Rodelspaß am Zauberberg

Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause wurde ein beliebter Fixpunkt des Winters bei START-NÖ & -Wien wiederbelebt: der Rodelausflug zum Semmering. Bei traumhaft sonnigem Wetter machten sich die Stipendiat:innen mit dem Zug auf den Weg zum Semmering und dann ging es schon mit der Gondel den Berg hinauf und ab auf die Rodelbahn. Trotz Sonnenschein war es kalt und die Bahn dementsprechend eisig und auch schnell. Für viele war es das erste Mal auf einer Rodel, aber nach einer ersten Runde zum Eingewöhnen hatten die Stipendiat:innen den Dreh bald raus und dem Rodelspaß stand nichts mehr im Weg. Eine gemeinsame Pause mit heißer Schokolade in der Hütte direkt an der Rodelbahn rundete einen gelungener Tag ab!

Das Rodeln hat mir echt sehr gefallen. Es war auch das passende Wetter dafür, die Sonne schien und dermaßen kalt war es auch nicht. Der Schnee war überwiegend pulvrig und es hat Spaß gemacht auf ihm zu fahren. Eines der Highlights war auch die Gondelbahn, mit der wir nach oben gefahren sind und aus welcher man einen unglaublich schönen Ausblick hatte (siehe Fotos). Außerdem habe ich auch Mal einen Teil der Wiener-Stipis kennengelernt. Natürlich gab es Mal den ein oder anderen Hüpfer, aufgrund der Hügel, aber der Spaß hat die Schmerzen kompensiert. Die kurze Pause in der wir noch heiße Getränke getrunken haben, war genau richtig um wieder Energie zu tanken und weiter zu rodeln. Das einzig Negative war, dass die Piste leider schon um 16 Uhr zu macht, ansonsten wären wir sicher noch paar Mal runtergefahren. Ich würde aufjedenfall nochmal rodeln gehen, wenn die Möglichkeiten gegeben sind. Zum Schluss nochmals ein großes Dankeschön an START für die schöne Erfahrung. Markus

Es war eigentlich ganz was Neues, ich war noch nie Rodeln und wegen START habe ich es mal probiert. Lustig wars auf jeden Fall, kanns kaum erwarten nochmal mit START nächstes Jahr wieder dort hin zugehen😊 Govany

Das Rodeln in Semmering Zauberberg hat mir sehr gut gefallen, es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe auch Stipendiaten aus Niederösterreich kennengelernt. Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, weil das mein erstes Mal war, aber nach 2 Mal Rodeln, konnte ich normal Rodeln. Hayatullah

Der heutige Tag war ein wundervoller Tag. Das Rudeln hat unheimlich viel Spaß gemacht. Das Wetter war heute ein Volltreffer sonnig, warm und es hat den Tag noch mehr versüßt. Am Ende waren wir alle teilweise nass, aber das war uns ziemlich egal, denn wir haben Spaß gehabt, haben viel gelacht und den Tag miteinander genossen. Shazad

Ab auf die Piste!

START-Skitag in Oberösterreich am Feuerkogel – 06.03.2022

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pistenpause ging es am Sonntag den 06.03.22 für 20 Stipendiat:innen aus Salzburg und Oberösterreich endlich wieder ab ins Skivergnügen. Die meisten standen an diesem Tag zum allerersten mal auf den zwei „Brettln“ und konnten gemeinsam mit drei Trainer:innen der Skischule Neuhuber am Feuerkogel „Pizzaschnitte“ und „Pommes“ üben. Die Erfolge lassen sich sehen! Bereits am Nachmittag übten viele am Tellerlift weiter ihr Fahrkönnen.

Das sagen die Stipendiat:innen zum START-Skitag:

Stipendiatin Yama, SBG: „Skifahren am 06.03.  war eine wunderbare und etwas unangenehme Erfahrung für mich.  Es war mein erstes Skifahren und ich habe mich lange darauf gefreut.  Zuerst war es mir ein bisschen unheimlich, weil ich Angst hatte, hinzufallen, aber dann habe ich mir von den Trainern dort ein paar Tipps geholt.  Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde gerne wieder Skifahren gehen. Danke an START für die schöne Organisation.“

Stipendiat Hafi, OÖ: „Bevor wir uns von diesem Winter verabschieden, hatten wir die Gelegenheit, einer Skischule zu besuchen. Je nach Erfahrungen wurden wir in zwei Gruppen geteilt, Anfängergruppe und Profigruppe. Die Skilehrkräfte teilten uns nochmal in zwei Gruppen und diese nach diesem Prinzip, wer auf Schi stehen kann und wer nicht. Da manche von uns schon einmal auf Schi gestanden waren, haben wir gleich mit anderen Übungen weitergemacht, nämlich wie man bremst, wie man Rechts- und Linkkurven macht und wie man sich in besondere Situationen verhalten muss. Nach viel Übungen und hilfreiche Tipps und Tricks dürften manche von Anfängergruppe den Tellerlift probieren und dabei ein bisschen längere Strecke zu fahren. An diesem Skitag hatten wie von Anfang an viel Spaß, aber besonders bei den Übungen und dem Tellerlift mit einer längeren Strecke. Vielen Dank für die Organisierung“

