START-Wien im Ocean Park

Am Samstag, den 08.08.2020 organisierten unsere Stipi-Sprecherinnen Balqiz und Mariana einen Ausflug in den „ocean park“ im 21. Bezirk Wiens. Teilgenommen haben daran sowohl alte als auch neue Stipendiaten, jeweils 8. Ziel war es, dass die Stipis sich allgemein besser kennenlernen und dabei jede Menge Spaß haben.

Die Stipendiaten haben sich beim Bowling- und Billardspielen sehr amüsiert, manche entdeckten sogar ihr verstecktes Talent  dafür, andere nutzten die Zeit und unterhielten sich über alles mögliche.

Ich persönlich fand das Billardspielen am interessantesten und habe es durch die Hilfe von Zakria schnell gelernt. Balqiz und ich bildeten ein Team und haben gegen Zakria und eine andere nette Stipendiatin beinahe gewonnen.

Weniger interessant war für mich das Bowlingspielen. Das lag daran, dass ich Bowling zum ersten Mal seit Jahren wieder spielte und fast keine Bowling-Pins traf. Es war aber auf jeden Fall sehr spannend. Außerdem konnte ich viele neue Menschen kennenlernen und fing an mir all die neuen Namen zu merken. Ich unterhielt mich mit alten Stipis über viele interessante Themen und ihre Erfahrungen bei START.

Ich freue mich jetzt schon auf den Kennenlerntag am 31.08. Es wurde viel gelacht, viel geredet und es wurden viele coole Bilder aufgenommen. Die Stipis und ich bedanken uns bei Balqiz und Mariana für diesen tollen Ausflug und freuen sich auf weitere.

Bericht: Omran Almasri

Wir bauen einen Garten!

Wie schafft man es mitten in Wien eine kleine Grün- und Ruheoase zu bauen? 
Fragen sie START-Wien – wir wissen es jetzt!

Nachdem wir im Herbst 2019 in einem Workshop mit der Agenda Landstraße überlegt haben, wie wir denn die Umgebung des START-Büros (die Dank einer Müllinsel nicht sehr attraktiv war) schöner und angenehmer gestalten, wurden Pläne entwickelt und erarbeitet:

Diese Pläne präsentierten wir dann im Frühjahr 2020 dem Bezirksvorsteher Erich Hohenberger. Dieser sagt uns dann eine Besichtigung vor Ort Unterstützung zu und sorgte dafür dass einige Müllcontainer übersiedelt wurden und Platz geschaffen wurde für unsere “Gratzlhetz”!

Dann wurde eine Antrag an die Grätzeloase gestellt, denn so ein Garten ist nicht günstig. Erfreulicherweise konnten wir die Jury überzeugen und so wurden unser Antrag genehmigt!

Voll motiviert planten wir die Umsetzung für Mai…. und dannn kam…. eh schon wissen: Corona

Während des Lockdowns waren wir aber nicht untätig und beantragten bei den diveren Magistratsabteilungen die notwendigen Genehmigungen, es gab dann Anfang Juli die Verhandlung/Begehung vor Ort, wo wir die notwendigen Sicherheitsrichtilinien erfuhren. Dann mussten Parkvernbotschilderhalterungen abgeholt und aufgestellt werden, Arbeitshandschuhe besorgt, entrüstete Anrainer beruigt (1 Parkplatz weniger! / nein, das Parklet ist nur temporär,…usw) werden und dann war alles bereit für den Tag X: der Bau!

Am 3.8 war es endlich soweit, alle Projektmitglieder*innen die von Anfang an dabei waren, waren da und wurden von 2 weiteren Stipis und einem Profitischler unterstützt, der mit uns ein gebrauchten Parklet aus dem Vorjahr umbaute.

Leider hat es dem Tag geschüttet, aber Dank der Einfahrt bei unserem Büro konnten wir zumindest im Trockenen und mit Frischluft bohren, sägen und schrauben. Und siehe da – es wurde der Garten an einem Tag tatsächlich gebaut und teilweise beflanzt!

Fotos: START und Heinz Wagner (Kurier)

Hier die Berichte unserer Handwerker*innen.

Ich fand den Workshop großartig, da ich durch ihn eine neue Erfahrung sammeln durfte. Ich habe zum Beispiel zum ersten Mal den Akku-Schrauber benutzt und Schrauben entfernt sowie eingeschraubt. Außerdem war es sehr schön zu sehen, dass unsere Idee verwirklicht werden konnte sowie sehr gut bei den Nachbarn und den vorbeigehenden Menschen angekommen ist. (Mariam)

Es war eine gute Erfahrung für mich. Ich mag sehr handwerkliche Arbeit und habe Freude daran, Dinge reparieren oder zusammen bauen. Deswegen war es für mich sehr schön und hat mich Spaß gemacht.
(Abbas)

Die Ausarbeitung und Planung des Parklette mit den anderen Stipis hat mir wirklich Spaß gemacht! Auch das Treffen mit den Bezirksvorsteher war toll und es jetzt aufgebaut und umgesetzt vor unserem Büro zu sehen macht mich ziemlich stolz 😊. (Jovana)

Ich kann mir erinnern, wie wir alles gemeinsam geplant, darüber diskutiert und gekämpft haben, damit wir es möglichst am Besten machen. Wir hatten Schwierigkeiten mit dem Platz, aber mit der Unterstützung von lieben Leuten haben wir endlich den Platz bekommen. Bin sehr stolz auf meine Freunde, die dabei mitgemacht haben. Unsere Mühe war nicht umsonst, wie wir es jetzt sehen können.
Ich fand es eine sehr gute Erfahrung:)  (Zakaria)

Das gemeinsame Projekt mit der Agenda Landstraße ist großartig geworden. Ich hatte die Gelegenheit von der Planung bis zu dem Bau dabei zu sein und mein Team zu unterstützen. Aus dem Projekt habe ich gelernt, wie wir einer Idee nachgehen und bereit sind mit den Behörden zu diskutieren. Meiner Meinung nach soll auf jeder Straßeenecke so eine Oase gebaut werden, damit die Nachbarschaft das Grüne genießt und sich frische Luft schnappt. (Mariana)

Die Bauarbeiten wurden am Nachmittag von der Presse beobachtet und dokumentiert, ein ausführlicher Bericht und viele Fotos finden Sie im Kurier auf: https://kurier.at/kiku/jugendliche-bauten-einen-kleinen-strassengarten-an-einem-tag/400990247

…. und wenn sie selbst sehen wollen, kommen Sie vorbei und geniessen sie den Schatten, die Ruhe und die Pflanzen in unserer Grätelhetz in 1030 Wien Ecke Hetzgasse/Untere Weißgerberstraße

sIT Solutions AT Spardat GmbH – Mein Praktikum bei der Erste Bank

A: „Wollen Sie bei uns arbeiten?

B: „Hmmm, jaa.“

A: „Ja, Sie haben sich bei uns beworben.“

B: Nachdenklich. „Habe ich mich beworben?“

….. Das waren die Worte, die zwischen mir und dem Mitarbeiter von der Ersten Bank vor paar Monaten ausgetauscht wurden. Wer hat sich das schon gedacht, dass ich die Praktikumstelle in der Ersten Bank bekomme. Ich selbst war sehr überrascht als ich den Anruf bekam, in dem Sie mir die Zusage gegeben haben. Ich habe über diese Praktikumstelle, welche meiner Schule angeboten wurde, total vergessen. Deshalb habe ich mich selbst an dem Tag gefragt, ob ich mich wirklich beworben habe. Tja, ich bin manchmal sehr vergesslich. 😉

Also heuer wieder mal ein Praktikumsmonat, ein Ferialpraktikum, weil ich mein Pflichtpraktikum schon letztes Jahr absolviert habe.

Die Arbeitsatmosphäre, die ArbeitskollegInnen, mein Arbeitsplatz und die Einteilung in gelbe und grüne Woche waren ideal in dieser durch Covid-19 eingeschränkten Situation. Die ganze Firma wurde in 2 Gruppen geteilt, gelbe Gruppe in der Firma und die grüne in Homeoffice und immer abwechselnd. Dieses System hat mir sehr gut gefallen. Abgesehen davon war mein Arbeitsbereich bzw. meine Aufgaben sehr lehrreich. Die Einführung in der Bankensoftware und deren GUI, das Software-Testen sowie beim Debuggen der Software zu helfen hat mir Spaß gemacht. Außerdem war das Schreiben eines Programms, das aus einem Ziffercode Strichcode erzeugt und als Bilder speichert, war sehr interessant. Vor allem weitergebracht hat mich aber die Aufgabe, in der ich das Programm mit einer neuen Programmiersprache nämlich Java schreiben musste. Schade finde ich, dass ich dazu die GUI nicht entwickeln konnte. Da waren meine Kenntnisse und die Zeit sehr knapp. Aber ich bin meinen KollegInnen sehr dankbar. Ohne sie wäre ich nicht so weit gekommen.

Nicht zu vergessen ist das Homeoffice, welches immer durch MS-Teams passierte. Obwohl am Anfang das Einrichten der VPN-Verbindung und die ganzen Berechtigungen sehr lange gedauert hat, war es später alles in Ordnung. MS-Teams erleichterte uns die Kommunikation. Ich habe an den gewöhnlichen Meetings und Daily-Status teilnehmen und mithören dürfen. Dadurch habe ich ein neues Vorgehensmodell des Projektmanagements nämlich KANBAN kennengelernt. Es war einfach schön, in so einem netten Entwickler-Team dabei zu sein.

Last but not the least, der tägliche Cappuccino sowie die Kantine am Campus waren zufriedenstellend. 😉

Ja, so schön war mein Praktikum. Ich kann nur sagen, dass ich auf mich sehr stolz bin.

Mein Praktikum bei Deloitte

…making an impact that matters

Ich hatte die Ehre, dass ich mein allererstes Praktikum dieses Jahr bei Deloitte absolvieren konnte! Im Monat Juli konnte ich im Back Office der BPS-Abteilung arbeiten und viele Erfahrungen sammeln.

Am allerersten Tag wurden alle PraktikantInnen herzlichst mit Sicherheitsabstand begrüßt und wir wurden alle mit Laptops und einer passenden Laptoptasche ausgestattet. Die Willkommensfeier konnte leider nur via Zoom-Videokonferenz abgehalten werden, jedoch konnten wir uns alle gut austauschen und kennenlernen.

Am zweiten Tag fing die Arbeit erst so richtig an und ich konnte auch bei Vielem zuschauen, mitschreiben und somit viel Praxiswissen mitnehmen.

Außerdem gibt es E-Learning-Kurse von Deloitte für ihre AngestelltInnen, um sich auch während der Arbeit weiterbilden zu können und auch mehr über das Unternehmen zu erfahren. Ich habe die zwei Kurse „Phishing Emails“ und „Independece Policy Awareness – Staff“ während meines Praktikums absolviert.

Außerdem durfte ich an diversen Listen arbeiten und Briefe für ihre Klienten den ganzen Juli über verfassen und abschicken.

Das Arbeitsumfeld im Back Office war angenehm und freundlich. Ich wurde herzlichst von meinen Kolleginnen aufgenommen, die mir bei Fragen immer zur Seite standen. Außerdem waren die Mittagspausen eines, der mehreren Highlights am Tag, da wir diese auch meistens zusammen verbrachten.

Mein Praktikum bei der ERSTEN Bank

Mein Name ist Mariana Paunovic und bin seit 2019 eine START-Stipendiatin. Ich hatte diesen Juli die Möglichkeit bei der ERSTEN Bank mein Praktikum zu absolvieren.

Die Erste Group Bank hat eine Praktikumsstelle in der Ersten Bank ausgeschrieben. Das Angebot fand ich total interessant und habe mich somit für die Stelle beworben. Ja, ich als eine AHS- Schülerin hatte Angst in einer Bank zu arbeiten, denn ich nur sehr wenige Informatikstunden hatte. Daher habe ich mich auf die Einschulung aller PraktikantInnen am 06.07. in der Erste Bank Hauptfiliale sehr gefreut. Die Einschulung soll einen Überblick über das Banksystem und unsere Tätigkeiten geben. Leider fand sie aufgrund der Covid19 Krise nicht statt.

Mein erster Arbeitstag war daher offiziell in der renovierten Filiale in der Taborstraße. Beim Betreten der Filiale sah ich, wie groß und sauber sie aussah. Zwei weitere Praktikanten und ich wurden zuerst durch die Filiale durchgeführt und haben dann bei dem Line-up das ganze Erste Bank Taborstraße-Team kennengelernt. Line-up findet jeden Tag in der Früh statt, damit die wichtigsten Tagesthemen besprochen werden und das Personal mit einem Lächeln den Arbeitstag starten. Nachdem uns unser Arbeitsplatz in dem Assistenzbereich gezeigt wurde, konnten wir schon bald bei der Mappenvorbereitung für die BetreuerInnen zusehen. Frau Mag. Gerda Kraus hat uns gut eingeschult, so dass wir auch selbst schon die ersten Mappen vorbereitet haben. Eine meiner weiteren Aufgaben bei der Ersten Bank im Backoffice war auch die telefonische Terminvereinbarung und das Arbeitsmaterial in den Besprechungszimmern nachfüllen. Wir, als Praktikanten, dürften auch vorne ins Foyer gehen und mithelfen.

Besonders für mich war die angenehme Arbeitsatmosphäre. Die KollegInnen waren sehr hilfsbereit und offen. Ich habe sehr allgemeine Fragen gestellt, auf denen ich immer eine Antwort bekommen habe. Ich kenne mich jetzt mit den Sparbüchern und den Girokonten viel besser aus.

Meiner Meinung nach sollte man als junge Person, die sich in der Berufswelt noch finden muss, auf jeden Fall in einer Bank arbeiten, denn dort die „Wirtschaftswelt“ sehr gut vorgestellt wird. Durch meine Tätigkeiten bin ich sprachlich viel selbstbewusster und das nehme ich für das weitere Leben mit.

Morgen ist schöner!

Bei den Workshops gab es vor der Corona Pandemie zwei Einheiten in Wien mit direktem Kontakt. Der Plan war, dass wir dann bei der nächsten Einheit zusammen Schreiben und auch kochen. Leider kam dann Corona. Deshalb haben wir die weiteren Termine online gemacht. Als wir uns dann dazu entschieden es online zu machen. War ich unsicher uns skeptisch, weil ich Angst hatte, dass die Interaktion fehlt. Später habe ich von den Teilnehmern erfahren, dass sie genauso darüber dachten.

Zwei weitere Einheiten waren dann online. Beim ersten Treffen ging es um Kennenlernen, Vertrauen aufzubauen damit wir dann interaktiv werden. Deshalb ist es wichtig zuerst das Vertrauen zwischen mir und ihnen und auch zwischen ihnen untereinander aufzubauen. Beim zweiten Termin ging es um Schreiben: Was es für sie bedeutet, ob sie Erfahrungen damit haben, was sie darüber denken, etc. Wir haben über verschiedenen Formen von Schreiben gesprochen, darunter auch Poetry Slam, dabei haben wir uns die Regeln angeschaut die Voraussetzungen wie das funktioniert etc.

Online ging es um Schreiben, wir haben verschiedenen Schreibübungen gemacht. Szenen aufgebaut und auch Dialoge aufgebaut. Interessant war auch ich habe Einzelgespräche mit jedem Teilnehmer geführt was ihn gerade im Moment beschäftigt. Manche haben etwas aus dem Alltag erzählt, andere über philosophische Fragen. Das war interessant, denn dadurch entstanden ganz verschieden Themen, über die die Teilnehmer schrieben.

Danach hatten die Teilnehmer Zeit zu schreiben und dann haben wir gemeinsam darüber gesprochen und sie haben ihre Themen mit den anderen diskutiert. Beim ersten Treffen in Wien, habe ich über die Teilnehmer Eindrücke gewonnen. Online war es dann fast umgekehrt, denn sehr ruhige Teilnehmer waren online plötzlich sehr aktiv und haben gut teilgenommen. Sie haben später gesagt, es hat ihnen online besser gefallen, weil die Gruppe geteilt war, es waren also weniger Teilnehmer und dabei haben sie sich wohler gefühlt und haben sich mehr getraut mitzumachen und aktiv zu sein. Wir haben dann ausgemacht, dass wir noch zwei Termine online machen um die Performance zu üben und ein Termin für die Aufführung.

Omar Khir Alanam – Projektleiter des Kunstprojekts “Morgen ist schöner” – blickt auf das Semester zurück. Danke für den Bericht!

Jugend & Politik // Gespräch mit Peter Filzmaier

START-Stipendiat*innen aus Niederösterreich, Wien und Oberösterreich hatten die tolle Möglichkeit sich in einem online-Meeting mit dem Politikwissenschaftler Peter Filzmaier zum Thema „Jugend und Politik“ auszutauschen.

Zu Beginn hielt Herr Filzmaier einen Vortrag über das Wahlverhalten von Jugendlichen, Pro und Contra Wahlrecht ab 16 und die Frage ob sich Politik und Jugend nicht verstehen. Es ging auch um die Unterschiede in den Interessen der Altersgruppen, politische Bildung an Schulen und das österreichische Wahlrecht. Nach diesem spannenden Input konnten Fragen gestellt werden und es wurde diskutiert.

Wir bedanken uns bei Herrn Peter Filzmaier, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und bei Frau Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für die Vermittlung dieses Workshops!

Hier Statements unserer Stipendiat*innen zu diesem Workshop:

Mir hat es sehr gut gefallen. Wir konnten über Themen sprechen, über die wir in der Schule, wie im Meeting gesagt, zu wenig informiert werden. Herr Filzmaier war sehr sympathisch und er war auch gut zu verständlich. Außerdem konnte man viel dazulernen wie etwa, dass wir 16 bis 18-Jährigen nur 3% der Wahlberechtigten ausmachen. Im Großen und Ganzen fand ich es sehr interessant und lehrreich.

(Ayca)

Das Meeting mit Politologe Peter Filzmeier war interessant. Ich habe neue Sachen dabei gelernt, die ich vorher nicht wusste oder es mir anders vorgestellt habe, wie zum Beispiel, dass sich laut Umfragen nur ca. jede/r 10. Sehr für Politik interessiert. Was das Thema Politik und Jugend betrifft, denke ich, dass immer noch nicht genug getan wird. Zum Einen sollte qualitative politische Bildung für alle Jugendliche aus allen Schultypen ermöglicht werden. Zum Anderen spielt die Transparenz der Unterrichtenden im Hinblick auf ihre eigenen politischen Ansichten eine wichtige Rolle.

(Jian)

Der online Workshop mit dem Politik-Experte Peter Filzmaier sprach großartige Themen an. Eines davon ist wie wertvoll die Stimmen der Jugendlichen zählt. Er nannte einige Fakten, die für mich sehr überraschend waren. Politische Bildung finde ich essenziell in unserer Gesellschaft, da in einer Demokratie jede/r BürgerIn auch eine gewisse Verantwortung hat. Sein Humor und seine Offenheit gestalteten das Gespräch spannend. Danke für den Workshop!

(Shehab)

Der Workshop ,,Jugend und Politik” hat mir ein Bild in die Politik geschafft, das ich noch nie von der Sichtweise erfahren habe. Ich fand den Inhalt sehr klar und informativ. Außerdem haben mir die ausführlichen Antworten auf unsre Fragen sehr gefallen. Überdies war der Workshop sehr interessant und konnte mir viele offene Fragen beantworten. Wie zum Beispiel warum es kein eigenes Fach „politische Bildung“ in der Schule gibt.

(Mariam)

Das war einer meiner Lieblings-Online-Workshops! Es hat mir große Freude bereitet mit Herrn Filzmaier über die österreichische Politik diskutieren zu dürfen & von ihm viele spannende Informationen zu bekommen!

(Adham)

Die Spaltung der Gesellschaft

Verschwörungstheorien und Fake News in sozialpolitischen Krisenzeiten

Gerade in Krisen entstehen eine Vielzahl von Verschwörungstheorien und Fake-News, die vor allem die Online-Welt zu dominieren scheinen. Im Rahmen des Workshops “Die Spaltung der Gesellschaft” mit Sapere Aude (Verein zur Förderung der Politischen Bildung) wurde ein Überblick zu Verschwörungstheorien und Fake-News und ihren Funktionsweisen gegeben.

Mithilfe von 2 Übungen wo es darum ging Nachrichten von Fakenews, und Fakenews von Verschwörungstheorien zu unterscheiden, diskutierten wir über Meinungsfreiheit, alternative Fakten und wies man versuchen kann Verschwörungstheorien zu entkräften. Wir lernten eine Organisation kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Verschwörungstheorien zu widerlegen: https://www.mimikama.at/

Als Hausaufgabe bekamen wir den Auftrag unsere “Lieblingsverschwörungstheorie” zu finden und zu analysieren. Vielen Dank an Hermann und Raphaela von Sapereaude für den gelungenen Workshop.

Der Workshop war sehr nützlich. Manche Begriffe wusste ich nicht was sie bedeuten, aber durch den Workshop ist mir alles klar geworden. Persönlich interessiere ich mich nicht an Politik, aber in diesem Workshop wurde auch politisch diskutiert, die sehr interessant waren. Allgemein sehr guter Workshop. 

Farzana

Ich fand den Workshop mit dem Titel „Die Spaltung der Gesellschaft“ sehr informative und interessant. Während dem Vortag haben wir einige Aufgaben bearbeitet und nach dem Informationsgehalt zwischen Fake und Wahr entschieden. Zudem haben wir die Begriffe wie Fake New und Verschwörungstheorien klar definiert. Ich freue mich auf weitere Vorträge mit dem Stipis aus den anderen Bundesländern😊.

Fatma

Er war ziemlich interessant und informativ. Vor allem waren die Diskussionen nach den Aufgaben sehr spannend. Eine meiner Lieblingstheorien ist die, in der gesagt wird, dass Bill Gates der Teufel wäre, weil der Code seines Namens oder so 666 ergibt und somit er ein Teufel ist :“)

Shahed

Können wir öfter solche politische Workshops haben? Es war wirklich heute interessant.

Suliman

Davids Ausarbeitungen und Überlegungen

1 .Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Erde ist flach

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

• Falsche Faken aufgrund mangelndem Wissens
• Subjektive Interpretation
• Es gibt einen Guten und einen Bösen (auch gerne genannt: das System)

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

Wenn man ans Meer geht und man mit einem Fernsichtglas ein fast am Horizont verschwundenes Schiff anschaut, und der Boden vom Schiff ist nicht mehr sichtbar ist die Theorie falsch, falls es sichtbar sein sollte, ist sie richtig.
Man könnte auch mit Brückenbauern von Kilometerlangen strecken reden und fragen ob sie die Erdkrümmung mit einbeziehen (müssten sie schon)

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

Mit Fakten argumentieren bringt wie besprochen oft nichts, daher kann man nur versuchen der Person ein sicheres Gefühl zugeben, indem man die Person und ihre Meinung respektiert und wertschätzt, sodass die Person den Zwang verliert Recht haben zu müssen und seine Meinung zu „verteidigen“. Man muss die Person also dazu bringen sich zu öffnen, sodass man dann auf die Person einreden kann und deren Sicht öffnen.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

Wie gesagt, die Person und ihre Meinung respektieren, sodass man auf einer guten Basis miteinander über alles offen und ehrlich sprechen kann.

Ebrus Ausarbeitung und Überlegungen:

1. Kurz und Bündig: Worum geht es in der Verschwörungstheorie?

Die Adrenochrom-Verschwörungstheorie Laut dieser Theorie gibt es satanistische Sekten, die Kinder entführen und foltern, um aus ihnen das Blut mit dem Adrenalin abzuzapfen. Das Blut trinken sie dann im Glauben, dass sie dadurch langsamer alt werden. Vor allem die Hollywood-Elite wird mit dieser Theorie verbunden.

2. Welche Merkmale einer Verschwörungstheorie finden sich in deiner Lieblingsverschwörungstheorie?

* Hört sich an wie der Plot eines Krimi-Films.
* Kinder, die zum schwächeren Glied der Gesellschaft gehören, sind involviert.
* Erfolgreiche Menschen, in dem Fall die Hollywood-Elite, werden verteufelt.

3. Gibt es Möglichkeiten, die Behauptungen der Verschwörungstheorie zu überprüfen?

1.Recherchieren und herausfinden, wie sich diese Theorie gebildet hat.
2.Einen Detektiv/in einstellen, der/die das alles macht.
3.Ein Hollywood-Star werden und sehen, ob da was dran ist.
4. Einen Hollywood-Star als Freund haben und spontan nachfragen.

4. Was könntet ihr tun, um eineE Freund*in vom Gegenteil zu überzeugen?

1. Jemanden finden, der Fakten besser in Sätze verpacken kann.
2. Qualitativ hochwertige Artikel, die das Gegenteil aussagen, finden und zeigen.
3. Den/die Freund/in mit Fragen ausquetschen, bis er/sie einsieht, dass die Theorie völliger Schwachsinn ist.

5. Wie würdet ihr euch verhalten, ohne eureN Freund*in zu verletzen?

1. So tun, als würde ich ihm/ihr glauben und nachfragen.
2. Ab und zu Gegenargumente einwerfen und sehen, wie er/sie reagiert. 3. Taschentücher und Schokolade bereithalten, wenn es zu einer hitzigen Diskussion kommt.

Wie kann ich bei Amnesty International mitwirken?

Am 12.6.2020 hielt Amnesty International ein Online Workshop über Microsoft Teams, damit sie den Jugendlichen zeigen/erklären was Amnesty ist und wie man sich als Teen bei den ganzen Protesten/Aktionen für Menschenrechte beteiligen kann!

Zuerst stellten sich die Workshopleiter vor: Sarah & Gregor und erzählten uns was deren Aufgabe in Amnesty ist. Dann waren unsere Vorstellungen an der Reihe und wir mussten von den 20 Bilder die wir als Auswahl hatten erklären wieso man genau dieses Bild wählte. Mit der Powerpoint Präsentation wurden Fragen wie „Wer ist Amnesty International?“, „Was sind Menschenrechte?“, „Was ist politischer Aktivismus?“ etc. beantwortet. Im Nachhinein wurde konkreter über Aktionen gesprochen, die Definition, Formen und Ziele einer Aktion. Mit Aktionen/Demonstrationen hat man die Chance seine eigene Meinung in einer gewaltfreien Form (meistens) auszudrücken. Das Ziel solch eines Protests ist meistens die öffentliche Meinung oder die Politik zu beeinflussen.

Als wir uns wunderten wie man als junge Person mithelfen kann wurde uns dann die “Youth Netzwerke“ vorgestellt. Dieses Netzwerk ist geeignet für junge Menschen wie wir bis zum Alter von 25 Jahre und in dieser Gruppe kann man an Projekten teilnehmen mit anderen in deinem Alter! Also ist man bei Demos nie alleine! Für die, die sich mehr über dieses Netzwerk informieren wollen bzw. für die, die sich anmelden wollen!!

Der Nachbericht wurde von START-Stipendiatin Elaa verfasst, sie findet: “Dank dieses Workshops habe ich die Youth Networks von Amnesty kennen gelernt und kann somit an Projekten mit anderen teilnehmen!! Meine Fragen zu Amnesty International wurden alle beantwortet und ich konnte somit auch mein Wissen erweitern was Menschenrechte angeht!”

Schule 2030. Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Stipendiat*innen aus Wien, Vorarlberg und Salzburg nehmen überregional an einer PolEdu Diskussionsrunde teil. Heutiges Thema die Schule der Zukunft.

Pascal eröffnet die Diskussionsrunde mit seinen Gedanken zur Schule: “Das Home-Schooling hat gezeigt, dass unsere Schulen noch nicht so modern sind, wie sie das oft sein sollten. Aber können wir aus der Corona-Zeit auch etwas mitnehmen, um unser Schulsystem zu verbessern? Was muss sich verändern und wie sieht die Schule der Zukunft aus?” Die Diskussionsrunde gestaltet sich sehr interaktiv, viele Überlegungen und Perspektiven werden geteilt und das Schulsystem wird kritisch betrachtet. Wir sprechen über aktuelle Matura-Regelungen, unterschiedliche Schulformen, eine Erweiterung der Unterrichtsfächer und individuelle Interessensförderung. Pascal verabschiedetet uns am Ende der Diskussion mit den Worten: “Bleibt kritisch, mutig, laut und partizipativ!” Danke für das sehr interessante Gespräch. Wir freuen uns auf weitere Workshops und Diskussionsrunden mit PolEdu!

Und wie fanden unsere kritischen Stimmen die heutige Diskussionsrunde?

Ein supertolles Workshop! Ich finde, dass PolEdu es schafft, das Interesse der Jugendlichen für Politik zu stärken. Diesmal hatten wir die Möglichkeit, über alle möglichen Aspekte bezüglich der Schule und des Schulsystems zu sprechen. -Rosetta

Der Workshop mit PolEdu “Wie sieht die Schule 2030 aus?” war eine Diskussionsrunde, aus der ich relativ viel mitgenommen habe. Nicht jede und jeder Stipendiat*in besucht die gleiche Schule und aus diesem Grund konnte man einen Einblick aus anderes Schulen erhalten und etwas Neues dazulernen. Das Quiz hat gezeigt, dass ich mich mit dem Thema nicht sehr beschäftigt habe, was sich ab dem heutigen Workshop ändern will. -Mariana

Ich fand die Diskussionsrunde ziemlich spannend und eine nette Abwechslung! Selbst nach dem Workshop habe ich lange über unser Schulsystem und ob es noch zeitgemäß ist, nachgedacht! -Jovana

Ich fand den Workshop mega cool, da wir unsere Meinung zu den verschiedenen Schultypen äußern durften und vor allem zu den Schulfächern und zwar, ob  man  neue Fächer einfügen sollte und welche relevant wären? Außerdem haben wir über die Bewertung der Lehrer*innen gesprochen, besonders über die App, die dies ermöglicht und ob das sinnvoll wäre. Der Workshop hat es mir ermöglicht eine neue Perspektive kennen zulernen und ich konnte mir vieles mitnehmen. -Mariam

Mir hat der Workshop gut gefallen, weil man oft die Möglichkeit hat, seine eigene Meinung dazu einzubringen und es viele Diskussionen gibt über wichtige und Interessante Themen. Außerdem ist Pascal auch ein super Typ mit viel Humor. -Edison

Den Workshop fand ich ziemlich interessant, denn wir haben uns über mögliche Veränderungen an den Schulen unterhalten und wie sinnvoll der Unterricht in der Schule ist, da man sich aus der Schule nicht wirklich viel für das weitere Leben mitnehmen kann und welche Fächer uns dabei möglicherweise helfen würden. Vorschläge waren Rhetorik für ein selbstbewusstes Auftreten und Erscheinungsbild, politische Bildung und Kritisches Denken. -Zahra

Ich fand den Workshop sehr gelungen. Es macht immer wieder Spaß mit dem Pascal zu reden, zu diskutieren und über die Zukunft zu fantasieren. Ich hab viele neue Ansichten zum Thema „Leben nach der Schule” zuhören bekommen und auch meine Ansichten teilen können.  -Baris

Das Workshop “Schule 2030“ mit PolEdu, hat mir sehr viel Spaß gemacht, ich habe mehr über die Zeiten erfahren wie es jetzt in der Schule läuft. Das kleine Spiel am Anfang hat mir sehr sehr gut gefallen, weil ich habe viele neue Sachen mitbekommen, wie zum Beispiel wie viele Schüler maturiert haben oder wie viele Lehrer in Österreich sind. Danke für das tolle Workshop. -Ioana

Der online Workshop war sehr interessant. Wir haben über das Schulsystem, den Sinn von der Matura und über Politik in der Schule gesprochen. Es war sehr interessant die Meinung der anderen Schüler zu zuhören und über Politik zu diskutieren. -Silvy

Diesmal haben die Teilnehmer/innen gefühlt mehr geredet als Pascal. Es ging insbesondere um die Matura, also ob sie zeitgemäß ist oder wie sehr uns die Schule für unser zukünftiges Leben vorbereitet. Es war interessant zu hören, was einige über das heutige Schulsystem denken und dazu stehen. Wie erwartet, gab es viele Verbesserungsvorschläge. -Mahdi

Unsere Mathe Studienclub Coaches stellen sich vor

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kooperationspartnern Michael Eichmair und Felix Heistinger, wie auch bei allen Coaches. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf die Matura bestens vorbereiten.

Felix studiert die beiden Fächer Mathematik und Englisch auf Lehramt und Mathematik im BSc. Er ist seit über drei Jahren begeistert als Coach bei Mathematik macht Freu(n)de tätig und organisiert seit mittlerweile zwei Jahren gemeinsam mit Kolleg*innen den START Studienclub.

„Das Arbeiten mit den Stipis bereitet mir immer sehr viel Freude, deshalb war ich am Anfang des Semesters sehr enttäuscht, als wir zunächst den Studienclub vorübergehend absagen mussten. Ich kenne einige der diesjährigen Maturant*innen nun schon seit über 2 Jahren und ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, sie noch bis zur Matura begleiten zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Kolleg*innen, die das Online-Format mitentwickelt und umgesetzt haben und auch vielen Dank an alle, die im Rahmen des Projekts Mathematik macht Freu(n)de im Laufe dieses Semesters am Erstellen von Video-Lernzyklen beteiligt waren. Diese auf der Webseite des Projekts frei zugänglichen Video-Lernzyklen waren fester Bestandteil des Online-Formats der Studienclubs. Vielen Dank an START für die reibungslose Organisation und natürlich vielen Dank an die Stipis, die wie immer mit viel Freude und Engagement dabei waren.“  

Irene befindet sich in der Abschlussphase des Masterstudiums der Unterrichtsfächer Mathematik und Physik. Sie bringt gerne Abwechslung in den Unterricht und war beim Online-Format besonders motiviert, ihre neuen Ideen auszuprobieren.

„Ich war begeistert, wie gut der Online-Studienclub funktioniert hat. Die Jugendlichen sind immer pünktlich im virtuellen Meeting-Raum eingetroffen und nachdem wir dann grob besprochen haben, was wir in der heutigen Einheit machen werden, ging es auch schon los. Es hat wunderbar funktioniert, dass wir gemeinsam als Gruppe arbeiten konnten und alle sich gegenseitig unterstützt haben. Ein riesiges Kompliment an die Stipis an dieser Stelle, die dabei die entscheidende Rolle gespielt haben! Auch wenn als Lehrperson die Vorbereitung für das Online-Format viel mehr Zeit beanspruchte, als beim normalen Studienclub, war es eine tolle Erfahrung! Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte.“

Markus hat eine Vorbildung als Softwareentwickler und studiert derzeit Mathematik und Physik auf Lehramt. Das Bachelorstudium wird er voraussichtlich im Sommersemester 2020 abschließen. Neben dem Studium entwickelt Markus hobbymäßig Brett- und Computerspiele. Zwei seiner Brettspiele wurden schon veröffentlicht und in insgesamt sechs Sprachen übersetzt.

„Ich habe START-Kurse sowohl in Physik als auch Mathematik gehalten und bin von den Stipendiaten begeistert. Sie bringen sehr viel Freude, Wissen und Begeisterung in die Kurse mit. Das abreiten und lernen mit ihnen hat mir große Freude bereitet und ich würde jederzeit wieder einen START-Kurs halten.“

Anna studiert die Fächer Mathematik und Physik auf Lehramt und freut sich, bei den Studienclubs von Mathematik macht Freu(n)de dabei sein zu dürfen. Neben ihrem Studium und diversen Jobs, verbringt sie viel Zeit in den Bergen.

„Die Zusammenarbeit mit den START-StipendiatInnen war eine prägende Erfahrung. Trotz der außergewöhnlichen Situation konnten wir alle viel dazulernen. Die Jugendlichen waren engagiert und offen für Neues, weshalb es auch möglich war, den Studienclub online durchzuführen. Es war sowohl für mich als auch für die Jugendlichen eine Herausforderung. Dennoch gelang es uns mit Spaß und Interesse für die Mathe-Matura zu üben.“

Johannes kommt ursprünglich aus Salzburg und ist für sein Lehramtstudim zusammen mit der wahrscheinlich besten WG nach Wien gezogen. Er macht seit zwei Jahren bei den Projekten von MmF mit und arbeitet auch als Lernbetreuer bei der VHS. Um ein bisschen Abwechslung zu den Schüler*innen der Sekundarstufe zu bekommen, steht er bei den Pfadfinder*innen im Heimabend, wo er mit seinen Volksschulkindern allerlei Blödsinn macht. In seiner Freizeit geht er gerne Laufen oder macht Parkour an den verschiedensten Spots in Wien.

“Die Studienclubs sind wirklich ein brilliantes Konzept. Wir Coaches lernen genauso jedes Mal wieder vieles dazu und können so unser Know-How laufend erweitern. Durch die überschaubare Gruppengröße können wir besser auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden eingehen und auch Methoden anwenden, für die im Schulunterricht leider oft die Ressourcen fehlen. Ich habe mich ursprünglich für das Lehramt entschieden, weil es mir ein irrsinnige Freude macht jemandem etwas so zu erklären, dass plötzlich der Funke überspringt und genau das beobachte ich hier immer wieder. Mein Ziel ist, dass auch mein Unterricht später einmal so gut funktioniert.”

Katrin studiert die beiden Unterrichtsfächer Mathematik und Musikerziehung sowie Instrumental- und Gesangspädadogik Querflöte. Ihre Freizeit verbringt sie viel mit der Musik, aber auch Mathe-Nachhilfe und die Kurse im Rahmen von Mathematik macht Freu(n)de bereiten ihr viel Freude, da sie wertvolle Unterrichtserfahrung sammeln kann.

„Das Arbeiten mit den Start-StipendiatInnen hat mir große Freude bereitet, denn sie waren wirklich sehr motiviert und engagiert. Auch wenn wir uns leider nur „online“ kennengelernt haben, konnten wir gemeinsam viele mathematische Aufgaben lösen und Neues dazulernen.“

Sebastian ist Student im BEd und im BSc Mathematik. Seit dem Projektstart dabei, engagiert er sich immer wieder gerne bei Mathematik macht Freu(n)de und hat schon bei einer Vielzahl an Gelegenheiten als Coach oder als Tutor gewirkt.

„Die Stipendant*innen haben außerordentlich konzentriert und lösungsorientiert gearbeitet und trotz der ungewohnten Situation konnten wir als erfolgreiche Lerngemeinschaft wirken und eine Vielzahl an Aufgabenstellungen bearbeiten.“

Zum Abschluss: noch ein gemeinsames Gruppenfoto

Der Studienclub Mathematik kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf dich Matura bestens vorbereiten. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Erste START-Wien Offlinetreffen

Nach vielen Wochen Corona-Quarantäne war es an der Zeit, dass sich die START-Wien Stipendiat*innen wieder einmal persönlich treffen konnten. Und so wurden 2 Treffen im Grünen aka Outdoor vom Team gemeinsam mit den Stipisprecher*innen organisiert.

Großartige Bildungnsinhalte standen nicht am Programm 😉 dafür Eisessen, Federballspielen, Ninja und Volleyball. Angeblich kann man/frau aber beim Werwolf- und Unospielen so einiges über strategisches Denken und Argumentionstechniken lernen…

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf unser Leben?

“Österreich befinde sich in seiner größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, war zuletzt oft zu hören. Aber was genau wird sich in unserer Gesellschaft, in unserer Wirtschaft und für junge Menschen verändern? Dieser Workshop mit PolEdu möchte dir anhand von Fakten und Zahlen genau das aufzeigen, aber auch offen mit dir darüber diskutieren und deine Meinung hören. Ein interaktiver Workshop der politischen Bildung, der aktueller nicht sein könnte.” so beschreibt PolEdu, eine parteiunabhängige Plattform für politische Bildung, den heutigen Workshop mit START-Wien. Rosetta betont, dass das Besondere an diesem Workshop war, dass die Teilnehmer*innen miteinander über alle möglichen Themen reden durften: “Es war kein Workshop, wo von uns irgendwas verlangt wurde, sondern eher ein Austausch. Ich möchte auch PolEdu danken, dass wir die Möglichkeit hatten, unsere Ängste, Befürchtungen, aber auch Hoffnungen miteinander zu teilen.”

