Studienberatung zu Medizin-Alternativen

Viele START-Jugendliche geben zu Beginn ihrer START-Karriere Medizin als Studienwunsch an. Aufgrund der Zugangsbeschränkungen macht es aber Sinn sich schon früh Gedanken über Alternativen zu machen. Es gibt zahlreiche Ausbildungen und Studien im Umfeld des Medizin Studiums. Um mehr darüber zu erfahren nahmen sich am 3 Mai einige START-Alumnis aus Wien, Ober-und Niederösterreich die Zeit den aktuellen Stipendiat*innen über ihr Studien zu erzählen.

Folgende Studien waren vertreten : Pharmazie, Biologie, Molekularbiologie, Neurowissenschaften, Ernährungswissenschaften, technische Chemie, Lebensmittel & Biotechnologie, biomedizinische Analytik, Biomedical Engineering.

Vielen Dank an Ali, Aminat, Naima, Mojtaba, Sara, Lisa, Nahla und alles Gute fuer euren weiteren Weg!

Die Studienberatung ist bei unseren START-Jugendlichen sehr gut angekommen!

,,Plan B? Alternative zu Medizin“ war ein sehr guter organisierter Workshop. Vor allem hat es mich gefreut, die Alumnis kennenzulernen. Sie waren wirklich sehr nett und haben alle meine Fragen beantwortet. Sie haben uns ausführlich über ihre Studienrichtungen erzählt und wichtige Informationen gegeben. Diese Veranstaltung wird mir helfen, nach der Matura ein geeignetes Studium auszuwählen. Da bedanke ich mich nicht nur bei Alumni, sondern auch beim START-Stipendium, dass sie diesen Workshop organisiert haben. -Sakaria

Ich fand den Alumna-Abend insgesamt sehr spannend. Vor allem die Erfahrungen, die die Alumna bislang gemacht haben. So sehr es auch spannend und interessant war, bin ich dennoch in meiner Wahl als Plan B für Medizin nicht weitergekommen. Im Gegenteil ist es jetzt sogar schwieriger, weil ich neue Studien kennengelernt habe, die mich auch ansprechen. -Saida

Mein Traum ist es Medizin zu studieren, aber wegen der Aufnahmeprüfung, welche man nicht vom ersten Mal schaffen kann, brauchte ich einen anderen Plan. In diesem Workshop sind mehrere Alumni aus ganz Österreich gekommen, um uns über ihre Studien zu informieren. Ich fand es echt super und nett von den Alumni, Zeit für uns zu finden und uns einen Augenblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu geben. Über solche Workshops bin ich immer gespannt. -Fatimah

Die Alumnis waren wirklich bereit so viel zu erzählen, weil wir gefühlte tausende Fragen hatten. Aber sie haben sich wirklich Zeit genommen & im Endeffekt wusste ich dann auch was ich ungefähr machen will. Tatsächlich braucht man nicht immer Mathematik, also bin ich ziemlich beruhigt. Ich fand’s auch gut, dass fast alle von ihnen die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium gemacht haben, da sie uns einiges davon auch erzählen konnten. War wirklich hilfreich und wir konnten die anderen besser kennenlernen! -Aylin

Also der Alumni Infoabend war genau wie ich es mir vorgestellt habe. Dieses Treffen war SEHR informativ. Ich habe mein Studium noch mehr kennengelernt. Außerdem habe ich einen Plan B, den ich vorher nicht gehabt hatte. Ich habe aber auch anderen Studiengänge, die auch mit Naturwissenschaft zu tun haben, kennengelernt und somit VIELE Infos gesammelt. -Israa

Der Alumni- Infoabend über Studienmöglichkeiten war sehr informativ. Für mich war das die beste Angelegenheit über die Studien nachzufragen und mich besser zu informieren, vor allem weil fast alle einen naturwissentlichen Zweig hatten. Ich habe ein besseren Überblick über die verschiedene Studienrichtungen bekommen und habe mich sogar für ein Studium sehr interessiert. -Silvy

Es war sehr hilfreich für mich, ich habe auf viele meine Fragen eine Antwort bekommen, verschiedene Studienmöglichkeiten kennengelernt und dabei die Alumnis kennen gelernt und von ihren Erfahrungen in Bereich Studium erfahren. -Navid