Stipendiatin Lily, SBG: „Unser Ski Tag gemeinsam mit START OÖ und Katrin Bernd war sehr lustig! Besonders spannend waren die Ski Pisten in Feuerkogel, denn dort konnte man die schöne Aussicht genießen aber leider war das Wetter nicht so schön, da wir mehr Sonne erwartet hatten. Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut, denn ich wollte endlich mal wieder sehen, ob ich eh nicht meine Skikünste verlernt habe. Auch wenn ich am Anfang ein paar Mal gestürzt bin, hat es trotzdem sehr Spaß gemacht. Auch sind wir mal auf der roten Piste gefahren, worüber ich eigentlich ein wenig Angst hatte, aber es war gar nicht so schlimm und hat total Spaß gemacht. Wir hatten alle viel Energie und haben viel gelacht! Für mich war das auf jeden Fall ein großer Spaß. Danke für den Skitag! 😊“

START-Stipendiat Reza, OÖ: „Nach knapp 3 Jahren durfte ich wieder am 6 März 2022 Skifahren. Am Anfang war ich ein bisschen unsicher, ob ich das noch kann oder ob ich es verlernt habe aber nach einer aufwärmrunde war alles wieder da. Ich finde Ski fahre ist einer die schönsten Sportarten der Welt. Der Aussicht von ganz Oben auf Eben- und Traunsee war wunderbar. Es hat sehr Spaß gemacht gemeinsam mit die Anderen Stipendiatinnen. Es war schöne Tag, gute Auffrischung für meine ski-Kunst =) und ich habe es genossen. Danke an Start der das ermöglicht hat.“

Stipendiatin Rasia, SBG: „Die Berge gemeinsam mit den Stipis aus SBG und OÖ hochsteigen und sich mit Schnee schöne Erinnerungen machen, gehört jährlich zu START. Sich öfters am Boden hinhauen und blaue Flecken bekommen, gehört natürlich auch dazu. Obwohl es eine kleine sportliche Herausforderung und die erste Erfahrung mit Skifahren war, ist es uns allen gelungen, sich mit Skifahren vertraut zu machen und wirklich Spaß haben. Sich antrauen und den Mut zu haben, steilere Wege zu fahren, hat den Tag noch genialer gemacht. Aber am Tag danach sich vom Bett zu trennen und in die Schule zu gehen, war noch herausfordernder. LG Rasia“

Stipendiat Kher, SBG: „Es hat mir Ski fahren mit den Salzburger Stipis und Oberösterreicher Stipis sehr gut gefallen, weil ich Ski fahren meinen Lieblingssport ist. Ich habe da einige neue Stipendiatin /in kennengelernt und gemeinsam Ski gefahren. An diesem Tag habe ich Katrin auch kennengelernt, weil ich früher mit ihr noch nicht geredet habe. Ich bin sehr froh, dass ich mit Lilli und andres Stipis gemeinsam zuerst auf Blaue Skipiste und dann auf schwarze Skipiste gefahren. Der Mittagessen hat mir gemeinsam mit anderen  Stipendiaten gut gefallen. Zum Mittagessen habe ich mir Pizza mit einem Cola bestellt. Es war sehr lecker. Nach dem Mittagessen sind wir weitergefahren und Schöne Fotos gemacht. Am Nachmittag bin ich kurz Tee Pause gegangen und da habe ich mich mit Katrin unterhalten. Lg. Kher“

Stipendiatin Danai, SBG: „Der Schitag hat mir sehr gut gefallen! Ich fand es sehr hilfreich, dass wir Schi Trainer hatten, da ich endlich mal gelernt habe richtig Schi zu fahren. Der Trainer war supernett und hat uns immer gute Kritik gegeben. Natürlich hat er uns am Ende auch für unsere Fortschritte gelobt. Das Schifahren an sich hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und jetzt, wo ich es kann, werde ich mich trauen öfters mit Freunde Schifahren zu gehen.“

Wandern mit Soul-Animals!

In Begleitung von sechs charmanten Alpakas machten die Salzburger Stipendiat:innen einen Spaziergang durch den winterlichen Steinbruch in Adnet – Samstag 29.01.22

Wer hier eigentlich mit wem spazieren geht, ob Stipis mit den Alpakas oder doch umgekehrt, war nicht immer ganz klar. Aber ein ganz besonderes Erlebnis war es in jedem Fall! Noche, Charly, Nino, Mali und zwei weitere Alpakas von Salzburgland Alpakas führten die Gruppe entlang des tief winterlichen Marmorweges in Adnet, Fresspausen und Fotostopps inklusive! Beim Gehen erfuhren wir nicht nur viel Wissenswertes über Alpakas auch das beruhigende Wesen dieser Tiere machte sich sofort bemerkbar.

Das sagen die Stipis über den Ausflug:

Stipendiatin Rayan: „Heute sind wir mit Alpakas spazieren gegangen. Ich erinnere mich noch an Charlie, Nino, Kito. Persönlich ist Kito mein Liebling, da er der jüngste ist und sehr spielfreudig. Der Spaziergang genauso wie die Rückfahrt waren toll. Wir sind noch bubble tea trinken gegangen bevor wir nachhause gegangen sind. Das bubble tea hat leider nicht so geschmeckt wir es ausgesehen hat- Aber insgesamt war die Wanderung mit Lili und den anderen lustig und ich hatte sehr viele Spaß mit den Stipendiatinnen, die dabei waren und natürlich auch mit dem kleinen Kito.“

Stipendiatin Roki: „In der Coronazeit ist es allgemein schwierig etwas zu planen, wo man Spaß hat. Doch START ermöglicht uns immer Spaß zu haben und mal die Bücher beiseite zu legen. Wir waren gestern bei den Alpakas in Adnet und durften die Alpakas führen. Es war etwas ganz neues für uns Stipis und auch eine neue Erfahrung, die wir alle gemeinsam machen durften. Die Wanderung im Schnee war sehr cool, aber am Anfang auch ein wenig kämpferisch. Denn die Lamas mussten sich an die neue Gesichter gewöhnen und anfreunden, damit sie überhaupt mit uns mitkamen. Die Alpakawanderung ist zwar vorbei, aber die Erinnerungen bleiben. :)“

