Fit4University – Sommeruni der FH Krems

Fast 60 Jugendliche tauchten von 22. bis 26. August 2022 in die Welt der Wissenschaft und Forschung ein. In den Workshops der drei Schwerpunkte “Health”, “Natural Sciences” und “Coding & Digitalisierung” konnten die Teilnehmenden ihr Wissen vertiefen und viele spannende Experimente durchführen.

11 Stipendiat:innen aus Wien und Oberösterreich nahmen auch heuer wieder daran teil. Danke an die FH Krems welche die Teilnahmegebühren und die Unterkunftskosten übernahmen!

Es wurden 4 verschiedene Workshopbereiche angeboten:

Health, Coding & Digitalisierung, Natural Sciences sowie Klima & Umwelt

Bericht

Wäre es übertrieben zu sagen, es wäre die beste Woche meines Lebens gewesen? Vielleicht, aber ich wage es trotzdem. Glaubt ihr an Liebe auf den ersten Blick? Ich weiß es nicht, aber ich glaube, dass man sich innerhalb 5 Tage lieben lernen kann. Lieben wie Freunde, die sich ewig kennen, lieben wie eine Familie.

Wie kommt es dazu fragt ihr bestimmt, naja, wir waren gemeinsam auf einem Camp. Die Camp -Sache an sich war aber eher nebensächlich. Es war die Zeit und die Erfahrungen, die wir außerhalb gemacht haben.

Alles hat relativ normal angefangen, wir haben uns mit allen anderen im Seminarraum versammelt und einen Vortrag angehört. Am Nachmittag als wir in unsere Zweige aufgeteilt wurden, wussten wir nicht mal wirklich, wer von uns vom Stipendium war, obwohl es gar nicht so schwer zu erkennen war, da außer uns nur eine weitere „Nicht-Österreicherin“ am Camp teilgenommen hatte.

Nach den Workshops haben wir uns auf die Suche nach einer Pizzeria gemacht. Schon da hat sich eine „Tension“ entwickelt. Wohin gehen wir, wer sagt den Weg an? Als wir in der Pizzeria ankamen, haben wir gemerkt, dass man dort gar nicht sitzen kann, da half uns, dass der ägyptische Besitzer die Ägypterin aus unserer Runde erkannte und uns in ein anderes Restaurant von ihnen empfahl.

Nachdem wir uns dort sattgegessen hatten, wollte ich mit dem Bus ins Studentenheim fahren, da ich Kopfschmerzen hatte, und die restliche Gruppe nach Hause spazieren. Da entstand unser erster Insider, als Yusuf meinte, dass er auch heimfahren wolle. Wir wollten wissen warum, “Ich muss halt.“, wir hackten nach, und er hat etwas so absurd Lustiges gesagt, von dem ich nicht weiß, ob das hier angebracht wäre zu erwähnen, aber naja sagen wir so, er musste wirklich. Seitdem verging kaum eine Stunde, wo wir die Phrase nicht benutzten. Am Abend haben wir uns in Gruppen oder allein beschäftigt. Die Jungs waren im Gym und die Mädchen auf den Zimmern.

Nach den Workshops am zweiten Tag mussten wir uns entscheiden was wir denn an dem Abend essen. Wer genau die Idee hatte gemeinsam zu kochen weiß ich nicht. Da wir weder Besteck und Geschirr, geschweige denn von einem Topf oder Pfanne hatten, haben wir uns auf den Weg zum Hofer gemacht, um die besagten Utensilien und natürlich Essen zu besorgen.

An diesem Tag gab es die patzigsten und übergekochtesten Nudeln von Mohid, der es irgendwie geschafft hatte die auch noch zu verbrennen. Und eine riesige Portion Chicken-Nuggets mit Pommes. Nachdem wir alle gemeinsam das Essen mit Pepsi runtergespült hatten, während dem ein weiterer Insider entstand, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die einen gingen Spiele spielen und die andere ins Gym, inklusive mir. #Gymbros

Diese Routine hatte allen so gut gefallen, dass wir sie die nächsten zwei Tage wiederholten. Nur dieses Mal wussten wir besser als Mohid wieder an den Herd zu lassen, deshalb gab es dann immer eine perfekt gekochten Reis mit Lachs a la Yusuf.

