Live-Sendung zum Thema Rassismus im DORF-TV Lab

Am 23.10.2021 haben wir einen Workshop bei Dorf-TV gehabt und haben selbst eine Live-Sendung gedreht.

Wir haben uns am Morgen beim Bahnhof in Linz getroffen, nach dem Kontrolle der 3G-Nachweis sind wir dann zum Wissensturm gegangen, wo sich das Büro von Dorf-TV lab befindet und wo wir eine Sendung drehen dürften. Bei einem Vorstellungsrunde hat jede/r davon erzählt, ob sie schon Erfahrung mit Video drehen und bearbeiten gehabt haben oder nicht und welche Rolle (vor/hinter der Kamera) ihm oder ihr gefällt.

Wir haben uns dann über verschiedene Kameraeinstellungen unterhalten und mitbekommen, wofür man die verschiedenen Einstellungen braucht. Zum Beispiel die „Fern Einstellung“ wird benutzt, wenn man mehr von der Umgebung mitbekommen soll (ob das Wetter schön ist oder ob es regnet usw.) und eine nahe Einstellung wird dafür verwendet, um auf ein bestimmtes Objekt oder Person mehr Aufmerksam zu machen. Wir haben gemeinsam ein paar Videos aus Sendungen analysiert und danach mit ein paar Übungen angefangen. Wir haben gelernt, wie man die Kamera bedient, haben Übungen mit Kamera und Ton gemacht.

Für unsere Sendung haben wir dann verschiedene Themen gesammelt und dann eines davon gewählt, das Thema „Rassismus“. Wir haben nachher die Rollen festgelegt (Moderatorin, Regie, Gäste, Ton, Kamerafrauen und -männer). Nach kurzer Vorbereitung haben wir unsere Sendung gedreht.

"Wir haben verschiedene Themen für die Live-Sendung gesammelt und anschließend abgestimmt. Zwischen den Themen "Rassismus" und "Frauen in der Politik" gab es ein Kopf an Kopf Rennen, schlussendlich haben wir uns für Rassismus entschieden. Es sollte nämlich eine Diskussionsrunde werden.
Samar war die Moderatorin und hat einen ziemlich guten Job gemacht auch die anderen haben tolle Leistungen erbracht. Die Stimmung und die Äußerungen waren sehr gut, vertretbar und repräsentativ. Wir alle waren mit dem Ergebnis, dass wir uns gleich im Anschluss ansehen konnten, überaus zufrieden. Man bedenke, wir hatten weder ein Skript noch einen Probedurchlauf. Mir und ich glaube uns allen hat es wirklich Spaß gemacht und wir konnten einiges neues dazulernen. Alles in einem war es sehr empfehlenswert und Ich würde es auf jeden Fall noch einmal machen. Und vergesst auf keinen Fall bei Dorf TV vorbeizuschauen! Die heißt “RASSISMUS – Einblick in das Leben von SchülerInnen mit Migrationshintergrund”.
START-OÖ Stipendiatin Emma

Wir haben es sehr gut hinbekommen. Es war ein schöner Tag, ein tolles Erlebnis, wir haben etwas gelernt und es hat uns viel Spaß gemacht. Danke an die 2 Dorf-TV Mitarbeiterinnen. Unsere Diskussionssendung können Sie hier ansehen.

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Reza Rahimi

Finanzkompetenz Teil 1 : Mein Geld und Ich

Am Samstag Vormittag beschäftigten sich die Stipendiat*innen mit einem sehr wichtigen Thema, welches jede und jeden von uns betrifft: das Geld. Sie diskutierten gemeinam mit ihrem Workshopleiter Goran Maric von Threecoins über ihr Konsum- und Sparverhalten und lernten dabei wie die verschiedenen Marketingstrategien der Unternehmen auf die Konsumenten auswirken. Sie erlernten viele neue Regeln für das erfolgreiche Sparen und das Vermeiden von Schulden. Außerdem hatten sie die Möglichkeit sich über weitere Tipps und Tricks auzutauschen. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr produktiver Workshop, wo sie viel für sich mitnehmen konnten.

Ein sehr informativer und spannend gestalteter Workshop dürfen wir heute besuchen. Angefangen mit der Einführung ins Thema Finanzen und abschließend mit einer schönen Analyse der verschiedenen Prioritäten bei den Menschen, wenn es zum Geldausgeben kommt. Ich habe es geschafft, einen besseren Überblick über Einnahmen & Ausgaben zu bekommen, auch mich in der Lange anderer Menschen zu setzen. Einige Grundregeln, die man verwenden kann, damit man Finanzkrisen im eigenen Leben besteht sind vorgekommen und auch spannende Gruppendiskussionen 🙂 Natürlich hätte ich Interesse an weiteren Workshops zum Thema teilzunehmen, denn das wird uns Schüler spätestens nach der Matura betreffen – Joy

Im Online Workshop Finanzkompetenz : Mein Geld und Ich letzten Samstag haben wir uns online via Zoom gemeinsam über Ausgaben, sowie Einkommen gesprochen. Woher kommt unser Geld ? Wofür geben wir es aus ? Macht Geld die Menschen glücklicher? Solche Fragen und viele mehr haben wir gemeinsam individuell besprochen, dabei kamen von verschiedenen Seiten unterschiedlichste Meinungen. Das Wichtigste was ich aus dem ersten Teil dieses Workshops mitnehmen konnte, ist dass man schon früh lernen sollte, mit seinem Geld umzugehen und versuchen seine Ausgaben stets im Überblick zu behalten, dadurch kann man vermeiden in Zukunft in eine Schuldenspirale zu geraten. Einfach geht das auch mit der 50-30-20-Regel, bei der man eben 50% für Dinge ausgibt die man braucht, 30% für etwas das man will und die restlichen 20% zur Seite legt oder investiert.  Es ist immer wichtig junge Menschen auf solche Sachen anzusprechen und aufzuklären, je früher desto besser, denn auch in jungen Jahren kann man schnell in eine Schuldenfalle geraten. Patty

Das Meeting mit Goran hat mir sehr gefallen. Mir persönlich hat die Aufgabe mit dem Ja/Nein gefallen, weil man zu jeder Frage viel Diskussionsthemen hatte. Eine weitere Aufgabe die mir auch im Kopf geblieben ist, wir wurden in Gruppen eingeteilt, in welchen wir besprechen mussten, woher unser Geld kommt und worin wir es ausgeben. Goran hat uns zu dieser Aufgabe mitgeteilt, dass der Ausgaben-Bereich nie größer werden darf als der Einnahmen-Bereich, weil man sich sonst verschuldet. Außerdem hat uns Goran die 50-30-20 Regel noch erklärt, von der ich persönlich noch nie was gehört habe. Die Zahlen stehen für den prozentuallen Anteil eines Nettogehaltes, d.h. 50% sollte man für Sachen die man BRAUCHT ausgeben 30% für Sachen die man WILL und 20% sollte man SPAREN. Zu guter Letzt konnte ich aus dem Talk wieder mal viel mitnehmen und ich würde mich auch für das nächste Meeting anmelden, wenn die Möglichkeiten gegeben sind. – Markus

Ich fand diesen Workshop besonders hilfreich, da wir, nicht die Dinge die wir auch in der Schule machen, durchgenommen haben. Sondern vielmehr Neues und Abwechslungsreiches. Ich freue mich schon auf dem 2. Teil.  – Eliza

DiploTalk – Ein Blick in die Vergangenheit

Wieso machten Diplomaten Geschenke? Warum gab es zwischen dem Osmanischen Reich und dem Habsburgerreich mehr Friedensverträge als Kriege? Und inwiefern bestimmten Vorurteile die Beziehung zwischen den beiden Imperien?

Diese Fragen und viele mehr wurden am Samstag im Zuge unseres ‚Diplo-Talk-Workshops‘ mit den Salzburger Historikerinnen Lisa und Anna geklärt. Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den Bundesländern Salzburg, Ober- und Niederösterreich sowie Wien nahmen an dem überaus spannenden Workshop teil.

Die Stipendiaten und Stipendiatinnen bildeten zu Beginn des Geschichte-Workshops eine Gesandtschaft, welche auf ihrer Reise Fragen und Übungen zur osmanisch-habsburgischen-Beziehung lösen musste. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durften viele Fragen stellen und erhielten dabei die Gelegenheit, in die Arbeit eines Historikers/einer Historikerin reinzuschnuppern.

Neben einer interaktiven Einführung in die Geschichte der beiden Großreiche, wurde auch gelernt, wie der eigene Name in Kurrentschrift aussieht. Des Weiteren wurden Reiserouten anhand von längst vergangenen Städtenamen nachverfolgt und gemeinsam mit den beiden Historikerinnen Bilder beschrieben, analysiert und verglichen.

Wie den Stipendiaten und Stipendiatinnen der Workshop gefallen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

„Der DiploTalk mit Anna und Lisa war sehr interessant für mich, da ich vieles über das Osmanische Reich gelernt habe, die Geschichte, die uns vielen unbekannt ist und als Ergebnis viele Missverständnisse verursacht hat. Anschließend haben wir in einer Talkreihe über Vorurteile, die jeder von uns mindestens einmal erlebt hat, gesprochen. Vielen Dank an Valentina, die diesen Workshop organisiert hat.“ – Navid (NÖ)

„Den DiploTalk-Workshop fand ich extrem aufschlussreich und spannend. Ich bin sehr interessiert an Geschichte und konnte dabei ein gutes Wissen erlangen. Der Workshop war mit zahlreichen interaktiven Übungen konzipiert. Es bereitete mir große Freude, Valentina, Lisa und Anna kennenlernen zu dürfen und freue mich auf die künftigen Workshops. Vielen Dank! “ – Mostafa (Wien)

„Der Workshop ,,Diplo-Talk“ mit Lisa Brunner und Anna Spitzbart war sehr spannend und wir haben einen guten historischen Überblick bekommen. Wir haben über die Beziehung zwischen Habsburger/Osmanen und Diplomatie/Frieden geredet und durften zwischendurch auch Quizfragen gemeinsam beantworten. Was uns am meisten gefallen hat war, dass wir alle unsere Namen in Kurrentschrift schreiben durften. So haben wir auch gesehen, wie sie früher geschrieben haben.
Was für mich auch sehr interessant war, waren die Zeitungen als ,,Instagram“ der frühen Neuzeit. Dazu schauten wir uns das Wiener Diarium gemeinsam an.
Am Ende haben wir auch eine Urkunde bekommen mit einem kleinen Bilderrätsel dazu und haben noch über die Tradition des Schenkens gesprochen. Im Großen und Ganzen war das ein toller Workshop und man hat viel über die Geschichte gelernt. Vielen Dank für den Workshop!“ – Lily (Salzburg)

Vielen Dank an Anna und Lisa für den überaus spannenden Workshop!

START-NÖ Bildungsseminar 2021 – Präsenz edition

September war für viele Bundesländer ein Marathon der Bildungsseminare. Auch für START-NÖ war es nun wieder so weit. Gemeinsam mit allen Stipendiat*innen aus ganz Niederösterreich konnten wir im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten uns bei sehr informativen Seminaren treffen. Wir bedanken uns beim Bildungshaus für die hervoragende Verpflegung sowie bei unseren Trainer*innen Frau Barbara Gassner und Herrn Nedžad Moćević, M.A. für das tolle Wochenende!

Unsere Stipendiat*innen Sara und Ragad berichten:

Bei unserem 2-tägigen Bildungsseminar war ich in den Workshop „Identitäten und Empowerment“ eingeteilt und unser Trainer war Nedzad Mocevic.
Wir haben gelernt, dass jedes Individuum eine eigenartige Identität hat. Als Übung haben wir in der Gruppe Dinge, die unsere Identität bilden wie z.B. Familie, Bildung und Beruf, etc. aufgelistet und uns auch Gedanken gemacht, wo wir jemals wegen eines diesen Punkten benachteiligt bzw. diskriminiert wurden. Schlussendlich haben wir die Liste den anderen präsentiert und darüber geredet. Der Sinn hinter dieser Übung war, dass wir erstens über unsere eigene Identität offen reden und zweitens, dass wir gleichzeitig auch andere Identitäten kennenlernen und die Welt aus ihren Perspektiven betrachten. Was mir gefällt, gefällt einem anderen nicht und was ein anderer für normal hält finde ich vielleicht nicht normal. In diesem Zusammenhang haben wir auch den Begriff „Ambivalenz“ kennengelernt. Empowerment war ebenso ein wichtiger Teil des Workshops. Was/wer empowert mich? Was/Wer gibt mir Kraft? Wie kann Ich anderen richtig empowern, sodass es wiederum keinen Druck auf diese Menschen auslöst? Inwiefern können wir unsere Mitmenschen mit unseren „Ratschlägen“ beeinflussen? All diese Fragen wurden von Nedzad beantwortet und in der Gruppe besprochen. Ich fand es extrem gut!

Ich war im Seminar „Rhetorik & Präsentation“. Am ersten Tag habe ich gemeinsam mit den anderen Stipis und unserer Trainerin Barbara Gassner gelernt, wie man am besten eine gute Präsentation hält.  Dazu haben wir uns selbst ein Thema aussuchen dürfen und dies präsentieren. Die Präsentation wurde aufgenommen und wir konnten sehen, was wir noch verbessern konnten und was wir gut gemacht haben. Mit Hilfe von Barbara hat jede/r von uns seine Schwächen bei der Präsentation gesehen und auch verbessert. Die Informationen, welche wir von Barbra erhielten, waren sehr lehr- und hilfreich. Am Sonntag haben wir erstmal ein kurzes Spiel gespielt, gefolgt von viele Diskussionen über die verschiedensten Themen, wie zum Beispiel Rassismus. Wir haben auch gelernt, wie man am besten mit (in Wörter ausgedruckten) Angriffen umgeht. Am späten Nachmittag begannen wir eine Art Wettbewerb-diskussion. Wir wurden in zweier Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe musste zu einem Thema Argumente und dazu die Gegenargumente vorstellen und die anderen durften entscheiden, welche der zwei Personen die Argumentation gewonnen hatte. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben nicht nur gelernt, sondern haben gemeinsam gelacht und gespielt und dazu gab es natürlich Essen, was nicht zu vergessen ist, weil es sehr gut schmeckte. Ich bin sehr dankbar, dabei sein zu dürfen!

Das Bildungsseminar 2021 fand ich sehr sehr schön, besonders weil ich mich selbst in letzter Zeit ziemlich unter Druck gesetzt habe, besonders bezogen auf meine vorgezogene Matura. Nedzads Workshop und die Wortmeldungen der Stipis haben mich ein Stück weit erleichtert und mir geholfen für einen moment lang abzuschalten und an mich zu denken. Es hat mich total gefreut alle wieder zu sehen und zusammen eine schöne Zeit zu erleben. Letztlich ist Nedzad als Workshop-Leiter eine sehr amüsante, verständnisvolle und lustige Person, der man einfach unglaublich gerne zuhört. Besonders durch seine lässige und zwanglose Art ist die Zeit gefühlt verflogen und ich habe mir viel von diesem Seminar mitgenommen! (Genti)

Mir hat das Thema Präsentationen und wie man sich vor Angriffe schützt (bei Diskussionen) sehr gefallen. Es hat mir geholfen die Nervosität bei Präsentationen zu verringern und ich habe gelernt, dass Atmen eine große Rolle bei Nervosität spielt. Ich habe auch gelernt, wie man sich bei Angriffen bei Diskussionen verhalten soll in verschiedene Situationen. Die Trainerin hat sehr gut, ruhig und klar mit einer sehr schöne Hochsprache erklärt. (Mulham)

Die richtige Caption macht’s

Instagram, Facebook & Co. gehören zum festen Alltag eines jeden Social Media Nutzers bzw. einer jeden Social Media Nutzerin. Doch viele Posts und Werbeanzeigen, die wir dort sehen können, werden gar nicht von Privatpersonen gepostet. Meist stehen hinter solchen Anzeigen Social Media ManagerInnen, die für große Agenturen oder Firmen arbeiten.

Am 12. Juni durften sich unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen mit Social Media Managerin Sibel Koyuncu zusammensetzen und Fragen zu ihrem Werdegang und ihrem Beruf stellen und anschließend selbst Captions (zusätzlicher Text unter einem Bild) zu einem vorgelegten Bild verfassen. Dabei sind zahlreiche kreative Beiträge entstanden. Wie es unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat und welche Caption sie gefunden haben, könnt Ihr folgend sehen.

Tamara (START-Oberösterreich)

„Am 12. Juni 2021 haben wir die Gelegenheit gehab, die kreative Sibel kennenzulernen. Sibel ist Social Media Managerin und macht ihre Arbeit mit viel Passion. Wir haben durch sie gelernt, dass diese Arbeit nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Ich fand die aktive Runde, wo wir in ihre Schuhstapfen gehen durften und unsere kreative Ideen zum Leben erweckten, sehr toll. „

Das Projekt einer Kleingruppe (Tuana OÖ, Mahdi Wien und Mihi Sbg)

Maryam (START-Wien)

„Ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Mir hat es gefallen, dass Sibel uns genau erzählen konnte, wofür sie in ihrem Job zuständig ist, wie man zu diesem Job gelangt und wie der Alltag einer Social-Media-Managerin aussieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die uns allen geholfen haben, mehr über diesen Beruf zu erfahren und Sibels Antworten waren dabei auch sehr verständlich und hilfreich. Auch der letzte Teil, wo wir einen Insta-Post vorbereiten mussten, war interessant und hat uns ermöglicht, uns ein besseres Bild von einer der Aufgaben, die Social-Media-Manager/innen haben, zu machen.“

Projekt der zweiten Kleingruppe (Maryam Wien, Lily OÖ, Stella Wien)

Gentijana (START-Niederösterreich)

„Ich fand der Workshop mit jemanden, der sich professionell mit Social Media befasst, super interessant, da man verstehen lernt, was beim Promoten von Unternehmen über Soziale Medien alles dahintersteckt und mit wieviel Arbeit diese, perfekt an die Zielgruppe angepassten, Posts verbunden sind. Ich fand es auch total interessant zu hören, welche Schattenseiten so ein Beruf hat, in dem man beispielsweise keine aktuellen/zukünftigen Trends verpassen darf, um im „Game“ relevant zu bleiben. 
Wie auch der Job, fand ich den Aufbau der Präsentation und die interaktiven Aufgaben sehr kreativ gestaltet. Ich habe mich geehrt gefühlt, mit anderen Stipis eine Caption und Hashtags für einen Post eines Unternehmens gestalten und präsentieren zu dürfen.
Letztlich, kann ich mir vorstellen in eine ähnliche Richtung von Job zu gehen, da ich es liebe kreativ zu sein und Social Media ein großer Teil meines Alltags ist.“

Das Projekt der dritten Kleingruppe (Gentijana NÖ, Rohullah Sbg und Tamara OÖ)

Wir danken Sibel für den wunderbaren Workshop!

Hip Hop Workshop

Während viele schon auf Präsenz Termine umsteigen konnten, gibt es noch vereinzelte Zoom Termine wo mehrere Bundesländer zusammenkommen können. Diese Möglicheit nutzten die Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Vorarlberg um beim Hip Hop Workshop von Nedžad Moćević aus Salzburg teilnehmen zu können.

Bei diesem 3-stündigen Workshop analysierten die Stipendiat*innen die Texte von berühmten Künsterler*innen aus den USA und Deutschland. Anschließend diskutierten sie in Kleingruppen die gesellschaftliche und politische Rolle der Künstler*innen. Außerdem erfuhren sie mehr über die Geschichte des Hip Hop und die Entwicklung bis heute. Es war für alle Teilnehmer*innen ein sehr interessanter Workshop! Wir bedanken uns bei unserem Trainer Nedžad Moćević!

Mir kam ein 3-stündiger Workshop gefühlt noch nie so kurz vor, weil mich das Thema Hip Hop so interessiert hat, dass die Zeit einfach verflogen ist. Ich würde jederzeit an so ähnlichen Workshops teilnehmen  und hoffe es gibt in Zukunft weitere von solchen Workshops, weil ich Musik/Tanz liebe und mir ein Leben ohne, einfach nicht vorstellen kann. Ich finde es super spannend die Geschichte von Hip Hop zu kennen, weil man selbst dann mit dieser Stilrichtung noch mehr verbündet ist und eine andere Perspektive darauf hat. Mich hat erstaunt was für einen immensen  Einfluss heutzutage  paar Jugendliche in Amerika in den 70ern hatten, die mit ihren wenigen Ressourcen damals eine weltweite Bewegung angezettelt haben. Ich hätte gerne noch mehr zu einzelnen Künstler*innen gehört, die diese Bewegung in den folgenden Jahren groß gemacht haben, da man durch diese wahrscheinlich auch Ähnlichkeiten in jetzigen Werken erkennt, oder zumindest die Wurzeln von diesen. Letztlich, ist Nedžad eine lustige und verständnisvolle Person, der man gerne zuhört. Genti

Es war wirklich spannend. Der Trainer war sehr freundlich, sympathisch und kannte sich sehr gut aus. Es hat mir alles gut gefallen, vor allem als wir Lieder analysiert haben.-Suliman

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich an Hip Hop eine große Interesse habe und ich nicht wusste wie Hip Hop entstanden ist. Shiar

Mhmm..wie war das nochmal mit den Zeitformen?

Am Samstag, den 1. Mai stand für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder ein produktiver Workshop auf dem Programm. Unsere Deutschtrainerin Constanze hatte für den Kurs am Samstag zahlreiche Übungsbeispiele vorbereitet, die mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen besprochen und durchgenommen wurden.

Dabei wurden zahlreiche Beispiele angeführt, um die Theorie zu untermalen und die komplexen Regeln spielerisch zu veranschaulichen.

Wie unseren StipendiatInnen Khair und Hana der Kurs gefallen hat, ist in den folgenden Statements ersichtlich.

Khair

„Der Kurs hat mir gut gefallen. Wir haben heute Grammatik und das Verb durchgemacht. Ich möchte beim nächsten Mal lesen, hören, neue Verben und neue Wörter üben. Ja, ich denke, dass der Kurs mit für die Berufsschule geholfen hat.“

Hana

„Ich fand den Deutschkurs sehr interessant. Wir haben viele Verben gelernt und wie man sie in verschiedenen Zeiten setzen kann. Constanze hat alles sehr deutlich und langsam erklärt und ich habe richtig viel gelernt.“

„How to Arbeitnehmerveranlagung“ – mit der AK OÖ

Am Dienstag, dem 30. März 2021 hat Frau Hutterer, die als Referentin in der Abteilung Rechtsschutz bei der AK OÖ arbeitet, einen Workshop zum Thema „Arbeitnehmerveranlagung/Lohnsteuer“ für uns abgehalten. Die Arbeitnehmerveranlagung, oder auch Lohnsteuerausgleich genannt, ist ein Thema, mit dem viele Berufstätige einmal im Jahr zu tun haben. Aber auch Schüler*innen und Student*innen können in gewissen Situationen davon profitieren.

In diesem Workshop wurden unter anderem folgende Fragen behandelt: Was ist die Arbeitnehmerveranlagung? Wie kann ich Lohnsteuer vom Finanzamt zurückholen? Was sind Werbungskosten?

