. Wir bedanken uns für diesen motivierenden Talk und wünschen Mireille alles Gute für die Zukunft!

Das inspirierendste für mich beim Talk mit Mireille war ihre Geschichte und wie sie sich nach all den Rückschlägen, die sie erlebt hat, nicht unterkriegen hat lassen und immer noch ihr Ziel verfolgt hat und jetzt ihren Traum leben kann.  Wichtig fand ich auch wie sie erklärt hat, wie sie mit Rassismus und Hate umgeht, da  ich persönlich mir schnell Worte von anderen zu Herzen nehme, obwohl es egal sein sollte was andere über einen denken – schließlich ist das wichtigste das man an sich selbst glaubt, sich in seiner eigenen Haut wohl fühlt und die Welt mit der eigenen Präsenz positiv entwickelt – und das macht Mireille bestimmt. Genti NÖ

Mireille ist so eine inspirierende Persönlichkeit. Ich bin unglaublich fasziniert von ihrer Arbeit und wie sie alles geregelt kriegt. Ihre Geschichte ermutigt mich niemals aufzugeben und immer weiterzumachen, denn auch wenn es schwierig wird, man wird eines Tages das Ziel erreichen. Vielen Dank 🙂 Samar OÖ

Die Diskussion war sehr angenehm, motivierend und auch augenöffnend, sie wurde super organisiert und moderiert. Man muss logischerweise nach diesem wunderbaren Talk mit Mireille Ngosso von ihrer Geduld und Entschlossenheit inspiriert werden. Sie stellt durch ihren Erfolg ein Vorbild für alle Mnesch mit Migrationsgeschichte dar. Schließlich will ich meinen herzlichen Dank an Mireille Ngosso aussprechen, dass sie sich ihre kostbare Zeit genommen hat, um uns durch ihre Erfahrungen zu erleuchten. Mohammed NÖ

Mir hat den Talk sehr gut gefallen. Die Geschichte von Mireille war für mich sehr inspirierend. Ich habe daraus gelernt, dass man sich niemals unterkriegen lassen soll und immer weiter machen muss. Midia Vlbg

Ich fand dieses Meeting mit Mireille Ngosso extrem interessant, inspirierend und hilfreich. Die Gelegenheit hat man nicht immer mit so einer leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit ihr zu sprechen, ist unglaublich. Man lernt einfach, dass man niemals die Hoffnung aufgeben sollte und immer darum kämpfen sollten, diese Ziele zu erreichen. Basma NÖ

Am 22. Mai hatten wir einen sehr interessanten Talk mit Frau Mireille Ngosso. Sie schein mir eine sehr inspirierende Politikerin, Ärztin und Aktivistin zu sein. Ihre Lebensgeschichte hat mich sehr berührt, obwohl sie keinen leichten Bildungsweg hatte, hat sie trotzdem geschafft so einen hohen Platz für sich selbst aufzubauen. Eine intelligente, selbstbewusste und selbständige Frau, kann ein sehr gutes Vorbild für viele Frauen aber auch Männer sein. Dieser Talk hat mich mehr motiviert mehr Bemühungen zu geben um eine bessere Zukunft aufzubauen. Danke!! Ich hoffe, wir werden bald solche Meetings auch in Präsenz haben. Rana NÖ

Hingezoomt: Studienberatung Alternativen zum Medizinstudium

Das Medizinstudium ist der Berufswunsch der bei den START-Stipendiat:innen zu Beginn ihrer START-Karreire am meisten genannt wird. Da der Zugang zum Medizin-studium in Österreich sehr schwer ist, und es zahlreiche Berufe und Ausbildungen im medizinischen Bereich gibt, haben wir 7 START-Alumnis gebeten über ihrer gewählten Studien zu berichten. Folgende Alumnis konnten wir für die Studienberatung gewinnen:

* Paola (START-OÖ) / Molekulare Medizin / Uni Innsbruck
* Yildiz (START-Wien) / Medical engineering / JKU Uni Linz
* Salma (START-Wien) / Clinical engineering / FH Campus Wien (berufsbegl.)
* Israa & Arezou (START-Wien) / Biomedizinische Analytik / FH Campus Wien
* Suhaila (START-Sbg) / Biomedizinische Analytik / FH Salzburg
* Erem & Aminat (START-Wien/START-NÖ) / Molekulare Biotechnologie / FH Campus Wien
* Mahrukh (START-Wien) / Radiologietechnologie / FH Campus Wien

Vielen Dank fürs Zeitnehmen und die spanennden Einblicke in eure Studien!