Schneller als man denken konnte kam auch schon der letzte Nachmittag, der wie gewohnt verlief, aber in der Nacht beschlossen wir Krems noch ein letztes Mal unsicher zu machen. Man muss echt sagen es ist eine Märchenstadt aus dem Mittelalter, mit sogar dem Geistern aus dieser Zeit, denn wirklich viel ist da nicht los und schon gar nicht am Abend. Wir schlenderten eine Weile durch gruselige Gassen und erzählten uns Gruselgeschichten, kamen aber schließlich doch alle heil im Studentenheim wieder an.

Typisch für die letzte Nacht wollten wir nicht schlafen gehen, deshalb spielten wir bis zum Sonnenaufgang ein Afghanisches Kartenspiel übersetzt „die Farbe“. Um 6 Uhr war die Rede vom „Auf den Berg wandern, um den Sonnenaufgang zu bewundern“ und genau das taten wir auch. Der Ausblick von dort oben war unbeschreiblich umwerfend. Ohne eine Minute Schlaf in den letzten 26 Stunden gingen wir zu unseren Workshops und ich glaube man sah uns das auch an. Wir gaben unser bestes wach zu bleiben, aber es half nichts. Es war es so wert gewesen. Alles war es so wert gewesen.

Ich muss ehrlich sagen, dass das Fit4Uni-Camp, zumindest der Digitalisierungszweig, sehr ausbaufähig ist. Er hatte nämlich was anderes versprochen, als was man tatsächlich bekommen hat. Trotzdem bereue ich es keine Sekunde lang mitgefahren zu sein. Noch nie habe ich mich bei einer Gruppe so wohl gefühlt und noch nie habe ich in 5 Tagen so viel gelacht.

Ich kann zwar noch immer nicht programmieren, aber ganze 7 Worte auf Afghanisch und ich werde mich wahrscheinlich derer wegen im Gym anmelden. Ich habe Freunde fürs Leben gemacht. 

Emma (START-OÖ)

Die FH Woche in Krems war mit einer meiner Highlights in diesem Jahr. Ich habe mich das erste mal in einer anderen Stadt auf mich alleine gestellt gefühlt und habe das sehr gemocht. Die Workshops waren super informativ und man hat sich mit den Betreuenden sehr wohl gefühlt und auch verstanden.

 Ich hab an der FH es wirklich geschätzt wie respekt- und liebevoll alle miteinander umgegangen sind und Verständnis gezeigt haben, wenn man eine kurze Pause gebraucht hat. Eines meiner Lieblingsworkshops war der wo wir eine offene Wunde behandeln mussten. 

Die Abende mit den anderen Stipis haben mir persönlich auch mega viel spaß gemacht und nächstes Jahr würde ich unglaublich gerne wieder dabei sein. 

Amra (Wien)

Die FH hatbei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Obwohl der gelehrte Schwerpunkt (Health) nicht meinen Interessen entsprach, habe ich unglaublich vieles gelernt. Themen wie Gender, Krankenpflege, Hebamme haben mir das meiste gebrach, weil diese gar nicht in den Schule unterrichtet werden. Ich durfte auch das Studentenleben genießen und mir eine Perspektive eines Studenten verschaffen. Vor allem das Kochen mit meinen Kolleginnen und Kollegen hat die Woche einzigartig gemacht.

Was mich am meisten bewundert hat, war die Organisation der FH. Jede Gruppe hat eine Betreuerin zur Verfügung bekommen. Diese waren äußerst freundlich und energisch. Die Professorinnen und Professoren haben eine professionelle Arbeit geleistet. Sie haben komplizierte Zusammenhänge in einfachen Worten erklärt und dargestellt. Man durfte sich melden, falls irgendwelche Frage aufgetaucht war.

 

Vielen Dank an START, die uns motiviert  solche Seminare zu besuchen. Ich muss ehrlich gestehen, meine Perspektive hat sich bei vielen Themen geändert.

