Studienberatung zu Medizin-Alternativen

Viele START-Jugendliche geben zu Beginn ihrer START-Karriere Medizin als Studienwunsch an. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen macht es aber Sinn sich schon früh Gedanken über Alternativen zu machen. Es gibt zahlreiche Ausbildungen und Studien im Umfeld des Medizin Studiums. Um mehr darüber zu erfahren nahmen sich am 3 Mai einige START-Alumnis aus Wien, Ober-und Niederösterreich die Zeit den aktuellen Stipendiat*innen über ihr Studien zu erzählen.

Folgende Studien waren vertreten : Pharmazie, Biologie, Molekularbiologie, Neurowissenschaften, Ernährungswissenschaften, technische Chemie, Lebensmittel & Biotechnologie, biomedizinische Analytik, Biomedical Engineering.

Vielen Dank an Ali, Aminat, Naima, Mojtaba, Sara, Lisa, Nahla und alles Gute fuer euren weiteren Weg!

Die Studienberatung ist bei unseren START-Jugendlichen sehr gut angekommen!

,,Plan B? Alternative zu Medizin“ war ein sehr guter organisierter Workshop. Vor allem hat es mich gefreut, die Alumnis kennenzulernen. Sie waren wirklich sehr nett und haben alle meine Fragen beantwortet. Sie haben uns ausführlich über ihre Studienrichtungen erzählt und wichtige Informationen gegeben. Diese Veranstaltung wird mir helfen, nach der Matura ein geeignetes Studium auszuwählen. Da bedanke ich mich nicht nur bei Alumni, sondern auch beim START-Stipendium, dass sie diesen Workshop organisiert haben. -Sakaria

Ich fand den Alumna-Abend insgesamt sehr spannend. Vor allem die Erfahrungen, die die Alumna bislang gemacht haben. So sehr es auch spannend und interessant war, bin ich dennoch in meiner Wahl als Plan B für Medizin nicht weitergekommen. Im Gegenteil ist es jetzt sogar schwieriger, weil ich neue Studien kennengelernt habe, die mich auch ansprechen. -Saida

Mein Traum ist es Medizin zu studieren, aber wegen der Aufnahmeprüfung, welche man nicht vom ersten Mal schaffen kann, brauchte ich einen anderen Plan. In diesem Workshop sind mehrere Alumni aus ganz Österreich gekommen, um uns über ihre Studien zu informieren. Ich fand es echt super und nett von den Alumni, Zeit für uns zu finden und uns einen Augenblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben. Über solche Workshops bin ich immer gespannt. -Fatimah

Die Alumnis waren wirklich bereit so viel zu erzählen, weil wir gefühlte tausende Fragen hatten. Aber sie haben sich wirklich Zeit genommen & im Endeffekt wusste ich dann auch was ich ungefähr machen will. Tatsächlich braucht man nicht immer Mathematik, also bin ich ziemlich beruhigt. Ich fand’s auch gut, dass fast alle von ihnen die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium gemacht haben, da sie uns einiges davon auch erzählen konnten. War wirklich hilfreich und wir konnten die anderen besser kennenlernen! -Aylin

Also der Alumni Infoabend war genau wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Treffen war SEHR informativ. Ich habe mein Studium noch mehr kennengelernt. Außerdem habe ich einen Plan B, den ich vorher nicht gehabt hatte. Ich habe aber auch anderen Studiengänge, die auch mit Naturwissenschaft zu tun haben, kennengelernt und somit VIELE Infos gesammelt. -Israa

Der Alumni- Infoabend über Studienmöglichkeiten war sehr informativ. Für mich war das die beste Angelegenheit über die Studien nachzufragen und mich besser zu informieren, vor allem weil fast alle einen naturwissentlichen Zweig hatten. Ich habe ein besseren Überblick über die verschiedene Studienrichtungen bekommen und habe mich sogar für ein Studium sehr interessiert. -Silvy

Es war sehr hilfreich für mich, ich habe auf viele meine Fragen eine Antwort bekommen, verschiedene Studienmöglichkeiten kennengelernt und dabei die Alumnis kennen gelernt und von ihren Erfahrungen in Bereich Studium erfahren. -Navid

