Arbeitnehmerveranlagung – what’s that?

Am 31. August haben sich die START-OÖ Stipis bei dem Workshop “Wie bekomme ich mein Geld vom Finanzamt zurück?” im Axis Linz mit der Arbeitnehmerveranlagung befasst. Referentin Julia Hintermayer von der Steuer- und Unternehmensberatung Hintermayer erklärte unseren Stipis wissenswertes zum Thema Steuern und besprach, wie man die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach online einreichen kann.

Stipendiatin Bahara berichtet:

” ‘Nun was ist Arbeitnehmerveranlagung, oder wie macht man die Arbeitnehmerveranlagung? Warum wollen wir überhaupt Geld vom Finanzamt zurückhaben?’ fragte unsere Referentin.
Ich hatte z.B. ein Praktikum für einen Monat im Jahr 2018 absolviert. Es wurde schon eine antragslose Arbeitnehmerveranlagung automatisch für mich gemacht und mir ein paar Euros gutgeschrieben. Aber ich wusste nicht, was das heißt. Die Referentin erklärte, die Arbeitnehmerveranlagung hilft uns zu berechnen, wie viel Steuern man zu zahlen hat, oder ob man viel/wenig Steuern gezahlt hat.

Man kann die Arbeitnehmerveranlagung seit ein paar Jahren online machen, so spart man sich Zeit und Papier. Selbstverständlich brauche man dafür die FinanzOnline Zugangsdaten. Mithilfe der Prospekte von der Wirtschaftskammer oder der Arbeiterkammer, welche sehr ausführlich beschrieben sind, kann jeder seine Arbeitnehmerveranlagung für das Vorjahr selbst beantragen.
Seit einigen Jahren werden antragslose Arbeitnehmerveranlagungen automatisch ausgeführt und an alle Arbeitnehmer (darunter Angestellte, Arbeiter oder Lehrlinge) geschickt. Jedoch weiß das System nicht über alle Kosten, wie Werbekosten, Bescheid. Deshalb ist es nötig, dass man trotzdem die Arbeitnehmerveranlagung macht, um, wenn möglich, das Geld vom Finanzamt zurück zu bekommen.

Als ich mich bei FinanzOnline eingeloggt habe, bin ich darauf gekommen, dass mehrere Daten fehlen. Nachdem die Referentin uns Schritt für Schritt gezeigt hat, wie man vorgeht, wurden mir einige Euros gutgeschrieben. Ich lächelte vor Freude und Momo gesellte sich zu mir, denn er hat auch Geld gutgeschrieben bekommen.
Durch die theoretische Anleitung unserer Referentin konnten wir alles gleich praktisch ausprobieren und durchgehen.

Auch wünsche ich mir, dass das Thema „Finanzamt und FinanzOnline“, insbesondere Arbeitnehmerveranlagung, in allen Schulen unterrichtet wird. Denn viele Schüler*innen machen Praktika und wissen nicht Bescheid, ob sie mehr Steuern zahlen müssen oder am Ende des Jahres vielleicht doch etwas zurückbekommen.

Danke an unsere Referentin und Steuerberaterin Julia Hintermayer für den äußerst interessanten und lehrreichen Workshop.”

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum “DH 5” in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.”

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

“Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.”

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.

Workshop zum Thema EU-Wahl

Da auch einige unserer Stipendiat*innen bei der EU-Wahl wählen dürfen, haben wir vorbereitend einen Workshop zum Thema abgehalten. Das Interesse war, auch aufgrund aktueller innenpolitischer Ereignisse, groß.

Stipendiatin Viola berichtet:

Beginnend mit einer Aufklärung darüber, wie Politik einst überhaupt zu Stande gekommen ist, wurde schon mal in allen anwesenden Stipis das Interesse geweckt. Themen wie der Zweite Weltkrieg, die Sowjetunion, Gründung und Erweiterung der EU, NATO und der Marshallplan wurden mittels eines Zeitstrahls aufgegriffen und uns nochmals deutlich geschildert. Obwohl man diese Angelegenheiten normalerweise schon in der Schule besprochen hat, sind wir trotzdem an neuen Details gelangt und haben zugleich unser bisheriges politisches aber auch geschichtliches Wissen aufgefrischt.

Im Laufe des Tages, nachdem wir nun ein fundiertes Basiswissen besaßen, kamen wir auch zu den aktuelleren Geschehnissen, nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Mitgliedstaaten der EU. Welche Bündnisse politischer Parteien gibt es, wer wird gewählt und welche Auswirkungen kann das haben? Natürlich wurde auch über das veröffentlichte Ibiza Video diskutiert. Es gab viele Fragen und einen regen Meinungesaustausch dazu.

Bei diesem sehr informativen Workshop, hat es Paul, der Workshopleiter, geschafft uns über alle antretenden Parteien zu informieren und uns somit gut für die EU-Wahl am Tag darauf vorberietet. Wir kennen jetzt die Spitzenkandidaten und wissen wofür die verschiedenen Europaparteien stehen.

Besuch der Aidshilfe OÖ

Am Samstag, den 11. Mai 2019 besuchten wir, die START-OÖ Stipis, die AIDS-Hilfe in Linz. Dadurch bekamen wir einen einzigartigen Einblick in die organisierte Aidshilfe in Oberösterreich.

Als wir uns vorgestellt haben, haben wir die Frage beantwortet, wann wir zum ersten mal über HIV gehört haben. Jeder hat eine eigene Geschichte erzählt und dadurch sind wir zum Thema persönlich näher gekommen. Wir waren überrascht, wie wenig wir über HIV und AIDS informiert sind.

Zudem haben wir uns einen kurzen Film angeschaut, und haben gelernt, dass das Zusammenleben mit HIV-positiven Menschen nicht gefährlich ist. Wir können mit ihnen aus einem Glas trinken, aus einem Löffel essen und sie unter bestimmten Umständen als Partner haben. Die HIV positiven fühlen sich sehr einsam: Die Menschen sind nicht nur von der massiven gesundheitlichen Einschränkung betroffen, sondern müssen auch mit dem sozialen Stigma kämpfen. Danach informierten uns die Referenten wie HIV-Tests durchgeführt bzw. wie die Virenübertragung passiert. Zuletzt brachten wir die verschiedenen Präventionsmaßnahmen gegen Geschlechtskrankheiten (STDs) in Erfahrung.

Besonders interessant fand ich die Funktion des AIDS-Hilfe Zentrums. Sie testen und beraten kostenlos. Auch die Unterstützung der HIV-Positiven war beeindruckend. Sie treffen sich im Zentrum um sich miteinander auszutauschen. In der Schule lernt man zwar über HIV, aber einen tiefgreifenden Überblick und interessante Geschichten erfährt man mit einem Besuch von Aids-Hilfe OÖ.

Ein Bericht von den Stipendiaten Bahara und Thupten

START OÖ bereitet sich auf die Berlinreise vor

Am 6. April hatten wir, die START-OÖ Stipis, einen Vorbereitungs-Workshop für unsere Berlinreise in Linz. Hauptsächlich haben wir uns mit Themen wie die Geschichte Deutschlands und auch die Politik auseinandergesetzt.

Am Anfang haben wir uns vorgestellt und erzählt, wann wir mit der Politik etwas zu tun hatten. Danach haben wir über die Demokratie gesprochen und einige Merkmale davon wie zum Beispiel freies Wahlrecht, Sicherstellung von Bürger-, Menschenrechte oder Volkssouveränität auf einer MindMap aufgeschrieben.

Wir bekamen auch dann einen kurzen Überblick über die politische Lage Deutschlands in der Geschichte:

  • Monarchie bis 1918
  • Weimarer Republik von 1919 bis 1933
  • faschistische Diktatur bis 1945
  • Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR); die Aufteilung in West- und Ostberlin 1949
  • Baubeginn der Berliner Mauer 1961
  • Mauerfall 1989

Wir konnten sehr viele Fragen stellen, die uns über das Thema Politik und Geschichte interessiert haben. Es war ein sehr interessanter Workshop und ich habe es sehr informativ und hilfreich für unsere Berlinreise gefunden. Ich will mich ganz herzlich beim unseren Referenten Thomas Stornig bedanken für diesen Workshop.

Ein Bericht von Stipendiatin Neni

Zu Besuch im Frauengesundheitszentrum

Stipendiatin Viola berichtet:

Am 30. März 2019 trafen sich alle Mädchen von START-OÖ beim Linzer Frauen Gesundheitszentrum, um dort zwei wertvolle Stunden zusammen zu verbringen.

Wertvoll deshalb, weil wir durch diesen Workshop vor allem als Gruppe mehr zusammengewachsen sind, aber auch als Frauen zusammenhalten können und uns jetzt viel besser kennen. Neben motivierenden und schönen Worten, die uns Helga Speigner, die Workshop-Leiterin, mitgegeben hat, haben wir auch gelernt, wie wir mit unserer persönlichen Situation als Frau in der Gesellschaft umgehen und wertschätzen können. Dass wir uns trotzdem durchsetzen sollen, auch wenn es einmal schwieriger wird, war nur eine der vielen Botschaften, die wir an diesem Tag zu hören bekamen.

Weiters haben wir ein Spiel gespielt, bei dem jede von uns eine zufällige Rolle bekommen hat, um später zu diskutieren was für Chancen und „Nachteile“ diese Person in unserer Umgebung hat.

Gegen Schluss durfte sich jede von uns einmal in die Mitte des Kreises setzen und die Personen rundherum sagten der Person in der Mitte, was man an ihr bewundert und schätzt. Dass es dabei sogar zu Tränen kam, war nicht wunderlich. Wir beendeten den Workshop mit einer kurzen Zusammenfassung von jedem, wie wir diesen Raum verlassen würden. Meine war: „Man fühlt sich so positiv und hat das Gefühl diese Positivität, wenn man nachhause fährt, gleich an die nächste Person weitergeben zu müssen, damit sie sich auch so fühlt.“

Danke an das Linzer Frauengesundheitszentrum für diesen bereichernden Workshop.

