Stipendiatin Bahara beim Rome Business Game 2019

Stipendiatin Bahara beim Rome Business Game 2019

Von 9.-12. März 2019 war ich in Rom. Ich hatte die Möglichkeit, am Rome Business Game teilzunehmen und eine Welt voll neuer Erfahrungen zu sammeln und Diversität in einer anderer Form zu erleben.

Das Rome Business Game ist ein Teil von der Rome International Career Festival. Dieses Festival findet jährlich in fünf Plattformen in Rom statt: Rome Business Game, Rome Press Game, RomeMUN und Rome International Career Course sowie International Careers Fair. Dort nehmen hunderte Studenten von der ganzen Welt teil, um ihren Horizont zu erweitern bzw. eine Herausforderung anzunehmen. In Rome Business Game geht es hauptsächlich um wirtschaftliche Themen. Jeden Tag, am Anfang des Tages, gibt eine Firma den Teilnehmergruppen ein anspruchsvolles echtes Business Case auf und am Ende des Tages werden die Gruppenpräsentationen von der Jury beurteilt. Es wird natürlich eine Gewinnergruppe geben, die bei der Abschlusszeremonie gelobt wird.

Begrüßt wurden alle Teilnehmer in der Eröffnungszeremonie in der Luiss Guido Carli Universität. Da möchte ich gerne ein paar Zitate schreiben, die den Inhalt der Reden bei der Zeremonie zusammenfassen.

„Life and diversity are complex but let them not be complicated! … The new Einstein will be a collective collaboration, not individuals….” Lorenzo Fioramonti, Deputy Minister for Education, University and Research.

I strongly reject the idea that says, ‘You cannot collaborate until you are equal’. We are diverse and unequal, and collaboration means sharing inequalities.” Ms Wendy Wiver -First Counsellor and Bilateral and Foreign Policy, British Embassy.

Die Reden haben mich sehr fasziniert.

Drei Tage gab es intensive Arbeit. Gleich am ersten Tag nach der Eröffnungszeremonie haben sich alle Teilnehmer mit dem theoretischen Teil durch eine 3-stundige Präsentation auseinandergesetzt. Dabei habe ich gelernt, wie man einen Business Plan erstellt, welche Marketing Tools angewendet werden, und wie man einen Startup gründet.

Am nächsten Tag musste ich das Gelernte umsetzen. Alle Teilnehmer wurden in kleinere Gruppen aufgeteilt. Neue Marketing Strategien sollten in Form einer Präsentation ausgearbeitet werden. Die Teamarbeit war sehr erfreulich, da jeder wusste, was er/sie zu tun hat.

Am drauffolgenden Tag bekamen wir die Aufgabe, ein Startup zu gründen, das innovativ ist. Dieser Startup musste eine neue Auflade-Methode für elektronische Geräte schaffen, und zwar möglichst umweltfreundlich und anwenderfreundlich. (als Vorlage diente: Energy for Oscar – Plug Me).

Die Zeit war sehr spannend. Jedes Team hat innovative Ideen entwickelt. Die Preisverleihung fand in der Abschlusszeremonie statt. Unterschiedliche Themenbearbeitung hatte es natürlich erschwert, eine Gewinnergruppe zu sein. Aber jeder hat das gewonnen, was er wollte – Erfahrung!

Neben diesen neuen Erfahrungen hab ich auch Freunde fürs leben gefunden. Den letzten Tag sind wir durch die Stadt gereist. Ob Pizza, Pasta oder Gelato- wir hatten schöne Momente miteinander erlebt und Rom entdeckt. Meine erste Reise mit einem Flugzeug, die entspannte Italienkultur und die freundlichen italienischen Leute werden mir in Erinnerung bleiben.

Dank der Unterstützung von START, die mir ermöglicht, meine Träume in Erfüllung zu bringen.

Zu Besuch im Frauengesundheitszentrum

Stipendiatin Viola berichtet:

Am 30. März 2019 trafen sich alle Mädchen von START-OÖ beim Linzer Frauen Gesundheitszentrum, um dort zwei wertvolle Stunden zusammen zu verbringen.

Wertvoll deshalb, weil wir durch diesen Workshop vor allem als Gruppe mehr zusammengewachsen sind, aber auch als Frauen zusammenhalten können und uns jetzt viel besser kennen. Neben motivierenden und schönen Worten, die uns Helga Speigner, die Workshop-Leiterin, mitgegeben hat, haben wir auch gelernt, wie wir mit unserer persönlichen Situation als Frau in der Gesellschaft umgehen und wertschätzen können. Dass wir uns trotzdem durchsetzen sollen, auch wenn es einmal schwieriger wird, war nur eine der vielen Botschaften, die wir an diesem Tag zu hören bekamen.