Der Alumni-Infoabend war sehr sehr informativ. Man hat viel über verschiedene Studien im Bereich Naturwissenschaften erfahren und dass es auch viele interessante Studien außer Medizin gibt.
Die Alumnis sind ganz genau auf unsere Fragen eingegangen und haben sie bestens beantwortet, sodass man sich einen guten Überblick über das Studium verschaffen konnte. -Rosetta

Die Alumnis haben uns ehrlich beraten und das Gespräch mit ihnen war sehr angenehm! Ich hatte das Gefühl, dass wir uns seit vielen Jahren kennen! Ich habe die Studienrichtungen außer Pharmazie nur oberflächlich gekannt, jetzt weiß ich das Wichtigste darüber und mache mir Gedanken! Ja, stimmt, dass ich noch 2 Jahren habe bis zur Matura, dennoch finde ich die Informationen hilfreich! Ich habe sogar Ratschläge bekommen was ich alles bis zur Matura machen könnte.
Heute Abend hatte ich wieder viel Spaß. -Mariana

Der Alumni Infoabend war spannender als ich gedacht habe. Zuerst dachte ich mir ich bin hier fehl am Platz, weil ich eigentlich nichts mit Medizin zu tun habe. Aber als ich dann über die verschiedenen Studiengänge erfahren habe und wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen. Auch die alten Stipendiaten kennen zulernen war sehr nett und wir hatten einen lustigen und informativen Abend. -Edison
Wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen

Der Alumni-Infoabend hat mir eine große Hilfe gegeben, einen Plan B für mein zukünftiges Studium aufzustellen. Ich habe verschiedene neue Studiengänge kennengelernt, die auf der gleichen Ebene wie Medizin sind, sogar die Grundsteine dafür sind. -Adham

Berufsorientierung bei Rotary Club Wien Nestroy

Die Mitglieder des Rotary Wien Nestroy Clubs & rotaract haben unsere START-Wien Stipendiat*innen erneut zu einer Berufsorientierungsveranstaltung eingeladen, um von ihren persönlichen Bildungs- und Karrierewegen, wie auch Umwegen zu erzählen.

Der Rotary Club, wie auch die damit verbunden Ziele & Ideale wurden zunächst vorgestellt, bevor unsere Jugendlichen Informationen über die internationalen Rotary Austauschprogramme erhielten. Die Roatarier*innen aus den unterschiedlichsten Branchen (Wirtschaft, Finanzen, Beratung Kunst & Kultur, Kommunikation) und mit vielfältigen Qualifikationen erzählten den START-Wien Stipendiat*innen von ihrem beruflichen Werdegang. Die jungen Mitglieder von rotaract gaben Tipps auf was es im Studium ankommt und wie sie sich gezielt auf eine Aufnahmeprüfung vorbereiten können. Im Anschluss konnten die Stipendiat*innen sich und ihre Ziele nach der Matura vorstellen, Fragen stellen, Praktikamöglichkeiten erfragen und sich in entspannter Atmosphäre mit den Rotarier*innen austauschen.

Sabiha über den intensiven Nachmittag: „Der Workshop Berufsorientierung bei Rotary Club Wien Nestroy war spaßig nicht nur, weil wir geplaudert und gemeinsam gegessen haben, sondern es war viel mehr interessant als ich über die Werdegänge der Jugendlichen zwischen 18-30 erfahren habe. Über den neuen Club der Jugendlichen zu erfahren, hat mich begeistert. Sie haben uns erzählt, was und wo sie studieren bzw. arbeiten und wie sie drauf gekommen sind. Von Aufnahmeprüfungen bis hin zu den Unterschieden zwischen Uni und FH haben sie uns berichtet. Es hat mir auch gefallen, wie einer der Mitglieder uns wegen unserer Mehrsprachigkeit und dem Migrationshintergrund gelobt hat. Dass es auch ok ist, wenn man jetzt sich nicht sicher ist, welche Richtung man studieren möchte oder später doch ein anderes Fach studieren will, merke ich mir von diesem Workshop.“

„Der Rotary Workshop war nicht nur informativ, sondern hat auch Spaß gemacht. Durch den Besuch habe ich die Mitglieder von Rotary und Rotaract kennengelernt und konnte somit Kontakte knüpfen. Ich habe nun vor Teil von Rotaract zu werden, um mich selber in unterschiedlichen Gebieten weiterzubilden.“ Salma über wertvolle Kontakte.

