Online Lernathon bei START-OÖ

Am 17. Jänner 2021 haben sich die START-OÖ Stipis wieder einmal online getroffen, um gemeinsam an den jeweiligen Aufgaben zu arbeiten. Von zu Hause aus zu lernen und einen Überblick über seine to do’s für die Schule zu behalten, ist allein einfach schwieriger. Darum treffen wir uns öfters zu einem virtuellen Lernathon, um sich zu motivieren und gemeinsam produktiver zu sein.

Am Anfang wird kurz gemeinsam übergelegt, welche Aufgaben sich jeder für die nächsten zwei Lernstunden vornimmt. Die to do’s werden auf einer Liste gesammelt, um übersichtlich zu sehen, woran jeder arbeiten möchte und was alles noch zu erledigen ist. Danach wird zwei Mal eine Stunde intensiv gelernt und dazwischen eine wohlverdiente Pause eingelegt, in der wir kurz über unsere bereits erledigten Aufgaben gesprochen und danach einfach etwas geplaudert haben.

Abschließend waren wir uns alle einig, dass ein gemeinsamer, virtueller Lernathon unsere Motivation und dadurch unsere Produktivität fördert. Nach der ernüchternden Nachricht, dass die Schulen noch länger geschlossen bleiben und somit das distance learning fortgesetzt wird, wird das wohl nicht unser letzter Lernathon gewesen sein!

START-Survival. Oder: Wie man einen Halbjahresbericht verfasst

START-OÖ Stipisprecherin Samar Elsoudany hat in dem Workshop „START-Survival“ den neuen Stipendiat*innen von START-Sbg und START-OÖ erklärt, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht.

Der Workshop „START-Survival mit Samar“ hat, mir und den anderen neuen Stipis aus Salzburg und Oberösterreich, viel gebracht und gezeigt wie man seinen Halbjahresbericht zusammenstellt. Mit super Beispielen, welche uns definitiv helfen werden! Danach hat uns Samar den richtigen Weg gezeigt, seine Abrechnungen vom Bildungsgeld zu erarbeiten. Besonders gefallen haben mir Annas und Samars freundliche Gesten und Hilfsbereitschaft.“ Nicole (START-Sbg)

„Die Neuen brauchen manchmal Einführung. Samar hat uns am 10.01. gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Im Allgemeinen war der Workshop gut gestaltet. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Rechnungen gesprochen. Die Rechnungen hatte ich schon von Anfang an beieinander, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Samar für den Workshop.“ Eray (START-OÖ)

„Da die Zeit wie im Flug vergeht und ein halbes Jahr bereits wieder am Ende ist, mussten am Sonntag vor allem die neuen Stipis von Salzburg und Oberösterreich ihren Halbjahresbericht schreiben. START-OÖ Stipisprecherin Samar hat erklärt bzw. mit verschiedenen Beispielen gezeigt, wie man einen gut formulierten Halbjahresbericht schreibt und war immer bereit, die Fragen von den Stipis zu beantworten.“ Rusul (START-Sbg)

START-OÖ Winterfest

Bei START-Oberösterreich gab es heuer keine Jahresabschluss-, sondern eine Jahresanfangsparty. Diese fand am ersten Sonntag des Jahres online über Zoom statt.

Als sich alle Stipendiat*innen um kurz nach 17:00 Uhr vor dem Computer eingefunden haben, hat Stipendiatin Zahra die Feier mit dem Lied „Jingle Bells“, was sie auf ihrer Querflöte gespielt hat, eröffnet. Projektkoordinatorin Anna hat schließlich in einer kurzen Rede das Jahr 2020 nochmal aus ihrer Sicht Revue passieren lassen. START-OÖ kann auf ein Jahr mit 24 Stipendiat*innen, 8 Maturant*innen und insgesamt 49 START-Veranstaltungen zurückblicken.

Nach dem kurzen Jahresrückblick zeigte Stipendiatin Tuana ihr Talent zum Reimen, und trug ein wunderschönes selbstgeschriebenes Gedicht vor. Und Stipendiatin Zahra zeigte nochmals ihr Können auf der Querflöte.

Groß und Klein,
jeder so unterschiedlich aber doch so fein.
Wir verstehen uns alle gut
und machen uns gegenseitig Mut.
Das Leben manchmal so schwer, aber eins ist klar,
wir sind immer für einander da.
Wir kennen keine Grenzen,
da wir uns gegenseitig perfekt ergänzen.
Das wars mit dem Reim,
bleibt alle gesund daheim 🙂

Gedicht von Stipendiatin Tuana

Anschließend bekamen alle Stipendiat*innen die Aufgabe, 3 Erfolge aus dem Jahr 2020 aufzuschreiben und 3 Ziele für das Jahr 2021 festzulegen. Während die Stipendiat*innen grübelten, präsentierte Team-Assistentin Verena das Jahresrückblickvideo, in dem die Fotos vom letzten START-Jahr gezeigt wurden.

Zum Abschluss kam natürlich das Beste – die Geschenke! Alle Stipis haben per Post ein kleines Paket erhalten, welches sie nun öffnen durften. Darin befand sich eine Fair-Trade-Trinkflasche (ohne Plastik), welche mit Süßigkeiten gefüllt war. Diese wurden natürlich gleich beim gemeinsamen Online-Spiele spielen genascht. Bei den Spielen „Skribbl“, „Achtung, die Kurve!“, „I think you are muted“ und „Hangman“ wurde noch viel gelacht und eine schöne, gemeinsame Zeit verbracht.

Verschwörungstheorien & Fake News

Am Sonntag, den 20.12.2020 veranstaltete Silja den Workshop Verschwörungstheorien und Fake News für uns, an dem sich die START-OÖ-Stipendiaten mit großem Interesse beteiligten.

Den Workshop starteten wir mit einer Definitionserklärung der Begriffe Verschwörungstheorie und -mythos. Daraufhin durften wir uns gleich in dreier Gruppen begeben, um jeweils über einen Coronamythos und einen coronaunabhängigen Verschwörungsmythos zu recherchieren. Anschließend daran diskutierten wir über die recherchierten Verschwörungsmythen. Diese beinhalteten Themen wie zum Beispiel Area51, Event201, die Coronaimpfung oder Bill Gates.

Nach einer stärkenden Mittagspause sahen wir uns zwei Videos an. Das erste umfasste eine allgemeine Erklärung des bereits Besprochenen und das zweite stellte das Gespräch zwischen dem Moderator und einem Verschwörungstheoretiker, der glaubt, dass die Erde flach ist. Die Psychologie dahinter ist, dass man sich so einfach von seiner eigenen Filterblase beeinflussen und manipulieren lassen kann. Die Filterblase ist ein Phänomen, bei dem einem ständig gleiche Themen angezeigt werden (Suchmaschine, soziale Medien), sodass sich die Meinungsbildung in nur eine Richtung bewegt und andere Perspektiven nicht akzeptiert werden.

Schlussendlich haben wir von der Workshopleiterin einige Tipps erhalten, um uns vor solchen Angelegenheiten zu schützen. Dazu zählen zum Beispiel:

+ Informationen von mehreren Quellen einholen
+ FaktenChecker verwenden
+ Cookies laufend löschen
+ Mehr Gespräche mit Leuten führen, die andere Meinungen vertreten
+ Überprüfen, ob ein Impressum angegeben ist

Wir bedanken uns bei unserer Workshopleiterin Silja und START für den informativen und hilfreichen Workshop!“

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Viola und Irma.

Alumni-Studienberatung BWL/WU Wien

Im Rahmen unser Studienberatungs/inforeihe mit START-Alumnis hatten wir am 16.12 Marenah Seido, START-Wien Alumna zu Gast. Sie berichtet über das Ba­che­lor­stu­di­um Wirtschafts-​ und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten (WiSo) an der Wirtschaftsuniversität Wien, das sie im Sommer abschliessen wird. Die Teilnehmer*innen aus ganz Österreich füllten vor dem Workshop einen kleinen Fragebogen aus, damit sich Marina auf die Fragen vorbereiten konnte. Hier der Ablauf der Workshops:

▪ Hard Facts – Wirtschaftsuniversität Wien
▪ Bachelorprogramme
▪ Betriebswirtschaftslehre (BWL)
▪ Unterschiede zwischen BWL und IBWL Studium
▪ Persönliche Erfahrungen: Arbeit neben dem Studium
▪ Fragerunde

Vielen Dank an START-Alumna Marina für das Weitergeben deiner Erfahrungen an unsere Stipis!

Hier das sehr gute Feedback der Teilnehmer*innen:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es war sehr informativ und die Marina konnte uns viele offene Fragen beantworten. 🙂 // Burte

Ich fand es sehr Hilfsreich. Ihre Präsentation war kurz und nicht boring. Und dann, könnten wir die Fragen stellen, um alles zu entdecken. Super! // Tamara

Danke, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr informativ und interessant. Es war möglich Fragen zu stellen und sie hat alles klar und deutlich beantwortet. Ich fand es sehr gut. // Milad Wien

Mir hat der Workshop sehr gefallen und auch viel weitergeholfen. Marenah war unglaublich lieb und offen, und hat die atmosphäre und den mood sehr angenehm gemacht. Für mich war es wichtig, dass sie ehrlich war und uns ihre eigene Meinung gesagt hat, anstatt einfach Werbung zu machen. Vielen Dank 🙂 // Nuaar Wien

Der Workshop fand ich recht interessant und detailliert geklärt. Obwohl ich schon einmal in das Uni war, trotzdem war mir vieles unklar, aber jetzt wurde all meine offene Fragen klar beantwortet. Ich habe jetzt eine bessere Überblick zum BWL-Studium. Danke! // Sahar NÖ

Deutsch – Workshop: Textinterpretation und -analyse

Am 13. Dezember des Jahres 2020 nahm ich an einem Deutschworkshop teil. In jenem wurden einigen Stipendiaten, inklusive meiner Wenigkeit, erklärt, wie man eine Textanalyse sowie Textinterpretation gestaltet, schreibt, etc..

Wir wurden über wichtige und für manche teilweise unbekannte Begriffe, wie zum Beispiel Jambus, Trochäus, Daktylus sowie Anapäst, informiert und aufgeklärt. Was mir persönlich am besten gefiel, war, dass die ganzen Anhaltspunkte einer Textanalyse/-interpretation genauestens durchbesprochen worden sind und ich dadurch mein Wissen erfrischen und auf den neuesten Stand halten konnte. Obwohl ich mich für die Germanistik wenig bis gar nicht interessiere, habe ich die fast vier Stunden, die ich bei diesem Workshop verbracht habe, genossen und fand die Zeit ziemlich informativ.

Mir persönlich gefällt es sehr, dass sich START individuell um die Stipendiaten kümmert und auf Wünsche und Beschwerden aktiv eingeht. Der Grund für diese Aussage ist, dass beispielsweise dieses Seminar zu einem für mich perfekten Zeitpunkt organisiert wurde, da ich demnächst eine Deutschschularbeit zu den bereits erwähnten Textsorten schreiben werde.

Herzlichen Dank an unsere Lehrerin Sabrina Girlinger für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von START – Stipendiat Hüseyin

Speak English with Soso!

Am Sonntag, den 06. Dezember hatten wir einen weiteren Englisch Workshop mit dem Schwerpunkt „speaking“. Wir, die Stipis, haben alle unterschiedliche Muttersprachen und daher unterschiedliche Akzente. Akzent ist eines der primitivsten Grundelemente einer Sprache. Englisch zu lernen ist nicht einfach, manchmal braucht man Hilfe, besonders bei der Aussprache.

Wir haben mit die „Tounge-twisters“ angefangen und sie später auch trainiert. Die Aussprache von einigen Wörtern, war am Ende des Workshops nicht mehr so schwer.

Die Gruppenbesprechungen unter den Stipis und mit Soso waren ziemlich umfangreich und die vorgegebenen Themen, worüber wir gesprochen haben, z.B. die Zukunft und unsere Traumhäuser, sehr spannend.

Am Ende zeigte uns Soso ein Video, in dem wir wertvolle Tipps über die Karriere und damit verbundenen Stress erhalten konnten.

Es war eine offene und wertschätzende Atmosphäre. Der Workshop war gut gegliedert und moderiert. Im Allgemeinen war der Workshop äußerst lehrreich. Er machte mir Spaß und hat mir viel beigebracht.

Danke Soso für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von Stipendiat Eray.

Erfolgreich Lernen

aka Ordnung und Time Management im Alltag: ist es zu spät dafür?

Einfache Antwort: nein. Kenne dich nur selbst. Aller erster Schritt. Denn deine Weiterentwicklung fängt nun dann logischerweise an, wenn du weißt, an was du noch arbeiten könntest.

Wir haben im Lauf des Workshops „Erfolgreich Lernen“ am Samstag, den 28.11.2020 auch damit begonnen zu besprechen und reflektieren, welchen Einfluss zurzeit Distance Learning auf uns hat. Für viele kann nämlich eine „neue Normalität“ recht anstrengend sein, daher empfehlen viele ExpertInnen (wie Sandra) sich einen Plan zu machen, wie ein Tag oder die ganze Woche ablaufen wird(kein „sollte“, für den Grund, siehe: unten). Aber so etwas ist nicht nur jetzt für unsere Psyche hilfreich, sondern auch für eine Karriere oder sogar, um das post-Corona Leben effizient führen zu können.

Wir haben auch praktische Tipps bekommen, v.a. wie man mit Kleinigkeiten sich motivieren, teilweise „neu programmieren“ kann: smarte Ziele setzen (je genauer eine Vision, desto einfacher wird die Umsetzung), mehr Pausen einplanen (ZB in der Form vom aus dem Fenster Hinausschauen und Beobachtungen-Machen), und nicht zuletzt (der Coachin äußerst wichtig) keine „ich soll/muss Formulierungen verwenden, damit man sich nicht extra unter Druck setzt, bevor man überhaupt mit einer Aufgabe starten würde. Außerdem ließen wir uns voneinander beraten, wodurch spannenderweise enthüllt wurde, wer mit was am meisten kämpft. Weil, wir alle Menschen sind.

Ich persönlich fand mich während des Gesprächs in unerwartet, tiefen Gefühlen von mir und bin dadurch zu vielen Realisierungen über mich gekommen. Eine davon: ich sollte teleportieren können, dann wäre das Leben ja auch viel unkomplizierter und ich könnte mich nicht verspäten.

Ein großes Dankeschön an Sandra von Lern-dir-was für diesen spannenden Workshop.

Ein Bericht von Stipendiatin Grace

START – OÖ Englisch Workshop: Writing

Am Samstag, den 21. November hatten wir mit unserer lieben START Alumna Soso den Englisch Workshop.

Wie begannen damit uns mit dem Thema Word Formation zu beschäftigen, wo wir lernten was zum Beispiel suffix, prefix oder circumfix bedeutet oder was die Begriffe Morphology und Morpheme bedeuten. Nachdem wir uns die verschiedensten Wortstellungen angeschaut haben, haben wir diese auch bei einer Übung angewendet.

Danach bekamen wir von Soso Tipps, wie wir am besten Vokabeln lernen können und wie wir unseren Schreibstil verbessern können. Außerdem nannte sie uns hilfreiche Webseiten, die wir dafür verwenden können.

Wir schlossen den Workshop mit einer Schreibübung ab. Wir sollten einen kurzen Blog über uns als START Stipis schreiben: „My piece of advice for the next START generation is not to be shy anymore. Come out of your comfortzone and you will discover a whole new side of you. Try new things!

Danke Soso für diesen hilfreichen Workshop und für die toll gestaltete Präsentation.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

„Let’s debate!“ – START-OÖ Debattierclub

Die erste Runde im START-OÖ Debattierclub war ein voller Erfolg. Die Stipendiat*innen sind in 2 Teams gegeneinander angetreten, um die Frage zu erörtern, ob Jugendliche in Österreich ein verpflichtendes Soziales Jahr absolvieren sollten.

Die Pro- und Contra-Seiten wurden zufällig ausgelost, und nach einer ca. 30 minütigen Vorbereitungszeit brachte jedes Team abwechselnd in einer Einleitungs-, einer Haupt- und einer Schlussrede die Argumente der eigenen Seite vor. In einer spontanen Diskussionsrunde wurde auch noch versucht, die Gegenargumente zu entkräften. Hier sind die Eindrücke der Stipendiat*innen:

Beim Workshop heute haben wir für und gegen ein zusätzliches soziales Jahr nach der Matura argumentiert. Es war echt interessant verschiedene Seiten und Meinungen zu sehen und sie zu vertreten. Besonders gut fand ich auch, dass wir am Ende spontan aufeinander eingegangen sind.

Stipendiatin Sarah

Dass die Debatte in der Form einer Podiumsdiskussion war, hat die Situation noch formaler gemacht, was bei mir vorübergehend Nervosität verursacht hat.
Es war sehr spannend, weil wir, auch wenn man keine Meinung darüber hatte, diskutieren und etwas erfinden müssten. Nochmals Danke für dieses Chance 🙂

Stipendiat Eray

Ich fand den heutigen Workshop ,,Let’s debate“ gut, weil man dadurch lernt sich in eine kurze Zeit mit einem unbekannten Thema auseinander zu setzen und darüber zu argumentieren. Danke Anna 

Stipendiatin Sharifa

Mir hat das Debattieren sehr gut gefallen und ich konnte wieder mal sehr viel lachen. Ich finde, dass wir uns alle ziemlich gut geschlagen haben und auch vor allem für das erste Mal. Danke Anna für diese tolle Idee und für die Organisation.

Stipisprecherin Samar

START-OÖ lernt gemeinsam beim digitalen Learnathon

Während des Covid-Lockdowns und während des Distance Learnings fällt es oftmals schwer, alleine zuhause alle Arbeitsaufträge für die Schule zu erledigen oder sich im Selbststudium neue Stoffgebiete anzueignen. Die Motivation für das Lernen ist nach den ersten beiden Wochen ohne physischer Anwesenheit in der Schule gar nicht so leicht aufzubringen. Daher haben sich einige START-OÖ Stipis zu einem digitalen Learnathon getroffen, um gemeinsam am Samstag Vormittag einige Schulaufgaben zu erledigen.

Ein Learnathon besteht aus einer strukturierten Abfolge gemeinsamer, intensiver Arbeitsphasen und Aktivpausen. Zuerst beschrieben die Stipis ihre To-Do’s, die sie an diesem Vormittag erledigen wollten. Diese wurden in einem Dokument, welches für alle sichtbar war, gesammelt. So konnten alle Stipis immer im Auge behalten, welche Aufgaben sie noch zu erledigen hatten. Am heutigen Tag waren unter den To-Do’s jeweils ein Arbeitsauftrag für Chemie, Psychologie, Geographie und für Philosophiem und ein Stipendiat widmete sich einer Textinterpretation einer Kurzgeschichte. Die Stipis versuchten kurz abzuschätzen, wie lange sie wohl für die Erledigung einer Aufgabe brauchen würden.

Nachdem alle Aufgaben gesammelt wurden, begann auch schon die erste Intensivarbeitsphase, in welcher sie sich eine Stunde intensiv ihren Aufgaben widmeten. Nach einer Stunde wurden alle Stifte niedergelegt. Die Stipendiat*innen reflektierten kurz darüber, wie es ihnen mit den To-Do’s ging, und es konnten auch schon einige „dones“ verteilt werden. Nach einer 10-minütigen Pause ging es in die zweite Stunde intensiven Arbeitens. Am Ende wurde nochmal darüber gesprochen, ob die Stipendiat*innen den Zeitaufwand für die Aufgaben am Anfang des Tages richtig eingeschätzt haben. Das war nicht immer der Fall, doch das wird sich beim regelmäßigen Wiederholen des Learnathons sicher besser.

Alle Stipis waren sich am Ende einig, dass durch das gemeinsame Lernen, wenn auch „nur“ über Zoom, die Motivation und vor allem auch der soziale Druck steigt, seine Aufgaben fokussiert zu erledigen. Alle Stipis wollen weiterhin regelmäßig gemeinsame Learnathons veranstalten.

Deutsch-Workshop: Zusammenfassung

„Am Sonntag, dem 8. Novemver 2020, hatten wir einen Online-Deutschworkshop via Zoom. Mit unsere Lehrerin Sabrina Girlinger haben wir uns mit der Zusammenfassung beschäftig.

Es wurde von jedem Teilnehmer erbeten, vor dem Workshop eine Zusammenfassung zu schreiben. Diese wurden dann von unserer Trainerin korrigiert und somit konnte genau da geholfen werden, wo es Probleme gab.

Am Vormittag sprachen wir nochmal über die wesentlichsten Aspekte einer Zusammenfassung, wie den allgemeinen Aufbau oder das Herausfinden von den wesentlichen Teilen des Artikels. Zusätzlich wurde noch darauf hingewiesen, nicht über seine eigene Meinung zu schreiben und alles in eigene Worte verfassen.

Danach haben wir begonnen einige unserer Texte zu analysieren und zu verbessern. Dabei haben wir noch weitere Tipps bezüglich Formulierungen und Bedeutung der Operatoren bekommen.

Ich bin auch der Meinung, dass es sehr herausfordernd sein kann, den Text aufmerksam zu lesen und dann auf das wichtigste herauszufiltern. Dazu haben wir am Nachmittag einen Text bekommen und mussten dann das Gelernte in die Praxis umsetzen.

Auch wenn wir anfangs etwas technische Schwierigkeiten hatten, hat mir der Workshop sehr gut gefallen. Er war informativ, interessant und unsere Lehrerin hat alles bestens erklärt. In Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Sabrina Girlinger bedanken und ich bin mir sicher, dass wir das Gelernte, in den vielen Anwendungsbereichen der Zusammenfassung, nutzen können.“

Ein Bericht von START-Stipendiat Martin.

Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen

„Am Sonntag, den 01. November 2020, hatten wir einen sehr nützlichen Workshop zum Thema „Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen.“ Frau Mag. Karlsberger, Geschäftsführerin von Karrierefreude, arbeitet mit Unternehmen und leitet auch unterschiedliche Projekte. Sie hat als HR Managerin tausende von Bewerbungsunterlagen gelesen und mehrere Hundert Bewerbungsgespräche geführt. Heute durften wir von Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung etwas lernen.

Sie hat uns folgende Fragen beantwortet, die für unseren Alltag und unser Berufsleben sehr hilfreich sind:

  • Wie finde ich einen Praktikumsplatz?
  • Wann bewerbe ich mich für einen Praktikumsplatz?
  • Pflichtpraktikum vs. Ferialjob- Wie viel bekomme ich bezahlt?
  • Wie verfasse ich ein Mail?
  • Wie bespreche ich meine Mailbox?
  • Wie verfasse ich einen Lebenslauf?
  • Wie verfasse ich ein Anschreiben/Motivationsschreiben?
  • Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Unternehmen anruft?

Wir haben sehr ausführlich Antworten, wertvolle Tipps und Empfehlungen zu diesen Fragen bekommen, die sehr wichtig und nützlich sind. Nachdem Sie alle notwendigen Schritte mit uns durchgeführt hat, konnten wir mit Ihrer vorgefertigten Vorlage unsere Lebensläufe und Anschreiben schreiben. Am Ende des Workshops hatte ich einen moderneren und professionaleren Lebenslauf und eine perfekte Bewerbung für mein Berufspraktikum. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Mag. Karlsberger und Frau Wiespointner, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Es freut uns, dass wir diesen wertvollen Workshop hatten und wir konnten sehr viel mitnehmen.

Ein Bericht von Stipendiat Hafizullah Mohibi

LEGO-Roboter programmieren

Die START-OÖ Stipis trafen sich in den Herbstferien im Welios in Wels, um die Ausstellung „Superhirn“ zu besuchen und bei dem Workshop „LEGO-Roboter programmieren“ Einblick in die Welt des Programmierens zu bekommen.

Stipendiat*innensprecherin Samar berichtet:

Aufgrund der Covid-Maßnahmen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte das Museum besichtigen, während die anderen die Roboter programmierten. Meine Gruppe hat zuerst das Museum besucht. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten viele neue Sachen ausprobieren, wie beispielsweise unsere Stimmen verzerren oder mit einem Roboter Tischfußball spielen und wir versuchten auch eine Mondlandung zu machen. Leider ist keinem von uns eine sichere Mondlandung geglückt, doch zum Glück hat niemand von uns den Berufswunsch, Astronaut*in zu werden.

Beim Workshop begannen wir mit etwas einfachem, um zu wissen wie wir dann die etwas schwierigeren Aufgaben lösen können. Zuerst hat uns unser Workshopleiter Gabor erklärt, dass unser LEGO-Roboter 2 Motoren hat, und mit jedem Motor ein Rad angetrieben wird. Mit unserem Programm konnten wir daher für jedes Rad die Geschwindigkeit oder die Umdrehungen separat festlegen. Zuerst bekamen wir die Aufgabe, dass unser Roboter 70 cm geradeaus vorwärts, und 30 cm rückwärts fahren sollte. Indem wir auf beiden Rädern die gleiche Geschwindigkeit einstellten, fuhr unser Roboter geradeaus. Um rückwärts zu fahren, mussten wir eine negativen Wert für die Geschwindigkeit eingeben. Wir legten auch noch die Dauer fest, wie lange der Roboter den Befehl ausführen sollte. Dadurch fuhr er entweder weiter oder weniger weit. Im Laufe des Workshops fanden wir auch noch heraus, wie unser Roboter große Kurven fährt, und wie er sich am Stand dreht. Am Ende brachten wir sogar einen Sensor an, wodurch der Roboter Farben erkennen konnte. So konnte unser Roboter einer farbigen Linie folgen.

Ich konnte wieder einmal neue Erfahrungen sammeln. Ich war sehr begeistert von diesem Workshop, da ich mich das erste Mal mit dem Programmieren beschäftigt habe. Danke an unseren Paten, die es mir ermöglichen, neue Einblicke in mir unbekannte Gebiete zu erhaschen.

Auch Stipendiat Gul aus der 2. Gruppe stimmt mit Samar überein:

„Das Besuchen von Welios war sehr spannend, aber auch sehr lustig. Man hatte die Möglichkeit, den Legoroboter zu programmieren und unterschiedliche Aufgaben mit dem Roboter erledigen, welche ich sehr spannend und interessant gefunden habe. Danach konnte man auch durch das Museum gehen und verschiedene Sachen wie „wie erneuerbare Energie erzeugt wird“ oder woher diese Energie kommt, anschauen.
Danke an Anna und Verena für diesen tolle Workshop.“

Matheworkshop bei START-OÖ

„Am Samstag, den 24.10.20 gab es für uns, die START-OÖ Stipis, wieder einen sehr hilfreichen Mathe-Workshop. Nachdem die meisten von uns sich entschieden haben, die Themen Funktionen und Vektoren noch einmal von Herrn Entlicher erklären zu lassen, haben wir uns am Samstag intensiv damit beschäftigt.  Wir hatten die Möglichkeit, über alles was mit Mathe zu tun hat, Fragen zu stellen und unser Wissen über Mathe zu erweitern.

Wir bedanken uns alle beim Herrn Entlicher, der uns alles mit seinen eigenen und einfachen Methoden erklärt hat und der uns die tollsten Tipps über unsere Studien gegeben hat!

Wir haben viel Wissen und viel Spaß mit nach Hause genommen!“

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

Studienberatung bei START: Frauen in die Technik

Frauen in die Technik – das war das Thema bei der online Studienberatung von START. START-Stipendiat*innen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich informierten sich über die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge an der Johannes-Kepler-Universität Linz und der FH für Gesundheitsberufe Oberösterreich.

Die Studentinnen Christine und Viola räumen zuerst mit dem Vorurteil auf, dass Frauen nicht für technische Berufe geeignet wären. „Frauen in die Technik“ ist genau dazu da, um Frauen und Mädchen für technische Studienrichtungen zu motivieren. Denn schließlich haben Studien bewiesen, dass gemischte Teams aus Männern und Frauen am produktivsten sind.

Danach haben Christine und Viola den Unterschied zwischen einer Universität und einer FH erklärt, und haben einen Überblick über die verschiedenen Studienrichtungen gegeben. Es wurde unter anderem auf die Studienrichtungen Chemie, Physik, Mathematik, Mechatronik, Informatik, Kunststofftechnik, Medical Engineering, etc. eingegangen.

Dabei haben sie sich sehr viel Zeit dafür genommen, unsere Fragen geduldig zu beantworten. So wurde geklärt, dass Lehrveranstaltungen und Klausuren oftmals gar nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch stattfinden. Es wurde über Studienplatzbegrenzungen an der Uni und der FH gesprochen, die verschiedenen Programmiersprachen, die man im Studium lernt, Jobaussichten und vieles mehr, erklärt.

Danke an Viola und Christine und an das ganze Team von „Frauen in die Technik“ für den spannenden Vortrag. Ihr habt alle unsere Fragen sehr ausführlich beantwortet, und uns super weitergeholfen.

Unternehmensbesuch bei Constantia Flexibles – mal anders

Constantia Flexibles ist der größte österreichweite Sponsor von START und unterstützt dieses Schuljahr insgesamt 23 Jugendliche. Normalerweise besuchen die Stipendiat*innen ihre Förderer persönlich oder lernen diese bei ihrer Aufnahmezeremonie kennen. Da dies aktuell nicht möglich ist ,wurde ein Onlinemeeting in Zoom organisiert, das am 5.10 stattfand. Von Seiten Constantia waren Mag. Tanja Dreilich (CFO) und Mag. Thomas Schulz (VP Brand Management Group) bei dem Meeting dabei und haben sich Zeit für die START-Stipendiat*innen genommen.

Nach einer Vorstellungsrunde, wurde das Unternehmen vorgestellt und auf aktuelle Entwicklungen und Fragen eingegangen: Constantia Flexibles ist der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen. Unter dem Leitprinzip ‚People, Passion, Packaging‘ stellen die rund 8.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeschneiderte Verpackungslösungen an 39 Standorten in 16 Ländern her. START hatte in der Vergangenheit schon die Möglichkeit die beiden Stammproduktionswerke (Teich, Patz) in Niederösterreich zu besuchen und zu besichtigen.

Besonders intersessiert waren die Stipendiat*innen aus Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und Vorarlberg an den Maßnahmen, die Constantia im Bereich Umweltschutz und Arbeitschutz – vor allen in den Werken in anderen Ländern ausserhalb der EU umsetzt. Hier wurde uns versichert dass in allen Werken die gleichen Sicherheit- und Hygienestandards gelten, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten bzw. sogar überschritten werden.

Constantia Flexibles selbst hat sich zum Ziel gesetzt die 100%ige Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungslösungen bis 2025 zu gewährleisten. Diese Maßnahmen machen aber nur dann Sinn, wenn wir als Konsumenten auch die Verpackungen richtig recyclen und in die jeweils passenden Tonnen/Säcke werfen.

Auch die aktuellen Einschränkungen durch Corona waren ein Thema: so erfuhren wir, dass nachdem Constantia Flexibles Verpackungen für Lebensmitteln und Medikamente herstellt, das Unternehmen im Lockdown als systemrelevantes oder essentielles Industrieunternehmen definiertwurde. In den Werken wurde durchgängig produziert, während die Büromitarbeiter*innen überwiegend von daheim arbeiten konnten und können.

Wir bedanken uns für das wertschätzende Meeting und hoffen dass wir uns bald wieder „In Echt“ sehen können!



Legal Literacy Projekt Linz – Alltagswissen in Rechtsfragen

Was tun, wenn das Handy kurz nach dem Kauf kaputt geht? Was wenn ein gekauftes Produkt nicht die Voraussetzungen erfüllt? An wen wende ich mich bei Rechtsfragen und wie funktioniert das österreichische Rechtssystem eigentlich?

Diese und viele weitere Fragen beantworteten uns Katrin und Moritz vom Legal Literacy Projekt Linz. Die beiden an der JKU studierenden Jusstudierenden erklärten sich bereit, im Rahmen eines Workshops uns START Stipendiaten einen Einblick in das Rechtssystem zu geben. Dabei gingen Sie mit uns einige realitätsnahe Beispielfälle durch. Es ging um Themen wie Unfälle, Gewährleistung, Arbeitsvertrag und Straf- bzw. Zivilrecht. Selbstverständlich durften wir auch selbst Fragen stellen und den Workshop dadurch um unsere eigenen Interessensgebiete herum formen.

Besonders haben mir dabei die anschaulichen Rechtsfälle gefallen. Wir sind drauf eingegangen, was eigentlich passiert, wenn wir einen Unfall haben, wer dafür haftet. Welche Rechte wir haben beim Kauf eines Produktes, das nicht den Anforderungen entspricht und in diesem Fall auch auf den Unterscheid zwischen Gewährleistung und Garantie.

Mitnehmen kann ich auf jeden Fall, dass Recht teil unseres Alltags ist. Es handelt sich dabei um ein komplexes Feld, das uns alle Betrifft. Doch mit etwas Grundwissen und der richtigen Anlaufstelle kann man sich auch hier zurechtfinden.

Das Legal Literacy Projekt ist darauf ausgerichtet eben dieses Grundwissen zu vermitteln. Geführt wird dieses Projekt von Jusstudenten. Diese geben zwar keinen Verbindlichen Rat wie nur ein Anwalt es darf, doch können sie eben diese erste Anlaufstelle sein.

Vielen Dank für diesen spannenden Workshop!

Ein Bericht von Stipendiat Yusuf

Mein Praktikum bei der MIBA

Da ich in die fünfte Klasse gekommen bin, habe ich mir Sorgen um meine Diplomarbeit gemacht. Eine gute Diplomarbeit zu finden ist nicht leicht, aber Dank der Firma Miba haben mein Schulkollege und ich eine Chance bekommen, unsere Diplomarbeit bei dieser Firma zu absolvieren. Trotz Corona konnten wir mit unserer Diplomarbeit schon am 06. Juli anfangen.

Am Anfang haben wir uns mit den Projekt-Kosten beschäftigt. Da haben wir herausgefunden, wie nützlich dieses Projekt für die Firma sein kann. Danach haben wir unterschiedliche Analysen durchgeführt, durch die wir viel Neues erlernt haben. Ich habe immer gehört, wie es ausschauen wird, wenn man nach der Schule arbeiten gehen wird. Ich habe durch die Aufgaben ein echtes Bild einer Arbeit gesehen und es hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich denke, dass ich in meiner Arbeit sehr erfolgreich sein werde, weil ich mich jeden Tag auf die Arbeit gefreut habe.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Betreuer, Christian Brunmair, der uns immer geholfen hat. Auch ein Dankeschön an die Firma Miba, Bernhard Reisner und Andrea Dutzler, die uns ermöglicht haben die Diplomarbeit bei ihnen zu schreiben.

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz „aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….“ – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare „Rhetorik & Präsentation“, „Lerntraining“ und „Selbstsicher Deutsch sprechen“ statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar „Rhetorik“ mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare „Rhetorik & Präsentation“ mit Michael Traindt und Marina Ofner, „Gegen Diskriminierung & Rassismus“ mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie „Zeit-Balance“ mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

Mein Praktikum bei MathConsult

In der JKU im Sciene Park 2 habe ich mein Praktikum von 20. Juli bis 14. August bei der Firma MathConsult absolviert. MathConsult ist ein Forschungsunternehmen, das mathematikbasierte Lösungen für die produzierende Industrie und für Finanzinstitute entwickelt. Das Team besteht aus 25 Wissenschaftlern, die Abschlüsse in Mathematik, Physik und Informatik haben. Fast 50 Prozent von ihnen haben einen Doktortitel.

Während des Praktikums waren meine Aufgaben sehr spannend und abwechslungsreich zwischen dem intensiven theoretischen Teil, der in Form von Recherchen im Internet und dem Lesen des Fachbuches „Einführung in die Finanzmathematik“ war, welches die Firma mir angeboten hat, und dem praktischen Teil. Am Beginn habe ich mich mit dem Lesen der Unterschiede zwischen Fixed Rate Bond, Barrier Equity Option und Vanilla Equity Option beschäftigt. Danach habe ich den Begriff Volatilität gelernt. Was bedeutet Volatilität, welche Arten es davon gibt und wie berechnet man sie. Zum Berechnen konnte ich eine Formel implementieren und beim Excel eingeben. Das größte Thema während des Praktikums war der BRC (Barrier Reverse Convertible). Da habe ich gelernt, um welches Produkt es sich handelt, seine Merkmale und seine Funktionsweise. Mit der Hilfe von Fixed Rate Bond, Vanilla & Barrier Option konnte ich auch den BRC nachbauen und die Ergebnisse vorher und nachher vergleichen. Zuletzt hatte ich die Möglichkeit, alles, was ich in diesem Praktikum gelernt habe, in der Praxis (praktisch) einzusetzen. An vier bekannten Schweizer Firmen konnte ich sehen, wie sich die Kurve in Abhängigkeit von den Zinsen und der Barriere verändert hat.

Mir als Schülerin im Informatikzweig in der Schule hat dieses Praktikum sehr gefallen. Es eröffnete mir einen ganz neuen Horizont. Außerdem war es für mich sehr ideal, weil Mathematik und Informatik meine Lieblingsfächer sind und ich auch in der Zukunft etwas in diesem Bereich studieren und arbeiten möchte. Ich bedanke mich bei der Firma MathConsult für die Möglichkeit und ich kann ein Praktikum bei dieser Firma nur weiterempfehlen!

Ein Bericht von Stipendiatin Ebitsam.

Mein Praktikum im Magistrat Wels

Diesen Sommer hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum beim Magistrat der Stadt Wels zu absolvieren, worüber ich mich sehr gefreut habe. In den vier Wochen durfte ich die Dienststelle Kinderbetreuung unterstützen. Mein erster Tag fing am 13. Juli 2020 an.  Nach einem herzlichen Empfang fing ich auch schon mit der ersten Aufgabe an. Zu meinen Aufgabenbereichen zählten: allgemeine Bürotätigkeiten, die Pflege der Datenbank, Kinderverwaltung und die Recherche- und Informationsaufbereitung. Durch das Praktikum ist mir bewusst geworden, wie vielfältig und wichtig der Job in der Verwaltungsbehörde ist. Ich konnte durch meine Kollegen und durch meine Arbeit sehr viel Neues über die Tätigkeiten des Magistrats lernen. 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass mir dieses Praktikum sehr viel Spaß gemacht hat und ich sehr viel lernen konnte. Ich habe während meines Praktikums gemerkt, wie wichtig das Arbeitsklima und das Arbeiten im Team ist. Meine Kollegen waren alle sehr nett und haben mich sofort ins Team aufgenommen.     

Ein großes Dankeschön geht somit an das Magistrat Wels, welches mir diese Möglichkeit geboten hat. Ebenfalls bedanke ich mich bei meinen sehr netten Kollegen, die alle sehr geduldig mit mir waren und mir stets weitergeholfen haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Irma.

Mein Praktikum bei meiner Patenfirma EnergieAG

Diesen Sommer hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Energie AG Vertrieb GmbH in der Abteilung Business- und Industriekunden in Gmunden abzuschließen. Die erste Aufgabe, die ich bekommen habe, war die Bearbeitung der Mehr- und Mindermengen. Die Aufgabe war auf mich und auf die anderen drei Praktikanten/in verteilt und somit war die rasche Erledigung der Aufgabe möglich.

Außerdem hatte ich die Gelegenheit die Kundenberater zu Verkaufsgesprächen und Kunden zu begleiten. Das Erstellen von Excel-Listen und das Arbeiten im Word ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit gewesen.

Vielen Dank an das Business- und Industriekunden-Team der Vertrieb GmbH in Gmunden. Es war eine schöne Zeit mit euch, die leider zu schnell vergangen ist. Ich konnte viele tolle Erfahrungen sammeln und erste Berufsluft schnuppern.

Und natürlich den besten Dank an meine Paten der Energie AG für diese Möglichkeit und für die Geschenke, die sie mir von Linz nach Gmunden geschickt haben, es war eine schöne Überraschung.

Ein Bericht von Stipendiatin Rahma

Mein Praktikum in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Trotz der Covid-19-Pandemie hatte ich die Möglichkeit, einen Monat lang als Ferialpraktikant in der Raiffeisenlandesbank zu arbeiten. Am Montag, 13. Juli, fiel der Startschuss für den ersten Praktikantentag. Insgesamt 15 Praktikanten wurden an diesem Tag in der Raiffeisenlandesbank OÖ begrüßt. Ich durfte im Kundenservice als Assistent arbeiten.

Es ist wirklich interessant, die Bank von der anderen Seite zu beobachten. Ich war bis dahin immer nur als Kunde in der Bank, und ich dachte, dass die Angestellten immer dem Beruf entsprechend, ernst und seriös seien. Die Mitarbeiter hatten aber trotz der wichtigen Arbeit auch viel Spaß untereinander. Durch diesen Ferialjob habe ich sehr nette Leute kennengelernt, die mir geholfen haben, ein bisschen einen Einblick „hinter die Kulissen“ einer Bank zu bekommen. Meine Aufgabengebiete waren: allgemeine Assistenz, Telefongespräch mit Kunden, Postverteilung intern, Scanning und Ablage, Adressänderung, Versand diverser Dokumente an die Kunden, Unterstützung bei der Ablage von Kontoauszügen aus der Münzkasse.

Unsere Bank ist ein wichtiger Sponsor der Linzer Fußballmannschaft (LASK Linz), weshalb immer wieder neue Spieler zu uns gekommen sind, um ein Konto zu eröffnen. Da ich selbst für die LASK U18 gespielt habe und ein großer Fan des Teams bin, durfte ich dieses Jahr bei der Kontoeröffnung eines neuen Spielers aus Dänemark dabei sein und mich mit ihm ein bisschen unterhalten.

Ich bedanke mich bei der Raiffeisenlandesbank OÖ und bei Herrn Kobluk, unseren Bankstellenleiter, dass er mich trotz der Corona-Pandemie aufgenommen hat, und er ist immer dafür, dass mehr junge Menschen als Praktikanten aufgenommen werden sollen, damit sie auch ein bisschen Erfahrung in der Bankwelt sammeln können.

Ein Bericht von Stipendiat Mahdi

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier

„Am Montag, den 07. September 2020 trafen sich alle neuen Stipendiaten/innen im START-Büro in der Tabakfabrik. Gemeinsam wurde ein professionelles Video gedreht, welches bei der bevorstehenden Aufnahmezeremonie am 13. Oktober 2020 hergezeigt werden wird und zudem auf YouTube zu finden sein wird.

In dem Video durften alle Stipis etwas über sich erzählen und ihre Hobbys vorstellen. Dies war eine tolle Gelegenheit die anderen Stipis besser kennen zu lernen. Das Team, mit welchem wir das Video gedreht haben, war sehr nett und hat sich reichlich Zeit für jeden einzelnen genommen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Außerdem haben wir ein gemeinsames Mittagessen gehabt und zwischendurch Spiele gespielt. Es war schön anzusehen, wie sich alle Stipis verstanden haben, obwohl wir uns noch nicht lange kannten. Wir hatten tolle Unterhaltungen und es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Die neuen Stipis hatten gemeinsam einen großartigen Tag und freuen sich schon auf die kommenden Workshops und Bildungsseminare.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Philipp und Armin von AMAGO für die tolle Zusammenarbeit. Das Video wird, wie jedes Jahr, ein Highlight bei der Begrüßungsfeier werden.

Kennenlern-Tag bei START-OÖ

Wenn sich „alte“ und „neue“ Stipis das erste Mal treffen, dann kommt sicherlich Stimmung auf. So war es auch beim START-OÖ Kennenlerntag. Die „neuen“ Stipendiat*innen waren beim Eintreffen sichtlich nervös, jedoch legte sich diese Nervosität bereits nach wenigen Minuten.

