Crime Day!

Unsere Stipi*sprecher:innen Omran und Rawina hatten für die Herbstferien eine teambildende und Gehirnzellen anregende Aktivität geplant. START-Wien Stipi Mohamad berichtet darüber: „Wir hatten mit dem START-Sipendium Wien ein Programm, das „Crime Day“ hieß, erst wurden wir in zwei Gruppen geteilt und jede Gruppe hat einen Kriminalfall bekommen und gemeinsam als Team mussten wir den Kriminalfall lösen. Es war schwierig zu lösen und es gab sehr viele Dokumente, aber es war ja auch eine gute Übung fürs Gehirn und zum Nachdenken und für eine Teamarbeit. In weniger als eine Stunde haben die beiden Gruppen ihren Kriminalfall gelöst und dann der anderen Gruppe präsentiert. Es war sehr schön und wir haben so etwas wir zum ersten Mal gemacht.“

Der Crime Day war für mich sehr unterhaltsam und entspannt. Es war ein guter Tag in den Herbstferien und ich würde mich über weitere Spieleabende freuen. -Eray

Crime-Day war richtig cool! Ich hab gedacht es würde länger dauern. Eine sehr coole Idee, würde das nächste Mal wieder dabei sein. 🙂 -Anni

Der Crime Day war etwas Neues und Besonders, da wir beim Lösen der Fälle viel Spaß hatten und noch intensiv im Team arbeiten mussten bzw. überlegen müssen. Wir mussten Zusammenhänge erkennen und alles genau analysieren. Natürlich hat auch die Runde Werwolf am Anfang wie immer Spaß gemacht und war amüsant. Alles in allem, es war ein schöner, ruhiger und cooler Tag. -Omran

Kompetenztraining Textsorten: Sprache erproben

START-Wien Stipendiatin Zahra berichtet vom Kompetenztraining „Textsorten“ mit unserer Trainerin Hanna Reidlinger.

Am Freitag den 23.10 haben wir ein Workshop zur Rhetorik (Sprache erproben) gemacht.

Anfangs haben wir 10-15 Minuten einfach unsere Gedanken drauflosgeschrieben – ich muss ehrlicherweise gestehen, dass das an einem Freitagnachmittag und zu Beginn der Herbstferien sehr erleichternd war. Ein Tipp an euch – nehmt euch täglich ein paar Minuten Zeit für eure Gedanken und schreibt sie auf.

Anschließend haben wir ein paar stark rhetorische Texte gelesen und diese im Nachhinein nach Stilmitteln analysiert, die wir in unserer eigenen Rede mit einbezogen haben. Für die Rede haben wir insgesamt 20 Minuten bekommen und anschließend mussten wir diese vortragen.

Sehr empfehlenswert – trotz der großen Erschöpfung und trotz dessen, dass es Freitagnachmittag war, war es sehr interessant – an dieser Stelle ein großes Shout Out an Hanna, den Workshop echt toll gestaltet hat.

Rhetorik – die Redekunst der Antike

Die Textsorten „Rede“ und „Kommentar“ sind sehr eng miteinander verwandt und sind sich demnach sehr ähnlich. Von den anderen Textsorten stechen sie durch ihre sehr starke sprachliche Gestaltung heraus.

Das Ziel der Rhetorik ist das Interesse und die Emotionen der Leser- oder Zuhörerschaft zu erwecken, um sie auf ein wichtiges Thema anzusprechen und an sie zu appellieren. Hierbei geht es vor allem darum, wie man etwas ausdrückt – also um die „Strategie“.

Man braucht viel Erfahrung, um sich von solchen Reden nicht beeinflussen zu lassen, denn meist ist das Ziel des Redners, die Zuhörerschaft zu beeinflussen. Metapher, Vergleich und Beispiele ermöglichen eine bildhafte Darstellung, sodass das Publikum leicht folgen kann.

Es werden auch Adjektive verwendet um die Meinung verstärkt rüberzubringen – sie gestalten den Text sehr farbig ebenso wie Steigerung, Wiederholung, Übertreibung aber auch Untertreibung. Appell, Ironie, rhetorische Fragen und eine direkte Ansprache des Publikums lassen den Text sehr lebendig wirken.