In Erinnerung an Ulrike Crespo

Ulrike Crespo, die Gründerin der Crespo Foundation, ist am 7.10.2019 im Alter von 68 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

Durch ihre Initiative und ihren Einsatz hat sie mit ihrer Stiftung das START-Stipendienprogramm 2006 von Deutschland nach Wien gebracht. Seit 13 Jahren fördert die Crespo Foundation nun schon das START-Stipendienprogramm in Wien. Darüber hinaus hat die Stiftung wesentlich dazu beigetragen, das Programm in vier weiteren Bundesländern zu etablieren.

Mit großem persönlichem Engagement hat Ulrike Crespo ihre Stiftung zu einer bedeutenden Institution in der deutschen und österreichischen Stiftungslandschaft entwickelt. Es war stets ihr wichtigstes Anliegen, Menschen dabei zu unterstützen, sich als Persönlichkeiten zu entfalten, damit sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können. Mit dieser Mission hat sie die persönliche, berufliche und kreative Entwicklung vieler Menschen und Familien nachhaltig gefördert.

Zu ihrer Motivation, gerade das START-Programm zu unterstützen, hat Ulrike Crespo einmal gesagt: „Ich meine, dass gerade Kindern und Jugendlichen (…) die Chance gegeben werden muss, im humanistischen Sinne des Wortes „Bildung“ zu erlangen: also die Fähigkeit, differenziert über sich selbst nachzudenken und sich gegenüber seiner Umwelt eigenverantwortlich, ja eigensinnig zu verhalten. Oder, um es im Sinne einer Kritik an aktuellen Entwicklungen innerhalb unserer Bildungssysteme anders zu formulieren: Es geht nicht nur um Bildung im Sinne einer Erziehung zur Berufsfähigkeit. Es geht darum, gerade jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, was alles in ihnen steckt, und darüber die Motivation zu erlangen, die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.“

Ohne Ulrike Crespo gäbe es START-Wien nicht – und somit auch kein START-Programm in vier weiteren Bundesländern. Wir haben ihr alle so viel zu verdanken. Nicht nur für diejenigen, die sie gekannt haben, sondern auch für alle neuen Stipendiat*innen wird sie durch ihr Wirken ein Vorbild sein und bleiben.

Das Bildungsseminar von START-Österreich

Den Bericht haben die Stipendiatinnen Balqiz und Mariana für uns verfasst:

Wie immer begann das Bildungsseminar mit dem Ankommen der Stipendiaten und Stipendiatinnen aus den verschiedenen Bundesländern am Freitag Nachmittag, wo es wie jedes Mal zu einer rührenden Wiedersehensfreude kommt und viele kurze Gespräche unter den Stipis stattfinden. Gleich danach begeben sich schon die meisten in die Zimmer und um 18 Uhr ist schon das Abendessen vorbereitet. Das Essen ist etwas Besonderes, denn es ist die Zeit, die am meisten dazu genutzt wird um nicht nur sich satt zu essen und gut vorbereitet zu den Seminaren am nächsten Tag zu gehen, die ansonsten ziemlich Energieaufwendig wären, sondern wird vor allem dazu genutzt um wieder miteinander zu kommunizieren. Gleich danach geht es schon wieder zum Abendprogramm los, was meistens von den Stipisprecher*innen organisiert wird. Wir haben dieses Mal einen Film über einen Stipendiaten aus Niederösterreich gesehen, der in ein Rugby-Team spielt und sein Leben für zwei Jahre dokumentiert wird. Der Film befasste sich mit vielen Problemen, die junge Menschen mit Migrationshintergrund zu bewältigen haben. An diesen Tag wurden auch die neuen Stipisprecher*innen aus den jeweiligen Bundesländern gewählt.

Am nächsten Tag war schon Seminarbeginn und es wurde fleißig gearbeitet und gelernt. Neben den VWA-Seminaren, die vielen sehr gelegen kommen, werden auch viele andere Seminare wie Gruppe & Konflikt, Mediation, Sprechtraining oder Lerntraining angeboten. In diesen Seminaren sind die Stpis aus ganz Österreich vertreten. Nach dem Mittagessen gibt es eine kurze Pause ehe die Seminare wieder anfangen. Erst am Abend kommt es dann zum Abendprogramm und somit auch mehr zur Freizeitaktivitäten. Das Programm teilte die Stipis in Gruppen auf und ihre Aufgabe war es ein kurzes Video aufzunehmen, welcher dann von der Jury bewertet wurde. Es war eine coole Initiative, da es zu sehr kreativen und kontroversen Videos kam. Danach waren wir frei zu entscheiden, was wir machen wollten. Viele Stipis gehen dann entweder zu „Just Dance“ tanzen, Werwolf, Schach oder Karten spielen bis es um 23:30 zur Bettruhe kommen muss.

Sonntag, auch der letzte Tag, ist sehr schnell vergangen. Gleich nach dem Mittagessen müssen die Stipis aus Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich und Vorarlberg wegfahren. Es kommt, wie jedes Jahr, zu einem emotionalen Abschied. Obwohl die drei Tage lang erscheinen, vergehen sie am Ende doch sehr schnell. Und man vermisst die Freunde und Freundinnen, die man sich gemacht hat. Das Bildungsseminar ist zwar sehr aufwendig, aber so kostbar. Neue Freundschaften und Kontakte werden hier geknüpft, aber vor allem Erinnerungen, die einen noch lange begleiten werden.

Ich habe an den Workshop ,, Lerntraining” teilgenommen, wo ich verschiedene Strategien für Lernen und Wiederholen gernt habe. Außerdem habe ich gelernt, wie ich mich am besten motivieren kann. Der Workshop war für mich sehr interessant und er wird mich auf meinem langen Lernweg ganz sicher unterstützen. 

Basma, START-Niederösterreich

Das Bildungsseminar dieses Jahr wurde sehr gut gestaltet. Der Workshop den ich besucht habe, war sehr informativ und hilfreich und hat ganz gut zu mir gepasst. Ich habe viel Spaß gehabt und traf auch neue tolle Menschen. Es gab Momente wie beim Film angucken, in denen ich echt beeindruckt und emotional wurde, aber gleichzeitig parallel gelacht habe und das spürt man nicht überall und nur mit speziellen Menschen wie START

Ghaiath, START-Vorarlberg

Der Seminar ,, Lerntraining”, hatte in sich neue und lehrreiche Infos, die ich vorher nicht wusste. Und es hat auch viel Spaß gemacht, denn wir viele spaßige Bewegungen und Spiele gemacht haben. Unsere Trainerin, Britta Seemann, hat ihre Arbeit ganz gut gemacht. Ich danke ihr wegen Ihrer Nettigkeit und Hilfe. 

Sakaria, START-Wien

Auch dieses Seminar zu Sprechtraining war wieder ganz lehrreich und lustig für mich. Es freut mich immer wieder, zusammen mit meinen Freunden Neues dazuzulernen, was wir dann auch wirklich anwenden können. Außerdem haben wir uns immer sehr viel zu erzählen und viel Spaß am Abendprogramm.

Viola, START-Oberösterreich

Dieses Jahr habe ich am Lerntechnikseminar teilgenommen. Auch wenn ich während meiner Schullaufbahn bereits meine eigenen Lerntechniken entwickelt habe, werde ich versuchen, die mir neuen Techniken beim Lernen für die Matura anzuwenden. Unsere Betreuerin Britta Seemann hat beim Workshop viel Wert auf Abwechslung gelegt, wodurch das Seminar mehr Spaß gemacht hat. Dazu haben aber auch die Teilnehmer beigetragen, mit denen ich mich gut verstanden habe.

Firdos, START-Oberösterreich

Ich habe den Schreibkurs besucht. Der Kurs war informativ und sehr hilfreich. Ich konnte viel neues mitnehmen. Wir haben mehrere Texte geschrieben und vorgelesen. Durch das Vorlesen konnten wir voneinander lernen. Wir haben auch gelernt, wie man einen guten Schreibstil haben kann. Der Trainer hat uns einige Tipps gegeben, welche ich sehr nützlich finde und sie jetzt beim Schreiben anwenden kann. Am letzten Tag haben wir einen Text geschrieben, in dem wir 3 oder mehr Tipps beim Schreiben anwenden sollten. Für mich war dieser Kurs einer der besten Kurse, den ich bis jetzt besucht habe und würde es gerne wiederholen und weiterempfehlen.

Hadel, START-Vorarlberg

An meinem 2. Bildungsseminar konnte ich das Seminar zum Thema “Vorwissenschaftliches Schreiben / Arbeiten” besuchen. Da ich ehrlich gesagt ganz wenig von der Schule auf die VWA vorbereitet wurde, hatte ich sehr viel erfahren dürfen. Der Trainer war sehr kompetent und konnte jede unserer Fragen beantworten und uns das richtige Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit näherbringen. Dieses Seminar war sowohl für mich als auch die anderen Teilnehmer/innen sehr nützlich und ich kann den Trainer und das Seminar weiterempfehlen. 

Sebastian, START-Vorarlberg

Das war mein zweites Bildungsseminar mit START und ich fand es wie beim ersten Mal super! Man konnte die Stipis von ganz Österreich kennenlernen und dazu noch die tollen Seminare besuchen. Dieses mal hatte ich „Sprechtechnik“ und ich kann es jedem nur weiterempfehlen! Man hat sich in der Gruppe gut und offen gefühlt und man hat sich sehr vieles mitnehmen können, wie beispielsweise die Atemtechniken und wie man seine/ihre Artikulation verbessern kann!

Jovana, START-Wien

Zu meinem ersten Bildungsseminar wurde ich in der Sprechtechnik unterteilt und das hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht. Wir haben auch viele neue Sachen gelernt wie zum Beispiel wie wichtig der Körper für das Sprechen eigentlich ist usw. Allgemein zu  Bildungsseminar möchte ich noch erwähnen, dass die drei Tage relativ anstrengend waren, aber dennoch Spaß gemacht haben, weil wir Stipis es gemeinsam gemacht haben und uns dadurch alle besser kennenlernen konnten. Ganz besonders haben mir auch die Start – Traditionen gefallen und auch die von den Stipi-Sprechern organisierten Abendprogramme.

Mihi, START-Salzburg

Ich war beim Seminar Sprechtechnik, wo ich am meisten Probleme habe, da habe ich sehr viele neue Sachen gelernt, die mir bei meinen Präsentationen sehr helfen können. Wir haben auch viele Übungen dazu gemacht. Z.B.wie man sich für eine Präsentation vorbereiten kann und es hat mir sehr gefallen.

Hana, START-Salzburg

PRESSEINFORMATION: „Gestalte deine Stadt“ – START Stipendiat*innen treffen Bezirksvorsteher Hohenberger

(Wien, 24.02.2020) Anfang Februar präsentierten START Stipendiat*innen Gestaltungswünsche für den Vorplatz vor dem START-Büro in Wien Landstraße. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger sagte eine Umsetzung bis Sommer 2020 zu.

Stipendiat*innen als Stadtplaner

Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihrer Umgebung war der Workshop „Gestalte deine Stadt“, organisiert und umgesetzt von der Agenda Landstraße.  Dabei gingen die START-Wien Stipendiat*innen der Frage auf den Grund, ob und wie sie die Stadt, in der sie wohnen, mitgestalten und optisch verschönern können. Die Jugendlichen wurden selbst zu Stadtplanern und entwickelten Vorschläge für die Gestaltung des Vorplatzes vor dem START-Büro.
„Aktuell ist der Weg zum Büro und der Platz davor nicht sehr einladend“, fasst Teilnehmerin Israa zusammen, „viele Mistkübel, kein Grün und keine Sitzgelegenheit. Das wollen wir gerne ändern!“

Die Jugendlichen sammelten Ideen, gruppierten sie nach Ähnlichkeiten und versuchten ihre Ideen zu visualisieren. Schließlich wurden alle Ideen durch digitale Fotomontagen selbst gestaltet. Hilfreich dabei waren Referenzbeispiele von umgesetzten Projekten der Agenda Landstraße, die Inspirationen lieferten. Fest steht: Die Stipendiat*innen wollen ein Parklet – ein öffentliches Stadtmöbel mit Sitzplätzen – sowie begrünte Baumscheiben.  

Bezirkschef Hohenberger traf die Jugendlichen, ließ sich die Gestaltungsvorschläge erläutern, analysierte Umgebung und Möglichkeiten in einer Besichtigung vor Ort und sagte spontan eine Umsetzung bis Sommer 2020 zu.

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 

Ab sofort startet die Bewerbungsfrist für den neuen START Jahrgang und damit auch für Jugendliche aus dem Bezirk Landstraße. Informationen für interessierte Bewerber*innen gibt es unter:
https://www.start-stipendium.at/bewerben/


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 214 4637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

START-OÖ zu Gast an der FH Wels

Die START-OÖ Stipis verbrachten einen interessanten und lehrreichen Tag an der FH-Wels. Zuerst erforschten sie im Labor gentechnisch veränderte Lebensmittel, und danach trafen sie noch Alumna Liza, um sie mit Fragen zu löchern.

Maryam und Samar berichten:

Nachdem wir am Vormittag mit dem Zug in Wels angekommen sind, wurden wir sehr informativ von Studenten in die Thematik eingeführt. Unsere Aufgabe war es zu überprüfen, ob unser ausgewähltes Lebensmittel gentechnisch verändert ist oder nicht. Es standen verschiedene Produkte zur Auswahl: Soja, Cornflakes und Maismehl. Wir haben mit sehr vielen Geräten und “Werkzeugen” gearbeitet. Am wichtigsten im Labor ist die Pipette, mit der haben wir die verschiedensten Flüssigkeiten und die DNA in Reaktionsgläser zu pipettieren. Um zu einem Ergebnis zu kommen, haben wir sehr viel Geduld gebraucht. Wir haben verschiedenste Stoffe zu unserer Lebensmittelprobe gegeben, und diese zwischendurch immer wieder zentrifugiert, um die DNA zu filtern, Schließlich haben wir die gefilterte DNA mit einem Mastermix in den Thermocycler gegeben. Nach einigen Stunden harte Arbeit haben wir uns schließlich die Mittagspause verdient, welche wir im Bistro an der FH Wels verbrachten.

Am Nachmittag machten wir weiter mit unserer Gentechnik -Probe. Nachdem diese für ca. eine halbe Stunde im Thermocycler war, gaben wir die Proben in jeweils einen Wassertropfen und konnten dann in einem Computer beobachten, wie der Tropfen nach unten wandert. Dadurch ermöglichte es uns zu sehen, welche Probe genetisch verändert wurde und welche nicht. Es hat bei einigen schon gleich am Anfang geklappt, was jedoch nicht typisch ist.

Nach dem Besuch beim Open.Lab trafen wir uns mit Alumna Liza. Sie selbst ist kommt jetzt in das 4. Semester an der FH. Wir bekamen die Möglichkeit, ihr Fragen zu stellen über ihr Studium “Angewandte Energietechnik” bzw. die FH allgemein. Liza erzählte uns, was der Unterschied zwischen FH und Universität ist, über ihren Studiengang und noch vieles mehr. Sie wirkt sehr überzeugt von der FH und sie ist auch äußerst zufrieden damit.

Wir bedanken uns herzlich bei Alumna Liza, dass Sie sich Zeit genommen hat, um all unsere Fragen zu beantworten.”

Pitching – mit eigenen Ideen überzeugen

An einem sonnigen Sonntag, den 17. Februar, trafen sich die START-OÖ StipendiatInnen für ein Pitching-Workshop in Linz. Bernhard Reingruber, Regionalleiter von Teach for Austria in Oberösterreich, teilte seine Expertise mit uns, und brachte uns alles rund um das Thema “Pitchen” näher.

Stipendiatin Bahara berichtet:

“Sei es, sich selbst zu präsentieren oder ein Schulprojekt, Präsentationen gehören zu dem Alltagsleben von Schülerinnen und Schülern. Einige tun sich beim Präsentieren leicht, manche halten es für schwierig. Aber wir, die Stipis OÖ, haben die Möglichkeit bekommen, uns mit der neuen Technik Pitching auszurüsten, um bei den Präsentationen besser auftreten zu können. Nun, was ist denn Pitching?

Pitching ist ein Präsentationstechnik. Es geht darum ein Thema in wenigen Minuten und möglichst prägnant auf dem Punkt zu bringen.

Am Anfang setzte unser Referent, Bernhard Reingruber, das Ziel, so zu pitchen, dass innerhalb 30 Sekunden unsere ganze Idee auf dem Tisch zu legen und unsere Ansprechperson davon zu überzeugen. Dies hielten wir für unmöglich; das Ergebnis war allerdings sehr überraschend. Während zwei Stunden setzten wir uns mit dem Thema auseinander. Die Theoriearbeit war relativ kurzgeschnitten, denn es wurde auf den praktischen Einsatz mehr Wert gelegt. Am Ende pitchten wir und stellten unsere Projekte vollständig vor, und das genau innerhalb von 30 Sekunden.

Ich denke, ich kann Pitching jeden Tag gebrauchen. Danke Bernhard und START für den tollen Workshop! So spare ich mir täglich viel Zeit. Also, wer noch Zeit und Energie sparen will, lass uns pitchen!”

Rodeln am Semmering

Am 16. Februar waren wir mit START Rodeln gegangen.

Dieser langersehnte Termin war nicht nur für die Wiener eine tolle Gelegenheit zum Semering zufahren, sondern auch für START-Niederösterreich. Wir sind mit den Zug gefahren und haben uns sofort unsere Rodeln geschnappt und uns zum Lift hinbewegt.

Für viele war es das erste Mal Rodeln zu gehen und die Angst war ihnen anzusehen, nichtsdestotrotz meisterten sie dieses innerhalb kürzester Zeit, auch wenn es einige witzige „Unfälle“ gab, wobei aber natürlich niemand zu schaden kam.

Nach einigen Runden Rudelfahren, machten wir eine Pause und tranken einen heißen Schokolade, wie es sich natürlich gehört. Dieser Tag hat sehr viel Spaß gemacht und wir hatten viel zu Lachen, auch das Wetter war sehr angenehm, also war der Tag auf unsere Seite.

Nur eins hat mir noch gefehlt, eine Sonnencreme zum mitnehmen.
Bericht: Balqiz

Es freut mich sehr ,dass ich dabei war. Für mich war es das Erste Mal rodeln, aber ich habe sehr schnell gelernt wie es funktioniert. Es war auch ganz toll, dass wir mit anderen Stipis waren. (Mostafa)

Zivilcourage Workshop

“Zivilcourage” bedeutet Mut zu haben den Volk zu helfen. Es ist nicht immer leicht Leute in Not zu helfen. Dafür braucht man Mut, Wissen, Fähigkeit und natürlich auch Nervosität. Jedoch muss man nicht selbst handeln. Hier kann man auch um Bitte Helfen um andere Leute zu helfen. Wer man um Hilfe bitten kann, wie man Hilfe anbietet und welche Fähigkeiten man braucht ? Das alles haben wir in diesem Workshop gelernt. Der Workshop bestand aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil haben wir alle Informationen bekommen, um Zivilcourage anzuwenden. Im praktischen Teil haben wir Rollenspiele gespielt und auch Feedback bekommen. Solche Workshops sind immer wertvoll. Danke!
Bericht: Shehab
 

Der Workshop hat mir an sich sehe gefallen! Ich konnte vieles neu auffrischen, was wir in der Schule schonmal erklärt bekommen haben. Ich hätte mir nur mehr praktische Übungen gewünscht, damit wir mal die Theorie in der Praxis anwenden hätten können!
Mariana


Durch das Workshop habe ich gelernt, was es heißt Zivilcourage zu zeigen und wie man bei bestimmten Situationen zu handeln hat. Auch war es interessant die Erfahrungen der anderen im Sinne von Rassismus, sexuelle Belästigung etc. anzuhören und selber das eigene Erlebte zu teilen. Was mich gestört hat, waren das lange Sitzen und das schlechte Verhältnis von Praxis und Theorie. Das Theoretische ist gut zu wissen, aber kann schnell ohne Praxis vergessen werden. Zudem hilft die Praxis dabei das Selbstbewusstsein besser aufzubauen. Also ein gutes Verhältnis zwischen Praxis und Theorie ist essentiell für das erfolgreiche Lernen einer Person.
Ebru

Wirtschaft studieren?

Valentinstag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) und ein Date mit deiner Zukunft! Wir erkunden das Campusgelände, besichtigen die Bibliothek, erfahren viel über die Studienmöglichkeiten und tauschen uns mit START-Absolventinnen aus.

“Wirtschaft studieren? Und wenn ja, welchen Zweig?”, das fragen sich viele Schüler*innen vor ihrem Abschluss. Neben dem Studium der Medizin und den Rechtswissenschaften ist ein wirtschaftliches Studium ein sehr beliebter Wunsch und Traum. START-Jugendliche aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich nahmen an der Studienorientierung und WU-Tour teil. Sajeevan – unser Tourguide, der spontan für seine Kollegin eingesprungen ist – zeigte uns die wichtigsten Gebäude am Campusgelände und gab Insidertipps über die besten Mittagsmenüs und Frühstücksmöglichkeiten. Wir besuchten die Bibliothek im Learning Center (LC) und bekamen einen detailierten Überblick aller Bachelor-Studiengänge, im Speziellen erweckten die Zweige Betriebswirtschaft (BW)/Internationale Betriebswirtschaft(IBW) und Wirtschaftsrecht(WIRE) das Interesse der Jugendlichen. Sajeevan zeigte uns auch die zahlreichen Lernmöglichkeiten und -räume an der WU, die bei den Studierenden sehr beliebt sind. Die PC-Räume sind sogar rund um die Uhr offen und die Plätze in der Bibliothek sind besonders begehrt und nicht nur wegen der schönen Aussicht auf den Prater. Wer einen Platz in der “Sardinenbüchse” (damit sind die zahlreichen Lernplätze und -reihen der Bibliothek gemeint) erhalten möchte, sollte zeitig in der Früh erscheinen, denn in den Prüfungswochen ist jeder Platz belegt. Zum Abschluss durften wir auch noch in den größten Hörsaal der WU Wien, hier finden nicht nur die “großen” Lehrveranstaltungen, wie die STEOP (Studien- & Orientierungsphase) statt, sondern auch fast alle Prüfungen. “Schummeln zahlt sich nicht aus!” schließt Sajeevan die unterhaltsame Tour ab und wir danken ihm für die wertvollen Einblicke.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war der Austausch mit unseren START-Absolventinnen nach der WU-Tour. Bei Getränk und Kuchen konnten sich unsere START-Jugendlichen mit unseren START-Absolventinnen austauschen: “Wie sieht der Studienalltag aus? Warum hast du dich für den Zweig entschieden? Was ist der Unterschied zwischen FH und Universität? Was gefällt dir besonders an deinem Studium?” Danke an Salwa, Chrislane und Nikola für den regen Austausch und eure Erfahrungsberichte, die sehr hilfreich in der Zeit der Studienfindung und -orientierung sind und unterstützend wirken.

Workshop Stress- und Zeitmanagement

Für uns Vorarlberger StipendiatInnen, fand ein Workshop zu den Themen „Zeitmanagement“ und „Stress“ statt. Er begann um 10:00 Uhr im START-Büro in Bregenz und es kamen doppelt so viele Teilnehmer wie sich ursprünglich angemeldet haben. Nichtsdesotrotz begannen wir mit dem ersten großen Punkt unseres Themas: den Stressoren (=Faktoren, die Stress auslösen). Mithilfe der Frage „Was stresst mich?“ – gelang es uns, jegliche Stressoren aufzulisten und zu besprechen.

Dieses Thema schien eine große Welle an Diskussionen unter den Stipis ausgelöst zu haben. Jeder von uns reagiert unterschiedlich auf Stressfaktoren und geht mit ihnen auf verschiedene Weisen um, was die Diskussion und die Stipis auch bewiesen haben. Nach einer kurzen Pause besprachen wir das Thema „Zeitmanagement“. Dank Sandra, welche den Workshop geleitet hat, bekamen wir nützliche Tipps, welche wir künftig gerne anwenden werden: Überblick verschaffen – Aufgaben und Pflichten auf eine gewisse Zeitspanne verteilen –  richtige Herangehensweise – und so ist das Leben leichter, der Stress weg und der Geist bleibt verschont. Denn bei ständigem Chaos und Stress können wir mit der Zeit krank werden. Daher bekamen wir auch ein paar Tipps zur Ernährung, welche auch eine wichtige Rolle beim Stressvorbeugen spielt. Viel Wasser trinken, ausgewogenes Essen (mindestens eine warme Mahlzeit pro Tag) und Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse sollen uns gut durch den Tag bringen.

Ein Bericht von Stipendiat Sebastian

Skitag im Ländle

Am Samstag, den 8. Februar 2020, trafen sich elf START-Vorarlberg Stipendiat*innen, um sich gemeinsam für den geplanten Skitag, ins Brandnertal aufzumachen. Das Brandnertal ist ein Tal im österreichischen Bundesland Vorarlberg und ein beliebtes Skigebiet. 

Gleich nach dem Ankommen in Brand, sind wir zu einem Sport-Geschäft gegangen, um dort die benötigten Ski-Ausrüstungen auszuleihen. Später wurde wir in zwei Gruppen eingeteilt, nämlich in Anfänger und Leichtfortgeschrittene. Die Anfänger gingen mit Larissa und dem gebuchten Skilehrer von der Schischule Brandnertal, zum Übungshang, während die anderen mit Sandra weiter den Berg hinauf zum Skifahren gingen.

Das Skifahren für uns Anfänger war anfangs nicht sehr toll und sehr anstrengend und auch Larissa hatte alle Mühe uns auf die Beine, bzw. Ski zu helfen. Jedoch mit der Zeit und dem wiederholten Üben der Grundlagen, konnten schließlich alle mehr oder weniger gut den Übungshang selbständig hinunterfahren.

Gegen 12 Uhr folgte ein gemeinsames Mittagessen, bei dem sich die Stipis endlich ausruhen konnten. Am Nachmittag fing es dann an, richtig Spaß zu machen. Alle konnten ihre Skikenntnisse verbessern – auch diejenigen, die schon Fahrkenntnisse hatten! Die Anfänger waren im Vergleich zu Beginn des Tages, deutlich selbstbewusster und konnten das sogenannte „Schifoan” endlich genießen! Ein großes Dankeschön an Sandra, Larissa und dem Skilehrer Olli!

Stipendiat Baris meinte:

Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut und er hat all meine Erwartungen übertroffen! Es war ein atemberaubendes Gefühl nach einigen Jahren wieder auf der Piste zu stehen – auch wenn ich anfänglich ein paar Mal gestürzt bin. Sandra hat mir ein paar Tricks gezeigt, wie einfach und schön das Ski fahren sein kann! Wir haben auf jeden Fall die Pisten unsicher gemacht! 😊 Der Tag war eine klare 10/10 und ich freue mich schon sehr auf das nächste Mal!

Feedback von Snowboarder Iman: „Cool, lustig und sportlich waren wir im Ländle unterwegs!”

Ein Bericht von Stipendiatin Maryan

Stellas Engagement bei Calimero

Kind, Kinder, Mutter, Mütter, Vater, Väter und Familie.

Hast du kleine Geschwister? Hast du dich um sie/ihn gekümmert? Hast du Erfahrungen, wie man mit kleine Kinder umgeht?

Ich habe auch kleine Geschwister wie viele von euch. Wenn du auch keine Geschwister hast, lies es trotzdem weiter, vielleicht wird es auch etwas für dich sein.

Wie meine Mutter meine kleinen Geschwister gefüttert hat, wie sie ihre Kleidung gewechselt hat, wie sie ihnen beruhigt hat, wenn die Kinder geweint haben usw. war meine Aufgabe, wenn mein Mutter nicht zu Hause gewesen war. Deswegen habe ich aufgepasst, während meine Mutter diese Sache gemacht hat. Ich habe daran Spaß und Genuss gehabt. Es interessiert mich bis jetzt und deshalb dachte ich mir, wie kann ich meine Erfahrungen weiterhin benutzen und jemand, sie/er Hilfe braucht, helfen.

Wenn man nach etwas sucht, wohin geht man? GOOGLE. Auf der Caritas Webseite habe ich eine Organisation (Calimero) gefunden und gesehen, dass sie freiwillige Personen für Mütter und Väter, die eine Unterstützung für ihr/e Kind/er brauchen, suchen. Wenn du auch Mal nicht mit kleine Kinder umgegangen bist, gibt Calimero dir die Gelegenheit es zu lernen. Es gibt Schulung Kindeswohl – Hebamme und Austausch, wo Freiwillige sich treffen und erzählen, wie es ihnen dabei geht oder wie sie es machen etc. 

Und jetzt bin ich ein Mitglied von Calimero. Ich unterstütze gerade eine Familie mit einem Zwilling, ein Bub und ein Mädchen. Sie sind 3 Monate und sehr süß. Wenn ich bei ihnen bin, ist meine Frage, welche ist sie und welche er. Sie sind sehr ähnlich, ich kann sie auf ersten Blick nicht voneinander erkennen. Aber bis jetzt habe ich mitbekommen, dass der Junge ruhiger und müder als seine Schwester ist und weniger weint.

Es ist unglaublich schön und genüsslich, erstes jemanden von Liebe und Herz zu helfen und zweitens mit Kinder zu sein. Man lernt immer etwas Neues und sammelt Erfahrungen, vielleicht irgendwann wärst du Mutter oder Vater, da könntest du deine Erfahrungen ausnutzen.

Kinder sind wichtig, weil sie ein Teil von unserer Zukunft bauen werden. 
Daher engagiere ich mich für Calimero!

Bericht: START-Wien-Stipendiatin Stella

Studieren an der TU-Wien?

Im Rahmen der Studienberatung von START-Niederösterreich besuchten 9 START-Jugendliche die technische Universität Wien. Nach anfänglichen Irrungen (Die Uni ist auf mehrere Gebäude verteilt) fanden alle zum Treffpunkt und die Führung konnte beginnen. Zuerst bekamen wir eine Führung durch das Hauptgebäude der TU Wien, und dann wurden uns die verschiedenen Bachelorstudiengänge vorgestellt. Dazu gabe es auch Infos zu Voraussetzungen und Zulassung zum Studium, mögliche Aufnahmeprüfungen, wichtige Fristen, etc.

Im Anschluss fuhren wir ins Arsenal, wo die TU grosse Labors unterhält und wir uns im Bereich Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (http://www.ifa.tuwien.ac.at/de/institut/dienstleistungen/) die praktische Umsetzung der Theorie anhand einer Führung durch die technischen Prüfstellen anschauen konnten.
Vielen Dank an die technische Universität für die spannenden Führung!

Als Schüler der Handelsakademie war mir der heutige Workshop sehr wichtig, da Technologie eng mit der Wirtschaft verbunden ist, kann man ihre Rolle in der Wirtschaft nicht ignorieren, ohne Technologie wäre der heutige Fortschritt unmöglich. Der heutige Workshop verdeutlichte mir noch die wichtige Rolle der Technologie in der Wirtschaft und Ich habe gesehen, wie wichtig und gleichzeitig wie schwierig und kompliziert dieses Wissen ist. (Hamid)

Wir haben heute eine Führung durch das Hauptgebäude der TU Wien bekommen, uns wurden die verschiedenen Bachelorstudiengänge vorgestellt. In der TU wien gibt es einen sehr interessanten Zweig namens “Technische Chemie”. Heute war es toll, weil ich einen Überblick über dieses Zweig bekommen habe, denn ich habe vermutlich vor genau das zu studieren! (Basma)

Heute war der Termin informativ hinsichtlich der Erklärung der möglichen Bereiche des Studiums aber leider war es reichlich allgemein und hat meinen Wunsch wegen der Zeitknappheit nicht erfüllt, mehr über die Architektur zu erfahren. Jedoch habe ich jetzt eine Vorstellung darüber.
(Mohammed)

Die Präsentation war sehr informativ, ich habe schon eine grobe Vorstellung bekommen, wie ein Studium an der TU ausschaut. Mir hätte aber eine andere praktische Präsentation als die von den Motoren besser gefallen. (Tengyu)

Die Workshop TU in Wien war sehr interessant und informativ. Ich überlege ernsthaft dort zu studieren. (Naqib)

Es war cool. Es freut mich, dass ich dabei war. Ich habe viel info über TU Wien. Außerdem ich will dort studieren. (Mostafa)

Mathematikworkshop #2

Am Sonntag, den 9. Februar 2020, trafen sich die START-Oberösterreich Stipendiat*innen zum ersten Workshop im neuen Büro des Axis c/o in der Tabakfabrik in Linz. Diesmal wurden wieder fleißig mathematische Probleme gelöst -es wurden vor allem die Themen Statistik, Funktionen und Wahrscheinlichkeit in Angriff genommen.

Stipendiatin Neni berichtet:

“Am Anfang des Workshops haben wir besprochen, welche Themen wir durchnehmen wollen. Wir starteten den Tag mit Statistik. Dann beschäftigten wir uns mit Wahrscheinlichkeiten und einigen Matura-Aufgaben. Wir haben auch noch kurz das Thema Funktionen angesprochen. Wir haben sehr viele Tipps bekommen und haben zu jedem Thema Beispiele gerechnet. Es war ein sehr hilfreicher Workshop für jeden von uns und wir konnten mit Freude sehr viel neues dazulernen. Danke an unseren Workshopleiter Herrn Entlicher und unsere Patenfirmen, die uns diesen Workshop ermöglichen”

START-Wien meets Computer Futures

Computer Futures, eine Personalberatung für IT & Tech, ladet zu einem abwechslungsreichen und berufseinblickenden Workshop in den Semesterferien ein. Shehab findet, dass der Nachmittag eine “tolle, unvergessliche Erfahrung” ist und berichtet folgend über den Workshop.

Der Workshop mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Personalberatung Computer Futures war außergewöhnlich. Wir hatten die Möglichkeit die Arbeitswelt der Personalberaterinnen und Personalberater von der Nähe zu betrachten. Sie haben den Workshop in verschiedenen Stationen aufgeteilt. Einer der Stationen war der Lebenslaufcheck mit dem Sales Team Manager Jan Luther und mit einem professionellem Team. Sie haben unsere Lebensläufe kontrolliert und uns ein Feedback gegeben. Bei der 2. Station haben die Mitarbeiter uns von ihrem Tagesablauf erzählt. Was mich sehr fasziniert und ich sehr innovativ finde, sind die Methoden, die sie anwenden um deren Ziel umzusetzen. Das Team schreibt jeden Tag seine Tages, Monats- und Jahresziele auf einer Tafel und bespricht diese gemeinsam. Das Team setzt sich aus jungen und attraktiven Experten und Expertinnen zusammen. Die Atmosphäre dort ist sehr attraktiv und geeignet für Zusammenarbeit und Erfolge. Ein sehr gutes Beispiel ist, dass sie uns Pizza bestellt haben in unserer Pause, die Pizza war sehr lecker. Ganz speziell war auch das Feiern von Erfolgen. Eine Mitarbeiterin hat ihren ersten “Deal” zwischen Kunde und Kandidaten abgeschlossen. Sobald sie herausgeschrien hat :”Ich habe mein erstes Deal!”, haben alle auf den Tischen geklopft und  ihr gratuliert. Sowas sieht man ehrlich gesagt nur in Filmen. Ein zusätzlicher, wichtiger Aspekt warum die Atmosphäre so perfekt ist, ist  die Unterstützung und die Motivation, die von den Vorgesetzten kommt. Sobald man sich wohl fühlt , hat man auch den Wille sein Bestes zu geben. Genau dieses Gefühl haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten von diesem Workshop mitgenommen. In den anderen Stationen haben einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich für uns Zeit genommen und unsere Fragen beantwortet beziehungsweise deren Karriereverlauf erzählt. Sie haben uns auch gezeigt wie sie mit den Kunden und Kandidaten in Kontakt kommen und bleiben. Der Workshop war nicht nur bildungsrelevant, sondern einige Stipendiatinnen und Stipendiaten können mehr davon profitieren. Sie haben mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, um eventuell ein Pflichtpraktikum zu absolvieren.  Es war eine tolle, unvergessliche Erfahrung. Danke START und Computer Futures!

