START-NÖ bei „KLIMT – The Immersive Experience“

Die Stipendiat:innen NÖ trafen sich am einem schönen Sommernachmittag um in die neue Multimedia- Ausstellung, die die weltberühmten Werke von Gustav Klimt auf eine andere Art und Weise präsentiert, zu gehen. Mit Hilfe von aufwendigen Lichtinstallationen und Projektionen werden die Werke von Klimt vergrößert und auf den Wänden somit zum Leben erweckt. Die Stipendiat:innen hatten ein ganz besonderes Kunsterlebnis und bekamen ganz viele Informationen über den Künstler selbst. Sie hatten auch die außergewöhnliche Möglichkeit selbst zu malen, und das dann projizieren zu lassen.

Ich fand die Klimt-„immersive experience“ Ausstellung hat meine Erwartungen übertroffen, da sehr viele verschiedene Aktivitäten angeboten wurden im Vergleich zur letzten immersive experience von Van Gogh. Es gab wie damals viel Info über den prägenden Künstler, Kunststücke wurden teilweise in 3D, 2D und in live Action visualisiert, was echt schön war und zusätzlich konnte man diesmal selbst Hand anlegen und malen und diese dann auch projizieren lassen. Genti

Das Museum von Gustav Klimt zu besuchen war eine sehr gute Idee, denn wir haben uns so viele wunderbare Zeichnungen angeschaut. Außerdem war das Museum sehr gut organisiert. Das Gute war auch, dass alles von seinem Leben erklärt und beschrieben wurde. So konnte man sein Leben gut verstehen. Mahmoud

Kunstprojekt: Ein Workshop mit intensiven Gefühlen

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt. In diesem Rahmen haben Stipendiat:innen den Theater Workshop mit Simonida Selimovic besucht. Sie ist Schauspielerin und Regiseurin. Was die Stipis dabei gelernt und gemacht haben, könnt ihr im folgenden Bericht nachlesen:

Am Beginn des Workshops haben wir uns vorgestellt und unsere Erwartungen ausgesprochen. Simonida, die Leiterin des Workshops hat im Laufe des Vormittags versucht, die Erwartungen zu erfüllen. Man hat gelernt, wie man sich in andere Stimmungen einfühlt und das mit Hillfe de Musik. Eine Übung war es, mit 80 Jahren zu beschreiben, wieso es sich gelohnt hat zu leben.

Bei den Rollenspielen mussten wir teilweise mit unseren Partner:innen Blickkontakt aufnehmen, worauf wir heutzutage öfters verzichten. Blickkontakt zu halten ist im alltäglichen Leben sehr wichtig. Mit dem heutigen Workshop haben wir gelernt, dass es wichtig ist. Doch wieso sollte es für uns persönlich wichtig sein? Um den gegenüberliegenden das Gefühl zu geben, ihn wahrzunehmen. Um emotional eine Beziehung herzustellen. Um Respekt zu zeigen. Um die/den Partner/in mit den Augen zu verstehen. Es war eine gute Gelegenheit, in uns zu gehen und darüberhinaus auch nachzudenken, wie werde ich mich in der Zukunft verhalten.

In einer komplizierten Sprechübung mussten wir uns konzentrieren. Eine Runde mit Zungenbrecher: Wish Misher, Waschmaschine und Visky Mixer. Mit Viel Spaß haben wir dieses Spiel mehrere Runden gespielt. Es war ein sehr guter Workshop, wo ich Einblicke in das Schauspielern hatte. Wir haben Rollenspiele gespielt und dabei konnten wir Improvisieren und etwas von uns geben. Danke für die Ermöglichung!

Autorin: Merve START-Wien Stipendiatin

Ich habe mir heutigen Workshop anders vorgestellt, weil ich dachte wir werden ein Theater Stück schauen. Aber es hat mir sehr gut gefallen. Wir haben alle gemeinsam Spiele gespielt uns besser kennengelernt und wir hatten alle sehr viel spaß dadurch sind unsere Kontakt verstärkt. Die Trainerin war extrem lieb sie hat uns sehr viele Informationen gegeben. -Sama

Heute war ein sehr spannender Workshop für mich. Wir haben vieles gemacht und auch gelernt. Es war auch in einer Art und Weise emotional und auch persönlich. Ich habe viele Stipis kennengelernt und mich mit denen durch diesen Workshop viel unterhalten konnte. Ich fühle mich jetzt beim START mehr inkludiert 🙂 Ich bin auch sehr froh, dass ich als Freundeskreis daran teilnehmen durfte! -Naja

Der Workshop war heute echt super. Am Anfang dachte ich mir, dass wir uns ein Theaterstück anschauen werden, aber es gab kein Theaterstück, sondern wir mussten uns aktiv beteiligen und mitmachen. Es gab sehr viele Übungen unter anderem, Atemübungen, intensiver Blickkontakt mit dem Partner aufnehmen, sich eigene Geschichten ausdenken und Vorspielen. Ich habe heute sehr viel Spaß gehabt. -Sahar H.

Der Workshop war wortwörtlich ausgezeichnet organisiert worden. Wir haben ein paar Rollenspiele gespielt, die wir ziemlich zu Ernst genommen haben, meinte Somonida. Dabei war noch Spiel. Das Spiel war das Highlight des Tages. Das Spiel war richtig lustig. Somonida hat sich wirklich genug Mühe gegeben, es perfekt zu gestalten. -Dalae

Der heutige Tag war super angenehm und produktiv. Wir haben viele lustige Spiele gespielt. Außerdem haben wir noch einige Übungen gelernt. Es war sehr amüsant und cool. -Sabahat

Der heutige Workshop war meiner Meinung nach sehr gut. Es hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil ich Simonida schon kenne. Wir haben sehr viele Übungen gemacht und Spiele gespielt, die uns beim Präsentieren helfen und wir haben auch Sprechübungen gemacht, die sehr gut waren. -Hamoudi

Der heutige Worshop hat mir sehr gut gefallen. Wir haben mit Simonida spannende und psychische Aufgaben, die sehr hilfreich waren durchgeführt und daraus konnte ich viel lernen. -Sajad

Kunstprojekt: Kunst & Fotografie im Mumok

Wir START-Wien Stipis haben uns vor dem Museum „Mumok“ getroffen. Als wir reingekommen sind, wurden wir von zwei netten Führerinnen willkommen geheißen. Zuerst erhielten wir die wichtigsten Infos über das Museum und das Gebäude. Das Besondere an diesem Museum war, wie dieses mit seltsamen und dunklen bzw. schwarzen Steinen gebaut wurde. Wenn der Name des Museum nicht groß auf der vorderen Seite des Gebäudes geschrieben wäre, dann hätte man es nicht leicht gefunden. Denn man kann es nicht leicht erkennen, dass ein Museum hinter dem Gebäude steckt aufgrund des eigenartigen Designs.

Nach einer kurzen Rede marschierten wir zu einem großen Raum, in dem wir uns intensiv mit einem der ältesten fotografischen Verfahren „Cyanotypie“ auseinandersetzten. Die Stipis bekamen Blätter inkl. ein Glas gefüllt mit einer chemischen Farbe. Nachdem wir unsere Blätter gestreichelt haben, beschlossen die zwei Führerinnen, uns mit einem anderen Programm zu beschäftigen, denn es nahm einige Zeit in Anspruch, bis die Blätter getrocknet waren.

Wir betraten einen großen Raum voller Fotos, die vom berühmten Künstler „Wolfgang Tillmans“ aufgenommen und in der Ausstellung „Schall ist flüssig“ zur Schau gestellt wurden. Insgesamt waren über 200 Fotos im Museum zu sehen. Wir durften uns allein im Raum bewegen, um die Aufnahmen von Wolfgang Tillman genauer zu betrachten. Man konnte verschiedene Arten von Fotos wahrnehmen z.B. Alltagsfotos, Fotos von den Umgebungen in der Natur, den Menschen bzw. Wolfgang Tillmans Verwandten, den Körperteilen der Menschen usw.

Nachdem wir alle Fotos gesehen und auch darüber mit den Führerinnen geredet haben, kehrten wir zu unserem ersten Programm zurück. Alle Stipis bekamen ihre getrocknete Blätter zurück und darauf folgend erschufen sie neue Bilder mithilfe verschiedener Gegenständen und des UV-Lichts.

Autor: Amir START-Wien Stipendiat

Der Workshop „Kunst und Fotografie“ hat mir am Anfang gut gefallen, da wir mit etwas Praktischem angefangen haben und Chemichalien gemischt haben. Die Ausstellung „Schall ist flüssig“ fand ich am Anfang sehr komisch und sehr komische Bilder. Aber später als wir darüber diskutiert haben, fand ich es interessanter. Am meisten hat mir das Bild „Schall ist flüssig“ gefallen, da es in dem Bild die Natur und Regen sehr schön fotografiert ist. -Hamoudi

Ich hatte zum erstenmal einen Kunst-Workshop im Mumok Museum und war davon voll beeindruckt und begeistert . Im Rahmen des Workshops haben wir uns die Ausstellung von Wolfgang Tillmans angeschaut. Außerdem  haben wir  unsere eigene Werke mit Cyanotypie angefertigt. Vielen Dank für den tollen Workshop 😉 -Mostafa

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich davor die Cyanotypie nicht kannte und ich habe zwei Cyanotypie Zeichnungen gemalt. So habe ich die Methode der Cyanotypie gelernt. Zudem habe ich Wolfgang Tillmans Bilder im Museum gesehen. Die Bilder waren sehr spannend und interessant. -Hayatullah

Der Kustworkshop war richtig schön. Mir haben zwar einige Bilder nicht gefallen, aber es gab auch sehr viele, die extrem schön waren. Ich fand es auch gut, dass es nicht zu lang war, und dass wir nicht nur zuhören müssten, sondern dürften auch Fotos machen. -Fatema

Es hat mir extrem gefallen, hat auch spaß gemacht beim Fotografieren, bin gespannt bis die fotos ausgetrocknet sind 🙂 -Mo

Kunstprojekt: Meme The Pain Away

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt. In diesem Rahmen haben Stipendiat:innen den Workshop „Meme The Pain Away“ mit Anahita besucht. Sie betreibt die künstlerisch-aktivistische Instagram-Seite @ibiza_austrian_memes . Was die Stipis dabei gelernt und gemacht haben, könnt ihr im folgenden Absatz nachlesen:

„In diesem Workshop werden die Teilnehmenden gemeinsam mit mir basierend auf unseren eigenen Erfahrungen Memes machen. Gesellschaft und Politik sind in vieler Hinsicht diskriminierend. Weil Memes Spaß machen, sind sie ein besonders gutes Werkzeug, um bedrückende Diskriminierungserfahrungen und politische Entwicklungen zu verarbeiten und zu kritisieren. Alle Teilnehmenden sind Expert:innen ihrer eigenen Lebensrealitäten. Im Workshop kommen wir zusammen, um aus unseren individuellen und geteilten Erfahrungen kreative und politische Kraft zu ziehen – und um Spaß zu haben!“

Es hat mir sehr gefallen. Es war auch etwas anderes für mich. Alles war perfekt bis auf die Zeit, meiner Meinung nach könnte es etwas kürzer dauern. Aber ansonsten sehr kreativer Workshop! -Merve

Memes sind vom Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Wir haben heute mit „Ibiza Memes“ gelernt, welche Funktionen Memes in der heutigen Gesellschaft haben und wie sie wichtig sie sind. Danach dürften wir auch selbst Memes kreieren. Es war echt cool und extrem lustig, die Memes am Ende anzuschauen und gemeinsam darüber zu lachen. -Amena

Ich fand den Workshop sehr cool. Es hat sehr Spaß gemacht, Memes zu machen und von anderen Stipis die Memes waren auch sehr lustig und interessant. -Samaneh

Der Meme Workshop war echt interessant und ich fand es sehr spannend, wie der Workshop gestaltet wurde. Dadurch, dass wir uns intensiv mit Memes beschäftigt haben, konnte ich einen Einblick dazu haben, was hinter einem Meme eigentlich steckt. -Maftuna

Der Workshop war sehr lustig, hatte sehr viel Spaß und die Betreuerin war sehr cool und chillig, es war sehr cool der Workshop 10/10 -David P.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Von Anfang bis Ende waren wir alle am Lachen. Es ist eine sehr gute Methode, alle Themen lustig zu machen. Und auch die Themen, die uns stören (von denen wir nicht gerne reden) lustig zu machen. -Narges

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass wir nochmals machen und nicht nur mit Bildern sondern mit Videos auch. -Ammar

Ich fand den Workshop sehr schön und hatte Spaß dabei. Ich konnte auch mehr zu Meme erstellen lernen. Wir haben auch ausprobiert, wie man Memes selbst erstellt. Wir haben verschiedene Sachen verwendet. Wir haben uns mit verschiedenen Themen beschäftigt, die man über die Memes machen kann. Wir haben die Geschichte von dem Account Ibiza Austrian Meme kennengelernt. -Hamoudi

„Whiteness as property“ – START-NÖ im Künstlerhaus Wien

Am Montag, den 11.04., trafen sich START-Niederösterreich Stipendiat:innen im Künstlerhaus Wien, um sich das Ausstellungsprojekt „Whiteness as property“ anzusehen und anschließend einen kreativen Workshop zu haben. Das Ausstellungsprojekt umfasst Themen wie Rassismus, ungleiche Vermögensaufteilungen, und es geht auch um Identität und Migration. Der kritische Blick dieser Ausstellung gefiel den Stipendiat:innen sehr und inspirierte sie für die nachfolgende kreative Arbeit, die von zwei Gruppen durchgeführt wurde, und wo jeder seiner Kreativität freien lauf lassen konnte.

Wir möchten uns beim Künstlerhaus Wien für das spannende Ausstellungsprojekt mit kreativem Workshop bedanken, und ein großes Dankeschön an die zwei kompetenten und netten Damen Daliah Touré und Julia Kornhäusl, die uns durch dieses Projekt geführt haben, und auf unsere Fragen freundlich eingegangen sind.

Ich fand der Workshop “Whitness as Property” war sehr spannend, da man durch verschiedene Kunstwerke die direkte Verbindung von Rassismus und Eigentumsverhältnissen erkennt. Ein sehr interessantes Werk war für mich das “Post-Social Sea” von Angela Anderson, welches die Anhäufung des Reichtums der reichsten 2 % der Menschen durch ein Mapping ihrer privaten Yacht-Routen darstellt. Weiters fand ich das Werk “Lawn” von Lungiswa Gqunta sehr außergewöhnlich, da es zwar einen typisch grünen Rasen darstellt, aber durch das Verwenden von gebrochenen Glasflaschen, sichtbar ist, dass es nicht für jeden zugänglich ist.
Im Anschluss konnten wir selbst unsere Kreativität freien Lauf lassen und ich fands super wie wir eine Idee zusammen auf Papier bringen konnten und jeder trotzdem sein eigenes Etwas mit rein integriert hat. Ich würde mich freuen, wenn wir weiterhin Workshops machen können, in den wir selbst kreativ werden können. Genti

Am 11.04 waren wir mit Katarina im Künstlerhaus und haben uns die Ausstellung „Whiteness as property“angeschaut. Vieles handelte von Rassismus und Gerechtigkeit, dazu gab es verschiedenste Medien, die diese Themen ans Licht brachten. Mich hat das Kunstwerk mit den zerbrochenen Falschen sehr fasziniert, und wie die Flüssigkeit in diesen aufgeteilt war. Das zeigte für mich wie unterschiedlich und unfair wir leben. Es gab viele interessante Werke, die wir betrachtet haben und uns wurden verschiedene Künstler vorgestellt. Am Ende hatten wir einen Workshop, wo wir auf einem riesigen Plakat das schreiben sollen, was uns während der Ausstellung in den Kopf gekommen ist, und das haben wir dann schlussendlich besprochen und unsere Ideen erklärt. Ragad

Es war sehr schön im Künstlerhaus und der gemeinsame Workshop war sehr spannend und hat mir Spaß gemacht. Ich habe viel daraus gelernt, und es wird mich lebenslang begleiten. Ich finde es sehr traurig, dass Menschen nach ihrer Aussehen beurteil werden.  Ishak

Der Workshop „whiteness as property“ war sehr informativ, mir hat gefallen, wie die Führerinnen alles erklärt haben und uns etwas Raum für Fragen gelassen haben, wenn wir welche hatten. Mir persönlich hat der letzte Teil besonders gefallen, in dem wir alles, was wir gelernt haben, zu Papier gebracht und einfach unsere Kreativität die ganze Arbeit machen lassen. Obwohl jeder etwas anderes vorhatte, lief alles gut und funktionierte perfekt zusammen. Hayma

Get yourself (Matura) ready! (6)

Reading (Leseverständnis), Listening (Hörverständnis), Writing (Texterstellung) sowie Language in Use (Grammatik-Anwendung) sind euch ein Begriff? Diese vier Teilkompetenzen werden bei der schriftlichen Reifeprüfung in Englisch überprüft und im Workshop abwechselnd geübt.

Die „Get yourself (Matura) ready!“ Workshops mit unserer Trainerin Sunitha (sie gestaltet auch die Let´s talk classes) sind bei den angehenden Maturant:innen sehr beliebt, so können unsere Stipis bestens vorbereitet und mit einem sicheren Gefühl zur Prüfung antreten.

Wie immer bei Sunitha sind die Workshops sehr gut aufgebaut und strukturiert. Es fehlt nichts. (Listening, Reading, Speaking, Vocabulary, Language in use). Sehr hilfreich, unterhaltsam und informativ. Wir behandeln Matura Angaben und werden deshalb bestens auf die Matura vorbereitet. Es wurde intensiv gearbeitet, was sehr gut ist, aber andererseits an einem Freitagabend sehr anstrengend. Ich würde es besser finden, wie die Workshops nur von 16 bis 18 Uhr dauern (Am Freitag). Und ein Listening würde ausreichen. Ich möchte Sunitha wirklich für ihre kompetente und offene Art des Unterrichtes, es ist nicht wie in der Schule. Keinesfalls langweilig, was mir besonders gefällt. -Omran

Es war eine tolle Einheit. Wir haben mit Sunitha zwei Listening Aufgaben gemacht, die sehr interessant waren und zusätzlich haben wir auch eine Language in Use Aufgabe über das Leben von Michelle Obama gemacht. -Milad

Während dem Workshop habe ich einige neue Phrasen gelernt. Wie immer ist der Workshop gut gelaufen. Ich werde weitere solche besuchen. -Mohid

Albertina: Monet bis Picasso

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt. In diesem Rahmen haben Stipendiat:innen die Ausstellung „Monet bis Picasso“ in Albertina besucht. Anschließend haben sie an einem kreativen Workshop teilgenommen, in dem sie selbst etwas zeichnen bzw. malen durften. Unser Stipisprecher Omran berichtet darüber:

„Ich liebe Ausstellungen in Museen und diese hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte viele AHA-Momente, weil viele Bilder erst nach genauer Betrachtung Sinn ergeben oder weil wir nicht nur die Werke sondern auch die Künstler/innen und ihr Leben und Umfeld allgemein und kritisch betrachtet haben.
Ich habe gelernt, dass Kunststücke und ihre Erschaffer:innen manchmal schöner und ideralisierter dargestellt werden, als sie eigentlich sind. Oft gerät die menschliche Seite des Künstlers/der Künstlerin in Vergessenheit. Wir haben auch etwas über die Geschichte und Entstehung der Albertina erfahren.
Am meisten gefallen hat mir der Teil des Workshops, wo wir selbst etwas malen durften.
Ich hatte die Möglichkeit, den ganzen Stress, die Verwirrung in meinem Kopf und Müdigkeit auf Papier zu bringen. Kombiniert mit Musik war das sehr beruhigend und eine große Erleichterung und Abwechslung vom stressigen Schulalltag. 10/10″

Ausstellungsrundgang

Statements unserer Stipis

Ich habe mir schon lange gewünscht in die Albertina zu gehen und die hervorragende Kunstwerke zu betrachten. Heute bin ich dort gewesen. Es hat mir sehr gut gefallen, weil wir uns eben nicht nur eine Kunstrichtung angeschaut haben, sondern verschiedene. Vor allem der Impressionismus hat mich begeistert. -Mohid

Es war sehr spannend, jedoch sehr informativ, man konnte viel Wissen davon entnehmen und dies auch auf eine unterhaltsame Art und Weise. Schließlich hat man die Möglichkeit, einer Kunstart beim Zeichnen/Malen nachzumachen, was sehr lustig gewesen ist! Wirklich empfehlenswert! -Ibo

Dieser Kunstworkshop war für mich eine neue und schöne Erfahrung. Da ich davor noch nicht im Albertina gewesen bin, haben mir die Ausstellungen viel gefallen. Die Führerin hat das Ganze sehr aufschlussreich erklärt. -Mostafa

Ich fand die Ausstellung sehr gut. Wir hatten eine Führung durch Albertina. Es war sehr gut aufgebaut, wir haben zuerst über die Geschichte erfahren und danach die moderne Zeit. Zum Schluss konnten wir selbst malen und unsere Ideen einsetzen. Ich bin echt froh, dass ich teilnehmen durfte. -Narges

Ausstellungsrundgang war super, ich war erste Mal in Albertina, mir hat es gefallen. Kreativ Workshop war auch gut, obwohl ich nicht gut malen kann. -Sandor

Kreativer Workshop

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft! (2)

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt, somit auch den Workshop „Wir sind die Zukunft!“ mit unserer START-Alumna Soso. Im ersten Teil hat sie den Wiener Stipis beigebracht, wie sie einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können. Außerdem hat sie ihnen Mut gemacht, dass sie alle kreativ sind und ein Portrait zeichnen können. Im zweiten Teil hat Soso sie in Canva, eine Grafikdesign-Plattform für die Erstellung visueller Inhalte, eingeführt. Dabei wurden die von den Stipis gezeichneten Portraits bzw. ihre eigenen Fotos mit Canva digital bearbeitet. Zum Schluss sind vielfältige Postkarten mit ihren Zukunftsvorstellungen entstanden.

Hier ihre Postkarten und Feedbacks zum Workshop:

Mir hat der Workshop wirklich sehr gefallen. Ich habe konkrete Anweisungen erhalten und bei Fragen habe ich die gewünschten Antworten auch bekommen. Soso hat mir nicht nur die Gestaltung von meinem persönlichen Beitrag beigebracht, sondern ich konnte auch paar Tipps für mein weiteres Leben mitgenommen. Ich wünsche mir, dass wir noch einmal so ein Workshop in Canva vielleicht für die Gestaltung eines Flyers machen. Danke für die Ermöglichung START! -Merve

Ich fand den Workshop „Wir sind die Zukunft“ sehr interessant. Wir haben mit der Website „Canva“ unsere eigene „Postkarten“ erstellt und ich hatte sehr viel Spaß dabei. -Hamed

Der Workshop mit Soso war sehr interessant und spannend und ist sehr empfehlenswert, weil da lernt man eine App kennen, mit der man nicht nur Bilder ( schöner) machen kann, sondern man kann damit auch Präsentationen erstellen. -Bibi Kofra

Ich fand wieder mal Soso als Workshopsleiterin sehr nett. Sie hat das alles so gut strukturiert und genau erklärt.Da ich nicht so ein kreativer Mensch bin, habe ich meistens immer Probleme mit solchen Aktivitäten, aber ich hatte gestern beim Workshop viel Spaß. -David P.

Durch diesen Workshop habe ich mir noch einmal Gedanken gemachen, wie meine Zukunft aussehen soll. Außerdem hatte ich auch Spaß, mit „Canva“ zu arbeiten und meine Zukunft mit einem Bild darzustellen. -Amena  

Der Portrait Workshop hat mir sehr gut gefallen. Soso hat alles gut und verständlich erklärt. Ich möchte mehrehre solche Workshops besuchen und kreativer werden. -Hayatullah

Ich habe den Workshop sehr interessant gefunden. Ich habe bisschen besser verstanden, wie man kreativer sein und Ideen finden kann. Es hat mir sehr gut gefallen, danke! -Ammar

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft! (1)

Dieses Schuljahr hat START-Wien das Format Mixed Media Art für das Kunstprojekt fortgesetzt, somit auch den Workshop „Wir sind die Zukunft!“ mit unserer START-Alumna Soso. Im ersten Teil hat sie den Wiener Stipis beigebracht, wie sie einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können. Außerdem hat sie ihnen Mut gemacht, dass sie alle kreativ sind und ein Portrait zeichnen können. Im zweiten Teil hat Soso sie in Canva, eine Grafikdesign-Plattform für die Erstellung visueller Inhalte, eingeführt. Dabei wurden die von den Stipis gezeichneten Portraits bzw. ihre eigenen Fotos mit Canva digital bearbeitet. Zum Schluss sind vielfältige Postkarten mit ihren Zukunftsvorstellungen entstanden.

