Finanzbildung mit der Raiffeisen Bank International

An zwei Freitagen im Juli nahmen 22 Stipendiat:innen aus allen START-Bundesländern an einem zweiteiligen Online-Finanzbildungsworkshop der Raiffeisen Bank International teil.

In 4 Modulen wurde von 4 Mitarbeiter:innen folgende Themen behandelt und diskutiert:

Modul 1 – Welcher Geldtyp bist du?

In diesem Einstiegsmodul zum Thema Geld soll zunächst der persönliche Umgang damit und seine zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten beleuchtet werden. In diesem Zusammenhang soll ein Gefühl für Kosten als Voraussetzung für die bewusste Einnahmen-/Ausgabenplanung geschaffen werden.

Modul 2 – Bewusste Entscheidungen treffen können durch Finanzbildung

Ziel dieses Moduls ist es ein grundlegendes Verständnis für Geld, Banken sowie den Zahlungsverkehr zu erhalten. Ebenso wurden grundlegende Aspekte wie die Funktionen von Geld und die Bestimmung des Wertes, sowie weitreichendere Konzepte wie Inflation (inklusive Deflation, Stagflation) und Kryptowährungen (Das Thema wurde besonders aktiv diskutiert) vermittelt.

Modul 3 – Wie umgehst du den Weg in die Überschuldung?

Das Modul führt in das Thema der Verschuldung und Überschuldung, mit dem Ziel durch grundlegende Hinweise dieser entgegenzuwirken, ein. Dabei wird nicht nur auf mögliche Kostenfallen hingewiesen, die zu dieser führen können, sondern ein Selbsttest lässt auch den jeweiligen persönlichen Kauftyp erkennen.

Modul 4 – Wie kannst du überhaupt finanziell vorsorgen?

Ziel dieses Moduls ist es einen Überblick über Anlageprodukte am Markt zu erhalten.
Dieses Modul war von besonders großem Interesse der Jugendlichen geprägt. Klassische Anlageprodukte wie Sparbuch und Sparkonto werden aufgrund niedriger Zinsen immer unattraktiver. Ein grundlegendes Wissen über alternative Anlagemöglichkeiten gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Im Zuge dieses Moduls werden also neben dem Sparbuch auch Aktien, ETFS und (Investment-)Fonds besprochen.

Neben einem ausführlichen Handout zum Nachlesen, erhielten die Teilnehmer:innen des insgesamt 6-stündigen Workshops ein Teilnahmezertifikat.

Vielen Dank an die Teammitglieder von „We Help – RBI Gruppe“, die sich nach einer anstrengenden Arbeitswoche am Freitag Nachmittag die Zeit genommen haben, ihr Wissen den Jugendlichen zu vermitteln. Danke auch an Frau Capelare und Frau Bannholzer für die Organisation der Workshops. Wir freuen uns auf etwaige vertiefende weitere Workshops 🙂

Die Finanzbildungsworkshops waren sehr reich an Informationen, die sehr nützlich sind. Ich fande die Workshops wirklich interessant, da ich so das komplizierte Thema "Geld und Banken" ein Stück mehr verstehen konnte. Vor allem hat mir den Teil gefallen, wo es um unseren Umgang mit Geld ging. Die Spar- und Investiertipps waren auf jeden Fall hilfreich. Man sieht, dass hinter den Workshops echt viel Arbeit steckt, weil die Infos gut und meistens leicht verständlich vorgetragen werden. Aber am ALLER meisten haben mir die interaktiven Teile gefallen, da wir ein Teil vom Vortrag sein durften. Vielen lieben Dank fürs Organisieren solcher sinnvollen und informativen Workshops!

Omran (START-Wien)

Ich habe in der Finanzbildung-Workshop teilgenommen und es hat sich gelohnt. Ich habe vieles über Geld erfahren ( sparen, Schulden vermeiden und Investieren). Was mir am meisten gefallen ist, ist das Thema „ Schulden vermeiden“.

Wafa (START-Sbg)

Der Finanzbildungsworkshop von Raiffeisen Bank war sehr spannend, wir haben sehr viel über Kredite, Schulden, wie man langfristig sich finanziell vorsorgen kann usw. gesprochen. Wir haben beide Male die Möglichkeit gehabt unterschiedliche Fragen zu stellen. Es wurde auch sehr viel über Zinsen und die aktuelle Lage gesprochen, wie unter anderem was Inflation ist, was es bewirkt und welche Maßnahmen seitens der Staat und Banken getroffen wird um aus dieser Rezession raus zu kommen. Der Workshop war sehr interessant und man lernt sehr viele neue Sachen. Danke nochmal an Raiffeisen Bank für diesen tollen Workshop!

Milad (START-Wien)

Meine Statement zur den Workshops, es war sehr spannend und hilfreich. Ich habe einiges daraus gelernt und es wird mich immer begleiten. Am Anfang des ,,Workshops“ war der Vortragender ein bisschen schnell und man hat ihm nicht so gut Verstanden. Bei der zweite Workshop war es alles relativ gut und man könnte gut verstehen.

Ishak (START-NÖ)

,,Beim Finanzbildung-Workshop haben wir uns mit verschiedenen Investments beschäftigt. Wie wir sparen können und wie wir Schulden vermeiden wurde auch im Rahmen des Workshops besprochen.

Rahma (START-OÖ)

Mein Praktikum bei OeKB

Diesen Sommer hatte ich das Vergnügen, mein Pflichtpraktikum an der Österreichischen Kontrollbank OeKB zu absolvieren. Ich hatte vier Wochen Zeit, die Abteilung Finanzwesen und Planung genauer kennenzulernen. Die Abteilung besteht aus Controlling & Master Data Management, Accounting und Accounts & Payments.

Da ich eine wirtschaftliche Schule besuche, war das eine sehr gute Möglichkeit, mein theoretisches Wissen in die Praxis anzuwenden. Vieles habe ich auch mitnehmen können. Viele neue Begriffe, viele Programme, die mir dann im späteren Leben helfen werden. Bei den Berufseinblicken habe ich SAP besser kennengelernt.

Meine Aufgaben waren: Kontoauszüge buchen (national und international), die neuen Daten von den Kunden eintragen, die Einstimmigkeit der Zahlen kontrollieren, Know Your Customer Prozess durchführen, Exportfirmen analysieren, …

Weiters bedanke ich mich bei START-Stipendium, dass sie mir ein Praktikum bei der hochgesehenen Aktiengesellschaft OeKB ermöglicht haben!

Berufseinblicke in die oesterreichische Entwicklungsbank

Auf Einladung von START-Wien Sponsor der Oesterreichischen Kontrollbank, durften wir am 26.Juli 2022 einen Einblick in die Arbeit der oesterreichischen Entwicklungsbank nehmen.

Zu Beginn des Workshops im schönen Reitersaal der OeKB wurde uns die Oesterreichische Kontrollbank mit all ihren Bereichen vorgestellt und wir durften einen Blick in das neue Future Office nehmen:  so werden in Zukunft alle Büros der OeKB gestaltet sein: kein fixer Sitzplatz, Besprechungsbereiche, Ruhezonen und vor allem wenig Papier! Der Leiter der Abteilung Facility Management erklärte uns den Transformationsprozess von alten Bürosystem mit Einzelbüros und vielen Kästen und Ordnern zum neuen papierlosen Gemeinschaftsbüro. 

Ein Höhepunkt der Hausführung war aber für alle die Besichtigung der hauseigenen Bienenstöcke am Dach, wo uns Imker Alfred Hauska die Bienenstöcke zeigte und wir frischen Honig aus den Waben kosten durften. Das alles noch dazu über den Dächern von Wien mit Blick auf die Innenstadt!

Dann hiess es Abschied nehmen von den Bienen, denn die Mitarbeiter:innen der oesterreichichischen Enwicklungsbank warteten schon auf und um uns über ihre konkreten Aufgabenbereiche und ihren Arbeitsalltag in der OeKB zu erzählen. An 3 Tischen wurden die unterschiedlichen Bereiche und Tätigkeiten vorgestellt, es konnte Fragen gestellt werden, alle 25 Minuten wurde der Tisch gewechselt.

Vielen Dank an das Team der OeEB und dem Nachhaltigkeitsteam der OeKB rund um Christine Steinwider für den tollen Workshop! Wir freuen uns auf weitere Einblicke!

Der Workshop war fabelhaft und super informativ! Ich bin beeindruckt von der Professionalität und der Ernsthaftigkeit dieses Workshops! Vor allem fand ich die Bienen am Dach super süß, außerdem zeigt es die Wichtigkeit der Biodiversität und des Klima Schutzes! Gefallen haben mir viele Aspekte, man hat einen tieferen Überblick in die Welt der großen Investitionen bzw. Projekte bekommen. Derartige Workshops sind immer willkommen und ich würde mich auf weitere Aktionen wie diese freuen!

Banan

Die Führung hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr interessant, von den von der Oesterreichische Entwicklungsbank finanzierten Projekten zu hören. Was noch sehr spannend war, als wir uns die Bienenstöcke angesehen haben und mit den Fingern frischen Honig direkt aus den Bienenstöcken probiert haben. Vielen Dank für den tollen Workshop 😄

Omar

Der Workshop bei der OeEB hat mir sehr gut gefallen: Die Mitglieder haben uns ganz genau erklärt, wie das System in der OeEB funktioniert. Am besten hat mir der letzter Teil des Workshops gefallen, wo ein Mitarbeiter der OeEB uns den Ablauf eines Projekt in Ägypten ganz genau erklärt hat.

Amena

Ravneet

Gestern habe ich viele wichtige Informationen über die österreichische Entwicklungsbank bekommen. Das war mein erster Workshop mit START-Stipendium, und ich muss ehrlich sagen, dass dieser sehr interessant und informativ war, denn wir haben auch eine Tour durch das Gebäude gemacht, und uns wurden die verschiedenen Arbeitsplätze und die einzelnen Räume gezeigt. Das war fabelhaft. Die Mitarbeiter dort waren auch sehr nett und hilfsbereit zu uns. Zudem haben wir noch ein kleines Geschenk bekommen, mit Notebooks und Stiften. Ich danke die OEKB und das START-Stipendium für den tollen Workshop. Solchen Workshops sind sehr interessant für mich und hoffe auf weitere.

Mahmoud

Ich fand den Workshop sehr interessant und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Außerdem fand ich es sehr toll, dass wir die unterschiedlichen Bereichen der Bank sehen dürfen. Ich habe sehr viel Neues über die Bank erfahren und über ihre Projekte.

Fatema

Also ich fand die Workshop von gestern sehr informativ, weil ich selbst in einer Business School gehe und mich natürlich für diesen Bereich interessiere. Es hat es mir wirklich geholfen und könnte mir viele Informationen einsammeln. Und die Büro waren sehr schön dekoriert und die Konferenz Räume waren sehr schön ich kann mir schon gut vorstellen, dass ich mal dort arbeiten will.

Samaneh

Die OeEB ist keine Kommerzialbank somit hat man nicht tagtäglich die Möglichkeit so einer großen Bank mit vielen Services einen Einblick zu bekommen. Ich fand es sehr informativ, wie die Angestellte auch die Projekte, die auch umgesetzt wurden, uns gezeigt haben. Ich habe sehr viel dazu gelernt. Danke Start!

Merve

Mir hat der Workshop bei der OeKB sehr gefallen, der Workshop war sehr informativ und interessant. Vor allem fand ich die Führung durch den Future Offices und am Dach bei dem Bienenstock. Am Ende fand ich sehr gut, wie die einzelne Abteilungen der OeEB in kleinen Gruppen erklärt wurde.

Ravneet

START meets Mubashara Akhtar

Am 13. Juni hatte wir das Glück einen Talk mit der erfolgreichen, jungen Dame Mubashara Akhtar zu haben. Stipendiat:innen aus den verschiedenen Bundesländern waren beim Onlinetermin dabei, und hörten gespannt zu. Mubashara Akhtar ist eine Doktorandin am King´s College in London, zuvor hatte sie ihren Bachelor und Master in Informatik an der TU Wien abgeschlossen. Sie war auch Lehr- und Forschungsassistentin an der TU Wien, sowie als Softwareentwicklerin und Data Scientist in Deutschland und Österreich tätig. Während dieser Zeit arbeitete sie an Projekten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) für den größten Telekommunikationsanbieter in Europa. Ehrenamtlich war Mubashara auch jahrelang engagiert und ist derzeit Vorstandsmitglied der Initiativgruppe Alpbach Wien. Sie erzähle über ihren Werdegang und erklärte den Stipendiat:innen wie sie zu ihrem Studium gekommen ist, und was für sie so wichtig war. Sie ging dann auch auf einzelne Fragen genau ein, und motivierte vor allem junge Stipendiat:innen ihren eigenen Weg einzuschlagen. Wir sind sehr dankbar, dass Mubashara sich Zeit für uns genommen hat, und danken ihr für den inspirierenden Talk!

Gruppenfoto mit Mubashara

Im Zoom Talk hat Mubashara über ihren Weg von Gymnasium und Universität (TU Wien) erzählt. Warum sie sich für Informatik Studium entschieden hat und warum sie derzeit in London lebt. Mubashara hat die Fragen gut erklärt und ich habe vieles mitgenommen und habe auch mehr Motivation fürs Lernen bekommen. Hayatullah (Wien)

Auch wenn ich nicht die ganze Zeit dabei sein konnte, fand ich es super spannend Mubasharas Geschichte zu hören, wie sie sich von dem Gymnasium, zur TU (Bachelor und Master) und dann zum Doktoratsstudium in England hochgearbeitet hat. Es hat mir besonders gefallen, weil ich selbst überlegt habe in England zu studieren, weil ich von Freunden gehört habe, dass sich England in vielen Bereichen auf einem ganz anderen Level als Österreich befindet und, dass das Umfeld dort super ist, um sich zu entwickeln. Schlussendlich, find ich es super inspirierend das sie als Mädchen/Frau in diesen technischen Bereich tätig ist und so viele andere Mädchen in ihrem Umfeld ermutigen  kann diesen Weg zu gehen! Genti (NÖ)

So gut und informativ war der Talk mit Mubashara Akhtar! Sie hat uns über ihre Studienlaufbahn berichtet und konnte durch ihre Erfahrungen all unsere Fragen beantworten. Danke für Mubashara und auch für START für diesen spannenden Talk! Ebtisam (OÖ)

Gespräch mit der Turnusärztin Dr. Dunst

Am Mittwoch, den 06.04.2022, haben sich die junge Ärztin Vanessa Dunst und Andrea Marosi-Kuster – zuständig für die Unternehmenskommunikation – Zeit genommen, um uns ihren Berufsalltag im Krankenhaus vorzustellen. Das Gespräch fand per Zoom statt, wodurch auch Stipendiat:innen der anderen START-Bundesländer dabei sein konnten.

Dr. Dunst arbeitet im Landeskrankenhaus Feldkirch und ist zurzeit Turnusärztin. Nachdem sich Dr. Dunst uns kurz vorgestellt hat, hat sie unsere zahlreichen Fragen beantwortet. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir uns am besten für das Studium vorbereiten können: zum Beispiel die angebotenen MedAt-Vorbereitungskurse zu besuchen, wenn möglich vorher schon Latein zu lernen und Vorwissen in Chemie, Physik und Biologie zu sammeln.

Das Gespräch war sehr interessant und hilfreich. Es hat uns sehr gefallen und für ein Medizin-Studium und den Arztberuf motiviert. Wir sind Dr. Dunst dankbar für ihren Beitrag und ein spezieller Dank geht an den START-Vorarlberg-Paten, die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft vertreten durch Frau Marosi-Kuster, für die Ermöglichung dieses Gesprächs.

Ein Bericht von Stipendiatin Hajer

Feedback der Stipendiat:innen:

Shirin:Der heutige Workshop war sehr informativ und abwechslungsreich. Ich konnte sehr viel mitnehmen und jetzt weiß ich, wie der Alltag einer Ärztin bzw. eines Arztes aussieht. DANKE an START, die dieses Treffen organisiert haben, denn es war sehr hilfreich und ich habe für all meine Fragen eine Antwort bekommen.

Zsófi:Ich bin zwar nicht wirklich am Medizinstudium interessiert, aber habe das heutige Gespräch mit Frau Dunst sehr interessant gefunden. Ich kann auf jeden Fall etwas mitnehmen und habe mich gefreut, dass ich heute dabei war.“

Bibi:Das Gespräch mit Dr. Dunst war meine Lieblingsveranstaltung bisher, weil ich schon lange auf dieses Thema gewartet habe. Es war hilfreich und spannend. Frau Dr. Dunst war sehr lieb und hat unsere Fragen mit sehr Geduld und Aufmerksamkeit beantwortet. Ist sehr empfehlenswert.“

Sulaf:Ich danke Ihnen Frau Dr. Dunst es war sehr gut, wobei ich nur zugehört habe, aber dennoch mir viele Infos mitgenommen habe.

Rasia:Das heutige Gespräch mit Frau Dr. Dunst fand ich sehr informativ. Man hat einen guten Überblick über den Tagesablauf einer Ärztin/ eines Arztes erhalten. Vom Gespräch bzw. von den Fragestellungen konnten viele von uns profitieren, besonders die die am Medizinstudium interessiert sind. Außerdem haben wir auch die Gelegenheit gehabt, zahlreiche Infos über die Hürden, Schwierigkeiten sowie die Herausforderungen und Voraussetzungen, sowohl im Studium als auch im Beruf, zu erhalten.

Khadiga:Mir persönlich hat der Workshop mit der Ärztin sehr gut gefallen. Zahlreiche bzw. hilfreiche Fragen wurden gestellt und ausführlich beantwortet. Ich habe auch Neues gelernt, das ich zuvor nicht wusste. Danke für das tolle Gespräch.

Maryam:Das war perfekt und sehr hilfreich. Ich weiß jetzt viel mehr über die Medizinaufnahmeprüfung, Studium und generell die Arbeit. Die Ärztin Dr. Dunst hat alle Fragen super gut beantwortet.

Hamoudi:Ich fand das Gespräch sehr interessant. Ich habe viel über den Beruf gelernt, über den Alltag und über die Tätigkeit selbst. Es war sehr umfangreich. Gerne wieder!

START meets Jasna Ajdinović

Am ersten Apriltag hatten wir einen besonderen Gast bei unserer Talk Serie. Jasna Ajdinović , eine junge Frau, die im technischen Bereich arbeitet und, die sich seit ihrem Master mit dem Thema Cybersecurity Awareness beschäftigt. Den Stipis wurde erklärt, wieso Sicherheit im Internet so wichtig ist, und welche Daten sie lieber nicht preisgeben sollten. Jasna erklärte uns auch, wo wir nachschauen können, ob unsere E-Mail-Adresse schon jemals gehakt wurde. Die Stipis hatten dann auch die Möglichkeit Fragen zu stellen, auf die Jasna genau einging und alles verständlich erklärte. Sie redete nicht nur über Cybersecurity, sondern auch über ihren Werdegang und, wie wichtig es ist sich als junger Mensch kennenzulernen und verschiedene Berufe oder sogar auch Studiengänge auszuprobieren, damit man dann das Richtige für sich entdeckt. Es war ein sehr spannender und informativer Talk. Zum Schluss empfahl uns Jasna eine von ihr geführte Instagram Seite, die über Sicherheit im Internet postet und sehr lehrreich ist. Auf diesem Weg möchten wir euch @aboutcyber empfehlen. Danke an Jasna Ajdinović für ihre Zeit und ihr Bemühen uns über die Gefahren des Internets aufzuklären!  

Der Workshop mit Frau Jasna hat mir sehr gut gefallen. Ich bin so froh, dass ich es geschafft habe, eine so starke und ausdauernde Frau kennenzulernen! Nachdem ich die ganze Geschichte über ihr Leben und ihre Ausbildung gehört habe, kann ich nur sagen, dass ich begeistert bin! Sie ist ein echtes Vorbild für uns alle! Tijana

Ich konnte bei der Talkrunde mit Jasna ein paar neue Informationen über dem Bereich Programmierung aufnehmen. Viele Infos waren interessant und man findet sie nicht unbedingt überall.  Shiyar

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Es war beruhigend zu sehen, dass Frau Ajdinović auch noch nicht direkt nach der Schule wusste, was für einen Beruf sie mal später ausleben möchte und noch viel mit den Studienrichtungen rumprobiert hat. Damit können sich viele Schüler*innen identifizieren, inklusive mir. Trotzdem hat sie schon viel im Leben erreicht. Deshalb war es schön, jemanden kennenzulernen, der genau den gleichen Stress durchmacht, wie wir Schüler*innen momentan. War sehr motivierend! Olga

Der Workshop war sehr interessant. Mir hat es sehr gut gefallen, da wir viele Informationen zum Informatik Studium und was für Bereiche man studieren kann, bekommen haben. Midia

Herz & Lunge – Virtueller Workshop mit der IMC FH Krems

Am Freitag, den 11 .März hatte sich die IMC FH-Krems für uns Zeit genommen, um uns in einem virtuellen Workshop „Herz und Lunge sind der Motor und Filter unseres Körpers“ die Funktionen dieser zwei wichtigen Organe zu erklären. Mit einem 3D Programm wurde uns gezeigt, wie Herz und Lunge aussehen, aber auch wie sie mit Einschränkungen funktionieren. Wie wirken sich Krankheiten, ungesunde Ernährung, Rauchen und andere Dinge auf diese zwei Organe aus? Das alles konnten wir mit unseren Augen sehen. Am Ende des Workshops wurden uns die Studiengänge der FH Krems vorgestellt und auf Fragen unserer Stipis wurde geduldig und nett eingegangen. Wir bedanken uns somit bei der IMC FH Krems für diesen spannenden und lehrreichen Workshop, der den Stipis sehr gut gefallen hat!

Ein hervorragender Workshop. Der Professor hat die Funktion des Herzens und der Lunge ganz toll erklärt. Vor allem, wie genau und mit Geduld er die Fragen beantwortete, fand ich ausgezeichnet. Die Vorstellung der Studiengänge an der FH Krems habe ich toll gefunden. Mohid

Es war der interessanteste Workshop, den ich bisher gesehen habe. Mich hat das Thema eh früher interessiert und nachdem Workshop habe ich jetzt mehr Interesse und Freude, mir mehr Infos  über die Fachhochschule Krems zu holen. Zahra

Der Workshop über ,,Herz und Lunge – Motoren des Körpers“ war sehr spannend und informativ. Wir konnten virtuell das Herz und die Lunge eines Menschen von innen sehen und dies wurde auch sehr gut erklärt und man durfte auch Fragen stellen. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass das so von innen ausschaut und habe jetzt auch viel neues mitnehmen können. Am Ende hat die FH auch ihr Studium vorgestellt, was ich auch sehr interessant fand und da wurden auch die Fragen sehr gut beantwortet. Im Großen und Ganzen war das ein echt cooler Workshop! Vielen Dank, dass ich teilnehmen durfte und danke auch für den tollen Workshop! Lily

Zum Workshop „Herz und Lunge Motoren des Lebens“ kann ich nur positive Feedbacks geben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich die FH Krems näher kennengelernt habe bzw. welche Bereiche sie beinhaltet. Ich fand es faszinierend, dass man mit einem Programm einfach die inneren Organe genauer beobachten kann. Wir haben jetzt auch eine bessere Vorstellung vom Herz und von der Lunge, wie sie wirklich aussehen und wie sie funktionieren. Vor allem die Lunge eines Rauchers wie schwarz sie sein kann.Ich fand es auch gut, dass die Studentinnen aus ihrer Sicht uns ihre Erfahrungen erzählt haben. Ich bedanke mich bei ihnen, dass sie sich Zeit für uns genommen haben, um uns was beizubringen.  Fatema

Dieser Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil ich den Stoff, den ich bereits in der Schule gelernt hatte, auffrischen konnte und auch weil ich viel Neues über das Herz und die Lunge sowie verschiedene Krankheiten gelernt habe. Ich bin auch sehr dankbar für die Möglichkeit, mehr über die FH Krems zu erfahren. Dies ist für uns, die kurz vor dem Abschluss stehen, von besonderer Bedeutung. Vielen Dank START für diese Gelegenheit!  Tijana

Herz und Lunge Motoren des Körpers war ein super interessanter Workshop. Ich konnte meine Fragen sehr offen stellen und sie wurden detailliert erklärt. Was mir besonders gut gefallen hat war das 3D Bild vom Herz und der Lunge. Die häufigsten Herz- und Lungen- Erkrankungen wurden auch erwähnt, und noch dazu wie gefährlich die Schadstoffe, wie Zigaretten, Shisha etc. für den menschlichen Körper sein können.
Außerdem haben die Studentinnen von der FH Krems die diversen Studien- Richtungen präsentiert, was sehr hilfreich und informativ für uns alle START- Stipis war.
Danke an Allen, die den Workshop organisiert haben und uns über das Thema informiert haben.
Sahar

Der Workshop war sehr interessant. Mir hat es sehr gut gefallen, da wir sehen konnten, wie ein Herz und die Lunge von innen ausschauen. Danach haben wir das Herz und die Lunge genauer betrachtet. Beim Herzen konnten wir sehen, wie ein gesundes und ein ungesundes Herz aussieht. Wenn man ungesundes Essen für eine längere Zeit isst und nicht Sport macht, kann es zu Verstopfung der Blutgefäße führen und nur von sowas ist es möglich ein Herz Infarkt zu bekommen. Bei der Luge konnten wir sehen, wie ein Raucher Lunge aussieht. Bei der Raucher Lugen ist es so, dass man die geschädigten Bronchien nie mehr heilen kann. Wir konnten sehen, wie eine Asthma Lunge aussieht. Und vieles mehr. Ich bedanke mich bei allen, die den Workshop möglich gemacht haben! Ghufran

Studienberatung: Alternativen zum Medizinstudium

Ein wichtiger Teil des START-Stipendienprogramms ist die Information zur richtigen Berufs-und Studienwahl. Gut dass wir bereits über 500 Alumni haben, die uns über ihrer Ausbildungen und Studienwege erzählen können.