Ein spezieller Dank gilt Anna Wolff und Kristina Pokorny, die für das Konzept und die Organisation verantwortlich waren.

Was konnten sich unsere START-Wien Jugendlichen vom Workshop mitnehmen? Und was ist ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Mir hat der Tag bei Computer Futures sehr gefallen! Ich fand es ziemlich praktisch, das wir in Kleingruppen eingeteilt waren, da jeder dann eine Ansprechperson hatte und somit auch die Zeit nutzen konnte um auf Fragen eingehen zu können! Man hat sehr viel über das Unternehmen und deren Arbeitstag erfahren und auch einiges erklärt bekommen, wie beispielsweise bei der Lebenslaufstation! Ich habe mich ziemlich wohlgefühlt bei ihnen und hoffe, das man nochmals ein Workshop mit ihnen machen können! -Jovana

Ich konnte mir anfangs nicht so viel unter dem Workshop vorstellen, ich dachte es ginge mehr um IT und im allgemeinen interessiert mich ja die Wirtschaft. Jedoch hat sich in kurzer Zeit herausgestellt das der Workshop, unfassbar spannend und toll ist. Mir war das Personalmanagement in der Art und Weise überhaupt nicht bekannt. Ich werde mich weiterhin mit dem Thema Personalvermittlung beschäftigen und bin sehr dankbar, dass ich beim Workshop dabei sein konnte. -Edison

Der Workshop war eine tolle Gelegenheit einen Blick in ein Unternehmen zubekommen, welche Arbeitsmethoden darauf beruhen einander zu unterstützen um das Ziel zu erreichen. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren sehr locker drauf und haben uns ihre Arbeit in mehreren OneToOne Gesprächen erläutert. Sie haben gezeigt das es keine Rolle in dem Unternehmen spielt, welchen Abschluss man erreicht hat, es kommt bei ihnen auf die Leistung, Motivation und Begeisterung an! -Salma

Danke noch einmal für das Organisieren und die Einladung! Es war echt informativ und hilfreich. Für mich besonders, weil ich mehr Informationen über das AI-Umfeld in Österreich erhalten habe. -Mike

Wie erwartet, hat mich der Workshop super gut gefallen und war für mich sehr Interessant, spannend und informativ. Da ich die Möglichkeit gehabt hätte, meinen Lebenslauf checken und einige Punkte korrigieren zu lassen. Ich war sehr begeistert von ihre Freundlichkeit und die Umfeld, die ich dort gesehen habe, hat mich motiviert, um mich für meine Zukunft noch viel mehr zu bemühen. Von diesem Workshop habe ich viel Neues gelernt und dadurch wurde mein Wissen erweitert. Ich konnte vieles mitnehmen, die ich in der Zukunft sicher brauchen werde. -Abbas

Jede Sekunde, die ich bei dem heutigen Workshop verbracht habe, war – muss ich unbedingt sagen – mega lohnenswert, denn ich habe gelernt, wie ich ein gutes, effektives und informatives Lebenslauf gestalte. Ich habe auch über SThree, Computer Futures und ihre Arbeit von den dort super netten, unterhaltsamen und enthusiastischen Mitarbeiterinnen viel Informationen bekommen. Ich wusste eigentlich nicht, dass es so etwas gibt. Allgemein hatte ich heute dafür ein lehrreicher und spaßiger Tag. Danke START und SThree. 🙂 -Sakaria

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend, was mir besonders gefallen hat, war meine Unterhaltung mit Anna. Ihr Bereich hat mich voll interessiert Business Intelligence. Ich hätte nur die Station von dem Lebenslauf Check länger gemacht. Ich hätte diese erweitert, da viele bzw. Ich sich nicht so gut damit auskennen, wie man eine schreibt. Ein Vorschlag wäre einen mit dem Team zu schreiben oder vielleicht Unterlagen fürs Mitgeben vorbereiten, damit ich bzw. andere nachschauen können, wie ein idealer Lebenslauf ausschauen sollte. Ich möchte mich aber für den Workshop und die Pizza herzlich bedanken 🙂 -Mariam

Der Workshop war sehr interessant, weil sie uns erzählt haben, was sie machen und warum sie überhaupt da sind. 1. Sie haben Kontakte mit Kunden, Unternehmen und Bewerbern. Und 2. Ihre Aufgabe besteht darin den passenden Kunden für die passende Unternehmen zu stellen, das ist wie verkaufen aber sie „verkaufen“ Dienstleistungen in Form von Arbeitern, statt Produkten. Am Anfang dachte ich, dass die Arbeit nicht schwer ist, aber dann habe ich mehrere Probleme gehört, die einem beim Arbeiten passieren können. Außerdem habe ich jetzt einen Überblick wie ein guter Lebenslauf ausschauen sollte. Ich danke die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Computer Futures, die uns das ermöglicht haben. -Ammar

PRESSEINFORMATION: Bewerben leicht gemacht – START Stipendiat*innen bei der AK Niederösterreich

St. Pölten, Februar 2020 – Wie bewerbe ich mich richtig? Worauf ist beim Bewerbungsgespräch zu achten? 12 engagierte Jugendliche vom Verein START Stipendien Niederösterreich nutzten die Semesterferien und gingen diesen und weiteren Fragen beim Bewerbungstraining der AK Young in St. Pölten auf den Grund.

Sicherheit schaffen. Ein Bewerbungstraining vermittelt Sicherheit im Bewerbungsprozess. Simulation von Bewerbungsgesprächen und Beschreibung der eigenen Persönlichkeit, Vorstellungen und Ziele stärken Authentizität und Selbstvertrauen. Hier gibt es die häufigsten Defizite bei Bewerbungen. Das ist auch einer der Gründe für die 17-jährige Nazia das AK Bewerbungstraining zu absolvieren: „Ich habe mich für einen Ferialjob beworben und will mir Tipps und Sicherheit für das Bewerbungsgespräch holen und mehr über den Bewerbungsprozess herausfinden.“

Von der Theorie bis zur Praxis. „Im Zuge meiner schulischen Ausbildung muss ich ein Ferialpraktikum absolvieren“, berichtet HTL-Schüler Hasan, „ich muss mich dafür bewerben und hatte bisher wenig Ahnung, wie das alles funktioniert und wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch verhält.“

Die Jugendlichen erfahren im Bewerbungstraining wie ein Bewerbungsprozess abläuft, analysieren ihre Stärken, Schwächen und Erfahrungen. In Simulationen wird das Erlernte in die Praxis umgesetzt und der Umgang mit komplexen Gesprächssituationen bei der Bewerbung geübt.

Der 19-jährige Hasan fühlt sich nun bereit für ein echtes Bewerbungsgespräch: „Ich bin jetzt selbstbewusster. Ich traue mich jetzt mehr Firmen anzurufen, weil ich weiß wie das ablaufen wird.“

Unter Anleitung der beiden AK-Bewerbungsexpertinnen meistern die Jugendlichen die Trainings-Aufgaben souverän. „Das Training mit der Gruppe war angenehm und auf hohem Niveau, weil die Schüler*innen motiviert, zielorientiert und gut vorbereitet waren“, beschreibt Trainerin Ulrike Katary das Ergebnis. Co-Trainerin Susanne Meyer-Roch ist beeindruckt vom hohen sprachlichen Niveau der START Stipendiat*innen und ihrem Engagement: „Es hat große Freude gemacht, mit den Jugendlichen zu arbeiten, ihnen die Scheu vor der Bewerbung und dem persönlichen Gespräch nehmen zu können und sie dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu erkennen und zu verkaufen.“

Im Anschluss erhalten die Jugendlichen noch interessante arbeitsrechtliche Aufklärung zu Praktika und Sommerjob: Was ist der Unterschied? Wie schlägt sich das in der Bezahlung nieder? Gibt es einen Urlaubsanspruch u.a.m.

Ab Ende Februar startet die Bewerbungsfrist für den neuen START Jahrgang und damit auch für Jugendliche aus Niederösterreich. Informationen für interessierte Bewerber*innen gibt es unter: https://www.start-stipendium.at/bewerben/

Über START-Stipendien

Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. 
Nähere Infos unter www.start-stipendium.at

Rückfragehinweis:

Verein START-Stipendien Österreich
Stefanie Moshammer, Projektleitung START-Niederösterreich
M: +43 664 88 46 96 52
E: moshammer@start-stipendium.at 
www.start-stipendium.at
 
communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Workshopreihe Textsorten: Leserbrief und Allgemeine Wiederholung

START-Wien Stipendiat*innen Aghiad & Stella berichten über die Workshopreihe “Textsorten” mit Simone – in Vertretung für Mag. Hanna Reidlinger.

Leserbrief, kennst du dich nicht gut mit diesem Thema aus? Willst du dich vorbereiten? Du bist an der richtigen Stelle. Am Vormittag des Montages 03.02.2020 wurde diese Textsorte von der Trainerin Simone, welche Hanna vertreten hatte, im START-Büro durchgeführt. Am Anfang haben sich alle vorgestellt, weil Simone das erste Mal bei ihnen war. Simone ist die kleine Schwester von Hanna und sie hat auch Germanistik studiert, aber sie unterrichtet nicht in einer Schule, sondern sie gibt Training Kurse über die Textsorten.

Die TeihlnehmerInnen haben sich mit dem Leserbrief auseinandergesetzt. Was ist ein Leserbrief? Der Leserbrief ist eine kurze schriftliche Darstellung mit persönlichen Meinung. Diese Darstellung ist in Form von Zustimmung, Ablehnung, Widerspruch etc. Er besteht aus drei Teile (Einleitung, Hauptteil und Schluss) wie andere Textsorten. Ein Leserbrief beginnt mit einer Begrüßungsformel zum Beispiel, Sehr geehrte Frau XY, Sehr geehrter Herr XY oder Sehr geehrte Leserinnen und Leser. In der Einleitung wird Textsorte, Titel, Autorin, Autor, Medium und Erscheinungsdatum geschrieben. Die Einleitung ist besonders wichtig, weil der/die Leser/in sie als erstes lesen und sollte ihr/sein Interesse aufgeweckt werden. Der Grund sollte auch erwähnt werden. Im Hauptteil kommt eine kleine Zusammenfassung von Artikel und eigene Argumente. Im Schluss schreibt man, was für ihn wichtig ist zu betonen. Danach gibt es der Appell, in dem Vorschlägen vorgeschlagen wird. Als Abschluss sollte man sich bedanken und als allerletzte kommt die Schlussform (Mit freundlichen Grüßen, Vorname und Nachname, Wohnort und Unterschrift).

Worauf sollte der/die Schreiber/in achten? Sie müssen so kurz wie möglich zusammenfassen, damit genügende Wörter für Argumente übrigbleiben, weil der Leserbrief eine kurze Textsorte ist. Sie können eine Aufteilung der Wortanzahl auf Einleitung, Hauptteil uns Schluss machen. Zum Schluss des Workshops nachdem die Jugendliche alle diese Informationen gesammelt haben, haben sie zusammen ein Leserbrief geschrieben, damit sie auch lernen, wie sie das Gelernte benutzen können. Dieses gemeinsame Schreiben hat vielen gut gefallen, weil dadurch man von anderen auch etwas Neues lernen kann. (Ein Bericht von Stella)

Am Nachmittag haben die TeilnehmerInnen am Textsorten-Workshop, der als Wiederholung für alle Einheiten galt, bei denen die verschiedenen Textsortenarten gelernt wurden, teilgenommen. Die diversen Arten von Textsorten können in drei Kategorien unterteilt werden. Diese sind argumentierend, interpretierend, neutral. Zu den Argumentierenden Textsorten wie Meinungsrede und Kommentar geht es um die Darstellung der eigenen Meinung zu einem bestimmten Thema, während es bei den interpretierenden Textsorten um die Auseinandersetzung mit einem Text und seiner Sprache handelt. Danach beschäftigten wir uns mit Gedichten, wie man diese analysiert bzw. interpretiert. Dazu haben wir zwei ausgedruckte Gedichte zum Bearbeiten bekommen. Unsere Trainerin Simone hat betont auf was man bei einem Gedicht besonders beachten muss, nämlich auf die Strophen und ihre Zeilen. Darüber hinaus haben wir Gedichtformen, Versmaße, sowie Reimschemen besprochen. Zum Schluss haben wir kollektiv eine Gedichtinterpretation verfasst. (Ein Bericht von Aghiad)

Die Workshopreihe “Texsorten” kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Bewerbungstraining mit der Arbeiterkammer NÖ

Jugendliche von START-NÖ nutzten die Semesterferien um sich beim Bewerbungstraining der Arbeiterkammer NÖ weiterzubilden und Tipps & Tricks für die Bewerbung für Sommerjob oder Pflichtpraktika zu erhalten.

Für alle Stipendiaten/innen war dieser Termin ein sehr wichtiger. Aber für welchen Jugendlichen wäre das nicht so? Wer will schon nicht wissen wie man seine Bewerbungsunterlagen so fesselnd gestalten kann, dass man an der gewünschten Firma sofort aufgenommen wird? Oder wie man bei einem Vorstellungsgespräch den besten Eindruck machen kann?

Der Workshop „Bewerbungstraining“ begann mit einem kleinen Spiel. Man sollte ein paar Kärtchen, auf denen die Schritte des Bewerbungswegs draufstanden, chronologisch zuordnen. Diese Schritte (telefonieren, passender Beruf finden, Vorstellungsgespräch usw.) wurden dann bis ins Detail besprochen. Dann ging es um den Beruf und um uns selbst. Jede/r hat einen Job ausgewählt und mit diesem gearbeitet. Es waren Fragen vorgegeben wie zum Beispiel: Was machst du in diesem Beruf? Welche Fähigkeiten brauchst du in dem Beruf? Was sind meine Stärken, die ich in diesem Beruf gebrauchen konnte?

Nach der Theorie ging es in die Praxis. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt und übten die Telefonate in verschiedenen Situationen. Ein bestimmtes Beispiel wäre wie bzw. was man sagt, wenn man seine Bewerbungsunterlagen schon seit längerer Zeit verschickt hat, aber man keine Antwort bekommen hat. Weiterhin trainierten wir auch für das Vorstellungsgespräch. Dazwischen gab es auch einen Vortrag zum Arbeitsrecht betreffend Praktikum bzw. Sommerjob. Man konnte sich dadurch eine Übersicht über das Thema erschaffen. Alle TeilnehmerInnen bekamen dann ein auch Heftchen mit all den Informationen und mit einigen Bewerbungsschreiben- und Lebenslaufmodelle.

Es gab auch zwei kurze Pausen, wo man sich alles durch den Kopf gehen lassen konnte. Denn auch das ist wichtig. Ich persönlich fand der Termin besonders lehrreich und interessant.

Vielen Dank an die Arbeiterkammer Niederösterreich & unsre Trainierinnen!

Bericht von Stipendiatin Cynthia-Melania Moldovan

Am Montag waren wir bei der Arbeitskammer St. Pölten, wo man uns in einem Workshop sehr ausführlich über die Schwerpunkte der Stellenbewerbung informierte. Von Form und Inhalt eines Bewerbungsschreibens, über den Lebenslauf bis zu einem simulierten Bewerbungsgespräch war alles enthalten. Ich fand die Anregungen und Tipps sehr wertvoll und bin mir sicher, dass sie mir helfen werden, wenn ich in die Situation komme, mich um einen Arbeitsplatz zu bewerben.

Mohammad Zazai

Im Zuge meiner schulischen Ausbildung muss ich ein Ferialpraktikum absolvieren. Ich muss mich dafür bewerben und hatte bisher wenig Ahnung, wie das alles funktioniert und wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch verhält. Deshalb habe ich mich angemeldet. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich bin jetzt selbstbewusster. Ich traue mich jetzt mehr Firmen anzurufen, weil ich weiß wie das ablaufen wird. Ich fühle mich bereit für ein Bewerbungsgespräch.

Hasan Osman

Neue Projektassistenz bei START-OÖ

Die neu Projektassistentin für START-OÖ heißt Verena Littringer! Wir freuen uns sie neu im Team zu begrüßen und wünschen ihr einen guten Start für ihre neuen Aufgaben.

Als Projektassistentin möchte ich dazu beitragen mit Engagement und Leidenschaft die Jugendlichen auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Durch die Arbeit in der ÖH habe ich schon beim Organisieren von Veranstaltungen mitgewirkt und in meiner Freizeit auch einige Male bei Kinder- und Jugendbetreuungen ausgeholfen. Ich arbeite gerne mit jungen Menschen zusammen und mir ist es persönlich ein Anliegen sie in Sachen Bildung bestmöglich zu beraten und fördern.
Ich freue mich darauf, als Teil des START-OÖ Teams, mein soziales Engagement einzubringen und dadurch Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg begleiten zu können.”

Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften an der JKU

Bisherige Berufserfahrung: ehrenamtliche Tätigkeit in der ÖH, Promotionjobs, Ferialarbeit

Hobbies: Tennis spielen, Ski fahren, Reisen

Politik erleben – START-NÖ besucht den Landtag

Am vorletzten Schultag erkundeten Jugendliche von START Niederösterreich auf Einladung der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Regierungsviertel der Landeshauptstadt St. Pölten. Wir starteten am Klangturm mit einer tollen Aussicht über die Stadt, bevor wir am Balkon des Landtagssitzungssaales Platz nehmen durften um eine Sitzung mitzuverfolgen. Auch Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister hat sich extra für uns Zeit genommen und geduldig Fragen beantwortet. Zum Abschluss erfuhren wir noch Spannendes über verschiedene Räume und Kunstwerke im Landtagsgebäude.

Eindrücke der Stipendiat_innen:

Am 30.01.2020 hatten wir die tolle Möglichkeit eine Sitzung des Landtages live mitzuerleben und sahen wie die Politiker Entscheidungen treffen und darüber diskutieren. Als wir in der Sitzung waren, ging es um das Thema Umweltschutz, Verschmutzung und Müll. Später haben wir auch die Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister getroffen, die sehr nett mit uns geplaudert. Es gab auch Kuchen, Kaffee und Getränke, die von der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gesponsert wurden. Alles in allem war dieser Termin großartig und hat uns sehr gefallen!

Khlod Ebrahem

Der Besuch im Landtag war sehr gut. Ich habe wieder viele neue Sachen gelernt. Da ich derzeit in Niederösterreich lebe, ist es für mich wichtig, ein bisschen über die Geschichte des Bundeslandes insbesondere die Hauptstadt St. Pölten zu erfahren. Durch die Besichtigung haben wir zum Beispiel gelernt, warum St. Pölten als Hauptstadt gewählt und wer das beschlossen hat. Im Landtag ist ein Turm, da haben wir einen guten Ausblick fast über die ganze Stadt gehabt. An dem Tag gab es auch eine Landtagssitzung, die wir angeschaut haben. Es war sehr interessant, die Parteien live zu sehen, wie sie über ein Thema diskutieren. Am Schluss haben wir die Niederösterreichische Landrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister getroffen und wir durften ihr viele Fragen stellen.

Khaled Jarkas

Am Donnerstag hatten wir die Gelegenheit, die niederösterreichische Landeshauptstadt, St. Pölten, näher kennenzulernen. Wir unternahmen eine geführte Tour durch das Regierungsgebäude, konnten uns auch eine Debatte im Landtag anhören und bewunderten die Stadt von oben auf der höchsten Ebene des Klangturms. Zum Schluss gab es ein Wiedersehen mit Frau LR. Teschl-Hofmeister. Es war ein interessanter Ausflug bei angenehmem Wetter.

Mohammad Zazai

Vielen Dank an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für die Einladung & den Empfang, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister für das nette Gespräch & unseren Guide Mathias Dockner für die spannende Führung!

Wer hat Recht? Ein interaktiver Workshop über die Rechtswissenschaften

Studien- und Berufsorientierung zu Rechtswissenschaften bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer

Wir START-Stipendiaten wurden am Samstag, dem 25. Jänner 2020 zur Rechtsanwaltkanzlei Freshfields eingeladen, um über Rechtswissenschaften zu lernen.

Der Workshop hat mit einer Präsentation über die Einführung in den Rechtswissenschaften begonnen. Es wurde unter anderem erklärt, was Recht und was Gesetz ist, wer die Gesetzte macht und wie man sie verstehen kann. Diese Themen wurden mit Beispielen vom Alltag sehr gut erklärt.

Nach einer kurzen Pause voll mit leckeren Süßigkeiten und Fruchtgetränke wurde die nächste Präsentation vorgestellt, die sich über Verträge und weitere Gesetze handelte. Nach dem zwei Präsentationen kam es dann zu einer Führung durch die Kanzlei. Uns wurden die Meetings- Räume, die Büros und die sehr schöne moderne Küche vorgestellt.

Die anschließenden Präsentationen war über die Studien- und Berufsorientierung. Es wurden zwei Universitäten verglichen, nämlich Juridicum und die WU. Die Studien wurden bis ins kleinste Detail erklärt und es wurden auch die Erfahrungen derjenigen Personen, die sich für die WU bzw. Juridicum entschieden haben, vorgestellt. Sogar eine START-Alumna aus Oberösterreich Chrislane war dabei und hat uns von ihren Erfahrungen mit der STEOP erzählt, sie ist aktuell im 1.Semester

Das Beste jedoch kam zum Schluss: Wir haben ein Rollenspiel geführt. Wir wurden in drei Gruppen: Richter, Staatsanwälte und Verteidiger eingeteilt und müssten den Fall eines Kampfpiloten namens Lars Koch aus dem Film “Terror” als Beispiel bearbeiten. Wir hatten 20 Minuten Zeit, um Argumente zu sammeln und haben sie präsentiert. Es war echt sehr spannend!

Bericht: START-Stipendiatin Silvy

Statements zum Workshop:

Ich fand den Workshop sehr faszinierend, da ich vorhabe Jus nach der Matura zu studieren. Ich fand es super, dass uns ein Skript vom Power Point ausgeteilt haben. Die Referentinnen waren sehr nett und haben meine Fragen mit konkreten Beispielen beantwortet. (Mariam)

Ich habe bisher an mehreren berufsorientierende Workshops teilgenommen und muss sagen, dass dieser mit Abstand der beste war.
Es war ein sehr intensiver Workshop, wo man sich vieles mitnehmen konnte und aktiv mitwirken konnte. Besonders gut fand ich dass wir einen Einblick in die Gesetze bekamen und später anhand diesen auch einen Fall behandeln/lösen durften. Ich kann es nur weiter empfehlen!  (Zahra)

Der Workshop war sehr aufschlussreich, die betreuenden Anwälte sehr nett und der Case-Study interessant. – Shawn

Der faszinierendste Workshop in diesem Halbjahr ist für mich jener, betitelt mit , Studien-/Berufsorientierung Rechtswissenschaften‘. Wir wurden freundlicherweise von der Kanzlei freshfields eingeladen und die Mitarbeiter haben uns intensiv über das Rechtssystem Österreichs informiert und uns mögliche Ausbildungswege für angehende Anwälte erläutert. Am Ende durften wir in der Rolle der Staatsanwälte und Verteidiger einen Fall bearbeiten. Dieser Workshop insbesondere hat mir bei der Auswahl meiner zukünftigen Ausbildungsmöglichkeiten sehr geholfen. – Nazia

WU oder Juridikum? Jus oder Wirtschaftsrecht? Was sind die Karrieremöglichkeiten nach einem Jus-Studium? All diese Fragen, wurden in der Freshfields Kanzlei beantwortet. Ein sehr spannender Workshop, den wir auch mit einem Beispielsfall aus dem Verfilmung Terror- Ihr Urteil beendet haben. Das war mein zweites mal in der Kanzlei und es hat mir immer sehr gut gefallen!! (Sana)

Nach meiner Meinung nach was es einer der besten Workshops, die ich besucht habe. Es war sehr informativ und ich habe nach dem Workshop sogar Interesse Jus zu studieren. Die Vorträge waren sehr interessant. Am meisten mochte ich, als wir uns in Gruppen aufgeteilt haben und alle in einem Fall gearbeitet haben als Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter. (Burte)

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Man hat sehr viel neues und interessantes gelernt. Am Besten hat mir der praktische Part am Ende gefallen. Wir haben eine Gerichtsverhandlung nachgespielt die sehr interessant war. Die Vorträge waren allen im allen vielleicht ein bisschen gestreckt, aber dennoch mit Informationen gefüllt. (Aleksandar)

Am Samstag hatten wir die Gelegenheit, in einem Workshop in die Rechtswissenschaften eingeführt zu werden. Die Veranstaltung fand in einer großen Anwaltskanzlei statt und ich war beeindruckt, dass sich so viele Experten für uns Zeit genommen haben. Das Thema war für mich  Hochinteressant, weil ich auch JUS studieren will um Anwalt zu werden. Ich habe einen guten Eindruck gewonnen, wie mein Studium ablaufen wird und dass ich noch sehr viel zu lernen habe. ( Mohammad)

START-OÖ und START-Sbg informieren sich über verschiedene Studiengänge

Am Samstag, den 25. Jänner 2020, trafen sich knapp 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten von START-OÖ und START-Sbg mit 5 Studierenden, um sich über die Inhalte der Studiengänge, Aufnahmeprüfungen, die Finanzierung und das Studentenleben im Allgemeinen zu informieren.

Zu Gast waren drei START-Alumni und zwei externe Studentinnen: Anita Nihm ist START-OÖ Alumna aus dem ersten Jahrgang und studiert mittlerweile im 5. Semester Humanmedizin an der MedUni Graz. Nasi Ibraimi, ebenfalls Alumnus aus dem ersten Semester, hat seinen Bachelor an der FH Oberösterreich in Bauingenieurswesen bereits erfolgreich abgeschlossen. START-Alumna Sara Elsoudany hat 2018 maturiert und studiert im dritten Semester Pharmazie an der Uni Graz. Stela Dinkova kam nach ihrem Schulabschluss in Bulgarien nach Österreich, um Wirtschaftsinformatik zu studieren. Mittlerweile steht sie kurz vor ihrem Bachelorabschluss an der JKU Linz. Merima Zukan hat ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der JKU Linz bereits erfolgreich abgeschlossen, und auch der Masterabschluss in General Management ist nicht mehr weit.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten hatten bei jeder Person 25 Minuten Zeit, um Fragen zum Studium und Beruf zu stellen. Hier einige Eindrücke der Stipendiat*innen:

Das Gespräch mit Merima über ihr Studium Wirtschaftswissenschaften war genau passend, vor allem deshalb, weil ich in eine HAK gehe und mich für diese Studienrichtung interessiere. Vor unserer Unterhaltung waren noch sehr viele Fragen für mich offen, die Merima mir aber alle beantworten konnte und mich sogar zusätzlich noch motivieren konnte, diesen Weg einzuschlagen.“ START-Stipendiatin Viola

Am Sonntag ist Anita, eine Medizin Studentin im 5. Semester, aus Graz für uns nach Linz gekommen. Wir durften sie alles über ihr Studium fragen, worauf sie ziemlich ausführlich geantwortet hat. Wir haben sehr viel erfahren, unter anderem, dass Klischees wie “Medizin-Studenten haben keine Zeit für Hobbies” oftmals gar nicht stimmen, sondern alles eine Frage der Zeiteinteilung ist, und auch der Fleiß eine Rolle spielt. Ich bin sehr froh darüber, dass Start uns diesen Studienberatung-Workshop ermöglicht hat.“ START-Freundin Arzu 

Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen befasst. Sie wird als Studiengang in Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Das Studium dauert insgesamt fünf Jahre, 8 Semester davon Bachelor und 4 Semester Master. Die große Auswahl der Berufe nach dem Studium ist auffällig. Generell kommt es auf den Schwerpunkt an, ob man sich eher mit Informatik oder mit den betriebswirtschaftlichen Tätigkeiten beschäftigt.“ Stipendiatin Ebtisam beschreibt, was sie über das Studium Wirtschaftsinformatik erfahren hat.

Im Pharmazie Studium lernt man die Herstellung, die richtige Dosierung und das Einsetzen von Arzneimitteln. Man wird sozusagen zum Spezialisten für Medikamente. In der Praxis bedeutet es, dass das Studium zwischen Medizin und Naturwissenschaft angesiedelt ist und man definitiv ein Verständnis von Biologie, Chemie und Physik haben soll. Nach dem Pharmazie Studium führt der Weg der meisten Absolventen in eine Apotheke, aber es stehen noch viele weitere Wege offen wie etwa in der Forschung oder der pharmazeutischen Industrie.“ Stipendiat Ali Reza über das Pharmazie-Studium

Vienna Open Lab – DNA Kopierer

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Du wolltest schon immer eine DNA kopieren? Im folgenden Bericht erfährst du über die eingesetzte Technik und Methoden für ein erfolgreiches Kopieren. Damit dein Wunsch in Erfüllung geht, komm nächstes Mal unbedingt in das Vienna Open Lab und mach mit!

Am 24.01.2020 haben sich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien in das molekularbiologische Mitmachlabor am Vienna BioCenter getroffen. Gleich beim Eintritt in das Labor haben uns zwei freundliche Gesichter herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Kathi und Gregor studieren Molekularbiologie an der Universität Wien und leiten gerne Workshops dieser Art mit jungen Menschen. Nachdem uns die Regeln und das Verhalten bei Gefahr im Labor erklärt wurden, konnten wir starten.

Gregor und Kathi testeten unser Wissen über die DNA und haben uns mit neuen Informationen gefüttert. Sie erklärten den Aufbau der DNA und bereiteten uns für den praktischen Teil des Workshops. Es ist erstaunlich, dass eine einzige Zelle in menschlichen Körper 2m lange DNA enthält. Ein Körper besteht aus 30 Billionen Zellen mit jeweils 2m langen DNA. Ist das nicht unglaublich?

Nach der erstaunten und nicht einfachen Theorie konnten wir mit dem Kopieren starten. Ich möchte erwähnen, dass das Kopieren von DNA nicht einfach ist, denn man braucht ein modernes Labor mit UV-Gerät und einem Thermocycler, das in der Lage ist die Temperaturzyklen einer PCR (= Polymerase Chain Reaction) selbstständig durchzuführen. Ohne diesen Geräten hätte das Kopieren sehr lange gedauert. Außerdem ist es sehr wichtig zu erwähnen, dass sich durch PCR die DNA in bestimmten Abschnitten kopieren lässt. Ohne PCR wurde kein Vaterschaftstest oder eine schnelle Diagnose von Krankheiten denkbar.

Wir, die Stipis, wurden in jeweils drei Personen pro Gruppe geteilt. Damit wir zu einem Ergebnis kommen, mussten wir zuerst die Stränge der DNA voneinander trennen. Dann haben wir einen Primer an die DNA angelagert und schließlich wurde die Temperatur auf 72°C erhöht, um zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Kathi und Gregor waren sehr begeistert von unserer Zusammenarbeit und den finalen Ergebnissen. Sie waren sehr offen und beantworteten gerne unsere Fragen über die Weiterbildung. Nach so einem informativen und gut strukturierten Workshop kann ich mich nur bedanken. Danke Kathi und Gregor!!!  (Ein Bericht bei Mariana)

Mein erstes Praktikum im Ausland

Alles begann in meinem zweiten Studienjahr der Rechtswissenschaften. Da erfuhr ich von einem Studienkollegen, dass er ein Praktikum bei der österreichischen Botschaft in Peking macht. Zwei Jahre später, beschloss ich mich selbst zu bewerben. Bereits nach einer Woche bekam ich auch schon die Zusage.

Nach Erledigung eines Haufen Papierkrams, buchte ich den Flug und beantragte das Visum. Da das Lesen in chinesisch mir auch noch nach drei Jahren Sinologie-Studium schwer fiel, entschloss ich mich über die Plattform Airbnb eine Wohnung für meinen Aufenthalt in Peking zu suchen. Die perfekte Wohnung wurde schließlich nach mühseligem Suchen gefunden – leider war der Preis weniger perfekt – denn nun bekam ich den ersten Vorgeschmack davon, wie teuer das Leben und Wohnen in Peking ist.

Es war mein erstes Praktikum und auch die erste Reise in mein Heimatland seit über acht Jahren, so war ich ziemlich aufgeregt und nervös. Ich landete einen Tag vor meinem ersten Arbeitstag in der Millionenhauptstadt Chinas und war erst einmal von den Dimensionen überwältigt.

Am nächsten Tag wurde ich auch gleich mit der nächsten Herausforderung konfrontiert – dem U-Bahnfahren in einer Mega-Metropole – und das um 8 Uhr morgens. Obwohl jede Minute ein neuer Zug einfuhr, waren sie alle gestopft voll und man hatte gerade noch Platz sich hineinzuquetschen – was meinen täglichen Weg zur Arbeit nicht gerade entspannt machte. Mein restlicher Arbeitstag verlief glücklicherweise viel ruhiger. Mein Chef – der Kulturattaché von Österreich – gab mir Einiges zu lesen, um mit der Arbeit des Kulturforums vertraut zu werden.

In den zwei Monaten meines Praktikums, fanden unter anderem Austauschprogramme statt, in welchem zum Beispiel ein österreichisches Jungorchester in China zu Besuch war, oder österreichische Künstler bei der Biennale in Peking teilnahmen. Der größte Bereich meiner Arbeit, war die Übersetzungstätigkeit. Ich durfte mehrere Präsentationen über Österreich, ins Chinesische vor diversen Schulklassen übersetzen.

Die Wochenenden nutzte ich, um Sightseeing zu machen und mit meinen Arbeitskollegen die Stadt zu erkunden. Nach Beendigung meines Praktikums, reiste ich weitere zwei Wochen durch den Süden Chinas und lernte die Kultur diverser Minderheiten kennen.

In meiner gesamten Zeit bei der Botschaft, fiel mir der respektvolle Umgang zweier Nationen und deren Offenheit besonders auf. Genau diese Werte trägt auch START, weshalb es mich sehr an die vier Jahre meines Stipendium-Programms erinnerte.

Alles in allem war das Praktikum eine großartige Entscheidung. Ich konnte nicht nur Berufserfahrungen sammeln, sondern auch meine Sprachkenntnisse erweitern und ein “fremdes” Land kennenlernen.

