PolEdu Diskussion mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Am 12. Mai hatten wir die tolle Möglichkeit an einer von PolEdu organsierten online Diskussion mit der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner teilzunehmen. Dabei ging es unter anderem um Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung, Digitalisierung, Frauen in der Politik und Mobilität wie z.B. das 1-2-3 Ticket. Die teilnehmenden Stipendiat*innen nutzen auch die Chance der Landeshauptfrau persönlich (oder im Chat) Fragen zu stellen.

Ich fand die Diskussion mit der Landeshauptfrau von Niederösterreich sehr interessant. Besonders als junges Mädchen ist es inspirierend Frauen in höheren und wichtigen Positionen wie dieser zu sehen, weil je mehr Frauen in verschiedenen Bereichen zu sehen sind, desto eher trauen sich auch andere an diese verantwortungsvollen Positionen ran. Das Gespräch hat viele Punkte aktueller Themen der Politik gedeckt und war spannend zuzuhören und die Möglichkeit zu bekommen eigene Fragen zu stellen. (Gentijana)

Es war eine fantastische Chance mit der Landeshauptfrau Johanna Milk-Leitner zu reden und mit ihr eine Besprechung zu haben. Trotz der kurzen Zeit wurden die meisten Fragen ausführlich beantwortet, und ich fand unser Meeting eine sehr gute Chance sich mehr über gewissen Themen zu informieren. (Hayma)

Viele relevanten Fragen wurden gestellt und auch erstklassig von der Landeshauptfrau Johanna Mikl- Leitner beantwortet. Die Diskussion war sehr angenehm und wirklich gut organisiert und moderiert. Ich will meinen herzlichen Dank für die Landeshauptfrau aussprechen, dass Sie sich Ihre kostbare Zeit genommen haben, um unsere Fragen zu besprechen! (Mohammed)

Der Report der Magd, eine Reflexion

Wir blicken auf einen sehr diskussionsreichen und tiefsinnigen Buchclub zurück. Ein herzlicher Dank geht an unsere START-Alumna Zuzana für die Leitung der beiden Lesezirkel.

Mir hat der Club sehr gut gefallen, da wir nicht nur den Inhalt des Buches explizit behandelt haben, sondern weit hinaus über das Buch, spannende Themen wie Frauenrechte in EU, patriarchalische Gesellschaft, durchgemacht haben und diskutiert haben. Dazu hat Zusana sehr gute und spannende Videos gezeigt, die eine sehr gute Basis für eine tiefsinnige, lebhafte und aktive Diskussion war. Super fand ich auch die Idee, einen Quiz über das Buch zu machen und am Ende ein Buch zu gewinnen.  Das wichtigste für mich war, dass ich mich in der Diskussion einbringe und aktiv mitdiskutiere und das war auch möglich, da Zusana auch direkt Fragen gestellt hat und jeden die Möglichkeit gegeben hat, zu diskutieren. -Ravneet

Die Idee zum Buchclub war wirklich sehr gut. Ich muss sagen am Anfang dachte ich, dass wir nur über den Inhalt reden, wie in der Schule. Es hat aber alle meine Erwartungen übertroffen, es war so aufklärend und weiterbildend, wirklich sehr toll. Außerdem hat es Zuzana sehr gut geleitet. Ich würde mich auf einen weiteren Buchclub sehr freuen. -Rawina

Das Buch habe ich gestern bis Ende gelesen, die Serie habe ich auch begonnen anzusehen. Beide sind wirklich gut und zeigen die aktuelle Entwicklungen, die wir in der Gesellschaft erleben. Zuzana war super, es war ganz toll mit ihr zu diskutieren. -Sulaf

Ich habe mich vor dem Buchclub fast kaum mit den Themen Feminismus, Elternkarenz, Frauen in der Arbeitswelt oder Leihmutterschaft beschäftigt. Ich bin froh mich über diesen Themen ausgetauscht zu haben, sowie meinen Wissenshorizont erweitert zu haben. Das Buch zeigt sehr viele Themen auf und macht einen bewusst wie wichtig Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern allgemein ist. -Mariam

Flucht, Migration, Integration – welche Lösungen sind in Sicht?