Am 7.3.2022 nahmen insgesamt 24 Stipendiat:innen aus 5 Bundesländern teil um sich über folgende Studienrichtungen zu informieren:

Pharmazie (Uni Graz) – mit Sara – START-OÖ Alumna (Matura 2018)
Gesundheits- & Krankenpflege (FH Sbg) mit Harun – START-Sbg Alumnus (Matura 2013)
Medical Engineering (JK-Uni Linz) mit Yildiz – START-Wien Alumna (Matura 2018)
Biotechnologie (Boku Wien) mit Korollus – START-Wien Alumnus (Matura 2015)
Biologie & Neurowissenschaften (Uni Wien) mit Mojtaba – START-Wien Alumnus (Matura 2013)

Zuerst hatten die Alumnis Zeit in 10 Minuten ihr Studium vorzustellen, von Eigenmotivation, Studienplan und Berufs- und Verdienstmöglichkeiten wurde alles besprochen. Dann konnten die Stipendiat:innen in 5 Break-out Rooms bei den jeweiligen Alumnis detaillierte Fragen stellen.

Hier das Feedback der Jugendlichen:

Der Studienberatung war meiner Meinung nach sehr ausführlich und ich weiß jetzt, dass es viele Möglichkeiten gibt falls irgendwas mit der Medizin Studium oder Pharmazie nicht passt.

Hamoudi (Wien)

Mir haben die unterschiedlichen Vorstellungen der Studiengänge sehr gut gefallen, vor allem der genauen Details und Information zu den Studienarten. Ich konnte zwar meine Interessen nicht zu den vorgestellten Studien zuteilen, aber immerhin habe ich eine bessere Vorstellung und mehr Alternativen

Khadiga (Vbg)

Der online Workshop zum Thema Alternativen zu Medizin war sehr interessant. In diesem Workshop waren Studenten, die eine Medizinstudium abgeschlossen hatten oder noch studierten dabei. Sie erzählten uns von ihren Erfahrungen. Ich fand den Workshop sehr hilfreich weil ich jetzt ein drittes Plan für Medizinstudium habe.

Masooma (Sbg)

Das workshop war wirklich hilfreich. Viele denken, dass Medizin alles ist, aber durch diesen Workshop haben wir gesehen, dass es so viele andere Möglichkeiten gibt, die auch eben in medizinischer Bereich ist. Mir persönlich hat Biotechnologie sehr gut gefallen. 

Narges

Das Workshop hat mir sehr geholfen zu wissen, was ich genau studieren möchte. Es gibt viel mehr Möglichkeiten einen Beruf zu ergreifen, welches etwas mit Medizin zu tun hat, als ich dachte. Die Studenten haben auch ihre Wege sehr gut erklärt und übersichtlich. Dazu bekamen wir Ratschläge und Empfehlungen bekommen wie z. B welche Stadt in Österreich für Studenten am besten geeignet ist oder über die Nebenjobs, die wir zukünftig mach können.

Ragad (NÖ)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, da ich eh schon mehr Infos über andere Studiengängen, die mit Medizin was zu tun haben, gesucht habe. Also für mich persönlich wars sehr hilfreich.

Tamara (OÖ)

Mich würde das Pharmaziestudium sehr interessieren, falls noch ähnliche Workshops geplant werden . 

Zahra (OÖ)

Danke an die START-Alumnis für die spannenden Einblicke und die vielen Tipps!

START-Salzburg Bildungsseminar im Februar

Vor Beginn der Semesterferien kamen alle Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen zusammen, um sich beim alljährlichen Bildungsseminar, das einmal im Februar und einmal im September stattfindet, zu treffen. Die Themen der einzelnen Seminare wurden so gewählt, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Lerninhalte innerhalb der zwei Tage praktisch erproben und nach Abschluss des Seminars flexibel auf den Schul- und Ausbildungsalltag übertragen können. Die Themen des diesjährigen Bildungsseminars lauteten: Lerntraining, Ganzheitliches Lernen lernen und Gruppenmoderation.

Gemeinsamer Abschluss des Bildungsseminars

Seminar: Lerntraining mit Britta Seemann

Im Seminar Lerntraining wurden von den Teilnehmer und Teilnehmerinnen unterschiedliche Techniken und Lernstrategien erarbeitet. Des Weiteren wurden zu Beginn des Seminars Lernziele und Lernpläne festgelegt, die optimal in den Schul- und Berufsalltag eingebaut werden können. Im Vordergrund stand hierbei der Aspekt des ‚Selbstregulierten Lernens‘, der für ein erfolgreiches Lernen von besonderer Bedeutung ist.

Seminar: Gruppenmoderation mit Michael Traindt

Das Ziel des Seminars war es, den Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Überblick über wichtige Schritte im Leiten und Moderieren von Gruppen zu geben. Hierbei wurde darauf geachtet, das Seminar interaktiv anzulegen. Aspekte wie ‚Die Rolle und Aufgaben des Moderators/der Moderatorin‘, ‚Kriterien für eine gute Moderation‘ sowie ‚Grundlagen von anwendbaren Moderationsmethoden‘ wurden hierbei erarbeitet. Zusätzlich lernten die Stipendiaten und Stipendiatinnen, wie mit passiven Teilnehmer und Teilnehmerinne umgegangen wird und wie man auf Störungen während einer Moderation reagiert.

Seminar: Ganzheitliches Lernen lernen mit Angelique Huber

Im Seminar zum Thema ‚Ganzheitliches Lernen lernen‘ wurden, wie im Seminar zum Thema ‚Lerntraining‘, Aspekte bearbeitet, die dem Lernprozess behilflich sein sollen. Neben Lernmethoden- und techniken standen in der dritten Seminargruppe auch folgende Themen im Vordergrund: ‚Reduktion von Lernzeit‘, ‚Verringerung von Stressbelastung in der Schule und im Beruf‘ sowie ‚Freizeit und Lebensqualität‘. Im Seminar erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, spielerisch und kreativ den Aufbau sowie die Funktion des Gehirns zu erlenen und unterschiedliche Merktechniken und Entspannungsübungen auszuprobieren.

Gemeinsame Erarbeitung unterschiedlicher Lerntechniken

Rückmeldungen zum Seminar

Nach Abschluss des Bildungsseminars wurden die Stipendiaten und Stipendiatinnen nach ihrer Meinung gefragt. Hierbei sollten sie, bezogen auf die Inhalte ihres eigenen Seminars, mehrere Fragen beantworten:

Inwiefern war Dein Seminar für Dich hilfreich oder nützlich?

„Ich konnte viele Tipps für das Lerngedächtnis mitnehmen und damit ist es für mich auch sehr wichtig, dass ich die Übungen und Tipps auch selber ausprobieren kann. Allgemein hat mir das Seminar sehr Spaß gemacht.“

„Um ehrlich zu sein, war das Seminar sehr hilfreich für mich. Da ich keine gute Rede halten kann, habe ich in diesem Seminar gelernt, wie man eine gute Rede halten soll.“

„Man hat gelernt, wie man besser lernt und wie man die Zeit gut einteilt. Der Workshop war sehr wichtig für uns, vor allem in der Corona-Zeit ist es wichtig, sich wieder zu motivieren und die Zeit gut einzuteilen.“

„Wir haben von Herrn Traindt viele Methoden gelernt. Zum Beispiel die Hüte-Methode, wo es drei Hüte gibt, die jeweils für Macht, Inhalt und Moderation stehen. Diese Methode soll unterstreichen, dass man nicht alle Hüte auf einmal aufsetzen sollte. Noch dazu haben wir gelernt, wie man mit unhöflichen und respektlosen Teilnehmern umgeht. Dadurch haben wir auch unsere Schlagfertigkeit trainiert.“

Inwiefern könnte Dir das Erlernte in Deinem Schul- bzw. Ausbildungsalltag weiterhelfen?

„In meinen Referaten sowie in meiner VWA/Diplomarbeit-Präsentation“

„Die Inhalte werden mir in der Schule sehr helfen, da ich ab und zu Referate in der Schule halten muss.“

„Bei Hausaufgaben, beim Lernen und beim Sachen merken.“

„Das Erlernte wird mir auf jeden Fall auf meinem Ausbildungsweg weiterhelfen. Ich habe neue Tipps und Tricks gelernt, wie man allgemein etwas präsentiert, moderiert und mit unangenehmen Situationen umgeht.“

„Weniger Zeit investieren, dafür effektiver lernen. Immer in kleinen Einheiten lernen und dabei bleiben. Wiederholung, Pausen, Ordnung und Planung sind ganz wichtig.“

„Es wird mir definitiv bei meiner VWA-Präsentation weiterhelfen, wie auch bei der mündlichen Matura, die ich heuer im Mai/Juni habe.“

Gibt es noch etwas, was Du uns sagen möchtest?

„Ich möchte mich bei jeder Person bedanken, die dieses Seminar ermöglicht hat.“

„Ich bedanke mich herzlich, dass ich dabei sein durfte und sowas tolles erleben durfte.“

„Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass die Stipis immer wieder in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, weil man immer wieder etwas Neues lernt.“

Wir bedanken uns bei den Trainerinnen Britta und Angelique sowie beim Trainer Michael für die überaus spannenden zwei Tage!

Fit for the Job mit L’Oréal!

Im Rahmen des „Fit for the Job“ Programms von L’Oréal Österreich haben unsere Stipendiat:innen wertvolle und hilfrecihe Tipps und Tricks zum Thema: Bewerben, Businesskommunikation, der richtigen Business-Look, Bewerbungsgespräch etc. erhalten.

Hier die Feedbacks unserer Stipis:

Der Onlineworkshop mit L`Oreal war sehr interessant. Ich persönlich konnte sehr viele hilfreiche Informationen mitnehmen. Die Präsentation von Frau Koberg wurde sehr detailliert erläutert. Zuallererst gab sie uns einen Überblick über die Suche freier Stellenangebote. Danach sprach sie über die Bewerbungsunterlagen, welche zumindest einen Lebenslauf und die Bewerbung beinhalten sollte. Außerdem sollte dies eine gesamte Datei sein, um es der Person beim Lesen leichter zu machen. In den nächsten Seiten wurde der Aufbau, die Struktur, Grammatik und Rechtschreibung usw. vom Motivationsschreiben und Lebenslauf durchbesprochen. Während den Präsentationen konnte man auch Fragen stellen, welche sehr ausführlich beantwortet worden sind. Am Schluss hat sie uns noch Tipps für das Bewerbungsgespräch gegeben. Nachdem hat uns Frau Metzler Hinweise beim Formulieren einer E-Mail und das Schreiben gegeben (Betreff (kurz, prägnant), Grußformel, gebündelter Text, Dateien (pdf), …). Darüber hinaus sprach sie über die Körpersprache, welche beim Bewerbungsgespräch sehr aufrecht sein sollte. Viele Hilfestellungen gingen auch in Richtung eines Telefonates. Gegen Ende hielt Frau Wolf einen Vortrag über das richtige Styling, welches am besten gepflegt sein und die Kleidung eher helle Farbakzente beinhalten sollte. Das Angebot für das Kontrollieren bzw. Besprechen von Bewerbungsunterlagen wurde uns mehrmals während den Präsentationen angeboten, sowohl das Training eines Bewerbungsgespräches. Im Allgemein war der Workshop sehr informativ und strukturiert aufgebaut und nochmals Danke für Teilnahme am Workshop. -Markus

Als ich in der Start -App den Termin für das Bewerbungstraining mit  l’Oréal Österreich gesehen habe, wusste ich, dass ich unbedingt daran teilnehmen musste. L’Oréal hat nicht nur in Europa aber auch international einen hohen Ruf, dementsprechend war nichts anderes, als eine professionelle Präsentation zu erwarten. Die Expertinnen haben uns auch ihre Meinung von der Arbeitgeberseite dargelegt und uns ehrlich unsere Fragen beantwortet, ebenso haben sie die wichtigsten Bestandteile einer Bewerbung anhand von übersichtlichen Power-Points präsentiert. In diesen zweieinhalb Stunden konnte ich tolle Tipps mitnehmen, die mir für zukünftige Bewerbungen bestimmt helfen werden. -Patty

Es war recht interessant, von Gelehrten und professionellen Personen Tricks und Tipps zu bekommen und andere Sichtweisen kennenzulernen, wie man bei einem Bewerbungsgespräch gut auftritt. -Merve

In dem heutigen Workshop, der von L’Oreal Österreich gehostet wurde, ging es um alles rund um die Arbeitswelt: Bewerbungsprozess, Lebenslauf, Dress code sowohl bei der Arbeit als auch bei einem Bewerbungsgespräch, Businesskommunikation. Das sind Themen, die wir heute bis zu kleinsten Details besprochen haben. Es gab zu jedem Thema eine Fragerunde, wo wir unsere Fragen gestellt haben und daraufhin wir sehr viele wertvolle Tipps bekommen haben. Ich fand den heutigen Workshop sehr informativ und lehrreich, besonders für uns Jugendliche, da wir sehr wenig Erfahrung in diesem Gebiet gemacht haben (ein Tipp: schriebe niemals in deinem Lebenslauf, dass du Piano spielst, wenn du keine Piano spielst). Super Workshop! -Shahzad

Das Programm war für mich sehr relevant, da ich mich später in einer Firma bewerben will. Ich wusste am Anfang nicht, dass bei einem Bewerbungsgespräch sowohl die Kleidungswahl als auch die Farbauswahl sehr wichtig sind. Ich habe mich gefreut, dass ich dabei war. -David I.

Heute hat der Workshop mir sehr gut gefallen. Ich habe sehr viel Neues gelernt. Die drei Damen, sie waren alle super nett und sympatisch. Ich bin mir sicher, dass ihre Tipps mir in der Zukunft helfen werden. -Fatema

Ich finde dieser Workshop war sehr interessant. Man konnte viel mehr über Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch lernen, und wie man sich bestens bewIch finde dieses Workshop war sehr interessant man konnte viel mehr zu Bewerbung Lebenslauf und Vorstellungsgespräch viel dazu lernen und man sich bestens bewerben kann. -Mohammad

Der Workshop ( Fit for the Job) war sehr interessant und spannend. Die Coaches haben alles sehr gut und detailliert erklärt.Die Tipps werden mir beim Bewerben und bei der Jobsuche viel helfen. -Hayatullah

Der Workshop war sehr informativ und hat meine Erwartungen erfüllt. Ich habe Antworte auf meine Fragen bekommen, ohne zu fragen. -Omar

Bewerbungstraining mit der Arbeiterkammer NÖ – online edition

Aufgrund der derzeitigen Umstände fand das beliebte Bewerbungstraining mit der Arbeiterkammer NÖ in diesem Jahr online statt. In den Semesterferien trafen sich die Stipendiat:innen mit Trainerin Susanne Meyer-Roch in einem Zoom-Meeting um Infos zum Bewerbungsprozess und auch viele Tipps und Tricks für Lebenslauf, Motivationsschreiben, Telefonate mit Unternehmen und Bewerbungsgespräche zu bekommen. Lesen Sie selbst was sich die Teilnehmer:innen mitnehmen konnten:

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, da wir wertvolle Tipps von einer professionellen Trainerin gehört haben, die wir nirgendwo anders lernen könnten. Die Trainerin hat jedes wichtige Detail und jede mögliche Situation, die uns begegnen kann, genau besprochen und alle unsere Fragen beantwortet. Ich habe viele neue Sachen gelernt, die ich in meiner Bewerbung verwenden werde. (Mulham)

Ein Dankeschön an Frau Susanne Meyer-Roch für den informativen Workshop heute und dafür, dass sie sich Zeit genommen hat, unsere Dokumente zu korrigieren, aber auch unsere Fragen zu beantworten und kleine Interviews mit jedem von uns zu führen, damit wir mehr üben können. Es war wirklich informativ und ich habe neue Dinge gelernt, die mir hoffentlich in Zukunft helfen werden. (Hayma)

Mir persönlich hat die Videokonferenz mit der Arbeiterkammer sehr gut gefallen, da sie auf persönliche Ebene mit verschiedenen Praxisübungen aufgebaut war. Durch die Konversation mit der Beraterin bekam ich wertvolle Tipps , die ich sowohl in der Praxis in der Arbeitswelt, als auch im Privaten anwenden kann. (Joy)

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, da ich jetzt weiß wie ich mich am besten bei einer Firma bewerben kann. Ich habe gelernt, wie ich ein Telefongespräch führe ohne nervös zu werden, und was ich am besten sage. Der Workshop war sehr informativ und lehrreich. Ich hoffe, das nächste Mal sehen wir uns persönlich. (Ragad)

Es war ein hilfreicher Workshop und ich habe herausgefunden, wie ich meine Fähigkeiten erkennen kann. Vielen Dank an Susanne für die hilfreichen Tipps und Vorschläge, die man als Pluspunkt beim Bewerbungsgespräch verwenden kann. (Arina)

Der Workshop war sehr interessant. Ich habe viele wichtige Informationen gelernt, die leider in der Schule nicht beigebracht werden. Frau Meyer-Roch hat uns viele wichtige Aspekte beim Bewerbungsprozess präsentiert. Dank ihr fühle ich mich jetzt besser vorbereitet für eine zukünftige Bewerbung. (Raissa)

Einblick in die Welt der Rechtswissenschaft mit Freshfields Bruckhaus Deringer

Was ist das RECHT eigentlich? Was sind die Rechtswissenschaften? Welche Berufe kann man in dem Bereich ausüben? Wo kann man Jus/Rechtswissenschaften studieren?
Diese Fragen haben Anwält:innen aus einer bekannten Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer beantwortet.

Außerdem haben sie ein Spiel vorbreitet, in dem Stipis die Rollen der Anwält:innen und Richter:innen eingenommen haben und eine Gerichtsverhandlung und Urteilsverkündung durchgeführt haben.

Wir bedanken uns herzlichst bei den Mitarbeiter:innen der Kanzlei, dass sie sich an einem Samstagvormittag die Zeit genommen und unseren Stipis österreichweit diesen spannenden und informativen Workshop gehalten haben.

Die Feedbacks unserer Stipis könnt ihr hier lesen:

Durch den Workshop „Rechtswissenschaften“ bin ich mir jetzt noch sicherer geworden, dass das Jus-Studium mir auf jeden Fall gefallen wird. Die Jurist:innen haben sich die Zeit genommen und uns genau erklärt, wie sie arbeiten, was sie machen müssen, ect. Und nachdem sie uns beigebracht hatten, wie die Gesetze funktionieren, durften die wir in einer „Juristen-Rollen“ hineinschlüpfen und selbst eine Verhandlung durchführen. Das war eine echt tolle Erfahrung. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. „Das Spiel“ am Ende aber auch damit verbunden die Erklärung von den Gesetzen hat mir am meisten Spaß gemacht. Da ich in diesem Bereich sehr interessiert bin, war der Anfang ein wenig langweilig.Weil das alles schon wusste, aber trotzdem finde ich es gut, dass sie es erwähnt haben für die Stipis, die nicht es nicht wussten. Ich wünsche mir einen zweiten Teil, wo die Stipis aktiv mitmachen, wie am Ende. An einem vertiefenden Workshop zu den Rechtsbegriffen an sich und an einer Studienberatung, wo es konkreter um das Studium und die unterschiedlichen Studienorte und -möglichkeiten geht, wäre ich interessiert. -Amena (START-Wien)

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Anwält:innen waren sehr bemüht und haben versucht, das Thema „Recht“ den Stipis so gut wie möglich zu erklären. Das Gerichtsspiel, welches wir am Ende des Workshops gespielt haben, war das Beste an diesem Workshop. Dadurch konnte ich wahrnehmen, dass es überhaupt nicht leicht ist, als Anwalt oder Richter zu arbeiten. Es wäre sehr schön, wenn wir diesen Workshop live in der Kanzlei miterleben dürften (hoffentlich nächstes Jahr). Ich habe ebenfalls Interesse an einer Studienberatung.  -Amir (START-Wien)

Der Workshop war sehr gut. Obwohl ich schon mal bei dem Workshop dabei war, hat es trotzdem sehr spaß gemacht. Mir gefiel das Ende am besten, wo wir die Anwält:innen und Richter:innen spielen durften. Es gab nichts, was mir nicht gefallen hat. Ich fande den theoretischen Teil genau perfekt. Nicht zu viel Theorie und nicht zu wenig. So dass man das gelernt auch gut merken kann. -Anni (START-Wien)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, vor allem weil der Fokus auf mehrere Bereiche lag und nicht nur auf einen bestimmten Bereich. Nach dem Workshop hatte man einen guten Überblick über die Rechtswissenschaften bekommen und welche Bereiche man mit Rechtswissenschaften kombinieren kann, beispielsweise Wirtschaft und Jus. Andererseits hat es mir gefallen, dass man die verschiedenen Unis vorgestellt hat, an denen man Rechtswissenschaften studieren kann. Auch dass wir einen Fall besprechen und lösen durften, hat viel Spaß gemacht.  Man hat aber leider mitbekommen, dass es Zeitdruck gab und das war das Einzige, was mir nicht sehr gut gefallen hat.  Ich hätte auf jeden Fall Interesse weiteren Workshops zum Thema „Studienberatung“ und an einem vertiefenden Workshop zu den Rechtsbegriffen an sich. -Aster (START-Wien)

Der Workshop hat mir sehr gefallen ich dachte nicht dass es so spannend sein wird. Das Spiel am Ende hat mir am besten gefallen. Ich weiß nicht was mir am wenigsten gefallen hat weil alles hat mir gefallen. Ein Verbesserungsvorschlag von mir wäre vielleicht die Zeit besser planen. Ich hätte Interesse an einer Studienberatung, wo es konkreter um das Studium und die unterschiedlichen Studienorte und -möglichkeiten geht. -Hamoudi (START-Wien)

Der Workshop heute hat mir gut gefallen, er war informativ, interessant und sehr lehrreich. Ich habe wieder etwas Neues gelernt, und zwar wie eine Urteilsverkündung abläuft. Das Spiel am Ende, was wir gespielt haben und dass, der Vortrag selbst gut strukturiert war, hat mir am besten gefallen. Mir hat es nicht so gut gefallen, dass es nicht genügend Zeit gab, auf paar Fragen konkreter einzugehen. Danke an alle, die da waren und unsere Fragen beantwortet haben. -Hayma (START-NÖ)

Ich habe wirklich Interessant an „Recht“ gefunden, weil ich davor keine Ahnung hatte. Die Vorstellung von Berufen im juristischen Bereich und des Jusstudiums ist unfassbar gut erklärt.  Es war einfach perfekt und es gibt nichts, was mir nicht gefallen hätte. Die Gerichtsverhandlung und Urteilsverkündung waren sehr genial, weil jede:r mitgemacht hat. -Ishak (START-NÖ)

Ich wüsste es ehrlich gesagt nicht, wie ich meinen Samstag besser verbringen hätte können. Auch, wenn es im Bezug auf die Schule momentan relativ viel los ist, vor allem, gegen das Semesterende, die vielen Tests und Schularbeiten. Aber so eine Möglichkeit hat man nicht immer und es hat sie auch nicht jede:r. Ich bin START dafür sehr dankbar. Anwälte und Anwältinnen haben sich die Zeit genommen, uns zu erklären, was das Recht ist, verschiedene Begriffe, wie Äußerer und Innerer Tatbestand oder den Unterschied zwischen vorsätzlichem und absichtlichem Handeln gedeutet. Jede Frage ist von den Anwält:innen mit großer Freude beantwortet worden. Es hat mich auch gefreut, andere Stipendiat:innen aus den anderen Bundesländern kennenzulernen und den Gerichtsfall mit ihnen gemeinsam zu verhandeln. Am liebsten würde ich JETZT gleich Jus studieren gehen, denn es ist das Studium, von dem ich immer schon geträumt habe, dafür benötige ich die Matura, die werde ich aber in zweieinhalb Jahren schon absolviert haben. Das heißt, nach diesem Workshop bin ich noch mehr davon überzeugt, meinen Traum zu verwirklichen. Der Workshop war für mich persönlich sehr informativ und eine wichtige, notwendige Grundlage für mein zukünftiges Studium. „Studieren-Probieren“ wurde uns ebenfalls vorgestellt und ich werde mir das sicherlich anschauen und auch tun. Herzlichen Dank an die AnwältInnen und Katrin für den informativen Samstag. -Laurine (START-Voralberg)

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Denn er war sehr spannend und ich habe auch sehr hilfreiche Informationen gekriegt. Das Spiel hat mir am besten gefallen. Erstens hat es sehr viel Spaß gemacht und zweitens habe ich dadurch einen Einblick bekommen, was alles im Gericht passiert und der ganze Verlauf von einer Anklage. Außerdem habe ich den Teil mit „Strafrecht“ auch sehr interessant gefunden. Vor allem weil der einer Erzähler auch selbst sehr davon begeistert war. Er hat es auf eine sehr spannende Weise erklärt. Allgemein hat mir der ganze Workshop gut gefallen, aber wenn ich einen Teil aussuchen muss, welches nicht so gut war im Vergleich zum Rest, dann würde ich sagen der Teil mit der Studienberatung, obwohl es sehr hilfreich war. Ich bin nämlich in der Matura Klasse und habe mich schon über die Studiengänge und alles informiert, daher ist das bei mir ein bisschen untergegangen. Ich bedanke mich für die Zeit, welche die Jurist:innen für uns freigenmommen haben. -Masouma (START-Voralberg)

Mir persönlich hat der Workshop enorm gutgefallen, weil ich mich dafür interessiere und auch als Fach darin maturieren werde. Außerdem hätte ich Interesse an einem vertiefenden Workshop zu den Rechtsbegriffen an sich. Alles war perfekt und auch der Inhalt des Workshops. Jedenfalls empfehlenswert! -Shirin (START-Voralberg)

START meets Emran Feroz

Wir hatten die Ehre an einem kalten Wintertag einen Talk mit dem berühmten österreichisch-afghanischem Autor, Journalisten und Kriegsreporter Emran Feroz zu haben. Er redete über seinen Werdegang, über die Schwierigkeiten, die er auf seinem Weg hatte. Emran erklärte uns auch, wie es dazu kam, dass er zum Journalismus kam und, dass das Wichtigste von Allem ist, an sich selbst zu glauben. Seine bodenständige Art, trotz seiner erfolgreichen Karriere gefiel den Stipendiat*innen sehr, und er inspirierte Viele von uns.  Zum Schluss gab es noch eine Fragerunde, und Emran beantwortete Fragen sowohl zum Thema Journalismus als zur aktuellen Situation in Afghanistan. Wir bedanken uns herzlich für das wunderbare Gespräch mit Emran und hoffen in Zukunft noch einmal das Glück zu haben mit ihm zu sprechen.