Ein Bericht von Alumna Haidi

START-OÖ gestaltet Webseiten

Am Sonntag, den 19. Jänner 2020 trafen sich einige START-OÖ Stipendiat*innen im Axis coworking loft in Linz, um mit Almuna Ladan die Kunst des WebDesigns zu erlernen.

Stipendiat Elias berichtet:

“START-OÖ Alumna Ladan bereitete uns einen Workshop für Web Design vor, denn das Interesse der Stipis, diesen Bereich näher kennen zu lernen, war sehr groß.

Dabei lernten wir “CSS” und “HTML” etwas näher kennen und wir übten diese Sprachen gemeinsam mit Ladan. Dann ging es an die prakitsche Anwendung des gelernten, und wir gestalteten durch das Programm “Figma” eine Fassade eine Webseite, die ähnlich war wie die START-Homepage. Wir hatten dabei viel Neues gelernt und wir hatten viel Spaß. Danke Ladan und danke an unsere Paten, die uns diesen Workshop ermöglicht haben. “

Workshopreihe Textsorten: Textinterpretation & Textanalyse

START-Wien über die Workshopreihe “Textsorten” mit Mag. Hanna Reidlinger.

Am Vormittag wurde die Textsorte Textinterpretation unter die Lupe genommen. Es wurde der Aufbau, das inhaltliche Fassungsvermögen sowie weitere wichtige Punkte erworben. Ganz wichtig für diese Textsorte wurde die diversen Gattungen angesprochen. Näher wurde auf die Lyrik eingegangen. Hier wurden die verschiedenen Versmaße, Versschemen und Metren besprochen. Wenn auch schwierig wurde versucht die Versmaße erfassen und differenzieren zu können. Dabei wurde die Betonung nach Trochäus, Daktylus, Anapäst etc. angewendet. Die ersten Schritte um ein Gefühl zur Erkennung des richtigen Versmaßes wurde beschreitet.

Nach der ganzen Hirnarbeit folgte die Mittagspause. Nach dieser begann auch schon die zweite Einheit. Schritt für Schritt wurde das Rezept der Textsorte Textanalyse aufbereitet. Welche Vorgehensweise zu empfehlen ist, was man alles analysieren kann bzw. muss. Syntax, Stillmittel und vieles mehr.

Die Workshopreihe “Texsorten” kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Die Wiener Börse im Überblick

Am 18.1.2020 besuchten wir die Wiener Börse um mehr über Finanzen zu lernen. Der Workshop wurde von Herr Alexander Racher geführt. Zuerst mussten wir uns Fragen überlegen und auf einem Zettel schreiben. Die Fragen wurden dann einzeln beantwortet wie zum Beispiel: „Was macht eine Börse“ „Welche Abteilungen hat eine Börse“ „Wie kauft man Aktien“ etc. Herr Racher beantwortete dies mit eigenen Worten oder mithilfe einer Präsentation, die während dem ganzen Workshop auch benutzt wurde. Die PPP befasste viele Themen bezüglich Aktien, ETFs, Risiken und mehr.

Eine Börse bringt Anleger und Unternehmer zusammen und stärkt die Volkswirtschaft. Zu den Aufgaben der Börse gehört die Überwachung des Handels und stellt Informationen über Markt und Preise zur Verfügung.

Wir haben auch über die Investmentfonds und ihre verschiedenen Arten gelernt. Einer der wichtigsten Themen war das „magisch Dreieck“ dies besteht aus Liquidität (Zahlungsfähigkeit), Sicherheit und Rendite (Gewinn) und hilft dabei das Risiko von Sparbüchern, Anleihen, Aktien und mehr zu bestimmen.

Ich persönlich habe viel aus diesem Workshop gelernt und fand es ziemlich hilfreich! Ein Tipp das ich mir mitgenommen habe ist „Jetzt in eurem Alter zu investieren ist besser als später“ und werde auch die Chance nehmen! Es schadet nie dein Wissen zu erweitern und daher empfehle ich anderen sich auch mehr über Finanz/Aktien  zu informieren. Fazit: Nur in Finanzinstrumente investieren, die man selbst auch versteht! Und langfristig denken, den kurzfristigen Gewinn gibt es nur im Lotto.

Wir bedanken uns bei Alexander Racher für den Workshop und freuten uns den eheamligen START-Stipendiaten Mike wiedergesehen zu haben.

Bericht: START-Stipendiatin Elaa

Der Workshop war informativ, ich konnte mir einen Überblick verschaffen was die Wiener Börse ist und wie sie funktioniert. Außerdem haben wir intensiv darüber gesprochen was Wertpapiere sind und warum man das Geld investieren sollte. Ich möchte den Herren Alexander an dieser Stelle danken, der uns den Überblick ermöglicht hat und frue mich auf weitere Workshops bei der Wiener Börse. (Nour)

Der Vortrag war sehr informativ und ich habe eine Menge gelernt, jedoch war es so viel auf einmal, dass mein Kopf nach der 1. Hälfte überladen war. Ein Rundgang wäre cool gewesen. (Ebru)

Ich fand den Besuch super. Er war bildend und höchst interessant. Es wurden viele Fragen gestellt und alle zur vollster Zufriedenheit beantwortet. Man hat einen guten Einblick in die ganze Materie der Börse bekommen und es wurde versucht alles verständlich zu erklären. Dank den Besuch weiß ich zum Beispiel den Aktienkurs zu verstehen, oder wie das Handel mit Aktien abläuft. Alles in allen eine sehr gelungene Veranstaltung! (Aleksandar)

Ich persönlich fand den Workshop sehr interessant, aber leider kam ich nicht wirklich immer mit, da der Tag ein langer Tag für mich gewesen ist und ich mich nur schwer konzentrieren konnte. Ich bin froh einiges über die Börse erfahren zu haben und an den Workshop teilgenommen zu haben, denn wissen ist Macht 🙂 (Mariam)

Der Workshop war inhaltlich gut aufgebaut und Beginnerfreundlich gestaltet. Die Grundlagen wurden erklärt und Fragen verständlich beantwortet. (Shawn)

Für mich war vieles neu: mir war nicht klar dass man einfach Teile seines Unternehmens als Aktien verkaufen kann. Sonst habe ich mir gemerkt, dass
wenn man wenig riskiert, auch wenig Gewinn macht, aber bei riskanteren Aktien es passieren kann dass man ein Bettler wird. Auch die Diskussion über Sparen und die Inflation fand ich interessant. Ich danke der Wiener Börse für diesen Workshop!
(Abdul)

What makes a perfect society? – Dritter Teil der English-Workshops in Salzburg

Beim dritten und letzten Teil der English-Workshops mit Melissa Zgouridi ging es um politische und gesellschaftliche Fragen. Die Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten waren aufgefordert, sich zu verschiedenen Themen Gedanken zu machen und schriftlich und mündlich ihre Position darzulegen. Zum Einstieg ging es um die Frage, was eine gute Gesellschaft ausmacht. Die Stipendiat*innen formulierten ihre persönlichen Ideen für die gerechte Gestaltung eines Staates. Welche Rechte sollen die Bürger*innen haben? Nach welchem System sollen Güter produziert und verteilt werden? Welche Rolle spielen Kunst, Religion und Philosophie? Und wie sollen jene bestraft werden, die sich nicht an die Regeln halten? Anschließend setzten sich die Stipis mit der Kunst von Banksy auseinander. Was möchte er mit seinen Projekten sagen? Und ist Graffiti ein legitimer künstlerischer Ausdruck? Den Abschluss bildete die Diskussion über ein Zukunftsprojekt, „Mars One“. Dabei handelt es sich um ein privat finanziertes Projekt, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Mars zu kolonialisieren. Würdest du mitmachen? Warum? Und was sind die ethischen Folgen solcher Vorhaben? Viele spannende Fragen – und noch mehr spannende Antworten von unseren Stipis – hielt dieser Workshop bereit. Stipendiat Mo erzählt:

Der Kurs war sehr sinnvoll und interessant. Melissa bereitete sich sehr gut vor. Wir haben Gruppenarbeit gehabt (Bild-Beschreibung) und Videos angeschaut und darüber diskutiert. Zum Schluss haben wir miteinander ein Spiel gespielt, wodurch man mehr Informationen bekommt. Das war sehr gut.

Talking about Identity – Englisch Workshop mit Alumna Soso

Am Sonntag, den 12. Jänner, haben wir den Workshop “English Conversation with Soso” im Axis in Linz besucht, in welchem wir uns über verschiedene Themen und die mündliche Matura aus Englisch unterhalten haben. Wir haben den Workshop auf Englisch gemacht, was uns nochmals gezeigt hat, wie interessant Englisch sein kann.

Zunächst haben wir uns vorstellen dürfen, und Soso erklärte uns, was mit dem Thema self-identity gemeint ist. Soso hat auch immer wieder versucht zu betonen, wie einzigartig jeder Mensch ist und wie vielseitig er sein kann.

Wir haben den Text “English Introduction Tongue Twisters” gelesen, was sehr lustig war und nach der Essenspause haben wir mit einem “speaking task” weitergemacht. Jede/r von uns hat sich 15 Minuten vorbereiten können, um dann 2-3 Minuten über ein selbst gewähltes Thema zu sprechen. Wir haben vor allem lernen können, worauf es ankommt beim Reden und was uninteressant für die Zuhörer/innen sein könnte. Wir haben informative, private, aber auch witzige Monologe gehört und einander danach Feedbacks gegeben, was sehr hilfreich war.

Außerdem haben wir die persönlichen Ziele und Träume besprochen und über einige Vorurteile, die man in der Gesellschaft vorfindet, gesprochen. Abschießend haben wir uns eine bewegende Ted-x Rede von der Justizministerin Alma Zadic in englischer Sprache angeschaut, in der sie über ihre Erfahrung mit Integration und “multiple identities” berichtet hat.

Danke Soso nochmal für die hilfreichen Tipps und die Motivation. “

Ein Bericht von Stipendiatin Jian

Spürbar Europa!

Was sind die ersten Worte, die mir einfallen, wenn ich an Europa denke? Sehr oft haben wir “Zerfall des eisernen Vorhangs” gehört, aber wissen wir tatsächlich, was die Geschichte dahinter ist? Wir haben uns nun an einem Samstag Nachmittag mit dem tollen Team aus Sapere Aude versammelt, um diese Themen genauer zu besprechen und um uns einen Überblick zu verschaffen, wie die europäischen Länder zusammenarbeiten. Wer gehört zur EU und wer nicht? Mit ganz unterschiedlichen Methoden, konnten wir EUROPA unter die Lupe nehmen und sehr vieles darüber lernen. Die Trainer verwenden Methoden, die uns zum Nachdenken anregten. Auch ganz viele Partnerübungen und Präsentationen in Kleingruppen. Ziel des Workshops ist es, einen genauen Überblick über die Europäischen Länder zu verschaffen. Wir haben den Workshop mit einem Brainstorming begonnen. Jede/r schreibte das erste Wort auf, das ihm/ihr an Europa erinnert. Vielfalt, Brexit, Zusammenarbeit, EU und viele anderen Begriffe wurde auf eine große Tafel geschrieben. Nun was macht denn Europa aus? (Ein Bericht von Sana)

Der politische und geschichtliche Workshop “Spürbar Europa!” ist ein Angebot von Sapere Aude, ein Verein zur Förderung der Politischen Bildung. Danke an die Workshopleitung – Hermann und Raphy – unsere Jugendlichen freuen sich immer wieder mit euch zusammen arbeiten zu können.

Der Workshop ,, Spürbar Europa” hat mir gezeigt, wie wenig ich über die Hauptorganisationen der EU weiß. Durch den Präsentationen, die wir als Gruppe gehalten haben, habe ich viel gelernt. Jetzt weiß ich was z.B die Aufgabe des Europäischen Rates ist. Außer dem Teil über die EU haben für mich auch die geschichtlichen Hintergründe über den Eisernen Vorhang viel an neuen Informationen gebracht. Nämlich der Eiserne Vorhang ist bisher in meinem regulären Unterricht noch nicht vorgekommen. Dank Hermann und Raphy konnte ich mein Wissen über Fake News und Unterdrückung in der heutigen Zeit, erfrischen. Durch den Workshop habe ich die Motivation, mich noch mehr mit der europäischen Politik auseinander zu setzen. -Mariana

Ich fand den Workshop echt nett. Ich war schon beim ersten Termin dabei und finde Hermann und Raphy echt sympathisch. Sie können sehr gut erklären und bringen uns die Dingen durch Spiele bei. Ich weiß jetzt auf jeden Fall mehr über die EU als vorher. -Sinem

Meine Meinung nach war der Workshop,, Spürbar Europa’’sehr sehr interessant, obwohl ich mir ein bisschen schwer in Geo tue, könnte ich alles verstehen und nachvollziehen. -Mariam

Der Workshop Spürbar Europa war sehr informativ und gut ausgestaltet, obwohl viele Informationen schon bekannt waren. Aber je mehr wir etwas machen desto besser verstehen wir es. -Himanshi

Der Workshop war sehr informativ, wir haben über verschiedene Themen gesprochen. Hauptsächlich ging es um Europa und die EU. -Nour

Der Workshop “Spürbar Europa” der auch unsere Vorbereitung auf unsere Berlin-Reise dieses Jahr ist, hat mir persönlich sehr gefallen, wie jeder Termin mit Sapere Audet, an den ich bisher teilnahm. Nicht nur werden wir politisch zum nachdenken gebracht, sondern lernen auch immer etwas über ein Thema dazu, obwohl man annehmen würde, das wir das Thema schon beherrschen. -Balqiz

Ich fand den Workshop sehr interessant aber auch lustig. Wir haben alle Sachen gemeinsam mit der Gruppe gemacht was das ganze lustig gestaltet hat. Mir hat es besonders gefallen wie Hermann und Raphy den Workshop gestaltet haben es war überhaupt nicht trocken. -Kamila

Armut in Österreich. Ein Workshop der youngCaritas.

Armut bedeutet immer einen Mangel an Ressourcen und Möglichkeiten. Was wir da gehört haben, war sehr erweckend und interessant.” Abdul Baset berichtet über den Workshop “Armut in Österreicht” bei der youngCaritas.

Es gibt verschiedene Gründe für Armut, z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Schicksalsschläge und/oder Schulden bei der Bank usw. Das interessante war das Rollenspiel. Wir sollten uns in, die auf einem Zettel beschriebene Person hineinfühlen/hineinversetzen. Dann las die Workshopleiterin einige Aussagen und wir sollten je nach Person zu den jeweiligen Themen ein Schritt nach vorne machen. Abbas hat keinen Schritt gemacht bei der letzten Aussage habe ich einen großen Schritt genommen (das einzige, was von der angegebenen Person selbst abhängig war) und das war mein einziger Schritt. Samira, Zidan und Mariam haben alle Schritte genommen bis es keinen Platz mehr gab, alle anderen waren in der Mitte verteilt. Wir sollten von unserem Standort aus versuchen einen Papierball in einem roten Korb zu werfen. Wir haben jeweils geworfen. Die Leute, die den Korb getroffen hatten, sollten die Erfolgreichsten sein. Ganz klar Mariam, Zidan und Samira haben den Korb getroffen und der Rest der Gruppe, hat das nicht getroffen, weil sie sehr weit vom Korb entfernt waren.

Nach diesem Spiel bzw. Experiment habe ich oder ein anderer etwas zur Politik gefragt und es führte zu einer halbstündigen Diskussion und wir mussten länger dort warten wegen dieser Diskussion. Diskussion war über Vorurteile, Migrationshintergrund und Faschismus. Das war unser ganzer Workshop in meinen Wörtern. Aus diesem Workshop haben wir gelernt, wie die Caritas hilft und was für eine Umgebung wir haben. Wir haben gelernt, dass Österreich ein Sozialstaat ist und es daher Sozialleistungen für Menschen gibt, die hilfsbedürftig sind. (Ein Bericht bei Abdul Baset Rezaee)

Der Workshop hat mir besonders gut gefallen, denn ich wollte immer schon mehr über youngCaritas und dessen Funktionen erfahren. Durch die Aktivitäten habe ich eine bessere Vorstellung über Armut und Menschen aus unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft bekommen. Die Diskussion am Ende über die aktuelle politische Lage in Österreich hat mir auch sehr gut gefallen und ich würde diese im Rahmen eines anderen Workshops weiterführen. – Samira

Das Workshop war sehr gut und interessant für mich, da es über ein sehr wichtiges Thema geht. Für mich war es wichtig was man unter dem Wort “Armut” verstehen kann. Es war generell ein sehr interessanter Workshop und ich fand es sehr gut.  – Zidan

Laylan von Young Caritas hat uns für zwei Stunden in die Welt der Armut, eingezogen. Am besten hat mir das Rollenspiel gefallen. Wir waren Personen aus den unterschiedlichsten Schichten in der Gesellschaft und haben versucht ihren Blick auf die Welt besser zu verstehen. Ich war der Sohn des Bankdirektors, dem alle Türe der Berufswelt offen stehen nur weil er finanziell unterstützt wird. Dieses Spiel widerspiegelt unsere Gesellschaft. Mich irritiert die Tatsache sehr, dass 5% der Wohlhabenden in Österreich ganzen 45% an Reichtümer für sich haben. Währenddessen bleibt für die Menschen aus eher ärmeren Verhältnissen nur 4% übrig. Durch den Workshop habe ich die Definition von Armut und die Gefährdung davon besser verstanden. Es ist von großer Bedeutung sich mit den Problemen der Erde zu konfrontieren und eine Lösung zu finden. – Mariana

Ich fand den Workshop sehr sehr interessant, da ich mir nie dachte, dass in Ö Armut existiert. Ich habe in dem Workshop sehr vieles gelernt, wie zum Beispiel, dass Menschen unter einem gewissen Einkommen als arm bezeichnet werden. – Mariam

Was ist das BiWi? – Besuch im Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft

“Mach dir ein Bild von deinem Beruf”

Unter diesem Motto bietet das BiWi Unterstützung und Orientierung bei der Berufswahl für Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren an. Mit Fachwissen und unseren Informationsangeboten helfen die Mitarbeiter_innen, die Berufs– oder Ausbildungsentscheidung möglichst gut vorzubereiten.

Am 9.1.2020 besuchten Jugendliche aus dem START-Programm Wien und Niederösterreich das BiWi im Wifi Wien. Herr Wilfried Keck, ein Mitarbeiter stellte den Stipendiat_innen die Bildungswege nach der Matura vor und ging insbesondere auf die Möglichkeit der Lehre nach der Matura ein. Im Anschluss konnten die Jugendlichen online Fragen beantworten aus deren Beantwortung ein Interessensprofil generiert wurde. Hier kamen spannende Stärken und Schwächen heraus!
Das Angebot zur vertiegender Beratung bei konkreterem Berufswunsch und eine Menge Broschüren nahmen wir am Ende mit nach Hause.

Spannend wars! Vielen Dank!

Deutschkurs mit Schwerpunkt „Richtig Bewerben“ bei START Salzburg

Es ist gut, Pläne und gute Vorsätze fürs Neue Jahr zu machen – noch besser ist es, gleich mit einem spannenden und informativen Kurs zu starten! Einige Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten nutzten die zweite Woche der Weihnachtsferien, um ihre Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten. Deutschlehrerin Valentina D’Uva leitete den Kurs wieder in bewährter Weise. Die Stipis perfektionierten ihre Lebensläufe, verfassten Motivationsschreiben und erhielten viele nützliche Informationen, wie man sich für eine Lehrstelle, ein Praktikum oder einen Ferialjob bewirbt. Nach dem Bewerbungstraining wurden auch Leserbrief und die Inhaltsangabe geübt, einige Texte wurden verfasst und von Valentina korrigiert. Hier die Eindrücke von den Stipendiatinnen Roki und Sahar:

Es hat mir sehr gut gefallen mit den anderen gemeinsam zu lernen. In diesem Kurs haben wir gelernt, wie man Motivationsschreiben und Lebenslauf schreibt. Wir haben auch Bewerbungen für die Sommerjobs geschrieben.

Stipendiatin Rokesstan

Nachdem wir die Bewerbungsunterlagen erstellt hatten, haben wir noch Vorstellungsgespräche geübt. Es war sehr informativ und wir hatten auch viel Spaß zusammen.

Stipendiatin Sahar

Vortrag mit Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor

Am 6.Jänner besuchte Vedrana Slipogor, Verhaltsbiologin an der Uni Wien und For Women in Science L`Oréal-Stipendiatin das START Büro, um interessierten Jugendlichen aus Wien und Niederösterreich mehr über ihre Arbeit mit Weissbüschelaffen (marmosets) und ihre beruflichen Laufbahn und Forschungskarriere im Bereich der Biologie zu erzählen.

Nach einem kurzen Vorstellungsvideo erzählt Vedrana Sligopor ihren schulischen und beruflichen Werdegang, der einige Auslandsaufenthalts beinhaltet und ihren Wechsel von der Molekularbiologie zur Verhaltsbiologie. Ihr Forschung im Bereich der Kognitionsbiolgoie beschäftigt sich mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten. Vedrana erzählte über ihre Experimente sowohl in der freien Wildbahn in Südamerika als auch in Wien im Labor.

Neben einem spannenden Einblick in ein Forscherinnenleben lernten wir auch so einiges über unsere genetischen Verwandeten. So zum Beispiel die Information, dass Schimpansen eine wesentlich besseres Kurzzeitgedächtnis bei einer bestimmten Aufgabenstellung haben als Menschen LINK

Die START-Jugendlichen waren nicht nur begeistert vom lebendigen Vortrag und der Thematik sondern auch von der Vortragenden! Hier die Eindrücke:

Ich bin begeistert von Vedranas Persönlichkeit und Ihrer Arbeit. Sie hat uns zahlreiche und ehrliche Ratschläge für die Zukunft gegeben, was mich nur motiviert haben. Die Kognitive Biologie hat mein Interesse geweckt. Die Idee Vedrana einzuladen war sehr sehr gut 🙂
Mariana

Der Workshop mit der Verhaltensbiologin Vedrana Slipogor war äußerst interessant. Vor allem ihr Wechsel von Molekularbiologie zu Verhaltensbiologie ist beeindruckend. Mich hat ihr kompletter Werdegang fasziniert. Sie hat sich weiterausgebildet bis sie ihr PhD bekommen hat. Das finde ich bewundernswert. Sie kann für viele junge Menschen als Vorbild gesehen werden, denn solche Menschen, wie sie, brauchen wir in der Welt der Wissenschaft, die auch gefördert werden müssen. Ich interessiere mich generell für die Naturwissenschaft. Ich will später Physik studieren und mit einem Forschungsteam weiter forschen. Ich bedanke mich sehr für das Organisieren eines solchen Workshops.
Shehab Abdel-Latif

Mir hat das Workshop besonders gut gefallen! Ich war komplett begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihre tollen Experimente mit den Affen “Marmosets” vorgestellt hat. Sie hat uns aber Ratschläge für unsere Studienwahl gegeben und hat uns ermutigt, das zu studieren was uns wirklich interessiert.
Ich finde, dass ihre Leidenschaft für ihre Arbeit sehr inspirierend und hoffe, dass ich einmal so leidenschaftlich bin wie sie 🙂 .
Sara Badlah

Wie erwartet, war der Vortrag von Vedrana mitreißend, einfach: spannend und verdammt interessant. Wir konnten alle möglich Fragen stellen und somit in die Thematik/ Materie weiter vertiefen. Außer meiner Begeisterung für Vedranas Forschung, empfinde ich sie als ein Vorbild für alle Mädchen, die Interesse an Forschung zeigen. Sie ist eine Inspiration und ermutigt, mutig dem eigenen Herzen zu folgen, egal welche Hindernisse es gibt. – Saida

Am 6.01.2020 habe ich in dieser Termin wieder ein erfolgreiche Mensch kennen gelernt und habe auch über ihr Arbeit und Studium mehr informiert. Es freut mich immer wenn ich jemand sehe die sehr aktiv arbeitet um ihre Ziele zu schaffen, dass habe ich im Gespräch mit ein Biologin herzlich mit genommen. ES war sehr interessant und eine Motivation für mich .
Wir haben über ihre Forschung gehört und wie sie darauf gekommen ist .
Ich freue mich auf nächsten Mal . Sogand

Mir hat das Workshop sehr gut gefallen!
Ich sehr begeistert von der Wissenschaftlerin, die uns ihren tollen Versuch mit den Marmosets vorgestellt hat. Ich habe besonders tolle gefunden, dass sie uns Ratschläge fürs unsere Studienwahl gegeben hat.
Mohamad Alloush

Der Vortrag war interessant zugleich inspirierend und ich habe etwas Neues erfahren. Zudem haben wir ein Einblick ins Leben der Vortragenden bekommen. Ich fand die Tatsache, dass die Wissenschaftlerin neben ihrer Forschung auch als Teil einer Band Musik macht, positiv überraschend.
Es wäre toll öfter Wissenschaftler einzuladen, um zu erfahren woran sie arbeiten und wie sie zu ihrer Forschung gekommen sind.
Ebru

Kreatives Schreiben mit START Alumna Soso

Am Sonntag, den 5. Jänner 2020, trafen sich die START-OÖ Stipendiat*innen im Axis in Linz, um sich von unserer Alumna Soso hilfreiche Tipps und Tricks für Kreatives Schreiben einzuholen.

Stipendiat Elias beschreibt den Workshop, und ist dabei sehr begeistert:

“Ich habe mich immer gewundert, wie Soso immer kreativ und beeindruckend schreiben kann und zum Glück hat sie mit uns ihre Erfahrungen und ihr Wissen geteilt, wie man kreativ in kurzer Zeit schreiben kann.

Am Anfang dachten wir uns, dass es so kompliziert ist, kreativ zu schreiben, jedoch gestaltete Soso den Workshop so gut, und wir lernten beinahe “nebenbei”, wie wir unsere Gefühle und Gedanken leichter ausdrücken können. Im Namen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer möchte ich mich bei Soso ganz herzlich für diesen Workshop bedanken.”

“How to START” – Workshop mit Momo

Zu Beginn des neuen Jahres trafen sich die Stipendiat*innen des 7. START-OÖ Jahrgangs im Axis in Linz, um alles rund um die anstehenden Halbjahresberichte, Abrechnungen ua. von Stipendiatensprecher Gul (Spitzname Momo) zu erfahren.

Ein START-Stipendium für engagierte Jugendliche bietet nicht nur viel, sondern fordert auch einen gewissenhaften Umgang damit. So müssen alle StipendiatInnen nachweisen, für welche Bildungszwecke sie das Bildungsgeld ausgeben und einen umfangreichen Bericht über ihr Schul-und START Jahr verfassen. Zum einen wird dadurch der selbstständige Umgang mit Geld und die Buchhaltung gelernt, denn alle Belege müssen in einem Ordner aufbewahrt und in einer Excel Tabelle übersichtlich eingetragen werden. Zum anderen blicken die Stipendiat*innen durch ihre halbjährlichen Berichte darauf zurück, was sie in der Schule erreicht haben, wo sie durch ihr soziales Engagement der Gesellschaft etwas zurückgeben konnten, und was sie alles bei START durch ihre Teilnahmen am Regionalprogramm gelernt haben.

Momo erklärte den StipendiatInnen des neuen Jahrgangs, wie dieser Bericht aufgebaut ist, welche Fragen in dem Bericht beantwortet werden müssen, und wie sie die Abrechnung des Bildungsgeldes korrekt vornehmen. Danke Momo, dass du dir auch dieses Jahr dafür Zeit genommen hast!

Neujahrsempfang bei Familie Dearstyne

Am Samstag den 4. Jänner 2020, luden Maude und Bill Dearstyne – die Gründer von START-Vorarlberg – uns Vorarlberger START-Alumni zum Auftakt des neuen Jahres, zu sich nach Hause zu einem gemütlichen Treffen ein. Auch nach Beendigung unseres Stipendium Programmes, ist es den beiden wichtig, Kontakt mit uns zu haben und sich mit uns auszutauschen. START ist eben wie eine Familie!

Insgesamt folgten 22 ehemalige StipendiatInnen der Einladung. Auch die ehemaligen START-Landeskoordinatorinnen Patricia und Bianca waren anwesend, sowie START-Mitarbeiterin Larissa.

Bill und Maude hatten für den Abend alles perfekt vorbereitet und organisiert. Das Essen war köstlich – alles wurde in kleinen Gläschen angerichtet, sogar den Kuchen gab es im Glas. Bill hielt eine kurze Begrüßungsrede und hieß uns herzlich willkommen.

Die Stimmung untereinander war super: das Wiedersehen hatte uns allen eine große Freude bereitet – Neuigkeiten wurden ausgetauscht und es wurde viel gelacht.

Besonders schön fand ich, dass sich die Alumni aus den verschiedenen Jahrgängen (besser) kennengelernt haben und ihre Erfahrungen mit den anderen teilen konnten.

Im Namen aller Alumni möchte ich mich bei Maude und Bill für die Einladung in ihr schönes Zuhause und für ihr Engagement für uns jungen Leute, bedanken. Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Gesundheit für das neue Jahr.

Ein Bericht von START-Alumnus Tamir

Neujahresfeier bei START-NÖ

Willkommen im neuen Jahr mit START! START-NÖ feierte am 4. Jänner 2020 gemeinsam den Jahreswechsel – mit leckeren, teils selbstgemachten Köstlichkeiten, Kinderpunsch, Spielen, usw. Dabei haben wir aber nicht nur die gemeinsame Zeit genossen, sondern waren auch produktiv. Fleißig wurden Karten geschrieben und gestaltet, Kräuter- und Chilisalz gemixt, Chai-Gewürztee verpackt, Cake Pops verziert und auch Naturkosmetik hergestellt. In bester österreichischer Tradition erklang auch das diesjährige Neujahrskonzert im Hintergrund – bis die StipendiatInnen die Musikanlage übernahmen 😉 Ein gemütlicher und doch produktiver Start ins neue Jahr – vielen Dank an alle fürs dabei sein, Basteln, Schreiben, Zeichnen, Mitmachen und die köstlichen Mitbringsel!

Wir haben das Jahr mit START angefangen, die Stimmung an diesem Tag war fabelhaft! Jeder hat die Anwesenheit der anderen genossen! Lachen, schöne Lieder, amüsante Gespräche und tolles Essen können diesen Tag beschreiben. Am Ende haben sich die Stipis für die Vorbereitung von Neujahrs-Grußkarten für die Paten und Förderer eingesetzt. Jede/r hat sich bemüht und viel Spaß gehabt! Wir können nicht mehr auf die nächste Feier warten 😉

Mohammed

Es war einfach cool und es hat echt Spaß gemacht – wie wir alle alles gemeinsam vorbereitet haben und einander geholfen haben. Also es war tolle Teamarbeit! Außerdem waren verschiedene leckere Essen- und Süßigkeitsarten dabei, die für einige was Neues zu probieren waren. Und ich persönlich habe auch neue Sachen zu machen gelernt wie z.B Kinderpunsch und Cake Pops. Aber dafür muss ich meiner Assistentin danken, denn ohne sie hätte ich es nicht geschafft 😉 Also kurz gesagt es war echt cool. Danke für alles!

Hasan

Am 4. Jänner hatten wir den ersten Termin des Jahres 2020, das wir gleich mit einer Neujahresfeier begonnen haben. Alle vom Stipendium war eingeladen und es war sehr schön, viele dort zu sehen und sich zu unterhalten und zu feiern. Außerdem haben wir auch Spiele gespielt wie *Uno*. Viele haben was zum Snacken wie Getränke, Süßigkeiten, Chips, Salat mitgenommen und manche habe was selbst vorbereitet, was sehr lecker und gut geschmeckt hat! Am Ende dieses feierlichen Tages haben wir Geschenke für unsere Partner gemacht und dann kam das spannendste Teil, als wir unsere Geschenke bekamen. Wir habe alle eine hübsche Powerbank bekommen, was sehr nützlich ist! Und die für die Mädchen gab es noch Lippenstift und für die Burschen auch was Besonders. Schließlich will auch ich mich bei allen bedanken für diesen wunderbaren Tag und wünsche allen viel Glück im neuen Jahr!

Khlod

Happy New Year!

Die START-Familie wünscht allen Freund*innen und Förderern ein gutes neues Jahr!

Alle Stipendiat*innen und Mitarbeiterinnen bedanken sich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung. Wir freuen uns schon auf ein spannendes nächstes START-Jahrzehnt!

Ein spannendes Jahr liegt hinter uns: Höhepunkt waren dieses Jahr sicher die beiden START-Jubiläen in Vorarlberg und Salzburg. Hier können sie die Berichte von den jeweiligen 10-Jahresfeiern nachlesen:

10 Jahre START-Vorarlberg 10 Jahre START-Salzburg

Weiteres Highlight war unsere bundesländerübergreifende Seminarreise nach Berlin mit dem Schwerpunkt politische Bildung im Frühjahr 2019.

Gegen des Ende des Jahres wurde es noch spannend: wir erhielten die Gelegenheit den Bundespräsidenten persönlich kennen zulernen und konnten der Bundeskanzlerin im Rahmen einer politischen Diskussion Fragen stellen!

Informationen zu den zahlreichen anderen Workshops und Veranstaltungen finden sie HIER

Jahresabschluss bei START-Salzburg

Das Schuljahr legt mit den Weihnachtsferien eine erste Pause ein. Zeit auch für die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten nach den ersten Tests, Schularbeiten, Referaten, vielen vielen Hausübungen und auch zahlreichen START-Seminaren und Workshops an den Wochenenden eine wohlverdiente Verschnaufpause zumachen. Davor wurden aber die erreichten Erfolge und bewältigten Herausforderungen im (Schul-)Alltag zusammen im Rahmen der START-Jahresabschlussfeier bejubelt. Bei einem gemeinsam organisierten Buffet mit zahlreichen unterschiedlichen Köstlichkeiten, dem Schreiben der Weihnachtspost, unterhaltsamen Gesprächen und einigen Partien Uno ließ die Gruppe das Jahr im START-Salzburg Büro ausklingen. Anschließend ging es noch ins Landestheater zu eine Musicalvorstellung von „My fair Lady“, die für gute Unterhaltung sorgte!

START-Stipendiat Aliakbar berichtet:

„Fast ist das Jahr 2019 zu Ende und wir feierten unser START-Jahr und die Weihnachten am 15. Dezember gemeinsam im START-Büro. Nach Lillis Worten wurde das bunte Buffet eröffnet, an dem alle Stipendiatinnen und Stipendiaten teilgenommen hatten und präsentierten ihre traditionellen Gerichte. Genießend unterhielten wir uns beim Essen.

