Zaynab (Alumna)

Unsere ehemalige Salzburger Stipendiatin Zaynab hat Feuer – In den letzten Monaten bewies sie, dass Arbeit, Schule und das Schreiben einer Diplomarbeit kein Problem für sie ist. Nun hält sie endlich ihr Zeugnis in den Händen und kann mit Stolz behaupten „Ich habe es geschafft!“.

Zaynab besuchte bis dato die Abend HAK in Salzburg und schrieb an ihrer Diplomarbeit, die den Titel „Umsetzung von E-Billing in Salzburger Unternehmen“ trägt. Parallel dazu arbeitete sie im Salzburger Landeskrankenhaus, um ihr monatliches Budget aufzustocken. Nun hat unsere Alumna einen Job als Buchhalterin gefunden und kann ihr Wissen, das sie sich an der Handelsakademie angeeignet hat, anwenden.

Wir haben Zaynab gebeten, ihre Zeit bei START zu reflektieren und zu beschreiben, wie sie das Arbeitsleben bis jetzt erlebt hat und wie ihre Arbeit an der Diplomarbeit verlief.

„Als ich im November 2015 in Österreich angekommen bin, konnte ich gar keinen einzigen Wort auf Deutsch sprechen, aber ich konnte sehr gut Englisch sprechen, was mir beim Deutsch-Lernen sehr geholfen hat. Nach dem Pflichtschulabschluss habe ich mich für die AbendHAK entschieden. Als ich mit der ersten Klasse im September 2017 angefangen hatte, war ich mir nicht sicher, ob ich die Matura schaffen könne. Nun habe ich die Matura geschafft und dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei allen meiner LehrerInnen, FreundInnen und START-Salzburg, die mich auf meinem schulischen Weg unterstützt haben.

Das letzte Semester in der Abend-HAK war sehr kurz und intensiv. Viele haben die Schule abgebrochen, weil das für sie einfach zu viel war, aber ich bin nicht so eine Person, die schnell aufgibt. Ich mag die Challenge. Da aufgrund der Corona-Pandemie der mündliche Teil der Matura freiwillig war, entschied ich mich, den Teil auszulassen, weil es mir einerseits gesundheitlich nicht so gut ging, immer wieder Kopfschmerzen hatte und mir sehr schwindelig war. Daher fiel es mir schwer, mich aufs Lernen zu konzentrieren.  Andererseits hatte ich in allen meinen mündlichen Fächern (Englisch, Recht und BKO) einen 1er in meinem Jahreszeugnis und einen 1er kann man nicht verbessern.

Ich habe in den Fächern Betriebswirtschaft-Fachklausur, Deutsch und Mathe schriftlich maturiert. Der schriftliche Teil war sehr heftig bei uns. Die Prüfungen waren an drei Folgetagen geplant und wir waren jeden Tag von 8 bis 14 oder 15 Uhr bei der Prüfungen. Ich machte mir nur wegen Deutsch große Sorgen und war mir sicher, dass ich die Mathe und Betriebswirtschaft-Fachklausur schaffen werde. Es einfach nur so zu schaffen, war für mich nie eine Option, sondern ich versuchte immer, mein Bestes zu geben, um eine gute Note zu schreiben. Ich bin sehr stolz auf mich und sehr froh, dass ich die Matura mit guten Noten geschafft habe.

Während der schriftlichen Matura hatte eine Freundin eine Job-Anzeige für die Buchhaltung in den Salzburger Nachrichten gesehen und mich gefragt, ob ich mich dafür bewerben möchte. Sie hat mir beim Bewerbungsschreiben geholfen und so war ich am 10. Juni fürs Vorstellungsgespräch mit zwei GeschäftsführerInnen der Quintax-Steuerberatungskanzlei eingeladen. Sie haben mir am nächsten Tag eine Zusage gegeben. Nun arbeite ich seit Juli bei Quintax Salzburg als Buchhalterin und bin zuständig für die Buchhaltung von ca. 40 Personen bzw. Kleinunternehmen.

Das Schreiben ist meine größte Schwäche, deswegen verlegte ich das Schreiben meiner Diplomarbeit auf den Sommer und konzentrierte mich nur aufs Lernen und auf die Prüfungen. Dank der Hilfe von Valentina und ihrer professionellen Betreuung, habe ich es geschafft, meine Diplomarbeit im Sommer fertig zu schreiben.

Arbeiten und nebenbei zur Schule gehen, war nicht so einfach für mich, aber ich hatte immer meine Prioritäten. Wenn ich etwas wirklich will, halte ich alles durch, was mir zu meinem Ziel verhilft. Bis ich es  erreichen kann.“

 

Lisney (Alumna)

START-Alumna Lisney Fernando war Stipendiatin im Bundesland Wien. Sie hat 2019 die Matura absolviert und ist nun Studentin der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Nebenbei arbeitet Lisney seit über einem Jahr an der kanadischen Botschaft als Projektassistentin. Während ihrer Zeit beim START-Stipendienprogramm wurde sie von ihrem Paten der Wiener Börse unterstützt.

Wir haben unsere ehemalige Stipendiatin zum Interview gebeten und ihr ein paar Fragen über ihre Zeit beim START-Stipendium und über ihre Ausbildung gestellt.

Wie sah Dein Ausbildungsweg bis jetzt aus?

Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Tulln, danach Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe mit Schwerpunkt Medieninformatik an der HLW23 in Wien. Jetzt: WU Wien

Inwiefern hat START dabei geholfen?

Die Workshops bei Freshfields haben mir im Nachhinein bei der Entscheidung, ob ich zusätzlich noch JUS studieren soll, sehr geholfen.

Warum sollte man sich für ein START-Stipendium bewerben?

START ermöglicht den Stipendiaten unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten – von interessanten Workshops bis zu coolen Bildungsseminaren. Das Besondere: man lernt so viele tolle, engagierte Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln kennen, die einen wahnsinnig inspirieren und die man auch nach dem Stipendium weiterhin sieht – egal ob es an der gleichen Universität oder in bestimmten Organisationen ist – START Stipis are everywhere! 😉

Wenn du an deine START-Zeit zurückdenkst, was hat dich am meisten unterstützt?

