Vienna Open Lab – DNA-Atelier

Am Mittwoch den 02.11 hatten die Stipendiat:innen von START-NÖ mit zwei Stipendiat:innen von START-Wien das Vienna Open Lab-DNA-Atelier besucht. Tamara, eine sehr freundliche junge Dame, die Molekulare Biologie studiert hat, führte den Workshop mehr als zwei Stunden mit uns durch. Zuerst erklärte sie uns die Basics, die wir für diesen Workshop brauchen. Anschließend hatten wir “Experimente”, die uns ermöglichten tierische und pflanzliche Zellen unter dem Mikroskop beobachten zu können. Tamara beantwortete alle Fragen ausführlich und verständnisvoll, und die Stipendiat:innen hatten viel Spaß dabei. Auch wenn alle nicht den gleichen Wissensstand hatten, war alles super organisiert, und wir freuen uns schon auf das nächste Mal im Vienna Open Lab-DNA-Atelier. Wir bedanken uns somit für den tollen und spannenden Workshop beim ganzen Team vom DNA-Atelier und insbesondere bei Tamara!

Der Workshop in Vienna Open Lab war sehr informativ und eine gute Wiederholung und Veranschaulichung der erlernten Inhalte in der Schule. Sowohl der Vortrag als auch die Experimente waren lebendig gestaltet. Gut finde ich, dass es Raum gegeben hat, Fragen zu stellen. Joy (Niederösterreich)

Der Workshop war mir sehr hilfreich und hat mir vieles beigebracht. Da ich in der Schule auch Labor ausgewählt habe und später in Biologie maturieren möchte ,hatte ich dieses Wissen wirklich notwendig. Dabei konnte ich durch Mikroskop sehen, wie die pflanzliche und tierische Zellen aussehen und wie man die DNA einer Zelle sichtbar machen kann. Eine weitere positive Sache daran war, dass wir nach dem ersten Experiment unsere Fragen über andere biologische Themen stellen durften. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass der Workshop mir sehr gefallen hat und mir vieles beigebracht hat. Ich würde wieder an diesem Workshop teilnehmen, wenn es nochmal stattfindet. Angela (Wien)

Der Vienna Open Lab- Workshop war ausgezeichnet. Meine Meinung nach, war eine der besten Workshops. Da ich eine technische Schule besuche und kein Biologe habe, waren viele Begriffe für mich neu. Ich habe viel Neues und Interessantes gelernt und würde gerne an ähnlichen Workshops teilnehmen. Nasir (Niederösterreich)

Am 02.11 waren wir in Vienna Open Lab. Ich habe viele neue Infos bekommen. Es war so schön, dass wir selber experimentieren durften. Ich möchte mich auch bei der Leiterin bedanken, sie hat alle unsere Fragen beantwortet und war geduldig. Danke für den tollen Workshop! Sara ( Niederösterreich)

Diskussionsrunde: Welche Wirkstoffe haben Zukunft?

An diesen Abend konnten wir mit Forscher*innen der Universität Wien und Expert*innen aus der Praxis diskutieren, welche Entwicklungen sie zur Bekämpfung von COVID-19 eine Chance geben und welchen nicht. Vor der Diskussionsrunde hielt der Biochemiker (Norbert Bischofberger), CEO und Präsident von Kronos Bio ein kurzes Impulsreferat. Zusätzlich diskutierten Bioanalytiker (Christopher Gerner), Pharmazeutin (Lea Ann Dailey) und Molekularbiologin (Christine Landlinger Schubert , PhagoMed Biopharma GmbH) unter der Moderation von Klaus Taschwer (DER STANDARD) darüber, welche Wirkstoffe Zukunft haben.

Am Anfang wurden wir eingeführt in die Zyklusphase des Virus. Es wird in der Pharmakognosie versucht, die Naturstoffe genau anzusehen, dabei wird stark davon ausgegangen, dass es Wirkstoffe sind, die eine pluripotente (aus noch nicht ausdifferenziertem Gewebe viele Entwicklungsmöglichkeiten in sich tragend) Funktionen haben. Man sagt, diese haben einen überwiegenden Anteil, die aus der Natur kommen.

Obwohl so viel Gutes von dem guten Impfstoff gesprochen wird, hat man immer noch einen Verdacht, dass die Impfungen nicht komplett durchgetestet sind. Dieser Verdacht entsteht nur, weil es in so einer kurzen Zeit entstanden ist. Wenn man an andere Medikamente und Impfstoffe denkt, hat man mindestens ein paar Jahre dafür gebraucht, um es auf dem Markt bringen zu können.

Die Frage ist, wie ist es möglich gewesen in dieser kurzen Zeit, einen wirkenden Impfstoff herzustellen. Wenn dieser Impfstoff so schnell hergestellt wurde, warum war es dann früher nicht möglich, sie genauso schnell herzustellen. Trotz der schnellen Herstellung, haben viele Menschen Respekt vor dem Impfstoff. Wenn man Infiziert wurde und den Impfstoff erhalten hat, weiß man trotzdem nicht, ob man dann geschützt vor dem Virus ist. Menschen haben Angst sich mit Freunden oder Familie zu treffen, da die Chance noch immer da sein könnte, sie zu infizieren.

“Wir wissen nicht was wir gegen den COVID-19 tun sollen. Wie wir diese bekämpfen können und welche Medikamente es dafür schon gibt.”

Anni Zahn

Zwei Impfstoffe sind bereits auf dem Markt und werden bei Infizierten sowie Freiwilligen bereits angewendet. Ohne zu wissen, ob diese wirksam sind oder bleiben, werden dennoch bald in kürzester Zeit weitere entwickelt und auf dem Markt gesetzt.

Bericht von START WIEN Stipendiatin, Anni Zhan