Sommerpraktika bei der HYPO NOE

Drei Stipendiat*innen von START-NÖ hatten in diesem Sommer die tolle Möglichkeit Praktika in verschiedenen Geschäftsstellen der HYPO NOE Landesbank für NÖ & Wien zu absolvieren. Batoul, auch Stipendiatin der HYPO NOE, konnte im Juli wertvolle Erfahrungen in der HYPO NOE Filiale in Horn sammeln. Im August folgten Adham im Bereich Controlling in der Zentrale in St. Pölten und Suliman in einer Filiale in Wien. 

Batoul berichtet:

Bevor ich START kennengelernt habe, hatte ich immer Sorgen, wie ich mein Schulpraktikum für die HAK absolvieren werde. Nach viele Absagen dachte ich, dass keiner mir die Chance geben würde, um meine Erfahrungen und Kenntnisse praktisch anzuwenden.  Doch durch START durfte ich meinen Paten die HYPO NOE Landesbank für NÖ und Wien kennenlernen. Auf der Begrüßungsfeier von START, die auch im Gebäude der HYPO NOE in St. Pölten stattfand, fragte ich den Vorstand Herr Wolfgang Viehauser, ob ich ein Praktikum in der HYPO Bank machen kann. Ich durfte meine Bewerbungsunterlagen direkt an ihn schicken und einen Monat später habe ich die Zusage bekommen für mein Praktikum im Juli 2019 in der Filiale Horn.

Am ersten Tag begrüßten mich alle MitarbeiterInnen ganz herzlich und zeigten mir die Filiale. Sie waren sehr nett und erklärten mir, was meine Aufgabengebiete sind. Meine Aufgaben waren Unterstützung bei Vorbereitung und Nachbereitung an der Kassa, Hilfestellung und Servicierung von Kunden bei der IDD App, Sortieren von Kundenakten und Stammkarten, Erstellung von Lastschriften, Aktualisierung von Kreditakten, Verwaltung Werbematerial und Auslagengestaltung sowie Teilnahme bei Kundengesprächen.

In einem Monat konnte ich ganz viele neue Erfahrungen sammeln, die ich für meinen zukünftigen Job mitnehmen kann und verbrachte auch eine sehr schöne Zeit, die ich nie vergessen werde.

Ich danke der HYPO NOE ganz herzlich für die nette und angenehme Arbeitsatmosphäre, die ich bei Ihnen in der Filiale Horn hatte und bedanke mich auch, dass Sie es mir ermöglichten, neue Erfahrungen zu sammeln, die ich sicher weiter in der Zukunft zu verwenden kann!

Bei meinem Praktikum im Bereich Controlling habe ich vieles über Zinsen und Kredite gelernt. Highlight sind die aktuellen Negativzinsen. Ich durfte im Accounting helfen und wurde beim Bearbeiten der Powerpoint-Präsentationen zum Spezialisten.

Adham

Ich habe mein Praktikum bei der HYPO NOE sehr genossen und ich glaube, dass ich mich durch meine Arbeitserfahrung auf vielen Gebieten verbessern konnte. Ich habe viel gelernt, durch die positiven Interaktionen, die ich nicht nur mit Kollegen, sondern auch mit Kunden haben durfte.

Suliman

Kennenlernen bei LISEC

Es freut uns sehr, dass die Firma LISEC ab dem neuen Schuljahr eine Patenschaft bei START-NÖ übernimmt! Ahmad Alsayad ist der erste Stipendiat von LISEC und hat sich am 9. September 2019 auf den Weg nach Seitenstetten gemacht um seine Patenfirma kennenzulernen.

Vielen Dank an Doris Niederwimmer & Birgit Moshammer für den herzlichen Empfang!

Heute waren wir bei der Firma LISEC eingeladen. Es ging hauptsächlich darum, dass wir uns mehr kennenlernen. Die beiden Damen vom Gespräch waren sehr nett. Sie haben uns auch über die Firma informiert, wer sie sind, was sie machen und produzieren, wie viele Mitarbeiter sie sind usw. Aber was ich am meisten beeindruckend fand ist, dass sie weltweit sind (also in 25 Standorten!). Wir haben auch einen Einblick in die Werkstätte bekommen. Es war sehr interessant. Ich bin sehr stolz, dass die Firma LISEC mein Pate ist!

Ahmad

Praktikum bei Deloitte

Sabiha absolvierte im August ihr Pflichtpraktikum bei Deloitte. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Ich habe mich an der Willkommensveranstaltung am ersten Tag sehr geehrt gefühlt. Es war eine schöne Erfahrung in einer der weltweit besten Wirtschaftsgesellschaften ein Praktikum zu machen. Dass Deloitte „the best place to work“ ist, habe ich schon am ersten Tag mitbekommen. Alle PraktikantInnen haben einen Arbeitslaptop samt Zubehör bekommen. Die, die länger geblieben sind, haben auch ein Arbeitshandy mit eigener Durchwahl bekommen. Aber eine Laptop Tasche mit anderen Kleinigkeiten haben alle als Geschenk bekommen.

Ich wurde mit einem anderen Praktikanten, Paul Storch und später auch Alexander Spitzer, in der IT-Abteilung gebracht. Wir hatten die Aufgabe die alten EDV-Anlagen zu tauschen und die Verkabelung zu sanieren.

Nebenbei habe ich den Manager, Herr Amadou Traore, gebeten, ob ich in IT-Security und Robotics auch schnuppern darf. Es war sehr interessant als mir RPA (Robotic Process Automation) erklärt wurde. Mir wurde die Basics von UiPath beigebracht. Ich habe dann ausprobiert einige kleine Prozesse mithilfe UiPath zu automatisieren bzw. zu programmieren.

Außerdem habe ich auch die Möglichkeit gehabt mal bei IT-Security die Software bzw. Tools wie WhatsUp Gold und PuTTY configuration kennenzulernen und damit zu arbeiten. Alle Server und Accesspoints wurden dort erfasst. Ich musste überprüfen, ob die erfassten Server- und Accesspointlisten (in Deloitte-Österreich) auch in Wirklichkeit so sind, ob sie funktionieren, wenn nicht dann sollte ich sie auf aktiv setzen bzw. löschen, um Lizenzen frei zu bekommen.

In der letzten Woche habe ich auch etwas über CRM (Customer-Relationship-Management) und dessen Verbindung zu BMD (Büromaschinen für Datenerfassung) erfahren, was mich auch interessiert hat.