Hier ihre Postkarten und Feedbacks zum Workshop:

Dieses Kunstprojekt hat mir sehr gut gefallen. Soso hat uns wieder etwas Neues beigebracht. Diesmal haben wir mit der App „Canva“ gearbeitet und der ganze Prozess hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben unsere Portraits präsentiert und das, was wir lieben und was uns ausmacht. Danke Soso für diesen wundervollen Sonntagmorgen! -Tijana

Es war das erste mal , dass ich an ,, Wir sind die Zukunft“ teilgenommen habe. Soso ist super nett und sehr geduldig und sympathisch. Man sieht, dass sie ihre Arbeit wirklich sehr liebt. Auf dem Bild sieht man meine Interessen und Zukunftspläne. -Sahar H.

Der Workshop hat mir sehr gefallen. Er war interessant und nicht anstrengend. Ich hatte schon früher einen Eindruck bei Fotos- und Videobearbeitungen und finde, dass das Programm, mit dem wir unsere Bilder bearbeitet haben, im Vergleich zu anderen Programmen sehr einfach zu bedienen ist. Ich habe das Foto von meinem Lieblingssänger bearbeitet, weil ich mich nicht schnell entscheiden konnte, welches meiner Fotos ich auswählen möchte. -Omar

Der Workshop war sehr gut. Wir haben gelernt, mit Canva zu arbeiten. Canva ist eine gute Webseite, womit wir sowohl in unserer Freizeit, als auch für die Schule etwas bearbeiten können. -Narges

Es hat mir extrem extrem gefallen. Ich habe noch nie soetwas gemacht. Es ist eine neue Erfahrung, mit solchen Apps und Tricks zu arbeiten. -Mo

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, da ich meine Zukunftspläne in einem Bild zusammenfassen konnte. Alleine, dass man sich für die Zukunft Vorstellungen und Wünsche macht, macht Spaß. -Aster

Ich fande den Workshop “ Wir sind die Zukunft“ sehr angenehm. Ich habe eine neue App fürs Gestalten kennengelernt und werde es in der Zukunft öfters verwenden. -Maftuna

Kunstprojekt: Die Kunst der 80er Jahre

„Die 80er-Jahre sind das wichtigste Jahrzehnt für die Kunst unserer Zeit. Erstmals dominiert nicht mehr ein alles bestimmender Stil wie Abstraktion oder Pop Art. Die 80er sind geprägt von einem noch nie dagewesenen Stilpluralismus, der sich des Bildfundus vergangener Jahrhunderte bedient: Die 80er sind die Geburtsstunde der Postmoderne.“ (Quelle Albertina)

Klingt alles sehr kompliziert! Da unsere Stipendiat:innen die 80er nicht selbst erlebt haben, nutzten wir die Chance diese Zeitepoche anhand ihrer Kunst kennenzulernen. So besuchten am 16.Jänner 12 START-Wien Stipendiat:innen die Albertina modern (ehemals Künsterhaus) und Danai, unsere Kunstvermittlerin zeigte uns anhand einiger Werke was die 80er so besonders machte. Dank der zur Verfügung gestellten Headsets konnten wir alles trotz Masken gut hören. Vielen Dank an Danai für die spannenden 2 Stunden!

Im Anschluss an die Führung konnten die Stipis die Ausstellung noch ausführlicher erkundigen und nutzen die Chance für unsere Kuntsprojekt eigene Texte über ausgewählte Kunstwerke zu verfassen.

Julia Wachtel / Sammlung "Punched Up" 1987

Beim Albertina Modern Museum ist mir am ende der Ausstellung ein Bild aufgefallen, was mich an mich erinnert hat und welches ich mit mir identifizieren konnte. Es ist eine kleine Figur, dessen Augen unter einem Hut verborgen werden, aber dessen Grinsen kaum zu bersehen ist. Ich denke, dass wegen dem breiten Grinsen, man sogar wenn man in die Augen der Figur sehen könnte, wissen würde, dass derjenige lacht.

Den langgezogene bunten Hut, verbinde ich durch die bunten Farben mit viel Toleranz und Akzeptanz, das ist deshalb so, weil mich die bunten Farben an die LGBTQ+ Flagge erinnern, und die länge des Huts sagt aus, dass derjenige viel denkt, also es handelt sich
um eine nachdenkliche Figur.

Der Hut wächst mit den Gedanken mit und das gelbe Küken welches auf dem Hut seinen „happy place“ gefunden hat, symbolisiert Frieden, den frieden den die Figur zu sich selbst gefunden hat. Außerdem passen die blaue Hintergrundfarbe und der des Kükens deshalb zusammen, weil der Hintergrund so friedlich und blau scheint und die gelbe Farbe des Kükens an einem sonnigen Sommertag erinnert.

Die Figur hat etwas elegantes an, etwas weißes vielleicht heiratet es morgen, das werden wir wohl nie erfahren!

Wenn ich dem Bild einen Titel geben würde dann würde er so lauten:
Der Mann mit dem weißen Anzug, dessen lächeln man durch die verborgenen Augen erkennen konnte.   (Amra)

In dem Bild Electric Night malt der Bildender Künstler Helmut Middendorf das Bild mit heftige, grobe Pinselstriche. Es lässt sich sehr schnell auffallen, also wenn man vorbei geht hält das Bild jemanden direkt, man will wissen was die Geschichte dahinter ist, da er es so gemacht hat dass es sehr dynamisch und bewegend wirkt.

Auf dem ersten Blick denkt man es ist eine Katastrophe aus Feuer und Hölle. Man kann viele verschiedene Personen sehen, manche weiblich manche männlich. In der Mitte sieht man einer der irgendwie verrückt mit eine Hacke aggressiv steht. Vor ihm liegt einer am Boden, rechts bückt sich einer hinter ihn steht zwei Frauen und ein Mann, dabei denkt man dass alle auf den der am Boden liegt losgehen und ihn irgendwie töten wollen. Von ganz hinten links sieht man irgendwie ein Eingang bei der tausende Menschen reinströmen. Die Rote Farbe im Bild lässt sich wie Feuer wirken. Anders lässt sich das Bild so wirken als hättet der Künstler die Menschen als Zombies darstellen wollen. Denn man merkt das die durcheinander sind manchen störmen auf einmal manche wollen auf einen los gehen ein anderer ist mit eine Hacke ein paar biegen sich manche haben die Hände oben und wollen jemanden fangen einer liegt am Boden und die rote Farbe wirkt ganz wie Feuer als wären alle am Brennen. Man kann es so auch sehen als wäre das ein Bild aus eine Überwachungskamera oder sowie Röntgen wo man die Haut der Menschen in solche Ähnlichkeit sieht so strahlend.

Doch was der Künstler meint ist ganz ganz anders. Er beschreibt eine Disco Nacht bei der die tanzenden Menschen wie Wilde Tiere darstellt mit deren aggressiven Musikszenen. Er zeigt wie wild die Leute in ein Disco verhalten und deren aggressive Musikszene ein wichtiges Ausdrucksmittel war. Er malt das Bild zwar dominiert Blau doch erst durch das leuchtende Rot wird Licht impliziert,die Nacht als solche kenntlich gemacht, erhält das Bild Tiefe. Farbintensität und Malweise lassen ein spannungsreiches Bild entstehen. (Hamoudi)

Helmut Middendorf Titel: Electric Night
© Sherrie Levine

Am 16.1.22 waren wir im Albertina Museum und haben uns die 80s Ausstellung angesehen. Dabei wurden wir von einer Führungskraft begleitet. Wir haben uns einen Einblick in der modernen Kunst der 80er verschaffen.

Dabei ist mir ein besonderes stück aufgefallen, welches sich von den anderen Kunststücken bei der Ausstellung unterscheidet hat, und zwar das goldene Klo. (alias Fountain Buddha von Sherrie Levine)

Im Ersten Blick scheint dieses, in Gold verkleidetes Klo so als hätte ein Scheich sich ein neues aus Diamanten anfertigen lassen und dieses wegwerfen lassen. Es ist zwar wahr, dass die Scheichen nichts geringeres als Gold akzeptieren, sogar für ihr Klo aber ich lag leider mit meinen Gedanken daneben und wie. Dieses Klo wurde im Jahr 1917 von Sherrie Levine offiziell zum Kunstwerk erklärt und seitdem wird dieses prachtvolle Kunststück überall auf der Welt in berühmtesten Museen als ein extraordinäres Kunststück ausgestellt. Leider konnte ich es nicht genau nachvollziehen, was Sherrie Levine’s Intension war bzw. wie er auf die Idee kam diese Kunst zu schaffen. Das ist mir leider ein Rätzel geblieben. Es ist indem fall Irrelevant weil ich als Betrachter meine objektive Meinung bzw. einen Kritik abgeben darf. Darum geht’s ja in der Welt von Kunst. Es ist ein Objekt da und der Betrachter soll aufgrund der vorhandenen bzw. sichtbaren (es gibt aber auch unsichtbare Details) Detail seine eigene Meinung bilden soll.

Meiner Meinung nach will der Künstler mit dem Klo das Publikum zum Nachdenken bringen und stellt dabei die Frage, ob sie bereit wären, diesen Kunstwerk Überhaupt als Kunst zu akzeptieren. Jetzt stellt sich die frage was überhaupt als Kunst zählt, was ist die Definition von Kunst, muss eine Kunst etwas Einzigartiges sein und eine besondere Bedeutung haben oder zählt ein leeres Blatt mit einem winzigen punkt ebenfalls als Kunst? Wenn man das objektiv betrachtet, sieht man, dass das Klo kein gewöhnliches Klo ist, was man sonst irgendwo finden würde, es ist gut geformt die Farbe ist edel, elegant und Hübsch. Im Anbetracht dieser Eigenschaften erkläre ich dieses Stück als etwas einzigartiges und akzeptiere es als ein ungewöhnliches Kunststück. (Shazad)

Manchmal können wir Menschen unsere Gefühle mit nichts ausdrucken. Wir Menschen versuchen anderen zu helfen und zu unterstützen, jedoch manchmal vergessen wir uns selbst. Wir sind so beschäftigt die anderen zufrieden zu machen, dass wir nicht sehen wie zerbrochen wir selbst sind.

Ich glaube in dem Bild geht es auch darum, wie der Mensch trotz all den Schmerz, den er hat, versucht zu lachen um glücklich zu wirken. Ich glaube hinter ihm ist ein Schatten. Es kann sein, dass es sein Schatten ist.  Der Künstler hat sehr einfache und schöne Farben verwendet. Jeder Mensch hatte seine eigene Interpretation.

Ich finde bei der Kunst gibt es kein Falsch oder kein Richtig. Kunst ist das was man an dem Moment fühlt und es in irgendeine Art und Weise ausdrücken möchte. Ich glaube auch, dass Künstler sehr viel mit seinen Emotionen arbeitet. Der Mensch hat seine Gefühle und Emotionen nicht immer im Griff und ich glaube so ist es auch besser, den mit unseren Gefühlen machen wir einfach das, was wir eigentlich machen wollen, aber manchmal unser Verstand es nicht zu lässt.

Ich glaube der Herr Schnabel saß sehr lange an seinen Kunstwert. Ich glaube auch, dass er nur dann an seinem Kunstwerk gearbeitet hatte, wenn er das Gefühl hatte, dass es der richtige Moment ist, der Moment, an dem seine Gefühle und Emotionen sehr groß und stark waren. Auf dem Bild sehe ich, dass er sehr viel Zeit an sein Kunstwerk investiert hat. Er hat sich sehr viel Gedanken über die Farben gemacht. Ich würde sehr gerne die Geschichte seines Kunstwerkes wissen. Ich würde gerne wissen, was er an dem Moment gefühlt hat. Ob es eher einsame Gefühle, hass Gefühle oder andere Gefühle waren.

Ich Persönlich zeichne immer, wenn ich durcheinander bin und mich einsam fühle. Die Idee mit dem Porzellan finde ich super. (Sahar)

© Julian Schnabel "Pandora" Foto Stefan Fiedler – Salon Iris, Wien

Kunstprojekt: Malerei & moderne Kunst

In den Weihnachtsferien hatten wir mehr Zeit uns den bildenden Künsten zu widmen, daher waren wir gleich zwei Mal im mumok. Unsere START-Wien Stipis haben sich zu Beginn der Woche mit der Symbiose von Klang und Kunst eingehend beschäftigt und beim heutigen Workshop & Ausstellungsrundgang lag unser Fokus beim Ausdruck, den Farben und Formen. Wir sprachen viel und intensiv über Kunstrichtungen, besonders über den Abstrakten Expressionismus. In der Ausstellungen „Enjoy. Die mumok Sammlung im Wandel“ betrachten wir gemeinsame Werke und stellten uns die Frage: Was ist ein Bild überhaupt? Danach ging es ins Atelier, begleitet von klassischer Musik im Hintergrund, experimentierten wir mit Farben, Farben und verliehen unseren Gefühlen und Stimmungen Ausdruck.

Ich habe heute einiges über das Zeichen und die Malerei gelernt. Mir besonders gut an dem Tag Workshop hat gefallen, dass wir die Bilder, die uns am meisten gefallen hat, besprochen haben und sie uns etwas über sie erzähl hat. Ich fand es auch sehr nett, dass wir am Ende selber zeichnen könnten. Ich war noch nie im Mumok und ich habe mich über die coole Erfahrung echt gefreut. Das Museum selbst ist ebenfalls sehr schön und modern. -Fatema

Also der Workshop war wirklich ganz toll und ich liebe Kunst und interessiere mich dafür. Das Museuem ist auch sehr schön und riesig. Das Malen hat mir wirklich sehr gefallen obwohl Kunst irendwie kompliziert ist. -Mo

Mir hat das Malen am meisten gefallen und wo wir über Zeichnungen diskutiert haben, habe ich neue Sachen gelernt über Kunst. Ich war noch nicht im Mumok und fand die Museum sehr schön. -Samaneh

Kunstprojekt: Musik & Kunst im mumok

Wir waren endlich im mumok! Seit kurz vor Beginn der Pandemie und des ersten Lockdowns wollten wir an einem Kunstworkshop im mumok teilnehmen, viele Monate (mittlerweile auch Jahre) später war es dann endlich soweit. Unser erster Workshop beschäftigte sich mit der Symbiose von Klang und Bild. Nach den ersten Versuchen im Klanglabor, wo wir mit Alltagsgegenständen Töne produzierten und tatsächliche eine schöne Melodie dabei entstand war, ging es in die Ausstellung „Wolfgang Tillmans Schall ist flüssig„. Unsere Stipis bekamen ihre erste Aufgabe: dem Bild (besser der Fotografie) einen Klang zu verleihen. In kleinen Gruppen aufgeteilt, suchten wir uns Bilder aus, die uns sehr ansprachen, von stiller Natur bis Demonstrationen war alles dabei gewesen. Danach ging es ins Atelier, hier war die Aufgabe eine einfache und doch für manche Stipis eine Herausforderung. Wir durften nicht sprechen und uns nur mit Gestik und Mimik verständigen, im Hintergrund lief klassische Musik, geleitet von dieser verliehen wir unseren Gefühlen durch die Malerei Ausdruck.

Ich fand den Workshop heute im Mumok sehr interaktiv und verglichen zu normalen Museumsbesuchen sehr interessant. Die Verbindung und die Symbiose zwischen Klang und Bild hat mich sehr fasziniert – auch das wir dies praktisch umsetzen konnten und selbst zu Künstlern/Künstlerinnen wurden und wir uns durch die Musik leiten lassen konnten! -Jovana

Ich fand den Workshop spannend, mir gefällt die Assoziation zur Musik durch Kunst sehr. Der Workshop war im groben und ganzen auch spannend. Ich war schon vor circa 2 Jahren im Mumok, fand es aber schön wieder nach langer Zeit dort zu sein. -Banan

Ich war bereits im Mumok und es hat mehr dieses Mal auch gut gefallen. Heutige Workshop war sehr abwechslungsreich und beinhaltet Thematiken wie Musik in Bezug auf Kunst und dazu Fotografie, die ich persönlich interessant fand. Das Ende hat mir besonders gut gefallen, den ich konnte malen und was wir davor besprochen haben als Theorie in Praxis gebracht. -Maftuna

Gestern war ein sehr interessanter Tag für mich. Ich war das erste Mal im Mumok und mir hat alles sehr gut gefallen. Die im Museum ausgestellten Gemälde sind wunderschön gestaltet und erinnern an einen Instagram feed. Am meisten hat mir die Arbeit mit Instrumenten und malen mit Musik am Ende gefallen. Dieser Tag wird mir bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. -Tijana

Ich fand es gut! Was mir gefallen hat, war am Ende das Zeichnen und am Anfang mit den Instrumenten und die Stimme! Was ich mir mitgenommen habe ist, dass ich auf die kleine Details bei Bilder aufpassen soll. Ich war noch nie im Museum, das Museum ist interessant und eigenartig zugleich! -Wafaa

Kunstprojekt: Anime (3)

Wir müssen zugeben: wir haben einen neuen Lieblingsworkshop!

„Taucht selbst ein und werdet zu einem Teil der Boku no Hero Welt, Best friends mit den Bare Bears oder Spongebob und co! Heute lernt ihr, wie ihr euch selbst in die Welt eurer Lieblingsanimes und Cartoons zaubern könnt. Der Fokus liegt dabei, euch im selben Zeichenstil wie eure Lieblingsfiguren darzustellen. Keine Sorge, ihr braucht dafür kein Vorwissen. Wir lernen alle zusammen! :)“. Soso gestaltet ihre Workshops immer interessant und abwechslungsreich, sie vermittelt grundlegende Skills Schritt für Schritt und ermuntert alle Stipis ihren eigen Zeichenstil zu finden. Ein Satz, der nie fehlen darf und wir oft von Soso hören: Jede:r kann zeichnen! Neben den Kunstprojekten ist sie auch Englischtrainerin, und das in mehreren START-Bundesländern.

Also ich fand den Workshop extrem hilfreich. Ich hab viel Neues gelernt und Soso hat alles genau erklärt. Außerdem konnte ich mich mit den anderen super austauschen. Also alles in allem, hat er mir sehr gefallen. -Sephora

Der Workshop hat mir sehr Spaß gemacht, es war sehr lustig und interessant, ich hab bis jetzt immer gesagt das ich zeichnen nicht mag, aber heute hat es wirklich sehr Spaß gemacht. Soso war sehr nett und lieb. Ich finde so wie sie den Workshop gehalten hat, hat gepasst, also ja ich hatte sehr viel Spaß bei diesem Workshop 🙂 -David

Der heutige Workshop war sehr lustig und lehrreich. Soso hat uns viele Dinge über Anime beigebracht. Sie hat uns beigebracht, wie man Anime-Charaktere zeichnet und wie man sich als Anime-Charakter präsentiert. Ich bin mir sicher, dass ich ab sofort anfangen werde, Anime zu schauen. -Tijana

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft – Portraitzeichnen (3)

Wir starten wieder mit den Kunstprojekten, erneut im Format Mixed Media Art und eröffnen die Kunstsaison mit unserer START-Alumna Soritta Kim und einem grundlegenden Kurs in Portraitzeichnen. Dabei erinnert uns Soso immer wieder, dass jede:r ein Portrait zeichnen kann.

Der Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft war echt gut und hilfreich für mich. Es hat meiner künstlerischem Kreativität weiter gestärkt. Soso hat meine Stärken gefördert, der Workshop ist interessant gestaltet. Danke! 🙂 -Maftuna

Das Workshop hat mir gefallen! Soso hat die einzelnen Schritte auch wirklich sehr ausführlich erklärt. Man hatte Spaß daran und es war etwas Neues. -Merve

Also ich fand den Workshop extrem hilfreich. Ich hab viel Neues gelernt und Soso hat alles genau erklärt. Außerdem konnte ich mich mit den anderen super austauschen. Also alles in allem, hat er mir sehr gefallen. -Sephora

Ich wusste nicht, dass ich doch zeichnen kann und dass es so viel Spaß macht es zu lernen. Erst durch diesem Workshop mit Soso habe diese Fähigkeit entdeckt. Ich bin mir sicher, dass ich nach diesem Workshop öfters zeichnen werde. Danke dafür! -Amena

Der Workshop war sehr sehr interessant und hab sehr vieles gelernt, wie ich mich selber zeichne. -Bibi

Kunstprojekt: Anime (1&2)

Wir müssen zugeben: wir haben einen neuen Lieblingsworkshop!

„Taucht selbst ein und werdet zu einem Teil der Boku no Hero Welt, Best friends mit den Bare Bears oder Spongebob und co! Heute lernt ihr, wie ihr euch selbst in die Welt eurer Lieblingsanimes und Cartoons zaubern könnt. Der Fokus liegt dabei, euch im selben Zeichenstil wie eure Lieblingsfiguren darzustellen. Keine Sorge, ihr braucht dafür kein Vorwissen. Wir lernen alle zusammen! :)“. Soso gestaltet ihre Workshops immer interessant und abwechslungsreich, sie vermittelt grundlegende Skills Schritt für Schritt und ermuntert alle Stipis ihren eigen Zeichenstil zu finden. Ein Satz, der nie fehlen darf und wir oft von Soso hören: Jede:r kann zeichnen! Neben den Kunstprojekten ist sie auch Englischtrainerin, und das in mehreren START-Bundesländern.

Ich fand den Workshop sehr unterhaltsam und interessant und ich konnte zum ersten mal aus Zufall ein halbwegs guten Zeichnung zeichnen. Ich würde mich über mehr solche Workshops freuen. -Hamed

Der Workshop war sehr sehr interessant und spannend und man hat echt sehr vieles gelernt, so eine Mädchen wie ich, die gar nicht zeichnen könnte, habe sehr was schönes gezeichnet 😄. -Bibi

Dieser Workshop, war sehr interessant und hat mir wirklich sehr gefallen, ich schaue persönlich keine Anime, aber ein Anime Charakter zu zeichnen hat mir sehr gefallen. -Milad

War megaaaaa, sehr entspannend und hilfreich. -Zahra

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, es ist eine sehr lockere Stimmung, die einen dazu verhilft recht schnell in den Flow zu kommen. Es macht viel Spaß sich zu unterhalten und gleichzeitig zu zeichnen. Soso ist sehr kompetent und weiß, wie sie uns auf spielerische, spaßige Art und Weise beibringt unserer Kreativität freien Lauf zu lassen. Im Großen und Ganzen kann man ein Wort sagen: Stabil 🙂 -Sherif

Ganz entspannter Samstag Nachmittag war ganz interessant. -Predrag

Sehr cooles Workshop, vieles Neues dazugelernt. Der Workshop war sehr interessant. – Anni

Der Workshop ist cool. Obwohl ich kein Anime Fan bin, hat es mir Spaß gemacht. Das Programm ist gut organisiert worden. -Mohid

Ich finde das Workshop wirklich cool und ich bedanke Soso, dass sie so gemütlich uns erklärt und ich werde nie müde, obwohl das Workshop 3 Stunden gedauert hat. -Aria

der Workshop heute (Anime) war sehr chilig. Ich habe die Animecharacter ( Light Yagami von Death Note) gezeichnet. Die Zeit ist sehr schnell vergangen. 