Gemeinsam gingen wir die Möglichkeiten durch, die einem zur Verfügung stehen, eine Arbeitnehmerveranlagung einzureichen. Unteranderem FinanzOnline, um sie Online abzuhandeln oder schriftlich per entsprechendem Formular. Schritt für Schritt gingen wir dann ein entsprechendes Formular durch. Frau Hutterer hat uns natürlich jegliche aufkommenden Fragen beantwortet und hat uns genau erklärt, auf was zu achten ist und wo wir uns informieren können. Sie hat uns die Homepage der AK gezeigt, bei der es  unter dem Punkt „Beratung“ verschiedene Rubriken gibt, wo man sich informieren kann, beziehungsweise wo man alle Details zu Abschreibungen nachlesen kann. Falls man spezifischere Fragen hat, dann kann man sich auch bei der Lohnsteuerberatung der AK melden.

Auch klärte sie uns über die Hintergründe von bestimmten Regelungen auf, erklärte uns zum Beispiel wie die Abschreibung von Notebook und Laptop funktioniert und über welchen Zeitraum Gegenstände mit teilweise Privaten gebraucht abgeschrieben werden können.

Schülerinnen und Schüler, sowie Studenten, welche ein zum Beispiel Ferialpraktikum gemacht haben und damit über die Geringfügigkeitsgrenze gekommen sind, könnten Anspruche auf die vom Arbeitgeber abgeführte Lohnsteuer haben, wenn die unter der Steuergrenze von 11.000€ pro Jahr liegen. Das trifft bestimmt auf einige von uns zu. Darüber hinaus besteht für jede*n Bürger*in der Anspruch die Arbeitnehmerveranlagung bis zu 5 Jahre rückwirkend zu stellen.

Der Workshop war sehr hilfreich, da Frau Hutterer versucht hat alles sehr einfach zu erklären und uns auch gezeigt hat, wo wir uns informieren können, falls wir Fragen haben sollten. Wir bedanken uns bei Frau Hutterer für diesen informativen Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Irma und Stipendiat Yusuf

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter III

„Liebenswert“
Mal bist du der Wind,
der die Wellen bewegt,
mal das alte Haus,
das so viel Liebe in sich verbirgt.

Egal, ob im 7. Himmel
oder am Ende deiner Nerven,
egal, ob du es mir oder dir glauben magst,
egal, ob es dir überhaupt glaubhaft scheint,
du bist ein Stern,
der am Himmel scheint.

Ich fand den Workshop mit Betül sehr interessant und hatte auch Spaß dabei. Es war super, dass Betül uns so viel Freiraum gegeben hat. Der Workshop war sehr angenehm gestaltet, so dass keiner sich unter Druck oder gestresst fühlte. Außerdem dürften wir jeder Zeit Fragen stellen konnten und unsere Meinungen äußern konnten. -Maryam


„Dear Society“
Eine Tulpe kann keine Rose sein.
Eine Rose kann keine Tulpe sein.
Dennoch spiegeln alle Blumen ihre Schönheit durch ihre Einzigartigkeit.
Und wahrlich so geschieht es bei uns Menschen auch. 

Wir haben heute viel auch über Feminismus geredet und Reden und Gedichte dazu angesehen. Dabei ist mir sehr aufgefallen wie gut Betül darüber gesprochen hat bzw. es aufgeklärt hat. War es mal bei uns ruhig hat sie uns einen „Leitfaden“ gegeben und wir hatten wieder Gesprächsthemen. Obwohl sie Lehrerin ist hat sie trotzdem nicht dieses „ich hab die Macht“ Einstellung was das Ganze vieeeel entspannter macht. Werde mich auf mehr Workshops mit ihr freuen. -Rawina


„Palästina“

einem fällts stets schwer drüber nachzudenken,
einem die Heimat wegzunehmen,
einem seine Herkunft zu vernichten,
einem Baum seine Wurzeln abzuschneiden…

Wohin des Weges, wenns das Ziel nicht mehr gibt?
Wohin mit dem Kind, wenn die Mutter verstirbt?
Wohin mit dem Menschen, wenn ihn sein Bruder umbringt?
Wohin mit den Menschen, wenn die Menschlichkeit stirbt
wohin mit Palästinensern, wenn Israel Palästina umbringt?

Eine Mutter, die ihre Kinder nimmer findet…
Ein Krieg, der lange dauert, doch nie endet…
Ein Baby, dessen Familie verschwendet…

Palästina, Quelle des Frieden‘!
Palästina, wie kann man sie nicht lieben?
Palästina, dich werden sie niemals kriegen!
Palästina, mein Land! zu dir würd ich kriechen…

Dieses Workshop war sehr schön, emotional und auch unterhaltsam! Jedoch haben wir auch vieles gelernt und konnten schöne eigene Gedichte verfassen! Es hat mich übelst gefreut und würde sehr gerne an noch einem solchen Workshop teilnehmen! – Ibo


Als erstes möchte ich sagen, dass der Workshop extrem gut war.  Die Betül war auch super nett und ich haben den Workshop genießen können. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr.  -Zidan


Lieber Leser, Liebe Leserin, wenn ihr an Ecke euren Herzen ein Platz für Kunst vor allem poetry habt, dann seid ihr richtig bei Betül. Mit ihr kann man plaudern, diskutieren, Witze erzählen und natürlich viel über Poems lernen. Es ist der richtige Sprungbrett für Anfänger, Amateure und auch Fortgeschrittene. Denn ein Mensch kann nur erst aufhören zulernen, wenn von seinen Knochen Rosen und Wiesen wachsen. -Mahdi


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Mein Beitrag zum Weltklima

Welchen Beitrag jede*r Einzelne von uns zum Thema Klimaschutz leisten kann, fragten sich einige Stipendiat*innen aus Oberösterreich und Salzburg am Samstag, den 27. Februar 2021 bei einem Webinar gemeinsam mit Christian Humer von Südwind.

Am Anfang haben wir die Themen Klima, Klimawandel und Klimaschutz im Allgemeinen kurz durchbesprochen, um danach über einige Fragen Genaueres zu erfahren bzw. zu diskutieren. Beispielsweise sind wir der Frage nachgegangen, was eine Handcreme, eine Tiefkühlpizza und ein Waschmittel gemeinsam haben.

Gegen Ende des Workshops haben wir uns mit unseren Möglichkeiten, wie wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, beschäftigt. Bei der dadurch entstehenden Diskussion haben alle Stipendiat*innen eifrig ihre Ideen und Vorschläge eingebracht. Von ordentlicher Mülltrennung, über das Benützen von öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zur Bedeutung von regionalen Einkäufen, war alles dabei.

Ein Statement von Teilnehmerin Tamara (OÖ):

Der Workshop von Südwind, der von Herrn Christian Humer über das Weltklima vorgetragen wurde, hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern ich habe auch viel über unser Klima gelernt. Zum Beispiel, welche Treibhausgase wir verursachen und wie diese in unsere Atmosphäre eingeschlossen sind und damit unser Klima beschädigen. Natürlich habe ich auch einige Ideen, wie wir unsere Welt beschützen und unterstützen können, gelernt. 😊“

Vielen Dank an Christian Humer und Südwind für den tollen, interaktiven Workshop!

Kompetenztraining Textsorten: Argumentieren

Wir tun es alle – manchmal mehr, manchmal weniger bewusst und manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich – wir argumentieren. Damit das bei der Matura aber gut klappt, muss man sich das Argument ein wenig genauer ansehen: Wir haben im Online-Workshop Argumente analysiert, die schlagkräftigsten Typen von Argumenten kennen gelernt und auch die, die wir besser vermeiden sollten, weil sie verletzend und unsachlich sind. Denn wer Bescheid weiß, der kann sich wehren und – überzeugen!

Ich bin froh, dass ich heute dabei sein dürfte, denn der Inhalt des Workshops aufbauend zu meinem aktuellen Deutschunterricht ist. Ich habe fast keine Argumentationsart, die wir heute behandeln haben, gekannt, so dass ich wirklich enorm aus dem Workshop mit Hanna mitnehmen konnte. Für die Zukunft werde ich versuchen auf meine Argumentation und auf die von den anderen Menschen zu achten und diese dementsprechend zu verkraften. – Mariana

Ich fand den Workshop mit Hannah ganz gut. Sie hat sehr viel mit uns die unterschiedlichsten Arten des Argumentierens geübt und hat versucht, uns beizubringen diese voneinander zu unterscheiden. Mir hat der Workshop gut gefallen. – Maryam

Der Workshop mit Hanna war sehr produktiv und lehrreich. Ich habe gelernt wie viele Arten von Argumenten es gibt, und wie / wann man sie verwendet. In der Zukunft werde ich sicherlich in meine alltags Diskussionen, aber vor allem in meine Texten Autoritätsargumente und Werteargumente einbauen. – Nuaar

Der Argumentieren-Workshop habe ich sehr hilfreich und sehr informativ gefunden. Unsere Trainerin Hanna hat uns sehr geduldig und verständlich erklärt, was Argumentieren ist und welche Arten von Argumentieren gibt es. Sie hat auch versucht, dass alle mitmachen und gleichmäßig vom Workshop profitieren können. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich bei Hanna für den tollen Workshop. – Abbas

Ich habe mehr über das Argumentieren beim Workshop gelernt als in der Schule. Er war sehr hilfreich, da ich selbst viele Textstellen analysieren konnte und feststellen konnte, zu welcher Art des Arguments diese gehört. – Jasmeet

„Style it right!“ – Bekleiden in der Berufswelt

Am Sonntag, den 14.02.21 hatten wir einen Workshop zum Thema „Style it right“ mit START-OÖ Alumna Selma.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erzählte sie, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch kleiden soll.

Dabei empfahl sie Frauen, dass sie bei einem Vorstellungsgespräch in der Bank beispielsweise Anzüge in dezenten Farben wie dunkelblau oder schwarz tragen können, kombiniert mit einem weißen Hemd. Außerdem können sie knielange Röcke und Kleider tragen, solange die Farbwahl angemessen ist. Auch Schuhe mit maximalen Absatz von 5 cm sind ok, solange man darauf gehen kann.  Bei Accessoires lautet das Motto „Weniger ist mehr“.

Männer sollen am besten im Anzug erscheinen. Auch hier empfiehlt sie dezente Farben. Das Schuhen soll elegant sein. Allgemein ist ein gepflegtes Erscheinungsbild sehr wichtig. Beispielsweise sollen die Haare gepflegt und zusammengebunden sein, damit sie das Gesicht nicht verdecken.

Der Workshop „Style it right“ hat uns viel beigebracht wenn es um Mode und richtige Kleidung für verschiedene Anlässe geht. Wir haben viele Themen besprochen, die mir in meiner Karriere und meinem Alltagsleben helfen. Mir ist aufgefallen wie wichtig die Bekleidung ist, weil mein Outfit kann vieles über mich sagen. Ich hatte schon ein paar mal Vorstellungsgesprächen, wo ich leider kein passendes Outfit anhatte, aber durch diesen Workshop kann ich in Zukunft bei den Vorstellungsgesprächen professioneller wirken„, Stipendiat Reza über den Workshop

Als nächstes haben wir besprochen, wie man sich bei Werkstatt -/ und Bürobesichtigungen kleiden kann.  Bei Werkstattbesichtigungen sollte man warme Kleidungen anziehen und auf feste Schuhe zurückgreifen. Bei Bürobesichtigungen sollte man sich wie bei einem Vorstellungsgespräch kleiden, aber ohne zu übertreiben.

Bei dem Maturaball und der START Aufnahmezeremonie ist elegante Kleidung erforderlich. Die Männer sollen im Anzug erscheinen und die Frauen bestenfalls in Kleidern oder Anzügen.

Zum Schluss haben wir über unser Kaufverhalten gesprochen und kritisch analysiert. Selma hat uns mitgegeben, dass wir bewusster konsumieren sollen, indem wir weniger kaufen und bereits gekauften Dinge weiter zu tragen oder zu verschenken. Außerdem hat sie uns empfohlen auf Second Hand Mode oder Fairtrade Mode zurück zu greifen. Die Diskussion über Fast Fashion war besonders spannend, und die Stipis brachten viele verschiedene Aspekte in die Diskussion ein.

Ein Bericht von Stipendiatin Sharifa

Lernmanagement & Distance Learning

Teil II unserer 2-teiligen Seminarreihe „Distance Learning“ und es wird wieder fleißig reflektiert und diskutiert. Inhaltlich aufbauend zum ersten Seminar „Selbstmanagement“ stehen im Online-Workshop „Lernmanagement und Distance Learning“ konkrete Aspekte des Lernprozesses und unsere eigene Lernsituation im Fokus. „Wir lernen das Lernen!“ sozusagen und Seminarleiterin Britta Seemann begleitet uns hierbei. Vor dem Hintergrund des Konzepts „Selbstreguliertes Lernen“ aus der pädagogischen Psychologie beschäftigen wir uns mit verschiedenen Phasen eines Lernvorgangs und reflektieren relevante Bestandteile und Elemente des Lernens. So setzen wir uns z.B. mit verschiedenen Lernstrategien und -stilen, mit lernförderlicher Arbeitsumgebung und Pausengestaltung oder mit Lernmotivation auseinander und bekommen Impulse zu Themen wie Fokus, Konzentration und Gedächtnis. Auch die Balance zur anregenden Hirnaktivität kommt durch eine beruhigende Entspannungsübung nicht zu kurz. Britta aktiviert außerdem unsere eigenen bereits vorhandenen Lernressourcen. So erfahren wir, wie viel wir über effektives und erfolgreiches Lernen eigentlich schon wissen und wie wir gemeinsam mit- und auch voneinander lernen können.  

Ich fand den zweiten Teil des Seminars sehr toll, da wir viele Methoden besprochen sowie angewendet haben, aber bevor wir diese umsetzten, haben wir einen kleinen Test gemacht, um festzustellen welcher Lerntyp wir sind. Ich bin alle Lerntypen.- Mariam

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diese Workshop organisiert haben. Der Workshop war sehr interessant und informativ. Ich habe viele neue Methoden gelernt und habe außerdem viele Tipps bekommen. Ich werde ein paar Methoden, die wir besprochen haben ausprobieren. Der Workshop war ausgezeichnet.  – Milad

Ich fand die Zeit super, es hat mir auch geholfen herauszufinden, welcher Lerntyp ich bin und wie es sich am besten lohnt zu lernen. Auch habe ich neue Informationen herausgefunden, wie etwa, dass Puzzles einen guten Effekt auf die Konzentration haben und da ich Schwierigkeiten habe mich zu konzentrieren, half mir diese Info sehr. Es war ein aufbauender Workshop und da ich heuer maturiere, brauchte ich es besonders dringend, vor allem jetzt wo wir alle von Zuhause aus lernen müssen. Die Stimmung war sehr angenehm und unsere Betreuerin super lieb. Wie immer, ein gelungener Workshop! –  Balqiz

Selbstmanagement & Distance Learning

So simpel dies klingen mag, so viel Bedeutung steckt darin. Dieser Spruch – bereits in den 1930er Jahren von Allan F. Mogensen formuliert – begleitet Anfang Jänner unser Seminar „Selbstmanagement und Distance Learning“. Jedoch wie integrieren wir dieses Prinzip in unseren alltäglichen Arbeitsprozess? Dieser Frage gehen wir im Online-Workshop mit Seminarleiterin Britta Seemann nach. Von philosophischen Gedanken über das Konzept „Zeit“ bis hin zu konkreten Methoden des klassischen Zeitmanagements, z.B. bezüglich Zielformulierung, Prioritäten setzen oder Planungsarbeit – das Seminar gibt uns Impulse und zeigt uns Techniken zur effektiven Gestaltung der eigenen Arbeitssituation. Britta unterstützt uns hierbei und schafft Raum und Möglichkeit zum Lernen und Reflektieren über Selbstorganisation und Arbeitsweise.

Ich fand den Workshop sehr schön und informationsreich. Zum Beispiel habe ich gelernt, wie ich meine Zeit besser aufteilen kann. Dafür gibt es mehrere Empfehlungen , mir hat das ABC Prinzip sehr gefallen und den werde ich auch beim Lernen und Aufgaben erledigen, ausprobieren . Außerdem werde ich meine Ziele aufschreiben, damit sie mir bewusst werden und ich somit motivierter bin sie auch durchzusetzen. Ich freue mich auf den zweiten Teil des Workshops am Freitag.  – Aster 

Der Workshop war wirklich gut! Eine sehr angenehme Atmosphäre und es wurde auch echt viel reflektiert und besprochen, wie die einzelnen Stipis das Erlernte bei sich selbst etablieren möchten und dementsprechend ein voller Erfolg! Es hat mir eine neue Perspektive und Möglichkeiten gezeigt, weil ich gerade in dem Prozess bin meine Lernstruktur zu finden. – Sihaam

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter II

Economics or Life?
we have to deal with
low incomes and recession
not to mention
wage gaps and depressions
yet everything seems to be tolerated
but why?
‘oh it’s so complicated!!’

we are all equal
we are all the same
but in reality it’s the GDP
that’s how they define your name

And still,
at the end of the day I ask myself
what’s more important: economics or life?
equal opportunity or monopoly of rights?

Normalerweise interessiere ich mich gar nicht für literarische Sachen, aber heute hat es sehr viel Spaß gemacht! Wir haben gelernt was Poetry Slam ist und wie es aufgebaut und geschrieben wird. Außerdem haben wir uns sehr emotionale und mächtige Beispiele von Poetry Slamers angeschaut, die sehr wichtige Themen angesprochen haben wie zum Beispiel Feminismus und Rassismus. -Nuaar


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Ich bin reich an Namen
Namen, die mich definieren sind eine Illusion für andere
Mein Name ist Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Abenteuerlichkeit, Kreativität, Vielfalt und und und..
Ein Ende herrscht hier nicht
Ich bin ebenso reich an zugeschriebenen Namen
Auf der Straße ist mein Name die Unterdrückte
In der Schule die Unmündige
Und in der U-Bahn die Fetzten Trägerin
Bist du auch so reich an Namen und Eigenschaften, die dir zugeschrieben werden?

Ich fand den Poetry Slam Workshop mit Betül echt amüsant und interaktiv gestaltet. Ich persönlich habe mich nie getraut ein Gedicht zu schreiben, da ich mich in dem Bereich zu wenig auskenne, aber heute durfte ich mehr dazu lernen sowie Beispiele anhören. Außerdem sind die Diskussionen zwischendurch sehr gut und angenehm gewesen. -Mariam


Express yourself with poetry war für mich sehr interessant. Ich habe verstanden wie man Ideen sammeln kann und wie man mit Gefühle schreiben kann. Ich habe auch verstanden, dass ein Text laut zu lesen ist sehr wichtig. -Ammar


„Leer“ (ein Auszug)
Heute bin ich leer,
Wie ein Blatt Papier.
Die Farben sind verschwunden,
Übrig nur einige Wunden.

An dem Tag ging es mir nicht sehr gut. Dennoch fühlte ich mich wirklich in einem safe space mit Betül und anderen Teilnehmern. Wir schauten sehr viele Videos, die als Hilfsmittel zum dichten gedacht sind, wir schauten aber auch verschiedene Poetry Slams, welches mein Lieblingsteil vom Workshop war. -Sahar


Der Workshop war sehr interessant. Obwohl mir Dichtung schon bekannt war, habe ich sehr viel Neues mitnehmen können, vor allem auch von ihrer Leidenschaft zur Dichtung. -Zahra


„Das Leben… in meinem Kopf“
In meinem Kopf
Fragen über Fragen
Ob alles zusammenhängt, lässt sich schwer erraten
Im Zentrum ist die Zukunft
Ein Resultat der Gegenwart und die Vergangenheit
Diese sind eine Gelegenheit
Über Reichtum und Glück oder Schule und Erfolg zu reflektieren
Ob sie zusammenagieren?

All dies verschönert durch die dämliche, schmerzvolle Liebe
Gesteuert durch die Wirtschaft und ihre Diebe
Gestärkt durch die Politik mit ihren Lobbys
Und lauter Politiker ohne Hobbys

Ob Technik und Veränderung die Lösung sind?
Oder das Gegenteil?
Das ist ein weiteres fehlendes Puzzleteil

Zum Glück gibt es die Familie, die zwar manches schwerer macht
Aber unverzichtbar scheint

Ob zwischen all dem eine Verbindung bestünde?
Ist die Frage der Stunde
Oder die Antwort?
Das ist das Leben

Ich fand den heutigen Workshop absolut interessant. Ich habe eine neue Art gelernt, mich selber und meine Gefühle künstlerisch und sprachlich gut ausdrücken zu können. Ich konnte das Poetry Slam näher kennenlernen. Außerdem führten wir eine sehr interessante Diskussion über Gesellschaft, Feminismus, Gleichberechtigung, Rassismus und Schönheitsideale. Die chillige und amüsante Art von Betül hat den 4-stündigen Onlineworkshop erleichtert. Ich konnte ein in mir verstecktes Talent entdecken und habe am Ende des Workshops ein schönes Gedicht geschrieben. Ein lehrreiches Workshop. -Omran


Erstmals möchte ich mich bedanken, dass dieser Workshop organisiert wurde. Der Workshop war herausragend. Ich habe viele neue Sachen über Gedichte gelernt und in diesem Workshop sind auch sehr interessante Diskussionen entstanden. Es war ein informativer Workshop.  -Milad


Der Workshop war sehr hilfreich für mich und hat mir einen Einblick in die Welt der Poesie erschafft. Doch sind eine paar Diskussionen offen geblieben, die wir sehr gerne mit Betül, wenn es möglich ist zu Ende bringen wollen. Im großen und ganzen war der Workshop ziemlich unterhaltsam. Ich empfehle es jeden weiter, der Schreiben liebt. Es hat uns ermöglicht unsere Gefühle zu ausdrücken. -Yusuf


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung

„Am Samstag, den 30. Januar 2021 fand der Workshop „Dein Geld, deine Finanzen, deine Planung“ statt. Goran Maric von der Three Coins GmbH (Bei der Three Coins GmbH handelt es sich um „die Entwicklungsschmiede für wirkungsvolle Bildungsformate im Bereich der Finanzkompetenz“) hat uns durch die Veranstaltung geführt. Goran war sehr authentisch und kompetent in seinem Fachbereich Finanzen.

Am Anfang des Workshops gab es eine kleine Vorstellungsrunde und dann ging es auch schon los. Am Workshop hat mir sehr gefallen, dass wir aktiv mitreden und mitwirken durften. Zudem hat mir sehr gefallen, dass Goran seine persönlichen Erfahrungen aus seinem eigenen familiären und freundschaftlichen Umfeld eingebracht hat. Es war großartig die Meinung der verschiedenen Stipis zu dem Thema zu hören und wie sie zu dem Thema Finanzen stehen. Dabei kamen durchaus verschiedene Ansichten hervor und es wurde kontrovers darüber diskutiert.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch eine Umfrage, bei der es darum ging anzugeben wie viel das Leben in Österreich durchschnittlich kostet. Um das ganze abzurunden hat uns Goran die Umfrage und das Thema mit ein paar Daten und Fakten wie beispielsweise wie viel verdient man durchschnittlich im deutschsprachigen Raum oder wie viel Menschen haben in Österreich Schulden untermauert. Die von ihm genannten Zahlen haben uns Stipis schockiert und sensibilisiert.

Die Quintessenz, welche ich mir vom Workshop mitgenommen habe ist die Frage „Was brauche ich wirklich und was will ich?“. Goran hat uns anhand einiger praktischer Beispiele (Coffee to go, Weckerl am Schulweg, etc.) gezeigt, wie viel Geld man eigentlich für „Unnötiges“ ausgibt. Der Punkt mit diesen kleinen Ausgaben ist mir persönlich erst heute so richtig bewusst geworden und ich werde in der Zukunft mehr darauf achten bzw. Notizen darüber machen, damit ich meine Ausgaben einmal gesammelt betrachten kann.

