Unsere Mathe Studienclub Coaches stellen sich vor

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kooperationspartnern Michael Eichmair und Felix Heistinger, wie auch bei allen Coaches. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf die Matura bestens vorbereiten.

Felix studiert die beiden Fächer Mathematik und Englisch auf Lehramt und Mathematik im BSc. Er ist seit über drei Jahren begeistert als Coach bei Mathematik macht Freu(n)de tätig und organisiert seit mittlerweile zwei Jahren gemeinsam mit Kolleg*innen den START Studienclub.

„Das Arbeiten mit den Stipis bereitet mir immer sehr viel Freude, deshalb war ich am Anfang des Semesters sehr enttäuscht, als wir zunächst den Studienclub vorübergehend absagen mussten. Ich kenne einige der diesjährigen Maturant*innen nun schon seit über 2 Jahren und ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, sie noch bis zur Matura begleiten zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Kolleg*innen, die das Online-Format mitentwickelt und umgesetzt haben und auch vielen Dank an alle, die im Rahmen des Projekts Mathematik macht Freu(n)de im Laufe dieses Semesters am Erstellen von Video-Lernzyklen beteiligt waren. Diese auf der Webseite des Projekts frei zugänglichen Video-Lernzyklen waren fester Bestandteil des Online-Formats der Studienclubs. Vielen Dank an START für die reibungslose Organisation und natürlich vielen Dank an die Stipis, die wie immer mit viel Freude und Engagement dabei waren.“  

Irene befindet sich in der Abschlussphase des Masterstudiums der Unterrichtsfächer Mathematik und Physik. Sie bringt gerne Abwechslung in den Unterricht und war beim Online-Format besonders motiviert, ihre neuen Ideen auszuprobieren.

„Ich war begeistert, wie gut der Online-Studienclub funktioniert hat. Die Jugendlichen sind immer pünktlich im virtuellen Meeting-Raum eingetroffen und nachdem wir dann grob besprochen haben, was wir in der heutigen Einheit machen werden, ging es auch schon los. Es hat wunderbar funktioniert, dass wir gemeinsam als Gruppe arbeiten konnten und alle sich gegenseitig unterstützt haben. Ein riesiges Kompliment an die Stipis an dieser Stelle, die dabei die entscheidende Rolle gespielt haben! Auch wenn als Lehrperson die Vorbereitung für das Online-Format viel mehr Zeit beanspruchte, als beim normalen Studienclub, war es eine tolle Erfahrung! Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte.“

Markus hat eine Vorbildung als Softwareentwickler und studiert derzeit Mathematik und Physik auf Lehramt. Das Bachelorstudium wird er voraussichtlich im Sommersemester 2020 abschließen. Neben dem Studium entwickelt Markus hobbymäßig Brett- und Computerspiele. Zwei seiner Brettspiele wurden schon veröffentlicht und in insgesamt sechs Sprachen übersetzt.

„Ich habe START-Kurse sowohl in Physik als auch Mathematik gehalten und bin von den Stipendiaten begeistert. Sie bringen sehr viel Freude, Wissen und Begeisterung in die Kurse mit. Das abreiten und lernen mit ihnen hat mir große Freude bereitet und ich würde jederzeit wieder einen START-Kurs halten.“

Anna studiert die Fächer Mathematik und Physik auf Lehramt und freut sich, bei den Studienclubs von Mathematik macht Freu(n)de dabei sein zu dürfen. Neben ihrem Studium und diversen Jobs, verbringt sie viel Zeit in den Bergen.

„Die Zusammenarbeit mit den START-StipendiatInnen war eine prägende Erfahrung. Trotz der außergewöhnlichen Situation konnten wir alle viel dazulernen. Die Jugendlichen waren engagiert und offen für Neues, weshalb es auch möglich war, den Studienclub online durchzuführen. Es war sowohl für mich als auch für die Jugendlichen eine Herausforderung. Dennoch gelang es uns mit Spaß und Interesse für die Mathe-Matura zu üben.“

Johannes kommt ursprünglich aus Salzburg und ist für sein Lehramtstudim zusammen mit der wahrscheinlich besten WG nach Wien gezogen. Er macht seit zwei Jahren bei den Projekten von MmF mit und arbeitet auch als Lernbetreuer bei der VHS. Um ein bisschen Abwechslung zu den Schüler*innen der Sekundarstufe zu bekommen, steht er bei den Pfadfinder*innen im Heimabend, wo er mit seinen Volksschulkindern allerlei Blödsinn macht. In seiner Freizeit geht er gerne Laufen oder macht Parkour an den verschiedensten Spots in Wien.

“Die Studienclubs sind wirklich ein brilliantes Konzept. Wir Coaches lernen genauso jedes Mal wieder vieles dazu und können so unser Know-How laufend erweitern. Durch die überschaubare Gruppengröße können wir besser auf die individuellen Bedürfnisse der Lernenden eingehen und auch Methoden anwenden, für die im Schulunterricht leider oft die Ressourcen fehlen. Ich habe mich ursprünglich für das Lehramt entschieden, weil es mir ein irrsinnige Freude macht jemandem etwas so zu erklären, dass plötzlich der Funke überspringt und genau das beobachte ich hier immer wieder. Mein Ziel ist, dass auch mein Unterricht später einmal so gut funktioniert.”

Katrin studiert die beiden Unterrichtsfächer Mathematik und Musikerziehung sowie Instrumental- und Gesangspädadogik Querflöte. Ihre Freizeit verbringt sie viel mit der Musik, aber auch Mathe-Nachhilfe und die Kurse im Rahmen von Mathematik macht Freu(n)de bereiten ihr viel Freude, da sie wertvolle Unterrichtserfahrung sammeln kann.

„Das Arbeiten mit den Start-StipendiatInnen hat mir große Freude bereitet, denn sie waren wirklich sehr motiviert und engagiert. Auch wenn wir uns leider nur „online“ kennengelernt haben, konnten wir gemeinsam viele mathematische Aufgaben lösen und Neues dazulernen.“

Sebastian ist Student im BEd und im BSc Mathematik. Seit dem Projektstart dabei, engagiert er sich immer wieder gerne bei Mathematik macht Freu(n)de und hat schon bei einer Vielzahl an Gelegenheiten als Coach oder als Tutor gewirkt.

„Die Stipendant*innen haben außerordentlich konzentriert und lösungsorientiert gearbeitet und trotz der ungewohnten Situation konnten wir als erfolgreiche Lerngemeinschaft wirken und eine Vielzahl an Aufgabenstellungen bearbeiten.“

Zum Abschluss: noch ein gemeinsames Gruppenfoto

Der Studienclub Mathematik kann aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 20 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester am Online-Unterricht teilgenommen und konnte so ihr Interesse an Mathematik vertiefen, ihre schulischen Leistungen verbessern und sich auf dich Matura bestens vorbereiten. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

START-Wien meets Computer Futures

Computer Futures, eine Personalberatung für IT & Tech, ladet zu einem abwechslungsreichen und berufseinblickenden Workshop in den Semesterferien ein. Shehab findet, dass der Nachmittag eine “tolle, unvergessliche Erfahrung” ist und berichtet folgend über den Workshop.

Der Workshop mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Personalberatung Computer Futures war außergewöhnlich. Wir hatten die Möglichkeit die Arbeitswelt der Personalberaterinnen und Personalberater von der Nähe zu betrachten. Sie haben den Workshop in verschiedenen Stationen aufgeteilt. Einer der Stationen war der Lebenslaufcheck mit dem Sales Team Manager Jan Luther und mit einem professionellem Team. Sie haben unsere Lebensläufe kontrolliert und uns ein Feedback gegeben. Bei der 2. Station haben die Mitarbeiter uns von ihrem Tagesablauf erzählt. Was mich sehr fasziniert und ich sehr innovativ finde, sind die Methoden, die sie anwenden um deren Ziel umzusetzen. Das Team schreibt jeden Tag seine Tages, Monats- und Jahresziele auf einer Tafel und bespricht diese gemeinsam. Das Team setzt sich aus jungen und attraktiven Experten und Expertinnen zusammen. Die Atmosphäre dort ist sehr attraktiv und geeignet für Zusammenarbeit und Erfolge. Ein sehr gutes Beispiel ist, dass sie uns Pizza bestellt haben in unserer Pause, die Pizza war sehr lecker. Ganz speziell war auch das Feiern von Erfolgen. Eine Mitarbeiterin hat ihren ersten “Deal” zwischen Kunde und Kandidaten abgeschlossen. Sobald sie herausgeschrien hat :”Ich habe mein erstes Deal!”, haben alle auf den Tischen geklopft und  ihr gratuliert. Sowas sieht man ehrlich gesagt nur in Filmen. Ein zusätzlicher, wichtiger Aspekt warum die Atmosphäre so perfekt ist, ist  die Unterstützung und die Motivation, die von den Vorgesetzten kommt. Sobald man sich wohl fühlt , hat man auch den Wille sein Bestes zu geben. Genau dieses Gefühl haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten von diesem Workshop mitgenommen. In den anderen Stationen haben einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich für uns Zeit genommen und unsere Fragen beantwortet beziehungsweise deren Karriereverlauf erzählt. Sie haben uns auch gezeigt wie sie mit den Kunden und Kandidaten in Kontakt kommen und bleiben. Der Workshop war nicht nur bildungsrelevant, sondern einige Stipendiatinnen und Stipendiaten können mehr davon profitieren. Sie haben mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, um eventuell ein Pflichtpraktikum zu absolvieren.  Es war eine tolle, unvergessliche Erfahrung. Danke START und Computer Futures!

Ein spezieller Dank gilt Anna Wolff und Kristina Pokorny, die für das Konzept und die Organisation verantwortlich waren.