Der Alumni-Infoabend war sehr sehr informativ. Man hat viel über verschiedene Studien im Bereich Naturwissenschaften erfahren und dass es auch viele interessante Studien außer Medizin gibt.
Die Alumnis sind ganz genau auf unsere Fragen eingegangen und haben sie bestens beantwortet, sodass man sich einen guten Überblick über das Studium verschaffen konnte. -Rosetta

Die Alumnis haben uns ehrlich beraten und das Gespräch mit ihnen war sehr angenehm! Ich hatte das Gefühl, dass wir uns seit vielen Jahren kennen! Ich habe die Studienrichtungen außer Pharmazie nur oberflächlich gekannt, jetzt weiß ich das Wichtigste darüber und mache mir Gedanken! Ja, stimmt, dass ich noch 2 Jahren habe bis zur Matura, dennoch finde ich die Informationen hilfreich! Ich habe sogar Ratschläge bekommen was ich alles bis zur Matura machen könnte.
Heute Abend hatte ich wieder viel Spaß. -Mariana

Der Alumni Infoabend war spannender als ich gedacht habe. Zuerst dachte ich mir ich bin hier fehl am Platz, weil ich eigentlich nichts mit Medizin zu tun habe. Aber als ich dann über die verschiedenen Studiengänge erfahren habe und wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen. Auch die alten Stipendiaten kennen zulernen war sehr nett und wir hatten einen lustigen und informativen Abend. -Edison
Wie viele andere medizinische Berufe notwendig sind um die Arbeit eines Arztes möglich zu machen

Der Alumni-Infoabend hat mir eine große Hilfe gegeben, einen Plan B für mein zukünftiges Studium aufzustellen. Ich habe verschiedene neue Studiengänge kennengelernt, die auf der gleichen Ebene wie Medizin sind, sogar die Grundsteine dafür sind. -Adham

Science meets Fiction IV im Planetarium Wien

Werner Gruber, Direktor Planetarium Wien, Kuffner & Urania Sternwarte und Physiker, erzählt in seinem humorvollen Vortrag „Science meets Fiction IV“ von Beamen, Zeitreisen und künstlicher Intelligenz.

Was haben Quantenmechanik und Relativitätstheorie gemeinsam? Physik! Beide sind physikalische Theorien. Die eine befasst sich mit der Struktur von Raum, Zeit und Gravitation, die andere mit Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten von Materie. Die Beziehung zueinander ist noch ungeklärt.

Werner Gruber schaffte es diese komplexen Theorien in wenige Worte und mit Alltagsbezug zusammenhängend zu erklären, wie auch zu veranschaulichen. Grafik für Grafik und mit Wasser, wie auch Chipstüten wird das Grundkonzept der Quantenmechanik vereinfacht dargestellt. Wir hatten uns noch nach dem Vortrag über die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons in der Chipstüte unterhalten und wie der Tunneleffekt funktioniert.

Nach dieser kompakten Einführung hatten wir uns dem Thema des Vortrags gewidmet: Science Fiction! Fiktionale Filme blicken weit in die Zukunft und erzählen von entfernten Galaxien. Die Protagonist*innen werden stets von der fortschrittlichsten Technik und dem Überwinden von physikalischen Gesetzen begleitet. Captain Kirk erkundet mit seinem Raumschiff Enterprise das Universum und beamt sich von Planeten in seine Enterprise hoch. Doch ist Beamen physikalisch möglich? Werner Gruber erklärte uns, dass Transportation von Materie nur mit Antimaterie funktionieren kann, wie auch dass die Energie Kirk „hinauf zu beamen“ einer Auslöschung eines Kontinents entsprechen würde. Und das Duplizieren von Kirk, also einem Anti-Kirk, wirft theologische und philosophische Fragen auf.

Danach sprachen wir über Zeitreisen und Werner Gruber hatte uns verraten, welche 3 Personen er aus diesem Bereich sehr bewundert: Ronald Mallett, theoretischer Physiker an der University of Conneticut erforscht die Möglichkeiten einer Zeitreise und baut Zeitreisemaschinen. Stephen Hawking, theoretischer Physiker und Astrophysiker, lieferte sehr bedeutende Arbeiten zur allgemeinen Relativitätstheorie und Schwarzen Löchern. Und Steve Jobs, Unternehmer und CEO von Apple, und seine visionären technischen Entwicklungen, die grundlegend die Kommunikationstechnologie und Praxis verändert haben.

