Auf den Spuren von Stefan Zweig in Salzburg

Salzburg ist für viele Kunst- und Kulturschaffende ein Ort der Inspiration, des Schaffens, ein fruchtbarer Nährboden, aber auch Reibefläche und Brennpunkt für politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung – heute wie damals!

Die Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten machten sich am 17.09.2022 gemeinsam mit Deutsch-Trainerin Valentina D`Uva auf eine Entdeckungsreise zu Leben und Wirken Stefan Zweigs in der Stadt Salzburg. Themen dieser Stadterkundung waren sowohl sein literarisches Werk, sein Leben hier in Salzburg, die politischen Verhältnisse von 1920 bis zu Hitlers Machtergreifung im Jahr 1933, die euphorische Stimmung der Salzburger Bürgerinnen und Bürger für den baldigen Anschluss an Deutschland, die Stefan Zweig mit seiner Familie schließlich ins Exil zwangen. Daher führte der Weg durch die Stadt an diesem Tag vom „Trompeter Schlössl“ auf dem Kapuzinerberg, heute bekannt als „Zweig Villa“ weiter zu Orten des gesellschaftlichen Lebens, wie dem Cafe Bazar und entlang der vielen Mahnmale und Gedenkorte der Naziverbrechen in Salzburg.

Das sagen die Stipendiatinnen und Stipendiaten dazu:

Mustafa: „Bei diesem Spaziergang habe ich viele neue Informationen über der Schriftsteller Stefan Zweig bekommen, wie er als Jude in der Nazis Zeit in Salzburg gelebt hat. Als erstes haben wir einen guten Überblick über die Bücher von der Stefan Zweig erhalten. Danach waren wir auf dem Kapuzinerberg und haben sein Haus angeschaut. Die Stolpersteine, das Mahnmal der Bücherverbrennung am Residenzplatz und das Café Bazar haben wir besucht und immer wieder viel diskutiert.“

Khair: „Im Workshop literarischer Spaziergang haben wir den Schriftsteller Stefan Zweig näher kennengelernt. Wir haben sein Anwesen, in dem er früher gelebt hat, besucht. Ich durfte viele neue Aspekte der Geschichte kennenlernen und würde gerne noch einmal so einen Spaziergang machen.“

Marielle: “Am Samstag, der 17. September sprachen wir über einen der berühmten Menschen in der Philosophie – Stefan Zweig. Nachher machten wir einen Spaziergang durch die Stadt, um zu schauen wo er sein Leben in Salzburg verbracht hatte, bevor er ins Ausland reisen musste.
Stefan Zweig wurde am 28 November 1881 in Wien geboren. Er studierte Philosophie, war ein Schriftsteller und Übersetzer und hat viele Bücher geschrieben, wie zum Beispiel “Sternstunden der Menschheit”. Seine Bücher, wurden aber 1933 verbrannt.
Da er Jude war, wurde es immer gefährlicher in Österreich zu bleiben. Also, er floh nach England…
1940 zog er schließlich nach Brasilien. Dort schrieb er Die Schachnovelle, bevor er und seine Frau sich das Leben nahmen.
Nach der Biographie, besichtigten wir das Schlössl am Карuzinerberg, wo er wohnte. Vor dem Schlössl kann man 4 Stolpersteine sehen. Es sind da, um an Stefan, seine Frau und ihre 2 Töchter zu erinnern. Danach sind wir zum Café Bazar gegangen, wo er immer frühstückte und schließlich an den NS-Euthanasie-Mahnmal, wo Namen von hunderten Salzburgern und Salzburgerinnen Opfern, sowie Leerstellen für zusätzliche Namen zu lesen sind.
Eine interessante, bzw. sehr traurige Geschichte war das. Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer es für Stefan Zweig war, zu hören, dass viele Menschen getötet wurden, nur weil sie behinderte oder Juden wie er waren. Ich bin auch sicher, dass es einer der Gründe seines Selbstmord war. Wie traurig.”

Deutschworkshop in den Osterferien

Während der Osterferien erhielten die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit Deutschlehrerin Sarah an ihrer Schreibkompetenz zu arbeiten. An zwei Tagen durften sie ihre Stifte zücken und sich an Texte zu wagen, die sonst nur sporadisch im Deutschunterricht behandelt werden.

Masooma: Im Deutschworkshop am 13. und am 14. April haben wir zwei Briefe zu unterschiedlichen Themen geschrieben. In diesen Briefen schrieben wir unsere Meinung zu Musik und zur mündlichen Matura. Der Workshop hat mir gut gefallen, weil wir frei schreiben konnten. Da ich für die Ferien nichts vorhatte, fand ich diesen Workshop sehr gut, um Texte schreiben zu üben.

Ahmad: Ich möchte mich bei Start und Sarah für diesen Kurs bedanken, den sie für uns organisiert haben. Es hat mich sehr gefreut, dass ich teilgenommen habe. Dieses Mal haben wir etwas Neues gemacht. Wir haben über ein aktuelles Thema geredet und Argumente gesammelt, um einen Text fertigzuschreiben. Die Themen waren interessant.

Rocky: Ich habe den Workshop ganz entspannt empfunden. Schreiben ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber stressfrei seine Meinung zu einem bestimmten Thema schriftlich zu äußern, ist gut und machbar für mich. Solche Workshops sind gut, weil man hier frei und unbegrenzt schreiben darf. Vor allem, wenn man nicht gestresst ist, kann man gute Texte schreiben. Was ich gelernt habe, ist, dass ich kreativer und motivierter beim Schreiben bin, wenn ich weiß, dass ich keinen Zeitdruck habe.

Russul: Der zweitägige Deutschkurs war dieses Mal besonders sinnvoll und hilfreich. Statt immer wieder die gleichen Textsorten zu schreiben und sie zum tausendsten Mal zu wiederholen, könnten wir dieses Mal freier schreiben. Was dazu führt, dass man sich selbst und die Art und Weise, wie man etwas schreibt, besser kennenlernt. Auch die Themen, die wir diskutiert haben, waren sehr aktuell und spannend. Also nicht, wie es sonst bei den meisten langweiligen Themen, die man in Deutsch besprechen muss.