Die Wissenschaft des Lebens

Am Samstag, den 23. März 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen spannenden Workshop zum Thema Molekularbiologie im Axis Linz. Stipendiatin Karmina berichtet:

„Unsere Workshopleiterin Tamara brachte uns in einem 4-stündigen Workshop sehr interessante Fakten rund um Molekularbiologie bei. Als Studentin der Molekularbiologie gab sie uns zuallererst einen Einblick in das Studium, die Inhalte und die Dauer, sowie das Arbeitsumfeld. Danach brachte sie uns in Quiz-Form interessante Informationen über Zelle, Genetik, Antibiotika und Pestizide bei. Wir besprachen beispielsweise die Merkmale des Lebens (die Organisation der Zellen, den Stoffwechsel, Homöostase, Wachstum, Fortpflanzung, Reizbarkeit, Evolution), den Aufbau und die Eigenschaften der DNA, und den Unterschied zwischen Viren und Bakterien.

Besonders interessant fanden wir Stipis, dass 99,5 % des Erbguts aller Menschen identisch ist, und wir uns also gar nicht so sehr unterscheiden, wie oftmals gedacht.

Tamara zeigte uns Videos, wodurch wir alles besser verstanden haben, und beantwortete alle unsere unzähligen Fragen. Doch nicht nur, dass wir durch den Workshop sehr viel lernten, wir hatten auch unheimlich Spaß und lachten viel in der lockeren Umgebung mit Tamara. Danke an unsere Workshopleiterin Tamara für diesen wirklich sehr spannenden Einblick in die Welt der Molekularbiologie.“

Gebärdensprache Teil 2

Eine neue Sprache zu erlernen, ist nicht immer einfach, dennoch stellten sich einige interessierte Stipis der Aufgabe und besuchten zum zweiten Mal den Gebärdensprache-Workshop.

Die Workshopleiterin, die selbst gehörlos war, brachte uns Erste Gebärden bei. Spielerisch und durch fleißiges Wiederholen eigneten wir uns die Basics an und konnten bereits simple Gespräche führen. Weiter ging es mit unseren Hobbies und unser Lieblingsessen bzw Lieblingsgetränk. Sehr spannend war es mitzuerleben, wie wir ganz ohne Worte, die  richtigen Gebärden für das passende Wort zu erraten versuchten.

Schließlich sollten wir noch unseren individuellen Gebärdennamen aussuchen. Anhand von unseren Hobbies, Vorlieben oder äußerlichen Merkmalen sollte wir nun eine Gebärde finden oder auch neu erfinden, die zukünftig unseren Namen wiedergeben sollte. Mein Name setzt sich aus der Gebärde für den Buchstaben „C“ und die Gebärde für „lockige Haare“. Wenn man mich also ansprechen möchte, dann formt man mit der Hand den Buchstaben C und fährt sich damit in Wellenlinien die Haare herunter. Können Sie sich das vorstellen? Wenn nicht, dann sollten Sie unbedingt einen Gebärdensprache Workshop besuchen, denn wir trainierten nicht nur unser visuelles Gedächtnis, sondern auch wie man Zusammenhänge zwischen Wort und Bild besser versteht und zu einer Sprache vereinigt.

Bericht von Stipendiatin Chrislane.

START-OÖ in der Weihnachtswerkstatt

Alle Jahre wieder treffen sich die Stipendiat*innen von START-OÖ, um kleine Geschenke für ihre Pat*innen und Unterstützer*innen zu machen.

In diesem Jahr lag besonderer Duft in der Luft der START-OÖ Weihnachtswerkstatt, denn heuer wurden Gewürzmischungen gemacht. Diese wurden mit selbst designten Etiketten unserer Grafik-HTL Schülerin Ladan versehen.

Neben dem wunderbaren Geruch von Zimt, Nelken, Anis und Kardamom gab es weihnachtliche Musik und Kekse, welche die Atmosphäre besonders machte.

Beim Geschenke basteln und Karten schreiben konnten die Stipis wieder mal ihre Kreativität unter Beweis stellen und so sind uns besonders schöne Päckchen gelungen.

Die Geschenke werden in der kommenden Woche teils persönlich vorbei gebracht, teils per Post versendet.

START-OÖ verbringt einen produktiven Tag beim Lernathon

Am Samstag, den 1. Dezember, trafen sich die START-OÖ Stipis zu einem Lernathon (eine Wortschöpfung aus „Learn“ und „Marathon“). Das Ziel war eine realistische Festlegung der Aufgaben, die man an einem Tag erledigen soll. Durch einen strukturierten Tagesablauf aus Intensivphasen und Aktivpausen sollte die vorhandene Zeit bestmöglich genützt werden.

 

Stipendiatin Jian berichtet:

„Unser Tag begann um 10 Uhr, wir haben erstmal eine To-do Liste für den Tag festgelegt, die wir abarbeiten sollten. Jede intensive Arbeits- und Lernphase dauerte ungefähr 90 Minuten und zwischen den Phasen gab eine Aktivpause, die eine viertel Stunde dauerte. Es gab eine klare Struktur unseres Lerntages, was uns automatisch Ordnung in den Tag gebracht. Es war eine sehr gute Übung zum intensiven richtigen Arbeiten und Lernen. Außerdem hat es Spaß gemacht, miteinander zu arbeiten und einander ein kleines Stück bei den Schulsachen weiterzuhelfen, sodass man auf eine andere Art und Weise eine Schulübung verstehen kann. Zwischendurch haben wir uns in den Pausen ausgetobt, indem wir draußen im Schneewetter ein wenig spazieren gingen, Schneeballschlachten machten oder ein kurzes Tischfußball-Turnier spielten. In drei intensive Arbeits- und Lernphasen haben wir gelernt, wie wichtig die Zeit für uns als Schüler ist und inwiefern die To-do Liste für einen Tag realistisch sein kann.“ 

 

START-OÖ kocht für das Jubiläumskochbuch

Am Samstag, den 17. November, wurde es bei START-OÖ kulinarisch. Für die Jubiläumsausgabe des START-Kochbuches kochten die Stipendiat*innen auf.

Wir trafen uns am Samstag um 10 Uhr pünktlich in der Gemeinschaftswerkstatt Luft*raum, wo es eine Küche speziell für Kochworkshops gibt. Wir haben uns für drei Rezepte entschieden, die wir nachkochen wollten, um für unser Kochbuch ein paar Fotos von der Zubereitung zu haben.

Die Rezepte waren sehr unterschiedlich, denn die Vorspeise kommt aus Brasilien, die Hauptspeise aus Tibet und die Nachspeise aus Afghanistan. Und auch wenn es gar nicht so leicht war Gerichte zu kochen die wir nicht kannten, sind sie uns alle gut gelungen. Und das Wichtigste: Sie haben uns so richtig geschmeckt. Und so gingen wir mit vollem Magen und schönen Fotos für das Kochbuch nach Hause.

Das bereits fünfte Kochbuch ist unser Weihnachtsgeschenk für die Pat*innen und Unterstützer*innen von START-OÖ.

Englisch Konversationstraining für START-OÖ

Am Samstag, den 10 November, übten START-OÖ Stipendiat*innen ihre Englisch Konversationsfähigkeiten und bekamen einige Tipps und Tricks für sicheres Reden auf Englisch.

Stipendiat Thupten berichtet:

“Am Samstag hieß es im Axis „learning by doing“. In diesem Sinne konnten wir mit einem echten Profi unsere Schwächen in Englisch-Konversation ausbessern.

Zum Aufwärmen durfte jeder einen Be griff auf Englisch beschreiben – das ist schwieriger als gedacht! Uns fielen nämlich die deutschen Worte eher ein, als die englischen. Da bekamen wir aber hilfreiche Tipps mit der weiterführenden Grammatik.

In der Pause konnten wir unsere Kursleiterin mit allen möglichen Fragen zu den Englisch-Studiengängen und dem Beruf des Dolmetschers durchlöchern, weil es uns Stipis besonders interessiert hat.

Anschließend gingen wir mündlich Englisch Maturaaufgaben durch. Was mir besonders gefallen hat ist, dass wir nicht nur das Schulenglisch besprochen haben, sondern auch über die Besonderheiten dieser Weltsprache, wie die Akzente und die Stilfiguren reden konnten.

Die meiste Zeit jedoch, durften wir sprechen. Zum Abschluss gab es aufschlussreiches, individuelles Feedback.”

Danke an Anna Zöchbauer die sich für uns Zeit genommen hat und uns sehr viel weiter geholfen hat.

Science Pool Workshop “Menschenmanual”

Am 29. September 2018 haben START-Wien Stipendiat*innen am Workshop „Menschenmanual“ teilgenommen. Nachdem wir uns an einem vorbestimmten Ort getroffen haben, haben wir uns auf den Weg zu Science Pool gemacht.

Was ist Manipulation? Wie manipuliert man einen Menschen? Dies waren die großen Fragen. Ulli, die Betreuerin des Workshops klärte uns auf und es führte zu einer kurzen Diskussion über das Thema. Nachdem das Erklären erledigt war, durften wir uns gegenseitig auf verschiedener Art und Weise manipulieren bzw. uns Arten von Manipulation genauer ansehen. Von Karten, welche angeblich die Zukunft vorhersagen bis zu Lügendetektoren – wir durften alles ausprobieren. Während den verschiedenen Teilen des Workshops wurde uns selbst auch klar, dass wir selbst von den kleinen Versuchen und Informationen manipuliert wurden, da wir zu tief in der Sache waren und ein großes Interesse hatten an Kartenspielen, Handlesen, etc. Der Höhepunkt des Workshops war ein soziales Experiment, welches wir selbst ausgedacht hatten. Wie würden die Menschen reagieren, wenn eine Mutter mitten auf der Straße ohnmächtig wird und dabei ihr Baby, samt dem Kinderwagen zu Boden zerrt? Nachdem eine von uns in die Mutterrolle schlüpfte, haben wir uns auf den Weg gemacht und zugesehen wie die Menschen reagieren würden. Wie gedacht haben die Menschen geholfen und alles lief wie geplant. Mit dem Experiment konnten wir wiederum zeigen, dass wir Menschen leicht in bestimmten Situationen, wie in dieser, manipuliert werden können. Das Experiment lief so gut, dass zufälligerweise sogar ein Polizeiwagen bei uns anhielt und wir ihnen erklärten, dass es ein soziales Experiment gewesen war.

