„Ja, ich will“ START-Niederösterreich bei der Freiwilligenmesse

START-Niederösterreich Jugendliche besuchten am 11. November 2018 die Freiwilligenmesse im Landhaus St. Pölten.

Die Freiwilligenmesse bietet eine gute Gelegenheit und Chance sich über die vielfältigen Organisationen und Vereine in Niederösterreich zu informieren, wie auch einen Einblick in die Tätigkeit der freiwilligen Arbeit zu erhalten. Besonders viel Zeit haben wir am Stand des Vereins STARTKLAR verbracht, das Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit war sehr groß. Der Verein fördert Mehrsprachigkeit und das Angebot reicht von Spielgruppen und Sprachkursen für Kinder über Workshops zum Umgang mit Mehrsprachigkeit bis hin zum zweisprachigen Förderunterricht.

Das Regierungsviertel St. Pölten lud auch zum Tag der offenen Tür ein. Mohammad, START-Niederösterreich Flüchtlingsstipendiat, freute sich über diese Möglichkeit und nahm an der Tour teil. „Heute waren wir in St. Pölten, beim Tag der offenen Tür im Regierungsviertel. Wir haben die Freiwilligen Messe besucht, bei der ich die Gelegenheit genützt habe, um mit dem Feuerwehrkran ganz nach oben zu fahren. Beim Roten Kreuz-Stand und bei dem Pfadfinder traf ich gute Bekannte. Dann ging ich ins Büro der Landeshauptfrau, die einen sehr netten Eindruck machte und sich für die vielen Besucher Zeit nahm, sie hat mich persönlich begrüßt und mir auch die Hand geschüttelt.“

Abschließend ging es hoch hinaus: Mit dem Panoramalift im Klangturm und mit einem Feuerwehrkran. Stufe für Stufe, Meter für Meter hatten einige ihre Höhenangst auch besiegen können und erfreuten sich an der wunderschönen Aussicht auf St. Pölten.

START-Niederösterreich Jugendliche über ihr freiwilliges Engagement:

Am 11.November war es sehr spannend und es hat mir sehr gefallen. Ich habe bei der Freiwilligenmesse in St. Pölten teilgenommen, ich hatte mit der Wasserrettung & dem Roten Kreuz gesprochen. Ich werde am 21.11.2018 in ein Programm bei dem Roten Kreuz teilnehmen und ich werde auch eine Sanitäter Ausbildung bis Ende Juni 2019 in St. Pölten haben. -Melika

Der letzte Sonntag in St. Pölten war nicht nur interessant, sondern sinnvoll. Dort haben wir gelernt, wie man für Organisationen wie Rotes Kreuz und Caritas freiwillig arbeiten kann, was immer meine persönliche Frage war. Da muss ich dem START danken. Bei START können Jugendlichen lernen, wie man aktiver und effektiver sein kann. Deswegen finde ich es sehr nützlich für ein Land wie Österreich, dass viele Jugendliche hat, die sich engagieren. -Shayan

Die Freiwilligenmesse war eine große Hilfe für mich, weil ich dort verschiedene Organisationen kennengelernt habe und verstanden habe, wie man sich dadurch am besten engagieren kann. Ich habe mich schon lange über einen Zivildienst beim Roten Kreuz beschäftigt und an diesem Tag habe ich mich genau informiert und sie haben mir sehr geholfen, und jetzt weiß ich, was ich nach der Matura machen werde. Im Großen und Ganzen war ich sehr begeistert von Menschen dort. Diese Freiwilligenmesse war sehr hilfreich für mich. -Mahdi

Gestern war ein sehr schöner Tag mit euch, wir hatten viel Spaß zusammen. Was mir am besten gefallen hat, dass wir viele Info gesammelt haben und lustige Spiele gespielt haben und auch Sachen gewonnen. -Bayan

© START-Niederösterreich

„An Tagen wie diesen“ Eindrücke der 3. Begrüßungsfeier von START-Niederösterreich

START-Niederösterreich begrüßte am 07. November 2018 feierlich die neuen Stipendiat*innen des 3. Jahrgangs & verabschiedete START-Absolventin Aminat, wie auch die START:Hilfe Absolvent*innen.

