Zu Besuch bei den Bregenzer Festpielen

CrossCulture Night:

Was könnte man an einem Samstag denn so
machen?
Wer sich diese Frage stellt, sollte sich dringlichst über die Veranstaltung
rund um Bregenz informieren. Denn die CrossCulture Night, welche am Samstag,
den 13.07.2019 stattfand, hatte so einiges zu bieten.

Von Gesangs-Workshops bis hin zu
Selbstverteidigungs-Workshops war jede erdenkliche Möglichkeit vorhanden. Auch
war es uns durch Gutscheine möglich, das Museum als auch das Kunsthaus zu
besichtigen. Mit dabei waren zudem auch noch einige Führungen, in welcher wir
die Festspiele mal hinter der Kulisse bestaunen konnten.

Am Abend jedoch begann aber das richtige
Spektakel: Rigoletto
Ein riesiger Clown-Schädel mit Händen auf einer Plattform mitten am Seeufer.
Dieser Anblick war allein schon sehr beeindruckend, doch was das Bühnenbild so
alles während dem Akt so anbot, war mehr als nur erstaunlich. Das Zusammenspiel
von Farben, Musik und dem Schauspieltalent der Darsteller war faszinierend.

Zur Geschichte:
Ein Hofnarr, namens Rigoletto, hat eine Tochter, welche er mit allen Mitteln
vor alles und jedem beschützen will. Speziell vor dem Grafen, welcher als
Frauenmagnet bekannt ist. Nichtsdestotrotz kommt es zum Treffen beider und sie
verlieben sich. Als Rigoletto davon Wind bekommt, beauftragt er jemanden damit
diesen umzubringen. Doch zum Schluss kommt es nochmals zu einer traurigen Wendung…

Fazit: Die Oper zeigte mir, dass es nicht unbedingt langweilig sein muss, ein paar Leute singen und tanzen zu sehen. Durch die heutigen technischen Möglichkeiten ist die Umsetzung und die Ausdrucksweise eines Stücks umso stärker und genauso eindrucksvoll. Zudem kann man sich keinen besseren Ort für ein Schauspiel ausdenken, denn allein der Anblick des Sees bzw. der gesamten Kulisse macht das gesamte noch einmal besonders einzigartig. Das Stück zumindest einmal anzuschauen ist somit dringendst empfohlen.

Ein Bericht von START-Stipendiat, Christian