Der Titel des Workshops “Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf unser Leben?” war zugleich der Ausgangspunkt der vielen Themen über die wir gesprochen haben. Ganz vorne dabei und sehr wichtig für unsere Stipendiat*innen die Matura und die 50/50 Regelung. Wie wird sich die Schule (Stichwort Distance-Learning) entwickeln? Wird sich das Bildungssystem und die Reifeprüfung verändern und wenn ja, in welche Richtung? Und welche Vorteile und Nachteile hat mir persönlich der Online-Unterricht gebracht? Die hohe Arbeitslosigkeit (höchster Stand seit dem Zweiten Weltkrieg), Kurzarbeit, Hilfspakete und das Gesamtbudget Österreichs bildeten die Grundlage für die Diskussion zur wirtschaftlichen Lage. Die ersten verschärften Maßnahmen zwangen Gastronomie, Tourismus und den Großteil des Einzelhandels zur Schließung. Die Folgen: Umsatzverluste und entsprechend hoher Personalabbau. Beim interaktiven Quiz konnten alle ihr Wissen über die aktuellen Entwicklungen und die Politik unter Beweis stellen. Silvy konnte sich durch ihre Schnelligkeit und das richtige Beantworten der Fragen viele Punkte holen und ging als Gewinnerin hervor. Zum Schluss reflektierten wir unser eigenes Verhalten hinsichtlich der Maßnahmen und Verordnungen, wie verpflichtender MNS in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen, sehr viel Händewaschen und Abstand halten und hinterfragten auch den Sinn dahinter. Vielen lieben Dank an PolEdu und Pascal für die sehr informative und nette Gesprächsrunde! Wir freuen uns bereits auf den Workshop “Schule 2030” mit PolEdu.

Mein Interesse in Politik steigt immer mehr. Heute habe ich alles genau zugehört und absolut alles hat mich interessiert. Pascal ist wirklich sehr gut in dem was er tut und er begeistert mich mit seinem Wissen. Somit habe ich nur positive Reaktionen 🙂 -Mariana

Dieser Workshop war sehr informativ und flexibel gestaltet. Neben den interessanten Informationen, wie Österreich zur Zeit wirtschaftlich mit dem Coronavirus umgeht und welche Auswirkungen aufgrund des Covid-19 entstanden sind oder entstehen werden, gab es einen Onlinequiz, wo wir unser politisches Wissen und das Wissen über der aktuellen Lage mit den anderen Teilnehmern/innen messen konnten, was mir gut gefallen hat. Es gab ausreichend Möglichkeiten, wo man selbst zum Wort kommt. -Mahdi

Ich fand den Workshop sehr informativ und abwechslungsreich. Außerdem konnte man seine/ihre Meinung  in den Diskussionsrunden äußern. Das Quiz hat ebenfalls dazu beigetragen, dass der Workshop interaktiv ist, was ich total cool fand.  -Mariam

Andauernd werden die Menschen vom Covid-19 beängstigt. In den Medien werden fast nur Fakten und Zahlen  betont, welche die Lage der Infizierten spiegeln. Vergessen wird aber, dass den Menschen das Wissen über die Folgen bzw. Auswirkungen solcher Krisen auf unsere Zukunft fehlt. Genau deshalb war der Workshop mit PolEdu so wichtig für uns Schüler. Dabei wurde die Corona-Krise aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet, wodurch wir ein besseres Verständnis für diese Pandemie gewinnen konnten. -Jihan

Young Leadership-Seminar 2020

Am Sonntag, den 31. Mai 2020 fand das alljährliche YLS-Seminar online per Zoom statt, in dem wir viel über Kommunikation und das Lösen von Konflikten gelernt haben.

Seit dem Frühjahr sind Baris und Ibrahim (Vlbg), Aliakbar und Rohullah (Sbg), Samar und Elias (OÖ), Nazia und Batoul (NÖ) und Balqiz und Mariana (Wien) die neuen Sprecher und Sprecherinnen. Nadja, die Landeskoordinatorin aus Oberösterreich, leitete das Seminar. Aufgrund der Zeitbegrenzung lag der Fokus auf der Kommunikation in- und außerhalb einer Gruppe. Dabei wurde auch an die Rollen in der Gruppe und die Konflikte näher eingegangen. Wichtig ist es zu versuchen, als Sprecher oder Sprecherin mit einem Konflikt umzugehen bevor die Situation eskaliert. Es steht den SprecherInnen auch zu, das Problem an die Landeskoordinatorinnen weiterzuleiten. Sehr interessant war die Rede über die Aufgaben, die wir, SprecherInnen, zu erfüllen bzw. nicht zu erfüllen haben. Der Satz „Die Sprecher sind keine Psychologen“ ist mir in Erinnerung geblieben. Somit ist gemeint die seriösen und komplizierten Probleme unserer StipendiatInnen den Landeskoordinatorinnen zu überlassen.

Obwohl das Seminar online stattgefunden hat, konnten wir zwei praktische Aufgaben lösen und darüber diskutieren. Bei der ersten Aufgabe ging es darum eine Planung für das Abendprogramm in Herbst zu entwickeln. Die zweite Aufgabe handelte von bestimmten Kommunikations-Regeln, die wir in unserem Team haben möchten. Wir alle sind der Meinung, dass wir uns einmal pro Monat visuell sehen und dass wir miteinander respektvoll umgehen was auch heißt keine Nachrichten zu ignorieren. Außerdem ist es sehr sinnvoll, wenn bei den nächsten Meetings, jeweils ein/e Sprecher/in pro Bundesland teilnimmt.

Unser Ziel ist es bunte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer für die StipendiatInnen vorzuschlagen und für ein Wohlbefinden der neuen Generation im Herbst zu sorgen. Wir hoffen, dass unsere Planungen gemäß den neuen politischen Maßnahmen sind und dass es somit zu keinen Absagen kommen wird.

Ich habe mich riesig gefreut den Tag mit meinem neuen Team zu verbringen. Besonders aufgeregt fand ich unseren Wunsch an einem Wochenende zusammen zu kommen. Aktuell sind wir in der Organisation einen passenden Ort zu finden. Uns ist es bewusst, dass es nicht einfach ist, nicht desto trotz möchten wir nicht aufgeben.

Ein Bericht von Mariana Paunovic

Offline VWA-Training mit Sabine Lehner

Der erste offline Workshop während der Corona-Pandemie und mit den ersten Lockerungen, fand am Samstag, am 30. Mai 2020 statt und obwohl es ungewohnt war und die Anzahl der Stipendiat*innen gering, war es dennoch schön zu sehen, dass langsam wieder Normalität in unser Leben auftritt. Bei diesen Workshop hatten wir VWA-Training bzw. haben mit dem Schreiben angefangen und einige Übungen gemacht, die uns beim Recherchieren und Schreiben helfen sollen. Diese Art von Training ist das erste seiner Art bei START, deshalb haben wir uns besonders gefreut, dass wir auch in diesem Bereich Unterstützung bekommen. Wir haben etwas dazu gelernt und die meisten haben schon mit dem Schreiben angefangen, außerdem stand Sabine uns immer zu Seite und hat uns sehr geholfen mit unseren Fragen und Aufgaben. (Ein Bericht von Balqiz)

Ich finde jedesmal den Workshop mit Sabine sehr spannend und hilfreich. Die Zeit vergeht mit ihr sehr schnell und sie versucht uns immer zu helfen und den richtigen Weg zu zeigen. Daher Danke ich START, dass Sie für uns so eine kompetente VWA Leiterin gefunden haben. -Himanshi

Der Workshop war sehr gut. Sabine hat alles ausführlich erklärt und mich zum Schreiben motiviert. -Aghiad

Der Workshop hat meine Erwartungen erfüllt. Ich weiß mehr über das Paraphrasieren und fühle mich bereit mit der VWA anzufangen. Die Planung für den nächsten Termin finde ich ganz toll. -Mariana

Hingezoomt: Studienberatung Zahnmedizin

Nach dem Erfolg unserer ersten Zoom-Studienberatung und der Bitte noch mehr derartiger Einblicke zu organiseren, konnten wir am Mittwoch den 20.Mai eine Studienberatung für Zahnmedizin anbieten. START-Wien Alumna Rabiya Ayhan die im 4 Semster Zahnmedizin an der Uni Wien studiert nahm sich Zeit um die vielen Fragen der interessierten Stipendiat*innen aus ganz Österreich zu beantworten. Vielen Dank!

Folgende Fragen wurden gestellt:

Wie schwer findest du das Studium?
Wie bist du auf die Idee gekommen Zahnmedizin zu studieren?
Gibst irgendwelche sonstigen Tipps die du mit auf den Weg geben könntest?
Soll man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten? Und wie?
Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

Wann finden Aufnahmeprüfungen statt?
Was muss man für diese Prüfung lernen?
Welche Bücher kannst du uns empfehlen?
Gibt es Kurse, bei denen man sich für die Aufnahmeprüfung vorbereiten kann?

Wieviele Jahre dauert das Zahnmedizinstudium?
Wieviele Jahre sind davon allgemein?
Muss man ein Master degree machen?
Wieviele Monate muss man ein Praktikum machen?
Muss man viel auswendig lernen?
Muss man genau nur das lernen, was auf den Skripten steht? Ist es besser, wenn man in Gruppen lernt?

Wieviele Klausuren gibt es im Semester?
Muss mann in der Uni immer anwesend sein?
Was muss man bei diesem Studium beachten?
Gibt es Arbeitsstellen?
Wie schaut das Studium in Wien aus? Ist es besser dort als in Innsbruck?
Hat man Zeit für Hobbies, Familie und Freunde?

Hier die Statements der Teilnehmer*innen:

Dieses Workshop fand ich sehr informativ. Ich habe einen sehr guten Überblick über das Studium allgemein und über den Alltag der Studenten bekommen. Ich möchte ich bei der Rabiya herzlich bedanken dafür, dass sie sich extra Zeit genommen hat und wünsche ihr alles Beste auf ihren Weg! 

Neni (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich für uns. Offene Fragen wurde beantwortet und wir haben ein besseres Überblick zum Zahnmedizin- Studium bekommen. Vor allem war die Studentin sehr motiviert und hat uns das Gefühl gegeben, dass es nicht unmöglich ist Zahnmedizin zu studieren, wenn man es vom Herzen machen möchte. Ich danke Katrin, dass sie es uns organisiert hat und ich danke auch Rabiya Ayhan, dass sie uns über das Studium informiert hat und ihre Erfahrungen mit uns mitgeteilt hat.

Sahar (START-Niederösterreich)

.. und weil die Screenshots von Zoomkonferenzen nicht so toll aussehen, haben wir ein Foto von Rabiya Abschlusszeremonie gefunden 🙂 Oktober 2016

https://kurier.at/leben/kiku/start-stipendien-potenziale-foerdern-statt-defizite-suchen/227.833.804

Distance-Learning mit dem Mathematik macht Freu(n)de Team

Unsere Stipendiat*innen und Freundeskreis-Teilnehmer*innen blicken auf ein sehr besonderes Sommersemester zurück. Der erste Termin des beliebten Mathematik Studienclubs konnten noch in den Räumlichkeiten der Universität Wien abgehalten werden. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verringern, wurde jedoch der gewohnte Hochschulbetrieb eingestellt, dies wirkte sich auch auf den Studienclub aus. Wir brauchten schnell eine Lösung, vor allem für unsere zahlreichen Maturant*innen.

Dank der hohen Einsatzbereitschaft und des Engagements des Mathematik macht Freu(n)de Teams konnte der Studienclub sehr schnell und erfolgreich online fortgesetzt werden. Danke für die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit!

Als das Coronavirua ausgebrochen ist und viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten, haben sich viele Maturanten Sorgen gemacht. Denn die Vorbereitung auf die schriftliche Matura, wurde durch die Einschränkungen sehr schwieriger. Aber da der Mathematik Studienclub die Kurse mit uns online durchführen konnte, war das für viele eine Erleichterung. Wir hatten Onlinekurse jeweils in kleinere Gruppen und das war sehr angenehm. Felix, unser Mathelehrer, hat sich sehr gut unseren Themen angepasst und ist gezielt maturarelevante Themen eingegangen. Obwohl ich als einziger in eine HAK ging, und die anderen Stipis in eine AHS, konnte Felix sich genau auf die jeweiligen Schultypen einstellen, sodass kein Schultyp vernachlässigt wurde. Darüber hinaus hat alles technisch gut funktioniert und das Lernen mit Felix und den anderen Stipis hat sehr viel Spaß gemacht. Danke allen Zuständigen für die Ermöglichung dieses Kurses. -Atila

Der Mathematik Studienclub hat nur Vorteile. Dort besprechen wir mit Johannes die aktuellen Themengebiete und arbeiten sehr fleißig. Johannes hat für uns einen Padlet erstellt, wo wir verschiedene komplizierte Aufgaben hochladen können und er uns bei der Lösung unterstützt. Er bemüht sich sehr uns durch verschiedene Beispiele das Themengebiet verständlich zu machen und gibt nicht auf. Seine Art und Weise des Unterrichten gefallen mir sehr. -Mariana

Ich fand den Mathematik Studienclub sehr hilfreich, denn in einer Zeit wie COVID19-Krise braucht man so eine Möglichkeit sehr dringend. Die Gruppe war aus zwei Schüler und ein Lehrkraft, so hat sich alles gut geklappt. Ich war voll zufrieden damit und habe viel gelernt. Danke. 🙂 -Sakaria

Ich fand den Mathe Studienclub sehr angenehm und sehr hilfreich. Angenehm, weil ich alle meine Arbeitsaufträge der Schule alleine mit Katrin lösen und besprechen konnte.  Hilfreich, weil ich von der Schule überhaupt nicht unterstützt wurde und keine Online- Unterrichten hatte. -Mariam

Der Name des Studienclubs,, Mathematik macht Freunde ” verrät  Vieles über die Motivation und Begabung der Studenten, denn sie wissen genau, wie sie den Schülern Freude beim Mathelernen bereiten.Vor allem möchte ich die Lernvideos auf der Homepage hervorheben, denn sie haben mich während der Quarantäne sehr unterstützt. Zusammen mit Irene bzw. Felix und den anderen Studenten konnten wir den gesamten Stoff online bis zur Matura durchgehen, was natürlich eine große Stütze für uns war. Vielen Dank für diesen tollen Studienclub! Es hat mich gefreut, euch kennengelernt zu haben. -Jihan

Mir persönlich hat der Mathe-Studienclubs geholfen und obwohl ich am Anfang skeptisch war wie es online ausschauen wird und ob wir überhaupt so lernen können, hat es besser funktioniert als gedacht. Johannes hat genau die Beispiele mit uns besprochen, die wir brauchten und hat auch einen guten Plan für uns gemacht. Ich fand es ziemlich hilfreich, da wir Fragen aufklären konnten, die wir unsere Lehrer nicht fragen konnten. Es war ungewohnt und hat länger gedauert, aber es hat besser funktioniert als das persönliche Treffen, da sich alle auf eine Aufgabe konzentriert haben, anstatt das jede/r individuell etwas macht. -Balqiz

Das Lehrpersonal, in unserem Markus war sehr hilfsbereit bzw. kompetent und ist auf unsere Vorschlägen, was wir als nächstes machen wollen, eingegangen (hauptsächlich Integral Beispiele). Auch wurden die Themen sehr verständnisvoll erklärt und man ist stark auf das Verstehen eingegangen. Falls nötig, hat Markus das nicht verstandene Thema so lange wiederholt bzw. erklärt, bis man es versteht. Man könnte jederzeit Fragen stellen und wurde dementsprechend betreut. Die Unterlagen, wo die Beispiele drauf waren und worauf man die Lösungen gelöst hat, wurden zusätzlich per Mail nochmals geschickt, damit man jederzeit auf sie zurückgreifen kann. Im Allgemeinen sehr lohnenswert 👍 -Mahdi

Der Mathe Studienclub war unglaublich gut. Ich war nur im Online Einheiten und war echt überrascht wie gut das funktioniert hat. Wir haben Aufgaben alleine gemacht und dann diese miteinander gelöst. Da haben alle immer Fragen gestellt und die wurden echt gut (obwohl es online war) beantwortet. Ich hab vieles mitgenommen und hatte auch Spaß! -Silvy

Ich fand den Studienclub wie immer hilfreich und die Lerncoaches sehr sympathisch. Was mir bei den offline Termine gefehlt hat, aber bei den online Terminen vorhanden war, ist eine gewisse Struktur, ein Plan, der zeigt welche Stoffgebiete an einem Tag durchgenommen werden. Nichtsdestotrotz empfehle ich den Studienclub für jeden, der lieber in einer Gruppe lernen und gleichzeitig Nachhilfe haben will. -Ebru

Der Mathematik Studienclub war super! Es war eine sehr gute Vorbereitung auf die Mathe Matura. Alle unsere Fragen wurden beantwortet und es war eine gute Unterstützung, die mich am richtigen Weg gesetzt hat. -Sedra

Der Studienclub war mir eine große Hilfe. Irene, unsere Coach, ist die beste Mathe Lehrerin die es je geben kann. Sie hat sich bemüht uns alles sorgfältig zu erklären und war immer geduldig mit uns. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir Mathe nie so einfach fiel, wie im Mathe Studienclub. Ich werde definitiv alle meine Freundinnen und Freunden, die Hilfe in Mathe benötigen, den Studienclub empfehlen. -Sara

Trotz des Corona-Virus hat sich der Mathematik Studienclub für uns beschäftigt und ein Alternative gefunden, damit wir den Stoff von zu Hause üben können, was um ehrlich zu sein sehr gut organisiert und hilfreich war. -Himanshi

Der Mathematikworkshop über Zoom war einfach toll. Ich fand ihn sehr hilfreich und informativ. In der Schule haben wir keinen Onlineunterricht und bekommen über Classroom nur Aufgaben mit Lösungen. Das bereitete mir viele Schwierigkeiten, aber mit Hilfe vom Mathematikworkshop wurden sie gelöst. Ich bedanke mich vom ganzen Herzen von Verein Start und meinem Trainer Sebastian Schmidt. -Abbas

Der Mathe Studienclub war eine große Hilfe für mich, um die Unklarheiten, die ich in Mathe hatte, zu beseitigen. Mit exzellenter Betreuung und verständlichen Erklärungen konnte ich mich auf die Matura gut vorbereiten. Vielen Dank an Irene Baldauf, die uns in der Corona-Krise betreut hat. -Ahmad

Als eine Maturantin möchte ich besonders betonen, dass die Unterstützung, die wir während unserer Maturaphase erhalten haben, äußerst hilfreich war. Wir haben nicht nur einen  komprimierten Überblick über die Themen bekommen, sondern haben auch Weiteres anhand von ehemaligen Maturabeispielen besprochen. Vielen, lieben Dank! -Arezou

Mathematik Studienclub war sehr gut, da ich neue Sachen gelernt habe, auch wenn ich von der Schule aus wenig Aufgaben bekommen habe, habe ich von den Mathematikern und Mathematikerinnen bei Start Aufgaben bekommen. Somit bin ich weitergekommen. Alles wurde sehr gut und unkompliziert erklärt, daher bekommt man die Motivation mehr neue Themen zu lernen. Und dadurch wird man auf einem besseren Niveau mit der Zeit werden. Das Lernen hat Spaß gemacht und es hat mich gefreut dabei zu sein.Daher will ich allen danken, Danke Start. -Ammar

Ich finde den Kurs sehr hilfreich und angenehm, weil wir da zu dritt waren und  viele Fragen an Anna stellen konnten und sie hat natürlich alles mit der Mühe uns geklärt. -Farzana

Der Studienclub war sehr effektiv als Maturavorbereitung. Die im Studienclub gemachten Maturaaufgaben kamen in einer ähnlichen Form bei der Mathematik Matura dieses Jahr vor und waren deshalb äußerst nützlich. Außerdem werden Fragen von den Betreuern ausführlich beantwortet. -Shawn

Der Studienclub war sehr gut strukturiert. Wir wurden auf mehrere Gruppen aufgeteilt. In einer Gruppe waren max. vier Schüler. So konnten wir zuerst alles in der Gruppe besprechen und dann die Coaches fragen. Die Coaches haben uns jedes Kapitel im Detail erklärt und dann gleich Übungsblätter dazu gegeben. So konnten wir das gerade Gelernte sofort anwenden. Bei Fragen haben die Coaches sofort agiert und uns alles einfach wie möglich erklärt. Ich habe im SC einfach alles viel schneller und einfacher verstanden als im Unterricht in der Schule. Man lernt innerhalb ein paar Monaten einfach das, was man vier Jahre lang in der Oberstufe lernt. Fand ich vor allem super als Wiederholung vor der schriftlichen Reifeprüfung!!! -Sana

Der Studienclub Mathematik kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf dich Matura bestens vorbereiten. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

START-Wien Newsletter Mai 2020

Biedermann und die Brandstifter

START-Österreich trifft sich zum ersten, überregionalen und digitalen Theaterabend bei START.

Da ein “offline” Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus allen Bundesländern sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück “Biedermann und die Brandstifter” vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch aus dem Deutschunterricht. Pünktlich um 18h werden die Streams online gestellt, wir haben alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt. Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Ich fand das Theaterstück sehr witzig und spannend! Zwar gab es ein paar Stellen, wo ich den Zusammenhang mancher Szenen mit der Storyline nicht verstanden habe, aber dank der Diskussionsrunde wurde das Stück um einiges klarer! -Jovana

Mir hat das stück sehr gut gefallen. Ich mach gerne in Theater zu sein, aber von daheim war auch sehr cool. Es war ein bisschen unverständig, aber ich hab die Stück verstanden. Danke für das tolle Abend. -Ioana

Ich fand das Stück im Großen und Ganzem sehr interessant, ich fand aber einige Szenen unnötig. Und manchmal war die Soundqualität nicht sehr gut aber sonst hats gepasst. -Mohamed

Es war für mich nicht so gut verständlich, daher könnte ich leider das Stück inhaltlich nicht so gut mitbekommen und auch analysieren. Es hängt aber nicht davon ab, dass das Stück nicht gut war, sondern es hängt von meiner Deutschkenntnisse ab. Aber es gab schon ein paar Szene, welche lustig waren und ich auch mitgelacht habe. -Mohammad

Mir hat das Stück sehr gut gefallen, obwohl ich die Handlung nicht ganz folgen konnte. Das Bühnenbild war einfach und schön und die Lieder zwischen den Handlungen waren sehr lustig. -Ivy

Nachhaltigkeits-Workshop mit der FH St. Pölten

Diesen Sommer bietet die FH St. Pölten ein spannendes Workshop-Programm für Jugendliche an – aufgrund der Umstände online. Bereits jetzt konnte man sich im Rahmen eines online Workshops über dieses Sommerprogramm namens „Young Campus“ informieren und auch eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit erhalten. START-Stipendiat*innen aus Salzburg, Niederösterreich und Wien haben dieses Angebot genutzt und sich mit Mag. Dr. Angelika Czedik-Eysenberg und Silvia Udwary, Bakk. MA von der FH St. Pölten im Zoom-Meeting getroffen.

Der Workshop über Nachhaltigkeit war wie erwartet interessant. Das Thema betrifft nicht nur einige Länder, Städte oder Dörfer. Jeder Mensch auf diese Erde ist betroffen. Das haben wir auch in der Umfrage, die beim Workshop gemacht wurde gesehen. “Ich selbst” bin ein wichtiger Teil, um die Welt nachhaltig zu behandeln. Was ich neu gelernt habe, waren die “Sustainable Development Goals”. Da diese Ziele in Wahrheit gibt, wissen wir, dass wir am richtigen Weg sind. Es war auch toll über den Young Campus 2020 der FH St.Pölten zu erfahren. Danke START für den tollen Workshop! (Shehab)

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die reiche Informationen die sie uns über Nachhaltigkeit gegeben haben waren sehr interessant und gleichzeitig hilfreich. Ich werde wahrscheinlich auch beim Young Campus teilnehmen. (Basma)

Ich persönlich hätte mehr Inhalt und Diskussionen erwartet, aber leider war das sehr kurz. Die Workshops, die das Young Campus anbietet, sind sehr cool und ich könnte im Sommer teilnehmen, da man sich immer sein Wissenshorizont erweitern kann 😊 (Mariam)

Der Workshop Nachhaltigkeit war sehr hilfreich für uns, da wir die Möglichkeit hatten unsere Ideen und Gedanken über Nachhaltigkeit mit einander diskutieren. Es ist ein wichtiges Thema, dass man sich mit der Erde, Klima, Ressourcen und die nächste Generation auseinander setzt, damit man sparsam und umweltfreundlich umgeht und die Situation für die Nächsten nicht schwieriger macht. (Sahar)

Der Workshop über die Nachhaltigkeit fand ich echt informativ und spannend, denn im Workshop haben wir gelernt, dass die Nachhaltigkeit sehr viele Bedeutungen haben kann. Davor wusste ich nicht wirklich was man unter Nachhaltigkeit genau verstehen kann, doch jetzt kann ich mir eine Definition dafür vorstellen. Außerdem haben wir über den Young Campus 2020 geredet, die Themen, Termine usw. Meiner Meinung nach ist der Young Campus 2020 sehr interessant und ich bin gespannt darauf. (Ahmad)

Hingezoomt: Studienberatung Pharmazie

Danke Coronaeinschränkungen kommt es auch bei START zu neuen innovativen Formaten: nachdem es bei Onlinemeetings und -Workshops auch möglich ist von überall mitzumachen, fand am Montag, die erste östereichweit angebotene Online-Studienberatung statt.

Maja, eine ehemalige START-Stipendiatin aus Wien (1.Jahrgang) studiert berufsbegleitend seit längerem Pharmazie und konnte so 14 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Voralberg Auskunft über das Studium an sich und die Berufsmöglichkeiten geben. Maja hat bereits im öffentlichen Dienst und in der Pharmabranche gearbeitet und ist aktuell in eine Apotheke tätig.
Vielen Dank fürs Zeitnehmen und Informieren!

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Informationen, die die Maja uns geliefert hat, waren sehr hilfreich und vielfältig. Ich will gerne in die Zukunft an solche Workshops teilnehmen.

Rohullah

Dieses Workshop hat mir sehr gut gefallen, ich habe sehr viel über das Studium erfahren. Ich würde es cool finden, wenn solche Workshops öfters stattfinden, vorallem per Zoom, damit mehrere Bundesländer teilnehmen können.

Neni

Ich fand es sehr gut, weil ich zum ersten Mal einem Pharmaziestudenten zuhörte und dadurch mehr Informationen über diese Studienrichtung bekommen habe. Ich weiß jetzt, dass ich die Richtige Studienrichtung für mich gewählt habe.

Mohamad

Der Workshop war sehr informativ, mir hat aber auch gefallen, dass Stipis aus ganz Österreich teilgenommen haben.

Nour

Ich wünsche mir, dass auch in der Zukunft österreichweit über die Studienrichtung besprochen wird. Online geht es ja immer, finde ich (komm auf die Studierenden an) Außerdem kamen sehr viele Fragen, die dann einen noch besseren Einblick erschaffen haben.

Mariana

der Workshop von gestern hat mir sehr gut gefallen, weil ich mal endlich weiß, was auf mich zukommt, wenn ich diesen Weg auswähle. Außerdem habe ich die Zeit überhaupt nicht gespürt, obwihl es mehr als einer Stunde gedauert hat. Ich fand es sehr hilfreich und gut dass ale Bundesländer mitmachen durften. DANKE für diese tolle Gelegenheit. Hab mich sehr gefreut und weiß jetzt mehr Bescheid über Pharmazie als vorher. Ich finde, solche Workshops über Berufserfahrungen sollen bei uns START stattfinden, da viele von uns Stipendiaten später In diesen Bereichen gehfen weden. Wie Zahmmedizin, allg. Medizin, Pharmazie,...

Shirin

Der Workshop war echt hilfreich und jetzt kann ich mich besser orientieren. Nicht nur habe ich was Neues gelernt, sondern jetzt kann ich mich besser entscheiden mit einer klaren Sicht. Vielen Dank START für diese tolle Gelegenheit!

Maryan

Also ich fand das Meeting gut, sie hat sich bemüht uns die fragen verständlich zu beantworten und auch realitätsnah, ich glaub es ist noch mal was anderes wenn ein Student über sein Studium berichtet, als wenn man sich irgendwie nur übers Internet darüber informiert.

Jian

ich fand die Idee von dem Workshop sehr cool und der Workshop selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Es wäre cool, wenn eine/ein MedstudentIn das auch machen würde. Das würde mich nämlich und sicher auch viele andere Stipis interessieren.

Shahed

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

START-Wien und START-Niederösterreich treffen sich zum ersten digitalen Theaterabend bei START.

Da ein “offline” Theaterbesuch aktuell leider nicht möglich ist und die Stipendiat*innen aus Wien & NÖ sehr gerne ins Theater gehen, haben wir uns umso mehr gefreut, dass das Volkstheater in Wien einen Online-Spielplan anbietet. Jeden Tag um 18h ist ein anderes Stück als Stream für 24h verfügbar. Wir haben die Möglichkeit gleich genutzt und spontan einen digitalen Kulturabend geplant. Um 17.30 haben wir uns via Zoom getroffen um das Theaterstück “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” vorab zu besprechen, einige kannten bereits das Buch bzw. die Verfilmung mit Omar Sharif. Pünktlich um 18h haben wir alle Mikrofone und Kameras ausgeschalten und auf Play gedrückt.

Nach dem gebührenden, virtuellen Applaus folgte die Nachbesprechung und Diskussion. Dabei wurde über Selbstfindung, die Eltern-Kind-Beziehung, Freundschaft, Religion und Mehrsprachigkeit u.a. ausgiebig gesprochen. Besonders die Schlichtheit der Bühne (eine schwarze Tafel und Kreide) und die wenigen Requisiten wurden erwähnt, denn “die Simplizität vermittelt ein schönes Gefühl, als würden wir alle um ein Lagerfeuer sitzen und einer Geschichte zuhören.” Wir freuen uns schon auf den nächsten digitalen Theaterabend, es hat uns sehr gefallen. Ein herzliches Dankeschön geht an das Volkstheater, die diesen Abend mit ihren Aufzeichnungen ermöglicht haben und mit uns (und der Welt) ihre langjährige Theaterarbeit virtuell teilen.

Das Theaterstück “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” war für mich nicht sehr einfach zu verstehen. Viele Kenntnisse aus der Religion waren für mich unbekannt. Trotzdem habe ich die andere Themen, wie Eltern-Kind-Beziehung, Freundschaft, Selbstfindung zur Kenntnis genommen. Die Inszenierung habe ich interessant gefunden, weil die Schauspieler nur eine Tafel mit Kreide und 2 Sesseln zur Verfügung hatten. -Mariana

Ich fand das Theaterstück wirklich schön und interessant. Am meisten hat mir jedoch die Diskussionsrunde gefallen, da jede/r seine/ihre Interpretation und Meinung mit der Gruppe teilen konnte und wir so auch leichter das Stück verstanden haben! Ich freue mich schon auf das nächste Theaterstück! -Jovana

Ich fand das Theaterstück toll und in der Umsetzung einzigartig. Theaterabende sind generell was Schönes und etwas worauf man sich freuen kann. -Mariana

Das Teatherstück “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” hat mich sowohl den Inhalt als auch die Kunst super gut gefallen. Da ich das Buch vor zwei Jahren gelesen habe, hatte ich den Inhalt fast vergessen, aber durch dieses Teatherstück wurde ihn erfrischt. Danke für das Angebot. -Abbas

Verein Springboard spendet dringend benötigte Laptops

In Onlineschooling-zeiten können derzeit leider nicht alle Schüler*innen gut am Unterricht teilnehmen, weil ihnen die technische Infrastruktur dafür fehlt.

Alle START-Stipendiaten erhielten zu Beginn ihres Stipendiums einen Laptop mit Drucker und Software und können daher an Onlinekonferenzen teilnehmen. Dieser Laptop ist aber oft der einzige im Haushalt und auch die Geschwister verwenden ihn um zu recherchieren, Aufgaben zu senden und zu erhalten und am Onlineunterricht teilzunehmen.

Daher freuten wir uns umso mehr, dass uns vom Verein Springboard Unterstützung in Form vom gebrauchten Laptops angeboten wurde. Dank dieser Unterstützung konnten 8 kinderreiche Familien in Wien, Oberösterreich und Salzburg mit einem internetfähigen Laptop mit Webcam unterstützt werden.

Vielen Dank!

Liebe Spender!
Der Laptop ist angekommen. Auf dem Bild sieht man mein Bruder Aziz, ich hab deswegen ein Bild von ihm gemacht, weil ja auch die Post auf seinem Namen kam, ich hoff das ist kein Problem. Den Laptop bekommt natürlich auch mein anderer Bruder, der auch Aufgaben online schicken muss.
Jedenfalls, vielen lieben Dank!
Liebe Grüße

Familie Hassan

“Danke vielmals für den Laptop, den Sie mir gegeben haben. Ich habe mich sehr gefreut, als ich den bekommen habe. Ich wollte immer einen Laptop haben, damit ich meine schulische Aufgaben ordentlich erledigen kann und gerade jetzt in dieser Situation brauche ich das Gerät am meisten, weil wir all unsere Hausübungen und Schulübungen Online machen müssen. Danke nochmal!

Familie Hosseini

Ich bin Hossain und ich bedanken mich  bei Start Peronlich das sie mich geholfen haben ein Laptop zu haben damit ich meine Schule Aufgaben leichter mit mehr Konzentration machen kann ……
Nachricht von Bruder von Hossain: Endlich haben wir ein zweites Laptops. Ich freue mich sehr, weil jetzt ich mehr Konzentration an meinen Arbeiten haben kann, weil bis vorher sollte ich meine Laptop mit meinen Geschwistern teile. Aber heute haben wir zwei Laptops uns so gehen unsere Arbeiten besser und schneller als davor. Daher bedanken meine Geschwister und ich bei Start und bei denen, die uns geholfen haben, einen neuen Laptop zu bekommen.

Familie Rezaee

Wir haben gestern den Laptop bekommen. Jetzt können meine Schwester und ich gleichzeitig am Laptop lernen, ohne das wir einander stören und das lange Warten müssen wir beide nicht mehr. Meine Schwester’s Lieblingsfächer sind Deutsch und Mathe. Da sie meistens in Deutsch Recherchen machen muss, braucht sie meistens den Laptop. Und weil sie sich in Mathematik nicht so gut auskennt, muss sie sich Lernvideos auf YouTube anschauen. Nachdem wir den Laptop bekommen haben, können wir jetzt problemlos lernen.

Familie Issa

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für das Laptop. In einer Situation wie diese, wo wir einen Laptop dringend gebraucht haben, durch ihre Unterstützung haben wir jetzt einen bekommen. Vorher haben wir ein Laptop zu fünft geteilt und oft war das Problem, dass ein paar von uns gleichzeitig Online Unterricht gehabt haben. Mit dem zweiten Laptop Können wir jetzt uns besser organisieren. Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die dies alles finanziell unterstützt haben, und vor allem bedanke ich mich bei Verein SpringBoard, die das alles ermöglicht haben. Vielen Dank!

Familie Miakhel

Ich habe mich auf den Laptop sehr gefreut. Die Aufmerksamkeit und Sorgen, die aus eurem Geschenk sprechen, übetreffen den Wert der Sache selbst. Ich kann mich glücklich schätzen, ein so gutes Gerät zu erhalten, dass ich es in dieser schwierigen Situation am meisten brauche.  Vielen Dank!

Sarah

Wir haben gestern das Laptop bekommen und wir möchten uns bei Ihnen dafür bedanken. Ich habe meine Schwester damit überrascht und sie hat sehr gefreut, vor allem weil sie nicht mehr so lange warten muss, bis sie ihre Arbeitsaufträge erledigen kann. Da sie sehr viele Aufgaben online z.B. per Teams erledigen muss, hat sie den Laptop am meisten gebraucht. Somit können wir alle problemlos lernen. Ich möchte mich nochmals bei Sponsoren, die das ermöglicht haben, bedanken!

Neni

Im Namen meiner Familie möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für die tolle Unterstützung bedanken. Mein Bruder weiß dieses Geschenk zu schätzen. Danke, dass Sie ihm dabei halfen, die technischen Problemen, die beim Homeschooling auftauchen, zu bewältigen. Seine schulische Leistung wird hoffentlich zeigen, dass er diese Hilfe verdiente.

Familie Aljazzar

Digitales VWA-Training

Besondere Situationen erfordern kreative Formate. Unsere VWA-Trainerin Sabine Lehner hat das Konzept des VWA-Trainings angepasst und ein digitales Format angeboten. Balqiz und Mariana berichten davon:

“Der Workshop mit Sabine hat uns nicht nur einen Überblick für die VWA gegeben, sondern hat uns auch geholfen zu erkennen, wie wir damit umgehen und was wir dabei beachten sollen. Zuerst haben wir unsere Themen vorgestellt und haben gemeinsam mit Sabine die wesentlichen Sachen einer VWA besprochen. Sie hat uns durch kurze literarische Beispiele erklärt was die Unterschiede zwischen den wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Textquellen sind. Dann haben wir uns mit den Zitierregeln beschäftigt. Da wir insgesamt vier Stunden zur Verfügung hatten, hat Sabine auch Einzelcoachings durchgeführt. Somit hat sie einen genaueren Einblick in unsere Arbeit erhalten und konnte unser Inhaltsverzeichnis zur Perfektion bringen. Wir fühlen uns jetzt viel wohler und bereit mit dem Schreiben anzufangen. Wir sind sehr dankbar, dass es auch Möglichkeiten gibt mit Sabine weitere Einzelcoachings zu haben. Danke Sabine für deine Hilfsbereitschaft, deine Motivation und das wunderschöne Lächeln.”

Der VWA Workshop war echt hilfreich. Sabine war sehr geduldig und kompetent. Sie hat Schritt zu Schritt uns alles erklärt und Feedback gegeben. Außerdem hat sie mit uns später Einzel Coachings gemacht, damit sie unsere Probleme auflösen kann. _-Himanshi

Der VWA Workshop mit Sabine hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Einzelcoachings. Ich finde die Zeit war auch perfekt, wir konnten all unsere Fragen stellen. Ich freue mich auf das nächste Mal 😊 -Fatema

Der Workshop fand ich an und für sich super, Sabine war auch sehr geduldig und hat alle unseren Fragen beantwortet und uns Beispiele gezeigt. Ich freue mich auf das nächste Mal 😊 -Aghiad

Online Lerncoaching

Das Lernen zu Hause ist ungewohnt und für viele eine Herausforderung. Man muss sich die Zeit selbst einteilen und die mitunter sehr umfangreichen Arbeitsaufträge für die Schule erledigen. Dabei fällt die Motivation manchmal schwer oder man wird leicht abgelenkt.

