Textsortenkurs in den Osterferien

Die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen sind produktiv in ihre Osterferien gestartet. Am Montag und am Dienstag durften interessierte Schreiber und Schreiberinnen ihre Textsortenkenntnisse unter Beweis stellen und mit unserer Deutschtrainerin Constanze eine Meinungsrede und eine Zusammenfassung üben.

Unsere Stipendiat*innen mit unserer Deutschtrainerin Constanze

Am Vormittag hielt Constanze eine theoretische Einführung und beantwortete die Fragen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Der Nachmittag galt der Korrektur der geschriebenen Texte.

Wie der Textsortenkurs unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat, lässt sich an den folgenden Statements erkennen:

„Der Deutschkurs in den letzten zwei Tagen hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr lehrreich und hilfreich, um die Textsorten nochmal aufzufrischen.“Rohullah

„Am 29. und 30. März 2021 hatten wir zwei Deutsch-Workshop zu zwei verschiedenen Textsorten mit der lieben Constanze. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen, da ich die Workshops sehr informativ und toll gestaltet fand. Außerdem finde ich die Unterrichtsatmosphäre auch sehr angenehm mit der Lehrerin“Mihi

„Um die Osterferien gut zu nutzen, habe ich gestern und heute mit der Constanze die Textsorten geübt. Am Montag haben wir eine Meinungsrede und heute eine Zusammenfassung geschrieben.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Kursen mit ihr.“
Rusul

Der Report der Magd, eine Reflexion

Wir blicken auf einen sehr diskussionsreichen und tiefsinnigen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir nicht nur den Inhalt des Buches explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Frauenrechte in EU, patriarchalische Gesellschaft, durchgemacht haben und diskutiert haben. Dazu hat Zusana sehr gute und spannende Videos gezeigt, die eine sehr gute Basis für eine tiefsinnige, lebhafte und aktive Diskussion war. Super fand ich auch die Idee, einen Quiz über das Buch zu machen und am Ende ein Buch zu gewinnen.  Das wichtigste für mich war, dass ich mich in der Diskussion einbringe und aktiv mitdiskutiere und das war auch möglich, da Zusana auch direkt Fragen gestellt hat und jeden die Möglichkeit gegeben hat, zu diskutieren. -Ravneet

Die Idee zum Buchclub war wirklich sehr gut. Ich muss sagen am Anfang dachte ich, dass wir nur über den Inhalt reden, wie in der Schule. Es hat aber alle meine Erwartungen übertroffen, es war so aufklärend und weiterbildend, wirklich sehr toll. Außerdem hat es Zuzana sehr gut geleitet. Ich würde mich auf einen weiteren Buchclub sehr freuen. -Rawina

Das Buch habe ich gestern bis Ende gelesen, die Serie habe ich auch begonnen anzusehen. Beide sind wirklich gut und zeigen die aktuelle Entwicklungen, die wir in der Gesellschaft erleben. Zuzana war super, es war ganz toll mit ihr zu diskutieren. -Sulaf

Ich habe mich vor dem Buchclub fast kaum mit den Themen Feminismus, Elternkarenz, Frauen in der Arbeitswelt oder Leihmutterschaft beschäftigt. Ich bin froh mich über diesen Themen ausgetauscht zu haben, sowie meinen Wissenshorizont erweitert zu haben. Das Buch zeigt sehr viele Themen auf und macht einen bewusst wie wichtig Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern allgemein ist. -Mariam

START meets Faika El-Nagashi

If you can see it, you can be it!

Unsere Talk Reihe haben wir mit der Nationalratsabgeordneten Frau Mag. Faika El-Nagashi fortgesetzt. Faika El-Nagashi ist seit Oktober 2019 Abgeordnete im österreichischen Parlament und ist im Grünen Parlamentsklub Bereichssprecherin für Integration- und Diversitätspolitik, Zivilgesellschaft und Tierschutz. Davor war sie von 2015-2019 Landtagsabgeordnete und Mitglied des Wiener Gemeinderates. Auch damals setzte sie sich stark für die Bereiche wie Menschenrechte, Migration, Intersektionalität und LGBTIQ-Rechte etc ein. Unsere Stipendiat*innen hatten die exklusive Möglichkeit mit ihr über ihren Werdegang und ihr Leben als leidenschaftliche Politikerin mit ungarisch-ägyptischen Wurzeln zu plaudern. Es war ein sehr inspirierendes und motivierendes Gespräch für alle! Wir bedanken uns recht herzlich von Frau Mag Faika El-Nagashi und wünschen ihr noch viel Erfolg!  

Dieser Workshop zählt bestimmt zu einem meiner Lieblingsworkshops! Speziell fand ich diese persönliche Atmosphäre mit Faika und den Stipis echt cool und die vielen motivierenden Worte die wir zu hören bekommen haben. Ein Motto werde ich mir zum Beispiel bestimmt auf ewig merken : „If you can see it, you can be it“ Das hat mich auch sehr motiviert viel auszuprobieren, um mein Ziel im Leben zu finden und zu verfolgen. Gentijana

Am 19.02.2021 trafen wir, die Stipis, Faika El-Nagashi, eine Abgeordnete zum Nationalrat der Grünen. Wie wir, die Stipendiaten, hat auch sie eine „Migrations-Biografie“. Sie gab uns Mut und zeigte uns wie unsere Zukunft aussehen kann. Die Besprechung mit Faika war inspirationsvoll und ihre Geschichte sehr belehrend.  Vielen Dank für diese Chance! Eray

Ich fand alle Informationen, die Frau Faika El-Nagashi uns erzählte, sehr interessant und ich fand es sehr inspirierend, wie wir ihren Hintergrund besser kennengelernt haben und wie sie all die Probleme und das Mobbing überwinden und zu dem werden konnte, was sie jetzt ist. Hayma

Das Gespräch war sehr interessant finde ich. Ich konnte viel mehr über das Leben eines Politikers lernen und finde es war super im allgemeinen Danke !  Mohammad

How to read

“A room without books is like a body without a soul.” 

