Mehr Frauen in die Forschung!

In Anwesenheit von Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann wurden am 22.10.2018 die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 12. Mal vergeben. 7 Stipendiat*innen wurden von START-Wien Sponsor L’ORÉAL eingeladen, an der Preisverleihung teilnzunehmen, über die wissenschaftlichen Projekte zu erfahren und hatten danach die Gelegenheit mit einigen Preisträgerinnnen persönlich zu sprechen.

Hier die Eindrücke unserer Jugendlichen

Mir hat die gestrige Veranstaltung sehr gefallen! Ich bin sehr glücklich, dass ich mitgekommen bin und START Sponsor von L’Oréal kennengelernt! Das beste Teil des Abends sind die fünf Stipendiaten gewesen. Herauszufinden an welchen Projekten die Frauen arbeiten war für mich sehr interessant! (Mariana)

Es hat mir sehr gut gefallen. Die Themen und Projekte der fünf Stipendiatinnen sind sehr spannend. Ich finde es toll, dass es überhaupt sowas gibt und dass Frauen unterstützt werden. (Rosetta)

Der Vortrag „Women in Science“ war wieder einmal gelungen. Heuer war ich das zweite mal dabei und wieder war es sehr interessant. Ich bin fasziniert wie solche jungen Damen auf ihre Themen gekommen sind.
Bei machen Forschungen hätte ich kaum denken können, das die spannend sind aufgrund ihres Titles, doch dann beim Videoabspiel und bei den Fragen an die Forscherinnen wurde ich umgehauen, das hinter einem mehr oder weniger simplen Thematik soviel dahinter steckt.
Auch wie letztes Jahr hatten wir die Möglichkeiten mit den Forscherinnen zu reden, dies taten wir auch. Ein schönes Ende für einen Tag. (Saida)

Die “Women for Science” Feier hat mehr sehr gut gefallen, da ich viele Forscherinnen getroffen habe, die sich speziell mit Physik und Chemie befasst haben und das hat mich auch sehr fasziniert, denn es heißt ja immer, dass Frauen sich für diesem Bereich nicht interessieren. Außerdem waren die Vorträge der 5 Gewinnerinnen des Projektes sehr interessant und ich hab viel Neues erfahren und das hat mich zum Nachdenken angekurbelt, vielleicht in näher Zukunft, werde ich mich auch bewerben. Ich fand es auch noch  toll zu erfahren, dass L’Oréal so viel in Frauen und Jugendlichen investiert.
Tolle Erfahrung, würde ich empfehlen! (Balqiz)

Heuer werden ausgezeichnet:

  • Daniela Hainberger, MSc, Immunbiologin, Med Uni Wien
  • Manuela-Raluca Pausan, MSc, Molekulare Mikrobiologin, Med Uni Graz
  • Joanna Plastira, MSc PhD, Neuroimmunologin, Med Uni Graz
  • DI Dr. mont. Barbara Putz, Werkstoffwissenschafterin, ÖAW, Leoben
  • Dr. rer. nat. Petra Sumasgutner, Zoologin, Naturhistorisches Museum, Wien

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit der Entstehung von immunologischen Krankheiten, mit dem Transfer von Mikroorganismen zwischen Müttern und Kindern während und nach der Geburt, mit neuen therapeutischen Ansätzen für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, mit der Entwicklung neuartiger Superisolatoren für Satelliten und Raumfahrzeuge und den Auswirkungen von Energie Infrastruktur auf den Lebensraum von Zugvögeln.

Vielen Dank an L’ORÉAL Österreich für diesen spannenden Einblick in den Bereich der Forschung!

Fotos der Veranstalltung: © Eva Kelety

START-Wien: Mathematik-Intensivkurs macht Freu(n)de!

START Wien Stipendiat*innen haben auch in diesem Schuljahr wieder die Möglichkeit, dank dem Einsatz des „Mathematik macht Freu(n)de“ Teams der Universität Wien an einem Mathematikintensivkurs teilzunehmen. Vielen unserer Stipendiat*innen macht Mathematik große Freude, hält aber zahlreiche Herausforderungen gerade im Bereich der Textaufgaben bereit. Umso mehr freut uns, dass wir dank der Unterstützung der ERGO Versicherung auch in diesem Schuljahr diesen Kooperationskurs anbieten können!

Das Projekt der Fakultät für Mathematik verfolgt die Ziele, die Angst vor Mathematik lernen zu nehmen und den Förderbedarf verringern, Schüler*innen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Fächer zu begeistern und die praxisnahe Ausbildung zukünftiger Mathematik Lehrer*innen zu vertiefen. Die speziell ausgebildeten Studierenden des Unterrichtsfaches Mathematik unterstützen unsere interessierten und begeisterten Stipendiat*innen in Kleingruppen. Dort werden – angepasst an die inviduellen Bedürfnisse und Vorkenntnisse – mathematische Formeln erklärt, Lösungswege veranschaulicht, vertieft, neu gelernt und insbesondere Textaufgaben intensiv erarbeitet.

Die äußerst positiven Rückmeldungen unserer Stipendiat*innen sprechen für sich und lassen uns uns auf die nächsten Einheiten freuen:

„Der Mathekurs war ein sehr nützlicher und hilfreicher Kurs mit den wirklich tollen Lehrerinnen. Sie hatten die Themen richtig intelligent voneinander getrennt und die Arbeitsmaterialien dafür waren einfach exzellent. Die LehrerInnen waren immer bereit unsere Fragen zu beantworten. Ich freue mich auf weitere Mathekurse!“ -Mahdi

„Der Mathekurs war sehr hilfreich. Ich habe den Stoff geübt, bei dem ich mir vorher nicht sicher war. Ich habe auch ein Paar neue Dinge gelernt. Meine Fragen bezüglich des Stoffs und Hausübungen waren beantwortet. Ich bin mir dem Kurs sehr zufrieden und freue mich auf die nächsten Termine.“-Rimal

„Der Mathekurs war wirklich sehr nützlich. Die Studenten und Studentinnen waren immer bereit, unsere Fragen zu beantworten. Außerdem waren die Themen sehr geeignet für unsere Schulstufen. Ich finde auch, dass die Arbeitsaufgaben sehr gut waren, weil man über ein bestimmtes Thema alles Mögliche üben kann, sowohl rechnerisch als auch graphisch. Ich freue mich sehr auf die weiteren Mathe Unterrichtsstunden.“-Jihan

„Der Kurs hat mir sehr gefallen und die Studenten waren auch sehr nett und hilfsbereit. Ich bin froh, mich dafür angemeldet zu haben. Ich freue mich schon auf das nächste Mal :)“ -Balqiz

„Die Studentinnen und Studenten haben sich wirklich Mühe gegeben. Die Arbeitsblätter mit den kurzen Erklärungen waren sehr hilfreich. Da Fragen beantwortet wurden und die Studentinnen und Studenten geduldig waren, herrschte eine gute Lernatmosphäre. Bin gespannt auf die nächsten Stunden!“ -Aylin

„Die Zeit, die ich im Mathekurs verbracht habe verging sehr schnell. Der Kurs war spannend und zum Teil lustig. Die Betreuer des Kurses brachten den Kurs in einer schönen Stimmung. Das organisatorische war auch gut geregelt. Alles zusammengefasst der Mathekurs ist empfehlenswert.“ -Shehab

„Der Kurs am Samstag war ein Kurs, bei dem ich wirklich sehr viel Neues gelernt habe und auch vieles wiederholt habe. Die KurstrainerInnen sind jederzeit breit unsere Fragen zu beantworten und uns eine unklare Sache zu erklären. Wenn Sie grade bei keiner Gruppe sind, dann gehen sie zu jeder Gruppe und fragen die, wie es denen geht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Mathekurs ein hilfreicher und nützlicher Kurs ist.“ -Aziz

Der Mathematikkurs findet statt in Kooperation mit dem „Mathematik macht Freu(n)de“ Team und kann aufgrund der Unterstützung der ERGO Versicherung verwirklich werden. Vielen herzlichen Dank!

Workshop Kreatives Schreiben: Day Dreamer

START-Wien Stipendiatin Gamze über „Day Dreamer“ und die kreative Schreibtechnik Elfchen.

Elfchen:

  1. Schönheit
  2. Universelles Gesetz
  3. Bezogen auf Geschlecht
  4. Ist nicht einmal echt
  5. Freiheit

Unter anderem wurde uns das „Elfchen“ beigebracht: Es handelt hierbei um eine Gedichtform, die aus 5 Versen besteht. Wie der Name schon sagt, hat es auch etwas mit der Zahl elf zu tun: Das Ganze besteht aus elf Wörtern. Der erste und der letzte Vers setzen sich aus einem Wort zusammen, der zweite Vers besteht aus zwei, der dritte aus drei und die vierte aus vier Wörtern.

Im ersten Vers erwähnt man das Thema, zu dem man schreibt, in den nächsten Versen erklärt man einen Aspekt dieses Themas näher und beendet das Elfchen mit einem Wort, mit einem Fazit.


Wir konnten uns ein Bild aussuchen und mussten es dann interpretieren. Aus meinem Bild hat sich mein Elfchen gebildet – So habe ich das Bild interpretiert:

Die auf dem Foto abgebildete Person ist stylisch gekleidet: Auf dem Kopf ein eleganter Hut kombiniert mit einem Pullover mit dem Aufdruck „Day Dreamer“ und darunter noch eine pechschwarze Hose. Wenn man sich das Gesicht anschaut, dann fällt einem auf, dass die Person passend zum Look geschminkt ist.

Jetzt kommt das interessante: Das Gesicht verfügt über Gesichtszüge, die sowohl männlich als auch weiblich sind, zugleich aber  nirgends eingeordnet werden kann. Außerdem sind keine Haare sichtbar, weshalb es umso schwieriger ist, das Geschlecht zu erschließen. Aber warum? Warum sollte uns das Geschlecht kümmern, wenn wir viel mehr auf die Schönheit dieser Person achten sollten, ohne es in Verbindung mit einem Geschlecht zu bringen?

Unsere Gesellschaft pflanzt uns aber fiktive Regelungen ein wie zum Beispiel, dass Frauen und Mädchen keine Körperbehaarung haben dürfen oder dass Make-Up und alles, was als „feminin“ gesehen wird, tabu ist für Männer und Jungs.

Die abgebildete Person verdeckt zudem das Gesicht und verschafft einem den Eindruck, dass Angst, Unsicherheit oder Scham der Anlass dafür ist. Außerdem sagt der Aufdruck auf dem Pulli aus, dass geschlechtslose Schönheit ein Day Dreamer ist, weil wir – wie bereits erwähnt – in einer Gesellschaft leben, in der Schönheit ohne Geschlecht unwillkommen ist.

Die Workshopreihe “Schreibkurs” kann aufgrund der Weihnachtsspende der KPMG verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

START-Wien Workshopreihe Schreibkurs: Elfchen, Tagebücher & Erörterungen

START-Stipendiatinnen Jihan & Balqiz berichten über die Workshopreihe “Schreibkurs” mit MMag. Lukas Lienhart, in welcher die unterschiedlichsten Textsorten behandelt werden.

Am Samstag den 6. Oktober 2018 fand unser Schreibkurs statt. Es wurden zwei Kurse angeboten, im ersten Kurs ging es um ,,Kreatives Schreiben“ und im zweiten um ,,Erörterung“.

Beim „Kreativen Schreiben“ Kurs, der vom 09:15 bis 12:30 dauerte, beteiligten sich vierzehn Stipendiaten und Stipendiatinnen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe bekam Zetteln und Hefte zum Schreiben. Am Anfang des Kurses stellte sich jede/r kurz vor. Dann lernten wir das AKRONYM kennen, indem aus den Anfangsbuchstaben mehrere Wörter ein Wort gebildet wird. Die Aufgabe war, dass jede/r für all seine/ihre Namensbuchstaben Adjektive findet, die seine/ihre Persönlichkeit beschreiben. Nachher beschäftigten wir uns mit dem Thema ,,Free Writing“. Für ,,Freies Schreiben“ wird eine bestimmte Zeit für ein Thema oder Begriff festgelegt. Das Schöne an Free Writing ist, dass es nicht korrigiert wird, jedoch ist es anstrengend, da die schreibende Hand immer in Bewegung bleiben soll. Unser erster Begriff war Herbst. Jede/r sollte versuchen, über den Herbst frei zu schreiben, und wenn es der Fall ist, dass einem/einer nichts mehr einfällt, sollte er/sie „bald fällt mir wieder etwas ein“ aufschreiben, bis ein neuer Gedanke kommt. Zwischendurch machten wir Pausen. Nachher setzten wir uns mit dem Cluster-Verfahren auseinander, wobei Assoziationsketten notiert werden, die von einem Zentralwort ausgehen. Jede/r durfte ein Thema auswählen und davon ein Clustering erstellen. Ziel der Methode ist es, beide Hirnhälften (begriffliches und bildliches Denken) für den Schreibprozess zu nutzen. Bevor der andere Schreibkurs begann, bekamen wir eine längere Pause, und unsere Betreuerin bereitete für uns ein Frühstück vor. (START-Wien Stipendiatin Jihan)

Am Samstag wurde für uns Stipendiat*innen auch einen zweiter Workshop organisiert, bei der wir die Textsorten bzw. uns speziell mit dem Erörtern beschäftigten. Dieser Workshop machte uns besonderen Spaß, da wir nicht nur unsere Deutschkenntnisse steigern konnten, sondern weil wir uns auch mit unserem Betreuer sehr gut verstanden. Nicht nur gestaltete er den Unterricht spannend, sondern hörte uns sehr aufmerksam zu und beantwortete unsere Fragen sehr genau. Außerdem lernten wir Sachen, die uns bis dahin unbekannt waren. Wusstest ihr, dass man die die Zahlen bis zwölf mit Buchstaben schreiben muss und nicht als eine Zahl? Nein? Ich auch nicht! Außerdem scheibten wir selbst eine Erörterung zum Schluss, was für viele viel leichter erschien als zuvor.

Wir freuten uns sehr mit Herrn Lukas zusammenzuarbeiten und sind ihm sehr dankbar für seine Bemühungen. Vielen Dank an Start für diese tolle Erfahrung und wir freuen uns auf den nächsten Workshop! (START-Wien Stipendiatin Balqiz)

Ein herzliches Dankeschön an den Workshopleiter MMag. Lukas Lienhart! 

START-Wien Stipendiat*innen & ihre Eindrücke über den Workshop:

Beim tollen Workshop “Kreatives Schreiben” durfte ich sehen, dass wie wir kreativ und genial sein können, wenn wir uns glauben.
Ich habe beim Workshop gelernt, wie man an den einfachsten Ideen einsammeln kann, um etwas zu beschreiben/interpretieren. Clustering war etwas Neues für mich und das hat mir viel beim Schreiben geholfen. Ich werde das noch mehr nutzen, beispielsweise wenn ich mein Tagebuch schreibe. 😉 -Mahdi

Mir haben beide Workshops sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht. Mit Lukas zu arbeiten, hat wie immer Spaß gemacht. ich habe sehr viel geschrieben und habe sehr viel gelernt besonders über Erörterung und über Kreatives Schreiben ebenso. -Nour

Der Schreibkurs wurde sehr interessant gestaltet, da der Lehrer sehr gute und spannende Methoden fürs Schreiben verwendet. Was mir am besten gefallen hat, ist das Thema über Zivilcourage, da ich längst über so ein Thema schreiben wollte. Außerdem finde ich Free-Writing sehr interessant. Ich bin gespannt, wie es mit den anderen Schreibkurse weitergeht. -Jihan

Die Workshopreihe “Schreibkurs” kann aufgrund der Weihnachtsspende der KPMG verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Science Pool Workshop “Menschenmanual”

Am 29. September 2018 haben START-Wien Stipendiat*innen am Workshop „Menschenmanual“ teilgenommen. Nachdem wir uns an einem vorbestimmten Ort getroffen haben, haben wir uns auf den Weg zu Science Pool gemacht.

Was ist Manipulation? Wie manipuliert man einen Menschen? Dies waren die großen Fragen. Ulli, die Betreuerin des Workshops klärte uns auf und es führte zu einer kurzen Diskussion über das Thema. Nachdem das Erklären erledigt war, durften wir uns gegenseitig auf verschiedener Art und Weise manipulieren bzw. uns Arten von Manipulation genauer ansehen. Von Karten, welche angeblich die Zukunft vorhersagen bis zu Lügendetektoren – wir durften alles ausprobieren. Während den verschiedenen Teilen des Workshops wurde uns selbst auch klar, dass wir selbst von den kleinen Versuchen und Informationen manipuliert wurden, da wir zu tief in der Sache waren und ein großes Interesse hatten an Kartenspielen, Handlesen, etc. Der Höhepunkt des Workshops war ein soziales Experiment, welches wir selbst ausgedacht hatten. Wie würden die Menschen reagieren, wenn eine Mutter mitten auf der Straße ohnmächtig wird und dabei ihr Baby, samt dem Kinderwagen zu Boden zerrt? Nachdem eine von uns in die Mutterrolle schlüpfte, haben wir uns auf den Weg gemacht und zugesehen wie die Menschen reagieren würden. Wie gedacht haben die Menschen geholfen und alles lief wie geplant. Mit dem Experiment konnten wir wiederum zeigen, dass wir Menschen leicht in bestimmten Situationen, wie in dieser, manipuliert werden können. Das Experiment lief so gut, dass zufälligerweise sogar ein Polizeiwagen bei uns anhielt und wir ihnen erklärten, dass es ein soziales Experiment gewesen war.

Von diesem Workshop haben wir einiges mitgenommen wie die Definition der Manipulation und die Art und Weise wie sie auf den Menschen wirkt bzw. wirken kann. Zudem hatten wir mit dem Planen und der Umsetzung des Experiments viel Spaß. Vielen Dank an Ulli und Science Pool!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Aylin.

Welche Eindrücke und Strategien der Manipulation haben START-Wien Stipendiat*innen mitgenommen?

Es war mein erster Workshop bei START und hat mir unglaublich gefallen. Nicht nur haben wir viel gelacht, sondern uns auch mit der Kunst des Manipulierens beschäftigt, dazu gehörte auch die Emotionen lesen und Wahrsagerei spielen. Wir waren bei alles voll dabei und als Höhepunkt unseres Workshops haben wir ein Sozialexperiment durchgeführt, um zu sehen ob jmd. so überzeugt wird, dass sie nicht merken das sie manipuliert werden. Es ist uns auch gut gelungen und sogar die Polizei ist uns zu Hilfe gekommen. Letzend endlich möchte ich mich bei START bedanken, die das überhaupt möglich gemacht haben. -Balqiz

Science Pool, am Anfang konnte ich mir nichts drunter vorstellen. Aber als ich dann gesehen habe wo das ist, konnte ich mich erinnern, dass ich in der Unterstufe auch mal dort war. Deswegen dachte ich mir es wird langweilig, weil wir genau dasselbe nochmal machen werden. Doch so war es nicht es war eine ganz neue Erfahrung zu dem Thema Manipulation. Die Vortragende Ulli war auch sehr lieb und hat Schwung und Laune hineingebracht, weil ich das Gefühl habe, das am Anfang doch die meisten noch zurückhaltender waren. Der 1. Workshop als neuer Stipi mit den anderen Stipis hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich schon wieder wahnsinnig auf das Bildungsseminar. -Edison

Ein Samstag wie nicht erwartet. Unter „Menschen Manual“ habe ich mir komplett etwas anderes vorgestellt und war überrascht was beim Workshop rauskam. Mit viel Spaß habe ich mich mit anderen Stipis den Aufgaben gewidmet. Dabei haben wir Manipulation von innen und außen besprochen und Experimente gemacht. Wir haben Hand gelesen, mit Tarot Karten unsere „Zukunft“ vorhergesagt und zum Schluss als Highlight haben wir ein Experiment draußen ausprobiert und spannendes beobachtet. Ein weiterer spannender Workshop mit START. -Saida

Um ehrlich zu sein, dachte ich, dass der Workshop ein bisschen langweilig werden würde. Ich habe schon einmal bei einem Workshop dort teilgenommen und fand es nicht so spannend. Aber bei dem hatte ich wirklich Spaß. Wir haben mit Pendeln den Placeboeffekt ausprobiert, mit Karten unsere Zukunft gelegt, mit einem Lügendetektor versucht zu herauszufinden, ob unser Gegenüber lügt (hat nicht funktioniert) und haben dann ein Experiment auf offener Straße gemacht. Eine von uns hat sich als Mutter, die in Ohnmacht fällt, ausgegeben. Man wollte sehen, was man tun muss um die Menschen so zu manipulieren, dass sie einem helfen. Im Endeffekt ist das Experiment so gut gelaufen, dass auch die Polizei zur Hilfe kam. Es war ein toller Start ins START-Schuljahr. -Ebru

Wegen diesem Workshop ist mir der Begriff Manipulation auf viele Hinsichten klarer geworden. Ich verstehe jetzt besser, was man unter Manipulation meint. Für mich war es besonders spannend und witzig, weil ich bei einem Sozialexperiment, die Mutter eines Säuglings gespielt habe und das Experiment war ein voller Erfolg. -Himanshi

Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

“Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.” (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen” (Balqiz – Wien)

“Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg” (Shehab – Wien)

“Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.” (Sebastian – Vorarlberg)

“Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.” (Jian – OÖ)

“Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte” jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.”
(Taha – NÖ)

“Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll”
(Meysam – Salzburg)

 

Kennenlerntag der neuen Wiener Stipis im Kletterpark

An einem schönen Freitagmorgen traf Neu und Alt zusammen, um sich näher kennenzulernen. Neue Stipendiaten konnten hoch auf den Bäumen im Waldseilpark Kahlenberg und die „alten“ Stipendiaten kennenlernen.

Um 10 Uhr in Heiligenstadt angetreten, stieg eine Gruppe aus jungen Menschen in den Bus Richtung Kahlenberg. Dort angekommen, kletterten alle nach einer kurzen Einführung und mit einem Sicherheitshelm und Karabiner ausgerüstet, auf die Netze, Sprossen, Kletterwände und vieles mehr das die Kletterseele verlangt. Ob man da oben im Rausch noch irgendwas -außer sich selbst natürlich- kennenlernen konnte, ist eine andere Frage. Jedoch hatte man bei einem gemütlichen Beisammensein in dem Gasthaus nebenan genug Zeit und Möglichkeit seine neuen Mit-Stipendiaten kennenzulernen, während man eine köstliche Mahlzeit mit einem kalten Getränk verspeist hat. Pünktlich, und zwar die Minute genau, kamen wir auch wieder in Heiligenstadt an und durften uns unsere Smartphones und den restlichen elektronischen Schnickschnack von der lieben Katrin B. abholen, die uns zuvor diese weggenommen hat, um Kommunikation zwischen den Stipendiaten*innen zu fördern und was auch gelungen ist.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiat Yunadi.

START Wien Stipendiat*innen über den Klettertag:

Ein wundervoller Start in das Stipendiumprogramm. Es war ein toller und denkwürdiger Tag den ich mit euch verbracht habe. Ich habe viele neue und nette Stipis kennengelernt und dabei habe ich mich auch mit vielem befreundet. Alles in einem gesagt war heute sehr spannend und aufregend. Ich fand die Aufteilung der Parkourgruppen von leicht zu schwer sehr passend, so wusste man womit man rechnen muss und ob man das machen möchte oder doch etwas Leichteres/ Schwierigeres. Übrigens war das Essen sehr köstlich und mehr als genug. Ich danke euch für das schöne Programm. -Fatema

Das war mein erstes Mal, dass ich klettern war. Ich habe gespannt auf diesen Tag gewartet, weil es mir schon vorher klar war, dass es ein hervorragender Tag wird. Es war ein Tag voller Anstrengungen, Neuigkeiten und Freude. Es war mir ein bisschen langweilig, weil manche langsam waren und ich so viel warten musste bis sie durchkommen. Ich habe 2 Stationen geschafft und inzwischen mit denen geplaudert. Obwohl ich noch Energie hatte, noch mehr zu machen aber es ging sich leider mit der Zeit nicht aus. Jedenfalls das alles hat sich für ein tolles Essen gelohnt. Ohne Start bzw. die netten und lustigen Stipis wäre das anscheinend nicht möglich. -Sabiha

Unser Kletterntag im Waldseilpark Kahlenberg werde ich nie vergessen, weil er wirklich ganz toll und besonders war. Obwohl ich vorher nie klettern ging, traute ich mich mit den Stipendiaten das auszuprobieren. Es gab drei Stationen für verschiedene Niveaus, von denen ich nur zwei schaffte. Bei diesem Treffen lernte ich viele alten Stipendiaten kennen, da die Alexandra uns während des Essens in der Josefinenhütte am Tisch so aufteilte, dass jeder neuer Stipendiat neben einem alten sitzt. Allgemein hatten wir echt Spaß miteinander und das Essen schmeckte unglaublich gut. Ich bin unendlich dankbar, dass ich zu dieser netten Familie gehöre. -Jihan

Der Kennenlerntag im Waldseilpark ist einer der schönsten Ausflüge gewesen. Es hat sehr viel Spaß gemacht die neuen Stipis mehr kennenzulernen und die alten wiederzusehen. Ich freue mich auf weitere Ausflüge mit allen 🙂 -Nour

Der kennenlernentag war sehr freundlich. Ich persönlich habe viel Spaß gehabt bei klettern. Ich habe mich sehr gefreut neue Stipis kennenzulernnen und wir haben nette Gespräche gehabt, bin mir ganz sicher wir werden einen spannenden Jahrgang mit Ihnen haben -Reshad

Obwohl ich erst zum Essen nachgekommen bin und das Klettern leider nicht aktiv miterleben konnte, gab es trotzdem genügend Zeit um die anderen Stipendiaten beim gemeinsamen Essen näher kennenzulernen. Die ersten Eindrücke waren nett und ich freue mich auf Weitere in der Zukunft. -Atila

Er war toll, zwar ging der Kennenlerntag nicht über mehrere Tage wie im Vorjahr, aber das war auch nicht nötig, denn sowohl das Klettern als auch das Essen haben immensen Spaß gemacht und uns auch untereinander nähergebracht! -Erem

 

START It Academy – START-Österreich zu Gast in Niederösterreich

Von 19. bis 26. August 2018 fand erstmals eine Bundesländer-Tour in Niederösterreich statt, bei der wir 19 START-Jugendliche aus Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, Wien und auch Niederösterreich in St. Pölten und Krems begrüßen durften. Erstmals dauerte die Tour auch eine ganze Woche und wurde sie mit dem Young Campus an der FH St. Pölten kombiniert – kurz START It Academy. So gab es unter der Woche spannende Workshops und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm von der FH, inklusive Abschlusspräsentation, bevor wir fürs Wochenende nach Krems übersiedelten und dort gemeinsam grillten und einen Ausflug nach Dürnstein machten. Alles in allem eine tolle Woche voller neuem Wissen, Spaß und Abwechslung!