Was konnten sich unsere START-Wien Jugendlichen vom Workshop mitnehmen? Und was ist ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Mir hat der Tag bei Computer Futures sehr gefallen! Ich fand es ziemlich praktisch, das wir in Kleingruppen eingeteilt waren, da jeder dann eine Ansprechperson hatte und somit auch die Zeit nutzen konnte um auf Fragen eingehen zu können! Man hat sehr viel über das Unternehmen und deren Arbeitstag erfahren und auch einiges erklärt bekommen, wie beispielsweise bei der Lebenslaufstation! Ich habe mich ziemlich wohlgefühlt bei ihnen und hoffe, das man nochmals ein Workshop mit ihnen machen können! -Jovana

Ich konnte mir anfangs nicht so viel unter dem Workshop vorstellen, ich dachte es ginge mehr um IT und im allgemeinen interessiert mich ja die Wirtschaft. Jedoch hat sich in kurzer Zeit herausgestellt das der Workshop, unfassbar spannend und toll ist. Mir war das Personalmanagement in der Art und Weise überhaupt nicht bekannt. Ich werde mich weiterhin mit dem Thema Personalvermittlung beschäftigen und bin sehr dankbar, dass ich beim Workshop dabei sein konnte. -Edison

Der Workshop war eine tolle Gelegenheit einen Blick in ein Unternehmen zubekommen, welche Arbeitsmethoden darauf beruhen einander zu unterstützen um das Ziel zu erreichen. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren sehr locker drauf und haben uns ihre Arbeit in mehreren OneToOne Gesprächen erläutert. Sie haben gezeigt das es keine Rolle in dem Unternehmen spielt, welchen Abschluss man erreicht hat, es kommt bei ihnen auf die Leistung, Motivation und Begeisterung an! -Salma

Danke noch einmal für das Organisieren und die Einladung! Es war echt informativ und hilfreich. Für mich besonders, weil ich mehr Informationen über das AI-Umfeld in Österreich erhalten habe. -Mike

Wie erwartet, hat mich der Workshop super gut gefallen und war für mich sehr Interessant, spannend und informativ. Da ich die Möglichkeit gehabt hätte, meinen Lebenslauf checken und einige Punkte korrigieren zu lassen. Ich war sehr begeistert von ihre Freundlichkeit und die Umfeld, die ich dort gesehen habe, hat mich motiviert, um mich für meine Zukunft noch viel mehr zu bemühen. Von diesem Workshop habe ich viel Neues gelernt und dadurch wurde mein Wissen erweitert. Ich konnte vieles mitnehmen, die ich in der Zukunft sicher brauchen werde. -Abbas

Jede Sekunde, die ich bei dem heutigen Workshop verbracht habe, war – muss ich unbedingt sagen – mega lohnenswert, denn ich habe gelernt, wie ich ein gutes, effektives und informatives Lebenslauf gestalte. Ich habe auch über SThree, Computer Futures und ihre Arbeit von den dort super netten, unterhaltsamen und enthusiastischen Mitarbeiterinnen viel Informationen bekommen. Ich wusste eigentlich nicht, dass es so etwas gibt. Allgemein hatte ich heute dafür ein lehrreicher und spaßiger Tag. Danke START und SThree. 🙂 -Sakaria

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend, was mir besonders gefallen hat, war meine Unterhaltung mit Anna. Ihr Bereich hat mich voll interessiert Business Intelligence. Ich hätte nur die Station von dem Lebenslauf Check länger gemacht. Ich hätte diese erweitert, da viele bzw. Ich sich nicht so gut damit auskennen, wie man eine schreibt. Ein Vorschlag wäre einen mit dem Team zu schreiben oder vielleicht Unterlagen fürs Mitgeben vorbereiten, damit ich bzw. andere nachschauen können, wie ein idealer Lebenslauf ausschauen sollte. Ich möchte mich aber für den Workshop und die Pizza herzlich bedanken 🙂 -Mariam

Der Workshop war sehr interessant, weil sie uns erzählt haben, was sie machen und warum sie überhaupt da sind. 1. Sie haben Kontakte mit Kunden, Unternehmen und Bewerbern. Und 2. Ihre Aufgabe besteht darin den passenden Kunden für die passende Unternehmen zu stellen, das ist wie verkaufen aber sie „verkaufen“ Dienstleistungen in Form von Arbeitern, statt Produkten. Am Anfang dachte ich, dass die Arbeit nicht schwer ist, aber dann habe ich mehrere Probleme gehört, die einem beim Arbeiten passieren können. Außerdem habe ich jetzt einen Überblick wie ein guter Lebenslauf ausschauen sollte. Ich danke die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Computer Futures, die uns das ermöglicht haben. -Ammar

Vienna Open Lab – DNA Kopierer

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Du wolltest schon immer eine DNA kopieren? Im folgenden Bericht erfährst du über die eingesetzte Technik und Methoden für ein erfolgreiches Kopieren. Damit dein Wunsch in Erfüllung geht, komm nächstes Mal unbedingt in das Vienna Open Lab und mach mit!

Am 24.01.2020 haben sich zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Wien in das molekularbiologische Mitmachlabor am Vienna BioCenter getroffen. Gleich beim Eintritt in das Labor haben uns zwei freundliche Gesichter herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Kathi und Gregor studieren Molekularbiologie an der Universität Wien und leiten gerne Workshops dieser Art mit jungen Menschen. Nachdem uns die Regeln und das Verhalten bei Gefahr im Labor erklärt wurden, konnten wir starten.

Gregor und Kathi testeten unser Wissen über die DNA und haben uns mit neuen Informationen gefüttert. Sie erklärten den Aufbau der DNA und bereiteten uns für den praktischen Teil des Workshops. Es ist erstaunlich, dass eine einzige Zelle in menschlichen Körper 2m lange DNA enthält. Ein Körper besteht aus 30 Billionen Zellen mit jeweils 2m langen DNA. Ist das nicht unglaublich?

Nach der erstaunten und nicht einfachen Theorie konnten wir mit dem Kopieren starten. Ich möchte erwähnen, dass das Kopieren von DNA nicht einfach ist, denn man braucht ein modernes Labor mit UV-Gerät und einem Thermocycler, das in der Lage ist die Temperaturzyklen einer PCR (= Polymerase Chain Reaction) selbstständig durchzuführen. Ohne diesen Geräten hätte das Kopieren sehr lange gedauert. Außerdem ist es sehr wichtig zu erwähnen, dass sich durch PCR die DNA in bestimmten Abschnitten kopieren lässt. Ohne PCR wurde kein Vaterschaftstest oder eine schnelle Diagnose von Krankheiten denkbar.

Wir, die Stipis, wurden in jeweils drei Personen pro Gruppe geteilt. Damit wir zu einem Ergebnis kommen, mussten wir zuerst die Stränge der DNA voneinander trennen. Dann haben wir einen Primer an die DNA angelagert und schließlich wurde die Temperatur auf 72°C erhöht, um zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Kathi und Gregor waren sehr begeistert von unserer Zusammenarbeit und den finalen Ergebnissen. Sie waren sehr offen und beantworteten gerne unsere Fragen über die Weiterbildung. Nach so einem informativen und gut strukturierten Workshop kann ich mich nur bedanken. Danke Kathi und Gregor!!!  (Ein Bericht bei Mariana)

Vienna Open Lab – DNA-Atelier

Das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmachlabor am Vienna BioCenter, bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Unsere START-Wien Stipendiat*innen nahmen am “DNA-Atelier” teil, extrahierten ihre eigene DNA und durften diese auch mitnehmen. Sie konnten ihr Wissen über pflanzliche und tierische Zellen, deren Unterschiede und Aufbau zudem vertiefen. Das Atelier versucht einen Laboralltag zu simulieren und den Teilnehmenden einen ersten Einblick in diesen zu gewähren. Das Beachten von Sicherheitsvorschriften, Richtlinien der Sauberkeit und Sterilität, die Handhabung der Laborgeräte, wie auch weiße Labormäntel und das Verbot von Lebensmitteln gehören dazu.

Der Workshop beginnt mit Theorie: Wie ist eine Zelle aufgebaut? Wie unterscheiden sich pflanzliche von tierischen (menschlichen) Zellen? Und was befindet sich im Inneren einer Zelle? Die Workshopleiterinnen Lara und Sana erstellen gemeinsam mit den Jugendlichen Skizzen von Zellen, bestimmen die Funktionen und Eigenheiten, wie auch die Unterscheidungsmerkmale, bevor sie sich eingehend dem Inneren der Zelle widmen. Im Inneren befindet sich die DNA (engl. deoxyribonucleic acid), sie ist der Träger der Erbinformation aller Lebenwesen, wie auch von einigen Viren, also die Basis der Gene. Das Wissen der Jugendlichen über die Funktionen und den Aufbau der DNA geht über das Grundlegendste hinaus, daher geht es auch schnell zur Praxis über. In zwei Gruppen aufgeteilt werden zuerst die Zellen von Bananen und Zwiebeln unter dem Mikroskop betrachtet, bevor die Zellen aus der eigenen Mundschleimhaut eingehend untersucht werden. Unter dem Mikroskop werden die Unterschiede deutlicher: die tierischen Zellen sind rund und oval, die pflanzlichen haben Ecken und Kanten, und erinnern an kleine Blumen. Eine kurze Reflexionsrunde folgte um die Ergebnisse zu vergleichen.

Der zweite Teil erweist sich als der spannendere, denn die eigene DNA wird untersucht. Zuerst wird die DNA aus Zwiebeln und Bananen extrahiert. Die Genauigkeit jedes Schrittes erfordert sehr viel Konzentration um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten. Die DNA der Zwiebel ist deutlich sichtbarer als die von der Banane, der Eindruck entsteht als wäre sie mehr “verkettet” bzw. dürfen wir annehmen, dass die Gruppe mit den Bananen nicht genau gearbeitet hat. Im zweiten Schritt wird die eigene DNA extrahiert, der Höhepunkt des Workshops! Zuerst sollen alle Teilnehmenden 30 Sekunden lang ihren Mund mit einer Salzlösung spülen, damit eine hohe Menge an Schleimhaut gewonnen werden kann. Bei zwei Stipendiatinnen erzeugt der Gedanke sehr viel Ekel und sie überlassen diesen Vorgang den anderen. Mit einfachen Methoden, welche schrittweise erklärt werden, wird versucht die eigene DNA zu extrahieren. In jeder menschlichen Zelle ist im Zellkern ein 2 Meter langer DNA-Faden und dieser soll bestenfalls isoliert werden. Die Extraktion des eigenen Erbguts darf auch am Ende des Workshops mitgenommen werden. Wir können nur spekulieren, was die Jugendlichen mit ihrem Erbgut machen werden, jedoch ist Klonen, also die Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen, eine mögliche Option.

Das coolste für mich bei heutigen Workshop in Vienna Open Labor war die Extraktion der DNA aus unseren Mundschleimhaut. In den Naturwissenschaftlichen Bereich reinschnuppern zu können fand ich als eine gute Abwechslung zu den bisher durchgemachten Workshops. Ich freue mich auf noch mehr interessante und komplexere naturwissenschaftlichen Workshops! -Mariana

Der Workshop war sehr informativ, jedoch mit viel Spaß gestaltet. Wir haben uns die tierische- und pflanzliche Zelle angeschaut. -Nour

Der Workshop war einer der besten Workshops, die ich beim START besuchen durfte und ich bin mir absolut sicher, dass die anderen TeilnehmerInnen mir auch zustimmen werden. Meine Vorfreude und Erwartung auf diesen Workshop hat sich vollständig erfüllt. Ich danke die Workshopveranstalterinnen, die uns Vieles nahegebracht haben und zudem auch unsere Fragen zu ihrem Studium beantwortet haben. Ich kann es kaum erwarten an das nächste Workshop in Vienna OpenLab teilzunehmen. -Arezou

Der Tag im DNA Atelier war wirklich cool , wir durften selber sehr vieles machen und ausprobieren was das ganze noch interessanter gemacht hat und auch die zwei Trainerinnen, die die Experimente geleitet haben, waren sehr nett. Ich freue mich schon auf den zweiten Termin. -Kamila

Mathematik macht Freu(n)de und Physik noch mehr!

Unsere START-Wien Stipendiat*innen und FreundeskreisteilnehmerInnen hatten auch in diesem Wintersemester wieder die Möglichkeit an einem Mathe & Physik Intensivkurs, welcher von der Fakultät für Mathematik an der Universität Wien angeboten wird, teilzunehmen. Vielen unserer Jugendlichen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden. Unsere Stipendiat*innen blicken auf das Semester zurück und berichten von der bereits vierten Runde des START-Studienclubs. Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit!