Stipendiatin Rusul: „Am Samstag, den 29 Jänner sind wir mit den nettesten Lamas ever spazieren gegangen. Alles, wirklich alles war tausend Mal schöner und besser als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Es hat alles damit begonnen als wir mit den Taxis zu unserm Zielort gefahren sind. Das ist nämlich das erste Mal, das ich in Österreich mit einem Taxi fahre. Das zweitbeste Erlebnis war, dass ich die Lamas zum ersten Mal im Realleben gesehen und angefasst habe. Als ich Kind war, war „Ein Königreich für ein Lama“ mein Lieblingscartoon, daher fühlte ich mich so, als ob ich im Disneyland oder in einem Cartoon wäre, als ich die Lamas in der Realität endlich sehen konnte. Während des Spazierengehens haben wir viel miteinander geredet und gelacht. Außerdem haben wir so viele neue und spannende Infos über die Lamas gehört.

Eislaufen in Salzburg

Am 4. Januar ging es für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen in die Eisarena. Nach den intensiven Deutsch- und Englischkursen am Vormittag und Nachmittag packten die Sportbegeisterten ihre Taschen und fuhren gemeinsam zur Eislaufhalle. Die Stipendiatinnensprecherinnen Rusul und Rasia organisiertendas gemeinsame Eislaufen. Was Stipendiatin und Stipisprecherin Rusul über den gemeinsamen Abend berichtet, könnt Ihr folgend nachlesen:

„Am Dienstag sind wir Eislaufen gegangen. Da wir an dem Tag einen langen Englisch- und Deutschkurs hatten, waren die meisten von uns sehr müde, hungrig und unmotiviert. Ich dachte sogar, dass es ein großer Fehler von mir und Razia war, mit den anderen Eislaufen zu gehen. Als wir aber an unserem Ziel angekommen waren, ist die Motivation von uns sofort gestiegen.
Wir haben miteinander viel geredet, viel gelacht und uns gegenseitig unterstützt. Ich zum Beispiel kann nicht eislaufen. Das war aber für die anderen gar kein Problem, sie haben mir geholfen und mir beigebracht, wie man mit den Schuhen läuft.“ – Rusul

Die Salzburger Stipendiat*innen beim Eislaufen

Namensspiele, Drachenbauen und Klettern in den Baumwipfeln: Team-Building bei START-OÖ

Am Sonntag waren wir zum Team-Building klettern. Wir haben uns am Morgen beim Bahnhof in Linz getroffen und sind mit einem Bus nach Kirchschlag gefahren, wo wir am Ortsplatz ausgestiegen sind.

Dort angekommen haben wir uns auf dem wunderschönen Platz vor der Kirche versammelt und ein paar Spiele zum Kennenlernen gespielt. So haben wir alle Namen gelernt und auch gleich einige Facts über die Stipis herausgefunden, wie das Alter, Schule, Erstsprache, etc.

Nach den Spielen haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und in diesen Gruppen Drachen aus Bambusstöcken und bunten Müllsäcken gebastelt. Nebenbei konnten wir unsere Jause essen und miteinander viel Spaß haben. Als die Drachen fertig waren, haben wir probiert sie zum Fliegen zu bringen. Das hat bei manchen besser, bei manche schlechter funktioniert. Aber alle Gruppen haben sich sehr viel Mühe gegeben, und die Drachen sind wirklich schön geworden.

Danach war es auch schon wieder Zeit, um zum Hochseilgarten zu gehen. Der Hochseilgarten war ungefähr 5 Minuten vom Ortsplatz entfernt. Dort angekommen, waren 2 hilfsbereite und nette Mitarbeiter für uns da und haben uns Hilfe geleistet. Nachdem wir alle mit Handschuhen, Helmen und Sicherheitsgurte ausgestattet wurden, ging es auch schon los. Wir haben eine Sicherheitseinführung bekommen, in welcher uns erklärt wurde, wie die Sicherung mit den Karabinern funktioniert. Danach konnten wir frei klettern.

Es gab insgesamt 4 Parcours, die jeweils immer schwerer und höher wurden. Der höchste war bis zu 20 m hoch. Es hat viel Spaß gemacht zu klettern und sich kennenzulernen. Die alten und neuen Stipis haben sich zwar beim Bildungsseminar schon getroffen, aber erst an diesem Tag haben wir uns richtig kennengelernt. Es hat uns alle sehr gefreut und viel Spaß gemacht.

Ein Bericht von Stipendiatin Sarah

"Das TeamBuilding hat mir sehr gefallen. Anna und Verena haben ein paar tolle Kennenlernen-Spiele für uns vorbereitet. Danach sind wir klettern gegangen, wo jede und jeder von uns seine eigene Limits entdeckte und überschreiten konnte. Es hat mir eine große Freude gemacht, unsere kleine Familie besser kennen zu lernen und bin auf unser nächstes Treffen sehr gespannt." Stipendiatin Tamara

Jahresabschluss bei START-OÖ

Eigentlich wollte START-OÖ zum Jahresabschluss das Salzkammergut erkunden und nach Gmunden fahren, um dort auf den Grünberg zu fahren, zu rodeln und zum Laudachsee zu spazieren. Doch aufgrund des schlechten Wetters und der Hochwasserwarnungen entschieden wir uns dazu, den Tag gemeinsam mit Stipendiat:innen, START-Freund:innnen und Alumni in Linz zu verbringen. Neben Gesprächen, leckerem Essen und Spielen, stand auch noch der Besuch des JumpDomes (eine große Trampolinhalle) auf dem Programm.