Wer kennt es nicht? Am Nachttisch liegen die Bücher bereit, aber man kommt nie dazu das Buch aufzuschlagen und mit dem Lesen anzufangen. Darum ging es auch beim Workshop von START-NÖ mit Arwa Elabd. Als ehemalige Deutsch und Spanisch Lehrerin und leidenschaftliche Leserin sowie Gründerin der Bibliobox, erzählte Arwa wie man sich die Stipendiat*innen zum Lesen motivieren können. Welche Apps dabei hilfreich sind und wo man sich die verschiedenen Bücher holen kann. Mit ihrem Unternehmen möchte sie die Stimmen unterrepräsentierten Autor*innen hervorheben und erklärte unseren Stipendiat*innen, wie wichtig es ist von unterschiedlichen Autor*innen Bücher zu lesen.

„Mir hat ihre Ideen gefallen zum Beispiel mit dem Bücher hören ,dann weiß man wie man es auch richtig liest und auch die supper tollen Apps die sie uns vorgeschlagen hat.“ -Khadija

„Arwa ist eine sehr aufgeschlossene, nette und humorvolle Person und der Workshop mir ihr war überaus angenehm. Ihre Präsentation ist informativ und enthält Fakten und auch Apps, die man vorher nicht kannte, wodurch die Motivation und Interesse am Lesen merklich gesteigert werden. Ich habe mich gefreut, mit ihr ein Gespräch zu haben, und bin dankbar, dass ich die Chance hatte, sie kennenzulernen! Danke Arwa“ -Mohammed

Ein eigenes Unternehmen gründen? So geht’s!

Am Freitag, 29. Jänner 2021 organisierte START-Niederösterreich einen Online-Workshop in Kooperation mit der FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg mit dem Thema „Ein eigenes Unternehmen gründen? So geht’s!“.

Die Stipendiat*innen hatten die Möglichkeit ein Live-Interview mit der Gründerin Julia Hieger von „Tante Emma Garten“ durchzuführen, die es geschafft hat während ihres Bachelorstudiums an der FH Wieselburg ihr Unternehmen erfolgreich zu gründen. „Tante Emma Garten“ ermöglicht Stadtmenschen oder Menschen mit einer Wohnung ohne Garten, sein eigenes Gemüse von Mai bis Oktober zu ernten, pflegen und zu jätengegen eine geringe Jahresgebühr. Dabei wird man reichlich mit Gartentipps unterstützt und das Beet selbst wird professionell vorbereitet.

Mit ihrer Leidenschaft für ihr Unternehmen und die Idee dahinter, konnte sie uns einen Einblick in die Welt der Selbstständigkeit geben, uns Mut machen unsere Träume zu verwirklichen und risikobereit zu sein. Sie hat uns gezeigt, dass wir auch neben eines Studiums ein Unternehmen gründen können wichtig ist nur, dass man an sich und an die Idee glaubt.

Es wurden auch verschiedene Studiengänge vorgestellt, welche die FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg anbietet, um uns unterschiedliche Perspektiven zu zeigen.

Weiters wurden uns grundlegende und allgemeine Informationen über die Unternehmensgründung gegeben. Beispielsweise wurde erklärt was ein Unternehmen überhaupt ist und wer sich als Unternehmer bezeichnen darf. Neben den rechtlichen Eigenschaften, die ein Unternehmer zu erfüllen hat, wurde auch erklärt welche Eigenschaften ein Unternehmer mitbringen sollte, um den schweren, steinigen und harten Weg der Unternehmensgründung zu überstehen.

Jemand der risikobereit, motiviert, kreativ, eigenständig ist und grundlegende kaufmännische Kenntnisse mitbringt, hätte zum Beispiel gute Voraussetzungen ein Unternehmen zu gründen und zu expandieren.

Ebenfalls wurde auch auf die Wichtigkeit eines Business Plans oder Business Model Canvas betont, denn diese erklären auf einem Blick was das Unternehmen ist und umfasst, in welche Richtung dieses wachsen möchte und wer daran anpackt.

Anschließend haben wir gemeinsam Ideen zu Start-Ups gesammelt und diese nach dem Business Model Canvas konzipiert. Unsere Idee war eine App, die „Fitness Buddies“ heißt, mit der man mit anderen Mitgliedern des eigenen Fitnessstudios in Kontakt bleiben kann und mitteilen kann, wann man in das Fitnessstudio geht und somit nicht mehr allein trainieren muss.

Schlussendlich war der Workshop sehr interessant, vielfältig und hilfreich für Leute wie uns, die jung sind und sich vielleicht hin und wieder Gedanken machen, ein eigenes Unternehmen, Team und Community zu gründen.

Reflexion von Gentijana Hagja und Jasmin Manolia

Wie sehr darf die Religion in den Staat einfließen?

In Österreich ist allen Religionen, Religionsfreiheit garantiert. Das bedeutet: Man darf nicht nur glauben, was man möchte, man darf diesen Glauben auch offiziell ausüben, darf Gottesdienste besuchen sowie abhalten, kann Religionsunterricht erhalten und einiges mehr. Die Schutzfunktion von Religionsgemeinschaften gilt übrigens auch für Atheisten und Agnostiker, denn sie legt fest, dass niemand zur Religionsausübung gezwungen werden darf.

Gemeinsam mit PolEdu haben wir uns aber die Frage gestellt „wie sehr dürfen Religion und Staat zusammenhängen?“ In Österreich und vielen anderen europäischen Staaten sind Politik und Religion voneinander getrennt. Diese Trennung nennt man Säkularität. Das heißt, der Staat verhält sich neutral gegenüber allen Religionen, algemein gegenüber allen Menschen, ganz egal, ob sie eine Religion ausleben oder nicht. Dies gilt für alle Religionen. Diese Trennung kommt aber nicht von heute auf morgen, sondern entwickelte sich mit der Zeit. Sehr lange war es in Europa die katholische Kirche, die die Politik beeinflusste.  Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde die Religion für viele wenig relevanter, es wurde mehr als „private Angelegenheit“ gesehen.

