Das Wandern ist der START-OÖ Stipendiat*innen Lust

Die START-Oberösterreich Stipendiat*innen trafen sich in den Sommerferien, um den Sonnstein zu erklimmen – und gemeinsam schafften sie das auch. START-Stipendiat*innensprecherin Samar, welche auch die Organisation dieses Tagesausflugs übernahm, berichtet:

“Am Samstag, den 29.8, fuhren wir mit dem Zug Richtung Sonnstein. Nach einigen Schwierigkeiten haben wir es doch noch geschafft den Weg zu finden.

Am Fuße des Berges begannen wir nun mit voller Motivation hinaufzuwandern. Nach langer Überanstrengung und einem ziemlich steinigen Weg, haben wir endlich die Spitze erreicht. Nachdem wir uns oben bei der Hütte gestärkt haben, ging es auch schon wieder bergab. Da wir zeitlich früher als geplant unten ankamen, verbrachten wir noch die restliche Zeit am See und warteten währenddessen auf den Bus.

Auch bei der Rückfahrt gab es wieder Komplikationen und Verspätungen, die uns aber nicht davon abhielten, die Wartezeit dennoch mit den anderen zu genießen. Da wir sehr viel Spaß hatten, fiel uns die Anstrengung des Tages kaum auf. Dennoch gingen wir alle erschöpft, aber auch mit einem guten Gefühl nachhause. Im großen und ganzen war der Tag ein voller Erfolg.”

START-OÖ Jahrestreffen am Ausee

Zum Jahresabschluss trafen sich alle START-Oberösterreich Stipis noch einmal, um gemeinsam einen fröhlichen Tag am Ausee in Asten zu verbringen. Sportliche Aktivitäten wie Volleyball spielen und Stand-Up Paddeln standen ebenso auf dem Programm wie gemütlich in der Sonne ein Eis zu genießen.

Mit dem Bus ging es am Vormittag vom Bahnhof in Linz zum Ausee. Dort angekommen suchten wir uns einen gemütlichen Platz im Schatten am See. Bei heißem Wetter nutzten einige Stipis gleich die Möglichkeit, sich im angenehmen Wasser etwas abzukühlen. Andere schnappten sich den Volleyball und stellten ihr Können am Sandplatz zur Schau. Wieder andere nutzten die Zeit um mit den anderen Stipis gemütlich zu quatschen und lustige Spiele an unserem Badeplatz zu spielen.

Nach einem kleinen Mittagssnack, hatten wir am Nachmittag noch die Möglichkeit mit Tretbooten den See zu erkunden. Einige Stipis probierten sich auch auf einem Stand-Up Paddle Board. Zum Abschluss gab es noch für alle Stipis ein leckeres Eis, bevor wir am Abend wieder vom Bus zurück zum Bahnhof gebracht wurden.

“Trotz des kalten Wassers haben wir unser Zeit am Ausee ausgenutzt und Spaß gehabt. Einige Stipis, die nicht schwimmen können, haben eine Unterstützung von den anderen Stipis bekommen. (Die Stipis passen gut auf sich auf.) Natürlich haben wir im Wasser gespielt und sogar unter der Wasser gefilmt. Es kamen lustige Videos und Fotos zustande, die unsere Erinnerungen an diesem Tag festhalten.”

Stipendiatin Rahma

“Das Tretbootfahren beim Jahrestreffen hat uns noch einmal gezeigt, wie sehr das Gemeinschaftliche Spaß machen kann, obwohl wir alle aus unterschiedlichen Kreisen kommen. Wir haben wieder einmal zusammen gelacht und einander Freude und ein Stück weit auch Mut gegeben, dass egal was passiert, wir für einander da sind und jede/r Einzelne nur dann vorankommt, wenn wir uns gegenseitig anfeuern und unterstützen!
Danke an das Start Team, danke an die Paten und nicht zuletzt möchte ich mich bei meinen Friends bedanken für die mega spaßige Zeit am Ausee!”

Stipendiatin Jian

“Heute haben wir auch u. a. Volleyball gespielt. Es war sehr lustig und unterhaltsam. Im Spiel ging es nicht nur darum, wer gewinnt, sondern darum, wie wir als eine Gruppe spielen konnten. Wir haben sehr viel miteinander gelacht und es bemerkt, dass wir durch START gute Freundschaften verknüpft haben. Danke an Anna und Team START für das nette Jahrestreffen.”