Alle Satt! Und jetzt… ! UNOOOOOO Knallend und krachend spielten wir das emotionalste Kartenspiel der Welt, in dem jeder seine eigenen Regeln hat. Nach dem verletzungsfreien Spiel machten wir uns auf ins Theater, um das englische Theaterstück “My fair lady” anzuschauen. Wir lachten uns tot, als jedes Mal das Blümenmädchen Eliza Doolittle das Wort “Influenza” aussprach. „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen” der Zaubersatz, mit dem Eliza endlich die letzte Spur ihres lustigen Dialekts ablegte. Ich kann es schreiben, aber aussprechen? Nö!! Das Sad-Ending dieses Theaters war auch ein sehr positiver Punkt. (Immer Happy-Endig ist doch langweilig!😒)

Ich muss erwähnen, dass dieses Theaterstück mir von all meinen Theaterbesuchen (drei mal in mein ganzes Leben) am besten gefallen hat. 😁 Somit beendeten wir unsere Weihnachtsfeier.“

Eislaufen in den Weihnachtsferien

Am 27. Dezember 2019, also mitten in den Weihnachtsferien, organisierten Batoul & Adham, Stipi-SprecherInnen von START-NÖ, einen Eislaufnachmittag in Wien. Einige Jugendliche sind der Einladung gefolgt und verbrachten einen lustigen Tag am Wiener Rathausplatz:

Es war einfach gesagt cool. Das war das erste Mal, dass ich Eisenlaufen gehe, also das war sozusagen etwas Neues für mich, aber ich habe es voll cool gefunden. Ich konnte es zwar nicht, aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht. Außerdem ich habe es gelernt und konnte am Schluss auch ein bisschen Eislaufen. Vielen, vielen Dank für alles! (Hasan)

Das Eislaufen war sehr lustig. Viele waren das allererste Mal Eislaufen und haben somit ihre erste Erfahrung gemacht. Wir alle hatten sehr viel Spaß gemeinsam. Obwohl wir oft hingefallen sind, haben wir die Zeit miteinander genossen. Am Ende haben wir es geschafft einigen das Eislaufen beizubringen. Das war eine tolle Erfahrung! (Nazia)

Obwohl viele von uns nicht Eislaufen können, melden sich viele zu diesem Termin an. An dem Tag haben wir einander gegenseitig geholfen und die, die Eislaufen konnten, haben es den Anderen beigebracht. Für viele von uns war es wie ein Stress balancierender Termin, denn wir hatten viel zu tun für die Schule. Außerdem hat es extrem Spaß gemacht und keinem war peinlich, wenn er hinfiel, weil wir alle es nicht ganz perfekt konnten. Danke sehr an alle! (Khlod)

Für mich war das Eislaufen sehr interessant, da ich schon sehr lange nicht mehr gefahren bin. Schließlich hatte ich den Dreh wieder sehr schnell draußen und bemühte mich den anderen zu helfen. Natürlich brachte dieser Tag sehr viel Spaß mit sich. ☺ (Vlasta)

Besuch bei der Oesterreichischen Kontrollbank

Was macht die Oesterreischische Kontrollbank? Wer arbeitet dort? Welche Bereiche hat das Unternehmen? Welchen Bildungsweg haben die Mitarbeiter davor eingeschlagen? Wie ist der Arbeitsalltag von Mitarbeiter_innen? Was muss man studieren um bei der OeKB zu arbeiten? …. All diese Fragen wurden den START-Wien Stipendiat_innen am 23.12 von Mitarbeiter_innen von START-Wien Pate OeKB beantwortet.

Nach eine Begrüssung durch CSR-Verantwortliche Nastassja Cernko und einer allgemeinen Vorstellung des Unternehmens, nahm sich Personalchef Josef Feldhofer Zeit um den Jugendlichen zu erklären wie man sich bei der OeKb bewirbt, auf was zu achten ist. Im Anschluss wurden in einem Worldcafe folgende 7 Bereiche durch Mitarbeiter_innen der OeKb an jeweils einem Tisch vorgestellt:

  • Exportfinanzierung
  • Alles rund um die Wertpapiere (OeKB CSD – Zentralverwahrer für Wertpapiere)
  • Entwicklungsfinanzierung
  • Treasury – Aufnahme von Kapital am Kapitalmarkt
  • Innovationsmanagement
  • Buchhaltung und Controlling
  • Internationale Beziehungen und Länderanalysen

Insgesamt hatten die Jugendlichen rund 20 Minuten Zeit Fragen zu stellen und mehr über die Bereiche und Arbeitswelten der Mitarbeiter_innen zu erfahren, dann wurde gewechselt. Jeder Jugendliche konnte während dem Worldcafe 5 Bereiche kennenlernen. Vielen Dank an die OeKB für diesen spannenden Workshop!

Wie es den Jugendlichen gefallen hat und was ihre Eindrücke waren erfahren sie hier:

Der Workshop bei der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) war faszinierend. Ich kannte nur die Bankinstitute für Zahlungsverkehr. Die Kontrollbank ist jedoch speziell. Man kann grob sagen:” Sie kontrolliert die verschiedenen Transaktionen im In- und Ausland.” Die verschiedenen Dienstleistungen, die die OeKB anbietet, sind sehr innovativ und interessant. Der World Café war sehr hilfreich, um einen Überblick von allen Bereichen zu bekommen. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen und ich freue mich auf ein Praktikum in der OeKb ab zu solvieren.
Shehab Abdel-Latif

Am 23.12 habe ich mit einigen Start Stipendiaten die Gelegenheit gehabt OEKB näher kennenzulernen und zu erfahren, welche Berufe es gibt. Der gesamte Workshop war sehr informativ und die Mitarbeiter zudem sehr freundlich. Wir wurden in Kenntnis versetzt, welche Berufe es gibt, mit der Zusatzinformation, welche Abteilungen, für welche Tätigkeiten zuständig sind. Ich war begeistert, als ich erfahren habe, dass die OEKB IT Abteilung eine sehr große Abteilung ist. Mit großem Interesse würde ich mich gerne bei Ihnen als Java Entwickler beim OEKB bewerben und meine Karriere erweitern.
SHIRZAD Ahmad Reshad

Ich fand den Ausflug in die Oekb sehr interessant, einerseits weil ich davor noch nie dort war und andererseits da es Berufe gab von denen ich davor noch nie was gehört hatte. Wir durften diese Berufe nicht nur kennenlernen wir haben auch mit Personen sprechen können die diese schon Jahrelang machen. Das war toll weil ich davon überzeugt bin das es informationsreicher ist wenn wir mit Leuten sprechen ihre Meinungen etc hören, die diesen seit Jahren ausüben wie wenn wir diese Informationen von anderen bekommen.
Uns wurde auch gesagt das es Praktika Möglichkeiten gibt und ich habe viel mitnehmen dürfen.
Kamila

Der Workshop war sehr informationsreich.
Ich habe einiges von der Funktion der Oekb Mitbekommen. Außerdem waren die PräsentatorInnen sehr offen und haben alle unsere Fragen beantwortet.
Aghiad Laila

Der Tag in der Oesterreichische Kontrollbank AG hat mir sehr gut gefallen. Wir haben vieles über die jeweiligen Abteilungen in der OeKB gelernt. Abteilungen wie zum Beispiel: Innovationsmanagement und Internationale Beziehungen und Länderanalyse haben mich sehr fasziniert. Der Tag war für mich persönlich sehr hilfreich und spaß hat hat er auch gemacht. Vielen Dank an START und die OeKB für die Ermöglichung dieser Tag.
Atila

Die Veranstaltung war informativ, wir haben sehr viel neues über die Oekb und ihre Bereich erfahren. Wir hatten die Möglichkeit die Mitarneiter und Mitarneiterinnen kennzulernen und mit ihnen zu sprechen. Ich möchte an der Stelle die OekB hezlich bedanken für die Einladung und der informative Workshop.
Nour

Der OEKB Workshop hat mich persönlich sehr gefallen, da ich die verschieden Bereiche, wie Wertpapier, treasury, Entwicklungsfinanzierung, etc. näher kennenlernen konnte und dabei fragen stellen konnte. Außerdem war die Atmosphäre sehr angenehm 🙂
Mariam

Ich fand den Workshop sehr interessant und auch hilfreich. Da ich den Workshop “ÖKB” mit “ÖBB” verwechselt habe, habe ich mir am Anfang nicht vorgestellt, dass es gut ist. Aber doch, durch diesen Worshop wurde meine Allgemeine Wissen über Wirtschaft erweitert und habe vieles mitnehmen können.
Lg Abbas

Es hat mir sehr gefallen und ich habe so viele Informationen bekommen z.B.: wie alles dort läuft und wie sie die Kredite nehmen und weiter geben.
Es war einen sehr interessanten Workshop für mich.
Zidan

Der Worshop an der OEKB gehört nun auch zu den vielen Workshops beim START, die für immer in Erinnerung behalten werde. Diese Form von Workshop war für mich neu, jedoch hat sich diese als sehr hilfreich und informativ erwiesen. Die BankmitarbeiterInnen haben stets versucht uns, so viel wie nur möglich über ihr Beruf bzw. Schwerpunkte an der OEKB aufzuklären, sei es über Bilder, Aufzeichnungen oder Vergleiche, nicht kam zu kurz. Zudem haben wir über ihr Schul-&Universitätslaufbahn erfahren und einige Tipps erhalten. Obwohl ich nicht vorhabe in diese Richtung zu gehen, hat mir der Workshop trotzdem gezeigt, dass ich mich auch in diesem Bereich wohl fühle. Kurzer Nebeninfo: Meine Begeisterung zuhause über den Workshop hat mein Bruder (besucht eine HAK) bewegt zu überlegen, sich für ein Praktikum bei der OEKB zu bewerben.
Arezou

Das war interessant, weil ich zum ersten Mal das Bankensysten verstanden habe, wie es normalerweise geht!!
Ammar

Ich fand das World Cafe sehr interessant. Vor allem hat mir der Tisch der Entwicklungsbank gefallen und würde sogar mehr davon in einem Praktikum erfahren.
Was ich etwas schade fand, war die kurze Zeit, weil ich bei zwei Tische nicht sitzen konnte.
Ebru

The World Around Us – Zweiter Englisch-Workshop in Salzburg

Am 21.12. trafen sich die Salzburger Stipis zum zweiten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „The World Around Us“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen wieder viele verschiedene Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Das Thema des Seminars waren verschiedene Länder, Kulturen und auch Vorurteile, die wir anderen Menschen gegenüber haben bzw. mit denen wir selber konfrontiert sind. Melissa selbst ist US-Amerikanerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln. Sie lebt mit ihrem Mann in Salzburg und es gab daher viele Anknüpfungspunkte, um mit unseren Stipis über Kultur und Stereotype zu diskutieren. START-Stipendiatin Mihi berichtet über den Workshop:

Today we had an English workshop with Melissa about the topic: world around us. Specifically we talked about the healthcare system in the USA and about advertisement. It was very interesting and informative. We also analysed some adverts and it was very fun. Last but not least we read all together the tell tale heart story from Edgar Allan Poe. That way we could improve our English speaking  skills and learned new and more vocabularies and how to spell them in the right form. All in all it was a nice experience and I am very happy and thankful for these new information which I got to learn today.

Winterfest bei START-Wien

Am letzten Samstag vor den Weihnachtsferien kamen alle START-Wien Stipendiat_innen und Freund_innen zusammen um den Winter zu begrüssen, der am gleichen Tag offiziell begann!

Alle Stipis brachten etwas zum Essen mit, es wurden interessante Punschvariationen mit den Titel “Apfelstrudel” und “Orangenwintertraum” gekocht und getrunken, UNO gespielt und viel geplaudert und gelacht. Als Gäste duften wir wir Stipis aus Ober- und Niederösterreich und Meghety als Vertreterin des Aluminvereins begrüssen, welche auch einen kleinen Vortrag über die Angebote von START-Alumni hielt.

Nachdem wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit und DIY bei START schon länger beschäftigen haben wir uns diesmal in der Produktion von Kosmetika probiert. Wir erzeugten biologischen Lipbalsam, Bodymelts und Bodywhips!

Alle Stipendiat_innen bekamen von START ein Powerbank geschenkt, damit sie Ihnen im neuen Jahr nie der Saft ausgeht 😉 – das Team bekam im Gegenzug T-Shirts geschenkt die von allen Stipis unterschrieben waren. Am Ende verfassten die Stipis noch die Weihnachts/Neujahrswünsche für ihre Paten und ein netter, gemütlicher Tag fand ein Ende.

START-NÖ erkundet “Körperwelten”

Am 21.12.2019 haben wir die Möglichkeit gehabt, die Ausstellung ,,Körperwelten‘‘ in der Wiener Stadthalle zu besuchen. Dabei haben wir uns anhand faszinierender Präparate ein detailliertes Bild über Organfunktionen und häufige Erkrankungen verschaffen können. Thematischer Schwerpunkt dieser Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem gewesen. Durch diese Ausstellung schätzt man seinen eigenen Körper mehr. Jedenfalls ist es empfehlenswert, solche Ausstellungen zu besuchen, wenn man gerne über den eigenen Körper mehr illustrierte Informationen haben möchte.

Bericht von Stipendiat Ahmad Alhamwi

Ich interessiere mich sehr für den menschlichen Körper und wünsche mir später Medizin zu studieren. Deswegen meldete ich mich für diesen Termin an. Die Ausstellung war eigenartig und sehr kreativ. Die Methoden, die beim Präsentieren der Organe verwendet wurden, waren meiner Meinung nach sehr modern und baten einen genauen Blick auf unserem Körper.

Fatimah

Vienna Open Lab – DNA-Atelier

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Unsere START-Wien Stipendiat*innen nahmen am “DNA-Atelier” teil, extrahierten ihre eigene DNA und durften diese auch mitnehmen. Sie konnten ihr Wissen über pflanzliche und tierische Zellen, deren Unterschiede und Aufbau zudem vertiefen. Das Atelier versucht einen Laboralltag zu simulieren und den Teilnehmenden einen ersten Einblick in diesen zu gewähren. Das Beachten von Sicherheitsvorschriften, Richtlinien der Sauberkeit und Sterilität, die Handhabung der Laborgeräte, wie auch weiße Labormäntel und das Verbot von Lebensmitteln gehören dazu.

Der Workshop beginnt mit Theorie: Wie ist eine Zelle aufgebaut? Wie unterscheiden sich pflanzliche von tierischen (menschlichen) Zellen? Und was befindet sich im Inneren einer Zelle? Die Workshopleiterinnen Lara und Sana erstellen gemeinsam mit den Jugendlichen Skizzen von Zellen, bestimmen die Funktionen und Eigenheiten, wie auch die Unterscheidungsmerkmale, bevor sie sich eingehend dem Inneren der Zelle widmen. Im Inneren befindet sich die DNA (engl. deoxyribonucleic acid), sie ist der Träger der Erbinformation aller Lebenwesen, wie auch von einigen Viren, also die Basis der Gene. Das Wissen der Jugendlichen über die Funktionen und den Aufbau der DNA geht über das Grundlegendste hinaus, daher geht es auch schnell zur Praxis über. In zwei Gruppen aufgeteilt werden zuerst die Zellen von Bananen und Zwiebeln unter dem Mikroskop betrachtet, bevor die Zellen aus der eigenen Mundschleimhaut eingehend untersucht werden. Unter dem Mikroskop werden die Unterschiede deutlicher: die tierischen Zellen sind rund und oval, die pflanzlichen haben Ecken und Kanten, und erinnern an kleine Blumen. Eine kurze Reflexionsrunde folgte um die Ergebnisse zu vergleichen.

Der zweite Teil erweist sich als der spannendere, denn die eigene DNA wird untersucht. Zuerst wird die DNA aus Zwiebeln und Bananen extrahiert. Die Genauigkeit jedes Schrittes erfordert sehr viel Konzentration um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. Die DNA der Zwiebel ist deutlich sichtbarer als die von der Banane, der Eindruck entsteht als wäre sie mehr “verkettet” bzw. dürfen wir annehmen, dass die Gruppe mit den Bananen nicht genau gearbeitet hat. Im zweiten Schritt wird die eigene DNA extrahiert, der Höhepunkt des Workshops! Zuerst sollen alle Teilnehmenden 30 Sekunden lang ihren Mund mit einer Salzlösung spülen, damit eine hohe Menge an Schleimhaut gewonnen werden kann. Bei zwei Stipendiatinnen erzeugt der Gedanke sehr viel Ekel und sie überlassen diesen Vorgang den anderen. Mit einfachen Methoden, welche schrittweise erklärt werden, wird versucht die eigene DNA zu extrahieren. In jeder menschlichen Zelle ist im Zellkern ein 2 Meter langer DNA-Faden und dieser soll bestenfalls isoliert werden. Die Extraktion des eigenen Erbguts darf auch am Ende des Workshops mitgenommen werden. Wir können nur spekulieren, was die Jugendlichen mit ihrem Erbgut machen werden, jedoch ist Klonen, also die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen, eine mögliche Option.

Das coolste für mich bei heutigen Workshop in Vienna Open Labor war die Extraktion der DNA aus unseren Mundschleimhaut. In den Naturwissenschaftlichen Bereich reinschnuppern zu können fand ich als eine gute Abwechslung zu den bisher durchgemachten Workshops. Ich freue mich auf noch mehr interessante und komplexere naturwissenschaftlichen Workshops! -Mariana

Der Workshop war sehr informativ, jedoch mit viel Spaß gestaltet. Wir haben uns die tierische- und pflanzliche Zelle angeschaut. -Nour

Der Workshop war einer der besten Workshops, die ich beim START besuchen durfte und ich bin mir absolut sicher, dass die anderen TeilnehmerInnen mir auch zustimmen werden. Meine Vorfreude und Erwartung auf diesen Workshop hat sich vollständig erfüllt. Ich danke die Workshopveranstalterinnen, die uns Vieles nahegebracht haben und zudem auch unsere Fragen zu ihrem Studium beantwortet haben. Ich kann es kaum erwarten an das nächste Workshop in Vienna OpenLab teilzunehmen. -Arezou

Der Tag im DNA Atelier war wirklich cool , wir durften selber sehr vieles machen und ausprobieren was das ganze noch interessanter gemacht hat und auch die zwei Trainerinnen, die die Experimente geleitet haben, waren sehr nett. Ich freue mich schon auf den zweiten Termin. -Kamila

START-OÖ Weihnachtspost – Dez 2019

powered by Advanced iFrame free. Get the Pro version on CodeCanyon.

Theaterbesuch “Bang Bang You’re Dead”

Am Dienstag, den 17.12.2019, besuchten einige START-OÖ Stipendiat*innen am Abend das englischsprachige Theaterstück “Bang Bang You’re Dead” im Kornspeicher in Wels, um Stipendiatin Irma, welche eine der fünf Toten in dem Stück spielt, zu unterstützen.

Stipendiatin Samar berichtet:

“Beim Theater angekommen wurden wir herzlich von Irmas Lehrerin, welche sich sehr über unseren Besuch freute, begrüßt. Gespannt nahmen wir unsere Plätze ein. Vor dem Stück gab es eine kleine Einführung, worum das Stück handelte, und weshalb dieses Stück geschrieben wurde.

In dem Stück ging es um einen Amoklauf in den USA. Josh, ein 17-jähriger Junge, saß in einer Zelle – es war der Tag nachdem er den Amoklauf in der Schule begannen hatte. In der Nacht erschienen ihm seine 5 Opfer und fragten ihn immer wieder “Why me, Josh?” Doch Josh reagierte immer sehr flapsig auf diese Frage, und sie bekamen anfangs keine richtige Antwort. Daraufhin wurde die Tat in Rückblende erzählt:

Josh wurde von seinen Eltern immer sehr verwöhnt, und er bekam jedes Geschenk, das er woltle. Ein Schlüsselmoment in Josh’s Leben veränderte alles- als ihn sein Opa zur Jagd mitnahm, und er zum ersten mal einen Hirschen erlegte. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich Josh’s Leben. Seine Freundin trennt sich nicht nur von ihm, sondern kommt auch noch mit seinem besten Freund, mit dem er schon im Kindergarten zusammen gespielt hat, zusammen. In der Schule wird er immer mehr zum Außenseiter, die anderen Jugendlichen lachen zunehmend über ihn. Auch seine Eltern setzen Josh zunehmend unter Druck. Josh sagt daraufhin zu seinen Eltern, er wolle eine Waffe, und bekommt diese nach langen Diskussionen um seine Schulnoten auch.

Und dann beginnt Josh auch noch, Stimmen zu hören, doch auch eine Psychotherapeutin dringt nicht zu Josh durch. Und so nimmt das Drama seinen Lauf. Zuerst ermordet er seinen Vater, gefolgt von seiner Mutter, und schließlich fünf Schulkolleg*innen. Darunter sind seine Exfreundin, seine besten Freunde und zwei Schulkolleginnen, die eigentlich kaum etwas mit Josh zu tun hatten.

Am Ende nimmt das Theaterstück eine emotionale Wendung. Die fünf Toten führen Josh vor Augen, was er ihnen alles genommen hat. Sie erklären, was sie alles aus ihrem Leben vermissen, welche Zukunftspläne sie hatten, und wozu sie nicht mehr in der Lage sein werden.

Die harte Fassade von Josh bricht daraufhin zusammen. Er sagt, er hätte nicht gedacht, dass es für immer sein würde, wenn er sie umbringt. Er hatte nicht daran gedacht, was er ihnen alles nehmen würde. Und wenn er könnte, würde er es rückgängig machen.

Das Theaterstück war sehr ergreifend und emotional und die Schauspieler*innen, allesamt Schüler*innen der HAK 1 Wels, haben unglaubliches schauspielerisches Talent – noch dazu in einer Fremdsprache – gezeigt. Wir gratulieren allen Beteiligten zu der hervorragenden Aufführung und bedanken uns bei Irma und ihrer Professorin für die Einladung!”

Weitere Infos zum Stück finden Sie auf dieser Website.

Schenke kranken Kindern ein Lächeln

Am 13. Dezember vergangenen Jahres, besuchten Fatma, Rima und Eyüp im Namen von START-Vorarlberg, die Kinderabteilung des LKH Feldkirchs zum gemeinsamen Spiel mit den Kindern.

START-Alumnus Eyüp berichtet: Zuerst trafen wir uns mit Frau Mag. Andrea Marosi-Kuster, welche uns nach ein paar kurzen Informationen auf die Kinderstation begleitete. Zwei Kinder warteten im Spieleraum schon auf unseren Besuch. Wir hatten die Möglichkeit mit den Kindern die schon vorhandene Weihnachtsstimmung zu verstärken, indem wir musizierten und uns gegenseitig Geschichten vorlasen. Nach dem Singen und Lesen spielten wir diverse Spiele, um die Kinder besser kennenzulernen. Das Krankenhaus hat uns netterweise Säfte und Snacks zur Stärkung bereitgestellt, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals bedanken möchte.

Alles in Allem denke ich, dass dieser Ausflug zu unserem Paten – der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. –  eine sehr tolle Aktion war. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, dabei zu sein und so kranken Kindern (m)ein Lächeln zu schenken.

Vielen Dank an Frau Andrea Marosi-Kuster, dass sie diesen Nachmittag mit uns organisiert hat. Allen kranken Kindern wünschen wir eine gute Besserung und hoffen, dass sie schnellstmöglich wieder gesund werden.

Ein Bericht von START-Alumnus Eyüp

START-Oberösterreich feiert gemeinsam Weihnachten

Auch dieses Jahr ließ START-OÖ das Jahr bei einem gemeinsamen Weihnachtsfest am 15. Dezember im Axis in Linz ausklingen. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch einiger Paten und Unterstützer*innen, die mit uns das vergangene Jahr Revue passieren ließen, und so verbrachten über 50 Personen gemütliche Stunden im Axis.

Die Stipendiat*innen, Freunde und einige Alumni trafen bereits am Vormittag im Axis ein, um die Feier gemeinsam vorzubereiten. So wurden fleißig Tische aufgestellt, der Baum geschmückt und das Buffet, für welches jeder eine Speise mitnahm, vorbereitet. Schließlich, nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, und auch schon mit den Paten einige Worte ausgetauscht worden waren, begann die offizielle Feier.

Wir sangen gemeinsam Jingle Bells und Feliz Navidad, und Stipendiat Momo begleitete uns dabei auf der Gitarre. In einem kurzen Video konnten wir nochmal das ganze START-Jahr rückblickend betrachten, und Geschenke durften natürlich auch nicht fehlen. Danach wurde das Buffet eröffnet. Es gab reichlich zu Essen, und es waren Speisen aus den verschiedensten Ländern dabei. Als alle Bäuche gefüllt waren, ließen wir den Nachmittag bei alkoholfreiem Apfel- und Orangenpunsch, netten Gesprächen und Gesang ausklingen.

Anschließend gingen noch einige Stipis, Freunde und Alumni gemeinsam Eislaufen. Einige standen zwar noch nie auf dem Eis, aber das machte nichts. Bei START hilft man sich schließlich gegenseitig, und so konnten am Ende alle ohne Verletzungen, nach einem tollen gemeinsamen Tag wieder nach Hause fahren.

Wir bedanken und bei allen Paten und Unterstützern für all die Hilfe im Jahr 2019 und wünschen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2020!

Stechen, Kratzen, Beißen. Mit den Waffen der Natur – START-NÖ im Haus für Natur in St. Pölten

Wer von uns hat noch nicht mit den Brennhaaren der Brennnessel, dem Giftstachel einer Wespe, Biene oder den Krallen eines Tieres unliebsame Bekanntschaft gemacht? Wie können wir uns dagegen wehren? Wie verteidigen sich Tiere und Pflanzen gegen andere Angreifer? Welche Abwehrmechanismen benötigen die Tiere und Pflanzen, um sich gegen Angriffe zu schützen?

Alle diese Fragen wurde uns am Samstag 14. 12. 2019, bei der Ausstellung „Stechen, Kratzen, Beißen, Mit den Waffen der Natur” durch unseren Begleiter Mag. Michael Scholl im Haus für Natur in St. Pölten beantwortet. Am Anfang der Ausstellung haben wir eine Aufgabe, nämlich 5 Arbeitsblätter, bekommen und hatten wir uns in 2er bzw. 3er Gruppen damit beschäftigen müssen. Die Themen, die wir uns damit auseinandersetzen sollten:

  • Säugetier mit Giftstachel
  • Welche Möglichkeiten des Schutzes haben Pflanzen entwickelt?
  • Tieren mit den Warnfarben-Kontrast
  • Zebrastreifen
  • Wespen und Bienen

Als erstes haben wir mit Hilfe der Bilder und Informationen in der Ausstellung die Fragen beantwortet. Danach haben wir Teile von Abwehrmechanismen der Tiere und Pflanzen unter dem Mikroskop genauer betrachtet und gesehen, um sich zu wehren, benötigen sie verschiedene Strategien. Manche nützen chemische Reaktionen, einige wehren sich durch mechanische bzw. physikalische oder eine Kombination von chemischen- und mechanischen Reaktionen.

Auch die Farben haben eine große Rolle in Verteidigungsstrategie. Einige Arten von Tieren werden für ihre Feinde oder Beute unsichtbar, indem sie sich tarnen, wie z.B. ein großes wandelndes Blatt und Stabschrecke oder Zebras. Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass die Streifen der Zebras deswegen da sind, dass sie die Tarnung des Tieres dienen, aber durch neue Forschung haben die Forscher auch herausgefunden, dass die Streifen, den Tier vor blutsaugenden Insekten schützen. Manche Arten von Tieren wie Bombardierkäfer können ein explosionsfähiges Gasgemisch im Hinterleib herstellen und dadurch den Feind durch eine schnelle chemische Reaktion vergiften. Das Gas ist ca. 100 C˚. Die Krötenechsen können sowohl tarnen als auch den Feind im Notfall in einem Blutgefäß, das hinter seinem Auge ist, unangenehm riechende Echsenblut entgegenspritzt, vertreiben. Die meisten Tintenfische können bei Gefahr Tinte herstellen. Um nur ein paar Beispiel zu nennen.

Vielen Dank an unseren Begleiter Mag. Michael Scholl, der mit uns bis Ende der Ausstellung dabei war und unsere Fragen beantwortet hat!

Bericht von Stipendiat Navid Chamran

Wir haben im Mikrolabor viele kleine Insekten vielfach vergrößert angeschaut. Da mussten wir raten welches Insekt das ist und ich habe festgestellt, dass ich sehr wenig über die Welt der Insekten kennen. Die Qualität des Bildes war sehr gut und wir konnten sogar die kleinsten Details sehr präzise anschauen. Außerdem haben wir auch die Haut einer Schlage unter der Lupe sehr genau gesehen.

Khlod

Der Ausflug wurde von einem Guide geleitet, welcher uns erklärt hat wie sich z.B. Insekten verteidigen. Neben den Erklärungen wurden uns auch einige Tiere über ein Mikroskop gezeigt. Danach wurde uns erklärt wie sich größere Tiere wie Zebras verteidigen. Am Schluss durften wir das Museum dann noch selbst erkunden. Ich fand die führung allgemein spanned, aber besonder interessant fand ich die Riesen-Krötenechse, die Blut aus ihrem Auge spritzt.

Suliman

Wien – meine unverhoffte Hoffnung, eine SUPERTRAMPS Tour

13.12.2019 um 16:50 Uhr treffen sich die Stipendiaten_innen aus Wien und Niederösterreich im 16 Bezirk, um auf einer Tour in eine von uns unbekannte Welt einzutauchen. Eine Tour über Obdachlosigkeit. Manche frieren, aber doch irgendwie aufgeregt und gespannt. Unsere Gruppenleiterin Saida checkt wie üblich die Liste, ob alle da sind. Doch dieses Mal alle sind pünktlich angekommen.Unser Guide Ferdinand beginnt mit einem lächelnden Gesicht die Führung. Nach dem Begrüßen erzählte er, dass er selber dreieinhalb Jahre in ungenügenden Wohnverhältnissen verbracht hat. Während dieser Zeit hat er sich ein reiches Wissen angeeignet, viel erfahren und durchgemacht, welche er bei beim Rundgang/bei der Tour/bei den verschiedenen symbolischen Plätzen durch den 16. Und 17. Bezirk wiedergibt. Er zeigt uns die verschiedenen Orte – zum Essen, Übernächtigen, Aufwärmen etc. Mit tiefem Einblick in das Leben eines Obdachlosen erklärt Ferdinand uns alle mit der Obdachlosigkeit verbundenen Schwierigkeiten, anhand seiner persönlichen Geschichte. Mit den Worten: „Obdachlosigkeit kann jeden zu jeder Zeit treffen!“ wurde die Tour beendet/ hört die Tour auf – für mich eine sehr erschreckende, doch reale und irgendwie beeindruckende Worte.

Ein großes Dankeschön an Ferdinand. Ferdinand, Danke. Die zwei Stunden mit Ferdinand gehören zu den interessantesten Momenten, die ich bislang erleben durfte.

Ein Bericht von START-Stipendiat Abbas

Es ist von großer Bedeutung, die Probleme in der Gesellschaft anzusprechen und sich mit denen zu konfrontieren. Die Obdachlosigkeit ist ein riesengroßes Thema, das leider viele Menschen in Österreich und hier in Wien betrifft. Heute Abend habe ich von Ferdinand, unseren humorvollen und optimistischen Guide, einen Überblick in die Welt der Obdachlosen erhalten. Ich habe zwei Jahre lang in den 16. Bezirk gelebt ohne zu wissen, dass es sehr viele Tagesaufenhalte für die Obdachlosen gibt. Nach diesem Abend weiß ich dank Ferdinand mehr. Ich werde mich an seinem Spruch:,, Obdachlosigkeit kann jedem zu jeder Zeit treffen”, erinnern und mir Gedanken dazu machen. Es freut mich sehr zu sehen, dass er sein Leben wieder im Griff hat. Danke Ferdinand für deinen Optimismus und deine Ehrlichkeit. -Mariana

Dieser Workshop war für mich persönlich besonders interessant, da ich immer schon einmal wissen wollte, welche Erfahrungen ein Obdachloser macht. Ich habe mir über dieses Thema viele Gedanken gemacht, weil ich immer wieder Obdachlose auf der Straße sehe. Dementsprechend haben sich auch viele Fragen angesammelt, die während der Erzählung beantwortet und näher erläutert wurden. Eines dieser Fragen war beispielsweise wie man denn in die Obdachlosigkeit gerissen wird und selbst wenn, dann hat man doch eine Familie, die einen unterstützt, aber Ferdinand hatte das Unglück seine ganze Familie verloren zu haben und deswegen in eine tiefe Depression gestürzt zu sein. Außerdem war ich äußerst überrascht über die vielen verschieden privaten wie auch staatlichen Hilfsorganisationen und deren Systeme. Ferdinand meinte, dass jeder jederzeit obdachlos werden kann, egal was für einen festen Arbeitsplatz man hat. Diesen Satz werde ich nie vergessen! –Zahra

Die Tour war eine eigene Art der Aufklärung. Durch die Geschichten und erzählten Erlebnissen unseres Tour Guides Ferdinand wurde mir klar wie schnell im Leben passieren kann und was für einen Schock hinterlassen kann, sodass man nicht mehr auf die Beine kommt. Wenn alles was einem umgeben hat, plötzlich weg ist und man mit nichts dasteht, als den eigenen Kleidung am Körper und sich selbst, Angst erregend. – Ebru

Ich fand die Tour sehr gut, da ich davon viel gelernt habe. Obdachloser kann jeder zu jeder Zeit werden. Vorher dachte ich, dass die Obdachlosen immer sind nur faule Leute, die die ganze Zeit nur Alkohol trinken und nichts machen. Aber nach dem ich die Geschichte von dem Mann der uns begleitet hat gehört habe, wusste ich, dass die meisten Obdachlose so geworden sind, weil sie eine schlechte Zeit gehabt haben/schlechte Zeit durchlebt haben. Es hat mir sehr gefallen. -Zidan

Es freut mich sehr, dass ich dabei war. Wir erfuhren wie die Leute die keine Wohnung bzw. Bett zu schlafen haben unterstützt werden. Wir waren in verschieden Gebäude wo sie schlafen können. -Mostafa

Die Tour war für mich eine sehr interessante Erfahrung, in der ich viele bzw. neue Informationen über Obdachlosen in Österreich erhielt. Der Guide der Tour hat uns viele neue Informationen erzählt. Er hat auch seine eigenen Erfahrungen mit uns mitgeteilt. – Mohamad

PRESSEINFORMATION – Politischer Gedankenaustausch von Bundeskanzlerin Bierlein mit START-Schüler*innen

Wien, 12.12.2019 – Spannende Diskussionsrunde im Dezember im Presseclub Concordia, initiiert vom Verein für politische Bildung PolEdu: Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, mittlerweile beinahe 200 Tage im Amt, gab einen Einblick in ihr Arbeitsumfeld und stellte sich den Fragen von Schüler*innen. Rund 90 interessierte Jugendliche aus 20 Schulen waren vor Ort, darunter auch acht Stipendiat*innen vom Verein START-Stipendien.

Bundeskanzlerin Bierlein betonte einmal mehr, den Stellenwert von lebendiger Demokratie und den Möglichkeiten sich einzubringen: ob bei der Nutzung des Wahlrechts oder auch bei Bewegungen zum Thema Umwelt. Es gilt, politisches Interesse bei Jugendlichen zu wecken und zu informieren. Politische Bildung sollte ihrer Meinung nach ein wichtiger und flächendeckender Baustein im Lehrplan der Schule sein.