Von diesem Workshop haben wir einiges mitgenommen wie die Definition der Manipulation und die Art und Weise wie sie auf den Menschen wirkt bzw. wirken kann. Zudem hatten wir mit dem Planen und der Umsetzung des Experiments viel Spaß. Vielen Dank an Ulli und Science Pool!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Aylin.

Welche Eindrücke und Strategien der Manipulation haben START-Wien Stipendiat*innen mitgenommen?

Es war mein erster Workshop bei START und hat mir unglaublich gefallen. Nicht nur haben wir viel gelacht, sondern uns auch mit der Kunst des Manipulierens beschäftigt, dazu gehörte auch die Emotionen lesen und Wahrsagerei spielen. Wir waren bei alles voll dabei und als Höhepunkt unseres Workshops haben wir ein Sozialexperiment durchgeführt, um zu sehen ob jmd. so überzeugt wird, dass sie nicht merken das sie manipuliert werden. Es ist uns auch gut gelungen und sogar die Polizei ist uns zu Hilfe gekommen. Letzend endlich möchte ich mich bei START bedanken, die das überhaupt möglich gemacht haben. -Balqiz

Science Pool, am Anfang konnte ich mir nichts drunter vorstellen. Aber als ich dann gesehen habe wo das ist, konnte ich mich erinnern, dass ich in der Unterstufe auch mal dort war. Deswegen dachte ich mir es wird langweilig, weil wir genau dasselbe nochmal machen werden. Doch so war es nicht es war eine ganz neue Erfahrung zu dem Thema Manipulation. Die Vortragende Ulli war auch sehr lieb und hat Schwung und Laune hineingebracht, weil ich das Gefühl habe, das am Anfang doch die meisten noch zurückhaltender waren. Der 1. Workshop als neuer Stipi mit den anderen Stipis hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich schon wieder wahnsinnig auf das Bildungsseminar. -Edison

Ein Samstag wie nicht erwartet. Unter „Menschen Manual“ habe ich mir komplett etwas anderes vorgestellt und war überrascht was beim Workshop rauskam. Mit viel Spaß habe ich mich mit anderen Stipis den Aufgaben gewidmet. Dabei haben wir Manipulation von innen und außen besprochen und Experimente gemacht. Wir haben Hand gelesen, mit Tarot Karten unsere „Zukunft“ vorhergesagt und zum Schluss als Highlight haben wir ein Experiment draußen ausprobiert und spannendes beobachtet. Ein weiterer spannender Workshop mit START. -Saida

Um ehrlich zu sein, dachte ich, dass der Workshop ein bisschen langweilig werden würde. Ich habe schon einmal bei einem Workshop dort teilgenommen und fand es nicht so spannend. Aber bei dem hatte ich wirklich Spaß. Wir haben mit Pendeln den Placeboeffekt ausprobiert, mit Karten unsere Zukunft gelegt, mit einem Lügendetektor versucht zu herauszufinden, ob unser Gegenüber lügt (hat nicht funktioniert) und haben dann ein Experiment auf offener Straße gemacht. Eine von uns hat sich als Mutter, die in Ohnmacht fällt, ausgegeben. Man wollte sehen, was man tun muss um die Menschen so zu manipulieren, dass sie einem helfen. Im Endeffekt ist das Experiment so gut gelaufen, dass auch die Polizei zur Hilfe kam. Es war ein toller Start ins START-Schuljahr. -Ebru

Wegen diesem Workshop ist mir der Begriff Manipulation auf viele Hinsichten klarer geworden. Ich verstehe jetzt besser, was man unter Manipulation meint. Für mich war es besonders spannend und witzig, weil ich bei einem Sozialexperiment, die Mutter eines Säuglings gespielt habe und das Experiment war ein voller Erfolg. -Himanshi

START-OÖ Meet&Greet und Videodrehtag

Am Samstag, den 8. September, traf sich der 6. START-OÖ Jahrgang im Axis-Coworking Loft in Linz. An diesem Tag lernten sich die neuen Stipis kennen und es wurde für die Begrüßungsfeier Videos von den Stipis gedreht, in welchen sie ihre Talente und Ziele kurz präsentieren konnten.

START-OÖ Stipendiat Yusuf berichtet:

„Und schon sind die Sommerferien wieder vorbei! Kurz vor dem Ende der Sommerferien trafen sich noch einmal alle neuen START-Stipendiaten Oberösterreichs in Linz und wurden herzlich von Nadja und Anna in die START-Family eingeweiht.

Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es dann auch gleich los! Die eine Gruppe konnte bei Nadja’s finaler Einführung alle offenen Fragen zum START-Programm klären, und die andere Gruppe, unterstützt von Anna, legte gleich mit dem Videodreh los.

Auch wenn wir zu Beginn alle sehr nervös waren, schafften wir es gemeinsam, uns einen tollen Videodrehtag zu machen, an dem wir uns auch besser kennen lernten.

Gestärkt durch Früchte und Säfte und leckerem Mittagessen, verbrachten wir den Tag unserer Einführung. Den Abend ließen wir dann bei einem Picknick an der Donau, bei der Linzer Klanwolke, gemeinsam mit den älteren Stipis ausklingen.“

Danke an Phillip und Alexander von AMAGO für diesen spannenden Drehtag.

Alle Videos können Sie bei der Begrüßungsfeier der neuen START-Stipendiaten am 8. Oktober in der Raiffaisenlandesbank bewundern.

 

Nachhaltigkeits-Workshop mit der Bundesjugendvertretung

Am Sonntag, den 10. Juni 2018, trafen sich StipendiatInnen aus Niederösterreich mit Delegierten der Bundesjugendvertretung um sich über das Thema Nachhaltigkeit auszutauschen. Dabei wurde besprochen was die Jugendlichen alles unter Nachhaltigkeit verstehen, warum z.B. Umweltschutz wichtig ist und was man selber im täglichen Leben dazu beitragen kann. Nach einem Brainstorming zu Beginn lernten wir anhand von Beispielen die so genannten „Sustainable Devleopment Goals“ kennen und diskutierten viel darüber. Danach kam Bewegung in die Runde, weil wir alle verschiedenen Rollen übernahmen und durch eine Art Spinnennetz die Beziehungen untereinander sichtbar gemacht wurden. Was hat z.B. ein Fertiggericht mit internationalen Konzernen, einem Biobauern oder gar Erdöl zu tun? Schnell wurde klar wie verwoben und international die Lebensmittelproduktion ist und auch dass manche in diesem System viel Einfluss haben, während andere eher machtlos sind.

Zuletzt wurde die Gruppe in Teams aufgeteilt um dann unabhängig voneinander Kopfbedeckungen zu basteln, die aber doch gleich aussehen sollten. Regelmäßige Verhandlungen zwischen einzelnen VertreterInnen der Teams stellten die einzige Form der Kommunikation dar. Gar nicht so einfach sich zu verständigen und zu einigen um dann wirklich auch alle zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen – ein kleiner Einblick in die schwerfälligen Abläufe internationaler Konferenzen.

Wir danken Sarah und Anna von der Bundesjugendvertretung für den spannenden Workshop!

 

Ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

Es hat sich sehr gelohnt, den Workshop über die Nachhaltigkeit zu machen. Die Tatsachen, die uns gezeigt wurden, bewogen mich, nicht nur mir Gedanken über meinen Verbrauch von Wasser und Essen zu machen, sondern auch wie ich eine aktive Person, welche die Umwelt vor den heutigen Gefahren schützt, sein kann. Die Leiterinnen waren voll freundlich und haben uns gezeigt, was sie alles wissen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Jedenfalls würde ich diesen Workshop weiterempfehlen, denn er ist eine sehr tiefgründige, effiziente Methode, die uns half, uns bewusster über die Umwelt zu machen. (Ahmad)

Gestern war ein großartiger Tag, wir hatten einen Workshop mit jungen und aktiven Damen, die uns über den Klimawandel erklärten und mit uns diskutierten. Wir sprachen auch über das Ländersystem und was für den Menschen als Ganzes gut ist. Es war wirklich ein guter Workshop, bei dem ich persönlich viel verstanden habe, was auf der ganzen Welt los ist. Am Ende hatten wir eine kleine Herausforderung, um unsere Ideen zusammenzufassen und in Gruppen zu arbeiten. An diesem Punkt verstehe ich auch, warum die internationalen Verhandlungen so lange dauern. Ich danke START und den beiden jungen Damen! (Yasin)

Am Sonntag wurde ich auf viele “nicht Alltagsthemen” aufmerksam gemacht. Der Workshop war sehr spannend und interessant. Die netten Gespräche und Diskussionen waren ganz spannend. Ich werde in der Zukunft u.a. auf das Herstellungsland beim Shoppen mehr aufpassen. (Abdul)

Das war sehr interessant, ich habe viel gelernt, z.B. wie viel Wasser für ein Kilo Rindfleisch und wie viel pro Person im Alltag verbraucht wird, wie man besser die Umwelt schützen kann oder zumindest nicht schadet. Mülltrennung wäre eine gute Möglichkeit, wenn wir darauf achten und wirklich es machen und viel andere dazu. (Navid)

(c) Fotos START-NÖ

Englisch Konversationstraining bei START-OÖ

Am Samstag, den 26.05.2018, bereiteten sich die START-OÖ Stipendiat*innen in einem Intensiv-Workshop auf mündliche Englischprüfungen vor. Vor allem wurde das selbstbewusste Sprechen und Diskutieren auf Englisch geübt.