Ich habe den heutigen Workshop sehr interessant und informativ gefunden. Als Emran Feroz über sein Leben erzählt hat, und unsere Fragen beantwortet hat, ist mir klar geworden, wieso er als Autor und auch als Freijournalist erfolgreich ist. Er ist präzise und kann die Geschehen deutlich erklären. Ich bewundere ihn deswegen, weil er schon als ,,Jugendlicher“ genau gewusst hatte, was er werden will und lässt sich nicht davon abhalten seine Träume zu verwirklichen. Zsofia (OÖ )

Ich habe bei vielen Talks mitgemacht, aber dieser war der informativste uns spannendste aller Talks. Da ich einige Fragen zu diesem Thema hatte, konnten sie beantwortet werden. Eines möchte ich auch erwähnen. Man hat einen Einblick in den Journalismus bekommen, was ich sehr toll fand. Mohid( Wien)

Am 20 Jänner hatten wir ein sehr interessantes Gespräch mit Emran Feroz. Ich fand es voll interessant, was er alles über seinen Lebenslauf erzählt hat. Wie er alles geschafft und durchgezogen hat, ist sehr inspirierend. Ich kannte ihn schon vorher auf sozialen Medien und ich hab mich auf diesen Termin gefreut. Ich werde mir seine Bücher auf jedenfall holen. Rana (NÖ)

Emrans Interview hat mich sehr inspiriert und hat mir neue Perspektiven gezeigt, aufgrund seiner ausführlichen, sehr ins Detail gehenden und vielseitigen Antworten. Was ich mir mitnehmen konnte war einiges über die Welt des Journalismus, über die Publikation von Texten und Büchern (was für mich, der gerade selbst ein Buch schreibt sehr interessant war), sowohl aber auch über die Lage in Afghanistan konnte ich einige neue Dinge in Erfahrung bringen. Was ich besonders mochte war Emrans bescheidene und natürliche Art, trotz seines Erfolges, bodenständig und auf Augenhöhe mit uns zu bleiben und zu zeigen, dass Erfolg nicht nur durch akademische Abschlüsse und Geld zu erreichen ist, sondern auch durch Willenskraft, Fokus und Arbeit. David (Alumnus)

Mit Motivation in die Bewerbung

Aus welchen Bestandteilen besteht eigentlich das Bewerbungsschreiben? Was soll ich über mich berichten? Und welche Informationen sind in einem Motivationsschreiben überflüssig?

Am 27.11.2021 und am 28.11.2021 fand der ONLINE- Bewerbungsworkshop mit unserer Deutschtrainerin Constanze statt. Neben wichtigen Informationen über die Bewerbung und den Bestandteilen einer Bewerbungsmappe, stand das Motivationsschreiben im Mittelpunkt.

Mit viel Selbstbewusstsein und einer positiven Einstellung gingen die Stipendiatinnen und Stipendiaten an die Arbeit und erstellten ein kreatives Motivationsschreiben, welches dem zukünftigen Arbeitgeber ein gutes Bild von den Eigenschaften, die unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten in die neue Arbeitsstelle mitbringen, geben soll.

Wie den Workshop-Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Workshop gefallen hat, lässt sich an den überaus positiven Kommentaren erkennen.

In diesem Workshop habe ich sehr vieles gelernt, besonders wie man Motivationsschreiben formuliert. Vorher hatte ich das Motivationsschreiben nicht so ernst genommen, aber jetzt habe ich gelernt, wie wichtig das ist. Obwohl ich am Sonntag ziemlich schlechte Internetverbindung hatte, bin ich trotzdem sehr gut weitergekommen. An den beiden Tagen habe ich gelernt, was ich lernen musste bzw. was ich gebraucht habe – eine Bewerbung zu schreiben.“ – Malek

Ich möchte Start Stipendium für diesen Workshop danken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich teilgenommen habe. Ich fühle mich jetzt sicherer, wenn ich mich bei einem Unternehmen bewerben würde. Wir haben die Basics gelernt, wie wir uns bei einem Unternehmen bewerben. Obwohl ich nur bei einem Teil anwesend war, habe ich viel gelernt. Das war schwierig, weil wir uns aufgrund der aktuellen Ereignisse nicht treffen könnten. Aber es ist uns trotzdem ganz gut gelungen.“ – Ahmad

In dem Workshop zum Thema Bewerbung lernte ich, wie man ein gutes Motivationsschreiben für die Bewerbung schreibt. Dabei haben mir die Unterlagen von Constanze sehr geholfen. Mit den Unterlagen kann ich jetzt sicher eine eigene Bewerbung erstellen und das wird mir in der Zukunft sehr helfen.“ – Masooma

Text: Constanze Christian

Bewerbungstraining mit Rotary Wien-Nestroy

Seit vielen Jahren veranstalten der Rotary-Club Wien Nestroy im Rahmen ihres Jugend- und Berufsdienstes Workshops zum Thema Beruf und Karriere. Am 26.11.2021 stand das Thema „Bewerben“ am Programm.

13 Jugendliche aus Wien und Niederösterreich nahmen am Online-Workshop via Zoom teil.
Der Workshop bestand aus 2 Teilen:
Im ersten Teil gabe es eine Präsentation zum Thema Bewerben von Frau Katrin Schula, MSc (Talent Relations & Acquisition bei Deloitte Österreich) – Vielen Dank für die guten Tips und Tricks!

Im zweiten Teil kamen dann die Rotarier:innen zum Einsatz: in Break-out-Rooms wurden Bewerbungsgespräche geübt, Lebensläufe gecheckt oder einfach Fragen gestellt und beantwortet.

Hier die Eindrücke unserer Jugendlichen:

Ich finde es sehr hilfreich da ich selber zur Zeit eine Firma suche und ich nicht wusste wie das alles so laufen soll, fand es sehr brauchbar als wir dann die Räumen gewechselt haben und jedes Mal mit wem anderen gesprochen haben, diese Gespräche haben mir auch geholfen.
Für weitere solche Workshops wäre ich interessiert, danke! -(David)
Der Workshop war sehr gut. Die Fragen wurden beantwortet und es wird in Zekunft mir sehr helfen besser auf Bewerbung zu achten und mich gut auf die Vorstellungsgespräche vorzubereiten.
Aber es wäre besser wenn wir ein bisschen mehr Zeit für die Gruppengespräch hätten.
(Hayatullah)
Also es hat mir wirklich gefallen, ich habe neue Sachen gelernt. Und jetzt weiß ich wie man ein Lebenslauf erstellt und wie ein Bewerbungsgepräch abläuft. (Mo)
„Wir erhielten Einblick in das Bewerbungsverfahren durch den Präsentation von Katrin Schula (Recruiter Deloitte Österreich). 
Fehlern, die beim Bewerbungsschreiben zu vermeiden gehören, wurden detailliert von Frau Schula eingegangen. Die Rollenspiele mit Personen aus der Praxis hat uns zielgerecht auf einem zukünftigen Bewerbungsgespräch vorbereitet. Wichtige Punkte beim Bewerbungsverfahren wurden von Experten beleuchtet und zusätzlich bekamen wir einzelne Tipps, wie wir unsere Interessen und Fähigkeiten beim Arbeitgeber besser vorstellen können. „
(Fidan)
"Mir persönlich hat diesen Workshop sehr gefallen und es war auch sehr informativ. Ich bekam sehr wertvolle Tipps und Tricks wie man sich besser darstellt und sich präsentiert bei einer Bewerbungsgespräch.
(Hamed)


Wir danken allen beteiligten Clubmitgliedern und freuen uns auf den nächsten Workshop!

Schriftlich-berufliche Kommunikation bei START-OÖ

Am 10.10.2021 haben wir den Workshop „schriftliche-berufliche Kommunikation“, mit der HR-Expertin Simone Karlsberger, gehabt. In diesem Workshop haben wir gelernt, wie wir einen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben am besten verfassen.

Am Vormittag haben wir uns die wichtigsten Sachen, die in einem Lebenslauf und Bewerbungsschreiben unbedingt stehen sollen, angeschaut. Frau Karlsberger hat uns auch genau erklärt, worauf die Arbeitgeber*innen in einem Unternehmen achten.

Diese Informationen, die wir gelernt hatten, haben wir am Nachmittag dann in die Praxis umgesetzt. Wir arbeiteten an unseren eigenen Lebensläufen und Anschreiben und konnten auftauchende Fragen gleich mit Frau Karlsberger klären.

Vielen Dank an Frau Simone Karlsberger für diesen Workshop. Es war sehr hilfreich für uns und damit werden wir uns sicherlich von den anderen Bewerber*innen abheben!

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra.

Mein Praktikum im Seniorenzentrum Keferfeld

Vom 09.08.2021 bis zum 03.09.2021 durfte ich ein Ferialpraktikum im Seniorenzentrum Keferfeld abschließen. Ich war für den 2. Stock tätig und hatte hauptsächlich Hauswirtschaftliche Aufgaben. Meine Schicht hat immer um halb 7 angefangen und um 3 geendet, zwischendurch hatte ich eine halbe Stunde Pause.

Mein Arbeitstag begann damit das Frühstück für die Senioren herzurichten. Bei dieser Aufgabe muss man Gebäck, Kaffee, Marmelade, Butter usw. herrichten und den Bewohnern zur gewünschten Uhrzeit ins Zimmer bringen. Dann mussten wir alle Oberflächen desinfizieren und durch jedes Zimmer gehen, um Säfte nachzufüllen und Besteck auszuteilen. Zweimal in der Woche machen wir eine sogenannte „Inko-Runde“ bei der Einlagen nachgefüllt werden. An zwei anderen Wochentagen müssen wir Handtücher, Bettwäsche, Unterlagen usw. nachfüllen. Regelmäßig müssen wir in jedem Zimmer die Handschuhe, Einmaltücher und Servietten nachfüllen. Danach war es schon wieder 12 und Zeit fürs Mittagessen. Zu Mittag muss man das Mittagessen austeilen und ca. 20 min später wieder abräumen um in die große Zentralküche zum Waschen bringen. Danach habe ich meistens meine Pause. Nach meiner Pause teile ich Nachspeisen und Kaffee aus. Sobald ich dann wieder das gesamte Geschirr abgeräumt habe, gibt es nicht mehr viel zu machen. Nachmittags spiele ich oft „Mensch ärgere dich nicht“ mit den Bewohnern. Manche ärgern sich trotzdem.

Für mich war es ein sehr interessanter erster Eindruck in der Pflege. Ich würde sehr empfehlen es selbst auszuprobieren.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

Praktikum – Zu Besuch bei einem Modedesigner

Rüschen, Seide und viel Glitzer – während der Sommermonate durfte unsere Salzburger Stipendiatin Danai im Zuge eines Schulpraktikums bei einem berühmten mazedonischen Modedesigner in die Welt der Mode reinschnuppern.

Stipendiatin Danai besucht die Modeschule Hallein und absolvierte in den Monaten Juli und August ein Praktikum bei dem Designer Zlatko Jovanovski. Während einer serbischen Fernsehsendung ist Danai auf das Kleidungstück einer Teilnehmerin aufmerksam geworden und hatte kurzum beschlossen, dem Designer zu schreiben. Kurz darauf hatte die Modeschülerin die Zusage und durfte im Juli in die mazedonische Hauptstadt Skopje reisen.

Welche Erinnerungen unsere Stipendiatin aus dem Praktikum mitgenommen hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Das Auslandspraktikum war für mich ein sehr tolles Erlebnis, welches in meiner Erinnerung bleiben wird. Ich habe sehr viel Erfahrung in den verschiedenen Bereichen, wie z. B. Kundenbetreuung, Pünktlichkeit, Arbeiten unter Druck usw., sammeln dürfen. Durch das Praktikum bin ich in meinen Nähfähigkeiten auch viel sicherer geworden. Ich bedanke mich herzlich bei Zlatko Jovanovski und seinem Team für die tolle Zeit, die Sie mir ermöglicht haben.“

Die Kreationen des Modedesigners lassen sich in bekannten Modezeitschriften, wie der vietnamesischen Harper’s Bazzar und in der amerikanischen Zeitschrift Scorpio Jin Magazine finden. Während ihres Praktikums arbeitete Danai eng mit dem Designer zusammen. So durfte sie ihm bei der Anfertigung der Abend- und Brautkollektion helfen. Zu ihren Highlights zählte die Arbeit in der Werkstatt, in der sie selbst an der Nähmaschine sitzen und ein Brautkleid anfertigen durfte.

*das Praktikum wurde von der Stipendiatin eigenständig organisiert.

Mein Praktikum bei der Arbeiterkammer Oberösterreich

Ich durfte einen Monat lang die Kommunikationsabteilung der Arbeiterkammer Oberösterreich in Linz unterstützen. Die Zeit ist sehr schnell vergangen. Die Arbeit war sehr Praxis-orientiert und hat mir sehr gefallen.

Die AK setzt sich für vieles ein. Bessere Arbeitsbedingungen für alle, gute Jobchancen für Jugendliche oder verschiedene Hilfen für SchülerInnen und Studierende sind nur einige davon.

Meine Aufgaben waren sehr unterschiedlich. Ich habe versucht für alle Gruppen und Teams der Abteilung eine Hilfe zu sein. Hauptsächlich habe ich mit der Archivierung beschäftigt, da die Mitarbeiterin, die dafür zuständig ist, im Urlaub war. Durch meinem Praktikum konnte ich das Berufsleben besser kennenlernen. Die Erfahrung, wie man mit Kunden oder Kollegen umgeht, wird mir in der Zukunft eine große Hilfe sein. Außerdem habe ich viele neue Kontakte geknüpft und meine Fähigkeiten erweitert.

Die Gemeinschaft in der Abteilung bzw. die Zusammenarbeit im täglichen Betrieb fand ich sehr lobenswert. Die Mitarbeiter und die LeiterInnen waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Auch, wenn es nur für einen Monat war, bin ich sehr zufrieden damit, dass ich ein Teil davon sein konnte.

Ein Bericht von Stipendiat Eray

Mein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH

Im August 2021 hatte ich die Chance ein Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH zu absolvieren. Ich war im Requirements Engineering und in der Organisation tätig. Im Tätigkeitsfeld der Organisation habe ich klassische Aufgaben übernommen, welche man üblicherweise in den Firmen so kennt, aber was bedeutet bloß das Wort „Requirements Engineering“, habe ich mir am Anfang gedacht? Deshalb möchte ich etwas näher darauf eingehen. Auf Deutsch übersetzt bedeutet Requirements Engineering „Anforderungsmanagement“, aber was ist das genau?

Mittels Requirements Engineering sollen die für die Entwicklung von Produkten, System und Software notwendigen Fragestellungen beantwortet werden:

  • Was sind die Anforderung an das gewünschte Produkt?
  • Wie kann man diese Anforderungen spezifizieren?
  • Wie sollen diese Anforderungen verwaltet werden?

In diesem einen Praktikumsmonat habe ich viel Neues dazu gelernt und konnte mein Wissen erweitern. Hier eine kleine Auflistung was ich in diesem einen Monat alles gemacht habe: Einführung in die Firma erhalten, kleine Softwareänderungen und Softwaretests durchgeführt, Excel-Listen bearbeitet, Einführung in die PL/I Programmiersprache, agiles Projektmanagement mittels Scrum (Atlassian Softwareentwicklungs- und Kollaborations-Tools Jira und Confluence), SQL Datenbanksprache, Abstimmungen und Nachbesprechungen mit Fachexperten und Entwicklern, Konzeptübertragung, Recherchearbeiten und vieles mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in so kurzer Zeit in einem Praktikum ein derart großes Betätigungsfeld haben werde.

Zudem hatte ich mit dem Team einen Vorteil, da sich die mit Wertpapieren beschäftigen und ich so einiges über Aktien, Depots, Fonds, etc. lernen und mitnehmen konnte. Ich habe mich beispielsweise dafür entschlossen, dass ich definitiv in jungen Jahren (sobald ich mein Geld verdiene) in Aktien (ETF’s, Aktienfonds, Einzelaktien, etc.) investieren werde, wenn ich mich dazu entschließen sollte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Praktikum bei der Raiffeisen Software GmbH sehr prägend und hilfreich für mich war. Ich habe eine Menge Erfahrungen gemacht und gesehen, wie abwechslungsreich Büroarbeit sein kann. Darüber hinaus habe ich mit einem großartigen Team zusammenarbeiten können und es hat mir viel Spaß gemacht. Das Klima in der Firma unter den Kollegen war sehr angenehm und ich habe mich im Team trotz der gegenwärtigen Corona-Situation (wo doch ein Großteil des Teams im Home-Office ist) direkt aufgenommen und wohl gefühlt.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei meinen Teamkollegen und der Raiffeisen Software GmbH bedanken, welche mir trotz der schwierigen Umstände ein großartiges und erfahrungsreiches Praktikum ermöglicht haben.

Ein Bericht von Stipendiatin Tuana

Finanzwesen und Planung – mein Praktikum bei der OeKB

Dank START habe ich das Glück in der OeKB ein Ferialpraktikum zu machen. Ich befinde mich nun in der 3. Woche meines Praktikums und arbeite in der Abteilung Finanzwesen und Planung. Dieses Jahr habe ich die Matura in einer Handelsakademie gemacht. Deswegen sehe ich es als eine gute Übung im Rechnungswesen zu arbeiten. Es ist mir möglich durch mein schulisches Wissen mit SAP zu arbeiten und meine Kenntnisse zu verbessern. Das Arbeitsumfeld in der Kontrollbank ist sehr angenehm. Die Kollegen sind hilfsbereit und mit mir als frischer Absolvent auch sehr nachsichtig. Was mich positiv überrascht hat ist die Büroausstattung. Es gibt in der Abteilung ein sogenanntes Open Office. Das bedeutet, dass es keine fixen Sitzplätze gibt, sondern jeder/jede kann sich hinsetzen, wo er/sie möchte – auch in unterschiedliche Räume. Deswegen haben wir eine „Clean Desk“ Regel. Alle Tische müssen am Ende des Arbeitstages geräumt werden, damit der Platz von niemanden für den nächsten Tag beansprucht werden kann. Ich halte das System für sehr gut, weil es einfach eine gewisse Dynamik und Abwechslung in den Arbeitsalttag bringt. Auch in den letzten 2 Wochen versuche ich so viel wie möglich an Erfahrung in der Kontrollbank mitzunehmen.

PRESSEINFORMATION: Gelungene Integration – HYPO NOE Landesbank unterstützt START-Stipendiatin auf dem Weg in die Arbeitswelt

powered by Advanced iFrame free. Get the Pro version on CodeCanyon.

Das beste Praktikum bei der Erste Bank!

Heuer hatte ich, wegen START, die wundervolle Gelegenheit, ein Praktikum bei der Erste Bank zu absolvieren. Ich habe mich im Dezember 2020 beworben, und meine Zusage ein paar Monate später per email bekommen. Ich war sehr froh, als ich erfuhr, dass sich meine Mühe gelohnt hat.

Der 3. Juli war mein erster Arbeitstag in der Filiale Märzstraße 50. Ich kam an, während das Team ihr tägliches morgendliches Briefing hatte. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, führte mich ein Kollege durch die Filiale und zeigte mir, wo und was es alles gibt. Ich hatte dann ein kurzes Meeting mit meiner Filialleiterin, wo sie mir die Grundlagen des Ferialpraktikums erklärt hat. Ich erinnere mich, dass ich überrascht war, als sie sagte, dass ihre Filiale mehr als 13 000 Menschen betreue. Den Rest des ersten Tages verbrachte ich damit, mich in meine Geräte zu registrieren und virtuelle Einschulungen zu besuchen.

Als Ferialpraktikantin in einer Filiale sind meine Aufgaben limitiert aber notwendig. In der Märzstraße, wo ich tätig bin, sind meine zwei Hauptaufgaben im Foyer Kunden aushelfen, und Kunden digital oder telefonisch wegen fehlenden Informationen kontaktieren. Jeder Mitarbeiter bekommt von unserer Leiterin eine Liste von Kunden, bei welchen man etwas bearbeiten soll. An meinem ersten Tag habe ich auch eine Liste bekommen, die ich während meines Praktikums bearbeiten musste. Beim Infopoint im Foyer musste ich Kunden mit Anliegen helfen oder Sie an meine Kollegen weiterleiten. Beispielsweise musste ich einer Dame helfen Geld von ihrem Konto zu überweisen oder Zugang zu ihrem Online-Banking zu schaffen. Für mich war immer die direkte Zusammenarbeit mit Kunden am spannendsten. Noch dazu habe ich kleine Aufgaben wie Mappen falten, Bankautomaten reinigen, und Kuverts und Zahlscheine nachfüllen durchgeführt.

Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Praktikum bei der Erste Bank machen durfte. Ich bin noch glücklicher in so eine tolle Filiale mit den besten Kollegen gekommen zu sein. Der Grund wieso ich meine Zeit bei der Bank so sehr genossen habe, sind die Menschen, mit denen ich zusammenarbeitete. Sie haben mir so viel erklärt und mein Interesse für Banking und Wirtschaft noch mehr geweckt. Je mehr ich gelernt habe, desto mehr hat mich alles interessiert. Aus diesem Grund wurde auch mein Praktikum verlängert, d.h. ich arbeite im September wieder bei der Erste Bank!