Die Studienclubs Mathematik & Physik können aufgrund der großzügigen Spende der Donau Chemie Gruppe verwirklicht werden. Über 25 START-Wien Jugendliche haben dieses Semester an den beiden Studienclubs teilgenommen und konnte so ihr Interesse vertiefen, wie auch ihre schulischen Leistungen verbessern. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Der Mathe-und Physikkurs war hilfreich für mich. Es hat sowohl mein Verständnis, als auch mein bestehendes Interesse noch mehr erhöht. Zudem habe ich mittlerweile gelernt die Kenntnisse auch beiden Fächern zu verknüpfen. Dies hat mir und wird mir dabei helfen an die Aufgaben anders anzugehen. Die LehrerInnen haben sich besonders darum bemüht uns komplexe Themen auf eine verständliche Art und Weise zu übermitteln, was ihnen auch gelungen ist. Zusammenfassend kann ich nur sagen: DANKE!!!!! -Arezou

Durch den Mathematik-Kurs habe ich nicht nur mein vorhandenes Wissen erfrischt, sondern auch etwas dazu gelernt. Wir haben auch das aktuelle Stoff durchbesprochen, sodass ich für die Stundenwiederholungen bewaffnet war. Sara und Michael sind soo freundlich und motiviert. Besonders hat es mir gefallen, dass sie sehr offen sind. Aus diesen Gründen bin ich sehr motiviert an den Intensivkurs im Februar teilzunehmen und somit mehr Training für die Matura haben. Die Studenten, die Physik studieren, haben sich öfters gewechselt, trotzdem hat jeder von denen einen guten Eindruck auf mich hinterlassen. Ich habe bemerkt, dass sie uns verstehen, weil sie auch mal Schüler gewesen sind. Sie haben sich trotz komplizierten Definition sehr bemüht uns den Stoff näher zu bringen. Durch den bunten Programm sind die 3 Stunden sehr schnell vergangen. Ich hatte viel Spaß an den zahlreichen Diskussionen teilzunehmen. Vieles war für mich neu, vieles habe ich erst durch den Kurs verstanden. Die Studenten haben heute gemeint, dass es den Kurs in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr geben wird. Das finde ich sehr schade. -Mariana

Einer der besten Workshops bei START ist der Mathekurs. Man hat die Möglichkeit außerhalb der Schule mit den besten Studenten und Studentinnen Mathe zu üben, außerdem hat man die Chance sich mit Mathe intensiv zu beschäftigen und darüber nachzudenken. Der Mathekurs ermöglicht einem einen anderen Zugang zu Mathe als in der Schule. Ich freu mich weiterhin die Chance nutzen und am Mathekurs teilnehmen zu können. Ich danke an der Stelle den Mathe-Studenten und Studentinnen für die tolle Zeit. -Nour

Ich habe an beiden Kursen, sowohl Mathe als auch Physik, teilgenommen und war positiv überrascht. Beim Wort Studienclub dachte ich zuvor an autonomes Lernen, es hat sich jedoch herausgestellt, dass uns sehr viel auch erklärt wird und wir sehr gute Übungsbeispiele bekommen. Vor allem in Physik hätte der Begriff “Unterricht” besser gepasst, da wir fast wie in der Schule die Themen mit den Betreuern besprochen haben. Die Physik wurde uns mit sehr interessanten Gebieten näher gebracht und verständlich vermittelt. Der Mathe-Kurs hingegen war sehr maturaorientiert und hilfreich. -Shawn

Der Name des Kurses,, Mathematik macht Freude”sagt sehr Vieles über die Herangehensweise, die unsere Mathestudenten durch den ganzen Kurs eingehalten haben. Jedes Thema wurde hinreichend behandelt. Zu jedem Bereich wurden uns verschiedene Übungsaufgaben je nach Stufung angeboten. Diese haben wir als Gruppe bearbeitet, wobei wir natürlich auch Unterstützung von unseren Betreuern Felix und Laura bekommen haben. Sie waren immer bereit, alle Fragen zu klären. Ich würde immer an dem Kurs teilnehmen, egal wie gut ich mit den Themen vertraut bin, denn man lernt in einer Gruppe immer etwas dazu. -Jihan

Die Mathe und Physik waren einfach toll. Ich bin jeden Samstag mit Freude zum Kurs gegangen und mir hat wirklich auch geholfen. Da habe ich viel geübt, mich für die Schularbeit vorbereitet und Neues dazu gelernt. Die LehrerInnen waren sehr hilfsbereit und wenn ich etwas nicht verstanden habe, haben sie mir mehrmals das Thema auf verschiedene Art und Weise erklärt. Ich bin dankbar und froh, dass ich diese Möglichkeit zum Lernen gehabt habe. Ich hoffe, dass die Kurse im nächsten Semester weitergehen. -Abbas

Der Mathe-Kurs war sehr intensiv und hilfreich, da wir unserem aktuellen Schulstoff entsprechend unterschiedlichste Übungen aus verschiedensten Lernbüchern machen konnten. Den Physik-Kurs fand ich extremst gut und interessant gestaltet, und zwar wurden uns Fragen gestellt mit sehr alltagsnahen Beispielen wozu wir in Gruppen mögliche Theorien/Vermutungen aufstellen konnten und über diese auch Diskussionen geführt haben. Diese Lernmethode fand ich sehr effizient und hilfreich, da uns Physik somit viel einfacher und verständlicher rüber gebracht wurde. -Zahra

An Samstagen gemeinsam Mathe mit dem Mathematik-Studienclub zu lernen hat mir sehr gut gefallen. Wir StipendiatInnen bekamen einen genau auf uns zugeschnittenen Lernstoff. Damit konnten wir genau das lernen, was für die Matura essentiell sein wird. Die TrainerInnen waren sehr kompetent in ihrem Fach und konnten uns komplette Inhalte einfach erklären. Daneben waren sie stets hilfsbereit. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass der Unterricht nicht nur aus Lernstoff bestand, sondern wir haben auch zusammen Rätseln gelöst, um wieder nach langem Üben die Motivation zu steigern. Vielen Dank für den START-Intensiv-Studienclub. Ich freue mich auf das nächste Semester, wenn es weitergeht und danke an alle die diesen Kurs ermöglicht haben. -Atila

Vom ersten bis zum letzten Termin hat es beim Mathelernen sehr viel Spaß gemacht. Mir wurde dabei geholfen, bestimmte Themenbereiche verständlicher zu erklären und bei der Vorbereitung für die Schularbeiten habe ich ebenso gute Unterstützung bekommen. Außerdem gab es immer ausreichend Materialien zum Üben. Ich fand also den Mathekurs definitiv super! -Rimal

Ich fand den Mathe und den Physik Kurs sehr hilfreich. Ich konnte sehr viele mathematische Themen logischer verstehen, da die Lehrer in der Schule die Zeit nicht dafür haben zu erklären warum z.b eine Gleichung so und so funktioniert aber beim Kurs hatte ich ausreichend Zeit um eben zu verstehen warum es so funktioniert. Was mir an den Physik Kurs sehr gefallen hat, war, dass die Lehrer immer mit Beispielen das Thema erklärt haben und es mir umso näher erklären könnten . Außerdem habe ich in Gruppen gearbeitet was sehr lustig und sehr cool . -Mariam

Die 5 Einheiten bei Mathe macht freu(n)de war für mich eine gute Erfahrung und ich konnte einiges mitnehmen. Leider jedoch nicht ganz die Form von Mathekurs wie ich sie mir vorgestellt habe. Die coaches Sarah und Michi waren immer hilfsbereit, höflich und vor allem sehr geduldig mit uns. Ich denke der Kurs sollte weiterhin angeboten werden weil es einigen individuell hilft, mir hingegen nur teilweise, weil ich größtenteils Schwierigkeiten bei Themen hatte die wir leider nicht als Gruppe durch machen konnten. Jedoch waren es Übungen fürs nächste Jahr wo ich mir nun dadurch hoffentlich einiges leichter fallen wird. -Edison

Mathe war sehr hilfreich für mich, hat mir viel für die Schule gebracht, die StudentInnen waren sehr nett und sie konnten sich sehr gut aus.
Es könnte aber nur besser sein, wenn sie am Anfang der Stunde alles was wir heute lernen werden, kurzfristig erklären bevor wir mit dem Arbeitsblätter beginnen.
Das haben sie glaub ich nur in der letzen Einheit gemacht, weil wir das vorgestellt haben. Aber es trotzdem gepasst. Es wäre noch besser, wenn’s möglich wär, dass es aufgrund von dem Größen Zahl der Teilnehmer, ein drittes Lehrer/Lehrerin gewesen.
Aber es war trotz allem sehr hilfreich 🙂 -Aghiad

Der Mathekurs war sehr gut. Die Nachhilfelehrern waren sehr hilfsbereit und man könnte sie jederzeit fragen und wurden dem sprechend gut betreut. Es gab immer  Arbeitsblätter, die anspruchsvolle Aufgaben beinhalteten. Man ist auch auf die Bitten der Teilnehmern/innen eingegangen, d.h. wir wurden befragt, in welchen Themen wir unterrichtet werden wollten. Über die Nachhilfelehrern im Physikkurs kann ich das gleiche wie im Mathekurs sagen. Den Physikkurs fand ich sehr spannend und spaßig. Am Anfang müssten wir in Teams Physik basierende Rätsel lösen bzw. uns überlegen, warum ein Phänomen so ist, wie es ist. Dann bekamen wir Einblicke in der Elektrizitätslehre. In den letzten zwei Terminen dürften wir uns überlegen, welches Thema für uns am spannendsten ist und wurden über dieses mit verständlichen und guten Erklärungen eingeschult. Ich fand die Kurse sehr hilfreich und lohnenswert. -Mahdi B.