DI Wolfgang Viehauser, Gastgeber des festlichen Abends & Vorstand HYPO NOE, begrüßte herzlich die rund 150 Gäste im Panoramasaal der HYPO NOE und richtete seine Begrüßungsworte an die Stipendiat*innen. „Wir haben heute eine handverlesene Gruppe von hochtalentierten & hochengagierten Jugendlichen bei uns. Und das ist schon etwas ganz Besonderes.“ DI Viehauser betonte neben den schulischen Leistungen, auch das Engagement in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht. Lernbereitschaft, Bereitschaft zur Veränderung, soziale Fähigkeiten und Empathie sind Veranlagungen, die die Stipendiat*innen mitbringen sollten. Denn die Jugendlichen tragen auch die Verantwortung diese Veranlagungen weiterzuentwickeln und auszubauen. Das START-Stipendienprogramm betrachtet er als eine exzellente Rahmenbedingung dafür. „Ihr seid jetzt für viele junge Leute sicher zu einem Vorbild geworden und euer Tun und Handeln wird sicherlich ganz anders beachtet werden als in der Vergangenheit und dessen solltet ihr euch bewusst sein und das dementsprechend in eurem Tun und Handeln einfließen lassen.“

START-Niederösterreich Stipendiatinnen Nazia Nazari & Khlod Ebrahem bedankten sich für die Eröffnung und übergaben das Wort an die Landesrätin für Bildung, Familien und Soziales Christiane Teschl-Hofmeister – in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Landesrätin Teschl-Hofmeister hob die Begrüßungsfeier und feierliche Urkundenübergabe als den Höhepunkt ihres Tages, welcher ganz im Zeichen der Bildung stand, hervor und gratulierte allen neuen Stipendiat*innen zur Aufnahme in das Stipendienprogramm. „Ich finde, wenn man einfach ein bisschen hervortritt, ein bisschen mehr tut als alle anderen, sich ein bisschen mehr traut, sich ein bisschen mehr einsetzt, dann hat das auf jeden Fall Sinn für einen selbst ohnehin, aber auch für die anderen, die es betrifft.“ und sprach die Entfaltung der Persönlichkeit, die Perspektiven und Möglichkeiten einer Aus- & Weiterbildung, wie auch das Bildungsangebot in Niederösterreich an. „Auf jeden Fall ist das, was Sie tun, ein ganz wichtiger Schlüssel, den Sie in der Hand haben, ein Schlüssel zu Ihrem eigenen Erfolg. Ein Schlüssel, auch ein bisschen zum Erfolg von Niederösterreich & Österreich, ganz egal wo Sie zuhause sind. Auf jeden Fall ein Schlüssel zum vielzitierten Wort „Integration“, das hier gelebt wird, wenn ich so in Ihre Augen schaue. Das ist ein sehr schönes Gefühl und ich wünsche Ihnen auf diesem Weg, den Sie schon erfolgreich beschritten haben, auch für die weiteren Schritte alles Gute und ich bin wirklich sehr froh, dass ich Sie kurz kennen lernen durfte. Danke!“

Der feierlichen Begrüßung folgte sodann der Videobeitrag von START-Stipendiaten Amin Alizade, Hsam Aldeen Kwman & Adham Al Mardini, welche für das Konzept und die Umsetzung des Videos verantwortlichen waren. Die Gäste erfreuten sich sehr an diesem kreativen Beitrag. START-Niederösterreich Stipendiat*innen beantworten die Frage „Was bedeutet START für mich?“

Anschließend erzählte START-Absolventin Aminat Tavlaeva über „Was bedeutet START für mich?“ und hob besondere Augenblicke ihrer persönlichen Entwicklung hervor. „START war für mich ein hilfreicher Wegbegleiter in den letzten 2 Jahren meiner Schulzeit. Es hat einen großen Teil dazu beigetragen, wie ich mich in dieser Zeit geformt habe. Ich habe mir Meinungen zu Themen gebildet, mit denen ich mich ohne START vielleicht nie oder nicht tiefgründig auseinandergesetzt hätte. Infolgedessen bin ich auch ein offenerer und ehrgeizigerer Mensch geworden. Ich habe mir durch die vielfältigen und abwechslungsreichen Workshops und Ausflüge wie beispielsweise Histologie oder IT- Security wertvolles Wissen angeeignet und mich so viel weiterentwickelt, wie ich es mir zu Beginn meiner START-Zeit nicht erträumt hätte. (…) Ich habe durch START auch Einblicke in verschiedenste Berufsbereiche bekommen, was mir wiederum geholfen hat, mir Berufsziele für meine Zukunft zu setzen. Nicht zuletzt habe ich durch START eine Familie dazugewonnen, in der jedes Mitglied einander unterstützt und motiviert. Deshalb sage ich „Vieles, was ich bin, bin ich wegen START.“