Ich muss zugeben, dass es im Sommer nicht so viel los war, da die MitarbeiterInnen ab und zu auf Urlaub gegangen sind. Aber ich habe trotzdem versucht, so viel wie möglich die Zeit auszunutzen, um viel zu erleben, was wirklich herrlich war.

Praktikum bei der ÖBB Infra

Sabiha absolvierte im Juli ihr Pflichtpraktikum bei der ÖBB Infra. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, wie sehr ich auf mich stolz bin, dass ich bei den ÖBB-Infra mein Praktikum machen durfte bzw. meine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt habe.

Ich wurde in dem Netzzugang Bereich (Vertrieb-System und Datenmanagement) im Praterstern 4 eingeteilt, meine Aufgaben waren in Bereich des IT-Supports (System testing). Ein Teil meiner Aufgabe war das System in Englisch zu übersetzen. Zusätzlich habe ich auch über IT-Projektmanagement etwas erfahren. Ich habe auch die Gelegenheit gehabt mit meinem Chef bei einem Gespräch dabei zu sein und vor allem den Leiter des Entwicklerteams kennen zulernen.

Der Besuch von der BFZ (Betriebsführungszentrale) und der VLZ (Verkehrsleitzentrale) war sehr beeindruckend. Da hat man immer die Leute gesehen, die mit 10 Bildschirmen gearbeitet haben. Die Führung durch meine Patin Barbara Mauer im Praterstern 3 war auch ganz interessant. Meine Patin hat mir genau erklärt, was für Bereiche es im Unternehmen der ÖBB gibt und wo bzw. wann sie zum Einsatz kommen.

Es wurde mir am letzten Tag erklärt, was eine Ausschreibung ist, wann man es braucht und wieso es wichtig ist.

Was mir am besten gefallen hat, war der freundliche Umgang. Alle MitarbeiterInnen, Kollegen und sogar mein Chef und sein Vorgesetzter waren sehr nett zu mir. Mein Arbeitsplatz war auch sehr schön. Ich bin sehr froh, dass auch meine Kollegen Florian Detzer und Paktrick Wögenstein mit meiner Arbeit und Leistung sehr zufrieden waren.

Ich darf mich bei allen bedanken, die sich bemüht haben, mir ein Praktikum bei den ÖBB zu ermöglichen!

Sana bei Woman2Woman Leadership in den USA

Starke Frauen stärken Frauen

Women2Women America International Leadership Program 2019

Women2Women ist eine Leadership Konferenz für junge Frauen zwischen dem Alter von 15 bis 19. Dank START wurde ich von der amerikanischen Botschaft gemeinsam mit 2 anderen Frauen nominiert und vom US-Department of State eingeladen, an dieser Konferenz teilzunehmen.

Diese fand vom 01.08.2019-10.08.2019 in Boston, Massachusetts an der Simmons Universität statt. Wir waren 140 junge Frauen aus 35 Ländern. Am 2. August wurden wir von Richard Rendon oder Rick, dem Gründer von Women2Women Empowerpeace empfangen. „Empowered Women Empower Women“ Rick hat jeder Delegation gebeten, diesen Satz in der eigenen Sprache zu übersetzen. „Starke Frauen stärken Frauen“ war die Antwort unserer Delegation aus Österreich.

Zunächst wurden wir in Teams aufgeteilt. Mein Team hieß „Powerful“. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business. Der nächste Vortrag „The Basics of Public Speaking“ und das Highlight des Tages war von Liz Walker, einer preisgekrönten Fernsehjournalistin, die uns gelehrt hat, die eigene Geschichte vor einem Publikum zu erzählen. Zu verstehen, wie wir unser Publikum fesseln und über die Themen aufklären können, die einem wichtig sind, ist entscheidend für unseren Erfolg. Was brauchen wir alles, um unsere eigene Geschichte zu erzählen ohne, dass wir kritisiert und beurteilt werden? Darum ging es in diesem Vortrag. Nach vielen Vorträgen waren wir am Abend in der Stadt und haben ganz viele Fotos von Boston gemacht!. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business.

Am nächsten Tag hatten wir Mason West, ein geschäftsführender Direktor zu Gast. In seinem Vortrag ging es um Leadership. „The Leader in You“ Dieser Workshop ermöglichte uns, die verschiedenen Arten von Leadership zu erkennen und zu bestimmen, welche Art von Leadership am meisten zu uns als Individuum passt. Danach hatten wir einen Vortrag mit Cherly Jackson, einer Journalistin, die uns gezeigt hat, wie man digitale Kurzformgeschichten produziert, die uns helfen, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die unsere Geschichte verdient. Cherly käpft immer noch, um das Recht ihres ermordeten Bruders zurückzuerlangen, dessen Täter immer noch nicht bestraft wurden.

Das Motto vom 4. Tag hat gelautet „ I can and I will. Watch me.” Wir begannen den Tag mit Yoga “Mindfulness and Self-Care”. Einer der emotionalsten Vorträge war der von Amanda Parker, Senior Director von der AHA Foundation, eine Organisation die kämpft, Kinderehe, Ehrengewalt, FGM Genitalverstümmelung und Zwangsheirat ein Ende zu bereiten. Amanda hat uns Geschichten von ihren Freundinnen erzählt, die entweder genital verstümmelt sind oder gezwungen wurden als Kind zu heiraten. Auch einige Kandidaten, die diesen Problemen begegnet sind haben sich getraut, ihre Geschichten zu erzählen. Nach einem sehr emotionalen Tag waren wir im Boston Tea Party Museum und haben Vieles über die Geschichte Bostons erfahren.

Tag 5 „Look Mom! I am going to Harvard “
Endlich ist der Tag gekommen, worauf jeder gewartet hat. Wir sind zur Harvard Law School gefahren und hatten viele Vorträge in den Hörsälen von Harvard. Der erste Vortrag war von Victoria Budson. Sie ist die geschäftsführende Direktorin des Programms „Women and Public Policy“ (WAPPP) an der Harvard Kennedy School of Gouvernement. Der nächste Vortrag „The Art of Negotiation“ war von Susan Hackly. „ein kompetenter Verhandlungsführer zu sein, kann uns das Vertrauen geben, nach dem zu fragen, was wir brauchen, und die Fähigkeit, die gewünschten Ergebnisse in unserer Community zu erzielen“
Schließlich waren wir in der Kennedy School of Gouvernement an der Harvard Universität und haben die Mason fellows kennengelernt, ihre Geschichten gehört und konnten Fragen stellen.