Mathe war für mich sehr gut, weil ich viel neues gelernt habe auch, wenn ich kein Hausübung hatte, haben mir was zum Rechnen gegeben. -Ammar

Ich fand den Mathe-Kurs sehr hilfreich, da ich vieles wiederholen konnte. Durch das Wiederholen habe ich auch herausfinden können welche Kapiteln ich besonders anschauen muss. Es wäre noch besser wenn das Wichtigste für uns alle ein Mal schnell an der Tafel wiederholt und erst dann jeder von uns die Aufgaben machen bzw. die Info-Handouts anschauen würde. -Israa

Beide Kursen, Mathe- und Physikskurs, waren für mich sehr vorteilhaft, denn die Themen, die wir zusammen sowohl in Mathekurs als auch in Physikskurs geübt haben, waren spannend, interessant und lehrreich. Die Lehrkräfte sind super gut, nett und sympathisch. Sie waren immer da für uns und haben immer meine Fragen für mich verständlich geantwortet. Ich danke Ihnen. Lernen macht mit ihnen auch Spaß gemacht. 🙂 -Sakaria

Zuerst Danke ich euch für diese Kurse. Als nächstes wollte ich sagen, dass diese Kurse sehr nutzvoll waren und mir besonders viel geholfen haben. Außerdem die Lehrer und Lehrerinnen waren ausgezeichnet, weil sie sehr gut erklären konnten. Ich wollte nur sagen,  dass wir eine einstündige Pause Pause zwischen Mathe und Physik bräuchten. In Physik sollten wir mehr schul relevante Themen machen. -Abdul

Also, erst vielen Dank, dass du mich dafür angemeldet hast. Die Kurse war wirklich sehr voll hilfreich, mir persönlich hat es super geholfen obwohl ich zwei Termin verpasst habe aber trotzdem habe ich schon sehr viel mitbekommen. Besonders in dem letzten Tag habe ich wirklich ein paar sehr wichtige rechnen Regel gekannt und das hilft mir immer noch wohl, besonders in der Schule. -Ali

In diesem Mathekurs haben wir uns mit verschiedenen Themen in Mathe befasst. Wir durften Aufgaben machen, die uns Laura und Felix mitgebracht haben. Wenn wir fragen hatten, haben sie uns ebenfalls geholfen. Und wir dürfen uns auch gegenseitig helfen. Immerwieder haben wir einen Quiz gemacht (mathematisches Rätsel) das hat mir besonders Spaß gemacht und war eine tolle Abwechslung während des Kurses. Alles in allem war mir der Kurs eine große Hilfe und eine sinnvolle Art, meine Zeit am Sonntag zu verbringen. Ich würde mich sicher auch für das 2. Semester anmelden. -Sara

Heuer war mein drittes mal beim Mathe Studienclub und diesmal habe ich mein Coache’s sehr gemocht, weil sie sehr gut erklären konnten und waren sehr verständnisvoll. Da wir nicht immer das gemacht haben, was wir in der Schule machen, ist mir manchmal offene Stellen geblieben. Außerdem ist das Kurs sehr hilfreich sich mathematisch zu orientieren und besser zu verstehen. -Himanshi

Ich habe den Mathekurs besucht. Ich war damit schon zufrieden. Aber ich habe noch Wünsche für nächstes Semester. Wir haben jedes Mal Zettel zu einem bestimmten Thema bekommen. Wir mussten diese Übungen machen und wenn wir fragen hatten, konnten wir Felix oder Laura fragen. Mein Wunsch für nächstes Semester wäre, dass Laura und Felix immer am Anfang der Stunde Basic über das Thema kurz und knapp etwas sagen, damit wir uns erinnern. Ich persönlich habe manche Dinge vor 2 Jahren in Mathe vergessen. Es wäre toll wenn eine kurze Erfrischung am Anfang der Stunde gibt. Aja vielleicht können sie auch Matura Beispiele von vorherigen Matura mit uns üben. Das wäre auch super. -Farzana

Wir möchten uns nochmals bei der Donau Chemie Gruppe bedanken!

Mensch der Zukunft?

Um etwa 19 Uhr sind wir zusammen in den Vorlesungssaal der Marxhalle hineingegangen. Der Abend beginnt mit Jürgen Knoblich dem Direktor vom IMBA, der in einem etwa 20-Minütigen Vortrag, das Publikum über die Anfänge der Molekularbiologie, dessen Grundstein James Watson und Francis Crick 1953 gelegt haben und über den aktuellen der Forschung aufklärt. Dabei zeigt er Bilder von ihrer Forschung an Organoiden, insbesondere an Gehirnorganoide. Interessant hierbei war ein Gehirnorganoide, worauf selbständig ein Auge gewachsen ist.

Nach dem Vortrag ging es weiter zur Diskussionsrunde. Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie, ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurden eingeladen an der Diskussion teilzunehmen. Die Diskussion lief so ab, dass die Moderatorin zwischendurch Fragen zum Thema Molekularbiologie gestellt hat und die drei Gäste, daraufhin über die Frage diskutiert haben. Auch das Publikum wurde mittels einer Internetseite dazu eingeladen, Fragen zu beantworten, woraufhin die Antworten auf der Bühne besprochen wurden.

Fragen, die gestellt wurden, waren beispielsweise: “Ist es okay, Babys mit genetischen Defekten zu behandeln mittels Gentechnik?” Die Antwort darauf war überraschenderweise Nein, selbst Jürgen Knoblich empfand Babys fast schon als Tabuthema. Die Meinung zu den sogenannten Designerbabys war dann auch schon nicht sonderlich überraschend, alle drei waren gegen jegliche Art von Eingriff in das Genmaterial von Babys oder besser gesagt ungeborenen Babys. Hierzu hat Marc Elsberg eine Passage aus seinem Buch “Helix” vorgelesen. Die Passage handelt von einem Gespräch zwischen einem Arzt und einem Paar, dass ein Baby erwartet. Der Arzt bot an, aus ihrem Baby einen Olympiasprinter zu machen, mittels Genmanipulation.

Nach der Lesung, wird die Szene diskutiert. Diesmal ist die Frage nicht, was die Meinung zu Designerbabys ist, sondern ob es überhaupt möglich wäre ungewünschte Gene zu entfernen und die gewünschten beizubehalten. Die Antwort hierauf gibt Jürgen Knoblich, der hierzu mit einem entschiedenen JEIN antwortet. Es sei zwar möglich bestimmte Gene herauszuschneiden und somit das Genmaterial zu verändern, jedoch ist es äußerst schwierig zu bestimmen welche Gene, welche Eigenschaften besitzen. Es gibt laut ihm kein Gen, das einen zu einem besseren Läufer macht, sondern schnelles Laufen ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gene. Der Vortrag endet dann gegen 21:00 Uhr mit einer Beichte von Jürgen Knoblich, der zugibt, dass das Auge auf dem Gehirnorganoide nicht funktionsfähig ist. Insgesamt bin ich mit dem Vortrag und der Diskussion äußerst zufrieden. Die Qualität des Vortrags war sehr hoch und man hat gemerkt, dass Jürgen Knoblich sehr enthusiastisch über seine Forschungsergebnisse ist und auch Spaß an der Forschung hat. Die Fragen der Moderatorin waren auch sehr interessant und die Diskussion ist ohne Streitigkeiten über die Bühne gelaufen.  (Ein Bericht von START-Stipendiat Shawn)

Ich fand den Workshop sehr interessant, da der Autor und der Professor nicht der selben Meinung waren, was die selbstgemachte Organe wie zum Beispiel das Auge, das aus organoiden und Stammzellen bestand, betrifft. Der Professor war meiner Meinung nach realistischer als der Autor, da seine Argumente sehr überzeugend waren und bewiesen haben, dass es auch jetzt oder nach ein paar Jahren so etwas nicht möglich sein kann, aber vielleicht in der Zukunft. -Mariam

Die Vorlesung zum Thema ,Mensch der Zukunft’ war echt interessant und hat mein Interesse für den technologischen  Fortschritt der Medizin betreffend Organoiden und co. geweckt. -Nazia

Die Vorlesung war sehr interessant und die mitgeteilten Informationen über die neue Technologie waren sehr beeindruckend. Die Diskussion war ebenso sehr spannend. Ich fand es besonders gut, dass das Publikum seine Meinung über verschiedene Fragen und Themen mitteilen konnte, die dann im Diskussion besprochen wurden.
Im Großen und Ganzen war Mensch der Zukunft eine sehr schöne Veranstaltung, die mir sehr interessante Informationen mitgegeben hat. -Sedra

Es war sehr interessant auf welchem Stand sich unsere heutige Medizintechnik befindet und wie weit man Krankheiten embryonal schon vorbeugen kann und auch wie man bis heute noch schwere Krankheiten in Zukunft beseitigen können wird. Allerdings nur bis zu einer Grenze, da die ethische Perspektive in Österreich auch eine sehr große Rolle spielt und nicht jede beliebige Krankheit aus den Erbanlagen entfernt werden darf. -Zahra

Der Mathematik Studienclub stellt sich vor!

Das Projekt Mathematik macht Freu(n)de entwickelt und erprobt Best Practices für moderne Unterrichtsgestaltung sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen im Schulfach Mathematik. Mathematik macht Freu(n)de ist die Schöpfung von Univ.-Prof. Dr. Michael Eichmair und wird unter seiner Leitung als Kooperationsprojekt der Universität Wien und der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich durchgeführt.¹ START-Wien bedankt sich bei Michael Eichmair und Felix Heistinger, wie auch bei den Lehrenden für die Kooperation. Der Studienclub nimmt unseren Stipendiat*innen die Angst vor dem Fach Mathematik, veranschaulicht neue Lösungsansätze und erklärt komplexe Inhalte einfacher, wie auch verständlicher. Besondern freuen wir uns, dass wir dieses Semester das Angebot um einen Physikstudienclub erweitern konnten.

Das "Mathematik Studienclub" Team

Irene Baldauf

Die beiden Unterrichtsfächer von Irene sind Mathematik und Physik. Sie begleitet die Jugendlichen von START schon seit über einem Jahr und war auch diesmal wieder als Coach beim Mathematikkurs dabei.

„Ich arbeite sehr gerne mit den Jugendlichen zusammen. Sie bringen Lernbereitschaft und Offenheit mit. Dadurch lernen aber nicht nur die Jugendlichen viel dazu, sondern auch wir Coaches. Unsere Arbeit in den Studienclubs ist geprägt von Flexibilität und Innovation, was eine tolle Vorbereitung für unser zukünftiges Unterrichten darstellt.“

Felix Heistinger

Felix studiert die beiden Fächer Mathematik und Englisch auf Lehramt. Gemeinsam mit Irene Baldauf begleitet er seit mehr als einem Jahr Jugendliche von START im Fach Mathematik und er freut sich sehr, dass die START Studienclubs und damit auch das Team der Coaches seit dem ersten Mal so sehr gewachsen und sogar um das Fach Physik erweitert worden sind.

„Es ist immer wieder eine große Freude, die START Studienclubs zu gestalten und mit derartig engagierten und motivierten Jugendlichen zu arbeiten. Ich freue mich auf viele weitere Studienclubs und neue Formate, die wir den Stipis ab Herbst anbieten werden.“

Fabian Sucharda

Fabian maturierte im BRG Zehnergasse und befindet sich gerade im Masterstudium Lehramt. Seine beiden Fächer sind Mathematik und Sport. Der Sport hat für ihn einen hohen Stellenwert, daher baut er gerne “Energizer” in die Mathematikkurse ein. Nach dem Studium möchte er in der Bildungsarbeit tätig sein.

„Die Start-Kurse sind in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Einerseits hat man die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler ein Semester lang zu betreuen und andererseits darf man mit engagierten und motivierten Schülerinnen und Schülern arbeiten. Es ist toll, wenn die Lernenden wirklich Interesse am Fach Mathematik haben. Die Leistung steht bei diesen Kursen aber für mich nicht im Vordergrund. Mir geht es vor allem um die Vermittlung von Spaß und Interesse am Fach Mathematik. Diese Bausteine führen zu einem einzigartigen Lern- und Arbeitsklima, in dem die Schülerinnen und Schüler vieles gemeinsam lernen und erarbeiten können.“

Ines Gabler

Ines studiert im achten Semester Lehramt in den Fächern Mathematik und Physik an der Universität Wien. Nach ihrem Bachelorabschluss wird sie neben dem Masterstudium in einer AHS im Zuge einer halben Lehrverpflichtung unterrichten.
Außerhalb des Studiums und den diversen NachhilfeschülerInnen, ist Ines sehr unternehmungslustig. Sie betätigt sich gerne sportlich und wenn es das Wetter zulässt, an der frischen Luft. Auch das Reisen darf bei ihr nie zu kurz kommen.