Ein kleiner Exkurs in die Neurowissenschaft, mit der wir versuchten, künstliche und synthetische Intelligenz zu erklären und den Prozess dahinter zu verstehen, bildete den Abschluss des Abends. Werner Gruber zeigte uns welche Herausforderungen für den öffentlichen Verkehr, wie auch für die Verwaltung und Gesellschaft ein Roboter im Alltag mit sich bringen würde und stellte die Frage offen, ob Science Fiction eine Zukunftsszenario oder schon Realität sei?

Der humorvolle, spannende und mit Alltagsgeschichten gefüllte Vortrag begeisterte auch unsere Stipendiat*innen:

„Der Workshop „Science meets fiction“ hat mir sehr gut gefallen, da ich mich für Physik interessiere und dieses Thema auch sehr interessant finde. Am Anfang des Workshops ging es um Themen, die wir bereits im Physik-Unterricht in der Schule behandelt haben. Aufgrund dessen konnte ich dem Herren Gruber sehr gut folgen und hatte auch Spaß, weil er diese Veranstaltung lustig und spannend rübergebracht hat.“ -Samira Hemati

„Bei der Veranstaltung „Science meets Fiction“ waren die besprochenen Themen nämlich Quanten-Mechanik und künstliche Intelligenz ziemlich schwer aber sie waren die aktuellsten Themen, die die heutige Welt verändern können, aber auch die Zukunft beeinflussen. Ich habe nicht nur die Möglichkeit gehabt einen tieferen Blick in diese Themen zu werfen, sondern auch einen kurzen Überblick über die Funktion des menschlichen Gehirns. Denn nur dann erreicht die künstliche Intelligenz seinen Höhepunkt, wenn man seine eigene Gehirnfunktion kennt. Die künstliche Intelligenz ist ja nichts Anderes als die Simulation des menschlichen Gehirns.“ -Sabiha Moradi

„Mir hat die Veranstaltung gut gefallen, da Herr Werner Gruber, der Direktor des Planetariums seinen Vortrag auf eine humorvolle, spannende, aber auch interessante Art präsentiert hat. Die vielen Theorien konnte er auch durch zahlreiche, alltägliche Beispiele besser verdeutlichen.“ -Atila Bamyani

„Der Workshop war ziemlich interessant und konnte viel Theorie mitnehmen, vor allem weil wir in meiner Schule darüber schon mal gesprochen haben, konnte ich gut zu hören und folgen. Was mir besonders gefallen hat, war die Erklärung mit den ganzen Bildern, man konnte sich ganz gut vorstellen wie das Ganze funktioniert und wenn jemand gar nichts darüber wusste, könnte auch gut folgen, weil sie leicht erklären konnten.“ -Fatema Ahmadi

„Ich fand die Veranstaltung sehr interessant. Herr Gruber hat komplexe Theorien vereinfacht und verständlich erklärt. Was mir aber am meisten gefallen hat: diese Theorien wurden auf den Alltag bezogen. Gleichzeitig hat Herr Gruber mit seinen Witzen uns zum Lachen gebracht. Insgesamt würde ich die Veranstaltung als informativ und lustig beschreiben.“ -Marzia Suleimanli

„Die science meets fiction Veranstaltung war sehr interessant. Der Physiker hat uns das Thema Quantenmechanik (für das wir in der Schule mehrere Unterrichtsstunden gebraucht hatten) in ein paar kurze Sätze erzählen können. Die Beispiele und Grunde, die er immer als Antwort für die Publikums Fragen waren einerseits lustig aber andererseits interessant.“ -Mahdi Hassani

The Cost of Destroying the Death Star

Gelten die Regeln der Mathematik auch vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis? Und welche Auswirkungen hatte die Zerstörung zweier Todessterne innerhalb von 4 Jahren auf die Wirtschaft der STAR-Wars Galaxie?

