Traumberuf Augenärztin

Am 28.10 erhielten Jugendliche aus dem START-Wien Programm einen Einblick in den Berufsalltag einer Augenärztin in einem Wiener Spital. Dr.Tanja Jurkul – selbst ehemalige START-Stipendiatin aus Sachsen-Anhalt/Deutschland nahm sich Zeit um für ihren Traumberuf zu werben, aber auch um die Schwierigkeiten die Ausbildung und Berufsalltag mit sich bringt anzusprechen.

Begonnen wurde der Workshop mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einer kleinen Umfrage: Warum möchtest du Medizin studieren? Was kannst du gut? Was macht dir Spaß? hast du einen Plan B, wenn es mit dem Medizinstudium nicht klappen sollte?

Dann gabe es einen Infoblock zum Medizin-Studium selbst, einen Bericht über den Anatomiekurs und einen Überblick über die unterschiedlichen Fächer. Anhand eines mitgebrachten Medizinbuchs konnten wir ein wenig nachvollziehen wieviel Stoff/Inhalte da zu lernen ist!

Im Anschluß ging es schon zum Kern des Vortrags: Wie schaut der Arbeitsalltag einer Augenärztin in einer Klinik aus? Was macht es spannend? Was macht es anstrengend? …. und letztendlich: Warum (Augen-)ärztin ihr Traumberuf ist und warum gerade die Augenheilkunde besonders interessant ist. Interessant war auch zu lernen wieviele Menschen auf der Erde von einer Augenerkrankung betroffen sind, und nur aufgrund fehlender medizinischer Versorung leiden müssen oder blind sind.

Im Anschluss an den sehr persönlichen Vortrag konnten noch eine Menge weitere Fragen gestellt werden. Vielen Dank an START-Alumn Tanja Jurkul für diesen tollen Einblick in ihren Traumberuf!

Der Termin mit der Tania war toll, da wir alle etwas mitnehmen konnten. Viele bei START möchten Medizin studieren, daher haben wir uns natürlich umso mehr für diesen Gelegenheit gefreut. Tania war sehr aufrichtig und offen, hat die Nachteile des Medizin Studiums erwähnt aber uns auch sehr motiviert und uns auch zum Lachen gebracht. Wir haben viel übers Studium erfahren aber auch einige Rätsel mittendrin probiert und haben uns auch viel mit uns selbst beschäftigt und wie Entschlossen wir sind und ob wir es vom Herzen wollen. Das war sehr schön, da sich viele sehr unsicher waren, ob sie es schaffen würden, wenn sie Medizin studieren wollen. Auch haben wir erfahren wie viele Möglichkeiten uns offen stehen nach dem Medizin-Studium und das man nichts verliert. Zwar dauert es lange aber es lohnt sich und der das Ende des Weges birgt große Freuden. Tania war sehr von ihrer Arbeit begeistert, was sich auch auf uns niedergelassen hat und einigen sogar an ihrer Entschlossenheit noch bestärkt hat. Sie hat uns auch im Nachhinein vieler unserer Fragen beantwortet, dabei hat sie uns viele Tipps gegeben. // Balquiz

Für mich war sehr interessant und wertvoll, weil ich als Rettungssanitäter arbeite. Ich habe gelernt, Wie kann ich mit Patienten gut umgehen und auch sehr interessante Sachen über die Augen. Danke! // Ahmad

Hallo Mariana Ich fand den Workshop sehr spannend. Mir hat es gefallen, dass sie aus ihren persönlichen Erfahrungen erzählt hat und nicht nur Allgemeines. Sie hat uns sehr motiviert, Mut zu haben, unseren Träumen nachzugehen und nicht aufzugeben, trotz all die “dicken Bücher” // Sahar

Der Workshop war meiner Meinung nach sehr spannend und interessant. Sie hat jede Frage beantwortet. Ich hab persönlich vieles mitgenommen und neue Informationen bezüglich der Medizin Studium erhalten. // Milad


Der Workshop hat mir sehr gut gefallen, weil sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Arzt-Berufs mit einbezogen waren. Tanja hat auch all unsere Fragen beantwortet und es ist ihr sehr gelungen uns einen Einblick in ihr Berufsleben zu geben.
// Zahra

Ich finde sie hat mich sehr aufgekärt. Ich muss sagen auch teilweise meine Angst genommen, ich hatte sehr Angst als ich an den Anatomie Kurs dachte aber wie sie drüber gesprochen hat, hat mich sehr beruhigt. Außerdem fand ich es auch sehr gut dass sie all unsere Fragen so detailliert beantwortet hat. // Rawina

START-NÖ erkundet “Körperwelten”

Am 21.12.2019 haben wir die Möglichkeit gehabt, die Ausstellung ,,Körperwelten‘‘ in der Wiener Stadthalle zu besuchen. Dabei haben wir uns anhand faszinierender Präparate ein detailliertes Bild über Organfunktionen und häufige Erkrankungen verschaffen können. Thematischer Schwerpunkt dieser Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem gewesen. Durch diese Ausstellung schätzt man seinen eigenen Körper mehr. Jedenfalls ist es empfehlenswert, solche Ausstellungen zu besuchen, wenn man gerne über den eigenen Körper mehr illustrierte Informationen haben möchte.

Bericht von Stipendiat Ahmad Alhamwi

Ich interessiere mich sehr für den menschlichen Körper und wünsche mir später Medizin zu studieren. Deswegen meldete ich mich für diesen Termin an. Die Ausstellung war eigenartig und sehr kreativ. Die Methoden, die beim Präsentieren der Organe verwendet wurden, waren meiner Meinung nach sehr modern und baten einen genauen Blick auf unserem Körper.