„Im START-Stipendium habe ich sehr viel Spaß daran gehabt, mit Jugendlichen aus verschiedenen Schulstufen auf einmal zu arbeiten. Das hat dazu geführt, dass sich die Lernenden auch gegenseitig helfen konnten. Natürlich bringt es einen großen Vorteil, dass die Schulerinnen und Schüler motiviert mitarbeiten, denn genau dann hat man den größten Lernerfolg. Jede Person aus unserer Gruppe konnte sich so zeigen wie sie ist, und hatte genügend Freiraum, um eigene Ideen und Lösungsansätze einzubringen.“

Hubert Koizar

Hubert studiert Mathematik und Physik auf Lehramt. Im Jahre 2016/17 leitete er im Zuge von Erasmus+ Konversationskurse auf Deutsch für Studenten in Spanien. Neben der Uni verbringt er sehr viel Zeit auf dem Eislaufplatz und auf der Bühne (bzw. dahinter), mit Brett- und Gesellschaftsspielen sowie im Kaffeehaus.

„Die Studienclubs bieten mir die phantastische Möglichkeit, einerseits schon Unterrichtserfahrung für meinen zukünftigen Beruf zu sammeln, andererseits aber auch die Begeisterung für Mathematik bei anderen aufflammen zu sehen. Durch das gute Betreuer-Teilnehmer-Verhältnis kann man als Coach viel besser auf die Teilnehmer eingehen, als das bei einer großen Gruppe der Fall wäre. Ich finde es toll, dass man nach nur ein paar Vormittagen – die noch dazu über mehrere Wochen verteilt sind – so einen starken Bezug zu den Jugendlichen aufgebaut hat.“

Laura Voglhofer

Laura beschäftigt sich gerne mit Mathematik und Geschichte. Sie möchte ihre Faszination mit anderen teilen und weitergeben. Sie verbringt viel Zeit in der Natur und schwingt gerne das Tanzbein. Laura arbeitet begeistert mit den StipendiatInnen von START zusammen. Sie bewundert das Miteinander, die Begeisterung und die Freude, mit der die StipendiatInnen beim Kurs teilnehmen.

„Jeder/jede bringt so viel mit. Schön ist, dass die Chance miteinander und auch voneinander zu lernen genutzt wird.“ 

Das "Physik Studienclub" Team

Martin Parcer

Martin studiert Mathematik und Physik auf Lehramt. Davor ist er in die HTL Ottakring gegangen. Erfahrungen mit dem Format Studienclub hat er in mehreren Intensivstudienclubs im Rahmen des Projekts Mathematik macht Freu(n)de, sowie nun auch in einem Studienclub, der sich mit dem Fach Physik beschäftigt hat, sammeln können.

„Das Arbeiten im Intensivstudienclub Mathematik ist für mich persönlich als angehender Lehrer sehr anregend. Ich kann Lerninhalte vermitteln, Lehr- und Lernmethoden ausprobieren und durch das Feedback der Lernenden Neues lernen. Die Schüler und Schülerinnen sind sehr unterschiedlich, genauso wie ihre Lernerwartungen und Lernvoraussetzungen. Besonders angenehm empfinde ich, dass die Schüler und Schülerinnen lernen wollen und genau wissen, was sie noch brauchen bzw. welche Themen sie intensiver besprechen wollen. Im Physik-Studienclub versuche ich stets, Lerninhalte, die die Schüler und Schülerinnen gelehrt bekommen wollen, zu vermitteln. Natürlich kann man einiges wiederholen und festigen, es ist aber leider nicht möglich in 8-10 Stunden vier bis acht Jahre Physik zu vermitteln.“

Michaela Miedler

Michaela hat das Lehramtsstudium für Mathematik und Physik abgeschlossen und studiert aktuell das Fachstudium Physik an der Universität Wien. An ihrem Studium gefällt ihr besonders der Versuch die Natur mit Hilfe von passenden Modellen zu beschreiben. In ihrer Freizeit ist sie oft bei der Donau anzutreffen oder beim Zeichnen.

„Ich habe die StipendiatInnen auf ihrem Weg zur Physik-Matura begleitet. Für mich war es bis auf die Pflichtpraktika während des Studiums die erste Erfahrung darin Physik zu unterrichten. Wir waren im Rahmen des Studienclubs sehr frei in der Themengestaltung und ich glaube, dass ich für mich und auch meinen Teamkollegen Martin Parcer sprechen kann, wenn ich sage, dass es uns sehr viel Freude bereitet hat. Die Jugendlichen habe ich als ausgesprochen motiviert und lernwillig erlebt. Ihre Fragen waren oft sehr tiefgehend und den Schulstoff weit übersteigend. Es freut mich zu sehen, dass es auch andere junge Menschen gibt, die sich, wie ich selbst, für Physik begeistern können. Besonders imponiert hat mir auch ihre positive Lebenseinstellung und ihre aufgeschlossenen Persönlichkeiten.“

¹ https://mathematikmachtfreunde.univie.ac.at/ (abgerufen am 06.06.2019)

Studienberatung zu Medizin-Alternativen

Viele START-Jugendliche geben zu Beginn ihrer START-Karriere Medizin als Studienwunsch an. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen macht es aber Sinn sich schon früh Gedanken über Alternativen zu machen. Es gibt zahlreiche Ausbildungen und Studien im Umfeld des Medizin Studiums. Um mehr darüber zu erfahren nahmen sich am 3 Mai einige START-Alumnis aus Wien, Ober-und Niederösterreich die Zeit den aktuellen Stipendiat*innen über ihr Studien zu erzählen.

Folgende Studien waren vertreten : Pharmazie, Biologie, Molekularbiologie, Neurowissenschaften, Ernährungswissenschaften, technische Chemie, Lebensmittel & Biotechnologie, biomedizinische Analytik, Biomedical Engineering.

Vielen Dank an Ali, Aminat, Naima, Mojtaba, Sara, Lisa, Nahla und alles Gute fuer euren weiteren Weg!

Die Studienberatung ist bei unseren START-Jugendlichen sehr gut angekommen!

,,Plan B? Alternative zu Medizin” war ein sehr guter organisierter Workshop. Vor allem hat es mich gefreut, die Alumnis kennenzulernen. Sie waren wirklich sehr nett und haben alle meine Fragen beantwortet. Sie haben uns ausführlich über ihre Studienrichtungen erzählt und wichtige Informationen gegeben. Diese Veranstaltung wird mir helfen, nach der Matura ein geeignetes Studium auszuwählen. Da bedanke ich mich nicht nur bei Alumni, sondern auch beim START-Stipendium, dass sie diesen Workshop organisiert haben. -Sakaria

Ich fand den Alumna-Abend insgesamt sehr spannend. Vor allem die Erfahrungen, die die Alumna bislang gemacht haben. So sehr es auch spannend und interessant war, bin ich dennoch in meiner Wahl als Plan B für Medizin nicht weitergekommen. Im Gegenteil ist es jetzt sogar schwieriger, weil ich neue Studien kennengelernt habe, die mich auch ansprechen. -Saida

Mein Traum ist es Medizin zu studieren, aber wegen der Aufnahmeprüfung, welche man nicht vom ersten Mal schaffen kann, brauchte ich einen anderen Plan. In diesem Workshop sind mehrere Alumni aus ganz Österreich gekommen, um uns über ihre Studien zu informieren. Ich fand es echt super und nett von den Alumni, Zeit für uns zu finden und uns einen Augenblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben. Über solche Workshops bin ich immer gespannt. -Fatimah

Die Alumnis waren wirklich bereit so viel zu erzählen, weil wir gefühlte tausende Fragen hatten. Aber sie haben sich wirklich Zeit genommen & im Endeffekt wusste ich dann auch was ich ungefähr machen will. Tatsächlich braucht man nicht immer Mathematik, also bin ich ziemlich beruhigt. Ich fand’s auch gut, dass fast alle von ihnen die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium gemacht haben, da sie uns einiges davon auch erzählen konnten. War wirklich hilfreich und wir konnten die anderen besser kennenlernen! -Aylin

Also der Alumni Infoabend war genau wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Treffen war SEHR informativ. Ich habe mein Studium noch mehr kennengelernt. Außerdem habe ich einen Plan B, den ich vorher nicht gehabt hatte. Ich habe aber auch anderen Studiengänge, die auch mit Naturwissenschaft zu tun haben, kennengelernt und somit VIELE Infos gesammelt. -Israa

Der Alumni- Infoabend über Studienmöglichkeiten war sehr informativ. Für mich war das die beste Angelegenheit über die Studien nachzufragen und mich besser zu informieren, vor allem weil fast alle einen naturwissentlichen Zweig hatten. Ich habe ein besseren Überblick über die verschiedene Studienrichtungen bekommen und habe mich sogar für ein Studium sehr interessiert. -Silvy

Es war sehr hilfreich für mich, ich habe auf viele meine Fragen eine Antwort bekommen, verschiedene Studienmöglichkeiten kennengelernt und dabei die Alumnis kennen gelernt und von ihren Erfahrungen in Bereich Studium erfahren. -Navid

Der Alumni-Infoabend war sehr sehr informativ. Man hat viel über verschiedene Studien im Bereich Naturwissenschaften erfahren und dass es auch viele interessante Studien außer Medizin gibt.
Die Alumnis sind ganz genau auf unsere Fragen eingegangen und haben sie bestens beantwortet, sodass man sich einen guten Überblick über das Studium verschaffen konnte. -Rosetta

Die Alumnis haben uns ehrlich beraten und das Gespräch mit ihnen war sehr angenehm! Ich hatte das Gefühl, dass wir uns seit vielen Jahren kennen! Ich habe die Studienrichtungen außer Pharmazie nur oberflächlich gekannt, jetzt weiß ich das Wichtigste darüber und mache mir Gedanken! Ja, stimmt, dass ich noch 2 Jahren habe bis zur Matura, dennoch finde ich die Informationen hilfreich! Ich habe sogar Ratschläge bekommen was ich alles bis zur Matura machen könnte.
Heute Abend hatte ich wieder viel Spaß. -Mariana

Der Alumni Infoabend war spannender als ich gedacht habe. Zuerst dachte ich mir ich bin hier fehl am Platz, weil ich eigentlich nichts mit Medizin zu tun habe. Aber als ich dann über die verschiedenen Studiengänge erfahren habe und wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen. Auch die alten Stipendiaten kennen zulernen war sehr nett und wir hatten einen lustigen und informativen Abend. -Edison
Wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen

Der Alumni-Infoabend hat mir eine große Hilfe gegeben, einen Plan B für mein zukünftiges Studium aufzustellen. Ich habe verschiedene neue Studiengänge kennengelernt, die auf der gleichen Ebene wie Medizin sind, sogar die Grundsteine dafür sind. -Adham

Science meets Fiction IV im Planetarium Wien

Werner Gruber, Direktor Planetarium Wien, Kuffner & Urania Sternwarte und Physiker, erzählt in seinem humorvollen Vortrag „Science meets Fiction IV“ von Beamen, Zeitreisen und künstlicher Intelligenz.

