In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

Neue Laptops und Drucker für START-OÖ

In einer digitalisierten Welt gehören Laptops und Drucker zur Grundausstattung für jeden Schüler und jede Schülerin – und so auch für unsere StipendiatInnen. Daher erhalten alle Stipendiaten zu Beginn des START-Stipendien-Programms bei Bedarf einen Laptop und einen Drucker, um den Schulalltag bewältigen zu können.

Und auch heuer durften wir den Sitpendiaten wieder ihre IT-Ausstattung überreichen – so kann einem erfolgreichen Schuljahr nichts mehr im Wege stehen. Wir wünschen allen Stipis viel Freude mit ihren neuen Geräten. Danke an alle Paten und Unterstützer, die es uns ermöglichen, unsere Stipendiat*innen bestmöglichst auszustatten.

„Wir proben fleißig weiter!“ START-Salzburg bereitet sich auf die Begrüßungsfeier am 7.11.2019 vor.

Nicht nur Tanz- sondern auch Fortschritte wurden am dritten Probentag gemacht! Dabei sollen bei diesen Workshops künstlerische Einlagen für die 10. START-Salzburg Begrüßungsfeier entstehen, aber auch der Zusammenhalt und das Zusammenarbeiten innerhalb der Gruppe soll weiter gefördert werden. Am besten geht das im selben Rhythmus! Gemeinsam mit Choreografin und Street Dance Trainerin Zara Zaitova, die selbst das START-Stipendium als eine der Ersten absolviert hat, studiert ein Teil der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten eine ambitionierte Choreo ein. Während der andere Teil der Gruppe mit Musikerin und Musikpädagogin Johanna Buchmayer einen Song von Mark Forster probt. Dabei zeigten sich schon jetzt ungeahnte Gesangstalente! Es wurden sogar Stimmen nach einem eigenen START-Chor laut! 😊

Herzlichen Dank auch ans Forum 1 Salzburg, dass wir den “Yes you can!” Raum für unsere Probe nutzen konnten!

Textsortenreihe: Kommentar

Am 13. Oktober kamen wir zusammen, um mehr über die Textsorte “Kommentar” zu erfahren. Der Nachhilfelehrer, Martin Fink, ist Schüler des BG Blumenstraße und wurde von seinem Deutschlehrer an START vermittelt.

Er erklärte, wie ein Kommentar aufgebaut ist, welche rhetorischen Figuren es gibt und wie diese im Kommentar zur Anwendung kommen.

Anhand von Beispiele analysierten wir den Aufbau. Wir hatten auch die Gelegenheit, alle einen Kommentar zu verfassen und mit Martin zusammen durchzugehen. Die Pausen nutzten wir ,um uns einander näher kennenzulernen, da auch viele der neuen Stipis dabei waren.

Ich fand den Workshop echt hilfreich für mich. Martin, unser Nachhilfelehrer, war sehr geduldig und beantwortete unsere Fragen sehr genau. Besonders gefallen hat mir, dass wir viele Beispiele für ein Kommentar bekommen haben. So haben wir eine bessere Vorstellung, wie man einen guten Kommentar schreibt.

Ein Bericht von START- Stipendiatin Joy

Studenten Alltag von START-Vorarlberg Alumni

Linz, 09.10.2019

Jugendliche müssen bereits frühzeitig wichtige Entscheidungen für das zukünftige Leben und die persönliche Ausbildung treffen. Familie, Bekanntenkreis sowie START waren für die Auswahl geeigneter Alternativen eine große Unterstützung. Meine Schwester, Ceyda und ich, Mustafa Can, konnten als Geschwister bei START wunderschöne Erinnerungen und viele beeindruckende Erfahrungen sammeln, die unseren Lebensweg auch nach Abschluss des START Programms bereichern.

Begonnen hat alles in der kleinen Ortschaft Langen am Arlberg, wo wir Geschwister aufgewachsen sind.  Schon in frühen Jahren begeisterte mich die Technik und deren Anwendung, sodass ich für meine weitere schulische Ausbildung die HTL-Rankweil auswählte, während sich meine Schwester für eine kaufmännische Ausbildung an der HAK in Bludenz entschied. Nach Abschluss dieser fünfjährigen berufsbildenden höheren Schulen stellte sich schließlich auch für uns die Frage: „Matura – was nun?“.

Die letzten 3 Jahre in den berufsbildenden höheren Schulen nutzten wir, um unsere Kenntnisse und Fähigkeiten bei START durch zahlreiche Workshops und Seminare zu verbessern. Am meisten konnten wir von START durch das Knüpfen von Kontakten zu berufstätigen Persönlichkeiten und Fachkräften profitieren. Dabei bot sich auch die Möglichkeit mittels Pate-Stipendiat-Beziehung Praktika zu absolvieren und erste Berufserfahrungen zu sammeln. Der direkte Kontakt und damit verbundene persönliche Austausch mit Vertretern der Wirtschaft erleichterte uns anschließend die Entscheidung für den weiteren Werdegang nach der Matura. Meine Schwester entschied sich für das Informatik-Studium an der JKU-Linz, während meine Entscheidung das Mechatronikstudium an der gleichen Universität war.

Der Umstieg von der Schule auf die Universität war – wie bei jedem Erstsemestrigen – auch für uns nicht einfach. Neben der großen persönlichen Umstellung, von einer kleinen Ortschaftin eine pulsierenden Stadt zu wechseln, ist auch im universitären Bereich sehr viel an Selbstständigkeit erforderlich. Es gibt neben schriftlichen auch mündliche Prüfungen, die eine persönliche Anmeldung erfordern. Da diese mündlichen Prüfungen vom jeweiligen Institutsvorstand abgenommen werden, erfordert dies eine besonders sorgfältige Vorbereitung. Bei eventuell auftretenden Fragen bieten Professoren bzw. Übungsleiter jederzeit professionelle Unterstützung an.

Während die meisten Vorlesungen unserer Studienrichtungen vor nicht mehr als 200 HörerInnen abgehalten werden, liegt die Teilnehmerzahl bei den einzelnen Übungen und Praktika bei höchstens 30. Diese Kleingruppen vermitteln den Studierenden das Gefühl, eine individuelle Betreuung – ähnlich der Schulausbildung – genießen zu dürfen. Zur Vertiefung der in den Vorlesungen präsentierten theoretische Grundlagen werden hier nicht nur Fallbeispiele erläutert sondern auch realistische Aufgaben vorgegeben, bei denen Messungen sowie Versuchsaufbauten in Praktika-Kursen durchgeführt werden müssen.  Die Übungen bieten darüber hinaus auch eine bessere Möglichkeit mit Professoren bzw. Assistenten in Kontakt zu treten.

Obwohl der Campus der Johannes-Kepler-Universität Linz etwas außerhalb der Stadt liegt, gibt es aufgrund öffentlicher Verkehrsmittel sehr gute Verbindungen, um in kurzer Zeit touristische Hotspots sowie wichtige öffentliche Einrichtungen der Stadt erreichen zu können. Neben vielen interessanten innerstädtischen Veranstaltungen werden auch an der Universität verschiedene Aktivitäten, wie das Karriereforum, die Technomesse etc., angeboten.

START ermöglicht den einzelnen Alumnis, die ebenfalls an der Universität studierten bzw. Stipendiaten aus Oberösterreich, miteinander in Kontakt zu bleiben, bietet aber auch das Angebot, Alumnis an anderen Universitäten zu besuchen und somit auch andere Städte und Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Bei Bedarf wird mit Hilfe der Landeskoordinatorin Kontakt hergestellt damit ehemalige Stipendiaten Nachhilfe an derzeitige Stipendiaten erteilen können.

Je mehr sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt, desto stärker setzt man sich mit der näheren und ferneren Zukunft auseinander. Der erfolgreiche Abschluss unserer Studien repräsentiert unsere persönlichen, zeitnahen Ziele. Ceyda absolviert bei ihrem Informatikstudium das letzte Bachelorjahr und möchte anschließend das Masterstudium beginnen, während ich mich nach bereits abgeschlossenem Mechatronik-Bachelorstudium im zweiten Jahr meines Masterstudiums befinde.

Wir möchten uns auf diesem Wege beim gesamten START-Team, den Stiftern und den Paten sowie besonders bei Bill und Maude für die Unterstützung und für den Einsatz im START Programm bedanken.

Ein Bericht von START- Alumni Ceyda und Mustafa Can Molu

Abbildung 1: Aussicht über Linz von der Franz-Josefs-Warte
Abbildung 2: Ausblick auf den Campus
Abbildung 3: Höhenrausch – über den Dächern von Linz
Abbildung 4: Ausblick über Linz  auf dem TNF-Turm der Universität

Eindrücke von der 7. Begrüßungsfeier von START-OÖ

Am Montag, den 7. Oktober 2019, wurden bei der feierlichen Begrüßungszeremonie 10 neue Stipendiat*innen in das Stipendienprogramm aufgenommen und die Maturant*innen verabschiedet. Gastgeber des Festabends war die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die neben dem Land Oberösterreich einer der größten START-Unterstützer ist.

Mit diesem Programm wird talentierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund auf hervorragende Weise unter die Arme gegriffen, sodass sie ihr Potenzial voll ausschöpfen können. Das vielfältige Angebot mit Workshops und Projekten holt die Talente und Begabungen der Jugendlichen hervor und zeigt ihnen, welche Möglichkeiten sich ihnen dadurch eröffnen. Durch ihr soziales und gesellschaftliches Engagement sind sie darüber hinaus großartige Vorbilder für andere junge Menschen, egal ob mit oder ohne fremden Wurzeln“, sagt Dr. Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ.

Frau Landtagsabgeordnete Mag. Regina Aspalter richtete sich mit folgenden Worten an die Gäste der Begrüßungsfeier: „Durch die gezielte Förderung von begabten und ehrgeizigen jungen MigrantInnen auf dem Weg zur Matura können wir ihnen die Integration in unsere Gesellschaft wesentlich erleichtern. Von den gut ausgebildeten und gesellschaftlich integrierten jungen Menschen profitiert auch das Land Oberösterreich. Denn die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft unseres Landes liegt in den Händen unserer Kinder.“

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Lernchoaching – So lernt man richtig

Ich kann es NOCH nicht!

Am Samstag,  05.10.2019 starteten wir, Stipendiaten , mit dem ersten Teil des zweiteiligen Workshop-Reihe „Lerncoaching“.

In den ersten Teil des Workshops haben wir gelernt was Lerncoaching überhaupt ist und was es bedeutet. Die Antwort auf die Frage: „Was ist Lerncoaching? “ ist, dass es eine Hilfe zur Selbsthilfe  ist.

Wir haben etwas über den Lernerfolgspuzzle gehört und zu diesem auch einen Test gemacht.

Als nächstes hat die Kursleiterin uns über Lerntypen erzählt und welchen Typen es überhaupt gibt und es gibt nämlich drei Typen: visuell, auditiv und kinästhetisch. Zur diesen Teilen haben wir ebenfalls einen Test gemacht.

Der nächste Punkt war „Lerntipps“. Wir haben mitbekommen , wie jeder Lerntyp eine andere Art von Tipps für das Lernen braucht.

„Zweiteiliges Gehirn“ hatten wir als nächstes. Zu diesem Thema haben wir auch Tests gemacht, um zu schauen welcher Gehirnhälfte wir am Meisten benutzen.

Das Lernen mit alle Sinne haben wir alle zusammen besprochen und wie es uns  mehr Erfolg bringen kann.

Stress war auch eine große Thema, uns wurde gelehrt ,wie man mit Stress umgeht und wie man weniger Stress haben kann.

Uns wurde bekannt gegeben, wie wichtig es ist, während dem Lernen Pause zu machen und genügend Wasser zu trinken.

Während dem Workshop haben wir immer wieder Streckübungen gemacht, damit wir uns besser konzentrieren konnten und uns wurde auch empfohlen diese Übungen während der Lernphase zu probieren.

Als letztes dürften wir Fragen stellen und der Kursleiterin einen Rückmeldung geben.

Der zweiter Teil der Workshops fand am Samstag den 12.10.2019 statt.

Als Erstens haben wir die Themen des ersten Teils besprochen und wie und wer sie im Leben angewendet hat und ob irgendetwas sich mit den Tipps in unserem Leben verändert hat.

Dann haben wir eine andere Thema durchgemacht undzwar den Tag mit einem Plan zu gestalten.

Diese Thema fiel vielen von uns schwer, denn wir können uns nicht an einen Plan halten, aber wir haben gelernt , dass man immer statt „ich kann das nicht“ zu sagen „ich kann das noch nicht“ sagen soll.

Uns wurde auch bekannt gegeben, wie wichtig die Reihenfolge der Themen ist und wie wichtig es ist, dass man sich für das Gelernte belohnt (Zb. mit Schokolade).

Uns wurde gelehrt, wie man Dinge oder Informationen leichter merken können durch „Merkwürdiges Lernen“. Das haben wir machen können, indem wir aus den Wörtern eine Geschichte gemacht haben.

„Das limbische System“ haben wir auch durchgemacht. Wir haben erfahren, was dieser Begriff bedeutet und welche Aufgaben dies in unserem Nervensystem auslöst.

Wie unser Angst mit uns mit lernt , haben wir auch gelernt und den Begriff dafür nennt man „Amygdala“:

Als letztes lernten wir , wie man einen Mindmap erstellt. Oft wird uns in der Schule gesagt, dass man einen Mindmap erstellen soll, aber sie geben es uns nicht bekannt, wie man einen richtigen Mindmap erstellt. Wir haben gelernt schöne  Lernplakate zu gestalten und wir durften dies auch selber auf der Tafel probieren .

Feedback:

Ibrahem: „Ich finde den Workshop sehr gut und Hilfreich, aber ich glaube es wäre besser ,wenn man den Workshop , wie vorher , dreiteilig macht , denn der Workshop ist sehr lang und weil man über eine lange Zeit die Konzentration verliert kriegt man nicht alle Infos mit und das ist Sehr Schade.“

Shirin: „Meiner Meinung nach habe ich von diesem Workshop vieles gelernt, das Gelernte kann man nicht nur in der Schule, sondern auch im unseren Alltag anwenden. Ich empfehle diesem Workshop auf jeden Fall weiter.“

Ein Bericht von Start-Stipendiatin Masouma.

Textsorten Workshop: Kommentar

Am 28. September 2019 kamen die Niederösterreich- Stipis zusammen um mehr über die Textsorte “Kommentar” zu erfahren. Die Trainerin erklärte wie ein Kommentar aufgebaut ist, welche rhetorischen Figuren es gibt und wie diese im Kommentar zur Anwendung kommen. Anhand von Beispiele analysierten wir den Aufbau. Wir hatten auch die Gelegenheit alle einen Kommentar zu verfassen und diesen mit der Trainerin zusammen durchzugehen. Die Pausen nutzten wir um einander näher kennenzulernen, da auch viele der neuen Stipis dabei waren.

Ich finde das Workshop echt hilfreich für mich. Die Trainerin war sehr geduldig und beantwortete die Fragen sehr genau, die sich die Stipis stellten. Besonders hat es mir gefallen, dass ich viele Beispiele von Kommentar gekriegt habe, damit ich eine Vorstellung davon habe, wie man einen Kommentar schreibt. -Tengyu

Rhomberg übernimmt eine weitere START-Patenschaft

Am Mittwoch, 2. Oktober stellten sich gleich zwei Schülerinnen, Osarumen Osagie alias „Joy“ und Farzane Rezai, bei ihrer Patenfirma Rhomberg vor. Personalleiter Jürgen Jussel und Personalreferentin Manuela Fetz nahmen sich Zeit, um die frisch gewählten Stipendiatinnen persönlich kennenzulernen.

Nach dem Eintreffen wurden Joy und Farzane sowie START-V-Koordinatorin Sandra Kunz von Manuela Fetz herzlich in Empfang genommen. Die Stipendiatinnen unterhielten sich gleich angeregt mit Frau Fetz über ihre Zukunftspläne und persönlichen Ziele. Danach trafen die Stipendiatinnen auf den Personalchef Jürgen Jussel, der sich ebenfalls ausreichend Zeit nahm, um die beiden Schülerinnen näher kennenzulernen. Herr Jussel berichtete, wie die Firma Rhomberg die jungen Mädchen unterstützen wird und dass sie zusätzlich die Möglichkeit haben, die Räumlichkeit in der gelben Fabrik zum Lernen zu nutzen. Die Schülerinnen erzählten aufgeregt von ihrer Heimat Nigeria und Afghanistan, wie sie nach Österreich gekommen sind und warum sie die HTL Dornbirn bzw. Rankweil gewählt haben.

Im Anschluss wurde vereinbart, dass die Schülerinnen bei ihrer Patenfirma ihr Pflichtpraktikum absolvieren können.

Ein herzliches Dankeschön an Firma Rhomberg für die Unterstützung von Joy und Farzane!

Skywalk im Allgäu

Zu einem wunderschönen Ausflug ins Allgäu im benachbarten Deutschland, am 29. September hat uns START-Vorarlberg eingeladen. Es war eine meiner schönsten Erfahrungen, seit ich hier in Vorarlberg lebe. Es war eine gute Gelegenheit, Zeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu verbringen und uns alle besser kennenzulernen. In Bregenz war unser Treffpunkt um halb elf Uhr.

Nach einer halben Stunde Busfahrt kamen wir am Ausgangspunkt unserer Wanderung an. Es war ein wunderschöner Herbsttag. Die Sonne schien vom klaren blauen Himmel. Mein Blick schweifte über die grünen Wiesen, wo Kühe und Pferde grasten. Der ganze Schulstress ist von mir abgefallen, und ich konnte die schöne Natur genießen. Die Zeit verging wie im Flug und nach zwei Stunden haben wir das Ziel erreicht.

Ein sehr netter Mann hat sich uns vorgestellt und zwei Aktivitäten erklärt. Bei beiden Spielen ging es um Teamarbeit. Beim ersten Spiel ging es darum, dass alle Teilnehmenden auf einem Seil gemeinsam gehen mussten, ohne dass jemand herunterfällt. Für mich war es am Anfang etwas schwierig, da ich nicht gut balancieren konnte, aber mit Hilfe meiner START-Freunde habe ich die Übung geschafft. Hilfreich war für mich, dass wir Arm in Arm über das Seil gingen und uns gegenseitig unterstützten.

Das zweite Spiel war sehr lustig – wir mussten eine Holzwand hochklettern, wieder mit Hilfestellung der anderen Stipis: Von unten hat mich eine Person gestützt und von oben haben mich andere hochgezogen. Obwohl ich diese Übung zum ersten Mal gemacht habe, ist sie mir gelungen und ich habe dabei viel gelacht. Ich hatte großes Vertrauen in die anderen, dass sie mich nicht fallen lassen. Wir waren selbst überrascht, dass wir uns in so kurzer Zeit diese Aufgabe gemeistert haben.

Jetzt hatten wir großen Hunger und kehrten in einem Gasthaus ein. Dort gab es zu unserer Überraschung ein typisches Vorarlberger Gericht: Kässpätzle! Manche haben lieber Pommes frites gegessen, danach waren wir aber dann alle papp-satt. Nach dem Essen gab es noch ein spannendes Erlebnis: Wir sind erst eine lange Treppe hochgestiegen und oben gab es einen tollen Ausblick. Wir haben dort natürlich viele Fotos gemacht. Mit einer Rutsche ging es dann in einem rasenden Tempo bergab. Das hat uns an unsere Kindheit erinnert und wir mussten immer wieder laut lachen.

Leider ging der gemeinsame Ausflug schon zu Ende und wir fuhren mit neuen und schönen Erlebnissen nach Hause. Wir sind START sehr dankbar, dass wir so einen spannenden Tag gemeinsam erleben durften!

Feedback:

  • Sebastian: „Der Skywalk in Allgäu war ein schönes Erlebnis. Zum Glück hatten wir ein ganz tolles Wetter, super Gruppe und schmackhaftes Essen. Es war sehr nett, den Sonntag mit anderen Stipis zu verbringen.“
  • Ümmü: „Meiner Meinung nach, war der Ausflug zum Skywalk sehr toll. Die zwei Spiele haben mir sehr gut gefallen. Ich finde, wir sollen diese Wanderung wiederholen.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Hala

Wir sind HeldInnen!

“Wir sind HeldInnen!” ist ein thematischer Rundgang des Vermittlungsprojekts “denk mal wien” des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ). START-Wien Stipendiatin Balqiz berichtet vom Rundgang rund um den Heldenplatz und durch die Wiener Innenstadt.

Die Führung, die wir am Heldenplatz gemacht haben war etwas Neues. Obwohl wir alle in Wien leben und uns hier ziemlich gut eingelebt haben und der Meinung sind unsere Stadt zu kennen, war ich überrascht, wie viel wir noch lernen können. Die Themen, die wir behandelt haben waren verscheiden und wir haben uns mit vielen Fragen auseinandergesetzt, die wir uns so nicht stellen: Wer sind die HeldInnen? Was macht uns zum Helden/zur Heldin? Sind Helden Feldherren, die eine Armee führen und gewinnen? Oder gehört mehr dazu? Ist die Verweigerung zur Teilnahme am Krieg eine noble oder feige Tat?  Es wurde viel diskutiert und wir haben uns viele Denkmäler angeschaut und uns mit diesen vertraut gemacht. Wie haben festgestellt: Manchmal hat auch ein kleines Zeichen viel Bedeutung und wir sollten die Dinge genauer betrachten, denn alles hat eine Geschichte.

Ein herzliches Danke an unserer Vermittler Klemens Lichtenwöhrer, der mit interaktiven Methoden und vielen Diskussionsrunden den Rundgang sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet hat.

Und wie hat den Stipendiat*innen der Rundgang durch die Wiener Innenstadt gefallen?

Die Führung war sehr nett und informierend. Innerhalb von zwei Stunden durften wir viel über die Geschichte des Heldenplatz erfahren. Wer die Helden waren und was sie in der Geschichte von Österreich geändert haben. Der Vermittler war auch sehr nett. Er hat sich sehr gut ausgekannt hat. Unsere Fragen wurden ausführlich beantwortet und wir hatten einen interessanten Vormittag verbracht. 🙂 -Sara

Der angenehme Spaziergang auf dem Heldenplatz hat mich zum Denken gebracht! Die historischen Ereignisse und Hintergründe verschiedener Denkmäler waren mir bisher nicht bekannt. Ich freue mich, einen weiteren Schritt zu der Geschichte Österreichs gemacht zu haben! -Mariana

Also ich fand den Workshop super toll , denn  ich habe über die Geschichte Österreichs mehr zu Kenntnis genommen als ich in der Schule je gelernt habe. Außerdem war es erstaunlich, dass Österreich von einer Diktatur zu einer Demokratie wurde. Warum ich das so erstaunlich finde, ist, dass die Menschen aus den Vergangenheit Fehlern gelernt haben zumindest, dass das Volk eine wichtige Rolle spielt. -Mariam

Es hat mir ziemlich gut gefallen. -Abdul Baset

Mit der Mathe-Lerngruppe erfolgreich ins neue Schuljahr starten

Bei START-Salzburg wurde am 28.9. die bereits bewährte Mathe-Lerngruppe unter der Leitung von Mathelehrer Mag. Andreas Hirnsperger nach der Sommerpause fortgesetzt. Gleich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten fanden sich am Samstag Nachmittag mit ihren Mathe-Büchern, Hausübungen und Laptops im START Büro am Mirabellplatz ein, um an ihren aktuellen Aufgabenstellungen zu arbeiten. Andreas Hirnsperger beantwortete ausführlich alle Fragen und die Stipendiatinnen und Stipendiaten halfen sich auch gegenseitig bei der Lösung mathematischer Probleme. Die Lerngruppe wird sich auch dieses Wintersemester wieder einmal monatlich treffen, um am Samstag Nachmittag gemeinsam zu lernen. Die kommenden Termine sind: 26. Oktober, 16. November und 7. Dezember 2019.

Es hat mir gut gefallen, weil der Unterricht sehr spannend war. Ich konnte meine Hausaufgaben vergleichen, ob ich sie richtig gemacht hatte. Am Schluss haben wir Kahoot! gespielt, dadurch habe ich etwas Neues gelernt. Der Workshop hat mir für die Schule geholfen.

START-Stipendiatin Rasia

Zweiter Tanzworkshop bei START-Salzburg

Mit vollem Schwung starteten die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten in den zweiten Tanzworkshop. Ziel ist es, für die Feier zu 10 Jahre START-Salzburg, die am 7. November über die Bühne gehen wird, ein attraktives Programm für die Gäste zusammenzustellen. Ein Teil der Stipendiat*innen hat sich dazu entschieden, im START Chor ihre gesanglichen Möglichkeiten auszuloten. Der andere Teil erarbeitet gemeinsam mit Tanzpädagogin Sara Zaitova einen attraktiven modernen Tanz. Dazu fand am 28. September der zweite Termin statt. Mit vielen spannenden Einlagen und schauspiererischen Elementen wird der Tanz sicher ein Highlight der kommenden Feier werden.

Mir hat der Tanzworkshop sehr gut gefallen, weil man durchs Tanzen seinen Körper besser kennenlernen kann. Wir haben ohne Probleme getanzt, es war voll super. Die Tanzlehrerin Zara hatte mehrere Lieder vorbereitet und ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis.

START-Stipendiatin Ioana

Wir haben mit der neuen Choreographie angefangen und die habe ich sehr spannend gefunden. Ich tanze gerne, wenn ich nervös oder traurig bin, dann fühle ich mich besser.

START-Stipendiatin Hana

VHS DigiCon- Künstliche Intelligenz

Am 27. September 2019 besuchten die Stipis die, von der VHS organisierte, Vortragsreihe zu neuen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Bereits im Vorfeld suchten wir uns zwei Vorträge aus, die für uns am spannendsten klangen: “Wie Computer denken lernen” von Werner Gruber und “Künstliche Intelligenz- Was kommt da auf uns zu?” von Sylvia Kuba.
Der Vortrag von Werner Gruber war sehr lustig und spielerisch gestaltet, wenn seine Witze auch teilweise eher klischeehaft waren.
Der zweite Vortrag war sehr informativ und half uns zu verstehen, dass Künstliche Intelligenz im Moment eigentlich noch gar nicht so weit ist, wie viele denken. Die Vortragende erklärte uns wie beispielsweise Firmen wie Amazon ein riesiges Netzwerk an sogenannten Co-Workern haben, deren Arbeitsverträge immer nur einen Mausklick lang sind und die die Vorarbeit für Algorithmen und Suchfunktionen leisten. Künstliche Intelligenz kann unsere Lebensqualität enorm verbessern, da sie uns Arbeit abnimmt, aber der Weg dorthin könnte uns in höchst prekäre und unsichere Arbeitsverhältnisse stürzen.

Zu Besuch beim Forschungsfest Niederösterreich

Am 27. September 2019 besuchte eine Gruppe von START-NÖ Jugendlichen das Forschungsfest Niederösterreich im Palais Niederösterreich in Wien. Dort gab es nicht nur viele Infos über verschiedene Forschungseinrichtungen, sondern auch jede Menge Hands-On-Experimente. START:Hilfe-Stipendiat Mohammed berichtet:

“Wir waren bei dem Forschungsfest Niederösterreich in Wien. Es gab dort Unmengen von Leuten, auch viele Kinder und Jugendliche. Es wurden so viele spannende Experimente dort durchgeführt. Es hat viele Abteilungen gegeben. Man konnte viel über verschiedene Themen erfahren und Informationen erfassen. Zum Beispiel von Natur und Weltraum (Was bewegt die Erde? Was zeigt uns der Blick durch das Mikroskop? Wie unterscheiden sich Wolf und Hund? Welche Auswirkungen hat die Lichtverschmutzung auf die astronomische Beobachtung?), Gesundheit (Wie wird 3D- Drucker für die Medizin eingesetzt?) Medien und Technik (Was ist Digitalisierung? Wie funktioniert die virtuelle Realität?’). Mir hat das Forschungsfest sehr gut gefallen und würde gerne nochmal besuchen!”

Die Experimente und Stationen vom Forschungsfest waren sehr interessant und sehr spannend. Am Meisten haben mich die vom Bereich Natur & Weltraum fasziniert. Mein Lieblingsexperiment war eines, wo man mithilfe spezieller Handschuhe erleben konnte, wie es sich anfühlt, wenn man Tremor hat.

Melania

Besichtigung der Müllverbrennungsanlage Spittelau

Wo landet unser Hausmüll? Warum ist die Mülltrennung wichtig? Ist die thermische Behandlung des Abfalls umweltfreundlich? Jede/r von uns stellt sich diese Fragen oft, denn jede/r von uns setzt sich für den Klimaschutz ein und demnach Müll vermeiden möchte. Wir hatten das Glück, dass uns diese Fragen ausführlich beantwortet wurden.

Am 26.09.2019 besuchten die Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Wien die Müllverbrennungsanlage Spittelau, wo Herr Wudy, Mitarbeiter der Wiener Energie uns herzlich begrüßt und sofort in den 14. Stockwerk hingeführt hat. Während sich Herr Wudy uns vorgestellt hat, konnten wir den wunderschönen Ausblick genießen.

Es wurden uns einiges zur Geschichte des Gebäudes erzählt. Die Anlage Spittelau wurde von 1969 bis 1971 errichtet bis im Jahr 1987 ein Brand große Teile der Müllverbrennungsanlage zerstörte. Aufgrund der Lage und der Fernwärme-Technik musste die Anlage neu aufgebaut werden. Der Umweltaktivist und Künstler Hundertwasser hatte den Auftrag, die Anlage zu gestalten. Hundertwasser identifiziert sich durch die goldene Kugel auf dem Schlot, bunte Fassaden und grünen Anlagen.

Laut Herr Wudy ist die Verbrennung von Müll nicht die beste Möglichkeit, weil der Restmüll oft nicht richtig getrennt ist. Aufgrund dessen entstehen verschiedene Gase bei der Verbrennung. Sie werden glücklicherweise filtriert. Sehr wichtig zu wissen ist, dass die Anlage Spittelau das AKH und ca. 50.000 Haushalte mit Strom und Wärme versorgt. Schließlich durften wir uns den 7.000 Kubikmeter großen Abfallbehälter, wo die angelieferten Abfälle zwischengelagert werden, ansehen. Ein Greifarm bringt den Müll zu den Müllöfen, damit es verbrannt wird, di Anlage ist ständig im Betrieb. Am Ende des Spazierganges durch die Anlage sind wir zu einem Erlebnisraum gekommen, wo wir ein außergewöhnliches Gruppenfoto erstellt haben.

Wir wissen jetzt genau, dass wir die abgelaufenen Medikamente in die Apotheke bringen sollen. Die Batterien, Möbelstücke und technische Geräte gehören nicht in den Restmüll. Öl aus der Fritteuse wird nicht in den Waschbecken ausgeleert! Wir wissen jetzt wie eine Müllverbrennungsanlage funktioniert und wie sehr wichtig sie für die Stadt Wien ist. Danke Herr Wudy und Wien Energie!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariana.

Der Besuch von Müllverbrennungsanlage Spittelau, die eine von drei thermischen Abfallbehandlung Wien Energie ist, war eine gute Idee, denn wir die Möglichkeit hatten, vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage und die Geschichte des künstlerisch gestalteten Gebäudes, von Friedenreich Hundertwasser von einem dort netten Tourguide zu erfahren. Dank
ihm habe ich das Gebäude von innen und außen gesehen und vieles über die thermische Abfallbehandlungsanlage gelernt. Es hat mich sehr gefreut dabei teilgenommen zu haben. -Sakaria

START-NÖ Neuigkeiten September 2019

Einladung zur START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Liebe UnterstützerInnen und FreundInnen von START-Wien, auch bei START-Wien hat das neue Schuljahr begonnen und wir freuen uns über 16 neue Stipendiatinnen im START-Wien Programm! Damit verbunden ist auch der Abschied der 12 erfolgreiche Absolventinnen, die ihren Weg im höheren Bildungsweg nun erfolgreich fortsetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese beiden Anlässe mit uns und unseren Jugendlichen gemeinsam feiern!

24. Oktober 2019 um 18 Uhr
Karl-Dittrich-Saal – WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien

Durch den Abend führen unsere StipendiatInnen, die auch mit Reden und musikalischen Beiträgen einen Einblick in ihre vielfältigen Talente bieten.

Aufgrund begrenzter Sitzplätze bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 11. Oktober 2019 unter bernd@start-stipendium.at oder milosevic@start-stipendium.at
Wir freuen uns, wenn Sie Gäste mitbringen, die wir mit Ihnen im Anschluss an den Festakt zu einem Empfang einladen!
Mit freundlichen Grüßen, das START-Wien Team!

Details zum Programm finden Sie hier.

Die Qual der Wahl

AM 24. September fand die achte #klartext-Podiumsdiskussion im Montforthaus in Feldkirch statt. 
Als wir dort ankamen, bekamen wir Wahlzettel um vor der Diskussion wählen zu dürfen. Um zirka 9 Uhr eröffneten Daniel Bayer – Landesmann der Schülerunion in Vorarlberg und Johannes Vogl – Landesgeschäftsführer der Schülerunion in Vorarlberg, die Podiumsdiskussion. Nach dem Auftritt der Moderatorin und dem Moderator, kamen auch schon die angekündigten Politiker auf die Bühne:

Johannes Rauch(Grüne), Martin Staudinger(SPÖ), Sabine Scheffknecht(NEOS), Markus Wallner(ÖVP) und Christof Bitschi(FPÖ). Am Anfang mussten die Politiker ihre Partei in drei Worten beschreiben. Anschließend war es ihre Aufgabe, zu erklären wofür die einzelnen Parteien eigentlich stehen. Schon kam ein wichtiges Thema worüber die einzelnen Politiker sprechen durften: Fridays for future. In der interessanten Diskussion kam vor, ob CO² Steuern gut wären und wie das mit dem öffentlichen Verkehr aussieht.

Das nächste Thema, worüber die Politiker sprachen war die Frage: „Was tun an den Schulen?“. Einer der wenigen Punkten worauf sich alle geeinigt haben, war das Thema: „Ernährung an den Schulen“. Das Essen an den Schulen sollte regional sein. Gesprochen wurde auch über den öffentlichen Verkehr. Vorgeschlagen wurde, dass man den öffentlichen Verkehr verbessert und die Tank/Dieselkosten erhöht. Um 11 Uhr war dann Pause und wir durften das zweite Mal wählen. Man wollte nämlich vergleichen, welche Partei wir vor der Podiumsdiskussion und nach der Diskussion wählen.