Stipendiat Gul

“Das Jahrestreffen ist jedesmal eine einzigartige Erfahrung. Wir versammelten uns, um die Liebe und Sympathie des anderen zu spüren, die wir während der harten Tage der Quarantäne nicht mehr aufholen konnten. Wir treffen uns, um ein Jahr des Zusammenseins zu feiern.

Nicht nur die Herzlichkeit, sondern auch die Wertschätzung, die wir füreinander empfinden, lässt uns glauben, dass wir alles tun können, was wir für unmöglich hielten. Zum Beispiel, seit Jahren ärgert mich meine Angst vor dem Wasser. Nun, es stimmt, dass ich daran arbeite, aber so, wie Sara, Ladan und Jian mich beim Jahrestreffen behandelt haben, hätte ich nie gedacht, dass Schwimmen jemals so einfach sein würde. Ich habe sogar ein Standup-Paddle gewagt! Diese Erinnerung wird mich wie mein Schatten leiten. Ich fühle mich von so viel Freundschaft und Vertrauen überwältigt. Danke Freunde und danke START für euer Dasein.”

Stipendiatin Bahara

Mit diesen bewegenden Worten von Bahara möchten wir uns bei allen Förderern, Paten und Patinnen, und Unterstützern bedanken. Danke, dass Sie den START-Gedanken teilen! Ohne Sie wäre dieses Stipendienprogramm nicht möglich.

Zweiter Tanzworkshop bei START-Salzburg

Mit vollem Schwung starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten in den zweiten Tanzworkshop. Ziel ist es, für die Feier zu 10 Jahre START-Salzburg, die am 7. November über die Bühne gehen wird, ein attraktives Programm für die Gäste zusammenzustellen. Ein Teil der Stipendiat*innen hat sich dazu entschieden, im START Chor ihre gesanglichen Möglichkeiten auszuloten. Der andere Teil erarbeitet gemeinsam mit Tanzpädagogin Sara Zaitova einen attraktiven modernen Tanz. Dazu fand am 28. September der zweite Termin statt. Mit vielen spannenden Einlagen und schauspiererischen Elementen wird der Tanz sicher ein Highlight der kommenden Feier werden.

Mir hat der Tanzworkshop sehr gut gefallen, weil man durchs Tanzen seinen Körper besser kennenlernen kann. Wir haben ohne Probleme getanzt, es war voll super. Die Tanzlehrerin Zara hatte mehrere Lieder vorbereitet und ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

START-Stipendiatin Ioana

Wir haben mit der neuen Choreographie angefangen und die habe ich sehr spannend gefunden. Ich tanze gerne, wenn ich nervös oder traurig bin, dann fühle ich mich besser.

START-Stipendiatin Hana

START Salzburg: Wir sind ein Team!

Am letzten Ferientag, Freitag den 7. September, trafen sich die Salzburger Stipis zum Kennenlerntag. Mit dem neuen Schuljahr gibt es in Salzburg zehn neue Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die “alten” Stipis waren schon sehr gespannt auf ihre neuen Kolleg*innen. Wir ließen uns vom schlechten Wetter nicht abhalten und machten uns auf den Weg in den Schlosspark Aigen. Harald und Eva Maria vom Alpenverein hatten viele spannende Spiele für uns vorbereitet. Schon bald wussten wir alle Namen und die Bewegung an der frischen Luft tat uns allen gut.

 

Mohammed und Hana

Etwas später fing es dann zu regnen an, doch Harald und Eva Maria hatten vorgesorgt und Planen und Seile mitgebracht. Der Auftrag lautete, gemeinsam ein Zelt zu bauen. Wir teilten uns in drei Gruppen: Die erste Gruppe musste einen passenden Ort suchen, die zweite verschiedene Knotentechniken ausprobieren und die dritte Gruppe musste sich überlegen, wie man die Planen befestigen konnte, damit sie standhalten. Wir hatten nicht viel Zeit, genauer zu überlegen, da es immer stärker zu regnen begann und wir so rasch wie möglich einen Unterstand brauchten. Nach einer guten halben Stunde war das Zelt fertig. Es war stabil und wir konnten uns darunter setzen und uns mit Hilfe verschiedener Spiele und Übungen besser kennenlernen.

