START-NÖ besucht das Technische Museum Wien

Am Sonntag, den 27. Jänner 2019, machten sich Jugendliche von START-NÖ auf den Weg ins Technische Museum in Wien. Dort gab es nicht nur verschiede Ausstellungen zu Themen wie Arbeit & Produktion, Mobilität, Energie und Medien zu bestaunen. Wir besuchten auch eine Hochspannungsvorführung, wo Lampen ohne Stromkabel zum Leuchten gebracht und meterlange Blitze erzeugt wurden. Zu guter Letzt konnten im techLAB computergesteuerte Werkzeuge wie 3D-Drucker und Laser-Cutter ausprobiert werden.

START-NÖ Jugendliche berichten:

Danke wegen dem Ausflug! Es war echt cool. Ich war schon einmal dort, aber damals konnte ich mir nicht alles anschauen. Aber gestern hatte ich die Möglichkeit der Rest anzuschauen und habe es auch gemacht. Besonders hat mir die Hochspannungsvorführung gefallen. Es war sehr interessant, aber auch lustig. Wir haben uns verschiedene Experimente angeschaut. Aber am besten war die Musik, was er mit dem Strom gespielt hat. Das war das erste Mal, dass ich so etwas gesehen habe!
Was mir auch besonders genutzt hat, ist der 3D-Drucker. weil bald werde ich damit in der Schule arbeiten. Außerdem es war wirklich cool, dass man seinen eigenen Anhänger machen konnte, und auch viele andere Sachen.

Hasan

Als ich mich beim Besuch des Museums angemeldet habe, dachte ich, dass ich dort Dinge sehen kann, die nur in der Vergangenheit genutzt würden und heutzutage unbrauchbar sind. Aber jetzt habe ich eine ganz andere Meinung. Es war sehr spannend! Danke START!

Reza

Es war sehr spannend für mich! Ich hatte die Möglichkeit einen Blick auf die Exponate und Modelle aus der Geschichte der Technik zu werfen. Am meisten hat mich die Hochspannung gefallen.

Asmaa

Der Besuch im technischen Museum war sehr interessant, die Hochspannungsführung hat mir besonders gefallen, da ich viel über Gleich- und Wechselstrom gelernt habe. Weil ich extra Fragen über thermische Speicher hatte, wollte mit einem Spezialisten darüber reden. Der Führer war sehr nett und hat mir alles über thermische Speicherung erklärt.

Navid

Patenbesuch bei Constantia Flexibles

Letzten Freitag hatten START-Stipendiat*innen aus Wien und Niederösterreich die tolle Möglichkeit ihren Paten Constantia Flexibles bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Wien kennenzulernen.

CFO Stephan Kühne und VP Marketing & Communications Thomas Schulz begrüßten die Jugendlichen in den Büroräumlichkeiten und stellten ihnen das Unternehmen kurz vor. Joghurtdeckel, Medikamentenverpackungen, Chipspackungen, und vieles mehr – auch wenn es den Jugendlichen nicht bewusst war, haben sie wahrscheinlich täglich mit Verpackungen zu tun, die von Constantia Flexibles produziert wurden.  

Anschließend war das Wort bei den Jugendlichen, die in einer Vorstellungsrunde auch auf ihre Interessen, ihr soziales Engagement und ihre Zukunftspläne eingingen und vielfach durch ihre guten Deutschkenntnisse nach erst kurzem Aufenthalt in Österreich beeindruckten.

Zum Schluss wurde noch ausgiebig bei Kuchen geplaudert und erzählt.

Über die finanzielle Unterstützung in Form der Stipendien hinaus bietet Constantia Flexibles auch die Möglichkeit im Sommer ein Praktikum beim Unternehmen zu absolvieren.

Vielen Dank für die Unterstützung & den herzlichen Empfang!

START-NÖ Textsorten Workshop: Kommentar & Empfehlung

Am Samstag, den 12. Januar 2019 hatten die StipendiatInnen aus Niederösterreich einen Deutsch-Workshop mit Frau Mag. Köpf zum Thema Kommentar und Empfehlung. Die TeilnehmerInnen Batoul, Khlod & Nawid berichten:

Wir hatten bei dem Deutsch Workshop die zwei Textsorten „Kommentar und Empfehlungsschreiben“. Zuerst begannen wir mit der Textsorte Kommentar, wobei wir diese in vier Teilen aufgeteilt haben: Ziel, Einleitung, Hauptteil und Schluss. Dann haben wir zwei Texte zu Kommentar gelesen und diese kommentiert. In dem zwei Texte ging es darum, wie man etwas kritisiert und welche wertenden Adjektive und Nomen zu verwenden sind. Danach folgten die Empfehlungsschreiben, wo wir zwei Bilder verglichen haben und ein Bild empfohlen. Zum Schluss mussten wir auch zwei Filme miteinander vergleichen und einen Film den anderen empfehlen. -Batoul