Hana: Am ersten Tag haben wir uns das Lied 0815 angehört und darüber diskutiert, danach haben wir eine E-Mail an den Produzenten geschickt. Am nächsten Tag haben wir über die mündliche Matura diskutiert und darüber einen Brief an den Bildungsminister geschrieben. Wir dürfen frei unsere Meinung sagen und darüber schreiben. Sarah hat alles gut vorbereitet und die Aufgaben Schritt für Schritt erklärt. Ich würde dieses Programm weiterempfehlen, da man sich so in den Ferien verbessern und lernen kann.

Danai: Der Schreibworkshop hat mir super gut gefallen. Die Aufgaben, die wir bekommen haben, waren sehr anders als ich mir das vorgestellt hatte. Es hat mir gut gefallen, dass wir am Anfang über das Thema gemeinsam diskutiert haben und unsere Argumente äußern durften. Die Aufgaben waren für mich interessant, daher konnte ich auch viel darüber schreiben. Es war eine gute Übung für mich.

Wafa: Am ersten Tag haben wir über den Liedtext eines Rappers gesprochen. Das Lied “0815” hatte viele Wörter, die unpassend waren und wir sollten schreiben, was wir darüber denken und, ob es Grenzen in der Kunst geben sollte. Am zweiten Tag haben wir uns mit der mündlichen Matura beschäftigt. Dieses Thema war sehr spannend, da es uns auch betrifft, dadurch konnten wir viel dazu schreiben.

START-NÖ Deutschworkshop: Analyse /Interpretation

Am Samstag den 5 März haben sich START-Niederösterreich Stpis mit Frau Mag. Sandra Reimers von „Lern dir was“ getroffen, um in einem spannenden Deutsch-Workshop “Analyse/ Interpretation” Neues zu lernen und hilfreiche Tipps und Tricks für die Zukunft mitzunehmen. Es wurde viel gelacht, aber auch viel gelernt. Sandra Reimers konnte wieder einmal mit ihrer charismatischen und überzeugenden Art die Stipis motivieren und ihnen Neues beibringen. Wir bedanken uns somit für den gelungenen Workshop bei Sandra und freuen uns auf die nächste Zusammenarbeit!

Spannende Tipps und Tricks wurden den Stipis erläutert

Der Workshop zur Textanalyse war sehr informativ und hat mir sehr gefallen. Man hat gelernt, wie man am besten eine Textanalyse durchführt oder überhaupt anfangen soll, dass es besser geschrieben ist und man selbst leichter damit umgehen kann. Außerdem hat uns Sandra Tipps zum Stressabbau in Prüfungssituationen und Tipps zur Fehlervermeidung gegeben. Arina

Es war ein erfolgreicher Tag. Sandra war nicht nur sehr lieb, aber sie hat auch mit sehr viel Energie und Elan gezeigt was einen noch mehr motiviert. Außerdem fand ich die Tipps und Tricks, die sie uns mitgeteilt hat, sehr hilfreich und informativ. Da ich schon bei einem anderen Workshop die Textanalyse durchgegangen bin, war hier nicht viel Neues dabei, trotzdem war dies eine gute Wiederholung und wie meine Pädagogik Lehrerin immer meint, Wiederholung ist die Mutter des Lernens! Eliza

Der Deutsch-Workshop war besonders informativ. Mag. Sandra Reimers von “Lern dir was” hat uns zahlreiche Tipps gegeben, die uns bei der Vorbereitung für die Deutschprüfungen, insbesondere Textanalyse und Textinterpretation, helfen sollen. Ich danke START-Stipendium vielmals für diesen Workshop. Jowi

Wie verbessere ich meinen Ausdruck?

Der Workshop “Wie verbessere ich meinen Ausdruck” mit Viviane war für mich wieder eine große Unterstützung, um mein Deutsch zu verbessern. Bei dem letzten Workshop konzentrierten wir uns auf Grammatik, aber dieses Mal haben wir den Aufbau eines Textes untersucht und wie man am besten mit einem Satz anfangen sollte. Der Satzanfang ist sehr wichtig, denn dadurch kann man den Inhalt auf ein viel höheres Nivea bringen und er bekommt eine bessere Struktur. Gute und verschiedene Satzanfänge lassen den Text viel abwechslungsreicher und professioneller wirken.

Viviane hat uns viele Formulierungen und Beispiele für verschiedene Textsorten und Teile eines Textes gezeigt. Danach durften selbst an Übungen Lehrer:in spielen. Auch bei einer Partnerarbeit haben wir gegenseitig versucht unseren Ausdruck zu verbessern.

Ich möchte mich für diesen Workshop bei Start und Viviane bedanken und hoffe, dass ich in Zukunft durch weitere Workshops mein Wissen in Deutsch erweitern kann.

Ein Bericht von Stipendiat Reza.

Ran an die Textsorten!

In den Weihnachtsferien nutzten zehn Salzburger StipendiatInnen die Möglichkeit, um ihre Schreibfähigkeiten weiter auszubauen. An insgesamt drei Tagen wurden ausgewählte Maturatextsorten gemeinsam genau besprochen und anschließend geübt. Deutschlehrerin Sarah hatte für jeden Tag eine andere Textsorte vorbereitet, sodass die Stipendiaten und Stipendiatinnen einen Überblick über die “großen Textsorten” erhielten.

Anschließend wurden die Texte der TeilnehmerInnen von Deutschlehrerin Sarah Korrektur gelesen und mit Anmerkungen versehen.

Wir haben die Stipendiaten und Stipendiatinnen gefragt, wie ihnen der Deutschkurs gefallen hat und welche Schwierigkeiten sie hatten.