Ich soll noch mehr zeichnen üben, damit ich besser zeichnen kann. Soso hat es gut erklärt. Ich habe ein bisschen langsam gezeichnet, und deshalb musste ich am Ende sehr schnell zeichnen. -Hayatullah

Muslim Contemporary: Meme The Pain Away

„Meme the Pain away“ der Titel spricht für sich selbst. Wir durften an einem amüsanten Workshop mit Anahita, Workshopleiterin und Gründerin der Insta-Seite @ibiza_austrian_memes, im Rahmen der Ausstellung „Muslim Contemporary“ von Kuratorin und Künstlerin Asma Aiad, teilnehmen. Zu Beginn des Workshops durften wir einige Einblicke in die Meme Welt gewinnen und was Anahita dazu bewegt hat Memes zu erstellen. Darüber hinaus haben wir gelernt was ein Meme ist und wie man eines erstellt. Nach dem Input konnten wir unsere eigene Memes erstellen. Für die Erstellung der Memes bekamen wir drei unterschiedliche Templates und teilten uns in Kleingruppen auf. Schließlich versammelten wir uns wieder, um die Memes gemeinsam anzuschauen. Der beste Part ist, dass man seine eigene Erfahrung mit einem Witz verpackt und in einer Gruppe teilt, die das auch nachvollziehen kann. Da eine Runde nicht ausreichend war, haben wir uns auf eine zweite geeignet. In der zweiten Runde hat sich die Mehrheit der TeilnehmerInnen sicherer gefühlt persönliche Erfahrungen in der Runde zu teilen. Die Stimmung war angenehm und lustig, vor allem, weil viele mit den Memes relaten (=nachvollziehen, verstehen) konnten und von ähnlichen Situationen schilderten. Es war einfach fantastisch. Abschließend haben wir viele Tipps und Tricks von Anahita bekommen. Fazit: Memes zu erstellen, ist wie eine kostenlose Therapie.

Autorin: Mariam, START-Wien Stipendiatin

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft – Portraitzeichnen (1&2)

Wir starten wieder mit den Kunstprojekten, erneut im Format Mixed Media Art und eröffnen die Kunstsaison mit unserer START-Alumna Soritta Kim und einem grundlegenden Kurs in Portraitzeichnen. Dabei erinnert uns Soso immer wieder, dass jede:r ein Portrait zeichnen kann.

Es war schön wieder mal einen Bleistift in der Hand zu nehmen und zu zeichnen. Vor allem war es nicht nur ein Kunstprojekt mit Soso, es war viel mehr. Wir haben gemeinsam über unterschiedlichen Themen gesprochen und dabei gezeichnet. In dem Workshop fühlte ich mich extrem entspannt. Soso hat uns die Grundlagen beigebracht. Außerdem hat sie uns gelehrt, dass wir unsere Erwartungen bei unserem ersten Zeichnen nicht sehr hoch setzen sollen und das Zeichnen nicht auf talentierte Menschen begrenzt ist, sondern „dass jede/r zeichnen kann. Zeichen kann man üben und lernen, das Talent ist nicht die Voraussetzung um zu zeichnen“, das waren Sosos Wörter, die ich vom Workshop mitgenommen habe. -Asmaa

Bei diesem Workshop habe ich zum ersten Mal gezeichnet. Es war sehr aufregend. Wir haben viel über die Technik des Zeichnes gelernt. Am meisten hat mir gefallen, dass wir ein Portrait von uns selbst gezeichnet haben und uns vorstellen konnten, wie wir uns in Zukunft sehen. Nach diesem Workshop mit Soso habe ich mich irgendwie in die Kunst verliebt. -Tijana

Ich fands mega interessant, es war mein erstes Mal, dass ich ein Portrait gezeichnet habe und ich finde Soso hat es sehr spannend gestalten 🙂 -Amra

In der Workshop hatte ich viel Spaß und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Ich habe mich so gefühlt als ob ich chille. Wir haben auch in der Pause ein bisschen miteinander gesprochen. Ich habe gelernt wie man ein Gesicht zeichnet. -Hayatullah

Schon immer habe ich den Wunsch gehabt, eine Gesichtsstruktur so natürlich wie möglich zu zeichnen. Nun geht mein Wunsch durch diesen Workshop in Erfüllung. Damit wir das sehr gut in den Griff bekommen, haben wir verschiedene Gesichter Schritt für Schritt von verschiedenen Perspektiven abzuzeichnen versucht. Anschließend wurden wir beauftragt, unser eigenes Porträt abzuzeichnen. Vielen Dank für den aufschlussreichen Workshop und freue mich auf die zukünftigen Workshops! 😊 -Mostafa

Da das mein erstes Mal war, dass ich bei so einem Kunstprojekt mitmachen durfte, war es ganz interessant, in der Schule haben wir in BE (Bildnerische Erziehung) damals auch etwas ähnliches gemacht, deswegen war es nicht soo neu für mich. -Predrag

Kunstprojekt: Dear Society… werden unsere Wünsche endlich erfüllt?

Dear Society! Liebe Alle!

Wir leben derzeit in einer Welt, wo so gut wie nichts perfekt ist. Wir leben in einer Welt, wo es für manche keinen Zugang auf Bildung gibt, wo manche daran leiden müssen, wenig oder gar kein Wissen haben zu können oder sogar zu dürfen! Wir leben in so einer Welt, wo man immer Angst hat, egal wo man lebt, dass auf einer Person plötzlich Gewalt ausgeübt werden könnte, dass man von irgendwem aufgrund vom Hass angegriffen wird oder aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe, Aussehen oder was auch immer unterdrückt oder von der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Und wenn wir so denken, dann kommt der Rassismus, die Diskriminierung, die Ungleichberechtigung ins Spiel, die unsere Welt beherrschen. Frau und Mann, In- und Ausländer:innen, Europäer:innen und Asiat:innen, Muslim:innen und Christ:innen und so weiter und sofort! Alle werden nie gleichbehandelt, es gibt immer (Vor-)Urteile, man unterscheidet sie immer voneinander, es gibt stets wen, der/die mehr Rechte als der/die andere hat, weil man aus einer bestimmten Herkunft kommt, eine bestimmte Hautfarbe hat, einer bestimmten Sexualität oder Masse angehörig ist oder eine bestimmte Religion ausübt.

Ganz wichtig ist die Bildung! Und mit Bildung ist nicht nur die Schule gemeint, sondern es betrifft auch die Familie und Gesellschaft. Bildung, die die Zukunft eines Landes baut und deswegen müssen wir aufpassen, wie unsere Bildung aufgebaut ist. Denn Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bildung fördert die Weitergabe von allgemeinen Prinzipien an die nächste Generation sowie die Erhaltung von sozialen Regeln und Werten und durch die Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration trägt sie auch zur Entwicklung der Individualität bei. Bildung soll Frieden und Emanzipation und unser kulturelles Wissen über die Generationen verbreiten.

Wir alle sehnen uns nach Frieden, wir wollen friedlich leben! Ein Vogel im Wind, unendliche Freiheit! Gerade in dieser Zeit, in der wir leben, fehlt uns dieser Frieden, dieses „in Sicherheit leben“, egal wo wir hinschauen, herrschen Kriege und wenn es keine Kriege sind, dann ist es die Gewalt! Gewalt gegen Frauen, Kinder, ältere Menschen, generell gegen unschuldige Menschen. Man wird aus seinem eigenen Wohnsitz vertrieben, auf einen wird so, einfach von dem Nichts, Gewalt ausgeübt. Da sind auch die Bewaffneten mit einbezogen! Hinzufügend ist die Gewalt, welche manche untereinander ausüben, die, die dieselbe Herkunft teilen.

All das und noch vieles andere steht im Weg des Friedens, der Ruhe und der Sicherheit oder des sicheren Lebens. Wir wollen ein friedliches Leben, ein Leben ohne Terrorismus, ein Leben ohne Angst um die eigene Seele, ein Leben ohne Hass und Gewalt! Vor allem fördern wir einen Zusammenhalt von jedem und jeder. Wir alle sollen füreinander stehen, miteinander einfach zusammenhalten und für Frieden sorgen oder dafür kämpfen!

Doch werden diese Wünsche endlich mal erfüllt?

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiaten Ali, Ibo und Aria im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… die Erde ist unser einziger Lebensraum

Die negativen Aspekte des Kapitalismus auf unserer Bildung und auf die Umwelt.

Dear Society! Liebe Menschen!

Bildung. Bildung ist einer unserer Menschenrechte, aber wieso wird dies eingeschränkt? Zugang zu Wissen sollte für jede Person frei sein. Was hat Kapitalismus damit zu tun? Warum wird Wissen/Bildung eingeschränkt? Kann man was dagegen unternehmen?

Wenn man an Kapitalismus denkt, denkt man gleich an Geld, wohlhabende Leute und mehr. Wer sind diese wohlhabenden Menschen und was haben sie mit der Bildung der Menschheit zu tun? Wenn wir jetzt Jeff Bezos oder Bill Gates nehmen, jeder kennt sie und jeder weiß, dass sie moderne Sklaverei als Mittel für billige Arbeitskräfte benutzen.

Aber was ist mit den Personen, die nicht bekannt sind und trotzdem viel Macht besitzen? Die Personen, die unsere Gesellschaft steuern. Die Personen, denen wir danken müssen, dass Entwicklungsländer wegen uns leiden. Wenn genau die Länder Bildung und sämtliche andere Lebensbedingungen haben würden, würde der Kapitalismus nicht profitieren. Allein nur Bildung in jedem Land könnte die Arbeitsbedingungen weltweit verändern und somit den Kapitalismus einen Tritt in den Arsch geben. Mit Wissen alleine können Menschen arbeiten und gegen dieses korrupte System aufstehen.

Wie können wir dies erreichen? Die mit einer Stimme sollen aufsprechen, sollen protestieren so lange bis die ganze Welt und der Staat uns hört.

Die großen Unternehmen werden durch den Kapitalismus reicher und die Umwelt „ärmer“ so kann es nicht mehr weitergehen!!

Wir möchten in der Stadt frische Luft inhalieren. Wir möchten, dass die Tiere ihr Lebensraum nicht verlieren. Wir möchten, dass Bangladesch überlebt. Wir möchten, dass jeder Mensch Zugang zum frischen Wasser hat. Wir möchten, dass jede/r mit vollem Magen ins Bett geht.

Die Erde ist unser einziger Lebensraum. Sie gibt es nur einmal und wir wollen sie an die nächsten Generationen weitergeben. Wir sollten die Erde mit Tieren und Wäldern teilen, jedoch hat der Kapitalismus zu ihrem Besten für sie zerstört. Leider schaut es so aus, dass nicht nur Tiere daran leiden, sondern wir alle.

Wir fordern die Gesellschaft und die Regierung an, sich Gedanken über unsere Zukunft zu machen und etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Wir sind dabei, jedoch zu langsam. Wir, als einzelner Mensch, können Vieles schaffen. Nur wenn wir unsere alltäglichen kleinen Gewohnheiten ändern würden, würde sich ein großer Unterschied ergeben. Wenn wir die Produkte von großen Unternehmen, die die Natur und Menschen ausbeuten, weniger konsumieren würde, könnten sie nicht überleben.

Wenn die Gesellschaft es allein nicht schafft die Erde zu retten, dann muss der Staat eingreifen und die Rolle der Eltern spielen.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatinnen Jasmeet und Elaa im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… ich fordere gleichberechtigte Bildungschancen

Unglücklicherweise werden in der Welt viele Menschenrechte verletzt, vor allem Bildungsrechte. Es gibt viele Kinder, Frauen und Mädchen, die keine Chancen haben, in die Schule zu gehen. Deshalb fordere ich für sie gleichberechtigte Bildungschancen. Ich glaube, dass Bildung die Kriegssituation und Armut verhindern kann, deswegen wünsche ich mir, dass es für alle möglich werden muss.

Ich wünsche mir für alle Menschen gleiche Bildungsrechte.

Ich wünsche mir, dass die Kinder in die Schule gehen und nicht arbeiten.

Ich wünsche mir für alle Frauen und Mädchen die gleichen Rechte auf Bildung wie Männer in der ganzen Welt.

Ich glaube daran, dass man durch Bildung aus der Armutskrise herauskommen können.

Um die Klimakrise zu verhindern, braucht es Verständnis und deshalb wünsche ich mir, dass alle Menschen zuerst mit Wissen versorgt werden und von ihnen verlangt wird, sich dafür einzusetzen und die Regeln einzuhalten.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat Abbas im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden

Dear Society! Liebe Menschen!

Wir leben in einer Welt, wo vieles missverstanden wird.

Wir leben in einer Welt, wo andere Kulturen oft nicht akzeptiert werden.

Wir leben in einer Welt, wo Menschengruppen ausgegrenzt werden.

Diese Probleme kommen auch oft, in den Österreichischen Schulen vor.

Probleme, wie wenig Kommunikation, Rassismus und Mobbing sind in den Alltag hineingewachsen, was nicht so sein sollte.

Wir als junge Menschen haben uns entschieden diese Probleme anzusprechen und sind dafür bereit uns dafür einzusetzen.

Um Mobbing entgegen zu wirken, kann man Lehrer:innen speziell gegen Mobbing einstellen, die auf die Schüler:innen zugehen und deren Probleme allein mit dem jeweiligen Schüler/der jeweiligen Schülerin bespricht. Klar gibt es dafür Vertrauenslehrer:innen, die Schüler:innen unterstützen, aber wir brauchen auch Lehrer:innen, die auf die Schüler:innen zugehen können. Es gibt Schüler:innen, die introvertiert sind und sich nicht trauen Lehrer:innen anzusprechen. Gerade deswegen sollte man extra Lehrer:innen einstellen, die auf sowas achten.

Um Missverständnisse zu klären, muss vorerst die Kommunikation zwischen Schüler:innen und Lehrer:innen herrschen. Damit das Problem erst gar nicht entsteht, sollen Schüler:innen aktiver und selbstbewusster an die Sache rangehen. Die Lehrer:innen sollten genauso einen Weg finden wie zum Beispiel häufiger Feedback-Bögen austeilen, um ihren Unterricht besser zu Gestalten. Weiters sollen neue Fächer eingeführt werden, wo den Schüler:innen soziale Kompetenzen beigebracht werden.

Durch die Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass mentale Gesundheit nicht vernachlässigt werden sollte. Deshalb fordern wir einen Ausbau an Schulpsycholog:innen. Außerdem sollen die Gestaltung der Klassen geändert werden, sodass Lehrer:innen den Überblick in der Klasse nicht zu verlieren, um auf die einzelne Schüler:innen eingehen zu können. Über dies sollen Schüler:innen im Laufe ihrer Schullaufbahn, die Möglichkeit bekommen ihre Stärken und Schwächen zu erkennen.

Darum appelliere ich an euch im Lehramt Studium ein Pädagogisches Fach einzuführen, so dass Lehrer:innen es als ihre Verpflichtung sehen ihre Rolle als Vorbild bewusster zu werden.

Denn wer, wenn nicht wir, wann wenn nicht jetzt und wo, wenn nicht hier!

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat:innen Eray, Anni und Mariam im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… wir fordern Bildung für alle

Dear Society! Liebe Menschen!

Ich möchte in einer Welt leben, wo Bildung für alle kostenlos und zugänglich ist. Wenn ich an kostenlosen Bildungszugang denke, denke ich immer an Bildungszugang für die Kinder in Entwicklungsländern. Ich wünsche mir vor allem, dass auch in Entwicklungsländern Bildung mithilfe des Pflichtschulkonzepts gefördert wird.

Bildung soll überall auf der Welt geschätzt und gefördert werden, deswegen fordere ich, dass sich unsere Einstellung zum Lernen und zur Bildung ändert. Wir müssen lernen, lernfreudig zu sein. Bildung soll nicht als Pflicht wahrgenommen werden, sondern als Privileg, weil dadurch erreicht man vieles leichter, Talente werden früher erkannt und somit bildet man einen klaren Zukunftsplan. Bildung bringt uns auf den richtigen Weg und hilft uns Unklarheiten des Lebens abzuschaffen. Außerdem soll es uns selbstverständlich sein, dass Bildung viel mehr bedeutet als nur Schule, Studium oder Ausbildung.

Veränderungen innerhalb des Bildungssystems sind auch zu betrachten. Da sich die Menschheit weiterentwickelt, soll sich auch unser Bildungssystem weiterentwickeln. Ich fordere, dass neue Fächer bzw. neue Spezialisierungen eingebracht werden. In diesen neuen Fächern sollen soziale Kompetenz und aktuelle Alltagsthemen im Fokus stehen, wodurch man ein stärkeres Bewusstsein entwickelt und sich besser in der Gesellschaft engagiert.

Als eine Frau ist es mir sehr wichtig, dass Mädchen schon in früheren Jahren lernen, an sich zu glauben. Ich wünsche mir, dass junge Mädchen/Frauen mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein geprägt werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, wo Mädchen/Frauen unterstützt und nicht unterschätzt werden. Jedoch ist es wichtig, dass nicht nur Frauen beigebracht werden, wie sie für Gleichberechtigung kämpfen sollen, sondern auch Burschen und Männern. Ich möchte in einer Welt leben, wo der Respekt zwischen Mann und Frau gleich groß ist.

So stellen wir uns ein ideales Bildungssystem vor.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatinnen Nuaar, Sabiha und Seymanur im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… wenn Wille da ist, ist auch Hoffnung da

Dear Society! Liebe Menschen!

Es gibt viele Dinge, die in der Welt verändert und verbessert werden müssen.
Wir können aber klein anfangen und die Veränderung ins Rollen bringen, wie ein kleiner Schneeball, der im positiven Sinne immer größer wird.
Wenn Wille da ist, ist auch Hoffnung da.

Ich wünsche mir, dass es irgendwann mal Frieden auf der Erde gibt.
Ich wünsche mir, dass keine weiteren Kinder in Kriegsgebieten leben müssen und dadurch ihre Chance auf eine akzeptable Zukunft verlieren.
Die Menschen können das, wenn sie wollen, und ich fordere es.
Probleme und Konflikte sollen durch Diskussion, Zusammenkommen, Offenheit und klare Regeln gelöst werden. Ein Beispiel dafür ist die EU, die es geschafft hat, dass es in Europa für eine lange Zeit Frieden herrscht.

Jedoch damit wir die Probleme der Welt bewältigen können, müssen wir sie an ihre Wurzel fassen. Bildung.
Ich wünsche mir, dass Bildung für alle, vor allem Kinder, möglich sein wird.
Durch Bildung können wir ganze Generationen ein besseres und aufgeklärtes Weltbild schaffen. Bildungssysteme sollen daher modernisiert und individualisiert werden, damit Talente gezielt entdeckt bzw. verbessert werden.
Erst wenn die Wurzeln gesund sind, kann ein Baum wachsen und blühen.
So auch unsere Gesellschaft.

Ein wichtiger Teil unseres Lebens ist die Wirtschaft.
Leider sind unsere Wirtschaftssysteme auf ständigen Konsum gerichtet, somit kann man betrachten, dass je mehr Wohlstand ein Land hat, desto mehr konsumiert wird und in weiterer Folge die Umwelt mehr zerstört und geschadet wird.

Ich wünsche mir ein Wirtschaftssystem, in dem die Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit verankert und ein fixer Bestandteil sind.
Das ist kein Wunsch, sondern eher eine Notwendigkeit, die jedem Menschen langsam klar werden muss.
Durch übersichtliche, leichtverständliche, praktische und internationale Regelungen soll das ermöglicht werden.
Ich verlange kein neues Wirtschaftssystem, sondern eher eine Optimierung des bestehenden Systems.
Die Regelungen sollen durch eine weltweite Klima-Organisation festgelegt werden.
Diese sollen für alle nicht nur verpflichtend werden, sondern zur Normalität gehören.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich mir notwendige Verbesserungen für die Welt wünsche, damit sie auch weiterhin für kommende Generationen bestehen bleibt.

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiat Omran im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Dear Society… ich wünsche mir eine freie, friedliche und freundliche Gesellschaft

Dear Society! Liebe Menschen!

Ich wünsche mir eine freie, friedliche und freundliche Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die sich auf diese drei Komponenten basiert. Eine Ideologie und keine politische Partei. Eine sogenannte menschliche Partei, die alle Menschen annimmt, akzeptiert und respektiert. Unsere Menschheit soll uns verbinden und nicht aufspalten. Das Vertreten anderer Meinungen, darf auf keinen Fall Konflikte auslösen. Das Individuum ist sehr wichtig, aber nicht das Allerwichtigste. Denn gemeinsam und mit Hilfe des einzelnen Individuums, werden wir zu einem Ganzen.  Ein Ganzes bedeutet, eine mächtige, verbundene, freie, friedliche, freundliche, frohe, gleichberechtigte und einander respektierende Gesellschaft. Das ist ein Ganzes. Ein gesundes Ganzes, eine gesunde Gesellschaft.

Das Mitspracherecht und Wahlrecht, müssen unabhängig von der Staatsbürgerschaft, Religion, Hautfarbe und Geschlecht sein. Jede und jeder, der möchte soll sich freilich und ohne Angst äußern können. Unsere einzige Staatsbürgerschaft, die wir tragen werden, wird unsere Menschlichkeit sein.

Um dies gemeinsam zu schaffen, sollen ein paar Schritte vorgenommen werden. Friedensverträge müssen weltweit unterschrieben und anerkannt werden. Keine Kriege, keine Diskriminierung oder Rassismus akzeptierende und somit keine aufgespaltene Gesellschaft.

Wenn der Frieden zu unserer Fahne wird, dann sollen alle Länder auf ihren militärischen Kräften verzichten. Wozu töten wir und attackieren wir einander? Welchen Gewinn erzielt man damit? Was möchte man damit erreichen?

Meine Damen und Herren, denken Sie bitte nicht, dass ein absolut demokratisches und friedliches Leben unmöglich ist. Ab sofort sind diese Ideen umsetzbar, wenn wir uns einigen können, einander lieben, akzeptieren und respektieren können. Nichts ist unmöglich für uns Menschen. Wir sind unschlagbaren Lebewesens, wenn wir ein Ganzes sind. Es lebe die Schwarmintelligenz! Es lebe die Gruppenintelligenz!

Eine Partei für ein Ganzes. Wir und nur wir. Kein Ich und nur Ich. Keine egoistischen und Kapitalistischen Ideen. Eine Partei für eine verbundene und als Staatsbürgerschaft, die „Menschlichkeit“ tragende Gesellschaft.

Eine FFF Partei. FRIEDEN, FREIHEIT UND FREUDE.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich lade sie ein, ein Ganzes zu werden. Kehren Sie jetzt zu ihren Wurzeln zu ihrer Menschlichkeit zurück!

Das Manifest wurde von START-Wien Stipendiatin Banan im Rahmen des Kunstprojekts „Dear Society…“ verfasst.

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (2)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Danach folgen einige Übungen zu Gesichtsausdrücken und Körperdarstellungen, dabei sollen die Stipendiat:innen ihren eigen Stil finden, wie sie gerne eine Nase, den Mund oder die Augenbrauen zeichnen möchten. Viele Zeichenstriche später, sollen sich alle Gedanken machen, wie sie eine Geschichte in wenigen Bildern (=Panels) darstellen möchten.

Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich fand den Workshop mega cool, vor allem habe ich noch nie Comics gezeichnet, deswegen war das auch mal was neues für mich, und ich muss sagen es macht sehr viel Spaß und ist gar nicht so leicht wie es aussieht. -Anni

Ich fand den Workshop sehr cool und unterhaltsam. Vor allem Esma war sehr sympathisch und so energiegeladen. Und sie hat mich mit ihrer guten Laune angesteckt 😊. Super fand ich, dass wir nicht nur Theorie und die Basics gesprochen haben, sondern auch selbst Comics mit eigenen Geschichten zeichnen könnten. -Ravneet

Kunstprojekt: Comics zeichnen 1×1 (1)

Papier, Stift, Radiergummi und Neugierde, mehr brauchen wir nicht für das Kunstprojekt „Comics zeichnen 1×1“ mit Illustratorin Esma Bosnjakovic, manchen besser bekannt als strudelworte auf Instagram.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, wo jede:r über seine:ihre Verbinung mit Comics erzählt, starten wir mit einer Aufwärmübung, um die Hand in „Zeichenstimmung“ zu bringen, dabei sollen wir einen Gegenstand aus unserem Zimmer zeichnen. Ich entscheide mich für meinen Stifthalter und bin sehr überrascht, wie meine Zeichnung von selbst entsteht und ohne einen Anspruch „perfekt“ zeichnen zu müssen. Esma zeigt uns daraufhin auf Instagram bekannte Illustrator:innen, manche zeichnen detailliert, andere sehr minimalistisch. Sie möchte damit allen Teilnehmer:innen vermitteln, dass jede:r zeichnen kann und den eigenen Zeichenstil finden und entwickeln kann. Bei der zweiten Übung versuchen wir Gesichter und Gesichtsausdrücke zu zeichnen, dabei können wir uns selbst im Spiegel oder Selfiemode betrachten bzw. einfach nach „face expressions“ suchen. Esma gibt uns viele Tipps, wie wir die Augen, die Nase oder den Mund zeichnen können. Viele Übungen später sollen wir uns eine Geschichte ausdenken, die wir in 4 Panels (=Bilder) darstellen sollen. Nicht viel Platz, wenn ihr mich fragt.. eine ganze Story in 4 Bildern zeichnen, beschreiben und den Charakteren Worte geben? Ich bleibe gespannt, welche Geschichten wir umsetzen werden und möchte nicht allzu viel verraten.