Frauenquote. Auch Frauenquoten waren Thema der Diskussion: Frauen und Männer haben die gleichen Qualifikationen – warum sollte da eine Quote überhaupt erforderlich sein? Manchmal könnten Quoten vielleicht ein probates Mittel sein, um Geschlechterausgleich zu unterstützen, findet Kanzlerin Bierlein. Sie appelliert dringlich an alle Mädchen und Frauen: Wenn ihr eine Chance bekommt, dann nutzt sie auch!

Ideale Partei. Mariam, 17-jährige START Stipendiatin mit ägyptischem Migrationshintergrund, wollte von der Kanzlerin wissen, wie eine für sie ideale Partei aussehen sollte. „Offen und ohne Vorurteile! Es soll ein Miteinander-Handeln gegeben sein. Das gemeinsame Interesse soll im Zentrum stehen und nicht persönliche Gründe und Absichten“, beschreibt Kanzlerin Bierlein ihre Idealvorstellung einer politischen Partei. Parteimitglied würde sie aber dennoch nicht werden.

Zukunft. Kanzlerin Bierlein wünscht sich einen weiten Dialog: „Nicht nur die Parteien und die Regierung zeichnen Österreich aus, sondern auch die Zivilgesellschaft, Institutionen, Organisationen, NPO´s. Und daher sollten auch alle gehört werden.“


Über PolEdu. Um die politische Bildung zu stärken und den Diskurs zu fördern, kreiert der parteiunabhängige Verein PolEdu laufend neue Projekte, veranstaltet Events und Workshops, die gemeinsam mit Kooperationspartnern umgesetzt werden. Der Verein ist eine laufend wachsende Community von Politikinteressierten aus allen Richtungen, die einen Beitrag leisten, das Ausbrechen aus gewohnten Blasen zu ermöglichen und kontrovers über Politik zu debattieren. https://poledu.at/

Über START-Stipendien. Das START-Stipendienprogramm fördert engagierte Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg zur Matura. START steht als Förderprogramm für eine chancengerechte, offene und sozial durchlässige Gesellschaft, in der Interkulturalität als Bereicherung gesehen wird. 2006 in Wien von der Crespo Foundation initiiert, gibt es das Stipendienprogramm mittlerweile auch in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg. Seit 2013 ist START-Stipendien Österreich ein gemeinnütziger, mildtätiger Verein, Förderungen und Spenden an das START-Programm sind daher steuerlich absetzbar. www.start-stipendium.at

Fotos © BKA/Andy Wenzel


Rückfragehinweis:
Verein START-Stipendien Österreich
Aleksandra Milosevic, Projektkoordination START-Wien
M: +43 664 214 4637
E: milosevic@start-stipendium.at
www.start-stipendium.at

communication matters
Mag.a Eveline Bottesch
T: +43 1 503 23 03 – 32
E: bottesch@comma.at
www.communicationmatters.at

Im Gespräch mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein

Der Verein PolEdu ladet zum Gespräch mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein ein. Über 90 SchülerInnen aus 20 Schulen nahmen an der spannenden Diskussionsrunde teil, darunter auch acht START-Stipendiat*innen. Das Kennenlernen der Bundeskanzlerin, wie auch das Gespräch haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Die Teilnahme an der Diskussionsrunde mit Frau Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein war eine wirklich tolle Gelegenheit die Frau Bundeskanzlerin von Österreich näher kennenzulernen. Als wir angetroffen sind, wurden wir sehr herzlich begrüßt und bekamen etwas zu trinken. Um 16 Uhr kam dann die Frau Bundekanzlerin herein und führe eine Diskussion mit den Moderatoren. Wir haben viel Spannendes über sie gelernt und konnten anschließend ihr Fragen stellen. Sie hat alle unsere Fragen ausführlich und überaus professionell beantwortet. Am Ende konnten wir sogar auch ein Foto mit ihr machen. Alles in einem wahr es eine tolle Erfahrung. Vielen Dank an PolEdu für die Ermöglichung dieser Diskussionsrunde und alle die mitgewirkt haben. -Atila

Eine tolle Gelegenheit die erste Bundeskanzlerin Österreichs begegnet zu haben. Sehr spannende Themen wurden angesprochen. Klimaschutz und die Herausforderungen als die Bundeskanzlerin von einer Übergangsregierung waren die Hauptthemen. Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen und Diskussionsrunden wie diese und danke an das PolEdu Team für die Einladung. -Nour

Ich bin Aleks sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat, an der Poledu Veranstaltung teilzunehmen. Es war eine großartige Erfahrung, bei der Fragerunde und Diskussionstunde mit der Bundeskanzlerin Bierlein zu hören zu können. Davor hab ich mich kaum mit ihr beschäftigt und hatte kein wirkliches Bild von ihr im Kopf aber nun durch diese Veranstaltung ist es mir gelungen mir ein besseres Bild von ihr zu machen. Sehr interessant fand ich ihren Karriereweg vor allem großartig zu sehen, dass auch dadurch bewiesen wurde, dass Frauen sich MINDESTENS genauso gut in den höheren Positionen machen, wenn nicht besser. -Edison

Mariam fragt bei der Bundeskanzlerin nach: Wie sieht eine ideale Partei aus?

Ich persönlich fand die Antworten auf die Fragen, die die BK bekommen hat sehr neutral und direkt. Als Frau hat sie sehr vieles im Leben erreicht, was sehr inspirierend ist. -Mariam

Es war mir eine tolle Gelegenheit die Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein persönlich kennenzulernen. Spannende Fragen bezüglich Klima, Bildung, Arbeit usw. wurden an sie gerichtet. Es hat mich sehr gefreut die Frau, die immer als erste Frau genannt wurde, kennenzulernen und hoffe, dass in der Zukunft sich mehr Frauen für die Politik einsetzen. -Batoul

Ich war ziemlich glücklich die Chance gehabt zu haben bei der Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Brigitte Bierlein dabei sein zu dürfen. Als eine Frau, die öfters „als Erste“ bezeichnet wird, war sie sehr bodenständig und offen für alle Fragen! Ich fand die Diskussion mit ihr sehr interessant und am meisten hat mir ihre Lebensgeschichte gefallen, wie sie überhaupt auf das Kanzleramt gekommen ist, etc.
„Wenn du eine Chance bekommst, dann nutze sie auch” 
🙂 -Jovana

Die Diskussion mit Dr. Frau Brigitte Bierlein war äußerst informativ und interessant. Besonders gefallen hat mir die Fragerunde, bei der wichtige Themen, wie Klima, Politikkunde als Fach in der Schule und die aktuelle Lage der österreichischen Regierung im Ausnahmezustand besprochen wurden. Die Bundeskanzlerin hat ebenfalls persönliche Fragen zugelassen und beantwortet, was ich sehr gut fand. -Shawn

Sabiha an die Bundeskanzlerin: Welche Aufgaben waren zu Beginn der Übergangsregierung herausfordernd?

Was könnte schöner sein, als eine nette Podiumsdiskussion mit einer hochrangigen Frau sowie parteilose Politikerin. Dass sie überrascht und auch enttäuscht war, dass es sich keine Frauen für die Komissionswahl gemeldet haben, fand ich schade. Aber sie hat uns (die Frauen) motiviert, sich zu trauen und einfach die Chancen nutzen, um weiter zu kommen, egal ob man glaubt, dass man es nicht schaffen kann. Des Weiteren war es gut ihre Meinungen über die verschiedensten Themen wie Klimapolitik, Bildungssystem, zukünftige Regierung und ihre Erfahrungen als die erste Bundeskanzlerin in einer Übergangsregierung zu hören. -Sabiha

Fotos © Joseph Estl/PolEdu

Ein besinnlicher Tag am Eferdinger-Schlossadvent

Am Sonntag, den 8. Dezember 2019, folgten die Stipendiat*innen von START-OÖ der großzügigen Einladung von Fürst Georg Starhemberg zum Eferdinger Schlossadvent.

Stipendiat Mahdi Karimi berichtet:

Zwischen der stressigen Zeit, in der viele Tests und Schularbeiten geschrieben werden, war dieser Ausflug eine Möglichkeit, dass die Stipis sich erholen und ausruhen konnten. Und das an einem Adventmarkt, der wie aus dem Märchen ist. Ruhig, Besinnlich, mit Chören und kleinen Blasmusikergruppen die weihnachtliche Lieder spielen.

Der stimmungsvoll beleuchtete Hof, der weihnachtlich dekorierte Rittersaal, die gemütlichen Salons sowie der Marktplatz im Gewölbe des romantischen Schlosskellers ladet ein, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen.

Wir durften durch Keller und Gewölbe gehen und uns die vielen Aussteller und Kunsthandwerker ansehen, viele Dinge kannten wir noch nicht mal. Am besten war, dass man die Möglichkeit hatte, zu zu sehen und auch zu probieren. Kerzen ziehen, Schmiden, Münzen prägen etc. Nach den vielen Eindrücken wurden wir von Herrn Starhemberg zum Mittagessen eingeladen, inklusive Glas Punsch (natürlich alkoholfrei), köstlichem Bauernkrapfen und andere Leckerein. – Das hat uns noch mehr in die Weihnachtsstimmung gebracht.

Zum Schluss machten wir noch ein gemeinsames Foto mit Herrn Fürst Georg Starhemberg, welcher uns eingeladen hat. Nach einer spannenden Zeit sind die Stipis mit vielen Eindrücken und Erinnerungen nach Hause gefahren, um sich für einen guten Start in die neue Woche vorzubereiten.

Vielen Dank nochmal an Herrn Starhemberg für diesen unvergesslichen Besuch!

Auch Stipendiatin Sharifa schildert ihre Eindrücke:

“Der Besuch in das Schloss Eferding war ein sehr schönes Erlebnis.  Vor allem hat mir das leckere Essen, die gute Stimmung und die Kunst gefallen.  Man durfte dort einiges ausprobieren, unter anderem Münzprägung, und es anschließend mit nach Hause nehmen.  Ich bedanke mich sehr herzlich bei Herrn Starhemberg für diesen tollen Tag!”

Stipendiat Gul beschreibt den Ausflug wie folgt:

“Unser Tag im Schloss war sehr spannend. Wir haben am Anfang Aufgaben bekommen, die wir erledigen sollten. Das Ziel war dabei, die Ausstellung besser kennen zu lernen und sie genauer anzuschauen. Danke für den tollen Tag mit viel Essen und Süßigkeiten, aber auch mit vielen Ausstellungen, die man normalerweise am Weihnachtsmarkt nicht sieht.”

Mathematik macht Freu(n)de und Physik noch mehr!

Unsere START-Wien Stipendiat*innen und FreundeskreisteilnehmerInnen hatten auch in diesem Wintersemester wieder die Möglichkeit an einem Mathe & Physik Intensivkurs, welcher von der Fakultät für Mathematik an der Universität Wien angeboten wird, teilzunehmen. Vielen unserer Jugendlichen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden. Unsere Stipendiat*innen blicken auf das Semester zurück und berichten von der bereits vierten Runde des START-Studienclubs. Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit!

Die Studienclubs Mathematik & Physik können aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 25 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester an den beiden Studienclubs teilgenommen und konnte so ihr Interesse vertiefen, wie auch ihre schulischen Leistungen verbessern. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Der Mathe-und Physikkurs war hilfreich für mich. Es hat sowohl mein Verständnis, als auch mein bestehendes Interesse noch mehr erhöht. Zudem habe ich mittlerweile gelernt die Kenntnisse auch beiden Fächern zu verknüpfen. Dies hat mir und wird mir dabei helfen an die Aufgaben anders anzugehen. Die LehrerInnen haben sich besonders darum bemüht uns komplexe Themen auf eine verständliche Art und Weise zu übermitteln, was ihnen auch gelungen ist. Zusammenfassend kann ich nur sagen: DANKE!!!!! -Arezou

Durch den Mathematik-Kurs habe ich nicht nur mein vorhandenes Wissen erfrischt, sondern auch etwas dazu gelernt. Wir haben auch das aktuelle Stoff durchbesprochen, sodass ich für die Stundenwiederholungen bewaffnet war. Sara und Michael sind soo freundlich und motiviert. Besonders hat es mir gefallen, dass sie sehr offen sind. Aus diesen Gründen bin ich sehr motiviert an den Intensivkurs im Februar teilzunehmen und somit mehr Training für die Matura haben. Die Studenten, die Physik studieren, haben sich öfters gewechselt, trotzdem hat jeder von denen einen guten Eindruck auf mich hinterlassen. Ich habe bemerkt, dass sie uns verstehen, weil sie auch mal Schüler gewesen sind. Sie haben sich trotz komplizierten Definition sehr bemüht uns den Stoff näher zu bringen. Durch den bunten Programm sind die 3 Stunden sehr schnell vergangen. Ich hatte viel Spaß an den zahlreichen Diskussionen teilzunehmen. Vieles war für mich neu, vieles habe ich erst durch den Kurs verstanden. Die Studenten haben heute gemeint, dass es den Kurs in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr geben wird. Das finde ich sehr schade. -Mariana

Einer der besten Workshops bei START ist der Mathekurs. Man hat die Möglichkeit außerhalb der Schule mit den besten Studenten und Studentinnen Mathe zu üben, außerdem hat man die Chance sich mit Mathe intensiv zu beschäftigen und darüber nachzudenken. Der Mathekurs ermöglicht einem einen anderen Zugang zu Mathe als in der Schule. Ich freu mich weiterhin die Chance nutzen und am Mathekurs teilnehmen zu können. Ich danke an der Stelle den Mathe-Studenten und Studentinnen für die tolle Zeit. -Nour

Ich habe an beiden Kursen, sowohl Mathe als auch Physik, teilgenommen und war positiv überrascht. Beim Wort Studienclub dachte ich zuvor an autonomes Lernen, es hat sich jedoch herausgestellt, dass uns sehr viel auch erklärt wird und wir sehr gute Übungsbeispiele bekommen. Vor allem in Physik hätte der Begriff “Unterricht” besser gepasst, da wir fast wie in der Schule die Themen mit den Betreuern besprochen haben. Die Physik wurde uns mit sehr interessanten Gebieten näher gebracht und verständlich vermittelt. Der Mathe-Kurs hingegen war sehr maturaorientiert und hilfreich. -Shawn

Der Name des Kurses,, Mathematik macht Freude”sagt sehr Vieles über die Herangehensweise, die unsere Mathestudenten durch den ganzen Kurs eingehalten haben. Jedes Thema wurde hinreichend behandelt. Zu jedem Bereich wurden uns verschiedene Übungsaufgaben je nach Stufung angeboten. Diese haben wir als Gruppe bearbeitet, wobei wir natürlich auch Unterstützung von unseren Betreuern Felix und Laura bekommen haben. Sie waren immer bereit, alle Fragen zu klären. Ich würde immer an dem Kurs teilnehmen, egal wie gut ich mit den Themen vertraut bin, denn man lernt in einer Gruppe immer etwas dazu. -Jihan

Die Mathe und Physik waren einfach toll. Ich bin jeden Samstag mit Freude zum Kurs gegangen und mir hat wirklich auch geholfen. Da habe ich viel geübt, mich für die Schularbeit vorbereitet und Neues dazu gelernt. Die LehrerInnen waren sehr hilfsbereit und wenn ich etwas nicht verstanden habe, haben sie mir mehrmals das Thema auf verschiedene Art und Weise erklärt. Ich bin dankbar und froh, dass ich diese Möglichkeit zum Lernen gehabt habe. Ich hoffe, dass die Kurse im nächsten Semester weitergehen. -Abbas

Der Mathe-Kurs war sehr intensiv und hilfreich, da wir unserem aktuellen Schulstoff entsprechend unterschiedlichste Übungen aus verschiedensten Lernbüchern machen konnten. Den Physik-Kurs fand ich extremst gut und interessant gestaltet, und zwar wurden uns Fragen gestellt mit sehr alltagsnahen Beispielen wozu wir in Gruppen mögliche Theorien/Vermutungen aufstellen konnten und über diese auch Diskussionen geführt haben. Diese Lernmethode fand ich sehr effizient und hilfreich, da uns Physik somit viel einfacher und verständlicher rüber gebracht wurde. -Zahra

An Samstagen gemeinsam Mathe mit dem Mathematik-Studienclub zu lernen hat mir sehr gut gefallen. Wir StipendiatInnen bekamen einen genau auf uns zugeschnittenen Lernstoff. Damit konnten wir genau das lernen, was für die Matura essentiell sein wird. Die TrainerInnen waren sehr kompetent in ihrem Fach und konnten uns komplette Inhalte einfach erklären. Daneben waren sie stets hilfsbereit. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass der Unterricht nicht nur aus Lernstoff bestand, sondern wir haben auch zusammen Rätseln gelöst, um wieder nach langem Üben die Motivation zu steigern. Vielen Dank für den START-Intensiv-Studienclub. Ich freue mich auf das nächste Semester, wenn es weitergeht und danke an alle die diesen Kurs ermöglicht haben. -Atila

Vom ersten bis zum letzten Termin hat es beim Mathelernen sehr viel Spaß gemacht. Mir wurde dabei geholfen, bestimmte Themenbereiche verständlicher zu erklären und bei der Vorbereitung für die Schularbeiten habe ich ebenso gute Unterstützung bekommen. Außerdem gab es immer ausreichend Materialien zum Üben. Ich fand also den Mathekurs definitiv super! -Rimal

Ich fand den Mathe und den Physik Kurs sehr hilfreich. Ich konnte sehr viele mathematische Themen logischer verstehen, da die Lehrer in der Schule die Zeit nicht dafür haben zu erklären warum z.b eine Gleichung so und so funktioniert aber beim Kurs hatte ich ausreichend Zeit um eben zu verstehen warum es so funktioniert. Was mir an den Physik Kurs sehr gefallen hat, war, dass die Lehrer immer mit Beispielen das Thema erklärt haben und es mir umso näher erklären könnten . Außerdem habe ich in Gruppen gearbeitet was sehr lustig und sehr cool . -Mariam

Die 5 Einheiten bei Mathe macht freu(n)de war für mich eine gute Erfahrung und ich konnte einiges mitnehmen. Leider jedoch nicht ganz die Form von Mathekurs wie ich sie mir vorgestellt habe. Die coaches Sarah und Michi waren immer hilfsbereit, höflich und vor allem sehr geduldig mit uns. Ich denke der Kurs sollte weiterhin angeboten werden weil es einigen individuell hilft, mir hingegen nur teilweise, weil ich größtenteils Schwierigkeiten bei Themen hatte die wir leider nicht als Gruppe durch machen konnten. Jedoch waren es Übungen fürs nächste Jahr wo ich mir nun dadurch hoffentlich einiges leichter fallen wird. -Edison

Mathe war sehr hilfreich für mich, hat mir viel für die Schule gebracht, die StudentInnen waren sehr nett und sie konnten sich sehr gut aus.
Es könnte aber nur besser sein, wenn sie am Anfang der Stunde alles was wir heute lernen werden, kurzfristig erklären bevor wir mit dem Arbeitsblätter beginnen.
Das haben sie glaub ich nur in der letzen Einheit gemacht, weil wir das vorgestellt haben. Aber es trotzdem gepasst. Es wäre noch besser, wenn’s möglich wär, dass es aufgrund von dem Größen Zahl der Teilnehmer, ein drittes Lehrer/Lehrerin gewesen.
Aber es war trotz allem sehr hilfreich 🙂 -Aghiad

Der Mathekurs war sehr gut. Die Nachhilfelehrern waren sehr hilfsbereit und man könnte sie jederzeit fragen und wurden dem sprechend gut betreut. Es gab immer  Arbeitsblätter, die anspruchsvolle Aufgaben beinhalteten. Man ist auch auf die Bitten der Teilnehmern/innen eingegangen, d.h. wir wurden befragt, in welchen Themen wir unterrichtet werden wollten. Über die Nachhilfelehrern im Physikkurs kann ich das gleiche wie im Mathekurs sagen. Den Physikkurs fand ich sehr spannend und spaßig. Am Anfang müssten wir in Teams Physik basierende Rätsel lösen bzw. uns überlegen, warum ein Phänomen so ist, wie es ist. Dann bekamen wir Einblicke in der Elektrizitätslehre. In den letzten zwei Terminen dürften wir uns überlegen, welches Thema für uns am spannendsten ist und wurden über dieses mit verständlichen und guten Erklärungen eingeschult. Ich fand die Kurse sehr hilfreich und lohnenswert. -Mahdi B.

Mathe war für mich sehr gut, weil ich viel neues gelernt habe auch, wenn ich kein Hausübung hatte, haben mir was zum Rechnen gegeben. -Ammar

Ich fand den Mathe-Kurs sehr hilfreich, da ich vieles wiederholen konnte. Durch das Wiederholen habe ich auch herausfinden können welche Kapiteln ich besonders anschauen muss. Es wäre noch besser wenn das Wichtigste für uns alle ein Mal schnell an der Tafel wiederholt und erst dann jeder von uns die Aufgaben machen bzw. die Info-Handouts anschauen würde. -Israa

Beide Kursen, Mathe- und Physikskurs, waren für mich sehr vorteilhaft, denn die Themen, die wir zusammen sowohl in Mathekurs als auch in Physikskurs geübt haben, waren spannend, interessant und lehrreich. Die Lehrkräfte sind super gut, nett und sympathisch. Sie waren immer da für uns und haben immer meine Fragen für mich verständlich geantwortet. Ich danke Ihnen. Lernen macht mit ihnen auch Spaß gemacht. 🙂 -Sakaria

Zuerst Danke ich euch für diese Kurse. Als nächstes wollte ich sagen, dass diese Kurse sehr nutzvoll waren und mir besonders viel geholfen haben. Außerdem die Lehrer und Lehrerinnen waren ausgezeichnet, weil sie sehr gut erklären konnten. Ich wollte nur sagen,  dass wir eine einstündige Pause Pause zwischen Mathe und Physik bräuchten. In Physik sollten wir mehr schul relevante Themen machen. -Abdul

Also, erst vielen Dank, dass du mich dafür angemeldet hast. Die Kurse war wirklich sehr voll hilfreich, mir persönlich hat es super geholfen obwohl ich zwei Termin verpasst habe aber trotzdem habe ich schon sehr viel mitbekommen. Besonders in dem letzten Tag habe ich wirklich ein paar sehr wichtige rechnen Regel gekannt und das hilft mir immer noch wohl, besonders in der Schule. -Ali

In diesem Mathekurs haben wir uns mit verschiedenen Themen in Mathe befasst. Wir durften Aufgaben machen, die uns Laura und Felix mitgebracht haben. Wenn wir fragen hatten, haben sie uns ebenfalls geholfen. Und wir dürfen uns auch gegenseitig helfen. Immerwieder haben wir einen Quiz gemacht (mathematisches Rätsel) das hat mir besonders Spaß gemacht und war eine tolle Abwechslung während des Kurses. Alles in allem war mir der Kurs eine große Hilfe und eine sinnvolle Art, meine Zeit am Sonntag zu verbringen. Ich würde mich sicher auch für das 2. Semester anmelden. -Sara

Heuer war mein drittes mal beim Mathe Studienclub und diesmal habe ich mein Coache’s sehr gemocht, weil sie sehr gut erklären konnten und waren sehr verständnisvoll. Da wir nicht immer das gemacht haben, was wir in der Schule machen, ist mir manchmal offene Stellen geblieben. Außerdem ist das Kurs sehr hilfreich sich mathematisch zu orientieren und besser zu verstehen. -Himanshi

Ich habe den Mathekurs besucht. Ich war damit schon zufrieden. Aber ich habe noch Wünsche für nächstes Semester. Wir haben jedes Mal Zettel zu einem bestimmten Thema bekommen. Wir mussten diese Übungen machen und wenn wir fragen hatten, konnten wir Felix oder Laura fragen. Mein Wunsch für nächstes Semester wäre, dass Laura und Felix immer am Anfang der Stunde Basic über das Thema kurz und knapp etwas sagen, damit wir uns erinnern. Ich persönlich habe manche Dinge vor 2 Jahren in Mathe vergessen. Es wäre toll wenn eine kurze Erfrischung am Anfang der Stunde gibt. Aja vielleicht können sie auch Matura Beispiele von vorherigen Matura mit uns üben. Das wäre auch super. -Farzana

Wir möchten uns nochmals bei der Donau Chemie Gruppe bedanken!

Getting to know you! English-Workshop in Salzburg

Englisch zu verstehen ist oft nicht schwer – aber aktiv zu kommunizieren, die richtigen Ausdrücke zu finden und sich auch trauen, zu sprechen, ist gar nicht so einfach. Auf Wunsch der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten findet im Wintersemester 2019/20 daher ein Englisch-Schwerpunkt im Rahmen des Regionalprogrammes statt. Am 7.12. trafen sich die Stipis zum ersten von drei Konversations-Workshops mit dem Thema „Getting to know you“. Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi hatte für unsere Jugendlichen viele verschiedenen Aktivitäten, Übungen, Videos und Spiele vorbereitet. Themenbereiche waren Arbeit und Berufswünsche sowie Feiertage und wie diese in der Familie begangen werden. Die Jugendlichen kamen viel zum reden und in angenehmer Atmosphäre wurde auch viel gelacht. START-Stipendiatin Eishah berichtet über ihre Eindrücke:

Today we had an English workshop with Melissa. It was very informative and we could improve our speaking skills. We talked about how society and different cultures affect humor, stereotypes, superstition and various stages of life. Moreover we talked about holidays, more specifically about Christmas and Thanksgiving. We practised how to express ourselves in English. All in all it was a great experience and I acquired more knowledge of the language.

Lernen leicht und cool gemacht

Am Samstag, den 7. Dezember 2019, besuchten die START-OÖ Stipendiat*innen einen Workshop zum Thema “Lernen” im Axis Linz. Workshopleiterin und Psychologin Adela Perte erklärte den Stipendiat*innen, welche Abläufe das Gehirn durchläuft, wenn wir uns Wissen aneignen, welche Rolle unsere Gefühle dabei spielen und wie wir mit Lernstress besser umgehen können.

Stipendiat Gul berichtet:

“Der Workshop war sehr effizient und informativ. Wir haben sehr viele Sachen über das Gehirn gelernt, zum Beispiel wie das Gehirn funktioniert, wie das Gehirn Information verarbeitet, und wie wir unsere Umgebung gestalten können, damit wir besser lernen können. oder wie man das langweilige Lernen cooler und chilliger machen kann.

Die Trainerin Adela Perte hat uns sehr gute Methoden gezeigt, wie man sich für das Lernen motivieren kann, und wie wir langweiligen Lernstoff cooler und Lernstress ‘chilliger’ gestalten können. Sicher dauert es, bis man sich an neuen Methoden gewöhnt, aber ich habe jetzt die Idee und in kleinen Schritten damit anfangen, das Lernen für mich cooler gestalten. 

Vielen Dank für den tollen Workshop!”

Vom Eislaufen und vom Nikolo

Der Winter steht bereits vor der Tür und somit auch alle winterlichen Aktivitäten. Deshalb beschlossen wir START-Vorarlberg StipendiatInnen am Freitag, den 6. Dezember, mit Sandra und Larissa Eislaufen zu gehen und viel Spaß miteinander zu haben. Teilweise waren auch manche unter uns, welche zum ersten Mal mit Schlittschuhen auf dem Eis standen – was ziemlich tapfer war.

Der englische Spruch „no risk, no fun“ war ihr Motto und es war zugegebenermaßen zum Teil echt lustig, aber auch motivierend zu sehen, wie der oder die eine oder andere, hinfiel und dann aber wieder aufstand mit einem Lächeln im Gesicht und es weiter versuchte.

Sogar die sogenannten Eisprofis brauchten eine Weile, bis sie wieder hineinkamen mit dem Eislaufen, denn für sie war es auch das erste Mal in diesem Winter. Stipendiat Ghaiath meinte: „Ich glaube, dass ich noch nie in meinem Leben so viel gelacht habe wie heute.“ Natürlich, nach so einem anstrengenden, aber äußerst amüsanten Ausflug, fing der Bauch an zu knurren und deshalb gingen wir direkt nach dem Eislaufen in eine Pizzeria in Bregenz. Unsere Landeskoordinatorin Sandra Kunz hatte dort für uns reserviert, um uns mit weiteren „Stipis“ und Bill  und Maude zu treffen, um dort gemütlich zusammenzusitzen, zu essen und zu trinken und eine kleine Nikolausfeier zu zelebrieren. Zu unserer großen Freude und unserem Glück, bekamen wir noch tolle Geschenke (eine supercoole Powerbank und einen Schokoladen-Nikolaus). Für so einen – mehr als nur tollen – Abend, bedanken wir uns herzlich, denn ohne START wäre dies gar nicht möglich, was ziemlich schade wäre.

Ein Bericht von Stipendiat Ghaiath

19. Wiener Börse Punsch: Finanz-Community in Spenderlaune

Der Wiener Börse Punsch ist alljährlich ein Fixpunkt im Kalender der heimischen Finanz-Community. 650 Gäste aus Finanzbranche und Wirtschaft ließen sich die Einladung zum 19. Wiener Börse Punsch im weihnachtlichen Ambiente des Palais Caprara-Geymüller gestern Abend nicht entgehen.

Wie jedes Jahr wurden auch diesmal von den Mitarbeiter*innen Lose für eine Tombola verkauft, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab. Der Erlös der Tombola kommt dem Sozialfonds von START-Wien zu gute. Dank der Spendeneinnahmen vom Wiener Börse Punsch kann START auch bei finanziellen Notlagen rasch und unbürokratisch unterstützen.  Die Lose wurde von einem der zwei START-Stipendiat*innen die von der Wiener Börse unterstützt werden, auf der Bühne ausgelost. Die Preisausgabe wurde ebenfalls von START-Jugendlichen vorgenommen.

Es wurden insgesamt unglaubliche 845 Lose à 5 EUR verkauft, zusätzlich noch EUR 595.- an freie Spenden gesammelt. Die Summe von EUR 4820,36 wird, wie auch in den Vorjahren großzügigerweise von der Wiener Börse AG verdoppelt.

Insgesamt konnte also heuer 9.825,72 EUR für den START-Wien Sozialfonds gesammelt werden. Vielen herzlichen Dank!

Vielen Dank an die engagierten MitarbeiterInnen der Wiener Börse für die Organisation der Tombola und das Akquirieren der Preise, Danke an alle Sponsoren,, speziell START-Paten wie  L`Oreal, Österreichische Kontrollbank, Rosenbauer AG, welche dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben.

50 Jahre Mondlandung

START-StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich besuchten den Vortrag „50 Jahre Mondlandung und die Besiedelung von Planeten“ des FWF im Theater Akzent in Wien. Der Planetologe Dr. Günter Kargl und der erste und einzige österreichische Kosmonaut Ing. Franz Viehböck hielten spannende Impulsvorträge und diskutierten mit der Moderatorin über ihre Forschung und Erfahrungen. Zum Abschluss gab es auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Ein sehr spannender Abend!

Der Vortrag von gestern hat mir gefallen. Es war sehr interessant. Ich konnte etwas Neues mitnehmen. Zum Beispiel hat Herr Ing. Viehböck uns mithilfe eines Videos gezeigt, wie man in einer Raumstation im Weltraum trinken, essen und aufs Klo gehen kann. Oder wir haben auch erfahren wie lang eine Runde um die Erde dauert. Ich war mit meiner Entscheidung, in den Vortrag gehen, zufrieden.

Stella

Der Vortrag über die Weltraumforschung und die Diskussion von dem einzigen Österreicher, der je im Weltall war und dem Direktor des Instituts für Weltraumforschung in Graz mit abschließender Fragerunde an das Publikum war sehr interessant und informativ. Besonders gefallen haben mir die Videos von Ing. Viehböck, die seinen Aufenthalt in der Weltraumstation zeigen. Zum Beispiel sieht man wie die Nahrungsaufnahme, das Training und die Körperhygiene in der Schwerelosigkeit funktionieren. Auch aufschlussreich waren die Kommentare von Dr. Kargl über den neuesten Stand in der Weltraumforschung und mögliche Entwicklungen in der Zukunft.  

Shawn

Solidarität, Stärke und Würde

Am 2. Dezember 2019 besuchte ich und fünf weitere START-Vorarlberg StipendiatInnen den Vortrag “Solidarität, Stärke und Würde”. Der Vortrag fand im Gössersaal in Bregenz statt und dauerte zwei Stunden. Frau Dr. Monika Hauser war die Leitern des Workshops. Sie berichtete über die Arbeit von „medica mondiale e.V.“.


Frau Dr. Hauser setzt sich politisch für geschlechtergerechte Strukturen ein, bekämpft die Gewalt gegen Frauen und Mädchen und ist deshalb in verschiedenen Ländern tätig. Sie erzählte uns in einer Bildpräsentation Geschichten von Erfolgen, welche sie zusammen mit ihrer Organisation in vielen armen Ländern – wie Afghanistan oder Nord-Irak – erreichte. Sie sprach nicht von den schrecklichsten Geschichten, die kaum vorstellbar sind, sondern von Fakten und von der Realität.

Ich fand den Vortrag sehr interessant und wichtig. Solche Vorträge erinnern uns daran, dass wir – auch wenn es uns gut geht – nicht vergessen sollten, wie es anderen Menschen geht. Es ist wichtig, dass man sich mit solchen Themen auseinandersetzt, beschäftigt und sich bewusst macht, wie es auf anderen Orten unserer Welt noch aussieht. Denn wir können erst dann unser Teil beitragen und helfen, wenn wir Bescheid über solchen Themen wissen.

Vielen Dank an unsere langjährige Unterstützerin Ursula Dehne-Kinz, von den Bregenzer Soroptimistinnen (SI Club Bregenz/Rheintal), welche uns auf diesen sehr interessanten und informativen Vortrag eingeladen hat und an Maude Dearstyne, welche uns netterweise begleitet hat.

Ein Bericht von Stipendiatin Lana

Mensch der Zukunft?

Um etwa 19 Uhr sind wir zusammen in den Vorlesungssaal der Marxhalle hineingegangen. Der Abend beginnt mit Jürgen Knoblich dem Direktor vom IMBA, der in einem etwa 20-Minütigen Vortrag, das Publikum über die Anfänge der Molekularbiologie, dessen Grundstein James Watson und Francis Crick 1953 gelegt haben und über den aktuellen der Forschung aufklärt. Dabei zeigt er Bilder von ihrer Forschung an Organoiden, insbesondere an Gehirnorganoide. Interessant hierbei war ein Gehirnorganoide, worauf selbständig ein Auge gewachsen ist.

Nach dem Vortrag ging es weiter zur Diskussionsrunde. Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie, ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurden eingeladen an der Diskussion teilzunehmen. Die Diskussion lief so ab, dass die Moderatorin zwischendurch Fragen zum Thema Molekularbiologie gestellt hat und die drei Gäste, daraufhin über die Frage diskutiert haben. Auch das Publikum wurde mittels einer Internetseite dazu eingeladen, Fragen zu beantworten, woraufhin die Antworten auf der Bühne besprochen wurden.