Es war es ein toller Workshop von dem bestimmt jeder Stipi etwas mitnehmen konnte.“

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana.

Lernmanagement & Distance Learning

Teil II unserer 2-teiligen Seminarreihe „Distance Learning“ und es wird wieder fleißig reflektiert und diskutiert. Inhaltlich aufbauend zum ersten Seminar „Selbstmanagement“ stehen im Online-Workshop „Lernmanagement und Distance Learning“ konkrete Aspekte des Lernprozesses und unsere eigene Lernsituation im Fokus. „Wir lernen das Lernen!“ sozusagen und Seminarleiterin Britta Seemann begleitet uns hierbei. Vor dem Hintergrund des Konzepts „Selbstreguliertes Lernen“ aus der pädagogischen Psychologie beschäftigen wir uns mit verschiedenen Phasen eines Lernvorgangs und reflektieren relevante Bestandteile und Elemente des Lernens. So setzen wir uns z.B. mit verschiedenen Lernstrategien und -stilen, mit lernförderlicher Arbeitsumgebung und Pausengestaltung oder mit Lernmotivation auseinander und bekommen Impulse zu Themen wie Fokus, Konzentration und Gedächtnis. Auch die Balance zur anregenden Hirnaktivität kommt durch eine beruhigende Entspannungsübung nicht zu kurz. Britta aktiviert außerdem unsere eigenen bereits vorhandenen Lernressourcen. So erfahren wir, wie viel wir über effektives und erfolgreiches Lernen eigentlich schon wissen und wie wir gemeinsam mit- und auch voneinander lernen können.  

Ich finde solche Workshops wirklich gut und ich habe vieles gelernt und ich bedanke mich bei euch auch, dass ihr solche Workshops für uns geplant habt.  Mir haben die Zeitplanung, Selbstwirksamkeit und auch die Übung: Body-Scan, sehr gut gefallen. War ur cool und ich werde die meisten Methoden anwenden, nur fehlt mir meistens die Zeit für die Planung. – Aria

Der Lernmanegment-Workshop war wie der erste Teil, einfach toll. Vor allem hat mir die drei Teilen von Lernstrategien (kognitiver Teil, motivationaler Teil, metakognitiver Teil) und Lerntypen nach Frederic Vester am Meisten gefallen. Auch die Übung für die Pausegestaltung war für mich sehr informativ. Danke für das tolle Angebot und bedanke mich bei Britta für die tolle Präsentation. – Abbas

Ich habe den Workshop gut gefunden. Ich habe gelernt, wie ich mein Zeit teilen kann oder besser gesagt, wie ich für viele Sachen planen kann. Außerdem habe ich viele Tipps gehört, wie man richtig lernen kann. – Ammar 

Online Lernathon bei START-OÖ

Am 17. Jänner 2021 haben sich die START-OÖ Stipis wieder einmal online getroffen, um gemeinsam an den jeweiligen Aufgaben zu arbeiten. Von zu Hause aus zu lernen und einen Überblick über seine to do’s für die Schule zu behalten, ist allein einfach schwieriger. Darum treffen wir uns öfters zu einem virtuellen Lernathon, um sich zu motivieren und gemeinsam produktiver zu sein.

Am Anfang wird kurz gemeinsam übergelegt, welche Aufgaben sich jeder für die nächsten zwei Lernstunden vornimmt. Die to do’s werden auf einer Liste gesammelt, um übersichtlich zu sehen, woran jeder arbeiten möchte und was alles noch zu erledigen ist. Danach wird zwei Mal eine Stunde intensiv gelernt und dazwischen eine wohlverdiente Pause eingelegt, in der wir kurz über unsere bereits erledigten Aufgaben gesprochen und danach einfach etwas geplaudert haben.

Abschließend waren wir uns alle einig, dass ein gemeinsamer, virtueller Lernathon unsere Motivation und dadurch unsere Produktivität fördert. Nach der ernüchternden Nachricht, dass die Schulen noch länger geschlossen bleiben und somit das distance learning fortgesetzt wird, wird das wohl nicht unser letzter Lernathon gewesen sein!

START-Survival. Oder: Wie man einen Halbjahresbericht verfasst

START-OÖ Stipisprecherin Samar Elsoudany hat in dem Workshop „START-Survival“ den neuen Stipendiat*innen von START-Sbg und START-OÖ erklärt, wie man einen Halbjahresbericht schreibt und wie man die korrekte Abrechnung des Bildungsgeldes macht.

Der Workshop „START-Survival mit Samar“ hat, mir und den anderen neuen Stipis aus Salzburg und Oberösterreich, viel gebracht und gezeigt wie man seinen Halbjahresbericht zusammenstellt. Mit super Beispielen, welche uns definitiv helfen werden! Danach hat uns Samar den richtigen Weg gezeigt, seine Abrechnungen vom Bildungsgeld zu erarbeiten. Besonders gefallen haben mir Annas und Samars freundliche Gesten und Hilfsbereitschaft.“ Nicole (START-Sbg)

„Die Neuen brauchen manchmal Einführung. Samar hat uns am 10.01. gezeigt, wie wir unsere Berichte schreiben sollen. Im Allgemeinen war der Workshop gut gestaltet. Wir haben mit dem Bericht angefangen und später über die Rechnungen gesprochen. Die Rechnungen hatte ich schon von Anfang an beieinander, deswegen konnte ich mich ganz auf meinem Bericht konzentrieren. Ich wurde mit meinem Bericht fertig. Und meine Fragen wurden ausführlich beantwortet. Danke Samar für den Workshop.“ Eray (START-OÖ)

„Da die Zeit wie im Flug vergeht und ein halbes Jahr bereits wieder am Ende ist, mussten am Sonntag vor allem die neuen Stipis von Salzburg und Oberösterreich ihren Halbjahresbericht schreiben. START-OÖ Stipisprecherin Samar hat erklärt bzw. mit verschiedenen Beispielen gezeigt, wie man einen gut formulierten Halbjahresbericht schreibt und war immer bereit, die Fragen von den Stipis zu beantworten.“ Rusul (START-Sbg)

START-OÖ Deutsch Workshop – Grammatik

Am Vormittag des 10.01.2021 trafen sich die Stipis von START-OÖ, um ihre Deutsch Grammitkkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen.

Am Anfang haben wir damit begonnen die Grundgrammatik zu wiederholen. Nomen, Verben, Fälle, Artikel, Präpositionen, Adjektive und Adverbien wurden durchbesprochen und vereinzelt auch kleine Beispiele gezeigt, damit die Grammatik gleich besser veranschaulicht wird.

Am Ende haben wir uns noch genauer mit dem Satzbau und der Beistrichsetzung beschäftigt, weil das vielen noch nicht so leicht fällt. Wir haben gelernt, dass bloß, weil man beim Sprechen eine kleine Pause zwischen zwei Satzteilen einlegt, man nicht auch gleich einen Beistrich setzen muss. Das haben viele oft falsch im Kopf.

Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat sich viel Zeit für unsere Fragen genommen. Vielen Dank für den tollen Workshop und wir freuen uns schon auf den nächsten Deutsch Workshop mit Frau Girlinger.

Selbstmanagement & Distance Learning

„Work smarter, not harder!“

So simpel dies klingen mag, so viel Bedeutung steckt darin. Dieser Spruch – bereits in den 1930er Jahren von Allan F. Mogensen formuliert – begleitet Anfang Jänner unser Seminar „Selbstmanagement und Distance Learning“. Jedoch wie integrieren wir dieses Prinzip in unseren alltäglichen Arbeitsprozess? Dieser Frage gehen wir im Online-Workshop mit Seminarleiterin Britta Seemann nach. Von philosophischen Gedanken über das Konzept „Zeit“ bis hin zu konkreten Methoden des klassischen Zeitmanagements, z.B. bezüglich Zielformulierung, Prioritäten setzen oder Planungsarbeit – das Seminar gibt uns Impulse und zeigt uns Techniken zur effektiven Gestaltung der eigenen Arbeitssituation. Britta unterstützt uns hierbei und schafft Raum und Möglichkeit zum Lernen und Reflektieren über Selbstorganisation und Arbeitsweise.

Der Selbstmanagement-Workshop war für mich sehr spannend, beeindruckend und informativ. Ich habe viele Methoden für Zeitmanagement/ Selbstmanagement kennengelernt. Am besten hat mir die Methode SMART, das Pareto Prinzip und die ABC Methode gefallen.
Da ich immer Probleme bei der Selbstmanagement habe, konnte ich vieles mitnehmen und werde einsetzen. Danke für das tolle Angebot. -Abbas

Der Workshop zum Zeitmanagement war sehr hilfreich, da wir mehrere Methoden kennengelernt haben und auch viele Tipps bekommen haben. Beispielsweise ist es nicht nur wichtig regelmäßig Pausen zu machen, sondern auch wie man seine Pausen gestaltet! Wir haben heute gelernt, dass man nur 20% seiner Zeit für 80% der Aufgabe verbraucht – die anderen 80% der Zeit, die wir zur Perfektion aufwenden, machen nur 20% der Aufgabe aus. Kann ich nur weiterempfehlen! -Zahra

Es war sehr lehrhaft, interessant und freundlich. Man könnte Alles hinter fragen und ausdiskutieren was zu einem besseren Ergebnis und Mitarbeit als gesamte Gruppe geführt hat. -Mahdi

Für mich war das der besten Workshop, den ich bei Start Teilgenommen habe. Ich habe schon ein paar Sachen erkannt aber trotzdem habe ich was neues gelernt. Wie haben zum bei Spiel über SMART geredet was das beutetet und ich finde, dass dieses Word sehr wichtig für uns alle. ich habe auch gelernt wie ich mein Zeit teilen kann. Es freut mich sehr, dass wir Teil 2 machen werden. -Ammar

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter I

„Es ist nicht genug“
Es ist nicht genug zu wissen
Du musst auch lernen
Es ist nicht genug zu wollen
Du musst auch üben und können
Es ist nicht genug über deine Ziele zu erzählen
Du musst sie auch erreichen
Es ist nicht es von dir zu hören
Du musst es auch zeigen und anwenden

Gedichte zu lesen und auswendig zu lernen, ist mein Hobby, trotz der Liebe, die ich zu Gedichte habe, habe ich vorher nicht versucht mein Eigenes zu schreiben. START hat mir ermöglicht eine tolle Workshop zu besuchen. In dem ich verschiedene Arten der Gedichte gelernt habe, dazu Tipps, um mir zu helfen, mein eigenes Gedicht zu schreiben. Der Workshop war sehr motivierend und voller Energie, außerdem die Themen der Gedichte, die wir diskutiert haben, waren sehr anspruchsvoll. -Asmaa


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Dein Lächeln ist mir alles
Dein Dasein ist mir alles
Du existierst und so existiere ich

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, denn es war sehr lehrreich und ich konnte mein Wissen im Bereich Poesie erfrischen, und auch dieses verbessern. Nach dem Workshop konnte ich mein Gefühle in Wörtern besser umwandeln. Und diese Wörter klingen jetzt auch noch besser. Und auch fand ich die Workshopsleiterin sehr sympathisch. Sie hat Ihre Bestens gegeben, um den Workshop lebendiger zu halten. Für so wenige Zeit habe ich vieles von ihr gelernt. Danke für alles liebe Betül. 🙂 -Sakaria


Das Workshop war eine wirklich gute Möglichkeit wieder zu schreiben und auch die Art, die Leidenschaft der Moderatorin hat mich wirklich motiviert etwas zu schreiben. Ein Safe Space hat sie super gut kreiert, deshalb haben sich auch alle wohlgefühlt ihre slams vorzustellen und dass war super cool! Was wir alle in 10min zu Stande gebracht haben, ich bin immer noch absolut beeindruckt von den anderen Stipis, bin mir absolut sicher, dass eine oder die andere sicherlich irgendwann, etwas in die Richtung machen wird! -Sihaam


„Zusammenhalt und Menschlichkeit“
Unsere Welt ist verloren
Die Menschen sind verdorben
Das Geld regiert die Welt
Die Reichen dirigieren diese Welt
Die Armen leiden und reichen ihre Hände nach Hilfe
jedoch die Reiche meiden diese Bitte
Wir versprechen uns Zusammenhalt und Menschlichkeit
Doch setzen es nicht um, wir machen uns etwas vor
und all die schlimmen Ereignisse bekommen wir auch zu Ohr
Solidarität ist gefragt, denn nur so bekämpfen wir das Leid
somit sorgen wir für mehr Menschlichkeit

Der Workshop „Express yourself with poetry“ mit Betül Tomakin war sehr amüsant und interessant. Davor hatte ich mich nicht mit Gedichten auseinandergesetzt, da sie mich nie wirklich interessiert haben. Heuer in der Schule hatten wir welche gelesen, aber das war es dann auch. Jedoch habe ich gestern herausgefunden, dass es sehr viele Möglichkeiten und Stilmittel gibt, wie man Gedichte schreiben kann. Ich selber bevorzuge es, wenn viele Reime verwendet werden, sowie eine gute Message vermittelt wird. Am Ende des Workshops haben wir auch eines selber geschrieben. Anfangs dachte ich mir, das es schwer sein wird, aber im laufe der Vorbereitungszeit habe ich mich sehr gut geschlagen. -Eray


Gestern war eine tolle Erfahrung. Vorher habe ich mir immer gedacht, dass das Gedicht zu schreiben etwas Unmögliches für mich ist und dass ich keine Fähigkeit dafür habe. Aber gestern habe ich bemerkt, dass es kein richtig oder falsch bei dem Gedicht zu schreiben gibt, und man seine Vorstellung, wie weit er/sie möchtet, benutzen kann. Vor allem waren die Schritten beim Schreiben sehr hilfreich für mich. Ich habe mich nicht verloren gefühlt. Deswegen, Danke dass ihr uns so eine Möglichkeit ermöglicht habt. Ich bin sehr dankbar dafür. -Seymanur


„Personifikation des Krieges“ (ein Auszug)
Der Krieg hat keine Identität
Er schafft nur Unordnung
Vielleicht ist die Anarchie seine Identität
Der Krieg ist unfähig
Er kann gar nichts, außer Seelen wegnehmen
Wäre der Krieg ein Mann, hätte ich ihm seine Seele weggenommen

Der Workshop „Poetry“ war sehr inspirierend und hilfreich. Ich habe in der letzten Zeit teilweise aufgehört Gedichte zu schreiben. Nach diesem Workshop kann ich mich besser darauf konzentrieren. Mit Hilfe der 5 Schritte, die die Trainerin Betül uns gezeigt hat, beginne ich wieder zu schreiben. Das hat mich sehr gefreut und ich habe sehr viele Ideen, die ich während meinem Schreibprozess berücksichtigen werde. Ich danke Betül für diesen Workshop sehr! -Banan

Ich fand den Workshop richtig interessant, da ich null Ahnung von Gedichte hatte und uns wurde so gut erklärt, wie man ein Gedicht schreibt oder über was man alles schreiben kann und wie man das schreibt. Am schönsten fand ich als wir selbst Gedichte geschrieben haben und es dann vorgelesen haben. Da kamen sehr viele schöne Gedichte raus, wo ich mit den Gedichten mitgefühlt habe. Der Workshop war wieder mal richtig schön gestaltet, was mir richtig gut gefällt und ich so am besten was dazulerne und es mir merke. -Anni

Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Verschwörungstheorien & Fake News

Am Sonntag, den 20.12.2020 veranstaltete Silja den Workshop Verschwörungstheorien und Fake News für uns, an dem sich die START-OÖ-Stipendiaten mit großem Interesse beteiligten.

Den Workshop starteten wir mit einer Definitionserklärung der Begriffe Verschwörungstheorie und -mythos. Daraufhin durften wir uns gleich in dreier Gruppen begeben, um jeweils über einen Coronamythos und einen coronaunabhängigen Verschwörungsmythos zu recherchieren. Anschließend daran diskutierten wir über die recherchierten Verschwörungsmythen. Diese beinhalteten Themen wie zum Beispiel Area51, Event201, die Coronaimpfung oder Bill Gates.

Nach einer stärkenden Mittagspause sahen wir uns zwei Videos an. Das erste umfasste eine allgemeine Erklärung des bereits Besprochenen und das zweite stellte das Gespräch zwischen dem Moderator und einem Verschwörungstheoretiker, der glaubt, dass die Erde flach ist. Die Psychologie dahinter ist, dass man sich so einfach von seiner eigenen Filterblase beeinflussen und manipulieren lassen kann. Die Filterblase ist ein Phänomen, bei dem einem ständig gleiche Themen angezeigt werden (Suchmaschine, soziale Medien), sodass sich die Meinungsbildung in nur eine Richtung bewegt und andere Perspektiven nicht akzeptiert werden.

Schlussendlich haben wir von der Workshopleiterin einige Tipps erhalten, um uns vor solchen Angelegenheiten zu schützen. Dazu zählen zum Beispiel:

+ Informationen von mehreren Quellen einholen
+ FaktenChecker verwenden
+ Cookies laufend löschen
+ Mehr Gespräche mit Leuten führen, die andere Meinungen vertreten
+ Überprüfen, ob ein Impressum angegeben ist

Wir bedanken uns bei unserer Workshopleiterin Silja und START für den informativen und hilfreichen Workshop!“

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Viola und Irma.

Deutsch – Workshop: Textinterpretation und -analyse

Am 13. Dezember des Jahres 2020 nahm ich an einem Deutschworkshop teil. In jenem wurden einigen Stipendiaten, inklusive meiner Wenigkeit, erklärt, wie man eine Textanalyse sowie Textinterpretation gestaltet, schreibt, etc..

Wir wurden über wichtige und für manche teilweise unbekannte Begriffe, wie zum Beispiel Jambus, Trochäus, Daktylus sowie Anapäst, informiert und aufgeklärt. Was mir persönlich am besten gefiel, war, dass die ganzen Anhaltspunkte einer Textanalyse/-interpretation genauestens durchbesprochen worden sind und ich dadurch mein Wissen erfrischen und auf den neuesten Stand halten konnte. Obwohl ich mich für die Germanistik wenig bis gar nicht interessiere, habe ich die fast vier Stunden, die ich bei diesem Workshop verbracht habe, genossen und fand die Zeit ziemlich informativ.

Mir persönlich gefällt es sehr, dass sich START individuell um die Stipendiaten kümmert und auf Wünsche und Beschwerden aktiv eingeht. Der Grund für diese Aussage ist, dass beispielsweise dieses Seminar zu einem für mich perfekten Zeitpunkt organisiert wurde, da ich demnächst eine Deutschschularbeit zu den bereits erwähnten Textsorten schreiben werde.

Herzlichen Dank an unsere Lehrerin Sabrina Girlinger für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von START – Stipendiat Hüseyin

Speak English with Soso!

Am Sonntag, den 06. Dezember hatten wir einen weiteren Englisch Workshop mit dem Schwerpunkt „speaking“. Wir, die Stipis, haben alle unterschiedliche Muttersprachen und daher unterschiedliche Akzente. Akzent ist eines der primitivsten Grundelemente einer Sprache. Englisch zu lernen ist nicht einfach, manchmal braucht man Hilfe, besonders bei der Aussprache.

Wir haben mit die „Tounge-twisters“ angefangen und sie später auch trainiert. Die Aussprache von einigen Wörtern, war am Ende des Workshops nicht mehr so schwer.

Die Gruppenbesprechungen unter den Stipis und mit Soso waren ziemlich umfangreich und die vorgegebenen Themen, worüber wir gesprochen haben, z.B. die Zukunft und unsere Traumhäuser, sehr spannend.

Am Ende zeigte uns Soso ein Video, in dem wir wertvolle Tipps über die Karriere und damit verbundenen Stress erhalten konnten.

Es war eine offene und wertschätzende Atmosphäre. Der Workshop war gut gegliedert und moderiert. Im Allgemeinen war der Workshop äußerst lehrreich. Er machte mir Spaß und hat mir viel beigebracht.

Danke Soso für den tollen Workshop.“

Ein Bericht von Stipendiat Eray.

Let´s talk about „cabin fever“

Let´s talk about…. Die Englisch-Konversationsklassen mit Sunitha sind bei unseren Stipendiat*innen sehr beliebt, denn sie können nicht nur ihre Englischkenntnisse vertiefen, ihre Ansichten teilen und sich neuen Input von den Teilnehmer*innen holen, sondern vor allem in Zeiten von Distance Learning das Sprechen intensiv üben. Die Themen und Gruppen wechseln wöchentlich, heute war die mittelmäßig fortgeschrittene Gruppe („intermediate class“) dran.

Der Online Unterricht mit Sunitha hat mir sehr gut gefallen, das Niveau war genau mit dem ich gerechnet habe. Ich bin gut mitgekommen, es war eine angenehme Gruppe, man hat sich getraut offen zu sein und offen zu sprechen ohne schüchtern sein zu müssen, etwas Falsches zu sagen. Werde jedenfalls öfter teilnehmen. 🙂 -Fatema

Der Unterricht war sehr interessant und ich nehme gerne teil. Erstens immer neues Thema, zweitens alle können sprechen, egal wie gut du kannst und das ist gut, weil das fehlt uns. -Stella

Der Englischkurs ist wirklich sehr hilfreich und interessant. Wir lernen nicht nur Englisch, sondern erweitern auch unser Allgemeinwissen. Sunitha geht auf all unsere Fragen ein und schaut auch darauf, dass jeder mitkommt. Sehr empfehlenswert!!! -Zahra

Das Englisch Workshop war heute sehr spaßig. Anfangs waren wir nicht so aktiv, jedoch später um so mehr. Unser heutiges Thema war „Cabin fever“. Das Thema hat auch perfekt zur unserer jetzigen Situation gepasst. Wir haben gelernt was Lockdown mit der Psyche eines Menschen machen kann, genauso so haben wir gelernt wie wir diese Zeit am besten überstehen können. -Eray

Wir entwirren den Kosmetik-Dschungel + DIY Naturkosmetik

Was ist der Unterschied zwischen der herkömmlichen Kosmetik und der Naturkosmetik? Was ist eigentlich Parabene und wie stelle ich mein eigenes Deo her? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich unsere Stipendiat*innen aus Niederösterreich und Wien am Samstag Vormittag den 21.11.2020 gemeinsam mit dem Umblick Forschungs- und Bildungsverein. Der harte Lockdown konnte unsere Teilnehmer*innen nicht daran hindern über Zoom ihr eigenes Trockenshampoo herzustellen und mit neuen Apps die Inhalte ihrer Kosmetikprodukte zu erforschen. So berichten unsere Stipendiat*innen;

Der Workshop war echt cool. Ich habe Vieles gelernt, aber das beste war die App, jetzt kann ich sogar herausfinden, wie gesund die Lebensmittel sind, die ich kaufe. Es hat echt Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich nochmal die Chance bekomme, in so einem Workshop teilzunehmen. – Jasmeet

Der Workshop zum Thema Naturkosmetik war sehr interessant. Zunächst habe ich erkannt, warum manche Inhaltsstoffe schädlich sind und wodurch man sie ersetzten kann. Ich habe aber auch gelernt, woran man qualitative Naturkosmetik erkennt und welchen Unterschied sie zur Standardkosmetik machen. -Nazia

Mir hat der Naturkosmetik-Workshop sehr gefallen. Ich habe viel Neues dazu gelernt, was Inhaltsstoffe betrifft. Auch wenn ich der einzige männliche Teilnehmer war, konnte mein Interesse geweckt werden. Wichtige Themen wie Umweltschutz wurden angesprochen, was mir besonders gefallen hat. Vielen Dank für diesen Workshop. -Omran

Dieser Workshop war sehr interessant, da man gelernt hat was Naturkosmetik ist und wie wichtig es ist auf Inhaltsstoffe zu achten, um der Umwelt und uns selbst was Gutes zu tun. Außerdem konnten wir selbst ein Deo und ein Trockenshampoo herstellen, was eine echt coole Erfahrung war. Danke für diesen hilfreichen und sehr interessanten Workshop! – Jasmin

Vielen Dank an unsere Trainerin Michaela für den spannenden Workshop!