Diese Fragen wurde uns am Dienstag den 9.1.18 von Professor Zachary Feinstein, Ph.D. von der Washington University in St. Louis im Rahmen von WUmatters / WUtalks beantwortet. Mit einem Laserschwert bewaffnet berichtete er was die Herstellung der beiden Todessterne tatsächlich in galaktischer Währung gekostet hätte und welche Auswirkungen auf das Bankenwesen und die Wirtschaft die Zerstörung bedeutet hätte. Ergebnis: Todessterne sind nicht günstig! Die Kosten belaufen sich auf 612.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 (=612 Quintillionen) galaktische Credits.

Neben der Gelegenheit die WU Wien kennen zulernen (die Hauptbibliothek könnte auch gut der Drehort für ein Raumschiff sein), konnten wir so unser Englisch aufpolieren und einen Einblick in die Welt der Finanzmathematik erhalten. Ziel des Vortrags war es sich darüber Gedanken zu machen, was diese Erkenntnisse mit unser heutigen Wirtschaft und dem Bankensektor auf der Erde zu tun haben.

Fazit: Es wäre den Rebellen wohl nichts anders übrig geblieben, als die Banken zu retten um eine große galaktische Depression zu verhindern. Hätten Sie allerdings gewusst wieviele Quintillionen an Credits es hierzu benötigt, hätten sie wohl länger überlegt bevor sie den zweiten Todesstern zerstörten. Handlungsempfehlungen für die Erde: Den Eigenkapitalanteil der Banken erhöhen, keine Erpressungen des Öffentlichen Sektors bei Krisen („Bail us out or the world will die..“) und neue Analysemodelle für systemische Krisen um bei zukünftigen Finanzkrisen die Folgen von Entscheidungen besser berechnen zu können.

Wen diese Thematik interessiert: die WU hat ein Video des Vortrags und der anschließenden Paneldiskussion online gestellt.

Mathematik Intensivkurs macht Freu(n)de an der Universität Wien

START-Wien Stipendiat*innen hatten auch in diesem Wintersemester wieder die Möglichkeit an einem Mathematikintensivkurs an der Universität Wien teilzunehmen. Vielen unserer Stipendiat*innen macht Mathematik große Freude, umso mehr wenn sie vom „Mathematik macht Freu(n)de“ Team dabei unterstützt werden.

Unsere Stipendiat*innen blicken auf das Semester zurück und berichten, wie ihnen der Kurs gefallen hat, ob sich ihre Lernmethoden verändert und sie mehr Spaß am „Angstfach“ Mathematik haben:

In dem Mathekurs geht es nicht nur darum, ein Stoff zu lernen, sondern auch mehr Interesse für das Fach Mathematik zu zeigen. Die StudentInnen bringen uns alle benötigten Materialien, die wir je nach Klasse brauchen und unterstützen uns, falls es Unklarheiten gibt. Außerdem bereiten sie jedes Mal Rätseln und Spiele vor, die uns einerseits Freude bereiten und andererseits das Gehirn regenerieren. Es war wirklich einen tollen Kurs und ich hoffe, dass wir mit den StudentenInnen noch einmal arbeiten können. -Jihan Aljazzar

Mathematik hat mir auch außerhalb der Schule wirklich Freude gemacht. Samstags beim Mathekurs gab es die Gelegenheit entweder Stoff zu wiederholen oder sich mit einem ganz neuen Kapitel zu beschäftigen und das vorauszulernen. Meines Erachtens wäre es ohne die sehr freundlichen Lehrerinnen unmöglich. Sie haben sich beim Trennen der Themenbereiche und der Bereitstellung von Lernmaterialien viel Mühe gegeben und haben immer versucht ein Thema anhand alltäglicher Beispiele uns zu erklären. Was mir noch sehr gut gefallen hat, war das gemeinsame Spielen in der Pause. Kurz gesagt war der Kurs sehr sehr lehrreich. Solche Förderungskurse kann man nur weiterempfehlen. -Sabiha Moradi

Der Mathematikkurs war einfach toll. Ich habe viel geübt und Neues dazu gelernt. Obwohl ich immer noch nicht perfekt in Mathe bin, fühle ich mich jetzt viel sicherer als vorher. Ich habe sogar meine Mathenote verbessert. Die LehrerInnen waren sehr hilfsbereit und wenn ich etwas nicht verstanden habe, haben sie mir mehrmals das Thema auf verschiedene Art und Weise erklärt. Ich bin dankbar und froh, dass ich diese Möglichkeit zum Lernen gehabt habe. -Rimal Slibi