 

Ioana und Eishah

Gegen Mittag brachen wir dann zum Gasthaus Pliemgut auf. Dort war es trocken und warm und wir konnten uns wieder stärken. Dankenswerterweise durften wir dann am Nachmittag noch die Gaststube für weitere Kennenlernspiele benutzen, da fast alle durchnässt waren und es immer noch regnete. Gut gelaunt machten wir uns danach wieder auf den Weg zum Bahnhof Aigen. Viel Lob bekamen wir auch von Harald und Eva Maria, da trotz des schlechten Wetters die Stimmung und die Motivation immer sehr gut waren.

 

 

Herzlichen Dank an Harald und Eva Maria vom Alpenverein und an das Gasthaus Pliemgut für den tollen Tag!

Qodratullah und Maisam

Die Salzburger Stipis am Untersberg

Am Mittwoch, 15.8. trafen sich einige frisch gebackene Alumni sowie neue und bestehende Stipendiatinnen und Stipendiaten zu einem Ausflug auf den Untersberg. Der Untersberg ist eine markante Erhebung im Süden der Stadt Salzburg und sozusagen der Hausberg der Salzburger. Es gibt viele anstrengende und zum Teil gefährliche Wege auf diesen sagenumwobenen Berg. Wir wählten jedoch die einfachere Variante und fuhren mit der Seilbahn auf den Gipfel. Es war bewölkt und am Berg recht frisch, aber immer wieder rissen die Wolken auf und wir konnten weit ins Salzburger Land schauen.

 

 

 

 

 

 

Von der Bergstation der Untersbergbahn wanderten wir noch etwa 30 Minuten bis zum Gipfel des Salzburger Hochthron. Unsere Stipisprecher Afra und Umair hatten ein lustiges Kennenlernspiel für uns vorbereitet. Zwei Touristinnen aus Südkorea erklärten sich freundlicherweise bereit, ein Gruppenfoto von uns zu machen. Danach gingen wir wieder zurück zur Bergstation. Wir hatten Glück, da gerade die Sonne herauskam und so konnten wir gemütlich auf einer Wiese picknicken. Viele hatten eine selbstgemachte Jause, Tascherl, Kekse und Muffins mitgebracht, mit der sich alle stärken konnten.

Wohlbehalten gelangten wir mit der Seilbahn wieder nach Grödig zur Talstation und fuhren mit dem Stadtbus wieder nach Salzburg zurück.

 

Jahrestreffen der Salzburger Stipis im Nationalpark Hohe Tauern

Am Freitag, 29.6.2018 starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten zu ihrem Jahrestreffen nach Neukirchen am Großvenediger im Nationalpark Hohe Tauern. Die Stimmung im Bus war ausgelassen, Liza packte ihre Gitarre aus und es wurde auch gesungen. Unsere Gastgeberin Astrid Hollaus erwartete uns mit selbstgemachten Pinzgauer Kasnockn. Danach tobten wir uns noch draußen aus: Beim Federball, Tischtennis und Fußball hatten wir viel Spaß miteinander.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück mit selbstgebackenem Brot und vielen anderen leckeren Sachen aus der Region, wanderten wir gemeinsam zum Blausee. Der Blausee ist ein idyllisches Naherholungsgebiet, das nicht weit von der Pension Mühlhof liegt. Es wurde fotografiert, viele Selfies gemacht und wir hatten Zeit für gemeinsame Gespräche und in der Sonne zu sitzen. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Adventure Park Neukirchen. Im Hochseilklettergarten und beim Flying Fox konnten wir unsere Grenzen austesten. Danach mussten wir die leeren Energiespeicher wieder auffüllen: Beim gemeinsamen Grillen im Garten der Pension Mühlhof.