Rosetta ist froh, dass sie sich angemeldet hat: „Der Workshop „Berufsorientierung bei Rotary“ hat mir sehr gefallen und war sehr hilfreich, da man viele Erfahrungen über verschiedene Berufe hören konnte. Man muss aber zugeben, dass man den Jüngeren besser zuhören konnte als den Älteren, da ihre Erfahrungen uns mehr ansprechen und für uns relevanter sind. Nichtsdestotrotz waren alle Menschen dort sehr nett und haben unsere Fragen so gut wie möglich beantwortet. Ich bin froh, dass ich mich für diesen Workshop angemeldet habe.“

Und Edison informierte sich über die vielfältigen Austauschprogramme, die Rotary für Jugendliche anbietet: „Der Workshop war eigentlich sehr interessant, die Rotary und Rotaract Mitglieder haben sich und ihre bis zum diesem Datum andauernde Karriere und ihren beruflichen Werdegang vorgestellt. Es war eine angenehme Stimmung zum Zuhören und wir hatten auch genug Zeit ihnen Fragen zu stellen. Nachdem sich alle vorgestellt hatten, hatten wir die Möglichkeit bekommen noch auf die einzelnen Personen zu zugehen um einen Dialog zu führen. Ich bin Ralf gegangen, weil es mich sehr interessiert hat, ob eine Möglichkeit besteht, durch den Jugenddienst von Rotary oder ihrem Netzwerk, ein Praktikum im Ausland bzw. Spanien oder Großbritannien erhalten zu können.“

Ein besonderer Dank an Deloitte und die Gastfreundschaft!

START-Wien & L´Oréal beim Mentoring Kick-Off!

L’ORÉAL Österreich lud unsere START-Wien Stipendiat*innen zu einer Auftaktveranstaltung ein, um ihnen die Mentoring Partnerschaft und das Unternehmen vorzustellen.

Katrin Bernd, Geschäftsführung Verein START-Stipendien Österreich, begrüßte die zukünftigen Mentor*innen und Mentees und bedankte sich bei L’ORÉAL für die Einladung in die Unternehmenszentrale in Wien, denn Einblicke in die Unternehmenswelt und der „Blick hinter den Kulissen“ sind in der Phase der Berufs- und Studienorientierung für unsere Jugendlichen eine wertvolle Erfahrung. Die Ziele und den Ablauf der Mentoring Partnerschaft, wie auch die Rahmenbedingungen, die zu einer erfolgreichen Partnerschaft führen, stellte Mag. Bernadette Metzler, Corporate Communications Project Manager, vor.

Das Mentoring kurz vorgestellt:

  • Die Orientierung am Arbeitsmarkt
  • Das bessere Zurechtfinden in der vielfältigen Bildungslandschaft
  • Vermittlung von Know-how und geben von konkreten Tipps über die Arbeitswelt
  • Weitergabe von Wissen & Erfahrung
  • Potentiale erkennen & entfalten
  • Interkulturelle Kommunikation

Das „Speeddating“ war schließlich der Höhepunkt der Veranstaltung. L’ORÉAL Mitarbeiter*innen und unsere Stipendiat*innen durften sich zwei Minuten lang unterhalten und kennen lernen, bevor sie rotierend zum/r nächsten Mentor*in wechselten. Das Prinzip des Speeddatings erlaubt es in kürzester Zeit einen ersten Eindruck vom Gegenüber zu erhalten. Die vielen Eindrücke und Gespräche wurden mit einer Entspannungs- und Auflockerungsübung fest gehalten und spielten beim Matchen der Mentor*innen und der Mentees eine entscheidende Rolle.

Das Unternehmen L’ORÉAL Österreich unterstützt START-Wien seit vielen Jahren und fördert mit den lokalen Programmen „FIT FOR THE JOB“ und dem Mentoring Programm unsere Stipendiat*innen im Rahmen des globalen Nachhaltigkeitsengagement der L’ORÉAL Gruppe „SHARING BEAUTY WITH ALL.“!

Ein Einblick in naturwissenschaftliche Spitzenforschung: Wiener Stipis besuchen das IST Austria

Am 30.4. besuchten einige Wiener Stipis das IST Austria in Klosterneuburg. Das „Institute für Science and Technology“ forscht in 49 Gruppen zu so spannenden Themen wie „Self-Organization of the Cell“, „Computer Vision and Machine Learning“ oder „Synthetic Physiology“, eine Forschungsgruppe, die wir an diesem Nachmittag noch genauer kennenlernen sollten.