Ich war in Mathe gut, aber hate ein paar Probleme bei den Textaufgaben. Besonders Textaufgaben von Quadratische Funktionen. Ich habe daher in allen Terminen Textaufgaben geübt. Für mich war der Mathekurs sehr vorteilhaft, weil ich nicht nur Mathe gelernt, sondern auch durch Textaufgaben und Kommunikation mit meinen neuen Freunden mein Deutsch verbessert habe. Die Lehrerin bzw. der Lehrer waren sehr nett mit uns und haben mir die Beispiele, die ich nicht allein lösen könnte, klar und einfach erklärt. Ich freue mich sehr darauf, wenn es in der Zukunft noch Mathekurs gäbe. -Zakaria Muradi

Der Mathematikintensivkurs ist von der Idee sehr gut und praktisch war es auch sinnvoll. Die Studenten waren hilfsbereit und hilfreich. Natürlich gab es Momente wo ich einige Sachen schwer verstanden habe bzw. von den Studenten kompliziert erklärt bekommen habe. Mathematik ist seit der Volkschule mein Lieblingsfach. Was ich vom Kurs mitgenommen habe sind die verschiedenen Weisen ein Mathebeispiel zu lösen. Der Mathematikintensivkurs ist zum Empfehlen. -Shehab Abdel-Latif

Mathekurs war sehr hilfreich und die Leiter*innen waren sehr freundlich und hilfsbereit, aber echt schade, dass das vorbei ist. Ich wollte gerne weiter machen, aber in letzten Termin wurde uns gesagt, dass heute der letzte Termin ist. -Reshad Shirzad

Der Mathekurs hat mir sehr gut gefallen, da wir nicht nur Mathe gelernt haben, sondern auch Spaß daran hatten. Ich konnte viel mitnehmen, weil ich die Möglichkeit bekommen habe, viele Themen zu wiederholen und zu üben. Die StudentInnen waren sehr nett, freundlich und geduldig, und haben sich sehr bemüht, auf alle Fragen einzugehen und sie so gut wie möglich zu beantworten. -Samira Hemati

Der Kurs hat mir gut gefallen und ich habe viel gelernt und verstanden, was ich vorher nicht verstanden konnte. Das Team war echt gut aber es wäre besser, wenn noch jemand zu denen kommen kann, weil wir viele Studenten sind und sie nur 3 Lehr*innen. Ich hoffe, dass der Kurs auch im Jänner stattfinden wird. -Njoud Abo Ammash

Der Mathekurs war ziemlich hilfreich auch wenn wir so viele waren hatten wir eine Ordnung. Uns konnte individuell geholfen werden. -Salma Dawoud

Der Mathekurs war eine große Hilfe bei Hausaufgaben und für das Vorbereiten für Schularbeiten. Ich hätte mir nur mehr Zeit gewünscht und da wir zu viele waren, mehr Studenten, damit jeder, der Fragen hat, gut versorgt wird. -Ebru Göral

Mir hat der Mathe-Kurs sehr geholfen, als ich meine vor vielen Prüfungen stand. Die „Lehrer“/Studenten waren nett und freundlich. Wir haben auch viele witzige Spiele gespielt und haben uns gegenseitig ein Rätsel gegeben zum Lösen, was uns oft zum Nachdenken angeregt hat. Es war eine schöne Erfahrung und hat uns viel weitergebracht. Obwohl wir nicht immer alles verstanden, war der Kurs schon sehr hilfreich. -Balqiz Azami

Mir hat der Kurs auf jeden Fall geholfen und auch gefallen, die Lehrer waren sehr sehr freundlich und mit Ihnen hat das Lernen auch Spaß gemacht. Sie haben auch Rücksicht auf die Pausen genommen und immer schnell und gut erklärt, ich würde sehr gerne erneut teilnehmen. -Kamila Iliasova

Der Mathematikkurs findet statt in Kooperation mit dem „Mathematik macht Freu(n)de“ Team und kann aufgrund der Unterstützung der ERGO Versicherung verwirklich werden. Vielen herzlichen Dank!