START-Jugendliche berichten über die Workshops an der FH St. Pölten:

Der Workshop ‚Virtuelles Theater‘ war eine großartige Wahl, denn ich habe viel Neues gelernt. Die vier Workshop-Leiter haben die Woche sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet. Es gab Schauspiel und Technik (Kamera, Licht, Regie, Ton). Diese Kombination hat den Workshop erst so faszinierend gemacht. Wir haben sehr viel praktisch gearbeitet, aber auch die Theorie war fesselnd. All das ist überhaupt den Leitern zu verdanken, deren Anliegen es war wirklich auf unsere Wünsche einzugehen und uns in allem miteinzubeziehen und die Freiheit, die sie uns mit der Technik und den Entscheidungen gegeben haben. (Sara Elsoudany)

Im Software Workshop haben wir am Vormittag ein Spiel programmiert. Am Nachmittag haben wir mit einer Computermaus einen kleinen Computer, mit dem man spielen kann, aufgebaut. Wir haben ein Arduino (eine aus Software und Hardware bestehende physical-Computing-Plattform) in die Maus reingetan und haben das Ganze mit einem Display verbunden. Es war sehr interessant und spannend. Auch der Datenanalyse Workshop war spannend. Ich lernte, was mit unseren Daten passiert und was die Firmen mit Daten machen. Auch arbeiteten wir mit einer App, mit der man mit Hilfe der Daten Gewinn oder Verlust vorsagen konnte. So wird im Marketing vorgesagt. (Gul Ahmad)

Der Workshop ‚Digitale Fotografie‘ hat mir immens viel Spaß gemacht, wir haben nicht nur mit dem Handy fotografiert, nein, auch mit Spiegelreflexkameras. Sogar eigene GIFs haben wir erstellt. Auch haben wir viel mit Photoshop gearbeitet. Zum krönenden Abschluss gab es die Portraitfotos, bei denen sogar ich gut aussah. Ein wirklich gelungener Workshop!! (Erem Celebi)

Während der NÖ-Tour besuchte ich den Workshop namens ‚Start me up. Vergiss „sollte, könnte, würde“ – just do it!‘ im Rahmen vom Young Campus. In diesen viertägigen Workshop lernte ich wie man ein Projekt – aus dem später ein Start up entstehen kann – plant, organisiert und wirklich verwirklicht. Um die Theorie dieses Fachbereiches verstehen zu können, starteten wir – weitere drei Teilnehmer und ich – tatsächlich ein Projekt gemeinsam, was wir auch verwirklichen wollen. Innerhalb von vier Tagen konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, welche ich bestimmt in der Zukunft verwenden kann. Beispielsweise: Wie recherchiert man am sinnvollsten? Wie führt man erfolgreiche Telefonate? Wie erstellt man einen Businessplan? Wie arbeitet man in einem Team und wie verteilt man die Aufgaben innerhalb der Gruppe am besten? Und noch mehr. Für all diese Aspekte bin ich sehr froh, dass ich bei diesem Workshop teilnahm. (Marzia Sulaimani)

Über Rahmenprogramm und den Abschluss in Krems:

Das Abendprogramm des Young Campus war auf nette und lustige Art und Weise durch Challenges gestaltet. Wir haben z. B. herausfinden sollen was die Buchstaben rund um die FH bedeuten. Gleich am nächsten Tag entdeckten wir die Stadt St. Pölten, da wir bestimmte Gebäude suchen haben müssen. Interviews haben wir auch durchführen müssen um Punkte zu sammeln. Im Endeffekt war es sehr spannend und voller Infos. Nach dem Workshop-Programm reisten wir auch noch nach Krems und sind mit der Fähre in der Donau nach Dürnstein gefahren, wo wir auf die Ruine aufstiegen. Am letzten Abend war das Wetter nicht auf unserer Seite, deshalb blieben wir eher in der Jugendherberge, was uns aber half einander besser kennenzulernen. (Adham Al Mardini)

Kennenlerntag mit den neuen Wiener Stipis

Am Freitag den 10.08 war es soweit. Der Kennenlerntag mit den neuen Stipendiat*innen fand statt. Er wurde von den Wiener Stipisprecher*innen organisiert.

Um 14:30 trafen wir uns im Start Büro und haben uns erstmal vorgestellt. Wir, die alten Stipendiat*innen, haben dann erstmal unsere Erfahrungen und Tipps weitergeben, aber wichtiger, wir haben ihnen Start nähergebracht. Nach unserer kleinen Runde ging es auf die Praterwiese, dort angekommen ging es auch schon los. Die meiste Zeit spielten wir alle gemeinsam Volleyball, bis wir dann zum Schwedenplatz gefahren sind und uns dort zum Schluss allesamt ein Eis geholt haben.

„Es war ein sehr gelungenes Treffen, Lob an Erem, der es organisiert hat. Wir haben uns untereinander gut verstanden und hatte eine Menge Spaß sowohl beim Volleyball spielen als auch beim Eis essen.“ -Salma

Wir trafen uns im Büro, wo die neuen Stipis von den alten begrüßt wurden. Und damit wir uns vor dem Picknick ein bisschen kennenlernen, stellte sich jeder kurz vor. Nachdem die alten Stipis uns die wichtigsten Informationen über die nächsten Programme berichtet hatten und unsere Fragen beantwortet hatten, gingen wir gemeinsam zum Park. Dort hatten wir echt Spaß und ich bekam vom ersten Treffen das Gefühl, dass ich zur “Startfamilie” gehöre, da ich mich mit allen Stipendiaten wohl fühlte und meinen Freundeskreis sich auf einmal sehr vergrößerte, was ich großartig finde. Die Meisten von uns spielten im Park Volleyball, wobei die anderen miteinander redeten. Nach zirka drei Stunden gingen wir zum Schwedenplatz Eis essen. Um zirka 18 Uhr verabschiedeten wir uns, manche wollten nachher noch etwas essen und die anderen gingen nach Hause. -Jihan

Der Tag war sehr angenehm, es hat Spaß gemacht mit den neuen Stipis Zeit zu verbringen. Das Eis war lecker und es hat mich gefreut die alten Stipis wieder zu sehen. (Nour)

Kreativ und spielend! START Wien Infoveranstaltung für die „neuen“ Stipendiat*innen

START Wien begrüßte bei der Informationsveranstaltung am 04. Juli die neuen Stipendiat*innen des 13. Jahrgangs.

Nach einer kurzen Vorstellung des START Wien Teams unter der Projektleitung und Landeskoordination Katrin Triebswetter, folgten für viele sehr ungewöhnliche, kreative und lustige Kennenlernspiele. Anschließend erhielten die Jugendlichen Informationen rund um das Stipendienprogramm und einen Ausblick auf das bevorstehende START Jahr und die vielfältigen Workshops.

Rosetta, START Wien Stipendiatin des neuen Jahrgangs berichtet über den spannenden Informationsnachmittag:
Am Anfang war ich sehr schüchtern und habe mich nicht getraut mit den anderen zu reden. Aber durch die Kennenlernspiele habe ich gemerkt, wie nett und freundlich alle anderen StipendiatInnen sind. Was mir an den Kennenlernpielen gefallen hat, ist, dass sie anders als sonst waren. Denn normalerweise muss man sich selbst vorstellen, was ja am Anfang ganz unangenehm ist, aber diesmal wurde man von den anderen vorgestellt, indem man einen Zettel auf seinem Rücken kleben musste, auf dem die anderen alles schreiben durften, was ihnen zu der Person einfällt. Es war irrsinnig spannend zu lesen, was die anderen über einen dachten. Wir haben natürlich auch was anderes gespielt und haben einige lustige Geschichten voneinander erfahren. Zum Schluss haben wir mit Frau Triebswetter und Frau Bernd über das Stipendienprogramm gesprochen und was uns in diesem Jahr erwartet. Es war ein angenehmes und lustiges Treffen, bei dem man neue FreundInnen kennengelernt und einen Überblick über die spannenden Workshops erhalten hat. Zu guter Letzt durften wir noch unsere Wünsche aufschreiben und sie abgeben.

Und welche Eindrücke haben die “neuen” START Wien Stipendiat*innen von der Informationsveranstaltung und dem Kennenlerntag mitgenommen?

Der Kennenlerntag war genauso spaßig, wie ich mir vorgestellt hatte. Deswegen freute ich mich sehr, als ich den Termin erfuhr. Ich habe die neuen netten START-Stipis bzw. das START-Wien-Team kennengelernt. Frau Triebswetter hat uns einiges über den START-Vertrag gesagt. Wir haben uns dann auch mit START-Regeln beschäftigt. Inzwischen haben wir verschiedene Spiele zum Kennenlernen gespielt. Mir hat das Spiel besonders gut gefallen, in dem man seine Schätzungen und Meinungen über die Person auf einen Zettel schreiben musste, der auf dem Rücken von jedem geklebt wurde. Am Ende gab es was zum Essen und Trinken, auch zum Mitnehmen. Es war ein schöner Nachmittag. Sabiha

Ich war sehr beeindruckt von dem Kennlerntag. Alle von dem START-Team haben uns herzlich begrüßt und die Stipendiat*innen waren sehr nett und freundlich. Es war sehr schön und ich bin voll gespannt wie es weitergeht. Silvy

Der Kennenlerntag war wirklich cool, da waren alle Glücklich und die Atmosphäre dort war wirklich nett. Mahdi

Bei dem Infotag habe ich die anderen Stipendiaten kennen gelernt. Was ich gut gefunden habe war die Idee wie wir uns näher kennen gelernt haben. Zuerst jeder raten was der eine gerne macht und dann eine Runde Erlebnisse erzählen. Shehab

Mir hat es beim Kennenlerntag gefallen, dass der Nachmittag gut und spannend geplant war. Am Anfang wurden wir mit einem feinen Buffet empfangen und danach haben wir uns (alle neue Stipendiaten) spielend kennengelernt, in dem wir erraten mussten was wir denken, wie die anderen Stipendiaten sind, und danach es von den Stipendiaten selbst zu hören wie sie wirklich sind. Dass wir uns gegenseitig 3 Geschichten über uns erzählt haben, und die Gegenüber erraten mussten welche wahr und welche falsch sind, hat mir großen Spaß gemacht. Zum Schluss fand ich auch die Infos bezüglich des Vertrages sehr informativ. Außerdem waren alle sehr nett und ich habe viele neue Leute kennengelernt. Atila

Am Infotag habe ich einen Eindruck von den anderen Stipendiaten bekommen und wir haben Kennenlernspiele gespielt. Am Besten hat mir das Aufschreiben der Erwartungen für das kommende Schuljahr gefallen. Ebru

In unserem ersten Treffen beim START war ich am Anfang ein bisschen nervös. Aber nachdem ich mit den anderen Stipendiaten redete, entspannte ich mich sehr, da sie alle sehr freundlich waren. Durch drei Spiele konnten wir uns gut kennen lernen. Eigentlich gibt es zwei Sachen, die mir am Meisten gefallen. Erstens dass die Mitarbeiter*innen dieser Organisation uns wie Freunde behandelten und zweitens dass es beim START nicht nur um eine finanzielle Unterstützung und die Teilnahme an verschieden Veranstaltungen geht, sondern auch um eine große Freundeskreis. Jihan

Der Kennenlerntag, das am 4.07. statt gefunden hat, war wirklich schön. Außerdem hatte ich Spaß dabei gehabt, als ich sozusagen den ersten Eindruck auf dem Zettel schrieb, der auf die Rücken der Anderen war. Später haben wir ein Spiel gespielt, wo wir die Namen von den anderen merken sollten. Aber das war für mich nicht einfach. Israa

Und zwar muss ich mal sagen, dass ihr das ziemlich gut geplant habt. Es war total gescheit Spiele zu spielen wo man sich besser kennen lernt und Erfahrungen, Erzählungen von einander hört auch das was einem gefällt und einem nicht und schließlich hat man sich die Namen auch leichter gemerkt.
Im Großen und Ganzen hat das mir sehr gefallen. 🙂 Fatema

Ein herzliches Willkommen bei START Wien und einen erfolgreichen START wünschen Katrin Triebswetter, Katrin Bernd und Aleksandra Milosevic! 

© Fotos START Wien

Schnee am Berg? START-Wien am Schneeberg!

Am Samstag den 23. Juni 2018 waren wir am Schneeberg und verbrachten dort unseren Jahresausflug.

Um bereits 7:30 trafen wir uns und machten uns auf den Weg zum Schneeberg, dort erstmal angekommen fuhren wir mit der Zahnradbahn Richtung Bergspitze. Oben war der Temperaturunterschied bereits die erste Überraschung (3 Grad!), jedoch hatten wir nicht um sonst Hoodies als Goodies.

Erstmal „umgezogen“ machten wir uns statt auf den Gipfel zu gehen auf den Weg über den Bahnwanderweg nach unten und hatten so – aber auch wegen dem nicht vorhanden Handynetz – die Gelegenheit einmal komplett abzuschalten und es uns richtig gut gehen zu lassen.

Nach dem Mittagessen haben wir dann noch Pilze gesammelt, Volleyball und Fußball bzw Handball gespielt, dann war der Tag auch schon um. Mit einem Eis zum Abschluss machten wir uns auf den Weg zurück nach Hause.
Bericht: Erem Celebi

Das Jahrestreffen ist immer ein toller Abschluss, für die Maturant*innen und für anderen Stipendiaten die ihr Schuljahr gut abgeschlossen haben.
Es hat sehr Spaß gemacht, eine tolle Landschaft, viele lustige und intensive Gespräche, aber auch eine lehrreiche Erfahrung mit Katrin Bernd gesammelt. Wortwörtliches Sammeln, da ich gelernt habe welche Pilzarten giftig sind und welche genießbar. Eine schöne Erinnerungen, ich werde es vermissen.
Marenah Seido

Abenteuer ohne Risiko ist Disneyland. Es war ein toller Tag und das Wanderabenteuer hat unseren Trip noch abenteuerlicher gemacht.
Mohamad Alloush

Zwar hatten wir leider kein Jahrestreffen, jedoch hat der Ausflug dies wett gemacht. Trotz der zugegeben anstrengenden Wanderung war es doch sehr angenehm aus der Stadt in die Natur zu gehen, vor allem jetzt wo die Noten feststehen und der Stress vorüber ist.
Erem Celebi

“Wonach schmeckt dein Blog?” Workshop rund ums Bloggen an der FH St. Pölten

START Niederösterreich und START Wien Stipendiat*innen nahmen am Samstag, den 16. Juni 2018 am Workshop „Mein Thema – mein Blog“ an der FH St. Pölten teil.

Nach einer kurzen Vorstellung der Fachhochschule, an der die Leitung des Workshops Mag. Christian Freisleben-Teutscher auch lehrt und des Studienangebots, versuchten die Jugendlichen im ersten Teil des Workshops gemeinsam die Frage „Was ist ein Blog?“ und „Welche Eigenschaften zeichnen einen Blog aus?“ zu beantworten. Die Frage nach dem Aufbau eines Blogs war doch viel komplexer als gedacht, Schritt für Schritt oder eher Blogeintrag für Blogeintrag näherten sie sich den Antworten und Lösungen. Ein Blog ist chronologisch, wie eine Art Tagebuch und die Beiträge sind kurz, meist einem Thema gewidmet und mit Schlagworten gekennzeichnet und laden zum Kommentieren ein. Eine Blogroll, eine Liste mit weiterführenden Links, wie auch Fotos und Videos zählen zudem zu den wesentlichen Bausteinen. Das Thema Nutzungsrechte, Wiederverwendung und Copyright von Fotos begeisterte die Jugendlichen und regte zum Diskutieren an. Welche Fotos darf ich verwenden, wie sind diese zu kennzeichnen und was wird unter „Creative Commons“ verstanden?

Der zweite Teil des Workshops und somit die Erstellung des eigenen persönlichen Blogs erforderte viel Kreativität. Dabei sammelten die Jugendlichen zuerst Ideen, schränkten ihre Themenauswahl ein und konnten mithilfe einer Mindmap ihren zukünftigen Blog eingrenzen und ordnen. Die Themenauswahl spiegelte die unterschiedlichsten Interessen der Jugendlichen wieder. START Niederösterreich Stipendiat Adham möchte über Smartphones, im Speziellen von der Sucht nach diesen unter Jugendlichen bloggen, START Wien Stipendiatin Samira suchte sich das Thema Integration von geflüchteten Jugendlichen in Wien aus und Abdul, ebenfalls START Niederösterreich Stipendiat widmete sich Menschen in Notlagen, besonders während Naturkatastrophen. Anschließend versuchten die Stipendiat*innen mit der etwas ungewöhnlichen Frage „Wonach schmeckt mein Blog?“ die Farbpalette ihres eigenen Blogs zu bestimmen. Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich und so schmeckten die Blogs nach einem bunten gemischten Salat, Bananeneis, Obstsalat, gegrilltem Huhn oder auch nach etwas Bitterem, wie Kaffee. Abschließend setzten die Jugendlichen die gelernten Techniken ein, um ihre ersten Blogeinträge zu erstellen und die Workshopleitung beantwortete noch alle offenen Fragen.

Wir möchten uns bei Mag. Christian Freisleben-Teutscher und der FH St. Pölten für den Workshop bedanken!

START Niederösterreich und START Wien Jugendliche antworten auf die Frage „Wonach schmeckte der Workshop?“

Das hat sich sehr gelohnt, dass wir in diesem Workshop teilgenommen haben, wir hatten echt spannendes Thema vor uns und lernten dabei viel über das Thema “Blog”.
Wie man besser und einfacher ein Blog machen oder aufbauen und organisieren kann, welche Farben muss man wählen damit unser Blog toll ausschaut, welche Bilder kann man für sein Blog aussuchen, die nicht geschützt sind und man die nützen darf. –Navid

Bei unserem Workshop am Samstag haben wir gelernt, wie man einen Blog erstellen und schrieben kann. Jeder hat sich ein Thema überlegt und sollte wissen, nach welchem Essen sein Blog schmeckt. Mein Blog schmeckt nach einem gemischten Salat, den man als Beilage essen kann. Da ich als Thema ,,Integration für geflüchtete Jugendliche in Wien” ausgewählt habe, dachte ich sofort an eine gemischte Gruppe aus Menschen, wie ,,ein bunter Salat”, mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, die sich in einer Gesellschaft integrieren wollen. -Samira

Das heutige Thema “Bloggen” hat uns nachdenken lassen, wie ein Blog aufgestellten wurde bzw. wie man selber einen Blog verfassen kann. War aber anstrengend an die ganz kleineren Details zu denken. Spannend wars auf jeden Fall. Danke an den Workshop-Leiter 🙂 –Adham

Blog zu haben klingt sehr leicht aber in Wahrheit das ist nicht so einfach man lernt wie kann man seine Stärken und Interessen leichter als man denkt anderen zeigen. Was mir sehr gut gefallen ist die Fotorechte, die halt sehr interessant war da ich mich nicht so gut ausgekannt hab. –Amirreza

Der Workshop “Mein Blog” war sehr informativ. Wir haben gelernt wie ein Blog aufgebaut ist und uns die wichtigsten Elemente angeschaut. Außerdem haben wir Tipps bekommen, wie wir unseren eigenen idealen Blog schreiben können. -Yildiz

Was ich gut fand, waren die Rechte der Fotos im Internet und wie man nach Bilder suchen soll. Ich fand die Idee des “schnellen” Blogs im WS ganz toll. – Abdul

Schon lange wollte ich das lernen, wie man Fotos vom Internet wiederverwenden kann. In diesem Workshop konnte ich etliche Fragen bezüglich des Urheberrechts stellen. Der Workshop ist hilfreich, besonders weil wir in Zeit des Internets leben und weil wir irgendwann gerne bloggen werden. -Bushra

Fotos © START Niederösterreich und START Wien

Ein Bilderbuch über die Reise zu Zielen

Start-Stipendiat_innen zeichnen und malten über Wege zu hohen Gipfeln und in ferne Galaxien.

„Nicht diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen, sondern diejenigen, die die gleichen Gefühle teilen, können einander verstehen.“ So betitelte Saida Rezai ihren Bildzyklus, in dessen Mittelpunkt ein Elefant und ein Kind stehen. Eindeutig völlig geborgen fühlt sich das Kind in jedem der Bilder, die eine weite Reisezeigen, auf dem Rücken des Elefanten. „Ich liebe Elefanten, für mich stehen sie auch für Indien und ich liebe indische Kultur“, so die jugendliche Zeichnerin zum Kinder-KURIER. Am Ende, im achten Bild, liegt das Kind nach Überwindung eines Berges, in (s)einem Bett. Ob der Elefant es hier sanft abgelegt hat, oder das Kind vielleicht auch die ganze Reise nur geträumt hat? „Das bleibt jeder und jedem selbst überlassen“, meint die junge Künstlerin, die natürlich selbst schon eine Vorstellung hat. „Aber das soll sich jede und jeder selber ausmalen!“

Internationale Jugendliche

13 Jugendliche des jüngsten Wiener Start-Stipendien-Durchgangs haben in einem einwöchigen Workshop in der „Zeichenfabrik“ (künstlerische Aus- und Weiterbildungsstätte in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus) mit Ana Paola CastroVillegas an Bildzyklen gearbeitet. „Zuerst haben wir alle möglichen Zeichen- und Maltechniken ausprobiert – Monotypien, Stempel, Collagen, mit Bleistiften und Buntstiften zeichnen, mit Aquarellfarben malen…“, beginnen einige der Schüler_innen mit Migrationsgeschichte, die über das genannte Stipendienprogramm gefördert werden, zu schildern. „Wir haben auch über das gemeinsame Thema geredet, eine Reise zum Planeten Mars und eine andere Galaxie über den Mount Everest.“ Deshalb finden sich in fast allen der 13 Bildzyklen Berge. Aber die Berge stehen nur für einerseits ein Ziel, aber auch für Anstrengung und Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, um dorthin – oder/und darüber hinaus – zu kommen.

Nach Vorskizzen machten sich die 13 Jugendlichen dann an ihre Werke – höchst unterschiedliche sind trotz gemeinsamen Themas dabei herausgekommen. Aus den Bildern, die bewusst ohne Worte auskommen, um sprachliche Barrieren erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist ein buntes Bilderbuch – neudeutsch „Silent Book“ – entstanden, „Die Reise“.