Mein Praktikum an der Wiener Börse hat mich am meisten unterstützt, da ich nach der Absolvierung bessere Praktikumsmöglichkeiten in anderen Unternehmen hatte. Das Praktikum hat quasi alles ins Rollen gebracht.

Welches START-Erlebnis ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Die Möglichkeit, bei BFTF teilzunehmen war mein absolutes Highlight!

Engagierst du dich ehrenamtlich?

Ja – ich engagiere mich als ehrenamtliche Integrationsbotschafterin.

Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Dir das Beste auf Deinem weiteren Lebensweg!

Zarije (Alumna)

START-Alumna Zarije Ademi stammt aus Oberösterreich, ist 20 Jahre jung und studiert derzeit Technische Physik an der Johannes Kepler Universität Linz. Während ihrer Zeit beim START-Stipendium wurde sie von ihrem Paten der Raiffeisen Landesbank OÖ unterstützt. Inwiefern das START-Stipendium dabei geholfen hat, bei einem internationalen Austauschprogramm in Amerika teilzunehmen und wie Ihr dies vielleicht auch schaffen könnt, hat uns Zarije im Alumni-Interview verraten.

Wie sah Dein Ausbildungsweg direkt nach der Matura bis jetzt aus?

Nach meiner Matura im Sommer 2018 begann ich gleich danach mein Physikstudium in Linz. Ich werde diesen Sommer meinen Bachelorabschluss erlangen und anschließend meinen Master in Physik im Herbst beginnen.

Warum sollte man sich um ein START-Stipendium bewerben?

Neben finanzieller Unterstützung bietet Start eine große Bandbreite an Möglichkeiten, sich persönlich weiterzubilden und zu entwickeln. Professionelle Seminare und Workshops, zu denen du als Schüler/Schülerin sonst schwer Zugang hättest, werden dir im Rahmen des Stipendiums angeboten. Dich erwartet eine Community mit familiärer Atmosphäre, die dich auf deinem Bildungsweg stets unterstützen wird; Freundschaften unter Stipendiaten/Stipendiatinnen, die vielleicht ein Leben halten und eine einzigartige Erfahrung, die dich prägen wird.

Wenn Du an Deine START-Zeit zurückdenkst. Was hat Dich am meisten unterstützt?

Das Netzwerk, die Menschen und das Bildungsangebot haben mich geprägt, wie kein anderes Programm zuvor. Was ich sehr zu schätzen weiß, ist das wertvolle Wissen, das ich mir durch die Seminare bei den Bildungsseminaren als auch beim Regionalprogramm aneignen durfte. Teil einer Community zu sein, in der alle voneinander lernen, sich gegenseitig inspirieren und unterstützen sowie früh Vorbildfunktionen einnehmen, war für mich sehr prägend. Ohne Start wäre ich heute nicht dieselbe Zarije, die ich bin; eine junge, selbstbewusste und zielsichere Frau mit Visionen und Plänen für ihre Zukunft. Start wird immer ein Teil von mir bleiben und ich hoffe weiterhin als Alumna das Wachsen und die Entwicklung des Vereines miterleben zu können bzw. weiterhin beitragen zu dürfen.

Welches START-Erlebnis ist Dir in Erinnerung geblieben?

Im Juli/August 2018 durfte ich als österreichischer Fellow am Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship an der Wake Forest University, North Carolina teilnehmen. Das Programm, vom U.S. Department of State initiiert und finanziert, ist ein Austauschprogramm bei dem 46 europäische und 10 amerikanische Fellows über einen Monat durch Vorträge, Workshops und Aktivitäten sich intensiv mit den gemeinsamen Werte der transatlantischen Beziehungen beschäftigen. Das Start Stipendium bzw. die U.S. Embassy Vienna haben es mir ermöglicht als Fellow für die Teilnahme ausgewählt und Teil einer prägenden Erfahrung zu werden. Bei dem Trip nach Washington D.C. und Philadelphia wurden alle Fellows des Programmes 2018 im U.S. Department of State empfangen. Die strenge Sicherheitskontrolle bevor wir überhaupt ins Gebäude durften, die Art und Weise wie wir empfangen wurden sowie die Reden, die an dem Tag gehalten wurden, führten mir vor Augen, was für ein Privileg mir zuteil geworden war. Ohne Start hätte ich nie von dem Programm erfahren, mich weder beworben, noch hätte nie die Ehre gehabt im U.S. Department of State empfangen zu werden.

Für welchen Ausbildung hast Du Dich nach START entschieden? Hat START eine Rolle in Deiner Entscheidung gespielt?

Die Physik war schon immer ein großer Teil meines Lebens. Im Alter von neun Jahren fing ich an den Physikolmpiadekurs zu besuchen und mit zwölf war ich ganz fest dazu entschlossen später einmal Physik zu studieren wollte. Das tat ich dann auch tatsächlich nach meiner Matura im Jahr 2018. Diesen Sommer schließe ich mein Studium mit dem Bachelor ab und werde im Anschluss meinen Master im Ausland beginnen. Beim kompetitiven Bewerbungsprozess für renommierte Stipendienprogramme für den Master, kamen mir die Seminare aus meiner Zeit als Stipendiatin zugute. Ein großes Dankeschön geht auch an das Start Team, das mich während dieses Prozesses tatkräftig unterstützt hat. Auch nach den drei Jahren als Stipendiatin, ist Start und das Network Teil meines Lebens.

Engagierst Du Dich ehrenamtlich?

Young Caritas, Muslimische Jugend Österreich

Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir alles Gute auf Deinem weiteren Lebensweg!

Soritta (Alumna)

START-Alumna Soritta Kim ist 22 Jahre alt und war Stipendiatin im Bundesland Oberösterreich. Sie hat 2018 an einer HAK (Internationale Wirtschaft) maturiert und befindet sich derzeit im vierten Semester eines Lehramtsstudiums (Deutsch und Englisch). Nebenbei arbeitet Soso unter anderem als Nachhilfelehrerin und ist auch noch im Einzelhandel tätig.  Während ihrer Zeit beim START-Stipendienprogramm wurde sie von der Hypo-Landesbank OÖ unterstützt.

