Was ist Klimagerechtigkeit?

Juliana von Jugend eine Welt und ich (Mostafa) haben einen Workshop bezüglich der Klimagerechtigkeit für START-Stipendiat:innen aus allen (START-) Bundesländern vorgetragen. Im Laufe dessen haben wir uns mit der Frage „Was ist Klimagerechtigkeit?“ auseinandergesetzt. Klimagerechtigkeit ist, wenn wir fordern, dass die Konsequenzen von Klimawandel gerechter werden. Gerechter? Warum sind sie ungerecht? Weil wir Menschen in entwickelten Ländern trotz eines größeren CO2-Fußabdrucks weniger unter Konsequenzen vom Klimawandel leiden. Im Gegensatz zu uns leiden die Menschen in Entwicklungsländern trotz eines kleineren CO2-Fußabdrucks mehr unter Konsequenzen vom Klimawandel. Danach haben wir uns mit dem Treibhauseffekt vertraut gemacht.

Im nächsten Teil haben sich die Stipis bei „creative writing task“ Wörter ausgesucht, mit denen sie Texte geschrieben und sie dann präsentiert haben. Anschließend wurden die Stipis in BreakOut Rooms eingeteilt, wo sie dann mit ihren Teammitgleidern über einige Länder recherchiert haben, wie sie zum Beispiel vom Klimawandel betroffen sind oder welche Maßnahmen sie gegen Klimawandel entwickelt haben und etc.
Der Sinn und Zweck dieser Übungen war, ein Bewusstsein zu schaffen, damit wir den Klimawandel nicht auf die leichter Schulter nehmen.

Wir bedanken uns herzlich bei START, dass sie uns die Möglichkeit gegeben haben, diesen Workshop abzuhalten.

Autor: START-Wien Stipendiat Mostafa

Mir hat das zoom-Meeting über Klimagerechtigkeit sehr gefallen. Als erstes wurde uns erklärt, was Klimagerechtigkeit überhaupt ist und was wir dafür tun können. Dann haben wir zu bestimmten Themen kreativ Notizen gemacht oder etwas gezeichnet und haben anschließend darüber diskutiert. Am meisten hat mir aber der Schlussteil gefallen, wo wir über unsere Herkunftsländern persönliche Erfahrungen und Fakten teilen konnten. Ich bedanke mich bei den Organisator:innen, wäre sehr gerne nochmal dabei 🙂 -Mehmet (Wien)

Mir hat am besten den Teil der Workshop gefallen, wo wir 5Minuten Zeit hatten, um unsere Gedanken in Form von einem Text oder Bild über ein Thema zu erarbeiten. Außerdem habe ich mich sehr gefreut, dass ich so viele Meinungen und persönliche Erfahrungen über der Klimagerechtigkeit gehört habe. Vielen Dank für den tollen Workshop! -Zsófia (OÖ)

Es hat mir gefallen, dass uns keine Themen vorgegeben wurden, sondern wir selber Themen aussuchen durften, um darüber dann auch zu schreiben. Heute hatte ich einen Einblick über eigene Erfahrungen, die sehr interessant war. Eine nette kleine Gruppe mit der ich mein Wissen über Klimawandel austauschen durfte. -Merve (Wien)

Mir hat sehr gut gefallen, dass dieser Workshop eher interaktiv als theoretisch war. Und wenn wir in Gruppen arbeiteten, hatte jeder die Möglichkeit, seine Meinung zu sagen oder eine persönliche Geschichte zu erzählen. Trotzdem war auch der Theorieteil sehr informativ und wurde auch sehr gut erklärt. -Hayma (NÖ)

Es war eine sehr gute Idee, an diesem Workshop teilzunehmen, da wir viele Diskussionen über das Klima führten. Schließlich haben wir auch in kleinen Gruppen gearbeitet, um den Klimawandel in verschiedenen Ländern zu untersuchen. Vielen Dank für diesen wunderbaren Workshop zum Thema Klimagerechtigkeit. -Mahmoud (NÖ)

Ernährung – der unterschätzte Aspekt des Klimaschutzes.