“Sarah Krüger hat den Workshop sehr einfach und anschaubar gestaltet.
Sie hat uns mithilfe einer PowerPoint-Präsentation drei Textsorten nähergebracht. Am ersten Tag die Meinungsrede, am zweiten Tag die Textanalyse und am letzten Tag eine kürzere Textsorte, und zwar die Zusammenfassung. Nachdem sie eine Textsorte vorgestellt hatte, konnten wir einige Übungen dazu machen wie zum Beispiel das Unterscheiden von einem sachlichen oder fiktiven Text. Nachdem wir die kleineren Aufgaben als Aufwärmung gemacht hatten, ging es ans Schreiben. Dafür bekamen wir alle dieselbe Aufgabenstellungen und mussten die jeweilige Textsorte schreiben. Beim Schreibprozess war Sarah stets für Fragen verfügbar.
Was mir persönlich gefallen hat war, dass sie ihre Präsentation, die sie auch für alle zur Verfügung gestellt hatte, relativ einfach und simple gehalten hatte.
Was mir am meisten Spaß gemacht hat, war das Schreiben meiner Meinungsrede. Dadurch, dass ich gerne Rede, fällt mir das Schreiben einer Meinungsrede leichter, vor allem, wenn das Thema Stress bzw. Schulstress war und ich damit etwas anfangen kann.
Was mir weniger Spaß bereitet hat, war das Schreiben der Textanalyse. Zu meinen Schwächen gehört auf jeden Fall das Analysieren und Interpretieren von Texten und Stilmitteln. Dafür liegt mir die Textsorte, in der die eigene Meinung gefragt ist, mehr.
Ich finde es sehr gut, dass Sarah die schwierigeren Textsorten in diesen Workshop eingebaut hat, dadurch war man in der Schreibphase immer gefordert und am Arbeiten. Nachdem wir unsere Texte fertig geschrieben hatten, mussten wir diese per Mail abschicken und bekamen gleich am nächsten Tag die korrigierte Version zurück.” – Plabon

“Diese Woche haben wir uns 3 Tage lang mit Textsorten in Deutsch beschäftigt. Am ersten Tag haben wir gelernt, wie man eine Meinungsrede schreibt, jede/r von uns konnte ihre/seine eigene Meinungsrede schreiben. Am 2. Tag hatten wir die Möglichkeit, eine Textanalyse zu schreiben, welche auch momentan ein großes Thema für einige von uns in der Schule ist. Zu guter Letzt haben wir die Zusammenfassung wiederholt. Am Beginn war ich mir teilweise unsicher, wie ich eine Meinungsrede schreiben kann, aber als ich meine eigene Meinungsrede geschrieben habe, hatte ich ein gutes Gefühl. Für mich war der Workshop sehr hilfreich, sinnvoll und eine sehr gute Vorbereitung für meine Deutschschularbeit.” – Fatema

Intensive Unterstützung in Mathematik, Deutsch und Englisch – START-Salzburg

Im Schuljahr 2021/22 nahmen wieder zahlreiche Stipendiaten und Stipendiatinnen aus Salzburg das Unterstützungsangebot in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch an. Hierbei erhielten die Interessenten die Möglichkeit, im Zuge der Individualnachhilfe Lücken in den Kernfächern zu schließen und gemeinsam neue Lerninhalte zu erarbeiten, um bestmöglich für Schularbeiten, Tests und Prüfungen vorbereitet zu sein.

Auch in diesem Schuljahr zeigte sich, dass das Unterstützungsangebot in den Hauptfächern für unsere Stipendiaten und Stipendiatinnen wichtig ist. Zahlreiche Probleme, die aufgrund der coronabedingten Schließung der Schulen nicht im Schulunterricht aufgearbeitet werden konnten, wurden nun gemeinsam mit den START-Trainer*innen Andreas, Constanze, Sarah und Viktoria besprochen und in vielen Fällen wurden die Lücken sogar geschlossen.

Mit der Förderung aus dem Corona-Härtefallfons der Stadt Salzburg konnten im Schuljahr 2021/22 insgesamt 210 zusätzliche Lerneinheiten in Form von Einzeltrainings für die Salzburger START-Stipendiat:innen ermöglich werden, um die Auswirkungen der Pandemie auf den individuellen Lernerfolg und schulische Defizite abzumildern.

Wir haben unsere Deutschtrainerinnen Constanze und Sarah sowie unsere Englischtrainerin Viktoria gebeten, ein Feedback zum Unterstützungsangebot zu geben.

Deutschtrainerin Constanze

Besonders für SchülerInnen mit Migrationshintergrund waren und sind die Pandemie-Maßnahmen in den Schulen eine große Herausforderung, daher war und ist es sehr wichtig, ihnen hier mit dem Start-Angebot zur Seite zu stehen. Im Zuge der Unterstützungsmaßnahmen für die Individualnachhilfe habe ich 6 StipendiatInnen mit Online-Stunden via Zoom trainiert.

Da meine StipendiatInnen unterschiedliche Schulen und Stufen absolvieren, sind die Inhalte der angebotenen Kurse demensprechend divers. Die meisten Übungen haben sich  auf rhetorische Stilmittel  bezogen, da gerade in dieser Zeit  die  Textsorten Gedichtinterpretation, Meinungsrede und Textanalyse  auf dem Programm standen. […] Auch  Buchvorstellungen und Referate  waren ein wesentlicher Teil der Arbeit, bei diesen Thematiken konnten spezielle Fertigkeiten trainiert werden. Besonders an der Zusammenfassung wurde gearbeitet,  das  Leseverständnis wurde mit individuellen Übungen verbessert und  der Schreibstil  konnte auf ein höheres Niveau gebracht werden.

Warum soll Start weiter unterstützt werden?

Start unterstützt SchülerInnen mit Migrationshintergrund bei ihrem Weg zu einem höheren Schulabschluss. Diese jungen Menschen haben gerade in Deutsch Defizite, auf die in Schulen kaum eingegangen wird oder eingegangen werden kann. Es ist aber wichtig, dass auch sie einen höheren Schulabschluss, sprich, die Matura, erlangen können, um ihr persönliches Lebensziel zu erreichen und gleichzeitig auch als Vorbild für weitere SchülerInnen mit Migrationshintergrund zu dienen und ihnen Mut zu machen.

