START-NÖ bei „KLIMT – The Immersive Experience“

Die Stipendiat:innen NÖ trafen sich am einem schönen Sommernachmittag um in die neue Multimedia- Ausstellung, die die weltberühmten Werke von Gustav Klimt auf eine andere Art und Weise präsentiert, zu gehen. Mit Hilfe von aufwendigen Lichtinstallationen und Projektionen werden die Werke von Klimt vergrößert und auf den Wänden somit zum Leben erweckt. Die Stipendiat:innen hatten ein ganz besonderes Kunsterlebnis und bekamen ganz viele Informationen über den Künstler selbst. Sie hatten auch die außergewöhnliche Möglichkeit selbst zu malen, und das dann projizieren zu lassen.

Ich fand die Klimt-„immersive experience“ Ausstellung hat meine Erwartungen übertroffen, da sehr viele verschiedene Aktivitäten angeboten wurden im Vergleich zur letzten immersive experience von Van Gogh. Es gab wie damals viel Info über den prägenden Künstler, Kunststücke wurden teilweise in 3D, 2D und in live Action visualisiert, was echt schön war und zusätzlich konnte man diesmal selbst Hand anlegen und malen und diese dann auch projizieren lassen. Genti

Das Museum von Gustav Klimt zu besuchen war eine sehr gute Idee, denn wir haben uns so viele wunderbare Zeichnungen angeschaut. Außerdem war das Museum sehr gut organisiert. Das Gute war auch, dass alles von seinem Leben erklärt und beschrieben wurde. So konnte man sein Leben gut verstehen. Mahmoud

Im Farbrausch – die ART-Night in Salzburg

Eine Leinwand auf dem Tisch, die Acryl-Farben auf dem Mischteller und drei Pinsel in verschiedenen Größen – so sah am Montag, den 25. Juli der Tisch jeder einzelnen Teilnehmerin zu Beginn der ART-Night aus.

Gemeinsam mit Künstlerin Stella Löninger (Künstlerin aus Salzburg) durften die kunstinteressierten Stipendiatinnen ein Portrait malen. Obwohl alle Teilnehmerinnen dieselbe Vorlage präsentiert bekamen, an der sie sich während ihres Malprozesses orientieren sollten, wurde schnell klar, dass die Portraits am Ende unterschiedlich aussehen würden.

Sowohl in der Farbauswahl als auch in der Darstellung des Gesichts ließen sich letztlich zahlreiche Unterschiede zwischen den Kunstwerken der Stipendiatinnen erkennen. Gemeinsam mit der Künstlerin lernten die Teilnehmerinnen, wie sie anhand von Schatten, Konturen und Mischtechniken das gewünschte Endergebnis erzielen.

Nach drei Stunden hielten alle Künstlerinnen ihr fertiges Kunstwerk in den Händen. Wie den Teilnehmerinnen der Workshop gefallen hat, lässt sich an den begeisterten Kommentaren erkennen:

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Am 25.07 sind wir mit Valentina zur Art-Night gegangen. Wir haben mit der Künstlerin Stella das Portrait einer Frau gemalt. Die Künstlerin hat uns Anweisungen gegeben und wir haben nachgemalt. Obwohl wir alle ihren Anweisungen gefolgt haben, war es sehr spannend zu sehen, wie das Portrait von jeder von uns aussehen wird. Einige von uns und auch ich hatten keine Erfahrungen, und haben uns nicht getraut, ein Portrait auf eine Leinwand zu malen. Außerdem haben wir jetzt einige Tricks erfahren – zum Beispiel, wie man mit dem Schatten und Licht arbeitet.
Ich würde mich sehr freuen wenn wir so was ähnliches nochmal wiederholen.