Ich fand den Workshop sehr gut nur hatte ich das Gefühl, dass man länger als 1:30 bzw 2 Stunden für so viele Studiengänge gebraucht hätte. Sonst fand ich alles Top vor allem die Präsentation und die Stundenpläne, da man sich dadurch ein besserer Bild schaffen kann.

Aster (Wien)

Ich habe schon seit einigen Wochen überlegt was so Alternativen für Medizin sein könnten und diese Studienberatung hat mir sehr dabei geholfen herauszufinden, was mich noch interessieren würde. Es ist auf jeden Fall etwas dabei, was mir sehr gefällt. Ich hab auch Einblicke bekommen in Studienrichtungen von denen ich noch nie was gehört habe. Ich bedanke mich sehr für diese tolle Gelegenheit 🙂

Samar (OÖ)


Also ich fand die Studienberatung sehr informativ. Ich hatte schon lange her vor, BMA zu studieren und bei diesem Workshop hatte ich die Möglichkeit mehr darüber zu wissen.  Alle meine Fragen wurden von den Alumina beantwortet.  Nur ich würde vorschlagen, dass man doch in die Zukunft immer eine kleine PP vorbereitet, dass die Stipis dann jeder Zeit auf die Informationen zurück zugreifen können.  Danke für deine tolle Verwaltung für das Workshop

Hadel (VBG)

Der Workshop war sehr gut gestaltet und man bekam das Wissen über die anderen Alternative zum Medizinstudium. Obwohl niemand mich überzeugt hat und gar kein Studium mich interessiert, ist das Ganze im Großen und Ganzen sehr toll gemacht, und ich freue mich auf den nächsten Workshop über NUR das Medizinstudium, bei allem Respekt zu all diesen anderen Studiengänge.

Abdul (VBG)

„Common Mistakes“: Englisch-Grammatik bei START-OÖ

Die Englische Grammatik zu wiederholen, das haben sich die START-OÖ Stipis an einem Sonntag gemeinsam mit Trainerin Michelle von der Lernwerkstatt Linz vorgenommen. Denn auch in der Oberstufe schadet es nicht, die Basics und grundlegenden Grammatikregeln durchzugehen und zu festigen.

So wurden zuerst die verschiedenen Zeitformen in Angriff genommen, danach wurden If-Clauses und Word Formation intensiv geübt. Nach der verdienten Mittagspause wurde keine Zeit verschwendet, denn die Stipendiat*innen hatten ein straffes Programm. Zuerst ging Michelle auf einige Writing Tips ein, mit welchen man seinen Schreibstil verbessern kann. Dass für einen guten Ausdruck und für einen angenehmen Lesefluss Linking Words eine wichtige Rolle spielen, wurde ausführlich besprochen. Schließlich machte Michelle, auf Wunsch der Stipendiat*innen, einen kurzen Exkurs zu Reading Comprehension, um zum Abschluss noch auf den Unterschied von Adverbs / Adjectives und Prepositions einzugehen.

Alles in allem wurden 3,5 Stunden „Working Time“ bis zur letzten Minute intensiv genutzt. Es ist sehr erstaunlich, wie viel Themen die Jugendlichen in der wenigen Zeit gemeinsam mit Trainerin Michelle wiederholen und üben konnten. Danke auch für die zahlreichen Unterlagen, welche die Stipendiat*innen für das Selbststudium erhalten haben.

Einige Stipendiat*innen berichten über den Workshop:

„Am Sonntag den 16. Mai hatten wir einen Workshop, in welcher wir ein breites Thema durchgemacht haben. Englisch Grammatik war unsere Hauptbeschäftigung, doch konnte Michelle auch auf unsere persönlichen Schwächen eingehen.
Es war ein Full-English-Paket. Und mit voller Zufriedenheit kann ich sagen, dass der Workshop sehr lehrreich und informativ war. Vielen Dank“
Eray

„In Sprachen Bereich besonderes in English habe ich Schwierigkeiten aber durch einen English Workshop beim Start habe ich herausgefunden was mir fehlt, Übungen dazu gemacht und Tipps bekommen wie ich die Fehlern beheben und mich verbessern kann. Reza

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil wir alle gemeinsam die Themen besprochen haben und es dann üben konnten. Was ich auch sehr gut fand ist, dass wir auch sehr gute Tricks und Tipps bekommen haben. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und es war sehr hilfreich.“ Lily