Auch wenn Österreich offiziell neutral ist, spürt die muslimische Community immer wieder die Benachteiligung. Das heißt die Arbeitsuche ist für viele Kopftuchtragende Frauen um einiges schwerer, die Wohnungssuche stellt sich als eine Herausforderung, die hasserfüllten Wahlplakate gegen die Muslime wird immer mehr normalisiert. In vielen wichtigen Berufen wie Richter, Juristen, Polizei, Lehrer usw. ist es Frauen mit Kopftuch nicht gestattet dort zu arbeiten, dies hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Sie argumentieren „man müsse auch nach außen hin neutral wirken.“ Dennoch hängt in den meisten Gerichtssälen ein Kreuz, ebenfalls auch in sehr vielen Klassen.

In dieser Diskussion kam die Theokratie zur Sprache, von Theokratie spricht man, wenn die Politik und Religion nicht voneinander getrennt sind. So wie in vielen arabischen Länder, hier leiten sich viele Gesetze von der Religion ab. Dies kann zu Frieden führen aber auch zum Zwang. So haben wir viel über das Pflicht von Kopftuch tragen oder das man ohne männliche Begleitung nicht raus dürfe, gesprochen.

Im Endeffekt sind wir alle zu dem Entschluss gekommen, dass die Religion nicht in den Staat fließen sollte. Es wird immer eine Gruppe geben die nicht religiös ist, um diese zu schützen sollte die Trennung in allen Ländern sein.

Eine Reflexion von START-Wien Stipendiatin Rawina.

Wir lesen weiter! Feminismus & Diktaturen

Was hat geschichtslastige Schulbildung, die auf aktuelle Ereignisse und Themen nicht eingeht, mit dem Entstehen von Diktaturen zu tun? Stehen wir in Europa einem Rückschritt oder Fortschritt bei den Frauenthemen gegenüber? Und wie wirken sich mehrheitlich männliche Regierungen auf die Gesetzeslage aus?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen wir im 2. Teil des Buchclubs nach. Nachdem im weiteren Verlauf des Buches „Report der Magd“ nähere Details zum Leben und Situation der Frauen im fiktiven Gilead dargebracht wurden, war die Diskussion diesmal ganz dem Feminismus gewidmet, ausgehend von der Situation der Frauen im Buch und den Umständen, die dazu geführt haben. Ins Gespräch flossen nicht nur literarische Momente ein, sondern auch Studien und persönliche Ereignisse. Das Thema Feminismus ließ keine der Teilnehmerinnen der kleinen, aber sehr engagierten Runde kalt. Als Diskussionsinput wurden einige kurze Dokumentationen über die aktuelle Lage von Frauen in Europa gezeigt, die Reaktionen im Gespräch dazu reichten von wütend über ungläubig bis hin zu frustriert. Was jedoch hängen blieb, war die Hoffnung daran, dass sich die Situation dennoch in die richtige Richtung entwickelt, und es selbst bei Rückschritten nicht dazu kommt, dass wir als europäische Gemeinschaft unsere grundlegenden Werte von Freiheit und Gleichheit vergessen.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich persönlich finde, dass das Buchclub eine Möglichkeit ist über Themen zu diskutieren, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind bzw. gar nicht angesprochen werden. Ich bin echt dankbar, dass ich mir jedes Mal vom Buchclub soviel Wissen über Themen wie zum Beispiel Feminismus oder Frauenrechte, etc… aneignen kann, aber nicht nur weil ich eine Frau bin, sondern weil diese gesellschaftlich relevante Themen sind. -Mariam

Ich war zum ersten Mal bei der zweiten Einheit des Buchclubs „Report der Magd“ dabei, und wurde sehr überrascht. Auch wenn die Gruppe nur aus wenigen Stipendiatinnen bestand, war die Diskussion sehr gut gelungen. Es hat mir sehr gefallen, wie intensiv über die Themen Feminismus bzw. Frauenrechte in EU diskutiert wurde. Die Basis für so eine interessante Diskussion waren zwei spannende Videos, die Zuzana sehr gut zum Thema vorbereitet hatte. Es war sehr interessant viele andere Meinungen zu hören und die eigenen Gedanken zu reflektieren. -Ravneet

START meets Melisa Erkurt

Unseren ersten Talk haben wir pünktlich zum Jahresbeginn mit Melisa Erkurt gestartet. Melisa Erkurt ist ehemalige Lehrerin und Journalistin. Im August 2020 erschien ihr Bestseller Buch „Generation Haram“ wo sie über das Bildungssystem in Österreich und die Bildungsverlierer*innen – Migrantenkinder schreibt. Das Buch haben auch einige unserer Stipendiat*innen in ihren Buchclubs bereits gelesen. Deshalb war das Interesse an unserem Talk sehr groß.

Melisa Erkurt erzählte uns über ihre Flucht aus Bosnien sowie ihren Bildungsweg in Österreich und wie sie dazu kam Lehrerin und Journalistin zu werden. Interessant war vor allem für unsere Stipendiat*innen die vielen Diskriminierungserfahrungen, die sie erleben musste und der Umgang damit.

Zum Abschluss hatten unsere Stipendiat*innen noch die Möglichkeit über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen und direkt Fragen zu stellen. Sie gab viele Büchertipps und motivierte unsere Stipendiat*innen zum Lesen.
Es war eine sehr spannende und informative Diskussion für alle Teilnehmer*innen aus allen START-Bundesländern.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Melisa Erkurt für ihre Zeit und wünschen ihr viel Erfolg!