Nuaar hat heuer am BRG 19 maturiert und studiert BWL ab Oktober an der WU. Sie spricht fließend Englisch, Deutsch, Kroatisch, Tschechisch und Franzözisch und konnte ihre Mehrsprachigkeit sehr gut einsetzen.

Pflichtpraktikum an der Wiener Börse

Diesen Sommer hatte ich das Vergnügen, mein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse AG zu absolvieren. Dank der Partnerschaft mit START konnte ich 4 Wochen in allen Abteilungen reinschnuppern. 

Am ersten Tag war ich leicht aufgeregt, doch die Kollegen und Kolleginnen und die Atmosphären war sehr entspannt. Alle waren sehr nett und offen zu mir. Die ersten zwei Tage verbrachte ich in der Market Operations & Surveillance Abteilung, wo ich sehr gute Einblicke in die Funktion der Börse bekam. Eines meiner Aufgaben war es auch mit dem Handelssystem Xetra7 eine Simulation durchzuführen, welches mir zeigen sollte, wie man Orders und Sells erteilen kann. In der IT-Abteilung würde ich später sehen können, wie meine Orders und Sells verarbeitet wurden.

Die nächste Station war Market, Product Development und Listing. Da habe ich diverse Recherchetätigkeiten für die Unterstützung der Abteilungen geleistet und im Member Sales & Business Development habe ich das Research und Aufbereitung der Ergebnisse übernommen. 

In IT-Projects & Development hat mich meine Kollegin Regina betreut. Meine Aufgabe war es die Ergänzung bestimmter Prozess Protokolle durchzuführen. Weiters habe ich die Übertragung und Formatierung von Inhalten in eine Datenbank-Dokumentation erledigt. Um am letzten Tag in der IT durfte ich mir Einblick in die Transaktionsdatenbank geben. 

In der vorletzten Woche war ich in der Corporate Communications & Marketingabteilung. In diesem Bereich wird die Börse nach außen vermittelt. Ich persönlich habe das Team unterstützt und die Checkliste des Video Drehs „Austrian Stock Talk” & “direkt Talk” erledigt. 

Zu guter Letzt war ich im Finance, welches das Schwerpunkt in meiner Schule ist. Dementsprechend hatte ich schon ein Vorwissen und konnte mich schnell in die Aufgaben integrieren und einbringen. Ich verbrachte die komplette letzte Woche dort und durfte die eigenständige Datensuche sowie eigenständige administrative Tätigkeiten übernehmen. Dank meines Vorwissen konnte ich meine Mitarbeit bei der Bilanzanalyse mit beisteuern.

Im Großen und Ganzen war die Erfahrung in der Wiener Börse AG sehr sehr sehr hilfreich und prägend. Die Erfahrung gemacht zu haben, dass eine Büroarbeit auch abwechslungsreich sein kann, hat mich von Gegenteil überzeugt. Das Klima generell und mit den Kollegen und Kolleginnen war es sehr angenehm und ich habe mich direkt aufgenommen gefühlt. Ich konnte mir auch sehr viele Eindrücke und Erfahrungen von meinen Kollegen und Kolleginnen für die Zukunft holen, da ich sehr neugierig war wie ihr Arbeitsleben verlaufen ist.

Autor: Eray ist Schüler an einer HAK in Wien, Schulsprecher und Stipendiat im zweiten Jahr

Fit for the Job! Tipps und Tricks für die Jobsuche mit L’Oréal

Am 12.Februar wurden wir von L‘Oréal zu einem Fit for the Job Workshop eingeladen, dieses Jahr zum ersten Mal online. 20 Stipendiat*innen aus Wien, Niederösterreich und Salzburg. Vielen Dank für diesen intensiven, sehr hilfereichen Workshop, der gerade aktuell für die laufenden Bewerungen für Sommerpraktika und Fachhochschulen richtig kommt!

15:00-16:15 Allgemeines zum Bewerbungsprozess mit Martina Koberg, Human Ressources Director

16:30-17:00 Workshop 1: Business Knigge, Auftreten und Styling  mit Susanne Wolf, Direktionsassistentin 
16:30-17:15 Workshop 2: Kommunikation im Berufsalltag mit Bernadette Metzler, Corporate Communications Manager                

17:15 – 17:45 Tausch der Workshopgruppen

17:45-18:15 Feedback und Verabschiedung

Hier die Kommentare und Feedbacks der START-Stipis:

Ich habe viele hilfreiche Tipps gelernt, die ich definitiv umsetzen werde wenn ich mich das nächste Mal für eine Stelle bewerbe 🙂 ich werde von jetzt an auf die Anrede und das “Subject” in einer mail viel mehr aufpassen. // Nuaar

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Das interessanteste war, dass es ein Workshop mit L’Oreal war, und dass ich direkt Tipps von Human Resources Direktorin bekommen habe. Das Thema Bewerbung haben wir eigentlich genau in der Schule durchgemacht, aber mir war es wichtig im Workshop, dass ich Informationen von jemanden bekomme, der selbst in diesem Bereich tätig ist.
Es wurde immer auf unsere Fragen eingegangen. Nach diesem Workshop habe ich wirklich überlegt, ob ich mich nächstes Jahr bei L’oreal Österreich bewerben soll 🙂 // Ravneet

Der Workshop „Fit for the Job“ war sehr interessant und informativ. Es wurde viele Fragen von mir beantwortet und ich konnte vieles mitnehmen. Danke für das tolles Angebot. //Abbas

Ich fand der Workshop hat einen guten Überblick über die wichtigsten Dinge zum Thema Bewerbungsschreiben und -gespräch gegeben. Also worauf man vor, während und nach einer Bewerbung achten soll. Wir haben Informationen bekommen zu:
Wo man am besten Stellen finden kann, wo und wie man die Personalangestellten kontaktiert, welche Dokumente in einer Bewerbung hineingehören, die Wichtigkeit der Körpersprache und das professionelle Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch.
Was mir persönlich sehr gefallen hat, waren auch die kurzen Umfragen mit einer Frage, da man da auch aktiv nachdenkt und dann die richtige Antwort nach der Umfrage bekommt und reflektieren kann, wo man sich selbst verbessern sollte. Diese kurzen Umfragen hätten meinerseits auch mehr sein können! // Genti

Mir hat das heutige Meeting sehr gut gefallen. Obwohl das Meeting mehr als drei Stunden ging, habe ich mich gar nicht gelangweilt. Die Damen von L’Oréal waren echt nett und sie haben jede Frage sehr ausführlich beantwortet. Ich habe viele neue Dinge über das Bewerbungsgespräch und die Bewerbung selbst gelernt. // Fatema R.

Also die meisten Sachen hatten wir schon bei Arbeiterkammer in St.Pölten schon besprochen gehabt ,aber es gab auch paar andere Sachen ,dass ich noch nicht wusste und die drei nette Damen waren auch sehr nett und man konnte denen Folgen und verstehen. // Khadija B.

ich fande den Workshop besonders interessant und konnte sehr viel mitnehmen. Vorallem war es interessant zu hören was bei einer Bewerbung ein No-Go ist und was ein Go ist. // Anni Z.

Der Workshop war eine Auffrischung von notwendigen Informationen für eine korrekte Bewerbung, da die Bewerbungsfrist für Sommerpraktika dem Ende neigt. Deshalb fand ich ihn sehr hilfreich.// Sahar A.

Workshop hat mir sehr gut gefallen und habe ich viele neue Dinge über Bewerbung und Bewerbungsgespräch gelernt und diese Informationen sind sehr wichtig für meine Zukunft. //Fahim

Vielen Dank Katrin der Workshop war wirklich super hat mir viel geholfen ich habe außerdem viele Sachen notiert die ich zuvor nicht wusste die Frauen waren sehr nett alle drei und ich war sehr glücklich dass ich davon was mitgenommen habe. // Sulaf

Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass sie diesen Workshop organisiert haben. Der Workshop war ausgezeichnet. Ich habe viele wertvolle Informationen bekommen, die ich vorher nicht wusste. Ich weiß jetzt durch diesen Workshop, wie ich mich bestens für eine Stelle bewerben soll. // Milad


Berufseinblicke: Regisseur

Im Rahmen der Reihe BERUFSEINBLICKE: hatten wir am 6.2.2021 den österreichischen Filmemacher Robert Schabus bei uns online zu Gast. Er ist bekannt für seine Dokumentarfilme wie Mind the Gap (2019) und Bauer unser (2016).

Robert Schabus und Marie Vollmer erzählten bei ihren beruflichen Werdegang und wie sie beim Film gelandet sind. Wir erfuhren wie man so einen Film plant, orgnisiert, finanziert und letztendlich produziert, schneidet bis er in den Kinos zu sehen ist. Vielen Dank für diesen spannenden Einblick in das österreichische Filmbusiness! Wir hoffen darauf bald einen der Filme von Robert Schabus im Kino anschauen zu können.

Hier noch Statements von einiges Stipis:

Am Samstag haben sich die Stipendiaten und Stipendiatinnen aus ganz Österreich mit Robert Schabus und Marie Vollmer online auf Zoom getroffen. Robert Schabus ist für viele von uns schon bekannt. Für diejenigen, die ihn nicht kennen, Robert Schabus ist ein unabhängiger Filmemacher. Zu seinen Werken zählt neben seinen aktuellen Film „Mind the Gap“ etwa „Bauer unser“, der einen kritischen Blick auf die zunehmend industrialisierte Landwirtschaft wirft. Nicht zu vergessen, dass Marie Vollmer seine Assistentin ist. // Rusul

Ich fand den Workshop sehr interessant, denn man konnte einen guten Einblick in das Berufsleben eines Regisseurs bekommen. // Sharifa

Mir hat der Workshop sehr gefallen. Wir bekamen einen kurzen Einblick in den Beruf und konnten auch erfahren wie Robert Schabus zu diesem Beruf kam.
Vielen Dank Robert und Marie für diese tolle Gelegenheit 🙂 // Samar

Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen

„Am Sonntag, den 01. November 2020, hatten wir einen sehr nützlichen Workshop zum Thema „Tipps und Tricks für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen.“ Frau Mag. Karlsberger, Geschäftsführerin von Karrierefreude, arbeitet mit Unternehmen und leitet auch unterschiedliche Projekte. Sie hat als HR Managerin tausende von Bewerbungsunterlagen gelesen und mehrere Hundert Bewerbungsgespräche geführt. Heute durften wir von Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung etwas lernen.

Sie hat uns folgende Fragen beantwortet, die für unseren Alltag und unser Berufsleben sehr hilfreich sind:

  • Wie finde ich einen Praktikumsplatz?
  • Wann bewerbe ich mich für einen Praktikumsplatz?
  • Pflichtpraktikum vs. Ferialjob- Wie viel bekomme ich bezahlt?
  • Wie verfasse ich ein Mail?
  • Wie bespreche ich meine Mailbox?
  • Wie verfasse ich einen Lebenslauf?
  • Wie verfasse ich ein Anschreiben/Motivationsschreiben?
  • Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Unternehmen anruft?

Wir haben sehr ausführlich Antworten, wertvolle Tipps und Empfehlungen zu diesen Fragen bekommen, die sehr wichtig und nützlich sind. Nachdem Sie alle notwendigen Schritte mit uns durchgeführt hat, konnten wir mit Ihrer vorgefertigten Vorlage unsere Lebensläufe und Anschreiben schreiben. Am Ende des Workshops hatte ich einen moderneren und professionaleren Lebenslauf und eine perfekte Bewerbung für mein Berufspraktikum. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Mag. Karlsberger und Frau Wiespointner, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Es freut uns, dass wir diesen wertvollen Workshop hatten und wir konnten sehr viel mitnehmen.

Ein Bericht von Stipendiat Hafizullah Mohibi

Pflichtpraktikum bei der Wiener Börse

Diesen JULI hatte ich die Ehre mein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse zu absolvieren. Am ersten Tag erklärte Herr Fernandez mir und den anderen Ferialpraktikanten wie alles abläuft und in welchen Abteilungen wir arbeiten werden. Da ich vom START bin, hatte ich die Gelegenheit in den meisten Abteilungen zu schnuppern/arbeiten.

Als HTL-Schülerin war ich zuerst in der IT-Abteilung und habe dort sämtliche PCs aufgestuft auf W10 und alte Hardware gemistet. Die Serverräume der Börse und das Archiv wurde mir auch gezeigt, was au ziemlich interessant meinerseits war!

Nach der 3. Woche durfte ich in der Marketing-, Market Data-, Legal- und Listing Abteilung schnuppern und Aufgaben erledigen! Nach dem ganzen Schnuppern und Brainstorming über Aktien/Börsen Markt durften wir mit dem CEO der Börse Christoph BOSCHAN reden und Fragen stellen! Er hat uns viel über seine Journey zum heutigen Punkt erzählt und sämtliche lehrreiche Tipps gegeben!

Ich finde das war für mich persönlich die lehrreichste Erfahrung, die ich je haben durfte! Den Einblick hinter den Kulissen war wirklich sehr faszinierend und ich werde 100% ein Investor werden, dank des Wissens, welches mir in der Börse gegeben wurde. 😊

Noch ein riesiges DANKESCHÖN an: Markus Boschan, Julia Resch, Anton Gerstorfer, Beata Gajek, Markus Brantner, Martin Wenzl (Danke für das Eis nochmals!!) und die ganzen Mitarbeiter von der IT Operations Abteilung, speziell an Sebastian Suchy und Alexander Racher!! 😊

START-Wien Stipendiatin Elaa berichtet von ihrem Praktikum bei der Wiener Börse

Ein interaktiver Workshop über die Rechtswissenschaften

Studien- und Berufsorientierung zu Rechtswissenschaften bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Wir START-Stipendiaten wurden am Samstag, dem 25. Jänner 2020 zur Rechtsanwaltkanzlei Freshfields eingeladen, um über Rechtswissenschaften zu lernen.

Der Workshop hat mit einer Präsentation über die Einführung in den Rechtswissenschaften begonnen. Es wurde unter anderem erklärt, was Recht und was Gesetz ist, wer die Gesetzte macht und wie man sie verstehen kann. Diese Themen wurden mit Beispielen vom Alltag sehr gut erklärt.

Nach einer kurzen Pause voll mit leckeren Süßigkeiten und Fruchtgetränke wurde die nächste Präsentation vorgestellt, die sich über Verträge und weitere Gesetze handelte. Nach dem zwei Präsentationen kam es dann zu einer Führung durch die Kanzlei. Uns wurden die Meetings- Räume, die Büros und die sehr schöne moderne Küche vorgestellt.

Die anschließenden Präsentationen war über die Studien- und Berufsorientierung. Es wurden zwei Universitäten verglichen, nämlich Juridicum und die WU. Die Studien wurden bis ins kleinste Detail erklärt und es wurden auch die Erfahrungen derjenigen Personen, die sich für die WU bzw. Juridicum entschieden haben, vorgestellt. Sogar eine START-Alumna aus Oberösterreich Chrislane war dabei und hat uns von ihren Erfahrungen mit der STEOP erzählt, sie ist aktuell im 1.Semester

Das Beste jedoch kam zum Schluss: Wir haben ein Rollenspiel geführt. Wir wurden in drei Gruppen: Richter, Staatsanwälte und Verteidiger eingeteilt und müssten den Fall eines Kampfpiloten namens Lars Koch aus dem Film „Terror“ als Beispiel bearbeiten. Wir hatten 20 Minuten Zeit, um Argumente zu sammeln und haben sie präsentiert. Es war echt sehr spannend!

Bericht: START-Stipendiatin Silvy

Statements zum Workshop:

Ich fand den Workshop sehr faszinierend, da ich vorhabe Jus nach der Matura zu studieren. Ich fand es super, dass uns ein Skript vom Power Point ausgeteilt haben. Die Referentinnen waren sehr nett und haben meine Fragen mit konkreten Beispielen beantwortet. (Mariam)

Ich habe bisher an mehreren berufsorientierende Workshops teilgenommen und muss sagen, dass dieser mit Abstand der beste war.
Es war ein sehr intensiver Workshop, wo man sich vieles mitnehmen konnte und aktiv mitwirken konnte. Besonders gut fand ich dass wir einen Einblick in die Gesetze bekamen und später anhand diesen auch einen Fall behandeln/lösen durften. Ich kann es nur weiter empfehlen!  (Zahra)

Der Workshop war sehr aufschlussreich, die betreuenden Anwälte sehr nett und der Case-Study interessant. – Shawn

Der faszinierendste Workshop in diesem Halbjahr ist für mich jener, betitelt mit , Studien-/Berufsorientierung Rechtswissenschaften‘. Wir wurden freundlicherweise von der Kanzlei freshfields eingeladen und die Mitarbeiter haben uns intensiv über das Rechtssystem Österreichs informiert und uns mögliche Ausbildungswege für angehende Anwälte erläutert. Am Ende durften wir in der Rolle der Staatsanwälte und Verteidiger einen Fall bearbeiten. Dieser Workshop insbesondere hat mir bei der Auswahl meiner zukünftigen Ausbildungsmöglichkeiten sehr geholfen. – Nazia

WU oder Juridikum? Jus oder Wirtschaftsrecht? Was sind die Karrieremöglichkeiten nach einem Jus-Studium? All diese Fragen, wurden in der Freshfields Kanzlei beantwortet. Ein sehr spannender Workshop, den wir auch mit einem Beispielsfall aus dem Verfilmung Terror- Ihr Urteil beendet haben. Das war mein zweites mal in der Kanzlei und es hat mir immer sehr gut gefallen!! (Sana)

Nach meiner Meinung nach was es einer der besten Workshops, die ich besucht habe. Es war sehr informativ und ich habe nach dem Workshop sogar Interesse Jus zu studieren. Die Vorträge waren sehr interessant. Am meisten mochte ich, als wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und alle in einem Fall gearbeitet haben als Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter. (Burte)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Man hat sehr viel neues und interessantes gelernt. Am Besten hat mir der praktische Part am Ende gefallen. Wir haben eine Gerichtsverhandlung nachgespielt die sehr interessant war. Die Vorträge waren allen im allen vielleicht ein bisschen gestreckt, aber dennoch mit Informationen gefüllt. (Aleksandar)

Am Samstag hatten wir die Gelegenheit, in einem Workshop in die Rechtswissenschaften eingeführt zu werden. Die Veranstaltung fand in einer großen Anwaltskanzlei statt und ich war beeindruckt, dass sich so viele Experten für uns Zeit genommen haben. Das Thema war für mich  Hochinteressant, weil ich auch JUS studieren will um Anwalt zu werden. Ich habe einen guten Eindruck gewonnen, wie mein Studium ablaufen wird und dass ich noch sehr viel zu lernen habe. ( Mohammad)

Die Wiener Börse im Überblick

Am 18.1.2020 besuchten wir die Wiener Börse um mehr über Finanzen zu lernen. Der Workshop wurde von Herr Alexander Racher geführt. Zuerst mussten wir uns Fragen überlegen und auf einem Zettel schreiben. Die Fragen wurden dann einzeln beantwortet wie zum Beispiel: „Was macht eine Börse“ „Welche Abteilungen hat eine Börse“ „Wie kauft man Aktien“ etc. Herr Racher beantwortete dies mit eigenen Worten oder mithilfe einer Präsentation, die während dem ganzen Workshop auch benutzt wurde. Die PPP befasste viele Themen bezüglich Aktien, ETFs, Risiken und mehr.

Eine Börse bringt Anleger und Unternehmer zusammen und stärkt die Volkswirtschaft. Zu den Aufgaben der Börse gehört die Überwachung des Handels und stellt Informationen über Markt und Preise zur Verfügung.

Wir haben auch über die Investmentfonds und ihre verschiedenen Arten gelernt. Einer der wichtigsten Themen war das „magisch Dreieck“ dies besteht aus Liquidität (Zahlungsfähigkeit), Sicherheit und Rendite (Gewinn) und hilft dabei das Risiko von Sparbüchern, Anleihen, Aktien und mehr zu bestimmen.

Ich persönlich habe viel aus diesem Workshop gelernt und fand es ziemlich hilfreich! Ein Tipp das ich mir mitgenommen habe ist „Jetzt in eurem Alter zu investieren ist besser als später“ und werde auch die Chance nehmen! Es schadet nie dein Wissen zu erweitern und daher empfehle ich anderen sich auch mehr über Finanz/Aktien  zu informieren. Fazit: Nur in Finanzinstrumente investieren, die man selbst auch versteht! Und langfristig denken, den kurzfristigen Gewinn gibt es nur im Lotto.

Wir bedanken uns bei Alexander Racher für den Workshop und freuten uns den eheamligen START-Stipendiaten Mike wiedergesehen zu haben.

Bericht: START-Stipendiatin Elaa

Der Workshop war informativ, ich konnte mir einen Überblick verschaffen was die Wiener Börse ist und wie sie funktioniert. Außerdem haben wir intensiv darüber gesprochen was Wertpapiere sind und warum man das Geld investieren sollte. Ich möchte den Herren Alexander an dieser Stelle danken, der uns den Überblick ermöglicht hat und frue mich auf weitere Workshops bei der Wiener Börse. (Nour)

Der Vortrag war sehr informativ und ich habe eine Menge gelernt, jedoch war es so viel auf einmal, dass mein Kopf nach der 1. Hälfte überladen war. Ein Rundgang wäre cool gewesen. (Ebru)

Ich fand den Besuch super. Er war bildend und höchst interessant. Es wurden viele Fragen gestellt und alle zur vollster Zufriedenheit beantwortet. Man hat einen guten Einblick in die ganze Materie der Börse bekommen und es wurde versucht alles verständlich zu erklären. Dank den Besuch weiß ich zum Beispiel den Aktienkurs zu verstehen, oder wie das Handel mit Aktien abläuft. Alles in allen eine sehr gelungene Veranstaltung! (Aleksandar)

Ich persönlich fand den Workshop sehr interessant, aber leider kam ich nicht wirklich immer mit, da der Tag ein langer Tag für mich gewesen ist und ich mich nur schwer konzentrieren konnte. Ich bin froh einiges über die Börse erfahren zu haben und an den Workshop teilgenommen zu haben, denn wissen ist Macht 🙂 (Mariam)

Der Workshop war inhaltlich gut aufgebaut und Beginnerfreundlich gestaltet. Die Grundlagen wurden erklärt und Fragen verständlich beantwortet. (Shawn)

Für mich war vieles neu: mir war nicht klar dass man einfach Teile seines Unternehmens als Aktien verkaufen kann. Sonst habe ich mir gemerkt, dass
wenn man wenig riskiert, auch wenig Gewinn macht, aber bei riskanteren Aktien es passieren kann dass man ein Bettler wird. Auch die Diskussion über Sparen und die Inflation fand ich interessant. Ich danke der Wiener Börse für diesen Workshop!
(Abdul)

Besuch bei der Oesterreichischen Kontrollbank

Was macht die Oesterreischische Kontrollbank? Wer arbeitet dort? Welche Bereiche hat das Unternehmen? Welchen Bildungsweg haben die Mitarbeiter davor eingeschlagen? Wie ist der Arbeitsalltag von Mitarbeiter_innen? Was muss man studieren um bei der OeKB zu arbeiten? …. All diese Fragen wurden den START-Wien Stipendiat_innen am 23.12 von Mitarbeiter_innen von START-Wien Pate OeKB beantwortet.

Nach eine Begrüssung durch CSR-Verantwortliche Nastassja Cernko und einer allgemeinen Vorstellung des Unternehmens, nahm sich Personalchef Josef Feldhofer Zeit um den Jugendlichen zu erklären wie man sich bei der OeKb bewirbt, auf was zu achten ist. Im Anschluss wurden in einem Worldcafe folgende 7 Bereiche durch Mitarbeiter_innen der OeKb an jeweils einem Tisch vorgestellt:

  • Exportfinanzierung
  • Alles rund um die Wertpapiere (OeKB CSD – Zentralverwahrer für Wertpapiere)
  • Entwicklungsfinanzierung
  • Treasury – Aufnahme von Kapital am Kapitalmarkt
  • Innovationsmanagement
  • Buchhaltung und Controlling
  • Internationale Beziehungen und Länderanalysen

Insgesamt hatten die Jugendlichen rund 20 Minuten Zeit Fragen zu stellen und mehr über die Bereiche und Arbeitswelten der Mitarbeiter_innen zu erfahren, dann wurde gewechselt. Jeder Jugendliche konnte während dem Worldcafe 5 Bereiche kennenlernen. Vielen Dank an die OeKB für diesen spannenden Workshop!