Stipendiatin Selma berichtet:

“Zu Beginn musste sich jeder mit seinen individuellen Stärken und Schwächen vorstellen. Danach bekamen wir zahlreiche Beispiele, zu denen wir unsere Meinung spontan auf Englisch äußern mussten. Dann übten wir einen Zungenbrecher, um unsere Muskeln im Mundbereich zu lockern und um zu lernen, wie man spezifische Buchstaben richtig ausspricht.

Nach dieser Übung bildeten wir eine fiktive Regierung mit einigen Ministern, die jeweils ein bestimmtes Spezialgebiet hatten. Wir bekamen die Aufgabe, neue Gesetze zu diskutieren und Argumente für bzw. gegen das Gesetz zu finden. Schließlich mussten wir entscheiden, ob das Gesetz eingeführt wird oder nicht. Dabei übten wir, wie wir uns in spontanen Situationen in der englischen Sprache zurechtfinden.

Eine Übung, die mir ebenso sehr in Erinnerung geblieben ist, war unser Traumhaus zu beschreiben. Das fiel einigen schwer, da man aus der eigenen Perspektive über die eigenen Vorlieben sprechen musste.

Danach mussten wir in die Rolle einer berühmten Person schlüpfen und uns als diese „verkaufen“. Das wiederum fiel uns sehr leicht, da man sich für einige Minuten nicht in der eigenen Haut befand, sondern in der einer Englisch sprechenden Person. Das stellt ein gutes Beispiel dar, wie man sich selber einen Streich spielen kann, um hemmungsloser vor einem Publikum, zum Beispiel der Maturakommission, zu sprechen.

Am Ende nahm sich unsere Trainerin noch für jeden von uns Zeit und analysierte unsere Stärken und Schwächen. Sie gab uns hilfreiche Tipps, wie wir uns noch verbessern können.

Für mich war es ein sehr hilfreicher Tag, da ich davor immer Hemmungen hatte, vor Menschen Englisch zu sprechen und nie wusste, auf welchem Niveau ich mich befinde. Nach dem Gespräch mit unserer Trainerin weiß ich nun, dass ich für die Matura bestens vorbereitet bin und keine Angst vor dem Sprechen haben muss, und nur noch an meiner Aussprache arbeiten muss.”

Danke an die Referentin Anna Zöchbauer für den tollen Workshop.

Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

“Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.” (Christian)

“Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.” (Ahmad)

“Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von “Gewinnen” vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.” (Erem)

“Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen” (Momo)

Künstliche Intelligenz – START-NÖ & -Wien bauen und programmieren Roboter

Am Samstag, den 28. April, trafen sich einige StipendiatInnen aus Niederösterreich und Wien im START-Büro, um am Roboter-Workshop teilzunehmen. Zuerst halfen die StipendiatInnen dem Workshopleiter, Nikola Kodzic von IFIT, beim Ausladen der Geräte aus dem Auto und beim Aufbau. Dann ging es gleich los mit der ersten Herausforderung, nämlich den Roboter aus Lego mithilfe von Anweisungen eines Computerprogramms zusammenzubauen. Daraufhin gab es eine Einführung in das Programmieren von Robotern, die StipendiatInnen durften gleich ein kleines Programm schreiben und es ausprobieren. Die erste Aufgabe war es den Roboter in einem Viereck um ein Hindernis herumfahren zu lassen.

Nachdem alle TeilnehmerInnen die Grundlagen des Programmierens gemeistert hatten, erhöhte der Workshopleiter das Schwierigkeitsniveau um eine Stufe, indem er zum Montieren von Farb- und Distanzsensoren aufforderte. Infolgedessen nahmen die nächsten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch. Der Roboter sollte beispielsweise Hindernissen ausweichen oder einer auf dem Boden aufgeklebten roten Linie folgen.

In der Mittagspause gingen alle gemeinsam ein Eis essen und Frischluft schnappen. Danach durften die StipendiatInnen aussuchen, was sie im zweiten Teil des Workshops machen wollen. Wett-Kampf, also „Roboter Sumo“, und Rennen standen zur Auswahl – die Entscheidung war zugunsten des Wettkampfs. Dafür war es aber notwendig, die Roboter umzubauen bzw. zusätzliche Bauteile zu verwenden, um die Gegner aus dem Ring hinauszustoßen. Nach jeder Runde beurteilte jedes Team seine Strategie und durfte sie für den nächsten Kampf ändern. Manche setzten auf spitze Vorrichtungen, die sich bei Sicht des Gegners zu drehen begannen, andere auf Wurfobjekte und wieder andere auf Gewicht, Geschwindigkeit und Kraft ihrer Roboter.

Der Workshop hat allen Spaß gemacht und war nicht frei von Emotionen und Konkurrenz. Zudem lernten die StipendiatInnen einiges Spannendes über Roboter und Programmieren!

Vielen Dank an Nikola Kodzic und IFIT für den tollen Workshop!

 

Bericht von Taha Al Khashmany

Fotos (c) START-Niederösterreich

START-OÖ Stipis lernen wie man richtig lernt

Am 7. April trafen sich acht START-OÖ Stipis beim Jugendservice OÖ in Wels, um Lernstrategien zu erarbeiten, herauszufinden welcher Lerntyp sie sind und auch wie man Pausen macht.

Wie lerne ich am effektivsten? Wie merke ich mir Inhalte? Welcher Lerntyp bin ich und wie wichtig sind Pausen und Entspannungstechniken? All diese Themen wurden vergangenen Samstag mit der Referentin des Jugendservice OÖ, Christine Wageneder erarbeitet.

Eine Zusammenfassung des Tages von Stipendiat Ali Reza:

“Zu Beginn bekamen wir einen Text über die 28 EU-Staaten. Diese waren nach der Größe der Fläche geordnet bzw. wurden den einzelnen Staaten unverwechselbare Begriffe zugeordnet. Der Text beginnt mit Frankreich und seinem Eifelturm, es folgt Spanien mit dem spanischen Torero. Anschließend kommt an der dritten Stelle Schweden mit den berühmten Schwedenbomben. Österreich wird mit den Mozartkugeln verknüpft. So zieht sich ein roter Faden durch alle Länder. Für Dänemark wurde zum Beispiel das Wort dehnen gewählt. Für alle 28 Staaten gab es einen Begriff.

Die Lernstrategie besteht darin, dass man mit zweimaligem Lesen die 28 EU-Staaten kennt.

Eine weitere Lernstrategie ist, dass man sich 10 bestimmte Wörter durchnummeriert merkt. So steht zum Beispiel 1 für Kirche, 2 für Meer, 3 für Teufel usw.
Ich muss mir jetzt diese 10 Wörter mit den Nummern merken. Wenn ich jetzt ein neues Wort zum Beispiel „Maus“ merken soll, muss ich eine Verbindung zur Kirche herstellen. „Arme Kirchenmaus“.

Am besten hat mir die zweite Strategie gefallen, weil ich mir die Wörter dann am besten merken kann. Auch den anderen hat der Workshop sehr viel geholfen, da wir jetzt wissen wie wir richtig lernen sollen. Manche können sich besser alleine und in einem ruhige Raum sitzend konzentrieren und manche müssen sich bewegen oder immer etwas in der Hand haben.

 

 

“1-2-3 Walzer”

START-Wien und START-Niederösterreich trafen sich vergangene Woche in den Semesterferien in der Sargfabrik in Wien, um sich auf den jährlichen START-Ball vorzubereiten. An den intensiven Tanzkursen haben rund 150 Jugendliche teilgenommen, welche viel Konzentration, Eifer, Ausdauer und Motivation erforderten. Neben „Bam Bam Cha Cha Cha“ und „Alles Walzer“ wurde die Eröffnungsquadrille geprobt.

Die angehenden Tänzer und Tänzerinnen lernten zuerst individuell die Grundschritte der Tänze und versuchten sich rhythmisch zu den Klängen der Musik zu bewegen. Anschließend durften alle ihr Talent beweisen und tanzten schwungvoll im Takt mit ihrem/r Tanzpartner/in. Und damit alle Tanzbegeisterten bestens für den Ball vorbereitet sind, wurden neben der Körperhaltung, auch Figuren und Drehungen eingebaut. Das Highlight jeder Balleröffnung, die Quadrille, stellte eine kleine Herausforderung dar – Grundschritte, Tanzfiguren und das Zusammenspiel mit den anderen Paaren erforderte viel Konzentration und ein gutes Gedächtnis.

START-Wien und START-Niederösterreich freuen sich auf die gemeinsame Eröffnung des START-Balls mit Jugendlichen von KONNEX, Alumniclub KONNEX, MIA Award, Verein IGASUS und START Alumni Österreich.

START Stipendiaten und Stipendiatinnen berichten von den Tanzproben:

Am letzten Samstag war der Tanzkurs sehr lustig und eine sehr gute Vorbereitung für den Ball. Es wurde dabei Walzer und Cha-cha-cha geübt. -Abdul

Der Tanzkurs hat mir viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich neue Arten vom Tanzen gelernt. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Tanzkurs zu besuchen 🙂 –Ahmad

Am Samstag 10. Februar haben wir eine großartige Tanzprobe gehabt, dass ich nie in meinem Leben erfahren habe, wir haben Wiener Walzer getanzt (…) ich habe viel gelernt. –Navid

Wir tanzten österreichischen Tanz und es war sehr nett und angenehm. Die Tanzlehrer sind sehr nett, genauso wie Kollegen. Ich bin sehr glücklich, weil ich in diesem wunderbaren Tanzkurs bin. -Sam

In einem Workshop wurden kreative Tischdekoration und venezianischen Masken gebastelt.

START bedankt sich herzlich bei den Tanzlehrerinnen Katrin Bernd und START-Wien Alumna Luna für ihr Engagement!

Workshop “Ohne Moos nichts los” – der richtige Umgang mit eurem Taschengeld

Am 6. Februar 2018 trafen sich 13 Stipendiaten/innen in der Volkshochschule in Götzis, um beim Workshop „Ohne Moos nichts los – der richtige Umgang mit eurem Taschengeld“ teilzunehmen. Unsere Referentin Nadja Zagonel arbeitet seit mehreren Jahren beim ifs im Bereich Schuldenberatung. Dadurch konnte sie uns hilfreiche Tipps für den richtigen Umgang mit dem Geld geben.

