START-NÖ Jahrestreffen in Raabs an der Thaya

Am Samstag den  2. Juli war es soweit bei START-NÖ, von Wien Strebersdorf ging es nach Raabs an der Thaya. Dort angekommen belegten wir kurz die Zimmer im Stadthotel Raabs und genossen den wunderschönen Ausblick aus den Hotelzimmern – direkt auf die Burg Raabs. Danach ging schon das Programm los, Bogenschießen stand am Plan. Nach einem kurzen Spaziergang kamen wir zu dem Platz, wo uns Wolfgang Kleindiest erklärte, wie das Bogenschießen funktioniert. Wir teilten uns in Gruppen auf, und schon konnte der Spaß beginnen. Von Runde zu Runde konnten alle schon besser schießen und zum Abschluss hatten wir eine kleine Challenge mit Wolfgang. Das Bogenschießen hat uns allen sehr viel Spaß bereitet, und im Anschluss ging es schon zur nächsten Aktivität. Wir gingen auf einen großen Spielplatz, den wir für uns allein hatten. Manche spielten Volleyball, manche Federball und manche Kartenspiele. Jeder konnte sich etwas Passendes aussuchen. Nach dem Abendessen gab es noch eine nette Abendrunde mit Spielen, so konnten wir den schönen Tag gemeinsam ausklingen lassen.

Am Sonntag gab es dann eine Führung durch die Burg Raabs. Es war sehr spannend zu lernen, was alles durch die Jahrhunderte passiert ist, welche Menschen auf der Burg gelebt und was sich in ihrem Leben abgespielt hatte, aber auch wie die Burg in unterschiedliche Hände durch die Jahre kam. Zu Mittag gab es dann noch ein spannendes Highlight, nämlich eine Rätselralley über Raabs. Vier Gruppen bildeten sich und dann ging es schon ans Eingemachte. Die Gruppen gingen durch die Stadt suchten die Antworten, fragten bei der Bevölkerung und alle hatten das Glück den Bürgermeister persönlich zu treffen. Nach der Abgabe der Antworten und dem genauen Auswerten, gab es nach dem Mittagessen auch die Siegerehrung. Für fast alle gab es Geschenke und die Sieger: innen hatten die Ehre den START-NÖ Pokal zu bekommen. Zum krönenden Abschluss ging es noch einmal zum Spielplatz, wo sich wieder jeder seiner Lieblingsaktivität widmen konnte.

Das diesjährige Jahrestreffen war eine tolle Möglichkeit die Gruppendynamik zu stärken, sich besser kennenzulernen und eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen!

Im Rahmen unseres Jahrestreffens hatten wir  eine Führung über die Burg Raabs.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut und war im Besitz der Familie Puchheimer.  Die Burg hat viele interessante Geschichten und hat vieles „erlebt“, da sie in der Nähe der Tschechischen Republik liegt. Was mir besonders gefallen hat, dass bei dieser Burg viele Sachen entdeckt wurden, die zeigen wie alt sie ist. Z.B. Das Dach, das ursprünglich in der Renaissancezeit gebaut wurde, wurde dann darüber gebaut und dies wurde nicht entdeckt, bis ein Teil des Daches herunterfiel. Aber auch traurige Dinge sind passiert wie die Annete-Tragödie. Die Führung war sehr informativ, wir haben so viel über diesen Teil der Geschichte gelernt, Das lässt uns an die ähnlichen Ruinen denken, die noch nicht gefunden wurden und die auch eine reiche Geschichte haben.   Hayma

