Beim diesjährigen Bildungsseminar von START-Wien wurden Mariam und Mohamad bei der Wahl als neue Stipisprecher:innen gewählt. Ihre VorgängerInnen waren Samira und Hadi, die als Team eine tolle Arbeit geleistet haben.

Hallo, mein Name ist Mariam. Ich bin 17 Jahre alt und komme aus Afghanistan. Ich lebe schon seit 15 Jahren in Österreich und besuch zurzeit das Gymnasium am Augarten. Der Grund, warum ich Stipisprecherin werden wollte, ist, dass ich mich persönlich weiterentwickeln und besonders im Bereich Organisation verbessern möchte. Ich möchte selbstständiger werden, mehr Verantwortung übernehmen und lernen, auch größere Herausforderungen zu meistern. Wenn ich vor einer schwierigen Hürde stehe, möchte ich nicht aufgeben, sondern versuchen, sie zu überwinden.
Außerdem bin ich eine sehr offene und kommunikative Person. Ich gehe gerne auf Menschen zu und habe keine Angst davor, neue Leute kennenzulernen oder auf eine größere Gruppe zuzugehen. Da dies bereits mein zweites Jahr bei START ist, konnte ich schon viele Erfahrungen sammeln und habe einen guten Einblick in die START-Gemeinschaft bekommen. Ich hatte auch die Möglichkeit, selbst einen Keramik-Workshop zu organisieren und durchzuführen. Dadurch habe ich gemerkt, dass mir Organisation und die Arbeit mit anderen Menschen sehr viel Spaß machen.
Ich hatte außerdem einen sehr guten Kontakt zu den bisherigen Stipisprecher:innen, unter anderem zu Samira Salim, Reyhan Seydi, Harleen Ghuman und später auch Parminder Singh. Dadurch konnte ich viel von ihnen mitnehmen und habe gesehen, wie wichtig es ist, als Stipisprecher:in für die anderen da zu sein. Als Stipisprecherin möchte ich meine bisherigen Erfahrungen einbringen, Verantwortung übernehmen und die anderen Stipis unterstützen. START bedeutet für mich eine große Chance, mich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam mit anderen zu wachsen.
Mein Name ist Mohamad Awda, ich bin 17 Jahre alt und komme aus Kurdistan. Seit 11 Jahren lebe ich in Österreich und besuche derzeit das BRG4 in der Waltergasse.
Das erste Mal habe ich durch meinen großen Bruder Shiar Awda vom START-Stipendium gehört. Danach habe ich mich selbst beworben und wurde zunächst in den Freundeskreis aufgenommen. Das war im Schuljahr 2025/26. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Workshops besucht und versucht, mich aktiv einzubringen. Manchmal habe ich auch an Workshops teilgenommen, die mich am Anfang nicht besonders interessiert haben. Trotzdem bin ich hingegangen, weil ich bewusst meine Komfortzone verlassen und neue Erfahrungen sammeln wollte.
Seit September 2026 bin ich offiziell START-Stipendiat. Während meiner Zeit im Freundeskreis habe ich viele gute Freundschaften geschlossen. Obwohl ich damals noch kein Stipi war, habe ich mich auch mit vielen Stipis sehr gut verstanden. Dadurch habe ich mich bei START immer sehr wohlgefühlt und die Gemeinschaft immer mehr kennengelernt.

Ich wollte Stipisprecher werden, weil ich mich persönlich weiterentwickeln und mehr Verantwortung übernehmen wollte. Ich wollte meine Komfortzone verlassen und lernen, Verantwortung für eine größere Gruppe zu tragen. Mir war bewusst, dass die Aufgabe nicht mit einem Klassensprecher in der Schule vergleichbar ist und wahrscheinlich mehr Verantwortung mit sich bringt. Genau das fand ich spannend. Ich liebe Herausforderungen und sah die Position als eine gute Möglichkeit, meine Fähigkeiten einzubringen, neue Erfahrungen zu sammeln und für die anderen Stipis da zu sein.

Warum wir beide gemeinsam als Stipisprecher:innen angetreten sind, liegt vor allem daran, dass wir uns sehr gut verstehen und gut als Team zusammenarbeiten können. Wir ergänzen uns gegenseitig und bringen unterschiedliche Perspektiven mit. Dadurch können wir sowohl die weiblichen als auch die männlichen Stipis gut vertreten.
Wir kennen die bisherigen Stipisprecher:innen Samira, Salim und Hadi Jafari gut und haben durch sie bereits einen Einblick in die Aufgaben bekommen. Außerdem interessieren wir uns beide für Organisation und übernehmen gerne Verantwortung. Gemeinsam möchten wir uns für die Stipis einsetzen, ihre Anliegen ernst nehmen und neue Ideen einbringen.