Besuch in der Patenfirma Nemak

Besuch in der Patenfirma Nemak

Bei einem spannenden Treffen mit dem GF der START-OÖ Patenfirma Nemak, Andre Gröschel, bekamen die Jugendlichen einen Einblick in die Tätigkeit des Weltmarktführers für Motorenguss. Ein Highlight war klar zu sehen wir ein Zylinderkopf produziert wird.

START-Stipendiatin Negha berichtet:

In der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Simonystraße befindet sich der Österreich Standort der Firma Nemak. Nachdem ich ein kurzes Interview mit dem Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing Andre Gröschel machte, empfing er uns alle um uns einiges über die Firma zu erzählen. Wir haben viele spannende Fakten gelernt. So gehört die Nemak zur Alfa-Gruppe und hat den Hauptsitz in Mexico. Außerdem ist sie der Weltmarktführer im Motorenguss. Herr Gröschel erzählte sehr leidenschaftlich von seiner spannenden Aufgabe und davon, wie wichtig die Mitarbeiter sind und dass sie es im Krisenjahr 2008 schafften sie zu halten. Außerdem beliefern sie beinahe alle großen Automarken die man so kennt. Und er erzählte noch was lustiges, nämlich dass sie Zylinderköpfe für die Queen hergestellt und geliefert haben. Nämlich 12 Zylinderköpfe. Warum die wohl so viel braucht?

Nach einer kleinen Stärkung fing der spannendste Teil, nämlich die Führung durch das Gebäude, an. Wir wurden mit Schutzmänteln und Schutzbrillen ausgestattet und durften dann bei der Produktion des Zylinderkopfes zuschauen. Es wurde geschmolzenes Aluminium in eine Gussform gebracht und unter hohem Druck gepresst. Am Ende durften wir noch Fragen stellen.

Insgesamt war der Besuch bei der Firma Nemak für uns alle sehr informativ und interessant. Alle konnten etwas neues Wissen für sich nach Hause mitnehmen. Es ist wirklich beeindruckend und faszinierend, wie alles mit modernster Technologie und vielen Robotern funktioniert.

Wir möchten uns sehr herzlich für die sehr spannende Führung bedanken! Und ein riesiges Dankeschön für den äußerst interessanten Vortrag und vorallem für die Patenschaft beim Herrn Gröschel!“

Zarije Ademi als Fellow des Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship

START-Oberösterreich Stipendiatin Zarije Ademi konnte heuer, nach erfolgreicher Absolvierung der Matura, ihren Sommer in den USA verbringen. Dort nahm sie als Fellow am Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship, kurz: BFTF Austauschprogramm teil. Was sie in diesen vier Wochen erlebt hat schildet sie in diesem eindrucksvollen Bericht.

My American Adventure – Mein Sommer bei BFTF 2018

Ein Sommer, der mich geprägt hat wie kein anderer.

Am 30. Juni 2018 begann meine Reise in die USA. Die Tatsache, dass ich heuer die Ehre hatte Österreich als Fellow beim Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship zu repräsentieren, erschien mir immer noch wie ein Traum. Ich fing erst am Frankfurter Flughafen mein Glück zu realisieren, als ich auf die ersten Europäischen Fellows traf. Die Angst und die Aufregung waren sofort vergessen bei dem herzlichen und offenen Empfang am Gate und ich konnte schon die ersten Bekanntschaften machen. Insgesamt nahmen 56 Schüler aus 46 aus Europa und 10 aus den USA teil.

Nach einer anstrengenden Reise mit vielen Verspätungen erreichte unsere Gruppe endlich das Ziel. Wake Forest University in Winton-Salem, NC. Die Zeit- und Wetterumstellung machte uns Europäern ein wenig zu schaffen, doch auch das konnte man schnell ignorieren bei dem Empfang mit Pizza und Musik. Mein Abenteuer konnte nicht besser beginnen.