Im Jahr beraten sie um die 2900 Personen, die durchschnittlich Schulden von 86.600 € hat. Nadja erklärte uns anhand von Beispielen den Unterschied zwischen „Verschuldung“ und „Überschuldung“. Die häufigste Ursache von Überschuldung ist die Bürgschaft, die meist bei Paaren vorkommt. Der Kreditnehmer zahlt seine Schulden nicht und somit ist der Bürge oder die Bürgin zahlungspflichtig. Meist ist es so, dass der Bürge oder die Bürgin über den hohen Betrag nicht klarkommt und dadurch in hohe Schulden gerät. Dann haben wir 4 Gruppen gebildet, indem wir die Ausgaben von zwei Paaren und zwei Singles schätzen mussten. Wir wussten, wie viel die Personen im Monat verdienten und welche Freizeitbedürfnisse sie hatten. Unsere Einschätzungen waren sehr gut und wir waren sehr stolz auf uns. Außerdem bekamen wir von Nadja eine Tabelle, wie viel durchschnittlich eine Familie mit ein/zwei oder ohne Kinder bzw. ein Single-Haushalt ausgibt.

 

 

 

 

 

Nach der Pause teilte Nadja uns eine Broschüre aus, indem sehr viele Geldtipps standen; z.B. auch dass das Zahlen mit Karte für uns zwar einfacher ist, aber wir dadurch keinen Überblick mehr über unsere Ausgaben haben. Wenn wir mit Bargeld bezahlen, sind wir weniger geneigt das Geld auszugeben.

Allem in allem haben wir sehr viele wertvolle Tipps gelernt, wie man richtig mit dem Geld umgeht und richtig spart. Eine erfolgreiche Methode dazu ist, dass man ein Haushaltsbuch führt.

 

 

 

 

 

Wir möchten uns bei Nadja Zagonel nochmals recht herzlich für den spannenden und informativen Vormittag bedanken.

Feedback der Stipendiaten:

Eyüp: Jetzt stehe ich 1,5 Jahre vor der Matura und wusste vor kurzem gar nicht, auf was ich während dem Studium achten muss. Durch diesen informativen Workshop konnte ich einerseits lernen, wie ich mit dem Geld umgehen muss, sodass ich nicht überschuldet bin, andererseits konnte ich mir einen Überblick verschaffen, was mich für Kosten während des Studiums oder auch im späteren Leben erwarten werden. Dankeschön nochmals an Nadja für den interessanten Workshop und für den Kick, einmal über unser Konsumverhalten nachzudenken.

Lukas: Sehr informativ und man konnte viel daraus lernen. Ich werde in Zukunft versuchen, für mich selbst ein Haushaltsbuch zu führen.

START-OÖ schwingt das Tanzbein

Um bestens für den START-Wien Ball 2018 vorbereitet zu sein, nahmen die START-OÖ und Salzburg StipendiatInnen ein paar Tanzstunden. Neben einer kurzen Einführung in den klassischen Wiener Walzer und die Schritte der Polka, wurde vor allem für die Eröffnungsquadrille geprobt.

 

Am Samstag, den 3. Februar trafen sich die Stipis aus OÖ und Salzburg die zum Ball mitfahren im Veranstaltungssaal der Raiffeisenlandesbank OÖ um das Tanzbein zu schwingen. Tanzlehrer Michael Strobl nahm sich Zeit um den Ball BesucherInnen die richtigen Tanzschritte zu lernen. Nachdem sich die Tanzpaare gefunden haben wurde schon an der richtigen Aufstellung gearbeitet und dann ein Teil der Fledermausquadrille nach dem anderen einstudiert.

Dabei bewiesen die Stipis nicht nur wahres Tanztalent, sondern auch ein gutes Gedächtnis. So schafften es alle, nach nur wenigen Stunden die Schritte auswendig zu tanzen ohne dem Tanzpartner oder einem anderen Tanzpaar auf die Füße zu treten. Und damit die StipendiatInnen auch für andere Tänze gut vorbereitet sind, wurde noch der Walzer und die Polka geübt.

Wir wollen uns hiermit nochmal bei unserem engagierten Tanzlehrer Michael Strobl bedanken. Wir fühlen uns jetzt gut vorbereitet und freuen uns schon sehr auf den Ball! Danke auch an die Raiffeisenlandesbank OÖ, die uns ihren Veranstaltungssaal zum Proben zur Verfügung stellte.

 

Facebook, Fotos & Fake News im Internet

Am Samstag, 27.01.2018, fand ein sehr interessanter und informativer Workshop von saferinternet.at für Wien- und NÖ-StipendiatInnen statt.

Die Verwendung des Internets ist im heutigen Leben für alle Menschen, vor allem für die Jugendlichen sehr üblich und teilweise notwendig. Ich persönlich verwende das Internet sowohl für die Schule als auch im privaten Leben. Aus diesem Grund war es mir sehr wichtig zu wissen, welche Gefahren könnten mich bei dieser Nutzung bedrohen.

Der Workshop begann mit einer allgemeinen Erklärung des Betriebssystems, das wir alle in Handy, Laptop, Tablet usw. haben. Danach wurde über die Themen „Sicherheit und Rechte“ im Internet gesprochen. Da habe ich sehr viele Informationen erhalten und durch ein paar Beispiele, die für jede/r von uns vorkommen können, ist es mir klar geworden, welche Rechte man als ein Konsument hat und welche Organisationen beim Fall eines Problems uns helfen können. Ich finde das Thema „Analysieren der Persönlichkeit durch Liken in den Sozialen Medien“ sehr überraschend und neu. Als ein Beispiel, Psychologen können unsere Persönlichkeit durch die ganzen Dinge, die wir im Internet liken, einschätzen.

Die Verwendung der sozialen Medien steigt jeden Tag d.h. man kann viele Informationen über eine Person durch ihre Fotos, Videos und Informationen, die sie selber (bewusst oder unbewusst) veröffentlicht hat, bekommen. „Wenn man heutzutage sich für eine Stelle bei einer Firma bewirbt, die Person die unsere Bewerbung durchliest, gibt unseren Namen als erstes im Internet ein und sucht nach unseren sozialen Profilen, Fotos und Videos“, sagte der Workshop-Leiter von saferinternet.at. Man sollte also gut aufpassen was man von sich (und auch anderen) online stellt!

Zum Schluss haben wir unser Wissen durch ein Quiz überprüft. Es war ein spannender Workshop, wo wir viel gelernt haben!

Bericht von START-NÖ Stipendiat Amin Alizade.

Gutes Benehmen immer gefragt

Am Samstag den 13. Jänner 2018, durften 13 START-Vorarlberg Stipendiat/innen mit START-Projektassistentin Larissa Schuh im noblen Rahmen des 4-Sterne Hotel Schwärzler in Bregenz, an einem sogenannten KNIGGE – Seminar teilnehmen. Die Umgangsformen und Etikette im Alltag, Schule und Beruf wurden uns an diesem Vormittag näher gebracht.

Um 8:30 Uhr wurden wir herzlich von der Leiterin der KNIGGE-Akademie Dornbirn, Frau Juanita Hieble-Tomio, im Hotel Schwärzler empfangen. Nach einer Vorstellungsrunde durften wir in kleinen Gruppen präsentieren, was für uns zu einem guten, sicheren und stilvollen Auftreten gehört – beispielsweise zu einem Termin pünktlich zu erscheinen, eine dem Anlass entsprechende Kleidung zu tragen, die Rangordnung zu beachten und vor allem auch das Grüßen.

  

 

Dabei kamen wir zu dem Entschluss, dass im Berufs- und Privatleben, aber auch im Alltag, ein gutes Benehmen sehr wichtig ist, für einen respektvollen und friedlichen Umgang miteinander.

Zum krönenden Abschluss des Seminars gab es ein 4-gängiges Menü, bei dem wir unser neu erlerntes Wissen unter Beweis stellen konnten.  Zu den verschiedenen Gängen hat uns die Trainerin nochmals die wichtigsten Tischmanieren, sowie den korrekten Umgang mit Messer und Gabel, erklärt.

Mir persönlich hat das Seminar sehr gut gefallen, da ich einiges mitnehmen konnte. Besonders toll waren die Gruppenarbeiten, dadurch konnten wir uns besser kennenlernen. Das Highlight vom KNIGGE-Seminar war aber das abschließende und sehr leckere 4-gänge Menü, das uns allen sehr gut geschmeckt hat.

Wir möchten uns bei der KNIGGE-Akademie Dornbirn, bzw. bei Frau Juanita Hieble-Tomio für ein informationsreiches und auch lustiges Seminar bedanken.

Auf ein weiteres Seminar mit ihr im nächsten Jahr, würden wir uns sehr freuen!

 

Ein Bericht von Stipendiatin Mary-Elda Daligdig

 

“How to START” – mit Stipendiatin Soritta Kim

Am Samstag, den 13. Jänner hat sich unsere START-Stipendiatin Soritta Kim freiwillig gemeldet, einen “How to START”- Workshop für die neuen Stipendiaten aus Oberösterreich und Salzburg durchzuführen.

 

START-Stipendiatin Neni berichtet:

In diesem Workshop ging es darum, dass wir lernten, wie man ein Halbjahresbericht schreibt und Rechnungen sortiert und beschriftet. Denn am Ende eines jeden Semester sollen wir nachweisen wie wir unser Bildungsgeld ausgegeben haben. Soso hat uns zuerst einer ihrer Rechnung als Beispiel gezeigt, wie sie es beschriftet hat. Danach haben wir von unserer Landeskoordinatorin eine Excel-Tabelle für Rechnungen bekommen und sie bearbeitet. Als letztes hat uns Soso ihren Halbjahresbericht vom letzten Halbjahr gezeigt und ein paar Tipps gegeben, wie wir unseren Bericht gestalten können. Dieser Bericht wird an unsere PatInnen geschickt, damit die wissen wie es uns in der Schule geht, was wir bei START machen und wie toll ihre Unterstützung für uns ist. Insgesamt haben wir in diesem Workshop viel Spaß gehabt und auch einiges gelernt.