Fatema

Am 25.07.2022 waren wir bei der Art-Night in der ARGE. Die Künstlerin war uns sehr sympathisch und deswegen waren wir auch sehr motiviert. Als wir angefangen haben, wollten wir gar nicht mehr aufhören. Wir waren sehr konzentriert und es hat sehr viel Spaß gemacht. Und obwohl wir alle die gleiche Vorlage hatten, sind wir mit individuellen Werken nach Hause gegangen. Ich könnte mir vorstellen so etwas nochmal zu machen und freue mich schon darauf.

Jasmine

Ein Portrait mit nur acht Farben nachmalen? Ob das gut geht? Und wie!

Das durften wir bei der ArtNight mit einer Künstlerin feststellen. Grundsätzlich haben wir alle das gleiche Portrait gemalt, dennoch unterscheidet sich jedes von jedem völlig. Einige hatten langes Haar, einige ein grelles Top an und eine hatte ein Kopftuch. Zwar erkennt man, dass wir alle nach einem bestimmten Muster gearbeitet haben, und zwar nach jenem, mit welchem uns Stella führte, aber trotzdem hat jedes einzelne Bild seine eigenen Charaktereigenschaften.

Ich würde schon fast behaupten, dass man anhand bestimmter Merkmale der individuellen Portraits schnell den Künstler dazu zuordnen kann. Und das machte den Workshop für mich persönlich so besonders – die Feststellung, welche unterschiedlichen Wege wir trotz des gleichen Startes/Denkanstoßes gehen. 

Schabnaz

Am 25.7.2022 habe ich an der Art-Night teilgenommen. Wir haben eine Leinwand und verschieden Acrylfarben bekommen, wie zum Beispiel Lila und Schwarz. Wir dürften an diesem Abend eigene Portraits malen. Es hat mir sehr Spaß gemacht, weil ich zum erst mal mit Acrylfarben gemalt habe. Die Künstlerin war sehr nett und sie hat uns jeden Schritt erklärt und uns gezeigt. Wir haben alle unterschiedlichen Farben verwendet. Ich habe mein Portrait mit rotem Kopftuch gemacht. Zuerst war ich mir nicht sicher, wie es aussehen wird. Aber es ist sehr schön geworden.

Wafa

Wir bedanken uns bei der Künstlerin Stella Löninger (Contemporary magical fine art | Stella Löninger Magical Fine Art | Salzburg (stellaloeninger.com), die uns in den drei Stunden dabei geholfen hat, eigene Kunstwerke zu erschaffen.

Die Stipendiatinnen mit der Künstlerin Stella (ganz rechts)

„Die Kunst muss nichts. Die Kunst darf alles.“

Am vergangenen Samstag, den 9. April 2022 machten sich sieben Salzburger Stipendiaten und Stipendiatinnen auf, um gemeinsam mit START-Mitarbeiterin Valentina das Museum ‚Kunst der verlorenen Generation‘ zu besuchen. Im Zuge unterschiedlicher Workshops erhielten die Stipendiaten und Stipendiatinnen bereits des Öfteren die Möglichkeit, sich mit Themen der Geschichte und der Politik auseinanderzusetzen.

Der Besuch eines Salzburger Kunstmuseums war der erste Termin in diesem Schuljahr zum Themenbereich Kunst. Um die einzelnen Themenschwerpunkte zu verbinden und den Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Gelegenheit zu schaffen, in die Kunstwelt reinzuschnuppern, wurde das Museum ‚Kunst der verlorenen Generation‘, das zahlreiche Kunstwerke von Künstler und Künstlerinnen besitzt, die im Zuge des Nationalsozialismus verfolgt oder verstärkt in ihrer künstlerischen Ausübung eingeschränkt wurden, ausgewählt.

Nach einer theoretischen Einführung seitens Projektmitarbeiterin Valentina durften sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen alleine durch das Museum bewegen, um sich die Kunstwerke näher anzusehen. Hierbei kam Kunsthistorikerin Marie-Christine Gebhardt immer wieder dazu und gab den Stipendiaten und Stipendiatinnen interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kunstwerken mit auf dem Weg. Im Anschluss daran wurde gemeinsam über die Bildinhalte diskutiert. Die Stipendiatinnen Naya, Fatema und Rusul berichten folgend über ihre Eindrücke im Kunstmuseum.