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag hieß es früh aus den Federn: Gemeinsam mit Herrn Rieder, der über 30 Jahre lang als Leiter der Nationalpark Ranger tätig gewesen war, machten wir uns auf den Weg mit dem Bus über den Gerlospass zur Finkau. Wir wanderten ins Wildgerlostal und Hr. Rieder erklärte uns vieles über die Natur, z.B. welche Pflanzen giftig sind, welche man essen kann und allgemeines zum Thema Naturschutz, Almwirtschaft und was ein Nationalpark eigentlich ist. Stipendiatin Liza Angelee Arcilla erzählt: “Am Sonntag mussten wir sehr früh aufwachen und unsere Sachen zusammenpacken und uns für den Nationalpark vorbereiten. Wir hatten einen sehr lustigen Guide und er erzählte uns sehr viel über den Nationalpark Hohe Tauern. Danach durften wir am Flussufer Pause machen und haben unsere Hände und Füße ins kalte Bergwasser getaucht. Heuer war das Jahrestreffen sehr sportlich orientiert, aber es passt perfekt für die Mehrheit der Stipis in Salzburg. Es war auch eine gute Abwechslung zum City life.”

Wir waren sehr beeindruckt von der wunderschönen Landschaft. Ein Höhepunkt war die Leitenkammerklamm und die Aussicht auf den Gletscher. Hungrig und müde kehrten wir noch im Gasthof Finkau ein, bevor wir dann mit dem Bus wieder Richtung Salzburg fuhren.

Herzlichen Dank an Frau Hollaus für ihre Gastfreundschaft und an Herrn Rieder für die spannende Wanderung am Sonntag!

 

 

 

Selbstverteidigung für START-OÖ Mädchen

Am Sonntag, den 08. April 2018, besuchten 10 Stipendiatinnen aus Oberösterreich einen Selbstverteidigungskurs in Linz. In vier Stunden lernten sie spezielle Techniken, um sich selbst bei Übergriffen zu verteidigen.

 

Stipendiatin Bahara berichtet:

“Über die Frage, wann soll bzw. muss ich mich selbst verteidigen, habe ich mir noch nie im Leben Gedanken gemacht. Dennoch meldete ich mich zu dem angebotenen Selbstverteidigungskurs an. Mir wurde bewusst, wie sehr mir dieser Kurs nutzen wird, als ich selbst in eine brenzlige Situation geriet.

Was ist überhaupt ein Übergriff? Diese Frage klärten wir am Beginn des Selbstverteidigungskurses: 

Natürlich bestimmt jeder für sich seine individuelle Grenze. Wenn jemand diese Grenze überschreitet, stellt das bereits einen Übergriff dar. Ein Übergriff hat nicht immer nur mit dem körperlichen Kontakt zu tun, jede Art von Grenzüberschreitung zählt als Übergriff. Verteidigung in dem Sinn heißt, die anderen auf seine Grenze aufmerksam zu machen und seine persönliche Schutzzone zu sichern. Die Grenze ist für jeden unterschiedlich und muss respektiert werden. Ich habe mithilfe dieses Kurses sowohl meine Grenze als auch meine Stärke erkannt.

Als mich ein Mann auf der Straße angegriffen hat, konnte ich glücklicherweise der Situation entgehen, aber ich habe mich sehr schlecht, schwach und verloren gefühlt. Aber jetzt, nach diesem Kurs, weiß ich, dass ich selbstbewusst handeln kann. In diesem Kurs habe ich gelernt, mich nicht klein zu fühlen, sondern anderen meine Grenze zu zeigen und selbstbewusst vorzugehen.

Stefanie und Julia brachten uns bei, wie man selbstbewusst in Notsituation reagiert. Dabei lernten wir viele Techniken, die wenig Kraft beanspruchen, jedoch einen hohen Effekt erzielen. Jedes Mädchen hat das Recht auf seinen Platz und niemand hat die Erlaubnis, ihre Schutzzone in Gefahr zu bringen.

Letztlich lernt man durch den Kurs, dass jeder stark ist. Nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ich empfehle jedem Mädchen, einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen. Wer schon einen gemacht hat, und dieser ein paar Jahre her ist, sollte unbedingt einen Auffrischungskurs besuchen. Es bringt wirklich viel.”

Danke an Stefanie und Julia für den tollen Workshop.