Mag. Sandra Reimers macht nicht nur Deutsch-Workshops für START-NÖ, sie ist auch Lerncoach und unterstützt unsere StipendiatInnen in dieser schwierigen Zeit mit Tipps & Tricks rund ums Lernen, Zeitmanagement und vieles mehr. In Kleingruppen findet das Lerncoaching für StipendiatInnen aus Niederösterreich & Wien online statt. Und kommt bei den Jugendlichen sehr gut an:

Wie man ins Lernen kommt, wie man sich selbst dazu motiviert, sich endlich hinzusetzen und etwas tun, wie man Informationen schneller auffassen kann und wie man sich die Zeit richtig einteilt. All dies wurde bei dem online Workshop “Lerncoaching” ausführlich besprochen. Wir haben eine Menge an Tipps bekommen und diese waren nicht nur über das Lernen an sich, sondern auch über wie wir mit jedem einzelnen Erfolg, egal wie winzig er ist, und mit uns selbst zufrieden sein können. Man muss jede Kleinigkeit schätzen. Besonders in diesen schweren Zeiten. (Melania)

Es hat mir das Lerncoaching besonders gefallen, weil die Lehrerin Sandra hat uns Tipps gegeben wie man sollte am besten lernen können. Und wir konnten auch alle gegenseitig Ideen sagen, die uns auch helfen. (Mostafa)

Das Lerncoaching war sehr hilfreich. Wir haben praktische Tipps für effizienteres Lernen und Möglichkeiten unser Unterbewusstsein besser zu nutzen bekommen. (Shawn)

Der Workshop bzw. die Lernmethoden sowie andere fürs  selbst Motivieren haben mir persönlich bis jetzt sehr geholfen. Ich habe mir einige mitgenommen und bereits angewendet, wie z.B. 20 Minuten konzentriert lernen und 5 Minuten Pause usw. , sich selbst immer loben egal, wie wenig man am Tag für die Schule erledigt hat und Erfolg Gläser, die alle Erfolge mit dem Datum schriftlich beinhalten, benutzen, hilft für die Motivation vor dem Lernen, wenn man sie mal durchliest oder eine Done Liste erstellen statt eine To Do Liste. Bewegungen  beim Lernen, die einen zum merken das gelernte helfen könnten. Beispielsweise das Rapen von Vokabeln also singen oder gehend lernen etc.. . (Mariam)

Mir hat das Lerncoaching sehr gut gefallen und war für mich informativ. Ich habe viele positive Tipps bekommen, wie man in dieser Situation gut lernen könnte. Ich hätte gerne noch ein Lerncoaching, weil wir beim letzten Mal wenige Zeit gehabt haben. Danke vielmals für die Möglichkeit! (Abbas)

Am Freitag haben meine Freunde von Start und ich die Möglichkeit gehabt mit der Lehrerin Sandra einen online-Workshop über Lerncoaching zu haben. Viele Schüler haben gerade in dieser Situation viele Schwierigkeiten beim Lernen, weil sie sich nicht gut organisieren können. In diesem Workshop haben wir viele Tipps bekommen, wie man mit dieser Situation am besten umgeht. Ich fand es super, weil es mir geholfen hat – es fällt mir viel leichter als davor alles in meinem Alltag zu organisieren. Ich danke Sandra für ihre hilfreiche Lernmethoden und Tipps – sie erklärt alles sehr gut. (Khaled)

Mein soziales Engagement bei der Caritas

Jovana ist HAK-Schülerin und START-Wien Stipendiatin. Ihr soziales Engagement ist vielfältig, sie unterstützt nicht nur Schüler*innen (Volksschule, Mittelschule) bei den Caritas Lerncafes, darüber hinaus gibt sie ihren Mitschüler*innen Nachhilfe und ist Klassensprecherin.

Als ich nach einem Engagement gesucht habe bin ich auf die Website der CarBiz gestoßen und wahr sofort interessiert. Die Caritas bietet Lerncafés an verschiedenen Standorten an, wo Kinder (VolkschülerInnen und MittelschülerInnen) mit Migrationshintergrund kostenlose Nachhilfe von Freiwilligen bekommen. Die Kinder, die dort meistens eingeschrieben werden, haben Deutsch nicht als Erstsprache, weshalb man nicht nur mit den Hausübungen und mit dem Lernen für Schularbeiten hilft, sondern auch gleich Deutsch mit ihnen übt, indem man über die Freizeit während der Pause redet.

Am Anfang war ich mir unsicher, ob ich den Schülern/Schülerinnen bei dem Stoff helfen kann, da ich bei der Mittelschulen-Gruppe aushelfe. „Kann ich überhaupt noch den Stoff der Unterstufe? Werde ich mich erinnern können?“ Diese und viele Fragen sind durch meinen Kopf gegangen, während ich auf dem Weg zu meinem ersten Probetag war. Meine Sorgen sind jedoch sofort verflogen, da jeder jedem hilft, was mich ziemlich froh gestimmt hat! Man weiß etwas nicht? Kein Problem, man geht einfach zu einem anderen Freiwilligen und fragt nach! Ich bin ziemlich froh ein Teil des Lerncafés zu sein und bereue es sicher nicht, mich für das Nachhilfe geben entschieden zu haben. „Nehmen und Geben“, wie man so schön sagt.

START hilft uns, engagierten SchülerInnen mit Migrationshintergrund, da finde ich es ziemlich fair einen Teil von mir zurückzugeben, indem ich Kindern mit Migrationshintergrund beim Lernen helfe! Ich würde es wirklich jedem empfehlen, der gut in der Schule ist und natürlich die Motivation und Zeit haben freiwillig Nachhilfe zu geben! Auch wenn man sich am Anfang nicht sicher ist, ob man überhaupt helfen kann, keine Sorge! Jede Hilfe wird wertgeschätzt und auch dankbar angenommen!

Online-Lernathon: alle zusammen von zuhause

Seit knapp 3 Wochen sind die Schulen geschlossen und die Stipis lernen von zuhause. Es gibt sehr viel zu tun und manchmal ist es gar nicht so leicht sich von zuhause zu konzentrieren. Deshalb organisieren wir mit Start-Wien und Start-Niederösterreich viermal die Woche sogenannte “Lernathons”. Das funktioniert so: Jede_r sitzt vor der Laptopkamera und erledigt Hausaufgaben für sich. Nach einer Stunde machen wir zusammen Pause, plaudern ein bisschen, machen ein paar Gymnastikübungen oder Wasserwetttrinken und versuchen uns gegenseitig bei Unklarheiten zu helfen.

Ich finde Lernathon cool. Es hat nicht mit der Temperatur zu tun, sondern macht das Spaß und motiviert das man zum Lernen. Es ist auch sehr hilfreich, denn, wenn man Fragen hat oder sich mit dem Thema nicht auskennt, kann man die Anderen um Hilfe bitten. Danke der guten, sinnvollen und praktischen Einstellungen von Zoom wird man auch vom Lernen nicht abgelenkt. Es ist super unterhaltsam während der Pausen.
Sakaria

Es war cool, weil wir mindestens online einander sehen bzw. treffen konnten. Aber ob ich in der Zeit lernen konnte, ehrlich gesagt Nein, weil du weiß eh, einerseits man die Freunde sieht und man will statt lernen mit jemand sprechen (man will schnell, dass die Pause vorbei ist, damit man lernen kann) und andererseits weiß du eh, dass bei mir Lernen erst in der Nacht eine Bedeutung hat.

Abdul

Ich finde den Lernathon gut, da ich durch die Meetings für längere Lernphasen motivierter bin.
Shawn

Ich finde das sehr gut, weil man glaubt, dass man in der Schule ist.
Ammar

Ich war bzw. bin immer noch ein Fan von Lernathons. Meiner Meinung nach, ist es besser in Gruppen zu lernen, man gewinnt dadurch Motivation von den anderen und man fühlt sich beobachtet, dass die Aufgaben, doch in bestimmter Zeit erledigt werden.
Adham

Kurz zusammengefasst: Stress, positiver und motivierender Stress.
Ebru

PRESSEINFORMATION: „Gestalte deine Stadt“

(Wien, 24.02.2020) Anfang Februar präsentierten START Stipendiat*innen Gestaltungswünsche für den Vorplatz vor dem START-Büro in Wien Landstraße. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger sagte eine Umsetzung bis Sommer 2020 zu.

Stipendiat*innen als Stadtplaner

Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihrer Umgebung war der Workshop „Gestalte deine Stadt“, organisiert und umgesetzt von der Agenda Landstraße.  Dabei gingen die START-Wien Stipendiat*innen der Frage auf den Grund, ob und wie sie die Stadt, in der sie wohnen, mitgestalten und optisch verschönern können. Die Jugendlichen wurden selbst zu Stadtplanern und entwickelten Vorschläge für die Gestaltung des Vorplatzes vor dem START-Büro.
„Aktuell ist der Weg zum Büro und der Platz davor nicht sehr einladend“, fasst Teilnehmerin Israa zusammen, „viele Mistkübel, kein Grün und keine Sitzgelegenheit. Das wollen wir gerne ändern!“

Die Jugendlichen sammelten Ideen, gruppierten sie nach Ähnlichkeiten und versuchten ihre Ideen zu visualisieren. Schließlich wurden alle Ideen durch digitale Fotomontagen selbst gestaltet. Hilfreich dabei waren Referenzbeispiele von umgesetzten Projekten der Agenda Landstraße, die Inspirationen lieferten. Fest steht: Die Stipendiat*innen wollen ein Parklet – ein öffentliches Stadtmöbel mit Sitzplätzen – sowie begrünte Baumscheiben.  

Bezirkschef Hohenberger traf die Jugendlichen, ließ sich die Gestaltungsvorschläge erläutern, analysierte Umgebung und Möglichkeiten in einer Besichtigung vor Ort und sagte spontan eine Umsetzung bis Sommer 2020 zu.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 

Ab sofort startet die Bewerbungsfrist für den neuen START Jahrgang und damit auch für Jugendliche aus dem Bezirk Landstraße. Informationen für interessierte Bewerber*innen gibt es unter:
https://www.start-stipendium.at/bewerben/


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 214 4637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Rodeln am Semmering

Am 16. Februar waren wir mit START Rodeln gegangen.

Dieser langersehnte Termin war nicht nur für die Wiener eine tolle Gelegenheit zum Semering zufahren, sondern auch für START-Niederösterreich. Wir sind mit den Zug gefahren und haben uns sofort unsere Rodeln geschnappt und uns zum Lift hinbewegt.

Für viele war es das erste Mal Rodeln zu gehen und die Angst war ihnen anzusehen, nichtsdestotrotz meisterten sie dieses innerhalb kürzester Zeit, auch wenn es einige witzige „Unfälle“ gab, wobei aber natürlich niemand zu schaden kam.

Nach einigen Runden Rudelfahren, machten wir eine Pause und tranken einen heißen Schokolade, wie es sich natürlich gehört. Dieser Tag hat sehr viel Spaß gemacht und wir hatten viel zu Lachen, auch das Wetter war sehr angenehm, also war der Tag auf unsere Seite.

Nur eins hat mir noch gefehlt, eine Sonnencreme zum mitnehmen.
Bericht: Balqiz

Es freut mich sehr ,dass ich dabei war. Für mich war es das Erste Mal rodeln, aber ich habe sehr schnell gelernt wie es funktioniert. Es war auch ganz toll, dass wir mit anderen Stipis waren. (Mostafa)

Zivilcourage Workshop

“Zivilcourage” bedeutet Mut zu haben den Volk zu helfen. Es ist nicht immer leicht Leute in Not zu helfen. Dafür braucht man Mut, Wissen, Fähigkeit und natürlich auch Nervosität. Jedoch muss man nicht selbst handeln. Hier kann man auch um Bitte Helfen um andere Leute zu helfen. Wer man um Hilfe bitten kann, wie man Hilfe anbietet und welche Fähigkeiten man braucht ? Das alles haben wir in diesem Workshop gelernt. Der Workshop bestand aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil haben wir alle Informationen bekommen, um Zivilcourage anzuwenden. Im praktischen Teil haben wir Rollenspiele gespielt und auch Feedback bekommen. Solche Workshops sind immer wertvoll. Danke!
Bericht: Shehab
 

Der Workshop hat mir an sich sehe gefallen! Ich konnte vieles neu auffrischen, was wir in der Schule schonmal erklärt bekommen haben. Ich hätte mir nur mehr praktische Übungen gewünscht, damit wir mal die Theorie in der Praxis anwenden hätten können!
Mariana


Durch das Workshop habe ich gelernt, was es heißt Zivilcourage zu zeigen und wie man bei bestimmten Situationen zu handeln hat. Auch war es interessant die Erfahrungen der anderen im Sinne von Rassismus, sexuelle Belästigung etc. anzuhören und selber das eigene Erlebte zu teilen. Was mich gestört hat, waren das lange Sitzen und das schlechte Verhältnis von Praxis und Theorie. Das Theoretische ist gut zu wissen, aber kann schnell ohne Praxis vergessen werden. Zudem hilft die Praxis dabei das Selbstbewusstsein besser aufzubauen. Also ein gutes Verhältnis zwischen Praxis und Theorie ist essentiell für das erfolgreiche Lernen einer Person.
Ebru

Wirtschaft studieren?

Valentinstag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) und ein Date mit deiner Zukunft! Wir erkunden das Campusgelände, besichtigen die Bibliothek, erfahren viel über die Studienmöglichkeiten und tauschen uns mit START-Absolventinnen aus.

“Wirtschaft studieren? Und wenn ja, welchen Zweig?”, das fragen sich viele Schüler*innen vor ihrem Abschluss. Neben dem Studium der Medizin und den Rechtswissenschaften ist ein wirtschaftliches Studium ein sehr beliebter Wunsch und Traum. START-Jugendliche aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich nahmen an der Studienorientierung und WU-Tour teil. Sajeevan – unser Tourguide, der spontan für seine Kollegin eingesprungen ist – zeigte uns die wichtigsten Gebäude am Campusgelände und gab Insidertipps über die besten Mittagsmenüs und Frühstücksmöglichkeiten. Wir besuchten die Bibliothek im Learning Center (LC) und bekamen einen detailierten Überblick aller Bachelor-Studiengänge, im Speziellen erweckten die Zweige Betriebswirtschaft (BW)/Internationale Betriebswirtschaft(IBW) und Wirtschaftsrecht(WIRE) das Interesse der Jugendlichen. Sajeevan zeigte uns auch die zahlreichen Lernmöglichkeiten und -räume an der WU, die bei den Studierenden sehr beliebt sind. Die PC-Räume sind sogar rund um die Uhr offen und die Plätze in der Bibliothek sind besonders begehrt und nicht nur wegen der schönen Aussicht auf den Prater. Wer einen Platz in der “Sardinenbüchse” (damit sind die zahlreichen Lernplätze und -reihen der Bibliothek gemeint) erhalten möchte, sollte zeitig in der Früh erscheinen, denn in den Prüfungswochen ist jeder Platz belegt. Zum Abschluss durften wir auch noch in den größten Hörsaal der WU Wien, hier finden nicht nur die “großen” Lehrveranstaltungen, wie die STEOP (Studien- & Orientierungsphase) statt, sondern auch fast alle Prüfungen. “Schummeln zahlt sich nicht aus!” schließt Sajeevan die unterhaltsame Tour ab und wir danken ihm für die wertvollen Einblicke.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Austausch mit unseren START-Absolventinnen nach der WU-Tour. Bei Getränk und Kuchen konnten sich unsere START-Jugendlichen mit unseren START-Absolventinnen austauschen: “Wie sieht der Studienalltag aus? Warum hast du dich für den Zweig entschieden? Was ist der Unterschied zwischen FH und Universität? Was gefällt dir besonders an deinem Studium?” Danke an Salwa, Chrislane und Nikola für den regen Austausch und eure Erfahrungsberichte, die sehr hilfreich in der Zeit der Studienfindung und -orientierung sind und unterstützend wirken.

Stellas Engagement bei Calimero

Kind, Kinder, Mutter, Mütter, Vater, Väter und Familie.

Hast du kleine Geschwister? Hast du dich um sie/ihn gekümmert? Hast du Erfahrungen, wie man mit kleine Kinder umgeht?

Ich habe auch kleine Geschwister wie viele von euch. Wenn du auch keine Geschwister hast, lies es trotzdem weiter, vielleicht wird es auch etwas für dich sein.

Wie meine Mutter meine kleinen Geschwister gefüttert hat, wie sie ihre Kleidung gewechselt hat, wie sie ihnen beruhigt hat, wenn die Kinder geweint haben usw. war meine Aufgabe, wenn mein Mutter nicht zu Hause gewesen war. Deswegen habe ich aufgepasst, während meine Mutter diese Sache gemacht hat. Ich habe daran Spaß und Genuss gehabt. Es interessiert mich bis jetzt und deshalb dachte ich mir, wie kann ich meine Erfahrungen weiterhin benutzen und jemand, sie/er Hilfe braucht, helfen.

Wenn man nach etwas sucht, wohin geht man? GOOGLE. Auf der Caritas Webseite habe ich eine Organisation (Calimero) gefunden und gesehen, dass sie freiwillige Personen für Mütter und Väter, die eine Unterstützung für ihr/e Kind/er brauchen, suchen. Wenn du auch Mal nicht mit kleine Kinder umgegangen bist, gibt Calimero dir die Gelegenheit es zu lernen. Es gibt Schulung Kindeswohl – Hebamme und Austausch, wo Freiwillige sich treffen und erzählen, wie es ihnen dabei geht oder wie sie es machen etc. 

Und jetzt bin ich ein Mitglied von Calimero. Ich unterstütze gerade eine Familie mit einem Zwilling, ein Bub und ein Mädchen. Sie sind 3 Monate und sehr süß. Wenn ich bei ihnen bin, ist meine Frage, welche ist sie und welche er. Sie sind sehr ähnlich, ich kann sie auf ersten Blick nicht voneinander erkennen. Aber bis jetzt habe ich mitbekommen, dass der Junge ruhiger und müder als seine Schwester ist und weniger weint.

Es ist unglaublich schön und genüsslich, erstes jemanden von Liebe und Herz zu helfen und zweitens mit Kinder zu sein. Man lernt immer etwas Neues und sammelt Erfahrungen, vielleicht irgendwann wärst du Mutter oder Vater, da könntest du deine Erfahrungen ausnutzen.

Kinder sind wichtig, weil sie ein Teil von unserer Zukunft bauen werden. 
Daher engagiere ich mich für Calimero!

Bericht: START-Wien-Stipendiatin Stella

Studieren an der TU-Wien?

Im Rahmen der Studienberatung von START-Niederösterreich besuchten 9 START-Jugendliche die technische Universität Wien. Nach anfänglichen Irrungen (Die Uni ist auf mehrere Gebäude verteilt) fanden alle zum Treffpunkt und die Führung konnte beginnen. Zuerst bekamen wir eine Führung durch das Hauptgebäude der TU Wien, und dann wurden uns die verschiedenen Bachelorstudiengänge vorgestellt. Dazu gabe es auch Infos zu Voraussetzungen und Zulassung zum Studium, mögliche Aufnahmeprüfungen, wichtige Fristen, etc.

Im Anschluss fuhren wir ins Arsenal, wo die TU grosse Labors unterhält und wir uns im Bereich Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (http://www.ifa.tuwien.ac.at/de/institut/dienstleistungen/) die praktische Umsetzung der Theorie anhand einer Führung durch die technischen Prüfstellen anschauen konnten.
Vielen Dank an die technische Universität für die spannenden Führung!

Als Schüler der Handelsakademie war mir der heutige Workshop sehr wichtig, da Technologie eng mit der Wirtschaft verbunden ist, kann man ihre Rolle in der Wirtschaft nicht ignorieren, ohne Technologie wäre der heutige Fortschritt unmöglich. Der heutige Workshop verdeutlichte mir noch die wichtige Rolle der Technologie in der Wirtschaft und Ich habe gesehen, wie wichtig und gleichzeitig wie schwierig und kompliziert dieses Wissen ist. (Hamid)

Wir haben heute eine Führung durch das Hauptgebäude der TU Wien bekommen, uns wurden die verschiedenen Bachelorstudiengänge vorgestellt. In der TU wien gibt es einen sehr interessanten Zweig namens “Technische Chemie”. Heute war es toll, weil ich einen Überblick über dieses Zweig bekommen habe, denn ich habe vermutlich vor genau das zu studieren! (Basma)

Heute war der Termin informativ hinsichtlich der Erklärung der möglichen Bereiche des Studiums aber leider war es reichlich allgemein und hat meinen Wunsch wegen der Zeitknappheit nicht erfüllt, mehr über die Architektur zu erfahren. Jedoch habe ich jetzt eine Vorstellung darüber.
(Mohammed)

Die Präsentation war sehr informativ, ich habe schon eine grobe Vorstellung bekommen, wie ein Studium an der TU ausschaut. Mir hätte aber eine andere praktische Präsentation als die von den Motoren besser gefallen. (Tengyu)

Die Workshop TU in Wien war sehr interessant und informativ. Ich überlege ernsthaft dort zu studieren. (Naqib)

Es war cool. Es freut mich, dass ich dabei war. Ich habe viel info über TU Wien. Außerdem ich will dort studieren. (Mostafa)

START-Wien meets Computer Futures

Computer Futures, eine Personalberatung für IT & Tech, ladet zu einem abwechslungsreichen und berufseinblickenden Workshop in den Semesterferien ein. Shehab findet, dass der Nachmittag eine “tolle, unvergessliche Erfahrung” ist und berichtet folgend über den Workshop.

Der Workshop mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Personalberatung Computer Futures war außergewöhnlich. Wir hatten die Möglichkeit die Arbeitswelt der Personalberaterinnen und Personalberater von der Nähe zu betrachten. Sie haben den Workshop in verschiedenen Stationen aufgeteilt. Einer der Stationen war der Lebenslaufcheck mit dem Sales Team Manager Jan Luther und mit einem professionellem Team. Sie haben unsere Lebensläufe kontrolliert und uns ein Feedback gegeben. Bei der 2. Station haben die Mitarbeiter uns von ihrem Tagesablauf erzählt. Was mich sehr fasziniert und ich sehr innovativ finde, sind die Methoden, die sie anwenden um deren Ziel umzusetzen. Das Team schreibt jeden Tag seine Tages, Monats- und Jahresziele auf einer Tafel und bespricht diese gemeinsam. Das Team setzt sich aus jungen und attraktiven Experten und Expertinnen zusammen. Die Atmosphäre dort ist sehr attraktiv und geeignet für Zusammenarbeit und Erfolge. Ein sehr gutes Beispiel ist, dass sie uns Pizza bestellt haben in unserer Pause, die Pizza war sehr lecker. Ganz speziell war auch das Feiern von Erfolgen. Eine Mitarbeiterin hat ihren ersten “Deal” zwischen Kunde und Kandidaten abgeschlossen. Sobald sie herausgeschrien hat :”Ich habe mein erstes Deal!”, haben alle auf den Tischen geklopft und  ihr gratuliert. Sowas sieht man ehrlich gesagt nur in Filmen. Ein zusätzlicher, wichtiger Aspekt warum die Atmosphäre so perfekt ist, ist  die Unterstützung und die Motivation, die von den Vorgesetzten kommt. Sobald man sich wohl fühlt , hat man auch den Wille sein Bestes zu geben. Genau dieses Gefühl haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten von diesem Workshop mitgenommen. In den anderen Stationen haben einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich für uns Zeit genommen und unsere Fragen beantwortet beziehungsweise deren Karriereverlauf erzählt. Sie haben uns auch gezeigt wie sie mit den Kunden und Kandidaten in Kontakt kommen und bleiben. Der Workshop war nicht nur bildungsrelevant, sondern einige Stipendiatinnen und Stipendiaten können mehr davon profitieren. Sie haben mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, um eventuell ein Pflichtpraktikum zu absolvieren.  Es war eine tolle, unvergessliche Erfahrung. Danke START und Computer Futures!

Ein spezieller Dank gilt Anna Wolff und Kristina Pokorny, die für das Konzept und die Organisation verantwortlich waren.

Was konnten sich unsere START-Wien Jugendlichen vom Workshop mitnehmen? Und was ist ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Mir hat der Tag bei Computer Futures sehr gefallen! Ich fand es ziemlich praktisch, das wir in Kleingruppen eingeteilt waren, da jeder dann eine Ansprechperson hatte und somit auch die Zeit nutzen konnte um auf Fragen eingehen zu können! Man hat sehr viel über das Unternehmen und deren Arbeitstag erfahren und auch einiges erklärt bekommen, wie beispielsweise bei der Lebenslaufstation! Ich habe mich ziemlich wohlgefühlt bei ihnen und hoffe, das man nochmals ein Workshop mit ihnen machen können! -Jovana

Ich konnte mir anfangs nicht so viel unter dem Workshop vorstellen, ich dachte es ginge mehr um IT und im allgemeinen interessiert mich ja die Wirtschaft. Jedoch hat sich in kurzer Zeit herausgestellt das der Workshop, unfassbar spannend und toll ist. Mir war das Personalmanagement in der Art und Weise überhaupt nicht bekannt. Ich werde mich weiterhin mit dem Thema Personalvermittlung beschäftigen und bin sehr dankbar, dass ich beim Workshop dabei sein konnte. -Edison

Der Workshop war eine tolle Gelegenheit einen Blick in ein Unternehmen zubekommen, welche Arbeitsmethoden darauf beruhen einander zu unterstützen um das Ziel zu erreichen. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren sehr locker drauf und haben uns ihre Arbeit in mehreren OneToOne Gesprächen erläutert. Sie haben gezeigt das es keine Rolle in dem Unternehmen spielt, welchen Abschluss man erreicht hat, es kommt bei ihnen auf die Leistung, Motivation und Begeisterung an! -Salma

Danke noch einmal für das Organisieren und die Einladung! Es war echt informativ und hilfreich. Für mich besonders, weil ich mehr Informationen über das AI-Umfeld in Österreich erhalten habe. -Mike

Wie erwartet, hat mich der Workshop super gut gefallen und war für mich sehr Interessant, spannend und informativ. Da ich die Möglichkeit gehabt hätte, meinen Lebenslauf checken und einige Punkte korrigieren zu lassen. Ich war sehr begeistert von ihre Freundlichkeit und die Umfeld, die ich dort gesehen habe, hat mich motiviert, um mich für meine Zukunft noch viel mehr zu bemühen. Von diesem Workshop habe ich viel Neues gelernt und dadurch wurde mein Wissen erweitert. Ich konnte vieles mitnehmen, die ich in der Zukunft sicher brauchen werde. -Abbas

Jede Sekunde, die ich bei dem heutigen Workshop verbracht habe, war – muss ich unbedingt sagen – mega lohnenswert, denn ich habe gelernt, wie ich ein gutes, effektives und informatives Lebenslauf gestalte. Ich habe auch über SThree, Computer Futures und ihre Arbeit von den dort super netten, unterhaltsamen und enthusiastischen Mitarbeiterinnen viel Informationen bekommen. Ich wusste eigentlich nicht, dass es so etwas gibt. Allgemein hatte ich heute dafür ein lehrreicher und spaßiger Tag. Danke START und SThree. 🙂 -Sakaria

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend, was mir besonders gefallen hat, war meine Unterhaltung mit Anna. Ihr Bereich hat mich voll interessiert Business Intelligence. Ich hätte nur die Station von dem Lebenslauf Check länger gemacht. Ich hätte diese erweitert, da viele bzw. Ich sich nicht so gut damit auskennen, wie man eine schreibt. Ein Vorschlag wäre einen mit dem Team zu schreiben oder vielleicht Unterlagen fürs Mitgeben vorbereiten, damit ich bzw. andere nachschauen können, wie ein idealer Lebenslauf ausschauen sollte. Ich möchte mich aber für den Workshop und die Pizza herzlich bedanken 🙂 -Mariam

Der Workshop war sehr interessant, weil sie uns erzählt haben, was sie machen und warum sie überhaupt da sind. 1. Sie haben Kontakte mit Kunden, Unternehmen und Bewerbern. Und 2. Ihre Aufgabe besteht darin den passenden Kunden für die passende Unternehmen zu stellen, das ist wie verkaufen aber sie „verkaufen“ Dienstleistungen in Form von Arbeitern, statt Produkten. Am Anfang dachte ich, dass die Arbeit nicht schwer ist, aber dann habe ich mehrere Probleme gehört, die einem beim Arbeiten passieren können. Außerdem habe ich jetzt einen Überblick wie ein guter Lebenslauf ausschauen sollte. Ich danke die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Computer Futures, die uns das ermöglicht haben. -Ammar

Workshopreihe Textsorten: Leserbrief und Allgemeine Wiederholung

START-Wien Stipendiat*innen Aghiad & Stella berichten über die Workshopreihe “Textsorten” mit Simone – in Vertretung für Mag. Hanna Reidlinger.

Leserbrief, kennst du dich nicht gut mit diesem Thema aus? Willst du dich vorbereiten? Du bist an der richtigen Stelle. Am Vormittag des Montages 03.02.2020 wurde diese Textsorte von der Trainerin Simone, welche Hanna vertreten hatte, im START-Büro durchgeführt. Am Anfang haben sich alle vorgestellt, weil Simone das erste Mal bei ihnen war. Simone ist die kleine Schwester von Hanna und sie hat auch Germanistik studiert, aber sie unterrichtet nicht in einer Schule, sondern sie gibt Training Kurse über die Textsorten.

Die TeihlnehmerInnen haben sich mit dem Leserbrief auseinandergesetzt. Was ist ein Leserbrief? Der Leserbrief ist eine kurze schriftliche Darstellung mit persönlichen Meinung. Diese Darstellung ist in Form von Zustimmung, Ablehnung, Widerspruch etc. Er besteht aus drei Teile (Einleitung, Hauptteil und Schluss) wie andere Textsorten. Ein Leserbrief beginnt mit einer Begrüßungsformel zum Beispiel, Sehr geehrte Frau XY, Sehr geehrter Herr XY oder Sehr geehrte Leserinnen und Leser. In der Einleitung wird Textsorte, Titel, Autorin, Autor, Medium und Erscheinungsdatum geschrieben. Die Einleitung ist besonders wichtig, weil der/die Leser/in sie als erstes lesen und sollte ihr/sein Interesse aufgeweckt werden. Der Grund sollte auch erwähnt werden. Im Hauptteil kommt eine kleine Zusammenfassung von Artikel und eigene Argumente. Im Schluss schreibt man, was für ihn wichtig ist zu betonen. Danach gibt es der Appell, in dem Vorschlägen vorgeschlagen wird. Als Abschluss sollte man sich bedanken und als allerletzte kommt die Schlussform (Mit freundlichen Grüßen, Vorname und Nachname, Wohnort und Unterschrift).

Worauf sollte der/die Schreiber/in achten? Sie müssen so kurz wie möglich zusammenfassen, damit genügende Wörter für Argumente übrigbleiben, weil der Leserbrief eine kurze Textsorte ist. Sie können eine Aufteilung der Wortanzahl auf Einleitung, Hauptteil uns Schluss machen. Zum Schluss des Workshops nachdem die Jugendliche alle diese Informationen gesammelt haben, haben sie zusammen ein Leserbrief geschrieben, damit sie auch lernen, wie sie das Gelernte benutzen können. Dieses gemeinsame Schreiben hat vielen gut gefallen, weil dadurch man von anderen auch etwas Neues lernen kann. (Ein Bericht von Stella)

Am Nachmittag haben die TeilnehmerInnen am Textsorten-Workshop, der als Wiederholung für alle Einheiten galt, bei denen die verschiedenen Textsortenarten gelernt wurden, teilgenommen. Die diversen Arten von Textsorten können in drei Kategorien unterteilt werden. Diese sind argumentierend, interpretierend, neutral. Zu den Argumentierenden Textsorten wie Meinungsrede und Kommentar geht es um die Darstellung der eigenen Meinung zu einem bestimmten Thema, während es bei den interpretierenden Textsorten um die Auseinandersetzung mit einem Text und seiner Sprache handelt. Danach beschäftigten wir uns mit Gedichten, wie man diese analysiert bzw. interpretiert. Dazu haben wir zwei ausgedruckte Gedichte zum Bearbeiten bekommen. Unsere Trainerin Simone hat betont auf was man bei einem Gedicht besonders beachten muss, nämlich auf die Strophen und ihre Zeilen. Darüber hinaus haben wir Gedichtformen, Versmaße, sowie Reimschemen besprochen. Zum Schluss haben wir kollektiv eine Gedichtinterpretation verfasst. (Ein Bericht von Aghiad)

Die Workshopreihe “Texsorten” kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Ein interaktiver Workshop über die Rechtswissenschaften

Studien- und Berufsorientierung zu Rechtswissenschaften bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Wir START-Stipendiaten wurden am Samstag, dem 25. Jänner 2020 zur Rechtsanwaltkanzlei Freshfields eingeladen, um über Rechtswissenschaften zu lernen.

Der Workshop hat mit einer Präsentation über die Einführung in den Rechtswissenschaften begonnen. Es wurde unter anderem erklärt, was Recht und was Gesetz ist, wer die Gesetzte macht und wie man sie verstehen kann. Diese Themen wurden mit Beispielen vom Alltag sehr gut erklärt.

Nach einer kurzen Pause voll mit leckeren Süßigkeiten und Fruchtgetränke wurde die nächste Präsentation vorgestellt, die sich über Verträge und weitere Gesetze handelte. Nach dem zwei Präsentationen kam es dann zu einer Führung durch die Kanzlei. Uns wurden die Meetings- Räume, die Büros und die sehr schöne moderne Küche vorgestellt.

Die anschließenden Präsentationen war über die Studien- und Berufsorientierung. Es wurden zwei Universitäten verglichen, nämlich Juridicum und die WU. Die Studien wurden bis ins kleinste Detail erklärt und es wurden auch die Erfahrungen derjenigen Personen, die sich für die WU bzw. Juridicum entschieden haben, vorgestellt. Sogar eine START-Alumna aus Oberösterreich Chrislane war dabei und hat uns von ihren Erfahrungen mit der STEOP erzählt, sie ist aktuell im 1.Semester

Das Beste jedoch kam zum Schluss: Wir haben ein Rollenspiel geführt. Wir wurden in drei Gruppen: Richter, Staatsanwälte und Verteidiger eingeteilt und müssten den Fall eines Kampfpiloten namens Lars Koch aus dem Film “Terror” als Beispiel bearbeiten. Wir hatten 20 Minuten Zeit, um Argumente zu sammeln und haben sie präsentiert. Es war echt sehr spannend!

Bericht: START-Stipendiatin Silvy

Statements zum Workshop:

Ich fand den Workshop sehr faszinierend, da ich vorhabe Jus nach der Matura zu studieren. Ich fand es super, dass uns ein Skript vom Power Point ausgeteilt haben. Die Referentinnen waren sehr nett und haben meine Fragen mit konkreten Beispielen beantwortet. (Mariam)

Ich habe bisher an mehreren berufsorientierende Workshops teilgenommen und muss sagen, dass dieser mit Abstand der beste war.
Es war ein sehr intensiver Workshop, wo man sich vieles mitnehmen konnte und aktiv mitwirken konnte. Besonders gut fand ich dass wir einen Einblick in die Gesetze bekamen und später anhand diesen auch einen Fall behandeln/lösen durften. Ich kann es nur weiter empfehlen!  (Zahra)

Der Workshop war sehr aufschlussreich, die betreuenden Anwälte sehr nett und der Case-Study interessant. – Shawn

Der faszinierendste Workshop in diesem Halbjahr ist für mich jener, betitelt mit , Studien-/Berufsorientierung Rechtswissenschaften‘. Wir wurden freundlicherweise von der Kanzlei freshfields eingeladen und die Mitarbeiter haben uns intensiv über das Rechtssystem Österreichs informiert und uns mögliche Ausbildungswege für angehende Anwälte erläutert. Am Ende durften wir in der Rolle der Staatsanwälte und Verteidiger einen Fall bearbeiten. Dieser Workshop insbesondere hat mir bei der Auswahl meiner zukünftigen Ausbildungsmöglichkeiten sehr geholfen. – Nazia

WU oder Juridikum? Jus oder Wirtschaftsrecht? Was sind die Karrieremöglichkeiten nach einem Jus-Studium? All diese Fragen, wurden in der Freshfields Kanzlei beantwortet. Ein sehr spannender Workshop, den wir auch mit einem Beispielsfall aus dem Verfilmung Terror- Ihr Urteil beendet haben. Das war mein zweites mal in der Kanzlei und es hat mir immer sehr gut gefallen!! (Sana)

Nach meiner Meinung nach was es einer der besten Workshops, die ich besucht habe. Es war sehr informativ und ich habe nach dem Workshop sogar Interesse Jus zu studieren. Die Vorträge waren sehr interessant. Am meisten mochte ich, als wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und alle in einem Fall gearbeitet haben als Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter. (Burte)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Man hat sehr viel neues und interessantes gelernt. Am Besten hat mir der praktische Part am Ende gefallen. Wir haben eine Gerichtsverhandlung nachgespielt die sehr interessant war. Die Vorträge waren allen im allen vielleicht ein bisschen gestreckt, aber dennoch mit Informationen gefüllt. (Aleksandar)

Am Samstag hatten wir die Gelegenheit, in einem Workshop in die Rechtswissenschaften eingeführt zu werden. Die Veranstaltung fand in einer großen Anwaltskanzlei statt und ich war beeindruckt, dass sich so viele Experten für uns Zeit genommen haben. Das Thema war für mich  Hochinteressant, weil ich auch JUS studieren will um Anwalt zu werden. Ich habe einen guten Eindruck gewonnen, wie mein Studium ablaufen wird und dass ich noch sehr viel zu lernen habe. ( Mohammad)

Vienna Open Lab – DNA Kopierer

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Du wolltest schon immer eine DNA kopieren? Im folgenden Bericht erfährst du über die eingesetzte Technik und Methoden für ein erfolgreiches Kopieren. Damit dein Wunsch in Erfüllung geht, komm nächstes Mal unbedingt in das Vienna Open Lab und mach mit!

Am 24.01.2020 haben sich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien in das molekularbiologische Mitmachlabor am Vienna BioCenter getroffen. Gleich beim Eintritt in das Labor haben uns zwei freundliche Gesichter herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Kathi und Gregor studieren Molekularbiologie an der Universität Wien und leiten gerne Workshops dieser Art mit jungen Menschen. Nachdem uns die Regeln und das Verhalten bei Gefahr im Labor erklärt wurden, konnten wir starten.

Gregor und Kathi testeten unser Wissen über die DNA und haben uns mit neuen Informationen gefüttert. Sie erklärten den Aufbau der DNA und bereiteten uns für den praktischen Teil des Workshops. Es ist erstaunlich, dass eine einzige Zelle in menschlichen Körper 2m lange DNA enthält. Ein Körper besteht aus 30 Billionen Zellen mit jeweils 2m langen DNA. Ist das nicht unglaublich?

Nach der erstaunten und nicht einfachen Theorie konnten wir mit dem Kopieren starten. Ich möchte erwähnen, dass das Kopieren von DNA nicht einfach ist, denn man braucht ein modernes Labor mit UV-Gerät und einem Thermocycler, das in der Lage ist die Temperaturzyklen einer PCR (= Polymerase Chain Reaction) selbstständig durchzuführen. Ohne diesen Geräten hätte das Kopieren sehr lange gedauert. Außerdem ist es sehr wichtig zu erwähnen, dass sich durch PCR die DNA in bestimmten Abschnitten kopieren lässt. Ohne PCR wurde kein Vaterschaftstest oder eine schnelle Diagnose von Krankheiten denkbar.

Wir, die Stipis, wurden in jeweils drei Personen pro Gruppe geteilt. Damit wir zu einem Ergebnis kommen, mussten wir zuerst die Stränge der DNA voneinander trennen. Dann haben wir einen Primer an die DNA angelagert und schließlich wurde die Temperatur auf 72°C erhöht, um zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Kathi und Gregor waren sehr begeistert von unserer Zusammenarbeit und den finalen Ergebnissen. Sie waren sehr offen und beantworteten gerne unsere Fragen über die Weiterbildung. Nach so einem informativen und gut strukturierten Workshop kann ich mich nur bedanken. Danke Kathi und Gregor!!!  (Ein Bericht bei Mariana)

Workshopreihe Textsorten: Textinterpretation & Textanalyse

START-Wien über die Workshopreihe “Textsorten” mit Mag. Hanna Reidlinger.

Am Vormittag wurde die Textsorte Textinterpretation unter die Lupe genommen. Es wurde der Aufbau, das inhaltliche Fassungsvermögen sowie weitere wichtige Punkte erworben. Ganz wichtig für diese Textsorte wurde die diversen Gattungen angesprochen. Näher wurde auf die Lyrik eingegangen. Hier wurden die verschiedenen Versmaße, Versschemen und Metren besprochen. Wenn auch schwierig wurde versucht die Versmaße erfassen und differenzieren zu können. Dabei wurde die Betonung nach Trochäus, Daktylus, Anapäst etc. angewendet. Die ersten Schritte um ein Gefühl zur Erkennung des richtigen Versmaßes wurde beschreitet.

Nach der ganzen Hirnarbeit folgte die Mittagspause. Nach dieser begann auch schon die zweite Einheit. Schritt für Schritt wurde das Rezept der Textsorte Textanalyse aufbereitet. Welche Vorgehensweise zu empfehlen ist, was man alles analysieren kann bzw. muss. Syntax, Stillmittel und vieles mehr.