PolEdu lädt zur einer Gesprächsrunde mit Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ein: „Seit 2015, als die Migrationszahlen in Europa stark gestiegen sind, prägt kaum ein anderes Thema so langfristig die politische Debatte wie Migration und Flucht. Doch was sind, abseits der Parteipolitik und der emotionalen Debatte in Politik und Medien, Lösungen für aktuelle Fragen? Wie kann das Leid der Geflüchteten auf Lesbos, in Bosnien und anderen Flüchtlingslagern möglichst schnell und nachhaltig beendet werden?“ Und über 30 Stipendiat*innen und Absolvent*innen aus allen START-Bundesländern nehmen an der sehr aktive und spannenden Diskussion teil.

Ich fand die gestrige Diskussion besonders interessant, vor allem, weil jeder mitreden konnte und verschiedene Aspekte mit eingebracht wurden. Außerdem finde ich toll, das solche Themen aufgefasst werden, die uns persönlich auch am meisten betreffen. -Viola

Ich persönlich fand die Diskussion und vor allem die Fragen sehr interessant. Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich zurzeit so viele gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. -Fatema

Seit einigen Jahren ist das Thema Migration in Europa ein sehr präsent in der Politik. Medien berichten viel über die Integration und Eingliederung der „Migranten“. Diesbezügliche hatten wir eine Online – Diskussionsrunde mit der Migrationsforscherin der Wirtschaftsuniversität Wien Judith Kohlenberger und mit Pascal von PolEdu. Viele verschieden Aspekte zum Thema Migration wurden aus unterschiedlichen Sichten betrachtet und diskutiert. Es war eine sehr interessante und aufschlussreiche Diskussion. Es hat mich geholfen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und dafür bin ich erneut herzlich dankbar für START. -Mia

Ich fand die Diskussionsrunde mit der Frau Kohlenberger sehr interessant! Ich habe mich gefreut, weil ich die Möglichkeit hatte, alle meine VWA relevanten Fragen zu stellen! Es macht mir eine große Freude zu wissen, dass wir SchülerInnen und StipendiatInnen die Möglichkeit haben, mit Forscherinnen und Forscher ein Gespräch durchzuführen. Ich bin auch froh, weil das 21.Jh. uns das Kommunizieren mit wichtigen Personen dieser Gesellschaft ermöglicht. -Banan

Mir hat der Workshop gestern sehr gefallen, Frau Judith Kohlenberger hat alle Fragen sehr ausführlich geantwortet. Vielen dank für den interessanten Workshop! 🙂 -Hayma

Es war sehr unterhaltsam, jedoch informationsreich! Es hat einem indirekt Spaß gemacht, während man vieles gelernt hat. Es darf auch nicht vergessen werden, dass es total interessant war. Man hat ja immerhin viel über die Integration aus der Sicht einheimischer ÖsterreicherInnen erfahren, wie es anerkannt ist und wie es sein sollte. Auch Migration wurde besprochen und dabei auf Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit und/oder Rufverleumdung eines Gewanderten nicht vergessen. -Ibo

Die Diskussion hat einige interessante Fragen und Themen aufgebracht. Es war eine sehr gute Diskussion mit vielen Standpunkten und man konnte sehr viel mitnehmen. Abgesehen davon war es ein Workshop, das uns alle betroffen hat. -Zahra

Das Thema war echt interessant, denn ich bin selber davon betroffen, ich bin auch nach Österreich zugewandert, deswegen finde ich das Thema ist völlig super, ich fand auch das Gespräch mit Pascal und die Frau Kohlenberger war auch sehr informationsreich. Ich danke den beiden und Aleks, dass du uns immer solche hilfreiche Themen bringst. -Sulaf

Es hat mich sehr gefreut, bei der Diskussionsrunde teilnehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön an PolEdu für das großartige Engagement, uns Jugendlichen mit hilfreichen Politik-Updates bereitzustellen.  Zudem gilt mein Dank Frau Kohlenberger für die informativen Antworten & für’s Diskutieren. Vor allem möchte ich mich bei START für die Einladung bedanken. -Adham

Wie sehr darf die Religion in den Staat einfließen?

In Österreich ist allen Religionen, Religionsfreiheit garantiert. Das bedeutet: Man darf nicht nur glauben, was man möchte, man darf diesen Glauben auch offiziell ausüben, darf Gottesdienste besuchen sowie abhalten, kann Religionsunterricht erhalten und einiges mehr. Die Schutzfunktion von Religionsgemeinschaften gilt übrigens auch für Atheisten und Agnostiker, denn sie legt fest, dass niemand zur Religionsausübung gezwungen werden darf.