Autor: Heinz Wagner, KIKU – Kinder KURIER

Dieser Bericht ist eine von START Wien gekürzte Fassung. Der originale und vollständige Bericht ist in der Tageszeitung KURIER am 03.06.2018 erschienen und online nachzulesen unter: https://kurier.at/kiku/ein-bilderbuch-ueber-die-reise-zu-zielen/400045142

START Wien Künstler*innen erzählen von der Kunstbuchpräsentation “Die Reise” (Zeichenfabrik, 31.05.2018) und schildern ihre Eindrücke:

Das Kunstprojekt des START-Stipendiums ist ein einzigartiges Erlebnis, das jeder einmal machen sollte. Diese eine Woche, in der wir an unserem Kunstprojekt gearbeitet haben, hat mir besonders viel Spaß gemacht. Dank Anna, unsere Künstlerin, habe ich viele Methoden, die ich bei meinen Bildern angewendet habe, gelernt. Bei der Präsentation unseres Buches ,,Die Reise” habe ich die Möglichkeit bekommen, den BesucherInnen meine Bilder vorzustellen und ihnen meine Geschichte zu erzählen. –Samira

Kunst ist etwas Essentielles für Menschen die sich aufgeklärt nennen, denn allgemein Bildung besteht nicht nur aus Formeln und Daten, sondern auch aus einer kreativen Seele, die das freie Denken ermöglicht. –Yunadi

Endlich! Nach 6 anstrengenden Tagen, war es endlich soweit, die Buchpräsentation. Es war ein sehr gelungener Tag, da man – bzw. ich persönlich – mit der Reise abschließen, aber auch andere dazu motivieren, konnte, einen Silent Book Workshop in Erwägung zu ziehen. Außerdem war es sehr interessant meine Geschichte mit anderen zu teilen und auch die Einschätzung bzw die Interpretation anderer zu erfahren. –Erem

Ich war am Anfang sehr nervös, dachte ich, dass ich es nie schaffe aber wie am meisten was man denkt, passiert es nicht. Ich habe es geschafft. –Stella

Die Präsentation war eine tolle Erfahrung und hatte das Projekt toll abgerundet! –Nenad

Die Buchpräsentation hat mir sehr gut gefallen, da meine Freunde auch dabei waren und das Start Stipendium mehr kennengelernt haben. Mich hat es gefreut dass viele Menschen da waren und sich unsere Kunst anschauen wollten. -Nour

Am anfang waren wir nervös, weil viele leute dabei waren aber es war großartig, die Werke haben den Besuchern gefallen. -Mohamad

Da ich leider nicht beim Abschluss des Projekts dabei sein konnten, haben sich die anderen Stipendiaten und ich uns gedacht „Lassen wir Salma selbst wenn sie physisch nicht da ist, daran teilnehmen“. Aus diesem Grund hatten wir für ein paar Minuten einen Videochat und ich bin unglaublich froh darüber doch dieses Erlebnis mehr oder weniger mit den anderen Stipis erleben zu dürfen. -Salma

Die Ausstellung war interessant zu beobachten und eine neue Erfahrung für mich. Amüsant fand ich, dass die Leute, die zu den Originalwerken gekommen sind, erwartet haben, dass der Künstler/die Künstlerin die Geschichte erzählt. Was gegenüber dem Silentbook steht und der eigenen Interpretation der Geschichte. -Saida

Ich fand die Buchpräsentation echt toll, weil ich viele neue Sachen dazu gelernt habe und ich mein Wissen in Richtung Kunst erweitern konnte. Das beste war, aber das Menschen etwas was ich kreiert habe toll gefunden habe und das ich die Chance hatte für einen Tag Künstlerin zu sein. -Munira

Die Buchpräsentation war Informative. Ich habe die Gelegenheit gehabt meine Geschichte durch mein Malen zu mehrere Leute erzählen and liebe und interessante Feedback von ihnen bekommen. -Reshad

Die Buchpräsentation war ganz spannend. Als Katrin gesagt hat, wir sollten etwas zu unseren Zeichnungen erzählen, wusste ich nicht, was ich sagen werde. Aber als die Leute zu mir gekommen sind und Fragen gestellt haben, hab ich lange und frei geredet. Ich habe gerne meine Geschichte erzählt. Die Fragen, die die Anderen gestellt haben, haben mich meistens zum nachdenken gebracht. Ich habe Sachen über meine Geschichte erfahren, die ich vorher nicht kannte. z.B. Dass ich meine Figur so gezeichnet habe, dass sie ihr Ziel beobachtet. Ich habe vieles aus meiner Geschichte gelernt. Auch die Anderen haben etwas daraus gelernt. Nämlich, dass man nie aufgeben darf. -Sana

Naja, es war ein wunderschöner Gefühle, weil man sich wie ein Künstler fühlte. Obwohl habe ich ja nicht viel über meine Kunst erzählt, aber trotzdem haben die Leute haben es gute verstanden. Ich bedanke mich bei euch, weil ihr mich die Möglichkeit gegeben, wo ich meine innere Kunst auf wegen könnte. -Ahsan

Fotos ©Verein START Stipendien Österreich

 

Bewerbungsday bei L`Oréal

Wie bekomme ich meinen Wunschjob? Was muss ich bei einer Bewerbung beachten? Was ziehe ich an? Wie soll ich auftreten?

Diese Frage und viele mehr wurden unserern Stipendiat*innen am 1.6 von L`Oréal Mitarbeiter*innen beantwortet. Im Rahmen des CSR-Engagements von L`Oréal für das START-Programm nachmen sich die Personalleiterin und einige Mitarbeiter*innen Zeit um unsere Jugendliche optimal für ihre oft erste Bewerbung vorzubereiten.

Der Vormittag stand unter dem Motto: Allgemeines zum Bewerbungsprozess

Wo und wie findet man Jobangebote, wie sieht eine optimale Bewerbung aus, was soll sie enthalten, was ist relevant (Eigenschaften, Qualifikationen Hobbies), Nachverfolgung, Rückmeldungen, etc.

Nach einer MIttagspause und einer kulinarischen Stärkung ging es am Nachmittag in 2 Gruppen weiter: Lebenslaufscheck und Styling

Während in der einen Gruppe der mitgebrachte Lebenslauf einem Check unterzogen wurde, bekam die andere Gruppe wertvolle Tips zu Styling, Kleidung und Auftreten. Eine Teilnehmerin wurde darüberhinaus geschminkt und gestylt.

Vielen Dank für diesen tollen Tag – wir haben viel gelernt und werden das Erlernte hoffentlich gut umsetzen. Danke an alle  beteiligten MItarbeiter*innen von L`Oréal fürs Zeitnehmen und die angenehme Atmosphäre.
Hier eingige Statements unserer Jugendlichen:

Der Workshop von L‘Oréal Paris war sehr informativ – ich habe vieles dazu gelernt, was das Erstellen von Bewerbungsunterlagen betrifft. Ohne Zweifel werde ich es in naher Zukunft anwenden können! (Gamze)

Es hat mich sehr  gefreut ,dass ich mitgemacht habe. (Husam)

Jetzt weiß ich wie man einen ausgezeichneten Lebenslauf schreibt.
Spannend war, als wir die richtige tipps für das beste Outfit für das Bewerbungsgespräch bekamen. (Mohammad)

Fotos: L`Oréal

Bis zur Bergspitze und noch viel weiter! Aktuelles Buchprojekt der START-StipendiatInnen 2018

(Wien, 28. Mai 2018) „Bilder sagen mehr als tausend Worte.“ Mit diesem Ansatz arbeitet ein Silent-Book. Geschichten werden ohne Worte erzählt und dadurch Sprachgrenzen irrelevant. Alle StipendiatInnen von START haben Migrationshintergrund und ihre Wurzeln in den verschiedensten Ländern der Welt. Sie haben damit selbst erlebt, wie Sprache zur Barriere werden kann. Diese im Rahmen eines Kunstprojekts zu überwinden, war der Gedanke bei der Entstehung des Silent-Books „Die Reise“. 

Copyright: Verein START Stipendien Österreich

„Jemand reist durch viele Länder, um Frieden zu finden. Doch es begegnen ihm nur Menschen mit Tierköpfen, die je nach Land variieren…“ (Ahsan, 19 Jahre, aus Afghanistan) oder „Ein Roboter in einer geometrischen Welt möchte auf den Mount Everest klettern. Als er auf ein Lama trifft, entsteht eine Freundschaft – gemeinsam erklimmen sie den Gipfel…“ (Mohamed, 18 Jahre, aus Syrien) sind nur zwei der Bildgeschichten der 13 StipendiatInnen des Jahrgang 2018.
Sie haben im Rahmen eines Workshops mit der Künstlerin Ana Paolo Castro Villegas den gesamten Entstehungsprozess eines Buches, von der Ideenfindung bis hin zum Layoutieren, eigenhändig durchgeführt.

Eine Reise zum Mount Everest sollte von Jedem und Jeder auf vier Seiten dargestellt werden, der Darstellungsweise waren keine Grenzen gesetzt. Das 142 Seiten umfassende Buch zeigt nun, wie unterschiedlich diese Reise interpretiert und verstanden werden kann: Welche verschiedenen Aspekte sind auf dem Weg ins Ungewisse von Bedeutung und wie vielfältig können Gedanken auf künstlerische Weise dargestellt werden?

„Nicht diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen, sondern diejenigen, die die gleichen Gefühle teilen, können einander verstehen“, resümmiert eine der StipendiantInnen abschließend. Bei der Buchpräsentation in der Zeichenfabrik erklären die StipendiatInnen Motiv und Bedeutung ihrer gemalten Bilder.

Buchpräsentation

“Die Reise” ein Silent-Book der START-StipendiatInnen 2018

Datum und Ort 

Donnerstag, 31.05., ab 18:00 in der Zeichenfabrik, Flachgasse 35-37, 1150 Wien

Anwesend

Ana Paolo Castro Villegas
START Österreich Geschäftsführung Katrin Bernd
und die 13 START-StipendiatInnen des Jahrganges 2018

EINTRITT FREI!

Copyright: Verein START Stipendien Österreich

Wie START-Wien junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet
START-Wien begleitet und unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. Die Stipendien werden unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus vergeben. Unterstützt werden die Jugendlichen durch einen Laptop, Drucker sowie Bildungsgeld. Noch wichtiger ist aber die ideelle Unterstützung in Form von individueller Beratung und Begleitung, zahlreichen Bildungsseminaren und Workshops, gemeinsamen Exkursionen oder bei der Studien- und Berufswahl.

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*nnen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar.

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26, E: bottesch@comma.at

Mentoring mit der Jungen Industrie NÖ/Bgld. geht in die zweite Runde

Am Freitag, den 25. Mai 2018, trafen sich Jugendliche von START-Niederösterreich und -Wien im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz um ihre MentorInnen der Jungen Industrie NÖ/Burgenland kennenzulernen.

Vor neun Monaten, im August 2017, startete das Mentoring-Programm mit der Jungen Industrie und konnte seitdem schon einige Erfolge verbuchen. So wurden nicht nur gemeinsam diverse Freizeitaktivitäten unternommen und Deutsch geübt, sondern standen die MentorInnen auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Lehrstellensuche oder Bewerbungen für Praktika oder Nebenjobs ging. Vier der Jugendlichen im Mentoring-Programm waren beispielsweise bei der Lehrstellensuche bereits erfolgreich.

Letzten Freitag traf man sich nun in neuer Runde – mit neuen START-Jugendlichen und neuen MentorInnen – um das erfolgreiche Konzept auszuweiten und auch die Erfahrungen der ersten Runde zu teilen.

Wir bedanken uns für das Engagement der Jungen Industrie und sind schon gespannt auf die nächste Runde!

 

Daten sniffen, Datensniffs vermeiden: IT-Sicherheits-Workshop an der FH Campus Wien

Der Datensicherheitsworkshop am 22.5. an der FH Campus Wien begann für die Stipendiat*innen mit einem ziemlichen Schockmoment. Wir haben alle bereits einmal von Hackern gehört, die sich in böswilliger Absicht Zugang zu unseren Passwörtern verschaffen oder Malware auf dem Computer installieren. Wie gefährlich es aber werden kann, wenn wir an das „Internet of things“ denken, war nicht allen bewusst. Umso beeindruckender war dieses Video, bei dem zwei IT-Experten vorführen, wie sie (kontrolliert und abgesprochen), ein fahrendes Auto übernehmen und der Fahrer der Steuerung durch die beiden via Computer hilflos ausgeliefert ist:

Nun sind wir nicht alle so prominente Ziele für digitale Angriffe, der Gedanke an gehackte Autos – oder auch Herzschrittmacher! – sorgte aber für ein deutlich höheres Problembewusstsein als vorher.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung überprüften wir zunächst unsere genutzten Browser, mittels Check auf der Seite www.panopticlick.eff.org, wie es um unseren digitalen Fingerabdruck steht – wie detailliert also bereits Daten über meinen PC im Netz vorhanden sind und wie genau ich damit identifizierbar bin. Die wichtigen Einstellungen betreffend Tracking- und Fingerprinting (z.B. Einstellungen von Cookies, privates Surfen, AdBlocker, etc.) nahmen wir anschließend gleich vor.

Wie einfach es ist, in (öffentlichen) Netzwerken Passwörter und andere Daten auszulesen, zeigte ebenfalls der Selbsttest. Anhand des Betriebssystems und einem kleinen, kostenlosen Programm, bekamen wir Zugang zu allen eingegebenen Passwörtern und Usernamen auf den Rechner im Raum. Wie schnell ein (sensibles) Passwort auch offline mittels Social Engineering herausgefunden werden kann, zeigte anschließend dann dieses Video:

Jetzt war es an der Zeit, unsere Emailadresse zu überprüfen, ob diese bereits einmal von Hacks betroffen war und welche Daten dabei ausgelesen wurden. Nachdem einige betroffen waren, arbeiteten wir in der letzten Stunde an sicheren Passwörtern. Dabei wurde zunächst mit hartnäckigen Mythen aufgeräumt. Die berühmten Regel (8 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, …) sind nämlich schlicht und ergreifend Humbug. „Passwort.1“ wäre damit ein sicheres Passwort, ist aber wahrscheinlich schneller herausgefunden, als wir zur Erstellung dieses Passwortes benötigen. Viel wichtigere Regeln zur Erstellung eines Passwortes sind: je länger, desto besser (die Recherchezeit eines Rechners wächst exponentiell mit jeder zusätzlichen Stelle), keine Trivialwörter (z.B. Wörter, wie sie in Lexika stehen), und: gut zu merken!

Einen Ansatz, die Wortkombinationsmethode, veranschaulicht dieser Comic:

Quelle: https://xkcd.com/936/

Eine andere Methode ist die der Anfangsbuchstaben. Dabei werden die ersten Buchstaben sowie Satzzeichen eines Textes verwendet, den man auswendig kann. Und schon hat man eine zufällig (erscheinende) Zeichenkombination, die es auch bei sehr guter Rechenleistung schwer macht, ausfindig gemacht zu werden.

Ein letzter Praxistipp war dann noch die Verwendung eines Passwortsafes wie z.B. KeePass, der es uns erlaubt, zufällig generierte Passwörter mit 15 – 20 Zeichen Länge für alle unsere notwendigen Zugänge zu erstellen und uns trotzdem nur ein Masterpasswort merken zu müssen. Auf dass wir in Zukunft hoffentlich alle grünes Licht bekommen bei der Frage „Have I been pawned?“

“Phobiarama” im MQ Wien – Erschreckend und beängstigend!

„Erschreckend, beängstigend, gleichzeitig aber auch interessant und zum Nachdenken anregend.“ und “eines der besten künstlerischen Projekte, die ich jemals besucht habe” – so beschreiben START Wien Stipendiat*innen die Kunstinstallation „Phobiarama“ des niederländischen Konzeptkünstlers Dries Verhoeven.

Im Rahmen der Wiener Festwochen (11. Mai – 17. Juni) nimmt die Kunstinstallation „Phobiarama“ die START Wien Stipendiat*innen auf eine außergewöhnliche Geisterbahnfahrt mit.

Die Bahn bewegt sich in völliger Dunkelheit, Stimmen und Reden von nationalen und internationalen Politiker*innen beschallen die Räume, zögerlich flackern die ersten Lichter auf und untermalen die Ausweglosigkeit. Bedrohlich wirkende, bärenhafte Gestalten nähern sich langsam aus dem Verborgenem, umzingeln die Fahrgäste und Fahrgästinnen und Laute des Erschreckens sind von Weitem hörbar. Die Bahn bleibt unerwartet stehen und die Bären nehmen ihre Masken ab. Eine weitere Dimension der Uniformität wird sichtbar und die Individuen lassen sich vage hinter der Maskerade erahnen. Schrille Klänge ertönen, die Bahn bewegt sich zügig rückwärts, Clowns erscheinen und verschwinden, ein Entkommen scheint aussichtslos zu sein. So viel sei verraten.

START Wien Stipendiat*innen erzählen von ihren Eindrücken und gewähren Einblicke in das „Theater der Angst“:

Phobiarama entpuppte sich als eine sehr eindrucksvolle Kunstpräsentation. Mit den Emotionen des Besuchers arbeitend, lud sie zum Reflektieren über die eigene Naivität gegenüber den Medien ein. Als Ergebnis ergab sich dabei die Erkenntnis über die Gleichheit aller Menschen. – Isabel

Bei meinem ersten Rundgang fiel es mir schwer mich auf die Stimmen zu fokussieren bzw. diese auch wiederzuerkennen. Beim zweiten Mal war ich aber in der Lage die eigentliche Nachricht der Aufführung zu verstehen, da ich schon an das Drumherum gewöhnt war und dieses auch weniger “angsteinflößend” war. Eine sehr empfehlenswerte Aufführung mit einer tollen Nachricht! – Erem

Tolle Erfahrung, besonders, dass wir durch dieses Theater gehört haben, was uns Angst macht und dass wir direkt es spüren. – Mohamad

Ich fand es sehr interessant, obwohl es ein bisschen ängstlich war. Insbesondere war die Bahn in die Dunkelheit Wahnsinn! – Abdi

Mit START waren wir bei Phobiarama von Dries Verhoeven ist eines der besten künstlerischen Projekte, die ich jemals besucht habe. Es ist eine Geisterbahn die Mithilfe von Panikmacherei und politischen Methoden diese künstliche Angst zu erzeugen. Es war ein einzigartiges Erlebnis und sehr empfehlenswert! – Marenah

Ich finde, dass bei Phobiarama Themen, wie Politik, Angst und Terrorismus weniger als eine Stunde (glaube ich) sehr gut bearbeitet und vermittelt wurden. Adjektive, womit ich Phobiarama beschreiben kann sind: Erschreckend, beängstigend, gleichzeitig aber auch interessant und zum Nachdenken anregend. – Marzia

Ich fand das Theater der Angst „Phiobiarama“ vom Künstler Dries Verhoeven sehr gelungen. Vor allem hat mir die Inszenierung und die Message gefallen. Faszinierend fand ich wie durch einfache Mittel (Reden von Politiker*innen und Terrorist*innen) leicht, auf einfach Art und Weise Angst erzeugt werden kann. Persönlich empfand ich keine Angst, aber fand es spannend zuzuhören wie andere erschrecken. Nachdem die außergewöhnliche Museumsfahrt beendet war, hatten ich und Erem das Glück an einer zweiten Runde teilnehmen zu dürfen, wodurch uns die Gelegenheit zu Gute kam die Reden besser zu hören und die Stimmen einordnen zu können. Ein Museumsbesuch anderer Art! – Saida

Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

“Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.” (Christian)

“Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.” (Ahmad)

“Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von “Gewinnen” vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.” (Erem)

“Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen” (Momo)

Einladung: START-Wien Buchpräsentation “Die Reise”

Ein Einblick in naturwissenschaftliche Spitzenforschung: Wiener Stipis besuchen das IST Austria

Am 30.4. besuchten einige Wiener Stipis das IST Austria in Klosterneuburg. Das „Institute für Science and Technology“ forscht in 49 Gruppen zu so spannenden Themen wie „Self-Organization of the Cell“, „Computer Vision and Machine Learning“ oder „Synthetic Physiology“, eine Forschungsgruppe, die wir an diesem Nachmittag noch genauer kennenlernen sollten.

Begrüßt wurden wir zunächst von START-Wien Alumnus Mojtaba Tavakoli, der am IST mittlerweile seinen PhD in Neuroscience macht, und Georg Heilig (Public Outreach) im Festsaal des ehemaligen niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Dort bekamen wir eine Einführung in den Aufbau und die Idee hinter dem IST, das in seiner Organisation von Wissenschaft und Lehre in Österreich einzigartig ist. Anschließend konnten die Stipendiat*innen mit Hania Köver (Head of Graduate School) eine Blick in ihre mögliche Zukunft werden: Ein PhD Studiengang am IST?

Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungslabor von Stephanie Kainrath (PhD in der Forschungsgruppe zu „Synthetic Physiology“). Sie erklärte uns ihren Forschungsbereich (Optogenetik, Kommunikation von Zellen, Reaktion von Zellen auf ihre Umwelt, Entwicklung molekularer Werkzeuge, um diese Prozesse besser zu verstehen aber sie auch – zB. im Falle von Krebszellen – beeinflussen zu können) und erzählte auch über ihren Werdegang und den Alltag als Wissenschaftlerin. Was wissenschaftlich heute alles möglich ist – von der Einbringung pflanzlicher Gene in Tiere, so dass Zellen zu leuchten beginnen bis hin zu künstlich geschaffenen Mini-Rochen, die Lichtsignalen folgen – wurde uns auch dank der fundierten und unterhaltsamen Vermittlung von Stefanie sehr deutlich. Insgesamt ein motivierender Besuch, der Eindruck hinterlassen und Lust auf ein Studieren und Arbeiten am IST gemacht hat, wie die Zitate der Teilnehmer*innen zeigen:

Die Veranstaltung am IST Austria war eine hervorragende Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von Wissenschaftler*innen zu werfen. Neben den allgemeinen Informationen zum Institut selbst hatten wir die Chance neben dem Ehemaligen Stipendiaten Mojtaba Tavakoli noch weitere Forscher*innen zu ihrem Alltag im Beruf zu befragen. Ich freu mich schon drauf in 2 Wochen am Tag der offenen Tür im Institut wieder vorbei zu schauen! (Mugtaba)

Wüsstest du schon, dass man direkt von dem Bachelor Studium ins PhD einsteigen könnte? Das habe ich auch erst bei dem IST Besuch erfahren. Es ist natürlich sehr motivierend zu sehen, dass sogar ein Es-Stipi das auch schafft, dort Neurologie zu studieren. Wie Hirnzellen absterben nach dem sie Signale von andere Körperteile empfangen, versucht er zu definieren! Oder auch was von nicht-x-Stipis, wie zum Beispiel, tierische Zellen können auch pflanzliche Gene in sich einnehmen und damit auf Licht reagieren! Das war eben nur ein “Peek into the sciences”. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich dort einen Durchbruch in der Informatik bzw. Data Sciences versuche. Hoffentlich wird der Traum zur Reality! (Mike)

Was mir am IST Institute besonders gut gefallen hat, war die freundliche Atmosphäre und die spannende Forschung, die dort stattfindet. Besonders fasziniert hat mich der künstliche Rochen, der Licht nachschwimmen kann und zeigt, was heute alles bereits möglich ist. (Reshad)

Roboter Mantarochen mit Muskelzellen also ein Tier-Cyborg, hört sich nach Sci-Fi an, ist aber die Zukunft, mit der Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem am IST in Niederösterreich, die menschliche Gier nach Wissen stillen. (Yunadi)

Es hat sich – zum einen – so angefühlt, als wären wir in einer Bundesbehörde wie die NASA und -zum anderen – so, als wären wir in einem coolen Science-Fiction Film. (Gamze)

Der Besuch an das Institut Austria war sehr informativ, ich bin gespannt welche Forschungsgruppen noch dazu kommen in der nahen Zukunft. (Abdi)

Fotos (c) START-Wien

Künstliche Intelligenz – START-NÖ & -Wien bauen und programmieren Roboter

Am Samstag, den 28. April, trafen sich einige StipendiatInnen aus Niederösterreich und Wien im START-Büro, um am Roboter-Workshop teilzunehmen. Zuerst halfen die StipendiatInnen dem Workshopleiter, Nikola Kodzic von IFIT, beim Ausladen der Geräte aus dem Auto und beim Aufbau. Dann ging es gleich los mit der ersten Herausforderung, nämlich den Roboter aus Lego mithilfe von Anweisungen eines Computerprogramms zusammenzubauen. Daraufhin gab es eine Einführung in das Programmieren von Robotern, die StipendiatInnen durften gleich ein kleines Programm schreiben und es ausprobieren. Die erste Aufgabe war es den Roboter in einem Viereck um ein Hindernis herumfahren zu lassen.

Nachdem alle TeilnehmerInnen die Grundlagen des Programmierens gemeistert hatten, erhöhte der Workshopleiter das Schwierigkeitsniveau um eine Stufe, indem er zum Montieren von Farb- und Distanzsensoren aufforderte. Infolgedessen nahmen die nächsten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch. Der Roboter sollte beispielsweise Hindernissen ausweichen oder einer auf dem Boden aufgeklebten roten Linie folgen.

In der Mittagspause gingen alle gemeinsam ein Eis essen und Frischluft schnappen. Danach durften die StipendiatInnen aussuchen, was sie im zweiten Teil des Workshops machen wollen. Wett-Kampf, also „Roboter Sumo“, und Rennen standen zur Auswahl – die Entscheidung war zugunsten des Wettkampfs. Dafür war es aber notwendig, die Roboter umzubauen bzw. zusätzliche Bauteile zu verwenden, um die Gegner aus dem Ring hinauszustoßen. Nach jeder Runde beurteilte jedes Team seine Strategie und durfte sie für den nächsten Kampf ändern. Manche setzten auf spitze Vorrichtungen, die sich bei Sicht des Gegners zu drehen begannen, andere auf Wurfobjekte und wieder andere auf Gewicht, Geschwindigkeit und Kraft ihrer Roboter.

Der Workshop hat allen Spaß gemacht und war nicht frei von Emotionen und Konkurrenz. Zudem lernten die StipendiatInnen einiges Spannendes über Roboter und Programmieren!

Vielen Dank an Nikola Kodzic und IFIT für den tollen Workshop!

 

Bericht von Taha Al Khashmany

Fotos (c) START-Niederösterreich

Schreibwerkstatt Wien mit Lukas Lienhart: Erörterung und Meinungrede

Am 24.04.2018 hatten wir die letzte Schreibwerkstatt für das Schuljahr 2017/18. Bei jedem Termin werden zwei Textsorten bearbeitet. Letzten Samstag hatten wir die zwei Textsorten Erörterung und Meinungsrede wiederholt. Zu den Textsorten bekamen wir super Unterlagen mit Formulierungshilfen, genauen Definitionen der Operatoren und Tipps zur Struktur, so dass wir auch zuhause weiter üben können.

Die Schreibwerkstatt ist eine tolle Möglichkeit um sich auf die nächste Deutschschularbeit und Deutschmatura vorzubereiten. Neben den coolen Aufwärmschreibübungen und Diskussionsrunden haben wir auch ausreichend Zeit zum Schreiben. Es ist eine gute Möglichkeit, durch die anderen Stipendiaten und Stipendiatinnen Inspiration bzw. neue Argumente zu gewinnen. Nicht zu vergessen dienen die Workshops nicht nur um eine lehrreiche Einheit zu besuchen, sondern auch die Kollegen und Kolleginnen wieder zu sehen.