Wie es den Jugendlichen gefallen hat und was ihre Eindrücke waren erfahren sie hier:

Der Workshop bei der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) war faszinierend. Ich kannte nur die Bankinstitute für Zahlungsverkehr. Die Kontrollbank ist jedoch speziell. Man kann grob sagen:“ Sie kontrolliert die verschiedenen Transaktionen im In- und Ausland.“ Die verschiedenen Dienstleistungen, die die OeKB anbietet, sind sehr innovativ und interessant. Der World Café war sehr hilfreich, um einen Überblick von allen Bereichen zu bekommen. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen und ich freue mich auf ein Praktikum in der OeKb ab zu solvieren.
Shehab Abdel-Latif

Am 23.12 habe ich mit einigen Start Stipendiaten die Gelegenheit gehabt OEKB näher kennenzulernen und zu erfahren, welche Berufe es gibt. Der gesamte Workshop war sehr informativ und die Mitarbeiter zudem sehr freundlich. Wir wurden in Kenntnis versetzt, welche Berufe es gibt, mit der Zusatzinformation, welche Abteilungen, für welche Tätigkeiten zuständig sind. Ich war begeistert, als ich erfahren habe, dass die OEKB IT Abteilung eine sehr große Abteilung ist. Mit großem Interesse würde ich mich gerne bei Ihnen als Java Entwickler beim OEKB bewerben und meine Karriere erweitern.
SHIRZAD Ahmad Reshad

Ich fand den Ausflug in die Oekb sehr interessant, einerseits weil ich davor noch nie dort war und andererseits da es Berufe gab von denen ich davor noch nie was gehört hatte. Wir durften diese Berufe nicht nur kennenlernen wir haben auch mit Personen sprechen können die diese schon Jahrelang machen. Das war toll weil ich davon überzeugt bin das es informationsreicher ist wenn wir mit Leuten sprechen ihre Meinungen etc hören, die diesen seit Jahren ausüben wie wenn wir diese Informationen von anderen bekommen.
Uns wurde auch gesagt das es Praktika Möglichkeiten gibt und ich habe viel mitnehmen dürfen.
Kamila

Der Workshop war sehr informationsreich.
Ich habe einiges von der Funktion der Oekb Mitbekommen. Außerdem waren die PräsentatorInnen sehr offen und haben alle unsere Fragen beantwortet.
Aghiad Laila

Der Tag in der Oesterreichische Kontrollbank AG hat mir sehr gut gefallen. Wir haben vieles über die jeweiligen Abteilungen in der OeKB gelernt. Abteilungen wie zum Beispiel: Innovationsmanagement und Internationale Beziehungen und Länderanalyse haben mich sehr fasziniert. Der Tag war für mich persönlich sehr hilfreich und spaß hat hat er auch gemacht. Vielen Dank an START und die OeKB für die Ermöglichung dieser Tag.
Atila

Die Veranstaltung war informativ, wir haben sehr viel neues über die Oekb und ihre Bereich erfahren. Wir hatten die Möglichkeit die Mitarneiter und Mitarneiterinnen kennzulernen und mit ihnen zu sprechen. Ich möchte an der Stelle die OekB hezlich bedanken für die Einladung und der informative Workshop.
Nour

Der OEKB Workshop hat mich persönlich sehr gefallen, da ich die verschieden Bereiche, wie Wertpapier, treasury, Entwicklungsfinanzierung, etc. näher kennenlernen konnte und dabei fragen stellen konnte. Außerdem war die Atmosphäre sehr angenehm 🙂
Mariam

Ich fand den Workshop sehr interessant und auch hilfreich. Da ich den Workshop „ÖKB“ mit „ÖBB“ verwechselt habe, habe ich mir am Anfang nicht vorgestellt, dass es gut ist. Aber doch, durch diesen Worshop wurde meine Allgemeine Wissen über Wirtschaft erweitert und habe vieles mitnehmen können.
Lg Abbas

Es hat mir sehr gefallen und ich habe so viele Informationen bekommen z.B.: wie alles dort läuft und wie sie die Kredite nehmen und weiter geben.
Es war einen sehr interessanten Workshop für mich.
Zidan

Der Worshop an der OEKB gehört nun auch zu den vielen Workshops beim START, die für immer in Erinnerung behalten werde. Diese Form von Workshop war für mich neu, jedoch hat sich diese als sehr hilfreich und informativ erwiesen. Die BankmitarbeiterInnen haben stets versucht uns, so viel wie nur möglich über ihr Beruf bzw. Schwerpunkte an der OEKB aufzuklären, sei es über Bilder, Aufzeichnungen oder Vergleiche, nicht kam zu kurz. Zudem haben wir über ihr Schul-&Universitätslaufbahn erfahren und einige Tipps erhalten. Obwohl ich nicht vorhabe in diese Richtung zu gehen, hat mir der Workshop trotzdem gezeigt, dass ich mich auch in diesem Bereich wohl fühle. Kurzer Nebeninfo: Meine Begeisterung zuhause über den Workshop hat mein Bruder (besucht eine HAK) bewegt zu überlegen, sich für ein Praktikum bei der OEKB zu bewerben.
Arezou

Das war interessant, weil ich zum ersten Mal das Bankensysten verstanden habe, wie es normalerweise geht!!
Ammar

Ich fand das World Cafe sehr interessant. Vor allem hat mir der Tisch der Entwicklungsbank gefallen und würde sogar mehr davon in einem Praktikum erfahren.
Was ich etwas schade fand, war die kurze Zeit, weil ich bei zwei Tische nicht sitzen konnte.
Ebru

Sommerpraktika bei der HYPO NOE

Drei Stipendiat*innen von START-NÖ hatten in diesem Sommer die tolle Möglichkeit Praktika in verschiedenen Geschäftsstellen der HYPO NOE Landesbank für NÖ & Wien zu absolvieren. Batoul, auch Stipendiatin der HYPO NOE, konnte im Juli wertvolle Erfahrungen in der HYPO NOE Filiale in Horn sammeln. Im August folgten Adham im Bereich Controlling in der Zentrale in St. Pölten und Suliman in einer Filiale in Wien. 

Batoul berichtet:

Bevor ich START kennengelernt habe, hatte ich immer Sorgen, wie ich mein Schulpraktikum für die HAK absolvieren werde. Nach viele Absagen dachte ich, dass keiner mir die Chance geben würde, um meine Erfahrungen und Kenntnisse praktisch anzuwenden.  Doch durch START durfte ich meinen Paten die HYPO NOE Landesbank für NÖ und Wien kennenlernen. Auf der Begrüßungsfeier von START, die auch im Gebäude der HYPO NOE in St. Pölten stattfand, fragte ich den Vorstand Herr Wolfgang Viehauser, ob ich ein Praktikum in der HYPO Bank machen kann. Ich durfte meine Bewerbungsunterlagen direkt an ihn schicken und einen Monat später habe ich die Zusage bekommen für mein Praktikum im Juli 2019 in der Filiale Horn.

Am ersten Tag begrüßten mich alle MitarbeiterInnen ganz herzlich und zeigten mir die Filiale. Sie waren sehr nett und erklärten mir, was meine Aufgabengebiete sind. Meine Aufgaben waren Unterstützung bei Vorbereitung und Nachbereitung an der Kassa, Hilfestellung und Servicierung von Kunden bei der IDD App, Sortieren von Kundenakten und Stammkarten, Erstellung von Lastschriften, Aktualisierung von Kreditakten, Verwaltung Werbematerial und Auslagengestaltung sowie Teilnahme bei Kundengesprächen.

In einem Monat konnte ich ganz viele neue Erfahrungen sammeln, die ich für meinen zukünftigen Job mitnehmen kann und verbrachte auch eine sehr schöne Zeit, die ich nie vergessen werde.

Ich danke der HYPO NOE ganz herzlich für die nette und angenehme Arbeitsatmosphäre, die ich bei Ihnen in der Filiale Horn hatte und bedanke mich auch, dass Sie es mir ermöglichten, neue Erfahrungen zu sammeln, die ich sicher weiter in der Zukunft zu verwenden kann!

Bei meinem Praktikum im Bereich Controlling habe ich vieles über Zinsen und Kredite gelernt. Highlight sind die aktuellen Negativzinsen. Ich durfte im Accounting helfen und wurde beim Bearbeiten der Powerpoint-Präsentationen zum Spezialisten.

Adham

Ich habe mein Praktikum bei der HYPO NOE sehr genossen und ich glaube, dass ich mich durch meine Arbeitserfahrung auf vielen Gebieten verbessern konnte. Ich habe viel gelernt, durch die positiven Interaktionen, die ich nicht nur mit Kollegen, sondern auch mit Kunden haben durfte.

Suliman

Praktikum bei Deloitte

Sabiha absolvierte im August ihr Pflichtpraktikum bei Deloitte. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Ich habe mich an der Willkommensveranstaltung am ersten Tag sehr geehrt gefühlt. Es war eine schöne Erfahrung in einer der weltweit besten Wirtschaftsgesellschaften ein Praktikum zu machen. Dass Deloitte „the best place to work“ ist, habe ich schon am ersten Tag mitbekommen. Alle PraktikantInnen haben einen Arbeitslaptop samt Zubehör bekommen. Die, die länger geblieben sind, haben auch ein Arbeitshandy mit eigener Durchwahl bekommen. Aber eine Laptop Tasche mit anderen Kleinigkeiten haben alle als Geschenk bekommen.

Ich wurde mit einem anderen Praktikanten, Paul Storch und später auch Alexander Spitzer, in der IT-Abteilung gebracht. Wir hatten die Aufgabe die alten EDV-Anlagen zu tauschen und die Verkabelung zu sanieren.

Nebenbei habe ich den Manager, Herr Amadou Traore, gebeten, ob ich in IT-Security und Robotics auch schnuppern darf. Es war sehr interessant als mir RPA (Robotic Process Automation) erklärt wurde. Mir wurde die Basics von UiPath beigebracht. Ich habe dann ausprobiert einige kleine Prozesse mithilfe UiPath zu automatisieren bzw. zu programmieren.

Außerdem habe ich auch die Möglichkeit gehabt mal bei IT-Security die Software bzw. Tools wie WhatsUp Gold und PuTTY configuration kennenzulernen und damit zu arbeiten. Alle Server und Accesspoints wurden dort erfasst. Ich musste überprüfen, ob die erfassten Server- und Accesspointlisten (in Deloitte-Österreich) auch in Wirklichkeit so sind, ob sie funktionieren, wenn nicht dann sollte ich sie auf aktiv setzen bzw. löschen, um Lizenzen frei zu bekommen.

In der letzten Woche habe ich auch etwas über CRM (Customer-Relationship-Management) und dessen Verbindung zu BMD (Büromaschinen für Datenerfassung) erfahren, was mich auch interessiert hat.

Ich muss zugeben, dass es im Sommer nicht so viel los war, da die MitarbeiterInnen ab und zu auf Urlaub gegangen sind. Aber ich habe trotzdem versucht, so viel wie möglich die Zeit auszunutzen, um viel zu erleben, was wirklich herrlich war.

Praktikum bei der ÖBB Infra

Sabiha absolvierte im Juli ihr Pflichtpraktikum bei der ÖBB Infra. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, wie sehr ich auf mich stolz bin, dass ich bei den ÖBB-Infra mein Praktikum machen durfte bzw. meine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt habe.

Ich wurde in dem Netzzugang Bereich (Vertrieb-System und Datenmanagement) im Praterstern 4 eingeteilt, meine Aufgaben waren in Bereich des IT-Supports (System testing). Ein Teil meiner Aufgabe war das System in Englisch zu übersetzen. Zusätzlich habe ich auch über IT-Projektmanagement etwas erfahren. Ich habe auch die Gelegenheit gehabt mit meinem Chef bei einem Gespräch dabei zu sein und vor allem den Leiter des Entwicklerteams kennen zulernen.

Der Besuch von der BFZ (Betriebsführungszentrale) und der VLZ (Verkehrsleitzentrale) war sehr beeindruckend. Da hat man immer die Leute gesehen, die mit 10 Bildschirmen gearbeitet haben. Die Führung durch meine Patin Barbara Mauer im Praterstern 3 war auch ganz interessant. Meine Patin hat mir genau erklärt, was für Bereiche es im Unternehmen der ÖBB gibt und wo bzw. wann sie zum Einsatz kommen.

Es wurde mir am letzten Tag erklärt, was eine Ausschreibung ist, wann man es braucht und wieso es wichtig ist.

Was mir am besten gefallen hat, war der freundliche Umgang. Alle MitarbeiterInnen, Kollegen und sogar mein Chef und sein Vorgesetzter waren sehr nett zu mir. Mein Arbeitsplatz war auch sehr schön. Ich bin sehr froh, dass auch meine Kollegen Florian Detzer und Paktrick Wögenstein mit meiner Arbeit und Leistung sehr zufrieden waren.

Ich darf mich bei allen bedanken, die sich bemüht haben, mir ein Praktikum bei den ÖBB zu ermöglichen!

PRESSEINFORMATION: In den Ferien arbeiten – auch Sommerjobs lehren fürs Leben

START-StipendiatInnen bei der Erste Bank Österreich
 

(Wien, 26. August 2019). „Wir haben uns im Winter 2018 für den Sommerjob beworben und waren sehr glücklich, dass es geklappt hat“, erzählen die 19-jährige Nour und der gleichaltrige Atila. Beide wollten unbedingt erste Erfahrungen in einer Bank sammeln. Und es hat geklappt. Die Beiden erhielten im Frühjahr 2019 die Zusage für das Sommerpraktikum.

Die Erste Bank bietet jedes Jahr rund 400 interessierten SchülerInnen und StudentInnen entsprechende Sommerjob-Möglichkeiten – in der Zentrale am Hauptbahnhof in Wien genauso wie in den Filialen. Die Kriterien für die Aufnahme sind vielfältig: „Die Jugendlichen von heute sind die MitarbeiterInnen von morgen. Wir freuen uns über den positiven Zuspruch junger Menschen und das Interesse an der Erste Bank. Diversität ist uns sehr wichtig und wir erleben Jugendliche aus verschiedenen Kulturen als große Bereicherung“, unterstreicht Anne Frank, Head of Recruiting Subsidiaries, Erste Bank. 

Die beiden Jugendlichen Nour und Atila mit syrischem bzw. afghanischem Migrationshintergrund sind START-StipendiatInnen. Das heißt, sie besuchen weiterführende Schulen mit Maturaabschluss und werden vom Verein START Stipendien dabei, vorwiegend mit Sachleistungen, unterstützt. 

Ein Tag im ältesten Kreditinstitut Österreichs 
Wie kann man sich einen Praktika-Tag bei der Erste Bank vorstellen? Nour und Atila wurden jeweils einer Bank-Filiale zugeteilt. „Ich wurde auf einem Rundgang in der Filiale mitgenommen und habe sämtliche Abteilungen und Personen gesehen“, schildert Atila. Mittlerweile ist er in der Kundenbetreuung und unterstützt bei der Aktivierung von Apps genauso wie bei der Nachbestellung von Karten oder der Eröffnung von Daueraufträgen. „Ich mag es, mit den Kunden in Kontakt treten zu dürfen und sie bei ihren Anliegen unterstützen zu können“, meint Atila, „und mir gefallen das Bankenimage, der gepflegte Umgang und die Atmosphäre in einer Bank!“ 

Nour’s Arbeitsplatz in der Erste Filiale war der Infopoint. „Am ersten Tag konnte ich sogar meine Arabischkenntnisse einsetzen“, erzählt die Jugendliche stolz. Dann wechselte die 19-Jährige Filiale, kümmerte sich um Post und Valuten-Kurse, stand KundInnen bei Fragen zur Verfügung und übernahm am Nachmittag meist die telefonische Koordination von Terminvereinbarungen u.a.m.

Bildunterschrift: In den Ferien arbeiten – der 19-jährige Atila macht ein Sommerpraktikum in der ältesten Bank Österreichs
Bildnachweis: Verein START Stipendien 
Download per Mouse-Rechtsklick

Verständnis für den Bankbereich
Beide StipendiatInnen wurden intern professionell begleitet und erhielten die notwendige Unterstützung von routinierten KollegInnen in der Filiale. Und beide träumen davon, weitere Praktika zu machen, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln und Einblicke zu gewinnen. 


Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at
 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at

Sana bei Woman2Woman Leadership in den USA

Starke Frauen stärken Frauen

Women2Women America International Leadership Program 2019

Women2Women ist eine Leadership Konferenz für junge Frauen zwischen dem Alter von 15 bis 19. Dank START wurde ich von der amerikanischen Botschaft gemeinsam mit 2 anderen Frauen nominiert und vom US-Department of State eingeladen, an dieser Konferenz teilzunehmen.

Diese fand vom 01.08.2019-10.08.2019 in Boston, Massachusetts an der Simmons Universität statt. Wir waren 140 junge Frauen aus 35 Ländern. Am 2. August wurden wir von Richard Rendon oder Rick, dem Gründer von Women2Women Empowerpeace empfangen. „Empowered Women Empower Women“ Rick hat jeder Delegation gebeten, diesen Satz in der eigenen Sprache zu übersetzen. „Starke Frauen stärken Frauen“ war die Antwort unserer Delegation aus Österreich.

Zunächst wurden wir in Teams aufgeteilt. Mein Team hieß „Powerful“. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business. Der nächste Vortrag „The Basics of Public Speaking“ und das Highlight des Tages war von Liz Walker, einer preisgekrönten Fernsehjournalistin, die uns gelehrt hat, die eigene Geschichte vor einem Publikum zu erzählen. Zu verstehen, wie wir unser Publikum fesseln und über die Themen aufklären können, die einem wichtig sind, ist entscheidend für unseren Erfolg. Was brauchen wir alles, um unsere eigene Geschichte zu erzählen ohne, dass wir kritisiert und beurteilt werden? Darum ging es in diesem Vortrag. Nach vielen Vorträgen waren wir am Abend in der Stadt und haben ganz viele Fotos von Boston gemacht!. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business.

Am nächsten Tag hatten wir Mason West, ein geschäftsführender Direktor zu Gast. In seinem Vortrag ging es um Leadership. „The Leader in You“ Dieser Workshop ermöglichte uns, die verschiedenen Arten von Leadership zu erkennen und zu bestimmen, welche Art von Leadership am meisten zu uns als Individuum passt. Danach hatten wir einen Vortrag mit Cherly Jackson, einer Journalistin, die uns gezeigt hat, wie man digitale Kurzformgeschichten produziert, die uns helfen, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die unsere Geschichte verdient. Cherly käpft immer noch, um das Recht ihres ermordeten Bruders zurückzuerlangen, dessen Täter immer noch nicht bestraft wurden.

Das Motto vom 4. Tag hat gelautet „ I can and I will. Watch me.” Wir begannen den Tag mit Yoga “Mindfulness and Self-Care”. Einer der emotionalsten Vorträge war der von Amanda Parker, Senior Director von der AHA Foundation, eine Organisation die kämpft, Kinderehe, Ehrengewalt, FGM Genitalverstümmelung und Zwangsheirat ein Ende zu bereiten. Amanda hat uns Geschichten von ihren Freundinnen erzählt, die entweder genital verstümmelt sind oder gezwungen wurden als Kind zu heiraten. Auch einige Kandidaten, die diesen Problemen begegnet sind haben sich getraut, ihre Geschichten zu erzählen. Nach einem sehr emotionalen Tag waren wir im Boston Tea Party Museum und haben Vieles über die Geschichte Bostons erfahren.

Tag 5 „Look Mom! I am going to Harvard “
Endlich ist der Tag gekommen, worauf jeder gewartet hat. Wir sind zur Harvard Law School gefahren und hatten viele Vorträge in den Hörsälen von Harvard. Der erste Vortrag war von Victoria Budson. Sie ist die geschäftsführende Direktorin des Programms „Women and Public Policy“ (WAPPP) an der Harvard Kennedy School of Gouvernement. Der nächste Vortrag „The Art of Negotiation“ war von Susan Hackly. „ein kompetenter Verhandlungsführer zu sein, kann uns das Vertrauen geben, nach dem zu fragen, was wir brauchen, und die Fähigkeit, die gewünschten Ergebnisse in unserer Community zu erzielen“
Schließlich waren wir in der Kennedy School of Gouvernement an der Harvard Universität und haben die Mason fellows kennengelernt, ihre Geschichten gehört und konnten Fragen stellen.

Tag 6, 7 und 8
An diesen drei Tagen hatten wir intensive Workshops und Vorträge von „Understanding the Media and Identifying Fake News“ über „Climate change and the Impact on Women and girls.“ Bis hin zu „Filming Techniques for digital Sotrytelling“ Ein Votrag, der mir besonders gefiel war von Keri Thompson „Battling the Imposter Syndrome“. Das Imposter Syndrom betrifft meistens Mädchen und Frauen. Das Ziel dieses Workshops war, uns zu helfen, mehr über dieses Ereignis zu verstehen und uns praktische Fähigkeiten und Strategien zu vermitteln, dieses Syndrom zu bekämpfen. Schließlich waren wir in Newburyport und hatten Freizeit die Gegend zu entdecken!

Tag 9 „It’s your turn to change the world “
Wir waren in dem State house of Massachusetts und haben unseren Action Plan präsentiert.

Was ist ein Action Plan? Während den 7 vergangenen Tagen mussten wir an den sogenannten Action Plan arbeiten. In dem Action Plan müssen wir ein Problem schildern und Wege finden, die uns helfen dieses zu lösen. Diese Probleme können uns persönlich betreffen, unsere Community oder auch andere Länder und Communities. Am letzten Tag mussten wir den Action Plan vor einer Jury in dem State house of Massachusetts präsentieren. Diese haben uns Vorschläge gegeben, unseren Action Plan umzusetzen.

Das Problem, das ich geschildert habe war die sogenannte FGM, weibliche Genitalverstümmelung, das ist die partielle oder vollständige Entfernung der weiblichen Genitalien oder die Beschädigung der Geschlechtsorgane ohne profunden, medizinischen Hintergrund. Die Tatsache, dass täglich 8000 Mädchen ihrer Genitalien beraubt werden aus traditionellen oder kulturellen Motiven, hat mich sehr berührt. Und mein Action Plan ist, der Organisation Traget Ruediger Nehberg beizutreten, die FGM in verschiedenen Orten wie zum Beispiel in Äthiopien; Afra zu bekämpfen.

Meine Rede die ich bei der Vorstellung unseres Action Plans gehalten habe:

Female Genital Mutilation is the partial or total removal of external female genitalia, or other injury to female genital organs for non-medical reasons. There are 4 main types of FGM:
• type 1 is removing part or all of the clitoris
• type 2 removing part or all of the clitoris and the inner labia (the lips that surround the vagina), with or without removal of the labia majora (the larger outer lips)
• type 3 narrowing the vaginal opening by creating a seal, formed by cutting and repositioning the labia
• other harmful procedures to the female genitals, including pricking, piercing, cutting, scraping or burning the area

FGM is a crime beyond human comprehension. 200 million women worldwide are affected. 8,000 girls per day are robbed of their genitalia and their dignity. That is one every eleven seconds. FGM is practiced mainly in African countries but it also impacts women and girls in the US and Europe – and has been, in some places, for over 5,000 years, regardless of religion and nationality. 500,000 women have been genital mutilated in Europe and 180.000 are at risk. There has to be an end to this crime and this why, I decided to join the TARGET e.V. organization.

TARGET is a human rights organization founded in 2000 by Rüdiger Nehberg. It’s a nonprofit organization. It’s main purpose to fight against FGM. Since the justification for Female Genital Mutilation is given, incorrectly, by reference to holy texts and religious duty and the majority of victims are Muslim girls and women. TARGET believes that an end to this bloody custom can be found in the strength of Islam itself. TARGET’s “Pro-Islamic Alliance against Female Genital Mutilation” aims to set out clearly that this crime, wherever practiced, is incompatible with the Qur’an and with the ethics of Islam.
They’ve also done a lot of projects in Ethiopia in Afra. One of their important projects is a clinic for gynecology and obstetrics in Afra Ethiopia where almost every woman and girl is genital mutilated. A natural birth is in such cases life-threatening for both mother and child.
Since then, more than 1000 women gave birth and 150,000 people received medical care. with the support of doctors from Switzerland.
Rüdiger Nehberg the founder of Target e.V. said: “We won’t stop until we put an end to this crime”

Schließlich hatten wir unsere Women2Women Ausstellung, wo unsere Bilder im State House ausgestellt wurden.
Was verstehen wir unter „The power of a woman “? Ich entschied mich Kaiserin Maria Theresia als starke Frau ihrer Zeit in Österreich zu präsentieren, ihr haben wir die Einführun der allgemeinen Schulpflicht für Kinder beiden Geschlechts zu verdanken. Am Abend hatten wir eine Abschlussparty mit Photo booth und haben die erfolgreichen Tage gefeiert!!