Begrüßt wurden wir zunächst von START-Wien Alumnus Mojtaba Tavakoli, der am IST mittlerweile seinen PhD in Neuroscience macht, und Georg Heilig (Public Outreach) im Festsaal des ehemaligen niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Dort bekamen wir eine Einführung in den Aufbau und die Idee hinter dem IST, das in seiner Organisation von Wissenschaft und Lehre in Österreich einzigartig ist. Anschließend konnten die Stipendiat*innen mit Hania Köver (Head of Graduate School) eine Blick in ihre mögliche Zukunft werden: Ein PhD Studiengang am IST?

Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungslabor von Stephanie Kainrath (PhD in der Forschungsgruppe zu „Synthetic Physiology“). Sie erklärte uns ihren Forschungsbereich (Optogenetik, Kommunikation von Zellen, Reaktion von Zellen auf ihre Umwelt, Entwicklung molekularer Werkzeuge, um diese Prozesse besser zu verstehen aber sie auch – zB. im Falle von Krebszellen – beeinflussen zu können) und erzählte auch über ihren Werdegang und den Alltag als Wissenschaftlerin. Was wissenschaftlich heute alles möglich ist – von der Einbringung pflanzlicher Gene in Tiere, so dass Zellen zu leuchten beginnen bis hin zu künstlich geschaffenen Mini-Rochen, die Lichtsignalen folgen – wurde uns auch dank der fundierten und unterhaltsamen Vermittlung von Stefanie sehr deutlich. Insgesamt ein motivierender Besuch, der Eindruck hinterlassen und Lust auf ein Studieren und Arbeiten am IST gemacht hat, wie die Zitate der Teilnehmer*innen zeigen:

Die Veranstaltung am IST Austria war eine hervorragende Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von Wissenschaftler*innen zu werfen. Neben den allgemeinen Informationen zum Institut selbst hatten wir die Chance neben dem Ehemaligen Stipendiaten Mojtaba Tavakoli noch weitere Forscher*innen zu ihrem Alltag im Beruf zu befragen. Ich freu mich schon drauf in 2 Wochen am Tag der offenen Tür im Institut wieder vorbei zu schauen! (Mugtaba)

Wüsstest du schon, dass man direkt von dem Bachelor Studium ins PhD einsteigen könnte? Das habe ich auch erst bei dem IST Besuch erfahren. Es ist natürlich sehr motivierend zu sehen, dass sogar ein Es-Stipi das auch schafft, dort Neurologie zu studieren. Wie Hirnzellen absterben nach dem sie Signale von andere Körperteile empfangen, versucht er zu definieren! Oder auch was von nicht-x-Stipis, wie zum Beispiel, tierische Zellen können auch pflanzliche Gene in sich einnehmen und damit auf Licht reagieren! Das war eben nur ein „Peek into the sciences“. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich dort einen Durchbruch in der Informatik bzw. Data Sciences versuche. Hoffentlich wird der Traum zur Reality! (Mike)

Was mir am IST Institute besonders gut gefallen hat, war die freundliche Atmosphäre und die spannende Forschung, die dort stattfindet. Besonders fasziniert hat mich der künstliche Rochen, der Licht nachschwimmen kann und zeigt, was heute alles bereits möglich ist. (Reshad)

Roboter Mantarochen mit Muskelzellen also ein Tier-Cyborg, hört sich nach Sci-Fi an, ist aber die Zukunft, mit der Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem am IST in Niederösterreich, die menschliche Gier nach Wissen stillen. (Yunadi)

Es hat sich – zum einen – so angefühlt, als wären wir in einer Bundesbehörde wie die NASA und -zum anderen – so, als wären wir in einem coolen Science-Fiction Film. (Gamze)

Der Besuch an das Institut Austria war sehr informativ, ich bin gespannt welche Forschungsgruppen noch dazu kommen in der nahen Zukunft. (Abdi)

Fotos (c) START-Wien

Medizinischer Rundgang durch Wien mit Alumna Feride

Viele der START-Stipendiat*innen bewerben sich mit dem Wunsch, Medizin zu studieren.