Deutschtrainerin Sarah

Ich bin nun seit November bei START als Deutschtrainerin tätig und in dieser Zeit habe ich vier Schülerinnen individuell betreut. Die Nachhilfe bestand zum großen Teil aus dem Üben von bestimmten Textsorten, die die Schülerinnen bald für die Schularbeiten in der Schule können mussten.

Zusätzlich wurde dann in der Einzelnachhilfe Grammatik geübt, da es hier öfters zu einigen Schwierigkeiten kommt. Vor allem die Satzstellung und die Fälle wurden dabei besprochen und mit Übungen vertieft. […] Auch für die Zukunft habe ich bereits einiges an Übungsmaterials gesammelt, um diese grundlegenden grammatikalischen Fähigkeiten mit den STIPIS zu üben.

Englischtrainerin Viktoria

Ich bin seit Oktober 2020 als Englischlehrerin bei START tätig. Mein größter Aufgabenbereich liegt im Angebot von Individualnachhilfe. Aktuell betreue ich insgesamt acht Stipendiat*innen, teilweise wöchentlich, teilweise alle zwei Wochen. Neben gezielten Vorbereitungen für Schularbeiten und Prüfungen liegt das Trainieren der verschiedenen Leistungsbereiche (Listening, Reading, Speaking, Writing) sowie Grammatik (Zeiten, Wortschatz, Wortstellung) im Vordergrund. Hier orientiere ich mich stark an den Wünschen und Schwachstellen der Stipendiat*innen.  Alle Stipendiat*innen zeigen sich sehr engagiert und bei allen konnten in den letzten Monaten Verbesserungen festgestellt werden, welche sich auch in verbesserten Schularbeitsnoten gezeigt haben.

Die Stipendiat*innen profitieren in der Einzelnachhilfe vor allem dadurch, dass ein auf sie individuell abgestimmtes Förderangebot von mir ausgearbeitet wird und sie im Unterricht direkt alle offenen Fragen mit mir klären können.

Wir möchten der Stadt Salzburg für die Förderung aus dem Corona-Härtefallfonds danken, da durch sie nicht nur die Individualnachhilfe ermöglicht werden konnte, sondern unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen auch die Möglichkeit geschaffen wurde, sich in einem betreuten Setting zu entfalten und sich weiterzuentwickeln.

Deutsch Workshop bei START-OÖ

Wir haben uns am 28.11.2021 bei einem Zoommeeting zusammengetroffen, um uns gemeinsam mit Viviane, einer Lehrerin an der Mittelschule, die viel Erfahrung mit Deutsch als Fremdsprache hat, über das Thema Grammatik zu unterhalten.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir uns Gedanken über unsere Herausforderungen und Schwachstellen gemacht und festgestellt, was wir durch den Workshop erreichen wollen.

Angefangen haben wir mit dem Wiederholen der 4 Fälle (Nominativ, Genetiv, Dativ und Akkusativ), danach haben wir in Quizlet (eine Lernwebsite) Übungen durchgeführt in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Fragen, die dabei aufgetaucht sind, haben wir mit Viviane besprochen. Wir haben danach die zwei Textsorten (Kommentar und Zusammenfassung) kurz wiederholt. Nachher hat jede/r sich für eine Textsorte entschieden und ein Text dazu geschrieben. Dabei wurden wir von Viviane begleitet und die Fragen, die aufgetaucht sind, wurden beseitigt. Schlussendlich wurde der Text von Viviane korrigiert und wir haben ein Feedback bekommen.

Es war ein hilfreicher Workshop und ich habe herausgefunden, wo meine Schwachstellen sind und wie ich sie, mit welchen Übungen beseitigen kann. Vielen Dank an Viviane für die hilfreichen Tipps und Vorschläge😊

Ein Bericht von Reza Rahimi.

Sprachlicher Ausdruck bei START-OÖ

Am Sonntag, den 31.10.2021 trafen sich einige Stipis online auf Zoom, um mit unserer Alumna Soso an ihrem Ausdruck in der deutschen Sprache zu arbeiten.

Angefangen haben wir den Workshop damit, dass uns Soso erklärt hat, was der Ausdruck ist und wie wir versuchen können diesen zu verbessern. Danach hat sie uns an unseren eigenen Texten erklärt, dass wir gar nicht so viele Ausdrucksfehler hatten, wie gedacht, sondern unsere Fehler eher zu anderen Kategorien gezählt werden. Zum Schluss durften wir die Tipps anhand einiger Beispiele auch gleich ausprobieren.

Stipendiatin Amal meint zu unserem Workshop:

„Der online Deutschworkshop mit Soso zum Thema “Ausdruck” hat uns geholfen zu verstehen, wo unsere Schwächen beim Texte Schreiben liegen. Sie hat uns viele Tipps gegeben, wie wir unsere Texte besser ausdrucken können und wie man die Sätze besser miteinander verbinden kann. Der Workshop war sehr gut gestaltet, mit einem guten und ruhigen Tempo präsentiert. Man konnte viel mitnehmen. Danke! “

Vielen Dank an Soso für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Workshop 😊

Back to School: Grammatik

“Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod”, das ist falsch, oder? “Der Dativ ist des Genetivs Tod”, so stimmt es, oder doch nicht? Die vier Fälle lösen oft Unsicherheiten aus, sowie “das/dass” und “seid/seit”. Uns würden noch viele grammatikalischen Herausforderungen einfallen, daher nutzen wir den Schulanfang für eine Auffrischung, wiederholen die wichtigsten Regeln und lernen mitunter viele Merksätze kennen. Dabei unterstützt uns unsere neue Deutschtrainerin Nina Brugger, sie studiert an der Uni Wien Lehramt (Deutsch & Geschichte) und Politikwissenschaft.