Die Workshopreihe “Texsorten” kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Die Wiener Börse im Überblick

Am 18.1.2020 besuchten wir die Wiener Börse um mehr über Finanzen zu lernen. Der Workshop wurde von Herr Alexander Racher geführt. Zuerst mussten wir uns Fragen überlegen und auf einem Zettel schreiben. Die Fragen wurden dann einzeln beantwortet wie zum Beispiel: „Was macht eine Börse“ „Welche Abteilungen hat eine Börse“ „Wie kauft man Aktien“ etc. Herr Racher beantwortete dies mit eigenen Worten oder mithilfe einer Präsentation, die während dem ganzen Workshop auch benutzt wurde. Die PPP befasste viele Themen bezüglich Aktien, ETFs, Risiken und mehr.

Eine Börse bringt Anleger und Unternehmer zusammen und stärkt die Volkswirtschaft. Zu den Aufgaben der Börse gehört die Überwachung des Handels und stellt Informationen über Markt und Preise zur Verfügung.

Wir haben auch über die Investmentfonds und ihre verschiedenen Arten gelernt. Einer der wichtigsten Themen war das „magisch Dreieck“ dies besteht aus Liquidität (Zahlungsfähigkeit), Sicherheit und Rendite (Gewinn) und hilft dabei das Risiko von Sparbüchern, Anleihen, Aktien und mehr zu bestimmen.

Ich persönlich habe viel aus diesem Workshop gelernt und fand es ziemlich hilfreich! Ein Tipp das ich mir mitgenommen habe ist „Jetzt in eurem Alter zu investieren ist besser als später“ und werde auch die Chance nehmen! Es schadet nie dein Wissen zu erweitern und daher empfehle ich anderen sich auch mehr über Finanz/Aktien  zu informieren. Fazit: Nur in Finanzinstrumente investieren, die man selbst auch versteht! Und langfristig denken, den kurzfristigen Gewinn gibt es nur im Lotto.

Wir bedanken uns bei Alexander Racher für den Workshop und freuten uns den eheamligen START-Stipendiaten Mike wiedergesehen zu haben.

Bericht: START-Stipendiatin Elaa

Der Workshop war informativ, ich konnte mir einen Überblick verschaffen was die Wiener Börse ist und wie sie funktioniert. Außerdem haben wir intensiv darüber gesprochen was Wertpapiere sind und warum man das Geld investieren sollte. Ich möchte den Herren Alexander an dieser Stelle danken, der uns den Überblick ermöglicht hat und frue mich auf weitere Workshops bei der Wiener Börse. (Nour)

Der Vortrag war sehr informativ und ich habe eine Menge gelernt, jedoch war es so viel auf einmal, dass mein Kopf nach der 1. Hälfte überladen war. Ein Rundgang wäre cool gewesen. (Ebru)

Ich fand den Besuch super. Er war bildend und höchst interessant. Es wurden viele Fragen gestellt und alle zur vollster Zufriedenheit beantwortet. Man hat einen guten Einblick in die ganze Materie der Börse bekommen und es wurde versucht alles verständlich zu erklären. Dank den Besuch weiß ich zum Beispiel den Aktienkurs zu verstehen, oder wie das Handel mit Aktien abläuft. Alles in allen eine sehr gelungene Veranstaltung! (Aleksandar)

Ich persönlich fand den Workshop sehr interessant, aber leider kam ich nicht wirklich immer mit, da der Tag ein langer Tag für mich gewesen ist und ich mich nur schwer konzentrieren konnte. Ich bin froh einiges über die Börse erfahren zu haben und an den Workshop teilgenommen zu haben, denn wissen ist Macht 🙂 (Mariam)

Der Workshop war inhaltlich gut aufgebaut und Beginnerfreundlich gestaltet. Die Grundlagen wurden erklärt und Fragen verständlich beantwortet. (Shawn)

Für mich war vieles neu: mir war nicht klar dass man einfach Teile seines Unternehmens als Aktien verkaufen kann. Sonst habe ich mir gemerkt, dass
wenn man wenig riskiert, auch wenig Gewinn macht, aber bei riskanteren Aktien es passieren kann dass man ein Bettler wird. Auch die Diskussion über Sparen und die Inflation fand ich interessant. Ich danke der Wiener Börse für diesen Workshop!
(Abdul)

Spürbar Europa!

Was sind die ersten Worte, die mir einfallen, wenn ich an Europa denke? Sehr oft haben wir “Zerfall des eisernen Vorhangs” gehört, aber wissen wir tatsächlich, was die Geschichte dahinter ist? Wir haben uns nun an einem Samstag Nachmittag mit dem tollen Team aus Sapere Aude versammelt, um diese Themen genauer zu besprechen und um uns einen Überblick zu verschaffen, wie die europäischen Länder zusammenarbeiten. Wer gehört zur EU und wer nicht? Mit ganz unterschiedlichen Methoden, konnten wir EUROPA unter die Lupe nehmen und sehr vieles darüber lernen. Die Trainer verwenden Methoden, die uns zum Nachdenken anregten. Auch ganz viele Partnerübungen und Präsentationen in Kleingruppen. Ziel des Workshops ist es, einen genauen Überblick über die Europäischen Länder zu verschaffen. Wir haben den Workshop mit einem Brainstorming begonnen. Jede/r schreibte das erste Wort auf, das ihm/ihr an Europa erinnert. Vielfalt, Brexit, Zusammenarbeit, EU und viele anderen Begriffe wurde auf eine große Tafel geschrieben. Nun was macht denn Europa aus? (Ein Bericht von Sana)

Der politische und geschichtliche Workshop “Spürbar Europa!” ist ein Angebot von Sapere Aude, ein Verein zur Förderung der Politischen Bildung. Danke an die Workshopleitung – Hermann und Raphy – unsere Jugendlichen freuen sich immer wieder mit euch zusammen arbeiten zu können.

Der Workshop ,, Spürbar Europa” hat mir gezeigt, wie wenig ich über die Hauptorganisationen der EU weiß. Durch den Präsentationen, die wir als Gruppe gehalten haben, habe ich viel gelernt. Jetzt weiß ich was z.B die Aufgabe des Europäischen Rates ist. Außer dem Teil über die EU haben für mich auch die geschichtlichen Hintergründe über den Eisernen Vorhang viel an neuen Informationen gebracht. Nämlich der Eiserne Vorhang ist bisher in meinem regulären Unterricht noch nicht vorgekommen. Dank Hermann und Raphy konnte ich mein Wissen über Fake News und Unterdrückung in der heutigen Zeit, erfrischen. Durch den Workshop habe ich die Motivation, mich noch mehr mit der europäischen Politik auseinander zu setzen. -Mariana

Ich fand den Workshop echt nett. Ich war schon beim ersten Termin dabei und finde Hermann und Raphy echt sympathisch. Sie können sehr gut erklären und bringen uns die Dingen durch Spiele bei. Ich weiß jetzt auf jeden Fall mehr über die EU als vorher. -Sinem

Meine Meinung nach war der Workshop,, Spürbar Europa’’sehr sehr interessant, obwohl ich mir ein bisschen schwer in Geo tue, könnte ich alles verstehen und nachvollziehen. -Mariam

Der Workshop Spürbar Europa war sehr informativ und gut ausgestaltet, obwohl viele Informationen schon bekannt waren. Aber je mehr wir etwas machen desto besser verstehen wir es. -Himanshi

Der Workshop war sehr informativ, wir haben über verschiedene Themen gesprochen. Hauptsächlich ging es um Europa und die EU. -Nour

Der Workshop “Spürbar Europa” der auch unsere Vorbereitung auf unsere Berlin-Reise dieses Jahr ist, hat mir persönlich sehr gefallen, wie jeder Termin mit Sapere Audet, an den ich bisher teilnahm. Nicht nur werden wir politisch zum nachdenken gebracht, sondern lernen auch immer etwas über ein Thema dazu, obwohl man annehmen würde, das wir das Thema schon beherrschen. -Balqiz

Ich fand den Workshop sehr interessant aber auch lustig. Wir haben alle Sachen gemeinsam mit der Gruppe gemacht was das ganze lustig gestaltet hat. Mir hat es besonders gefallen wie Hermann und Raphy den Workshop gestaltet haben es war überhaupt nicht trocken. -Kamila

Armut in Österreich. Ein Workshop der youngCaritas.

Armut bedeutet immer einen Mangel an Ressourcen und Möglichkeiten. Was wir da gehört haben, war sehr erweckend und interessant.” Abdul Baset berichtet über den Workshop “Armut in Österreicht” bei der youngCaritas.

Es gibt verschiedene Gründe für Armut, z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Schicksalsschläge und/oder Schulden bei der Bank usw. Das interessante war das Rollenspiel. Wir sollten uns in, die auf einem Zettel beschriebene Person hineinfühlen/hineinversetzen. Dann las die Workshopleiterin einige Aussagen und wir sollten je nach Person zu den jeweiligen Themen ein Schritt nach vorne machen. Abbas hat keinen Schritt gemacht bei der letzten Aussage habe ich einen großen Schritt genommen (das einzige, was von der angegebenen Person selbst abhängig war) und das war mein einziger Schritt. Samira, Zidan und Mariam haben alle Schritte genommen bis es keinen Platz mehr gab, alle anderen waren in der Mitte verteilt. Wir sollten von unserem Standort aus versuchen einen Papierball in einem roten Korb zu werfen. Wir haben jeweils geworfen. Die Leute, die den Korb getroffen hatten, sollten die Erfolgreichsten sein. Ganz klar Mariam, Zidan und Samira haben den Korb getroffen und der Rest der Gruppe, hat das nicht getroffen, weil sie sehr weit vom Korb entfernt waren.

Nach diesem Spiel bzw. Experiment habe ich oder ein anderer etwas zur Politik gefragt und es führte zu einer halbstündigen Diskussion und wir mussten länger dort warten wegen dieser Diskussion. Diskussion war über Vorurteile, Migrationshintergrund und Faschismus. Das war unser ganzer Workshop in meinen Wörtern. Aus diesem Workshop haben wir gelernt, wie die Caritas hilft und was für eine Umgebung wir haben. Wir haben gelernt, dass Österreich ein Sozialstaat ist und es daher Sozialleistungen für Menschen gibt, die hilfsbedürftig sind. (Ein Bericht bei Abdul Baset Rezaee)

Der Workshop hat mir besonders gut gefallen, denn ich wollte immer schon mehr über youngCaritas und dessen Funktionen erfahren. Durch die Aktivitäten habe ich eine bessere Vorstellung über Armut und Menschen aus unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft bekommen. Die Diskussion am Ende über die aktuelle politische Lage in Österreich hat mir auch sehr gut gefallen und ich würde diese im Rahmen eines anderen Workshops weiterführen. – Samira

Das Workshop war sehr gut und interessant für mich, da es über ein sehr wichtiges Thema geht. Für mich war es wichtig was man unter dem Wort “Armut” verstehen kann. Es war generell ein sehr interessanter Workshop und ich fand es sehr gut.  – Zidan

Laylan von Young Caritas hat uns für zwei Stunden in die Welt der Armut, eingezogen. Am besten hat mir das Rollenspiel gefallen. Wir waren Personen aus den unterschiedlichsten Schichten in der Gesellschaft und haben versucht ihren Blick auf die Welt besser zu verstehen. Ich war der Sohn des Bankdirektors, dem alle Türe der Berufswelt offen stehen nur weil er finanziell unterstützt wird. Dieses Spiel widerspiegelt unsere Gesellschaft. Mich irritiert die Tatsache sehr, dass 5% der Wohlhabenden in Österreich ganzen 45% an Reichtümer für sich haben. Währenddessen bleibt für die Menschen aus eher ärmeren Verhältnissen nur 4% übrig. Durch den Workshop habe ich die Definition von Armut und die Gefährdung davon besser verstanden. Es ist von großer Bedeutung sich mit den Problemen der Erde zu konfrontieren und eine Lösung zu finden. – Mariana

Ich fand den Workshop sehr sehr interessant, da ich mir nie dachte, dass in Ö Armut existiert. Ich habe in dem Workshop sehr vieles gelernt, wie zum Beispiel, dass Menschen unter einem gewissen Einkommen als arm bezeichnet werden. – Mariam

Was ist das BiWi? – Besuch im Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft

“Mach dir ein Bild von deinem Beruf”

Unter diesem Motto bietet das BiWi Unterstützung und Orientierung bei der Berufswahl für Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren an. Mit Fachwissen und unseren Informationsangeboten helfen die Mitarbeiter_innen, die Berufs– oder Ausbildungsentscheidung möglichst gut vorzubereiten.

Am 9.1.2020 besuchten Jugendliche aus dem START-Programm Wien und Niederösterreich das BiWi im Wifi Wien. Herr Wilfried Keck, ein Mitarbeiter stellte den Stipendiat_innen die Bildungswege nach der Matura vor und ging insbesondere auf die Möglichkeit der Lehre nach der Matura ein. Im Anschluss konnten die Jugendlichen online Fragen beantworten aus deren Beantwortung ein Interessensprofil generiert wurde. Hier kamen spannende Stärken und Schwächen heraus!
Das Angebot zur vertiegender Beratung bei konkreterem Berufswunsch und eine Menge Broschüren nahmen wir am Ende mit nach Hause.

Spannend wars! Vielen Dank!

Vortrag mit Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor

Am 6.Jänner besuchte Vedrana Slipogor, Verhaltsbiologin an der Uni Wien und For Women in Science L`Oréal-Stipendiatin das START Büro, um interessierten Jugendlichen aus Wien und Niederösterreich mehr über ihre Arbeit mit Weissbüschelaffen (marmosets) und ihre beruflichen Laufbahn und Forschungskarriere im Bereich der Biologie zu erzählen.

Nach einem kurzen Vorstellungsvideo erzählt Vedrana Sligopor ihren schulischen und beruflichen Werdegang, der einige Auslandsaufenthalts beinhaltet und ihren Wechsel von der Molekularbiologie zur Verhaltsbiologie. Ihr Forschung im Bereich der Kognitionsbiolgoie beschäftigt sich mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten. Vedrana erzählte über ihre Experimente sowohl in der freien Wildbahn in Südamerika als auch in Wien im Labor.

Neben einem spannenden Einblick in ein Forscherinnenleben lernten wir auch so einiges über unsere genetischen Verwandeten. So zum Beispiel die Information, dass Schimpansen eine wesentlich besseres Kurzzeitgedächtnis bei einer bestimmten Aufgabenstellung haben als Menschen LINK

Die START-Jugendlichen waren nicht nur begeistert vom lebendigen Vortrag und der Thematik sondern auch von der Vortragenden! Hier die Eindrücke:

Ich bin begeistert von Vedranas Persönlichkeit und Ihrer Arbeit. Sie hat uns zahlreiche und ehrliche Ratschläge für die Zukunft gegeben, was mich nur motiviert haben. Die Kognitive Biologie hat mein Interesse geweckt. Die Idee Vedrana einzuladen war sehr sehr gut 🙂
Mariana

Der Workshop mit der Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor war äußerst interessant. Vor allem ihr Wechsel von Molekularbiologie zu Verhaltensbiologie ist beeindruckend. Mich hat ihr kompletter Werdegang fasziniert. Sie hat sich weiterausgebildet bis sie ihr PhD bekommen hat. Das finde ich bewundernswert. Sie kann für viele junge Menschen als Vorbild gesehen werden, denn solche Menschen, wie sie, brauchen wir in der Welt der Wissenschaft, die auch gefördert werden müssen. Ich interessiere mich generell für die Naturwissenschaft. Ich will später Physik studieren und mit einem Forschungsteam weiter forschen. Ich bedanke mich sehr für das Organisieren eines solchen Workshops.
Shehab Abdel-Latif

Mir hat das Workshop besonders gut gefallen! Ich war komplett begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihre tollen Experimente mit den Affen “Marmosets” vorgestellt hat. Sie hat uns aber Ratschläge für unsere Studienwahl gegeben und hat uns ermutigt, das zu studieren was uns wirklich interessiert.
Ich finde, dass ihre Leidenschaft für ihre Arbeit sehr inspirierend und hoffe, dass ich einmal so leidenschaftlich bin wie sie 🙂 .
Sara Badlah

Wie erwartet, war der Vortrag von Vedrana mitreißend, einfach: spannend und verdammt interessant. Wir konnten alle möglich Fragen stellen und somit in die Thematik/ Materie weiter vertiefen. Außer meiner Begeisterung für Vedranas Forschung, empfinde ich sie als ein Vorbild für alle Mädchen, die Interesse an Forschung zeigen. Sie ist eine Inspiration und ermutigt, mutig dem eigenen Herzen zu folgen, egal welche Hindernisse es gibt. – Saida

Am 6.01.2020 habe ich in dieser Termin wieder ein erfolgreiche Mensch kennen gelernt und habe auch über ihr Arbeit und Studium mehr informiert. Es freut mich immer wenn ich jemand sehe die sehr aktiv arbeitet um ihre Ziele zu schaffen, dass habe ich im Gespräch mit ein Biologin herzlich mit genommen. ES war sehr interessant und eine Motivation für mich .
Wir haben über ihre Forschung gehört und wie sie darauf gekommen ist .
Ich freue mich auf nächsten Mal . Sogand

Mir hat das Workshop sehr gut gefallen!
Ich sehr begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihren tollen Versuch mit den Marmosets vorgestellt hat. Ich habe besonders tolle gefunden, dass sie uns Ratschläge fürs unsere Studienwahl gegeben hat.
Mohamad Alloush

Der Vortrag war interessant zugleich inspirierend und ich habe etwas Neues erfahren. Zudem haben wir ein Einblick ins Leben der Vortragenden bekommen. Ich fand die Tatsache, dass die Wissenschaftlerin neben ihrer Forschung auch als Teil einer Band Musik macht, positiv überraschend.
Es wäre toll öfter Wissenschaftler einzuladen, um zu erfahren woran sie arbeiten und wie sie zu ihrer Forschung gekommen sind.
Ebru

Besuch bei der Oesterreichischen Kontrollbank

Was macht die Oesterreischische Kontrollbank? Wer arbeitet dort? Welche Bereiche hat das Unternehmen? Welchen Bildungsweg haben die Mitarbeiter davor eingeschlagen? Wie ist der Arbeitsalltag von Mitarbeiter_innen? Was muss man studieren um bei der OeKB zu arbeiten? …. All diese Fragen wurden den START-Wien Stipendiat_innen am 23.12 von Mitarbeiter_innen von START-Wien Pate OeKB beantwortet.

Nach eine Begrüssung durch CSR-Verantwortliche Nastassja Cernko und einer allgemeinen Vorstellung des Unternehmens, nahm sich Personalchef Josef Feldhofer Zeit um den Jugendlichen zu erklären wie man sich bei der OeKb bewirbt, auf was zu achten ist. Im Anschluss wurden in einem Worldcafe folgende 7 Bereiche durch Mitarbeiter_innen der OeKb an jeweils einem Tisch vorgestellt:

  • Exportfinanzierung
  • Alles rund um die Wertpapiere (OeKB CSD – Zentralverwahrer für Wertpapiere)
  • Entwicklungsfinanzierung
  • Treasury – Aufnahme von Kapital am Kapitalmarkt
  • Innovationsmanagement
  • Buchhaltung und Controlling
  • Internationale Beziehungen und Länderanalysen

Insgesamt hatten die Jugendlichen rund 20 Minuten Zeit Fragen zu stellen und mehr über die Bereiche und Arbeitswelten der Mitarbeiter_innen zu erfahren, dann wurde gewechselt. Jeder Jugendliche konnte während dem Worldcafe 5 Bereiche kennenlernen. Vielen Dank an die OeKB für diesen spannenden Workshop!

Wie es den Jugendlichen gefallen hat und was ihre Eindrücke waren erfahren sie hier:

Der Workshop bei der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) war faszinierend. Ich kannte nur die Bankinstitute für Zahlungsverkehr. Die Kontrollbank ist jedoch speziell. Man kann grob sagen:” Sie kontrolliert die verschiedenen Transaktionen im In- und Ausland.” Die verschiedenen Dienstleistungen, die die OeKB anbietet, sind sehr innovativ und interessant. Der World Café war sehr hilfreich, um einen Überblick von allen Bereichen zu bekommen. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen und ich freue mich auf ein Praktikum in der OeKb ab zu solvieren.
Shehab Abdel-Latif

Am 23.12 habe ich mit einigen Start Stipendiaten die Gelegenheit gehabt OEKB näher kennenzulernen und zu erfahren, welche Berufe es gibt. Der gesamte Workshop war sehr informativ und die Mitarbeiter zudem sehr freundlich. Wir wurden in Kenntnis versetzt, welche Berufe es gibt, mit der Zusatzinformation, welche Abteilungen, für welche Tätigkeiten zuständig sind. Ich war begeistert, als ich erfahren habe, dass die OEKB IT Abteilung eine sehr große Abteilung ist. Mit großem Interesse würde ich mich gerne bei Ihnen als Java Entwickler beim OEKB bewerben und meine Karriere erweitern.
SHIRZAD Ahmad Reshad

Ich fand den Ausflug in die Oekb sehr interessant, einerseits weil ich davor noch nie dort war und andererseits da es Berufe gab von denen ich davor noch nie was gehört hatte. Wir durften diese Berufe nicht nur kennenlernen wir haben auch mit Personen sprechen können die diese schon Jahrelang machen. Das war toll weil ich davon überzeugt bin das es informationsreicher ist wenn wir mit Leuten sprechen ihre Meinungen etc hören, die diesen seit Jahren ausüben wie wenn wir diese Informationen von anderen bekommen.
Uns wurde auch gesagt das es Praktika Möglichkeiten gibt und ich habe viel mitnehmen dürfen.
Kamila

Der Workshop war sehr informationsreich.
Ich habe einiges von der Funktion der Oekb Mitbekommen. Außerdem waren die PräsentatorInnen sehr offen und haben alle unsere Fragen beantwortet.
Aghiad Laila

Der Tag in der Oesterreichische Kontrollbank AG hat mir sehr gut gefallen. Wir haben vieles über die jeweiligen Abteilungen in der OeKB gelernt. Abteilungen wie zum Beispiel: Innovationsmanagement und Internationale Beziehungen und Länderanalyse haben mich sehr fasziniert. Der Tag war für mich persönlich sehr hilfreich und spaß hat hat er auch gemacht. Vielen Dank an START und die OeKB für die Ermöglichung dieser Tag.
Atila

Die Veranstaltung war informativ, wir haben sehr viel neues über die Oekb und ihre Bereich erfahren. Wir hatten die Möglichkeit die Mitarneiter und Mitarneiterinnen kennzulernen und mit ihnen zu sprechen. Ich möchte an der Stelle die OekB hezlich bedanken für die Einladung und der informative Workshop.
Nour

Der OEKB Workshop hat mich persönlich sehr gefallen, da ich die verschieden Bereiche, wie Wertpapier, treasury, Entwicklungsfinanzierung, etc. näher kennenlernen konnte und dabei fragen stellen konnte. Außerdem war die Atmosphäre sehr angenehm 🙂
Mariam

Ich fand den Workshop sehr interessant und auch hilfreich. Da ich den Workshop “ÖKB” mit “ÖBB” verwechselt habe, habe ich mir am Anfang nicht vorgestellt, dass es gut ist. Aber doch, durch diesen Worshop wurde meine Allgemeine Wissen über Wirtschaft erweitert und habe vieles mitnehmen können.
Lg Abbas

Es hat mir sehr gefallen und ich habe so viele Informationen bekommen z.B.: wie alles dort läuft und wie sie die Kredite nehmen und weiter geben.
Es war einen sehr interessanten Workshop für mich.
Zidan

Der Worshop an der OEKB gehört nun auch zu den vielen Workshops beim START, die für immer in Erinnerung behalten werde. Diese Form von Workshop war für mich neu, jedoch hat sich diese als sehr hilfreich und informativ erwiesen. Die BankmitarbeiterInnen haben stets versucht uns, so viel wie nur möglich über ihr Beruf bzw. Schwerpunkte an der OEKB aufzuklären, sei es über Bilder, Aufzeichnungen oder Vergleiche, nicht kam zu kurz. Zudem haben wir über ihr Schul-&Universitätslaufbahn erfahren und einige Tipps erhalten. Obwohl ich nicht vorhabe in diese Richtung zu gehen, hat mir der Workshop trotzdem gezeigt, dass ich mich auch in diesem Bereich wohl fühle. Kurzer Nebeninfo: Meine Begeisterung zuhause über den Workshop hat mein Bruder (besucht eine HAK) bewegt zu überlegen, sich für ein Praktikum bei der OEKB zu bewerben.
Arezou

Das war interessant, weil ich zum ersten Mal das Bankensysten verstanden habe, wie es normalerweise geht!!
Ammar

Ich fand das World Cafe sehr interessant. Vor allem hat mir der Tisch der Entwicklungsbank gefallen und würde sogar mehr davon in einem Praktikum erfahren.
Was ich etwas schade fand, war die kurze Zeit, weil ich bei zwei Tische nicht sitzen konnte.
Ebru

Winterfest bei START-Wien

Am letzten Samstag vor den Weihnachtsferien kamen alle START-Wien Stipendiat_innen und Freund_innen zusammen um den Winter zu begrüssen, der am gleichen Tag offiziell begann!

Alle Stipis brachten etwas zum Essen mit, es wurden interessante Punschvariationen mit den Titel “Apfelstrudel” und “Orangenwintertraum” gekocht und getrunken, UNO gespielt und viel geplaudert und gelacht. Als Gäste duften wir wir Stipis aus Ober- und Niederösterreich und Meghety als Vertreterin des Aluminvereins begrüssen, welche auch einen kleinen Vortrag über die Angebote von START-Alumni hielt.

Nachdem wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit und DIY bei START schon länger beschäftigen haben wir uns diesmal in der Produktion von Kosmetika probiert. Wir erzeugten biologischen Lipbalsam, Bodymelts und Bodywhips!

Alle Stipendiat_innen bekamen von START ein Powerbank geschenkt, damit sie Ihnen im neuen Jahr nie der Saft ausgeht 😉 – das Team bekam im Gegenzug T-Shirts geschenkt die von allen Stipis unterschrieben waren. Am Ende verfassten die Stipis noch die Weihnachts/Neujahrswünsche für ihre Paten und ein netter, gemütlicher Tag fand ein Ende.

Vienna Open Lab – DNA-Atelier

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Unsere START-Wien Stipendiat*innen nahmen am “DNA-Atelier” teil, extrahierten ihre eigene DNA und durften diese auch mitnehmen. Sie konnten ihr Wissen über pflanzliche und tierische Zellen, deren Unterschiede und Aufbau zudem vertiefen. Das Atelier versucht einen Laboralltag zu simulieren und den Teilnehmenden einen ersten Einblick in diesen zu gewähren. Das Beachten von Sicherheitsvorschriften, Richtlinien der Sauberkeit und Sterilität, die Handhabung der Laborgeräte, wie auch weiße Labormäntel und das Verbot von Lebensmitteln gehören dazu.

Der Workshop beginnt mit Theorie: Wie ist eine Zelle aufgebaut? Wie unterscheiden sich pflanzliche von tierischen (menschlichen) Zellen? Und was befindet sich im Inneren einer Zelle? Die Workshopleiterinnen Lara und Sana erstellen gemeinsam mit den Jugendlichen Skizzen von Zellen, bestimmen die Funktionen und Eigenheiten, wie auch die Unterscheidungsmerkmale, bevor sie sich eingehend dem Inneren der Zelle widmen. Im Inneren befindet sich die DNA (engl. deoxyribonucleic acid), sie ist der Träger der Erbinformation aller Lebenwesen, wie auch von einigen Viren, also die Basis der Gene. Das Wissen der Jugendlichen über die Funktionen und den Aufbau der DNA geht über das Grundlegendste hinaus, daher geht es auch schnell zur Praxis über. In zwei Gruppen aufgeteilt werden zuerst die Zellen von Bananen und Zwiebeln unter dem Mikroskop betrachtet, bevor die Zellen aus der eigenen Mundschleimhaut eingehend untersucht werden. Unter dem Mikroskop werden die Unterschiede deutlicher: die tierischen Zellen sind rund und oval, die pflanzlichen haben Ecken und Kanten, und erinnern an kleine Blumen. Eine kurze Reflexionsrunde folgte um die Ergebnisse zu vergleichen.

Der zweite Teil erweist sich als der spannendere, denn die eigene DNA wird untersucht. Zuerst wird die DNA aus Zwiebeln und Bananen extrahiert. Die Genauigkeit jedes Schrittes erfordert sehr viel Konzentration um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. Die DNA der Zwiebel ist deutlich sichtbarer als die von der Banane, der Eindruck entsteht als wäre sie mehr “verkettet” bzw. dürfen wir annehmen, dass die Gruppe mit den Bananen nicht genau gearbeitet hat. Im zweiten Schritt wird die eigene DNA extrahiert, der Höhepunkt des Workshops! Zuerst sollen alle Teilnehmenden 30 Sekunden lang ihren Mund mit einer Salzlösung spülen, damit eine hohe Menge an Schleimhaut gewonnen werden kann. Bei zwei Stipendiatinnen erzeugt der Gedanke sehr viel Ekel und sie überlassen diesen Vorgang den anderen. Mit einfachen Methoden, welche schrittweise erklärt werden, wird versucht die eigene DNA zu extrahieren. In jeder menschlichen Zelle ist im Zellkern ein 2 Meter langer DNA-Faden und dieser soll bestenfalls isoliert werden. Die Extraktion des eigenen Erbguts darf auch am Ende des Workshops mitgenommen werden. Wir können nur spekulieren, was die Jugendlichen mit ihrem Erbgut machen werden, jedoch ist Klonen, also die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen, eine mögliche Option.

Das coolste für mich bei heutigen Workshop in Vienna Open Labor war die Extraktion der DNA aus unseren Mundschleimhaut. In den Naturwissenschaftlichen Bereich reinschnuppern zu können fand ich als eine gute Abwechslung zu den bisher durchgemachten Workshops. Ich freue mich auf noch mehr interessante und komplexere naturwissenschaftlichen Workshops! -Mariana

Der Workshop war sehr informativ, jedoch mit viel Spaß gestaltet. Wir haben uns die tierische- und pflanzliche Zelle angeschaut. -Nour

Der Workshop war einer der besten Workshops, die ich beim START besuchen durfte und ich bin mir absolut sicher, dass die anderen TeilnehmerInnen mir auch zustimmen werden. Meine Vorfreude und Erwartung auf diesen Workshop hat sich vollständig erfüllt. Ich danke die Workshopveranstalterinnen, die uns Vieles nahegebracht haben und zudem auch unsere Fragen zu ihrem Studium beantwortet haben. Ich kann es kaum erwarten an das nächste Workshop in Vienna OpenLab teilzunehmen. -Arezou

Der Tag im DNA Atelier war wirklich cool , wir durften selber sehr vieles machen und ausprobieren was das ganze noch interessanter gemacht hat und auch die zwei Trainerinnen, die die Experimente geleitet haben, waren sehr nett. Ich freue mich schon auf den zweiten Termin. -Kamila

Wien – meine unverhoffte Hoffnung, eine SUPERTRAMPS Tour

13.12.2019 um 16:50 Uhr treffen sich die Stipendiaten_innen aus Wien und Niederösterreich im 16 Bezirk, um auf einer Tour in eine von uns unbekannte Welt einzutauchen. Eine Tour über Obdachlosigkeit. Manche frieren, aber doch irgendwie aufgeregt und gespannt. Unsere Gruppenleiterin Saida checkt wie üblich die Liste, ob alle da sind. Doch dieses Mal alle sind pünktlich angekommen.Unser Guide Ferdinand beginnt mit einem lächelnden Gesicht die Führung. Nach dem Begrüßen erzählte er, dass er selber dreieinhalb Jahre in ungenügenden Wohnverhältnissen verbracht hat. Während dieser Zeit hat er sich ein reiches Wissen angeeignet, viel erfahren und durchgemacht, welche er bei beim Rundgang/bei der Tour/bei den verschiedenen symbolischen Plätzen durch den 16. Und 17. Bezirk wiedergibt. Er zeigt uns die verschiedenen Orte – zum Essen, Übernächtigen, Aufwärmen etc. Mit tiefem Einblick in das Leben eines Obdachlosen erklärt Ferdinand uns alle mit der Obdachlosigkeit verbundenen Schwierigkeiten, anhand seiner persönlichen Geschichte. Mit den Worten: „Obdachlosigkeit kann jeden zu jeder Zeit treffen!“ wurde die Tour beendet/ hört die Tour auf – für mich eine sehr erschreckende, doch reale und irgendwie beeindruckende Worte.

Ein großes Dankeschön an Ferdinand. Ferdinand, Danke. Die zwei Stunden mit Ferdinand gehören zu den interessantesten Momenten, die ich bislang erleben durfte.

Ein Bericht von START-Stipendiat Abbas

Es ist von großer Bedeutung, die Probleme in der Gesellschaft anzusprechen und sich mit denen zu konfrontieren. Die Obdachlosigkeit ist ein riesengroßes Thema, das leider viele Menschen in Österreich und hier in Wien betrifft. Heute Abend habe ich von Ferdinand, unseren humorvollen und optimistischen Guide, einen Überblick in die Welt der Obdachlosen erhalten. Ich habe zwei Jahre lang in den 16. Bezirk gelebt ohne zu wissen, dass es sehr viele Tagesaufenhalte für die Obdachlosen gibt. Nach diesem Abend weiß ich dank Ferdinand mehr. Ich werde mich an seinem Spruch:,, Obdachlosigkeit kann jedem zu jeder Zeit treffen”, erinnern und mir Gedanken dazu machen. Es freut mich sehr zu sehen, dass er sein Leben wieder im Griff hat. Danke Ferdinand für deinen Optimismus und deine Ehrlichkeit. -Mariana

Dieser Workshop war für mich persönlich besonders interessant, da ich immer schon einmal wissen wollte, welche Erfahrungen ein Obdachloser macht. Ich habe mir über dieses Thema viele Gedanken gemacht, weil ich immer wieder Obdachlose auf der Straße sehe. Dementsprechend haben sich auch viele Fragen angesammelt, die während der Erzählung beantwortet und näher erläutert wurden. Eines dieser Fragen war beispielsweise wie man denn in die Obdachlosigkeit gerissen wird und selbst wenn, dann hat man doch eine Familie, die einen unterstützt, aber Ferdinand hatte das Unglück seine ganze Familie verloren zu haben und deswegen in eine tiefe Depression gestürzt zu sein. Außerdem war ich äußerst überrascht über die vielen verschieden privaten wie auch staatlichen Hilfsorganisationen und deren Systeme. Ferdinand meinte, dass jeder jederzeit obdachlos werden kann, egal was für einen festen Arbeitsplatz man hat. Diesen Satz werde ich nie vergessen! –Zahra

Die Tour war eine eigene Art der Aufklärung. Durch die Geschichten und erzählten Erlebnissen unseres Tour Guides Ferdinand wurde mir klar wie schnell im Leben passieren kann und was für einen Schock hinterlassen kann, sodass man nicht mehr auf die Beine kommt. Wenn alles was einem umgeben hat, plötzlich weg ist und man mit nichts dasteht, als den eigenen Kleidung am Körper und sich selbst, Angst erregend. – Ebru

Ich fand die Tour sehr gut, da ich davon viel gelernt habe. Obdachloser kann jeder zu jeder Zeit werden. Vorher dachte ich, dass die Obdachlosen immer sind nur faule Leute, die die ganze Zeit nur Alkohol trinken und nichts machen. Aber nach dem ich die Geschichte von dem Mann der uns begleitet hat gehört habe, wusste ich, dass die meisten Obdachlose so geworden sind, weil sie eine schlechte Zeit gehabt haben/schlechte Zeit durchlebt haben. Es hat mir sehr gefallen. -Zidan

Es freut mich sehr, dass ich dabei war. Wir erfuhren wie die Leute die keine Wohnung bzw. Bett zu schlafen haben unterstützt werden. Wir waren in verschieden Gebäude wo sie schlafen können. -Mostafa

Die Tour war für mich eine sehr interessante Erfahrung, in der ich viele bzw. neue Informationen über Obdachlosen in Österreich erhielt. Der Guide der Tour hat uns viele neue Informationen erzählt. Er hat auch seine eigenen Erfahrungen mit uns mitgeteilt. – Mohamad

PRESSEINFORMATION – Politischer Gedankenaustausch von Bundeskanzlerin Bierlein mit START-Schüler*innen

Wien, 12.12.2019 – Spannende Diskussionsrunde im Dezember im Presseclub Concordia, initiiert vom Verein für politische Bildung PolEdu: Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, mittlerweile beinahe 200 Tage im Amt, gab einen Einblick in ihr Arbeitsumfeld und stellte sich den Fragen von Schüler*innen. Rund 90 interessierte Jugendliche aus 20 Schulen waren vor Ort, darunter auch acht Stipendiat*innen vom Verein START-Stipendien.

Bundeskanzlerin Bierlein betonte einmal mehr, den Stellenwert von lebendiger Demokratie und den Möglichkeiten sich einzubringen: ob bei der Nutzung des Wahlrechts oder auch bei Bewegungen zum Thema Umwelt. Es gilt, politisches Interesse bei Jugendlichen zu wecken und zu informieren. Politische Bildung sollte ihrer Meinung nach ein wichtiger und flächendeckender Baustein im Lehrplan der Schule sein.

Frauenquote. Auch Frauenquoten waren Thema der Diskussion: Frauen und Männer haben die gleichen Qualifikationen – warum sollte da eine Quote überhaupt erforderlich sein? Manchmal könnten Quoten vielleicht ein probates Mittel sein, um Geschlechterausgleich zu unterstützen, findet Kanzlerin Bierlein. Sie appelliert dringlich an alle Mädchen und Frauen: Wenn ihr eine Chance bekommt, dann nutzt sie auch!

Ideale Partei. Mariam, 17-jährige START Stipendiatin mit ägyptischem Migrationshintergrund, wollte von der Kanzlerin wissen, wie eine für sie ideale Partei aussehen sollte. „Offen und ohne Vorurteile! Es soll ein Miteinander-Handeln gegeben sein. Das gemeinsame Interesse soll im Zentrum stehen und nicht persönliche Gründe und Absichten“, beschreibt Kanzlerin Bierlein ihre Idealvorstellung einer politischen Partei. Parteimitglied würde sie aber dennoch nicht werden.

Zukunft. Kanzlerin Bierlein wünscht sich einen weiten Dialog: „Nicht nur die Parteien und die Regierung zeichnen Österreich aus, sondern auch die Zivilgesellschaft, Institutionen, Organisationen, NPO´s. Und daher sollten auch alle gehört werden.“


Über PolEdu. Um die politische Bildung zu stärken und den Diskurs zu fördern, kreiert der parteiunabhängige Verein PolEdu laufend neue Projekte, veranstaltet Events und Workshops, die gemeinsam mit Kooperationspartnern umgesetzt werden. Der Verein ist eine laufend wachsende Community von Politikinteressierten aus allen Richtungen, die einen Beitrag leisten, das Ausbrechen aus gewohnten Blasen zu ermöglichen und kontrovers über Politik zu debattieren. https://poledu.at/

Über START-Stipendien. Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. www.start-stipendium.at

Fotos © BKA/Andy Wenzel


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 214 4637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Im Gespräch mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein

Der Verein PolEdu ladet zum Gespräch mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein ein. Über 90 SchülerInnen aus 20 Schulen nahmen an der spannenden Diskussionsrunde teil, darunter auch acht START-Stipendiat*innen. Das Kennenlernen der Bundeskanzlerin, wie auch das Gespräch haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Die Teilnahme an der Diskussionsrunde mit Frau Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein war eine wirklich tolle Gelegenheit die Frau Bundeskanzlerin von Österreich näher kennenzulernen. Als wir angetroffen sind, wurden wir sehr herzlich begrüßt und bekamen etwas zu trinken. Um 16 Uhr kam dann die Frau Bundekanzlerin herein und führe eine Diskussion mit den Moderatoren. Wir haben viel Spannendes über sie gelernt und konnten anschließend ihr Fragen stellen. Sie hat alle unsere Fragen ausführlich und überaus professionell beantwortet. Am Ende konnten wir sogar auch ein Foto mit ihr machen. Alles in einem wahr es eine tolle Erfahrung. Vielen Dank an PolEdu für die Ermöglichung dieser Diskussionsrunde und alle die mitgewirkt haben. -Atila

Eine tolle Gelegenheit die erste Bundeskanzlerin Österreichs begegnet zu haben. Sehr spannende Themen wurden angesprochen. Klimaschutz und die Herausforderungen als die Bundeskanzlerin von einer Übergangsregierung waren die Hauptthemen. Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen und Diskussionsrunden wie diese und danke an das PolEdu Team für die Einladung. -Nour

Ich bin Aleks sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat, an der Poledu Veranstaltung teilzunehmen. Es war eine großartige Erfahrung, bei der Fragerunde und Diskussionstunde mit der Bundeskanzlerin Bierlein zu hören zu können. Davor hab ich mich kaum mit ihr beschäftigt und hatte kein wirkliches Bild von ihr im Kopf aber nun durch diese Veranstaltung ist es mir gelungen mir ein besseres Bild von ihr zu machen. Sehr interessant fand ich ihren Karriereweg vor allem großartig zu sehen, dass auch dadurch bewiesen wurde, dass Frauen sich MINDESTENS genauso gut in den höheren Positionen machen, wenn nicht besser. -Edison

Mariam fragt bei der Bundeskanzlerin nach: Wie sieht eine ideale Partei aus?