Es war eine großartige Gelegenheit mit Melisa Erkurt „persönlich“ zu reden und ihr Fragen zu stellen. Man hat gesehen wie es ihr Spaß macht, uns ihre Erfahrungen mitzuteilen. Ich, persönlich, habe sehr viel aus diesem Workshop mitnehmen können und freue mich immer wieder über solche Termine. (Adham – NÖ)

Danke fürs Organisieren dieses tollen Workshops mit Melisa Erkurt! Super interessanter Workshop mit Melisa Erkurt, in dem wir exklusiv die Möglichkeit hatten, sie kennenzulernen und unsere Fragen zu ihrem Buch stellen. Sie hat uns ihre persönliche Erfahrungen über die Volksschul- und Gymnasiumzeiten erzählt und welche Schwierigkeiten und Diskriminierungen sie erlebt hat. Ich konnte mich sehr mit dem Buch identifizieren, weil sie genau die Probleme der Migrationskinder und Jugendliche auf den Punkt gebracht hat, die dazu führen, dass die potenzialvolle Kinder zu den „Bildungsverlierer“ werden. Und dafür gibt es auch Lösungen, die das Bildungssystem und die Schule verbessern muss, um allen eine Stimme gegeben zu haben. Ich danke Melisa Erkurt für das tolle Buch und dass sie sich für uns Zeit genommen hat. PS: sehr empfehlenswertes Buch! (Aliakbar – Sbg)

Das Gespräch mit Melisa Erkurt war eine tolle Erfahrung, die ich nie vergessen werde!
Ihre Worte waren so erschütternd, dass ich mir direkt nach dem Meeting ihr Buch bestellt habe. Von heutigem Gespräch habe ich gelernt, selbstbewusster mit meinem Umfeld umzugehen und Melisa hat mich motiviert mehr Bücher zu lesen. (Sara – NÖ)

Melisa hat dieses Thema sehr einfach und verständlich präsentiert und erklärt. Man hat gemerkt mit wie viel Herz sie gegen dieses Thema kämpft und für ein friedliches zusammenleben strebt. Durch das Erzählen ihrer eigenen Geschichte, als auch von ihren anderweitigen Erfahrungen, konnten viele mitfühlen und dies auch sehr gut nachvollziehen. Dadurch hatte sie vollkommene Aufmerksamkeit aller. Zudem konnte sie einige vermutlich auch dazu motivieren wieder Bücher zu lesen, was auch auf jeden Fall einen großen Mehrwert hat. Zusammengefasst war es ein sehr spannender Workshop mit einem sehr wichtigen und aktuellem Thema. Und das präsentiert von einer sehr sympathischen Referentin. (Chris – Vorarlberg)

Wir konnten viel über Melisas Zeit in der Schule erfahren und wie es für sie und ihrer Familie war vom Bosnienkrieg zu flüchten und ein neues Leben in ein fremdes Land anzufangen. Wir hatten ebenfalls die Möglichkeit unsere Erfahrungen mit ihr zu teilen. So haben wir gesehen, dass wir alle so ziemlich dasselbe durch machen musste. Außerdem durften wir Melisa am Ende noch Fragen stellen.
Danke an START, dass wir diese Chance bekommen haben und an Melisa Erkurt, die sich für uns Zeit genommen hat 😊 (Samar – OÖ)

Wenn würdest du wählen? Wien-Wahl Workshop mit Sapere Aude

Am 10.10.2020 hatten wir den letzten Workshop mit Sapere Aude zur Wien-Wahl. Im folgenden Bericht erläutere ich den Ablauf des Workshops.

Als Einstieg hatten wir einen „Word-Rap“, wo wir uns alle, ohne viel nachzudenken, vorstellen mussten und wir einen positiven und einen negativen Aspekt der Politik nennen mussten. Diese haben wir auf ein Flipchart gesammelt und danach alle Punkte diskutiert.

Nach der Vorstellungsrunde haben wir die gesetzgebenden Institutionen angeschaut. Jeder hat eine Instanz zugeordnet bekommen und als Kleingruppen haben wir dann über diese recherchiert und danach jedem präsentiert. Somit hat jeder erfahren wofür beispielsweise die Gemeinden, der Bund oder die EU zuständig sind und wie viel sie in und über Österreich bestimmen können.

Unsere Abschlussübung war eine Videoanalyse der jeweiligen Spitzenkandidaten und -kandidatinnen. Sapere Aude hat von Jugendlichen Fragen gesammelt und die Spitzenkandidaten zu einem Interview eingeladen, wo sie diese, in einem zehn-minütigen Video beantworten sollten. Wir haben uns wieder in Kleingruppen eingeteilt und jeder hat eine Partei zugeschrieben bekommen, von welchen wir gemeinsam das Video angeschaut und analysiert haben. Danach setzten wir uns wie gewohnt in die große Gruppe zurück und diskutierten über die Antworten der Politiker und über unsere Meinungen und Eindrücke der jeweiligen Parteien.

Auch der Workshop kam zu einem Ende. Bevor alle in das Wochenende gingen, füllten wir noch ein Feedbackbogen aus und verabschiedeten uns von unseren Moderatoren. Im Großen und Ganzen haben wir wieder auf eine amüsanten Weise viel über Politik geredet und gelernt. Bis zum nächsten Workshop mit Sapere Aude.

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Jovana.

Wir sind HeldInnen!

Es ist hier nicht die Rede von SuperheldInnen aus den Comicheften, sondern von unseren heimischen Helden und Heldinnen– Fragt sich, wer aller dazu zählt und weshalb.

Stets gehen wir am Heldenplatz vorbei und wie oft fragen wir uns, wieso der Platz so heißt und welche Helden wir eigentlich dort vorfinden. Wir hatten erneut die Möglichkeit mit dem Guide Klemens von dem Mauthausen Komitee Österreich (MKOe) einen Rundgang innerhalb und außerhalb dem Heldenplatz an einem warmen Samstagvormittag zu machen. Unser Treffpunkt war vor der Prinz Eugen Statue. Zu Beginn haben wir uns die Statue von allen Seiten betrachtet, insbesondere die Form, Wirkung und Beschreibungen. Im Laufe dessen habe wir gemeinsam mit Klemens festgestellt, dass Prinz Eugen kein österreichischer Feldherr war, aus extrinsischer Motivation wie des Geldes viele Kriege geführt hat und gar nicht mal so groß war, wie er dargestellt wird.

„Was mich heute besonders gewundert bzw. den „wow“ Effekt gegeben hat, ist das Prinz Eugen von Person her nicht besonders groß war und sogar nur 1,50m.“, fügt Anni hinzu. Daraufhin folgte die Frage von Klemens in die Runde, wie wir eine_n HeldenIn definieren und welche Werte jene vertreten sollen. Mit diesem Ansatz ging es weiter zur unscheinbaren Krypta, die ein Teil vom äußeren Burgtor ausmacht.