Was haben Quantenmechanik und Relativitätstheorie gemeinsam? Physik! Beide sind physikalische Theorien. Die eine befasst sich mit der Struktur von Raum, Zeit und Gravitation, die andere mit Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten von Materie. Die Beziehung zueinander ist noch ungeklärt.

Werner Gruber schaffte es diese komplexen Theorien in wenige Worte und mit Alltagsbezug zusammenhängend zu erklären, wie auch zu veranschaulichen. Grafik für Grafik und mit Wasser, wie auch Chipstüten wird das Grundkonzept der Quantenmechanik vereinfacht dargestellt. Wir hatten uns noch nach dem Vortrag über die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons in der Chipstüte unterhalten und wie der Tunneleffekt funktioniert.

Nach dieser kompakten Einführung hatten wir uns dem Thema des Vortrags gewidmet: Science Fiction! Fiktionale Filme blicken weit in die Zukunft und erzählen von entfernten Galaxien. Die Protagonist*innen werden stets von der fortschrittlichsten Technik und dem Überwinden von physikalischen Gesetzen begleitet. Captain Kirk erkundet mit seinem Raumschiff Enterprise das Universum und beamt sich von Planeten in seine Enterprise hoch. Doch ist Beamen physikalisch möglich? Werner Gruber erklärte uns, dass Transportation von Materie nur mit Antimaterie funktionieren kann, wie auch dass die Energie Kirk „hinauf zu beamen“ einer Auslöschung eines Kontinents entsprechen würde. Und das Duplizieren von Kirk, also einem Anti-Kirk, wirft theologische und philosophische Fragen auf.

Danach sprachen wir über Zeitreisen und Werner Gruber hatte uns verraten, welche 3 Personen er aus diesem Bereich sehr bewundert: Ronald Mallett, theoretischer Physiker an der University of Conneticut erforscht die Möglichkeiten einer Zeitreise und baut Zeitreisemaschinen. Stephen Hawking, theoretischer Physiker und Astrophysiker, lieferte sehr bedeutende Arbeiten zur allgemeinen Relativitätstheorie und Schwarzen Löchern. Und Steve Jobs, Unternehmer und CEO von Apple, und seine visionären technischen Entwicklungen, die grundlegend die Kommunikationstechnologie und Praxis verändert haben.

Ein kleiner Exkurs in die Neurowissenschaft, mit der wir versuchten, künstliche und synthetische Intelligenz zu erklären und den Prozess dahinter zu verstehen, bildete den Abschluss des Abends. Werner Gruber zeigte uns welche Herausforderungen für den öffentlichen Verkehr, wie auch für die Verwaltung und Gesellschaft ein Roboter im Alltag mit sich bringen würde und stellte die Frage offen, ob Science Fiction eine Zukunftsszenario oder schon Realität sei?

Der humorvolle, spannende und mit Alltagsgeschichten gefüllte Vortrag begeisterte auch unsere Stipendiat*innen:

„Der Workshop „Science meets fiction“ hat mir sehr gut gefallen, da ich mich für Physik interessiere und dieses Thema auch sehr interessant finde. Am Anfang des Workshops ging es um Themen, die wir bereits im Physik-Unterricht in der Schule behandelt haben. Aufgrund dessen konnte ich dem Herren Gruber sehr gut folgen und hatte auch Spaß, weil er diese Veranstaltung lustig und spannend rübergebracht hat.“ -Samira Hemati

„Bei der Veranstaltung “Science meets Fiction” waren die besprochenen Themen nämlich Quanten-Mechanik und künstliche Intelligenz ziemlich schwer aber sie waren die aktuellsten Themen, die die heutige Welt verändern können, aber auch die Zukunft beeinflussen. Ich habe nicht nur die Möglichkeit gehabt einen tieferen Blick in diese Themen zu werfen, sondern auch einen kurzen Überblick über die Funktion des menschlichen Gehirns. Denn nur dann erreicht die künstliche Intelligenz seinen Höhepunkt, wenn man seine eigene Gehirnfunktion kennt. Die künstliche Intelligenz ist ja nichts Anderes als die Simulation des menschlichen Gehirns.“ -Sabiha Moradi

„Mir hat die Veranstaltung gut gefallen, da Herr Werner Gruber, der Direktor des Planetariums seinen Vortrag auf eine humorvolle, spannende, aber auch interessante Art präsentiert hat. Die vielen Theorien konnte er auch durch zahlreiche, alltägliche Beispiele besser verdeutlichen.“ -Atila Bamyani

„Der Workshop war ziemlich interessant und konnte viel Theorie mitnehmen, vor allem weil wir in meiner Schule darüber schon mal gesprochen haben, konnte ich gut zu hören und folgen. Was mir besonders gefallen hat, war die Erklärung mit den ganzen Bildern, man konnte sich ganz gut vorstellen wie das Ganze funktioniert und wenn jemand gar nichts darüber wusste, könnte auch gut folgen, weil sie leicht erklären konnten.“ -Fatema Ahmadi

„Ich fand die Veranstaltung sehr interessant. Herr Gruber hat komplexe Theorien vereinfacht und verständlich erklärt. Was mir aber am meisten gefallen hat: diese Theorien wurden auf den Alltag bezogen. Gleichzeitig hat Herr Gruber mit seinen Witzen uns zum Lachen gebracht. Insgesamt würde ich die Veranstaltung als informativ und lustig beschreiben.“ -Marzia Suleimanli

„Die science meets fiction Veranstaltung war sehr interessant. Der Physiker hat uns das Thema Quantenmechanik (für das wir in der Schule mehrere Unterrichtsstunden gebraucht hatten) in ein paar kurze Sätze erzählen können. Die Beispiele und Grunde, die er immer als Antwort für die Publikums Fragen waren einerseits lustig aber andererseits interessant.“ -Mahdi Hassani

The Cost of Destroying the Death Star

Gelten die Regeln der Mathematik auch vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis? Und welche Auswirkungen hatte die Zerstörung zweier Todessterne innerhalb von 4 Jahren auf die Wirtschaft der STAR-Wars Galaxie?

Diese Fragen wurde uns am Dienstag den 9.1.18 von Professor Zachary Feinstein, Ph.D. von der Washington University in St. Louis im Rahmen von WUmatters / WUtalks beantwortet. Mit einem Laserschwert bewaffnet berichtete er was die Herstellung der beiden Todessterne tatsächlich in galaktischer Währung gekostet hätte und welche Auswirkungen auf das Bankenwesen und die Wirtschaft die Zerstörung bedeutet hätte. Ergebnis: Todessterne sind nicht günstig! Die Kosten belaufen sich auf 612.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 (=612 Quintillionen) galaktische Credits.

Neben der Gelegenheit die WU Wien kennen zulernen (die Hauptbibliothek könnte auch gut der Drehort für ein Raumschiff sein), konnten wir so unser Englisch aufpolieren und einen Einblick in die Welt der Finanzmathematik erhalten. Ziel des Vortrags war es sich darüber Gedanken zu machen, was diese Erkenntnisse mit unser heutigen Wirtschaft und dem Bankensektor auf der Erde zu tun haben.

Fazit: Es wäre den Rebellen wohl nichts anders übrig geblieben, als die Banken zu retten um eine große galaktische Depression zu verhindern. Hätten Sie allerdings gewusst wieviele Quintillionen an Credits es hierzu benötigt, hätten sie wohl länger überlegt bevor sie den zweiten Todesstern zerstörten. Handlungsempfehlungen für die Erde: Den Eigenkapitalanteil der Banken erhöhen, keine Erpressungen des Öffentlichen Sektors bei Krisen (“Bail us out or the world will die..”) und neue Analysemodelle für systemische Krisen um bei zukünftigen Finanzkrisen die Folgen von Entscheidungen besser berechnen zu können.

Wen diese Thematik interessiert: die WU hat ein Video des Vortrags und der anschließenden Paneldiskussion online gestellt.

Mathematik Intensivkurs macht Freu(n)de an der Universität Wien

START-Wien Stipendiat*innen hatten auch in diesem Wintersemester wieder die Möglichkeit an einem Mathematikintensivkurs an der Universität Wien teilzunehmen. Vielen unserer Stipendiat*innen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden.

Unsere Stipendiat*innen blicken auf das Semester zurück und berichten, wie ihnen der Kurs gefallen hat, ob sich ihre Lernmethoden verändert und sie mehr Spaß am “Angstfach” Mathematik haben:

In dem Mathekurs geht es nicht nur darum, ein Stoff zu lernen, sondern auch mehr Interesse für das Fach Mathematik zu zeigen. Die StudentInnen bringen uns alle benötigten Materialien, die wir je nach Klasse brauchen und unterstützen uns, falls es Unklarheiten gibt. Außerdem bereiten sie jedes Mal Rätseln und Spiele vor, die uns einerseits Freude bereiten und andererseits das Gehirn regenerieren. Es war wirklich einen tollen Kurs und ich hoffe, dass wir mit den StudentenInnen noch einmal arbeiten können. -Jihan Aljazzar

Mathematik hat mir auch außerhalb der Schule wirklich Freude gemacht. Samstags beim Mathekurs gab es die Gelegenheit entweder Stoff zu wiederholen oder sich mit einem ganz neuen Kapitel zu beschäftigen und das vorauszulernen. Meines Erachtens wäre es ohne die sehr freundlichen Lehrerinnen unmöglich. Sie haben sich beim Trennen der Themenbereiche und der Bereitstellung von Lernmaterialien viel Mühe gegeben und haben immer versucht ein Thema anhand alltäglicher Beispiele uns zu erklären. Was mir noch sehr gut gefallen hat, war das gemeinsame Spielen in der Pause. Kurz gesagt war der Kurs sehr sehr lehrreich. Solche Förderungskurse kann man nur weiterempfehlen. -Sabiha Moradi

Der Mathematikkurs war einfach toll. Ich habe viel geübt und Neues dazu gelernt. Obwohl ich immer noch nicht perfekt in Mathe bin, fühle ich mich jetzt viel sicherer als vorher. Ich habe sogar meine Mathenote verbessert. Die LehrerInnen waren sehr hilfsbereit und wenn ich etwas nicht verstanden habe, haben sie mir mehrmals das Thema auf verschiedene Art und Weise erklärt. Ich bin dankbar und froh, dass ich diese Möglichkeit zum Lernen gehabt habe. -Rimal Slibi

Ich war in Mathe gut, aber hate ein paar Probleme bei den Textaufgaben. Besonders Textaufgaben von Quadratische Funktionen. Ich habe daher in allen Terminen Textaufgaben geübt. Für mich war der Mathekurs sehr vorteilhaft, weil ich nicht nur Mathe gelernt, sondern auch durch Textaufgaben und Kommunikation mit meinen neuen Freunden mein Deutsch verbessert habe. Die Lehrerin bzw. der Lehrer waren sehr nett mit uns und haben mir die Beispiele, die ich nicht allein lösen könnte, klar und einfach erklärt. Ich freue mich sehr darauf, wenn es in der Zukunft noch Mathekurs gäbe. -Zakaria Muradi