Wir danken für die Organisation und freuen uns auf die nächsten Schreibwerkstätte!

-Marenah Seido

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

Mit START zum UWC World College nach Freiburg

Hallo alle zusammen,
ich bin Lalita Digwal und bin ein „first-year“ in einem der 17 United World College in Deutschland. United World College ist ein internationale Schule, in dem man das International Baccalaurete machen kann. „UWC macht Bildung zu einer Kraft, die Menschen, Nationen und Kulturen im Streben nach Frieden und einer nachhaltigen Zukunft verbindet” ist unser Mission Statement.

Wie bin ich drauf gekommen?
Ich war eine Start-Stipendiatin in Wien und habe die Schule eigentlich durch dem Newsletter von Start kennengelernt. Danach hat mein Lehrer und meine Beraterin von START ein Empfehlungsschreiben geschrieben und Gott-sei-Dank hat mich das UWC Nationalkommittee Österreich aufgenommen. Auch bei der Teilnahmegebühr konnte mir START helfen und nun bin ich hier in Freiburg seit ungefähr acht Monaten.

Wie ist es jetzt?

Puh, es ist stressig, aber man lernt so vieles: Ich habe hier tolle und nette Menschen von der ganzen Welt kennen gelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt, die ich womöglich nie hätte erleben können. Es ist ziemlich cool, leider aber auch ein bisschen stressig, denn das Programm für fast jeden Tag ist beinahe voll. Jedoch haben wir die Möglichkeit vieles auszuprobiernen, zum Beispiel habe ich mein wöchentliche Aktivität geöffnet, wo ich mit einem Freund Bollywood Dance beibringe. Ich bin Gott-sei-Dank sehr froh hier in Robert Bosch College in Deutschand zu sein. Danke and meine Empfehlungschreiber, danke an Katrin Triebswetter.

Ein Foto von mir und einer Freundin aus Tansania; wie heißen den Frühling willkommen und zelebrieren ihn mit bunten Farben wie in Indien Holi

Warum bei START bewerben? Wiener Stipis berichten.

Wir, die Wiener Stipisprecher, wollen dir START näherbringen:

START ist mehr als ein Stipendium. Es bietet dir mehrere Möglichkeiten dich weiterzubilden. Neben den Workshop gibt es zweimal im Schuljahr ein drei tägiges Bildungsseminar, dort hast du die Gelegenheit dich für das Schulleben und deinen späteren Weg weiterzubilden und zu zertifizieren. Außerdem gibt es in der 7.Klasse die „Berlin Reise“. Bei Bedarf bekommst du auch  einen Laptop und einen Drucker. Obendrein gibt es ein monatliches Bildungsgeld von €100 und eine jährliche Zusatzförderung von €700. Außerdem triffst du tolle neue Leute und wirst freundlichst willkommen geheißen.

Statements von Stipendiaten:

„Einerseits war ich in der Lage viele sozial Kontakte zu knüpfen, andererseits haben die Seminare, Workshops und Reisen mir geholfen, Aufgaben von einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Vor der „Berlin-Reise“ war Geschichte als Schulfach nie so meins. Ich assoziierte Geschichte immer mit „Auswendiglernen“, jetzt ist mir aber klar, dass es mehr ist. Die Bildungsseminare haben mich schulisch sehr weit gebracht, vor allem das Rhetorik Seminar: Heute arbeite ich viel bewusster und präsentiere auch selbstbewusster als je zuvor. Ich bin gespannt auf die Erlebnisse weiteren Erlebnisse.“ – Salma

 

START ist wie eine riesige, bunte Familie: sie besteht aus den verschiedensten Person mit riesigen Herzen und tollen Persönlichkeiten, die einen herzlich aufnehmen. Diese Familie hat mir geholfen andere Seiten von mir kennenzulernen, meinen Horizont zu erweitern und mich oft zum Lachen gebracht. Obwohl ich noch nicht ein ganzes Jahr bei START dabei bin fühlt es sich so an als ob ich die Leute schon seit Ewigkeiten kenne. Ich bin dankbar mit Ihnen so viel erlebt zu haben -Workshops, Kurse, Seminare, Kunstprojekt, Berlinreise- und noch viel mehr zu erleben. – Saida

 

„Start hat mich in vielen Hinsichten weitergebildet. Einer davon ist wie man sich am besten vor anderen präsentiert“ -Nenad

 

Für weitere Infos und um die Voraussetzungen, um ein*e Stipendiat*in zu werden, zu erfahren, besuche uns unter: https://www.start-stipendium.at/

Schreibwerkstatt Textanalyse & Empfehlung

Die Matura nähert sich. Die Maturant_innen werden mit jedem Tag aufgeregter. Sie lernen eifrig. Man wünscht sich eine Nachhilfe oder ein paar Tipps fürs Lernen. Es ist sehr viel zum Lernen. Der Stoff geht durcheinander. „Ich verstehe das nie. Ich frage meine Freund_innen, ob sie das mir erklären können.“ Wegen dem Stress vergisst man sogar das, was man schon verstanden hat.  Lernen mit Freund_innen scheint die beste Lösung zu sein. Aber kleine Gruppen zu organisieren wird niemals gehen. Denn jede_r Schüler_in  hat ihren/seinen eigenen Plan. Es ist gar nicht so einfach. Aber bei START funktioniert das super gut. Die Stipendiat_innen kommen am Wochenende sogar in der Früh sehr motiviert um 9:15. Um 9:30 beginnt der Unterricht. Textanalyse wird nicht nur für die Maturant_innen, die diese Textsorte schon gelernt haben, erklärt, sondern auch für Schüler_innen aus der 7. Klasse. Alle Unklarheiten werden sehr gut geklärt. Wir unterscheiden zwischen zwei Arten von Textanalyse: eine Textanalyse für einen sachlichen Text und eine für einen funktionellen Text. Mit kleinen Pausen entspannen wir uns. Wir lernen alles bezüglich des Textes. Von Struktur des Textes, fixe Formulierungen für diese Textsorte, bis hin zur Anwendung. Nach der Mittagspause machen wir die Empfehlung. Wir lernen, was wir alles in der Einleitung, im Hauptteil und am Schluss schreiben sollen. Wir diskutieren, wie wir einzelne Operatoren bearbeiten sollen. Und wir üben am Ende eine kleine Empfehlung zu schreiben. Wir fühlen uns dankbar, dass wir das alles mit START lernen können und wir freuen uns auf die nächste Schreibwerkstatt mit START.

Bushra Yasin

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

START-Wien sucht starke Partner für die Förderung neuer Stipendiat*innen!

START-Stipendien Wien – Das Potenzialförderprogramm für engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte braucht Ihre Unterstützung für das Schuljahr 2018/19!
Die Ausschreibung hat begonnen und wir erwarten zahlreiche qualifizierte Bewerbungen von spannenden jungen Persönlichkeiten, die wir auf ihrem Weg zur Matura fördern wollen. Damit dies möglich wird, benötigen wir starke Partner an unserer Seite, die sich finanziell oder auch ideell für unsere Stipendiat*innen einsetzen.

Weitere Informationen finden Sie untenstehend – oder auch gerne persönlich. Kontaktieren Sie uns unter triebswetter@start-stipendium.at oder 0664/88622140.

 

Ihre Informationen zu unserem Programm

Wen wir fördern, wie wir fördern
Gruppe START-Stipendiat*innen bei einem Seminar

START unterstützt vielversprechende, engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. So werden aus benachteiligten Jugendlichen die Verantwortungsträger*innen von morgen. Mit Ihrer Förderung leisten Sie einen Beitrag zur nachhaltigen Unterstützung junger Potentialträger*innen.

Erfahren Sie mehr über unsere Angebote in Wien!

 

 

Unsere Förderung – Ihre Unterstützung
Gruppe Stipendiat*innen
Mit Ihrer Hilfe bieten wir unseren Stipendiat*innen:
finanzielle Unterstützung für Bildungszwecke (Nachhilfe, Lernmaterialien, Deutschkurse, etc.)
persönliche Bildungs- und Laufbahnberatung
Seminare, Kurse und Workshops (Social Skills, Sprachkompetenzen, Bewerbungstraining, Weiterbildungen zu Politik, Technik, uvm.)
> Erfahren Sie mehr über unseren Förderansatz und Förderbedarf!
(pdf-Datei, 194 kb)

 

Ihre Fördermöglichkeiten auf einen Blick

Für die nachhaltige Wirkung von START ist jede Spende wichtig. Sie können uns Spenden z.B. für die Förderung einzelner Jugendlicher oder Programmpunkte, aber auch für die Erhaltung unserer Struktur und Beratungsangebote zukommen lassen. Ihre finanzielle wie Sachspende ist dabei steuerlich absetzbar (SO 2354)!

> konkrete Fördermöglichkeiten auf eine Blick!
(pdf-Datei, 183 kb)

Slip into another ones shoes

Am Samstag, den 7.April 2018 nahmen die Wiener Stipis am Workshop „Slip into another ones shoes“ bei Science Pool teil. Martin, der Trainer, erläuterte uns zu Anfangs, wie sich Alkohol und Drogen auf unsere Wahrnehmung auswirkt. Wir bekamen Brillen die die Sicht eines Betrunkenen simulieren. Jeder zweite hat sich eine Brille geschnappt und ist durch den Raum „betrunken“ herumgegangen. Die Erfahrung, wie es ist betrunken zu sein bei vollem Bewusstsein war ziemlich erstaunlich. Bei dem Versuch einer Person „betrunken“ die Hand zu geben und dabei total zu versagen, da wurde uns erst jetzt wirklich bewusst, wie sich Alkohol auf dem Menschen auswirkt und was für Gefahren z.B. im Fließverkehr damit verbunden sind.

Wir schlüpften nicht nur die Rolle eines Betrunkenen, sondern auch in die einer Schwangeren, einer Gelähmten Person und eines Elternteils. Wir teilen uns in drei Gruppen auf und gingen ins Einkaufszentrum. Jeweils zwei in dieser Gruppe waren in einer der davor erwähnten Rolle, eine bis zwei Person beobachten die Reaktionen der Mitmenschen.

Unsere „Schwangere-Gruppe“ bekamen viele verachtende Blicke, da sie schon mit ihren 18-Jahren ein Kind erwarteten. Die Taten der „Körperlich beeinträchtigte Gruppe“ wurden nicht hinterfragt und einfach zugelassen.

Im Großen und Ganzen war die Erfahrung jemand anderes zu sein sehr spannend. Viele von uns bekamen eine neue Sichtweise.

Bericht: Salma Dawoud

Verpackungsproduktion für den Pharma-Bereich – Besuch bei Constantia Patz

Am Dienstag nach Ostern machten sich StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich auf den Weg nach Loipersbach (NÖ) um das Werk Constantia Patz unsres Paten, der Constantia Flexibles Group, zu besichtigen.

Geschäftsführer DI Rainer Huber gab uns eine spannende Einführung in die verschiedenen Schritte der Produktion von Verpackungsmaterialien aus Aluminium und im Aluminiumverband, die vor Ort durchgeführt werden. Dabei erfuhren wir viel Neues, da nämlich vor allem für den Pharmabereich produziert wird, gibt es nicht nur spezielle Reinräume sondern werden die Folien auch fälschungssicher bedruckt.

Anschließend wurden die StipendiatInnen durch das Werk geführt – natürlich in der entsprechenden Sicherheitskleidung. Dabei konnten die Maschinen und Arbeitsabläufe nochmal vor Ort besichtigt und von den kundigen Guides erklärt werden. Ein spannender Ausflug in die Welt der Verpackungsproduktion, der sichtlich Eindruck hinterlassen hat.

Stipendiat Hsam Aldeen Kwman:

Niemals habe ich an die Folien von den Medikamenten gedacht und an die komplexe Technik, die dahintersteckt. Der Geschäftsführer von Constantia Patz hatte für uns das ganze erklärt. Für mich ist speziell interessant gewesen, die Techniken wie Farbe auf die Folien gedruckt wird zu sehen und dass ein Teil von der Produktion in Reinräumen gemacht wird. Auch wie die selbstfahrenden Stapler die Aluminium-Rollen transportieren hat mich beeindruckt.

Ich möchte dem Geschäftsführer und allen Constantia Mitarbeitern danken für die tolle Besichtigung!

Credit Fotos: Constantia Patz

Politische Bildung in Berlin!

Wie jedes Jahr hatten Stipendiat*innen der 7. Klassen aus ganz Österreich in diesen Osterferien auf einer fünftägigen Reise nach Berlin die Chance, mehr über die Geschichte und Politik Deutschlands und Österreichs zu erfahren und die Hauptstadt zu entdecken.

Der Fokus des Rahmenprogramms lag dabei auf dem zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Außerdem erfuhren wir einiges über den deutschen Bundestag und die deutsche Gesetzgebung.

Heuer nahmen 34 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg an der schon traditionellen Berlinreise teil. Alle Teilnehmer*innen stehen ein Jahr vor der Matura und hatten in den jeweiligen Bundesländer an Vorbereitungsworkshops teilgenommen.

Tag 1

Nachdem alle gegen Nachmittag gut in Berlin gelandet sind, konnte kurz die Gegend um das Hotel im Bezirk Prenzlauer Berg erkundet werden und wir starteten unsere Seminarwoche mit einem gemeinsamen Abendessen.

Tag 2

Unser Tag startete mit dem Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Dort angekommen, konnten wir uns erst einmal etwas umsehen und die Gedenkstätte genauer besichtigen. Das Besondere war, dass das Denkmal von außen flächenmäßig viel kleiner wirkte als es tatsächlich war. Dieser Eindruck entstand vor allem dadurch, dass der Boden nicht gleichmäßig war, sondern sich wellenartig über den gesamten Bereich der Gedenkstätte erstreckte. Anschließend bot der Workshop „Treblinka, Babij Jar und Auschwitz“ eine geschichtliche Ergänzung zum Besuch. Dabei lag der Schwerpunkt bei den Opfern des Holocaust und ihren Geschichten über Ausgrenzung und Flucht aus Nazi-Deutschland.

 

Am Nachmittag ging es ins Deutsche Historische Museum, wo wir eine Gruppenführung bekamen und uns mit der Manipulation Hitlers in der Zwischenkriegszeit beschäftigten. Anschließend konnten wir uns die anderen Ausstellungen alleine noch genauer ansehen. Hier war vor allem die Ausstellung „1917. Revolution“, die die Oktoberrevolution Russlands und den Machtwechsel thematisierte, sehr interessant.

Tag 3

Die Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen war der wohl eindrucksvollste Ort, den wir besucht haben. Der Workshop im ehemaligen Stasi-Gefängnis bot einen tiefen Einblick in den Alltag in der DDR und das sozialistische System im Bezug auf die Parteizugehörigkeit, Arbeitsmöglichkeiten und die Lebensqualität. Die Berichte der Zeitzeugen waren besonders beindruckend und für viele das Highlight der Berlinreise.

Um die Teilung Deutschlands ging es auch am Nachmittag. Beim Besuch der Berliner Mauer wurden uns die Unterschiede und Feindschaft zwischen BRD und DDR verdeutlicht. Sehr spannend war es, zu hören, wie Menschen trotz der Mauer versucht haben, in die BRD zu fliehen und ein neues Leben zu beginnen.

Tag 4

An diesem Tag lag der Fokus auf Politik. Im Europäischen Haus Berlin hatten wir die Chance, eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments nachzuspielen und mehr über die Europäische Union und die Parteien zu erfahren.

Der Nachmittag beinhaltete einen Besuch im Deutschen Dom, wo wir mehr über die Parlamentspraxis und die Parlamentsgeschichte Deutschlands erfuhren. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Maxim-Gorki-Theaters, wo wir uns „Glaube. Liebe. Hoffnung.“ In der Regie von Hakan Savas Mican ansahen.

Tag 5

Während Oberösterreich, Vorarlberg, Wien und Niederösterreich am Freitag schon früh oder vormittags abreisen mussten, hatten die Salzburger einen späten Flug und daher noch Programm.

Hier der Bericht von Ali: Am 30. März 2018 fand an das Museum für Kommunikation der Workshop zum Thema Geschichte der Kommunikation statt. Der erste Teil des Workshops richtete den Blick auf zwei Robotern, die uns begrüßt haben. Dann würde über die aktuelle Bedeutung der indirekten Kommunikation gesprochen und darüber Meinungen getauscht zB. Wie die Machthaber über die Median vor allem über Sozialnetzwerken an die Leute beeinflussen können und wie es vor 50 Jahren war. Die Museum Führerin hat uns gezeigt wie oft per Minuten Weltweit gewittert oder auf Facebook gepostet wird.

Zum Schluss jeder von uns hat ein Thema mit vier Fragen bekommen zB. (wie wurde Computer entwickelt oder Geschichte des Radios und etc..) und wir dürften über das Thema selbstständig untersuchen und die Fragen beantworten, was wir alle sehr Interessant gefunden haben.

Bericht: Erika Sarolli/Oberösterreich

Hier ein paar Eindrücke der Stipis:

Mir hat die Debatte im Europäischen Parlament am besten gefallen. Die Rollenaufteilung war ideal für eine lebhafte Diskussion. – Paola Todorova/Oberösterreich

Die Berlinreise schon für sich war ein Hightlight und wurde durch die spannenden Projekte und Workshops mit coolen Leuten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am besten hat mir die Gedenkstätte der Ermordeten Juden Europas gefallen, weil ich persönlich in mich gegangen bin, viel nachgedacht habe, viel für mich interpretiert habe vom Aufbau und Darstellung des Gedenkmals und ein unbeschreibliches, irgendwie bedrückendes Gefühl bekommen habe je mehr ich über die Bedeutung nachdachte. – Saida Rezai/Wien

Die Berlinreise hat nicht nur mein Wissen und mein Verständnis bezüglich der Geschichte von Deutschland und Österreich erweitert. Sie hat mich den Menschen mit denen ich auf die Reise gehen konnte/ durfte ein Stückchen näher gebracht. Ich bin überaus glücklich daran teilnehmen haben zu dürfen. Danke! – Salma Dawoud/Wien

Berlin ist keine Stadt, sonder eine Lebenseinstellung. – Mohamad Alloush/Wien

Ich fand es super, dass wir in Kleingruppen aufgeteilt wurden, so konnten wir auf alle Fragen besser eingehen und hatten keinen Zeitdruck.  – Ladan Ghezel Ayagh/Oberösterreich

Die START – Familie auf Tour, was gibt es besseres?  – Christian Pantuan/Vorarlberg

Was mir auf der Berlin-Reise am meisten gefallen hat, war auf jeden Fall der Besuch beim kommunistischen Gefängnis Hohenschönhausen und die Führung durch den Zeitzeugen. Dieser Tag war nicht nur geschichtlich informativ, sondern auch berührend auf menschlicher Ebene. Einerseits war es sehr interessant, zu erfahren, wie die Menschen unter den damals herrschenden Bedingungen gelebt haben, im Gegensatz zum Geschichtsunterricht, wo man als Außenstehender nur die Ereignisse und deren Folgen lernt, andererseits haben wir sehr viel über einen vernachlässigten Teil der Geschichte Deutschlands gelernt. Denn sie umfasst vielmehr als Nationalsozialismus und Hitler. – Taha Al Kashmani / Niederösterreich

Mir hat die Reise sehr gut gefallen und habe alle Workshops sehr interessant gefunden. Ich hab daran vieles gelernt, was ich wirklich nicht alles hier schreiben kann. – Ali Hossaini/Salzburg

Weitere Fotos finden Sie hier:

Medizinischer Rundgang durch Wien mit Alumna Feride

Viele der START-Stipendiat*innen bewerben sich mit dem Wunsch, Medizin zu studieren.

Aber was bedeutet das eigentlich? Was kommt auf mich zu? Wie schaffe ich den MedAT-Test überhaupt? Wo kann ich dafür lernen? Wie ist das Studium aufgebaut? Und was für Spezialisierungen außer Kardiologie und Kinderärzt*in gibt es eigentlich noch?

Alle diese Fragen beantwortete START-Wien Alumna Feride, die im dritten Jahr an der MedUni Wien studiert.

Wir trafen uns zunächst am Haupteingang des AKH, um zunächst die Bibliothek zu besuchen, in der Feride vor rund drei Jahre für ihren MedAT-Test gelernt hat. Das sorgte bereits für die erste Überraschung, wussten doch die meisten Stipis nicht, dass die Bibliothek auch ihnen offen steht.

Weiter ging es mit einem kurzen Rundgang durch die Studienabteilungen des AKH im 6. und 7. Stock und dann weiter über das Gelände der MedUni, um direkt vor Ort Fragen zu klären wie “Wo ist die Studienberatung?” und “Wo ist das Studieninformationsbüro?” bzw. die Eingangsvorlesungen der ersten beiden Jahre. Ein wichtiges Gebäude, die Anatomie einige Straßen weiter, hatte leider geschlossen und so wanderten wir weiter Richtung Schottentor, um beim Gebäude für Genetik den medizinischen Studien-Stadtrundgang zu beenden.

Vielen Dank an Feride für deine Ausführlichkeit und Geduld, mit der du auch in der Kälte alle Fragen beantwortet hast!

START-Wien: Bewerbungsfrist für Stipendien läuft

Jugendliche Migrant*innen: Motivation und Engagement werden gefördert

Wien, 21. März 2018. Kürzungen im Bildungsbereich stehen an. Auch die Mittel für schulische Integration werden zurückgefahren. Umso wichtiger sind Initiativen wie das Schülerstipendienprogramm START. Dieses will engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte den Maturaabschluss ermöglichen und damit bessere Chancen für eine gelungene Integration bieten.

Gut motiviert. Die Lernmotivation bei Schüler*innen mit Migrationshintergrund ist hoch: 57 Prozent der Jugendlichen erster und zweiter Generation zählen zu den besonders Motivierten (zum Vergleich: 43% bei einheimischen Schüler*innen). Als Risikofaktoren für Jugendliche mit Migrationshintergrund erklärt die OECD Sprachdefizite und einen niedrigen sozioökonomischen Status. „Das Stipendienprogramm START-Wien kann hier einen Beitrag leisten und diese Startschwierigkeiten etwas ausgleichen“, erläutert die Programmkoordinatorin Katrin Triebswetter.
Bewerbung für Stipendien. Derzeit werden Bewerber*innen gesucht, welche sich auf dem Weg zur Matura befinden und sowohl materielle (Laptop, Drucker, monatliches Bildungsgeld) als auch ideelle Unterstützung benötigen. Dazu gehören Rhetorik- und Bewerbungstrainings ebenso wie Beratung in Bildungs- und Lebensfragen, aber auch Kulturprojekte und vieles mehr.

Infos zur Bewerbung für ein START-Stipendium gibt es unter: www.start-stipendium.at/start-stipendium-jetzt-bewerben/


Foto:
© Karl Artmann/blickicht.com

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

Newsletter-Anmeldung für mehr START-Information: hier
Terminankündigung: START-Kunstprojektpräsentation: 31.5.2018, Zeichenfabrik, 1150 Wien, www.zeichenfabrik.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26, E: bottesch@comma.at

START-Wien – Jetzt bewerben!

Berlinvorbereitung in St. Pölten: START-Wien und -NÖ besuchen das Haus der Geschichte

Am 18. März 2018 machten sich Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich auf den Weg zum Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten. Bei diesem Vorbereitungstermin für die anstehende Berlinreise stand der „Kalte Krieg“ im Vordergrund. Anfangs rekonstruierten die Stipendiat*innen mithilfe einer Internetrecherche die Abfolge der wichtigsten Ereignisse während des Kalten Krieges. Diese wurden dann von unsrer Vermittlerin mit viel Details und Anekdoten ausgeschmückt. Auf dem anschließenden Rundgang durch die Ausstellung konnten noch spannende Ausstellungsstücke aus der besagten Zeit bewundert werden. Ein paar Eindrücke der Stipendiat*innen:

Viel Neues habe ich über den Kalten Krieg gelernt. Es hat mich gewundert, dass es fast vier Mal eine dritte Welt Krieg passieren konnte. Unsre Vermittlerin konnte uns viel darüber erzählen.  Alles in allem habe ich mich wirklich gefreut, dass ich dort mitgegangen bin. Es war eine sehr gute Vorbereitung auf die Berlinreise. Hussam

Unser Besuch im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich hat mir sehr gut gefallen, da es sehr informativ gestaltet war und uns sehr viele interessante Geschehnisse von unserer Führerin erzählt wurden. Mein persönliches Highlight des Besuchs war es, das Faksimile des Staatsvertrags von Österreich sehen zu können. Lisney

Der Museumbesuch war eine gute Gelegenheit die bereits in der Schule erarbeiteten Inhalte besser zu verstehen und in einen Zusammenhang mit heutige politische Geschehnisse in Verbindung zu bringen. Weiters haben wir einige interessante Anekdoten über die Entstehung der zweiten Republik zu hören bekommen, von denen man sonst keinen Wind bekommen würde. Es war ein großartiger Tag und ein gelungener Einstieg in die kommende Berlinreise! Mugtaba

Im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

Am 14. März trafen sich StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich um sich auf die anstehende Bildungsreise nach Berlin vorzubereiten – dafür ging es ins Dokumentationsarchiv des österreichsichen Widerstands. Die Stipendiatinnen Salma, Gamze und Sam berichten:

Der Besuch im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, kurz DÖW, hat mit der Vorstellung unseres Guides begonnen, dem Andreas Peham. Er hat uns erläutert weshalb es so wichtig ist sich gegen den Rassismus zu stellen. Einerseits ist es eine Solidaritätssache, andererseits ist es wichtig sich dagegen zu wehren, auch wenn man nicht persönlich betroffen ist, weil es hier um Menschenrechte geht und die Demokratie.