Zwei neue Stipendiat*innen beeindruckten anschließend durch bewegende Reden:

Fatimah Alghurbnai (19 Jahre) lebt in Berndorf und besucht das BG/BRG Berndorf. In ihrer Rede erzählt sie von ihren Zielen nach der Matura: „Mein Traum ist es Ärztin zu werden. Ich weiß typisch Traum bei START, aber um genauer zu sein, will ich Chirurg werden. Wenn ich das Wort Chirurg sage, höre ich oft Kommentare wie schwierig oder gruselig. Schwierig, ja sicher! Gruselig, ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein habe ich noch nie in meinem Leben eine Leiche gesehen, ich habe nicht einmal Fleisch in der Küche geschnitten. Aber was mir die Mühe gibt, weiter zu machen und nicht aufzugeben, ist der Wunsch etwas Wichtiges in meinem Leben zu erreichen. Etwas Wichtiges kann mehrere Bedeutungen haben, es kann zum Beispiel für manche Reichtum sein oder für andere kann es Berühmtheit sein. Mir aber, ist es sehr wichtig anderen Menschen zu helfen. Und egal wie oft ich es mir überlege, aus meiner Sicht, gibt es nichts Wichtigeres als das Leben von einem Menschen zu retten und deswegen will ich ein Chirurg werden.“

Mohammad Rahim Zazai (20 Jahre) lebt in Bruck/Leitha und besucht die HAK Bruck/Leitha. Er spricht über seine ersten schulischen Erfahrungen in Österreich: „Die Freude war groß, als im Sommer 2016 die Direktorin der HAK und HAS Bruck/Leitha in mein damaliges Quartier im Containerlager am Flughafen Schwechat kam und einen Aufnahmetest für die Integrationsklasse gab. Ich habe diesen Test bestanden und wurde immer aufgeregter, je näher der Schulbeginn rückte. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie Schule in Österreich abläuft, wie ein Klassenzimmer aussieht und dass eine Unterrichtsstunde keine Massenveranstaltung ist. Wenn ich heute daran denke, muss ich lachen. In der Nacht vor dem Schulbeginn wachte ich alle zwei Stunden vor lauter Nervosität auf, es kam mir vor, wie die längste Nacht in meinem Leben.“

Endlich war dann auch der aufregendste Augenblick für die 9 START-Stipendiat*innen und 3 START-Vorstipendiatinnen gekommen: Die feierliche Übergabe der Urkunden und die offizielle Aufnahme der Jugendlichen in das START-Stipendienprogramm. Ein besonderer Dank geht natürlich an die Förderer und Paten, die die Urkunden übergeben haben: Nikolaus Wolfram (Constantia Flexibles Group), DI Wolfgang Viehauser (Vorstand HYPO NOE), Landesrätin Teschl-Hofmeister (in Vertretung für die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien), Mag.a Katharina Turnauer (Sinnstifter) & und Katrin Bernd (Geschäftsführung Verein START-Stipendien Österreich – in Vertretung für das BMEIA & den SOLE Fonds).

Auch zu einem guten Ende, gehört ein guter START und Stefanie Moshammer, Projektleitung START-Niederösterreich, verabschiedete Maturantin Aminat Tavlaeva und die START:Hilfe Stipendiat*innen 2017/18 und hob die schulischen Leistungen der Absolvent*innen & ihre Entwicklung bei und mit START hervor und wünschte allen zum Abschluss viel Erfolg auf ihren weiteren Wege.

Katrin Bernd, Geschäftsführung Verein START-Stipendien Österreich, gratulierte allen neuen Stipendiat*innen und bedankte sich bei allen Förderern und Paten, die START-Niederösterreich unterstützen und das Stipendienprogramm ermöglichen.

Der START-Niederösterreich Chor, unter der professionellen Leitung von Mag.a Sabine Schleicher, begeisterte abschließend das Publikum mit „Tage wie diese“ und ein mitreißender Applaus folgte dem musikalischen Beitrag.