Gemeinsam mit PolEdu haben wir uns aber die Frage gestellt „wie sehr dürfen Religion und Staat zusammenhängen?“ In Österreich und vielen anderen europäischen Staaten sind Politik und Religion voneinander getrennt. Diese Trennung nennt man Säkularität. Das heißt, der Staat verhält sich neutral gegenüber allen Religionen, algemein gegenüber allen Menschen, ganz egal, ob sie eine Religion ausleben oder nicht. Dies gilt für alle Religionen. Diese Trennung kommt aber nicht von heute auf morgen, sondern entwickelte sich mit der Zeit. Sehr lange war es in Europa die katholische Kirche, die die Politik beeinflusste.  Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde die Religion für viele wenig relevanter, es wurde mehr als „private Angelegenheit“ gesehen.

Auch wenn Österreich offiziell neutral ist, spürt die muslimische Community immer wieder die Benachteiligung. Das heißt die Arbeitsuche ist für viele Kopftuchtragende Frauen um einiges schwerer, die Wohnungssuche stellt sich als eine Herausforderung, die hasserfüllten Wahlplakate gegen die Muslime wird immer mehr normalisiert. In vielen wichtigen Berufen wie Richter, Juristen, Polizei, Lehrer usw. ist es Frauen mit Kopftuch nicht gestattet dort zu arbeiten, dies hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Sie argumentieren „man müsse auch nach außen hin neutral wirken.“ Dennoch hängt in den meisten Gerichtssälen ein Kreuz, ebenfalls auch in sehr vielen Klassen.

In dieser Diskussion kam die Theokratie zur Sprache, von Theokratie spricht man, wenn die Politik und Religion nicht voneinander getrennt sind. So wie in vielen arabischen Länder, hier leiten sich viele Gesetze von der Religion ab. Dies kann zu Frieden führen aber auch zum Zwang. So haben wir viel über das Pflicht von Kopftuch tragen oder das man ohne männliche Begleitung nicht raus dürfe, gesprochen.

Im Endeffekt sind wir alle zu dem Entschluss gekommen, dass die Religion nicht in den Staat fließen sollte. Es wird immer eine Gruppe geben die nicht religiös ist, um diese zu schützen sollte die Trennung in allen Ländern sein.

Eine Reflexion von START-Wien Stipendiatin Rawina.

Wir lesen weiter! Feminismus & Diktaturen

Was hat geschichtslastige Schulbildung, die auf aktuelle Ereignisse und Themen nicht eingeht, mit dem Entstehen von Diktaturen zu tun? Stehen wir in Europa einem Rückschritt oder Fortschritt bei den Frauenthemen gegenüber? Und wie wirken sich mehrheitlich männliche Regierungen auf die Gesetzeslage aus?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen wir im 2. Teil des Buchclubs nach. Nachdem im weiteren Verlauf des Buches „Report der Magd“ nähere Details zum Leben und Situation der Frauen im fiktiven Gilead dargebracht wurden, war die Diskussion diesmal ganz dem Feminismus gewidmet, ausgehend von der Situation der Frauen im Buch und den Umständen, die dazu geführt haben. Ins Gespräch flossen nicht nur literarische Momente ein, sondern auch Studien und persönliche Ereignisse. Das Thema Feminismus ließ keine der Teilnehmerinnen der kleinen, aber sehr engagierten Runde kalt. Als Diskussionsinput wurden einige kurze Dokumentationen über die aktuelle Lage von Frauen in Europa gezeigt, die Reaktionen im Gespräch dazu reichten von wütend über ungläubig bis hin zu frustriert. Was jedoch hängen blieb, war die Hoffnung daran, dass sich die Situation dennoch in die richtige Richtung entwickelt, und es selbst bei Rückschritten nicht dazu kommt, dass wir als europäische Gemeinschaft unsere grundlegenden Werte von Freiheit und Gleichheit vergessen.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich persönlich finde, dass das Buchclub eine Möglichkeit ist über Themen zu diskutieren, die in unserer Gesellschaft tabuisiert sind bzw. gar nicht angesprochen werden. Ich bin echt dankbar, dass ich mir jedes Mal vom Buchclub soviel Wissen über Themen wie zum Beispiel Feminismus oder Frauenrechte, etc… aneignen kann, aber nicht nur weil ich eine Frau bin, sondern weil diese gesellschaftlich relevante Themen sind. -Mariam

