Ein Abend im Schauspielhaus Salzburg

Am Samstag, den 2. April 2022 ging es für acht Stipendiaten und Stipendiatinnen sowie unsere Deutschlehrerin Constanze ins Schauspielhaus Salzburg, um dort das Theaterstück ‚Der Richter uns sein Henker‘ anzusehen.

Vor Beginn des Stückes trafen sich die kulturinteressierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den START-Räumlichkeiten, um gemeinsam mit Deutschlehrerin Constanze wesentliche Aspekte des Stückes zu besprechen. Die Rahmenhandlung sowie zentrale Figuren wurden aufgearbeitet und wesentliche Fragen, die für das Verständnis des Stückes zentral sind, wurden diskutiert.

Von 19:00 bis 21:00 Uhr begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam mit Constanze ins Schauspielhaus. Wie den Stipendiatinnen und Stipendiaten das Theaterstück gefallen hat, berichten sie in den folgenden Statements:

Stipendiatin Jasmine

Am 2.4.22 waren wir im Schauspielhaus Salzburg und habe uns ,,Der Richter und sein Henker’ angesehen’. Dadurch, dass wir uns davor getroffen haben und das Stück besprochen haben, konnte ich es im Nachhinein besser verstehen. Ich bin immer noch begeistert von dem Talent der Schauspieler und bewundere sie. Im Großen und Ganzen hat mir der Besuch im Theater sehr gut gefallen, aber ich denke ohne der Besprechung im vorhinein, hätte ich das Stück nicht verstanden.

Stipendiatin Naya

Da Theater ein wichtigen Bildungsauftrag erfüllt, haben wir uns am Samstagabend ein Theaterstück aus dem Roman „Der Richter und sein Henker“ angeschaut. Als Publikum ist es sehr interessant, die Taten und Gefühle der Schauspieler zu erleben, ohne selbst etwas machen zu müssen. Einen Menschen dabei zu beobachten, wie er auf den Punkt eine große Leistung vollbringt. Auch zu wissen, dass dabei jederzeit etwas völlig Unerwartetes geschehen kann, macht das Ganze noch spannender.

Zu Besuch beim Landestheater Linz

Am Montag 29.03.2021 und am Dienstag 30.03.2021 haben wir gemeinsam online von der Couch aus das Landestheaters Linz besucht! Am Montag haben wir uns auf der Netzbühne das Stück „Faust Short-Cuts“ im Stream angesehen, am Dienstag durften wir eine Nachbesprechung und eine online Führung durch das Schauspielhaus besuchen.

Wir hatten die Möglichkeit gehabt, von zu Hause das Musiktheater zu besuchen und uns auch ein Theaterstück anzuschauen, das vom Darsteller Friedrich Eidenberger allein gespielt wurde. Das Stück war gemischt zwischen Erzählungen von der Hauptfigur Fritz und Szenen aus Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Fritz erklärt am Anfang, dass Faust ein Klassiker ist und unbedingt im Musiktheater gespielt werden muss. Er hat selbst einmal bei einer Aufführung mitgewirkt, als er ein Kind war. Und da beginnt Fritz von der Geschichte von Faust zu erzählen, gemischt mit seinen Erlebnissen auf der Bühne. Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat dabei immer zwischen unterschiedlichen Rollen gewechselt (zB Faust, Mephisto, Gretchen, etc). Nach dem Stück, das eine Stunde und 30 Minuten dauerte, haben wir diskutiert, wie das Stück war und uns für unsere nächsten Termin Fragen überlegt.

Denn am Dienstag durften wir eine exklusive Talkrunde mit dem Darsteller Friedrich Eidenberger vom Stück, die Regisseurin Nele Neitzke, der Dramaturgin Christine Härter und START-Pate Florian Brunner haben. Sie haben uns alles erklärt, was und wo im Theater passiert und wer was macht, auch was man als Darsteller können muss, um einem Stück alleine spielen zu können und viele andere interessante Infos über den Schauspielen. Am Ende hatten wir eine Online-Führung durch das Schauspielhaus gehabt, was sehr spannend war, denn wir haben nicht nur die Bühne und den Zuschauerraum gesehen, sondern hatten auch einen Blick hinter die Kulissen wagen.

Ein riesiger Dank an unseren Paten Herrn Brunner, der uns die beiden großartigen Termine organisiert hat, denn wir haben uns viele interessante Infos mitgenommen und hatten große Freude, durch das Theater „gehen“ zu dürfen und mit den Mitarbeiter/innen des Stückes reden und ihnen Fragen stellen durften.

Ein Bericht von Stipendiatin Zahra

„Der Klassiker „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe ist ein allzu bekanntes Werk. Meist von Literaturenthusiasten geliebt und selbst die nichts mit Literatur anfangen können, haben zumindest den Name gehört. Deswegen freuen wir uns, dass wir obgleich unserem unterschiedlichem Vorwissen bezüglich Faust die Gelegenheit bekommen haben, Faust trotz der Pandemie zu genießen, nämlich online! 
Der Darsteller Friedrich Eidenberger hat mithilfe seines Teams eine hervorragende und kreative Solo-Vorstellung hingelegt, die uns so sehr begeistert hat, dass es uns mehr als neugierig gemacht hat, wie die Produktion dahinter dies ermöglicht hat. Glücklicherweise haben wir auch die Chance, die Verantwortlichen online zu treffen! Als wären sie nicht freundlich genug gewesen unsere Fragen zu beantworten, haben sie uns zusätzlich per Kamera durchs Theater geführt und uns ein Blick beschert, wie es hinter der Kulissen aussieht. Ein schöner Tag, Theater zu genießen!“ Alumnus Toni