„Ich warte seit Wochen
Auf diesen Tag
Und tanz‘ vor Freude, über den Asphalt
Als wär’s ein Rhythmus
Als gäb’s ein Lied
Dass mich immer weiter, durch die Straßen zieht.“

Ein herzliches Dankeschön an HYPO NOE, die diesen besonderen Abend für unsere START-Jugendliche ermöglicht haben.

© START-Niederösterreich

START-NÖ probt für die Begrüßungsfeier

Am 27. Oktober trafen sich 20 Jugendliche von START-Niederösterreich im Büro in Wien um gemeinsam für die anstehende Begrüßungsfeier zu proben. Ein Chorstück stand auf dem Programm. Für viele eine neue Erfahrung, weil sie bisher noch nicht nach Noten gesungen haben. Melodie, Text und wie war noch einmal der Ablauf? Aber mit der tollen Unterstützung von Mag. Sabine Schleicher vom BORG Scheibbs konnte sich das Chorstück schon bald hören lassen. Einzelne Jugendliche trauen sich sogar kurze Teile als Solo zu singen!

Neben dem Chorstück wurde an diesem Probetag auch ein Video für die Begrüßungsfeier gedreht. Die Stipendiaten Hussam und Amin haben sich ein Konzept überlegt und gemeinsam mit Adham als Regisseure mit ihren Handys verschiedene Passagen mit den „neuen“ und auch „alten“ StipendiatInnen gedreht.

Neugierig geworden?

Einmal wird noch geprobt, dann freuen wir uns die Ergebnisse bei der Begrüßungsfeier am 7. November 2018 um 18 Uhr im Panoramasaal der HYPO NOE in St. Pölten zu präsentieren. Sie sind herzlich eingeladen!

Textsorten Workshop für START-NÖ: Textanalyse & Meinungsrede

Am 13.10.2018 versammelten sich START-Niederösterreich Stipendiat*innen um 10:30 erneut, um gemeinsam am Workshop zum Thema Textsorten teilzunehmen.

Da es für viele schon zu der nächsten Deutsch Schularbeit zählt, haben wir uns zuerst mit der Textanalyse beschäftigt. Wir haben einen Text, den wir anhand von Kriterien, die uns vorher erläutert wurden, gemeinsam erfolgreich analysiert. Nacht 2 Sunden Anstrengung haben sich alle eine kurze Snackpause verdient. Nachdem wir alle wieder motiviert waren, fingen wir mit der Meinungsrede an. Zuerst hatten wir besprochen, worauf man bei dieser Textsorte achten muss und wie man sie am besten formuliert. Gleich danach hatten wir einige Minuten Zeit um eine eigene Meinungsrede zu schreiben. Anschließend musste jeder/jeden diese präsentieren. Ich bedanke mich im Namen der Stipendiaten und Stipendiatinnen, die bei diesem Workshop mitgemacht haben bei Frau Mag. Köpf, die Leiterin des Textsorten-Workshops. Ich denke, das Wissen können einige von uns bei der nächsten Schularbeit anwenden.

Ein Bericht von START-Niederösterreich Stipendiatin Vlasta.

Und was haben START-Niederösterreich Stipendiat*innen vom Workshop mitnehmen können?

Der Deutsch-Workshop war eine große Hilfe für uns, da wir auf zwei wichtige Textsorten eingegangen sind. Sukzessiv und inhaltlich sind wir zuerst in die Tiefe des Aufbaus einer Textanalyse mithilfe eines Textes aus der Zeitung gegangen, sodass die diffusen Dinge gut geklärt wurden. Danach haben wir uns profund mit der Meinungsrede beschäftigt, indem wir die wesentlichen Punkte besprochen haben und Meinungsreden, die wir nachher in einer lustigen Weise gehalten haben, geschrieben. Mit den luziden Erklärungen der Workshopleiterin sind wir ganz gut und gründlich für die nächste Schularbeit ausgerüstet. -Ahmad

Im heutigen Workshop befassten wir uns u.a. damit, eine Meinungsrede vorzubereiten und zu präsentieren. Das war nicht nur eine sehr gute Übung für die Schule, sondern auch sehr unterhaltsam und lustig! Eine nette Abwechslung zu Textanalyse und Texsorten, die wir auch durch genommen haben.
Vielen Dank für einen sehr hilfreichen Workshop. -Mohammad

Der Deutsch/Textsorten Workshop war, wie gewohnt, einer der beste Workshop. Wir haben uns diesmal mit „Textanalyse u. Meinungsrede“ beschäftigt, was eigentlich ganz lernreich und informationsvoll war. Wir lernten, Meinungsrede praktizierten und drüber lachten. -Adham

