START-Stipendiatinnen als Helferinnen beim ersten Charity-Run fürs Kinderhospiz Sternthalerhof

Für den Stresspegel im Mai hat jede/r Schüler/in eine eigene Definition, nämlich: unangenehm, überfordernd oder unerträglich! Doch wir, Tanzila und Tahrin, haben uns trotz Schulstress und Schlechtwetter dazu aufraffen können, beim  Wiener Charity-Run der fürs Kinderhospiz Sternthalerhof, der am 18.Mai 2014 im Türkenschanzpark stattfand, mitzuhelfen.

Das Konzept der Spendeneinnahme beruht darauf, wie viele Runden die Teilnehmer laufen. Bei jeder abgeschlossene Runde, die 1,5km beträgt, wird 1 € ans Kinderhospiz Sternthalerhof im Burgenland gespendet. Die Anzahl der gelaufenen Runden wird durch Aufkleber markiert, die am Start auf die Nummernschilder der Läufer angebracht werden.

Um 9 Uhr wurden wir auch schon von Christoph Vetchy, den Chef vom Dienst, empfangen und erfüllten auch schon den ersten Auftrag: Flyer-Verteilen. Auch wenn wir diese Aufgabe gut erfüllt haben, erbaten wir uns anspruchsvollere Tätigkeiten. Glücklicherweise durften wir danach Aufkleber an die Läufer verteilen, die am Ende jeder Runde ausgeteilt werden.
Also standen wir 3 Stunden an jenem Sonntagmorgen im Regen und vergaben Aufkleber.
Dann, wie versprochen erhielten wir eine kurze Pause und für unser leibliches Wohl wurde auch gesorgt.Bildschirmfoto 2014-06-14 um 20.15.13

Für unsere letzte Aufgabe wurden wir hinter den Tisch eines Verpflegungsstandes gebeten. Wir verteilten Wasser, Elektrolytgetränke und Bananen an die Läufer. Immer noch machte uns die Kälte zu schaffen, doch in Gesellschaft von 6 weiteren Jugendlichen machte uns die Arbeit dafür auch mehr Spaß.

Bei der Siegerehrung um 15 Uhr stellte sich heraus, dass der beste Läufer über 35 Runden gelaufen ist, welcher noch dazu sehbehindert ist. Anschließend wurde bekanntgegeben, dass an dem Lauf über 1000 Teilnehmer mitgemacht haben.
Zudem wurden auch die Läufer mit dem lustigsten Kostüm geehrt und eine Tombola, bei dem man Festivalkarten gewinnen konnte, gab es auch.

Abgesehen von den Strapazen des Wetters und der Müdigkeit, haben wir uns einen Einblick in die Welt der Organisatoren von Sportveranstaltungen verschaffen können. Vor allem wenn der Spaßfaktor vor Ort stimmt, ist das Erfolgserlebnis umso größer.