Mohid (Wien)

Das Programm #fit4university wurde an der FH Campus krems mit verschiedenen Schwerpunkten gehalten, wo jugendliche im alter von 14-19J daran teilnehmen konnten. Dieses 5-tägige Programm war dazu da, um den teilnehmenden verschiedene Aspekten ihres ausgewählten Schwerpunktes zu präsentieren. Ich habe den Schwerpunkt Cooding & Digitalisierung gewählt da ich meine Zukunft in diesem Bereich sehe. 

Es gab insgesamt 10 Workshops. Vormittags haben wir hauptsächlich Workshops über die Digitalisierung der modernen Welt gehabt und Nachmittag haben wir an einem Spiel gearbeitet, wo wir am Ende, unsere eigene Szene für ein spiel gestalten konnten. Unsere Unterkunft war im FH Gelände gemeinsam mit den Allen anderen Teilnehmenden Stipis.

 Es war ein Sehr Schönes Erlebnis und hat Viel Spaß gemacht.
Shazad (Wien)

Das Fit4YOUniversity-Programm war eine weiterbildende Erfahrung. Nicht nur weil wir uns (endlich) wie Studenten gefühlt haben, sondern wir waren 5 Tage alleine im Campus in eine alte, fremde Stadt. 

Unser Team war nett und geduldig, die Workshops in interessant und toll. Wir haben einen inspirierenden Vortrag von Herr Professor Reinhard gehabt, als wir angekommen sind. 

Mein Lieblings Workshop war sicherlich das Game-Design mit BrainBrosiaEntertainment. 

Eine Sache noch: Ich habe es wirklich gemocht, dass dieses Institut auf die Frauen achtet und Damenhygieneartikel auf allen WCs zu finden waren.
Tamara (OÖ)

Ich habe heuer an dem Programm „Fit4Youniversity“ von FH Krems teilgenommen und bin sehr froh darüber. Das Thema des Workshops für dem ich mich entschieden habe war „Coding & Digitalisierung“. 

Ich konnte in diesen fünf Tagen sehr viel mitnehmen und habe gelernt grundlegend „Unity“, welcher für die Spielentwicklung genutzt wird, zu verwenden. Außerdem habe ich gelernt, wie ich mich vor Fakeshops oder Fishing Mails in Internet schützen kann. Darüber hinaus haben wir uns auch mit Kryptowährungen und NFTs beschäftigt und jetzt kenne ich mich sehr gut mit Blockchains aus. 

Davon abgesehen, dass die Workshops sehr gut gestalten und interessant waren, fand ich die Woche sehr schön, weil ich sehr nette Personen kennengelernt habe. Wir haben nachmittags zusammen eine sehr nette Zeit verbracht, in dem wir miteinander gespielt, gelacht, Sport getrieben und sogar gekocht haben. Ich würde mich darüber freuen, wenn ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann.

Hamed (Wien)

Das Programm Fit4University war für mich sehr vielfältig, aufschlussreich, spannend und hat mir einen guten Einblick in die verschiedenen Studiengänge wie zum Beispiel: Pflegewissenschaft, Hebamme, Psychologie, Ernährungswissenschaft und etc. gegeben. 

Außer dem letzten Workshop, bei welchem es um das Recht ging, haben mir die anderen sehr gut gefallen. Da wir eine Unterkunft neben der FH hatten, mussten wir nicht jeden Tag nach Krems und wieder zurückzufahren und dementsprechend konnten wir unseren Fokus besser auf das Projekt legen. 

Vielen Dank für das Organisieren und freue mich auf das nächste Jahr!

Mostafa (Wien)

fit4university hat mir heuer wieder sehr gefallen. Letztes Jahr lag der Fokus bei Health sehr auf die Forschung und auf die Arbeit im Labor, dieses Jahr war es ein Mix aus Ernährung Diversität Schwangerschaft usw. Mir haben alle Tage sehr gefallen am meisten aber die Einführung in dem Beruf einer Hebamme.