„Der Workshop hat mir gezeigt, dass ich teilweise Dinge nicht mehr so gut kann und mir hat es geholfen noch einmal alles aufzufrischen. Michelle hat alles ziemlich gut erklärt und durch die Übungen konnten wir sehen, was noch alles hängen geblieben ist.
Vielen Dank für den Workshop :)“
Samar

Deutsch Workshop – Ausdruck und Stil

Am Samstag, dem 08.05.2021, nutzten Stipis von START-OÖ die Möglichkeit ihren Ausdruck und Stil in der deutschen Sprache zu verbessern. Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat Tipps für Ausdruck und Stil bei den verschiedenen Textsorten gegeben und anhand von Texten, die die Stipis vorher schon geschrieben haben, konkret auf Fehler und Verbesserungsvorschläge der einzelnen Teilnehmer*innen eingegangen.

Stipendiatin Zahra berichtet:

„Stil und Ausdruck in der deutschen Sprache sind für die meisten von uns immer wieder ein Problem beim Texte schreiben. Daher hatten wir am Samstag, 08.05.2021 einen Workshop über das Thema Ausdruck & Stil, wo wir mit unseren eignen Texten arbeiten durften. Im Workshop haben wir eine Ahnung bekommen, welche Stil und Ausdruck man mit welcher Textsorte verwenden soll. Für unsere Ausdrucksfehlern, die wir in unseren Texten gefunden haben, haben wir immer Erklärungen bekommen, warum das nicht gestimmt hat, damit wir in der Zukunft nicht die gleichen Fehler machen.“

Vielen Dank an Frau Girlinger für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop.

Wir danken Fürst Georg Starhemberg, welcher mit seiner Spende die intensive Deutschförderung unserer Stipendiat*innen ermöglicht.

START-OÖ Bildungsseminar als Webinar

START-OÖ verbrachte das erste Maiwochenende mit zwei intensiven, lehrreichen und lustigen Seminartagen. Nachdem im September 2020 das Bildungsseminar schon nicht österreichweit, aber doch bundesländerintern in Linz stattfinden konnte, war es dieses Mal aber leider nicht möglich präsent miteinander zusammenzukommen. Dank unserer Trainerin Sandra Reimers mit dem Workshop „Lern dir was“ und unserem Trainer Michael Traindt mit dem Workshop „Gruppenmoderation„, war aber auch die virtuelle Version mit spannenden und interaktiven Workshops ein voller Erfolg.

Lern dir was

„Im Hinblick auf die bevorstehende Matura ist es notwendig, dass die Maturant*innen sehr gut vorbereitet sind. Dazu gehört zum Beispiel zu lernen, wie man mit stressigen Situationen vor und während der Prüfungen umgeht und wie man die Konzentration beim Lernen steigern kann. Dieser Workshop diente genau diesem Zweck.

Wie bei jedem Workshop starteten wir mit einer kurzen Vorstellrunde und unseren Erwartungen, damit die Workshop Leiterin Sandra Reimers uns besser kennenlernen und möglichst individuell auf unsere Gruppe eingehen kann.

Im weiteren Verlauf des Workshops besprachen wir viele Tipps, die unsere Lernleistung und Motivation steigern. Frau Reimers erklärte uns, dass es wichtig ist, genug Wasser zu trinken und verschiedene Nährstoffe aufzunehmen, um das Hirn voll funktionsfähig zu machen. Neben den benötigten Nährstoffen ist die Ruhe ebenfalls ein wichtiger Faktor für unser Hirn. Auch das Smartphone stellt eine Herausforderung beim Lernen dar, da man durch die Benutzung beim Lernen oft abgelenkt wird. Frau Reimers erklärte uns diesbezüglich eine gute Technik, wie wir von dieser Ablenkung wegkommen. Danach haben wir viele verschiedene Hilfsmittel zum Lernen kennengelernt. Dazu gehören z. B. die Visualisierung und die ABC-Liste.

Abschließend beschäftigten wir uns mit der Organisation und vor einer Prüfung und die Motivation fürs Lernen. Frau Reimers hat uns eine tolle Website empfohlen, die uns dabei helfen soll, uns diszipliniert an unsere Pläne zu halten. Sie erklärte uns auch wie wir mit dem Stress vor schwierigen Prüfungen gut umgehen können und dass wir mit dem Erreichten Ergebnis glücklich sein können, denn wir haben in diesem Moment das beste gegeben.