START – OÖ Englisch Workshop: Writing

Am Samstag, den 21. November hatten wir mit unserer lieben START Alumna Soso den Englisch Workshop.

Wie begannen damit uns mit dem Thema Word Formation zu beschäftigen, wo wir lernten was zum Beispiel suffix, prefix oder circumfix bedeutet oder was die Begriffe Morphology und Morpheme bedeuten. Nachdem wir uns die verschiedensten Wortstellungen angeschaut haben, haben wir diese auch bei einer Übung angewendet.

Danach bekamen wir von Soso Tipps, wie wir am besten Vokabeln lernen können und wie wir unseren Schreibstil verbessern können. Außerdem nannte sie uns hilfreiche Webseiten, die wir dafür verwenden können.

Wir schlossen den Workshop mit einer Schreibübung ab. Wir sollten einen kurzen Blog über uns als START Stipis schreiben: „My piece of advice for the next START generation is not to be shy anymore. Come out of your comfortzone and you will discover a whole new side of you. Try new things!

Danke Soso für diesen hilfreichen Workshop und für die toll gestaltete Präsentation.

Ein Bericht von Stipendiatin Samar

START-Wien diskutiert zu aktuellen politischen Themen

Das geplante Thema beim Workshop von START-Wien mit Christian Pöltl von Poledu am 5.11.20 waren die Wahlen in den USA. Aufgrund der aktuellen Ereignisse sprachen wir aber auch über den Terroranschlag am Montag in Wien und tauschten unsere Eindrücke, Meinungen und Ideen aus.

Hier das Feedback der Stipis die bei dem Workshop dabei waren:

Der Workshop hat mir sehr gefallen, da wir über die aktuellsten politischen Themen geredet haben und man sehr viele verschiedene Perspektiven und Sichtweisen kennengelernt hat.

Es war ein sehr interessanter Workshop, weil ich die Ansichten der anderen zu hören bekommen habe und Thematiken aus einer anderen Perspektive gesehen habe, die ich vorher nicht bedacht habe. Es war eine angenehme Diskussionskultur! Es war wirklich cool!

„Der heutige Workshop mit PolEdu hat mir gut gefallen.
Wir hatten die Möglichkeit und den Raum gehabt, eigene Gedanken und Gefühle zu dem schrecklichen Attentat in der Wiener Innenstadt mitzuteilen.
Wir konnten ganz gut miteinander diskutieren. Ich hätte aber gerne mehr über das Wahlsystem bzw. Wahlvorgang in den USA diskutiert. Im allgemeinen war es ein guter, erfolgreicher und nutzvoller Workshop. „

Danke für das Workshop, danke dass ich meine Gedanken teilen konnte und euch auch meine Wissen mitteilen durfte.
Ich finde es voll gut!

Der Workshop hat mir besonders gut gefallen, da man zu dem kürzlichen Terroranschlag und die US-Wahl äußern und austauschen konnte. Vor allem die unterschiedlichen Perspektiven, die die Gruppe einbrachte. Außerdem fand ich es wichtig, dass man in der Gruppe öfter erwähnt hat, dass man die Attentäter keine Bühne geben sollte, nicht mal seinen Namen, wie man es in Neuseeland gemacht hat! Ich hätte, aber gerne mehr über die US-Wahl gehört.

Der Workshop war sehr lebhaft und voller unterschiedlicher Meinungen. Dennoch war es schön zu sehen, dass jeder mit jedem friedlich und Respektvoll umgegangen ist und dadurch eine angenehme Diskussionsrunde stattgefunden hat.

Zivilcourage Online Training

START-Wien Stipendiatin Rawina über das Zivilcourage Online Training, ein Angebot des Mauthausen Komitee Österreich.

Am Dienstag, den 27.10.2020, habe ich an einem Workshop zu Zivilcourage teilgenommen.

„Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o. Ä. vertritt“, so definiert Google Zivilcourage.

Wir haben aber nach einer Begrüßung und Vorstellungsrunde uns die Frage gestellt was wir unter Zivilcourage verstehen oder uns vorstellen.  Es kamen verschiedene Antworten, was mir auch auffiel war, dass viele unter Zivilcourage Solidarität verstehen.

Ebenso wurden viele Geschichten erzählt, wo man sich Zivilcourage erhofft hätte. Wir sind, aufgrund dieser Geschichten auch sehr oft zum Rassismus rüber geswitched. Denn oft geht man von Rassismus aus wenn dort, wo Hilfe benötigt wird, keine geleistet wird. Ein Beispiel wurde von Abbas erzählt hat. Eine chechenische Frau ertrinkt in der Donau, rundherum sind Menschen, die alle höchstwahrscheinlich sehr gut schwimmen können, ignorieren und schauen weg. Eine Gruppe von Jugendlichen, die aber sehr weit von ihr weg waren, rennen hin und helfen der Frau. Dachte sich jetzt jeder „einer hier wird schon helfen“ oder war es doch weil sie Kopftuch trug? Solche Fragen haben uns lange beschäftigt und ich fand es auch sehr beeindruckend die verschiedenen Meinungen zu hören und wie sie diese vertreten.

Wir haben uns danach ein Video angeschaut wo eine Muslima in der Straßenbahn von 2 Typen aufgrund ihres Kopftuches beleidigt und nieder gemacht wird. Die Menschen sahen alle weg, bis auf eine Frau. Sie täuschte einen Anfall vor um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und so der Frau zu helfen.  Die Aufmerksamkeit war sofort auf sich gelenkt, die Masse sammelte sich um sie, um evtl die Rettung zu rufen. Hier haben wir uns auch gefragt wie sich die Muslima fühlt, ist sie dankbar, dass man sie jetzt in Ruhe lässt oder fühlt sie sich verarscht weil bei ihr die Masse nicht eingegriffen hat? Ich glaube beides.

Außerdem haben wir die verschiedene Schritte besprochen; hier findet ihr ähnliche: https://gschichtldruckerei.com/2017/09/18/10-schritte-fuer-mehr-zivilcourage-im-alltag

Nach einer Pause ging es weiter; wir wurden in 3 Gruppen aufgeteilt und haben 10 Geschichten oder Situationen zugeteilt bekommen, die wir dann auf einer Skala von „finde ich nicht so schlimm “ bis „sehr schlimm bzw. da muss was unternommen werden“. Auch hier gab es verschiedene Meinungen.

Abschließend, schau nicht weg, wenn andere deine Hilfe brauchen, sei nicht leise, wenn andere deine Stimme brauchen denn irgendwann wirst du ihre auch brauchen.

„Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.“ -Willy Brandt

Ich fand es sehr interessant und informationsreich. Außerdem hat man viel diskutieren und das fand ich sehr schön. Es gab zwar einen Plan aber man hat sich nicht zu 100% drangehalten, das finde ich auch nicht schlimm da wir dafür viel mehr aktiv mitreden konnten. -Aster

Kompetenztraining Textsorten: Sprache erproben

START-Wien Stipendiatin Zahra berichtet vom Kompetenztraining „Textsorten“ mit unserer Trainerin Hanna Reidlinger.

Am Freitag den 23.10 haben wir ein Workshop zur Rhetorik (Sprache erproben) gemacht.

Anfangs haben wir 10-15 Minuten einfach unsere Gedanken drauflosgeschrieben – ich muss ehrlicherweise gestehen, dass das an einem Freitagnachmittag und zu Beginn der Herbstferien sehr erleichternd war. Ein Tipp an euch – nehmt euch täglich ein paar Minuten Zeit für eure Gedanken und schreibt sie auf.

Anschließend haben wir ein paar stark rhetorische Texte gelesen und diese im Nachhinein nach Stilmitteln analysiert, die wir in unserer eigenen Rede mit einbezogen haben. Für die Rede haben wir insgesamt 20 Minuten bekommen und anschließend mussten wir diese vortragen.

Sehr empfehlenswert – trotz der großen Erschöpfung und trotz dessen, dass es Freitagnachmittag war, war es sehr interessant – an dieser Stelle ein großes Shout Out an Hanna, den Workshop echt toll gestaltet hat.

Rhetorik – die Redekunst der Antike

Die Textsorten „Rede“ und „Kommentar“ sind sehr eng miteinander verwandt und sind sich demnach sehr ähnlich. Von den anderen Textsorten stechen sie durch ihre sehr starke sprachliche Gestaltung heraus.

Das Ziel der Rhetorik ist das Interesse und die Emotionen der Leser- oder Zuhörerschaft zu erwecken, um sie auf ein wichtiges Thema anzusprechen und an sie zu appellieren. Hierbei geht es vor allem darum, wie man etwas ausdrückt – also um die „Strategie“.

Man braucht viel Erfahrung, um sich von solchen Reden nicht beeinflussen zu lassen, denn meist ist das Ziel des Redners, die Zuhörerschaft zu beeinflussen. Metapher, Vergleich und Beispiele ermöglichen eine bildhafte Darstellung, sodass das Publikum leicht folgen kann.

Es werden auch Adjektive verwendet um die Meinung verstärkt rüberzubringen – sie gestalten den Text sehr farbig ebenso wie Steigerung, Wiederholung, Übertreibung aber auch Untertreibung. Appell, Ironie, rhetorische Fragen und eine direkte Ansprache des Publikums lassen den Text sehr lebendig wirken.

Im Takt bleiben!

Konzentration fördern mit Rhythmus- und Perkussionübungen war das Thema des Workshops am Samstag 10.10.2020 gemeinsam mit Musikpädagogin Johanna Buchmayer in Salzburg.

Viele Prüfungen, Schularbeiten und Referate stehen bei den START-Stipendiatinnen und Stipendiaten gerade im Herbst auf dem Plan. Da ist nicht nur Organisationstalent, sondern auch Konzentrations- und Merkfähigkeit gefragt! Mit Rhythmusübungen und Bodyperkussion das Aufeinander-Hören, im Takt bleiben und die Konzentrationsfähigkeit stärken, war das Ziel des Workshops. Klatschend, trommelnd und mit Bechern klappernd wurden in kurzer Zeit schon beachtliche Abfolgen einstudiert.

Wenn würdest du wählen? Wien-Wahl Workshop mit Sapere Aude

Am 10.10.2020 hatten wir den letzten Workshop mit Sapere Aude zur Wien-Wahl. Im folgenden Bericht erläutere ich den Ablauf des Workshops.

Als Einstieg hatten wir einen „Word-Rap“, wo wir uns alle, ohne viel nachzudenken, vorstellen mussten und wir einen positiven und einen negativen Aspekt der Politik nennen mussten. Diese haben wir auf ein Flipchart gesammelt und danach alle Punkte diskutiert.

Nach der Vorstellungsrunde haben wir die gesetzgebenden Institutionen angeschaut. Jeder hat eine Instanz zugeordnet bekommen und als Kleingruppen haben wir dann über diese recherchiert und danach jedem präsentiert. Somit hat jeder erfahren wofür beispielsweise die Gemeinden, der Bund oder die EU zuständig sind und wie viel sie in und über Österreich bestimmen können.

Unsere Abschlussübung war eine Videoanalyse der jeweiligen Spitzenkandidaten und -kandidatinnen. Sapere Aude hat von Jugendlichen Fragen gesammelt und die Spitzenkandidaten zu einem Interview eingeladen, wo sie diese, in einem zehn-minütigen Video beantworten sollten. Wir haben uns wieder in Kleingruppen eingeteilt und jeder hat eine Partei zugeschrieben bekommen, von welchen wir gemeinsam das Video angeschaut und analysiert haben. Danach setzten wir uns wie gewohnt in die große Gruppe zurück und diskutierten über die Antworten der Politiker und über unsere Meinungen und Eindrücke der jeweiligen Parteien.

Auch der Workshop kam zu einem Ende. Bevor alle in das Wochenende gingen, füllten wir noch ein Feedbackbogen aus und verabschiedeten uns von unseren Moderatoren. Im Großen und Ganzen haben wir wieder auf eine amüsanten Weise viel über Politik geredet und gelernt. Bis zum nächsten Workshop mit Sapere Aude.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Jovana.

Handyvideo-Workshops für START-NÖ

Am ersten Oktober-Wochenende trafen sich die Jugendlichen von START-NÖ zu einem besonderen Termin. Wir lernten wie wir mit unsren Handys tolle Videos machen können! Aufgrund der Corona-Maßnahmen in zwei Workshop-Gruppen an zwei Tagen aufgeteilt, erfuhren wir von Florian Platter von filmfalt.media viele spannende Infos darüber welche passenden Handyapps es gibt, was bei Kameraführung und Bildgestaltung zu bedenken ist, was man unter der 5-Shot-Technik versteht und noch vieles mehr! Natürlich wurde das Gelernte dann auch gleich ausprobiert. Das Ergebnis dieser Workshop-Tage – ein aus den einzelnen gedrehten Clips zusammen geschnittenes Video – gibt es bald auf unsrer Homepage zu bewundern!

Vielen Dank an Florian Platter für die spannenden Workshop-Tage!

Ich habe mit Start einen sehr interessanten Workshop miterleben dürfen, bei dem das Thema war: Mit einem Smartphone professionelle Videos drehen! Ich habe einige neue und einfache Tricks und Techniken kennengelernt, die es mir ermöglichen Video, Bild, Ton und Effekte besser aufeinander abzustimmen und so einen professionellen Beitrag zu erstellen und das nur mit meinem Handy. Ich bin mir sicher ich werde in Zukunft diese neuen Tipps einsetzen, um das ein oder andere Geburtstags-, Urlaubs-, oder auch Tanzvideo zu drehen. (Genti)

Mir hat das Videodrehworkshop sehr gut gefallen. Wir haben gelernt, wie man richtig Videos dreht und schneidet. Endlich kann ich Videos bearbeiten und freut mich, dass ich an diesen Workshop dabei sein konnte. (Anna)

Wir hatten einen schönen und interessanten Handyvideo-Workshop. Wir haben gelernt, dass für professionelle Videos keine teure Kamera notwendig ist, sondern man kann mit der Handy-Kamera professionelle Videos machen. Wir haben auch gelernt, dass die Perspektive einen großer Einfluss auf das Video hat. Es war auch sehr interessant, wie wir praktisch geübt haben, wie man professionelle und spannende Videos macht. Der Workshop ist sehr nützlich und man kann die Tipps und Tricks im normalen Alltag verwenden. (Mohamad)

Das Video-Dreh Workshop war sehr spannend. Ich habe viele neue Techniken gelernt, wie man ein professionelles Video am Handy dreht. Außerdem habe ich gute Apps Empfehlungen für Videobearbeitung bekommen. (Naqib)

Meine Stadt, meine Ideen: PolEdu-Workshop zur Wien-Wahl

Die Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen steht am 11. Oktober an – Passend dazu, hielt Pascal von PolEdu einen Zoom Workshop zur Wien-Wahl 2020 am Freitagnachmittag. Mithilfe eines Umfragetools haben wir interaktiv unsere Wünsche, Interessen und Ideen für die diesjährige Wahl besprochen, dabei die einzelnen Parteien und deren Programmpunkte für Wien unter die Lupe genommen. Infolgedessen haben wir festgestellt, wie vielfältig die Parteienlandschaft in Wien ist und welche politische Aktivitäten den BürgerInnen aufgrund der demokratischen Regierungsform zu stehen. Hinzu kommen auch die Voraussetzungen der WählerInnen bei der Wien-Wahl, welche wir mit einer kritischen Manier diskutiert haben. Am Ende des Workshops, haben die Stipis einen guten Überblick über die Wien-Wahl 2020 erhalten und sind auf das Wahlergebnis gespannt.

Hierzu sind die Statements von unseren Stipendiaten zum PolEdu-Workshop:

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend und informativ wie immer. Außerdem hat mir besonders gut gefallen, dass der Workshop sehr interaktiv gestaltet war und dass die Fragen zu Diskussionen anregt haben :). Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir die Programme intensiver bearbeiten, aber auch was einzelne Punkte für Wien in den kommenden 5 Jahren bedeuten. – Mariam

Ich fand den Workshop sehr hilfreich für jene, die wenig über das Vorhaben der Parteien wissen, die am 11.Oktober antreten. Ebenfalls fand ich die Möglichkeit, selbst ans Wort zu kommen und die eigene Meinung über die Parteien bzw. ihre Ziele zu äußern, sehr gut. – Mahdi B.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, da ich somit auf den neuesten Stand der Politik in Wien gebracht wurde – natürlich auch mit eigener Vorrecherche. Ich habe sehr viele neue Perspektiven auf verschiedene Themen kennengelernt und finde so etwas extremst interessant und hilfreich. Sehr empfehlenswert!!! – Zahra

Ich fand den heutigen Workshop wirklich sehr interessant! Als ich mich angemeldet habe, dachte ich mir, dass es langweilig wird, wie bei Sapere Aude (Weil dort haben wir die Grundlagen behandelt und ich kannte mich schon aus.) Aber es war genau das Gegenteil, obwohl wir den Workshop über Zoom gemacht haben. Wir haben heute aber den Inhalt besprochen und nicht nur die Parteien oder die Personen, und genau das hat mir am besten gefallen. Der Pascal ist sehr freundlich und die Art und Weise wie er erklärt und redet hat mir gefallen. – Omran

VWA-Training für die Maturaklasse

Das VWA-Training richtet sich an unsere Stipendiat*innen in der Maturaklasse. Sie werden von unserer Trainerin Sabine Lehner bis zur Abgabe der wissenschaftlichen Arbeit im Februar 2021 begleitet und unterstützt, dabei werden Schreibkompetenzen erarbeitet und vertieft, wie auch individuelle Unterstützung angeboten.

Anfangs des Kurs haben wir darüber geredet, wie es uns gerade mit der VWA geht. Wir haben die Grundlagen der Formatierung wiederholt, wie zum Beispiel Fußnoten und Quellenangaben. Danach haben wir besprochen, was als Quelle verwendet werden darf. Nachdem haben wir individuell an unseren VWAs geschrieben und jeder hat individuell eine Viertelstunde lang Feedback bekommen. Mir hat es sehr gefallen, da die Trainerin immer hilfsbereit gewesen ist und uns allen zugehört hat. Sie hat mir die Arbeit leichter gemacht, indem sie mit mir weiter nach Literatur gesucht hat. -Himanshi

Durch den VWA-Kurs bin ich mit meiner Arbeit sehr weit gekommen. Mir fiel es durch die Betreuung leicht strukturiert zu arbeiten und die notwendige Motivation zu kreieren. Dank Sabine habe ich gelernt, wie ich den Forschungsfragen nachgehe, damit meine Arbeit einen roten Faden besitzt und gut gegliedert ist. Außerdem hat mich Sabine bei den Einzelcoachings unterstützt, indem sie mich auf die Kriterien einer VWA und der wissenschaftlichen Formalität (Zitieren, Paraphrasieren, Literatur) aufmerksam gemacht hat. Ich empfehle das Training auch für weitere Jahrgänge. -Mariana

Der Workshop war sehr hilfreich und intensiv. Ich finde es sehr gut, dass wir den Stoff auch wiederholt haben. -Aghiad

Der VWA Termin hat mir sehr geholfen mit meiner Quellensuche, Vorallem da ich keine passende fand und nicht wusste ob sie vertrauenswürdig sind. Ich fing auch an weiter zu schreiben und mir hat es geholfen herauszufinden, das ich nicht alles streng nach Protokoll folgen muss. Das war meine größte Angst, unabsichtlich ein Plagiat zu begehen, deshalb haben wir das Paraphrasieren geübt. -Balqiz

Die Atmosphäre des Workshops war großartig. Man will arbeiten wenn alle um dich herum arbeiten und produktiv sind! -Nuaar

Politik & Ich

Ein Workshop mit Sapere Aude!

Am 4. September hielt Sapere Aude bei START-Stipendium Wien einen Workshop zu Politischer Bildung ab. Anhand verschiedener Diskussionsmethoden wurden politische Begriffe geklärt und der Bezug von Politik zum eigenen Leben herausgearbeitet. Durch die bewährte Sapere-Aude-Methode „Was ist nicht Politik“ konnte dargestellt werden, wie sehr unser Alltag und unser persönliches Leben politisch geregelt ist. Außerdem war die Wien-Wahl Thema und Anlass, sich mit wichtigen Mechanismen des politischen System Österreichs, wie der Gewaltenteilung, auseinanderzusetzen.

Einige START-StipendiatInnen haben sich dankenswerter Weise auch für eine Studie gemeldet, die von der Universität Wien durchgeführt wird. Sie wird die Wirkweise von Wahlwerbung auf Jugendliche in sozialen Medien untersuchen. Ein spannender Teil des Workshops war aber sicher das Entwickeln und Sammeln von Fragen der Jugendlichen, die im Rahmen des Sapere-Aude-Projekts „Eure Fragen Eure Stadt“ noch vor der Wien-Wahl an alle SpitzenkandidatInnen gestellt und deren Antworten auf Kamera festgehalten werden. In der Woche vor der Wahl können die entstandenen Videos auf dem Youtube-Kanal von Sapere Aude angesehen werden. Vielleicht ist ja eine Frage der START-Jugendlichen dabei? -Hermann Niklas/Sapere Aude; Schriftsteller, Politischer Bildner und Betreuer für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Ich fand den Workshop sehr interessant und man hat sicherlich etwas dazu gelernt. Das schöne an dem Workshop war, dass man sich aktiv mitbeteiligen konnte im Gegensatz zur Schule, wo man nur das lernt, was der LehrerIn als Interessant bzw. wichtig findet. Auch, dass man Fragen stellen durfte und eine wirklich Ausführliche Antwort und Erklärung bekommt war sehr gut. Außerdem haben es Raphy und Hermann sehr interessant gestaltet so, dass es gar nicht langweilig war. Danke dafür. -Aster

Mr hat der Workshop an sich gut gefallen, und der Referent und die Referentin waren auch lustig, aber meiner Meinung nach hat der Workshop nicht viel neues Wissen für mich enthalten. -Maryam

Ich fand der Workshop allgemein sehr interessant. Mich interessiert Politik sehr, daher finde ich den gesamten Workshop toll. Inhalt war ganz ok, meiner Meinung nach. Was ich mir wünschte, mehr Inhalt in Innenpolitik. -Zidan

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, alles war sehr verständlich. – Wafaa

Das Workshop war wirklich sehr interessant, ich habe so viele neue Sachen über Politik gelernt. Mir hat das ganze Workshop besonders gefallen, weil wir in der Schule fast nie über Politik reden. -Rasha

Zero Waste & Upcycling Workshop mit Umblick

„Gehst du noch Müll raus bringen oder bist du schon kreativ?“ In diesem online Workshop mit Umblick setzen sich Stipendiat*innen von START-NÖ mit verschiedenen Aspekten rund ums Thema Müll auseinander. Neben Fakten darüber wie viel Müll in Österreich produziert wird, Mülltrennung usw., machten wir uns bei verschiedenen Übungen auch Gedanken darüber wie wir in unserem Alltag Müll produzieren und wie dieser vermieden oder reduziert werden könnte. Es wurden auch die 5 Rs der „Zero Waste“-Bewegung thematisiert: Refuse (Ablehnen), Reduce (Reduzieren), Reuse & Repair (Wiederverwenden & Reparieren), Rot (Verrotten) und Recycle (Wiederverwerten). Neben verschiedenen hilfreichen Tipps wurden wir zum Abschluss auch noch kreativ. Wir bastelten eine Geldbörse aus einem alten Tetrapak.