Die Arbeit mit Kindern macht sehr viel Spaß jedoch ist es eine große Verantwortung die man trägt. Mir hat die Woche sehr gefallen nur die Arbeit im Labor hat mir gefehlt. Ich freue mich aufs nächstes Jahr! 

Rawina (Wien)

Hey, wie geht’s dir eigentlich??

…war die zentrale Frage beim Workshop „Rundum g`sund“ in der akzente Jugendinfo. Gemeinsam mit Workshopleiterin Bettina erkundeten die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, was Gesundheit bedeutet. Gar nicht so leicht! Allein nicht krank zu sein, bedeutet aber auch noch nicht unbedingt, dass man gesund ist. Alles muss zusammenspielen: körperliche, psychische und soziale Faktoren beeinflussen unser individuelles Wohlbefinden. Glück und Gesundheit liegen viele menschliche Bedürfnisse zugrunde. Die einzelnen Feel-good-Bausteine sucht sicher dann jeder Mensch selbst aus dem Baukasten heraus und setzt sie zu seinem individuellen Glücksempfinden zusammen. Warum unser Gehirn aber eher darauf programmiert ist, negative Erlebnisse schneller abzurufen, hat mit der menschlichen Evolution zu tun. Diesen Mechanismus zu überlisten, ist aber auch nicht schwer: Sich und anderen öfter mal was Nettes sagen 😊!

Das sagen die fleißigen, ideenreichen und humorvollen Stipendiat:innen über den Workshop:

Wafa: „Heute haben wir den Workshop “Rundum gsund” gemacht. Die erste Frage, die uns gestellt wurde:  Was bedeutet für uns Gesundheit? Dann haben wir ein Spiel zu diesem Thema gespielt. Mental health and wellness ist sehr wichtig, deshalb haben wir er auch intensiv gearbeitet. Wir haben auch eine Übung zum Thema Gefühle gemacht, die mir besonders Spaß gemacht hat. Abschließend, haben wir noch positive Eigenschaften über uns und die anderen geschrieben. Das hat gutgetan.“

Mihi: “In dem heutigen Workshop “Rundum gesund” haben wir mit der lieben Bettina mit unserer körperlichen und geistlichen Gesundheit auseinandergesetzt. Hier sind wir auf Stress, psychische Krankheiten wie Depressionen, unsere Emotionen und die gesellschaftlichen Normen bezüglich dieser Themen eingegangen. Wir haben nicht nur zugehört, sondern auch praktisch viel beigetragen. Die Jugendinfo war meiner Meinung nach eine sehr angenehme und vorteilhafte Erfahrung.”

Khair: “Es hat mir das heutiger Seminar “Rundum gesund” sehr gut gefallen.
Es war sehr spannend und ich habe was dazu gelernt und werde das in der Zukunft verwenden. Es hat mir heute gefallen, dass ich frei gesprochen habe, weil ich viele Frage zu dem Thema beantworten wollte . Beim nächsten Seminar werde ich wieder teilnehmen, falls es wieder gibt.”

Kosmetikdschungel – was steckt dahinter?

Am 13.03.2021 hatte START – OÖ einen online Workshop über Naturkosmetik mit dem Forschungs- und Bildungsverein Umblick. Dabei widmeten wir uns den Fragen, was der Unterschied zwischen Naturkosmetik und herkömmlicher Kosmetik ist, wie man Naturkosmetik erkennt und wie ich mir selbst leicht Naturkosmetik herstellen kann.

Am Anfang haben kurz über unser eigenes Wissen und unsere Erfahrungen mit Naturkosmetik diskutiert. Danach bekamen wir von Michaela und Alexandra einen interessanten Vortrag, in dem die häufigsten und meist schädlichen Inhaltsstoffen von Kosmetikprodukten und ihre Funktion erklärt wurden. Dabei wurde uns klar, was Paraffine und Parabene sind und, dass sie in vielen Produkten enthalten sind, aber keineswegs optimal für unsere Haut sind. Michaela und Alexandra haben uns die App Code Checker gezeigt, mit der wir Produkte mit schädlichen Inhaltsstoffen leicht erkennen können und in Zukunft auch noch einmal darüber nachdenken werden, ob wir dieses Kosmetikprodukt benutzen wollen.