Die erste Woche verbrachten wir am Campus und besuchten schon die ersten Workshops wie Debattieren, Nachhaltigkeit und Aktivismus, welche von Lehrkräften der Universität gehalten wurden. Schon bereits da fing ich an die ersten Funken des sogenannten „Ben Spirits“ zu spüren. Um uns untereinander besser kennenzulernen organisierten unsere Mentoren Aktivitäten wie eine Olympic Games Night, 4th July Picknick und Zombies vs Humans. Das Picknick und das Global Village zählen zu meinen schönsten Erinnerungen der ersten Woche. Beim Global Village hatte jeder Fellow etwas aus seinem Heimatland mitgenommen und es wurden bei verschiedenen Ständen einzelne Länder präsentiert. Es wurde gelacht, getanzt und vor allem die bereits entstandenen Freundschaften gestärkt.

Am 07.07. reisten wir mit dem Bus nach Philadelphia und verbrachten dort und in Washington DC eine ganze Woche. Am Programm standen verschiedene Museen, Sightseeing und natürlich auch jede Menge Freizeit um auch individuelle Eindrücke von diesen beiden Großstädten zu bekommen. Natürlich beschäftigten wir uns ausführlich mit der Geschichte des Namensgebers unseres Programmes, Benjamin Franklin.

Ehe ich mich versehen konnte, waren wir schon bei der dritten Woche angelangt. Typisch für BFTF ist, dass jeder Fellow einer Gastfamilie zugeteilt wird, bei der er eine Woche verbringt, während weiterhin die Kurse am Campus besucht werden. Meine Gastmutter lebte etwas außerhalb von Winston-Salem an einem See. Schon am ersten Wochenende erlebten meine zwei Gastschwestern Valeria (Ukraine) und Jordan (North Carolina) und ich unser erstes kleines Abenteuer bei einer Bootstour auf dem See. An dieser Stelle möchte ich meiner Gastmutter Carol großen Dank aussprechen. Sie war stets darum bemüht uns verschiedene Facetten der amerikanischen Kultur sowohl bei Ausflügen als auch beim gemeinsamen Kochen zu zeigen. Neben dem Aufenthalt bei den Gastfamilien, standen wieder Workshops am Programm. In dieser Woche wurde der Fokus jedoch auf „Social Work“ und „Volunteering“ gelegt. Ich selbst hatte die Gelegenheit bei einer Second Harvest Food Bank freiwillig mitzuhelfen. Hier wurden überschüssige Lebensmittel aus Lebensmittelgeschäften sortiert und verpackt. Diese Pakete wurden dann an diverse Einrichtungen für Bedürftige oder einkommensschwache Familien verteilt. An einem anderen Nachmittag durfte ich in der Campus-Küche mithelfen, um für ein Kinderheim das Frühstück und Mittagessen zuzubereiten.

Die vierte und letzte Woche, verging schneller als jeder gedacht hätte. Jeder Fellow musste am Ende von BFTF ein Projekt präsentieren, welches er auch in seinem Heimatland nachverfolgen sollte. Die Workshops in dieser Woche konzentrierten sich auf für die Projekte hilfreiche Themen wie Fundraising, Advertising und Richtiges Planen. Die Mentoren standen uns tatkräftig zur Seite und halfen uns bei Schwierigkeiten und Fragen. Auch wenn es die kürzeste Woche war, war sie jedoch am intensivsten. Nach schlaflosen Nächten und viel Kopfzerbrechen absolvierten wir auch die letzte Challenge mit Bravour. Die Präsentationen wurden ein voller Erfolg und es entstanden dabei auch bemerkenswerte Projektideen.

Auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte, war der Abschied gekommen. Nach einem Monat, voller Abenteuer, Reisen, gemeinsamen Leistungen und Erfahrungen wollte ich mich von diesen besonderen Menschen nicht trennen. BFTF hat uns alle zu einer großen Gruppe zusammengeschweißt, in der man sowohl für seine Stärken als auch Schwächen geschätzt wird. Auch wenn einem 30 Tage als eine äußerst kurze Zeit erscheinen, so genügte das um Freundschaften fürs Leben zu schließen. Jeder dieser 56 Fellows bereicherte mich als Person und Persönlichkeit und machte diesen Sommer zu einer unvergesslichen Zeit. Wie man so schön sagt, man sieht sich zweimal im Leben. So hoffe ich, dass es kein „Leb wohl!“, sondern viel mehr ein „Bis bald“ war.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die mir meine Teilnahme ermöglicht haben. Mein größter Dank gilt START-Stipendien Österreich und der US Embassy Vienna, ohne die meine Bewerbung gar nicht möglich gewesen wäre. Weiters möchte ich dem Department of State danken, die jährlich dieses außergewöhnliche Programm finanziell unterstützen und realisieren. Zu guter Letzt möchte ich mich auch den beiden Leitern, Alessandra und Ron Von Burg, und den Mentoren bedanken, welche uns rund um die Uhr betreut haben und stets um unser Wohlbefinden bemüht waren.

START-OÖ auf Jahrestreffen in Litzlberg

Alle Jahre wieder nehmen sich die Stipis ein Wochenende Zeit um gemeinsam das Schuljahr ausklingen zu lassen. Daher verbrachten wir das Wochenende vom 22 bis zum 24 Juni in Litzlberg am Attersee. Neben regem Austausch und großer Erleichterung über geschaffte Matura und andere Prüfungen blickten wir auch auf ein ereignisreiches START-Jahr zurück.

Der folgende Bericht schildert die Eindrücke der START-Maturantin Soritta Kim bei ihrem letzten Jahrestreffen:

„Nach fünf Jahren, sowohl als START-Freundeskreismitglied wie auch als eine Stipendiatin, war es nun Zeit für mein letztes Mal. Drei Tage verbrachten die Stipis in Litzlberg. Dort konnten sie bei verschiedenen Programmpunkten nicht nur ihre körperliche Stärke, sondern auch ihren Teamgeist unter Beweis stellen.

Der Klettergarten forderte nicht nur Konzentration sondern auch Vertrauen und Mut und zu sehen, dass alle Stipis ihre eigenen Grenzen erreicht oder gar überschritten hatten, füllte das Herz aller mit Stolz und Euphorie. Wir hatten gelernt, dass es in Ordnung war uns fallen zu lassen, und dass es bei START immer ein Netz gab, das dich auffangen würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob ein kurzer Seebesuch, das Bogenschießen, ein Filme- oder Spieleabend, – es war egal was – wo auch immer wir waren, die Gruppe hatte immer gelacht und Spaß gehabt. Wären Sie einfach nur lautem Gelächter gefolgt, hätten Sie uns auch ganz bestimmt gefunden. Das Wochenende war die perfekte Mischung aus Action und Erholung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den START-OÖ Jahrestreffen dürfen die Stipi-Awards für z. B. die meist besuchten Veranstaltungen, Fleiß, Tapferkeit oder Mut mittlerweile nicht mehr fehlen. Es ist eine schöne Anerkennung für jene, die 150 % gegeben hatten und eine Inspiration und Motivation für jene, die das noch erreichen möchten. Im Anschluss daran gab es für alle Teilnehmer auch noch START-Hoodies, das von jeder/jedem mit Stolz getragen wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Das war also das Jahrestreffen des Schuljahres 2017/18. Das Ende meiner Reise ist erst der Anfang einer weiteren Stipi-Generation. Ich kann es kaum erwarten, als eine Alumna zurückkehren. Die letzten fünf Jahre waren gefüllt mit den schönsten Erinnerungen meines Teenagerlebens, die ich nie vergessen werde. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei allen, die diese Reise so schön gemacht haben – alle Alumni, die bereits vor mir maturiert hatten, alle Stipis die noch maturieren werden, alle Landeskoordinatorinnen die mich tatkräftig unterstützt haben und alle Sponsoren und Paten, die dieses Erlebnis, diesen Traum, zur Realität gemacht haben.