Das Zeichnen begleiten viele persönliche Gespräche, eine entspannte Stimmung und Freude, so dass der sonnige Vormittag uns sehr kurz erscheint. Danke liebe Esma für die schöne Zeit, wir freuen uns auf weitere Zeichenstunden mit dir.

links: Gesichter zeichnen; rechts: Aufwärmübung
Geschichte in 4 Panels zeichnen. (c) Esma Bosnjakovic/strudelworte

Ich hatte noch nie solchen  Spaß beim Zeichnen wie im gestrigen Workshop mit Esma. Ich dachte ehrlich gesagt, dass es sehr schwer sein muss Comics zu zeichnen bzw., dass man sie nur schön zeichnen kann, aber danke der gestrigen Workshop habe ich gelernt, dass viele IllustratorInnen bzw. Comic ZeichnerInnen einen eigenen simplen Stil haben, der nicht unbedingt perfekt ist. -Mariam

Esma hat sich sehr viel Mühe gegeben, doch meine Comics waren nur zum Lachen. Aber in dem Workshop haben wir nicht nur gezeichnet, sondern auch Informationen über die Kunst der Comics und des Zeichnens erhalten. Besonders spannend habe ich gefunden, wie jede/r Künstler/in sein Art und Style hat Comics zu zeichnen. -Asmaa

Der Workshop war fantastisch und vor allem es freute mich, dass alle eine schöne Zeit hatten. Ohne Kunst wären unsere Augen leer und unsere Ohren verstopft und unsere Herze still. Deshalb bin ich sehr froh bei dem Workshop dabei gewesen zu sein und eine sehr schöne Zeit mit euch gehabt zu haben. Ich wünsche vor allem Esma viel Erfolg in ihre Arbeit und bedanke ihr herzlich. -Mahdi

Ich habe den Workshop mit @strudelworte geliebt! Nach einer wirklich stressigen Woche in der Schule war dieser Workshop genau das, was ich brauchte – an einem Sonntagmorgen lernen, wie man Comics zeichnet! Esma zeigte die verschiedenen Arten von Comics und wie man dann Schritt für Schritt unsere eigenen Comics macht. Sie hat eine wunderbare Energie und ist sehr talentiert! -Nuaar

Kunstprojekt: Wir sind die Zukunft!

Wer sind wir? Wir sind die Zukunft! START-Alumna Soso hat uns im ersten Teil des Kunstprojekts beigebracht, wie wir einfach und unter Anleitung ein Portrait zeichnen können und uns Mut gemacht, dass wir alle kreativ sind und zeichnen können. Kein:e Meister:in ist vom Himmel gefallen: Üben, üben und üben bringt dich zu deinem Ziel. Im zweiten Teil wurden die Portraits mit Canva digital bearbeitet, dabei sind vielfältige Zukunftsvorstellungen entstanden.

Der Workshop mit Soso war für mich sehr lehrreich, weil ich mich sehr lange nicht mehr mit Zeichnen beschäftigt hatte. Beim ersten Teil haben wir die Basics zum Darstellen eines Portraits gelernt. Diese Schritte habe ich später auch verwendet, als ich mich selbst darstellen wollte. Auch der zweite Teil war super, weil wir mit Canva vertraut gemacht wurden, was sehr praktisch für viele kreativen Bereiche ist. -Maryam

Wie man schon gemerkt hat, liebe ich Kunst-Workshops und würde immer wieder gerne Workshops mit oder von Soso oder auch andere Kunst-Workshops. -Anni

Der heutige Workshop war sehr entspannt und hat mir gut gefallen. Ich fand ihn sogar besser als der erste Teil, da man nicht viel mit der Hand arbeiten musste, sondern am Computer. Wie auch beim ersten Teil gefiel mir die chillige Art von Soso. Sehr netter Start in den Tag mit einem Start-KP-Workshop. 🙂 -Omran

Ich fand den zweiten Teil des Workshops „Wir sind die Zukunft“ wieder interessant und spaßig. Die unterschiedlichen Werke waren sehr lustig und zu gleich auch sehr kreativ. -Eray

Eine tolle Erfahrung mit ganz viel Kunst. Ich bin froh mit den Ergebnissen. Auch wenn ich mich selbst nicht zeichnen konnte, konnte ich trotzdem verschiede Gesichter zeichnen. Ich glaube aber, dass ich durch die Übungen irgendwann mal auch mein Gesicht zeichnen werde. Das Portät wurde von meiner Freundin Tereza erstellt. Ich bin ihr und der Soso dankbar für die besten Tools. -Banan

Der Workshop war ur cool und spannend. Ich würde gerne wieder an so einem Workshop mit Soso teilnehmen. -Aria

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter III

„Liebenswert“
Mal bist du der Wind,
der die Wellen bewegt,
mal das alte Haus,
das so viel Liebe in sich verbirgt.

Egal, ob im 7. Himmel
oder am Ende deiner Nerven,
egal, ob du es mir oder dir glauben magst,
egal, ob es dir überhaupt glaubhaft scheint,
du bist ein Stern,
der am Himmel scheint.

Ich fand den Workshop mit Betül sehr interessant und hatte auch Spaß dabei. Es war super, dass Betül uns so viel Freiraum gegeben hat. Der Workshop war sehr angenehm gestaltet, so dass keiner sich unter Druck oder gestresst fühlte. Außerdem dürften wir jeder Zeit Fragen stellen konnten und unsere Meinungen äußern konnten. -Maryam


„Dear Society“
Eine Tulpe kann keine Rose sein.
Eine Rose kann keine Tulpe sein.
Dennoch spiegeln alle Blumen ihre Schönheit durch ihre Einzigartigkeit.
Und wahrlich so geschieht es bei uns Menschen auch. 

Wir haben heute viel auch über Feminismus geredet und Reden und Gedichte dazu angesehen. Dabei ist mir sehr aufgefallen wie gut Betül darüber gesprochen hat bzw. es aufgeklärt hat. War es mal bei uns ruhig hat sie uns einen „Leitfaden“ gegeben und wir hatten wieder Gesprächsthemen. Obwohl sie Lehrerin ist hat sie trotzdem nicht dieses „ich hab die Macht“ Einstellung was das Ganze vieeeel entspannter macht. Werde mich auf mehr Workshops mit ihr freuen. -Rawina


„Palästina“

einem fällts stets schwer drüber nachzudenken,
einem die Heimat wegzunehmen,
einem seine Herkunft zu vernichten,
einem Baum seine Wurzeln abzuschneiden…

Wohin des Weges, wenns das Ziel nicht mehr gibt?
Wohin mit dem Kind, wenn die Mutter verstirbt?
Wohin mit dem Menschen, wenn ihn sein Bruder umbringt?
Wohin mit den Menschen, wenn die Menschlichkeit stirbt
wohin mit Palästinensern, wenn Israel Palästina umbringt?

Eine Mutter, die ihre Kinder nimmer findet…
Ein Krieg, der lange dauert, doch nie endet…
Ein Baby, dessen Familie verschwendet…

Palästina, Quelle des Frieden‘!
Palästina, wie kann man sie nicht lieben?
Palästina, dich werden sie niemals kriegen!
Palästina, mein Land! zu dir würd ich kriechen…

Dieses Workshop war sehr schön, emotional und auch unterhaltsam! Jedoch haben wir auch vieles gelernt und konnten schöne eigene Gedichte verfassen! Es hat mich übelst gefreut und würde sehr gerne an noch einem solchen Workshop teilnehmen! – Ibo


Als erstes möchte ich sagen, dass der Workshop extrem gut war.  Die Betül war auch super nett und ich haben den Workshop genießen können. Ich freue mich auf weitere Workshops mit ihr.  -Zidan


Lieber Leser, Liebe Leserin, wenn ihr an Ecke euren Herzen ein Platz für Kunst vor allem poetry habt, dann seid ihr richtig bei Betül. Mit ihr kann man plaudern, diskutieren, Witze erzählen und natürlich viel über Poems lernen. Es ist der richtige Sprungbrett für Anfänger, Amateure und auch Fortgeschrittene. Denn ein Mensch kann nur erst aufhören zulernen, wenn von seinen Knochen Rosen und Wiesen wachsen. -Mahdi


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Kunstprojekt: Creative Writing Nowadays

Am vergangenen Sonntag hat die zweite Rund des Workshops „Creative Writing Nowadays“ mit Luna Maluna Gri Anima Patrizia auf Zoom stattgefunden. Die Workshopleiterin ist Künstlerin, Autorin, Poetin und veröffentlicht regelmäßig auf ihrem Instagramkanal roses.and.galaxies ihre Schriftstücke und Zeichnungen.

In dem folgenden Workshop haben die Wiener Stipendiaten anhand von unterschiedlichen Schreibübungen und Herangehensweisen gelernt, wie sie sich schriftlich in ihrer beliebigen Sprache ausdrücken können. Bei der „Stream of consciousness“ Übung, schriebt man fünf Minuten lang alles auf was einem in den Sinn kommen. Möglichst ohne dabei zu unterbrechen und das Geschriebene muss keinen Sinn ergeben oder zusammenhängen.

Eine weitere Übung an denen sich die Stipis ihre Schreib skills erprobt haben sind Gedichte oder Texte zu Bildern zu schreiben. Funktioniert wie die Übung davor, dennoch gelten die untenstehenden Bilder als Schreibimpulse:

Ich möchte dir dringend eine Sache ans Herz legen.
Lass es, dein Herz, frei sein.
So frei wie ein Vogel, der während der frühen Morgenstunden durch die Wolken rapide fliegt und neues Land, neue Chancen entdeckt. Lass es doch frei von allen Sorgen sein, dein Herz. 

– Omran 

Weiters haben sie sich der Fragenstellung gewidmet, wie es ist in der heutigen Zeit Gedichte zu schreiben, was uns dazu inspiriert zu schreiben.  Viele weitere Gedanken, Ideen und anhand von Übungen haben sich die Stipendiat*innen  beim Schreiben ausgetobt. 

Der Workshop war eine neue Erfahrung für mich. Wir hatten schon öfters ein Schreibworkshop gehabt, wo wir Free writing oder Die Kunst des Schreibens lernten, aber es war diesmal die Intensivste und reinste Form die wir hatten. Besonders für mich hat es einen sehr positiven Effekt gehabt und ich habe meine Gedanken freien Lauf gelassen und obwohl am Anfang Schwierigkeiten bestand anzufangen, fand ich schnell mein Tempo und Rhythmus. Auch konnte ich mich besser strukturieren und alles was mir durch den Kopf ging, brachte ich auf Papier. Ich hoffe, wir haben öfters ähnliche Workshops, da sie mir sehr gefallen haben und unsere Kreativität fördern.                                   – Balqiz 

Mir hat den heutigen Workshop mit Luna ganz gut gefallen.
Ich konnte durch diesen Workshop irgendwie meinen Kopf freimachen, da ich alle Gedanken einfach auf Papier gebracht habe.
Die Zeit verging bei diesem Workshop sehr schnell, wir haben das Zeitgefühl verloren, weil wir mit dem Schreiben beschäftigt waren.
Aber alles in allem, es hat mir sehr viel Spaß gemacht.  – Omran

Kunstprojekt: Creative Writing Nowadays

Am vergangenen Sonntag hat das Workshop rund um das Thema „Creative Writing Nowadays“ mit Künstlerin, Autorin, Poetin Luna Maluna Gri Anima Patrizia auf Zoom stattgefunden. Luna veröffentlicht regelmäßig auf ihrem Instagramkanal roses.and.galaxies ihre Schriftstücke und Zeichnungen.

In dem folgenden Workshop haben die Wiener Stipendiaten anhand von unterschiedlichen Schreibübungen und Herangehensweisen gelernt, wie sie sich schriftlich in ihrer beliebigen Sprache ausdrücken können. Weiters haben sie sich der Fragenstellung gewidmet, wie es ist in der heutigen Zeit Gedichte zu schreiben, was uns dazu inspiriert zu schreiben. Welche Arten von Gedichten es gibt, wie unterscheiden sie sich in der Schule und vom Alltagsleben. Vor allem in Zeiten des Lockdowns ist das Schreiben ein wichtiges Tool geworden, um die Gedanken und Wahrnehmungen niederzuschreiben. Inwiefern hat der Ort an dem man schreibt und die Umgebung einen Einfluss auf unser Schreiben, inwiefern hat auch die Art des Schreibens (ob Handy Notizen, auf Papier etc.) einen Einfluss, wie geht man mit einem Writers Block um, in welchen Formen kann man Gedichte auch präsentieren, wo kann man in Wien präsentieren und das Schreiben auf Social Media.

Ein Schriftauszug von einer Stipendiatin:

Was wäre wenn du nicht da wärst.

Ich wäre bei weitem nicht so selbstbewusst wie jetzt.
Ich wäre bei weitem nicht so mutig und stark wie jetzt.

Wärst du nicht in meinem Leben, dann wäre mein Leben nur halb so schön und würde mich oft einsam fühlen.

Wenn du nicht wärst, dann wäre ich immer noch so kindisch und unwissend.
Du hast mir so vieles gelehrt.
Und dafür bedanke ich mich bei dir, dass du mich so stark gemacht hast.

Da ich mich fürs Schreiben sehr interessiere, konnte ich unglaublich viel von den Übungen profitieren. – Mariam

Mit Bildern konnte ich neue Assoziationen zum Schreiben hervorrufen und ich habe dadurch wieder Spaß am Schreiben entdeckt, obwohl ich normalerweise nie so viel schreibe.

Ich finde die Workshops dieser Art sehr wichtig, denn die Jugend entfernt sich immer mehr von Literatur und läuft in die Arme professionelle Influencer oder sog. Künstler im Internetplattformen.

Last night I asked the old wise man drunk where to find the god. He softly whispered in my ear; god is in your glas of wine. God is in the vine of the flower. God is in the sunbeams but most important the divine is in your heart.

Mahdi

Bilder als Inspiration zum Schreiben

Kunstprojekt: „Wir sind die Zukunft“ mit Soso (2/3)

Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna Soritta Kim.

Soritta aka Soso hat uns bei diesem Workshop gezeigt, dass jede*r ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe der Technik Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile (Augen, Mund, Nase,..) zeichnen und den eigenen Stil mit jedem Level und Strich für Strich weiter ausbauen können. Beim Followup Workshop, welcher in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin froh, dass ich an diesem Workshop teilgenommen habe. Ich wollte davor nicht teilnehmen, weil ich schon immer dachte, dass ich beim Zeichnen unbegabt bin. Hat sich aber festgestellt, dass ich das doch kann. 🙂 Danke an Aleks, weil sie mich motiviert hat daran teilzunehmen.  -Aghiad

Ich fand diesen Workshop hilfreich und amüsant. Jetzt weiß ich, wie man bei Portraits mithilfe von Kreisen und Linien erschafft, Munde, Lippen oder Nasen zeichnet und wie man schattiert.  -Mahdi

Das Kunstprojekt „Wir sind die Zukunft“ mit Soso hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt, wie ich mit paar einfachen Tricks ein Gesicht zeichnen kann. Davor hatte ich mich nie mit Zeichnen auseinander gesetzt, deswegen wusste ich auch nie wie man richtig anfängt. Im Großen und Ganzen hat Soso das Projekt sehr interessant und humorvoll gestaltet. -Eray

Das war echt einer der besten Workshops, an denen ich je teilgenommen habe. Ich glaube ich werde mit Zeichnen weiter machen. -Zidan

Ich fand den Workshop heute super interessant. Mir gefiel es, dass wir direkt mit dem praktischen Arbeiten begonnen haben. Sosos Anweisungen waren sehr klar und verständlich, deswegen bin ich bei jedem Schritt mitgekommen und hatte die gesamte Zeit Spaß dabei. -Maryam

Kunstprojekt: „Wir sind die Zukunft“ mit Soso (1/3)

Am vergangenen Samstag, 20.02.2021, fand der Kunstworkshop mit START-OÖ Alumna, Soritta Kim, statt.  Es wurde in zwei gruppen aufgeteilt. In Teil I dieses Workshops hat uns Soritta aka Soso gezeigt, dass jeder ein Portrait zeichnen kann. Mithilfe von Level 1 und 2 wurden den Stipis gezeigt, wie sie einzelne Körperteile zeichnen können.  In Teil II von diesem Workshop, dass in den nächsten Wochen stattfinden wird, erfahren wir mehr, was das Endresultat von diesem Kunstprojekt sein wird.

Unsere Stipis waren enorm begeistert von diesem Workshop und manche haben für sich ein neues Hobby gefunden: 

Ich bin von dem gestrigen Workshop sehr begeistert. Ich habe gar keine Erfahrungen gehabt im Thema Zeichnen. Ich schaue mir gerne Bilder an und bin auch gerne im Museum und auch in Ausstellungen. Jedoch habe ich die Malerei immer nur theoretisch betrachtet und habe nie gedacht, dass ich zeichnen könnte. Der Workshop war sehr gut gestaltet, wir wurden Schritt für Schritt betreut. Am Ende war ich schockiert von mir selbst, dass ich es hinbekommen habe, ein Porträt zu zeichnen. Danke Soso vielmals, weil du mir das Zeichnen auch praktisch gezeigt hast! Vielen Dank Start für die Organisation dieses tollen Workshops!- Banan

Früher habe ich mir immer gedacht, Zeichnen ist nicht mein Ding und es hat mich auch nicht interessiert. Aber doch der Kunstprojekt-Workshop fand ich sehr interessant und spannend. Ich habe mega Spaß gehabt und
meine Interesse an Zeichnen erhöht. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich auch bei Soso für den
tollen Workshop. – Abbas

Beim Workshop bin ich drauf gekommen, dass ich keine Kreise zeichnen kann, aber trotzdem durch Sosos Hilfe könnte ich hübsches Mädel zeichnen kann, war sehr schön, wie Soso uns Schritt zu Schritt gezeigt hat.
Es war wirklich lustig, ich musste nur sagen die Augen oder die Nase oder die Ohren meines Mädels sind komisch und Soso hat dann sofort regiert, schon vom ersten Blick hat sie gewusst, was an meinem Zeichnen
nicht stimmt, sie war sehr lieb und es hat mir Spaß gemacht.- Asmaa

Ich fand den Workshop richtig cool. Eigentlich habe ich etwas anderes wie z.B. mehr Theorie erwartet, aber ich war froh, dass es nicht so war. Mir hat der Workshop sehr viel Spaß gemacht, weil ich in meiner Freizeit
auch zeichne. Vereinfachte Portraits zu zeichnen ist so simple Dank liebe Soso.- Sahar

Ich bin jemand, der gerne zeichnen würde, aber kann es leider nicht und das denkt bestimmt fast jeder aber mit Soso war es anders. Wir haben dort Einzelheiten gelernt, die beim Zeichnen nötig sind, die uns aber von niemandem beigebracht wurde. Ich persönlich habe einige Sachen gelernt, die ich jetzt öfters in meinen Zeichnungen einsetzen werde. Vielen Dank an Soso. – Yusuf

Im Zeichen-Workshop von Soso habe ich zum ersten Mal probiert ein Portrait zu zeichnen. Soso war so toll und hat uns gezeigt wie man richtig ein Portrait zeichnen kann. Ich hatte viel Spaß daran und am Ende hat mein Portrait mich wirklich fasziniert. Ich konnte kaum glauben, dass ich es gezeichnet habe. Soso ist sehr lieb und ich wünsche ihr viel Erfolg im weiteren Leben. – Hamid

Ich habe gelernt wie man leicht zeichnen kann und wie man ein Bild vorstellen kann. Außerdem, Ich zeichnen zum ersten Mal und was ich gezeichnet habe war nicht schlecht. – Ammar

Hallo, der Wokrshop war wirklich sehr interessant. Ich kann nicht so gut zeichnen aber ich habe mir Mühe gegeben, das Beste daraus zu machen. Soso hat auch alles super erklärt. – Milad

Ich fand es meeega toll und würd immer wieder bei dem workshop teilnehmen, ich habe auch gelernt wie man richtig zeichnet. Ich bin normalerweise schlecht in Portraits zeichnen und mit Soso konnte ich lernen wie man
sowas macht. – Anni

Ich konnte mir nie vorstellen, so schöne Werke zu erstellen. Soso hat es ermöglicht, in mir die Künstlerin herauszubringen. Ich bin jetzt der Meinung, dass jeder zeichnen kann, wenn man die Mühe gibt und richtige Lehrerin dafür hat. – Jasmeet 

Gruppe 1
Gruppe 2

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter II

Economics or Life?
we have to deal with
low incomes and recession
not to mention
wage gaps and depressions
yet everything seems to be tolerated
but why?
‘oh it’s so complicated!!’

we are all equal
we are all the same
but in reality it’s the GDP
that’s how they define your name

And still,
at the end of the day I ask myself
what’s more important: economics or life?
equal opportunity or monopoly of rights?

Normalerweise interessiere ich mich gar nicht für literarische Sachen, aber heute hat es sehr viel Spaß gemacht! Wir haben gelernt was Poetry Slam ist und wie es aufgebaut und geschrieben wird. Außerdem haben wir uns sehr emotionale und mächtige Beispiele von Poetry Slamers angeschaut, die sehr wichtige Themen angesprochen haben wie zum Beispiel Feminismus und Rassismus. -Nuaar


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Ich bin reich an Namen
Namen, die mich definieren sind eine Illusion für andere
Mein Name ist Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Abenteuerlichkeit, Kreativität, Vielfalt und und und..
Ein Ende herrscht hier nicht
Ich bin ebenso reich an zugeschriebenen Namen
Auf der Straße ist mein Name die Unterdrückte
In der Schule die Unmündige
Und in der U-Bahn die Fetzten Trägerin
Bist du auch so reich an Namen und Eigenschaften, die dir zugeschrieben werden?

Ich fand den Poetry Slam Workshop mit Betül echt amüsant und interaktiv gestaltet. Ich persönlich habe mich nie getraut ein Gedicht zu schreiben, da ich mich in dem Bereich zu wenig auskenne, aber heute durfte ich mehr dazu lernen sowie Beispiele anhören. Außerdem sind die Diskussionen zwischendurch sehr gut und angenehm gewesen. -Mariam


Express yourself with poetry war für mich sehr interessant. Ich habe verstanden wie man Ideen sammeln kann und wie man mit Gefühle schreiben kann. Ich habe auch verstanden, dass ein Text laut zu lesen ist sehr wichtig. -Ammar


„Leer“ (ein Auszug)
Heute bin ich leer,
Wie ein Blatt Papier.
Die Farben sind verschwunden,
Übrig nur einige Wunden.

An dem Tag ging es mir nicht sehr gut. Dennoch fühlte ich mich wirklich in einem safe space mit Betül und anderen Teilnehmern. Wir schauten sehr viele Videos, die als Hilfsmittel zum dichten gedacht sind, wir schauten aber auch verschiedene Poetry Slams, welches mein Lieblingsteil vom Workshop war. -Sahar


Der Workshop war sehr interessant. Obwohl mir Dichtung schon bekannt war, habe ich sehr viel Neues mitnehmen können, vor allem auch von ihrer Leidenschaft zur Dichtung. -Zahra


„Das Leben… in meinem Kopf“
In meinem Kopf
Fragen über Fragen
Ob alles zusammenhängt, lässt sich schwer erraten
Im Zentrum ist die Zukunft
Ein Resultat der Gegenwart und die Vergangenheit
Diese sind eine Gelegenheit
Über Reichtum und Glück oder Schule und Erfolg zu reflektieren
Ob sie zusammenagieren?