Nicht nur Erfahrung und Wissen haben ich gewonnen, sondern viele Freunde aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die dieselben Interessen teilen und mich unterstützen. Für mich sind sie mehr als Freunde, obwohl wir uns erst seit kurzem kennen. Für mich sind sie meine zweite Familie! „empowerte Frauen unterstützen Frauen“. Hier weiß keiner von Neid oder Eifersucht. Hier unterstützt jeder jeden. Hier wird niemand beurteilt. Hier ist ein sicherer Ort, hier ist mein zweites Zuhause.

Vielen Dank an die US Botschaft in Wien, das US Department of State und START, die mir diese Erfahrung ermöglichten.

Women2Women 2019

Praktikum an der Wiener Börse

START-Wien Stipendiat und HAK-Schüler Edison absolvierte im Sommer sein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse.

Mein Name ist Edison Baardies und ich bin START-Wien Stipendiat seit 2018. Diesen Sommer im Juli 2019 durfte ich mein Praktikum bei einer unserer Förderer absolvieren.

An der Wiener Börse, konnte ich meine ersten Berufserfahrungen für ein Monat sammeln und mir einen Einblick in die Arbeitswelt verschaffen. Es war eine sehr aufregende Zeit und dadurch dass ich dank dem Alexander Racher, ein Mitarbeiter der Börse und die Ansprechperson für START, in so vielen verschieden Abteilungen schnuppern durfte, weiß ich nun ganz genau was mir an einer Büroarbeit liegt, leicht fällt und kann dadurch auch meine zukünftige schulische sowie auch studentische Laufbahn planen.

Was mir sehr bei an der Wiener Börse gefallen hat, war der lockere und respektvolle Umgang zwischen den ArbeitskollegInnen, sowie die Offenheit und Hilfsbereitschaft der MitarbeiterInnen. Auch das flexible Arbeitsverhältnis mit dem Gleitzeitsystem war neu für mich! Ich habe mich jedoch schnell daran gewöhnt.

Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich an der Börse sammeln konnte und dass mir das Stipendium dies möglich gemacht hat. Ich blicke schon auf den nächsten Börse Punsch und freue mich dort alle bekannten Gesichter und KollegInnen wieder zu sehen.

Jus studieren? Berufsorientierung bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Ein ereignisreicher und praktischer Workshop mit Rollenspielen bei „Freshfields Bruckhaus Deringer“ über den START-Wien Stipendiatin Ebru berichtet.

Am Samstag, dem 1. Juni 2019, hat die Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer für uns ihre Türen geöffnet und die Stipendiaten und Stipendiatinnen eingeladen, um ihnen Berufe im Rechtswesen vorzustellen.

Mit Goodie Bags, kleinen Leckereien und Fruchtgetränken ausgestattet wurde den Stipendiaten und Stipendiatinnen eine Präsentation über das Dasein eines Juristen, Rechtsanwaltes, etc. gehalten. Anschließend wurde das Strafrecht erklärt und erläutert wie man in Kategorien eingeteilt wird je nachdem wie schwerwiegend das Vergehen war und unter welchem Einfluss die Person, die das Vergehen begangen hat, stand.

Dann kam das beste Part der Berufsorientierung: Nämlich die Fallstudie, ein kleines Theaterstück. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen wurden in drei Gruppen, Staatsanwälte, Verteidiger und Richter, eingeteilt und haben den Fall des Kampfpiloten Lars Koch aus dem Buch und Film „Terror“ als Beispiel bearbeitet. Für alle die, die das Buch/den Film nicht kennen: Ein Passagierflugzeug wurde von einem Terroristen eingenommen und der Pilot des Flugzeuges wurde gezwungen den Sinkflug auf ein Stadion anzutreten. Kampfpiloten wurden folglich ausgesendet und es wurde alles Mögliche getan, um das Passagierflugzeug vor dem Sturz abzuhalten, doch nichts klappte. So entschied sich der Kampfpilot Lars Koch das Flugzeug mit den 165 Passagieren mit einer Rakete abzuschießen, um so die 70.000 Menschen im Stadion vor Schäden zu bewahren. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen bekamen 20 Minuten Zeit, um Für- und Gegenargumente zu auszudenken. Anschließend wurde die Diskussion eingeleitet und mit Empören von Seiten der Verteidigung aufgrund des Richters Entscheidung beendet.

Um etwa 14:00 Uhr kam es dann zur Führung durch die edle Kanzlei. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen haben die schöne Bibliothek, die geräumigen Büros und die moderne Küche zu sehen bekommen. Als einen Abschluss der Berufsorientierung gab es ein leckeres Buffet und eine Fragerunde.

Der Workshop und vor allem die Fallstudie haben unseren Stipendiat*innen besonders gut gefallen.

Da ich schon immer Jus studieren wollte, war der Workshop bei Freshfields genau das richtige für mich. Alle waren super nett und total motiviert für einen Samstagmorgen. Die Gruppe und ich hatten genug Zeit all unsere Fragen zu stellen. Auch die Fallstudie hat mir gut gefallen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, um ein andere Rolle als den Richter einnehmen zu können. -Edison

Obwohl ich schon letztes Jahr beim Workshop dabei war, war die Konstellation und Durchführung des Workshops anders. Nur der praktische Teil, der Case Study, blieb gleich und war dennoch nicht wie das letzte Mal, denn es waren neue, andere Stipis heuer dabei und somit auch neue Meinungen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir das Workshop sehr gefallen hat. -Saida

Der Workshop in der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer war nicht nur aufregend, sondern hat uns auch die verschiedensten Berufe nach einem Jus-Studium veranschaulicht. Das Highlight an dem Workshop war die Case Study. Wir haben uns in drei verschiedenen Rollen aufgeteilt. Staatsanwälte und -anwältinnen, VerteidigerInnen und RichterInnen. Wir haben gemeinsam einen Mordfall bekommen, den wir in der Gruppe analysieren mussten und je nach Rolle die Aufgabe erfüllen. Danach haben das Rollenspiel gespielt und die Richter und Richterinnen hatten am Ende das endgültige Wort. Wir haben uns bemüht den Fall zu lösen und hatten auch einen riesen Spaß. Zum Schluss haben wir eine Führung in der Kanzlei gemacht und wir bekamen eine kulinarische Verpflegung. Wir dürften auch einen Beutel befüllt mit kleinen Geschenken mitnehmen. -Shehab

Dieser Workshop hat mir ermöglicht einen ausführlicheren Durchblick ins Jusstudium bzw. in die juristischen Berufe zu schaffen. Dass Sprache und Vorsicht bei diesen Berufen eine große Rolle spielen, habe ich nicht gewusst. Als wir in Teams eine Gerichtsverhandlung simulieren mussten, war ich eine Richterin. Ich habe richtig gespürt, wie schwierig es sein kann, neutral zu sein und eine richtige Entscheidung zu treffen bzw. jemanden zu verurteilen. Ich finde solche Workshops sind tolle Möglichkeiten, um einen dem gewünschten Studium richtig näher zu bringen. Gerade für die Maturanten und Maturantinnen aber auch später für die anderen ist es sehr wichtig zu wissen, was sie in der Zukunft bei dem Studium erwartet. -Sabiha

Der Workshop hat meine Begeisterung für Wirtschaftsrecht weiter entfacht. Viele offene Fragen, die ich zum Wirtschaftsrecht-Studium hatte wurden beantwortet und ich habe nun das Gefühl, dass ich entspannt und vorbereitet in das Studium starten kann. -Chrislane


Matura, was nun?

„Mach dir ein Bild von deinem Beruf“, unter diesem Leitfaden bietet das Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft (kurz „BIWI“) Orientierung und Unterstützung für junge Menschen. Das Angebot reicht von individuellen Berufsinformationsgesprächen, Berufsorientierungskursen über Beratungsangebote zur Ausbildungsentscheidung, bis hin zu Bewerbungstrainings und Erstellen von Interessensprofilen.

Berufseinstieg oder Ausbildung nach der Matura? Diese Frage stellen sich viele unserer Stipendiat*innen. Um eine für sich passende und gute Entscheidung finden zu können, braucht es Orientierung und Entscheidungshilfen.

Herr Wilfried Keck, Mitarbeiter des BIWI und Experte für das Thema „Lehre nach der Matura“ begrüßte uns sehr herzlich, stellte das Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft vor und fragte gleich zu Beginn unsere Jugendlichen „Matura, was nun? Was möchtet ihr danach machen?“ Zögerlich antworteten die ersten Stipendiat*innen, den diese Frage stellen sich viele junge Menschen, vor allem in der Maturaklasse oder kurz vor ihrem Schulabschluss, tagtäglich. Welche Möglichkeiten habe ich? Was soll ich studieren und auf welcher Hochschule? Und welche Möglichkeiten bietet mir eine verkürzte Lehre nach der Matura?

Um einen Überblick von den zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten, beschäftigten wir uns zunächst mit der österreichischen Bildungslandschaft. Der Unterschied zwischen Fachhochschule, Universität und Kolleg wurde eingehend erklärt, anschließend widmeten wir uns dem Thema „Lehre nach der Matura“. Denn eine Lehre ist auch nach der Matura möglich, diese kann verkürzt absolviert werden und erleichtert zudem den direkten Berufseinstieg nach dem Schulabschluss.

Danach erstellten wir individuelle Interessensprofile. Das Ergebnis dient zur eigenen Orientierung und soll richtungsweisend die Entscheidung unterstützen. Herr Keck betonte auch, dass bei der Entscheidungsfindung immer ein Plan B, eine Studienalternative, mitgedacht werden sollte. Die zahlreichen Aufnahmetest und Zugangsbeschränkungen der Hochschulen beschränken die Anzahl der Studierenden und nicht alle Studieninteressent*innen erhalten einen Studienplatz. Er riet auch, auf sich zu hören und sich mit den eigenen Interessen auseinanderzusetzen. Tipps und Erfahrungen sind sehr wertvoll, die Entscheidung liegt jedoch letztendlich bei sich selbst.

Danke an Herr Wilfried Keck für den informativen Vortrag!

Ich fand den Vortrag sehr hilfreich und übersichtlich dargestellt, da wir über verschiedenste Bildungswege informiert wurden. Das Interessensprofil würde ich denjenigen empfehlen zu machen, die sich für mehrere Studien bzw. Berufe interessieren und keinen Überblick über ihre Interessen haben. Denn durch dieses weiß ich jetzt ziemlich genau, was mich sehr interessiert. -Samira

Bald ist es soweit. Die Matura. 12 Jahre Schule auf einem Stück Papier zusammengefasst. Was dann? Was wenn ich den MedAT nicht schaffe? Was dann? Der Workshop an der WKO hat einen Teil meiner Angst genommen, da mir diverse Alternativen gezeigt wurden und auch durch einen Test der Bereich ermittelt wurde, der meinen Interessen ähnelt. -Erem

Es war wirklich sehr hilfreich, es hat mir persönlich sehr geholfen, mehr über meine zukünftige Plan nachzudenken. -Abdul

Sicher und selbstbewusst beim Bewerbungsgespräch

Am Samstag, den 27. April 2019 besuchten wir, START Salzburg und START Oberösterreich-Stipendiat*innen, einen Workshop zum Thema „mündliches Bewerbungstraining“ von Frau Charlotte Eblinger von der Firma Eblinger&Partner im Axis in Linz. Im Rahmen des START- Stipendium Programmes haben wir uns Zeit genommen, um wertvolle Tipps von ihr zu hören.

Am Beginn stellten wir Stipendiat*innen uns mit Name, Alter und Berufswunsch bei Frau Eblinger vor, womit wir auch schon unseren Bewerbungstag starteten. Danach begann Frau Eblinger uns über das Verfahren der Personalauswahl zu erzählen. Wie geht eigentlich die Personalauswahl aus der Sicht eines Unternehmens? Das Auswahlsverfahren beruht auf dem Input des Bewerbers; und zwar zunächst einmal auf den Unterlagen, die er mitbringt (beispielsweise Lebenslauf, Schulnoten, das Bewerbungsinterview oder Intelligenztests, etc). Allerdings ist das Bewerbungsinterview die am meisten von Unternehmen verwendete Methode zur Auswahl ihrer Bewerber.

Das Unternehmen muss vorerst eine Entscheidung treffen, welche Kandidaten zu der gesuchten Stelle passen würden, dann ladet dann die Personen zum Vorstellungsgespräch ein. Nun, die Aufgabe des Bewerbers besteht darin, sich bestmöglich dem Unternehmen zu präsentieren, und das natürlich anhand der ihm verfügbaren Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale. Wir bekamen folgende Aufgabe, und zwar eine Antwort auf die folgende Frage zu finden: „Welche Faktoren/Kriterien brauche ich um meinen Ferialjob/mein Studium zu erlangen?“ Oder anders gesagt: „Was braucht es für das, was ich will?“ Jeder hatte danach die Möglichkeit, seine Antwort vorzustellen und eine Rückmeldung von Frau Eblinger, aber auch von den anderen Stipis, zu bekommen.

Wir lernten, dass es für jede Stelle sogenannte Hard Skills und Soft Skills gibt. Beides muss man mitbringen, um den Job, den man in Zukunft ausüben will, zu ergattern. Die harten Faktoren sind Dinge wie die Matura oder das Alter. Die weichen hingegen sind die kognitiven Kompetenzen, meine Verhaltensweisen und Eigenschaften, die mir dabei helfen, dass mir der Beruf grundsätzlich passt und ich auch Spaß dabei haben kann. Alles schön und gut, aber beim Bewerbungsgespräch muss der Bewerber wissen, welche Worte er benutzt, um sich zu beschreiben. Das Präsentieren ist sozusagen die halbe Miete und vieles im Auswahlverfahen hängt im Endeffekt von diesem einen Gespräch ab. Wichtig ist aber dabei authentisch zu bleiben, denn sonst macht der Job für mich keinen Sinn.

Wir gingen auf die Frage „muss ein Unternehmen ein Vorreiterrolle haben?“ ein und stellen fest, dass die Antwort verneint ist. Frau Eblinger brachte ein Beispiel dazu: Es gibt einen Bewerber, der die Fähigkeit mitbringt, dass er beispielsweise eine bestimmte Art vom Metall herstellen kann. In diesem Fall muss der Arbeitsgeber das nicht kennen oder können, sondern er schätzt, was sein Bewerber für besondere Fähigkeiten hat und stellt ihn eventuell an die richtige Stelle in seinem Unternehmen.

Beim Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen sollte man Stärken bennen, und diese auch beweisen durch Erfahrungen, die man gemacht hat. Man sollte aber auch ein paar Schwächen zu Wort bringen, und dabei nicht vergessen zu erzählen, wie man an dieser oder jener Schwäche arbeitet, um sie zu bewältigen. Frau Eblinger erzählte, dass das Bewerbungstraining eine Art Ausnahmensituation ist, bei der man sich bestmöglich und strategisch gut vorbereitet vorstellt. Dinge, die man sagt, müssen daher gut beschrieben werden, sie müssen gut untermauert werden mit Beispielen, die nachvollziehbar sind aus Sicht eines fremeden Menschens, der mich zum ersten Mal kennenlernt. Nach der Mittagspause kamen wir nun zum Punkt „Do‘s & Dont’s beim Bewerbungsgespräch“.

„Ich fand das Rollenspiel total hilfreich und super. Mir wurde klar, wie wichtig es ist, sich konkrete Gründe zu überlegen, warum man der Beste für eine Position ist. Argumente wie „ich interessiere mich dafür“ sind nicht aussagekräftig. Ich bekam auch ein paar Tipps: Sich für die Einladung zum Bewerbungsgespräch zu bedanken und zum Shchluss zu fragen ‚wie verbleiben wir‘.“

Stipendiatin Ivy über das inszinierte Bewerbungsgespräch mit Frau Eblinger

Am Ende unserer lehrreichen Gespräche führte Frau Eblinger ein paar Vorstellungsgespräche mit einigen Stipendiat/innen, es dauerte 3-4 min bei jeder Person. Sie gab hilfreiches Feedback und wir Stipis kommentierten die Talks auch gegenseitig, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Vielen Dank an Frau Eblinger für diesen sehr lehrreichen, interessanten und doch lustig gestalteten Workshop!

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

„Peace Kitchen“ ein kulinarisches Friedenskonzept

Schüler der HAK VBS Akademiestraße & START-Wien Stipendiat Atila Bamyani stellt das Konzept hinter der „Friedensküche“ in Wien vor.

Nach 2015 sind viele Flüchtling.e von verschiedenen Ländern (wie Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak, der Türkei, Syrien, Libyen u.a.) nach Österreich gekommen. Eine sehr wichtige Frage für die österreichische Gesellschaft ist, wie wir alle in Zukunft zusammen in Frieden leben, studieren und arbeiten können, wie unsere Kinder in Frieden zusammenspielen können.

In der Peace Kitchen kochen und arbeiten jugendliche Flüchtling, aber erzählen auch die Geschichte ihrer „Reise“ von ihrer Heimat durch die verschiedensten Länder wie Afghanistan, Pakistan, Iran, Syrien, die Türkei und andere. Wir organisieren kulturelle Veranstaltungen wie: Konzerte, Fotoausstellungen, Filmvorführungen von Geflüchteten, sowie Diskussionen über das Thema Flüchtlinge und ihre Integration. Über das Essen und diese kulturellen Aktivitäten ergibt sich leicht ein Dialog.

Es wird von Flüchtlingen und Asylberechtigten in diesem Lokal in der Stadt Wien eine Vielfalt von Speisen angeboten: Peace Kitchen ist die Idee, durch verschiedenste Menüs die „Reiseroute“ von Flüchtlingen, ihre Erinnerungen und Erfahrungen nachzuzeichnen. In der Peace Kitchen sind die angebotenen Speisen das Ergebnis der Begegnung von Flüchtlingen mit anderen Kulturen bis hin zum Ankunftsland. So wird diese Begegnung durch Geselligkeit zur sinnlichen Erfahrung.

Dieses Projekt zeigt das Potential, dass die Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen, die Andersartigkeit und die Vielfalt als Quelle der Innovation und Bildung in sich haben. So wirken MigrantInnen als Innovatoren bei der Zusammensetzung von Speisen bei.

Peace Kitchen arbeitet mit Aufnahmestellen von AsylbewerberInnen zusammen, wie auch bei Gemeinschaften, die gefährdete Männer und Frauen für Ausbildungspraktika in Restaurants aufnehmen, mit dem Ziel der Integration und der Eigenständigkeit durch aktives Arbeiten. Unser Anliegen ist es, MigrantInnen und Geflüchteten, die wie die meisten Mitglieder dieses Projekts ähnliche Erlebnisse und Erfahrungen mitbringen, im Gastland eine Möglichkeit des Lernens und eventuell eine Anstellung zu bieten.

Atila über sich und seine Erfahrungen, die wesentlich zur Idee „Peace Kitchen“ beigetragen haben

Mein Name ist Atila Bamyani, ich bin vor kurzem 19 Jahre alt geworden und bin nach meiner Heimatstadt „Bamiyan“ (Afghanistan) benannt. Ich lebe seit 9 Jahren in Österreich und gehe momentan in die 4. Klasse der Handelsakademie I. der Vienna Business School Akademiestraße im 1. Bezirk. Seit diesem Jahr bin ich stolzer Stipendiat und Stipi-Sprecher bei START-Wien.

Im Jahr 2008 bin ich mit meiner Mutter von Afghanistan nach Pakistan und dann in den Iran geflüchtet. Auf unsere Fluchtreise habe ich viele verschiedene Menschen getroffen. Ich erinnere mich wie meine Mutter und ich in Pakistan in den Gemeinschaftsküchen mit anderen Menschen gekocht und das Essen vorbereitet haben und von anderen Menschen gelernt haben sowie als auch andere Personen von meiner Mutter gelernt haben.

Im Jahr 2009, als wir nach Österreich geflüchtet sind, haben wir diese Erfahrungen noch einmal durchlebt. Zuerst in Thalham, dann in Tiroler Städten und Dörfern wie Innsbruck, Mötz, Kössen, Kufstein oder Jennbach. Meine Mutter kochte mit anderen und ich half ihr dabei. Wir haben viele verschiedene Leute kennengelernt und auch zusammen gekocht. Kurzgesagt: Ein kultureller Austausch.

Während den Flüchtlingsströmen vom November bis Dezember 2015 habe ich reisenden Flüchtlingen an Bahnhöfen geholfen und auch viele Freundschaften geschlossen. In den Asylheimen in Wien habe ich diese Freunde erneut getroffen und dabei habe ich gesehen, dass sie ebenfalls in Gemeinschaftsküchen zusammen kochen und wie meine Mutter und ich ihre Erfahrungen miteinander teilen. Und am Ende entstehen auch immer gute Geschmäcke und somit auch neue Rezepte.

Berufsorientierung bei Rotary Club Wien Nestroy

Die Mitglieder des Rotary Wien Nestroy Clubs & rotaract haben unsere START-Wien Stipendiat*innen erneut zu einer Berufsorientierungsveranstaltung eingeladen, um von ihren persönlichen Bildungs- und Karrierewegen, wie auch Umwegen zu erzählen.

Der Rotary Club, wie auch die damit verbunden Ziele & Ideale wurden zunächst vorgestellt, bevor unsere Jugendlichen Informationen über die internationalen Rotary Austauschprogramme erhielten. Die Roatarier*innen aus den unterschiedlichsten Branchen (Wirtschaft, Finanzen, Beratung Kunst & Kultur, Kommunikation) und mit vielfältigen Qualifikationen erzählten den START-Wien Stipendiat*innen von ihrem beruflichen Werdegang. Die jungen Mitglieder von rotaract gaben Tipps auf was es im Studium ankommt und wie sie sich gezielt auf eine Aufnahmeprüfung vorbereiten können. Im Anschluss konnten die Stipendiat*innen sich und ihre Ziele nach der Matura vorstellen, Fragen stellen, Praktikamöglichkeiten erfragen und sich in entspannter Atmosphäre mit den Rotarier*innen austauschen.

Sabiha über den intensiven Nachmittag: „Der Workshop Berufsorientierung bei Rotary Club Wien Nestroy war spaßig nicht nur, weil wir geplaudert und gemeinsam gegessen haben, sondern es war viel mehr interessant als ich über die Werdegänge der Jugendlichen zwischen 18-30 erfahren habe. Über den neuen Club der Jugendlichen zu erfahren, hat mich begeistert. Sie haben uns erzählt, was und wo sie studieren bzw. arbeiten und wie sie drauf gekommen sind. Von Aufnahmeprüfungen bis hin zu den Unterschieden zwischen Uni und FH haben sie uns berichtet. Es hat mir auch gefallen, wie einer der Mitglieder uns wegen unserer Mehrsprachigkeit und dem Migrationshintergrund gelobt hat. Dass es auch ok ist, wenn man jetzt sich nicht sicher ist, welche Richtung man studieren möchte oder später doch ein anderes Fach studieren will, merke ich mir von diesem Workshop.“

„Der Rotary Workshop war nicht nur informativ, sondern hat auch Spaß gemacht. Durch den Besuch habe ich die Mitglieder von Rotary und Rotaract kennengelernt und konnte somit Kontakte knüpfen. Ich habe nun vor Teil von Rotaract zu werden, um mich selber in unterschiedlichen Gebieten weiterzubilden.“ Salma über wertvolle Kontakte.

Rosetta ist froh, dass sie sich angemeldet hat: „Der Workshop „Berufsorientierung bei Rotary“ hat mir sehr gefallen und war sehr hilfreich, da man viele Erfahrungen über verschiedene Berufe hören konnte. Man muss aber zugeben, dass man den Jüngeren besser zuhören konnte als den Älteren, da ihre Erfahrungen uns mehr ansprechen und für uns relevanter sind. Nichtsdestotrotz waren alle Menschen dort sehr nett und haben unsere Fragen so gut wie möglich beantwortet. Ich bin froh, dass ich mich für diesen Workshop angemeldet habe.“

Und Edison informierte sich über die vielfältigen Austauschprogramme, die Rotary für Jugendliche anbietet: „Der Workshop war eigentlich sehr interessant, die Rotary und Rotaract Mitglieder haben sich und ihre bis zum diesem Datum andauernde Karriere und ihren beruflichen Werdegang vorgestellt. Es war eine angenehme Stimmung zum Zuhören und wir hatten auch genug Zeit ihnen Fragen zu stellen. Nachdem sich alle vorgestellt hatten, hatten wir die Möglichkeit bekommen noch auf die einzelnen Personen zu zugehen um einen Dialog zu führen. Ich bin Ralf gegangen, weil es mich sehr interessiert hat, ob eine Möglichkeit besteht, durch den Jugenddienst von Rotary oder ihrem Netzwerk, ein Praktikum im Ausland bzw. Spanien oder Großbritannien erhalten zu können.“

Ein besonderer Dank an Deloitte und die Gastfreundschaft!