Tag 6, 7 und 8
An diesen drei Tagen hatten wir intensive Workshops und Vorträge von „Understanding the Media and Identifying Fake News“ über „Climate change and the Impact on Women and girls.“ Bis hin zu „Filming Techniques for digital Sotrytelling“ Ein Votrag, der mir besonders gefiel war von Keri Thompson „Battling the Imposter Syndrome“. Das Imposter Syndrom betrifft meistens Mädchen und Frauen. Das Ziel dieses Workshops war, uns zu helfen, mehr über dieses Ereignis zu verstehen und uns praktische Fähigkeiten und Strategien zu vermitteln, dieses Syndrom zu bekämpfen. Schließlich waren wir in Newburyport und hatten Freizeit die Gegend zu entdecken!

Tag 9 „It’s your turn to change the world “
Wir waren in dem State house of Massachusetts und haben unseren Action Plan präsentiert.

Was ist ein Action Plan? Während den 7 vergangenen Tagen mussten wir an den sogenannten Action Plan arbeiten. In dem Action Plan müssen wir ein Problem schildern und Wege finden, die uns helfen dieses zu lösen. Diese Probleme können uns persönlich betreffen, unsere Community oder auch andere Länder und Communities. Am letzten Tag mussten wir den Action Plan vor einer Jury in dem State house of Massachusetts präsentieren. Diese haben uns Vorschläge gegeben, unseren Action Plan umzusetzen.

Das Problem, das ich geschildert habe war die sogenannte FGM, weibliche Genitalverstümmelung, das ist die partielle oder vollständige Entfernung der weiblichen Genitalien oder die Beschädigung der Geschlechtsorgane ohne profunden, medizinischen Hintergrund. Die Tatsache, dass täglich 8000 Mädchen ihrer Genitalien beraubt werden aus traditionellen oder kulturellen Motiven, hat mich sehr berührt. Und mein Action Plan ist, der Organisation Traget Ruediger Nehberg beizutreten, die FGM in verschiedenen Orten wie zum Beispiel in Äthiopien; Afra zu bekämpfen.

Meine Rede die ich bei der Vorstellung unseres Action Plans gehalten habe:

Female Genital Mutilation is the partial or total removal of external female genitalia, or other injury to female genital organs for non-medical reasons. There are 4 main types of FGM:
• type 1 is removing part or all of the clitoris
• type 2 removing part or all of the clitoris and the inner labia (the lips that surround the vagina), with or without removal of the labia majora (the larger outer lips)
• type 3 narrowing the vaginal opening by creating a seal, formed by cutting and repositioning the labia
• other harmful procedures to the female genitals, including pricking, piercing, cutting, scraping or burning the area

FGM is a crime beyond human comprehension. 200 million women worldwide are affected. 8,000 girls per day are robbed of their genitalia and their dignity. That is one every eleven seconds. FGM is practiced mainly in African countries but it also impacts women and girls in the US and Europe – and has been, in some places, for over 5,000 years, regardless of religion and nationality. 500,000 women have been genital mutilated in Europe and 180.000 are at risk. There has to be an end to this crime and this why, I decided to join the TARGET e.V. organization.

TARGET is a human rights organization founded in 2000 by Rüdiger Nehberg. It’s a nonprofit organization. It’s main purpose to fight against FGM. Since the justification for Female Genital Mutilation is given, incorrectly, by reference to holy texts and religious duty and the majority of victims are Muslim girls and women. TARGET believes that an end to this bloody custom can be found in the strength of Islam itself. TARGET’s “Pro-Islamic Alliance against Female Genital Mutilation” aims to set out clearly that this crime, wherever practiced, is incompatible with the Qur’an and with the ethics of Islam.
They’ve also done a lot of projects in Ethiopia in Afra. One of their important projects is a clinic for gynecology and obstetrics in Afra Ethiopia where almost every woman and girl is genital mutilated. A natural birth is in such cases life-threatening for both mother and child.
Since then, more than 1000 women gave birth and 150,000 people received medical care. with the support of doctors from Switzerland.
Rüdiger Nehberg the founder of Target e.V. said: “We won’t stop until we put an end to this crime”

Schließlich hatten wir unsere Women2Women Ausstellung, wo unsere Bilder im State House ausgestellt wurden.
Was verstehen wir unter „The power of a woman “? Ich entschied mich Kaiserin Maria Theresia als starke Frau ihrer Zeit in Österreich zu präsentieren, ihr haben wir die Einführun der allgemeinen Schulpflicht für Kinder beiden Geschlechts zu verdanken. Am Abend hatten wir eine Abschlussparty mit Photo booth und haben die erfolgreichen Tage gefeiert!!

Nicht nur Erfahrung und Wissen haben ich gewonnen, sondern viele Freunde aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die dieselben Interessen teilen und mich unterstützen. Für mich sind sie mehr als Freunde, obwohl wir uns erst seit kurzem kennen. Für mich sind sie meine zweite Familie! „empowerte Frauen unterstützen Frauen“. Hier weiß keiner von Neid oder Eifersucht. Hier unterstützt jeder jeden. Hier wird niemand beurteilt. Hier ist ein sicherer Ort, hier ist mein zweites Zuhause.

Vielen Dank an die US Botschaft in Wien, das US Department of State und START, die mir diese Erfahrung ermöglichten.

Women2Women 2019

Jus studieren? Berufsorientierung bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Ein ereignisreicher und praktischer Workshop mit Rollenspielen bei „Freshfields Bruckhaus Deringer“ über den START-Wien Stipendiatin Ebru berichtet.

Am Samstag, dem 1. Juni 2019, hat die Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer für uns ihre Türen geöffnet und die Stipendiaten und Stipendiatinnen eingeladen, um ihnen Berufe im Rechtswesen vorzustellen.

Mit Goodie Bags, kleinen Leckereien und Fruchtgetränken ausgestattet wurde den Stipendiaten und Stipendiatinnen eine Präsentation über das Dasein eines Juristen, Rechtsanwaltes, etc. gehalten. Anschließend wurde das Strafrecht erklärt und erläutert wie man in Kategorien eingeteilt wird je nachdem wie schwerwiegend das Vergehen war und unter welchem Einfluss die Person, die das Vergehen begangen hat, stand.