Ich muss für die nächste Deutschschularbeit eigentlich Kommentar schreiben üben, deswegen habe ich mich für diesen Workshop angemeldet, was sehr hilfreich und interessant war. Wir haben Arbeitszetteln gekriegt und Arbeitsaufgaben, die sehr lustig und informativ war und man konnte die Infos sehr schnell merken. Empfehlung war für mich neu und dadurch habe ich vieles gelernt, nicht nur den Textstruktur, sondern auch neue Vokabeln und Redewendungen. Dazu erhielten wir auch sehr viele Sprechübungen und Bildbeschreibungen. -Khlod

Im Workshop ging es um Kommentar und Empfehlungsschreiben, wobei man lernte, wie ein Kommentar und Empfehlungsschreiben aufgebaut sind: Einleitung, Hauptteil, Schluss.
Es war eine kleine Gruppe von StipendiatInnen, dadurch konnten die Stipendiatlnnen mehr mit der Frau Köpf zusammen arbeiten. -Nawid

The Cost of Destroying the Death Star

Gelten die Regeln der Mathematik auch vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis? Und welche Auswirkungen hatte die Zerstörung zweier Todessterne innerhalb von 4 Jahren auf die Wirtschaft der STAR-Wars Galaxie?

Diese Fragen wurde uns am Dienstag den 9.1.18 von Professor Zachary Feinstein, Ph.D. von der Washington University in St. Louis im Rahmen von WUmatters / WUtalks beantwortet. Mit einem Laserschwert bewaffnet berichtete er was die Herstellung der beiden Todessterne tatsächlich in galaktischer Währung gekostet hätte und welche Auswirkungen auf das Bankenwesen und die Wirtschaft die Zerstörung bedeutet hätte. Ergebnis: Todessterne sind nicht günstig! Die Kosten belaufen sich auf 612.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 (=612 Quintillionen) galaktische Credits.

Neben der Gelegenheit die WU Wien kennen zulernen (die Hauptbibliothek könnte auch gut der Drehort für ein Raumschiff sein), konnten wir so unser Englisch aufpolieren und einen Einblick in die Welt der Finanzmathematik erhalten. Ziel des Vortrags war es sich darüber Gedanken zu machen, was diese Erkenntnisse mit unser heutigen Wirtschaft und dem Bankensektor auf der Erde zu tun haben.

Fazit: Es wäre den Rebellen wohl nichts anders übrig geblieben, als die Banken zu retten um eine große galaktische Depression zu verhindern. Hätten Sie allerdings gewusst wieviele Quintillionen an Credits es hierzu benötigt, hätten sie wohl länger überlegt bevor sie den zweiten Todesstern zerstörten. Handlungsempfehlungen für die Erde: Den Eigenkapitalanteil der Banken erhöhen, keine Erpressungen des Öffentlichen Sektors bei Krisen („Bail us out or the world will die..“) und neue Analysemodelle für systemische Krisen um bei zukünftigen Finanzkrisen die Folgen von Entscheidungen besser berechnen zu können.

Wen diese Thematik interessiert: die WU hat ein Video des Vortrags und der anschließenden Paneldiskussion online gestellt.

Fit for the Job – Bewerbungsday bei L`Oréal

Bereits zum zweiten Mal organisierte START-Wien Förderer L`Oréal am 3.Jänner für Jugendliche aus dem START-Programm und vom Verein Wirtschaft für Integration einen Bewerbungstag.
Der Tag war zur Gänze dem Bewerbungsprozess gewidmet und vermittelt in kompakter Form wertvolle Hilfestellung, damit es – vielleicht sogar schon bei der ersten – Bewerbung auch wirklich klappt. Am Vormittag wurde besprochen wo man überall Jobausschreibungen findet, wie der Bewerbungsprozess funktioniert, auf was alles zu achten ist. Vor der Mittagspause wurde noch der Lebenslauf besprochen und viele Tipps gegeben. Am Nachmittag teilten sich die Jugendlichen in 2 Gruppen auf: Die eine Gruppe hatte die Möglichkeit ihren Lebenslauf eine Check zu unterziehen und die andere Gruppe erhielt spannende Infos zum Thema „Business Knigge“, Auftreten und Styling. Dann wurde getauscht. Vielen Dank an das engagierte Team von L`Oréal die sich den ganzen Tag Zeit für unsere Jugendliche nahmen!