Deutsch Workshop – Ausdruck und Stil

Am Samstag, dem 08.05.2021, nutzten Stipis von START-OÖ die Möglichkeit ihren Ausdruck und Stil in der deutschen Sprache zu verbessern. Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat Tipps für Ausdruck und Stil bei den verschiedenen Textsorten gegeben und anhand von Texten, die die Stipis vorher schon geschrieben haben, konkret auf Fehler und Verbesserungsvorschläge der einzelnen Teilnehmer*innen eingegangen.

Stipendiatin Zahra berichtet:

„Stil und Ausdruck in der deutschen Sprache sind für die meisten von uns immer wieder ein Problem beim Texte schreiben. Daher hatten wir am Samstag, 08.05.2021 einen Workshop über das Thema Ausdruck & Stil, wo wir mit unseren eignen Texten arbeiten durften. Im Workshop haben wir eine Ahnung bekommen, welche Stil und Ausdruck man mit welcher Textsorte verwenden soll. Für unsere Ausdrucksfehlern, die wir in unseren Texten gefunden haben, haben wir immer Erklärungen bekommen, warum das nicht gestimmt hat, damit wir in der Zukunft nicht die gleichen Fehler machen.“

Vielen Dank an Frau Girlinger für die hilfreichen Tipps und Vorschläge und wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop.

Wir danken Fürst Georg Starhemberg, welcher mit seiner Spende die intensive Deutschförderung unserer Stipendiat*innen ermöglicht.

Mhmm..wie war das nochmal mit den Zeitformen?

Am Samstag, den 1. Mai stand für unsere Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen wieder ein produktiver Workshop auf dem Programm. Unsere Deutschtrainerin Constanze hatte für den Kurs am Samstag zahlreiche Übungsbeispiele vorbereitet, die mit den Stipendiaten und Stipendiatinnen besprochen und durchgenommen wurden.

Dabei wurden zahlreiche Beispiele angeführt, um die Theorie zu untermalen und die komplexen Regeln spielerisch zu veranschaulichen.

Wie unseren StipendiatInnen Khair und Hana der Kurs gefallen hat, ist in den folgenden Statements ersichtlich.

Khair

„Der Kurs hat mir gut gefallen. Wir haben heute Grammatik und das Verb durchgemacht. Ich möchte beim nächsten Mal lesen, hören, neue Verben und neue Wörter üben. Ja, ich denke, dass der Kurs mit für die Berufsschule geholfen hat.“

Hana

„Ich fand den Deutschkurs sehr interessant. Wir haben viele Verben gelernt und wie man sie in verschiedenen Zeiten setzen kann. Constanze hat alles sehr deutlich und langsam erklärt und ich habe richtig viel gelernt.“

Textanalyse / -interpretation bei START-OÖ

Wie wird eine Textanalyse bzw. eine Textinterpretation geschrieben? Was müssen diese Textsorten beinhalten? Diese und noch mehr Fragen konnten die Stipendiat*innen beim Workshop mit Trainerin Sabrina Gierlinger von der Lernwerkstatt Linz klären.

Dabei wurde nicht nur auf den Aufbau der Testsorten eigegangen, sondern es wurden auch Übungen zur formalen Analyse von fiktionalen Texten und Gedichten gemacht. Bei fiktionalen Texten spielen vor allem Struktur, Sprache, Figuren, etc. eine große Rolle, bei Gedichten sind das lyrische Ich, das Reimschema, die Kadenz, etc. von Relevanz. Auch die Aussagen und die Absicht hinter gewisser Sprache und Stilmitteln wurde interpretiert.

“Ich fand den Workshop mega interessant, vor allem gehen wir das auch gerade in der Schule durch und das hat mir sehr geholfen vieles besser zu verstehen, was in der Schule nicht so gut und ausführlich erklärt wurde. Ich konnte mir vieles mitnehmen auch wenn es viel Theorie war.” Stipendiatin Anni

“Die Sorten Textanalyse und Textinterpretation sind nicht immer einfach zu verstehen und auch vor allem den Unterschied zu kennen. In diesem Workshop hat sich das bei mir geändert. Ich verstehe jetzt diese beiden Textsorten und unsere Trainerin Sabrina Gierlinger hat es richtig gut gemacht und auch anhand von Beispielen erklärt, dadurch wurde es noch verständlicher. Vielen Dank an unsere Trainerin und an START :)” Stipendiatin Samar

Textsortenkurs in den Osterferien

Die Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen sind produktiv in ihre Osterferien gestartet. Am Montag und am Dienstag durften interessierte Schreiber und Schreiberinnen ihre Textsortenkenntnisse unter Beweis stellen und mit unserer Deutschtrainerin Constanze eine Meinungsrede und eine Zusammenfassung üben.

Unsere Stipendiat*innen mit unserer Deutschtrainerin Constanze

Am Vormittag hielt Constanze eine theoretische Einführung und beantwortete die Fragen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Der Nachmittag galt der Korrektur der geschriebenen Texte.

Wie der Textsortenkurs unseren Stipendiaten und Stipendiatinnen gefallen hat, lässt sich an den folgenden Statements erkennen:

“Der Deutschkurs in den letzten zwei Tagen hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr lehrreich und hilfreich, um die Textsorten nochmal aufzufrischen.”Rohullah

“Am 29. und 30. März 2021 hatten wir zwei Deutsch-Workshop zu zwei verschiedenen Textsorten mit der lieben Constanze. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen, da ich die Workshops sehr informativ und toll gestaltet fand. Außerdem finde ich die Unterrichtsatmosphäre auch sehr angenehm mit der Lehrerin”Mihi

“Um die Osterferien gut zu nutzen, habe ich gestern und heute mit der Constanze die Textsorten geübt. Am Montag haben wir eine Meinungsrede und heute eine Zusammenfassung geschrieben.
Ich freue mich sehr auf die kommenden Kursen mit ihr.”
Rusul

VWA – Trainig für NÖ, OÖ & Salzburg Teil 2

Am 20. Februar hatten die Stipendiat*inn der 7. Klassen AHS den Folgetermin für das VWA – Coaching. Nachdem sich die Schüler*innen schon beim ersten Termin mit der Themenfindung und den Grundlagen einer vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftigt, wurde bei diesem Termin schon konkreter an der Zusammenstellung des Projekts gearbeitet. Schwerpunkt waren die Erstellung eines Exposés und die Gliederung der einzelnen VWA. Dabei hat sich unser Workshopleiter Markus Rheindorfer sehr viel Zeit genommen, um die einzelnen Arbeiten durchzubesprechen und wertvolle Tipps mit auf dem Weg zu geben. Auch das Zitieren und die richtige wissenschaftliche Sprache wurden kurz erklärt.