Nach den ersten Spielen wussten die START-Stipendiaten auch schon einige Fakten voneinander, beispielsweise den Wohnort, die Schule, oder die Muttersprache. Dann ging es noch intensiver ans Kennenlernen. In Gruppen zu dritt oder zu viert wurden die Stipendiat*innen angehalten, ein Plakat pro Person zu gestalten. Zusätzlich bekamen sie die Aufgabe, ein Plakat zu zeichnen, auf welchem sie die Gemeinsamkeiten der Gruppenmitglieder darstellten. Diese Plakate wurden schließlich, nach der Stärkung mit köstlicher Pizza, vor dem Plenum vorgestellt.

Zum Abschluss folgte noch eine kurze Besprechung, in welcher unter anderem die Verhaltensweisen aufgrund der Covid-Pandemie besprochen und in Erinnerung gerufen wurden, vor allem in Hinblick auf die bevorstehende kalte und nasse Jahreszeit.

Der Tag war geprägt von vielen Spielen, viel Neugier und noch viel mehr Spaß. Der perfekte START in das neue Schuljahr!

Das Wandern ist der START-OÖ Stipendiat*innen Lust

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen trafen sich in den Sommerferien, um den Sonnstein zu erklimmen – und gemeinsam schafften sie das auch. START-Stipendiat*innensprecherin Samar, welche auch die Organisation dieses Tagesausflugs übernahm, berichtet:

„Am Samstag, den 29.8, fuhren wir mit dem Zug Richtung Sonnstein. Nach einigen Schwierigkeiten haben wir es doch noch geschafft den Weg zu finden.

Am Fuße des Berges begannen wir nun mit voller Motivation hinaufzuwandern. Nach langer Überanstrengung und einem ziemlich steinigen Weg, haben wir endlich die Spitze erreicht. Nachdem wir uns oben bei der Hütte gestärkt haben, ging es auch schon wieder bergab. Da wir zeitlich früher als geplant unten ankamen, verbrachten wir noch die restliche Zeit am See und warteten währenddessen auf den Bus.

Auch bei der Rückfahrt gab es wieder Komplikationen und Verspätungen, die uns aber nicht davon abhielten, die Wartezeit dennoch mit den anderen zu genießen. Da wir sehr viel Spaß hatten, fiel uns die Anstrengung des Tages kaum auf. Dennoch gingen wir alle erschöpft, aber auch mit einem guten Gefühl nachhause. Im großen und ganzen war der Tag ein voller Erfolg.“

Karminas soziales Engagement

„Ich engagiere mich ehrenamtlich gern bei den Kinderfreunden in Grein. Dabei machen mir besonders die Heimstunden sehr viel Spaß.

Wir sind eine kleine Gruppe von freiwilligen Mitarbeiter*innen, die Kinder betreuen. So können die Kinder während dieser Stunden miteinander spielen und so neue Freunde finden. Wir planen auch verschiedene Veranstaltungen, wie das Kino besuchen, kochen, malen, wandern und basteln.

Einmal haben wir zum Beispiel zusammen mit den Kindern Drachen gebastelt und versucht, sie steigen zu lassen. Zuerst malten wir die Drachen bunt an und dann gingen wir nach draußen, um diese zu heben. Jedoch ging der Wind leider nicht. Während diesen zwei Stunden dürfte ich die Kinder beim Malen helfen und auch mit ihnen spielen.

Nicht nur die Kinder haben in diesen 2 Stunden sehr viel gelacht, sondern auch ich konnte viel lernen und mein Tag wurde durch die Kleinen erhellt. Ich warte immer sehnsüchtig auf das nächste Treffen mit den Kindern. Einerseits kann ich meine alltäglichen Probleme für zwei Stunden auf die Seite liegen, andererseits muss ich in dieser Zeit auch Verantwortung für die Kinder übernehmen.

Zusätzlich habe ich die Schriftführung bei den Kinderfreunden übernommen, wodurch ich noch ein wenig mehr Verantwortung bekommen habe. Das freut mich sehr.

Richtig gut zeichnen…

…kann START-Salzburg Stipendiat Maisam Taheri. Das hat er schon mehrfach auf seinem Youtube Channel INGEI und mit seiner Ausstellung anlässlich der START-Salzburg Begrüßungsfeier 2018 unter Beweis gestellt. Jetzt gibt er sein Wissen im Rahmen eines Workshops weiter. In „Zeichnen für Anfänger*innen“ erklärt er Material, Techniken, Tricks und Motive.

Hana: Ich fand das Programm „Zeichnen mit Maisam“ richtig gut. Er hat am Anfang erklärt, welche Materialien wir brauchen. Danach haben wir gelernt, wie man ein Auge, eine Nase oder einen Mund zeichnet. Obwohl er davor noch nie unterrichtet hat, hat er alles sehr gut erklärt.“

Samar: „Am Samstag Vormittag fuhren die Stipis aus OÖ nach Salzburg, um dort gemeinsam mit den Stipis aus Salzburg Zeichnen zu lernen. Maisam der mehrmals erwähnte er sei kein Lehrer und es wäre sein erstes Mal hat es dennoch sehr gut gemacht. Er erklärte uns erstmal verschiedene Zeichentechnicken die es gibt. Danach haben wir auch gleich schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir sollten so gut wie möglich ein Auge zeichnen, damit er so sehen kann wie fortgeschritten wir seien. Dann besprachen wir wie man am besten beginnen sollte und welche Technik man anwenden sollte. Nach vielen hilfreichen Erklärungen und Tipps, war der Workshop auch schon zu Ende.
Da wir OÖer nicht ständig die Gelegenheit bekommen in Salzburg zu sein, bekamen wir eine  kleine Führung von den Salzburger Stipis. Zuerst führten sie uns durch den Mirabellgarten bis hin zur Altstadt, wo wir dann bei den Gurken ein Frozen Joghurt aßen und die schöne Aussicht genießen konnten.
Ich finde der Workshop war sehr gelungen und ich konnte mir sehr viel mitnehmen. Ich werde definitiv seine Tipps anwenden und ich bedanke mich bei Maisam für den tollen Workshop und bei Rohullah für die coole Führung durch Stadt. „

Maisam Taheri – INGEI on Youtube

Maisam Taheri on INSTAGRAM

Ivys Engagement in der Kirche

„Als Mitglied des Ried International Choir der Church of Pentecost singe ich mit dem Chor in der Kirche und bei anderen Veranstaltungen, zu denen wir eingeladen sind. Das macht mir immer viel Spaß, und Musik ist eine tolle Art, Menschen Freude zu schenken.

Ich bin auch einer der Veranstalter eines Gospel-Art-Programms namens SOL Praise. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr im August statt und wird seit drei Jahren durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung laden wir Menschen aus ganz Österreich ein, für Lobpreis, Choreographie, Poesie und Drama.

Ich bin auch der Sekretär der Kirche, wo ich die Aufgabe habe, die Aktivitäten der Kirche in diesem Jahr zu dokumentieren. Durch diese Aufgabe kann ich noch mehr Verantwortung in meiner Gemeinde übernehmen.

Ich helfe gerne in der Kirche mit, weil es mir die Möglichkeit gibt, verschiedene Fähigkeiten für die Zukunft zu erwerben. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, in einer Gemeinschaft zu sein und für andere Personen Gutes zu tun.“

Ein Bericht von Stipendiatin Ivy

Jugend & Politik // Gespräch mit Peter Filzmaier

START-Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Wien und Oberösterreich hatten die tolle Möglichkeit sich in einem online-Meeting mit dem Politikwissenschaftler Peter Filzmaier zum Thema „Jugend und Politik“ auszutauschen.

Zu Beginn hielt Herr Filzmaier einen Vortrag über das Wahlverhalten von Jugendlichen, Pro und Contra Wahlrecht ab 16 und die Frage ob sich Politik und Jugend nicht verstehen. Es ging auch um die Unterschiede in den Interessen der Altersgruppen, politische Bildung an Schulen und das österreichische Wahlrecht. Nach diesem spannenden Input konnten Fragen gestellt werden und es wurde diskutiert.

Wir bedanken uns bei Herrn Peter Filzmaier, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und bei Frau Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für die Vermittlung dieses Workshops!

Hier Statements unserer Stipendiat*innen zu diesem Workshop:

Mir hat es sehr gut gefallen. Wir konnten über Themen sprechen, über die wir in der Schule, wie im Meeting gesagt, zu wenig informiert werden. Herr Filzmaier war sehr sympathisch und er war auch gut zu verständlich. Außerdem konnte man viel dazulernen wie etwa, dass wir 16 bis 18-Jährigen nur 3% der Wahlberechtigten ausmachen. Im Großen und Ganzen fand ich es sehr interessant und lehrreich.

(Ayca)

Das Meeting mit Politologe Peter Filzmeier war interessant. Ich habe neue Sachen dabei gelernt, die ich vorher nicht wusste oder es mir anders vorgestellt habe, wie zum Beispiel, dass sich laut Umfragen nur ca. jede/r 10. Sehr für Politik interessiert. Was das Thema Politik und Jugend betrifft, denke ich, dass immer noch nicht genug getan wird. Zum Einen sollte qualitative politische Bildung für alle Jugendliche aus allen Schultypen ermöglicht werden. Zum Anderen spielt die Transparenz der Unterrichtenden im Hinblick auf ihre eigenen politischen Ansichten eine wichtige Rolle.

(Jian)

Der online Workshop mit dem Politik-Experte Peter Filzmaier sprach großartige Themen an. Eines davon ist wie wertvoll die Stimmen der Jugendlichen zählt. Er nannte einige Fakten, die für mich sehr überraschend waren. Politische Bildung finde ich essenziell in unserer Gesellschaft, da in einer Demokratie jede/r BürgerIn auch eine gewisse Verantwortung hat. Sein Humor und seine Offenheit gestalteten das Gespräch spannend. Danke für den Workshop!

(Shehab)

Der Workshop ,,Jugend und Politik” hat mir ein Bild in die Politik geschafft, das ich noch nie von der Sichtweise erfahren habe. Ich fand den Inhalt sehr klar und informativ. Außerdem haben mir die ausführlichen Antworten auf unsre Fragen sehr gefallen. Überdies war der Workshop sehr interessant und konnte mir viele offene Fragen beantworten. Wie zum Beispiel warum es kein eigenes Fach „politische Bildung“ in der Schule gibt.

(Mariam)

Das war einer meiner Lieblings-Online-Workshops! Es hat mir große Freude bereitet mit Herrn Filzmaier über die österreichische Politik diskutieren zu dürfen & von ihm viele spannende Informationen zu bekommen!

(Adham)

Sprühen ist angesagt! – START-OÖ im Mural Harbor

Graffitis kennt jede*r, doch was steckt dahinter? Was ist so faszinierend daran? Und wo kommt die Kunst her? Kunstinteressierte START-OÖ Stipis versammelten sich im Mural Harbor um über Kunst, Geschichte und Graffitis zu lernen und Ihre eigenen Werke zu sprühen, mit Sicherheitsabstand natürlich!

Das Mural Harbor ist ein besonderer Ort für Kunstbegeisterte. Künstler*innen aus der ganzen Welt durften in Linz, auf Ihre eigene Art und Weise, eine Spur hinterlassen. Michael Url kennt sich mit diesen Spuren aus, ob Pinselstrich oder aus der Sprühdose und begann daher den Workshop zuerst mit einer Tour durchs Haus. Von wiederverwerteten Sprühdosen über eingeschnittene Pinsel, von einem kleinen Blatt Papier über eine gestaltete Wand bis hin zu einem ganzen Geschoss, aus all dem wurden Kunstwerke und jedes einzelne dieser Kunstwerke hat eine Geschichte. Einige davon durften wir erfahren. In ein Kunstwerk durften wir sogar hineinsteigen und ein Teil davon werden! Ein anderes Kunstwerk war sogar so gestaltet, dass es Teil von unserer Dimension wurde. Mit der richtigen Brille natürlich.

Nachdem wir die Kunst anderer gesehen haben, war die Zeit gekommen unsere eigene Kunst zu entwerfen. Doch bevor wir Sprühen konnten, mussten wir noch einiges lernen.

Wo kommt Graffiti her? Wann hat es angefangen? Ist es überhaupt legal? Diese und weitere Fragen wurden in der Einführung von Michael beantwortet. Die Hintergründe sind vielseitig und spannend, öffentliche Meinungen so gespalten und vielfältig wie die Szene selbst.

Noch etwas wissen über Farblehre und typischen Merkmale von Graffiti und schon ging es für uns an die Vorbereitungen. Auf einem Papier zeichneten wir, was sich später groß auf der Wand zu sehen sein sollte und dann war es auch endlich soweit!

Alle Stipis haben mit dem erlernten Wissen ein Kunstwerk an die Wand gebracht. Die Kunstwerke werden nicht ewig an der Wand bleiben, doch werden wir uns sicher alle an diese Erfahrung erinnern können!

Ein Bericht von Stipendiat Yusuf

Umweltschutz bei START-OÖ

Am Samstag trafen sich in der Tabakfabrik engagierte START-OÖ Stipis, um sich mit Ulrike Singer vom Klimabündnis Oberösterreich über das Thema Umweltschutz zu unterhalten.

Die Workshop-Leiterin legte dabei den Fokus auf Klimaveränderungen in Österreich, die sich vor allem durch schwindende Gletscherzungen bemerkbar machen. Obwohl es in letzter Zeit einige Fortschritte hinsichtlich dem allgemeinen Umweltbewusstsein gab, ist unser Land weiterhin Spitzenreiter in Sachen Bodenverbauung bzw. Fleischkonsum.

Auf die komplexe Theorie folgte die praktische Anwendung. Die Stipis krempelten ihre Ärmeln hoch, nahmen sich jeweils eine Zange sowie ein Müllsackerl, und gingen an der wunderschönen Linzer Donaupromenade Müll aufsammeln. Denn die meisten Linzer legen ihren Müll zwar brav in die dafür vorgesehenen Tonnen, jedoch gibt es leider zahlreiche Umweltsünder. So fanden wir lauter Glasflaschen oder Plastikgeräte in der Wiese einfach herumliegen.

Unser Einsatz erfolgte trotz Regen – auf jedem Fall bis zu dem Zeitpunkt als das anfängliche Nieseln zu einem Monsun wurde und das Regenwasser uns bis zu den Knöcheln reichte. Trotz all dessen war es ein besonders informativer Vormittag gewesen und eine Gelegenheit für mich sich mit den anderen Stipis zu treffen.

Ein Bericht von Thupten Dergey

Die Spaltung der Gesellschaft

Verschwörungstheorien und Fake News in sozialpolitischen Krisenzeiten

Gerade in Krisen entstehen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien und Fake-News, die vor allem die Online-Welt zu dominieren scheinen. Im Rahmen des Workshops „Die Spaltung der Gesellschaft“ mit Sapere Aude (Verein zur Förderung der Politischen Bildung) wurde ein Überblick zu Verschwörungstheorien und Fake-News und ihren Funktionsweisen gegeben.

Mithilfe von 2 Übungen wo es darum ging Nachrichten von Fakenews, und Fakenews von Verschwörungstheorien zu unterscheiden, diskutierten wir über Meinungsfreiheit, alternative Fakten und wies man versuchen kann Verschwörungstheorien zu entkräften. Wir lernten eine Organisation kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Verschwörungstheorien zu widerlegen: https://www.mimikama.at/

Als Hausaufgabe bekamen wir den Auftrag unsere „Lieblingsverschwörungstheorie“ zu finden und zu analysieren. Vielen Dank an Hermann und Raphaela von Sapereaude für den gelungenen Workshop.

Der Workshop war sehr nützlich. Manche Begriffe wusste ich nicht was sie bedeuten, aber durch den Workshop ist mir alles klar geworden. Persönlich interessiere ich mich nicht an Politik, aber in diesem Workshop wurde auch politisch diskutiert, die sehr interessant waren. Allgemein sehr guter Workshop. 

Farzana

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Die Spaltung der Gesellschaft“ sehr informative und interessant. Während dem Vortag haben wir einige Aufgaben bearbeitet und nach dem Informationsgehalt zwischen Fake und Wahr entschieden. Zudem haben wir die Begriffe wie Fake New und Verschwörungstheorien klar definiert. Ich freue mich auf weitere Vorträge mit dem Stipis aus den anderen Bundesländern😊.

Fatma

Er war ziemlich interessant und informativ. Vor allem waren die Diskussionen nach den Aufgaben sehr spannend. Eine meiner Lieblingstheorien ist die, in der gesagt wird, dass Bill Gates der Teufel wäre, weil der Code seines Namens oder so 666 ergibt und somit er ein Teufel ist :“)

Shahed

Können wir öfter solche politische Workshops haben? Es war wirklich heute interessant.

Suliman

Davids Ausarbeitungen und Überlegungen

1 .Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Erde ist flach

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

• Falsche Faken aufgrund mangelndem Wissens
• Subjektive Interpretation
• Es gibt einen Guten und einen Bösen (auch gerne genannt: das System)

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

Wenn man ans Meer geht und man mit einem Fernsichtglas ein fast am Horizont verschwundenes Schiff anschaut, und der Boden vom Schiff ist nicht mehr sichtbar ist die Theorie falsch, falls es sichtbar sein sollte, ist sie richtig.
Man könnte auch mit Brückenbauern von Kilometerlangen strecken reden und fragen ob sie die Erdkrümmung mit einbeziehen (müssten sie schon)

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

Mit Fakten argumentieren bringt wie besprochen oft nichts, daher kann man nur versuchen der Person ein sicheres Gefühl zugeben, indem man die Person und ihre Meinung respektiert und wertschätzt, sodass die Person den Zwang verliert Recht haben zu müssen und seine Meinung zu „verteidigen“. Man muss die Person also dazu bringen sich zu öffnen, sodass man dann auf die Person einreden kann und deren Sicht öffnen.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

Wie gesagt, die Person und ihre Meinung respektieren, sodass man auf einer guten Basis miteinander über alles offen und ehrlich sprechen kann.

Ebrus Ausarbeitung und Überlegungen:

1. Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Adrenochrom-Verschwörungstheorie Laut dieser Theorie gibt es satanistische Sekten, die Kinder entführen und foltern, um aus ihnen das Blut mit dem Adrenalin abzuzapfen. Das Blut trinken sie dann im Glauben, dass sie dadurch langsamer alt werden. Vor allem die Hollywood-Elite wird mit dieser Theorie verbunden.

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

* Hört sich an wie der Plot eines Krimi-Films.
* Kinder, die zum schwächeren Glied der Gesellschaft gehören, sind involviert.
* Erfolgreiche Menschen, in dem Fall die Hollywood-Elite, werden verteufelt.

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

1.Recherchieren und herausfinden, wie sich diese Theorie gebildet hat.
2.Einen Detektiv/in einstellen, der/die das alles macht.
3.Ein Hollywood-Star werden und sehen, ob da was dran ist.
4. Einen Hollywood-Star als Freund haben und spontan nachfragen.

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

1. Jemanden finden, der Fakten besser in Sätze verpacken kann.
2. Qualitativ hochwertige Artikel, die das Gegenteil aussagen, finden und zeigen.
3. Den/die Freund/in mit Fragen ausquetschen, bis er/sie einsieht, dass die Theorie völliger Schwachsinn ist.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

1. So tun, als würde ich ihm/ihr glauben und nachfragen.
2. Ab und zu Gegenargumente einwerfen und sehen, wie er/sie reagiert. 3. Taschentücher und Schokolade bereithalten, wenn es zu einer hitzigen Diskussion kommt.

Limonistollen – Zeitgeschichte im Luftschutzkeller

Am 07.06.2020 besichtigten einige der START-OÖ Stipis einen Teil der Luftschutzbunker unter Linz. Neben interessanten Geschichten und Fakten über die Stollen, konnten die Stipis auch einen persönlichen Eindruck über die damaligen Geschehnisse unter der Erde sammeln.

Nachdem wir eine kurze Einführung in das Thema und allgemeine Informationen über die Stollen erhalten hatten, durften wir die Stollen betreten. Mit warmer Kleidung, Taschenlampen und Helme ausgerüstet, besichtigten wir die mal breiteren und oftmals auch sehr schmalen Räume und Gänge unter der Erde. Die Stollen wurden anfangs für die Bier- und Weinlagerung genutzt und im Laufe des 2. Weltkrieges von Häftlingen und Sklavenarbeitern zu kilometerlangen Bunkern ausgebaut, um der Bevölkerung Schutz von Luftangriffen zu bieten.
Durch die Geschichten und Erzählung unseres Guides, konnten wir uns sehr gut vorstellen, wie sich die Menschen nach dem Ertönen des Warnsignals vor einem bevorstehenden Luftangriff in den Bunkern gefühlt haben müssen.