Fotos © START-Niederösterreich Stipendiat Adham

START-Niederösterreich Newsletter

START-NÖ bei der European Researcher’s Night

Unter dem Motto „Sci4all – Forschung für uns alle“ fand am 28. September 2018 im TGM in Wien die European Researchers‘ Night statt und hat Schulklassen und allen Interessierten die einmalige Gelegenheit geboten einen Blick hinter die Kulissen der Forschungsabteilungen heimischer Institutionen und Unternehmen zu werfen. Auch wir, Jugendliche von START-Niederösterreich, haben gemeinsam mit unsrer Betreuerin Stefanie Moshammer die European Researchers‘ Night besucht.

Es gab verschiedene Stationen mit unterschiedlichen und interessanten Themen z.B.: Wie entsteht ein Tornado? Und viele Experimente, wo wir mitmachen durften. Aber auch gab es ein lustiges Spiel, wo man Preise gewinnen konnte, und ich habe sogar einen Preis gewonnen 🙂

Was mich sehr interessiert hat, war das E-Go-Kart von Infineon Technologies Austria. Es gibt ein einziges E-GO-Kart von Infineon Technologies Austria und das kostet ca. 30.000 Euro – sie haben gesagt sie bauen immer was Neues dazu. Das E-GO-Kart konnte bis 70 PS fahren, aber der Akku war nicht besonders gut. Man konnte nur 40 Minuten mit dem fahren und dann ca. 3 Stunden anstecken und warten bis es voll geladen ist. Ich durfte mich rein setzen und probieren. Das war super!

Bericht von Stipendiat Suliman Qayoumi

Weitere Eindrücke der Jugendlichen:

„Danke für den Ausflug am Freitag. Wir haben viele Workshops gesehen. Es waren kleine Workshops, aber trotzdem gut und nützlich. Zum Beispiel hat eine Dame bei einem Versuch mit Luftströmungen einen kleinen Tornado gemacht. Wir haben auch gesehen wie man eine Tablette macht und da hat die Asmaa eine Tablette selbst gemacht. Was mich aber besonders interessiert hat, war dieser eine Mann, der uns über Memorycards und so weiter erklärt hat. Er war nicht mal lange in Österreich und er konnte aber gut Deutsch reden und hat sogar hier studiert. Er hat mich wirklich ur motiviert. Kurz gesagt es war echt cool.“ (Hasan Osman)

„Ich fand die European Researcher’s Night sehr interessant, da es sehr umfangreich war. Jeder konnte sich zu dem Thema näher informieren, dass ihn interessiert. Ich war selber einmal bei einer dieser Projekte dabei und war sehr froh zu sehen, wie sich dieses Projekt entwickelt hat.“ (Vlasta Kalser)

„Toll und spannend fand ich diese Veranstaltung, da es hauptsächlich um praxisnahe Forschungen ging. Ich habe zum Beispiel gelernt wie man einen kleinen Tornado daheim erzeugen kann, und bei einer anderen Station hab ich von NASA original erzeugte Handschuhe ausprobiert und herausgefunden wie sehr schwierig es ist damit umzugehen.“ (Adham Al Mardini)

„Es war ein ganz spannender Abend mit Start. Wir haben viele Infos bekommen. Highlight des Abends war die Station, wo man selber viele Sachen experimentieren konnte. Wir haben z.B. auch einen Anti-Stress Ball gemacht. Das war toll.“ (Rushana)

START-NÖ: Deutsch-Workshop „Grammatik&Rechtschreibung“

Am 22.09.2018 fand für die StipendiatInnen aus Niederösterreich ein Workshop zum Thema Rechtschreibung & Grammatik statt.

Um 10:30 begann er und nach zwei Stunden voller Konzentration legten die StipendiatInnen eine kurze Snackpause ein. In der ersten Hälfte wurden hauptsächlich Hauptsätze und Gliedsatzarten wiederholt und besprochen. Nach der Pause ging es weiter mit dem Konjunktiv I in der indirekten Rede und der Kommasetzung. Der Workshop wurde mit einem kleinen Wettbewerb abgeschlossen, bei dem es darum ging, einen möglichst langen Satz mit vielen Gliedsätzen zu schreiben. Die StipendiatInnen waren, wie an den folgenden Statements deutlich zu erkennen ist, begeistert von dem Workshop und der Meinung, er wäre Ihnen eine große Hilfe gewesen. Ein Dank geht übrigens auch an die Leiterin des Workshops-Frau Mag. Köpf, die die StipendiatInnen mit viel Geduld durch den Workshop geleitet hat.