Einige Statements der Teilnehmer*innen:

Der Workshop war wieder einmal sehr hilfreich. Wir haben die wichtigsten Punkte eines Exposés besprochen, dann haben wir noch einmal das Zitieren genauer gelernt. Außerdem haben wir das weitere Vorgehen durch gemacht, was wir nachdem wir das Exposé schon fertig haben, machen sollen. Mir hat der Workshop sehr gefallen, da ich viel mit nehmen konnte. Vielen Dank Markus, dass Sie uns immer wieder weiter helfen 🙂” – Samar (OÖ)

Heute hatten wir eine Weiterführung eines ehemaligen Workshops im Bezug auf die kommende VWA für uns Schüler. Mir hat es persönlich sehr viel weitergeholfen und ich habe auch viel Neues dazu gelernt. Es herrschte auch während der Konferenz eine angenehme Atmosphäre und war sehr informativ.” – Mihi (Salzburg)

Ich fand den 2. Teil vom VWA-Workshop genau so super wie den ersten. Mir hat der Workshop sehr gut gefallen. Viele meiner Fragen wurden beantwortet und ich kenne mich jetzt besser aus beim Zitieren, beim Schreiben des Erwartungshorizonts und beim Aufbau der Vwa. Der Trainer hat sehr deutlich und klar gesprochen und alle Fragen gut beantwortet. Die Zeit konnte er auch sehr gut einteilen 😊” – Sara (NÖ)

Vielen Dank an Markus Rheindorf für die beiden wirklich tollen VWA – Workshops!

Kompetenztraining Textsorten: Argumentieren

Wir tun es alle – manchmal mehr, manchmal weniger bewusst und manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich – wir argumentieren. Damit das bei der Matura aber gut klappt, muss man sich das Argument ein wenig genauer ansehen: Wir haben im Online-Workshop Argumente analysiert, die schlagkräftigsten Typen von Argumenten kennen gelernt und auch die, die wir besser vermeiden sollten, weil sie verletzend und unsachlich sind. Denn wer Bescheid weiß, der kann sich wehren und – überzeugen!

Ich bin froh, dass ich heute dabei sein dürfte, denn der Inhalt des Workshops aufbauend zu meinem aktuellen Deutschunterricht ist. Ich habe fast keine Argumentationsart, die wir heute behandeln haben, gekannt, so dass ich wirklich enorm aus dem Workshop mit Hanna mitnehmen konnte. Für die Zukunft werde ich versuchen auf meine Argumentation und auf die von den anderen Menschen zu achten und diese dementsprechend zu verkraften. – Mariana

Ich fand den Workshop mit Hannah ganz gut. Sie hat sehr viel mit uns die unterschiedlichsten Arten des Argumentierens geübt und hat versucht, uns beizubringen diese voneinander zu unterscheiden. Mir hat der Workshop gut gefallen. – Maryam

Der Workshop mit Hanna war sehr produktiv und lehrreich. Ich habe gelernt wie viele Arten von Argumenten es gibt, und wie / wann man sie verwendet. In der Zukunft werde ich sicherlich in meine alltags Diskussionen, aber vor allem in meine Texten Autoritätsargumente und Werteargumente einbauen. – Nuaar

Der Argumentieren-Workshop habe ich sehr hilfreich und sehr informativ gefunden. Unsere Trainerin Hanna hat uns sehr geduldig und verständlich erklärt, was Argumentieren ist und welche Arten von Argumentieren gibt es. Sie hat auch versucht, dass alle mitmachen und gleichmäßig vom Workshop profitieren können. Danke für das tolles Angebot und bedanke mich bei Hanna für den tollen Workshop. – Abbas

Ich habe mehr über das Argumentieren beim Workshop gelernt als in der Schule. Er war sehr hilfreich, da ich selbst viele Textstellen analysieren konnte und feststellen konnte, zu welcher Art des Arguments diese gehört. – Jasmeet

START-OÖ Deutsch Workshop – Grammatik

Am Vormittag des 10.01.2021 trafen sich die Stipis von START-OÖ, um ihre Deutsch Grammitkkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen.

Am Anfang haben wir damit begonnen die Grundgrammatik zu wiederholen. Nomen, Verben, Fälle, Artikel, Präpositionen, Adjektive und Adverbien wurden durchbesprochen und vereinzelt auch kleine Beispiele gezeigt, damit die Grammatik gleich besser veranschaulicht wird.

Am Ende haben wir uns noch genauer mit dem Satzbau und der Beistrichsetzung beschäftigt, weil das vielen noch nicht so leicht fällt. Wir haben gelernt, dass bloß, weil man beim Sprechen eine kleine Pause zwischen zwei Satzteilen einlegt, man nicht auch gleich einen Beistrich setzen muss. Das haben viele oft falsch im Kopf.

Frau Girlinger von der Lernwerkstatt hat sich viel Zeit für unsere Fragen genommen. Vielen Dank für den tollen Workshop und wir freuen uns schon auf den nächsten Deutsch Workshop mit Frau Girlinger.

