START-Wien Ball 2018 – ein Bericht

Bereits zum 6.Mal fand am 17.2.2018  der schon traditionelle START-Wien Ball im Casino Baumgarten statt. Ziel des Balls ist es Jugendlichen des START-Programms die Möglichkeit zu geben einen echten Wiener Ball zu erleben und mitzugestalten.

Das Eröffnungskomitee setze sich heuer aus Jugendlichen von START-Wien, START-Niederösterreich, START-Oberösterreich, START-Salzburg, den START-Alumni und Konnex, Konnex-Alumni, MIA und dem Verein Igasus zusammen. Ingesamt bestand das Eröffnungskomitee aus über 80 Jugendlichen! Alle besuchten davor eine Tanzkurs um die traditionelle Fledermausquadrille von Johann Strauss einzustudieren und den Wiener Walzer zu erlernen.

Nach der Eröffnung um 19.30 wurde fleissig getanzt – die 250 Gäste sorgten dieses Jahr dafür dass die Tanzfläche nie leer war!

Gegen 22.00 gab es eine Polkatanzstunde mit START-Oberösterreich, dawischen wurde das Buffet gesturmt, Tombolalose konnte gekauft , und lustige Erinnerungsfotos bei unserem Fotostand gemacht werden.

Die Hauptpreise der Tombola wurden auf der Bühne live verlost – Vielen Dank an unsere Sponsoren: L`Oreal, Raiffeisen Niederösterreich-Wien, Nespresso, Jeunesse, Spürsinn Werbgeschenke, Antiquariat Wien und Wiener Börse.

Um 23.30 fand dann die (verfrühte) Mitternachtsquadrille statt, wo fast alle Gäste mitmachten, und es sogar schafften die 6.Tour mit 2 facher Geschwindigkeit unbeschadet zu Ende zu tanzen.

Im Anschluss wurdee der für unsere Jugendliche sehnlichst erwartete Teil des Abends mit einer Einlage von START-Vorarlberg eröffnet: Die START-Disko!

Vielen Dank an das engagierte Ballkomittee, die diesen Abend  – unter dem Motte einer Wiener Redoute (Maskenball) gestaltet haben.

Hier einige Eindrücke unserer Jugendlichen:

„Es hat mir so viel Spaß gemacht dass ich das nochmal machen will. Und Ich habe auch so viel getanzt, dass ich immer noch Fußschmerzen habe. Was besonders für mich gut war, ist dass ich viele neue Freunde kennengelernt habe und mit denen viel Spaß hatte . Außerdem kann ich jetzt Walzer gut tanzen. Es war einfach gesagt Toll. Vielen vielen vielen Danke für euch dass ihr das für uns organisiert habt.“  – Hasan

Es war mein erstes Mal im Ball, Also es war für mich neu, besonders beim Tanzen hat mir sehr gut gefallen,es war sehr sehr spannend sehr schön, unterhaltsam, vergnüglich, und genussreich.
Ich danke START, dass sie mich eingeladen haben, dass ich teilnehen durfte!! – Esmat

„Der Ball war eine der leiwandsten START-Veranstaltungen. Es hat mich auch sehr gefreut mit den anderen START-Stipendiaten aus allen Bundesländern zu eröffnen bzw. sie vor langer Zeit zu treffen. Einen tollen Abend haben wir gehabt und viele Leute hat man auch kennengelernt. Bin schon gespannt fürn nächsten Ball (2019) 😉 – Adham

Hier finden Sie die Fotos von der Fotobox

  

Fotoalbum (Fotos Louai Abdul Fattah)

Fotoalbum START:

START Vorarlberg: Unibesuch und Wienball

Vor dem Zusammentreffen auf einen klassischen Wiener Redoute am 17. Februar 2018 im Casino Baumgarten nutzten die Vorarlberger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Gelegenheit ein paar Alumnis anzutreffen, die jeweils vor Ort über ihr Studium berichteten.