Vielen Dank an Carina & Michaela von Umblick für diesen spannenden Workshop & die zahlreichen Tipps!

Der Workshop heute hat mir nicht nur sehr gefallen, sondern auch mich auf Sachen aufmerksam gemacht, die mir teilweise unklar waren. Das behandelte Thema des Workshops ist die Thematik unserer Zeit. Ich werde nach der heutigen Hervorhebung des richtigen Weges zur Mülltrennung versuchen, meine Einstellungen zu einem nachhaltigen Leben positiv zu ändern. Schließlich würde ich mich bei der Organisation „Umblick“ sehr herzlich wegen dieses sensationellen Workshops bedanken. (Mohammed)

Das Workshop war sehr interessant und spannend. Zuerst dachte ich es wird vielleicht langweilig sein, weil es Online ist, aber die Workshop-Leiterinnen haben es sehr cool vorgetragen. Ich habe auch viele neue Sachen kennengelernt und auch ein paar Tipps, die sehr hilfreich sind. Wir haben auch über Recycling geredet und wie man viele Sachen wieder benutzen kann. Es hat mich sehr gefreut dabei zu sein 😊 (Batoul)

Online-Lernathon: alle zusammen von zuhause

Seit knapp 3 Wochen sind die Schulen geschlossen und die Stipis lernen von zuhause. Es gibt sehr viel zu tun und manchmal ist es gar nicht so leicht sich von zuhause zu konzentrieren. Deshalb organisieren wir mit Start-Wien und Start-Niederösterreich viermal die Woche sogenannte „Lernathons“. Das funktioniert so: Jede_r sitzt vor der Laptopkamera und erledigt Hausaufgaben für sich. Nach einer Stunde machen wir zusammen Pause, plaudern ein bisschen, machen ein paar Gymnastikübungen oder Wasserwetttrinken und versuchen uns gegenseitig bei Unklarheiten zu helfen.

Ich finde Lernathon cool. Es hat nicht mit der Temperatur zu tun, sondern macht das Spaß und motiviert das man zum Lernen. Es ist auch sehr hilfreich, denn, wenn man Fragen hat oder sich mit dem Thema nicht auskennt, kann man die Anderen um Hilfe bitten. Danke der guten, sinnvollen und praktischen Einstellungen von Zoom wird man auch vom Lernen nicht abgelenkt. Es ist super unterhaltsam während der Pausen.
Sakaria

Es war cool, weil wir mindestens online einander sehen bzw. treffen konnten. Aber ob ich in der Zeit lernen konnte, ehrlich gesagt Nein, weil du weiß eh, einerseits man die Freunde sieht und man will statt lernen mit jemand sprechen (man will schnell, dass die Pause vorbei ist, damit man lernen kann) und andererseits weiß du eh, dass bei mir Lernen erst in der Nacht eine Bedeutung hat.

Abdul

Ich finde den Lernathon gut, da ich durch die Meetings für längere Lernphasen motivierter bin.
Shawn

Ich finde das sehr gut, weil man glaubt, dass man in der Schule ist.
Ammar

Ich war bzw. bin immer noch ein Fan von Lernathons. Meiner Meinung nach, ist es besser in Gruppen zu lernen, man gewinnt dadurch Motivation von den anderen und man fühlt sich beobachtet, dass die Aufgaben, doch in bestimmter Zeit erledigt werden.
Adham

Kurz zusammengefasst: Stress, positiver und motivierender Stress.
Ebru

Pitching – mit eigenen Ideen überzeugen

An einem sonnigen Sonntag, den 17. Februar, trafen sich die START-OÖ StipendiatInnen für ein Pitching-Workshop in Linz. Bernhard Reingruber, Regionalleiter von Teach for Austria in Oberösterreich, teilte seine Expertise mit uns, und brachte uns alles rund um das Thema „Pitchen“ näher.

Stipendiatin Bahara berichtet:

„Sei es, sich selbst zu präsentieren oder ein Schulprojekt, Präsentationen gehören zu dem Alltagsleben von Schülerinnen und Schülern. Einige tun sich beim Präsentieren leicht, manche halten es für schwierig. Aber wir, die Stipis OÖ, haben die Möglichkeit bekommen, uns mit der neuen Technik Pitching auszurüsten, um bei den Präsentationen besser auftreten zu können. Nun, was ist denn Pitching?

Pitching ist ein Präsentationstechnik. Es geht darum ein Thema in wenigen Minuten und möglichst prägnant auf dem Punkt zu bringen.

Am Anfang setzte unser Referent, Bernhard Reingruber, das Ziel, so zu pitchen, dass innerhalb 30 Sekunden unsere ganze Idee auf dem Tisch zu legen und unsere Ansprechperson davon zu überzeugen. Dies hielten wir für unmöglich; das Ergebnis war allerdings sehr überraschend. Während zwei Stunden setzten wir uns mit dem Thema auseinander. Die Theoriearbeit war relativ kurzgeschnitten, denn es wurde auf den praktischen Einsatz mehr Wert gelegt. Am Ende pitchten wir und stellten unsere Projekte vollständig vor, und das genau innerhalb von 30 Sekunden.

Ich denke, ich kann Pitching jeden Tag gebrauchen. Danke Bernhard und START für den tollen Workshop! So spare ich mir täglich viel Zeit. Also, wer noch Zeit und Energie sparen will, lass uns pitchen!“

Mathematikworkshop #2

Am Sonntag, den 9. Februar 2020, trafen sich die START-Oberösterreich Stipendiat*innen zum ersten Workshop im neuen Büro des Axis c/o in der Tabakfabrik in Linz. Diesmal wurden wieder fleißig mathematische Probleme gelöst -es wurden vor allem die Themen Statistik, Funktionen und Wahrscheinlichkeit in Angriff genommen.

Stipendiatin Neni berichtet:

„Am Anfang des Workshops haben wir besprochen, welche Themen wir durchnehmen wollen. Wir starteten den Tag mit Statistik. Dann beschäftigten wir uns mit Wahrscheinlichkeiten und einigen Matura-Aufgaben. Wir haben auch noch kurz das Thema Funktionen angesprochen. Wir haben sehr viele Tipps bekommen und haben zu jedem Thema Beispiele gerechnet. Es war ein sehr hilfreicher Workshop für jeden von uns und wir konnten mit Freude sehr viel neues dazulernen. Danke an unseren Workshopleiter Herrn Entlicher und unsere Patenfirmen, die uns diesen Workshop ermöglichen“

Lernen leicht und cool gemacht

Am Samstag, den 7. Dezember 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen Workshop zum Thema „Lernen“ im Axis Linz. Workshopleiterin und Psychologin Adela Perte erklärte den Stipendiat*innen, welche Abläufe das Gehirn durchläuft, wenn wir uns Wissen aneignen, welche Rolle unsere Gefühle dabei spielen und wie wir mit Lernstress besser umgehen können.

Stipendiat Gul berichtet:

„Der Workshop war sehr effizient und informativ. Wir haben sehr viele Sachen über das Gehirn gelernt, zum Beispiel wie das Gehirn funktioniert, wie das Gehirn Information verarbeitet, und wie wir unsere Umgebung gestalten können, damit wir besser lernen können. oder wie man das langweilige Lernen cooler und chilliger machen kann.

Die Trainerin Adela Perte hat uns sehr gute Methoden gezeigt, wie man sich für das Lernen motivieren kann, und wie wir langweiligen Lernstoff cooler und Lernstress ‚chilliger‘ gestalten können. Sicher dauert es, bis man sich an neuen Methoden gewöhnt, aber ich habe jetzt die Idee und in kleinen Schritten damit anfangen, das Lernen für mich cooler gestalten. 

Vielen Dank für den tollen Workshop!“

START-OÖ lernt über Neurologie, Wissen und DNA

„Am Sonntag, den 1. Dezember, trafen sich einige Stipis im Axis in Linz, um mehr über Neurologie zu lernen. Zusammen mit Workshopleiterin Tamara Tomic verbrachten wir einige Stunden verbunden mit Diskussionen über käufliches Wissen oder den Aufbau unserer Zelle. Dass Neurologie sehr verflochten mit Psychologie und Physiologie ist, bestätigte auch unsere Workshopleiterin. Zudem lernten wir auch den Begriff Emergenz, mithilfe eines Videos über das Verhalten der Ameisen, kennen. Ameisenherden bestehen aus kleineren Gruppen mit bestimmten Aufgaben, die zusammenarbeiten und dadurch eine große intelligente Gruppe bilden. Obwohl sie einfache Tiere sind, haben sie eine strukturierte Arbeitsweise. 

Außerdem haben wir auch besprochen, wie unsere DNA mit unserer Persönlichkeitsentwicklung zusammenhängt. Nicht viele wissen, dass einiges nicht nur von unserer DNA  abhängt und, dass zum Beispiel auch eineiige  Zwillinge unterschiedliche Fingerabdrücke haben. Des Weiteren wurde uns erklärt, wie die Informationsübergabe von unserem Gehirn zu den jeweiligen Körperteilen gelangt. Obwohl manche noch nie etwas von diesen Themen gehört hatten, konnte man dem Gesagten gut folgen und es verstehen. Danke!“

Ein Bericht von Stipendiatin Viola

Die unendlichen Tiefen der Mathematik bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27.10.2019, fanden sich START-OÖ Stipis und Freunde im Axis zusammen, um sich gemeinsam mit unserem Workshopleiter Herrn Winfried Entlicher in die unendlichen Tiefen der Mathematik zu begeben. START-Freundin Julia berichtet:

„Mit viel Freude und Motivation begann unser Tag, wir lernten Herr Entlicher kennen und starteten somit unseren Workshop. Zu Beginn erklärte er uns, wie die Matura in den meisten Fällen abläuft und er erklärte uns den Weg zum Erfolg.

Daraufhin starteten wir mit den Themen „Winkelfunktionen“ bzw. „Exponentialfunktionen“, welche er sehr gut erklärte. Passend zu diesen Funktionen gab er uns viele Übungen und wir übten auch gemeinsam.

Nach einer erholsamen Pause begann Herr Entlicher, uns das Thema „Wahrscheinlichkeit“ näher zu bringen. Wir machten dazu viele Übungen und lernten viel neues dazu.

Meiner Meinung nach war es ein sehr erfolgreicher Tag und man konnte mit viel Freude sehr vieles dazu lernen. Vielen dank an unseren Workshopleiter, dass er sich am Sonntag für uns Zeit nahm, und auch an alle Paten und Unterstützer von START, die uns diesen Workshop ermöglicht haben.“

Arbeitnehmerveranlagung – what’s that?

Am 31. August haben sich die START-OÖ Stipis bei dem Workshop „Wie bekomme ich mein Geld vom Finanzamt zurück?“ im Axis Linz mit der Arbeitnehmerveranlagung befasst. Referentin Julia Hintermayer von der Steuer- und Unternehmensberatung Hintermayer erklärte unseren Stipis wissenswertes zum Thema Steuern und besprach, wie man die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach online einreichen kann.

Stipendiatin Bahara berichtet:

“ ‚Nun was ist Arbeitnehmerveranlagung, oder wie macht man die Arbeitnehmerveranlagung? Warum wollen wir überhaupt Geld vom Finanzamt zurückhaben?‘ fragte unsere Referentin.
Ich hatte z.B. ein Praktikum für einen Monat im Jahr 2018 absolviert. Es wurde schon eine antragslose Arbeitnehmerveranlagung automatisch für mich gemacht und mir ein paar Euros gutgeschrieben. Aber ich wusste nicht, was das heißt. Die Referentin erklärte, die Arbeitnehmerveranlagung hilft uns zu berechnen, wie viel Steuern man zu zahlen hat, oder ob man viel/wenig Steuern gezahlt hat.

Man kann die Arbeitnehmerveranlagung seit ein paar Jahren online machen, so spart man sich Zeit und Papier. Selbstverständlich brauche man dafür die FinanzOnline Zugangsdaten. Mithilfe der Prospekte von der Wirtschaftskammer oder der Arbeiterkammer, welche sehr ausführlich beschrieben sind, kann jeder seine Arbeitnehmerveranlagung für das Vorjahr selbst beantragen.
Seit einigen Jahren werden antragslose Arbeitnehmerveranlagungen automatisch ausgeführt und an alle Arbeitnehmer (darunter Angestellte, Arbeiter oder Lehrlinge) geschickt. Jedoch weiß das System nicht über alle Kosten, wie Werbekosten, Bescheid. Deshalb ist es nötig, dass man trotzdem die Arbeitnehmerveranlagung macht, um, wenn möglich, das Geld vom Finanzamt zurück zu bekommen.

Als ich mich bei FinanzOnline eingeloggt habe, bin ich darauf gekommen, dass mehrere Daten fehlen. Nachdem die Referentin uns Schritt für Schritt gezeigt hat, wie man vorgeht, wurden mir einige Euros gutgeschrieben. Ich lächelte vor Freude und Momo gesellte sich zu mir, denn er hat auch Geld gutgeschrieben bekommen.
Durch die theoretische Anleitung unserer Referentin konnten wir alles gleich praktisch ausprobieren und durchgehen.

Auch wünsche ich mir, dass das Thema „Finanzamt und FinanzOnline“, insbesondere Arbeitnehmerveranlagung, in allen Schulen unterrichtet wird. Denn viele Schüler*innen machen Praktika und wissen nicht Bescheid, ob sie mehr Steuern zahlen müssen oder am Ende des Jahres vielleicht doch etwas zurückbekommen.

Danke an unsere Referentin und Steuerberaterin Julia Hintermayer für den äußerst interessanten und lehrreichen Workshop.“

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum „DH 5“ in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.“

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

„Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.“

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.

Workshop zum Thema EU-Wahl

Da auch einige unserer Stipendiat*innen bei der EU-Wahl wählen dürfen, haben wir vorbereitend einen Workshop zum Thema abgehalten. Das Interesse war, auch aufgrund aktueller innenpolitischer Ereignisse, groß.

Stipendiatin Viola berichtet:

Beginnend mit einer Aufklärung darüber, wie Politik einst überhaupt zu Stande gekommen ist, wurde schon mal in allen anwesenden Stipis das Interesse geweckt. Themen wie der Zweite Weltkrieg, die Sowjetunion, Gründung und Erweiterung der EU, NATO und der Marshallplan wurden mittels eines Zeitstrahls aufgegriffen und uns nochmals deutlich geschildert. Obwohl man diese Angelegenheiten normalerweise schon in der Schule besprochen hat, sind wir trotzdem an neuen Details gelangt und haben zugleich unser bisheriges politisches aber auch geschichtliches Wissen aufgefrischt.

Im Laufe des Tages, nachdem wir nun ein fundiertes Basiswissen besaßen, kamen wir auch zu den aktuelleren Geschehnissen, nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Mitgliedstaaten der EU. Welche Bündnisse politischer Parteien gibt es, wer wird gewählt und welche Auswirkungen kann das haben? Natürlich wurde auch über das veröffentlichte Ibiza Video diskutiert. Es gab viele Fragen und einen regen Meinungesaustausch dazu.

Bei diesem sehr informativen Workshop, hat es Paul, der Workshopleiter, geschafft uns über alle antretenden Parteien zu informieren und uns somit gut für die EU-Wahl am Tag darauf vorberietet. Wir kennen jetzt die Spitzenkandidaten und wissen wofür die verschiedenen Europaparteien stehen.

Besuch der Aidshilfe OÖ

Am Samstag, den 11. Mai 2019 besuchten wir, die START-OÖ Stipis, die AIDS-Hilfe in Linz. Dadurch bekamen wir einen einzigartigen Einblick in die organisierte Aidshilfe in Oberösterreich.

Als wir uns vorgestellt haben, haben wir die Frage beantwortet, wann wir zum ersten mal über HIV gehört haben. Jeder hat eine eigene Geschichte erzählt und dadurch sind wir zum Thema persönlich näher gekommen. Wir waren überrascht, wie wenig wir über HIV und AIDS informiert sind.

Zudem haben wir uns einen kurzen Film angeschaut, und haben gelernt, dass das Zusammenleben mit HIV-positiven Menschen nicht gefährlich ist. Wir können mit ihnen aus einem Glas trinken, aus einem Löffel essen und sie unter bestimmten Umständen als Partner haben. Die HIV positiven fühlen sich sehr einsam: Die Menschen sind nicht nur von der massiven gesundheitlichen Einschränkung betroffen, sondern müssen auch mit dem sozialen Stigma kämpfen. Danach informierten uns die Referenten wie HIV-Tests durchgeführt bzw. wie die Virenübertragung passiert. Zuletzt brachten wir die verschiedenen Präventionsmaßnahmen gegen Geschlechtskrankheiten (STDs) in Erfahrung.

Besonders interessant fand ich die Funktion des AIDS-Hilfe Zentrums. Sie testen und beraten kostenlos. Auch die Unterstützung der HIV-Positiven war beeindruckend. Sie treffen sich im Zentrum um sich miteinander auszutauschen. In der Schule lernt man zwar über HIV, aber einen tiefgreifenden Überblick und interessante Geschichten erfährt man mit einem Besuch von Aids-Hilfe OÖ.

Ein Bericht von den Stipendiaten Bahara und Thupten

START OÖ bereitet sich auf die Berlinreise vor

Am 6. April hatten wir, die START-OÖ Stipis, einen Vorbereitungs-Workshop für unsere Berlinreise in Linz. Hauptsächlich haben wir uns mit Themen wie die Geschichte Deutschlands und auch die Politik auseinandergesetzt.

Am Anfang haben wir uns vorgestellt und erzählt, wann wir mit der Politik etwas zu tun hatten. Danach haben wir über die Demokratie gesprochen und einige Merkmale davon wie zum Beispiel freies Wahlrecht, Sicherstellung von Bürger-, Menschenrechte oder Volkssouveränität auf einer MindMap aufgeschrieben.

Wir bekamen auch dann einen kurzen Überblick über die politische Lage Deutschlands in der Geschichte:

  • Monarchie bis 1918
  • Weimarer Republik von 1919 bis 1933
  • faschistische Diktatur bis 1945
  • Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR); die Aufteilung in West- und Ostberlin 1949
  • Baubeginn der Berliner Mauer 1961
  • Mauerfall 1989

Wir konnten sehr viele Fragen stellen, die uns über das Thema Politik und Geschichte interessiert haben. Es war ein sehr interessanter Workshop und ich habe es sehr informativ und hilfreich für unsere Berlinreise gefunden. Ich will mich ganz herzlich beim unseren Referenten Thomas Stornig bedanken für diesen Workshop.

Ein Bericht von Stipendiatin Neni

Zu Besuch im Frauengesundheitszentrum

Stipendiatin Viola berichtet:

Am 30. März 2019 trafen sich alle Mädchen von START-OÖ beim Linzer Frauen Gesundheitszentrum, um dort zwei wertvolle Stunden zusammen zu verbringen.

Wertvoll deshalb, weil wir durch diesen Workshop vor allem als Gruppe mehr zusammengewachsen sind, aber auch als Frauen zusammenhalten können und uns jetzt viel besser kennen. Neben motivierenden und schönen Worten, die uns Helga Speigner, die Workshop-Leiterin, mitgegeben hat, haben wir auch gelernt, wie wir mit unserer persönlichen Situation als Frau in der Gesellschaft umgehen und wertschätzen können. Dass wir uns trotzdem durchsetzen sollen, auch wenn es einmal schwieriger wird, war nur eine der vielen Botschaften, die wir an diesem Tag zu hören bekamen.

Weiters haben wir ein Spiel gespielt, bei dem jede von uns eine zufällige Rolle bekommen hat, um später zu diskutieren was für Chancen und „Nachteile“ diese Person in unserer Umgebung hat.

Gegen Schluss durfte sich jede von uns einmal in die Mitte des Kreises setzen und die Personen rundherum sagten der Person in der Mitte, was man an ihr bewundert und schätzt. Dass es dabei sogar zu Tränen kam, war nicht wunderlich. Wir beendeten den Workshop mit einer kurzen Zusammenfassung von jedem, wie wir diesen Raum verlassen würden. Meine war: „Man fühlt sich so positiv und hat das Gefühl diese Positivität, wenn man nachhause fährt, gleich an die nächste Person weitergeben zu müssen, damit sie sich auch so fühlt.“

Danke an das Linzer Frauengesundheitszentrum für diesen bereichernden Workshop.

Die Wissenschaft des Lebens

Am Samstag, den 23. März 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen spannenden Workshop zum Thema Molekularbiologie im Axis Linz. Stipendiatin Karmina berichtet:

„Unsere Workshopleiterin Tamara brachte uns in einem 4-stündigen Workshop sehr interessante Fakten rund um Molekularbiologie bei. Als Studentin der Molekularbiologie gab sie uns zuallererst einen Einblick in das Studium, die Inhalte und die Dauer, sowie das Arbeitsumfeld. Danach brachte sie uns in Quiz-Form interessante Informationen über Zelle, Genetik, Antibiotika und Pestizide bei. Wir besprachen beispielsweise die Merkmale des Lebens (die Organisation der Zellen, den Stoffwechsel, Homöostase, Wachstum, Fortpflanzung, Reizbarkeit, Evolution), den Aufbau und die Eigenschaften der DNA, und den Unterschied zwischen Viren und Bakterien.

Besonders interessant fanden wir Stipis, dass 99,5 % des Erbguts aller Menschen identisch ist, und wir uns also gar nicht so sehr unterscheiden, wie oftmals gedacht.

Tamara zeigte uns Videos, wodurch wir alles besser verstanden haben, und beantwortete alle unsere unzähligen Fragen. Doch nicht nur, dass wir durch den Workshop sehr viel lernten, wir hatten auch unheimlich Spaß und lachten viel in der lockeren Umgebung mit Tamara. Danke an unsere Workshopleiterin Tamara für diesen wirklich sehr spannenden Einblick in die Welt der Molekularbiologie.“

Gebärdensprache Teil 2

Eine neue Sprache zu erlernen, ist nicht immer einfach, dennoch stellten sich einige interessierte Stipis der Aufgabe und besuchten zum zweiten Mal den Gebärdensprache-Workshop.

Die Workshopleiterin, die selbst gehörlos war, brachte uns Erste Gebärden bei. Spielerisch und durch fleißiges Wiederholen eigneten wir uns die Basics an und konnten bereits simple Gespräche führen. Weiter ging es mit unseren Hobbies und unser Lieblingsessen bzw Lieblingsgetränk. Sehr spannend war es mitzuerleben, wie wir ganz ohne Worte, die  richtigen Gebärden für das passende Wort zu erraten versuchten.