Weiters haben wir ein Spiel gespielt, bei dem jede von uns eine zufällige Rolle bekommen hat, um später zu diskutieren was für Chancen und „Nachteile“ diese Person in unserer Umgebung hat.

Gegen Schluss durfte sich jede von uns einmal in die Mitte des Kreises setzen und die Personen rundherum sagten der Person in der Mitte, was man an ihr bewundert und schätzt. Dass es dabei sogar zu Tränen kam, war nicht wunderlich. Wir beendeten den Workshop mit einer kurzen Zusammenfassung von jedem, wie wir diesen Raum verlassen würden. Meine war: „Man fühlt sich so positiv und hat das Gefühl diese Positivität, wenn man nachhause fährt, gleich an die nächste Person weitergeben zu müssen, damit sie sich auch so fühlt.“

Danke an das Linzer Frauengesundheitszentrum für diesen bereichernden Workshop.

Die Wissenschaft des Lebens

Am Samstag, den 23. März 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen spannenden Workshop zum Thema Molekularbiologie im Axis Linz. Stipendiatin Karmina berichtet:

„Unsere Workshopleiterin Tamara brachte uns in einem 4-stündigen Workshop sehr interessante Fakten rund um Molekularbiologie bei. Als Studentin der Molekularbiologie gab sie uns zuallererst einen Einblick in das Studium, die Inhalte und die Dauer, sowie das Arbeitsumfeld. Danach brachte sie uns in Quiz-Form interessante Informationen über Zelle, Genetik, Antibiotika und Pestizide bei. Wir besprachen beispielsweise die Merkmale des Lebens (die Organisation der Zellen, den Stoffwechsel, Homöostase, Wachstum, Fortpflanzung, Reizbarkeit, Evolution), den Aufbau und die Eigenschaften der DNA, und den Unterschied zwischen Viren und Bakterien.

Besonders interessant
fanden wir Stipis, dass 99,5 % des Erbguts aller Menschen identisch ist, und
wir uns also gar nicht so sehr unterscheiden, wie oftmals gedacht.

Tamara zeigte uns Videos, wodurch wir alles besser verstanden haben, und beantwortete alle unsere unzähligen Fragen. Doch nicht nur, dass wir durch den Workshop sehr viel lernten, wir hatten auch unheimlich Spaß und lachten viel in der lockeren Umgebung mit Tamara. Danke an unsere Workshopleiterin Tamara für diesen wirklich sehr spannenden Einblick in die Welt der Molekularbiologie.“

Besuch in der Patenfirma Nemak

Besuch in der Patenfirma Nemak

Bei einem spannenden Treffen mit dem GF der START-OÖ Patenfirma Nemak, Andre Gröschel, bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Tätigkeit des Weltmarktführers für Motorenguss. Ein Highlight war klar zu sehen wir ein Zylinderkopf produziert wird.

START-Stipendiatin Negha berichtet:

In der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Simonystraße befindet sich der Österreich Standort der Firma Nemak. Nachdem ich ein kurzes Interview mit dem Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing Andre Gröschel machte, empfing er uns alle um uns einiges über die Firma zu erzählen. Wir haben viele spannende Fakten gelernt. So gehört die Nemak zur Alfa-Gruppe und hat den Hauptsitz in Mexico. Außerdem ist sie der Weltmarktführer im Motorenguss. Herr Gröschel erzählte sehr leidenschaftlich von seiner spannenden Aufgabe und davon, wie wichtig die Mitarbeiter sind und dass sie es im Krisenjahr 2008 schafften sie zu halten. Außerdem beliefern sie beinahe alle großen Automarken die man so kennt. Und er erzählte noch was lustiges, nämlich dass sie Zylinderköpfe für die Queen hergestellt und geliefert haben. Nämlich 12 Zylinderköpfe. Warum die wohl so viel braucht?

Nach einer kleinen Stärkung fing der spannendste Teil, nämlich die Führung durch das Gebäude, an. Wir wurden mit Schutzmänteln und Schutzbrillen ausgestattet und durften dann bei der Produktion des Zylinderkopfes zuschauen. Es wurde geschmolzenes Aluminium in eine Gussform gebracht und unter hohem Druck gepresst. Am Ende durften wir noch Fragen stellen.

Insgesamt war der Besuch bei der Firma Nemak für uns alle sehr informativ und interessant. Alle konnten etwas neues Wissen für sich nach Hause mitnehmen. Es ist wirklich beeindruckend und faszinierend, wie alles mit modernster Technologie und vielen Robotern funktioniert.