Klettern & Bouldern in der Kletterhalle Salzburg

Da sich die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten mehr sportliche Aktivitäten gewünscht hatten, haben unsere Stipi-Sprecherinnen Liza und Sheba vergangenen Sonntag einen Schnupperklettertag organisiert. Klettern ist eine Sportart, die sehr fordernd ist, und den ganzen Körper beansprucht, aber auch sehr viel Spaß macht. Man muss überlegen, wie man am besten weiterkommt und was man sich zutrauen kann. Dieses spielerische Element lässt einen ganz vergessen, wie anstrengend es eigentlich ist. Unsere Stipis waren hauptsächlich im Boulder-Bereich unterwegs (Bouldern ist Klettern in Absprunghöhe ohne Seil), einige wagten sich auch in luftige Höhen. In der Kletterhalle Salzburg ist immer eine fachkundige Person vor Ort, die zeigt, wie man sich richtig sichert und wie man am besten klettert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stipendiat Mahdi zeigte sich von dieser Sportart begeistert: „Das Klettern und Bouldern war so super. Es war eine unglaubliche Herausforderung und eine tolle Erfahrung. Ich habe unter anderem die Erfahrung gemacht, dass ich mir selbst vertrauen kann und auch Vertrauen in die Ausrüstung (Klettergurt) haben kann.” Stipendiatin Afra erzählte: „Mir persönlich hat es wirklich Spaß gemacht, da ich zum ersten Mal bouldern war. Ich hatte schon Erfahrungen im Klettern, jedoch war es etwas ganz Neues für mich, ohne Schutz zu klettern. Wir haben alle versucht, verschiedene Schwierigkeitsgrade auszuprobieren, wobei blau unserer Meinung nach das schwierigste war. Wir hoffen auf weitere Programmpunkte wie diesen.”

Da es in der Kletterhalle Salzburg sehr unkompliziert ist, auch mit einer größeren Gruppe vorbeizukommen, werden wir gerne wieder mal unsere Grenzen beim Klettern ausloten.

START-Salzburg: Es lebe der Sport!

Bei START standen vergangenen Sonntag allerdings nicht beinharter Wettbewerb, Schweiß und Tränen am Programm, sondern der Spaß und das gute Miteinander standen eindeutig im Vordergrund. In der Sporthalle in der Josef-Preis-Allee trafen sich viele sportmotivierte Salzburger Stipis, um sich gemeinsam auszutoben. Nach den verschiedenen Aufwärmübungen ging es dann auch gleich los mit dem eigentlichen Sportprogramm: Ballspiele. Von “Merkball” über Völkerball bis hin zu Fußball war alles dabei. Die Spiele waren sehr lustig, aber auch anstrengend, und nach fast drei Stunden sportlicher Übungen waren alle hungrig und erschöpft und freuten sich auf das wohlverdiente Mittagessen.

Die sportliche Aktivität war für die Stipis ein guter Ausgleich zum vorweihnachtlichen Schulstress, den sie gerade haben. Aufgrund des großen Anklanges ist eine Wiederholung des Sportvormittages im Februar geplant!

Sportprojekt #2 – Let’s Go For A Climb!

„Let’s Go For A Climb!“, war das Motto am Sonntag den 19. November 2017. Viertel nach zehn traf sich die START Truppe vor der Dornbirner Kletterhalle K1.

Drinnen ausgerüstet mit Sicherheitsgürtel und Kletterschuhen, ging es gleich zum Poldern, die Aufwärmübung eines Kletterers. Dabei steigt man ungesichert bei einer speziell angefertigten Wand auf 1-2 Metern, wo ein Sturz nicht gefährlich wäre. Falls doch, sind natürlich auf dem Boden überall Matten angebracht. Hier wurden schon gleich die ersten Regeln angewendet.

Ganz wichtig ist es sich mit dem Oberkörper immer zur Wand zu wenden, nicht nur mit Kraft, sondern auch mit Technik zu klettern und um Krämpfe zu vermeiden lieber mehr mit den Beinen und mit langen Armen zu arbeiten. Eine Bewegung mit den Beinen heißt „Tritt“ und mit der Hand nennt man es „Griff“. Auf der großen Kletterwand ist ein ungesichertes Klettern nicht mehr möglich. Wir haben sowohl gelernt wie das Sicherungssystem funktioniert, aber auch wie man einen „Achter-Konten“ bindet.

Abschließend –  mit ein paar richtigen Kletterübungen bei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und einem Gemeinschaftsfoto – endete auch der Schnuppertag. Es war eine super Abwechslung zum Alltag und eine tolle Erfahrung!

Ein Bericht von START-Stipendiat Emre Sevki Kaya