Titelbild (c) pixabay.com

Stipis aus OÖ und Salzburg besuchten das Open Lab der JKU Linz

Am Freitag, 23.11. trafen sich acht Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Salzburg und sechs aus Oberösterreich am Campus der Johannes Kepler Universität, um gemeinsam einen Workshop im „Open Lab“ zu besuchen. Im JKU Open Lab können Kinder, Jugendliche und Interessierte selbst Experimente durchführen. Die Teilnehmer*innen sammeln erste Erfahrungen im praktischen Arbeiten, Beobachten und Verstehen von Phänomenen aus Wasser, Luft, Kohlendioxid, Farben oder Kunststoffen. Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler durch ausgebildete Betreuer*innen, die ihnen zur Seite stehen. Das Thema vergangenen Freitag was „Mit der Wissenschaft auf Verbrecherjagd“. Ziel der Übung war es, verschiedene Spuren, die am Tatort gefunden worden waren, zu analysieren, um herauszufinden, wer Täter, Komplize, Augenzeuge bzw. Unbeteiligter war. Welchem Täter können die Finger- und Fußabdrücke zugeordnet werden und war der Verdächtige tatsächlich am Tatort? Was ergeben die Analysen der Boden- und Faserproben? Diese und noch mehr Fragen mussten unsere Stipendiat*innen und Stipendiaten beantworten, um der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Das alles durften die Jugendlichen unter professioneller Anleitung ausprobieren:

  • Fingerabdrücke aufnehmen und Muster bestimmen
  • Fingerabdrücke sichern
  • Fußabdrücke sichern mit Gips sowie auswerten
  • Nachweis von latenten Blutspuren
  • Analyse von Bodenproben
  • Faseranalytik durch Mikroskopie

Nach dem Workshop nahm sich START Oberösterreich Mitarbeiterin Anna Wiespointner, die selbst an der JKU studiert, Zeit, um die Fragen der Salzburger Stipendiat*innen zu Studienmöglichkeiten in Linz zu beantworten. Wieviel kostet ein Studentenwohnheim? Welche Jobchancen habe ich, wenn ich ein bestimmtes Studium absolviere? Da es in Salzburg keine technische Fakultät gibt, war es für die Stipendiat*innen besonders interessant, mehr über Studienrichtungen in diesem Bereich zu erfahren.

Und das sagen unsere Stipendiat*innen zur Veranstaltung:

„Das war super! Ich habe sehr gute Infos über Uni und Studieren bekommen. Außerdem habe ich etwas über Chemie gelernt, z.B. wie findet man heraus, ob in einem Stoff Salz gelöst ist oder ob es Blutspuren gibt. Ich interessiere mich sehr für solche Exkursionen (Naturwissenschaften, Mathematik).“ Ali Reza Noori

„Die Exkursion nach Linz war sehr gut. Ich habe viele neue Sachen gelernt, z.B. wie können wir einen Täter identifizieren? Und wir haben auch viele Informationen über die Universität erhalten.“ Hana Nazari Salari

 

START-OÖ erforscht Kunststoffe an der JKU

Am Freitag, den 09. November trafen sich 13 START-OÖ Stipendiat*innen und um 14:45 Uhr vor der Johannes-Kepler-Universität, und besuchten den Workshop der JKU „Open-Lab“, um verschiedene Kunststoffe zu erforschen.

Stipendiatin Viola berichtet:

„Dort angekommen hießen uns die Leiterin und zwei Assistentinnen des heutigen Workshops herzlichst willkommen. Bevor wir in das Labor eintreten durften, gaben sie uns einen Schutzmantel und Schutzbrillen (die uns übrigens sehr gut standen) zum Anziehen. Zu Beginn bekamen wir eine kurze Einführung in das heutige Programm mithilfe einer PowerPoint Präsentation. Es ging um Kunststoff.

Danach händigten sie uns einige Dinge aus verschiedenem Plastik und Arbeitsblätter aus. Dabei war auch eine Kunststoffart, von der wir nicht wussten, wie sie heißt, dies aber durch aufgebaute Stationen im Labor am Ende des Tages herausfinden sollten. In Zweierteams machten wir uns neugierig bereit, die Welt des Kunststoffes zu erkundigen. Wir lernten zum Beispiel, welche Plastikarten in welcher Art von Wasser aufschwimmen und wie sie auf Feuer reagieren. Schleim, ein Styroporball und ein Chip für den Einkaufswagen durften die Stipis mithilfe von Lena und Eva herstellen und auch mit nach Hause nehmen. Zum Schluss verglichen wir noch unsere Ergebnisse und machten ein kleines Quiz.