Fragen, die gestellt wurden, waren beispielsweise: “Ist es okay, Babys mit genetischen Defekten zu behandeln mittels Gentechnik?” Die Antwort darauf war überraschenderweise Nein, selbst Jürgen Knoblich empfand Babys fast schon als Tabuthema. Die Meinung zu den sogenannten Designerbabys war dann auch schon nicht sonderlich überraschend, alle drei waren gegen jegliche Art von Eingriff in das Genmaterial von Babys oder besser gesagt ungeborenen Babys. Hierzu hat Marc Elsberg eine Passage aus seinem Buch “Helix” vorgelesen. Die Passage handelt von einem Gespräch zwischen einem Arzt und einem Paar, dass ein Baby erwartet. Der Arzt bot an, aus ihrem Baby einen Olympiasprinter zu machen, mittels Genmanipulation.

Nach der Lesung, wird die Szene diskutiert. Diesmal ist die Frage nicht, was die Meinung zu Designerbabys ist, sondern ob es überhaupt möglich wäre ungewünschte Gene zu entfernen und die gewünschten beizubehalten. Die Antwort hierauf gibt Jürgen Knoblich, der hierzu mit einem entschiedenen JEIN antwortet. Es sei zwar möglich bestimmte Gene herauszuschneiden und somit das Genmaterial zu verändern, jedoch ist es äußerst schwierig zu bestimmen welche Gene, welche Eigenschaften besitzen. Es gibt laut ihm kein Gen, das einen zu einem besseren Läufer macht, sondern schnelles Laufen ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gene. Der Vortrag endet dann gegen 21:00 Uhr mit einer Beichte von Jürgen Knoblich, der zugibt, dass das Auge auf dem Gehirnorganoide nicht funktionsfähig ist. Insgesamt bin ich mit dem Vortrag und der Diskussion äußerst zufrieden. Die Qualität des Vortrags war sehr hoch und man hat gemerkt, dass Jürgen Knoblich sehr enthusiastisch über seine Forschungsergebnisse ist und auch Spaß an der Forschung hat. Die Fragen der Moderatorin waren auch sehr interessant und die Diskussion ist ohne Streitigkeiten über die Bühne gelaufen.  (Ein Bericht von START-Stipendiat Shawn)

Ich fand den Workshop sehr interessant, da der Autor und der Professor nicht der selben Meinung waren, was die selbstgemachte Organe wie zum Beispiel das Auge, das aus organoiden und Stammzellen bestand, betrifft. Der Professor war meiner Meinung nach realistischer als der Autor, da seine Argumente sehr überzeugend waren und bewiesen haben, dass es auch jetzt oder nach ein paar Jahren so etwas nicht möglich sein kann, aber vielleicht in der Zukunft. -Mariam

Die Vorlesung zum Thema ,Mensch der Zukunft’ war echt interessant und hat mein Interesse für den technologischen  Fortschritt der Medizin betreffend Organoiden und co. geweckt. -Nazia

Die Vorlesung war sehr interessant und die mitgeteilten Informationen über die neue Technologie waren sehr beeindruckend. Die Diskussion war ebenso sehr spannend. Ich fand es besonders gut, dass das Publikum seine Meinung über verschiedene Fragen und Themen mitteilen konnte, die dann im Diskussion besprochen wurden.
Im Großen und Ganzen war Mensch der Zukunft eine sehr schöne Veranstaltung, die mir sehr interessante Informationen mitgegeben hat. -Sedra

Es war sehr interessant auf welchem Stand sich unsere heutige Medizintechnik befindet und wie weit man Krankheiten embryonal schon vorbeugen kann und auch wie man bis heute noch schwere Krankheiten in Zukunft beseitigen können wird. Allerdings nur bis zu einer Grenze, da die ethische Perspektive in Österreich auch eine sehr große Rolle spielt und nicht jede beliebige Krankheit aus den Erbanlagen entfernt werden darf. -Zahra

Infosamstag an der FH Salzburg

Genauer unter die Lupe nahmen Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten am Samstag den 30.11.2019 die Möglichkeiten nach der Matura im Bundesland Salzburg zu studieren. An diesem Samstagvormittag informierten sie sich direkt am FH Campus in Puch-Urstein über Studienfächer, Studienplätze, Bewerbungsverfahren und das studentische Leben an der Fachhochschule. Eine Führung über den gesamten Campus, Schnuppervorlesungen, anschauliche Übungen passend zu den jeweiligen Studienfächern standen genauso am Programm, wie Informationen zu Studienbeihilfe und persönliche Gespräche mit Studierenden der einzelnen Studiengänge.

Stipendiatin Sahar berichtet über den Vormittag an der Fachhochschule Salzburg: „Als wir gestern in der Fachhochschule (FH) in Puch Urstein waren, gab es folgende Themen: Gesundheitswissenschaften, Sozial – und Wirtschaftswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften.
Nachdem wir uns über die oben bereit erwähnten Themen informierten, gab es eine kurze Präsentation über Innovation und Management im Tourismus auf Englisch. Anschließend erhielten wir eine Besichtigung der Fachhochschule. Ich habe den Vormittag sehr informativ und spannend gefunden. Am meisten gefiel mir, dass die Präsentation auf Englisch gehalten wurde, da ich sehr sprachbegeistert bin und ich mir dabei vorstellen konnte, wie es ist auf Englisch zu studieren.“

Bewerbungstraining START-Vorarlberg

Am Sonntag den 1. Dezember, trafen sich sieben START-Vorarlberg StipendiatInnen im Bregenzer START-Büro, um zu lernen wie man sich am besten für einen Job bewirbt. Mit Hilfe unserer Landeskoordinatorin Sandra Kunz, konnte bald jeder selbst seinen eigenen Lebenslauf leicht erstellen.

Der Workshop war sehr spannend, da wir vom schulischen Leben ins Arbeitsleben eingetaucht sind – theoretisch, zumindest. Mit Sandra haben wir sehr viel gesprochen und von ihr gelernt, was zum Beispiel die ersten Eindrücke von einem potentiellen Arbeitsgeber sind, wenn er die Unterlagen des Bewerbers sieht. So wie unsere Unterlagen sind, so ist unser erster Eindruck – das kann positiv, oder negativ sein.

Der Nachmittag verging wie im Flug und wir konnten vieles mitnehmen. Auch wie man ein Bewerbungsgespräch führt, haben wir mit Sandra sowohl in der Theorie als auch in praxisbezogenen Rollenspielen geübt.

Vielen Dank an Sandra, welche uns geduldig gezeigt hat, auf was es bei einer Bewerbung ankommt!

Ein Bericht von Moaawea

START-OÖ lernt über Neurologie, Wissen und DNA

“Am Sonntag, den 1. Dezember, trafen sich einige Stipis im Axis in Linz, um mehr über Neurologie zu lernen. Zusammen mit Workshopleiterin Tamara Tomic verbrachten wir einige Stunden verbunden mit Diskussionen über käufliches Wissen oder den Aufbau unserer Zelle. Dass Neurologie sehr verflochten mit Psychologie und Physiologie ist, bestätigte auch unsere Workshopleiterin. Zudem lernten wir auch den Begriff Emergenz, mithilfe eines Videos über das Verhalten der Ameisen, kennen. Ameisenherden bestehen aus kleineren Gruppen mit bestimmten Aufgaben, die zusammenarbeiten und dadurch eine große intelligente Gruppe bilden. Obwohl sie einfache Tiere sind, haben sie eine strukturierte Arbeitsweise. 

Außerdem haben wir auch besprochen, wie unsere DNA mit unserer Persönlichkeitsentwicklung zusammenhängt. Nicht viele wissen, dass einiges nicht nur von unserer DNA  abhängt und, dass zum Beispiel auch eineiige  Zwillinge unterschiedliche Fingerabdrücke haben. Des Weiteren wurde uns erklärt, wie die Informationsübergabe von unserem Gehirn zu den jeweiligen Körperteilen gelangt. Obwohl manche noch nie etwas von diesen Themen gehört hatten, konnte man dem Gesagten gut folgen und es verstehen. Danke!”

Ein Bericht von Stipendiatin Viola

Workshopreihe Textsorten: Kommentar & Meinungsrede

START-Wien Stipendiatinnen Himanshi & Mariam berichten über die Workshopreihe “Textsorten” mit Mag. Hanna Reidlinger.

Am Vormittag des 30.11.2019 konnten wir Stipis mit Hanna, ganz gemütlich über die Textsorte Kommentar Kenntnis gewinnen und daran arbeiten. Zuerst ließen wir unsere Gedanken frei über das Papier schweben, durch das fünf minütige Free-Writing. Anschließen haben wir den Kommentar „Nein, wir brauchen keinen Frauentag mehr. Selbstverständlich nicht!“ von Sibylle Hamann aus „Die Presse“ Absatz für Absatz gelesen, besprochen und Stilmittel unter die Lupe genommen. Danach entnahmen wir einem Blatt jegliche Schritte für den Aufbau des Kommentars mit Erklärungen. Auch erhielten wir Formulierungshilfen – was ich persönlich sehr hilfreich finde.
Last but not least schauten wir uns einige Maturabeispiele zu dieser Textsorte an. Hier sollten wir Operatoren und Bulletpoints ausführlich ausarbeiten. Ganz großartig war die Möglichkeit, die Ausarbeitung mit Hanna zu besprechen. Und zum Schluss sogar bekamen wir ein, von ihr verfasstes, Kommentar, um eine bessere Vorstellung und Idee zu kriegen. (Bericht von START-Wien Stipendiatin Himanshi)

In dem Workshop „Meinungsrede…“ lernten wir Rhetorische Figuren kennen, aber auch wie man eine Meinungsrede verfasst. Diese Figuren haben wir geübt anzuwenden, indem wir Beispiele gemacht haben und Bezug auf unterschiedliche Themen genommen haben. Kennengelernt haben wir unter anderem: Klimax, Rhetorische Fragen, Wiederholung, Hyperbel und viele mehr. Die Lehrerin hat uns Maturatextsorten gezeigt und wir haben sie gemeinsam gelesen. Dabei haben wir Begriffe, die uns unklar waren, geklärt und in der Gruppe diskutiert. Anschließend haben wir die Aufgabe eigenständig bearbeitet. Dabei mussten wir die Operatoren erfüllen, zum Beispiel mussten wir Stellung nehmen, Argumentieren oder erläutern. Die Themen waren sehr interessant über die Privatsphäre von Kindern und wie Eltern in diese eingreifen bzw. diese bestimmen. Auch haben wir das Thema „Internet“ behandelt und Gruppendiskussionen geführt, welche positiven und negativen Auswirkungen dieses haben kann. Außerdem bekamen wir ein Musterbeispiel einer Rede, an der wir uns immer orientieren können. Schließlich haben wir auch berühmte Persönlichkeiten kennengelernt, die wichtige Reden gehalten haben, wie zum Beispiel Malcom X, Martin Luther King usw.

In den Pausen konnten wir uns mit einer Jause stärken und ausruhen sowie verschiedene Themen diskutieren, wie zum Beispiel Integration oder SchülerInnen mit Migrationshintergrund. Gefallen hat mir der Workshop vor allem, weil ich eine Person bin, die gerne Reden schreibt bzw. ihre Meinung äußert und durch diesen Kurs habe ich mein Wissen erweitern können und viele neue Techniken des Schreibens und Argumentierens kennengelernt. (Bericht von START-Wien Stipendiatin Mariam)

Die Workshopreihe “Texsorten” kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

START-OÖ zu Gast beim Rotary Club Linz

Am 27. November 2019 waren START-OÖ Stipendiatin Sharifa Najafi und Projektmitarbeiterin Anna Wiespointner zu Gast beim Rotary Club Linz, um den Verein START-Stipendien vorzustellen.

Stipendiatin Sharifa schildert ihre Eindrücke:

“Wir wurden sehr herzlich von Frau Edith Kundrath und Herrn Alfred Mar und vielen anderen beeindruckenden Persönlichkeiten empfangen. Als erstes bestellten wir uns was zum Essen und Trinken und führten währenddessen nette Gespräche, bis das Programm des Meetings gestartet hat. Nachdem der Clubpräsident Herr Michael Martinek den offiziellen Teil eröffnete, durften Anna und ich das START Programm präsentieren. So erzählte Anna über die Erfahrungen und Entwicklungen von START Stipendium und dann stellte ich mich vor. Danach wurden wir mit viel Applaus und positivem Feedback belohnt.

Ich bedanke mich bei Rotary Club Linz sehr herzlich für das Stipendium und die Gastfreundschaft. Es war ein großartiges Ereignis mit vielen großartigen Menschen. Ich freue mich sehr auf die Zeit mit euch und kann es kaum erwarten bei viele diversen Veranstaltungen dabei zu sein. “

Das Stipendium von Sharifa wurde von 3 Rotary Clubs übernommen: Rotary Linz, Rotary Traun und Rotary Wels Nova.

Datenschutz-Workshop mit dem Legal Literacy Project

Jede und jeder von uns surft auf verschiedenen Webseiten, recherchiert und kauft im Internet ein, benutzt zahlreiche Apps auf dem Handy, hat Kundenkarten von Geschäften, usw. Welche Daten gibt man dadurch von sich Preis und welche Rechte hat man in diesem Zusammenhang? Was ist die Datenschutz-Grundverordnung und kann das Internet vergessen? Martin Baumgartner vom Legal Literacy Project hat den Jugendlichen von START-Niederösterreich am 24. November das Thema Datenschutz nähergebracht. Dabei gab es auch verschiedene Tipps und Tricks dazu wie man seine Daten schützen und auch an welche Stellen man sich wenden kann, wenn man sein Recht verletzt sieht.

Es hat mich sehr gefreut, dass ich bei diesem Workshop war. Wir haben erfahren wie wir unsere Daten schützen können und wie oft man Daten wie Standort, Email-Adresse oder Telefonnummer hergibt, ohne es zu merken oder darüber nachzudenken. Wir haben auch gelernt wie wir uns verhalten sollen gegenüber unbekannten Webseiten oder Nachrichten von unbekannten Email-Adressen. Wir haben Tipps bekommen wie wir unsere Daten besser schützen können. Der Trainer war sehr nett und höflich. Er hat auch einem Stipendiaten geholfen, weil der ein Problem mit Daten im Internet hatte.

Mostafa

Der Workshop “Datenschutz ” hat mich sehr interessiert, da wir alle von diesem Thema betroffen sind. Es wurde uns gezeigt, wie weit man Daten über uns wissen und sammeln kann. Das war für mich sehr überraschend, da ich es mir nicht so vorgestellt habe. Man kann durch das Handy unseren Alltag beobachten (z.B. wo wir Schoppen gehen, wo wir wohnen, wann man Freizeit hat, ob man ein Sozialleben hat oder eher nicht usw.) Das kann man alles herausfinden und analysieren. Ein paar Tipps und Tricks haben wir auch gelernt und die werde ich in der Zukunft sicher nutzen!

Batoul

Heute waren wir zu einem Workshop über Datenschutz eingeladen. Ein Vertreter des Vereins „Legal Literacy Project“ hat uns die rechtliche Situation erklärt. Ich finde das Thema wichtig und habe bis heute eigentlich nicht viel darüber gewusst. Die Ausführungen von Herrn Martin Baumgartner waren sehr detailliert und interessant. Für mich hat sich die Teilnahme auf jeden Fall gelohnt, da mir erst jetzt klar geworden ist, dass man ein Recht auf seine eigenen Daten im Internet hat und dieses auch durchsetzen kann. 

Mohammad

Am Sonntag war es sehr spannend. Ich habe gelernt wie ich meine persönlichen Daten im Internet besser schützen kann. Was für mich noch sehr überraschend war, dass man fast alles über mich nur von meiner google Zeitachse wissen konnte.

Basma

Es war sehr schön und auch sehr interessant! Ich glaube, dass wir alle überrascht waren darüber was Martin uns über Datenschutz erzählt hat! Datenschutz, dieses Thema war für mich nicht so wichtig, weil ich mir gedacht habe, die anderen können nur die Dinge über mich wissen, die ich sage oder zeige, aber NEIN sie können durch Apps, google, Standortfreigabe usw. fast alles über mich wissen. Das ist wirklich Wahnsinn!! Ich danke Martin für seine sehr wichtigen Informationen 😊

Bayan

(c) Fotos: START-Niederösterreich

KNIGGE – was ist das?

Am 23. November 2019 haben wir neuen START-Vorarlberg Stipendiat/innen uns mit START-Mitarbeiterin Larissa getroffen, um unser Wissen über das Thema Manieren, Stil und Etikette zu erweitern – sogenannte Knigge! Der Inhalt des Seminars spannte den Bogen von den grundlegenden Benimmregeln, über das Verhalten in unangenehmen Situationen, den korrekten E-Mail-Verkehr, bis hin zum richtigen Auftritt, im Rahmen eines Mittagessens in einem Restaurant. Das Seminar fand im Hotel Schwärzler in Bregenz statt, unter der professionellen Leitung von Frau Juanita Hieble-Tomio von der Tanzschule Hieble.

Zunächst befassten wir uns mit dem Thema Grüßen und Begrüßen, dabei wurde uns zunächst einmal der Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen klargemacht. Dann gingen wir präziser auf die Begrüßungsregeln ein und konnten interessanterweise durch unsere multikulturelle Herkunft, neue Formen der Begrüßung in verschiedenen Ländern, kennenlernen. Anschließend haben wir Arbeitsaufträge von Frau Hieble-Tomio bekommen. Aufgeteilt in Kleingruppen, machten wir uns daran, die gestellten Fragen zu beantworten. Jeder musste sich für einen Meinungsaustausch mit den  Partnern öffnen und deren Meinung in der drauffolgenden Diskussion zulassen. Es ging aber nicht nur um ein Zulassen, sondern auch um eine Auseinandersetzung, mit einer anderen Meinung.

Die Themen, welche während unserer Diskussion aufgegriffen worden sind, waren Grüßen und Begrüßen, der beste Auftritt, Verhaltensweisen im Unterricht und mit Mitschüler/innen und schließlich Verhalten und Umgang mit eventuell unfairen Lehrern. Nach dreistündiger, intensiver Beschäftigung mit den grundlegenden Benimmregeln, gingen wir zum kulinarischen Teil über. Das Seminar ging nun am Esstisch weiter, wo uns die Tischmanieren, der richtige Umgang mit Besteck, die Verwendung der Serviette und viele anderen Regeln beigebracht wurden. Dabei durften wir ein leckeres, mehrgängiges Menü essen.

Die Leiterin war höchst flexibel und ist feinfühlig bis auf das kleinste Detail sehr gut eingegangen und hat uns tolle, praxisbezogene Beispiele gegeben. Sie hat den Ablauf sehr gut organisiert und konnte uns in einer lockeren Atmosphäre, professionelle Lösungen mit Spaß-Faktor anbieten.

„Ich fand den Workshop sehr interessant und auch hilfreich. Ich habe mir überhaupt nicht so vorgestellt, dass es so gut ist. Die Trainerin war ebenfalls sehr gut. Sie hat uns sehr viel beigebracht. Ich empfehle diesen Workshop auf jeden Fall weiter. Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich wieder dabei, weil ich mich wieder besonders auf das tolle und leckere Essen freue ;)“-Shirin

„Ich fand den Workshop sehr interessant. Ich konnte vieles mitnehmen. Die Fragen fand ich auch sehr gut, da die Themen aus unserem Alltagsleben waren. Außerdem habe ich zum Thema Essmanieren auch einiges gelernt. Die Trainerin war echt toll.“-Hadel

Ein Bericht von Stipendiat Louai

Erfolgreich bewerben mit Rotary Club Wien Nestroy

Dank sehr engagierter Mitglieder des Rotary Clubs Wien Nestroy wird der Workshop “Erfolgreich bewerben” für unsere START-Wien Jugendlichen jährlich angeboten. Bei der Vorstellungsrunde der Mitglieder haben von den unterschiedlichsten Lebenswegen und beruflichen Werdegängen erfahren und somit einen Einblick in den Berufsalltag erhalten. Marieluise Krimmel ist beispielsweise in der Wirtschaftsprüfung tätig und Eva Planötscher-Stroh leitet eine HR-Abteilung.

Bewerbungen für (Pflicht-)Praktika sind auch bei START-Jugendlichen ein großes Thema. Was sollte ich bei Bewerbungen beachten? Wie gestaltet sich der Aufbau eines Lebenslaufes und eines Motivationsschreibens? Wie kann ich einen überzeugenden Eindrucken hinterlassen? Welche Kriterien sollte ich bei einer Bewerbung via E-Mail beachten? Viele Fragen, die unsere Stipendiat*innen haben und welche Eva mit einer sehr informativen Präsentation beantworten konnte.

Dann ging es in die Praxis: Die Mitglieder des Clubs haben sich sehr viel Zeit gelassen um sich individuell die Lebensläufe und (fiktiven) Bewerbungsschreiben für ein Praktikum ihrer Wahl anzusehen. Die Tipps und Verbesserungsvorschläge haben unseren Jugendlichen sehr geholfen, so können sie sich nun mit den vielen hilfreichen Informationen besser auf ihr Wunschpraktikum bewerben. Danke für diesen tollen Workshop!

Ich habe mein Wissen bei dem Workshop erfrischt, weil ich vieles davon gewusst habe. Die Dame war sowohl ehrlich als auch hilfsbereit. Ich habe viele kleine Details erfahren, die den Eindruck bei einer Bewerbung deutlich verbessern. Wie zum Beispiel das unnötige doppelte Senden des Anschreibens. Von großer Bedeutung war die Tatsache, dass die Dame selbst viele Bewerbungen bekommt und sie uns Tipps aus ihrer Sicht geben kann. Ich bin dankbar, dass Deloitte uns gerne unterstützen will und dass die Personen aus der Organisation sich Zeit nehmen, um mit uns zu üben. -Mariana

Da ich heuer auf Praktikumssuche bin und mich dementsprechend bewerben muss, fand ich den Workshop sehr informationsreich und hilfreich! Es wurden sehr viele offene Fragen beantwortet und wir haben viele Tipps für die Bewerbungen und Bewerbungsgespräche erhalten. Außerdem ist die Checkliste die wir bekommen haben eine große Hilfe! -Jovana

Mir hat das Workshop “Erfolgreich bewerben ” sehr gut gefallen. Durch dieses Workshop wurde mein Wissen über Bewerbung erweitert. Ich konnte vieles mitnehmen und ich kann in meinem eigenen Leben umsetzen. -Abbas

START-OÖ zu Gast bei der RLB OÖ Wissenschaftspreis-Verleihung

Sieben START-StipendiatInnen und -Alumnis hatten am 18. November 2019 die Chance, bei der Verleihung des 15. Wissenschaftspreises der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich dabei zu sein.

Die Preise wurden an vier Studierende und WissenschaftlerInnen der Johannes Kepler Universität Linz verliehen, die Arbeiten über eine bank-, geld- oder kreditspezifische Themen verfasst haben. Eingereicht wurden 24 Diplomarbeiten, Masterthesen, Dissertationen und wissenschaftliche Artikel von diversen Fakultäten der JKU.

Vor der eigentlichen Preisverleihung gab Universitätsprofessor Martin Kocher, dem Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS), sein Wissen über “How to Brexit”zum Besten. So hatten die START-Stipis und Alumnis nicht nur die Möglichkeit in die aktuellsten Themen der Forschung hineinzuschnuppern und einem spannenden Vortrag zu lauschen. Einen gemütlichen Ausklang fand der Abend in einem leckeren Gala-Dinner, das die StipendiatInnen und Alumnis in vollen Zügen genossen.

Start des Englisch-Schwerpunktes in Salzburg

To understand English is one thing; to understand an Englishman who talks is another!

Viele der Salzburger Stipendiatinnen und Stipendiaten haben letztes Schuljahr bei den halbjährlichen Gesprächen mit den START Projektmitarbeiterinnen den Wunsch geäußert, dass im Rahmen des Regionalprogramms mehr Englisch Förderung angeboten werden sollte. Aus diesem Grund wird es bei START-Salzburg im Wintersemester 2019/20 einen Schwerpunkt dazu geben. Am Samstag 16.11. traf sich die Englisch-Lerngruppe zum ersten Mal. Ziel ist es, gemeinsam Englisch zu sprechen und an Themen für die Schularbeiten und Tests zu arbeiten. Die Lerngruppe wird sich regelmäßig treffen, der nächste Termin ist am Sonntag, 24.11. geplant. Im Dezember und Jänner wird dann eine dreiteilige Seminarreihe stattfinden, wo insbesondere die mündliche Ausdrucksfähigkeit in der englischen Sprache geübt und verbessert werden soll. Geleitet werden die Lerngruppe und die Workshops von Englisch-Lehrerin Melissa Zgouridi. Melissa ist amerikanische Staatsbürgerin mit brasilianischen und chinesischen Wurzeln und ist selbst erst seit fünf Jahren in Österreich. Sie hat viel Erfahrung darin, Kinder und Jugendliche zu unterrichten.

Das sagt Englisch-Lehrerin Melissa über die START Stipendiat*innen: Die Stunde heute ist sehr gut gelaufen! Die Schülerinnen und Schüler sind alle sehr nett und es freut mich, dass sie sehr motiviert sind. Sie haben viele gute Fragen gefragt und haben alle Aktivitäten mitgemacht und waren die ganze Zeit engagiert. 🙂 Wir haben am Anfang ein bisschen gesprochen und ich wollte sie besser kennenlernen. Wir haben dann die Zeitformen wiederholt. Anschließend haben wir über Essen gesprochen (z.B. was sie gern essen, was sind typische Gerichte bei ihnen zu Hause, was essen sie nicht gern). Sie haben viel über Vokabular gefragt. Es gab heute auch schon viele Diskussionen und sie wollten viel reden. Ich denke die Sprachkurse werden sehr interessant sein – sie haben alle viele Ideen und Meinungen!

Und START Stipendiat Mo erzählt über den ersten Termin der Lerngruppe: My name is Mo and I am one of the participants of the English course on Saturday. That was very nice und useful. We learned about the tenses (Simple present, Simple Past und Present progressive) we talked about food and national foods of different countries. That is interesting to know about the other culture. We asked Melissa all the words we didn´t know. She answered us and told us the UK and USA pronounciation. All the participants were active, they spoke and asked many questions and they got the answer, that is important to be active in the class in my opinion. Melissa, who taught us English, comes from USA and she is very nice and a very helpful person.

Ein bezaubernder, musikalischer Abend!

18.Novermber 2019. Ein besonderer Tag im November, ein Highlight im Jahr 2019. An diesem Tag besuchten sieben Stipis ein besonderes Event: Ein klassisches Konzert, das Juventutis Musica Konzert, bezaubert durch die Künstlerinnen, Meisterinnen der Melodien: Alexandra Pichler, Katharina Kollreider und dem Arton Trio!

Um genau 181930Anov19 (Militärzeit) sammeln sich die Stipendiatinnen vor dem Wiener Konzerthaus und nehmen die Karten, die von Hr. Gantenbein, ein Angehöriger des Kuratorium des Wiener Konzerthauses, gestiftet wurden, dankend an. Anschließend geben wir unsere Jacken ab und nehmen im Schubert-Saal Platz. Einige, nein, viele Erinnerungsfotos vom wunderschönen Saal werden auf Bildern festgehalten.

Endlich ist es soweit, das Konzert beginnt. Alexandra Pichler eröffnet mit einem Einstieg auf dem Saxophon. Mit dem Klavier als Begleitung überzeugt die Musikerin mit klassischen Stücken wie der Sonate S 185 aus dem Jahr 1962 – nach wie vor auf dem Saxophon, das vorzugsweise in Richtung Blues, Jazz und Ragtime eingesetzt wird, gespielt werden können – das Publikum. Erregend und dramatisch flanieren die Finger der Musizierenden über die Perlmuttknöpfe des Saxophons und packen das Publikum, werfen sie in eine Welt wallender Emotionen. Mit einem sanften Ende schließlich werden die Konzertbesucher und -besucherinnen aus ihrem musikalischen Griff entbannt/entlassen. Mit einer eleganten Verbeugung verlässt, die im roten Kleid strahlende Alexandra Pichler die Bühne.

Kurz nach dem kräftigen Auftakt der Saxophonistin, entführt Katherina Kollreider mit ihrer spanischen Gitarre das Publikum in ein Land unbegrenzter Weite. Vertieft in ihre Musik spielte sie eine Strophe nach der anderen makellos dahin und ließ einem Sorgen und Probleme vergessen. Der Saal flimmert und schimmert förmlich durch ihre starke und doch sanfte Ausdrucksweise auf der Gitarre. Unter tosendem Applaus geht auch die Gitarristin von der Bühne und eine kurze Pause wird eingeleitet. -Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Ebru.

Nach der Pause tritt das Klaviertrio auf, zu dem Bedauern aller Stipis, die den Verpflichtungen der Schule nachgehen müssen, wird das Konzert frühzeitig verlassen. So traurig auch der frühzeitige Abgang ist, wir verlassen das Konzert mit bewegten Herzen, berührten Seelen.

Ein spezielles Danke ist unserem langjährigen START-Wien Paten Dr. Burkhard Gantenbein, der dieses wundervolle Erlebnis im Wiener Konzerthaus ermöglicht hat, gewidmet. Mehr Informationen zu Musica Juventutis finden Sie hier. Unsere Stipendiat*innen hat der musikalische Abend sehr gefallen, sie freuen sich auf die kommenden Konzertbesuche.

Das Konzerthaus war so hell, dass es einem schon beim Eingang ins Auge stach. Ich bin ein großer Musikfan und habe selber das Gitarrespielen gelernt. Das Gefühl, dass die Musik etwas für die Seele ist, war mir bewusst, wurde jedoch durch das Konzert in mir verstärkt. Die Vielfalt der Instrumente beim Konzert war auch mitreißend. Der Klang des Saxophons, des Klaviers und vor allem der Gitarre ließen mich fassungslos in einer anderen Welt herumtanzen. Es hat mich entzückt, dass die Instrumente von jungen Damen gespielt wurden. -Sabiha

Beim Konzert haben die Musikerinnen Saxophon,Klavier und Gitarre gespielt.
Frau Francis Poulenc hat mehrere klassische Stücke auf der Flöte und auf dem Saxophon gespielt. Am besten hat mir das Klavier gefallen, weil ich Frau Irén Seleljo kannte. Ich habe mehr mals auf Youtube Videos von ihr gesehen.
Es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie großartig die jungen Talente spielten.
Alles in allem war es großartig und ich würde diesen Klavierrhythmus gerne wieder hören. -Melika

Ich persönlich bin nicht musikalisch begabt und kann daher nicht auf musikalische Details näher eingehen. Nicht desto trotz kann ich meine Eindrücke zum gestrigen Konzert mit euch teilen. Alle drei Musikerinnen haben mich auf besondere Weise berührt. Ihnen ist meiner Meinung nach gelungen, ihre Geschichten den ZuhörerInnen weiterzuleiten. Ich habe die Art und Weise, wie sie die Instrumente gespürt haben, sehr genossen. Es war sehr schön ihnen zuzuschauen und ich freue mich, dass ich auf meinem ersten Besuch des Konzerthauses ihnen zuhören dürfte! -Mariana

Konzerte sind einzigartige Events in einzigartigen Locations. Wunderschöne Musik in märchenhaften Sälen lassen einen träumen und machen die Welt um einiges heller, schöner. Hoffentlich wird den Start-Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit gegeben öfter Konzert- und Theaterhäuser zu besuchen, denn solche Events sind erlebenswert und dürfen nicht verpasst werden! Ich habe das Juventutis Musica Konzert von den jungen Talenten sehr genossen. –Ebru

Lern-Marathon bei START-OÖ

“Strukturierte, konzentrierte Lern- und Arbeitsphasen in Abwechslung mit aktivierenden Sport- und Spielpausen” – so definiert sich ein “Lernathon”. Gleich 16 START-OÖ StipendiatInnen, -FreundInnen und Alumnis nahmen am START-OÖ Lernathon, am 17. November 2019, teil. Die hohe Teilnehmerzahl spricht für sich – die Jugendlichen konnten viele anstehende Aufgaben und Lernziele erreichen und motivierten sich dabei gegenseitig!

Auf die Sekunde genau wurde der Tagesablauf eingehalten:
10:30 – 10.45 Uhr: Zieldefinition: Jede/r erzählt, was er sich den Vormittag über vorgenommen hat
10.45 – 12.15 Uhr: Erste Intensiv-Arbeits- und Lernphase
12.15 – 12.30 Uhr: Aktivpause
12.30 – 13.30 Uhr: Zweite Intensiv-Arbeits- und Lernphase
13.30 – 14.30 Uhr: Mittagspause
14.30 – 14.45 Uhr: Reflexion über den Lernfortschritt + Zieldefinition für den Nachmittag
14.45 – 15.45 Uhr: Dritte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
15.45 – 16.00 Uhr: Aktivpause
16.00 – 17.00 Uhr: Vierte Intensiv-Arbeits- und Lernphase
17.00 – 17.15 Uhr: Tagesreflexion

Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin brachte seine/ihre eigenen Schul- und Lernsachen mit und plante minutiös genau den Ablauf des Tages für sich selbst. Im Anschluss an die Lernphasen wurde überprüft, ob die Tagesziele erreicht wurden oder nicht und welche Faktoren sich positiv oder negativ auf das Lernen ausgewirkt haben. So konnte jede, jeder für sich das Lernen weiter optimieren und neue Tipps und Tricks für Zuhause mitnehmen.

Stipendiatin Sharifa berichtet:

Am Sonntag, den 17.11.19 hatten 16 START-Stipis und Freunde einen Lernathon mit der Landeskordinatorin Magdalena Rainer.

Nachdem alle Stipis und Freunde pünktlich im Axis eingetroffen sind, begannen wir hochmotiviert mit dem Lernen.  Als Erstes erhielten wir einen kleinen A5 Zettel, auf dem wir uns unsere Ziele für den Vormittag eintragen mussten. Danach besprachen wir unsere Ziele miteinander und bekamen ein paar Tipps von unserer Landeskoordinatorin. Unser Tagesablauf wurde in vier Lernphasen eingeteilt. Nach jeder Lernphase gab es eine Aktivpause, bei den wir raus an die frische Luft gingen und ein paar lustige Spiele spielten. In den Reflexionspausen haben wir besprochen, wie es uns beim Bearbeiten unsere Ziele ergangen ist. Anschließend machten wir von 13:30 bis 14:30 eine Mittagspause. Nach der Mittagspause machten wir mit neuen Zielen weiter.

Zusammengefasst war der Tag mit Frau Magdalena Rainer sehr lehrreich und spannend. Wir haben gelernt, wie viel man in eine kurze Zeit schaffen kann, wenn man motiviert als auch konzentriert ist.  Über Zeitmanagement konnten wir auch einiges mitnehmen und dass man nicht zu hohe Erwartungen setzen soll, sondern realistisch und ehrlich gegenüber sich selbst sein. Ob man es glauben will oder nicht, Lernen kann auch Spaß machen.

Nichts sehen, viel erleben bei Dialog im Dunkeln

Ein beeindruckender und zum Nachdenken anregender Besuch bei Dialog im Dunkeln. Unter dem Motto “nichts sehen, viel erleben” konnten unsere START-Wien Stipendiat*innen für einige Zeit in die Lebensrealitäten von blinden Menschen eintauchen.