All dies verschönert durch die dämliche, schmerzvolle Liebe
Gesteuert durch die Wirtschaft und ihre Diebe
Gestärkt durch die Politik mit ihren Lobbys
Und lauter Politiker ohne Hobbys

Ob Technik und Veränderung die Lösung sind?
Oder das Gegenteil?
Das ist ein weiteres fehlendes Puzzleteil

Zum Glück gibt es die Familie, die zwar manches schwerer macht
Aber unverzichtbar scheint

Ob zwischen all dem eine Verbindung bestünde?
Ist die Frage der Stunde
Oder die Antwort?
Das ist das Leben

Ich fand den heutigen Workshop absolut interessant. Ich habe eine neue Art gelernt, mich selber und meine Gefühle künstlerisch und sprachlich gut ausdrücken zu können. Ich konnte das Poetry Slam näher kennenlernen. Außerdem führten wir eine sehr interessante Diskussion über Gesellschaft, Feminismus, Gleichberechtigung, Rassismus und Schönheitsideale. Die chillige und amüsante Art von Betül hat den 4-stündigen Onlineworkshop erleichtert. Ich konnte ein in mir verstecktes Talent entdecken und habe am Ende des Workshops ein schönes Gedicht geschrieben. Ein lehrreiches Workshop. -Omran


Erstmals möchte ich mich bedanken, dass dieser Workshop organisiert wurde. Der Workshop war herausragend. Ich habe viele neue Sachen über Gedichte gelernt und in diesem Workshop sind auch sehr interessante Diskussionen entstanden. Es war ein informativer Workshop.  -Milad


Der Workshop war sehr hilfreich für mich und hat mir einen Einblick in die Welt der Poesie erschafft. Doch sind eine paar Diskussionen offen geblieben, die wir sehr gerne mit Betül, wenn es möglich ist zu Ende bringen wollen. Im großen und ganzen war der Workshop ziemlich unterhaltsam. Ich empfehle es jeden weiter, der Schreiben liebt. Es hat uns ermöglicht unsere Gefühle zu ausdrücken. -Yusuf


Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Kunstprojekt: Express Yourself With Poetry, Chapter I

„Es ist nicht genug“
Es ist nicht genug zu wissen
Du musst auch lernen
Es ist nicht genug zu wollen
Du musst auch üben und können
Es ist nicht genug über deine Ziele zu erzählen
Du musst sie auch erreichen
Es ist nicht es von dir zu hören
Du musst es auch zeigen und anwenden

Gedichte zu lesen und auswendig zu lernen, ist mein Hobby, trotz der Liebe, die ich zu Gedichte habe, habe ich vorher nicht versucht mein Eigenes zu schreiben. START hat mir ermöglicht eine tolle Workshop zu besuchen. In dem ich verschiedene Arten der Gedichte gelernt habe, dazu Tipps, um mir zu helfen, mein eigenes Gedicht zu schreiben. Der Workshop war sehr motivierend und voller Energie, außerdem die Themen der Gedichte, die wir diskutiert haben, waren sehr anspruchsvoll. -Asmaa


„Ohne Titel“ (ein Auszug)
Dein Lächeln ist mir alles
Dein Dasein ist mir alles
Du existierst und so existiere ich

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, denn es war sehr lehrreich und ich konnte mein Wissen im Bereich Poesie erfrischen, und auch dieses verbessern. Nach dem Workshop konnte ich mein Gefühle in Wörtern besser umwandeln. Und diese Wörter klingen jetzt auch noch besser. Und auch fand ich die Workshopsleiterin sehr sympathisch. Sie hat Ihre Bestens gegeben, um den Workshop lebendiger zu halten. Für so wenige Zeit habe ich vieles von ihr gelernt. Danke für alles liebe Betül. 🙂 -Sakaria


Das Workshop war eine wirklich gute Möglichkeit wieder zu schreiben und auch die Art, die Leidenschaft der Moderatorin hat mich wirklich motiviert etwas zu schreiben. Ein Safe Space hat sie super gut kreiert, deshalb haben sich auch alle wohlgefühlt ihre slams vorzustellen und dass war super cool! Was wir alle in 10min zu Stande gebracht haben, ich bin immer noch absolut beeindruckt von den anderen Stipis, bin mir absolut sicher, dass eine oder die andere sicherlich irgendwann, etwas in die Richtung machen wird! -Sihaam


„Zusammenhalt und Menschlichkeit“
Unsere Welt ist verloren
Die Menschen sind verdorben
Das Geld regiert die Welt
Die Reichen dirigieren diese Welt
Die Armen leiden und reichen ihre Hände nach Hilfe
jedoch die Reiche meiden diese Bitte
Wir versprechen uns Zusammenhalt und Menschlichkeit
Doch setzen es nicht um, wir machen uns etwas vor
und all die schlimmen Ereignisse bekommen wir auch zu Ohr
Solidarität ist gefragt, denn nur so bekämpfen wir das Leid
somit sorgen wir für mehr Menschlichkeit

Der Workshop „Express yourself with poetry“ mit Betül Tomakin war sehr amüsant und interessant. Davor hatte ich mich nicht mit Gedichten auseinandergesetzt, da sie mich nie wirklich interessiert haben. Heuer in der Schule hatten wir welche gelesen, aber das war es dann auch. Jedoch habe ich gestern herausgefunden, dass es sehr viele Möglichkeiten und Stilmittel gibt, wie man Gedichte schreiben kann. Ich selber bevorzuge es, wenn viele Reime verwendet werden, sowie eine gute Message vermittelt wird. Am Ende des Workshops haben wir auch eines selber geschrieben. Anfangs dachte ich mir, das es schwer sein wird, aber im laufe der Vorbereitungszeit habe ich mich sehr gut geschlagen. -Eray


Gestern war eine tolle Erfahrung. Vorher habe ich mir immer gedacht, dass das Gedicht zu schreiben etwas Unmögliches für mich ist und dass ich keine Fähigkeit dafür habe. Aber gestern habe ich bemerkt, dass es kein richtig oder falsch bei dem Gedicht zu schreiben gibt, und man seine Vorstellung, wie weit er/sie möchtet, benutzen kann. Vor allem waren die Schritten beim Schreiben sehr hilfreich für mich. Ich habe mich nicht verloren gefühlt. Deswegen, Danke dass ihr uns so eine Möglichkeit ermöglicht habt. Ich bin sehr dankbar dafür. -Seymanur


„Personifikation des Krieges“ (ein Auszug)
Der Krieg hat keine Identität
Er schafft nur Unordnung
Vielleicht ist die Anarchie seine Identität
Der Krieg ist unfähig
Er kann gar nichts, außer Seelen wegnehmen
Wäre der Krieg ein Mann, hätte ich ihm seine Seele weggenommen

Der Workshop „Poetry“ war sehr inspirierend und hilfreich. Ich habe in der letzten Zeit teilweise aufgehört Gedichte zu schreiben. Nach diesem Workshop kann ich mich besser darauf konzentrieren. Mit Hilfe der 5 Schritte, die die Trainerin Betül uns gezeigt hat, beginne ich wieder zu schreiben. Das hat mich sehr gefreut und ich habe sehr viele Ideen, die ich während meinem Schreibprozess berücksichtigen werde. Ich danke Betül für diesen Workshop sehr! -Banan

Ich fand den Workshop richtig interessant, da ich null Ahnung von Gedichte hatte und uns wurde so gut erklärt, wie man ein Gedicht schreibt oder über was man alles schreiben kann und wie man das schreibt. Am schönsten fand ich als wir selbst Gedichte geschrieben haben und es dann vorgelesen haben. Da kamen sehr viele schöne Gedichte raus, wo ich mit den Gedichten mitgefühlt habe. Der Workshop war wieder mal richtig schön gestaltet, was mir richtig gut gefällt und ich so am besten was dazulerne und es mir merke. -Anni

Wir möchten uns bei unserer Kunstprojektleitung Betül Tomakin, START-Alumna & Fellow bei Teach for Austria, sehr herzlich für diesen Workshop bedanken! Wir haben uns viel Inspiration mitgenommen und werden bestimmt unsere Gedanken zukünftig dichtend wiedergeben.

Kunstprojekt: Objekte erzählen

Im Rahmen des START-Wien Kunstprojekts das heuer mit vielen unterschiedlichen Workshops zu den unterschiedlichsten Kunstformen stattfindet, fand knapp nach Weihnachten die Workshops: Objekte erzählen mit START-Alumna, Künstlerin und Autorin Luna Al-Mousli statt.

Objekte erzählen – Online Workshop

„Wir sind umgeben von Erinnerungen. Manche an die wir uns erinnern, andere die tief versteckt sind. Wir fangen diese Erinnerungen in Objekte ein, die wir über die Jahre gesammelt haben,: Fotos, Postkarten, Dinge die wir aufhängen oder in Regalen.“

Vielen Dank an Luna für die spannenden Workshops!

Hier können Sie 3 Texte nachlesen, die während der Workshops entstanden sind:

Jasmin

Ich weiß, das klingt frech und abgehoben.
Aber ich bin mir sicher, ich sehe sehr schön aus. Genauso rieche ich außerdem.
Als Bestätigung dafür gelten seine Gespräche mit dem Mond auf dem Balkon, wo ich übrigens die ganze Zeit wohne.

Ich weiß, das klingt dumm und sinnlos.
Aber ich bin eifersüchtig. Nur manchmal.
Dafür kann ich aber nichts, wenn er meine Nachbarn auch mag und um Gottes Willen auch isst. Nur dass er sie isst, ist ja vorteilhaft für mich, da mir das Rosmarin schon langsam auf den Stängel geht.

Ich war mit ihm immer da in diesem Land.
Jetzt in Wien und ursprünglich in der Steiermark, wo ich ihn zum ersten Mal traf, als mich eine nette, hilfsbereite Dame seinem Vater schenkte, weil er meine Art verehrt und liebt. Das ist sogar verständlich, denn ich bin eine schöne Erinnerung und eine feste Verbindung zu seiner Heimat. Auch wenn Omrans Verbindung zur Heimat nicht die stärkste ist, gibt es diese aber.

Neben Heimat zählt die Verbindung zur Familie auch zu meinen besonderen Eigenschaften. Meinen Namen tragen Personen, die er mag. Dies erinnert ihn an andere Personen, die er über alles liebhat.

Alles schön und gut, aber auch äußerst langweilig.
Ich meine, wer bitte gibt Jasmin in einem Plastikeimer rein. Ich bin ein Klettergehölz und brauche Freiheit und Natur.
Ich will nicht jämmerlich klingen, aber ohne den Mond, der mich von meiner Langeweile mit netten Gesprächen rettet, wäre ich nicht sonderlich grün in diesem kalten Winter.

Omran Almasri

Ein Objekt, tausende Erinnerungen

 Ich war ein ganz wichtiger Bestandteil von seinem Alltag, mit mir konnte er eine sowohl wichtige als auch unterhaltsame Kindheitsphase erschaffen. Denn er verbindet mich mit vielen Geschichten, meistens traurige, aber vor allem verbindet er mich mit seinen alten vermissten Freunden, besonders denen, die aus seiner Gasse oder generell Nachbarn waren. Und immer, wenn er mich nur anschaut, erinnert er sich direkt an seine Heimat, wonach er sich so sehr sehnt und wovon er immerhin träumt.

Tagtäglich war er  daran gewöhnt, mit mir und seinen Freunden in der Nachbarschaft zu spielen. Nicht nur mit mir, sondern auch mit meinen Freunden und Bekannten, die immer mehr wurden, hat er auch gespielt, weil er die Sammlung von uns stets angestrebt hat, wobei er immer wieder andere gewann. Wir waren seine einzige Unterhaltung, realisierte er später, denn er hat mit uns vor der Schule, nach der Schule, auch manchmal in der Schule gespielt, also fast die ganze Zeit. Und obwohl wir klein waren, konnten wir ihn von den alten Kriegszeiten ablenken und ihm hingegen viel Spaß und Freude bereiten. Ich wohne aber jetzt in einer Tasse, in seinem Regal, worein er tagtäglich hinschaut aber mich leider selten erblickt, und den Rest schenkte er seiner Tante zum Dekorieren seiner neuen Wohnung in seiner Heimat, nachdem er sich von allen verabschiedete. Wer ich bin? Eine Murmel! Ein schönes glänzendes Kügelchen, so nannte er mich auch immer…

Ibrahim

Ich bin für Dekoration zuständig – irgendwann erfüllte ich meinen Nutzen wohl nicht mehr, irgendwann war ich meinem Nutzen nicht mehr getreu. Ich wurde weggeschmissen – doch eines Tages entdeckte mich eine Familie, entdeckte meinen Wert – ja sie bewunderte mich sogar und lud mich zu sich nach Hause ein – seitdem dekoriere ich ihr zu Hause.

Doch die Frage ist wie lange, wie lange bin ich was Besonderes, ab wann werde ich selbstverständlich und wann bin ich nicht mehr genug? Irgendwann wurde mir ein Kratzer zugefügt, der meinen Wert massiv verringerte – die Familie versuchte den Kratzer zu heilen und zu vertuschen aber vergeblich. Trotzdem hänge ich noch an der Wand – aber wie lange noch? Jahrelang hing ich nur da, mit wenig Beachtung, mehr Verachtung.

Meine eigentliche Besitzerin, in dessen Zimmer ich hänge wurde von dem Sonnenuntergang, den ich abbildete, gelangweilt und ermüdet. Sie entschloss meine Abbildung zu verändern – sie verlieh mir eine Frische, sie verlieh mir eine neue Persönlichkeit, sie verlieh mir ein neues Leben, sie verlieh mir eine neue Bedeutung.

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Es kommt auf dein Wissen an, es kommt auf deine Erfahrungen an, es kommt darauf an wer du bist. Du siehst dich selbst in mir – jeder sieht etwas anderes, denn ihr Menschen seid alle individuell. In mir wird deine Seele, dein Weltbild widergespiegelt. Und genau deswegen ist niemand berechtigt über andere zu urteilen, denn jeder handelt entsprechend seinem Weltbild.

Während die Mutter meiner Besitzerin Bäume und Vögel in mich erkennt, erkennt meine Besitzerin Emojis, Buchstaben und Zahlen.

Ich bin nichts und ich bin alles – ich spiegle die Wahrheit wider – die Wahrheit ist für jeden etwas anderes. Die Wahrheit ist etwas so Simples aber doch so Komplexes. Wahrheit ist so simple, weil alles Wahrheit ist, weil all deine Wahrnehmungen Wahrheit sind, aber Wahrheit ist auch so komplex, weil jeder über eine andere Wahrheit verfügt, aber niemand über das große Ganze.  

Ich bin nichts und ich bin alles – es kommt ganz auf dich an. Jeder sieht etwas anderes – es gibt kein richtig und kein falsch – jeder Mensch verfügt über die Wahrheit und zugleich verfügt kein Mensch darüber. Wenn mehrere Menschen dasselbe in mir sehen, fühlen sie sich bestätigt, doch das ist nicht die Wahrheit, sondern ein Stück davon. Social Media ist so aufgebaut, dass ihr in eurem Wissen, eurer Meinung und eurer Perspektive bestätigt werdet, doch gibt acht, denn das ist nicht die Wahrheit – nur ein Stück davon.

Ich bedanke mich herzlich dafür, dabei sein zu dürfen!! Es hat mir eine Freude gemacht und schöne Erinnerungen an die alten Zeiten und auch meine Kindheit hervorgebracht. Außerdem lernte ich die Sachen von anderen Perspektiven zu beobachten und über sie zu erzählen❤️ // Ibrahim

Der Workshop „Objekte erzählen“ hat mir besonders viel spaß gemacht, da die Luna (Unsere Workshop Leiterin) uns viel erzählen konnte und ich fande die ganzen Übungen sehr cool und spannend, da wir etwas gemacht haben, was man nicht in der Schule macht und Zuhause auch nicht. Ich habe eindeutig was neues dazugelernt. // Anni

Ich habe gelernt, dass ich kreativer sein kann als ich eigentlich dachte. Ich kann zwar schreiben, aber kreatives Schreiben war nie mein Ding.  Ich hab heute entdeckt, dass es doch etwas spannendes und lustiges ist.  Ich hatte die Möglichkeit Dinge in meiner Umgebung zu finden, zu betrachten und darüber nachzudenken. Dinge, von denen ich wusste, dass sie existieren und dass sie für mich wichtig sind, obwohl ich sie mir nie genauer angeschaut habe und über ihren Wert und Wichtigkeit nicht reflektiert habe. Außerdem haben wir über Kulturkreisen, Probleme in der Gesellschaft und ihrer Lösungen gesprochen.
Hat mir gut gefallen, danke! // Omran

Heute morgen war sehr besonders, ich habe drei Stunden mit einer jungen engagierten Grafik Designerin und Autorin verbracht. Als Sie das Buch vorgelesen hat, habe ich bemerkt, dass wir die selbe Schmerz und Gedanken haben. Es hat mich gefreut sie persönlich anzusprechen, nach dem ich ihr erstes Buch letztes Jahr von Start geschenkt bekommen, seit dem war ich ein Fan von ihr und nach dem heutigen Workshop bin ich mehr noch in ihr verliebt. Sie könnte mich mit ihrer Übungen zu schreiben gebracht, außerdem heute konnte ich mir wieder über mein Lieblingsstift erzählen. Eines werde ich heute sicher noch machen, ihre restlichen Bücher zu kaufen. //Asmaa

Der heutige Kunst-Workshop war sehr spannend, beeindruckend und informativ für mich. Am besten hat mir gefallen, dass wir selber eine Geschichte geschrieben und vorgelesen haben. Von dem heutigen Workshop habe ich gelernt, dass das Schreiben auch macht und es führt uns in anderen Welt, wenn man beim Schreiben ist. Danke für tolles Angebot. //Abbas

Ich fand die Geschichte so schön und es hat micht aus mein Platz gerissen und die Buchswelt gebracht. Man fühlt, was sie gefühlt hat, man erlebt, was erlebt hat, man bekommt mit, was sie geteilt hat. Sehr empfehlenswert! //Mahdi

Mir hat sehr gut gefallen, dass Luna so offen war und uns von ihrem Buch auch vorgelesen hat. Aber mir hat das 3-Buchstaben-Spiel sehr Spaß gemacht. Wir sollten mit 3 Buchstaben, die dieselbe Anfangbucjstabe haben einen Satz bilden, der Sinn des Satzes war aber komplett egal. Dadurch kann man innerhalb sehr kurzer Zeit Vokabular wiederrufen, um in das schreiben rein zu kommen. //Sahar

Es hat mich sehr gefreut Luna kennenzulernen 🙂 wegen der Schule habe ich das Schreiben von Texten immer gehasst, aber Luna hat mir gezeigt wie viel Spaß das machen kann. Das war das erste Mal, dass ich Schreiben genossen habe. Ich freue mich Lunas Buch zu kaufen und zu lesen. //Nuaar

Der Workshop hat mir eine sehr schöne Perspektive auf Dinge und Ereignisse geschenkt und ermöglicht, die mich geprägt haben. Sehr empfehlenswert. //Zahra

Der workshop war sehr gut für Menschen, die sich noch nie mit Kunst (fokussiert auf Schreiben) auseinander gesetzt haben. Kunst erweckt Emotionen, die tief in einem steckt, die auch manchmal raus müssen. // Jasmeet

Der Workshop war wirklich interessant. Denn einem ist nicht wirklich bewusst das fast jedes einzelne Objekt eine Geschichte erzählt. Erst als wir kurz im Workshop Zeit hatten uns umzuschauen um uns ein Objekt auszusuchen worüber wir dann schreiben wurde mir das richtig klar. //Tracy

Kunstprojekt: START baut Lichtgestalten

START-Alumna Luna Al-Mousli ist Mitarbeiterin bei einem Projekt im Kulturhaus Brotfabrik Wien und hat uns auf ein spannendes Kunstprojekt aufmerksam gemacht: LICHTGESTALTEN!

Lichtgestalten ist eine Performance im öffentlichen Raum, die heuer erstmals stattfinden wird. Im Spätherbst werden mehrere leuchtende Figuren aus Papier, Bambus und Holz gebaut und belebt und durch die Nachbarschaft bewegt. Im Vorfeld der Veranstaltung werden in einer offenen Werkstatt unter professioneller Anleitung von Künstler*innen die großen, beweglichen Lichtskulpturen hergestellt. //
Nachdem die Fotos sehr cool ausgeschaut haben, haben wir beschlossen mit START-Stipis aus Wien und Niederösterreich in den Herbstferien beim Bau der Skultpturen mitzuhelfen.

Am Freitag, 30.10 und Samstag 31.10 trafen sich die Stipis in Coronakleingruppen mit Masken in der Ankerbrotfabrik, und nach einer kurzen Einführung gings gleich los:
Das Gerüst aus Bambus und Zweigen war schon gebaut, wir mussten mit Holzleim und einem dünnen Papier und Gaze Teile der Figuren bekleben und so eine feste Struktur schaffen. Das Arbeiten mit dem Leim war zu Beginn ungewohnt, aber wir haben schnell gelernt! Spannend war auch das Innenleben mit der ganzen Elektrik und den Gelenken zu sehen. Die Teile sind sehr leicht, die ganzen Figuren aber ganz schön schwer.

Zu Beginn konnte man sich nicht ganz vorstellen wie die fertige Struktur ausschauen wird, aber wir konnten uns gegen Ende des Workshops eine schon fertige Skultptur ansehen. Im letzten Teil des Workshops bauten wir uns selbst kleine Skultpuren/Lampen/Whatever, und beklebten sie mit Papier und Leim, diese durften wir dann nach Hause mitnehmen.

Vor allem der Teil wo wir selbst gestalten konnten hat uns gut gefallen, es war aber auch cool bei dem Gesamtprojekt mitzumachen. WIr hoffen die fertigen Skultpturen trotz Corona live sehen zu können!


Kunstprojekt: Morgen ist schöner!

Bei den Workshops gab es vor der Corona Pandemie zwei Einheiten in Wien mit direktem Kontakt. Der Plan war, dass wir dann bei der nächsten Einheit zusammen Schreiben und auch kochen. Leider kam dann Corona. Deshalb haben wir die weiteren Termine online gemacht. Als wir uns dann dazu entschieden es online zu machen. War ich unsicher uns skeptisch, weil ich Angst hatte, dass die Interaktion fehlt. Später habe ich von den Teilnehmern erfahren, dass sie genauso darüber dachten.

Zwei weitere Einheiten waren dann online. Beim ersten Treffen ging es um Kennenlernen, Vertrauen aufzubauen damit wir dann interaktiv werden. Deshalb ist es wichtig zuerst das Vertrauen zwischen mir und ihnen und auch zwischen ihnen untereinander aufzubauen. Beim zweiten Termin ging es um Schreiben: Was es für sie bedeutet, ob sie Erfahrungen damit haben, was sie darüber denken, etc. Wir haben über verschiedenen Formen von Schreiben gesprochen, darunter auch Poetry Slam, dabei haben wir uns die Regeln angeschaut die Voraussetzungen wie das funktioniert etc.

Online ging es um Schreiben, wir haben verschiedenen Schreibübungen gemacht. Szenen aufgebaut und auch Dialoge aufgebaut. Interessant war auch ich habe Einzelgespräche mit jedem Teilnehmer geführt was ihn gerade im Moment beschäftigt. Manche haben etwas aus dem Alltag erzählt, andere über philosophische Fragen. Das war interessant, denn dadurch entstanden ganz verschieden Themen, über die die Teilnehmer schrieben.

Danach hatten die Teilnehmer Zeit zu schreiben und dann haben wir gemeinsam darüber gesprochen und sie haben ihre Themen mit den anderen diskutiert. Beim ersten Treffen in Wien, habe ich über die Teilnehmer Eindrücke gewonnen. Online war es dann fast umgekehrt, denn sehr ruhige Teilnehmer waren online plötzlich sehr aktiv und haben gut teilgenommen. Sie haben später gesagt, es hat ihnen online besser gefallen, weil die Gruppe geteilt war, es waren also weniger Teilnehmer und dabei haben sie sich wohler gefühlt und haben sich mehr getraut mitzumachen und aktiv zu sein. Wir haben dann ausgemacht, dass wir noch zwei Termine online machen um die Performance zu üben und ein Termin für die Aufführung.