Danke an das Team der JKU, die uns voller Begeisterung belehrt haben, an Anna, die uns auf Schritt und Tritt unterstützt hat und an alle Stipis, die dabei waren und den Tag mit vielen Lachen und Spaß ausgeschmückt haben.

Ein erfolgreicher Tag könnte für die Stipendiaten nicht anders aussehen.“

 

Mehr Frauen in die Forschung!

In Anwesenheit von Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann wurden am 22.10.2018 die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 12. Mal vergeben. 7 Stipendiat*innen wurden von START-Wien Sponsor L’ORÉAL eingeladen, an der Preisverleihung teilnzunehmen, über die wissenschaftlichen Projekte zu erfahren und hatten danach die Gelegenheit mit einigen Preisträgerinnnen persönlich zu sprechen.

Hier die Eindrücke unserer Jugendlichen

Mir hat die gestrige Veranstaltung sehr gefallen! Ich bin sehr glücklich, dass ich mitgekommen bin und START Sponsor von L’Oréal kennengelernt! Das beste Teil des Abends sind die fünf Stipendiaten gewesen. Herauszufinden an welchen Projekten die Frauen arbeiten war für mich sehr interessant! (Mariana)

Es hat mir sehr gut gefallen. Die Themen und Projekte der fünf Stipendiatinnen sind sehr spannend. Ich finde es toll, dass es überhaupt sowas gibt und dass Frauen unterstützt werden. (Rosetta)

Der Vortrag „Women in Science“ war wieder einmal gelungen. Heuer war ich das zweite mal dabei und wieder war es sehr interessant. Ich bin fasziniert wie solche jungen Damen auf ihre Themen gekommen sind.
Bei machen Forschungen hätte ich kaum denken können, das die spannend sind aufgrund ihres Titles, doch dann beim Videoabspiel und bei den Fragen an die Forscherinnen wurde ich umgehauen, das hinter einem mehr oder weniger simplen Thematik soviel dahinter steckt.
Auch wie letztes Jahr hatten wir die Möglichkeiten mit den Forscherinnen zu reden, dies taten wir auch. Ein schönes Ende für einen Tag. (Saida)

Die “Women for Science” Feier hat mehr sehr gut gefallen, da ich viele Forscherinnen getroffen habe, die sich speziell mit Physik und Chemie befasst haben und das hat mich auch sehr fasziniert, denn es heißt ja immer, dass Frauen sich für diesem Bereich nicht interessieren. Außerdem waren die Vorträge der 5 Gewinnerinnen des Projektes sehr interessant und ich hab viel Neues erfahren und das hat mich zum Nachdenken angekurbelt, vielleicht in näher Zukunft, werde ich mich auch bewerben. Ich fand es auch noch  toll zu erfahren, dass L’Oréal so viel in Frauen und Jugendlichen investiert.
Tolle Erfahrung, würde ich empfehlen! (Balqiz)

Heuer werden ausgezeichnet:

  • Daniela Hainberger, MSc, Immunbiologin, Med Uni Wien
  • Manuela-Raluca Pausan, MSc, Molekulare Mikrobiologin, Med Uni Graz
  • Joanna Plastira, MSc PhD, Neuroimmunologin, Med Uni Graz
  • DI Dr. mont. Barbara Putz, Werkstoffwissenschafterin, ÖAW, Leoben
  • Dr. rer. nat. Petra Sumasgutner, Zoologin, Naturhistorisches Museum, Wien

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit der Entstehung von immunologischen Krankheiten, mit dem Transfer von Mikroorganismen zwischen Müttern und Kindern während und nach der Geburt, mit neuen therapeutischen Ansätzen für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, mit der Entwicklung neuartiger Superisolatoren für Satelliten und Raumfahrzeuge und den Auswirkungen von Energie Infrastruktur auf den Lebensraum von Zugvögeln.

Vielen Dank an L’ORÉAL Österreich für diesen spannenden Einblick in den Bereich der Forschung!

Fotos der Veranstalltung: © Eva Kelety

START-Wien: Mathematik-Intensivkurs macht Freu(n)de!