Fatimah

Mensch der Zukunft?

Um etwa 19 Uhr sind wir zusammen in den Vorlesungssaal der Marxhalle hineingegangen. Der Abend beginnt mit Jürgen Knoblich dem Direktor vom IMBA, der in einem etwa 20-Minütigen Vortrag, das Publikum über die Anfänge der Molekularbiologie, dessen Grundstein James Watson und Francis Crick 1953 gelegt haben und über den aktuellen der Forschung aufklärt. Dabei zeigt er Bilder von ihrer Forschung an Organoiden, insbesondere an Gehirnorganoide. Interessant hierbei war ein Gehirnorganoide, worauf selbständig ein Auge gewachsen ist.

Nach dem Vortrag ging es weiter zur Diskussionsrunde. Marc Elsberg, Schriftsteller und internationaler Bestsellerautor, Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und Jürgen Knoblich, Molekularbiologe, Wissenschaftlicher Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie, ein Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) wurden eingeladen an der Diskussion teilzunehmen. Die Diskussion lief so ab, dass die Moderatorin zwischendurch Fragen zum Thema Molekularbiologie gestellt hat und die drei Gäste, daraufhin über die Frage diskutiert haben. Auch das Publikum wurde mittels einer Internetseite dazu eingeladen, Fragen zu beantworten, woraufhin die Antworten auf der Bühne besprochen wurden.

Fragen, die gestellt wurden, waren beispielsweise: “Ist es okay, Babys mit genetischen Defekten zu behandeln mittels Gentechnik?” Die Antwort darauf war überraschenderweise Nein, selbst Jürgen Knoblich empfand Babys fast schon als Tabuthema. Die Meinung zu den sogenannten Designerbabys war dann auch schon nicht sonderlich überraschend, alle drei waren gegen jegliche Art von Eingriff in das Genmaterial von Babys oder besser gesagt ungeborenen Babys. Hierzu hat Marc Elsberg eine Passage aus seinem Buch “Helix” vorgelesen. Die Passage handelt von einem Gespräch zwischen einem Arzt und einem Paar, dass ein Baby erwartet. Der Arzt bot an, aus ihrem Baby einen Olympiasprinter zu machen, mittels Genmanipulation.

Nach der Lesung, wird die Szene diskutiert. Diesmal ist die Frage nicht, was die Meinung zu Designerbabys ist, sondern ob es überhaupt möglich wäre ungewünschte Gene zu entfernen und die gewünschten beizubehalten. Die Antwort hierauf gibt Jürgen Knoblich, der hierzu mit einem entschiedenen JEIN antwortet. Es sei zwar möglich bestimmte Gene herauszuschneiden und somit das Genmaterial zu verändern, jedoch ist es äußerst schwierig zu bestimmen welche Gene, welche Eigenschaften besitzen. Es gibt laut ihm kein Gen, das einen zu einem besseren Läufer macht, sondern schnelles Laufen ist ein Zusammenspiel vieler verschiedener Gene. Der Vortrag endet dann gegen 21:00 Uhr mit einer Beichte von Jürgen Knoblich, der zugibt, dass das Auge auf dem Gehirnorganoide nicht funktionsfähig ist. Insgesamt bin ich mit dem Vortrag und der Diskussion äußerst zufrieden. Die Qualität des Vortrags war sehr hoch und man hat gemerkt, dass Jürgen Knoblich sehr enthusiastisch über seine Forschungsergebnisse ist und auch Spaß an der Forschung hat. Die Fragen der Moderatorin waren auch sehr interessant und die Diskussion ist ohne Streitigkeiten über die Bühne gelaufen.  (Ein Bericht von START-Stipendiat Shawn)

Ich fand den Workshop sehr interessant, da der Autor und der Professor nicht der selben Meinung waren, was die selbstgemachte Organe wie zum Beispiel das Auge, das aus organoiden und Stammzellen bestand, betrifft. Der Professor war meiner Meinung nach realistischer als der Autor, da seine Argumente sehr überzeugend waren und bewiesen haben, dass es auch jetzt oder nach ein paar Jahren so etwas nicht möglich sein kann, aber vielleicht in der Zukunft. -Mariam

Die Vorlesung zum Thema ,Mensch der Zukunft’ war echt interessant und hat mein Interesse für den technologischen  Fortschritt der Medizin betreffend Organoiden und co. geweckt. -Nazia

Die Vorlesung war sehr interessant und die mitgeteilten Informationen über die neue Technologie waren sehr beeindruckend. Die Diskussion war ebenso sehr spannend. Ich fand es besonders gut, dass das Publikum seine Meinung über verschiedene Fragen und Themen mitteilen konnte, die dann im Diskussion besprochen wurden.
Im Großen und Ganzen war Mensch der Zukunft eine sehr schöne Veranstaltung, die mir sehr interessante Informationen mitgegeben hat. -Sedra

Es war sehr interessant auf welchem Stand sich unsere heutige Medizintechnik befindet und wie weit man Krankheiten embryonal schon vorbeugen kann und auch wie man bis heute noch schwere Krankheiten in Zukunft beseitigen können wird. Allerdings nur bis zu einer Grenze, da die ethische Perspektive in Österreich auch eine sehr große Rolle spielt und nicht jede beliebige Krankheit aus den Erbanlagen entfernt werden darf. -Zahra