Aber was bedeutet das eigentlich? Was kommt auf mich zu? Wie schaffe ich den MedAT-Test überhaupt? Wo kann ich dafür lernen? Wie ist das Studium aufgebaut? Und was für Spezialisierungen außer Kardiologie und Kinderärzt*in gibt es eigentlich noch?

Alle diese Fragen beantwortete START-Wien Alumna Feride, die im dritten Jahr an der MedUni Wien studiert.

Wir trafen uns zunächst am Haupteingang des AKH, um zunächst die Bibliothek zu besuchen, in der Feride vor rund drei Jahre für ihren MedAT-Test gelernt hat. Das sorgte bereits für die erste Überraschung, wussten doch die meisten Stipis nicht, dass die Bibliothek auch ihnen offen steht.

Weiter ging es mit einem kurzen Rundgang durch die Studienabteilungen des AKH im 6. und 7. Stock und dann weiter über das Gelände der MedUni, um direkt vor Ort Fragen zu klären wie „Wo ist die Studienberatung?“ und „Wo ist das Studieninformationsbüro?“ bzw. die Eingangsvorlesungen der ersten beiden Jahre. Ein wichtiges Gebäude, die Anatomie einige Straßen weiter, hatte leider geschlossen und so wanderten wir weiter Richtung Schottentor, um beim Gebäude für Genetik den medizinischen Studien-Stadtrundgang zu beenden.

Vielen Dank an Feride für deine Ausführlichkeit und Geduld, mit der du auch in der Kälte alle Fragen beantwortet hast!

Projektevernissage an der FH St. Pölten

Am 16. Jänner 2018 lud die FH St. Pölten zur so genannten Projektevernissage, wo Studierende der verschiedenen Studienrichtungen Projekte vorstellten, mit denen sie sich im Rahmen ihres Studiums beschäftigten. Auch Jugendliche von START-Niederösterreich nutzen die Chance um mehr über das Studienangebot an der FH zu erfahren und mit Studierenden ins Gespräch zu kommen. Ein paar Eindrücke der Jugendlichen:

 

Es war das erste Mal, dass ich die St Pölten Fachhochschule besucht habe und ich genoss es wirklich, alle diese verschiedenen Fakultäten der Ausbildung zu sehen. Es gab viele Studenten, die ihre Projekte vorgestellt haben. Ich persönlich interessierte mich, mit den Studenten zu sprechen, die den Bahnbau als Thema haben, das war erstaunlich. Der Bau einer neuen Zugstrecke ist keine leichte Aufgabe, es braucht auch viel Geld, ein gutes Arbeitsteam und Wissen. Es ist ein guter Weg für die heutige Welt, Züge als Transportmittel zu benutzen und auf die Umwelt aufzupassen. Ich bedanke mich bei allen Studenten, die dort waren und uns von ihren Projekten erzählt haben. (Yasin)

 

Der Besuch an der FH St. Pölten hat mir gut gefallen, weil da viel verschiedene Informationen gab z.B. über ÖBB, Elektrotechnik, Gesundheit, Musik, Radio usw. Spina care hat mir besonders gefallen, weil da mich massieren gelassen habe 😊 (Ismail)

 

Es gab eine Projektvernissage an der FH St. Pölten, da stellten Studierende ihre Projekte vor. Das war eine gute Möglichkeit um zu erfahren was man alles an der FH studieren kann. Es gab dort verschiedene Fachrichtungen z.B. Marketing und Kommunikationskonzepte, MT-Interactive, Soziale Arbeit, Gesundheit und Core Technology. (Navid)

 

Für mich waren die Projekte mit Gesundheit interessant. Ich hab z.B. viel darüber gelernt, welche Lebensmittel gut für den Körper sind – auch wenn man Sport macht. Ein Projekt war über Palliativteams. Da habe ein Quiz gemacht und viel gelernt z.B. in welchem Land die Lebenserwartung hoch ist und in welchem tief. (Ferooze)

Info-Nachmittag für medizinische Berufe in Salzburg

Acht an medizinischen Berufen interessierte Stipendiatinnen und Stipendiaten trafen sich am Freitag vor den Weihnachtsferien mit drei START Alumni im Salzburger Büro, um sich auszutauschen. Die Stipis hatten Gelegenheit, sich direkt von Studierenden über eine Ausbildung im medizinischen Bereich zu informieren. Zuerst wurden die Studiengänge in einem kurzen Referat vorgestellt, anschließend hatten die SchülerInnen ausreichend Gelegenheit Fragen zu stellen.