Als die Pause vorbei war, schienen die  Vergleiche auf der Leinwand auf. Die Ergebnisse der ersten Wahl waren: 37% Grüne, 26% ÖVP, 19% NEOS, 10% SPÖ und 8% FPÖ. Das Wahlergebnis Nachher: 38% Grüne, 29% ÖVP, 14% NEOS, 9% SPÖ und 10% FPÖ. Gewählt haben 1041 Personen. Nach diesem Vergleich, nannten uns die Politiker Gründe um zu wählen. Abschließend bedankten sich die Moderatorin und der Moderator und somit endete die Podiumsdiskussion. Beim Ausgang bekamen wir noch ein Dankeschön.

Ein Bericht von START-Stipendiatin Ümmü

Einladung zur Aufnahmefeier des 11. Jahrgangs START-Vorarlberg

START-Vorarlberg begrüßt den bereits 11. Jahrgang von engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte. Mit großem Stolz verabschieden wir auch unsere MaturantInnen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese beiden Anlässe feiern!

Mittwoch, 23. Oktober 2019, Beginn 18 Uhr
WIFI Dornbirn, Bahnhofstraße 24
Einlass ab 17.30 Uhr

Der Abend wird von unseren StipendiatInnen gestaltet, die mit Reden und künstlerischen Beiträgen besondere Einblicke in ihre vielfältigen Talente geben werden.

Im Anschluss laden wir Sie zum gemeinsamen Austausch bei warmem Buffet und Getränken ein.   

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir Sie um Anmeldung bis spätestens 13. Oktober 2019 unter vorarlberg@start-stipendium.at

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Familie Dearstyne mit allen START-StipendiatInnen

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Hier die Einladung zum Download

Engagement unserer Stipis für das TeddyKrankenhaus-Projekts im LKH Feldkirch

Am Sonntag, den 22. September 2019 fand im Landeskrankenhaus Feldkirch die Vorbereitung für den Einzug des Teddybär-Krankenhauses statt, welcher sich jedes Jahr in diesem Zeitraum befindet und drei Tagen dauert. Bereits zum vierten Mal wird diese Veranstaltung organisiert für ca. 1200 Kinder aus ganz Vorarlberg im Alter von 3-6 Jahren. Die Idee dahinter ist, damit die Kinder, falls sie sich verletzen oder krank werden und ins Krankenhaus gehen müssen, keine Angst haben und den Krankenhausbetrieb schon ein bisschen kennen.

Die Kinder dürfen die verschiedenen medizinischen Abteilungen besuchen, wo ihre mitgebrachten  Teddybären und Puppen von den „Teddy-Doktoren“  (Medizinstudierenden der österreichischen medizinischen Universitäten, Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch und Pharmaziestudierende) untersucht und behandelt werden – so wird auch geröntgt, Blut abgenommen und operiert!

Wir vier neuen Stipendiatinnen, Rima, Hala Z., Midia und ich wurden von Frau Marosi-Kuster um 9 Uhr herzlich beim Haupteingang des Krankenhauses begrüßt. Dann ging es los. Sie zeigte uns, was auf uns zukommt, und was es zu erledigen gibt. Zur Jause wurden uns Äpfel und Getränke zur Stärkung angeboten. Die erste Aufgabe war, dass wir die gesponserten Jausenboxen auspacken und entleeren mussten und mit ich glaube ca. 600 oder mehr, weiße Teddybär Stickers bekleben. Und dann kam die anspruchsvollere und etwas anstrengende Arbeit. Und zwar die vorbereiteten Teddybär-Plastiksäckchen mit verschiedenen, von diversen Firmen gesponserten Sachen zu befüllen. Es gab viele tolle Dinge für die Kinder, wie zum Beispiel Kuscheltiere, Zahnpasta, Zahnbürste, Pommbär-Chips, und vieles vieles mehr.

Als wir fertig waren, bekamen wir als Dankeschön Pizza zum Essen für unser Engagement. Und auch wir bedanken uns herzlich bei Frau Marosi Kuster und unserem START-Paten, der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft.m.b.H. !

Stimmen der Teilnehmer:

Midia: „Heute war ein besonderer Tag für mich, denn ich habe mit drei anderen Stipendiatinnen bei einem Sozialprojekt im LKH geholfen. Wir haben ca. mehr als 1000 Plastiksäcke für Kinder mit Sachen befüllt. Das hat mir dabei große Freude gemacht.“

Rima: „Heute war sehr schön und interessant. Es hat mich sehr gefreut, an diesem Sozialprojekt teilzunehmen. Es war echt schön, weil das mein erstes Mal war. Danke!“

Hala: „Heute war ein sehr schöner Tag. Ich ging mit anderen Stipendiatinnen ins LKH in Feldkirch für ein großartiges Projekt. Ich hatte eine sehr schöne Zeit. Wir halfen mit, Geschenke für die Kinder zu packen. Die Arbeit war sehr einfach, aber auch gleichzeitig machte es mir viel Spaß daran. Ich war glücklich, mitzuhelfen, da dieses Projekt tausende Kinder glücklich macht.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Shirin

Einladung zur 4. Begrüßungsfeier von START-Niederösterreich

START-Niederösterreich begrüßt den bereits vierten Jahrgang von engagierten Jugendlichen mit Migrationsgeschichte im Stipendien- und START:Hilfe-Programm. Mit großem Stolz verabschieden wir auch drei erfolgreiche MaturantInnen sowie drei START:Hilfe-Absolventinnen.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese beiden Anlässe feiern!

Dienstag, 22. Oktober 2019, Beginn 18.00 Uhr
Arbeiterkammer Niederösterreich
AK-Platz 1, 3100 St. Pölten

Es freut uns sehr Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Feier begrüßen zu dürfen.

Der Abend wird von unseren StipendiatInnen gestaltet, die auch mit Reden und künstlerischen Beiträgen Einblicke in ihre vielfältigen Talente geben werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter moshammer@start-stipendium.at.

START-Niederösterreich freut sich auf Ihr Kommen!

Hier die Einladung zum Download

Welche Partei passt zu mir?

Schon bald ist die Nationalratswahl und trotzdem sind sich einige von uns nicht sicher, wenn genau sie wählen sollten und welche Partei ihren Erwartungen entspricht. Der Grund für das mangelnde politische Wissen einiger ist die Schule; es wird kaum bzw. nichts Politisches in den meisten Schulen besprochen. Doch nach dem Workshop mit PolEdu (Politics & Education) am 20. September haben sich viele unserer Fragen geklärt und man hat sogar von kleineren Parteien erfahren.

Zunächst haben sich die Referenten, Pascal und Philip, uns vorgestellt und uns einiges zu PolEdu erzählt; ihre Ziele wie auch warum Organisationen wie PolEdu wichtig für vor allem junge Menschen sind. Pascal wollte für den Anfang einiges zum jetzigen politischen Stand Österreichs erzählen, damit auch alle das benötigte Grundwissen haben und sich besser auskennen. Nachdem Philip übernommen hat, haben wir uns alle mit menti.com verbunden und einzelne Fragen beantwortet und diese auch gemeinsam besprochen; aus den verschiedensten Wörtern, die uns einfallen haben wir gemeinsam eine „Mindmap“ erstellt. Anfangs hat jede/r auch bestimmt, welche Partei er wählen will bzw. wählen würde. Danach sind wir die Wahlprogramme aller Parteien durchgegangen, welche zur Nationalratswahl antreten. Hier ist es zu einigen Fragen gekommen, welche gründlich beantwortet und ausdiskutiert wurden. Uns ist aufgefallen, dass es kleinere Parteien gibt, die die meisten nicht kennen und dass sich viele Parteien für den Klimaschutz einsetzen wollen. Auf wahlorama.eu hat zudem jede/jeder von uns mehrere Fragen beantwortet, um zu sehen, welche dieser Parteien sich eher für die Wünsche wie auch Sorgen jeder einzelnen Person einsetzen. Zum Schluss konnten wir wieder bestimmen, für welche Partei wir wären und das 2. Ergebnis hat sich deutlich verändert; nachdem es keine offenen Fragen mehr gab, konnten wir uns besser entscheiden.

Dank PolEdu haben wir alle jetzt ein besseres Bild aller Parteien und denken auch, dass wir viel Neues dazugelernt haben – manchmal ist die beste Art des Lernens ist das Diskutieren. Danke, Philip & Pascal!

Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Aylin.

Wahlvorbereitung mit Pol&Edu

Durch interaktive Fragen und kurze Diskussionsrunden wurden uns die bekannten österreichischen politische Parteien, die im Wahlkampf antreten, vorgestellt. Übrigens wurden uns deren Ziel sehr präzise erklärt. Um ehrlich zu sein, wenn man über die Parteien keine Ahnung hat, kann dadurch sehr gut informiert werden. Mir haben die online Umfragen von PolEdu sehr gut geholfen. Jetzt weiß ich zumindest, wen ich wählen würde, wenn ich wählen dürfte. -Sabiha

Also ich fand den Workshop super cool, weil ich mich für Politik interessiere und eines Tages eine Rechtsanwältin werden möchte. Außerdem haben die Referenten eine gute Arbeit geleistet. -Mariam

Der Workshop war genauso gut, wie ich ihn mir erwartet habe. Und wurden die Parteien, die österreichweit antreten, vorgestellt. Außerdem haben die Referenten all unsere Fragen beantwortet. Der Workshop hat mir wirklich sehr gut gefallen. -Rosetta

Der Workshop war sehr informativ. Die Betreuer haben uns alles mit Humor erklärt. sodass wir alles verstanden haben und selbst Spaß haben. -Nour

START-Österreich Seminar im Bildungshaus Schloss Puchberg

START Stipendiatin Sharifa berichtet:

Von 13. bis 15. September 2019  fand das Bildungsseminar wie jedes Jahr in Schloss Puchberg in Wels statt. Als eine von den neuen Stipendiat*innen war ich sehr aufgeregt und freute mich zugleich auf das, was mich erwarten würde.

Nachdem alle Stipendiat*innen aus ganz Österreich angereist waren und jeder sein Zimmer beziehen konnte, gab es ein leckeres Abendessen. Danach fand das Abendprogramm, das von den Stipisprechern organisiert worden war, statt. Die Geschäftsführerin Katrin Bernd begrüßte uns sehr herzlich und hielt eine kurze Rede über die Regeln bei START.  Außerdem führten die Stipisprecher auch ein lustiges Theaterstück auf, das von den Projektleiterinnen handelte. Am Abend konnten alle StipendiatInnen auch Spiele (Kartenspiele, Werwolf) spielen und sich untereinander besser kennenlernen.  Anschließend gingen alle sehr müde um 23:00 Uhr ins Zimmer, um zu schlafen, damit sie am nächsten Tag fit für die Seminare waren.

Mit voller Motivation haben am Samstag alle StipendiatInnen mit den Seminaren angefangen. Es fanden folgende Seminare statt:

  • Rhetorik & Präsentation
  • Zeitmanagement
  • Schreibwerkstatt
  • Sprechtraining
  • Lerntraining
  • Gruppe & Konflikt

Die Stipendiaten wurden anhand der Schulart, Alter und Interesse in die verschiedenen Seminare aufgeteilt. Gegen 12:30 Uhr gab es das Mittagessen und danach einen Fototermin. Dann gingen wir wieder zu unseren jeweiligen Seminaren. Im Seminar Rhetorik und Präsentation lernten wir die Auswirkung von Körpersprache auf eine Person oder eine Gruppe und was man dabei beachten soll. So kann man beispielsweise mit der richtigen Atemtechnik gegen Nervosität vorgehen. Es ist außerdem wichtig, wie die Key-Message bei dem Publikum ankommt. Wenn ich mich an das Bildungsseminar erinnere, dann denke ich an viel Spaß, neue Erfahrungen und natürlich, wie viel ich gelernt habe. Nach dem Seminar hatten wir wieder Gelegenheit, uns auszutauschen und konnten so Kontakte knüpfen und Freundschaften fürs Leben schließen. Bei diversen Spielen, wie zum Beispiel UNO, Tischtennis und Werwolf konnten wir uns besser kennenlernen.  Anschließend fand das Abendprogramm zum zweiten Mal statt. Da wurden die Bundesland Videos gezeigt und wir lachten viel dabei. Außerdem zeigten acht Stipendiaten aus den verschiedenen Bundesländern bei START GOT TALENT ihre Talente, darunter Singen, Gitarre und Violine spielen, Gedichte vortragen, Schauspielen und Tanzen. Zum Abschuss des Tages spielten einige Stipendiaten Werwolf, Tischtennis, Just Dance oder führten Gespräche.

Der letzte Teil des Bildungsprogramms fand am Sonntagvormittag statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Vor dem Nachhauseweg wurden wir noch mit köstlichen Schnitzeln belohnt. Zusammengefasst hat uns dieses lehrreiche Wochenende mehr auf die Zukunft vorbereitet.  Wir haben nicht nur von den Seminaren und Erlebnissen profitiert, sondern auch voneinander und konnten uns so gegenseitig noch mehr motivieren. Es sind Freundschaften entstanden, die ohne START unmöglich gewesen wären. Im Namen von allen Stipis bedanke ich mich für diese schöne Zeit. Es war wirklich ein tolles Erlebnis.

Das Rhetorik- und Präsentationseminar war Spitze! Barbara, unsere Trainerin, ist eine sehr humorvolle, selbstbewusste Frau, die uns sehr bedeutungsvolle Tricks der Rhetorik beigebracht hat. Durch Spielen sind wir in die Welt des Improtheaters eingegangen, was mich begeistert hat. Ich finde, dass es sehr wichtig ist Sachen spontan zu erledigen und in ganz bestimmten Augenblicken schnell reagieren zu können. Besonders schön finde ich, ist die Zuteilung der Gruppen. Die Gruppen waren gemischt und somit haben wir die Zeit genützt um einander besser kennenzulernen. Die Atmosphäre im Haus, die Organisation und Abendprogramme der StipisprecherInnen sowie der Werwolf Spiel werden mir in Erinnerung bleiben.

Mariana (START-Wien)

Der Workshop zum Thema „Gruppe & Konflikt“ hat mir sehr gefallen, weil wir offen reden konnten und es waren wichtige Themen, wie z.B. Rassismus und Frauenrechte, über die wir diskutiert haben. Die Trainer waren auch sehr gut drauf und konnten sehr gut zuhören und verstehen was wir meinen. Ich habe gelernt, dass man die Meinung von anderen respektieren soll, auch wenn derjenige nicht derselben Meinung ist wie ich. Ich kann diesen Workshop auf jeden Fall weiterempfehlen.

Qodratullah (START-Salzburg)

Das Seminar war sehr hilfreich. Unsere Betreuerin, Sabine Lehner, war sehr nett und hat alle unsere Fragen ausführlich beantwortet. Da wir als Gruppe unterschiedlich weit mit unsrer VWA waren, hat sie jedem von uns individuell Beratung gebracht, während die anderen weiterschreiben durften. Sie hat sich also nach uns und unseren Bedürfnissen gerichtet, was ich toll fand. Ich konnte problemlos an meine VWA weiterarbeiten. Alles in allem fand ich das Seminar sehr gut. Was ich ändern würde: die Einheiten (2 Einheiten jeweils 4 Stunden) am Samstag waren ein bisschen zu lang. Ich würde sie entweder kürzer machen oder 3 Einheiten daraus machen.

Sara (START-Wien)

Was für ein Seminar! Das ist mein erstes Seminar, es war super cool, ich habe viele neue Leute aus fast allen Bundesländer in Österreich kennengelernt und habe mich schon mit Vielen von denen angefreundet. Auf dem Programm standen viele wichtige Thema sowohl für die Schule als auch für das Leben und den Alltag. Mein Thema war „Rhetorik & Präsentationen“ mit dem Trainier Thomas. Wir haben über unsere Schwächen und Stärken gesprochen und viel geübt, im Abschluss konnte jeder von uns eine kleine Präsentation halten. Man hat eine deutliche Verbesserung festgestellt.
Dazwischen gab es Pausen und da konnte ich meine Tischtennis-Skills verbessern:) Am Abend nach dem coolen Abendprogramm mit den Stipi-Sprecher wurde viel getanzt, geplaudert und gespielt. Also alles in allem ausgezeichnet.

Khaled (START-Niederösterreich)

Ich bin sehr froh diesen Workshop besucht zu haben, denn nur dadurch habe ich gelernt, wie man wirklich seine Prioritäten richtig setzt sowie seine Zeit gut nutzt. Die zwei Psychologen  haben uns den Kurs „Zeitmangement“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch erklärt. Durch verschiedene Übungen und Teamwork haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben auch unseren Stärken von Schwachpunkten unterscheiden können. Als im großen und ganzen war das Seminar für uns sehr gut gekommen und hatte alle unsere Erwartungen  erfüllt. Danke an Start, Danke an die Kursleiterin und den Kursleiter!

Ghaiath (START-Vorarlberg)

Ich habe mit den anderen Stipendiaten der Maturaklasse den Unterricht der VWA-Schreibwerkstatt genossen. Ein Workshop, wo wir VWA-Schreibenden höchst wertvolle Tipps und Tricks bekommen haben, um eine VWA zu planen, zu strukturieren, zu verfassen und letzten Endes auch zu präsentieren. Die Arbeit jedes einzelnen war stark unterschiedlich, da einige noch eher beim Anfang der VWA waren und andere schon weiter waren, daher wurde der Workshop sehr individuell gestaltet, sodass alle unterschiedlichen Bedürfnisse und Fragen geklärt werden konnten. Zudem gab es aber auch Gruppenarbeiten, wo alle gemeinsam gearbeitet haben, sich gegenseitig Tipps geben konnten, sich von anderen inspirieren lassen konnten und sich gegenseitig, je nach Stärken und Schwächen unterstützen konnten.

David (START-Niederösterreich)

Der Workshop Präsentation und Rhetorik war sehr hilfreich für mich. Ich muss bald Referate und Reden in der Schule halten und habe nicht zu viel darüber gewusst wie man es richtig macht. Aber jetzt nach dem Workshop fühle ich mich anders. Wir haben sehr viele Neues gelernt und das hat meine Selbstbewusstsein erhöht. Die Abendprogramme waren profi organisiert. Wir haben viele gelacht und wurden voll überrascht. Danach haben wir getanzt und dadurch haben wir uns mehr kennengelernt. Ich habe alles perfekt gefunden.

Naqibullah (START-Niederösterreich)

Das Bildungsseminar ,,VWA” mit dem Sprachwissenschaftler Markus Rheindorf war sehr hilfreich. Es wurden alle Fragen bezüglich Zitieren und Formulieren detailliert erklärt. Außerdem hatte jeder die Chance, über seine eigene VWA Fragen zu stellen oder an dem Schreibprozess weiter zu arbeiten. Die Tatsache, dass unser Lehrer selbst 80 Arbeiten schrieb, kann schon aussagen, wie nützlich es war, mit ihm zu arbeiten.

Jihan (START-Wien)

Frau Gassner brachte uns viele Tipps, Übungen und Methoden bei, wie man besser und selbstbewusst präsentieren kann und auch Verbesserung der Körpersprache bzw. Augenkontakt waren in unserem Seminar wichtige Punkte. Wir haben auch mit den andern geübt wie man es in der Praxis einsetzen kann. Ich war sehr traurig als das Seminar zu Ende war, weil ich gerne noch mehr gelernt hätte. Ich freue mich sehr auf die nächsten Workshops und Seminare, die von START organisieren werden.

Elias (START-Oberösterreich)

Der Workshop war wie erwartet eine Unterstützung beim Schreiben. Wir alle wussten die Struktur einer VWA. Der Workshop hat uns geholfen unsere Ideen in einer VWA umzusetzen. Wir haben die notwendigen Schritte für das Schreiben einer VWA auch besprochen. Wir sind einen Schritt weitergekommen und haben über die Präsentation einer VWA geredet. Wir haben natürlich auch an unsere VWA weitergearbeitet bzw. weitergeschrieben.

Shehab (START-Wien)

Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ich konnte interessante neue Kontakte schließen und auch sehr viel dazu lernen. In unserem Seminar ging es um Rhetorik & Präsentation, obwohl es lang gedauert hat, habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt. Die Abendprogramme waren alle großartig, besonders die Talent Show :). Für mich war das Bildungsseminar eine tolle Erfahrung!

Burte (START-Niederösterreich)

Das Seminar mit dem Thema “Gruppe und Konflikt” hat mir gut gefallen, da die beiden Trainer sehr sympathisch und gut organisiert waren. Das Seminar war auch sehr abwechslungsreich und wir konnten viel über Rassismus und Diskriminierung diskutieren. Der Spaß hat jedoch nicht darunter gelitten. Jad und Mario, die beiden Trainer waren auch sehr theaterbegabt, da sie uns eine kleine Rolle vorgespielt haben, die sehr amüsant war. Danke START für die Organisation dieses Seminars.

Atila (START-Wien)

Das Sprechtraining war ein sehr abwechslungsreicher Workshop.
Ich fand ihn gut aufgebaut weil es mal weniger Theorie war und mehr Übung. Am meisten hat mir geholfen die Übungen meinen Körper aufzuwärmen und meine Nervosität abzubauen.

Edison (START-Wien)

Chrislane und Thupten beim Russisch-Österreichischen Jugendforum

Diesen September nahmen START-Alumna Chrislane und ich, Thupten Dergey, am Russisch-Österreichischen Jugendforum teil. Sie fand von 15. bis 23. September 2019 in Moskau, St. Petersburg, Uljanowsk und Wien statt.

Die dreißigköpfige österreichische Delegation beschäftigte sich gemeinsam mit russischen Jugendlichen über die Themen Innovation, Unternehmertum, Kultur, Tourismus und Zivilgesellschaft. In der Gruppe „Innovative Entwicklungen und Projekte“ debattierten wir die Folgen von Blockchain-Technik, Künstliche Intelligenz und Big Data. In weiterer Folge erarbeiteten wir uns Konzepte, diese innovativen Technologien in sog. „smart cities“ umzusetzen. Die Arbeit gestaltete sich insofern auch spannend, weil wir unsere Ideen in einem bilateralen Kontext vergleichen und teilen konnten. Eine weitere Arbeitsaufgabe war es eine innovative Geschäftsidee zu präsentieren.

Im Sinne der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Österreich widmete man das Jahr 2019 dem Themenschwerpunkt Jugend. In der russischen Botschaft in Wien bzw. der österreichischen Botschaft in Moskau klärte man uns über die wirtschaftlichen und diplomatischen Aspekte der bilateralen Beziehungen auf.

Abgesehen vom intensiven Bildungsprogramm erwartete uns auch ein spannendes kulturelles bzw. Teamprogramm. So besuchten wir die Oper, Museen, Networkingevents, etc. Am meisten beeindruckte mich das Museum Hermitage in St. Petersburg. Der Palast beherbergt die umfassendste Kunstsammlung der Welt.

Vielen Dank an alle Paten und Unterstützer*innen. Durch die finanzielle Unterstützung von START konnten wir den Eigenbehalt für die Austauschwoche aufwenden.

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Thupten

Sommerpraktika bei der HYPO NOE

Drei Stipendiat*innen von START-NÖ hatten in diesem Sommer die tolle Möglichkeit Praktika in verschiedenen Geschäftsstellen der HYPO NOE Landesbank für NÖ & Wien zu absolvieren. Batoul, auch Stipendiatin der HYPO NOE, konnte im Juli wertvolle Erfahrungen in der HYPO NOE Filiale in Horn sammeln. Im August folgten Adham im Bereich Controlling in der Zentrale in St. Pölten und Suliman in einer Filiale in Wien. 

Batoul berichtet:

Bevor ich START kennengelernt habe, hatte ich immer Sorgen, wie ich mein Schulpraktikum für die HAK absolvieren werde. Nach viele Absagen dachte ich, dass keiner mir die Chance geben würde, um meine Erfahrungen und Kenntnisse praktisch anzuwenden.  Doch durch START durfte ich meinen Paten die HYPO NOE Landesbank für NÖ und Wien kennenlernen. Auf der Begrüßungsfeier von START, die auch im Gebäude der HYPO NOE in St. Pölten stattfand, fragte ich den Vorstand Herr Wolfgang Viehauser, ob ich ein Praktikum in der HYPO Bank machen kann. Ich durfte meine Bewerbungsunterlagen direkt an ihn schicken und einen Monat später habe ich die Zusage bekommen für mein Praktikum im Juli 2019 in der Filiale Horn.

Am ersten Tag begrüßten mich alle MitarbeiterInnen ganz herzlich und zeigten mir die Filiale. Sie waren sehr nett und erklärten mir, was meine Aufgabengebiete sind. Meine Aufgaben waren Unterstützung bei Vorbereitung und Nachbereitung an der Kassa, Hilfestellung und Servicierung von Kunden bei der IDD App, Sortieren von Kundenakten und Stammkarten, Erstellung von Lastschriften, Aktualisierung von Kreditakten, Verwaltung Werbematerial und Auslagengestaltung sowie Teilnahme bei Kundengesprächen.

In einem Monat konnte ich ganz viele neue Erfahrungen sammeln, die ich für meinen zukünftigen Job mitnehmen kann und verbrachte auch eine sehr schöne Zeit, die ich nie vergessen werde.

Ich danke der HYPO NOE ganz herzlich für die nette und angenehme Arbeitsatmosphäre, die ich bei Ihnen in der Filiale Horn hatte und bedanke mich auch, dass Sie es mir ermöglichten, neue Erfahrungen zu sammeln, die ich sicher weiter in der Zukunft zu verwenden kann!

Bei meinem Praktikum im Bereich Controlling habe ich vieles über Zinsen und Kredite gelernt. Highlight sind die aktuellen Negativzinsen. Ich durfte im Accounting helfen und wurde beim Bearbeiten der Powerpoint-Präsentationen zum Spezialisten.

Adham

Ich habe mein Praktikum bei der HYPO NOE sehr genossen und ich glaube, dass ich mich durch meine Arbeitserfahrung auf vielen Gebieten verbessern konnte. Ich habe viel gelernt, durch die positiven Interaktionen, die ich nicht nur mit Kollegen, sondern auch mit Kunden haben durfte.

Suliman

Kennenlernen bei LISEC

Es freut uns sehr, dass die Firma LISEC ab dem neuen Schuljahr eine Patenschaft bei START-NÖ übernimmt! Ahmad Alsayad ist der erste Stipendiat von LISEC und hat sich am 9. September 2019 auf den Weg nach Seitenstetten gemacht um seine Patenfirma kennenzulernen.

Vielen Dank an Doris Niederwimmer & Birgit Moshammer für den herzlichen Empfang!

Heute waren wir bei der Firma LISEC eingeladen. Es ging hauptsächlich darum, dass wir uns mehr kennenlernen. Die beiden Damen vom Gespräch waren sehr nett. Sie haben uns auch über die Firma informiert, wer sie sind, was sie machen und produzieren, wie viele Mitarbeiter sie sind usw. Aber was ich am meisten beeindruckend fand ist, dass sie weltweit sind (also in 25 Standorten!). Wir haben auch einen Einblick in die Werkstätte bekommen. Es war sehr interessant. Ich bin sehr stolz, dass die Firma LISEC mein Pate ist!

Ahmad

Einladung zur 7. Begrüßungsfeier von START-Oberösterreich

Das neue Schuljahr hat begonnen und wir freuen uns über 10 neue START-Jugendliche, die wir in unser Stipendienprogramm aufnehmen können. Gleichzeitig verabschieden wir uns von drei erfolgreichen Absolvent*innen, die ihren Weg im höheren Bildungsweg nun erfolgreich fortsetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese beiden Anlässe mit uns und unseren Jugendlichen gemeinsam feiern!

Am Montag, den 07. Oktober 2019 um 17.30 Uhr im Raiffeisensaal der RLB OÖ, Europaplatz 1a, 4020 Linz.

Durch den Abend führen unsere Stipendiat*innen, die auch mit Reden und künstlerischen Beiträgen einen Einblick in ihre vielfältigen Talente bieten.

Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung unter oberoesterreich@start-stipendium.at . Wir freuen uns, wenn Sie Gäste mitbringen, die wir mit Ihnen im Anschluss an den Festakt zu einem Empfang einladen.

START-Oberösterreich freut sich auf Ihr Kommen!

Every end has a new beginning!

START Vorarlberg MaturantInnen bei den Stiftern Bill und Maude Dearstyne zum Abschiedsessen.

Nach dem Abschluss der langersehnten Matura luden Bill und Maude die neuen Absolventen bei ihnen Zuhause auf ein Mittagessen ein. Für die Einen war es der erste Besuch bei der Familie Dearstyne für die Anderen schon das mehrfachste Mal.

Am 7. September trafen sich 5 neue Alumnas auf eine Mahlzeit bei Bill und Maude. Nach einer netten Begrüßung seitens des Gastgebers ging es in das Esszimmer. Dort wurde Pasta mit Tomatensauce und ein grüner Salat gegessen. Absolvent Orhan Cebe erzählt uns von seiner Erfahrung im Bundesheer, bei dem er seit einer Woche tätig ist. Schon in einer kurzen Zeit erlebte er lustige Sachen. Anschließend bekamen wir Nachtisch. Er war eine Süßspeise aus gebackenem Apfel, Walnuss und Zimt. Dazu bekamen wir ein Vanilleeis. Nach 2 und halb Stunden Getratsche verabschiedeten wir uns von ihnen und gingen nach Hause.

Wir bekamen die Gelegenheit unsere Zukuntfspläne mit Bill und Maude zu teilen, die uns immer ein offenes Ohr dazu schenken. Stolz sahen sie uns an und freuten sich über unseren Erfolg – die Matura geschafft zu haben – als wäre es ihr eigener. Wir versprachen weiterhin in Kontakt zu bleiben, woraufhin sie uns mitteilten, dass jedes Ende ein neuer Beginn sei und es sie freut, wenn sie von uns hören!

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen von den neuen START-Vorarlberg-Alumnas bei der Familie Dearstyne bedanken für das leckere Mittagessen und ihr Engagement, das sie in das START-Stipendium schenken.

Ein Bericht von START-Absolventen, Eyüp.

Wir wünschen allen START- Absolventinnen alles Liebe und Gute für ihre Zukunft und freuen uns – im Laufe ihres Lebensweges – von ihnen mehr erfahren zu dürfen! – Das START- Team

START-OÖ Stipis lernen sich beim Team-Building-Tag kennen

Am Samstag, den 7. September trafen sich alle START-OÖ Stipendiat*innen zum gemeinsamen Kennenlernen und Team-Building in der Tabakfabrik in Linz.

Die “alten Hasen” unter den Stipendiat*innen trafen dabei auf die “neuen, jungen” Stipis, und man beschnupperte sich sofort neugierig und stellte einige erste Fragen, um erste Dinge übereinander zu erfahren.

Um den Prozess des Kennenlernens zu beschleunigen, starteten wir mit einem Spiel, bei dem sich die Stipendiat*innen nach bestimmten Kriterien in einer Stirnreihe aufstellen oder sich in Gruppen zusammenfinden mussten. So wurde zum Beispiel klar, wer der älteste Stipi in der Gruppe und wer noch ein junges Kücken ist. Es fanden sich die Stipis auch nach Schultypen, Herkunftsländern, Wohnorten, etc. zusammen.

Danach gingen die Stipendiat*innen in 3er Gruppen zusammen, und gestalteten gemeinsam auf A3-Vorlagen bunte und kreative Stipi-Profile. Dabei beantworteten sie Fragen nach ihren Hobbies, ihren Wünschen und Zielen, und erzählten sich gegenseitig lustige Anekdoten aus ihrem Leben.

Nach einem wohlverdienten Mittagessen spielten die Stipis noch einige Gruppenspiele, und testeten so ihre Problemlösekompetenz im Team. So mussten sie im Spiel “der fliegende Teppich” einen Teppich umdrehen, während sie daraufstanden – ohne zu reden! Auch beim Entwirren des “Gordischen Knotens” wurde viel gelacht, und beim Bilden verschiedenster Formen konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Hier ein paar Eindrücke vom START-OÖ Team-Building-Tag in Bildern:

START-OÖ dreht Videos für die Begrüßungsfeier

Am Freitag, den 6. September 2019 kam der 7. START-OÖ Jahrgang im Axis in Linz zusammen, um einerseits nochmals alle Unklarheiten zu den Regeln und Pflichten im Sitpendienprogramm zu klären, und andererseits um Videos für die 7. START-OÖ Begrüßungsfeier am 7. Oktober 2019 zu drehen.

Landeskoordinatorin Magdalena Rainer erklärte nochmals alle Regeln und Pflichten im START-Stipendienprogramm. Ein respektvoller Umgang, Toleranz gegenüber anderen Kulturen, die Teilnahme an Bildungsangeboten und Pünktlichkeit, sowie die Wichtigkeit des sozialen Engagements wurden besprochen. Wissbegierig stellten die neuen Stipis Fragen zum Ablauf des START-Jahres, zum Bildungsseminar und zu möglichen Praktikas bei Patenfirmen.

Zusätzlich drehte das Filmproduktionsteam von Amago wieder professionelle Videos für die Begrüßungsfeier mit unseren Stipis, in denen sie sich selber vorstellen und ihre Hobbies, Freizeitaktivitäten, Ziele und Berufswünsche mitteilen. Vielen Dank an das Team von Amago, dass sie auch dieses Jahr keine Zeit und Mühen für das tolle Video gescheut haben!

Wollen auch Sie unsere neuen Stipendiat*innen kennenlernen? Dann dürfen wir Sie ganz herzlich zu unserer 7. START-OÖ Begrüßungsfeier am 7. Oktober um 17:30 in der Raiffeisenlandesbank OÖ einladen.

Praktikum bei Deloitte

Sabiha absolvierte im August ihr Pflichtpraktikum bei Deloitte. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Ich habe mich an der Willkommensveranstaltung am ersten Tag sehr geehrt gefühlt. Es war eine schöne Erfahrung in einer der weltweit besten Wirtschaftsgesellschaften ein Praktikum zu machen. Dass Deloitte „the best place to work“ ist, habe ich schon am ersten Tag mitbekommen. Alle PraktikantInnen haben einen Arbeitslaptop samt Zubehör bekommen. Die, die länger geblieben sind, haben auch ein Arbeitshandy mit eigener Durchwahl bekommen. Aber eine Laptop Tasche mit anderen Kleinigkeiten haben alle als Geschenk bekommen.

Ich wurde mit einem anderen Praktikanten, Paul Storch und später auch Alexander Spitzer, in der IT-Abteilung gebracht. Wir hatten die Aufgabe die alten EDV-Anlagen zu tauschen und die Verkabelung zu sanieren.