Wir bedanken uns bei Frau Reimers für die zahlreichen Tipps, die uns sicherlich vor und während jeder Prüfung helfen werden.“

Ein Bericht von Aleksy und Ivy.

Gruppenmoderation

„Das erste Online-Seminar hat all unsere Erwartungen übertroffen. Kaum einer von uns hätte sich gedacht, dass es online auch so lustig und lehrreich werden kann, aber wir wurden positiv überrascht. Wir waren 6 Stipis im Meeting und man hat schon von Anfang an gemerkt, wie viel Mühe sich Herr Traindt gegeben hat, um den Tag abwechslungsreich und spannend zu gestalten und dafür ein großes Dankeschön. Anstatt einer typischen Vorstellungsrunde haben wir mit einer Übung angefangen, in der wir in Zweiergruppen aufgeteilt wurden und jeder sollte über die andere Person ein bisschen was erzählen, ohne das vorher vom anderen gewusst zu haben. Überraschenderweise haben die meisten richtige Sachen über die Partner erzählt.

Herr Michael Traindt bemühte sich so wenig es ging, Theorie anhand Präsentation zu erklären. Sein Ziel war es viel mehr, dass wir im Seminar interagieren und anhand von Beispielen und Übungen uns mit der Moderation vertrauter zu machen. Wir behandelten hauptsächlich den Unterschied zwischen Präsentation und Moderation. Als Moderator ist es wichtig sich an Situationen anzupassen und die Meinung anderer zu akzeptieren. Ebenso ist angemessener Humor sehr wichtig und lockert die Atmosphäre.

Zusammenfassend gab es beim Seminar nie Langeweile und man konnte sich vieles mitnehmen. Vielen Dank an Herrn Traindt für die Gestaltung dieses tollen Tages.“

Ein Bericht von Rahma, Maryan und Ebtisam.

START meets Karim Saad

Bei unserem START meets Talk im April war es diesmal außergewöhnlich interessant. Unser Gast, Karim Saad, MBA verbrachte fast zwei Stunden mit unseren Stipendiat*innen und erzählte viel über seine Karriere und alles was die Jugendlichen so in der Schule nicht lernen. Der Digital-Marketing-Profi hat jahrzehntelang Digitalprojekte bei globalen Brands umgesetzt – sowohl im Gamingbereich als auch im Social Impact Umfeld – und dabei Millionen Menschen mit Begeisterung bewegt. Am Höhepunkt seiner Red Bull Karriere wechselte er vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit als international sehr erfolgreicher Digital-Berater, bevor er vor einigen Jahren das TikTok Wunder ClassNinjas gründete. Mit seinem Start-Up im Bildungsbereich erreichte er mit seinem Team nun Millionen Klicks auf TikTok. Den Stipendiat*innen erzählte er das Geheimnis dahinter; -Neues ausprobieren und nicht aufgeben!
Wir bedanken uns bei Karim Saad und wünschen ihm und seinem Team viel Erfolg!

Das Workshop mit Karim war absolut spannend und inspirierend. Ich persönlich konnte einige Ähnlichkeiten mit meinem Lifestyle und dem vom Karim sehen. Was mich erstaunt hat, dass auch Menschen, die schon einiges in ihrem Leben erreicht haben so bodenständig sein können.
Der Talk war sehr entspannt zum Zuhören. Was ich mir auf jeden Fall mitnehmen konnte war, dass man dranbleiben soll und jeden Tag an seinen Zielen arbeiten soll, nur so kommt man an seinen Träumen näher.
Nochmals ein großes Dankeschön, dass ich dabei sein durfte und ich freue mich auf weiter Workshops mit interessanten Personen. Plabon


ich fand den Talk mit Karim überwiegend Interessant und lehrreich. Man konnte wirklich vieles von ihm lernen und gute Vorschläge für die Zukunft mitnehmen. Mir hat am Besten den Teil vom Talk gut gefallen, wo er uns von seinen Erfahrungen, seinem Jugend und seiner Kindheit, seinen Problemen mit rassistischen Lehrern und wie er alles überwinden musste, erzählt hat. Danke nochmals für den guten Talk. Rasia

Es war echt ein sehr inspirierender Talk. Ich fand dieses Meeting mit Herr Saad sehr interessant, inspirierend und hilfreich. Ich habe in diese ein und halb Stunden mehr als zwei Zettel befüllt. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr von Ihm über Leben und Karriere gelernt habe, als von der Schule und bedanke mich mehrmals bei Ihm. Tamara