Stipendiat Reza Rajabi berichtet:

Das Jahrestreffen war ein spannender, lustiger und sportlicher Tag. Das Programm bestand aus drei Teilen: Spielevormittag, Mittagessen und der sportliche Teil.

Am Vormittag haben wir kurz die verschiedenen Awards ausgeteilt und dann mit Spielen angefangen. Manche haben sich nur Zeit zum Reden genommen, manche entschieden sich für Karten-Spiele und manche (eigentlich nur Jungs und die Verena) waren aktiver und spielten Tischtennis. Danach gingen wir zu l’Osteria um ein wenig Energie für der sportlicher Teil zu sammeln. Die meisten haben Pizza bestellt und manche nur Paste vielleicht noch mit Salat. Mir hat das Pizza gefallen, besonders die BBQ Chicken empfehle ich weiter.

Danach gingen wir zu Jump Dome Linz, was eigentlich richtig Spaß machte, bis ich wegen dem Essen Bauchschmerzen bekam ☹. Aber nach einer kleinen Pause ging es wieder und ich konnte erfolgreich einen Salto schaffen. Wir haben 90 Minuten mit verschiedenen Herausforderungen verbracht, vielleicht manchmal ein bisschen zu „competetive“. Im Großen und Ganzen war der Tag für mich ein lustiger Abschluss dieses Jahres, ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch aktiver werden, den Everest hochzuklettern wäre keine so schlechte Idee.

„Es war toll alle wieder einmal sehen zu können und das Essen im Restaurant war ebenso sehr lecker. Im Jump Dome hatten wir alle gemeinsam viel Spaß und wir konnten uns auspowern. Im Großen und Ganzen war ein spaßiges Programm vorhanden und ich freue mich auf die weiteren persöhnlichen Treffen.“ Tuana Cetin, START-OÖ Stipendiatin

„Wir hatten viel Spaß beim Jahrestreffen, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Das Alternativprogramm hat nicht enttäuscht und es war schön wieder mal etwas mit START zu machen und neue Stipis kennenzulernen. Mein Highlight war auf jeden Fall das Trampolinspringen, wo wir vieles ausprobiert haben.“ Sara Elsoudany, START-OÖ Alumna

„Es war so schön wieder alte START-Kollegen zu treffen und neue Stipis kennenzulernen. Der Jahresabschluss war ein voller Erfolg und ich gratuliere allen diesjährigen Maturant*innen, die auch heuer mit Hilfe von START abgeschlossen haben!“ Thupten Dergey, START-OÖ Alumnus

Matsch – Matschiger – Bogenschießen

Als ersten präsenten Workshop seit gefühlten Ewigkeiten sollte etwas nicht Alltägliches für unsere START-OÖ Stipis stattfinden. Doppelt und dreifach getestet trafen sich daher einige motivierte Stipis am Pfingstmontag, den 24.05.2021, um ihre Ziel- und Treffsicherheit beim Bogenschießen in Alkoven unter Beweis zu stellen.

Nach einer kurzen Einführung in die Technik und ein paar wichtigen Sicherheitshinweisen, durften wir auch schon loslegen. Am Anfang übten wir die Schusstechnik noch in der Halle ohne genaue Ziele. Sobald jeder ein gutes Gefühl für den Bogen bekommen hat, ging es nach draußen, um an verschiedene Schaumstoff- und Plastikzielen zu üben. Am Schluss durften wir duch einen Parcour marschieren und unsere Pfeile auf 8 Ziele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen abschießen.

Das sagten unsere Stipis zum Bogenschießen:

Endlich konnten wir uns wieder treffen, zum allerersten Mal nach einem halben Jahr. Es hat echt viel Spaß gemacht, gemeinsam Bogenschießen zu gehen. Obwohl unsere Hosen und Schuhe sind dreckig geworden sind, hatten wir eine große Gaudi im Mühlviertel. Es war eine tolle Erfahrung, auch wenn wir oft unser Ziel verfehlt haben.“ – Sarah, Zakia, Zahra und Samar

„Ich bin sehr stolz, dass ich den Tennisball getroffen habe. Bogenschießen hat mir gefallen, obwohl es so rutschig war. Ich möchte in Zukunft gerne öfter Bogenschießen gehen und ein Teil von meinem Hobby sein.“ – Reza

Am Anfang habe ich gar nichts getroffen. Ich habe gedacht, dass ich überhaupt kein Talent hatte. Aber es stellte sich heraus, dass der Bogen nicht richtig eingestellt war. Nachdem ich einen neuen Bogen bekommen hatte, habe ich angefangen zu treffen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich glaube, ich werde öfter Bogenschießen gehen.“ – Eray

„Es hat mir sehr gefallen und auch die Einschulung war sehr interessant. Ich habe gelernt, was eine Blume im Bogensportsprache ist. War challenging, aber sehr interessant.“ – Tamara

„Ich habe den Tennisball auch getroffen, er hat sich 2 mal überschlagen. Spannend wieder Bogenschießen zu gehen.“ – Yusuf

Trotz des nicht ganz optimalen Wetters, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen. Wir quatschten und lachten, während wir durch den matschigen Wald stapften und am Schluss verglichen wir noch, wessen Schuhe den meisten Dreck abbekommen hatten 😉

Schwitzen statt Sitzen!