Nebenbei habe ich den Manager, Herr Amadou Traore, gebeten, ob ich in IT-Security und Robotics auch schnuppern darf. Es war sehr interessant als mir RPA (Robotic Process Automation) erklärt wurde. Mir wurde die Basics von UiPath beigebracht. Ich habe dann ausprobiert einige kleine Prozesse mithilfe UiPath zu automatisieren bzw. zu programmieren.

Außerdem habe ich auch die Möglichkeit gehabt mal bei IT-Security die Software bzw. Tools wie WhatsUp Gold und PuTTY configuration kennenzulernen und damit zu arbeiten. Alle Server und Accesspoints wurden dort erfasst. Ich musste überprüfen, ob die erfassten Server- und Accesspointlisten (in Deloitte-Österreich) auch in Wirklichkeit so sind, ob sie funktionieren, wenn nicht dann sollte ich sie auf aktiv setzen bzw. löschen, um Lizenzen frei zu bekommen.

In der letzten Woche habe ich auch etwas über CRM (Customer-Relationship-Management) und dessen Verbindung zu BMD (Büromaschinen für Datenerfassung) erfahren, was mich auch interessiert hat.

Ich muss zugeben, dass es im Sommer nicht so viel los war, da die MitarbeiterInnen ab und zu auf Urlaub gegangen sind. Aber ich habe trotzdem versucht, so viel wie möglich die Zeit auszunutzen, um viel zu erleben, was wirklich herrlich war.

Wandern, Spiele & Drachen bauen

START-Wien lernt sich beim Wandern, Namensspielen und Drachen bauen kennen.

10.00 Rodaun. Die START-Wien Stipendiat*innen und START-Hilfe Stipendiat*innen treffen sich bei der Endstation der Straßenbahnlinie 60. Die Anreise dorthin gestaltet sich sehr gemütlich. Am Rande von Wien, mitten in der Natur laufen die Uhren etwas langsamer und der Tag gestaltet sich gemütlich und entspannend, trotz der angeblich sehr anstregenden Wanderung durch den Naturpark Föhrenberge zur Kammersteinerhütte hinauf. Die warme Sonne begleitet uns durch den dicht bewachsenen Wald und dessen Bäume spenden uns Schatten an diesem wunderschönen Endsommertag.

Eine kurze Verschnaufpause (zum wiederholten Male seit der Straßenbahnstation, die Wanderung raubt viele Kräfte) mitten im Wald wird gleich zu einem Wettbewerb umgewandelt und drei gleichgroße Gruppen gebildet. Die Gruppen haben jeweils zur Aufgabe sich alle Namen der Stipendiat*innen zu merken und Fichtenzapfen (oder “Bockerl”) zu sammeln, welche später als Punkte im Spiel eingesetzt werden. Vorbereitet oder nicht, alle Namen gemerkt oder nicht, das Spiel beginnt. Die drei Gruppen stellen sich jeweils in einer Reihe auf. Die Erstplatzierten sollen nun die Namen der ausgewählten Reihe erraten, dabei wird auf einem sehr durchdachten Zufallsprinzip zurückgegriffen. Dieses System und die Jury des Wettbewerbes nennt sich das START-Wien Team, das auch die Korrektheit der Namen überprüfen wird. Wenn alle Namen richtig erraten werden, wird ein Zapfen in den imaginären Topf geworfen und somit werden Punkte gesammelt. Diese Runde kann Gruppe 2 für sich gewinnen. Die Gruppen werden erneut in neue, kleinere Teams eingeteilt. Bei der zweiten Aufgabe sollen die Teams einen originellen Namen für sich finden, der die Vielfalt der Gruppenmitglieder repräsentiert und ein entsprechendes Symbol aus allem was der Wald so hergibt erstellen. Die Bedeutungen dahinter werden der renommierten Jury präsentiert, welche ein sehr durchdachtes, jedoch auch umstrittenes Punktesystem für die Beurteilung der Ergebnisse verwenden.

Ausgeruht und motiviert durch den Wettbewerb kommen wir langsam der Hütte näher, der Wald spendet uns zu Mittag noch immer ausreichend Schatten und wir sind dankbar für diese natürliche Klimaanlage, denn der Aufstieg ist für viele nicht einfach. Endlich bei der Kammersteinerhütte angekommen, gibt es für viele ein Ziel: den Durst löschen und viel Wasser trinken. In entspannter Atmosphäre zusammensitzend, bestellen wir unsere Lieblingsgerichte (Anm. Schnitzel vom Huhn und Pommes) und können gemütlich miteinander reden. Die Josefswarte, ein Aussichtsturm, bei der Hütte wird erkundet und ein Großteil begibt sich in luftige Höhe und genießt den Ausblick in die weite Ferne.

Gestärkt und zufrieden machen wir uns auf den Rückweg. Auf diesem begegnen uns zwei sehr liebe Damen, welche mit ihren vier Hunden spazieren gehen. Die Hunde wirken wir Magneten auf die Jugendlichen und eine Streicheleinheit ist vorprogrammiert. Die kurze Pause kommt uns sehr gelegen, denn ein paar voreilige und motivierte Stipendiat*innen sind falsch abgebogen. Die Wartezeit wird mit einem netten Gespräch mit den Damen und den vielen Hunden überbrückt. Wieder vereint wartet auch schon die letzte Runde des Wettbewerbs auf uns: Drachen bauen und das unter Zeitdruck! Denn die Jugendlichen haben nicht viel Zeit diese zu bauen. Manche geraten so unter Zeitdruck, so dass sie vollkommen auf Dekoration verzichten, andere dekorieren ihre Drachen bunt mit Klebebändern. Die Optik spielt bei der Bewertung eine geringe, dennoch kreative Rolle, entscheidender sind jedoch die angewandte Technik und der Gruppenzusammenhalt. Die Flugfähigkeit einiger Drachen wird durchaus bezweifelt und sie steigen auch nicht in die Luft , andere fliegen hoch hinauf und können nicht mehr runter gebracht werden. Das Team “Zuckerzapfen” können diese Runde für sich gewinnen. Lachende Gesichter laufen über die Wiese und lassen die Drachen steigen, die erschöpften sitzen alle auf der Bank, schauen zu und möchten am liebsten schon im Bett sein. Das Ranking des Wettbewerbs wird noch verkündigt, das Team “African Asian Revolution” hat gewonnen und wir machen uns auf dem Heimweg. Ein schöner, erholsamer, lustiger und auch anstrengender Tag geht zu Ende, der uns alle näher gebracht hat.

Es war ein ziemlich heißer Tag. Wandern war durchaus anstrengend, aber es hat sich gelohnt als wir bei der Kammersteinerhütte angekommen sind. Die Aussicht, das leckere Essen, die Nachspeise und viel Zeit zum Unterhalten war sehr Vergnügen bereitend. Die Spiele, die wir zwischendurch gespielt haben, waren auch neu und dem Kennenlerntag entsprechend. Ich hoffe, wir werden ein erfolgreiches START-Jahr miteinander haben. -Sabiha

Der Wien-Kennenlerntag war trotz der Müdigkeit während der Wanderung sehr lustig und schön. Durch verschiedene Aktivitäten und Spiele lernte ich die neuen Stipendiaten besser kennen. Allgemein war die Stimmung sehr gut. Ich hoffe, dass wir als Gruppe weitere schöne Momente verbringen können. -Jihan

Mir hat die Kommunikation mit anderen StipendiatInnen und die Spiele sehr gut gefallen. Die Drachen bauen und dann es fliegen lassen, hat mir am meisten gefallen, da ich als klein Kind viel mit Drachen gespielt hatte und das die alte Erinnerungen erweckt hat. Das Essen in der Hütte war auch hat mir auch gut. Ich hatte Mega viel Spaß. Danke 🙂 -Sakaria

Ich habe den Tag sehr genossen! Obwohl das Wandern ziemlich anstrengend war, hatten wir trotzdem sehr großen Spaß! Mein Highlight von dem Tag war auf jedem Fall das Drachen bauen und steigen mit den Stipendiaten/Stipendiatinnen auf der Wiese!  -Jovana

Also ich fand es lustig aber auch anstrengend. Außerdem hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt. -Mariam

Der Kennenlerntag dieses Jahr hat mir sehr gut gefallen. Wir waren wieder außerhalb von Wien spazieren. Für uns Wiener in den Bergen, für manch andere auf Hügel. Ich hab viele neue Gesichter gesehen, konnte mich mit den neuen Stipis gut unterhalten. Vor allem die Idee mit dem Namensspiel in den Gruppen, dies als Wettbewerb zu gestalten fand ich ausgezeichnet dadurch waren alle gleich viel motivierter. -Edison

Ich persönlich habe viel Spaß gehabt! Die Wanderung war schon bisschen anstrengend aber wir haben trotzdem viel Spaß gehabt Drachen zu bauen war auch eine tolle neue Erfahrung. 🙂 -Sara

So geht Teamwork!

START-Salzburg Kennenlerntag am 31.09.2019

Als Gruppe neu zusammenzuwachsen, das ist die Herausforderung für die START-Gruppe zu jedem Schulbeginn. Neue Stipendiatinnen und Stipendiaten stoßen zur Gruppe dazu und andere verlassen das START-Programm nach der Matura oder der Ausbildung. Einen Tag in lockerer Atmosphäre verbringen, bei interaktiven Spielen gemeinsam Herausforderungen meistern und als Team neu zusammenwachsen, vor allem aber zusammen Spaß haben, ist das Ziel dieses Tages.

Wie es den neuen und alten Stipendiatinnen und Stipendiaten gefallen hat, berichten sie hier:

Rokesstan: „Es war ein schöner Tag für mich und habe mich gefreut, dass ich neue Gesichter kennengelernt habe. Was mir besonders gefallen hat, war die Aufgabe, wo wir als Team einen Luftballon aus einem vorgestellten Lavasee retten mussten. Das hat mir gefallen, weil wir alle zusammen geholfen haben und wir zusammen stark waren. Es war ein schönes Erlebnis für mich. 😊“

Mo: “Mein Name ist Mohammad und ich bin seit Sep. 2019 bei START-Salzburg. Da START jedes Jahr im Herbst neue Stipendiatinnen und Stipendiaten aufnimmt, gibt es gleich am Anfang viele Termine mit interessanten Themen und Aufgaben. Dadurch können die Burschen und Mädchen unter einander Informationen austauschen und sich so besser kennen lernen.

Das Event war am 31.08 beim Sportzentrum Mitte Salzburg zwischen 9:00 – 17:00. Am Vormittag haben wir alle miteinander in der frischen Luft gespielt und ein Paar lustige Sachen gemacht. Am Nachmittag sind wir auf 5 Gruppen jeweils 5 Personen aufgeteilt worden. Hanna, Amir, Mohammad Akhlas, Liiban und ich waren in einer Gruppe. Unsere Aufgabe war so, dass wir den Weg für den Ball einen halben Meter hoch aufbauen. Am Anfang war es schwierig, weil wir einander nicht unsere Pläne miteinander mitgeteilt haben, sondern bei sich behalten und jeder mit irgendwas angefangen hat und das bedeutet, dass bei uns die Kommunikation gefehlt hat.

Wir haben gesehen, dass die Gruppenarbeit nicht so funktioniert. Deswegen haben wir die Aufgaben aufgeteilt. Ich habe einen Arbeitsplan geschrieben, die anderen haben die benötige Material gesucht und gleich mit dem Aufbau angefangen. Wir waren ganz schnell fertig und das haben wir deswegen geschafft, weil wir miteinander kommuniziert haben und wir alle mitgemacht haben.

Meine persönliche Meinung: Der Tag war sehr nett. Ich habe neue Freunde kennengelernt, die alle sehr nett und höflich sind. Die Aufgaben und Spiele waren auch sehr interessant und lustig. Zum Schluss möchte ich mich bei Angela und Lilli für den Tag herzlich bedanken.”

Ali Akbar: „Der Kennenlerntag im Sportzentrum Salzburg hat, wie vergangenes Jahr mit vollem Spaß und Freude stattgefunden. Sehr erfreulich ist es, dass nicht nur neue und alte Stipis sondern auch Alumnis an diesem Tag teilgenommen haben. Durch verschiedene Spiele durften wir die neuen Stipis näher kennen lernen und üben, wie wir ein gemeinsames Team sein können. Beim gemeinsamen Mittagessen hatten wir die Zeit, um zu plaudern und uns auszutauschen. Ich freue mich sehr, dass unsere Start-Familie durch neue engagierte Familienmitglieder größer wird.

Mahdi Ahmadi: „Danke für den Tag. Es war ein schöner und interessanter Tag. Es hat mich gefreut die anderen Stipis kennenzulernen. Wir haben lustige Spiele gespielt, die uns geholfen haben, einander besser kennen zu lernen und die vielen Namen zu merken. Wir haben auch sehr viel Zusammenarbeit gehabt. Es war interessant.

START-Salzburg Deutschkurs in den Ferien

Der Schulbeginn steht kurz bevor und deshalb nehmen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten schon jetzt wieder Stift und Block zur Hand. Direkt in das neue Schuljahr steigen sie gemeinsam mit unserer Deutschtrainerin Valentina ein. Von 26.08 bis 30.08. werden eine Woche lang in diesem Deutschkurs kurze Texte, Textaufbau, Grammatik und Wortschatz geübt. Der erste Schultag kann also kommen – wir sind vorbereitet!

Die Stipendiaten Umair und Mahmoud über den Deutschkurs:

Umair: „Jedes Mal habe ich bei START etwas Neues gelernt. Bald habe ich Deutschmatura und war deshalb sehr begeistert vom Angebot vorher noch mehr Deutsch zu üben. In dem Kurs haben wir viel geschrieben und ich habe gelernt, wie ich am besten die Texte aufbauen soll. Wir haben auch gelernt, welche vorgeschriebene Richtlinie für unterschiedliche Textsorten gibt. Jeden Tag sind unsere Texte von Valentina kontrolliert worden und jeder hat sich auf die eigenen Schwächen bzw. Probleme konzentrieren können. Ich persönlich fand diese Idee eine Deutschkurs in den Ferien zu machen sehr gut und habe viele neue Sachen gelernt, die ich vorher nicht wusste oder mir nicht gemerkt habe.”

Mahmoud: “Es freut mich dass, ich beim Deutschkurs in den Ferien mit gemacht habe. Das war wunderschön. Ich habe viele Sachen gelernt z.B.: neue Wörter und wie man ein Text in einfachen Sätzen schreiben kann.”

My real life fairytale of fulfilling childhood dreams in Nepal

Ein Bericht aus der Reihe: WO ENGAGIERT SICH START?
von START-Salzburg Alumna Mehanaz Kabir: 

Diesen Sommer hatte ich die Gelegenheit ein tolles, österreichisches Sozialprojekt in Nepal zu unterstützen. Es ging darum in zwei Schulen, einer Gefängnisschule und einer neu erbauten Slumschule Kinder, vorwiegend Mädchen zu unterrichten, aber auch ihrer Lehrpersonen fortzubilden und auch Aufklärungsarbeit bezüglich Stigmata um die Menstruation. 
Genaueres dazu hier in Mehanaz’ ausführlichem Bericht auf Englisch: 

For many children in Nepal, school is simply not an option. They work in the streets with their parents, a necessity just to stay alive. Every day, 365 days a year these kids, especially girls, work in the streets. If not, they risk being married off, sold for their organs, skin trade or prostitution. While these children dream of going to school, my childhood dream was to help make theirs come true. Little did I know how easily I would get the chance to do so. But let me take you along this dream fulfilling journey of mine, a journey which really felt more like a fairytale to me.

Dream improbable dreams and follow your heart to create a fairytale.
– The beginning of my personal fairytale

Once upon a time, there was a girl scrolling through her Facebook feed since she was bedridden due to torn ligaments. Being both, bored and gloomy that she could not join in any more hiking trips, despite the fact that she was living on the paradise island La Réunion as an Erasmus student, meant that she did not paying much attention to the posts she was scrolling past. Posts about recent incidences and world affairs, pictures of super-duper healthy chia-spinach breakfast bowls or cat videos, as cute as they might be, nothing could grab her attention. As she was about to find a new past time to occupy herself, she stumbled upon a note in a facebook group looking for volunteers for a newly built Nepali school supporting girls’ rights. Not trusting her eyes, she read that notice over and over, just to make sure that it really was the perfect project for her: Not only was it an Austrian based project in South Asia, but also the aim of the project to give poor children, especially girls, a future perspective. What better reason could she find to leave her beloved paradise island?  Without any further ado, the application was written, sent and it received a positive response. How lucky had she been to have torn her ligaments! Otherwise she would have never stayed at home and scrolled through social media, just to find her next step in life.  

In every end, there is also a beginning.
– From La Réunion over Bangkok to Birganj, Nepal

This is how my fairytale started at the end of March. Mid Mai, after difficult goodbyes from La Réunion and some entry problems which prolonged the transit stay in Bangkok from three hours to ten days, I finally arrived in Nepal. Again, how lucky I was to have passport and visa issues! During my unintended stay in Thailand the coronation ceremony – the first one since nearly 70 years – of the new king Maha Vajiralongkorn, better known as Rama X, took place. After solving the paper difficulties and landing in the Nepalese capital Kathmandu, the journey was not over yet. On the contrary, it was there where it began. Anamika, the headmaster of both schools I would teach in and at the same time my host mum, along with my host dad picked me up at the airport. After spending a day in Kathmandu, exchanging money and getting enough energy for the upcoming trip, we took the night bus to Birganj, my future home three months. Upon arrival Anamika recounted that due to engine failure the duration of the ride had risen from eight hours for the approximate 140 kilometres to ten hours. How lucky was I to get two more hours of sleep in the bus!

Some girls are lost in the fire; some girls are built from it.
– Child Vision Nepal and its focus on girls

Right after arrival, I was tossed into the adventure of my life: Not only teaching about six classes with altogether 180 kids and helping with the development of a curriculum for a newly built school but also preparing workshops to educate women about their bodies. The association I worked with, Child Vision Nepal, supports three projects: Nepal’s first agricultural school with 80% girls from the lowest caste, a prison school that offers education and security to children living with their parents incarcerated for  petty crimes, and a newly built slum school with 90% girls.

That organisation focuses predominantly on girls because the founders of the society, Brigitte and Heinz Sölligner became aware of the hopeless situation of women of the lowest caste, the Dalits, during their first trip to Nepal. Every year, more than 20.000 girls are kidnapped and forced into prostitution. Most of them are between six and sixteen years old. In the brothels, they are tortured, raped and drugged in order to behave in the manner the procurer want them to. Contraception is seldom the subject of discussion, no wonder most girls get infected with HIV, Hepatis etc. The girls are not released from the brothels until they are infected or “consumed and used”. Further business branches are organ- and skin trade for plastic surgery.

You will neither change the world, nor Nepal, but you will change the life of some girls and that’s all that matters. Brigitte Söllinger  
– The pupils and their schools

In order to save at least some girls from that future, Child Vision Nepal was founded. Nevertheless, one cannot change the world that easily, so it is not uncommon that rape victims would be among the pupils or parents still tried to marry off girls, even though it is forbidden by both the law and the school rules. Yet, Unterstützt werden folgende Projekte
* “Samata-Landwirtschaftsschule” – erste Landwirtschaftsschule des Landes für 750 Kinder (80% Mädchen aus der untersten Kaste)
* “Samata-Gefängnisschule” – diese Schule befindet sich in Birgunj (an der Grenze zu Indien) und bietet 150 Kindern, deren Mütter oder Väter wegen Kleinkriminalität im Gefängnis sind, Bildungsmöglichkeit und Sicherheit. Diese Kinder dürfen in der Gefängnisschule täglich einige Stunden dem Elend des Gefängnislebens entkommen.
* “Slum Schule” – die erste Schule in einem Slum in Birgunj. Sie bietet 30-60 Kindern (90% Mädchen) Bildung und Sicherheit. Zugleich ist die Schule auch ein Ort, wo den Müttern bei Frauenabenden Wissen über den eigenen Körper vermittelt wird. Unterstützt werden folgende Projekte
* “Samata-Landwirtschaftsschule” – erste Landwirtschaftsschule des Landes für 750 Kinder (80% Mädchen aus der untersten Kaste)
* “Samata-Gefängnisschule” – diese Schule befindet sich in Birgunj (an der Grenze zu Indien) und bietet 150 Kindern, deren Mütter oder Väter wegen Kleinkriminalität im Gefängnis sind, Bildungsmöglichkeit und Sicherheit. Diese Kinder dürfen in der Gefängnisschule täglich einige Stunden dem Elend des Gefängnislebens entkommen.
* “Slum Schule” – die erste Schule in einem Slum in Birgunj. Sie bietet 30-60 Kindern (90% Mädchen) Bildung und Sicherheit. Zugleich ist die Schule auch ein Ort, wo den Müttern bei Frauenabenden Wissen über den eigenen Körper vermittelt wird.the kids are brimful of life, full of energy and very keen to learn, if not the most motivated children I had the honour to teach. They are gorgeous, noisy, cheerful, cheeky but also often dirty. The slum school provides a shower and sanitary facilities for the children as well as for the mothers to stay clean, proper and healthy. Moreover, the kids were provided not only with sanitary items like tooth brushes but also with school supplies like books, stationary and the school uniform. I still remember vividly the spark in their little eyes when the kids learned how to tie their very first pair of closed shoes, or when they were tracing the lines of letters in their very first own book. Thus, teaching these children was a highly rewarding thing to do, for which I gladly put up with the long, damaged way to the slum school and power blackouts which lead to not operating fans even on days with 43°C and more.

Children must be taught how to think, not what to think.
– Organising a teacher’s seminar

Yet, just teaching the children was not sufficient, since the teaching methods in Nepal are still “old-school”, as in, just learning everything by heart instead of really understanding the material. Or getting hit by the teacher is something pupils can count on if they do not obey. In order to change that way of thinking, I organised a seminar for the teachers of both schools. Even though I do not have a proper training for teaching, I could share my longstanding experiences from tutoring, teaching in other projects and of course my outstanding schoolteachers in Austria. So, the teachers, who themselves where young women, sacrificed a whole Saturday, the only school free day of the week in Nepal, to learn “new” methods, songs and games to loosen up the frontal teaching. To ensure a lively exchange on the latest learn songs and techniques, getting help and staying in touch, a WhatsApp group was founded. What is more, together we arranged a time table and fixed school rules, where for instance rule number one is ‘No beating, no fighting’, right before ‘No littering’.

A period should end a sentence, not a girl’s education.
– Organising a menstrual awareness workshop

Most of the litter was the pads both schools provided anyways. These pads were provided, so that the girls do not have to miss school while having their period. My attempt to establish menstrual cups in order to reduce waste failed due to the inconvenience of properly cleaning. However, distributing pads was already a step in the right direction regarding the health of the girls, since most of them would otherwise use pieces of old cloth that often lead to harmful infections and even infertility. To inform about the risks of using these “cloth pads”, but also to raise awareness about menstruation in general, I organised a ‘Menstrual awareness workshop’ in both schools – not only for the girls but also their mothers, sisters, aunties, neighbours and whoever they wanted to invite. Menstruation is a huge taboo topic; therefore, girls and women rarely know what really happens in their bodies. Often they are seen as impure during their menstruation and thus banned from fulfilling worship service, household chores and sometimes even sharing the same dining table or rooms with their family. To break this stigma and injustice, the processes in the female body, healthy diet and lifestyle including menstrual hygiene, were elucidated with graphics and videos, in both languages, English and – with the help of the head master Anamika- in Nepali.

The limits of my language means the limit of my world. Ludwig Wittgenstein
– Culture clash by the example of the language

In the beginning, I was concerned that my lack of Nepali would be a problem since Anamika would not always be here to translate. Even though I realised soon that one can relate to kids in any language if you are confident enough, willing to make it work and if you are able to make the kids laugh; nevertheless when teaching and learning, the importance of the native language cannot be denied. Therefore, I started learning Hindi. First with the notes from my host mum, then adding YouTube videos and a grammar book a neighbour and friend got me from India. You might be wondering what use there is in learning Hindi even though Nepali is the only official language of Nepal? To begin with, Birganj is just at the Indian border, most of its inhabitants, no matter what age, caste or educational background, not only speak Nepali but also Bhojpuri and Hindi – a fact which impressed me a lot. What is more, not only are Nepali and Hindi related to each other, but Hindi is also close to one of my mother tongues, Bengali. Hence, it was more approachable for me and easier to master in such a short time. In general, my Bengali background made it easier for me to deal with the given circumstances in Nepal which differed a lot to what I was used to.  

What the world of tomorrow will be like is greatly dependent on the power of imagination in those who are learning to read today. Astrid Lindgren
– Personal gains for my future

To put in a nutshell, while I was there, I experienced moments I could not even have dreamt of. Of course, there is still a lot to improve, for instance enlarging upon the new teaching and learning methods or breaking more stigmas regarding female bodies and their sexuality. However, the stay also taught me a lot. First and foremost, I learned how to see the world through the eyes of a child again, which makes life a lot easier and relaxed. Also experiencing how grateful everybody is for even the smallest things made me appreciate everything even more. And of course, not all my stay was just filled with work. After teaching in school and preparing for the next days or workshops I got to spend my free time exploring the area and the South Nepalese culture. It was not too rare an occasion that I made use of the local swimming pool during the “girls time” where several girls, including neighbours, approached me, to teach them how to swim, being one of the only girls able to do it. So I did. Soon teaching the neighbour girls how to ride the bike was added to my free time activities. That was when I realized that once a teacher always a teacher. And I really enjoyed having found different ways to empower girls! What is more, since these girls did not really speak English, my Hindi could progress even faster. So, thanks to the stay I did not only gain experience, joie de vivre, friends and a new family on the other side of the globe but also had the chance to learn and practice another language.

An investment in education pays best interest. Benjamin Franklin
– How to contribute and acknowledgement

This is why I would love to see the project go further, see how in depth the helping aspect of the programme could be and see how each kid, I love so dearly, evolves. So, it is not the end of my personal fairytale of fulfilling my childhood dream yet. And yours can begin too! Child Vision Nepal focuses on giving these children other future perspectives and some enjoyment in life they would have never been provided with otherwise. If you want to contribute, don’t hesitate to contact me (me.kabir@outlook.at) or Child Vision Nepal (childvision.nepal@outlook.com) directly. Every contribution, no matter if financial or otherwise. Recourses like time and input will gratefully be accepted.

With that in mind, I would also like to thank some people without whom this experience would not have been the same. Thanks a lot, Brigitte, for giving me the freedom to operate as much or as little as I wanted to, for accepting my poor communication skills and of course for having made everything happen. A huge thank you also goes to my Nepali friends and host family, especially my host mother Anamika, for giving me the feeling as if I was part of Birganj. Additionally, whenever I was suffering from culture shock or home sickness my friends and family were there for me, even if only via video chat. And of course, this experience made me appreciate the education I received from the great teachers I had, even more. Therefore, I am utterly grateful for all my teachers that not only showed me that I already had what it takes to make it but also how to use these tools. Basically, that is exactly what I tried to teach in the schools. But in reality, the kids taught me way more than I could have ever taught them.

START-NÖ Textsorten Workshop: Leserbrief

Um gut ins neue Schuljahr zu starten, gab es für die StipendiatInnen von START-NÖ bereits am letzten August-Wochenende den erste Deutsch-Workshop. Die StipendiatInnen Khlod & Nazia berichten:  

Die StipendiatInnen aus Start-Niederösterreich haben am Samstag, den 31.08.2019 an einem Textsortenworkshop teilgenommen. Mit der neuen Trainerin Mag. Cornelia Czaker von www.schreibamt.at haben wir den Aufbau des Leserbriefs besprochen und schließlich einen gemeinsam geschrieben. Unter anderem wurden auch die Operatoren erklärt und untersucht. Die Beispieltexte waren an die Maturakriterien angepasst und dadurch entwickelten wir erste Erfahrungen mit dieser Textsorte. In unserem Beispiel ging es um die Problematik der ,No Shows’, sogenannten nicht eingehaltenen Reservierungen und kurzfristigen Stornierungen bei Restaurants in Wien. Des Weiteren wurden Lösungsvorschläge für dieses Problem vorgestellt und die Meinung der betroffenen Restaurantbesitzer bekanntgegeben. Wir besprachen den Text im Zusammenhang mit den Operatoren und bestimmten, welche Textinhalte wo einzusetzen wären. An dieser Stelle wollen wir uns noch gerne bei der Schreibtrainerin bedanken, die uns mit viel Erfahrung und Geduld durch den Workshop geleitet hat!

Auch die anderen StipendiatInnen waren begeistert von dem Workshop:

Beim Workshop “Textsorten – Leserbrief” hat uns die Workshopleiterin ihre Kompetenz gezeigt, um uns zu fördern. Einige von uns haben selber einen Leserbrief schreiben dürfen und der Rest hat mit ihrer Hilfe zum Schreiben angefangen. – Adham

Allgemein hat mir der Workshop gut gefallen. Es gab viel zum Lesen, das war für mich persönlich anstrengend. Aber das Thema über die No-Shows war auch sehr interessant. – Basma

Arbeitnehmerveranlagung – what’s that?

Am 31. August haben sich die START-OÖ Stipis bei dem Workshop “Wie bekomme ich mein Geld vom Finanzamt zurück?” im Axis Linz mit der Arbeitnehmerveranlagung befasst. Referentin Julia Hintermayer von der Steuer- und Unternehmensberatung Hintermayer erklärte unseren Stipis wissenswertes zum Thema Steuern und besprach, wie man die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach online einreichen kann.

Stipendiatin Bahara berichtet:

” ‘Nun was ist Arbeitnehmerveranlagung, oder wie macht man die Arbeitnehmerveranlagung? Warum wollen wir überhaupt Geld vom Finanzamt zurückhaben?’ fragte unsere Referentin.
Ich hatte z.B. ein Praktikum für einen Monat im Jahr 2018 absolviert. Es wurde schon eine antragslose Arbeitnehmerveranlagung automatisch für mich gemacht und mir ein paar Euros gutgeschrieben. Aber ich wusste nicht, was das heißt. Die Referentin erklärte, die Arbeitnehmerveranlagung hilft uns zu berechnen, wie viel Steuern man zu zahlen hat, oder ob man viel/wenig Steuern gezahlt hat.

Man kann die Arbeitnehmerveranlagung seit ein paar Jahren online machen, so spart man sich Zeit und Papier. Selbstverständlich brauche man dafür die FinanzOnline Zugangsdaten. Mithilfe der Prospekte von der Wirtschaftskammer oder der Arbeiterkammer, welche sehr ausführlich beschrieben sind, kann jeder seine Arbeitnehmerveranlagung für das Vorjahr selbst beantragen.
Seit einigen Jahren werden antragslose Arbeitnehmerveranlagungen automatisch ausgeführt und an alle Arbeitnehmer (darunter Angestellte, Arbeiter oder Lehrlinge) geschickt. Jedoch weiß das System nicht über alle Kosten, wie Werbekosten, Bescheid. Deshalb ist es nötig, dass man trotzdem die Arbeitnehmerveranlagung macht, um, wenn möglich, das Geld vom Finanzamt zurück zu bekommen.

Als ich mich bei FinanzOnline eingeloggt habe, bin ich darauf gekommen, dass mehrere Daten fehlen. Nachdem die Referentin uns Schritt für Schritt gezeigt hat, wie man vorgeht, wurden mir einige Euros gutgeschrieben. Ich lächelte vor Freude und Momo gesellte sich zu mir, denn er hat auch Geld gutgeschrieben bekommen.
Durch die theoretische Anleitung unserer Referentin konnten wir alles gleich praktisch ausprobieren und durchgehen.

Auch wünsche ich mir, dass das Thema „Finanzamt und FinanzOnline“, insbesondere Arbeitnehmerveranlagung, in allen Schulen unterrichtet wird. Denn viele Schüler*innen machen Praktika und wissen nicht Bescheid, ob sie mehr Steuern zahlen müssen oder am Ende des Jahres vielleicht doch etwas zurückbekommen.

Danke an unsere Referentin und Steuerberaterin Julia Hintermayer für den äußerst interessanten und lehrreichen Workshop.”

Praktikum bei der ÖBB Infra

Sabiha absolvierte im Juli ihr Pflichtpraktikum bei der ÖBB Infra. Sie ist Schülerin der HTL-Donaustadt und hat sich auf Software Engineering spezialisiert. In der Schule gefallen ihr vor allem die Unterrichtsfächer Mathematik, Programmieren und Webdesigning. Ihr Ziele nach der Matura sind ein Informatik und/oder Webdesigning/Webdeveloping Studium.

Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, wie sehr ich auf mich stolz bin, dass ich bei den ÖBB-Infra mein Praktikum machen durfte bzw. meine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt habe.

Ich wurde in dem Netzzugang Bereich (Vertrieb-System und Datenmanagement) im Praterstern 4 eingeteilt, meine Aufgaben waren in Bereich des IT-Supports (System testing). Ein Teil meiner Aufgabe war das System in Englisch zu übersetzen. Zusätzlich habe ich auch über IT-Projektmanagement etwas erfahren. Ich habe auch die Gelegenheit gehabt mit meinem Chef bei einem Gespräch dabei zu sein und vor allem den Leiter des Entwicklerteams kennen zulernen.

Der Besuch von der BFZ (Betriebsführungszentrale) und der VLZ (Verkehrsleitzentrale) war sehr beeindruckend. Da hat man immer die Leute gesehen, die mit 10 Bildschirmen gearbeitet haben. Die Führung durch meine Patin Barbara Mauer im Praterstern 3 war auch ganz interessant. Meine Patin hat mir genau erklärt, was für Bereiche es im Unternehmen der ÖBB gibt und wo bzw. wann sie zum Einsatz kommen.

Es wurde mir am letzten Tag erklärt, was eine Ausschreibung ist, wann man es braucht und wieso es wichtig ist.

Was mir am besten gefallen hat, war der freundliche Umgang. Alle MitarbeiterInnen, Kollegen und sogar mein Chef und sein Vorgesetzter waren sehr nett zu mir. Mein Arbeitsplatz war auch sehr schön. Ich bin sehr froh, dass auch meine Kollegen Florian Detzer und Paktrick Wögenstein mit meiner Arbeit und Leistung sehr zufrieden waren.

Ich darf mich bei allen bedanken, die sich bemüht haben, mir ein Praktikum bei den ÖBB zu ermöglichen!

Meet and Greet bei START Vorarlberg

Am Mittwoch den 28.08.2019 war es endlich soweit und wir durften die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten kennenlernen. Um 9:00 Uhr trafen sich alle Stipendiaten im START Büro in Bregenz. Im Anschluss fand eine herzliche Begrüßung statt und jeder einzelne von uns bekam eine tolle rote START-Trinkflasche mit auf den Wandertag.