Ich war zum ersten Mal bei der zweiten Einheit des Buchclubs „Report der Magd“ dabei, und wurde sehr überrascht. Auch wenn die Gruppe nur aus wenigen Stipendiatinnen bestand, war die Diskussion sehr gut gelungen. Es hat mir sehr gefallen, wie intensiv über die Themen Feminismus bzw. Frauenrechte in EU diskutiert wurde. Die Basis für so eine interessante Diskussion waren zwei spannende Videos, die Zuzana sehr gut zum Thema vorbereitet hatte. Es war sehr interessant viele andere Meinungen zu hören und die eigenen Gedanken zu reflektieren. -Ravneet

Wir lesen weiter! Ideologien, Kriege & Elefanten

Wie fühlt sich wohl eine einsame Frau, die einen Elefanten als Haustier hält, wenn auf einmal 3 Männer im Alter von 50, 70 und 100 Jahren vor ihrer Tür auftauchen? Was für Pläne hat ein 100-jähriger, der erst gestern aus einem Altenheim ausbrach und jetzt Multi-Millionär ist? Und was steckt hinter dem kurzen Kapitel, in dem der Protagonist Allan Karlsson in seiner Jugend sterilisiert wird, nachdem man bei ihm eine angebliche psychische Krankheit feststellt?

So vielfältig waren die Themen und Fragen des zweiten Teils des Buchclubs. Die nüchtern-witzige Erzählart des Autors rückte im weiteren Verlauf des Buches nicht nur historische Ereignisse wie die russische Revolution, den spanischen Bürgerkrieg und nationalsozialistische Rassenideologien in den Vordergrund, sondern auch beispielsweise die Frage, welche Ängste hinter dem Verhalten von Langzeitstudenten steckt.

Das Hauptthema dieser Einheit war Euthanasie in der NS-Zeit, als Diskussionsinput diente eine Kurz-Doku über die Verlegung von Stolpersteinen für Opfer des T4-Programms in Deutschland. Die Stipendiaten diskutierten nicht nur über die traurigen Schicksale dieser Menschen, sondern auch über den Umgang mit geistig oder körperlich behinderten Menschen in der heutigen Gesellschaft. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass eine literarische Figur einem Teile der eigenen Geschichte, aber auch der eigenen Gegenwart aufzeigen kann.

Ein herzliches Dankeschön an START-Wien Alumna Zuzana für die Leitung des Buchclubs und die einleitenden Worte. Wir freuen uns auf weitere spannende Diskussionen mit dir!

Ich fand den heutigen Buch sehr interessant. Anfangs war es ein bisschen langweilig, aber dann diskutierten wir über Euthanasie, Morde in der NS-Zeit, Sterbehilfe, Behinderung und andere interessante Themen im Verbindung zum Buch. All das hat mich zum Nachdenken gebracht und meine Augen über andere Themen aufgemacht, die wir in der heutigen Gesellschaft nicht so erwähnen. Wie zum Beispiel Bildung und Umgang mit Menschen mit Behinderung. -Omran

Der Workshop wird durch seine verschiedenen Themen spannend aufrechtgehalten. Das Rollenspiel, wo sich jeder in einer Rolle versetzen kann, ist und bleibt lustig. Der Kahoot-Quiz ist eine brillante Idee, weil damit kann man erkennen ob man den Inhalt richtig verstanden hat und den roten Faden nicht vergessen hat. Der Vergleich des Films mit dem Buch lässt uns unsere Fantasien über die Charaktere zu überprüfen. Es ist ein ziemlich gelunger Workshop. -Shehab