Ich will mich nochmals bei Soso bedanken, dass sie sich für uns Zeit genommen hat und uns damit sehr viel geholfen hat!

 

VWA- Workshop: Ein letzter Feinschliff mit Markus Rheindorf

Fazit? Vorwort? Abstract? Was haben diese Dinge mit meiner VWA zu tun?
Am 7.1.18 hatten die Wiener Stipendiaten/innen die Möglichkeit ihre (hoffentlich) letzten Fragen bezüglich der VWA zu stellen und langsam langsam zu einem Ende zu kommen. Mit großer Unterstützung von Markus Rheindorf, welchen sie schon von den Workshops von den Bildungsseminaren kennen, wurden alle Probleme gelöst, Fragen geklärt und viele hilfreiche Tipps gegeben.

VWA-Themen der Stipendiat/innen:

  • Moderne Sklaverei: Formen und Ursachen des Kinderhandels am Beispiel Indiens(Harjivan Bhullar)
  • Die afghanischen Ethnien und ihre Darstellung in ausgewählten Romanen mit Schwerpunkt auf Hazara(Zeba Nazari)
  • Der Schwangerschaftsabbruch –
    Medizinische Durchführungsverfahren und politische Entwicklung (Mugtaba Hamoudah)
  • Fall der Berliner Mauer: Politische Ereignisse die insbesondere im Jahr 1989 den Mauerfall einleiteten.(Isabel Gostek)
  • Der Placebo-Effekt. Machen positive Erwartungen gesund? (Yildiz Turak)
  • Die Natur als Inspiration für die moderne Architektur und ihre Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt(Philip Bato)
  • Alltag der jüdische Jugendliche während des Nationalsozialisumus(Meghety Tobejian)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen(Fiona Ljoki)
  • Flüchtlinge als Schüler und Schülerinnen im Gymnasium(Mohamad Alloush)
  •  Die politischen und wirtschaftlichen Gründe für den Zerfall der Sowjetunion(Yunadi Baydulaev)
  • Schnellrechenmethoden: Vedische Mathematik  (Saida Rezai)
  • Die Stellung der Frau in Saudi-Arabien(Munira Mohamud)
  • Der Menschenhandel und die Menschensklaverei im 21.Jh (Erem Celebi)
  • Die Entwicklung des Staates Pakistan (Ahsan Sikandari)
  • Primzahl und versuchen zu erklären das Mathematik nicht so schwer ist (Fahime Rahimi)
  • Inwiefern sich “ausgestorbene” Sprachen auf lebende Sprachen auswirkt.(Nenad Matarić)

Eindrücke der Stipendiat/innen zum Workshop:

“Eine tolle Möglichkeit, um die VWA gemeinsam mit einem Experten nochmals abzurunden.”- Harjivan Bhullar

“Herr Rheindorf ist definitiv eine super Unterstützung für VWA-Arbeiten und ein super cooler Betreuer.”- Harjivan Bhullar

Bericht: Yildiz Turak

 

Workshop “Mobbingprävention & Zivilcourage” in Salzburg

Am 5. Jänner trafen sich die Salzburger Stipis, um gemeinsam mit Kursleiterin Barbara Wick vom Friedensbüro den Themenbereich „Mobbingprävention und Zivilcourage“ zu erarbeiten. Fast alle hatten in ihrem Umfeld schon Erfahrungen mit dem Thema gemacht. Barbara Wick half den Stipis dabei, Mobbing zu definieren und von Diskriminierung, „Hänseln“, Streit und anderen Formen von Konflikten abzugrenzen. Die Stipis konnten offen über ihre Erfahrungen sprechen und sich so auf sehr persönliche Weise dem Thema nähern.

Unter Mobbing versteht man zielgerichtete negative Handlungen, die sich über einen längeren Zeitraum gegenüber eine Person richten. Mobbing kommt hauptsächlich in sogenannten „Zwangsgruppen“ vor, also Gruppen, deren Mitglieder zufällig zusammengewürfelt sind und die die Gruppe auch nicht einfach verlassen oder wechseln können (z.B. Schule oder Arbeitsplatz). Die Stipis setzten sich auch mit den verschiedenen Rollen auseinander, die es in einer Mobbingsituation meistens gibt. In einem Rollenspiel wurde eine beispielhafte Situation dargestellt, die Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten die Möglichkeit, zu intervenieren, um die Lage für den Betroffenen zu entschärfen. Zuletzt wurden von den Stipis noch Vorschläge erarbeitet, was Betroffene oder KlassenkollegInnen gegen Mobbing tun können. Wichtig war auch festzustellen, dass Betroffene nie selber an der Situation schuld sind, sondern dass jede/r in die Rolle geraten kann.

 

Sowohl für Betroffene als auch für „ZuseherInnen“ ist es wichtig, über die Situation zu reden und wenn nötig auch Hilfe zu organisieren, da sich Mobbingsituationen kaum von selbst auflösen. Kursleiterin Barbara Wick gab den Stipis zum Abschluss noch den Tipp, dass man mit kleinen positiven Zeichen, die von mehreren Personen im Umkreis gesetzt werden, helfen kann, auch festgefahrene Mobbingsituationen zu entschärfen. Darunter ist zu verstehen, dass man eine/n betroffene/n Mitschüler/in am Schulweg begleitet, im Turnunterricht in die eigene Mannschaft wählt oder am Gang ein paar nette Worte findet. Diesen Rat kann jede/r relativ leicht im eigenen Umfeld umsetzen und so etwas gegen Mobbing tun.

Kreativer Schreibwerkstatt selbst in den Ferien

Am Montag, dem 25.12., trafen sich 7 START-Stipendiaten mit der Projektassistentin Cansu im Start Büro um ihre Schreibkünste zu verbessern.

Als erstens erzählte sie uns wie ein Bericht aufgebaut ist. Dazu zeichnete sie eine Grafik, um den Aufbau uns genauer darstellen zu können. Anschließend bekamen wir ein Blatt auf dem ein paar Aufsatzvokabulare waren. Dieses sollte uns helfen, um das theoretische Wissen auf das Praktische umzusetzen. Daraufhin gab es die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Da kein Stipendiat eine Frage hatte, begannen wir einen Bericht selber zusammenzufassen. Jeder beschäftige sich hochkonzentriert mit der Textsorte mit der sie am meisten Schwierigkeiten hatten. Nach einer Stunde praktischer Arbeit las jeder seinen Text vor, bei dem wir Verbesserungen erkannten.

Alles im allem glauben wir, dass wir sehr hilfreiche Tipps und Tricks aneigneten. Ein großer Dank an die Projektassistentin Cansu Duran.

 

Ein Bericht von START-Stipendiat und START-Stipendiatin Eyüp Mihci und Hatice Ertürk.

START-OÖ in der Weihnachts-Werkstatt

Wie in einer Weihnachtswerkstatt ging es am 3. Dezember 2017 in der Nähküche zu. 20 fleißige START-StipendiatInnen kamen zusammen, um gemeinsam Weihnachtsgeschenke für ihre PatInnen zu basteln. Passend zum ersten Adventsonntag, wurden ersten Weihnachtshits gelauscht, Kekse gegessen und Tee getrunken, während die StipendiatInnen emsig an ihren Projekten arbeiteten.

Dabei konnten die TeilnehmerInnen wiedermal ihre Kompetenzen und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gefragt waren genaues Arbeiten, präzise Durchführung, kreatives Gestalten, Teamwork und vieles mehr, was auch für die spätere Berufslaufbahn der Jugendlichen essentiell sein wird.

Nadja Fuchs, schulte die Jugendlichen in Siebdrucken, Applikationen mit der Nähmaschine und Upcycling ein und stand stets mit Rat und Tat zur Seite. Stipendiatin Soritta Kim war für die Textgestaltung der Weihnachtskarten verantwortlich.

Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit!

Kreatives Schreiben mit Autorin Anna Derndorfer

Am Samstag, den 2. Dezember 2017 brachte Autorin Anna Derndorfer ihr Wissen über kreative Schreibprozesse den StipendiatInnen näher. Sie gab ihre Tipps und Tricks zum besseren Formulieren, spannenden Ausgestalten und zu kreativen Schreibprozessen an die schreibinteressierten Jugendlichen weiter.

 

Die TeilnehmerInnen berichten über den Workshop:

Im Laufe des Vormittags konnte ich nicht nur neue Techniken erlernen, um Spannung aufzubauen, sondern auch versuchen, diese bei verschiedenen Übungen anzuwenden. Das Fazit für mich: Jede Geschichte braucht einen guten Anfang und ein gutes Ende. Die Bedeutung des Dazwischen ist nachrangig. (Zarije)

Der Workshop forderte uns, unsere Neugierde zu erwecken und diese weiter zu entwickeln. Die Referentin baute viele unglaubliche und einzigartige Geschichten und Inhalte in den Workshop ein und lehrte uns, wie man diese geschickt ein- und ausbauen kann. (Jenni)

Im Workshop lernten wir einfache Sätze interessanter zu gestalten und formulierten diese immer wieder um, ohne dass die grundlegende Bedeutung verloren ging. (Ziad)

Durch diesen Workshop konnte ich feststellen, wie ein Satz alle Emotionen der Geschichte verändern konnte und wie wichtig es ist, einen guten Anfang und Schluss zu haben. Ich verstand, wie ich das Publikum mit meinen Worten fesseln konnte. (Soritta)

Was ich mir vom heutigen Workshop mitnehme ist: Gut, wenn man schreiben kann, aber es macht einen großen Unterschied, wie man schreibt, wen man anschreibt und was man damit erreichen will. Der Schlüssel aller guten Texte liegt im Anfang und Ende davon. (Elias)

Ich habe heute gelernt, wie ich eine Geschichte anfangen und sie beenden kann, wie ich sie interessanter machen kann und was eine Geschichte langweilig macht. Auch für das Erzählen von Geschichten habe ich gute Tipps bekommen. Für eine gute Geschichte zählen: 38% Inhalt, 7% Wortwahl und 55% Körpersprache. (Mobarik)

Wir haben heute gelernt, wie man mit Hilfe von drei Sätzen die Aufmerksamkeit von Jugendlichen erlangen kann. Emotionen sind immer wichtig, denn ohne diese wird eine Geschichte immer langweilig. (Mahdi)

 

 

Kekse backen für einen guten Zweck

Am Samstag, den 25. November 2017, trafen sich elf fleißige Bäcker und Bäckerinnen –  allesamt START-StipendiatInnen, bzw. START-Freunde – in einer der Schulküchen der HLW Marienberg Bregenz, um Kekse für einen guten Zweck zu backen. Die Kekse werden dann am Freitagnachmittag, den 1. Dezember 2017, bei der Ausgabestelle des Vereins „Tischlein deck dich“ in der Mehrerau Bregenz, an bedürftige, in Vorarlberg lebende Menschen gratis verteilt.