Warum sollte man sich für ein START-Stipendium bewerben?

START hat mich in so vielen Hinsichten unterstützt. Es wurde mir ermöglicht, auf Klassenfahrten mitzugehen, ich konnte Nachhilfestunden in Anspruch nehmen und so meine Noten verbessern und habe durch etliche Workshops über Dinge gelernt, die einfach nicht in der Schule besprochen wurden. z. B. Steuerworkshop, politische Workshops, etc.
Durch das START-Network(ing) können sich ganz viele Türen für Dich öffnen! 🙂

Wenn Du an deine START-Zeit zurückdenkst, was hat Dich am meisten unterstützt?

Life Workshops wie z. B. Steuerworkshop; Als damalige 14-jährige hatte ich keine Ahnung, wie viele verschiedene Sprachen und Kulturen es überhaupt gab. Durch Bildungsseminare, Workshops und dem Austausch im jeweiligen Bundesland bin ich definitiv ein offenerer Mensch geworden.

Welches START-Erlebnis ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Bildungsseminare, SommercampUS, Berlin-Reise und Sommer-Abschlusstreffen. Ich habe es geliebt, mit den Stipis Zeit zu verbringen und mit ihnen Neues zu lernen!

Engagierst Du Dich ehrenamtlich?

Ja, ich bin eine Mentorin bei Sindbad Graz. Wir unterstützen Jugendliche und begleiten sie ein Schuljahr lang mit Workshops, Suche nach einer Lehrstelle oder der Anmeldung bei einer BHS/sonst. Ausbildungsstätte.

Vielen Dank für das Interview! – Wir wünschen Dir alles Liebe auf Deinem weiteren Lebensweg.

Foto: @throphotography

Betül (Alumna)

Unsere START-Alumna Betül Tomakin ist 27 Jahre alt und war Stipendiatin in Salzburg und in Wien. Sie hat 2013 maturiert und ist nicht nur Studentin im Masterstudium der Politikwissenschaft, sondern arbeitet parallel dazu auch als Lehrerin und freelancer-Trainerin.

Besonders freut es uns, dass Betül auch für das START-Stipendienprogramm Workshops gibt. Neben Workshops zu politischen Themen, gibt sie auch Workshops, die einen kreativen Schwerpunkt aufweisen.

Hier eine kleine Auswahl an spannenden Themen, die Betül mit unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen bereits erarbeitet hat:

Wir haben Betül nun zum Interview gebeten und ihr ein paar Fragen über ihre Zeit beim START-Stipendium und über ihre Ausbildung gestellt.

Warum sollte man sich für ein START-Stipendium bewerben?

Weil es ein Privileg ist, ein Stipi zu sein, was viele Möglichkeiten mit sich bringt.

Wenn du an deine START-Zeit zurückdenkst, was hat dich am meisten unterstützt?

Meine Landeskoordinatorin Lilly (Landeskoordinatorin in Salzburg) sowie die Stipis selbst.

Welches START-Erlebnis ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Erstes Bildungsseminar!!

Engagierst du dich ehrenamtlich?

Immer!

Was Du uns noch sagen möchtest…

Keep doing the good work!!

 

Vielen Dank für das Interview!

 

Samira (Alumna)

Unsere START-Alumna Samira Hemati ist 22 Jahre alt und war Stipendiatin im Bundesland Wien. Sie hat 2019 die Matura an einer AHS absolviert und ist nun Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Während ihrer Zeit beim START-Stipendienprogramm wurde Samira von ihrem Paten ÖBB Infra unterstützt.

Wir freuen uns besonders über das Interview mit Samira, da sie nicht nur eine ehemalige Stipendiatin ist, sondern uns seit dem 1. April auch als Projektmitarbeiterin in Wien unterstützt.

Wir haben Samira zum Interview gebeten und ihr ein paar Fragen über ihre Zeit beim START-Stipendium und über ihre Ausbildung gestellt.

Warum sollte man sich für ein START-Stipendium bewerben?

  • das Programm unterstützt dich auf deinem Bildungsweg
  • du lernst wunderbare Menschen kennen, baust Freundschaften auf und knüpfst Kontakte
  • die Workshops und das Kunstprojekt sind super interessant
  • die Jahrestreffen, die Bildungsseminare und Kennenlerntage sind ein einzigartiges Erlebnis
  • die Vorbereitungseinheiten für die Matura sind extrem hilfreich

Wenn du an deine START-Zeit zurückdenkst, was hat dich am meisten unterstützt?

Die Gespräche mit dem Team, die finanzielle Unterstützung, Mathe- und Deutscheinheiten (Maturavorbereitung).

Welches START-Erlebnis ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Das Jahrestreffen 2016 in der Steiermark (da war ich noch im Freundeskreis und bei TANMU-Lernhilfe).

Engagierst du dich ehrenamtlich?

Ja, ich helfe meinen Eltern und unseren Bekannten beim Deutschlernen. Außerdem dolmetsche ich auch für sie.

Was du uns noch sagen möchtest…

Ich liebe das START-Stipendienprogramm!

 

Vielen Dank für das Interview!

Kaan (Alumnus)

Unser ehemalige Stipendiat Kaan ist 21 Jahre alt und hat das START-Stipendienprogramm in Vorarlberg absolviert. Gleich nach der Matura ist Kaan  ins Ausland gegangen und hat dort einiges erlebt. Derzeit studiert er Medien, Film und Kultur an der Université Lumière Lyon II. Während seiner Zeit im START-Stipendienprogramm wurde er von seiner Patin Ursula Dehne-Kinz unterstützt.

Welche Erfahrungen Kaan mit dem Stipendienprogramm gemacht hat und was seine Zeit in Frankreich damit zu tun hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

Ein START ohne Ende. Auf dem Papier heißt es, dass das Programm bis zur Matura dauern würde. Jedoch ist START für mich, und für viele andere Alumni, eine prägende Zeit meiner Jugend gewesen, deren Einfluss noch bis heute zu spüren ist. Neben den vielen Angeboten rund um Weiterbildung und persönliche Entwicklung, stehen die menschlichen Beziehungen im Vordergrund. So zählen heute einige Bekanntschaften aus meiner START-Zeit zu meinen vertrauten Freundinnen und Freunden, darunter auch meine Patin, Frau Ursula Dehne-Kinz, der mein besonderer Dank gilt.