Online Workout mit Fitnesstrainerin und START-Absolventin Zara aka Zara Dance Queen am 08.01. und 22.01.2021.

Zu viel Sitzen ist fast so schädlich wie rauchen, das sind sich Gesundheitsexpertinnen und -experten heute sicher! Da die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aktuell mehr als sonst durch Lock down, Distance Learning und Homeschooling am Schreibtisch verweilen müssen, soll das gemeinsame Workout im Tanz- und Fitnesstrainerin Zara einen Ausgleich schaffen und auch die Konzentration fördern. Koordination, Bewegung und Stretching! – am 26.02. und 12.03.2021 geht’s weiter 😊.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten:

Nicole: „Das Workout war Super! Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht, generell die Energie, welche Zara ausstrahlt, ist einfach super, und ich freue mich schon auf nächste Woche!“

Rohullah: „Es war ganz lustig. Wir haben ein paar „moves“ gelernt und auch hart trainiert. Dankeschön!“

Das Wandern ist der START-OÖ Stipendiat*innen Lust

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen trafen sich in den Sommerferien, um den Sonnstein zu erklimmen – und gemeinsam schafften sie das auch. START-Stipendiat*innensprecherin Samar, welche auch die Organisation dieses Tagesausflugs übernahm, berichtet:

„Am Samstag, den 29.8, fuhren wir mit dem Zug Richtung Sonnstein. Nach einigen Schwierigkeiten haben wir es doch noch geschafft den Weg zu finden.

Am Fuße des Berges begannen wir nun mit voller Motivation hinaufzuwandern. Nach langer Überanstrengung und einem ziemlich steinigen Weg, haben wir endlich die Spitze erreicht. Nachdem wir uns oben bei der Hütte gestärkt haben, ging es auch schon wieder bergab. Da wir zeitlich früher als geplant unten ankamen, verbrachten wir noch die restliche Zeit am See und warteten währenddessen auf den Bus.

Auch bei der Rückfahrt gab es wieder Komplikationen und Verspätungen, die uns aber nicht davon abhielten, die Wartezeit dennoch mit den anderen zu genießen. Da wir sehr viel Spaß hatten, fiel uns die Anstrengung des Tages kaum auf. Dennoch gingen wir alle erschöpft, aber auch mit einem guten Gefühl nachhause. Im großen und ganzen war der Tag ein voller Erfolg.“

START-OÖ Jahrestreffen am Ausee

Zum Jahresabschluss trafen sich alle START-Oberösterreich Stipis noch einmal, um gemeinsam einen fröhlichen Tag am Ausee in Asten zu verbringen. Sportliche Aktivitäten wie Volleyball spielen und Stand-Up Paddeln standen ebenso auf dem Programm wie gemütlich in der Sonne ein Eis zu genießen.

Mit dem Bus ging es am Vormittag vom Bahnhof in Linz zum Ausee. Dort angekommen suchten wir uns einen gemütlichen Platz im Schatten am See. Bei heißem Wetter nutzten einige Stipis gleich die Möglichkeit, sich im angenehmen Wasser etwas abzukühlen. Andere schnappten sich den Volleyball und stellten ihr Können am Sandplatz zur Schau. Wieder andere nutzten die Zeit um mit den anderen Stipis gemütlich zu quatschen und lustige Spiele an unserem Badeplatz zu spielen.

Nach einem kleinen Mittagssnack, hatten wir am Nachmittag noch die Möglichkeit mit Tretbooten den See zu erkunden. Einige Stipis probierten sich auch auf einem Stand-Up Paddle Board. Zum Abschluss gab es noch für alle Stipis ein leckeres Eis, bevor wir am Abend wieder vom Bus zurück zum Bahnhof gebracht wurden.

„Trotz des kalten Wassers haben wir unser Zeit am Ausee ausgenutzt und Spaß gehabt. Einige Stipis, die nicht schwimmen können, haben eine Unterstützung von den anderen Stipis bekommen. (Die Stipis passen gut auf sich auf.) Natürlich haben wir im Wasser gespielt und sogar unter der Wasser gefilmt. Es kamen lustige Videos und Fotos zustande, die unsere Erinnerungen an diesem Tag festhalten.“

Stipendiatin Rahma

„Das Tretbootfahren beim Jahrestreffen hat uns noch einmal gezeigt, wie sehr das Gemeinschaftliche Spaß machen kann, obwohl wir alle aus unterschiedlichen Kreisen kommen. Wir haben wieder einmal zusammen gelacht und einander Freude und ein Stück weit auch Mut gegeben, dass egal was passiert, wir für einander da sind und jede/r Einzelne nur dann vorankommt, wenn wir uns gegenseitig anfeuern und unterstützen!
Danke an das Start Team, danke an die Paten und nicht zuletzt möchte ich mich bei meinen Friends bedanken für die mega spaßige Zeit am Ausee!“

Stipendiatin Jian

„Heute haben wir auch u. a. Volleyball gespielt. Es war sehr lustig und unterhaltsam. Im Spiel ging es nicht nur darum, wer gewinnt, sondern darum, wie wir als eine Gruppe spielen konnten. Wir haben sehr viel miteinander gelacht und es bemerkt, dass wir durch START gute Freundschaften verknüpft haben. Danke an Anna und Team START für das nette Jahrestreffen.“

Stipendiat Gul

„Das Jahrestreffen ist jedesmal eine einzigartige Erfahrung. Wir versammelten uns, um die Liebe und Sympathie des anderen zu spüren, die wir während der harten Tage der Quarantäne nicht mehr aufholen konnten. Wir treffen uns, um ein Jahr des Zusammenseins zu feiern.