Der Talk mit Karim Saad war für mich von Anfang bis Ende sehr fesselnd, weil ich es so inspirierend finde was er alles  bis jetzt erreicht hat und wie viel er noch vor hat. Die Möglichkeit zu bekommen einer so leidenschaftlichen Person zuzuhören und mit dieser Person zu reden, ist einfach unglaublich motivierend und nicht selbstverständlich. Unter anderem habe ich mitgenommen:
– die tausend Chancen dieser digitalisierten Zeit nutzen
– Viel auszuprobieren, wenn man nicht weiter weiß
– Wissen: was kann ich gut/was muss ich delegieren?
Genti

Es war sehr spannend und auch recht unterhaltsam! Man hat vieles aus seine Lebenserfahrungen gelernt und auch mitgenommen. Überdies hat man jetzt einen guten Einblick ins Berufsleben und nicht zu vergessen sind ebenfalls seine Empfehlungen und auch seine unterhaltsamen jedoch erwähnenswerten Geschichten und Erlebnisse, aus denen man auch sehr viel lernt. Ibrahim

Comics erstellen #1 – mit Soso

Der Workshop „Comics erstellen #1“, der am 25. April 2021 von unserer Alumna Soritta Kim aka Soso moderiert wurde, war eine sehr schöne und interessante Erfahrung, die mir die Tür zur Kreativität geöffnet hat. Viele glauben, dass sie nicht zeichnen können, aber Soso hat uns durch eine einfache Methode gezeigt, wie wir unsere Charaktere mittels ein paar abstrakter Striche und Emotionen zum Leben bringen.

Am Anfang hat uns Soso die Geschichte der Comicwelt vorgestellt und erklärt. Wussten Sie, dass am Beginn diese Comics, die heutzutage einen Wert von tausende Euros haben, nur 10 Cent kosteten?!

Danach haben wir uns mit der Erkennung von Emotionen beschäftigt. Dadurch könnten wir unsere Vorstellung freien Lauf lassen und alles was existiert, Gefühle und eine Seele geben.

Ich bin sehr gespannt, an der Fortsetzung „Comics erstellen #2“ teilzunehmen. Dabei werden wir unserer spannenden Charaktere eine Geschichte geben und euch diese zeigen.

Ein Bericht von Tamara (START-OÖ Freundeskreis)

Ernährung – der unterschätzte Aspekt des Klimaschutzes.

Was hat Ernährung mit Klimaschutz zu tun bzw. wie weit kann unsere Ernährung das Klima beeinflussen? Mit dieser Frage haben sich Stipis aus Oberösterreich und Salzburg gemeinsam mit dem Klimabündnis am Samstag, den 17.04.2021 beschäftigt.

Am Anfang haben wir eine kurze Einführung von Ulrike Singer über das Klimabündnis OÖ und deren Aufgaben bzw. Ziele bekommen. Danach hat Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten mit seinem Vortrag begonnen.

Gestartet in das Thema sind wir mit allgemeinen Infos zu unserem Klima. Die gezeigten Statistiken und vor allem Fotos von Weltraumaufnahmen haben uns alle noch mehr veranschaulicht, wie sich die Temperatur, die Lichtverschmutzung, die CO2 Emissionen in den letzten Jahren stetig erhöht haben und das Sommereis in der Arktis von Jahr zu Jahr immer weniger wurde. Auch ein kurzer Input über die Begünstigung einer Pandemie bzw. Infektionskrankheit durch die Überlastung unserer Ökosysteme wurde uns mitgegeben. Danach sind wir genauer auf unser Hauptthema Ernährung eingegangen. Vom durchschnittlichen Energieverbrauch einer Familie, die ökologische Knappheit bis zu unserem Fleischkonsum war von allem etwas dabei. Zwischendurch gab es zur Auflockerung immer Schätzfragen zu diesen Themen.

OÖ Stipendiat Eray sagt über den Workshop:

Der Workshop mit Klimabündnis Österreich war sehr vielfältig. Die Hauptthemen, worüber wir diskutiert haben, waren Klimaschutz, Ernährung und CO2-Emissionen. Zuerst stellte uns Ulrike Singer das Bündnis vor. Später ging es mit der Präsentation von Christian Slamhofer weiter. Seine Fragen brachten uns zum Nachdenken. Doch wir waren uns alle einig, dass wir unsere Erde schützen sollten, weil es das Beste von dem ist, was wir haben. Die Moderation war makellos und die Stipis waren sehr interessiert. Es war ein großartiges Erlebnis! Vielen Dank!