Ich persönlich fand die Antworten auf die Fragen, die die BK bekommen hat sehr neutral und direkt. Als Frau hat sie sehr vieles im Leben erreicht, was sehr inspirierend ist. -Mariam

Es war mir eine tolle Gelegenheit die Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein persönlich kennenzulernen. Spannende Fragen bezüglich Klima, Bildung, Arbeit usw. wurden an sie gerichtet. Es hat mich sehr gefreut die Frau, die immer als erste Frau genannt wurde, kennenzulernen und hoffe, dass in der Zukunft sich mehr Frauen für die Politik einsetzen. -Batoul

Ich war ziemlich glücklich die Chance gehabt zu haben bei der Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Brigitte Bierlein dabei sein zu dürfen. Als eine Frau, die öfters „als Erste“ bezeichnet wird, war sie sehr bodenständig und offen für alle Fragen! Ich fand die Diskussion mit ihr sehr interessant und am meisten hat mir ihre Lebensgeschichte gefallen, wie sie überhaupt auf das Kanzleramt gekommen ist, etc.
„Wenn du eine Chance bekommst, dann nutze sie auch” 
🙂 -Jovana

Die Diskussion mit Dr. Frau Brigitte Bierlein war äußerst informativ und interessant. Besonders gefallen hat mir die Fragerunde, bei der wichtige Themen, wie Klima, Politikkunde als Fach in der Schule und die aktuelle Lage der österreichischen Regierung im Ausnahmezustand besprochen wurden. Die Bundeskanzlerin hat ebenfalls persönliche Fragen zugelassen und beantwortet, was ich sehr gut fand. -Shawn

Sabiha an die Bundeskanzlerin: Welche Aufgaben waren zu Beginn der Übergangsregierung herausfordernd?

Was könnte schöner sein, als eine nette Podiumsdiskussion mit einer hochrangigen Frau sowie parteilose Politikerin. Dass sie überrascht und auch enttäuscht war, dass es sich keine Frauen für die Komissionswahl gemeldet haben, fand ich schade. Aber sie hat uns (die Frauen) motiviert, sich zu trauen und einfach die Chancen nutzen, um weiter zu kommen, egal ob man glaubt, dass man es nicht schaffen kann. Des Weiteren war es gut ihre Meinungen über die verschiedensten Themen wie Klimapolitik, Bildungssystem, zukünftige Regierung und ihre Erfahrungen als die erste Bundeskanzlerin in einer Übergangsregierung zu hören. -Sabiha

Fotos © Joseph Estl/PolEdu

Mathematik macht Freu(n)de und Physik noch mehr!

Unsere START-Wien Stipendiat*innen und FreundeskreisteilnehmerInnen hatten auch in diesem Wintersemester wieder die Möglichkeit an einem Mathe & Physik Intensivkurs, welcher von der Fakultät für Mathematik an der Universität Wien angeboten wird, teilzunehmen. Vielen unserer Jugendlichen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden. Unsere Stipendiat*innen blicken auf das Semester zurück und berichten von der bereits vierten Runde des START-Studienclubs. Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit!

Die Studienclubs Mathematik & Physik können aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 25 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester an den beiden Studienclubs teilgenommen und konnte so ihr Interesse vertiefen, wie auch ihre schulischen Leistungen verbessern. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Der Mathe-und Physikkurs war hilfreich für mich. Es hat sowohl mein Verständnis, als auch mein bestehendes Interesse noch mehr erhöht. Zudem habe ich mittlerweile gelernt die Kenntnisse auch beiden Fächern zu verknüpfen. Dies hat mir und wird mir dabei helfen an die Aufgaben anders anzugehen. Die LehrerInnen haben sich besonders darum bemüht uns komplexe Themen auf eine verständliche Art und Weise zu übermitteln, was ihnen auch gelungen ist. Zusammenfassend kann ich nur sagen: DANKE!!!!! -Arezou

Durch den Mathematik-Kurs habe ich nicht nur mein vorhandenes Wissen erfrischt, sondern auch etwas dazu gelernt. Wir haben auch das aktuelle Stoff durchbesprochen, sodass ich für die Stundenwiederholungen bewaffnet war. Sara und Michael sind soo freundlich und motiviert. Besonders hat es mir gefallen, dass sie sehr offen sind. Aus diesen Gründen bin ich sehr motiviert an den Intensivkurs im Februar teilzunehmen und somit mehr Training für die Matura haben. Die Studenten, die Physik studieren, haben sich öfters gewechselt, trotzdem hat jeder von denen einen guten Eindruck auf mich hinterlassen. Ich habe bemerkt, dass sie uns verstehen, weil sie auch mal Schüler gewesen sind. Sie haben sich trotz komplizierten Definition sehr bemüht uns den Stoff näher zu bringen. Durch den bunten Programm sind die 3 Stunden sehr schnell vergangen. Ich hatte viel Spaß an den zahlreichen Diskussionen teilzunehmen. Vieles war für mich neu, vieles habe ich erst durch den Kurs verstanden. Die Studenten haben heute gemeint, dass es den Kurs in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr geben wird. Das finde ich sehr schade. -Mariana

Einer der besten Workshops bei START ist der Mathekurs. Man hat die Möglichkeit außerhalb der Schule mit den besten Studenten und Studentinnen Mathe zu üben, außerdem hat man die Chance sich mit Mathe intensiv zu beschäftigen und darüber nachzudenken. Der Mathekurs ermöglicht einem einen anderen Zugang zu Mathe als in der Schule. Ich freu mich weiterhin die Chance nutzen und am Mathekurs teilnehmen zu können. Ich danke an der Stelle den Mathe-Studenten und Studentinnen für die tolle Zeit. -Nour

Ich habe an beiden Kursen, sowohl Mathe als auch Physik, teilgenommen und war positiv überrascht. Beim Wort Studienclub dachte ich zuvor an autonomes Lernen, es hat sich jedoch herausgestellt, dass uns sehr viel auch erklärt wird und wir sehr gute Übungsbeispiele bekommen. Vor allem in Physik hätte der Begriff “Unterricht” besser gepasst, da wir fast wie in der Schule die Themen mit den Betreuern besprochen haben. Die Physik wurde uns mit sehr interessanten Gebieten näher gebracht und verständlich vermittelt. Der Mathe-Kurs hingegen war sehr maturaorientiert und hilfreich. -Shawn

Der Name des Kurses,, Mathematik macht Freude”sagt sehr Vieles über die Herangehensweise, die unsere Mathestudenten durch den ganzen Kurs eingehalten haben. Jedes Thema wurde hinreichend behandelt. Zu jedem Bereich wurden uns verschiedene Übungsaufgaben je nach Stufung angeboten. Diese haben wir als Gruppe bearbeitet, wobei wir natürlich auch Unterstützung von unseren Betreuern Felix und Laura bekommen haben. Sie waren immer bereit, alle Fragen zu klären. Ich würde immer an dem Kurs teilnehmen, egal wie gut ich mit den Themen vertraut bin, denn man lernt in einer Gruppe immer etwas dazu. -Jihan

Die Mathe und Physik waren einfach toll. Ich bin jeden Samstag mit Freude zum Kurs gegangen und mir hat wirklich auch geholfen. Da habe ich viel geübt, mich für die Schularbeit vorbereitet und Neues dazu gelernt. Die LehrerInnen waren sehr hilfsbereit und wenn ich etwas nicht verstanden habe, haben sie mir mehrmals das Thema auf verschiedene Art und Weise erklärt. Ich bin dankbar und froh, dass ich diese Möglichkeit zum Lernen gehabt habe. Ich hoffe, dass die Kurse im nächsten Semester weitergehen. -Abbas

Der Mathe-Kurs war sehr intensiv und hilfreich, da wir unserem aktuellen Schulstoff entsprechend unterschiedlichste Übungen aus verschiedensten Lernbüchern machen konnten. Den Physik-Kurs fand ich extremst gut und interessant gestaltet, und zwar wurden uns Fragen gestellt mit sehr alltagsnahen Beispielen wozu wir in Gruppen mögliche Theorien/Vermutungen aufstellen konnten und über diese auch Diskussionen geführt haben. Diese Lernmethode fand ich sehr effizient und hilfreich, da uns Physik somit viel einfacher und verständlicher rüber gebracht wurde. -Zahra

An Samstagen gemeinsam Mathe mit dem Mathematik-Studienclub zu lernen hat mir sehr gut gefallen. Wir StipendiatInnen bekamen einen genau auf uns zugeschnittenen Lernstoff. Damit konnten wir genau das lernen, was für die Matura essentiell sein wird. Die TrainerInnen waren sehr kompetent in ihrem Fach und konnten uns komplette Inhalte einfach erklären. Daneben waren sie stets hilfsbereit. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass der Unterricht nicht nur aus Lernstoff bestand, sondern wir haben auch zusammen Rätseln gelöst, um wieder nach langem Üben die Motivation zu steigern. Vielen Dank für den START-Intensiv-Studienclub. Ich freue mich auf das nächste Semester, wenn es weitergeht und danke an alle die diesen Kurs ermöglicht haben. -Atila

Vom ersten bis zum letzten Termin hat es beim Mathelernen sehr viel Spaß gemacht. Mir wurde dabei geholfen, bestimmte Themenbereiche verständlicher zu erklären und bei der Vorbereitung für die Schularbeiten habe ich ebenso gute Unterstützung bekommen. Außerdem gab es immer ausreichend Materialien zum Üben. Ich fand also den Mathekurs definitiv super! -Rimal

Ich fand den Mathe und den Physik Kurs sehr hilfreich. Ich konnte sehr viele mathematische Themen logischer verstehen, da die Lehrer in der Schule die Zeit nicht dafür haben zu erklären warum z.b eine Gleichung so und so funktioniert aber beim Kurs hatte ich ausreichend Zeit um eben zu verstehen warum es so funktioniert. Was mir an den Physik Kurs sehr gefallen hat, war, dass die Lehrer immer mit Beispielen das Thema erklärt haben und es mir umso näher erklären könnten . Außerdem habe ich in Gruppen gearbeitet was sehr lustig und sehr cool . -Mariam

Die 5 Einheiten bei Mathe macht freu(n)de war für mich eine gute Erfahrung und ich konnte einiges mitnehmen. Leider jedoch nicht ganz die Form von Mathekurs wie ich sie mir vorgestellt habe. Die coaches Sarah und Michi waren immer hilfsbereit, höflich und vor allem sehr geduldig mit uns. Ich denke der Kurs sollte weiterhin angeboten werden weil es einigen individuell hilft, mir hingegen nur teilweise, weil ich größtenteils Schwierigkeiten bei Themen hatte die wir leider nicht als Gruppe durch machen konnten. Jedoch waren es Übungen fürs nächste Jahr wo ich mir nun dadurch hoffentlich einiges leichter fallen wird. -Edison

Mathe war sehr hilfreich für mich, hat mir viel für die Schule gebracht, die StudentInnen waren sehr nett und sie konnten sich sehr gut aus.
Es könnte aber nur besser sein, wenn sie am Anfang der Stunde alles was wir heute lernen werden, kurzfristig erklären bevor wir mit dem Arbeitsblätter beginnen.
Das haben sie glaub ich nur in der letzen Einheit gemacht, weil wir das vorgestellt haben. Aber es trotzdem gepasst. Es wäre noch besser, wenn’s möglich wär, dass es aufgrund von dem Größen Zahl der Teilnehmer, ein drittes Lehrer/Lehrerin gewesen.
Aber es war trotz allem sehr hilfreich 🙂 -Aghiad

Der Mathekurs war sehr gut. Die Nachhilfelehrern waren sehr hilfsbereit und man könnte sie jederzeit fragen und wurden dem sprechend gut betreut. Es gab immer  Arbeitsblätter, die anspruchsvolle Aufgaben beinhalteten. Man ist auch auf die Bitten der Teilnehmern/innen eingegangen, d.h. wir wurden befragt, in welchen Themen wir unterrichtet werden wollten. Über die Nachhilfelehrern im Physikkurs kann ich das gleiche wie im Mathekurs sagen. Den Physikkurs fand ich sehr spannend und spaßig. Am Anfang müssten wir in Teams Physik basierende Rätsel lösen bzw. uns überlegen, warum ein Phänomen so ist, wie es ist. Dann bekamen wir Einblicke in der Elektrizitätslehre. In den letzten zwei Terminen dürften wir uns überlegen, welches Thema für uns am spannendsten ist und wurden über dieses mit verständlichen und guten Erklärungen eingeschult. Ich fand die Kurse sehr hilfreich und lohnenswert. -Mahdi B.

Mathe war für mich sehr gut, weil ich viel neues gelernt habe auch, wenn ich kein Hausübung hatte, haben mir was zum Rechnen gegeben. -Ammar

Ich fand den Mathe-Kurs sehr hilfreich, da ich vieles wiederholen konnte. Durch das Wiederholen habe ich auch herausfinden können welche Kapiteln ich besonders anschauen muss. Es wäre noch besser wenn das Wichtigste für uns alle ein Mal schnell an der Tafel wiederholt und erst dann jeder von uns die Aufgaben machen bzw. die Info-Handouts anschauen würde. -Israa

Beide Kursen, Mathe- und Physikskurs, waren für mich sehr vorteilhaft, denn die Themen, die wir zusammen sowohl in Mathekurs als auch in Physikskurs geübt haben, waren spannend, interessant und lehrreich. Die Lehrkräfte sind super gut, nett und sympathisch. Sie waren immer da für uns und haben immer meine Fragen für mich verständlich geantwortet. Ich danke Ihnen. Lernen macht mit ihnen auch Spaß gemacht. 🙂 -Sakaria

Zuerst Danke ich euch für diese Kurse. Als nächstes wollte ich sagen, dass diese Kurse sehr nutzvoll waren und mir besonders viel geholfen haben. Außerdem die Lehrer und Lehrerinnen waren ausgezeichnet, weil sie sehr gut erklären konnten. Ich wollte nur sagen,  dass wir eine einstündige Pause Pause zwischen Mathe und Physik bräuchten. In Physik sollten wir mehr schul relevante Themen machen. -Abdul

Also, erst vielen Dank, dass du mich dafür angemeldet hast. Die Kurse war wirklich sehr voll hilfreich, mir persönlich hat es super geholfen obwohl ich zwei Termin verpasst habe aber trotzdem habe ich schon sehr viel mitbekommen. Besonders in dem letzten Tag habe ich wirklich ein paar sehr wichtige rechnen Regel gekannt und das hilft mir immer noch wohl, besonders in der Schule. -Ali

In diesem Mathekurs haben wir uns mit verschiedenen Themen in Mathe befasst. Wir durften Aufgaben machen, die uns Laura und Felix mitgebracht haben. Wenn wir fragen hatten, haben sie uns ebenfalls geholfen. Und wir dürfen uns auch gegenseitig helfen. Immerwieder haben wir einen Quiz gemacht (mathematisches Rätsel) das hat mir besonders Spaß gemacht und war eine tolle Abwechslung während des Kurses. Alles in allem war mir der Kurs eine große Hilfe und eine sinnvolle Art, meine Zeit am Sonntag zu verbringen. Ich würde mich sicher auch für das 2. Semester anmelden. -Sara

Heuer war mein drittes mal beim Mathe Studienclub und diesmal habe ich mein Coache’s sehr gemocht, weil sie sehr gut erklären konnten und waren sehr verständnisvoll. Da wir nicht immer das gemacht haben, was wir in der Schule machen, ist mir manchmal offene Stellen geblieben. Außerdem ist das Kurs sehr hilfreich sich mathematisch zu orientieren und besser zu verstehen. -Himanshi

Ich habe den Mathekurs besucht. Ich war damit schon zufrieden. Aber ich habe noch Wünsche für nächstes Semester. Wir haben jedes Mal Zettel zu einem bestimmten Thema bekommen. Wir mussten diese Übungen machen und wenn wir fragen hatten, konnten wir Felix oder Laura fragen. Mein Wunsch für nächstes Semester wäre, dass Laura und Felix immer am Anfang der Stunde Basic über das Thema kurz und knapp etwas sagen, damit wir uns erinnern. Ich persönlich habe manche Dinge vor 2 Jahren in Mathe vergessen. Es wäre toll wenn eine kurze Erfrischung am Anfang der Stunde gibt. Aja vielleicht können sie auch Matura Beispiele von vorherigen Matura mit uns üben. Das wäre auch super. -Farzana

Wir möchten uns nochmals bei der Donau Chemie Gruppe bedanken!

19. Wiener Börse Punsch: Finanz-Community in Spenderlaune

Der Wiener Börse Punsch ist alljährlich ein Fixpunkt im Kalender der heimischen Finanz-Community. 650 Gäste aus Finanzbranche und Wirtschaft ließen sich die Einladung zum 19. Wiener Börse Punsch im weihnachtlichen Ambiente des Palais Caprara-Geymüller gestern Abend nicht entgehen.

Wie jedes Jahr wurden auch diesmal von den Mitarbeiter*innen Lose für eine Tombola verkauft, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab. Der Erlös der Tombola kommt dem Sozialfonds von START-Wien zu gute. Dank der Spendeneinnahmen vom Wiener Börse Punsch kann START auch bei finanziellen Notlagen rasch und unbürokratisch unterstützen.  Die Lose wurde von einem der zwei START-Stipendiat*innen die von der Wiener Börse unterstützt werden, auf der Bühne ausgelost. Die Preisausgabe wurde ebenfalls von START-Jugendlichen vorgenommen.

Es wurden insgesamt unglaubliche 845 Lose à 5 EUR verkauft, zusätzlich noch EUR 595.- an freie Spenden gesammelt. Die Summe von EUR 4820,36 wird, wie auch in den Vorjahren großzügigerweise von der Wiener Börse AG verdoppelt.

Insgesamt konnte also heuer 9.825,72 EUR für den START-Wien Sozialfonds gesammelt werden. Vielen herzlichen Dank!

Vielen Dank an die engagierten MitarbeiterInnen der Wiener Börse für die Organisation der Tombola und das Akquirieren der Preise, Danke an alle Sponsoren,, speziell START-Paten wie  L`Oreal, Österreichische Kontrollbank, Rosenbauer AG, welche dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben.

50 Jahre Mondlandung

START-StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich besuchten den Vortrag „50 Jahre Mondlandung und die Besiedelung von Planeten“ des FWF im Theater Akzent in Wien. Der Planetologe Dr. Günter Kargl und der erste und einzige österreichische Kosmonaut Ing. Franz Viehböck hielten spannende Impulsvorträge und diskutierten mit der Moderatorin über ihre Forschung und Erfahrungen. Zum Abschluss gab es auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ein sehr spannender Abend!

Der Vortrag von gestern hat mir gefallen. Es war sehr interessant. Ich konnte etwas Neues mitnehmen. Zum Beispiel hat Herr Ing. Viehböck uns mithilfe eines Videos gezeigt, wie man in einer Raumstation im Weltraum trinken, essen und aufs Klo gehen kann. Oder wir haben auch erfahren wie lang eine Runde um die Erde dauert. Ich war mit meiner Entscheidung, in den Vortrag gehen, zufrieden.

Stella

Der Vortrag über die Weltraumforschung und die Diskussion von dem einzigen Österreicher, der je im Weltall war und dem Direktor des Instituts für Weltraumforschung in Graz mit abschließender Fragerunde an das Publikum war sehr interessant und informativ. Besonders gefallen haben mir die Videos von Ing. Viehböck, die seinen Aufenthalt in der Weltraumstation zeigen. Zum Beispiel sieht man wie die Nahrungsaufnahme, das Training und die Körperhygiene in der Schwerelosigkeit funktionieren. Auch aufschlussreich waren die Kommentare von Dr. Kargl über den neuesten Stand in der Weltraumforschung und mögliche Entwicklungen in der Zukunft.  

Shawn

Mensch der Zukunft?

Um etwa 19 Uhr sind wir zusammen in den Vorlesungssaal der Marxhalle hineingegangen. Der Abend beginnt mit Jürgen Knoblich dem Direktor vom IMBA, der in einem etwa 20-Minütigen Vortrag, das Publikum über die Anfänge der Molekularbiologie, dessen Grundstein James Watson und Francis Crick 1953 gelegt haben und über den aktuellen der Forschung aufklärt. Dabei zeigt er Bilder von ihrer Forschung an Organoiden, insbesondere an Gehirnorganoide. Interessant hierbei war ein Gehirnorganoide, worauf selbständig ein Auge gewachsen ist.

Nach dem Vortrag ging es weiter zur Diskussionsrunde. Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie, ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurden eingeladen an der Diskussion teilzunehmen. Die Diskussion lief so ab, dass die Moderatorin zwischendurch Fragen zum Thema Molekularbiologie gestellt hat und die drei Gäste, daraufhin über die Frage diskutiert haben. Auch das Publikum wurde mittels einer Internetseite dazu eingeladen, Fragen zu beantworten, woraufhin die Antworten auf der Bühne besprochen wurden.

Fragen, die gestellt wurden, waren beispielsweise: “Ist es okay, Babys mit genetischen Defekten zu behandeln mittels Gentechnik?” Die Antwort darauf war überraschenderweise Nein, selbst Jürgen Knoblich empfand Babys fast schon als Tabuthema. Die Meinung zu den sogenannten Designerbabys war dann auch schon nicht sonderlich überraschend, alle drei waren gegen jegliche Art von Eingriff in das Genmaterial von Babys oder besser gesagt ungeborenen Babys. Hierzu hat Marc Elsberg eine Passage aus seinem Buch “Helix” vorgelesen. Die Passage handelt von einem Gespräch zwischen einem Arzt und einem Paar, dass ein Baby erwartet. Der Arzt bot an, aus ihrem Baby einen Olympiasprinter zu machen, mittels Genmanipulation.

Nach der Lesung, wird die Szene diskutiert. Diesmal ist die Frage nicht, was die Meinung zu Designerbabys ist, sondern ob es überhaupt möglich wäre ungewünschte Gene zu entfernen und die gewünschten beizubehalten. Die Antwort hierauf gibt Jürgen Knoblich, der hierzu mit einem entschiedenen JEIN antwortet. Es sei zwar möglich bestimmte Gene herauszuschneiden und somit das Genmaterial zu verändern, jedoch ist es äußerst schwierig zu bestimmen welche Gene, welche Eigenschaften besitzen. Es gibt laut ihm kein Gen, das einen zu einem besseren Läufer macht, sondern schnelles Laufen ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gene. Der Vortrag endet dann gegen 21:00 Uhr mit einer Beichte von Jürgen Knoblich, der zugibt, dass das Auge auf dem Gehirnorganoide nicht funktionsfähig ist. Insgesamt bin ich mit dem Vortrag und der Diskussion äußerst zufrieden. Die Qualität des Vortrags war sehr hoch und man hat gemerkt, dass Jürgen Knoblich sehr enthusiastisch über seine Forschungsergebnisse ist und auch Spaß an der Forschung hat. Die Fragen der Moderatorin waren auch sehr interessant und die Diskussion ist ohne Streitigkeiten über die Bühne gelaufen.  (Ein Bericht von START-Stipendiat Shawn)

Ich fand den Workshop sehr interessant, da der Autor und der Professor nicht der selben Meinung waren, was die selbstgemachte Organe wie zum Beispiel das Auge, das aus organoiden und Stammzellen bestand, betrifft. Der Professor war meiner Meinung nach realistischer als der Autor, da seine Argumente sehr überzeugend waren und bewiesen haben, dass es auch jetzt oder nach ein paar Jahren so etwas nicht möglich sein kann, aber vielleicht in der Zukunft. -Mariam

Die Vorlesung zum Thema ,Mensch der Zukunft’ war echt interessant und hat mein Interesse für den technologischen  Fortschritt der Medizin betreffend Organoiden und co. geweckt. -Nazia

Die Vorlesung war sehr interessant und die mitgeteilten Informationen über die neue Technologie waren sehr beeindruckend. Die Diskussion war ebenso sehr spannend. Ich fand es besonders gut, dass das Publikum seine Meinung über verschiedene Fragen und Themen mitteilen konnte, die dann im Diskussion besprochen wurden.
Im Großen und Ganzen war Mensch der Zukunft eine sehr schöne Veranstaltung, die mir sehr interessante Informationen mitgegeben hat. -Sedra

Es war sehr interessant auf welchem Stand sich unsere heutige Medizintechnik befindet und wie weit man Krankheiten embryonal schon vorbeugen kann und auch wie man bis heute noch schwere Krankheiten in Zukunft beseitigen können wird. Allerdings nur bis zu einer Grenze, da die ethische Perspektive in Österreich auch eine sehr große Rolle spielt und nicht jede beliebige Krankheit aus den Erbanlagen entfernt werden darf. -Zahra

Workshopreihe Textsorten: Kommentar & Meinungsrede

START-Wien Stipendiatinnen Himanshi & Mariam berichten über die Workshopreihe “Textsorten” mit Mag. Hanna Reidlinger.

Am Vormittag des 30.11.2019 konnten wir Stipis mit Hanna, ganz gemütlich über die Textsorte Kommentar Kenntnis gewinnen und daran arbeiten. Zuerst ließen wir unsere Gedanken frei über das Papier schweben, durch das fünf minütige Free-Writing. Anschließen haben wir den Kommentar „Nein, wir brauchen keinen Frauentag mehr. Selbstverständlich nicht!“ von Sibylle Hamann aus „Die Presse“ Absatz für Absatz gelesen, besprochen und Stilmittel unter die Lupe genommen. Danach entnahmen wir einem Blatt jegliche Schritte für den Aufbau des Kommentars mit Erklärungen. Auch erhielten wir Formulierungshilfen – was ich persönlich sehr hilfreich finde.
Last but not least schauten wir uns einige Maturabeispiele zu dieser Textsorte an. Hier sollten wir Operatoren und Bulletpoints ausführlich ausarbeiten. Ganz großartig war die Möglichkeit, die Ausarbeitung mit Hanna zu besprechen. Und zum Schluss sogar bekamen wir ein, von ihr verfasstes, Kommentar, um eine bessere Vorstellung und Idee zu kriegen. (Bericht von START-Wien Stipendiatin Himanshi)

In dem Workshop „Meinungsrede…“ lernten wir Rhetorische Figuren kennen, aber auch wie man eine Meinungsrede verfasst. Diese Figuren haben wir geübt anzuwenden, indem wir Beispiele gemacht haben und Bezug auf unterschiedliche Themen genommen haben. Kennengelernt haben wir unter anderem: Klimax, Rhetorische Fragen, Wiederholung, Hyperbel und viele mehr. Die Lehrerin hat uns Maturatextsorten gezeigt und wir haben sie gemeinsam gelesen. Dabei haben wir Begriffe, die uns unklar waren, geklärt und in der Gruppe diskutiert. Anschließend haben wir die Aufgabe eigenständig bearbeitet. Dabei mussten wir die Operatoren erfüllen, zum Beispiel mussten wir Stellung nehmen, Argumentieren oder erläutern. Die Themen waren sehr interessant über die Privatsphäre von Kindern und wie Eltern in diese eingreifen bzw. diese bestimmen. Auch haben wir das Thema „Internet“ behandelt und Gruppendiskussionen geführt, welche positiven und negativen Auswirkungen dieses haben kann. Außerdem bekamen wir ein Musterbeispiel einer Rede, an der wir uns immer orientieren können. Schließlich haben wir auch berühmte Persönlichkeiten kennengelernt, die wichtige Reden gehalten haben, wie zum Beispiel Malcom X, Martin Luther King usw.

In den Pausen konnten wir uns mit einer Jause stärken und ausruhen sowie verschiedene Themen diskutieren, wie zum Beispiel Integration oder SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Gefallen hat mir der Workshop vor allem, weil ich eine Person bin, die gerne Reden schreibt bzw. ihre Meinung äußert und durch diesen Kurs habe ich mein Wissen erweitern können und viele neue Techniken des Schreibens und Argumentierens kennengelernt. (Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariam)

Die Workshopreihe “Texsorten” kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Erfolgreich bewerben mit Rotary Club Wien Nestroy

Dank sehr engagierter Mitglieder des Rotary Clubs Wien Nestroy wird der Workshop “Erfolgreich bewerben” für unsere START-Wien Jugendlichen jährlich angeboten. Bei der Vorstellungsrunde der Mitglieder haben von den unterschiedlichsten Lebenswegen und beruflichen Werdegängen erfahren und somit einen Einblick in den Berufsalltag erhalten. Marieluise Krimmel ist beispielsweise in der Wirtschaftsprüfung tätig und Eva Planötscher-Stroh leitet eine HR-Abteilung.

Bewerbungen für (Pflicht-)Praktika sind auch bei START-Jugendlichen ein großes Thema. Was sollte ich bei Bewerbungen beachten? Wie gestaltet sich der Aufbau eines Lebenslaufes und eines Motivationsschreibens? Wie kann ich einen überzeugenden Eindrucken hinterlassen? Welche Kriterien sollte ich bei einer Bewerbung via E-Mail beachten? Viele Fragen, die unsere Stipendiat*innen haben und welche Eva mit einer sehr informativen Präsentation beantworten konnte.

Dann ging es in die Praxis: Die Mitglieder des Clubs haben sich sehr viel Zeit gelassen um sich individuell die Lebensläufe und (fiktiven) Bewerbungsschreiben für ein Praktikum ihrer Wahl anzusehen. Die Tipps und Verbesserungsvorschläge haben unseren Jugendlichen sehr geholfen, so können sie sich nun mit den vielen hilfreichen Informationen besser auf ihr Wunschpraktikum bewerben. Danke für diesen tollen Workshop!

Ich habe mein Wissen bei dem Workshop erfrischt, weil ich vieles davon gewusst habe. Die Dame war sowohl ehrlich als auch hilfsbereit. Ich habe viele kleine Details erfahren, die den Eindruck bei einer Bewerbung deutlich verbessern. Wie zum Beispiel das unnötige doppelte Senden des Anschreibens. Von großer Bedeutung war die Tatsache, dass die Dame selbst viele Bewerbungen bekommt und sie uns Tipps aus ihrer Sicht geben kann. Ich bin dankbar, dass Deloitte uns gerne unterstützen will und dass die Personen aus der Organisation sich Zeit nehmen, um mit uns zu üben. -Mariana

Da ich heuer auf Praktikumssuche bin und mich dementsprechend bewerben muss, fand ich den Workshop sehr informationsreich und hilfreich! Es wurden sehr viele offene Fragen beantwortet und wir haben viele Tipps für die Bewerbungen und Bewerbungsgespräche erhalten. Außerdem ist die Checkliste die wir bekommen haben eine große Hilfe! -Jovana

Mir hat das Workshop “Erfolgreich bewerben ” sehr gut gefallen. Durch dieses Workshop wurde mein Wissen über Bewerbung erweitert. Ich konnte vieles mitnehmen und ich kann in meinem eigenen Leben umsetzen. -Abbas

Ein bezaubernder, musikalischer Abend!

18.Novermber 2019. Ein besonderer Tag im November, ein Highlight im Jahr 2019. An diesem Tag besuchten sieben Stipis ein besonderes Event: Ein klassisches Konzert, das Juventutis Musica Konzert, bezaubert durch die Künstlerinnen, Meisterinnen der Melodien: Alexandra Pichler, Katharina Kollreider und dem Arton Trio!

Um genau 181930Anov19 (Militärzeit) sammeln sich die Stipendiatinnen vor dem Wiener Konzerthaus und nehmen die Karten, die von Hr. Gantenbein, ein Angehöriger des Kuratorium des Wiener Konzerthauses, gestiftet wurden, dankend an. Anschließend geben wir unsere Jacken ab und nehmen im Schubert-Saal Platz. Einige, nein, viele Erinnerungsfotos vom wunderschönen Saal werden auf Bildern festgehalten.

Endlich ist es soweit, das Konzert beginnt. Alexandra Pichler eröffnet mit einem Einstieg auf dem Saxophon. Mit dem Klavier als Begleitung überzeugt die Musikerin mit klassischen Stücken wie der Sonate S 185 aus dem Jahr 1962 – nach wie vor auf dem Saxophon, das vorzugsweise in Richtung Blues, Jazz und Ragtime eingesetzt wird, gespielt werden können – das Publikum. Erregend und dramatisch flanieren die Finger der Musizierenden über die Perlmuttknöpfe des Saxophons und packen das Publikum, werfen sie in eine Welt wallender Emotionen. Mit einem sanften Ende schließlich werden die Konzertbesucher und -besucherinnen aus ihrem musikalischen Griff entbannt/entlassen. Mit einer eleganten Verbeugung verlässt, die im roten Kleid strahlende Alexandra Pichler die Bühne.

Kurz nach dem kräftigen Auftakt der Saxophonistin, entführt Katherina Kollreider mit ihrer spanischen Gitarre das Publikum in ein Land unbegrenzter Weite. Vertieft in ihre Musik spielte sie eine Strophe nach der anderen makellos dahin und ließ einem Sorgen und Probleme vergessen. Der Saal flimmert und schimmert förmlich durch ihre starke und doch sanfte Ausdrucksweise auf der Gitarre. Unter tosendem Applaus geht auch die Gitarristin von der Bühne und eine kurze Pause wird eingeleitet. -Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Ebru.

Nach der Pause tritt das Klaviertrio auf, zu dem Bedauern aller Stipis, die den Verpflichtungen der Schule nachgehen müssen, wird das Konzert frühzeitig verlassen. So traurig auch der frühzeitige Abgang ist, wir verlassen das Konzert mit bewegten Herzen, berührten Seelen.

Ein spezielles Danke ist unserem langjährigen START-Wien Paten Dr. Burkhard Gantenbein, der dieses wundervolle Erlebnis im Wiener Konzerthaus ermöglicht hat, gewidmet. Mehr Informationen zu Musica Juventutis finden Sie hier. Unsere Stipendiat*innen hat der musikalische Abend sehr gefallen, sie freuen sich auf die kommenden Konzertbesuche.

Das Konzerthaus war so hell, dass es einem schon beim Eingang ins Auge stach. Ich bin ein großer Musikfan und habe selber das Gitarrespielen gelernt. Das Gefühl, dass die Musik etwas für die Seele ist, war mir bewusst, wurde jedoch durch das Konzert in mir verstärkt. Die Vielfalt der Instrumente beim Konzert war auch mitreißend. Der Klang des Saxophons, des Klaviers und vor allem der Gitarre ließen mich fassungslos in einer anderen Welt herumtanzen. Es hat mich entzückt, dass die Instrumente von jungen Damen gespielt wurden. -Sabiha

Beim Konzert haben die Musikerinnen Saxophon,Klavier und Gitarre gespielt.
Frau Francis Poulenc hat mehrere klassische Stücke auf der Flöte und auf dem Saxophon gespielt. Am besten hat mir das Klavier gefallen, weil ich Frau Irén Seleljo kannte. Ich habe mehr mals auf Youtube Videos von ihr gesehen.
Es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie großartig die jungen Talente spielten.
Alles in allem war es großartig und ich würde diesen Klavierrhythmus gerne wieder hören. -Melika

Ich persönlich bin nicht musikalisch begabt und kann daher nicht auf musikalische Details näher eingehen. Nicht desto trotz kann ich meine Eindrücke zum gestrigen Konzert mit euch teilen. Alle drei Musikerinnen haben mich auf besondere Weise berührt. Ihnen ist meiner Meinung nach gelungen, ihre Geschichten den ZuhörerInnen weiterzuleiten. Ich habe die Art und Weise, wie sie die Instrumente gespürt haben, sehr genossen. Es war sehr schön ihnen zuzuschauen und ich freue mich, dass ich auf meinem ersten Besuch des Konzerthauses ihnen zuhören dürfte! -Mariana

Konzerte sind einzigartige Events in einzigartigen Locations. Wunderschöne Musik in märchenhaften Sälen lassen einen träumen und machen die Welt um einiges heller, schöner. Hoffentlich wird den Start-Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit gegeben öfter Konzert- und Theaterhäuser zu besuchen, denn solche Events sind erlebenswert und dürfen nicht verpasst werden! Ich habe das Juventutis Musica Konzert von den jungen Talenten sehr genossen. –Ebru

Nichts sehen, viel erleben bei Dialog im Dunkeln

Ein beeindruckender und zum Nachdenken anregender Besuch bei Dialog im Dunkeln. Unter dem Motto “nichts sehen, viel erleben” konnten unsere START-Wien Stipendiat*innen für einige Zeit in die Lebensrealitäten von blinden Menschen eintauchen.

Der Besuch bei Dialog im Dunkeln, die Führung und vor allem das anschließende Gespräch und die Reflexionsrunde berührten viele Herzen. Danke an unseren Guide Sabi für die Offenheit und die persönlichen Einblicke. START-Wien Stipendat Sahel berichtet vom und reflektiert das Erlebte.

16.11.2019 um 18:30 treffen wir uns alle im ersten Bezirk. 16 Leute. Manche sehen müde aus, aber doch irgendwie aufgeregt und gespannt. Sie sprechen über den dunkeln Raum. Alle von uns hatten schon etwas über diese Führung von Blinden in Wien gehört. Es war Zeit, endlich war es Zeit reinzugehen. Mein Herz fängt an zu klopfen. Bei der Rezeption wird uns alle wichtige gesagt, wir werden in zwei Gruppen aufgeteilt, bekommen einen Schlüssel, um unsere Jacken, Taschen und am wichtigsten unsere leuchtenden Gegenstände wie Handys und Uhren wegzusperren.
Langsam bereiteten wir uns vor eine andere Welt zu entdecken, sich mal in eine andere Rolle zu versetzen und die Welt und Umgebung anders zu betrachten. Eine Welt nur mit einer Farbe, eine monochrome Welt. Wie unvorstellbar für wählerische Leute. Aber manche akzeptieren das mit Stolz und ziehen es durch.

Wir nahmen die ersten Schritte, um unseren Guide zu finden. Der Weg wurde vorher von einem Mitarbeiter beschrieben. Ein ziemlich kurzer Weg laut dem Mitarbeiter. Wir fühlten uns ein wening sicherer, weil wir einen Stock erhielten und neben einer Wand laufen durften, damit wir nicht irgendwohin anrennen. Im Gang verschwand das Licht langsam und nach einer Kurve herrschte überall eine hässliche Stille und Dunkelheit. Alle waren geschockt, aber versuchten stark und cool zu bleiben. Zumindest wollte keiner peinlich auffallen und „Schwäche“ zeigen. Wie im Gänsemarsch gehen wir, einige halten sich an die vordere Person fest, damit sie sich nicht verlaufen und sich sicher fühlen. Schließlich gelangten wir zu unseren Guide Sabi und freuten uns, dass jemand bei uns ist und sich in diesem schwarzen Loch auskennt. Sabi erklärte uns, was alles wir fühlen werden und wie wir uns am besten orientieren sollen. Er führte uns in einen Park, zumindest herrschte das Gefühl sich in einem Naturpark zu befinden. Weiter vorne erwartete uns eine Brücke.  Wir mussten über die Brücke gehen und demnächst eine Hängebrücke, die beweglich war, überqueren. Man konnte sich zu unserem Glück an zwei Seile, auf den Seiten, festhalten. Als nächstes kam die Simulation blind die Straße zu überqueren. Eine laute Straße, brummende Automotoren, Menschen, die Gespräche führen. Irgendwie fühlte man sich – so ging es mir zumindest – unter Druck. Die Nervosität wuchs. Die Ampel klang grün, wird überquerten die Straße. Nach dem hektischen Gefühl, einem pochenden Herzen, kommt „jetzt eine spannende Stelle“ (Sabi), wir steigen in ein Boot.
Im Boot herrschte Frieden und war alles ruhig. Wir verbrachten eine Weile im Boot und stellten dem Guide ein paar Fragen. Er meinte, er beantworte zum Schluss all, auf unserer Zunge brennenden, Fragen, da wir nach der Tour eine anschließende Diskussionsrunde haben.