  

START-Projektmitarbeiterin Larissa brachte ihre Freundin Nadja und ihre Tochter Violetta zur Verstärkung mit. Nadja ist als gelernte Bäckerin und Konditorin vom Fach und konnte uns mit ihrem Knowhow  wertvolle Tipps rund um das Kekse backen geben.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Besprechung wie wir vorgehen werden, machten wir uns – aufgeteilt in zweier Gruppen – tatkräftig an die Arbeit. Auf dem Plan standen Ischler Kekse, Zimtsterne und Vanillekipferl. Es wurde Teig geknetet und ausgerollt, geformt und mit Keksformen ausgestochen. Der eine oder andere von uns unterhielt die anderen mit Weihnachtsliedern, lustigen Kommentaren und Geschichten. In der Schulküche der HLW Marienberg wurde viel gelacht und gescherzt. Doch natürlich verloren wir unser Ziel und den ernsten Hintergrund unseres Tuns, nicht aus den Augen und backten die Kekse Blech für Blech fertig. Ganze acht Backöfen liefen rund um die Uhr. Nach ca. vier Stunden hatten wir keinen Teig mehr und nun hieß es aufräumen und putzen. Die Küche musste so sauber verlassen werden, wie sie angetroffen wurde. Gesagt, getan! Alle halfen mit und erledigten die notwendigen Reinigungsarbeiten.

 

Schließlich mussten die – in der Zwischenzeit abgekühlten – Kekse verpackt werden. Wir hatten kleine Plastiktütchen mit unserem START-Logo versehen und befüllten sie mit je 120 Gramm Keksen. Auch diese Arbeit bereitete uns viel Spaß und Freude! Stolz zählten wir 105 befüllte Tüten: Wir haben an diesem Vormittag insgesamt ca. 12,5 Kilogramm leckere Kekse gebacken.

Um 14:00 Uhr war dann alles sauber, die Kekse verpackt und verstaut und so verabschiedeten wir uns voneinander und gingen in das verdiente Wochenende.

Ein großes Dankeschön geht an Nadja – mit ihr war der reibungslose Ablauf beim Kekse backen garantiert und an Violetta, welche uns mit ihren 12 Jahren tatkräftig unterstützte! Außerdem bedanken wir uns bei der HLW Marienberg Bregenz, die uns ihre top ausgestattete Küche zur Verfügung stellte und an Larissa, die das Ganze organisiert hat!

  

Wir hoffen, dass unsere selbstgebackenen Kekse dann allen Beschenkten schmecken werden und wir damit eine kleine Freude bereiten können!

Ein Bericht von START-Stipendiat Tamir Batnasan

Unsere Stipis im Labor der naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg

Zellen, Pulsmessung, Zentrifugalschleuder?!? – unsere Stipis kennen sich aus!

Wie funktioniert das Herz? Woraus besteht nun wirklich unser Blut? Diesen und anderen Fragen sind unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten vergangenen Samstag nachgegangen. Dr. Alois Lametschwandtner, er ist emeritierter Professor der naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg, betreute den Workshop und ermöglichte uns einen guten Einblick in die Welt der Zellbiologie.

In mehreren Versuchen konnten die Stipis einzelne Bestandteile des Blutes über das Mikroskop analysieren, den Puls messen und testen, was passiert, wenn man Blut mit verschiedenen Molekülen vermischt und diese in eine Zentrifugalschleuder gibt.

Außerdem haben sich die SchülerInnen über die Studienmöglichkeiten an der NaWi und die Jobmöglichkeiten ausgiebig informiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere WorkshopteilnehmerInnen viele tolle Eindrücke sammeln und ihr Wissen über Biologie erweitern konnten.

Smartphone-Foto-Workshop

Wie man mit dem Smartphone professionelle Fotos für Social Media und Co. machen kann, das lernten die oberösterreichischen START-StipendiatInnen am 19. November 2017 bei einem Workshop von Wolfgang Lehner.

“Die beste Kamera ist jene, die man ständig dabei hat. Immer mehr Smartphones haben leistungsfähige Kameras und erfüllen somit zeitgemäße Anforderungen an die digitalen Kommunikation. Um gute Bilder machen zu können, braucht es nur ein paar Grundkenntnisse in der Handyfotografie und einen einfachen digitalen Workflow.” (Wolfgang Lehner, handy-fotografie.at)

 

Stipendiatin Ladan berichtet:

Am 19. November nahmen insgesamt 14 Jugendliche am Start-Smartphone Workshop teil. Das Interesse an dem Workshop war groß, wie wir denn wirklich die Handy-Kamera richtig und vor allem optimal nutzen können, um Bilder zu schießen, die locker mit einer Spiegelreflexkamera mithalten können.
Der Workshopleiter Wolfgang Lehner stieg mit allgemeinen Fragen und Informationen über die verschiedenen Handys ein und übermittelte uns, welche Gadgets es gibt und wie man mit einigen Tipps und Tricks tolle Bilder schießen kann, ohne viel dafür zu benötigen.
Anschließend entstanden viele kreative Fotos draußen, die wir später bearbeiteten.
Wir lernten zwei kostenlose Apps kennen (Snapseed, VSCO), die uns dann ermöglichten, unsere geschossenen Fotos professionell zu bearbeiten und lernten, sie richtig zu sichern.

Der Workshop war sehr interessant und man hat wirklich gemerkt, dass es jeden viel Spaß gemacht hat, weil es auch mal etwas anderes war. Wir haben uns sehr viel mitgenommen und können das Gelernte nun super im Alltag anwenden!

 

Wir bedanken uns herzlichst bei Wolfgang Lehner, der den tollen Workshop kostenfrei für unsere StipendiatInnen gehalten hat!

 

Hier eine Auswahl der entstandenen Kunstwerke:

 

Geschmäcker sind verschieden: Einführung in die Sensorik

Am Samstag, den 18. November, haben sich zehn START- OÖ StipendiatInnen im Axis Linz getroffen um von der Lebensmitteltechnologin DI Babara Blauensteiner-Tomandl etwas über die Verkostung und Zusammensetzung von Lebensmitteln zu lernen.

START-OÖ Stipendiat Mobarik Guleid berichten über diesen Sensorik- Workshop:

Zuerst erklärte uns die Expertin was Geschmack ist und welche Geschmacksrichtungen es gibt. Was wir nicht wussten ist zum Beispiel dass es, neben süß, sauer, salzig und bitter den Geschmack Umami gibt, welcher durch Glutaminsäure hervorgerufen wird. Auf die Frage was denn eigentlich scharf ist, erklärte Frau Blauensteiner-Tomandl, dass scharf eigentlich nur Schmerz ist.

Die Seminarleiterin erklärte uns auch, dass man früher glaubte, dass die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge sortiert sind, aber heute weiß man, dass das nicht stimmt und die Rezeptoren auf der Zunge verteilt sind. Dann machten wir verschiedene Geschmacks- und Geruchstests, welche sehr lustig waren.

 

Als Erstes haben die Stipendiaten verschiedene kleine Gläser Wasser mit verschiedenen Geschmacksrichtungen bekommen. Wir kosteten alles und versuchten es zu erraten, was sehr schwierig war. Als nächstes haben verschiedene Stifte mit verschiedenen Aromen bekommen und ein Zettel mit verschiedenen Gerüchen, welche wir zuordnen mussten.
Als Drittes haben wir fünf verschiedene Schokoladesorten mit unterschiedlichen Kakaoanteil bekommen. Wir versuchten zu ordnen, wo am wenigsten Kakao und wo am meisten Kakao drinnen ist. Man schmeckte auch sehr eindeutig wo wenig und viel Zucker drinnen war. Dann haben wir auch noch einen Beliebtheitstest mit Milch/Joghurtgetränken gemacht. Dabei hat die Trainerin erklärt, dass es sehr wichtig ist, zu wissen welche Zutaten in den Lebensmitteln sind, welche wir kaufen.


Ich fand den Sensorik-Workshop wirklich sehr interessant. Es ist gar nicht so einfach verschiedene Geschmacksarten und verschiedener Gerüche zu unterscheiden. Ich habe auch gelernt, wie wichtig es ist zu wissen, woraus die Lebensmittel die ich kaufe, bestehen. Danke nochmal an Frau Blauensteiner-Tomandl für diesen spannenden Tag.

 

   

 

Aller Anfang ist schwer – Workshop zur vorwissenschaftlichen Arbeit für START-NÖ & Wien

Einige Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien und Niederösterreich treten im nächsten Schuljahr zur Matura an und müssen daher auch eine VWA (Vorwissenschaftliche Arbeit) abgeben. Um diese Arbeit gut zu meistern, trafen sich sieben dieser StipendiatInnen am Samstag, den 11. November 2017, in der Fachhochschule St. Pölten zu dem VWA-Workshop „Aller Anfang ist schwer“ mit dem Workshop-Leiter Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher, der auch an der FH unterrichtet.