Dann kam das beste Part der Berufsorientierung: Nämlich die Fallstudie, ein kleines Theaterstück. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen wurden in drei Gruppen, Staatsanwälte, Verteidiger und Richter, eingeteilt und haben den Fall des Kampfpiloten Lars Koch aus dem Buch und Film „Terror“ als Beispiel bearbeitet. Für alle die, die das Buch/den Film nicht kennen: Ein Passagierflugzeug wurde von einem Terroristen eingenommen und der Pilot des Flugzeuges wurde gezwungen den Sinkflug auf ein Stadion anzutreten. Kampfpiloten wurden folglich ausgesendet und es wurde alles Mögliche getan, um das Passagierflugzeug vor dem Sturz abzuhalten, doch nichts klappte. So entschied sich der Kampfpilot Lars Koch das Flugzeug mit den 165 Passagieren mit einer Rakete abzuschießen, um so die 70.000 Menschen im Stadion vor Schäden zu bewahren. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen bekamen 20 Minuten Zeit, um Für- und Gegenargumente zu auszudenken. Anschließend wurde die Diskussion eingeleitet und mit Empören von Seiten der Verteidigung aufgrund des Richters Entscheidung beendet.

Um etwa 14:00 Uhr kam es dann zur Führung durch die edle Kanzlei. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen haben die schöne Bibliothek, die geräumigen Büros und die moderne Küche zu sehen bekommen. Als einen Abschluss der Berufsorientierung gab es ein leckeres Buffet und eine Fragerunde.

Der Workshop und vor allem die Fallstudie haben unseren Stipendiat*innen besonders gut gefallen.

Da ich schon immer Jus studieren wollte, war der Workshop bei Freshfields genau das richtige für mich. Alle waren super nett und total motiviert für einen Samstagmorgen. Die Gruppe und ich hatten genug Zeit all unsere Fragen zu stellen. Auch die Fallstudie hat mir gut gefallen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, um ein andere Rolle als den Richter einnehmen zu können. -Edison

Obwohl ich schon letztes Jahr beim Workshop dabei war, war die Konstellation und Durchführung des Workshops anders. Nur der praktische Teil, der Case Study, blieb gleich und war dennoch nicht wie das letzte Mal, denn es waren neue, andere Stipis heuer dabei und somit auch neue Meinungen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir das Workshop sehr gefallen hat. -Saida

Der Workshop in der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer war nicht nur aufregend, sondern hat uns auch die verschiedensten Berufe nach einem Jus-Studium veranschaulicht. Das Highlight an dem Workshop war die Case Study. Wir haben uns in drei verschiedenen Rollen aufgeteilt. Staatsanwälte und -anwältinnen, VerteidigerInnen und RichterInnen. Wir haben gemeinsam einen Mordfall bekommen, den wir in der Gruppe analysieren mussten und je nach Rolle die Aufgabe erfüllen. Danach haben das Rollenspiel gespielt und die Richter und Richterinnen hatten am Ende das endgültige Wort. Wir haben uns bemüht den Fall zu lösen und hatten auch einen riesen Spaß. Zum Schluss haben wir eine Führung in der Kanzlei gemacht und wir bekamen eine kulinarische Verpflegung. Wir dürften auch einen Beutel befüllt mit kleinen Geschenken mitnehmen. -Shehab

Dieser Workshop hat mir ermöglicht einen ausführlicheren Durchblick ins Jusstudium bzw. in die juristischen Berufe zu schaffen. Dass Sprache und Vorsicht bei diesen Berufen eine große Rolle spielen, habe ich nicht gewusst. Als wir in Teams eine Gerichtsverhandlung simulieren mussten, war ich eine Richterin. Ich habe richtig gespürt, wie schwierig es sein kann, neutral zu sein und eine richtige Entscheidung zu treffen bzw. jemanden zu verurteilen. Ich finde solche Workshops sind tolle Möglichkeiten, um einen dem gewünschten Studium richtig näher zu bringen. Gerade für die Maturanten und Maturantinnen aber auch später für die anderen ist es sehr wichtig zu wissen, was sie in der Zukunft bei dem Studium erwartet. -Sabiha

Der Workshop hat meine Begeisterung für Wirtschaftsrecht weiter entfacht. Viele offene Fragen, die ich zum Wirtschaftsrecht-Studium hatte wurden beantwortet und ich habe nun das Gefühl, dass ich entspannt und vorbereitet in das Studium starten kann. -Chrislane


Biedermann und die Brandstifter

„Angenehm aufregend, unvergesslich. Adäquat für den Theaterabend mit der Kanzlei freshfields.“ Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Saida über den ereignisreichen Abend.

Folgend verlief der Abend: Dem Plan nach sollte das Werk „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch vor der Theatervorstellung besprochen und anschließend die gesehen/besucht und genossen werden.
Doch der Abend verlief turbulenter als gedacht, denn fünf Stipendiat_innen blieben im Aufzug stecken. Nachdem die Feuerwehr sie aus dem engen Aufzug befreite, wurde das Werk sorgfältig besprochen. Danach machten wir uns alle zu Fuß, um dergleichen zu vermeiden, auf dem Weg zum Theater.

Stipendiat_innen, als auch die Projektkoordinatorin Aleksandra und die Anwälte_innen saßen in einer Reihe auf sehr komfortablen Sitzen mit perfektem Blick auf die Bühne. Für einige Stipendiat_innen war es ihr erstes episches Theaterstück (ganz den Merkmalen entsprechend: man konnte sich mit den Akteur_innen nicht identifizieren, das Publikum wurde direkt angesprochen). Es war etwas Neues, Außergewöhnliches und der Stimmung, der positiven Ausstrahlung und dem vielen Lachen zu urteilen hat das Theaterstück alle Stipendiat_innen begeistert.