START Wien Stipendiat*innen haben auch in diesem Schuljahr wieder die Möglichkeit, dank dem Einsatz des „Mathematik macht Freu(n)de“ Teams der Universität Wien an einem Mathematikintensivkurs teilzunehmen. Vielen unserer Stipendiat*innen macht Mathematik große Freude, hält aber zahlreiche Herausforderungen gerade im Bereich der Textaufgaben bereit. Umso mehr freut uns, dass wir dank der Unterstützung der ERGO Versicherung auch in diesem Schuljahr diesen Kooperationskurs anbieten können!

Das Projekt der Fakultät für Mathematik verfolgt die Ziele, die Angst vor Mathematik lernen zu nehmen und den Förderbedarf verringern, Schüler*innen für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Fächer zu begeistern und die praxisnahe Ausbildung zukünftiger Mathematik Lehrer*innen zu vertiefen. Die speziell ausgebildeten Studierenden des Unterrichtsfaches Mathematik unterstützen unsere interessierten und begeisterten Stipendiat*innen in Kleingruppen. Dort werden – angepasst an die inviduellen Bedürfnisse und Vorkenntnisse – mathematische Formeln erklärt, Lösungswege veranschaulicht, vertieft, neu gelernt und insbesondere Textaufgaben intensiv erarbeitet.

Die äußerst positiven Rückmeldungen unserer Stipendiat*innen sprechen für sich und lassen uns uns auf die nächsten Einheiten freuen:

„Der Mathekurs war ein sehr nützlicher und hilfreicher Kurs mit den wirklich tollen Lehrerinnen. Sie hatten die Themen richtig intelligent voneinander getrennt und die Arbeitsmaterialien dafür waren einfach exzellent. Die LehrerInnen waren immer bereit unsere Fragen zu beantworten. Ich freue mich auf weitere Mathekurse!“ -Mahdi

„Der Mathekurs war sehr hilfreich. Ich habe den Stoff geübt, bei dem ich mir vorher nicht sicher war. Ich habe auch ein Paar neue Dinge gelernt. Meine Fragen bezüglich des Stoffs und Hausübungen waren beantwortet. Ich bin mir dem Kurs sehr zufrieden und freue mich auf die nächsten Termine.“-Rimal

„Der Mathekurs war wirklich sehr nützlich. Die Studenten und Studentinnen waren immer bereit, unsere Fragen zu beantworten. Außerdem waren die Themen sehr geeignet für unsere Schulstufen. Ich finde auch, dass die Arbeitsaufgaben sehr gut waren, weil man über ein bestimmtes Thema alles Mögliche üben kann, sowohl rechnerisch als auch graphisch. Ich freue mich sehr auf die weiteren Mathe Unterrichtsstunden.“-Jihan

„Der Kurs hat mir sehr gefallen und die Studenten waren auch sehr nett und hilfsbereit. Ich bin froh, mich dafür angemeldet zu haben. Ich freue mich schon auf das nächste Mal :)“ -Balqiz

„Die Studentinnen und Studenten haben sich wirklich Mühe gegeben. Die Arbeitsblätter mit den kurzen Erklärungen waren sehr hilfreich. Da Fragen beantwortet wurden und die Studentinnen und Studenten geduldig waren, herrschte eine gute Lernatmosphäre. Bin gespannt auf die nächsten Stunden!“ -Aylin

„Die Zeit, die ich im Mathekurs verbracht habe verging sehr schnell. Der Kurs war spannend und zum Teil lustig. Die Betreuer des Kurses brachten den Kurs in einer schönen Stimmung. Das organisatorische war auch gut geregelt. Alles zusammengefasst der Mathekurs ist empfehlenswert.“ -Shehab

„Der Kurs am Samstag war ein Kurs, bei dem ich wirklich sehr viel Neues gelernt habe und auch vieles wiederholt habe. Die KurstrainerInnen sind jederzeit breit unsere Fragen zu beantworten und uns eine unklare Sache zu erklären. Wenn Sie grade bei keiner Gruppe sind, dann gehen sie zu jeder Gruppe und fragen die, wie es denen geht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Mathekurs ein hilfreicher und nützlicher Kurs ist.“ -Aziz

Der Mathematikkurs findet statt in Kooperation mit dem „Mathematik macht Freu(n)de“ Team und kann aufgrund der Unterstützung der ERGO Versicherung verwirklich werden. Vielen herzlichen Dank!