Der Besuch bei Dialog im Dunkeln, die Führung und vor allem das anschließende Gespräch und die Reflexionsrunde berührten viele Herzen. Danke an unseren Guide Sabi für die Offenheit und die persönlichen Einblicke. START-Wien Stipendat Sahel berichtet vom und reflektiert das Erlebte.

16.11.2019 um 18:30 treffen wir uns alle im ersten Bezirk. 16 Leute. Manche sehen müde aus, aber doch irgendwie aufgeregt und gespannt. Sie sprechen über den dunkeln Raum. Alle von uns hatten schon etwas über diese Führung von Blinden in Wien gehört. Es war Zeit, endlich war es Zeit reinzugehen. Mein Herz fängt an zu klopfen. Bei der Rezeption wird uns alle wichtige gesagt, wir werden in zwei Gruppen aufgeteilt, bekommen einen Schlüssel, um unsere Jacken, Taschen und am wichtigsten unsere leuchtenden Gegenstände wie Handys und Uhren wegzusperren.
Langsam bereiteten wir uns vor eine andere Welt zu entdecken, sich mal in eine andere Rolle zu versetzen und die Welt und Umgebung anders zu betrachten. Eine Welt nur mit einer Farbe, eine monochrome Welt. Wie unvorstellbar für wählerische Leute. Aber manche akzeptieren das mit Stolz und ziehen es durch.

Wir nahmen die ersten Schritte, um unseren Guide zu finden. Der Weg wurde vorher von einem Mitarbeiter beschrieben. Ein ziemlich kurzer Weg laut dem Mitarbeiter. Wir fühlten uns ein wening sicherer, weil wir einen Stock erhielten und neben einer Wand laufen durften, damit wir nicht irgendwohin anrennen. Im Gang verschwand das Licht langsam und nach einer Kurve herrschte überall eine hässliche Stille und Dunkelheit. Alle waren geschockt, aber versuchten stark und cool zu bleiben. Zumindest wollte keiner peinlich auffallen und „Schwäche“ zeigen. Wie im Gänsemarsch gehen wir, einige halten sich an die vordere Person fest, damit sie sich nicht verlaufen und sich sicher fühlen. Schließlich gelangten wir zu unseren Guide Sabi und freuten uns, dass jemand bei uns ist und sich in diesem schwarzen Loch auskennt. Sabi erklärte uns, was alles wir fühlen werden und wie wir uns am besten orientieren sollen. Er führte uns in einen Park, zumindest herrschte das Gefühl sich in einem Naturpark zu befinden. Weiter vorne erwartete uns eine Brücke.  Wir mussten über die Brücke gehen und demnächst eine Hängebrücke, die beweglich war, überqueren. Man konnte sich zu unserem Glück an zwei Seile, auf den Seiten, festhalten. Als nächstes kam die Simulation blind die Straße zu überqueren. Eine laute Straße, brummende Automotoren, Menschen, die Gespräche führen. Irgendwie fühlte man sich – so ging es mir zumindest – unter Druck. Die Nervosität wuchs. Die Ampel klang grün, wird überquerten die Straße. Nach dem hektischen Gefühl, einem pochenden Herzen, kommt „jetzt eine spannende Stelle“ (Sabi), wir steigen in ein Boot.
Im Boot herrschte Frieden und war alles ruhig. Wir verbrachten eine Weile im Boot und stellten dem Guide ein paar Fragen. Er meinte, er beantworte zum Schluss all, auf unserer Zunge brennenden, Fragen, da wir nach der Tour eine anschließende Diskussionsrunde haben.

Als nächstes führte uns Sabi in ein Geschäft. Es standen ein paar Tische mit allen möglichen draufbefindlichen Dingen und Lebewesen rundherum. Durch streicheln sollten wir raten, was die Dinge seien können. Für manche von uns, ganz schwierig, bloß mit geschlossenen Augen die Gegenstände zuordnen zu können. Wie schwierig muss es dann für die blinde Menschen sein, die nicht mal wissen, wie diese Dinge wirklich aussehen, weil sie es nie gesehen haben, nie sehen konnten. Somit erlebten wir auch, wie es den blinden Menschen geht, wenn er oder sie in ein Geschäft geht und etwas einkaufen möchte.

Am Ende der Tour angelangt, begaben wir uns in die Bar. Es gab die Möglichkeit, sich etwas zu trinken zu bestellen, zu zahlen, als ganz normal, als ob wir in einem beleuchteten Bar säßen. Das Getränk zu trinken, war das einzig an die Unmöglichkeit grenzende. Unmöglich in der Dunkelheit zu trinken. Nach einer kurzen Unterhaltung in der Bar machten uns am Weg nach draußen. Wir freuten uns sehr für uns, aber der anderen Seite hatten wir, ich ein komisches Gefühl, Mitleid wegen unseren Guides, für die keinen Unterschied machen würde, es egal wäre, komplett egal, dass wir in die Helligkeit gehen. Er hätte trotzdem nur Schwarz gesehen.

Nach einer kurzen Pause gehen wir alle in einen Besprechungsraum und fragen Sabi aus. Fragen, wie: „Wie hast du dich als Kind gefühlt?“, „In welcher Form träumst du?“ und zigtausend andere Fragen, die keine erfreuliche Antwort erklingen ließen. Die Antworten waren für uns unerfreulich, aber er akzeptierte sein Leben, sich, wie er ist. Wir alle waren begeistert, gerührt. Von seinem Verhalten her merkte man, dass er ein positiver und starker Mensch ist. Vielleich ist das Leben manchmal sehr unfair und gemein, aber die Menschen haben die Fähigkeit, dagegen zu wirken und das beste herauszubekommen/daraus zu machen.

Eine außergewöhnliche Erfahrung, die einen nachhaltigen Eindruck bei unseren Stipendiat*innen hinterlassen hat:

Die meisten von uns wissen, dass man über etwas, das man selbst nie durchlebt hat, nicht reden kann, bis es einem selbst wiederfährt. Blind zu sein, ist einer dieser Situationen/ ist genau eines davon. Denn, wenn man nicht blind ist, kann man nicht sagen, was sie durchmachen, was für eine Darstellungen sie von der Welt haben usw. Dank dem Workshop “Dialog im Dunkeln” hatte ich die Möglichkeit, mich in die Lage eines nichtsehenden Menschen zu versetzen. Am Anfang war es sehr traurig, aber als ich bemerkte, wie stark, ausgezeichnet und toll Sabi – als unsehender Mann – ist und wie er die Welt sieht, war ich entzückt ihn kennengelernt zu haben. Seine Rede macht manche noch sehender! -Sakaria

Dialog im Dunkeln hat mir gezeigt, wie die Welt für blinde Personen aussieht und wie selbstverständlich ich das Sehen im Alltag genommen habe. Seit dem Workshop schätze ich so einiges mehr und mein Respekt an der Blinden Community ist nur noch mehr gestiegen! Ich würde es jeden nur weiterempfehlen! -Jovana

Dialog im Dunkeln ist eines der besten Workshops, die ich je besucht habe, weil es außerordentlich war und ich mir sehr viele Gedanken dazu im Nachhinein gemacht habe. Sabi, unser Guide ist ein sehr vertrauenswürdiger und offener Mensch, der uns seine Seele geöffnet und uns in seine Welt eingelassen hat. Ich bewundere ihn sehr und freue mich, dass ich ihn kennengelernt habe! -Mariana

Neben dem Hands Up Workshop ist Dialog im Dunkeln einer der besten, von Start gebuchten, Veranstaltungen überhaupt. Man kriegt einen Einblick ins Leben eines blinden Menschen und taucht in eine unbekannte Welt ein. Ich bin froh, dass ich sowohl hören als auch sehen kann, aber ich muss zugeben, dass die eine Stunde ohne visuelle Reize angenehm war. Wir leben in einem Zeitalter in der wir tagtäglich von Reizen überflutet werden und da ist es angenehm ein oder zwei Stunden lang abgekoppelt zu sein. -Ebru

Dialog im Dunkeln hat mir super gefallen; vor allem die Diskussionsrunde, da wir die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen. -Abbas

Für mich war es schon das zweite mal, dass ich am Dialog im Dunkeln teilnahm und dennoch ist das Blindenleben für mich unvorstellbar, auch wenn die Situation immer klarer wird. So sehr Dialog im Dunkeln uns dem Blindenleben auch näher bringt, kann es nie die Realität wiederspiegeln. Denn im echten Leben gibt es keine Wand, kein Gelände, auf der linken Seite an dem wir uns orientieren können. Ich echten Leben wären wir auf uns gestellt, alleine, wir hätten keinen Guide, der uns sagen würde: „Gleich kommt eine scharfe Kurve“ oder „Achtung: Kopf ducken!“, wie die Tourguides dies taten. Nein, das echte Leben eines Bilden, ist für uns unvorstellbar. Traurig ist auch die Tatsache, dass sie aufgrund eines nicht funktionsfähigen Organs benachteiligt werden. Beispielsweise am Arbeitsmarkt. Sie müssen gefördert und ermutigt werden! Zudem müssen wir ihnen mehr Möglichkeiten ermöglichen, an sie denken. Sie nicht im Dunkeln lassen, in der Dunkelheit, in völliger Schwärze! Obwohl sie kein Licht, keine Farben, nichts sehen können, strahlen sie in all dem Dunkeln in den buntesten Farben. Denn sie – die Tourguides zumindest – sehen die Dinge nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen. Ihre Worte brachten mich nicht nur zum nachdenken, sondern trafen meinen Herzen. Letztlich kann ich sagen, dass Dialog im Dunkeln eine tolle Gelegenheit bietet, um nachvollziehen zu können, wie das Leben in der Dunkelheit, in völliger Schwärze ist. Ich kann es nur jeder und jedem empfehlen. Einmal ist ein muss! -Fatema

Es war unvorstellbar für mich, mich im Dunkeln mit einem Blindenstock zu recht zu finden, ständig, im Sekundentakt, benötigte ich Hilfe. Nach der Führung, teilte einer der Tourguides seine Lebensgeschichte und beantwortete unsere Fragen. Nach all dem Erlebten und Geschichten an diesem Tag, habe ich mir gedacht – man muss immer dankbar sein. -Himanshi

Ich habe die Welt anders wahrgenommen und ich fand es sehr schön, mal nichts sehen, aber nur hören und spüren zu können. Dank dem Workshop habe ich nun eine bessere Vorstellung, wie es den Blinden geht. Außerdem glaube ich, dass die blinden Menschen sehr barmherzig sein können, weil sie eben kein schwarz und weiß kennen und keine vorschnellen Urteile treffen. Es war für mich so beeindruckend, dass ich mir gewünscht habe, ich wäre blind. Also was ich sagen möchte, ist, dass der Workshop einfach empfehlenswert ist. Man sollte einmal im Leben ins Dunkle gehen und somit blind werden, damit man die Welt aus einer anderen Perspektiv sehen kann. -Sabiha

Japan Unlimited

Das MuseumsQuartier Wien hat START-Wien zu einer exklusiven Kuratorenführung mit Kurator Marcello Farabegoli eingeladen. START-Wien Stipendiatin Elaa berichtet über die provokante und aufsehenerregende Ausstellung “Japan Unlimited”.

Am 15.11.2019 besuchten wir in einer Kleingruppe das Museumsquartier, um die Ausstellung „Japan Unlimited“ zu besichtigen. Die Ausstellung wurde von Marcello Farabegoli, ein immigrierter Italiener, kuratiert.

Die Führung begann mit dem Kunstwerk von Chim↑Pom namens „Making the sky of Hiroshima PIKA! “ und zeigte ein Bild von Hiroshimas Friedensdenkmal (Atombombenkuppel), wo über das Denkmal mit weißer Rauchspur das Wort „ピカツ“ (pika don) steht. Das Wort „pika“ bedeutet so viel wie Lichtblitz und „don“ bedeutet Donner. Für einen normalen Betrachter würde das Kustwerk nicht so schlimm aussehen, provozierend wirken, aber die Hibakusha (Atombombenüberlebenden) haben sich beschwert. Weiteres war ein Video von Chim↑Pom namens „KI-AI 100“. Im Video sieht man Chim↑Pom mit Jugendlichen aus Soma City, eine Stadt die von Erdbeben und Strahlung aufgrund der Nähe zu Fukushima betroffen war, im Kreis wie eine Koordinationsübung praktiziert wird. Anhand von hundert „KI-AI“-Kampfschreien wird Energie durch das Ausatmen gesammelt, um durch diese Technik Kraft für den Wiederaufbau der Stadt zu gewinnen.

Auch wurde eine Animation vom Künstler Momoyo Torimitsu gezeigt, basiert auf einer Fotografie, die auf der Pressekonferenz aufgenommen wurde, bei der sich die CEOs von Tepco (Toky Electric Power Company) nach der Atomkatastrophe entschuldigen. Momoyo Torimetsu zeigt die Tepco-CEOs als Alien-Marionetten, wie sie auf und nieder schweben und sich im Endlosloop immer wieder verbeugen.
Ein weiteres Werk, das mich am meisten fasziniert hat, war ein Musikvideo von Sputniko!. Im Video ging es um eine Menstruation-Maschine, die anderen Geschlechtern eine Simulation der Periode erleben/erfahren/spüren lässt. Menstruation war und ist in vielen Kulturen/Gesellschaften ein Tabu Thema. Frauen werden als „schmutzig“ bezeichnet. Meiner Meinung nach ist das völlig absurd. Ohne Frauen würde eine Gesellschaft aussterben, sie sind diejenigen, die die Kinder auf die Welt bringen und diesen Schmerz aushalten müssen.

Neben diesem Opus gab es noch mehr künstlerische Werke, über die ich schreiben könnte, doch dann würde ich keinen Bericht, sondern einen Roman verfassen müssen.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, mein Wissen über Japan war sehr gering, und beschränkte sich nur auf die Katastrophen, die Atombombe, die in Hiroshima und Nagasaki schwerwiegende Schade anrichtete. Es war auch sehr interessant von jemandem über die kritische Lage und Situation in Japan zu hören, dass wobei er selbst nicht aus Japan stammt, aber so viele Wissen und Informationen über Japan verfügt. Es gibt sehr wenige Leute, die sich für andere einsetzen, um ein besseres Zusammenleben zu schaffen. – Zakaria

Die Ausstellung “Japan Unlimited” war sehr interessant. Wir haben über kulturelle Unterschiede in Sachen Benehmen, aber auch staatliche Zensur Japans erfahren. Vor allem über Angelegenheiten wie der Kaiser, Atombomben und Fukushima sind heikle Themen in Japan. – Shawn

Ich fand diesen Workshop sehr lehrreich und interessant, da wir so viel neues über Japan, ihre Kunst und Kultur gelernt haben! – Jovana

Der Workshop Japan Unlimited hat mir nicht wirklich meinen Geschmack in Richtung Kunst getroffen, daher hat es mir um ehrlich zu sein auch nicht sonderlich gut gefallen. Die Message war auch nicht immer klar, somit habe ich vieles nicht verstanden. – Abbas

Die Führung hat mir sehr gefallen, da sie uns den japanischen Normen und Verhaltensweisen, die sich von unseren sehr unterscheiden, näher gebracht hat. Besonders interessant fand ich jedoch die Provokation hinter den künstlerischen Werken. – Zahra

Meine Sicht von der Welt wurde durch diese Ausstellung vergrößert. All diese mutigen KünstlerInnen, die gegen die Gesellschaft arbeiteten und eine andere Seite von Japan zeigten, sind so talentiert und einfach nur faszinierend! – Elaa

Feiertagsprogramm bei START-NÖ: Hands Up & Theater im WUK

Am schulfreien Tag des Landespatron am 15. November trafen sich START-NÖ Jugendliche in Wien für gleich zwei Programmpunkte. Zuerst ging es die Ausstellung „Hands Up“, wo wir einen Einblick in die Welt der Gehörlosigkeit & Gebärdensprache bekamen. Danach stand noch das Theaterstück „Mongos“ im WUK am Programm. Die Jugendlichen berichten:

Heute war wirklich ein guter Tag! In der Ausstellung „Hands Up“ nicht nur ein wenig die Gebärdensprache kennen, sondern fühlte auch ein echtes Gefühl der Taubheit und Sprachlosigkeit in mir. Neben der Dankbarkeit für Dinge, die ich in meinem Leben vergessen habe, entwickelt sich auch  Mitgefühl und Respekt auf einer anderen Ebene. Als ich die speziellen Kopfhörer auflegte, konnte ich nichts hören. Das Programm startete und ich lernte die Wörter und Sätze in Gebärdensprache, die meistens mit Hand- und Mundbewegungen gehen. Am Ende fühlten wir verschiedene Musikarten mit Hilfe von Vibration auf dem Boden. Überhaupt eine unvergessliche Erfahrung, die mir wichtige Dinge beigebracht hat!

Hamid

Ich bin froh, dass ich bei diesen Workshop dabei war, denn es war eine sehr gelungene Führung. Man hat gesehen, dass man sich auch ohne die gesprochene Sprache verständigen kann. Es war auf jeden Fall sehr interessant und auch informativ.

Burte

Das Theaterstück Mongos zeigt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Ikarus und Francis – zwei grundsätzlich verschiedenen Menschen, die eine enge Bindung zueinander aufbauen. Der Eine, Ikarus, ist übersteigert aggressiv und trägt sein Herz auf der Zunge. Er ist aufgrund eines Unfalls auf einen Rollstuhl angewiesen. Francis ist im Gegensatz zu ihm still, ruhig, sensibel und schreibt gern Gedichte. Ikarus & Francis treffen sich im Krankenhaus und werden dennoch beste Freunde. Doch nach kürzester Zeit eskaliert alles, aber nicht so wie man es erwartet hat..

Kaum zu glauben wie witzig, berührend, großartig die beiden Schauspieler das Stück gespielt haben, wie sie uns die Figuren dargestellt haben. Das war echt brillant! Danach gab es auch noch ein Gespräch mit den Schauspielern und dem Regisseur. Ich fand es super, dass unsere Ideen in Betracht gezogen wurden und wir mit ihnen über das Theaterstück reden konnten.

Ahmad

Das Theaterstück war sehr interessant. Es war irgendwie traurig, hat mich sehr berührt. Es hat mir sehr gefallen!

Rafal

Ist die globalisierte Welt zu retten?

Die Weltwirtschaft steckt in Schwierigkeiten. Wirtschaftsabschwächung, Handelskonflikte und Klimakrise stellen uns vor essenzielle Fragen: Wie kann die Weltwirtschaft künftig nachhaltig funktionieren? Welche Art von Wachstum und Freihandel ist mit Klimaschutz vereinbar? Welche sozialen Auswirkungen haben Rezession, Globalisierung und Klimawandel? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben Wirtschaft und Politik?

Diese zahlreichen Themen wurden am 12.November bei der Veranstaltung OeKB im Gespräch >Zur Zukunft der Wirtschaft behandelt. Auf Einladung von START-Wien Pate OeKB waren 7 Stipendiat*innen und Alumni dabei. Nach einen Vortrag von Mathias Binswanger über sein neues Buch: „Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben“, gabe es eine Diskussion mit ihm, Beate Littig, Leiterin des Fachbereichs Soziologie am IHS – Institut für Höhere Studien in Wien sowie Karl Steininger vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Graz.

2 Stunden später wussten wir zwar mehr, waren aber nicht wirklich schlauer, da es offensichtlich keine einfachen Lösungen für diese Herausforderungen gibt. Folgende Gedanken und Inputs haben unsere Stipendiat*innen aber mitgenommen:

Ich habe mir in dem Sinne was wir gegen den Klimawandel machen könnten nichts mitnehmen können, da die Professoren teilweise selber nicht wussten wie wir gegen den Klimawandel handeln könnten oder haben auf jeden Fall nichts Konkretes gesagt.Ich habe mir mehr informatives über den Wirtschaftswachstum mitnehmen können und zwar dass man eigentlich gar nicht will dass die Wirtschaft weiterwächst. Der Wirtschaftswachstum aber nicht zu umgehen ist, da man den Anschluss nicht verlieren will, aber auch weil die Wirtschaft nicht stationär bleiben kann, sondern entweder steigen oder sinken kann. Und wenn der Wirtschaftswachstum sinkt dann steigt auch die Arbeitslosigkeit. (Zahra)

Fazit: Das kapitalistische System ist scheiße und zwingt uns mehr zu konsumieren obwohl wir nicht mehr brauchen, aber wir brauchen dieses System, weil es NOCH keine Alternative gibt. Und trotzdem müssen WIR auf unseren Konsum aufpassen um unsere Umwelt zu schützen und das System darf uns weiterhin ausbeuten und unsere Umwelt zerstören. (Sinem)

Um ehrlich zu sein, war es sehr schwer Sie zu verstehen da sie sehr viele Fachbegriffe verwendet haben. Aber was in meinem Kopf hängen geblieben ist, dass die Wirtschaft stätig wachsen muss. Falls es stoppt oder langsamer wird, denken wir dass eine Katastrophe uns bevor steht, da wir nicht von anderen Ländern überholt werden wollen. (Himanshi)

Bei der Veranstaltung haben wir sehr viel über Wirtschaft und der Drang des stetigen Wachstums gehört, wir wollen immer mehr auch wenn es genug gibt, doch was tun wir jetzt wenn mehr keine Möglichkeit mehr ist, wenn unser Drang große Konsequenzen mit sich bringt, was dann? Und sind wir überhaupt in der Lage die Motoren, die Jahrzehnte laufen jetzt zu stoppen? Was würde es für die Menschen und ihr Wohlstand bedeuten? Dies und weitere Fragen haben wir gehört und diskutiert, obwohl die meisten Lösungen klar sind, wie zB. Kein Fleisch und weniger kaufen für die Umwelt, waren andere Aspekte auch interessant. (Balqiz)

Es fand sehr interessant, dass es zwei Arten vom Wachstum gibt und die sind: qualitatives Wachstum und quantitatives Wachstum. (Aghiad)

Danke an die Österreichische Kontrollbank für die Einladung zu dieser Veranstaltung und das anschliessende Buffet!

Jubiläum: Wir feiern 10 Jahre START-Salzburg!

Mit Kerzen, Musik und Torte feiert das Stipendienprogramm START seinen ersten runden Geburtstag am 07.11.2019 in der Wirtschaftskammer Salzburg. An diesem Abend werden mit großem Applaus auch zehn ambitionierte junge Menschen offiziell als zehnter START- Salzburg Jahrgang aufgenommen. Die Verleihung des Salzburger Ehrenzeichens „Pro Caritate“ an Katharina Turnauer, sie unterstützt das Schülerstipendium von Beginn an, ist ein weiterer Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Die Auszeichnung für ihr außerordentliches karitatives Engagement übergab Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf gemeinsam mit Landesrätin Andrea Klambauer.

Vor den Vorhang gebeten – Jugendliche bei START erzählen

„Ich möchte später nach der Lehre studieren und deswegen habe ich mit der Matura angefangen. Mit dem START-Stipendium kann ich den Weg, den ich seit vier Jahren gehe, weiterverfolgen und noch besser für meine Ziele arbeiten. Wir haben interessante Projekte, Workshops und Nachhilfe-Kurse. START unterstützt uns auch finanziell, aber wichtiger noch ist die Begleitung und Unterstützung auf unserem weiteren Weg in Österreich.“, erzählt Mohammad in seiner Rede. Mohammad ist einer von zehn Jugendlichen, die an diesem Abend offiziell Teil des Stipendienprogrammes START in Salzburg werden. Als Stipendiat der Wirtschaftskammer erhällt er seine Urkunde aus den Händen von Vizepräsidentin Marianne Kusejko und Dr. Andreas Obauer. Mohammad macht eine Lehre zum Zerspannungstechniker bei der Firma EMCO in Hallein. In seiner Freizeit fährt er beim Roten Kreuz Hof ehrenamtlich als Rettungssanitäter Einsätze. Über seine Anfänge in Österreich berichtet er weiter: „Als ich nach Österreich kam, war alles für mich fremd, die Sprache, die Leute, die Kultur, das Bildungssystem und natürlich das Wetter und allgemein das Land und die Gesetze. Das war für mich eine große Herausforderung ein neues Leben zu beginnen und Wurzeln zu schlagen. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“

START-Tradition: die künstlerischen Beiträge der Stipendiaten_innen

Auch das Lied „Sowieso“ von Mark Forster, das die gesamte START-Gruppe am Beginn der Feier zum Besten gab, bringt genau diesen Gedanken zum Ausdruck. „Es geht darum nicht aufzugeben und den Mut nicht zu verlieren!“ fasst es Stipendiatin Rasia zusammen. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Talenten, Ambitionen und Zielen und weil ihnen die Proben im Vorfeld des Jubiläums so viel Spaß gemacht haben, studierten sie mit dem Musiker Duo Johanna Buchmayer und Stefan Wagner gleich noch ein zweites ein!

Mit START auf dem Weg zur Matura

Landesrätin Andrea Klambauer betonte in ihrer Festrede: „Der Weg zur Matura ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund ohne Unterstützung oft sehr schwer. Das Start Stipendium legt neben der materiellen Unterstützung einen besonderen Schwerpunkt auf die ideelle Förderung, also Weiterbildung, Workshops zur Persönlichkeitsbildung und Beratung. Ich unterstütze dieses Programm sehr gerne, weil es ein wichtiger Schritt hin zu einer Chancengerechtigkeit ist. Jugendliche werden ermuntert, ihre Talente zu entfalten und jene Ausbildung zu absolvieren, die ihrer Begabung entspricht.“

Wiedersehen mit den Absolvent_innen aus 10 Jahren START-Salzburg

Aber nicht nur die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten werden herzlich willkommen geheißen. Nicht entgehen ließen sich die Party auch zahlreich Absolventinnen und Absolventen aus allen Jahrgängen seit der START-Gründung 2010. Für insgesamt 55 Absolventinnen und Absolventen spricht Tania. Als Stipendiatin der ersten Stunde schließt sie gleichzeitig drei Studienfächer – Publizistik, Jus und Wirtschafts – an der Universität Wien ab. „Das was START so besonders macht, ist dass es einen Rahmen schafft wo junge Schülerinnen und Schüler zusammenkommen, die mit einem ähnlichen Hintergrund ähnliche Herausforderungen bewältigen müssen. Die Erfahrung mit diesen Herausforderungen nicht allein zu sein, macht Mut. Und das ist es, was junge Erwachsene brauchen, das ist das was ich gebraucht habe. Mut und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Talente zu haben.“

Standing Ovation: Ehrung für Katharina Turnauer

Ein ganz besonderes Highlight dieses Jubiläums ist die Würdigung der langjährigen START-Stifterin Katharina Turnauer durch das Salzburger Ehrenzeichen „Pro Caritate“. Mit ihrer Privatstiftung unterstützt sie nicht nur seit 10 Jahren das START-Programm in Salzburg, sondern auch viele weitere soziale Projekte im Bundesland. Für ihre zahlreichen Initiativen, ihr außergewöhnliches Engagement für den guten Zweck und für ihre  karitative Tätigkeit, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, wird sie an diesem Abend von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrätin Andrea Klambauer ausgezeichnet – Standing Ovation inklusive! Katharina Turnauer dazu: „Sozial zu denken ist für mich etwas Natürliches und Persönliches. Denn dabei geht es immer um die einzelnen Personen. Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte, hat sein eigenes Leid – und da etwas zu tun, so dass sich etwas verändert, gibt mir große Freude. Weil letzten Endes nicht einer gibt und der andere nimmt, sondern beide geben und beide nehmen.” Mit großem Applaus wird die finale Einlage am Ende des Abends bedacht. Die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten präsentieren einen Dance-Choreographie, die sie gemeinsam mi Tanztrainerin und START-Absolventin Zara Zaitova einstudiert haben.

Durch den Abend führten als charmantes Moderatoren-Duo Stipendiatin Ioana und Stipendiat Ali Akbar.

Wir bedanken uns ganz besonders bei der Wirtschaftskammer Salzburg, denn wir durften nun schon zum fünften mal unsere Begrüßungsfeier in den Räumen der WKS ausrichten!

Fotos: wildbild, Herbert Rohrer 2019

START-Wien Newsletter – Nov 2019

powered by Advanced iFrame free. Get the Pro version on CodeCanyon.

Science needs Women – For Women in Science!

Am 4.11.2019 wurden die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 13. Mal in einem feierlichen Akt im großen Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften vergeben.

16 START-Wien Stipendiat*innen waren auf Einladung von START-Wien Förderer `L’ORÉAL Österreich dabei und durften im Anschluss an die Feier die Forscherinnen und Rolemodels persönlich kennenlernen.

Heuer wurden folgende vier Grundlagenforscherinnen ausgezeichnet:

  • Johanna Gassler, MSc, Entwicklungsbiologin am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA)
  • DI Anela Lolic, Logikerin an der Technischen Universität Wien
  • Vedrana Šlipogor, MSc, Kognitionsbiologin an der Universität Wien
  • DI Katrin Unger, Materialwissenschafterin an der Technischen Universität Graz

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit äußert relevanten wissenschaftlichen Fragen, und zwar: Wie aus einer einzelnen Zelle – der befruchteten Eizelle – ein komplexes Lebewesen mit verschiedenen spezialisierten Zelltypen entsteht; mit der Erstellung einer Sprache – eines Kalküls – um Informationen aus mathematischen Beweisen zu gewinnen; mit Persönlichkeit und sozialem Lernen bei hochsozialen Primaten und schließlich mit der Entwicklung von entfernbaren Tattoo-Sensoren zur Bestimmung des Säuregehalts der Haut für die medizinische Diagnostik. Mit den erzielten Ergebnissen werden die jungen Forscherinnen wesentliche Beiträge zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten.  Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu den spannenden Forscherinnen und ihren Arbeiten.

Vielen Dank für die Einladung zu diesem tollen Event!

Fotos: c_EvaKelety / L`Oreal Österreich

START-OÖ Stipendiaten nahmen an der WIMUN Geneva teil!

WIMUN Geneva ist die größte Simulation der UNO weltweit. Diese wird von der UNO für StudentInnen und SchülerInnen in verschiedensten Städten organisiert. Jugendliche lernen über internationale Angelegenheiten, die Arbeitsweise von Diplomaten und Diplomatinnen. An dieser englischsprachigen Konferenz, die vom 30.10. bis 02.11.2019 stattfand, durften heuer zwei START-OÖ Stipendiaten, Bahara Muradi und Thupten Dergey, teilnehmen.

Thupten Dergey berichtet:
Eine Regel von UNO-Simulationen ist es, dass Delegierte nicht ihr eigenes Land repräsentieren dürfen. Also war ich für eine Woche Botschafter von Peru im Sicherheitsrat. Unser Thema war die Erneuerung des Mandates für Blauhelmtruppen bzw. des Entwicklungsprogramm (MINUSCA) in der Zentralafrikanischen Republik. Ziel war es auch eine Resolution mit einem Konsens, wobei alle 15 Delegierte zustimmen sollten, zu verabschieden.

Um uns ein besseres Verständnis über die Lage zu verschaffen, war UNO-Funktionär und Experte Nicholas Vysny geladen. Er gab uns ein intensives Briefing wie es im Sicherheitsrat auch üblich ist. Auf seine Empfehlung hin erneuerten wir das Mandat für die UNO-Mission. Herausfordernder war dagegen die Einigung auf neue Schwerpunkte der Mission, berücksichtige man die limitierten Ressourcen und die verschiedenen Interessen der globalen Mächte in der Region.

Am Ende beschäftigte sich unsere 8-seitige Resolution mit folgenden Themen

  • Schutz und Befreiung von Kindersoldaten
  • Re-Integration von Rebellen
  • Friedenssicherung
  • Schutz vor Ausbeutung von Diamantenminen
  • Sicherheit, Rechtsstaat und Demokratie

Als wichtigstes Organ der UNO muss sich der Sicherheitsrat auch mit anderen Themen als wie auf seiner eigentlichen Agenda beschäftigen. So hatten wir auch ein informelles Meeting mit einem Repräsentanten der kurdischen Gemeinschaft über die Lage in Nordsyrien, und mussten plötzlich einen Press Statement über eine Terrorattacke in Mali herausgeben.

Bahara Muradi berichtet:
Ich nahm zum fünften Mal an einer internationalen Simulation der Vereinten Nationen teil. Ich muss zugeben, in dem Verwaltungsrat der ILO zu arbeiten, ist nicht ganz einfach. Die Verfahrensordnung unterscheidet sich sehr von den anderen Komitees der Vereinten Nationen. Andere Komitees haben eine Geschäftsordnung eines Parlaments, was in ILO nicht der Fall ist. Noch dazu war die Vorschrift der WIMUN sehr herausfordernd; die Beschlüsse sollten nicht direkt abgestimmt werden, sondern durch „Consensus“ übereingestimmt werden.

Die vier Tage haben wir voller Einsatz über das Thema „Global Supply Chain“ gearbeitet. Unser Ziel war ein Übereinkommen (Konvention) auszuarbeiten, in dem das achte Ziel für nachhaltige Entwicklung 2030 (Decent Work and Economic Growth) zu berücksichtigen war. Erfolgreich reichten wir unsere Konvention am letzten Tag ein.

In Genf lernte ich viele neue Persönlichkeiten kennen. Ich habe neue Freunde gefunden, Freunde aus Indien, Peru, Indonesien und Deutschland, die „Streberinnen und Streber“ sind. Sie streben nach einem erfolgreichen Leben und einer strahlenden Zukunft. Der Austausch der Meinungen mit diesen Freunden half mir, meinen Standpunkt zu ändern und die Welt mal anders – aus anderen Aspekten –zu sehen.

Zudem habe ich eine neue Perspektive von der Arbeit bei der UNO bekommen. Zieht man überdies in Betracht, dass MUNs wie ein Praktikum bei der UNO sind, so ermöglicht man den Jugendlichen, sich mehr mit den entscheidenden Themen und zukünftigen Entscheidungen zu beschäftigen.

Ich bedanke mich bei jenen, die mich dabei unterstützt haben und widme Ihnen meinen Diplomacy Award. Meinem Reisepartner möchte ich auch danken. Thupi ist sehr fürsorglich. Es hat mich sehr gefreut, ihn auf dieser Reise begleitet zu haben.

Seminar “Schriftliche Kommunikation mit Unternehmen”

“Am Sonntag, den 3.11.2019, hatten wir den Workshop ‘schriftliche & berufliche Kommunikation’ mit Mag. Simone Karlsberger, der Geschäftsführerin von Karrierefreude.

Den Workshop begannen wir mit einem warm up-Kahoot-Spiel, gefolgt von Informationen über die Workshopleiterin. Danach bekamen wir ein umfassendes Elaborat über die Themen, die wir lernten und ausarbeiteten. Dabei lernten wir, wie man eine Praktikums- bzw. Lehrstelle bekommt, wie man das Bewerbungsschreiben und den Lebenslauf verfasst sowie ein paar andere Tipps, um einen guten Eindruck bei der jeweiligen Firma zu hinterlassen.