Dieses Denkmal wurde zu Ehren den Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet und ist aufgrund von Covid-19 vorübergehend gesperrt. Wenige Meter neben der Krypta sticht das abstrakte, schwarze Denkmal der Exekutive ins Auge, das für die im Dienst getöteten Polizisten und Gendarmen gewidmet ist. Da wir uns ohnehin in der Nähe des Zaunes beim Burgtor befanden, hat uns Klemens die historische Entwicklung der baulichen Trennung zwischen dem Adel und dem Bürgertum erklärt und das es zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich war, den Heldenplatz jederzeit betreten zu dürfen. Von dort folgte ein kurzer Fußmarsch zum Denkmal der Republik, das zwischen dem Parlament und dem Palais Epstein steht.

Die Büsten sind den drei sozialdemokratischen Politikern Victor Adler, Ferdinand Hanusch und Jakob Reumann gewidmet. Anhand dessen hinterfragten wir gemeinsam mit Klemens eine weitere Perspektive des Heldentums.

Der Rundgang endete beim Deserteursdenkmal, eine Widmung an all jene, die gegen das NS-Regime waren. Hierzu meinte Anni, „Das waren Menschen, die im Krieg nicht teilnehmen wollten und dadurch hingerichtet wurden. Ich finde es bewundernswert wie das Denkmal aufgebaut ist und einen komplett anderen Geschichtshintergrund hat als die anderen Statuen.“ Die Führung war definitiv eine Bereicherung für uns alle und stimmen Zahra ebenso zu: „Heute habe ich erfahren, dass nicht alle Helden am Heldenplatz Helden sind, sondern einfach so dargestellt werden! Ich fand die Tour wirklich sehr spannend und informativ, obwohl ich nicht sehr politisch und geschichtlich interessiert bin.“

Meine Stadt, meine Ideen: PolEdu-Workshop zur Wien-Wahl

Die Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen steht am 11. Oktober an – Passend dazu, hielt Pascal von PolEdu einen Zoom Workshop zur Wien-Wahl 2020 am Freitagnachmittag. Mithilfe eines Umfragetools haben wir interaktiv unsere Wünsche, Interessen und Ideen für die diesjährige Wahl besprochen, dabei die einzelnen Parteien und deren Programmpunkte für Wien unter die Lupe genommen. Infolgedessen haben wir festgestellt, wie vielfältig die Parteienlandschaft in Wien ist und welche politische Aktivitäten den BürgerInnen aufgrund der demokratischen Regierungsform zu stehen. Hinzu kommen auch die Voraussetzungen der WählerInnen bei der Wien-Wahl, welche wir mit einer kritischen Manier diskutiert haben. Am Ende des Workshops, haben die Stipis einen guten Überblick über die Wien-Wahl 2020 erhalten und sind auf das Wahlergebnis gespannt.

Hierzu sind die Statements von unseren Stipendiaten zum PolEdu-Workshop:

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend und informativ wie immer. Außerdem hat mir besonders gut gefallen, dass der Workshop sehr interaktiv gestaltet war und dass die Fragen zu Diskussionen anregt haben :). Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir die Programme intensiver bearbeiten, aber auch was einzelne Punkte für Wien in den kommenden 5 Jahren bedeuten. – Mariam

Ich fand den Workshop sehr hilfreich für jene, die wenig über das Vorhaben der Parteien wissen, die am 11.Oktober antreten. Ebenfalls fand ich die Möglichkeit, selbst ans Wort zu kommen und die eigene Meinung über die Parteien bzw. ihre Ziele zu äußern, sehr gut. – Mahdi B.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, da ich somit auf den neuesten Stand der Politik in Wien gebracht wurde – natürlich auch mit eigener Vorrecherche. Ich habe sehr viele neue Perspektiven auf verschiedene Themen kennengelernt und finde so etwas extremst interessant und hilfreich. Sehr empfehlenswert!!! – Zahra

Ich fand den heutigen Workshop wirklich sehr interessant! Als ich mich angemeldet habe, dachte ich mir, dass es langweilig wird, wie bei Sapere Aude (Weil dort haben wir die Grundlagen behandelt und ich kannte mich schon aus.) Aber es war genau das Gegenteil, obwohl wir den Workshop über Zoom gemacht haben. Wir haben heute aber den Inhalt besprochen und nicht nur die Parteien oder die Personen, und genau das hat mir am besten gefallen. Der Pascal ist sehr freundlich und die Art und Weise wie er erklärt und redet hat mir gefallen. – Omran

Republik & Demokratie

Ein später Septembertag und schönes Wetter begleiten uns beim Rundgang „Republik und Demokratie“, ein Vermittlungsprojekt des Mauthausen Komitee Österreich (MKOe). Wir treffen unseren Guide Klemens am Vorplatz der Votivkirche. Die Hintergründe des Baus der Votivkirche wurden uns erklärt, warum der Vorplatz sehr offen gehalten ist und warum die Innenstadt so dicht bebaut ist. Das Parlament, welches aktuell saniert wird und nicht besichtigt werden kann, wie auch das Rathaus sind zentrale Orte von Demokratie, dabei wird die anstehende Wien-Wahl eingehend besprochen, vor allem die (Nicht-)Teilnahme an den Wahlen. Der Vorplatz vor dem Rathaus ist zudem ein Begegnungsraum für Wiener*innen und Tourist*innen und ladet zahlreiche Besucher*innen ein an den vielfältigen Kulturangeboten der Stadt Wien teilzunehmen. Der Justizpalast, wo sich der Oberste Gerichtshof und das Oberlandesgericht Wien befinden, das Denkmal der Republik und das Deserteursdenkmal Wien sind weitere wichtige historische und aktuelle Orte, die wir besucht haben.