Wir möchten uns sehr herzlich für die sehr spannende Führung bedanken! Und ein riesiges Dankeschön für den äußerst interessanten Vortrag und vorallem für die Patenschaft beim Herrn Gröschel!“

Zu Gast in der RLB OÖ bei „Landeshauptleute im Gespräch“

Zu Gast in der RLB OÖ bei „Landeshauptleute im Gespräch“

Die Landeshauptleute Thomas Stelzer und Johanna Mikl-Leitner trafen zu einem Gespräch in der RLB OÖ zusammen. Natürlich interessierte auch unsere Stipendiat*innen wie diese beiden Landesvertreter*innen die Zukunft der Regionen sehen und welche Entwicklungen zu erwarten sind. Auf Einladung der RLB OÖ haben wir im RaiffeisenForum haben wir daher diese Veranstaltung mit großem Interesse besucht.

„Ich fand es unglaublich erfreulich, einmal die Möglichkeit zu haben, hochrangige Politiker wie Mag. Thomas Stelzer und Mag. Johanna Mikl-Leitner persönlich zu treffen und zu hören, welche Positionen sie vertreten und was sie für ihre Länder erreichen wollen, welche Pläne sie haben. Die Moderation war lustig und leitete einen netten Abend ein, die Atmosphäre war trotz aller Förmlichkeit dadurch eher entspannt.“

START-Alumna Erika Sarolli

Welche Rolle spielen die Länder in Österreich und welche in Europa? Sind Oberösterreich und Niederösterreich ähnlich starke Wirtschaftsstandorte und wie ist ihre Beziehung? Diese und noch viele weitere Fragen wurden an diesem Abend von den beiden geladenden Gästen disktutiert. Ein gut gelaunter Moderator traf auf gut gelaunte Landeshauptleute. Und so gab es für uns einiges zu Schmunzeln. Es wurde nicht nur mehrmals erwähnt, man sah es auch deutlich: Die beiden Landeshauptleute verstehen sich gut.

„Politik ist interessant für uns und etwas mit dem man sich beschäftigen muss. So ein Treffen, der Spitzen der Politik, macht es dann noch spannender. Denn wenn die Politiker direkt vor die Stehen und über ihre Pläne erzählen und über die Zusammenarbeit reden, bekommt man einen guten Einblick. Am ende konnten wir noch ein gemeinsames Foto machen und direkt mit ihnen Reden. Für mich persönlich war das sehr spannend.“

START-Stipendiat Gul Ahmad Salimi

Wir wollen uns auch bei den beiden Landeshauptleuten herzlich dafür bedanken, dass sie START-Stipendien unterstützen!

Was genau an diesem Abend diskutiert wurde, können Sie hier nachlesen:

https://www.raiffeisen.at/ooe/de/meine-bank/presse/Pressearchiv-2019/mikl-leitner-und-stelzer-bei—landeshauptleute-im-gespraech–in.html

START-Stipendium: Jetzt bewerben!

START sucht wieder neue Stipendiatinnen und Stipendiaten!

Chance, Weiterbildung, Netzwerk, Zukunft und neue Perspektiven – mit diesen Begriffen verbinden unsere Absolvent*innen das START-Stipendienprogramm.
Ab sofort sind wir auf der Suche nach neuen, spannenden jungen Persönlichkeiten, die gemeinsam mit uns ihre Talente stärken und neue Perspektiven für ihre Zukunft schaffen wollen!

Deine Schritte zu einer erfolgreichen Bewerbung:

  1. Auf unserer Seite oder auf Facebook über unser Angebot informieren.
  2. Überprüfen, ob du alle Voraussetzungen erfüllst.
  3. Bewerbungsunterlagen downloaden und ausfüllen.
  4. Alle Unterlagen zusammen? Dann ab zur Post und an die Projektleitung des jeweiligen Bundeslandes schicken.

Mit einem Klick auf das Bild des jeweiligen Bundeslandes kannst du die Bewerbungsunterlagen als PDF downloaden. Eine Vorlage für ein Empfehlungsschreiben findest du hier zum Download.

START-OÖ Semesterrückblick

START-Skitag am Feuerkogel

Auf die Piste wagen sich die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht nur bei Sonnenschein. Beim diesjährigen START-Skitag am Feuerkogel in Ebensee (OÖ) ließen sich die Jugendlichen aus Salzburg und Oberösterreich die Laune auch von Wind, Schnee und frostigen Temperaturen nicht verderben. Während die Ski-Newcomer der Gruppe ihre ersten Rutschversuche unter professioneller Anleitung eines Ski-Lehrers machten, sausten die Geübteren trotz leicht getrübter Sicht über die Pisten des Skigebiets. Nach einer zünftigen Stärkung bei traditionellem Hüttenessen, ging es nach einer kurzen Pause gleich wieder weiter mit dem Skivergnügen. Geschafft aber noch immer in bester Stimmung: Am Ende des Nachmittags ließen sich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten auf der Heimreise gerne in die Sitze von Bus und Bahn fallen.

Wir danken der Skischule Neuhuber für die gute Betreuung am START-Skitag!