Ich werde wiederkommen, keine Sorge! Aber bis dahin, Jahrgang 2018/19, es wartet ein großes Abenteuer auf euch und ich hoffe ihr seid bereit! – Alles Liebe, Soritta Kim

Verpackungsproduktion für den Pharma-Bereich – Besuch bei Constantia Patz

Am Dienstag nach Ostern machten sich StipendiatInnen aus Wien und Niederösterreich auf den Weg nach Loipersbach (NÖ) um das Werk Constantia Patz unsres Paten, der Constantia Flexibles Group, zu besichtigen.

Geschäftsführer DI Rainer Huber gab uns eine spannende Einführung in die verschiedenen Schritte der Produktion von Verpackungsmaterialien aus Aluminium und im Aluminiumverband, die vor Ort durchgeführt werden. Dabei erfuhren wir viel Neues, da nämlich vor allem für den Pharmabereich produziert wird, gibt es nicht nur spezielle Reinräume sondern werden die Folien auch fälschungssicher bedruckt.

Anschließend wurden die StipendiatInnen durch das Werk geführt – natürlich in der entsprechenden Sicherheitskleidung. Dabei konnten die Maschinen und Arbeitsabläufe nochmal vor Ort besichtigt und von den kundigen Guides erklärt werden. Ein spannender Ausflug in die Welt der Verpackungsproduktion, der sichtlich Eindruck hinterlassen hat.

Stipendiat Hsam Aldeen Kwman:

Niemals habe ich an die Folien von den Medikamenten gedacht und an die komplexe Technik, die dahintersteckt. Der Geschäftsführer von Constantia Patz hatte für uns das ganze erklärt. Für mich ist speziell interessant gewesen, die Techniken wie Farbe auf die Folien gedruckt wird zu sehen und dass ein Teil von der Produktion in Reinräumen gemacht wird. Auch wie die selbstfahrenden Stapler die Aluminium-Rollen transportieren hat mich beeindruckt.

Ich möchte dem Geschäftsführer und allen Constantia Mitarbeitern danken für die tolle Besichtigung!

Credit Fotos: Constantia Patz

START-OOE: ORF-Technik Führung und START-Wien Ball

START-Oberösterreich und Salzburg reiste am Samstag den 17. Februar nach Wien, um am traditionellen START-Ball und einer Technik-Führung im ORF Zentrum teilzunehmen.

 

Stipendiatin Bahara kann sich noch an die Details der spannenden ORF-Technik Fürhung erinnern:

„Die Organisation von einer Technik-Führung war eine tolle Idee. Wir besuchten das Zentrum des Österreichische Rundfunk (ORF) in Wien. Die Führung begann mit der Vorstellung der ersten Kamera Österreichs, mit deren Hilfe der ORF die ersten Jahre berichtete. 1955 wurde diese 85 kg wiegende Kamera von den Nähmaschine- & VW-Auto Bestandteilen gebaut. Die Geschite der Entwicklung der Kameras ist sehr interesant.

Als nächstes konnten wir einen Einblick in ein Nachrichtenstudio bekommen. Der Bildschirm in diesem Studio war 11m² groß und ist der Größe EU-Weit. Die Studio-Kamera wiegt 75 kg und muss sich lautlos auf den Rollen bewegen lassen. Die Studio-Kamera die Videos aufnimmt, teilt sie sie in 3 Farben: Rot, Grün und Blau und leitet sie digital zu dem Regieplatz weiter, wo sie bearbeitet werden. In so einem Regieraum sitzen viele Leute, die einen sind für die Bildregie und die anderen für die Tonregie verantwortlich.

Wir sahen auch die große Halle, in welcher zum Beispiel Dancing-Stars und andere große Shows gezeigt werden. Auf der Bühne bekommt es da über 30 Grad, aufgrund der vielen Beleuchtungen.