Omar Khir Alanam – Projektleiter des Kunstprojekts „Morgen ist schöner“ – blickt auf das Semester zurück. Danke für den Bericht!

Ein Rückblick auf das Kunstprojekt „Morgen ist schöner!“

Für mich war das Kunstprojekt dieses Jahres sehr besonders nicht nur weil ich mich für die Themen sehr interessiert habe, sondern auch Dinge besprochen haben, auf die man normalerweise nicht denkt. Es war sehr lehrreich für mich und ich hab viel dazu gelernt, unser Trainer war auch sehr offen eingestellt und hat uns sogar einige Momente aus seinen Leben erzählt in der Form eines Gedichtes. Es war sehr rührend zu sehen, dass man seine Erfahrungen und seine größten Ängste in etwas so künstlerisches verwandeln kann. Es ist als ob man ein Spiegel sieht, dass was man vorher als eine Schwäche sah, wird zu deiner Stärke. Wir haben über viele Dinge geredet, aber das was mir am meisten in Gedächtnis geblieben ist, ist das wie alle so viel zu sagen haben und aus so vielen nicht gesprochenen Geschichten bestehen, wir selbst sind ein Kunstwerk, aber wie merken es nicht und erkennen uns als dieses nicht an. Man muss eine Reise in sich selbst begehen um diesen Blick zu bekommen. -Balqiz

Mir hat das Kunstprojekt sehr gut gefallen, weil es vor allem sehr angenehm war. Besonders gut fand ich die Gesprächesrunden, die zur einigen Ideenveröffentlichungen geführt hat. Omar ist eine sehr freundliche und offene Person, mit der man sehr leicht den Gespräch führen kann. Trotzdem hat mir noch ein bisschen Action gefehlt. Das gemeinsame Kochen ins Büro wäre sehr toll gewesen. -Mariana

Für mich war der Workshop ganz angenehm und kommunikativ. Nur wenn man sich an einem Ort trifft, ist ganz was anders. Da ist man besser konzentriert und kann sich besser unterhalten. Aber der Workshop an sich war ausgezeichnet und informativ. Zuerst über ein wichtiges Thema diskutieren und dann unsere Erfindung und Vorstellungen, was wir von diesem Thema halten, aufs Papier bringen. Nächstes Mal auch gerne! -Sahel

Als ich gehört habe, dass das Thema des heurigen Kunstprojektes „Poetry Slam“ sein wird, habe ich gefürchtet, dass es sehr langweilig sein wird. Denn ich bin kein Fan von Poetry Slam. Dennoch wurde ich bereits bei der ersten Einheit positiv überrascht, denn das Kunstprojekt war so spannend, dass sich die dreieinhalb Stunden so kurz angefühlt haben. Als wir das KP aufgrund der Corona-Krise online machen mussten, habe ich mich sogar wohler gefühlt, weil wir in kleinere Gruppen geteilt wurden. In unserer letzten Einheit durften wir unsre selbstgeschriebene Texte vortragen. Ich muss zugeben, dass alle Texte so kreativ und spannend waren. Somit ein Applaus für alle, die mitgemacht haben und natürlich ein großes Dankeschön an alle, die das KP organisiert haben. -Rosetta

Das diesjährige Kunstprojet war für mich sehr besonders! Dies bezieht sich nicht nur auf das „Thema“ des Projektes, sondern auch die Art und Weise wie dieser stattgefunden hatte. Aufgrund der Pandemie waren wir gezwungen unser Projekt anders zu gestalten. In diesem Fall haben die Koordinatorinnen eine sehr sinnvolle Alternative ermöglicht – nämlich über ZOOM. Für unseren Projektleiter, aber auch für uns, war dies eine ungewöhnliche Umstellung, aber er hat durch seine positive Einstellung und Geduld geschafft, dass wir uns auf Anhieb wohl und aufgehoben fühlen. Was das Projekt selbst angeht, hat mich das Thema ziemlich gut angesprochen, jedoch hatte ich meine Zweifeln wie man über Themen, die einen beschäftigen und teilweise auch jene, die man kaum angesprochen hatte, zu schreiben und anschließend auch vorzutragen.  Auch in diesem Fall kann ich ein Lob und ein Dank an Omar Khir Alanam aussprechen. Denn er hat sich sehr viel Zeit für die Start- bzw. Aufwärmphase genommen und uns damit genügend Zeit gegeben uns wohl und „verstanden“ zu fühlen. Demnach ist auch die Schreibphase reibungslos abgelaufen und wir hatten, das Vergnügen tolle Texte/Gedanken zu hören. DANKE!! -Arezou

Es war mir eine große Ehre, ein Workshop mit einem tollen Autor wie Omar zu haben. Obwohl ich kein Schreib-Talent bin (und es ging im Workshop um das kreative Schreiben), habe ich nach dem Workshop mich mehr getraut, meine Gedanken auf das Papier zu bringen, und ich muss gestehen, i liked it!  Omar hat uns ermutigt, unsere Gedanken, Eindrücke oder sogar Kurzgeschichten zu schreiben und sie vorzulesen. Was mir besonders viel spaß gemacht, ist als Omar uns eine kleine Geschichte über einen Freund von ihm erzählt hat, unsere Aufgabe war, eine weiterführung der Geschichte aus unserer Fantasie zu schreiben. Das hat wahnsinng spaß gemacht!! Jede von uns hatte ihre eigene, einzigartige Geschichte. Wir haben unsere Geschichten erzählt und es hat mich überrascht, wie sehr anders die Denkweise von anderen Menschen sein kann!! Alles in allem: Das Workshop war Top! 🙂 -Sara

Das Kunstprojekt war viel besser als ich es mir vorgestellt habe. Ich bin nicht wirklich ein poetry- slam Typ und ich habe mir eingestellt, dass es für mich langweilig wird. Aber es hat mich echt nicht enttäuscht wie gut dieser Workshop war. Die ersten zwei Einheiten waren offline, Omar hat sich vorgestellt und hat erzählt, warum er für poetry-slam brennt, was sehr interessant war. Danach konnte sich jeder vorstellen und erzählen, worüber er/ sie schreiben würde. Das war auch eine sehr interessante runde, da wir uns über tiefe Themen geäußert haben und danach darüber geredet haben, was uns ermöglicht hat nicht nur den Omar besser kennenzulernen, sondern auch einander. Die letzten zwei Einheiten waren online, die waren auch echt gut, da konnte jeder ein poetry- slam schreiben und es dann vorlesen. Omar war sehr lieb und hat keiner gezwungen was zu schreiben, wenn diese Person es wirklich nicht machen will. Er hat uns alle daran motiviert und ich glaube es haben alle Texte geschrieben, was sehr cool war. Beim Vorlesen hat er immer was positives gesagt und ein Paar hilfreiche Tipps gegeben. Er hat uns alle ein sehr gutes Feedback gegeben und uns motiviert weiter zu schreiben im Laufe des Lebens. Es war echt ein tolles Workshop, der mich motiviert hat, alles zu probieren, auch die Sachen, die mir nicht so sehr gefallen würden. -Silvy

„Poetry Slam“ hat für mich nichts geklingelt.. Hatte auch nie was damit zutun bis wir die Ehre hatten mit dem Autor Omar Khir Alanam zu arbeiten und er hat uns geholfen in den BASICS vom Poetry Slam reinzukommen bis wir unser eigenes schreiben können! Tatsächlich habe ich es dann auch geschafft und konnte dann mein erstes Poetry Slam präsentieren!! Es war eine sehr lustige/lehrreiche Zeit mit Omar und ich hoffe das ich in Zukunft die erlenten Skills benutzen werde 😀 -Elaa

Präsentation Kunstprojekt „Klamottenkunst“ und Kleidertauschparty

START-Wien Stipendiatin und Kunstprojektteilnehmerin Ebru berichtet über den Präsentationsabend

Nach vier anstrengenden, produktiven Tagen konnten die START-Stipendiaten und Stipendiatinnen nun endlich die im Kunstprojekt hergestellten Produkte bei der Kleidertauschparty präsentieren. Neben den präsentierten Kleidungstücken, die größtenteils aus Altkleidern hergestellt wurden, haben die START-Stipendiaten und Stipendiatinnen, die am Kunstprojekt teilgenommen haben, den über 50 Gästen an diesem besonderen Abend eine Präsentation über Kleider, deren Herstellungsprozess und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden, gehalten. 

Mit der Moderation von Aylin Gezici und Shehab Abdel-Latif wurde die Eröffnung des Abends, die Präsentation und die Modenshow begleitet. Anschließend wurde das Buffet eröffnet und den Gästen war die Wahl gegeben die von den Stipendiaten und Stipendiatinnen abgegebenen Kleidungsstücke mitzunehmen und für eigene Zwecke zu benutzen. Einige Stunden vor Beginn der Veranstaltung: Hastig wurden Tische verschoben, Kleiderständer aufgebaut und das Essen auf den Tischen aufbereitet. Kurz danach wurde die Präsentation ordentlich eingeübt, sodass die START-Stipendiaten und Stipendiatinnen selbstsicher und überzeugend wichtige und erschreckende Fakten der Kleidungsindustrie den Gästen übermitteln. Unter den Präsentationen gab es auch ein kleines „Interview“ ausgekleidet als Theaterstück vorgespielt. In dem nahmen Stipendiaten andere Identitäten an und versetzten sich in die Lage von z.B. einer Näherin aus Ländern wie der Türkei, Pakistan, Indien etc., um so dem Publikum ein Gefühl der Situation der ausgebeuteten Menschen in der Kleidungsindustrie zu geben. Allein durch die gute Organisation unserer Projektkoordinatorinnen Aleksandra Milosevic und Anna Eder und der freiwilligen Mithilfe unserer START-Stipendiaten und Stipendiatinnen war es möglich den informativen Abend mit dem kulinarischen Essen aus dem Peace Kitchen Cafe Restaurant zu einem Erfolg werden.

Ein weiteres Mal gelang es Start Wien, das Programm sehr spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Natürlich halfen wir Stipis auch mit, vor allem mit unseren informativen Präsentationen konnten wir das Interesse aller Besucher wecken. Unsere Präsentationen behandelten die Themen Soziale Aspekte in der Produktionskette, globale Auswirkungen negative Umweltfaktoren, Alternative und Handelsmöglichkeiten. Diese Mitarbeit war sehr wertvoll für uns, denn wir alle haben sowohl viel Zeit als auch viel Kreativität und Freude investiert. Die Präsentationen wurden von einer bis zu anderen interessanter und innovativer. Ich bin immer noch davon begeistert wie gut unsere Zusammenarbeit funktioniert hat und was für ein großartiges Ergebnis erzielt haben. Zum Schluss möchte ich noch betonen, dass ich mir nie vorgestellt hätte, dass so viele Leute kommen werden. Dadurch wurde mir bewiesen, dass es doch viele Menschen gibt, denen die Umwelt wichtig ist und versuchen mitzuhelfen, die Welt und die Menschen zu retten. -Fatema

Das Kunstprojekt war für mich nicht nur ein Projekt, sondern eine Zusammenarbeit mit den anderen Stipis und der Kampf gegen die allgegenwärtige Mode bzw. alles ist erlaubt. Wir mussten uns nicht an die Trends der heutigen Zeit halten, sondern eher die eigenen neuen Ideen umzusetzen. Es gibt keine Grenzen für Kreativität und aus den Versuchen kommt die Erfahrung und Weisheit. Ich habe gelernt, wer nicht versucht, der wird niemals wissen was entstanden wäre. Wir haben ebenfalls aus alten Kleidungsstücken etwas Neues entwickelt, wir haben recycelt und sind uns haben uns viel mit der Textilindustrie beschäftigt und haben darüber auch präsentiert, um nicht nur uns selbst darüber im Klaren zu sein, sondern auch den anderen Menschen ein Einblick in das Leben der Menschen in den Textilfabriken der Großkonzerne zu geben. Ich selbst habe mit meinem Team ein Interview geführt, um über die sozialen Aspekte der Textilindustrie zu berichten. Ich habe viel erfahren, viel ausprobiert und viel gelernt. Dieses Projekt war etwas Besonderes und ich bin sehr glücklich mit dem was wir erreicht haben. -Balqiz

Mir hat das Kunstprojekt sehr gut gefallen. Dabei erfuhr ich sehr viel von der Kleidungsproduktion und lernte Maßnahmen kennen, wodurch unsere Umwelt weniger belastet werden kann wie z.B. durch Recycling. Außerdem hatte ich dort meine ersten Erfahrungen beim Nähen. Unsere Betreuerinnen Esther und Gudrun haben uns bei unseren Projekten und Präsentationen sehr unterstützt. Für mich waren sie sehr gute Vorbilder. Die Kleidungsparty war sehr unterhaltsam und wir hatten einen schönen Abend mit den Gästen. Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns mit diesem Thema auseinandersetzten, denn viele leiden heutzutage unter Lungenerkrankungen, die aufgrund der Luftverschmutzung von den Fabriken verursacht werden. Wenn diese Generation sich weiter an die Umweltverschmutzung beteiligt, werden die Menschen möglicherweise ersticken. Deshalb ist eine Bewegung notwendig! Wir Jungen können mit den Älteren gemeinsam Lösungsvorschläge für unsere Umwelt finden. Ich hoffe, dass die neue Generation die Fehler der vorigen Generationen vermeiden und sich für den Schutz der Umwelt einsetzen. -Jihan

„Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns mit diesem Thema auseinandersetzten. Eine Bewegung ist notwendig! Wir Jungen können mit den Älteren gemeinsam Lösungsvorschläge für unsere Umwelt finden
LOUAIABDULFATTAH-1377

Der Kunstprojekt hat immer von 10-18 Uhr stattgefunden. Am Vormittag haben wir immer an unserer Präsentation gearbeitet, was wir am 4.5 vor vielen Menschen vortragen müssten und am Nachmittag haben wir genäht. Am ersten Tag haben wir eine Näheinschulung bekommen. Unsere Kursleiterin Ester und Gudrun haben uns sehr geholfen, da ich gar nicht nähen könnte. Durch dieses Kunstprojekt habe ich jetzt viele Informationen bekommen, wie unsere Kleidung hergestellt wird. Und wie schädlich das für unsere Umwelt und für die Arbeitern sind. Dazu haben wir alternativen Methoden gefunden, die dieses Problem lösen, was ich jetzt selbst folge. Am Ende will ich START herzlich bedanken, dass sie uns diese Gelegenheit gegeben haben, um dieses tolle Projekt zu besuchen. -Himanshi

Das Kunstprojekt war für mich sehr hilfreich. Ich habe bei dem Projekt vieles gelernt, unter anderem wie man mit einer Nähmaschine umgeht und wie man näht. Außerdem haben wir Gruppenarbeit gemacht, bei der wir unsere Zusammenarbeit verstärkt haben. Der Präsentationsabend war sehr schön und unvergesslich. Denn wir haben unsere Projekte sehr unterhaltsam und lustig präsentiert. Das könnte ich in allen Gesichtern sehen, wie sie lächelnd und aufmerksam uns zugeschaut haben. -Aziz

Für mich war das Projekt sehr umfangreich. Ich habe viele Fakten über die Bekleidungsindustrie und Produktionskette entdeckt. Besonders spannend war der kurze, aber schöne Präsentationsabend. Da habe ich echt Spaß gehabt, weil alles gut gelaufen ist, obwohl es mit den Vorbereitungen ein bisschen stressig war. Solche Veranstaltungen mag ich sehr gern, wo ich selbst bei der Organisation dabei bin. Menschen einzuladen, mich vorzubereiten, etwas zu sagen oder zum Präsentieren zu haben und am Schluss mit Freunden und Gästen gemeinsam zu essen und die restliche Zeit mit denen zu genießen, wünsche ich mir immer wieder zu erleben. -Sabiha

Die Stipis und ich haben uns an zwei Wochenenden (4 Tagen) intensiv gearbeitet. Jeder Stipi hat Projekte genäht, die an dem Präsentation-Abend präsentiert wurden. Ich habe außerdem viele neue Informationen über die Herstellung von Klamotten erfahren. Der Präsentation-Abend fand ich super. Es war schon ein bisschen stressig, da wir bei den Proben nicht genug Zeit hatten. ABER trotzdem finde ich, dass wir die Präsentation sehr gut präsentiert haben und was mich besonders gefallen hat, ist, dass mehr Gäste gekommen sind als ich dachte und dass wir einen schönen Schluss hatten. -Israa

Das Kunstprojekt war nicht nur eine sehr schöne Zeit mit den anderen Stipendiaten sondern auch eine unglaubliche Erfahrung die ich sammeln durfte. Ich konnte meine Kreativität im Nähen freien Lauf lassen und das war das Besondere daran. Das Esther und Gudrun uns bei egal welcher Idee unterstützt haben war sehr toll. Durch die Hilfe von beiden konnte ich meinen eigenen Rucksack nähen, auf den ich sehr stolz bin. -Edison

Kunstprojekt „Klamottenkunst“ – ein Nachbericht

An zwei Wochenenden fand das Kunstprojekt „Unseren Kleidern auf der Spur & Upcycling von Textilien“ von START-Wien in den Räumlichkeiten des Recycling Kosmos statt. Esther Weinberger und Gudrun Büsel gestalteten die Kurstage mit den 16 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Ziel war es, den Jugendlichen einen Einblick hinter die Kulissen der Modeindustrie zu geben und alternative Handlungsmöglichkeiten mittels Upcyclings aufzuzeigen. Die billigen Kleidungsstücke, die in immer schnelleren Abständen auf den Markt kommen, mögen zwar modisch sein, allerdings haben sie einen negativen Einfluss auf die Umwelt und die Arbeiter und Arbeiterinnen. Schon beim Anbau der Rohfasern beginnt die Auswirkung auf die Erde – hoher Wasserverbrauch und Pestizide sind hier die Stichworte. Weitere Umweltauswirkungen kommen beim Färben und bearbeiten der Stoffe hinzu. Um die Kleidung so billig verkaufen zu können, werden die Arbeitskräfte ausgebeutet und so schlecht bezahlt, dass sich die meisten ohne Überstunden kaum ihre Grundbedürfnisse befriedigen können.

Diese Fakten gehören dazu, wenn man den Umgang mit Kleidung verbessern möchte. Sobald die Hintergründe erkannt werden, entsteht der Mut zu handeln. Aus alten Kleidungsstücken etwas Neues zu kreieren, das auch wieder einen Nutzen hat, schont Ressourcen, verlängert deren Lebenszyklus und potenzieller Müll wird vermieden. Hinzu kommt auch noch der Aspekt der Kostenersparnis und die Förderung der Kreativität.

Der erste Tag startete mit einer Vorstellungsrunde und einem Film als Einstieg in die Thematik. Dieser zeigte die schlechten Arbeitsbedingungen von Arbeitern und Arbeiterinnen einer Textilfabrik und die unzureichenden Schutzmaßnahmen vor allem im Umgang mit schädlichen Bleichmittel. Anschließend wurde ein World Café zu den Themen soziale Aspekte in der Produktionskette, globale Auswirkungen und negative Umweltfaktoren und mögliche Alternativen und Handlungsmöglichkeiten gestaltet. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren sehr aktiv dabei und teilten sich anschließend in drei Gruppen ein, um diese Themen die kommenden Termine zu bearbeiten.

Nach der Mittagspause ging es an den praktischen Teil. Zuerst wurde die Nähmaschine und deren Handhabung erklärt, da viele noch wenig Erfahrung mit dem Nähen hatten. Außerdem konnten sie anhand einiger Upcycling-Beispiele von Esther sehen, was man alles aus Jeans, T-Shirts und Co machen kann. Als Abschluss jedes Tages machten wir eine Feedbackrunde und auch eine Präsentation der Werkstücke.

Nachdem zwei Nachmittage lang jeder an seinen Werkstücken arbeiten konnte und somit auch Übung in der Handhabung der Nähmaschine hatte, wurde die Aufgabe abgewandelt, um wieder etwas Abwechslung zu schaffen und weitere Anreize zur Kreativität zu kreieren. Hierbei wurde nun auch in Gruppen an einem Upcycling-Stück gearbeitet, um gemeinsam zu neuen Ideen zu kommen. Herausforderung dabei war, sich auch einig zu werden und Kompromisse einzugehen, welche die Gruppen auch gut meisterten.

Die vier Tage vergingen wie im Flug und es war großartig zu sehen, mit welcher Begeisterung sich die Jugendlichen an die Recherchen zu der Modeindustrie und auch an die kreativen Lösungen gemacht haben. Wir hoffen, dass sie einiges an neuen Informationen mitnehmen konnten, Kleidung mit anderen Augen betrachten und einfach bewusster durch den Alltag gehen. Bei der letzten Feedbackrunde haben wir auch noch gemeinsam die Präsentation geplant und verschiedene Verantwortungsbereiche aufgeteilt. Wir freuen uns schon sehr auf die Präsentation sowohl von den Resultaten der Recherche als auch von den Resultaten von den Upcycling- und Nähprojekten. Anschließend wird der Abend mit einer Kleidertauschparty und somit als eine ressourcenschonende Shopping-Alternative verbracht.

START-Wien bedankt sich herzlich bei Gudrun Büsel – Workshopleitung Kunstprojekt „Klamottenkunst“ – für den Nachbericht!

Kunstprojekt: Klamottenkunst – Kleidung auf der Spur & Upcycling

Upcycling ist mehr als eine Möglichkeit alten Klamotten durch innovative Ideen einen neuen Wert zu geben. Upcycling ist auch eine Form des Aktivismus und mit jeder Wiederverwertung eines bereits gebrauchten Gegenstandes, ein wichtiges Zeichen gegen die Gesellschaft des Konsums und der systematischen Ausbeutung anderer Länder durch den Westen. Dieses Jahr werden die Stipendiat*innen im Rahmen des Kunstprojekts ihre eigenen Upcycling- Methoden entwickeln und umsetzen. Dieser Prozess begann für die Stipis am 9. und 10. März im Recycling- Kosmos im 16. Bezirk. Zunächst gaben Esther Weinberger und Gudrun Büsel, die Workshopleiterinnen, einen theoretischen Input zu dem Thema. Nach drei verschiedenen Themenblöcken wurden die Stipis in Gruppen eingeteilt:

  1. Soziale Aspekte in der Produktionskette
  2. Alternativen und Handlungsmöglichkeiten
  3. Globale Auswirkungen und negative Umweltfaktoren

Zunächst sammelten die Stipis alle gemeinsam Stichworte zu den Themenfeldern, um diese in den Kleingruppen zu recherchieren. Den Theorieteil abschließend, präsentierten die Stipis den anderen Kleingruppen was sie herausgefunden hatten. Nach einer gemeinsamen Mittagspause beim besten Falafelstand am Brunnenmarkt „Abu Noor“, gaben Esther und Gudrun eine Einführung in das Benutzen einer Nähmaschine. Jede*r Stipendiat*in begann an einem eigenen Projekt zu arbeiten und Gudrun und Esther unterstützten sie ihre Ideen zu verwirklichen. Dabei kamen die unterschiedlichsten Stoffe und Materialien in allen erdenklichen Formen zum Einsatz. Beim Upcycling entdeckt man die Vielfalt an Funktionen, die einzelne Kleidungsstücke haben können. Ende März geht es weiter, bis dahin können die Stipendiat*innen noch viele Inspirationen sammeln und allgemein bewusster durch unsere Konsumgesellschaft gehen.

Zitate der Stipis:
„Es war schön die Schneider bzw. Schneiderinnen zu verstehen und die Wert von unsere Kleidung wissen!“ Abdul Baset Rezae
„Esther und Gudrun haben pausenlos uns geholfen, Tipps gegeben und bis zum Ende nicht im Stich gelassen. Sie waren sehr geduldig. Ich freue mich auf die nächsten Projekttage mit ihnen.“ Shehab Abdel-Latif

Kunstprojekt: Ein Bilderbuch über die Reise zu Zielen

Start-Stipendiat_innen zeichnen und malten über Wege zu hohen Gipfeln und in ferne Galaxien.