Beim diesjährigen Jahrestreffen des Start-NÖ sind wir in die schöne Stadt Raabs an der Thaya im Waldviertel gefahren, die nicht nur ein Genuss für Sportler und Naturliebhaber ist, sondern auch für historisch Begeisterte. Am letzten Tag unseres Aufenthalten durften wir genau das erfahren, spielerisch mit einer Rätselrally mussten  wir im Team Antworten zu Fragen über die die kleine Stadt herausfinden, für das Gewinnerteam stand ein Preis zur Verfügung. Unser Team namens Billas Mafia bestehend aus Melania, Mohammed und mir, hat bei dieser Rally den ersten Platz belegt. Wir hatten das Glück, dass wir den Bürgermeister der Stadt, sowie nette Einwohner beim Mittagessen und im Café getroffen haben, die uns  alle nötigen Fragen beantworten konnten. Weiters mussten wir Gebäude am Hauptplatz aufsuchen um zum Beispiel deren Baujahr oder spezielle Zeichen und Malereien aufzufinden, sowie Fragen zur Burg, die wir davor am Vormittag besichtigt haben. Auch wenn die verschlafene Altstadt Raabs um die 3000 Einwohner hat, lockt sie immer wieder Touristen aus Tschechien und ganz Österreich an, vor allen Radfahrer, die gerne einen kurzen Halt im schönen Stadtzentrum machen. So klein und übersichtlich wie es dort war erinnert Raabs einen fast an eine Puppenstadt, alles was man zum Leben braucht befindet sich auf einem Fleck, das hat uns die Schnitzeljagd eindeutig erleichtert. Auch aufgrund vom perfekten Timing und unserem unfassbaren Glück, haben wir alles richtig beantwortet, mit Ausnahme von der letzten Frage, die uns einen halben Punkt gekostet hat. Auch die hätten wir locker beantworten können, doch da ging uns leider schon die Zeit aus, Gott sei Dank hat uns das nicht vom Sieg gehindert. Am tollsten an dieser ganzen Rally fand ich auf jeden Fall den freundlichen Kontakt mit den Einwohnern in Raabs und da es das letzte Jahr für alle drei von uns ist, war es einfach nötig einen letzten Sieg zu ergattern, nichts geht über das Teamwork der alten Stipis. Patty

Mir hat das Jahrestreffen sehr gut gefallen! Es hat Spaß gemacht mit anderen Stipis wieder Zeit zu verbringen. Unsere Unterkunft war echt toll und wir hatten eine wunderschöne Aussicht Richtung Thaya. Das Essen war auch voll lecker. Wir waren Bogenschießen und haben Volleyball gespielt. Die Burgführung war auch schön. Sara

Das Jahrestreffen in Raabs an der Thaya war einer der besten Spaßtermine, an denen ich teilgenommen habe. Wir haben das gemeinsam Sein genossen, und einander näher kennengelernt. Das Bogenschießen war eines der coolsten Sache, die wir gelernt haben. Noch dazu die Führung durch die Raabs Burg war sehr spannend und informativ, die Geschichte und das Gebäude haben mich sehr fasziniert. Außerdem hat uns das Volleyball- Spielen und das gemeinsame Essen sehr Spaß gemacht. Sahar

Präzision und Konzentration sind die Hauteigenschaften die man beim Bogenschießen, meines Erachtens braucht. Es geht dabei um die Kontrollierung und Überprüfung vieler kleinen Dingen. Beispielsweise kann man die Richtung des Pfeiles nur durch eine Änderung des Zeigefingers massiv verändern. Aber auch ein aufrechter Stand ist eine Voraussetzung damit man die Zielscheibe trifft. Gleich das erste Mal wie ich geschossen habe, habe ich als erstes, NACHDEM DIE Aufregung verging, ein Schmerz am Arm verspürt. Ich habe mich mit der Sehne des Bogens geschnallt und nicht nur einmal sondern auch ein zweites und ein drittes Mal. (ich konnte mir so ein Souvenir mitnehmen, was immer noch am Arm zu sehen ist) Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass diese Erfahrung nicht schnell in Vergessenheit geraten wird, denn es hat richtig Spaß gemacht. Der Mann, der uns die Kunst des Bogenschießens beigebracht hat, war sehr nett und auch sehr locker und recht lustig. Wir hatten auch generell in der Gruppe Spaß und die Bildung der kleineren Gruppen hat dazu beigetragen, dass wir in einer Kleingruppe als Team arbeiten. Nach paar Mal schießen bemerkte ich, dass es schon anstrengend wurde, vor allem mit der Hitze war es anfangs nicht leicht bewältigbar, doch nach einer kurzen Pause ging es weiter mit der Präzision. Mir hat diese Erfahrung so gut gefallen, dass ich eine Beratung bekommen habe, bei wem ich mich in Wien melden kann, um mir auch so ein Bogen zu holen. Ich wohne nämlich am Land, da kommt so ein Bogen ganz gut an. Ich habe das Gefühl gehabt, in dem Moment, wo ich schieße, frei zu sein, an nichts denken zu müssen, alles um mich herum war auf Pause gestellt und nur das Zielen war in Sicht. Eliza