Mich hat es nach der Matura nach Frankreich für einen Europäischen Freiwilligendienst gezogen. Den Mut dazu habe ich auch dank START entwickelt, da die Selbstständigkeit bei diesem Stipendium sehr gefördert wird. Nach einer kurzen Berufserfahrung als Hotelrezeptionist in Bregenz, studiere ich derzeit an der Université Lumière Lyon II  “Medien, Film und Kultur”. Dabei liegt mir der mehrsprachige und internationale Alltag besonders am Herzen. 

START ist eine einzigartige Erfahrung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Jahre vergehen schnell und jeder Moment ist zu genießen. Das was bleibt, sind unvergessliche Erinnerungen, einmalige Freundschaften und ein solides Netzwerk an Kontakten.

Wir wünschen Dir das erdenklich Beste auf Deinem weiteren Lebensweg!

Gülnara (Alumna)

Unsere START-Alumna Gülnara Turdi ist 26 Jahre alt und war Stipendiatin im Bundesland Salzburg. Sie hat die Lehrabschlussprüfung als Bürokauffrau mit Auszeichnung bestanden und 2018 die Matura an der Abend-HAK absolviert. Derzeit arbeitet sie im Vertriebsinnendienst eines IT- und Service-Unternehmens. Während ihrer Zeit beim START-Stipendienprogramm wurde sie vom der US-Embassy unterstützt.

Wir haben Gülnara zum Interview gebeten und ihr ein paar Fragen über ihre Zeit beim START-Stipendium und über ihre Ausbildung gestellt.

Warum sollte man sich für ein START-Stipendium bewerben?

Das START-Stipendiumprogramm bietet eine rießige Unterstützung auf dem Weg zur Matura und nicht nur das. Als Mitglied des Programms hat man Zugang zu vielen umfangreichen Workshops und Förderkursen. Der nächste wichtige Punkt ist die monatliche finanzielle Unterstützung. Auch das ist noch nicht alles. Die START Community ist einfach etwas Unglaubliches, denn alle Mitglieder sowie die Koordinierenden sind sehr kreative, kluge, positive und motivierte Menschen.

Wenn du an deine START-Zeit zurückdenkst, was hat dich am meisten unterstützt?

Wenn ich an meine START-Zeit zurückdenke…hat mich vieles unterstützt. Jeder Workshop, jedes Zusammentreffen hat mich motiviert weiterzumachen, denn ich habe immer gesehen, dass man auch in „nicht einfachen“ Situationen nicht alleine ist. Trotz vielen verschiedenen Schwierigkeiten waren die Stipendiaten immer bemüht, weiterzukämpfen und das Beste aus sich rauszuholen. Dieser Ort war für mich wie eine „Tankstelle“, ich ging immer mit voller Energie raus. Natürlich war das nicht nur lernen, wir hatten gemeinsam auch sehr viel Spaß.

Welches START-Erlebnis ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Die Berlinwoche werde ich nie vergessen. In diese Zeit habe ich meine Denkweise komplett geändert. Auch wenn man die Geschichten bereits aus Büchern kennt, vor Ort zu sein und die Dinge sehen und spüren zu können – ist ein komplett anderes Feeling…auch wenn es leider nicht gerade eine positive Geschichte ist. Natürlich habe ich auch hier die Zeit mit anderen Stipendiaten sehr genossen.

Was du uns noch sagen möchtest…

Vielen Dank, dass ich mitmachen durfte!

Wir danken Dir für das Interview. Wir wünschen Dir das erdenklich Beste auf Deinem weiteren Lebensweg!

Maryam (Alumna)

Start ist super und hier ist warum!

Obwohl ich erst in der Matura-Klasse bzw. 8te Klasse des Gymnasiums ein Teil der bunten START-Familie geworden bin, bin ich sehr froh, dass ich überhaupt diese Erfahrung machen durfte. Mir bedeutet START sehr viel, weil dieser Verein den Jugendlichen einen Platz bietet, wo sie sich wohl fühlen können. Egal ob man gerade in einem Workshop Englisch lernt, Mathe übt oder seiner Kreativität in Zeichnen und Poetry freien Lauf lässt, Spaß hat man immer.

Da die Pandemie und die Maßnahmen oft zur Ausgangsbeschränkungen geführt haben, ist es vielen schwer gefallen, ihre Zeit sinnvoll zu verbringen, bin ich froh, dass ich durch START die Möglichkeit hatte, mit anderen Menschen trotzdem zu kommunizieren und zumindest durch online Workshops aktiv zu bleiben.

Natürlich bietet START viel mehr als man erwähnen könnte. Die Menschen, die ich kennengelernt habe, ihre Persönlichkeit, ihre Warmherzigkeit, ihr Eifer und ihre positive Lebenseinstellung bewundere ich sehr und Dank START entsteht dieser multikulturelle Kreis.

Diese Jugendlichen bieten gegenseitig Halt und motivieren sich, immer am Ball zu bleiben. Außerdem sind die Leiterinnen bzw. Betreuerinnen Aleks und Katrin eher wie Freundinnen zu uns, die sich stets darum kümmern, unsere Probleme zu lösen und uns so viel wie möglich bei allem zu unterstützen, auch wenn das Unterstützen manchmal „nur“ in Form von Zuhören und Beraten gefragt ist…. Deswegen ist START so wertvoll.