Zu Beginn haben wir über die Wahl des VWA Themas diskutiert und uns mit Methoden zur Einschränkung des Themas beschäftigt. Zum Beispiel können wir mit Hilfe einer Mindmap unsere Ideen ordnen. Dann haben wir geschaut, wie man Informationen findet (Online, Bücher, Personen) und welche Quellen verlässlich und auch wissenschaftlich relevant sind. Wir haben über die Literaturrecherche im Internet gesprochen und dabei verschiedene Suchmaschinen wie z.B. duckduckgo.com kennengelernt.

In einer Übung zu zweit haben wir 5 Minuten lang über unser Thema erzählt – der oder die andere hat mitgeschrieben. Da haben wir auch gute Tipps und Ideen bekommen. Am Ende hatten wir Zeit für individuelle Beratung und für unsere ganz persönlichen Fragen zur eigenen vorwissenschaftlichen Arbeit.

Der Workshop war sehr hilfreich und wir bedanken uns sehr beim Hr. Mag. Freisleben-Teutscher! Vielen Dank auch an die FH St. Pölten, dass wir dort sein durften!

 

Bericht von Abdul Razak Fakhouri & Munira Mohamud

Erster START-OÖ Learnathon!

Gemeinsam intensiv arbeiten und lernen! -Das war das Motto bei unserem ersten START-OÖ Learnathon am 11. November 2017. Ein Learnathon (Wortschöpfung aus „Learn“ und „Marathon“) ist eine kollaborative Arbeits- und Lernveranstaltung. Der strikte Tagesablauf wird auf die Sekunde genau eingehalten, höchste Konzentration ist angesagt. Gemeinsam arbeiten, möglichst viel und effizient lernen und dabei noch gemeinsam entspannen und Spaß haben war unser Ziel.

Thomas Schorn hat uns in die Welt des intensiven Arbeitens und Lernens begleitet. Dazu präsentierte er das bewährte Konzept des “Personal Hackathons”: Strukturierte Arbeitsphasen, intensive Lernphasen und aktive Sport- und Spielpausen ermöglichen es, das bestmögliche aus der Zeit herauszuholen und individuelle Lernerfolge zu erlangen.

Der Tag war besonders für jene geeignet, die an einem Tag viel lernen wollten, sich auf Prüfungen oder Tests vorbereiteten oder mehrere Lernfächer pauken wollten. Auch Hausübungen konnten gemacht werden. Jede*r brachte seine eigenen Schul- und Lernsachen mit und einen Plan oder To-Do-Liste mit allen Erledigungen, die sie an diesem Tag schaffen wollten. Dazu war viel Eigenverantwortung für das selbständige Lernen gefragt.

Ablauf:
Bis 10:00 Uhr: Ankunft und Aufbau
10:00 – 10.15 Uhr: Zieldefinition: Jede/r erzählt, was er sich den Vormittag über vorgenommen hat
10.15 – 11.45 Uhr: Erste Intensiv-Arbeits- und Lernphase
11.45 – 12.00 Uhr: Aktivpause
12.00 – 13.30 Uhr: Zweite Intensiv-Arbeits- und Lernphase
13.30 – 14.30 Uhr: Mittagspause
14.30 – 14.45 Uhr: Reflexion über den Lernfortschritt + Zieldefinition für den Nachmittag
14.45 – 15.45 Uhr: Dritte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
15.45 – 16.00 Uhr: Aktivpause
16.00 – 17.00 Uhr: Vierte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
17.00 – 17.15 Uhr: Tagesreflexion

Thomas Schorn stand neben der Tagesmoderation auch mit Rat und Tat den Stipis zur Seite und Koordinatorin Magdalena Rainer gestaltete die Aktivpausen mit abwechslungsreichen und bewegungsintensiven Spielen.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Moderator Thomas Schorn von journal.one, der sich den Stipis kostenlos als Learnathon-Moderator und Lernhilfebegleiter zur Verfügung gestellt hat!

Vorwissenschaftliches Arbeiten – Teil 2

Der VWA-Kurs am Samstag, den 4. November 2017, beschäftigte sich mit den Maturaarbeiten der StipendiatInnen. Welche Formalkriterien müssen beachtet werden?, Was tun bei einer Schreibblockade?, Wie erstelle ich einen Fragebogen, eine Umfrage, eine Analyse? -all diese Fragen wurden behandelt und noch vieles mehr wurde besprochen. Ein großes Dankeschön an unsere Referenten Anna Derndorfer und Alexander Maurer, die sich sehr engagiert um den Fortschritt der Jugendlichen bei Ihren Arbeiten bemühten.

 

Hier ein paar Rückmeldungen der StipendiatInnen:

Sarah Elmallah:

“Der Kurs hat mir gefallen, weil das Zitieren nochmal erklärt wurde. Uns wurde erklärt wie wir ein automatisiertes Inhaltsverzeichnis in WORD einfügen können.
Was mir vor allem gefallen hat ist, dass mit uns besprochen wurde, wie wir die Unterteilung der Überschriften machen könnten und wie wir die Forschungsfrage formulieren könnten.”

 

Erika Sarolli:

“Mir hat am meisten gefallen, dass die einzelnen Elemente der VWA noch einmal ausfühlich erklärt wurden und ich die Chance hatte, einiges an meiner eigenen VWA umzubessern. Es wurde uns außerdem Excel und Word erklärt, was sehr hilfreich war.”

 

Tamer El-Hosseiny:

“Mir hat besonders gut gefallen, dass die Referentin auf unsere Diplomarbeiten eingegangen ist und wir auch viele offene Fragen und Ideen für unsere Diplomarbeit bekommen haben. Allgemein war es sehr hilfreich, da ich mir jetzt mehr vorstellen kann wie eine Diplomarbeit aussehen soll.”

 

Paola Todorova:

“Mir hat es besonders gefallen, dass wir auf individuelle Themen eingegangen sind. Wichtige Bestandteile einer VWA, wie Zitieren und Gliederung der Arbeit wurden gründlich besprochen. Für mich persönlich war Erstellung von Graphiken in Exel ganz besonders interessant.”

 

Zareh Hakobian:

“Ich fands gut, dass uns die Referentin erklärt hat wie eine Diplomarbeit generell aufgebaut sein sollte. Weiters war es sehr hilfreich, dass sie auf alle Diplom- bzw. vorwissenschaftlichen Arbeiten einzeln eingegangen ist und Tipps gegeben hat, wie man die Arbeit mit passenden Überschriften unterteilen kann.”

 

Vorwissenschaftliches Arbeiten bei START-OÖ

Maturaarbeiten zu schreiben ist kein leichtes Unterfangen. Um unsere StipendiatInnen bei der Themenfindung, Recherche und beim Schreiben zu unterstützen, hat es am 27. November 2016 einen Workshop zum Thema “Vorwissenschaftliches Arbeiten” gegeben.

img_0023 img_0028

START-Stipendiatin und Maturantin Siham Alsherbajee Almzaik berichtet kurz über den Workshop von und mit Christian Freisleben-Teutscher:

 img_0008 img_0027

Wir haben am Anfang über die Wahl vom VWA Thema diskutiert. Danach haben wir Story Boarding gelernt, um unsere Ideen festzuhalten. Dann haben wir geschaut, wie man Informationen findet (Online, Bucher, Personen, Institutionen) und welche Quellen wissenschaftlich relevant sind. Über Fragebogen und Interview diskutiert haben wir im Anschluss auch noch (-Wie man die Fragen vorbereitet und wie man Interviews protokolliert). JedeR von uns konnte seine/ihre Fragen stellen und die haben wir dann als Gruppe und in Partnerarbeit gemeinsam beantwortet. Am Ende hatten wir Zeit für persönliche Beratung und für unsere ganz persönlichen Fragen zur eigenen vorwissenschaftlichen Arbeit.

img_0030 img_0004

Der Kurs hat mir auf meinem Weg zur Maturaarbeit sehr geholfen und ich freue mich auch sehr über das Angebot von Herrn Freisleben-Teutscher, dass wir ihm immer Fragen stellen dürfen und Texte zur Korrektur schicken können. Vielen lieben Dank dafür!

Tipps und Tricks für die vorwissenschaftliche Arbeiten (VWA)

Einer neuen Textsorte müssen sich seit diesem Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Zentralmatura widmen, der vorwissenschaftlichen Arbeiten. Um Berührungsängste abzubauen und um die Stipendiatinnen und Stipendiaten für zukünftige Seminararbeiten an der Universität zu wappnen, veranstaltete START-Salzburg einen Workshop rund um die vorwissenschaftliche Arbeit unter der Leitung von Rishelle Wimmer. Neben einer grundlegenden Einführung in Herangehensweisen an das wissenschaftliche Arbeiten, erhielten die StipendiatInnen weiters einen Überblick über Zitierrichtlinien sowie Aufbau und Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit.

START-Stipendiatin Hevidar Mahmud schildert ihre Eindrücke: „Am Samstag den 3. September 2015 gab uns Rishelle Wimmer, eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die vorwissenschaftliche Arbeit (VwA). Nachdem Rishelle uns die grundlegenden Informationen über die VWA erklärt hat, gingen wir dazu über, dass jeder für sich (un)übliche Fragen über Hobbies, Freizeit, Interessen etc. beantwortete. Einige von uns hatten bereits ein Thema gefunden, doch für diejenigen die sich noch unsicher waren, hat diese Übungen dazu beigetragen mögliche Thema nochmal zu überdenken oder ein gänzlich neues zu finden. Den Hauptteil des Workshops haben damit verbracht, die Themen der Stipis, die bereits an ihrer VWA arbeiten, zu diskutieren und analysieren. Spätestens da stand für viele von uns fest, dass das Spezifizieren und E ingrenzen des Themas wahrscheinlich der wichtigste und komplexeste Arbeitsschritt an der ganzen vorwissenschaftlichen Arbeit ist.“

150903_STARTSBG_VWA_1 150903_STARTSBG_VWA_3