START-OÖ diskutiert über Medien und Menschenrechte

Am Samstag, den 27. Oktober nutzten die START-OÖ Stipendiat*innen die Chance, an einem Planspiel zum Thema „Medien und Menschenrechte“ von SOS-Menschenrechte im Axis Linz teilzunehmen.

 

Stipendiat Gul berichtet:

„Um uns, die Stipis und die Trainerinnen, besser kennenzulernen, haben wir unseren Workshop mit einem Kennenlernspiel angefangen. Jeder sollte eine falsche und eine richtige Aussage auf einen Zettel schreiben und die anderen mussten schätzen, welche richtig war. Danach bekamen wir einen Input von unseren Trainerinnen, bei dem folgende Fragen beantwortet wurden:

  • Was ist „SOS-Menschenrechte“ und was macht diese Organisation?
  • Wie entstehen die Fake News? Wie erkennt man sie?

Vor der Mittagpause wurde jedem von uns eine Rolle zugeteilt, und wir bekamen Unterlagen und Arbeitsaufgaben zu dieser Rolle. Ich war ein Praktikant bei einer Zeitung. Es gab noch zwei Journalisten und auch zwei Chefredakteure.

Nach einer kurzen Vorbereitungszeit, in der wir uns in unsere Rolle einarbeiteten, stellten wir eine Redaktionssitzung nach. Dies war wie ein „Theaterstück“, in dem jeder seine Position vertritt.

Durch unser „Theaterstück“ habe ich gelernt, warum manche Zeitungen fremdenfeindliche Artikel veröffentlichen und von Personen mit Migrationshintergrund ein schlechtes Bild zeichnen. In vielen Meldungen, welche zum Beispiel auf Social-Media Plattformen erscheinen, werden Floskeln wie „vermutlich war der Täter ein Ausländer“ geschrieben, obwohl es keine Beweise dafür gibt.

Ich habe es gelernt, dass ich nicht alles glauben darf, was ich lese. Ich muss hinterfragen, woher die Informationen kommen und wer diese verbreitet.  Immer kontrollieren, ob Quellen angegeben sind oder das Impressum checken, um den Herausgeber zu erkennen. So kann ich seriöse von unseriösen Meldungen unterscheiden.

Durch START habe ich wieder was Wichtiges gelernt.

Danke an die beiden Trainerinnen und danke an START.“