„Nicht diejenigen, die die gleiche Sprache sprechen, sondern diejenigen, die die gleichen Gefühle teilen, können einander verstehen.“ So betitelte Saida Rezai ihren Bildzyklus, in dessen Mittelpunkt ein Elefant und ein Kind stehen. Eindeutig völlig geborgen fühlt sich das Kind in jedem der Bilder, die eine weite Reisezeigen, auf dem Rücken des Elefanten. „Ich liebe Elefanten, für mich stehen sie auch für Indien und ich liebe indische Kultur“, so die jugendliche Zeichnerin zum Kinder-KURIER. Am Ende, im achten Bild, liegt das Kind nach Überwindung eines Berges, in (s)einem Bett. Ob der Elefant es hier sanft abgelegt hat, oder das Kind vielleicht auch die ganze Reise nur geträumt hat? „Das bleibt jeder und jedem selbst überlassen“, meint die junge Künstlerin, die natürlich selbst schon eine Vorstellung hat. „Aber das soll sich jede und jeder selber ausmalen!“

Internationale Jugendliche

13 Jugendliche des jüngsten Wiener Start-Stipendien-Durchgangs haben in einem einwöchigen Workshop in der „Zeichenfabrik“ (künstlerische Aus- und Weiterbildungsstätte in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus) mit Ana Paola CastroVillegas an Bildzyklen gearbeitet. „Zuerst haben wir alle möglichen Zeichen- und Maltechniken ausprobiert – Monotypien, Stempel, Collagen, mit Bleistiften und Buntstiften zeichnen, mit Aquarellfarben malen…“, beginnen einige der Schüler_innen mit Migrationsgeschichte, die über das genannte Stipendienprogramm gefördert werden, zu schildern. „Wir haben auch über das gemeinsame Thema geredet, eine Reise zum Planeten Mars und eine andere Galaxie über den Mount Everest.“ Deshalb finden sich in fast allen der 13 Bildzyklen Berge. Aber die Berge stehen nur für einerseits ein Ziel, aber auch für Anstrengung und Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, um dorthin – oder/und darüber hinaus – zu kommen.

Nach Vorskizzen machten sich die 13 Jugendlichen dann an ihre Werke – höchst unterschiedliche sind trotz gemeinsamen Themas dabei herausgekommen. Aus den Bildern, die bewusst ohne Worte auskommen, um sprachliche Barrieren erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist ein buntes Bilderbuch – neudeutsch „Silent Book“ – entstanden, „Die Reise“.

Autor: Heinz Wagner, KIKU – Kinder KURIER

Dieser Bericht ist eine von START Wien gekürzte Fassung. Der originale und vollständige Bericht ist in der Tageszeitung KURIER am 03.06.2018 erschienen und online nachzulesen unter: https://kurier.at/kiku/ein-bilderbuch-ueber-die-reise-zu-zielen/400045142

START Wien Künstler*innen erzählen von der Kunstbuchpräsentation „Die Reise“ (Zeichenfabrik, 31.05.2018) und schildern ihre Eindrücke:

Das Kunstprojekt des START-Stipendiums ist ein einzigartiges Erlebnis, das jeder einmal machen sollte. Diese eine Woche, in der wir an unserem Kunstprojekt gearbeitet haben, hat mir besonders viel Spaß gemacht. Dank Anna, unsere Künstlerin, habe ich viele Methoden, die ich bei meinen Bildern angewendet habe, gelernt. Bei der Präsentation unseres Buches ,,Die Reise” habe ich die Möglichkeit bekommen, den BesucherInnen meine Bilder vorzustellen und ihnen meine Geschichte zu erzählen. –Samira

Kunst ist etwas Essentielles für Menschen die sich aufgeklärt nennen, denn allgemein Bildung besteht nicht nur aus Formeln und Daten, sondern auch aus einer kreativen Seele, die das freie Denken ermöglicht. –Yunadi

Endlich! Nach 6 anstrengenden Tagen, war es endlich soweit, die Buchpräsentation. Es war ein sehr gelungener Tag, da man – bzw. ich persönlich – mit der Reise abschließen, aber auch andere dazu motivieren, konnte, einen Silent Book Workshop in Erwägung zu ziehen. Außerdem war es sehr interessant meine Geschichte mit anderen zu teilen und auch die Einschätzung bzw die Interpretation anderer zu erfahren. –Erem

Ich war am Anfang sehr nervös, dachte ich, dass ich es nie schaffe aber wie am meisten was man denkt, passiert es nicht. Ich habe es geschafft. –Stella

Die Präsentation war eine tolle Erfahrung und hatte das Projekt toll abgerundet! –Nenad

Die Buchpräsentation hat mir sehr gut gefallen, da meine Freunde auch dabei waren und das Start Stipendium mehr kennengelernt haben. Mich hat es gefreut dass viele Menschen da waren und sich unsere Kunst anschauen wollten. -Nour

Am anfang waren wir nervös, weil viele leute dabei waren aber es war großartig, die Werke haben den Besuchern gefallen. -Mohamad

Da ich leider nicht beim Abschluss des Projekts dabei sein konnten, haben sich die anderen Stipendiaten und ich uns gedacht „Lassen wir Salma selbst wenn sie physisch nicht da ist, daran teilnehmen“. Aus diesem Grund hatten wir für ein paar Minuten einen Videochat und ich bin unglaublich froh darüber doch dieses Erlebnis mehr oder weniger mit den anderen Stipis erleben zu dürfen. -Salma

Die Ausstellung war interessant zu beobachten und eine neue Erfahrung für mich. Amüsant fand ich, dass die Leute, die zu den Originalwerken gekommen sind, erwartet haben, dass der Künstler/die Künstlerin die Geschichte erzählt. Was gegenüber dem Silentbook steht und der eigenen Interpretation der Geschichte. -Saida

Ich fand die Buchpräsentation echt toll, weil ich viele neue Sachen dazu gelernt habe und ich mein Wissen in Richtung Kunst erweitern konnte. Das beste war, aber das Menschen etwas was ich kreiert habe toll gefunden habe und das ich die Chance hatte für einen Tag Künstlerin zu sein. -Munira

Die Buchpräsentation war Informative. Ich habe die Gelegenheit gehabt meine Geschichte durch mein Malen zu mehrere Leute erzählen and liebe und interessante Feedback von ihnen bekommen. -Reshad

Die Buchpräsentation war ganz spannend. Als Katrin gesagt hat, wir sollten etwas zu unseren Zeichnungen erzählen, wusste ich nicht, was ich sagen werde. Aber als die Leute zu mir gekommen sind und Fragen gestellt haben, hab ich lange und frei geredet. Ich habe gerne meine Geschichte erzählt. Die Fragen, die die Anderen gestellt haben, haben mich meistens zum nachdenken gebracht. Ich habe Sachen über meine Geschichte erfahren, die ich vorher nicht kannte. z.B. Dass ich meine Figur so gezeichnet habe, dass sie ihr Ziel beobachtet. Ich habe vieles aus meiner Geschichte gelernt. Auch die Anderen haben etwas daraus gelernt. Nämlich, dass man nie aufgeben darf. -Sana

Naja, es war ein wunderschöner Gefühle, weil man sich wie ein Künstler fühlte. Obwohl habe ich ja nicht viel über meine Kunst erzählt, aber trotzdem haben die Leute haben es gute verstanden. Ich bedanke mich bei euch, weil ihr mich die Möglichkeit gegeben, wo ich meine innere Kunst auf wegen könnte. -Ahsan

Fotos ©Verein START Stipendien Österreich

 

Kunstprojekt: Künstlerische Reise zum Mt. Everest

Nicht ohne Stolz begrüßen wir dreizehn StipendiatInnen des START-Programms, die ihr Kunstprojekt an der Zeichenfabrik absolvieren. Der Verein START-Stipendien Österreich fördert SchülerInnen mit Migrationshintergrund und unterstützt sie bei ihrem Schulabschluss (Matura). In dem Bildungsprogramm, das seine Ursprünge in der Kunstförderung hat, nimmt Kunst einen wichtigen Stellenwert ein. Wir erarbeiten mit den Jugendlichen ein Silent Book zum Thema “Die Reise”. Geleitet wird der Workshop von unserer Dozentin Ana Paola Castro Villegas.

»In unserer Zeit sind “Silent Books” wichtig. Zum einen können mit diesen Büchern Sprachgrenzen überwunden werden – ohne dass Menschen eine gemeinsame Sprache sprechen, kann erzählt und verstanden werden. Zum anderen kann man sich in Bildern unmittelbar und anschaulich ausdrücken. Es kann sehr überzeugend über Gesellschaft, Kulturen und Realität kommuniziert werden.« – Ana Castro Villegas

Start – und los geht’s

Als ich mit einem Gefühl freudiger Neugierde den Kurs besuche, herrscht ein lockeres Hin und Her zwischen den jungen Menschen, die verteilt in zwei Räumen arbeiten. Die StipendiatInnen sind zwischen 16 und 19 Jahre alt, die meisten leben seit zwei bis drei Jahren in Österreich, einige sind hier geboren. Sie zeigen sich offen und erzählen gerne über ihre Arbeiten. Ich bin überrascht, hervorragendes Deutsch zu hören und fühle mich wohl in dieser freundschaftlichen Atmosphäre.

Die Gruppe

Ana Castro Villegas ist im Dauereinsatz; sie beantwortet Fragen und steht jedem mit Rat und Tat zur Seite: Ich werde Zeugin von einem Gespräch über Proportionen, Formate und Größen. Sie erklärt, wie man eine Lasur anlegt und mit der Schwerkraft aquarelliert. Es wird auch am Computer gearbeitet, der aber soll erst zum Schluss beim Layout so richtig zum Einsatz kommen. Obwohl viel gelacht und gescherzt wird, ist klar ersichtlich, dass der Kurs nicht nur gefällt, sondern das Projekt allen wichtig ist.

Ana in Aktion

In Bildern reisen

»Bei “der Reise” geht es um Perspektiven: Was ist meine Perspektive, wenn ich von hier nach Italien reise? Fahre ich mit dem Fahrrad, dem Bus oder fliege ich dorthin? Unsere Reise ist eine fiktive Reise, nicht eine, die wir schon gemacht haben. Es gibt unzählige Möglichkeiten zu reisen: Wir suchen verschiedene Bilder zum Thema, aus Büchern, dem Internet, Museen etc. So bilden wir einen Background.« – Ana Castro Villegas

Um Beispiele für Reisen ohne Worte zu zeigen, hat Ana eine kleine Bibliothek mitgebracht: Die Bücher sind vorwiegend in französischer, italienischer und spanischer Sprache – das entspricht Anas Kulturkreis und zugleich den Ländern, in denen besonders ansprechende Illustrationsbücher zu finden sind. Ich blättere einige durch und finde Stile und Methoden, die auch Ana in ihrem Kurs vermittelt: Collage- und Schablonen-Techniken, Stempel in allen Formaten; gemalt wurde meist mit Tusche, Acryl- oder Aquarellfarben. Der Großteil der Bücher ist für Kinder, darunter auch ältere Exemplare – Silent Books sind universal und zeitlos.

Ana spricht über ein Illustrationsbuch, das nur Himmellandschaften zeigt: »… schließlich versteht man, dass es sich um eine Ballonfahrt handelt […]. Oder die Reise könnte immer blau sein – und am Ende passiert etwas Rotes. Ich könnte eine Reise durch Katzenaugen machen – meine Katze begleitet mich, und ich erzähle, was sie sieht. Oder ich fahre nach Bologna. Was ist Bologna? Die Stadt in Italien oder die Pizzeria an der Ecke?« – Ana Castro Villegas

Bei “Silent Book” ist für Ana der Prozess – von der Idee bis zur fertigen Illustration – das Interessante. Durch das Finden neuer Perspektiven sieht man die Welt und sich selbst anders; damit zu spielen ist spannend: »Es geht um Erfahrungen. Kunst kann etwas in einem selbst ‚schönmachen‘. Wer eine schlechte Erfahrung gemacht hat, kann eine gute machen, indem er sie malt. Kunst kann eine Art Katharsis bewirken – man kann mit Bildern eine schöne und sichere Welt erschaffen.« – Ana Castro Villegas

Hoch hinaus

Ich blättere durch die Flipcharts der letzten Kurstage und finde Aufzeichnungen über das Format, das die Geschichten der TeilnehmerInnen auf vier Doppelseiten festlegt. Auf den nächsten Charts befinden sich Schemata über das Anlegen eines Storyboards und Übungen um einen Charakter (Protogonisten) zu finden. Schließlich treffe ich auf die Ideen für das Reiseziel: Die Jugendlichen haben ein gemeinsames Ziel ihrer Reise erarbeitet – einen Ort, den alle erreichen möchten. Die Geschichten – wie man dorthin gelangt – werden trotzdem völlig unterschiedlich sein. Ich sehe, dass es viele Vorschläge gab: Mallorca, Berlin, der Mars etc. Geeinigt haben sich die StipendiatInnen auf den Mt. Everest. Toll, sie wollen hoch hinaus!

Reiserouten und Perspektiven
Schritt für Schritt

Ein Mädchen hat einen Hund. Gemeinsam möchten sie den Gipfel des Mt. Everests erklimmen. Da kommt ein Wolf und tötet den Hund. Das Mädchen ist sehr traurig, doch es klettert weiter, fällt und kullert den Berg hinab. Am Abend träumt das Kind, wie es als Baby laufen lernte: Es ist hingefallen und immer wieder aufgestanden. Am nächsten Morgen folgt es dem Traum: Langsam, Schritt für Schritt geht es voran und gibt nicht auf, bis der Gipfel erreicht ist. (Sana, 17 Jahre, aus Syrien), Abbildung s. Titelbild.

Süßigkeiten und Raketen

Eine Schlange fliegt durch ein Universum aus Süßigkeiten, wird von einem Pegasus gerettet und landet schließlich auf dem Mond Everest. (Munira, 17 Jahre, aus Somalia). Yunadi (18 Jahre, aus Tschetschenien) trifft nach einer Führung durch eine Schokoladenfabrik auf ein Portal, das ihn nach Nord-Korea bringt. Auf einer Atomrakete fliegt er zum Mt. Everest, der sich auf dem Mars, wo schrullige Figuren wohnen – befindet. (Zum Glück hat er nur geträumt.)

Weich gebettet

Ein Kind schläft auf einem Elefanten, der es zum Mt. Everest bringt. Samt dem schlafenden Kind durchquert der Elefant alle Jahreszeiten, muss über eine schmale Brücke und wird von rosavioletten Fischen durch einen Strudel geleitet. Schließlich erreichen sie eine Achterbahn, wo das Kind sachte den Rüssel des Elefanten hinabgleitet, um in einem weichen Bett zu landen, wo es weiterschläft. Das Kind hat die gesamte Reise geschlafen. (Saida, 18 Jahre, aus Afghanistan) Salma (17 Jahre, aus Ägypten) erzählt: Ich reise in einer sicheren Box zum Mt. Everest. Die Reise geht durch eine schwarzblaue Galaxie, die ihre Sterne durch weiße Farbspritzer erhielt. Die Box wandert selbstständig hinauf, bis an die Spitze. Oben lege ich mich in mein Bett und schlafe. Erem (16 Jahre, aus der Türkei/Kurdistan) liegt im Bett und träumt: Ein Boot bringt ihn durch ein Tor ins Weltall, er passiert Galaxien mit verschiedenen Farben. Schließlich kommt er wieder auf die Erde und findet dort den Mt. Everest.

Auf der Suche

Jemand reist durch viele Länder, um Frieden zu finden. Doch es begegnen ihm nur Menschen mit Tierköpfen, die je nach Land variieren. Zu guter Letzt führt ihn seine Reise zum Mt. Everest, wo er nur ein Tier findet – nämlich einen Hund. Die beiden verstehen sich und bauen gemeinsam ein Haus. (Ahsan, 19 Jahre, aus Afghanistan). Fahime (18 Jahre, Afghanistan) erzählt von einem Mädchen, das traurig in ihrem Zimmer sitzt (s. Abb. unten). Ein Bild vom Mt. Everest lässt es beschließen dort hinzugehen. Sie muss einige Schwierigkeiten überstehen, dann aber hat sie Spaß: Sie badet in einem Bergsee, fährt Ski am Mt. Everest und macht Fotos. Und da gibt es die Geschichte der Schlange, die anders sein möchte: Sie verlässt den Wald und ihre trauernde Familie, um in die Berge zu ziehen. Es ist dort gefährlich und viel zu kalt – trotzdem ist die Schlange froh anders zu sein. Bevor sie am Mt. Everest stirbt, hat sie noch etwas Wichtiges zu sagen. (Nour, 18 Jahre, aus Syrien)

Illustration Fahime

Rettung und Freundschaft

Ein Roboter in einer geometrischen Welt möchte auf den Mt. Everest klettern, fällt und wird von seinem Fallschirm gerettet. Als er auf ein Lama trifft, entsteht eine Freundschaft – gemeinsam erklimmen sie den Gipfel. (Mohamed, 18 Jahre, aus Syrien). Reshad (18 Jahre, Afghanistan) lässt sich von Gegenständen helfen: Was braucht man, um den Mt. Everest zu besteigen? In der Technik der Monotypie erstellt er ein Sachverzeichnis an Ausrüstungsgegenständen. Hilfe bekommt auch die Figur in Samiras Erzählung, in der ein Mädchen in einem schönen Haus in einer schönen Landschaft wohnt. Es sieht den Mt. Everest und entscheidet sich hinzugehen. Es muss durch einen dunklen Wald und über den Ozean segeln. Ein Riesenadler trägt sie schließlich zum Gipfel empor. (Samira, 19 Jahre, aus Afghanistan). Bei Nenad (17 Jahre, aus Serbien) reitet der Protagonist auf einem Frosch, steigt um auf einen Wurm und klettert schließlich mit demselben in eine Rakete. Die Rakete stürzt ab, und der Wurm-Freund geht verloren. Ein schwebendes Schiff bringt den Protagonisten zum Mt. Everest, wo die beiden Freunde wieder aufeinandertreffen. Happy End.

Fortsetzung folgt…

Im März werden sich die StipendiatInnen erneut treffen – nicht am Mt. Everest, sondern in der Zeichenfabrik, wo das Projekt fortgeführt wird. Die Illustrationen werden digital verarbeitet – es wird ein Layout erstellt, um die verschiedenen Geschichten in einer Art Anthologie zu einem Silent Book zusammenzufassen.
Wer mehr über das Reisen ohne Worte erfahren möchte, wird gerne hören, dass es eine Ausstellung über das Projekt geben wird: Dort kann man sich dann durch “Die Reise” blättern und sich an den einzigartigen Perspektiven unserer KursteilnehmerInnen erfreuen. Stay tuned!

 

Autorin: Luisa Paumann
Zuerst veröffentlicht auf dem Blog der Zeichenfabrik.

Kunstprojekt der Wiener Start-StipendiatInnen: Light over Darkness

Alte Menschen waren auch mal Kinder. Als der zweite Weltkrieg begann, wurden viele plötzlich aus ihrer wohlbehüteten Kinderwelt heraus gerissen. Die Welt verwandelt sich in Dunkelheit und Grauen. Unschuldig wurden diese Kinder zu Zeitzeugen. Doch haben sie sich selbst als Opfer wahrgenommen? Glücklicherweise überlebten sie. Jugendliche heute, die selbst Fluchterfahrungen gemacht haben, aus Kriegs­gebieten kommen, führten Gespräche mit jüdischen Zeitzeugen. Sie sprachen über Hoffnung, das Überleben und den Frieden. Wer waren diese Menschen damals und wer sind sie heute? Wie überlebten sie diese Zeit, was war ihr Antrieb? Ist die politische Lage von damals ähnlich wie heute? Aus den Zeitzeugen-Interviews bzw. ihren eigenen Erfahrungen und Motiven erarbeiteten die Jugendlichen schau­spielerische Szenen, Texte und Rapsongs. Die künstlerischen Darstellungen zeigen authentisch den Weg, den die Jugendlichen gegangen sind.


Danke für den wundervollen Abend: Die darstellende Einleitung der Jugendlichen, die Vorführung ihrer Arbeit, die unfassbar traurig, wahr, echt und greifbar war! Vielen Dank auch an die Brunnenpassage für das köstliche Essen danach und an Alle die gekommen sind, um dabei zu sein! Wir werden den Film hoffentlich bald wieder zeigen können! Dazu dann bald mehr!


Mit Abdirahman Ahmed, Bushra Yasin, Gamze Cetin, Lalita Kumari Digwal, Leopold Grolmus, Lisney Wimasha Fernando, Mariama Ibrahim Miko, Meghety Topjian, Mohammad Hijazi, Roberto Ciubotaru, Yıldız Turak

Künstlerische Leitung: Simonida Selimovic (Romano Svato)
Kamera: Servet Yilmaz

„Light over Darkness“ ist das Kunstprojekt der Wiener START-Österreich Stipendiat_innen 2016/17.

„My heart is full of PEACE.“ – Meghety
„Light wins over darkness.“ – Lalita
„We were created to create.“ * throws glitter in today’s face* – Yıldız
„Are we all lost stars trying to light up the dark?“ – Gamze
„Creating something new helps us find new things in ourselves.“ – Leopold

 

„light over darkness“: Präsentation des Kunstprojekts der Wiener Stipendiat_innen

Alte Menschen waren auch mal Kinder. Als der zweite Weltkrieg begann, wurden viele plötzlich aus ihrer wohlbehüteten Kinderwelt heraus gerissen. Die Welt verwandelt sich in Dunkelheit und Grauen. Unschuldig wurden diese Kinder zu Zeitzeugen. Doch haben sie sich selbst als Opfer wahrgenommen? Glücklicherweise überlebten sie. Jugendliche heute, die selbst Fluchterfahrungen gemacht haben, aus Kriegs­gebieten kommen, führten Gespräche mit Zeitzeug_innen des 2. Weltkrieges. Sie sprachen über Hoffnung, das Überleben und den Frieden. Wer waren diese Menschen damals und wer sind sie heute? Wie überlebten sie diese Zeit, was war ihr Antrieb? Ist die politische Lage von damals ähnlich wie heute? Aus den Zeitzeugen-Interviews bzw. ihren eigenen Erfahrungen und Motiven erarbeiteten die Jugendlichen über das Schuljahr hinweg schau­spielerische Szenen, Texte und Rapsongs.

Die Dokumentation des Projektes wird verwoben mit Interviewszenen mit den Zeitzeug_innen. In den Fragen der Jugendlichen spiegelt sich ihre eigenen Situation.

Am 11.5.2017 präsentierten wir gemeinsam mit der künstlerischen Leitung, Simonida Selimovic, vor rund 150 Gästen den Film.

Neben den Interviews mit den Zeitzeug_innen berührte und beeindruckte die Gäste vor allem das Musikvideo, in dem die Jugendlichen die Erfahrung des Projekts verarbeitet haben:

Light Over Darkness from simonida selimovic on Vimeo.

Hier noch einige Eindrücke der Jugendlichen:

„Seit acht Monate arbeiten wir (Stipendiat_innen) an unserem Kunstprojekt. Wir haben uns mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt, wir haben erfahren, wie die Zeitzeug_innen, die damals Kinder waren, aus ihrer Kinderwelt herausgerissen wurden. Wir haben über Hass, Liebe, Krieg und über Frieden gesprochen und wir haben viel davon gelernt.
Und endlich haben wir heute unser Projekt präsentiert – mit unserem tollen Film! Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein konnte und ich bin auch froh, dass ich mit euch bis in die Nacht gearbeitet habe. Ich danke euch allen und vor allem der Simonida. ❤ Es war wirklich ein tolles Projekt.“ (Meghety)

„Was ich gelernt habe bei diesem Projekt, ist überhaupt auf einer Bühne stehen zu können ohne in unnötigen Druck und Angst zu fallen, und selbst wenn, dann diese als Treibstoff zu benutzen. Dieser Prozess des Selbstvertrauens hat dank Start sein Ziel erreicht und ich weiß, das wird mich für immer verändern.“ (Roberto)

„Einer meiner schönsten und emotionalsten Tage bei START war der Höhepunkt unseres Kunstprojektes. An diesem Tag durfte ich mit anderen Jugendlichen aus meinem Jahrgang Zeitzeugen aus dem zweiten Weltkrieg interviewen. Es war einfach faszinierend. Es lässt mich immer noch staunen wie 80-90-jährige Menschen so liebevoll über ein so grausames Thema reden können. Eine jüdische Dame hat gefragt ob auch Personen von der Täterseite kommen würden. Sie würde ihr gerne die Hand geben, denn damals waren sie doch alle nur Kinder. Oder andere Botschaften wie: „Demokratie ist grausam, aber sie ist das beste was wir haben.“, haben bei mir große Emotionen hinterlassen.“ (Yildiz)

Besonders freut uns, dass die Begegnungen, die im Rahmen dieses Projektes entstanden, weiter gehen. So sind Abdi und das Ehepaar Kaufmann mittlerweile gut befreundet und unternehmen regelmäßig Ausflüge, wie er an anderer Stelle beschreibt.