Einige Statements der TeilnehmerInnen:

„Ich fand es sehr interessant einen Einblick in die Geschichte zu bekommen und dadurch konnte ich mir besser vorstellen, wie es den Leuten damals ging. Es ist nur schade, dass die Limonistollen nicht geschützt sind.“ – Rahma

„Es war eine kleine Reise in die Geschichte der Stadt Linz und wie wichtig waren die Limonistollen, als ein Luftschutz von allen möglichen Luftangriffe. Schritt für Schritt dachte ich an die Menschen (Häftlinge), die dort unter unmenschliche Bedienung gearbeitet haben und wie schwierig es war damals die Zeit für die Bevölkerung der Stadt und es war so interessant, wie sie das Sand von der Arbeit (Graben) benutzte, um Siedlungen zu bauen. 
Als wir dann raus gingen und unser Ausflug endete, kniete ich an der Ein/Ausgang aus Respekt und leid was die Menschen die dort starb und alle unschlüssige Menschen, die mitmachten müssen. 
Und schließlich werde ich den arabischen Spruch dazu sagen ,,Wer von der Vergangenheit nicht lernt, wird denen die Zukunft nicht erbarmen“ – Elias

„Es war ein sehr schöner Tag, endlich hatte ich einen Grund nach Linz zu fahren und die anderen Stipis nach so einer langen Zeit wieder zu sehen. Ich habe vorher gar nicht gewusst, dass einen Limonistollen gibt und was das überhaupt ist. Der Limonistollen ist ein Kilometer langen Keller, der im zweiten Weltkrieg von den KZ-Häftlingen zu Luftschutzstollen gebaut wurde. Wir haben ein paar Einblicke bekommen wie die Leute damals diesen Keller unter sehr schweren Umständen gebaut haben und wie die Leute damals dort gelebt haben. Ich finde es wichtig, dass man über solche Derartiges Bescheid weiß und es nicht in die Vergessenheit gerät, so können wir verhindern, dass es nicht noch einmal passiert. Rassismus spielt noch heute eine große Rolle und wie damals Martin Luther King einmal sagte“ I have a dream“ habe ich auch einen Traum und zwar, dass es irgendwann keine Rolle spielen wird, welche Herkunft, Religion oder Hautfarbe man hat.“ – Sharifa

„Mir hat die Führung durch die Limonistollen sehr gut gefallen, da man selbst sehen konnte wie es damals war und unter welchen Umständen man früher leben musste. Außerdem haben wir gelernt, dass sogar Kinder in diesen Stollen geboren wurden, was für mich persönlich sehr schockierend war.“ – Samar

„Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie die Menschen damals gelebt haben. Vor allem, dass Menschen per Radio und einem Kuckuck, der darüber gespielt wurde, über die kommenden Bombenanschläge der Amerikaner informiert wurden. Allein die Vorstellung, dass in so einem Bunker mehr als 2000 Menschen gelebt haben, ist kaum vorstellbar und die Dame hat das sehr anschaulich übermittelt. Ich habe gelernt, dass sich 14 Km an Bunkeranlagen unter Linz befinden und wo diese sind. Auch interessant war, dass OÖ als Luftschutzbunker des 3. Reiches gesehen wurde, bis die Amerikaner in den Krieg eingestiegen sind. Außerdem habe ich nicht gewusst, dass OÖ bzw. Österreich früher Teil des Urmeeres war und sich daher Sandstein unter der gesamten Region gebildet hat, der beim Bau der Bunker abgetragen und für Wohnungsbau verwendet wurde.“ – Yusuf

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Online-Vorbereitungskurs für die Mathematik-Matura

Die START-OÖ Maturant*innen nutzten das Wochenende vor der Zentralmatura, um die letzten offenen Fragen für die Mathematikmatura in einem zweiteiligen Vorbereitungskurs zu klären. Am Freitag, den 22. Mai, stellte unser Mathematiklehrer Herr Entlicher speziell für die Stipendiat*innen eine Probematura zusammen, anhand welcher auch der Ablauf der Matura besprochen wurde. Am Samstag, den 23. Mai, ging Herr Entlicher nochmal anhand unzähliger Beispiele auf verschiedene Teil A und Teil B Problemstellungen ein.

Wir bedanken uns bei unseren Paten und Förderern, die alle Vorbereitungskurse in den letzten Wochen ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Entlicher, welcher uns bereits die letzten Monate mit regelmäßiger Gruppennachhilfe durch die Welt der Mathematik führte!

Jetzt sind wir bestens vorbereitet, die Matura kann kommen!

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein „offline“ Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück „Biedermann und die Brandstifter“ vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

START-OÖ bereitet sich auf die Englisch-Matura vor

Wir – START-OÖ Maturant*innen- haben einen 2-tägigen online Kurs im Fach Englisch gehabt. Wir beschäftigten uns also an zwei Sonntagen, den 10. und 17. Mai, den ganzen Tag intensiv mit den Inhalten der Englisch-Matura. Jeder von uns bereitet sich schon langsam auf die immer näher rückende Matura vor und wir haben uns gern Zeit für diese Möglichkeit genommen.

Am Anfang des ersten Termins haben wir uns vorgestellt, die Kursleiterin kurz kennengelernt und dann haben wir direkt losgelegt mit den ersten Aufgaben. Da die Meisten schon Profis sind, in Sachen wie die Matura überhaupt ausschaut, haben wir nicht viel Zeit verbracht, uns die einzelnen Teilgebiete der Zentralmatura ausführlicher erklären zu lassen, sondern haben direkt mit den Übungen geSTARTet 😉.

Wir haben viele Übungen in den Bereichen „Listening“, „Reading“ und „English in use“ gemacht, die auch bei der Matura eine wichtige Rolle spielen werden. Michellle – die Kursleiterin – hat uns danach die Textsorten nochmal präsentiert und erklärt. Wir sind früher als geplant fertig geworden, und somit hat jede/er von uns kurz sagen können, wie es für sie/ihn war und woran man am besten üben sollte, damit es gut sitzt bei der Matura.

Beim zweiten Termin haben wir uns dann noch intensiver mit dem Schreiben von Texten beschäftigt. Wir haben auch selber Texte zu verschiedenen Themen geschrieben, für welche wir dann auch direkt Feedback bekommen haben. So konnten wir noch einige Fehler ausbessern, und sind jetzt bestens gerüstet für die Matura.

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

Deutsch Maturavorbereitung bei START-OÖ

Am 9. und 16. Mai fand über Zoom der zweiteilige Deutsch Maturavorbereitungskurs statt. Den ersten Kurstag beschäftigten wir uns mit den verschiedenen Textsorten und Fr. Girlinger versuchte uns alle Fragen so gut wie möglich zu erklären. Wir entdeckten dank Fr. Girlinger „Padlet“, ein Schreibportal, indem jede/r sich äußern kann. Wir nutzten dieses um, während des Kurses Einleitungen, Schlüsse und Argumente zu verfassen. Am Ende des ersten Kurstages bekam auch jeder eine Hausübung, die er für den zweiten Kurstag vorbereitete.

Am zweiten Kurstag beschäftigten wir uns mit den Hausübungen. Über Padlet kommentierte jeder einzelne von uns den Text und gab Verbesserungsvorschläge. Im Anschluss half Fr. Girlinger jeden Text individuell grammatikalisch und auf Rechtschreibung zu verbessern.

Im Großen und Ganzen war der Workshop sehr informativ und hilfreich. Ich fühle mich nun in allen Textsorten sicher und bereit für die anstehende Matura.

Ein Bericht von Stipendiatin Nadin

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Online Mathematik-Nachhilfe bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipendiat*innen treffen sich jede Woche mit unserem Mathematiklehrer Herrn Entlicher online, um verschiedene Themen zu vertiefen. Es wurden bereits die Themen Wahrscheinlichkeit, Funktionen und Trigonometrie behandelt. So kann die Zeit des digitalen Lernens optimal genutzt werden, um vergangene und vielleicht schon etwas in Vergessenheit geratene Stoffgebiete zu wiederholen und zu festigen. Somit sind die Stipendiat*innen bestens gerüstet, sobald die Schulen wieder öffnen.

„Wir haben uns diese Woche mit dem Thema Funktionen beschäftigt und einige Beispiele dazu gemacht. Ich fand es sehr gut, da man vieles vergisst, wenn man ein Thema lang nicht mehr gemacht hat. Auch Herr Entlicher hat uns alle Aufgaben sehr gut erklärt.“

Stipendiatin Samar

Verein Springboard spendet dringend benötigte Laptops

In Onlineschooling-zeiten können derzeit leider nicht alle Schüler*innen gut am Unterricht teilnehmen, weil ihnen die technische Infrastruktur dafür fehlt.

Alle START-Stipendiaten erhielten zu Beginn ihres Stipendiums einen Laptop mit Drucker und Software und können daher an Onlinekonferenzen teilnehmen. Dieser Laptop ist aber oft der einzige im Haushalt und auch die Geschwister verwenden ihn um zu recherchieren, Aufgaben zu senden und zu erhalten und am Onlineunterricht teilzunehmen.

Daher freuten wir uns umso mehr, dass uns vom Verein Springboard Unterstützung in Form vom gebrauchten Laptops angeboten wurde. Dank dieser Unterstützung konnten 8 kinderreiche Familien in Wien, Oberösterreich und Salzburg mit einem internetfähigen Laptop mit Webcam unterstützt werden.

Vielen Dank!

Liebe Spender!
Der Laptop ist angekommen. Auf dem Bild sieht man mein Bruder Aziz, ich hab deswegen ein Bild von ihm gemacht, weil ja auch die Post auf seinem Namen kam, ich hoff das ist kein Problem. Den Laptop bekommt natürlich auch mein anderer Bruder, der auch Aufgaben online schicken muss.
Jedenfalls, vielen lieben Dank!
Liebe Grüße

Familie Hassan

“Danke vielmals für den Laptop, den Sie mir gegeben haben. Ich habe mich sehr gefreut, als ich den bekommen habe. Ich wollte immer einen Laptop haben, damit ich meine schulische Aufgaben ordentlich erledigen kann und gerade jetzt in dieser Situation brauche ich das Gerät am meisten, weil wir all unsere Hausübungen und Schulübungen Online machen müssen. Danke nochmal!

Familie Hosseini

Ich bin Hossain und ich bedanken mich  bei Start Peronlich das sie mich geholfen haben ein Laptop zu haben damit ich meine Schule Aufgaben leichter mit mehr Konzentration machen kann ……
Nachricht von Bruder von Hossain: Endlich haben wir ein zweites Laptops. Ich freue mich sehr, weil jetzt ich mehr Konzentration an meinen Arbeiten haben kann, weil bis vorher sollte ich meine Laptop mit meinen Geschwistern teile. Aber heute haben wir zwei Laptops uns so gehen unsere Arbeiten besser und schneller als davor. Daher bedanken meine Geschwister und ich bei Start und bei denen, die uns geholfen haben, einen neuen Laptop zu bekommen.

Familie Rezaee

Wir haben gestern den Laptop bekommen. Jetzt können meine Schwester und ich gleichzeitig am Laptop lernen, ohne das wir einander stören und das lange Warten müssen wir beide nicht mehr. Meine Schwester’s Lieblingsfächer sind Deutsch und Mathe. Da sie meistens in Deutsch Recherchen machen muss, braucht sie meistens den Laptop. Und weil sie sich in Mathematik nicht so gut auskennt, muss sie sich Lernvideos auf YouTube anschauen. Nachdem wir den Laptop bekommen haben, können wir jetzt problemlos lernen.

Familie Issa

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für das Laptop. In einer Situation wie diese, wo wir einen Laptop dringend gebraucht haben, durch ihre Unterstützung haben wir jetzt einen bekommen. Vorher haben wir ein Laptop zu fünft geteilt und oft war das Problem, dass ein paar von uns gleichzeitig Online Unterricht gehabt haben. Mit dem zweiten Laptop Können wir jetzt uns besser organisieren. Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die dies alles finanziell unterstützt haben, und vor allem bedanke ich mich bei Verein SpringBoard, die das alles ermöglicht haben. Vielen Dank!

Familie Miakhel

Ich habe mich auf den Laptop sehr gefreut. Die Aufmerksamkeit und Sorgen, die aus eurem Geschenk sprechen, übetreffen den Wert der Sache selbst. Ich kann mich glücklich schätzen, ein so gutes Gerät zu erhalten, dass ich es in dieser schwierigen Situation am meisten brauche.  Vielen Dank!

Sarah

Wir haben gestern das Laptop bekommen und wir möchten uns bei Ihnen dafür bedanken. Ich habe meine Schwester damit überrascht und sie hat sehr gefreut, vor allem weil sie nicht mehr so lange warten muss, bis sie ihre Arbeitsaufträge erledigen kann. Da sie sehr viele Aufgaben online z.B. per Teams erledigen muss, hat sie den Laptop am meisten gebraucht. Somit können wir alle problemlos lernen. Ich möchte mich nochmals bei Sponsoren, die das ermöglicht haben, bedanken!

Neni

Im Namen meiner Familie möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für die tolle Unterstützung bedanken. Mein Bruder weiß dieses Geschenk zu schätzen. Danke, dass Sie ihm dabei halfen, die technischen Problemen, die beim Homeschooling auftauchen, zu bewältigen. Seine schulische Leistung wird hoffentlich zeigen, dass er diese Hilfe verdiente.

Familie Aljazzar

My Revolution! – Meine Forderungen für eine bessere Welt

Am Samstag nahmen START-Niederösterreich und START-Oberösterreich gemeinsam bei einem Online-Workshop namens ‚My Revolution‘ vom Verein Südwind teil. Zentrales Thema war dabei der Mauerfall 1989 und die Forderungen der Menschen im damaligen Ostblock, wie beispielsweise die Reisefreiheit und andere Bürgerrechte.

In diesem Zusammenhang haben wir uns gefragt, welche politische Protestmethoden es geben kann, und wofür Menschen heute im Jahr 2020 auf die Straßen gehen. Bei der Gruppendebatte zeichneten sich hierbei einige wesentliche Problemthemen ab:

  • Diskriminierung (Sexismus und Rassismus)
  • Umweltverschmutzung und Klimawandel
  • Menschenrechtsverletzungen weltweit (Völkermord, Flucht)

Danach haben wir in Kleingruppen darüber geredet, wie wir die heutige Welt verändern würden und welche Gesetzte in Kraft treten müssen, um unseren Forderungen nachzugehen. Wir fragten uns, wie eine „bessere“ Welt in 10 Jahren aussehen könnte und was man dafür tun könnte.

Man könnte zum Beispiel …

  • die Öffi-Ticketpreise reduzieren, um den Verkehr zu reduzieren, sodass wir die Umwelt schonen.
  • die Arbeitsbedingungen vor allem im Bereich Textilien freundlicher gestalten sowie globale Supply Chains insgesamt nachhaltiger ausbauen, sodass in Ländern wie Bangladesch Arbeitskräfte nicht ausgebeutet werden.
  • Institutionen schaffen, die weltweit die Einhaltung der Menschenrechte kontrollieren und gegebenenfalls intervenieren, sodass Diktatoren in ihrer Macht nicht uneingeschränkt sind und Demokratien erhalten bleiben.

Diese und mehr Forderungen haben die START-Stipis aus Niederösterreich und Oberösterreich diskutiert. An dieser Stelle würden wir uns noch einmal bei den Leiterinnen bedanken, die den Workshop so interessant und lehrreich gestaltet haben! 

Ein Bericht von Nazia und Thupten

Erster digitaler Learnathon bei START-OÖ

Die START-OÖ Stipis trafen sich trotz Corona-Maßnahmen zum gemeinsamen Lernen und Arbeiten – beim ersten virtuellen START-Learnathon. Ein Learnathon besteht aus strukturierten Arbeitsphasen und gemeinsamen Aktivpausen. Dieser Ablauf ist dank Videokonferenz auch virtuell möglich.

Um 9:00 Uhr starteten die Stipendiat*innen mit dem Einrichten der Videokonferenz und sammelten ihre To-Do’s für den Tag über ein Google-Dokument. Und dann begann auch schon die erste 1,5 stündige Arbeitsphase. Die Stipis arbeiteten fleißig an ihren Aufgaben, um anschließend bei einem „Just Dance“ gemeinsam in der Pause zu tanzen. Nach 15 minütiger Kaffeepause ging es auch schon in die zweite Arbeitsphase, und auch diese verging wie im Flug, und schon war der Vormittag geschafft. Anschließend gab es eine kurze Feedback-Runde, bei der alle Stipis zu dem Schluss kamen, dass man durch das gemeinsame, virtuelle Arbeiten viel motivierter ist.

Nach diesem Erfolg ist es also klar, dass wir uns nächste Woche am Mittwoch wieder zum gemeinsamen Arbeiten treffen – selbstverständlich virtuell.

YoungCaritas, MJÖ, Stipisprecherin – Samars Engagement

„Ich gehöre zum ActionPool der youngCaritas, wo monatlich Aktionen ausgeschrieben werden für die freiwillige Helfer gesucht werden.
Im September zum Beispiel fand am Tag der Sprachen ein Lerncafé statt, bei dem sich Kinder aus den verschiedensten Ländern trafen. Mir hat es persönlich sehr gefallen, da ich es liebe die Zeit mit Kindern zu verbringen, selbst wenn es etwas anstrengend werden kann. Wir haben mit einer kurzen Geschichte begonnen, die in verschiedenen Sprachen mit selbstgemachten Figuren dargestellt wurde. Danach haben wir gemeinsam gebastelt und beendeten den Tag mit einem leckeren Buffet.

Ich nehme außerdem bei der MJÖ (= Muslime Jugend Österreich) teil. Die MJÖ ist eine Organisation für junge Musliminnen und Muslime, welche zahlreiche Vorträge, Workshops, Treffen, Camps, Reisen und noch vieles mehr anbietet. Ich bin ziemlich schnell zu den Aktivisten geworden und organisiere nun selbst Treffen, Diskussionsrunden und andere Aktivitäten. Mein Highlight jedoch war das Wintercamp 2019. Für das Camp wurde ich gefragt ob ich mir vorstellen könnte bei der Planung und Organisation mitzuhelfen und ohne lange zu zögern habe ich zu gestimmt. Ich war im Team, welches für das Abendprogramm zuständig war. Wir hatten innerhalb zwei Monaten mehrere Sitzungen und haben Ideen für das Programm gesammelt. Am Camp selbst war ich auch einer der Betreuerinnen. Außerdem habe ich am letzten Abend beim Schauspiel mitgemacht und habe eine Frau im 9. Jahrhundert gespielt die, die erste Universität in Marokko erbaut hat. Ich habe dann auch noch eine Urkunde bekommen, womit ich für meine Geduld ausgezeichnet wurde.

Zudem ist es Tradition, dass immer ein Camp-Revival stattfindet. Auch dort habe ich dabei mitgeholfen alles auf die Beine zu stellen. Beim Revival habe ich die Ehre bekommen, die Leute durch den Tag zu begleiten, indem ich die Moderation sein durfte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich habe dadurch viele neue Erfahrungen gesammelt.

Ich habe beim diesjährigen Maturaball bei der Garderobe ausgeholfen. Es war nicht sehr einfach, da ich etwas überfordert war, obwohl wir zu viert waren. Aber komischerweise hatte ich trotzdem sehr viel Spaß bei dieser Aufgabe. Ich wurde auch im Februar zur Stipisprecherin in Oberösterreich gewählt, und freue mich schon auf meine neue Aufgabe!“

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

Firdos‘ vielfältiges soziales Engagement

START-OÖ Stipendiatin Firdos besticht durch ihr vielfältiges soziales Engagement. Sie ist nicht nur als AIDS-Peer in der Schule aktiv, sondern setzt sich als Mitglied von Amnesty-Youth für Menschenrechte ein und nutzt ihre Zeit bei Young-Caritas, um Obdachlosen zu helfen.

Firdos erzählt über ihre Erfahrungen:

Ich habe mich beispielsweise bei Young-Caritas angemeldet und einen Abend in der Wärmestube verbracht. Dort habe ich Klaus, den Chef der Wärmestube kennengelernt, mit dem ich die Betten für Obdachlose neu lackiert habe. Es war ein interessanter Abend, da mir Klaus viel über seinen Beruf sowie seinen Alltag in der Wärmestube erzählt hat.

Abgesehen von meinem Engagement bei der Young-Caritas bin ich auch ein Mitglied von der Amnesty-Youth. Ich habe mich mehrmals mit weiteren Mitgliedern getroffen, um Projekte für die Zukunft zu planen. So wurde ich beispielsweise einem Infostand bei einem Bücherflohmarkt zugeteilt und ein anderes Mal musste ich Flyer von Amnesty-Youth beim globalen Klimastreik verteilen. Zudem habe ich auch beim Briefmarathon teilgenommen, bei dem Briefe und Karten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen geschrieben wurden.

Zuletzt habe ich den AIDS-Peers aus meiner Schule dabei geholfen Red-Ribbon-Schlüsselanhänger für die Aidshilfe zu stricken. Beim Verkauf dieser Anhänger konnten wir 531,63€ einsammeln. Anschließend wurde der Geldbetrag an die Aidshilfe gespendet.

Berlin Vorbereitung bei START-OÖ

Wie jedes Jahr bereiten sich jene Stipis, welche in den Osterferien mit zur Bildungsreise nach Berlin fahren dürfen, inhaltlich darauf vor. Nach dem anfangs über allgemeine Infos über die Stadt Berlin informiert wurde, wurden anschließend die wichtigsten geschichtlichen Infopunkte des zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus, sowie die wirtschaftlichen Folgen des Krieges besprochen. Nicht nur die Geschichte Berlins bzw. auch Gesamtdeutschlands wurde besprochen, sondern wir hatten auch die Möglichkeit über aktuelle die Politik zu sprechen.

Der zweite Weltkrieg

begann mit dem relativ schnellen Einmarsch Deutschlands nach Polen, einem sogenannten Blitzkrieg. Der Einmarsch bedeutete aber zugleich Streit mit den Alliierten. In der 1. Phase des Krieges schlug Deutschland große Erfolge ein, z.B. mit der schnellen Einnahme von Polen oder teilen Frankreichs. Die 2. Phase startet mit den ersten Niederlagen Deutschlands. Deutschland gelingt es nicht die sowjetische Stadt Stalingrad einzunehmen, zudem scheitern sie auch beim Versuch in Afrika einzumarschieren und schließlich beginnt auch die USA sich in den Krieg einzumischen. Die 3. und letzte Phase des 2. Weltkrieges beginnt mit dem Offensivzug der Sowjetunion und Deutschland war gezwungen bedingungslos zu kapitulieren.

Der Nationalsozialismus

lässt sich definieren als: Die nach dem ersten Weltkrieg in Deutschland verbreitete nationalistische (Arier sind die mächtigste und beste Nation) und rassistische Bewegung. Neben der Erklärung über den Weg, wie Hitler nach anfänglichen Schwierigkeiten mit seiner Partei, der NSDAP, an die Macht in Deutschland kam, konnten wir die oben geschriebene Definition aus dem Seminar mitnehmen.