Nachdem jeder seine Trinkflasche erhalten hat, begann die Wanderung zur Talstation der Pfänderseilbahn. Bei der Pfänderseilbahn angekommen, begrüßte uns Herr Kinz und erzählte uns von der Geschichte der Seilbahn. Im Anschluss bekamen wir ein Ticket von Herr Kinz zur Bergstation.

An der Bergstation angekommen, zeigte uns Herr Kinz den wunderschönen Seminarraum und erzählt uns über die Anschaffung und Qualitätsbedingungen des Raumes. Zudem stelle uns Herr Kinz während unseres gesamten Aufenthaltes ausreichende Verpflegung zur Verfügung.

Unsere Stipisprecher Maryran und Sebastian organisierten für uns ein paar Teambuilding-Spiele, wie z.B. “Wer bin ich”, Wollenfadenspiel, Taschentuchspiel und vieles mehr. Diese Spiele haben dazu beitragen, dass wir uns untereinander besser kennenlernen konnten.

Um 16:00 Uhr sind wir dann gemeinsam mit der Seilbahn zur Talstation hinuntergefahren. Wer noch Zeit und Lust hatte konnte gemeinsam mit Sandra, Katrin und den zwei Stipsprechern Mayran und Sebastian noch auf ein Eis gehen.

Für mich war es ein ganz besonderer Tag mit vielen großartigen Menschen. Vielen Dank, dass ihr – das gesamte START-Team und Herr Kinz – uns den gestrigen Tag so schön gestaltet habt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich bereits alle wiederzusehen.” Fatma, START-Stipendiatin

Statements:

Der Kennenlerntag auf dem Pfänder war meiner Meinung nach sehr gelungen. Ich habe die Möglichtkeit gehabt die anderen Stipis kennenzulernen und habe schon viele Freundschaften schließen können. Die Spiele, die unsere Stipisprecher Mayran und Sebastian, sich überlegt hatten, haben dazu beigetragen, dass ziemlich schnell ein familiäres Klima unter den Stipis sowie dem Start-Team vorherrschte. Ich freue mich schon alle wiederzusehen.” – Baris Can, START-Stipendiat

Gestern war ein ganz besonderer Tag für uns Stipis. Denn wir haben die Möglichkeit bekommen neue Freundschaften zu schließen und haben uns untereinander näher kennengelernt. Wir hatten es miteinander sehr lustig. Ich werde diesen Tag nicht vergessen, denn gute Erlebnisse sind schwer zu vergessen. Ich möchte ein Dankeschön an unsere Stipisprecher aussprechen. Die Spiele, die ihr organisiert habt, fand ich persönlich voll cool, obwohl sich ein paar Spiele wiederholt haben.” – Shirin, START-Stipendiatin

Im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, dass die Kennenlerntage ein großartiges Erlebnis für jeden einzelnen von uns darstellt. Ich möchte mich deshalb ganz herzlich bei dem START-TEAM bedanken, dass Sie für uns Stipis einen so unvergesslichen Tag organisiert haben.

Ein Bericht von START-Stipendiatin, Fatma.

Bodensee Clean up Aktion

Am Wochenende vom Fr, den 23.08.2019 bis So, den 25.08.2019 fand das berühmte Bregenzer Hafenfest statt. Das bedeutete viele Gäste, eine Menge zu feiern, jedoch leider auch viel Müll!

Aus diesem Anlass organisierte START Vorarlberg eine Bodensee Clean-up Aktion. Dafür kooperierten sie mit dem Ländle SUP Verein unter der Leitung vom Andreas Portenschlager.

Treffpunkt am Samstag 09:00 Uhr am Bregenz Hafen: Zusammentreffen aller Freiwilligen Helfer von START Vorarlberg und das Team vom Ländle SUP Verein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde erklärte uns Andi (alias Andreas) den Tagesablauf. Zuerst sollte richtig aufgeräumt werden, damit das Team vom Ländle SUP ohne Hindernisse ihren Stand aufbauen konnten. Somit hieß es für uns die Ärmel hochkrempeln, Handschuhe an und ran an den “Mist”!

2 Stunden lang sammelten wir Plastik und schoben Holz beiseite, bis sich uns ein wunderbarer Blick zeigte. Ein Strand ohne jeglichen Abfall. Als Belohnung dürften die, die es wollten, eine weitere Stunde Stand-Up-Paddling ausprobieren. Es war zeitgleich auch die erste Teilnahme an einer START Veranstaltung für zwei anwesenden, frisch aufgenommenen Stipendiatinnen, Shirin und Masouma. Hier ihre Meinungen dazu:

„Das war eine sehr großartige Veranstaltung für mich, obwohl es meine erste war. Ich habe viel Spaß und Freunde dabei gehabt, denn es erfreut mich, dass wir den Bodensee säubern konnten. Vor allem war die Zeit ziemlich schnell vergangen. Ich empfehle das auf jeden Fall weiter. Vielen Dank.“ – Shirin

„Es war ein gut durchdachtes Projekt, erstens weil wir etwas gegen die Umweltverschmutzung unternahmen, und zweitens weil wir den Menschen dort geholfen haben.“ – Masouma

Ich glaube alle Teilnehmenden sind der Meinung, dass es cool war auszuhelfen bei dieser großartigen Sozialaktion. Wie immer vielen Dank dem ganzen START-Team.

Ein Bericht von START-Stipendiat, Franjo.

In den Ferien arbeiten – auch Sommerjobs lehren fürs Leben

START-StipendiatInnen bei der Erste Bank Österreich
 

(Wien, 26. August 2019). „Wir haben uns im Winter 2018 für den Sommerjob beworben und waren sehr glücklich, dass es geklappt hat“, erzählen die 19-jährige Nour und der gleichaltrige Atila. Beide wollten unbedingt erste Erfahrungen in einer Bank sammeln. Und es hat geklappt. Die Beiden erhielten im Frühjahr 2019 die Zusage für das Sommerpraktikum.

Die Erste Bank bietet jedes Jahr rund 400 interessierten SchülerInnen und StudentInnen entsprechende Sommerjob-Möglichkeiten – in der Zentrale am Hauptbahnhof in Wien genauso wie in den Filialen. Die Kriterien für die Aufnahme sind vielfältig: „Die Jugendlichen von heute sind die MitarbeiterInnen von morgen. Wir freuen uns über den positiven Zuspruch junger Menschen und das Interesse an der Erste Bank. Diversität ist uns sehr wichtig und wir erleben Jugendliche aus verschiedenen Kulturen als große Bereicherung“, unterstreicht Anne Frank, Head of Recruiting Subsidiaries, Erste Bank. 

Die beiden Jugendlichen Nour und Atila mit syrischem bzw. afghanischem Migrationshintergrund sind START-StipendiatInnen. Das heißt, sie besuchen weiterführende Schulen mit Maturaabschluss und werden vom Verein START Stipendien dabei, vorwiegend mit Sachleistungen, unterstützt. 

Ein Tag im ältesten Kreditinstitut Österreichs 
Wie kann man sich einen Praktika-Tag bei der Erste Bank vorstellen? Nour und Atila wurden jeweils einer Bank-Filiale zugeteilt. „Ich wurde auf einem Rundgang in der Filiale mitgenommen und habe sämtliche Abteilungen und Personen gesehen“, schildert Atila. Mittlerweile ist er in der Kundenbetreuung und unterstützt bei der Aktivierung von Apps genauso wie bei der Nachbestellung von Karten oder der Eröffnung von Daueraufträgen. „Ich mag es, mit den Kunden in Kontakt treten zu dürfen und sie bei ihren Anliegen unterstützen zu können“, meint Atila, „und mir gefallen das Bankenimage, der gepflegte Umgang und die Atmosphäre in einer Bank!“ 

Nour’s Arbeitsplatz in der Erste Filiale war der Infopoint. „Am ersten Tag konnte ich sogar meine Arabischkenntnisse einsetzen“, erzählt die Jugendliche stolz. Dann wechselte die 19-Jährige Filiale, kümmerte sich um Post und Valuten-Kurse, stand KundInnen bei Fragen zur Verfügung und übernahm am Nachmittag meist die telefonische Koordination von Terminvereinbarungen u.a.m.

Bildunterschrift: In den Ferien arbeiten – der 19-jährige Atila macht ein Sommerpraktikum in der ältesten Bank Österreichs
Bildnachweis: Verein START Stipendien 
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Verständnis für den Bankbereich
Beide StipendiatInnen wurden intern professionell begleitet und erhielten die notwendige Unterstützung von routinierten KollegInnen in der Filiale. Und beide träumen davon, weitere Praktika zu machen, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln und Einblicke zu gewinnen. 

Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 2144637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at
 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 26
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Über START-Stipendien
Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at

START-NÖ Sommerpicknick

Die Sommerferien dauern lange und so hat START-NÖ noch einmal die Chance genützt sich in gemütlicher Atmosphäre zu treffen, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und sich auch besser kennenzulernen. Am Nachmittag nach dem Donau Clean Up, bei dem schon einige StipendiatInnen dabei waren, trafen wir uns auf der Donauinsel für unser Sommerpicknick. Bei von allen mitgebrachten Speisen und Getränken wurde nett geplaudert und auch verschiedene Spiele gespielt. Zum Abschluss stand noch eine Erkundung der Neuen Donau mit Tretbooten auf dem Programm.

Nach dem Donau Clean Up am Nachmittg hat jeder zum Picknick Leckereien gebracht. Wir sind auf einer Wiese mit schöner Aussicht über die Donau gesessen und haben Werwolf gespielt, was ich sehr spannend finde. Danach sind wir mit Tretbooten gefahren. Einer von uns ist sogar ins Wasser gesprungen, um sich abzukühlen. Ich bin froh, dass ich bei dem Programm war, weil ich viele tolle Persönlichkeiten kennengelernt habe und wir uns gemeinsam Zeit verbringen konnten. Ich freue mich auf das nächste Zusammentreffen!

Tengyu

Das Picknick auf der Donauinsel war sehr nett und lustig. Wir hatten leckeres Essen dabei und auch ein Kennenlernspiel im Programm, damit die neuen und die älteren StipendiatInnen sich näher kommen. Wir haben uns füreinander interessiert und Spaß miteinander gehabt. Alles war sehr harmonisch. 😊

Melania

Wir reinigen die Donau!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Über 200 Freiwillige waren am Samstag beim “Danube Cleanup” dabei und hatten die Uferbereiche gereinigt und die Donauinsel von 290kg Müll befreit. Um 10.00 startete nach einer informativen Einweisung die Aktion. Denn beim Müll sammeln ist Vorsicht geboten, scharfe und spitze Gegenstände können zu Verletzungen führen. Unsere Jugendlichen, ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcke erkundeten höchst motiviert die Uferbereiche, Wege und das Gebüsch und suchten nach Müll. Dabei stolperten sie bereits auf den ersten Metern über sehr viele Zigarettenstummeln und Verpackungsmaterial. Die unzähligen PET Flaschen, Glasflaschen und Dosen hatten doch sehr viele überrascht. Die Aktion hatte zwei Stunden gedauert, in denen eine beträchtliche Menge an Müll eingesammelt wurde, welcher anschließend bei der Abgabestation gewogen und getrennt wurde.

Ein herzliches Dankeschön an Green HeroesSea Shepherd Österreich – Verein zum Schutz des MeeresVeganmania Österreich & River Cleanup, jene Organisationen, die diese Aktion realisiert und ermöglicht haben und somit einen nachhaltigen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten!

START-Wien & START-Niederösterreich beim Danube Clean Up!

Was haben sich unsere Jugendlichen von der Aktion mitgenommen und wie hat ihnen der Cleanup Day gefallen?

Das Danube-Clean-Up war eine einzigartige Erfahrung – zum ersten Mal hab ich mit eigenem Auge gesehen, wie die Umwelt vielen egal ist & wie der Müll überall gelegen ist. Ich bin froh, dass es uns die Möglichkeit gegeben hatte, beim Clean-Up teilzunehmen, um unsere Welt zu beschützen und sauber zu machen. Ich hoffe wir könnten bei den nächsten Veranstaltungen mit dabei sein bzw helfen. -Adham

Heute, bei dem Donau Clean Up war es sehr schön. Wir haben was für die Natur gemacht und das hat mich sehr gefreut . Wir haben sehr viele spannende Dinge entdeckt! -Basma

Beim Donau Clean Up haben wir Müll entlang der Donau gesammelt und uns somit für die Natur eingesetzt. Es wurde viel aufgeräumt und es gab einige komische Funde. Es hat aber auch Spaß gemacht, weil man immer in Gruppen gesucht hat. -Nazia

Das war heute echt super. Ich habe mir nicht gedacht, dass man auch dabei Spaß haben wird. Aber wie gesagt, wenn man was gutes für sich selbst und anderen tut, wird man sich sicher dabei gut fühlen. Es hat mich auch sehr gefreut, dass so viele Stipendiat/innen sich dafür angemeldet haben und ich die Möglichkeit hatte, sie kennen zulernen. 🙂 Ehrlich gesagt, was wir heute gemacht haben, war einfach ganz toll. Ich kann es kaum glauben, was wir noch bei START-Stipendium erleben werden. -Sakaria

Das war das erste Mal, dass ich bei einem Clean-Up-Day seit Jahren mitgeholfen habe! Nicht nur war es das erste Mal, dass ich ein paar von den Stipendiat*innen richtig kennen lernen konnte, sondern auch ein kleiner Teil dieser Aktion zu sein und einen Beitrag geleistet zu haben! Der Tag hat mir wirklich sehr gefallen und ich hoffe, dass wir solche Clean-Up-Aktionen öfters als Gruppe machen! -Jovana

Es war überraschend, was die Menschen alles in der Natur wegschmeißen. -Mariam

Praktikum bei der Salzburg AG

Wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird, konnte sich START-Salzburg Stipendiat Ali Reza in seinem Sommerpraktikum bei der Salzburg AG aus der Nähe anschauen und berichtet darüber:

„Vier Wochen lang habe ich bei der Salzburg AG, dem größten Salzburger Infrastruktur-Unternehmen, ein Praktikum gemacht. Ich war im Bereich Erzeugung-Center Asset Management beschäftigt. In diesem Bereich geht es um Energiewirtschaft, genauer um die Erzeugung von Strom mit hoher Flexibilität und einem sehr hohen Anteil an erneuerbarer Energie in Form von Strom und Wärme für Salzburger Kunden. Ich habe mich während meines Praktikums um viele interessante Aufgaben kümmern können und mich bemüht die Salzburg AG so gut wie möglich zu unterstützten. Eine meiner Aufgaben war es die Dokumente der 29 Wasserkraftwerke im Bundesland Salzburg zu digitalisiert und auch die Blindleistungseinstellung von allen Generatoren zu berechnen und anschließend in einer Liste zu erfassen. Im Außendienst habe ich die Kraftwerksgruppe Lungau besucht und das Berufsfeld genauer kennengelernt. Dabei konnte ich hautnah miterleben, wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Es war interessant und lehrreich.“

Ferialarbeit bei der Hypo Vorarlberg Bank AG

Meine Ferialtätigkeit bei der Hypo Vorarlberg Bank AG dauerte vom 08.07.2019 bis zum 31.07.2019. Ich wurde in der Filiale Rankweil im Bereich Service eingesetzt.

Meine Aufgaben waren unter anderem die Datenpflege von Kundendaten (aktualisieren/prüfen), tägliche Routinearbeiten (Post bearbeiten usw.), Aussortierung und Prüfung alter und nicht mehr benötigter Kundenunterlagen, einfachere Arbeiten im Kundenkontakt (Zahlsteine abstempeln, Daueraufträge eröffnen/ändern/löschen) und diverse Assistenztätigkeiten für die Berater.

Für mich persönlich war es eine Herausforderung, mit den Kunden direkt in Kontakt zu treten. Immerhin ist es das eine, wenn man den Kolleginnen und Kollegen zuhört, wie sie einem Kunden etwas erklären, das Andere, selbstständig mit einem Kunden zu interagieren. Hier durfte ich vor allem in Bezug auf die Umstellung des Online-Bankings einiges mitnehmen (siehe Datenschutzneuerungen September 2019). Was anfänglich nur mit kleinen nebenbei eingeworfenen Tipps anfing, entwickelte sich soweit, dass ich einem Kunden komplett alleine die Neuerungen erklären konnte. Für mich, als gegenüber „Fremden“ nicht all zu offener Person, ein großer Fortschritt.

Meine Erfahrungen im Team waren durch und durch positiv. Mir ist selten so eine gut zusammenarbeitende Gruppe von Menschen begegnet. Nicht nur, dass Sie ihren Job hervorragend machen, sie unternehmen auch in ihrer Freizeit etwas miteinander. In meinen Augen kann man so etwas ein gutes Team nennen, dass mich herzlich empfangen hat und mir nun – nach meiner beendeten Ferialtätigkeit – auch etwas fehlt.

Abschließend möchte ich mich bei START, Hypo Vorarlberg Bank AG, Edith Findler und vor allem bei der Filiale Rankweil bedanken, die mir einen sehr informativen Ferialjob bieten konnten, den ich sicher nicht so schnell vergessen werde.

Mit freundlichen Grüßen,
Chirin Bejaoui

START-OÖ genießt gemeinsam die Sommerferien

Am Samstag, den 17. August 2019 trafen wir uns um 13 Uhr vor dem McDonalds am Hauptbahnhof Linz. Nachdem die neuen und die alten Stipendiaten sich kennen gelernt hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Minigolfplatz. Wir teilten uns in drei Gruppen auf und dann fingen wir an unter der strahlenden Sonne zu spielen. Voller Vorfreude begannen wir die Bälle in die Löcher zu schießen, in der Hoffnung unter sieben Versuchen das Ziel zu treffen und keine neun Punkte zu bekommen. Da die Stationen schwieriger wurden, brauchten wir eine Erfrischung und deshalb holten wir uns Eis und machten eine kleine Pause. Nachdem wir noch eine Weile gespielt hatten, sammelten wir uns zusammen und machten anschließend mehrere Gruppenfotos.

“Es war schön die Neuen durch einen lustigen gemeinsamen Tag etwas besser kennengelernt zu haben. Wir hatten viel Zeit, um uns gegenseitig auszutauschen und haben dabei auch viel gelacht.”

Stipendiatin Viola

Daraufhin machten wir uns auf den Weg zu einem syrischen Restaurant namens Dama Rose. Wir saßen gut gelaunt an einem großen Tisch und wurden sehr herzlich willkommen geheißen und mit guten syrischen Spezialitäten versorgt. Währenddessen hatten wir die Möglichkeit, uns auszutauschen und mehr über einander zu erfahren.

“Der Samstag war ein schöner Tag, der uns -die STARTfriends- in den Sommerferien wieder vereint hat. Aktivitäten wie Golfspielen machen mehr Spaß, wenn man sie mit den Freunden unternimmt. Auch die zwei neuen Stipendiatinnen haben mit uns gespielt und es fühlte sich an, als ob wir uns schon länger kennen. Es freut mich, dass unsere Family größer wird und dass immer mehr junge erfolgreiche Menschen unterstützt werden.”

Stipendiatin Jian

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Kulturhaus. Dort angekommen besorgten die Stipissprecher Momo und Thupten uns die Eintrittskarten. Während wir einige spannende multimediale und raumbezogene Symposien, Kunstvermittlungs- und Musikprogramme sahen, schossen wir viele Fotos. Außerdem probierten wir vieles aus, unter anderem das Musikinstrument Theremin, welches man ausschließlich mit den Händen steuerte, ohne es zu berühren. Währenddessen führten wir viele tolle Gespräche und lernten uns dadurch besser kennen.

“Das Sommerprogramm war ein sehr schöner Tag, wir konnten uns untereinander austauschen und lernten auch zwei neue Stipis beim Mini Golf gut kennen. Viele machten es zum ersten Mal, andere konnten sich beim Mini-Golfen verbessern.
Auch das gemeinsame Essen und danach Sinnes-/ Höhenrausch war ganz nett und das Open-air Kino mit dem Film “Womit haben wir das verdient” brachte uns als kleine START-Familie näher. Ich danke Gul und Thupten für den tollen Tag und ihre Bemühungen!”

Stipendiatin Ladan

Dann ging es zum Höhenrausch, einen Holzturm auf welchen wir gemeinsam stiegen und einen Panoramablick über die Dächer von Linz genießen konnten. Dies war ein wunderschönes Erlebnis für uns alle. Wir verbrachten dort circa etwa zwei Stunden. Danach machten wir uns auf zum Sommerkino und schauten dort gemeinsam den Film “Eine besondere Freundschaft” an. Der Film handelte von einem Mädchen, das zum Islam konvertierte und von der Gesellschaft toleriert und anerkannt werden möchte. Wir bei START stehen für eine tolerante und respektvolle Gesellschaft und der Film hat diese Werte widergespiegelt.

“Mein Highlight des Tages war aufjedenfall, dass wir am Minigolfplatz waren. Es war eine super Möglichkeit sich mit den anderen auszutauschen und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Obwohl ich zuvor noch nie minigolfen war, würde ich sagen, dass ich gut mit meinen Teamkollegen mithalten konnte.
Ein großes Dankeschön geht an die Stipisprecher Momo und Thupten, die das Programm so abwechslungsreich gestaltet haben.
Danke, für den tollen Tag!”

Stipendiatin Irma

Zusammengefasst hat uns dieser lehrreiche Tag uns näher zusammen gebracht. Wir haben nicht nur von den Erlebnissen etwas gelernt, sondern auch voneinander viel erfahren und konnten uns gegenseitig noch mehr motivieren.

Ein Bericht von den Stipendiatinnen Sahar und Sharifa.

Sana bei Woman2Woman Leadership in den USA

Starke Frauen stärken Frauen

Women2Women America International Leadership Program 2019

Women2Women ist eine Leadership Konferenz für junge Frauen zwischen dem Alter von 15 bis 19. Dank START wurde ich von der amerikanischen Botschaft gemeinsam mit 2 anderen Frauen nominiert und vom US-Department of State eingeladen, an dieser Konferenz teilzunehmen.

Diese fand vom 01.08.2019-10.08.2019 in Boston, Massachusetts an der Simmons Universität statt. Wir waren 140 junge Frauen aus 35 Ländern. Am 2. August wurden wir von Richard Rendon oder Rick, dem Gründer von Women2Women Empowerpeace empfangen. „Empowered Women Empower Women“ Rick hat jeder Delegation gebeten, diesen Satz in der eigenen Sprache zu übersetzen. „Starke Frauen stärken Frauen“ war die Antwort unserer Delegation aus Österreich.

Zunächst wurden wir in Teams aufgeteilt. Mein Team hieß „Powerful“. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business. Der nächste Vortrag „The Basics of Public Speaking“ und das Highlight des Tages war von Liz Walker, einer preisgekrönten Fernsehjournalistin, die uns gelehrt hat, die eigene Geschichte vor einem Publikum zu erzählen. Zu verstehen, wie wir unser Publikum fesseln und über die Themen aufklären können, die einem wichtig sind, ist entscheidend für unseren Erfolg. Was brauchen wir alles, um unsere eigene Geschichte zu erzählen ohne, dass wir kritisiert und beurteilt werden? Darum ging es in diesem Vortrag. Nach vielen Vorträgen waren wir am Abend in der Stadt und haben ganz viele Fotos von Boston gemacht!. Schon der 2. Tag war voller Überraschungen und Vorträge. Der erste Vortrag „Understanding the Power of Your Social Network“ war von Christopher Tunnard, Professor für Internationale Business.

Am nächsten Tag hatten wir Mason West, ein geschäftsführender Direktor zu Gast. In seinem Vortrag ging es um Leadership. „The Leader in You“ Dieser Workshop ermöglichte uns, die verschiedenen Arten von Leadership zu erkennen und zu bestimmen, welche Art von Leadership am meisten zu uns als Individuum passt. Danach hatten wir einen Vortrag mit Cherly Jackson, einer Journalistin, die uns gezeigt hat, wie man digitale Kurzformgeschichten produziert, die uns helfen, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die unsere Geschichte verdient. Cherly käpft immer noch, um das Recht ihres ermordeten Bruders zurückzuerlangen, dessen Täter immer noch nicht bestraft wurden.

Das Motto vom 4. Tag hat gelautet „ I can and I will. Watch me.” Wir begannen den Tag mit Yoga “Mindfulness and Self-Care”. Einer der emotionalsten Vorträge war der von Amanda Parker, Senior Director von der AHA Foundation, eine Organisation die kämpft, Kinderehe, Ehrengewalt, FGM Genitalverstümmelung und Zwangsheirat ein Ende zu bereiten. Amanda hat uns Geschichten von ihren Freundinnen erzählt, die entweder genital verstümmelt sind oder gezwungen wurden als Kind zu heiraten. Auch einige Kandidaten, die diesen Problemen begegnet sind haben sich getraut, ihre Geschichten zu erzählen. Nach einem sehr emotionalen Tag waren wir im Boston Tea Party Museum und haben Vieles über die Geschichte Bostons erfahren.

Tag 5 „Look Mom! I am going to Harvard “
Endlich ist der Tag gekommen, worauf jeder gewartet hat. Wir sind zur Harvard Law School gefahren und hatten viele Vorträge in den Hörsälen von Harvard. Der erste Vortrag war von Victoria Budson. Sie ist die geschäftsführende Direktorin des Programms „Women and Public Policy“ (WAPPP) an der Harvard Kennedy School of Gouvernement. Der nächste Vortrag „The Art of Negotiation“ war von Susan Hackly. „ein kompetenter Verhandlungsführer zu sein, kann uns das Vertrauen geben, nach dem zu fragen, was wir brauchen, und die Fähigkeit, die gewünschten Ergebnisse in unserer Community zu erzielen“
Schließlich waren wir in der Kennedy School of Gouvernement an der Harvard Universität und haben die Mason fellows kennengelernt, ihre Geschichten gehört und konnten Fragen stellen.

Tag 6, 7 und 8
An diesen drei Tagen hatten wir intensive Workshops und Vorträge von „Understanding the Media and Identifying Fake News“ über „Climate change and the Impact on Women and girls.“ Bis hin zu „Filming Techniques for digital Sotrytelling“ Ein Votrag, der mir besonders gefiel war von Keri Thompson „Battling the Imposter Syndrome“. Das Imposter Syndrom betrifft meistens Mädchen und Frauen. Das Ziel dieses Workshops war, uns zu helfen, mehr über dieses Ereignis zu verstehen und uns praktische Fähigkeiten und Strategien zu vermitteln, dieses Syndrom zu bekämpfen. Schließlich waren wir in Newburyport und hatten Freizeit die Gegend zu entdecken!

Tag 9 „It’s your turn to change the world “
Wir waren in dem State house of Massachusetts und haben unseren Action Plan präsentiert.

Was ist ein Action Plan? Während den 7 vergangenen Tagen mussten wir an den sogenannten Action Plan arbeiten. In dem Action Plan müssen wir ein Problem schildern und Wege finden, die uns helfen dieses zu lösen. Diese Probleme können uns persönlich betreffen, unsere Community oder auch andere Länder und Communities. Am letzten Tag mussten wir den Action Plan vor einer Jury in dem State house of Massachusetts präsentieren. Diese haben uns Vorschläge gegeben, unseren Action Plan umzusetzen.

Das Problem, das ich geschildert habe war die sogenannte FGM, weibliche Genitalverstümmelung, das ist die partielle oder vollständige Entfernung der weiblichen Genitalien oder die Beschädigung der Geschlechtsorgane ohne profunden, medizinischen Hintergrund. Die Tatsache, dass täglich 8000 Mädchen ihrer Genitalien beraubt werden aus traditionellen oder kulturellen Motiven, hat mich sehr berührt. Und mein Action Plan ist, der Organisation Traget Ruediger Nehberg beizutreten, die FGM in verschiedenen Orten wie zum Beispiel in Äthiopien; Afra zu bekämpfen.

Meine Rede die ich bei der Vorstellung unseres Action Plans gehalten habe:

Female Genital Mutilation is the partial or total removal of external female genitalia, or other injury to female genital organs for non-medical reasons. There are 4 main types of FGM:
• type 1 is removing part or all of the clitoris
• type 2 removing part or all of the clitoris and the inner labia (the lips that surround the vagina), with or without removal of the labia majora (the larger outer lips)
• type 3 narrowing the vaginal opening by creating a seal, formed by cutting and repositioning the labia
• other harmful procedures to the female genitals, including pricking, piercing, cutting, scraping or burning the area

FGM is a crime beyond human comprehension. 200 million women worldwide are affected. 8,000 girls per day are robbed of their genitalia and their dignity. That is one every eleven seconds. FGM is practiced mainly in African countries but it also impacts women and girls in the US and Europe – and has been, in some places, for over 5,000 years, regardless of religion and nationality. 500,000 women have been genital mutilated in Europe and 180.000 are at risk. There has to be an end to this crime and this why, I decided to join the TARGET e.V. organization.

TARGET is a human rights organization founded in 2000 by Rüdiger Nehberg. It’s a nonprofit organization. It’s main purpose to fight against FGM. Since the justification for Female Genital Mutilation is given, incorrectly, by reference to holy texts and religious duty and the majority of victims are Muslim girls and women. TARGET believes that an end to this bloody custom can be found in the strength of Islam itself. TARGET’s “Pro-Islamic Alliance against Female Genital Mutilation” aims to set out clearly that this crime, wherever practiced, is incompatible with the Qur’an and with the ethics of Islam.
They’ve also done a lot of projects in Ethiopia in Afra. One of their important projects is a clinic for gynecology and obstetrics in Afra Ethiopia where almost every woman and girl is genital mutilated. A natural birth is in such cases life-threatening for both mother and child.
Since then, more than 1000 women gave birth and 150,000 people received medical care. with the support of doctors from Switzerland.
Rüdiger Nehberg the founder of Target e.V. said: “We won’t stop until we put an end to this crime”

Schließlich hatten wir unsere Women2Women Ausstellung, wo unsere Bilder im State House ausgestellt wurden.
Was verstehen wir unter „The power of a woman “? Ich entschied mich Kaiserin Maria Theresia als starke Frau ihrer Zeit in Österreich zu präsentieren, ihr haben wir die Einführun der allgemeinen Schulpflicht für Kinder beiden Geschlechts zu verdanken. Am Abend hatten wir eine Abschlussparty mit Photo booth und haben die erfolgreichen Tage gefeiert!!

Nicht nur Erfahrung und Wissen haben ich gewonnen, sondern viele Freunde aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die dieselben Interessen teilen und mich unterstützen. Für mich sind sie mehr als Freunde, obwohl wir uns erst seit kurzem kennen. Für mich sind sie meine zweite Familie! „empowerte Frauen unterstützen Frauen“. Hier weiß keiner von Neid oder Eifersucht. Hier unterstützt jeder jeden. Hier wird niemand beurteilt. Hier ist ein sicherer Ort, hier ist mein zweites Zuhause.

Vielen Dank an die US Botschaft in Wien, das US Department of State und START, die mir diese Erfahrung ermöglichten.

Women2Women 2019

Sommer, Sonne & Neusiedlersee

Nachdem die START-Wien Stipisprecher Edison & Atila den lustigen Bowling-Nachmittag im Juli organisiert hatten, wollten sie dieses Mal mit den Stipendiat*innen und Absolvent*innen zum Neusiedlersee fahren. Eine strahlende Augustsonne, angenehme Wassertemperaturen und sportliche Aktivitäten trugen zu einem unvergesslichen Ausflug bei.

Am Samstag dem 10.08.2019 waren wir bunt gemischt, alte und neue Stipendiaten/innen gemeinsam mit Absolventen/innen von diesem Jahr und sind zum Neusiedlersee gefahren.

Die Reise begann um 10.45, zu dem Zeitpunkt haben wir uns alle gemeinsam am Wiener Hauptbahnhof getroffen, uns vom Spar noch Snacks geholt für den langen Tag und sind anschließend gemeinsam auch zum Bahnsteig aufgebrochen. Im Vorhinein haben wir uns in einer WhatsApp-Gruppe ausgemacht, dass all die wollen, ihre kleinen Geschwister mitnehmen können. So haben sich auch des möglicherweise zukünftigen Stipi-Juniors untereinander kennengelernt.

Nachdem wir gegen Mittag am See angelangt sind haben wir uns einen gemütlichen Platz im Schatten gesucht, uns umgezogen und die meisten haben sich dann auch mal kurz reingestellt und gemerkt, dass der Boden nicht so ganz gleich ist wie in einem Schwimmbad, einem See oder Meer mit steinigem Untergrund. Das hat ihnen so gar nicht gefallen und war dann auch das letzte Mal für diejenigen in der Nähe vom Ufer. Nach der Abkühlung kamen die Snacks dran, die der Stipisprecher Atila gemeinsam mit dem neuen Stipendiaten Sakaria besorgt hatte. Essen trinken, Obst, Chips, Brot alles was das Herz begehrt und was zu einem Picknick gehört war vorhanden. Am späten Nachmittag haben sich einige Gruppen zusammengefügt und sich ein Tretboot ausgeliehen und sind damit auf dem Neusiedlersee herum gefahren. Bei so einem langen Aufenthalt in der Sonne hat sich bei der ein oder anderen Person auch schon ein Sonnenbrand festgestellt. Neben Beachvolleyball, Fußball spielen und Tretboot fahren haben wir natürlich auch das START-Wien Lieblingsspiel Werwolf gespielt. Es war eine sehr harmlose Runde wenn man das so sagen kann.

Gegen 18 Uhr haben wir unsere Sachen gepackt und haben uns am Weg zurück nach Wien gemacht. Wir hatten jedoch Hunger, da wir ja schließlich schon den ganzen sportlich unterwegs waren. Da uns noch etwas Geld übrig geblieben ist, haben wir entschlossen zu dem Restaurant Piece Kitchen zu gehen und haben dort noch gut gegessen und uns fein unterhalten.