An diesem Punkt möchten START, die Stipendiat_innen und ich (Saida Rezai) ein großes Dankeschön aussprechen: „Danke der Kanzlei „freshfields Bruckhaus Deringer“ für die Einladung. Es hat uns sehr erfreut!“

Das Theater Biedermann und Brandstifter war etwas Anderes. Ich habe nicht erwartet, dass es so gut wird und normalerweise sind Stücke wie Biedermann und Brandstifter nicht Komödien, aber ich habe viel gelacht und die lustigen Szenen genossen. Alles in allem war das Theaterstück Biedermann und Brandstifter eines der besten, wenn nicht so gar das beste was ich je gesehen habe. -Munira

Ich bin froh, dass ich dieses Stück nicht verpasst habe, weil es ein sehr gutes Stück war. Humorvoll jedoch mit einem traurigen Ende. Mir hat es gefallen, weil wir einen guten Platz hatten. Die laute Musik und die Schauspielerei hat das Stück noch spannender gemacht. Es war einfach eine der besten Stücke, die ich bisher gesehen habe. Danke. -Sabiha

Das Theaterstück Biedermann und die Brandstifter war echt besonders. Man konnte sich während das Anschauen des Theaterstücks nicht einmal eine Sekunde langweiligen. Es war alles so spannend und humorvoll und auch mysteriös. Die Diskussion vor dem Theater war auch sehr hilfreich! Obwohl ich bei der ersten Hälfte nicht dabei war weil ein Paar von uns in einem Aufzug stecken geblieben sind, wurde in der zweiten Hälften der Diskussion alles wiederholt und nochmal erzählt damit alle was mitbekommen. Danke für die nette Einladung, es hat mich echt sehr gefreut! -Silvy

Es war ein tolles Theaterstück mit lustigen Gags und Witzen. -Ebru

„Wir möchten ein Signal setzen“

Interview mit START-OÖ Pate, GF der Firma Nemak, Andre Gröschel

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen wurden von der Patenfirma Nemak eingeladen, um den Produktionsbetrieb des Automobilzulieferers in Linz zu besichtigen. Patenschülerin Neni nutze die Gelegenheit um ihren Paten, Herrn Gröschel, zu interviewen.

Neni: Lieber Herr Gröschel, Sie unterstützen mich seit fast zwei Jahren. Warum haben Sie sich dazu entschieden? Was waren Ihre Gründe?

A.G: Wir haben von START erfahren und nach der Erstpräsentation spontan gesagt: Das machen wir, das ist etwas Gutes und Richtiges! Wir haben einen sehr großen Respekt vor Menschen, die aus schwierigen Bedingungen gekommen sind, ihre Heimat verlassen mussten und dennoch eine enorme Energie aufbringen, Durchhaltewillen und große Zielorientierung zeigen und sagen: „Ich will trotzdem etwas erreichen!“, und die dann nachhaltig so eine Leistung erbringen. Das hat uns enormen Respekt abgerungen und wir sind der Überzeugung, dass man dies schlicht honorieren muss. Dafür fühlen wir uns verantwortlich.

Darüber hinaus möchten wir hier ein Signal setzen, – für uns intern – sprich unsere Belegschaft: Wir wollen mitteilen, welch großen Respekt wir empfinden. Auch in anderen Unternehmen und Organisation kommunizieren wir das.

„Zusammengefasst ist der Grund warum wir START unterstützen: Verantwortung, Respekt und Signalwirkung!“

Neni: Welche Erfahrungen mit START haben Sie bereits gemacht?

A.G: Das erste schöne Erlebnis war die Veranstaltung zum gemeinsamen Fastenbrechen in der Tabakfabrik. Das war ein schöner Abend und gut, diese Vielfalt von Menschen zu erleben, die aus aller Herren Länder kommen, und zu wissen, ich bin hier in einer Gemeinschaft und jeder hat einen riesen Schatz an Lebensgeschichte, den er mitbringt. Und das gemeinsam Verbindende ist, dass alle hier sitzen und Teil der START-Initiative sind und heute Abend jeder aus seiner Heimat was mitgebracht hat zum gemeinsamen Essen. Das war einfach schön. Wir haben dort auch gleich die Stipendiatin Yusra kennengelernt, die dann ein Praktikum bei uns gemacht hat. Weiters waren wir auch mit „unserem Patenkind“ Neni einmal gemeinsam Essen und bei der Begrüßungsfeier natürlich dabei.

Neni: Würden Sie die Unterstützung auch anderen Unternehmen empfehlen?

A.G: Ein klares Ja, wir würden es empfehlen. Ich denke, das ist ein gutes Konzept. Das ist für ein Unternehmen eine sehr überschaubare Sache. Es gibt einen klaren Rahmen. Man weiß, man hat konkret ein Patenkind und man weiß, was mittels der Unterstützung geschieht. Die Unterstützung bei START ist mit einem bestimmten Menschen verbunden. Mit diesem kann man unmittelbar sprechen und ihn fragen, was es gebracht hat. Weiters bekommen wir auch die halbjährlichen Berichte. Da kann man lesen, wie das wirkt, was wir da tun. Die Förderung ist auch zeitlich gut kalkulierbar, – Start und Ende sind klar definiert. Das ist für Unternehmen gut, dass das klar und abgegrenzt ist und das Engagement und Auswirkung gut erkennbar sind. Das macht die Entscheidung auch leichter. Ich kann davon nur positiv berichten. Wenn wir bei einem anderen Unternehmen zum Erfahrungsaustausch sind, dann kann ich das so sagen. Wir unterstützen START und das ist eine gute Sache.

„Da haben wir eine soziale Verantwortung, – wenn man so helfen kann, dann sollte man das auch tun. Da kommt Hilfe direkt an. Diese konkrete Form der Unterstützung ist für uns genau das Richtige.“

Ein weiterer Aspekt ist für mich, dass wir leider in einer Zeit leben, wo es viele Vorurteile und Rassismus etc. gibt und unschöne Dinge passieren. Das widerstrebt mir sehr. Umso wichtiger ist es, ein Signal zu setzen: „So nicht!“ Wir sitzen da auch mit unserem „Patenkind“ in einem Boot, denn ein Mensch wie Neni setzt auch selbst ein deutliches Signal, dass all diese Vorurteile nicht stimmen. Das freut mich. Das hat ausstrahlende Wirkung für viele und wir wollen mit unserer Unterstützung auf dieses Signal reagieren und geben als passende Antwort, dass man das Fördern muss.

START-Wien & L´Oréal beim Mentoring Kick-Off!

L’ORÉAL Österreich lud unsere START-Wien Stipendiat*innen zu einer Auftaktveranstaltung ein, um ihnen die Mentoring Partnerschaft und das Unternehmen vorzustellen.