Der Workshop hat uns allen noch einmal veranschaulicht wie kritisch die derzeitige Lage rund um den Klimaschutz ist und, dass unsere Ernährung dabei ein unterschätzter Aspekt ist. Vielen Dank an das Klimabündnis und an unsere Vortragenden Christian und Ulrike für diesen spannenden Vormittag.

START-OÖ Newsletter April 2021

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Cybermobbing im österreichischen Recht

Die START-OÖ Stipendiat:innen nutzen jedes freie Wochenende, um sich außerschulisch zu den vielfältigsten Themen weiterzubilden. So auch an diesem Samstag beim Workshop zu „Cybermobbing aus rechtlicher Sicht“ mit dem Legal Literacy Projekt Linz.

Stipendiat Reza berichtet:

„Am Anfang haben wir das Wort Recht definiert und rausgefunden welche Arten von Rechten es gibt. Außerdem haben wir besprochen, welche Delikte es gibt, in welche Kategorie sie hingehören und welche Strafe man erwartet. Danach ging es dann um Cybermobbing und um den Cybermobbingparagrafen. Österreich hat im deutschsprachigen Raum eine Vorreiterrolle mit diesem Gesetz. Wir haben uns anhand von mehreren Fällen angesehen, ob die Definition von Cybermobbing, so wie sie im Gesetz steht, zutrifft.

Der Workshop Cybermobbing war für mich sehr wichtig und informativ, denn Cybermobbing wächst heutzutage sehr schnell, weil alle Jugendlichen heutzutage Handys oder andere elektrische Geräte haben. Und als Jugendliche/r sollte man wissen, welche Konsequenzen Cybermobbing hat. Obwohl Cybermobbing ein ernstes Thema ist, war der Workshop abwechslungsreich, denn man hat jederzeit Fragen stellen können und mitdiskutieren können.

Zeitgeschichte Österreichs zwischen Opfermythos und Erinnerungskultur

Normalerweise würden die Stipendiat:innen in der Osterwoche an einem Seminar zum Thema politische Bildung  teilnehmen.  Aufgrund von Corona wurde dieses Seminarreise nach Berlin letztes Jahr und heuer abgesagt.

Durch START-Absolventen Yunadi Baydulaev (er ist im Vorstand des Vereins) wurden wir auf die Didaktikwerkstatt des  Verein Gedenkdienst aufmerksam, die nach unseren Anforderungen eine Workshopreihe zusammenstellte. Insgesamt wurden 4 Workshops für insgesamt 45 Stipendiat:innen via Zoom abgehalten. 

Folgende Inhalte wurden behandelt:
Gruppe A:
Einführung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die Nachkriegszeit in Österreich. Die Frage, was Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung heute mit uns zu tun haben. Wie hat Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesehen und welche Entwicklungen haben zum Nationalsozialismus geführt. Filmausschnitte, Fotomaterial und Video-Interviews von Personen, die diese Zeit überlebt haben, ergänzten den Input.

Gruppe B, C und D:
In der Schule haben sich die Stipendiat:innen bereits mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Aber was geschah danach? Wie wurde in Österreich nach 1945 mit der Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust umgegangen? Wie haben die Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges die österreichische (Nachkriegs-)Gesellschaft geprägt? Wie sind diese Auswirkungen heute noch sicht- und spürbar? Mit diesen Fragen haben wir uns in diesem Workshop beschäftigt. Dabei analysierten wir Bilder, Denkmäler, Filmausschnitte, Hörbeispiele und ähnliches.

Hier der Bericht von Tenzin, die in Gruppe C an dem Workshop teilgenommen hat:

War Österreich unschuldig oder doch nicht?

Am sechsten April 2021 hatten ca. 13 Stipis im Rahmen der Politische Bildung an einem Workshop teilnehmen dürften. Da wir heuer nicht nach Berlin fahren konnten waren wir online an den Workshop beteiligt. Es war eine lange, aber doch nicht lange sechs Stunde Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Denn sechs Stunde am Anfang recht lang geklingelt hat und dann ging die Zeit relative schnell. Wir begannen damit, uns der Gruppe vorzustellen.