Kompetenztraining Textsorten: Analysieren

Unsere START-Wien Textsorten Trainerin Hanna über das Analysieren: Texte sind Gewebe aus Worten und Sätzen, oft faszinierend oder undurchschaubar, sie lösen in uns irgendein Gefühl aus, aber drüber reden oder schreiben? Das könnte man nicht. In dem Online-Workshop haben wir uns intensiv mit der Analyse von Texten befasst: mit dem Systematisieren von Gestaltungselementen und In-Worte-Fassen von Eindrücken. Leider sind wir gar nicht mit dem Programm fertig geworden, aber eins ist in den spannenden drei Stunden klar geworden: Mit dem Werkzeug der Analyse kann man in Texten Ungeahntes entdecken!

Dieser Workshop hat mir sehr gefallen, da er sehr interessant war. Dadurch habe ich meine Leidenschaft zu deutschen Gedichten entdeckt und viel dazu gelernt. -Zahra

Der Workshop war für mich sehr aufschlussreich! Ich habe mich nämlich noch nicht davor mit dem Thema „Texte analysieren“ auseinandergesetzt, nichtsdestotrotz gab der Workshop mir einen guten Überblick über das Ganze! Ich freue mich sehr, an dem Workshop teilgenommen zu haben. Vielen Dank! 😉 -Mostafa

Der Workshop am 11. Dezember war auch sehr gut. Wieder habe ich die Präsentation von Hanna sehr gut gefunden, denn sie hat nicht gleich mit der Theorie begonnen, sondern mit Beispielen. Sie hat sehr schöne Beispiele genommen, wir haben zusammen interpretiert und analysiert. So könnte ich gleich ins Thema einsteigen. Danach haben wir einen Gedicht „Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort“ sehr ausführlich analysiert. Das hat mir gezeigt, wie man z.B. bei einem Gedicht vorangehen soll und wie man die Stilmitteln und das Reimschema erkennt und diese im Text darlegen kann. Und genau das hat mir sehr gefallen, weil letztes Mal haben wir sehr kurz einen Text gelesen und die Argumente herausgearbeitet. Aber diesmal haben wir noch einen Text „Basta“ gelesen und haben ihn anhand der gegebenen Fragen konkret analysiert und interpretiert, was sehr gut war, da man praktisch eine Textsorte übt. -Ravneet

Ich fand den Workshop sehr interessant, da für mich das Analysieren von Gedichten als eine HAK-Schülerin neu war. Ich habe mich gefreut, weil ich etwas Neues gelernt habe! -Jasmeet

Der Workshop war sehr amüsant und lehrreich. Das aktive Mitwachen/Mitreden fand ich ebenfalls sehr hilfreich und notwendig. Ich würd ihn jedem weiterempfehlen, der es mit der Textanalyse zu tun. -Mahdi B.

An sich fand ich den Workshop ganz interessant, aber ich muss erwähnen, dass für mich der Inhalt eine reine Wiederholung des in der Schule durchgemachten Stoffes war. Ich kann mir aber vorstellen, dass es manchen, schwerer fiel dem Workshop zu folgen, weil manche Inhalte nicht Schritt für Schritt, sondern kurz und knapp besprochen wurden. Mir haben auch die Texte, die wir bearbeitet haben gut gefallen, da sie sich mit verschiedenen Themen wie Kritik an der Gesellschaft und Politik und Liebe auseinandergesetzt haben. -Maryam R.

Also das Thema des Workshops war für mich komplett neu und eine neue nützliche Erfahrung. Ich konnte vieles Neues über die Textanalyse lernen, was mir das Thema in der Schule sicherlich leichter machen wird. Vielen Dank an Hanna, die das Thema so gut, interaktiv und abwechslungsreich erklären konnte. -Omran

Den Workshop fand ich super spannend. Ich bin noch in der 10.Schulstufe und würde nächstes Jahr Texte analysieren müssen, daher war der Workshop für mich sehr hilfreich. -Yusuf

Kompetenztraining Textsorten: Argumentieren

Unsere Textsorten-Trainerin Hanna Reidlinger meint über das Argumentieren: Wir tun es alle – manchmal mehr, manchmal weniger bewusst und manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich – wir argumentieren. Damit das bei der Matura aber gut klappt, muss man sich das Argument ein wenig genauer ansehen: Wir haben im Online-Workshop Argumente analysiert, die schlagkräftigsten Typen von Argumenten kennen gelernt und auch die, die wir besser vermeiden sollten, weil sie verletzend und unsachlich sind. Denn wer Bescheid weiß, der kann sich wehren und – überzeugen!

Ich fand den Workshop sehr informationsreich. Viele unbekannte Argumentationsarten habe ich durch den Workshop neu gelernt. Der Workshop ist sehr gut als Maturavorbereitung, da man bei alle Textsorten argumentiert außer bei der Zusammenfassung. Ich habe mich sehr gefreut teilzunehmen und neues zu lernen. Das einzige, was mich ein wenig störte war die Dauer des Workshops. Ich finde es war zu lang. Sonst hatte ich ganz viel Spaß. -Aster

Ich fand den Workshop “Argumentieren” sehr hilfreich, denn mir wurde verschiedene Arten von Argumenten bekannt, welche ich nicht in der Schule gelernt hatte. Das hat für mich Argumentieren sehr leicht gemacht. Der Vorgang des Workshops war auch gut geplant. Die Texte, die ich vor dem Beginn des Workshops erhalten hatte, haben mir die Möglichkeit gegeben, mir mehr Zeit zum Nachdenken über die Themen zu lassen. Und auch beim Gespräch wurde mir die Themen noch klarer. Frau Hanna hat es ganz gut gemacht, indem sie uns zuerst Argumenten gezeigt und nachher Fragen gestellt hat wie etwa um welche Argumentarten die Argumenten sich handelten. Das hat uns die Erkennung der Unterschiede zwischen Argumentarten erleichtert. Bin froh am heutigen Workshop teilgenommen zu haben. Und danke für den tollen Workshop. 🙂 -Sakaria

Der Workshop war für mich persönlich sehr hilfreich. Ich habe viele Varianten von Argumenten kennengelernt und werde sie in der Zukunft bestimmt gebrauchen. Sie hat die Argumente auch mit Beispielen auf Powerpoint veranschaulicht, was ich echt super praktisch fand. -Mostafa