Der Workshop bestand nicht nur aus Theorie, sondern auch aus Praxis. Jeder besprach seine Mailbox, davor aber ölten wir unsere Stimmen mit einigen Sprechübungen.

Nachdem wir mit liebevoll gemachten Sandwiches von Anna versorgt wurden, arbeiteten wir sorgfältig an unseren Lebensläufen und Anschreiben weiter, wobei wir professionelle Korrektur von Frau Karlsberger bekamen. Wichtig ist uns in Erinnerung geblieben, dass wir das Abgabedatum immer updaten müssen und das Aktuelle von Bedeutung ist.

Im Ganzen kann ich sagen, dass dieser Workshop sehr informativ war und alle Teilnehmer wissen nun, wie man sich gut vorbereitet bewerben kann. Vielen Dank Frau Karlsberger für diesen sehr hilfreichen Workshop

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiatin Sahar

Stressfrei in wenigen Stunden

Am Samstag den 2. November, trafen sich START-Vorarlberg Stipendiat/innen um gemeinsam Wege zu erlernen, wie man Stress abbauen kann. Der Kurs fand im Bildungshaus St. Arbogast statt, unter der Leitung von Dr. Gunhild Häusle-Paulmichl.

Wir fingen mit der Frage an, was stresst uns? Ob Familie, Schule, oder Hobbys, jeder hat einen oder mehrere Stressfaktoren in seinem Leben. Danach besprachen wir kurz eben jene Punkte und wie wir sie vermeiden könnten. Folglich machten wir eine lange Übung im Liegen, bei der wir uns einen Ort der Kraft vorstellen sollten. Am Ende schrieben wir unseren wöchentlichen Stundenplan nieder, um zu sehen, wie beschäftigt wir wirklich sind. In Gruppen besprachen wir dann diese und überlegten uns, ob es eine Möglichkeit gäbe, unsere Zeit besser einzuplanen.

Die Kursleiterin war professionell, ging gut mit uns um und kümmerte sich um jeden einzeln, gab verschiedene Tipps und machte auch ein paar Übungen mit uns. Mit gutem Gewissen kann ich sagen, dass alle Stipendiaten den Kurs entspannter verließen, als sie es noch an diesem Morgen waren.

Nun zu den Meinungen der anderen Stipendiaten:

„Das Seminar war ziemlich interessant und man konnte sehr viel mitnehmen. Die Kommunikation war sehr gut und auch wenn wir mal lauter wurden, hatte sie uns immer unter Kontrolle. Sie ging sehr gut auf unsere jeweiligen Fragestellungen ein und beantwortete diese. Gegen Ende wurde es ein bisschen anstrengend, aber trotzdem lehrreich.“ – Baris

„Für mich war die gestrige Veranstaltung sehr wichtig, weil ich wissen wollte, wie ich mit dem Stress umgehen kann. Ich erwartete mehr vom Workshop, als passiert ist. Meiner Meinung nach könnte man ihn besser gestaltet haben.“ – so Shirin. „Da ich, lustigerweise, gestresst zum Stress-Workshop gegangen bin und mir nicht erhoffte, viel zu lernen, war ich doch überrascht, dass ich mit einem erholten Gefühl nach Hause gegangen bin. Die Leiterin des Workshops hat sehr sicher und professionell gewirkt. Tipps wie beispielweise in stressigen Situationen an einen ruhigen Ort zu denken, an dem man gerne ist, durfte ich mitnehmen.“

Ein Bericht von START-Stipendiatin Chirin

Abschiedsfeier der START-Assistentin Cansu

Nach 2,5 Jahren in denen START-Alumna Canus als Projektassistentin bei START-Vorarlberg mitgearbeitet hat, heisst es nun Abschied nehmen, da sich Cansu für eine berufliche Weiterentwicklung entschieden hat. Zu diesem Anlass organisierten die Stipisprecher*innen am 2.11 eine Abschiedsfeier. Hier dazu der Bericht:

Am Samstag den 2.11 haben wir die letzte „Veranstaltung“ mit Cansu besuchen können. Wir trafen uns gemeinsam mit Bill, Maude, Cansu, ein paar Stipis und Alumni in „La Scarpetta“ und verbrachten einen schönen Abend. Nachdem alle ihre Pizza genießen dürften, gab es auch ein kleines Konzert vorbereitet von Franciszek Passion und Ümmü Eser. Ein kleines Geschenk von uns allen durfte natürlich auch nicht fehlen!

Cansu war bis jetzt mehrere Jahre als Projektassistentin sehr engagiert. Sie entschloss sich aber, einen neuen Anfang zu beginnen. Wir möchten uns ganz herzlich bei Cansu bedanken, und wünschen ihr einen guten Rutsch in das neue Leben. Möge START ihr gut in Erinnerung bleiben.

Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie

START-Wien Stipendatin Fatema berichtet über den Sapere Aude Workshop “Gegen-Demokratie? Extremismus, Populismus und Demokratie”. Ein spannender Workshop in dem sich die START-Wien & START-Niederösterreich Stipendiat*innen mit den jüngsten Bewegungen Europas auseinander gesetzt und sich eingehend mit den Konzepten und Ideologien beschäftigt, wie auch den Begriff Meinungsfreiheit beleuchtet haben.

Wieder mal ein sehr interessanter und informativer Workshop bei START, diesmal über Politik. Hermann und Raphaela, die TrainerInnen des Workshops, haben den heutigen Tag sehr umfangreich und abwechslungsreich gestaltet. Mit ihrer Hilfe konnten wir, StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich, in dem Themenbereich Politik tief hineinblicken und uns über viele, wesentliche und aktuelle Themen Informationen einholen.

Zu dem Ablauf: Schon am gleich am Anfang bei der Vorstellungsrunde begann die interaktive Arbeit über das Thema Politik. Anschließend folgte die Gruppenarbeit „Finde heraus wer die Personen auf den Bildern sind und welche Gemeinsamkeiten diese miteinander haben“. Dazu recherchierten wir zu den verschiedenen Personen und stellen Verknüpfungen auf. Nicht zu vergessen – das meiner Meinung spannendste – war das Puzzle. Hierbei ging es hauptsächlich um das Thema Extremismus bzw. Gegen-Demokratie. Unsere Aufgabe war es Daten, Mengen, faktischen Inhalten zuzuordnen. Anschließend konnten wir unsere Einordnung mit den tatsächlichen Ergebnissen abgleichen und war je nach dem verblüfft wie richtig oder falsch wir geschätzt/geratet haben.

Danach gab es Pause, somit konnten wir unsere Bäuche füllen und uns für einen weiteren spannenden Nachmittag stärken. Weiter ging es mit den Themen Medien und Meinungsfreiheit. Wir beschäftigten uns mit dem Gedanken, ob es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt und was man überhaupt darunter versteht. Wenn ich schon von Meinungsfreiheit schreibe, dann erlaube ich mir meine Meinung zum heutigen Workshop kund zu tun. Moi bien! Mein Wissen hat sich in dem Bereich vertieft und nun interessiere ich mich auch mehr für Politik. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Workshop Interesse bei anderen und bei mir geweckt hätte. Weiteres war die Zeitgestaltung perfekt, einfach angenehm. Einfach ein toller Workshop! Ich freue mich schon auf Weitere.

Ein herzliches Dankeschön an die Trainer*innen Raphaela und Hermann. Wir freuen uns auf weitere Workshops mit euch!

Der Workshop zum Thema 'Gegen Demokratie', veranstaltet von Sapere Aude, gab uns StipendiatInnen eine Möglichkeit,uns über politische Themen auszutauschen und uns mit Extremismus in Österreich auseinanderzusetzen. Es wurde viel diskutiert und kommuniziert. Vielen Dank an die WorkshopleiterInnen. Es war eine tolle Erfahrung! - Nazia

Ich fands echt nice! Es war nicht nur ein Vortrag, wo man nur zu hören muss, sondern auch interaktiv mit Spielen und co. Gerne wieder! - Sinem

Ich fand den Workshop heute sehr informationsreich und spannend! Die Referenten haben uns die Themen spielerisch näher gebracht und somit ist auch etwas in Erinnerung geblieben! - Jovana​

Blick ins C3 – Bibliothek für Entwicklungspolitik

An einem kalten Nachmittag an Halloween 2019 haben sich 8 Stipis getroffen, um eine kleine Führung in der C3-Bibliothek zu haben und sich über die Themenauswahl bzw. -eingrenzung bei der VWA sowie Diplomarbeit, relevante Literatur und Informationsquellen zu informieren.

Uns wurde die verschiedenen Bereiche der Bibliothek gezeigt, anschließend wo und wie man Bücher/Handbücher/Zeitschriften finden kann. Was für uns, die teilweise vor VWA oder Diplomarbeit stehen, relevanter erschien, war, wie man von einem Themenbereich zu einer konkreten Fragestellung bzw. einem präzisen Titel für seine VWA/DA kommt, was anhand einer PowerPoint Präsentation sehr schön erklärt wurde.

Dass ein Thema aus dem Bereich “Internationale Entwicklung” eine gute Auswahl wäre, wurde uns ebenfalls anhand Beispielen geschildert. Am Ende mussten wir eine Aufgabe lösen, um zu wissen, ob wir uns in der Bibliothek gut auskennen, wessen Resultat sehr positiv ankam. Dann wurden wir zu einer Festveranstaltung des C3 eingeladen. Nachdem wir unseren Bibliothek-Ausweis bekommen haben, sind wir zufrieden und fröhlich auf dem Weg nach Hause gegangen. (Ein Bericht von START-Wien Stipendiatin Sabiha.)

Wir bedanken uns bei Frau Andrea Ruscher für den Workshop und die sehr wertvollen Tipps rundum Literatur, Informationsquellen und Themenauswahl.

Ich fand den Workshop wirklich hilfreich, da sie uns zu jedem Tipp auch leicht verständliche Beispiele gegeben hat. Die Vermittlerin hat sehr deutlich und frei gesprochen sodass man sehr gut folgen konnte und man hat gemerkt, dass sie Erfahrung hatte. Mir hat’s auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich würde es weiterempfehlen. -Zahra

Die/der Klügste weiß, welcher Büchern sie/er lesen soll. Andrea Ruscher, eine sehr nette, sympathische und freundliche Bibliothekarin. Danke Ihr, jetzt kenne ich mich besser mit Büchern aus und wenn ich mich in einem Bibliothek befinde, weiß ich dann gleich, wo ich das richtige Buch finden kann. -Sakaria

Stipendiatin Hana am Inklusionstag der Uni Mozarteum Salzburg

Hip Hop und Musik begleitet START-Salzburg Stipendiatin Hana nun schon durch das gesamte Semester. Ihre Leidenschaft bringt sie auch in das Musikensemble „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken, ein. Gemeinsam demonstrierte die Gruppe “Nava” ihr Können am 28. Oktober 2019 im Rahmen des Inklusionstages an der Uni Mozarteum in Salzburg.

Kann Hip Hop auch mit traditionellen iranischen Musikinstrumenten gespielt werden? Ja es geht! Das bewies die Praxisgruppe „Nava“ beim Inklusionstag der Universität Mozarteum. START-Stipendiatin Hana Nazari Salari ist Mitglied des Musikensembles „Nava“, an dem Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mitwirken. Einmal in der Woche trifft sich die Gruppe im Orff Institut, um gemeinsam unter fachlicher Anleitung zu tanzen und zu musizieren. Am 28. 10. 2019 begeisterte die Gruppe beim Inklusionstag der Universität Mozarteum das Publikum mit ihrer Performance. Die Kinder und Jugendlichen tanzten und spielten auch verschiedene traditionelle iranische Musikinstrumente. Die Bemühungen der Kinder und Jugendlichen wurden mit langem Applaus des Publikums belohnt.

Matura, was nun?

Beratung für Bildung und Beruf bietet das Berufsinformationszentrum (kurz “BIFO!”) für Erwachsene und Jugendliche. Das Angebot reicht von individuellen Berufsinformationsgesprächen, Berufsorientierungskursen über Beratungsangebote zur Ausbildungsentscheidung, bis hin zu Potentialanalysen, 18plus Programm, Bewerbungstrainings und Erstellen von Interessensprofilen.

Berufseinstieg oder Ausbildung nach der Matura? Diese Frage stellen sich viele unserer Stipendiat/innen. Um eine für sich passende und gute Entscheidung finden zu können, braucht es Orientierung und Entscheidungshilfen.

Frau DSA Brigitte Doff-Sotta, pädagogische Mitarbeiterin des BIFO und Expertin für das Thema “Wege nach der Matura” stellte das Berufsinformationszentrum vor und fragte gleich zu Beginn unsere Jugendlichen “Matura, was nun? Was möchtet ihr danach machen?” Zögerlich antworteten die ersten Stipendiat/innen, denn diese Frage stellen sich viele junge Menschen, vor allem in der Maturaklasse oder kurz vor ihrem Schulabschluss, tagtäglich. Welche Möglichkeiten habe ich? Was soll ich studieren und auf welcher Hochschule? Und welche Möglichkeiten bietet mir eine verkürzte Lehre nach der Matura?

Um einen Überblick von den zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten, beschäftigten wir uns zunächst mit der österreichischen Bildungslandschaft. Der Unterschied zwischen Fachhochschule, Universität und Kolleg wurde eingehend erklärt, anschließend widmeten wir uns dem Thema “Lehre nach der Matura”. Denn eine Lehre ist auch nach der Matura möglich, diese kann verkürzt absolviert werden und erleichtert zudem den direkten Berufseinstieg nach dem Schulabschluss.

Danach erstellten wir individuelle Interessensprofile. Das Ergebnis dient zur eigenen Orientierung und soll richtungsweisend die Entscheidung unterstützen. Frau Doff-Sotta betonte auch, dass bei der Entscheidungsfindung immer ein Plan B, eine Studienalternative, mitgedacht werden sollte. Die zahlreichen Aufnahmetests und Zugangsbeschränkungen der Hochschulen beschränken die Anzahl der Studierenden und nicht alle Studieninteressent/innen erhalten einen Studienplatz. Sie riet auch, auf sich zu hören und sich mit den eigenen Interessen auseinanderzusetzen. Tipps und Erfahrungen sind sehr wertvoll, die Entscheidung liegt jedoch letztendlich bei einem selbst.

Danke an Frau Doff-Sotta für diesen informativen Vortrag!

Ich fand den Vortrag sehr hilfreich und übersichtlich dargestellt, da wir über verschiedenste Bildungswege informiert wurden. Die Potenzialanalyse würde ich denjenigen empfehlen,  die sich für mehrere Studien bzw. Berufe interessieren und keinen Überblick über ihre Stärken und Interessen haben.”  –Nasiba

FLiP – Erste Financial Life Park

START-Wien besuchte wiederholt in den Herbstferien das FLiP, den Financial Life Park der ERSTE Group. Bei unseren vorherigen Besuchen haben wir viel über das Bankwesen und die globalen Zusammenhänge von Finanzen gelernt und widmeten uns den Auswirkungen von Globalisierung und den eigenen Finanzen. Dieses Mal schlüpften wir in die Rollen von Expert*innen und haben uns nicht nur mit den eigenen Finanzen, sondern darüber hinaus auch das Haushaltsbudget von Lebensgemeinschaften und Familien mit Kind angesehen. Das Learning Center bietet in einer sehr interaktiven Form verschieden Workshops für viele Altersgruppen an.

Nach einer kurzen Einführung zu der Entstehung und dem Konzept des FLiPs wurden die START-Wien Jugendlichen mit dem FLiP-Wallet – einem Tablet – ausgestattet und begannen die interaktive Tour. Bei der ersten Station widmeten wir uns den Lebensbereichen und der Einschätzung des Budgets. Wie viel sollten wir für den Wohnraum einplanen? Wie viel für Lebensmittel und Freizeit? Und sollten wir lieber sparen oder einen Urlaub einplanen? Dabei schlüpften die Jugendlichen in die unterschiedlichsten Rollen (Alter und Einkommenssituation variiert dabei sehr stark) und durften ihr Budget planen. Dabei konnten wir über unseren eigenen Konsum reflektieren und uns vor Augen halten wie viel wir tatsächlich für Kleidung, Technik und Freizeit ausgeben.

Bei der nächsten Station wurde es dann sportlicher, denn ein Teammitglied durfte Fahrradfahren. Das eine Team “schummelte” und behalf sich mit der Suche im Internet, daher dauerte das Beantworten der Fragen länger, das andere spielte schnell, jedoch stieg der Fahrradfahrer kurz vom Rad runter und betätigte händisch die Pedale. Ein Quiz, das erschöpft und den Wissenshunger anregt. Beide Teams haben sich ganz gut geschlagen. Und dann ging es in einen ehemaligen Kundentresor..

An dieser Stelle möchten wir euch nicht zu viel verraten wie die Tour weiter ging, denn wir können euch einen Besuch im FLiP nur empfehlen! Ein spannender Workshop mit viel Alltagsbezug. Danke an unseren Vermittler, der die Tour sehr diskussionsreich gestaltet hat!

Zivilcourage – der etwas andere Mut

Am Dienstag, den 29.10.2019 kamen wir zusammen, um mehr über die sogenannte “Zivilcourage” zu erfahren. Im ersten Teil des Workshops haben wir gelernt, was Zivilcourage überhaupt ist und wann und wie kann ich helfen. Zivilcourage ist, wenn man anderen, auch fremden Leuten hilft oder sie bei einem Angriff schützt, ohne das man sie wirklich kennt. 

Zivilcourage ist nicht angeboren. Wir müssen dieses Verhalten erst lernen. Hier haben wir paar Tipps gelernt wie man sich in Zivilcourage behandeln kann. Zum Beispiel: “Fange ganz klein an und traue dich immer weiter”. Wir haben für dieses Beispiel sogar ein Spiel gespielt! Am Anfang war es für mich schwierig mutig zu sein, aber ich habe die Übung welche wir machen sollten, ein paar mal wiederholt, bis ich es geschafft habe. 🙂 

Nicht wegsehen – hinsehen! 

Zivilcourage bedeutet auch, dass man im Alltag nicht einfach wegschaut, sondern genau hinsieht, was um einen herum passiert. Es geht dabei nicht nur um das Sehen, sondern auch um das Handeln. Z. B. dann, wenn andere Menschen angegriffen oder sogar verletzt werden. Wenn man selber Angst hat, kann man wenigstens Polizei rufen. Ich würde niemals verzeihen, wenn ich einer gefährlichen Situation stecke und alle wegschauen, als würde nichts geschehen…

Feedback der TeilnehmerInnen:

Helena: “Es war überhaupt nicht langweilig. Also wir konnten alles in 3 Stunden machen. Außerdem die Diskussion und die Spiele waren sehr interessant und die 3 Stunden sind sehr schnell gelaufen. Also das war super interessant, finde ich.” 

Franciszek: “ Ich habe einiges gelernt, die Zeit ging schneller als im Flug. Ich war sehr zufrieden mit der Gestaltung des Workshops.” 

Ein Bericht von START-Freundeskreis-Mitglied Hilin

Schulden? Nicht mit mir!

Stipendiaten und Stipendiatinnen von START-Vorarlberg trafen sich am 28. Oktober in der Volkshochschule Götzis, um das Thema Geld und Schulden in einem Workshop näher zu besprechen. Frau Nadia Zagonel vom Institut für Sozialdienste – kurz: IFS, hat uns zuerst diese Institution in der sie arbeitet, genauer vorgestellt. Auf der Homepage des IFS steht folgender Leitsatz, welcher die Leistungen des IFS kurz und prägnant definiert: „Wir bieten Menschen ins psychischen und sozialen Krisensituationen Hilfe und Unterstützung.“

Eine solche Krisensituation stellen zum Beispiel Schulden dar. Das Thema Schulden und der Grund dafür, ist bei jedem unterschiedlich. Eine Zahl hat uns Stipendiat/innen ziemlich erstaunt und sogar enttäuscht, und zwar der Betrag über 87.000,- Euro. Diese Zahl beziffert die durchschnittliche Schuldensumme von einer in Vorarlberg lebenden Person, welche sich hilfesuchend zum IFS wendet.  Die Trainerin war sehr nett und hat alle Themen sehr genau erklärt und unsere neugierigen Fragen geduldig beantwortet.

Der Workshop war sehr schön aufgebaut und die Beispiele waren auch sehr interessant und es ist gut zu wissen, wie viel Geld die Menschen in Vorarlberg monatlich ausgeben, bzw. benötigen. Wir Stipendiaten fanden den Workshop jedenfalls sehr informativ und hilfreich. Ich persönlich finde das angesprochene Thema recht wichtig und nützlich für meine Zukunft. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich diesen Workshop an jeden weiterempfehlen kann.

Ein Bericht von Stipendiatin Rima

START-Alumnis beim BFTF Treffen in Berlin

Das transatlantische Programm BFTF, welches seit 2006 Jugendliche aus Europa und den USA zusammenbringt, veranstaltete vom 25.-27. Oktober 2019 das Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship Alumni Gathering. Es wurden Workshops organisiert, neue Bekanntschaften geknüpft, alte Freund*innen in die Arme geschlossen und die Möglichkeit gegeben dieses einmalige Programm zu feiern.

Im Laufe des Freitagnachmittags am 25. Oktober trudelten mehr als 200 BFTF – Alumnis in die Hotels in Berlin ein. Sie umarmten sich mit Begeisterung und konnten die Freude an ihren Gesichtern kaum verheimlichen. Für einige sind mehrere Jahre vergangen seitdem sie die Teilnehmer*innen der eigenen BFTF-Generation nicht mehr gesehen haben. Am Abend wurde das Treffen offiziell eröffnet und den Leiter*innen, Organisator*innen und den Mentor*innen wurde für ihre Arbeit und ihr Bemühen unter tosendem Applaus geehrt.

Am nächsten Tag standen Workshops von BFTF–Alumnis an, die ihr Wissen und Erfahrung aus ihrer beruflichen, akademischen oder ehrenamtlichen Erfahrung mit den anderen teilten. Die Themen waren breit gefächert und reichten von „Youth entreprenurship“, über „Feminist and minority organizations and democratic movements“ zu „Strategic Development and Project“. Danach wurde der Bundestag besucht und Berlin beim Sightseeing entdeckt. Der Abend hatte eine nostalgische Note, da jede anwesende BFTF Generation sich mit Fotos, Videos, Tanz oder sonstigem kreativem Medium vorstellte und abschließend wohl das größte BFTF Gruppenfoto aller Zeiten geschossen wurde. Wie auch am vorigen Abend ließ man sich die Chance nicht entgehen Zeit mit seinen BFTF Fellows, aber auch mit jenen aus anderen Jahrgängen zu verbringen und herauszufinden, was aus den Menschen geworden ist.

Am nächsten Morgen wurden die vielen erfolgreichen Projekte der Alumnis vorgestellt, die sie in den jeweiligen Ländern umgesetzt haben. Spätestens da bemerkt man das Wiederaufleben des Ben spirit, ein unbeschreibliches Gefühl von Inspiration, Engagement und Verbundenheit dieser Gemeinschaft. Nach so einem aufregenden und bewegenden Wochenende fiel es schwer wieder einmal Abschied zu nehmen, jedoch bleibt im Hinterkopf der Gedanke: It’s not a goodbye, it is a see you soon! 

Dank der großzügigen Förderung des Wochenendes des U.S. Department of State’s Bureau of Educational and Cultural Affairs sowie der Finanzierung der Hin- und Rückreise für die österreichischen Stipendiat*innen von der US-Botschaft in Wien konnten fünf START-Alumnis an diesem schönen Treffen teilnehmen. Hier sind ihre Schilderungen von dem Wochenende:

„Es gibt keine Worte, die beschreiben können, wie es sich anfühlt ein Mitglied der internationalen BFTF-Familie zu sein! Eine Familie, die in 13 Jahren zu einer mit mehr 1200 Mitgliedern aus 45 Ländern wuchs. Eine Familie, die es diesen Oktober schafften es mehr als 200 von ihnen in Berlin zusammenzubringen. Eine Familie, bei der man auch nach vier Jahren merkt, dass sie für einen da ist, da es sich so anfühlt, als wäre zwischen dem letzten Abschied und dem jetzigen Wiedersehen keine Zeit verstrichen. Eine Familie, die aus einer Menge Ähnlichgesinnten besteht, die nur eines zum Ziel haben: die Welt verbessern. Denn wenn jedes Familienmitglied bei sich im lokalen Rahmen anpackt, ist die globale Auswirkung nicht zu übersehen. Dies und vieles mehr liebe ich an meiner Big Funky Transatlantic Family! Deshalb bin ich auch der US-Botschaft in Wien und dem START-Österreich-Team aus tiefsten Herzen dankbar, dass sie mir ermöglichten Teil dieser Familie zu werden und auch beim großartigen Wiedersehen in Berlin dabei sein konnte. Das dort erlernte Wissen, die Erfahrungen und die neuen Beziehungen über den kompletten Globus werden mich von nun an immer begleiten.“

– Mehanaz Kabir, BFTF 2015

„Die Berlin-BFTF in Berlin war eine unbeschreiblich schöne Erfahrung, die mich mit alten Freund*innen zusammenbrachte, mich inspirierte und mich an den Ben spirit erinnerte. Die Erinnerungen und Erfahrungen, die mir dieses Programm ermöglichte zählt zu den wichtigsten in meinem Leben. Ich möchte mich bei der US-Botschaft und START-Österreich bedanken, die mir die Chance für die Teilnahme an dem Austausch in den USA sowie an dem Treffen in Berlin gaben.“

– Josipa Cvitić, BFTF 2016

„Von Freitag bis Sonntag hatten wir die Gelegenheit mit über 200 Teilnehmer aus den USA, Europa und Asien auszutauschen, alte Freude wiederzusehen und neue Freundschaften zu knüpfen. Wir besuchten Workshops wie “Challenges of the global governance on migration”, “Youth advocacy and agency in politics, businesses and community” und viele weitere, bei denen wir uns mit neuen Themen auseinandergesetzt und spannende Diskussionen geführt haben. Dieses Wochenende hat mich zur Kenntnis gesetzt, wie schön es doch ist, Menschen aus aller Welt zu kennen und in einem inspirierenden Netzwerk mit dabei sein können, welches Großes bewirkt. Ich bin sehr dankbar, ein Teil von BFTF zu sein und ein großes Dankeschön an die amerikanische Botschaft, die uns das alles ermöglicht hat.“

– Lisney FERNANDO, BFTF 2017

Die Reunion in Berlin war für mich in vielerlei Hinsicht eine sehr intensive Erfahrung. So hat man es nicht nur geschafft mehr als 200 ehemalige Fellows aus verschiedenen Jahren in einer geschichtlich und kulturell bedeutenden Stadt wie Berlin zusammenzubringen, sondern auch einen Austausch verschiedener Generationen ermöglicht. Jeder BFTF Fellow ist auf seine eigene Art besonders und inspirierend, doch was uns alle vereint, ist der Wunsch und das Streben gemeinsam Veränderung zu bewirken. Zu sehen wie junge Menschen in ihren 20ern eigene NGO´s gegründet haben oder z.B. gemeinnützige Organisationen leiten und zu wissen, dass diese Menschen nicht viel anders sind als ich, ist auf eine besondere Art und Weise motivierend. Wir, die BFTF Fellows, teilen alle dieselbe Vision und streben ein Ziel an. Diese drei Tage haben meinen Ben Franklin Spirit in einer anderen Dimension wiederaufleben lassen. Ein Teil dieser Erfahrung zu sein bedeutet mir sehr viel und wäre gar nicht möglich gewesen, ohne die US Embassy Vienna und START Stipendien Österreich, welchen aus diesem Grund mein größter Dank gilt.“

– Zarije Ademi, BFTF 2018

Verfasst von: Josipa Cvitić

Die unendlichen Tiefen der Mathematik bei START-OÖ

Am Sonntag, den 27.10.2019, fanden sich START-OÖ Stipis und Freunde im Axis zusammen, um sich gemeinsam mit unserem Workshopleiter Herrn Winfried Entlicher in die unendlichen Tiefen der Mathematik zu begeben. START-Freundin Julia berichtet:

“Mit viel Freude und Motivation begann unser Tag, wir lernten Herr Entlicher kennen und starteten somit unseren Workshop. Zu Beginn erklärte er uns, wie die Matura in den meisten Fällen abläuft und er erklärte uns den Weg zum Erfolg.

Daraufhin starteten wir mit den Themen „Winkelfunktionen“ bzw. „Exponentialfunktionen“, welche er sehr gut erklärte. Passend zu diesen Funktionen gab er uns viele Übungen und wir übten auch gemeinsam.

Nach einer erholsamen Pause begann Herr Entlicher, uns das Thema „Wahrscheinlichkeit“ näher zu bringen. Wir machten dazu viele Übungen und lernten viel neues dazu.

Meiner Meinung nach war es ein sehr erfolgreicher Tag und man konnte mit viel Freude sehr vieles dazu lernen. Vielen dank an unseren Workshopleiter, dass er sich am Sonntag für uns Zeit nahm, und auch an alle Paten und Unterstützer von START, die uns diesen Workshop ermöglicht haben.”

START-NÖ Textsorten Workshop: Meinungsrede

In der Reihe der Textsorten-Workshops stand am 26. Oktober 2019 für die Stipendiat*nnen aus Niederösterreich die Meinungsrede auf dem Programm. Gemeinsam mit der Trainerin Mag. Cornelia Czaker (www.schreibamt.at) setzten sich die Jugendlichen intensiv mit dieser Textsorte auseinander:

Weil Deutsch eines der wichtigsten Fächer in der Schule ist, und wir alle unser Deutschkenntnisse verbessern wollen, haben wir uns am Samstag zu einem Workshop getroffen. Diesmal ging es um das Thema „Meinungsrede“, wie baut man die Meinungsrede auf? Was gibt’s Wichtiges zu beachten? Welche Operatoren kommen in der Meinungsrede vor? Und am Ende haben wir uns ein paar Reden gehört. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, den anderen Stipis auch. Ich möchte mich bei der Trainerin Frau Mag. Cornelia für den Workshop bedanken!

Ahmad

Allgemein hat mir der Workshop gut gefallen. Wir haben über mehrere Themen uns unterhalten und als es Unklarheiten gab, hat uns die Trainerin ganz deutlich erklärt.

Burte

Wir haben am Samstag die Textsorte Meinungsrede kennengelernt. Die Lehrerin war legende. Sie hat uns sehr viel beigebracht. Wir haben die Textaufbau gemacht und paar Beispiele uns angeschaut. Ich habe darüber viel gelernt und bin mir sicher, dass ich das in Zukunft brauchen werde.

Naqib

START-OÖ beschäftigt sich mit Textsorten

Am Samstag, den 26.10.2019, haben wir die Chance gehabt, einen Deutschworkshop zu besuchen. In diesem Workshop ging es um Textsorten. Am Vormittag erklärte uns der Trainer, Thomas Gimesi, wie man unterschiedliche Textesorten, wie zum Beispiel Kommentar und Erörterung, schreiben kann. Nach der Erklärung fingen wir gleich mit der Textanalyse an. Jeder hat sich in Ruhe mit der Aufgabe, eine Textanalyse zu schreiben, beschäftigt. Thomas half uns dabei und gab uns Tipps, die uns beim Weiterschreiben sehr halfen. Nachdem jeder den Text halbwegs fertig hatte, verglichen wir die Texte. Danach hat Thomas noch alle unsere Fragen beantwortet, bis alle Unklarheiten beseitigt waren.

Weil ich in diesem Semester eine Textanalyse bei der Schularbeit schreiben muss, war dieser Workshop für mich sehr hilfreich. Ich habe dadurch diese Textsorte besser kennengelernt und hoffentlich werde ich bei der Schularbeit eine gute Note bekommen. Ich bedanke mich bei START für diese gute Möglichkeit.

Ein Bericht von START-OÖ Stipendiat Gul Ahmad Salimi

Die Pläne der START-Wien Absolvent*innen 2018/2019

Auch die START-Zeit geht einmal zu Ende, und so mussten wir uns am 24. 10 von 12 Stipendiat*innen, die erfolgreich das Programm beendet haben, verabschieden. Aber wie geht es nun weiter? Gibt es tatsächlich ein Leben nach START?
Hier finden Sie die Lebens- und Studienpläne unserer frischgebackenen Absolvent*innen:

Yunadi BAYDULAEV
20 Jahre
Pate: Michael Satke
Herkunft: Tschetschenien

Aktuell: Berufstätigkeit
Studium: Selbsterhalterstipendium
und Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Erem CELEBI
18 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Türkei

Aktuell: Zivildienst
Studium: Physik
an der Universität Wien

Gamze CETIN
18 Jahre
Pate: Crespo Foundation
Herkunft: Türkei

Studium: Biologie
an der Universität Wien

Salma DAWOUD
19 Jahre
Pate: MA 40 – Mittelschulstipendienstiftung
Herkunft: Ägypten

Studium: Clinical Engineering
an der FH Campus Wien

Wimasha Lisney FERNANDO
21 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Sri Lanka

Studium: BWL
an der Wirtschaftsuniversität Wien

Samira HEMATI
21 Jahre
Pate: Oebb Infra
Herkunft: Afghanistan

Studium: Rechtswissenschaften
an der Universität Wien

Azizullah HOWAIDA
21 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Elektrotechnik
an der FH Technikum

Mariama IBRAHIM MIKO
19 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Niger

Aktuell: Berufsschule, Lehre Magda´s Wien
Ausbildung: Lehre Hotelfachfrau

Munira MOHAMUD
18 Jahre
Pate: Familie Gantenbein
Herkunft: Somalia

Aktuell: Freiwilliges Soziales Jahr in Tunesien, danach ein Studium im Bereich Internationales /NGO´s

Saida REZAI
19 Jahre
Pate: Constantia Flexibles Group Gmbh
Herkunft: Afghanistan

Studium: Lebensmittel- und Biotechnologie
an der Universität für Bodenkultur Wien

Marzia SULEIMANLI
19 Jahre
Pate: L`Oréal Österreich
Herkunft: Aserbaidschan

Studium: Mathematik
an der Universität Wien

Leeroy Mike TANGWENA
22 Jahre
Pate: Wiener Börse
Herkunft: Simbabwe

Aktuell: Berufstätigkeit bei Wiener Börse
Ausbildung: Abschluss HTL

START-Wien Begrüßungsfeier & Verabschiedung der Absolvent*innen

Am 24. Oktober 2019 fand im Wifi Wien die 14 Begrüßungsfeier von START-Wien statt: 16 neue START Stipendiat*innen wurden im aktuellen Schuljahr willkommen geheißen. Gleichzeitig wurden 12 erfolgreiche Absolvent*innen des letzten Maturajahrgangs verabschiedet.

Die neuen START-Stipendiat*innen 2019/2020

Vertreter*innen der Stadt Wien, der US Botschaft, sowie Paten und Förderer und viele jugendliche Stipendiat*innen und Absolvent*innen mit deren Familien und Freund*innen waren letzten Donnerstag im Wifi Wien anwesend.  Über 230 Gäste genossen einen emotionalen und vielfältigen Abend.

Moderiert wurde die Veranstaltung souverän von den START Jugendlichen Atila Bamyani und Mariana Paunovic.

START-Geschäf