Nach der kleinen Diskussionsrunde kamen wir auch zur eigentlichen Ausstellung. Es war ein Raum voll mit Bildern aus dem zweiten Weltkrieg, zu den Bildern gab es auch geschichtliche Fakten und Bildinterpretationen. Herr Peham erklärte uns, wie die Propaganda die Bürger in Deutschland und Österreich beeinflusste. Jedes Detail im Bild zählt: die Auswahl der Farbe, die Darstellung der Männer auf den Plakaten und die Größe der Nase der Figuren. So wurde zum Beispiel den Schülern vor und während des zweiten Weltkrieg gelehrt, wie ein Jude zu erkennen ist. Eins dieser ihrer „Merkmale“ war ihre Nase, die angeblich wie ein umgekehrte „6“ aussieht.

Weiter ging es mit den Versuchen, die die Nazis an jenen Menschen, die ihrer Meinung nach „kein Leben würdig sind“ durführten. An diesen Menschen wurde nach der „optimalsten“ Methode zum Morden ausgetestet. Zu Anfangs versuchten sie es mit CO2, doch der Eintritt ihres Todes dauerte ihnen zulange. Sie entdeckten das Zyklon B auch bekannt als Blausäure.

Wir unterhielten uns nicht nur über die den zweiten Weltkrieg, sondern auch über das hier uns jetzt, das 21. Jahrhundert. Wir setzten uns mit den Fragen „Gibt heute noch Rassismus?“, „Wie gehen politische Parteien damit um?“ auseinander und vieles mehr.

Der Besuch im DÖW war eine Bereicherung. Wir lernten viel über den zweiten Weltkrieg, die Propaganda der Nazis und auch über die Konzentrationslager.

Wir danken Andres Peham für die tolle Begleitung und die spannenden Diskussionen!

Freiheit beginnt im Kopf – oder wofür es sich lohnt zu leben

Dieses Jahr haben vier START-Stipendiat*innen aus Wien, Niederöstereich und Oberösterreich das Finale des Mehrsprachigkeits-Redewettbewerbs Sag´s multi erreicht. Bei der 9.Auflage dieses Redewettbewerbs mussten sich die Schüler*innen zuerst in einer Vorrunde, und dann in einer Regionalauscheidung und schliesslich in der Finalrunde bewähren.

Die SchülerInnen treten mit zweisprachigen Reden an, in denen Sie zwischen Deutsch und einer weiteren Sprache wechseln. Diese zweite Sprache kann entweder eine andere Erst- bzw. Muttersprache als Deutsch oder eine Fremdsprache sein.

Bei der feierlichen Preisverleihung am 12.3.2018 im Festsaal des Wiener Rathaus wurden die Gewinner*innen in den jeweiligen Kategorien bekanntgegeben.

Wir gratulieren Bahara Muradi aus Oberösterreich zum Gewinn in der Kategorie  III (11.-13. Schulstufe) und den anderen START-Stipis zum Erreichen der Finalrunde.
Heuer waren über 500 Schüler*innen im Wettwerb, davon kamen 136 ins Finale.

Die Leitthemen der Reden waren heuer:

  • Dafür lohnt es sich zu leben
  • Freiheit beginnt im Kopf
  • Nobody’s perfect
  • Social Media – mein echtes Leben?
  • “Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.”

Was die Stipendiat*innen zu sagen hatten können Sie hier nachlesen:

Bahara Foto

Bahara Muradi: REDE

Taha

Taha Al Khashmany: REDE

Chrislane Foto
Chrislane Barros da Silva: REDE
Jivi Foto
Jivan Bhullar: REDE

Vielen Dank an den Verein Wirtschaft für Integration für diese Initiative die es jungen Menschen in Österreich ermöglicht ihre Ideen und Gedanken der Öffentlichkeit zu präsentieren und gleichzeitig ihre Mehrsprachigkeit als Potential zu erleben.

Fotos: VWFI/ Sophie Kirchner

Rodeln am Zauberberg

Beitragsbild_rodeln

Rodeln zum ersten Mal mit START am Semmering hat heute sich ausgezahlt, so meinten die NÖ- bzw. Wien-Stipis:

Der Rodel_Ausflug hat mir sehr behagt. Es hat mir viel Spaß gemacht, mit anderen Teilnehmern Rodeln zu fahren. Das Wetter war auch voll passend und der Schnee war angenehm. Niemand sollte zögern, wenn es die Möglichkeit gibt, sich an einem tollen Rodel_Ausflug von START zu beteiligen. 🙂    Ahmad

Sonne scheint, beste Zeit für Rodeln.
Wir waren heute die rodeln am Zauberberg, es war sehr schön besonders, dass die erste mal für mich war. Es war am Anfang bisschen gefährlich, weil man nicht genau weißt wie man bremst und abbiegt. Aber danach hat es gut funktioniert. Unsere Schuhen und Hosen waren ganz nass wegen bremsen obwohl wir feste Schuhen mit gehabt haben, deswegen muss man sehr gute Schuhe mitnehmen und aufpassen bei Bremsen
(die Wechsel-socken sind auch wichtig). 😉
Mohamad

Das leben hat doch Ähnlichkeiten mit dem Rodeln: und zwar man muss manchmal Bremsen und manchmal auch Gas geben.. 🙂
Amirreza

Spaß hatte es sicher gemacht so meinten die Stipis, doch zuletzt ist es für manchen nicht das glückliche Ende geworden.  Adham (eine Rodel ging kaputt :-))

START-OÖ und Wien bereiten sich für die Berlinexkursion vor

Am Samstag, den 10. März bereiteten sich 14 StipendiatInnen aus Oberösterreich und Wien für die bevorstehende Berlinexkursion vor. Für die Mitreisenden ging es an diesem Tag vorallem darum sich mit der Geschichte der Stadt auseinander zu setzten.

 

Stipendiatin Chrislane berichtet von diesem Tag:

„Die Zeit des 2. Weltkrieges hat seine Spuren hinterlassen und im Rahmen des Workshops wurden uns viele Einzelheiten näher gebracht.

Um einen Einstieg in das Thema zu finden, starteten wir am Vormittag mit der Frage ‘Wann hatte ich meine erste Begegnung mit der Politik? Ohne lang zu überlegen teilten wir unsere ersten Erfahrungen. Sei es durch Wahlen, Kampagnen, Kriege oder Werbungen – wir Stipis wurden uns schnell einig: Politik begegnet uns Tag für Tag und das schon seit der Geburt.

Wie es zum Beispiel mit der Gesetzgebung in Österreich aussieht und was Politik alles regelt, haben wir uns gegenseitig in Form einer kurzen Präsentation erklärt. Im Anschluss daran folgte eine spannende und lehrreiche Diskussionsrunde über die aktuellen politischen Geschehnisse in Österreich.

Danch lernten wir einige Fakten rund um den zweiten Weltkrieg und wie es überhaupt zum Holocaust kommen konnte. Da in Berlin einige Exkursionen zu diesem Thema am Plan stehen, bemühte sich der Workshopleiter, sein Wissen bestmöglich weiterzugeben. Man erkannte, dass bei diesem Thema das Interesse sehr groß war, da alle Stipis besonders gut aufpassten.

Wir lernten viel darüber wie Deutschland und Berlin nach dem zweiten Weltrieg aufgeteilt wurde durch die vier Besatzungsmächte und wir wissen jetzt auch was es mit dem Mauerfall auf sich hatte. Es gab viele spannende Details. Ich bin gespannt wie das dann wirklich vor Ort aussieht.

Für Berlin sind wir nun bestens vorbereitet und können die Reise kaum erwarten!“

 

Nachhaltige START-Förderung: Jugendliche Migrant*innen nutzen ihre Chancen

Aktuelle österreichweite Umfrage unter START Absolvent*innen  

(Wien, 08. März 2018). Rund 220 Jugendliche aus 45 Nationen haben in den vergangenen elf Jahren mit Unterstützung des Stipendienprogramms START die Schulausbildung in Österreich mit Matura abgeschlossen. „Und wir haben ganz viel gelernt, hinsichtlich Wissen und Kultur. So auch den österreichischen Schmäh zu verstehen“, beschreibt eine Absolventin das Erlebte in einer aktuellen Umfrage unter allen START-Absolvent*innen.

UMFRAGE DETAILS  (österreichweite Alumni-Umfrage 2018, Rücklauf: 40 Prozent):

START als Türöffner. Für 75 Prozent der Befragten gab es bei der Bewerbung zum Stipendium keine Hürden. Einmal aufgenommen und dabei, war das Stipendienprogramm für viele der Jugendlichen ein Türöffner und half Kontakte zu knüpfen sowie die eigene Perspektive zu erweitern. Durch das Stipendienprogramm wurden Selbstbewusstsein gestärkt, Routine im Präsentieren gewonnen sowie sprachliche und soziale Kompetenzen gefördert.
„Die Umfrage-Ergebnisse freuen uns ganz besonders, da sie uns in unserem Ansatz bestätigen und aufzeigen, dass die Förderung nachhaltig wirkt“, so die Bildungsprogrammkoordinatorin für START-Österreich Katrin Triebswetter. „Die Rückmeldung der Alumni ermutigt aber nicht nur uns, unseren erfolgreichen Weg weiter zu gehen, sondern ist auch ein starkes Signal an unsere aktuellen Stipendiat*innen, an sich und ihre Möglichkeiten zu glauben und immer wieder über den eigenen Tellerrand zu blicken.“
Als besonders hilfreich sehen die befragten Alumni den gebotenen Rückhalt in der START-Familie, die Gemeinschaft und das daraus entstandene Netzwerk sowie die laufende Betreuung und Begleitung. Die enge Verbundenheit unterstreicht auch die Tatsache, dass heute über 97 Prozent der Absolvent*innen den Kontakt zu ehemaligen START-Kolleg*innen pflegen.

Wohin nach der Matura. Jeder Achte der befragten Jugendlichen absolvierte nach der Matura ein Auslandssemester oder Praktikum im Ausland. Drei Jugendliche starteten unmittelbar nach der Matura ins Berufsleben. Über kurz oder lang begannen alle anderen nach der Matura ein Studium, viele von ihnen auch berufsbegleitend. Denn parallel zum Studium sammelten viele der Jugendlichen Berufserfahrung – ob als Tourguide in der UNO, Kinderbetreuer*in oder auch wissenschaftliche Assistenz. Die Top-Studienrichtungen der Alumni sind Wirtschaft bzw. Internationale Betriebswirtschaft gefolgt von Medizin und anderen naturwissenschaftlichen Fächern. Viele haben ihn schon, für andere ist er das große Ziel der kommenden Jahre: der Studienabschluss mit einem Master.
Trotz Studium und Nebenjob engagieren sich über 60 Prozent der Absolvent*innen freiwillig. Viele  geben Nachhilfe, einige auch beim -Projekt „Tanmu“ (Lernhilfe für jugendliche Flüchtlinge) des START-Alumnivereins.

Bildungschancen nutzen. Die vielen Bildungsmöglichkeiten sowie die persönliche Freiheit und die hohe Lebensqualität schätzen die START-Alumni besonders an Österreich. Und sie sehen ihr Engagement auch als eine Möglichkeit, etwas von der Unterstützung, die sie erfahren haben, an andere weiterzugeben.

Keine halben Sachen. Ein Tipp der Ehemaligen für kommende START-Absolvent*innen: Das Meiste und Beste aus der Zeit herausholen, sowohl auf sozialer Ebene (Freundschaften knüpfen, offen für Neues sein,…), als auch in Hinblick auf das Bildungsangebot (Workshops besuchen, Fokus auf Zukunftschancen legen).

 

Wie START-Wien junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet
START-Wien begleitet und unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. Die Stipendien werden unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus vergeben. Unterstützt werden die Jugendlichen durch einen Laptop, Drucker sowie Bildungsgeld. Noch wichtiger ist aber die ideelle Unterstützung in Form von individueller Beratung und Begleitung, zahlreichen Bildungsseminaren und Workshops, gemeinsamen Exkursionen oder bei der Studien- und Berufswahl.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*nnen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar.

Rückfragehinweis:

Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26, E: bottesch@comma.at

Semesterstart mit dem Bildungsseminar

START-Österreich Bildungsseminar

Wie jedes Jahr starten die START-Stipis mit dem Bildungsseminar in Wels in das Sommersemester. Auch wenn diesmal von Sommer wenig zu sehen war….

Folgende Workshops wurden angeboten:

  • Einführung in das wissenschaftliches Arbeiten (jeweils für VWA und Projektarbeit)
  • Gruppe & Konflikt
  • Gruppenmoderation
  • Lerntraining
  • Peermediation
  • Sprechtechnik

Nach den Seminaren gab es ein buntes Abendprogramm am Freitag und Samstag, das von den Stipendiat_innensprecher_innen organisiert wurde:
Am Freitag Abend wurden  – nach einer kleinen Tanzaufwärmrunde – die diesjährigen Maturant_innen gebührend verabschiedet. (Sie sind zwar noch bis Ende Juni im Programm, aber es war ihr letztes gemeinsames Bildungsseminar…) Mithilfe von lustigen Quizfragen, Fotoshows und Beiträgen wurde die gemeinsame Zeit gefeiert und ein würdiger (und emotionaler!) Rahmen für die Verabschiedung geboten.

Mein zweites und zugleich letztes Bildungsseminar hat nun sein Ende gefunden. Bald werde ich meine letzten Start-Workshops alle besucht haben und die Matura antreten, um mir dann meinen lang ersehnten Wunsch, ein Studium zu beginnen, zu erfüllen. Die Zeit bei Start war sehr wertvoll für mich, ich habe viel dazugelernt und viele neue Freunde getroffen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Für die Zukunft wünsche ich mir neue Herausforderungen im Studium und eine schöne Zeit mit meinen Freunden. (Erika)

Mein letztes Bildungsseminar war für mich symbolisch gesehen das Ende eines Kapitels, aber noch lange nicht das eines Buches. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es für die erhaltenen, neuen und bald maturierenden START Generationen zukünftig weitergehen wird und wünsche ihnen alles Gute und viel Kraft. Es war mir eine Ehre und ich werde gerne wiederkommen! (Soritta)

Darüber hinaus wurden noch diverse Awards an Stipendiat_innen und Landeskoordinatorinnen vergeben.

Am Samstag wurden auch die neuen Stipisprecher_innen in den Bundesländern gewählt. Vielen Dank an das alte Sprecher_innen-Team und alles Gute den neuen Sprecher_innen!

Im Anschluss fand die schon traditionelle Bundesländerchallange statt, wo eine Vielzahl von Aufgaben gemeinsam bewältig werden musste: Gewonnen hat diesmal START-Wien!

Danke an das engagierte Team der Sprecher_innen für die Organisation der beiden Abende! Ebenfalls Dank an alle Trainer_innen für ihr Engagement und die Stipendiat_innen fürs konzentrierte Arbeiten!

START-Wien: Künstlerische Reise zum Mt. Everest

Nicht ohne Stolz begrüßen wir dreizehn StipendiatInnen des START-Programms, die ihr Kunstprojekt an der Zeichenfabrik absolvieren. Der Verein START-Stipendien Österreich fördert SchülerInnen mit Migrationshintergrund und unterstützt sie bei ihrem Schulabschluss (Matura). In dem Bildungsprogramm, das seine Ursprünge in der Kunstförderung hat, nimmt Kunst einen wichtigen Stellenwert ein. Wir erarbeiten mit den Jugendlichen ein Silent Book zum Thema “Die Reise”. Geleitet wird der Workshop von unserer Dozentin Ana Paola Castro Villegas.

»In unserer Zeit sind “Silent Books” wichtig. Zum einen können mit diesen Büchern Sprachgrenzen überwunden werden – ohne dass Menschen eine gemeinsame Sprache sprechen, kann erzählt und verstanden werden. Zum anderen kann man sich in Bildern unmittelbar und anschaulich ausdrücken. Es kann sehr überzeugend über Gesellschaft, Kulturen und Realität kommuniziert werden.« – Ana Castro Villegas

Start – und los geht’s

Als ich mit einem Gefühl freudiger Neugierde den Kurs besuche, herrscht ein lockeres Hin und Her zwischen den jungen Menschen, die verteilt in zwei Räumen arbeiten. Die StipendiatInnen sind zwischen 16 und 19 Jahre alt, die meisten leben seit zwei bis drei Jahren in Österreich, einige sind hier geboren. Sie zeigen sich offen und erzählen gerne über ihre Arbeiten. Ich bin überrascht, hervorragendes Deutsch zu hören und fühle mich wohl in dieser freundschaftlichen Atmosphäre.

Die Gruppe

Ana Castro Villegas ist im Dauereinsatz; sie beantwortet Fragen und steht jedem mit Rat und Tat zur Seite: Ich werde Zeugin von einem Gespräch über Proportionen, Formate und Größen. Sie erklärt, wie man eine Lasur anlegt und mit der Schwerkraft aquarelliert. Es wird auch am Computer gearbeitet, der aber soll erst zum Schluss beim Layout so richtig zum Einsatz kommen. Obwohl viel gelacht und gescherzt wird, ist klar ersichtlich, dass der Kurs nicht nur gefällt, sondern das Projekt allen wichtig ist.

Ana in Aktion

In Bildern reisen

»Bei “der Reise” geht es um Perspektiven: Was ist meine Perspektive, wenn ich von hier nach Italien reise? Fahre ich mit dem Fahrrad, dem Bus oder fliege ich dorthin? Unsere Reise ist eine fiktive Reise, nicht eine, die wir schon gemacht haben. Es gibt unzählige Möglichkeiten zu reisen: Wir suchen verschiedene Bilder zum Thema, aus Büchern, dem Internet, Museen etc. So bilden wir einen Background.« – Ana Castro Villegas

Um Beispiele für Reisen ohne Worte zu zeigen, hat Ana eine kleine Bibliothek mitgebracht: Die Bücher sind vorwiegend in französischer, italienischer und spanischer Sprache – das entspricht Anas Kulturkreis und zugleich den Ländern, in denen besonders ansprechende Illustrationsbücher zu finden sind. Ich blättere einige durch und finde Stile und Methoden, die auch Ana in ihrem Kurs vermittelt: Collage- und Schablonen-Techniken, Stempel in allen Formaten; gemalt wurde meist mit Tusche, Acryl- oder Aquarellfarben. Der Großteil der Bücher ist für Kinder, darunter auch ältere Exemplare – Silent Books sind universal und zeitlos.

Ana spricht über ein Illustrationsbuch, das nur Himmellandschaften zeigt: »… schließlich versteht man, dass es sich um eine Ballonfahrt handelt […]. Oder die Reise könnte immer blau sein – und am Ende passiert etwas Rotes. Ich könnte eine Reise durch Katzenaugen machen – meine Katze begleitet mich, und ich erzähle, was sie sieht. Oder ich fahre nach Bologna. Was ist Bologna? Die Stadt in Italien oder die Pizzeria an der Ecke?« – Ana Castro Villegas

Bei “Silent Book” ist für Ana der Prozess – von der Idee bis zur fertigen Illustration – das Interessante. Durch das Finden neuer Perspektiven sieht man die Welt und sich selbst anders; damit zu spielen ist spannend: »Es geht um Erfahrungen. Kunst kann etwas in einem selbst ‚schönmachen‘. Wer eine schlechte Erfahrung gemacht hat, kann eine gute machen, indem er sie malt. Kunst kann eine Art Katharsis bewirken – man kann mit Bildern eine schöne und sichere Welt erschaffen.« – Ana Castro Villegas

Hoch hinaus

Ich blättere durch die Flipcharts der letzten Kurstage und finde Aufzeichnungen über das Format, das die Geschichten der TeilnehmerInnen auf vier Doppelseiten festlegt. Auf den nächsten Charts befinden sich Schemata über das Anlegen eines Storyboards und Übungen um einen Charakter (Protogonisten) zu finden. Schließlich treffe ich auf die Ideen für das Reiseziel: Die Jugendlichen haben ein gemeinsames Ziel ihrer Reise erarbeitet – einen Ort, den alle erreichen möchten. Die Geschichten – wie man dorthin gelangt – werden trotzdem völlig unterschiedlich sein. Ich sehe, dass es viele Vorschläge gab: Mallorca, Berlin, der Mars etc. Geeinigt haben sich die StipendiatInnen auf den Mt. Everest. Toll, sie wollen hoch hinaus!

Reiserouten und Perspektiven
Schritt für Schritt

Ein Mädchen hat einen Hund. Gemeinsam möchten sie den Gipfel des Mt. Everests erklimmen. Da kommt ein Wolf und tötet den Hund. Das Mädchen ist sehr traurig, doch es klettert weiter, fällt und kullert den Berg hinab. Am Abend träumt das Kind, wie es als Baby laufen lernte: Es ist hingefallen und immer wieder aufgestanden. Am nächsten Morgen folgt es dem Traum: Langsam, Schritt für Schritt geht es voran und gibt nicht auf, bis der Gipfel erreicht ist. (Sana, 17 Jahre, aus Syrien), Abbildung s. Titelbild.

Süßigkeiten und Raketen

Eine Schlange fliegt durch ein Universum aus Süßigkeiten, wird von einem Pegasus gerettet und landet schließlich auf dem Mond Everest. (Munira, 17 Jahre, aus Somalia). Yunadi (18 Jahre, aus Tschetschenien) trifft nach einer Führung durch eine Schokoladenfabrik auf ein Portal, das ihn nach Nord-Korea bringt. Auf einer Atomrakete fliegt er zum Mt. Everest, der sich auf dem Mars, wo schrullige Figuren wohnen – befindet. (Zum Glück hat er nur geträumt.)

Weich gebettet

Ein Kind schläft auf einem Elefanten, der es zum Mt. Everest bringt. Samt dem schlafenden Kind durchquert der Elefant alle Jahreszeiten, muss über eine schmale Brücke und wird von rosavioletten Fischen durch einen Strudel geleitet. Schließlich erreichen sie eine Achterbahn, wo das Kind sachte den Rüssel des Elefanten hinabgleitet, um in einem weichen Bett zu landen, wo es weiterschläft. Das Kind hat die gesamte Reise geschlafen. (Saida, 18 Jahre, aus Afghanistan) Salma (17 Jahre, aus Ägypten) erzählt: Ich reise in einer sicheren Box zum Mt. Everest. Die Reise geht durch eine schwarzblaue Galaxie, die ihre Sterne durch weiße Farbspritzer erhielt. Die Box wandert selbstständig hinauf, bis an die Spitze. Oben lege ich mich in mein Bett und schlafe. Erem (16 Jahre, aus der Türkei/Kurdistan) liegt im Bett und träumt: Ein Boot bringt ihn durch ein Tor ins Weltall, er passiert Galaxien mit verschiedenen Farben. Schließlich kommt er wieder auf die Erde und findet dort den Mt. Everest.

Auf der Suche

Jemand reist durch viele Länder, um Frieden zu finden. Doch es begegnen ihm nur Menschen mit Tierköpfen, die je nach Land variieren. Zu guter Letzt führt ihn seine Reise zum Mt. Everest, wo er nur ein Tier findet – nämlich einen Hund. Die beiden verstehen sich und bauen gemeinsam ein Haus. (Ahsan, 19 Jahre, aus Afghanistan). Fahime (18 Jahre, Afghanistan) erzählt von einem Mädchen, das traurig in ihrem Zimmer sitzt (s. Abb. unten). Ein Bild vom Mt. Everest lässt es beschließen dort hinzugehen. Sie muss einige Schwierigkeiten überstehen, dann aber hat sie Spaß: Sie badet in einem Bergsee, fährt Ski am Mt. Everest und macht Fotos. Und da gibt es die Geschichte der Schlange, die anders sein möchte: Sie verlässt den Wald und ihre trauernde Familie, um in die Berge zu ziehen. Es ist dort gefährlich und viel zu kalt – trotzdem ist die Schlange froh anders zu sein. Bevor sie am Mt. Everest stirbt, hat sie noch etwas Wichtiges zu sagen. (Nour, 18 Jahre, aus Syrien)

Illustration Fahime

Rettung und Freundschaft

Ein Roboter in einer geometrischen Welt möchte auf den Mt. Everest klettern, fällt und wird von seinem Fallschirm gerettet. Als er auf ein Lama trifft, entsteht eine Freundschaft – gemeinsam erklimmen sie den Gipfel. (Mohamed, 18 Jahre, aus Syrien). Reshad (18 Jahre, Afghanistan) lässt sich von Gegenständen helfen: Was braucht man, um den Mt. Everest zu besteigen? In der Technik der Monotypie erstellt er ein Sachverzeichnis an Ausrüstungsgegenständen. Hilfe bekommt auch die Figur in Samiras Erzählung, in der ein Mädchen in einem schönen Haus in einer schönen Landschaft wohnt. Es sieht den Mt. Everest und entscheidet sich hinzugehen. Es muss durch einen dunklen Wald und über den Ozean segeln. Ein Riesenadler trägt sie schließlich zum Gipfel empor. (Samira, 19 Jahre, aus Afghanistan). Bei Nenad (17 Jahre, aus Serbien) reitet der Protagonist auf einem Frosch, steigt um auf einen Wurm und klettert schließlich mit demselben in eine Rakete. Die Rakete stürzt ab, und der Wurm-Freund geht verloren. Ein schwebendes Schiff bringt den Protagonisten zum Mt. Everest, wo die beiden Freunde wieder aufeinandertreffen. Happy End.