Als nächstes führte uns Sabi in ein Geschäft. Es standen ein paar Tische mit allen möglichen draufbefindlichen Dingen und Lebewesen rundherum. Durch streicheln sollten wir raten, was die Dinge seien können. Für manche von uns, ganz schwierig, bloß mit geschlossenen Augen die Gegenstände zuordnen zu können. Wie schwierig muss es dann für die blinde Menschen sein, die nicht mal wissen, wie diese Dinge wirklich aussehen, weil sie es nie gesehen haben, nie sehen konnten. Somit erlebten wir auch, wie es den blinden Menschen geht, wenn er oder sie in ein Geschäft geht und etwas einkaufen möchte.

Am Ende der Tour angelangt, begaben wir uns in die Bar. Es gab die Möglichkeit, sich etwas zu trinken zu bestellen, zu zahlen, als ganz normal, als ob wir in einem beleuchteten Bar säßen. Das Getränk zu trinken, war das einzig an die Unmöglichkeit grenzende. Unmöglich in der Dunkelheit zu trinken. Nach einer kurzen Unterhaltung in der Bar machten uns am Weg nach draußen. Wir freuten uns sehr für uns, aber der anderen Seite hatten wir, ich ein komisches Gefühl, Mitleid wegen unseren Guides, für die keinen Unterschied machen würde, es egal wäre, komplett egal, dass wir in die Helligkeit gehen. Er hätte trotzdem nur Schwarz gesehen.

Nach einer kurzen Pause gehen wir alle in einen Besprechungsraum und fragen Sabi aus. Fragen, wie: „Wie hast du dich als Kind gefühlt?“, „In welcher Form träumst du?“ und zigtausend andere Fragen, die keine erfreuliche Antwort erklingen ließen. Die Antworten waren für uns unerfreulich, aber er akzeptierte sein Leben, sich, wie er ist. Wir alle waren begeistert, gerührt. Von seinem Verhalten her merkte man, dass er ein positiver und starker Mensch ist. Vielleich ist das Leben manchmal sehr unfair und gemein, aber die Menschen haben die Fähigkeit, dagegen zu wirken und das beste herauszubekommen/daraus zu machen.

Eine außergewöhnliche Erfahrung, die einen nachhaltigen Eindruck bei unseren Stipendiat*innen hinterlassen hat:

Die meisten von uns wissen, dass man über etwas, das man selbst nie durchlebt hat, nicht reden kann, bis es einem selbst wiederfährt. Blind zu sein, ist einer dieser Situationen/ ist genau eines davon. Denn, wenn man nicht blind ist, kann man nicht sagen, was sie durchmachen, was für eine Darstellungen sie von der Welt haben usw. Dank dem Workshop “Dialog im Dunkeln” hatte ich die Möglichkeit, mich in die Lage eines nichtsehenden Menschen zu versetzen. Am Anfang war es sehr traurig, aber als ich bemerkte, wie stark, ausgezeichnet und toll Sabi – als unsehender Mann – ist und wie er die Welt sieht, war ich entzückt ihn kennengelernt zu haben. Seine Rede macht manche noch sehender! -Sakaria

Dialog im Dunkeln hat mir gezeigt, wie die Welt für blinde Personen aussieht und wie selbstverständlich ich das Sehen im Alltag genommen habe. Seit dem Workshop schätze ich so einiges mehr und mein Respekt an der Blinden Community ist nur noch mehr gestiegen! Ich würde es jeden nur weiterempfehlen! -Jovana

Dialog im Dunkeln ist eines der besten Workshops, die ich je besucht habe, weil es außerordentlich war und ich mir sehr viele Gedanken dazu im Nachhinein gemacht habe. Sabi, unser Guide ist ein sehr vertrauenswürdiger und offener Mensch, der uns seine Seele geöffnet und uns in seine Welt eingelassen hat. Ich bewundere ihn sehr und freue mich, dass ich ihn kennengelernt habe! -Mariana

Neben dem Hands Up Workshop ist Dialog im Dunkeln einer der besten, von Start gebuchten, Veranstaltungen überhaupt. Man kriegt einen Einblick ins Leben eines blinden Menschen und taucht in eine unbekannte Welt ein. Ich bin froh, dass ich sowohl hören als auch sehen kann, aber ich muss zugeben, dass die eine Stunde ohne visuelle Reize angenehm war. Wir leben in einem Zeitalter in der wir tagtäglich von Reizen überflutet werden und da ist es angenehm ein oder zwei Stunden lang abgekoppelt zu sein. -Ebru

Dialog im Dunkeln hat mir super gefallen; vor allem die Diskussionsrunde, da wir die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen. -Abbas

Für mich war es schon das zweite mal, dass ich am Dialog im Dunkeln teilnahm und dennoch ist das Blindenleben für mich unvorstellbar, auch wenn die Situation immer klarer wird. So sehr Dialog im Dunkeln uns dem Blindenleben auch näher bringt, kann es nie die Realität wiederspiegeln. Denn im echten Leben gibt es keine Wand, kein Gelände, auf der linken Seite an dem wir uns orientieren können. Ich echten Leben wären wir auf uns gestellt, alleine, wir hätten keinen Guide, der uns sagen würde: „Gleich kommt eine scharfe Kurve“ oder „Achtung: Kopf ducken!“, wie die Tourguides dies taten. Nein, das echte Leben eines Bilden, ist für uns unvorstellbar. Traurig ist auch die Tatsache, dass sie aufgrund eines nicht funktionsfähigen Organs benachteiligt werden. Beispielsweise am Arbeitsmarkt. Sie müssen gefördert und ermutigt werden! Zudem müssen wir ihnen mehr Möglichkeiten ermöglichen, an sie denken. Sie nicht im Dunkeln lassen, in der Dunkelheit, in völliger Schwärze! Obwohl sie kein Licht, keine Farben, nichts sehen können, strahlen sie in all dem Dunkeln in den buntesten Farben. Denn sie – die Tourguides zumindest – sehen die Dinge nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen. Ihre Worte brachten mich nicht nur zum nachdenken, sondern trafen meinen Herzen. Letztlich kann ich sagen, dass Dialog im Dunkeln eine tolle Gelegenheit bietet, um nachvollziehen zu können, wie das Leben in der Dunkelheit, in völliger Schwärze ist. Ich kann es nur jeder und jedem empfehlen. Einmal ist ein muss! -Fatema

Es war unvorstellbar für mich, mich im Dunkeln mit einem Blindenstock zu recht zu finden, ständig, im Sekundentakt, benötigte ich Hilfe. Nach der Führung, teilte einer der Tourguides seine Lebensgeschichte und beantwortete unsere Fragen. Nach all dem Erlebten und Geschichten an diesem Tag, habe ich mir gedacht – man muss immer dankbar sein. -Himanshi

Ich habe die Welt anders wahrgenommen und ich fand es sehr schön, mal nichts sehen, aber nur hören und spüren zu können. Dank dem Workshop habe ich nun eine bessere Vorstellung, wie es den Blinden geht. Außerdem glaube ich, dass die blinden Menschen sehr barmherzig sein können, weil sie eben kein schwarz und weiß kennen und keine vorschnellen Urteile treffen. Es war für mich so beeindruckend, dass ich mir gewünscht habe, ich wäre blind. Also was ich sagen möchte, ist, dass der Workshop einfach empfehlenswert ist. Man sollte einmal im Leben ins Dunkle gehen und somit blind werden, damit man die Welt aus einer anderen Perspektiv sehen kann. -Sabiha

Japan Unlimited

Das MuseumsQuartier Wien hat START-Wien zu einer exklusiven Kuratorenführung mit Kurator Marcello Farabegoli eingeladen. START-Wien Stipendiatin Elaa berichtet über die provokante und aufsehenerregende Ausstellung “Japan Unlimited”.

Am 15.11.2019 besuchten wir in einer Kleingruppe das Museumsquartier, um die Ausstellung „Japan Unlimited“ zu besichtigen. Die Ausstellung wurde von Marcello Farabegoli, ein immigrierter Italiener, kuratiert.

Die Führung begann mit dem Kunstwerk von Chim↑Pom namens „Making the sky of Hiroshima PIKA! “ und zeigte ein Bild von Hiroshimas Friedensdenkmal (Atombombenkuppel), wo über das Denkmal mit weißer Rauchspur das Wort „ピカツ“ (pika don) steht. Das Wort „pika“ bedeutet so viel wie Lichtblitz und „don“ bedeutet Donner. Für einen normalen Betrachter würde das Kustwerk nicht so schlimm aussehen, provozierend wirken, aber die Hibakusha (Atombombenüberlebenden) haben sich beschwert. Weiteres war ein Video von Chim↑Pom namens „KI-AI 100“. Im Video sieht man Chim↑Pom mit Jugendlichen aus Soma City, eine Stadt die von Erdbeben und Strahlung aufgrund der Nähe zu Fukushima betroffen war, im Kreis wie eine Koordinationsübung praktiziert wird. Anhand von hundert „KI-AI“-Kampfschreien wird Energie durch das Ausatmen gesammelt, um durch diese Technik Kraft für den Wiederaufbau der Stadt zu gewinnen.

Auch wurde eine Animation vom Künstler Momoyo Torimitsu gezeigt, basiert auf einer Fotografie, die auf der Pressekonferenz aufgenommen wurde, bei der sich die CEOs von Tepco (Toky Electric Power Company) nach der Atomkatastrophe entschuldigen. Momoyo Torimetsu zeigt die Tepco-CEOs als Alien-Marionetten, wie sie auf und nieder schweben und sich im Endlosloop immer wieder verbeugen.
Ein weiteres Werk, das mich am meisten fasziniert hat, war ein Musikvideo von Sputniko!. Im Video ging es um eine Menstruation-Maschine, die anderen Geschlechtern eine Simulation der Periode erleben/erfahren/spüren lässt. Menstruation war und ist in vielen Kulturen/Gesellschaften ein Tabu Thema. Frauen werden als „schmutzig“ bezeichnet. Meiner Meinung nach ist das völlig absurd. Ohne Frauen würde eine Gesellschaft aussterben, sie sind diejenigen, die die Kinder auf die Welt bringen und diesen Schmerz aushalten müssen.

Neben diesem Opus gab es noch mehr künstlerische Werke, über die ich schreiben könnte, doch dann würde ich keinen Bericht, sondern einen Roman verfassen müssen.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, mein Wissen über Japan war sehr gering, und beschränkte sich nur auf die Katastrophen, die Atombombe, die in Hiroshima und Nagasaki schwerwiegende Schade anrichtete. Es war auch sehr interessant von jemandem über die kritische Lage und Situation in Japan zu hören, dass wobei er selbst nicht aus Japan stammt, aber so viele Wissen und Informationen über Japan verfügt. Es gibt sehr wenige Leute, die sich für andere einsetzen, um ein besseres Zusammenleben zu schaffen. – Zakaria

Die Ausstellung “Japan Unlimited” war sehr interessant. Wir haben über kulturelle Unterschiede in Sachen Benehmen, aber auch staatliche Zensur Japans erfahren. Vor allem über Angelegenheiten wie der Kaiser, Atombomben und Fukushima sind heikle Themen in Japan. – Shawn

Ich fand diesen Workshop sehr lehrreich und interessant, da wir so viel neues über Japan, ihre Kunst und Kultur gelernt haben! – Jovana

Der Workshop Japan Unlimited hat mir nicht wirklich meinen Geschmack in Richtung Kunst getroffen, daher hat es mir um ehrlich zu sein auch nicht sonderlich gut gefallen. Die Message war auch nicht immer klar, somit habe ich vieles nicht verstanden. – Abbas

Die Führung hat mir sehr gefallen, da sie uns den japanischen Normen und Verhaltensweisen, die sich von unseren sehr unterscheiden, näher gebracht hat. Besonders interessant fand ich jedoch die Provokation hinter den künstlerischen Werken. – Zahra

Meine Sicht von der Welt wurde durch diese Ausstellung vergrößert. All diese mutigen KünstlerInnen, die gegen die Gesellschaft arbeiteten und eine andere Seite von Japan zeigten, sind so talentiert und einfach nur faszinierend! – Elaa

Ist die globalisierte Welt zu retten?

Die Weltwirtschaft steckt in Schwierigkeiten. Wirtschaftsabschwächung, Handelskonflikte und Klimakrise stellen uns vor essenzielle Fragen: Wie kann die Weltwirtschaft künftig nachhaltig funktionieren? Welche Art von Wachstum und Freihandel ist mit Klimaschutz vereinbar? Welche sozialen Auswirkungen haben Rezession, Globalisierung und Klimawandel? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben Wirtschaft und Politik?

Diese zahlreichen Themen wurden am 12.November bei der Veranstaltung OeKB im Gespräch >Zur Zukunft der Wirtschaft behandelt. Auf Einladung von START-Wien Pate OeKB waren 7 Stipendiat*innen und Alumni dabei. Nach einen Vortrag von Mathias Binswanger über sein neues Buch: „Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben“, gabe es eine Diskussion mit ihm, Beate Littig, Leiterin des Fachbereichs Soziologie am IHS – Institut für Höhere Studien in Wien sowie Karl Steininger vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Graz.

2 Stunden später wussten wir zwar mehr, waren aber nicht wirklich schlauer, da es offensichtlich keine einfachen Lösungen für diese Herausforderungen gibt. Folgende Gedanken und Inputs haben unsere Stipendiat*innen aber mitgenommen:

Ich habe mir in dem Sinne was wir gegen den Klimawandel machen könnten nichts mitnehmen können, da die Professoren teilweise selber nicht wussten wie wir gegen den Klimawandel handeln könnten oder haben auf jeden Fall nichts Konkretes gesagt.Ich habe mir mehr informatives über den Wirtschaftswachstum mitnehmen können und zwar dass man eigentlich gar nicht will dass die Wirtschaft weiterwächst. Der Wirtschaftswachstum aber nicht zu umgehen ist, da man den Anschluss nicht verlieren will, aber auch weil die Wirtschaft nicht stationär bleiben kann, sondern entweder steigen oder sinken kann. Und wenn der Wirtschaftswachstum sinkt dann steigt auch die Arbeitslosigkeit. (Zahra)

Fazit: Das kapitalistische System ist scheiße und zwingt uns mehr zu konsumieren obwohl wir nicht mehr brauchen, aber wir brauchen dieses System, weil es NOCH keine Alternative gibt. Und trotzdem müssen WIR auf unseren Konsum aufpassen um unsere Umwelt zu schützen und das System darf uns weiterhin ausbeuten und unsere Umwelt zerstören. (Sinem)

Um ehrlich zu sein, war es sehr schwer Sie zu verstehen da sie sehr viele Fachbegriffe verwendet haben. Aber was in meinem Kopf hängen geblieben ist, dass die Wirtschaft stätig wachsen muss. Falls es stoppt oder langsamer wird, denken wir dass eine Katastrophe uns bevor steht, da wir nicht von anderen Ländern überholt werden wollen. (Himanshi)

Bei der Veranstaltung haben wir sehr viel über Wirtschaft und der Drang des stetigen Wachstums gehört, wir wollen immer mehr auch wenn es genug gibt, doch was tun wir jetzt wenn mehr keine Möglichkeit mehr ist, wenn unser Drang große Konsequenzen mit sich bringt, was dann? Und sind wir überhaupt in der Lage die Motoren, die Jahrzehnte laufen jetzt zu stoppen? Was würde es für die Menschen und ihr Wohlstand bedeuten? Dies und weitere Fragen haben wir gehört und diskutiert, obwohl die meisten Lösungen klar sind, wie zB. Kein Fleisch und weniger kaufen für die Umwelt, waren andere Aspekte auch interessant. (Balqiz)

Es fand sehr interessant, dass es zwei Arten vom Wachstum gibt und die sind: qualitatives Wachstum und quantitatives Wachstum. (Aghiad)

Danke an die Österreichische Kontrollbank für die Einladung zu dieser Veranstaltung und das anschliessende Buffet!

START-Wien Newsletter – Nov 2019

Science needs Women – For Women in Science!

Am 4.11.2019 wurden die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 13. Mal in einem feierlichen Akt im großen Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben.

16 START-Wien Stipendiat*innen waren auf Einladung von START-Wien Förderer `L’ORÉAL Österreich dabei und durften im Anschluss an die Feier die Forscherinnen und Rolemodels persönlich kennenlernen.

Heuer wurden folgende vier Grundlagenforscherinnen ausgezeichnet:

  • Johanna Gassler, MSc, Entwicklungsbiologin am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA)
  • DI Anela Lolic, Logikerin an der Technischen Universität Wien
  • Vedrana Šlipogor, MSc, Kognitionsbiologin an der Universität Wien
  • DI Katrin Unger, Materialwissenschafterin an der Technischen Universität Graz

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit äußert relevanten wissenschaftlichen Fragen, und zwar: Wie aus einer einzelnen Zelle – der befruchteten Eizelle – ein komplexes Lebewesen mit verschiedenen spezialisierten Zelltypen entsteht; mit der Erstellung einer Sprache – eines Kalküls – um Informationen aus mathematischen Beweisen zu gewinnen; mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten und schließlich mit der Entwicklung von entfernbaren Tattoo-Sensoren zur Bestimmung des Säuregehalts der Haut für die medizinische Diagnostik. Mit den erzielten Ergebnissen werden die jungen Forscherinnen wesentliche Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten.  Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu den spannenden Forscherinnen und ihren Arbeiten.

Vielen Dank für die Einladung zu diesem tollen Event!

Fotos: c_EvaKelety / L`Oreal Österreich

Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie

START-Wien Stipendatin Fatema berichtet über den Sapere Aude Workshop “Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie”. Ein spannender Workshop in dem sich die START-Wien & START-Niederösterreich Stipendiat*innen mit den jüngsten Bewegungen Europas auseinander gesetzt und sich eingehend mit den Konzepten und Ideologien beschäftigt, wie auch den Begriff Meinungsfreiheit beleuchtet haben.

Wieder mal ein sehr interessanter und informativer Workshop bei START, diesmal über Politik. Hermann und Raphaela, die TrainerInnen des Workshops, haben den heutigen Tag sehr umfangreich und abwechslungsreich gestaltet. Mit ihrer Hilfe konnten wir, StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich, in dem Themenbereich Politik tief hineinblicken und uns über viele, wesentliche und aktuelle Themen Informationen einholen.

Zu dem Ablauf: Schon am gleich am Anfang bei der Vorstellungsrunde begann die interaktive Arbeit über das Thema Politik. Anschließend folgte die Gruppenarbeit „Finde heraus wer die Personen auf den Bildern sind und welche Gemeinsamkeiten diese miteinander haben“. Dazu recherchierten wir zu den verschiedenen Personen und stellen Verknüpfungen auf. Nicht zu vergessen – das meiner Meinung spannendste – war das Puzzle. Hierbei ging es hauptsächlich um das Thema Extremismus bzw. Gegen-Demokratie. Unsere Aufgabe war es Daten, Mengen, faktischen Inhalten zuzuordnen. Anschließend konnten wir unsere Einordnung mit den tatsächlichen Ergebnissen abgleichen und war je nach dem verblüfft wie richtig oder falsch wir geschätzt/geratet haben.

Danach gab es Pause, somit konnten wir unsere Bäuche füllen und uns für einen weiteren spannenden Nachmittag stärken. Weiter ging es mit den Themen Medien und Meinungsfreiheit. Wir beschäftigten uns mit dem Gedanken, ob es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt und was man überhaupt darunter versteht. Wenn ich schon von Meinungsfreiheit schreibe, dann erlaube ich mir meine Meinung zum heutigen Workshop kund zu tun. Moi bien! Mein Wissen hat sich in dem Bereich vertieft und nun interessiere ich mich auch mehr für Politik. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Workshop Interesse bei anderen und bei mir geweckt hätte. Weiteres war die Zeitgestaltung perfekt, einfach angenehm. Einfach ein toller Workshop! Ich freue mich schon auf Weitere.

Ein herzliches Dankeschön an die Trainer*innen Raphaela und Hermann. Wir freuen uns auf weitere Workshops mit euch!

Der Workshop zum Thema 'Gegen Demokratie', veranstaltet von Sapere Aude, gab uns StipendiatInnen eine Möglichkeit,uns über politische Themen auszutauschen und uns mit Extremismus in Österreich auseinanderzusetzen. Es wurde viel diskutiert und kommuniziert. Vielen Dank an die WorkshopleiterInnen. Es war eine tolle Erfahrung! - Nazia

Ich fands echt nice! Es war nicht nur ein Vortrag, wo man nur zu hören muss, sondern auch interaktiv mit Spielen und co. Gerne wieder! - Sinem

Ich fand den Workshop heute sehr informationsreich und spannend! Die Referenten haben uns die Themen spielerisch näher gebracht und somit ist auch etwas in Erinnerung geblieben! - Jovana​

Blick ins C3 – Bibliothek für Entwicklungspolitik

An einem kalten Nachmittag an Halloween 2019 haben sich 8 Stipis getroffen, um eine kleine Führung in der C3-Bibliothek zu haben und sich über die Themenauswahl bzw. -eingrenzung bei der VWA sowie Diplomarbeit, relevante Literatur und Informationsquellen zu informieren.

Uns wurde die verschiedenen Bereiche der Bibliothek gezeigt, anschließend wo und wie man Bücher/Handbücher/Zeitschriften finden kann. Was für uns, die teilweise vor VWA oder Diplomarbeit stehen, relevanter erschien, war, wie man von einem Themenbereich zu einer konkreten Fragestellung bzw. einem präzisen Titel für seine VWA/DA kommt, was anhand einer PowerPoint Präsentation sehr schön erklärt wurde.

Dass ein Thema aus dem Bereich “Internationale Entwicklung” eine gute Auswahl wäre, wurde uns ebenfalls anhand Beispielen geschildert. Am Ende mussten wir eine Aufgabe lösen, um zu wissen, ob wir uns in der Bibliothek gut auskennen, wessen Resultat sehr positiv ankam. Dann wurden wir zu einer Festveranstaltung des C3 eingeladen. Nachdem wir unseren Bibliothek-Ausweis bekommen haben, sind wir zufrieden und fröhlich auf dem Weg nach Hause gegangen. (Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Sabiha.)

Wir bedanken uns bei Frau Andrea Ruscher für den Workshop und die sehr wertvollen Tipps rundum Literatur, Informationsquellen und Themenauswahl.

Ich fand den Workshop wirklich hilfreich, da sie uns zu jedem Tipp auch leicht verständliche Beispiele gegeben hat. Die Vermittlerin hat sehr deutlich und frei gesprochen sodass man sehr gut folgen konnte und man hat gemerkt, dass sie Erfahrung hatte. Mir hat’s auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen. -Zahra

Die/der Klügste weiß, welcher Büchern sie/er lesen soll. Andrea Ruscher, eine sehr nette, sympathische und freundliche Bibliothekarin. Danke Ihr, jetzt kenne ich mich besser mit Büchern aus und wenn ich mich in einem Bibliothek befinde, weiß ich dann gleich, wo ich das richtige Buch finden kann. -Sakaria

FLiP – Erste Financial Life Park

START-Wien besuchte wiederholt in den Herbstferien das FLiP, den Financial Life Park der ERSTE Group. Bei unseren vorherigen Besuchen haben wir viel über das Bankwesen und die globalen Zusammenhänge von Finanzen gelernt und widmeten uns den Auswirkungen von Globalisierung und den eigenen Finanzen. Dieses Mal schlüpften wir in die Rollen von Expert*innen und haben uns nicht nur mit den eigenen Finanzen, sondern darüber hinaus auch das Haushaltsbudget von Lebensgemeinschaften und Familien mit Kind angesehen. Das Learning Center bietet in einer sehr interaktiven Form verschieden Workshops für viele Altersgruppen an.

Nach einer kurzen Einführung zu der Entstehung und dem Konzept des FLiPs wurden die START-Wien Jugendlichen mit dem FLiP-Wallet – einem Tablet – ausgestattet und begannen die interaktive Tour. Bei der ersten Station widmeten wir uns den Lebensbereichen und der Einschätzung des Budgets. Wie viel sollten wir für den Wohnraum einplanen? Wie viel für Lebensmittel und Freizeit? Und sollten wir lieber sparen oder einen Urlaub einplanen? Dabei schlüpften die Jugendlichen in die unterschiedlichsten Rollen (Alter und Einkommenssituation variiert dabei sehr stark) und durften ihr Budget planen. Dabei konnten wir über unseren eigenen Konsum reflektieren und uns vor Augen halten wie viel wir tatsächlich für Kleidung, Technik und Freizeit ausgeben.

Bei der nächsten Station wurde es dann sportlicher, denn ein Teammitglied durfte Fahrradfahren. Das eine Team “schummelte” und behalf sich mit der Suche im Internet, daher dauerte das Beantworten der Fragen länger, das andere spielte schnell, jedoch stieg der Fahrradfahrer kurz vom Rad runter und betätigte händisch die Pedale. Ein Quiz, das erschöpft und den Wissenshunger anregt. Beide Teams haben sich ganz gut geschlagen. Und dann ging es in einen ehemaligen Kundentresor..

An dieser Stelle möchten wir euch nicht zu viel verraten wie die Tour weiter ging, denn wir können euch einen Besuch im FLiP nur empfehlen! Ein spannender Workshop mit viel Alltagsbezug. Danke an unseren Vermittler, der die Tour sehr diskussionsreich gestaltet hat!

Die Pläne der START-Wien Absolvent*innen 2018/2019

Auch die START-Zeit geht einmal zu Ende, und so mussten wir uns am 24. 10 von 12 Stipendiat*innen, die erfolgreich das Programm beendet haben, verabschieden. Aber wie geht es nun weiter? Gibt es tatsächlich ein Leben nach START?
Hier finden Sie die Lebens- und Studienpläne unserer frischgebackenen Absolvent*innen:

Yunadi BAYDULAEV
20 Jahre
Pate: Michael Satke
Herkunft: Tschetschenien

Aktuell: Berufstätigkeit
Studium: Selbsterhalterstipendium
und Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Erem CELEBI
18 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Türkei

Aktuell: Zivildienst
Studium: Physik
an der Universität Wien

Gamze CETIN
18 Jahre
Pate: Crespo Foundation
Herkunft: Türkei

Studium: Biologie
an der Universität Wien

Salma DAWOUD
19 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Ägypten

Studium: Clinical Engineering
an der FH Campus Wien

Wimasha Lisney FERNANDO
21 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Sri Lanka

Studium: BWL
an der Wirtschaftsuniversität Wien

Samira HEMATI
21 Jahre
Pate: Oebb Infra
Herkunft: Afghanistan

Studium: Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Azizullah HOWAIDA
21 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Elektrotechnik
an der FH Technikum

Mariama IBRAHIM MIKO
19 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Niger

Aktuell: Berufsschule, Lehre Magda´s Wien
Ausbildung: Lehre Hotelfachfrau

Munira MOHAMUD
18 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Somalia

Aktuell: Freiwilliges Soziales Jahr in Tunesien, danach ein Studium im Bereich Internationales /NGO´s

Saida REZAI
19 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Lebensmittel- und Biotechnologie
an der Universität für Bodenkultur Wien

Marzia SULEIMANLI
19 Jahre
Pate: L`Oréal Österreich
Herkunft: Aserbaidschan

Studium: Mathematik
an der Universität Wien

Leeroy Mike TANGWENA
22 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Simbabwe

Aktuell: Berufstätigkeit bei Wiener Börse
Ausbildung: Abschluss HTL

START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Am 24. Oktober 2019 fand im Wifi Wien die 14 Begrüßungsfeier von START-Wien statt: 16 neue START Stipendiat*innen wurden im aktuellen Schuljahr willkommen geheißen. Gleichzeitig wurden 12 erfolgreiche Absolvent*innen des letzten Maturajahrgangs verabschiedet.

Die neuen START-Stipendiat*innen 2019/2020

Vertreter*innen der Stadt Wien, der US Botschaft, sowie Paten und Förderer und viele jugendliche Stipendiat*innen und Absolvent*innen mit deren Familien und Freund*innen waren letzten Donnerstag im Wifi Wien anwesend.  Über 230 Gäste genossen einen emotionalen und vielfältigen Abend.

Moderiert wurde die Veranstaltung souverän von den START Jugendlichen Atila Bamyani und Mariana Paunovic.

START-Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüsste die Gäste, insbesondere die Paten und Förderer von START und gedachte der kürzlich verstorbenen Stifterin von START-Wien Ulrike Crespo mit einer persönlichen Rede.

Die Eröffnungsrede hielt dieses Jahr die Abteilungsleiterin der MA 40 – gleichzeitig Stiftungsorgan der allgemeinen Wiener Mittelschulstipendienstiftung -Frau Mag. Agnes Berlakovich.

Mag.Agnes Berlakovich (MA40)

“Die Stadt Wien hat über die Mittelschulstipendienstiftung in den vergangenen 10 Jahren 30 Stipendiat*innen unterstützt, und diese jungen Menschen sind wirklich beindruckende Wege gegangen.
Junge Menschen auf ihrem Bildungsweg begleiten zu können und die Erreichung der ersten grösseren Bildungsziele zu fördern ist eine besondere Aufgabe, zu der sich die Stadt Wien auch bekennt, denn die Jugend ist ein ganz wertvolles Kapital. Wir verfolgen mit der Verwendung der Stiftungsmittel unter anderem das Ziel Jugendliche und junge Erwachsene auf diesem Weg des sozialen Aufstiegs zu begleiten und ihre Berufschancen zu verbessern.
Ich selbst habe mein Jusstudium mit einem Stipendium gemacht und gratuliere allen Schülerinnen und Schülern die es durch ihren persönlichen Einsatz und durch ihr persönliches Engagement geschafft haben, das das START-Förderprogramm aufgenommen zu werden.”​ (Mag. Agnes Berlakovich)

Auch die US-Botschaft in Wien ist ein langjähriger Förderer von START.  Die US-Botschaft ist stolz darauf, dieses Programm seit 10 Jahren zu unterstützen, und einigen START-StipendiatInnen die einmalige Gelegenheit zu bieten, an einem vom US-Außenministerium finanzierten Austauschprogrammen, z.B. dem prestigeträchtigen Benjamin Franklin Transatlantic Fellows (BFTF) Summer Institute, teilzunehmen.

Dr. Daniel S. Mattern (US Botschaft Wien)
BFTF Alumnis

Der Botschaftsrat für öffentliche Angelegenheiten Dr. Daniel S. Mattern gratulierte den neuen START-Wien-Absolvent*innen, begrüßte die Stipendiat*innen 2019/2020 und unterstrich das Commitment der Botschaft für das START-Stipendienprogramm. Insgesamt 6 BFTF START/Alumnis konnten an dem Abend dabei sein, und sich nochmals persönlich für die tolle Chance bedanken.

Kamila Iliasova übernahm im Namen der neuen Stipendiat*innen die Begrüßung der Gäste :

Kamila Iliasova

“Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt das ich hier Heute eine Rede halten würde, hätte ich das nicht geglaubt und so ähnlich war es auch beim Gedanken eines Tages dieses Stipendium zu bekommen!
Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen. Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben.”​

Mit der feierlichen Übergabe der Stipendien-Urkunden wurden die Jugendlichen offiziell in das Stipendien und START:Hilfe-Programm von START-Wien aufgenommen. Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Paten, die „ihren“ neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Urkunden überreichten:
Stephan Kühne von der Constantia Flexibles Group überreichte 4 Stipendien, Mag. Agnes Berlakovich von der MA40/Stiftungsverwaltung mit 3 Stipendiatinnen, Dr. Ludwig Nießen für die Wiener Börse übergab die Urkunden an die beiden neuen Börse-Stipendiat*innen, Mag. Gerald Faber für die  ÖBB Infra, Dr.Alexandra Pifl von L`Oréal Österreich, und Dr. Himal Trikha in Vertretung für Dr. Birgit Huemer. START-Geschäftsführerin Katrin Bernd übernahm in Vertretung der nicht anwesenden Paten die Überreichung der Urkunden an vier START-Stipendiat*innen.

Damit die Gäste mehr über die neuen Stipendiat*innen erfahren können, haben
Sahel Rustami, Farzana Mohammadi und Sara Badlah eine Rede über sich und ihre Zukunft vorbereitet.

Sahel Rustami
Farzana Mohammadi
Sara Badlah

…Ich habe schnell verstanden dass eine Teilnehmerin von Start zu sein bedeutet von Menschen umgeben zu sein die ein Ziel und eine Vision verfolgen.  Das wir mehr sind als ein Stipendium und vor allem das wir keine gewöhnlichen Jugendliche sind. Wir sind junge Leute die nach Bildung streben….
Link zur Rede

… Meine Familie hat mich immer unterstützt, egal in welcher Beziehung. Sie wollten immer das Beste für mich und jetzt trägt auch das Start-Stipendium einen Teil zu meinem Leben teil. Ich bin sicher, dass diese Unterstützung mir auf dem weiteren Lebensweg sehr helfen wird….
Link zur Rede

.. Heute geht es mir anders: heute sind meine Träume größer als meine Ängste, größer wie sie nie waren: ich träume davon, Zahnmedizin zu studieren und später meine eigene Praxis zu haben. Ich träume davon, die ganze Welt zu verreisen, ohne mir um Geld oder um meinen grauen Pass sorgen machen zu müssen. …
Link zur Rede

Ammar Laili

Nach den bewegenden Reden sorgte Ammar Laili mit einem musikalischen Beitrag für Abwechslung. Ammar hat sich selbst das Klavierspielen beigebracht und spielte für das Publikum zwei Stücke auf seinem Keyboard.

Weiter ging es zum zweiten Höhepunkt der Veranstaltung: Der Gratulation und Verabschiedung unserer 12 START-Wien Absolvent*innen. Dafür kamen Projektleitung Aleksandra Milosevic, ehemalige Projektleiterin Katrin Triebswetter, Projektmitarbeiterin Anna Eder und Programmleitung Katrin Bernd auf die Bühne um den frischgebackenen Absolvent*innen zu gratulieren. Als Geschenk erhielten die Absolvent*innen einen von START-Wien Stipendiat*innen selbst designten und selbst genähten Rucksack gefüllt mit Büchern geschenkt.

Samira Hemati

Stellvertretend für alle Absolvent*innen hielt Samira Hemati eine sehr bewegende Rede mit dem Titel “Mein Weg geht noch weiter!” Samira erzählte von ihren anfänglichen Schwierigkeiten und bedankte sich bei allen Menschen, die ihr auf ihrem Bildungsweg geholfen haben. Samira studiert aktuell an der Uni Wien Rechtswissenschaften.

Nach einem gebührenden Applaus für das Moderationsteam  ging die Veranstaltung zu Ende, und die Gäste nutzen das Buffet für zahlreiche Gespräche.

In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

PRESSEINFORMATION – Bildungschancen für neue Stipendiat*innen

Wien, Oktober 2019 – Am 24. Oktober 2019 ist es soweit: 16 neue START Stipendiat*innen werden im Schuljahr willkommen geheißen. Gleichzeitig werden 12 erfolgreiche Absolvent*innen verabschiedet. Bereits zum 14. Mal unterstützt der Verein START-Stipendien Österreich in Wien Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura.

Türen öffnen. Insgesamt 166 Jugendliche haben bisher durch die Unterstützung von START-Stipendien Wien ihren Maturaabschluss geschafft. Seit wenigen Wochen ist nun der neue Jahrgang der Jugendlichen dabei. „Es ist von besonderer Bedeutung, dass junge Menschen in Wien auf dem Weg in ein selbstbestimmtes, erfolgreiches und nach den eigenen Vorstellungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gestaltetes Leben unterstützt werden“, unterstreicht Mag.a Agnes Berlakovich, Abteilungsleiterin der MA 40 und Stiftungsorgan der Allgemeinen Wiener Mittelschulstipendien-Stiftung.
Aktuell werden insgesamt 37 Stipendiat*innen auf ihrem Weg zur Matura intensiv von START unterstützt, gecoacht und begleitet. Sie nehmen an Workshops, Sprachförderungen und Exkursionen teil, engagieren sich im gesellschaftlichen Umfeld und sind Teil der START-Familie. Die finanzielle Unterstützung von START und die intensive Betreuung sind auf dem Weg wichtige Bausteine, aber es braucht auch das Engagement und den Fleiß jedes Einzelnen. „Jugendliche mit Migrationsgeschichte müssen neben sprachlichen Barrieren noch weitere Hindernisse bewältigen“, weiß Katrin Bernd, Geschäftsführerin Verein START-Stipendien Österreich, „START kann zwar Türen öffnen, doch hindurchgehen müssen die Jugendlichen selbst.“

Ein engagierter Jugendlicher unter Vielen. Bei der diesjährigen Feier gibt es einen musikalischen Beitrag von Ammar Laili: Der 18-jährige Jugendliche spielt das Stück „Nuvole Bianche“ von Ludovico Einaudi auf dem Klavier. Das Besondere daran: Ammar ist Autodidakt, er hat sich selbst das Klavierspielen beigebracht, und er freut sich auf seinen großen Auftritt. Der junge Mann mit syrischer Migrationsgeschichte engagiert sich in Workshops der Kinderuniversität, beim Theaterprojekt von Uniclub und arbeitet beim Verein Weltkulturschule mit. Nach der Matura möchte er sich im Bereich Informatik weiterbilden. Sein Ziel ist es, Menschen zu helfen, indem er ein Programm erfinden möchte, welches das Programmieren erleichtert.

Informationen zur Veranstaltung. Die Begrüßungsfeier findet am 24. Oktober 2019, um 18 Uhr, im Karl-Dittrich-Saal – WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, in 1180 Wien statt.

Über START-Stipendien. Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at


Rückfragehinweis:

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Persönliche Einblicke zu “Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag”

Bei der Ausstellungseröffnung “Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag” in der Bildunsdirektion für Wien durfte neben den Schülerinnen der HLW19 und der Bildungsinitiative AMOS, auch ausgewählte START-Wien Stipendiat*innen ihre Fotoprojekte vorstellen. Mariam teilt mit uns ihre persönlichen Einblicke und erzählt von ihren eigenen Erfahrungen.

Liebe Gäste! Mein Name ist Mariam. Ich bin 16 Jahre alt. Ich freue mich, dass ich in Österreich als Jugendliche das Recht habe, wählen zu gehen und meine Zukunft mitgestalten kann. Die Demokratie stärkt mich und gibt mir Kraft. Aber es gibt auch einiges, das mir Kraft raubt, wie zum Beispiel all die Fremdzuschreibungen, gegen die ich kämpfen muss. Ich bin Teil einer Gesellschaft, das mich aufgrund meines Kopftuches – das ich selbst entschieden habe zu tragen – als eine „Fremde“ betrachtet.

Ich werde oft nicht als Individuum und als Mariam wahrgenommen, sondern nur mehr als Teil einer bestimmten Gruppe oder Kategorie von Menschen. Meine Persönlichkeit und mein Charakter werden in den Hintergrund gerückt. Ich werde nur mehr als Mitglied einer Gruppe wahrgenommen, über die es fast nur falsche Bilder und Unwissen gibt und entsprechend behandelt. Stellt euch vor, ihr würdet mit nur mit einem einzigen Teil eurer Identität wahrgenommen werden und das dann auch noch falsch? Wie wäre es, wenn man ständig und nur als Christin, Frau, Vater, Schüler, Sportliebhaber behandelt werden würde? Wie wenn man nichts anderes sei? Wie wäre es, wenn man aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe automatisch abwertend behandelt werden würde.