Der Seminarleiter zeigte uns ein paar Symbole und die Bezeichnungen, die damals verwendet wurden, um verschiedene Häftlinge zu bezeichnen da die Häftlinge in verschiedene Gruppen unterschieden wurden und ebenso andere Aufnäher auf ihren Kleidern besaßen, wie Juden oder Homosexuelle. Und auch politische Häftlinge. Uns wurde auch gesagt, dass zwischen Juden und den restlichen KZ-Insassen ein Unterschied bei der Behandlung zu erkennen war.

Dann haben wir uns ein paar Bilder von Gedenkstätten angeschaut. Auf die Gedenkstätte sollte man an die Opfer und die Geschehnisse denken und auf keinen Fall sich darüber lustig machen. Weiters sahen wir uns Bilder von Denkmal für die ermordeten Juden und jüdisches Museum an.

Das geteilte Berlin

Besonders spannend war für uns auch die Geschichte der Berliner Mauer und deswegen haben wir uns in dieses Thema vertieft und schauten ein Video darüber und wie die Mauer überwacht wurde. Der Seminarleiter sprach über die Trennung von Ost- und Westberlin, dem Leben in der DDR, der Überwachung durch die Stasi und schlussendlich auch über den Mauerfall 1989, welcher zur sogenannten Wiedervereinigung führte. Auch dazu haben wir ein paar sehr eindrucksvolle Videos angeschaut.

Aktuelle Politik

Am Schluss befassten wir uns mit der aktuellen deutschen Politik, besonders dem Wahlsystem in Deutschland und den verschiedenen Parteien. Dieses Thema war beim Seminar von großer Bedeutung. Wir haben die genaue Definition und die Merkmale von einem demokratischen Staat besprochen und das mit der damaligen Situation in Berlin verglichen. Von Merkmalen wie Meinungsfreiheit, Mehrparteienpolitik oder Gleichberechtigung war damals nichts zu sehen. Dieses Thema war besonders interessant, weil es sehr diskussionsfreudig war und bewiesen hat, dass die Geschichte großen Einfluss auf die Zukunft hat.

Für diesen spannenden Tag bedanken wir uns bei Herrn Thomas Stornig von der PH Innsbruck. Wir freuen uns sehr darauf Berlin zu bereisen und diese vielen geschichtsträchtigen Orte in echt zu sehen.

Ein Bericht von Soraya und Aleksy

START-OÖ zu Gast an der FH Wels

Die START-OÖ Stipis verbrachten einen interessanten und lehrreichen Tag an der FH-Wels. Zuerst erforschten sie im Labor gentechnisch veränderte Lebensmittel, und danach trafen sie noch Alumna Liza, um sie mit Fragen zu löchern.

Maryan und Samar berichten:

Nachdem wir am Vormittag mit dem Zug in Wels angekommen sind, wurden wir sehr informativ von Studenten in die Thematik eingeführt. Unsere Aufgabe war es zu überprüfen, ob unser ausgewähltes Lebensmittel gentechnisch verändert ist oder nicht. Es standen verschiedene Produkte zur Auswahl: Soja, Cornflakes und Maismehl. Wir haben mit sehr vielen Geräten und „Werkzeugen“ gearbeitet. Am wichtigsten im Labor ist die Pipette, mit der haben wir die verschiedensten Flüssigkeiten und die DNA in Reaktionsgläser zu pipettieren. Um zu einem Ergebnis zu kommen, haben wir sehr viel Geduld gebraucht. Wir haben verschiedenste Stoffe zu unserer Lebensmittelprobe gegeben, und diese zwischendurch immer wieder zentrifugiert, um die DNA zu filtern, Schließlich haben wir die gefilterte DNA mit einem Mastermix in den Thermocycler gegeben. Nach einigen Stunden harte Arbeit haben wir uns schließlich die Mittagspause verdient, welche wir im Bistro an der FH Wels verbrachten.

Am Nachmittag machten wir weiter mit unserer Gentechnik -Probe. Nachdem diese für ca. eine halbe Stunde im Thermocycler war, gaben wir die Proben in jeweils einen Wassertropfen und konnten dann in einem Computer beobachten, wie der Tropfen nach unten wandert. Dadurch ermöglichte es uns zu sehen, welche Probe genetisch verändert wurde und welche nicht. Es hat bei einigen schon gleich am Anfang geklappt, was jedoch nicht typisch ist.

Nach dem Besuch beim Open.Lab trafen wir uns mit Alumna Liza. Sie selbst ist kommt jetzt in das 4. Semester an der FH. Wir bekamen die Möglichkeit, ihr Fragen zu stellen über ihr Studium „Angewandte Energietechnik“ bzw. die FH allgemein. Liza erzählte uns, was der Unterschied zwischen FH und Universität ist, über ihren Studiengang und noch vieles mehr. Sie wirkt sehr überzeugt von der FH und sie ist auch äußerst zufrieden damit.

Wir bedanken uns herzlich bei Alumna Liza, dass Sie sich Zeit genommen hat, um all unsere Fragen zu beantworten.“

Pitching – mit eigenen Ideen überzeugen

An einem sonnigen Sonntag, den 17. Februar, trafen sich die START-OÖ StipendiatInnen für ein Pitching-Workshop in Linz. Bernhard Reingruber, Regionalleiter von Teach for Austria in Oberösterreich, teilte seine Expertise mit uns, und brachte uns alles rund um das Thema „Pitchen“ näher.

Stipendiatin Bahara berichtet:

„Sei es, sich selbst zu präsentieren oder ein Schulprojekt, Präsentationen gehören zu dem Alltagsleben von Schülerinnen und Schülern. Einige tun sich beim Präsentieren leicht, manche halten es für schwierig. Aber wir, die Stipis OÖ, haben die Möglichkeit bekommen, uns mit der neuen Technik Pitching auszurüsten, um bei den Präsentationen besser auftreten zu können. Nun, was ist denn Pitching?

Pitching ist ein Präsentationstechnik. Es geht darum ein Thema in wenigen Minuten und möglichst prägnant auf dem Punkt zu bringen.

Am Anfang setzte unser Referent, Bernhard Reingruber, das Ziel, so zu pitchen, dass innerhalb 30 Sekunden unsere ganze Idee auf dem Tisch zu legen und unsere Ansprechperson davon zu überzeugen. Dies hielten wir für unmöglich; das Ergebnis war allerdings sehr überraschend. Während zwei Stunden setzten wir uns mit dem Thema auseinander. Die Theoriearbeit war relativ kurzgeschnitten, denn es wurde auf den praktischen Einsatz mehr Wert gelegt. Am Ende pitchten wir und stellten unsere Projekte vollständig vor, und das genau innerhalb von 30 Sekunden.

Ich denke, ich kann Pitching jeden Tag gebrauchen. Danke Bernhard und START für den tollen Workshop! So spare ich mir täglich viel Zeit. Also, wer noch Zeit und Energie sparen will, lass uns pitchen!“

Wirtschaft studieren?

Valentinstag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) und ein Date mit deiner Zukunft! Wir erkunden das Campusgelände, besichtigen die Bibliothek, erfahren viel über die Studienmöglichkeiten und tauschen uns mit START-Absolventinnen aus.

„Wirtschaft studieren? Und wenn ja, welchen Zweig?“, das fragen sich viele Schüler*innen vor ihrem Abschluss. Neben dem Studium der Medizin und den Rechtswissenschaften ist ein wirtschaftliches Studium ein sehr beliebter Wunsch und Traum. START-Jugendliche aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich nahmen an der Studienorientierung und WU-Tour teil. Sajeevan – unser Tourguide, der spontan für seine Kollegin eingesprungen ist – zeigte uns die wichtigsten Gebäude am Campusgelände und gab Insidertipps über die besten Mittagsmenüs und Frühstücksmöglichkeiten. Wir besuchten die Bibliothek im Learning Center (LC) und bekamen einen detailierten Überblick aller Bachelor-Studiengänge, im Speziellen erweckten die Zweige Betriebswirtschaft (BW)/Internationale Betriebswirtschaft(IBW) und Wirtschaftsrecht(WIRE) das Interesse der Jugendlichen. Sajeevan zeigte uns auch die zahlreichen Lernmöglichkeiten und -räume an der WU, die bei den Studierenden sehr beliebt sind. Die PC-Räume sind sogar rund um die Uhr offen und die Plätze in der Bibliothek sind besonders begehrt und nicht nur wegen der schönen Aussicht auf den Prater. Wer einen Platz in der „Sardinenbüchse“ (damit sind die zahlreichen Lernplätze und -reihen der Bibliothek gemeint) erhalten möchte, sollte zeitig in der Früh erscheinen, denn in den Prüfungswochen ist jeder Platz belegt. Zum Abschluss durften wir auch noch in den größten Hörsaal der WU Wien, hier finden nicht nur die „großen“ Lehrveranstaltungen, wie die STEOP (Studien- & Orientierungsphase) statt, sondern auch fast alle Prüfungen. „Schummeln zahlt sich nicht aus!“ schließt Sajeevan die unterhaltsame Tour ab und wir danken ihm für die wertvollen Einblicke.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Austausch mit unseren START-Absolventinnen nach der WU-Tour. Bei Getränk und Kuchen konnten sich unsere START-Jugendlichen mit unseren START-Absolventinnen austauschen: „Wie sieht der Studienalltag aus? Warum hast du dich für den Zweig entschieden? Was ist der Unterschied zwischen FH und Universität? Was gefällt dir besonders an deinem Studium?“ Danke an Salwa, Chrislane und Nikola für den regen Austausch und eure Erfahrungsberichte, die sehr hilfreich in der Zeit der Studienfindung und -orientierung sind und unterstützend wirken.

Mathematikworkshop #2

Am Sonntag, den 9. Februar 2020, trafen sich die START-Oberösterreich Stipendiat*innen zum ersten Workshop im neuen Büro des Axis c/o in der Tabakfabrik in Linz. Diesmal wurden wieder fleißig mathematische Probleme gelöst -es wurden vor allem die Themen Statistik, Funktionen und Wahrscheinlichkeit in Angriff genommen.

Stipendiatin Neni berichtet:

„Am Anfang des Workshops haben wir besprochen, welche Themen wir durchnehmen wollen. Wir starteten den Tag mit Statistik. Dann beschäftigten wir uns mit Wahrscheinlichkeiten und einigen Matura-Aufgaben. Wir haben auch noch kurz das Thema Funktionen angesprochen. Wir haben sehr viele Tipps bekommen und haben zu jedem Thema Beispiele gerechnet. Es war ein sehr hilfreicher Workshop für jeden von uns und wir konnten mit Freude sehr viel neues dazulernen. Danke an unseren Workshopleiter Herrn Entlicher und unsere Patenfirmen, die uns diesen Workshop ermöglichen“

Neue Projektassistenz bei START-OÖ

Die neu Projektassistentin für START-OÖ heißt Verena Littringer! Wir freuen uns sie neu im Team zu begrüßen und wünschen ihr einen guten Start für ihre neuen Aufgaben.

Als Projektassistentin möchte ich dazu beitragen mit Engagement und Leidenschaft die Jugendlichen auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Durch die Arbeit in der ÖH habe ich schon beim Organisieren von Veranstaltungen mitgewirkt und in meiner Freizeit auch einige Male bei Kinder- und Jugendbetreuungen ausgeholfen. Ich arbeite gerne mit jungen Menschen zusammen und mir ist es persönlich ein Anliegen sie in Sachen Bildung bestmöglich zu beraten und fördern.
Ich freue mich darauf, als Teil des START-OÖ Teams, mein soziales Engagement einzubringen und dadurch Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg begleiten zu können.“

Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften an der JKU

Bisherige Berufserfahrung: ehrenamtliche Tätigkeit in der ÖH, Promotionjobs, Ferialarbeit

Hobbies: Tennis spielen, Ski fahren, Reisen

START-OÖ und START-Sbg informieren sich über verschiedene Studiengänge

Am Samstag, den 25. Jänner 2020, trafen sich knapp 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten von START-OÖ und START-Sbg mit 5 Studierenden, um sich über die Inhalte der Studiengänge, Aufnahmeprüfungen, die Finanzierung und das Studentenleben im Allgemeinen zu informieren.

Zu Gast waren drei START-Alumni und zwei externe Studentinnen: Anita Nihm ist START-OÖ Alumna aus dem ersten Jahrgang und studiert mittlerweile im 5. Semester Humanmedizin an der MedUni Graz. Nasi Ibraimi, ebenfalls Alumnus aus dem ersten Semester, hat seinen Bachelor an der FH Oberösterreich in Bauingenieurswesen bereits erfolgreich abgeschlossen. START-Alumna Sara Elsoudany hat 2018 maturiert und studiert im dritten Semester Pharmazie an der Uni Graz. Stela Dinkova kam nach ihrem Schulabschluss in Bulgarien nach Österreich, um Wirtschaftsinformatik zu studieren. Mittlerweile steht sie kurz vor ihrem Bachelorabschluss an der JKU Linz. Merima Zukan hat ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der JKU Linz bereits erfolgreich abgeschlossen, und auch der Masterabschluss in General Management ist nicht mehr weit.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten bei jeder Person 25 Minuten Zeit, um Fragen zum Studium und Beruf zu stellen. Hier einige Eindrücke der Stipendiat*innen:

Das Gespräch mit Merima über ihr Studium Wirtschaftswissenschaften war genau passend, vor allem deshalb, weil ich in eine HAK gehe und mich für diese Studienrichtung interessiere. Vor unserer Unterhaltung waren noch sehr viele Fragen für mich offen, die Merima mir aber alle beantworten konnte und mich sogar zusätzlich noch motivieren konnte, diesen Weg einzuschlagen.“ START-Stipendiatin Viola

Am Sonntag ist Anita, eine Medizin Studentin im 5. Semester, aus Graz für uns nach Linz gekommen. Wir durften sie alles über ihr Studium fragen, worauf sie ziemlich ausführlich geantwortet hat. Wir haben sehr viel erfahren, unter anderem, dass Klischees wie „Medizin-Studenten haben keine Zeit für Hobbies“ oftmals gar nicht stimmen, sondern alles eine Frage der Zeiteinteilung ist, und auch der Fleiß eine Rolle spielt. Ich bin sehr froh darüber, dass Start uns diesen Studienberatung-Workshop ermöglicht hat.“ START-Freundin Arzu 

Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen befasst. Sie wird als Studiengang in Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Das Studium dauert insgesamt fünf Jahre, 8 Semester davon Bachelor und 4 Semester Master. Die große Auswahl der Berufe nach dem Studium ist auffällig. Generell kommt es auf den Schwerpunkt an, ob man sich eher mit Informatik oder mit den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt.“ Stipendiatin Ebtisam beschreibt, was sie über das Studium Wirtschaftsinformatik erfahren hat.

Im Pharmazie Studium lernt man die Herstellung, die richtige Dosierung und das Einsetzen von Arzneimitteln. Man wird sozusagen zum Spezialisten für Medikamente. In der Praxis bedeutet es, dass das Studium zwischen Medizin und Naturwissenschaft angesiedelt ist und man definitiv ein Verständnis von Biologie, Chemie und Physik haben soll. Nach dem Pharmazie Studium führt der Weg der meisten Absolventen in eine Apotheke, aber es stehen noch viele weitere Wege offen wie etwa in der Forschung oder der pharmazeutischen Industrie.“ Stipendiat Ali Reza über das Pharmazie-Studium

START-OÖ gestaltet Webseiten

Am Sonntag, den 19. Jänner 2020 trafen sich einige START-OÖ Stipendiat*innen im Axis coworking loft in Linz, um mit Almuna Ladan die Kunst des WebDesigns zu erlernen.

Stipendiat Elias berichtet:

„START-OÖ Alumna Ladan bereitete uns einen Workshop für Web Design vor, denn das Interesse der Stipis, diesen Bereich näher kennen zu lernen, war sehr groß.

Dabei lernten wir „CSS“ und „HTML“ etwas näher kennen und wir übten diese Sprachen gemeinsam mit Ladan. Dann ging es an die prakitsche Anwendung des gelernten, und wir gestalteten durch das Programm „Figma“ eine Fassade eine Webseite, die ähnlich war wie die START-Homepage. Wir hatten dabei viel Neues gelernt und wir hatten viel Spaß. Danke Ladan und danke an unsere Paten, die uns diesen Workshop ermöglicht haben. „

Talking about Identity – Englisch Workshop mit Alumna Soso

Am Sonntag, den 12. Jänner, haben wir den Workshop „English Conversation with Soso“ im Axis in Linz besucht, in welchem wir uns über verschiedene Themen und die mündliche Matura aus Englisch unterhalten haben. Wir haben den Workshop auf Englisch gemacht, was uns nochmals gezeigt hat, wie interessant Englisch sein kann.

Zunächst haben wir uns vorstellen dürfen, und Soso erklärte uns, was mit dem Thema self-identity gemeint ist. Soso hat auch immer wieder versucht zu betonen, wie einzigartig jeder Mensch ist und wie vielseitig er sein kann.

Wir haben den Text „English Introduction Tongue Twisters“ gelesen, was sehr lustig war und nach der Essenspause haben wir mit einem „speaking task“ weitergemacht. Jede/r von uns hat sich 15 Minuten vorbereiten können, um dann 2-3 Minuten über ein selbst gewähltes Thema zu sprechen. Wir haben vor allem lernen können, worauf es ankommt beim Reden und was uninteressant für die Zuhörer/innen sein könnte. Wir haben informative, private, aber auch witzige Monologe gehört und einander danach Feedbacks gegeben, was sehr hilfreich war.

Außerdem haben wir die persönlichen Ziele und Träume besprochen und über einige Vorurteile, die man in der Gesellschaft vorfindet, gesprochen. Abschießend haben wir uns eine bewegende Ted-x Rede von der Justizministerin Alma Zadic in englischer Sprache angeschaut, in der sie über ihre Erfahrung mit Integration und „multiple identities“ berichtet hat.

Danke Soso nochmal für die hilfreichen Tipps und die Motivation. „

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

Kreatives Schreiben mit START Alumna Soso

Am Sonntag, den 5. Jänner 2020, trafen sich die START-OÖ Stipendiat*innen im Axis in Linz, um sich von unserer Alumna Soso hilfreiche Tipps und Tricks für Kreatives Schreiben einzuholen.

Stipendiat Elias beschreibt den Workshop, und ist dabei sehr begeistert:

„Ich habe mich immer gewundert, wie Soso immer kreativ und beeindruckend schreiben kann und zum Glück hat sie mit uns ihre Erfahrungen und ihr Wissen geteilt, wie man kreativ in kurzer Zeit schreiben kann.

Am Anfang dachten wir uns, dass es so kompliziert ist, kreativ zu schreiben, jedoch gestaltete Soso den Workshop so gut, und wir lernten beinahe „nebenbei“, wie wir unsere Gefühle und Gedanken leichter ausdrücken können. Im Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer möchte ich mich bei Soso ganz herzlich für diesen Workshop bedanken.“

„How to START“ – Workshop mit Momo

Zu Beginn des neuen Jahres trafen sich die Stipendiat*innen des 7. START-OÖ Jahrgangs im Axis in Linz, um alles rund um die anstehenden Halbjahresberichte, Abrechnungen ua. von Stipendiatensprecher Gul (Spitzname Momo) zu erfahren.

Ein START-Stipendium für engagierte Jugendliche bietet nicht nur viel, sondern fordert auch einen gewissenhaften Umgang damit. So müssen alle StipendiatInnen nachweisen, für welche Bildungszwecke sie das Bildungsgeld ausgeben und einen umfangreichen Bericht über ihr Schul-und START Jahr verfassen. Zum einen wird dadurch der selbstständige Umgang mit Geld und die Buchhaltung gelernt, denn alle Belege müssen in einem Ordner aufbewahrt und in einer Excel Tabelle übersichtlich eingetragen werden. Zum anderen blicken die Stipendiat*innen durch ihre halbjährlichen Berichte darauf zurück, was sie in der Schule erreicht haben, wo sie durch ihr soziales Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben konnten, und was sie alles bei START durch ihre Teilnahmen am Regionalprogramm gelernt haben.

Momo erklärte den StipendiatInnen des neuen Jahrgangs, wie dieser Bericht aufgebaut ist, welche Fragen in dem Bericht beantwortet werden müssen, und wie sie die Abrechnung des Bildungsgeldes korrekt vornehmen. Danke Momo, dass du dir auch dieses Jahr dafür Zeit genommen hast!

Theaterbesuch „Bang Bang You’re Dead“

Am Dienstag, den 17.12.2019, besuchten einige START-OÖ Stipendiat*innen am Abend das englischsprachige Theaterstück „Bang Bang You’re Dead“ im Kornspeicher in Wels, um Stipendiatin Irma, welche eine der fünf Toten in dem Stück spielt, zu unterstützen.

Stipendiatin Samar berichtet:

„Beim Theater angekommen wurden wir herzlich von Irmas Lehrerin, welche sich sehr über unseren Besuch freute, begrüßt. Gespannt nahmen wir unsere Plätze ein. Vor dem Stück gab es eine kleine Einführung, worum das Stück handelte, und weshalb dieses Stück geschrieben wurde.

In dem Stück ging es um einen Amoklauf in den USA. Josh, ein 17-jähriger Junge, saß in einer Zelle – es war der Tag nachdem er den Amoklauf in der Schule begannen hatte. In der Nacht erschienen ihm seine 5 Opfer und fragten ihn immer wieder „Why me, Josh?“ Doch Josh reagierte immer sehr flapsig auf diese Frage, und sie bekamen anfangs keine richtige Antwort. Daraufhin wurde die Tat in Rückblende erzählt:

Josh wurde von seinen Eltern immer sehr verwöhnt, und er bekam jedes Geschenk, das er woltle. Ein Schlüsselmoment in Josh’s Leben veränderte alles- als ihn sein Opa zur Jagd mitnahm, und er zum ersten mal einen Hirschen erlegte. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich Josh’s Leben. Seine Freundin trennt sich nicht nur von ihm, sondern kommt auch noch mit seinem besten Freund, mit dem er schon im Kindergarten zusammen gespielt hat, zusammen. In der Schule wird er immer mehr zum Außenseiter, die anderen Jugendlichen lachen zunehmend über ihn. Auch seine Eltern setzen Josh zunehmend unter Druck. Josh sagt daraufhin zu seinen Eltern, er wolle eine Waffe, und bekommt diese nach langen Diskussionen um seine Schulnoten auch.