Und dann durch Brainstorming unserer eigenen Meinung zu drei sehr ähnlichen Wörtern, haben wir uns erfrischt. That was literally eye-opening. 😉

Eine kleine Einführung über den zweiten Weltkrieg gab uns einen Überblick und dann ging es zum Hauptthema des Tages. Schon mal was von Opfermythos, Opferthesen oder Erinnerungskultur gehört? Na ja, mindestens haben wir das. Und es war ein Skandal was die Geschichte Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg zu bieten hatte.

Die beiden Moderatoren des Vereins haben es uns außerordentlich erleichtert, indem sie nicht nur die ganze Zeit miteinander sprachen, sondern uns auch Videos gezeigt und mit Gruppenarbeit war wirklich fesselnd und beeindruckend. Nach dem Krieg errichtete die Nation Denkmäler zum Gedenken an die Gestorbenen, und zu meiner Überraschung gibt es in Österreich eine ganze Reihe davon. Jedes symbolisiert ein bestimmtes Ereignis oder für einen bestimmten Anlass. Es war sehr lehrreich und ganz wissenswert über einige wichtige Denkmäler in Österreich kennenzulernen.

Obwohl der Bericht macht sich für einen sechs Stunde Workshop etwas kurz, aber weil die Zeit doch schnell vergangen ist und die ganzen neuen Informationen und Spoilers zu dem Workshop will man ja auch nicht gleich vergeben. Die kommende Stipis soll auch sich auf den Workshop freuen.

Demgemäß lasse ich die Restliche unausgefüllt. Aber bevor ich meinen letzten Satz schreibe, hier sind einige Feedbacks von anderen Stipis.

Also ich fand das Ganze sehr interessant vor allem, weil ich ein großer Geschichte Fan bin und vorhabe, Geschichte zu studieren. Die Beiden waren sehr nett zu uns und haben versucht alles so einfach wie möglich zu erklären, was ich gut fand, weil es obviously Leute gab, die Manches nicht ganz verstanden haben. Von der Zeit her fand ich das Ganze auch sehr gut regelt! 10/10

Ümmü (Vbg)

Der Workshop war gut. Ich bin zwar keine Geschichte Liebhaberin, aber ich fand es interessant. Es hat sich auch nicht nach 6 Stunden angefühlt, weil der Kurs abwechslungsreich gestaltet war.

Precious (Vbg)

„Der Workshop war sehr informativ. Ich konnte wieder neue Informationen über den zweiten Weltkrieg lernen. Er war aber ein bisschen zu lang. Also den Workshop in zwei Tagen gemacht haben, weil es viele neue Informationen gab. Aber sonst war alles perfekt.

Midia (Vbg)

Hier der Bericht von Naqib aus Gruppe A:

Am Sonntag Vormittag erwarteten wir den spannenden Workshop mit dem Verein Gedenkdienst. Ich fand die Themen großartig und war sehr begeistert. Wir haben am Anfang über die erste Weltkrieg und die erste Republik in Österreich diskutiert. Ich habe meine fehlende Informationen perfekt nachfüllen können.

Danach haben wir über Antisemitismus gesprochen und genauer ins Detail gegangen. Interessant war es der Austrofaschismus in Österreich, wie Dollfuß der Macht an sich riss. Dann gab es ausreichende Informationen über die zweite Weltkrieg und die nationalsozialistischen Verbrechen. Wir haben darüber lange diskutiert und Fragen gestellt.

Das war eine große Unterstützung für Schülerinnen und Schüler die nächstes Schuljahr in Geschichte maturieren möchten. Fotos, Videos und Filmausschnitten haben die Workshop noch interessanter und nachvollziehbarer gemacht.

Zum Schluss haben wir paar Interviews über die Deportation von Menschen in Konzentrationslagern angeschaut, was mich Emotional betroffen hat.

Der Workshop mit Gedenkdienst hat mir sehr gut gefallen, da wir über 1. Und 2. Weltkriege, Zwischenzeit und Republik in Österreich informiert wurden, über die Fortschritte Nazis und sowjetischen Reiches in den 2. Weltkrieg diskutiert und uns mit den Ursachen des Krieges auseinandergesetzt haben. Danke an Nadine und Yunadi für die tolle Präsentation.

Navid (Nö)

Ich fand das Seminar an sich super. Wir haben sehr viel zum Thema 2. Weltkrieg und die Zeit nach dem Krieg gelernt. Die Vortragender waren beide sehr engagiert und haben das wirklich gut gemacht. Es sind keine Fragen offen geblieben und wir haben nette Diskussionen gehabt. Am Ende wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über ein Denkmal eine kurze Präsentation gehalten. Man konnte ganz gut mitarbeiten und es war nicht langweilig.