Damit der Bildungsaspekt stets erhalten bleibt, organisierte unsere Begleitperson, Projektassistentin Cansu Duran, Führungen jeweils an der Hauptuni und an der Wirtschaftsuniversität (WU), wo wir expliziete Informationen über den Aufbau, die Aufnahme und die Struktur der jeweiligen Studiengänge persönlich von dort studierenden Alumnis erfuhren.

 

 

 

 

 

An der Hauptuni begleiteten uns Wiener Alumna Rahma Yasin – im Studienschwerpunkt Kultur und Sozialanthropologie – und Vorarlberger Alumni Zaker Soltani – im Studienschwerpunkt Kunstgeschichte – durch die Universität. Angefangen vom Studienaufnahmeverfahren bishin zur Steopphase erläuterten sie uns das Studentenleben an der Hauptuniversität.

 

 

 

 

 

An der Wirtschaftsuniversität nahmen sich Wiener Alumni Jaspal Singh – im Studiengang Finanzmathematik – und Mert Türker  – im Studiengang Wirtschaftsrecht – sich Zeit über das System dort zu berichten. Auch hier lernten wir über das Aufnahmeverfahren und über die Prüfungsorientierung spezifisch kennen. Auffällig an der WU war dessen Architektur, worüber wir erführen, dass jedes Gebäude einem Architekten zugeordnet ist.

 

 

 

 

 

Somit hatten wir die Möglichkeit an beiden Universitäten, die doch sehr parallel zueinander sind, die Unterschiede und die jeweiligen Schwerpunkte besser zu verstehen. Wir möchten uns hierbei bei den Alumnis recht herzlich bedanken, dass sie für uns die Zeit genommen haben um über das Studentenleben zu erzählen. Vielen Dank!

Höhepunkt des Wochenendes war der Wienball, der nun zum 6. Mal im Casino Baumgarten stattfand. Die Eröffnung wurde zusammen mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen aus dem Osten gemacht. Da wir aus dem Westen diese Möglichkeit nicht hatten, choreografierten wir eigenständig einen Auftritt, den wir zur Mitternachtseinlage aufführen konnten. Weitere Eindrücke können sie aus den Fotos entnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war ein sehr bildungsreiches und zugleich unterhaltsames Wochenende. Vielen Dank an Alle, die uns das ermöglicht haben!

 

„1-2-3 Walzer“

START-Wien und START-Niederösterreich trafen sich vergangene Woche in den Semesterferien in der Sargfabrik in Wien, um sich auf den jährlichen START-Ball vorzubereiten. An den intensiven Tanzkursen haben rund 150 Jugendliche teilgenommen, welche viel Konzentration, Eifer, Ausdauer und Motivation erforderten. Neben „Bam Bam Cha Cha Cha“ und „Alles Walzer“ wurde die Eröffnungsquadrille geprobt.

Die angehenden Tänzer und Tänzerinnen lernten zuerst individuell die Grundschritte der Tänze und versuchten sich rhythmisch zu den Klängen der Musik zu bewegen. Anschließend durften alle ihr Talent beweisen und tanzten schwungvoll im Takt mit ihrem/r Tanzpartner/in. Und damit alle Tanzbegeisterten bestens für den Ball vorbereitet sind, wurden neben der Körperhaltung, auch Figuren und Drehungen eingebaut. Das Highlight jeder Balleröffnung, die Quadrille, stellte eine kleine Herausforderung dar – Grundschritte, Tanzfiguren und das Zusammenspiel mit den anderen Paaren erforderte viel Konzentration und ein gutes Gedächtnis.

START-Wien und START-Niederösterreich freuen sich auf die gemeinsame Eröffnung des START-Balls mit Jugendlichen von KONNEX, Alumniclub KONNEX, MIA Award, Verein IGASUS und START Alumni Österreich.