Der Mathematikintensivkurs ist von der Idee sehr gut und praktisch war es auch sinnvoll. Die Studenten waren hilfsbereit und hilfreich. Natürlich gab es Momente wo ich einige Sachen schwer verstanden habe bzw. von den Studenten kompliziert erklärt bekommen habe. Mathematik ist seit der Volkschule mein Lieblingsfach. Was ich vom Kurs mitgenommen habe sind die verschiedenen Weisen ein Mathebeispiel zu lösen. Der Mathematikintensivkurs ist zum Empfehlen. -Shehab Abdel-Latif

Mathekurs war sehr hilfreich und die Leiter*innen waren sehr freundlich und hilfsbereit, aber echt schade, dass das vorbei ist. Ich wollte gerne weiter machen, aber in letzten Termin wurde uns gesagt, dass heute der letzte Termin ist. -Reshad Shirzad

Der Mathekurs hat mir sehr gut gefallen, da wir nicht nur Mathe gelernt haben, sondern auch Spaß daran hatten. Ich konnte viel mitnehmen, weil ich die Möglichkeit bekommen habe, viele Themen zu wiederholen und zu üben. Die StudentInnen waren sehr nett, freundlich und geduldig, und haben sich sehr bemüht, auf alle Fragen einzugehen und sie so gut wie möglich zu beantworten. -Samira Hemati

Der Kurs hat mir gut gefallen und ich habe viel gelernt und verstanden, was ich vorher nicht verstanden konnte. Das Team war echt gut aber es wäre besser, wenn noch jemand zu denen kommen kann, weil wir viele Studenten sind und sie nur 3 Lehr*innen. Ich hoffe, dass der Kurs auch im Jänner stattfinden wird. -Njoud Abo Ammash

Der Mathekurs war ziemlich hilfreich auch wenn wir so viele waren hatten wir eine Ordnung. Uns konnte individuell geholfen werden. -Salma Dawoud

Der Mathekurs war eine große Hilfe bei Hausaufgaben und für das Vorbereiten für Schularbeiten. Ich hätte mir nur mehr Zeit gewünscht und da wir zu viele waren, mehr Studenten, damit jeder, der Fragen hat, gut versorgt wird. -Ebru Göral

Mir hat der Mathe-Kurs sehr geholfen, als ich meine vor vielen Prüfungen stand. Die “Lehrer”/Studenten waren nett und freundlich. Wir haben auch viele witzige Spiele gespielt und haben uns gegenseitig ein Rätsel gegeben zum Lösen, was uns oft zum Nachdenken angeregt hat. Es war eine schöne Erfahrung und hat uns viel weitergebracht. Obwohl wir nicht immer alles verstanden, war der Kurs schon sehr hilfreich. -Balqiz Azami

Mir hat der Kurs auf jeden Fall geholfen und auch gefallen, die Lehrer waren sehr sehr freundlich und mit Ihnen hat das Lernen auch Spaß gemacht. Sie haben auch Rücksicht auf die Pausen genommen und immer schnell und gut erklärt, ich würde sehr gerne erneut teilnehmen. -Kamila Iliasova

Der Mathematikkurs findet statt in Kooperation mit dem „Mathematik macht Freu(n)de“ Team und kann aufgrund der Unterstützung der ERGO Versicherung verwirklich werden. Vielen herzlichen Dank!

Titelbild (c) pixabay.com

Stipis aus OÖ und Salzburg besuchten das Open Lab der JKU Linz

Am Freitag, 23.11. trafen sich acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und sechs aus Oberösterreich am Campus der Johannes Kepler Universität, um gemeinsam einen Workshop im „Open Lab“ zu besuchen. Im JKU Open Lab können Kinder, Jugendliche und Interessierte selbst Experimente durchführen. Die Teilnehmer*innen sammeln erste Erfahrungen im praktischen Arbeiten, Beobachten und Verstehen von Phänomenen aus Wasser, Luft, Kohlendioxid, Farben oder Kunststoffen. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler durch ausgebildete Betreuer*innen, die ihnen zur Seite stehen. Das Thema vergangenen Freitag was „Mit der Wissenschaft auf Verbrecherjagd“. Ziel der Übung war es, verschiedene Spuren, die am Tatort gefunden worden waren, zu analysieren, um herauszufinden, wer Täter, Komplize, Augenzeuge bzw. Unbeteiligter war. Welchem Täter können die Finger- und Fußabdrücke zugeordnet werden und war der Verdächtige tatsächlich am Tatort? Was ergeben die Analysen der Boden- und Faserproben? Diese und noch mehr Fragen mussten unsere Stipendiat*innen und Stipendiaten beantworten, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Das alles durften die Jugendlichen unter professioneller Anleitung ausprobieren:

  • Fingerabdrücke aufnehmen und Muster bestimmen
  • Fingerabdrücke sichern
  • Fußabdrücke sichern mit Gips sowie auswerten
  • Nachweis von latenten Blutspuren
  • Analyse von Bodenproben
  • Faseranalytik durch Mikroskopie

Nach dem Workshop nahm sich START Oberösterreich Mitarbeiterin Anna Wiespointner, die selbst an der JKU studiert, Zeit, um die Fragen der Salzburger Stipendiat*innen zu Studienmöglichkeiten in Linz zu beantworten. Wieviel kostet ein Studentenwohnheim? Welche Jobchancen habe ich, wenn ich ein bestimmtes Studium absolviere? Da es in Salzburg keine technische Fakultät gibt, war es für die Stipendiat*innen besonders interessant, mehr über Studienrichtungen in diesem Bereich zu erfahren.

Und das sagen unsere Stipendiat*innen zur Veranstaltung:

„Das war super! Ich habe sehr gute Infos über Uni und Studieren bekommen. Außerdem habe ich etwas über Chemie gelernt, z.B. wie findet man heraus, ob in einem Stoff Salz gelöst ist oder ob es Blutspuren gibt. Ich interessiere mich sehr für solche Exkursionen (Naturwissenschaften, Mathematik).“ Ali Reza Noori

„Die Exkursion nach Linz war sehr gut. Ich habe viele neue Sachen gelernt, z.B. wie können wir einen Täter identifizieren? Und wir haben auch viele Informationen über die Universität erhalten.“ Hana Nazari Salari

 

START-OÖ erforscht Kunststoffe an der JKU

Am Freitag, den 09. November trafen sich 13 START-OÖ Stipendiat*innen und um 14:45 Uhr vor der Johannes-Kepler-Universität, und besuchten den Workshop der JKU „Open-Lab“, um verschiedene Kunststoffe zu erforschen.

Stipendiatin Viola berichtet:

„Dort angekommen hießen uns die Leiterin und zwei Assistentinnen des heutigen Workshops herzlichst willkommen. Bevor wir in das Labor eintreten durften, gaben sie uns einen Schutzmantel und Schutzbrillen (die uns übrigens sehr gut standen) zum Anziehen. Zu Beginn bekamen wir eine kurze Einführung in das heutige Programm mithilfe einer PowerPoint Präsentation. Es ging um Kunststoff.

Danach händigten sie uns einige Dinge aus verschiedenem Plastik und Arbeitsblätter aus. Dabei war auch eine Kunststoffart, von der wir nicht wussten, wie sie heißt, dies aber durch aufgebaute Stationen im Labor am Ende des Tages herausfinden sollten. In Zweierteams machten wir uns neugierig bereit, die Welt des Kunststoffes zu erkundigen. Wir lernten zum Beispiel, welche Plastikarten in welcher Art von Wasser aufschwimmen und wie sie auf Feuer reagieren. Schleim, ein Styroporball und ein Chip für den Einkaufswagen durften die Stipis mithilfe von Lena und Eva herstellen und auch mit nach Hause nehmen. Zum Schluss verglichen wir noch unsere Ergebnisse und machten ein kleines Quiz.

Danke an das Team der JKU, die uns voller Begeisterung belehrt haben, an Anna, die uns auf Schritt und Tritt unterstützt hat und an alle Stipis, die dabei waren und den Tag mit vielen Lachen und Spaß ausgeschmückt haben.

Ein erfolgreicher Tag könnte für die Stipendiaten nicht anders aussehen.“

 

Mehr Frauen in die Forschung!

In Anwesenheit von Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann wurden am 22.10.2018 die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 12. Mal vergeben. 7 Stipendiat*innen wurden von START-Wien Sponsor L’ORÉAL eingeladen, an der Preisverleihung teilnzunehmen, über die wissenschaftlichen Projekte zu erfahren und hatten danach die Gelegenheit mit einigen Preisträgerinnnen persönlich zu sprechen.

Hier die Eindrücke unserer Jugendlichen

Mir hat die gestrige Veranstaltung sehr gefallen! Ich bin sehr glücklich, dass ich mitgekommen bin und START Sponsor von L’Oréal kennengelernt! Das beste Teil des Abends sind die fünf Stipendiaten gewesen. Herauszufinden an welchen Projekten die Frauen arbeiten war für mich sehr interessant! (Mariana)

Es hat mir sehr gut gefallen. Die Themen und Projekte der fünf Stipendiatinnen sind sehr spannend. Ich finde es toll, dass es überhaupt sowas gibt und dass Frauen unterstützt werden. (Rosetta)

Der Vortrag „Women in Science“ war wieder einmal gelungen. Heuer war ich das zweite mal dabei und wieder war es sehr interessant. Ich bin fasziniert wie solche jungen Damen auf ihre Themen gekommen sind.
Bei machen Forschungen hätte ich kaum denken können, das die spannend sind aufgrund ihres Titles, doch dann beim Videoabspiel und bei den Fragen an die Forscherinnen wurde ich umgehauen, das hinter einem mehr oder weniger simplen Thematik soviel dahinter steckt.
Auch wie letztes Jahr hatten wir die Möglichkeiten mit den Forscherinnen zu reden, dies taten wir auch. Ein schönes Ende für einen Tag. (Saida)

Die “Women for Science” Feier hat mehr sehr gut gefallen, da ich viele Forscherinnen getroffen habe, die sich speziell mit Physik und Chemie befasst haben und das hat mich auch sehr fasziniert, denn es heißt ja immer, dass Frauen sich für diesem Bereich nicht interessieren. Außerdem waren die Vorträge der 5 Gewinnerinnen des Projektes sehr interessant und ich hab viel Neues erfahren und das hat mich zum Nachdenken angekurbelt, vielleicht in näher Zukunft, werde ich mich auch bewerben. Ich fand es auch noch  toll zu erfahren, dass L’Oréal so viel in Frauen und Jugendlichen investiert.
Tolle Erfahrung, würde ich empfehlen! (Balqiz)

Heuer werden ausgezeichnet:

  • Daniela Hainberger, MSc, Immunbiologin, Med Uni Wien
  • Manuela-Raluca Pausan, MSc, Molekulare Mikrobiologin, Med Uni Graz
  • Joanna Plastira, MSc PhD, Neuroimmunologin, Med Uni Graz
  • DI Dr. mont. Barbara Putz, Werkstoffwissenschafterin, ÖAW, Leoben
  • Dr. rer. nat. Petra Sumasgutner, Zoologin, Naturhistorisches Museum, Wien

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit der Entstehung von immunologischen Krankheiten, mit dem Transfer von Mikroorganismen zwischen Müttern und Kindern während und nach der Geburt, mit neuen therapeutischen Ansätzen für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, mit der Entwicklung neuartiger Superisolatoren für Satelliten und Raumfahrzeuge und den Auswirkungen von Energie Infrastruktur auf den Lebensraum von Zugvögeln.