Ich freue mich, dass ich dem Buchclub beigetreten bin, denn es gibt mir nicht nur einen Grund das Buch weiterzulesen, sondern auch die Meinungen und Gedanken der anderen zu hören und so auch andere Perspektiven und Auffassungen der Geschichte oder der Charaktere zu bekommen. Ich habe das Gefühl, dass der Buchclub auch über das Buch hinaus geht, denn wir besprechen auch historische Ereignisse, die das Buch eingebaut und geprägt hat. Wir verbinden diese dann nicht nur im Kontext vom Buch, sondern dann auch wie es andere im echten Leben betroffen hat. Da ich nicht wirklich viel rede, helfen mir die Diskussionen, die wir entweder über das Buch oder über die historischen Ereignisse haben, mehr aus mir herauszukommen und mit jeder Diskussionsrunde die wir haben, fühle ich mich wohler auch mehr zu sprechen, was nicht nur im Buchclub zugute kommt, sondern auch in der Schule! Im großen und ganzen bin ich froh dem Buchclub beigetreten zu sein und mit Zuzana und der Gruppe viel Spaß bei den Diskussionen zu haben! -Jovana

Den heutigen Workshop fand ich super aufschlussreich. Wir haben mal den Inhalt des Buches besprochen. Darüber hinaus waren wir in der Lage, über Themen wie Euthanasie“ zu sprechen und dazu uns eine Dokumentation anzuschauen. -Mostafa

Die zweite Einheit des Buchclubs „Der Hundertjährige“ hat mir noch mehr gefallen, denn es wurde über ein sehr emotionales Thema diskutiert. Das Thema war Euthanasie. Zuerst haben wir ein emotionales Video gesehen, wo über die T4-Aktion in der Kriegszeit berichtet wurde. Darüber wird leider nicht sehr viel in der Gesellschaft gesprochen, und es war sehr gut, dass wir das Thema anhand einer Diskussion behandelt haben. Vor allem finde ich es super, dass wir Themen behandeln, die weit über das Buch hinausgehen. -Ravneet

Diskussionsrunde: Welche Wirkstoffe haben Zukunft?

An diesen Abend konnten wir mit Forscher*innen der Universität Wien und Expert*innen aus der Praxis diskutieren, welche Entwicklungen sie zur Bekämpfung von COVID-19 eine Chance geben und welchen nicht. Vor der Diskussionsrunde hielt der Biochemiker (Norbert Bischofberger), CEO und Präsident von Kronos Bio ein kurzes Impulsreferat. Zusätzlich diskutierten Bioanalytiker (Christopher Gerner), Pharmazeutin (Lea Ann Dailey) und Molekularbiologin (Christine Landlinger Schubert , PhagoMed Biopharma GmbH) unter der Moderation von Klaus Taschwer (DER STANDARD) darüber, welche Wirkstoffe Zukunft haben.

Am Anfang wurden wir eingeführt in die Zyklusphase des Virus. Es wird in der Pharmakognosie versucht, die Naturstoffe genau anzusehen, dabei wird stark davon ausgegangen, dass es Wirkstoffe sind, die eine pluripotente (aus noch nicht ausdifferenziertem Gewebe viele Entwicklungsmöglichkeiten in sich tragend) Funktionen haben. Man sagt, diese haben einen überwiegenden Anteil, die aus der Natur kommen.

Obwohl so viel Gutes von dem guten Impfstoff gesprochen wird, hat man immer noch einen Verdacht, dass die Impfungen nicht komplett durchgetestet sind. Dieser Verdacht entsteht nur, weil es in so einer kurzen Zeit entstanden ist. Wenn man an andere Medikamente und Impfstoffe denkt, hat man mindestens ein paar Jahre dafür gebraucht, um es auf dem Markt bringen zu können.

Die Frage ist, wie ist es möglich gewesen in dieser kurzen Zeit, einen wirkenden Impfstoff herzustellen. Wenn dieser Impfstoff so schnell hergestellt wurde, warum war es dann früher nicht möglich, sie genauso schnell herzustellen. Trotz der schnellen Herstellung, haben viele Menschen Respekt vor dem Impfstoff. Wenn man Infiziert wurde und den Impfstoff erhalten hat, weiß man trotzdem nicht, ob man dann geschützt vor dem Virus ist. Menschen haben Angst sich mit Freunden oder Familie zu treffen, da die Chance noch immer da sein könnte, sie zu infizieren.

„Wir wissen nicht was wir gegen den COVID-19 tun sollen. Wie wir diese bekämpfen können und welche Medikamente es dafür schon gibt.“

Anni Zahn

Zwei Impfstoffe sind bereits auf dem Markt und werden bei Infizierten sowie Freiwilligen bereits angewendet. Ohne zu wissen, ob diese wirksam sind oder bleiben, werden dennoch bald in kürzester Zeit weitere entwickelt und auf dem Markt gesetzt.