Und dann beginnt Josh auch noch, Stimmen zu hören, doch auch eine Psychotherapeutin dringt nicht zu Josh durch. Und so nimmt das Drama seinen Lauf. Zuerst ermordet er seinen Vater, gefolgt von seiner Mutter, und schließlich fünf Schulkolleg*innen. Darunter sind seine Exfreundin, seine besten Freunde und zwei Schulkolleginnen, die eigentlich kaum etwas mit Josh zu tun hatten.

Am Ende nimmt das Theaterstück eine emotionale Wendung. Die fünf Toten führen Josh vor Augen, was er ihnen alles genommen hat. Sie erklären, was sie alles aus ihrem Leben vermissen, welche Zukunftspläne sie hatten, und wozu sie nicht mehr in der Lage sein werden.

Die harte Fassade von Josh bricht daraufhin zusammen. Er sagt, er hätte nicht gedacht, dass es für immer sein würde, wenn er sie umbringt. Er hatte nicht daran gedacht, was er ihnen alles nehmen würde. Und wenn er könnte, würde er es rückgängig machen.

Das Theaterstück war sehr ergreifend und emotional und die Schauspieler*innen, allesamt Schüler*innen der HAK 1 Wels, haben unglaubliches schauspielerisches Talent – noch dazu in einer Fremdsprache – gezeigt. Wir gratulieren allen Beteiligten zu der hervorragenden Aufführung und bedanken uns bei Irma und ihrer Professorin für die Einladung!“

Weitere Infos zum Stück finden Sie auf dieser Website.

START-Oberösterreich feiert gemeinsam Weihnachten

Auch dieses Jahr ließ START-OÖ das Jahr bei einem gemeinsamen Weihnachtsfest am 15. Dezember im Axis in Linz ausklingen. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch einiger Paten und Unterstützer*innen, die mit uns das vergangene Jahr Revue passieren ließen, und so verbrachten über 50 Personen gemütliche Stunden im Axis.

Die Stipendiat*innen, Freunde und einige Alumni trafen bereits am Vormittag im Axis ein, um die Feier gemeinsam vorzubereiten. So wurden fleißig Tische aufgestellt, der Baum geschmückt und das Buffet, für welches jeder eine Speise mitnahm, vorbereitet. Schließlich, nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, und auch schon mit den Paten einige Worte ausgetauscht worden waren, begann die offizielle Feier.

Wir sangen gemeinsam Jingle Bells und Feliz Navidad, und Stipendiat Momo begleitete uns dabei auf der Gitarre. In einem kurzen Video konnten wir nochmal das ganze START-Jahr rückblickend betrachten, und Geschenke durften natürlich auch nicht fehlen. Danach wurde das Buffet eröffnet. Es gab reichlich zu Essen, und es waren Speisen aus den verschiedensten Ländern dabei. Als alle Bäuche gefüllt waren, ließen wir den Nachmittag bei alkoholfreiem Apfel- und Orangenpunsch, netten Gesprächen und Gesang ausklingen.

Anschließend gingen noch einige Stipis, Freunde und Alumni gemeinsam Eislaufen. Einige standen zwar noch nie auf dem Eis, aber das machte nichts. Bei START hilft man sich schließlich gegenseitig, und so konnten am Ende alle ohne Verletzungen, nach einem tollen gemeinsamen Tag wieder nach Hause fahren.

Wir bedanken und bei allen Paten und Unterstützern für all die Hilfe im Jahr 2019 und wünschen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2020!

Ein besinnlicher Tag am Eferdinger-Schlossadvent

Am Sonntag, den 8. Dezember 2019, folgten die Stipendiat*innen von START-OÖ der großzügigen Einladung von Fürst Georg Starhemberg zum Eferdinger Schlossadvent.

Stipendiat Mahdi Karimi berichtet:

Zwischen der stressigen Zeit, in der viele Tests und Schularbeiten geschrieben werden, war dieser Ausflug eine Möglichkeit, dass die Stipis sich erholen und ausruhen konnten. Und das an einem Adventmarkt, der wie aus dem Märchen ist. Ruhig, Besinnlich, mit Chören und kleinen Blasmusikergruppen die weihnachtliche Lieder spielen.

Der stimmungsvoll beleuchtete Hof, der weihnachtlich dekorierte Rittersaal, die gemütlichen Salons sowie der Marktplatz im Gewölbe des romantischen Schlosskellers ladet ein, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Wir durften durch Keller und Gewölbe gehen und uns die vielen Aussteller und Kunsthandwerker ansehen, viele Dinge kannten wir noch nicht mal. Am besten war, dass man die Möglichkeit hatte, zu zu sehen und auch zu probieren. Kerzen ziehen, Schmiden, Münzen prägen etc. Nach den vielen Eindrücken wurden wir von Herrn Starhemberg zum Mittagessen eingeladen, inklusive Glas Punsch (natürlich alkoholfrei), köstlichem Bauernkrapfen und andere Leckerein. – Das hat uns noch mehr in die Weihnachtsstimmung gebracht.

Zum Schluss machten wir noch ein gemeinsames Foto mit Herrn Fürst Georg Starhemberg, welcher uns eingeladen hat. Nach einer spannenden Zeit sind die Stipis mit vielen Eindrücken und Erinnerungen nach Hause gefahren, um sich für einen guten Start in die neue Woche vorzubereiten.

Vielen Dank nochmal an Herrn Starhemberg für diesen unvergesslichen Besuch!

Auch Stipendiatin Sharifa schildert ihre Eindrücke:

„Der Besuch in das Schloss Eferding war ein sehr schönes Erlebnis.  Vor allem hat mir das leckere Essen, die gute Stimmung und die Kunst gefallen.  Man durfte dort einiges ausprobieren, unter anderem Münzprägung, und es anschließend mit nach Hause nehmen.  Ich bedanke mich sehr herzlich bei Herrn Starhemberg für diesen tollen Tag!“

Stipendiat Gul beschreibt den Ausflug wie folgt:

„Unser Tag im Schloss war sehr spannend. Wir haben am Anfang Aufgaben bekommen, die wir erledigen sollten. Das Ziel war dabei, die Ausstellung besser kennen zu lernen und sie genauer anzuschauen. Danke für den tollen Tag mit viel Essen und Süßigkeiten, aber auch mit vielen Ausstellungen, die man normalerweise am Weihnachtsmarkt nicht sieht.“

Lernen leicht und cool gemacht

Am Samstag, den 7. Dezember 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen Workshop zum Thema „Lernen“ im Axis Linz. Workshopleiterin und Psychologin Adela Perte erklärte den Stipendiat*innen, welche Abläufe das Gehirn durchläuft, wenn wir uns Wissen aneignen, welche Rolle unsere Gefühle dabei spielen und wie wir mit Lernstress besser umgehen können.

Stipendiat Gul berichtet:

„Der Workshop war sehr effizient und informativ. Wir haben sehr viele Sachen über das Gehirn gelernt, zum Beispiel wie das Gehirn funktioniert, wie das Gehirn Information verarbeitet, und wie wir unsere Umgebung gestalten können, damit wir besser lernen können. oder wie man das langweilige Lernen cooler und chilliger machen kann.

Die Trainerin Adela Perte hat uns sehr gute Methoden gezeigt, wie man sich für das Lernen motivieren kann, und wie wir langweiligen Lernstoff cooler und Lernstress ‚chilliger‘ gestalten können. Sicher dauert es, bis man sich an neuen Methoden gewöhnt, aber ich habe jetzt die Idee und in kleinen Schritten damit anfangen, das Lernen für mich cooler gestalten. 

Vielen Dank für den tollen Workshop!“

START-OÖ lernt über Neurologie, Wissen und DNA

„Am Sonntag, den 1. Dezember, trafen sich einige Stipis im Axis in Linz, um mehr über Neurologie zu lernen. Zusammen mit Workshopleiterin Tamara Tomic verbrachten wir einige Stunden verbunden mit Diskussionen über käufliches Wissen oder den Aufbau unserer Zelle. Dass Neurologie sehr verflochten mit Psychologie und Physiologie ist, bestätigte auch unsere Workshopleiterin. Zudem lernten wir auch den Begriff Emergenz, mithilfe eines Videos über das Verhalten der Ameisen, kennen. Ameisenherden bestehen aus kleineren Gruppen mit bestimmten Aufgaben, die zusammenarbeiten und dadurch eine große intelligente Gruppe bilden. Obwohl sie einfache Tiere sind, haben sie eine strukturierte Arbeitsweise. 

Außerdem haben wir auch besprochen, wie unsere DNA mit unserer Persönlichkeitsentwicklung zusammenhängt. Nicht viele wissen, dass einiges nicht nur von unserer DNA  abhängt und, dass zum Beispiel auch eineiige  Zwillinge unterschiedliche Fingerabdrücke haben. Des Weiteren wurde uns erklärt, wie die Informationsübergabe von unserem Gehirn zu den jeweiligen Körperteilen gelangt. Obwohl manche noch nie etwas von diesen Themen gehört hatten, konnte man dem Gesagten gut folgen und es verstehen. Danke!“

Ein Bericht von Stipendiatin Viola

START-OÖ zu Gast beim Rotary Club Linz

Am 27. November 2019 waren START-OÖ Stipendiatin Sharifa Najafi und Projektmitarbeiterin Anna Wiespointner zu Gast beim Rotary Club Linz, um den Verein START-Stipendien vorzustellen.

Stipendiatin Sharifa schildert ihre Eindrücke:

„Wir wurden sehr herzlich von Frau Edith Kundrath und Herrn Alfred Mar und vielen anderen beeindruckenden Persönlichkeiten empfangen. Als erstes bestellten wir uns was zum Essen und Trinken und führten währenddessen nette Gespräche, bis das Programm des Meetings gestartet hat. Nachdem der Clubpräsident Herr Michael Martinek den offiziellen Teil eröffnete, durften Anna und ich das START Programm präsentieren. So erzählte Anna über die Erfahrungen und Entwicklungen von START Stipendium und dann stellte ich mich vor. Danach wurden wir mit viel Applaus und positivem Feedback belohnt.

Ich bedanke mich bei Rotary Club Linz sehr herzlich für das Stipendium und die Gastfreundschaft. Es war ein großartiges Ereignis mit vielen großartigen Menschen. Ich freue mich sehr auf die Zeit mit euch und kann es kaum erwarten bei viele diversen Veranstaltungen dabei zu sein. „

Das Stipendium von Sharifa wurde von 3 Rotary Clubs übernommen: Rotary Linz, Rotary Traun und Rotary Wels Nova.

START-OÖ zu Gast bei der RLB OÖ Wissenschaftspreis-Verleihung

Sieben START-StipendiatInnen und -Alumnis hatten am 18. November 2019 die Chance, bei der Verleihung des 15. Wissenschaftspreises der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich dabei zu sein.

Die Preise wurden an vier Studierende und WissenschaftlerInnen der Johannes Kepler Universität Linz verliehen, die Arbeiten über eine bank-, geld- oder kreditspezifische Themen verfasst haben. Eingereicht wurden 24 Diplomarbeiten, Masterthesen, Dissertationen und wissenschaftliche Artikel von diversen Fakultäten der JKU.

Vor der eigentlichen Preisverleihung gab Universitätsprofessor Martin Kocher, dem Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), sein Wissen über „How to Brexit“zum Besten. So hatten die START-Stipis und Alumnis nicht nur die Möglichkeit in die aktuellsten Themen der Forschung hineinzuschnuppern und einem spannenden Vortrag zu lauschen. Einen gemütlichen Ausklang fand der Abend in einem leckeren Gala-Dinner, das die StipendiatInnen und Alumnis in vollen Zügen genossen.

Lern-Marathon bei START-OÖ

„Strukturierte, konzentrierte Lern- und Arbeitsphasen in Abwechslung mit aktivierenden Sport- und Spielpausen“ – so definiert sich ein „Lernathon“. Gleich 16 START-OÖ StipendiatInnen, -FreundInnen und Alumnis nahmen am START-OÖ Lernathon, am 17. November 2019, teil. Die hohe Teilnehmerzahl spricht für sich – die Jugendlichen konnten viele anstehende Aufgaben und Lernziele erreichen und motivierten sich dabei gegenseitig!

Auf die Sekunde genau wurde der Tagesablauf eingehalten:
10:30 – 10.45 Uhr: Zieldefinition: Jede/r erzählt, was er sich den Vormittag über vorgenommen hat
10.45 – 12.15 Uhr: Erste Intensiv-Arbeits- und Lernphase
12.15 – 12.30 Uhr: Aktivpause
12.30 – 13.30 Uhr: Zweite Intensiv-Arbeits- und Lernphase
13.30 – 14.30 Uhr: Mittagspause
14.30 – 14.45 Uhr: Reflexion über den Lernfortschritt + Zieldefinition für den Nachmittag
14.45 – 15.45 Uhr: Dritte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
15.45 – 16.00 Uhr: Aktivpause
16.00 – 17.00 Uhr: Vierte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
17.00 – 17.15 Uhr: Tagesreflexion

Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin brachte seine/ihre eigenen Schul- und Lernsachen mit und plante minutiös genau den Ablauf des Tages für sich selbst. Im Anschluss an die Lernphasen wurde überprüft, ob die Tagesziele erreicht wurden oder nicht und welche Faktoren sich positiv oder negativ auf das Lernen ausgewirkt haben. So konnte jede, jeder für sich das Lernen weiter optimieren und neue Tipps und Tricks für Zuhause mitnehmen.

Stipendiatin Sharifa berichtet:

Am Sonntag, den 17.11.19 hatten 16 START-Stipis und Freunde einen Lernathon mit der Landeskordinatorin Magdalena Rainer.

Nachdem alle Stipis und Freunde pünktlich im Axis eingetroffen sind, begannen wir hochmotiviert mit dem Lernen.  Als Erstes erhielten wir einen kleinen A5 Zettel, auf dem wir uns unsere Ziele für den Vormittag eintragen mussten. Danach besprachen wir unsere Ziele miteinander und bekamen ein paar Tipps von unserer Landeskoordinatorin. Unser Tagesablauf wurde in vier Lernphasen eingeteilt. Nach jeder Lernphase gab es eine Aktivpause, bei den wir raus an die frische Luft gingen und ein paar lustige Spiele spielten. In den Reflexionspausen haben wir besprochen, wie es uns beim Bearbeiten unsere Ziele ergangen ist. Anschließend machten wir von 13:30 bis 14:30 eine Mittagspause. Nach der Mittagspause machten wir mit neuen Zielen weiter.

Zusammengefasst war der Tag mit Frau Magdalena Rainer sehr lehrreich und spannend. Wir haben gelernt, wie viel man in eine kurze Zeit schaffen kann, wenn man motiviert als auch konzentriert ist.  Über Zeitmanagement konnten wir auch einiges mitnehmen und dass man nicht zu hohe Erwartungen setzen soll, sondern realistisch und ehrlich gegenüber sich selbst sein. Ob man es glauben will oder nicht, Lernen kann auch Spaß machen.

START-OÖ Stipendiaten nahmen an der WIMUN Geneva teil!

WIMUN Geneva ist die größte Simulation der UNO weltweit. Diese wird von der UNO für StudentInnen und SchülerInnen in verschiedensten Städten organisiert. Jugendliche lernen über internationale Angelegenheiten, die Arbeitsweise von Diplomaten und Diplomatinnen. An dieser englischsprachigen Konferenz, die vom 30.10. bis 02.11.2019 stattfand, durften heuer zwei START-OÖ Stipendiaten, Bahara Muradi und Thupten Dergey, teilnehmen.

Thupten Dergey berichtet:
Eine Regel von UNO-Simulationen ist es, dass Delegierte nicht ihr eigenes Land repräsentieren dürfen. Also war ich für eine Woche Botschafter von Peru im Sicherheitsrat. Unser Thema war die Erneuerung des Mandates für Blauhelmtruppen bzw. des Entwicklungsprogramm (MINUSCA) in der Zentralafrikanischen Republik. Ziel war es auch eine Resolution mit einem Konsens, wobei alle 15 Delegierte zustimmen sollten, zu verabschieden.

Um uns ein besseres Verständnis über die Lage zu verschaffen, war UNO-Funktionär und Experte Nicholas Vysny geladen. Er gab uns ein intensives Briefing wie es im Sicherheitsrat auch üblich ist. Auf seine Empfehlung hin erneuerten wir das Mandat für die UNO-Mission. Herausfordernder war dagegen die Einigung auf neue Schwerpunkte der Mission, berücksichtige man die limitierten Ressourcen und die verschiedenen Interessen der globalen Mächte in der Region.

Am Ende beschäftigte sich unsere 8-seitige Resolution mit folgenden Themen

  • Schutz und Befreiung von Kindersoldaten
  • Re-Integration von Rebellen
  • Friedenssicherung
  • Schutz vor Ausbeutung von Diamantenminen
  • Sicherheit, Rechtsstaat und Demokratie

Als wichtigstes Organ der UNO muss sich der Sicherheitsrat auch mit anderen Themen als wie auf seiner eigentlichen Agenda beschäftigen. So hatten wir auch ein informelles Meeting mit einem Repräsentanten der kurdischen Gemeinschaft über die Lage in Nordsyrien, und mussten plötzlich einen Press Statement über eine Terrorattacke in Mali herausgeben.

Bahara Muradi berichtet:
Ich nahm zum fünften Mal an einer internationalen Simulation der Vereinten Nationen teil. Ich muss zugeben, in dem Verwaltungsrat der ILO zu arbeiten, ist nicht ganz einfach. Die Verfahrensordnung unterscheidet sich sehr von den anderen Komitees der Vereinten Nationen. Andere Komitees haben eine Geschäftsordnung eines Parlaments, was in ILO nicht der Fall ist. Noch dazu war die Vorschrift der WIMUN sehr herausfordernd; die Beschlüsse sollten nicht direkt abgestimmt werden, sondern durch „Consensus“ übereingestimmt werden.

Die vier Tage haben wir voller Einsatz über das Thema „Global Supply Chain“ gearbeitet. Unser Ziel war ein Übereinkommen (Konvention) auszuarbeiten, in dem das achte Ziel für nachhaltige Entwicklung 2030 (Decent Work and Economic Growth) zu berücksichtigen war. Erfolgreich reichten wir unsere Konvention am letzten Tag ein.

In Genf lernte ich viele neue Persönlichkeiten kennen. Ich habe neue Freunde gefunden, Freunde aus Indien, Peru, Indonesien und Deutschland, die „Streberinnen und Streber“ sind. Sie streben nach einem erfolgreichen Leben und einer strahlenden Zukunft. Der Austausch der Meinungen mit diesen Freunden half mir, meinen Standpunkt zu ändern und die Welt mal anders – aus anderen Aspekten –zu sehen.

Zudem habe ich eine neue Perspektive von der Arbeit bei der UNO bekommen. Zieht man überdies in Betracht, dass MUNs wie ein Praktikum bei der UNO sind, so ermöglicht man den Jugendlichen, sich mehr mit den entscheidenden Themen und zukünftigen Entscheidungen zu beschäftigen.

Ich bedanke mich bei jenen, die mich dabei unterstützt haben und widme Ihnen meinen Diplomacy Award. Meinem Reisepartner möchte ich auch danken. Thupi ist sehr fürsorglich. Es hat mich sehr gefreut, ihn auf dieser Reise begleitet zu haben.

Seminar „Schriftliche Kommunikation mit Unternehmen“

„Am Sonntag, den 3.11.2019, hatten wir den Workshop ’schriftliche & berufliche Kommunikation‘ mit Mag. Simone Karlsberger, der Geschäftsführerin von Karrierefreude.

Den Workshop begannen wir mit einem warm up-Kahoot-Spiel, gefolgt von Informationen über die Workshopleiterin. Danach bekamen wir ein umfassendes Elaborat über die Themen, die wir lernten und ausarbeiteten. Dabei lernten wir, wie man eine Praktikums- bzw. Lehrstelle bekommt, wie man das Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf verfasst sowie ein paar andere Tipps, um einen guten Eindruck bei der jeweiligen Firma zu hinterlassen.

Der Workshop bestand nicht nur aus Theorie, sondern auch aus Praxis. Jeder besprach seine Mailbox, davor aber ölten wir unsere Stimmen mit einigen Sprechübungen.

Nachdem wir mit liebevoll gemachten Sandwiches von Anna versorgt wurden, arbeiteten wir sorgfältig an unseren Lebensläufen und Anschreiben weiter, wobei wir professionelle Korrektur von Frau Karlsberger bekamen. Wichtig ist uns in Erinnerung geblieben, dass wir das Abgabedatum immer updaten müssen und das Aktuelle von Bedeutung ist.

Im Ganzen kann ich sagen, dass dieser Workshop sehr informativ war und alle Teilnehmer wissen nun, wie man sich gut vorbereitet bewerben kann. Vielen Dank Frau Karlsberger für diesen sehr hilfreichen Workshop

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiatin Sahar

Die unendlichen Tiefen der Mathematik bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27.10.2019, fanden sich START-OÖ Stipis und Freunde im Axis zusammen, um sich gemeinsam mit unserem Workshopleiter Herrn Winfried Entlicher in die unendlichen Tiefen der Mathematik zu begeben. START-Freundin Julia berichtet:

„Mit viel Freude und Motivation begann unser Tag, wir lernten Herr Entlicher kennen und starteten somit unseren Workshop. Zu Beginn erklärte er uns, wie die Matura in den meisten Fällen abläuft und er erklärte uns den Weg zum Erfolg.