Mir hat die Tour sehr gut gefallen – obwohl ich kein großer Fan von historischen Sehenswürdigkeiten bin – da der Guide alles sehr spannend gestaltet hat und auch nicht zu viel aber auch nicht zu wenig gesprochen hat. Ich konnte mir sehr vieles mitnehmen, weil wir in der Schule auch gerade dieses Thema behandeln und ich mich vor der Tour auch darüber erkundigt habe und somit Verbindungen zu manchen Sehenswürdigkeiten herstellen konnte. Ich würde diesen Rundgang wirklich jedem weiterempfehlen! -Zahra

Mir hat besonders der Eisenmann mit Nagel gefallen. Über den Justizpalast, den Brand und Heimwehr habe in Geschichte Unterricht gelesen. -Esmatullah

Die Geschichten von Gebäuden, Plätzen und Statuen haben mir am meisten gefallen. Die Ereignisse und jeweilige Daten waren mir schon bekannt. Ich wäre auch gerne in die Gebäude hineingegangen 🙂 -Mostafa

Der Rundgang hat mir echt gut gefallen. Man konnte immer bei Unklarheiten fragen an den Tourguide stellen und er hat alles beantwortet. Darüber hinaus hat er auch gute Plätze ausgesucht, wo wir verschiedene Denkmäler besichtigt haben und über ihre Hintergrundgeschichte informiert worden sind. -Milad

START Bildungsseminar – diesmal etwas anders

Viele Berichte der letzten Wochen beginnen mit dem Satz „aufgrund der Covid-19 Bestimmungen….“ – so auch bei START-Österreich. Ein gemeinsames Seminar aller österreichischen Stipendiat*innen im Bildungshaus Schloss Puchberg war leider nicht möglich, daher haben wir uns entschieden, die Seminare in den Bundesländern abzuhalten. Die Stimmung war trotzdem sehr positiv, und gerade in Zeiten, wo so viel abgesagt werden muss, ist es wichtig, sich zu treffen und gemeinsam zu lernen. Hier die Berichte und Statements unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den Bundesländern:

Das erste Bildungsseminar im Schuljahr 2020/21 war ein ungewöhnliches, aber schönes Bildungsseminar. Die Stipendiat*innen aus Niederösterreich verbrachten gemeinsam zwei Tage im Jugendgästehaus Wien Brigittenau. Es gab drei verschiedene Seminare bei denen sie wie folgt eingeteilt wurden: „alte“ Stipendiaten besuchten das Schreibwerkstatt, die „neue“ Stipendiaten waren bei dem Seminar Präsentation und Rhetorik dabei und die START-Hilfe-Stipendiaten hatten das Lern-Coaching Seminar. Am ersten Seminartag trafen wir uns um 9:30 im Haus. Jeder reiste einzeln nach Wien. Man konnte im Haus gemütlich frühstücken und nach eine kurze Morgensport-Session durfte das ganze starten. Alle gingen in ihre Seminarräume. In der Mittagspause nach dem es gegessen wurde, waren alle im Garten, plauderten und hatten Spaß. Dann ging es weiter mit den Seminaren und am Schluss gab es noch eine kurze Besprechung. Leider ist der Abendprogramm ausgefallen, da viele einen längeren Weg nach Hause haben und somit früher weggehen mussten.Glücklicherweise hatten wir beide Tage sehr schönes Wetter und konnten auch draußen etwas Zeit verbringen. Man hat sehr viel aus den Seminaren mitnehmen können und obwohl dieses Mal alles anders war (aufgrund von Corona Virus) konnten wir alle zusammen Spaß haben und die Zeit genießen.

Mir hat die Schreibwerkstatt besonders Spaß gemacht. Immer wenn ich vom Schreiben gehört habe, habe ich negative Gedanken gehabt. Ich dachte nie, dass ich mich beim Schreiben freue. Das ist aber heute wirklich passiert. Wir haben viele neue Tipps gelernt, die uns bei der Schularbeit sehr helfen werden.

Naqib, START-NÖ

Ich habe es wirklich genossen, neue Tricks zu lernen. Außerdem habe ich neue Stärken über mich gefunden, die bereits in mir waren, aber ich wusste es nicht. Und deshalb hat es mir sehr geholfen, ich selbst zu sein und mich selbst zu kennen.

Arina, START-NÖ

Dieses Bildungsseminar war sehr toll, ich habe viel gelernt und auch die neuen Stipendiaten kennengelernt. Ich habe an Lerntechniken und – coaching Seminar teilgenommen und es war hilfreich weil wir viele neue Techniken gelernt haben, um das Lernen zu erleichtern, die ich während des Schuljahres anwenden werde.

Sarah, START-NÖ

Nicole von START-Salzburg berichtet: In Salzburg fanden die Seminare „Rhetorik & Präsentation“, „Lerntraining“ und „Selbstsicher Deutsch sprechen“ statt. Getroffen haben wir uns an beiden Tagen um neun Uhr vor dem Gebäude, damit wir Stipis gemeinsam zum Seminarraum gehen konnten. Ich war im Seminar „Rhetorik“ mit Barbara Gassner, die als Schauspielerin tätig ist, jedoch auch schon des Öfteren im Radio erschien. Sie war die perfekte Wahl für das diesjährige Seminar, da sie aufgrund ihrer Erfahrung genügend Wissen über das Thema aufwies. An unserem ersten Tag diskutierten wir darüber, wie wichtig die richtige Atemweise sei und wie man seine Nervosität vor dem öffentlichen Sprechen lindern kann. Nebenbei hielten wir auch Präsentationen, in denen wir uns selbst vorstellten und auch etwas über unsere Leidenschaften erzählt haben. Auch besprachen wir die Begriffe „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ sowie ihre Bedeutung und eine Weise, mit der man die obere Hand in einer Konversation behält. Zusätzlich hat uns Frau Barbara Gassner einen kurzen Ausschnitt aus dem Film „Wall Street“ gezeigt, in dem wunderbar zu sehen war, wer sich in welchem Status befand. Außerdem begaben wir uns oft nach draußen ins Freie, wo uns allen durch verschiedene Übungen und Spielen ein lautes, klares Sprechen beigebracht wurde, bei dem der Hals nicht angestrengt wird, sondern nur das Zwerchfell. Wir Stipis konnten uns alle darauf einigen, dass das einer der lehrreichsten Seminare war.