Fortsetzung folgt…

Im März werden sich die StipendiatInnen erneut treffen – nicht am Mt. Everest, sondern in der Zeichenfabrik, wo das Projekt fortgeführt wird. Die Illustrationen werden digital verarbeitet – es wird ein Layout erstellt, um die verschiedenen Geschichten in einer Art Anthologie zu einem Silent Book zusammenzufassen.
Wer mehr über das Reisen ohne Worte erfahren möchte, wird gerne hören, dass es eine Ausstellung über das Projekt geben wird: Dort kann man sich dann durch “Die Reise” blättern und sich an den einzigartigen Perspektiven unserer KursteilnehmerInnen erfreuen. Stay tuned!

 

Autorin: Luisa Paumann
Zuerst veröffentlicht auf dem Blog der Zeichenfabrik.

START-Wien Ball 2018 – ein Bericht

Bereits zum 6.Mal fand am 17.2.2018  der schon traditionelle START-Wien Ball im Casino Baumgarten statt. Ziel des Balls ist es Jugendlichen des START-Programms die Möglichkeit zu geben einen echten Wiener Ball zu erleben und mitzugestalten.

Das Eröffnungskomitee setze sich heuer aus Jugendlichen von START-Wien, START-Niederösterreich, START-Oberösterreich, START-Salzburg, den START-Alumni und Konnex, Konnex-Alumni, MIA und dem Verein Igasus zusammen. Ingesamt bestand das Eröffnungskomitee aus über 80 Jugendlichen! Alle besuchten davor eine Tanzkurs um die traditionelle Fledermausquadrille von Johann Strauss einzustudieren und den Wiener Walzer zu erlernen.

Nach der Eröffnung um 19.30 wurde fleissig getanzt – die 250 Gäste sorgten dieses Jahr dafür dass die Tanzfläche nie leer war!

Gegen 22.00 gab es eine Polkatanzstunde mit START-Oberösterreich, dawischen wurde das Buffet gesturmt, Tombolalose konnte gekauft , und lustige Erinnerungsfotos bei unserem Fotostand gemacht werden.

Die Hauptpreise der Tombola wurden auf der Bühne live verlost – Vielen Dank an unsere Sponsoren: L`Oreal, Raiffeisen Niederösterreich-Wien, Nespresso, Jeunesse, Spürsinn Werbgeschenke, Antiquariat Wien und Wiener Börse.

Um 23.30 fand dann die (verfrühte) Mitternachtsquadrille statt, wo fast alle Gäste mitmachten, und es sogar schafften die 6.Tour mit 2 facher Geschwindigkeit unbeschadet zu Ende zu tanzen.

Im Anschluss wurdee der für unsere Jugendliche sehnlichst erwartete Teil des Abends mit einer Einlage von START-Vorarlberg eröffnet: Die START-Disko!

Vielen Dank an das engagierte Ballkomittee, die diesen Abend  – unter dem Motte einer Wiener Redoute (Maskenball) gestaltet haben.

Hier einige Eindrücke unserer Jugendlichen:

“Es hat mir so viel Spaß gemacht dass ich das nochmal machen will. Und Ich habe auch so viel getanzt, dass ich immer noch Fußschmerzen habe. Was besonders für mich gut war, ist dass ich viele neue Freunde kennengelernt habe und mit denen viel Spaß hatte . Außerdem kann ich jetzt Walzer gut tanzen. Es war einfach gesagt Toll. Vielen vielen vielen Danke für euch dass ihr das für uns organisiert habt.”  – Hasan

Es war mein erstes Mal im Ball, Also es war für mich neu, besonders beim Tanzen hat mir sehr gut gefallen,es war sehr sehr spannend sehr schön, unterhaltsam, vergnüglich, und genussreich.
Ich danke START, dass sie mich eingeladen haben, dass ich teilnehen durfte!! – Esmat

“Der Ball war eine der leiwandsten START-Veranstaltungen. Es hat mich auch sehr gefreut mit den anderen START-Stipendiaten aus allen Bundesländern zu eröffnen bzw. sie vor langer Zeit zu treffen. Einen tollen Abend haben wir gehabt und viele Leute hat man auch kennengelernt. Bin schon gespannt fürn nächsten Ball (2019) 😉 – Adham

Hier finden Sie die Fotos von der Fotobox

  

Fotoalbum (Fotos Louai Abdul Fattah)

Fotoalbum START:

“1-2-3 Walzer”

START-Wien und START-Niederösterreich trafen sich vergangene Woche in den Semesterferien in der Sargfabrik in Wien, um sich auf den jährlichen START-Ball vorzubereiten. An den intensiven Tanzkursen haben rund 150 Jugendliche teilgenommen, welche viel Konzentration, Eifer, Ausdauer und Motivation erforderten. Neben „Bam Bam Cha Cha Cha“ und „Alles Walzer“ wurde die Eröffnungsquadrille geprobt.

Die angehenden Tänzer und Tänzerinnen lernten zuerst individuell die Grundschritte der Tänze und versuchten sich rhythmisch zu den Klängen der Musik zu bewegen. Anschließend durften alle ihr Talent beweisen und tanzten schwungvoll im Takt mit ihrem/r Tanzpartner/in. Und damit alle Tanzbegeisterten bestens für den Ball vorbereitet sind, wurden neben der Körperhaltung, auch Figuren und Drehungen eingebaut. Das Highlight jeder Balleröffnung, die Quadrille, stellte eine kleine Herausforderung dar – Grundschritte, Tanzfiguren und das Zusammenspiel mit den anderen Paaren erforderte viel Konzentration und ein gutes Gedächtnis.

START-Wien und START-Niederösterreich freuen sich auf die gemeinsame Eröffnung des START-Balls mit Jugendlichen von KONNEX, Alumniclub KONNEX, MIA Award, Verein IGASUS und START Alumni Österreich.

START Stipendiaten und Stipendiatinnen berichten von den Tanzproben:

Am letzten Samstag war der Tanzkurs sehr lustig und eine sehr gute Vorbereitung für den Ball. Es wurde dabei Walzer und Cha-cha-cha geübt. -Abdul

Der Tanzkurs hat mir viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich neue Arten vom Tanzen gelernt. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Tanzkurs zu besuchen 🙂 –Ahmad

Am Samstag 10. Februar haben wir eine großartige Tanzprobe gehabt, dass ich nie in meinem Leben erfahren habe, wir haben Wiener Walzer getanzt (…) ich habe viel gelernt. –Navid

Wir tanzten österreichischen Tanz und es war sehr nett und angenehm. Die Tanzlehrer sind sehr nett, genauso wie Kollegen. Ich bin sehr glücklich, weil ich in diesem wunderbaren Tanzkurs bin. -Sam

In einem Workshop wurden kreative Tischdekoration und venezianischen Masken gebastelt.

START bedankt sich herzlich bei den Tanzlehrerinnen Katrin Bernd und START-Wien Alumna Luna für ihr Engagement!

Facebook, Fotos & Fake News im Internet

Am Samstag, 27.01.2018, fand ein sehr interessanter und informativer Workshop von saferinternet.at für Wien- und NÖ-StipendiatInnen statt.

Die Verwendung des Internets ist im heutigen Leben für alle Menschen, vor allem für die Jugendlichen sehr üblich und teilweise notwendig. Ich persönlich verwende das Internet sowohl für die Schule als auch im privaten Leben. Aus diesem Grund war es mir sehr wichtig zu wissen, welche Gefahren könnten mich bei dieser Nutzung bedrohen.

Der Workshop begann mit einer allgemeinen Erklärung des Betriebssystems, das wir alle in Handy, Laptop, Tablet usw. haben. Danach wurde über die Themen „Sicherheit und Rechte“ im Internet gesprochen. Da habe ich sehr viele Informationen erhalten und durch ein paar Beispiele, die für jede/r von uns vorkommen können, ist es mir klar geworden, welche Rechte man als ein Konsument hat und welche Organisationen beim Fall eines Problems uns helfen können. Ich finde das Thema „Analysieren der Persönlichkeit durch Liken in den Sozialen Medien“ sehr überraschend und neu. Als ein Beispiel, Psychologen können unsere Persönlichkeit durch die ganzen Dinge, die wir im Internet liken, einschätzen.

Die Verwendung der sozialen Medien steigt jeden Tag d.h. man kann viele Informationen über eine Person durch ihre Fotos, Videos und Informationen, die sie selber (bewusst oder unbewusst) veröffentlicht hat, bekommen. „Wenn man heutzutage sich für eine Stelle bei einer Firma bewirbt, die Person die unsere Bewerbung durchliest, gibt unseren Namen als erstes im Internet ein und sucht nach unseren sozialen Profilen, Fotos und Videos“, sagte der Workshop-Leiter von saferinternet.at. Man sollte also gut aufpassen was man von sich (und auch anderen) online stellt!

Zum Schluss haben wir unser Wissen durch ein Quiz überprüft. Es war ein spannender Workshop, wo wir viel gelernt haben!

Bericht von START-NÖ Stipendiat Amin Alizade.

Schuldig oder Nichtschuldig?

Diese Frage mussten einige Stipendiat_innen aus Wien und Niederösterreich letzten Samstag in der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer bei einem Rollenspiel in einer fingierten Gerichtsverhandlung beantworten.
Davor wurde von Rechtsanwaltsanwärter_innen der Kanzlei ein Einblick in die Welt der Rechtswissenschaften gegeben und über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeit berichtet.

Der Rechtswissenschaften-Workshop war bis dato einer der interessantesten Workshops, die ich im Rahmen von Start-Veranstaltungen besucht habe. Uns wurde gezeigt, welche Arten von Anwälten es gibt oder was ein Anwalt überhaupt macht. Anschließend gab es einen kleinen Vortrag über das Studium und dessen Inhalt. Zum Schluss haben wir uns in die Rolle eines Anwalts bzw. Richters hineinversetzt und mussten einen Gerichtsprozess führen. Dabei ist uns klar geworden, dass die Sache nicht so einfach ist wie sie scheint. (Taha)

Ein sehr informativer und gleichzeitig spaßiger Workshop, der einen guten Einblick in die Arbeitswelt eines Juristen gab. (Aminat)

Es war ein spannender und lehrreicher Tag mit Einblick in die Welt der Anwälte und hat sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn ich nur noch einen Tag Zeit habe für die Mathe-Sa zu lernen, bereue ich nicht teilgenommen zu haben. 🙂 (Saida)

Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe jetzt mehr Info über das Recht allgemein und wie viele Typen es gibt. Doch nicht nur das, denn der Workshop allgemein war lustig und die Betreuer/innen waren auch voll nett 🙂 (Nour)

START-Wien Newsletter

Auf in die Haupstadt! START-Österreich auf Wien-Tour

Vom 27.12 bis 30.12.2017 durften wir in Wien 21 Stipendiaten und Stipendiatinnen aus den Bundesländern Nieder- und Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg willkommen heißen. In diesem Zeitraum fand nämlich die Wien-Tour statt und sie hatten die Möglichkeit die Hauptstadt etwas näher kennenzulernen. Das Programm war kunterbunt, denn wir haben nicht nur die Stadt besichtigt, sondern auch an interessanten Workshops und Führungen teilgenommen. Den ersten Tag verbrachten wir hauptsächlich im Prater: zuerst eine Fahrt im Wiener Riesenrad, dann die Möglichkeit sich im Vergnügungspark auszutoben und anschließend besuchten wir gemeinsam das Planetarium und sahen uns 5 Sternenbilder genauer an. Der zweite Tag war ebenfalls spannend. Wir nahmen an einer Shades-Tour teil und wurden von einem ehemaligen Obdachlosen durch die Innenstadt zum Thema „Obdachlosigkeit in einer Großstadt“ geführt und anschließend liefen die Stipis am Wiener Eistraum vor dem Rathaus eislaufen. Am vorletzten Tage nahmen wir an einem Workshop bei Sapere Aude zum Thema „Politik und Medien“ teil, besuchten das Parlament in der Hofburg, bewunderten die Gemälde von Klimt und Schiller im Leopold Museum und anschließend folgten wir der langjährigen START Tradition und gingen im Rahmen der Tour bowlen. Last but not least am letzten Tag besuchten wir das Schmetterlingshaus und das Mumok. Die Tour war alles in einem ein großer Erfolg, was uns Stipendiatensprecher*innen besonders wichtig war. Hier noch einige Eindrücke der Tour:

Die ganze Tour hat mir sehr gefallen und ich glaube, dass es allen so ergangen ist. Besonders hat mir den ersten Tag gefallen, wo wir mit dem Riesenrad gefahren sind und daraufhin zum Planetarium gegangen sind. Es war wunderschön an dieser Nacht, mitten im Riesenrad zu sitzen und die städtische Landschaft anzusehen. Nur die virtuellen Sterne im Planetarium konnte es toppen. – Toni, Salzburg

Die Wien-Tour hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht. Das Programm war gut organisiert, besonders von der Shades-Tour habe ich mir viel mitgenommen, aber auch das Planetarium war für mich ein Highlight. Da es meine erste Tour war, habe ich auch viele Stipis besser kennen gelernt und wir hatten gemeinsam eine tolle Zeit. Yildiz und Philip haben sich sehr bemüht alles hinzukriegen und haben eine gute Arbeit geleistet. Danke! – Ladan, OÖ

Es war megacool, wir hatten viel Alkohol * hust * ich meine Spaß, das Programm war gut durchdacht und in einer abwechslungsreichen Art durchgeführt. Vor allem die Tour mit dem Thema “Obdachlosigkeit“, hat mir persönlich seehr gut gefallen, es war mal etwas anderes, als die herkömmlichen Bildungsveranstaltungen.

Fazit:
Sehr empfehlenswert und ich würde immer wieder gehen. Es war manchmal etwas chaotisch jedoch haben die jeweiligen Verantwortlichen; Philip und Yildiz eine super Arbeit gemacht und alles trotz den kleinen Problemen sehr gut hinbekommen.- Chris, Vorarlberg

Die Tour war unterhaltsam und interessant. Was mir in der Tour gefallen hat, sind die Orte, die wir besucht haben, und die Führungen, mit denen ich neue Sachen kennengelernt habe, die ich vorher nicht kannte. Außerdem ließen mich manche Führungen, wie zum Beispiel: die Führung bezüglich der Obdachlosigkeit, mir Gedanken über die Armut, unter der viele Menschen leiden, und die Barmherzigkeit, die noch immer auf der Welt existiert, machen. Darüber hinaus behagten mir die Führungen in verschiedenen Museen, die viele künstlerische und faszinierende Dinge haben. Sie halfen mir, eine Reise in die Geschichte der Vergangenheit zu machen. Aus diesen Gründen empfehle ich den anderen, überhaupt nicht zu zögern, wenn sie sich für eine solche Tour anmelden wollen. – Ahmad, NÖ

Es war sehr interessant. Danke an euch beiden, dass Ihr alles so gut organisiert habt. Ich habe durch die Führungen viele neue Sachen gelernt und auch Spaß gehabt. Obwohl es mir manchmal fad war, hat es mir gut gefallen. – Mohammad

Mir hat die Tour sehr gefallen und die Programme waren interessant. Außerdem hatte ich die Möglichkeit Stipendiaten aus diesem Jahrgang näher kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen.- Esra, Vorarlberg

Die Planung der Tour war sehr gut gedacht es wurde eine gute Kombination zwischen bildungsbezogenen und spaßbezogenen Programm angeboten wir konnten in einer  Hinsicht vieles an Wissen und Erfahrung sammeln anderseits konnten wir beim Eislaufen und bowlen mit den Stipendiaten viel Zeit verbringen und sich näher kennenzulernen. -Tamer, Vorarlberg

 

Neuer START für Aleksandra Milosevic

Hallo, ich bin Aleksandra Milosevic und unterstütze seit Anfang Januar als Projektassistenz die Projektkoordinatorinnen Katrin Triebswetter, START Wien und Stefanie Moshammer, START Niederösterreich.

An der Universität Wien studiere ich aktuell Politikwissenschaft und habe nebenbei mehrere Jahre bei einer Privatstiftung für die Programme Kultur und Europa als Projektassistentin und anschließend bei einem europäischen Austauschprogramm für Studierende und Lehrende als Assistentin im Generalsekretariat gearbeitet.

Gerne möchte ich meine beruflichen Erfahrungen und soziales Engagement bei START einbringen, da mir Förderung eines erfolgreichen Bildungsabschlusses, Integration und sprachliche, wie auch kulturelle Vielfalt besonders am Herzen liegen.

Ich freue mich auf meinen START in das neue Jahr und bedanke mich für die herzliche Aufnahme in das START – Team!

VWA- Workshop: Ein letzter Feinschliff mit Markus Rheindorf

Fazit? Vorwort? Abstract? Was haben diese Dinge mit meiner VWA zu tun?
Am 7.1.18 hatten die Wiener Stipendiaten/innen die Möglichkeit ihre (hoffentlich) letzten Fragen bezüglich der VWA zu stellen und langsam langsam zu einem Ende zu kommen. Mit großer Unterstützung von Markus Rheindorf, welchen sie schon von den Workshops von den Bildungsseminaren kennen, wurden alle Probleme gelöst, Fragen geklärt und viele hilfreiche Tipps gegeben.

VWA-Themen der Stipendiat/innen:

  • Moderne Sklaverei: Formen und Ursachen des Kinderhandels am Beispiel Indiens(Harjivan Bhullar)
  • Die afghanischen Ethnien und ihre Darstellung in ausgewählten Romanen mit Schwerpunkt auf Hazara(Zeba Nazari)
  • Der Schwangerschaftsabbruch –
    Medizinische Durchführungsverfahren und politische Entwicklung (Mugtaba Hamoudah)
  • Fall der Berliner Mauer: Politische Ereignisse die insbesondere im Jahr 1989 den Mauerfall einleiteten.(Isabel Gostek)
  • Der Placebo-Effekt. Machen positive Erwartungen gesund? (Yildiz Turak)
  • Die Natur als Inspiration für die moderne Architektur und ihre Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt(Philip Bato)
  • Alltag der jüdische Jugendliche während des Nationalsozialisumus(Meghety Tobejian)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen(Fiona Ljoki)
  • Flüchtlinge als Schüler und Schülerinnen im Gymnasium(Mohamad Alloush)
  •  Die politischen und wirtschaftlichen Gründe für den Zerfall der Sowjetunion(Yunadi Baydulaev)
  • Schnellrechenmethoden: Vedische Mathematik  (Saida Rezai)
  • Die Stellung der Frau in Saudi-Arabien(Munira Mohamud)
  • Der Menschenhandel und die Menschensklaverei im 21.Jh (Erem Celebi)
  • Die Entwicklung des Staates Pakistan (Ahsan Sikandari)
  • Primzahl und versuchen zu erklären das Mathematik nicht so schwer ist (Fahime Rahimi)
  • Inwiefern sich “ausgestorbene” Sprachen auf lebende Sprachen auswirkt.(Nenad Matarić)

Eindrücke der Stipendiat/innen zum Workshop:

“Eine tolle Möglichkeit, um die VWA gemeinsam mit einem Experten nochmals abzurunden.”- Harjivan Bhullar

“Herr Rheindorf ist definitiv eine super Unterstützung für VWA-Arbeiten und ein super cooler Betreuer.”- Harjivan Bhullar

Bericht: Yildiz Turak

 

Intensiv Studienclub “Mathematik macht Freu(n)de” an der Universität Wien

START-StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich haben Anfang des Jahres an der neu entwickelten Lehrveranstaltung „Mathematik macht Freu(n)de“ an der Universität Wien teilgenommen.

Das Projekt der Fakultät für Mathematik verfolgt dabei die Ziele, Angst vor Mathematik lernen zu nehmen und den Förderbedarf zu verringern, SchülerInnen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Fächer zu begeistern und die praxisnahe Ausbildung zukünftiger Mathematik LehrerInnen zu vertiefen. Die speziell ausgebildeten Studierenden des Unterrichtsfaches Mathematik unterstützten interessierte und begeisterte SchülerInnen mit Workshops und Intensiv Studienclubs. In den Lehrveranstaltungen werden mathematische Formeln erklärt und Lösungswege veranschaulicht, dabei wird auch auf individuelle Fragestellungen eingegangen.

StipendiatInnen berichten von dem lehrreichen und mehrtägigen Intensiv Studienclub:

Der Mathe Intensivkurs war wirklich sehr hilfreich. Die größten Themen in der Schulmathematik wie zum Beispiel Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Differentialrechnungen wurden wiederholt und Fragen wurden geklärt. Die Lehrkräfte sind auf alle Fragen kompetent eingegangen und waren sehr bemüht uns die Lösungswege für Beispiele genau zu erklären. –Yildiz

Der Kurs hat mir sehr geholfen und die Studenten waren sehr sympathisch, aber manchmal wurde ich noch mehr verwirrt als ich schon war. Das beste fand ich war der abwechslungsreiche Unterricht. –Munira

Ich fand den Kurs wirklich sehr hilfreich. Der Mathe Coach den wir hatten, hat sich sehr bemüht uns die Themen so gut er konnte zu erklären. Er hat komplizierte Dinge so veranschaulicht, dass mir danach alles viel logischer erschienen ist. Wir haben sehr viele durchgenommen und am Ende des Tages dazu die Grundkompetenzen gemeinsam gemacht. Sebastian, der Coach, hat uns ebenfalls hilfreiche Unterlagen ausgeteilt. Ich bin froh am Kurs teilgenommen zu haben, denn jetzt habe ich einen besseren Übersicht über die Themen. –Zeba

Am Anfang dachte ich oh mein Gott Mathematik in der Fakultät es muss schwer sein aber es war ganz anderes als ich gedacht habe, wir waren 12 Personen und jeder hat Zeit das deine Frage zu fragen, die Studentinnen waren auch sehr nett und freundlich, sie haben sehr gut erklärt und sie haben zu jeder Frage gestellt nicht nur die es können, es hat mir sehr  viel geholfen und gut gefallen. –Stella

Atmosphäre: sehr gut, durch den lockeren und entspannten Umgang in Kontakt mit den Studentinnen (Lisa & Christina).

Gestaltung der Tage und Stunden: abwechslungsreich und angenehm, weil die Lernphasen getrennt wurden, durch zwei Pausen und Spielen zur Aktivierung und Lockerung des Tages. ->Gute Zeiteinteilung -Saida

Weihnachtsspende für START-Wien: UNIQA unterstützt den Deutsch-Schreibkurs

Um ihre Mitarbeiter_innen zu motivieren an der Mitarbeiter_innenbefragung teilzunehmen, entschied sich UNIQA jeweils einen Euro pro ausgefülltem Fragebogen zu spenden. Zur Auswahl standen zwei wohltätige Organisationen. START-Wien war eine davon.
Insgesamt 1.500 Euro überreicht Robert Linke, Leiter HR der UNIQA Group nun in der SkyBar des UNIQA Tower. Mit der Spende wird gezielt unsere Deutsch-Schreibwerkstatt unterstützt.

In diesenTextworkshops wird der schulergänzende Förderbedarf der Stipendiat_innen abgedeckt wird. Denn viele der START-Schülerinnen und Schüler sind über Umwege in die Oberstufe eingestiegen und haben bislang nicht gelernt, wie Kommentar, Erörterung, Erzählung oder Analyse strukturiert und korrekt umgesetzt werden. Die Unterrichtseinheiten in der START Schreibwerkstatt helfen, Wissenslücken zu schließen und die oft herausfordernden Textsorten zu üben.

O-Töne zur START Schreibwerkstatt:
Nour, (17 Jahre): „In der Schreibwerkstatt haben wir die unterschiedlichsten Textformen geübt. Unter anderem auch die Interpretation von Gedichten. Mein Gedicht war die Bürgschaft – ich habe die 20 Strophen der Bürgschaft auswendig gelernt. Für meine Interpretation im Rahmen des Schulunterrichts erhielt ich dann einen Einser!“ 
Mohamad, (18 Jahre): “Ich habe das Verfassen von Kommentaren in der Schreibwerkstatt geübt. Bei meiner ersten Deutschschularbeit, wird ein Leserbrief zu schreiben sein. Da wird sich zeigen, wie gut ich nun hoffentlich bin!” 
Meghety, (17 Jahre): “Ich war jeweils eine Woche in den Semesterferien in der Schreibwerkstatt und habe Textarten geübt. Mit Erfolg. Denn ich bin nun seit fast drei Jahren in Österreich und habe mein erstes großes Ziel erreicht: Ich habe die Deutsch-Herbstprüfung bestanden!” 
Das Interesse ist groß, die Warteliste dementsprechend lang und eine Fortsetzung jedenfalls geplant. Dank Spenden wie die der UNIQA können wir das Projekt hoffentlich auch in Zukunft fortführen!