Hier die Rückmeldungen der Jugendlichen:

Der Workshop“ Fit for the Job:L’Oréal Bewerbungstag“ war sehr erfolgreich. Wir hatten sympathische Expertinnen von L’Oréal, die uns auf Situationen wie ein Bewerbungsgespräch vorbereitet haben. Wir haben mit ihnen auch die Gliederung der Bewerbungsunterlagen durchbesprochen. Einen CV- Check ist auch gemacht worden. Zusammenfassend haben wir uns alles was einer Bewerbung betrifft untergeredet.
Shehab Abdel-Latif

Der Workshop bei L’Oréal war sehr Umfangreich. Zuerst haben wir über das Bewerben für einen Job allgemein viel erfahren, dann haben wir über die wichtigsten Details beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen gesprochen und anschließend haben wir wertvolle Tipps für das ideale Outfit bei einem Vorstellungsgespräch bekommen.
Dank diesen tollen und durchdachten Workshop werde ich mit volles Selbstbewusstsein zu meinem nächsten Bewerbungsgespräch hingehen.
Atila

Unter dem Titel „Fit for the Job“ waren wir am Samstag, 3. 1. 19 zu einem Workshop bei der L’Oréal Akademie in Wien eingeladen. Dieser befasste sich besonders mit den Themen Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Die vortragenden Damen haben uns viele wichtige Tipps gegeben und unsere Bewerbungsschreiben genau analysiert und verbessert. Auch ein Bewerbungsgespräch haben wir als Beispiel durchgespielt. In der Mittagspause wurde ein reichhaltiges Buffet aufgetischt. Zum Ausklang wurden wir noch in das richtige Auftreten und Styling eingewiesen.
Besonders hat mich beeindruckt, dass die Instrukteurinnen nicht nur allgemein gesprochen haben, sondern auf uns individuell eingegangen sind. Zum Abschied erhielten wir noch Produktproben. Vielen Dank an alle Beteiligten, es war sehr aufschlussreich!
Mohammad

Um überhaupt einen Job zu kriegen, soll man einiges beachten. Erster Schritt: Wie kann ich eine Firma durch meine Unterlagen von meiner Kenntnissen überzeugen? Zweiter Schritt: Wie soll ich mich bei dem Bewerbungsgespräch benehmen? Und kann ich mich überhaupt vorher darauf vorbereiten? All dieser Fragen und noch mehr wurden detailliert bei dem letzten Workshop ,,fit for the Job“ aufgeklärt. Zum Schluss bekamen wir außerdem ein Feedback über unseren Lebenslauf und unsere Bewerbungen, was natürlich nicht zu unterschätzen ist. Was mir am Meisten gefall, ist, dass die Mitarbeiterinnen dort sowohl erfahren als auch sehr freundlich waren.
Jihan

Da ich schon beim vorherigen Workshop „Fit for the Job“ war, kann ich aus Erfahrung sagen, dass es genauso informativ war wie letztes Mal und sogar interaktiver war! Das erlernte wende ich jetzt schon an, um neben dem Studium arbeiten zu können und bin sehr froh, dass ich zweimal diese Gelegenheit nutzen durfte.
Gamze Cetin

Der Loreal Workshop zum Thema Bewerbungen war sehr nützlich.Am interessantesten war es, den Bewerbungsprozess aus der Sicht der Arbeitgeber bzw in unserem Fall der Workshopleiterinnen mitzuverfolgen.Dadurch haben wir einige Insidertipps bekommen und wissen nun, worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt. Auch unsere Lebensläufe wurden auf den neuesten Stand gebracht und uns wurden Tipps für Vorstellungsgespräche mitgegeben. Zusammenfassend kann ich behaupten, dass dieser Workshop mir für zukünftige Bewerbungsprozesse eine große Hilfe sein wird!
Nazia

DNA Workshop an der IMC Fachhochschule Krems

START-Niederösterreich Stipendiat Mahan berichtet über den „DNA Workshop“ an der IMC Fachhochschule Krems.

Am 21.12.2018 fand der DNA-Workshop an der FH Krems statt. Zuerst wurden die Stipendiaten/innen von Dr. Barbara Entler, Petra Frings und Assistent*innen herzlich begrüßt und über den Ablauf des Tages informiert.