Das START Seminar ist sehr gut für mich gelaufen. Da alle Teilnehmer*innen nett und sympathisch waren, konnte ich ohne Angst und Unsicherheit mit denen umgehen bzw. reden. Wir haben ja viel zu viel in den Pausen über die Schule, Matura und Prüfungen geredet. Ich habe noch nie mit Leuten, die halt in meinem Alter oder hier geboren sind, auf Deutsch geredet. Und das war nicht so schrecklich, wie ich’s mir vorstellte. Außerdem hat die Sprachtrainerin mir nur in diesen zwei Tagen sehr geholfen, dass ich nach meiner schlimmen Erfahrung in Hak 2 mich wieder wohl und selbstbewusst fühle. Danke START, ihr seid die besten!! Ich habe meiner Nachbarin erzählt, wie dankbar ich für euch bin.

Rusul, START-Salzburg

Barbara hat uns sehr wichtige Punkte beigebracht, wie wir am besten
präsentieren können. Z.B. ein entscheidender Zusammenhang ist der Blickkontakt. Ein natürlicher Augenkontakt führt das Gespräch oder Speech zu einem Dialog und vermittelt Aufmerksamkeit. Auch der Ton soll dem Raum passen. Um die Worte klar und bedeutend auszusprechen, haben wir lustige Übungen gemacht. Am Ende des Tages haben wir noch mal eine kurze Rede gehalten. Diesmal konnte ich mich aber durch Feedbacks, Vorschläge und
alles, was wir von Barbara gelernt haben, verbessern. Ich habe bemerkt, dass ich
selbstbewusster, sicherer und ruhiger als vorher vor den Leuten spreche und meine Meinung äußere. Mir hat das Bildungsseminar besonders gut gefallen, weil es mir sehr geholfen hat, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Obwohl es kein Abendprogramm gab, hat es mich viel Spaß gemacht, mit Stipis Ninja zu spielen!

Alireza, START-Salzburg

START-OÖ verbrachte das Bildungsseminar dieses Mal im Jugendgästehaus Linz. Es wurden für die Stipendiat*innen zwei Seminare, Rhetorik & Präsentation mit Barbara Willensdorfer und Sprechtraining mit Simonida Selimovic, angeboten.

Am ersten Tag haben wir durch die Übungen und Spiele gelernt, wie man eine Präsentation hält und wo man sich verbessern muss. Wir haben auch schon gelernt, wie man richtig kommentiert und wie man in verschiedene Situationen reagieren muss. Wir haben die Fakten, wie z.B. Parameter der Stimme und Parameter der Körpersprache erworben. Es war etwas Neues für uns aber trotzdem haben die Übungen uns sehr viel Spaß gemacht. Die Übungen waren wirklich hilfreich und spannend. Am zweiten Tag haben wir zuerst gespielt und dann haben manche Stipendiat*innen drei Minuten lang eine Geschichte mit drei verschiedenen Wörtern gebaut oder drei Minuten lang über sich selbst gesprochen. Dieses Seminar hilft uns, uns selber zu kennen, unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln und besser in die Gesellschaft teilzunehmen.

Zakia, START-OÖ

Simonida Selimovic hat den Seminar Sprechtraining sehr abwechslungsreich gestaltet und es gab keinen Moment, indem wir uns gelangweilt haben, wir hatten immer Spaß. Das hilfreichste an dem Seminar war, dass Simonida uns beigebracht hat, wie wir uns verbessern können und was wir dafür alles machen sollen. In zwei Tagen hat man schon gemerkt wie sich alle Stipis, die beim Seminar waren, von Samstag bis Sonntag verbessert haben. Simonida hat uns kleine Tipps gegeben, die viel ausgewirkt haben, und uns auf verschiedene Sachen aufmerksam gemacht, die wir uns nicht bewusst waren. Ich bedanke mich daher bei Simonida Selimovic und natürlich bei START für dieses informative Wochenende.

Rahma, START-OÖ

START-Wien war im Don-Bosco-Haus untergebracht und die Wiener Stipendiat*innen waren auf die Seminare „Rhetorik & Präsentation“ mit Michael Traindt und Marina Ofner, „Gegen Diskriminierung & Rassismus“ mit Jad Turjman und Mario Tellez sowie „Zeit-Balance“ mit Britta Seemann aufgeteilt.

Ich fand den Bildungsseminar sehr lehrreich und habe die anderen Stipis mehr kennengelernt. Ich bin froh, dass ich in der Rethorik und Präsentation Gruppe war, weil ich früher immer Probleme beim Reden bzw. beim Präsentieren hatte, durch den Bildungsseminar habe ich einiges dazugelernt, wie man die Nervosität kontrolliert und wie man besser präsentieren kann, so, dass das Publikum auch von der Präsentation was gemerkt und mitgenommen hat. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich konnte vieles dazulernen. 🙂 Ich würde es am liebsten nochmal machen 😀 Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Anni, START-Wien

Am 12. und 13. September habe ich an einem Bildungsseminar durch Start teilgenommen. Hiermit mitteile ich euch, was diese Erfahrung mir beigebracht hat und welche Einflüsse sie auf mich hatte. Ich habe sehr viel gelernt und kann ganz sicher sagen, dass ich nach diesem Bildungsseminar „Rhetorik und Präsentation“ vor einem Publikum ohne Angst und ganz selbstbewusst stehen kann. Dem Thema bezüglich habe ich viele Aspekte mitbekommen, zum Beispiel „wie kann ich improvisieren, wenn ich meinen Text vergesse und nicht mehr weiterkomme bei einem Referat, wie mache ich das ohne, dass jemand merkt, dass ich durcheinander bin“. Bei meinen Präsentationen hat mir immer die Spontanität gefehlt, ab jetzt dank diesem Seminar wird sie mir nicht mehr fehlen. Noch ein konkretes Beispiel wäre, „welche Übungen brauche ich überhaupt zu machen, bevor ich vor einem Publikum stehe oder zu einer mündlichen Prüfung antrete“. Verschiedene Fragen wurden mir endlich durch dieses Bildungsseminar beantwortet! Ich bin der START Stipendium und meinen beiden Trainer Michael und Marina dankbar!