Stipendiatin Naya

„Die Kunst muss nichts. Die Kunst darf alles.“ Kunst und Kultur haben eine große Bedeutung für die Gesellschaft und sind Ausdruck des menschlichen Daseins. Im Museum „Kunst der Verlorenen Generation“ haben wir uns die verschiedenen Gemälde der Künstlerinnen angeschaut und einiges über die damalige Zeit erfahren. Es steckt vermutlich hinter jedem Bild eine spannende Geschichte!

Stipendiatin Fatema

Am Samstag waren wir im Museum „Kunst der verlorenen Generationen“. Wir hatten die Möglichkeit, die Kunstwerke von KünstlerInnen näher zu betrachten, welchen es während des II Weltkrieges verboten war, zu veröffentlichen.
Mir persönlich hat der Workshop sehr gut gefallen. Da ich mich noch nie wirklich mit so was beschäftigt habe, konnte ich sehr viel mitnehmen wie z. B. die Technik, wie KünstlerInnen gemalt haben und was sie gebraucht haben, um zu malen.
Besonders gut fand ich auch, dass oft hinter jedem Kunstwerk eine persönliche Geschichte von der Künstlerin vom Künstler steckt bzw. ein Hintergrund zur Zeit des Nationalsozialismus zu finden ist.

Stipendiatin Rusul

Es gibt keine bessere Idee als die Osterferien mit einem kurzen, aber auch ewig in Erinnerung bleibenden Besuch im Museum der Verlorenen Generation zu starten. Ich habe zwar mehrere Museen und Ausstellungen besucht, aber dieser Besuch liegt mir besonders am Herzen. Das war kein normaler Museumbesuch, wo man sich entspannt Gemälde bzw. Werke ansieht, sondern ein Museumbesuch, wo das Adrenalin seine Höchstgrenzen überschreitet. Dies liegt daran, dass man sich Gemälde ansieht, hinter denen wahre Geschichten stecken. Außerdem wurden manche Gemälde ein Jahr oder zwei Jahre vor der Deportation und der Ermordung von Maler*innen oder der portraitierten Person gemalt, was mich persönlich Nachdenken gebracht hat. Man denkt daran: Wie haben sich die jeweiligen Personen während des Malens gefühlt? Wussten sie gar nicht, dass sie sich bald von ihrem Leben verabschieden werden müssen? All diese Fragen treten auf und man fühlt sich im Museum und in der Zeit der Verlorenen Generation sehr eingeschlossen. Was ich noch gerne erwähnen oder besser gesagt zugeben möchte, dass ohne die ausführliche Einführung von Valentina und ihrer Kollegin, mir einzelne Sachen gar nicht klar und verständlich gewesen wären.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei Marie-Christin Gebhardt für die überaus spannenden Hintergrundinformationen und den Blick „hinter die Bilder“.

Gemeinsam durch Schul-Lockdown: Schneemann Challenge bei Start Vorarlberg

Unterstützung, Kontakt halten und kreativ sein, so lautete das Motto der START Schneemann Challenge: Meterhoher Neuschnee sorgte kürzlich für kreativen Einsatz. Ein Drittel aller Stipendiat*innen hat bei der Schneemann Challenge mitgemacht.

Gemeint ist damit eine Herausforderung an alle Stipendiat*innen, sich als Schöpfer einer Schneeskulptur zu versuchen. Das Ziel: Spaß pur, ein wenig Wettkampf und ein bisschen Inspiration. Mit viel Engagement und Freude eiferte jede/r um die Wette, den lustigsten und originellsten Schneemann bzw. Schneefrau zu bauen. Und die Kunstwerke können sich sehen lassen…