Es war wirklich interessant, weil ich dachte mir, naja Argumenten und Argumentieren sind nicht was neues, 3-B Schema und fertig, aber ich habe Arten von den Argumenten, die ich unbewusst benutze, kennengelernt. Es war wirklich sehr hilfreich. Danke Hanna und START. -Stella

Ich fand den Workshop sehr interessant und hilfreich. Die Hanna war sehr nett und konnte gut erklären. Ich habe erfahren, dass es verschiedene Arten von Argumenten gibt. Auch vieles mehr, was wir im Deutschunterricht in der Schule nicht besprochen haben. Der Zeitpunkt des Workshops war absolut passend, weil ich an diesem Tag eine Deutschhausübung hatte, die mit dem Thema Argumentieren sehr viel zu tun hat. -Omran

Ich fand diesen Workshop hervorragend, auch wenn dieser online stattgefunden hat. Hanna hatte eine sehr informative Präsentationen vorbereitet gehabt, wo sehr verschiedene Argumente aufgelistet waren (auch mit Beispielen). Das hat mir sehr geholfen, denn unter der Liste waren auch die unzulässige Argumenten. So habe ich einen guten Überblick bekommen, welche Argumente gut sind für verschiedene Textsorten. Was mir aber am meisten gefallen hat, dass wir wieder die Möglichkeit bekommen haben, zu präsentieren bzw. zu einem bestimmten Thema zu argumentieren. Hanna hat dann auch einen kurzen Feedback zu der Präsentation gegeben und wir haben gemeinsam unsere Argumente analysiert. Es war sehr informativ und ich konnte sehr vieles mitnehmen. -Ravneet

VWA-Training für die Maturaklasse – Teil 2

Das VWA-Training mit Trainerin Sabine Lehner geht nach einem Monat in die zweite Runde. Die MaturantInnen haben bis dahin fleißig an ihren Arbeiten geschrieben, damit sie mit dem individuellen Feedback von Sabine daran weiter feilen können. Zudem haben unsere Stipendiat*innen Methoden gelernt, um weiterhin im Schreibfluss zu bleiben: 

Wie immer haben wir mit einer Schreibübung „Free Writing” in das VWA-Training gestartet. Dies ist eine sehr gute Technik um ins Schreiben reinzukommen und um die Hände aufzuwärmen und alle Gedanken, die man für die Arbeit nicht braucht beiseite zu legen. Mir persönlich hilft diese Technik sehr und ich wende sie gerne vor dem Schreiben an. Das VWA Training war wie jedes Mal sehr hilfreich und informativ. Ich konnte in schon einer Einheit eine komplette Literatur fertig machen und auch viel darüber schreiben. Die Atmosphäre war trotz Corona -Maßnahmen angenehm und ich konnte mich gut an meine Arbeit konzentrieren. Ich freue mich auf weitere Einheiten mit Sabine. – Fatema

Ich habe mit Sabine meine Quellen für meine VWA geschaut und habe genauer verstanden, wie ich besser mich in meiner VWA ausdrücken kann. – Abdul Baset

Das VWA-Training war wieder sehr hilfreich. Wir haben über ‘free writing’ und ‘focus sprint’ gesprochen. Die meiste Zeit hat jeder an seiner VWA gearbeitet. Sabine hat uns auch jedem einzelnen geholfen und Tipps gegeben. – Nuaar

 

 

 

Kompetenztraining Textsorten: Sprache erproben

START-Wien Stipendiatin Zahra berichtet vom Kompetenztraining “Textsorten” mit unserer Trainerin Hanna Reidlinger.

Am Freitag den 23.10 haben wir ein Workshop zur Rhetorik (Sprache erproben) gemacht.

Anfangs haben wir 10-15 Minuten einfach unsere Gedanken drauflosgeschrieben – ich muss ehrlicherweise gestehen, dass das an einem Freitagnachmittag und zu Beginn der Herbstferien sehr erleichternd war. Ein Tipp an euch – nehmt euch täglich ein paar Minuten Zeit für eure Gedanken und schreibt sie auf.

Anschließend haben wir ein paar stark rhetorische Texte gelesen und diese im Nachhinein nach Stilmitteln analysiert, die wir in unserer eigenen Rede mit einbezogen haben. Für die Rede haben wir insgesamt 20 Minuten bekommen und anschließend mussten wir diese vortragen.

Sehr empfehlenswert – trotz der großen Erschöpfung und trotz dessen, dass es Freitagnachmittag war, war es sehr interessant – an dieser Stelle ein großes Shout Out an Hanna, den Workshop echt toll gestaltet hat.

Rhetorik – die Redekunst der Antike

Die Textsorten „Rede“ und „Kommentar“ sind sehr eng miteinander verwandt und sind sich demnach sehr ähnlich. Von den anderen Textsorten stechen sie durch ihre sehr starke sprachliche Gestaltung heraus.

Das Ziel der Rhetorik ist das Interesse und die Emotionen der Leser- oder Zuhörerschaft zu erwecken, um sie auf ein wichtiges Thema anzusprechen und an sie zu appellieren. Hierbei geht es vor allem darum, wie man etwas ausdrückt – also um die „Strategie“.

Man braucht viel Erfahrung, um sich von solchen Reden nicht beeinflussen zu lassen, denn meist ist das Ziel des Redners, die Zuhörerschaft zu beeinflussen. Metapher, Vergleich und Beispiele ermöglichen eine bildhafte Darstellung, sodass das Publikum leicht folgen kann.

Es werden auch Adjektive verwendet um die Meinung verstärkt rüberzubringen – sie gestalten den Text sehr farbig ebenso wie Steigerung, Wiederholung, Übertreibung aber auch Untertreibung. Appell, Ironie, rhetorische Fragen und eine direkte Ansprache des Publikums lassen den Text sehr lebendig wirken.