Danach machten sich die Jugendlichen auf dem Weg ins Labor, wo Frau Dr. Barbara Entler einen kurzen Vortrag über das Bachelor-Studium Medical and Pharmaceutical Biotechnology hielt und erklärte, womit sich dieses Studium auseinandersetzt. Biotechnologie beschäftigt sich sowohl mit Mikroorganismen, Bakterien und Pilze aber auch mit Krankheiten und Nutzung dieser Mikroorganismen als Heilmittel. Nach diesem sehr interessanten Vortrag erklärte Frau Dr. Barbara Entler, wie man die DNA eines Bakteriums auseinander spalten und extrahieren kann. Somit zogen die Stipendiaten/innen ihre Labormantel an und begannen zu experimentieren. Zuerst versuchten sie die Bakterienzellwand durch Chemikalien zu zerstören, um die Inhalte bzw. DNA des Bakteriums rauszubekommen. Nach Öfteren pipettieren und filtrieren erhielten die Stipendiaten/innen reine DNA und konnten diese in ein Agarosegel laden. Dieses Gel war mit einem 100V Strom verbunden, sodass der positive und negative Pol gegenüber einander lagen. Dieser Vorgang dauerte ca. 15 Minuten.

In der Zwischenzeit zeigten die Assistenten den Stipendiaten/innen die andere Laborräume an der FH und beantworteten dabei alle Fragen zu diesem Zweig. Da die DNA negative geladen ist, lief sie bei der Gelelektrophorese zum positiven Pol und hinterließ eine schöne Spur. Anschließend konnten die Stipendiaten/innen erkennen, wie viel DNA sie filtrieren konnten und ob sie alles richtig gemacht haben, indem sie diese Spuren unter UV-Licht gestellt haben. Als diese Spuren unter UV-Licht zu leuchten anfingen, freuten sich die Stipendiaten/innen sehr und waren stolz auf ihre Ergebnisse.

Ein herzliches Danke an Prof.(FH) Dr. Barbara Entler und Petra Frings, welche uns diesen Workshop ermöglicht haben.

© START-Niederösterreich

START-NÖ Winterfest

Am dritten Adventwochenende trafen sich Jugendliche von START-Niederösterreich und auch Alumnis um beim Winterfest gemeinsam den Jahresabschluss zu feiern! Bei dieser Gelegenheit waren die Jugendlichen aber auch sehr aktiv und haben Weihnachtsgeschenke für unsre Paten und UnterstützerInnen (und auch für sich selbst 😉) produziert.

Es wurden fleißig Sackerl bedruckt:

Marzipankugeln gerollt und verziert:

Und Salzmandeln blanchiert, geschält und mit Salz überzogen:

Und natürlich wurde bei Kinderpunsch und Keksen auch viel geplaudert, gelacht und einfach eine schöne Zeit miteinander verbracht:

START-Niederösterreich wünscht allen PatInnen, UnterstützerInnen, Partnern und FreundInnen ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten START ins neue Jahr!!

START-NÖ Textsorten Workshop: Erörterung

Am Samstag, den 24. November 2018 hatten die StipendiatInnen aus Niederösterreich einen Deutsch-Workshop mit Frau Mag. Köpf zum Thema Erörterung und gutes Argumentieren. Die TeilnehmerInnen Batoul, Khlod, Nawid und Nazia berichten:

Am Samstag ging es um Erörterungen, wobei man lernte, wie man seine Meinung klarer ausdrücken kann bzw. wie man die Vor- und Nachteile eines Themas interpretieren kann. Zuerst haben wir die Vor- und Nachteile einiger vorgegebener Bildern beschrieben. Dann haben wir über die Bestandteile einer Erörterung diskutiert (Einleitung, Hauptteil, Schluss). Da wurde genauer erklärt, was alles zu den einzelnen Bestandteilen gehört. Zum Beispiel wie man anfängt, wie man gute Argumente bilden kann und wie man mit einem Thema abschließt. Zwischendurch wurde auch die Frage aufgegriffen, wie man seinen passiven Wortschatz in einen aktiven verwandelt und wie man jenen allgemein erweitert.

Nach einer kurzen Pause haben sich die StipendiatInnen den einzelnen Argumenten gewidmet, wobei sie auf die 3 Bs (Behauptung, Begründung, Beispiel) genauer eingegangen sind. Da haben wir unterschiedliche Themen behandelt, wobei wir unsere Meinung ausdrucken sollten. Frau Mag. Köpf hat unsere Fehler immer verbessert. Es war sehr hilfreich und interessant.

Frau Mag. Köpf ist auf das Thema Argumentieren mit Vor- und Nachteilen detailliert hineingegangen, und hat uns zum Beispiel die Sanduhr Methode erklärt und wie wir sie nützen können. Es war eine kleine Gruppe von StipendiatInnen, weshalb wir sehr gut mit Frau Mag. Köpf zusammenarbeiten konnten.

Wir danken Frau Mag. Köpf für den interessanten und hilfreichen Workshop!