Nuaar (Alumna)

„Nachdem ich erfahren habe, dass ich beim START Stipendium aufgenommen wurde, bin ich in der Straßenbahn gesessen und habe im Detail darüber nachgedacht, wieso die Organisation „START” heißt. Ich habe mir Scenarios vorgestellt wo die Gründer über den Namen und seine Bedeutung diskutieren. Ich bin letztendlich auf den Schluss gekommen, dass START ein perfekt passender Name für diesen Programm ist. Der Verein wurde wahrscheinlich START genannt, weil sie den frischen Anfang für eine bessere Zukunft verkörpert. Jeder, der Mitglied von START ist, weiß wie wertvoll und durchgreifend diese Organisation ist. START bedeutet für mich Offenheit, Bildung, Unterstützung, Liebe und Freundschaft, und Spaß. Weiter ist START sensationell, weil es die StipendiatInnen nicht nur schulisch, beruflich und finanziell unterstützt, sondern auch emotional und sozial. START ist eine Familie. Wann immer ich Hilfe oder Rat benötige, sind sie für mich da. Sowohl die START-Leiterinnen als auch die anderen Stipis – und das ist genau das, was ich an START liebe.“

 

Ara (Alumnus)

Unser START-Alumnus Ara Karapetyan ist 30 Jahre alt und war Stipendiat im Bundesland Wien. Er hat 2009 seine Matura absolviert, danach Entwicklungsökonomie und internationale Entwicklung an der Universität Wien studiert und arbeitet nun als Employee Experience Director im HR- und Personalleitungsbereich. Während seiner Zeit beim START-Stipendienprogramm wurde er von seiner Patin Ulrike Crespo unterstützt.

Wir haben Ara zum Interview gebeten und ihm ein paar Fragen über seine Zeit beim START-Stipendium und über seine Ausbildung gestellt.

Wie sah Dein Ausbildungsweg bis jetzt aus?

Ich habe eine bilinguale Matura absolviert und dann in den Bereichen Politik, Online-Marketing und Personalmanagement gearbeitet.

Warum sollte man sich für ein START-Stipendium bewerben?

Weil das Stipendium einem Türen öffnet, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt. Dazu gehören die Weiterbildungsangebote, die finanzielle Unterstützung und vor allem Menschen, die im Laufe des Programms einem begegnen.

Wenn Du an Deine START-Zeit zurückdenkst, was hat Dich am meisten unterstützt?

Das großartige und vielfältige Angebot an Aus- und Weiterbildungen.

Welches START-Erlebnis ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Die Gründung und der Aufbau des START-Alumnivereins.

Für welche Ausbildung hast Du Dich nach START entschieden? Hat START eine Rolle in Deiner Entscheidung gespielt?

Dass ich derzeit im Personalbereich tätig bin, hat sicherlich damit zu tun, dass ich in meiner Zeit bei START eine besondere Faszination für die Themen Coaching und Training in mir entdeckt habe.

Engagierst Du Dich ehrenamtlich?

Aktuell eher weniger aufgrund des Zeitmangels, wenn es möglich ist, dann für das START-Stipendium. Ich war allerdings jahrelang in unterschiedlichen Vereinen tätig (politisch, Trainings für das Rote Kreuz, START-Alumni, Komensky-Alumni, etc.).

Was Du uns noch sagen möchtest…

Ich kann jeder/m Schüler/in mit Migrationshintergrund dieses Stipendium ans Herz legen. Nutzt eure Chance und es werden sich viele weitere Türen für euch öffnen.

Wir danken Dir für das Interview. Wir wünschen Dir das erdenklich Beste auf Deinem weiteren Lebensweg!

Unseren ehemaligen Stipendiaten könnt Ihr auch auf Instagram finden – Insta: @arakarapetyan

Yildiz (Alumna)

Unsere START-Alumna Yildiz Turak ist 21 Jahre alt und war Stipendiatin im Bundesland Wien. Sie hat 2018 ihr Matura absolviert und studiert gerade Medical Engineering an der JKU. Nebenbei arbeitet sie als Englisch-Tutorin und im Bereich Medientechnik Support. Während ihrer Zeit beim START-Stipendium wurde sie von ihrem Paten L’Oreal unterstützt.

Wir haben Yildiz zum Interview gebeten und ihr ein paar Fragen über ihre Zeit beim START-Stipendium und über ihre Ausbildung gestellt.

Was möchtest Du nach Deinem Abschluss werden?

Hopefully soon Ingenieurin für Medizintechnik.

Warum sollte man sich für ein START-Stipendium bewerben?

Neben den unfassbar lehrreichen Workshops und Kursen, ist START auch ein Ort, an dem man viele andere Jugendliche, die oftmals ähnliche Hintergründe haben, begegnet und langjährige Freundschaften bildet. Außerdem wird man auch bei individuellen Problemen bzw. Angelegenheiten unterstützt, da das START-Team über langjährige Erfahrung und große Kompetenz verfügt.

Wenn Du an deine START-Zeit zurückdenkst, was hat dich am meisten unterstützt?

Maturavorbereitung: Mathematik-Kurse und Textsorten-Workshops. Außerdem die finanzielle Unterstützung, die vor allem bei Sprachreisen/Sportwochen sehr zu gebrauchen war.

Welches START-Erlebnis ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Der Casino Abend, den ich gemeinsam mit meinen Stipisprecher-Kollegen organisiert habe. Es war ein großer Erfolg 🙂

Für welche Ausbildung hast Du Dich nach START entschieden? Hat START eine Rolle in deiner Entscheidung gespielt?

START hat mir ermöglicht (dank der vielen Kontakte zu Alumnis und anderen erfolgreichen Menschen) in die Berufswelt „hineinzuschnuppern“. Ich durfte einen ehemaligen Stipendiaten am Arbeitsplatz für einen Tag begleiten.

Engagierst Du Dich ehrenamtlich?

Momentan nicht.

Was Du uns noch sagen möchtest…

Hi!

Wir danken Dir für das Interview und wünschen Dir das erdenklich Beste auf Deinem weiteren Lebensweg!

Unsere ehemalige Stipendiatin könnt Ihr auch auf Instagram finden – Insta: @yillidiz

Saša (Alumnus)

Unser START-Alumnus Saša Ilić ist 23 Jahre alt und war von 2014 bis 2016 Teil des START-Stipendienprogramms in Salzburg. Neben seiner Tätigkeit in einem Architekturbüro, gibt Saša unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen spannende Workshops zu den Themen „Architektur und Smart Building“ und informiert sie über Ausbildung- und Studienmöglichkeiten  in den Bereichen Architektur und innovativem Bauwesen. Wir freuen uns sehr darüber, dass ehemalige Stipendiaten und Stipendiatinnen, wie Saša,  ihr Wissen an die nächste START-Generation weitergeben.