Daraufhin starteten wir mit den Themen „Winkelfunktionen“ bzw. „Exponentialfunktionen“, welche er sehr gut erklärte. Passend zu diesen Funktionen gab er uns viele Übungen und wir übten auch gemeinsam.

Nach einer erholsamen Pause begann Herr Entlicher, uns das Thema „Wahrscheinlichkeit“ näher zu bringen. Wir machten dazu viele Übungen und lernten viel neues dazu.

Meiner Meinung nach war es ein sehr erfolgreicher Tag und man konnte mit viel Freude sehr vieles dazu lernen. Vielen dank an unseren Workshopleiter, dass er sich am Sonntag für uns Zeit nahm, und auch an alle Paten und Unterstützer von START, die uns diesen Workshop ermöglicht haben.“

START-OÖ beschäftigt sich mit Textsorten

Am Samstag, den 26.10.2019, haben wir die Chance gehabt, einen Deutschworkshop zu besuchen. In diesem Workshop ging es um Textsorten. Am Vormittag erklärte uns der Trainer, Thomas Gimesi, wie man unterschiedliche Textesorten, wie zum Beispiel Kommentar und Erörterung, schreiben kann. Nach der Erklärung fingen wir gleich mit der Textanalyse an. Jeder hat sich in Ruhe mit der Aufgabe, eine Textanalyse zu schreiben, beschäftigt. Thomas half uns dabei und gab uns Tipps, die uns beim Weiterschreiben sehr halfen. Nachdem jeder den Text halbwegs fertig hatte, verglichen wir die Texte. Danach hat Thomas noch alle unsere Fragen beantwortet, bis alle Unklarheiten beseitigt waren.

Weil ich in diesem Semester eine Textanalyse bei der Schularbeit schreiben muss, war dieser Workshop für mich sehr hilfreich. Ich habe dadurch diese Textsorte besser kennengelernt und hoffentlich werde ich bei der Schularbeit eine gute Note bekommen. Ich bedanke mich bei START für diese gute Möglichkeit.

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Gul Ahmad Salimi

START-OÖ zu Besuch in der RLB-OÖ: Quo Vadis Europa?

Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, waren START-OÖ Stipendiaten und Alumni zu Gast in der Raiffeisenlandesbank OÖ. Bei der Veranstaltung ‚Quo Vadis Europa?‘ gedachten wir dem Fall des Eisernen Vorhanges vor dreißig Jahren. In Oberösterreich geschah dies symbolisch mit einer Zange an der Grenze zur ehemaligen Tschechoslowakei durch den damaligen Landeshauptmann und den südböhmischen Kreisvorsitzenden.

Auch zu diesem Event waren hochrangige PolitikerInnen erschienen, um die Wichtigkeit der Ereignisse im Jahr 1989 für Österreich zu erläutern. Besonders Oberösterreich, als Industriestandort und beliebtes Ziel für Touristen, habe durch die Grenzöffnung profitiert, meinte der oberösterreichische Landeshauptmann. Die tschechische Botschafterin stimmte zu, und sah die bilateralen Beziehungen auf einem absoluten Hochpunkt. All dies sei auch der EU zu verdanken, erinnerte der Finanzminister.

Ein Universitätsprofessor, der ebenfalls eine Rede hielt, mahnte, dass längst nicht alle Unstimmigkeiten bereinigt wären. Noch immer gebe es innerhalb der EU starke Gegensätze, gleichzeitig werde es immer schwieriger einen Konsens zu finden.

Dagegen waren sich die START-Stipendiaten und die Alumni schnell einig: Der Abend war besonders informativ und spannend. Vielen Dank an die Raiffeisenlandesbank OÖ, dass wir bei dieser Diskussionsveranstaltung dabei sein durften!

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Thupten

„Style it right“-Workshop in Linz

Wie kleide ich mich richtig für das Berufsleben, für Bewerbungsgespräche und andere Anlässe? – START-OÖ Alumna Selma Garibovic gestaltete am Sonntag, den 20. Oktober 2019 einen informationsreichen und praxisnahen Workshop, in dem sie den StipendiatInnen half, das richtige Outfit für jeden Anlass auswählen.

START-Stipendiat Ali Reza berichtet:

„Zu Beginn präsentierte uns Selma wie man sich in ein Bewerbungsgespräch anziehen muss und wie man auf keinen Fall ausschauen soll. Durch Bilder, die sie uns gezeigt hat, haben wir eine klare Vorstellung bekommen, wie wir die einzelnen Kleidungsstücke kombinieren können. Außerdem erklärte sie uns nachdrücklich, dass der erste Eindruck besonders wichtig sei. Daher sollten wir vor einem Bewerbungsgespräch Recherchen zu der Firma anstellen, damit wir einen guten Eindruck hinterlassen können. Dabei können wir auch kleine Details einbauen: zum Beispiel, wenn wir ein Bewerbungsgespräch in der Raiffeisenbank haben, könnten wir einen gelben Schal tragen, da das Logo der Raiffeisenbank gelb ist.

Weiters haben wir uns mit anderen Anlässen sowie Ball, mündliche Matura, Fashion Show, Seminare bzw. Workshops auseinandergesetzt. Zuletzt wurden wir in verschieden Gruppen geteilt, um ein Outfit für ein bestimmten Anlass auszusuchen und präsentieren, warum wir uns für dieses Outfit entschieden haben.“

Stipendiatinnen verbessern ihren Sprachstil

Zehn START-OÖ StipendiatInnen hatten am 19. Oktober 2019 die Möglichkeit, in einem sechs-stündigen Deutsch-Intensiv-Workshop, ihre grammatikalischen und stilistischen Fähigkeiten zu verbessern. Stipendiatin Sahar berichtet:

Schachtelsätze sind besonders lange Sätze, die wie ein langes Klebeband sind, das eine Schachtel umwickelt, sodass eine Person, die die Schachtel aufmachen will, Schwierigkeiten hat, weil sie bei der ersten Suche nicht das Klebebandende finden wird und lange danach suchen muss, was zu Enttäuschung führt und schließlich den Verzicht auf den Inhalt der Schachtel verursacht, indem man die Schachtel weg wirft, weshalb man eine wichtige Information verpassen könnte. “ -So starteten wir in den Workshop „Deutsch-Grammatik“ am Samstag, den 19. Oktober los.

Nachdem sich der Kursleiter Thomas Gimesi uns vorstellte, wurde uns eine halbe Minute gegeben, um einen möglichst langen Satz zu sagen. Manche wussten nicht mehr, wie sie die Handlung länger ziehen könnten, aber wir hörten auch lustige imaginäre Geschichten gepackt in einem einzigen Satz! Wir lernten, dass es für Leser bzw. Hörer leichter ist, der Handlung durch kurze Sätze zu folgen. Dann bildet man sich Bilder im Kopf und die Information wird kurz und deutlich an Leser bzw. Hörer ermittelt.

Daraufhin bearbeiteten wir einen Text mit dem Titel „Qual der Wahl“, um unser Leseverständnis zu überprüfen. Der Zweck der Aufgaben zu diesem Text war, dass wir den Inhalt neutral betrachten und nicht unsere persönliche Meinung in Fokus setzen.

Sehr interessant für uns war zu lernen, wie man einen attraktiven Text schreiben kann. Natürlich ist man ein erfolgreicher Schreiber, wenn man begabt ist, aber eine gewisse Struktur mit Dos and Don’ts schadet auch nicht. Denn die Worte haben besondere Macht und der Leser entscheidet innerhalb von 20 Sekunden, ob er das Lesewerk lesen möchte. Deshalb ist der Texteinstieg von großer Bedeutung.

Außerdem befassten wir uns mit Aktiv/Passiv, Denglisch, Zeichensetzung und Dehnungen.

Der Tag mit Thomas Gimesi war sehr lehrreich, aber auch unterhaltsam. Ich bin mir sicher, dass alle viel mitnehmen konnten und wir freuen uns schon auf den Textsortenworkshop mit ihm.

Sahar Rajabi

Neue Laptops und Drucker für START-OÖ

In einer digitalisierten Welt gehören Laptops und Drucker zur Grundausstattung für jeden Schüler und jede Schülerin – und so auch für unsere StipendiatInnen. Daher erhalten alle Stipendiaten zu Beginn des START-Stipendien-Programms bei Bedarf einen Laptop und einen Drucker, um den Schulalltag bewältigen zu können.

Und auch heuer durften wir den Sitpendiaten wieder ihre IT-Ausstattung überreichen – so kann einem erfolgreichen Schuljahr nichts mehr im Wege stehen. Wir wünschen allen Stipis viel Freude mit ihren neuen Geräten. Danke an alle Paten und Unterstützer, die es uns ermöglichen, unsere Stipendiat*innen bestmöglichst auszustatten.

Eindrücke von der 7. Begrüßungsfeier von START-OÖ

Am Montag, den 7. Oktober 2019, wurden bei der feierlichen Begrüßungszeremonie 10 neue Stipendiat*innen in das Stipendienprogramm aufgenommen und die Maturant*innen verabschiedet. Gastgeber des Festabends war die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die neben dem Land Oberösterreich einer der größten START-Unterstützer ist.

Mit diesem Programm wird talentierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund auf hervorragende Weise unter die Arme gegriffen, sodass sie ihr Potenzial voll ausschöpfen können. Das vielfältige Angebot mit Workshops und Projekten holt die Talente und Begabungen der Jugendlichen hervor und zeigt ihnen, welche Möglichkeiten sich ihnen dadurch eröffnen. Durch ihr soziales und gesellschaftliches Engagement sind sie darüber hinaus großartige Vorbilder für andere junge Menschen, egal ob mit oder ohne fremden Wurzeln“, sagt Dr. Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ.

Frau Landtagsabgeordnete Mag. Regina Aspalter richtete sich mit folgenden Worten an die Gäste der Begrüßungsfeier: „Durch die gezielte Förderung von begabten und ehrgeizigen jungen MigrantInnen auf dem Weg zur Matura können wir ihnen die Integration in unsere Gesellschaft wesentlich erleichtern. Von den gut ausgebildeten und gesellschaftlich integrierten jungen Menschen profitiert auch das Land Oberösterreich. Denn die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft unseres Landes liegt in den Händen unserer Kinder.“

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START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA“ mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema „Gruppe und Konflikt“ hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

Chrislane und Thupten beim Russisch-Österreichischen Jugendforum

Diesen September nahmen START-Alumna Chrislane und ich, Thupten Dergey, am Russisch-Österreichischen Jugendforum teil. Sie fand von 15. bis 23. September 2019 in Moskau, St. Petersburg, Uljanowsk und Wien statt.

Die dreißigköpfige österreichische Delegation beschäftigte sich gemeinsam mit russischen Jugendlichen über die Themen Innovation, Unternehmertum, Kultur, Tourismus und Zivilgesellschaft. In der Gruppe „Innovative Entwicklungen und Projekte“ debattierten wir die Folgen von Blockchain-Technik, Künstliche Intelligenz und Big Data. In weiterer Folge erarbeiteten wir uns Konzepte, diese innovativen Technologien in sog. „smart cities“ umzusetzen. Die Arbeit gestaltete sich insofern auch spannend, weil wir unsere Ideen in einem bilateralen Kontext vergleichen und teilen konnten. Eine weitere Arbeitsaufgabe war es eine innovative Geschäftsidee zu präsentieren.

Im Sinne der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Österreich widmete man das Jahr 2019 dem Themenschwerpunkt Jugend. In der russischen Botschaft in Wien bzw. der österreichischen Botschaft in Moskau klärte man uns über die wirtschaftlichen und diplomatischen Aspekte der bilateralen Beziehungen auf.

Abgesehen vom intensiven Bildungsprogramm erwartete uns auch ein spannendes kulturelles bzw. Teamprogramm. So besuchten wir die Oper, Museen, Networkingevents, etc. Am meisten beeindruckte mich das Museum Hermitage in St. Petersburg. Der Palast beherbergt die umfassendste Kunstsammlung der Welt.

Vielen Dank an alle Paten und Unterstützer*innen. Durch die finanzielle Unterstützung von START konnten wir den Eigenbehalt für die Austauschwoche aufwenden.

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Thupten

Einladung zur 7. Begrüßungsfeier von START-Oberösterreich

Das neue Schuljahr hat begonnen und wir freuen uns über 10 neue START-Jugendliche, die wir in unser Stipendienprogramm aufnehmen können. Gleichzeitig verabschieden wir uns von drei erfolgreichen Absolvent*innen, die ihren Weg im höheren Bildungsweg nun erfolgreich fortsetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese beiden Anlässe mit uns und unseren Jugendlichen gemeinsam feiern!

Am Montag, den 07. Oktober 2019 um 17.30 Uhr im Raiffeisensaal der RLB OÖ, Europaplatz 1a, 4020 Linz.

Durch den Abend führen unsere Stipendiat*innen, die auch mit Reden und künstlerischen Beiträgen einen Einblick in ihre vielfältigen Talente bieten.

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung unter oberoesterreich@start-stipendium.at . Wir freuen uns, wenn Sie Gäste mitbringen, die wir mit Ihnen im Anschluss an den Festakt zu einem Empfang einladen.

START-Oberösterreich freut sich auf Ihr Kommen!

START-OÖ Stipis lernen sich beim Team-Building-Tag kennen

Am Samstag, den 7. September trafen sich alle START-OÖ Stipendiat*innen zum gemeinsamen Kennenlernen und Team-Building in der Tabakfabrik in Linz.

Die „alten Hasen“ unter den Stipendiat*innen trafen dabei auf die „neuen, jungen“ Stipis, und man beschnupperte sich sofort neugierig und stellte einige erste Fragen, um erste Dinge übereinander zu erfahren.

Um den Prozess des Kennenlernens zu beschleunigen, starteten wir mit einem Spiel, bei dem sich die Stipendiat*innen nach bestimmten Kriterien in einer Stirnreihe aufstellen oder sich in Gruppen zusammenfinden mussten. So wurde zum Beispiel klar, wer der älteste Stipi in der Gruppe und wer noch ein junges Kücken ist. Es fanden sich die Stipis auch nach Schultypen, Herkunftsländern, Wohnorten, etc. zusammen.

Danach gingen die Stipendiat*innen in 3er Gruppen zusammen, und gestalteten gemeinsam auf A3-Vorlagen bunte und kreative Stipi-Profile. Dabei beantworteten sie Fragen nach ihren Hobbies, ihren Wünschen und Zielen, und erzählten sich gegenseitig lustige Anekdoten aus ihrem Leben.

Nach einem wohlverdienten Mittagessen spielten die Stipis noch einige Gruppenspiele, und testeten so ihre Problemlösekompetenz im Team. So mussten sie im Spiel „der fliegende Teppich“ einen Teppich umdrehen, während sie daraufstanden – ohne zu reden! Auch beim Entwirren des „Gordischen Knotens“ wurde viel gelacht, und beim Bilden verschiedenster Formen konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Hier ein paar Eindrücke vom START-OÖ Team-Building-Tag in Bildern:

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier

Am Freitag, den 6. September 2019 kam der 7. START-OÖ Jahrgang im Axis in Linz zusammen, um einerseits nochmals alle Unklarheiten zu den Regeln und Pflichten im Sitpendienprogramm zu klären, und andererseits um Videos für die 7. START-OÖ Begrüßungsfeier am 7. Oktober 2019 zu drehen.

Landeskoordinatorin Magdalena Rainer erklärte nochmals alle Regeln und Pflichten im START-Stipendienprogramm. Ein respektvoller Umgang, Toleranz gegenüber anderen Kulturen, die Teilnahme an Bildungsangeboten und Pünktlichkeit, sowie die Wichtigkeit des sozialen Engagements wurden besprochen. Wissbegierig stellten die neuen Stipis Fragen zum Ablauf des START-Jahres, zum Bildungsseminar und zu möglichen Praktikas bei Patenfirmen.

Zusätzlich drehte das Filmproduktionsteam von Amago wieder professionelle Videos für die Begrüßungsfeier mit unseren Stipis, in denen sie sich selber vorstellen und ihre Hobbies, Freizeitaktivitäten, Ziele und Berufswünsche mitteilen. Vielen Dank an das Team von Amago, dass sie auch dieses Jahr keine Zeit und Mühen für das tolle Video gescheut haben!

Wollen auch Sie unsere neuen Stipendiat*innen kennenlernen? Dann dürfen wir Sie ganz herzlich zu unserer 7. START-OÖ Begrüßungsfeier am 7. Oktober um 17:30 in der Raiffeisenlandesbank OÖ einladen.

Arbeitnehmerveranlagung – what’s that?

Am 31. August haben sich die START-OÖ Stipis bei dem Workshop „Wie bekomme ich mein Geld vom Finanzamt zurück?“ im Axis Linz mit der Arbeitnehmerveranlagung befasst. Referentin Julia Hintermayer von der Steuer- und Unternehmensberatung Hintermayer erklärte unseren Stipis wissenswertes zum Thema Steuern und besprach, wie man die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach online einreichen kann.

Stipendiatin Bahara berichtet:

“ ‚Nun was ist Arbeitnehmerveranlagung, oder wie macht man die Arbeitnehmerveranlagung? Warum wollen wir überhaupt Geld vom Finanzamt zurückhaben?‘ fragte unsere Referentin.
Ich hatte z.B. ein Praktikum für einen Monat im Jahr 2018 absolviert. Es wurde schon eine antragslose Arbeitnehmerveranlagung automatisch für mich gemacht und mir ein paar Euros gutgeschrieben. Aber ich wusste nicht, was das heißt. Die Referentin erklärte, die Arbeitnehmerveranlagung hilft uns zu berechnen, wie viel Steuern man zu zahlen hat, oder ob man viel/wenig Steuern gezahlt hat.

Man kann die Arbeitnehmerveranlagung seit ein paar Jahren online machen, so spart man sich Zeit und Papier. Selbstverständlich brauche man dafür die FinanzOnline Zugangsdaten. Mithilfe der Prospekte von der Wirtschaftskammer oder der Arbeiterkammer, welche sehr ausführlich beschrieben sind, kann jeder seine Arbeitnehmerveranlagung für das Vorjahr selbst beantragen.
Seit einigen Jahren werden antragslose Arbeitnehmerveranlagungen automatisch ausgeführt und an alle Arbeitnehmer (darunter Angestellte, Arbeiter oder Lehrlinge) geschickt. Jedoch weiß das System nicht über alle Kosten, wie Werbekosten, Bescheid. Deshalb ist es nötig, dass man trotzdem die Arbeitnehmerveranlagung macht, um, wenn möglich, das Geld vom Finanzamt zurück zu bekommen.

Als ich mich bei FinanzOnline eingeloggt habe, bin ich darauf gekommen, dass mehrere Daten fehlen. Nachdem die Referentin uns Schritt für Schritt gezeigt hat, wie man vorgeht, wurden mir einige Euros gutgeschrieben. Ich lächelte vor Freude und Momo gesellte sich zu mir, denn er hat auch Geld gutgeschrieben bekommen.
Durch die theoretische Anleitung unserer Referentin konnten wir alles gleich praktisch ausprobieren und durchgehen.

Auch wünsche ich mir, dass das Thema „Finanzamt und FinanzOnline“, insbesondere Arbeitnehmerveranlagung, in allen Schulen unterrichtet wird. Denn viele Schüler*innen machen Praktika und wissen nicht Bescheid, ob sie mehr Steuern zahlen müssen oder am Ende des Jahres vielleicht doch etwas zurückbekommen.

Danke an unsere Referentin und Steuerberaterin Julia Hintermayer für den äußerst interessanten und lehrreichen Workshop.“

START-OÖ genießt gemeinsam die Sommerferien

Am Samstag, den 17. August 2019 trafen wir uns um 13 Uhr vor dem McDonalds am Hauptbahnhof Linz. Nachdem die neuen und die alten Stipendiaten sich kennen gelernt hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Minigolfplatz. Wir teilten uns in drei Gruppen auf und dann fingen wir an unter der strahlenden Sonne zu spielen. Voller Vorfreude begannen wir die Bälle in die Löcher zu schießen, in der Hoffnung unter sieben Versuchen das Ziel zu treffen und keine neun Punkte zu bekommen. Da die Stationen schwieriger wurden, brauchten wir eine Erfrischung und deshalb holten wir uns Eis und machten eine kleine Pause. Nachdem wir noch eine Weile gespielt hatten, sammelten wir uns zusammen und machten anschließend mehrere Gruppenfotos.

„Es war schön die Neuen durch einen lustigen gemeinsamen Tag etwas besser kennengelernt zu haben. Wir hatten viel Zeit, um uns gegenseitig auszutauschen und haben dabei auch viel gelacht.“

Stipendiatin Viola

Daraufhin machten wir uns auf den Weg zu einem syrischen Restaurant namens Dama Rose. Wir saßen gut gelaunt an einem großen Tisch und wurden sehr herzlich willkommen geheißen und mit guten syrischen Spezialitäten versorgt. Währenddessen hatten wir die Möglichkeit, uns auszutauschen und mehr über einander zu erfahren.

„Der Samstag war ein schöner Tag, der uns -die STARTfriends- in den Sommerferien wieder vereint hat. Aktivitäten wie Golfspielen machen mehr Spaß, wenn man sie mit den Freunden unternimmt. Auch die zwei neuen Stipendiatinnen haben mit uns gespielt und es fühlte sich an, als ob wir uns schon länger kennen. Es freut mich, dass unsere Family größer wird und dass immer mehr junge erfolgreiche Menschen unterstützt werden.“

Stipendiatin Jian

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Kulturhaus. Dort angekommen besorgten die Stipissprecher Momo und Thupten uns die Eintrittskarten. Während wir einige spannende multimediale und raumbezogene Symposien, Kunstvermittlungs- und Musikprogramme sahen, schossen wir viele Fotos. Außerdem probierten wir vieles aus, unter anderem das Musikinstrument Theremin, welches man ausschließlich mit den Händen steuerte, ohne es zu berühren. Währenddessen führten wir viele tolle Gespräche und lernten uns dadurch besser kennen.