START-Wien & L´Oréal beim Mentoring Kick-Off!

L’ORÉAL Österreich lud unsere START-Wien Stipendiat*innen zu einer Auftaktveranstaltung ein, um ihnen die Mentoring Partnerschaft und das Unternehmen vorzustellen.

Katrin Bernd, Geschäftsführung Verein START-Stipendien Österreich, begrüßte die zukünftigen Mentor*innen und Mentees und bedankte sich bei L’ORÉAL für die Einladung in die Unternehmenszentrale in Wien, denn Einblicke in die Unternehmenswelt und der „Blick hinter den Kulissen“ sind in der Phase der Berufs- und Studienorientierung für unsere Jugendlichen eine wertvolle Erfahrung. Die Ziele und den Ablauf der Mentoring Partnerschaft, wie auch die Rahmenbedingungen, die zu einer erfolgreichen Partnerschaft führen, stellte Mag. Bernadette Metzler, Corporate Communications Project Manager, vor.

Das Mentoring kurz vorgestellt:

  • Die Orientierung am Arbeitsmarkt
  • Das bessere Zurechtfinden in der vielfältigen Bildungslandschaft
  • Vermittlung von Know-how und geben von konkreten Tipps über die Arbeitswelt
  • Weitergabe von Wissen & Erfahrung
  • Potentiale erkennen & entfalten
  • Interkulturelle Kommunikation

Das „Speeddating“ war schließlich der Höhepunkt der Veranstaltung. L’ORÉAL Mitarbeiter*innen und unsere Stipendiat*innen durften sich zwei Minuten lang unterhalten und kennen lernen, bevor sie rotierend zum/r nächsten Mentor*in wechselten. Das Prinzip des Speeddatings erlaubt es in kürzester Zeit einen ersten Eindruck vom Gegenüber zu erhalten. Die vielen Eindrücke und Gespräche wurden mit einer Entspannungs- und Auflockerungsübung fest gehalten und spielten beim Matchen der Mentor*innen und der Mentees eine entscheidende Rolle.

Das Unternehmen L’ORÉAL Österreich unterstützt START-Wien seit vielen Jahren und fördert mit den lokalen Programmen „FIT FOR THE JOB“ und dem Mentoring Programm unsere Stipendiat*innen im Rahmen des globalen Nachhaltigkeitsengagement der L’ORÉAL Gruppe „SHARING BEAUTY WITH ALL.“!

Patenbesuch bei Constantia Flexibles

Letzten Freitag hatten START-Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die tolle Möglichkeit ihren Paten Constantia Flexibles bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Wien kennenzulernen.

CFO Stephan Kühne und VP Marketing & Communications Thomas Schulz begrüßten die Jugendlichen in den Büroräumlichkeiten und stellten ihnen das Unternehmen kurz vor. Joghurtdeckel, Medikamentenverpackungen, Chipspackungen, und vieles mehr – auch wenn es den Jugendlichen nicht bewusst war, haben sie wahrscheinlich täglich mit Verpackungen zu tun, die von Constantia Flexibles produziert wurden.  

Anschließend war das Wort bei den Jugendlichen, die in einer Vorstellungsrunde auch auf ihre Interessen, ihr soziales Engagement und ihre Zukunftspläne eingingen und vielfach durch ihre guten Deutschkenntnisse nach erst kurzem Aufenthalt in Österreich beeindruckten.

Zum Schluss wurde noch ausgiebig bei Kuchen geplaudert und erzählt.

Über die finanzielle Unterstützung in Form der Stipendien hinaus bietet Constantia Flexibles auch die Möglichkeit im Sommer ein Praktikum beim Unternehmen zu absolvieren.

Vielen Dank für die Unterstützung & den herzlichen Empfang!

Fit for the Job – Bewerbungsday bei L`Oréal

Bereits zum zweiten Mal organisierte START-Wien Förderer L`Oréal am 3.Jänner für Jugendliche aus dem START-Programm und vom Verein Wirtschaft für Integration einen Bewerbungstag.
Der Tag war zur Gänze dem Bewerbungsprozess gewidmet und vermittelt in kompakter Form wertvolle Hilfestellung, damit es – vielleicht sogar schon bei der ersten – Bewerbung auch wirklich klappt. Am Vormittag wurde besprochen wo man überall Jobausschreibungen findet, wie der Bewerbungsprozess funktioniert, auf was alles zu achten ist. Vor der Mittagspause wurde noch der Lebenslauf besprochen und viele Tipps gegeben. Am Nachmittag teilten sich die Jugendlichen in 2 Gruppen auf: Die eine Gruppe hatte die Möglichkeit ihren Lebenslauf eine Check zu unterziehen und die andere Gruppe erhielt spannende Infos zum Thema „Business Knigge“, Auftreten und Styling. Dann wurde getauscht. Vielen Dank an das engagierte Team von L`Oréal die sich den ganzen Tag Zeit für unsere Jugendliche nahmen!

Hier die Rückmeldungen der Jugendlichen:

Der Workshop“ Fit for the Job:L’Oréal Bewerbungstag“ war sehr erfolgreich. Wir hatten sympathische Expertinnen von L’Oréal, die uns auf Situationen wie ein Bewerbungsgespräch vorbereitet haben. Wir haben mit ihnen auch die Gliederung der Bewerbungsunterlagen durchbesprochen. Einen CV- Check ist auch gemacht worden. Zusammenfassend haben wir uns alles was einer Bewerbung betrifft untergeredet.
Shehab Abdel-Latif

Der Workshop bei L’Oréal war sehr Umfangreich. Zuerst haben wir über das Bewerben für einen Job allgemein viel erfahren, dann haben wir über die wichtigsten Details beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen gesprochen und anschließend haben wir wertvolle Tipps für das ideale Outfit bei einem Vorstellungsgespräch bekommen.
Dank diesen tollen und durchdachten Workshop werde ich mit volles Selbstbewusstsein zu meinem nächsten Bewerbungsgespräch hingehen.
Atila

Unter dem Titel „Fit for the Job“ waren wir am Samstag, 3. 1. 19 zu einem Workshop bei der L’Oréal Akademie in Wien eingeladen. Dieser befasste sich besonders mit den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Die vortragenden Damen haben uns viele wichtige Tipps gegeben und unsere Bewerbungsschreiben genau analysiert und verbessert. Auch ein Bewerbungsgespräch haben wir als Beispiel durchgespielt. In der Mittagspause wurde ein reichhaltiges Buffet aufgetischt. Zum Ausklang wurden wir noch in das richtige Auftreten und Styling eingewiesen.
Besonders hat mich beeindruckt, dass die Instrukteurinnen nicht nur allgemein gesprochen haben, sondern auf uns individuell eingegangen sind. Zum Abschied erhielten wir noch Produktproben. Vielen Dank an alle Beteiligten, es war sehr aufschlussreich!
Mohammad

Um überhaupt einen Job zu kriegen, soll man einiges beachten. Erster Schritt: Wie kann ich eine Firma durch meine Unterlagen von meiner Kenntnissen überzeugen? Zweiter Schritt: Wie soll ich mich bei dem Bewerbungsgespräch benehmen? Und kann ich mich überhaupt vorher darauf vorbereiten? All dieser Fragen und noch mehr wurden detailliert bei dem letzten Workshop ,,fit for the Job“ aufgeklärt. Zum Schluss bekamen wir außerdem ein Feedback über unseren Lebenslauf und unsere Bewerbungen, was natürlich nicht zu unterschätzen ist. Was mir am Meisten gefall, ist, dass die Mitarbeiterinnen dort sowohl erfahren als auch sehr freundlich waren.
Jihan

Da ich schon beim vorherigen Workshop „Fit for the Job“ war, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es genauso informativ war wie letztes Mal und sogar interaktiver war! Das erlernte wende ich jetzt schon an, um neben dem Studium arbeiten zu können und bin sehr froh, dass ich zweimal diese Gelegenheit nutzen durfte.
Gamze Cetin

Der Loreal Workshop zum Thema Bewerbungen war sehr nützlich.Am interessantesten war es, den Bewerbungsprozess aus der Sicht der Arbeitgeber bzw in unserem Fall der Workshopleiterinnen mitzuverfolgen.Dadurch haben wir einige Insidertipps bekommen und wissen nun, worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt. Auch unsere Lebensläufe wurden auf den neuesten Stand gebracht und uns wurden Tipps für Vorstellungsgespräche mitgegeben. Zusammenfassend kann ich behaupten, dass dieser Workshop mir für zukünftige Bewerbungsprozesse eine große Hilfe sein wird!
Nazia

START-OÖ lernt wie schriftlich berufliche Kommunikation gelingt

Am Samstag, den 24. November hatten zwölf START-OÖ Stipendiat*innen die Möglichkeit von einer Expertin zu lernen wie man sich richtig bewirbt und mit einem Unternehmen professionell, schriftlich kommuniziert.

START-OÖ Stipendiatin Irma berichtet:

„An diesem Tag behandelten wir alle Fragen rund um das Praktikum, das Besprechen unsere Mailbox, was wichtig beim Verfassen von Bewerbungen und auch eines Dankschreibens ist. 

Ganz zu Beginn des Workshops haben wir uns mit dem Praktikum auseinandergesetzt, wobei uns Frau Mag. Simone Karlsberger wertvolle Tipps gegeben hat. Sie hat uns auch klargemacht, wie wichtig andere Faktoren im Bewerbungsprozess sind, so wie das richtige Verfassen der Mail. Während des Vormittags haben wir uns auch alle eine neue Mailbox eingerichtet. Dabei hat sie uns auch gezeigt hat wie man mit leichten Übungen seine Stimme ölen kann. 

Nach einer stärkenden Pause machten wir uns am Nachmittag weiter an die Arbeit. Nun waren wir an der Reihe unsere mitgebrachten Motivationsschreiben und Lebensläufe zu verbessern. Während dieser Verbesserungsphase halfen sich die Stipendiaten alle gegenseitig damit jeder am Ende des Tages mit guten Bewerbungsunterlagen nachhause gehen konnte.

Die Stipendiaten verließen diesen Workshop mit einer fehlerfreien Bewerbung und mit wertvollen Tipps für eine gelungene schriftliche Kommunikation mit Unternehmen.

Vielen Dank Frau Karlsberger für diesen sehr hilfreichen Workshop.“

Stipis aus OÖ und Salzburg besuchten das Open Lab der JKU Linz

Am Freitag, 23.11. trafen sich acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und sechs aus Oberösterreich am Campus der Johannes Kepler Universität, um gemeinsam einen Workshop im „Open Lab“ zu besuchen. Im JKU Open Lab können Kinder, Jugendliche und Interessierte selbst Experimente durchführen. Die Teilnehmer*innen sammeln erste Erfahrungen im praktischen Arbeiten, Beobachten und Verstehen von Phänomenen aus Wasser, Luft, Kohlendioxid, Farben oder Kunststoffen. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler durch ausgebildete Betreuer*innen, die ihnen zur Seite stehen. Das Thema vergangenen Freitag was „Mit der Wissenschaft auf Verbrecherjagd“. Ziel der Übung war es, verschiedene Spuren, die am Tatort gefunden worden waren, zu analysieren, um herauszufinden, wer Täter, Komplize, Augenzeuge bzw. Unbeteiligter war. Welchem Täter können die Finger- und Fußabdrücke zugeordnet werden und war der Verdächtige tatsächlich am Tatort? Was ergeben die Analysen der Boden- und Faserproben? Diese und noch mehr Fragen mussten unsere Stipendiat*innen und Stipendiaten beantworten, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Das alles durften die Jugendlichen unter professioneller Anleitung ausprobieren:

  • Fingerabdrücke aufnehmen und Muster bestimmen
  • Fingerabdrücke sichern
  • Fußabdrücke sichern mit Gips sowie auswerten
  • Nachweis von latenten Blutspuren
  • Analyse von Bodenproben
  • Faseranalytik durch Mikroskopie

Nach dem Workshop nahm sich START Oberösterreich Mitarbeiterin Anna Wiespointner, die selbst an der JKU studiert, Zeit, um die Fragen der Salzburger Stipendiat*innen zu Studienmöglichkeiten in Linz zu beantworten. Wieviel kostet ein Studentenwohnheim? Welche Jobchancen habe ich, wenn ich ein bestimmtes Studium absolviere? Da es in Salzburg keine technische Fakultät gibt, war es für die Stipendiat*innen besonders interessant, mehr über Studienrichtungen in diesem Bereich zu erfahren.

Und das sagen unsere Stipendiat*innen zur Veranstaltung:

„Das war super! Ich habe sehr gute Infos über Uni und Studieren bekommen. Außerdem habe ich etwas über Chemie gelernt, z.B. wie findet man heraus, ob in einem Stoff Salz gelöst ist oder ob es Blutspuren gibt. Ich interessiere mich sehr für solche Exkursionen (Naturwissenschaften, Mathematik).“ Ali Reza Noori

„Die Exkursion nach Linz war sehr gut. Ich habe viele neue Sachen gelernt, z.B. wie können wir einen Täter identifizieren? Und wir haben auch viele Informationen über die Universität erhalten.“ Hana Nazari Salari

 

Bewerbungstraining bei Rotary Club Wien Nestroy

Bewerbungen für (Pflicht-)Praktika sind auch bei START-Stipendiat*innen jeden Winter ein großes Thema. Da es für viele – neben der Bewerbung für START – die ersten Bewerbungen sind, die sie schreiben, gibt es entsprechend viele Fragen und Unsicherheiten. Umso hilfreicher ist daher der jährlich angebotene Workshops des Rotary Clubs Wien Nestroy. Mitglieder des Clubs, alle erfahren oder sogar hauptberuflich im Bereich Personalrecruiting, informierten auch dieses Jahr wieder die Stipendat*innen über den Aufbau einer Bewerbung, Do’s and Don’ts bei Lebenslauf und Anschreiben, vermeintliche Kleinigkeiten, die aber oft große Beachtung finden und entsprechend wichtig sind und alle weiteren Fragen der Jugendlichen. Anschließend ging es an den Praxistest: In Kleingruppen fanden simulierte Vorstellungsgespräche statt, um auch für diese herausfordernde Situation gut vorbereitet zu sein.

Herzlichen Dank an die Mitglieder des Rotary Clubs für diesen Workshop, der bei den Jugendlichen sehr gut ankam:

Im Rotary Club zum Thema Berufsorientierung habe ich gelernt, wie man richtig Bewerbungen schreibt, wie man den Arbeitgeber von sich begeistert, was man machen soll, damit genau wir den Job bekommen, unique sein, sich geeignet fühlen & selbstbewusst auftreten. Der Workshop hat mir sehr viel geholfen und habe sehr vieles dazu gelernt!!! Die Personen die dort gearbeitet haben, waren sehr organisiert und vorbereitet und konnten uns alle viel beibringen! –Fatema Ahmadi

Der Workshop war sehr informativ, vor allem die Präsentation über das richtige Bewerben und den Verlauf eines Bewerbungsgesprächs. Ich fand es toll, dass wir fiktive Bewerbungsgespräche machen durften, um zu lernen, wie man sich richtig bewerben soll. –Rosetta Kawmi

Der Rotary Workshop hat mir sehr gut gefallen, da der Ablauf gut geplant war. Am Anfang haben wir gelernt, wie eine Bewerbung geschrieben werden soll, danach haben wir die Möglichkeit bekommen, persönliche Vorstellungsgespräche durchzuführen und zu üben. Man konnte sich wirklich in diese Lage versetzen und erfahren, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft. Dabei habe ich wirklich viel gelernt und gutes Feedback bekommen. Im Großen und Ganzen fand ich den Workshop sehr hilfreich und interessant. –Samira Hemati

Der Rotary Workshop war sehr interessant und nützlich. Ich finde es großartig, dass wir diese Gelegenheit bekamen, ein Vorstellungsgespräch zu trainieren. Es wurde uns genau erklärt, wie man einen Lebenslauf professionell gestalten kann und welche Sachen man lieber vermeiden soll. Meiner Meinung nach sind solche Workshops zum Thema Berufsorientierung sehr hilfreich für uns. -Jihan Aljazzar

Der Rotary Workshop war ein hilfreicher, nützlicher und exzellenter Workshop, der uns ermöglicht hat, dass wir uns eine Bewerbungssituation vorstellen zu können und dadurch unsere Strategie bei einem Bewerbungsgespräch zu verbessern. Der Ablauf vom Workshop war auch sehr hilfreich, indem sie uns den genauen Ablauf einer Bewerbungssituation geschildert haben. -Mahdi Hassani

Ich habe nach dem Workshop am Freitag ein gutes Gefühl bei meinen zukünftigen Bewerbungen. Im Workshop haben die Betreuer uns üben lassen (bewerben) und uns einige Tipps gegeben professioneller zu werden. Der Workshop ist sehr hilfreich und auch zu empfehlen. -Shehab Abdel-Latif

Der Bewerbungsworkshop war überraschenderweise sehr persönlich, ich hab einen Einblick in ein richtiges Bewerbungsgespräch bekommen, und wie man sich darauf vorbereitet und dementsprechend auch reagiert. Ich bin froh, mich dafür angemeldet zu haben. -Balqiz Azami

Der Bewegungsworkshop war sehr nützlich und informativ. Ich habe wirklich viel gelernt, wie man sich richtig bewirbt und wie man sich richtig auf Bewerbungsgespräch vorbereitet und beim Gespräch erscheint. Und aber es war sehr hilfreich, dass wir mit den TrainnerInnen am Ende selbst ausprobiert haben. -Azizullah Howaida

© START-Wien

START-OÖ Stipendiat*innen berichten von ihren Sommerpraktikas

Die START-OÖ Stipendiat*innen nutzen ihre Sommerferien, um Erfahrungen für ihr Berufsleben in vielfältigen Praktikas zu sammeln.

Über die START-OÖ Paten und unser Netzwerk, versuchen wir den Stipendiat*innen jedes Jahr passende Praktikumsplätze zu vermitteln, in welchen sie wertvolle berufliche Erfahrung sammeln können. Wo die Jugendlichen heuer gearbeitet haben und was sie dort gemacht haben, lesen Sie hier:

„Ich habe diesen Sommer gleich zwei Praktikas gemacht. Im August machte ich mein Praktikum bei der Kommunikationsargentur Prizovsky & Partner. Bei P & hatte ich die tolle Chance meine Maturaarbeit über Social Media Marketing mit der Realität zu verbinden. Neben Facebook-Postings von Unternehmen schrieb ich auch eine Presseaussendung für Sofar Linz und Newsfeed-Beiträge für die P &-Website. Das Praktikum war nicht nur fordernd, sondern auch fördernd!

Und meinen September verbrachte ich beim DSGVO Softwareentwickler Akarion. Wenn man einmal mit dem Team zusammengearbeitet hat, versteht man nicht nur die Bedeutung eines wunderbaren Arbeitsklimas, sondern auch die Wichtigkeit des guten Teamworks. Es wurde immer darauf geschaut, meine Interessen bei der Arbeit mit einzubeziehen und so lernte ich auch ein paar Anwendungen mit Java Script und Adobe XD, was sehr spannend war!“ – Soritta Kim

 

„Ich war diesen Sommer beim Softwarehersteller Hoylu, wo ich selbst mitentwickeln konnte. Ich hab nicht nur viel fachliches dazu gelernt, auch die Tabakfabrik als Arbeitsumfeld habe ich interessant gefunden, da sehr viele Kleinunternehmer und Start-ups untergebracht sind und man sein Netzwerk somit mit klugen und talentieren Personen erweitern kann“. – Zareh Hakobian

 

„In der Redaktion der Regionalzeitung Tips in Österreichs ältesten Stadt Enns durfte ich für einen Monat in das journalistische Leben eintauchen. Es sei gesagt, dass dies auf keinen Fall ein 0815-Praktikum war und ich von Anfang an ans Werk durfte. Bereits am zweiten Tag wurde ich losgeschickt, um ein Interview zu halten und einen so genannten „Seite 2 Artikel“ zu verfassen. Es hat mich sehr gefreut, dass so viel Vertrauen in mich gesteckt wurde und ich sehr eigenständig arbeiten durfte.“ – Chrislane Barros da Silva

 

„Gleich nach den Schulferien habe ich als Praktikantin ein Monat lang bei der Sparkasse Ried-Haag gearbeitet. Dort lernte ich die bankspezifischen Kennzahlen kennen, viele neue Begriffe und auch wie man ein Jugendkonto zB für einen Kunden erstellt. Der Filialleiter und sein Team waren bereit mir alles zu erklären und sehr freundlich.“ – Ivy Segbedzi

„Ich konnte Dank meiner Patenfirma einen Ferialjob bei der Firma Rübig machen. Mir wurde alles, was ich brauchte, in freundlicher Weise erklärt und gezeigt. Es gab immer verschiedenste Teile zum aus- und einsortieren. Die Teile wurden gewaschen und dann in den Ofen gebracht. Nachdem die Teile gewaschen und nach dem Ofen gekühlt wurden, wurden sie wieder in die Schachteln bzw. Kisten einsortiert. Es war sehr spannend. Zudem hab ich mich mit meinen Kollegen sehr gut verstanden.“ – Sarah Elmallah

 

Die Zukunftspläne der START Salzburg Absolvent*innen

Sechs START Stipendiat*innen durften sich im Juni über den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn freuen. Sheba Brennsteiner wird ab Oktober Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der FH Salzburg studieren: „Mein großes Interesse für Biologie und insbesondere den menschlichen Körper bzw. die menschliche Psyche hat mich immer schon in die naturwissenschaftliche Richtung gelenkt. Als ich mich dann näher mit meiner beruflichen Zukunft beschäftigte, wurde mir klar, dass ich diesen Beruf ergreifen möchte. Dies bietet mir die Möglichkeit, etwas zu unserer Gesellschaft beizutragen und meine Interessen quasi zum Beruf zu machen. Außerdem war ich extrem beeindruckt vom Medizin–Infonachmittag, den START organisiert hat. Ich konnte mir so viel mitnehmen und war mir danach einfach zu 100% sicher bei meinem Berufswunsch.“

 

Für welchen Beruf bzw. welches Studium haben sich die anderen Absolvent*innen entschieden?

 

Araz Alhamdani: hat das Multiaugustinum in St. Margarethen/Lungau mit der Matura abgeschlossen und wird ab Oktober an der Universität Salzburg Informatik studieren.

„START hat mich überall unterstützt. Von Deutschkursen bis zu Politische Bildung, Mathematik Nachhilfe und mehr. Ich war allein und ohne Support, als ich nach Österreich gekommen bin, und jetzt durch START habe ich eine große Familie, die immer hinter mir steht. Für das bin ich dankbar.“

 

 

Gülnara Turdi: hat die Lehrabschlussprüfung als Bürokauffrau mit Auszeichnung bestanden. Sie wird ihr großes Ziel, die Matura zu absolvieren, weiter verfolgen und hat sich für die Berufsmatura am Wifi Salzburg angemeldet

„Ich bedanke mich herzlich bei unseren Paten! Was Sie machen, ist sehr wichtig für jedes Mitglied des Programms, das hilft uns, uns weiterzubilden, gute Karrieremöglichkeiten zu bekommen, sich in Österreich möglichst gut zu integrieren. Die Zeiten bei START bleiben für immer im Herz!“

 

Ali Hossaini: hat im Juni die Abschlussprüfung an der HTL Hallein abgelegt. Er arbeitet seit Juli als Mechatroniker bei MACO in der Alpenstraße.

„Für mich war das Bildungsseminar ein Highlight. Dabei habe ich viel zum Thema Präsentation und Rhetorik gelernt, das ich sowohl schulisch als auch privat gut verwenden kann. Für all diese Unterstützung möchte ich mich herzlich bei meiner Patin, Frau Katharina Turnauer, bedanken.“

 

Liza Angelee Arcilla: ist seit Juli Absolventin der AbendHak Salzburg. Sie wird ein Jahr arbeiten um sich über ihren weiteren Weg und ihren Berufswunsch Klarheit zu verschaffen.