Bericht von START WIEN Stipendiatin, Anni Zhan

Start-Alumna Sana als Global Youth Reporter zum Thema Rassismus

Täglich sind wir Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt. Ob wegen unserer ethnischen Herkunft, unserer Hautfarbe, unserer Religion, unserer Sprache und Kultur oder unserem Migrationshintergrund erleben wir täglich Rassismus. Rassismus beeinflusst uns alle subjektiv und die Frage lautet “was können wir nur dagegen tun?”

Durch meine Teilnahme an der Konferenz Women2Women in Boston 2019, die mir START und die US-Botschaft ermöglicht haben, bin ich auf “Team Harmony Foundation” gestoßen. Team Harmony ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendliche im Kampf gegen Hass in all seinen Formen zu erziehen, zu inspirieren und zu engagieren. 

Um dieses Ziel zu erreichen, veröffentlichte Team Harmony bereits am 20.10.2020 die erste Folge ihrer Serie “HATE: WHAT ARE YOU GOING TO DO?”. Diese ist eine Reihe von sechs 45-minütigen virtuellen Programmen, die den Zustand des Hasses weltweit erforschen.  Team Harmony erreichte etwa 100 Jugendliche bzw. “Youth Reporters” weltweit, die die Aufgabe haben durch Interviews und Diskussionen mit politischen Figuren sowie Jugendlichen zu zeigen, wie sie Rassismus in Ihrer Gesellschaft erleben und wie sie diesen bekämpfen.

Ich als Youth-Reporterin in Österreich habe beschlossen, Jugendliche und ehemalige START-Stipendiaten über ihre Erfahrungen und Gedanken zu Rassismus zu interviewen und zu zeigen, wie sie mit Rassismus umgehen. Ebenso durfte ich Mugtaba Hamoudah, einen BLM Aktivisten und ehemaligen START-Stipendiaten, der die Blacklivesmatter Demo in Wien organisiert hat, interviewen.

Mit drei anderen Youth Reporters wurde ich gewählt, um an der ersten Folge der Serie teilzunehmen. Unsere Gäste in der ersten Folge sind Brandon Leake, der Gewinner von Americans Got Talent 2015, sowie die US-amerikansiche Politikerin Ayanna Pressly, der amerikanische Autor, Redner und Gründer des Free Radicals Project, Christian Picciolini und Jonathan Greenblatt, der Nationaldirektor und CEO der Anti-Defamtion League. 

Die erste Folge sowie meine Story können Sie unter https://youtu.be/EFeR1sKL2zU finden. Mehr info zu Team Harmony finden Sie unter: https://teamharmonyfoundation.org/

Bericht: Sana Mohlm, START-Wien Absolventin

Meine Stadt, meine Ideen: PolEdu-Workshop zur Wien-Wahl

Die Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen steht am 11. Oktober an – Passend dazu, hielt Pascal von PolEdu einen Zoom Workshop zur Wien-Wahl 2020 am Freitagnachmittag. Mithilfe eines Umfragetools haben wir interaktiv unsere Wünsche, Interessen und Ideen für die diesjährige Wahl besprochen, dabei die einzelnen Parteien und deren Programmpunkte für Wien unter die Lupe genommen. Infolgedessen haben wir festgestellt, wie vielfältig die Parteienlandschaft in Wien ist und welche politische Aktivitäten den BürgerInnen aufgrund der demokratischen Regierungsform zu stehen. Hinzu kommen auch die Voraussetzungen der WählerInnen bei der Wien-Wahl, welche wir mit einer kritischen Manier diskutiert haben. Am Ende des Workshops, haben die Stipis einen guten Überblick über die Wien-Wahl 2020 erhalten und sind auf das Wahlergebnis gespannt.