Was soll ich mir als 16 jähriges Mädchen in Österreich denken, dass ein Verbot meines Kopftuches offensichtlich die wichtigste, frauenpolitische Diskussion des Nationalrats ist und auf meinem Rücken Wahlkampf betrieben wird? Mein Kopftuch schafft es in die höchste Priorität unseres Landes und Armut, Bildung und der Klimawandel nicht? Das gesamte Land möchte vielmehr darüber diskutieren, welchen Berufen ich als sichtbar muslimische Frau nachgehen darf und welche nicht? Welche Strafen mich oder meine Eltern bei einem Verstoß gegen das Kopftuchverbot erwarten? Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber: Ist Ihnen das nicht zu dumm? Wie wird Ihr Leben besser, wenn ich nicht als Lehrerin arbeite? Sollten wir nicht über Verbesserungen für uns alle diskutieren und entscheiden?

Ich will mich keinesfalls als Opfer darstellen, wie uns das immer wieder vorgeworfen wird, wenn wir auf Rassismus hinweisen. Ich möchte nur die Realität aufzeigen. Auf dem zweiten Bild können Sie links sehen, wie die Menschen mich bezeichnen und rechts, welche Wörter mich tatsächlich beschreiben. Respekt vor der Menschenwürde eines jeden Menschen, Akzeptanz unterschiedliche Lebensweisen und eine offene Gesellschaft sind wichtige Errungenschaften der Demokratie. Ich wünsche mir ein Österreich, in dem Demokratie und Menschenrechte nicht nur leere Worte sind, sondern gelebt werden und alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben – unabhängig davon wie sie aussehen oder leben.

Ich bleibe mir treu und verbiege mich für niemanden und möchte abschließen mit den Worten der afroamerikanischen Bürgerrechtsaktivistin Angela Davis abschließen: „I’m no longer accepting the things I cannot change. I’m changing the things I cannot accept.”

Was gefällt mir?

Demokratie
In einem demokratischen Land leben zu dürfen ist ein Vorteil. In Österreich hat man das Recht, den Bundespräsidenten zu wählen, bei einer Volksabstimmung, einem Volksbegehren und einer Volksbefragung teilzunehmen. Das Wahlrecht ist aber an Altersgrenzen und an die österreichische Staatsbürgerschaft gebunden.

Was gefällt mir nicht?

Rassismus
Ich als eine Kopftuch tragende Schülerin würde gerne über meine Erfahrung mit dem Rassismus äußern. Da ich auf der Straße, in der U-Bahn und in der Schule bereits diese Erfahrung gemacht habe, kann ich nun mal sagen, dass es einen nichts bringt, wenn man jemanden aufgrund seiner Hautfarbe, seiner Religion, seines Bekenntnisses oder seiner Zugehörigkeit diskriminiert. Warum tut man das? Wir leben schließlich in einem demokratischen Land, wo niemanden das Recht hat so etwas Abwertendes zu tun. So etwas verletzt auch die Menschenrechte und Grundrechte eines Menschen. Ich persönlich wurde in der Schule von den Lehrern mit unnötigen Kommentaren untergezogen, wie zB „Ich glaube dein Kopftuch belastet dein Gehör “, „Bist du dir sicher, dass du in der richtigen Schule bist – geh dir etwas Sinnvolleres suchen.“ (Der Lehrer machte mich im Unterricht fertig, weil ich zu ihm sagte, dass ich ihn nicht verstanden habe und ihn fragte, ob er es mir erklären könnte.) oder ,,Ist dir nicht warm mit dem Kopftuch?“ Diese Kommentare haben mich dazu gebracht weiter zu kämpfen, obwohl ich die Motivation bzw. die Hoffnung das Jahr zu schaffen fast verloren hatte. Aber ich muss sagen, wenn man ein friedliches Zusammenleben haben möchte, dann sollte man den Hass und den Rassismus ausschließen und nicht uns Muslime.

Was wünsche ich mir für die Zukunft?

Für ein gutes Zusammenleben
Ein gutes Zusammenleben erfordert Respekt, Zusammenarbeit und Akzeptanz. Ohne diese drei Elemente wird unsere Gesellschaft in Gruppen geteilt, was uns nur dazu bringt lieber in unserer „eigenen“ Gruppen bleiben zu wollen. Deshalb fällt es uns immer schwer miteinander zusammenzuarbeiten, was auch zeigt, dass wir weniger über „andere“ Gruppe wissen, wie z.B. über die Muslime in Österreich. Über Muslime wird meistens negativ medial berichtet. Medien stellen Muslime nämlich meistens als Terroristen dar und daran glauben auch viele Menschen, weil sie selber relativ wenig Kontakt zu Muslimen haben. Was ich damit sagen will ist, dass, wenn wir in verschiedene kleine Gruppen geteilt werden, werden wir uns nie wirklich gegenseitig kennen lernen, sondern eher verurteilen oder diskriminieren. Nur, wenn wir es schaffen, einen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu etablieren, werden wir uns gegenseitig akzeptieren, respektieren und ein gemeinsames Ziel haben, nämlich friedlich in Österreich zusammenzuleben.

Hier finden Sie ein paar ausgewählte Bilder der Eröffnung: https://www.amnesty.at/bilder-im-kopf-menschenrechte-im-alltag-ausstellungseroeffnung

PRESSEINFORMATION: Ausstellungseröffnung „Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag“

Wien, 21.10.2019 – Im Festsaal der Bildungsdirektion für Wien werden ab dem 21. Oktober 2019 auch Bilder von 13 START-Stipendiat*innen zu sehen sein. Bei der Eröffnung der neuen Fotoausstellung von Amnesty International „Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag“ geben die ausgewählten Jugendlichen persönliche Einblicke und Erfahrungen sowie Statements über ein gutes Zusammenleben.

Eröffnet wird die Ausstellung von Bildungsdirektor Mag. Heinrich Himmer, der Leiterin des Menschenrechtsbüros Shams Asadi sowie der Geschäftsführerin Amnesty International Annemarie Schlack. Die Fotoausstellung wurde als Auftaktveranstaltung zum Jubiläum 30 Jahre Kinderrechte konzipiert. Insgesamt werden bei der Ausstellung über 90 Fotos zu sehen sein – darunter auch Bilder von START-Stipendiat*innen.

Stipendiat*innen begeben sich auf Fotoreise. Das Projekt “Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag” entstand im Rahmen eines Leadership-Lehrgangs von Amnesty International Österreich. Dabei begaben sich Stipendiat*innen und Absolvent*innen vom Verein START-Stipendien auf eine außergewöhnliche Fotoreise. Unter dem Leitgedanken “Was wünsche ich mir für ein gutes Zusammenleben?” präsentieren nun drei START Jugendliche mit Bildern und Worten Antworten auf die Fragen: Was gefällt mir? Was gefällt mir nicht? Was wünsche ich mir für die Zukunft?

Der 21-jährigen Samira gefällt die Landschaft in Österreich sehr: „Sie gibt mir Ruhe und Kraft!“. Balqiz gefällt nicht, wie das Thema Digitalisierung sich entwickelt: „Wir müssen lernen, besser mit den Möglichkeiten, die uns angeboten werden, umzugehen.“ Und Rosetta, 19 Jahre, wünscht sich für die Zukunft Toleranz und Vielfalt.: „Wie die ausgemalten Streichhölzer, deren Funktion letztendlich gleich ist, so sind auch Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Erst, wenn wir die Vielfalt tolerieren, wird uns ein gutes Zusammenleben gelingen.“

Facts zur Fotoausstellung: Bilder im Kopf, Menschenrechte im Alltag

Verantwortlich: Amnesty International Österreich
Mitwirkende: u.a. Jugendliche START-Stipendien Österreich
Ausstellungsort: Bildungsdirektion für Wien, Wipplingerstraße 28, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 21. Oktober 2019 bis 21. November 2019 während der Öffnungszeiten

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.amnesty.at/academy/newsevents/ausstellungseroeffnung-bilder-im-kopf-menschenrechte-im-alltag/


Über START-Stipendien. Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
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Gestalte deine Stadt!

Wem gehört die Stadt und wie können wir sie mitgestalten?

Beim Workshop „Gestalte deine Stadt“ der von der Agenda Landstraße gestaltet wurde, gingen die START-Wien Stipendiat*innen der Frage auf den Grund , ob und wie wir die Stadt in der wir wohnen mitgestalten können. Wir wurden selbst zu Stadtplanern und planten eine neue Gestaltung des Vorplatzes vorm START-Büro.
Aktuell ist der Weg zum START-Büro und der Platz davor nicht sehr einladend, viele Mistkübel, kein Grün, keine Sitzgelegenheit.

Zuerst machten wir eine Begehung und überlegten wie man den Platz bzw. das Eck verbessern könnte. Wir sammelten die Ideen und gruppierten sie nach Ähnlichkeiten.Dann teilten wir uns 2 Gruppen und versuchten unsere Ideen zu visualisieren. Egal ob der Platz mehr Pflanzen oder mehr Sitzgelegenheiten haben soll, alle unsere Ideen wurden durch digitale Fotomontagen selbst gestaltet. Hilfreich dabei waren Beispiele von bereits umgesetzten Projekten der Agenda wo wir uns Inspirationen holten. Fest steht: wir wollen ein Parklet ! und wir wollen unsere Baumscheibe begrünen. (2 neue Begriffe die wir gelernt haben)

Damit es auch zur Umsetzung einer Idee kommt, werden im neune Jahr alle Vorschläge dem Bezirksvorsteher des 3. Bezirks präsentiert und diskutiert, welche umgesetzt werden kann. Im Frühjahr ist es dann hoffentlich soweit und wir können gemeinsam den Vorplatz umgestalten.

Vielen Dank an Anne Favre und Nicole Feiner vom Agendabüro für den tollen Workshop!

Gestalte deine Stadt” war ein sehr angenehmer und kreativer Workshop, meiner Meinung nach. Das Ziel des Worshops war die Ecke neben dem START-Büro neu zu gestalten. Jedes Team hat daher Ideen gesammelt und versucht sie umzusetzen. Man musste viele Gesetze bzw. Regeln beachten währed das Plannen, was ich persönlich nicht so einfach fand. Im Großen und Ganzen ist mir den Workshop sehr gut gefallen und bin sehr gespannt ob einer die Modelle durchgesetzt wird oder ob es eine Kombination von den beiden Modellen geben wird. (Israa)

Der Workshop hat mir wirklich sehr gefallen!!
Ich finde es ziemlich interessant und cool, dass wir, als “BürgerInnen” die Stadt bzw. unser Viertel mitgestalten können! Wir haben uns Gedanken über die Ecke an der Kreuzung gemacht und viele tolle Ideen sammeln können und diese dann halbwegs auf Photoshop umsetzen können 🙂 Ich freue mich, dass ich ein Teil bei der Mitgestaltung des Viertels bin und hoffe, dass unsere Ideen umgesetzt werden können! (Jovana)

Die Damen von der Agenda haben auf mich einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Ich war begeistert von den Projekten, die bereits auf der Straßen zu finden sind. Somit hoffe ich, dass wir bald unsere Ideen realisieren und unsere kleine Ecke zum Leben bringen können. (Mariana)

Es war sehr schön gleich nach der Schule an den Workshop ” Gestallte deine Stadt” teilzunehmen und ich hatte ein gutes Gefühl bei dem Workshop, denn unsere Kreativität waren gefragt, damit eine gute Lösung für die Dekoration unserer Start-Wien Bürosumgebung zu finden. Es hat mich auch sehr gefreut, die Frauen, Anna und Nikole, von der Agenda Landstraße kennenzulernen. Sie waren sehr freundlich und sympathisch und haben uns bei der Dekoration viel geholfen. Es hat mit euch viel Spaß gemacht:) (Zakaria)

Workshopreihe Textsorten: Erörterung & Zusammenfassung

START-Wien Stipendiatinnen Aylin & Jihan berichten über die Workshopreihe “Textsorten” mit Mag. Hanna Reidlinger.

Dank der sogenannten „Schreibwerkstatt“ können wir, die Stipendiatinnen und Stipendiaten, immer wieder an verschiedenen Textsorten arbeiten und einige von uns können sich dank diesem Angebot auf die bald bevorstehende Deutsch Matura vorbereiten. Diesmal (12. Oktober 2019) konnten wir mit Hanna, die selbst eine Deutschlehrerin ist und gerade sich in der Karenz befindet, am Vormittag an der Erörterung arbeiten und am Nachmittag an der Zusammenfassung.

Am Vormittag haben wir mehrere Zettel zur Übersicht der Erörterung bekommen und diese auch genau besprochen: vom Aufbau der Erörterung bis zu verschiedenen Beispielen für die verschiedenen Paragraphen der Erörterung. Da die Anleitungen wie auch die Beispiele aus Deutschbüchern waren, ist es uns viel leichter eingefallen mitzulernen, da diese passend und nicht kompliziert waren, sondern dass man die wichtigsten Punkte kurz und knapp zusammengefasst hat und dies hiermit die perfekte Gelegenheit war, um die Erörterung für die kommende Matura zu wiederholen. Hanna war besonders geduldig und hat jede einzelne Frage mit Beispielen erklärt. Nachdem wir den Aufbau wiederholt haben, konnten wir selbst auch eine Einleitung schreiben. Dies war nicht besonders schwer, da wir auch die verschiedenen Arten die Einleitung der Erörterung zu schreiben, wiederholt haben. (START-Wien Stipendiatin Aylin)

Die neue Schreibtrainerin Hanna lehrte uns letzten Samstag die wichtigste und gebräuchlichste Schreibform, die uns nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltagsleben begegnet. Eine Zusammenfassung wird bei jeder schulischen Schreibform verlangt, da immer ein großer Wert auf das Verständnis des wesentlichen Inhalts gelegt wird. Auch wenn wir Freunden die Geschichte eines Buches oder eines Filmes erzählen, tun wir nichts anderes als den Inhalt mündlich wiedergeben.

Mit der sehr motivierten Deutschlehrerin lernten wir den Aufbau einer Zusammenfassung besser kennen. Am Beginn des Schreibkurses wurden uns die Kriterien dieser Textsorte erklärt. Uns wurde ausführlich gesagt, was man bei einer Zusammenfassung eher vermeiden soll. Z.B. ist es wichtig, dass man den Inhalt objektiv in eigenen Wörtern wiedergibt, wobei man sich nur auf den Inhalt des Textes beschränken muss. Gleichzeitig wurden uns gute Anfangssätze, sowie auch Textbeispiele gezeigt, an denen wir uns orientieren können. Es wurden uns auch die Regeln der Korrektur erklärt. Wir beschäftigten uns sowohl mit der Theorie, als auch mit der Anwendung. So fassten wir mit Hilfe der Trainerin eine alte Maturaaufgabe sehr genau und detailliert zusammen. Alle Fremdwörter wurden zuerst geklärt und dann wurde jeder Absatz kurzzusammengefasst und ausführlich bearbeitet. Während des Lesens versuchten wir die Bullet Points im Text zu finden und zu markieren, damit wir uns einerseits mehr Zeit sparen und andererseits einen Überblick über die verlangten Fragen verschaffen können. Am Ende dieses Schreibkurses nahm jeder von uns viele Tipps mit. Uns wurde allen klar, dass die Zusammenfassung nicht immer die klügste Wahl bei der Reifeprüfung ist, da es sein könnte, dass mehr von den Schülern verlangt wird. (START-Wien Stipendiatin Jihan)

Die Workshopreihe “Texsorten” kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Wir sind HeldInnen!

“Wir sind HeldInnen!” ist ein thematischer Rundgang des Vermittlungsprojekts “denk mal wien” des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ). START-Wien Stipendiatin Balqiz berichtet vom Rundgang rund um den Heldenplatz und durch die Wiener Innenstadt.

Die Führung, die wir am Heldenplatz gemacht haben war etwas Neues. Obwohl wir alle in Wien leben und uns hier ziemlich gut eingelebt haben und der Meinung sind unsere Stadt zu kennen, war ich überrascht, wie viel wir noch lernen können. Die Themen, die wir behandelt haben waren verscheiden und wir haben uns mit vielen Fragen auseinandergesetzt, die wir uns so nicht stellen: Wer sind die HeldInnen? Was macht uns zum Helden/zur Heldin? Sind Helden Feldherren, die eine Armee führen und gewinnen? Oder gehört mehr dazu? Ist die Verweigerung zur Teilnahme am Krieg eine noble oder feige Tat?  Es wurde viel diskutiert und wir haben uns viele Denkmäler angeschaut und uns mit diesen vertraut gemacht. Wie haben festgestellt: Manchmal hat auch ein kleines Zeichen viel Bedeutung und wir sollten die Dinge genauer betrachten, denn alles hat eine Geschichte.

Ein herzliches Danke an unserer Vermittler Klemens Lichtenwöhrer, der mit interaktiven Methoden und vielen Diskussionsrunden den Rundgang sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet hat.

Und wie hat den Stipendiat*innen der Rundgang durch die Wiener Innenstadt gefallen?

Die Führung war sehr nett und informierend. Innerhalb von zwei Stunden durften wir viel über die Geschichte des Heldenplatz erfahren. Wer die Helden waren und was sie in der Geschichte von Österreich geändert haben. Der Vermittler war auch sehr nett. Er hat sich sehr gut ausgekannt hat. Unsere Fragen wurden ausführlich beantwortet und wir hatten einen interessanten Vormittag verbracht. 🙂 -Sara

Der angenehme Spaziergang auf dem Heldenplatz hat mich zum Denken gebracht! Die historischen Ereignisse und Hintergründe verschiedener Denkmäler waren mir bisher nicht bekannt. Ich freue mich, einen weiteren Schritt zu der Geschichte Österreichs gemacht zu haben! -Mariana

Also ich fand den Workshop super toll , denn  ich habe über die Geschichte Österreichs mehr zu Kenntnis genommen als ich in der Schule je gelernt habe. Außerdem war es erstaunlich, dass Österreich von einer Diktatur zu einer Demokratie wurde. Warum ich das so erstaunlich finde, ist, dass die Menschen aus den Vergangenheit Fehlern gelernt haben zumindest, dass das Volk eine wichtige Rolle spielt. -Mariam

Es hat mir ziemlich gut gefallen. -Abdul Baset

VHS DigiCon- Künstliche Intelligenz

Am 27. September 2019 besuchten die Stipis die, von der VHS organisierte, Vortragsreihe zu neuen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Bereits im Vorfeld suchten wir uns zwei Vorträge aus, die für uns am spannendsten klangen: “Wie Computer denken lernen” von Werner Gruber und “Künstliche Intelligenz- Was kommt da auf uns zu?” von Sylvia Kuba.
Der Vortrag von Werner Gruber war sehr lustig und spielerisch gestaltet, wenn seine Witze auch teilweise eher klischeehaft waren.
Der zweite Vortrag war sehr informativ und half uns zu verstehen, dass Künstliche Intelligenz im Moment eigentlich noch gar nicht so weit ist, wie viele denken. Die Vortragende erklärte uns wie beispielsweise Firmen wie Amazon ein riesiges Netzwerk an sogenannten Co-Workern haben, deren Arbeitsverträge immer nur einen Mausklick lang sind und die die Vorarbeit für Algorithmen und Suchfunktionen leisten. Künstliche Intelligenz kann unsere Lebensqualität enorm verbessern, da sie uns Arbeit abnimmt, aber der Weg dorthin könnte uns in höchst prekäre und unsichere Arbeitsverhältnisse stürzen.

Besichtigung der Müllverbrennungsanlage Spittelau

Wo landet unser Hausmüll? Warum ist die Mülltrennung wichtig? Ist die thermische Behandlung des Abfalls umweltfreundlich? Jede/r von uns stellt sich diese Fragen oft, denn jede/r von uns setzt sich für den Klimaschutz ein und demnach Müll vermeiden möchte. Wir hatten das Glück, dass uns diese Fragen ausführlich beantwortet wurden.

Am 26.09.2019 besuchten die Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Wien die Müllverbrennungsanlage Spittelau, wo Herr Wudy, Mitarbeiter der Wiener Energie uns herzlich begrüßt und sofort in den 14. Stockwerk hingeführt hat. Während sich Herr Wudy uns vorgestellt hat, konnten wir den wunderschönen Ausblick genießen.

Es wurden uns einiges zur Geschichte des Gebäudes erzählt. Die Anlage Spittelau wurde von 1969 bis 1971 errichtet bis im Jahr 1987 ein Brand große Teile der Müllverbrennungsanlage zerstörte. Aufgrund der Lage und der Fernwärme-Technik musste die Anlage neu aufgebaut werden. Der Umweltaktivist und Künstler Hundertwasser hatte den Auftrag, die Anlage zu gestalten. Hundertwasser identifiziert sich durch die goldene Kugel auf dem Schlot, bunte Fassaden und grünen Anlagen.

Laut Herr Wudy ist die Verbrennung von Müll nicht die beste Möglichkeit, weil der Restmüll oft nicht richtig getrennt ist. Aufgrund dessen entstehen verschiedene Gase bei der Verbrennung. Sie werden glücklicherweise filtriert. Sehr wichtig zu wissen ist, dass die Anlage Spittelau das AKH und ca. 50.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgt. Schließlich durften wir uns den 7.000 Kubikmeter großen Abfallbehälter, wo die angelieferten Abfälle zwischengelagert werden, ansehen. Ein Greifarm bringt den Müll zu den Müllöfen, damit es verbrannt wird, di Anlage ist ständig im Betrieb. Am Ende des Spazierganges durch die Anlage sind wir zu einem Erlebnisraum gekommen, wo wir ein außergewöhnliches Gruppenfoto erstellt haben.

Wir wissen jetzt genau, dass wir die abgelaufenen Medikamente in die Apotheke bringen sollen. Die Batterien, Möbelstücke und technische Geräte gehören nicht in den Restmüll. Öl aus der Fritteuse wird nicht in den Waschbecken ausgeleert! Wir wissen jetzt wie eine Müllverbrennungsanlage funktioniert und wie sehr wichtig sie für die Stadt Wien ist. Danke Herr Wudy und Wien Energie!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariana.

Der Besuch von Müllverbrennungsanlage Spittelau, die eine von drei thermischen Abfallbehandlung Wien Energie ist, war eine gute Idee, denn wir die Möglichkeit hatten, vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage und die Geschichte des künstlerisch gestalteten Gebäudes, von Friedenreich Hundertwasser von einem dort netten Tourguide zu erfahren. Dank
ihm habe ich das Gebäude von innen und außen gesehen und vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage gelernt. Es hat mich sehr gefreut dabei teilgenommen zu haben. -Sakaria

Einladung zur START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Liebe UnterstützerInnen und FreundInnen von START-Wien, auch bei START-Wien hat das neue Schuljahr begonnen und wir freuen uns über 16 neue Stipendiatinnen im START-Wien Programm! Damit verbunden ist auch der Abschied der 12 erfolgreiche Absolventinnen, die ihren Weg im höheren Bildungsweg nun erfolgreich fortsetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese beiden Anlässe mit uns und unseren Jugendlichen gemeinsam feiern!

24. Oktober 2019 um 18 Uhr
Karl-Dittrich-Saal – WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien

Durch den Abend führen unsere StipendiatInnen, die auch mit Reden und musikalischen Beiträgen einen Einblick in ihre vielfältigen Talente bieten.

Aufgrund begrenzter Sitzplätze bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 11. Oktober 2019 unter bernd@start-stipendium.at oder milosevic@start-stipendium.at
Wir freuen uns, wenn Sie Gäste mitbringen, die wir mit Ihnen im Anschluss an den Festakt zu einem Empfang einladen!
Mit freundlichen Grüßen, das START-Wien Team!

Details zum Programm finden Sie hier.

Welche Partei passt zu mir?

Schon bald ist die Nationalratswahl und trotzdem sind sich einige von uns nicht sicher, wenn genau sie wählen sollten und welche Partei ihren Erwartungen entspricht. Der Grund für das mangelnde politische Wissen einiger ist die Schule; es wird kaum bzw. nichts Politisches in den meisten Schulen besprochen. Doch nach dem Workshop mit PolEdu (Politics & Education) am 20. September haben sich viele unserer Fragen geklärt und man hat sogar von kleineren Parteien erfahren.

Zunächst haben sich die Referenten, Pascal und Philip, uns vorgestellt und uns einiges zu PolEdu erzählt; ihre Ziele wie auch warum Organisationen wie PolEdu wichtig für vor allem junge Menschen sind. Pascal wollte für den Anfang einiges zum jetzigen politischen Stand Österreichs erzählen, damit auch alle das benötigte Grundwissen haben und sich besser auskennen. Nachdem Philip übernommen hat, haben wir uns alle mit menti.com verbunden und einzelne Fragen beantwortet und diese auch gemeinsam besprochen; aus den verschiedensten Wörtern, die uns einfallen haben wir gemeinsam eine „Mindmap“ erstellt. Anfangs hat jede/r auch bestimmt, welche Partei er wählen will bzw. wählen würde. Danach sind wir die Wahlprogramme aller Parteien durchgegangen, welche zur Nationalratswahl antreten. Hier ist es zu einigen Fragen gekommen, welche gründlich beantwortet und ausdiskutiert wurden. Uns ist aufgefallen, dass es kleinere Parteien gibt, die die meisten nicht kennen und dass sich viele Parteien für den Klimaschutz einsetzen wollen. Auf wahlorama.eu hat zudem jede/jeder von uns mehrere Fragen beantwortet, um zu sehen, welche dieser Parteien sich eher für die Wünsche wie auch Sorgen jeder einzelnen Person einsetzen. Zum Schluss konnten wir wieder bestimmen, für welche Partei wir wären und das 2. Ergebnis hat sich deutlich verändert; nachdem es keine offenen Fragen mehr gab, konnten wir uns besser entscheiden.

Dank PolEdu haben wir alle jetzt ein besseres Bild aller Parteien und denken auch, dass wir viel Neues dazugelernt haben – manchmal ist die beste Art des Lernens ist das Diskutieren. Danke, Philip & Pascal!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Aylin.

Wahlvorbereitung mit Pol&Edu

Durch interaktive Fragen und kurze Diskussionsrunden wurden uns die bekannten österreichischen politische Parteien, die im Wahlkampf antreten, vorgestellt. Übrigens wurden uns deren Ziel sehr präzise erklärt. Um ehrlich zu sein, wenn man über die Parteien keine Ahnung hat, kann dadurch sehr gut informiert werden. Mir haben die online Umfragen von PolEdu sehr gut geholfen. Jetzt weiß ich zumindest, wen ich wählen würde, wenn ich wählen dürfte. -Sabiha

Also ich fand den Workshop super cool, weil ich mich für Politik interessiere und eines Tages eine Rechtsanwältin werden möchte. Außerdem haben die Referenten eine gute Arbeit geleistet. -Mariam

Der Workshop war genauso gut, wie ich ihn mir erwartet habe. Und wurden die Parteien, die österreichweit antreten, vorgestellt. Außerdem haben die Referenten all unsere Fragen beantwortet. Der Workshop hat mir wirklich sehr gut gefallen. -Rosetta

Der Workshop war sehr informativ. Die Betreuer haben uns alles mit Humor erklärt. sodass wir alles verstanden haben und selbst Spaß haben. -Nour

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA” mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema “Gruppe und Konflikt” hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

Praktikum bei Deloitte

Sabiha absolvierte im August ihr Pflichtpraktikum bei Deloitte. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Ich habe mich an der Willkommensveranstaltung am ersten Tag sehr geehrt gefühlt. Es war eine schöne Erfahrung in einer der weltweit besten Wirtschaftsgesellschaften ein Praktikum zu machen. Dass Deloitte „the best place to work“ ist, habe ich schon am ersten Tag mitbekommen. Alle PraktikantInnen haben einen Arbeitslaptop samt Zubehör bekommen. Die, die länger geblieben sind, haben auch ein Arbeitshandy mit eigener Durchwahl bekommen. Aber eine Laptop Tasche mit anderen Kleinigkeiten haben alle als Geschenk bekommen.

Ich wurde mit einem anderen Praktikanten, Paul Storch und später auch Alexander Spitzer, in der IT-Abteilung gebracht. Wir hatten die Aufgabe die alten EDV-Anlagen zu tauschen und die Verkabelung zu sanieren.

Nebenbei habe ich den Manager, Herr Amadou Traore, gebeten, ob ich in IT-Security und Robotics auch schnuppern darf. Es war sehr interessant als mir RPA (Robotic Process Automation) erklärt wurde. Mir wurde die Basics von UiPath beigebracht. Ich habe dann ausprobiert einige kleine Prozesse mithilfe UiPath zu automatisieren bzw. zu programmieren.

Außerdem habe ich auch die Möglichkeit gehabt mal bei IT-Security die Software bzw. Tools wie WhatsUp Gold und PuTTY configuration kennenzulernen und damit zu arbeiten. Alle Server und Accesspoints wurden dort erfasst. Ich musste überprüfen, ob die erfassten Server- und Accesspointlisten (in Deloitte-Österreich) auch in Wirklichkeit so sind, ob sie funktionieren, wenn nicht dann sollte ich sie auf aktiv setzen bzw. löschen, um Lizenzen frei zu bekommen.

In der letzten Woche habe ich auch etwas über CRM (Customer-Relationship-Management) und dessen Verbindung zu BMD (Büromaschinen für Datenerfassung) erfahren, was mich auch interessiert hat.

Ich muss zugeben, dass es im Sommer nicht so viel los war, da die MitarbeiterInnen ab und zu auf Urlaub gegangen sind. Aber ich habe trotzdem versucht, so viel wie möglich die Zeit auszunutzen, um viel zu erleben, was wirklich herrlich war.

Wandern, Spiele & Drachen bauen

START-Wien lernt sich beim Wandern, Namensspielen und Drachen bauen kennen.

10.00 Rodaun. Die START-Wien Stipendiat*innen und START-Hilfe Stipendiat*innen treffen sich bei der Endstation der Straßenbahnlinie 60. Die Anreise dorthin gestaltet sich sehr gemütlich. Am Rande von Wien, mitten in der Natur laufen die Uhren etwas langsamer und der Tag gestaltet sich gemütlich und entspannend, trotz der angeblich sehr anstregenden Wanderung durch den Naturpark Föhrenberge zur Kammersteinerhütte hinauf. Die warme Sonne begleitet uns durch den dicht bewachsenen Wald und dessen Bäume spenden uns Schatten an diesem wunderschönen Endsommertag.

Eine kurze Verschnaufpause (zum wiederholten Male seit der Straßenbahnstation, die Wanderung raubt viele Kräfte) mitten im Wald wird gleich zu einem Wettbewerb umgewandelt und drei gleichgroße Gruppen gebildet. Die Gruppen haben jeweils zur Aufgabe sich alle Namen der Stipendiat*innen zu merken und Fichtenzapfen (oder “Bockerl”) zu sammeln, welche später als Punkte im Spiel eingesetzt werden. Vorbereitet oder nicht, alle Namen gemerkt oder nicht, das Spiel beginnt. Die drei Gruppen stellen sich jeweils in einer Reihe auf. Die Erstplatzierten sollen nun die Namen der ausgewählten Reihe erraten, dabei wird auf einem sehr durchdachten Zufallsprinzip zurückgegriffen. Dieses System und die Jury des Wettbewerbes nennt sich das START-Wien Team, das auch die Korrektheit der Namen überprüfen wird. Wenn alle Namen richtig erraten werden, wird ein Zapfen in den imaginären Topf geworfen und somit werden Punkte gesammelt. Diese Runde kann Gruppe 2 für sich gewinnen. Die Gruppen werden erneut in neue, kleinere Teams eingeteilt. Bei der zweiten Aufgabe sollen die Teams einen originellen Namen für sich finden, der die Vielfalt der Gruppenmitglieder repräsentiert und ein entsprechendes Symbol aus allem was der Wald so hergibt erstellen. Die Bedeutungen dahinter werden der renommierten Jury präsentiert, welche ein sehr durchdachtes, jedoch auch umstrittenes Punktesystem für die Beurteilung der Ergebnisse verwenden.

Ausgeruht und motiviert durch den Wettbewerb kommen wir langsam der Hütte näher, der Wald spendet uns zu Mittag noch immer ausreichend Schatten und wir sind dankbar für diese natürliche Klimaanlage, denn der Aufstieg ist für viele nicht einfach. Endlich bei der Kammersteinerhütte angekommen, gibt es für viele ein Ziel: den Durst löschen und viel Wasser trinken. In entspannter Atmosphäre zusammensitzend, bestellen wir unsere Lieblingsgerichte (Anm. Schnitzel vom Huhn und Pommes) und können gemütlich miteinander reden. Die Josefswarte, ein Aussichtsturm, bei der Hütte wird erkundet und ein Großteil begibt sich in luftige Höhe und genießt den Ausblick in die weite Ferne.

Gestärkt und zufrieden machen wir uns auf den Rückweg. Auf diesem begegnen uns zwei sehr liebe Damen, welche mit ihren vier Hunden spazieren gehen. Die Hunde wirken wir Magneten auf die Jugendlichen und eine Streicheleinheit ist vorprogrammiert. Die kurze Pause kommt uns sehr gelegen, denn ein paar voreilige und motivierte Stipendiat*innen sind falsch abgebogen. Die Wartezeit wird mit einem netten Gespräch mit den Damen und den vielen Hunden überbrückt. Wieder vereint wartet auch schon die letzte Runde des Wettbewerbs auf uns: Drachen bauen und das unter Zeitdruck! Denn die Jugendlichen haben nicht viel Zeit diese zu bauen. Manche geraten so unter Zeitdruck, so dass sie vollkommen auf Dekoration verzichten, andere dekorieren ihre Drachen bunt mit Klebebändern. Die Optik spielt bei der Bewertung eine geringe, dennoch kreative Rolle, entscheidender sind jedoch die angewandte Technik und der Gruppenzusammenhalt. Die Flugfähigkeit einiger Drachen wird durchaus bezweifelt und sie steigen auch nicht in die Luft , andere fliegen hoch hinauf und können nicht mehr runter gebracht werden. Das Team “Zuckerzapfen” können diese Runde für sich gewinnen. Lachende Gesichter laufen über die Wiese und lassen die Drachen steigen, die erschöpften sitzen alle auf der Bank, schauen zu und möchten am liebsten schon im Bett sein. Das Ranking des Wettbewerbs wird noch verkündigt, das Team “African Asian Revolution” hat gewonnen und wir machen uns auf dem Heimweg. Ein schöner, erholsamer, lustiger und auch anstrengender Tag geht zu Ende, der uns alle näher gebracht hat.

Es war ein ziemlich heißer Tag. Wandern war durchaus anstrengend, aber es hat sich gelohnt als wir bei der Kammersteinerhütte angekommen sind. Die Aussicht, das leckere Essen, die Nachspeise und viel Zeit zum Unterhalten war sehr Vergnügen bereitend. Die Spiele, die wir zwischendurch gespielt haben, waren auch neu und dem Kennenlerntag entsprechend. Ich hoffe, wir werden ein erfolgreiches START-Jahr miteinander haben. -Sabiha

Der Wien-Kennenlerntag war trotz der Müdigkeit während der Wanderung sehr lustig und schön. Durch verschiedene Aktivitäten und Spiele lernte ich die neuen Stipendiaten besser kennen. Allgemein war die Stimmung sehr gut. Ich hoffe, dass wir als Gruppe weitere schöne Momente verbringen können. -Jihan

Mir hat die Kommunikation mit anderen StipendiatInnen und die Spiele sehr gut gefallen. Die Drachen bauen und dann es fliegen lassen, hat mir am meisten gefallen, da ich als klein Kind viel mit Drachen gespielt hatte und das die alte Erinnerungen erweckt hat. Das Essen in der Hütte war auch hat mir auch gut. Ich hatte Mega viel Spaß. Danke 🙂 -Sakaria

Ich habe den Tag sehr genossen! Obwohl das Wandern ziemlich anstrengend war, hatten wir trotzdem sehr großen Spaß! Mein Highlight von dem Tag war auf jedem Fall das Drachen bauen und steigen mit den Stipendiaten/Stipendiatinnen auf der Wiese!  -Jovana

Also ich fand es lustig aber auch anstrengend. Außerdem hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt. -Mariam

Der Kennenlerntag dieses Jahr hat mir sehr gut gefallen. Wir waren wieder außerhalb von Wien spazieren. Für uns Wiener in den Bergen, für manch andere auf Hügel. Ich hab viele neue Gesichter gesehen, konnte mich mit den neuen Stipis gut unterhalten. Vor allem die Idee mit dem Namensspiel in den Gruppen, dies als Wettbewerb zu gestalten fand ich ausgezeichnet dadurch waren alle gleich viel motivierter. -Edison

Ich persönlich habe viel Spaß gehabt! Die Wanderung war schon bisschen anstrengend aber wir haben trotzdem viel Spaß gehabt Drachen zu bauen war auch eine tolle neue Erfahrung. 🙂 -Sara

Praktikum bei der ÖBB Infra

Sabiha absolvierte im Juli ihr Pflichtpraktikum bei der ÖBB Infra. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, wie sehr ich auf mich stolz bin, dass ich bei den ÖBB-Infra mein Praktikum machen durfte bzw. meine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt habe.

Ich wurde in dem Netzzugang Bereich (Vertrieb-System und Datenmanagement) im Praterstern 4 eingeteilt, meine Aufgaben waren in Bereich des IT-Supports (System testing). Ein Teil meiner Aufgabe war das System in Englisch zu übersetzen. Zusätzlich habe ich auch über IT-Projektmanagement etwas erfahren. Ich habe auch die Gelegenheit gehabt mit meinem Chef bei einem Gespräch dabei zu sein und vor allem den Leiter des Entwicklerteams kennen zulernen.

Der Besuch von der BFZ (Betriebsführungszentrale) und der VLZ (Verkehrsleitzentrale) war sehr beeindruckend. Da hat man immer die Leute gesehen, die mit 10 Bildschirmen gearbeitet haben. Die Führung durch meine Patin Barbara Mauer im Praterstern 3 war auch ganz interessant. Meine Patin hat mir genau erklärt, was für Bereiche es im Unternehmen der ÖBB gibt und wo bzw. wann sie zum Einsatz kommen.

Es wurde mir am letzten Tag erklärt, was eine Ausschreibung ist, wann man es braucht und wieso es wichtig ist.

Was mir am besten gefallen hat, war der freundliche Umgang. Alle MitarbeiterInnen, Kollegen und sogar mein Chef und sein Vorgesetzter waren sehr nett zu mir. Mein Arbeitsplatz war auch sehr schön. Ich bin sehr froh, dass auch meine Kollegen Florian Detzer und Paktrick Wögenstein mit meiner Arbeit und Leistung sehr zufrieden waren.

Ich darf mich bei allen bedanken, die sich bemüht haben, mir ein Praktikum bei den ÖBB zu ermöglichen!

PRESSEINFORMATION: In den Ferien arbeiten – auch Sommerjobs lehren fürs Leben

START-StipendiatInnen bei der Erste Bank Österreich
 

(Wien, 26. August 2019). „Wir haben uns im Winter 2018 für den Sommerjob beworben und waren sehr glücklich, dass es geklappt hat“, erzählen die 19-jährige Nour und der gleichaltrige Atila. Beide wollten unbedingt erste Erfahrungen in einer Bank sammeln. Und es hat geklappt. Die Beiden erhielten im Frühjahr 2019 die Zusage für das Sommerpraktikum.

Die Erste Bank bietet jedes Jahr rund 400 interessierten SchülerInnen und StudentInnen entsprechende Sommerjob-Möglichkeiten – in der Zentrale am Hauptbahnhof in Wien genauso wie in den Filialen. Die Kriterien für die Aufnahme sind vielfältig: „Die Jugendlichen von heute sind die MitarbeiterInnen von morgen. Wir freuen uns über den positiven Zuspruch junger Menschen und das Interesse an der Erste Bank. Diversität ist uns sehr wichtig und wir erleben Jugendliche aus verschiedenen Kulturen als große Bereicherung“, unterstreicht Anne Frank, Head of Recruiting Subsidiaries, Erste Bank. 

Die beiden Jugendlichen Nour und Atila mit syrischem bzw. afghanischem Migrationshintergrund sind START-StipendiatInnen. Das heißt, sie besuchen weiterführende Schulen mit Maturaabschluss und werden vom Verein START Stipendien dabei, vorwiegend mit Sachleistungen, unterstützt. 