„Das Sommerprogramm war ein sehr schöner Tag, wir konnten uns untereinander austauschen und lernten auch zwei neue Stipis beim Mini Golf gut kennen. Viele machten es zum ersten Mal, andere konnten sich beim Mini-Golfen verbessern.
Auch das gemeinsame Essen und danach Sinnes-/ Höhenrausch war ganz nett und das Open-air Kino mit dem Film „Womit haben wir das verdient“ brachte uns als kleine START-Familie näher. Ich danke Gul und Thupten für den tollen Tag und ihre Bemühungen!“

Stipendiatin Ladan

Dann ging es zum Höhenrausch, einen Holzturm auf welchen wir gemeinsam stiegen und einen Panoramablick über die Dächer von Linz genießen konnten. Dies war ein wunderschönes Erlebnis für uns alle. Wir verbrachten dort circa etwa zwei Stunden. Danach machten wir uns auf zum Sommerkino und schauten dort gemeinsam den Film „Eine besondere Freundschaft“ an. Der Film handelte von einem Mädchen, das zum Islam konvertierte und von der Gesellschaft toleriert und anerkannt werden möchte. Wir bei START stehen für eine tolerante und respektvolle Gesellschaft und der Film hat diese Werte widergespiegelt.

„Mein Highlight des Tages war aufjedenfall, dass wir am Minigolfplatz waren. Es war eine super Möglichkeit sich mit den anderen auszutauschen und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Obwohl ich zuvor noch nie minigolfen war, würde ich sagen, dass ich gut mit meinen Teamkollegen mithalten konnte.
Ein großes Dankeschön geht an die Stipisprecher Momo und Thupten, die das Programm so abwechslungsreich gestaltet haben.
Danke, für den tollen Tag!“

Stipendiatin Irma

Zusammengefasst hat uns dieser lehrreiche Tag uns näher zusammen gebracht. Wir haben nicht nur von den Erlebnissen etwas gelernt, sondern auch voneinander viel erfahren und konnten uns gegenseitig noch mehr motivieren.

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Sahar und Sharifa.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (5)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

After the presentations of our Project Citizens it was time to say goodbye to our host families. Thanks Barb and Marshall Powell for hosting me and Arda for those 10 days. I will never forget the late evening discussions about politics and cinema. Thank you for sharing for your perspectives and introducing us to American cuisine, high school, baseball and your friends.

We then cross-travelled many different states until finally arriving in Philadelphia. The ‘city of brotherly love’ has a lot to offer regarding American history sites and international food. In Washington D.C. we stayed at the George Washington University Campus.

In my free time I visited a number of impressive museums such as the Holocaust Memorial, the African American Heritage museum and The Newseum. On Thursday we visited the State Department (U.S. foreign ministry). We got to meet diplomats and then at simulations we got to be diplomats ourselves.

On Friday I met up with a high-achieving Tibetan-American who I got in contact by chance. He had just passed the Foreign Service Officer’s exam and is currently interning for Congresswoman Spanberger. Mr. Thargay showed me through the Congress office building and introduced me to other staff members on the Capitol.

During that four weeks with BFTF I was amazed by the diversity of the American people. On Thupten Weekly I was only able to showcase just a glimpse of the intensive program. However, the mentors guided us like wewere one big family. On the last day I did not say ‘farewell’ but rather wished my friends a hopeful ‘See you Again’

On that note I want to express my gratitude to the United States embassy in Vienna, especially to Mrs. Schmid-Gerlich.

Special Thanks to our mentors:Anatoli, Asta, Brianna, Cole, Jeff, Kate and Luka

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (4)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die dritte Woche waren wir hauptsächlich mit der Arbeit an unsere Project Citizen beschäftigt. Zuallererst machten wir über ein Problem in unseren communities Gedanken. Im nächsten Schritt evaluierten wir mögliche Lösungen und erarbeiteten uns einen realisierbaren Plan.

Die Ideen waren an Originalität kaum zu übertreffen: Roboterarm, griechisch–türkisch–zypriotisches Austauschprogramm, Wählerregistrierung an Schulen in New Mexico, das Beweisen von racial gerrymandering im Bundesstaat Georgia, und Lernhilfe für sozial benachteiligte SchülerInnen in der Schweiz. Mein Project Citizen ist ein multimediales Storytelling Programm über Migration, mit dem ich gegen die eindimensionale Berichterstattung vorgehen möchte.

Am Donnerstag besuchten wir Indianapolis, wo wir durch das State House von Indiana State Rep. Sheila Klinker geführt wurden. Es blieb sonst auch Zeit für eine ˋinternational cuisine night´, wo wir Essen aus unseren jeweiligen Ländern vorstellten. An den Abenden und am Wochenende verbrachten wir Zeit mit unseren Gastfamilien.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (3)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die Fellows am Campus der Purdue University stehen jeden Tag um 7 auf und machen sich auf dem Weg zur Vorlesung, bevor sie natürlich in der Kantine gefrühstückt haben. Vor Vorlesungsbeginn, jeden Morgen, gibt es 15 Minuten „Uncle Ben says“. Hierbei beschäftigen wir uns mit philosophischen, bzw. politischen Texten des Namensgeber des Programmes Benjamin Franklin.

Die Themen der eigentlichen Vorlesungen und die Professoren variieren sehr, doch sie beschäftigen sich alle mit Politik, Gesetz, Gesellschaft, oder Geschichte. Jede Einheit dauert circa 2 Stunden und wir haben drei verschiedene pro Tag. Danach haben wir „Daily De-Briefing“, wo wir in Kleingruppen mit unseren MentorInnen die Themen noch einmal diskutieren können. Oft sprechen wir in diesen Runden gesellschaftliche Probleme an, seien sie in den USA oder in den europäischen Ländern.

Anschließend folgt Freizeit. Wir haben Zugang zum Sportzentrum, wo sich ein Fitnessstudio, ein Schwimmbad und eine großzügige Kletterwand befinden. Wir haben auch Yoga bzw. Zumba- Einheiten. Nach dem Abendessen folgt meistens eine soziale Aktivität, wie Jeopardy, Pool Party oder Geburtstagsfeiern.

Am Dienstag hatten wir eine Talent Show. Hier führte ich einen Comedy Sketch, den ich mit paar anderen Fellows gedreht habe, vorführten. Am Mittwoch fuhren wir nach Chicago. Die zweitgrößte US-Metropole liegt nur 2 Stunden weg, trotzdem gab es eine Zeitumstellung. Am Vormittag besuchten wir den Sears Tower, das zweithöchste Hochhaus der USA. Anschließend führte uns ein Boot durch die Flüsse von Chicago.

Für mich war es auch ein kulinarisches Abenteuer, denn zum ersten Mal probierte ich den „Chicago Deep Dish Pizza“. Der nächste Programmpunkt, die städtische Kunstgalerie, hatte auch sehr viel zu bieten. Dort hängen Werke vom Pop Art Maler Andy Warhol und Klassiker wie „American Gothic“. Diesen Samstag endete unser Leben am Campus, und unsere amerikanische Gastfamilien holten uns ab. Mein Zimmer teile ich mit dem Fellow aus der Türkei. Sie sind allesamt sehr nett und haben vor mit uns viel zu unternehmen

Der 7. START-OÖ Jahrgang beim ersten Infotreffen

Am Freitag, den 12. Juli 2019, trafen sich die neuen Stipendiat*innen um 15:00 Uhr im Axis in Linz, um die ersten Infos zu ihrer anstehende Aufnahme in das Stipendienprogramm zu sammeln.

Nachdem alle den, doch eher komplizierten, Weg in das START-OÖ Büro gefunden hatten, starteten wir, gemütlich ein leckeres Eis essend, mit einem Input über das Stipendienprogramm. Eine der wichtigsten Fragen, die geklärt wurde, ist, was die zukünftigen Stipis bei START ab Herbst erwartet.

Wir, das START-OÖ Team, erklärten die wichtigsten Eckpfeiler rund um das Bildungsgeld, das Bildungsprogramm und die anstehende Aufnahmezeremonie am 7. Oktober in der Raiffeisenlandesbank. Zusätzlich erklärten wir die Rechte und Pflichten der Stipis, und unsere Grundregeln: Respekt gegenüber anderen Menschen, fremden Kulturen und unterschiedlichen Meinungen ist einer unserer wichtigsten Grundpfeiler. Bei START gibt es keine Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religion. Schön zu sehen, dass diese Grundwerte auch für unsere neuen Stipendiat*innen als selbstverständlich gelten.

Die neuen Stipis bekamen einen Überblick über unser Bildungsprogramm, sowohl dem wöchentlichen Regionalprogramm als auch den Bildungsseminaren. Obwohl sie sehr viel Inforamtion bekamen, stellten die Stipis, interessiert und wissbegierig, erste Fragen zu START, zum Ablauf der Aufnahmezeremonie und zu den Workshops.

Im Anschluss an den Input wartete noch ein Foto-Termin auf unsere neuen Stipis: Ein erstes Gruppenbild zeigt die neue, 7. START-OÖ Generation. Danke für das Foto an Wolfgang Lehner!

Abschließend kamen einige der „alten“ Stipis vorbei, um die neuen Stipis in der START-Familie willkommen zu heißen. Auch hier gab es noch Gelegenheit, unseren Stipisprecher Gul mit Fragen zu löchern und sich gegenseitig kennenzulernen.

START Stipendium Gruppenbild

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (2)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Ein wichtiger Fokus des Fellowships ist die politische Bildung. Drei Tage lang beschäftigten wir uns mit der amerikanischen Verfassung, und hatten auch genug Raum diesen mit europäischen Verfassungen zu vergleichen. Wichtige Schwerpunkte waren die Begriffe „Gerechtigkeit“ und „Privatsphäre“.

Dafür stellten wir zwei sehr komplexe Fälle des Obersten Gerichtshofes nach. Am Schluss behaupteten wir unser Wissen über die Verfassung in einem „mock congressional hearing“. Dabei mussten wir uns als Experten unseren Urteil über einen sehr pikanten Fall gegenüber einem Untersuchungsausschuss verteidigen.

An zwei Abenden stellten dann die Fellows ihre jeweiligen Länder bzw. US Bundesstaaten vor. Danach folgte eine Runde Jeopardy, eine sehr populäre Quiz-Show in den Staaten. Der Höhepunkt der Woche waren aber definitiv die Feierlichkeiten zum 4.Juli. Nach einem gemeinsamen Picknick begaben wir uns zu dem spektakulären Feuerwerk in Lafayette, Indiana.

Zugegeben am nächsten Tag waren wir etwas müde, das Seminar war dafür umso interessanter. Der enthusiastische Redner lud uns ein das Thema „Medien“ kritischer zu beleuchten. Danach folgten Vorbereitungen zu unserem hauseigenen „Model United Nations“. Das Thema ist der globale Müllkreislauf. Doch zuallererst soll jeder ein Land für sich auswählen, und die Thematik aus der Perspektive des Wahllandes analysieren. Mit Geschick und Diplomatie soll er die Interessen seines Landes in einer Schlussresolution verteidigen. Im nächsten Beitrag von „Thupten Weekly“ (toller Name übrigens) führe ich euch durch den Alltag am Campus der Purdue University bzw. des Benjamin Franklin Institute.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (1)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship („BFTF“) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Am 29.Juni war es dann so weit. Ich würde mich mit anderen Jugendlichen aus 45 anderen Ländern auf dem Weg zu BFTF, einem Austauschprogramm des US State Departments an der Purdue University, begeben.

Schon am Flughafen fingen wir an, über Politik, Umwelt und Wirtschaft zu debattieren. Zu meiner Überraschung waren auch viele interessiert an der derzeitigen Lage in Österreich. Das Beste aber war, dass wir alle Spaß hatten. Nach einer 24-stündigen Reise kamen wir an der Purdue University an. Am ersten Tag machten wir (unter anderem) eine Campus Tour durch Purdue, wo wir alle durch den Brunnen laufen mussten. Anscheinend ist dies Tradition für Neuankömmlinge. Am Nachmittag hatten wir eine Reception, wo alle nacheinander etwas über sich sagen mussten. Als sich alle mit ihren Vorhaben, Talenten und Interessen vorstellten, fühlte ich mich an die START-StipendiatInnen erinnert.

START-OÖ Pate der Energie AG gratuliert zur Matura

Um nochmal persönlich mit (noch) START-OÖ Stipendiatin Chrislane über ihren großen Erfolg, die eben bestandene Matura, zu sprechen und mehr über ihre Zukunftspläne zu erfahren, wurde sie von ihre Paten von der Energie AG eingeladen. Bei einem sehr herzlichen Empfang durch Frau Ablinger-Steidl und Herrn Blätterbinder gab es viele lobende und wertschätzende Worte für ihre Leistungen.

Chrislane konnte als Patenschülerin der Energie AG auch ein Praktikum im Haus absolvieren und nun führt sie der Weg nach Wien um an der WU Wirtschaftsrecht zu studieren.

Nach der Überreichung eines großzügigen Maturageschenkes inklusive Blumenstrauß, wurde noch vereinbart auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben. Chrislane bedankte sich herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei ihren Paten, welche sie über drei Jahre begleitet und bei Herausforderungen stets mitgefiebert haben.

An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei euch bedanken: Vielen Dank für diese gute Patenschaft und die tolle Unterstützung, die ihr unseren Stipendiat*innen zukommen lässt.

START-OÖ auf Jahrestreffen im Böhmerwald

Von 21. Juni bis 23. Juni erwartete START-OÖ Stipis und Freund*innen das Jahrestreffen in Klaffer am Hochficht, um die Erfolge des vergangenen Schuljahres zu feiern.

Die Stipendiaten Viola und Yusuf berichten:

„Das Wochenende startete mit einer Bus- und Zugfahrt, wobei Freude und gute Laune stets präsent waren. Als wir in der Unterkunft ankamen, war das Erste, was wir taten, die Betten zu beziehen. Die jeweiligen Zimmergenossen machten es sich gemütlich in der neuen Umgebung und erkundeten diese auch.
Danach folgte eine kurze Besprechung und Schilderung des Tagesplans von Nadja und Anna. Besonders engagierte Stipis bekamen Awards, aber auch der Rest verblieb nicht ohne Geschenke. Alle bekamen schwarze und weiße T-Shirts mit der arabischen Aufschrift „START“. Der Tag am neuen Ort konnte somit richtig starten.
Gemeinsam spazierten wir zum See, der in der Nähe war und genossen zusammen die Sonnenstrahlen, die auf unsere Haut prallten. Einige spielten Beachvolleyball, andere sprangen sofort in den See und ein paar unterhielten sich untereinander.
Als sich der Tag zu Ende neigte, verließen wir den See und kehrten zurück zu unseren Zimmern, um uns schon auf das geplante Feuerlager vorzubereiten. Zum Glück spielte das Wetter mit und neben leckeren Marshmallows und lustigen Unterhaltungen, bekamen Nadja und Anna auch von uns Geschenke und durften dabei sogar ein Spiel spielen.
Als es schon so dunkel war, dass auch der Letzte unserer Stipis gähnen musste, begaben wir uns in unsere Zimmer und schliefen tief und fest, ermüdet vom aufregenden Tag.“

„Am Samstag waren wieder alle ausgeruht, und der Tag startete mit einem leckern Frühstück in unserer Unterkunft. Am Vormittag wäre ein Bubble-Soccer Turnier geplant gewesen, doch leider spielte das Wetter nicht mit. Es war zu windig, doch zum Glück blieb es den ganzen Tag trocken.

So verbrachten wir den Tag gemeinsam, wir spielten Tischtennis, Werwolf und Activity. Vor allem führten wir viele Gespräche, dadurch lernten wir uns alle noch besser kennen. Nach dem Mittagessen machten wir eine Schnitzeljagd durch Klaffer. Eingeteilt in zwei Gruppen musst wir viele lustige Aufgaben erledigen. Beispielsweise schossen wir ein cooles Selfie mit einer Ziege, choreografierten einen „START-Jahrestreffentanz“ und komponierten eine „START-Hymne“.

Nach dem Abendessen nutzten wir noch die Zeit und gingen zum See. Einige spielten Beachvolleyball, die anderen genossen das Wasser. Als am späten Abend ein Gewitter aufzog, gingen wir wieder in die Unterkunft und ließen den Tag mit Activity und tollen Gesprächen ausklingen.“

Am dritten Tag unseres Jahrestreffens hatten wir das Meiste schon erlebt. Es regnete und wir nutzten den Tag produktiv. Mit gepackten Koffern und satten Mägen ließen wir das Jahr revuee passieren. In Gruppen aufgeteilt schrieben wir auf, was uns gefallen hat, was wir anders machen können und was wir uns für die Zukunft wünschen. Nicht nur innerhalb der Gruppen, sondern später auch mit der gesamten START-OÖ Family tauschten wir unsere Perspektiven aus und berieten uns gegenseitig. In Folge dessen wurden noch die letzten Schlussabrechnungen für das Jahr gemacht und wir machten uns wieder auf den Heimweg.“

Eine neue START-OÖ Generation wurde gewählt

Die bereits 7. START-OÖ Generation wurde am Donnerstag, den 19 Juli von einer Jury, bestehend aus START-Förderern und Paten, gewählt.

Aus 46 Bewerber*innen für ein START-Stipendium wurden 14 für ein persönliches Gespräch einladen. In dreier Teams wurde vorab eine Teamaufgabe gelöst, um sich im Anschluss einer nach dem anderen vor der Jury zu präsentieren. Die anfängliche Nervosität verfiel bei allen sehr schnell und die Jury war von der Vielfältigkeit und Motivation der Jugendlichen sehr beeindruck.

Ein großer Dank geht hiermit an die diesjährige Jury, welche mit großer Sorgfalt die Schüler*innen auswählte: Herr Mag. Florian Brunner (RLB OÖ), Frau Mag. Friederike Koll (Land Oberösterreich), Herr Dipl.-Ing. Alfred Mar (Rotary Club Wels-Nova), Herr Mag. Werner Watzinger (Rotary Club Wels-Nova) und START-Geschäftsführerin Frau DSA Katrin Bernd, MSM.

Die acht neuen Stipendiat*innen werden am Montag, den 7. Oktober in der RLB OÖ offiziell bei der START-Begrüßungsfeier in das Stipendienprogramm aufgenommen und ihre Stipendienurkunden erhalten.

Allen Bewerber*innen, die heuer kein Stipendium erhalten haben, wünschen wir trotzdem alles Gute für die schulische Zukunft! – Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr!

Zu Besuch in der AMAG- Austria Metall AG

Der START-OÖ Pate der ersten Stunde lud unsere Stipendiat*innen nach Ranshofen ein, um dort einen sehr spannenden gemeinsamen Tag zu verbringen. AMAG-Personalleiter Paul Benischek empfing seine Patenschülerin Karmina und acht weitere Stipendiat*innen am Dienstag vormittag im AMAG Standort Ranshofen.

AMAG-Patenschülerin Karmina berichtet von diesem Tag:

„Am Dienstag hatten wir Stipis die Gelegenheit meine Patenfirma AMAG in Ranshofen bei Braunau zu besuchen und mehr über die Produktion und vorallem die sehr spannende Firmengeschichte zu erfahren. Während einer Führung durch den Standort, konnten wir uns verschiedene Anlagen ansehen. Das Warm – und Kaltwalzwerk zum Beispiel. Dort werden die riesen Aluminiumbleche hergestellt. Es ist sehr heiss in diesen Hallen und was uns allen aufgefallen ist: Es sind nicht viele Menschen die in den Hallen arbeiten, denn der Großteil ist schon automatisiert.

Die AMAG produziert in Österreich Produkte aus Aluminium Guss und Walzprodukte von bester Qualität. Sie liefern auch flüssige Aluminium an Orte, die nicht mehr als 500 km von Ranshofen enfernt sind. Der Rohstoff aus dem Aluminium erzeugt wird ist Bauxit und man braucht sich keine Sorgen machen, dass er ausgeht da es sehr viele Vorkommen gibt. Was ein besonderer Vorteil gegenüber dem Stahl ist: 75-80% des Materials wird von Aluminiumschrott hergestellt, recyclet und wieder verwendet. Man kann Aluminium nämlich unendlich oft recylen. Die AMAG ist umweltfreundlich und hat für die Zukunft große Ziele, denn sie unterscheidet sich von anderen Aluminiumproduzenten nicht nur durch ihre Qualität, sondern auch durch ihre speziellen Produkte. Sie haben alle verschiedenen Legierungen an einem Standort.

Wir bekamen dann auch noch einen kurzen Vortrag zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der AMAG. Sie suchen sehr viele Lehrlinge und von denen die sich bewerben, nehmen sie die Besten, denn sie investieren in sie und geben ihnen gute Arbeitsplätze um eine freundliche Betriebsklima und qualitative Produktion zu schaffen.

Am Ende der Führung durch das Betriebsgelände erklärt uns Herr Benischek noch wie wichtig Sicherheit in diesem Areal ist und dass die AMAG sehr darum bemüht ist, dass die Mitarbeiter zufrieden sind und ein gutes Klima herrscht. Die Mitarbeiter essen übrigens sehr viele Leberkässemmeln in der Kantine : )

Und als wäre das noch nicht genug, hat uns Herr Benischek in ein sehr schönes Restaurant zum Essen eingeladen. Dort konnten wir noch ein bisschen persönlicher reden und wir Stipis erzählten ihm von unseren Plänen für die Zukunft. Herr Benischek hörte sehr interessiert zu.

Für diesen sehr schönen und besonders interessanten Tag, will ich mich herzlich bei meinem Paten bedanken! Danke auch, dass sie START und somit mich unterstützen und ich daher im nächsten Jahr meine Matura machen kann. „