Ein Bericht von START-Niederösterreich Stipendiatin Nazia

START-Niederösterreich Stipendiat*innen über den Workshop mit Frau Mag. Köpf:

Der Workshop an sich war eine Grammatik Auffrischung, die uns bis zur Matura begleiten könnte und eine große Hilfe anbieten dürfte, ansonsten Danke an die Workshopleiterin Frau Mag. Köpf und an Aleks für die leckeren Snacks. -Adham

Der Workshop heute war sehr hilfreich für mich. Also ich habe was neues gelernt und viele Sachen sind klarer für mich geworden. -Batoul

Der Workshop war wirklich gut! Die Themen waren intressant und was wir wirklich in die Schule brauchen. Ein paar Sachen haben wir wiederholt und auch was neues dazu gelernt! -Suliman

Zuerst will ich mich bei Frau Mag.Köpf für ihren Einsatz bedanken! Von den Grammatik Wiederholungen habe ich sicher profitiert.
Dank auch an Aleks für die Betreuung.
Danke an START, dass uns solche Veranstaltungen geboten werden! -Mohammad

Schul-START mit dem Bildungsseminar!

Am Wochenende zwischen dem 14. und dem 16. September fand das erste Bildungsseminar des Schuljahres 2018/19 wie gewohnt im Schloss Puchberg in Wels statt. Am Spätnachmittag des vergangenen Freitags kamen die Stipendiat*innen aus den verschiedenen Bundesländern an. Nach dem Zimmerbezug ging es gleich mit dem Abendessen und dem anschließenden Abendprogramm los. Als erster Punkt am Programm hielt die Geschäftsführerin Katrin Bernd ihre Begrüßungsrede, dann wurde die Niederösterreich-Tour, die über den Sommer stattgefunden hatte, präsentiert. Daraufhin gab es ein kleines Kennenlernen-Spiel für die neuen Stipendiat*innen. Am nächsten Tag, den Samstag, gingen die Stipendiat*innen mit voller Motivation in den jeweiligen Workshop. Sie wurden je nach Schulart, Schulstufe und Bedarf eingeteilt. Es wurden insgesamt folgende Workshops angeboten.

1)     Rhetorik & Präsentation
2)     VWA: Schreibwerkstaat
3)     Sprechtraining
4)     Gruppe & Konflikt
5)     Wissenschaftliches Arbeiten: Projektarbeit

Nach einem lehrreichen Tag begann das spannende Abendprogramm, welches von den Stipendiatenprecher*innen geplant wurde. Die Stipendiat*innen wurden in zehn Gruppen aufgeteilt. Jede/r Gruppenleiter*innen musste eine App herunterladen und verschiedene Aufgaben mit seiner/ihrer Gruppe lösen bzw. Herausforderungen bewältigen. Die Erfüllung der Aufgaben war auf 40 Minuten begrenzt. Während der Auswertung der Ergebnisse konnten die Stipendiat*innen entweder Werwolf spielen oder in die Disco gehen. Für die ersten drei Siegergruppen gab es wertvolle Preise. Nach dem Ende des Abendprogramms hatten die Stipendiat*innen Freizeit, um sich besser kennen zu lernen und auszutauschen.

Am Vormittag des Sonntags fand der letzte Teil des Bildungsprogramms statt. Gegen 12 Uhr bekamen die Stipendiat*innen die Urkunden von den jeweiligen Trainern überreicht. Um 12:30 Uhr mussten sich alle Stipendiat*innen im Hof treffen und sich so aufstellen, dass sie ein perfektes Quadrat für das bundeslandübergreifende Gruppenfoto bilden. Danach wurden die Stipendiat*innen mit köstlichen Schnitzeln belohnt, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machten.