Schließlich sollten wir noch unseren individuellen Gebärdennamen aussuchen. Anhand von unseren Hobbies, Vorlieben oder äußerlichen Merkmalen sollte wir nun eine Gebärde finden oder auch neu erfinden, die zukünftig unseren Namen wiedergeben sollte. Mein Name setzt sich aus der Gebärde für den Buchstaben „C“ und die Gebärde für „lockige Haare“. Wenn man mich also ansprechen möchte, dann formt man mit der Hand den Buchstaben C und fährt sich damit in Wellenlinien die Haare herunter. Können Sie sich das vorstellen? Wenn nicht, dann sollten Sie unbedingt einen Gebärdensprache Workshop besuchen, denn wir trainierten nicht nur unser visuelles Gedächtnis, sondern auch wie man Zusammenhänge zwischen Wort und Bild besser versteht und zu einer Sprache vereinigt.

Bericht von Stipendiatin Chrislane.

START-OÖ in der Weihnachtswerkstatt

Alle Jahre wieder treffen sich die Stipendiat*innen von START-OÖ, um kleine Geschenke für ihre Pat*innen und Unterstützer*innen zu machen.

In diesem Jahr lag besonderer Duft in der Luft der START-OÖ Weihnachtswerkstatt, denn heuer wurden Gewürzmischungen gemacht. Diese wurden mit selbst designten Etiketten unserer Grafik-HTL Schülerin Ladan versehen.

Neben dem wunderbaren Geruch von Zimt, Nelken, Anis und Kardamom gab es weihnachtliche Musik und Kekse, welche die Atmosphäre besonders machte.

Beim Geschenke basteln und Karten schreiben konnten die Stipis wieder mal ihre Kreativität unter Beweis stellen und so sind uns besonders schöne Päckchen gelungen.

Die Geschenke werden in der kommenden Woche teils persönlich vorbei gebracht, teils per Post versendet.

START-OÖ verbringt einen produktiven Tag beim Lernathon

Am Samstag, den 1. Dezember, trafen sich die START-OÖ Stipis zu einem Lernathon (eine Wortschöpfung aus „Learn“ und „Marathon“). Das Ziel war eine realistische Festlegung der Aufgaben, die man an einem Tag erledigen soll. Durch einen strukturierten Tagesablauf aus Intensivphasen und Aktivpausen sollte die vorhandene Zeit bestmöglich genützt werden.

 

Stipendiatin Jian berichtet:

„Unser Tag begann um 10 Uhr, wir haben erstmal eine To-do Liste für den Tag festgelegt, die wir abarbeiten sollten. Jede intensive Arbeits- und Lernphase dauerte ungefähr 90 Minuten und zwischen den Phasen gab eine Aktivpause, die eine viertel Stunde dauerte. Es gab eine klare Struktur unseres Lerntages, was uns automatisch Ordnung in den Tag gebracht. Es war eine sehr gute Übung zum intensiven richtigen Arbeiten und Lernen. Außerdem hat es Spaß gemacht, miteinander zu arbeiten und einander ein kleines Stück bei den Schulsachen weiterzuhelfen, sodass man auf eine andere Art und Weise eine Schulübung verstehen kann. Zwischendurch haben wir uns in den Pausen ausgetobt, indem wir draußen im Schneewetter ein wenig spazieren gingen, Schneeballschlachten machten oder ein kurzes Tischfußball-Turnier spielten. In drei intensive Arbeits- und Lernphasen haben wir gelernt, wie wichtig die Zeit für uns als Schüler ist und inwiefern die To-do Liste für einen Tag realistisch sein kann.“ 

 

START-OÖ kocht für das Jubiläumskochbuch

Am Samstag, den 17. November, wurde es bei START-OÖ kulinarisch. Für die Jubiläumsausgabe des START-Kochbuches kochten die Stipendiat*innen auf.

Wir trafen uns am Samstag um 10 Uhr pünktlich in der Gemeinschaftswerkstatt Luft*raum, wo es eine Küche speziell für Kochworkshops gibt. Wir haben uns für drei Rezepte entschieden, die wir nachkochen wollten, um für unser Kochbuch ein paar Fotos von der Zubereitung zu haben.

Die Rezepte waren sehr unterschiedlich, denn die Vorspeise kommt aus Brasilien, die Hauptspeise aus Tibet und die Nachspeise aus Afghanistan. Und auch wenn es gar nicht so leicht war Gerichte zu kochen die wir nicht kannten, sind sie uns alle gut gelungen. Und das Wichtigste: Sie haben uns so richtig geschmeckt. Und so gingen wir mit vollem Magen und schönen Fotos für das Kochbuch nach Hause.

Das bereits fünfte Kochbuch ist unser Weihnachtsgeschenk für die Pat*innen und Unterstützer*innen von START-OÖ.

Englisch Konversationstraining für START-OÖ

Am Samstag, den 10 November, übten START-OÖ Stipendiat*innen ihre Englisch Konversationsfähigkeiten und bekamen einige Tipps und Tricks für sicheres Reden auf Englisch.

Stipendiat Thupten berichtet:

„Am Samstag hieß es im Axis „learning by doing“. In diesem Sinne konnten wir mit einem echten Profi unsere Schwächen in Englisch-Konversation ausbessern.

Zum Aufwärmen durfte jeder einen Be griff auf Englisch beschreiben – das ist schwieriger als gedacht! Uns fielen nämlich die deutschen Worte eher ein, als die englischen. Da bekamen wir aber hilfreiche Tipps mit der weiterführenden Grammatik.

In der Pause konnten wir unsere Kursleiterin mit allen möglichen Fragen zu den Englisch-Studiengängen und dem Beruf des Dolmetschers durchlöchern, weil es uns Stipis besonders interessiert hat.

Anschließend gingen wir mündlich Englisch Maturaaufgaben durch. Was mir besonders gefallen hat ist, dass wir nicht nur das Schulenglisch besprochen haben, sondern auch über die Besonderheiten dieser Weltsprache, wie die Akzente und die Stilfiguren reden konnten.

Die meiste Zeit jedoch, durften wir sprechen. Zum Abschluss gab es aufschlussreiches, individuelles Feedback.“

Danke an Anna Zöchbauer die sich für uns Zeit genommen hat und uns sehr viel weiter geholfen hat.

Science Pool Workshop „Menschenmanual“

Am 29. September 2018 haben START-Wien Stipendiat*innen am Workshop „Menschenmanual“ teilgenommen. Nachdem wir uns an einem vorbestimmten Ort getroffen haben, haben wir uns auf den Weg zu Science Pool gemacht.

Was ist Manipulation? Wie manipuliert man einen Menschen? Dies waren die großen Fragen. Ulli, die Betreuerin des Workshops klärte uns auf und es führte zu einer kurzen Diskussion über das Thema. Nachdem das Erklären erledigt war, durften wir uns gegenseitig auf verschiedener Art und Weise manipulieren bzw. uns Arten von Manipulation genauer ansehen. Von Karten, welche angeblich die Zukunft vorhersagen bis zu Lügendetektoren – wir durften alles ausprobieren. Während den verschiedenen Teilen des Workshops wurde uns selbst auch klar, dass wir selbst von den kleinen Versuchen und Informationen manipuliert wurden, da wir zu tief in der Sache waren und ein großes Interesse hatten an Kartenspielen, Handlesen, etc. Der Höhepunkt des Workshops war ein soziales Experiment, welches wir selbst ausgedacht hatten. Wie würden die Menschen reagieren, wenn eine Mutter mitten auf der Straße ohnmächtig wird und dabei ihr Baby, samt dem Kinderwagen zu Boden zerrt? Nachdem eine von uns in die Mutterrolle schlüpfte, haben wir uns auf den Weg gemacht und zugesehen wie die Menschen reagieren würden. Wie gedacht haben die Menschen geholfen und alles lief wie geplant. Mit dem Experiment konnten wir wiederum zeigen, dass wir Menschen leicht in bestimmten Situationen, wie in dieser, manipuliert werden können. Das Experiment lief so gut, dass zufälligerweise sogar ein Polizeiwagen bei uns anhielt und wir ihnen erklärten, dass es ein soziales Experiment gewesen war.

Von diesem Workshop haben wir einiges mitgenommen wie die Definition der Manipulation und die Art und Weise wie sie auf den Menschen wirkt bzw. wirken kann. Zudem hatten wir mit dem Planen und der Umsetzung des Experiments viel Spaß. Vielen Dank an Ulli und Science Pool!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Aylin.

Welche Eindrücke und Strategien der Manipulation haben START-Wien Stipendiat*innen mitgenommen?

Es war mein erster Workshop bei START und hat mir unglaublich gefallen. Nicht nur haben wir viel gelacht, sondern uns auch mit der Kunst des Manipulierens beschäftigt, dazu gehörte auch die Emotionen lesen und Wahrsagerei spielen. Wir waren bei alles voll dabei und als Höhepunkt unseres Workshops haben wir ein Sozialexperiment durchgeführt, um zu sehen ob jmd. so überzeugt wird, dass sie nicht merken das sie manipuliert werden. Es ist uns auch gut gelungen und sogar die Polizei ist uns zu Hilfe gekommen. Letzend endlich möchte ich mich bei START bedanken, die das überhaupt möglich gemacht haben. -Balqiz

Science Pool, am Anfang konnte ich mir nichts drunter vorstellen. Aber als ich dann gesehen habe wo das ist, konnte ich mich erinnern, dass ich in der Unterstufe auch mal dort war. Deswegen dachte ich mir es wird langweilig, weil wir genau dasselbe nochmal machen werden. Doch so war es nicht es war eine ganz neue Erfahrung zu dem Thema Manipulation. Die Vortragende Ulli war auch sehr lieb und hat Schwung und Laune hineingebracht, weil ich das Gefühl habe, das am Anfang doch die meisten noch zurückhaltender waren. Der 1. Workshop als neuer Stipi mit den anderen Stipis hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich schon wieder wahnsinnig auf das Bildungsseminar. -Edison

Ein Samstag wie nicht erwartet. Unter „Menschen Manual“ habe ich mir komplett etwas anderes vorgestellt und war überrascht was beim Workshop rauskam. Mit viel Spaß habe ich mich mit anderen Stipis den Aufgaben gewidmet. Dabei haben wir Manipulation von innen und außen besprochen und Experimente gemacht. Wir haben Hand gelesen, mit Tarot Karten unsere „Zukunft“ vorhergesagt und zum Schluss als Highlight haben wir ein Experiment draußen ausprobiert und spannendes beobachtet. Ein weiterer spannender Workshop mit START. -Saida

Um ehrlich zu sein, dachte ich, dass der Workshop ein bisschen langweilig werden würde. Ich habe schon einmal bei einem Workshop dort teilgenommen und fand es nicht so spannend. Aber bei dem hatte ich wirklich Spaß. Wir haben mit Pendeln den Placeboeffekt ausprobiert, mit Karten unsere Zukunft gelegt, mit einem Lügendetektor versucht zu herauszufinden, ob unser Gegenüber lügt (hat nicht funktioniert) und haben dann ein Experiment auf offener Straße gemacht. Eine von uns hat sich als Mutter, die in Ohnmacht fällt, ausgegeben. Man wollte sehen, was man tun muss um die Menschen so zu manipulieren, dass sie einem helfen. Im Endeffekt ist das Experiment so gut gelaufen, dass auch die Polizei zur Hilfe kam. Es war ein toller Start ins START-Schuljahr. -Ebru

Wegen diesem Workshop ist mir der Begriff Manipulation auf viele Hinsichten klarer geworden. Ich verstehe jetzt besser, was man unter Manipulation meint. Für mich war es besonders spannend und witzig, weil ich bei einem Sozialexperiment, die Mutter eines Säuglings gespielt habe und das Experiment war ein voller Erfolg. -Himanshi

START-OÖ Meet&Greet und Videodrehtag

Am Samstag, den 8. September, traf sich der 6. START-OÖ Jahrgang im Axis-Coworking Loft in Linz. An diesem Tag lernten sich die neuen Stipis kennen und es wurde für die Begrüßungsfeier Videos von den Stipis gedreht, in welchen sie ihre Talente und Ziele kurz präsentieren konnten.

START-OÖ Stipendiat Yusuf berichtet:

„Und schon sind die Sommerferien wieder vorbei! Kurz vor dem Ende der Sommerferien trafen sich noch einmal alle neuen START-Stipendiaten Oberösterreichs in Linz und wurden herzlich von Nadja und Anna in die START-Family eingeweiht.

Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es dann auch gleich los! Die eine Gruppe konnte bei Nadja’s finaler Einführung alle offenen Fragen zum START-Programm klären, und die andere Gruppe, unterstützt von Anna, legte gleich mit dem Videodreh los.

Auch wenn wir zu Beginn alle sehr nervös waren, schafften wir es gemeinsam, uns einen tollen Videodrehtag zu machen, an dem wir uns auch besser kennen lernten.

Gestärkt durch Früchte und Säfte und leckerem Mittagessen, verbrachten wir den Tag unserer Einführung. Den Abend ließen wir dann bei einem Picknick an der Donau, bei der Linzer Klanwolke, gemeinsam mit den älteren Stipis ausklingen.“

Danke an Phillip und Alexander von AMAGO für diesen spannenden Drehtag.

Alle Videos können Sie bei der Begrüßungsfeier der neuen START-Stipendiaten am 8. Oktober in der Raiffaisenlandesbank bewundern.

 

Nachhaltigkeits-Workshop mit der Bundesjugendvertretung

Am Sonntag, den 10. Juni 2018, trafen sich StipendiatInnen aus Niederösterreich mit Delegierten der Bundesjugendvertretung um sich über das Thema Nachhaltigkeit auszutauschen. Dabei wurde besprochen was die Jugendlichen alles unter Nachhaltigkeit verstehen, warum z.B. Umweltschutz wichtig ist und was man selber im täglichen Leben dazu beitragen kann. Nach einem Brainstorming zu Beginn lernten wir anhand von Beispielen die so genannten „Sustainable Devleopment Goals“ kennen und diskutierten viel darüber. Danach kam Bewegung in die Runde, weil wir alle verschiedenen Rollen übernahmen und durch eine Art Spinnennetz die Beziehungen untereinander sichtbar gemacht wurden. Was hat z.B. ein Fertiggericht mit internationalen Konzernen, einem Biobauern oder gar Erdöl zu tun? Schnell wurde klar wie verwoben und international die Lebensmittelproduktion ist und auch dass manche in diesem System viel Einfluss haben, während andere eher machtlos sind.

Zuletzt wurde die Gruppe in Teams aufgeteilt um dann unabhängig voneinander Kopfbedeckungen zu basteln, die aber doch gleich aussehen sollten. Regelmäßige Verhandlungen zwischen einzelnen VertreterInnen der Teams stellten die einzige Form der Kommunikation dar. Gar nicht so einfach sich zu verständigen und zu einigen um dann wirklich auch alle zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen – ein kleiner Einblick in die schwerfälligen Abläufe internationaler Konferenzen.

Wir danken Sarah und Anna von der Bundesjugendvertretung für den spannenden Workshop!

 

Ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

Es hat sich sehr gelohnt, den Workshop über die Nachhaltigkeit zu machen. Die Tatsachen, die uns gezeigt wurden, bewogen mich, nicht nur mir Gedanken über meinen Verbrauch von Wasser und Essen zu machen, sondern auch wie ich eine aktive Person, welche die Umwelt vor den heutigen Gefahren schützt, sein kann. Die Leiterinnen waren voll freundlich und haben uns gezeigt, was sie alles wissen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Jedenfalls würde ich diesen Workshop weiterempfehlen, denn er ist eine sehr tiefgründige, effiziente Methode, die uns half, uns bewusster über die Umwelt zu machen. (Ahmad)

Gestern war ein großartiger Tag, wir hatten einen Workshop mit jungen und aktiven Damen, die uns über den Klimawandel erklärten und mit uns diskutierten. Wir sprachen auch über das Ländersystem und was für den Menschen als Ganzes gut ist. Es war wirklich ein guter Workshop, bei dem ich persönlich viel verstanden habe, was auf der ganzen Welt los ist. Am Ende hatten wir eine kleine Herausforderung, um unsere Ideen zusammenzufassen und in Gruppen zu arbeiten. An diesem Punkt verstehe ich auch, warum die internationalen Verhandlungen so lange dauern. Ich danke START und den beiden jungen Damen! (Yasin)

Am Sonntag wurde ich auf viele „nicht Alltagsthemen“ aufmerksam gemacht. Der Workshop war sehr spannend und interessant. Die netten Gespräche und Diskussionen waren ganz spannend. Ich werde in der Zukunft u.a. auf das Herstellungsland beim Shoppen mehr aufpassen. (Abdul)

Das war sehr interessant, ich habe viel gelernt, z.B. wie viel Wasser für ein Kilo Rindfleisch und wie viel pro Person im Alltag verbraucht wird, wie man besser die Umwelt schützen kann oder zumindest nicht schadet. Mülltrennung wäre eine gute Möglichkeit, wenn wir darauf achten und wirklich es machen und viel andere dazu. (Navid)

(c) Fotos START-NÖ

Englisch Konversationstraining bei START-OÖ

Am Samstag, den 26.05.2018, bereiteten sich die START-OÖ Stipendiat*innen in einem Intensiv-Workshop auf mündliche Englischprüfungen vor. Vor allem wurde das selbstbewusste Sprechen und Diskutieren auf Englisch geübt.

Stipendiatin Selma berichtet:

„Zu Beginn musste sich jeder mit seinen individuellen Stärken und Schwächen vorstellen. Danach bekamen wir zahlreiche Beispiele, zu denen wir unsere Meinung spontan auf Englisch äußern mussten. Dann übten wir einen Zungenbrecher, um unsere Muskeln im Mundbereich zu lockern und um zu lernen, wie man spezifische Buchstaben richtig ausspricht.

Nach dieser Übung bildeten wir eine fiktive Regierung mit einigen Ministern, die jeweils ein bestimmtes Spezialgebiet hatten. Wir bekamen die Aufgabe, neue Gesetze zu diskutieren und Argumente für bzw. gegen das Gesetz zu finden. Schließlich mussten wir entscheiden, ob das Gesetz eingeführt wird oder nicht. Dabei übten wir, wie wir uns in spontanen Situationen in der englischen Sprache zurechtfinden.

Eine Übung, die mir ebenso sehr in Erinnerung geblieben ist, war unser Traumhaus zu beschreiben. Das fiel einigen schwer, da man aus der eigenen Perspektive über die eigenen Vorlieben sprechen musste.

Danach mussten wir in die Rolle einer berühmten Person schlüpfen und uns als diese „verkaufen“. Das wiederum fiel uns sehr leicht, da man sich für einige Minuten nicht in der eigenen Haut befand, sondern in der einer Englisch sprechenden Person. Das stellt ein gutes Beispiel dar, wie man sich selber einen Streich spielen kann, um hemmungsloser vor einem Publikum, zum Beispiel der Maturakommission, zu sprechen.

Am Ende nahm sich unsere Trainerin noch für jeden von uns Zeit und analysierte unsere Stärken und Schwächen. Sie gab uns hilfreiche Tipps, wie wir uns noch verbessern können.

Für mich war es ein sehr hilfreicher Tag, da ich davor immer Hemmungen hatte, vor Menschen Englisch zu sprechen und nie wusste, auf welchem Niveau ich mich befinde. Nach dem Gespräch mit unserer Trainerin weiß ich nun, dass ich für die Matura bestens vorbereitet bin und keine Angst vor dem Sprechen haben muss, und nur noch an meiner Aussprache arbeiten muss.“

Danke an die Referentin Anna Zöchbauer für den tollen Workshop.

Young-leadership Seminar 2018

Am Donnerstag, den 10. Mai war es soweit, die Stipisprecher*innen aller fünf START-Bundesländer trafen sich in Linz für das anstehende Young-Ledership Seminar. Dabei lernten sie mehr über ihre Rolle als Sprecher*in, ihre Aufgaben als Vertreter*innen der Regionalgruppen und lernten einader besser kennen.

„Beginnend mit dem Einchecken in der Linzer Jugendherberge, die sich nicht allzu weit vom Hauptbahnhof bzw. dem Zentrum selbst, befindet, ging es auch schon los. Nach einem kurzen Überblick was uns erwarten wird, war das Erste was ganz oben im Programm stand ein Kennenlernspiel, in welchem man sich verschiedene Informationen eines jeweilig anderen merken sollte. Nachdem wir mehr über uns erfuhren, ging es weiter mit verschiedenen kommunikativen, teamorientierten Spielen, die die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt des neuen Stipisprecher-Teams unter Beweis stellen sollte. Auch diese Herausforderungen hat das Team „START“ ziemlich einfach bewältigt und konnte mit voller Stolz beweisen, dass sie bereit sind, die zukünftigen Herausforderungen und das Verantwortungsbewusstsein eines/r Stipisprechers/in in wahr zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück ins Hostel.

Nocheinmal ein herzliches Danke an die OÖ LK Nadja, welche uns mit voller Tatendrang und Motivation bis zum Schluss begleitet hat und uns so großartige Tage gestaltet hat. Es war wirklich schön und wenn ich könnte, würde ich dies auf jeden Fall wieder machen. Natürlich gilt dies auch für Katrin  und Anna, die sich auch Zeit nahmen.“ (Christian)

„Am Freitag haben wir uns vormittags in Axis getroffen, wo wir uns mit den Aufgaben, dem Verhalten des/der Stipisprechers/in und den Erwartungen der Landeskoordinatorinnen an uns auseinandergesetzt haben. Dabei wurde es uns auch ermöglicht, alle Unklarheiten zu beseitigen und viele neue Informationen zu erhalten. Außerdem haben wir viele organisatorische Dinge, die den Stipisprecher*innen von großer Bedeutung sind, besprochen.“ (Ahmad)

„Am Freitag nachmittag hatten wir mit einem externen Berater einen Workshop zum Thema Konfliktlösung begonnen. Mittels eines Spieles führte er uns die subjetive Bedeutung von „Gewinnen“ vor Augen. Dabei ging es darum Kompromisse zu schließen, denn man soll am besten gemeinsam gewinnen und nicht immer seinen Standpunkt durchsetzen. Im späteren Verlauf ging es immer mehr um das Bearbeiten von potentiellen Fallbeispielen, die von uns dargestellt wurden und uns in der Zeit als Stipendiatensprecher*in entgegnen können. Nachdem wir die Situationen theoretisch besprochen haben und gemeinsam Lösungswege gesucht haben, haben wir in einem Art Rollenspiel Streitgespräche nachgespielt. Bsp. waren: die Ausgrenzung von Stipendiat*innen bis zu fortlaufendes zu spät kommen. Dabei merkte man schnell, wie schnell man eine seine Grenzen stößt, wenn man sich persönlich angegriffen fühlt. Der Tag dauerte bis 19 Uhr, jedoch war es durch die Rollenspiele sehr authentisch, belebt und lustig, wodurch die Zeit wie im Flug verging.“ (Erem)

„Samstag vormittag hatten wir noch die Möglichkeit organisatorische Dinge zu erledigen und uns von der ehemaligen OÖ-Stipisprecherin Soso Tipps zu holen für unsere Zeit. Ich glaube wir sind jetzt sehr gut vorbereitet um gute Arbeit für unsre Stipis zu leisten. Zu Mittag bekamen wir von Nadja verschiedene Zutaten und hatten die Aufgabe was gemeinsam zu kochen, was jeder mag. Dank unsrem super Koche Umair zauberten wir ein sehr leckeres Essen und wir konnten das Seminar schön ausklingen lassen“ (Momo)

Künstliche Intelligenz – START-NÖ & -Wien bauen und programmieren Roboter

Am Samstag, den 28. April, trafen sich einige StipendiatInnen aus Niederösterreich und Wien im START-Büro, um am Roboter-Workshop teilzunehmen. Zuerst halfen die StipendiatInnen dem Workshopleiter, Nikola Kodzic von IFIT, beim Ausladen der Geräte aus dem Auto und beim Aufbau. Dann ging es gleich los mit der ersten Herausforderung, nämlich den Roboter aus Lego mithilfe von Anweisungen eines Computerprogramms zusammenzubauen. Daraufhin gab es eine Einführung in das Programmieren von Robotern, die StipendiatInnen durften gleich ein kleines Programm schreiben und es ausprobieren. Die erste Aufgabe war es den Roboter in einem Viereck um ein Hindernis herumfahren zu lassen.

