Mühlviertel August 2026
Fernab vom Alltag, ohne ständige Ablenkungen und mitten in der Natur erlebten drei START-Stipendiatinnen in den Ferien ein besonderes Abenteuer: „Auszeit von der Welt“. Beim gemeinsamen Wandern, Zelten, Kochen am Lagerfeuer und Schlafen unterm Sternenhimmel sammelten sie neue Erfahrungen, lernten praktische Fähigkeiten und stärkten ihr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Die Tage in der Natur boten nicht nur spannende Herausforderungen, sondern auch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, neue Freundschaften zu knüpfen und den Kopf freizubekommen.
Das sagen die Stipendiatinnen:
Imani: „Das Ferienangebot „Auszeit von der Welt“ war ein wirklich wunderbares Erlebnis. Wir sind mit der Bahn nach Linz gefahren und anschließend mit dem Bus weiter zum jeweiligen Ort. Davor waren wir noch einige Zeit an einem See im Wald, haben einen Spaziergang gemacht und uns sowie unsere Fähigkeiten vorgestellt. Zu unserem Campingplatz mussten wir einen Berg hinaufwandern. Das hat etwa 40 Minuten gedauert, aber oben war es unglaublich schön: Es gab eine Hütte, eine große Wiese und Wald rundherum. Gemeinsam haben wir gelernt, ein Zelt aufzubauen und ein Lagerfeuer zu machen. Danach gab es Essen, das wir selbst gekocht haben, und so ging es auch an den nächsten Tagen weiter. Jeden Tag haben wir zusammen gefrühstückt, oft mit frisch gepflückten Beeren. Danach gab es gemeinsame Aktivitäten, mit denen wir uns beschäftigt haben, und mittags sowie abends gab es immer selbstgemachtes Essen vom Lagerfeuer. Am Samstag sind wir bis Mitternacht wach geblieben und haben unter dem Sternenhimmel am Lagerfeuer miteinander geplaudert, gespaßt und Geschichten erzählt, während wir auf den Mond gewartet haben.
Ich habe in diesem Workshop viele verschiedene Dinge gelernt, zum Beispiel welche Pflanzen bei Wunden oder Schwellungen helfen. Außerdem habe ich gelernt, ein Lagerfeuer zu machen, ein Zelt aufzubauen und neue Gerichte zu kochen und auszuprobieren. Das hat mir sehr gefallen. Es war auch sehr entspannend, weil man nicht ständig am Handy mitbekommt, was alles passiert. Man konnte sich in Ruhe entspannen und den Kopf freibekommen. Ich kann diesen Workshop allen empfehlen, die die Natur mögen, genug Ausdauer zum Wandern haben, mehr über Pflanzen und Kräuter lernen möchten und gerne neue Rezepte ausprobieren. Es war wirklich abenteuerlich.“
Nora: „Ich persönlich fand die „Auszeit von der Welt“ sehr gut und sie war für mich eine schöne Erfahrung. Besonders gut fand ich, dass wir jeden Tag Deutsch sprechen mussten. Dadurch habe ich mich beim Sprechen viel mehr entspannt und hatte weniger Angst, Fehler zu machen. Wir waren zwar nur drei Teilnehmerinnen, aber ich fand es schön, dass wir uns dadurch besser kennenlernen und einander näherkommen konnten. Während der „Auszeit von der Welt“ habe ich auch viele neue Dinge gelernt. Zum Beispiel habe ich gelernt, Couscous zu kochen und ein Feuer zu machen. Außerdem habe ich mit verschiedenen Menschen gesprochen und neue Erfahrungen gesammelt. Besonders schön fand ich, dass wir wirklich eine „Auszeit von der Welt“ hatten und dadurch etwas Abstand vom Alltagsstress gewinnen konnten. Mir hat es geholfen, ruhiger zu werden und einfach einmal abzuschalten. Das schönste Erlebnis für mich war, zum ersten Mal unter dem Sternenhimmel zu schlafen. Ich habe mich dabei sehr wohl und frei gefühlt. Auch die Wanderungen durch den wunderschönen Wald haben mir sehr gut gefallen. Das Einzige, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, war die eingeschränkte Hygiene, weil ich es nicht gewohnt bin, mehrere Tage lang nicht duschen zu können. Ich glaube aber, dass das auch daran liegt, dass ich zuvor noch nie eine solche Erfahrung gemacht hatte.
Mein Vorschlag für das nächste Jahr wäre, die „Auszeit von der Welt“ vielleicht in einer etwas kühleren Jahreszeit durchzuführen. Es war teilweise sehr heiß, und auch der Weg zum Camp war etwas länger. Eine kühlere Zeit wäre vielleicht angenehmer, wobei es natürlich noch warm genug zum Campen sein sollte.
Insgesamt war die „Auszeit von der Welt“ für mich eine sehr schöne und wertvolle Erfahrung. Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein durfte. Ich habe viele neue Dinge gelernt, neue Menschen kennengelernt und viele schöne Erinnerungen gesammelt. Vielen Dank für diese schöne Erfahrung! Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein durfte. Während des Retreats habe ich mich deutlich entspannter gefühlt und viele neue Dinge gelernt. Besonders das Schlafen unter dem Sternenhimmel und die Zeit in der Natur werde ich in schöner Erinnerung behalten.“
Zuhour: Der Ausflug begann etwas schwierig. Wir mussten ungefähr 40 Minuten zu Fuß gehen. Das war ziemlich anstrengend, besonders weil die Sonne stark schien. Als wir angekommen sind, waren wir überrascht, dass es dort keine normalen Toiletten wie in der Stadt gab. Außerdem konnten wir dort nicht mit Shampoo duschen. Am Anfang war diese Situation für uns etwas schwierig und anstrengend. Danach haben wir gemeinsam das Essen geschnitten und vorbereitet. Leider hat es angefangen zu regnen, deshalb konnten wir nicht draußen kochen. Das Essen war erst um 22:30 Uhr fertig und bis dahin waren wir schon sehr hungrig. Nach dem Essen sind wir schlafen gegangen. Ich war so müde, dass ich sofort eingeschlafen bin und bis zum nächsten Morgen durchgeschlafen habe. Der nächste Morgen war wunderschön. Die Luft und die Natur haben sehr gut gerochen. Wir haben gemeinsam gekocht und gegessen, miteinander geredet und zusammen Feuer gemacht. Danach saßen wir um das Lagerfeuer und haben uns unterhalten.
Die Zeit war zwar manchmal schwierig und anstrengend, aber wir haben sie gemeinsam geschafft. Am Ende war es ein schönes Gefühl, diese Herausforderung gemeistert zu haben. Ich denke, dass wir diese Erfahrung als eine Art Erfolg in unsere persönliche „Erfolgsliste“ aufnehmen können.“