Katrin Bernd, Geschäftsführung Verein START-Stipendien Österreich, begrüßte die zukünftigen Mentor*innen und Mentees und bedankte sich bei L’ORÉAL für die Einladung in die Unternehmenszentrale in Wien, denn Einblicke in die Unternehmenswelt und der „Blick hinter den Kulissen“ sind in der Phase der Berufs- und Studienorientierung für unsere Jugendlichen eine wertvolle Erfahrung. Die Ziele und den Ablauf der Mentoring Partnerschaft, wie auch die Rahmenbedingungen, die zu einer erfolgreichen Partnerschaft führen, stellte Mag. Bernadette Metzler, Corporate Communications Project Manager, vor.

Das Mentoring kurz vorgestellt:

  • Die Orientierung am Arbeitsmarkt
  • Das bessere Zurechtfinden in der vielfältigen Bildungslandschaft
  • Vermittlung von Know-how und geben von konkreten Tipps über die Arbeitswelt
  • Weitergabe von Wissen & Erfahrung
  • Potentiale erkennen & entfalten
  • Interkulturelle Kommunikation

Das „Speeddating“ war schließlich der Höhepunkt der Veranstaltung. L’ORÉAL Mitarbeiter*innen und unsere Stipendiat*innen durften sich zwei Minuten lang unterhalten und kennen lernen, bevor sie rotierend zum/r nächsten Mentor*in wechselten. Das Prinzip des Speeddatings erlaubt es in kürzester Zeit einen ersten Eindruck vom Gegenüber zu erhalten. Die vielen Eindrücke und Gespräche wurden mit einer Entspannungs- und Auflockerungsübung fest gehalten und spielten beim Matchen der Mentor*innen und der Mentees eine entscheidende Rolle.

Das Unternehmen L’ORÉAL Österreich unterstützt START-Wien seit vielen Jahren und fördert mit den lokalen Programmen „FIT FOR THE JOB“ und dem Mentoring Programm unsere Stipendiat*innen im Rahmen des globalen Nachhaltigkeitsengagement der L’ORÉAL Gruppe „SHARING BEAUTY WITH ALL.“!

Patenbesuch bei Constantia Flexibles

Letzten Freitag hatten START-Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die tolle Möglichkeit ihren Paten Constantia Flexibles bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Wien kennenzulernen.

CFO Stephan Kühne und VP Marketing & Communications Thomas Schulz begrüßten die Jugendlichen in den Büroräumlichkeiten und stellten ihnen das Unternehmen kurz vor. Joghurtdeckel, Medikamentenverpackungen, Chipspackungen, und vieles mehr – auch wenn es den Jugendlichen nicht bewusst war, haben sie wahrscheinlich täglich mit Verpackungen zu tun, die von Constantia Flexibles produziert wurden.  

Anschließend war das Wort bei den Jugendlichen, die in einer Vorstellungsrunde auch auf ihre Interessen, ihr soziales Engagement und ihre Zukunftspläne eingingen und vielfach durch ihre guten Deutschkenntnisse nach erst kurzem Aufenthalt in Österreich beeindruckten.

Zum Schluss wurde noch ausgiebig bei Kuchen geplaudert und erzählt.

Über die finanzielle Unterstützung in Form der Stipendien hinaus bietet Constantia Flexibles auch die Möglichkeit im Sommer ein Praktikum beim Unternehmen zu absolvieren.

Vielen Dank für die Unterstützung & den herzlichen Empfang!

Fit for the Job – Bewerbungsday bei L`Oréal

Bereits zum zweiten Mal organisierte START-Wien Förderer L`Oréal am 3.Jänner für Jugendliche aus dem START-Programm und vom Verein Wirtschaft für Integration einen Bewerbungstag.
Der Tag war zur Gänze dem Bewerbungsprozess gewidmet und vermittelt in kompakter Form wertvolle Hilfestellung, damit es – vielleicht sogar schon bei der ersten – Bewerbung auch wirklich klappt. Am Vormittag wurde besprochen wo man überall Jobausschreibungen findet, wie der Bewerbungsprozess funktioniert, auf was alles zu achten ist. Vor der Mittagspause wurde noch der Lebenslauf besprochen und viele Tipps gegeben. Am Nachmittag teilten sich die Jugendlichen in 2 Gruppen auf: Die eine Gruppe hatte die Möglichkeit ihren Lebenslauf eine Check zu unterziehen und die andere Gruppe erhielt spannende Infos zum Thema „Business Knigge“, Auftreten und Styling. Dann wurde getauscht. Vielen Dank an das engagierte Team von L`Oréal die sich den ganzen Tag Zeit für unsere Jugendliche nahmen!

Hier die Rückmeldungen der Jugendlichen:

Der Workshop“ Fit for the Job:L’Oréal Bewerbungstag“ war sehr erfolgreich. Wir hatten sympathische Expertinnen von L’Oréal, die uns auf Situationen wie ein Bewerbungsgespräch vorbereitet haben. Wir haben mit ihnen auch die Gliederung der Bewerbungsunterlagen durchbesprochen. Einen CV- Check ist auch gemacht worden. Zusammenfassend haben wir uns alles was einer Bewerbung betrifft untergeredet.
Shehab Abdel-Latif

Der Workshop bei L’Oréal war sehr Umfangreich. Zuerst haben wir über das Bewerben für einen Job allgemein viel erfahren, dann haben wir über die wichtigsten Details beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen gesprochen und anschließend haben wir wertvolle Tipps für das ideale Outfit bei einem Vorstellungsgespräch bekommen.
Dank diesen tollen und durchdachten Workshop werde ich mit volles Selbstbewusstsein zu meinem nächsten Bewerbungsgespräch hingehen.
Atila

Unter dem Titel „Fit for the Job“ waren wir am Samstag, 3. 1. 19 zu einem Workshop bei der L’Oréal Akademie in Wien eingeladen. Dieser befasste sich besonders mit den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Die vortragenden Damen haben uns viele wichtige Tipps gegeben und unsere Bewerbungsschreiben genau analysiert und verbessert. Auch ein Bewerbungsgespräch haben wir als Beispiel durchgespielt. In der Mittagspause wurde ein reichhaltiges Buffet aufgetischt. Zum Ausklang wurden wir noch in das richtige Auftreten und Styling eingewiesen.
Besonders hat mich beeindruckt, dass die Instrukteurinnen nicht nur allgemein gesprochen haben, sondern auf uns individuell eingegangen sind. Zum Abschied erhielten wir noch Produktproben. Vielen Dank an alle Beteiligten, es war sehr aufschlussreich!
Mohammad