Was hat Ernährung mit Klimaschutz zu tun bzw. wie weit kann unsere Ernährung das Klima beeinflussen? Mit dieser Frage haben sich Stipis aus Oberösterreich und Salzburg gemeinsam mit dem Klimabündnis am Samstag, den 17.04.2021 beschäftigt.

Am Anfang haben wir eine kurze Einführung von Ulrike Singer über das Klimabündnis OÖ und deren Aufgaben bzw. Ziele bekommen. Danach hat Christian Salmhofer vom Klimabündnis Kärnten mit seinem Vortrag begonnen.

Gestartet in das Thema sind wir mit allgemeinen Infos zu unserem Klima. Die gezeigten Statistiken und vor allem Fotos von Weltraumaufnahmen haben uns alle noch mehr veranschaulicht, wie sich die Temperatur, die Lichtverschmutzung, die CO2 Emissionen in den letzten Jahren stetig erhöht haben und das Sommereis in der Arktis von Jahr zu Jahr immer weniger wurde. Auch ein kurzer Input über die Begünstigung einer Pandemie bzw. Infektionskrankheit durch die Überlastung unserer Ökosysteme wurde uns mitgegeben. Danach sind wir genauer auf unser Hauptthema Ernährung eingegangen. Vom durchschnittlichen Energieverbrauch einer Familie, die ökologische Knappheit bis zu unserem Fleischkonsum war von allem etwas dabei. Zwischendurch gab es zur Auflockerung immer Schätzfragen zu diesen Themen.

OÖ Stipendiat Eray sagt über den Workshop:

Der Workshop mit Klimabündnis Österreich war sehr vielfältig. Die Hauptthemen, worüber wir diskutiert haben, waren Klimaschutz, Ernährung und CO2-Emissionen. Zuerst stellte uns Ulrike Singer das Bündnis vor. Später ging es mit der Präsentation von Christian Slamhofer weiter. Seine Fragen brachten uns zum Nachdenken. Doch wir waren uns alle einig, dass wir unsere Erde schützen sollten, weil es das Beste von dem ist, was wir haben. Die Moderation war makellos und die Stipis waren sehr interessiert. Es war ein großartiges Erlebnis! Vielen Dank!

Der Workshop hat uns allen noch einmal veranschaulicht wie kritisch die derzeitige Lage rund um den Klimaschutz ist und, dass unsere Ernährung dabei ein unterschätzter Aspekt ist. Vielen Dank an das Klimabündnis und an unsere Vortragenden Christian und Ulrike für diesen spannenden Vormittag.

Mein Beitrag zum Weltklima

Welchen Beitrag jede*r Einzelne von uns zum Thema Klimaschutz leisten kann, fragten sich einige Stipendiat*innen aus Oberösterreich und Salzburg am Samstag, den 27. Februar 2021 bei einem Webinar gemeinsam mit Christian Humer von Südwind.

Am Anfang haben wir die Themen Klima, Klimawandel und Klimaschutz im Allgemeinen kurz durchbesprochen, um danach über einige Fragen Genaueres zu erfahren bzw. zu diskutieren. Beispielsweise sind wir der Frage nachgegangen, was eine Handcreme, eine Tiefkühlpizza und ein Waschmittel gemeinsam haben.

Gegen Ende des Workshops haben wir uns mit unseren Möglichkeiten, wie wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, beschäftigt. Bei der dadurch entstehenden Diskussion haben alle Stipendiat*innen eifrig ihre Ideen und Vorschläge eingebracht. Von ordentlicher Mülltrennung, über das Benützen von öffentlichen Verkehrsmitteln bis hin zur Bedeutung von regionalen Einkäufen, war alles dabei.

Ein Statement von Teilnehmerin Tamara (OÖ):

Der Workshop von Südwind, der von Herrn Christian Humer über das Weltklima vorgetragen wurde, hat mir nicht nur Spaß gemacht, sondern ich habe auch viel über unser Klima gelernt. Zum Beispiel, welche Treibhausgase wir verursachen und wie diese in unsere Atmosphäre eingeschlossen sind und damit unser Klima beschädigen. Natürlich habe ich auch einige Ideen, wie wir unsere Welt beschützen und unterstützen können, gelernt. 😊”

Vielen Dank an Christian Humer und Südwind für den tollen, interaktiven Workshop!