Nachdem alle TeilnehmerInnen die Grundlagen des Programmierens gemeistert hatten, erhöhte der Workshopleiter das Schwierigkeitsniveau um eine Stufe, indem er zum Montieren von Farb- und Distanzsensoren aufforderte. Infolgedessen nahmen die nächsten Aufgaben mehr Zeit in Anspruch. Der Roboter sollte beispielsweise Hindernissen ausweichen oder einer auf dem Boden aufgeklebten roten Linie folgen.

In der Mittagspause gingen alle gemeinsam ein Eis essen und Frischluft schnappen. Danach durften die StipendiatInnen aussuchen, was sie im zweiten Teil des Workshops machen wollen. Wett-Kampf, also „Roboter Sumo“, und Rennen standen zur Auswahl – die Entscheidung war zugunsten des Wettkampfs. Dafür war es aber notwendig, die Roboter umzubauen bzw. zusätzliche Bauteile zu verwenden, um die Gegner aus dem Ring hinauszustoßen. Nach jeder Runde beurteilte jedes Team seine Strategie und durfte sie für den nächsten Kampf ändern. Manche setzten auf spitze Vorrichtungen, die sich bei Sicht des Gegners zu drehen begannen, andere auf Wurfobjekte und wieder andere auf Gewicht, Geschwindigkeit und Kraft ihrer Roboter.

Der Workshop hat allen Spaß gemacht und war nicht frei von Emotionen und Konkurrenz. Zudem lernten die StipendiatInnen einiges Spannendes über Roboter und Programmieren!

Vielen Dank an Nikola Kodzic und IFIT für den tollen Workshop!

 

Bericht von Taha Al Khashmany

Fotos (c) START-Niederösterreich

START-OÖ Stipis lernen wie man richtig lernt

Am 7. April trafen sich acht START-OÖ Stipis beim Jugendservice OÖ in Wels, um Lernstrategien zu erarbeiten, herauszufinden welcher Lerntyp sie sind und auch wie man Pausen macht.

Wie lerne ich am effektivsten? Wie merke ich mir Inhalte? Welcher Lerntyp bin ich und wie wichtig sind Pausen und Entspannungstechniken? All diese Themen wurden vergangenen Samstag mit der Referentin des Jugendservice OÖ, Christine Wageneder erarbeitet.

Eine Zusammenfassung des Tages von Stipendiat Ali Reza:

„Zu Beginn bekamen wir einen Text über die 28 EU-Staaten. Diese waren nach der Größe der Fläche geordnet bzw. wurden den einzelnen Staaten unverwechselbare Begriffe zugeordnet. Der Text beginnt mit Frankreich und seinem Eifelturm, es folgt Spanien mit dem spanischen Torero. Anschließend kommt an der dritten Stelle Schweden mit den berühmten Schwedenbomben. Österreich wird mit den Mozartkugeln verknüpft. So zieht sich ein roter Faden durch alle Länder. Für Dänemark wurde zum Beispiel das Wort dehnen gewählt. Für alle 28 Staaten gab es einen Begriff.

Die Lernstrategie besteht darin, dass man mit zweimaligem Lesen die 28 EU-Staaten kennt.

Eine weitere Lernstrategie ist, dass man sich 10 bestimmte Wörter durchnummeriert merkt. So steht zum Beispiel 1 für Kirche, 2 für Meer, 3 für Teufel usw.
Ich muss mir jetzt diese 10 Wörter mit den Nummern merken. Wenn ich jetzt ein neues Wort zum Beispiel „Maus“ merken soll, muss ich eine Verbindung zur Kirche herstellen. „Arme Kirchenmaus“.

Am besten hat mir die zweite Strategie gefallen, weil ich mir die Wörter dann am besten merken kann. Auch den anderen hat der Workshop sehr viel geholfen, da wir jetzt wissen wie wir richtig lernen sollen. Manche können sich besser alleine und in einem ruhige Raum sitzend konzentrieren und manche müssen sich bewegen oder immer etwas in der Hand haben.

 

 

„1-2-3 Walzer“

START-Wien und START-Niederösterreich trafen sich vergangene Woche in den Semesterferien in der Sargfabrik in Wien, um sich auf den jährlichen START-Ball vorzubereiten. An den intensiven Tanzkursen haben rund 150 Jugendliche teilgenommen, welche viel Konzentration, Eifer, Ausdauer und Motivation erforderten. Neben „Bam Bam Cha Cha Cha“ und „Alles Walzer“ wurde die Eröffnungsquadrille geprobt.

Die angehenden Tänzer und Tänzerinnen lernten zuerst individuell die Grundschritte der Tänze und versuchten sich rhythmisch zu den Klängen der Musik zu bewegen. Anschließend durften alle ihr Talent beweisen und tanzten schwungvoll im Takt mit ihrem/r Tanzpartner/in. Und damit alle Tanzbegeisterten bestens für den Ball vorbereitet sind, wurden neben der Körperhaltung, auch Figuren und Drehungen eingebaut. Das Highlight jeder Balleröffnung, die Quadrille, stellte eine kleine Herausforderung dar – Grundschritte, Tanzfiguren und das Zusammenspiel mit den anderen Paaren erforderte viel Konzentration und ein gutes Gedächtnis.

START-Wien und START-Niederösterreich freuen sich auf die gemeinsame Eröffnung des START-Balls mit Jugendlichen von KONNEX, Alumniclub KONNEX, MIA Award, Verein IGASUS und START Alumni Österreich.

START Stipendiaten und Stipendiatinnen berichten von den Tanzproben:

Am letzten Samstag war der Tanzkurs sehr lustig und eine sehr gute Vorbereitung für den Ball. Es wurde dabei Walzer und Cha-cha-cha geübt. -Abdul

Der Tanzkurs hat mir viel Spaß gemacht und gleichzeitig habe ich neue Arten vom Tanzen gelernt. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen Tanzkurs zu besuchen 🙂 –Ahmad

Am Samstag 10. Februar haben wir eine großartige Tanzprobe gehabt, dass ich nie in meinem Leben erfahren habe, wir haben Wiener Walzer getanzt (…) ich habe viel gelernt. –Navid

Wir tanzten österreichischen Tanz und es war sehr nett und angenehm. Die Tanzlehrer sind sehr nett, genauso wie Kollegen. Ich bin sehr glücklich, weil ich in diesem wunderbaren Tanzkurs bin. -Sam

In einem Workshop wurden kreative Tischdekoration und venezianischen Masken gebastelt.

START bedankt sich herzlich bei den Tanzlehrerinnen Katrin Bernd und START-Wien Alumna Luna für ihr Engagement!

Workshop „Ohne Moos nichts los“ – der richtige Umgang mit eurem Taschengeld

Am 6. Februar 2018 trafen sich 13 Stipendiaten/innen in der Volkshochschule in Götzis, um beim Workshop „Ohne Moos nichts los – der richtige Umgang mit eurem Taschengeld“ teilzunehmen. Unsere Referentin Nadja Zagonel arbeitet seit mehreren Jahren beim ifs im Bereich Schuldenberatung. Dadurch konnte sie uns hilfreiche Tipps für den richtigen Umgang mit dem Geld geben.

Im Jahr beraten sie um die 2900 Personen, die durchschnittlich Schulden von 86.600 € hat. Nadja erklärte uns anhand von Beispielen den Unterschied zwischen „Verschuldung“ und „Überschuldung“. Die häufigste Ursache von Überschuldung ist die Bürgschaft, die meist bei Paaren vorkommt. Der Kreditnehmer zahlt seine Schulden nicht und somit ist der Bürge oder die Bürgin zahlungspflichtig. Meist ist es so, dass der Bürge oder die Bürgin über den hohen Betrag nicht klarkommt und dadurch in hohe Schulden gerät. Dann haben wir 4 Gruppen gebildet, indem wir die Ausgaben von zwei Paaren und zwei Singles schätzen mussten. Wir wussten, wie viel die Personen im Monat verdienten und welche Freizeitbedürfnisse sie hatten. Unsere Einschätzungen waren sehr gut und wir waren sehr stolz auf uns. Außerdem bekamen wir von Nadja eine Tabelle, wie viel durchschnittlich eine Familie mit ein/zwei oder ohne Kinder bzw. ein Single-Haushalt ausgibt.

 

 

 

 

 

Nach der Pause teilte Nadja uns eine Broschüre aus, indem sehr viele Geldtipps standen; z.B. auch dass das Zahlen mit Karte für uns zwar einfacher ist, aber wir dadurch keinen Überblick mehr über unsere Ausgaben haben. Wenn wir mit Bargeld bezahlen, sind wir weniger geneigt das Geld auszugeben.

Allem in allem haben wir sehr viele wertvolle Tipps gelernt, wie man richtig mit dem Geld umgeht und richtig spart. Eine erfolgreiche Methode dazu ist, dass man ein Haushaltsbuch führt.

 

 

 

 

 

Wir möchten uns bei Nadja Zagonel nochmals recht herzlich für den spannenden und informativen Vormittag bedanken.

Feedback der Stipendiaten:

Eyüp: Jetzt stehe ich 1,5 Jahre vor der Matura und wusste vor kurzem gar nicht, auf was ich während dem Studium achten muss. Durch diesen informativen Workshop konnte ich einerseits lernen, wie ich mit dem Geld umgehen muss, sodass ich nicht überschuldet bin, andererseits konnte ich mir einen Überblick verschaffen, was mich für Kosten während des Studiums oder auch im späteren Leben erwarten werden. Dankeschön nochmals an Nadja für den interessanten Workshop und für den Kick, einmal über unser Konsumverhalten nachzudenken.

Lukas: Sehr informativ und man konnte viel daraus lernen. Ich werde in Zukunft versuchen, für mich selbst ein Haushaltsbuch zu führen.

START-OÖ schwingt das Tanzbein

Um bestens für den START-Wien Ball 2018 vorbereitet zu sein, nahmen die START-OÖ und Salzburg StipendiatInnen ein paar Tanzstunden. Neben einer kurzen Einführung in den klassischen Wiener Walzer und die Schritte der Polka, wurde vor allem für die Eröffnungsquadrille geprobt.

 

Am Samstag, den 3. Februar trafen sich die Stipis aus OÖ und Salzburg die zum Ball mitfahren im Veranstaltungssaal der Raiffeisenlandesbank OÖ um das Tanzbein zu schwingen. Tanzlehrer Michael Strobl nahm sich Zeit um den Ball BesucherInnen die richtigen Tanzschritte zu lernen. Nachdem sich die Tanzpaare gefunden haben wurde schon an der richtigen Aufstellung gearbeitet und dann ein Teil der Fledermausquadrille nach dem anderen einstudiert.

Dabei bewiesen die Stipis nicht nur wahres Tanztalent, sondern auch ein gutes Gedächtnis. So schafften es alle, nach nur wenigen Stunden die Schritte auswendig zu tanzen ohne dem Tanzpartner oder einem anderen Tanzpaar auf die Füße zu treten. Und damit die StipendiatInnen auch für andere Tänze gut vorbereitet sind, wurde noch der Walzer und die Polka geübt.

Wir wollen uns hiermit nochmal bei unserem engagierten Tanzlehrer Michael Strobl bedanken. Wir fühlen uns jetzt gut vorbereitet und freuen uns schon sehr auf den Ball! Danke auch an die Raiffeisenlandesbank OÖ, die uns ihren Veranstaltungssaal zum Proben zur Verfügung stellte.

 

Facebook, Fotos & Fake News im Internet

Am Samstag, 27.01.2018, fand ein sehr interessanter und informativer Workshop von saferinternet.at für Wien- und NÖ-StipendiatInnen statt.

Die Verwendung des Internets ist im heutigen Leben für alle Menschen, vor allem für die Jugendlichen sehr üblich und teilweise notwendig. Ich persönlich verwende das Internet sowohl für die Schule als auch im privaten Leben. Aus diesem Grund war es mir sehr wichtig zu wissen, welche Gefahren könnten mich bei dieser Nutzung bedrohen.

Der Workshop begann mit einer allgemeinen Erklärung des Betriebssystems, das wir alle in Handy, Laptop, Tablet usw. haben. Danach wurde über die Themen „Sicherheit und Rechte“ im Internet gesprochen. Da habe ich sehr viele Informationen erhalten und durch ein paar Beispiele, die für jede/r von uns vorkommen können, ist es mir klar geworden, welche Rechte man als ein Konsument hat und welche Organisationen beim Fall eines Problems uns helfen können. Ich finde das Thema „Analysieren der Persönlichkeit durch Liken in den Sozialen Medien“ sehr überraschend und neu. Als ein Beispiel, Psychologen können unsere Persönlichkeit durch die ganzen Dinge, die wir im Internet liken, einschätzen.

Die Verwendung der sozialen Medien steigt jeden Tag d.h. man kann viele Informationen über eine Person durch ihre Fotos, Videos und Informationen, die sie selber (bewusst oder unbewusst) veröffentlicht hat, bekommen. „Wenn man heutzutage sich für eine Stelle bei einer Firma bewirbt, die Person die unsere Bewerbung durchliest, gibt unseren Namen als erstes im Internet ein und sucht nach unseren sozialen Profilen, Fotos und Videos“, sagte der Workshop-Leiter von saferinternet.at. Man sollte also gut aufpassen was man von sich (und auch anderen) online stellt!

Zum Schluss haben wir unser Wissen durch ein Quiz überprüft. Es war ein spannender Workshop, wo wir viel gelernt haben!

Bericht von START-NÖ Stipendiat Amin Alizade.

Gutes Benehmen immer gefragt

Am Samstag den 13. Jänner 2018, durften 13 START-Vorarlberg Stipendiat/innen mit START-Projektassistentin Larissa Schuh im noblen Rahmen des 4-Sterne Hotel Schwärzler in Bregenz, an einem sogenannten KNIGGE – Seminar teilnehmen. Die Umgangsformen und Etikette im Alltag, Schule und Beruf wurden uns an diesem Vormittag näher gebracht.

Um 8:30 Uhr wurden wir herzlich von der Leiterin der KNIGGE-Akademie Dornbirn, Frau Juanita Hieble-Tomio, im Hotel Schwärzler empfangen. Nach einer Vorstellungsrunde durften wir in kleinen Gruppen präsentieren, was für uns zu einem guten, sicheren und stilvollen Auftreten gehört – beispielsweise zu einem Termin pünktlich zu erscheinen, eine dem Anlass entsprechende Kleidung zu tragen, die Rangordnung zu beachten und vor allem auch das Grüßen.

  

 

Dabei kamen wir zu dem Entschluss, dass im Berufs- und Privatleben, aber auch im Alltag, ein gutes Benehmen sehr wichtig ist, für einen respektvollen und friedlichen Umgang miteinander.

Zum krönenden Abschluss des Seminars gab es ein 4-gängiges Menü, bei dem wir unser neu erlerntes Wissen unter Beweis stellen konnten.  Zu den verschiedenen Gängen hat uns die Trainerin nochmals die wichtigsten Tischmanieren, sowie den korrekten Umgang mit Messer und Gabel, erklärt.

Mir persönlich hat das Seminar sehr gut gefallen, da ich einiges mitnehmen konnte. Besonders toll waren die Gruppenarbeiten, dadurch konnten wir uns besser kennenlernen. Das Highlight vom KNIGGE-Seminar war aber das abschließende und sehr leckere 4-gänge Menü, das uns allen sehr gut geschmeckt hat.

Wir möchten uns bei der KNIGGE-Akademie Dornbirn, bzw. bei Frau Juanita Hieble-Tomio für ein informationsreiches und auch lustiges Seminar bedanken.

Auf ein weiteres Seminar mit ihr im nächsten Jahr, würden wir uns sehr freuen!

 

Ein Bericht von Stipendiatin Mary-Elda Daligdig

 

„How to START“ – mit Stipendiatin Soritta Kim

Am Samstag, den 13. Jänner hat sich unsere START-Stipendiatin Soritta Kim freiwillig gemeldet, einen „How to START“- Workshop für die neuen Stipendiaten aus Oberösterreich und Salzburg durchzuführen.

 

START-Stipendiatin Neni berichtet:

In diesem Workshop ging es darum, dass wir lernten, wie man ein Halbjahresbericht schreibt und Rechnungen sortiert und beschriftet. Denn am Ende eines jeden Semester sollen wir nachweisen wie wir unser Bildungsgeld ausgegeben haben. Soso hat uns zuerst einer ihrer Rechnung als Beispiel gezeigt, wie sie es beschriftet hat. Danach haben wir von unserer Landeskoordinatorin eine Excel-Tabelle für Rechnungen bekommen und sie bearbeitet. Als letztes hat uns Soso ihren Halbjahresbericht vom letzten Halbjahr gezeigt und ein paar Tipps gegeben, wie wir unseren Bericht gestalten können. Dieser Bericht wird an unsere PatInnen geschickt, damit die wissen wie es uns in der Schule geht, was wir bei START machen und wie toll ihre Unterstützung für uns ist. Insgesamt haben wir in diesem Workshop viel Spaß gehabt und auch einiges gelernt.

Ich will mich nochmals bei Soso bedanken, dass sie sich für uns Zeit genommen hat und uns damit sehr viel geholfen hat!

 

VWA- Workshop: Ein letzter Feinschliff mit Markus Rheindorf

Fazit? Vorwort? Abstract? Was haben diese Dinge mit meiner VWA zu tun?
Am 7.1.18 hatten die Wiener Stipendiaten/innen die Möglichkeit ihre (hoffentlich) letzten Fragen bezüglich der VWA zu stellen und langsam langsam zu einem Ende zu kommen. Mit großer Unterstützung von Markus Rheindorf, welchen sie schon von den Workshops von den Bildungsseminaren kennen, wurden alle Probleme gelöst, Fragen geklärt und viele hilfreiche Tipps gegeben.

VWA-Themen der Stipendiat/innen:

  • Moderne Sklaverei: Formen und Ursachen des Kinderhandels am Beispiel Indiens(Harjivan Bhullar)
  • Die afghanischen Ethnien und ihre Darstellung in ausgewählten Romanen mit Schwerpunkt auf Hazara(Zeba Nazari)
  • Der Schwangerschaftsabbruch –
    Medizinische Durchführungsverfahren und politische Entwicklung (Mugtaba Hamoudah)
  • Fall der Berliner Mauer: Politische Ereignisse die insbesondere im Jahr 1989 den Mauerfall einleiteten.(Isabel Gostek)
  • Der Placebo-Effekt. Machen positive Erwartungen gesund? (Yildiz Turak)
  • Die Natur als Inspiration für die moderne Architektur und ihre Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt(Philip Bato)
  • Alltag der jüdische Jugendliche während des Nationalsozialisumus(Meghety Tobejian)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen(Fiona Ljoki)
  • Flüchtlinge als Schüler und Schülerinnen im Gymnasium(Mohamad Alloush)
  •  Die politischen und wirtschaftlichen Gründe für den Zerfall der Sowjetunion(Yunadi Baydulaev)
  • Schnellrechenmethoden: Vedische Mathematik  (Saida Rezai)
  • Die Stellung der Frau in Saudi-Arabien(Munira Mohamud)
  • Der Menschenhandel und die Menschensklaverei im 21.Jh (Erem Celebi)
  • Die Entwicklung des Staates Pakistan (Ahsan Sikandari)
  • Primzahl und versuchen zu erklären das Mathematik nicht so schwer ist (Fahime Rahimi)
  • Inwiefern sich „ausgestorbene“ Sprachen auf lebende Sprachen auswirkt.(Nenad Matarić)

Eindrücke der Stipendiat/innen zum Workshop:

„Eine tolle Möglichkeit, um die VWA gemeinsam mit einem Experten nochmals abzurunden.“- Harjivan Bhullar

„Herr Rheindorf ist definitiv eine super Unterstützung für VWA-Arbeiten und ein super cooler Betreuer.“- Harjivan Bhullar

Bericht: Yildiz Turak

 

Workshop „Mobbingprävention & Zivilcourage“ in Salzburg

Am 5. Jänner trafen sich die Salzburger Stipis, um gemeinsam mit Kursleiterin Barbara Wick vom Friedensbüro den Themenbereich „Mobbingprävention und Zivilcourage“ zu erarbeiten. Fast alle hatten in ihrem Umfeld schon Erfahrungen mit dem Thema gemacht. Barbara Wick half den Stipis dabei, Mobbing zu definieren und von Diskriminierung, „Hänseln“, Streit und anderen Formen von Konflikten abzugrenzen. Die Stipis konnten offen über ihre Erfahrungen sprechen und sich so auf sehr persönliche Weise dem Thema nähern.

Unter Mobbing versteht man zielgerichtete negative Handlungen, die sich über einen längeren Zeitraum gegenüber eine Person richten. Mobbing kommt hauptsächlich in sogenannten „Zwangsgruppen“ vor, also Gruppen, deren Mitglieder zufällig zusammengewürfelt sind und die die Gruppe auch nicht einfach verlassen oder wechseln können (z.B. Schule oder Arbeitsplatz). Die Stipis setzten sich auch mit den verschiedenen Rollen auseinander, die es in einer Mobbingsituation meistens gibt. In einem Rollenspiel wurde eine beispielhafte Situation dargestellt, die Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten die Möglichkeit, zu intervenieren, um die Lage für den Betroffenen zu entschärfen. Zuletzt wurden von den Stipis noch Vorschläge erarbeitet, was Betroffene oder KlassenkollegInnen gegen Mobbing tun können. Wichtig war auch festzustellen, dass Betroffene nie selber an der Situation schuld sind, sondern dass jede/r in die Rolle geraten kann.

 

Sowohl für Betroffene als auch für „ZuseherInnen“ ist es wichtig, über die Situation zu reden und wenn nötig auch Hilfe zu organisieren, da sich Mobbingsituationen kaum von selbst auflösen. Kursleiterin Barbara Wick gab den Stipis zum Abschluss noch den Tipp, dass man mit kleinen positiven Zeichen, die von mehreren Personen im Umkreis gesetzt werden, helfen kann, auch festgefahrene Mobbingsituationen zu entschärfen. Darunter ist zu verstehen, dass man eine/n betroffene/n Mitschüler/in am Schulweg begleitet, im Turnunterricht in die eigene Mannschaft wählt oder am Gang ein paar nette Worte findet. Diesen Rat kann jede/r relativ leicht im eigenen Umfeld umsetzen und so etwas gegen Mobbing tun.

Kreativer Schreibwerkstatt selbst in den Ferien

Am Montag, dem 25.12., trafen sich 7 START-Stipendiaten mit der Projektassistentin Cansu im Start Büro um ihre Schreibkünste zu verbessern.