Ich werde den 10.08.2019 nie vergessen. Das war wirklich ein super Tag und bleibt unvergesslich, denn ich hatte viel Spaß und die Möglichkeit, anderen neuen Stipendiat*innen sowie Leuten aus START-Hilfe und START-Freundeskreis bessere kennen zulernen. Die Idee, am Abend in Peace Kitchen zugehen und dort zusammen zu essen, war auch super. Alles was wir an diesem Tag erleben durften, bedanke ich mich bei unsere Stipisprecher Atila und Edi, dass sie sich sehr bemüht haben, alles an diesem Tag zu organisieren, um uns näher zu einander bringen. Und ich bedanke mich auch bei START-Stipendium und den Sponsoren, die uns dabei helfen. -Sakaria

Es war mega schön und mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Ich bin noch nicht zum Neusiedlersee gefahren das war für mich eine Überraschung und zwar habe ich auch sehr viele Leute von uns kennengelernt. Alle waren sehr nett und freundlich. Ja meine Meinung nach sehr sehr toller Ausflug fand ich es und ja danke euch für die Mühe. -Ali

START-NÖ Sommerprogramm: Trampolinspringen

Damit sich neue und alte Stipendiat_innen besser kennenlernen haben sich die Stipisprecher_innen ein Actionprogramm ausgedacht: Trampolinspringen im FLIP LAB Vienna bzw. Schwechat. Wer denkt dass das nicht anstrengend ist hat geirrt! Aber Spass machts auf alle Fälle! Danke an Adham Al Mardini und Batoul fürs das Organisieren. Am Ende gab es bei soviel Anstrengung für alle ein Eis!

Clean-up-Aktion an der Donau – wir machen mit!

START-Wien und START-Niederösterreich für eine saubere Umwelt!

Wir werden gemeinsam mit internationalen Organisationen und Vereinen am 24. August 2019 entlang der Donau Müll einsammeln, die Uferbereiche reinigen und damit einen Beitrag leisten unsere Gewässer sauber zu halten. “Täglich werden mehrer Tonnen Kunststoffmüll in das Schwarze Meer gespült. Das ist eine erschreckende Menge!” findet START-Wien Stipendiatin Balqiz und motiviert daher ihre Freund*innen bei der Aktion mitzumachen. Umweltschützer*innen vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer werden beim “Danube Cleanup” mitmachen. Mitsammler*innen und Unterstützer*innen sind gerne gesehen.

Wann? 24. August 2019, 09:30-12:00 Uhr
Wo? Treffpunkt um 9:30 bei der U1 Station Donauinsel (Ausgang Donauinsel)

Mehr Informationen zu der Aktion und Anmeldung finden Sie hier:
https://www.facebook.com/events/3348996815126328/

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (5)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

After the presentations of our Project Citizens it was time to say goodbye to our host families. Thanks Barb and Marshall Powell for hosting me and Arda for those 10 days. I will never forget the late evening discussions about politics and cinema. Thank you for sharing for your perspectives and introducing us to American cuisine, high school, baseball and your friends.

We then cross-travelled many different states until finally arriving in Philadelphia. The ‘city of brotherly love’ has a lot to offer regarding American history sites and international food. In Washington D.C. we stayed at the George Washington University Campus.

In my free time I visited a number of impressive museums such as the Holocaust Memorial, the African American Heritage museum and The Newseum. On Thursday we visited the State Department (U.S. foreign ministry). We got to meet diplomats and then at simulations we got to be diplomats ourselves.

On Friday I met up with a high-achieving Tibetan-American who I got in contact by chance. He had just passed the Foreign Service Officer’s exam and is currently interning for Congresswoman Spanberger. Mr. Thargay showed me through the Congress office building and introduced me to other staff members on the Capitol.

During that four weeks with BFTF I was amazed by the diversity of the American people. On Thupten Weekly I was only able to showcase just a glimpse of the intensive program. However, the mentors guided us like wewere one big family. On the last day I did not say ‘farewell’ but rather wished my friends a hopeful ‘See you Again’

On that note I want to express my gratitude to the United States embassy in Vienna, especially to Mrs. Schmid-Gerlich.

Special Thanks to our mentors:Anatoli, Asta, Brianna, Cole, Jeff, Kate and Luka

Rhythm is a Dancer – Impulstanzfestival

Am 3. August 2019 sollten die Stipdendiat*innen einer der dynamischten Sommerangebote in Wien miterleben dürfen. Um uns für den Abend zu stärken trafen wir uns zunächst in einem der besten syrischen Restaurants in Wien zum gemeinsamen Abendesssen. Danach gingen wir zu Fuß zu den Probebühnen im Arsenal, wo wie jeden Sommer zahlreiche Angebote des Impulstanzfestivals stattfinden. Die Schlange für das Dance-Battle war recht lang und wie alle hofften wir, dass wir einen Platz bekommen würden. Als wir reinkamen war gleich eine total schöne Stimmung, man konnte richtig die durch und durch positive Energie spüren. Im Vorhinein konnten alle, die mittanzen wollten sich anmelden. Ungefähr 30 Tänzer*innen zeigten in der ersten Runde einzeln ihr Können. Die Hälfte sollte dann in die nächste Runde kommen, in welcher 1:1 gegeneinander angetreten wurde. Es war so spannend und wunderschön den Tänzer*innen zuzuschauen wie sich ihre Bewegungen alle von einander unterschieden und alles so fließend und leicht aussah. In den Pausen tanzte dann das ganze Publikum zusammen. Es war wirklich eine wunderschöne Stimmung.

“Für mich war ein besonderer Tag, denn ich hatte viel Spaß.
Besonders war das Essen Lecker und sehr wichtig waren die Personalien auch nett. Mir hat auch diese lange Schlange gefallen, da wir viel Zeit hatten, mit ein anderer zu reden und es ist sehr schön mit euch zu reden.
Am meisten, was mir gefallen hat, war dort ein kleines süßes Mädchen mit ihrer Eltern. Ebru, Shehab und ich standen auf dem Fensterbrett, da es nicht passende Plätze für uns gab, und dies kleines Mädchen hat vor uns getanzt. Das war sehr süß.
Ich hatte viel Spaß dabei und das bedanke ich Start-Stipendium und besonders dich Anna.” Sakaria

Praktikum an der Wiener Börse

START-Wien Stipendiat und HAK-Schüler Edison absolvierte im Sommer sein Pflichtpraktikum an der Wiener Börse.

Mein Name ist Edison Baardies und ich bin START-Wien Stipendiat seit 2018. Diesen Sommer im Juli 2019 durfte ich mein Praktikum bei einer unserer Förderer absolvieren.

An der Wiener Börse, konnte ich meine ersten Berufserfahrungen für ein Monat sammeln und mir einen Einblick in die Arbeitswelt verschaffen. Es war eine sehr aufregende Zeit und dadurch dass ich dank dem Alexander Racher, ein Mitarbeiter der Börse und die Ansprechperson für START, in so vielen verschieden Abteilungen schnuppern durfte, weiß ich nun ganz genau was mir an einer Büroarbeit liegt, leicht fällt und kann dadurch auch meine zukünftige schulische sowie auch studentische Laufbahn planen.

Was mir sehr bei an der Wiener Börse gefallen hat, war der lockere und respektvolle Umgang zwischen den ArbeitskollegInnen, sowie die Offenheit und Hilfsbereitschaft der MitarbeiterInnen. Auch das flexible Arbeitsverhältnis mit dem Gleitzeitsystem war neu für mich! Ich habe mich jedoch schnell daran gewöhnt.

Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich an der Börse sammeln konnte und dass mir das Stipendium dies möglich gemacht hat. Ich blicke schon auf den nächsten Börse Punsch und freue mich dort alle bekannten Gesichter und KollegInnen wieder zu sehen.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (4)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die dritte Woche waren wir hauptsächlich mit der Arbeit an unsere Project Citizen beschäftigt. Zuallererst machten wir über ein Problem in unseren communities Gedanken. Im nächsten Schritt evaluierten wir mögliche Lösungen und erarbeiteten uns einen realisierbaren Plan.

Die Ideen waren an Originalität kaum zu übertreffen: Roboterarm, griechisch–türkisch–zypriotisches Austauschprogramm, Wählerregistrierung an Schulen in New Mexico, das Beweisen von racial gerrymandering im Bundesstaat Georgia, und Lernhilfe für sozial benachteiligte SchülerInnen in der Schweiz. Mein Project Citizen ist ein multimediales Storytelling Programm über Migration, mit dem ich gegen die eindimensionale Berichterstattung vorgehen möchte.

Am Donnerstag besuchten wir Indianapolis, wo wir durch das State House von Indiana State Rep. Sheila Klinker geführt wurden. Es blieb sonst auch Zeit für eine ˋinternational cuisine night´, wo wir Essen aus unseren jeweiligen Ländern vorstellten. An den Abenden und am Wochenende verbrachten wir Zeit mit unseren Gastfamilien.

1,2,3 Strike – START-Wien bowlt!

Am Samstag den 27. Juli 2019 waren die neuen und die alten START-Wien StipendiatInnen in der Bowlinghalle “Kugeltanz”. Wir haben uns in 3 Teams aufgeteilt und spielten auf 3 getrennte Bahnen nebeneinander. Es war sehr aufregend, da die ersten Wurfversuche immer deutlich danebengingen und man erst den richtigen Technik für sich finden musste.

Die Kugeln gab es in unterschiedlichen Größen, dass heißt für einen “Strike” musste man auf jedes kleines Detail achten und den richtigen Kugel, in der richtigen Größe auswählen.

Nach einem einstündigen Bowling-Spaß gingen wir los und holten uns noch einen Eis. Auch wenn das Wetter regnerisch war, hinderte es uns nicht daran Spaß zu haben. Darüber hinaus war der Tag eine einzigartige Möglichkeit, dass sich die StipendiarInnen besser kennen lernen.

Bericht: Atila

Rafiki

Am 23. Juli 2019 besuchten die Stipendiat*innen zusammen das Filmcasino um sich den Film Rafiki anzuschauen. Dieser handelt von zwei jungen Frauen in Kenia, die sich ineinander verlieben und mit ihrer Beziehung gegen Konventionen verstoßen.
Die Geschichte der beiden Liebenden hat Kahiu der Kurzgeschichte Jambula Tree der ugandischen Schriftstellerin Monica Arac de Nyeko entlehnt. Laut der Zeit wurde “die Vorführung des fertigen Films in Kenia zunächst verboten, da er laut des Leiters der Filmklassifizierungsbehörde “Homosexualität zu legitimieren und zu normalisieren” versuche. Trotzdem schaffte es Rafiki als erster kenianischer Film in die offizielle Auswahl der Filmfestspiele von Cannes. Und da ein Film im eigenen Land gezeigt worden sein muss, damit er für die Oscars nominiert werden kann, reichte die Regisseurin später Klage gegen das Verbot der Filmaufsichtsbehörde ein. Mit zumindest einem kleinen Erfolg: Für Rafiki wurde eine Ausnahmeregelung getroffen, aufgrund derer das Drama eine Woche lang in einem Kino in Nairobi zu sehen war.”

Es war wirklich ein sehr schöner und auch trauriger Film. Die Regisseurin schaffte es trotz der sehr gesellschaftskritischen Komponente des Films, gleichzeitig auch eine echte und romantische Liebesgeschichte darzustellen.

FIT4YOUNIVERSITY an der IMC FH Krems

Von 18.–19. Juli durften einige Start-Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus Wien und Niederösterreich am FIT4YOUNIVERSITY Programm teilnehmen. Das Programm fand in IMC Fachhochschule Krems statt. Es wurden insgesamt Workshops zu verschiedenen Themen angeboten, die am Vormittag und am Nachmittag stattfanden.

Am Mittwoch, den 17. Juli, sind wir im Studentenwohnheim angereist und durften sofort einchecken. Anschließend gab es eine extra für uns organisierte Stadtführung, damit wir uns in Krems zurecht finden. Am Abend sind wir essen gegangen und haben es uns gut gehen lassen, bevor das Programm startet. Wir sind gut angekommen und wurden herzlichst von den MitarbeiterInnen der IMC FH Krems empfangen.

Am 18. Juli fing das Programm an es wurden pro Einheit zwei Workshops angeboten. Am Vormittag von gab es die Workshops “Werde ein Game Creator oder Gamer” und “VR Kreativ”. Nach dem Mittagessen fanden die Workshops „Die Erde und ihr Klima im Wandel – Die Physik der Umwelt“ und „Backstage im Krankenhaus – Der Weg eines Patienten/einer Patientin“ statt. Am Abend sind wir erneut in ein Restaurant essen gegangen und danach ins Open-Air Kino, wo wir uns den Film „Green Book” angeschaut haben, der sehr empfehlenswert ist.

Am Freitag, den 19. Juli, fanden am Vormittag „Plastik – Ausweg statt Einweg“ und „2 Minuten 2 Millionen – Innovationsworkshop für die neue DIGI Welt” statt. Unsere letzten Workshops am Nachmittag waren „Die wunderbare Welt der Farben: Von antiker Kriegsbemalung, Flammenfärbungen und Leuchtquallen“ und „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht? – Auf den Spuren deines Smartphones“, in welchen wir tolle Experimente im Labor machen durften und erfahren haben, was alles in unserem Smartphone steckt.

Fazit: Die Tage an der IMC FH Krems waren eine sehr tolle Erfahrung für uns und wir empfehlen es allen weiter! Wie schon erwähnt, wurden wir sehr herzlich empfangen, wir haben neue Freunde kennengelernt, hatten viel Spaß und haben einiges dazu gelernt. Vielen Dank an die MitarbeiterInnen der IMC FH Krems für die Gastfreundschaft und die tolle Gestaltung & Begleitung des Abendprogramms!

Bericht: Sinem Yilmaz

(c) Fotos: Verein START-Stipendien

Ich fand die drei Tage, die wir im Krems verbracht haben ganz toll und informativ! Außerdem finde ich die Stadt an sich sehr schön. Was mir noch gefallen hat, sind die Workshops, die ich besucht habe, aber am besten hat mir den Workshop ” Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” interessiert und gefallen. “Green Book” ist der Film, den wir am Abend im Open Air Kino angeschaut haben und der auch sehr schön war. Nicht nur das, die Betreuung, die wir hatten, war die Beste!
Also ich hatte wirklich sehr viel Spaß gehabt und würde es nun weiter empfehlen!

Israa

Die drei Tage in Krems waren wundervoll! Neben den tollen Workshops wurden wir sehr herzlich empfangen. Ebenso wurde sich sehr um uns gekümmert. Wir hatten eine nette Stadttour, waren an den Abenden Essen und haben uns den Film „Green Book“ im Freiluftkino angeschaut.
Auch war die Unterkunft sehr komfortabel. Abgesehen davon habe ich in diesen drei Tagen viel gelernt. Die Workshops waren interessant. Besonders hat mir „Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?“ gefallen. Hier konnte ich mein eigenes Wissen einbringen und habe sehr viel über die Herstellung von Handys und über Rohstoffgewinnung gelernt. Mit Adham als Teampartner war es auch sehr spaßig.

Saida

Fit4YOUnversity bekommt man nicht jeden Tag angeboten – IMC FH Krems hat uns, START-Stipis, das Angebot gestellt, beim Campus der FH teilzunehmen, dazu gab es auch eine kleine nette Stadtführung in der Stadt Krems.
Am ersten Tag gab’s die Möglichkeit beim Workshop “VR kreativ” teilzunehmen, & die unterschiedlichen VR-Geräten selber auszuprobieren, dazu haben wir uns Gedanken gemacht, wie dies in der näheren Zukunft sinnvoll angewendet werden könnte. Der zweite Workshop “Backstage im Krankenhaus – der Weg eines Patienten/einer Patientin” hat mich am meisten interessiert, da haben wir verschiedene Situation eines Krankenpflegers selber erleben zu können – natürlich ohne Kontakt mit Patienten. Am nächsten Tag haben wir uns über Plastik, und wie man es ersetzen kann, informiert. Beim Workshop “Strom kommt aus der Steckdose und den Rest liefert Amazon, oder doch nicht?” ging’s um die Smartphones und ihre Bestandteile, sprich alle Elemente, die ins Smartphone gehen & wie diese Elemente beim Bergbau herausgenommen werden – dieser Prozess ist sehr aufwendig.
Danke an das Team der IMC FH Krems. Ihr seid tolle Gastgeber!

Adham

Die Migrantigen

Am 18. Juli 2019 kamen die Stipendiat*innen und Alumnis zusammen um sich gemeinsam die österreichische Komödie Die Migrantigen im Rahmen des Freiluftkinoprogramms Volx am Volkertmarkt anzuschauen.
Das Kinoerlebnis war mal ein ganz anderes, der ganze Platz war voll mit Leuten, die teilweise auf den dafür aufgestellten Sesseln saßen, teilweise auf Picknickdecken oder selbst mitgebrachten Sitzgelegenheiten. Es war eine sehr angenehme Stimmung und da der Film auf eine sehr humorvolle Art mit Klischees und Vorurteilen spielt, wurde sehr viel gelacht. Der Film hat aber auch eine tiefere Ebene, die kritisch beleuchtet, wie Hetze und Stigmatisierung einen tiefen Keil in eine Gesellschaft treiben kann.

„Man darf hier mit vielen Sachen experimentieren…!“

START-Salzburg Stipendiat Maisam hat einen ganz besonderen Praktikumsplatz ergattert. Ein Monat lang darf er in Wien an der Technischen Universität – TU Forschungsluft schnuppern. In diesem Bericht teilt er seine ersten Erfahrungen:

Ich darf bis Anfang August im technischen Labor im Bereich der Fertigungstechnik mitarbeiten, -lernen und -erleben. In meiner ersten Praktikumswoche habe ich zum Beispiel Techniken der Feinbearbeitung gelernt, dabei wird die Oberfläche eines Werkstoffes oder eines Werkstückes um 0,2 µm bearbeitet. Danach kann man die Rillen durch reflektierte Wellen betrachten. Das ist echt interessant. Diese Woche durfte ich die notwendigen Teile von einem Luftmotor fertig drehen und fräsen. Mir gefällt das Praktikum bisher sehr gut, denn man darf hier mit vielen Sachen experimentieren und was man dabei erforscht oder herausfindet, wird als Protokoll in das vorhandenen Mitarbeiternetz hochgeladen. So haben auch andere, die etwas wissen wollen, die Möglichkeit davon zu profitieren.“

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (3)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Die Fellows am Campus der Purdue University stehen jeden Tag um 7 auf und machen sich auf dem Weg zur Vorlesung, bevor sie natürlich in der Kantine gefrühstückt haben. Vor Vorlesungsbeginn, jeden Morgen, gibt es 15 Minuten „Uncle Ben says“. Hierbei beschäftigen wir uns mit philosophischen, bzw. politischen Texten des Namensgeber des Programmes Benjamin Franklin.

Die Themen der eigentlichen Vorlesungen und die Professoren variieren sehr, doch sie beschäftigen sich alle mit Politik, Gesetz, Gesellschaft, oder Geschichte. Jede Einheit dauert circa 2 Stunden und wir haben drei verschiedene pro Tag. Danach haben wir „Daily De-Briefing“, wo wir in Kleingruppen mit unseren MentorInnen die Themen noch einmal diskutieren können. Oft sprechen wir in diesen Runden gesellschaftliche Probleme an, seien sie in den USA oder in den europäischen Ländern.

Anschließend folgt Freizeit. Wir haben Zugang zum Sportzentrum, wo sich ein Fitnessstudio, ein Schwimmbad und eine großzügige Kletterwand befinden. Wir haben auch Yoga bzw. Zumba- Einheiten. Nach dem Abendessen folgt meistens eine soziale Aktivität, wie Jeopardy, Pool Party oder Geburtstagsfeiern.

Am Dienstag hatten wir eine Talent Show. Hier führte ich einen Comedy Sketch, den ich mit paar anderen Fellows gedreht habe, vorführten. Am Mittwoch fuhren wir nach Chicago. Die zweitgrößte US-Metropole liegt nur 2 Stunden weg, trotzdem gab es eine Zeitumstellung. Am Vormittag besuchten wir den Sears Tower, das zweithöchste Hochhaus der USA. Anschließend führte uns ein Boot durch die Flüsse von Chicago.

Für mich war es auch ein kulinarisches Abenteuer, denn zum ersten Mal probierte ich den „Chicago Deep Dish Pizza“. Der nächste Programmpunkt, die städtische Kunstgalerie, hatte auch sehr viel zu bieten. Dort hängen Werke vom Pop Art Maler Andy Warhol und Klassiker wie „American Gothic“. Diesen Samstag endete unser Leben am Campus, und unsere amerikanische Gastfamilien holten uns ab. Mein Zimmer teile ich mit dem Fellow aus der Türkei. Sie sind allesamt sehr nett und haben vor mit uns viel zu unternehmen

Zu Besuch bei den Bregenzer Festpielen

CrossCulture Night:

Was könnte man an einem Samstag denn so machen?
Wer sich diese Frage stellt, sollte sich dringlichst über die Veranstaltung rund um Bregenz informieren. Denn die CrossCulture Night, welche am Samstag, den 13.07.2019 stattfand, hatte so einiges zu bieten.

Von Gesangs-Workshops bis hin zu Selbstverteidigungs-Workshops war jede erdenkliche Möglichkeit vorhanden. Auch war es uns durch Gutscheine möglich, das Museum als auch das Kunsthaus zu besichtigen. Mit dabei waren zudem auch noch einige Führungen, in welcher wir die Festspiele mal hinter der Kulisse bestaunen konnten.

Am Abend jedoch begann aber das richtige Spektakel: Rigoletto
Ein riesiger Clown-Schädel mit Händen auf einer Plattform mitten am Seeufer. Dieser Anblick war allein schon sehr beeindruckend, doch was das Bühnenbild so alles während dem Akt so anbot, war mehr als nur erstaunlich. Das Zusammenspiel von Farben, Musik und dem Schauspieltalent der Darsteller war faszinierend.

Zur Geschichte:
Ein Hofnarr, namens Rigoletto, hat eine Tochter, welche er mit allen Mitteln vor alles und jedem beschützen will. Speziell vor dem Grafen, welcher als Frauenmagnet bekannt ist. Nichtsdestotrotz kommt es zum Treffen beider und sie verlieben sich. Als Rigoletto davon Wind bekommt, beauftragt er jemanden damit diesen umzubringen. Doch zum Schluss kommt es nochmals zu einer traurigen Wendung…

Fazit: Die Oper zeigte mir, dass es nicht unbedingt langweilig sein muss, ein paar Leute singen und tanzen zu sehen. Durch die heutigen technischen Möglichkeiten ist die Umsetzung und die Ausdrucksweise eines Stücks umso stärker und genauso eindrucksvoll. Zudem kann man sich keinen besseren Ort für ein Schauspiel ausdenken, denn allein der Anblick des Sees bzw. der gesamten Kulisse macht das gesamte noch einmal besonders einzigartig. Das Stück zumindest einmal anzuschauen ist somit dringendst empfohlen.

Ein Bericht von START-Stipendiat, Christian

Kennenlerntag bei START-NÖ

Am 20. Juli 2019 lud START-NÖ zum ersten Info- und Kennenlernen-Treffen mit den neu ins Programm aufgenommenen Jugendlichen ins START-Büro in Wien. Nach ein paar Kennenlern-Spielen stellte sich auch das START-NÖ Team vor, es wurden organisatorische Abläufe und Regeln bei START erklärt und auf Fragen der Jugendlichen zum Stipendium, der START:Hilfe und dem Freundeskreis eingegangen. Dann kamen auch schon die „alten“ Stipendiat*innen dazu und mit ihnen wurde bei Pizza und Snacks in lockerer Atmosphäre geplaudert und später auch gespielt. Und wie hat es den „Neuen“ gefallen?

Am Samstag war es eigentlich super! Am Anfang war ich nervös, aber dann haben wir uns schnell kennengelernt und sie waren sehr nett. Ich kenne 2 aus dem Deutschkurs. Obwohl ich und ein paar Stipendiaten Arabisch sprechen können haben aber trotzdem nur Deutsch geredet und das war super 😊

Basma

Es war sehr schön am Samstag. Unsere Kollegen sind alle großartig. Ich bin sehr froh, dass so freundliche Leute in START-STIPENDIUM dabei sind. Beim Mittagessen haben wir nebenbei mit einander gesprochen. Es ist so schön, wie die Leute sich hier gleich behandeln und sich gegenseitig respektieren. Das Endspiel (Werwolf) war voller Spaß und lustig.

Hamid

Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Schul- und START-Jahr!

Der 7. START-OÖ Jahrgang beim ersten Infotreffen

Am Freitag, den 12. Juli 2019, trafen sich die neuen Stipendiat*innen um 15:00 Uhr im Axis in Linz, um die ersten Infos zu ihrer anstehende Aufnahme in das Stipendienprogramm zu sammeln.

Nachdem alle den, doch eher komplizierten, Weg in das START-OÖ Büro gefunden hatten, starteten wir, gemütlich ein leckeres Eis essend, mit einem Input über das Stipendienprogramm. Eine der wichtigsten Fragen, die geklärt wurde, ist, was die zukünftigen Stipis bei START ab Herbst erwartet.

Wir, das START-OÖ Team, erklärten die wichtigsten Eckpfeiler rund um das Bildungsgeld, das Bildungsprogramm und die anstehende Aufnahmezeremonie am 7. Oktober in der Raiffeisenlandesbank. Zusätzlich erklärten wir die Rechte und Pflichten der Stipis, und unsere Grundregeln: Respekt gegenüber anderen Menschen, fremden Kulturen und unterschiedlichen Meinungen ist einer unserer wichtigsten Grundpfeiler. Bei START gibt es keine Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religion. Schön zu sehen, dass diese Grundwerte auch für unsere neuen Stipendiat*innen als selbstverständlich gelten.

Die neuen Stipis bekamen einen Überblick über unser Bildungsprogramm, sowohl dem wöchentlichen Regionalprogramm als auch den Bildungsseminaren. Obwohl sie sehr viel Inforamtion bekamen, stellten die Stipis, interessiert und wissbegierig, erste Fragen zu START, zum Ablauf der Aufnahmezeremonie und zu den Workshops.

Im Anschluss an den Input wartete noch ein Foto-Termin auf unsere neuen Stipis: Ein erstes Gruppenbild zeigt die neue, 7. START-OÖ Generation. Danke für das Foto an Wolfgang Lehner!

Abschließend kamen einige der “alten” Stipis vorbei, um die neuen Stipis in der START-Familie willkommen zu heißen. Auch hier gab es noch Gelegenheit, unseren Stipisprecher Gul mit Fragen zu löchern und sich gegenseitig kennenzulernen.

START Stipendium Gruppenbild

START-Vorarlberg feierte sein 10-jähriges Jubiläum!

Mehr als 200 Gäste kamen am vergangenen Mittwoch in das Montforthaus nach Feldkirch, um 10 Jahre START-Vorarlberg zu feiern. Anlässlich der Feier wurde das START-Gründerpaar, Maude und Bill Dearstyne, mit dem goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich für ihre herausragenden Verdienste um die Integration von engagierten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund gewürdigt.

Rückblick auf ein Jahrzehnt
Aus dem damaligen Wunsch der Initiatoren etwas an die Vorarlberger Gesellschaft zurückzugeben, ist heute ein umfangreiches und professionelles Förderprogramm für junge Menschen entstanden. Seit der Gründung konnte START-Vorarlberg rund 70 Jugendliche aus über 20 Nationen erfolgreich bis zur Matura begleiten. Neben einer PC-Ausstattung und einem monatlichen Bildungsgeld für die Schülerinnen und Schüler wurde ein intensives und umfangreiches Betreuungs- und Beratungsprogramm entwickelt. Mehr als 500 Workshops, Seminare, Exkursionen, Beratungen und viele weitere Förderangebote konnten realisiert werden – mit Erfolg. „92% der geförderten Jugendlichen im START-Programm haben mithilfe von START die Matura geschafft. Darauf sind wir sehr stolz“, so der Gründer William Dearstyne.

Bewegende Momente
Alle 22 Stipendiatinnen und Stipendiaten des aktuellen Jahrgangs, ihre Paten, die Alumni, Freunde und Förderer des Vereins waren bei der Jubiläumsfeier zusammengekommen, um die Highlights der letzten Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen. „Vorarlberg kann stolz auf seine globale Wirtschaft und seine vielfältige Gesellschaft sein. Umso mehr freut es mich, dass es Förderprogramme wie START-Vorarlberg gibt, die eine gelebte Integration fördern und einen Mehrwert für unser gemeinsames Zusammenleben im Ländle leisten“, betont Landesrätin und Schirmherrin Dr. Barbara Schöbi-Fink bei ihrer Jubiläumsrede.

Kleine Hilfe mit großer Wirkung
Einige der Jugendlichen mussten bereits in ihrer Kindheit sehr viel Negatives erleben. Sie kommen zum Teil aus Kriegsgebieten, in denen das Leben eines einzelnen Menschen nicht viel Wert ist“, erzählt Dearstyne. „Deshalb ist es uns wichtig, diesen jungen Menschen neue Zukunftsaussichten zu ermöglichen und ihnen den Mut und die Zuversicht auf ein besseres Leben zurückzugeben.“ Um dieses Ziel zu erreichen, ist START-Vorarlberg auf die Unterstützung weiterer Paten angewiesen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie die Initiative unterstützt werden kann. „Egal ob jemand eine Patenschaft für einen unserer Schülerinnen oder Schüler übernimmt, unseren Schützlingen ein Schnupper-Praktikum bei sich im Unternehmen ermöglicht oder eine Spende tätigt – wir sind jedem Einzelnen unserer Unterstützer von Herzen dankbar und freuen uns über jeden neuen Helfer in unserer Mitte“, bekräftigt Dearstyne. „Nur gemeinsam mit der Unterstützung unserer Paten und Förderer können wir auch in Zukunft einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der gesellschaftlichen Entwicklung in unserem Land leisten und etwas an die Gesellschaft zurückgeben“.

Seit 2013 ist der Verein als spendenbegünstigte Einrichtung erfasst. Alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Österreichweit ist START bereits in fünf Bundesländern vertreten: Neben Vorarlberg gibt es das Programm in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg.

Zu weiteren Fotos geht es HIER

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (2)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Ein wichtiger Fokus des Fellowships ist die politische Bildung. Drei Tage lang beschäftigten wir uns mit der amerikanischen Verfassung, und hatten auch genug Raum diesen mit europäischen Verfassungen zu vergleichen. Wichtige Schwerpunkte waren die Begriffe „Gerechtigkeit“ und „Privatsphäre“.

Dafür stellten wir zwei sehr komplexe Fälle des Obersten Gerichtshofes nach. Am Schluss behaupteten wir unser Wissen über die Verfassung in einem „mock congressional hearing“. Dabei mussten wir uns als Experten unseren Urteil über einen sehr pikanten Fall gegenüber einem Untersuchungsausschuss verteidigen.

An zwei Abenden stellten dann die Fellows ihre jeweiligen Länder bzw. US Bundesstaaten vor. Danach folgte eine Runde Jeopardy, eine sehr populäre Quiz-Show in den Staaten. Der Höhepunkt der Woche waren aber definitiv die Feierlichkeiten zum 4.Juli. Nach einem gemeinsamen Picknick begaben wir uns zu dem spektakulären Feuerwerk in Lafayette, Indiana.

Zugegeben am nächsten Tag waren wir etwas müde, das Seminar war dafür umso interessanter. Der enthusiastische Redner lud uns ein das Thema „Medien“ kritischer zu beleuchten. Danach folgten Vorbereitungen zu unserem hauseigenen „Model United Nations“. Das Thema ist der globale Müllkreislauf. Doch zuallererst soll jeder ein Land für sich auswählen, und die Thematik aus der Perspektive des Wahllandes analysieren. Mit Geschick und Diplomatie soll er die Interessen seines Landes in einer Schlussresolution verteidigen. Im nächsten Beitrag von „Thupten Weekly“ (toller Name übrigens) führe ich euch durch den Alltag am Campus der Purdue University bzw. des Benjamin Franklin Institute.

Der Stoff aus dem Träume sind

Am 9. Juli 2019 kamen sowohl ganz neue Stipendiat*innen als auch Alumnis zusammen um den Film “Der Stoff aus dem Träume sind” unter freiem Himmel am Karlsplatz anzuschauen. Das Freiluftkino “Kaleidoskop” am Karlsplatz soll gesellschaftspolitische Themen auf die Leinwand unter freiem Himmel bringen und so einen niederschwelligen Zugang für alle, die vorbeikommen schaffen. Das Cinecollective organisiert zu den jeweiligen Themen auch Podiumsdiskussionen vor der Vorstellung. Der Dokumentarfilm zeigte anhand von sechs Beispielen selbstorganisierter und selbstverwalteter Wohnbauten in Österreich, von 1968 bis heute, den Entstehungsprozess und die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens. Der Film und auch die kurze Einführung in die Thematik durch die Podiumsdiskussion mit den beiden Regisseur*innen und einem Mitglied der Wiener Initiative “SchloR- schöner leben ohne Rendite”, waren sehr informativ. Einerseits wurde die Umsetzbarkeit von Utopien aufgezeigt und wie wichtig Selbstverwaltung im Bereich Wohnen sein kann, um ein gemeinschaftliches Zusammenleben basiert auf Gleichberechtigung ohne Hierarchien aufgrund von Kapital zu ermöglichen.


Herzlich Willkommen bei START-Wien!

Am 6. Juli war es endlich soweit: Kennenlernen mit den neuen Stipendiat*innen. Zunächst gab es ein Kennenlernspiel, wo jede*r ein Blatt Papier auf den Rücken geklebt bekam und dann alle sich gegenseitig was drauf schreiben konnten, wie z.B. “ist gut in Mathe” oder “mag Katzen”. Zurück im Sesselkreis konnte jede*r seinen*ihren Zettel vorlesen und sagen was richtig geraten war und was nicht stimmt. So lernten wir uns gleich alle ein bisschen kennen und konnten auch schon viel zusammen lachen.

Dann stellte das START-Wien Team zusammen mit ein paar alten START-Hasen in Kleingruppen die verschiedenen Fördergruppen von START vor. So konnten alle Fragen zu Freundeskreis, START:Hilfe und START-Stipendium genau beantwortet werden. Nach allen Informationen packten wir die Picknickdecken, Bälle und Snacks ein, holten uns ein Eis für den Weg und gingen los zum Prater um dort noch mehr Stipendiat*innen zu treffen. Gemeinsam ließen wir den Tag ausklingen mit Plaudern, Ball spielen und freuten uns über all die neuen Bekanntschaften und, dass wir wieder gewachsen sind.

Thupten Weekly – Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (1)

Das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship (“BFTF”) Programm, welches vom US-Außenministerium finanziert wird, ermöglicht Jugendlichen aus Europa und den USA im Rahmen eines vierwöchigen Programms transatlantische Beziehungen zu knüpfen und sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. START-Oberösterreich Stipendiat Thupten nimmt heuer am BFTF Programm teil und berichtet von seinen Erfahrungen.

Am 29.Juni war es dann so weit. Ich würde mich mit anderen Jugendlichen aus 45 anderen Ländern auf dem Weg zu BFTF, einem Austauschprogramm des US State Departments an der Purdue University, begeben.

