Konferenz der Menschlichkeit – Conference of humanity – KSJC-Malta

Konferenz der Menschlichkeit - KSJC-Konferenz in Malta

„Wie ist die Lage der Flüchtlinge in Österreich? Wie werden sie aufgenommen? Gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen? Falls ja, wie wird dagegen vorgegangen? In wie fern unterscheidet sich die Situation in Mitteleuropa von der auf Malta?“

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die TeilnehmerInnen der KSJC-Konferenz in der „Universita‘ ta Malta“ Anfang September. Da Malta nicht allzu weit von Lampedusa und somit auch nicht allzu weit von den mit Bürgerkrieg geplagten Ländern entfernt ist, ist die Lage dort ähnlich wie der in Lampedusa. Zu dieser Zusammenkunft waren VertreterInnen diverser Jugendorganisationen eingeladen.

Österreich wurde von den zwei START-Stipendiatinnen, Nargis und Mehanaz, und zwei ihrer Freundinnen vertreten. Die Einladung erfolgte durch den maltesischen BFTF-Vertreter den Mehanaz während ihrer Teilnahme am Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship Programm kennengelernt hat. Da Mitglieder verschiedenster Organisationen und auch Herkunft anwesend waren, wurden auch unterschiedliche Sichtpunkte eingebracht, die zu angeregten Diskussionen führten. Doch wie verschieden die Sichtweisen und Argumente auch waren, einem Punkt stimmten alle zu: Dass sich etwas ändern muss. Um dies zu gelingen, wurden verschiedene Konzepte und Projekt ausgearbeitet, die in den Ländern der Anwesenden, aber vorranging auf Malta verwirklicht werden. Ziele dieser Vorhaben sind Aufmerksam auf die aktuelle Flüchtlingsthematik zu ziehen, aber vor allem BürgerInnen mit richtigen Informationen zu versorgen. Denn zwar wäre es unserer Meinung nach am Wichtigsten, die Probleme bei der Wurzel zu beseitigen, doch da diese Möglichen uns als Jugendorganisationen verwehrt bleibt, können wir nur das Wenigste tun, und es den angekommen Flüchtlingen vor Ort so lebenswert wie möglich gestalten.

Konferenzen wie solche, mit Organisationen mit verschieden Schwerpunkten und Sichtweisen, sind definitiv nicht nur zielführend sondern auch bereichernd für einen selbst. Denn es wird nicht nur Initiative ergriffen wird, sondern man bekommt auch andere Standpunkte erläutert, die einem vorher womöglich noch nicht bewusst waren.

Mehanaz Kabir, START-Salzburg
Nargis Kurtkaya, START-Wien
Conference of humanity – KSJC conference in Malta

„How’s the situation of refugees in Austria? How are they accommodated? Are there any violent hostilities? If yes, how are they preceded? Does the central-European condition differ from the Maltese?”

This is just a selection of the questions which were discussed at the KSJC-conference in the “Universita’ ta Malta” in the beginning of September. Since Malta isn’t located that far from Lampedusa the distance to the countries with civil war isn’t big either. Representatives of diverse youth organisations were invited to that gathering.

Austria was represented by two START scholarship holders, Nargis and Mehanaz, and two of their friends. They were invited by the Maltese BFTF representative, whom Mehanaz met during her participation at the Benjamin Franklin Transatlantic Fellowship Program. Due to the fact that members of various organisations with various origins took part at the conference, loads of different points of views were yield. This, in turn, led to an animated discussion. However, even if there were diverse perceptions, the main point everyone agreed on was that it’s time to change the circumstances. In order to achieve that goal quite a few concepts and projects were elaborated. The main aim of the activism is to draw attention to the current refugee subject matter, yet primarily to brief inhabitants with genuine information. Even though the most crucial part would be to improve the situation at the root, we, as youth organisations, can’t deal with that. This is why we should and we will do what we can at least: to arrange the new home of refugees as worth living as possible.

Conferences like this, which include various organisations with different focal points, are not only constructive but also enriching. The matter of fact is that it’s not only that one does get proactive, yet also get to know other viewpoints and attitudes.

Mehanaz Kabir, START-Salzburg
Nargis Kurtkaya, START-Wien