Als erstens erzählte sie uns wie ein Bericht aufgebaut ist. Dazu zeichnete sie eine Grafik, um den Aufbau uns genauer darstellen zu können. Anschließend bekamen wir ein Blatt auf dem ein paar Aufsatzvokabulare waren. Dieses sollte uns helfen, um das theoretische Wissen auf das Praktische umzusetzen. Daraufhin gab es die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Da kein Stipendiat eine Frage hatte, begannen wir einen Bericht selber zusammenzufassen. Jeder beschäftige sich hochkonzentriert mit der Textsorte mit der sie am meisten Schwierigkeiten hatten. Nach einer Stunde praktischer Arbeit las jeder seinen Text vor, bei dem wir Verbesserungen erkannten.

Alles im allem glauben wir, dass wir sehr hilfreiche Tipps und Tricks aneigneten. Ein großer Dank an die Projektassistentin Cansu Duran.

 

Ein Bericht von START-Stipendiat und START-Stipendiatin Eyüp Mihci und Hatice Ertürk.

START-OÖ in der Weihnachts-Werkstatt

Wie in einer Weihnachtswerkstatt ging es am 3. Dezember 2017 in der Nähküche zu. 20 fleißige START-StipendiatInnen kamen zusammen, um gemeinsam Weihnachtsgeschenke für ihre PatInnen zu basteln. Passend zum ersten Adventsonntag, wurden ersten Weihnachtshits gelauscht, Kekse gegessen und Tee getrunken, während die StipendiatInnen emsig an ihren Projekten arbeiteten.

Dabei konnten die TeilnehmerInnen wiedermal ihre Kompetenzen und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gefragt waren genaues Arbeiten, präzise Durchführung, kreatives Gestalten, Teamwork und vieles mehr, was auch für die spätere Berufslaufbahn der Jugendlichen essentiell sein wird.

Nadja Fuchs, schulte die Jugendlichen in Siebdrucken, Applikationen mit der Nähmaschine und Upcycling ein und stand stets mit Rat und Tat zur Seite. Stipendiatin Soritta Kim war für die Textgestaltung der Weihnachtskarten verantwortlich.

Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit!

Kreatives Schreiben mit Autorin Anna Derndorfer

Am Samstag, den 2. Dezember 2017 brachte Autorin Anna Derndorfer ihr Wissen über kreative Schreibprozesse den StipendiatInnen näher. Sie gab ihre Tipps und Tricks zum besseren Formulieren, spannenden Ausgestalten und zu kreativen Schreibprozessen an die schreibinteressierten Jugendlichen weiter.

 

Die TeilnehmerInnen berichten über den Workshop:

Im Laufe des Vormittags konnte ich nicht nur neue Techniken erlernen, um Spannung aufzubauen, sondern auch versuchen, diese bei verschiedenen Übungen anzuwenden. Das Fazit für mich: Jede Geschichte braucht einen guten Anfang und ein gutes Ende. Die Bedeutung des Dazwischen ist nachrangig. (Zarije)

Der Workshop forderte uns, unsere Neugierde zu erwecken und diese weiter zu entwickeln. Die Referentin baute viele unglaubliche und einzigartige Geschichten und Inhalte in den Workshop ein und lehrte uns, wie man diese geschickt ein- und ausbauen kann. (Jenni)

Im Workshop lernten wir einfache Sätze interessanter zu gestalten und formulierten diese immer wieder um, ohne dass die grundlegende Bedeutung verloren ging. (Ziad)

Durch diesen Workshop konnte ich feststellen, wie ein Satz alle Emotionen der Geschichte verändern konnte und wie wichtig es ist, einen guten Anfang und Schluss zu haben. Ich verstand, wie ich das Publikum mit meinen Worten fesseln konnte. (Soritta)

Was ich mir vom heutigen Workshop mitnehme ist: Gut, wenn man schreiben kann, aber es macht einen großen Unterschied, wie man schreibt, wen man anschreibt und was man damit erreichen will. Der Schlüssel aller guten Texte liegt im Anfang und Ende davon. (Elias)

Ich habe heute gelernt, wie ich eine Geschichte anfangen und sie beenden kann, wie ich sie interessanter machen kann und was eine Geschichte langweilig macht. Auch für das Erzählen von Geschichten habe ich gute Tipps bekommen. Für eine gute Geschichte zählen: 38% Inhalt, 7% Wortwahl und 55% Körpersprache. (Mobarik)

Wir haben heute gelernt, wie man mit Hilfe von drei Sätzen die Aufmerksamkeit von Jugendlichen erlangen kann. Emotionen sind immer wichtig, denn ohne diese wird eine Geschichte immer langweilig. (Mahdi)

 

 

Kekse backen für einen guten Zweck

Am Samstag, den 25. November 2017, trafen sich elf fleißige Bäcker und Bäckerinnen –  allesamt START-StipendiatInnen, bzw. START-Freunde – in einer der Schulküchen der HLW Marienberg Bregenz, um Kekse für einen guten Zweck zu backen. Die Kekse werden dann am Freitagnachmittag, den 1. Dezember 2017, bei der Ausgabestelle des Vereins „Tischlein deck dich“ in der Mehrerau Bregenz, an bedürftige, in Vorarlberg lebende Menschen gratis verteilt.

  

START-Projektmitarbeiterin Larissa brachte ihre Freundin Nadja und ihre Tochter Violetta zur Verstärkung mit. Nadja ist als gelernte Bäckerin und Konditorin vom Fach und konnte uns mit ihrem Knowhow  wertvolle Tipps rund um das Kekse backen geben.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Besprechung wie wir vorgehen werden, machten wir uns – aufgeteilt in zweier Gruppen – tatkräftig an die Arbeit. Auf dem Plan standen Ischler Kekse, Zimtsterne und Vanillekipferl. Es wurde Teig geknetet und ausgerollt, geformt und mit Keksformen ausgestochen. Der eine oder andere von uns unterhielt die anderen mit Weihnachtsliedern, lustigen Kommentaren und Geschichten. In der Schulküche der HLW Marienberg wurde viel gelacht und gescherzt. Doch natürlich verloren wir unser Ziel und den ernsten Hintergrund unseres Tuns, nicht aus den Augen und backten die Kekse Blech für Blech fertig. Ganze acht Backöfen liefen rund um die Uhr. Nach ca. vier Stunden hatten wir keinen Teig mehr und nun hieß es aufräumen und putzen. Die Küche musste so sauber verlassen werden, wie sie angetroffen wurde. Gesagt, getan! Alle halfen mit und erledigten die notwendigen Reinigungsarbeiten.

 

Schließlich mussten die – in der Zwischenzeit abgekühlten – Kekse verpackt werden. Wir hatten kleine Plastiktütchen mit unserem START-Logo versehen und befüllten sie mit je 120 Gramm Keksen. Auch diese Arbeit bereitete uns viel Spaß und Freude! Stolz zählten wir 105 befüllte Tüten: Wir haben an diesem Vormittag insgesamt ca. 12,5 Kilogramm leckere Kekse gebacken.

Um 14:00 Uhr war dann alles sauber, die Kekse verpackt und verstaut und so verabschiedeten wir uns voneinander und gingen in das verdiente Wochenende.

Ein großes Dankeschön geht an Nadja – mit ihr war der reibungslose Ablauf beim Kekse backen garantiert und an Violetta, welche uns mit ihren 12 Jahren tatkräftig unterstützte! Außerdem bedanken wir uns bei der HLW Marienberg Bregenz, die uns ihre top ausgestattete Küche zur Verfügung stellte und an Larissa, die das Ganze organisiert hat!

  

Wir hoffen, dass unsere selbstgebackenen Kekse dann allen Beschenkten schmecken werden und wir damit eine kleine Freude bereiten können!

Ein Bericht von START-Stipendiat Tamir Batnasan

Unsere Stipis im Labor der naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg

Zellen, Pulsmessung, Zentrifugalschleuder?!? – unsere Stipis kennen sich aus!

Wie funktioniert das Herz? Woraus besteht nun wirklich unser Blut? Diesen und anderen Fragen sind unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten vergangenen Samstag nachgegangen. Dr. Alois Lametschwandtner, er ist emeritierter Professor der naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg, betreute den Workshop und ermöglichte uns einen guten Einblick in die Welt der Zellbiologie.

In mehreren Versuchen konnten die Stipis einzelne Bestandteile des Blutes über das Mikroskop analysieren, den Puls messen und testen, was passiert, wenn man Blut mit verschiedenen Molekülen vermischt und diese in eine Zentrifugalschleuder gibt.

Außerdem haben sich die SchülerInnen über die Studienmöglichkeiten an der NaWi und die Jobmöglichkeiten ausgiebig informiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere WorkshopteilnehmerInnen viele tolle Eindrücke sammeln und ihr Wissen über Biologie erweitern konnten.

Smartphone-Foto-Workshop

Wie man mit dem Smartphone professionelle Fotos für Social Media und Co. machen kann, das lernten die oberösterreichischen START-StipendiatInnen am 19. November 2017 bei einem Workshop von Wolfgang Lehner.

„Die beste Kamera ist jene, die man ständig dabei hat. Immer mehr Smartphones haben leistungsfähige Kameras und erfüllen somit zeitgemäße Anforderungen an die digitalen Kommunikation. Um gute Bilder machen zu können, braucht es nur ein paar Grundkenntnisse in der Handyfotografie und einen einfachen digitalen Workflow.“ (Wolfgang Lehner, handy-fotografie.at)

 

Stipendiatin Ladan berichtet:

Am 19. November nahmen insgesamt 14 Jugendliche am Start-Smartphone Workshop teil. Das Interesse an dem Workshop war groß, wie wir denn wirklich die Handy-Kamera richtig und vor allem optimal nutzen können, um Bilder zu schießen, die locker mit einer Spiegelreflexkamera mithalten können.
Der Workshopleiter Wolfgang Lehner stieg mit allgemeinen Fragen und Informationen über die verschiedenen Handys ein und übermittelte uns, welche Gadgets es gibt und wie man mit einigen Tipps und Tricks tolle Bilder schießen kann, ohne viel dafür zu benötigen.
Anschließend entstanden viele kreative Fotos draußen, die wir später bearbeiteten.
Wir lernten zwei kostenlose Apps kennen (Snapseed, VSCO), die uns dann ermöglichten, unsere geschossenen Fotos professionell zu bearbeiten und lernten, sie richtig zu sichern.

Der Workshop war sehr interessant und man hat wirklich gemerkt, dass es jeden viel Spaß gemacht hat, weil es auch mal etwas anderes war. Wir haben uns sehr viel mitgenommen und können das Gelernte nun super im Alltag anwenden!

 

Wir bedanken uns herzlichst bei Wolfgang Lehner, der den tollen Workshop kostenfrei für unsere StipendiatInnen gehalten hat!

 

Hier eine Auswahl der entstandenen Kunstwerke:

 

Geschmäcker sind verschieden: Einführung in die Sensorik

Am Samstag, den 18. November, haben sich zehn START- OÖ StipendiatInnen im Axis Linz getroffen um von der Lebensmitteltechnologin DI Babara Blauensteiner-Tomandl etwas über die Verkostung und Zusammensetzung von Lebensmitteln zu lernen.

START-OÖ Stipendiat Mobarik Guleid berichten über diesen Sensorik- Workshop:

Zuerst erklärte uns die Expertin was Geschmack ist und welche Geschmacksrichtungen es gibt. Was wir nicht wussten ist zum Beispiel dass es, neben süß, sauer, salzig und bitter den Geschmack Umami gibt, welcher durch Glutaminsäure hervorgerufen wird. Auf die Frage was denn eigentlich scharf ist, erklärte Frau Blauensteiner-Tomandl, dass scharf eigentlich nur Schmerz ist.

Die Seminarleiterin erklärte uns auch, dass man früher glaubte, dass die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge sortiert sind, aber heute weiß man, dass das nicht stimmt und die Rezeptoren auf der Zunge verteilt sind. Dann machten wir verschiedene Geschmacks- und Geruchstests, welche sehr lustig waren.

 

Als Erstes haben die Stipendiaten verschiedene kleine Gläser Wasser mit verschiedenen Geschmacksrichtungen bekommen. Wir kosteten alles und versuchten es zu erraten, was sehr schwierig war. Als nächstes haben verschiedene Stifte mit verschiedenen Aromen bekommen und ein Zettel mit verschiedenen Gerüchen, welche wir zuordnen mussten.
Als Drittes haben wir fünf verschiedene Schokoladesorten mit unterschiedlichen Kakaoanteil bekommen. Wir versuchten zu ordnen, wo am wenigsten Kakao und wo am meisten Kakao drinnen ist. Man schmeckte auch sehr eindeutig wo wenig und viel Zucker drinnen war. Dann haben wir auch noch einen Beliebtheitstest mit Milch/Joghurtgetränken gemacht. Dabei hat die Trainerin erklärt, dass es sehr wichtig ist, zu wissen welche Zutaten in den Lebensmitteln sind, welche wir kaufen.


Ich fand den Sensorik-Workshop wirklich sehr interessant. Es ist gar nicht so einfach verschiedene Geschmacksarten und verschiedener Gerüche zu unterscheiden. Ich habe auch gelernt, wie wichtig es ist zu wissen, woraus die Lebensmittel die ich kaufe, bestehen. Danke nochmal an Frau Blauensteiner-Tomandl für diesen spannenden Tag.

 

   

 

Aller Anfang ist schwer – Workshop zur vorwissenschaftlichen Arbeit für START-NÖ & Wien

Einige Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien und Niederösterreich treten im nächsten Schuljahr zur Matura an und müssen daher auch eine VWA (Vorwissenschaftliche Arbeit) abgeben. Um diese Arbeit gut zu meistern, trafen sich sieben dieser StipendiatInnen am Samstag, den 11. November 2017, in der Fachhochschule St. Pölten zu dem VWA-Workshop „Aller Anfang ist schwer“ mit dem Workshop-Leiter Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher, der auch an der FH unterrichtet.

Zu Beginn haben wir über die Wahl des VWA Themas diskutiert und uns mit Methoden zur Einschränkung des Themas beschäftigt. Zum Beispiel können wir mit Hilfe einer Mindmap unsere Ideen ordnen. Dann haben wir geschaut, wie man Informationen findet (Online, Bücher, Personen) und welche Quellen verlässlich und auch wissenschaftlich relevant sind. Wir haben über die Literaturrecherche im Internet gesprochen und dabei verschiedene Suchmaschinen wie z.B. duckduckgo.com kennengelernt.

In einer Übung zu zweit haben wir 5 Minuten lang über unser Thema erzählt – der oder die andere hat mitgeschrieben. Da haben wir auch gute Tipps und Ideen bekommen. Am Ende hatten wir Zeit für individuelle Beratung und für unsere ganz persönlichen Fragen zur eigenen vorwissenschaftlichen Arbeit.

Der Workshop war sehr hilfreich und wir bedanken uns sehr beim Hr. Mag. Freisleben-Teutscher! Vielen Dank auch an die FH St. Pölten, dass wir dort sein durften!

 

Bericht von Abdul Razak Fakhouri & Munira Mohamud

Erster START-OÖ Learnathon!

Gemeinsam intensiv arbeiten und lernen! -Das war das Motto bei unserem ersten START-OÖ Learnathon am 11. November 2017. Ein Learnathon (Wortschöpfung aus „Learn“ und „Marathon“) ist eine kollaborative Arbeits- und Lernveranstaltung. Der strikte Tagesablauf wird auf die Sekunde genau eingehalten, höchste Konzentration ist angesagt. Gemeinsam arbeiten, möglichst viel und effizient lernen und dabei noch gemeinsam entspannen und Spaß haben war unser Ziel.

Thomas Schorn hat uns in die Welt des intensiven Arbeitens und Lernens begleitet. Dazu präsentierte er das bewährte Konzept des „Personal Hackathons“: Strukturierte Arbeitsphasen, intensive Lernphasen und aktive Sport- und Spielpausen ermöglichen es, das bestmögliche aus der Zeit herauszuholen und individuelle Lernerfolge zu erlangen.

Der Tag war besonders für jene geeignet, die an einem Tag viel lernen wollten, sich auf Prüfungen oder Tests vorbereiteten oder mehrere Lernfächer pauken wollten. Auch Hausübungen konnten gemacht werden. Jede*r brachte seine eigenen Schul- und Lernsachen mit und einen Plan oder To-Do-Liste mit allen Erledigungen, die sie an diesem Tag schaffen wollten. Dazu war viel Eigenverantwortung für das selbständige Lernen gefragt.

Ablauf:
Bis 10:00 Uhr: Ankunft und Aufbau
10:00 – 10.15 Uhr: Zieldefinition: Jede/r erzählt, was er sich den Vormittag über vorgenommen hat
10.15 – 11.45 Uhr: Erste Intensiv-Arbeits- und Lernphase
11.45 – 12.00 Uhr: Aktivpause
12.00 – 13.30 Uhr: Zweite Intensiv-Arbeits- und Lernphase
13.30 – 14.30 Uhr: Mittagspause
14.30 – 14.45 Uhr: Reflexion über den Lernfortschritt + Zieldefinition für den Nachmittag
14.45 – 15.45 Uhr: Dritte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
15.45 – 16.00 Uhr: Aktivpause
16.00 – 17.00 Uhr: Vierte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
17.00 – 17.15 Uhr: Tagesreflexion

Thomas Schorn stand neben der Tagesmoderation auch mit Rat und Tat den Stipis zur Seite und Koordinatorin Magdalena Rainer gestaltete die Aktivpausen mit abwechslungsreichen und bewegungsintensiven Spielen.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Moderator Thomas Schorn von journal.one, der sich den Stipis kostenlos als Learnathon-Moderator und Lernhilfebegleiter zur Verfügung gestellt hat!

Vorwissenschaftliches Arbeiten – Teil 2

Der VWA-Kurs am Samstag, den 4. November 2017, beschäftigte sich mit den Maturaarbeiten der StipendiatInnen. Welche Formalkriterien müssen beachtet werden?, Was tun bei einer Schreibblockade?, Wie erstelle ich einen Fragebogen, eine Umfrage, eine Analyse? -all diese Fragen wurden behandelt und noch vieles mehr wurde besprochen. Ein großes Dankeschön an unsere Referenten Anna Derndorfer und Alexander Maurer, die sich sehr engagiert um den Fortschritt der Jugendlichen bei Ihren Arbeiten bemühten.

 

Hier ein paar Rückmeldungen der StipendiatInnen:

Sarah Elmallah:

„Der Kurs hat mir gefallen, weil das Zitieren nochmal erklärt wurde. Uns wurde erklärt wie wir ein automatisiertes Inhaltsverzeichnis in WORD einfügen können.
Was mir vor allem gefallen hat ist, dass mit uns besprochen wurde, wie wir die Unterteilung der Überschriften machen könnten und wie wir die Forschungsfrage formulieren könnten.“

 

Erika Sarolli:

„Mir hat am meisten gefallen, dass die einzelnen Elemente der VWA noch einmal ausfühlich erklärt wurden und ich die Chance hatte, einiges an meiner eigenen VWA umzubessern. Es wurde uns außerdem Excel und Word erklärt, was sehr hilfreich war.“

 

Tamer El-Hosseiny:

„Mir hat besonders gut gefallen, dass die Referentin auf unsere Diplomarbeiten eingegangen ist und wir auch viele offene Fragen und Ideen für unsere Diplomarbeit bekommen haben. Allgemein war es sehr hilfreich, da ich mir jetzt mehr vorstellen kann wie eine Diplomarbeit aussehen soll.“

 

Paola Todorova:

„Mir hat es besonders gefallen, dass wir auf individuelle Themen eingegangen sind. Wichtige Bestandteile einer VWA, wie Zitieren und Gliederung der Arbeit wurden gründlich besprochen. Für mich persönlich war Erstellung von Graphiken in Exel ganz besonders interessant.“

 

Zareh Hakobian:

„Ich fands gut, dass uns die Referentin erklärt hat wie eine Diplomarbeit generell aufgebaut sein sollte. Weiters war es sehr hilfreich, dass sie auf alle Diplom- bzw. vorwissenschaftlichen Arbeiten einzeln eingegangen ist und Tipps gegeben hat, wie man die Arbeit mit passenden Überschriften unterteilen kann.“

 

Vorwissenschaftliches Arbeiten bei START-OÖ

Maturaarbeiten zu schreiben ist kein leichtes Unterfangen. Um unsere StipendiatInnen bei der Themenfindung, Recherche und beim Schreiben zu unterstützen, hat es am 27. November 2016 einen Workshop zum Thema „Vorwissenschaftliches Arbeiten“ gegeben.

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START-Stipendiatin und Maturantin Siham Alsherbajee Almzaik berichtet kurz über den Workshop von und mit Christian Freisleben-Teutscher:

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Wir haben am Anfang über die Wahl vom VWA Thema diskutiert. Danach haben wir Story Boarding gelernt, um unsere Ideen festzuhalten. Dann haben wir geschaut, wie man Informationen findet (Online, Bucher, Personen, Institutionen) und welche Quellen wissenschaftlich relevant sind. Über Fragebogen und Interview diskutiert haben wir im Anschluss auch noch (-Wie man die Fragen vorbereitet und wie man Interviews protokolliert). JedeR von uns konnte seine/ihre Fragen stellen und die haben wir dann als Gruppe und in Partnerarbeit gemeinsam beantwortet. Am Ende hatten wir Zeit für persönliche Beratung und für unsere ganz persönlichen Fragen zur eigenen vorwissenschaftlichen Arbeit.

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Der Kurs hat mir auf meinem Weg zur Maturaarbeit sehr geholfen und ich freue mich auch sehr über das Angebot von Herrn Freisleben-Teutscher, dass wir ihm immer Fragen stellen dürfen und Texte zur Korrektur schicken können. Vielen lieben Dank dafür!

Tipps und Tricks für die vorwissenschaftliche Arbeiten (VWA)

Einer neuen Textsorte müssen sich seit diesem Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Zentralmatura widmen, der vorwissenschaftlichen Arbeiten. Um Berührungsängste abzubauen und um die Stipendiatinnen und Stipendiaten für zukünftige Seminararbeiten an der Universität zu wappnen, veranstaltete START-Salzburg einen Workshop rund um die vorwissenschaftliche Arbeit unter der Leitung von Rishelle Wimmer. Neben einer grundlegenden Einführung in Herangehensweisen an das wissenschaftliche Arbeiten, erhielten die StipendiatInnen weiters einen Überblick über Zitierrichtlinien sowie Aufbau und Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit.

START-Stipendiatin Hevidar Mahmud schildert ihre Eindrücke: „Am Samstag den 3. September 2015 gab uns Rishelle Wimmer, eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die vorwissenschaftliche Arbeit (VwA). Nachdem Rishelle uns die grundlegenden Informationen über die VWA erklärt hat, gingen wir dazu über, dass jeder für sich (un)übliche Fragen über Hobbies, Freizeit, Interessen etc. beantwortete. Einige von uns hatten bereits ein Thema gefunden, doch für diejenigen die sich noch unsicher waren, hat diese Übungen dazu beigetragen mögliche Thema nochmal zu überdenken oder ein gänzlich neues zu finden. Den Hauptteil des Workshops haben damit verbracht, die Themen der Stipis, die bereits an ihrer VWA arbeiten, zu diskutieren und analysieren. Spätestens da stand für viele von uns fest, dass das Spezifizieren und E ingrenzen des Themas wahrscheinlich der wichtigste und komplexeste Arbeitsschritt an der ganzen vorwissenschaftlichen Arbeit ist.“

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