Nun haben wir unseren ehemaligen Stipendiaten zum Interview gebeten und er hat uns zwei spannende Fragen beantwortet.

Was machst du gerade?

Nach meiner Matura an der HTL habe ich mich dazu entschlossen, meine Ausbildung im Fachbereich Innenarchitektur und Holztechnik gleich in die Praxis umzusetzen und bin mittlerweile seit fünf Jahren in einem Architekturbüro als Bautechniker und Innenarchitekt tätig. Neben meinem abwechslungsreichen und kreativen Beruf, habe ich mich dazu entschlossen, meine Wochenenden zu nutzen, um mich im berufsbegleitenden Studiengang Smart Building an der FH Salzburg weiterzubilden. Nun beschäftige ich mich bereits mit meiner Masterarbeit und werde das Studium voraussichtlich im Herbst abschließen. Der nächste Schritt ist die anschließende Baumeisterausbildung.

Wie hast du die Zeit bei START erlebt?

In meiner Zeit als START-Stipendiat habe ich es sehr geschätzt, in einer Gemeinschaft von motivierten und neugierigen jungen Menschen Neues zu erlernen und mich persönlich weiterzuentwickeln. So ist mir neben der Vielzahl an spannenden Workshops, besonders der Zusammenhalt und die
Unterstützung in Erinnerung geblieben, die mir START geboten hat. Ich habe die positiven Seiten von kultureller Vielfalt gelernt und sehe dies inzwischen als meinen großen Vorteil im Berufsleben und in der Gesellschaft. Heute weiß ich, ohne START wäre ich nicht zu der Person geworden, die ich bin. Mich
freut es, dass auch weiterhin junge Menschen die Gelegenheit haben, sich für das START-Stipendium bewerben zu können und ich empfehle es sehr, diese Chance zu nutzen.

Aida (Alumna)

Unsere ehemalige START-Stipendiatin Aida war von 2008 bis 2011 Teil unseres START-Stipendienprogramms in Wien und hat 2018 das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der WU Wien abgeschlossen. Welche Momente ihr besonders in Erinnerung geblieben sind und wie sie überhaupt auf das START-Stipendienprogramm aufmerksam geworden ist, könnt Ihr folgend nachlesen.

Seit fast nun 10 Jahren bin ich schon START-Alumna und denke total gerne an die tolle und prägende Zeit im Rahmen des START-Stipendiums zurück, vor allem die lehrreichen Seminare, Kunstprojekte und Veranstaltungen sind mir in guter Erinnerung geblieben. Für mich ist START ein Ort der Begegnung und persönlichen Entfaltung, ausgezeichnet durch Vielfalt, Einzigartigkeit und Unterstützung auf allen Ebenen.

So war ich eines Tages bei einem Workshop, der vom Rotary Club Wien – einem Netzwerk aus Angehörigen verschiedener Berufe – organisiert wurde, dabei. Der Club wird unter anderem für das soziale und berufliche Netzwerken genutzt. Wir START-Stipendiaten bekamen die Möglichkeit, unsere ersten Networking Skills anzuwenden und uns mit den Erfolgreichsten Österreichs zu vernetzen. „Wie aufregend und cool“, dachte sich mein 18-jähriges Ich.

Eines der Unternehmen, welches damals vor Ort vertreten war, ist mein jetziger Arbeitgeber. Der Spruch „zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein“ hätte in meinem Fall nicht passender sein können, denn im Anschluss bekam ich die Möglichkeit, mich für ein Praktikum im Audit zu bewerben, welches ich dankenswerterweise bekommen hatte.

Nach einigen Zwischenstopps in anderen Unternehmen bin ich im Jahr 2018 zu diesem Unternehmen zurückgekehrt und habe meinen Werdegang in der Berater-Schiene fortgesetzt.

So simpel es auch klingen mag, manchmal genügt es einfach einen Workshop zu besuchen, manchmal eben etwas „mehr“, aber sobald man seine Berufung gefunden hat, lässt sie einen gar nicht mehr los!

 

PS: Wer errät meinen Arbeitgeber auf dem Foto?

Sarah (Alumna)

Unsere START-Alumna Sarah hat sowohl beruflich als auch privat einen beachtlichen Weg hinter sich gebracht. Nach ihrem Maturaabschluss hat sie den Bachelor in Volkswirtschaft abgeschlossen und daraufhin mit dem Master in Wirtschaftspsychologie angefangen. Seit Jänner 2020 arbeitet Sarah bei der APA im Bereich Politik und Organisation. Doch nicht nur das…nebenbei spielt unsere ehemalige Stipendiatin beim FK AUSTRIA Wien auch noch Fußball.

Was Sarah über das START-Stipendienprogramm berichtet, könnt Ihr hier nachlesen:

Manche Dinge geben einem Halt, andere wiederum sind ein Sprungbrett, um sich loszulösen und Neues zu erkunden. START ist für mich beides. Einerseits wurde ich darin bestärkt, meine Wurzeln als Standhaftigkeit zu nutzen. Andererseits wurden mir viele Türen geöffnet, die es mir ermöglicht haben, meinen Weg zu gehen und Chancen zu nutzen. Ich bin START nicht nur für die Investitionen in meinen Bildungsweg dankbar, sondern auch für die unermüdliche, aufrichtige und warmherzige Unterstützung der Stipendiums-Leitung, die mich persönlich geprägt hat.

Liza (Alumna)

Unsere ehemalige Stipendiatin Liza Arcilla war von 2016 bis 2018 Teil des START-Stipendienprogramms in Salzburg. Derzeit arbeitet sie nicht nur im Social Media-Bereich, sondern ist auch gerade auf der Suche nach dem passenden Studium. Am liebsten möchte Liza ins Ausland gehen und ein Studium in den Bereichen Marketing/Werbung, Graphic Design oder Social Media beginnen.