START Stipendiaten und Stipendiatinnen berichten von den Tanzproben:

Am letzten Samstag war der Tanzkurs sehr lustig und eine sehr gute Vorbereitung für den Ball. Es wurde dabei Walzer und Cha-cha-cha geübt. -Abdul

Der Tanzkurs hat mir viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich neue Arten vom Tanzen gelernt. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Tanzkurs zu besuchen 🙂 –Ahmad

Am Samstag 10. Februar haben wir eine großartige Tanzprobe gehabt, dass ich nie in meinem Leben erfahren habe, wir haben Wiener Walzer getanzt (…) ich habe viel gelernt. –Navid

Wir tanzten österreichischen Tanz und es war sehr nett und angenehm. Die Tanzlehrer sind sehr nett, genauso wie Kollegen. Ich bin sehr glücklich, weil ich in diesem wunderbaren Tanzkurs bin. -Sam

In einem Workshop wurden kreative Tischdekoration und venezianischen Masken gebastelt.

START bedankt sich herzlich bei den Tanzlehrerinnen Katrin Bernd und START-Wien Alumna Luna für ihr Engagement!

UMWELT – JUGEND & EU

Auch die EU will die Meinungen der Jugendlichen über das Thema Umwelt hören. Aus diesem Grund fand am 13.01.2018 im Jungendinformationszentrum „aha“ in Dornbirn, für Jugendliche ein Workshop zum Thema „Umwelt-Jugend & EU“ statt. Denn: „Junge Menschen spielen jetzt und in Zukunft eine besonders wichtige Rolle für die Entwicklung hin zu einem positiven Wandel in Umwelt-Nachhaltigkeitsfragen. Gemeinsam können wir mit euren Ideen einen Beitrag dazu leisten.“ – so der Einführungstext auf der Workshop-Einladung, welche sechs StipendiatInnen und ein Alumni von START-Vorarlberg gerne annahmen.

Mit unseren Referentinnen Judith Lutz und Katharina Toth, vom Büro für Zukunftsfragen, hatten wir einen sehr spannenden und abwechslungsreichen Workshop. Dabei haben wir Informationen ausgetauscht und Erfahrungen, Bedenken und Ideen rund um Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen miteingebracht.

Das Wichtigste beim Workshop war unsere eigene Meinung zu dem Thema. Jeder von uns hatte das Recht seine Meinung dazu zu äußern und jede Meinung wurde respektiert und ernst genommen. Die Referentinnen wollten außerdem Inputs für die zukünftige EU-Jugendstrategie sammeln. Zum Schluss bekamen wir noch Informationen zur Teilnahmemöglichkeit an den EU-Jugendkonferenzen in Sofia und Wien 2018.

„Ich glaube, dass jeder einzelne von uns einen Workshop über das Thema Umwelt besuchen soll, denn wir sind alle verpflichtet unsere Welt zu schützen“, so die Aussage von Esra. Und Samet meinte: „Der Workshop war sehr schön und interessant. Die Referentinnen kannten sich sehr gut aus mit dem Thema und hatten es echt kreativ vorgestellt. Umweltthemen werden nicht überall angesprochen, weshalb es sehr wichtig ist, dass wir bei solchen Veranstaltungen teilnehmen.“

Wir danken den Referentinnen Judith Lutz und Katharina Toth und dem Jugendinformationszentrum „aha“ für einen sehr gelungenen Workshop!

 

Ein Bericht von Stipendiatin Esra Savuran

 

Ein multilingualer Poetry Reading Abend bei START-OÖ

Am Samstag, den 13. Januar trafen kreative START-StipendiatInnen auf professionelle Poetry Reader. Das Poetry-reading ist ein Format, bei dem selbstgeschriebene Gedichte vor anderen vorgetragen werden. Wir haben diesem Abend einen internationalen Charakter verliehen und in allen Sprachen lesen lassen, darüber diskutiert wurden die Texte auf Englisch und Deutsch.

 

Ein spannendes Experiment gelang uns Samstagabend, an welchem wir zu einem multilingualen Leseabend einluden. Da wir einige StipendiatInnen haben, die selber Geschichten und Gedichte schreiben, kamen wir auf die Idee einen solchen Abend zu gestalten. So trugen bei gemütlichem Ambiente und kleinen Häppchen insgesamt 15 Personen ihre selbstgeschriebenen Werke vor.