Dann haben wir auch noch die Möglichkeit bekommen einen umfassenden Einblick der gesamten Backstage-Aktivitäten zu bekommen. Wir hatten auch die Möglichkeit, selber zu filmen. Wir konnten selber die Kameras probieren und auch vor der Kamera stehen. Dort lernten wir auch dass es ein paar Tricks gibt die hinter der Kamera passieren.

Es war mein Kindheitstraum, mir eine Nachrichtenredaktion anzuschauen; vor allem wie es in einem Fernsehstudio im Alltag läuft hat mich immer interessiert. Wie man sich voller selbstvertrauen vor die Kamera stellt und fehlerlos über etwas berichtet, ist bewundernswert für mich. Ich fand die Führung einfach sehr toll und lustig. Ich weiß jetzt mehr, wie das Leben eines Journalisten ausschaut. Es gibt sehr coole Jobs beim Fernsehen, die eine sehr gute Ausbildung und Fingerfertigkeit bei der Arbeit erfordern.

Danke für Möglichkeit an so einer Führung teilzunehmen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stipendiat Mobarik lässt den bereits 6. START-Wien Ball im Casino Baumgarten nochmal revue passieren:

„Es war eine große Nacht voller Glück, Freude und Zusammenkommen für Stips, ihre Familien, Freund und Unterstützer.

Wir begannen mit einem Eröffnungstanz, an dem alle Stips aus ganz Österreich teilnahmen. Die sogennante Eröffnungsquadrille, die wir vorher geprobt haben. Dann tanzten die Stips aus Oberösterreich die Polka vor und alle konnten mittanzen, da es unser Tanzleher auf der Bühne vorzeigte. Nach dem kurzen Tanzkurs war die Tanzfläche gefüllt, da alle gerne tanzen wollten.

Nebenbei gab es die Möglichkeit lustige Fotos zum sofort Drucken zu machen und auch wieder eine Tombola, bei der viele Leute ein Los kauften um ihr Glück zu testen. Die Top Gewinner haben ein Fahrrad, eine Espressomaschine und Reise bekommen. Aber auch alle anderen haben etwas gewonnen.

Als Mitternachtseinlage gab es eine tolle Show von den Vorarlbergern. Es war eine Mix aus Gruppentanz und HipHop-Tanz. Die Gäste waren beeindruckt.“

Einen ausführlichen Bericht und Fotos vom START-Wien Ball finden Sie hier .

 

Auf in die Haupstadt! START-Österreich auf Wien-Tour

Vom 27.12 bis 30.12.2017 durften wir in Wien 21 Stipendiaten und Stipendiatinnen aus den Bundesländern Nieder- und Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg willkommen heißen. In diesem Zeitraum fand nämlich die Wien-Tour statt und sie hatten die Möglichkeit die Hauptstadt etwas näher kennenzulernen. Das Programm war kunterbunt, denn wir haben nicht nur die Stadt besichtigt, sondern auch an interessanten Workshops und Führungen teilgenommen. Den ersten Tag verbrachten wir hauptsächlich im Prater: zuerst eine Fahrt im Wiener Riesenrad, dann die Möglichkeit sich im Vergnügungspark auszutoben und anschließend besuchten wir gemeinsam das Planetarium und sahen uns 5 Sternenbilder genauer an. Der zweite Tag war ebenfalls spannend. Wir nahmen an einer Shades-Tour teil und wurden von einem ehemaligen Obdachlosen durch die Innenstadt zum Thema „Obdachlosigkeit in einer Großstadt“ geführt und anschließend liefen die Stipis am Wiener Eistraum vor dem Rathaus eislaufen. Am vorletzten Tage nahmen wir an einem Workshop bei Sapere Aude zum Thema „Politik und Medien“ teil, besuchten das Parlament in der Hofburg, bewunderten die Gemälde von Klimt und Schiller im Leopold Museum und anschließend folgten wir der langjährigen START Tradition und gingen im Rahmen der Tour bowlen. Last but not least am letzten Tag besuchten wir das Schmetterlingshaus und das Mumok. Die Tour war alles in einem ein großer Erfolg, was uns Stipendiatensprecher*innen besonders wichtig war. Hier noch einige Eindrücke der Tour:

Die ganze Tour hat mir sehr gefallen und ich glaube, dass es allen so ergangen ist. Besonders hat mir den ersten Tag gefallen, wo wir mit dem Riesenrad gefahren sind und daraufhin zum Planetarium gegangen sind. Es war wunderschön an dieser Nacht, mitten im Riesenrad zu sitzen und die städtische Landschaft anzusehen. Nur die virtuellen Sterne im Planetarium konnte es toppen. – Toni, Salzburg

Die Wien-Tour hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht. Das Programm war gut organisiert, besonders von der Shades-Tour habe ich mir viel mitgenommen, aber auch das Planetarium war für mich ein Highlight. Da es meine erste Tour war, habe ich auch viele Stipis besser kennen gelernt und wir hatten gemeinsam eine tolle Zeit. Yildiz und Philip haben sich sehr bemüht alles hinzukriegen und haben eine gute Arbeit geleistet. Danke! – Ladan, OÖ

Es war megacool, wir hatten viel Alkohol * hust * ich meine Spaß, das Programm war gut durchdacht und in einer abwechslungsreichen Art durchgeführt. Vor allem die Tour mit dem Thema “Obdachlosigkeit“, hat mir persönlich seehr gut gefallen, es war mal etwas anderes, als die herkömmlichen Bildungsveranstaltungen.

Fazit:
Sehr empfehlenswert und ich würde immer wieder gehen. Es war manchmal etwas chaotisch jedoch haben die jeweiligen Verantwortlichen; Philip und Yildiz eine super Arbeit gemacht und alles trotz den kleinen Problemen sehr gut hinbekommen.- Chris, Vorarlberg

Die Tour war unterhaltsam und interessant. Was mir in der Tour gefallen hat, sind die Orte, die wir besucht haben, und die Führungen, mit denen ich neue Sachen kennengelernt habe, die ich vorher nicht kannte. Außerdem ließen mich manche Führungen, wie zum Beispiel: die Führung bezüglich der Obdachlosigkeit, mir Gedanken über die Armut, unter der viele Menschen leiden, und die Barmherzigkeit, die noch immer auf der Welt existiert, machen. Darüber hinaus behagten mir die Führungen in verschiedenen Museen, die viele künstlerische und faszinierende Dinge haben. Sie halfen mir, eine Reise in die Geschichte der Vergangenheit zu machen. Aus diesen Gründen empfehle ich den anderen, überhaupt nicht zu zögern, wenn sie sich für eine solche Tour anmelden wollen. – Ahmad, NÖ

Es war sehr interessant. Danke an euch beiden, dass Ihr alles so gut organisiert habt. Ich habe durch die Führungen viele neue Sachen gelernt und auch Spaß gehabt. Obwohl es mir manchmal fad war, hat es mir gut gefallen. – Mohammad

Mir hat die Tour sehr gefallen und die Programme waren interessant. Außerdem hatte ich die Möglichkeit Stipendiaten aus diesem Jahrgang näher kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen.- Esra, Vorarlberg

Die Planung der Tour war sehr gut gedacht es wurde eine gute Kombination zwischen bildungsbezogenen und spaßbezogenen Programm angeboten wir konnten in einer  Hinsicht vieles an Wissen und Erfahrung sammeln anderseits konnten wir beim Eislaufen und bowlen mit den Stipendiaten viel Zeit verbringen und sich näher kennenzulernen. -Tamer, Vorarlberg

 

START-OÖ zu Gast bei der RLB OÖ Wissenschaftspreisverleihung

START-Oberösterreich erhielt am 29. November 2017 die Gelegenheit bei der Verleihung des Wissenschaftspreises dabei zu sein. Mit dem „Wissenschaftspreis der Raiffeisenlandesbank OÖ“ sollen exzellente wissenschaftliche Arbeiten gefördert und die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft vorangetrieben werden. Ausgezeichnet wurden zwei Dissertationen, eine wissenschaftliche Publikation, eine Diplomarbeit und eine Habilitationsschrift im Bereich bank-, geld- oder kredit-spezifischer Themen unter Berücksichtigung des Zukunftsaspekts.