Welche Erfahrungen Liza mit unserem Stipendienprogramm gemacht hat und welche Momente ihr in Erinnerung geblieben sind, könnt ihr folgend nachlesen:

Hi! Ich bin Liza und ich war von 2016 bis 2018 START-Stipi. Zurzeit bin ich auf freiwilliges soziales Jahr und unterstütze die akzente Jugendinfo als Social Media Assistentin. 

Warum sollst du dich bei START bewerben?

START unterstützt und begleitet dich mit finanzieller und fachlicher Förderung bis hin zu deinem Ziel. Dort hast du verschiedene Möglichkeiten, dich ganz auf deiner Art zu beteiligen – deine Meinung ist wichtig und deine Ideen werden gefördert. Außerdem ermöglicht dir START ein sehr gutes Netzwerk, um nützliche Kontakte verknüpfen zu können und neue, tolle Gleichgesinnte kennenzulernen!

Ich habe durch START sehr viel Wissen, Erfahrung und Freunde fürs Leben gewonnen! Eines meiner persönlichen Highlights als Stipendiat war die Fortbildung als Stipi-Sprecherin in Linz – ich hatte Spaß und es war sehr lehrreich. Ich bekam dort jede Menge Tipps und Tricks, die immer noch sehr hilfreich für mich sind.

Also nutz die Gelegenheit, ähnliche Erfahrung zu sammeln und bewirb dich unbedingt!

Traust du dich nicht? Denk daran, dass du nichts zu verlieren hast, sondern nur was zu gewinnen – na, worauf wartest du noch?”

Aneta (Alumna)

Unsere ehemalige START-Stipendiatin Aneta war von 2008 bis 2009 Stipendiatin im Bundesland Wien und war somit Teil des zweiten START-Jahrgangs. Sie hat nach ihrer Matura Europäische Wirtschafts- und Unternehmensführung sowie Strategic HR Management an der Fachhochschule des bfi in Wien studiert.

Welche Erinnerungen sie an das START-Stipendienprogramm hat, könnt Ihr folgend nachlesen:

„Durch einen sehr engagierten Lehrer an unserer Schule habe ich 2008 überhaupt von START erfahren und war überglücklich ein Stipendium erhalten zu haben. START hat mir vieles auf meinem weiteren Berufsweg mitgegeben und erleichtert – nicht nur die finanzielle Unterstützung, die ich in der Zeit benötigte, auch die persönlichkeitsbildenden Seminare und der Austausch mit anderen Jugendlichen hat mich bereichert.

START hat mir dabei geholfen, meine Ziele zu verfolgen und mir vor allem gezeigt, dass diversity und Mehrsprachigkeit eine Stärke und ein klarer Vorteil im (Berufs)Leben ist!

Mittlerweile berate und unterstütze ich seit mehreren Jahren Führungskräfte und Vorstände als HR Business Partnerin in strategischen Personalthemen, bin Mutter einer kleinen Tochter und setze mich für die Förderung von Frauen ein. Vor allem aber bin ich stolz darauf eine START Alumna zu sein!“

Eishah (Alumna)

START-Alumna Eishah🎓

Unsere ehemalige START-Stipendiatin Eishah hat im Frühjahr 2020 ihre Matura in Salzburg absolviert und lebt derzeit in Wien. Sie berichtet, wie das START-Stipendienprogramm für sie war:

„Mein Name ist Eishah und ich bin 18 Jahre alt. Ich studiere gerade Pharmazie an der Universität Wien👩‍🔬. Ich hatte die Möglichkeit, bis zur Matura ein Teil des START-Stipendienprogramms zu sein. START hat mir viele Gelegenheiten geboten, mich weiterzubilden.
Ich habe bei START viele neue Sachen ausprobieren können und die Bildungsseminare und Jahrestreffen waren auch immer interessant. Außerdem gibt es viele verschiedene Kurse (Mathe, Deutsch, Englisch etc.) und Workshops (Kunstprojekte, creative writing workshops usw.), die man besuchen kann und die einem in der Schule auch viel helfen. Ich persönlich fand die Bildungsseminare sehr interessant, da ich dort über Rhetorik, Präsentation, Moderation und das Schreiben der VWA (Vorwissenschaftliche Arbeit) etc. äußerst viel gelernt habe. Ich hatte bei START auch die Möglichkeit, viele neue Menschen kennenzulernen.“ ☺️

Edison (Alumnus)

Ein Weg, eine Karriere eine Zukunft, die du durch Hilfe verschiedener Workshops gestalten kannst. Anfangs konnte ich mir nicht viel unter dem Programm vorstellen, weil ich nicht wusste wie das ganze abläuft. Jedoch sind alle so unfassbar offene und nette Personen, dass man sich ziemlich schnell als Stipendiat einlebt. Du hast eine Menge an Workshops zur Auswahl und kannst dir daher genau deine Stipendiums Karriere so gestalten wie du möchtest.

Ich heiße Edison und bin seit 2 Jahren bei Start. Das Stipendium hat mich die vergangen 2 Jahre nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch mein Wissen erweitert und ich konnte viele Kontakte knüpfen. Ich denke das Kontakte knüpfen eins der wichtigsten Dinge auf der Welt sind, denn man weiß nie von wem man mal Hilfe braucht und START ermöglicht mir das nicht nur durch jeden einzelnen Workshops, Unternehmensbesuche, Bildungsseminare sondern auch durch kulturellen und internationalen Austausch.

START hilft dir dabei, dein Potential aus dir zu holen und das beste daraus zu machen. Nicht nur meine Stipendiums Betreuerin Aleks, sondern auch die anderen Stipendiat*innen, die einen immer unterstützten und ermutigen und einfach immer für einen da sind. Egal ob man Lernhilfe benötigt, jemanden zum Reden über seine Probleme oder einfach nur zum Sport, die START-Stipendiat*innen sind immer für einen da und genau das macht START zu einer kleinen Familie.

START sollte man sich nicht entgehen lassen, vor allem wenn man in seiner Jugend, Karriere mit Spaß machen will.

Mahdi

„START“, was kann das heißen? Der Beginn?? Der Beginn von was?

Das waren Fragen, die in meinem Kopf aufgetaucht sind, als meine Lehrerin zu mir gesagt hat, “Da musst du dich unbedingt bewerben.”