Uniqua-Mitarbeiter unterstützen Schreibwerkstatt von START-Wien

(Wien, 20.12.2017) Mitarbeiterbefragung für den guten Zweck. Um Mitarbeiter zu motivieren an der Befragung teilzunehmen, entschied sich UNIQA jeweils einen Euro pro ausgefülltem Fragebogen zu spenden. Zur Auswahl standen zwei wohltätige Organisationen. Der Verein START war eine davon.
Insgesamt 1.500 Euro überreicht Robert Linke, Leiter HR der UNIQA Group nun in der SkyBar des UNIQA Tower an START-Projektkoordinatorin Katrin Triebswetter. Mit der Spende wird das Projekt „Schreibwerkstatt“ unterstützt, das Jugendliche mit Migrationshintergrund fit für den Deutschunterricht macht.  
Mit Hilfe des Geldes finanziert der Verein START Stipendien Textworkshops, in denen der schulergänzende Förderbedarf der Jugendlichen mit Migrationshintergrund abgedeckt wird. Denn viele der START-Schülerinnen und Schüler sind über Umwege in die Oberstufe eingestiegen und haben bislang nicht gelernt, wie Kommentar, Erörterung, Erzählung oder Analyse strukturiert und korrekt umgesetzt werden. Die Unterrichtseinheiten in der START Schreibwerkstatt helfen, diese Wissenslücken zu schließen. „Und die Einheiten für „schulspezifisches Deutsch“ bzw. konkrete Text- und Schreibübungen werden von unseren Schülern sehr gerne angenommen“, berichtet START-Projektkoordinatorin Katrin Triebswetter, „auch wenn der Unterricht in den Ferien oder am Wochenende stattfindet!“ Unterrichtet werden die Jugendlichen von einem AHS-Deutschlehrer. Das Interesse ist groß, die Warteliste dementsprechend lang und eine Fortsetzung jedenfalls geplant.


v.l.n.r.: Nour, Mohamad, Meghety, Katrin Triebswetter (START Stipendien), Robert Linke (UNIQA)
Copyright: UNIQA

O-Töne zur START Schreibwerkstatt:
Nour, (17 Jahre): „In der Schreibwerkstatt haben wir die unterschiedlichsten Textformen geübt. Unter anderem auch die Interpretation von Gedichten. Mein Gedicht war die Bürgschaft – ich habe die 20 Strophen der Bürgschaft auswendig gelernt. Für meine Interpretation im Rahmen des Schulunterrichts erhielt ich dann einen Einser!“ 
Mohamad, (18 Jahre): “Ich habe das Verfassen von Kommentaren in der Schreibwerkstatt geübt. Bei meiner ersten Deutschschularbeit, wird ein Leserbrief zu schreiben sein. Da wird sich zeigen, wie gut ich nun hoffentlich bin!” 
Meghety, (17 Jahre): “Ich war jeweils eine Woche in den Semesterferien in der Schreibwerkstatt und habe Textarten geübt. Mit Erfolg. Denn ich bin nun seit fast drei Jahren in Österreich und habe mein erstes großes Ziel erreicht: Ich habe die Deutsch-Herbstprüfung bestanden!” 

Rückfragehinweis:
START Stipendien Wien, Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter,
M: +43 664 886 22140, E: triebswetter@start-stipendium.at, www.start-stipendium.at
communication matters, Mag.a Eveline Bottesch,
T: +43 1 503 23 03 – 26, bottesch@comma.at

Benefiz-Punsch der Wiener Börse zugunsten START-Wien Sozialfonds

Am Donnerstagabend lud die Wiener Börse zum 17. Mal zum traditionellen Börse Punsch. Rund 600 Gäste aus Finanzbranche und Wirtschaft folgten der Einladung in den winterlichen Innenhof des Palais Caprara-Geymüller. Börse-Vorstand Ludwig Nießen begrüßte die Gäste persönlich und verloste mit Hilfe unserer Stipendiat_innen die Hauptpreise der Benefiztombola.

Denn das Punsch-Event stand auch dieses Jahr unter einem karitativen Zeichen. Der Losverkauf für die Tombola und Spendeneinnahmen brachten 2017 einen Rekorderlös von über 13.000 EUR zugunsten des START-Wien Sozialfonds. Die Wiener Börse engagiert sich seit fünf Jahren für START-Wien: Sie begleitet jährlich je zwei engagierte SchülerInnen auf ihrem Weg zur Matura, finanziell und ideell. Über diesen Einsatz hinaus fördert sie uns jährlich mit den Einnahmen des Benefizpunsches und leistet damit eine fantastische Unterstützung für unsere Jugendlichen. Mit dem Sozialfonds möglich, bei finanziellen Notlagen unbürokratisch und schnell zu unterstützen. So konnten wir in den letzten Jahren zahlreichen Jugendlichen bei der Finanzierung der ersten eigenen Wohnung helfen, Therapiekosten übernehmen und vieles mehr.

Ein riesiges Dankeschön der Wiener Börse und deren engagierten Mitarbeiter_innen aber auch den zahlreichen Sponsoren der Tombola, deren attraktive Preise dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben!

Gruber´s Universum: Physik von Weihnachten

Am 20.11. gingen wir in den Rabenhof, um mehr über die Physik von Weihnachten von Werner Gruber zu erfahren. Er ist der Leiter der Urania Sternwarte, die Kuffner Sternwarte und des Planetariums. Dadurch führt er ein recht spannendes Leben. Zum Beispiel zu Weihnachten wurde er von einer Dame angerufen, die glaubte ein UFO über dem Stephansdom zu sehen. Nachdem sie ihm ganz genau beschrieben auf welcher Höhe(mit der speziellen Faust über Faust- Messung gemessen) das UFO war, erklärte er ihr, dass es kein UFO war, sondern die Venus. Persönliche Beratung ist also auch in dem Beruf des Planetariumsleiters miteinbegriffen.

Die Show war wirklich grandios. Wir lernten anhand von praktischen Beispielen alles wichtige, was mit Weihnachten zu tun hat und zwar alles physikalisch erklärt. Also wie man die perfekte Weihnachtsgans zubereitet, wie man Schnaps selber brennt oder friert und allerlei anderes nützliches.

Am Ende wurde dann auch endlich der Weihnachtsbaum angezündet(keine Sorge, es war ein Feuermann im Publikum. Nur für alle Fälle). Das Ausmaß und die Schnelligkeit des Brandes von einem so kleinen Baum war wirklich erschreckend und ließ uns alle drüber nachdenken, ob wir dieses Jahr nicht vielleicht doch zu nervös für einen Weihnachtsbaum sein könnten.

Und das tollste an dem Abend war, dass wir mindestens genauso viel schallend lachten, wie wir neues lernten.

Hier ein kurzer Einblick in unseren Abend(wir durften zum Weihnachtsbaum anzünden filmen)

START-Wien Stipendiatinnen treffen „Women in Science“

Am 22. November besuchten wir wieder mit einer Gruppe naturwissenschaftlich interessierter Stipendiatinnen die Stipendienverleihung von „For Women in Science“. Dieses Programm, von unserem Förderer L’Oréal Österreich sowie der Öst. Akademie der Wissenschaften und der Öst. UNESCO Kommission initiiert und gefördert, unterstützt junge Wissenschaftlerinnen der MINT-Fächer in ihrem akademischen Fortkommen.

Ausgezeichnet für ihre Forschungsprojekte, die am Abend in Videos und kurzen Interviews mit den Preisträgerinnen präsentiert wurden, wurden in diesem Jahr:
Laura Castoldi, MSc, Pharmazeutische Chemikerin, Universität Wien
Dr. Angelika Czedik-Eysenberg, Pflanzenphysiologin, Gregor-Mendel-Institut, ÖAW, Wien
Laura Dolores Gallego Valle, MSc, Biochemikerin, Medizinische Universität Wien
Dr. Katharina Rindler, Molekularbiologin, Medizinische Universität Wien
MMag. Susanne Urach, Statistikerin, Medizinische Universität Wien

Besonders aufregend war für die Stipendiatinnen aber die Festrede, die von Claudie Haigneré, erster Europäerin auf der Raumstation ISS, gehalten wurde.
„For Women in Science” Stipendien „verfolgen das Ziel der Anerkennung, Förderung und Ermutigung junger Frauen durch die Schaffung von Rollenvorbildern.“ Bei unseren Stipendiatinnen ist dies auf jeden Fall gelungen, wie die Zitate einiger Teilnehmerinnen zeigen:

Die wissenschaftlichen Vorträge der jungen Forscherinnen haben mich fasziniert, verblüfft, mein Interesse an ihre Forschung geweckt und mich nachdenklich gemacht. Vor allem aber hat mich die Rede der Astronautin, Dr. med. Claudie Haigneré, berührt. Einen schöneren Abend hätte ich nicht haben können. Die Krönung dieses Abends jedoch war mit der Astronautin und den Foscherinnen persönlich ein Gespräch führen zu können. (Saida)

Die “For Women in Science” Stipendiums Vergabe war sehr motivierend für anstrebende Forscherinnen. Es war sehr interessant zu sehen, wie weit frau es schaffen kann, denn unter den Stipendiatinnen sind auch 2 Nobelpreisträgerinnen. Ich persönlich fand die Reden der neuen Stipendiatinnen und die der Festrednerin Astronautin Claudie Haigneré am spannendsten. Sie teilen die Botschaft, dass alle Frauen ihre Ziele erreichen können, wenn sie daran arbeiten und nicht aufgeben. (Yildiz)

Ich war fasziniert von diesen Frauen und die Rede der Astronautin hat mich sehr berührt und sie hat mich wirklich überzeugt meinen Träumen nachzueifern, auch wenn es mich mein ganzes Leben kosten wird. (Munira)

START:Hilfe Bewerbungstraining

Die START:Hilfe Stipendia_innen aus Wien und Niederösterreich sind besonders motiviert bei der Lehrstellensuche. Sonntag, 10:00 Uhr und alle sind pünktlich und gut vorbereitet im START-Büro.

Mitgebracht haben sie eine Stellenanzeige, die sie interessiert sowie ihren Lebenslauf und ein Motivationsschreiben für diese Lehrstelle. Mag.a Karin Pilsa, Arbeitspsychologin und Berufsberaterin mit langjähriger Erfahrung, nahm sich Zeit für jeden Einzelnen und hob so auch verborgene Schätze. Vielen der Jugendlichen war z.B. nicht bewusst, dass ihr soziales Engagement und ihre viele Sprachen eine wertvolle Angabe im Lebenslauf sind, mit der sie sich von anderen Bewerber_innen unterscheiden. Am Vormittag wurde also an Lebensläufen und Bewerbungsschreiben gefeilt und so auch die ein oder andere Erkenntnis über vorhandene Kompetenzen gewonnen. Als Stärkung des Selbstbewusstseins für unsere Jugendlichen eine besondere, zusätzliche Unterstützung.

Am Nachmittag wurde eben jenes gleich getestet. In Rollenspielen begaben sich die Jugendlichen in die Situation eines Vorstellungsgespräches. Bei der anschließenden Videoanalayse wurden einige Antworten auf die beliebte Frage “Was sind Ihre Stärken und Schwächen?” gefunden 🙂

 

Ein Einblick ins Modehaus Peek&Cloppenburg

Am 16.11. hatten zehn Start-Wien Stipendiat_innen die Chance einen Einblick in das Modehaus Peek&Cloppenburg zu bekommen. Nachdem wir uns vor der Filiale auf der Kärntnerstraße getroffen hatten, gelangten wir durch den Hochsicherheitseingang in das Herz des Hauses: Da wo alles passiert, was das Modehaus am Laufen hält. Ganz im Hintergrund, wie es scheint.

Bei Peek&Cloppenburg gibt es die Möglichkeit durch ein Duales Studium sowohl Vollzeit zu arbeiten, als auch daneben BWL zu studieren. Diese Form der Ausbildung wurde uns von Herrn Ziegl und Frau Fehrer anschaulich erklärt und dann erzählte uns einer der Studenten Gabriel von seinen persönlichen Erfahrungen und führte uns dann durch das ganze Haus. Danach gab es eine Schnitzeljagd durch den Peek&Cloppenburg. Vor allem spannend war es wie wir in Kleingruppen Abteilungsleiter_in spielen mussten und anhand von einer Bilanz abschätzen mussten, bei welcher Marke es sich für uns momentan nicht auszahlen würde, diese im Sortiment zu behalten

.

Danke sehr für diese tolle Möglichkeit, es war echt spannend so einen Einblick bekommen zu können!

“Wenn wir als Kunden in ein Peek&Cloppenburg Geschäft gehen, merken wir nichts von dem komplexen und logistischen Aufwand, der hinter diesen Marken verläuft. Es war interessant zu sehen und zu hören, was sich da so alles abspielt.” -Yunadi

“Ich war voll begeistert und ich habe kurz darüber nachgedacht meine ganzen Zukunftspläne für Peek&Cloppenburg aufzugeben, so überzeugend waren sie. Ps: Das essen hat mich sehr zufrieden gestellt.” – Munira

Aller Anfang ist schwer – Workshop zur vorwissenschaftlichen Arbeit für START-NÖ & Wien

Einige Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien und Niederösterreich treten im nächsten Schuljahr zur Matura an und müssen daher auch eine VWA (Vorwissenschaftliche Arbeit) abgeben. Um diese Arbeit gut zu meistern, trafen sich sieben dieser StipendiatInnen am Samstag, den 11. November 2017, in der Fachhochschule St. Pölten zu dem VWA-Workshop „Aller Anfang ist schwer“ mit dem Workshop-Leiter Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher, der auch an der FH unterrichtet.

Zu Beginn haben wir über die Wahl des VWA Themas diskutiert und uns mit Methoden zur Einschränkung des Themas beschäftigt. Zum Beispiel können wir mit Hilfe einer Mindmap unsere Ideen ordnen. Dann haben wir geschaut, wie man Informationen findet (Online, Bücher, Personen) und welche Quellen verlässlich und auch wissenschaftlich relevant sind. Wir haben über die Literaturrecherche im Internet gesprochen und dabei verschiedene Suchmaschinen wie z.B. duckduckgo.com kennengelernt.

In einer Übung zu zweit haben wir 5 Minuten lang über unser Thema erzählt – der oder die andere hat mitgeschrieben. Da haben wir auch gute Tipps und Ideen bekommen. Am Ende hatten wir Zeit für individuelle Beratung und für unsere ganz persönlichen Fragen zur eigenen vorwissenschaftlichen Arbeit.

Der Workshop war sehr hilfreich und wir bedanken uns sehr beim Hr. Mag. Freisleben-Teutscher! Vielen Dank auch an die FH St. Pölten, dass wir dort sein durften!

 

Bericht von Abdul Razak Fakhouri & Munira Mohamud

Start-Wien Schreibwerkstatt: Kommentar und Zusammenfassung

Am 11.11.2017 haben sich 15 Stipendiaten und Stipendiatinnen im Start-Wien Büro, wo die Schreibwerkstatt stattfand, um 9:15 getroffen. Der Schreibcoach Lukas Lienhart brachte uns mit viel Elan den Kommentar und die Zusammenfassung ein großes Stück näher. Die Schreibwerkstatt dauerte bis 16 Uhr und neben den zwei Textsorten machten wir diesmal sogar zwei Free-Writing-Sessions mit den Themen “Mein Weg zum Start Büro” und “religiöse Zeichen in der Öffentlichkeit”. Wie bei der letzten Schreibwerkstatt bestellten wir Pizza zu Mittag und teilten Geschichten und lachten viel.

Bericht: Nenad Mataric

Hier noch ein paar Zitate der Stipis:

“Obwohl ich eigentlich eine Abneigung gegenüber der Textsorte “Kommentar” habe, fand ich den Workshop trotzdem hilfreich, da ich den schematischen Aufbau gelernt habe und auch einen eigenen verfasst habe!”- Erem Celebi

 

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

Start-Wien Schreibwerkstatt: Offener Brief und Leserbrief

Am 28.10.2017 haben sich 12 Stipendiaten und Stipendiatinnen im Start-Wien Büro, wo die Schreibwerkstatt stattfand, um 9:15 getroffen.

Von 9:30 bis 16:00 hat uns der Schreibcoach Lukas Lienhart mit den beiden Textsorten „Der Leserbrief“ und „Der offene Brief“ bekannt gemacht. Bevor wir mit dem eigentlichen „Unterricht“ angefangen haben, gab es eine 7-minütige Free-writing Session über das Thema „Sebastian Kurz“.  Nach der ersten Textsorte hatten wir eine ca. einstündige Pause, bei der wir ein gesundes Mittagessen zugestellt bekamen. Im Anschluss bekamen wir Ordner mit Trennblättern geschenkt, um unsere Materialen aufzubewahren.

Ein paar Statements von den Stipis:

“Im Deutschunterricht lernen wir viele Textsorten kennen. Über die Jahre braucht man eine Auffrischung und eine genaue Strukturierung, um sie optimal anwenden zu können. Dank der Schreibwerkstatt können wir viele Textsorten wiederholen und Tipps von unserem tollen Workshopleiter bekommen. Es lohnt sich, denn es macht Spaß und man lernt etwas dazu.” – Marina

“Der Deutsch-Schreibkurs hat mir gut gefallen. Ich habe gelernt wie man einen Leserbrief und einen offenen Brief schreibt. Der Kurs war sehr hilfreich und praktisch, deswegen würde ich ihn nochmal besuchen, um neue Dinge zu lernen.” – Rimal

“Ein spannender Tag mit Schreibcoach Lukas Lienhart, der mit viel Verständnis und auf eine besondere Art die Textsorten verständlich erklärte. Ein Samstag wie kein anderer.”

– Saida

“Das war das erste Mal, dass ich in einem Deutschunterricht wirklich was gelernt habe und es war verständlich. Außerdem war die Pizza lecker.”  – Munira

“Das erarbeiten der Textsorten als START-Gemeinschaft war nicht nur lehrreich, sondern auch spannend. Ich sehe den zukünftigen Terminen freudig entgegen!” – Nenad

Bericht: Erem Celebi

Mit besonderem Dank an UNIQA und KPMG, die mit ihrer Spende diese Schreibwerkstatt ermöglichen!

Die Welt verändern ist Politik! START-Wien diskutiert mit Bildungs- und Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorsky

Fast ein Drittel der Wiener_innen im wahlfähigen Alter ist nicht wahlberechtigt.  Das trifft auch auf Stipendiat_innen von START Wien und deren Familien häufig zu. Auf Grund ihrer Staatsbürgerschaften haben sie in Österreich oft noch kein Wahlrecht. Trotzdem suchen sie Möglichkeiten zur politischen Teilhabe und wollen sich engagieren. Wie und wo das möglich ist, dazu befragten SchülerInnen und Absolvent_innen von START Wien Bildungs- und Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorsky.

„Mein politisches Engagement hat in der Schule begonnen“, erzählt Stadtrat Czernohorsky, „erst als Klassensprecher, dann als Schulsprecher.“ Politik geschieht nicht nur im Parlament, sondern ist jederzeit im eigenen nahen Umfeld möglich. Individuelle politische Teilhabe und Engagement können im Kleinen beginnen: Damit dass man sein Umfeld beobachtet und sich mögliche Verbesserungen und Veränderungen überlegt. Man setzt erste Schritte und gewinnt Unterstützer. Ein Weg, den auch viele der START-Stipendiat_innen jetzt bereits gehen. Sie engagieren sich als Klassen- oder Schulsprecher_innen oder in einer der zahlreichen NGOs, die in Wien aktiv sind. Sie interessieren sich dafür, wie diese verschiedenen Formen des politischen Engagements von der “offiziellen” Stadtpolitik unterstütz werden.

„Wie sorgen Sie als Stadtrat dafür, dass alle, die in dieser Stadt leben, auch die Möglichkeit der politischen Partizipation haben müssen – unabhängig von Alter und nationaler Herkunft?“, will Marzia wissen. „Unabhängig vom Wahlrecht gibt es verschiedenen Möglichkeiten der Mitbestimmung“, so Czernohorsky, „in den Bezirksjugendparlamenten beispielsweise kann bei Entscheidungen mitgewirkt werden, welche die unmittelbare Lebenswelt der Jugendlichen betreffen. Im Schüler_innenparlament werden Themen und Anliegen der SchülerInnen besprochen.“

Direkte Beteiligung und den Dialog für alle Wiener_innen ermöglicht auch die „Sag’s Wien“-App, mit der die Stadtbewohner_innen ihre Anliegen via Smartphone äußern können. Dass dieser Weg noch ausbaufähig ist und auch angesichts der demokratiepolitisch bedenklichen Zahl an Nicht-Wahlberechtigten besonders in Wien weiterhin beschritten werden sollte, bestätigt der Stadtrat im Gespräch. Wichtig dabei ist, dass die Jugendlichen bzw. Bürger_innen Politiker_innen zeigen, dass dieses Interesse da ist, sie sich organisieren und für mehr Beteiligung aussprechen.

Ein weiterer Punkt, den wir diskutierten, war das Schulfach Politische Bildung. Kann man politisches Engagement auch lehren und lernen? „Wieso wird dem Fach Religion so viel Platz im Schulunterricht eingeräumt, der politischen Bildung aber nicht?“, fragt Ahsan. „Im Idealfall soll Politische Bildung fächerübergreifend in allen Schulen erfolgen“, wünscht sich auch Stadtrat Czernohorsky mehr Gewicht für diesen Bildungsbereich. Denn Information über politische Prozesse und Agenden ist der Grundstein für politisches Engagement. Ein Grund, warum wir Veranstaltungen wie diese organisieren und unsere Stipendiat_innen sie gerne besuchen: “Die Diskussionen waren spannend. Politik interessiert mich sehr und ich mag immer mehr Information wissen. Es wäre schön wenn wir immer solche Sachen machen!” resümiert Ali. Rimal ergänzt: “Die Diskussion mit dem Stadtrat Czernohorsky hat mir sehr gut gefallen. Das war eine tolle Erfahrung über die Bildung und die Integration gemeinsam zu besprechen.”

Die Welt verändern ist Politik: Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky diskutiert mit START-Wien

(Wien, 25. Oktober 2017). 27 Prozent der Wiener Bevölkerung im wahlfähigen Alter ist nicht wahlberechtigt. Das trifft auch auf StipendiatInnen von START-Wien und deren Familien häufig zu. Aufgrund ihrer Staatsbürgerschaften haben sie in Österreich oft noch kein Wahlrecht. Trotzdem suchen sie Möglichkeiten zur politischen Teilhabe und wollen sich engagieren. Wie und wo das möglich ist, dazu befragten SchülerInnen und AbsolventInnen von START-Wien Bildungs- und Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Engagement auch ohne Stimmrecht. „Mein politisches Engagement hat in der Schule begonnen“, erzählt Stadtrat Czernohorszky, „erst als Klassensprecher, dann als Schulsprecher“. Politik geschieht nicht nur im Parlament, sondern ist jederzeit im eigenen nahen Umfeld möglich. „Wenn einem etwas in der Politik nicht passt, zahlt es sich aus, sich auf die Füße zu stellen und eine andere Meinung zu vertreten. Für eine Sache einzutreten, aktiv zu werden und sich gemeinsam mit anderen zu organisieren, macht einen stärker und kann auch zu Veränderungen führen“, so der Stadtrat.

Integrationsstadtrat Czernorszky im Kreis der StipendiatInnen; Copyright: START Wien

„Wie sorgen Sie als Stadtrat dafür, dass alle, die in dieser Stadt leben, auch die Möglichkeit der politischen Partizipation haben müssen – unabhängig von Alter und nationaler Herkunft?“, will die 16-jährige Marzia Suleimanli wissen. „Unabhängig vom Wahlrecht gibt es verschiedene Möglichkeiten der Mitbestimmung“, so Czernohorszky, „in den Bezirksjugendparlamenten beispielsweise kann bei Entscheidungen mitgewirkt werden, welche die unmittelbare Lebenswelt der Jugendlichen betreffen. Im SchülerInnenparlament werden Themen und Anliegen der SchülerInnen besprochen.“
Direkte Beteiligung und den Dialog für alle WienerInnen ermöglicht auch die „Sag’s Wien“-App, mit der die StadtbewohnerInnen ihre Anliegen via Smartphone äußern können. (https://www.wien.gv.at/sagswien/)

Schulfach Politische Bildung. Kann man politisches Engagement auch lehren und lernen? „Wieso wird dem Fach Religion so viel Platz im Schulunterricht eingeräumt, der Politischen Bildung aber nicht?“, fragt Ashan Sikandari. „Im Idealfall soll Politische Bildung fächerübergreifend in allen Schulen erfolgen“, wünscht sich auch Stadtrat Czernohorszky mehr Gewicht für diesen Bildungsbereich.

Vorbild für politisches Engagement. Dass mittlerweile auch in der österreichischen Politik  Menschen mit Migrationshintergrund aktiv und sichtbar sind, motiviert die Jugendlichen. „Politik sollte die Vielfalt einer Stadt bzw. einer Gesellschaft auch abbilden, sowohl was das Personal als auch was die Inhalte betrifft“, unterstreicht Czernohorszky. „Davon sind wir sicher noch weit entfernt. Man kann daher die Bedeutung von Pionierinnen und Pionieren mit Migrationshintergrund in der Politik nicht hoch genug einschätzen. Denn sie sind die Basis dafür, dass es mehr werden können.“

Über START-Stipendien:
Das START-Wien-Stipendienprogramm unterstützt engagierte SchülerInnen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. https://www.start-stipendium.at

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140
triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Start-Wien Begrüßungsfeier

Am 16. Oktober 2017 versammelten sich alle Start-Wien Unterstützer_innen, Stipendiat_innen und Alumnis um die neuen Start Stipendiat_innen zu begrüßen und die Absolvent_innen gebührend zu verabschieden im Haus der Industrie.

Durch den Abend moderierten zwei Start-Stipendiatinnen Isabel Gostek und Marzia Suleimanli. Die Dramaturgie des Abends war, laut Frau Schönhuth von der Crespo-Foundation, perfekt abgestimmt. Als Einstieg schauten wir uns das Musik-Video vom letzten Kunstprojekt an, was einen schwungvollen und kreativen Abend einläutete.