Um überhaupt einen Job zu kriegen, soll man einiges beachten. Erster Schritt: Wie kann ich eine Firma durch meine Unterlagen von meiner Kenntnissen überzeugen? Zweiter Schritt: Wie soll ich mich bei dem Bewerbungsgespräch benehmen? Und kann ich mich überhaupt vorher darauf vorbereiten? All dieser Fragen und noch mehr wurden detailliert bei dem letzten Workshop ,,fit for the Job“ aufgeklärt. Zum Schluss bekamen wir außerdem ein Feedback über unseren Lebenslauf und unsere Bewerbungen, was natürlich nicht zu unterschätzen ist. Was mir am Meisten gefall, ist, dass die Mitarbeiterinnen dort sowohl erfahren als auch sehr freundlich waren.
Jihan

Da ich schon beim vorherigen Workshop „Fit for the Job“ war, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es genauso informativ war wie letztes Mal und sogar interaktiver war! Das erlernte wende ich jetzt schon an, um neben dem Studium arbeiten zu können und bin sehr froh, dass ich zweimal diese Gelegenheit nutzen durfte.
Gamze Cetin

Der Loreal Workshop zum Thema Bewerbungen war sehr nützlich.Am interessantesten war es, den Bewerbungsprozess aus der Sicht der Arbeitgeber bzw in unserem Fall der Workshopleiterinnen mitzuverfolgen.Dadurch haben wir einige Insidertipps bekommen und wissen nun, worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt. Auch unsere Lebensläufe wurden auf den neuesten Stand gebracht und uns wurden Tipps für Vorstellungsgespräche mitgegeben. Zusammenfassend kann ich behaupten, dass dieser Workshop mir für zukünftige Bewerbungsprozesse eine große Hilfe sein wird!
Nazia

Punschtrinken für den guten Zweck

Auch heuer veranstaltete der START-Wien Pate Wiener Börse einen Weihnachtspunsch für ihre Kunden. Wie jedes Jahr wurden auch diesmal Lose für eine Tombola verkauft, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab.

Es wurden insgesamt unglaubliche 1000 Lose à 5 EUR verkauft, zusätzlich noch EUR 489.- an freie Spenden gesammelt. Die Summe von EUR 5489.- wird, wie großzügigerweise von der Wiener Börse AG verdoppelt. Vielen herzlichen Dank!

Zusätzlich kamen noch 1250.- Euro  durch die Versteigerungen von zwei signierten Trikots der ÖSV und ÖFB zuammen.

Insgesamt konnte also heuer 12.228 EUR für den START-Wien Sozialfonds gesammelt werden.

Vielen Dank an die engagierten MitarbeiterInnen der Wiener Börse für die Organisation der Tombola und das Akquirieren der Preise, Danke an alle Sponsoren,, speziell START-Wien Pate L`Oreal und Business Circle, welche dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben.

Auch einige StipendiatInnen waren vor Ort um bei der Verlosung und der Ausgabe mitzuhelfen, hier ihre Eindrücke der tollen Veranstaltung:

Es war schön, am Börsenpunsch am Donnerstag, den 23.11.2018 wieder dabei zu sein zu können. Wir durften beim Los ziehen mithelfen und und uns anschließend mit einem warmen Punsch aufwärmen. Einen großen Dank an die Wiener Börse, die START schon jahrelang unterstützt. – Lisney

Der Punschstand von der Wiener Börse war ein angenehmer Abend, neben gutem Buffet und angenehmer Atmosphäre, hatte ich die Gelegenheit mit vielen Erfahren Leuten in der Wirtschaft und Unternehmensführung zu sprechen. Auch Mike Tangwena ein Stipendiat hat mir eine Tour durch das Haus sowie seinem Büro erstattet so konnte ich mir auch einen ersten Eindruck machen. Hauptsächlich hat sich alles andere im Innenhof abgespielt. Die anderen Stipendiaten und ich hatten neben Selfies schießen, Essen und neue Leute kennenlernen viel Spaß.
Ausserdem hatte ich auch die Chance dazu bekommen Kontakte zu Knüpfen und möglicherweise wenn alles gut klappt kann ich mein Sommerpraktikum in der Wiener Börse absolvieren. – Edison

Der Börsenpunsch an der Wiener Börse, war eine tolle Gelegenheit die Paten  von Start näher kennen zulernen. Es war wieder auch erfreulich einige der Startstipendiaten bei einer Nicht-Bildungsveranstaltung zu sehen. Weiters war die Ausgabe der Tombolageschenke eine großer Spaß, da wir den Gewinner egal, wie klein das Geschenk war eine Freude machen konnten. – Salma

 

Bewerbungstraining bei Rotary Club Wien Nestroy

Bewerbungen für (Pflicht-)Praktika sind auch bei START-Stipendiat*innen jeden Winter ein großes Thema. Da es für viele – neben der Bewerbung für START – die ersten Bewerbungen sind, die sie schreiben, gibt es entsprechend viele Fragen und Unsicherheiten. Umso hilfreicher ist daher der jährlich angebotene Workshops des Rotary Clubs Wien Nestroy. Mitglieder des Clubs, alle erfahren oder sogar hauptberuflich im Bereich Personalrecruiting, informierten auch dieses Jahr wieder die Stipendat*innen über den Aufbau einer Bewerbung, Do’s and Don’ts bei Lebenslauf und Anschreiben, vermeintliche Kleinigkeiten, die aber oft große Beachtung finden und entsprechend wichtig sind und alle weiteren Fragen der Jugendlichen. Anschließend ging es an den Praxistest: In Kleingruppen fanden simulierte Vorstellungsgespräche statt, um auch für diese herausfordernde Situation gut vorbereitet zu sein.