„Ich bedanke mich, dass Sie so ein großes Herz haben, an uns zu glauben – an mich! Durch Ihre Unterstützung und harte Arbeit verändern Sie das Leben von vielen Jugendlichen wie mich. Ich wünsche Ihnen alles Gute im Leben und noch mal: Maraming salamat po! – Vielen herzlichen Dank!“

 

Pushon Muhammed: wird zuerst seinen Grundwehrdienst absolvieren und dann an der Militärakademie Wiener Neustadt studieren.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Katharina Turnauer Privatstiftung recht herzlich bedanken, da sie mir die Möglichkeit gegeben haben, ein Teil dieser Organisation zu sein. Ich möchte mich bei allen nochmals für die schönen zwei Jahre bedanken. Sie waren wirklich wundervoll und haben einen sehr hohen Wert für mich.“

 

 

Sheba Brennsteiner: wird ab Oktober an der FH Salzburg Gesundheitswissenschaften studieren.

„Es gibt so viele Dinge die mir bei START zuteil wurden, vor allem zwischenmenschlich, wofür ich so unendlich dankbar bin. START ist ein großer Teil von dem Menschen, der ich jetzt bin und darauf bin ich so stolz!“

 

 

Praktika bei den Salzburger Landeskliniken

Dank der Unterstützung von Frau Mag. Waltraud Weissengruber, Leiterin des Personalmangements der SALK, erhielten eine Stipendiatin und ein Stipendiat von START Salzburg die Möglichkeit, in den Sommerferien ein Praktikum zu absolvieren. Zaynab Hussaini (sie besucht die AbendHAK Salzburg) durfte im Personalmanagement erste Büroerfahrungen sammeln. Mahdi Rezai absolvierte ein Praktikum im Labor. Hier sein Bericht dazu:

„Eine der besten Erfahrungen, die ich während der 4 Jahre in Österreich gesammelt habe, war als Praktikant in der SALK zu arbeiten.

Wie schon A. Einstein sagte: mit Denken allein ist die Welt nicht zu verstehen; geht hin und erlebt diese durch vielerlei Erfahrungen…dann versteht ihr diese und mich!

Bevor ich das Praktikum in der Pathologie begonnen habe, hatte ich immer eine andere Vorstellung von Medizin und den verschiedenen biologischen Bereichen gehabt, aber jetzt kann ich voller Entschlossenheit behaupten, dass Medizin bzw. Biologie einer der interessantesten Bereiche ist, die ich studieren will.

In dieser Zeit habe ich vieles lernen dürfen, die meiner Meinung nach sehr hilfreich sind, für jemanden der Medizin studieren will. Makrobiologie, Archivieren-, Paraphinieren-, Entparaphinieren- und Entwässerung sind die wichtigsten Bereiche in der Pathologie, in denen die Gewebeproben untersucht werden.

Aber andererseits muss ich eingestehen, dass es für jemanden als Schüler teilweise schwierig ist, mit den Abkürzungen von den Körperteilen des Menschen umzugehen.

Mit diesem Bericht möchte ich auch meiner Dankbarkeit Ausdruck verleihen, besonders bedanken möchte ich mich bei Frau Mag. Waltraud Weissengruber (Leiterin Personalmanagement SALK), der immer äußerst hilfsbereiten Angela Lettner (START-Österreich) und allen anderen, die mir sehr hilfreich waren.“

START Stipendiat Mahdi Rezai

Miba Patenschüler berichtet über sein Praktikum

START-OÖ Flüchtlingsstipendiat Gul Ahmad konnte sein HTL-Pflichtpraktikum bei seiner Patenfirma Miba absolvieren. In diesem Bericht erzählt er davon, was er gelernt hat und wie es ihm in diesem Monat ergangen ist:

Ein gutes Praktikum in einer guten Firma zu bekommen ist gar nicht so leicht. Meine Patenfirma, die Firma Miba, hat das auf sich genommen und mir ermöglicht mein Pflichtpraktikum diesen Sommer bei Ihnen zu machen. Ich hab mich sehr gefreut, als ich das gehört habe.

Also trat ich meinen ersten Praktikumstag am 09. Juli 2018 an. Ich habe meine Arbeitskollegen kennengelernt und gleich mit den Arbeitsaufgaben angefangen. Ich war am Anfang etwas aufgeregt, aber schon nach dem zweiten Tag habe mich besser und ruhiger gefühlt.

In der Zeit, in der ich als Ferialpraktikant bei meiner Patenfirma Miba arbeitete, konnte ich verschiedene Sachen lernen. Ich habe mit neuen aber auch komplizierten Programmen gearbeitet, die sehr wichtig sind und mir sehr viel in der Zukunft helfen werden. Ich war im IT-Service tätig und hatte dort vier nette und liebe Kolleginnen. Meine genauen Aufgaben waren: Die Bestellungen anlegen, Kontaktaufnahme mit den Firmen. Die Kollegin, mit der ich am meisten arbeitete, Frau Theresa Wagneder, beantwortete meine Fragen immer mit Geduld und zeigte mir auch wie das Programm funktioniert. Da ich nicht perfekt Deutsch schreibe, half sie mir auch beim Schreiben. Ich bedanke mich sehr bei ihr. Ich stellte ihr gefühlt alle fünf Minuten eine Frage und ich kann mir vorstellen, dass das anstrengend für sie war.

Natürlich geht ein sehr großes Dankschön an meine Paten von der Firma Miba, Frau Andrea Dutzler und Herrn Bernhard Reisner, die mir diese tolle Möglichkeit gegeben haben. ich bedanke mich noch bei denen, die mich jeden Tag mit in die Arbeit gefahren haben. Danke! Am 08. August 2018 endete mein Praktikum.

Mit dieser schönen Erfahrung, die ich machen konnte, geht nun die Schule bald wieder los und ich freue mich auf mein bereits 3. Jahr in der HTL Wels.

 

Ein Einblick in naturwissenschaftliche Spitzenforschung: Wiener Stipis besuchen das IST Austria

Am 30.4. besuchten einige Wiener Stipis das IST Austria in Klosterneuburg. Das „Institute für Science and Technology“ forscht in 49 Gruppen zu so spannenden Themen wie „Self-Organization of the Cell“, „Computer Vision and Machine Learning“ oder „Synthetic Physiology“, eine Forschungsgruppe, die wir an diesem Nachmittag noch genauer kennenlernen sollten.

Begrüßt wurden wir zunächst von START-Wien Alumnus Mojtaba Tavakoli, der am IST mittlerweile seinen PhD in Neuroscience macht, und Georg Heilig (Public Outreach) im Festsaal des ehemaligen niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Dort bekamen wir eine Einführung in den Aufbau und die Idee hinter dem IST, das in seiner Organisation von Wissenschaft und Lehre in Österreich einzigartig ist. Anschließend konnten die Stipendiat*innen mit Hania Köver (Head of Graduate School) eine Blick in ihre mögliche Zukunft werden: Ein PhD Studiengang am IST?

Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungslabor von Stephanie Kainrath (PhD in der Forschungsgruppe zu „Synthetic Physiology“). Sie erklärte uns ihren Forschungsbereich (Optogenetik, Kommunikation von Zellen, Reaktion von Zellen auf ihre Umwelt, Entwicklung molekularer Werkzeuge, um diese Prozesse besser zu verstehen aber sie auch – zB. im Falle von Krebszellen – beeinflussen zu können) und erzählte auch über ihren Werdegang und den Alltag als Wissenschaftlerin. Was wissenschaftlich heute alles möglich ist – von der Einbringung pflanzlicher Gene in Tiere, so dass Zellen zu leuchten beginnen bis hin zu künstlich geschaffenen Mini-Rochen, die Lichtsignalen folgen – wurde uns auch dank der fundierten und unterhaltsamen Vermittlung von Stefanie sehr deutlich. Insgesamt ein motivierender Besuch, der Eindruck hinterlassen und Lust auf ein Studieren und Arbeiten am IST gemacht hat, wie die Zitate der Teilnehmer*innen zeigen:

Die Veranstaltung am IST Austria war eine hervorragende Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von Wissenschaftler*innen zu werfen. Neben den allgemeinen Informationen zum Institut selbst hatten wir die Chance neben dem Ehemaligen Stipendiaten Mojtaba Tavakoli noch weitere Forscher*innen zu ihrem Alltag im Beruf zu befragen. Ich freu mich schon drauf in 2 Wochen am Tag der offenen Tür im Institut wieder vorbei zu schauen! (Mugtaba)

Wüsstest du schon, dass man direkt von dem Bachelor Studium ins PhD einsteigen könnte? Das habe ich auch erst bei dem IST Besuch erfahren. Es ist natürlich sehr motivierend zu sehen, dass sogar ein Es-Stipi das auch schafft, dort Neurologie zu studieren. Wie Hirnzellen absterben nach dem sie Signale von andere Körperteile empfangen, versucht er zu definieren! Oder auch was von nicht-x-Stipis, wie zum Beispiel, tierische Zellen können auch pflanzliche Gene in sich einnehmen und damit auf Licht reagieren! Das war eben nur ein „Peek into the sciences“. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich dort einen Durchbruch in der Informatik bzw. Data Sciences versuche. Hoffentlich wird der Traum zur Reality! (Mike)

Was mir am IST Institute besonders gut gefallen hat, war die freundliche Atmosphäre und die spannende Forschung, die dort stattfindet. Besonders fasziniert hat mich der künstliche Rochen, der Licht nachschwimmen kann und zeigt, was heute alles bereits möglich ist. (Reshad)

Roboter Mantarochen mit Muskelzellen also ein Tier-Cyborg, hört sich nach Sci-Fi an, ist aber die Zukunft, mit der Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem am IST in Niederösterreich, die menschliche Gier nach Wissen stillen. (Yunadi)

Es hat sich – zum einen – so angefühlt, als wären wir in einer Bundesbehörde wie die NASA und -zum anderen – so, als wären wir in einem coolen Science-Fiction Film. (Gamze)

Der Besuch an das Institut Austria war sehr informativ, ich bin gespannt welche Forschungsgruppen noch dazu kommen in der nahen Zukunft. (Abdi)

Fotos (c) START-Wien

Medizinischer Rundgang durch Wien mit Alumna Feride

Viele der START-Stipendiat*innen bewerben sich mit dem Wunsch, Medizin zu studieren.

Aber was bedeutet das eigentlich? Was kommt auf mich zu? Wie schaffe ich den MedAT-Test überhaupt? Wo kann ich dafür lernen? Wie ist das Studium aufgebaut? Und was für Spezialisierungen außer Kardiologie und Kinderärzt*in gibt es eigentlich noch?

Alle diese Fragen beantwortete START-Wien Alumna Feride, die im dritten Jahr an der MedUni Wien studiert.

Wir trafen uns zunächst am Haupteingang des AKH, um zunächst die Bibliothek zu besuchen, in der Feride vor rund drei Jahre für ihren MedAT-Test gelernt hat. Das sorgte bereits für die erste Überraschung, wussten doch die meisten Stipis nicht, dass die Bibliothek auch ihnen offen steht.

Weiter ging es mit einem kurzen Rundgang durch die Studienabteilungen des AKH im 6. und 7. Stock und dann weiter über das Gelände der MedUni, um direkt vor Ort Fragen zu klären wie „Wo ist die Studienberatung?“ und „Wo ist das Studieninformationsbüro?“ bzw. die Eingangsvorlesungen der ersten beiden Jahre. Ein wichtiges Gebäude, die Anatomie einige Straßen weiter, hatte leider geschlossen und so wanderten wir weiter Richtung Schottentor, um beim Gebäude für Genetik den medizinischen Studien-Stadtrundgang zu beenden.

Vielen Dank an Feride für deine Ausführlichkeit und Geduld, mit der du auch in der Kälte alle Fragen beantwortet hast!

Ismails Gastronomie-Lehre in Melk

Ismail Anwari berichtet über seine Lehrstelle im Restaurant Hotel zur Post:

Mein Name ist Ismail Anwari und ich bin 18 Jahre alt. Vor bald 2,5 Jahren bin ich mit meinem Bruder und seiner Familie von Afghanistan nach Österreich geflüchtet. Zuerst haben wir bei Waidhofen an der Ybbs in einer Unterkunft gewohnt. Ich bin in Weyer in Fachschule für Tourismus gegangen, weil ich großes Interesse habe in der Gastronomie zu arbeiten. Zuerst war ich in der Übergangsklasse, dann in der ersten Klasse. Aber ich wollte mehr praktisch arbeiten und habe mich um Lehrstellen als Koch und Kellner beworben. Es hat lange gedauert, aber im Oktober 2017 habe ich eine Lehrstelle bekommen. Dabei hat mir Stefanie Moshammer als meine Betreuerin von Start Stipendium NÖ geholfen und natürlich auch die Frau Katrin Bernd die Geschäftsführerin.

Ich arbeite jetzt seit 13. Oktober 2017 im Restaurant Hotel zur Post mit 4 Sternen in Stadt Melk. Ich mache hier meine Lehrstelle als Koch und Kellner. Das dauert 4 Jahre lang. Zurzeit bin ich in der Küche nach 2 Jahren tausche ich mein Arbeitsplatz mit Kellner-Lehrling. In der Küche arbeiten ist nicht so einfach. Es gibt viel Stress, aber es gefällt mir sehr, weil in der Küche arbeiten bringt mir positive Energie und man merkt nicht wie der Zeit läuft. In der Küche fast jeden Tag habe ich gleiche Aufgabe, helfe ich dem Küchen Chef, mache ich Salate für Menü, bereite ich die Nachspeise vor, richte ich die A la Carte an usw.

Meine Arbeitskollegen sind sehr nett und natürlich auch mein Chef und meine Chefin. Ich habe jetzt einen großen Wunsch von meiner Arbeit: ich möchte in der Zukunft ein sehr guter Koch sein.

START Salzburg: Richtig bewerben für Praktikum oder Lehrstelle

Einige Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten, die berufsbildende Schulen besuchen, trafen sich am Freitag im Seminarraum des Vereins „Einstieg“, um zu erfahren, was eine gute Bewerbung ausmacht und wie man sich von anderen BewerberInnen abheben kann. Kursleiterin Claudia Höll hatte viele wichtige Informationen zum Thema parat. Wichtig ist es, zu Beginn gut zu recherchieren und einen Überblick über den Arbeitsmarkt zu bekommen. Wo gibt es viele offene Stellen? Welche Unternehmen in Salzburg bilden Lehrlinge aus bzw. vergeben Praktika? Dabei ist es besonders wichtig, sich nicht zu scheuen, zum Telefonhörer zu greifen und aktiv bei den Unternehmen nachzufragen.

 

Der nächste Schritt ist ein gutes Motivations- bzw. Bewerbungsschreiben. Unsere Stipis überlegten anhand von Beispielen, warum sie den Job wollen und welche persönlichen Fähigkeiten und Stärken sie dafür qualifizieren. Gemeinsam mit Frau Höll wurden die Texte so überarbeitet, dass individuelle und aussagekräftige Bewerbungsschreiben entstanden. Zum Abschluss wurde noch das Bewerbungsgespräch thematisiert. Die Workshopleiterin brachte ihre umfassenden Erfahrungen mit arbeitssuchenden Jugendlichen und Personalverantwortlichen ein, um unseren Stipis wertvolle Tipps für ein gelungenes Gespräch zu geben. Besonders wichtig ist eine gute Vorbereitung, sowohl im Hinblick auf Organisatorisches (Wo findet das Gespräch statt? Wie kleide ich mich?) als auch Inhaltliches (Was kann und möchte ich über mich erzählen?). Unsere Stipis gingen mit vielen nützlichen Tipps & Tricks heim und können nun selbstbewusst an ihren Bewerbungen arbeiten.

 

Schuldig oder Nichtschuldig?

Diese Frage mussten einige Stipendiat_innen aus Wien und Niederösterreich letzten Samstag in der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer bei einem Rollenspiel in einer fingierten Gerichtsverhandlung beantworten.
Davor wurde von Rechtsanwaltsanwärter_innen der Kanzlei ein Einblick in die Welt der Rechtswissenschaften gegeben und über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeit berichtet.

Der Rechtswissenschaften-Workshop war bis dato einer der interessantesten Workshops, die ich im Rahmen von Start-Veranstaltungen besucht habe. Uns wurde gezeigt, welche Arten von Anwälten es gibt oder was ein Anwalt überhaupt macht. Anschließend gab es einen kleinen Vortrag über das Studium und dessen Inhalt. Zum Schluss haben wir uns in die Rolle eines Anwalts bzw. Richters hineinversetzt und mussten einen Gerichtsprozess führen. Dabei ist uns klar geworden, dass die Sache nicht so einfach ist wie sie scheint. (Taha)

Ein sehr informativer und gleichzeitig spaßiger Workshop, der einen guten Einblick in die Arbeitswelt eines Juristen gab. (Aminat)

Es war ein spannender und lehrreicher Tag mit Einblick in die Welt der Anwälte und hat sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn ich nur noch einen Tag Zeit habe für die Mathe-Sa zu lernen, bereue ich nicht teilgenommen zu haben. 🙂 (Saida)

Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe jetzt mehr Info über das Recht allgemein und wie viele Typen es gibt. Doch nicht nur das, denn der Workshop allgemein war lustig und die Betreuer/innen waren auch voll nett 🙂 (Nour)

START:Hilfe Bewerbungstraining

Die START:Hilfe Stipendia_innen aus Wien und Niederösterreich sind besonders motiviert bei der Lehrstellensuche. Sonntag, 10:00 Uhr und alle sind pünktlich und gut vorbereitet im START-Büro.

Mitgebracht haben sie eine Stellenanzeige, die sie interessiert sowie ihren Lebenslauf und ein Motivationsschreiben für diese Lehrstelle. Mag.a Karin Pilsa, Arbeitspsychologin und Berufsberaterin mit langjähriger Erfahrung, nahm sich Zeit für jeden Einzelnen und hob so auch verborgene Schätze. Vielen der Jugendlichen war z.B. nicht bewusst, dass ihr soziales Engagement und ihre viele Sprachen eine wertvolle Angabe im Lebenslauf sind, mit der sie sich von anderen Bewerber_innen unterscheiden. Am Vormittag wurde also an Lebensläufen und Bewerbungsschreiben gefeilt und so auch die ein oder andere Erkenntnis über vorhandene Kompetenzen gewonnen. Als Stärkung des Selbstbewusstseins für unsere Jugendlichen eine besondere, zusätzliche Unterstützung.

Am Nachmittag wurde eben jenes gleich getestet. In Rollenspielen begaben sich die Jugendlichen in die Situation eines Vorstellungsgespräches. Bei der anschließenden Videoanalayse wurden einige Antworten auf die beliebte Frage „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ gefunden 🙂

 

Ein Einblick ins Modehaus Peek&Cloppenburg

Am 16.11. hatten zehn Start-Wien Stipendiat_innen die Chance einen Einblick in das Modehaus Peek&Cloppenburg zu bekommen. Nachdem wir uns vor der Filiale auf der Kärntnerstraße getroffen hatten, gelangten wir durch den Hochsicherheitseingang in das Herz des Hauses: Da wo alles passiert, was das Modehaus am Laufen hält. Ganz im Hintergrund, wie es scheint.

Bei Peek&Cloppenburg gibt es die Möglichkeit durch ein Duales Studium sowohl Vollzeit zu arbeiten, als auch daneben BWL zu studieren. Diese Form der Ausbildung wurde uns von Herrn Ziegl und Frau Fehrer anschaulich erklärt und dann erzählte uns einer der Studenten Gabriel von seinen persönlichen Erfahrungen und führte uns dann durch das ganze Haus. Danach gab es eine Schnitzeljagd durch den Peek&Cloppenburg. Vor allem spannend war es wie wir in Kleingruppen Abteilungsleiter_in spielen mussten und anhand von einer Bilanz abschätzen mussten, bei welcher Marke es sich für uns momentan nicht auszahlen würde, diese im Sortiment zu behalten

.

Danke sehr für diese tolle Möglichkeit, es war echt spannend so einen Einblick bekommen zu können!

„Wenn wir als Kunden in ein Peek&Cloppenburg Geschäft gehen, merken wir nichts von dem komplexen und logistischen Aufwand, der hinter diesen Marken verläuft. Es war interessant zu sehen und zu hören, was sich da so alles abspielt.“ -Yunadi

„Ich war voll begeistert und ich habe kurz darüber nachgedacht meine ganzen Zukunftspläne für Peek&Cloppenburg aufzugeben, so überzeugend waren sie. Ps: Das essen hat mich sehr zufrieden gestellt.“ – Munira

Seminar „Schriftliche Kommunikation mit Unternehmen“

Am Sonntag, den 05. November hatten die START-OÖ-StipendiatInnen die Möglichkeit zu lernen, wie man mit Unternehmen schriftlich kommuniziert. Frau Mag. Simone Karlsberger hat sich extra die Zeit genommen, um die START-StipendiatInnen auf ihren Bewerbungen für Praktikum in Sommer 2018 vorzubereiten und gab ihnen praktische Tipps rund um die Kommunikation mit Unternehmen. Fragen, wie z.B. Wie bespreche ich eine Mailbox, wie schreibe ich eine Mail, einen Lebenslauf oder ein Bewerbungsschreiben?, wurden eingehend erklärt und anhand von Beispielen besprochen.

Gul Ahmad Salimi berichtet über das Seminar:

Jeder war pünktlich da. Wir haben rechtzeitig das Seminar angefangen. Vom ersten Blick anhabe ich das Gefühl gehabt, dass unsere Referentin eine sehr gute und erfahrene Trainerin ist. Es war auch so.

Wir haben mit dem Spiel ,,Kahoot‘‘ das Seminar begonnen. Wir mussten 5 Fragen über die Trainerin beantworten. Die Fragen wie woher sie kommt, was sie von Beruf ist und so weiter wurden gemeinsam erraten und dann wurden wir gleich mit Schokolade belohnt.

Danach hat sie uns alles über Bewerbungsschreiben erklärt und genau geschildert, wie man eine Bewerbung schreibt. Wo kommen die persönlichen Daten hin? Wie soll der erste Satz aussehen? Wie begrüßt man die Ansprechperson in einem Brief und wie unterhält man sich mit Mitarbeitern in Unternehmen, wenn man Anruf nach dem Schicken der Bewerbung bekommt.

Wir haben unter vielem anderen auch gelernt, dass die Voicemail immer eingeschaltet sein soll. Weil wenn wir wegen einer Stelle einen Anruf von der Firma bekommen und wir nicht erreichbar sind und die Voicemail ausgeschaltet wäre, dann bekommen wir vielleicht die Stelle nicht, obwohl wir dafür gut geeignet gewesen wären.

 

Nach der halbstündigen Pause haben wir eine Internetseite, wo man Bewerbungsbeispiele anschauen kann, besucht und danach  gleich mit dem Bewerbungsschreiben und Motivationsschreiben angefangen und am Ende haben wir über das Dankschreiben gesprochen.

Sie war sehr liebe Trainerin. Sie ist zu dem jeden einzelnen von uns gegangen und hat uns sehr viel beim Schreiben geholfen. Jetzt verstehe ich mehr und besser wie man eine Bewerbung schreibt, wie man sich unterhalten soll und wann die richtige Zeit ist, um eine Bewerbung zu schicken.

 

Und hier noch eine Kurzzusammenfassung des Tages von Mobarik Guleid:

Zu Beginn des Workshops hat Frau Mag. Karlsberger den Stipendiatinnen erzählt, dass wenn man sich für einen Praktikumstelle bewerben will, man einen Lebenslauf und eine passende Motivation schreiben muss, um die Chancen auf den Praktikumstelle zu erhöhen. Sie gab den Stipendiatinnen Tipps und Tricks wie man eine Bewerbung schreibt und gab uns auch einige Musterbeispiele.

Der erste Teil befasste sich mit dem Thema „Lebenslauf“. Die Stipendiatinnen schrieben ihre eigenen Lebensläufe mit Hilfe von Musterbeispielen, die Frau Karlberger zu Verfügung stellte.

 

Im zweiten Teil beschäftigten wir uns mit dem Thema „Motivationsschreiben“. Die Referentin erklärte uns, dass jeder eigene Interesse schreiben muss, warum er/sie sich an diesem Unternehmen bewerben will und, dass wir keine allgemeinen Dinge schreiben sollen. Nachdem alle ihren Lebenslauf und Motivation fertig geschrieben hatten, hat Frau Karlsberger jedes einzelne selbst kontrolliert.

Ich habe wirklich sehr viel gelernt. Ich habe Lebenslauf und Motivationsschreiben, die ich selbst geschrieben mitgebracht und habe viele Fehler gefunden. Aber habe ich alle meine Fehler korrigiert und so alle Kriterien für eine gute Bewerbung erfüllt.

Am Ende konnten die StipendiatInnen ihr gelerntes Wissen mit einem Quiz testen. Die meisten konnten alle Fragen beantworten. Das war sehr lehrreicher Workshop!