Zum Schluss haben wir uns selbst an Kosmetikprodukten versucht. Mit ganze einfachen Haushaltsmitteln haben wir gemeinsam ein Trockenshampoo und eine Deocreme hergestellt.

So fanden unsere Stipendiat*innen den Workshop:

Der Workshop von Umblick, der von Michaela und Alexandra über Naturkosmetik referiert wurde, hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns nie gelangweilt, weil der Workshop sehr kreative und interaktive war. Wir haben uns mit Themen wie herkömmliche Kosmetik und zertifizierte Naturkosmetik beschäftigt. Außerdem haben wir gelernt, dass manche Inhaltstoffe in Kosmetika trotz ihre Vorteile, viele gefährliche Nachteile haben. Sie können krebserregend oder umweltschädigend sein.” – Ali Reza

Wir haben gelernt welche Stoffe schädlich sind und welche nicht. Dafür gibt es Apps, wie CodeCheck oder ToxFox. Zudem hatten wir auch am Ende die Möglichkeit selber Naturkosmetik herzustellen. Wir haben gemeinsam ein Trockenschampoo und eine Deocreme aus nicht mehr als drei Zutaten gemacht. Vielen Dank für diesen informativen und tollen Workshop 🙂” – Samar

Vielen Dank an Umblick und speziall an Michaela und Alexandra für den spannenden Workshop!

“Ernährung ist wie aufräumen!”

meint Gloria Demofike, Ernährungsberaterin und START-Absolventin. In einem Zoom Workshop am Samstag den 16.01.2021 zum Thema „Gesunde Ernährung – healthy with Glory“ erklärte sie einer Gruppe Salzburger START-Stipendiatinnen und Stipendiaten, warum sie nach erfolgreichen Wirtschaftsstudium in der Schweiz begonnen hat sich intensiv mit Ernährung zu beschäftigen.

„Stellt euch vor eure Ernährung ist ein chaotisches Zimmer. Erst wenn ihr aufgeräumt habt, wisst ihr wovon zu viel da ist, wovon zu wenig, was ihr braucht und was nicht, was euch gut tut.“ führt Gloria aus. Wie sehr die Ernährung auch bei chronischen Erkrankungen das Wohlbefinden unterstützen kann, was Säuren und Basen im Körper bewirken, warum biologische Lebensmittel einen positiveren Einfluss auf die Gesundheit haben, waren nur einige Themen des Workshops. Im praktischen Teil wurde dann gemeinsam gekocht – Chilli sin Caren, was nicht nur eine Bereicherung des Speiseplans war, sondern auch eine spannende Abwechslung und unserem Zoom-Alltag.

Das sagen die START-Stipendiatinnen und Stipendiaten zum Workshop:

Ali Akbar:Wieder ein Samstag und ein spannender Workshop! Diesmal über Ernährung und how to follow a healthy food diet. 

Wo kommen unsere Lebensmittel her? Warum und wie ist eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise gesund? Was sind die chemischen „PH-Werte“ und welche Rollen die Basen und Säuren auf unsere Gesundheit bzw. Darmgesundheit haben?

Das sind alles Fragen, die Gloria uns sehr ausführlich beantwortet hat.

Was wir alle vergessen ist, dass der Verdauungsprozess schon mit dem Mund beginnt, aber da wir sogar während dem Essen meistens durch das Handy oder Serien schauen abgelenkt sind, achten wir nicht auf das Kauen. Diese ist mir bewusst geworden!

Danach haben wir die Theorie in die Praxis umgewandelt und ein Leckeres Essen gemeinsam und virtuell zubereitet: nämlich Chili Sin Carne! Einfach lecker!