Nicht nur die Herzlichkeit, sondern auch die Wertschätzung, die wir füreinander empfinden, lässt uns glauben, dass wir alles tun können, was wir für unmöglich hielten. Zum Beispiel, seit Jahren ärgert mich meine Angst vor dem Wasser. Nun, es stimmt, dass ich daran arbeite, aber so, wie Sara, Ladan und Jian mich beim Jahrestreffen behandelt haben, hätte ich nie gedacht, dass Schwimmen jemals so einfach sein würde. Ich habe sogar ein Standup-Paddle gewagt! Diese Erinnerung wird mich wie mein Schatten leiten. Ich fühle mich von so viel Freundschaft und Vertrauen überwältigt. Danke Freunde und danke START für euer Dasein.“

Stipendiatin Bahara

Mit diesen bewegenden Worten von Bahara möchten wir uns bei allen Förderern, Paten und Patinnen, und Unterstützern bedanken. Danke, dass Sie den START-Gedanken teilen! Ohne Sie wäre dieses Stipendienprogramm nicht möglich.

Zweiter Tanzworkshop bei START-Salzburg

Mit vollem Schwung starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten in den zweiten Tanzworkshop. Ziel ist es, für die Feier zu 10 Jahre START-Salzburg, die am 7. November über die Bühne gehen wird, ein attraktives Programm für die Gäste zusammenzustellen. Ein Teil der Stipendiat*innen hat sich dazu entschieden, im START Chor ihre gesanglichen Möglichkeiten auszuloten. Der andere Teil erarbeitet gemeinsam mit Tanzpädagogin Sara Zaitova einen attraktiven modernen Tanz. Dazu fand am 28. September der zweite Termin statt. Mit vielen spannenden Einlagen und schauspiererischen Elementen wird der Tanz sicher ein Highlight der kommenden Feier werden.

Mir hat der Tanzworkshop sehr gut gefallen, weil man durchs Tanzen seinen Körper besser kennenlernen kann. Wir haben ohne Probleme getanzt, es war voll super. Die Tanzlehrerin Zara hatte mehrere Lieder vorbereitet und ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

START-Stipendiatin Ioana

Wir haben mit der neuen Choreographie angefangen und die habe ich sehr spannend gefunden. Ich tanze gerne, wenn ich nervös oder traurig bin, dann fühle ich mich besser.

START-Stipendiatin Hana

START Salzburg: Wir sind ein Team!

Am letzten Ferientag, Freitag den 7. September, trafen sich die Salzburger Stipis zum Kennenlerntag. Mit dem neuen Schuljahr gibt es in Salzburg zehn neue Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die „alten“ Stipis waren schon sehr gespannt auf ihre neuen Kolleg*innen. Wir ließen uns vom schlechten Wetter nicht abhalten und machten uns auf den Weg in den Schlosspark Aigen. Harald und Eva Maria vom Alpenverein hatten viele spannende Spiele für uns vorbereitet. Schon bald wussten wir alle Namen und die Bewegung an der frischen Luft tat uns allen gut.

 

Mohammed und Hana

Etwas später fing es dann zu regnen an, doch Harald und Eva Maria hatten vorgesorgt und Planen und Seile mitgebracht. Der Auftrag lautete, gemeinsam ein Zelt zu bauen. Wir teilten uns in drei Gruppen: Die erste Gruppe musste einen passenden Ort suchen, die zweite verschiedene Knotentechniken ausprobieren und die dritte Gruppe musste sich überlegen, wie man die Planen befestigen konnte, damit sie standhalten. Wir hatten nicht viel Zeit, genauer zu überlegen, da es immer stärker zu regnen begann und wir so rasch wie möglich einen Unterstand brauchten. Nach einer guten halben Stunde war das Zelt fertig. Es war stabil und wir konnten uns darunter setzen und uns mit Hilfe verschiedener Spiele und Übungen besser kennenlernen.

 

Ioana und Eishah

Gegen Mittag brachen wir dann zum Gasthaus Pliemgut auf. Dort war es trocken und warm und wir konnten uns wieder stärken. Dankenswerterweise durften wir dann am Nachmittag noch die Gaststube für weitere Kennenlernspiele benutzen, da fast alle durchnässt waren und es immer noch regnete. Gut gelaunt machten wir uns danach wieder auf den Weg zum Bahnhof Aigen. Viel Lob bekamen wir auch von Harald und Eva Maria, da trotz des schlechten Wetters die Stimmung und die Motivation immer sehr gut waren.

 

 

Herzlichen Dank an Harald und Eva Maria vom Alpenverein und an das Gasthaus Pliemgut für den tollen Tag!

Qodratullah und Maisam

Die Salzburger Stipis am Untersberg

Am Mittwoch, 15.8. trafen sich einige frisch gebackene Alumni sowie neue und bestehende Stipendiatinnen und Stipendiaten zu einem Ausflug auf den Untersberg. Der Untersberg ist eine markante Erhebung im Süden der Stadt Salzburg und sozusagen der Hausberg der Salzburger. Es gibt viele anstrengende und zum Teil gefährliche Wege auf diesen sagenumwobenen Berg. Wir wählten jedoch die einfachere Variante und fuhren mit der Seilbahn auf den Gipfel. Es war bewölkt und am Berg recht frisch, aber immer wieder rissen die Wolken auf und wir konnten weit ins Salzburger Land schauen.