Ein Tag im ältesten Kreditinstitut Österreichs 
Wie kann man sich einen Praktika-Tag bei der Erste Bank vorstellen? Nour und Atila wurden jeweils einer Bank-Filiale zugeteilt. „Ich wurde auf einem Rundgang in der Filiale mitgenommen und habe sämtliche Abteilungen und Personen gesehen“, schildert Atila. Mittlerweile ist er in der Kundenbetreuung und unterstützt bei der Aktivierung von Apps genauso wie bei der Nachbestellung von Karten oder der Eröffnung von Daueraufträgen. „Ich mag es, mit den Kunden in Kontakt treten zu dürfen und sie bei ihren Anliegen unterstützen zu können“, meint Atila, „und mir gefallen das Bankenimage, der gepflegte Umgang und die Atmosphäre in einer Bank!“ 

Nour’s Arbeitsplatz in der Erste Filiale war der Infopoint. „Am ersten Tag konnte ich sogar meine Arabischkenntnisse einsetzen“, erzählt die Jugendliche stolz. Dann wechselte die 19-Jährige Filiale, kümmerte sich um Post und Valuten-Kurse, stand KundInnen bei Fragen zur Verfügung und übernahm am Nachmittag meist die telefonische Koordination von Terminvereinbarungen u.a.m.

Bildunterschrift: In den Ferien arbeiten – der 19-jährige Atila macht ein Sommerpraktikum in der ältesten Bank Österreichs
Bildnachweis: Verein START Stipendien 
Download per Mouse-Rechtsklick

Verständnis für den Bankbereich
Beide StipendiatInnen wurden intern professionell begleitet und erhielten die notwendige Unterstützung von routinierten KollegInnen in der Filiale. Und beide träumen davon, weitere Praktika zu machen, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln und Einblicke zu gewinnen. 


Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at
 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at

Wir reinigen die Donau!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Über 200 Freiwillige waren am Samstag beim “Danube Cleanup” dabei und hatten die Uferbereiche gereinigt und die Donauinsel von 290kg Müll befreit. Um 10.00 startete nach einer informativen Einweisung die Aktion. Denn beim Müll sammeln ist Vorsicht geboten, scharfe und spitze Gegenstände können zu Verletzungen führen. Unsere Jugendlichen, ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcke erkundeten höchst motiviert die Uferbereiche, Wege und das Gebüsch und suchten nach Müll. Dabei stolperten sie bereits auf den ersten Metern über sehr viele Zigarettenstummeln und Verpackungsmaterial. Die unzähligen PET Flaschen, Glasflaschen und Dosen hatten doch sehr viele überrascht. Die Aktion hatte zwei Stunden gedauert, in denen eine beträchtliche Menge an Müll eingesammelt wurde, welcher anschließend bei der Abgabestation gewogen und getrennt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Green HeroesSea Shepherd Österreich – Verein zum Schutz des MeeresVeganmania Österreich & River Cleanup, jene Organisationen, die diese Aktion realisiert und ermöglicht haben und somit einen nachhaltigen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten!

START-Wien & START-Niederösterreich beim Danube Clean Up!

Was haben sich unsere Jugendlichen von der Aktion mitgenommen und wie hat ihnen der Cleanup Day gefallen?

Das Danube-Clean-Up war eine einzigartige Erfahrung – zum ersten Mal hab ich mit eigenem Auge gesehen, wie die Umwelt vielen egal ist & wie der Müll überall gelegen ist. Ich bin froh, dass es uns die Möglichkeit gegeben hatte, beim Clean-Up teilzunehmen, um unsere Welt zu beschützen und sauber zu machen. Ich hoffe wir könnten bei den nächsten Veranstaltungen mit dabei sein bzw helfen. -Adham

Heute, bei dem Donau Clean Up war es sehr schön. Wir haben was für die Natur gemacht und das hat mich sehr gefreut . Wir haben sehr viele spannende Dinge entdeckt! -Basma

Beim Donau Clean Up haben wir Müll entlang der Donau gesammelt und uns somit für die Natur eingesetzt. Es wurde viel aufgeräumt und es gab einige komische Funde. Es hat aber auch Spaß gemacht, weil man immer in Gruppen gesucht hat. -Nazia

Das war heute echt super. Ich habe mir nicht gedacht, dass man auch dabei Spaß haben wird. Aber wie gesagt, wenn man was gutes für sich selbst und anderen tut, wird man sich sicher dabei gut fühlen. Es hat mich auch sehr gefreut, dass so viele Stipendiat/innen sich dafür angemeldet haben und ich die Möglichkeit hatte, sie kennen zulernen. 🙂 Ehrlich gesagt, was wir heute gemacht haben, war einfach ganz toll. Ich kann es kaum glauben, was wir noch bei START-Stipendium erleben werden. -Sakaria

Das war das erste Mal, dass ich bei einem Clean-Up-Day seit Jahren mitgeholfen habe! Nicht nur war es das erste Mal, dass ich ein paar von den Stipendiat*innen richtig kennen lernen konnte, sondern auch ein kleiner Teil dieser Aktion zu sein und einen Beitrag geleistet zu haben! Der Tag hat mir wirklich sehr gefallen und ich hoffe, dass wir solche Clean-Up-Aktionen öfters als Gruppe machen! -Jovana

Es war überraschend, was die Menschen alles in der Natur wegschmeißen. -Mariam

Sana bei Woman2Woman Leadership in den USA

Starke Frauen stärken Frauen

Women2Women America International Leadership Program 2019

Women2Women ist eine Leadership Konferenz für junge Frauen zwischen dem Alter von 15 bis 19. Dank START wurde ich von der amerikanischen Botschaft gemeinsam mit 2 anderen Frauen nominiert und vom US-Department of State eingeladen, an dieser Konferenz teilzunehmen.

Diese fand vom 01.08.2019-10.08.2019 in Boston, Massachusetts an der Simmons Universität statt. Wir waren 140 junge Frauen aus 35 Ländern. Am 2. August wurden wir von Richard Rendon oder Rick, dem Gründer von Women2Women Empowerpeace empfangen. „Empowered Women Empower Women“ Rick hat jeder Delegation gebeten, diesen Satz in der eigenen Sprache zu übersetzen. „Starke Frauen stärken Frauen“ war die Antwort unserer Delegation aus Österreich.

Zunächst wurden wir in Teams aufgeteilt. Mein Team hieß „Powerful“. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business. Der nächste Vortrag „The Basics of Public Speaking“ und das Highlight des Tages war von Liz Walker, einer preisgekrönten Fernsehjournalistin, die uns gelehrt hat, die eigene Geschichte vor einem Publikum zu erzählen. Zu verstehen, wie wir unser Publikum fesseln und über die Themen aufklären können, die einem wichtig sind, ist entscheidend für unseren Erfolg. Was brauchen wir alles, um unsere eigene Geschichte zu erzählen ohne, dass wir kritisiert und beurteilt werden? Darum ging es in diesem Vortrag. Nach vielen Vorträgen waren wir am Abend in der Stadt und haben ganz viele Fotos von Boston gemacht!. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business.

Am nächsten Tag hatten wir Mason West, ein geschäftsführender Direktor zu Gast. In seinem Vortrag ging es um Leadership. „The Leader in You“ Dieser Workshop ermöglichte uns, die verschiedenen Arten von Leadership zu erkennen und zu bestimmen, welche Art von Leadership am meisten zu uns als Individuum passt. Danach hatten wir einen Vortrag mit Cherly Jackson, einer Journalistin, die uns gezeigt hat, wie man digitale Kurzformgeschichten produziert, die uns helfen, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die unsere Geschichte verdient. Cherly käpft immer noch, um das Recht ihres ermordeten Bruders zurückzuerlangen, dessen Täter immer noch nicht bestraft wurden.

Das Motto vom 4. Tag hat gelautet „ I can and I will. Watch me.” Wir begannen den Tag mit Yoga “Mindfulness and Self-Care”. Einer der emotionalsten Vorträge war der von Amanda Parker, Senior Director von der AHA Foundation, eine Organisation die kämpft, Kinderehe, Ehrengewalt, FGM Genitalverstümmelung und Zwangsheirat ein Ende zu bereiten. Amanda hat uns Geschichten von ihren Freundinnen erzählt, die entweder genital verstümmelt sind oder gezwungen wurden als Kind zu heiraten. Auch einige Kandidaten, die diesen Problemen begegnet sind haben sich getraut, ihre Geschichten zu erzählen. Nach einem sehr emotionalen Tag waren wir im Boston Tea Party Museum und haben Vieles über die Geschichte Bostons erfahren.

Tag 5 „Look Mom! I am going to Harvard “
Endlich ist der Tag gekommen, worauf jeder gewartet hat. Wir sind zur Harvard Law School gefahren und hatten viele Vorträge in den Hörsälen von Harvard. Der erste Vortrag war von Victoria Budson. Sie ist die geschäftsführende Direktorin des Programms „Women and Public Policy“ (WAPPP) an der Harvard Kennedy School of Gouvernement. Der nächste Vortrag „The Art of Negotiation“ war von Susan Hackly. „ein kompetenter Verhandlungsführer zu sein, kann uns das Vertrauen geben, nach dem zu fragen, was wir brauchen, und die Fähigkeit, die gewünschten Ergebnisse in unserer Community zu erzielen“
Schließlich waren wir in der Kennedy School of Gouvernement an der Harvard Universität und haben die Mason fellows kennengelernt, ihre Geschichten gehört und konnten Fragen stellen.

Tag 6, 7 und 8
An diesen drei Tagen hatten wir intensive Workshops und Vorträge von „Understanding the Media and Identifying Fake News“ über „Climate change and the Impact on Women and girls.“ Bis hin zu „Filming Techniques for digital Sotrytelling“ Ein Votrag, der mir besonders gefiel war von Keri Thompson „Battling the Imposter Syndrome“. Das Imposter Syndrom betrifft meistens Mädchen und Frauen. Das Ziel dieses Workshops war, uns zu helfen, mehr über dieses Ereignis zu verstehen und uns praktische Fähigkeiten und Strategien zu vermitteln, dieses Syndrom zu bekämpfen. Schließlich waren wir in Newburyport und hatten Freizeit die Gegend zu entdecken!

Tag 9 „It’s your turn to change the world “
Wir waren in dem State house of Massachusetts und haben unseren Action Plan präsentiert.

Was ist ein Action Plan? Während den 7 vergangenen Tagen mussten wir an den sogenannten Action Plan arbeiten. In dem Action Plan müssen wir ein Problem schildern und Wege finden, die uns helfen dieses zu lösen. Diese Probleme können uns persönlich betreffen, unsere Community oder auch andere Länder und Communities. Am letzten Tag mussten wir den Action Plan vor einer Jury in dem State house of Massachusetts präsentieren. Diese haben uns Vorschläge gegeben, unseren Action Plan umzusetzen.

Das Problem, das ich geschildert habe war die sogenannte FGM, weibliche Genitalverstümmelung, das ist die partielle oder vollständige Entfernung der weiblichen Genitalien oder die Beschädigung der Geschlechtsorgane ohne profunden, medizinischen Hintergrund. Die Tatsache, dass täglich 8000 Mädchen ihrer Genitalien beraubt werden aus traditionellen oder kulturellen Motiven, hat mich sehr berührt. Und mein Action Plan ist, der Organisation Traget Ruediger Nehberg beizutreten, die FGM in verschiedenen Orten wie zum Beispiel in Äthiopien; Afra zu bekämpfen.

Meine Rede die ich bei der Vorstellung unseres Action Plans gehalten habe:

Female Genital Mutilation is the partial or total removal of external female genitalia, or other injury to female genital organs for non-medical reasons. There are 4 main types of FGM:
• type 1 is removing part or all of the clitoris
• type 2 removing part or all of the clitoris and the inner labia (the lips that surround the vagina), with or without removal of the labia majora (the larger outer lips)
• type 3 narrowing the vaginal opening by creating a seal, formed by cutting and repositioning the labia
• other harmful procedures to the female genitals, including pricking, piercing, cutting, scraping or burning the area

FGM is a crime beyond human comprehension. 200 million women worldwide are affected. 8,000 girls per day are robbed of their genitalia and their dignity. That is one every eleven seconds. FGM is practiced mainly in African countries but it also impacts women and girls in the US and Europe – and has been, in some places, for over 5,000 years, regardless of religion and nationality. 500,000 women have been genital mutilated in Europe and 180.000 are at risk. There has to be an end to this crime and this why, I decided to join the TARGET e.V. organization.

TARGET is a human rights organization founded in 2000 by Rüdiger Nehberg. It’s a nonprofit organization. It’s main purpose to fight against FGM. Since the justification for Female Genital Mutilation is given, incorrectly, by reference to holy texts and religious duty and the majority of victims are Muslim girls and women. TARGET believes that an end to this bloody custom can be found in the strength of Islam itself. TARGET’s “Pro-Islamic Alliance against Female Genital Mutilation” aims to set out clearly that this crime, wherever practiced, is incompatible with the Qur’an and with the ethics of Islam.
They’ve also done a lot of projects in Ethiopia in Afra. One of their important projects is a clinic for gynecology and obstetrics in Afra Ethiopia where almost every woman and girl is genital mutilated. A natural birth is in such cases life-threatening for both mother and child.
Since then, more than 1000 women gave birth and 150,000 people received medical care. with the support of doctors from Switzerland.
Rüdiger Nehberg the founder of Target e.V. said: “We won’t stop until we put an end to this crime”

Schließlich hatten wir unsere Women2Women Ausstellung, wo unsere Bilder im State House ausgestellt wurden.
Was verstehen wir unter „The power of a woman “? Ich entschied mich Kaiserin Maria Theresia als starke Frau ihrer Zeit in Österreich zu präsentieren, ihr haben wir die Einführun der allgemeinen Schulpflicht für Kinder beiden Geschlechts zu verdanken. Am Abend hatten wir eine Abschlussparty mit Photo booth und haben die erfolgreichen Tage gefeiert!!

Nicht nur Erfahrung und Wissen haben ich gewonnen, sondern viele Freunde aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die dieselben Interessen teilen und mich unterstützen. Für mich sind sie mehr als Freunde, obwohl wir uns erst seit kurzem kennen. Für mich sind sie meine zweite Familie! „empowerte Frauen unterstützen Frauen“. Hier weiß keiner von Neid oder Eifersucht. Hier unterstützt jeder jeden. Hier wird niemand beurteilt. Hier ist ein sicherer Ort, hier ist mein zweites Zuhause.

Vielen Dank an die US Botschaft in Wien, das US Department of State und START, die mir diese Erfahrung ermöglichten.

Women2Women 2019

Sommer, Sonne & Neusiedlersee

Nachdem die START-Wien Stipisprecher Edison & Atila den lustigen Bowling-Nachmittag im Juli organisiert hatten, wollten sie dieses Mal mit den Stipendiat*innen und Absolvent*innen zum Neusiedlersee fahren. Eine strahlende Augustsonne, angenehme Wassertemperaturen und sportliche Aktivitäten trugen zu einem unvergesslichen Ausflug bei.

Am Samstag dem 10.08.2019 waren wir bunt gemischt, alte und neue Stipendiaten/innen gemeinsam mit Absolventen/innen von diesem Jahr und sind zum Neusiedlersee gefahren.

Die Reise begann um 10.45, zu dem Zeitpunkt haben wir uns alle gemeinsam am Wiener Hauptbahnhof getroffen, uns vom Spar noch Snacks geholt für den langen Tag und sind anschließend gemeinsam auch zum Bahnsteig aufgebrochen. Im Vorhinein haben wir uns in einer WhatsApp-Gruppe ausgemacht, dass all die wollen, ihre kleinen Geschwister mitnehmen können. So haben sich auch des möglicherweise zukünftigen Stipi-Juniors untereinander kennengelernt.

Nachdem wir gegen Mittag am See angelangt sind haben wir uns einen gemütlichen Platz im Schatten gesucht, uns umgezogen und die meisten haben sich dann auch mal kurz reingestellt und gemerkt, dass der Boden nicht so ganz gleich ist wie in einem Schwimmbad, einem See oder Meer mit steinigem Untergrund. Das hat ihnen so gar nicht gefallen und war dann auch das letzte Mal für diejenigen in der Nähe vom Ufer. Nach der Abkühlung kamen die Snacks dran, die der Stipisprecher Atila gemeinsam mit dem neuen Stipendiaten Sakaria besorgt hatte. Essen trinken, Obst, Chips, Brot alles was das Herz begehrt und was zu einem Picknick gehört war vorhanden. Am späten Nachmittag haben sich einige Gruppen zusammengefügt und sich ein Tretboot ausgeliehen und sind damit auf dem Neusiedlersee herum gefahren. Bei so einem langen Aufenthalt in der Sonne hat sich bei der ein oder anderen Person auch schon ein Sonnenbrand festgestellt. Neben Beachvolleyball, Fußball spielen und Tretboot fahren haben wir natürlich auch das START-Wien Lieblingsspiel Werwolf gespielt. Es war eine sehr harmlose Runde wenn man das so sagen kann.

Gegen 18 Uhr haben wir unsere Sachen gepackt und haben uns am Weg zurück nach Wien gemacht. Wir hatten jedoch Hunger, da wir ja schließlich schon den ganzen sportlich unterwegs waren. Da uns noch etwas Geld übrig geblieben ist, haben wir entschlossen zu dem Restaurant Piece Kitchen zu gehen und haben dort noch gut gegessen und uns fein unterhalten.

Ich werde den 10.08.2019 nie vergessen. Das war wirklich ein super Tag und bleibt unvergesslich, denn ich hatte viel Spaß und die Möglichkeit, anderen neuen Stipendiat*innen sowie Leuten aus START-Hilfe und START-Freundeskreis bessere kennen zulernen. Die Idee, am Abend in Peace Kitchen zugehen und dort zusammen zu essen, war auch super. Alles was wir an diesem Tag erleben durften, bedanke ich mich bei unsere Stipisprecher Atila und Edi, dass sie sich sehr bemüht haben, alles an diesem Tag zu organisieren, um uns näher zu einander bringen. Und ich bedanke mich auch bei START-Stipendium und den Sponsoren, die uns dabei helfen. -Sakaria

Es war mega schön und mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Ich bin noch nicht zum Neusiedlersee gefahren das war für mich eine Überraschung und zwar habe ich auch sehr viele Leute von uns kennengelernt. Alle waren sehr nett und freundlich. Ja meine Meinung nach sehr sehr toller Ausflug fand ich es und ja danke euch für die Mühe. -Ali

Clean-up-Aktion an der Donau – wir machen mit!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Wir werden gemeinsam mit internationalen Organisationen und Vereinen am 24. August 2019 entlang der Donau Müll einsammeln, die Uferbereiche reinigen und damit einen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten. “Täglich werden mehrer Tonnen Kunststoffmüll in das Schwarze Meer gespült. Das ist eine erschreckende Menge!” findet START-Wien Stipendiatin Balqiz und motiviert daher ihre Freund*innen bei der Aktion mitzumachen. Umweltschützer*innen vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer werden beim “Danube Cleanup” mitmachen. Mitsammler*innen und Unterstützer*innen sind gerne gesehen.

Wann? 24. August 2019, 09:30-12:00 Uhr
Wo? Treffpunkt um 9:30 bei der U1 Station Donauinsel (Ausgang Donauinsel)

Mehr Informationen zu der Aktion und Anmeldung finden Sie hier:
https://www.facebook.com/events/3348996815126328/

Rhythm is a Dancer – Impulstanzfestival

Am 3. August 2019 sollten die Stipdendiat*innen einer der dynamischten Sommerangebote in Wien miterleben dürfen. Um uns für den Abend zu stärken trafen wir uns zunächst in einem der besten syrischen Restaurants in Wien zum gemeinsamen Abendesssen. Danach gingen wir zu Fuß zu den Probebühnen im Arsenal, wo wie jeden Sommer zahlreiche Angebote des Impulstanzfestivals stattfinden. Die Schlange für das Dance-Battle war recht lang und wie alle hofften wir, dass wir einen Platz bekommen würden. Als wir reinkamen war gleich eine total schöne Stimmung, man konnte richtig die durch und durch positive Energie spüren. Im Vorhinein konnten alle, die mittanzen wollten sich anmelden. Ungefähr 30 Tänzer*innen zeigten in der ersten Runde einzeln ihr Können. Die Hälfte sollte dann in die nächste Runde kommen, in welcher 1:1 gegeneinander angetreten wurde. Es war so spannend und wunderschön den Tänzer*innen zuzuschauen wie sich ihre Bewegungen alle von einander unterschieden und alles so fließend und leicht aussah. In den Pausen tanzte dann das ganze Publikum zusammen. Es war wirklich eine wunderschöne Stimmung.

“Für mich war ein besonderer Tag, denn ich hatte viel Spaß.
Besonders war das Essen Lecker und sehr wichtig waren die Personalien auch nett. Mir hat auch diese lange Schlange gefallen, da wir viel Zeit hatten, mit ein anderer zu reden und es ist sehr schön mit euch zu reden.
Am meisten, was mir gefallen hat, war dort ein kleines süßes Mädchen mit ihrer Eltern. Ebru, Shehab und ich standen auf dem Fensterbrett, da es nicht passende Plätze für uns gab, und dies kleines Mädchen hat vor uns getanzt. Das war sehr süß.
Ich hatte viel Spaß dabei und das bedanke ich Start-Stipendium und besonders dich Anna.” Sakaria

Praktikum an der Wiener Börse

START-Wien Stipendiat und HAK-Schüler Edison absolvierte im Sommer sein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse.

Mein Name ist Edison Baardies und ich bin START-Wien Stipendiat seit 2018. Diesen Sommer im Juli 2019 durfte ich mein Praktikum bei einer unserer Förderer absolvieren.

An der Wiener Börse, konnte ich meine ersten Berufserfahrungen für ein Monat sammeln und mir einen Einblick in die Arbeitswelt verschaffen. Es war eine sehr aufregende Zeit und dadurch dass ich dank dem Alexander Racher, ein Mitarbeiter der Börse und die Ansprechperson für START, in so vielen verschieden Abteilungen schnuppern durfte, weiß ich nun ganz genau was mir an einer Büroarbeit liegt, leicht fällt und kann dadurch auch meine zukünftige schulische sowie auch studentische Laufbahn planen.

Was mir sehr bei an der Wiener Börse gefallen hat, war der lockere und respektvolle Umgang zwischen den ArbeitskollegInnen, sowie die Offenheit und Hilfsbereitschaft der MitarbeiterInnen. Auch das flexible Arbeitsverhältnis mit dem Gleitzeitsystem war neu für mich! Ich habe mich jedoch schnell daran gewöhnt.

Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich an der Börse sammeln konnte und dass mir das Stipendium dies möglich gemacht hat. Ich blicke schon auf den nächsten Börse Punsch und freue mich dort alle bekannten Gesichter und KollegInnen wieder zu sehen.

1,2,3 Strike – START-Wien bowlt!

Am Samstag den 27. Juli 2019 waren die neuen und die alten START-Wien StipendiatInnen in der Bowlinghalle “Kugeltanz”. Wir haben uns in 3 Teams aufgeteilt und spielten auf 3 getrennte Bahnen nebeneinander. Es war sehr aufregend, da die ersten Wurfversuche immer deutlich danebengingen und man erst den richtigen Technik für sich finden musste.

Die Kugeln gab es in unterschiedlichen Größen, dass heißt für einen “Strike” musste man auf jedes kleines Detail achten und den richtigen Kugel, in der richtigen Größe auswählen.

Nach einem einstündigen Bowling-Spaß gingen wir los und holten uns noch einen Eis. Auch wenn das Wetter regnerisch war, hinderte es uns nicht daran Spaß zu haben. Darüber hinaus war der Tag eine einzigartige Möglichkeit, dass sich die StipendiarInnen besser kennen lernen.

Bericht: Atila

Rafiki

Am 23. Juli 2019 besuchten die Stipendiat*innen zusammen das Filmcasino um sich den Film Rafiki anzuschauen. Dieser handelt von zwei jungen Frauen in Kenia, die sich ineinander verlieben und mit ihrer Beziehung gegen Konventionen verstoßen.
Die Geschichte der beiden Liebenden hat Kahiu der Kurzgeschichte Jambula Tree der ugandischen Schriftstellerin Monica Arac de Nyeko entlehnt. Laut der Zeit wurde “die Vorführung des fertigen Films in Kenia zunächst verboten, da er laut des Leiters der Filmklassifizierungsbehörde “Homosexualität zu legitimieren und zu normalisieren” versuche. Trotzdem schaffte es Rafiki als erster kenianischer Film in die offizielle Auswahl der Filmfestspiele von Cannes. Und da ein Film im eigenen Land gezeigt worden sein muss, damit er für die Oscars nominiert werden kann, reichte die Regisseurin später Klage gegen das Verbot der Filmaufsichtsbehörde ein. Mit zumindest einem kleinen Erfolg: Für Rafiki wurde eine Ausnahmeregelung getroffen, aufgrund derer das Drama eine Woche lang in einem Kino in Nairobi zu sehen war.”

Es war wirklich ein sehr schöner und auch trauriger Film. Die Regisseurin schaffte es trotz der sehr gesellschaftskritischen Komponente des Films, gleichzeitig auch eine echte und romantische Liebesgeschichte darzustellen.

FIT4YOUNIVERSITY an der IMC FH Krems

Von 18.–19. Juli durften einige Start-Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus Wien und Niederösterreich am FIT4YOUNIVERSITY Programm teilnehmen. Das Programm fand in IMC Fachhochschule Krems statt. Es wurden insgesamt Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, die am Vormittag und am Nachmittag stattfanden.

Am Mittwoch, den 17. Juli, sind wir im Studentenwohnheim angereist und durften sofort einchecken. Anschließend gab es eine extra für uns organisierte Stadtführung, damit wir uns in Krems zurecht finden. Am Abend sind wir essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen, bevor das Programm startet. Wir sind gut angekommen und wurden herzlichst von den MitarbeiterInnen der IMC FH Krems empfangen.

Am 18. Juli fing das Programm an es wurden pro Einheit zwei Workshops angeboten. Am Vormittag von gab es die Workshops “Werde ein Game Creator oder Gamer” und “VR Kreativ”. Nach dem Mittagessen fanden die Workshops „Die Erde und ihr Klima im Wandel – Die Physik der Umwelt“ und „Backstage im Krankenhaus – Der Weg eines Patienten/einer Patientin“ statt. Am Abend sind wir erneut in ein Restaurant essen gegangen und danach ins Open-Air Kino, wo wir uns den Film „Green Book” angeschaut haben, der sehr empfehlenswert ist.

Am Freitag, den 19. Juli, fanden am Vormittag „Plastik – Ausweg statt Einweg“ und „2 Minuten 2 Millionen – Innovationsworkshop für die neue DIGI Welt” statt. Unsere letzten Workshops am Nachmittag waren „Die wunderbare Welt der Farben: Von antiker Kriegsbemalung, Flammenfärbungen und Leuchtquallen“ und „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht? – Auf den Spuren deines Smartphones“, in welchen wir tolle Experimente im Labor machen durften und erfahren haben, was alles in unserem Smartphone steckt.

Fazit: Die Tage an der IMC FH Krems waren eine sehr tolle Erfahrung für uns und wir empfehlen es allen weiter! Wie schon erwähnt, wurden wir sehr herzlich empfangen, wir haben neue Freunde kennengelernt, hatten viel Spaß und haben einiges dazu gelernt. Vielen Dank an die MitarbeiterInnen der IMC FH Krems für die Gastfreundschaft und die tolle Gestaltung & Begleitung des Abendprogramms!

Bericht: Sinem Yilmaz

(c) Fotos: Verein START-Stipendien

Ich fand die drei Tage, die wir im Krems verbracht haben ganz toll und informativ! Außerdem finde ich die Stadt an sich sehr schön. Was mir noch gefallen hat, sind die Workshops, die ich besucht habe, aber am besten hat mir den Workshop ” Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” interessiert und gefallen. “Green Book” ist der Film, den wir am Abend im Open Air Kino angeschaut haben und der auch sehr schön war. Nicht nur das, die Betreuung, die wir hatten, war die Beste!
Also ich hatte wirklich sehr viel Spaß gehabt und würde es nun weiter empfehlen!

Israa

Die drei Tage in Krems waren wundervoll! Neben den tollen Workshops wurden wir sehr herzlich empfangen. Ebenso wurde sich sehr um uns gekümmert. Wir hatten eine nette Stadttour, waren an den Abenden Essen und haben uns den Film „Green Book“ im Freiluftkino angeschaut.
Auch war die Unterkunft sehr komfortabel. Abgesehen davon habe ich in diesen drei Tagen viel gelernt. Die Workshops waren interessant. Besonders hat mir „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?“ gefallen. Hier konnte ich mein eigenes Wissen einbringen und habe sehr viel über die Herstellung von Handys und über Rohstoffgewinnung gelernt. Mit Adham als Teampartner war es auch sehr spaßig.

Saida

Fit4YOUnversity bekommt man nicht jeden Tag angeboten – IMC FH Krems hat uns, START-Stipis, das Angebot gestellt, beim Campus der FH teilzunehmen, dazu gab es auch eine kleine nette Stadtführung in der Stadt Krems.
Am ersten Tag gab’s die Möglichkeit beim Workshop “VR kreativ” teilzunehmen, & die unterschiedlichen VR-Geräten selber auszuprobieren, dazu haben wir uns Gedanken gemacht, wie dies in der näheren Zukunft sinnvoll angewendet werden könnte. Der zweite Workshop “Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” hat mich am meisten interessiert, da haben wir verschiedene Situation eines Krankenpflegers selber erleben zu können – natürlich ohne Kontakt mit Patienten. Am nächsten Tag haben wir uns über Plastik, und wie man es ersetzen kann, informiert. Beim Workshop “Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?” ging’s um die Smartphones und ihre Bestandteile, sprich alle Elemente, die ins Smartphone gehen & wie diese Elemente beim Bergbau herausgenommen werden – dieser Prozess ist sehr aufwendig.
Danke an das Team der IMC FH Krems. Ihr seid tolle Gastgeber!

Adham

Die Migrantigen

Am 18. Juli 2019 kamen die Stipendiat*innen und Alumnis zusammen um sich gemeinsam die österreichische Komödie Die Migrantigen im Rahmen des Freiluftkinoprogramms Volx am Volkertmarkt anzuschauen.
Das Kinoerlebnis war mal ein ganz anderes, der ganze Platz war voll mit Leuten, die teilweise auf den dafür aufgestellten Sesseln saßen, teilweise auf Picknickdecken oder selbst mitgebrachten Sitzgelegenheiten. Es war eine sehr angenehme Stimmung und da der Film auf eine sehr humorvolle Art mit Klischees und Vorurteilen spielt, wurde sehr viel gelacht. Der Film hat aber auch eine tiefere Ebene, die kritisch beleuchtet, wie Hetze und Stigmatisierung einen tiefen Keil in eine Gesellschaft treiben kann.

Der Stoff aus dem Träume sind

Am 9. Juli 2019 kamen sowohl ganz neue Stipendiat*innen als auch Alumnis zusammen um den Film “Der Stoff aus dem Träume sind” unter freiem Himmel am Karlsplatz anzuschauen. Das Freiluftkino “Kaleidoskop” am Karlsplatz soll gesellschaftspolitische Themen auf die Leinwand unter freiem Himmel bringen und so einen niederschwelligen Zugang für alle, die vorbeikommen schaffen. Das Cinecollective organisiert zu den jeweiligen Themen auch Podiumsdiskussionen vor der Vorstellung. Der Dokumentarfilm zeigte anhand von sechs Beispielen selbstorganisierter und selbstverwalteter Wohnbauten in Österreich, von 1968 bis heute, den Entstehungsprozess und die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens. Der Film und auch die kurze Einführung in die Thematik durch die Podiumsdiskussion mit den beiden Regisseur*innen und einem Mitglied der Wiener Initiative “SchloR- schöner leben ohne Rendite”, waren sehr informativ. Einerseits wurde die Umsetzbarkeit von Utopien aufgezeigt und wie wichtig Selbstverwaltung im Bereich Wohnen sein kann, um ein gemeinschaftliches Zusammenleben basiert auf Gleichberechtigung ohne Hierarchien aufgrund von Kapital zu ermöglichen.


Herzlich Willkommen bei START-Wien!

Am 6. Juli war es endlich soweit: Kennenlernen mit den neuen Stipendiat*innen. Zunächst gab es ein Kennenlernspiel, wo jede*r ein Blatt Papier auf den Rücken geklebt bekam und dann alle sich gegenseitig was drauf schreiben konnten, wie z.B. “ist gut in Mathe” oder “mag Katzen”. Zurück im Sesselkreis konnte jede*r seinen*ihren Zettel vorlesen und sagen was richtig geraten war und was nicht stimmt. So lernten wir uns gleich alle ein bisschen kennen und konnten auch schon viel zusammen lachen.

Dann stellte das START-Wien Team zusammen mit ein paar alten START-Hasen in Kleingruppen die verschiedenen Fördergruppen von START vor. So konnten alle Fragen zu Freundeskreis, START:Hilfe und START-Stipendium genau beantwortet werden. Nach allen Informationen packten wir die Picknickdecken, Bälle und Snacks ein, holten uns ein Eis für den Weg und gingen los zum Prater um dort noch mehr Stipendiat*innen zu treffen. Gemeinsam ließen wir den Tag ausklingen mit Plaudern, Ball spielen und freuten uns über all die neuen Bekanntschaften und, dass wir wieder gewachsen sind.

Ein abenteuerliches Jahrestreffen auf der Burg Finstergrün

Ein Jahrestreffen wie kein anderer. Das diesjährige Jahrestreffen 2019 tagte im Burg Ramingstein. Dazu auch mittelalterliche Türen, riesige Tore, hohe, schmale Gänge sowie frische Bergluft auf/in 1000m Höhe.

Nach einer langen Busfahrt, mit einer kurzen Essenspause, am Fuße des Berges angekommen, mussten die Stipis ein steiles Gefälle, den Berg bis zur Burg raufgehen. Oben angekommen wurden wir empfangen und damit den Regeln vertraut gemacht.

Anschließend wurden Zimmer bezogen. Zu den Bedauern der Stipis, konnte das geplante Programm, die Fakelwanderung, aus Brandschutzgründen nicht stattfinden. Spontan kreierten die LKs ein neues Programm. Wir schauten uns die Burg näher an, spielten Vollyball – mit vollem Einsatz, die Flecken am Arm fürs viele Bridgen/ Britschen sind der Beweis dafür- und Fußball. Trotz sportlicher Ausübung ist die Nacht noch jung. Denn im Gemeinschaftsraum lauern Wölfe, Dorfbewohner, etc. – es wurde das Spiel „Werwolf“ gespielt.

Am nächsten Tag, hatten wir einen Kräuterworkshop, bei welchem wir Tee mixten, neue Salzmischungen kreierten und Aufstriche für Stockbrot, welches fürs Lagerfeuer gedacht war, machten. Doch auch hier, zum Bedauern der Stipis, musste das Lagerfeuer aufgrund von Nässe abgeblasen werden. Nichtsdestotrotz, ließen wir uns davon nicht die Laune verderben und brachen zum Silberbergwerk auf. Übermotiviert nahmen wir den steilen und schwierigen Weg, statt den leichten und angenehmen Weg. Oben angekommen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen gelbe Schutzanzüge – wir sahen wie kleine Bauarbeiter, wie kleine Miniens aus. Anschließend machten sich die beiden Gruppen zeit verschoben, separat durchs Silberbergwerk. Begeistert von Steinen und dem Bergwerk ließen wir uns von 8 Grad im Bergwerk nichts anhaben, denn Fragen waren genauso präsent wie das Interesse. Nach diesem Programm gab es schließlich Abendessen und ein gemütliches Spielabend im Gemeinschaftsraum.

Am nächsten Tag leider mussten wir schon abreisen. So kurz und schmerzlos der Abschied vom schönen Ort war, desto anstrengender stellte sich die Busfahrt für einige. Übelkeit und eine baldige Entleerungspause/ Kotzpause waren die Folge, der langen Busfahrt. Die Stipis aber lassen sich davon nicht die Laune verderben. Sie sorgen sich zuerst um ihre Freunde/Freundinnen, denen es schlecht geht und spielen leise hinten im Bus „Werwolf“. Mit einem “Auuuu” geht das Jahrestreffen dieses Jahr zu Ende.

Das Jahrestreffen war zwar kurz aber sehr spannend, wir sind uns dadurch näher gekommen und hatten viel Spaß miteinander vor allem die Spiele Volleyball und Das Spiel „Werwolf“ hat uns an Laune gehalten. Außerdem sind wir noch einen steilen Berg geschrieben, mit einer kleinen Essenspause, und haben eine Führung durch die Silberbergwerk bekommen. Was sehr interessant war, war die sehr kühle Temperatur, circa 8 Grad, und die sehr informativen Infos die wir zwischendurch bekommen. Ein tolles Erlebnis mit START! -Balqiz

Ich fand es schade, dass wir kein Lagerfeuer hatten und auch keine Fackelwanderung, dennoch waren viele von uns das 1. Mal in einem Bergwerk und ich denke, dass es wirklich allen gefallen hat! Die Übernachtung auf einer Burg war überhaupt das Beste. Plus wir konnten nicht wirklich am Handy sein und haben viel Zeit miteinander verbracht & somit generell mehr miteinander geredet. Insgesamt fand ich es wirklich gut und die Natur hat uns allen gut getan!! -Aylin

Die Idee in einer Burg zu übernachten, ist großartig. Ich habe mich auf das Jahrestreffen sehr gefreut. Die Burg war auch groß und schön. Die interessante historische Geschichte dahinter ist auch faszinierend. Beim Jahrestreffen habe ich andere Stipendiaten und Stipendiatinnen noch besser kennengelernt (vor allem Maturanten) weil wir mehr Zeit miteinander verbracht haben. Ich habe mich auf das Lagerfeuer gefreut, jedoch hat es wegen dem schlechten Wetters nicht stattgefunden. -Shehab

Meine letzte START Veranstaltung mit der ganzen Gruppe – das Jahrestreffen. Eine sehr gelungene Veranstaltung! Obwohl es aufgrund des Regens zu einigen Kürzungen kam, hielt das uns nicht ab Spaß zu haben. Ob nun Volleyball, Tischtennis gegen Anna oder gar Katrin Bernd oder der Favorit unter den meisten “Werwolf”. Spaß hatten wir eine Menge, selbst wenn wir grade dabei waren einen Berg zu besteigen, oder in einem Bergwerk waren. 8°C hielten uns nicht davon ab die Zeit zu genießen. Die Ambiente in der Burg war auch toll. Nicht zu vergessen das Wasser! Als “leidenschaftlicher” Wassertrinker ist mehr der Unterschied zum Wiener Wasser sofort aufgefallen. Man trinkt halt nicht immer von einer Bergquelle. Trotz der missglückten Pläne war es toll. Wer weiß vielleicht wäre es ja nicht so toll ausgegangen, wenn das Wetter uns nicht einen Strich durch die Rechnung gezogen hätte? -Erem

100 Jahre Frauenwahlrecht im Volkskundemuseum

Vor 100 Jahren durften Frauen in Österreich das erste Mal wählen. Diesem Jubiläum ist eine Ausstellung im Volkskundemuseum in Wien gewidmet, welche Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich besuchten. In mehreren Räumen wurden verschiedene Aspekte des Kampfes für das Frauenwahlrecht – historisch wie auch aktuell – aufgearbeitet. Auf einer Weltkarte konnte nachvollzogen werden in welchen Ländern wann das Frauenwahlrecht eingeführt wurde und auch wo Frauen nach wie vor nicht Wählen dürfen wie z.B. Saudi Arabien oder Westsahara.

Wir erfuhren auch viel über die österreichische Frauenbewegung und wie sich Frauen dafür einsetzten z.B. die Lebensbedingungen von Arbeiterinnen zu verbessern. Die zentrale Forderung “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit” ist beispielsweise bis heute noch nicht in allen Arbeitsbereichen Realität. Auch hatten es Frauen in der Politik anfangs schwer, weil sie sich in einem männlichen dominierten Feld bewegten. So wurde und wird noch immer Kleidung von Poltikerinnen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Angela Merkel wurde hierfür als Beispiel angeführt, man kann es aber aktuell auch bei Bundeskanzlerin Bierlein verfolgen.

Der heutige Besuch im Volkskundemuseum zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht war ein sehr spannender und vor allem bewegender Besuch. Man konnte Schritt für Schritt s