Edison, START-Wien Stipendiat, besuchte im Rahmen des EU-Projekts „Euroscola“ das EU-Parlament in Straßburg und berichtet über seine Teilnahme.

Mein Name ist Edison Baardies, ich bin 17 Jahre alt und gehe in die Schumpeter Handelsakademie und Handelsschule im 13. Bezirk. Ich bin dieses Jahr im Jänner 2019 mit meiner Schule in das EU Parlament Straßburg gefahren.

Gemeinsam mit 22 anderen Schülern/Schülerinnen aus verschiedenen Klassen, durfte ich dieses Jahr beim EU-Projekt Euroscola teilnehmen. Euroscola ist ein Projekt der EU, bei dem 24 Nationen aus der EU die Möglichkeit bekommen 1 Tag im Parlament zu sein und sich den Arbeitstag der Abgeordneten näher anzusehen. Die EU zahlt die gesamte Reise und den Aufenthalt somit war die Reise für mich Kostenlos. Euroscola findet 20mal im Jahr statt. Davon haben österreichische Schulen 10-mal im Jahr die Chance sich zu qualifizieren. Meine Schule hat es dieses Jahr unter die Top 5 von 10 geschafft. Eigentlich fahren immer die Abschlussklassen zu dem Projekt, jedoch aufgrund meines schulischen Engagements hat mich der Lehrer eingeladen auch mitzufahren.

Damit sich alles so gut wie möglich mit der Förderung der EU ausgeht sind wir 11 Stunden mit dem Bus nach Frankreich gefahren. Am Mittwoch dem 30.1. um 13 Uhr sind wir angekommen und hatten den ganzen Tag für uns um die Stadt zu erkunden. Nach 11 Stunden Fahrt sind meine Freunde/Freundinnen und ich erstmal etwas warmes Essen gegangen, zum Glück gab es dort einen Vapiano der uns bekannt war. Das Essen in Frankreich ist relativ teuer und das Salz fehlt. Ich wüsste nicht wie ich dort überleben könnte bei einem Cheeseburger der zwei Euro kostet statt einem.

Am nächsten Tag war auch schon die Veranstaltung, auf die ich mich sehr gefreut habe. Ich war ziemlich nervös am Vormittag, weil ich die Ehre hatte, nicht nur unsere Schule, sondern auch das Land Österreich in Frankreich vor 600 Schülern/Schülerinnen und 50 Lehrern/Lehrerinnen zu vertreten. Meine Freunde/Freundinnen und Schulkollegen/Schulkolleginnen haben gesagt, ich hätte es super gemacht. Ich jedoch habe gemerkt das mein Bein so gezittert hat, ich dachte es explodiert jeden Moment.

Nach den ganzen Länder Präsentationen und den ersten politischen Diskussionen, die geführt wurden, gab es Mittagessen, welches nur halb so gut wie in Österreich schmeckt, weil wieder Salz gefehlt hat. Beim Mittagessen wurde uns erklärt wie es nun weiter geht. Und zwar mussten wir uns mit jeweils 3 anderen Nationen zusammenfinden und einen Fragebogen mit 20 Fragen ausfüllen, wobei jede Frage auf einer anderen Sprache war. Das Ganze war ein Wettbewerb und daher, dass ich ein sehr ehrgeiziger Mensch bin, habe ich während alle anderen gegessen haben gleich begonnen zu arbeiten und hab es mit meiner Gruppe ins Finale des Euroscola Wettbewerb 2019 geschafft. Leider habe ich nicht gewonnen, weil ich falsch getippt habe bei der Frage wie hoch der Le Blanc sei. Trotzdem haben die anderen 15 Finalisten/Finalistinnen und ich als Geschenk, Merchandise von Euroscola 2019 bekommen. Das war sehr lieb. Gegen Ende der Veranstaltung habe ich mich noch mit vielen Nationen ausgetauscht und mit meiner Gewinner Gruppe ein Abschlussfoto geschossen.