Schon am Flughafen fingen wir an, über Politik, Umwelt und Wirtschaft zu debattieren. Zu meiner Überraschung waren auch viele interessiert an der derzeitigen Lage in Österreich. Das Beste aber war, dass wir alle Spaß hatten. Nach einer 24-stündigen Reise kamen wir an der Purdue University an. Am ersten Tag machten wir (unter anderem) eine Campus Tour durch Purdue, wo wir alle durch den Brunnen laufen mussten. Anscheinend ist dies Tradition für Neuankömmlinge. Am Nachmittag hatten wir eine Reception, wo alle nacheinander etwas über sich sagen mussten. Als sich alle mit ihren Vorhaben, Talenten und Interessen vorstellten, fühlte ich mich an die START-StipendiatInnen erinnert.

Ein abenteuerliches Jahrestreffen auf der Burg Finstergrün

Ein Jahrestreffen wie kein anderer. Das diesjährige Jahrestreffen 2019 tagte im Burg Ramingstein. Dazu auch mittelalterliche Türen, riesige Tore, hohe, schmale Gänge sowie frische Bergluft auf/in 1000m Höhe.

Nach einer langen Busfahrt, mit einer kurzen Essenspause, am Fuße des Berges angekommen, mussten die Stipis ein steiles Gefälle, den Berg bis zur Burg raufgehen. Oben angekommen wurden wir empfangen und damit den Regeln vertraut gemacht.

Anschließend wurden Zimmer bezogen. Zu den Bedauern der Stipis, konnte das geplante Programm, die Fakelwanderung, aus Brandschutzgründen nicht stattfinden. Spontan kreierten die LKs ein neues Programm. Wir schauten uns die Burg näher an, spielten Vollyball – mit vollem Einsatz, die Flecken am Arm fürs viele Bridgen/ Britschen sind der Beweis dafür- und Fußball. Trotz sportlicher Ausübung ist die Nacht noch jung. Denn im Gemeinschaftsraum lauern Wölfe, Dorfbewohner, etc. – es wurde das Spiel „Werwolf“ gespielt.

Am nächsten Tag, hatten wir einen Kräuterworkshop, bei welchem wir Tee mixten, neue Salzmischungen kreierten und Aufstriche für Stockbrot, welches fürs Lagerfeuer gedacht war, machten. Doch auch hier, zum Bedauern der Stipis, musste das Lagerfeuer aufgrund von Nässe abgeblasen werden. Nichtsdestotrotz, ließen wir uns davon nicht die Laune verderben und brachen zum Silberbergwerk auf. Übermotiviert nahmen wir den steilen und schwierigen Weg, statt den leichten und angenehmen Weg. Oben angekommen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen gelbe Schutzanzüge – wir sahen wie kleine Bauarbeiter, wie kleine Miniens aus. Anschließend machten sich die beiden Gruppen zeit verschoben, separat durchs Silberbergwerk. Begeistert von Steinen und dem Bergwerk ließen wir uns von 8 Grad im Bergwerk nichts anhaben, denn Fragen waren genauso präsent wie das Interesse. Nach diesem Programm gab es schließlich Abendessen und ein gemütliches Spielabend im Gemeinschaftsraum.

Am nächsten Tag leider mussten wir schon abreisen. So kurz und schmerzlos der Abschied vom schönen Ort war, desto anstrengender stellte sich die Busfahrt für einige. Übelkeit und eine baldige Entleerungspause/ Kotzpause waren die Folge, der langen Busfahrt. Die Stipis aber lassen sich davon nicht die Laune verderben. Sie sorgen sich zuerst um ihre Freunde/Freundinnen, denen es schlecht geht und spielen leise hinten im Bus „Werwolf“. Mit einem “Auuuu” geht das Jahrestreffen dieses Jahr zu Ende.

Das Jahrestreffen war zwar kurz aber sehr spannend, wir sind uns dadurch näher gekommen und hatten viel Spaß miteinander vor allem die Spiele Volleyball und Das Spiel „Werwolf“ hat uns an Laune gehalten. Außerdem sind wir noch einen steilen Berg geschrieben, mit einer kleinen Essenspause, und haben eine Führung durch die Silberbergwerk bekommen. Was sehr interessant war, war die sehr kühle Temperatur, circa 8 Grad, und die sehr informativen Infos die wir zwischendurch bekommen. Ein tolles Erlebnis mit START! -Balqiz

Ich fand es schade, dass wir kein Lagerfeuer hatten und auch keine Fackelwanderung, dennoch waren viele von uns das 1. Mal in einem Bergwerk und ich denke, dass es wirklich allen gefallen hat! Die Übernachtung auf einer Burg war überhaupt das Beste. Plus wir konnten nicht wirklich am Handy sein und haben viel Zeit miteinander verbracht & somit generell mehr miteinander geredet. Insgesamt fand ich es wirklich gut und die Natur hat uns allen gut getan!! -Aylin

Die Idee in einer Burg zu übernachten, ist großartig. Ich habe mich auf das Jahrestreffen sehr gefreut. Die Burg war auch groß und schön. Die interessante historische Geschichte dahinter ist auch faszinierend. Beim Jahrestreffen habe ich andere Stipendiaten und Stipendiatinnen noch besser kennengelernt (vor allem Maturanten) weil wir mehr Zeit miteinander verbracht haben. Ich habe mich auf das Lagerfeuer gefreut, jedoch hat es wegen dem schlechten Wetters nicht stattgefunden. -Shehab

Meine letzte START Veranstaltung mit der ganzen Gruppe – das Jahrestreffen. Eine sehr gelungene Veranstaltung! Obwohl es aufgrund des Regens zu einigen Kürzungen kam, hielt das uns nicht ab Spaß zu haben. Ob nun Volleyball, Tischtennis gegen Anna oder gar Katrin Bernd oder der Favorit unter den meisten “Werwolf”. Spaß hatten wir eine Menge, selbst wenn wir grade dabei waren einen Berg zu besteigen, oder in einem Bergwerk waren. 8°C hielten uns nicht davon ab die Zeit zu genießen. Die Ambiente in der Burg war auch toll. Nicht zu vergessen das Wasser! Als “leidenschaftlicher” Wassertrinker ist mehr der Unterschied zum Wiener Wasser sofort aufgefallen. Man trinkt halt nicht immer von einer Bergquelle. Trotz der missglückten Pläne war es toll. Wer weiß vielleicht wäre es ja nicht so toll ausgegangen, wenn das Wetter uns nicht einen Strich durch die Rechnung gezogen hätte? -Erem

START-NÖ auf Jahrestreffen am Erlaufsee

Zum Abschluss des Schuljahres ging es für die StipendiatInnen diesmal ins südliche Mostviertel an den schönen Erlaufsee. Kletterpark, Floßbauen, Schwimmen und ein Lagerfeuer (mit leckeren selbstgemachten Hollerstrauben) standen ebenso auf dem Programm wie eine Wanderung auf der Gemeindealpe. Die Abende wurden meistens mit lustigen Werwolf-Spielen verbracht. Die StipendiatInnen berichten:

Unser heuriges Jahrestreffen war besonders lustig für mich, es hat sehr viel Spaß gemacht den Kletterpark zu besuchen bzw. auf die Stationen zu klettern – es war eben was Neues für mich. Unser selbst gemachtes Boot hat uns bewiesen wie wir sehr gut in einer Gruppe arbeiten könnten und wie wir dabei erfolgreich sein können. Ich war vom Abendprogramm sehr überrascht, dass viele dabei teilgenommen haben, um die Zeit miteinander zu genießen. Zu guter Letzt haben wir eine schöne Wanderung gehabt, nach der wir am Erlaufsee gelandet sind. Eins darf ich nicht vergessen, nämlich unsere neue START-Flasche 😉

Adham

Das Jahrestreffen ist das beste und schönste Erlebnis meines Lebens. Die Zeit, die ich dort mit allen verbracht habe, ist unvergesslich und schön. Wir waren am Erlaufsee, dort haben wir verschiedene Aktivitäten gemacht. Eine davon war Klettern, das hat mir sehr gefallen, da klettern zu meinen Hobbys zählt. Wir haben auch ein Floß gebaut, dabei haben alle geholfen. Die Zusammenarbeit und wie wir uns gegenseitig geholfen haben, hat mir ein schönes Gefühl gegeben als wäre START meine zweite Familie. Die Betreuung von Stefanie und Katrin war sehr nett und hilfreich wie immer.

Asmaa

Die Entscheidung, an den Erlaufsee zu fahren, erwies sich als die einzig richtige. Denn bei diesem Wetter braucht man Abkühlung und kann kaum etwas anders unternehmen. Nichtsdestotrotz haben wir davor eine anspruchsvolle und körperlich anstrengende Aufgabe gemeistert, nämlich den Kletterpark. Danach ging es los mit dem Floßbauen, das nicht so einfach war, wie es man sich vorstellte. Dann kam der Höhepunkt des Jahrestreffens, da durften wir endlich ins Wasser. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Sessellift auf den Berggipfel und konnten die wunderbare Aussicht genießen, bevor wir den Berg hinunter wanderten. Das Jahrestreffen war für mich eine sehr schöne Mischung an körperlicher und kognitiver Anstrengung (dank den vielen Werwolf-Spielen).

Taha

Das Jahrestreffen war viel schöner als ich mir vorgestellt habe. Zum ersten Mal fühlte ich mich in einem Team, das wirklich einander hilft. Zum Beispiel beim Klettern, viele die klettern konnten und keine Höhenangst hatten, haben auf die anderen aufgepasst und sie haben die anderen motiviert damit sie nicht gleich aufgeben. Das kann man mit Lebenszielen vergleichen, dass man weitergeht, auch wenn es schwierig wird. Beim Floß bauen gab es anfangs Streit, weil wir keinen guten Plan hatten. Aber nachdem wir angefangen haben zu bauen, hat es irgendwie funktioniert und jeder hat mitgeholfen, auch wenn wir z.B. nicht gut Knoten machen konnten. Beim Schwimmen waren auch alle für einander da und haben einander geholfen und unterstützt. Am Abend haben wir oft Werwolf gespielt, was auch sehr lustig war! Danke an alle, die mit waren, und auch an Katrin und Stefanie!

Khlod

START-Salzburg: Jahrestreffen am Attersee

Bei herrlichem Wetter brachen die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten am Freitag, 28. Juni am Hauptbahnhof in Richtung Oberösterreich auf. Das Ziel war Litzlberg am Attersee, wo ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm auf uns wartete. Untergebracht waren wir im Jugendgästehaus LITZ, das vom Österreichischen Jugendrotkreuz geführt wird. Am Freitag Abend war Zeit, nach dem Abendessen und der Besprechung den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen wartete bereits Erlebnispädagogin Eva auf uns. Sie hatte eine knifflige Aufgabe für die Stipendiatinnen und Stipendiaten: Aus verschiedenen Stöcken, Brettern, Rädern, Seilen und Planen sollten wir ein Flintstone Auto bauen. Zu diesem Zweck wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Nach kurzen Überlegungen ging es ans Werk und mit Teamgeist und guten Ideen gelang es uns, zwei funktionstüchtige Autos zusammenzubauen. Einige Teammitglieder wurden zu Marktingleiter*innen bestellt, um den Namen und die Werbestrategie für die Vermarktung des Wagens auszuarbeiten. Jede Gruppe durfte ihr Auto vorstellen und bewerben, dann musste der Beweis angetreten werden: Über einen kleinen Abhang durfte jede Gruppe fahren, wichtig war es, dass alle Gruppenmitglieder darauf Platz fanden. Beide Fahrzeuge bestanden den Praxistest, Eva lobte unsere gute Arbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit.

Am Nachmittag stand Bogenschießen am Programm. Eva erklärte uns kurz die Grundlagen, dann ging es schon ans Werk. Beim Bogenschießen sind Disziplin und Konzentration erforderlich, wenn man ins Schwarze treffen will. Die Schwierigkeit wurde laufend angepasst, am späten Nachmittag erlegten wir unsere ersten Tiere aus Kunststoff. Nach dieser sportlichen Aktivität in der Sonne tat uns eine Abkühlung gut und ein Teil der Gruppe ging zum nahen Attersee, um sich zu erfrischen.

Nach dem Abendessen stand ein weiterer Höhepunkt am Programm: Gemeinsam mit einer Kräuterpädagogin machten wir eine Nachtwanderung zum Moor, wo uns viele besondere Pflanzen und Tiere (und leider auch Stechmücken) begegneten. Es wurde langsam dunkel und am Rückweg spazierten wir durch einen Wald, wo hunderte Glühwürmchen leuchteten. Es war wunderschön und viele sahen zum ersten Mal in ihrem Leben diese besonderen Käfer. Am Sonntag Vormittag beendeten wir das Jahrestreffen mit vielen spannenden Gruppenspielen, bevor wir uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg nach Salzburg machten.

START-OÖ Pate der Energie AG gratuliert zur Matura

Um nochmal persönlich mit (noch) START-OÖ Stipendiatin Chrislane über ihren großen Erfolg, die eben bestandene Matura, zu sprechen und mehr über ihre Zukunftspläne zu erfahren, wurde sie von ihre Paten von der Energie AG eingeladen. Bei einem sehr herzlichen Empfang durch Frau Ablinger-Steidl und Herrn Blätterbinder gab es viele lobende und wertschätzende Worte für ihre Leistungen.

Chrislane konnte als Patenschülerin der Energie AG auch ein Praktikum im Haus absolvieren und nun führt sie der Weg nach Wien um an der WU Wirtschaftsrecht zu studieren.

Nach der Überreichung eines großzügigen Maturageschenkes inklusive Blumenstrauß, wurde noch vereinbart auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben. Chrislane bedankte sich herzlich für die tatkräftige Unterstützung bei ihren Paten, welche sie über drei Jahre begleitet und bei Herausforderungen stets mitgefiebert haben.

An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei euch bedanken: Vielen Dank für diese gute Patenschaft und die tolle Unterstützung, die ihr unseren Stipendiat*innen zukommen lässt.

English with Maude

Am 18.01.2019 hatten wir unsere erste Nachhilfestunde mit Maude, mit 8 Teilnehmern aus den verschiedensten Herkünften lernten wir eine gemeinsame Sprache. In „English with Maude“ war es uns verboten auf Deutsch und andere Sprachen zu sprechen. Die einzige Sprache die wir in den Stunden mit Maude kannten, war Englisch.

Ziel dieser Stunden war es uns Vertrauen zu schenken, dass wir uns trauen Englisch zu reden, auch wenn es nicht perfekt ist. Wir trafen uns jeden Freitag für eine Stunde Englisch, auch wenn man meint, dass es wenig ist, konnten wir diese Stunden doch effektiv nutzen und daraus lernen. Durch ihre sanfte, lustige und freundliche Art hat es Maude geschafft, dass wir uns trauen Englisch zu reden und aus unsere Comfort – Zone raus zutrauen. Die Gestaltung der Stunden war meistens offen, das heißt, dass wir die Themen aussuchen konnten, über die wir sprechen wollten. So kamen Themen wie: Herkunft, Gesellschaft, Integration, Geschlechter, Zukunft, Träume und Wünsche usw. vor.

Ich, persönlich empfand die Stunden als sehr angenehm, weil die Lernstunden nicht so gestaltet waren, wie in der Schule. Wir hatten kein Lernstoff, an dem wir gebunden waren. Es hat sich mehr so angefühlt, als ob man mit Kollegen sitzt und sich auf Englisch unterhält. Durch diese Atmosphäre hatte man nicht das Gefühlt für seine Englischkenntnisse mit Noten bewertet zu werden, sondern dadurch konnten wir viel freier reden und unsere Hemmungen und Ängste über Bord werfen.

Ich bin mir sicher, dass die Anderen genau so empfinden wie ich und wünsche allen, dass sie ihre Sprachkenntnisse weiterentwickeln und auch in der Öffentlichkeit den Mut haben diese zu zeigen. Zum Schluss möchte ich mich bei Maude bedanken, die sich extra Zeit für uns genommen hat und immer mit Freude und Leidenschaft dabei war.

Ein Bericht von START-Stipendiat Tamir.

100 Jahre Frauenwahlrecht im Volkskundemuseum

Vor 100 Jahren durften Frauen in Österreich das erste Mal wählen. Diesem Jubiläum ist eine Ausstellung im Volkskundemuseum in Wien gewidmet, welche Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich besuchten. In mehreren Räumen wurden verschiedene Aspekte des Kampfes für das Frauenwahlrecht – historisch wie auch aktuell – aufgearbeitet. Auf einer Weltkarte konnte nachvollzogen werden in welchen Ländern wann das Frauenwahlrecht eingeführt wurde und auch wo Frauen nach wie vor nicht Wählen dürfen wie z.B. Saudi Arabien oder Westsahara.

Wir erfuhren auch viel über die österreichische Frauenbewegung und wie sich Frauen dafür einsetzten z.B. die Lebensbedingungen von Arbeiterinnen zu verbessern. Die zentrale Forderung “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit” ist beispielsweise bis heute noch nicht in allen Arbeitsbereichen Realität. Auch hatten es Frauen in der Politik anfangs schwer, weil sie sich in einem männlichen dominierten Feld bewegten. So wurde und wird noch immer Kleidung von Poltikerinnen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Angela Merkel wurde hierfür als Beispiel angeführt, man kann es aber aktuell auch bei Bundeskanzlerin Bierlein verfolgen.

Der heutige Besuch im Volkskundemuseum zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht war ein sehr spannender und vor allem bewegender Besuch. Man konnte Schritt für Schritt sehen wie wir Frauen es geschafft haben eine Stimme in der Politik zu bekommen. Jedoch wurde uns auch klar, dass heute noch in einigen Ländern Frauen nicht wählen gehen dürfen, was ziemlich erschreckend war. Dadurch, dass wir Stipendiaten selber zu einem gewissen Thema Informationen sammeln mussten und sie dann präsentieren mussten blieb die Führung spannungsreich. Anschließend konnten wir im „Parlament“ unsere Träume, Wünsche und Ziele laut vor den anderen aussprechen und unsere Gruppengemeinschaft stärken.

Mia

START-OÖ auf Jahrestreffen im Böhmerwald

Von 21. Juni bis 23. Juni erwartete START-OÖ Stipis und Freund*innen das Jahrestreffen in Klaffer am Hochficht, um die Erfolge des vergangenen Schuljahres zu feiern.

Die Stipendiaten Viola und Yusuf berichten:

“Das Wochenende startete mit einer Bus- und Zugfahrt, wobei Freude und gute Laune stets präsent waren. Als wir in der Unterkunft ankamen, war das Erste, was wir taten, die Betten zu beziehen. Die jeweiligen Zimmergenossen machten es sich gemütlich in der neuen Umgebung und erkundeten diese auch.
Danach folgte eine kurze Besprechung und Schilderung des Tagesplans von Nadja und Anna. Besonders engagierte Stipis bekamen Awards, aber auch der Rest verblieb nicht ohne Geschenke. Alle bekamen schwarze und weiße T-Shirts mit der arabischen Aufschrift “START”. Der Tag am neuen Ort konnte somit richtig starten.
Gemeinsam spazierten wir zum See, der in der Nähe war und genossen zusammen die Sonnenstrahlen, die auf unsere Haut prallten. Einige spielten Beachvolleyball, andere sprangen sofort in den See und ein paar unterhielten sich untereinander.
Als sich der Tag zu Ende neigte, verließen wir den See und kehrten zurück zu unseren Zimmern, um uns schon auf das geplante Feuerlager vorzubereiten. Zum Glück spielte das Wetter mit und neben leckeren Marshmallows und lustigen Unterhaltungen, bekamen Nadja und Anna auch von uns Geschenke und durften dabei sogar ein Spiel spielen.
Als es schon so dunkel war, dass auch der Letzte unserer Stipis gähnen musste, begaben wir uns in unsere Zimmer und schliefen tief und fest, ermüdet vom aufregenden Tag.”

“Am Samstag waren wieder alle ausgeruht, und der Tag startete mit einem leckern Frühstück in unserer Unterkunft. Am Vormittag wäre ein Bubble-Soccer Turnier geplant gewesen, doch leider spielte das Wetter nicht mit. Es war zu windig, doch zum Glück blieb es den ganzen Tag trocken.

So verbrachten wir den Tag gemeinsam, wir spielten Tischtennis, Werwolf und Activity. Vor allem führten wir viele Gespräche, dadurch lernten wir uns alle noch besser kennen. Nach dem Mittagessen machten wir eine Schnitzeljagd durch Klaffer. Eingeteilt in zwei Gruppen musst wir viele lustige Aufgaben erledigen. Beispielsweise schossen wir ein cooles Selfie mit einer Ziege, choreografierten einen “START-Jahrestreffentanz” und komponierten eine “START-Hymne”.

Nach dem Abendessen nutzten wir noch die Zeit und gingen zum See. Einige spielten Beachvolleyball, die anderen genossen das Wasser. Als am späten Abend ein Gewitter aufzog, gingen wir wieder in die Unterkunft und ließen den Tag mit Activity und tollen Gesprächen ausklingen.”

Am dritten Tag unseres Jahrestreffens hatten wir das Meiste schon erlebt. Es regnete und wir nutzten den Tag produktiv. Mit gepackten Koffern und satten Mägen ließen wir das Jahr revuee passieren. In Gruppen aufgeteilt schrieben wir auf, was uns gefallen hat, was wir anders machen können und was wir uns für die Zukunft wünschen. Nicht nur innerhalb der Gruppen, sondern später auch mit der gesamten START-OÖ Family tauschten wir unsere Perspektiven aus und berieten uns gegenseitig. In Folge dessen wurden noch die letzten Schlussabrechnungen für das Jahr gemacht und wir machten uns wieder auf den Heimweg.”

Eine neue START-OÖ Generation wurde gewählt

Die bereits 7. START-OÖ Generation wurde am Donnerstag, den 19 Juli von einer Jury, bestehend aus START-Förderern und Paten, gewählt.

Aus 46 Bewerber*innen für ein START-Stipendium wurden 14 für ein persönliches Gespräch einladen. In dreier Teams wurde vorab eine Teamaufgabe gelöst, um sich im Anschluss einer nach dem anderen vor der Jury zu präsentieren. Die anfängliche Nervosität verfiel bei allen sehr schnell und die Jury war von der Vielfältigkeit und Motivation der Jugendlichen sehr beeindruck.

Ein großer Dank geht hiermit an die diesjährige Jury, welche mit großer Sorgfalt die Schüler*innen auswählte: Herr Mag. Florian Brunner (RLB OÖ), Frau Mag. Friederike Koll (Land Oberösterreich), Herr Dipl.-Ing. Alfred Mar (Rotary Club Wels-Nova), Herr Mag. Werner Watzinger (Rotary Club Wels-Nova) und START-Geschäftsführerin Frau DSA Katrin Bernd, MSM.

Die acht neuen Stipendiat*innen werden am Montag, den 7. Oktober in der RLB OÖ offiziell bei der START-Begrüßungsfeier in das Stipendienprogramm aufgenommen und ihre Stipendienurkunden erhalten.

Allen Bewerber*innen, die heuer kein Stipendium erhalten haben, wünschen wir trotzdem alles Gute für die schulische Zukunft! – Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr!

Besuch des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival

Am 7. Juni 2019 haben sich vier Stipendiat*innen aus Niederösterreich und sechs Stipendiat*innen aus Wien vor dem Theater Spielraum getroffen, um etwas Außergewöhnliches nämlich das Theaterstück “Off Kilter” im Zuge des 20. europäischen und internationalen visuellen Theater Festival anzuschauen. Das Stück wurde von einem gehörlosen Schauspieler bzw. Regisseur namens Ramesh Meyyappan aus Singapur gespielt.

In dem Stück ging es um das Leben eines Mannes namens Joe Kilter, der seinen Job verliert und das jedoch irgendwie akzeptieren muss. Es hat sich alles um die Begabung des Schauspielers gedreht, wie er ohne Worte aufgetreten ist und seine Zuschauer, die sowohl Gehörlose als auch Hörende waren, nur mit Gestik und Körpersprache zu unterhalten und ihnen das Geschehen zu vermitteln. Der talentierte Schauspieler hat uns alleine (nur mit Hintergrundmusik) in einer Stunde mit seiner Aufführung voller Zauberei, Humor und Spaß so begeistert, dass wir das plötzliche Ende gar nicht erwartet haben und noch mehr sehen wollten. Und so mussten wir uns verabschieden und nach Hause fahren.

Bericht: Sabiha Moradi

Oblivion

Im Rahmen der Wiener Festwochen 2019 besuchte START-Wien die Kunstperformance “Oblivion” der Künstlerin Sarah Vanhee. Die Künstlerin hatte ein Jahr lang ihren virtuellen und realen Müll gesammelt, welchen sie aus den Kartons ausräumte, während sie mit dem Publikum sprach.

START-Wien Stipendiat Erem hat seine Eindrücke der Kunstperformance fest gehalten: “Das Oblivion, ein unvergessliches Theater. Die Schauspielerin sprach durchgehend auf Englisch, zeitweise auch auf Spanisch und Französisch. Nach und nach entleerte sie mit Müll gefüllt Kartons. Zu Beginn konnte man davon ausgehen, dass sie den Kontinent Nordamerika formt, jedoch wurde dieser Gedanke schnell wiederlegt. Die Schauspielerin hat die gesamt Fläche mit ihrem Abfall befüllt. Müll, den sie über ein ganzes Jahr gesammelt hat. Müll, der schnell ins Vergessene gerät. Müll, den man gar nicht als Müll zählen würde. Das Stück an sich hatte ein gutes Konzept, denn es soll das Publikum dazu animieren mehr auf die eigene Müllproduktion zu achten. Die Umsetzung bzw. die Performance konnte diesen Gedanken aber nicht übermitteln. Hierzu hatte das Stück auch noch unnötige Länge, die dem Ganzen eine fadisierende Eigenschaft gab. Trotz der eher schlechteren Umsetzung, muss ich auch sagen, dass ich zu meinem Teil auch ein besseren Bewusstsein für meine Müllproduktion habe.”

Ein paar Gedanken unserer START-Wien Stipendiat*innen zu ihrem eigenen Konsum und der Müllvermeidung:

Dieses Jahr war ich zum ersten mal bei den Wiener Festwochen und ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht, weil die Erzählungen von den Vorstellungen viel interessanter waren als wie die, die ich besucht habe. Es war heftig mit anzusehen das ein Mensch in einem Jahr der relativ nachhaltig bereits lebt, trotzdem so viel Müll verursacht. Jedoch war die Art der Präsentation sehr öde. Es war trotzdem schön wieder Stipis zu sehen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. -Edison

Mein eigener Konsum für Müll ist, dass ich versuche, wie weit ich kann, Papier Müll und Bio Müll von anderen Müll trenne. Ich habe eine nette Bekannte und wir tauschen unsere Kleidung und Schuhe, um unsere Umwelt schützen und weniger Sache kaufen. Ich muss sagen, dass wir nicht nur Kleidung und Schuhe tauschen, sondern auch andere Dinge zum Beispiel Bücher, DVD usw.
Ich benutze die alte Zeitungspapier als Papier Geschenk. Mit solchen Kleinigkeiten versuche ich wenigstens etwas gutes zu tun. -Stella

Ich bin der Meinung, dass das Konzept interessant ist, jedoch die Umsetzung nicht, wobei ich sagen muss, dass die Idee, die Menge an produziertem Müll innerhalb eines Jahres zu zeigen, an und für sich gar nicht so schlecht ist, allerdings zu lang gedauert hat, dass es einem irgendwann auf die Nerven ging. Ich bin ein Typ, der Sachen mehrmals verwendet, d.h. ich verzichte nicht ganz auf Plastik, aber ich versuche die Sachen so oft zu verwenden, bis sie wirklich kaputt gehen (z.B. meine Wasserflasche, Plastiksackerl, usw…). Also ich kaufe mir keine neuen Sachen bevor die alten wirklich alt werden. Ich konsumiere auch nicht sehr viel Fleisch. Einerseits weil es mir nicht wirklich schmeckt. Andererseits weil man Fleisch durch zahlreiche Lebensmittel ersetzen kann, die keinem Lebewesen schaden. -Rosetta

Das Konzept der Kunstperformence fand ich toll, aber die Ausführung könnte besser sein. Auch wenn die Ausführung etwas holprig war, ist mir während der ganzen Performance mein eigener Konsum bewusst geworden und wie viel ich eigentlich an Müll einsparen könnte. Anstatt zum Supermarkt und dort Tomaten in einer Plastikschale zu kaufen, könnte ich mit einer Stofftasche zum Bauernmarkt gehen und mir dort verpackungslose Tomaten holen. Anstatt mir neue Zahnbürstenköpfe für die elektronische Zahnbürste zu kaufen, könnte ich den jetzigen Kopf mit heißem Wasser übergießen oder in den Kühlfach legen, sodass die Bakterien absterben. Anstatt … und so weiter. Es gibt so vieles an dem ich etwas verbessern kann und das hat mir die Kunstperformance gezeigt. -Ebru

Europe Day!

Ein europapolitischer Tag für START-Wien und START-Niederösterreich.

Die EU-Wahlen liegen hinter uns, der Brexit gestaltet die tagespolitischen Nachrichten und START-Wien & START-Niederösterreich schließen ihren EU-Schwerpunkt mit einem Besuch des Außenministeriums und Haus der EU ab. Wir möchten uns bei Emira Abidi für die Organisation & den Besuch im Außenministerium, der Europapolitik-Vortragenden mit Schwerpunkt Brexit Olivia Legradi und Bernhard Kühr für den Vortrag im Haus der EU und das Planspiel “EU-Gesetzgebungen” bedanken.

“Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Es hat mit einer kurzen Vorstellung im Alois Mock Saal begonnen, dort wurden uns die Fresken erläutert und erklärt. Danach bekamen wir einen kurzen Überblick über die EU. Das heißt wie es zu Gesetzgebungen kommt und wie es mit dem Brexit aussieht und was für Komplikationen damit in Verbindung stehen. Mir wurde noch nie in so einer kurzen Zeit der Überblick über Europa erteilt. Danke für diesen Workshop. Der Besuch im Haus der Europäischen Union war wir eine Rückblende nach Berlin. Wir haben uns in das europäische Parlament, Ministerrat und in die Kommission aufgeteilt dort haben wir eine Richtlinie ausdiskutiert. Es war sehr spannend das wiedermal zu erleben.” fasst Salma den Europe Day! zusammen.

Das Außenministerium heute hat mir super gut gefallen. Vor allem weil ich erfahren konnte wofür das Außenministerium tatsächlich zuständig ist und wie vielfältig ihre Aufgabenbereich ist. Am spannendsten fand ich die Diskussion über den Brexit. Anschließend waren wir im Haus der EU wovor ich mir etwas mehr erhofft hatte. Einiges davon wusste ich bereits aber auch bei dieser Führung konnten mir einige wichtige Fragen beantwortet werden. -Edison

Bei dem ersten Teil des Workshops im Außenministerium habe ich über die Tätigkeitsbereichen des Ministeriums und über die Außenministerin Österreichs und noch dazu über die Räumlichkeit erfahren. Bei dem zweiten Teil, wo wir im kühlen Gebäude des Haus der Europäischen Union waren, hat es mir gut gefallen, als wir eine Richtlinie ausdiskutiert haben, um die Beziehung zwischen europäischen Institutionen zu verstehen. Weiters fand ich sehr informativ, dass wir die EU Regelungen und Binnenmarkt besprochen haben. Es war ein sehr heißer Tag aber ich habe mich sehr gefreut, dass wir eine Goodie Tasche bekommen haben und in der Pause gemeinsam Eis essen durften. -Sabiha

Ich fand den Workshop “Europa Day” sehr interessant. Ich habe zum ersten Mal das Außenministerium und das Haus der europäischen Union besucht. Wie immer war der Workshop sehr vorteilhaft für mich. Besonder interessant war das Spiel ” Institutionelles Dreieck” (Europäische Kommission, Parlament, Ministerrat), in dem wir in drei Gruppen aufgeteilt und in verschiedenen Rollen eingesetzt wurden. Allgemein will ich sagen, dass wir zwischen uns trotz warmen Wetter angenehmen Atmosphäre hatten. -Sakaria

Der heutige WS war ziemlich informative. Jedoch fand ich den ersten Teil des WSs, also im Außenministerium, interessanter, weil mich die Themen mehr interessiert haben. 
Das was wir im Haus der Europäischen Union gemacht haben, war für mich nicht etwas neues. -Israa

Der Besuch im Außenministerium war sehr lehrreich. Wir haben eine Führung im Alios Mock Saal und einen überblick über die Tätigkeiten der Außenminister bekamen. Eigentlich habe ich heute eine andere Interesse entwickelt, während sie uns das alles erzählt haben. So ich Danke START!! -Himanshi

Sommerfest der IV-NÖ: Spende unterstützt START-Programm in Niederösterreich

Mit der Jungen Industrie Niederösterreich/Burgenland verbindet START-NÖ bereits seit 2016 ein erfolgreiches Refugee-Mentoring Programm. Dieses Jahr kam uns zusätzlich die Ehre zu Teil Empfänger der gespendeten Gage der „Swinging Leaders“ beim Sommerfest der Industriellenvereinigung Niederösterreich zu sein. Bei der offiziellen Scheckübergabe im Rahmen des Sommerfests auf dem Stift Göttweig am 12. Juni 2019 durften START-Geschäftsführerin Katrin Bernd und START-NÖ Maturant Taha Al Khashmany den Verein und das Programm in Niederösterreich kurz vorstellen.

Wir danken vielmals für die großzügige Spende und die Einladung zum Sommerfest der IV-NÖ!

(c) Foto: IV-NÖ/ Felix Büchele

Zu Besuch in der AMAG- Austria Metall AG

Der START-OÖ Pate der ersten Stunde lud unsere Stipendiat*innen nach Ranshofen ein, um dort einen sehr spannenden gemeinsamen Tag zu verbringen. AMAG-Personalleiter Paul Benischek empfing seine Patenschülerin Karmina und acht weitere Stipendiat*innen am Dienstag vormittag im AMAG Standort Ranshofen.

AMAG-Patenschülerin Karmina berichtet von diesem Tag:

“Am Dienstag hatten wir Stipis die Gelegenheit meine Patenfirma AMAG in Ranshofen bei Braunau zu besuchen und mehr über die Produktion und vorallem die sehr spannende Firmengeschichte zu erfahren. Während einer Führung durch den Standort, konnten wir uns verschiedene Anlagen ansehen. Das Warm – und Kaltwalzwerk zum Beispiel. Dort werden die riesen Aluminiumbleche hergestellt. Es ist sehr heiss in diesen Hallen und was uns allen aufgefallen ist: Es sind nicht viele Menschen die in den Hallen arbeiten, denn der Großteil ist schon automatisiert.