 

 

 

 

 

 

Von der Bergstation der Untersbergbahn wanderten wir noch etwa 30 Minuten bis zum Gipfel des Salzburger Hochthron. Unsere Stipisprecher Afra und Umair hatten ein lustiges Kennenlernspiel für uns vorbereitet. Zwei Touristinnen aus Südkorea erklärten sich freundlicherweise bereit, ein Gruppenfoto von uns zu machen. Danach gingen wir wieder zurück zur Bergstation. Wir hatten Glück, da gerade die Sonne herauskam und so konnten wir gemütlich auf einer Wiese picknicken. Viele hatten eine selbstgemachte Jause, Tascherl, Kekse und Muffins mitgebracht, mit der sich alle stärken konnten.

Wohlbehalten gelangten wir mit der Seilbahn wieder nach Grödig zur Talstation und fuhren mit dem Stadtbus wieder nach Salzburg zurück.

 

Jahrestreffen der Salzburger Stipis im Nationalpark Hohe Tauern

Am Freitag, 29.6.2018 starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zu ihrem Jahrestreffen nach Neukirchen am Großvenediger im Nationalpark Hohe Tauern. Die Stimmung im Bus war ausgelassen, Liza packte ihre Gitarre aus und es wurde auch gesungen. Unsere Gastgeberin Astrid Hollaus erwartete uns mit selbstgemachten Pinzgauer Kasnockn. Danach tobten wir uns noch draußen aus: Beim Federball, Tischtennis und Fußball hatten wir viel Spaß miteinander.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück mit selbstgebackenem Brot und vielen anderen leckeren Sachen aus der Region, wanderten wir gemeinsam zum Blausee. Der Blausee ist ein idyllisches Naherholungsgebiet, das nicht weit von der Pension Mühlhof liegt. Es wurde fotografiert, viele Selfies gemacht und wir hatten Zeit für gemeinsame Gespräche und in der Sonne zu sitzen. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Adventure Park Neukirchen. Im Hochseilklettergarten und beim Flying Fox konnten wir unsere Grenzen austesten. Danach mussten wir die leeren Energiespeicher wieder auffüllen: Beim gemeinsamen Grillen im Garten der Pension Mühlhof.

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag hieß es früh aus den Federn: Gemeinsam mit Herrn Rieder, der über 30 Jahre lang als Leiter der Nationalpark Ranger tätig gewesen war, machten wir uns auf den Weg mit dem Bus über den Gerlospass zur Finkau. Wir wanderten ins Wildgerlostal und Hr. Rieder erklärte uns vieles über die Natur, z.B. welche Pflanzen giftig sind, welche man essen kann und allgemeines zum Thema Naturschutz, Almwirtschaft und was ein Nationalpark eigentlich ist. Stipendiatin Liza Angelee Arcilla erzählt: „Am Sonntag mussten wir sehr früh aufwachen und unsere Sachen zusammenpacken und uns für den Nationalpark vorbereiten. Wir hatten einen sehr lustigen Guide und er erzählte uns sehr viel über den Nationalpark Hohe Tauern. Danach durften wir am Flussufer Pause machen und haben unsere Hände und Füße ins kalte Bergwasser getaucht. Heuer war das Jahrestreffen sehr sportlich orientiert, aber es passt perfekt für die Mehrheit der Stipis in Salzburg. Es war auch eine gute Abwechslung zum City life.“

Wir waren sehr beeindruckt von der wunderschönen Landschaft. Ein Höhepunkt war die Leitenkammerklamm und die Aussicht auf den Gletscher. Hungrig und müde kehrten wir noch im Gasthof Finkau ein, bevor wir dann mit dem Bus wieder Richtung Salzburg fuhren.

Herzlichen Dank an Frau Hollaus für ihre Gastfreundschaft und an Herrn Rieder für die spannende Wanderung am Sonntag!

 

 

 

Selbstverteidigung für START-OÖ Mädchen

Am Sonntag, den 08. April 2018, besuchten 10 Stipendiatinnen aus Oberösterreich einen Selbstverteidigungskurs in Linz. In vier Stunden lernten sie spezielle Techniken, um sich selbst bei Übergriffen zu verteidigen.

 

Stipendiatin Bahara berichtet:

„Über die Frage, wann soll bzw. muss ich mich selbst verteidigen, habe ich mir noch nie im Leben Gedanken gemacht. Dennoch meldete ich mich zu dem angebotenen Selbstverteidigungskurs an. Mir wurde bewusst, wie sehr mir dieser Kurs nutzen wird, als ich selbst in eine brenzlige Situation geriet.

Was ist überhaupt ein Übergriff? Diese Frage klärten wir am Beginn des Selbstverteidigungskurses: 

Natürlich bestimmt jeder für sich seine individuelle Grenze. Wenn jemand diese Grenze überschreitet, stellt das bereits einen Übergriff dar. Ein Übergriff hat nicht immer nur mit dem körperlichen Kontakt zu tun, jede Art von Grenzüberschreitung zählt als Übergriff. Verteidigung in dem Sinn heißt, die anderen auf seine Grenze aufmerksam zu machen und seine persönliche Schutzzone zu sichern. Die Grenze ist für jeden unterschiedlich und muss respektiert werden. Ich habe mithilfe dieses Kurses sowohl meine Grenze als auch meine Stärke erkannt.

Als mich ein Mann auf der Straße angegriffen hat, konnte ich glücklicherweise der Situation entgehen, aber ich habe mich sehr schlecht, schwach und verloren gefühlt. Aber jetzt, nach diesem Kurs, weiß ich, dass ich selbstbewusst handeln kann. In diesem Kurs habe ich gelernt, mich nicht klein zu fühlen, sondern anderen meine Grenze zu zeigen und selbstbewusst vorzugehen.