Mir hat das Jahrestreffen in Raabs an der Thaya mit den anderen Stipis sehr viel Freude bereitet. Wir hatten sehr viel Spaß an den Aktivitäten miteinander. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben das Bogenschießen probiert. Bei der Besichtigung der Burg Raabs habe ich Raabs näher kennen gelernt. Dort haben wir ein Quiz über die Stadt gemacht, wobei wir beim Beantworten von den Fragen den Herrn Bürgermeister, Mayer Rudolf, in der Stadt begegnet sind. Er hat uns bei unserem Quiz geholfen. Volleyball spielen mit den anderen Stipis kann ich auch nicht vergessen, denn es hat mir viel Spaß gemacht. Mulham

Plaudereispecial mit Katrin und Lina

Kurz vor den Winterferien fand ein digitales Zusammentreffen mit ein paar Wiener Stipendiat*innen, Katrin und Lina statt. Ein entspannter und anregender Austausch zwischen allen Beteiligten, wonach wir gemeinsam mit neuen Impulsen und Ideen den Abend ausklingen haben lassen.

Aufgrund den Covid-19 Hygienemaßnahmen haben wir einige unserer Stipendiat*innen seit längerem nicht mehr in unseren Büroräumlichkeiten antreffen oder bei Workshops persönlich betreuen können. Aus diesem Anlass haben wir eine online Gesprächsrunde wie bereits im Frühjahr organisiert und waren sehr erfreut, dass sich einige freiwillig an einem Donnerstagabend blicken ließen trotz der vielen Unterrichtseinheiten und Aufgaben, die derzeit ohnehin nur online stattfinden. Als sich die einzelnen Kamerafenster öffneten, hatten wir überraschende Bildkacheln mit neuen Looks und den jeweiligen Geschichten dazu. Zum Aufwärmen in das „Plaudereispecial“ mit Katrin und Lina, haben wir einleitend mit einem Namensquiz gestartet und erfreulich feststellen dürfen, dass die Stipendiat*innen auch nach einem längeren Wiedersehen die Namen nicht vergessen hatten.

Nach einem kurzen Check-In, wie es den Anwesenden in der Schule und mit dem „Distance-Learning“ geht, schnappte Rawina das Thema auf und erzählte uns von ihrem ZIB2 – Interview mit der folgenden Aussage: „Wenn meine Geschwister und ich alle im selben Raum sind, dann wird es manchmal stressig, aber wir kriegen das gut hin und teilen uns ein.“1

Da wir uns nicht all zu lange mit der Thematik zum Schulalltag aufhalten wollten, landeten wir bei den Shoppinggelüsten von den Stipendiat*innen am „Black Friday“ und die daraus resultierenden Gesprächsfäden. Zum einem unterhielten wir uns über die jeweiligen Vor – und Nachteile einiger Produkten, die am „Black Friday“ verkauft werden sowie auch über die Plattformen, auf welchen diese veräußert werden. Dabei gestand sich fast jeder ein dem Konsumrausch zu unterliegen. Von Siham erfuhren wir jedoch, dass sie dieses Jahr besonders darauf achtet weniger zu konsumieren, da ihr die damit verbundenen kapitalistischen und Umweltaspekte von großer Bedeutung sind.

Nach der regen Diskussion verabschiedeten wir uns, geladen mit neuen Gesprächsthemen für die Winterferien von denen ihr in wenigen Wochen erfahren werdet.

 

1„ZIB2 am Sonntag | 21.50 Uhr“. Peter Babutzky. Rawina Sahak. ORF TV THEK. Wien, So, 6.12.2020, 09:41 min. Video.