Neben der Begrüßung und Verabschiedung der Stipendiat_innen gab es vier wunderschöne Reden. Sana, eine neue Stipendiatin, teilte mit uns ihr Rezept zum Sprachen lernen: 1/4 Teelöfel schreiben, 1/2 Teelöfel lesen, 3 Deka üben und 3 Gläser Liebe. Stella, auch eine neue Stipendiatin, erzählte uns über Bildung und das Glück in Sicherheit leben zu können. Yunadi, auch ein neuer Stipendiat, bedankte sich bei allen und vor allem bei allen Katzen für ihre Existenz. Parsa hielt eine liebevolle Abschiedsrede, die alle an ihre Zeit bei Start erinnern ließ.

Zwischen den Reden bezauberten uns Joelle und Petra noch ein letztes Mal als Start-Stipendiatinnen mit ihrem Gesang und bewiesen uns noch einmal was für ein gutes Team sie auf der Bühne sind.

Nach dem Programm wurde noch zusammen gegessen, geplaudert und gelacht.

Ein wirklich gelungener Abend und wir möchten uns bei allen Gästen bedanken, die mit uns gefeiert haben!

 

Wien: Bildungschance für Jugendliche mit Migrationsgeschichte

Es gilt, ausgewählte Jugendliche mit migrantischen Wurzeln auf ihrem Bildungsweg zu fördern. Denn Bildung ist der Schlüssel zu erfolgreicher Integration. 

  • START Stipendien zur Aus- und Weiterbildung
  • 20 Jugendliche aus neun Nationen
  • Laufende Begleitung & Unterstützung

Wien, 19. Oktober 2017 – 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte übernahmen am Montag bei den Feierlichkeiten im Wiener Haus der Industrie ein START-Stipendium. Damit gehören sie bereits zum 12. Jahrgang, der vom Verein START Stipendien Wien auf dem Weg zur Matura unterstützt wird. Die neuen StipendiatInnen haben ihre Wurzeln unter anderem in Ägypten, Afghanistan, im Iran oder in Somalia.

Die neuen START StipendiatInnen und FörderInnen. © Louai Abdul Fattah

Bildungschancen für Jugendliche aus vielen Nationen
Österreichweit absolvierten seit der Gründung vor 11 Jahren bereits 232 Jugendliche aus 45 Nationen die Matura mit START. Stipendien. Für den diesjährigen Jahrgang wurden 20 Schülerinnen und Schüler in Wien ausgewählt. Manche der 15- bis 19-Jährigen Jugendlichen  sind erst seit einem Jahr in Wien. Gemeinsam ist allen, dass sie die Matura machen wollen und dafür vollen Einsatz leisten. “Alle unsere StipendiatInnen zeichnen sich durch besonderes Engagement aus. Wir versuchen, die oft schwierigen individuellen Rahmenbedingungen zu optimieren und so ihre Chancen für einen Bildungsabschluss zu erhöhen”, erläutert Katrin Triebswetter, verantwortliche Projektkoordinatorin von START Stipendien Wien.
Im Rahmen der Feier fand auch die Verabschiedung von 16 MaturantInnen statt, die es bereits “geschafft haben” und die nun Richtung Job und/oder Hochschule bzw. Universität streben.

Die AbsolventInnen 2017 © Louai Abdul Fattah

Wie START-Wien junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleitet
START-Wien begleitet und unterstützt Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. Die Stipendien werden unabhängig von Nationalität und Aufenthaltsstatus vergeben. Die StipendiatInnen werden mit Laptop, Drucker sowie 100 Euro Bildungsgeld im Monat unterstützt. Noch wichtiger ist aber die ideelle Unterstützung etwa in Form von Bildungsseminaren, gemeinsamen Exkursionen oder bei der Studien- und Berufswahl. Alle Mitglieder des Programms sehen sich als Gemeinschaft, in der sie sich aktiv beteiligen und einander gegenseitig unterstützen. Die SchülerInnen und Schüler sind darüber hinaus auch in den unterschiedlichsten Bereichen engagiert – sozial, politisch oder kulturell.

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert in Wien seit zehn Jahren engagierte SchülerInnen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. Patenschaften für einzelne StipendiatInnen können von Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen übernommen werden.

Rückfragehinweis:
Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter
Projektkoordinatorin START-Wien
M: +43 664 886 22140
triebswetter@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Ein Jahr in Spanien: Ein Erfahrungsbericht von START-Wien Alumna Josipa Cvitic

Spanien. Zehn Monate. Arbeit in einem Kulturzentrum. WG-Leben. Gap-Year.

Das wusste ich als ich die Zusage für meinen Freiwilligendienst in der nordspanischen Stadt Santiago de Compostela bekommen habe. Zehn Monate sind es nun her, als ich meine Koffer gepackt und dieses neue Kapitel begonnen habe. Das habe ich erlebt.

 

  • Tätigkeiten und Aufgaben

Nachdem ich mein Projekt gefunden, Papierkram erledigt und mein Spanisch-Vokabular aufgepeppt habe ich mich auf den Weg nach Santiago de Compostela gemacht. Die Landeshauptstadt der Region Galicien im Nordwesten von Spanien ist bekannt für die etlichen Pilger, die den Jakobsweg zu Fuß oder Fahrrad erzwingen um zur Kathedrale zu gelangen, wo die Reliquien des Apostels Jakobus gefunden wurden.

Ich hingegen sollte da als Freiwillige in dem Kulturzentrum „O Ensanche“ (Galicisch für „die Erweiterung“) arbeiten. Meine Tätigkeiten haben sich im Laufe der Zeit langsam vermehrt und verbessert. Wegen meinem gebrochenen Spanisch in den ersten Monaten verbrachte ich meine Zeit, indem ich die unterschiedlichen Aktivitäten des Zentrums kennen lernte und dabei assistierte. Exkursionen, Schachunterricht, ein Lesezirkel, Bastel- und Spielstunden mit Kindern waren alles Teil des Programms. Später konnte ich meine eigenen Kurse starten  und initiierte Deutsch- und Englischkonversationskurse, sowie einen wöchentlichen Schachclub. Im Juli endeten sämtliche Kurse, denn es startete das Feriencamp „Pequenos Reporteiros“ (Kleine Reporter) für Kinder. Ich arbeitete als Betreuerin und organisierte Spiele und Aktivitäten.

  • Regionalsprache, Pilger und Dudelsack – Willkommen in Galicien

Die Region Galicien, die meine neue Heimat für die kommenden Monate sein würde, erschien mir zunächst als die vergessene, erstaunlich nicht-spanische Region des Landes. Anstatt Sonnenschein, rechnet man manchmal mit wochenlangem Regen. Dudelsack findet man anstelle der typisch spanischen Gitarre und die Regionalsprache Galicisch klingt mehr nach Portugiesisch als nach Spanisch. Einige Dinge bleiben jedoch gleich; die Freundlichkeit der Menschen, sowie ihre positive und entspannte Einstellung.

  • Freizeit und WG-Leben

Gelebt habe ich in einer Wohnung mit vier anderen Freiwilligen. Sie kamen aus Dänemark, Deutschland, Kroatien und der Türkei und arbeiteten für ähnliche Projekte. Umgangssprache war Englisch, da wir es anfangs deutlich einfacher als Spanisch fanden. Wenn man mit Menschen aus anderen Ländern lebt, lernt man die Kultur und das Land auf eine ganz eigene Weise kennen. Erst beim Zusammensein bemerkt man Werte und unscheinbare Aspekte der Kultur, die bei kurzen, oberflächlichen Begegnungen oft untergehen. Neben der Arbeit blieb uns auch meist viel Zeit um unseren Hobbys nachzugehen, zu reisen und Neues auszuprobieren.

Das eigene Leben in dem anderen Land unterscheidet sich stark zu seinem alten. Ich zum Beispiel schätze diese Erfahrung sehr, da es mir einen Einblick in die spanische, aber auch andere Kulturen ermöglicht hat. Ich lernte Spanisch und verstehe nun auch etwas Galicisch. In vielen Situationen war ich auf mich alleine gestellt, sei es in der Arbeit, im Alltag oder auf Reisen. So lernte ich selbstständig zu sein und mich Schwierigkeiten oder Herausforderungen anzunehmen. Kurz gesagt würde ich einen Freiwilligendienst allen jungen Menschen empfehlen, die Auslandserfahrungen sammeln, etwas Neues erleben und sich weiterentwickeln möchten!

 

  • EFD – Ein Überblick

Was ist der EFD? „Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, für einige Zeit ins Ausland zu gehen und sich dort in einem gemeinnützigen Projekt oder in einer Organisation zu engagieren. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich und die Liste der möglichen Einsatzorte ist vielfältig.“ (vgl. Webseite von JugendinAktion)

Wer kann mitmachen? Jugendliche zwischen 17 und 30 Jahren. In Österreich kann man den EFD auch als Zivildienst absolvieren!

Wie lange dauert der Aufenthalt? Je nach Projekt kann man für zwei bis zwölf Monate im Ausland tätig sein.

Was bietet der EFD?

Youthpass – ein Zertifikat, das man selber auf mehreren Sprachen schreiben kann. Der gesamte Aufenthalt ist finanziert, daher sind der Großteil der Reisekosten, Unterkunft,Versicherung,  sowie Verpflegung in Form von Essens- und Taschengeld mitinbegriffen. Alle Freiwillige besuchen außerdem  Seminare mit anderen Freiwilligen im eigenen Land und im Gastland, um besser auf ihre Arbeit vorbereitet zu werden.

Übrigens haben Freiwillige weiterhin Anspruch auf die Familienbeihilfe, da man sich im Zuge des Freiwilligendienstes weiterbildet.

Was hat man davon? Eine einmalige Auslandserfahrung, Erwerb einer neuen Sprache, neue internationale Bekanntschaften und Freunde, sowie die Chance etwas Positives in der Gesellschaft zu bewirken.

Mehr Informationen zum EFD und zum Bewerbungsprozess findet man auf:

http://europa.eu/youth/eu/article/46/894_de

 

Computerkurs bei Start-Wien

Am Samstag, den 7.Oktober 2017, haben sich die START:Hilfe Jugendlichen und einige Stipendiat_innen aus Wien im Büro getroffen um sich ihre neuen Laptops abzuholen und bei dieser Gelegenheit auch gleich eine kurze Einführung in die Microsoft-Office-Programme zu bekommen.

Wie erstelle und formatiere ich ein Word-Dokument mit Bildern, wie und wo speichere ich meine Dokumente übersichtlich und nachvollziehbar ab, wie funktioniert eigentlich Excel und wofür kann ich es verwenden – waren ein paar der Fragestellungen, die an diesem Sonntagnachmittag erarbeitet wurden. Manche Jugendliche hatten schon gute Vorkenntnisse im Umgang mit bestimmten Programmen, andere betraten hier eher Neuland.

Alles in allem also ein interessanter Samstagnachmittag mit vielen Tipps & Tricks für den Umgang mit Laptop und Microsoft Office.

Danke an die beiden Katrins für den hilfreichen Workshop!

 

Start-Wien beim Konzert “Musica Juventutis”

Am 3.10.2017 haben zehn Stipendiaten und Stipendiatinnen von START (Erem, Isabel, Jivi, Mariama, Marina, Meghety, Munira, Nenad, Saida, Salma) sich im Wiener Konzerthaus von 19:30 – 21:30 das „Musica Juventutis“ angehört.

Ein Konzert von Ulrich Manafi mit der Klarinette in Begleitung von Maria Prinz am Klavier, Maxim Tzekov mit seiner Violine in Beleitung von Srebra Gelleva am Klavier und von „accio piano trio“, Christina Scheicher am Klavier, Clemens Böck auf der Violine und Leo Morello Violoncello.

All diese oben genannten jungen Talente haben wortwörtlich ihr Können gezeigt, indem sie das Publikum hingerissen haben. Daraus folgte, dass die Zuschauer mindestens drei Minuten lang applaudierten. Auch den Stipis sehr gut gefallen. All dies ist Herrn und Frau Gantenbein zu verdanken, die uns zu diesem gelungenen Abend eingeladen haben. Und Marina für die Organisation!

 

Statements der Stipis zum Konzert:

Die Musik hat eine Geschichte erzählt, der man zuhören müsste, aber das Beste daran war das jeder eine andere Geschichte erzählt bekommen hat und die Gesichtsausdrücke der Spieler war einfach nur fesselt, denn man hat die Liebe und die Sehnsucht, die die Musik aus ihnen heraus geholt hat gesehen und sie in eine andere Welt gebracht das hat dem Konzert seine ganz eigenes Universum gegeben und die Musik war die Sonne und wir die Planeten die sie umkreisten.

Munira

Wundervolle Musik: klassisch & elegant, ein tolles Angebot von START, in einem prächtigen Gebäude jungen Talenten und schöner Musik so nahe zu sein.

Jivi

Klassische Musik ist die Sprache, die wir alle verstehen. Es war schön dort zu sein und die talentierten jungen Musiker zu sehen.

Meghety

Die klassische Musik war unglaublich auch wenn man nicht viel davon versteht hat fesselt sie einen. Die jungen Musiker haben mit so viel Energie und Freude gespielt. Es war ein tolles Erlebnis das ich auf jeden Fall wiederholen würde.

Salma

Das Konzert war ein wundervoller Schluss eines langen und stressigen Tages. Danke an die coole Zeit mit den Stipis, es war schön sie wieder zu sehen!

Marina

Es hat nicht lange gedauert bis die jungen Musiker uns in ihren Bann zogen. Eine abwechslungsreiche und angenehme START Veranstaltung!

Nenad

Ein Abend mal ganz anders. Die klassische Musik war, sowohl für die Nerven als auch für den Körper entspannend. Eine angenehme Erfahrung mit wiederholungsbedarf.

Erem

 

Danke für den Bericht Saida Rezai und für die organisatorische Unterstützung von Marina Seido!

 

Elefantenrunde Start-Wien und Start-Niederösterreich

“Ich will HC Strache sein” würde man nicht von jemanden hören, der einen Migrationshintergrund hat, doch dies war der Fall am Samstag. Bei Spielen ist es manchmal doch sehr unterhaltsam der Bösewicht zu sein.

Eine bunte Gruppe von Start-Stipendiat_innen traf sich vorige Woche, um gemeinsam das Spiel “neuwal Elefantenrunde” zu spielen. Mit einer kurzen aber dennoch ausführlichen Einleitung vom Workshopleiter in wichtige Themen, wurden wir auch mit einem Kernpunkt des Spieles vertraut gemacht, exempli gratia: Ehe für alle, Gesamtschule,  Arbeitszeitflexibilisierung und so weiter.

Jeder bekam durch Zufall die Rolle eines Spitzenkandidaten zugewiesen und musste die politische Einstellung dieser Person vertreten, egal wie schwer es war.

Das Ziel?

Unter all diesen Persönlichkeiten musste man durch gezieltes Fragen, den “Elefanten” finden, dieser hat sozusagen den Wähler symbolisiert und vertrat die Meinung der Person, die ihn gerade gespielt hat.

Das Endresultat?

Ein besseres Wissen zu wichtigen Themen und über jeweilige Parteien und Politiker in Österreich, ohne sich endlose Seiten von einem Parteiprogramm durchzulesen, aber durch ein Spiel, welches gleichzeitig auch die Beziehung zwischen den Stipendiat_innen gesteigert hat.

 Bericht: Start- Wien Stipendiat Yunadi Baydulaev

Start ins neue Schuljahr mit dem Start-Österreich Bildungsseminar

Vom 15.09 bis 17.09.2017 kam die Zeit für das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2017/18. Alle waren darauf gespannt, die neuen Gesichter der anderen Bundesländer zu sehen. Nachdem alle im Bildungshaus Schloss Puchberg eingetroffen waren, ihre Koffer ausgepackt hatten und die ersten Small-Talks geführt wurden, gab es Abendessen. Danach hatten die Stipisprecher_innen und die Landeskoordinatorinnen ein Gruppengespräch bei dem verschiedenste Themen besprochen wurden. Gleich darauf war das Abendprogramm für Freitag, welches von mir, Zareh Hakobian, und den anderen Stipisprecher_innen einige Wochen vor dem Bildungsseminar  wurde, dran. Wir hatten ein Kahoot-Spiel(Real Time Online Quiz) vorbereitet, um spielerisch zu überprüfen ob die Stipis die Regeln bzw. die grundlegenden Informationen über START beherrschen. Schlussendlich hatten alle Freizeit und jede_r verbrachte diese anders. Einige bildeten Spiel- und Tanzgruppen und andere machten neue Bekanntschaften. Um 23:30 Uhr hieß es: „Ab ins Bett!“.

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, fingen die Seminare an. Alle holten sich ihre Arbeitsmaterialien und begaben sich in die zugeteilten Seminarräume. Da ich heuer in der Maturaklasse bin, ging es in meinem Seminar um „Projektarbeiten“. Nach ein paar Stunden Informationsaufbereitung gingen wir Mittagessen und hatten danach noch ein bisschen Zeit uns auszuruhen bevor wir uns wieder voller Energie in unsere Seminare stürzen konnten. Um Punkt 18 Uhr waren die Seminare für Samstag abgeschlossen und es ging weiter mit den Regionalgruppenbesprechungen, bei denen über bundesländerspezifische Themen diskutiert wurde. Nach dem Abendessen war es Zeit für das zweite Abendprogramm, das wiederum die anderen Stipisprecher_innen und ich organisiert hatten. Das Motto war „Casinoabend“. Wir hatten verschiedenste „Glücks“-Spiele, wie z.B. Roulette, Poker, Türsteher, UNO, Geistesblitz und ein paar andere, für die über 100 Stipis vorbereitet. Ungefähr alle zehn Minuten wechselten wir die Gruppen, damit alle so viele verschiedene Spiele wie möglich spielen konnten. Für die Gewinner der jeweiligen Runden gab es Punkte und diejenigen, die die meisten Punkte erzielt hatten, erhielten von uns Preise. Nach diesem wundervollen und spannenden Abendprogramm, welches den meisten Stipis laut einer kurzen Umfrage sehr gut gefallen hatte, bekam jeder wieder bis 23:30 Uhr Zeit zur freien Gestaltung. Danach ging es ab ins Bett!

Den Vormittag des letzten Tages verbrachten alle noch in ihren Seminaren. Nach dem Mittagessen wurden ein paar Gruppenfotos gemacht und schließlich war es soweit. Es war Zeit sich von den anderen zu verabschieden und sich auf den Heimweg zu machen – voller Eindrücke und Erinnerungen, welche unsere Stipi-Gemeinschaft noch mehr verstärkt haben.

“Es gibt Freunde und es gibt Familie.
Aber es gibt Freunde die zu Familienmitglieder werden und es ist schön dass alle zu der Startfamilie gehören”- Mariama Ibrahim Miko, Start-Wien Stipendiatin

Bericht: Zareh Hakobian

Start Wien Stipendiatin Harjivan Bhullar und ihr Sommer in Japan

Homestay Programm Floridsdorf – Katsushika

Zum Jubiläum der 30-jährigen Freundschaft von Floridsdorf und Katsushika (Tokio, Japan) fand auch heuer das regelmäßige Austauschprogramm zwischen österreichischen und japanischen Jugendlichen statt. Nachdem ich meine Bewerbung zugeschickt und im Februar eine Zusage bekommen hatte, ging es zusammen mit vier weiteren Jugendlichen im Sommer 2017 für zwei Wochen zu einer Gastfamilie nach Japan. Aufgrund des abwechslungsreichen Programmes, das von Sightseeing bis hin zu Kyudo (Bogenschießen) & Shodo (Kalligraphie) und Aktivitäten mit der Gastfamilie selbst reichte, habe ich die Möglichkeit erhalten, Japan und die Kultur der dort lebenden Menschen auf eine ganz besondere und einzigartige Weise zu entdecken. Zusätzlich war es unsere Aufgabe den Bezirk Floridsdorf in Wien zu repräsentieren, weshalb wir bei der offiziellen Begrüßung im Bezirksamt, einem Mittagessen mit dem Bezirksbügermeister und einer Präsentation über unser schönes Wien und dessen bezaubernde Kultur einen guten und wichtigen Austausch erfahren haben. An diesem Punkt möchte ich mich sehr herzlich bei START bedanken, da es mir finanziell ermöglichte, an diesem wundervollen und tollen Projekt teilzunehmen. Diese Unterstützung ermöglichte es mir, einzigartige Erinnerungen und Erfahrungen zu sammeln, die mir auf meinem weiteren Wege sicherlich zugutekommen werden und mir neue Perspektiven geschenkt haben. Vielen Dank dafür oder besser gesagt:

A R I G A T O G O Z A I M A S H I T A!

ありがとうございました


 

Kennenlerntage Start Wien auf der Gjaidalm

Auf geht’s zu den Kennenlerntagen!

START-Wien hatte vom 28.08.2017 – 30.08.2017 die Kennenlerntage für das neue Schuljahr 2017/18.

Am 28.08. trafen sich viele alte und neue Stipendiat_Innen vor dem neuen START-Büro motiviert einander kennen zu lernen. Nach einer langen aber dennoch angenehmen Busfahrt und einer coolen Seilbahnfahrt kamen wir auf der schönen Gjaid-Alm an.

Wir verbrachten tolle 3 Tage in der Natur am schönen Dachstein in 2000 m Höhe.

Die Aussicht war beraubend schön und wir waren die meiste Zeit im Freien.

Unser Programm war gefüllt mit Kennenlernspielen und Teambuildingaufgaben.

Öfters war es eine richtige Herausforderung mit 29 Personen das Ziel zu erreichen, aber dennoch waren wir motiviert und fokussiert alles zu überwältigen.

Diese Tage haben uns gut getan, es war eine gute Möglichkeit viel Zeit mit den Anderen zu verbringen und wieder dieses wohlige Gefühl von einer starken Gemeinschaft zu spüren.
Es war ein toller Start in das neue Schuljahr für START-Wien. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Ereignisse.

 

Hier ein paar Statements von den Stipendiaten_Innen zu den Kennenlerntagen:

 

Auf der Gjaid Alm gab es bis jetzt das beste Essen welches ich im Resort je gegessen habe. Durch verschiedene Programme und Aufgaben, die man als Team lösen musste, hatte man die Gelegenheit mit jedem Stipi zu zusammenzuarbeiten und eine Freundschaft zu knüpfen. Es war eine schöne Zeit die ich gerne wiedererleben würde. – Erem

Ein unvergessliches Erlebnis sagt so ziemlich alles. Eine prächtiger und magischer Ort der Erholung pur ist und mit so vielen wundervollen, bunten freundlichen und lebenslustigen Menschen im Gedächtnis bleibt. Eine angenehme Atmosphäre die uns zusammenschwieß wie eine große Familie. – Saida

Die Tage auf der Alm waren sehr cool, wir – sowohl die älteren als auch die neuen Stipis – haben uns dadurch viel besser kennengelernt und vielen hat es auf der Alm auch gefallen. Es war schön, in der Nacht Sterne betrachten zu können, was man hier in Wien nur schlecht tun kann. Die Alm haben wir alle mit vielen entstandenen Erinnerungen – und vor Allem – Freunden_Innen verlassen. – Gamze

 

 

3 START-Stipendiat_innen erhielten Austauschstipendium von der US Embassy

Dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung der US Botschaft in Wien, hatten 3 START-Stipendiat_innen aus Niederösterreich und Vorarlberg diesen Sommer die einmalige Gelegenheit einen Aufenthalt in den USA erleben zu dürfen. Vielen Dank für diese großartige Unterstützung.

Wenn Sie wissen wollen wie es den 3 Stipis ergangen ist: hier sind ihre Berichte:

Sinem | Samet| Lisney |

Bericht von Lisney:

Mein Sommer mit BFTF

Juli 2017 war ein erstaunlicher Monat und entscheidend für jeden Aspekt meines Lebens. Ich hatte die große Gelegenheit, zusammen mit 44 europäischen und 10 amerikanischen Studenten am Benjamin Franklin Translatic Fellows Summer Institute (BFTF) an der Wake Forest University in Winston-Salem, North-Carolina teilzunehmen.

Benjamin Franklin Translantic Fellowship Programm, kurz gesagt auch BFTF, wurde vom U.S Department of State, also das amerikanische Außenministerium initiiert und gehört neben den U.S Botschaften zu den Main-Sponsoren des Programms.

1st week

Genau am 24. Juni 2017 flog ich vom Flughafen Wien direkt nach Newark, New Jersey.
Dort traf ich unseren Chaperone und weitere Fellows von anderen europäischen Ländern. Von dort flogen wir gemeinsam weiter nach Greensboro, wo unsere Gastfamilien auf uns warteten und uns herzlich in den Vereinigten Staaten willkommen geheißen haben.

Ich wurde schnell von den anderen Fellows aufgenommen – ich fühlte mich gleich wohl und mein Heimweh verschwand sofort. Der erste Tag bestand darin, dass wir uns alle näher kennen lernten und am Nachmittag gab es einen sogenannten “Scavenger Hunt”.

Am zweiten Tag hatten wir dann das erste Mal unsere Lectures an der Wake Forest University. In dieser Woche hatte ich verschiedene Classes über Debate, Citizenship und sogar über Sustainability, was für mich sehr aufregend war.

2nd week

Langsam ging auch die erste Woche vorbei und wir alle bereiten uns auf das Trip nach Philadelphia und Washington DC vor. Es war eine über 8-stündige Busfahrt nach Philadelphia, was natürlich halb so schlimm war, da es genügend Pausen eingelegt wurden und jede