Als ich ein E-Mail von unserer Landeskoordinatorin bekommen habe, dass ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen werde, war ich sehr gespannt. Nachdem ich aufgenommen wurde, wusste ich immer noch nicht, wie das sein könnte. Eine Lerngruppe? Finanzielle Unterstützung? Viele Workshops? Ausflüge? Schüler mit Migrationshintergrund?

Bei ein paar START-Seminaren, die ich besuchte, lernte ich Leute kennen, die ich nirgendwo sonst gefunden hätte. Unsere Landeskoordinatorinnen, die mich unterstützen und immer für mich da sind. Meine „Stipi“-Freunde, die für mich wie meine Familie sind. Ich habe von denen vieles gelernt und dadurch habe ich meine Kommunikationsfähigkeit verstärkt.

START ist meine Heimat, meine Familie, wo wir miteinander lachen und nicht übereinander. Jetzt weiß ich, was das eigentlich heißt. „START“ bedeutet für mich der Beginn einer neuen Welt. Eine Welt mit vielem Wissen und Spaß.

Also wenn du auch erfahren willst, wie meine neue Welt ausschaut, dann bewirb dich.

Ich freue mich, diese Welt mit dir zu teilen.

Bis bald, Adiós!

Shehab (Alumnus)

START… Ich habe mir lange überlegt wofür „START“ stehen könnte. Ich glaube S steht für *Spaß*. Ich muss euch sagen ich hab es mir nicht so vorgestellt. Ich dachte das Programm wär trocken und ernst. Die Wahrheit ist, dass wir unendlich Spaß haben, so dass die Zeit sehr schnell vorüber geht. Die Workshops sind sehr attraktiv und amüsant. Aber nichts ist lustiger als das START-Team und die Stipis. Apropos Team, ich denke T steht für *Team*. START ist fast in ganz Österreich bekannt. START gibt es in5 Bundesländer. Ich mag, dass ich die Gelegenheit habe viele neue Menschen kennenzulernen. Ich kann mich erinnern ich habe beim ersten Seminar nach jedem Schritt nur Hände geschüttelt. Man knüpft viele Freundschaften. Das gute an START ist, dass man immer miteinander als ein Team interagiert. Genauso nach dem Motto: Alle für einen und einen für alle! Was mir auch an START gefällt ist seine breite Unterstützung. Wie der nächste Buchstabe auch schon deutet… A steht für Ambition. Das START-Team motiviert uns ständig. Ich muss auch sagen alle Stipendiaten sind sehr ambitioniert und haben großartige Ziele. Neben Spaß muss man auch ab und zu ernst und diszipliniert sein. STARTs Ziel ist es uns zu helfen uns weiterzubilden und uns weiter zu engagieren tolle und soziale Aktivitäten auszuüben. Das heißt sie unterstützen uns nicht nur finanziell aber auch mental und mit ihren Erfahrungen. R steht für Respekt. START ist durch seine Vielfältigkeit bekannt. Die Stipendiaten kommen aus verschiedenen Kulturkreisen und Länder. Aber egal woher sie kommen und was für Traditionen sie haben wir respektieren uns gegenseitig. Es ist unglaublich wie toll die Welt ist. T steht für Talent. Die START-Familie verfügt über großartige Talente. Ich habe sehr gute Talente miterlebt. Dieses kann man auch erlernen oder auch weitergeben. Wir hatten sogar „START Wettbewerbe. Ich denke das und alles andere sollte man nicht verpassen.

Arezou (Alumna)

Vor einigen Jahren besaß der Begriff „START“ für mich nicht bei weitem dieselbe Wirkung, Bedeutung und Wert wie es heute und jetzt. Es war lediglich ein banaler Begriff. Doch heute ist „START“ bzw. das „START-Stipendium“ ein essenzieller Teil meines Lebens. „START“ bietet mir nicht nur Unterstützung bei meinen Schwächen in der Schule. Es gibt mir ebenfalls die Möglichkeit an den zahlreichen, abwechslungsreichen und an den spannendsten Workshops teilzunehmen und auch beim Treffen meiner Entscheidungen. Darüber hinaus hat das Stipendium mir viele neue Wege geöffnet, dessen Existenz mir nicht bekannt waren und es begleitet mich bis zu meiner Matura. Es mag vielleicht unvorstellbar klingen, doch das stimmt alles und ich kann auch mit Sicherheit sagen, dass das nicht alles war was „START“ ausmacht, da ich noch nicht einmal über die bewundernswerten Persönlichkeiten der StipendiatInnen oder die offenen und verständnisvollen Koordinatorinnen zu Rede gekommen bin. Ich würde nicht behaupten, dass mich das Stipendium verändert hat, vielmehr hat es mir die Gelegenheit gegeben mich selbst zu entdecken und mich über mich hinauswachsen zu lassen.

Sogar in Zeiten wie dieser (Anm. Corona-Virus/erforderliche Maßnahmen) steht uns „START-Stipendium“ zur Seite und erkundigt sich über unser Befinden und Erschwernissen und unterstützt uns.

Eishah

START ist für mich etwas, wo ich neue Sachen ausprobieren kann und interessante Dinge lerne. START hat mich bei vielen Sachen unterstützt z.B. hat sich mein Deutsch sehr verbessert, weil wir bei START auch Deutschkurse gehabt haben. Man lernt auch viele dazu durch Interaktion mit anderen Menschen. Als Maturantin habe ich auch extra Kurse z.B. Englisch erhalten. Zusätzlich bietet START auch eine finanzielle Unterstützung.

Ich persönlich finde die Bildungsseminare sehr interessant, da ich dort über Rhetorik, Präsentation, Moderation und das Schreiben der VWA (Vorwissenschaftliche Arbeit) etc. äußerst viel gelernt habe. Bei den Bildungsseminaren kann man auch viele Leute aus ganz Österreich kennenlernen. Mir haben diese Dinge in der Schule geholfen. Außerdem finde ich die START-Jahrestreffen sehr lustig, da man dort gemeinsam mit allen Stipendiaten einfach nur Spaß hat.