Die AMAG produziert in Österreich Produkte aus Aluminium Guss und Walzprodukte von bester Qualität. Sie liefern auch flüssige Aluminium an Orte, die nicht mehr als 500 km von Ranshofen enfernt sind. Der Rohstoff aus dem Aluminium erzeugt wird ist Bauxit und man braucht sich keine Sorgen machen, dass er ausgeht da es sehr viele Vorkommen gibt. Was ein besonderer Vorteil gegenüber dem Stahl ist: 75-80% des Materials wird von Aluminiumschrott hergestellt, recyclet und wieder verwendet. Man kann Aluminium nämlich unendlich oft recylen. Die AMAG ist umweltfreundlich und hat für die Zukunft große Ziele, denn sie unterscheidet sich von anderen Aluminiumproduzenten nicht nur durch ihre Qualität, sondern auch durch ihre speziellen Produkte. Sie haben alle verschiedenen Legierungen an einem Standort.

Wir bekamen dann auch noch einen kurzen Vortrag zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der AMAG. Sie suchen sehr viele Lehrlinge und von denen die sich bewerben, nehmen sie die Besten, denn sie investieren in sie und geben ihnen gute Arbeitsplätze um eine freundliche Betriebsklima und qualitative Produktion zu schaffen.

Am Ende der Führung durch das Betriebsgelände erklärt uns Herr Benischek noch wie wichtig Sicherheit in diesem Areal ist und dass die AMAG sehr darum bemüht ist, dass die Mitarbeiter zufrieden sind und ein gutes Klima herrscht. Die Mitarbeiter essen übrigens sehr viele Leberkässemmeln in der Kantine : )

Und als wäre das noch nicht genug, hat uns Herr Benischek in ein sehr schönes Restaurant zum Essen eingeladen. Dort konnten wir noch ein bisschen persönlicher reden und wir Stipis erzählten ihm von unseren Plänen für die Zukunft. Herr Benischek hörte sehr interessiert zu.

Für diesen sehr schönen und besonders interessanten Tag, will ich mich herzlich bei meinem Paten bedanken! Danke auch, dass sie START und somit mich unterstützen und ich daher im nächsten Jahr meine Matura machen kann. “

Young-Leadership Seminar 2019

Von Samstag, den 8. Juni, bis Montag, den 10. Juni, fand im Axis in Linz das Young Leadership Seminar für alle Stipi-Sprecher*innen statt. Die 10 Stipisprecher*innen aus den verschiedenen Bundesländern verbrachten gemeinsam ein Wochenende, an dem sie vieles über Team-Building, Leadership-Skills und Oragnisation von Veranstaltungen gelernt haben.

Die Stipendiatensprecher Atila & Edi von START-Wien berichten:

Samstag, der 8. Juni 2019:
Unser Ankommen war um 14:00 Uhr am Linzer Hauptbahnhof. Dort haben wir die anderen Stipisprecher*innen getroffen. Anschließend sind wir gemeinsam zu der Herberge und anschließend ins Axis gefahren. Nach einer kurzen Erholung haben wir mit Nadja (Landeskoordinatorin Oberösterreich) das Kennenlernspiel gespielt. Dies half uns, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Danach haben wir unsere Rolle und Aufgaben als Stipisprecher*innen und unsere Erwartungen besprochen. Dieser Seminarteil war für uns sehr nützlich und legte den ersten Grundstock für das Zusammenarbeiten als Gruppe.

Nach einem leckeren Abendessen zeigten uns die die START-OÖ Stipisprecher die Stadt Linz und die schöne Donau. Um 23:00 Uhr waren wir wieder brav in der Herberge 😊.

Sonntag, der 9. Juni 2019:
Am nächsten Tag aufgestanden, begannen wir mit dem leckeren Frühstück in der Jugendherberge. Später im Axis-Büro durften wir den zweiten Teil mit Anna (START-OÖ Teamassistentin) beginnen. Es fing gemütlich an und die Atmosphäre war phänomenal. An diesem Tag ging es um „Arbeiten in dem Team“ und wir haben gelernt, wie man gemeinsam zurechtkommt.

Anna gab uns viel Input zum Thema Gruppendynamik und Leadership-Skills, ebenso wie Kommunikation, Feedback und Konfliktmanagement. Nach dem Mittagessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Organisation des Bunten Abends am Bildungsseminar, welcher immer von uns Stipisprecher*innen organisiert wird. Unsere Referentin Nina hielt zusätzlich einen Input zu Moderation und Rhetorik.

Zudem, nachdem die theoretischen Grundsteine gelegt worden sind, begannen wir, das gelernte Wissen anzuwenden. In 2,5 Stunden planten wir gemeinsam im Team den groben Ablauf des Bunten Abends am Bildungsseminar.

Danach durften wir Stipisprecher*innen zum Kulturzentrum “DH 5” in die Stadt marschieren und dort ihre Vorbereitung der beiden bunten Abende des Bildungsseminars ausüben bzw. Feedbacks geben, um die Planung besser gestalten zu können. Hauptsächlich ging’s darum, dass die Stipisprecher das für das Bildungsseminar ausgearbeitete Abendprogramm (sprich Moderation, grobe Aufgabenteilung, usw.), durch Erstproben darstellen würden. Der mit Mikrophons ausgestattete Raum des Kulturzentrums ermöglichte eine relativ realistische Darstellung für den Ablauf der zwei bunten Abende.

„Vor einem Mikrofon zu stehen und das Publikum durch eine Veranstaltung zu führen ist sicherlich nicht leicht. Durch das Young Leadership Seminar konnten wir dieses Defizit zum Beispiel ausgleichen und uns gegenseitig tollen Input geben.”

Stipisprecher Thupten

Nun, eine Pause nach einem vollen Tag haben die Stipisprecher verdient, somit wurden sie für den ganzen Abend entlassen, um die schöne Stadt Linz zu besichtigen und sich mit paar Freund*innen (Alumni) zu treffen.

Montag, der 10. Juni 2019:
Am 3. Tag ging der Tag in der Früh um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los. Mit einer guten Auswahl konnten sich die Stipi-Sprecher für den bevorstehen Tag stärken. Gleich nach dem Frühstück ging es zum START-Büro im „Axis“. Dort folgte der 3. Seminarteil: Teambesprechung (Wie kommunizieren wir? Wie Aufgaben verteilen? Offene Fragen klären).

Im Seminarraum haben die Stipi-Sprecher*innen, zusammen beschlossen, wie sie in der Zukunft miteinander kommunizieren möchten. Dabei haben sie sich klare Regeln festgelegt, an denen sich jeder/jeder Stipi-Sprecher*in halten muss. Zum Beispiel haben sie beschlossen, dass die Stipi-Sprecher*innen jede Woche miteinander kommunizieren und sich austauschen sollten, damit sie den Kontakt pflegen und aktiv bleiben. Außerdem haben sie nahezu alle ihre Aufgaben für die Gestaltung des Bunten Abends am Bildungsseminar im Herbst zu Ende verteilt, sodass jeder weiß, für was er oder sie zuständig ist.

Um etwas zu entspannen und um den Kopf freizubekommen, sind alle dann in den Hof gegangen und haben sich auf Liegestühle hingelegt. Dabei konnten alle sich sehr gut unterhalten und lockern. Anschließend haben alle das „Werwolf-Spiel“ gespielt, welches sehr lustig und spannend war, und sicherlich nochmals zum Teambuilding beigetragen hat. Zu Mittag haben alle dann gemeinsam zu Mittag gegessen. Nadja hat chinesisches Essen bestellt, welches allen sehr gut geschmeckt hat. Nach der Stärkung zu Mittag sind die Stipi-Sprecher*innen wieder in dem Seminarraum gegangen, um noch offene Fragen zu klären und am Ende haben alle anschließend eine Feedbackrunde gemacht, wo nahezu nur positives zu hören war, viel Lob ausgesprochen wurde und sich viel bedankt wurde.

“Ich kann es sehr stark behaupten, dass das heurige Young-Leadership-Seminar sehr besser und informativer wie letztes Jahr war, da ich letztes Jahr auch dabei war. Die Seminare, die wir besucht haben, waren sehr interessant und diese Informationen kann man auch in normalem Alltagsleben verwenden. Ich freue mich sehr auf diesjährige Gruppe und sehe eine sehr starke Gruppendynamik und auch eine sehr gute Zusammenarbeit.
Ich bin sehr gespannt auf das Bildungsseminar, da wir sehr viele interessante Programmpunkte für den Bunten Abend vorbereitet haben und für viel Unterhaltung gesorgt sein wird.”

Stipi-Sprecher Gul

Alles in allem war das Seminar vom 8. bis 10. Juni ein einzigartiges Erlebnis, welches die Stipi-Sprecher*innen sicherlich nie vergessen werden. Durch dieses Seminar haben die Stipi-Sprecher*innen sich viel besser kennengelernt, und das ist wichtig für ein gutes, funktionsfähiges miteinander Arbeiten. Das Seminar hat den Stipi-Sprecher*innen ebenfalls ermöglicht, als Team zusammenzuwachsen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Paten, Landeskoordinatorinnen und Katrin Bernd bedanken, die uns dieses Seminar ermöglicht haben. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Herbst und wünschen allen schöne Sommerferien.

Gesundheitsförderung für Mädchen und Burschen

Eva Moser vom FrauenGesundheitsZentrum und Reza Bahrami vom Institut für Männergesundheit waren am Freitag den 7. Juni 2019 bei START Salzburg zu Gast. Drei Stipendiatinnen und sechs Stipendiaten durften sich in getrennten Workshops zum Themenbereich Beziehungen, Sexualität und Selbstbestimmung austauschen und weiterbilden. Alle diese Themen betreffen Burschen und Mädchen gleichermaßen, aber eben auf unterschiedliche Weise. Das Projekt machte es möglich „voneinander etwas zu erfahren“ ohne direkt und persönlich fragen zu müssen. Die Zielsetzung des Workshops war es, Burschen zu einem partnerschaftlichen Beziehungsleben zu ermutigen und mit den Mädchen selbstbestimmte und aktive Partnerschaftsmodelle zu erarbeiten (Beziehung und Sexualität). Außerdem hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, in einem geschützten Rahmen und an ihren jeweiligen Themen zu arbeiten. Die Atmosphäre war sehr angenehm und es wurde viel gelacht. Die Jugendlichen konnten ihr Wissen erweitern und damit ihre Selbstwirksamkeit steigern. Wir danken Eva Moser und Reza Bahrami für die spannenden Workshops!

Der Mathematik Studienclub stellt sich vor!

Das Projekt Mathematik macht Freu(n)de entwickelt und erprobt Best Practices für moderne Unterrichtsgestaltung sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen im Schulfach Mathematik. Mathematik macht Freu(n)de ist die Schöpfung von Univ.-Prof. Dr. Michael Eichmair und wird unter seiner Leitung als Kooperationsprojekt der Universität Wien und der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich durchgeführt.¹ START-Wien bedankt sich bei Michael Eichmair und Felix Heistinger, wie auch bei den Lehrenden für die Kooperation. Der Studienclub nimmt unseren Stipendiat*innen die Angst vor dem Fach Mathematik, veranschaulicht neue Lösungsansätze und erklärt komplexe Inhalte einfacher, wie auch verständlicher. Besondern freuen wir uns, dass wir dieses Semester das Angebot um einen Physikstudienclub erweitern konnten.

Das "Mathematik Studienclub" Team

Irene Baldauf

Die beiden Unterrichtsfächer von Irene sind Mathematik und Physik. Sie begleitet die Jugendlichen von START schon seit über einem Jahr und war auch diesmal wieder als Coach beim Mathematikkurs dabei.

„Ich arbeite sehr gerne mit den Jugendlichen zusammen. Sie bringen Lernbereitschaft und Offenheit mit. Dadurch lernen aber nicht nur die Jugendlichen viel dazu, sondern auch wir Coaches. Unsere Arbeit in den Studienclubs ist geprägt von Flexibilität und Innovation, was eine tolle Vorbereitung für unser zukünftiges Unterrichten darstellt.“

Felix Heistinger

Felix studiert die beiden Fächer Mathematik und Englisch auf Lehramt. Gemeinsam mit Irene Baldauf begleitet er seit mehr als einem Jahr Jugendliche von START im Fach Mathematik und er freut sich sehr, dass die START Studienclubs und damit auch das Team der Coaches seit dem ersten Mal so sehr gewachsen und sogar um das Fach Physik erweitert worden sind.

„Es ist immer wieder eine große Freude, die START Studienclubs zu gestalten und mit derartig engagierten und motivierten Jugendlichen zu arbeiten. Ich freue mich auf viele weitere Studienclubs und neue Formate, die wir den Stipis ab Herbst anbieten werden.“

Fabian Sucharda

Fabian maturierte im BRG Zehnergasse und befindet sich gerade im Masterstudium Lehramt. Seine beiden Fächer sind Mathematik und Sport. Der Sport hat für ihn einen hohen Stellenwert, daher baut er gerne “Energizer” in die Mathematikkurse ein. Nach dem Studium möchte er in der Bildungsarbeit tätig sein.

„Die Start-Kurse sind in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Einerseits hat man die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler ein Semester lang zu betreuen und andererseits darf man mit engagierten und motivierten Schülerinnen und Schülern arbeiten. Es ist toll, wenn die Lernenden wirklich Interesse am Fach Mathematik haben. Die Leistung steht bei diesen Kursen aber für mich nicht im Vordergrund. Mir geht es vor allem um die Vermittlung von Spaß und Interesse am Fach Mathematik. Diese Bausteine führen zu einem einzigartigen Lern- und Arbeitsklima, in dem die Schülerinnen und Schüler vieles gemeinsam lernen und erarbeiten können.“

Ines Gabler

Ines studiert im achten Semester Lehramt in den Fächern Mathematik und Physik an der Universität Wien. Nach ihrem Bachelorabschluss wird sie neben dem Masterstudium in einer AHS im Zuge einer halben Lehrverpflichtung unterrichten.
Außerhalb des Studiums und den diversen NachhilfeschülerInnen, ist Ines sehr unternehmungslustig. Sie betätigt sich gerne sportlich und wenn es das Wetter zulässt, an der frischen Luft. Auch das Reisen darf bei ihr nie zu kurz kommen.

„Im START-Stipendium habe ich sehr viel Spaß daran gehabt, mit Jugendlichen aus verschiedenen Schulstufen auf einmal zu arbeiten. Das hat dazu geführt, dass sich die Lernenden auch gegenseitig helfen konnten. Natürlich bringt es einen großen Vorteil, dass die Schulerinnen und Schüler motiviert mitarbeiten, denn genau dann hat man den größten Lernerfolg. Jede Person aus unserer Gruppe konnte sich so zeigen wie sie ist, und hatte genügend Freiraum, um eigene Ideen und Lösungsansätze einzubringen.“

Hubert Koizar

Hubert studiert Mathematik und Physik auf Lehramt. Im Jahre 2016/17 leitete er im Zuge von Erasmus+ Konversationskurse auf Deutsch für Studenten in Spanien. Neben der Uni verbringt er sehr viel Zeit auf dem Eislaufplatz und auf der Bühne (bzw. dahinter), mit Brett- und Gesellschaftsspielen sowie im Kaffeehaus.

„Die Studienclubs bieten mir die phantastische Möglichkeit, einerseits schon Unterrichtserfahrung für meinen zukünftigen Beruf zu sammeln, andererseits aber auch die Begeisterung für Mathematik bei anderen aufflammen zu sehen. Durch das gute Betreuer-Teilnehmer-Verhältnis kann man als Coach viel besser auf die Teilnehmer eingehen, als das bei einer großen Gruppe der Fall wäre. Ich finde es toll, dass man nach nur ein paar Vormittagen – die noch dazu über mehrere Wochen verteilt sind – so einen starken Bezug zu den Jugendlichen aufgebaut hat.“

Laura Voglhofer

Laura beschäftigt sich gerne mit Mathematik und Geschichte. Sie möchte ihre Faszination mit anderen teilen und weitergeben. Sie verbringt viel Zeit in der Natur und schwingt gerne das Tanzbein. Laura arbeitet begeistert mit den StipendiatInnen von START zusammen. Sie bewundert das Miteinander, die Begeisterung und die Freude, mit der die StipendiatInnen beim Kurs teilnehmen.

„Jeder/jede bringt so viel mit. Schön ist, dass die Chance miteinander und auch voneinander zu lernen genutzt wird.“ 

Das "Physik Studienclub" Team

Martin Parcer

Martin studiert Mathematik und Physik auf Lehramt. Davor ist er in die HTL Ottakring gegangen. Erfahrungen mit dem Format Studienclub hat er in mehreren Intensivstudienclubs im Rahmen des Projekts Mathematik macht Freu(n)de, sowie nun auch in einem Studienclub, der sich mit dem Fach Physik beschäftigt hat, sammeln können.

„Das Arbeiten im Intensivstudienclub Mathematik ist für mich persönlich als angehender Lehrer sehr anregend. Ich kann Lerninhalte vermitteln, Lehr- und Lernmethoden ausprobieren und durch das Feedback der Lernenden Neues lernen. Die Schüler und Schülerinnen sind sehr unterschiedlich, genauso wie ihre Lernerwartungen und Lernvoraussetzungen. Besonders angenehm empfinde ich, dass die Schüler und Schülerinnen lernen wollen und genau wissen, was sie noch brauchen bzw. welche Themen sie intensiver besprechen wollen. Im Physik-Studienclub versuche ich stets, Lerninhalte, die die Schüler und Schülerinnen gelehrt bekommen wollen, zu vermitteln. Natürlich kann man einiges wiederholen und festigen, es ist aber leider nicht möglich in 8-10 Stunden vier bis acht Jahre Physik zu vermitteln.“

Michaela Miedler

Michaela hat das Lehramtsstudium für Mathematik und Physik abgeschlossen und studiert aktuell das Fachstudium Physik an der Universität Wien. An ihrem Studium gefällt ihr besonders der Versuch die Natur mit Hilfe von passenden Modellen zu beschreiben. In ihrer Freizeit ist sie oft bei der Donau anzutreffen oder beim Zeichnen.

„Ich habe die StipendiatInnen auf ihrem Weg zur Physik-Matura begleitet. Für mich war es bis auf die Pflichtpraktika während des Studiums die erste Erfahrung darin Physik zu unterrichten. Wir waren im Rahmen des Studienclubs sehr frei in der Themengestaltung und ich glaube, dass ich für mich und auch meinen Teamkollegen Martin Parcer sprechen kann, wenn ich sage, dass es uns sehr viel Freude bereitet hat. Die Jugendlichen habe ich als ausgesprochen motiviert und lernwillig erlebt. Ihre Fragen waren oft sehr tiefgehend und den Schulstoff weit übersteigend. Es freut mich zu sehen, dass es auch andere junge Menschen gibt, die sich, wie ich selbst, für Physik begeistern können. Besonders imponiert hat mir auch ihre positive Lebenseinstellung und ihre aufgeschlossenen Persönlichkeiten.“

¹ https://mathematikmachtfreunde.univie.ac.at/ (abgerufen am 06.06.2019)

Jus studieren? Berufsorientierung bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Ein ereignisreicher und praktischer Workshop mit Rollenspielen bei “Freshfields Bruckhaus Deringer” über den START-Wien Stipendiatin Ebru berichtet.

Am Samstag, dem 1. Juni 2019, hat die Rechtsanwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer für uns ihre Türen geöffnet und die Stipendiaten und Stipendiatinnen eingeladen, um ihnen Berufe im Rechtswesen vorzustellen.

Mit Goodie Bags, kleinen Leckereien und Fruchtgetränken ausgestattet wurde den Stipendiaten und Stipendiatinnen eine Präsentation über das Dasein eines Juristen, Rechtsanwaltes, etc. gehalten. Anschließend wurde das Strafrecht erklärt und erläutert wie man in Kategorien eingeteilt wird je nachdem wie schwerwiegend das Vergehen war und unter welchem Einfluss die Person, die das Vergehen begangen hat, stand.

Dann kam das beste Part der Berufsorientierung: Nämlich die Fallstudie, ein kleines Theaterstück. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen wurden in drei Gruppen, Staatsanwälte, Verteidiger und Richter, eingeteilt und haben den Fall des Kampfpiloten Lars Koch aus dem Buch und Film „Terror“ als Beispiel bearbeitet. Für alle die, die das Buch/den Film nicht kennen: Ein Passagierflugzeug wurde von einem Terroristen eingenommen und der Pilot des Flugzeuges wurde gezwungen den Sinkflug auf ein Stadion anzutreten. Kampfpiloten wurden folglich ausgesendet und es wurde alles Mögliche getan, um das Passagierflugzeug vor dem Sturz abzuhalten, doch nichts klappte. So entschied sich der Kampfpilot Lars Koch das Flugzeug mit den 165 Passagieren mit einer Rakete abzuschießen, um so die 70.000 Menschen im Stadion vor Schäden zu bewahren. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen bekamen 20 Minuten Zeit, um Für- und Gegenargumente zu auszudenken. Anschließend wurde die Diskussion eingeleitet und mit Empören von Seiten der Verteidigung aufgrund des Richters Entscheidung beendet.

Um etwa 14:00 Uhr kam es dann zur Führung durch die edle Kanzlei. Die Stipendiaten und Stipendiatinnen haben die schöne Bibliothek, die geräumigen Büros und die moderne Küche zu sehen bekommen. Als einen Abschluss der Berufsorientierung gab es ein leckeres Buffet und eine Fragerunde.

Der Workshop und vor allem die Fallstudie haben unseren Stipendiat*innen besonders gut gefallen.

Da ich schon immer Jus studieren wollte, war der Workshop bei Freshfields genau das richtige für mich. Alle waren super nett und total motiviert für einen Samstagmorgen. Die Gruppe und ich hatten genug Zeit all unsere Fragen zu stellen. Auch die Fallstudie hat mir gut gefallen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, um ein andere Rolle als den Richter einnehmen zu können. -Edison

Obwohl ich schon letztes Jahr beim Workshop dabei war, war die Konstellation und Durchführung des Workshops anders. Nur der praktische Teil, der Case Study, blieb gleich und war dennoch nicht wie das letzte Mal, denn es waren neue, andere Stipis heuer dabei und somit auch neue Meinungen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir das Workshop sehr gefallen hat. -Saida

Der Workshop in der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer war nicht nur aufregend, sondern hat uns auch die verschiedensten Berufe nach einem Jus-Studium veranschaulicht. Das Highlight an dem Workshop war die Case Study. Wir haben uns in drei verschiedenen Rollen aufgeteilt. Staatsanwälte und -anwältinnen, VerteidigerInnen und RichterInnen. Wir haben gemeinsam einen Mordfall bekommen, den wir in der Gruppe analysieren mussten und je nach Rolle die Aufgabe erfüllen. Danach haben das Rollenspiel gespielt und die Richter und Richterinnen hatten am Ende das endgültige Wort. Wir haben uns bemüht den Fall zu lösen und hatten auch einen riesen Spaß. Zum Schluss haben wir eine Führung in der Kanzlei gemacht und wir bekamen eine kulinarische Verpflegung. Wir dürften auch einen Beutel befüllt mit kleinen Geschenken mitnehmen. -Shehab

Dieser Workshop hat mir ermöglicht einen ausführlicheren Durchblick ins Jusstudium bzw. in die juristischen Berufe zu schaffen. Dass Sprache und Vorsicht bei diesen Berufen eine große Rolle spielen, habe ich nicht gewusst. Als wir in Teams eine Gerichtsverhandlung simulieren mussten, war ich eine Richterin. Ich habe richtig gespürt, wie schwierig es sein kann, neutral zu sein und eine richtige Entscheidung zu treffen bzw. jemanden zu verurteilen. Ich finde solche Workshops sind tolle Möglichkeiten, um einen dem gewünschten Studium richtig näher zu bringen. Gerade für die Maturanten und Maturantinnen aber auch später für die anderen ist es sehr wichtig zu wissen, was sie in der Zukunft bei dem Studium erwartet. -Sabiha

Der Workshop hat meine Begeisterung für Wirtschaftsrecht weiter entfacht. Viele offene Fragen, die ich zum Wirtschaftsrecht-Studium hatte wurden beantwortet und ich habe nun das Gefühl, dass ich entspannt und vorbereitet in das Studium starten kann. -Chrislane

START-NÖ Jugendliche werden Conscious Consumer

Am 31. Mai besuchten Jugendliche von START-NÖ das so genannte CoCo Lab des Wirtschaftsmuseums Wien. COCO steht für Conscious Consumers, also bewusste KonsumentInnen & lab für Labor, experimentieren & forschen. Was haben wir dort gemacht? StipendiatInnen berichten:

Nach dem Begrüßen und Kennlernen haben wir mit unsrer Trainerin besprochen was ein bewusster Konsument sein kann und danach haben wir uns in dem sogenannten „Parlament“ gesammelt, wo wir Abstimmungsgeräte bekommen haben. Es wurden zu Themen aus „Wirtschaft und Konsum“ Fragen gestellt und wir dürften mit dem Gerät die für uns passende Antwort auswählen. Da ging es z.B. darum ob man lieber lokal oder fair trade einkauft oder wie man zu Recycling steht. Eine Frage war ob das Fleischessen wegen die Methanerzeugung von den gezüchteten Tieren gesetzlich bestraft werden soll. Ich habe für „Nein“ abgestimmt, weil ich ja Fleisch essen mag, aber es hat mich gewundert, dass überhaupt dieses Problem gibt, da ich nie darüber nachgedacht habe. Mir hat die Veranstaltung gut gefallen. Ich habe was Neues gelernt und dazu viel Spaß gehabt!

Hussam

Beim CoCo Lab war es echt spannend! Am meisten hat mir die Aktivität gefallen, wo wir selbst Strom erzeugt haben durch ziehen an einem Seil. Damit wurde ein Spiel betrieben, ein Flipper. Wir mussten das Spiel gewinnen und als letztes sollten wir so laut wie möglich schreien, dass die Gewinn-Lichter leuchten. Wir waren in drei Gruppen geteilt, das heißt jede Gruppe musste eine Station übernehmen. Außerdem haben wir es alle gemerkt wie schwierig es ist, wenn wir eine Lampe händisch zum Leuchten bringen wollen. Man muss ständig ziehen und die Betreuerin hat uns gesagt, dass man viele Jahre ziehen müsste ohne Unterbrechung, damit für ein ganzes Haus Energie hergestellt wird. Ich bin froh, dass es genug Maschinen gibt, die das erledigen.

Khlod

Wir haben an diesem Tag auch über “Vlogging & YouTube” geredet. Was sie bedeuten, was man als Youtuber machen kann & verdient. Wer bezahlt die Produzenten, Werbungen, Produkt Placement? Wir haben auch selbst in zwei Gruppen Vlogs gemacht. Ich war so froh, weil ich immer wissen wollte wie man ein Vlog machen kann. Es war echt ein spannendes Workshop. Vielen Dank an das Wirtschaftsmuseum Wien!

Bayan


C3 Award Preisträger Erem

Der C3-Award 2019 wird für herausragende Vorwissenschaftliche (Diplom-)Arbeiten im Bereich Internationale Entwicklung vergeben. Über 100 Schüler*innen aus ganz Österreich haben bei der diesjährigen Ausschreibung für den entwicklungspolitischen Preis mitgemacht. Von den über 100 Einreichung kamen knapp 80 Arbeiten in die engere Auswahl und wurden von einem wissenschaftlichen Beirat begutachtet.

Ende Mai wurden zehn herausragende Arbeiten von den Organisationen ÖFSE, BAOBAB, Frauen*solidarität, Paulo Freire Zentrum und Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik prämiert, drei davon mit dem C3-Award 2019, welcher zum vierten Mal vergeben wurde. Preisträger und START-Wien Stipendiat Erem Celebi blickt auf die Preisverleihung und die Anerkennung zurück:

“Die VWA. Vorwissenschaftlich war mir schon immer ein bisschen skurril? Die Arbeit soll wissenschaftliche Kriterien erfüllen, aber ist nur die Vorstufe? Bereits im Sommer hat mir meine Betreuerin vorgeschlagen meine VWA bei diversen Wettbewerben einzureichen. Neben dem innigen Verlangen ein „Sehr Gut“ auf die VWA zu bekommen, wollte ich auch Anerkennung, außerhalb der Schule, für meine Arbeit erhalten, da ich mein Blut und Schweiß in die Arbeit gesteckt habe. Dann die große Neuigkeit: Meine VWA ist von 112 eingereichten Arbeit unter den besten zehn.

Der 28.05.19. Ich sitze im Publikum und höre mir die Verkündung der Nebenpreise an. Mein Herz hat nicht mal bei der VWA-Präsentation so schnell gepocht. Als dann klar war, dass ich zu den drei Gewinner*innen gehöre, kommt die Erleichterung. Mischa, ein Jurymitglied, (Anm. Univ.-Prof.in Dr.in Miša Krenceyová, Institut für Internationale Entwicklung, Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien) geht auf die Bühne und beschreibt meine VWA wie niemand anderes. Sie hat meiner Arbeit jene Anerkennung gegeben, die ich mir die ganze Zeit erhofft habe. Von Textpassagen, die sie vorgelesen hat, bis zu ihrem Drang länger über die Arbeit zu sprechen, als eigentlich erlaubt. Ich bin ihr sehr dankbar für dieses einmalige Erlebnis. Nichtsdestotrotz möchte ich auch meinen Dank an meine Freunde und Freundinnen und Aleksandra aussprechen, die mit mir im Publikum saßen und mitfieberten. Vor allem bin ich aber meiner Betreuerin und Klassenvorständin Christine Schwärzler dankbar, da sie mir immer konstruktive Kritik gab und mich auch immer motivierte. Der C3-Award war eine einmalige Gelegenheit, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass wenn man hart genug an etwas arbeitet, der Weg nach oben immer offen ist.”

Fotos (c) Susanne Reiterer

Biedermann und die Brandstifter

“Angenehm aufregend, unvergesslich. Adäquat für den Theaterabend mit der Kanzlei freshfields.” Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Saida über den ereignisreichen Abend.

Folgend verlief der Abend: Dem Plan nach sollte das Werk „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch vor der Theatervorstellung besprochen und anschließend die gesehen/besucht und genossen werden.
Doch der Abend verlief turbulenter als gedacht, denn fünf Stipendiat_innen blieben im Aufzug stecken. Nachdem die Feuerwehr sie aus dem engen Aufzug befreite, wurde das Werk sorgfältig besprochen. Danach machten wir uns alle zu Fuß, um dergleichen zu vermeiden, auf dem Weg zum Theater.

Stipendiat_innen, als auch die Projektkoordinatorin Aleksandra und die Anwälte_innen saßen in einer Reihe auf sehr komfortablen Sitzen mit perfektem Blick auf die Bühne. Für einige Stipendiat_innen war es ihr erstes episches Theaterstück (ganz den Merkmalen entsprechend: man konnte sich mit den Akteur_innen nicht identifizieren, das Publikum wurde direkt angesprochen). Es war etwas Neues, Außergewöhnliches und der Stimmung, der positiven Ausstrahlung und dem vielen Lachen zu urteilen hat das Theaterstück alle Stipendiat_innen begeistert.

An diesem Punkt möchten START, die Stipendiat_innen und ich (Saida Rezai) ein großes Dankeschön aussprechen: „Danke der Kanzlei „freshfields Bruckhaus Deringer“ für die Einladung. Es hat uns sehr erfreut!”

Das Theater Biedermann und Brandstifter war etwas Anderes. Ich habe nicht erwartet, dass es so gut wird und normalerweise sind Stücke wie Biedermann und Brandstifter nicht Komödien, aber ich habe viel gelacht und die lustigen Szenen genossen. Alles in allem war das Theaterstück Biedermann und Brandstifter eines der besten, wenn nicht so gar das beste was ich je gesehen habe. -Munira

Ich bin froh, dass ich dieses Stück nicht verpasst habe, weil es ein sehr gutes Stück war. Humorvoll jedoch mit einem traurigen Ende. Mir hat es gefallen, weil wir einen guten Platz hatten. Die laute Musik und die Schauspielerei hat das Stück noch spannender gemacht. Es war einfach eine der besten Stücke, die ich bisher gesehen habe. Danke. -Sabiha

Das Theaterstück Biedermann und die Brandstifter war echt besonders. Man konnte sich während das Anschauen des Theaterstücks nicht einmal eine Sekunde langweiligen. Es war alles so spannend und humorvoll und auch mysteriös. Die Diskussion vor dem Theater war auch sehr hilfreich! Obwohl ich bei der ersten Hälfte nicht dabei war weil ein Paar von uns in einem Aufzug stecken geblieben sind, wurde in der zweiten Hälften der Diskussion alles wiederholt und nochmal erzählt damit alle was mitbekommen. Danke für die nette Einladung, es hat mich echt sehr gefreut! -Silvy

Es war ein tolles Theaterstück mit lustigen Gags und Witzen. -Ebru

Stipendiatinnen und Alumnas beim Österreichischen Frauenlauf

Am 26. Mai 2019 haben sich die Alumnas mit den Start-Stipendiatinnen getroffen, um gemeinsam die 5 km Strecke zu laufen. Das Laufen an einem heißen Sonntag Vormittag macht mit 30.000 Frauen und den Start Stiptis viel mehr Spaß als viele denken. Und danach haben wir gemeinsam auf der Prater Wiese noch den Tag mit einem Eis genossen.
Hier ein paar Eindrücke der Stipendiatinnen und Alumnas:

Das war das allererste Mal, dass ich überhaupt beim Laufen mitgemacht habe. Ich bin nicht sportlich aber Sport zu betreiben mag ich schon. Die 5 km Strecke ist schneller gegangen als ich mir gedacht habe. Ich wollte schon immer beim Laufen mitmachen, dank der Start Unterstützung, dass es mir ermöglicht hat. Hoffentlich werde ich in den kommenden Jahren auch mitmachen und dadurch meine sportliche Leistungen verbessern.
Sabiha Moradi

Ich fand die gegenseitige Unterstützung der Teilnehmerinnen beim Frauenlauf faszinierend und bin motiviert in Zukunft wieder dabei zu sein.
Aminat (Alumna)

Ich war heuer schon das 7. Mal beim Frauenlauf dabei. Dieses Jahr hat es um so mehr Spaß gemacht, da wir-Alumnas- gemeinsam mit den Stiptis gelaufen sind. Es war ein sehr schönes und natürlich ein wenig anstrengendes Erlebnis, aber dennoch ein Moment zum festhalten. Ich freue mich schon darauf nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
Ash (Alumna)

Workshop zum Thema EU-Wahl

Da auch einige unserer Stipendiat*innen bei der EU-Wahl wählen dürfen, haben wir vorbereitend einen Workshop zum Thema abgehalten. Das Interesse war, auch aufgrund aktueller innenpolitischer Ereignisse, groß.