Am Anfang brauchte es für die, die zum ersten Mal ihre Gedichte vorlasen noch etwas Mut, doch mit der Zeit wurde man immer selbstbewusster. Es war besonders spannend, dass die Stipis zuerst in ihrer Muttersprache vorlasen und den Inhalt der Texte auf Deutsch und Englisch erklärten. Die Gäste, welche neben unseren Stipis und einer START-Alumni, zwei US-AmerikanerInnen, vier ÖsterreicherInnen und, zwei RumänInnen waren, waren von der Idee der Mehrsprachigkeit sehr begeistert. Die Inhalte der Gedichte, wurden dann noch diskutiert, so dass der Zuhörer Informationen darüber bekam, wann und warum der Text geschrieben wurde und welche Bedeutung er damals oder jetzt für diese Person hat(te). Man lernte verschiedene Schreibstile kennen und erfuhr etwas über die Menschen, welche an diesem Abend anwesend waren.

Zusammenfassend ein äußerst gelungener und spannender Abend, welcher Dank Phillip Burmester, dem Axis Linz und vieler kreativer Poetry-reader zustande kam. Danke!

 

        

 

Info-Nachmittag für medizinische Berufe in Salzburg

Acht an medizinischen Berufen interessierte Stipendiatinnen und Stipendiaten trafen sich am Freitag vor den Weihnachtsferien mit drei START Alumni im Salzburger Büro, um sich auszutauschen. Die Stipis hatten Gelegenheit, sich direkt von Studierenden über eine Ausbildung im medizinischen Bereich zu informieren. Zuerst wurden die Studiengänge in einem kurzen Referat vorgestellt, anschließend hatten die SchülerInnen ausreichend Gelegenheit Fragen zu stellen.

Harun Mujkanovic ist ehemaliger START Stipendiat aus Salzburg und studiert im 5. Semester Pflegewissenschaften an der Fachhochschule in Puch/Urstein. Ihm gefällt vor allem die praxisnahe Ausbildung und die vielen Möglichkeiten, die den Absolventen dieses Studiums offenstehen. Suhaila Mehrabi Behsudi ist ebenso wie Harun ehemalige START Stipendiatin aus Salzburg. Sie studiert im ersten Semester biomedizinische Anlaytik (BMA) an der FH Puch/Urstein. Suhaila hatte den Studienplan mitgebracht und sie zeigte den Stipis, auf welche Fächer, vor allem in den Bereichen Chemie und Biologie, sie sich einstellen müssen. Auch ein gutes feinmotorisches Geschick ist in diesem Studium gefragt, da viel Zeit im Labor mit Pipetten, dem Mikroskop und verschiedenen kleinen Gefäßen gearbeitet wird. Feride Günes studiert im 3. Semester Medizin in Wien, sie ist extra für diesen Info-Nachmittag nach Salzburg gereist. Feride bot unseren Stipis einen sehr guten Überblick über das Studium (Wo kann man Medizin studieren? Wie läuft das Studium bzw. die Ausbildung zum/zur Arzt/Ärztin ab?). Insbesondere das Aufnahmeverfahren („MedAT“) interessierte alle sehr. Feride erklärte den Stipis, auf welche Arten von Fragen sie sich einstellen müssen und wie sie sich am besten für den MedAT (bzw. ähnliche Tests, die für alle Studien im medizinischen Bereich verlangt werden) vorbereiten können.

 

Stipendiatin Sheba Brennsteiner wird 2018 maturieren und hat am Info-Nachmittag teilgenommen, da sie sich bereits für das Studium Pflegewissenschaften an der FH Salzburg vorangemeldet hat: „Der Medizin Info-Nachmittag war richtig cool! Ich habe so viel über mein neues Wunschstudium erfahren. Ich bin mir jetzt einfach noch sicherer, dass ich das wirklich machen will bzw. dass das Medizin Studium nichts für mich ist! Ich bin mir sicher, dass die anderen sich auch viel mitnehmen konnten und ich fände es super, wenn es sowas in der Art öfter geben würde. Vielleicht auch für eine andere Berufssparte.“

 

Ein herzliches Dankeschön nochmal an Feride, Suhaila und Harun, dass sie sich die Zeit genommen haben und einen spannenden und lehrreichen Nachmittag für unsere Stipis gestaltet haben!