Stefanie und Julia brachten uns bei, wie man selbstbewusst in Notsituation reagiert. Dabei lernten wir viele Techniken, die wenig Kraft beanspruchen, jedoch einen hohen Effekt erzielen. Jedes Mädchen hat das Recht auf seinen Platz und niemand hat die Erlaubnis, ihre Schutzzone in Gefahr zu bringen.

Letztlich lernt man durch den Kurs, dass jeder stark ist. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ich empfehle jedem Mädchen, einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen. Wer schon einen gemacht hat, und dieser ein paar Jahre her ist, sollte unbedingt einen Auffrischungskurs besuchen. Es bringt wirklich viel.“

Danke an Stefanie und Julia für den tollen Workshop.

Klettern & Bouldern in der Kletterhalle Salzburg

Da sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten mehr sportliche Aktivitäten gewünscht hatten, haben unsere Stipi-Sprecherinnen Liza und Sheba vergangenen Sonntag einen Schnupperklettertag organisiert. Klettern ist eine Sportart, die sehr fordernd ist, und den ganzen Körper beansprucht, aber auch sehr viel Spaß macht. Man muss überlegen, wie man am besten weiterkommt und was man sich zutrauen kann. Dieses spielerische Element lässt einen ganz vergessen, wie anstrengend es eigentlich ist. Unsere Stipis waren hauptsächlich im Boulder-Bereich unterwegs (Bouldern ist Klettern in Absprunghöhe ohne Seil), einige wagten sich auch in luftige Höhen. In der Kletterhalle Salzburg ist immer eine fachkundige Person vor Ort, die zeigt, wie man sich richtig sichert und wie man am besten klettert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stipendiat Mahdi zeigte sich von dieser Sportart begeistert: „Das Klettern und Bouldern war so super. Es war eine unglaubliche Herausforderung und eine tolle Erfahrung. Ich habe unter anderem die Erfahrung gemacht, dass ich mir selbst vertrauen kann und auch Vertrauen in die Ausrüstung (Klettergurt) haben kann.“ Stipendiatin Afra erzählte: „Mir persönlich hat es wirklich Spaß gemacht, da ich zum ersten Mal bouldern war. Ich hatte schon Erfahrungen im Klettern, jedoch war es etwas ganz Neues für mich, ohne Schutz zu klettern. Wir haben alle versucht, verschiedene Schwierigkeitsgrade auszuprobieren, wobei blau unserer Meinung nach das schwierigste war. Wir hoffen auf weitere Programmpunkte wie diesen.“

Da es in der Kletterhalle Salzburg sehr unkompliziert ist, auch mit einer größeren Gruppe vorbeizukommen, werden wir gerne wieder mal unsere Grenzen beim Klettern ausloten.

START-Salzburg: Es lebe der Sport!

Bei START standen vergangenen Sonntag allerdings nicht beinharter Wettbewerb, Schweiß und Tränen am Programm, sondern der Spaß und das gute Miteinander standen eindeutig im Vordergrund. In der Sporthalle in der Josef-Preis-Allee trafen sich viele sportmotivierte Salzburger Stipis, um sich gemeinsam auszutoben. Nach den verschiedenen Aufwärmübungen ging es dann auch gleich los mit dem eigentlichen Sportprogramm: Ballspiele. Von „Merkball“ über Völkerball bis hin zu Fußball war alles dabei. Die Spiele waren sehr lustig, aber auch anstrengend, und nach fast drei Stunden sportlicher Übungen waren alle hungrig und erschöpft und freuten sich auf das wohlverdiente Mittagessen.

Die sportliche Aktivität war für die Stipis ein guter Ausgleich zum vorweihnachtlichen Schulstress, den sie gerade haben. Aufgrund des großen Anklanges ist eine Wiederholung des Sportvormittages im Februar geplant!

Sportprojekt #2 – Let’s Go For A Climb!

„Let’s Go For A Climb!“, war das Motto am Sonntag den 19. November 2017. Viertel nach zehn traf sich die START Truppe vor der Dornbirner Kletterhalle K1.

Drinnen ausgerüstet mit Sicherheitsgürtel und Kletterschuhen, ging es gleich zum Poldern, die Aufwärmübung eines Kletterers. Dabei steigt man ungesichert bei einer speziell angefertigten Wand auf 1-2 Metern, wo ein Sturz nicht gefährlich wäre. Falls doch, sind natürlich auf dem Boden überall Matten angebracht. Hier wurden schon gleich die ersten Regeln angewendet.

Ganz wichtig ist es sich mit dem Oberkörper immer zur Wand zu wenden, nicht nur mit Kraft, sondern auch mit Technik zu klettern und um Krämpfe zu vermeiden lieber mehr mit den Beinen und mit langen Armen zu arbeiten. Eine Bewegung mit den Beinen heißt „Tritt“ und mit der Hand nennt man es „Griff“. Auf der großen Kletterwand ist ein ungesichertes Klettern nicht mehr möglich. Wir haben sowohl gelernt wie das Sicherungssystem funktioniert, aber auch wie man einen „Achter-Konten“ bindet.

Abschließend –  mit ein paar richtigen Kletterübungen bei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und einem Gemeinschaftsfoto – endete auch der Schnuppertag. Es war eine super Abwechslung zum Alltag und eine tolle Erfahrung!

Ein Bericht von START-Stipendiat Emre Sevki Kaya