Stipendiatin Viola berichtet:

Beginnend mit einer Aufklärung darüber, wie Politik einst überhaupt zu Stande gekommen ist, wurde schon mal in allen anwesenden Stipis das Interesse geweckt. Themen wie der Zweite Weltkrieg, die Sowjetunion, Gründung und Erweiterung der EU, NATO und der Marshallplan wurden mittels eines Zeitstrahls aufgegriffen und uns nochmals deutlich geschildert. Obwohl man diese Angelegenheiten normalerweise schon in der Schule besprochen hat, sind wir trotzdem an neuen Details gelangt und haben zugleich unser bisheriges politisches aber auch geschichtliches Wissen aufgefrischt.

Im Laufe des Tages, nachdem wir nun ein fundiertes Basiswissen besaßen, kamen wir auch zu den aktuelleren Geschehnissen, nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Mitgliedstaaten der EU. Welche Bündnisse politischer Parteien gibt es, wer wird gewählt und welche Auswirkungen kann das haben? Natürlich wurde auch über das veröffentlichte Ibiza Video diskutiert. Es gab viele Fragen und einen regen Meinungesaustausch dazu.

Bei diesem sehr informativen Workshop, hat es Paul, der Workshopleiter, geschafft uns über alle antretenden Parteien zu informieren und uns somit gut für die EU-Wahl am Tag darauf vorberietet. Wir kennen jetzt die Spitzenkandidaten und wissen wofür die verschiedenen Europaparteien stehen.

Matura, was nun?

“Mach dir ein Bild von deinem Beruf”, unter diesem Leitfaden bietet das Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft (kurz “BIWI”) Orientierung und Unterstützung für junge Menschen. Das Angebot reicht von individuellen Berufsinformationsgesprächen, Berufsorientierungskursen über Beratungsangebote zur Ausbildungsentscheidung, bis hin zu Bewerbungstrainings und Erstellen von Interessensprofilen.

Berufseinstieg oder Ausbildung nach der Matura? Diese Frage stellen sich viele unserer Stipendiat*innen. Um eine für sich passende und gute Entscheidung finden zu können, braucht es Orientierung und Entscheidungshilfen.

Herr Wilfried Keck, Mitarbeiter des BIWI und Experte für das Thema “Lehre nach der Matura” begrüßte uns sehr herzlich, stellte das Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft vor und fragte gleich zu Beginn unsere Jugendlichen “Matura, was nun? Was möchtet ihr danach machen?” Zögerlich antworteten die ersten Stipendiat*innen, den diese Frage stellen sich viele junge Menschen, vor allem in der Maturaklasse oder kurz vor ihrem Schulabschluss, tagtäglich. Welche Möglichkeiten habe ich? Was soll ich studieren und auf welcher Hochschule? Und welche Möglichkeiten bietet mir eine verkürzte Lehre nach der Matura?

Um einen Überblick von den zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten, beschäftigten wir uns zunächst mit der österreichischen Bildungslandschaft. Der Unterschied zwischen Fachhochschule, Universität und Kolleg wurde eingehend erklärt, anschließend widmeten wir uns dem Thema “Lehre nach der Matura”. Denn eine Lehre ist auch nach der Matura möglich, diese kann verkürzt absolviert werden und erleichtert zudem den direkten Berufseinstieg nach dem Schulabschluss.

Danach erstellten wir individuelle Interessensprofile. Das Ergebnis dient zur eigenen Orientierung und soll richtungsweisend die Entscheidung unterstützen. Herr Keck betonte auch, dass bei der Entscheidungsfindung immer ein Plan B, eine Studienalternative, mitgedacht werden sollte. Die zahlreichen Aufnahmetest und Zugangsbeschränkungen der Hochschulen beschränken die Anzahl der Studierenden und nicht alle Studieninteressent*innen erhalten einen Studienplatz. Er riet auch, auf sich zu hören und sich mit den eigenen Interessen auseinanderzusetzen. Tipps und Erfahrungen sind sehr wertvoll, die Entscheidung liegt jedoch letztendlich bei sich selbst.

Danke an Herr Wilfried Keck für den informativen Vortrag!

Ich fand den Vortrag sehr hilfreich und übersichtlich dargestellt, da wir über verschiedenste Bildungswege informiert wurden. Das Interessensprofil würde ich denjenigen empfehlen zu machen, die sich für mehrere Studien bzw. Berufe interessieren und keinen Überblick über ihre Interessen haben. Denn durch dieses weiß ich jetzt ziemlich genau, was mich sehr interessiert. -Samira

Bald ist es soweit. Die Matura. 12 Jahre Schule auf einem Stück Papier zusammengefasst. Was dann? Was wenn ich den MedAT nicht schaffe? Was dann? Der Workshop an der WKO hat einen Teil meiner Angst genommen, da mir diverse Alternativen gezeigt wurden und auch durch einen Test der Bereich ermittelt wurde, der meinen Interessen ähnelt. -Erem

Es war wirklich sehr hilfreich, es hat mir persönlich sehr geholfen, mehr über meine zukünftige Plan nachzudenken. -Abdul

Wir sind gemeinsam stärker als allein!

START-Wien Stipendiatin Jihan erzählt von ihrem sozialen Engagement bei dem Verein ,,Die Brücke des Friedens“. In ihrer Funktion als Jugendbetreuerin und freiwillige Mitarbeiterin vermittelt sie Kindern die Freude am Lernen und theaterpädagogisch die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Familie.

,,Im neuen Europa brauchen wir eine neue Wirtschaftsethik, die Umweltbewusstsein, soziales Engagement und langfristiges Denken an erste und nicht letzte Stelle setzt.“ Mit diesen Worten von Prinz Charles möchte ich mehr Aufmerksamkeit auf ,,Soziales Engagement“ lenken, da es eng mit unserem Stipendium zusammenhängt.

Seit meiner Ankunft in Österreich nehme ich in unterschiedlichen Vereinen teil, die bedürftige Menschen unterstützen. Am Anfang war ich als Dolmetscherin am Hauptbahnhof tätig, wo eine große Menge an Flüchtlingen eintraf. Zunächst arbeitete ich bei dem Verein ,,Die Brücke des Friedens“, welchen ich gerne vorstellen würde. Die Organisation wurde von einem Ehepaar, Maan Abu Ghazleh und Kholoud Al Englizi, mit ihrem Freund Hani Alkhatib im Jahr 2017 offiziell gegründet. Die Organisation finanziert sich selbst, jedoch stellt die Stadt Wien kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung.  Ziel dieser Organisation ist, die ankommenden Flüchtlinge dabei zu unterstützen, sich in der österreichischen Gesellschaft zu integrieren und das kann nur dann passieren, wenn sie natürlich die deutsche Sprache erlernen. Aus diesem Grund veranstaltet ,,Die Brücke des Friedens“ viele Projekte, wo die Flüchtlinge die deutsche Sprache erlernen können. So werden Deutschkurse, ein Sprachcafé sowie auch eine Sommerschule für die Kinder angeboten. Die Deutschkurse sind für diejenigen gedacht, die noch nicht aufenthaltsberechtigt sind und deswegen noch keine Kurse von der Stadt bekommen. Dort arbeiten ÖsterreicherInnen und/oder Flüchtlinge, die bereits die deutsche Sprache gut beherrschen, freiwillig.

Ich nahm zwei Mal an den Kinderkursen teil, wo ich Kinder zwischen 13 und 16 Jahren betreute. Als freiwillige Mitarbeiterin hatte ich die Aufgabe, den Kindern Freude beim Lernen zu vermitteln, indem ich den Stoff auf eine interessante Art und Weise näherbrachte. In der Freizeit drehte ich mit Hilfe von Hani Al Khatib und den motivierten Kindern ein kurzes Theaterstück, welches die Wichtigkeit des Zusammenhalts der Familie für die Kinder darstellen soll. Da ich mit meiner Gruppe eine enge Beziehung aufgebaut habe, treffen wir uns noch gelegentlich. Wann immer Fragen bezüglich des Schulsystems oder was auch immer auftauchen, scheuen sie sich nicht, mich zu fragen.

Es werden vor allem noch motivierte Jugendliche gesucht, die sich gerne für andere einsetzen. Das ist ein großartiges Projekt, indem man sicher viele Erfahrungen sammeln kann.

Wir Jugendlichen sollen bedenken, dass die Welt von Menschen lebt, die mehr als ihre Pflicht tun. Wir sind gemeinsam stärker als allein, auch wenn manchmal egoistische Ziele in unserer Wohlstandsgesellschaft wesentlich wichtiger erscheinen.

Mehr Informationen über die freiwillige Arbeit bei dieser Organisation findet ihr auf ihrer Homepage!

Understanding Europe – EU-Workshop für START-Wien & -NÖ

„Understanding Europe“ wurde zum gelungenen Kurs, denn die Erwartungen nach reger Diskussion wurden erfüllt. Die jungen Trainer haben den Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die EU, ihr Konzept und ihre Funktionsweise näher gebracht. Dabei brachten sie simple Erklärungen und aktivierten die Stipendiat*innen mit interaktiven und informativen Parts. Schließlich wurden zwei Gruppen für zwei verschiedene Workshops gebildet. Hier erörterte eine Gruppe Probleme und diskutierte über Möglichkeiten zur aktiven Veränderung, während die andere Gruppe an den Gesetzgebungen der EU arbeitete.

Nazia & Amin berichten vom Gesetzgebungs-Workshop: Der Workshop hat sich unter anderem mit den Institutionen der Europäischen Union beschäftigt, wie zum Beispiel die Europäische Kommission und ihre Hauptaufgaben. Jeweils zwei Stipendiat*innen bekamen ein Institut zugeordnet, über welches sie zuerst etwas Lesen mussten, um es im Nachhinein für die restliche Gruppe kurz zusammen zu fassen und zu erklären. Da es ein interaktiver Workshop war, gab es immer wieder Diskussionen und Gespräche über verschiedene Themen.

Nach den Workshops präsentierten die Stipendiat*innen ihre Ergebnisse und offene Fragen wurden geklärt.

Der Europa-Kurs war sehr informativ und lehrreich. Nicht nur haben wir uns viel mit der Gesetzeslage in Europa beschäftigt, sondern auch versucht Lösungen zu finden, um die Bereiche zu decken, wo die EU Probleme hat. Dabei haben wir verschiedene Ideen besprochen und viel Theorie und Praxis verwendet. Wir haben Thesen erstellt und versucht diese vernünftig zu belegen. Wieder ein Interessanter Workshop mit START!

Balqiz

Endlich wieder diskutieren! Diese Einstellung hatte ich als ich zum Kurs ging und sie wurde auch erfüllt. Die jungen Trainer haben die EU ganz verständlich und simpel erklärt. Der Kurs war dennoch sehr interaktiv und informativ. Wir haben sehr viel diskutiert, was uns dann zum Schluss die Zeit geraubt hat, aber die Trainer haben uns nicht gestoppt, sie haben auch mitdiskutiert. Außerdem durften wir auch eigene Fragen stellen bezüglich der EU, aber auch zur politischen Lage Österreichs. Ich kann den Kurs nur weiterempfehlen und ich würde in Zukunft auch weitere Debattierworkshops empfehlen!

Erem

Vielen Dank an Tomas & Andreas vom European Youth Parliament Austria für den spannenden und informativen EU-Workshop!

START-Salzburg engagiert sich!

Am 2. Salzburger Freiwilligentag – 17. Mai 2019

Im Stipendienprogramm START wird soziales Engagement großgeschrieben! Da kam die Gelegenheit am zweiten Salzburger Freiwilligentag mitzumachen gerade recht. Aufgeteilt auf verschieden Projekte in der Stadt Salzburg halfen die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am 17. Mai 2019 tatkräftig mit. Hecken schneiden in der Werkstätte der Lebenshilfe, Kinder betreuen, damit sich junge Eltern des Caritas Projektes „Calimero“ einen Vormittag lang in Ruhe vernetzen können, an einem Ausflug mit Gästen der Notschlafstelle zu den Wasserspiel in Hellbrunn teilnehmen, aufmerksames Zuhören und sich Austauschen im Erzählcafé des Vereins VinziDach housing first – die Palette an Beteiligungsmöglichkeiten war sehr groß. Es ging aber nicht nur darum, sich einen Tag lang mit Zeit und Energie in den Dienst der guten Sache zustellen. Auch die vielfältigen Sozialen Einrichtungen in Salzburg mit ihren Mitarbeiter*innen, Klient*innen, Kund*innen, Bewohner*innen und Gästen einen Tag lang zu erleben, aus dem sich ein vielleicht ein längerfristiges, persönliches Engagement ergeben kann, war Sinn und Zweck des Freiwilligentages.

Die Stipendiatinnen Saira und Omaima engagierten sich am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit gemeinsam mit START-Mitarbeiterin Angela beim Projekt „Calimero“. Calimero unterstützt junge Familien bei der Bewältigung des Alltags mit kleinen Kindern. Freiwillige besuchen ein- bis dreimal die Woche die Familie, spielen mit dem Kind oder schauen auf das Baby und ermöglichen es dem Vater oder der Mutter, ein Stück Freiraum für sich zu gewinnen. Am Salzburger Tag der Freiwilligenarbeit luden die Mitarbeiterinnen von Calimero, Manuela und Johanna zu einem Brunch für die Freiwilligen, die Familien und Interessierte, die sich näher über das Projekt informieren wollten. Die START-Stipendiatinnen Omaima und Saira halfen bei der Vorbereitung des Buffets, bereiteten eine schöne Tafel für die Gäste und spielten anschließend mit den Kindern, um es den Eltern zu ermöglichen, entspannt zu essen und mit den anderen zu plaudern.

Stipendiatin Saira berichtet über ihre Eindrücke:

„Der Freiwilligentag war ein sehr schöner Tag. Er brachte mir sehr viel Geduld bei. Außerdem machte ich neue Erfahrungen und lernte Menschen kennen, die so viel für andere Menschen machen, ohne etwas zurück zu verlangen. Mir wurde auch klar, dass das Lächeln eines Kindes den Tag retten kann, egal wie schlecht es einen geht.“

Das „Erzählcafé“ mit ehemaligen Obdachlosen, die vom Verein VinziDach betreut werden, besuchten am Freitag Nachmittag START-Stipendiat Maisam und Stipendiatin Hana. Bei Saft und Keksen berichteten zwei ehemalige Obdachlose aus ihrem Leben, über das Leben auf der Straße und wie ihnen das Projekt VinziDach geholfen hat, wieder eine Wohnung zu finden. Auch einige Sozialarbeiterinnen nahmen sich für uns Zeit und beantworteten unsere Fragen zum Thema Wohnungslosigkeit in Salzburg und wie sie den Menschen helfen, wieder Fuß zu fassen. Ein sehr spannender Nachmittag der es uns ermöglichte, Salzburg aus einem anderen Blickwinkel zu sehen!

Stipendiat Maisam berichten vom Projekt Erzählcafé:

„Die Geschichten der Klienten des VinziDach, alles was sie erlebt haben oder erleben mussten, haben mich nachdenklich gestimmt. Aber ich bewundere sie auch dafür, wie sie ihre Schwierigkeiten und Problemen überwunden haben. Es war sehr erfreulich zu erfahren, dass der Verein VinziDach dabei helfen konnte. Jede/r könnte von dieser Situation einmal betroffen. Einen Wunsch habe ich daher gut verstanden: Nämlich, dass mehr BesucherInnen ins VinziDach kommen und Interesse zeigen! Ich wünsche ihnen alles Gute!“

In der Werkstätte der Lebenshilfe Salzburg im Süden der Stadt Salzburg, war es die Aufgabe der Freiwilligen eine Hecke “einzureißen”. Zaun und Gartenstück sollten erneuert werden, um wieder besser nutzbar zu sein. Einen wahren Urwald beseitigten die Helferinnen und Helfer Mahdi, Afra, Mohammad, Qodratullah, Ioana und Toni an diesem Tag. Sehr zum Leidwesen unzähliger Schnecken und Käfer. Bereits zu Mittag war der größte Teil des Bewuchs entfernt und die Vorbereitungen für den neuen Zaun konnten getroffen werden. Zudem erhielt die Gruppe an diesem Tag aber auch viele wertvolle Einblicke in den Alltag und die Abläufen der Werkstätte. Vom Ankommen der Beschäftigten bis hin zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen und der Tageseinteilung in den einzelnen Gruppen. Allgemeine Bewundern galt den kreativen Ansätzen bei der Bewältigung industrieller Aufträge.

Stipendiatin Ioana berichtet vom Einsatz in der Lebenshilfe: „Ich konnte nicht glauben, dass man beim Heckenschneiden so viel Spaß haben kann. Es war eine schöne Erfahrung und wir haben etwas sinnvolles gemacht. Die Leiterin der Werkstatt, Frau Wendlinger, hat uns sehr fröhlich erwartet und mir hat am meisten gefallen, dass auf die Menschen dort so gut eingegangen wird. Es war echt super! Ich freue mich auf nächsten Einsatz!“


Ein Besuch in der Grand Garage

Am Freitag konnten sich die START-OÖ Stipendiat*innen ein Bild davon machen, was die Grand Garage -welche vor kurzem in der Tabakfabrik Linz eröffent wurde- zu bieten hat.

Stipendiat Yusuf berichtet:

Die Grand Garage ist ein riesiges Makerspace. Ein Makerspace ist ein Ort an dem sich kreative Menschen zusammenfinden, um technisches Wissen auszutauschen, in Workshops neue Fähigkeiten zu erlernen und mit verschiedensten Werkzeugen und Maschienen Dinge zu schaffen.

Die Grand Garage besitzt auf vier Etagen verteilt die veschiedensten Abteilungen. Von Robotik und Internet of Things über veschiedene mechanische Werkstätten und 3D-Druck Fertigungen zu Virtual Reality und Programmier Ecken und einiges mehr.

Auf unserer Führung durch die Grand Garage ist am Anfang vorallem der riesige Roboterarm in einem Glasraum in der Mitte des Eingangsraums aufgefallen. Ein Bild an einer der Glaswände lässt erahnen was hier entstehen soll. Der Roboterarm ist zu einem 3D Drucker umfunktioniert wurden und an der Stelle an der er grade steht soll eine riesige Treppe gedruckt werden, die die Stockwerke mit einander verbindet. Wie man uns erzählt, müssen noch ein Paar Herausforderungen gemeistert werden, bevor der Druck beginnen kann.

Um die Maschinen bedienen zu dürfen bedarf es einer Mitgliedschaft für die sich jeder interessierter auf der Website der Grand Garage einschreiben lassen kann, aber auch nicht-Mitglieder können an den regelmäßig stattfindenden Workshops teilnehmen. Infos dazu sind ebenfalls auf der Website.

Für Alle mit Interesse an Kunst oder Technogie löhnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

Spice Up Your Writing!

START-Wien Stipendiatin Stella über den Workshop “Spice Up Your Writing!” mit Schreibtrainerin Hanna.

Der Workshop „Spice Up Your Writing“ wurde am 16.05.2019 um 15 Uhr im START Büro Wien abgehalten und von Hanna geleitet. Ich wollte vom Workshop nicht eine Sekunde verpassen und fuhr nach der Schule zum Workshop, ich gab mir viel Mühe und lief.

Hanna begann mit einem Zitat. Als erste kamen die Methoden für kreatives Schreiben. Für die erste Methode hatten wir 12 Minuten Zeit über ein beliebiges Thema zu schreiben. Unser Ziel war es, weder auf die Rechtschreibung noch auf die richtige Grammatik zu achten, sondern unsere Gedanken durch unseren Kugelschreiber auf das Papier zu schreiben. Ich schrieb über mich, die Welt und meine Meinung über Menschen. Die 12 Minuten waren vorbei, aber ich war wie ein losgelassener Ball. Ich wollte weiter und weiterschreiben. Die Rückmeldungen alle anderen waren positiv. Die Methode heißt Freewriting. Wie der Zweck des Workshops war, begannen wir mithilfe der zweiten Methode „mind map“ den Halbjahresbericht[1] zu erarbeiten. Zum Üben hatten wir eine „mind map“ mit Fragen, die wir bearbeiten sollten. Zum Beispiel: Was machte ich in diesem Semester in der Schule? An welche Workshops nahm ich teil? usw.

Als nächste Aufgabe hatten wir 3 Fragen und ein kleines Notizpapier mit 3 verschiedene Farbe.

  1. Was macht mich lebendig? (rosa Notizpapier)
  2. Was interessiere mich? (grünes Notizpapier)
  3. Was werde ich in 10 Jahren tun? (gelbes Notizpapier)

Was uns einfiel schrieben wir darauf und klebten diese auf die Tafel zu den Fragen. Nach einer 10 minutigen Pause hatten wir einen Überblick auf der Tafel, was auch die anderen geschrieben hatten.

Hanna brachte uns den Unterschied der Meldung, Nachricht und des Berichts mit einem Video näher. Die Meldung ist ein kurzer Text, wo 5 W Fragen (Wer? Wo? Wann? Was? Wie?)  erfüllt werden sollen. In der Nachricht sollen 7 W Fragen (5 W – Fragen, Warum? Woher/Welche Folgen?) beantworten werden. Sie ist also ein bisschen länger als die Meldung. Der Bericht würde mit 7 W Fragen und Ergänzungen, Hintergründe und direkte zu indirekte Rede lebendiger machen. Und der ist am längsten zwischen den drei. 

Unsere fröhliche Lehrerin erklärte den Aufbau des Berichts. Er besteht aus 1.Head (Überschrift), 2.Lead (Einleitung) und 3.Schluss.

Zum Schluss des Workshops bekamen wir von Hanna die Information über Fotos, wie diese verwendet werden und was passieren könnte, wenn man ein Foto einfach (ohne Zustimmung) in seinem Bericht oder Text verwendet. Es wäre schön, etwas Neues mit Hanna zu lernen.


[1] In jedem Semester sollen Stipendiatinnen und Stipendiaten einen Bericht über Schule, Fächer, Workshops usw. schreiben.

Beitragsbild (c) pixabay.com

Präsentation Kunstprojekt “Klamottenkunst” und Kleidertauschparty

START-Wien Stipendiatin und Kunstprojektteilnehmerin Ebru berichtet über den Präsentationsabend

Nach vier anstrengenden, produktiven Tagen konnten die START-Stipendiaten und Stipendiatinnen nun endlich die im Kunstprojekt hergestellten Produkte bei der Kleidertauschparty präsentieren. Neben den präsentierten Kleidungstücken, die größtenteils aus Altkleidern hergestellt wurden, haben die START-Stipendiaten und Stipendiatinnen, die am Kunstprojekt teilgenommen haben, den über 50 Gästen an diesem besonderen Abend eine Präsentation über Kleider, deren Herstellungsprozess und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurden, gehalten. 

Mit der Moderation von Aylin Gezici und Shehab Abdel-Latif wurde die Eröffnung des Abends, die Präsentation und die Modenshow begleitet. Anschließend wurde das Buffet eröffnet und den Gästen war die Wahl gegeben die von den Stipendiaten und Stipendiatinnen abgegebenen Kleidungsstücke mitzunehmen und für eigene Zwecke zu benutzen. Einige Stunden vor Beginn der Veranstaltung: Hastig wurden Tische verschoben, Kleiderständer aufgebaut und das Essen auf den Tischen aufbereitet. Kurz danach wurde die Präsentation ordentlich eingeübt, sodass die START-Stipendiaten und Stipendiatinnen selbstsicher und überzeugend wichtige und erschreckende Fakten der Kleidungsindustrie den Gästen übermitteln. Unter den Präsentationen gab es auch ein kleines „Interview“ ausgekleidet als Theaterstück vorgespielt. In dem nahmen Stipendiaten andere Identitäten an und versetzten sich in die Lage von z.B. einer Näherin aus Ländern wie der Türkei, Pakistan, Indien etc., um so dem Publikum ein Gefühl der Situation der ausgebeuteten Menschen in der Kleidungsindustrie zu geben. Allein durch die gute Organisation unserer Projektkoordinatorinnen Aleksandra Milosevic und Anna Eder und der freiwilligen Mithilfe unserer START-Stipendiaten und Stipendiatinnen war es möglich den informativen Abend mit dem kulinarischen Essen aus dem Peace Kitchen Cafe Restaurant zu einem Erfolg werden.

Ein weiteres Mal gelang es Start Wien, das Programm sehr spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Natürlich halfen wir Stipis auch mit, vor allem mit unseren informativen Präsentationen konnten wir das Interesse aller Besucher wecken. Unsere Präsentationen behandelten die Themen Soziale Aspekte in der Produktionskette, globale Auswirkungen negative Umweltfaktoren, Alternative und Handelsmöglichkeiten. Diese Mitarbeit war sehr wertvoll für uns, denn wir alle haben sowohl viel Zeit als auch viel Kreativität und Freude investiert. Die Präsentationen wurden von einer bis zu anderen interessanter und innovativer. Ich bin immer noch davon begeistert wie gut unsere Zusammenarbeit funktioniert hat und was für ein großartiges Ergebnis erzielt haben. Zum Schluss möchte ich noch betonen, dass ich mir nie vorgestellt hätte, dass so viele Leute kommen werden. Dadurch wurde mir bewiesen, dass es doch viele Menschen gibt, denen die Umwelt wichtig ist und versuchen mitzuhelfen, die Welt und die Menschen zu retten. -Fatema

Das Kunstprojekt war für mich nicht nur ein Projekt, sondern eine Zusammenarbeit mit den anderen Stipis und der Kampf gegen die allgegenwärtige Mode bzw. alles ist erlaubt. Wir mussten uns nicht an die Trends der heutigen Zeit halten, sondern eher die eigenen neuen Ideen umzusetzen. Es gibt keine Grenzen für Kreativität und aus den Versuchen kommt die Erfahrung und Weisheit. Ich habe gelernt, wer nicht versucht, der wird niemals wissen was entstanden wäre. Wir haben ebenfalls aus alten Kleidungsstücken etwas Neues entwickelt, wir haben recycelt und sind uns haben uns viel mit der Textilindustrie beschäftigt und haben darüber auch präsentiert, um nicht nur uns selbst darüber im Klaren zu sein, sondern auch den anderen Menschen ein Einblick in das Leben der Menschen in den Textilfabriken der Großkonzerne zu geben. Ich selbst habe mit meinem Team ein Interview geführt, um über die sozialen Aspekte der Textilindustrie zu berichten. Ich habe viel erfahren, viel ausprobiert und viel gelernt. Dieses Projekt war etwas Besonderes und ich bin sehr glücklich mit dem was wir erreicht haben. -Balqiz

Mir hat das Kunstprojekt sehr gut gefallen. Dabei erfuhr ich sehr viel von der Kleidungsproduktion und lernte Maßnahmen kennen, wodurch unsere Umwelt weniger belastet werden kann wie z.B. durch Recycling. Außerdem hatte ich dort meine ersten Erfahrungen beim Nähen. Unsere Betreuerinnen Esther und Gudrun haben uns bei unseren Projekten und Präsentationen sehr unterstützt. Für mich waren sie sehr gute Vorbilder. Die Kleidungsparty war sehr unterhaltsam und wir hatten einen schönen Abend mit den Gästen. Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns mit diesem Thema auseinandersetzten, denn viele leiden heutzutage unter Lungenerkrankungen, die aufgrund der Luftverschmutzung von den Fabriken verursacht werden. Wenn diese Generation sich weiter an die Umweltverschmutzung beteiligt, werden die Menschen möglicherweise ersticken. Deshalb ist eine Bewegung notwendig! Wir Jungen können mit den Älteren gemeinsam Lösungsvorschläge für unsere Umwelt finden. Ich hoffe, dass die neue Generation die Fehler der vorigen Generationen vermeiden und sich für den Schutz der Umwelt einsetzen. -Jihan

“Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns mit diesem Thema auseinandersetzten. Eine Bewegung ist notwendig! Wir Jungen können mit den Älteren gemeinsam Lösungsvorschläge für unsere Umwelt finden
LOUAIABDULFATTAH-1377

Der Kunstprojekt hat immer von 10-18 Uhr stattgefunden. Am Vormittag haben wir immer an unserer Präsentation gearbeitet, was wir am 4.5 vor vielen Menschen vortragen müssten und am Nachmittag haben wir genäht. Am ersten Tag haben wir eine Näheinschulung bekommen. Unsere Kursleiterin Ester und Gudrun haben uns sehr geholfen, da ich gar nicht nähen könnte. Durch dieses Kunstprojekt habe ich jetzt viele Informationen bekommen, wie unsere Kleidung hergestellt wird. Und wie schädlich das für unsere Umwelt und für die Arbeitern sind. Dazu haben wir alternativen Methoden gefunden, die dieses Problem lösen, was ich jetzt selbst folge. Am Ende will ich START herzlich bedanken, dass sie uns diese Gelegenheit gegeben haben, um dieses tolle Projekt zu besuchen. -Himanshi

Das Kunstprojekt war für mich sehr hilfreich. Ich habe bei dem Projekt vieles gelernt, unter anderem wie man mit einer Nähmaschine umgeht und wie man näht. Außerdem haben wir Gruppenarbeit gemacht, bei der wir unsere Zusammenarbeit verstärkt haben. Der Präsentationsabend war sehr schön und unvergesslich. Denn wir haben unsere Projekte sehr unterhaltsam und lustig präsentiert. Das könnte ich in allen Gesichtern sehen, wie sie lächelnd und aufmerksam uns zugeschaut haben. -Aziz

Für mich war das Projekt sehr umfangreich. Ich habe viele Fakten über die Bekleidungsindustrie und Produktionskette entdeckt. Besonders spannend war der kurze, aber schöne Präsentationsabend. Da habe ich echt Spaß gehabt, weil alles gut gelaufen ist, obwohl es mit den Vorbereitungen ein bisschen stressig war. Solche Veranstaltungen mag ich sehr gern, wo ich selbst bei der Organisation dabei bin. Menschen einzuladen, mich vorzubereiten, etwas zu sagen oder zum Präsentieren zu haben und am Schluss mit Freunden und Gästen gemeinsam zu essen und die restliche Zeit mit denen zu genießen, wünsche ich mir immer wieder zu erleben. -Sabiha

Die Stipis und ich haben uns an zwei Wochenenden (4 Tagen) intensiv gearbeitet. Jeder Stipi hat Projekte genäht, die an dem Präsentation-Abend präsentiert wurden. Ich habe außerdem viele neue Informationen über die Herstellung von Klamotten erfahren. Der Präsentation-Abend fand ich super. Es war schon ein bisschen stressig, da wir bei den Proben nicht genug Zeit hatten. ABER trotzdem finde ich, dass wir die Präsentation sehr gut präsentiert haben und was mich besonders gefallen hat, ist, dass mehr Gäste gekommen sind als ich dachte und dass wir einen schönen Schluss hatten. -Israa

Das Kunstprojekt war nicht nur eine sehr schöne Zeit mit den anderen Stipendiaten sondern auch eine unglaubliche Erfahrung die ich sammeln durfte. Ich konnte meine Kreativität im Nähen freien Lauf lassen und das war das Besondere daran. Das Esther und Gudrun uns bei egal welcher Idee unterstützt haben war sehr toll. Durch die Hilfe von beiden konnte ich meinen eigenen Rucksack nähen, auf den ich sehr stolz bin. -Edison

Kinobesuch mal anders #FEMALE PLEASURE

Am 15. Mai 2019 sind wir ins
Kino gegangen und haben den Dokumentarfilm „#Female Pleasure“ angeschaut. In
diesem Film geht es um das Thema Sexualität und sexuelle Selbstbestimmung von
Frauen.

Fünf mutige Frauen aus
unterschiedlichen Kulturen kämpfen für eine selbstbestimmte weibliche
Sexualität. In vielen Kulturen ist das Thema Sexualität tabuisiert und die
Menschen reden über dieses Thema gar nicht. Außerdem versuchen die Religionen
dieses Thema in vielen Ländern zu tabuisieren. Fünf mutige Frauen brechen das
Tabu und sie wollen, dass die Menschen in der Öffentlichkeit ohne Angst über
das Thema Sexualität reden dürfen.

Eine von ihnen ist
Rokudenshiko aus Japan und sie bricht das Schweigen der Gesellschaft mit ihrer
Kunst. Sie zeichnet ihr Geschlecht und zeigt es in der Öffentlichkeit. Dafür
wird sie in Japan verhaftet, weil sie die Regeln missachtet hat.

Eine weitere Frau aus Indien
geht auf die Straße und redet mit Frauen über das Thema Sexualität. Sie macht
eine eigene Website und schreibt über das männliche und weibliche Geschlecht.
Ihr Ziel ist, dass die Frauen in Indien die Freiheit haben, ohne Angst und
Scham in der Gesellschaft über ihre Sexualität zu reden und um letztlich mehr
Freiheit und Sicherheit zu erlangen. Sie wird deshalb leider von streng
gläubigen Menschen verfolgt.

Leyla Hussein aus Afrika
kämpft gegen die weibliche Genitalverstümmelung. In vielen afrikanischen
Ländern werden die Mädchen beschnitten. Sie leiden während des Beschneidens
unter sehr starkem Schmerzen und sie verlieren sehr viel Blut. Oft verlieren
sie sogar ihr Leben. Leyla Hussein hat es selbst erlebt, wie schmerzhaft es
ist, beschnitten zu werden. Sie redet über dieses Thema mit Frauen und Männern
und sie zeigt sogar den Männern, wie die Frauen beschnitten werden und wie sie
darunter leiden.

Meiner Meinung nach, war der Film für mich sehr traurig und berührend, weil die Frauen in vielen Ländern von Religionen und streng gläubigen Menschen unterdrückt werden. Sie haben nicht die Freiheit, über ihr Leben und ihren Körper selbst zu bestimmen. Für mich sind diese fünf mutigen Frauen Heldinnen und sie sind großartige Vorbilder für die anderen. Obwohl sie von vielen Menschen und ihrer Religion und Kultur (und den damit verbundenen Traditionen) viel Druck bekommen, haben sie nie aufgegeben und haben trotzdem für ihre Rechte bis heute weitergekämpft.

Ein Bericht von START-Stipendiat Shah-Ali