Banan, START-Wien

Da zum Seminar einige Veränderungen (Covid-19 Maßnahmen) vorgenommen wurden, war es auch für die alten Stipis eine neue Erfahrung. Es war echt Schade, dass wir die Möglichkeit nicht hatten an einem Abend-Programm teilzunehmen und die neuen Stipis kennenzulernen. Zu den Workshops gab es keine großen Veränderungen, nur dass die Workshops-Leiter zu uns nach Wien gekommen sind. Ich bin dankbar, dass wir trotz der Pandemie an dem Bildungsseminar teilgenommen haben dürften. Danke START!

Shehab, START-Wien

Stipendiatin Hala aus Vorarlberg berichtet vom Seminar im Bildungshaus St. Arbogast: Am Samstag, den 12. September trafen wir uns mit den anderen Stipis mit Sandra und Bill und Maude Dearstyne beim Bahnhof Götzis und fuhren dann alle gemeinsam mit dem Bus zum Bildungshaus St. Arbogast. Dort wartete schon START-Mitarbeiterin mit frischem Gebäck auf uns und nach einer herzlichen Begrüßung und einem kleinen Frühstückssnack, gingen wir zu unseren eingeteilten Workshops. Ich habe den Rhetorik- und Präsentationsworkshop besucht. Es gab noch den Workshop Politische Bildung und VWA Schreibwerkstatt für jene StipendiatInnen, welche sich dieses Jahr auf die Matura vorbereiteten. Der Rhetorik-Workshop war so interessant, spannend und lustig. Die Trainerin Barbara Colle, gestaltete ihn so aufregend und immer wieder baute sie dazwischen Spiele zur Auflockerung und gegenseitigem Kennenlernen ein – was uns Energie zum Weitermachen gab und uns bei Laune hielt. Wir haben sehr viel aus diesem Workshop gelernt. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie man argumentiert und wie ich meine Präsentation gut beginnen und beenden kann. Jeder von uns hielt eine Präsentation und wurde dabei gefilmt, damit wir uns danach selbst sehen und analysieren konnten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Workshop besuchen durfte. Dieses Wochenende war für alle StipiendiatInnen ein schöner Abschluss für die Sommerferien.

Der VWA-Workshop war sehr interessant und lehrreich. In diesem Seminar habe ich wirklich sehr viel gelernt und habe dadurch einen Überblick bekommen wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert ist. Außerdem war die Workshopleiterin sehr nett und geduldig. Meiner Meinung nach hat sie alles erklärt, was wichtig ist bei der VWA zu schreiben.

Rima, START-Vorarlberg

Das Seminar war voller Lebendigkeit. Es erinnert uns gemeinsam daran, wie man deutlich spricht, wie wichtig die Körpersprache ist und vieles mehr. Die Trainerin hat durch Spielen und Diskussionen zu verschiedenen Themen eine außergewöhnliche Atmosphäre des Spaßes und der Vertrautheit für uns geschaffen. Danke Vielmals.

Fatima, START-Vorarlberg

Politik & Ich

Ein Workshop mit Sapere Aude!

Am 4. September hielt Sapere Aude bei START-Stipendium Wien einen Workshop zu Politischer Bildung ab. Anhand verschiedener Diskussionsmethoden wurden politische Begriffe geklärt und der Bezug von Politik zum eigenen Leben herausgearbeitet. Durch die bewährte Sapere-Aude-Methode „Was ist nicht Politik“ konnte dargestellt werden, wie sehr unser Alltag und unser persönliches Leben politisch geregelt ist. Außerdem war die Wien-Wahl Thema und Anlass, sich mit wichtigen Mechanismen des politischen System Österreichs, wie der Gewaltenteilung, auseinanderzusetzen.

Einige START-StipendiatInnen haben sich dankenswerter Weise auch für eine Studie gemeldet, die von der Universität Wien durchgeführt wird. Sie wird die Wirkweise von Wahlwerbung auf Jugendliche in sozialen Medien untersuchen. Ein spannender Teil des Workshops war aber sicher das Entwickeln und Sammeln von Fragen der Jugendlichen, die im Rahmen des Sapere-Aude-Projekts „Eure Fragen Eure Stadt“ noch vor der Wien-Wahl an alle SpitzenkandidatInnen gestellt und deren Antworten auf Kamera festgehalten werden. In der Woche vor der Wahl können die entstandenen Videos auf dem Youtube-Kanal von Sapere Aude angesehen werden. Vielleicht ist ja eine Frage der START-Jugendlichen dabei? -Hermann Niklas/Sapere Aude; Schriftsteller, Politischer Bildner und Betreuer für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Ich fand den Workshop sehr interessant und man hat sicherlich etwas dazu gelernt. Das schöne an dem Workshop war, dass man sich aktiv mitbeteiligen konnte im Gegensatz zur Schule, wo man nur das lernt, was der LehrerIn als Interessant bzw. wichtig findet. Auch, dass man Fragen stellen durfte und eine wirklich Ausführliche Antwort und Erklärung bekommt war sehr gut. Außerdem haben es Raphy und Hermann sehr interessant gestaltet so, dass es gar nicht langweilig war. Danke dafür. -Aster

Mr hat der Workshop an sich gut gefallen, und der Referent und die Referentin waren auch lustig, aber meiner Meinung nach hat der Workshop nicht viel neues Wissen für mich enthalten. -Maryam

Ich fand der Workshop allgemein sehr interessant. Mich interessiert Politik sehr, daher finde ich den gesamten Workshop toll. Inhalt war ganz ok, meiner Meinung nach. Was ich mir wünschte, mehr Inhalt in Innenpolitik. -Zidan

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, alles war sehr verständlich. – Wafaa

Das Workshop war wirklich sehr interessant, ich habe so viele neue Sachen über Politik gelernt. Mir hat das ganze Workshop besonders gefallen, weil wir in der Schule fast nie über Politik reden. -Rasha