Die StipendiatInnen wurden von den Reden und Inputs der Ehrengäste und Vortragenden inspiriert und schmiedeten selbst schon Pläne, wie es mit ihrer wissenschaftlichen Zukunft weitergehen wird.

Die verschiedenen Begrüßungsreden und Vorträge luden im Anschluss zu interessanten Diskussionen und Gesprächen ein: Gastgeber des Hauses, Generaldirektor Heinrich Schaller begrüßte die Gäste des Abends mit dem Gedanken im Bereich der oberösterreichischen Innovationsförderung „Stärken zu stärken“. Landeshauptmann Mag. Stelzer sprach über Oberösterreich als Innovationsstandort und die Notwendigkeit von guter Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Chefökonom der Industriellenvereinigung, Christian Helmenstein, erörterte im Hauptvortrag des Abends die Frage „Wie gut ist gut?“ und zeigte darin auch die Möglichkeiten auf, wie Österreich zu einem Tiger-Staat werden könnte. Anschließend präsentierte Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Friedrich Schneider, der die Jury für die Auswahl der PreisträgerInnen leitete, die preisgekrönten Arbeiten und Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und RLB OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller überreichten die Preise an die Gewinner.

Nach der Verleihung wurden die Gäste zu einem Galadinner eingeladen. Dort unterhielten sich die StipendiatInnen und Alumnis noch angeregt über ihre möglichen wissenschaftlichen Karrieren und ihre Forschungsinteressen.

Wir bedanken uns bei der Raiffeisenlandesbank OÖ recht herzlich für die Einladung zu diesem informativen, wunderbaren Abend!

Quelle Beitragsbild: RLB OÖ/Strobl

Gruber´s Universum: Physik von Weihnachten

Am 20.11. gingen wir in den Rabenhof, um mehr über die Physik von Weihnachten von Werner Gruber zu erfahren. Er ist der Leiter der Urania Sternwarte, die Kuffner Sternwarte und des Planetariums. Dadurch führt er ein recht spannendes Leben. Zum Beispiel zu Weihnachten wurde er von einer Dame angerufen, die glaubte ein UFO über dem Stephansdom zu sehen. Nachdem sie ihm ganz genau beschrieben auf welcher Höhe(mit der speziellen Faust über Faust- Messung gemessen) das UFO war, erklärte er ihr, dass es kein UFO war, sondern die Venus. Persönliche Beratung ist also auch in dem Beruf des Planetariumsleiters miteinbegriffen.

Die Show war wirklich grandios. Wir lernten anhand von praktischen Beispielen alles wichtige, was mit Weihnachten zu tun hat und zwar alles physikalisch erklärt. Also wie man die perfekte Weihnachtsgans zubereitet, wie man Schnaps selber brennt oder friert und allerlei anderes nützliches.

Am Ende wurde dann auch endlich der Weihnachtsbaum angezündet(keine Sorge, es war ein Feuermann im Publikum. Nur für alle Fälle). Das Ausmaß und die Schnelligkeit des Brandes von einem so kleinen Baum war wirklich erschreckend und ließ uns alle drüber nachdenken, ob wir dieses Jahr nicht vielleicht doch zu nervös für einen Weihnachtsbaum sein könnten.

Und das tollste an dem Abend war, dass wir mindestens genauso viel schallend lachten, wie wir neues lernten.

Hier ein kurzer Einblick in unseren Abend(wir durften zum Weihnachtsbaum anzünden filmen)