PRESSEINFORMATION: Startschuss für START Oberösterreich

24.10.2013

Engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem Bildungsweg zu begleiten und sie finanziell dabei auch zu unterstützen – das ist das Ziel von START Oberösterreich. Der Startschuss für das Projekt fällt am Donnerstagabend in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, wo die ersten Stipendiaten vorgestellt werden. Die Raiffeisenlandesbank OÖ ist gemeinsam mit dem Land OÖ Initiator und Strukturfinanzierer des Förderprogramms, das nach dem Vorbild anderer Bundesländer umgesetzt wurde. Darüber hinaus fungieren weitere sieben Unternehmen und Institutionen als „Paten“.

Finanzielle und ideelle Unterstützung

So unterschiedlich Lebensläufe, Herkunft und Ziele der neun Stipendiaten sind – sie haben doch vieles gemeinsam: Die Jugendlichen fallen durch besonders gute Lernerfolge sowie soziales Engagement auf und sind in ihrer Schulklasse besonders gut integriert. Allerdings kommen sie aus sozial schwachen Familien und brauchen daher finanzielle Unterstützung. START Oberösterreich steht den jungen Menschen, die von einer Jury ausgewählt wurden, finanziell und ideell zur Seite: Unter anderem sollen sie durch einen Laptop, monatlich 100 Euro Bildungsgeld, verschiedene Kurse und Weiterbildungsprogramme auf ihren Bildungswegen begleitet werden.

Unternehmen übernehmen Patenschaft für Stipendiaten

„Das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in Oberösterreich ist ein Faktum. Gerade junge Menschen können hier Brücken bauen, indem sie kulturelle Vielfalt als Chance verstehen. Solche erfolgreichen Brückenbauer wollen wir mit START vor den Vorhang holen“, betont Landesrätin Mag.a Doris Hummer. Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Dr. Heinrich Schaller ergänzt: „Die Stipendiaten zeigen, wie Integration funktionieren kann. Sie alle bringen sich aktiv in das soziale Leben in ihrer Schule ein, fallen durch gute Noten auf und haben ehrgeizige Ziele. Dabei wollen wir sie unterstützen.“ Finanziert werden die Stipendien von heimischen Unternehmen. Neben der Raiffeisenlandesbank OÖ haben auch die AMAG, das Bundesministerium für Inneres (2), Hofer KG, Hypo OÖ, Rosenbauer, T-Mobile und Vivatis die Patenschaft für einen Stipendiaten übernommen.

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