START-NÖ Bildungsseminar im September

Am zweiten September Wochenende war es wieder so weit bei den Stipendiat:innen von START-Niederösterreich. Das Bildungsseminar fand wieder im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten statt. Die Verpflegung war wie bisher sehr gut und die Stipendiat:innen hatten die Möglichkeit in diesem tollen Ambiente Neues dazu zu lernen und sich weiter zu entwickeln. Es gab zwei tolle Workshops; und zwar “Zeitmanagement, Lernorganisation&Resilienz” bei Sandra Reimers und “Rhetorik&Präsentationstechniken” bei Thomas Gimesi. Was die Stipendiat:innen genau in diesen Workshops gemacht haben, und wie es ihnen gefallen hat, steht genau bei den Berichten und Statements:

Wie jedes halbe Jahr wird vom Verein ein Bildungsseminar zu Themen, mit welchen Stipendiatinnen und Stipendiaten während der Schulzeit konfrontiert werden, organisiert. Unserer Gruppe der MaturantInnen ist das Thema “Zeitmanagement, Lernorganisation und Stress” zugeteilt worden, welches wir mit Hilfe der Learn-Coaching Trainerin Mag. Sandra Reimer bearbeitet haben. Ein Thema, dessen Wichtigkeit in den letzten 2 Jahren, besonders während der Zeit der Pandemie, zum Vorschein gekommen ist .Die erste Einheit hat am Samstag, den 10. September stattgefunden. Nach einer schnellen Vorstellrunde haben wir uns erstmals dem Bereich “Lernen” gewidmet, darunter “Wie lerne ich am Besten?”, “Wie bereite ich mich auf Prüfungen vor?” und sonstige Highlights, die unseren Zweck erfüllen. Durch verschiedene Übungen ist es den Stipendiatinnen und Stipendiaten gelungen, sich mit den Themen vertrauter zu fühlen und vor allem die Lerneinheiten strukturierter und effizienter gestalten zu können. Besonders gut angekommen sind die Inhalte zum Thema “Resilienz”, die eine energiereiche Atmosphäre im Raum verbreitet haben. Diskussionen zu unterschiedlichen Unterpunkten haben gemeinsam mit der Leiterin der Gruppe stattgefunden. Ein wichtiger Satz ist: “Äußere Ordnung schafft innere Ordnung”, gewesen.

Am 2. Tag ist der Fokus auf dem Thema “Stress” gelegen und wie man damit umgehen kann, wozu Folgendes zum Anmerken ist: “Stress kann sowohl negativ als auch positiv sein”. Auch zahlreiche individuelle Fragen haben nicht fehlen dürfen; Stress sei ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags, Privatlebens und unserer Gemeinschaft. Wir wünschen uns weitere interessante Workshops, sind froh, ein Teil der START-Familie zu sein und hoffen, unser Maturajahr erfolgreich abschließen zu können 🙂 Hanna&Joy

Am 10.9.22 und 11.9.22 hat START-NÖ einen Workshop über Rhetorik und Präsentation organisiert. Zuallererst gab es eine kleine Vorstellungsrunde und dann begann Thomas Gimesi mit seinem Seminar. Am Anfang wurden die wichtigsten Punkte der Rhetorik und Präsentation besprochen, wie z.B. die Stimme, die Atmung, die Kleidung, die Haltung, das Publikum…

Dann mussten wir uns selbst einschätzen und erläutern was bei uns gut läuft und was wir verbessern möchten. Außerdem haben wir eine kleine Übung gemacht, bei der wir einen Moderator/in einer Show spielten mussten. Zweck der Übung war es eine Handlung in Form eines Textes abzulesen, frei zu sprechen oder mit Stichworten innerhalb einer Minute zu präsentieren. Danach hat uns Thomas die Bestandteile der Rhetorik erzählt, eines davon war der Aufbau einer Präsentation. In diesem Punkt ging es darum so viel Information über ein bestimmtes Thema zu sammeln, dann die Information zu überprüfen mittels anderer Quellen, eine strukturierte Gliederung zu machen und die Schwerpunkte zu erläutern. Thomas teilte uns auch mehrmals mit, dass wir versuchen müssen unsere Gedanken so herüberzubringen, dass es der Gegenüber nachvollziehen kann. Doch nicht alles ist von dem Präsentator oder der Präsentatorin abhängig. Es können immer Störungen von außen kommen, z.B. Lärm oder nicht „richtig“ gewähltes Publikum.

Ein weiteres Hauptthema des Seminars war die Haltung. Denn man kann sich so gut wie möglich mit einem Thema auseinandergesetzt haben, aber wenn das Auftreten minderwertig ist, wirkt sich das auch im Gesamtbild schlecht aus. Deshalb gab uns Thomas mehrere Tipps die wir dann auch im Anschluss mit ihm gemeinsam geübt haben. Ein paar Hinweise waren der Schulterbreite Stand, welcher möglichst stabil sein sollte,  ein gerader Rücken und Kopf, um Selbstbewusstsein auszustrahlen, und die Hände auf Bauchhöhe.

Das zweite Hauptthema handelte um die Atmung. Eines der wichtigsten Sachen, denn kann man seinen Atem kontrollieren, sinkt der Puls somit auch der Blutdruck, ist man sofort ruhiger und kann sich besser auf andere Sachen konzentrieren. Die Atemübung, welche man vor der Präsentation machen sollte, besteht aus dem Einatmen durch die Nase, zehn Sekunden halten und durch den Mund ausatmen. Dies wiederholt man drei bis fünfmal. Eine weitere Übung ist einen Text oder ein Buch laut vorzulesen und währenddessen geräuschlose Atemzüge zu vollziehen umso auch die Aussprache und Betonung zu verbessern.