All in all fand ich den Workshop toll, da wir sehr viele notwendige Tipps über die gesunde Ernährung und ihrer Auswirkung auf unseren Körper und Psyche bekommen haben, die ich auch sicher einsetzen werde. Danke Gloria für den tollen Workshop!“

Plabon: “Ich persönlich fand dieses Workshop echt super! Ich habe einiges über Ernährung und die Auswirkungen von einer guten als auch schlechten Ernährung auf den Körper haben. Ich muss ehrlich sein, dass ich geschockt war, wie viele Lebensmitteln, die ich konsumiere, eigentlich nicht basisch sind. Zum Beispiel trinke ich sehr gerne einen schwarzen Tee, doch in der Tabelle habe ich gelesen, dass ein schwarzer ein nicht-basisches Getränk ist, was mich wirklich geschockt hat.
Ich wusste nicht, dass man seine Ernährung auf 70% basischen Sachen und 30% säurehaltigen Sachen aufbauen sollte. Ebenfalls wusste ich nicht, welche Wirkungen eine „falsche“ Ernährung haben können. Das Beispiel von Gloria hat mich zum Nachdenken angeregt, als sie sagte, dass man durch die richtige Ernährung der Gesundheit schon sehr gut helfen könne und nicht immer durch Medikamente, wie Tabletten oder ähnliches. Also zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einiges mitnehmen kann und auch in meinem Leben einfließen lasse.
P.S. Die Chilli sin Carne war sehr gut!!

Gesunde Ernährung – einfach gemacht!

Dank START-Alumna und Buchautorin Gloria Demofike wissen einige Wiener Stipis nun wie sie sich gesund ernähren können und so ihr Säure-Basen Gleichgewicht herstellen können.

Fragen wie: Was hat meine Ernährung mit meiner Haut zu tun, und warum sind biologische Lebensmittel nicht nur besser sondern auch gesünder wurden beantwortet. Gesunde Ernährung heisst nicht unbedingt Diät halten, sondern bewusst essen und zubereiten!

Im Anschluss an den Vortrag kochten wir dann alle vor unserem Bildschirm ein gesundes vegetarisches Chili und konnten noch letzte Fragen klären.

Ich fand den Workshop sehr gut, denn wir haben viel Infos über gesunde Ernährung bekommen. Wie etwa, was ist PH-Wert und was bedeutet, wenn PH-Wert zwischen 1-7 liegt oder über 7. Und noch wie reagiert unser Körper, wenn es nicht genügend Proteine, Vitamine oder Mineralien bekommt? Das Gespräch fand ich auch sehr interessant und angenehm. Danke Gloria für den tollen Workshop:)

Sakaria

Der Workshop war wirklich sehr hilfreich - einer der besten, die ich bisher besucht habe. In diesen zwei Stunden habe ich sehr viel über Ernährung und Gesundheit dazugelernt - nämlich, dass man sich 80% basisch und 20% sauer ernähren sollte und dass Milch nicht per se gesund ist. Hoffentlich wird es einen zweiten Teil dazu geben! Wir haben auch gekocht und das Ergebnis war sehr lecker.

Zahra

Gesundheitsförderung für Mädchen und Burschen

Eva Moser vom FrauenGesundheitsZentrum und Reza Bahrami vom Institut für Männergesundheit waren am Freitag den 7. Juni 2019 bei START Salzburg zu Gast. Drei Stipendiatinnen und sechs Stipendiaten durften sich in getrennten Workshops zum Themenbereich Beziehungen, Sexualität und Selbstbestimmung austauschen und weiterbilden. Alle diese Themen betreffen Burschen und Mädchen gleichermaßen, aber eben auf unterschiedliche Weise. Das Projekt machte es möglich „voneinander etwas zu erfahren“ ohne direkt und persönlich fragen zu müssen. Die Zielsetzung des Workshops war es, Burschen zu einem partnerschaftlichen Beziehungsleben zu ermutigen und mit den Mädchen selbstbestimmte und aktive Partnerschaftsmodelle zu erarbeiten (Beziehung und Sexualität). Außerdem hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Gelegenheit, in einem geschützten Rahmen und an ihren jeweiligen Themen zu arbeiten. Die Atmosphäre war sehr angenehm und es wurde viel gelacht. Die Jugendlichen konnten ihr Wissen erweitern und damit ihre Selbstwirksamkeit steigern. Wir danken Eva Moser und Reza Bahrami für die spannenden Workshops!