Kunstprojekt: Das Private und das Politische. Und was hat die Kunst damit zu tun?

In einem mehrmonatigen Projekt haben Schüler_innen des Stipendiums START-Wien gemeinsam mit Kunstvermittler_innen der Kunsthalle Wien sowie den Künstler_innen Johanna Kirsch, Francesco Ciccolella und Peter Phobia gelernt und gearbeitet. Ausgehend von der Ausstellung „Politischer Populismus“ haben sie sich mit dem Zusammenhang zwischen Privatem und Politischem sowie der Rolle der zeitgenössischen Kunst in der Gesellschaft (und der Politik insbesondere) auseinandergesetzt und eigene Zugänge und Kunstwerke erarbeitet.

 

Thematisch ging es um die großen gesellschaftlichen bzw. politischen Themen und Fragestellungen: Eingestiegen sind wir bereits mit der Frage „Was würde ich tun, wenn ich Bürgermeister_in von Wien wäre?“. Entstanden sind Werke, die sich mit Demokratie, Freiheit und Medien(konsum) beschäftigen.

  

Bei der Vernissage am 28.4.16 präsentierten die Stipendiat_innen und Künstler_innen ihre Werke dem Publikum. Ausgestellt werden Zeichnungen, Plakate, Videos und Fotografien – zusammengeführt in einem eigenen Magazin „Politischer Populismus“, das ebenfalls von den Jugendlichen erstellt wurde und eine Auswahl der entstandenen Zeichnungen und Fotografien zusammenfasst.

Noch bis 10.5.16 kann die Ausstellung kostenfrei zu den Öffnungszeiten der Kunsthalle Wien besucht werden!

Über das Projekt:
Vor dem Hintergrund der Ausstellung Politischer Populismus setzten sich die SchülerInnen mit aktuellen politischen und gesellschaftsrelevanten Fragestellungen auseinander, brachten ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen zu den Themen ein und diskutierten (viel 
J ). Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit den Themen, die sie besonders interessieren, haben die Jugendlichen aber vor allem die kreative Arbeitsweise unterschiedlicher Künstler_innen kennengelernt und in drei Gruppen gemeinsam mit diesen eigene Arbeiten im Medium ihrer Wahl zu entwickelt. Denn politischer Populismus ist nicht nur auf dem Vormarsch, er bedient sich auch wesentlich stärker popkultureller wie künstlerischer Verfahren und Ästhetiken als noch in früheren Jahren: Social Media, Werbeästhetik und mediale Inszenierung haben schlichten Parolen ein progressives Aussehen verliehen. Rappende Politiker, speziell auf Jugendliche abgestimmte Youtube Clips, Fernsehformate oder Popkonzerte, die politische Themen besetzen und Ressentiments gesellschaftsfähig machen wollen, gehören zum modernen Medienalltag. Künstlerische Werke wiederum reflektieren diese Tendenz, kommentieren sie oder geben ihr eine subversive zweite Ebene, welche die Mechanismen des politischen Populismus gegen diesen wendet. All dies wurde mit den Schüler_innen nachvollzogen. Ihre Perspektive spiegelt sich nun in ihren eigenen Arbeiten wieder.

START-Wien Kunstprojekt: Wenn ich Bürgermeister_in von Wien wäre…

Beim zweiten Workshop des diesjährigen Kunstprojektes mit der Kunsthalle Wien am 4.10. wurde es politisch. Nur wenige Tage vor der Wiener Wahl war die große Frage: Was würde ich machen, wenn ich Bürgermeister_in von Wien wäre?

Was das mit einem Kunstprojekt zu tun hat? Viel! Die Schüler_innen bekamen dazu den Auftrag, ihre Antworten in einen Videobeitrag darzustellen. Dazu gehörte neben dem Inhalt der kurzen Rede auch das Zeichnen eines Storyboards, Überlegungen zur Inszenierung, die Einteilung der anderen Schüler_innen für Aufgaben wie Ton, Aufnahme, Kamera und als Statisten. Die Ergebnisse waren vielfältig und unterhaltsam! Von einem Wahlaufruf bis hin zur Gründung eigener Parteien war alles dabei.

IMG-20151007-WA0002 IMG-20151007-WA0003 IMG-20151007-WA0007Teil zwei des Workshop-Tages beschäftigte sich mit Fotografie als künstlerischem Medium. Nach einer gemeinsamen Diskussionsrunde zu den Themen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung wurden Plakate gestaltet und im Studio fotografiert. Und in Teil drei ging es hinaus auf die Straße. Von Passant_innen wollten wir wissen, was für sie Kunst ist, was Politik und was sie eigentlich machen würden, wenn sie Bürgermeister_in von Wien wären. Gegenübergestellt wurden dem dann die Aussagen „echter“ Politiker_innen und Bürgermeisterkandidat_innen anhand der aufgehängten Plakate. Und den Reaktionen der Wiener Passant_innen darauf. Denn viele Plakate wurden bemalt, beklebt und kommentiert.

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Anhand des in Wien omnipräsenten Themas Bürgermeister_innenwahl sind wir in die künstlerische Medienproduktion eingestiegen und haben uns so thematisch wie inhaltlich bereits eingestimmt, auf das was noch kommt. Eine erste Reflexion gibt es beim Ausstellungbesuch „Politischer Populismus“ demnächst. Und dann geht es gemeinsam mit ausgewählten Künstler_innen an das erarbeiten eigener Kunstwerke!

START-Wien x Kunsthalle Wien: Das Private, das Politische und die Kunst

Es freut uns ganz besonders, als Kooperationspartner für das Kunstprojekt 2015/16 die Kunsthalle Wien eine der größten Institutionen für zeitgenössische Kunst und deren Vermittlung gewonnen zu haben.

In einem mehrmonatigen Projekt werden sich unsere SchülerInnen gemeinsam mit KunstvermittlerInnen der Kunsthalle sowie verschiedenen KünstlerInnen in Kleingruppen mit dem Zusammenhang zwischen Privaten und Politischem sowie der Rolle der zeitgenössischen Kunst in der Gesellschaft (und Politik insbesondere) auseinandersetzen. Am Ende dieses Prozesses werden eigene Arbeiten entstanden sein, die in einer Ausstellung im Frühsommer 2016 präsentiert werden.

Der erste Workshop fand am 11.9.15 in der Kunsthalle Wien statt. Gemeinsam besuchten wir die Ausstellung „individual stories“ und näherten uns anhand dieser der zeitgenössischen Kunst sowie den großen Fragen: Was ist Kunst und wer ist ein/e Künstler/in an. Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind, denn, so zeigte sich schnell, zeitgenössische Kunst ist oft sperrig und widerständig. Oft provoziert sie, oft ist sie voller Bezüge und Verweise. Sie lässt sich nicht einfach durch Emotionen oder persönliche Zustände erfassen. Trotzdem handelt sie von Zeitgenossen, spricht Themen an, die jeder kennt. Sie ist sowohl fremd, als auch vertraut. Die Themen der Künstler/innen, ihre eingesetzten Medien und Strategien Aufmerksamkeit zu erreichen werden wir auch im weiteren Projektverlauf kritisch unter die Lupe nehmen. Die (unterschiedliche) Wirkung auf uns als Betrachter/innen werden wir hinterfragen.
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Vor dem Hintergrund der Ausstellung Politischer Populismus setzen sich die SchülerInnen mit weiteren aktuellen politischen und gesellschaftsrelevanten Fragestellungen auseinander, bringen ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen zu den Themen ein. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit den Themen, die sie besonders interessieren, haben die Jugendlichen die Möglichkeit, die kreative Arbeitsweise unterschiedlicher Künstler/innen kennenzulernen und in weiteren Workshopeinheiten in Kleingruppen gemeinsam mit jeweils einem/r Künstler/in eine Arbeit im Medium ihrer Wahl zu entwickeln. Denn politischer Populismus ist nicht nur auf dem Vormarsch, er bedient sich auch wesentlich stärker popkultureller wie künstlerischer Verfahren und Ästhetiken als noch in früheren Jahren. Social Media, Werbeästhetik und mediale Inszenierung haben schlichten Parolen ein progressives Aussehen verliehen. Rappende Politiker, speziell auf Jugendliche abgestimmte Youtube Clips, Fernsehformate oder Popkonzerte, die politische Themen besetzen und Ressentiments gesellschaftsfähig machen wollen, gehören zum modernen Medienalltag. Künstlerische Werke wiederum reflektieren diese Tendenz, kommentieren sie oder geben ihr eine subversive zweite Ebene, welche die Mechanismen des politischen Populismus gegen diesen wendet

Je nach Interessensschwerpunkten der Jugendlichen können gemeinsam mit den Künstler/innen in den Kleingruppen Themen aufgegriffen und Strategien des Aufzeigens und Vermittelns gefunden werden.
Durch die Künstler/innen lernen die Jugendlichen eine kreative Arbeitsweise bzw. Schaffensprozess kennen, können zuerst im geschützten Rahmen experimentieren und arbeiten dann gezielt im Kleinteam an einer Arbeit im Medium ihrer Wahl, die in einer Endpräsentation einer Öffentlichkeit gezeigt wird.

Uraufführung MY BODY IN ME – Das Kunstprojekt der START-Wien StipendiatInnen

Ich lebe in einem Land, in dem Kleidung dazu dient die Persönlichkeit zu unterdrücken.
Ich lebe in einem Land mit Sixpack – Kultur.
Ich lebe in einem Land, in dem jeder mit seinem Körper tun kann was er will.
Ich lebe in einem Land voller Stolz.
Ich lebe in einem Land voller Vorurteile.
Ich lebe in einem Land, das auf zwei Kontinenten liegt.
Ich lebe in einem Land, in dem mein Körper das Eigentum meiner Eltern ist.
Ich lebe in einem Land, in dem man für Cremes wirbt, die einen heller machen sollen.
Ich lebe in einem Land, in dem Eltern nicht nur für ihre Kinder leben.
Ich lebe in einem Land, in dem jeder die Möglichkeit zur Bildung bekommt.
Ich lebe in einem Land, in dem man den Bauch nicht einziehen muss.
Ich lebe in einem Land, in dem Rede- und Meinungsfreiheit teilweise nur auf dem Blatt existieren.
Ich lebe in einem Land, in dem es wichtiger ist geschminkt zu sein, als eine Meinung zu haben.
Ich lebe in einem Land, in dem mein Körper einem Mann gehört, den ich nicht liebe.

WHEN MY BODY JUMPS THEN TIME STANDS STILL

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Vierzig StipendiatInnen von START-Wien haben unter der künstlerischen Leitung von Mirjam Sögner und Julia Perschon des Theater DSCHUNGEL WIEN in den letzten Monaten ein multimediales Tanztheater erarbeitet. Die ausverkaufte Uraufführung von „My Body in Me“ fand gestern mit über 180 begeisterten Zuschauern statt.

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Modewelt, Fitnesstrends und Rollenbilder: Auf der Suche nach dem „Authentischen“

Die Modewelt, neue Fitnesstrends und Gesundheitsansätze sind nur einige Einflüsse, die den Körper zum Spielball von Eigen- und Fremdbildern machen und verschiedene Empfindungen auslösen können. Oft geht dabei das Wahrnehmungsgefühl für den eigenen Körper verloren und wir werden von Rollenbildern geprägt. Doch wollen wir diesen Rollenbildern denn entsprechen? Tun sie uns gut? Verhält sich mein Körper in der Öffentlichkeit anders?

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Auf die Suche nach dem „Authentischen“ haben sich die StipendiatInnen des START-Wien Programms im Rahmen des diesjährigen Kunstprojekts gemacht. Während der Proben zu „My Body in Me“ haben sich die jungen KünstlerInnen diesen Fragen tänzerisch, schauspielerisch, in Worten und mit Videokameras ausgestattet genähert. Das Ergebnis ist ein multimediales Theaterstück in vier Akten, das am 8.4.2015 im DSCHUNGEL WIEN einem begeisterten Publikum präsentiert wurde.

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„Die Arbeit mit Mirjam Sögner und Julia Perschon vom DSCHUNGEL WIEN war eine Herausforderung und wertvolle Erfahrung für unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten“, erzählt Dipl.-Soz. Katrin Triebswetter, Projektkoordinatorin von START-Wien „Unsere Jugendlichen, wie alle anderen auch, sehen sich starken Normierungserwartungen in Bezug auf ihren Körper ausgesetzt. Zu sehen, wie sie diese im Verlauf Stück für Stück in Frage gestellt und dadurch Selbstbewusstsein gewonnen haben, bestätigt auch unseren Ansatz, künstlerischen Perspektiven in unserem Bildungsprogramm einen breiten Raum zu geben. Die Stärke, die sie dadurch gewonnen haben, wurde auch für das Publikum spürbar.“

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Das Stück wird am Wochenende noch viermal aufgeführt:
Do. 9. April 19:30 Uhr
Fr. 10. Apr. 10.30 und 19.30 Uhr (im Anschluss an die Abendvorstellung am Freitag findet ein öffentliches Publikumsgespräch statt).
Sa. 11. Apr. 19.30 Uhr
Weitere Infos zum Stück, den KünstlerInnen und die Möglichkeit zur Kartenreservierung finden Sieauf der Seite des Theater DSCHUNGEL WIEN.
Und eine erste Kritik zum Stück gibt es bereits im Kurier – danke!

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Kunstprojekt „My Body In Me“: Uraufführung am 8. April im Theater DSCHUNGEL Wien!

Von der Modewelt über Fitness bis zu Gesundheitsansätzen und verschiedensten Trends – der Körper
wird oft zum Spielball von Eigen- und Fremdbildern und verschiedenen Gefühlen. Ist mein Körper
der richtige? Fühle ich mich wohl? Was drückt mein Körper aus? Wie bewege ich mich in meinem
Körper? Was passt zu meinem Körper? Wie verhält sich mein Körper in der Öffentlichkeit?

Oft geht uns dabei das eigene Wahrnehmungsgefühl des Körpers, seiner Impulse und Bewegungen
verloren. Wir suchen nach dem Authentischen, doch was ist dies genau? Wie spürt man das? Man
sucht nach dem Richtigen, doch was ist das? Gibt es das überhaupt? Woher kommen all die verschiedenen
Bilder und Annahmen wie ein Körper, eine Bewegung sein sollte?

Viele zum Teil sehr schwierige Fragen haben sich unsere StipendiatInnen während der Proben am Kunstprojekt in den letzten Monaten gestellt. Sie haben sich ihnen tänzerisch, schauspielerisch, in Worten und mit Videokameras ausgestattet genähert. Es enstand ein multimediales Tanztheaterstück in vier Akten und die Hauptprobenphase hat nun gestartet.

Nun steigt die Nervosität—und die Vorfreude, denn am 8. April feiert unser Stück um 19:30 Uhr im Theaterhaus DSCHUNGEL Wien seine Uraufführung! Weitere Termine und die Möglichkeit, Karten zu reservieren finden sie auf www.dschungelwien.at mybodyinme_text
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer der Aufführungen begrüßen zu dürfen!

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Kunstprojekt: Konzert „Stimmt! Performing transformed music“

40 START-Wien StipendiatInnen spüren musikalisch „stimmigen“ Begegnungen nach

Am vergangenen Samstag, 17.5.2014, wurden die Ergebnisse des diesjährigen START-Wien Kunstprojekts „Stimmt! Performing transformed music“ im Konzertraum des Wiener Gasometer B präsentiert. Kooperationspartnerin von START-Wien war die JSBM POP Akademie (www.popak.at). Vierzig SchülerInnen begeisterten das Publikum mit selbst komponierten Songs, Klangkollagen, Loops und Beatbox-Stücken, die sich kritisch mit Themen wie Identität, Freiheit, Beziehungen/Ehe oder Rassismus auseinandersetzten. Zudem präsentierten die Jugendliche in einem Vokalensemble ihre Interpretation bekannter Lieder sowie eine Percussion-Einlage.

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Unter den ZuhörerInnen befanden sich unter anderem der Wiener Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch, Stifterin Ulrike Crespo sowie weitere PatInnen des Stipendienprojekts haben.

Über acht Monate haben die StipendiatInnen zusammen mit den KünstlerInnen der JSBM POP Akademie geprobt und experimentiert, die eigene Stimme verfremdet und damit ungewohnte Klänge erzeugt, sowohl durch Körper- als auch Computertechnik. Angeboten wurden Workshops zu Computerkomposition, Experimentalmusik, Studio/Aufnahme, Beatboxing, Percussion, Singer/Songwriter, Band, Klangcollage, Vokalensemble, Rhythmik und Studiotechnik. Es wurde übergreifend gearbeitet und die Grundidee der Vernetzung von Sprache – Stimme – Klang – Kultur – Musik zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt. So lernten die Schüler die vielseitigen Facetten musikalischen Schaffens kennen.

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Kunst macht selbst-bewusst

Die Jugendlichen haben Songs und Performances geschaffen, in denen „stimmige Begegnungen“ thematisiert werden. Wie sich Menschen begegnen, welche Erwartungshaltungen sie an ihr Gegenüber haben und wieweit diese erfüllt werden. „Ich will – Ich bin – Ich soll – Ich muss“ war dabei der Rahmen, innerhalb dessen sich die Songtexte und Performances inhaltlich bewegen.

START Wien unterstützt Jugendliche generell mit seinen Bildungsseminaren dabei, ihr Selbst-Bewusstsein zu entwickeln. Beim „Stimmt! Performing transformed music“ war die Stimme das zentrale Thema. Es ging einerseits um den Mut, sich auszudrücken und sich auf Experimente mit der eigenen Stimme einzulassen. Andererseits ging es im Sinne einer ganzheitlichen Bildung auch darum, dass die SchülerInnen das, was sie in einem Kunstprojekt gelernt haben, auch in ihrem Leben umsetzen können – die Schulung des Auftretens, des Miteinanders und der Feinfühligkeit in sozialen Gefügen.

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Die StipendiatInnen haben in den Workshops und beim Konzert erfahren, welche Kraft in ihrer eigenen Stimme liegt, wie viel Kraft entsteht, wenn Stimmen gebündelt werden und ein stimmiges Miteinander entsteht.

START-Wien Kunstprojekt 2013/14: „Stimmt! Performing transformed music.“

Jedes Schuljahr arbeiten alle START-Wien StipendiatInnen gemeinsam in einem Kunstprojekt zusammen mit KünstlerInnen verschiedenster Kunstsparten an einem Thema. Wir freuen uns sehr, dass wir im Schuljahr 2013/14 die JSBM POP Akademie als Kooperationspartner gewinnen konnten und damit ausgezeichnete MusikerInnen und einen wunderbar kreativen und ausgestatteten Ort.

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„Stimmt! – Performing transformed music.“ ist der Titel des diesjährigen Projekts und es dreht sich alles um die Stimme, deren Klang und die Transformation dieser Klänge. Die Grundidee der Vernetzung ist roter Faden der einzelnen Workshops, in denen die SchülerInnen vielseitige Facetten musikalischen Schaffens erfahren und ausprobieren können. Angeboten werden Workshops zu Computerkomposition, Experimentalmusik, Studio/Aufnahme, Beatboxing, Percussion, Singer/Songwriter, Band, Klangcollage, Vokalensemble, Rhythmik und Technik.

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Das Fremde im Bekannten zu finden—eine Idee, mit der die StipendiatInnen nur zu vertraut sind. Innerhalb des Kunstprojekts wird dieser Satz zum künstlerischen Programm. Mittels Technik—PC oder körperlicher Technik—werden Stimmen neu entdeckt, verfremdet etc.. Bilder des „Fremden“ und „Bekannten“ zu hinterfragen, eigene und die des Publikums bei der Präsentation am 17. Mai 2014, ist ein wichtiger Teil. Dieses Mal aber weniger auf der Ebene der Identitäten, sondern in der Welt der Klänge.

Die Schulung der Stimme, des Auftretens, des Miteinanders und der Feinfühligkeit in sozialen Gefügen ist—wie bei den START-Bildungsseminaren—auch im Kunstprojekt Thema. Mit der künstlerischen Ausdrucksform, die den meisten Jugendlichen am nächsten steht, der Musik, können so auch klassische Weiterbildungsthemen auf eine kreative Weise neu erlebt werden. Die StipendiatInnen erfahren, welche Kraft in ihrer eigenen Stimme liegt, wie viel Kraft entsteht, wenn Stimmen gebündelt werden und ein „stimmiges“ Miteinander entsteht. Es geht um den Mut, sich auszudrücken, der wichtiger ist als Konventionen des „Schönen“. Das Entstehen von Gemeinschaft aus der Musik heraus, die andere mitreißt und begeistert. Und nicht zuletzt geht es darum, dass das, was innerhalb des Musikprojekts gelernt werden kann, auch in der Schule, den eigenen Hobbies und im späteren Berufsleben angewendet werden kann.

Mehr über unseren Kooperationspartner, die POP Akademie, erfahren Sie hier: www.popak.at

 

Kunstprojekt: „Me & the others“ – ein Ausstellungsabend der Wiener StipendiatInnen

Durch das Wiener Riesenrad hindurch ging es für die Gäste der Präsentation des diesjährigen Wiener Kunstprojekts in den ersten Stock des Ragnarhofes, wo sie von den getapten Gesichtern der StipendiatInnen empfangen wurden.

Nach gut acht Monaten Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie, vertiefenden Workshops dazu sowie Audio und Grafik und hunderten Bildern und Soundfiles ist eine vielfältige Ausstellung entstanden, die sich – ebenso wie unsere StipendiatInnen – durch Perspektivenvielfalt, Kreativität, kritischen Blick und Detailverliebtheit auszeichnet.

Viele Riesenräder in einem mitten im Raum hängenden Rad, eine Hörstation mit der Aufforderung, das gehörte Bild selbst zu zeichnen, Porträts, Modefotografie, Plakate und vieles mehr erwartete die zahlreichen Freunde, Familienmitglieder, PatInnen und andere an diesem Abend.

Im letzten Kunstprojekt ging es darum, woher wir kommen, wer wir sind, so einer der StipendiatInnen. Diese Kunstprojekt dreht sich um unsere Zukunft, wohin wir wollen. Anregender Gesprächsstoff also! Und viele neue Eindrücke, die die Gäste mit nach Hause nahmen. Besonders freut uns auch das Feedback einer Lehrerin, die einige Inspirationen für den Kunstunterricht fand und betonte, dass es so schön sei, wenn StipendiatInnen diese besonderen Erfahrungen mit ihren MitschülerInnen teilen.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an ipsum, den Verein, der dieses Projekt so wunderbar umgesetzt hat!

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Alle Fotos: (c) ipsum

Ausstellung des diesjährigen Kunstprojekts der START StipendiatInnen


(Wie) Lebst du? – hast du dir diese Frage auch schon einmal gestellt?

Die StipendiatInnen des START – Stipendienprogramms setzen sich mit einer fotografischen Perspektive auf ihr eigenes Leben und das der Anderen seit Oktober 2012 intensiv auseinander.

Wie finde ich mich selbst? Wie ist das mit dem (eigenen) Gefühlschaos? Was sind unsere Lebensweisen? Und wie können wir das darstellen, anderen
einen Einblick darin geben und uns gemeinsam darüber austauschen?

Die Antworten, die die StipendiatInnen in Form von Fotografien, Sounds und grafischer Darstellung auf all diese Fragen gefunden haben kannst du schon bald live erleben!

Wann: Montag, 3.6.2013 um 19 Uhr
Wo: Ragnarhof – Grundsteingasse 12, 1160 Wien

Anmeldungen über Facebook oder unter triebswetter@start-stipendium.at