Die Hauptaufgabe des Workshops war auch eine kleine Präsentation mindestens fünf Minuten vorzubereiten und zu präsentieren. Nachdem gab es ein ausführliches Feedback zur Körperhaltung, Stimme, Augenkontakt, Inhalt, Gesamteindruck, usw. Die Aufgabe war für alle Stipendiaten und Stipendiatinnen sehr hilfreich, weil Fehler erkannt worden sind, die sie bis jetzt unbewusst gemacht haben. Sara&Markus

Am Samstag, den 10.9 habe ich das Bildungshaus in St. Pölten besucht. Dort habe ich zum ersten Mal ein Bildungsseminar gemacht. Ich habe mein Wissen in der Rhetorik weiter verbreitet. Und bedanke mich beim Start- Stipendium, dass sie mir diese Möglichkeit gegeben haben. Maram

Ich war in dem „Zeitmanagement, Lernorganistaion & Resilienz“ Bildungsseminar mit der lieben Frau Sandra Reimers. Ich habe mich auf dieses Seminar gefreut, weil das Thema mich anspricht und mir bei meinem Matura Jahr hilft Sachen besser zu planen bzw. zu organisieren. Frau Sandra hat jede Frage von uns mit vollem Interesse beantwortet. Der Seminarablauf, das Essen und die Gruppe wurden sehr gut organisiert. Ich bedanke für die ganze Bemühungen. Rana

In dem Bildungsseminar hab ich Vieles gelernt. Am coolsten fand ich wie wir uns richtig hinstellen und richtig Etwas präsentierten. Die Übernachtung war gut. Ich hab vieles gelernt was ich nicht wusste, und ich bedanke mich dafür bei Start und bei Thomas. Taha

Das Bildungsseminar war ausgezeichnet und sehr interessant für mich. Danke an START-Stipendium für die Möglichkeit, am Bildungsseminar teilzunehmen. Während dieser zwei Tage hatte ich die Gelegenheit, viel über Rhetorik und Präsentationstechniken zu lernen. Herr Thomas hat mir beigebracht, wie man eine Präsentation gut hält, sodass mir während des Unterrichts nie langweilig wurde. Nasir

Am Anfang gab es wie gewöhnlich das Kennenlernen, dann hat man uns den Coach Thomas vorgestellt. Er hat uns Vieles über Präsentationen erzählt bzw. wie man sie gestaltet, und wie man vor einem Publikum redet. Dieses Seminar war sehr hilfreich, denn jetzt kann ich Präsentationen gut strukturieren und vorbereiten. Danke für das Seminar, freue mich auf ein Weiteres. Atalla

Gleich am Anfang von der Einheit habe ich mich sehr wohl gefühlt. Die Sandra hat uns sehr inspiriert und uns wichtige Methoden beigebracht, wie wir mit unseren Emotionen umgehen können. Wir durften unsere Meinung sagen, und es wurde auf unsere Fragen eingegangen. Ich freue mich, an diesem Seminar teilgenommen zu haben.  Eliza

Ich habe das Seminar Resilienz und Zeitmanagement besucht. Es war eines der interessantesten Seminare. Wir haben viele Tipps gelernt, um unseren Körper zu beruhigen und uns zu helfen, uns besser zu konzentrieren. Sandra machte das Seminar sehr lustig und gab uns eine sichere Umgebung, um über unsere Gefühle und Gedanken zu sprechen. Hayma

Mein soziales Engagement beim Jugendrotkreuz

Omran ist HTL-Schüler und START-Wien Stipendiat. Neben seinem Engagement als Klassensprecher ist er auch ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz und  Team Österreich Tafel in Wien tätig. 

Seit mehr als einem Jahr bin ich ein freiwilliges Mitglied beim Jugendrotkreuz Wien. Selbst der Gedanke, ein freiwilliges Mitglied bei einer weltweiten Organisation zu sein, die sich für das Wohl der Menschheit tätigt, macht mich stolz. Die rote Uniform und die damit verbundene Verantwortung zu tragen, erzeugt ein exquisites Gefühl in mir.

Beim Jugendrotkreuz lernt man die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes (Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität) kennen und verinnerlicht sich diese. In weiterer Folge absolviert man einen Erste-Hilfe-Kurs, um für gewisse Situationen einsatzbereit zu sein.

Weiters treffen sich die Jugendlichen alle zwei Wochen am Mittwoch, um sich Ideen und Gedanken auszutauschen sowie über aktuelle Themen zu sprechen. Alle Aktivitäten des Jugendrotkreuzes fördern die Entwicklung von Eigeninitiative, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Verantwortung für einen selbst und den Mitmenschen. Nebenbei entstehen gute und langhaltende Freundschaften, für die ich dankbar bin.

Immer wieder sind wir bei Veranstaltungen und Einsätzen dabei, die uns für menschliche Solidarität und Hilfsleistungen auf verschiedener Art und Weise anregen. Ich helfe immer wieder gerne bei der Team Österreich Tafel mit, wo man die Möglichkeit hat in einem Team zu arbeiten, dabei Lebensmitteln rettet und Menschen in Armut hilft.

Ich bin froh, dass ich beim Jugendrotkreuz freiwillig tätig sein darf und sehe es als eine großartige Chance, sich nicht nur den Weg zu ebnen, um dann künftig beim Roten Kreuz ehrenamtlich richtig tätig sein zu können, was ich auch vorhabe, sondern schätze es als wertvolle Selbstweiterentwicklung für mein Leben.