Vielen Dank an L’ORÉAL Österreich für diesen spannenden Einblick in den Bereich der Forschung!

Fotos der Veranstalltung: © Eva Kelety

START-Wien: Mathematik-Intensivkurs macht Freu(n)de!

START Wien Stipendiat*innen haben auch in diesem Schuljahr wieder die Möglichkeit, dank dem Einsatz des „Mathematik macht Freu(n)de“ Teams der Universität Wien an einem Mathematikintensivkurs teilzunehmen. Vielen unserer Stipendiat*innen macht Mathematik große Freude, hält aber zahlreiche Herausforderungen gerade im Bereich der Textaufgaben bereit. Umso mehr freut uns, dass wir dank der Unterstützung der ERGO Versicherung auch in diesem Schuljahr diesen Kooperationskurs anbieten können!

Das Projekt der Fakultät für Mathematik verfolgt die Ziele, die Angst vor Mathematik lernen zu nehmen und den Förderbedarf verringern, Schüler*innen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Fächer zu begeistern und die praxisnahe Ausbildung zukünftiger Mathematik Lehrer*innen zu vertiefen. Die speziell ausgebildeten Studierenden des Unterrichtsfaches Mathematik unterstützen unsere interessierten und begeisterten Stipendiat*innen in Kleingruppen. Dort werden – angepasst an die inviduellen Bedürfnisse und Vorkenntnisse – mathematische Formeln erklärt, Lösungswege veranschaulicht, vertieft, neu gelernt und insbesondere Textaufgaben intensiv erarbeitet.

Die äußerst positiven Rückmeldungen unserer Stipendiat*innen sprechen für sich und lassen uns uns auf die nächsten Einheiten freuen:

„Der Mathekurs war ein sehr nützlicher und hilfreicher Kurs mit den wirklich tollen Lehrerinnen. Sie hatten die Themen richtig intelligent voneinander getrennt und die Arbeitsmaterialien dafür waren einfach exzellent. Die LehrerInnen waren immer bereit unsere Fragen zu beantworten. Ich freue mich auf weitere Mathekurse!“ -Mahdi

„Der Mathekurs war sehr hilfreich. Ich habe den Stoff geübt, bei dem ich mir vorher nicht sicher war. Ich habe auch ein Paar neue Dinge gelernt. Meine Fragen bezüglich des Stoffs und Hausübungen waren beantwortet. Ich bin mir dem Kurs sehr zufrieden und freue mich auf die nächsten Termine.“-Rimal

„Der Mathekurs war wirklich sehr nützlich. Die Studenten und Studentinnen waren immer bereit, unsere Fragen zu beantworten. Außerdem waren die Themen sehr geeignet für unsere Schulstufen. Ich finde auch, dass die Arbeitsaufgaben sehr gut waren, weil man über ein bestimmtes Thema alles Mögliche üben kann, sowohl rechnerisch als auch graphisch. Ich freue mich sehr auf die weiteren Mathe Unterrichtsstunden.“-Jihan

„Der Kurs hat mir sehr gefallen und die Studenten waren auch sehr nett und hilfsbereit. Ich bin froh, mich dafür angemeldet zu haben. Ich freue mich schon auf das nächste Mal :)“ -Balqiz

„Die Studentinnen und Studenten haben sich wirklich Mühe gegeben. Die Arbeitsblätter mit den kurzen Erklärungen waren sehr hilfreich. Da Fragen beantwortet wurden und die Studentinnen und Studenten geduldig waren, herrschte eine gute Lernatmosphäre. Bin gespannt auf die nächsten Stunden!“ -Aylin

„Die Zeit, die ich im Mathekurs verbracht habe verging sehr schnell. Der Kurs war spannend und zum Teil lustig. Die Betreuer des Kurses brachten den Kurs in einer schönen Stimmung. Das organisatorische war auch gut geregelt. Alles zusammengefasst der Mathekurs ist empfehlenswert.“ -Shehab

„Der Kurs am Samstag war ein Kurs, bei dem ich wirklich sehr viel Neues gelernt habe und auch vieles wiederholt habe. Die KurstrainerInnen sind jederzeit breit unsere Fragen zu beantworten und uns eine unklare Sache zu erklären. Wenn Sie grade bei keiner Gruppe sind, dann gehen sie zu jeder Gruppe und fragen die, wie es denen geht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Mathekurs ein hilfreicher und nützlicher Kurs ist.“ -Aziz

Der Mathematikkurs findet statt in Kooperation mit dem „Mathematik macht Freu(n)de“ Team und kann aufgrund der Unterstützung der ERGO Versicherung verwirklich werden. Vielen herzlichen Dank!

START-OÖ Stipendiat*innen steuern den Lego Mindstorm Roboter

START-OÖ Stipendiat*innen konnten am Samstag, den 26. Mai, ihre technischen Fähigkeiten beim Steuern des Lego Mindstorms im Welios in Wels unter Beweis stellen. Die Stipendiat*innen mussten verschiedene Arbeitsaufgaben lösen, und konnten sich schließlich auch an einen anspruchsvollen Parcours wagen.

 

Stipendiatin Yusra berichtet:

“Als erstes hatten wir die Gebrauchtensinformationen bekommen: Was ist ein Roboter? Wie funktioniert er? u.a Dann haben wir Programme kennen gelernt mit denen man einen Roboter programmieren kann. Es gabviele Bausteine und man musste sehr genau sein sonst funktioniert der Roboter im Einsatz nicht wie geplant.

Wir haben einige Begriffe gelernt wie die Programmiersprache, damit werden Computer und Programme programmiert. Es gibt viele verschiedene dieser Sprachen und Arten von Sprachen. Wir lernten was ein Quellcode ist und was Java und Skript bedeutet.

Nachdem wir die Basisbegriffe und die Idee dazu kennen gelernt haben, bekamen wir Aufgaben, die wir machen sollten. Diese waren zum Teil nicht ganz einfach und man musste genau und konzentriert arbeiten. Gemeinsam haben wir versucht alle Aufgaben zu schaffen.

Ich habe zum ersten Mal versucht einen Roboter zu Programmieren. Für mich war es sehr cool und spanend etwas Neues zu probieren bei diesem Workshop. Eine tolle Möglichkeit mal eine Ahnung davon zu bekommen, wie so etwas funktioniert. Ich hab bei diesem Workshop sehr viel gelernt und es hat mir super gefallen, besonders als wir den Roboter starten.

Danke für diesen spanenden Workshop!”

 

Ein Einblick in naturwissenschaftliche Spitzenforschung: Wiener Stipis besuchen das IST Austria

Am 30.4. besuchten einige Wiener Stipis das IST Austria in Klosterneuburg. Das „Institute für Science and Technology“ forscht in 49 Gruppen zu so spannenden Themen wie „Self-Organization of the Cell“, „Computer Vision and Machine Learning“ oder „Synthetic Physiology“, eine Forschungsgruppe, die wir an diesem Nachmittag noch genauer kennenlernen sollten.

Begrüßt wurden wir zunächst von START-Wien Alumnus Mojtaba Tavakoli, der am IST mittlerweile seinen PhD in Neuroscience macht, und Georg Heilig (Public Outreach) im Festsaal des ehemaligen niederösterreichischen Landeskrankenhauses. Dort bekamen wir eine Einführung in den Aufbau und die Idee hinter dem IST, das in seiner Organisation von Wissenschaft und Lehre in Österreich einzigartig ist. Anschließend konnten die Stipendiat*innen mit Hania Köver (Head of Graduate School) eine Blick in ihre mögliche Zukunft werden: Ein PhD Studiengang am IST?

Den Abschluss bildete ein Besuch im Forschungslabor von Stephanie Kainrath (PhD in der Forschungsgruppe zu „Synthetic Physiology“). Sie erklärte uns ihren Forschungsbereich (Optogenetik, Kommunikation von Zellen, Reaktion von Zellen auf ihre Umwelt, Entwicklung molekularer Werkzeuge, um diese Prozesse besser zu verstehen aber sie auch – zB. im Falle von Krebszellen – beeinflussen zu können) und erzählte auch über ihren Werdegang und den Alltag als Wissenschaftlerin. Was wissenschaftlich heute alles möglich ist – von der Einbringung pflanzlicher Gene in Tiere, so dass Zellen zu leuchten beginnen bis hin zu künstlich geschaffenen Mini-Rochen, die Lichtsignalen folgen – wurde uns auch dank der fundierten und unterhaltsamen Vermittlung von Stefanie sehr deutlich. Insgesamt ein motivierender Besuch, der Eindruck hinterlassen und Lust auf ein Studieren und Arbeiten am IST gemacht hat, wie die Zitate der Teilnehmer*innen zeigen:

Die Veranstaltung am IST Austria war eine hervorragende Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit von Wissenschaftler*innen zu werfen. Neben den allgemeinen Informationen zum Institut selbst hatten wir die Chance neben dem Ehemaligen Stipendiaten Mojtaba Tavakoli noch weitere Forscher*innen zu ihrem Alltag im Beruf zu befragen. Ich freu mich schon drauf in 2 Wochen am Tag der offenen Tür im Institut wieder vorbei zu schauen! (Mugtaba)

Wüsstest du schon, dass man direkt von dem Bachelor Studium ins PhD einsteigen könnte? Das habe ich auch erst bei dem IST Besuch erfahren. Es ist natürlich sehr motivierend zu sehen, dass sogar ein Es-Stipi das auch schafft, dort Neurologie zu studieren. Wie Hirnzellen absterben nach dem sie Signale von andere Körperteile empfangen, versucht er zu definieren! Oder auch was von nicht-x-Stipis, wie zum Beispiel, tierische Zellen können auch pflanzliche Gene in sich einnehmen und damit auf Licht reagieren! Das war eben nur ein “Peek into the sciences”. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich dort einen Durchbruch in der Informatik bzw. Data Sciences versuche. Hoffentlich wird der Traum zur Reality! (Mike)

Was mir am IST Institute besonders gut gefallen hat, war die freundliche Atmosphäre und die spannende Forschung, die dort stattfindet. Besonders fasziniert hat mich der künstliche Rochen, der Licht nachschwimmen kann und zeigt, was heute alles bereits möglich ist. (Reshad)

Roboter Mantarochen mit Muskelzellen also ein Tier-Cyborg, hört sich nach Sci-Fi an, ist aber die Zukunft, mit der Wissenschaftler auf der ganzen Welt, unter anderem am IST in Niederösterreich, die menschliche Gier nach Wissen stillen. (Yunadi)

Es hat sich – zum einen – so angefühlt, als wären wir in einer Bundesbehörde wie die NASA und -zum anderen – so, als wären wir in einem coolen Science-Fiction Film. (Gamze)

Der Besuch an das Institut Austria war sehr informativ, ich bin gespannt welche Forschungsgruppen noch dazu kommen in der nahen Zukunft. (Abdi)

Fotos (c) START-Wien