Sara (NÖ)

Mir hat das Workshop so gut gefallen, dass ich nicht mal bemerkt habe, wie schnell eigentlich die Zeit vergangen ist. Es war sehr informativ und spannend. Ich habe viele neue Sachen dazu gelernt und konnte somit mein Basis-Wissen erweitern. Ich wurde es einfach weiterempfehlen, wäre natürlich noch besser und cooler, wenn man das Workshop im Präsenz gestalten könnte.

Rasia (Sbg)

Ich persönlich fand die Inhalte sehr inspirierend sowie interessant. Außerdem war die Vortragende sehr nett und haben den Workshop interaktiv gestaltet sowie versucht unsere Fragen bestmöglich zu beantworten. Ich hätte mir nur kürzere Inputs gewünscht, weil mein Gehirn manchmal nicht mithalten konnte....

Mariam (Wien)

Mir ist es ebenfalls sehr wichtig, dass wir unsere Mitmenschen daran erinnern, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist, denn die Geschichte darf sich auf keinen Fall wiederholen!!!! Ich komme selbst aus einem Land, wo es seit Jahren Krieg herrscht und kann sagen, dass es etwas schreckliches ist. Ich lebe hier in Österreich und kann meine Zukunft so gestalten wie ich will, aber die Menschen, die in Ländern leben, wo es Krieg herrscht, mein Herz schmerzt für diese Menschen. Ich wünschte, ich könnte diese Menschen auf irgendeine Weise unterstützen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es nirgendwo Krieg gibt, jeder von uns hat ein Recht auf ein friedliches Leben.

Sharifa (OÖ)

Mathematik-Gruppennachhilfe bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipendiat*innen treffen sich ein- bis zweimal im Monat mit unserem Mathematiklehrer Herrn Entlicher online auf Skype, um verschiedene Themen zu vertiefen.

Es wurden bereits die Themen Wahrscheinlichkeit, Funktionen und Trigonometrie behandelt. Beim letzten Termin wurde intensiv zu Binomialverteilung und Kosten- und Preistheorie gearbeitet. Herr Entlicher versteht es, den oftmals schwierigen Stoff und scheinbar unverständliche Theorie mit vielen Beispielen darzustellen. Dabei geht er geduldig auf die Fragen unserer Stipendiat*innen ein.

So kann die Zeit des digitalen Lernens optimal genutzt werden, um vergangene und vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene Stoffgebiete zu wiederholen und zu festigen. Somit sind die Stipendiat*innen gut gerüstet für die nächsten Schularbeiten.

Textanalyse / -interpretation bei START-OÖ

Wie wird eine Textanalyse bzw. eine Textinterpretation geschrieben? Was müssen diese Textsorten beinhalten? Diese und noch mehr Fragen konnten die Stipendiat*innen beim Workshop mit Trainerin Sabrina Gierlinger von der Lernwerkstatt Linz klären.

Dabei wurde nicht nur auf den Aufbau der Testsorten eigegangen, sondern es wurden auch Übungen zur formalen Analyse von fiktionalen Texten und Gedichten gemacht. Bei fiktionalen Texten spielen vor allem Struktur, Sprache, Figuren, etc. eine große Rolle, bei Gedichten sind das lyrische Ich, das Reimschema, die Kadenz, etc. von Relevanz. Auch die Aussagen und die Absicht hinter gewisser Sprache und Stilmitteln wurde interpretiert.

„Ich fand den Workshop mega interessant, vor allem gehen wir das auch gerade in der Schule durch und das hat mir sehr geholfen vieles besser zu verstehen, was in der Schule nicht so gut und ausführlich erklärt wurde. Ich konnte mir vieles mitnehmen auch wenn es viel Theorie war.“ Stipendiatin Anni

„Die Sorten Textanalyse und Textinterpretation sind nicht immer einfach zu verstehen und auch vor allem den Unterschied zu kennen. In diesem Workshop hat sich das bei mir geändert. Ich verstehe jetzt diese beiden Textsorten und unsere Trainerin Sabrina Gierlinger hat es richtig gut gemacht und auch anhand von Beispielen erklärt, dadurch wurde es noch verständlicher. Vielen Dank an unsere Trainerin und an START :)“ Stipendiatin Samar