Herzlichen Dank an die Mitglieder des Rotary Clubs für diesen Workshop, der bei den Jugendlichen sehr gut ankam:

Im Rotary Club zum Thema Berufsorientierung habe ich gelernt, wie man richtig Bewerbungen schreibt, wie man den Arbeitgeber von sich begeistert, was man machen soll, damit genau wir den Job bekommen, unique sein, sich geeignet fühlen & selbstbewusst auftreten. Der Workshop hat mir sehr viel geholfen und habe sehr vieles dazu gelernt!!! Die Personen die dort gearbeitet haben, waren sehr organisiert und vorbereitet und konnten uns alle viel beibringen! –Fatema Ahmadi

Der Workshop war sehr informativ, vor allem die Präsentation über das richtige Bewerben und den Verlauf eines Bewerbungsgesprächs. Ich fand es toll, dass wir fiktive Bewerbungsgespräche machen durften, um zu lernen, wie man sich richtig bewerben soll. –Rosetta Kawmi

Der Rotary Workshop hat mir sehr gut gefallen, da der Ablauf gut geplant war. Am Anfang haben wir gelernt, wie eine Bewerbung geschrieben werden soll, danach haben wir die Möglichkeit bekommen, persönliche Vorstellungsgespräche durchzuführen und zu üben. Man konnte sich wirklich in diese Lage versetzen und erfahren, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft. Dabei habe ich wirklich viel gelernt und gutes Feedback bekommen. Im Großen und Ganzen fand ich den Workshop sehr hilfreich und interessant. –Samira Hemati

Der Rotary Workshop war sehr interessant und nützlich. Ich finde es großartig, dass wir diese Gelegenheit bekamen, ein Vorstellungsgespräch zu trainieren. Es wurde uns genau erklärt, wie man einen Lebenslauf professionell gestalten kann und welche Sachen man lieber vermeiden soll. Meiner Meinung nach sind solche Workshops zum Thema Berufsorientierung sehr hilfreich für uns. -Jihan Aljazzar

Der Rotary Workshop war ein hilfreicher, nützlicher und exzellenter Workshop, der uns ermöglicht hat, dass wir uns eine Bewerbungssituation vorstellen zu können und dadurch unsere Strategie bei einem Bewerbungsgespräch zu verbessern. Der Ablauf vom Workshop war auch sehr hilfreich, indem sie uns den genauen Ablauf einer Bewerbungssituation geschildert haben. -Mahdi Hassani

Ich habe nach dem Workshop am Freitag ein gutes Gefühl bei meinen zukünftigen Bewerbungen. Im Workshop haben die Betreuer uns üben lassen (bewerben) und uns einige Tipps gegeben professioneller zu werden. Der Workshop ist sehr hilfreich und auch zu empfehlen. -Shehab Abdel-Latif

Der Bewerbungsworkshop war überraschenderweise sehr persönlich, ich hab einen Einblick in ein richtiges Bewerbungsgespräch bekommen, und wie man sich darauf vorbereitet und dementsprechend auch reagiert. Ich bin froh, mich dafür angemeldet zu haben. -Balqiz Azami

Der Bewegungsworkshop war sehr nützlich und informativ. Ich habe wirklich viel gelernt, wie man sich richtig bewirbt und wie man sich richtig auf Bewerbungsgespräch vorbereitet und beim Gespräch erscheint. Und aber es war sehr hilfreich, dass wir mit den TrainnerInnen am Ende selbst ausprobiert haben. -Azizullah Howaida

© START-Wien

Mehr Frauen in die Forschung!

In Anwesenheit von Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann wurden am 22.10.2018 die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 12. Mal vergeben. 7 Stipendiat*innen wurden von START-Wien Sponsor L’ORÉAL eingeladen, an der Preisverleihung teilnzunehmen, über die wissenschaftlichen Projekte zu erfahren und hatten danach die Gelegenheit mit einigen Preisträgerinnnen persönlich zu sprechen.

Hier die Eindrücke unserer Jugendlichen

Mir hat die gestrige Veranstaltung sehr gefallen! Ich bin sehr glücklich, dass ich mitgekommen bin und START Sponsor von L’Oréal kennengelernt! Das beste Teil des Abends sind die fünf Stipendiaten gewesen. Herauszufinden an welchen Projekten die Frauen arbeiten war für mich sehr interessant! (Mariana)

Es hat mir sehr gut gefallen. Die Themen und Projekte der fünf Stipendiatinnen sind sehr spannend. Ich finde es toll, dass es überhaupt sowas gibt und dass Frauen unterstützt werden. (Rosetta)

Der Vortrag „Women in Science“ war wieder einmal gelungen. Heuer war ich das zweite mal dabei und wieder war es sehr interessant. Ich bin fasziniert wie solche jungen Damen auf ihre Themen gekommen sind.
Bei machen Forschungen hätte ich kaum denken können, das die spannend sind aufgrund ihres Titles, doch dann beim Videoabspiel und bei den Fragen an die Forscherinnen wurde ich umgehauen, das hinter einem mehr oder weniger simplen Thematik soviel dahinter steckt.
Auch wie letztes Jahr hatten wir die Möglichkeiten mit den Forscherinnen zu reden, dies taten wir auch. Ein schönes Ende für einen Tag. (Saida)

Die “Women for Science” Feier hat mehr sehr gut gefallen, da ich viele Forscherinnen getroffen habe, die sich speziell mit Physik und Chemie befasst haben und das hat mich auch sehr fasziniert, denn es heißt ja immer, dass Frauen sich für diesem Bereich nicht interessieren. Außerdem waren die Vorträge der 5 Gewinnerinnen des Projektes sehr interessant und ich hab viel Neues erfahren und das hat mich zum Nachdenken angekurbelt, vielleicht in näher Zukunft, werde ich mich auch bewerben. Ich fand es auch noch  toll zu erfahren, dass L’Oréal so viel in Frauen und Jugendlichen investiert.
Tolle Erfahrung, würde ich empfehlen! (Balqiz)

Heuer werden ausgezeichnet:

  • Daniela Hainberger, MSc, Immunbiologin, Med Uni Wien
  • Manuela-Raluca Pausan, MSc, Molekulare Mikrobiologin, Med Uni Graz
  • Joanna Plastira, MSc PhD, Neuroimmunologin, Med Uni Graz
  • DI Dr. mont. Barbara Putz, Werkstoffwissenschafterin, ÖAW, Leoben
  • Dr. rer. nat. Petra Sumasgutner, Zoologin, Naturhistorisches Museum, Wien

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit der Entstehung von immunologischen Krankheiten, mit dem Transfer von Mikroorganismen zwischen Müttern und Kindern während und nach der Geburt, mit neuen therapeutischen Ansätzen für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, mit der Entwicklung neuartiger Superisolatoren für Satelliten und Raumfahrzeuge und den Auswirkungen von Energie Infrastruktur auf den Lebensraum von Zugvögeln.

Vielen Dank an L’ORÉAL Österreich für diesen spannenden Einblick in den Bereich der Forschung!

Fotos der Veranstalltung: © Eva Kelety