Bericht von: Taha, Mahan, Adham, Nawid

Hier dazu Kommentare unserer Stipis zum Seminar:

„Ich war auf dem Gruppen- und Konfliktlösungsseminar es war sehr informativ und hilfreich. Stipis sprechen über Konflikte, mit denen sie konfrontiert wurden. wir haben über sie diskutiert und eine Lösung für sie gefunden. Am Ende des Seminars wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe einen Konflikt darstellte, wo die Andere Gruppe zu lösen hatte.“ (Mobarak – OÖ)

Am Anfang war ich sehr aufgeregt und angespannt als wir in Schloss Pulchberg antrafen, ich wusste nicht was mich erwartet und auf welcher Art und Weise ich mich darauf vorbereiten sollte. Trotz all diesen Vorstellungen, was mir später ziemlich sinnlos erschien, habe ich mich schnell an den Rhythmus des Geschehens gewöhnt. Das war das erste Mal wo ich so viele talentierte, interessante und verschiedene Persönlichkeiten getroffen habe, bei denen ich mich sehr wohl gefühlt hab. Sie waren alle sehr offen und freundlich und hatten die gleichen Ideale vom Leben wie ich, obwohl wir sehr verschieden waren, haben wir sehr viele Gemeinsamkeiten entdeckt. Besonders die Schnitzeljagd, was die Stipi-Sprecher vorbereitet hatten, hat mir besonders gefallen, da ich damit die Chance hatte mein Team besser kennen zulernen und den 2 Platz zu gewinnen. Ich bin überaus dankbar an unsere Betreuern, unsere Sponsoren und das Start-Team, dass Sie mir so eine tolle Gelegenheit angeboten haben.  Ich hoffe, dass weitere Jugendliche sich bei Start anmelden um zu sehen was für eine schöne Gemeinschaft wir doch sind.

Mit freundlichen Grüßen“ (Balqiz – Wien)

„Das Bildungsseminar ist ein einmaliges Erlebnis. Es ist einer meiner besten Erfahrungen im Leben. Man hat verschiedene Kulturen gelernt und auch neue Freunde. Das Seminar Rhetorik und Präsentation war auch sehr interessant und informativ. Die Betreuer waren auch sehr freundlich. Ich freue mich so wieder ein Erlebnis zu haben.

Lg“ (Shehab – Wien)

„Ich fand das Bildungsseminar sehr interessant und informativ. Die Möglichkeit, an jenem Seminar teilzunehmen, war einfach genial, da ich in der Rhetorik viele neue Sachen gelernt hatte. Falls es um das Essen geht, war es ebenfalls gut. An diesen drei Tagen habe ich viele neue Leute kennengelernt. Ich bedanke mich auch herzlich für dieses Erlebnis.“ (Sebastian – Vorarlberg)

„Das bildungsseminar war für mich ein sehr interessantes Erlebnis und ich hab mich über die Zeit sehr gefreut, vor allem weil ich zwei aus meiner Volksschule aus der Heimat wiedergetroffen habe bzw von denen erkannt wurde 😂🤩.

Es gab ein sehr lockerer und entspannter Raum zum Austauchen, was uns das kennenlernen von neuen Freunden und maruranten  ermöglicht hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, wir haben gemeinsam gelacht, gespielt, getanzt und vor allem von einander gelernt. Das Seminar an sich war auch sehr belehrend, von paola habe ich ehrlich gesagt das Gefühl  der Disziplin bekommen, dass wir immer pünklich und bereit zum Aufnehmen der Informationnen waren, mit Ausnahmen halt 😂. Na aber generell hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich natürlich auf einen erneuten Abenteuer wieder.“ (Jian – OÖ)

„Der VWA-Workshop war höchst hilfreich, da er uns nach den Ferien auf die richtige Spur zurückgebracht hat. Die Tipps und Tricks anhand von ausgezeichneten VWAs konnten auch teilweise erfolgreich  umgesetzt werden. Durch das gegenseitige Kontrollieren und Feedback wurde ich von meinen Start-Kollegen sogar auf Fehler aufmerksam gemacht, die ich übersehen habe. Trotz intensiver Arbeit und Recherche durfte der Workshop auch lustig sein. Zum Abschluss ,,tanzte“ jede/r von uns seine Einstellung zur eigenen VWA. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Workshop-Leiterin Dr. Karin Wetschanow für den hilfreichen und unterhaltsamen Workshop.“
(Taha – NÖ)

„Ein wenig schwierig für die Leute , die etwas schüchtern waren, aber das ist normal bei dem ersten Seminar. Ich habe sehr viele neue Sachen dazugelernt. Ich kann mich dank dem Workshop viel besser ausdrücken. Ich habe viele neue Stipendiaten kennengelernt. Es war wirklich toll“
(Meysam – Salzburg)