START-OÖ zu Gast bei der RLB OÖ Wissenschaftspreisverleihung

START-Oberösterreich erhielt am 29. November 2017 die Gelegenheit bei der Verleihung des Wissenschaftspreises dabei zu sein. Mit dem „Wissenschaftspreis der Raiffeisenlandesbank OÖ“ sollen exzellente wissenschaftliche Arbeiten gefördert und die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft vorangetrieben werden. Ausgezeichnet wurden zwei Dissertationen, eine wissenschaftliche Publikation, eine Diplomarbeit und eine Habilitationsschrift im Bereich bank-, geld- oder kredit-spezifischer Themen unter Berücksichtigung des Zukunftsaspekts.

Die StipendiatInnen wurden von den Reden und Inputs der Ehrengäste und Vortragenden inspiriert und schmiedeten selbst schon Pläne, wie es mit ihrer wissenschaftlichen Zukunft weitergehen wird.

Die verschiedenen Begrüßungsreden und Vorträge luden im Anschluss zu interessanten Diskussionen und Gesprächen ein: Gastgeber des Hauses, Generaldirektor Heinrich Schaller begrüßte die Gäste des Abends mit dem Gedanken im Bereich der oberösterreichischen Innovationsförderung „Stärken zu stärken“. Landeshauptmann Mag. Stelzer sprach über Oberösterreich als Innovationsstandort und die Notwendigkeit von guter Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Chefökonom der Industriellenvereinigung, Christian Helmenstein, erörterte im Hauptvortrag des Abends die Frage „Wie gut ist gut?“ und zeigte darin auch die Möglichkeiten auf, wie Österreich zu einem Tiger-Staat werden könnte. Anschließend präsentierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Schneider, der die Jury für die Auswahl der PreisträgerInnen leitete, die preisgekrönten Arbeiten und Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und RLB OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller überreichten die Preise an die Gewinner.

Nach der Verleihung wurden die Gäste zu einem Galadinner eingeladen. Dort unterhielten sich die StipendiatInnen und Alumnis noch angeregt über ihre möglichen wissenschaftlichen Karrieren und ihre Forschungsinteressen.

Wir bedanken uns bei der Raiffeisenlandesbank OÖ recht herzlich für die Einladung zu diesem informativen, wunderbaren Abend!

Quelle Beitragsbild: RLB OÖ/Strobl

Einblicke von START Alumna Sümeyra Coskun

STILL ALIVE – START Vorarlberg Alumnis berichten

Selbst wenn die Matura bereits in der Tasche ist und meist sich die Wege von StipendiatInnen vom Ländle trennen ist es immer wieder schön den Ein oder Anderen durch die sozialen Medien mitzubefolgen. Dieses Mal war es ein Zeitraum über den Sommer, wo nicht nur die Sonne genossen wurde, sondern die Zeit sinnvoll genutzt wurde, um für das Studium oder den Beruf Erfahrung mittels Praktiken gesammelt wurde.

START Vorarlberg Alumna, Sümeyra Coskun, berichtet uns wie folgt:

Mai 2017: Gemeinsame Reise nach Prag für ein Achtsamkeitstraining mit START-Alumni Österreich
Für mich war das Achtsamkeitstraining in ihrer praktischen Ausführlichkeit etwas ungewohnt, aber interessant und hilfreich es zwei Tage lang mit vertrauten START-Alumni zu praktizieren und dabei sogar viel zu lachen und Spaß zu haben. Die Gruppe hatte eine ideale Größe, was auch den Austausch und die Reflektion nach jeder Übung gut ermöglichte, die ich für essentiell im Training hielt. Ich empfand die Achtsamkeitspraxis als eine Forderung und Förderung, meinen eigenen Körper besser wahrzunehmen und äußere Einflüsse da sein zu lassen. Besonders gefiel mir die Überlegung, wie man achtsam in all unseren alltäglichen Aktivitäten leben kann: beim Lernen, beim Essen, beim Spazieren, beim Kommunizieren, usw.