Harun Mujkanovic ist ehemaliger START Stipendiat aus Salzburg und studiert im 5. Semester Pflegewissenschaften an der Fachhochschule in Puch/Urstein. Ihm gefällt vor allem die praxisnahe Ausbildung und die vielen Möglichkeiten, die den Absolventen dieses Studiums offenstehen. Suhaila Mehrabi Behsudi ist ebenso wie Harun ehemalige START Stipendiatin aus Salzburg. Sie studiert im ersten Semester biomedizinische Anlaytik (BMA) an der FH Puch/Urstein. Suhaila hatte den Studienplan mitgebracht und sie zeigte den Stipis, auf welche Fächer, vor allem in den Bereichen Chemie und Biologie, sie sich einstellen müssen. Auch ein gutes feinmotorisches Geschick ist in diesem Studium gefragt, da viel Zeit im Labor mit Pipetten, dem Mikroskop und verschiedenen kleinen Gefäßen gearbeitet wird. Feride Günes studiert im 3. Semester Medizin in Wien, sie ist extra für diesen Info-Nachmittag nach Salzburg gereist. Feride bot unseren Stipis einen sehr guten Überblick über das Studium (Wo kann man Medizin studieren? Wie läuft das Studium bzw. die Ausbildung zum/zur Arzt/Ärztin ab?). Insbesondere das Aufnahmeverfahren („MedAT“) interessierte alle sehr. Feride erklärte den Stipis, auf welche Arten von Fragen sie sich einstellen müssen und wie sie sich am besten für den MedAT (bzw. ähnliche Tests, die für alle Studien im medizinischen Bereich verlangt werden) vorbereiten können.

 

Stipendiatin Sheba Brennsteiner wird 2018 maturieren und hat am Info-Nachmittag teilgenommen, da sie sich bereits für das Studium Pflegewissenschaften an der FH Salzburg vorangemeldet hat: „Der Medizin Info-Nachmittag war richtig cool! Ich habe so viel über mein neues Wunschstudium erfahren. Ich bin mir jetzt einfach noch sicherer, dass ich das wirklich machen will bzw. dass das Medizin Studium nichts für mich ist! Ich bin mir sicher, dass die anderen sich auch viel mitnehmen konnten und ich fände es super, wenn es sowas in der Art öfter geben würde. Vielleicht auch für eine andere Berufssparte.“

 

Ein herzliches Dankeschön nochmal an Feride, Suhaila und Harun, dass sie sich die Zeit genommen haben und einen spannenden und lehrreichen Nachmittag für unsere Stipis gestaltet haben!

Salzburger Stipis besuchten den Info-Samstag der Fachhochschule

Viele unserer StipendiatInnen und Stipendiaten stellen sich die Frage, welchen Weg sie nach der Matura einschlagen sollen und welche Hochschule besser passt. Uni oder FH? Deshalb besuchten unsere Stipis am 2. Dezember den Info-Samstag der Fachhochschule Salzburg in Puch-Urstein und informierten sich über die verschiedenen Studienmöglichkeiten der Fachhochschule.

Wir starteten mit einer Hausführung, die unseren StipendiatInnen einen ersten Eindruck von der FH vermittelte. Besonders beeindruckte uns auch die Architektur des Gebäudes. Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Ständen bei StudienabsolventInnen genauestens über Studienrichtungen, Auslandssemester und Jobmöglichkeiten aus erster Hand informieren. Von Betriebswirtschaft über Multimediadesign bis hin zu Ausbildungen im Sozial- und Gesundheitsbereich bietet die FH viele Möglichkeiten für Studierende.

In verschiedenen Präsentation wurde genauestens erklärt, welche Vor- und Nachteile eine Fachhochschule gegenüber einer Universität hat. Unsere StipendiatInnen konnten sich dadurch einen guten Überblick über das österreichische Hochschulsystem verschaffen. Die meisten teilnehmenden Stipis haben zwar noch einige Zeit bis zur Matura vor sich, dennoch war es für viele sicher ein erster wichtiger Schritt, über die eigenen Interessen nachzudenken und verschiedene Studienmöglichkeiten kennenzulernen.