English Conversation Class

Wir sind sehr stolz, regelmäßige Workshops mit unseren START-Alumni anbieten zu können. Sie sind tolle Vorbilder für unsere Stipendiat*innen. Unsere Alumni haben Fähigkeiten, Talente und Know-How, von welchen unsere Stipis profitieren können.

Daher gibt START-OÖ Alumna Soso regelmäßig Workshops für unsere Stipendiat*innen. So auch an diesem Wochenende zum Thema “English-Conversation”. In ungezwungener, lockerer Atmosphäre wurde über die Themen environment, plastic pollution, zero waste und climate change gesprochen. Im zweiten Teil beschäftigten sich die Stipis mit (gender) equality und feminism.

“Es war sehr interessant, sich gemeinsam über momentan sehr relevante Themen zu unterhalten. Außerdem fand ich es echt klasse das wir so natürlich reden konnten ohne das wir den Druck, wie den in der Schule empfinden”, sagt Stipendiatin Sarah.

START-Alumna und Workshopleiterin Soso findet lobende Worte für unsere Stipendiat*innen: “Wir hatten tolle Gespräche, Monologe und Reden! Ich war sehr positiv überrascht von den English-Skills der Stipis und vor allem fand ich ihr Know-How über die Themen wirklich spannend! Wowowow! 🤩”

Danke Soso, für deinen Einsatz und dein Engagement bei START!

SOLLEN SIE DOCH PLASTIK FRESSEN! Ein Fest zum Weltuntergang

Am Freitag dem 09.10. haben wir, die Wiener Stipendiaten und Stipendiatinnen beim Museumsquartier getroffen. Dort haben wir uns die Vorstellung „Sollen sie doch Plastik fressen!“ im Dschungeltheater Wien angesehen.

Das Theaterstück hat ungefähr eine Stunde gedauert. Es wurde von jungen Schauspielern und Schauspielerinnen vorgeführt und es bestand eine sehr angenehme Atmosphäre im Raum. Das Theaterstück war sehr musikalisch, man hatte auch das Gefühl wirklich angesprochen zu werden von den Schauspielerinnen und sie haben einen danach zum kritischen Denken verleitet. Zu Beginn des Stückes wurde warmes Fanta an die unterste Reihe ausgeteilt. Auch an drei Stipendiaten. Was doch eigentlich nett klingt.

 

Worum geht es eigentlich in dem Stück? Fragen sich bestimmt schon einige.

Die Hauptthematik in “Sollen sie doch Plastik fressen!“ ist der exzessive Konsum unserer Gesellschaft, welche die jungen Akteure versucht haben klarzustellen. Ebenso durch ironische Anmerkungen wie zum Beispiel, dass sie wissen Fliegen ist nicht gut, aber sie haben schon ihren nächsten Urlaub gebucht. Durch diese Anmerkungen wollten sie auch vermitteln, dass den meisten Menschen in der westlichen Welt, bewusst ist welche Folgen ihr Konsumverhalten mit sich trägt, jedoch sehen sie die Auswirkungen in erster Linie zu weit von ihnen selbst entfernt. Um die Liebenswerte Verteilung von dem Fanta klarzustellen. Dabei ging es hauptsächlich darum, dass sie dann gleich mal zum Beginn des Stückes mindestens 15 verschiedene Fanta Geschmacke aufgezählt haben und es einer Stipendiatin bewusstwurde, dass es nicht nötig ist so viele verschiedene Arten von Fanta zu produzieren und konsumieren.

Gegen Ende der Vorstellung wo es einen Zeitsprung ist Jahr 2100 gab, wurde eine Menge an Plastikflaschen ausgeleert, um das ganze nochmal zu verdeutlichen. Nach und nach haben sie auch vermittelt, dass es immer mehr Menschen bewusstwurde, wie die Lage ist, weil die Probleme, welche soweit davor entfernt schienen, mittlerweile in der westlichen Welt angelangt sind.  Doch dann wurde auch schnell klar, dass es nun zu spät ist.

 

Bericht:  Edison Baardies, Stipendiat