    
Achtsamkeit, engl. mindfulness – braucht nicht viel, um in uns und in unserem Leben Platz zu finden. Ein bewusstes Da-Sein im Moment, spüren, wie sich der Körper anfühlt, ein aufmerksames Hinhören und ein wohlwollender Umgang mit sich selbst.

   

Juni 2017: Hosting-Team bei der Projektschmiede in Vorarlberg
Ich bin seit Juni ein Teil des Hosting-Teams bei der Projektschmiede in Vorarlberg. Hier kann ich mein Erlerntes und Entwickeltes von der Art of Hosting Haltung und ihren Methoden– durch START mit 15 Jahren 2012 kennengelernt – anwenden und Menschen dabei unterstützen ihre Projekte zu „schmieden“. Es war eine tollt Erfahrung, zum ersten Mal als Co-Host eine Projektschmiede zu moderieren und neben einem inhaltlichen Input über das Zuhören den Rahmen der Projektschmiede zu „halten“.

 

August 2017: Sommeruniversität in St. Malo/Frankreich
Auch diesen Sommer durfte ich als Teilnehmerin der youngCaritas Vorarlberg/Österreich Delegation für vier Tage bei der Sommeruniversität in St. Malo/Frankreich teilnehmen. Diese intensiven Tage dienten dazu, mich zu engagieren, Erfahrungen zu sammeln, mich weltweit zu vernetzen, Österreich zu vertreten und mir Wissen im Bereich der Migrationsforschung und des interkulturellen und interreligiösen Dialogs anzueignen.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, ein zweites Mal an der Sommeruniversität teilzunehmen. Verschiedene Übungen in der Fraternité Gruppe und auch die Atmosphäre im Allgemeinen zeigten, dass sehr viele Menschen sich Frieden und Liebe wünschen. Dass sich dies aus den Ereignissen der Sommeruniversität sagen lässt, wo es um Kulturen, Religionen und Spiritualität ging, zeigt für mich, dass diese Aspekte (Kulturen, Religionen, Spiritualitäten, usw…) zum Frieden beitragen können und dass der Dialog nicht auf der theoretischen Ebene bleibt, sondern auch praktisch wirklich spürbar und erlebbar sein kann. Wenn wir wollen… wie es der Gründer Samuel Grzybowski von der Organisation Coexister in seinem Buch sagt: „Die Frage, die sich an uns heute wirklich stellt, ist nicht zu wissen, ob wir zusammenleben können, sondern vielmehr uns zu fragen, ob wir zusammenleben wollen.“

 

Seit November 2015: youngCaritas Speakerin
Als youngCaritas Speakerin von Vorarlberg engagiere ich mich im Rahmen der „Vielfalt (er)leben“-Workshops mit Kindern und Jugendlichen an Schulen, Vereinen und Unternehmen zum Thema Anti-Diskriminierung. Nebenbei erhalten wir auch Fortbildungen als Teammitglieder und Reise- und Vernetzungsangebote wie z.B. die Sommeruniversität in St. Malo/Frankreich.
https://www.caritas-vorarlberg.at/mithelfen/youngcaritas/youngcaritas-speaker/

 

September 2017: Teilstipendium bei der Zusammen-Österreich Akademie
Ich habe für mein kommendes Studienjahr 2017/18 ein Teilstipendium bei der Zusammen-Österreich Akademie erhalten. Am 29.09.17 war unsere Stipendienverleihung. Insgesamt sind es 89 studierende StipendiatInnen aus ganz Österreich mit 40 Studienrichtungen und verschiedenen Herkunftsländern. Es freute mich ebenso, dass ehemalige StipendiatInnen aus Salzburg und Wien auch ein Stipendium erhielten. Es erwarten uns dieses Jahr Coachings, Kulturprogramme, Bildungsreisen, Vernetzungsmöglichkeiten und vieles mehr…

 

Oktober 2017: Beginn meines 2. Studienjahres
Ich beginne mein 3. Semester meiner Bachelorstudien: Vergleichende Literaturwissenschaften (Komparatistik) und Erziehungswissenschaften an der Universität Innsbruck.

Sümeyra Coskun,
20 Jahre, START-Alumna Vorarlberg, Jahrgang IV, Matura 2015