Hierzu sind die Statements von unseren Stipendiaten zum PolEdu-Workshop:

Ich persönlich fand den Workshop sehr spannend und informativ wie immer. Außerdem hat mir besonders gut gefallen, dass der Workshop sehr interaktiv gestaltet war und dass die Fragen zu Diskussionen anregt haben :). Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir die Programme intensiver bearbeiten, aber auch was einzelne Punkte für Wien in den kommenden 5 Jahren bedeuten. – Mariam

Ich fand den Workshop sehr hilfreich für jene, die wenig über das Vorhaben der Parteien wissen, die am 11.Oktober antreten. Ebenfalls fand ich die Möglichkeit, selbst ans Wort zu kommen und die eigene Meinung über die Parteien bzw. ihre Ziele zu äußern, sehr gut. – Mahdi B.

Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, da ich somit auf den neuesten Stand der Politik in Wien gebracht wurde – natürlich auch mit eigener Vorrecherche. Ich habe sehr viele neue Perspektiven auf verschiedene Themen kennengelernt und finde so etwas extremst interessant und hilfreich. Sehr empfehlenswert!!! – Zahra

Ich fand den heutigen Workshop wirklich sehr interessant! Als ich mich angemeldet habe, dachte ich mir, dass es langweilig wird, wie bei Sapere Aude (Weil dort haben wir die Grundlagen behandelt und ich kannte mich schon aus.) Aber es war genau das Gegenteil, obwohl wir den Workshop über Zoom gemacht haben. Wir haben heute aber den Inhalt besprochen und nicht nur die Parteien oder die Personen, und genau das hat mir am besten gefallen. Der Pascal ist sehr freundlich und die Art und Weise wie er erklärt und redet hat mir gefallen. – Omran

Politik & Ich

Ein Workshop mit Sapere Aude!

Am 4. September hielt Sapere Aude bei START-Stipendium Wien einen Workshop zu Politischer Bildung ab. Anhand verschiedener Diskussionsmethoden wurden politische Begriffe geklärt und der Bezug von Politik zum eigenen Leben herausgearbeitet. Durch die bewährte Sapere-Aude-Methode „Was ist nicht Politik“ konnte dargestellt werden, wie sehr unser Alltag und unser persönliches Leben politisch geregelt ist. Außerdem war die Wien-Wahl Thema und Anlass, sich mit wichtigen Mechanismen des politischen System Österreichs, wie der Gewaltenteilung, auseinanderzusetzen.

Einige START-StipendiatInnen haben sich dankenswerter Weise auch für eine Studie gemeldet, die von der Universität Wien durchgeführt wird. Sie wird die Wirkweise von Wahlwerbung auf Jugendliche in sozialen Medien untersuchen. Ein spannender Teil des Workshops war aber sicher das Entwickeln und Sammeln von Fragen der Jugendlichen, die im Rahmen des Sapere-Aude-Projekts „Eure Fragen Eure Stadt“ noch vor der Wien-Wahl an alle SpitzenkandidatInnen gestellt und deren Antworten auf Kamera festgehalten werden. In der Woche vor der Wahl können die entstandenen Videos auf dem Youtube-Kanal von Sapere Aude angesehen werden. Vielleicht ist ja eine Frage der START-Jugendlichen dabei? -Hermann Niklas/Sapere Aude; Schriftsteller, Politischer Bildner und Betreuer für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Ich fand den Workshop sehr interessant und man hat sicherlich etwas dazu gelernt. Das schöne an dem Workshop war, dass man sich aktiv mitbeteiligen konnte im Gegensatz zur Schule, wo man nur das lernt, was der LehrerIn als Interessant bzw. wichtig findet. Auch, dass man Fragen stellen durfte und eine wirklich Ausführliche Antwort und Erklärung bekommt war sehr gut. Außerdem haben es Raphy und Hermann sehr interessant gestaltet so, dass es gar nicht langweilig war. Danke dafür. -Aster

Mr hat der Workshop an sich gut gefallen, und der Referent und die Referentin waren auch lustig, aber meiner Meinung nach hat der Workshop nicht viel neues Wissen für mich enthalten. -Maryam

Ich fand der Workshop allgemein sehr interessant. Mich interessiert Politik sehr, daher finde ich den gesamten Workshop toll. Inhalt war ganz ok, meiner Meinung nach. Was ich mir wünschte, mehr Inhalt in Innenpolitik. -Zidan

Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, alles war sehr verständlich. – Wafaa

Das Workshop war wirklich sehr interessant, ich habe so viele neue Sachen über Politik gelernt. Mir hat das ganze Workshop besonders gefallen, weil wir in der Schule fast nie über Politik reden. -Rasha